Achter Strahl
Vorwort (İfade-i Meram)
Ich möchte, dass es allgemein bekannt (malûm) wird, dass ich durch die Erklärung (beyan) der Bedeutsamkeit und der Wichtigkeit (kıymet ve ehemmiyet) der Risale-i Nur die Wahrheiten (hakikatlar) des Qur'ans und die Grundlagen des Glaubens (imanın rükünleri) veröffentlichen (ilân) möchte. Ich möchte diejenigen, die im Glauben (za'f-ı iman) schwach (düşenleri) geworden sind, zu ihnen einladen (davet) und ihre Stärke und ihre Wahrhaftigkeit (kuvvet ve hakkaniyet) aufzeigen. Andererseits ist es nicht meine Absicht (hâşâ!), die Menschen dazu zu bringen, dass sie sich von mir und meiner eigenwilligen Seele (nefs-i emmare), die mir keineswegs gefällt (hiçbir cihetle begenmedigim), begeistern lassen und mich lobpreisen (begendirmek ve medhetmek).
Außerdem rühme ich (sena) die Risale-i Nur nicht, weil sie rein äußerlich (zahiren) betrachtet mein Werk (benim eserim) ist, sondern erkläre (beyan) ihre Besonderheit (meziyetler) nur deswegen, weil sie ein Kommentar (tefsir) zum Qur'an, seine wahrhaftige Auslegung (tercüman-ı hakikî), die durch den Qur'an inspiriert (mülhem) wurde, ein Zeugnis für den Glauben (imanın hüccetler) und sein öffentlicher Ausrufer (dellâl) ist. So wie ich sogar einige Abhandlungen (risaleler) ganz spontan (ihtiyar harici) geschrieben habe, wurde mir auch bei der Erwähnung der Bedeutsamkeit (ehemmiyetini zikretmek) der Risale-i Nur ganz ungewollt (ihtiyarsız) die Hand geführt.
Ich hatte bei der Abfassung der Abhandlung (risala) "Siebter Strahl (Yedinci Şua)", der İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, den Titel "Das Große Zeichen (Âyet-ül Kübra)" gegeben hatte, große Schwierigkeiten (çok zahmet) gehabt und habe nun keinen Zweifel mehr daran (şübhem kalmamış), dass mir diese Verheißung (keramet) in seiner Kasside "Celcelutiye" als eine Vorschuss-Belohnung (mükâfat-ı âcile), als ein Merkmal seiner Anerkennung (alâmet-i makbuliyet) und ein Grund zur Ermutigung (medar-ı teşvik) durch die Güte Gottes (inayet-i İlahiye) verliehen wurde. Als einen Dank für diese Gnadengabe (tahdis-i nimet) habe ich nun dies als den Achten Strahl (Sekizinci Şua) geschrieben. Ansonsten hatte ich vor, wunderhafte Zeugnisse (mu'cizeli bürhanlar) einer bedeutenden (mühim) Ayah über die Auferstehung (haşre) zu schreiben.
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen."}
Er bestätigt (teyid) seine beiden offenkundigen Verheißungen (zahir keramet), die in der Tat (takviye) bereits im 18. und 28. Blitz (Lem'a) bekräftigt, erläutert und nachgewiesen worden (izah ve isbat) sind. In seiner Kasside "Celcelutiye" sagt er bereits im Grade einer Offensichtlichkeit (sarahat derece) die Leuchte des Lichtes (Siracünnur) voraus. Wieder in seiner Kassside deutet (basıyor) er auf die namhaftesten Abhandlungen (risaleler) der Leuchte des Lichtes (Siracünnur) so mit dem Finger (parmak) hin, als wolle er seine Begeisterung zum Ausdruck bringen (âdeta alkışlıyor). Mit acht Anspielungen (remz) weist er auf einen Teil dieser berühmten (meşhur) Abhandlungen hin (risaleler).
Erstens:
Nachdem Satz (fıkra) "Die Leuchte des Lichtes brennt und verbreitet sich insgeheim تُقَادُ سِرَاجُ النُّورِ سِرًّا بَيَانَةً ", der offenkundig (tasrih) die Risale-i Nur verkündet, erbittet von den schönen Namen Gottes (esma-i hüsna), die er syrisch (Süryanî lisanı) erwähnt, um Hilfe (istimdad) und bringt (münacat) durch die Erwähnung der Namen der Suren aus dem Qur'an sein Bittgebet dar. Genau 33 Suren erwähnt er (zikrediyor) in einer so eigenartigen und vielsagenden Weise (garib ve manidar), dass es verständlich (anlaşılıyor) ist, dass er dadurch einen Teil der Geheimnisse (sırlar) und Nachrichten aus dem Verborgenen (gaybî haberler) mitteilen möchte (bildirmek istedigi).
In einer Zeit, in der ich sehr besorgt (sıkıntılı bir zaman) war, in jener selben Zeit (aynı vakit), in der ich die Abfassung des Siebten Strahls (Yedinci Şua) vollendet hatte, dem İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), den Titel "Das Große Zeichen (Âyet-ül Kübra)" gegeben hatte, las ich mir in der Nacht die Kasside "Celcelutiye" durch. Meiner Überzeugung (itikad) nach wurde mir plötzlich als eine rasche Belohnung (acele bir mükâfat) und eine Gegenleistung (ücret) wie eine Ermahnung aus dem Verborgenen (ihtar-ı gaybî) ins Herz (kalbime) eingegeben:
Diese Kasside beschäftigt sich sehr (çok meşguldür) mit der Risale-i Nur. So wie sie von ihrer Gesamtheit (mecmuundan) berichtet, so macht sie auch eine Anspielung (remzedip) auf ihre kostbaren Abhandlungen (kıymetdar risaleler) im Grade eines Hinweises (işaret) und deutet auf sie hin (îma ediyor). Wenn es der Weisheit Gottes (hikmet-i İlahiye) zufolge nicht verboten (yasak) wäre, eindeutig (sarih) aus dem Verborgenen zu berichten (gaybdan haber), weil dies viele Nachteile (çok zarar) hätte und der Weiheit zuwider (hikmete münafî) läuft, so würde sie offen darüber berichten (tasrih), z.B. sagt sie, wenn sie zu dem 25. kommt, während sie die Namen der Suren aufzählt (ta'dad ederken), das Folgende:
{"um der Suren Tebaraka (67) und danach Nun (68) und "ve sail (70)" willen}
{"um der Suren Tehmis (104) und Shems (81) willen}
{"um der Suren Dhariat (41) und Nedzim (53) willen}
{"um der Sure Ikterabat (54) willen sind mir alle Angelegenheiten nahe gekommen.}
{"um der Suren des Qur'ans mit ihren Abschnitten und Versen willen}
{"in der Anzahl der Lesungen derer, die sie rezitieren}
{"ich bitte um Hilfe bei dir, oh mein Herr, um der Vorzüge}
{"aller vorzüglichen Bücher, die Du herabgesandt hast, willen."}
So weist Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), in diesen Versen (fıkralar) auf das 29. Wort hin, welches die Richter der Strafkammer für Schwerverbrecher (Agır Ceza Mahkemesi) in Eskişehir in Bewunderung (hayret) versetzte und an dem etwas Wunderbares (kerametiyle) mit bloßem Auge zu erkennen war und das mit einzigartigen Zeugnissen (hârika hüccetler) den Untergang der Welt (kıyamet), und den Tag der Wiederauferstehung beweist (haşri isbat) und dadurch berühmt (iştihar) wurde. An 29. Stelle (mertebe) der erwähnten und aufgezählten (zikr ü ta'dad) Suren weist er (işaret) mit dem Ausdruck "wenn die Sonne verhüllt wird وَالشَّمْسُ كُوِّرَتْ " auf diese Abhandlung hin. Denn das 29. Wort erklärt (beyan) die zuverlässigen Zeugnisse (kat'î hüccetler) des Weltuntergangs (kıyamet), der Zerstörung der Welt (harab-ı âlemin), des Todes der Welt (mevt-i dünya) und das Leben im Jenseits (hayat-ı âhiret) mit der Wiederbelebung der Toten (ihya-yı emvat) genau in der Weise (tam mutabık) mit der Entsprechung der Sure "wenn die Sonne verhüllt wird وَالشَّمْسُ كُوِّرَتْ , die vom Anbruch des Weltuntergangs (kıyamet kopması) mit allem Entsetzen (gayet dehşetli) berichtet. In diesem Zusammenhang die entsetzliche Beschreibung (dehşetli tasvir) dieser Sure zu erwähnen (zikretmesi) ist eine Übereinstimmung sowohl hinsichtlich seiner Bedeutung (manada) als auch seiner Erwähnung an 29. Stelle (mertebe) und beweist diesen Hinweis (işareti isbat).
Wenn nun Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), an der dreißigsten Stelle (otuzuncu mertebe) seiner Kasside den Schwur (kasem) der Sure "bei denen, die Staub aufwirbeln وَبِالذَّارِيَاتِ ذَرْوًا " - Sure 51,1 - zitiert, so weist er damit (işaret) auf die Abhandlung über die Moleküle (Zerrat Risalesi) hin. Diese Abhandlung, welche das Dreißigste Wort (Otuzuncu Söz) genannt wird und die Materialisten (maddiyyunlar), die in der Umwandlung der Moleküle (tahavvülât-ı zerrat) ertrunken waren, dadurch zum Schweigen bringt (susturan), so erklärt (isbat) auf diese Weise die Umwandlung der Moleküle (zerratın tahavvülât) und ihre Bewegungen (harekât), ihre Aufträge (vazife) und ihre Wohlordnung (intizamlar) auf eine einzigartige Weise (emsalsiz bir tarzda). In der Tat liegt in diesem Hinweis (işaret) wörtlich und ausdrücklich (lafzan ve sureten) zwischen der Sure "bei denen, die Staub aufwirbeln وَبِالذَّارِيَاتِ ذَرْوًا " und der Abhandlung über die Moleküle (Risale-i Zerrat) eine gewisse Ähnlichkeit (müşabehet). Dabei stehen sie mit einander auch inhaltlich (mana) im Zusammenhang (münasebet). Denn am Anfang (başında) der Sure "bei denen, die Staub aufwirbeln وَبِالذَّارِيَاتِ ذَرْوًا " wird ausgedrückt (ifade), dass die Luftbewegungen (temevvücat-ı havaiye), die für zufällig und willkürlich (tesadüfî ve intizamsız) gehalten werden, die Seinsbefehle der Herrschaft Gottes (rububiyetin tekvinî emirleri) überall weisheitsvoll und ordnungsgemäß (gayet hikmetli ve vazifedar) ausführen. Auch die Abhandlung über die Moleküle (Risale-i Zerrat) beweist anhand durchaus machtvoller (gayet kuvvetli) und zuverlässiger Zeugnisse (kat'î bürhanlar), dass die Bewegungen der Moleküle (harekât-ı zerrat), welche die Materialisten (maddiyyun) für zufällig und willkürlich (tesadüfî ve intizamsız) halten, mit überaus weisheitsvollen (hikmetli) und wohlgeordnetenn Aufgaben (muntazam vazifeler) diese Moleküle (zerreler) beauftragt sind.
Zudem ist es ein Hinweis auf die Abhandlung (Risale) über die Himmelfahrt (Mi'rac), welche die Himmelfahrt Mohammeds, mit dem Friede und Segen (Aleyhissalâtü Vesselâm) sei, anhand verstandesgemäßer Schilderungen (delail-i akliye) in einer überaus verständlichen und zuverlässigen Weise (makul ve kat'î bir suret) erklärt und als 31. Wort (Otuzbirinci Söz) bezeichnet wurde, wenn Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), an der einunddreißigsten Stelle (mertebe) seiner Kasside den Satz (cümle) "beim Stern, wenn er untergeht وَ النَّجْمِ اِذَا هَوَى " am Anfang der 53. Sure "der Stern وَ النَّجْمِ " erwähnt, die mit den Beobachtungen und den Gesprächen (müşahede ve mükâleme) des Propheten während der Himmelfahrt (Mi'rac) und an der Stufe "zwei Bogenlängen (Kab-ı Kavseyn)" offenkundig (sarih bir suret) beginnt. In einer beinahe offensichtlichen (sarahata yakın) Art weist er (işaret) damit auf diese Abhandlung (risale) hin. Da er in der Reihenfolge der Suren nach der Sure "bei denen, die Staub aufwirbeln وَبِالذَّارِيَاتِ ذَرْوًا " die 52. Sure "der Berg وَ الطُّورِ " überspringt und statt dessen die 53. Sure "der Stern وَ النَّجْمِ " erwähnt, hebt er dadurch diesen Hinweis besonders hervor (işareti kuvvetlendirir).
Zudem weist Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), am Ende (âhirinde) der 31. Stelle (otuzbirinci mertebe) seiner Kasside auf die Abhandlung über die Spaltung des Mondes (Şakk-ı Kamer) hin, die im Anhang (zeyl) zu der Abhandlung (Risale) über die Himmelfahrt (Mi'rac Risalesi) steht und das Wunder (mu'cize) der Spaltung des Mondes (Şakk-ı Kamer) auch für die Leugner (münkirler) mit machtvollen Zeugnissen (kuvvetli deliller) beweist. Mit dem Satz (fıkrası) "durch die Sure "der Mond" sind mir alle Dinge nahe gerückt. وَ بِاِقْتَرَبَتْ لِىَ اْلاُمُورُ تَقَرَّبَتْ ", den er aus der 54. Sure "Die Stunde ist nahe gerückt und der Mond hat sich gespalten اِقْتَرَبَتِ السَّاعَةُ وَ انْشَقَّ الْقَمَرُ " ableitet (iktibas), welche die Spaltung des Mondes (şakk-ı Kamer) ausdrücklich erwähnt (zikreden), und zugleich in der Folge (akabinde) der 31. Stelle (otuzbirinci mertebe) seiner Kasside erwähnt (zikredilen), wird sein Hinweis beinahe offensichtlich (sarahata yakın işaret).
