Zweite Ergänzung (zeyl)
Mein geistlicher Mitbruder (âhiret kardeşim) Bekir Aga aus Âdilcevaz, der zwar ein Analphabet (ümmi) ist, aber dennoch die Arbeit der Gelehrten (allâmelerin işini) verrichtet, hat dadurch einen großen Beitrag (sebeb) geleistet, um das Interesse (intibah) der Bewohner von Isparta auf die Geheimnisse (esrar) des Qur'ans zu lenken. Es sind dies hier die Eindrücke (ihtisasat), die er durch das Studium der "Worte (Sözler)" gewonnen hat.
Mein hochwürdiger und ehrenwerter Herr und Meister (Üstadim Hazretleri Efendim), zu allererst erbiete ich Euch meine Hochachtung und meinen Respekt (arz-ı ta'zim ve hürmet), küsse Eure gesegneten Hände (mübarek elleri), bete (dua) für Euch jeden Augenblick und alle Zeit, so gut ich es eben kann (lisanıma yakıştıgı kadar), und ersuche (rica) Euch um Eure Gebete (dua).
Mein Herr (Efendim), wie Ihr ja bereits wisst (malûmunuz), ist meine Wenigkeit (fakir) - Euer Schüler und Mitbruder (talebe ve kardeş) - Analphabet (cahil). Dennoch habe ich mir alle Abhandlungen des Lichtes (umum Nur Risaleler) - Eure auserlesenen (risale-i bergüzide), sonnengleichen (güneş-misali) Unterweisungen - vorlesen lassen (okutup dinledim). So wie man das Licht der Sonne (güneşin nuru) nicht einfangen kann (sed çekilemek) und es auch keine Möglichkeit (ihtimal) gibt, es einzusperren (sed çekilmek), so kann man auch Eure Abhandlungen weder einfangen noch einsperren (risalelerinize de sed çekilemez). Ich habe während meines Zuhörens (istima) meine Seele und mein Herz (ruh ve kalbim) genau beobachtet (tedkik). Während dieser innerlichen Betrachtungen (tedkikat) habe ich wahrgenommen (anlamış), wie ich sie in mich aufgenommen (baktım) habe und sie in mir eine Wahrnehmung (anladım) geformt haben. Ich habe gesehen, dass es in meiner Seele und in meinem Herzen (ruh ve kalbim) eine Fülle und eine Begeisterung (feyezan ve coşkunluk) gibt. So haben sie denn begonnen (başladı), mich unfreiwillig (bilâihtiyar) - indem sie zu mir sagten: "Sogleich los, los (hemen haydi)!" - ohne meinen eigenen Willen (tazyika) zu meiner Aufgabe hinzuführen (vazife sevk etmek). Während ich noch in meiner Seele (ruh) diesen Vorgang aufmerksam beobachtete (takib), wurden die Schlüssel, welche diese Lichter mir weisen (Nurların irae ettigi miftahları), für mich sichtbar und so habe ich sie gesehen (gördüm ve gösterildi). So habe ich denn verstanden, dass ich wohl auf diese Art und Weise (âdeta vaziyet) angewiesen wurde, mit diesen Schlüsseln die dazu gehörigen Tore zu öffnen (îcab eden kapıları açıp) und die Brüder (kardeş), die diese Lichter wahrnehmen (Nurlara ehil) können, jenseits meines Willens und Wollens (min gayr-i haddin) zu suchen und zu finden (arayıp bulmak). Für diesen Dienst (husus), aus diesen Lichtern (Nurlar) gleich der Sonne (güneş) Licht auszustrahlen (nur saçılması), habe ich diese Angelegenheit (hal) für mich (kendime) als meine Aufgabe (vazife) angenommen.
