Briefe aus Emirdağ-2
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Ein besonders bedeutender Vorfall (hâdise), ein Gesuch (istida) und eine Klage (şekva)

Wir haben eine beachtenswerte Zeitschrift (mühim bir mecmua) erhalten, die unter dem Titel "Der Gefährte ("Essıddık")" in Pakistan erscheint. Und wir haben gesehen, dass etwa die Hälfte dieser fünfzigseitigen Zeitschrift (mecmua) aus verschiedenen Abschnitten (makale) der Risale-i Nur besteht. Und ferner haben wir auch gesehen, dass sie insbesondere das erste Kapitel (mebhas) des 22. Briefes (Yirmiikinci Mektub) aus der Risale-i Nur gleich auf der ersten Seite mit außerordentlicher Hervorhebung (gayet ehemmiyetle) und Hochschätzung (takdir) als einen Aufruf an die islamische Welt (âlem) zu der Ayah

﴿ اِنَّمَا الْمُؤْمِنُونَ اِخْوَةٌ ﴾

{"Fürwahr die Gläubigen sind Brüder." Sure 40,10}

abgedruckt hat.

Nun gibt es zwei, drei Gründe, das Original (aslı) dieser ursprünglich türkischen Abhandlung (risale), deren Übersetzung (tercüme) ins Arabische diese Zeitschrift (mecmua) veröffentlicht hat, der Öffentlichkeit (efkâr-ı âmme), besonders aber dem Präsidenten (reis) und den Abgeordneten (meb'us) dieser islamischen Regierung (hükûmet), wie wir sie vor einem Jahr bereits vorgelegt hatten, erneut zur Kenntnisnahme (berâ-yı malûmat) vorzulegen.

Erstens: Durch die Bedeutung (delâlet) von hunderten zuverlässigen Hinweisen und Anzeichen (işârât ve emârât), die in dem Buch (mecmua) "Das bestätigende Siegel aus dem Verborgenen (Sikke-i Tasdîk-i Gaybî)" im Gesamtwerk der Risale-i Nur beschrieben werden, und durch viele Vorfälle (hadise), welche diese Bedeutung bestätigen (tasdik), steht fest (sabit):

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Dadurch, dass die Risale-i Nur ihren Dienst (hizmet) wie Tausend Schutzwälle (sedd) des Qur'ans gegen die geistige Zerstörung (mânevî tahribat), die Anarchie, den Bolschewismus, den Naturalismus (tabiiyun), den Materialismus (maddiyunluk), den Zweifel (şükûk) und Argwohn (şübehat) und den absoluten Unglauben (küfr-ü mutlak) vollkommen erfüllt (bihakkın ifa), ist sie ein Instrument (vesile), dieses Land (vatan) inmitten unserer heutigen, gefährlichen weltumtosenden Stürme (dünya fırtınası) zu bewahren und ist sie eine bei Gott angenommene Spende (sadaka-i makbule), die verhindert, dass das Unglück (belâ) dieses Zweiten Weltkrieges und die Katastrophen (belâ), die sich in anderen Ländern (memleket) ereignet haben, auch dieses Land (memleket) überziehen und bildet (teşkil) so einen geistigen Schutzwall (mânevî bir siper), was heute auch in aller Klarheit erkannt (âşikâr) wird. Auch die verbohrtesten (muannid) Philosophen, welche die Risale-i Nur kritisch betrachten (nazar), konnten nicht anders (mecbur), als diese Behauptung (müddea) zu bestätigen.

So setzt die Risale-i Nur mit ihren sechshunderttausend Exemplaren (nüsha) durch den Unterricht über den Glauben (iman dersiyle) in das Herz jedes Einzelnen ihrer fünfhunderttausend Schüler (talebe) einen Wächter (yasakçı) ein und sichert so die öffentliche Ordnung (âsâyişi temin). Damit bemüht sie sich, ein Grundgesetz (kanun-u esas) des Qur'ans durchzuführen, das in der Ayah

﴿ وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى ﴾

{"Für die Sünden (günah) eines Menschen darf ein anderer nicht verantwortlich (mes'ul) gemacht werden" (Sure 6,164)}