Es ist ja bekannt (malûm), dass die Risale-i Nur vor allem (başta) aus 33 Worten (Sözler) besteht und auch unter der Bezeichnung "Worte (Sözler)" erwähnt wird (yâd). Das 33. Wort (Otuzüçüncü Söz) ist jedoch keine selbständige (müstakil) Abhandlung, sondern besteht aus 33 Briefen (Mektubat) und wird auch als "Briefe (Mektubat'tan)" bezeichnet. Der 31. Brief (Otuzbirinci Mektub) ist ebenfalls nicht selbständig (müstakil), sondern besteht (mürekkeb) aus 31 "Blitzen (Lem'a)" und wurde unter der Bezeichnung "Blitze (Lem'a)" bekannt (müştehir). Ferner ist der "31. Blitz (Otuzbirinci Lem'a)" ebenfalls nicht selbständig (müstakil) und wird einmal auch - wolle es Gott (inşâallah) - aus 31 Strahlen (Şualar) bestehen. Die Abhandlung "Das Große Zeichen (El-Âyet-ül Kübra)" ist der siebente und diese Abhandlung der "Achte Strahl (Sekizinci Şualar)". Denn der Band "Worte (Sözler)" schließt mit dem "32. Wort (hâtimesi Otuzikinci Söz).
Was das 32. Wort (Otuzikinci Söz) betrifft, das unter den Schülern (şakirdler) der Risale-i Nur als eine Sonne (güneş) unter ihren Sternen (yıldız) gehalten wird, ist eine außergewöhnliche, umfangreiche Abhandlung (risale-i hârika) mit drei Kapiteln (üç mevkıf). Um auf die außerordentliche Bedeutsamkeit (fevkalâde ehemmiyeti) und den Umfang (câmiiyet) dieser Abhandlung (risale) hinzuweisen, die in gewisser Hinsicht (cihet) der Abschluss (hâtime) und das vielseitige Ergebnis (cem'iyetli netice) der "Worte (Sözler)" ist, erwähnt Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), an der 32. Stelle (otuzikinci mertebe) seiner Kasside den Schwur (kasem) "Abschnitt zu Abschnitt, Ayah zu Ayah um der Suren des Qur'ans willen وَ بِسُوَرِ الْقُرْآنِ حِزْبًا وَ آيَةً " und weist anhand der Erwähnung aller Suren des Qur'ans insgesamt (çok sureleriyle) auf diese umfangreiche Abhandlung (câmi' risale) hin. Was nun das 33. Wort (Otuzüçüncü Söz) der Risale-i Nur betrifft, so besteht (ibaret) es aus 33 Briefen (mektub). Wie wir zuvor bereits gesagt (evvel beyan) haben, wird dieser Band als "Briefe (Mektubat)" bezeichnet. Er besteht ebenfalls aus 33 Büchern (otuzüç kitab) und mehr als hundert weiteren Abhandlungen (yüzden ziyade risaleler).
So weist (işaret) Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), an der 33. Stelle (otuzüçüncü mertebe) seiner Kasside und mit einem Schwur (kasem) auf die Gesamtheit der Abhandlungen des 33. Wortes (Otuzüçüncü Söz), nämlich (ecza) der 110 Bücher und Briefe (kitab ve mektubat) hin. Er zitiert im Sinne eines Hilferufes (istimdad manasında) von 110 Kompendien (muhtasar kitab), unter der Bezeichnung von 110 vom Himmel geoffenbarten Schriften (semavî suhuf) und von diesen großen, heiligen Büchern (büyük mukaddes kitab) folgendes: "Oh Herr (Maula), um aller segensreichen Bücher willen, die Du durch Deine Gnade (Tafadallat) herabgesandt hast, bitte ich Dich um Hilfe.
Mit dieser Aussage weist er (kelâmıyla işaret) auf sie hin.
Es ist ja bekannt (malûm), dass eine weit entfernte Absicht (uzak bir mana) oder eine verborgene, hinweisende Bedeutung (işarî olan bir mefhum), falls es eine der Zeichen oder Beziehungen (emare ve münasebet) gäbe, welche in der Rhetorik (ilm-i belâgat) und in der Redekunst (fenn-i beyan) als Zusammenhang bezeichnet (karine tabir) wird, um weit entfernte, verborgene Bedeutungen (gizli mana) von ihnen abzuleiten (delalet), entsprechend der Intensitiät des jeweiligen Zusammenhanges (karinenin kuvvetine) als seine eindeutige, ganz offensichtliche Bedeutung (zahir manası) angenommen wird (kabul). Aufgrund dieser Regel (kaide) sind in jedem von diesen hinweisenden Bedeutungen (işarî mana) verschiedene Zusammenhänge und Anzeichen (karine, emare) zu finden. In ihrer Verbundenheit (sair arkadaş) gestalten sie sich zu ihren Zusammenhängen (karineler). Auch die klaren Mittelungen (sarih fıkra), die etwas über die Gesamtheit (mecmuu) der Risale-i Nur voraussagen (haber), gelten für jeden (herbirisi) als machtvoller Zusammenhang (kuvvetli bir karine).
Zweite Anspielung (Remz): Auf die Abhandlung (risale) "der Siebente Strahl (Yedinci Şua)", welche die Große Wahrheit (hakikat-ı kübra) und den großartigen Kommentar (tefsir-i ekber) der Großen Ayah (El-Âyet-ül Kübra) des Qur'ans "Die sieben Himmel und die Erde und all ihre Bewohner preisen Ihn. Es gibt nichts, was Ihn nicht lobpreisen würde.
- Sure 17,44 - zeigt und ein inspiriertes Geschenk (ilhamî bir hediye) des heiligen Monats Ramadan (ramazan-ı şerif) ist, weist Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), hin. Er betrachtet den Band Strahlen (Şualar), nachdem er erst auf den Band Briefe (Mektubat) und danach auf den Band "Blitze (Lem'a)" hingewiesen (işaret) hatte, und sagt: "Um des Großen Zeichens willen rette mich vor den Bedrängnissen.
{(Anmerkung): Imam Ali weist (işaret) mit diesem Ausdruck (fıkra) darauf hin, dass die Schüler (şakirdler) wegen der Abhandlung (risale) "Das Große Zeichen (Âyet-ül Kübra)" ins Unglück stürzen (musibete düşecek) und wiederum durch das Wunder und den Segen (kerameti ve bereketi) dieser Abhandlung zur Sicherheit und Geborgenheit (emniyet ve selâmet) gelangen werden. Imam Alis Verheißung (keramet-i Alevi) hat sich in der Tat (evet) voll und ganz (tam tamına) als wahr erwiesen, sodass die Schüler wegen dieser Abhandlung (risale) ins Gefängnis geworfen (hapse düşüp), doch durch ihre machtvollen Wahrheiten (kuvvetli hakikatlar) wieder gerettet wurden (kurtuldular)}
Er weist (işaret) entsprechend der Intensität (kuvvet) vieler Zusammenhänge (müteaddid karine) infolge (tebaiyet) ihrer äußerlichen Bedeutung (mana-yı zahir) und unter ihrem Schleier (perde) verborgen auf das hin, was in der Rhetorik (ilm-i belâgat) als hermetisch (maariz-ül kelâm)" und "figurativ (müstetbiat-üt terakib)" bezeichnet wird. Er verleiht dieser einzigartigen, erhabenen (acib ve yüksek) Abhandlung (risale), die das Große Zeugnis (hüccet-ül kübra) der Einheit Gottes (tevhid), ein großes Kennzeichen (alâmet-i kübra) der Großen Ayah (El-Âyet-ül Kübra) und ihr gewaltig großer Kommentar (tefsir-i a'zam) ist, den Titel "Das Große Zeichen (Âyet-ül Kübra)". Durch diese Bezeichnung macht er sowohl die Großartigkeit (azamet) der Großen Ayah (Âyet-ül Kübra), welche die Quelle (menbaı) dieser Abhandlung ist, und die außerordentliche Macht (fevkalâde kuvvetini) dieses Großen Zeugnisses (bürhan-ı a'zam) der Allgegenwart und Einheit Gottes (vahdaniyet ve tevhid), die der Siebente Strahl (Yedinci Şua) ist, bekannt und berichtet von ihr (ilân haber verir). Hat jemand noch einen Zweifel (bir şübhesi varsa) daran, dass diese Abhandlung (risale) dieses große Kompliment (büyük iltifat) von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), in der Tat verdient (evet liyakatı) hat, so soll er jetzt zu mir kommen und diese Abhandlung (risale) selbst einmal durchlesen. Wenn er dann noch immer nicht sagen wollte: "Doch, doch sie verdient es wirklich (lâyıktır!), so soll er dann "Pfui (tuh)!" zu mir sagen.
In jedem Jahrhundert (asır) gab es sehr viele Helden (kahraman) und geistliche Festigungen (manevî kal'alar), welche die Einwände (itirazlar), welche die Atheisten (dinsizler) seit Tausend Jahren (bin seneden) gegen den Qur'an rachsüchtig vorbereitet (müntakimane hazırlanan) haben, und die Zweifel (şübhe) der ungläubigen Philosophen, die sich angesammelt (teraküm) hatten und heute einen Weg gefunden (yol bularak), sich weiter verbreitet (intişar) und die Angriffe der verbohrten Hochmütigen (muannidler ve magrurlar), die sich gegen die scharfe Kritik (dehşetli darbe) des Qur'ans rächen wollten (intikam besleyen), in der Tat zurück gewiesen (def'edip) und Widerstand (mukabele) geleistet hatten. Heute steigerte sich das Bedürfnis (ihtiyaç) von ein, zwei auf hundert. Die der Verteidiger (müdafi) sank hingegen von hundert auf zwei oder drei herab (inmiş). Außerdem braucht man (muhtaç) viel Zeit, um die Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye) bei den Theologen (ilm-i Kelâm) in den islamischen Schulen (medrese) zu studieren, weshalb in dieser Zeit auch diese Türe wieder geschlossen wurde (o kapı dahi kapandı). Auf jeden Fall verdient die Risale-i Nur, welche die feinsinnigsten Wahrheiten (hakikat) sowohl schnell (çabuk) als auch allgemein verständlich (anlayacak) unterrichtet, dieses Kompliment (iltifat) von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), mit recht (lâyık).
Zudem zitiert Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), an der zehnten Stelle seiner Kasside (mertebe-i ta'dadı) als zehnte Sure den Namen der 44. Sure "Der Rauch", indem er sagt: "um der Sure "Der Rauch" willen, die elementare (uhkimet) Geheimnisse enthält.
Durch die Bedeutung des Hinweises (mana-yı işarîsi) dieser Sure, die vom Tage der Auferstehung (kıyamet) und der Heiligen Nacht "Der Freispruch (leyle-i berat)" behandelt, weist er (işaret) auf die Abhandlung (risale) über die Auferstehung (Haşir Risalesi) hin, die den Titel "Das Zehnte Wort (Onuncu Söz)" trägt und in seiner Kasside (mertebe) an der zehnten Stelle erwähnt wird. Dass diese Abhandlung in ihrer Überzeugungskraft (muhkem) außerordentlich wichtig (fevkalâde ehemmiyet) ist, als eine Leuchte (kandil) in der Heiligen Nacht des Freispruchs (leyle-i berat) gilt und die rauchgeschwängerte Finsternis (dumanlı karanlıkları) jener Zeit (zaman) beseitigt, sagt er (haber) mit dem Hinweis und der Anspielung (îmaen ve remzen) auf den Rauch (duhan), der ein Kennzeichen (alâmet) des Weltuntergangs und des Tages der Auferstehung (haşir ve kıyamet) ist, zudem auf die weisheitsvolle Hervorhebung (hikmetli tefrik) der Heiligen Nacht des Freispruchs (leyle-i berat) im alljährlichen (senevî) Kalender voraus, desgleichen auch ihre Gestaltung (taksim-i umûr) und außer diesen Punkten auch noch weitere Kennzeichen (başka karineler).
Das Zehnte Wort (Onuncu Söz) hat ein besonders schwerwiegendes Unglück beseitigt (belayı def'etti). Denn die Heuchler (münafık), die den Glauben an die Auferstehung in aller Freizügigkeit (serbestiyet) verleugneten (haşri inkâr), hatten die Gelegenheit in dieser Zeit der Meinungsfreiheit (hürriyet-i efkâr) und des Bebens des Weltkrieges (harb-i umumî sarsıntısı) gefunden und begannen nun in der Tat, ihre giftigen Ideen (zehirli fikirleri) an vielen Orten (çok yerler) zu verbreiten. In einer solchen Zeit (bir zaman) wurde nun das Zehnte Wort (Onuncu Söz) heraus gegeben und verbreitet (çıktı ve tab'edildi). So wurden Tausend Exemplare (bin nüshası) davon überall veröffentlicht. Jeder der es sah, las es mit einem volkommenen Interesse und mit Begeisterung (kemal-i iştiyak ve merak). Es hat die glaubenslosen Ideen (kâfirane fikirlerini) der Gottesleugner (zındık) vollständig lahm (kırdı) gelegt und sie zum Schweigen gebracht (susturdu). So bewies sie, dieses Lob von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), verdient zu haben (takdirine liyakatını isbat). Wer noch einen Zweifel daran hat, soll nun zu mir kommen (şübhesi varsa gelsin) und sie aufmerksam lesen und erkennen (dikkatle okusun, görsün), welch ein starkes Zeugnis (kuvvetli bir bürhan) der Glaube an die Auferstehung (haşr) hat.
Zudem meint Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), mit dem Satz (fıkra) "um der Geheimnisse, die in den Buchstaben Ha-Mim um aller Stellen im Qur'an willen und um des Lichtes, das in Abhandlungen aufgeteilt ist, willen schütze mich, oh Licht!
als Neunzehnte Sure die Sure "das Licht (Suret-ün Nur)". Er weist (işaret) damit auf das Neunzehnte Wort (Ondokuzuncu Söz), das nur kurz zusammengefasst (muhtasar) ist, und auf den Neunzehnten Brief (Ondokuzuncu Mektub) hin, der hingegen sehr umfangreich (mükemmel) ist. Darum wiederholt er hier auch das Wort "Licht (nur lafzı)" und möchte so nochmals (tekrar) darauf hinweisen (imaen), dass eine Stelle (mertebe) in dem Band "Briefe (mektublar)", nämlich der Vierzehnte Brief (Ondördüncü Mektub) ausgelassen wurde (noksan). Er zitiert (zikretmesi) die Sure "das Licht (Sure-i Nur)" an der 15. Stelle nochmals und möchte damit etwas in einer sehr feinen und behutsamen (latif ve müdakkik) Art berichten (haber). Er teilt uns mit (bildiriyor), dass diese beiden Abhandlungen (iki risale) große Lichter (büyük nurlar) der Risale-i Nur sind. Das Neunzehnte Wort (Ondokuzuncu Söz) und der in dreierlei Hinsicht wundersame und einzigartige (kerametli ve hârika) Neunzehnte Brief (Ondokuzuncu Mektub), sowie die Abhandlungen über das Prophetentum (risalet) Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, sind in der Tat und mit recht (elhak) je ein glänzendes Licht (parlak birer nur) der Risale-i Nur.
