Seit fünf Jahren mache ich gelegentlich um einer Atempause (teneffüs) willen in der Umgebung von Emirdag eine Rundfahrt mit einer Kutsche (fayton). Erstaunlicherweise erwiesen mir einige noch ganz kleine Kinder, etwa zwischen ein bis sieben Jahren alt, mehr Sympathie (alâka) als Zuneigung (iştiyak) zu ihren eigenen Eltern, liefen zu meiner Kutsche und hielten meine Hand fest. Ja es passierte sogar ein, zwei Mal, dass eines von ihnen unter die Kutsche rutschte und wunderbarerweise (hârika) ohne Schaden zu nehmen davonkam.
Sogar Kinder von ein, zwei, drei Jahren, die mich noch nie zuvor gesehen hatten, liefen barfuß zwischen den Dornen hindurch zu meiner Kutsche, erwiesen mir wie erwachsene Männer ihren Respekt (temenna) und baten mich, meine Hände küssen zu dürfen. Über solche Vorfälle waren sowohl ich als auch meine Mitbrüder und auch andere erstaunt, die das sahen. Diese Vorfälle ereigneten sich nicht speziell in einem besonderen Stadtteil, sondern überall; ja sogar auf den Dörfern wiederholten sich diese Vorfälle.
Durch eine intuitive Wahrnehmung (hatıra-i hakikat), die mich jedoch keineswegs täuscht, sind ich und meine Gefährten zu der Überzeugung gelangt, dass diese unschuldige Schar hinsichtlich ihrer Unschuld durch eine Art Vorgefühl, das man auch als eine natürliche Führung (sevk-i fıtrî) bezeichnen könnte, obwohl ihr Verstand und ihre Vorstellungskraft (akıl ve fikir) das noch gar nicht begreift, dass die Risale-i Nur in diesem Land für unschuldige Kinder im Allgemeinen und diese Kinder hier im Besonderen einmal von großer Bedeutung sein wird, sodass sie durch dieses unschuldige Gefühl in Anbetracht der Bedeutung der Risale-i Nur als ihrem Sprachrohr mit einem Flehen mehr als nur einer kleinen Bitte zu ihrer Mutter liefen.
Wir spüren auch durch eine Art Vorgefühl (hiss-i kabl-el vuku'), dass aus diesen kleinen, unschuldigen Kindern (küçük masum) einmal große Nurcus hervorgehen und aufrichtige Schüler des Lichtes (Nur) werden, weswegen sie diese Haltung zeigen.
Ich habe diese Art ganz kleiner Unschuldiger, da ich selber keine Kinder habe, alle gemeinsam als meine geistigen Kinder (evlâd-ı manevi) in meine Gebete mit eingeschlossen. So erwähne ich denn jeden Morgen in meinen Gebeten auch sie zusammen mit den Schülern des Lichtes (Nur talebe). Zudem ist der Grund, einen einjährigen Unschuldigen (masum) von ihnen einem vierzigjährigen, gleichgültigen Mann (lâkayd bir adam) vorzuziehen, der, dass diese Sündlosen (günahsız) ein solch inniges Interesse (samimî bir alâka) zeigen. Darin liegt mit Sicherheit eine Wahrheit, die sie leitet (sevk eden bir hakikat). Aus diesem Grund (cihet) entgegne ich ihre Begrüßung ebenso ernsthaft (ciddî), wie ich auch Erwachsene begrüße (temenna).
Sowohl wegen ihrer Unschuld (masumiyet), als auch aufgrund dessen, dass sie einmal (ileri) echte Nurcus werden, sagte ich ihnen in dem Gedanken, dass ihre Gebete (dua) für mich angenommen werden (hakkımda makbul): "Da ihr nun einmal meine geistigen Kinder (evlâd-ı manevi) geworden seid, bete ich jetzt auch für euch. Da ihr auch ohne Sünde seid, werden eure Gebete (dua) für mich, wolle es Gott (inşâallah), auch angenommen (makbul). Ihr sollt auch für mich beten (dua), denn ich bin sehr krank (hasta)." So hatte ich ihnen immer gesagt. Ich und die Mitbrüder neben mir sind aufgrund starker Hinweise (kuvvetli bir ihtimal) zu der Überzeugung gelangt, dass diese unschuldigen kleinen Kinder des türkischen Volkes (millet), das ein tapferer Bannerträger (kahraman bayraktar) der İslâmiyet ist, als auch seine Jugendlichen, während einmal durch die Intrige der Atheisten einige Schulen (mektebler) eröffnet wurden, um die Jugendlichen (gençler) nach Art der Bolschewisten auszubilden (terbiye) und durch diese später umfunktionierten Schulen die Jugendlichen ins Verderben (gençleri ifsada) zu stürzen, nun aufgrund eines erleuchteten Erwachens (nuranî bir intibah) intuitiv (hiss-i kabl-el vuku') von den Lichtern ihren Unterricht (Nurlardan ders) bekommen und gegen dieses Übel (bela), von dem auch die Jugendlichen betroffen sind, vortreten und - wolle es Gott (inşâallah) - diese Kleinen nun vor dem Übel des Atheismus gerettet werden. Als einen Hinweis (işaret) darauf zeigen sie bereits heute ihre denkwürdige Haltung (acib vaziyet).
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist. (Sure 17,44) Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}
Meine lieben getreuen Mitbrüder und Schüler des Lichtes (Nur şakirdleri) in der geistigen Medreset-üz Zehra!
Als ich nach Isparta kam, habe ich erfahren (haber), dass in Isparta eine Schule für Vorbeter und Prediger (İmam-Hatib) eröffnet werden soll. Da die meisten der Schüler (talebe), die in dieser Schule eingeschrieben (mektebe kaydolacak) werden, Nurcus sind, ist mir eine Intuition in mein Herz (kalb) eingegeben worden, in der Vorstellung (fikr), dass in der Umgebung dieser Schule (mektebin civarı) in einer inoffiziellen (gayr-ı resmî) Form eine Nur-Medrese eröffnet wird und diese Schule (mekteb) dadurch zu einer Art Medrese-i Nuriye wird. Nach ein, zwei Tagen verbreitete sich in der Umgebung die Nachricht (şâyi'), ich wolle da Unterricht (ders) erteilen. So kamen denn Scharen von Männern und Frauen (rical ve nisa kafileleri) aus der ganzen Umgebung (etraf), um meinen Unterricht zu hören, wodurch mir klar wurde: wenn eine solche - und sei es auch nur halboffizielle (nim-resmî ve umumî) - Medrese-i Nuriye eröffnet wird, werden dermaßen viele Menschen kommen und ein solcher Andrang (kalabalık ve tehacüm) entstehen, dass alles andere unmöglich (kabil) werden würde. Wie in der Zeit, als wir noch in Afyon zu Gericht (mahkeme) gegangen waren, würden möglicherweise (ihtimal) sehr viele unnötige Versammlungen (lüzumsuz içtimalar) stattfinden, weswegen ich mich von dieser Eingebung (ihtimal) abgewandt habe. Diese zweite Wahrheit (hakikat) wurde mir ins Herz (kalb) eingegeben. Die Wahrheit (hakikat) ist aber die Folgende:
Jedermann, der in seinem Haus (hane) vier, fünf Kinder hat, sollte sein Haus in eine kleine Medrese Nuriye verwandeln. Wenn er es nicht hat und wenn er allein lebt, sollte er mit drei, vier guten Freunden (çok alâkadar) aus seiner Nachbarschaft eine Gemeinschaft bilden und ein Haus mit dieser Gemeinschaft (heyet) in ihr als eine kleine Medrese-i Nuriye betrachten (ittihaz). Wenn sie sich wenigstens in der Zeit, in der sie keine Arbeit oder sonstige Verpflichtungen (vazifeler) haben, sei es auch nur fünf oder zehn Minuten, mit der Risale-i Nur beschäftigen (meşgul), gemeinsam in ihr lesen, zuhören oder daraus abschreiben, werden sie den Segen und die Würde (sevablarına ve şereflerine) der wahren Schüler der Wissenschaft (hakikî talebe-i ulûmun) empfangen, wobei sie auch noch die fünferlei Arten von Gottesdienst (ibadet) erlangen, die in der Abhandlung über die Wahrhaftigkeit (İhlas Risalesi) bereits beschrieben wurden. Wie bei den wahren Schülern der Wissenschaft (hakikî ilim talebeleri) können ihre alltäglichen Arbeiten (âdi muameleleri), um ihren Lebensunterhalt (maişet) sicherzustellen (temin), als eine Art Gottesdienst (ibadet) gelten, so wie mir dies ins Herz eingegeben (kalbe ihtar) wurde, was ich auch allen Mitbrüdern kundtun (beyan) möchte.
{"Der Beständige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}
Meine lieben getreuen Mitbrüder!
Erstens: Aus ganzem Herzen und tiefster Seele (ruh u canım) beglückwünschen wir euch (tebrik) zu eurem Dienst (hizmet) am Qur'an und am Glauben (iman). Diesen Brief übersenden wir euch nun, um in der Art einer gegenseitigen Beratung (meşveret) eure Meinung (re'y) über einen feinsinnigen Sachverhalt (ince mes'ele) zu erfahren. Erscheint euch das so angeraten (münasib)? Wenn nicht, könnt ihr ihn auch korrigieren (ıslah).