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zum Ausdruck kommt. Unter den Millionen ihrer Leser kam noch kein Einziger dadurch zu Schaden (zarar), dass er sie gelesen hat. Dies beweist (isbat), dass sie in heutiger Zeit für dieses Land und Volk (vatan ve millet) als Wunder (mu'cize) des Qur'ans ein Werkzeug ist, um das Unglück zu vertreiben (vesile-i def'-i bela). Dennoch versuchen die verborgenen, Verderben (gizli, ifsadçı) bringenden, im Interesse einer Anarchie arbeitenden Komitees mit ihren Intrigen (desise) seit fünfundzwanzig Jahren, die Gerichte (mahkeme) gegen sie in die Irre zu führen (sevkedip). In fünf Provinzen haben fünf große Gerichte die Abhandlungen (eczaları) der Risale-i Nur fein säuberlich (inceden ince) untersucht und konnten darin keinen einzigen Punkt als einen Grund zu ihrer Verurteilung (medar-ı mes'uliyet) finden, woraufhin sie sie denn freigegeben (beraet) haben. Danach haben sich an zwanzig Orten zwanzig Justizbehörden (adliye) unabhängig voneinander mit ihr befasst und festgestellt (karar) - da sie keinen Aspekt gefunden haben, deretwegen sie uns hätten verantwortlich machen können - dass es in ihr nichts gibt, was strafbar wäre (suç yok). Auch das Gericht (Mahkeme) in Afyon beschloss (karar) zwei Mal, sie zurückzugeben (iadesi). Obwohl also nun rechtlich und juristisch alle erforderlichen Gründe (kanunî, hukukî esbab-ı mûcibe) gegeben sind, die Rückgabe und ungehinderte Veröffentlichung (tamam intişarı) dieser Bücher (risalelerin iadesini) zuzulassen, wurde durch die Irreführungen (aldatmalar), Intrigen (desiseler) und vorgeschobenen Gründe (bahane) der verborgenen (gizli) Komitees seit fünf Jahren die Rückgabe der von dem Gericht in Afyon seit fünf Jahren in Beschlag genommen gesegneten Abhandlungen (mübarek risaleler) an ihre Eigentümer (sahibler) immer wieder verschoben (te'hir).

Tatsächlich haben die Ordnungsbehörden (emniyet daireler) und die Polizei (zabıtaca) in den Großstädten festgestellt (sabit), dass unter Hunderttausenden Schülern des Lichtes (Nur talebe) und in Hunderttausenden Exemplaren des Lichtes (Nur nüshalar) überhaupt nichts Gefährliches (zarar) und auch kein krimineller Fall (vukuat kaydedilmemesi) aufgenommen wurde, was zeigt, dass die Risale-i Nur als eine allgemein anerkannte Gabe Gottes (sadaka-i makbul) gelten darf, die als ein Grundstein (temel taşı) der öffentlichen Sicherheit dient (asayişi hizmet). Es hat sich als wahr (tahakkuk) herausgestellt, dass sie eine Wahrheit (hakikat) aus dem Qur'an ist, die ein Werkzeug (vesile) ist, dieses Land (memleket) vor sichtbaren und unsichtbaren Gefahren (maddî ve manevî tehlike) zu behüten (muhafaza).

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Wegen der Gerichtsverhandlung (mahkeme) bezüglich des Wegweisers für die Jugend (Gençlik Rehberi), der ein wichtiges Buch aus der Risale-i Nur ist und Tausende Jugendliche (gençler) für das Volk, das Land und die öffentliche Sicherheit (vatan, millet ve asayiş) gewinnt, ging unser Meister (Üstad) - seinem desolaten Zustand (hasta hali) zum Trotz - zwei Mal nach Istanbul zur Verhandlung. Hundertzwanzig Polizisten versuchten dort, die Menschenmenge auseinander (kalabalık dagıtmak) zu treiben. Dieses Gericht hat sowohl den Verfasser (müellif) des Wegweisers für die Jugend (Gençlik Rehber) als auch seinen Herausgeber (naşir) einstimmig freigesprochen (beraet). Außerdem hatten fünf Gerichte bereits alle Abhandlungen (umum risaleler) - diesen Wegweiser inklusive - frei gegeben. Obwohl dieser Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi) innerhalb von fünfzehn Tagen zurückgegeben (teslim) werden sollte, wurde er auch nach fünfzehn Monaten noch immer nicht zurückgegeben. Obwohl die Kriminalstrafgerichte (Agır Ceza Mahkemeler) in Denizli und Ankara bereits beschlossen hatten, ihn innerhalb von fünf Monaten frei- und wieder zurückzugeben (beraet ve iade), verschiebt (te'hir) das Gericht in Afyon dennoch seine Rückgabe schon seit fünf Jahren. Die Exemplare des Lichtes (hususî Nur nüshaları), die ein Herr (zât), der in der Umgebung von Diyarbakır und in den Ostprovinzen (vilayat-ı şarkıye) hinsichtlich des Glaubens, der Religion und der öffentlichen Sicherheit so viel wie hundert Prediger (yüz vaiz kadar) seinen Beitrag geleistet hat, mit seinem eigenen Geld für sich privat gekauft hatte, und obwohl der Beschluss zur Freigabe (beraet kararı) dieser Exemplare durch fünf Gerichte vorliegt, zu beschlagnahmen (müsadere) und so ihren nutzbringenden Dienst (faideli hizmet) für Land und Volk zu verhindern, hatte stattdessen zur Folge, dass diese Mittel, die als eine von Gott akzeptierte Spende (sadaka-i makbul) gelten und vor einem Übel bewahren (vesile-i def'-i bela) sollten, nun auf diese Weise unwirksam (gizlen) wurden, wodurch dann ein Unglück (bela), das anderthalb Milliarden Lira Schaden (zarar) verursacht hätte, die Möglichkeit bekommen hätte, sich nun zu ereignen, wie man sagen könnte. Wenn der Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehber), wie er von fünf Gerichten (mahkeme) und dem Gericht in Istanbul freigegeben wurde, veröffentlicht (intişar) werden könnte, würden die muslimischen Jugendlichen (gençler), die durch dessen Unterricht (ders) zur Wachsamkeit (intibah) geführt würden, auf jeden Fall den Fremdländischen (başkalar) und den Aufständischen (ihtilâlci) nicht erlauben, einen Umsturz (ifsad) zu verursachen, und so würden sie sich dafür einsetzen und dazu beitragen (sa'y ü gayret), dieses Volk vor einem Schaden von anderthalb Milliarden Lira zu bewahren (kurtarmak). Sie würden nicht eine Situation erlauben, diesen Schmutzfleck (leke) von anderthalb Milliarden Lira zustande (zuhur) kommen zu lassen...