Der freien Auslegung (beraeti münasebet) von Âişe-i Sıddıka, mit der Gott zufrieden sein möge, zufolge bezieht (raci') sich das Pronomen (zamir) in dem Ausdruck (kelime) des Lichtverses (âyet-i Nur) "das Gleichnis seines Lichtes مَثَلُ نُورِهِ " als eine von drei Hinsichten (üç vecih) auf Muhammed (Aleyhissalâtü Vesselâm). Daher (haysiyet) steht die Sure "das Licht (Sure-i Nur)" mit Mohammed selbst (Aleyhissalâtü Vesselâm) besonders in Verbindung (alâkadar). Durch diese Sure hat Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), mit den zwei (iki nur), ja vielmehr drei Worten (kelime) des Lichtes (üç nur) auf jene beiden Abhandlungen (iki risale), welche das Prophetentum (risalet) Mohammeds (Aleyhissalâtü Vesselâm) beweisen, und auf die Abhandlung über die Himmelfahrt (Mi'rac Risalesi), die gleichfalls das Prophetentum (risalet) Mohammeds (Aleyhissalâtü Vesselâm) beweist, hingewiesen (işaret). Ich muss gestehen (itiraf), dass ich vergessen (unutmuş) hatte, den Vierzehnten Brief (Ondördüncü Mektub) übergangen zu haben (noksan kaldıgı). Dadurch dass Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), dieselbe Sure zwei Mal wiederholte (tekrar), ist es mir jedoch aufgefallen (tahattur). Dabei war ich über seine Sorgfalt (dikkat) bei diesem Hinweis (işarat) erstaunt. Es handelt sich (sayılır) bei dieser Wiederholung (tekrar) jedoch nur um das Neunzehnte Wort und den Neunzehnten Brief (Ondokuzuncu Söz ve Mektub ), was keinen Bezug (nisbeten sayılmaz) auf die nun folgenden Abhandlungen (sonrakiler) hat.
Dritte Anspielung: Mit den Versen, die bereits im 28. Blitz (Yirmisekizinci Lem'a) erklärt und erläutert wurden, "Die Flamme des Lichtes brennt insgeheim und verbreitet sich dennoch. Und wie ein Lauffeuer verbreiten sich diese Flammen, brennen im geheimen und leuchten dort. Doch mit dem Licht der Namen der Barmherzige, der Majestätische, der Erbarmer, der Reine und der Heilige wird das Feuer des Wirrwarrs und des Irrtums gelöscht.
So berichtet (haber) uns Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), von drei sonderbaren Eigenarten (ehemmiyetli vaziyet) der Risale-i Nur. Aufgrund dessen, dass wir bereits im 18. Blitz (Onsekizinci Lem'a) den Hinweis (işaret) dieser Verse (fıkraların saraha) auf die Risale-i Nur in einer beinahe offensichtlichen Form (yakın bir surette) sowohl hinsichtlich der numerischen Berechnung (cifir) als auch der Übereinstimmung mit ihrer Bedeutung (mana) erläutert haben (izah), werden hier lediglich drei Geheimnisse (üç sırrı) erklärt werden (beyan), die dort noch nicht erwähnt (zikredilmeyen) wurden, jedoch bereits die Aufmerksamkeit (nazar-ı dikkat) von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), auf sich lenkten (celbeden).
Erstens: Als ein Hinweis (işaret) darauf, dass die Risale-i Nur, die es verdient (lâyık olan), unter den Moslimen durch die Hand der öffentlichen Ausrufer ausgestellt (dellâllar elinde gezdirmeye) und bekannt gemacht (teşhir) zu werden, sich nur mit Bedauern (maatteessüf) unter einem Deckmantel ganz versteckt (gizli perde) verbreiten und geheim gehalten werden (istitara mecbur) muss, berichtet (haber) Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), mit Ausdrücken (kelime), die er zwei Mal verwendet, voll Staunen (müteaccibane) "sie verbreitet sich im Geheimen سِرًّا بَيَانَةً " und "sie wird im Geheimen angezündet und leuchtet dort. سِرًّا تَنَوَّرَتْ ", nämlich: "sie kann sich nur im Geheimen ausbreiten سِرًّا ".
Zweitens: Die Risale-i Nur zeigt (zuhur) sich in der Erscheinung (cilve) Seines Gewaltigen Namens (İsm-i A'zam) und die (tecelli) der Namen "der Barmherzige" und "der Allweise (İsm-i Rahîm ve Hakîm)". Ihre besondere Eigenschaft (imtiyazlı hâssas) ist die Majestät und Größe (celal ve kibriya), die sich von dem Ruf "Gott ist Groß (Allahü Ekber)" ableiten lässt (iktibas). Ihre Art und Weise basiert auf den Grundlagen (istifazat) der Barmherzigkeit und Liebe (merhamet ve şefkat), die von der Formel "Im Namen Gottes (Allah) des Erbarmers des Allbarmherzigen بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ " herrührt, auf den Grundlagen (esas) der Weisheit und Wohlordnung (hikmet ve intizam) für den Ausdruck "Er ist der Mächtige, der Allweise وَ هُوَ الْعَزِيزُ الْحَكِيمُ " - Sure 14,4 - gebraucht werden (istifadet) und deren Geist und Leben (ruh ve hayat) sie sind. Anstelle der Liebe (aşk) innerhalb eines Ordens (sair meşreb) lehrt uns die Risale-i Nur auf ihrem Wege (meşreb), was wahre Liebe (müştakane şefkat) und innere Anteilnahme (re'fetkârane muhabbet) bedeutet.
Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), sagt mit dem Ausdruck "Die Flamme des Lichtes brennt تُقَادُ سِرَاجُ النُّورِ " in einer offensichtlichen Form (sarih bir suret) das Jahr der Abfassung (tarih-i te'lifi) der Flamme des Lichtes (Siracünnur), die Zeit ihrer Vervollkommnung (tekemmül zamanı) und die bekannte Bezeichnung (meşhur ismi) der Risale-i Nur voraus. Zudem teilt er uns (haber) mit dem Ausdruck (fıkra) "Mit dem Licht der Namen der Barmherzige, der Majestätische, der Erbarmer, der Reine und der Heilige wird das Feuer des Wirrwarrs und des Irrtums gelöscht.
die Grundlagen (esaslarından haber) der Flamme des Lichtes (Siracünnur) mit. Denn "der Majestätische جَلاَلٍ بَازِخٍ " bedeutet Würde (izzet), Größe (azamet), Majestät (celal) und Herrlichkeit (kibriya); "der Erbarmer شَرَنْطَخٍ " und der Barmherzige, auf asyrisch Rauf ve Rahim بَرْكُوتٍ ". Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), beschreibt uns (tarif) hier die Flamme des Lichtes (Siracünnur). Er erklärt (beyan) ihre besonderen Eigenschaften (mümtaz hâsiyeti) dadurch, dass er sagt, dass sie ihr Leben und ihr Licht (hayat ve nur) aus der Herrlichkeit, der Größe (kibriya ve azamet), des Erbarmens und der Barmherzigkeit (re'fet ve rahîmiyet) schöpft.
Drittens: Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), sagt in diesem Abschnitt (fıkra) mitt dem Satz (cümle) "das Feuer des Wirrwarrs und des Irrtums wird gelöscht بِهِ النَّارُ اُخْمِدَتْ ", dass im Jahre 1354 die Flamme des Lichtes (Siracünnur), nämlich das Licht (Nur) der Risale-i Nur - wolle es Gott (inşâallah) - das Feuer (nâr) der angreifenden Irrlehrer (dalalet) löschen wird. Dadurch wird sie sozusagen das Feuer, das die Religion zerstört (fitne-i diniye ateşi), entweder dazu bringen, auf diese Zerstörung (tahribat) zu verzichten oder seine bis dahin fortgesetzten Übergriffe beenden wird (tecavüzatını kıracak). Wenn das Jahr (tarihi) nach der Hidschra berechnet würde, so wurde vor zwei Jahren (iki sene evvel) die Gelegenheit ausgenutzt (fırsat istifade), religiöse Angelegenheiten von den weltlichen zu trennen ("dini dünyadan tefrik") und dadurch dem Glauben (din) und dem Qur'an fortwährend (ilerleyen) zu schaden (zarar). Doch diese fürchterlichen Vorstellungen (dehşetli tasavvurat) konnten nicht weiter in die Tat umgesetzt (tecavüzatı tevakkuf) werden, weil man mit ihnen in jedem Fall gegen eine mächtige Mauer (kuvvetli bir sed) gestoßen wäre. Was diese Mauer (sed) betrifft, so besteht sie aus solch scharfsinnigen Zeugnissen (keskin hüccet) und machtvollen Beweisen (kuvvetli bürhanları) der Risale-i Nur, die in dieser Zeit (zaman) bereits weit verbreitet (çok intişar) sind. Man bemerkt dies (hissediliyor) anhand vieler Anzeichen (çok emareler). Auch der Hinweis (işaret) von Imam Ali anhand dieser zweiten Möglichkeit bestätigt (teyid) dies.
{(Anmerkung): Außerdem hat sich das Geheimnis (sırr) der Sure "İnna A'tayna" zum Teil als wahr (tahakkuk) herausgestellt. Denn die mächtigste und zugleich fürchterlichste (kuvvetli ve dehşetli) der vier Hauptpersonen (dört rüknünden) der Süfyaniyet hat sich ganz und gar zurückgezogen (çekildi). Die büßt nun ihre Strafe im Grabe (kabir altında azab). Auch der größte unter ihnen hat in der Tat keine Kontakte (alâkası) mehr. Er war als ihr Werkzeug (âlet) in der Gefangenschaft (mahkûm) der Freimaurerloge (Mason komitesi) und befasst sich nun mit seiner Strafe (azabiyle meşgul). Nur sein Schatten dominiert noch (gölgesi hükmediyor) weiter. Er kann nun nicht weiter mehr angreifen (tecavüz) und zieht sich zum Teil zurück (kısmen geriliyor). Was die übrig gebliebenen beiden Personen (iki şahıs) betrifft, so werden sie sich soweit wie möglich für die Wiederherstellung einsetzen (ellerinden gelse tamire çalışacaklar).}
Der Satz "das Feuer des Wirrwarrs und des Irrtums wird gelöscht بِهِ النَّارُ اُخْمِدَتْ " ergibt nach der numerischen Berechnung (cifir) in der Tat 1354, da der Buchstabe خ 600, ت 400, ر 200, ن mit Verdopplungszeichen 100, م 40, د und drei Elif 7, ب 2, هی 5 in dem Wort بِهِ macht.
Dank sei Gott (Lillahilhamd), dass die Flamme des Lichtes (Siracünnur) solche derart bedeutende Abhandlungen (çok risaleler) wie "Das Große Zeichen (El-Âyet-ül Kübra) hervorgebracht hat. Jede von ihnen wirkt wie eine hell strahlende Lampe (kuvvetli birer lâmba), die uns den geraden Weg (sırat-ı müstakim) zeigt, womit sie die Voraussage (haber) von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), bestätigt (tasdik).
Im Zusammenhang (münasebet) dieses dritten Geheimnisses (üçüncü sırr) steht am Schluss einer Kasside von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), verfasst nach einer Art, "Ercuze" genannt genau so wie der Satz "das Feuer des Wirrwarrs und des Irrtums wird gelöscht بِهِ النَّارُ اُخْمِدَتْ ", mit dem numerischen Wert (makam-ı cifrîsi) eines Hinweises (bakan) auf das Jahr (tarih) 1354. Auf die beiden altbekannten Titel (maruf lâkabı) Saids weist er mit einer Anspielung, einer Andeutung (remzen ve ismen ima) auf eine Anordnung (emri) hin, indem er sagt: "Gib auf dich acht (muhafaza)!" und zum Ausdruck (telvih) bringt, dass er in diesem Jahr (tarih) mehr als jeder andere (ziyade) von verschiedenen Gefahren (müteaddid tehlike) umgeben ist. Diese Verse, verfasst in der Art einer "Ercuze", sind die folgenden:
"Bitte bei dem ruhmreichen Herrn فَاسْئَلْ لِمَوْلاَكَ الْعَظِيمِ الشَّانِ "
"Oh Du, der Du in jener Zeit angelangt bist يَا مُدْرِكًا لِذلِكَ الزَّمَانِ "
"Damit Er dich vor dem Übel jenes Wirrwarrs beschütze بِاَنْ يَقِيكَ شَرَّ تِلْكَ الْفِتْنَةِ "
"Und vor dem Übel jeder Art des Wirrwarrs und eines Unglücks وَ شَرَّ كُلِّ كُرْبَةٍ وَ مِحْنَةٍ "
Mit diesen Versen (fıkra) sagt er: "Oh du kurdischer Said (Said-el Kürdî)! Wenn du das Jahr (tarih) 1354 erreichst, flehe (iste ve yalvar) bei dem Großen Herrn (Mevlâ-yı Azîm) inständig um deinen Schutz (muhafaza) vor dem Wirrwarr und dem Übel (fitne ve şerler) dieser Zeit (zaman) und dieses Jahrhunderts (asr)!" Im Achtzehnten Blitz (Onsekizinci Lem'a) wurden bereits in dem Kapitel, in dem Imam Alis erste Verheißung (Keramet-i Aleviye) erläutert wurde (izah), in der Tat die Hinweise der Kasside "Ercuziye" auf der Risale-i Nur und ihren Verfasser (müellif) aus dem Verborgenen (işarat-ı gaybiye) erklärt. Er spricht dabei mit seinem Schüler (şakirdiyle konuştugu), der sich ständig mit den sechs bekannten Namen Gottes (esma-i sitte-i meşhur) beschäftigt (meşgul), die er auch den Gewaltigen Namen (İsm-i a'zam) und Seine Gegenwart (Sekinatu'llah) nennt. So tröstet er ihn. Anhand vieler Anzeichen und Hinweise (emareler ve karineler) wird hier bewiesen (isbat), dass dieser Schüler (o şakird) Said ist. In dieser Kasside sagt er zu seinem Schüler (şakird):
d.h. im Jahre 1348 werden die fremdländischen Buchstaben (ecnebi huruf) überall eingeführt (tamim) und Kind und Kegel (çoluk-çocuk), Reiche (emirler) und Arme (fakirler) in der Weise (suret) dazu gezwungen (icbar) werden, dass sie diese in den nächtlichen Unterrichtsstunden (gece dersler) erlernen.