Zweitens: In der Risale-i Nur wird der Beweis (isbat) erbracht, dass genau in dieser Ungerechtigkeit (ayn-ı zulüm) der Menschen das göttliche Vorherwissen (kader-i İlahî) noch gerecht (adalet) handelt, wenn die Menschen aus verschiedenen Gründen ungerecht urteilen (haksız zulmeder) und jemanden ins Gefängnis (hapis) werfen. Das göttliche Vorherwissen (kader-i İlahî) handelt jedoch aus einem ganz anderen Grund gerecht (adalet) mit genau dieser Gefängnisstrafe und verurteilt ihn (mahkûm) aufgrund seines tatsächlich begangenen Verbrechens (hakikî bir suça) zu dieser Gefängnisstrafe. Ein erstaunliches Beispiel (acib bir misal), das nun gerade diese Tatsache zeigt (bu hakikatı gösteren), von der ich selbst betroffen bin, ist Folgendes: seit achtundzwanzig Jahren führen sie in verschiedenen Städten (vilayet) und Gerichtsprozessen (mahkeme) als den Grund, dessentwegen sie mich zur Verantwortung (mes'uliyet) ziehen, mich zu einer Gefängnisstrafe (mahkûmiyet) verurteilen und einsperren (mahbusiyet) wollen u.f.dgl. brutale Schikanen (zalimane işkence) und Strafen (ceza), als mein von ihnen angeführtes Verbrechen (mevhum bir suç), für das sie jedoch gar kein Indiz (emare) finden konnten, Folgendes an: sie sagen:
"Said will die Religion (din) für seine eigene politische Zielsetzung instrumentalisieren (siyasete âlet yapmak ister) und tut das auch." Sie konnten jedoch für diese ihre Behauptung (dava) in meinem neuen dreißigjährigen Leben voller Schikanen (musibetli yeni hayatımda) und in meinen dreißig umfangreichen Sammelbänden (mecmua) zur Bestätigung ihrer Beschuldigungen (suç) keinen einzigen Beweis (delil) finden. Tatsächlich aber ist es in diesen Dingen (mes'ele), da nun einmal das Gericht (mahkeme) nichts finden konnte, wofür es mich zur Verantwortung (mes'ul) hätte ziehen können, ein ganz und gar dem Gesetz (kanun), der Vernunft (akl) und der Justiz (âdet) zuwiderlaufender Zustand (muhalif bir halet), wenn andere Gerichte (mahkeme) dieselbe Angelegenheit beharrlich (musırrane) als Anklagepunkt (esas) festhalten. Stattdessen verstecken sich jedoch diejenigen, welche die Politik für ihren Atheismus missbrauchen (siyaseti dinsizlige âlet), hinter diesen Anschuldigungen (ittiham) gegen uns als einen Schleier für sich selbst (bir perde olarak). Zudem ist mein sechzigjähriges Leben für die Wissenschaft (hayat-ı ilmiye), welches in Anbetracht des Dienstes am Glauben (dine hizmet) in Beziehung steht, ein sicheres Zeugnis (hüccet) und ein Beweis (delil), welcher die Gewissheit gibt, dass ich mich in der Politik (siyaset), in der Welt (dünya) und angesichts aller gesellschaftlicher Strömungen (içtimaî cereyanları), mit denen ich während meines ganzen Lebens (hayat) in Berührung gekommen bin, nach dem Prinzip (düstur) verhalten habe, ein Diener (hizmetkâr), ein Werkzeug (âlet) und ein Gefolgsmann (tâbi') der Religion (din) zu sein. Auch vor den Gerichten (mahkeme) habe ich sowohl behauptet (dava) als auch bewiesen (isbat), dass ich - geschweige denn die Religion für politische Ziele zu instrumentalisieren (dini siyasete âlet yapmak) - noch nicht einmal eine einzige Wahrheit des Glaubens (hakikat-ı imaniye) für das Königreich der Welt (dünya saltanatı) austauschen will. Obwohl ich dies bereits anhand sicherer Zeugnisse bewiesen habe (kat'î delillerle isbat ettigim), hält ein Teil der Justizbeamten und Politiker (adliye memurları ve siyasî adamlar), die eure hohen Ämter besetzt haben (makamınızı işgal eden), diese erstaunliche, einem Aberglauben (acib hurafe) gleichende, in zwanzig Aspekten der Wahrheit (hakikat) in wahnsinniger Weise (divanecesine) derart zuwiderlaufende (muhalif) Angelegenheit für eine Tatsache (hakikat). Den wahren Grund (hakikî sebeb) dafür, dass man mir dafür seit achtundzwanzig Jahren Gewalt (zulmettikler) antut, habe ich dieser Tage erkannt. Und der Grund dafürt ist Folgender: In diesem von einem Egoismus geprägten Zeitalter (enaniyetli zaman) ist meine größte Gefahr (tehlike) für den Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye) und besteht meine größte Schuld (suç) und mein geistiges Verbrechen (manevî cinayet) darin, dass ich in dieser Zeit meinen Dienst (hizmet) am Qur'an zum materiellen und ideellen Werkzeug (maddî ve manevî âlet) meiner Vervollkommnung und Entwicklung (kemalâtıma ve terakkiyat) gemacht habe. Lange Jahre hat mir mein Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye), den ich ohne es zu wollen, weil ich mich ja dadurch geistig wie körperlich entwickeln und vervollkommnen (maddî ve manevî terakkiyat ve kemalât), vor Strafen und Höllenqualen retten (azabdan ve Cehennem'den kurtulmak), ja auf diese Weise sogar ein Werkzeug (vesile) zur Erlangung der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebediye) gewinnen wollte oder als Mittel (âlet) zu irgendeinem Zweck (maksad) gebrauchen, als ein gewaltiges geistiges Hindernis (kuvvetli, manevî bir mani') im Weg gestanden. Darüber war ich denn ganz und gar verblüfft.
Ein geistiger Rang (manevî makamat), wie er einem jeden so angenehm ist und die jenseitige Glückseligkeit (uhrevî saadet), wie man sie durch gute Taten (a'mal-i sâliha) erlangt, und sich dahin auf den Weg zu machen, wie es jedem mit Recht (hakki) zusteht, hat mich, obwohl es doch niemandem in irgendeiner Weise schadet, in meinem Geist (ruh) wie in meinem Herzen (kalb) behindert. So wurde mir gezeigt, wie außer dem Wohlgefallen Gottes (Rıza-yı İlahî) die ganz natürliche (fitri) Führung im Dienste der Wissenschaft (vazife-i ilmiye = Lehrtätigkeit) einzig und allein Sache des Dienstes im Glauben (imana hizmet) ist. Denn jetzt, wo in heutiger Zeit die Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye) nicht zu anderen Zwecken instrumentalisiert werden und von nichts abhängig sein dürfen, sondern auf eine ganz natürliche Weise (ubudiyet) die Unwissenden, die das Bedürfnis haben, sie kennenzulernen, auf eine wirksame Art unterweisen, sodass im Wirrwarr dieser Welt (dunya) der Glaube (iman) gerettet und auf diese Weise den verstockten Herzen eine feste Überzeugung gegeben wird, d.h. auf eine Weise, die nicht für andere Zwecke instrumentalisiert wird, so wie dies notwendig ist, um den Qur'an unterrichten (ders) zu können, kann durch (eine Wahrheit) die den Irrtum (dalalet) eines absoluten, hartnäckigen und verbohrten Irrglaubens (küfr-ü mutlak) bricht, einem jeden eine solch absolute Überzeugung gegeben werden. Zu dieser Überzeugung aber kann eine Persönlichkeit in heutiger Zeit, unter diesen Umständen, unter den augenblicklichen Bedingungen nur heranreifen, wenn sie weiß, dass der Glaube (din) zu keinerlei persönlichen, diesseitigen wie jenseitigen (uhrevî ve dünyevî), materiellen wie immateriellen (maddî ve manevî) Zwecken missbraucht werden darf. Andernfalls wird eine Persönlichkeit, die gegen die Anhänger und die Gemeinschaft, aus der diese abscheuliche geistige Körperschaft (şahsiyet-i maneviyesi) hervorgeht, aufstehen will, auch befände sie sich auf der obersten geistigen (manevi) Sprosse, dennoch diese Zweifel nicht ganz und gar ausräumen. Denn die Seele (nefs) und das Ego (ene) könnten zu dem Verbohrten, der zum Glauben (iman) übertreten will, sagen: "Diese Person hat uns mit ihrer Genialität, ihrem staunenswerten Rang (makam) getäuscht." So sagen sie (zu ihm) und der Zweifel in seinem Inneren bleibt.
Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk) sei Tausende Male Dank dafür, dass mich seit achtundzwanzig Jahren unter der Beschuldigung, die Religion (din) für meine eigenen politischen Ziele instrumentalisieren zu wollen, göttliches Vorherwissen (kader-i İlahî), ohne dass ich es wollte, durch eine grausame menschliche Hand in lauterer Gerechtigkeit (mahz-ı adalet) ohrfeigen ließ, damit ich den Glauben (din) nicht in irgendeiner persönlichen Weise für andere Zwecke instrumentalisieren solle, und mich ermahnt und zu mir gesagt hat: Hüte dich! Missbrauche nicht die Glaubenswahrheiten als Instrument für deine eigenen persönlichen Interessen, damit diejenigen, die des Glaubens (iman) bedürfen, verstehen können, dass hier allein die Wahrheit (hakikat) zum Ausdruck kommt und die irrigen Vorstellungen der Seele (nefs) und die Einfüsterungen des Teufels (şeytan) aufhören und verstummen müssen.
Obwohl Tausende Gelehrte (alim) die gleichen Wahrheiten (hakikat) wie die Risale-i Nur in Hunderttausenden von Büchern in einer noch weit prägnanteren Sprache verbreiten, können sie dennoch dem völligen Unglauben (küfr-ü mutlak) nicht Einhalt gebieten. Auch die Feinde bestätigen, dass die Risale-i Nur aufgrund des obenerwähnten Geheimnisses in gewisser Weise so erfolgreich ist. Das also heißt, dass die Lichter im Kampf gegen den völligen Unglauben (Küfr-ü mutlak) unter derart schwierigen Umständen diese Arbeit erledigen, was jeder sehen kann. Also erwächst die Kraft der Lichter aus diesem gewaltigen Geheimnis. Deswegen erhebe ich aus ganzem Herzen und tiefster Seele wegen dieser leidvollen Schikanen seit achtundzwanzig Jahren keinen Anspruch auf mein Recht (hakkımı helâl).
Zu dem gerechten Schicksal (Âdil kadere) aber sage ich: ich habe doch den von Dir empfangenen zärtlichen Klaps verdient. Wäre ich stattdessen, wie jeder andere, den um Gotteswillen durchaus erlaubten und völlig ungefährlichen segensreichen Weg gegangen, und hätte meine Gefühle nicht ganz und gar aufgegeben, um mich an einer Fülle materieller und ideeller (maddî manevî) Güter zu erfreuen, hätte ich diese große geistige Kraft (manevî kuvveti) im Dienst am Glauben (iman) verloren.
So ist es ein erstaunliches Beispiel dieser Kraft (kuvvetin bir acib nümune), dass jemand ein Buch einiger Persönlichkeiten (zâtlar) über Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye) gelesen und - obwohl ich unter ihnen nur ein gewöhnlicher Schüler (edna bir talebe) sein könnte - auch eine Seite aus der Risale-i Nur gelesen hat und sodann sagte (ikrar), dass er durch eine Seite aus der Risale-i Nur seinen Glauben noch weiter gestärkt (imanını kurtardı) hat.
{"Der Beständige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}
Unser Meister (Üstad) sagt: In der Verschiebung (te'hir) unserer Verhandlungen (mahkemeler) liegt auch etwas Gutes (hayır). Die Verwandlung aller Strapazen (zahmet), die den Lichtern und den Nurcus (Nur ve Nurcular) angetan werden, in Segnungen (rahmet) halten bis heute an und zeigen, dass auch in dieser letzten Verschiebung (te'hir) viel Gutes (hayırlar) liegt. Es wäre möglich (ihtimal), dass eines davon das Folgende ist:
In der islamischen Welt (âlem) des Auslands beginnen die Lichter (Nur) einen bedeutenden Einfluss (tesir) auszuüben. Sie werden allgemein bekannt (inkişaf) und verbreitet (intişar), und die Politiker hier im Lande (buranın siyasîler) zeigen die Neigung (meyli), sich Europa zuliebe (rüşvet) in gewissem Grade zu europäisieren, wie man das bereits im Ausland vermutet (hariçte zannedilmek). Mit dem Beschluss zur vollständigen Freigabe des Lichtes (Nur'un serbestiyet-i tâmmesi) durch die Gerichte (mahkemeler) würde die wahrhaftige Aufrichtigkeit der Lichter (Nurların hakikî ihlası) in der islamischen Welt (âlem) des Auslands derart ins Zwielicht (şübhe) geraten, als würden die Nurcus nun entweder gezwungenermaßen gute Miene zum bösen Spiel (riyakârlıga mecbur) machen oder diejenigen, welche die Meinung (fikr) vertreten, sich dergestalt zivilisieren (medenîleşmek) zu wollen, nicht kritisieren (ilişmiyor) und sich so als schwach (za'f) erweisen. So wäre dies ein großer Schaden (zarar) für den Wert des Lichtes (Nur'un kıymeti). Deswegen kann diese Verschiebung (te'hir) derartige Verdächtigungen (evham) beseitigen. Und sie beweist (isbat), dass sie seit dreißig Jahren vor allen, die sich den Kennzeichen der İslâmiyet (şiar) entgegenstellen (muhalif), nicht ihr Haupt beugen (baş egmiyorlar) werden.
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. "}
Unser Meister (Üstad) hat in Form von Notizen zu uns gesprochen und die haben wir dann zu Papier gebracht (kaleme aldık).
