Briefe aus Emirdağ-1
— 138 —
Ein Brief, den der verstorbene Sâlih Yesil an den Innenminister Hilmi Uran Bey geschrieben hat:

Würden Sie mir liebenswürdigerweise (nezaket) insoweit entgegenkommen, dieses mein persönliches Bittgesuch auch höchstselbst zu lesen, das ausschließlich um der Menschlichkeit (insaniyet) willen geschrieben wurde, damit jener unschuldige des Namens "Bediüzzaman Molla Said", dessen Schriften (yazilari) bewusst missverstanden (telakki) und missdeutet (tefsir) wurden, der daher bereits seit Jahren in Gefangenschaft (çenber) sein Leben fristen muss, jedoch ein reiner (safi) und aufrichtiger Mensch ist und gar kein anderes Ziel (maksad) hat, außer ein Muslim zu sein, entweder an dem Ort, an dem er sich jetzt befindet, oder durch seine Überführung nach Ankara dortselbst leben (hayat) und dort auch seine Ruhe finden möge (huzurunun muhafazasi), und falls Sie sich nicht der Gunst enthalten mögen, als eine Belohnung (mükâfat) für seine Dienste (hizmet), die er in seinen jungen Jahren versehen hat und die jedoch wieder vergessen wurden, angesichts seines bereits hohen Alters diesem Mann nun endlich gestatten mögen, in einem Leben (hayat) in Freiheit verscheiden zu dürfen, würde ich der Freigiebigkeit Eurer Exellenz (zât-i keremkâr) meine höchste Achtung (hürmet) entgegenbringen und mich Ihnen gegenüber zur Dankbarkeit (minnetdar) verpflichtet fühlen.

Wer ist nun dieser Molla Said?

Molla Said, dem heute die Stadt (kaza) Emirdag, in der Provinz Afyon gelegen, als sein Aufenthalt (ikamet) befohlen wurde, lebte von Geburt an unter seinen türkischen Brüdern, wurde entsprechend den türkischen Gepflogenheiten erzogen, hat im ersten Weltkrieg auf den mit Schnee bedeckten Bergen im Kaukasus unter unseren heldenmütigen Sodaten als Kommandant eines Freiwilligenbataillons gekämpft, bekam dafür eine besondere Kriegsmedaille verliehen, wurde beim Angriff auf Sarikamis, nachdem Bitlis gefallen war, verwundet, gefangengenommen, musste danach eine jahrelange Gefangenschaft in einem russischen Lager ertragen, flüchtete schließlich und entkam nach Istanbul. Danach wirkte er aufgrund seiner wissenschaftlichen Habilitation (ilmî kudret) im "Haus der Islamischen Weisheit (Dâr-ül Hikmet-il İslâmiye)" als Lehrbeauftragter. Im Zuge der Aufrufung zu den Nationalen Streitkräften (Kuvâ-yi milliye) rief er das Volk zum Kampf (mücahe) auf; im ersten Jahre der "Nationalen Versammlung" gelangte er nach Ankara und versah an seinem Wohnsitz (misafirhane) in Haci Bayram seinen Dienst, indem er vielen noch unschlüssigen Menschen von der Notwendigkeit der Verteidigung der Heimat (vatan) erzählte. Die Werke, welche dieser doch wirklich wahrhaftige Patriot (vatanperver) zuvor über den Gottesdienst (ibadet), den Glauben (îman) und seine Überzeugung (îtikad) geschrieben hatte und noch immer schreibt, passten jedoch einigen Menschen, welche die Religion (din) und ein Leben in Frömmigkeit (dindar) keineswegs zu schätzen wissen, besonders denen von der Art eines selbstsüchtigen (menfaatperest) Sükrü Kaya, welcher damals Innenminister war, und seinem ganzen Regime (mezheb) keineswegs. Mit Hilfe grundloser Anschuldigungen und frei erfundener Berichte will man nun diesen armen Menschen seit mehr als zwanzig Jahren mit Gefängnisstrafen und Verbannungen verelenden lassen. Noch vor zwei Jahren wurde er abermals wegen dieser seiner Schriften aus seiner Klause (cilehane) in Kastamonu in Handschellen herausgeführt und zusammen mit sechsundsechzig Männern, die ihn doch nur begrüsst (selâm) hatten, in Denizli inhaftiert und dort elf Monate lang gefangen gehalten. Da man seine Werke für gefährlich erachtete, wurde zunächst in Istanbul in dem dafür zuständigen Amt für religiöse Angelegenheiten (müftülük) ein Gremium einberufen, später in Ankara von dem dortigen Lehrkörper des Präsidiums (Diyanet Riyaseti) des Instituts für Sprache und Geschichte (Dil Tarih Enstitüsü) eine Kommission gebildet, welche alle seine Werke monatelang durchforschte (mârifet), ohne dass man auch nur in einem einzigen von ihnen auch nur die winzigste Kleinigkeit hätte entdecken können, welche die Politik dieses Staates oder die öffentliche Sicherheit hätte beeinträchtigen können. So wurden Molla Said, die Schüler (Nur sakirdleri) und alle, die seine Werke gelesen haben, auf Gerichtsbeschluss (mahkeme) freigesprochen und es wurde ihm erlaubt, in Denizli zu wohnen. Trotzdem wurde dieser alte Mann bedauerlicherweise schon nach kurzer Zeit wieder von Denizli nach Afyon und weiter nach Emirdag (kaza) deportiert und ihm sogar jeglicher Kontakt mit irgendeinem türkischen Bruder untersagt.