Der Satz (cümle) "in den nächtlichen Unterrichtsstunden (gece dersler) erlernen سُطِّرَتْ تَسْطِيرًا " ergibt in der Tat genau (mecmuu tam tamına) 1348. Der numerische Wert von zwei ت beträgt 800, zwei س 120, zwei ر 400, zwei ط 18 und ein ى 10. In diesem Jahr (aynı tarih) wurden die Leute dazu gebracht, nolens volens (cebren) in den nächtlichen Unterrichtsstunden (gece dersler) die lateinischen Buchstaben (huruf) zu erlernen.
Dann wendet sich Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), Said zu, der sich in seinem Gebet in "Gottes Gegenwart (Sekinatu'llah)" versenkt, spricht zu ihm (hitaben) und sagt dann: "Oh Du, der Du in jener Zeit angelangt bist يَا مُدْرِكًا لِذلِكَ الزَّمَانِ " und sagt zu seinem Schüler (şakird), den er an zwei, drei Stellen mit einem machtvollen Hinweis (kuvvetli işaret) "Said" nennt, "Versenke dich durch dein Gebet (dua) in "Gottes Allgegenwart (Sekinatu'llah)" und suche in ihr deinen Schutz (muhafaza)." Nach dem Anruf "Oh! (Ya-i nidaî)" steht verschiedenen Anzeichen und Merkmalen (karineler ve emareler) zufolge "Said". Es heißt also: "Oh Said, der Du in jener Zeit angelangt bist يَا سَعِيدُ مُدْرِكًا لِذلِكَ الزَّمَانِ " Dieser Satz (fıkra) weist durch das Wort "angelangt مُدْرِكًا " auf seine Bezeichnung (lâkab) "El-Kürdî" hin, und zwar sowohl anhand der Buchstaben als auch ihrem numerischen Wert hin. Denn das Wort دركًا ohne das "mim" ist das Spiegelbild (kalb) von "Kurd". {d.h. wenn man rückwärts liest.} Was den numerischen Wert des Buchstabens "mim" betrifft, so entspricht er ganz genau (muvafık) dem "lam" zusammen mit dem "ye". Dadurch weist (îma) dieser Satz mit dem Wort "die Zeit (ez-zaman kelimesi)" auf seine andere Bezeichnung (ismi olan lâkab) "Bedîüzzaman" hin; und so beträgt dann sein numerischer Wert (makam-ı cifrîsi) 1354 bzw.1355. Er drückt also (tabir) den wahren Sachverhalt (hakikat-ı hali) Saids, seinen außergewöhnlichen Zustand (hilaf-ı âdet vaziyeti), seine immer wiederkehrenden Gebete (kesretli dua) um Schutz und Bewahrung (hıfz u vikaye), sein Einsiedlerleben (halvet) und seine Askese voll und ganz aus (inzivasını tamamıyla). Durch diesen Ausdruck (ifade) deutet der Imam in dieser Kasside beinahe schon offensichtlich (sarahata yakın) mit seinem Finger direkt auf ihn hin (parmagını onun başına), um ihn herauszuheben (teselli için). Auch hier bejubelt (alkışlıyor) er die Risale-i Nur, die doch dem Geheimnis (sırrına mazhar) "das Feuer des Wirrwarrs und des Irrtums wird gelöscht بِهِ النَّارُ اُخْمِدَتْ " entspricht.
Es sollte ja bereits bekannt (malûm) sein , dass der folgende Satz die Essenz und die Seele (esas ve ruh) der Kasside "Celcelutiye" ausdrückt: "Der Schwur mit umfangreichen Bedeutungen, das heilige Gebet und der Gewaltige Name
İmam-ı Gazalî, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), der bedeutendste Schüler (şakird) von İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), ein Forschergeist und ein Naturtalent (müdakkik Üveysî) und das berühmteste und prächtigste Zeugnis (parlak bir hüccet) der İslâmiyet sagt: "Als die Bedeutung der Worte dieser Kasside dem Propheten eingegeben (vahy nâzil) wurde, gab dieser İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), die Anweisung mit dem Auftrag (emretti): "Schreib (Yaz)!" Und so hat er sie denn niedergeschrieben und danach auch in Gedichtform (nazmetti) verfasst." Weiter sagt İmam-ı Gazalî, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh): "Fürwahr ist dieses wertvolle Bittgebet, dieses gewaltige Gebet, dieser Schwur, der umfangreiche Bedeutungen umfasst, der gewaltige Name und dieses großartige, verschlossene Geheimnis, ein Schatz unter den diesseitigen und den jenseitigen Schätzen.
İmam-ı Gazalî, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh) wurde von İmam-ı Nureddin in dieser Kasside "Celcelutiye" unterrichtet (ders) und hat dann die asyrischen Wörter (kelime) in ihr, ihre Bedeutung und ihre Besonderheiten ausführlich erklärt (hasiyetini şerhetmiş).
Vierte Anspielung (Dördüncü Remz): Nachdem İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), von der Flamme des Lichtes (Siracünnur) berichtet hatte (haber), wiederholt er nochmals (ta'dad ederken) 33 und in gewisser Hinsicht 32 Namen Gottes auf asyrisch, wodurch er auf die mächtigsten (kuvvetli) und kostbarsten (kıymetdar) Abhandlungen der Risale-i Nur, nämlich auf die Abhandlung (Risale) über die Wunderhaftigkeit (Mu'cizat) des Qur'ans und das 32. Wort (Otuzikinci Söz) klar und deutlich hinweist (kuvvetli işaret). Dabei macht er auch Anspielungen (remz), Winke (îmaen) oder Zeichen (telvih) auf andere Abhandlungen (sair risale). Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), rezitiert dabei die Namen Gottes (isimler) auch auf asyrisch, indem er sie in der Tat auf die Risale-i Nur bezieht und dabei folgendes sagt:
"Die Flammen des Lichtes brennen zwar insgeheim, doch verbreiten sie sich trotzdem. Und wie ein Lauffeuer verbreiten sich diese Flammen, brennen stets im geheimen und leuchten fort.
Doch mit dem Licht der Namen der Barmherzige, der Majestätische, der Erbarmer, der Reine und der Heilige wird das Feuer des Wirrwarrs und des Irrtums gelöscht.
Durch die Hilfe des Herrn, Gott, der mit Recht angebetet wird, Er, der Einzigartige, der seine Feinde ganz fest packt, der Zwingende und der Milde, wird dieses Licht das Feuer seiner Feinde löschen.
Es wird sich durch die Hilfe des Herrn, welcher der mit Recht angebetete, der Gerechte ist und der das Recht verwirklicht, der Schöne, der Freund, der ins Dasein ruft, bei den Menschen Anklang findet
Die Flamme des Lichtes wird insgeheim angezündet. Sie strahlt jedoch offensichtlich. Das Licht der Lichter wird insgeheim angezündet. Doch leuchtet es. Durch das Licht der Namen des Majestätischen, des Schöpfers, der Segen und die Größe deines Namens "der Allheilige" wird das Feuer des Irrtums und des Wirrwarrs ausgelöscht. Durch den Namen "Allah, ER (Hu), der Einzigartige, der Zornige" und durch das Meer des Krieges wird das Feuer der aufgehobenen Feindseligkeit gelöscht. Um deines Namens "Allah, der Gerechte, der Schöne, der Freund, der Erschaffer" willen; um der Ayat und ihrer Bedeutungen willen, die deine Namen "der Wollende, der Schöne, der Äußere" hervorheben, erhaben sind und hochgelobt werden
{(Anmerkung): Dieser Vers weist auf das 29. Wort (Yirmidokuzuncu Söz), die bekannte Abhandlung über die Auferstehung (Haşr), ferner die über die Himmelfahrt (Mi'rac), sowie ihren Anhang, also den über die Spaltung des Mondes (Şakk-ı Kamer) hin.}
Und İmam-ı Ali endet hier mit einem Gebet (dua ile hatmeder).
Während Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), am Anfang (başta sarahat) der Kasside offensichtlich von der Risale-i Nur berichtet, deutet er mit den Bezeichnungen "Flamme des Lichtes (Siracünnur) und das Licht der Lichter (Siracüssürc)" an erster Stelle (birinci mertebe) eindeutig (aşikâr) auf sie hin und zählt ihre Abhandlungen auf (ta'dad ederken). Als er zu der 25. Stelle (yirmibeş) kam, sagte er "um der Ayat und ihrer Bedeutungen willen بِتَمْلِيخِ آيَاتٍ شَمُوخٍ تَشَمَّخَتْ " und weist damit (işaret) auf die Abhandlung (Risale) über die Wunderhaftigkeit (Mu'cizat) des Qur'ans hin, die das 25. Wort (Yirmibeşinci Söz) ist und die allbekannte, prachtvolle Abhandlung (parlak risale) der Risale-i Nur, welche die Wunderhaftigkeit (i'caz) der Ayat des Qur'ans erklärt (beyan) und in sieben umfangreichen Hinsichten (küllî vecihler) anhand von vierzig Beispielen (kırk vecih) beweist, dass der Qur'an ein Wunder (mu'cize) ist. Denn da die Bezeichnung "Flamme des Lichtes (Siracünnur)" gleich von Anfang (başta) an und an erster Stellle (birinci mertebe) erwähnt wird und sich in dem Ausdruck (fıkra) "um der Ayat willen بِتَمْلِيخِ آيَاتٍ das Wort (kelime) آيَاتٍ befindet, und das sogar an 25. Stelle (yirmibeşinci mertebe), so ist es ein machtvolles Zeichen (kuvvetli bir karine) dafür, dass er auf das 25. Wort (Yirmibeşinci Söz), in dem sehr viele Ayat erwähnt (zikredip), ihre Wunderhaftigkeit (i'caz) und die Bedeutung ihrer Geheimnisse erklärt (sırları beyan) werden, im übertragenen Sinne (mana-yı mecazî) hinweist. Während er die Namen der Suren aufzählte (ta'dadında), wechselte er nochmals genau (dahi) an der 25. Stelle (yirmibeşinci mertebe) die Ausdrucksweise (ibare), sagt so wie er am Anfang begann (baştan başlar) "um der Sure Tebaraka willen بِحَقِّ تَبَارَكَ " und weist damit auf die Bedeutsamkeit (ehemmiyeti) des 25. Wortes (Yirmibeşinci Söz) hin, welches eine gesegnete (mübarek) und zugleich die segensreichste (bereketli) Abhandlung der Risale-i Nur ist.
Dann sagt er an 26. und 27. Stelle اَبَازِيخَ بَيْذُوخٍ وَ ذَيْمُوخٍ بَعْدَهَا (). Und ferner fragt er an 30. und 31. Stelle بِبَلْخٍ وَ سِمْيَانٍ وَ بَازُوخٍ بَعْدَهَا (). Und danach wechselt er (degiştirip) die Ausdrucksweise (ibare) wieder und sagt "und weiter بَعْدَهَا " mit einer sehr offensichtlichen und deutlichen Anspielung (kuvvetli bir karine) weist er durch das Wort (kelime) "und weiter بَعْدَهَا " auf den sehr wichtigen und wertvollen Anhang (kıymetdar zeyl) über die Gefährten (sahabe) des Propheten in dem 27. Wortes (Yirmiyedinci Söz) über die Meinungsfindung (içtihada) und auf den bedeutenden Anhang (ehemiyetli Zeyl) über die Spaltung des Mondes (Şakk-ı Kamer), der dringend notwendig (çok ihtiyaç) war, im 31. Wort (Otuzbirinci Söz) über die Himmelfahrt (Mi'rac) hin.
Ich muss offen gestehen (itiraf), dass ich diese Anhänge bereits vergessen (zeyiller unutmuş) hatte. Durch die Ermahnung (ihtar) von İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), habe ich mich wieder daran erinnert (tahattur). Daraufhin (sâbıkan) habe ich die Abhandlung über die Spaltung des Mondes (Şakk-ı Kamer) geschrieben. Gerade jetzt (bu anda) erinnerte ich mich an den Anhang (zeyli hatırla) über die Gefährten (sahabe) des Propheten. In der Rhetorik (ilm-i belâgat) und in der Literatur (fenn-i beyan) wird nun einmal durch eine einzige Anspielung (birtek karine) eine übertragene Bedeutung (mecazî bir mana) beabsichtigt, durch einen einzigen Zusammenhang (münasebet), der auf einen Sinn deutet (mefhuma işaret), dieser Sinn als eine hingewiesene Bedeutung (mana-yı işarî) angenommen. Abgesehen von vielen offensichtlichen Anspielungen und Zeichen (karineler ve emareler), ist ein zutreffender Hinweis (tam bir karine), dass er selbst an diesen beiden Stellen (bu iki yerde) genau dort, wo die beiden Anhänge (zeyil) eingereiht waren, und das Wort (kelime) in der Bedeutung eines Anhanges (zeyl manası) "und weiter بَعْدَهَا " wiederholt nachdem er die Auzsdrucksweise änderte (ifadeyi degiştirerek). Da möchte Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh) dabei außer dessen äußerlicher Bedeutung (mana-yı hakikî) eine übertragene (mecazî ve işarî) Bedeutung, auf die bereits hingewiesen wurde, zum Ausdruck bringen (ifade etmek istiyor).
An der 29. Stelle (yirmidokuzuncu mertebe) sagte er dann in einer majestätischen (heybetli) Form خَمَارُوخٍ يَشْرُوخٍ بِشَرْخٍ تَشَمَّخَتْ (). Er wiederholt das selbe Wort تَشَمَّخَتْ , das er an der 25. Stelle (yirmibeş) bereits erwähnt hatte und was die Geheimnisse zu kennen (sırları bilmek) bedeutet. So weist er (işaret) auf das 29 Wort (Yirmidokuzuncu Söz), das wie oben erwähnt, wunderhaft (hârikalı) ist, mit einer Anspielung (karine) klar und deutlich (kuvvetli) hin.