Nach der Übernahme der Schlüssel (anahtar), die ich den Lichtern (Nurlar) entnommen hatte (teslim), habe ich - Dank sei Gott (hamden-lillah) - diese Mitbrüder gesucht und gefunden (arayıp buldum), den Ungläubigen (mülhidler), die sich dem Glauben widersetzen (hâin-i din), das Handwerk so zu legen, dass sie sich weiter nicht mehr bewegen (kımıldanmayacak) können. Ich habe Edelsteine (hazineler), die überaus prächtig wie Rubine und wertvoller als Smaragden (yakut ve zümrüt) sind, als Gottes Unterpfand (emanetullah) und Vertrauenspfand des Propheten (emanat-ı Peygamber A.S.M.), Dank sei Gott (Elhamdülillah), den Händen dieser Brüder anvertraut (ellerine teslim). Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak) hat uns Erfolg (muvaffak) geschenkt. Die Menschen (eşhas), die Eure segensreichen Werke (mübarek eserleri) studieren, gelangen zum Glauben, sodass denn diese Werke - jedes für sich (başlı başına) - alle Herzen und unabhängig von einander (ayrı ayrı) auch deren Verstand erobern (feth ederek). Möge Gott unser Herr (Cenab-ı Mevlâ) uns alle durch diesen Segen (sevab) begnaden und die Fürsprache (şefaat) Seines Geliebten über uns kommen lassen (mazhar). Âmîn!
Nochmals küsse ich Eure gesegneten Hände (mübarek elleri) und bitte Euch um Eure Gebete (duanızı istirham), Euer Exzellenz mein Herr (efendim hazretleri).
Ein Abschnitt (fıkra) von Sabri, der ein zweiter Hulusi ist.
Ich habe gewartet (bekledim), bis das Zehnte Wort (Onuncu Söz) herausgegeben wurde (neşredilmiş). Ein kleines Exemplar (nüshacık) dieses segensreichen, lichtvollen Werkes (mübarek nurlu eser), das über alles Sein (mükevvenat) wertvoll ist, wurde mir geschenkt (ihsan). In dem Augenblick, in dem ich es bekam (aldıgım), bin ich gleich zu einem Baum, einem ruhigen Plätzchen (zîruhtan hâlî) inmitten von smaragtgrünen Pflanzen (zümrüt-misal yeşillenmiş nebatat) gegangen. Zwar war die Bodenbedeckung (haliçe-i zemin) angesichts der Jahreszeit (mevsim itibariyle) noch jung und glänzend (revnakdar) und mit den verschiedensten bunten Blumen prachtvoll geschmückt (çiçeklerle müzeyyen ve muhteşem). Ich habe so weit wie möglich erfahren (alâ kadr-il istitaa ögrendim), dass das oben erwähnte Werk (ânif-ül beyan eser) eine wahrhaftige und sichere Urkunde (sened-i hakikî ve kat'î) aus der Ewigen Welt (âlem-i beka) ist und sie mit seinen sehr starken (kavî), überaus festen (rasin), äußerst schönen (güzel), auf Offenbarung (naklî), Verstand (aklî), logischem Denken (mantıkî) beruhenden, unbeschreiblichen (tarifi imkânsız) Beweismitteln und überzeugenden Zeugnissen (berahin-i kat'iyye) beweist und sogar sehr viele Menschen, die über den Glauben an die Wiederauferstehung (haşir) gestolpert, in tödliche Abgründe (mühlik uçurum) gestürzt und in bodenlose Sümpfe (fena bataklık) hineingeraten sind und in Verlust und Irrtum (hüsran ve dalalet) zu ersticken drohten, durch seine feinsinnigen, tiefschürfenden Hinweise (dakik ve amîk işarat) und Wahrheiten wiederbelebt (hakaikı ile ihya) hat und noch weiter beleben wird.
