Erster Strahl (Birinci Şua)
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen"}
{"Und wir bitten Ihn um Hilfe."}
Die erste Frage, die mir gestellt wurde: Die Sure der "Eröffnung (Fatiha)", die Sure "Yâsin", der ganze (hatm) Qur'an u.dgl. Gebete (vird), die man rezitiert, und Heilige Handlungen (kudsî şeyler), werden manchmal für die Seelen unendlich vieler bereits verstorbener oder noch lebender Menschen (ölmüş ve sag insan) dargebracht. In der Tat ist es undenkbar (haricinde) und unverständlich (tavr-ı aklın), mit einem solchen persönlichen Geschenk (cüz'î birtek hediye) in einem einzigen Augenblick (ân-ı vâhid) unendlich viele Menschen (hadsiz zât) zu erreichen und zugleich jedem Menschen (her birisi) dasselbe Geschenk zukommen zu lassen (düşmek).
Antwort: Der allweise Schöpfer (Fâtır-ı Hakîm) hat ja das Element "Luft" (unsur-u hava) zu einem Acker (mezraa) und einem Mittel für die blitzschnelle Verbreitung (berk gibi intişar) und Vervielfältigung (tekessür) der Worte (vasıta) gemacht. Durch den Rundfunk kann der mohammedanische Aufruf zum Gebet (ezan) von einem Minaret an allen Orten (umum yerler) und von allen Menschen (umum insan) gleichzeitig gehört werden. Genau das gleiche geschieht bei dem Segen während der Rezitation der Sure Fatiha. Damit er z.B. bei den Seelen aller bereits verstorbenen Gläubigen (umum ehl-i iman emvatına) gleichzeitig ankommt, hat Er durch seine grenzenlose Macht (hadsiz kudret) und unendliche Weisheit (nihayetsiz hikmet) in der geistigen Welt (manevî âlem), in der geistigen Luft (manevî hava) viele geistige (manevî), elektrische Verbindungen und geistige (manevî) Rundfunksendungen ausgebreitet und verbreitet (sermiş, serpmiş), lässt durch sie die natürlichen drahtlosen (fıtrî telsiz) Telefone funktionieren (istihdam) und betreiben. Oder, so wie eine brennende (yansa) Lampe in jeden der Tausenden von Spiegeln (âyin), die ihr gegenüber (mukabil) stehen, diese Lampe als Ganzes (tam bir) eintritt, genau so ist es mit der heiligen Sure (Yâsin-i Şerif), wenn sie rezitiert (okunsa) wird und Millionen Seelen (ruhl) geschenkt (hediye) wird, bekommt jede eine ganze (tam bir) heilige Sure (Yâsi Şerif).
Zweite Frage: Mir wurde in einem scharfen und befehlsmäßigen Ton (Şiddetle ve âmirane) gesagt: "Für das Ansehen (makbuliyet) der Risale-i Nur bringst du Zeugnisse (şahid) aus den Gedichten (kaside) solcher Persönlichkeiten (zâtlar) wie Hazret-i Ali (R.A.) und Gavs-ı A'zam (R.A.). In Wirklichkeit ist es der Qur'an, dem eigentlich das Wort gehört (asıl söz sahibi). Die Risale-i Nur ist ein wahrhaftiger Kommentar (hakikî bir tefsir) zum Qur'an, ein Sprachrohr seiner Wahrheit (hakikatının bir tercüman) und ein Zeugnis seiner Themen (mes'elelerinin bürhanı). Was den Qur'an betrifft, so ist er nicht wie andere Worte (sair kelâm) mit Gräten oder Knochen (kışırlı, kemikli) versehen und sein Bewusstsein (şuuru) nicht bloß persönlich und rein individuell (hususî ve cüz'î), vielmehr ist der Qur'an mit all seinen Hinweisen und Abschnitten (işarat ve eczası) das Bewusstsein selbst (ayn-ı şuur), ohne irgendeine Schale (kışırsız). Er hat keine überflüssigen, unnötigen (fuzulî, lüzumsuz) Bestandteile. Er ist das Sprachrohr (tercüman) einer unsichtbaren Welt (Âlem-i gayb). Was nun die "Worte (Sözler)" betrifft (hakkında), so gehört das Wort Ihm. Sehen wir einmal, was sagt es denn (görelim o ne diyor)?"
Antwort: Die Risale-i Nur ist ganz unmittelbar ein klares Zeugnis (bahir bir bürhan) für den Qur'an, sein machtvoller Kommentar (kuvvetli bir tefsir), ein glänzender Funke seiner geistigen Wunderhaftigkeit (lem'a-i i'caz-ı manevî), ein Tropfen aus diesem Ozean (bahrin bir reşha), ein Strahl dieser Sonne (güneşin bir şuaı), inspiriert (mülhem) von dieser Quelle der Kenntnis und der Wahrheit (maden-i ilm-i hakikat) und eine geistige Übersetzung (tercüme-i maneviye) seines Segens (feyz). Seinen Wert und seine Bedeutung (kıymet ve ehemmiyet) zu erklären geht auf das Konto der Ehre (şeref) des Qur'ans, seines Interesses und seines Lobes (hesab ve sena). Daher erfordert es das Recht (hak iktiza) und fordert die Wahrheit (hakikat) auf jeden Fall, die Besonderheit der Risale-i Nur (meziyet) zu erklären; und der Qur'an erlaubt (izin) das auch. Was einem Sprachrohr (tercüman hissesi) wie mir zusteht, ist einzig die Dankbarkeit (şükür). Es steht mir in keiner Hinsicht (hakk) zu, mich zu rühmen (fahre), anderen zu gefallen (temeddüh) oder stolz (gurur) zu sein. Und es gibt auch keinen Anlass dazu. Die Hinweise (işarat) der kommenden Ayat muss man (gerek) von diesem Standpunkt (nokta-i nazar) aus betrachten. Andernfalls verzeihe ich denjenigen nicht (hakkımı helâl), die mich der Selbstgefälligkeit beschuldigen (hodbinlik ile ittiham). Aufgrund dieser besonders wichtigen Frage (ehemmiyetli sual) tauchten vor mir innerhalb von zwei, drei Stunden plötzlich, der Anzahl der "Worte (Sözler)" entsprechend Hinweise (işaret) auf die Risale-i Nur von 33 Ayat aus den öfter rezitierten (meşhur) Ayat des Qur'ans sowohl in ihrer Bedeutung (manası) als auch mit ihrem numerischen Wert (cifr) wenn auch nur von weitem (uzak) kurz und bündig auf. Und so erschien es mir denn, und auch das nur verschwommen (hayal meyal), dass die 33 Ayat auf unterschiedliche Weise gemeinsam (müttefikan) verschlüsselt auf die Risale-i Nur (remizler) hinweisen.
Anmerkung: Zu Beginn der 24. Ayah findet sich eine Erklärung, die eigentlich am Anfang dieser Abhandlung stehen sollte. Da sie mir erst dort eingefallen ist, habe ich sie auch dort stehen lassen und dort sollte man sie jetzt zuerst lesen.
Zweite Anmerkung (ihtar): Hinweise (işaret) durch Übereinstimmung (tevafuk) sind wenig von Bedeutung (ehemmiyet), wenn sie nicht sinngemäß (münasebet-i maneviye) mit dem Inhalt in Beziehung (istinad) stehen. Wenn diese sinngemäße Beziehung (münasebet-i maneviye) aussagekräftig (kuvvetli) ist, oder als Bindeglied (ferd) oder eine Bestätigung (mâsadakı) gilt und außerordentlich (müstesna) dazu geeignet (liyakat) ist, dann ist die Übereinstimmung (tevafuk) von großer Bedeutung (ehemmiyetli). Sie gilt als ein Hinweis (irade), von diesem Wort (kelâm) gerade diese Anweisung (emare) abzuleiten. Und es zeigt als ein Indiz (remz), ein Hinweis (işaret) oder ein Beweis (delalet), dass dieses Bindeglied (ferd) auf eine besondere (husus) Weise darin enthalten ist. So stützen (istinad) sich die Hinweise (işaret) der folgenden Ayat des Qur'ans auf die Risale-i Nur und ihre Übereinstimmungen (tevafuk) formt meistens eine starke geistige Beziehung (münasebet-i maneviye). So stehen die hier folgenden allbekannten (meşhur) Ayat insgesamt (müttefikan) mit dem Ende (âhir) des 13. Jahrhunderts (asrın) und am Anfang (evvel) des 14. Jahrhunderts anhand einer numerischen Rechnung (cifir) in Zusammenhang und weisen (işaret) in der Tat auf eine Gegebenheit (hakikat) hin, die den Qur'an und den Glauben (iman) betrifft. Sie sagen von einem gewissen "Licht (Nur)" voraus, das es zu einem Grund des Trostes (medar-ı teselli) werden wird. Sie bringen aufgrund eines Zeugnisses (bürhan) aus dem Qur'an die frohe Kunde (müjde), welche alle Zweifel beseitigen (şübehatı izale) wird, die aus dem Wirrwarr des Irrglaubens (dalalet fitne) jener Zeit entstehen werden.
Das, was diesen Hinweisen und Zeichen (işaretler ve remizler) vollkommen entspricht (mazhar) und diese Aufgaben ganz und gar (vazife bihakk) versieht, muss ein Kommentar (tefsir) zum Qur'an wie die Risale-i Nur sein. In Wirklichkeit steht für diejenigen, welche die Risale-i Nur lesen, ohne Zweifel (şübhesiz) fest, dass sie in Anbetracht des oben erwähnten Sachverhalts (mezkûr nokta) alles übertrifft, was zeigt (delalet), dass diese Ayat besonders (bilhâssa) die Risale-i Nur betreffen und auf sie hinweisen (işaret).
Erstens:
Der Licht-Vers aus der Sure "das Licht (Nur)" ist ein Grund (sebeb) von 16 Gründen dafür, dass die Risale-i Nur mit den Bezeichnungen (sebeb-i tesmiyesi) "Resail-in Nur, Risale-in Nur und Risalet-ün Nur" angegeben werden. Daher müssen wir als erstes diese Ayah erklären (beyan etmek gerek). Hier folgt nun der Licht-Vers (Âyet-ün Nur):
{"Gott ist das Licht Himmels und der Erden. Sein Licht ist mit einer Nische zu vergleichen, in der sich eine Lampe befindet. Diese Lampe befindet sich in einem Glas. Dieses Glas funkelt gleich einem hell leuchtenden Stern. Sie brennt mit dem Öl eines gesegneten Baumes, einem Ölbaum, der weder im Osten noch im Westen steht und dessen Öl bereits leuchtet ohne jede Berührung mit dem Feuer. Licht über Licht! Gott führt zu Seinem Licht, wen immer Er will. Und Gott (Allah) prägt für die Menschen Gleichnisse. Gott (Allah) weiß über alles Bescheid." - Sure 24,35-}
Dieser Lichtvers (Âyet-i Nuriye) hat hinsichtlich seiner Bedeutung (manaca) viele Ebenen (tabakat) und verschiedene Aspekte (vücuh-u kesîre). Unter diesen Ebenen (tabaka) und Aspekten (vecihler) bezieht sich ein Aspekt (vecih) des Hinweises (işar) und der Anspielung (remz) dem Inhalt (manaca) und der numerischen Berechnung (cifir) zufolge mit vier, fünf Sätzen (cümle) von zehn Hinsichten (cihet) auf seinen lichtvollen Kommentar (nurlu bir tefsir), nämlich auf die Risale-in Nur und Risalet-ün Nur. Eine Ebene (tabaka) und ein Aspekt (vecih) dieser Ebenen (tabaka) und Vorhänge (perde) sagt zudem die Elektrizität wunderhaft (mu'cizane) voraus.
Der erste Satz (Birinci Cümle), der sich auf die Risale-i Nur bezieht, lautet
{"Sein Licht ist mit einer Nische zu vergleichen,"} d.h. das Beispiel des göttlichen Lichtes (Nur-u İlahî) oder des qur'anischen Lichtes (Nur-u Kur'anî) oder des mohammedanischen Lichtes ist مِشْكَوةٍ فِيهَا مِصْبَاحٌ {"mit einer Nische zu vergleichen (misal)."} Sein numerischer Wert (makam) beträgt 998 und stimmt haargenau (tam tamına) mit der Risalet-ün Nur überein (tevafuk) - vorausgesetzt, dass der Buchstabe Nun mit Verdopplungszeichen als zwei Mal (şeddeli) Nun berechnet (sayılmak) wird -und weist auf sie hin (ona işaret eder).
{"Dieses Glas funkelt gleich einem hell leuchtenden Stern. Sie brennt..."}
Wie in der Abhandlung "Der 28. Blitz (Yirmisekizinci Lem'a)" bereits ausführlich erklärt (tafsilen beyan) wurde, kümmert İmam-ı Ali (R.A.) sich in seinem Gedicht "Kaside-i Celcelutiye" im Grade einer Offensichtlichkeit (sarahat) um die Risale-in Nur und sagt, auf sie hinweisend (işaret): اَقِدْ كَوْكَبِى بِاْلاِسْمِ نُورًا {"Lass meinen Stern mit deinem Namen das Licht hell erleuchten!"} Ich stelle mir vor (tahmin), dass Imam Alis Hinweis (işaret) durch die Anspielung (remz) dieses Licht-Satzes (cümle-i Nuriye) inspiriert worden (mülhem) ist. Der numerische Wert (makam) dieses Satzes (cümle) aus der Ayah beträgt 546 und stimmt mit einer sehr geringen, geheimnisvollen (cüz'î ve sırlı) Differenz von nur zwei mit dem Wert der Risale-i Nur, 548, überein (tevafuk) und weist (işaret) auf sie hin, sowie sie die mit der Anspielung (remz) auf ihre Bedeutung (mana) genau anzeigt (tam bakıyor).
Der dritte Satz (Üçüncü Cümle) lautet: مِنْ شَجَرَةٍ {"von einem Baum".} Wenn der Buchstabe ة wie bei der Unterbrechung (vakıf) als هی gelesen wird, so ergibt dieser Abschnitt مِنْ شَجَرَةٍ {"von einem Baum"} den numerischen Wert von 598 und stimmt haargenau (tam tamına) mit dem numerischen Wert der Resail-in Nur und Risale-in Nur überein (tevafuk). Zudem stimmt er mit dem numerischen Wert des Ausdrucks مِنْ فُرْقَانٍ حَكِيمٍ {"aus der weisen Unterscheidung"} geheimnisvoll mit einer einzigen Differenz (sırlı birtek fark) verschlüsselt überein (tevafuk-u remzî) und schließt so die Resail-in Nur als seinem Bindeglied (efrad) mit ein (dâhil) und zeigt, dass der gesegnete Baum (şecere-i mübarek) der Risale-in Nur die weise Unterscheidung (Furkan-ı Hakîm) ist. Wenn der Buchstabe ة aus dem Abschnitt مِنْ شَجَرَةٍ {"von einem Baum"} als ت berechnet wird, so beträgt dann sein numerischer Wert (makam-ı cifrî) 993. Mit einer geringen, geheimnisvollen (cüz'î ve sırlı) Differenz von fünf (beş fark), welche die Übereinstimmung (tevafuk) nicht beeinträchtigt (zarar), stimmt er mit dem numerischen Wert der Risalet-ün Nur von 998 überein (tevafuk) und weist auch aufgrund der Entsprechung (muvafakat) seiner Bedeutung (mana) auf sie hin (ona işaret eder).
{"Licht über Licht! Gott (Allah) führt zu Seinem Licht..."}
Sein numerischer Wert beträgt 999 und stimmt so mit der Differenz von nur einer "1" geheimnisvoll (sırlı) mit der Zahl 998 überein (tevafuk), die der numerische Wert der Risalet-ün Nur ist. Aufgrund dieses engen Zusammenhangs (kuvvetli münasebet) weist dieser vierte Satz in seiner Bedeutung (manası) im Grade eines Fingerzeigs auf sie hin (işaret derecesinde remzeder).
Fünfter Satz: مَنْ يَشَاءُ {"wen immer Er will"} Dieser Satzteil (cümle) weist mit seinem numerischen Wert mit einem sehr geringen Unterschied (fark) auf den Namen des Verfassers (müellif) der Risalet-ün Nur und seinen bekannten Titel (meşhur bir lâkab) hin, während seine Bedeutung (mana) mit ihm übereinstimmt (tevafuk). Wenn das nicht ausdrücklich angegebene Pronomen (mukadder zamir) in dem Wort يَشَاءُ geschrieben würde (izhar), so wäre dies die entsprechende Schreibweise: مَنْ يَشَائُهُ {"wen immer Er will".} Und so würde dieser Satzteil ganz genau übereinstimmen (tam tamına tevafuk).
Wie diese Ayah namentlich auf die Risale-in Nur hinweist, so weist sie (remzen) auch mit dem Zeichen ihrer Übereinstimmung (tevafuk) ganz genau (tam tamına) auf das Jahr ihrer Abfassung (tarih-i te'lifi) und ihrer Vervollkommnung (tekemmül) hin. In dem Satz
{"Sein Licht ist mit einer Nische zu vergleichen, in der sich eine Lampe befindet. Diese Lampe befindet sich in einem Glas"}
bildet die Nunation (tenvin) des Wortes كَمِشْكَوةٍ keine Unterbrechung (vakıf yeri) und wird daher als der Buchstabe "Nun" berechnet (sayılmak). Da der Satzteil فِى زُجَاجَةٍ eine Stelle der Unterbrechung ist, wird das ة als هی gelesen und auch so berechnet. Dann ergibt der numerische Wert 1349 und stimmt hinweisend (işaret) ganz genau (tam tamına) mit dem Jahr ihrer Abfassung (te'lifi hengâmı), mit den überaus lichtvollen Abhandlungen (nuranî cüzler) und somit der Zeit der Vervollkommnung (tekemmül zaman) der Resail-in Nur - 1349 - überein (tevafuk).
Außerdem ergibt der Satz (cümle)
{"Diese Lampe befindet sich in einem Glas. Dieses Glas funkelt gleich einem hell leuchtenden Stern"}
das Jahr 1345 und stimmt so mit dem Jahr (tarih) der Veröffentlichung (intişar) der Resail-in Nur, dem Jahr, in dem sie bekannt (iştihar) und berühmt wurde (parlama) ganz genau überein (tevafuk). Denn der Buchstabe ر mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) wird als zwei ر berechnet, ن mit dem Verdopplungszeichen als zwei ن und der Buchstabe ز mit dem Verdopplungszeichen, da er von seiner eigentlichen Struktur (aslı itibariyle) her ein ل und ein ز ist. Das Wort زُجَاجَة ist beim ersten die Stelle der Unterbrechung (vakıf cihetiyle) und wird als هی und beim zweiten, da hier keine Unterbrechung (vakıf) ist, als ت berechnet (sayılır). Wenn der Buchstabe ز wegen seines Verdopplungszeichens (şeddeli) alsز doppelt berechnet wird, so ergibt es 1322 und stimmt daher genau (tam tamına) mit dem Jahr überein (aynı tarih tevafuk), in dem der Verfasser (müellif) der Risale-in Nur mit den Vorbereitungen der Licht-Abhandlungen (mukaddemat-ı Nuriye) begonnen hatte (başladı).
Außerdem ergibt der Ausdruck مِنْ شَجَرَةٍ مُبَارَكَةٍ "eines gesegneten Baumes" 1311, wenn der Buchstabe ت beim ersten (ta-i evvel) als ت und beim zweiten wegen der Unterbrechung (vakıf) als هی und die Nunation (tenvin) in dem Wort شَجَرَةٍ als ن berechnet wird. In diesem Jahr (tarih) hat der Verfasser (müellif) der Resail-in Nur mit dem Studium (tedris) der arabischen Sprache (ulûm-u Arabiye) begonnen, welche die Basis (basamak) des Qur'ans ist, welcher der gesegnete heilige Baum (mübarek şecere-i kudsiye) der Risalet-ün Nur ist. So stimmt denn dieser Ausdruck genau (tam tamına) mit diesem Jahr überein (aynı tarih tevafuk) und weist auf es hin (remzen bakar). Nun ist die Harmonie (ittifak) zwischen so vielen (müteaddid) bedeutungsvollen Übereinstimmungen (manidar tevafukat) mit dem Qur'an nicht nur ein Hinweis (emare), ein Fingerzeig (işaret), ja vielmehr ein starker Beweis (kuvvetli bir delalet), ja er steht sogar zusammen mit der Elektrizität in seinem inhaltlichen Zusammenhang offenkundig (münasebet-i maneviye tasrih) mit der Resail-in Nur in Verbindung.
Eine Feinheit unter den Feinheiten (letafetlerinden bir letafet) des inhaltlichen Zusammenhanges (münasebet-i maneviye) dieser Ayah ist die folgende: so wie sie in der Art ihrer Verheißung aus dem Verborgenen wunderhaft (ihbar-ı gayb mu'cizane) sowohl auf die Elektrizität als auch auf die Risale-in Nur hinweist (işaret), so weist sie auch auf das Auftreten (zuhurlar) der beiden und die Zeit ihrer Vervollkommnung (tekemmül zamanları) nach ihrem Auftreten (zaman-ı zuhurları) hin und schildert (gösteriyor) dabei sehr schön ihre außergewöhnlichen Lage (hilaf-ı âdet vaziyetleri).
{"einem Ölbaum, der weder im Osten (şark) noch im Westen (garb) steht"}
"Der kostbare Brennstoff (kıymetdar meta) der Elektrizität ist nicht etwas, das vom Osten (şark) oder vom Westen (garb) herbeigeholt wird. Er kommt vielmehr von oben aus der Atmosphäre (cevv-i hava) in der Schatzkammer der Barmherzigkeit (rahmet hazinesi), also aus dem Himmel (semavat) herab. So findet sich also dieser Stoff (mal) überall und es ist nicht notwendig (lüzum yok), irgendwo anders (başka yerdn) nach ihm zu suchen." Genau so ist auch die Resail-in Nur, die im übertragenen Sinne (manevî) der Elektrizität gleicht, nicht etwas, das von der Kenntnis und dem Wissen des Ostens (şarkın malûmatı) oder aus der Philosophie (ulûm) und der Wissenschaft (fünun) des Westens (garbın felsefe) entstand, sondern ein Licht (Nur), das von ihnen übernommen (iktibas) wurde, vielmehr wird es von der hohen und erhabenen Stufe (yüksek mertebe-i arşîsi) des Qur'ans übernommen, der jenseits des Ostens und des Westens (şark ve garb) vom Himmel (semavî) herabgekommen ist.