— 139 —

Mein sehr verehrter Herr! Dieser arme alte Mann, der von der Freiheit (serbestiyet) der Republik (Cumhuriyet) und von der Freiheit (hürriyet) der Verfassung (Teskilât-i Esasiye Kanunu) ausgeschlossen war und ist, ist ein islamischer Denker, der in jeglicher Hinsicht des Schutzes würdig, der Fürsorge bedürftig, ohne einen Verwandten oder sonstige Angehörige einzig auf den Schutz einer islamischen Regierung (hükûmet) angewiesen ist. Mit Hinsicht auf eine Bemerkung (rivayet) des berühmten, 1936 verstorbenen Dichters (Sâir-i meshur), Âkif Bey, können akademisch gebildete Männer (ilim adamlari), die den Artikel des großen Gelehrten (üstad-i a'zam) Abdülaziz Çavis gelesen haben, der zu den bekanntesten Gelehrten (ulema) Ägyptens gehörte, vier Sprachen beherrschte und selbst die Philosophie (felsefe) des Westens kannte, vor mehr als zwanzig Jahren in der Zeitung "El-Ehram Ceridesi" über Said unter dem Titel "Der Geist unseres Jahrhunderts (Fatîn-ül Asr)" geschrieben hatte, und sich mit diesem persönlich getroffen haben, die natürliche Habilitation (ilmî kudret) dieser Persönlichkeit und seine göttliche Berufung (İlahî meslek) zu schätzen wissen.

Mein sehr verehrter Herr! Molla Said, der unter dem Schimpfwort "Kurdismus" zur Zielscheibe jeglicher Beleidigungen gemacht wurde, ist von seinem Temperament her ein durchaus schätzenswerter Freund (âsik) aller Türken und Diener (hadim) der Islâmiyet.

{(Anmerkung): Da Tausende türkischer Jugendlicher, unschuldige Kinder und Alte, deren jeder Hunderte anderer ersetzen, Schüler (sakird) der Risale-i Nur werden, eilen in der Tat auch in diesem eigenartigen Jahrhundert, genauso wie das türkische Volk nach der Auflösung des abbassidischen Staates dem Islam zu hilfe eilte, ihm genauso auch diese Schüler wieder zu Hilfe. Deshalb wird nicht nur Said, ja werden das vielmehr alle Leute der Wahrheit (ehl-i hakikat) gutheißen und werden so zu Freunden der Türken werden.}

Durch ihn erfährt unser Land keinen gesellschaftlichen Schaden, sondern nur einen geistigen (manen) Nutzen. Ich bezeuge (sehadet) bei meiner Ehre (namus) und Würde (seref), dass Molla Said ein absolut aufrichtiger (temiz) Mann ist. Darum ist mein Wunsch angesichts verständnisvoller Herren, die sich wie Sie im Namen der Menschlichkeit für die Verwaltung (idare) und Zukunft (mukadderat) des Volkes in seinem Land einsetzen: Wenn Sie diesem Mann Ihre Huld erweisen möchten, dem durch die Worte jener Spitzel, die immer nur alles missverstehen, das Geschenk (ni'met) der Freiheit (hürriyet) vorenthalten wurde, dem nie ein Atemzug reiner, klarer Luft gestattet wurde, der stets von Kontakten mit seinen türkischen Brüdern ausgeschlossen wurde, sei es im Namen der Gerechtigkeit (adalet) von Seiten der Regierung (hükûmet), die der Wichtigkeit Ihres Amtes (makam) und dem Leitsatz (tevfik) der Gerechtigkeit und Güte (adl ü ihsan) entsprechen mögen, auch über diesen Mann im Sinne der Gerechtigkeit (adalet) und wenigstens nachdem Sie einmal mit ihm persönlich und sei es auch nur einmal in guter Absicht (hüsn-ü niyetle) gesprochen haben, nun über sein Leben oder seinen Tod (ibka veya ifna) beschließen mögen, so würden Sie auf jeden Fall eine bedeutende Aufgabe (vazife) im Rahmen des Gesetzes (kanun) erfüllt haben und Ihrem Lebenslauf ein schätzenswertes Kapitel (tarihçe-i hayat) hinzugefügt haben und damit veranlassen, dass das Volk, und besonders seine Schwachen, solche wie ich, denen man ein Bein amputiert hat und die das Leben nun gleichsam in die Ecke gestellt hat, die über die Freiheit nachdenken (hür fikirli) und über seine Geschichte schreiben (vak'a-nüvislere), nun zu hören bekommt, dass Sie doch die Freiheit lieben (adaletperverlik), mein Herr (efendim)!