Auch wenn es bei weitem hoch über meine Fähigkeiten (bidaa) hinaus geht, den erhabenen und so bedeutenden Grad (derecat-ı refia ve mühimme) dieses wertvollen Werkes (kıymetdar eser), ja noch nicht einmal auch nur den kürzesten Satz daraus ganz genau zu verstehen (hakkıyla anlayabilmek) und mir über diese Angelegenheit eine Meinung bilden (söz sarfedebilmek) zu können, habe ich dennoch gemerkt, dass es ein königliches Werk (şâheser) ist, dessen wahre Quelle (menba'-ı hakikî) die Offenkundige Unterscheidung (Furkan-ı Mübin) ist und das aus ihr allen Segen (feyz) empfängt, desgleichen (emsal) man noch nie zuvor gesehen hatte. Meine Wenigkeit (fakir) tauchte trotz meiner extremen Schwäche und Armseligkeit (acz u za'f) in diesen uferlosen Ozean der Wahrheit (bîhadd bahr-i hakaik) hinab. Das segensreiche Werk (şu mübarek eser) wurde für mich zu einem diamantenen Schlüssel (elmas bir miftah), um in diesen Lichtozean (bahr-i muhit-i nur) eintreten zu können.
Infolge dessen kann ich es mir kaum noch vorstellen (tahmin), auf welchen Stufen gebildete Menschen (havas) und die Koryphäen unter ihnen (havass-ul havas) die Wahrheiten Gottes (hakaik-i İlahiye) und Erkenntnisse des Herrn bezeugen (maarif-i Rabbaniye müşahede) und Seinen Segen von Ihm empfangen werden (iktisab-ı füyuzat), wenn sie dieses Werk aufmerksam studieren (dikkatle onu mütalaa). Außerdem weist (îma) dieses lichtvolle (nuranî), erhabene (ulvî) und heilige Werk (kudsî eser) angesichts seiner Zahl darauf hin (itibariyle) und deutet an (işaretle), dass bereits neun Werke als Einleitung (mukaddemen) gedient (sebkat) haben, und rief im Herzen das Gefühl wach (hassasiyet-i kalbi uyandırdı), dass nach dieser Zahl "Zehn (On)" noch viele Werke (eser) folgen werden (vücud mutazammın).
Dann habe ich verstanden, dass die leuchtende, lichtausstrahlende Quelle (nur ve ziyadar menba) des Weisen (Hakîm) Qur'ans alle in helle Begeisterung versetzt hat. Von einem diamantenen Stollen (elmas maadin) der Weisen Unterscheidung (Furkan-ı Hakîm) ging eine geradezu überwältigende Sensation (dehşetli bir infilâk husul) aus. So wurden plötzlich zahllose Heilmittel (hadsiz tiryaklar) juwelengleich unter dem Namen "Worte (Sözler)" sichtbar (mücevherat zahir). Sehr viele Herzen wurden von ihren Krankheiten befreit (kulûb def'-i maraz) und erlangten so ihre Gesundheit (kesb-i âfiyet) wieder. Die überaus feinsinnigen (dakik), tiefen (amîk) und wunderbaren Erklärungen (beyanat-ı hârika) der Worte (feyziyle Sözler), die zu sehen, nicht jedem gelingt (müyesser), mache ich hier durch den Segen der Offenkundigen Unterscheidung (Furkan-ı Mübin) wie mit einem Röntgengerät erklärbar (temsil). Wie Röntgenstrahlen (şuaı), selbst noch die verborgensten und allerfeinsten Befindlichkeiten (en hafî ve ince hali) in unserem Organismus (uzuvlar) sichtbar machen, so haben auch diese "Worte (Sözler)", welche die Schatzkammer der Lichter (nurların hazinedarlar) sind, auch die Fähigkeit (hâssasını haiz), selbst noch die allerkleinsten Teilchen (en ufacık zerreler) in der Wahrheit der Dinge (hakaik-i eşya) erkennbar und allen zugänglich (görmek ve göstermek) zu machen.