{"dessen Öl ohne jede Berührung mit dem Feuer bereits leuchtet. Licht über Licht!"}
mit seinem Hinweis sinngemäß (mana-yı remzi): " Im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert (asır) leuchten die Lampen am Himmel (semavî lâmba) ohne Feuer und ohne dass ein Feuer (ateş) sie berührt. Die Zeit dessen ist nahe (zamanı yakın), d.h. das Jahr (tarih) 1280 ist nahe." So sagt (beyan) dieser Satz (cümle) mit einem Hinweis (remz) auf die außergewöhnliche Eigenschaft (hilaf-ı âdet) der Elektrizität, dass sie kommen wird. Genau so kann jeder die Resail-in Nur, die eine geistige (manevî) Elektrizität und ein sehr hohes und tiefschürfendes (yüksek ve derin) Wissen ist, nach seiner Fähigkeit (derece) dieses erhabene Wissen (ulûm-u âliye) verstehen, ohne Anstrengung des Studiums (külfet-i tahsile), ohne Lehrstoffe (ders) zu bewältigen, von verschiedenen Lehrern (başka üstad) unterrichtet zu werden, oder direkt vom Mund eines Lehrers (müderris) übernehmen zu müssen (iktibas) und ohne das Feuer der Anstrengung (meşakkat ateşi) durchstehen zu müssen (lüzum). Jeder kann selbst aus ihr seinen Nutzen (istifade) ziehen und ein wahrhaftiger Gelehrter (muhakkik bir âlim) werden.
Zudem weist (işaret) er darauf hin, dass auch der Verfasser (müellif) der Resail-in Nur ohne Feuer bereits leuchtet (ateşsiz yanar) und selbst vom Licht erfüllt (nurlanır) zu einem Gelehrten (âlim) wird, ohne wegen seines Studiums (tahsil) die Anstrengung des Lernens (külfet ve ders meşakkat) auf sich nehmen zu müssen (muhtaç).
Wie die wunderhaften (mu'cizane) drei Hinweise (işarat) dieses Satzes (cümle) auf die Elektrizität und die Resail-in Nur wahr (hak) sind, so ist auch sein Hinweis auf den Verfasser (müellif) in der Tat absolut wahr (ayn-ı hakikat). Diejenigen, die seine Biographie (Tarihçe-i hayat) gelesen haben, und seine Landsleute (hemşehri) wissen, dass der Verfasser (müellif) der Resail-in Nur die Bücher (kitab), die im Studium (usûl) einer Medrese während fünfzehn Jahren unterrichtet (ders) werden - die "Büchersammlung (İzhar)" inklusive - in nur drei Monaten durchgearbeitet (tahsil) hat.
Wie dieser Satz (cümle) hinsichtlich seines inhaltlichen Zusammenhanges (manevî münasebet) einen mächtigen und feinsinnigen (kuvvetli ve letafetli) Hinweis hat, so sagt er auch mit der numerischen wie zahlenmäßigen (cifrî ve ebced) Übereinstimmung (tevafuk) die zeitliche Annäherung (kurbiyet) des Auftretens (zaman-ı zuhuru) der Elektrizität und das Hervortreten der Resail-in Nur voraus, deutet (remzen) zugleich auch auf das Geburtsjahr ihres Verfassers (müellifinin veladeti) hin, sagt es voraus (haber) und weist somit auch auf einen Funken der Wunderhaftigkeit (lem'a-i i'caz) hin. Es ist dies wie folgt:
Der numerische Wert (makam) des Satzteils: يَكَادُ زَيْتُهَا يُضِيءُ {"dessen Öl ... bereits leuchtet"} ergibt 1279. Der Satzteil وَلَوْ لَمْ تَمْسَسْهُ نَارٌ نُورٌ {"ohne jede Berührung mit dem Feuer"} ergibt 1284, wenn man die beiden Nunationen (tenvin) als zwei "Nun" berechnet. So weist er mit dem heiligen Wort (kelime-i kudsiye) يَكَادُ (leuchtet) sinngemäß darauf hin (manen işaret), dass sowohl die Verbreitung (taammüm) der Elektrizität sich bereits nähert (kurbiyet), als auch die Resail-in Nur bald (yakınlık) erscheinen wird, und dass vierzehn Jahre danach (1293) auch ihr Verfasser (müellif) geboren werden wird (veladet). Mit seinem numerischen Wert (cifr) weist er (işaret) ganz genau (tam tamına) übereinstimmend (tevafuk) auf das entsprechende Jahr (aynı tarih) hin.
Es ist ja bekannt (malûm), dass die feinen, schwachen (zaîf ve ince) Schnüre miteinander verwoben (içtima) stärker und zu einem unzerreissbaren Seil (kopmaz bir halat) werden. Aufgrund dieses Geheimnisses (sırr) verleihen die Hinweise (işaret) der Ayah einander Kraft (kuvvet) und stärken (teyid) einander. Auch wenn diese Übereinstimmung (tevafuk) nicht ganz genau zutreffen sollte, so gilt sie (hükmünde) dennoch als genau und steigert den Hinweis (işareti) bis zum Grade ihrer Offensichtlichkeit (delalet derecesine çıkar).
Anmerkung: Ich habe die Hinweise (işaretlerini) dieser lichtvollen (nuriye) Ayah nicht um der Elektrizität und der Resail-in Nur willen erklärt (beyan), sondern wollte damit einen Funken von dem Aspekt der geistigen Wunderhaftigkeit (i'caz-ı manevî) dieser Ayah aufzeigen (göstermek istedim).
Zusammenfassung: Diese heilige (kudsiye) Ayah unterrichtet uns (ders) in ihrer wörtlichen Bedeutung (sarih manası) vom Lichte Gottes (Nur-u İlahî), vom Lichte des Qur'ans und von dem mohammedanischen Licht. Mit dem Hinweis ihrer Bedeutung (mana-yı işarî) betrachtet sie, sowie sie jedes Jahrhundert (asr) betrachtet hat, auch das Ende des dreizehnten Jahrhunderts (asrın âhiri) und den Anfang des vierzehnten Jahrhunderts (asrın evveli) und lässt uns beides aufmerksam betrachten (dikkatle baktırır). Was am Ende und am Anfang (âhir ve evveller) dieser beiden Jahrhunderte am meisten ins Auge fälllt (nazara çarpan), sinngemäß am meisten mit ihr verbunden ist (münasebet-i manevi) und so am meisten (dogrudan) die Einstimmung und Entsprechung (muvafakat ve mutabakat) aller Satzteile (umum cümleler) dieser Ayah erwirbt (kazanan), sind die Elektrizitität und die Resail-in Nur. Daher bin ich zu der sicheren Überzeugung (kanaat-ı kat'iyye) gelangt, dass sie unmittelbar mit dem Hinweis ihrer Bedeutung (mana-yı remzi) auf sie schaut, und habe ohne zu zögern (çekinmeyerek) meine feste Überzeugung (kanaatım) dessen niedergeschrieben. Falls ich dabei falsch gehandelt (hata) haben sollte, bitte ich (niyaz) den Allbarmherzigen Allerbarmer in seiner Barmherzigkeit (Erhamürrâhimîn'den rahmeti) um Verzeihung (afvetmesi).
Diejenigen, die verstehen (anlamak) wollen, dass die Resail-in Nur in der Tat der Beachtung dieser Ayah würdig (iltifatına liyakatı) ist, können das verstehen, wenn sie irgendeine Abhandlung (risala) aufmerksam durchlesen (baksalar). Wenn sie wenigstens die Abhandlung der sechs Anmerkungen (Altı Nükte Risalesi) über die Sechs Namen Gottes (altı esma-i İlahiye), die der 30. Blitz (Otuzuncu Lem'a) heißt und eine Frucht des Gefängnisses (hapishanesi bir meyvesi) in Eskişehir ist, oder wenigstens die fünfte und sechste Anmerkung (Beşinci ve Altıncı Nükte) über die Namen der Lebendige und der Unwandelbare (İsm-i Hayy ve Kayyum) in dieser Abhandlung (Lem'a) aufmerksam lesen, werden sie auf jeden Fall bestätigen (elbette tasdik).
Die zweite Ayah, die auf die RN hinweist, ist die bekannte Ayah:
{"Halte nun geraden Kurs wie dir befohlen worden ist!" - Sure 11, 112-}
Diese Ayah war der Anlass für die Erwähnung des folgenden Hadith: شَيَّبَتْنِى سُورَةُ هُودٍ {"die Sure Hut hat mich alt gemacht."} Wie der Hinweis der Ayah فَاسْتَقِمْ كَمَا اُمِرْتَ bereits im achten Blitz ausführlich erklärt wurde, so ist sie eine überaus bekannten Ayah, welche auf der Seite gegenüber liegt, in der sich die Ayah der Sure Hut فَمِنْهُمْ شَقِىٌّ وَ سَعِيدٌ {"unter ihnen gibt es dann welche,die unselig und welche die selig sind." - Sure 11, 105-} befindet und zwei starke Hinweise vorhanden sind. Der numerische Wert dieser Ayah ergibt 1303 und auf der zweiten Seite der Sure "Beratung" die Ayah وَاسْتَقِمْ كَمَا اُمِرْتَ 1309. Sie begrüßt jemanden unter allen Ansprechpartnern in diesem Jahr besonders zugunsten des Qur'ans freundlich und richtet ihm den Befehl des rechten Kurses. Was das erste Jahr betrifft, so ist es das Jahr, indem der Verfasser der RN mit seinem Studium der Wissenschaften begonnen hat, das sich später die RN ergeben hat.
Was das Jahr (tarih) der zweiten Ayah betrifft, so stimmt es ganz genau mit dem Jahr (tarih) überein, in dem sich dieser Verfasser (müellif) auf eine wunderbare Weise (hârika bir surette) in einer sehr kurzen Zeit (az bir zaman) hinsichtlich seines Fachwissens entwickelt (ilimce tekemmül) hatte, als er nach dem Abschluss seines Studiums (tahsilden tedrise) mit der Unterweisung begonnen (başladı) und in drei Monaten während des Winters (kış) mehr als hundert Bücher (yüz kitab) aus dem Lehrstoff eines fünfzehn jährigen Studiums in einer Medrese durchgearbeit und nach Ansicht der damaligen (zaman) berühmtesten Gelehrten (meşhur ülema) in seinen Provinzen (muhit) das Ergebnis (mahsul) dieses drei monatigen Lernens so erfolgreich (netice) war, wie das Ergebnis (mahsul) eines fünfzehnjährigen Studiums infolge sehr vieler Prüfungen (mükerrer imtihan), {(Anmerkung): Diese lobenden Aussagen (beyanat-ı medhiye) gehören nicht Said, sondern einem Schüler (tilmiz) und Diener (hâdim) des Qur'ans, den er mit dem Ausdruck und Zustand (lisan ve hal) Saids beschreibt (tarif), sodass man seinem Dienst vertrauen darf (hizmetine itimad).} als er auf jede Frage (sorulan sual), unabhängig von welchem Wissenszweig (ilim) sie sein mochte, die richtige Antwort (cevab-ı savab) erteilt und so seine Reife (isbat) bewiesen hatte. Mit dem Hinweis (remzen) dieser genauen Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) weist sie auf den richtigen Kurs (istikamet bir işaret) der Risale-i Nur hin.
Dritte allgemein bekannte Ayah:
{"Diejenigen, die sich um unseretwillen abmühen, werden wir unsere Wege führen." - Sure 29,69-}
Diese Ayah ergibt neben ihrem machtvollen, sinngemäßen Zusammenhang (münasebet-i manevi) nach ihrem numerischen (cifir) Wert 1344. Es ist keiner außer den Schülern (şakirdler) der Risale-i Nur besser zu erkennen (zahiren görülmüyor), zu dem die Aussage (mana) dieser Ayah in diesem Jahr (tarih) noch besser passen (mazhar) würde. Das also heißt, dass diese Ayah sich unter verschiedenen Schichten (müteaddid tabaka) ihrer Bedeutung (mana) mit einem Hinweis (işarî bir tabaka) oder einer Anspielung (remzî bir perde) auf die Risale-i Nur bezieht, die ein prächtiger Kommentar (parlak bir tefsir) zum Qur'an ist. In der Sure "Embryo (Alak)", die als erste geoffenbart (en evvel nâzil) worden ist, drückt (ifade) die Ayah اِنَّ اْلاِنْسَانَ لَيَطْغَى {"Der Mensch ist wirklich aufsässig." - Sure 96,6-} mit ihrer Bedeutung (mana) und ihrem numerischen Wert (makam-ı cifri) aus, dass im Jahre 1344 in der Menschheit (nev'-i insan) eine pharaonische, beispiellose Aufsässigkeit (emsalsiz bir tugyan) und Gottesverleugnung zutage treten (inkâr çıkacak) wird. Die Ayah وَالَّذِينَ جَاهَدُوا فِينَا {"Diejenigen, die sich um unseretwillen abmühen, werden wir unsere Wege führen." - Sure 29,69-} rühmt (sena) dagegen diejenigen, die gegen diese Aufsässigkeit (tugyan) ankämpfen werden (mücahede edenleri).
Durch die Folgen (netice) des Weltkrieges (harb-i umumî) hat sowohl die Welt aller Menschen (âlem-i insaniyet) als auch die Welt des Islam (âlem-i İslâmiyet) in der Tat einen sehr großen Schaden (zarar) erlitten. Die stolzen Gewaltmenschen (magrur ve cebbarları) in der Menschheit (Nev'-i insan), besonders in Europa, und besonders einer von ihnen stützt sich (istinad) auf seine Macht (kuvvet), seinen Reichtum (gına) und das Kapital (para) und begingen eine pharaonische Aufsässigkeit (tugyan), weswegen bestimmte Menschen (hususî insan) die Menschheit zur Verantwortung (mes'ul) rufen, was mit der allgemeinen Bezeichnung (ism-i umumî) "Mensch (insan)" zum Ausdruck (tabir) gebracht wird. Wenn der Buchstabe Nun trotz des Verdopplungszeichens (şeddeli) in dem Ausdruck لَنَهْدِيَنَّهُمْ nur ein mal als Nun berechnet wird, so ergibt es 1294. Das ist jedoch der Anfang (besmele-i hayat) und das erste Lebensjahr (tarih-i veladet) des Verfassers (müellif) der Risalet-ün Nur. Wenn der Buchstabe "Lâm" wegen seines Verdopplungszeichens (şeddeli) zwei Mal als Lam und der Buchstabe Nun nur ein Mal berechnet wird (bir sayılsa), so ergibt es 1324, also das Jahr (tarih), in dem sich der Verfasser (müellif) der Risale-in Nur mit seinem geistigen Kampf (mücahede-i maneviye) während der Deklaration (ilân) der Konstitutionellen Monarchie (hürriyet) zeigte.
Vierte allgemein bekannte Ayah:
{"Und wir haben dir die mehrfach wiederholten sieben gegeben." - Sure 15,87-}
Dieser Satz (cümle) drückt mit dem Lob (sena) "wiederholt rezitiert" (müsenna) den ruhmreichen (Azîmüşşan) Qur'an und die Sure der Eröffnung (Fatiha Suresi) aus. So weist er (işaret) mit seinem numerischen Wert (cifir) zugleich auf die Risale-in Nur hin, die ein Zeugnis (bürhan), das der Eigenschaft (vasfına) des Qur'ans "wiederholt rezitiert" (müsenna) würdig ist, und die sechs Glaubenspfeiler (erkân-ı imaniye), sowie die sieben Grundsätze (yedi esası), die der Wahrheit (hakikat) des Islam gehören, die allgemein bekannten sieben Merkmale des Qur'ans (seb'a-i meşhure) auf eine prächtige (parlak) Weise hin (isbat) und ist so ein Spiegel der Erscheinung des Lichtes (nuruna mazhar) "der mehrfach wiederholten sieben (Seb'a-l Mesanî)". Denn der numerische Wert (makam-ı ebced) des Satzes آتَيْنَاكَ سَبْعًا مِنَ الْمَثَانِى ergibt 1335. Das stimmt mit dem Jahr (tarih) 1335 oder 1336 überein, in dem der Abschnitt (kısm) des Kommentars (tefsir) "ein Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz)", der die Einführung der Risale-in Nur war und in dem die "Sure der Eröffnung (Fatiha Suresi)" und der Anfang (baş) der Sure "Die Kuh (Elbakara)" gedruckt und veröffentlicht (basmakla intişar) wurde. Mit dieser Übereinstimmung (tevafuk) ist dieser Satz durch den Schleier des numerischen Wertes (remzî bir perde) eine Anspielung (emare), welche die Risale-in Nur betrifft (baktı).
Die Fünfte Ayah:
{"Ist denn einer, der tot war und den wir dann wieder zum Leben erweckt und ihm das Licht geschenkt haben, indem er wieder unter den Menschen einhergeht...?" - Sure 6,122-}
Die Anspielung (remz) dieser Ayah ist voll Anmut (latif). Denn sie bezieht sich (bakıyor) sowohl durch die enge Bedeutung ihrer Aussage (münasebet-i maneviye) unter vielen anderen (efrad-ı kesîre) als auch durch ihren numerischen Wert (cifir) in einer besonderen Form (hususî bir surette) auf die Risale-in Nur und ihren Verfasser (müellif). Es ist dies wie folgt:
Das Wort (kelime) مَيْتًا ergibt, wenn die Nunation (tenvin) als der Buchstabe "nun" gezählt (sayılmak) wird, 500, stimmt so mit dem numerischen Wert des Namens "Said-ün Nursî", 500, überein (tevafuk) und weist auf das folgende hin (işaret): "Said-ün Nursî war ja bereits wie tot (meyyit hükmünde), wurde jedoch durch die Risalet-ün Nur wieder zum Leben (ihya) erweckt. Und durch sie fand er ins Leben (hayat) zurück."
Berechnet man die beiden Nunationen in dem Satz
als nur ein "Nun", so ergibt dies tatsächlich 1334, und in diesem Jahr (tarih) befand sich Said nach arabischem Kalender schon im Krieg (umumî harb), wurde jedoch von einem ansonsten sicheren, fürchterlichem (maddî ve dehşetli) Tod auf wunderbare Weise (hârika bir tarz) errettet. Zugleich wurde er auch von einem seelischen, heftigen (manevî ve şiddetli) Tod errettet (necat), der aus Philosophie und Gottvergessenheit (gaflet) herrührt, und hat durch das Lebenswasser (âb-ı hayat) des Qur'ans mit einem neuen Leben (taze bir hayat) begonnen. Diese sinngemäße Übereinstimmung (tevafuk-u manevî) und numerische Entsprechung (muvafakat-ı cifriye) ist ein Hinweis (işaret) im Grade der Offensichtlichkeit (delalet). Wenn zudem noch die Nunation (tenvin) in dem Satz فَاَحْيَيْنَاهُ وَجَعَلْنَا لَهُ نُورًا يَمْشِى بِهِ فِى النَّاسِ als "Nun" und der Buchstabe "Nun" mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) zwei mal als "Nun" und der ausgesprochene (telaffuz) Buchstabe ى in dem Wort بِهِ mitberechnet werden, so ergibt dies 1294, welches das Jahr (sene) seiner Geburt und das erste seines Lebens (veladetinin ve hayatı) war. Mit diesem Satz (cümle) wird also auf sein irdisches Leben (hayat-ı maddiye) und mit dem vorigen Satz auf sein geistiges Leben hingewiesen (hayat-ı maneviyesine işaret eder).
Kurzum: Diese Ayah bezieht sich unter vielen verschiedenen (müteaddid ve çok tabakalar) Ebenen von der Ebene ihres Hinweises (işarî tabaka) sowohl auf die Risalet-ün Nur als auch auf ihren Verfasser (müellif), auf den Anfang dieses 14. Jahrhunderts (asrın ibtidası) und auf die Entstehung (mebde) der Risalet-ün Nur am Anfang (ibtidası) dieses Jahrhunderts mit einer Anspielung (remzen) ja vielmehr als mit einem Hinweis (işaret), ja sogar mit einer Offensichtlichkeit (delalet).
Eine Ergänzung (tetimme) zur Ayah
{"Ist denn einer, der tot war und den Wir dann wieder zum Leben erweckt und ihm das Licht geschenkt haben, indem er wieder unter den Menschen einhergeht, wie einer, der in der Finsternis ist und nicht aus ihr herauskommen kann?" - Sure 6,122-}
Drei Punkte (münasebet), die den machtvollen Hinweis (kuvvetli işaret) dieser Ayah sowohl unterstützen (teyid) als auch verfeinern (letafet), sind plötzlich im Monat Ramadan in meinem Herzen (kalb) aufgetaucht. Das hat mich zu der sicheren Überzeugung (kat'î bir kanaat) gebracht, dass, was mit "dem Wort tot (kelime مَيّت )" genau gemeint (tam münasib) ist, "Said" ist. Eine Weisheit (hikmet) dessen, dass diese Ayah Said, das Sprachrohr (tercüman) der Risale-i Nur mit der Bezeichnung (ünvan) "tot (meyyit)" angibt, ist folgendes:
Denn er hat das Rätsel (muamma), das Geheimnis (tılsım) des Todes (mevt) mit der Risale-i Nur gelöst (açmış) und eine überaus vertrauliche, fröhliche und lichtvolle Wahrheit (nurlu bir hakikat) für die Gläubigen (ehl-i iman) unter dessen fürchterlichem Gesicht (dehşetli yüz) entdeckt und damit bewiesen (keşfedip isbat). Gegenüber den Gottesleugnern (ehl-i ilhad), die in einem, dem Tode ähnlichen (mevt-âlûd), vergänglichen Leben (hayat-ı fâniye) ersticken, begegnet er siegreich (galibane mukabele) mit einem nur vorübergehenden, rein äußerlichen Tod (muvakkat bir mevt-i zahirî), dem die Unsterblichkeit und das Leben folgt (bâkiyane hayat-âlûd). Gegen die Gotttesleugner (ehl-i ilhad mukabil), die dem Geheimnis (sırr) كَمَنْ مَثَلُهُ فِى الظُّلُمَاتِ {"wie einer, der in der Finsternis ist"} entsprechen (mazhar), sich dadurch schmücken (süslendirme), dass sie sich ein Verlangen (müştehiyat) nach den gesetzlich nicht erlaubten (gayr-ı meşru) Dingen erlauben (ibahe), bringt die Risale-i Nur den Tod (mevt) nach ihrem trügerischen, nunmehr vergänglichen Leben (aldatıcı, fâni hayat) und zerstört so ihren Genuss und alle Faszination (lezzet ve zînet) ganz und gar (zîr ü zeber). Damit sagt und beweist sie (isbat): "Der Tod (mewt) ist für die Leute des Irrglaubens (ehl-i dalalet) eine Hinrichtung auf ewig (i'dam-ı ebedî). Das was die Menschen vor diesem furchtbaren Galgen (dehşetli daragacı) rettet und den Tod (mevt) in eine segensreichen Entlassungsurkunde (mübarek bir terhis tezkeresi) verwandelt, ist einzig der Qur'an und der Glaube (iman)." Aus diesem Grund räumt diese gewaltige Wahrheit des Todes (hakikat-ı muazzama-i mevtiye) in der Risale-i Nur einen überaus wichtigen, umfangreichen (mühim ve geniş) Platz ein; ja sie hält bei ihren meisten Angriffen (ekser hücum) gleichsam den Tod in ihrer Hand (mevti elinde), schlägt damit die Irrgläubigen (ehl-i dalalet) auf den Kopf und versucht sie so wieder zur Besinnung (aklını başına) zu bringen.