Dann sagt er wieder, um die Aufmerksamkeit (nazar-ı dikkat) klar und deutlich (kuvvetli) auf das 32. Wort (Otuzikinci Söz), eine umfangreiche Abhandlung (risale-i câmia) zu lenken, auf die er an der 32. Stelle (otuzikinci mertebe) bei der Aufzählung der Namen der Suren (ta'dadın) mit Nachdruck hingewiesen (ehemmiyetle işaret) hat, ذَيْمُوخٍ اَشْمُوخٍ بِهِ الْكَوْنُ عُمِّرَتْ oder laut eines anderen Exemplares (nüsha) بِهِ الْكَوْنُ عُطِّرَتْ d.h. " durch die Erscheinung (tecelli) der Namen Gottes des Gerechten (İsm-i Adl), des Richters (İsm-i Hakem) und durch Seine Gerechtigkeit (adalet), Seine Ausgewogenheit (mizan), seine Wohlordnung (intizam) und seine Weisheit (hikmet) wird die Welt wieder hergestellt (dünya tamir) und rettet sich so vor ihrer Zerstörung (tahribden kurtulur). Der Ausdruck des anderen Exemplares (İkinci nüsha) heißt: durch den Wohlgeruch (rayiha-i tayyibe) dieser beiden Namen und durch ihren so delikaten Duft (hoş kokular) bekommt die Welt (dünya) einen derartigen Wohlgeruch (güzel kokular). Wie ein Parfümeriegeschäft (attar dükkânı) verbreiten sie diesen Wohlgeruch (rayiha-i tayyibe).
So weist er im übertragenen Sinne (mana-yı mecazî) mit dem Finger (parmak) auf das 32. Wort (Otuzikinci Söz) hin, das ein glänzender Spiegel (parlak bir âyineler) der Namen Gottes des Gerechten (İsm-i Adl), des Richters (İsm-i Hakem) und deren Kommentar (tefsir) ist. Durch die Wiederholung des Wortes (kelimesinin tekrarı)" der Name des Gerechten ذَيْمُوخٍ " bemerkt er, dass die letzte Abhandlung im Band der "Worte (Sözler)", der aus 33 Abhandlungen (otuzüç mertebe) besteht, weil dies der Band der Briefe (mektublar) ist und das 32. Wort (Otuzikinci Söz) die letzte Abhandlung (mertebe) dieser Worte ist.
Da ich die Bedeutungen (mana) der asyrischen Wörter (Süryanî kelime) nicht alle (tamamıyla) kenne und auch İmam-ı Gazalî, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), sie nicht alle erklärt (tamamıyla izah) hat, höre ich für jetzt damit auf, mich in den folgenden Abhandlungen (sair risaleler) weiter mit den Hinweisen von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), auf diese Wörter (kelime) zu befassen (işarat).
Fünfte Anspielung (Beşinci Remz):
Die Celcelutiye ist nun einmal dem Propheten (Aleyhissalâtü Vesselâm) durch eine Eingebung (vahy) herabgesandt worden (nâzil). Gott, der alles Verborgene kennt (Allâm-ül Guyub), bringt also durch Sein Allwissen (ilm) den Sinn zum Ausdruck (ifade-i mana). Die Celcelutiye berichtet in ihren Versen (fıkra) "lass meinen Stern erstrahlen اَقِدْ كَوْكَبِى " und "die Flamme des Lichtes brennt und glänzt تُقَادُ سِرَاجُ النُّورِ " im übertragenen Sinne (mana-yı mecazî) vor der Risale-i Nur klar und deutlich (sarihan), welche die Wahrheit (hakikat) dieser Kasside beweist (isbat). Sie weist auf ihre 13 bedeutenden Abhandlungen (ehemmiyetli risaleler) hin. Zudem berichtet (haber veriyor) sie in dem Vers (işareten haber) "Oh du Träger des Namens des Hochwürdigen فَيَا حَامِلَ اْلاِسْمِ الَّذِى جَلَّ قَدْرُهُ von dem Verfasser (müellif) der Risale-i Nur, der sich mit "dem gewaltigen Namen اَلْاِسْمُ الْمُعَظَّمُ ", der die Essenz (esas) dieser Kasside ist, intensiv befasst und zu ihm um Hilfe (iştigal ve istimdad) ruft, im übertragenen Sinne (mana-yı mecazî) mit einem Zeichen (îmaen), einer Anspielung (remzen) und einem Hinweis (işareten) von dreizehn wichtigen Ereignissen aus seinem Leben (vakıat-ı hayat).
Zudem genügt (kâfi) selbst nun einmal schon eine leichte Anspielung (zaîf karine), ein verstecktes Zeichen (gizli emare) oder eine einzige Assoziation (münasebet) in der übertragenen Bedeutung (mana-yı mecazî) eines Hinweises (mefhum-u işarî), um dahinter eine Absicht (murad) zu erkennen. Und zudem unterstützen (hükmünde) die Hinweise (işaretler) auf die Risale-i Nur und ihre einzelnen Abhandlungen (risaleler) und den Verfasser (müellif) und seine jeweiligen Verhältnisse (ahvaline) nun einmal einander als Anhaltspunkte (karine), ja sogar alle Hinweise (umum işaretler) und Anspielungen (karine) gemeinsam in Anbetracht der Einheit (vahdeti itibariyle) der Sachverhalte (mes'ele) für einander als jeweils ein starker Anhaltspunkt (kuvvetli bir karine) und ein machtvolles Zeichen (kavî bir emare).
Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), zitiert am Anfang (başta) seiner Kasside den Vers
d.h. "Ich fange mit der Formel {"Im Namen Gottes (Allah) des Erbarmers, des Allbarmherzigen (Bismillahirrahmanirrahîm) an",} die der Schatz aller Geheimnisse (Hazine-i esrar) ist. Mein Geist (ruh) hat durch sie diesen Schatz entdeckt (hazineyi keşfetti)." So können wir auf jeden Fall sagen, dass er durch die Anspielung anderer Hinweise (işaratın karinesi), in Form eines Hinweises (mana-yı işarî) und einer übertragenen Bedeutung (medlûl-ü mecazî), auf das erste Wort (Birinci Söz), die Abhandlung (Risalesi) über die Formel "Bismi'llah" hinweist (îma), die als der Anfang der Risale-i Nur gilt (hükmünde), ihre Eröffnung (fatiha), ihr erster Sprung (besmele) ist und die Wahrheit (hakikat) des Großen Geheimnisses (büyük sırr), im "Bismi'llah" kurz und sehr prägnant (gayet kuvvetli) erklärt (beyan). So spielt er nicht nur auf sie an (remz), sondern macht sie vielmehr sogar bekannt (belki işaret).
Genau so ändert er (degiştirerek) seine Ausdrucksweise (ibare) in der Art, die uns den Inhalt (mahiyet) von acht kurzen Abhandlungen (risaleler) mit dem Titel "Acht Zeichen (Rumuzat-ı Semaniye)" ahnen lässt (andırır), welche durch die Anspielung (karine) und den Zusammenhang (münasebet) anderer Hinweise (sair işarat) die Geheimnisse (esrar) der Buchstaben (huruf) des Qur'ans besprechen (bahseden). Er beginnt (başlaması) um des Geheimnisses der Buchstaben (hurufların esrarı) willen um Hilfe (istimdad) zu rufen. Durch diese feinsinnige Anspielung (karine-i latife) spricht er ein überwältigendes Gebet (muazzam dua), eine Bitte (münacat) und einen umfangreichen Schwur (câmi' kasem), verbunden mit einem Hilferuf (istimdad). An dessen Ende (âhir) und nachdem er auf die Worte und die Briefe (Sözler ve Mektublar) hingewiesen (işaret) hatte, sagte er " بِوَاحِ الْوَحَا بِالْفَتْحِ وَالنَّصْرِ اَسْرَعَتْ ()".
zeugung (itikad) nicht mitteilt (iştirak), darf er auch nicht widersprechen (itiraz edilmemeli).
Sechste Anspielung (Remz):
Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), sagt nun einmal aufgrund des Unterrichtes (ders), den er von seinem heiligen Meister (üstad-ı kudsî) erhalten (taalluk) hatte, die künftigen Ereignisse (gelecek hâdisat), die sich auf den Qur'an beziehen, voraus (haber veriyor). Während er sagte "fragt mich danach (benden sorunuz)" und viele, richtige, d.h. wahre Nachrichten (dogru haberleri) gab, bewies er durch solche Wundertaten (kerametler isbat), dass er der "König der Heiligkeit (şah-ı velayet)" ist. In einer Zeit (hengâm), in der die Gottesleugner (dinsizler) Europas und die Heuchler (münafık) unter den Irrgläubigen (ehl-i dalalet) in diesem Zeitalter (asır) auf eine fürchterliche (dehşetli) Weise den Qur'an angreifen (hücum), hält die Risale-i Nur nun einmal gegen diesen Sturm der Irrgläubigen (seyl-i dalalet) stand und entdeckte (keşfederek) das Rätsel (tılsım) des Qur'ans und verteidigt (muhafaza) seine Wahrheit (hakikat).
Mit dem Vers (fıkra)" Oh Herr! Durch deinen Namen, das Licht und durch deine Schönheit lass meinen Stern erglänzen! Tage und Jahrhundete hinweg bist du der einzige, oh mein Licht, der Du dazu imstande bist.
weist er, wie im 28. Blitz (Yirmisekizinci Lem'a) bereits bewiesen (isbat), in einer beinahe offensichtlichen (sarahata yakın) Form auf die Risale-i Nur hin. Dabei weist er auf den Hinweis (işaret) des Lichtverses (âyet-ün Nur) in der Sure "Das Licht (Nur)" auf die Risale-i Nur hin. Der Ausdruck "Oh Herr! Durch deinen Namen das Licht und durch deine Schönheit lass meinen Stern erglänzen! اَقِدْ كَوْكَبِى بِاْلاِسْمِ نُورًا " stimmt mit seinem Inhalt und seinem numerischen Wert (mana ve cifirce) haargenau (tam tamına) mit der Risale-i Nur überein (tevafuk).
So können wir auf jeden Fall sagen, dass er mit den Versen (fıkra)
diesem Ausruck (fıkra) zufolge, mit der Anspielung (karine) des Ausdrucks " اَقِدْ كَوْكَبِى (lass meinen Stern erglänzen!)" und mit jeweils zwölf asyrischen Wörtern (Süryanî kelime) in diesen Versen (fıkra) auf zwölf kurze Abhandlungen (oniki küçük risaleler) der Risale-i Nur hinweist (işaret), welche am Anfang (bidayet) als Zwölf Worte (Oniki Söz) bekannt und verbreitet (iştihar ve intişar) wurden. Das Exemplar (nüshası) von Celcelutiye in meiner Hand (elimde bulunan) ist zwar das zuverlässigste und vertrauenswürdigste (sahih ve en mutemed) und viele Imame (imam) wie Imam Gazali, mit dem Gott zufrieden sein möge, haben die Kasside Celcelutiye erläutert (şerh). Da ich aber die Bedeutung (mana) dieser asyrischen Wörter (Süryanî kelime) nicht genau kenne, sich in den Exemplaren (nüsha) unterschiedliche Ausdrücke (ihtilaf) finden, von denen ich aber jetzt nicht weiß (bilmedigimden), worauf (vech-i işaret) jedes von ihnen hindeutet und Bezug (münasebet) nimmt, möchte ich hier damit (bırakıyorum) abschließen.
Zusammenfassung: Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), bittet (niyaz eder) ein mal mit dem Ausdruck (fıkra) " اَقِدْ كَوْكَبِى (lass meinen Stern erglänzen!)" mit einem Gebet zu Gott (dua ile Allah) um die Risale-i Nur in der Endzeit (âhirzaman). Er verlangt sie (ister) und weist (işaret) nur auf zwölf Abhandlungen (oniki risale) hin, weil sie am Anfang (bidayet) aus zwölf Abhandlungen (oniki risale) bestand. Zum zweiten Mal (ikinci defa) zeigt er mit dem Ausdruck (fıkra) "die Flamme des Lichtes brennt تُقَادُ سِرَاجُ النُّورِ " die Risale-i Nur in einer noch offensichtlicheren Weise (sarih bir suret) mit Lob und Preis (medh ü sena). Er verweist dabei auf ihre Vervollkommnung (tekemmülüne işareten) und sagt (haber) sie mit einer Anspielung (remzen) auf all die Worte (Sözler), die Briefe (Mektub) und Blitze (Lem'alar) voraus. Außerdem ähneln diese recht kurzen Abhandlungen (küçücük risaleler), die als die Zwölf Worte (Oniki Söz) sehr verbreitet (intişar) sind, mit den Wörtern in seinen Versen (fıkradaki kelime) einander wörtlich wie inhaltlich (ismen ve sureten). Es entspricht (mutabık) dem Wort (kelime) "Celcelutiye", das einzigartig bedeutet ("bedî'" manası), wenn jede von diesen Abhandlungen auf eine überaus einzigartige Weise (gayet "bedî'" bir tarzda) mit einem schönen Gleichnis (güzel bir temsil) jeweils eine großartige und tiefsinnige Wahrheit (derin bir hakikat) des Qur'ans kommentiert und beweist (tefsir ve isbat).
Wenn ein Hartnäckiger (muannid) fragen würde: "Hat etwa Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), tatsächlich all diese abgeleiteten Bedeutungen (mecazî manaları) beabsichtigt (irade)?"
Dann würden wir sagen: Angenommen, dass Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), sie tatsächlich nicht so gemeint (irade) hätte, so weist (delalet) jedoch sein Wort (kelâm) auf sie hin. Es schließt diese Bedeutungen (manaları) Kraft der Anspielungen (karinelerin kuvveti) mit einem Hinweis und durch Anzeichen (işarî ve zımnî) mit ein. Außerdem sind diese abgeleiteten Bedeutungen (mecazî manalar) und Hinweise (işarî mefhum) wahr, sie sind richtig (haktır, dogrudur) und entsprechen den Tatsachen (vakıa mutabık). Sie sind dieser Zuwendung würdig (iltifata lâyık) und die Anspielungen machtvoll (karineleri kuvvetli). Auch wenn Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), der obigen Infragestellung entsprechend (faraza), all diese Hinweise (işarî mana) nicht ganz bewußt (teveccüh) beabsichtigt (irade) hätte, da die Celcelutiye ursprünglich auf die Inspiration (vahiy) des Propheten zurückzuführen ist, so bezieht (bakar) die allgemeine Zuwendung (küllî teveccüh) des ruhmreichen (Zîşan) Propheten (A.S.M.), welcher der wahre Urheber (hakikî sahibi) dieser Kasside ist und der Meister (üstad) von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), und des majestätischen Meisters seines Meisters (Üstadının Üstad-ı Zülcelali) dennoch (elbette) das allumfassende Wissen (ihatalı ilmi) auf all diese Hinweise und schließt sie in den Kreis der Absichten (irade dairesi) des Meisters mit ein.