Es wurde notwendig (lâzım), die Themen (mahiyet) dieser beiden Verhandlungen (mahkeme) in diesem Jahr zu erläutern (beyan). Hier nun das, was die hiesige Verhandlung betrifft:
Vor fünfzig Jahren hatte ich einen Hadith über Sufiyan und die Schirmmütze (şapka) ausgelegt. Später haben dann die Gerichte (mahkeme) dies zu ihrem Diskussionsthema (medar-ı bahis) gemacht, als handle es sich um einen Angriff (tecavüz) gegen einen Kommandanten. Das Gericht in Afyon hat als Begründung für die Schwere meiner Bestrafung (ceza) diesen Angriff (tecavüz) mit der folgenden Auslegung (mana) angeführt: Nehmen wir einmal an (faraza), ich hätte sie gerade verfasst und dieser Kommandant wäre noch am Leben (sag). Obwohl hundert Jahre lang hundert Millionen Muslime unter der Herrschaft der Briten, die in ihrem Glauben und in ihrem Regime fanatisch (mutaassıb) sind, sowohl das Regime der Briten, als auch deren Glauben (din) abgelehnt haben (inkâr), konnten die Justizämter sie nach dem Gesetz (kanunen adliyeler) in dieser Hinsicht nicht zur Verantwortung (medar-ı mes'uliyet) ziehen. Des Weiteren bekommen heute die Führer der alten Partei (lider), die - angenommen - ein Drittel des Ansehens dieses Kommandanten hätten (und sie vielleicht genauso Kommandanten sind wie er), von den heutigen Zeitungen (ceride) zwanzigfach stärkere Ohrfeigen als diese eine Ohrfeige (tokat), die jener Kommandant durch meine Auslegung einer Hadith angeblich bekommen hätte. Sie werden aber nicht deswegen zur Verantwortung (medar-ı mes'uliyet) gezogen. Sie laufen vielmehr frei (serbest) herum. In Wirklichkeit hatte ich wohl den Stein einer Hadith vor fünfzig Jahren geworfen. Nach zwanzig Jahren hat ein Kommandant seinen Kopf dagegen gehalten und sein Kopf wurde dabei verletzt. Er ist bereits gestorben und tot und seine Beziehung zur Regierung (alâkası hükûmet) und zur Welt abgebrochen. Während aber nun die Zeitungen mit ihrer Kritik die Führer der alten Partei, die jetzt Abgeordnete (meb'us) oder Beamte (memur) sind und mit der Regierung in Verbindung (alâka) stehen, zehn, ja sogar hundertfach stärker angreifen als diese eine Ohrfeige, welche die Risale-i Nur versetzt, verbreiten sie sich auch weiter ungehindert (serbest cerideler intişar).
Was aber die Beschlagnahme (müsadere) unserer Bücher betrifft (mahiyet), so ist diese sogenannte Ohrfeige (tokat) nur auf ein, zwei Seiten eines einzigen Buches aus hundertdreiundreißig Büchern der Risale-i Nur besprochen (bahsetmiş) worden. Deswegen hundertdreißig Bücher in Beschlag zu nehmen würde heißen, dass man wegen des Verbrechens (hata) eines einzigen Mannes hundertdreißig Männer bestrafen (ceza) wolle, was eine einzigartige, vom Hass erfüllte Ungerechtigkeit (acib gaddarane zulüm) wäre. Dass die Bücher in den Bibliotheken (kütübhaneler) und in den Buchhandlungen (kitabçılar), die von Hand zu Hand gehen (ellerde gezen) und besonders die Bücher der Atheisten (dinsizler), der Glaubenslosen (mülhidler), der Gottesleugner (zındıklar) und der Kommunisten, die gegen Land und Glaube (vatan ve din) verfasst sind, ja sogar das Buch von Dr. Dozi, das sich vom Anfang bis zum Ende gegen die İslâmiyet richtet, überall frei zugänglich (ellerde gezmesi) sind, zeigt, dass die Beschlagnahme (müsadere) der Risale-i Nur von der Erde bis zum Himmel (yerden göge) eine ungerechte Handlung (haksız bir zulüm) und eine Art Hinterhalt (gadir) ist.
Denn obwohl die Risale-i Nur in den meisten bedeutenden Zentren (mühim merkez) der islamischen Welt (âlem) seit diesen achtundzwanzig Jahren und in diesem Land (vatan) in den Händen der Gelehrten (ülema) im Umlauf ist, widersprach ihr kein einziger Gelehrter (âlim) und kein Philosoph. In den Verhandlungen (mahkeme) und von den Politikern (siyasi) wurden nur zwei Punkte kritisiert (mes'eleye ilişmiş), nämlich der über die Verhüllung (tesettür) der Frau und der andere wegen jenes Kommandanten, der in der Endzeit (âhirzaman) eine Schirmmütze auf seinen Kopf setzen und andere gewaltsam (cebren) dazu zwingen werde, auch so eine aufzusetzen. Später haben vier, fünf Gerichte uns bezüglich dieser Themen (mes'ele) und noch weiterer Themen frei (beraet) gesprochen. Die Risale-i Nur dennoch in Beschlag (müsadere) zu nehmen, als wollte man wegen dieser ein, zwei Seiten zwanzigtausend Seiten beschlagnahmen und verbieten (mes'ul ve mahkûm), würde diesem Beispiel (misal) gleichen.
Nicht wegen eines unberechtigten (haksız), sondern wegen des berechtigten Angriffs (haklı taarruz) eines Mannes gegen einen anderen Mann, was aber andere nicht als einen Grund zur Anklage (medar-ı mes'uliyet) betrachten, auch fünf Gerichte (mahkeme) nicht für ein Verbrechen (cinayet) hielten, also wegen dieser nur angenommenen Schuld (mevhum suç) genau so wie man zwanzigtausend Männer für schuldig erklärt hätte (suçlu yapmak gibi), zwanzigtausend Seiten des Lichtes (Nur sahifeleri) wegen ein, zwei Seiten in Beschlag (müsadere) zu nehmen und viereinhalb Jahre in Afyon unter Verschluss (hapsetmek) zu halten, ist ein Fehler (hata), ein Verbrechen (cinayet), das hundertfach mehr als dieser Angriff (taarruz) ist, und auch ein Attentat (sû'-i kasd) auf dieses Land (vatan).
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}
Meine lieben getreuen Mitbrüder!
Erstens: Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk) sei Hunderttausendmal Dank, dass ihr die geistige Wahrheit (manevî hakikat) der Medreset-üz Zehra, die seit fünfundfünfzig Jahren mein Ideal (gaye-i hayalim) und das Ziel (netice) meines Lebens (hayat) ist, die Säulen (erkânlar) dieser Medreset-üz Zehra vollständig zum Ausdruck bringt.
Zweitens: Da ich mich wegen der schweren Krankheit (Şiddetli hastalık) und anderer Gründe (sebeblerin tesiriyle) nicht mit meinen Nurcubrüdern unterhalten (konuşmak) kann, daher also dieser Unterhaltung entbehren (musahabeden mahrum) muss, beauftrage (tevkil) ich euch, den Unterricht (ders), den der Neue Said in der Qur'an-Medrese der Risale-i Nur gehalten hat, und auch die "Predigt in Damaskus (Hutbe-i Şamiye)" des Alten Said, samt Anhang (zeyil), u.dgl. Lektionen und Ansprachen (dersleri ve konuşmaları), die er in der Medrese des gesellschaftlichen Lebens (hayat-ı içtimaiye) gehalten hat, anstelle dieses eures armen Bruders mit meinen Mitbrüdern zu besprechen, die ich doch gerne mag (müştak).
Drittens: Ich spreche dem Kreis des Lichtes (daire-i Nuriye) mein Beileid (ta'ziye) zum Tode (vefat) des seligen Vaters (merhum pederi) von Tahiri, der eine kleine Medrese-i Nuriye in seinem eigenen Heim (kendi hanesi) errichtete und ihm einen tapferen (kahraman), reinen (has) und aufrichtigen (hâlis) Verbreiter des Lichts (Nur naşiri) wie Tahiri geschenkt hatte, sowie auch all seinen Verwandten (akraba), sowie auch der Provinz Isparta mit all denen im Kreis des Lichtes (Nur dairesi) aus. Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk) über seiner Seele (ruh) so viele Segnungen (rahmet) austeilen, wie es Buchstaben des Lichtes gibt (Nur'un hurufları adedince), âmîn.
Viertens: Die Brüder in Inebolu haben von den gedruckten Exemplaren vom "Im Aufscheinen des Morgensterns (Zühretünnur)" dreihundert Exemplare als meinen Anteil (hesab) bestimmt. Ich habe zu ihnen gesagt: Hundertfünfzig Exemplare sollen nach Isparta und hundertfünfzig Exemplare zu mir gesandt werden. Sie sind inzwischen hier angekommen. Was ihr erhalten habt, könnt ihr mit den Exemplaren (mecmua) des Buches "Briefe (Mektubat)", die ihr mir als meinen Anteil geben wollt, abrechnen und insoweit ich euch noch etwas schuldig bin (borcum var), damit begleichen (hesab).
Fünftens: Ihr sollt meine Grüße (selâm) meinen Mitbrüdern im Irak, besonders aber dem Mausoleumswächter (türbedar) des Großen Meisters (Üstad-ı A'zam) in Bagdad, mitteilen (teblig) und ihm sagen, dass ich aus ganzem Herzen und tiefster Seele (ruh u canım), insoweit meine Gesundheit (hayat) es mir erlaubt, in diese Gegend (havali) reisen möchte (iştiyak).
{"Der Beständige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}
Meine lieben Mitbrüder!
Eines der bereits veröffentlichten (matbu) alten Werke des Alten Said habe ich gerade wieder in die Hand bekommen. Und ich habe es wieder interessiert und aufmerksam (merak ve dikkat) gelesen. Dabei ist mir der nun folgende Abschnitt in mein Herz (fıkra kalbe) gelangt. Insoweit es als richtig erscheint (münasib), soll es nun in dem Buch "Briefe (Mektubat)" hinten eingefügt werden.
Erstens: Es handelt sich um die Lektionen, die er im dritten Jahr nach der Deklaration der konstitutionellen Monarchie (Hürriyet) unter den Stämmen (aşairler) von Ertuş, besonders den von Küdan und Mamhuran unterrichtet (ders) hatte, um diese Stämme über die konstitutionelle Monarchie (meşrutiyet-i meşrua) nach der Scheriah richtig aufzuklären (bildirmek) und ihre Zustimmung zu gewinnen (kabul ettirmek), und die im Jahre 1329 (= 1913), also vor einundvierzig Jahren, in der Druckerei Ebuzziya gedruckt (tab'edilen) worden waren, die ich aber leider zwanzig, dreißig Jahre lang gesucht und nicht mehr gefunden hatte. Vor kurzem hat jedoch jemand ein Exemplar (nüsha) davon wiedergefunden und mir zugesandt. Ich habe mir daraufhin den Kopf des Alten Said ausgeliehen und es mit der Intuition (sünuhatıyla) des Neuen Said aufmerksam studiert (mütalaa). Da habe ich denn gesehen, dass der Alte Said mit einem erstaunlichen Vorgefühl (acib bir hiss-i kabl-el vuku') die materiellen und geistigen Vorfälle (vukuat-ı maddiye ve maneviye) bereits vorausgeahnt hat (hissetmiş), die sich erst heute, nach dreißig, vierzig Jahren ereignet haben. Es war, als ob er hinter dem Schleier (perde) der nomadischen, kurdischen Stämme (bedevi Ekrad aşair) diese Glaubenslosen (dinsiz), wahrhaftigen Nomaden (hakikî bedevi) und noch wirklich Rückständigen (hakikî mürteci), sozusagen die Verräter (hainleri), die in dieser Zeit den Schleier der Zivilisation (medenî perdesi) für sich als Maske benutzen und dieses Volk (millet) noch in seinen alten Gewohnheiten (âdetleri) gesehen hätte, das sie unter dem Deckmantel (perde) der Liebe für das Vaterland (vatanperverlik) wieder in die Zeit noch vor der Entstehung der İslâmiyet zurückführen wollten, sie angesprochen (konuşup) und auf den Kopf geschlagen hätte.