Zweitens: Die Verbindung mit dem Tod (rabıta-i mevt), die einer und zwar der wirksamste (müessir) der vier Grundsätzen (esas) der Mystiker (ehl-i tarîkat) und unter ihnen besonders die Ordensleute (Nakşîler) ist, hat den Alten (Eski) Said in den Neuen (Yeni) Said umgewandelt (çevirmiş). Sie begleitet den Neuen Said immerdar auf seinen Gedankenreisen (yoldaş). Vor allem in der Abhandlung " Seelsorge für die Alten (İhtiyarlar Risalesi)" und anderen Abhandlungen (risaleler) führt er sich stets diese Verbindung (rabıta-i keşfiyat) vor Augen (göstere), bis er schließlich diese lichtvolle, lebendige, so schöne Wahrheit (güzel hakikat) des Todes (mevt) erkannt und den Gläubigen (ehl-i iman hakkında) gezeigt hat (görüp gösterdi).
Drittens: Diese Ayah weist mit ihrer numerischen (cifir ve ebced) Berechnung auf die Zeit und das Jahr (zaman ve tarih) von drei verschiedenen Todesfällen (üç çeşit mevt) {hier verweist Said Nursi auf Visionen, in denen er seinen Tod beschreibt. (A.d.Ü.)} hin, die Said von allen Seiten (her tarafta) angreifen und ihn bedrohen (hücum ve temas). Sie zeigt somit eine Übereinstimmung (tevafuk). {Die Ereignisse bestätigen die vorausgegangenen Berechnungen. (A.d.Ü.)} Das also besagt, dass einer von vielen Aspekten (efradindan bir ferd), auf den diese Ayah mit dem Wort "tot (meyyit kelimesi)" die Aufmerksamkeit (medar-ı nazar) lenkt, eine Bestätigung (mazhar bir mâsadak) mit einem besonderen Hinweis (işaret) auf die genaue Übereinstimmung (tam tevafuk) ihres numerischen Wertes (cifir) auf die Zahl der Bezeichnung "tot (meyyit)" "Said-ün Nursî" ist.
Als ich nach dem Gebet (namaz) diese Ergänzung (tetimme) schrieb, war Emin, der Nachfolger (halef) von Sıddık Süleyman, gerade bei mir. Ich habe gelesen (gördüm), dass Sabri den Text (parça) zur Ayah اَوَمَنْ كَانَ مَيْتًا {"Ist denn einer, der tot war...?"} erhalten hat und um des Monats Ramadan willen noch weitere Abhandlungen (nurlar) gleich dieser Erklärung (izah), möchte. Da habe ich Emin das, was ich soeben geschrieben hatte, gezeigt (gösterdim). Und er sagte erstaunt (hayret): "Das ist eine Wundertat (keramet) sowohl Sabris als auch der Risale-i Nur."
Während ich noch über die geheimnisvolle Gegenüberstellung (esrarlı müvazene) des Qur'ans in dieser Ayah nachdachte, fiel mir die Aussage (fıkrası) in der Sure Hud فَاَمَّا الَّذِينَ شَقُوا {"die Unglückseligen..." - Sure 11,106-} ein. Dem entgegen ist mir die Gegenüberstellung (müvazene) in der Aussage وَاَمَّا الَّذِينَ سُعِدُوا فَفِى الْجَنَّةِ {"Doch die Glückseligen, werden im Paradiese sein." - Sure 11,108-} wieder in Erinnerung (hatıra) gekommen und offenbarte sich (bildirdi) mir: wie diese zweite Ayah und der erste Abschnitt (fıkra) sich ganz genau (tam tamına) und sinngemäß der numerischen Berechnung entsprechend (manen ve cifirce) auf die Lehre (meslek) der Risale-i Nur und ihre Schüler (şakirdler) bezieht, so weist (işaret) auch die Ayah فَاَمَّا الَّذِينَ شَقُوا فَفِى النَّارِ لَهُمْ فِيهَا زَفِيرٌ وَ شَهِيقٌ {"die Unglückseligen werden dann im Höllenfeuer sein, wo sie laut aufheulen und stöhnen." - Sure 11,106-} aufgrund der Übereinstimmung (tevafuk) ihrer numerischen Berechnung (cifir) ganz genau auf die Gegner und Feinde (muarızlar ve düşmanlarına) der Risale-i Nur, den Anfang (mebde) ihrer Strömung (cereyanlar), die Zeit ihrer Aktivitäten (faaliyet devresi) und deren Ende (müntehası) hin. Es ist dies wie folgt:
In der Abhandlung "Der erste Strahl (Birinci Şua)", wo solche Ayat wie يُرِيدُونَ لِيُطْفِؤُا نُورَ اللّٰهِ بِاَفْوَاهِهِمْ {"Sie wollen das Licht Gottes (Allah) mit ihrem Munde ausblasen." - Sure 9,32-} behandelt werden (bahsinde), weisen sieben, acht Ayat mit Nachdruck (ehemmiyetle) auf die Jahre (tarih) 1316-1317 hin, welche der Anfang des Anschlags (sû'-i kasdın mebdei) auf den Qur'an war. Der Satzteil فَاَمَّا الَّذِينَ شَقُوا {"die Unglückseligen..." - Sure 11,106-} zeigt nach seinem numerischen Wert (cifir) genau dieses Jahr (tarih). Wenn der Buchstabe "mim" wegen seines Verdopplungszeichens (şeddeli) zwei mal als "mim" berechnet wird, so ergibt dies 1357. Wenn der Buchstabe "lam" wegen seines Verdopplungszeichens zwei mal als "lam" berechnet wird, so ergibt dies 1347. Dies ist das Jahr (tarih) der gegen Gott rebellischen Aktivitäten (tâgiyane faaliyet) dieses Jahrhunderts (asr). Falls die beiden Verdopplungszeichen (şedde) auch doppelt berechnet würden, so würde dies 1387 ergeben. Es wäre möglich (ihtimal), dass dieses Jahr das Ende (müntehası tarih) dieser fürchterlichen Strömung (dehşetli bir cereyan) sein könnte. لاَ يَعْلَمُ الْغَيْبَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Doch das Verborgene kennt Gott (Allah) allein."}
فَفِى النَّارِ لَهُمْ فِيهَا زَفِيرٌ وَ شَهِيقٌ {"dann im Höllenfeuer sein, wo sie laut aufheulen und stöhnen."} Diese Ayah ergibt 1361. Wenn der Buchstabe "ye", der nicht gelesen (okunmayan) wird, in dem Ausdruck فَفِى النَّارِ nicht berechnet wird, so ergibt sie 1351; und wenn der Buchstabe "nun" mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli), seiner Urform entsprechend (asıl itibariyle) als ein "lam" und ein "nun" berechnet wird, so ergibt sie das Jahr (tarih) 1351 und zeigt das Feuer des Weltkrieges (harb-i umumî ateşi) und die Feuersbrunst (yangın) in Weh und Jammergeschrei (feryad u fizar). Sie sagt die Qual der Unglückseligen (ehl-i şekavetin azabı) voraus, die im Höllenfeuer (cehennem ateşi) laut aufheulen und stöhnen (zefir ve şehik), und weist auf die Srafe (cezaları işaret) der Wegelagerer (şakîler) sowohl in dieser Welt (dünya) als auch im Jenseits (âhiret) hin, welche die Gläubigen (ehl-i iman) in Unruhe (fitne) stürzen.
Genau so weist (işaret eder) zudem die folgende Ayah aus der 85. Sure "Die Türme", welche sich rein äußerlich (zahiren) auch auf dieses Jahrhundert (asr) bezieht und viele Geheimnisse (esrar) in sich birgt,
{"diejenigen, die gläubige Männer und Frauen in Unruhe stürzen und danach nicht bereuen, haben die Hölllenstrafe zu erwarten, die Strafe der Feuerbrunst." - Sure 85,10-}
auf die beiden großen Feuersbrünste (harîk-ı kebir) in Istanbul und das fürchterliche Feuer (dehşetli yangın) des Weltkrieges (harb-i umumî) sowie die Qual in der Hölle (cehennem azabı) hin, dass sie eine Strafe (cezası) für ihre Unruhestiftung (fitne) sind.
Kurzum: So wie diese Ayah sich auf jedes Jahrhundert (her asra) bezieht, so weist sie (işaret), um so mehr die Aufmerksamkeit (nazar-ı dikkat) auf dieses Jahrhundert (bu asra) zu lenken, mit ihrem numerischen Wert (cifir) auf die Jahre und Ereignisse (tarihler ve hâdiseler) der drei, vier Wendezeiten (devresi) dieses Jahrunderts (bu asrı) hin. Mittels ihrer Bedeutung (manasının suretiyle) und durch die Form ihres Ausdrucks (tarz-ı ifadesi) zeigt (îma) sie auf die besonderen Eigenschaften und Zustände (keyfiyetlerine ve vaziyetlerine) der beiden Strömungen (iki cereyan).
Als der Brief (mektub) Sabris noch unterwegs (yolda) war und noch bevor er hier ankam, kam mir durch die geistige Wirkung (manevî tesiri) dieses Briefes (mektub) folgendes in Erinnerung (hatırım), während ich noch über diese Ayah nachdachte und zugleich über die Ayah, die mit der Aussage اَوَمَنْ كَانَ مَيْتًا {"Ist denn einer, der tot war...?"} beginnt. Das Geheimnis und die Weisheit (sırrı ve hikmeti) dessen, dass auf die Risale-i Nur anhand so mächtiger Hinweise (kuvvetli işarat) des Qur'ans hingewiesen (mazhariyet) wird und ihre Schüler (şakird) so wertvolle Kunde der Unterscheidung (beşaret-i Furkaniye) und Komplimente der geistigen Pole (aktabların iltifatına) genießen, liegt darin, dass das Unglück gewaltig groß, ja entsetzlich (azameti ve dehşet) ist, sodass sie eine so heilige Lobschätzung und Begeisterung (kudsî takdir ve tahsin) geniesst, wie sie noch gar keinem anderen Werk (hiç bir eser) zuteil geworden ist. Das also heißt, dass die Bedeutsamkeit (ehemmiyet) nicht in ihrer außerordenlichen Größe (fevkalâde büyüklük) liegt, sondern ihr Kampf (mücahede) gegen das außerordentliche Entsetzen (dehşet) des Unglücks (musibet) und seine Zerstörung (tahribat), der zwar individuell (cüz'î) und nur gering ist, eine so große Bedeutsamkeit erworben hat (ehemmiyet kesbetmiş). In dieser Ayah wird darauf hingewiesen (işaret) und im Qur'an sinngemäß eine frohe Botschaft (beşaret) erteilt: diejenigen, die in den Kreis der Risale-i Nur eintreten, retten ihren Glauben (imanlarını kurtarıyorlar), der in Gefahr (tehlike) ist, und gehen gläubig ins Grab (imanla kabre). Sie werden ins Paradies (Cennet) gehen. So geben sie eine frohe Kunde (müjde). Und so kommt es gelegentlich vor (bazı vakit), dass ein einfacher Soldat (nefer) wegen des Dienstes (hizmet), den er versieht, in der Tat viel wichiger als ein Marschal (bir müşirin fevkine) wird und tausendfach mehr Wertschätzung erfährt (binler derece kıymet alır).
Anmerkung: Die Hinweise (işaret) der oben erwähnten und der folgenden (geçmiş ve gelecek) Ayat bestehen nicht nur aus der Übereinstimmung (tevafuk), vielmehr hat jede Ayah eine ganzheitliche Bedeutung (mana-yı küllîsinde) und die Risale-i Nur gehört ihr als ein Mitglied (cüz'î ferd) unter vielen Mitgliedern (cüz'iyat-ı kesîre). Darauf hinzuweisen (îmaen) heißt, dass sich die numerische Übereinstimmung (cifrî ve ebcedî tevafuk) dem sinngemäßen Zusammenhang (münasebet-i maneviye) entsprechend besonders (hususî) als Bestätigung dieses Zusammenhangs (münasebeti teyiden) und aufgrund dessen bezieht (bakar).
Sechste Ayah: Die Ayah, in der die Sure "Das Eisen (Hadîd)"
d.h.: 7{"Ich werde euch in der Finsternis (karanlıklar) ein Licht (nur ihsan) schenken. Mit diesem Licht (nur) könnt ihr dann den rechten Weg (dogru yol) finden und ihm folgen." - Sure 57, 28-}
Dank sei Gott (Lillahilhamd), ist die Risale-i Nur ein prachtvoller Aspekt (parlak bir ferd) dieser umfangreichen, heiligen Bedeutung (kudsî ve küllî manası). Falls die Nunation (tenvin) in dem Wort نُورًا als "Nun" mitgerechnet wird, so ergibt das 1318 und stimmt so mit jener Zeit überein, in welcher der Verfasser (müellif) der Resail-in Nur dann fünf Jahre später (evvelki zaman) nach seiner Lehrtätigkeit (tedris) mit seiner Aufgabe, der Abfassung (te'lif vazifesine) und mühevollen Reisen (mücahidane seyahat) begonnen hatte (başladıgı zamanın). Das stimmt zudem zwei Jahre zuvor mit dem Jahr 1316 überein (tevafuk), auf das viele Ayat hinweisen (işaret), das Jahr (tarihi) in dem er dann eine bedeutende geistige Umwandlung (inkılab-ı fikrî) erfuhr. Diese Zeit war genau das Jahr in dem er Vorbereitungen für seinen Dienst am "Licht (istihzarat-ı Nuriye)" getroffen hatte. Was die Übereinstimmung (tevafuk) dieser lichtvollen (nurlu) Ayah, sowohl seiner Bedeutung (manaca) als auch seinem numerischen Wert entsprechend (cifir) betrifft, so kann sie im Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan) ist und der in jeder Hinsicht (umum vücuh) selbst die Wahrheit (ayn-ı şuur) ist, in gar keinem Fall bloß ein glücklicher Zufall (ittifakî ve tesadüfî) sein.
Siebte Ayah:
{"Gott (Allah) lässt die Wahrheit durch Seine Worte wahr werden." - Sure 10, 82-}
Eine offenkundige Bestätigung (zahir bir mâsadak) der umfassenden Bedeutung (küllî manası) dieser allbekannten (meşhur) Ayah ist in heutiger Zeit die Risalet-ün Nur. Falls (şartıyla) der Buchstabe "lâm" mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) in dem Wort "Gott (Lafzullah)" als ein "lâm" und das Verlängerungszeichen "ya" am Ende des Wortes بِكَلِمَاتِهِ ausgesprochen und mitberechnet wird, so ergibt es 998, was mit dem numerischen Wert der Risalet-ün Nur 998 ganz genau übereinstimmt (tamına tevafuk). Aufgrund ihres sinngemäßen Zusammenhangs (münasebet-i maneviye) weist die Ayah mit einer Anspielung (remzen) auf die Risalet-ün Nur hin. Einer von den Zusammenhängen (münasebet), die diese Anspielung verfeinern und stärken (latifleştiren ve kuvvet), ist folgendes: Die Abhandlungen (eczaları) der Risalet-ün Nur sind unter der Bezeichnung "Worte (Sözler)" berühmt (iştihar) geworden. Die Worte (Sözler) heißt arabisch "kelimat". Durch diese Worte (kelimat) wurden die Wahrheiten (hakaik) des Qur'ans soweit bewiesen (isbat), dass sie nun völlig recht (mahz-ı hak) und absolut richtig (ayn-ı hakikat) sind, womit denn nun in heutiger Zeit (bu zaman) die atheistischen Philosophen (dinsiz feylesoflar) ganz und gar zum Schweigen gebracht werden (dinsiz feylesoflar).
Achte Ayah:
{"Sag, mein Herr hat mich auf den geraden Weg geleitet." - Sure 6,161-}
Der Aspekt (ferd), welcher der umfassenden Bedeutung (küllî manası) dieser allbekannten (meşhur) Ayah in diesem Jahrhundert entspricht und ihr angemessen (muvafık ve münasib) ist, ist unter anderem die Risalet-ün Nur. Falls die Nunation (tenvin) in dem Wort (kelime) صِرَاطٍ aus dem Satzteil صِرَاطٍ مُسْتَقِيمٍ nach der numerischen Berechnung (cifir) als "nun" gezählt wird, so entspricht sie mit dem numerischen Wert der Risalet-ün Nur von 998 mit zwei geheimnisvollen Unterschieden (iki sırlı fark). {Anmerkung: Um auf ihre Stellung hinzuweisen (mertebesine işaret), finden sich hier zwei Unterschiede (iki fark). Die Risale-i Nur ist keine Offenbarung (vahiy) durch einen Engel, sondern eine Inspiration und eine Exegese (ilham ve istihrac).} Der numerische Wert (makam-ı ebced) des Satzes هَدَينِى رَبِّى اِلَى صِرَاطٍ مُسْتَقِيمٍ ergibt 1316. Das stimmt also mit dem Jahr (tarih) 1316 sehr genau überein (tamına tevafuk), in dem der Verfasser (müellif) der Risale-i Nur mit seiner Lehrtätigkeit (tedris) ganz besonders emsig (hararetli) mit den Vorbereitungen (istihzarat) zu dem Dienst an der Risalet-ün Nur begonnen hatte.
Neunte Ayah: Sowohl in der Zweiten Sure "Die Kuh (Elbakara)" als auch in der 31. Sure (Lokman) steht die selbe Ayah
{"der hält sich an dem unzerreißbaren Seil fest." - Sure 2,256- und Sure 31, 22- , d.h."} derjenige, der an Gott glaubt (Allah iman eden), hält sich an einer leuchtenden Kette (zincir-i nuranîye) fest, die man nicht sprengen kann (hiç kopmayacak)." Was die Risale-i Nur betrifft, so ist sie in unserer Zeit (bu zaman) das lichtvollste und stärkste (nurani ve en kuvvetli) der Zeugnisse (bürhan) des Qur'ans für den Glauben an Gott (iman-ı billah), wie es sich auch als wahr (tahakkuk) herausgestellt hat. Als eine Bestätigung (teyiden) dafür, dass sie auch in der umfangreichen Bedeutung (külliyet) بِالْعُرْوَةِ الْوُثْقَى {"das unzerreißbare Seil"} mit einem besonderen Hinweis (hususî) enthalten ist, ergibt dessen numerischer Wert (makam-ı cifrî) 1347 und stimmt somit genau mit dem Jahr überein (tamına tevafuk), in dem die Veröffentlichung (intişar) die Risalet-ün Nur außerordentlich beschleunigte (fevkalâde parlaması). Das verkündet mit einer Anspielung (remzen), dass in diesem 14. Jahrhundert (asır) ein unzerreißbares Seil (urvet-ül vüska), das aus der geistigen Wunderhaftigkeit (i'caz-ı manevî) des Qur'ans erwächst (neş'et eden), und ein lichtvolles Mittel (vesile-i nurani), das von der Finsternis ins Licht führt (zulümattan nura çıkaracak), die Risale-in Nur ist.
Zehnte Ayah:
{"Er gibt die Weisheit, wem er will." - Sure 2,269-}
Elfte Ayah:
{"Einen Gesandten der sie die Schrift und die Weisheit lehrt und sie läutert." - Sure 2,129-}
Zwölfte Ayah:
{"Einen Gesandtender euch läutert, euch die Schrift und die Weisheit lehrt." - Sure 2,151-}
Die kurze, sinngemäße (Meal-i icmalî) Übersetzung der obigent Ayat lautet: "Der Qur'an verkündet (bildiriyor) euch die heilige Weisheit (hikmet-i kudsi) und läutert euch (temizlen) von geistigen Unreinheiten (manevî kirler)." Es gibt zwei machtvolle Hinweise (iki kuvvetli emare) dafür, dass die Risale-i Nur mit einer gewissen Absicht (kasdî bir suret) in der umfassenden, allgemeinen (küllî ve umumî) Bedeutung dieser drei Ayat enthalten ist.
Der erste Hinweis ist folgender: Eine ganz besondere Eigenschaft (müstesna bir hâssa) der Risale-i Nur ist, dass sie die Erscheinung der Namen "der Richter" und "der Allweise" (Hakem ve Hakîm) in sich empfängt. In all ihren Entwicklungsphasen (safahat) und bei der Behandlung ihrer Themen (mebahis) unterrichtet sie (ders) die heilige Weisheit (hikmet-i kudsi) und die Weisheiten (hikemiyat) des Qur'ans, welche die Erscheinung (cilve) der Namen "der Richter" und "der Allweise (Hakem ve Hakîm)" im Spiegel (âyine) der Wohlordnung (nizam) und Wohlausgewogenheit der Schöpfung (intizam-ı kâinat) ist. Ihr Thema und ihr Ergebnis (mevzu ve netice) ist die Weisheit (hikmet) des Qur'ans.
Zweiter Hinweis: Die Erste Ayah ergibt 1322 und stimmt in ihrem numerischen Wert (makam-ı ebced) mit dem Jahr (tarih) überein, in dem der Verfasser (müellif) der Risale-in Nur sein Grundstudium (ulûm-u âliye ( آلِيَه ) abgeschlossen hatte (başını kaldırıp) und sich nun unmittelbar der Weisheit (hikmet) des Qur'ans widmete und dadurch die Haltung (vaziyet) eines Dieners (hâdim) am Qur'an angenommen hatte. Nach einem Jahr ging er dann nach Istanbul und begann so mit seinem geistigen Kampf (manevî mücahede).