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Unser Meister (Üstad) erkannte bereits während seiner Gefangenschaft (esaret) in Russland zur Zeit des Ersten Weltkrieges, dass die Gefahr (tehlike), das unsere Jungendlichen (gençler) durch geistige Zerstörungen (manevî tahribat) verdorben werden (ifsad), in der Tat auch in unserem Land (memleket) noch wachsen wird. Er geriet dadurch in helle Aufregung (telaş) und schrieb nun eine Reihe von Büchern (eser), wie den Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehber), um nun seit dieser Zeit mit aller Kraft (kuvvet) gegen die geistigen Zerstörungen (tahribat-ı maneviye) einen Schutz (siper) bieten zu können. Auch veröffentlichte er Unterweisungen (derslerini neşretti) auf der Basis des Weisen (Hakîm) Qur'ans. So ist es ihm denn - Dank sei Gott (lillahilhamd) - gelungen, sehr viele Jugendliche (gençler) zu retten... Da nun einmal auch die Poltiker (ehl-i siyaset) heute den weltweiten Frieden (müsalemet-i umumiye) und die Einheit des Volkes (ittihad-ı millet) wollen, sollen sie jetzt unverzüglich die Veröffentlichung dieser Abhandlung (risalenin intişarına) zulassen, die auch die Regierung in Pakistan als für wichtig erachtet (ehemmiyetle nazara) und bereits in der Zeitschrift (mecmua) "Wahrheit (Essıddık)" veröffentlicht hatte.

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei"}

Nach dem Geheimnis (sırr) des Weisen Qur'ans heißt ein Grundgesetz

﴿ وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى ﴾

{"Für die Sünden (günah) eines Menschen darf ein anderer nicht verantwortlich (mes'ul) gemacht werden" (Sure 6,164)}

weshalb ein Mensch für das Fehlverhalten eines anderen (hatasıyla başkası), ja noch nicht einmal seines eigenen Bruders, zur Verantwortung (mes'ul) gezogen werden darf. Wenn nun aber auch nur eine einzige Seite der hundert Seiten einer einzigen Abhandlung unter ihren hundertdreißig Abhandlungen in den Augen der verbohrten Uneinsichtigen (muannid insafsız) fehlerhaft wäre, gäbe es dann überhaupt noch ein Gesetz in der Welt (dünyada bir kanun), weswegen man alle 130 Bücher mit ihren hunderttausend Seiten dafür verantwortlich machen könnte?