Diese beiden Abschnitte (fıkra) stammen von Hüsrev
Da es nicht jedem gelingt (müyesser), diese schönen, erhabenen (güzel ve yüksek) Worte (Sözler), deren Gleichwertigem (emsal) ich bis heute noch nicht begegnet (tesadüf) bin, gleich das erste Mal zu begreifen (kavramak), bitte ich Euch um Vergebung (afvımı rica). Mit dem Segen Eures Gebetes (duanız berekâtı) hege ich die Hoffnung (ümid), dass Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk) es mir doch noch eines Tages (bir gün gelip) ermöglichen wird, dass es mir schließlich gelingt (muvaffak). Milliarden Mal danke und preise ich (hamdediyor ve şükrediyor) Gott den Gerechten (Cenab-ı Hakk), der mich Eurer Erhabenheit (zât-ı âlîni) anvertraut (ruhsat) und mir erlaubt (tevdi' eden) hat, diese Worte (Sözler) abzuschreiben.
Und hier noch einmal Hüsrev
Diese Abhandlungen (risaleler) in all ihrer Erhabenheit (yükseklik), Schönheit (güzellik) und Feinheit (latiflik), vor denen ich trotz meiner so mangelhaften Ausdrucksfähigkeit (âciz lisanım), meinem unzureichenden Verstand (kısa aklım) und meiner ungenügenden Einsichtsfähigkeit (zaîf idrakim) voll Bewunderung (hayret) stehe, führen einen jeden Leser ohne Bedingungen (bilâkayd) und ohne Vorbehalt (bizzarure) dazu, sie zu lobpreisen (tahsine sevk). Wie sehr ich auch Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk) mein Lob (hamdeylesem) und meinen Dank darbringen (şükreylesem) möchte, so kann ich mich Ihm doch mit nichts für diese Gnadengeschenke (lütuflar) erkenntlich (ödeyemem) zeigen.
Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Hâfız Zühdü
Es ist mir gelungen (muvaffak), noch zwei weitere lichtvolle Früchte (nurlu meyveler) aus dem Garten des Lichtes (Nur bahçesi) zu pflücken. Jedoch den Geschmack (lezzet), der diesen Früchten zu eigen ist, jetzt mit meiner unzureichenden Ausdrucksfähigkeit (kasır lisanım) zu beschreiben (ifade), dazu bin ich gar nicht (çok âciz) in der Lage. Doch mit dem Studium (mütalaa) dieses wertvollen (kıymetdar) Neunzehnten Briefes (Ondokuzuncu Mektub), der mir die Freude ermöglicht (zevkini idrak), mit der glücklichen Audienz (huzur-u saadet) des Propheten der Endzeit (Nebiyy-i Âhirüzzaman), mit dem Friede und Segen sei, und der reinen, anmutigen (pâk, latif) Unterhaltung des Propheten (sohbet-i Nebeviyeler) beehrt zu werden (müşerref), kann ich mir kaum genug tun (bir türlü doyamıyorum). Und auch über die Hochschätzung und Verehrung (takdir ve tevkir) der gesamten (bilcümle) Risalet-ün Nur etwas zu äußern, ist meine Feder kaum und nur ungenügend (âciz ve nâkıs) in der Lage. So erbitte ich denn (dilerim) von Gott dem Geber aller guten Gaben (Cenab-ı Vâhib-ül Ataya), dass es meiner Wenigkeit (âcizleri) wie auch all meinen Kameraden gelingen (muvaffak) möge, von all den Früchten in den Lichtgärten (Nur bahçelerinin meyveleri) zu kosten.