Was die zweite Ayah betrifft, so ergibt sie in ihrem numerischen Wert (Makam-ı cifrîsi) 1302 und stimmt so ganz genau (tam tamına tevafuk) mit dem Jahr (tarih) überein, in dem der Verfasser (müellif) der Risale-i Nur den Qur'an lesen lernte (ders), wodurch sie sich mit dieser Übereinstimmung (remzen) auf die Resail-in Nur bezieht, die ein glänzendes Zeugnis (bahir bir bürhanı) für den Qur'an ist.
Was die dritte Ayah betrifft, so ergibt sie mit ihrem numerischen Wert 1338 und stimmt also ganz genau mit dem Jahr überein, in dem der Verfasser (müellif) der Risale-in Nur, welche die Weisheit (hikmet) des Qur'ans den Weisen (hükeması) Europas gegenüber auf eine glanzvolle Weise (parlak bir suret) zeigen kann und noch zeigt, die Weisheit des Qur'ans im "Haus der Weisheit (Dâr-ül Hikmet) des Islam" verteidigte. Ja selbst als ihm der Generalvikar (baş papazı) der Anglikanischen Kirche sechs Fragen (sual) stellte und dabei eine Antwort (cevab) mit 600 Worten (kelime) von ihm verlangte, hatte er in diesem Jahr (tarih) mit nur sechs Worten (kelime) eine Antwort (cevab) gegeben, worauf er sich in sein Asketenleben (inziva) zurück zog und nun mit aller Kraft (gayret) die Themen der Risale-i Nur durch die Inspiration (ilhamat) aus dem Qur'an niederzuschreiben begann (iktibasa başladı). Mit dieser kompletten Übereinstimmung (tamına tevafuk) bezieht sie sich nun hinweisend (remzen) auf die Risale-i Nur.
Dreizehnte Ayah: In der Sure "Die Sippe Imran" liegt die Ayah
{"Niemand weiß es zu deuten außer Gott und diejenigen, die ein gründliches Wissen haben." - Sure 3,7-}
Vierzehnte Ayah: In der Sure "Die Frauen"
{"Aber denen unter ihnen, die ein gründliches Wissen haben" - Sure 4,162-}
Dies beiden Ayat beziehen sich im besonderen (hususî) auf dieses Jahrhundert (asr).
Die kurze, sinngemäße Bedeutung (meal) der ersten Ayah zeigt, dass in einer Zeit (zaman), in der die Leute des Irrtums (Ehl-i dalalet) durch ihre falschen Auslegungen (yanlış tevilat) Missverständnisse und Zweifel (tahrifine ve şübhe) über die Alegorien (müteşabihat) im Qur'an verbreiten (çogaltması) wollten, eine Gruppe derer, die ein gründliches Wissen (ilimde rüsuh) haben, die wirklichen Bedeutungen (hakikî tevilleri) dieser Alegorien (müteşabihat) im Qur'an erklären (beyan) und durch ihren Glauben (iman) alle Zweifel beseitigen werden (o şübehatı izale). Diese umfassende Bedeutung (küllî mana) hat in jedem Jahrhundert (asır) ihre Bestätigung und ihre Aspekte (mâsadak ve cüz'iyat).
Durch (vasıtası) den Ersten Weltkrieg (Harb-i umumî) haben die Einwände und irrigen Vorstellungen (itiraz ve evham) der Europäer, die sich seit Tausend Jahren (bin sene) gegen den Qur'an angehäuft (teraküm) hatten, auch in die islamische Welt (âlem-i İslâm) einen Weg gefunden und sich in ihr verbreitet (yayıldı). Ein Teil ihrer Zweifel (şübehat) kleidete sich in eine wissenschaftliche Form (fennî şeklini) und trat so an die Öffentlichkeit (ortaya çıktı). Da vor allem die Risale-in Nur und ihre Schüler (şakirdler) sich darum bemühen, diese Zweifel und Einwände (şübehatı ve itirazlar) in heutiger Zeit (asr) zu widerlegen (def'eden), und da sich diese Ayah auch auf dieses Jahrhundert bezieht, bezieht sie sich mit ihrem Hinweis (remzen) auch auf die Risale-in Nur und ihre Schüler (şakirdler). Nach der Schule (mezheb) der großen Gelehrten (ülema-i müteahhir) wird bei dem Wort اِلاَّ اللّٰهُ nicht angehalten. In diesem Fall ergibt der numerische Wert (makam-ı cifrî) genau so wie der Wert (makam) des Satzteils اِنَّ اْلاِنْسَانَ لَيَطْغَى {"Der Mensch ist fürwahr aufsässig." - Sure 96,6-} 1344 und stimmt ganz genau (tam tamına tevafuk) mit dem Jahr (tarih) überein, in dem sich die Resail-in Nur und ihre Schüler (şakirdler) in die Arena des geistigen Kampfes (meydan-ı mücahede-i maneviye) begeben; und so schließen sie sich in den heiligen Kreis (harîm-i kudsî) dieser Ayah mit ein.
Außerdem stimmt der numerische Wert von 1344 mit dem Jahr (tarih), in dem das Zehnte Wort (Onuncu Söz), das ein überaus mächtiges und glänzendes Zeugnis (parlak bir bürhan) für die Wiederauferstehung (haşr) ist, sich überall verbreitet, sowie mit dem Jahr der Veröffentlichung (iştiharı hengâmı) des 25. Wortes (Yirmibeşinci Söz), das den Qur'an in vierzigfacher Hinsicht (kırk vecih) als ein Wunder (mu'cize) erklärt, und mit dem numerischen Wert (aded) des Satzteils اِنَّ اْلاِنْسَانَ لَيَطْغَى {"Fürwahr, der Mensch ist aufsässig." - Sure 96,6-} ganz genau überein (tam tamına tevafukla bakar).
Falls der oben erwähnten Schule (mezheb-i selef) zufolge an der Stelle اِلاَّ اللّٰهُ gehalten wird (vakfolsa) und der Buchstabe "ra" in dem Wort اَلرَّاسِخُونَ wegen des Verdopplungszeichens (şeddeli) zwei Mal als "ra" berechnet wird, so ergibt dies in etwa 1360. Mit dieser Zahl wird auf die gründliche und wahrhaftige (rasihane ve muhakkikane) Kenntnis und den Glauben (ilimleri ve imanları) der Schüler (şakirdler) der Risalet-ün Nur noch nach 15, 20 Jahren hingewiesen (remzen). Falls der Buchstabe "ra" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) seiner eigentlichen Urform (asıl) zufolge als ein "lâm" und ein "ra" berechnet wird, so ergibt es 1212. Somit stimmt es ganz genau (tam tamına tevafuk) mit dem Jahr (tarih) überein, in dem Mevlâna Hâlid Zülcenaheyn vor anderthalb Jahrhunderten aus Indien mit einer glänzenden Kenntnis der Wahrheit (ilm-i hakikat) kam und durch sein grundlegendes Wissen (rüsuh) die damals dominierenden (meydan alan) falschen Auslegungen (tevilat-ı fasideyi) und Zweifel (şübehat) beseitigte und innerhalb hundert Jahren mehr als 50 Millionen Menschen (insan) in den Kreis seiner Rechtleitung (daire-i irşad) übernommen und so seine Zeit erleuchtet hat.
Was die zweite Ayah betrifft, so ergibt sich ein numerischer Wert (makam-ı ebced) von 1344, wenn der Buchstabe "ra" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) aus dem Satzteil اَلرَّاسِخُونَ فِى الْعِلْمِ مِنْهُمْ seiner eigentlichen Urform (asıl) zufolge als ein "lâm" und ein "ra" berechnet wird. So wie sie jedes Jahrhundert (asr) betrifft, so betrifft sie damit auch dieses Jahrhundert (asr) mit einem besonderen Hinweis (hususî remz). Sie weist auf eine Gruppe (taifeye işaret) hin, die grundlegend (rasihane) an der Erkenntnis der Wahrheit (ilm-i hakikat) arbeitet und fest an sie glaubt (kuvvetli iman). Im Jahr 1344, das viele Ayat mit Nachdruck aufzeigen (ehemmiyetle gösterdik), sind keine augenscheinlich (zahir) zu sehen außer der Risalet-ün Nur und ihren Schülern (şakirdler), welche diese Aufgabe (vazife) unter schwierigen Umständen (müşkil şerait) standhaft und bestens (sebatkârane ve ziyade) erfüllen. Das also heißt, dass diese Ayah auch sie in ihren inneren Kreis (daire-i harîmi) besonders mit einschließt (hususî dâhil).
Fünfzehnte Ayah:
{"Ihr Menschen! Nun ist von eurem Herrn ein klarer Beweis zu euch gekommen. Und wir haben ein offenkundiges Licht zu euch hinab gesandt." - Sure 4,174 -}
Diese Ayah spricht (hitab eder) auch unser Jahrhundert (bu zaman) an. Denn wenn das Wort مُبِينًا ausgelassen wird, so ergibt der ganze Satz (tamam) in etwa (küsur) 1360. Wenn nun von dem Ausdruck قَدْ جَاءَكُمْ an (sonra) die Nunation (tenvin) in den Worten (kelimeler) بُرْهَانٌ und نُورًا als "Nun" berechnet wird, so ergibt dies 1310. Das also heißt, dass sie auch unser Jahrhundert anspricht (asra hitab).
Außerdem stimmt der Satz (cümle) قَدْ جَاءَكُمْ بُرْهَانٌ {" ein klarer Beweis zu euch gekommen."} mit einer Differenz (fark) von nur vier mit dem Zahlenwert des Wortes "Furkan" überein (tevafuk) und weist so eindeutig (sarihan) auf ihn hin. Auch der zweite Satz (ikinci cümle) اَنْزَلْنَا اِلَيْكُمْ نُورًا مُبِينًا {"wir haben ein offenkundiges Licht zu euch hinab gesandt."} weist mit seinem numerischen Wert auf die Resail-in Nur hin, die ein glänzendes, machtvolles Zeugnis (kuvvetli bir bürhan) dieses heiligen, göttlichen Zeugnisses (bürhan-ı İlahî) in heutiger Zeit (zaman) ist. Mit einer ganz genauen Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) seines numerischen Wertes von 598 mit dem Wert der Resail-in Nur und der Risale-in Nur, wenn die beiden Nunationen (iki tenvin) wegen ihrer Haltestelle (vakıf) als zwei "elif" berechnet werden, verkündet er uns mit diesem Hinweis (remzen haber), dass ein Zeugnis dieses heiligen Zeugnisses (bürhan) des Himmels auf der Erde (semavî bürhan-ı kudsînin yerde) die Resail-in Nur ist.
Anmerkung: Den Buchstaben "Nun" in den drei Bezeichnungen (üç ismi) für die Worte (Sözler) "Risale-in Nur oder Resail-in Nur oder Risalet-in Nur" wegen seiner Verdopplungszeichen (şeddeli) zwei Mal als "Nun" zu berechnen, ist eine Regel (kaide), die bei der numerischen Berechnung (cifir) öfter angewandt wird. Ein Buchstabe (harf) mit Verdopplungszeichen (Şeddeli) kann manchmal ein Mal (bazan bir), manchmal zwei Mal berechnet werden (bazan iki sayılabilir).
Sechzehnte Ayah:
{"Für diejenigen, die glauben, ist er eine Rechtleitung und eine Heilung" - Sure 41,44-}
Diese Ayah mit ihrer heilenden Botschaft (şifalı âyet) ist seit langer Zeit die Heilung und die Medizin (şifası ve ilâc) für all meine Sorgen (derd). Von den Heilmitteln und Elixieren (tiryakî ilâçları) des Weisen (Hakîm) Qur'ans, welcher die große Apotheke Gottes (eczahane-i kübra İlahiye) ist, empfing ich sie aus den Violen (kavanoz) für die Heilmittel (ecza) der Risale-in Nur und erfuhr tausenderlei heilige Genesung (kudsî şifa) für meine tausenderlei seelischen Sorgen (bin manevî derdleri) und empfingen sie auch die Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur. Viele, die von der Krankheit (hastalık) der Gottverleugnung (zındıka) betroffen sind, welche aus dem Sumpf (bataklık) der Naturwissenschaft und der Philosophie (fenden ve felsefe) erwächst und deren Heilung (tedavi) nur sehr schwer (çok müşkil) ist, haben sie durch sie Genesung erlangt (şifa).
So ist ein machtvolles Zeichen (kuvvetli bir emare) dafür, dass sich auch die Resail-in Nur, die heutzutage (zaman) als ein Teil der Violen (kavanozlar) der Medizin (ilâç) des Qur'ans gilt, der für jede Sorge eine Genesung (derde şifa) ist, im Blickfeld (medar-ı nazar) dieser genesungsvollen (şifadar) Ayah befindet, folgendes: Der numerische Wert (makam-ı cifrî) dieser Ayah ergibt 1346. Er stimmt mit dem Jahr (tarih) 1346 ganz genau überein (tam tamına tevafuk), in dem sich die Resail-in Nur Heilung spendend (şifadarane) überall verbreitet (intişar) und die wunderbare Abhandlung (risale-i hârikanı) über die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye Aleyhissalâtü Vesselâm) verfasst wurde (zaman-ı te'lif). Diese Übereinstimmung (tevafuk) bekräftigt (teyid) den sinngemäßen Zusammenhang (münasebet-i maneviye) und wird durch ihn bekräftigt (teeyyüd eder), wodurch sie sich von einer bloßen Anspielung (remiz) auf einen Fingerzeig (işaret) steigert (derece).
Siebzehnte Ayah:
{"Wenn sie sich aber abwenden, dann sollst du zu ihnen sagen: Gott (Allah) allein genügt mir. Es gibt keine Gottheit (ilah) außer Ihm. Auf Ihn vertraue ich." - Sure 9,129-}
Der numerische Wert (makam-ı cifrî) des Satzes
beträgt 1329, wenn der Buchstabe "lâm" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) jeweils als nur einfach als "lâm" und der Buchstabe "kâf" auch nur einfach als "kâf" berechnet wird. Dies stimmt mit der Zeit des Anbruchs des Ersten Weltkriegs (harb-i umumî) und dem Jahr der Abfassung (tarih-i te'lif) des Kommentars (tefsir)" ein Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz)", der die Einführung (başlangıc) in die Resail-in Nur ist, ganz genau überein (tam tamına tevafuk). Wenn der Buchstabe "kâf" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) als zwei "kâf" berechnet wird, so ergibt es 1349 und stimmt ganz genau (tam tamına tevafuk) mit dem Jahr (tarih) überein, in dem unter den Erschütterungen (sarsıntı), die durch den Ersten Weltkrieg (harb-i umumî) ausgelöst wurden, die Resail-in Nur mit dem Ruf "Gott allein genügt mir (Hasbiyallahü)!", ohne von den Weltleuten (ehl-i dünya) irgendwo Schutz (himaye) zu erhalten, im Gegenteil, von ihren Angriffen (tehacüm) betroffen zu sein und dennoch ohne zu zögern (çekinmeyerek) in eigener Regie (başlarıyla), wenn auch unter Schwierigkeiten (müşkilât) die Lichter (envâr) des Qur'ans verbreitete (neşrettik). Diese Übereinstimmung kann in den Ayat, die selbst die Wahrheit (ayn-ı şuur) ist, sicherlich kein Zufall (elbette tesadüf) sein. Vielmehr beziehen sich dergleichen Ayat im besonderen (hususî) auch auf dieses Jahrhundert (asr), das eine der schwierigsten Zeiten (en müşkil zaman) ist, und erweisen einem Teil der Schüler (şakirdler), die diese Ayat zu ihrem Wegweiser (rehber) gemacht haben, ihre besondere Gunst (hususî iltifat) und ermutigen sie (teşci') durch diesen Gunsterweis.
Diese Ayah steht zwar äußerlich (zahiren) nicht in einem sinngemäßen Zusammenhang (münasebet-i manevi) wie die oben erwähnten (sâbık) Ayat. Sie steht jedoch in gewisser Hinsicht (bir cihet) in einer Art Zusammenhang (münasebet) mit der Resail-in Nur. Es ist dies wie folgt: Diese Ayah ist ein Gebet, das der Verfasser (müellif) der Resail-in Nur und später auch seine engsten Schüler (has şakirdler) seit dreizehn Jahren {(Anmerkung): Vor dem Jahr der Abfassung dieser Abhandlung.} nach dem Abendgebet (magrib) persönlich rezitieren (vird-i hususî). Überdies ist es vor allem (başta) die Risalet-ün Nur und sind es auch ihre Schüler (şakirdler), welche der Bedeutung (manası) dieser Ayah in heutiger Zeit (zaman) vollkommen entsprechen (mazhar). Und trotz aller Zurückhaltung (çekinmesinden) der Leute verlieren die Schüler nicht ihren Mut (fütur), sondern veröffentlichen (neşreden) mit dem Ruf "Gott allein genügt mir (Hasbiyallahü).", im Gottvertrauen (mütevekkilane) und wenn auch unter großen Schwierigkeiten (müşkilât-ı azîm) die Lichter des Glaubens (envâr-ı imaniye) und die feinsinnigen Wahrheiten (esrar) des Qur'ans, welche die Gläubigen (ehl-i iman) vor der Verzweiflung (me'yusiyet) retten.
Achtzehnte Ayah:
{"Fürwahr, die Schar Gottes (Allah) ist es, welcher der Sieg gehört." - Sure 5,56-}
Diese Ayah gibt durch ihren Sinn (meal) eine heilige Tröstung, (kudsî bir teselli) um die Verzweiflung (me'yusiyet) über eine äußerliche Niederlage (zahirî maglubiyet) der Schar Gottes (hizbullah) zu überwinden (izale) und sagt den Sieg (galebe) der Schar (hizb) des Qur'ans, welche die Schar Gottes (hizbullah) ist, in Wahrheit (hakikat) und am Ende (akibet) voraus. Da sich in diesem Jahrhundert (asır) unter zahllosen Angehörigen (hadsiz efrad) der Schar (hizb) des Qur'ans die Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur zeigen (tezahür), gilt der numerische Wert (makam-ı cifrî) dieser Ayah 1350 als ein Hinweis (emare) darauf, dass sie in der allgemeinen Bedeutung (manası) dieser Ayah im besonderen (hususî) mit enthalten sind. Ihre ganz genaue Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) in den Jahren (aded) 1350-1351-1352 gregorianischer Zeitrechnung (rumi tarihi), in denen die Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur äußerlich erst eine Niederlage (zahirî maglubiyet) erlitten, sich dann aber - nach einem Jahr - trotz ihrer Verhaftung (mahpusiyet) als geistig siegreich (manevî galebe) zeigten, ihre Standhaftigkeit (metanet), ihre Wahrhaftigkeit (ihlas) und ihre geistige Verfassung (kuvve-i maneviye), die gegen sie geschmiedeten, fürchterlichen (müdhiş imha) Zerstörungspläne zum Scheitern (akîm) brachten, ist auf jeden Fall (elbette) ein liebevoller (şefkatkârane), tröstender Hinweis (teselliyetdarane bir remz) des Qur'ans.
Neunzehnte Ayah:
{"Und diejenigen, die mit ihm gläubig waren, werden wir nicht zuschanden werden lassen! Ihr Licht eilt dann vor ihnen und in ihrer Rechten dahin; und sie sagen: Herr! Lass uns unser Licht in seinem vollen Glanz erstrahlen und vergib uns!" - Sure 66,8-}
Diese Ayah umfasst in ihrer vollen Bedeutung (umum manası) verschiedene Ebenen (tabaka). Auf einer Ebene bezieht sie sich mit einem Hinweis (tabaka-i işariye) auf dieses Jahrhundert (asr). Denn der Satz يَقُولُونَ رَبَّنَا اَتْمِمْ لَنَا نُورَنَا {"Sie sagen: Herr! Lass uns unser Licht in seinem vollen Glanz erstrahlen!"} steht mit ihm sinngemäß (manaca) in enger Verbindung (kuvvetli münasebet). Außerdem ergibt sein numerischer Wert 1326. Unter den Gläubigen (mü'min), die in diesem Jahr (tarih), in den Zeiten der Stürme (fırtınaların hengâmı), die durch die Umwandlung der Deklaration (hürriyet inkılabı) der Konstitutionellen Monarchie verursacht wurden, nach einem Licht suchten (nur arayan), um sich vor der Finsternis (zulümat) dieser alles erschütternden (herşeyi sarsan) Stürme und Kriege (fırtına ve harbleri) zu retten, erschienen (tezahür) die Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur nach kurzer Zeit (az bir zaman), was ein Hinweis (emare) darauf ist, dass sie durch diese Ayah unter vielen anderen Aspekten (efrad-ı kesîr) in diesem Zeitalter (asır) bestätigt (mâsadak) werden. Der Satz (cümle) وَاغْفِرْلَنَا {"und vergib uns!"} weist mit seinem numerischen Wert auf das Jahr 1360 hin. Das aber bedeutet, dass es fünf, sechs Jahre später (sene sonra) nun an der Zeit ist, um Vergebung (istigfar) zu bitten. Dieser Hinweis ist ein Wink (remzen bir îma) darauf, dass die Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur in dieser Zeit (zaman) den Unterricht in der Vergebung (istigfar dersi) erteilen werden.
Zwanzigste Ayah:
{"Wir senden im Qur'an Offenbarungen herab, die für die Gläubigen ein Quell des Heiles und ein Erweis unserer Barmherzigkeit sind." - Sure 17,82-}
Diese machtvolle (azîm) Ayah bezieht sich offensichtlich (sarîhan) auf die Herabsendung (nüzul) des Qur'ans im Zeitalter der Gückseligkeit (asr-ı saadet). Sie bezieht sich gleichfalls mit dem Hinweis ihrer Bedeutung (mana-yı işarîsi) auf die künftigen Jahrhunderte (sair asır). Sie weist (işaret) auch auf die heilenden Lichter (şifadar Nur) hin, die vom Himmel (sema) des Qur'ans in der Art einer Inspiration (ilhamî bir suret) herab kommen. So ist die Resail-in Nur, welche unmittelbar aus der Fülle und dem Licht (feyzinden ve ziyasından) des Weisen (Hakîm) Qur'ans, welcher der Arzt der Herzen (tabib-i kulûb) ist, entnommen wurde (iktibas), nach meinen vielen eigenen Erfahrungen (tecrübe) eine Genesung (şifa) für alle meine geistigen Sorgen (umum manevî derd). Auch die Schüler (şakirdler) der Risalet-ün Nur bestätigen (tasdik) mich dabei durch ihre eigenen Erfahrungen (tecrübe). Das würde heißen, dass die Resail-in Nur in dem Hinweis der Bedeutung (mana-yı işarîsi) dieser Ayah mit enthalten (dâhil) ist. Als ein Zeichen (emare) dafür, dass sie mit darin enthalten (dühûlü) ist, ist der Satz
{" die für die Gläubigen ein Quell des Heiles und ein Erweis unserer Barmherzigkeit sind."} mit seinem numerischen Wert (makam-ı cifrî) von 1339. Da in diesem Jahr (aynı tarih) die Resail-in Nur, die durch den Qur'an inspiriert (ilham) wurde, als eine Heilung (şifa) für die geistigen (manevî) und so fürchterlichen Krankheiten (müdhiş hastalık) unseres Jahrhunderts (asr) in Erscheinung zu treten (meydan) begann, bin ich zu der Überzeugung (kanaat) gelangt, dass diese Ayah besonders auf sie hinweist (hususî remzettik). Ich habe hiermit meine Überzeugung (kanaat) niedergeschrieben und einer persönlichen Überzeugung (kendi kanaat) kann man nicht widersprechen (itiraz edilmez).