Zweitens: Ich habe in diesem bereits veröffentlichten Buch (matbu eseri) die Seiten 105 - 209 aufmerksam (dikkatle) gelesen. Damals, als ich diese Stämme (aşaire) noch unterrichtete (ders), muss ein bedeutender Gottesfreund (mühim bir veli) während des Frage- und Antwortwechsels (sualler ve cevablar) mit dabei gewesen sein. Ich wusste jedoch nichts davon (haberim yok). Er hat mir jedoch auf die folgende Weise heftig widersprochen (o makamda şiddetli itiraz etti) und gesagt:
"Du übertreibst (ifrat). Du hältst eine Utopie für die Realität (hayali hakikat). Und du beleidigst (tahkir) uns sogar. Denn es ist Endzeit (âhirzaman) und alles wird nur noch schlimmer (fenalaşacak)." Damals hatte ich in meinem inzwischen veröffentlichten Buch (matbu kitab) folgendermaßen geantwortet:
Warum sollte diese Welt, die doch für jedermann Fortschritt (terakki dünya) bedeutet, nur für uns allein eine rückschrittliche Welt (tedenni dünyası) sein?! Ja, wirklich? Ich werde nicht mehr mit ihnen reden, mich von ihnen abwenden und stattdessen zu den künftigen Menschen (müstakbeldeki insanlar) sprechen.
Oh Ihr, verborgen im Schoße jener großen Zeit (yüksek asrın arkasında gizlenmiş), die in dreihundert Jahren kommen wird, die Ihr das Wort des Lichts (Nur) schweigend hört und uns aus dem Unsichtbaren herüber (nazar-ı hafiyy-i gaybî) anblickt, Ihr Said, Hamza, Ömer, Osman, Tahir, Yusuf, Ahmed usw. Ich richte mein Wort (hitab) an Euch.
Ich spreche zu Euch aus den Bächen der Vergangenheit (mazi dereler), die Geschichte (tarih) genannt wird, über das drahtlose Telefon (telsiz telgraf) hinüber in Eure große Zukunft (yüksek istikbal) hinein. Was soll ich machen? Ich habe mich sehr beeilt und bin nun im Winter angekommen. Ihr werdet, wolle es Gott (inşâallah), in einem paradieses-gleichen Frühling (cennet-âsâ bir baharda) ankommen. Die Samen (tohumlar) des "Lichtes (Nur) ", die wir jetzt aussäen (ekilen), werden auf Eurem Boden aufgehen und blühen. So erbitte ich (rica) denn von Euch das Folgende: Ihr sollt unsere Gräber (mezar) besuchen, wenn Ihr kommt, um das Land Eurer Vergangenheit (mazi kıt'asına) zu besuchen. Und dann bekränzt den Wärter der Erde, die unsere Gebeine als Gäste (kemiklerimi misafir) aufgenommen hat, mit den Blumen eures Frühlings.
Das heißt, dass, wie bereits in der dreizehnten Hoffnung (Rica), der "Abhandlung für die Alten (İhtiyar Risalesi)" erklärt wurde, die Basisschule (mekteb-i ibtidaîsi) der Medreset-üz Zehra und meine Horhor-Medrese, die unter der auf einem einzigen Felsplateau (yekpare taş) errichteten Festung (kal'ası) der Provinz Van gestorben (vefat) sind und darauf hingewiesen (işaret) haben, dass alle Medresen in Anatolien geschlossen und auf diese Weise sterben (vefat) werden. Als ein großes Grabmal (mezar-ı ekber) unter vielen anderen ist diese mächtige Festung (azametli kal'a) in der Provinz Van als ein Mahnmal (alâmet) und zu einem Grabstein (mezar taşı) zu diesem gewaltig großen Grab (azametli mezar) geworden. Oh ihr, die ihr hundert Jahre später kommen werdet! Ihr sollt diese Burg (kal'a) mit der Medrese-i Nuriye bekränzen (çiçegini yapınız).
Ihr sollt die Medreset-üz Zehra, die zwar leiblich nicht wieder auferstanden (cismen dirilmemiş) ist, jedoch geistig überdauert (ruhen bâki) und in einer weitläufigen Gruppe (geniş bir heyette) noch weiter lebt (yaşayan), auch in einer materiellen Form (cismanî bir surette) wieder aufbauen. Der Alte Said lebte den größten Teil seines Lebens (ekser hayatı) in einer Wunschvorstellung (hayal) von dieser Medrese und schrieb in dieser bereits gedruckten Abhandlung (matbu risale) auf den Seiten 147-157 über wichtige Voraussetzungen (ehemmiyetli hakikatlar) einer solchen Gründung (tesisi) und die Bedeutung (faydalar) dieser Medreset-üz Zehra.
Ein gutes Vorzeichen (fâl-i hayırdır) ist, dass mit dem Ende der fünfundzwanzigjährigen Gewaltherrschaft (istibdadın kırılması), die so furchtbar war und so viele Medresen tötete, der Erziehungsminister (Maarif Vekili) Tevfik beschlossen hat, in der Provinz Van eine Medreset-üz Zehra unter dem Titel Orient (Şark) Universität zu erbauen (inşa) und sich der Staatspräsident (reis) Celal neben anderen wichtigen Plänen (mühim mes'eleler) überraschenderweise auch an dem Vorhaben (fikr) von Tevfik beteiligt, was zeigt (iştirak), dass sich das Wort und die Erwartungen (söz ve rica) des Alten Said von vor vierzig Jahren als wahr herausstellen werden.
Nun möchte ich drei Punkte (hakikat) bezüglich meiner Antwort vor fünfundvierzig Jahren erläutern (beyan).
Erster Punkt: Der alte Said hatte damals in einem Vorgefühl (hiss-i kabl-el vuku) zwei merkwürdige Vorfälle (acib hâdise) verspürt, die jedoch wie Wahrträume (rü'ya-yı sadıka) einer Auslegung bedürfen (tabire muhtaç). Wie man durch einen roten Schleier (perde) einen schwarzen oder weißen Gegenstand betrachtet und sie beide als rot erscheinen, so hat er auch durch diesen Schleier der islamischen Politik (siyaset) diese Gegebenheit (hakikat) betrachtet, wodurch die Erscheinung (suret) dieser Gegebenheit gewissermaßen verändert worden ist. Damals muss ein anwesender bedeutender Gottesfreund (veli) jedoch dessen Fehler (yanlışını) erkannt und ihm deswegen heftig widersprochen (şiddetle itiraz) haben. So besteht denn diese Gegebenheit (hakikat) aus zwei Teilen:
Erstens: In diesem Land (ülke) der Osmanen wird ein besonders glänzendes Licht (parlak nur) aufgehen. Sogar noch vor der Deklaration der konstitutionellen Monarchie (hürriyet) wollte er so oft seinen Schülern Trost (talebelere teselli) spenden, indem er sagte: "Ein Licht wird aufgehen und aller Bosheit (fenalıklar), die wir erfahren, zum Trotz diesem Land Glück bringen." Erst vierzig Jahre später geschah es dann, dass die Risale-i Nur diese Gegebenheit (hakikat) selbst noch den blinden Augen zeigte.
So hat er denn, ohne den äußerlichen und zahlenmäßig engen Kreis des Lichtes (Nur) zu beachten, in Anbetracht der Tatsache (hakikat) seinen qualitativen, umfangreichen und außerordentlichen Beitrag (menfaat) verspürt, jedoch durch eine politische Betrachtungsweise (siyaset nazarıyla) so ausgedrückt, als ob es im ganzen osmanischen Land (memleket) geschehen würde. Jener große Gottesfreund (veli) hat wegen dessen Verwechslung (tasavvur) des engen Kreises (dar daire) mit dem weiten widersprochen. Sowohl dieser Herr hat Recht (zât haklı), als auch der Alte Said in gewissem Grade Recht (haklı) hat. Denn da die Risale-i Nur den Glauben rettet (imanı kurtarması), rettet ihr enger Kreis nun einmal das ewigwährend bestehende Leben (hayat-ı bâkiye ve ebediye) durch den Glauben (iman). Eine Million ihrer Schüler (talebe) hat die Kraft einer Milliarde. Es arbeiten also nicht nur sozusagen eine Million, vielmehr ist sogar Tausend Menschen (bin insan) ein ewiges Leben (hayat-ı ebediye) zu sichern noch wertvoller (kıymetdar) und geistig (manen) noch umfassender, als das soziale (medeniyet) vergängliche irdische Leben (hayat-ı fâniye-i dünyeviye) einer Milliarde Menschen, weswegen der Alte Said durch sein Vorgefühl (hiss-i kabl-el vuku'), gleich einem Wahrtraum (rü'ya-yı sadıka), diesen engen Kreis (dar daireyi) so gesehen hat, als ob er das ganze Osmanische Reich (memleket) umfassen würde. Wolle es Gott (inşâallah), dass vielleicht diese Betrachtungsweise dadurch seine falsche Auslegung (yanlış tabirini) als richtig erweisen (sahih) wird, dass nach hundert Jahren durch Wachsen und Gedeihen (tohumların sünbüllenmesi) der Same, den die Lichter gesät (Nurların ektigi) haben, genau dieser weite Kreis (geniş daire) der Kreis des Lichtes (Nur dairesi) werden wird.
Zweiter Punkt: Vor vierzig Jahren hatte der Alte Said in seinen bereits veröffentlichten Büchern (matbu kitabetler) in der Einführung am Anfang seines Kommentars (ifade-i meram) "Ein Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz)" und anderen Werken häufig und nachdrücklich (musırrane ve mükerreren) seinen Schülern gesagt, dass sich sowohl ein materielles als auch ein geistiges (hem maddî, hem manevî) großes Erdbeben in der Gesellschaft (zelzele-i içtimaî) und in der Menschheit (beşer) ereignen wird. Dann werden mich die Leute beneiden (gıbta), weil ich die Welt verlassen (dünya terk) habe und - einem Einsiedlerleben gleich - einsam und für mich allein (inzivam ve mücerred) lebe. Im ersten Jahr nach der Deklaration der konstitutionellen Monarchie (hürriyet) fragte der Vorsitzende der Gelehrten (Reis-i Ülema) an der Câmi-ül Ezher, seine Excellenz Şeyh Bahid Hazretler, möge Gott sich seiner erbarmen, den Alten Said in Istanbul:
{"Was sagst du über die osmanische Freiheit (Hürriyet) und die europäische Zivilisation (medeniyye)?"}
Said antwortete ihm:
{"Fürwahr, das Osmanische Reich geht schwanger mit einem europäischen Staat und wird ihn eines Tages gebären. Und Europa geht schwanger mit dem Islam und wird ihn eines Tages gebären."}
So hat er dem Şeyh Bahid gesagt. Und dieser Gelehrte (allâme) antwortete ihm: "Ich bestätige (tasdik) das." Und zu den Hodschas in seiner Begleitung sagte er dann: "Ich kann mit ihm keine Diskussion (münazara) führen, um ihm gegenüber meine Überlegenheit (galebe) unter Beweis zu stellen.
Die erste Geburt (tevellüd) haben wir bereits mit eigenen Augen gesehen. Die Religion (din) ist seit einem Vierteljahrhundert mehr noch als in Europa abgerückt. {Wir haben heute in Europa weitgehend Religionsfreiheit, in der Türkei kaum. (A.d.Ü.)}
Die zweite Geburt (tevellüd) wird, wolle es Gott (inşâallah), erst nach zwanzig, dreißig Jahren geschehen. Anhand vieler Anzeichen (emare) wird sowohl im Osten (şark) als auch im westlichen (garb) Europa ein islamischer Staat (devlet) entstehen.