Yesiloglu Mehmed Sâlih,

der sein Volk und sein Land von Herzen (can) liebt und in Leib und Seele (kan) als Kurde, Albaner oder Bosnier noch nicht einmal auch nur den Geruch rassistischen Blutes (kan) in sich hat, der einer der ehemaligen Abgeordneten (vekil) aus Erzurum ist und dessen Bein amputiert ist.

— 140 —

Verehrter Glaubensbruder!

Seit vierzig Tagen bin ich im Bett und denke über Sie nach. Nach meiner Vorstellung und nachdem, was ich über Sie gehört habe, glaube ich, dass Sie in Ihrer Ruhe aufgestört worden sind.

اَلْمُؤْمِنُ بَلَوِىٌّ

{"Für einen Gläubigen sind Unglücke Mittel zu seiner Prüfung."}

Etwa vor zehn Tagen bat ich einen Straßenverkäufer, der rief: "Ich habe reine Butter aus Afyon." von meinem Fenster aus zu mir hinauf und habe also ein bisschen Butter von ihm gekauft. Es war meine Absicht, ihn nach Ihnen zu fragen. Als ich hörte, dass Sie von Afyon nach Emirdag (kaza) verbannt worden sind und dem Volk untersagt wurde, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, wurde ich sehr traurig.

Verehrter Glaubensbruder! Derjenige, der Ihnen diesen Brief schreibt, ist Yesiloglu Mehmed Sâlih, einer der früheren Abgeordneten von Erzurum, der vor einunddreißig Jahren mit Ihnen in der Es'ad Pasa Medresse in Erzurum, im Ersten Weltkrieg auf den mit Schnee bedeckten Bergen des Kaukasus und vor vierundzwanzig Jahren, als ich noch Abgeordneter war, mit Ihnen und Ihrem Freund, dem Stadthalter von Van (Valis), Haydar Bey, im Saal der Nationalen Versammlung (Millet Meclisi) gesprochen hat.

Mehmed Sâlih
Ein Brief, geschrieben an Yesil Sâlih:

Mein lieber Bruder Hasan Efendi! Du kannst in meinem Namen an unseren ehrenwerten Bruder Sâlih Efendi schreiben, dass ich bis an mein Lebensende diese seine Menschlichkeit nicht vergessen werde, ihm sehr dankbar (minnetdar) dafür bin, ihm viele Grüße (selâm) sende und oft für ihn bete (dua). Ich habe mich jedoch dazu entschlossen, alle Schikanen (sikinti) einfach zu ertragen. Außerdem erwarte ich das Gute (iyilik) nicht von irgendwelchen Vorsitzenden (reis).

Said Nursî

Ein Exemplar "Stab Mosis (Asâ-yi Musa)", das ihr mir geschickt habt, ist noch ungebunden und nur ein gelbes Papier dient als Umschlag. Die Schrift ähnelt ein wenig der Schrift von Hüsrev, doch steht darauf als Name Mustafa geschrieben. Wer ist er? Welcher Mustafa ist das? Außerdem steht auf dem Exemplar noch geschrieben: "Hatice, dreizehn Jahre alt, die Tochter Ahmeds." Dieser Ahmed ist nun welcher Ahmed? Möge jedoch Gott sowohl ihn als auch seine Tochter tausendmal segnen (bârekâllah). Bereits in diesem Alter ein so umfangreiches Buch so schön und korrekt abzuschreiben, mit einer solchen Aufmerksamkeit, ja Übereinstimmung (tevafuk) unter den Buchstaben, ist geradezu eine Heldentat dieser Gruppe unschuldiger Kinder. Wer sie sieht, sagt: "Wie wunderbar ist doch Gott hier am Werk (mâsâallah)!" Es wird unter den hiesigen geschulten Frauen eine Begeisterung (sevk) bewirken!