Einundzwanzigste Ayah, bzw. Ayat:
{"Sage: Mein Herr hat mich auf einen geraden Weg geführt." - Sure 6,161-}
{"Und ER hat ihn auf einen geraden Weg geführt." - Sure 16,121-}
Es gibt acht, neun Ayat, in denen die Aufmerksamkeit (nazar) auf "einen geraden Weg (Sırat-ı Müstakim)" gelenkt wird. Um diesen geraden, rechten (dogru, istikametli) Weg zu finden, war in jedem Jahrhundert (asır) jeweils ein Licht (nurundan) aus dem Qur'an unter den Lichtern (nurlar), die aus dem Qur'an herrühren, welche die Finsternis des jeweiligen Jahrhunderts (asrın zulmetler) vertrieben und den geraden Weg (istikamet) erleuchtet (tenvir) hatten. In unserem fürchterlichen (dehşetli), stürmischen Jahrhundert (fırtınalı asır) erschien für heute vor allem die Risalet-ün Nur, welche diesen geraden Weg (dogru yol) auf eine absolut sichere (şaşırtmaya) Weise zeigt. Überdies ergibt der numerische Wert (makam-ı cifrî) des Wortes (kelime) "Sırat-ı Müstakim" 1000, wenn die Nunation (tenvin) als "Nun" berechnet wird. Wenn aber die Verlängerung (medde) nicht berechnet wird, so ergibt es 999 und stimmt somit jeweils mit ein oder zwei Ziffern Differenz {(Anmerkung): Das bedeutet, dass dies ein Hinweis (işaret) darauf ist, dass die Risalet-ün Nur als die zweite und dritte Kategorie (mertebe) zu betrachten ist. Sie ist also keine (degil) Offenbarung (vahiy) durch einen Engel und kann es auch nicht sein (olamaz), sondern ist eine Ispiration und eine Exegese (ilham ve istihrac).} mit dem numerischen Wert der Risalet-ün Nur 998 überein (tevafuk). In acht, neun Ayat schließt dieses Wort (kelime) "Sırat-ı müstakim" genau so wie in diesen beiden obigen (mezkûr) Ayat die Risalet-ün Nur in die Bedeutung (efrad) von "Sırat-ı müstakim" im besonderen mit ein (hususî idhal) und lenkt die Aufmersamkeit mit diesem Hinweis (remzen) auf sie hin und unterzeichnet (işaret) so ihre Geradlinigkeit (istikamet). Wenn die Nunation (tenvin) in dem Wort صِرَاطٍ nicht berechnet wird und der Buchstabe "Nun" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) in dem Wort اَلنُّورِ als nur einmal als "Nun" berechnet wird, stimmt es dennoch überein (tevafuk eder).
Wie diese Ayah auf den Namen der Risale-in Nur hinweist, so weist sie auch auf die Zeit ihrer Vorbereitung (istihzarat zamanı) hin. Denn der numerische Wert (makam-ı cifrî) des Satzes هَدَينِى رَبِّى اِلَى صِرَاطٍ مُسْتَقِيمٍ {"Mein Herr hat mich auf einen geraden Weg geführt."} ergibt 1316. Die ganz genaue Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) mit dem Jahr (tarih) 1316, in dem sich der Verfasser (müellif) der Risalet-ün Nur spontan (ihtiyarsız) in der Vorbereitung (istihzarat) für den Dienst am Licht (Nuriye) befand und all seine Kenntnisse (umum malûmat) fieberhaft als Einführung zum Verständnis (fehmine basamak) des Qur'ans eingesetzt hatte, unterstützt (teyid) auf jeden Fall den ersten erwähnten Hinweis (evvelki işarat) und wird gleichfalls dadurch wieder unterstützt (teeyyüd); und mit diesem Hinweis (remz) schließt diese Ayah (dâhil) die Risalet-ün Nur sogar demonstrativ (işareten) in ihren inneren Kreis (daire-i harîm) mit ein.
Eine Übereinstimmung (tevafuk), die der Aufmerksamkeit (cây-ı dikkat) und Beachtung (ehemmiyet) wert ist: Der Verfasser (müellif) der Risalet-ün Nur hatte in den Jahren rund um (sıralar) 1316 eine bedeutende innerliche Wandlung (inkılab-ı fikrî) erlebt. Es ist dies wie folgt:
Bis zu diesem Jahr (tarih) hatte er für verschiedene Wissenschaften (ulûm-u mütenevvia) Intresse (merak) gezeigt. Nur um sich durch diese Wisenschaften zu erleuchten (ilimle tenevvür), studierte (okurdu) und unterrichtete (okuturdu) er sie. Plötzlich erfuhr er jedoch in diesem Jahr (tarih) durch den verstorbenen Statthalter (merhum vali) Tahir Paşa, dass in Europa ein entsetzlich böser Plan (müdhiş bir sû'-i kasdları) gegen den Qur'an geschmiedet wird. In einer Zeitung (gazete) sagte sogar der Kolonialminister (müstemlekât nâzırı) Englands folgendes:
Solange der Qur'an in der Hand (elinde) der Moslime ist, können wir sie nicht so richtig beherrschen (hakikî hâkim). Wir müssen daran arbeiten, dass sie ihn aus der Hand legen (sukutuna çalışmalıyız)." Er hat erfahren, dass dieser Mann das so gesagt hat. Das hat ihn auf Trab (gayret) gebracht. Und so folgte er denn innerlich (manen) dem Befehl (ferman) فَاَعْرِضْ عَنْهُمْ {"So wende dich denn von ihnen ab!" - Sure 6,68-} , dessen numerischer Wert (makam-ı cifrî) 1316 ist; und so änderte er denn in einem spontanen inneren Wandel (inkılab-ı fikrî) die Richtung seines Interesses (merak). All die verschiedenen Wissenschaften (ulûm-u mütenevvia), die er studierte, machte er nun zu Stufen (basamak) für das Verständnis (fehmin) des Qur'ans und zu Beweisen seiner Wahrheiten (hakikatlarının isbatına). Nun erkannte er als sein Ziel (hedef), seine Absicht beim Studium (gaye-i ilmiyesi) und den Sinn seines Lebens (netice-i hayat) nur noch den Qur'an (bildi). Die geistige Wunderhaftigkeit des Qur'ans (i'caz-ı manevî) wurde für ihn zu einem Wegweiser (rehber), einem Lehrer und Meister (mürşid ve üstad). Leider (maatteessüf) hatte er aber wegen vieler Täuschungen und Ablenkungen (aldatıcı ârıza) in der Zeit seiner Jugend (gençlik zaman) noch nicht energisch mit seiner Aufgabe (bilfiil o vazife) beginnen können. Nach einer gewissen Zeit (zaman sonra) ist er dann jedoch durch den Krach und das Getöse (tarraka ve gürültü) des ersten Weltkrieges (harb-i umumî) wach geworden. Seine damalige feste Absicht (sabit fikir) wurde jetzt wieder in ihm lebendig (canlandı) und begann sich von dem Wollen in das Können (bilkuvveden bilfiile) umzuwandeln.
Nun beziehen sich viele Ayat übereinstimmend (müttefikan) auf das Jahr (tarih) 1316, das sowohl mit ihm als auch mit der Risalet-ün Nur in einer engen Verbindung (çok alâkası) steht. So weist (işaret) z.B. auch die Ayah هَدَينِى رَبِّى اِلَى صِرَاطٍ مُسْتَقِيمٍ mit ihrer genau zutreffenden Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) darauf hin. Genau so weist auch eine allbekannte (meşhur) Ayah اِنَّ رَبِّى عَلَى صِرَاطٍ مُسْتَقِيمٍ mit ihrem numerischen Wert (makam-ı cifrî) 1316 ganz genau auf dieses Jahr hin (tam tamına o tarihe işaret), wenn der Buchstabe "Nun" mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) ein Mal als "Nun" berechnet wird (sayılsa) und wenn die Nunation (tenvin) nicht mit in die Berechnung einbezogen wird (sayılmazsa).
Wie die selbe Ayat in sieben, acht Suren und der Ausdruck "der gerade Weg (Sırat-ı müstakim)" in diesen Ayat mit dem Namen Risalet-ün Nur übereinstimmen (tevafuk), so zeigt auch ein Teil (kısmı) von ihnen wie die oben erwähnten (mezkûr) beiden Ayat auch das Jahr (tarih) der Abfassung (te'lif) der Risalet-ün Nur an. Genau so weist (işaret) der heilige Satz (cümle-i kudsi) تِلْكَ آيَاتُ الْكِتَابِ {"dies sind die Verse des Buches" - Sure 10,1-}, welcher sieben Mal (yedi aded) am Anfang der sieben Suren steht, mit der ganz genauen Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) seines numerischen Wertes (makam-ı cifrî) von 1316 bzw. 1317 auf dieses Jahr (tarih) 1316 hin. Desgleichen ergibt auch die Ayah طس تِلْكَ آيَاتُ الْقُرْآنِ {"Ta-Sin. Dies sind die Verse des Qur'ans" - Sure 27,1-} genau 1316 und weist (işaret) mit dieser Übereinstimmung (tevafuk) auf das Jahr 1316 hin.
Der Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan) ist, gibt wiederholend mit den Rufen (ferman)
{"Dies sind die Verse des Buches. Dies sind die Verse des Buches. Dies sind die Verse des Qur'ans"}
öffentlich bekannt (ilânat), um die Merkmale und Beweise (alâmetler, deliller) für die Glaubenswahrheiten (iman hakikatları) im Qur'an und die Belege und Zeugnisse für die Behauptungen (bürhanları ve hüccetleri) dieses offenkundigen Buches (Kitab-ı Mübin) im Zeitalter der Glückseligkeit (asr-ı saadet) vor Augen zu führen. So weist er mit dem Hinweis seiner Bedeutung (mana-yı işarîsi) auf die Resail-in Nur hin, die in diesem fürchterlichen Zeitalter (dehşetli asır) die Belege der Verse dieser Unterscheidung (Furkan), die Merkmale ihrer Wahrhaftigkeit (hakkaniyet), die Zeugnisse ihrer Wahrheit (hakikatlarının hüccetleri) und Beweise bringt, dass er das wahre Wort Gottes (hak Kelâmullah) ist. Im Sinne der Merkmale, Belege, Zeichen und Beweise wiederholt (ferman) er تِلْكَ آيَاتُ الْكِتَابِ sinngemäß "Zeichen der Verse (âyâtın âyetleri)" und lenkt die Aufmerksamkeit (nazar-ı dikkat) im Interesse des Qur'ans auf dieses Zeitalter (asr) und auf die Resail-in Nur in diesem Zeitalter hin, so wie ich mich davon überzeugt (itikad) habe.
Die übereinstimmenden Hinweise (müttefikan işaretleri) der Ayat des Qur'ans, der in jeder Hinsicht (herbir cihet) selbst die Wahrheit (ayn-ı şuur) ist, überzeugen mich (kanaat) in der Tat im Grade einer Offensichtlichkeit (tasrih) in der Art einer zwanzigfachen Hinsicht und mit zwanzig Fingern von dieser selben Sache (aynı şey). Wer meine Überzeugung (kanaat iştirak) nicht teilt, wie soll er dann diese Übereinstimmung (ittifak) nennen und was kann er noch darüber sagen? Welche Kraft kann diese Übereinstimmung (kuvvet bu ittifak) zerstören? Wer einen Zweifel (şübhe) daran hat, dass die Resail-in Nur in den Hinweisen (işarat) des Qur'ans, die sich auf dieses Jahrhundert (asr) beziehen, im besonderen im Blickfeld (medar-ı nazar) steht, soll einmal das 25. Wort, die Abhandlung über die Wunder (mu'cize) des Qur'ans, die in vierzigfacher Hinsicht beweist (isbat), dass der Qur'an ein Wunder (Mu'cizat) ist, und das zweite Kapitel (makam) des 20. Wortes, das Zehnte Wort und das 29. Wort und die beiden Abhandlungen über die Auferstehung (haşr) lesen. Wenn sein Zweifel dadurch noch immer nicht beseitigt (şübhesi izale) wird, so soll er kommen und ich werde ihn mit der Nase darauf stoßen!
22. Ayah, bzw. die Ayat: Am Anfang sowohl der Sure Jonas (Yunus) als auch der Sure Joseph (Yusuf), der Sure "Der Donner (Ra'd)", der Sure Hıcr, der Sure "Die Dichter (Şuara)", der Sure "Die Geschichte (Kasas)" und der Sure "Lukman" steht die heilige, öffentliche Bekanntgabe (ilân-ı kudsî) تِلْكَ آيَاتُ الْكِتَابِ {"Dies sind die Verse des Buches."} Am Schluss des Abschnitts (hâtime) über die 21. Ayah wurde bereits der sinngemäße Zusammenhang (münasebet-i manevi) dieser Aussage gewissermaßen erklärt (bir derece beyan). Die numerische Berechnung (cifrîsi) ergibt in dieser Ayah drei Mal "t" 1200, zwei "kef" und zwei "lam", macht insgesamt 100. Die Summe ergibt 1300. Ein mal "ye", ein mal "be", vier oder fünf mal "elif" macht insgesamt 1316 oder 1317. Das stimmt ganz genau (tam tamına tevafuk) mit dem Jahr (tarih) überein, in dem der Verfasser (müellif) der Resail-in Nur durch seinen innerlichen Wandel (inkılab-ı fikrî) seine Kenntnisse durch verschiedene Wissenschaften (ulûm-u mütenevvi) als Stufen zu den Wahrheiten (hakaikına) des Qur'ans machte. Aufgrund der Kraft (kuvvet) dieses sinngemäßen Zusammenhanges (münasebet-i manevi) sage ich folgendes:
Diese Übereinstimmung weist auf folgendes hin (tevafuk remzeder): 33 Worte (Söz), 33 Briefe (Mektub) und 31 Blitze (Lem'alar), welche als Resail-in Nur bezeichnet werden, sind in dieser Zeit (zaman), in diesem Jahrhundert (asır) die Zeichen der Verse des Offenkundigen Buches (Kitab-ı Mübin). Sie sind sozusagen Merkmale seiner Wahrheiten und Belege (hakaikının alâmetleri) dafür, dass sie wirklich und wahrhaftig (hak ve hakikat) sind. Es sind überaus starke Zeugnisse (hakaik-i imaniye) für die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye), die in diesen Ayat verkündet werden.
Das heilige Wort (kelime-i kudsi) تِلْكَ {"dies sind"} lässt uns mit diesem Hinweis durch unseren sechsten Sinn (işaret-i hissiye) verstehen, dass sie so offensichtlich (zahir) sind, dass man sie selbst mit bloßem Auge (gözler) erkennen kann. Mit dem Hinweis (işaret) darauf, dass sie dieses Hinweises (remzen) würdige Beweise (delilleri) sind, betrachtet (dâhil) diese Ayah die Resail-in Nur mit dem Hinweis (işarî) des allgemeinen Kreises ihrer Bedeutung (manasının küllî dairesi) im besonderen und als diejenige (ferdi), die in ihrem Blickfeld (medar-ı nazar) steht.
Zusammenfassung: Der Hinweis in der Bedeutung (işarî mana) dieser Ayah gilt (hükmünde) als sieben Hinweise (işaret) in sieben verschiedenen Suren und erhebt sich zur Stufe eines Beweises (delalet), ja sogar einer Offensichtlichkeit (sarahat). Auch die Anspielung (remz) in dem Satz صِرَاطٍ مُسْتَقِيمٍ {"der gerade Weg (Sırat-ı müstakim)",} der sich in sieben, acht Suren findet, gilt als sieben, acht Anspielungen (remz) und steigert diese Anspielung (remz) bis zur Stufe eines Hinweises (işaret), oder vielmehr eines Beweises (delalet), ja sogar einer Offensichtlichkeit (sarahat).
Anmerkung: Es sind nur die Hinweise (işarat), die mir spontan eingefallen (külfetsiz hatıra) sind, aufgeschrieben worden (kaydedildi). Ohne einer möglichen Künstelei (tekellüf) zu verfallen, wurden viele Anmerkungen (işarat) dieser 33 hinweisenden (işaret) Ayat gar nicht erst aufgeschrieben (kaydedilmedi.).
23. Ayah:
{"Vielleicht wird unser Herr (Rabb) uns etwas zum Tausch anbieten, was besser ist." - Sure 68,32-}
So wie diese Ayah sich auf jedes Jahrhundert (asr) bezieht, so bezieht sie sich auch auf unser Jahrhundert (asr). Ein Kennzeichen (emare) dafür, dass sie in diesem Jahrhundert (asır), in dem viele in eine Katastrophe (musibet) wie in einen Albtraum (kâbus) hinab stürzten und nun den Barmherzigen Herrn (Rabb-i Rahîm) darum bitten (rica), dies mit etwas Gutem zu vertauschen (hayra tebdil), besonders auf die Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur hinweist (remz), ist folgendes:
Der numerische Wert (makam-ı cifrî) dieser Ayah ergibt 1345. In diesem Jahr wurden einige bedeutende Abhandlungen (ehemmiyetli risaleler) abgefasst und außergewöhnliche Ereignisse (fevkalâde hâdise) machten sich dazu bereit (hazırlandılar), in Erscheinung zu treten (vukua gelmege). Im Dorfe (karye) Barla, das der Sitz der Veröffentlichung (merkez-i intişarı) der Resail-in Nur ist, musste der Verfasser (müellif) viele Schikanen (ziyade sıkıntı) durchstehen. Als er in seinem kleinen Gebetsraum (mescid) belästigt wurde (ilişildigi), haben die Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur mit einer mächtigen Hoffnung (kuvvetli bir rica) an der Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahi) Zuflucht gesucht (iltica) und flehendlich gebetet (yalvardılar), indem sie sagten: "Oh Herr (Ya Rab)! Verwandle diesen fürchterlichen Traum (müdhiş rü'ya) in etwas Gutes (hayra tebdil)!" Trotz der Verzweiflung (me'yusiyet) aller Leute unterstützten (takviye) sie dennoch mit ihrer so machtvollen Hoffnung und Erwartung (ümid ve rica) die geistige Verfassung (kuvve-i manevi) der Muslime. So viel (bu kadar) ist mir spontan (külfetsiz) bei dieser Ayah eingefallen (hatıra). Doch gibt es noch viele andere Geheimnisse (esrarı çok). Ich will mich aber hiermit kurz fassen (kısa kestim), um nicht noch einer möglichen Künstelei (tekellüf olmasın) zu verfallen.
24. Ayah, bzw. Ayat: Am Anfang (başlar) der Suren "Die Scharen (Zümer)", "Auf ihren Knien (casiye)" und "Die Dünen (Ahkaf)" steht die gewaltige Ayah (azîm)
{"Gesandt ist das Buch von Gott (Allah) dem Allmächtigen, dem Allweisen." - Sure 39,1-}
Auch diese Ayah bezieht sich wie die Ayah an der 22. Stelle auf den Titel (ism) der Risalet-ün Nur, auf ihr Wesen (zât), und auf die Zeit ihrer Abfassung und Veröffentlichung (te'lif ve intişarı) mit einem Hinweis auf ihre Bedeutung (mana-i remzi).
Eine wichtige Anmerkung (ihtar) vor der weiteren Erklärung (İzah)
Erster Punkt: In einer Überlieferung wird erwähnt (hadîste vârid): "In jeder Ayah gibt es verschiedene Ebenen ihrer Bedeutung (mana mertebe), eine ist die äußerliche (zahir), eine andere ist die innerliche (bâtın), entsprechend ihrem Umfang (haddi) und für diejenigen, die Kenntnisse (muttalaı) besitzen. Jede von diesen vier Ebenen (dört tabaka) hat, die in der Überlieferung (hadîs) als "Äste und Zweige (şücûn ve gusûn)" bezeichnet werden, Einzelheiten (füruatı), Hinweise (işaratı), also "Äste und Zweige (dal ve budak)." " Dem Sinn (meal) dieser Überlieferung (hadîs) zufolge wegen dieser heiligen (âyet-i kudsi) Ayah, die um des Qur'ans willen (hakkında) geoffenbart wurde (nâzil), einen Kommentar (tefsir) nachzuschlagen, der hinsichtlich der Einzelheiten (fer'î bir tabaka) und des Hinweises ihrer Bedeutung (mana-yı işarîsi) mit dem Qur'an sehr eng (çok kuvvetli) in Zusammenhang (münasebet) steht, ist kein Mangel (nakîse) für ihre Besonderheit (şe'n), sondern das Erfordernis (muktezası) der geistigen Wunderhaftigkeit (i'caz-ı manevî) dieser Ansprache aus dem Verborgenen (lisan-ül gayb).
Zweiter Punkt: Diese Ayah hat auf der Ebene (tabaka) ihrer Hinweise (mana-yı işarîsi) in der Gesamtheit (külliyet) ihrer Bedeutungen vielerlei Aspekte (efrad). Einer dieser Aspekte (ferd), der in diesem Jahrhundert (asır) in Erscheinung tritt (tezahür) und mit ihrer Bedeutung sehr eng (pek kuvvetli) in Zusammenhang (münasebet) steht, ist die Risalet-ün Nur. Jeder der sie liest (okuyan), kann dies bestätigen (tasdik). Die wahrhaftigen Schüler (has şakirdler) der Risalet-ün Nur kann ich in der Tat als Zeugen (işhad) dafür nennen und dazu folgendes sagen:
Die Risalet-ün Nur wurde nicht aus geisteswissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen Büchern (ulûm ve fünun) oder anderen Werken (başka kitab) entnommen, wie dies bei sonstigen Abfassungen (sair te'lifat) der Fall ist. Sie hat keine andere autentische Quelle (me'hazı yok) außer dem Qur'an. Sie hat keinen anderen Meister (üstadı yok) außer dem Qur'an. Sie hat keine andere Informationsquelle (mercii yoktur) außer dem Qur'an. Als sie abgefasst wurde (te'lif oldugu vakit), fand sich bei ihrem Verfasser (müellif) noch nicht einmal ein Buch (hiçbir kitab). Sie ist unmittelbar aus der Fülle (feyz) des Qur'ans inspiriert worden (mülhem) und kam einzig von den Sternen (nücum, yıldız) der Ayat in den Himmeln (sema) des Qur'ans herab (iniyor, nüzul ediyor).