Dritter Punkt: Sowohl der Alte Said als auch der Neue Said berichteten (haber) aufgrund eines Vorgefühls (hiss-i kabl-el vuku) häufig und nachdrücklich (mükerrer ve musırrane), dass im Land (memleket) der Osmanen ein sowohl materiell als auch geistig (hem maddî hem manevî) großes Ereignis (hâdise) ein großes, furchtbares Erdbeben schwere Zerstörungen unter den Menschen (tahribatçı bir zelzele-i beşeriye) im Land (memleket) der Osmanen anrichten wird. Infolge dieses Vorgefühls (his) hat er im Gegensatz zu seiner Vorhersage über ein Licht (Nur mes'elesinin aksi) den ganz großen (geniş) Kreis mit dem kleinen (dar) verwechselt. Die Zeit hat ihn jedoch durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs (harb-i umumî) buchstäblich bestätigt. Er deutet nun folgendermaßen, was er als einen sehr umfangreichen Kreis im Land der Osmanen sieht:
Die gewaltigen Zerstörungen (tahribat-ı azîme), welche der Zweite Weltkrieg (harb-i umumî) in der Menschheit (beşer) angerichtet hat, ist zwar sehr umfangreich (geniştir). Da sie sich jedoch hauptsächlich auf das irdisch begrenzte Leben (hayat-ı dünyeviye) und seine Zivilisation (bekasız medeniyet) beschränkt, ist sie im Vergleich zu der Zerstörung (tahribata) unter den Osmanen dennoch klein. Da das geistige Edbeben (manevî zelzele) bei den Osmanen eine Zerstörung (tahribat) zum Schaden des Ewigen Lebens (hayat-ı ebediye) und der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i bâkiye) und daher dieses islamisch geistige Erdbeben (zelzele-i manevi) von seiner Bedeutung (manen) her noch furchtbarer als dieser Zweite Weltkrieg (harb-i umumî) war, korrigiert es diesen Fehler (sehvini tashih) des Alten Said, deutet seinen Wahrtraum (rü'ya-yı sadıkası) zutreffend und entschleiert (tabir) sein Vorgefühl (hiss-i kabl-el vukuu) vor aller Augen. Und jener Gottesfreund (ehl-i velayeti), der mir damals widersprochen (mu'teriz) hatte, hatte zwar äußerlich recht (zahiren haklı). Dies beweist (isbat), dass jedoch in Wirklichkeit (hakikaten) dieses Vorgefühl (hiss) des alten Said näher an der Wahrheit (haklı) war und den Widerspruch (itiraz) dieses Gottesfreundes (veli zât) ganz und gar zurückweist (reddediyor).
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist. (Sure 17,44) Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}
Meine lieben getreuen und gesegneten Mitbrüder!
Erstens: Wir haben es für zweckmäßig (münasib) gehalten, eine Zusammenfassung des Unterrichts (dersin bir hülâsası), der den Säulen der Medresetü'z-Zehra auf Wunsch (erkânlarının arzularıyla) erteilt wurde, auch euch mitzuteilen. Das Thema dieses Unterrichts (dersin mevzuu) handelt davon, dass in der Nacht der Himmelfahrt (Miraç gecesinde) der Stolz der Schöpfung (Fahr-i Kâinat) und die Frucht der Erschaffung der Welt (Netice-i Hilkat-i Âlem), der Prophet (Peygamber Aleyhissalâtü Vesselâm), im Namen allen Seins in der Schöpfung (umum kâinat mevcudatı hesabına) in der Gegenwart Gottes (huzur-u İlâhî) im Namen der Menschheit (nev-i beşer), ja der vielmehr allem Lebendigen (umum zîhayat), ja sogar dem ganzen Sein (umum mahlûkat) als Gruß (selâm)
{"Aller Lobpreis, Verherrlichung, Segen, Gebet und jedes gute Wort gebührt Gott..."}
entgegengebracht hat. Und da er eine umfassende Bedeutung (küllî mana) enthält, rezitiert ihn die ganze Gemeinde (bütün ümmet) täglich in ihren Gebeten vielmals (namazlarında zikretmesi) und hat jeder Gläubige (ehl-i iman) entsprechend seinem geistigen Niveau (mertebe sahibi) daran seinen Anteil (hisse). Wie bereits in der "Anmerkung über hu ("Hüve Nüktesi)" erklärt wurde, nämlich dass das Radio mittels des Luft-Elements (hava unsuru) ein einzigartiges Wunder der Macht zeigt (hârika mu'cizat-ı kudreti), wurde mir noch Folgendes ins Herz eingegeben (kalbe ihtar):
Ein Gläubiger (ehl-i iman) wird in der Ewigen Glückseligkeit (ebedî bir saadet) ein ewig beständiges Eigentum (mülk-ü bâki) - so groß wie die Welt (dünya) - als Ergebnis (netice) für seinen Dienst und seine Anbetung (ibadet), die er in diesem so kurzen Leben auf dieser Erde (kısacık ömr-ü dünyevîde) verrichtet hatte, mit einer umfangreichen Anbetung (küllî ibadet), so als verrichte er gemeinsam mit seiner ganzen innerlichen eigenen Welt, wofür er seiner persönlichen Welt (hususî dünya) entsprechend belohnt (mükâfat) wird, wie wir aus den Hinweisen (işarat) des Qur'ans entnehmen können. Wie im zweiten Kapitel der "Hüccetü'z-Zehra" das göttliche Wissen (ilm-i İlâhî) behandelt (mebha) wird, kamen die umfangreichen Bedeutungen (küllî mânâlar) von اَلتَّحِيَّاتُ اَلْمُبَارَكَاتُ {"Aller Lobpreis, Verherrlichung, Segen, ... gebührt Gott..."} in meine Seele (ruh). Während ich - sitzend im Gebet (teşehhüd) - اَلتَّحِيَّاتُ {"Aller Lobpreis, Verherrlichung..."} sagte, wurden plötzlich in meiner Vorstellung (hayal) die vier Elemente (unsur) meiner persönlichen Welt (hususî dünya), nämlich Erde (toprak), Wasser (su), Luft (hava) und Licht (nur) zu vier umfangreichen Zungen (küllî dil). Jede Zunge rezitiert Milliarden sogar Trillionen und Quadrillionen Mal in der Sprache ihres jeweiligen Zustandes (lisan-ı hal) die Worte
{"Aller Lobpreis, Verherrlichung, Segen, Gebet und jedes gute Wort gebührt Gott..."}
So habe ich es in meiner inneren Schau (hayalen) gesehen.
Von diesen Elementen (unsur) ist das Element "Erde (toprak)" gleich einer Zunge (dil) und jedes Einzelne unter den Lebewesen (zîhayat) gleich einem lebendigen Wort (kelime-i zîhayat) und sagt: اَلتَّحِيَّاتُ {"Aller Lobpreis, Verherrlichung..."}
Denn jede Handvoll Erde (avuç toprak) ist imstande (vaziyet), den meisten Pflanzen (ekser nebat) gleich einem Blumentopf (saksılık) als Nährboden (menşe) zu dienen. In diesem Fall (halde) müssen jedoch nach der Anzahl der Fabriken, die alle Menschen (beşer) betreiben, in einer Handvoll Erde (avuç toprak) unsichtbare, winzig kleine (mânevî küçücük) Fabriken vorhanden sein. Das aber ist in unendlichem (hadsiz) Grade unmöglich (imkânsız)... oder die unendliche Macht (hadsiz kudret) des Allmächtigen (Kadîr-i Mutlak) zusammen mit seinem unendlichen Wissen und Wollen (nihayetsiz ilmi ve irade) muss darin enthalten sein. Das also sagt, dass das Element "Erde (toprak)" mit all seinen Molekülen und Atomen (eczası ve zerrat) wegen dieser Erscheinung (mazhariyet) unendliche Male اَلتَّحِيَّاتُ {"und jedes gute Wort gebührt Gott..."} sagt. Denn von Ewigkeit zu Ewigkeit (ezelden ebede kadar) kommen alle Geschenke (hediye), welche alle Lebewesen (zîhayat) mit ihrem Leben (hayat) darbringen, einzig und allein dem Herrn zu, der da notwendigerweise sein muss (Zât-ı Vâcibü'l-Vücud).
Zudem verbreitet (neşrediyor) auch das Element "Wasser (su)", das wie in der jeweils eigenen Welt (hususî dünya) eines jeden so auch in meiner eigenen Welt das zweite Element (unsur) ist, als eine sich weit erstreckende Zunge (küllî bir lisan) mit allen seinen Atomen (zerrat) besonders hinsichtlich seiner Beiträge (hizmet) für die Entstehung (menşe) und das Leben aller Lebewesen (zîhayat) Trillionen, ja Quadrillionen Mal das gesegnete Wort (kelime-i mübarek) اَلْمُبَارَكَاتُ {"Segen"} in der Sprache seines Zustandes (lisan-ı hal) in der ganzen Welt (kâinat).
Denn die Aufgaben (vazife), welche die Wasssertropfen (suyun katreleri) versehen, besonders beim Erwachen (intibah) der Spermien (nutfeler), der Kerne (çekirdek) und Körner (tohum) und dabei, dass sie aufwachen (uyanıp), mit ihrer von Natur gegebenen Aufgabe (vazife-i fıtriye) beginnen und die Erlangung (mazhariyet) großer, besonders wohlgeordneter (intizamlı), ja vollkommener (mükemmel vazife) Funktionen durch überaus einzigartige (acib), schöne (güzel) und wunderbare (hârika), winzig kleine Geschöpfe (mahluklar) und die jungen Tiere (yavrular), bringen allen, die mit Bewusstsein (zîşuur) begabt sind, Segnungen (tebrik) und mit den Ausrufen "Wie groß sind Gottes Segnungen (bârekâllah)!" zu sagen und die Funktionen dieser Gesegneten (mübareklerin o vaziyetleri), die würdig sind, ein Anlass (vesile olmaya lâyık) zu sein, ein "unendlich groß sind Gottes Segnungen (hadsiz bârekâllah)!" und "wie wunderbar ist Gottes Schöpfung (mâşâallah)!" zu rufen, muss (lâzım) jedes Atom (zerre) dieses Elementes "Wasser" (su unsuru) so viel Wissen (ilm) wie Tausende Platons (Eflatun) und so viel Weisheit und Wille (hikmeti ve iradesi) wie Tausende Ärzte gleich Lokmann (Hakîm-i Lokman) besitzen. Dies aber ist eine Unmöglichkeit (muhal) so viele Male wie die Anzahl der Atome des Wassers (suyun zerratı). Da dies aber so ist, sagen diese Gesegneten (mübarek) durch die unendliche Macht (hadsiz kudret), Barmherzigkeit (rahmet), Weisheit (hikmet) und den Willen (irade) des majestätischen Allmächtigen (Kadîr-i Zülcelal), des Barmherzigen Allerbarmers (Rahman-ı Rahîm) in der Hinsicht der Erlangung (mazhariyetleri cihetinde) dieser zahllosen Wunder (hadsiz mu'cizat) nach der Anzahl all dieser Gesegneten (mübarek) das Wort "der Segen gebührt Gott" in all seiner ganzen Bedeutung (kelimesini külliyetiyle). Daher sagte im Namen der ganzen Schöpfung (mahlûkat) in der Nacht der Himmelfahrt (Miraç gecesi) unser Prophet (Peygamberimiz Aleyhissalâtü Vesselâm), der die Frucht der Schöpfung der Welt (Netice-i Hilkat-i Âlem) ist "der Segen gebührt Gott", d.h. da alle Zustände und Kunstwerke (hâletler ve san'atlar), die ein Anlass zu Segnungen (medar-ı tebrik) und zu Ausrufen "wie wunderbar ist Gottes Schöpfung (mâşâallah)!" und "Gott sei gepriesen (bârekâllah)!" der Macht des majestätischen Herrn (Zat-ı Zülcelâlin kudretine) zu eigen sind, bietet Er all diese unendlichen Ausrufe "der Segen gebührt Gott" Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk) in Seiner Audienz (huzur) als Sein Geschenk (hediye) an.