Ein Abschnitt (fıkra) von einem Nur-Schüler (Nur talebe)
Heute ist es mir gelungen (muvaffak), die Abschrift dieses erhabenen Buches (yüksek kitab) zu vollenden (ikmal). Zu der Beschreibung (tarif) meiner Freude und meines Glücksgefühls (sürur u saadet) bei der Vollendung und dem Studium (ikmal ve mütalaa) der Abhandlung über die Himmelfahrt ("Mi'rac") ist mein Stift (kalem) jedoch nicht in der Lage (düçar-ı acz). Dennoch möchte ich es hier versuchen, meine Gefühle (duygular), die bei meinem Studium (mütalaa) in mir aufkamen, in einem kurz zusammengefassten (hülâsaten) Satz darzulegen (arz edecegim):
Durch das Studium (mütalaa) der Abhandlung über die Himmelfahrt ("Mi'rac") habe ich ein Herz (kalb) voller Licht und Leuchten (nur ve ziya) gefunden, das die Strudel der Katastrophen des Lebens (hayatın felâket girdabları) und die sicheren Wege (selâmet yolları) über den geistigen Ozean (manevî derya) zur Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebediye) aufzeigt. In der Tat wurden viele Wahrheiten (hakikatlar), die mit jedem Gleichnis (temsilât) verdeutlicht werden (isbat), das Zeitalter der Glückseligkeit (Asr-ı Saadet) und die Epoche der Wunder (hârikalar devri), an die zu denken oder sie sich auch nur vorzustellen (tahattur ve tahayyül) bereits genügt (kâfi), um unsere Herzen voll werden (ruhumuz), ja selbst übervoll (taşırmaga) werden zu lassen, vor meinen Augen lebendig (hayatlandı), sodass meine Gedanken sich überstürzten (fikirden fikre) und ich von einem Staunen ins nächste (hayretten hayrete) verfiel.
Das Buch über die Himmelfahrt ("Mi'rac") ist ein Werk, das in der Lage (kuvvetine mâlik) ist, die Philosophie der Kritiker (mu'terizlerin felsefesi) in ihrer Begeisterung für die Philosophie (felsefe düşkünü) jederzeit zum Bankrott und zum Absturz (iflas ve sukut) zu verurteilen. Das Buch über die Himmelfahrt ("Mi'rac") ist ein Buch der Geschichte (kitab-ı tarih), das an und für sich (başlı başına) die Wahrheiten in ihrer ursprünglichen Form (asıllardaki hakikatleri) ohne Übertreibung (i'zam) von einem Standpunkt aus betrachtet (nazarla isbat) und beweist, von dem aus selbst ein unvoreingenommener (bîtarafane) Denker sie erkennen (tefekkür) und akzeptieren (kabul) kann, und das die Punkte, die den Gläubigen (ehl-i imana) verborgen geblieben (kapalı kalmış) waren, heute mit verständlichen, logischen Erklärungen (makul ve mantıkî fikirler) kundtut.
Den Philosophen, die in Gottvergessenheit versunken (gaflete dalmış) sind, von ihrem Irrglauben niedergeschlagen (dalaletin maglub) wurden und sich nun mit ihrer hanvoll Verstand (tutam aklıyla) eine besondere Stellung (mümtaz mevki) zumessen wollten, wurden von einem königlichen (şâheser) Werk -wie dem Buch über die Himmelfahrt (Mi'rac) - ihre Achselklappen abgetrennt (apoletleri sökülmüş), {französisch "epouletten" (A.d.Ü.)} und so sind sie in den Zustand eines Königs (kral vaziyetine) hinein geraten, der trotz seines ganzen Ruhmes und Rufes (şöhret ve nam) dennoch zu seinem Sturz (sukut) verurteilt ist (mahkûm). Dieser König (kral) ist aber auch zu einer ständigen Verzweiflung (daimî bir ye'se) verurteilt. Dagegen wirft sich der Philosoph, dessen philosophische Ketten (felsefe zincirler) sich vor so vielen Wahrheiten (hakikat) in seinem widersprüchlichen Denken (mu'teriz efkâr) eine nach der anderen gelöst (kırılan) haben und der nun merkt, dass sein Ruf und seine Behauptungen (davasını ve iddiasın) haltlos sind, nun vor der Macht und Größe (kudret ve azamet) des allgewaltigen Schöpfers (Hâlık-ı A'zam) nieder (secde) und bittet um Vergebung (af diler).