Der Grund (sebeb) meiner festen, persönlichen Überzeugung (kat'î kanaati) in dieser Angelegenheit (husus) ist im Grade einer Gewissheit (yakîn derecesi) der folgende: aufgrund einiger großer Schwierigkeiten (müşkilât-ı azîm) musste ich mich bei der Abfassung des Siebten Strahls (Yedinci Şua), der ein großartiger Kommentar (tefsir-i ekber) zu der Großen Ayah (El-Âyet-ül Kübra) ist, besonders anstrengen (çok zahmet). Ich brauchte dringend (çok muhtaç) einen heiligen Trost (kudsî teselli) und eine Ermutigung (teşvik). Bis jetzt hatte ich öfter die Erfahrung (mükerrer tecrübe) gemacht, dass mir unter solchen Umständen (haletler) die Gnade Gottes (inayet-i İlahi) zu Hilfe eilte (imdadım). In dem Augenblick (aynı vakit), in dem ich mit der Abfassung dieser Abhandlung zum Ende (risale bitirdigim) kam, wurde mir - ohne dass ich noch zuvor daran gedacht (hatırım) hätte - plötzlich diese Voraussage von Imam Ali (keramet-i Alevi) deutlich. Danach hatte ich gar keinen Zweifel (hiçbir şübhe) mehr daran, dass auch dies - wie die Gnade Gottes (inayet-i İlahiye), die mir zuvor zu Hilfe (imdad) geeilt war - eine Gnade (inayet) des Barmherzigen Herrn (Rabb-ı Rahîm) ist. Die Gnade täuscht jedoch nicht (inayet ise aldatmaz) und kann nicht ohne Wahrheit sein (hakikatsız olmaz).
Siebte Anspielung (Remz): "Um des Großen Zeichens willen befreie mich von all meinen Bedrängnissen وَ بِاْلآيَةِ الْكُبْرَى اَمِنِّى مِنَ الْفَجَتْ " - "Durch Deine schönen Namen beschütze mich vor den Bedrängnissen und dem Elend وَ بِاَسْمَائِكَ الْحُسْنَى اَجِرْنِى مِنَ الشَّتَتْ ٭وَ بِحَقِّ فَقَجٍ مَعَ مَخْمَةٍ يَا اِلهَنَا " - "Es sind solch lichtvolle Buchstaben, die so hoch über uns stehen wie der Planet Mars. Durch den Namen "Stab Mosis" verschwindet alle Finsternis. وَ اسْمُ عَصَا مُوسَى بِهِ الظُّلْمَتُ انْجَلَتْ * حُرُوفٌ لِبَهْرَامٍ عَلَتْ وَ تَشَامَخَتْ "
Mit dem ersten Vers (birinci fıkrası) hat Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), auf den Siebten Strahl (Yedinci Şua'a) hingewisen. Und ebenso hat er mit demselben Vers (aynı fıkra) auf die arabische Abhandlung "Der 29 Blitz (Yirmidokuzuncu Arabî Lem'a)" hingewiesen, die ein Text zu einem erhabenen Nachsinnen (âlî bir tefekkürname) und eine Schrift der erhabenen Kenntnis (yüksek bir marifetname) der Einheit (tevhid) genannt wird. Mit dem Ausdruck (cümle) des zweiten Verses (İkinci fıkra) "Durch Deine schönen Namen beschütze mich vor den Bedrängnissen und dem Elend وَ بِاَسْمَائِكَ الْحُسْنَى اَجِرْنِى مِنَ الشَّتَتْ " weist (işaret) er auf die Abhandlung (risale) der sechs Anmerkungen (nükte-i esma) der Namen Gottes, welche der 30. Blitz (Otuzuncu Lem'a) heißt und quasi eine Fortsetzung (takib eyleyen) des 29. Blitzes (Yirmidokuzuncu Lem'a) ist. Diese Abhandlung erklärt und beweist (beyan ve isbat) in einem überaus erhabenen Stil (âlî bir tarz) die Wahrheit (hakikat) der sechs bekannten Namen Gottes, die der Gewaltig Große Name (İsm-i A'zam) und Gottes Allgegenwart (Sekinatu'llah) genannt wird. Demzufolge (akabinde) weist er mit dem Ausdruck (kelimesiyle işaret) "Es sind solch lichtvolle Buchstaben, die so hoch über uns stehen wie der Planet Mars. حُرُوفٌ لِبَهْرَامٍ عَلَتْ وَ تَشَامَخَتْ " auf den ersten Strahl des 31. Blitzes (Otuzbirinci Lem'a), der dieser Abhandlung über die Namen (risale-i esmayı) Gottes folgt (takib). Der erste Strahl (Birinci Şua) zitiert 33 Ayat (otuzüç âyet) aus dem Qur'an und erklärt, wie sie auf die Risale-i Nur hinweisen (işarat). Wegen der numerischen Berechnung (hesab-ı cifrî) sieht diese Abhandlung (risale) vom Anfang bis zum Ende (baştan başa) wie eine Abhandlung (risale) über die Bedeutug der Buchstaben (ilm-i huruf) aus und zeigt (hükmünde) sich als ein Wunder (mu'cize) des Qur'ans. Mit dem Ausdruck (kelâmıyla) "Durch den Namen "Stab Mosis" verschwindet alle Finsternis. وَ اسْمُ عَصَا مُوسَى بِهِ الظُّلْمَتُ انْجَلَتْ " weist er unmittelbar darauf (der-akab) ebenfalls jetzt die letzte Abhandlung (âhir risalesi) der Risale-i Nur hin (işaret), welche der Abhandlung über die Bedeutug der Buchstaben (risale-i hurufiye) folgt, aus dem ersten Teil des Buches "Das Große Zeichen (El-Âyet-ül Kübra)" und aus Abschnitten verschiedener Abhandlungen der Resail-i Nuriye besteht (terekküb), den Titel Stab Mosis (Asâ-yı Musa) trägt und wie der Stab Mosis den Zauber des Irrglaubens und der Abgötterei (şirkin sihirleri) entschleiert (ibtal). Er nennt sie als der Stab Mosis (Asâ-yı Musa) und verkündet (müjde), dass er die geistige Finsternis (manevî karanlık) beseitigen wird (dagıtacak).
Der Hinweis (işaret) des Ausdrucks (kelime) "mit dem Großen Zeichen وَ بِاْلآيَةِ الْكُبْرَى " auf den Siebten Srahl (Yedinci Şua) wurde bereits anhand machtvoller Anzeichen (kuvvetli karineler) bewiesen. Derselbe Ausruck (aynı kelime) weist ebenfalls im übertragenen Sinne (mana) figurativ (müstetbiat-üt terakib) in der Tat (elhak) auf den arabischen 29. Blitz (Yirmidokuzuncu Lem'a) hin, der als das Große Zeichen (Âyet-ül Kübra) der Risale-i Nur gilt (hükmünde) und den Geist (ruh) der meisten Abhandlungen (ekser risaleler) inne hat (cem'eden). Er schließt diesen Blitz zu seiner Gefolgschaft (efrad) mit ein. Wir können sagen (diyebiliriz), dass Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), durch diesen Ausdruck (bu fıkra) auf diese Abhandlung schaut (bakıp) und auf sie hinweist (işaret).
Zudem weist er (îma) durch die Anspielungen (karine) anderer Zeichen (sair işarat) auf den Band "Briefe (Mektubat)" und in Folge mit einer anderen Ausdrucksweise (tarz-ı ibare) auf die Blitze (Lem'alar) hin. Die Abfassung der glänzenden Abhandlung (parlagının te'lifi) der Blitze (Lem'alar) geschah in einer fürchterlichen Zeit (dehşetli bir zaman). Damit der Verfasser vor dem Gefängnis und der Hinrichtung (hapis ve i'dam) bewahrt bleibt und Sicherheit und Geborgenheit (emniyet ve selâmet) erlangt, gebraucht (istimal) Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), seine Zunge (kendi lisanı), der abgeleiteten Bedeutung (mana-yı mecazî) und dem Hinweis (mefhum-u işarî) entsprechend, zugunsten des Verfassers (müellifin hesabına), der in großen Gefahren (büyük tehlikeler) steckt, und sagt وَ بِاْلآيَةِ الْكُبْرَى اَمِنِّى مِنَ الْفَجَتْ das heißt: "Oh Herr! Rette mich (kurtar), schenke mir Sicherheit und Geborgenheit (eman ve emniyet)!" Dieses Gebet (dua) steht mit der Situation des 29. Blitzes (Yirmidokuzuncu Lem'an), der im Gefängnis (hapishane) von Eskişehir unter der Gefahr (tehlike) einer Hinrichtung oder langen Haftstrafe (i'dam ve uzun hapis) verfasst wurde (te'lif), mit der Lage seines Verfassers (sahibinin vaziyeti) in Zusammenhang (tevafuk karinesi). Da das Wort (kelâm) direkt wie auch indirekt (zımnî ve işarî) mit dieser Lage zusammenhängt (delalet), können wir sagen (diyebiliriz), dass Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), durch dieses Gebet haargenau (tam tamına) auf diese Abhandlung hinweist (işaret eder).
Mit dem Ausdruck "Durch Deine schönen Namen وَ بِاَسْمَائِكَ الْحُسْنَى " meint er die Abhandlung über die Namen Gottes (risale-i esmaya), die der Dreißigste Blitz (Otuzuncu Lem'a) heißt und aus sechs Kapiteln (altı nükte) besteht. Im Zusammenhang (karine) mit anderen Hinweisen (sair işarat) können wir sagen (diyebiliriz), dass sowohl auf den 29. Blitz (Yirmidokuzuncu Lem'a) durch die Anspielung der Fortsetzung (takib karine), als auch durch die Übereinstimmung (tevafuk karinesi) der beiden Namen (ikisinin isim) und des Wortes "Gottes Namen" (esma lafzın), und da der Verfasser (müellif), der in den unterschiedlichsten Umständen (teşettüt-ü hale) lebte und in eine bedrängnisvolle Fremde (sıkıntılı bir gurbet) und ins Elend hineingeraten war (perişaniyete düşen), durch den Segen der Abfassung dieser Abhandlung Trost (te'lifi bereketiyle teselli) fand und widerstehen konnte (tahammül), und das Gebet durch die Zunge (lisanıyla kendine dua) von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), für den Verfasser mit den Worten "Durch Deine schönen Namen beschütze mich vor den Bedrängnissen und dem Elend وَ بِاَسْمَائِكَ الْحُسْنَى اَجِرْنِى مِنَ الشَّتَتْ ", nämlich (yani) sinngemäß (meali) "beschütze mich (hıfzeyle) oh Herr (ya Rabbi) um des Segens (bereketiyle) der Abhandlung über die Namen Gottes (esma risalesi) willen, die der Gewaltige Name (ism-i a'zam) ist, vor dem Wirrwarr (teşettüt) und dem Elend (perişaniyet)!" haargenau (tam tamına) auf diese Abhandlung (risale) und auf den Zustand ihrer Verfasser (sahibinin vaziyeti) aufgrund der Übereinstimmung (tevafuk karinesi) figurativ (kelâm mecazî) und im übertragenen Sinne (mana-yı mecazî) hinweist, so wie İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), es vorausgesagt (gaybî işaret) hat.
Zudem ist die Kasside Celcelutiye inhaltlich eine Inspiration (aslı vahiy) und voller Geheimnisse (esrarlı). Sie bezieht sich auf künftige Zeiten (gelecek zaman) und sagt die verborgenen Dinge (umûr-u istikbal) voraus. Zudem ist dieses Jahrhundert (asır) qur'anischen Maßstäben entsprechend betrachtet (itibariyle) furchterregend (dehşetli) und die Risale-i Nur ist in diesem finsteren Jahrhundert im Dienst (hesab) des Qur'ans ein bedeutsames Ereignis (ehemmiyetli bir hâdise). Zudem ist die Risale-i Nur ganz offensichtlich (sarahat derecesinde) anhand vieler Anspielungen und Anzeichen (karine ve emareler) in der Celcelutiye bereits enthalten und hat an den wichtigsten Stellen (mühim yerinde) ihren Platz gefunden. Zudem sind die Risale-i Nur und ihre Abhandlungen (eczalar) einer solchen Wertschätzung durchaus würdig (mevkie lâyıkt), so wertvoll und von Bedeutung (liyakatlar ve kıymetler), dass Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), ihre Hochschätzung und ihr Lob (nazar-ı takdirine ve tahsin) bereits voraus sagt (haber). Zudem beweisen uns (isbat) starke Zusammenhänge (kuvvetli karine) und Hinweise der Worte (kelâm delalet), dass Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), nachdem er von der Flamme des Lichtes (Siracünnur) eindeutig und ausdrücklich (zahir bir surette) berichtete, auf die "Worte (Sözler)", dann auf die "Briefe (Mektublar)" und schließlich auf die "Blitze (Lem'alar)" der Reihenfolge (tertib), dem Inhalt (makam) und der Numerierung der Abhandlungen (risaleler) im Gesamtwerk entsprechend (taht) indirekt (ikinci derece) und nur versteckt (perdeli bir tarz) hingewiesen (işaret) hat.