Dritter Punkt: In der Resail-in Nur treten vom Anfang bis zum Ende (baştan başa) die Namen Allweiser und Allbarmherziger (Hakîm ve Rahîm) in Erscheinung. Dass diese Ayah am Anfang dieser drei Suren mit dem Namen Allweiser (Hakîm) endet (ahir) und auch die kommende 25. Ayah mit den Namen der Allerbarmer und der Allbarmherzige (Rahman ve Rahîm) beendet (baglama), stärkt den sinngemäßen Zusammenhang (münasebet-i maneviye) sehr. Aufgrund (binaen) dieses engen, sinngemäßen Zusammenhanges (münasebet-i maneviye) können wir sagen: die offensichtliche Bedeutung (sarih bir mana) des Satzes (cümle) تَنْزِيلُ الْكِتَابِ {"Gesandt ist das Buch"} ist die Offenbarung (vahiy) des offenkundigen Buches (Kitab-ı Mübin) im Zeitalter der Glückseligkeit (asr-ı saadet). Die Bedeutung seines Hinweises (mana-yı işarîsi) drückt aus, dass in jedem Jahrhundert (asır) von dem Thron (mertebe-i arşiyesi) dieses offenkundigen Buches (Kitab-ı Mübin) und dem Wunder seiner Bedeutung (mu'cize-i maneviyesi) durch die Fülle und Inspiration (feyz ve ilham) seine verborgenen Wahrheiten (gizli hakikat) und Zeugnisse (bürhan) seiner Wahrheiten (hakikat) herabkommen (iniyor, nüzul). So nimmt (alıyor) denn der Qur'an seinen Schüler (şakird) und seine Funken (lem'a) in diesem Jahrhundert (asır) unter den Flügel seines Schutzes (cenah-ı himayet) und mit in seinen inneren Kreis (daire-i harîm) durch seine besondere Zuwendung (hususî iltifat) hinein.
Vierter Punkt: Nun in dieser Abhandlung (risale) mit den hier erwähnten (mezkûr) 33 allbekannten (meşhur) Ayat gemeinsam, ungekünstelt (tekellüfsüz) mit ihren Bedeutungen und ihrem numerischen Wert (manaca ve cifirce) auf die Resail-in Nur hinzudeuten (başına parmak basmaları) und vor allem der Lichtvers (Âyet-in Nur), der mit zehn Fingern auf sie hinweist (on parmakla ona işaret etmesi), entspricht einem Grundsatz (düstur), der seit alten Zeiten (eskiden beri) unter den Gelehrten und Dichtern (ülema ortasında ve edibler) bekannt (meşhur) ist, einer wahrhaftigen Methode für ihre Exegese (medar-ı istihracat) und einem bekannten wissenschaftlichen Gesetz (maruf bir kanun-u ilmî), das sogar die Dichter (edibler) für ihre besonderen Zeitangaben (hususî tarih) und für die Inschriften auf den Grabsteinen (mezar taşları) angewandt haben (istimal). Mischt man in dieses Gesetz keine Künstelei (kanuna tasannu) mit hinein, kann es als ein Zeichen aus dem Verborgenen (işaret-i gaybiye) angesehen werden. Wenn es jedoch künstlich und mit Absicht (sun'î ve kasdî) zustande gebracht wird, wird es nur als eine Anmut (letafet), eine Feinheit (zarafet) und eine sprachliche Korrektheit (cezalet) betrachtet.
Die Dichter (edibler) verschönern ihre Worte (kelâm), indem sie die numerische Berechnung bei den besonderen, persönlichen Zeitangaben (şahsî tarihler) in der Tat künstlerisch (taklid) anwenden. Zu dem was den Hinweis (işaret) mit dem numerischen Wert (makam-ı ebcedî) betrifft, welcher ein überaus grundlegendes Prinzip (esaslı bir kaide) und ein wichtiger Schlüssel (mühim bir anahtar) der Wissenschaft von der Numerologie (cifir ilmi) ist, so sind die Hinweise (işaret) und die Übereinstimmungen (tevafuk) so vieler allbekannter Ayat (meşhur) des Qur'ans, der in jeder Hinsicht (her cihet) die lautere Wahrheit (ayn-ı şuur), das reine Wissen (nefs-i ilim) und die Essenz des Willens ist, in denen nichts Zufälliges (tesadüf halleri) oder unnütze Dinge (lüzumsuz madde) enthalten sind, gemeinsam und im Einklang (ittifak) mit der Risale-in Nur ein Zeugnis (şehadet) für ihre Akzeptanz (makbuliyet) im Grade einer Offensichtlichkeit (sarahat derecesi), eine Unterschrift (imza) dafür, dass sie wahr (hak) ist, und eine frohe Botschaft (beşaret) für ihre Schüler (şakirdler).
Fünfter Punkt: Es gibt viele Beweise (delil) dafür, dass diese numerische Berechnung (hesab-ı ebcedî) ein allgemein anerkanntes (makbul), wissenschaftliches Prinzip (düstur-u ilmî) ist und ein Gesetz der Dichtkunst (kanun-u edebî). Hier möchten wir nur vier, fünf von ihnen als Beispiele (nümune) anführen:
Erstens: Einmal sagten einige (bir kısm) von den Gelehrten (âlimler) unter den Söhnen Israels nach ihrer numerischen Berechnung (hesab-ı cifrî), nachdem sie in der Gegenwart des Propheten (huzur-u Peygamber) die einzelnen Buchstaben am Anfang der Suren (mukattaat-ı hurufiye), wie آلم ٭ كهيعص gehört hatten: "Oh Mohammed! Die Lebensdauer deiner Gemeinde (ümmetinin müddeti) ist doch nur kurz." Er sagte ihnen daraufhin: "Nein, sie ist nicht kurz (az degil)." Und er trug noch weitere, einzelne Buchstaben am Anfang anderer Suren (mukattaat) vor und geruhte (ferman) dann, ihnen zu sagen: "Es gibt noch weitere (Daha var)." Da wurden sie still (Onlar sustular).
Die berühmte (en meşhur), einzigartige Kasside (Celcelutiye) seiner Exzelenz (Hazret) -i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, wurde vom Anfang bis zum Ende nach einer Art numerischer Berechnung (hesab-ı ebcedî cifir) verfasst und auch so gedruckt und veröffentlicht (matbaalar basılmış).
Drittens: Persönlichkeiten (zâtlar), wie Cafer-i Sadık und Muhyiddin-i Arabî, mit denen Gott zufrieden sein möge, die sich mit den verborgenen Geheimnissen (esrar-ı gaybiye) beschäftigt haben (ugraşan), und diejenigen die an dem Wissen der Geheimnisse der Buchstaben (esrar-ı huruf ilmi) arbeiteten (çalışanlar), haben diese numerische Berechnung (hesab-ı ebcedîyi gaybî) als ein Prinzip und einen Schlüssel des Verborgenen (bir düstur ve bir anahtar) angenommen (kabul etmişler).
Viertens: Die großen Dichter (yüksek edib) haben diese Berechnung (hesab) als ein Gesetz der dirchterischen Anmut (kanun-u letafet) anerkannt und sie von Alters her (eski zaman) angewandt. Um dieser Anmut (letafet) willen vollbringen sie sogar auf eine gekünstelte (sun'î) Weise mit Absicht (iradî) eine Imitation (taklid) dieser Schlüssel des Verborgenen (gaybî anahtarlar), obwohl diese Anmut mit Willen, künstlerisch (sun'î ve kasdî) oder imitiert (taklidî), gar nicht zustande kommen darf (lâzım).
Fünftens: Unter den numerischen Zusammenhängen (münasebet-i adediye), welche die Gelehrten (ülema) über das Wissen von ihrer Berechnung (ulûm-u riyaziye) kannten, sind ihre äußerst anmutigen Prinzipien und Gesetze (latif düsturlar ve kanunlar), die bei dem einfachen Volk (avamca) als einzigartig erscheinen (hârika görünen), von der Art übereinstimmender Berechnungen (hesab-ı tevafuk). Sogar in der Natur der Dinge (fıtrat-ı eşya) macht der allweise Schöpfer (Fâtır-ı Hakîm) diese Übereinstimmung der Berechnungen (tevafuk-u hesabi) zu einem Prinzip der Ordnung (düstur-u nizam) und einem Gesetz der Einheit (kanun-u vahdet) logischer Anordnungen (insicam), einer Basis der Entsprechung (medar-ı tenasüb) und der Übereinstimmung (ittifak), einem Code der Schönheit (namus-u hüsün) und des Zusammenhangs (ittisak), z.B. die Finger (parmak) beider Hände (el), die Zehen beider Füße (ayak), ihre Adern, ihre Knochen, sogar ihre Zellen und ihre Poren (hüceyrat, mesamat) stimmen zahlenmäßig mit einander überein (tevafuk). Genauso stimmt dieser Baum (agaç) mit seinen Blüten, Blättern und Früchten in diesem und im vergangenen Frühling überein. Auch dieser Frühling (bahar) stimmt mit einem kleinen Unterschied mit dem vergangenen Frühling überein und die Frühlinge der Zukunft stimmen (tevafuk) auch mit den Frühlingen der Vergangenheit mit einem gewissen geheimnisvollen und einem nur geringen Unterschied (sırlı ve az fark) so überein, dass sie die Entscheidung und den Willen Gottes (irade-i İlahiye) aufweist. Dies ist ein machtvolles (kuvvetli) Zeugnis der Allgegenwart (şahid-i vahdaniyet), das die Allgegenwart (vahdet) eines Allweisen Schöpfers zeigt, der die Schönheit (Sâni'-i Hakîm-i Zülcemal) besitzt.
Da diese numerische Übereinstimmung (tevafuk-u cifrî ve ebcedî) als ein wissenschaftliches Gesetz (kanun-u ilmî), eine matematische Regel (düstur-u riyazî), ein natürliches Prinzip (namus-u fıtrî), eine dichterische Art und Weise (usûl-ü edebî) und ein Schlüssel zum Verborgenen (anahtar-ı gaybî) gilt, so ist es auch ein Erfordernis der Wunderhaftigkeit (i'cazının muktezası) des Qur'ans, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist (Mu'ciz-ül Beyan), welcher die Quelle des Wissens (menba-ı ulûm), eine Fundgrube der Geheimnisse (maden-i esrar), das Sprachrohr der Wunderzeichen des Seins (tercüman-ı âyât-ı tekviniye) und der Natur, das große Wunder (mu'cize-i kübra) der Dichtkunst und eine verborgene Sprache (lisan-ül gayb) ist, dieses Gesetz der Übereinstimmung (kanun-u tevafuk) bei seinen prophezeienden Hinweisen (işaratında istihdam) zu gebrauchen und anzuwenden (istimal etmesi).
Diese Anmerkung endet hier (ihtar bitti) und wir kommen nun wieder zum eigentlichen Thema zurück (sadede geliyoruz).
Da der sinngemäße Zusammenhang (münasebet-i maneviye) der Ayah, die am Anfang (başlar) der Suren "Die Scharen (Zümer)", "Auf ihren Knien (casiye)" und "Die Dünen (Ahkaf)" تَنْزِيلُ الْكِتَابِ مِنَ اللّٰهِ الْعَزِيزِ الْحَكِيمِ {"Gesandt ist das Buch von Gott (Allah) dem Allmächtigen, dem Allweisen." - Sure 39,1-} steht, im Zweiten Punkt (ikinci nokta) der oben angeführten Anmerkung (sâbık ihtar) bereits erklärt (beyan) wurde, möchte ich hier nur den numerischen Hinweis erläutern (cifrî remzini beyan).
Es ist dies wie folgt: Zwei "te" ergeben 800, zwei "Nun" 100, zwei "mim" 80, zwei "kef" vierzig, drei "ze" 21, drei "ye" 30, ein "be" und ein "Ha" zehn, der Name Gottes "Lafzullah" 67, ein "ayn" 70, vier "lâm" und vier "elif" 124 und ergeben so insgesamt (yekûnü) 1342. So zieht diese Ayah die Aufmerksamkeit (nazar-ı dikkat) auf dieses Jahr (tarih) in diesem Jahrhundert (asr) und legt den Finger auf ein Licht (Nur'a parmak basıyor), das mit der Herabsendung (tenzil) des Qur'ans eng verbunden (çok alâkadar) ist.
Nach diesem Jahr (tarih) - und nur ein wenig später (az sonra) - wurden auch die Abhandlung (Risale) über die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye), mit dem Friede und Segen sei, sowie der Zwanzigste und der Vierundzwanzigste Brief (Yirminci ve Yirmidördüncü Mektub) u.dgl. überaus lichtvolle Abhandlungen (nurani cüzler) der Risalet-ün Nur zur Veröffentlichung (meydan-ı intişar) gebracht. Die Abhandlung über die Wunder (Mu'cizat) des Qur'ans, die mit vierzig Aspekten (kırk vecihle) beweist, dass der Qur'an ein Wunder (i'cazı) ist, und das Zehnte Wort (Onuncu Söz), eine Abhandlung über die Auferstehung (haşr), beide bereits im Jahre 42 veröffentlicht (intişar) und im Jahre 46 abermals bekannt (fevkalâde iştihar) gemacht wurden. Dass diese Veröffentlichungen in diesem selben Jahr (tarih) zustande kamen, ist überdies ein machtvoller Hinweis (kuvvetli emare) darauf, dass diese Ayah die Risalet-ün Nur noch besonders hervorhebt (hususî bir iltifat).
Wie diese Ayah auf das Jahr der Abfassung und Veröffentlichung (te'lif ve intişar) der Risalet-ün Nur hinweist (işaret), so bezieht sie sich mit dem Ausdruck (kelime) تَنْزِيلُ الْكِتَابِ {"Gesandt ist das Buch"} auch auf die Bezeichnung der Risalet-ün Nur, und zwar mit einem Hinweis (remzen) der Übereinstimmung (tevafuk) seines numerischen Wertes mit einem sehr geringen Unterschied (cüz'î bir fark), wenn der Buchstabe "Nun" statt mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) nur als ein einzelnes "Nun" berechnet wird. So ist die Risalet-ün Nur in der Bedeutung dieser Ayah mit inbegriffen (kabul). Denn der Ausdruck (kelime) تَنْزِيلُ الْكِتَابِ ergibt numerisch 951 und stimmt so mit dem numerischen Wert (makam) der Risalet-ün Nur (948) mit dem geheimnisvollem Unterschied von nur drei Ziffern überein (sırlı üç fark tevafuk) und bezieht sich von diesem Standpunkt aus auf sie (noktasından bakar).
Plötzlich kam es mir in den Sinn (hatıra), dass das Geheimnis (sırr) dieses Unterschiedes von nur drei Ziffern (üç fark) darin liegt, dass die Stufe (mertebe) der Risalet-ün Nur die dritte ist (üçüncü), d.h. dass sie keine Offenbarung (vahiy) ist und auch gar nicht sein kann (degil ve olamaz). Außerdem ist sie im allgemeinen auch keine Inspiration (ilham), sondern meistens eine Eingebung (sünuhat) des Herzens und eine Exegese (istihracat) des Qur'ans, welche durch den Segen (feyz) und die Hilfe (meded) des Qur'ans geschieht.
Es ist bemerkenswert (cây-ı dikkat), dass der numerische Wert (makam-ı cifrî) der Ayah تَنْزِيلُ الْكِتَابِ مِنَ اللّٰهِ الْعَزِيزِ الْعَلِيمِ {"herabgesandt ist die Schrift von Gott (Allah) dem Allmächtigen, Allwissenden." - Sure 40,1-} in der Sure "Mu'min", die mit den Buchstaben حم beginnt, und noch einiger bedeutender (mühim) Ayat auf das Jahr 1370 hinweisen (bakıyor). Da ich nicht weiß, ob 15, 20 Jahre später noch ein Licht (başka bir nur) vom Qur'an ausgehen (zuhur), oder eine außerordentliche Entwicklung (inkişaf-ı fevkalâde) der Resail-in Nur mit Erfolg (fütuhat) zustande kommen wird, kann ich diese Türe nicht öffnen (açamıyorum).
25. Ayah:
Es handelt sich um die heilige (kudsiye) Ayah حم ٭ تَنْزِيلٌ مِنَ الرَّحْمنِ الرَّحِيمِ {"HaMim. Herabgesandt von dem Allerbarmer, dem Allbarmherzigen." - Sure 41,1-2-} Die Bedeutung des Hinweises (mana-yı işarîsi) dieser Ayah steht mit der Resail-in Nur in sehr engem Zusammenhang (münasebet kuvvetlidir). Ein Aspekt dessen (cihet) ist der folgende: Der Weg (meslek) der Risalet-ün Nur und ihrer Schüler (şakirdler) beruht auf vier Grundsätzen (dört esas).
Der erste ist das Nachsinnen (tefekkür). Dieses beruht (bakıyor) auf dem Namen (ism) Gottes, der Allweise (el-Hakim).
Der zweite ist die Empathie (şefkat), d.h. dass man seine eigene grenzenlose Armseligkeit (hadsiz olan fakr) empfindet. Sie beruht auf dem Namen (isim) Gottes, der Erbarmer, der Allbarmherzige (Rahman ve Rahîm).
So wie diese Ayah auf das Jahr (tarih) der Abfassung und der Vollendung (te'lif ve tekemmül) der Resail-in Nur mit einer gewissen Übereinstimmung (tevafuk) den Finger legt, so weist (bakar) diese mit einer Anspielung (remzen) auf jene hin und schließt sie in ihrem Umfang (daire) mit ein, indem das Wort (kelime) تَنْزِيلٌ durch seinen numerischen Wert (makam) von 547, wenn die Nunation (tenvin), da sie sich nicht an einer Haltestelle (vakf mahalli) befindet, als "Nun" berechnet (sayılmak) wird, mit dem numerischen Wert (adedi) der Resail-in Nur oder Risale-i Nur, welche zweite und dritte Bezeichnung der Worte (Sözler) sind, 548-549, wenn der Buchstabe "Nun" mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) als ein "Nun" berechnet (sayılmak) wird, mit einem sehr geringen und geheimnisvollen (cüz'î ve sırlı) Unterschied von ein oder zwei Ziffern übereinstimmt (tevafuk).
Überdies ergibt der numerische Wert des Satzes (makam-ı cifrî) حم ٭ تَنْزِيلٌ مِنَ الرَّحْمنِ الرَّحِيمِ in erster Hinsicht (vecih) 1354 oder 1355, d.h. wenn die Nunation als "Nun" und der Buchstabe "lam" des Artikels (lâm-ı aslî), statt dessen die beiden "ra" mit Verdopplung (şeddeli) gelesen werden, und die Buchstaben حم, so wie gesprochen (telaffuz) حَامِيمْ so auch berechnet werden (sayılsa). In zweiter Hinsicht (vecih) der Berechnung, d.h. wenn die Nunation (tenvin) nicht berechnet wird (sayılmaz), so ergibt der Wert 1304. Bei einer dritten Hinsicht (vecih), d.h. wenn die beiden "lam" des Artikels, die aber nicht gelesen (telaffuz) werden, auch nicht berechnet (hesab) werden, so ergibt der Wert 1294.
In erster Hinsicht (birinci vecih) stimmt der numerische Wert des Satzes ganz genau (tam tamına) mit diesem arabischen Jahr (tarih) 1355 und 1354 überein (tevafuk), in dem die Abfassung (te'lif) der Resail-in Nur gewissermaßen vollendet (tekemmül) wurde und sie außerordentlich an Bedeutung (fevkalâde ehemmiyet) gewinnt, ihre Schüler (şakirdler) in ein Gewitter (fırtına) stürzt und sie so einer heiligen Tröstung (kudsî bir teselliye) bedürfen; zudem mit dem Jahr, in dem der 31. Brief (Otuzbirinci Mektub), der aus 31 Blitzen besteht (Lem'alar ibaret), abgefasst (te'lif zamanı) wurde, zudem mit der Zeit der Herausgabe (vakt-i zuhur) des 31. Blitzes (Otuzbirinci Lem'a) dieses Briefes (mektub) und der Abfassung des Ersten Strahls (Birinci Şua te'lifi) dieses Blitzes (lem'a) und mit der Zeit (hengâm), in der die Hinweise (işaret) der 33 Ayat auf die Risale-i Nur in 29 Abschnitten (yirmidokuz makam) dieses Strahls (şua) erklärt wurden und in jetziger Zeit (zaman), in diesem Augenblick und in diesem Zustand (şu hal), in dem die Hinweise (îma) der 25. Ayah auf die Risale-i Nur niedergeschrieben werden, was der geistigen Wunderhaftigkeit (i'caz-ı manevî) des Qur'ans angemessen und eine überaus anmutige und erfreuliche (latif ve müjdeli) Übereinstimmung ist (tevafuk).
In zweiter Hinsicht (İkinci vecih) legt diese Ayah durch die ganz genaue Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) ihres numerischen Wertes (makam) von 1304 den Finger (parmak) auf das Jahr (zaman), in dem das Sprachrohr (tercüman) der Risale-i Nur zu seiner Bildung (mebadi-i ulûm), welche die Vorstufe (basamak) der Risale-i Nur war, mit bismillah (besmele-keş) begann und ein bismillah (besmele) vor dem Dienst mit den Lichtabhandlungen (fütuhat-ı Nuriye) sagte und gleich vor der Einführung seines wissenschaftlichen Lebens (fatiha-i hayat-ı ilmiye)
{"Im Namen Gottes des Erbarmers des Allbarmherzigen"}
rezitierte. Diese Ayah streichelt ihm über den Rücken (arkasını sıvatıyor) und sagt zu ihm sinngemäß (remzen): "Nun geh (haydi git) und arbeite in aller Ruhe (selâmetle çalış)."