— 141 —

Der Brief des Bruders Nazif ist von besonderer Bedeutung. Tatsächlich gibt es in Amerika viele, welche die Religion nicht als ein Werkzeug der Politik missbrauchen, sondern sich mit ganzer Kraft für die Religion um der Religion (dini din için) willen einsetzen. Möge Gott es wollen (İnsâallah), dass diejenigen, die den "Stab Mosis (Asâ-yi Musa)" bereits erhalten haben, zu diesen Frommen gehören! Salahaddin, dieser Cowboy (keçeli), {unter den kurdischen Hirten ein Ausdruck der Überraschung} ist ein vollständiger Abdurrahman und möchte wie ein richtiger Held nicht geringer als sein Vater (Nazif) sein! Er bringt uns auch noch dazu, gelegentlich ganz gegen unsere Gepflogenheiten (âdet) einmal einen Blick in diese Welt (dunya) zu werfen! Wenn dieser sogenannte bedeutende Gelehrte (âlim) aus Amerika die gesamte Sammlung der Risale-i Nur möchte und dabei versprechen würde, sie weiterzuverbreiten, sind auch wir dazu bereit, ihm nach einer Beratung (mesveret) eurerseits die vollständige Sammlung (takim) auszuhändigen.

In Nazifs Brief findet sich eine Frage, wie sie ein Herr im Ruhestand über die Einflüsterungen (vesvese) des Teufels stellt. Wenn dieser Mann sich ernsthaft für die Abhandlungen der Lichter (Nurlara) interessiert, braucht er solche Fragen überhaupt nicht zu stellen. Er soll also die Abhandlung über die "Weisheit der Zuflucht vor dem Teufel" (Hikmet-ül İstiaze) in dem Band "Blitze" (Lem'alar) und dem Teil aus dem Neunundzwanzigsten Wort lesen, dort, wo die Existenz (vucud) der Engel und Geister (melaike ve ruhanîler) behandelt wird. Was seine Frage nach diesen Einflüsterungen betrifft, die eigentlich sinnlos ist und bereits an hundert Stellen beantwortet wurde, so gleicht sie einer Einimpfung glaubensloser (zindik) Materialisten (maddiyyun), die seinen augenblicklichen, fürchterlichen Zustand ausnutzen, wodurch dieser Mann dadurch so sehr bedrückt sein muss, dass er eine solche Frage stellt. Ich grüße (selâm) ihn. Die Risale-i Nur kann ihn von all seinen Problemen befreien. Er soll sich aufrichtig (hâlisane) und voll Hingabe (teslimkârane) mit ihr befassen und auf sie hören.

Der Brief von Marangoz Ahmed, der einer der alten und neuen Heldenmutigen der Schule (Medrese-i Nuriye) ist, hat mich in drei- oder viererlei Hinsichten fröhlich und dankbar (minnetdar) gestimmt. Was nun den Ahmed betrifft, den er als einen der Besten (bas talebesi) dieser Schule (medrese) bezeichnet, da er nun sowohl die Aufgabe (vazife) des Märtyrers (sehid) Hâfiz Ali versieht, als auch zusammen mit seinem Bruder, der genauso achtenswert wie Suleyman ist, und seiner kleinen Schwester den "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa) dreimal abgeschrieben hatte, so hat er mich, da er auch ein Enkel des segenreichen Hasan Dayi ist, von meiner Neugier befreit und mich in große Freude versetzt. Gott der, Gerechte (Cenab-i Hakk), möge ihm Genesung (sifa) und ihnen Erfolg (muvaffakiyet) und Glück (saadet) schenken. Âmîn âmîn!

Dass die beiden Brüder des verstorbenen Hâfiz Mehmed die Aufgabe (vazife) dieses Verstorbenen erfüllen und dass Mustafas Schrift Hüsrevs schöner Schrift so ähnelt, darüber habe ich mich so sehr gefreut, als hätte ich nun gleich zwei Hâfiz Mehmed wiedergefunden.

Durch den Eifer des heldenhaften Marangoz wurden auch der Prediger (hatib) aus Gökdere mit seinen drei Söhnen zu Schülern (talebe) der Risale-i Nur und so haben auch sie damit begonnen, sie abzuschreiben. Dazu beglückwünschen (tebrik) wir sowohl sie und Marangoz, als auch ihr ganzes Dorf. Das Gedicht (manzume), das Marangoz ihnen vorgetragen hat, haben wir in die Sammlung der Briefe (Lâhika) aufgenommen.

Der lange Brief des gelähmten Ali Osman aus Atabey und dass er an der Verbreitung des "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa) und weiterer Abhandlungen (Risale) der Lichter (Nurlar) sehr wirksam arbeitet und dass Çilingir Ali, der im Dienst (hizmet-i Nuriye) sehr fleißig ist, und sein Onkel Hasan ihm dabei helfen und ihre gesegneten Träume (mübarek hülyalar) und symmetrische Übereinstimmungen (tevafuk) haben uns gefreut (ferah) und ließen mir die Stadt (kaza) Egirdir besonders liebenswert erscheinen. Gott, der barmherzige Allerbarmer (Cenab-i Erhamürrâhimîn), möge mit ihnen zufrieden sein.

* * * *