In der Tat haben fünf Gerichte (mahkeme) im Laufe dieser dreißig Jahre dieselben Bücher bereits freigegeben. Außerdem haben sich noch zwanzig weitere Gerichtshöfe wegen dieser Angelegenheit (mes'ele) in der Provinz Malatya damit beschäftigt. Diese zwanzig Gerichtshöfe haben gesagt, dass sie keinen Grund (suç) zur Anklage finden können. Wobei sie sich mit deren sechshunderttausend Exemplaren (nüsha) im In- und Ausland verbreitet (intişar) und doch niemandem irgendeinen Schaden (zarar) zugefügt haben. Auch in Europa wurden innerhalb der Hochschulen (yüksek mekteb) Räume als Schule des Lichtes (Nur'un dershane) eingerichtet, wo auch die Christen sie lesen können. Sie verbreiten (intişar) sich auch in der islamischen Welt (âlem), wo sie viel Anerkennung (takdir) finden. Sogar die Zeitschrift (mecmua) "Wahrheit (Essıddık)", die in Pakistan herausgegeben (çıkan) wird, veröffentlichte (neşredip) eine Abhandlung aus der Risale-i Nur und sandte sie an das Präsidium für die Religiösen Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti). Trotz ihrer so großen und weiten Verbreitung (intişar) hat nie ein Gelehrter (âlim) Widerspruch (itiraz) gegen sie erhoben. Dergleichen Tatsachen (hakikat) zeigen, dass es in der Tat eine elementare Verpflichtung (hakikî vazife) des Amtes für die Religiösen Angelegenheiten (Diyanet dairesi) ist, sich für die Lichter einzusetzen.

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Das Amt für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet dairesi) ist ein Amt im Range des Scheychu-l'Islam (Meşihat), und das nicht nur für die Religionslehrer (din muallim) in der Türkei, vielmehr ist es anstelle des Amtes im Range des Scheichu-l'Islam (Meşihat) mit der ganzen islamischen Welt (âlem) verbunden, nimmt dessen Aufsicht (nezaret) wahr und pflegt alle notwendigen Beziehungen (münasebet) zu ihr. {Das Scheichu-l'Islam bestimmt z.B. Anfang und Ende des Ramadan. (A.d.Ü.)} Besonders in heutiger Zeit ist es besonders notwendig (lüzum), dass die islamische Welt einen sehr guten Eindruck (hüsn-ü zan) von diesem Amt für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet dairesi) hat und kein falsches Bild (sû'-i tevehhüm) von ihm bekommt. Zudem ist die Risale-i Nur, die überall in der islamischen Welt (âlem) und sogar in Europa Anerkennung fand (takdire mazhar), ein wichtiger Beitrag (vesile) dazu, dass dieses gesegnete Amt (mübarek daire) für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet dairesi) als auch seine Würde (şeref) bei den islamischen Regierungen (hükûmet), die mit der Türkei nicht verbündet (ittifak) sind, gewahrt bleibt. Die Sachverständigen (ehl-i vukuf) sollen diesen Punkt richtig in Betracht (tam nazara) ziehen, dass es überaus, ja geradezu dringend notwendig (gayet lâzım ve zarurî) ist, sie als ein Werk dieses Amtes (dairenin bir eseri) in der islamischen Welt zu verbreiten (intişar). Daher müssen (lâzım) die Mitglieder (a'zalar) des Amtes für die Religiösen Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti) und seine Hodschas hundertfach mehr als meine Wenigkeit (bîçare), diesem Said Nursi und seinen Schülern des Lichtes (Nur talebe), mit ihr verbunden (alâkadar) sein, sodass die Risale-i Nur vor den Angriffen der Atheisten (dinsiz taarruzlar) geschützt und bewahrt bleibt (muhafaza ve himaye) und die Intriganten (desiseci), die ihre Veröffentlichung (intişar) trotz eines mehrfach ausgesprochenen Freispruchs (mükerrer beraet) verhindern wollen, nun endlich schweigen müssen (susturmak lâzım).

Said Nursî
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

In Ankara kamen sie unter dem Vorwand (bahane), den Stab Mosis (Asâ-yı Musa) und den Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi) beschlagnahmen zu wollen, zu einem Bruder, um sämtliche Abhandlungen des Lichtes (umum Nur risaleler) mitzunehmen. Nachdem aber dieser Bruder den Beschlus des Kriminalgerichtes (Agır Ceza Mahkemesi) zur Freigabe (beraet kararı) des "Stab Mosis (Asâ-yı Musa)" vorgelegt hatte, verzichteten sie darauf, den Stab Mosis zu beschlagnahmen. Auf den Stapel der zehn Exemplare des Wegweisers für die Jugend (Gençlik Rehberi), die sie gefunden und auf den Tisch gelegt hatten, um sie später mitzunehmen, hatten sie dann so ganz nebenbei (farkında) noch einige weitere Bücher gelegt. Als sie schließlich wieder gehen wollten, konnten sie jedoch die Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehber) nicht mehr finden, trotzdem sie noch lange danach gesucht hatten. So hatte sich denn der Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehber) auf wunderbare Weise (keramet) selbst gerettet (muhafaza). Alle Bände und Abhandlungen (mecmua ve risaleler) - außer dem Stab Mosis (Asâ-yı Musa) und dem Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehber), von denen sie je ein Exemplar mitgenommen hatten - gaben sie später auf der Polizeiwache (emniyet) wieder zurück (iade).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Beständige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Said Nursî