Zudem weist der Vers am Anfang (başta)
d.h. {"Ich fange mit der Formel "Im Namen Gottes (Allah) des Erbarmers, des Allbarmherzigen (Bismillahirrahmanirrahîm) an. Dadurch hat mein Geist (ruh) jenen Schatz entdeckt.",} auf die Abhandlung (Risale) über "Bismillah", welche der Anfang aller Abhandlungen (risalelerin başı) und das Erste Wort (Birinci Söz) ist. Hier ist eine Ausdrucksweise (bir tarz-ı ifade) erkennbar, dass er damit am Ende (âhir) des großen, umfangreichen Schwures (kasem-i câmi-i muazzam) auf die letzten Blitze und Strahlen (Lem'alar ve Şualar), die der letzte Teil der Abhandlungen (kısm-ı âhir) sind, besonders auf den arabischen, wunderbaren 29. Blitz (Yirmidokuzuncu Lem'a-i hârika), der das Große Zeichen der Einheit (âyet-ül kübra-yı tevhid) ist, auf die Abhandlung über die Sechs Namen Gottes (Risale-i Esma-i Sitte), auf die Abhandlung über die Hinweise der Buchstaben (Risale-i İşarat-ı Huruf) des Qur'ans, besonders auf den derzeit letzten Strahl (âhir Şua) und auf die einzigartige Abhandlung (risale-i hârika), Stab Mosis (asâ-yı Musa), der den Charakter (bir mahiyette bulunan) hat, alle geistigen Zauber (manevî sihirler) der Irrlehren (dalalet) zu enthüllen, und in gewisser Hinsicht (mana) den Titel "Das Große Zeichen (Âyet-ül Kübra)" trägt, hinweisen wollte. Zudem können die Anzeichen und Anspielungen (emareler ve karineler) zu dem selben Thema (mes'ele) wegen der Gemeinsamkeiten im Sachverhalt (mes'elenin vahdeti) und in den Anzeichen (emareler) einander Kraft (kuvvet) verleihen. Selbst ein kleiner Tropfen (tereşşuh) verweist noch auf die Quelle (menba) seiner Herkunft (ilhak edilir). Aufgrund (istinaden) der obigen sieben Punkte (yedi aded esas) können wir in jeden Fall sagen:
Wie Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), auf die bereits bekannten Worte (meşhur Sözler) ihrer Reihenfolge entsprechend hingewiesen (tertibleri üzerine işaret) und sich dabei auf einen Teil der "Briefe (Mektubat)" und auf die wichtigsten Abhandlungen in den "Blitzen (Lem'alar)" ihrer Reihenfolge entsprechend (mühimlerine tertible) bezogen hat, so weist er mit dem Satz (cümle) "Bewahre mich vor dem Wirrwarr um Deiner schönen Namen willen بِاَسْمَائِكَ الْحُسْنَى اَجِرْنِى مِنَ الشَّتَتْ " auf den 30. Blitz (Otuzuncu Lem'a), d.h. die letzte Abhandlung des separaten Buches "Blitze", die Abhandlung über die sechs Namen Gottes lobend (Esma-i Sitte Risalesi tahsin) hin. Auch mit dem Ausdruck (kelâm) "Es sind lichtvolle Buchstaben, die so hoch wie der Planet Mars sind. حُرُوفٌ لِبَهْرَامٍ عَلَتْ وَ تَشَامَخَتْ " bestätigt er (tasdik) hochschätzend (takdir) die Abhandlung (Risale) über die Hinweise der Buchstaben (İşarat-ı Huruf) des Qur'ans in der Fortsetzung (takib) des 30. Blitzes (Otuzuncu Lem'a) und deutet mit diesem Hinweis (işaretle) auf sie hin. Auch mit dem Ausdruck (kelime) "Sein Name ist "Stab Mosis" und durch ihn vergeht alle Finsternis. وَ اسْمُ عَصَا مُوسَى بِهِ الظُّلْمَتُ انْجَلَتْ " wollte er lobend mit einem Zeichen (senakârane remzen) den einzigartigen (hârikalı) Sammelband (mecmua risalesi) mit machtvollen Zeugnissen (kuvvetli bürhan) wie der Stab Mosis (asâ-yı Musa) zeigen, der bis jetzt die letzte Abhandlung (âhir risale) über die Einheit (tevhid) ist, den die Gläubigen in der Hand halten (imanın elinde). Von seiner Ausdrucksweise (tarz-ı ifade) schließen wir ohne zu zögern (bilâperva hükmediyor) darauf, dass Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), sowohl die Risale-i Nur als ganzes als auch viele ihrer bedeutenden Abhandlungen (risale) im besonderen, in ihrem wörtlichen wie im übertragenen Sinne (mana-yı hakikî ve mecazî) hinweisend, mit einer Anspielung, einer Andeutung (remzî ve îmaî) in ihren Zusammenhängen (telvih) voraussagt. Wer nun noch einen Zweifel (şübhesi) daran hat, soll einmal (bir kerre) die hingewiesenen Abhandlungen (işaret olunan risaleler) aufmerksam durchlesen (dikkatle baksın). Insoweit er ein Urteilsvermögen (insafı) hat, denke ich (zannediyor), dass er dann keinen Zweifel mehr daran haben wird (şübhesi kalmaz).
Die schönste und anmutigste (güzeli ve latifi) unter den Anspielungen (karine) auf die hier hingewiesenen Bedeutungen (mana-yı işarî) und figurativen Sinne (medlûl-ü mecazî) ist der Zusammenhang der Bezeichnungen (isimlerin münasebet), die nach der selben Reihenfolge (tertibi muhafaza) gegeben wurden, z.B. weist er durch die genau dem Inhalt des 29., 30., 31. und 32. Wortes (Sözler) entsprechenden Bezeichnungen (münasib isim) an der 29., 30., 31. und 32. Stelle seiner Kasside (mertebe-i ta'dad) am Anfang (başta) auf das erste Wort (Birinci Söz), das die erste Abhandlung im Band "Worte (Sözler'in başı)" ist, durch das Geheimnis (sırrıyla) von Besmele genau so und am Ende (âhir) durch die Verleihung einer jeweils passenden Bezeichnung (lâyık birer isim) hin, wie sie den Inhalt der bis jetzt letzten (âhirine mahiyetini) Abhandlungen (risaleler) aufweisen. Dieser Hinweis (işaret) ist zwar versteckt (gizli), er ist jedoch sehr schön und besonders feinsinnig (çok güzel ve letafetli).
Ich muss gestehen, dass kein Grund dafür gegeben ist, dass ich der Ehre der Veröffentlichung eines solchen Werkes für würdig erachtet werden könnte. Aber es entspricht der Allmacht Gottes (kudret-i İlahiye) und Seinem Ruhm, aus einem kleinen Samenkorn einen Baum so groß wie ein Berg entstehen zu lassen, ein Ausdruck Seiner Größe und ein Beweis Seiner Herrlichkeit. Dabei versichere (temin) ich hiermit unter Eid (kasem): Ich habe nur den Ruhm der Risale-i Nur im Sinn, die Wahrheit des Qur'ans, einen Grundpfeiler des Glaubens (iman) zu beweisen, ihn zu stützen und zu verbreiten.
Unendlicher Dank sei meinem allbarmherzigen Schöpfer (Hâlık-ı Rahîm), dass Er mich dazu führt, nicht auf mich selbst stolz zu sein, mich vielmehr meine eigenen Schwächen und Fehler erkennen zu lassen, sodass ich nicht mehr den Wunsch habe, anderen meine eigenwillige Seele (nefs-i emmare) noch als angenehm erscheinen zu lassen. Es ist in der Tat eine bedauernswerte Dummheit und ein entsetzlicher Schaden, wenn ein Mann, der schon am Tore des Grabes (kabir) wartet und dabei scheinheilig die Eitelkeit der Welt hinter sich betrachtet.
Aufgrund dieser meiner seelischen Verfassung (halet-i ruhiye) möchte ich noch etwas erklären, das in feinsinniger Weise damit zusammenhängt (latif bir münasebet), dass die Risale-i Nur, die zwar nur ein Sprachrohr (tercüman) der Wahrheit des Glaubens (hakaik-i imaniye) ist, sehr wohl richtig und wahr (dogru ve hak) ist. Es ist dies wie folgt:
Die Celcelutiye heißt asyrisch "einzigartig (bedî')" und seine Bedeutung (mana) ist seine Einzigartigkeit (bedî'). Da die Risale-i Nur, deren Redewendungen (ibare) einzigartig (bedî') sind, in der die Celcelutiye eine bedeutende Stellung (mühim bir mevki) einnimmt und deren Spuren (tereşşuhat) noch überall (ekser yerler) erkennbar sind, ist dieser Name in der Art, wie sie auf die RN hinweist, der Kasside gegeben worden.
Zudem verstehe ich jetzt, dass die Bezeichnung (lâkab) Bedîüzzaman, die mir schon vor Zeiten (eskiden) verliehen wurde, obwohl ich sie gar nicht verdient (liyakatım) hatte und mir also auch nicht gehörte, ein geistiger Name (manevî bir ism) der Risale-i Nur war. Ihrem sichtbaren Sprachrohr (zahir bir tercüman) wurde sie vorübergehend gegeben und anvertraut (âriyeten ve emaneten). Jetzt wird dieser mir vorübergehend anvertraute Name (emanet isim) seinem wahren Besitzer (hakikî sahib) wieder zurückgegeben (iade). Also lässt der Name Celcelutiye, der asyrisch (Süryanîce) "einzigartig (bedî')" bedeutet und wegen der öfteren Wiederholung (tekerrürüne) in dieser Kasside als ein Titel dieser Kasside verwendet wurde, uns ahnen (ihsas), dass sie in einer hinweisenden Form (işarî bir tarzda) mit der Einzigartigkeit (bedî'lik) der Risale-i Nur, die sich in einer Zeit der Ketzerei (bid'at zaman) hervor tat und einzigartig in ihrer Verkündigung (Bedîülbeyan) und einzigartig in ihrer Zeit (Bedîüzzaman) ist, sowohl hinsichtlich ihrer Ausdrucksweise (ibare), als auch ihres Inhalts (mana) und ihres Titels (isim) in Verbindung (münasebet) steht. Da diese Bezeichnung (isim) aus diesem Grund (noktalar) ein wenig auch diesen Punkt betrifft (bakmasına) und in der Verleihung dieses Titels (ismin müsemması) die Risale-i Nur einen bedeutenden Platz einnimmt (çok yer işgal), hat sie dies, so wie ich es mir vorstelle (tahmin), mit Recht so verdient (hak kazanmış. "Herr (Rabb) ziehe uns nicht zur Rechenschaft, wenn wir etwas vergessen oder einen Fehler begangen haben!
{- Sure 2,286-}
Achte Anspielung (Remz): Vor der Erklärung (beyan) diesser Anspielung (remz) möchte ich auf zwei sehr wichtige Fragen (mühim iki suale) eine Antwort geben (cevab yazılacak).
Erste Frage: Was veranlasst (vech-i ihtisas) den Qur'an, unter all den kostbaren Büchern (kıymetdar kitablar) ausschließlich auf die Risale-i Nur hinzuweisen (işaret) und ihr seine Huld (iltifat) zu erweisen; Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), sie hochzuschätzen und zu loben (takdir ve tahsin); und Gavs-ı A'zam, ihr seine Gunst zu bezeugen und sie zu verkündigen (teveccüh ve tebşir)? Was ist die Weisheit (hikmet), die darin liegt, dass diese beiden Persönlichkeiten (o iki zât) verheißend (keramet) auf die Risale-i Nur einen solchen Wert (kıymet) legen und ihr eine solche Bedeutung (ehemmiyet) beimessen?
Antwort: Es ist ja bekannt (malûmdur), dasss es gelegentlich einmal vorkommt, dass eine einzige Minute so viel wie eine Stunde, ja vielmehr ein Tag, ja sogar viele Jahre; oder eine Stunde so viel wie ein Jahr, ja sogar wie ein ganzes Leben Gewinn (netice) bringt und bedeutsam (ehemmiyetli) wird, z.B. ein Mann, der in einer Minute zum Märtyrer (şehid) wird, er wird den Rang eines Gottesfreundes (velayet); eine Stunde Wache (nöbet) halten in der Kälte (soguk), einen harten Frost (şiddetinden incimad) und während des fürchterlichen Angriffs (dehşet-i hücumunda) des Feindes kann so viel wie ein Jahr der Anbetung Gottes (bir sene ibadet) gelten.
Genau so erwächst die Bedeutsamkeit (ehemmiyet), die der Risale-i Nur beigemessen wird, aus der Bedeutsamkeit unseres Zeitalters (zamanın ehemmiyeti), aus der entsetzlichen Zerstörung (tahribatın dehşetinden) an die Gesetzgebung (şeriat) Mohammeds (A.S.M.) und die Kennzeichen des Islam (şeair-i Ahmediye) in diesem Jahrhundert (bu asrı), und aus der Bitte (istiaze) der ganzen Gemeinde (bütün ümmet) seit alter Zeit (eski zaman) um Zuflucht vor dem Wirrwarr (fitne) dieser Endzeit (âhirzaman). Da die Risale-i Nur um ihres Beitrages (nokta) willen an die Rettung des Glaubens (imanların kurtarma) der Gläubigen (mü'minler) vor den Angriffen (savlet) dieses Wirrwarrs an eine solche Bedeutung erworben (ehemmiyet kesbetmiş) hat, hat der Qur'an auf sie mit machtvollen Hinweisen (kuvvetli işaret) seine Gunst bezeugt (iltifat), Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), mit drei Prophezeihungen (üç keramet) von ihr verheißen (beşaret) und Gavs-ı A'zam, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), wunderhaft von ihr (kerametkârane) vorausgesagt und ihren Sprachrohr (tercüman) ermutigt (teşci').
Alles Entsetzen dieses Jahrhunderts (asrın dehşeti), welches die Stützmauern (istinad kal'alar) einer traditionellen Überzeugung (taklidî olan itikad) erschüttert, hat diese Überzeugung verfremdet (uzaklaşmış) und verschleiert, weswegen jeder Gläubige (mü'min) eines überaus starken, wahrhaftigen Glaubens (iman-ı tahkik) bedarf, um in der Tat allein (tek başıyla) gegen die Angriffe (hücum) des Irrglaubens (dalalet) durch eine Gemeinschaft (cemaat) stand halten und Widerstand (mukavemet) leisten zu können (dayanabilsin). Die Risale-i Nur versieht diese Aufgabe (bu vazife) in einer überaus fürchterlichen Zeit (dehşetli bir zaman) und einer durchaus notwendigen, schwierigen Lage dadurch, dass sie die Wahrheiten (hakaik) des Qur'ans und des Glaubens (iman), selbst die feinsinnigsten (derin) und verborgensten (gizli) von ihnen, in einer allgemein verständlichen (herkesin anlayacagı) Weise anhand überaus machtvoller Zeugnisse beweist (bürhan isbat). Auch ihre aufrichtigen, treuen Schüler (sadık şakirdler), welche diesen wahrhaftigen Glauben (o iman-ı tahkik) verinnerlicht haben, flößen in Dörfern (karye), Städten (şehir) und ganzen Provinzen (kasaba), in denen sie leben, hinsichtlich des Dienstes am Glauben (hizmet-i imaniye), jeweils wie ein verborgener geistiger Pol (gizli kutub), als ein geistiger Stützpunkt (nokta-i istinad) der Gläubigen (mü'min), auch wenn sie nicht bekannt (bilinmedikleri) wären, sich nicht zeigen (görünmedikleri) und mit denen sie sich nicht treffen (görüşülmedikleri) könnten, die geistige Kraft (kuvve-i manevi) ihrer Überzeugung (kuvve-i maneviye-i itikadları) jeweils gleich einem mutigen Offizier (cesur birer zabit) in das Herz der Gläubigen (ehl-i imanın kalbleri) ein, stärken und ermutigen (mukavemet ve cesaret) die Gläubigen (mü'min) innerlich (manen) durch diese die geistige Kraft.