Da zudem das Element "Luft (hava)" in der jeweils eigenen Welt auch jedem Atom (zerre) einer Quantität Luft (avuç hava), die ausreicht das Pronomen "Hu" auszusprechen, welches wie eine Telefonzentrale die Funktionen der Aufnahme und Übertragung (âhize ve nâkılelik vazifeler) besitzt und allen Gebeten und Segnungen (dualar ve salavat), allem Bitten und Beten (ricalar ve ibadetler) Ausdruck verleiht und dadurch den Satz "das Gebet und jedes gute Wort gebührt Gott... " in der Sprache ihres Zustandes (lisan-ı hal) rezitiert, sagt das Element "Luft" als eine alles umfassende Zunge (küllî bir lisan) diese zahllosen Worte (kelimat) Trillionen und Quadrillionen Mal und bringt sie ihrem Meister und Schöpfer (Sânilerine, Hâlıklarına takdim) dar. In ihrem Namen und in dieser umfangreichen Bedeutung (küllî mânâ) hat sie der Ehrwürdige Gesandte (Resul-i Ekrem Aleyhissalâtü Vesselâm) Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk) mit den Worten اَلصَّلَوَاتُ لِلّٰهِ {"das Gebet gebührt Gott..."} dargebracht (takdim), d.h. "alle Gebete (dua), die Bitten, die aus den Bedürfnissen (ihtiyaçtan gelen ricalar) erwachsen und die Danksagungen (şükürler), Anbetungen (ibadetler) und Gebete (namazlar), die aus den Gnadengaben (nimet) erwachsen, kommen einzig und allein dem Schöpfer aller Dinge zu (Hâlık-ı Külli Şeye mahsustur)." Denn wie in der Anmerkung (haşiye) über das Pronomen "Hu (Hüve Nüktesi)" bereits erwähnt wurde, müsste jedes einzelne Atom (zerre) einer Quantität Luft (avuç hava), die ausreicht das Pronomen "Hu" auszusprechen, über eine solche absolute Macht (kudret-i mutlaka) und vollständige Willensfreiheit (irade-i tâmmeye mâlik) verfügen, dass es entweder alle Sprachen (diller) kennen, die Orte der Sprecher (söyleyenlerin yerleri) sehen, in nah und fern alles hören, jeden Dialekt (şive) und die Form jeder Präposition (harfin tarzı) ganz genau kennen und noch viele andere Arbeiten versehen können, ohne sich dabei zu irren (şaşırmadan). Dies aber umfasst so viele Unmöglichkeiten (muhal), wie sie der Anzahl der Luftteilchen (hava zerreleri adedince) entsprechen. Daher zeigt jedes dieser Teilchen (zerre) mit Sicherheit und in jedem Fall, ohne Zweifel und in einer absoluten Zwangsläufigkeit (kat'î bir zaruret) sämtliche Eigenschaften (sıfât) des allweisen Schöpfers (Sâni-i Hakîm) und legt Zeugnis (şehadet) für Ihn ab. So gibt es denn - vom Kleinsten angefangen - solche Zeugnisse bis hin zu dem Großen Zeugnis der Welt (âlemin büyük şehadeti). Das also heißt, dass auf der Himmelfahrt Mohammeds (Mirac-ı Ahmedî Aleyhissalâtü Vesselâm) dieses Wort اَلصَّلَوَاتُ لِلّٰهِ {"das Gebet gebührt Gott..."} gebraucht worden ist, das so viele Segnungen (salâvat) in sich enthält, wie sie die Anzahl der Luftteilchen zum Ausdruck (ifade) bringen.
Wenn nun zudem das Wort "jedes gute Wort (kelime-i tayyibe)" ausgesprochen wird, wird auf einmal das Element "Feuer und Licht ("nar" ile "nur" unsuru)", d.h. das Wärme ausstrahlende (hararetli) und das keine Wärme ausstrahlende (hararetsiz), materielle wie geistige Element des Lichtes (maddî ve mânevî nur'unsuru) zu einer alles umfassenden Zunge (küllî dil), ruft in einer grenzenlosen und unendlichen (hadsiz ve nihayetsiz) Form in der Sprache ihres Zustandes (lisan-ı hal) mit zahllosen Zungen "jedes gute Wort gebührt Gott... " zu, d.h.: "alle guten Worte, guten Bedeutungen (güzel manalar), guten und wunderbaren Schönheiten (hârika güzel cemaller) und die Erscheinungen (cilve) der schönen Namen des Urewigen (ezelî esma-i hüsna), deren Schönheiten sich im Antlitz der ganzen Welt (kâinatın yüzünde cemalleri) zeigen, und die Schönheiten des Kosmos und der Schöpfung (kâinat ve mahlukat), die durch den Glauben aller Gläubigen (ehl-i iman) vor allem der Propheten (başta enbiyalar), der Heiligen (evliyalar) und der Reinen (asfiyalar) erkennbar sind, die schönen Worte, Lob (hamd) und Dank (şükür), das Bekenntnis zu Gott und der göttlichen Einheit (tevhid ve tehlil), die Lobpreisungen (tesbihler) und Verherrlichungen (tekbir), nach dem Geheimnis (sırr)
{"zu Ihm steigt das Gute Wort auf" (Sure 35,10)}
diese Guten Worte (kelimat-ı tayyibe) gehen zum Gewaltigen Thron Gottes (Arş-ı Âzam), und zahllose Schönheiten und Guten Worte (hadsiz güzellikler, tayyibeler), die in dem ersten Gesicht, das sehr schön ist von drei Gesichtern der Welt (dünyanın üç adet yüzü) und den Namen Gottes (esmâ-i İlâhiye) als Spiegel dient, und zahllose Gute Werke (hadsiz hasenat), Wohltaten (hayır), geistige Früchte (mânevî meyveler) und Schönheiten an dem zweiten Gesicht der Welt (dünya), das der Acker des Jenseits (âhiret tarlası) ist, allesamt (tamamıyla) kommen zu dem Allmächtigen-Majestätischen (Kadîr-i Zülcelâl), der der Sultan der Ewigkeiten (Ezel-Ebed) ist. Um mit dieser allumfassenden Zunge (küllî dili) des Elements Feuer und des Lichtes (nar ve nur'unsuru) und seiner universellen Anbetung (küllî ubudiyet) dem Majestätischen Angebeteten (Mâbud-u Zülcelâl) darzubieten, sagte der Ruhm der Welt (Fahr-i Kâinat Aleyhissalâtü Vesselâm) sinngemäß im Namen aller Schöpfungen (umum mahlûkat) اَلطَّيِّبَاتُ لِلّٰهِ {"jedes gute Wort gebührt Gott...".}
Denn das Element des materiellen und geistigen Lichtes (maddî ve manevî nur unsuru) weist durch all seine Funktionen (vazifeleri), die sie zeigen, sowohl gemeinsam als auch getrennt voneinander auf den Herrn hin (işaret), der da notwendigerweise da sein muss (Zât-ı Vâcib-ül Vücud), und legt Zeugnis (şehadet) ab, wofür es Milliarden Beispiele (nümuneler) gibt.
Das Element des Feuers und des Lichtes (nur ve nâr unsuru) zeigt mit diesen Beispielen genauso wie die Elemente der Erde (toprak), der Luft (hava) und des Wassers (ma') auf eine besonders zuverlässige (kat'î), offensichtliche (bedihî) und zwangsläufige (zarurî) Weise, dass alle Ursachen (esbab) in der Tat nur ein Schleier (perde) sind. Was einmal erschaffen wurde und was heute noch wirkt, gehört dem Herrn, dem Allmächtigen in Seiner Majestät (Zât-ı Kadîr-i Zülcelal). Denn das Licht (Nur) ist genauso wie alles Sein und Leben (vücud ve hayat) würdig, dass man es ohne Schleier (perde) direkt mit der Macht Gottes (kudret-i İlahiye) in Beziehung (mübaşeret) setzt. Die äußerlichen Ursachen (esbab-ı zahirî) erscheinen in keiner Weise als ein Schleier (perde). Daher zeigt das Licht die Einheit des göttlichen Wesens (vâhidiyet) in Seiner Allgegenwart (ehadiyet). In seiner doch so kleinen und ganz gewöhnlichen Funktion (cüz'î ve küçük bir vazife) weist es auf einen umfangreichen und umfassenden (küllî ve geniş) Beweis für die Einheit Gottes (delil-i ehadiyet) hin, der in der Anmerkung (haşiye) über das Pronomen "Hu" ("Hüve Nüktesi") kurz angeführt wurde. Hier sind zwei kleine Beispiele (nümune) unter Milliarden weiterer Beispiele:
Erstens: Ein Beispiel für die Erscheinung des geistigen Lichtes (manevî nur) im Kopf des Menschen (beşer) in Form des Wissens (ilim) ist, im Kopf eines Menschen, in dem sein Gedächtnisvermögen (kuvve-i hâfıza) nicht einmal so viel Platz wie ein Nagel einnimmt, dass in ihn die Worte der neunzig Bücher eingeschrieben wurden. In drei Monaten konnte er, jeden Tag drei Stunden arbeitend (meşgul), aus der Seite seines Gedächtnisses (hâfızasının sahifesi) nur einen Teil zu Ende (tamam) lesen. Derselbe Mann kann die Bedeutungen (mana), die Worte (kelime), die Bilder (suretler) und Stimmen (savtlar), die er in seinem achtzigjährigen Leben (ömr) gesehen und gehört hatte, die sein Interesse weckten und ihm angenehm (hoş) klangen, auf der einen Nagel großen Seite seines Gedächtnisses (kuvve-i hâfıza) nachschlagen, wann immer er will, und sieht dann dort dieselben Dinge im Umfang einer Bibliothek (kütübhane) gespeichert (mahfuzat). Alles, was er einmal gern (istedikleri) hatte, ist wieder da (mevcud), wohlgeordnet (muntazam) eingetragen und aufgereiht (dizilmiş).
Wenn also dieses einen Nagel große Gedächtnisvermögen (kuvve-i hâfız) nicht einen Umfang (vüs'at) so groß und weit wie der Ozean (bahr-ı umman), ein so allumfassendes Licht (ihatalı nur) wie die Sonne, einen geistigen Strahl (ziya-i manevî) und so umfangreiche Seiten wie das Antlitz der Erde (zemin yüzü) hätte, wäre diese Funktion (hal) nicht möglich. Da dies aber eine hunderttausendfache Unvorstellbarkeit einer Unvorstellbarkeit (muhal) und eine Unmöglichkeit (imkânsız) ist, legt mit Sicherheit und in jedem Fall dieses wie ein Nagel so winzig kleine Gedächtnis (hâfız) ein heiliges Zeugnis (kudsî bir şehadet) dafür ab, dass in dem Wissen (ilm), der Weisheit (hikmet) und der Macht (kudret) des absolut Allwissenden (Alîm-i Mutlak), die Wohlverwahrte Tafel (Levh-i Mahfuz) eine Seite göttlichen Vorherwissens (sahife-i kader) und Seiner Allmacht (kudret) ist, ein Musterbeispiel (nümune) dieser Wohlverwahrten Tafel (Levh-i Mahfuz), die im Kopf des Menschen (beşer) erschaffen wurde (halk eylemesi).