In Dritter Hinsicht (Üçüncü vecih) weist diese Ayah durch das Geheimnis (sırr) der ganz genauen Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) ihres numerischen Wertes (makam-ı cifrî) von 1293 oder 1294 mit dem Anfang (ibtida) des irdischen Lebens (besmele-i hayat-ı dünyevi) jenes Sprachrohres (tercüman) darauf hin (îma eder) und spendet ihren Trost, indem sie sinngemäß sagt (remzen mün'imane haber), dass er in seinem Leben (hayat) zwar von ganz entsetzlichen Tumulten und Stürmen (dagdagaları ve fırtınaları) getroffen werden und ihnen ausgesetzt (görmek ve çekmekle) sein wird, jedoch unter dem Schutz (mazhar) des Namens Gottes, des Erbarmers des Allbarmherzigen (Rahman ve Rahîm) allzeit barmherzig beschützt (rahmetle muhafaza) und voll Güte versorgt werden (şefkatle terbiye) wird. Auf diese Weise (suretle) zeigt diese Ayah einen Strahl (şuaı) der geistigen Wunderhaftigkeit (manevî i'cazı) des Qur'ans in der Art (nev'i) einer Voraussage aus dem Verborgenen (ihbar-ı gaybî).
26. Ayah: Es handelt sich um die Ayah in der Sure Hud
{"Diejenigen aber, die selig sind, werden im Paradiese sein." - Sure 11,108-}
welche der Ayah فَمِنْهُمْ شَقِىٌّ وَ سَعِيدٌ {"Unter ihnen gibt es dann die, welche unglücklich und die, welche glücklich sind." - Sure 11,105-} folgt. In dieser Ayah ergibt der numerische Wert (makam-ı cifrî) 1352, wenn die Buchstaben "mim", "lâm" und "Nun" wegen des Verdopplungszeichens (şeddeli) jeweils zwei mal berechnet werden (ikişer sayılmak) und der Buchstabe "te" in dem Wort اَلْجَنَّةِ wegen der Haltestelle (vakıf) als "he" berechnet wird. So stimmt (tevafuk) diese Zahl ganz genau (tam tamına) mit dem Jahr (tarih) 1352 überein, als die Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur total verzweifelt (me'yusiyetli) und von Unglücken betroffen (musibetli zaman) waren. Damit gibt sie ihnen in ihrem bedauerlichen Zustand einen heiligen Trost (teselli) des Himmels (kudsî ve semavî) und eine frohe Botschaft.
Der sinngemäße Zusammenhang (münasebet-i manevi) dieser Ayah wurde bereits in ein, zwei Abhandlungen (risale), nämlich die über die Verheißungen (Keramat-ı Aleviye) von Imam Ali und Ghausu-l'Adham erklärt (beyan). Das Wort "glücklich سُعِدُوا " in dem Ausdruck "Diejenigen aber, die selig sind وَاَمَّا الَّذِينَ سُعِدُوا " und das Wort "der Glückliche سَعِيدٌ " in dem Ausdruck "Unter ihnen gibt es dann die, welche unglücklich und die, welche glücklich sind. فَمِنْهُمْ شَقِىٌّ وَ سَعِيدٌ " stehen auf der Seite (sahifesi) im Qur'an genau übereinander (müvazi ve mukabil). Diese besondere Stellung fügt der Übereinstimmung (tevafuk) noch eine weitere Anmut (letafet) hinzu. Diese Ayah weist (işaret) durch diese haargenaue Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) darauf hin, dass unter ihrer allgemeinen und sehr umfangreichen heiligen Bedeutung (geniş mana-yı kudsîsi) ein Aspekt (cüz'î) wie die Schüler (şakirdler) der Risale-i Nur, die einer Tröstung (teselliye) dringend bedürfen (muhtaç), in diesem Jahrhundert (asır) im Jahr 1352 sein wird, und weist mit dem Finger auf sie (başına parmak basıyor).
Wenn bei dem Ausdruck "im Paradies فَفِى الْجَنَّةِ " nicht gehalten (vakf) und mit dem Ausdruck "und darin weilen خَالِدِينَ " verbunden (rabtedil) wird, dann wird das "te" nicht mehr als "he" gelesen. Jedoch kommt eine noch anmutigere, Trost spendende Übereinstimmung (tesellikâr bir tevafuk) zustande. Denn nach der Regel der arabischen Grammatik (kaide-i nahviye) findet sich der Ausdruck "Diejenigen aber, die selig sind وَاَمَّا الَّذِينَ سُعِدُوا " als Subjekt (mübteda) des Nominalsatzes und "werden im Paradiese sein und darin weilen فَفِى الْجَنَّةِ خَالِدِينَ " als die prädikative Aussage (haber). Was dieses Prädikat (haber) betrifft, so berichtet es (haber) mit dem Hinweis (remzen) seines numerischen Wertes (makam-ı cifrî) von 1349 als die frohe Botschaft (beşaret) im Jahre (tarih) 1349. Er berichtet (ihbar) mit dem Hinweis seiner Bedeutung (mana-yı işarî) und durch die Übereinstimmung seines numerischen Wertes (tevafuk-u cifrî), dass eine Gruppe (taife) unter den Dienern (hizmetkâr) am Qur'an in diesem Jahr zu den Leuten des Paradieses (ashab-ı Cennet) und der Ewigen Glückseligkeit (ehl-i saadet) gehören werden. Da in diesem Jahr (tarih) die Schüler (şakirdler) der Risale-i Nur einen außerordentlichen Dienst (fevkalâde hizmetler) am Qur'an versehen, dadurch erleuchtet (tenevvürler) werden, wodurch sehr wichtige Abhandlungen (mühim risaleler) abgefasst werden (te'lifler) und sich dabei herausgestellt (tezahür) hat, dass das jetzige Unglück (şimdiki musibet), das die Schüler getroffen hat (başlarına gelen), von ihren Feinden (düşmanları tarafından) bereits vorbereitet (ihzaratı) wurde, lässt sich sicherlich verstehen, dass sich eine tröstende frohe Botschaft (tesellikâr bir beşaret) des Qur'ans, die dieses Jahr (tarih) betrifft und darauf hinweist (işarî), vor allem auf sie beziehen wird (baktıgını gösterir).
Wenn in dem Ausdruck "werden im Paradiese sein und darin weilen فَفِى الْجَنَّةِ خَالِدِينَ " der Buchstabe "Nun" mit dem Verdopplungszeichen als ein einfaches "Nun" berechnet, das "te" als 400 und das "kha" als 600, so ergibt das 1 000; zwei "Nun" ergeben 100; ein "ye", zwei "fe" und ein "lam" zusammen 200; das andere "lam" 30, das zweite "ye" 10, zwei "elif" 2, ein "jim" 3, ein "dal" 4, ergeben zusammen 49; also beträgt die Summe in der Tat 1349.
Wenn ein Aspekt unter Tausend (binden bir vechi) der frohen Botschaft (müjde) des Qur'ans mit uns in Verbindung gebracht (bize teması) wird, so ist dies viel wertvoller (kıymetdar) als Tausend Schätze (bin hazine). Ein Bote (müjde) dieser frohen Botschaft (müjde) ist ein Wahrtraum (rü'ya-yı sadıka), der vor einem Jahr geschaut wurde. Es ist dies wie folgt: Einen Monat vor dem Ereignis (hâdise), das damals in Isparta über uns kam (başımız), wurde einem Mann (bir zât) im Traum (rü'ya) folgendes gesagt:
«Die Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur werden mit ihrem Glauben ins Grab (iman ile kabre) hinabsteigen; so sterben sie nicht ohne ihren Glauben.»
Wir hatten uns damals (o vakit) über diesen Traum (rü'ya) sehr gefreut. Diese Botschaft (müjde) war also ein Bote (müjdeci) dieser frohen Botschaft (müjde) des Qur'ans.
{(Anmerkung): Eine frohe Botschaft (müjde) des Qur'ans, eine frohe Kunde des Himmels (beşaret-i semavi), die viel wertvoller (kıymetdar) als die Herrschaft über die ganze Erde (cihan saltanatı) ist, steht auf dieser Seite (sahife).}
27. Ayah: Es handelt sich um die Ayah in der Sure Saf (In Reih und Glied)
{"Sie wollen das Licht Gottes (Allah) mit ihrem Munde ausblasen. Doch Gott (Allah) wird sein Licht in seiner ganzen Helligkeit erstrahlen lassen, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist." - Sure 61,8-}
Der numerische Wert (makam-ı cifrî) des Satzes in dieser Ayah نُورَ اللّٰهِ بِاَفْوَاهِهِمْ وَاللّٰهُ مُتِمُّ نُورِهِ {"das Licht Gottes (Allah) mit ihrem Munde ausblasen. Doch Gott (Allah) wird sein Licht in seiner ganzen Helligkeit erstrahlen lassen"} ergibt 1316 oder 1317. Was dieses Jahr (tarih) betrifft, wie im Zusammenhang (saded) der innerlichen Wandlung, die bereits oben am Schluss (hâtime) des Abschnitts über die 21. Ayah erwähnt (zikredilen) wurde, ist das Jahr (tarih), in dem ein Kolonialminister (müstemlekât nâzırı) in Europa sich dafür einsetzte, das Licht (Nur) des Qur'ans auszulöschen (söndürme). Im selben Jahr (aynı tarih) hatte sich der Verfasser (müellif) der Resail-in Nur durch diese innerliche Wandlung (inkılab-ı fikrî) gleichfalls dafür eingesetzt, dieses Licht wieder erstrahlen (nuru parlatmaga) zu lassen. Zudem weist der Ausdruck تِلْكَ آيَاتُ الْكِتَابِ {"Dies sind die Verse der Schrift" - Sure 15,1-} der sieben Mal in sieben Suren erwähnt wird, auf das selbe Jahr (aynı tarih) hin, genau so wie der Ausdruck طس تِلْكَ آيَاتُ الْقُرْآنِ {"TaSin. Dies sind die Verse des Qur'ans." - Sure 27,1-} ebenfalls auf das selbe Jahr (aynı tarih), und auch der Ausdruck هَدَينِى رَبِّى اِلَى صِرَاطٍ مُسْتَقِيمٍ {"Mein Herr (Rabbi) hat mich auf einen geraden Weg geführt." - Sure 6,161-} ebenfalls auf das selbe Jahr (aynı tarih), und auch der Ausdruck اِنَّ رَبِّى عَلَى صِرَاطٍ مُسْتَقِيمٍ {"Fürwahr, mein Herr ist auf einem geraden Weg." - Sure 11,56-} Wenn der Buchstabe "Nun" mit dem Verdopplungszeichen (şedde) als ein einfaches "Nun" gezählt (sayılmak) und nicht als Nunation (tenvin) berechnet wird, ebenfalls auf das selbe Jahr (aynı tarih), und auch der Erlass (ferman) فَاَعْرِضْ عَنْهُمْ {"Dann wende dich von ihnen ab!" - Sure 6,68-} ebenfalls auf das selbe Jahr (aynı tarih), und auch der Ausdruck نُورَ اللّٰهِ بِاَفْوَاهِهِمْ وَاللّٰهُ مُتِمُّ نُورِهِ {"das Licht Gottes (Allah) mit ihrem Munde ausblasen. Doch Gott (Allah) wird sein Licht in seiner ganzen Helligkeit erstrahlen lassen" - Sure 61,8-} ebenfalls auf das selbe Jahr (aynı tarih) übereinstimmend hinweisen (bil'ittifak muvafakat). Dies ist auf jeden Fall mehr als eine Anspielung (remiz), ein Hinweis (işaret) oder ein Fingerzeig (delalet), eine Offensichtlichkeit (sarahat) und gibt mit dem Hinweis ihrer Bedeutung (mana-yı işarî) frohe Kunde (müjde), dass die Risale-i Nur ein Funke (lem'a) dieses göttlichen Lichtes (Nur-u İlahî) ist und die Finsternis des Zweifels (şübehat zulümatı), den durch seine Feinde (düşmanlar) verbreitet werden, beseitigen (dagıtacak) wird. Außerdem lassen sich diese Übereinstimmungen (tevafuk), sei es mit dem numerischen Wert (cifrî) und noch verschiedenen sinnvollen (müteaddid ve manidar) Wegen, auf einen engen, geistigen Zusammenhang zurückführen (münasebet-i maneviye istinad).
Es ist offensichtlich (meydan), dass 129 Abhandlungen (risaleler) der Resail-in Nur wie 129 elektrische Lampen (şişeler) an den Enden (başlar) der Drähte (tel), die mit dem gewaltigen Licht (nur-u a'zam) des Qur'ans verbunden (uzanan) sind, in der Tat dieses Licht (nur) verbreiten. Zwei mal kommt die halbe Bezeichnung (yarı ismi) der "Risale-i Nur" in diesem Satz (cümle) der Ayah vor, wodurch dieser Zusammenhang (münasebet) noch verfeinert wird (letafetlendiriyor).
28. Ayah:
{"Sie wollen das Licht Gottes (Allah) mit ihrem Mund auslöschen. Doch Gott (Allah) will sein Licht unbedingt in seiner ganzen Helligkeit erstrahlen lassen - auch wenn dies den Ungläubigen zuwider ist." - Sure 9,32-}
Der Satz in der Ayah نُورَ اللّٰهِ باَفْوَاهِهِمْ وَيَاْبَى اللّٰهُ اِلاَّ اَنْ يُتِمَّ نُورَهُ {"Sie wollen das Licht Gottes (Allah) mit ihrem Munde auslöschen. Doch Gott (Allah) will sein Licht unbedingt in seiner ganzen Helligkeit erstrahlen lassen."} steht dem Sinne nach (manevi) in einem engen und feinsinnigen Zusammenhang (letafetli münasebet), wobei ihr numerischer Wert 1324 ergibt, wenn der Buchstabe "lam" mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) jeweils nur als ein einfaches "lam", das "mim" hingegen mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli), weil es zu den Wurzelbuchstaben (asıl kelime) des Wortes (tmm) gehört, als zwei "mim" berechnet (sayılmak) wird. In diesem Jahr haben die Tyrannen (zalimler) in Europa einen fürchterlichen, bösen (müdhiş bir sû) Plan ausgeheckt, um das Licht (nur) des islamischen Staates (devlet) auszulöschen. Dagegen haben die Patrioten (hamiyetperver) in der Türkei im Jahre 24 versucht diesen Plan zum Scheitern (akîm) zu bringen, und die "Freiheit" {Ausrufung der Konstitutionellen Monarchie 1908 auf dem PlAtz der "Freiheit" in Thessaloniki (A.d.Ü.)} ausgerufen (hürriyet ilânıyla). Leider (maatteessüf) versuchten sie sechs, sieben Jahre später, gegen Ende des Ersten Weltkrieges (harb-i umumî) nochmals mit ihrer bösen Absicht (sû'-i kasd niyeti) in dem Vertrag von Sevres unter sehr schweren Bedingungen (agır şerait) ihre glaubenslosen Vorstellungen (kâfirane fikirler) gegenüber (zararı) dem Qur'an durchzusetzen (icra etmek). Um diesen Plan zum Scheitern zu bringen (akîm bırakmak), versuchten die türkischen Patrioten (milliyetperver) sich dagegen zu wehren, indem sie die Republik ausriefen (cumhuriyeti ilân). Während der numerische Wert der Ayah ganz genau mit diesem Jahr (tarih) 1324, bis 34 und bis 54 übereinstimmt (tam tamına tevafuk), fällt (göze çarpıyor) im Jahr 1324 der Verfasser (müellif) der Resail-in Nur unter denen auf, die in diesem Tohuwabohu (herc ü merc) das Licht (nur) des Qur'ans schützen (muhafaza) wollen, und die ersten Anfänge (mukaddemat) der Resail-in Nur im Jahre 1334, die lichtvollen Abhandlungen (nuranî cüzler) und die opferbereiten Schüler (fedakâr şakirdler) der Resail-in Nur im Jahre 1354 sich durch ihre Stellungnahme dagegen zur Wehr (mukabele) setzen. Sie haben sogar einen Teil der Politiker (ehl-i siyaset), die den wahren Sachverhalt (hakikat-ı hali) nicht kannten, in Aufregung versetzt (telaşa sevket). Da sie gegen diese böse Absicht des Auslöschens (itfa sû'-i kasdı) die Aufgabe der Erleuchtung (tenvir vazifesi) vollkommen erfüllt (tam îfa) haben, ist es ein mächtiges Zeichen (kuvvetli bir emare) dafür, dass sie in der Bedeutung des Hinweises (mana-yı işarîsi) dieser Ayah in Betracht gezogen (medar-ı nazar) werden. Heute sind die meisten Fälle unter den Moslimen, die dem Licht (Nur) des Qur'ans widersprechen (muhalif haletler), schreckliche Folgen (vahîm netice) dieser bösen Absicht (sû'-i kasdlar) und der heimtückischen Verträge (gaddarane muahedeler), wie der Vertrag von Sevres (Sevr Muahedesi).
Wenn das "mim" mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) genau so wie das "lam" mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) nur ein mal berechnet werden (sayılsa), dann ergibt der numerische Wert 1284. In diesem Jahr (tarihte) haben die Ungläubigen (kâfirler) in Europa zehn Jahre später die Russen provoziert (tahrik), in der Absicht (niyet), das Licht (nur) des islamischen Staates (devlet) auszulöschen. Durch den unglückseligen Krieg (muharebe-i meş'umesi) gegen die Russen im Jahre 1293 haben sie vorübergehend (muvakkat) mit einer Wolke (bulut) das glänzende Licht (parlak nuru) der islamischen (âlem) Welt zugedeckt (perde ettiler).
Jedoch haben in diesem Zustand anstelle der Schüler (şakirdler) der Resail-in Nur die Schüler (şakirdler) von Mevlâna Hâlid, dessen Geheimnis Gott heiligen möge, die Finsternis jener Wolke (bulut zulümatı) wieder beseitigt (dagıttıklar). In dieser Hinsicht (cihette) legt die Ayah mit ihrem Hinweis den Finger (remzen parmak) auf deren Haupt (başlar).
Gerade ist mir in den Sinn (hatıra) gekommen: wenn das "lam" und das "mim" mit dem Verdopplungszeichen (şeddeli) jeweils doppelt berechnet werden (ikişer sayılsa), könnten diejenigen (zâtlar), die ein Jahrhundert nach uns (bir asır sonra) die Finsternis beseitigen werden (zulümatı dagıtacak), die Schüler (şakirdler) von Hasret Mehdi sein. Wie dem auch sei diese lichtvolle (nurlu) Ayah enthält noch viele weitere lichtvolle Anmerkungen (çok nuranî nükte). Dem Geheimnis (sırr) von اَلْقَطْرَةُ تَدُلُّ عَلَى الْبَحْرِ {"Der Tropfen verweist auf das Meer"} zufolge, wollen wir uns damit kurz fassen (kısa kestik).
29. Ayah: Die erste Ayah der Sure "Ibrahim" lautet:
{"Elif-Lam-Ra. Dies ist ein Buch, das wir zu dir herabgesandt haben, damit du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn (Rabb) aus der Finsternis ins Licht hinaus führst, auf den Weg dessen, der mächtig und des Lobes würdig ist." - Sure 14,1-}
In den vier, fünf Sätzen dieser Ayah finden sich vier, fünf Hinweise (îma). Sie alle zusammen (mecmu) gelten dafür als ein deutlicher Hinweis (işaret hükmüne).
Erstens: Der Satz (cümle) اِلَى النُّورِ بِاِذْنِ رَبِّهِمْ {"in das Licht (nur), mit der Erlaubnis ihres Herrn (Rabb)"} drückt (ifade) aus: "Durch das Offenkundige Buch (Kitab-ı Mübin) gelangen die Menschen im vierzehnten Jahrhundert (asır) mit der Erlaubnis Gottes (biiznillah) aus der Finsternis (zulümat) zu einem Licht (nur), das aus dem Qur'an herrührt." Diese sinngemäße Übersetzung (meal) und besonders die Erwähnung des Lichtes (nur lafzı) entspricht (mutabık) der Resail-in Nur. Auch der numerische Wert (makam-ı cifrî) ergibt 1338 oder 1339, wenn das "Nun" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) als zwei "Nun" berechnet wird. In der Finsternis (zulümat) des Ersten Weltkrieges (harb-i umumî) kam der Kommentar (tefsir) "Ein Zeichen für das Wunder (İşarat-ül İ'caz)", mit dem die Abfassung (te'lif) der Resail-in Nur'un begonnen (fatiha) hatte, unter den damaligen düsteren Umständen (zulmetler) genau in diesem Jahr zustande (zuhuru tarihi). Diese so haargenaue Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) und die Erwähnung des Lichtes (Nur kelime) in der Ayah weist (îma) auf das Wort des Lichtes (Nur lafzı) in der Risale-i Nur hin und steht mit ihr in Zusammenhang (bakıyor).
Zweitens: Der Satz (cümle) اِلَى صِرَاطِ الْعَزِيزِ الْحَمِيدِ {"auf den Weg dessen, der mächtig und des Lobes würdig ist."} beschreibt das Licht (Nur) im vorigen Satz (evvelki cümle) und sagt: Dieses Licht (Nur) ist der Weg, der die Macht Gottes (Cenab-ı Hakk) des Gerechten, des allen Lobes Würdigen (izzet ve mahmudiyet) aufzeigt. Der numerische Wert (makam-ı ebced) dieses Satzes (cümle) beträgt 548 oder 550 und stimmt genau mit dem numerischen Wert (aded) der Resail-in Nur (548) überein (tam tamına tevafuk), wenn das "Nun" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) als ein einfaches "Nun" berechnet wird. Wenn die beiden "Elif", die zwar nicht gelesen, aber berechnet (sayılsa) werden, so stimmt wieder der numerische Wert mit zwei Ziffern Unterschied (iki fark), die auf ihre Entstehungsform hinweisen (mertebe işaret), ganz genau überein (tam tamına tevafuk). Es gibt einen Zusammenhang (münasebet), der diesen Hinweis noch unterstützt (îmayı teyid) und verfeinert (letafet). Es ist dies wie folgt:
Für die islamische Welt (Âlem) waren das fürchterlichste Jahrhundert (dehşetli asır) das sechste Jahrhundert (asır) und die Zerstörung (fitne) von Hülâgu, das Ende (âhir) des 13. Jahrhunderts (asr), das vierzehnte Jahrhundert (asır), die Zerstörungen (fitne) durch den Weltkrieg (harb-i umumî) und ihre Folgen (netice). In diesem Zusammenhang (münasebet) weist dieser Satz (cümle) mit seinem numerischen Wert (makam-ı ebced) auf das sechste Jahrhundert (asr) und wie im vorigen Satz (cümle) die Ausdrücke (kelime) اَلْعَزِيزِ الْحَمِيدِ {"der mächtig und des Lobes würdig ist."} auf dieses Jahrhundert (asr), auf die Regierungszeiten (devirler) des Sultans Abdülaziz und des Sultans Abdülhamid hin (îma).