Zweite Frage: Warum machst du eine Verheißung (keramet) öffentlich bekannt (ilân), wohingegen es doch besser (daha evlâ) wäre, wenn sie nicht kund getan (izhar) würde?
Antwort: Dies ist eine Verheißung (keramet), die aber nicht mir (bana ait) gehört, sondern eine Gunst des Herrn (ikram-ı Rabbanî) und eine Gnade Gottes (in'am-ı İlahî), die aus der geistigen Wunderhaftigkeit (i'caz-ı manevî) des Qur'ans heraussickert (tereşşuh) und aus seinem besonderen Kommentar (has bir tefsir) inform einer Verheißung (keramet) uns und den Gläubigen (ehl-i iman) gegeben werden. Auf jeden Fall wird das Wunder (mu'cize) des Qur'ans und werden seine Funken (lem'alar) bekannt gegeben (izhar). Was die Gnade (nimet) betrifft, so ist es eine Dankbezeigung für diese Gnade (tahdis-i nimet), indem man sie in der Absicht seiner Dankbarkeit (şükür niyeti) bekannt (ilân) gibt. Die Ayah "Erzähle von der Gnade deines Herrn (Rabb). وَ اَمَّا بِنِعْمَةِ رَبِّكَ فَحَدِّثْ " - Sure 93,11 - befiehlt uns, dass wir sie bekannt geben (izharına emreder). Ich schwöre und gestehe (kasemle itiraf), dass ich dessen nicht würdig bin und es nicht verdiene (liyakatım ve istihkakım), darauf stolz zu sein oder mich dessen zu rühmen (medar-ı fahr ve gurur). Ich bin wie ein Kern (çekirdek) vertrocknet und vermodert (çürüdüm ve kurudum). Nach meiner Überzeugung (biliyorum) sind die ganze Bedeutung (kıymet), das Leben (hayat) und die Ehre (şeref) in den Baum (şecere) der Risale-i Nur und zu dem geistigen Wunder (mu'cize-i manevi) des Qur'ans übergegangen, der aus diesem Kern erwuchs (çekirdekten çıkan).
Da ich dieser Überzeugung (itikad) bin, erlaube ich mir, um der Wunderhaftigkeit (i'caz) des Qur'ans willen sie bekannt (hesabına izhar) zu geben. Ihre ganze Bedeutung (bütün kıymet) liegt in der Risale-i Nur, die ein Wunder (mu'cize) des Qur'ans ist. Der Titel "Bediüzzaman", den ich schon seit langem (eskiden) trage, gehörte sogar ihr (onun imiş) und wurde ihr zurück (iade) gegeben. Was die Risale-i Nur betrifft, so gehört sie dem Qur'an und ist seine Bedeutung (malı ve manası). In diesem Punkt (remiz) gibt es viele Anzeichen und Anspielungen (emare ve karine), die mir persönlich gehören (kendime mahsus) und die meine persönliche Überzeugung (hususî kanaat) bestätigen. Da ich sie aber anderen nicht beweisen (başkalara isbat) kann, schreibe ich sie hier nicht (yazamıyorum) auf, sondern möchte lediglich um des Zusammenhanges (münasebet) willen auf zwei oder drei von ihnen hinweisen:
Erstens: Jedesmal (vakit) wenn ich ein Stück aus der Celcelutiye lese, fühle ich stets im Gegensatz (muhalif) zu anderen Bittgebeten (sair münacat), dass ich selbst mit all meinen Empfindungen bete (bizzât hissiyatım münacat). Es ist nicht so als spräche ich nur die Worte eines anderen nach (başkasının lisanı taklidkârane). Für mich entspricht diese Rezitation sogleich (gayet fıtrî) meinen eigenen Sorgen (dertler) und führt mich dementsprechend (hoş bir zemin) zu einem geistigen Nachsinnen (tefekkürat-ı ruhiye). Ein paar Jahre (birkaç sene) später habe ich ihre Verheißung (keramet) und ihre Verbindung (münasebet) mit der Risale-i Nur erkannt und so wurde es mir bewusst, dass diese meine geistige Haltung (halet) aus dieser Verbindung (münasebet) erwächst.
Zweitens: Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), sagt am Anfang (başta): "Meinem Geist gelingt durch die Celcelutiye die Entdeckung der Schatzkammer, in welcher die Geheimnisse verborgen sind رُوحِى بِهِ اهْتَدَتْ اِلَى كَشْفِ اَسْرَارٍ بِبَاطِنِهِ انْطَوَتْ und etwa in ihrer Mitte (ortalar): "Oh majestätischer Gott (Allah) lass mir durch Deine Güte die Geheimnisse des Wissens zukommen. Oh Du Milder (Halim)! Sie können nur durch Dich erkannt werden. وَاَمْنِحْنِى يَا ذَا الْجَلاَلِ كَرَامَةً ٭ بِاَسْرَارِ عِلْمٍ يَا حَلِيمُ بِكَ انْجَلَتْ und an ihrem Ende (âhir): "Diese Worte gehören Ali, dem Sohn des Onkels Mohammed. In ihnen sind die Geheimnisse des Wissens über alles Geschaffene enthalten. مَقَالُ عَلِىٍّ وَ ابْنِ عَمِّ مُحَمَّدٍ ٭ وَ سِرُّ عُلُومٍ لِلْخَلاَئِقِ جُمِّعَت " und stellt (gösteriyor) seine Kasside als eine Schatzkammer des Wissens (hazine-i ulûm) vor. Dagegen ist sie äußerlich (zahirinde) betrachtet nur ein Bittgebet (münacat). Es scheint sogar so, dass es mit den Geheimnissen des Wissens (esrar-ı ilmiye) nur teilweise zusammenhängt (tam münasebet), im Gegensatz zu seinen anderen, die Wahrheit ausstrahlenden (hakikat-feşan) Kassiden und wissenschaftlich (ilmî) fundierten Bittgebeten (başka münacat) von Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh).
Meine persönliche Überzeugung (hususî kanaatım) ist folgendermaßen: Da die Celcelutiye nun einmal die Risale-i Nur in sich aufgenommen und an ihre Brust gedrückt (sînesine basıp) und sie wie ein geistiges Kind (manevî veled) angenommen hat (kabul), zeigt sie auf jeden Fall (elbette) mit dem Satz (fıkra) "und in ihnen die Geheimnisse des Wissens über alles Geschaffene versammelt. وَ سِرُّ عُلُومٍ لِلْخَلاَئِقِ جُمِّعَتْ " die Risale-i Nur, die in der Endzeit (âhirzaman) einen Teil der Juwelen (bir kısım pırlanta) als ein Zeuge (şahid) in ihrer Schatzkammer (kendi hazinesi) veröffentlicht. So kann er die Celcelutiye als eine Schatzkammer des Wissens (hazine-i ulûm) und eine Fundgrube der Kenntnis (define-i ilmiyedir) mit Recht loben und preisen (medh ü sena).
Drittens: Es ist ja bekannt (malûm), dass manchmal ein winzig kleiner Hinweis (küçük bir emare) unter gewissen Umständen (bazı şerait) zu einem machtvollen Beweis (kuvvetli bir delil) wird. Er verleiht die Überzeugung (kanaat) im Grade einer Gewissheit (yakîn). Unter vielen Beispielen (misal), die mich so überzeugt haben (kanaat veren), genügt mir (kâfi) hier als einziges Beispiel (birtek misal), so wie ich es oben angeführt (sâbık beyan) habe, das folgende (Şöyle):
Mit dem Ausdruck (fıkra) "die Flamme des Lichtes wird angezündet. تُقَادُ سِرَاجُ النُّورِ " verweist Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), auf die Risale-i Nur, das Jahr (tarih) ihrer Abfassung, ihren Titel (ism), ihr Wesen (mahiyet), ihre Prinzipien (esas), ihren Dienst (hizmet) und die Aufgaben (vazife) ihrer Schüler. Danach zählt er die Namen die Namen (isim) Gottes auf asyrisch (Süryanîce) in der Art eines Gebetes (münacat) auf. Bei der Erwähnung der Namen (aded isimler) an der 32. oder 33. Stelle wiederholt er zwei Mal das Wort (kelime) "und dann بَعْدَهَا Beim ersten sagt er an der 27. Stelle "der Name der Gerechte und dann وَ ذَيْمُوخٍ بَعْدَهَا " und an der 31. Stelle "bazuhin und dann وَ بَازُوخٍ بَعْدَهَا ".
Da der Band "Worte (Sözler)" in der Risale-i Nur aus 33 in einer anderen Hinsicht aus 32 Abhandlungen besteht, und auch der Band "Briefe (Mektubat)" ebenfalls in einer Hinsicht aus 32 und in einer anderen Hinsicht aus 33 Abhandlungen (risale) besteht, entspricht (mutabık) dieser Sachverhalt seinem Gebet (münacat). Da den Abhandlungen (risale) nur noch zwei Ergänzungen (aded zeyiller) folgen und einer von diesen Ergänzungen (zeyiller) der bedeutende Anhang (ehemmiyetli zeyl) des 27. Wortes (Yirmiyedinci Söz) und der andere der bedeutende Anhang (kıymetdar zeyl) des 31. Wortes (Otuzbirinci Söz) ist, und da diese beiden Ergänzungen (zeyl) jeweils separate Abhandlungen sind und keine Extrastufe (müstakil mertebe) und Numerierung haben und da der Ausdruck (kelime) "und dann بَعْدَهَا genau an derselben Stelle (aynı yerde) und in der gleichen Bedeutung (aynı mana) eine Übereinstimmung (tevafuk) aufweist, hat mich in gleicher Weise überzeugt (kanaat) wie zwei mal zwei vier ist. Daher muss Hazret-i İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh), wohl so gemacht haben, mit einer zweitrangigen Bedeutung (tebaî bir mana), also einem Hinweis (işarî bir mefhum) auf die Risale-i Nur sogar auf ihre Ergänzungen (zeyiller) zu setzen. Es gibt noch viele weitere Anspielungen (karine) und Anzeichen (münasebet), die jeweils auf ein Wort hinweist (birer Söz işaret). Da sie verborgen und feinsinnig (gizli ve ince) sind, wurden sie hier nicht erwähnt (zikredilmedi).
{(Anmerkung): z.B. weist er (işaret) an der 28. Stelle (yirmisekizinci mertebe) mit dem Wort (kelime) "um der Sure "der Stichler" willen وَ بِسُورَةِ التَّهْمِيزِ auf ein machtvolles Zeugnis (kuvvetli bir bürhan) zu dem Thema (mes'ele) über die Hölle (Cehennem) hin, das in der Ergänzung (âhir) des 28. Wortes (Yirmisekizinci Söz) liegt. Was lediglich die zwei oder drei Fragen und ihre Antworten (sual ve cevaba) zu dem Thema (mes'ele) über das Paradies im Anfang der Abhandlung (baştaki Cennet) betrifft, so ist ihr Zusammenhang hier verborgen geblieben (münasebet gizlenmiş), weil er auf ihn in einem anderen Zusammenhang hingewiesen (yerde işaret) hat. Ein weiteres Beispiel: an der zweiten Stelle (ikinci mertebe) weist er mit dem Ausdruck (kelimesiyle) "Ya-Sin يس " sowohl auf das zweite Wort (Söz), als auch auf den zweiten Brief (Mektub), und den Zweiten Blitz (Lem'a), und den Zweiten Strahl (Şua'a) hin. Da sich also die Zusammenhänge (münasebet) ausgebreitet haben, hat er sich verborgen (gizlenmiş). Ein weiteres Beispiel (meselâ): "Und Kaf, und Ha, Ya und Ain und Sad وَ كَافٍ وَ هَا يَاءٍ وَ عَيْنٍ وَ صَادِهَا " nämlich كهيعص wird an der fünften Stelle (mertebe) erwähnt und weist auf das Fünfte Wort (Beşinci Söz), ebenfalls auf den fünften Brief (Mektub), den Fünften Blitz (Lem'a) und den Vierten Strahl (Dördüncü Şua), die Abhandlung über die Ayah "Gott ist unser bester Sachwalter (Âyet-i Hasbiye Risale)", auf den dritten Strahl (Üçüncü Şua), die Abhandlung inform eines Bittgebetes (Münacat'a) hin. Da sich also die Zusammenhänge (münasebet) ausgebreitet haben, hat er sich verborgen (gizlenmiş). Die anderen Verse (başka) kann man mit diesen vergleichen (kıyas).
"Niemand kennt das Verborgene außer Gott (Allah). لاَ يَعْلَمُ الْغَيْبَ اِلاَّ اللّٰهُ "
"Und Gott (Allah) kennt das Richtige وَاللّٰهُ اَعْلَمُ بِالصَّوَابِ "
{"Ich bitte bei Gott um Verzeihung wegen meiner Fehler und Nachlässigkeiten, Versehen und Irrtümer. Dank sei Gott (Allah) für das Geschenk des Glaubens und des Qur'ans so viele Male wie das Ergebnis der Multiplikation der Sekunden und der Minuten meines Lebens im Diesseits, im Grabe und im Jenseits mit der Anzahl der Worte der Risale-i Nur, die gelesen und geschrieben werden und sich in der Luft wieder verkörpern.}
{"Oh Gott (Allah)! Friede und Segen sei über Mohammed, seiner Familie und seinen Gefährten auch so viele Male. Erbarme Dich unser und der Schüler des Lichtes auch so viele Male. Amin. Lob sei Gott (Allah) dem Herrn der Welten (Rabbi l'alemin).}
{"Gepriesen seist Du! Kein Wissen besitzen wir, außer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise (Alimu l'Hakim).}
- Sure 2,32-