Auch dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Zekâi
Das Vierte, Neunte und 21. Wort (Söz), das die Quelle (menba'ı) des Vorzugs und der Belohnung (fazilet ve mükâfat) für das Gebet (namaz) ist, erleuchtet (tenvir) die düsteren Ecken meiner Seele (ruhumun karanlık köşeler) in einer unbeschreiblichen Weise (nâkabil-i tarif). Dieses königliche (şâheser) Werk, das ich in vollkommener Liebe und Begeisterung (kemal-i aşk u şevk) studiert habe, möge für die Gottvergessenen (ehl-i gaflet), die inmitten der Nebel des Zweifels (şübhe bulutlar) weiterhin ihre Zeit (vakitler) für ein "Nichts" vergeuden (zayi'), und diejenigen, die von ihrer jugendlichen Lust und Laune gefangen genommen (gençlik hevesatına esir) und mit der Zeit (mürur-u zaman) voll Reue (nâdim) nach dem Weg der Wahrheit (tarîk-ı hakikat) suchen, ein Lebensgefährte (refik-i hayat) sein.
Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von einem Arzt (Doktor)
Mein Lehrer (hocam), Ihr möchtet die beiden Bücher, die ich mir ausgeliehen (emaneten) hatte, wieder zurück bekommen (emrediyorsunuz). Meine Wenigkeit (bende) bittet jedoch inständig (yalvarıyorum) darum, sie Euch erst in der nächsten Woche wieder auszuhändigen (hafta takdim). Denn ich konnte zwar das kleine zwei Mal, das große aber nur ein Mal lesen. Mein Verständnis (ihatam) ist jedoch begrenzt (darlık) und meine Einsicht (idrak) infolge meiner Schwäche (aczim) auch nur mangelhaft (kıt). Daher möchte ich Eure prächtigen Gleichnisse (muhteşem temsilleri) noch oftmals wieder (defalar) lesen, damit ich sie mehr oder weniger verinnerlichen kann (bir alâka hasıl). Oh mein Herr (Ya Rab!)! Was für eine bedeutende Logik (büyük mantık), was für eine großartige, schlagfertige Erklärung (müskit beyan) und Art der Auffassung (tarz-ı telakki)! Oh mein Meister (Üstad)! Um das Ansehen (mübecceliyet) dieser segensreichen Religion (mübarek din) zu begreifen (idrak), zu erfassen (ihata) und schätzen zu lernen (takdir), bin ich Euch und Euch allein zu Dank verpflichtet (medyun-u şükran) und so bin ich Euch auch in der Tat dafür dankbar (minnetdar). لِسَبَبٍ مِنَ الْاَسْبَابِ {"aufgrund irgendeines Grundes unter vielen Gründen"} bewirken die Glaubenssätze (dinî akideler) unserer Religion eine gewaltige Umwandlung (azîm bir inkılab). Die religiösen (dinî), menschlichen (insanî), gewissenhaften (vicdanî), wirtschaftlichen (iktisadî) und wissenschaftlichen Unterweisungen (ilmî dersler), die ich aus den Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleler) erhalten habe, werden mir im Leben (hayat) zum Erfolg verhelfen (muvaffakıyet).
Obwohl ich nicht in der Lage (iktidar) bin, den Inhalt mit all seinen Bedeutungen (manalarıyla mefhumları) zu begreifen (kavramak), lese ich Eure erhabenen Werke (yüksek eserleri) bei jeder Gelegenheit (fırsat). Sie sind ein unvergessliches, königliches Andenken (şâheser hatıra) an sie und an Eure erhabenen Unterweisungen (irşad-ı âliye). Bis zu meinem Grabe (mezar) bin ich bereit für die Glaubensgrundsätze (dinî akide), die Ihr uns unterweist, mit aller Hingabe im Dienst (esiri ve kurbanı) zu sein. Mein Meister (Üstadım), Eure Worte (Sözler) haben meine religiöse Vorstellung (dinî muhayyele) grundsätzlich verändert (cidden degiştirdi) und in ein noch mehr geliebtes Kanalbett (sevimli bir mecra) umgeleitet. Heute denkt meine Wenigkeit (bende) nicht mehr so wie die Ärzte denken (düşündügü gibi düşünmüyorum).