Ein zweites, alltägliches und sehr kleines Beispiel (küçücük bir nümune) ist die Elektrizität. Ein Mann beobachtete (tedkik) die staunenerregende Funktion (acib vaziyeti) einer elektrischen Lampe. Er sieht, dass - obwohl die Teilchen (zerre) und Stoffe (madde) in hunderterlei Knöpfen und Zentren (dügme ve merkez) und in den eisernen wie fadendünnen Drähten (demir ve ip teller) leblos (camid), bewusstlos (şuursuz) und bewegungslos (hareketsiz) sind - die Dunkelheit (karanlık), die ein Ort von zehn Kilometern füllt, nur durch eine leichte Berührung (cüz'î bir temas) auf einmal verschwindet und an ihre Stelle in einer halben Sekunde (yarım saniye) eine Beleuchtung zustande kommt (nur vücuda gelir). Dass diese augenscheinlich sichtbare Dunkelheit (karanlık) plötzlich verschwindet und wieder so viel Licht wie diese augenscheinlich sichtbare Dunkelheit (zulmet) zustande kommt, ist auf jeden Fall keine Illusion (hayal degil). Entweder müssen diese leblosen, bewußtlosen Teilchen (camid, şuursuz zerreler), die mit dem Licht (Nur) in Berührung kommen und es mit einer grenzenlosen Kraft (hadsiz bir kuvveti) mittragen, auf einmal nach Orten von hundert Kilometern Entfernung ihre Hände ausstrecken, die Dunkelheit hinwegfegen, sie reinigen (süpürüp, temizleyip) und mit Licht (Nur) erfüllen. Selbst wenn alle Teufel (şeytan), Atheisten (dinsiz) und Materialisten (maddiyyun) zusammenkämen, könnten sie dies nicht einmal einem Sophisten (sofestaîye) verständlich (kabul) machen.
{(Anmerkung): Nur um zu täuschen (aldatmak), hängen sie an manche feinsinnige, bedeutsame Wahrheiten noch einen Namen an und bezeichnen sie dann als ganz normal (âdileştiriyorlar), als ob diese Wahrheit ganz selbstverständlich (hakikat anlaşılmış) wäre. Z.B. sagen sie: "Dies bezeichnet man als elektrische Kraft (kuvvet)", machen so diese feinsinnige, tiefe Wahrheit (hakikat) zu einer Bedeutungslosigkeit (ehemmiyetsiz) und erklären sie für selbstverständlich (âdi gösteriyorlar). Obwohl die Weisheiten dieses Wunders (mu'cizesinin hikmetleri) der Macht nur auf zwei Seiten Länge erläutert werden (ifade) könnten, geben sie ihnen einfach einen Namen (bir tek isim), verbergen die Wahrheit und allumfassende Weisheit (hakikatı ve o küllî hikmeti) auf diese Weise, setzen (ikame) ihre ganz kleinen, einfachen Schleier (perdesi) an ihre Stelle und schreiben so dieses wunderbare Kunstwerk (mu'cizeli eser) einer blinden Kraft (kör kuvvet), dem vagabundierenden Zufall (serseri tesadüf) und einer illusionären Natur (mevhum tabiat) zu, wodurch sie auf eine noch unwissendere Stufe (echel bir derece) Abu Cehil hinabsinken.
So bezeichnen sie eines der Gesetze der Gewohnheiten Gottes (âdetullah kanunları), welches die Bezeichnungen der Gebote (namuslarının ünvanları) des göttlichen Willens (irade-i İlahiye) sind, das Wesen dieses Gesetzes (kanunun mahiyeti), dessen Wesen der Mensch (beşer) wegen seiner Schwäche (aczinden mahiyeti) nicht kannte, als Elektrizität und stellen so das einzigartige Wunder der Macht (hârika mu'cize-i kudreti) bei der Beleuchtung (tenvir) für gewöhnlich dar (âdileştirmekle), und als wäre es etwas Bekanntes (malûm birşey), geben sie ihm den Namen "elektrische Kraft (kuvvet)"; u.dgl. viele einzigartige Wunder der göttlichen Macht (mu'cizat-ı kudret-i İlahiye) bezeichnen sie in ihrer Unwissenheit als normal (cahilane âdileştiriyorlar).}
Oder aber es muss durch die Macht (kudret) und Weisheit (hikmet) des Allmächtigen in Seiner Majestät (Kadîr-i Zülcelal), der das Verborgene (Allâm-ül Guyub) kennt und der absolut Allwissende (Alîm-i Mutlak) ist, der über den ganzen Kosmos (kâinata hükmü) herrscht, dessen Lichter (nurlar) alle aus Seinem Namen "Licht (Nur isminden)" gespeist werden und der Licht vom Lichte (Nur-un Nur), Schöpfer des Lichtes (Müdebbir-un Nur) und der Verwalter des Lichtes ist, zustandegekommen sein. Zu diesen beiden Beispielen (nümune) gibt es vergleichsweise noch zahllose weitere Beispiele (hadsiz nümuneler).
So wie die Schöpfung mit dem Ausdruck "jedes gute Wort gebührt Gott... " Lichter (nurları), Schönheiten (güzellikleri), alles Gute (tayyibeleri), gute Worte (kelimat-ı tayyib), Wohltaten (hayır) und Vollkommenheiten (kemâlât) im ganzen Kosmos (kâinat) dem Herrn in Seiner Majestät (Zat-ı Zülcelâl) in der Sprache des Elementes "Licht" (nur unsuru diliyle) darbietet, sagte auch Muhammed Aleyhissalâtü Vesselâm, der die Frucht der Erschaffung des Kosmos (netice-i hilkat-i kâinat) und der Grund der Erschaffung der Welt (sebeb-i hilkat-i âlem) ist, im Namen allen Seins (mevcudat hesabına) im Kosmos, der in ihrem Namen ein Gesandter (mebus) ist, in der Nacht der Himmelfahrt (Miraç) mit dieser umfangreichen Bedeutung (küllî mânâ), اَلطَّيِّبَاتُ لِلّٰهِ {"jedes gute Wort gebührt Gott..."} Nachdem der Ehrwürdige Gesandte (Resul-i Ekrem Aleyhissalâtü Vesselâm) nach der Anzahl der Zellen der Menschen (zerrâti'l-enâm), diese vier schönen Worte (kelimât-ı cemil) an Stelle eines Grußes (selâm) gesagt hatte, - wie bereits in der Risâle-i Nur erläutert (izah) wurde - erwiderte (mukabele) Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk):
{"Friede sei mit dir, oh mein Gesandter!",}
als ein Hinweis (işaret) darauf, dass die ganze Gemeinde (ümmet) so sagen werde und dass dies als ein geistiger Befehl (mânevî emir), ein Erlass (ferman) und zugleich als dessen Annahme (kabul) gilt. Daraufhin sagte der Prophet (Peygamber):
{"Friede sei mit uns und mit den aufrechten Dienern Gottes!",}
wodurch er diesen heiligen Gruß (kudsî selâm) sowohl für sich selbst als auch für seine ganze Gemeinde (ümmet) als auch für alle, die schon vor ihm (evvel) da gewesen, ihm aber gleich (emsal) {also auch Propheten gewesen waren (A.d.Ü.)} waren, ausweitete und ihn in Form eines allgemeinen und umfassenden Grußes (selâm) für alle auswies und hinsichtlich dessen, dass er Stellvertreter der ganzen Schöpfung ist (mahlukatın meb'u), auch sie in diesen Gruß mit einschloss (o selâmı teşmil).
Was das betrifft, dass seine Gemeinde (ümmet) in jedem Gebet (namaz)
{"Friede sei mit dir, oh mein Gesandter!"}
sagt, ist, den Befehl und den Erlass (emir ve ferman), welcher in der Begrüßung Gottes (selâm-ı İlâhî) enthalten ist, zu befolgen (imtisal).
Außerdem heißt es mit ihm seinen Bund (biat) zu schließen. Und jeden Tag seinen Bund, d.h. seinen Auftrag anzunehmen (memuriyetini kabul) und den Gehorsam gegenüber den Erlassen, die er gebracht hat (fermanlara itaatlerini), zu erneuern und zu aktualisieren (tecdit ve taze).
Außerdem bedeutet dies, sein Prophetentum zu segnen (risaletini bir tebrik).
Außerdem bedeutet dies, jeden Tag mit diesem Wort (kelime) einen Dank (teşekkür) der ganzen islâmischen Welt (âlem) für die frohe Botschaft zu der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebedi), die er überbracht hat.
Wie jeder Mensch (insan) über die Zerstörung seines Körpers (vücudunun mahvolması) traurig wird (müteellim), so leidet (elem) er in der Tat auch wegen der Zerstörung seines Hauses (hanesinin harap). Wegen der Zerstörung seiner Heimat (vatanının bozulması) wird er sehr betrübt (müteessir). Über die Trennung und das Verscheiden (firak ve vefat) seiner Freunde (ahbab) tut es ihm in den tiefsten Tiefen seines Herzens weh (kalbi acıyor). An den Untergang, die Trennung (zeval ve firak) und am Ende die vollständige Zerstörung (mahvolması) seiner eigenen, ganz persönlichen (has ve hususî) Welt zu denken, die genauso groß wie die ganze Welt (dünya) ist, lässt seine Seele und sein Herz (ruhunu ve vicdan) wie eine innerliche Hölle (mânevî bir cehennem) brennen.
So wird jeder Mensch, der seine fünf Sinne beieinander hat (aklı başında), falls er nicht seelenlos (ruhsuz), herzlos (kalbsiz) und ohne Verstand (akılsız) ist, wissen, dass die ganze islâmische Welt (âlem) für das überaus erfreuliche geistige Geschenk (sürurlu mânevî hediye) von Mohammed, dem Araber, mit dem Friede und Segen sei, nämlich die Frohe Botschaft der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebediyenin müjdesi), die Kunde des Ewigen Lebens (hayat-ı bakiyesi beşareti) der Gläubigen im Paradies (ehl-i imanın Cennetteki) und die Nachricht, dass diejenigen, mit denen der Mensch verbunden (insanın alâkadar) ist und die er gern hat (sevdikleri), nicht vernichtet werden (mahvolmadık) und nach ihrem Ende (zeval) das Wiedersehen (muhakkak) mit ihnen sicher ist, für dies alles, was er in der Nacht der Himmelfahrt (Miraç gecesinde) mit eigenen Augen gesehen hat, jeden Tag oftmals
{"Friede sei mit dir, oh mein Gesandter!"}
sagt, und gleichfalls die ganze Schöpfung (mahlûkat) sinngemäß in der Sprache (lisan) der oben erwähnten Wahrheit (hakikat) dafür, dass durch dieses geistige Geschenk (hediye-i mâneviye), das er ihr gebracht hat, sowohl die Seiten und Schichten des Kosmos (kâinat sayfaları ve tabakaları) zu Briefen des Einzigartigen (mektubat-ı Samedaniye) werden, als auch der wahrhaftige Wert und die Vollkommenheit (kıymet ve kemalât) der Geschöpfe (mahlûkat) durch seine Sendung sichtbar (risalet tezahür) werden,
{"Friede sei mit dir, oh mein Gesandter!"}
sagt. Der Grund, weshalb wir in der Gemeinde (ümmet) als ein islamisches Kennzeichen (şeâir) einander die Grußformel اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ {"Friede sei mit Euch"} als eine Tradition (sünnet) des Propheten gebrauchen, ist, dass sie der Strahl dieser großartigen Wahrheit (hakikatin şuası) ist.
{"Der Beständige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}
Meine lieben getreuen Mitbrüder!
Erstens: Wir wünschen euch von Herz und Seele (ruh u canım) Gottes Segen (tebrik) für die drei heiligen Monate (şuhur-u selâse), die ein geistiges Leben (manevî ömr-ü) von achtzig Jahren erwerben lassen, auch Gottes Segen für alle heiligen Nächte (mübarek kudsî gece), also die Nacht des Vorzugs (leyle-i regaib), die Nacht der Himmelfahrt (leyle-i mi'rac), die Nacht der Freilassung (leyle-i berat) und die Nacht der Bestimmung (leyle-i kadr), und erbitten (rica) von der Barmherzgkeit Gottes (rahmet-i İlahiye), dass die geistigen Verdienste und Gebete (manevî kazanç ve dua) eines jeden Nurcus für alle Mitbrüder angenommen (makbul) werden und Seinen Segen (tebrik) zu eurem Erfolg (muvaffakiyet) im Dienst (hizmet-i Nuriyede) am Licht.
