Wir Schüler des Lichtes (Nur şakirdler), die wir uns durch unsere privaten Dienste (hizmet) um unseren Meister (Üstad) und auf unserem gemeinsamen Weg (meslek) {gemeint ist die RN (A.d.Ü.)} kümmern, haben mit Politik (siyaset) nichts zu tun. Da aber die Demokraten hinsichtlich der Veröffentlichung der Licht-Abhandlungen (Nurların neşrine) tolerant sind und sich an den Schikanen (zulümler), mit denen man schon seit langem die Lichter zu behindern (Nur'un men'i) versucht, nicht beteiligen, haben wir im Interesse (hatır) der Demokraten unsere Aufmerksamkeit (alâkadar) auf die Wahlen (seçimler) gerichtet. So war denn wie beim vorigen so auch dieses Mal ein großer Beitrag (epey) der Nurcus zugunsten (faide) der Demokraten. Während der ehemalige Justizminister (Adliye Vekil) Hüseyin Avni und der Abgeordnete (meb'us) aus Senirkent Tahsin Tola, die so viel für unseren Meister (Üstad) und für die Lichter (Nurlar) getan hatten (en ziyade faidesi), vor allen anderen (herkesten ziyade) die Wahl hätten gewinnen können (kazanmak), konnten sie sie doch nicht gewinnen, was uns denn auch sehr betrübt (müteessir) hat. Und das haben wir auch unserem Meister (Üstad) mitgeteilt. Dieser sagte uns dann:
Seid unbesorgt (müteessir)! Wir alle zusammen müssen sie gemeinsam beglückwünschen (tebrik). Denn innerhalb von zwei Jahren haben sie der Regierung (hükûmet), dem Land (vatan) und dem Volk (millet), der Religion (din) und der öffentlichen Sicherheit (asayiş) gleich wie in fünfzig Jahren gedient (hizmet). Dafür ist ein sicherer Beweis (delil-i kat'î) der, dass er wunderbarerweise (kerametkârane) genau in der gleichen Zeit, in der ich mir die Freigabe (kurtulması) des Wegweisers (Rehber) für die Jugend wünschte (arzu), ohne ihn darum zu bitten (müracaat), befahl (emir), uns die zweihundert Exemplare des Wegweisers, die in Beschlag genommen worden (müsadere) waren, wieder zurückzugeben (iadesi). Dadurch konnten zweihunderttausend Leute aus dem Wegweiser ihren Nutzen (istifade) empfangen; und sie beteten (dua) auch für ihn. Durch den einflussreichen (ehemmiyet) Einsatz von Tahsin Tola konnte der Sammelband "Worte (Sözler)" in Ankara ganz offiziell (resmen) gedruckt werden. Dadurch hatte er sowohl für die öffentliche Sicherheit (asayiş), als auch für die "Demokrat"-Partei, für dieses Land und sein Volk (vatan ve millet) einen so hohen Beitrag geleistet wie in hundert Jahren Dienstzeit als Abgeordneter (meb'usluk).
Was Hüseyin Avni und Tahsin Tola bis jetzt geistig (manevî), wahrhaftig (hakikî), für ihre Ewigkeit und das Leben im Jenseits (bâki ve uhrevî) gewonnen haben, wäre bereits genug (yeter). Mit dem Anspruch darauf, noch ein, zwei Jahre als Beamter und Abgeordneter (memuriyet ve meb'usluk) zu arbeiten, sollen sie ihre einem beständigen Diamanten (bâki elmas) gleichenden Dienste nicht gegen zerbrechliche, vergängliche Glasperlen (fâni şişe) eintauschen. Dazu beglückwünsche (tebrik) ich sie. Auch ihr sollt sie dazu beglückwünschen und für sie beten (dua). Ich hätte mir sogar gewünscht, dass Tahsin Tola* nochmals zum Abgeordneten (meb'us) gewählt würde, damit er den Lichtern dienen (Nurlar hizmet) kann. Sein bisheriger Dienst reicht (hizmeti kâfi) jedoch bereits aus. Er hat das Tor geöffnet. Mehr braucht er nicht zu tun (ihtiyaç kalmadı)."
Anmerkung: Unser Meister sagte: Er muss zwar seinen gewissen monatlichen Lohn (mikdar banknot) entbehren, weil er in dieser Welt (dünya) kein Abgeordneter (meb'us) mehr ist. Durch die Veröffentlichung (neşriy) des Sammelbandes "Worte (Sözler)", die unter seinem Einfluss (hizmet) zustandekam, haben Millionen Menschen daraus ihren Nutzen gezogen. Von dem Teil, den ich selbst davon habe, und der mir fünfzigtausend Lira wert (faide) ist, würde ich ihm gerne eine solche Summe (azîm bir yekûn) geben, wenn ich sie nur hätte. Müsste man diesen Sachverhalt (hakikat) heute aufmerksam in Betracht (nazar-ı dikkat) ziehen, würde dieser Sachverhalt (hakikat) nicht in Betracht gezogen (nazar), wenn er wieder als Abgeordneter (meb'us) gewählt würde. Daher soll er nicht traurig (müteessir) sein, wenn er durch die Taschenspielereien (parmagıyla) einiger atheistischer Gewaltherrscher (dinsiz zalimler) nicht gewählt werden konnte (kazanmadıgından).
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}