Dieser lange Abschnitt stammt von Hulusi Bey
{"Im Namen dessen, der Gepriesen sei." "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen nach der Anzahl der Engel, der Menschen und der Dschinnen."}
Oh Ihr, mein liebenswürdiger Meister (Üstad-ül Aziz)!
Die vierte Problemstellung des 28. Briefes (Yirmisekizinci Mektub) habe ich vor vier Tagen, die zweite und dritte Problemstellung und dazu ihre Anlagen (melfufları) habe ich gestern bekommen und mich sehr darüber gefreut (bahtiyar).
Erstens: Im Bezug auf die große Zuwendung (azîm teveccüh) des verehrten Sabri Efendi, die auch meine Wenigkeit (hakk-ı âciz) mit einschließt (ibraz), und auf seine wahre Bescheidenheit (müsbet tevazu'ları), die auch unser Meister ganz besonders schätzt (takdir-i üstadaneleri), bitte (rica) ich Euch um die Erlaubnis (müsaade), einige Worte äußern zu dürfen. Es ist dies wie folgt: Bei Eurem Bruder, meiner Wenigkeit, finden sich - trotz vieler Fehler (fakir-i pür-taksir) - wie ein Tropfen aus dem Meer (denizden katre) einige Charakterzüge (hasletleri), die seinen sehr verehrten (mükerrem) Meister (Üstad) erahnen lassen, den er als besonders liebenswert (muazzez) ansieht. In diesem Zusammenhang möchte ich (arz) Euch drei Ähnlichkeiten (hâlim) darlegen:
Erstens: Seit meiner Kindheit (yaştan beri) habe ich mich durch die Güte des Gerechten (lütf-u Hak) stets für die Wahrheiten (hakikat) des Qur'ans interessiert (merak) und mich auf dem Weg einer Suche nach der Wahrheit (taharri-i hakikat) befunden. Und schließlich (nihayet) habe ich das, wonach ich suchte (aradıgım) in den Lichtern namens Worte (Sözler ünvanlı Nurlar) gefunden, die mein verehrter Meister (Üstad-ı Muhterem) in Egirdir zur Veröffentlichung beigetragen hat (neşre vasıta). Diese Begegnung hat mich zuallererst vom Schmutzwasser in die Sicherheit (çirkâbdan selâmete), vom Übel in das Glück (felâketten saadete), von der Finsternis in das Licht (zulmetten nura) geführt. Von da an entstand in meiner Seele eine unerschütterliche Liebe (lâ-yetezelzel bir muhabbet), ein Interesse (alâka) und eine Verbundenheit (merbutiyet) mit den Lichtern (Nurlar), dem Verehrten (Hazret) Qur'an und meinem Meister (Üstad), der mit der Erlaubnis des Gerechten diese Lichter (Nurlar) verbreitet (naşir), verkündet (mübellig), gepredigt (vaiz) und öffentlich bekannt (dellâl) gemacht hat. Hundert Tausend Mal sei Lob und Dank (hamd ve şükürler). In den Zeiten, in denen ich mich mit den Lichtern (Nurlar) beschäftige, verspüre ich eine große Freude (zevk), mehr als alle Genüsse (lezzetler) der Welt (dünya), und eine großartige Begeisterung (azîm bir şevk) in meinen Gefühlen (havas).