Was die oben angeführten (sâbık) Ayat betrifft, so weisen (îma) all diese Verse (umum o âyet) auf das Jahrhundert (asr) der Zerstörung von Hülâgu und Cengiz hin, welches das entsetzlichste Jahrhundert (dehşetli asır) war, während sie durch ihre Übereinstimmung (tevafuk) mit der zweiten Bezeichnung der Resail-in Nur auch auf diese hinweisen (işaret). Da diese Ayat sowohl auf jenes Jahrhundert (asr) als auch auf dieses Jahrhundert (asr) hinweisen (îma), wurden sowohl Hazret-i Ali mit dem Gott zufrieden sein möge in seiner Kasside "Ercuze" als auch Gavs-ı A'zam, mit dem Gott zufrieden sein möge, in seiner Kasside sowohl auf jenes Jahrhundert (asr) als auch auf dieses Jahrhundert (asr) aufmerksam (bakıp) und haben zornig auf sie hingewiesen (hiddetle işaret), während sie zugleich auch verheißungsvoll (kerametkârane) auf die Resail-in Nur hingewiesen (işaret) haben.
Drittens: Der numerische Wert (aded) des Wortes (kelime) "die Finsternis الظُّلُمَاتِ " in dem Ausdruck "in der Finsternis مِنَ الظُّلُمَاتِ " ergibt 1372 und weist dadurch darauf hin, bis wann die Zerstörungen (zulümler) und die Finsternis (zulmet) dieses Jahrhunderts (asr) andauern wird (devam), und dass ein Licht (Nur) in dieser Finsternis (zulmet) sich immer für die Erleuchtung (tenvir) einsetzen wird (îma). Mit diesem Hinweis (remzen) deutet die Ayah auf die Erleuchtung (tenvir) durch die Risale-i Nur hin.
Viertens: Der Ausdruck (cümle) "um die Menschen hinauszuführen لِتُخْرِجَ النَّاسَ " besagt: "Im Jahre 1345 werden die Menschen (insan) durch eine Laterne (Nur), die dem Qur'an entspringt, aus der Finsternis (karanlık) in das Licht (ışık) hinausgeführt werden." Dieser sinngemäßen Übersetzung (meal) zufolge weist dieser Ausdruck mit seinem numerischen Wert (cifir) haargenau (tam tamına) auf die Resail-in Nur hin, die im Jahre 1345 mit ihren außerordentlichen (fevkalâde) Dienst der Erleuchtung (tenvir) begonnen hat (başlayan). Zudem ist dieser Ausdruck inhaltlich (mealce) der Risale-i Nur ganz genau entsprechend angemessen (muvafık ve mutabık) und weist (remz) dadurch (îma) auf ihre Bedeutsamkeit (makbuliyet) hin.
Fünftens: Da sich das Wort "zu dir اِلَيْكَ " in dem Ausdruck "Elif-Lam-Ra. Dies ist ein Buch, das wir zu dir herabgesandt haben الر كِتَابٌ اَنْزَلْنَاهُ اِلَيْكَ " ausschließlich auf den Qur'an bezieht (has baktıgı), wird es nicht mitberechnet (hariç kalmak) und stimmt der Satz (cümle): "Elif-Lam-Ra. Dies ist ein Buch, das wir herabgesandt haben الر كِتَابٌ اَنْزَلْنَاهُ " mit seinem numerischen Wert (makam) haargenau mit dem ersten Namen (birinci ism) der Risalet-ün Nur überein (tam tamına tevafuk). Mit dieser Übereinstimmung teilt dieser Satz uns mit (remzen ifade), dass die Risalet-ün Nur ein zutreffender Kommentar (tam bir tefsir) und eine Auslegung (mana) des herabgesandten Buches (Kitab-ı Münzel) und ihm nicht fremd (yabani) ist. Denn der numerische Wert von "Elif-Lam-Ra. الر " ergibt 382, "ein Buch كِتَابٌ " 423, "herabgesandt اَنْزَلْنَاهُ " 144, insgesamt 949; wenn die Nunation als ein "Nun" berechnet (sayılsa) wird, so ergibt die Summe 999 und stimmt (tevafuk) mit dem numerischen Wert (aded) der Risalet-ün Nur 948 überein, wenn das "Nun" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) nur als ein einfaches "Nun" berechnet (sayılsa) wird, oder 998, wenn das "Nun" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) als zwei "Nun" berechnet wird und weist auf die Risalet-ün Nur hin (îma). Darin findet sich ein geheimnisvoller (sırlı) Unterschied von nur einer Ziffer (birtek fark), nämlich um auszudrücken (ifade), dass sie keine Offenbarung (vahiy) ist.
Zusammenfassung: Die Überzeugung (kanaat), dass fünf Hinweise (aded îma) der oben erwähnten (mezkûr) fünf Sätze (cümle) in einer einzigen Ayah als ein machtvoller Hinweis (kuvvetli işaret), ja sogar als ein Beweis (delalet) gelten können, während wir den sinngemäßen Zusammenhang (münasebet-i maneviye) in Betracht gezogen (gözeterek) haben, veranlasste mich, dies niederzuschreiben (bunu yazdırdı). Wenn ich dadurch einen Fehler (hata) begangen haben sollte, ernenne ich das Offenkundige Buch (Kitab-ı Mübin) zu meinem Fürsprecher (şefaatçı) und flehe (niyaz) bei dem Barmherzigen Allerbarmer (Erhamürrâhimîn) um die Vergebung meiner Fehler (kusurumun afvını).
{"Gepriesen seist du! Kein Wissen haben wir außer dem, das du uns gelehrt hast. Denn du bist der Allwissende der Allweise." -Sure 2,32-}
{"Im Namen Gottes (Allah) des Erbarmers des Allbarmherzigen"}
Durch einen kleinen Fehler (sehiv) habe ich einen machtvollen Hinweis aus dem Verborgenen erkannt (işaret-i gaybiye) und aus ihm entnommen (bildim), dass der Fehler gerade aus diesem Grunde entstanden sein könnte (bunun içinmiş). Es ist die wie folgt:
Als 29. Ayah, die zu den Hinweisen (İşarat) des Qur'ans gehört, hatten wir bereits im Ersten Strahl (Birinci Şua) die erste Ayah der Sure "Ibrahim": "Elif-Lam-Ra. Dies ist ein Buch, das wir zu dir herabgesandt haben, damit du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn (Rabb) aus der Finsternis ins Licht hinaus führst
zitiert. Zu dem Satz (cümle) "mit der Erlaubnis ihres Herrn (Rabb) ins Licht
hatten wir als seinen numerischen Wert (makam-ı cifrî) versehentlich 1334 errechnet und ausgedeutet, dass dies mit dem Jahr (tarih) des Erscheinens (zuhur) und der Herausgabe (tab) des Kommentares (Tefsir) "Ein Zeichen für das Wunder (İşarat-ül İ'caz)", mit dem die Abfassung (te'lif) der Resail-in Nur'un begonnen (fatiha) hatte, übereinstimmt (tevafuk) und so auf sie hinweist (bakar).
In Wirklichkeit ergibt der numerische Wert (makam) der gelesenen Buchstaben (melfuz harf) 1339. Das stimmt mit dem Jahr überein (tarih tevafuk), in dem dieser Kommentar (tefsir) außerordentlich berühmt (fevkalâde iştihar) wurde. Die Exemplare (nüsha), die durch das Haus der Weisheit (Dâr-ül Hikmet) an die meisten Muftis versandt wurde, galten aufgrund vieler Anzeichen und Aussagen (emareler ve itirafı) der Muftis, als eine Festung (kal'a) und ein diamantenes Schwert (elmas kılınç) in der Hand der meisten Muftis, um sich vor den Erschütterungen verschiedener (müteaddid) sichtbarer und unsichtbarer (maddî ve manevî) Veränderungen zu schützen (vikaye). Die 1339 weist also auf die Bedeutsamkeit (takdirkârane) des Kommentars hin. Werden hingegen die beiden ungelesenen (okunmayan) Elife mitberechnet (sayılsa), ergibt der obige Wert nun 1341, stimmt dann mit den Anfangszeiten der Abfassung (mebde-i zuhur) der Risale-i Nur haargenau überein (tam tamına tevafuk) und weist so auf sie hin (bakar).
Dieser kleine Fehler (sehiv) hat mir plötzlich die folgende Bedeutung (mana) machtvoll eingegeben (kuvvetli ihtar): nicht nur die vier Sätze (dört cümle) des Anfangsverses (başında) der Sure "Ibrahim", welche auf die Risale-i Nur hinweisen (remzen bakan), vielmehr steht diese ganze erste Seite (birinci sahife) bis zu ihrem Ende (âhir) in einem geistigen Zusammenhang (münasebat-ı manevi) mit der Risale-i Nur und deutet (îma eder) mit dem Hinweis ihrer Bedeutung (mana-yı remzi) unter vielen weiteren Aspekten (efrad-ı kesîre) mit einer verborgenen Besonderheit (gizli bir hususiyet) auf sie hin und bezieht sich mit einer Anspielung auf sie (remzen bakar). Ich kann jetzt den Sachverhalt dieser Anspielung (hakikat-ı remziye) nicht gänzlich erklären (beyan edemem). Hier soll lediglich ein kurzer Hinweis (kısa bir işaret) darauf gegeben werden.
Da der Sauerteig der Risale-i Nur und ihr Charakter (maya ve meşreb) das Nachsinnen und die Liebe (tefekkür ve şefkat) ist, stimmt sie (tam tevafuk) mit dem besonderen Charakter (hususî meşreb) Abrahams (Hazret-i İbrahim), mit dem der Friede sei, hinsichtlich seines Nachsinnens und der Liebe (tefekkür ve şefkat) in der Tat genau überein. Durch dieses Geheimnis (sırr) nimmt er in dieser Sure die Risale-i Nur mehr noch auf seinen Schoss (kucak). Sowie die erste (başta) Ayah dieser Sure durch ihre vier Sätze (dört cümle) mit dem Finger (parmak) auf eine Laterne (nur) hin deutet, die aus dem Qur'an hervor steigt (çıkan) und die Menschen (insan), die sich im Dunkeln (kara) und in der dichten Finsternis (zulmet) eines äußerst finsteren Jahrhunderts (karanlık bir asr) befinden, in das Licht (nur) hinaus führt (çıkaran), beschreiben die folgenden Verse (tarif) diejenigen, die sich in dieser dichten Finsternis (karanlık) befinden und der Strömung (cereyan) der Risale-i Nur entgegen setzen (muhalif).
Dritte Ayah in der Sure "Ibrahim":
{"Diejenigen, die das diesseitige Leben dem jenseitigen vorziehen und vom Wege Gottes (Allah) abhalten und wünschen, dass er krumm sei, sind weit abgeirrt." - Sure 14,3-}
Auch diese Ayah weist (îmaen) mit ihren drei Sätzen (üç cümle) hinsichtlich ihres geistigen Zusammenhanges (münasebat-ı manevi) und der inhaltlichen Übereinstimmung (muvafakat-ı mefhumi) sowohl auf den Weg (meslek) der Risale-i Nur als auch auf den Weg (meslek) der Gottesleugner (mülhid) hin. Mit dem ersten Satz (birinci cümle) sagt sie: "Jene Unglückseligen (bedbaht) ziehen - während einige Gläubige (ehl-i iman) - obwohl sie doch über den Glauben (iman) verfügen - und einige Gelehrte (ehl-i ilmin) - obwohl sie fest an das Jenseits glauben (âhireti tam bildikleri) und sich ihnen anschließen (iltihak) - wissentlich und willentlich (bilerek ve severek) das irdische Leben (hayat-ı dünyevi) der Religion und dem Jenseits (dine ve âhirete) vor, indem sie - obwohl sie den Diamanten (elması) kennen und ihn bereits gefunden haben (tanıdıgı ve buldugu) - ihm ein Fünfcent wertes Stückchen Glas vorziehen (şişeyi ona tercih). Sie ziehen die Ausschweifungen des Lebens (sefahet-i hayat) einem religiösen Empfinden (dinî hissiyat) hartnäckig vor (muannidane tercih) und rühmen sich (iftihar) mit ihrer Glaubenlosigkeit (dinsizlik)." Dieser Satz (cümle) bringt das Besondere (hususiyet) unseres Jahrhunderts (asr) zum Ausdruck. Denn noch kein Jahrhundert (hiçbir asır) hat etwas derartiges hervor gebracht. In den vorigen Jahrhunderten (asır) kannten die Irre gegangenen (ehl-i dalalet) noch kein Jenseits (âhiret) und leugneten (inkâr) es daher. Sie kannten den Diamanten (elmas) noch nicht als Diamant; und so zogen sie ihm die Welt vor (dünya tercih).
Mit dem zweiten Satz (ikinci cümle) "und vom Wege Gottes (Allah) abhalten وَ يَصُدُّونَ عَنْ سَبِيلِ اللّٰهِ " sagt diese Ayah: "Da der Irrtum jener Unglückseligen (bedbahtların dalaleti) aus einer Leidenschaft zu leben (muhabbet-i hayat) und aus ihrer Verbohrtheit (temerrüd) erwächst, bleiben sie nicht ruhig (halleri ile durmuyorlar), sondern greifen an (tecavüz). Sie sind dem Glauben gegenüber, den sie kennen (bildik) und mit dem ihre Ahnen verbunden (ecdadları baglı) waren, feindselig (adavet) und möchten seinen Nährboden austrocknen (menbalarını kurutmak), seine Grundlagen zerstören (esasatını bozmak) und seine Tore und Wege (kapılarını ve yollarını) zum Glauben verbarrikadieren (kapatmak)."
Mit dem dritten Satz (üçüncü cümle) "und wünschen, dass er krumm sei وَ يَبْغُونَهَا عِوَجًا " sagt diese Ayah: "Da ihr Irrtum (dalaleti) aus der Wissenschaft und der Philosophie (fenden, felsefeden) erwächst, hat er ihnen einen erstaunlichen Hochmut (acib bir gurur), einen einzigartigen Pharaonenstolz (garib bir firavunluk) und eine entsetzliche Selbstsucht (dehşetli bir enaniyet) eingeflößt und ihre Begierden (nefisler) so sehr übersteigert (şımartmış), dass sie die Strahlen (şuaları) der Gesetze Gottes (İlahî kanunları), die in der Schöpfung gelten und sie instand halten (kâinatı idare eden), und die Grundsätze ihrer Wahrheiten (hakaikin düsturları) in der Welt des Menschen (insan âleminde) ihren niederen Gelüsten und Wünschen (hevesatlarına ve müştehiyatları) nicht für angemessen (müsaid) halten. Daher wollen sie - behüte uns Gott davor (hâşâ)! - diese für krumm, falsch und fehlerhaft (egri, yanlış, noksan) annehmen."
So wie sich diese Ayah mit ihren drei Sätzen (üç cümle) sinngemäß auf eine eigenartige Gruppe der Irregehenden (taife-i dâlleye) in diesem Jahrhundert (asır) durch eine genaue inhaltliche Übereinstimmung (tevafuk-u manevî) mit dem Hinweis ihrer Bedeutung (mana-yı işarîsiyle) unter vielen Aspekten (efrad) besonders bezieht (hususî baktıgı), so deutet sie auch in der Übereinstimmung ihres numerischen Wertes (tevafuk-u cifrî) mit dem Finger (parmak) auf das Haupt dieser Gruppe. Der numerische Wert (makam) des ersten Satzes (evvelki cümle) "Diejenigen, die vorziehen اَلَّذِينَ يَسْتَحِبُّونَ " beträgt in der Tat 1327; wenn "lâm" und "be" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) jeweils doppelt berechnet (ikişer sayılsa) werden, so stimmt der numerische Wert genau (tam tevafuk) mit dem arabischen Jahr (tarih) 1359 überein und verweist auf die Zeit (zaman), in der sich jene gegen Gott rebellierende Gruppe (tugyanlı taife) noch angriffsbereit (savletli) zeigte. Der numerische Wert (makam) des Satzes "und wünschen, dass er krumm sei وَ يَبْغُونَهَا عِوَجًا " ergibt 1209, wenn die Nunation (tenvin) als "Nun" berechnet wird. So weist er durch die haargenaue Übereinstimmung (tam tamına tevafuk) auf das Jahr (tarih) hin, indem die Vorstellung und das Unternehmen (fikri ve teşebbüs) in böser Absicht (sû'-i kasd) gegen die islamische Gesetzgebung (şeriat) imgange war, um die fremdländischen Gesetze (ecnebi kanunlar) in die Gesetzgebung (adliye) einzuführen.
So wie sich diese Ayah diesen Hinweisen (emare) gleich mit noch vielen Hinweisen (îmalar) auf die Gegner (muarız) der Risale-i Nur, auf welche die erste (baştaki) Ayah machtvoll hinweist (kuvvetli işaret), in einer offensichtichen Weise (zahir bir surette) bezieht, so bezieht sie sich im Umkehrschluss ihrer Bedeutung (mefhum-u muhalif) ebenfalls genau auf die Risale-i Nur (tam bakar). In der vierten (dördüncü) Ayah dieser Sure gutheißt (tahsin) es sogar, dass die Risale-i Nur auf türkisch verfasst wurde. In der fünften (beşinci) Ayah befiehlt (emrediyor) die Sure mit dem Hinweis ihrer Bedeutung und einer Anspielung (mana-yı işarî ve remzî), dass die Risale-i Nur den Menschen in den Ostprovinzen (vilayat-ı şarkıye), die arabisch und türkisch nur gebrochen beherrschen (tam bilmeyen) und deren Lehrmeister und Gelehrten (mürşidler ve âlimler) in Elend geraten sind (perişan olan), zu Hilfe (imdad) eilen wird. Sie bringt die Ereignisse (hâdiseler), die sie mehr als alle anderen Völker (taife) getroffen haben (başları), und die leidvollen Vorkommnisse (elîm vakıalar), die in der Ayah als "Gottes (Allah) Tage بِاَيَّامِ اللّٰهِ " bezeichnet (tabir) werden, in Erinnerung (hatır). Sie ermahnt sie und verweist dabei auf die rechte Leitung (ikaz ve irşad). Doch da es mir jetzt nicht erlaubt ist (izin olmadıgından), noch den letzten bedeutsamen Hinweis (ehemmiyetli işaret) erklären (beyan) zu können, wird hier nun lediglich ein einziger Hinweis (birtek remz) jeder Ayah ganz kurz erklärt werden (gayet kısa beyan). Es ist dies wie folgt:
Vierte Ayah: Dem numerischen Wert (makam-ı cifrî) des Satzes (cümle) dieser Ayah "Wir haben keinen Gesandten geschickt, außer in der Sprache seines Volkes, damit er ihnen Klarheit gebe.
- Sure 14,4 - und dem Zusammenhang (karine) der Hinweise (işaretler) der ersten (baştaki) Ayah zufolge ist es eine Regel (kaide), dass das Prophetentum (nübüvvet) und seine Sendung in jedem Jahrhundert (asır) Stellvertreter und Beauftragte (naibleri, vekilleri) als seine Erben (veraset) hat. So nimmt (dâhil edip) denn diese Ayah unter vielen weiteren Aspekten (efrad) auch die Risale-i Nur mit einer besonderen Zuwendung (hususî bir iltifat) in den Kreis der Hinweise auf ihre Bedeutung (mana-yı remzî) auf, die dann als ihre Erbin ihren Dienst (vazife-i irsiyet) versieht. Und so erkennt sie auch ihre Abfassung in türkischer Sprache statt in der arabischen Sprache, welche die Sprache (lisan) des Qur'ans ist, als gut an (takdir).
Der numerische Wert (makam) dieses Satzes ergibt 1358, wenn die Nunation in dem Wort "Gesandten رَسُولٍ " als "Nun", das "lam" mit Verdopplungszeichen (şeddeli) doppelt und das "ye" trotz des Verdopplungszeichens nur einmal berechnet (sayılmak) wird. Wenn diese beiden jeweils nur einmal berechnet werden, so ergibt der Wert 1328. Wenn die Buchstaben mit Verdopplungszeichen (şeddeli) doppelt berechnet (sayılsa) und die Nunation (tenvin) von der Berechnung ausgeschlossen wird, so ergibt der Wert 1318. Wenn sowohl die Nunation (tenvin) als auch die Buchstaben mit Verdopplungszeichen (şeddeli) berechnet (sayılsa) werden, so ergibt der Wert 1368. Mit diesen Zahlen bezieht sich die Ayah (bakar) in der Tat auf die fünf Zeitabschnitte und die fünf Ereignisse (devre ve vaziyet) des Dienstes mit der Risale-i Nur mit ihrer Anspielung und ihrem Hinweis (remzen ve imaen).
Fünfte Ayah:
{"Bring dein Volk aus der Finsternis ins Licht und erinnere sie an Gottes (Allah) Zeiten!" - Sure 14,5-}
Der numerische Wert (makam-ı cifrî) des Satzes "ins Licht und erinnere sie an Gottes (Allah) Zeiten! اِلَى النُّورِ وَذَكِّرْهُمْ بِاَيَّامِ اللّٰهِ " ergibt 1351, wenn die Buchstaben mit Verdopplungszeichen (şedde) jeweils nur ein mal berechnet (birer sayılmak) werden. Er stimmt haargenau mit dem Jahr (tarih) der bedeutenden Aufgaben (ehemmiyetli vazifesi) der Risale-i Nur und ihrer Befolgung (imtisal) dieser Anweisungen (evamir) des Qur'ans überein (tam tamına tevafuk), von der zu reden (şimdilik beyanına), jetzt nicht die rechte Zeit (iznim olmayan) ist. Diese Ayah weist durch die Übereinstimmung ihres numerischen Wertes (cifr), den Zusammenhang (karine) ihrer inhaltlichen Entsprechung (muvafakat-ı manevi) und durch die Anspielung (remz) der sinngemäßen Beziehung (münasebat-ı mefhumiye), indem man aus einer Geschichte seine Lehre zieht (kıssadan hisse almak), mit einem gewissen Merkmal auf die Risale-i Nur (îmaen bakar) hin. Es gibt noch viele verborgene Hinweise (gaybî işaret), die geschrieben werden (yazılacak) könnten. Da ich es mir nicht erlauben kann (izin verilmedi), bleibt der Rest jedoch (şimdilik kaldı) zuletzt ungeschrieben.