Zweitens: Ich möchte euch mitteilen (haber), dass das Unglück der Krankheit (hastalık musibeti) einer totalen Vergesslichkeit (nisyan-ı mutlak), welche durch die Vergiftung (tesemmüm) zustande kam, für mich zu einem Geschenk (nimet), zu einer Barmherzigkeit (merhamet) und zu einem Schlüssel zur Entdeckung einiger Wahrheiten (hakaikin keşfine bir anahtar) geworden ist, damit ihr mich nicht so sehr bemitleidet (acımamak). Doch bitte (rica) ich euch mit Herz und Seele (ruh u canım) um eure Gebete (dua).
Gerade habe ich in der Tat das Bittgebet (münacat) zu Anfang des Buches "Leuchte des Lichtes (Siracünnur)" gelesen. Ich habe gesehen, dass viele einzigartige Wahrheiten (hârika hakikatler) unter dem Schleier des gewohnheitsmäßigen Gebrauchs (ülfet), der Angewohnheit (âdet) und der Eintönigkeit (yeknesaklık) verborgen bleiben. Besonders die Gottvergessenen (ehl-i gaflet), die Atheisten unter den Naturalisten (dinsiz ehl-i tabiat) und den Philosophen (felsefe) können viele Wunder der göttlichen Macht (mu'cizat-ı kudret-i İlahiye) unter dem Schleier der Gesetze der Gewohnheit Gottes (âdetullah kanunları) nicht erkennen und bürden eine bergesgroße Wahrheit (dag gibi bir hakikat) einer Ursache auf, die so gewöhnlich ist wie ein Stäubchen (zerre). Sie errichten auf dem Weg zur Erkenntnis (marifet yolunu) des Allmächtigen (Kadîr-i Mutlak) mit jedem Ding eine Mauer. Sie werden blind und sehen die Gnadengaben (nimet) darin nicht und schließen so das Tor der Dankbarkeit und des Lobes (şükür ve hamd).
Zum Beispiel: Ein einziges gesprochenes Wort (kelime) wird im selben Augenblick durch die Erscheinung der Macht (cilve-i kudret) wie eine Million, ja sogar eine Milliarde Wörter auf der Seite der Luft (sahife-i hava) kopiert und vervielfältigt. Denn dem Hinweis (remziyle) der Ayah
{"Zu Ihm steigt das gute Wort auf." (Sure 35,10)}
entsprechend wird jedes gute Wort (kelime-i tayyibe) in der ganzen Atmosphäre (küre-i hava) plötzlich wie zeitlos (âdeta zamansız) durch die Feder der Macht (kalem-i kudret) vervielfältigt. In der Atmosphäre (küre-i hava), die einer Schiefertafel (tahta) vergleichbar ist, auf der die geistigen, hochgeschätzten Wahrheiten (manevî ve makbul hakikat) geschrieben und wieder gelöscht werden (yazar-bozar), blieb das einzigartige Wunder der Macht (kudretin acib bir mu'cize) seit Adams Zeiten unter dem Schleier des gewohnheitsmäßigen Gebrauchs (ülfet) vor den Augen der Gottvergessenen (ehl-i gaflet) verborgen. Durch dieselbe Tatsache (ayn-ı hakikat), die heute als Rundfunk bezeichnet wird, steht fest (sabit olmuş), dass ein Funke der Urewigen Macht (kudret-i ezeliye), die ein grenzenloses Wissen (ilim), Weisheit (hikmet) und Wille (irade) enthält und keine Grenzen kennt (gayr-ı mütenahî), in jedem Luftteilchen (zerre-i havaîde) gegenwärtig ist und sich dort umschaut (hazır ve nâzır), sodass unendlich viele verschiedene Worte in das so kleine Ohr (küçücük kulak) jedes einzelnen Luftteilchens (zerre-i havaînin) eintreten und aus ihrem ganz feinen Mund (incecik dil) wieder heraustreten können, wobei sie sich nicht miteinander vermischen (karışmıyor), sich nicht verlieren (bozulmuyor) und nicht verirren (şaşırmıyor).
Auch wenn alle Ursachen (esbab) zusammenkämen, wären sie in gar keiner Weise (cihet) imstande, die Erscheinung der Heiligen Macht (cilve-i kudret-i kudsiye), die in der natürlichen Funktion (vazife-i fıtriye) eines einzigen Teilchens (zerre) liegt, zustande zu bringen. Da in die so einzigartige Kunstfertigkeit (hârika san'at) dieser unendlich feinen, kleinen Ohren und Zungen eines jeden Teilchens (zerre) kein einziger Finger in irgendeiner Weise (cihet) irgendwie eindringen kann, verstecken die Irrgläubigen (ehl-i dalalet) und Gottvergessenen (ehl-i gaflet) dies unter dem Schleier des gewohnheitsmäßigen Gebrauchs (ülfet), der Angewohnheit (âdet), der Gesetzmäßigkeit (kanunluk) und der Eintönigkeit (yeknesaklık), hängen ihr eine ganz gewöhnliche Bezeichnung (âdi bir isim) an und betrügen sich so eine Zeitlang (muvakkat).
Wenn nun zum Beispiel, wie in der Anmerkung (haşiye) des "Anhangs (zeyl) zum Vierzehnten Wort (Ondördüncü Söz)" erwähnt wird, ein Mann, nachdem ein Meister und großer Wundertäter (mu'cizatlı bir usta) aus einem Holzstückchen von der Größe eines Fingernagels (tırnak) hundert Kilogramm verschiedener Speisen (taamlar) oder hundert Meter unterschiedlicher Stoffe (kumaşlar) hergestellt hat, ähnlich der Erschaffung eines Obstbaumes aus einem Kern, nun ein Stückchen Holz zeigen wollte und sagte: "Daraus sind diese Produkte natürlicher- und zufälligerweise (tabi ve tesadüf) entstanden." und die wunderbaren Kunstwerke und die Geschicklichkeit des Meisters (ustanın hârika san'atlar ve hünerleri) für Nichts erklärte, was für eine Torheit (hamakat), welch ein Aberglaube (hurafet), eine Phantasterei (hezeyan) auf einem Irrweg (dalalet) wäre doch das?
Desgleichen zeigt er zwei erbsengroße (nohut) Kerne, und sagt, um das Wunder der Macht (mu'cize-i kudret), das Tausende einzigartiger Kunstwerke (binler hârika san'atları) wie Tanne (çam) und Feigenbaum (incir) in sich umfasst, zu nennen: "daraus sind sie entstanden." Oder ein Geschenk des Allerbarmers (hediye-i Rahmaniye), das die Atmosphäre (küre-i hava) in einen Konferenzsaal und die Erdoberfläche (zemin yüzünü) in ein Klassenzimmer (dershane) oder eine Erkenntnisschule (mekteb-i irfan) verwandelt und noch unzählige andere Gaben (hadsiz nimetleri) umfasst. Es ist ein im Voraus beschertes (muaccel)
{(Anmerkung): In diesem Wort (kelime) findet sich ein Hinweis (işaret) auf den Schlüssel zur Schatzkammer (hazinesinin anahtarı) einer großen Wahrheit (hakikat).}
Muster der Güte Gottes (ihsanat-ı İlahiye) für die Menschen in der Ewigen Glückseligkeit (beşerin saadet-i ebediye) und das verlangt, Ihm mit unendlichem Dank (hadsiz şükürler) zu entgegnen. Es lässt überhaupt keinen Zweifel (hiçbir şübhe) übrig, dass es unmittelbar aus der Schatzkammer der göttlichen Barmherzigkeit (hediye-i Rahmaniye) geschenkt (hazine-i rahmet ihsan) wird. Diesem Geschenk den Namen Rundfunk anzuhängen und es eine Elektrizität und die Wellen der Luft (havanın temevvücat) zu nennen, und so über diese Hunderttausend Gnadengaben (nimet) den Schleier der Undankbarkeit (küfran perdesi) zu ziehen, ist - genauso wie im obigen Beispiel (misal) - eine bodenlose Wahnvorstellung (divanelik) der Materialisten (maddiyyun) und der Irrgläubigen (ehl-i dalalet) und zudem ein grenzenloses Verbrechen (hadsiz bir cinayet) und verdient dafür eine unendliche Strafe (hadsiz bir azaba).
So habe ich denn, meine Brüder, in der Tat (hakikaten) heute das Bittgebet (münacat) zu Anfang des Buches "Leuchte des Lichtes (Siracünnur)" gelesen, in der Absicht (niyet), es zu korrigieren (tashih). Da mein Erinnerungsvermögen (kuvve-i hâfıza) vollkommen erloschen war, haben mir meine bekannten Gepflogenheiten (malûm âdetler) plötzlich nichts mehr von den Wahrheiten dieses Bittgebets (münacatın hakikatleri) verschleiert, so als ob ich in meinem achtzigsten Lebensjahr neu zur Welt (dünya) gekommen wäre und die Gewohnheiten und Gepflogenheiten (ülfet ve âdet) noch gar nicht gekannt hätte. So habe ich denn während des Lesens in vollkommener Begeisterung (kemal-i şevk) voll und ganz meinen Nutzen (tam istifade) daraus gezogen. Ich habe das als ein großes Wunder (hârika) empfunden. Und ich habe erkannt (anladım), dass unsere verborgenen Feinde (gizli düşmanlar) einen Teil der Beamten (resmî memurlar) täuschen, die "Leuchte des Lichtes (Siracünnur)" beschlagnahmen und dazu das letzte Kapitel des Buches als Vorwand (bahane) benutzen wollten. So bin ich denn zu der Überzeugung (kanaat) gelangt, dass sie die Verbreitung (intişar) des Bittgebetes (münacat) von Anfang an hatten verhindern wollen. Wie die Anmerkung über das Pronomen "Hu (Hüve Nüktesi)" in dem Buch "Wegweiser (Rehber)" ist auch dieses Bittgebet der Grund des Angriffs (hücum) der Atheisten (dinsizler) auf das Buch "Leuchte des Lichtes (Siracünnur)".
Drittens: Aus ganzem Herzen und tiefster Seele (ruh u canım) verkünden wir euch, dass durch die vollkommene Wahrhaftigkeit (ihlas), die wahrhaftige Treue (hakikî sadakat) und den unerschütterlichen Gemeinschaftssinn (sarsılmaz tesanüd) unter den Nurcus alles Übel (musibet), das uns trifft, hinsichtlich unseres Dienstes am Glauben (hizmet-i imaniye) in Gnadengaben (nimet) verwandelt wurde und die Erfolge des Lichtes (Nur'un fütuhatları) - wenn auch nur im Verborgenen (perde) und auf eine Weise, an die wir nicht im Entferntesten denken konnten (hatır u hayale), zustande kamen.
Zum Beispiel: Wir hatten für die Fahrt mit dem Auto von Isparta hierher, nämlich nach Istanbul, zum Prozess (mahkeme) hundert Banknoten bezahlen müssen. Dabei versichere ich euch, würde ich dies dennoch für gering (ucuz) erachten, auch wenn ich für diesen Prozess (mes'ele) und für das Ergebnis in unserem Dienst (netice-i hizmet), das allein bezüglich des Wegweisers (Rehber) und auch nur meinetwegen (şahsıma ait) zustande gekommen ist, und gerade erst begonnen hat, zustandezukommen, zweitausend Banknoten ausgegeben hätte. Auch die Ergebnisse (neticeler), alle Brüder mit eingeschlossen, sollen damit abgeglichen (kıyas) werden.
{"Der Beständige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}