Zweitens: Wie der Dienst und die Anbetung Gottes (ubudiyet) es erfordern (iktiza) und ich aus dem weiß, worauf die Lektionen (dersler) hinweisen, die ich von diesen Lichtern (Nurlar) empfangen habe, erwachsen alle meine Fehler (kusurlar) und sämtliche Bosheiten (tekmil fenalıklar) aus meiner Begierde (nefs), während das Gute (iyilikler) und alle guten Dinge (iyi şeyler) von Gott (Allah) kommen. Ich wünsche (arzu) mir den Dienst (hizmet) an den Lichtern (Nurlar) und am Qur'an uneigennützig (hasbî) und bin sehr traurig über die Gläubigen (mü'minler), weil mir ihre Verbreitung (neşr) nicht gelingt (muvaffak).
Drittens und meine wahre Identität (hâl ve hakikî şahsiyet): sie zu beschreiben (tarif), werde ich wirklich verlegen (hicab duyarım) sein. Doch will ich Gott den Herrn (Cenab-ı Allah) sogleich darum bitten, dass ER mich und alle meine Mitbrüder (kardeş) vor den Listen (mekrler) der Begierde (nefis), den Dschinnen, Menschen (cinn ve ins) und Teufeln (şeytan) bewahren (muhafaza) und nicht zulassen möge, zu denen zu gehören, die in die Irre gehen (dalalete sapanlar), âmîn.
Meine lieben Mitbrüder, {(Anmerkung): Die Anrede richtet sich hier an solche Schüler wie Sabri} all diejenigen (zâtlar), die Mitbrüder und Schüler (kardeş ve talebe) meines Meisters (Üstad) sind, spüren ohne Zweifel (şübhesiz) den ersten und den zweiten Zustand (ikinci hâl) in ihrer Seele (ruh). Da dies aber so ist, werden diejenigen, die durch Gottes Führung (tevfik-i Huda) einmal diesen Weg gegangen sind, da die Entfaltung der Gefühle (hâsselerin inkişafı) im Menschen (beşer), besonders in den Gläubigen (mü'minler) nicht begrenzt werden (tahdid) kann, nicht so sehr wie dieser Schwache (âciz), Arme (fakir) und Hilflose (bîçare) von ihren Begierden und dem Teufel (nefis ve şeytanlar) überwunden werden. Ihre Entwicklung und ihr Gewinn (terakki ve istifade) wird auch in diesem Grade groß (nisbet ziyade) sein. Die Zuwendung (teveccüh) meines verehrten Meisters (muhterem Üstad) zu diesem fehlerhaften Schüler (kusurlu talebe) ist ein Beweis und ein Beispiel (delil ve misal) dafür, wie umfangreich seine Liebe (derece-i şefkat) zu den Menschen (insan), zu den Gläubigen (mü'min), besonders aber zu den Bedürftigen (muhtaçlar) unter den Gläubigen und solchen Bedürftigen (ihtiyac) wie mir ist, derer ich am meisten bedürfe.
Lieber, verehrter (aziz ve muhterem) Bruder Sabri, der Sie in aller Bescheidenheit (mütevazi) doch eine so gute Meinung (hüsn-ü zan) von mir hegen und mir gegenüber freundlich gesinnt (teveccüh) sind, viel mehr als mir zusteht (liyakatim)! Sie sollen also wissen, dass ich ein so sündhafter (günahkâr), so schwacher (âciz), armseliger (fakir) Habenichts (müflis) von einem Diener und Anbeter Gottes (abd) in der Gemeinde (ümmet) Mohammeds (A.S.M.) bin. Darum bedarf ich (muhtacım) auch Ihrer Gebete (dua) so sehr. Meine größte Hoffnung (büyük emel), mein größter Wunsch (ciddî temenni) und meine heiligste Absicht (mukaddes niyet) ist es, dem öffentlichen Ausrufer (dellâl) des Qur'ans, dessen Schwäche und Armseligkeit (acz ve fakr) bei Gott gleich einem Gesuch (arzuhal) angenommen (kabul) wurde, und dem es gelungen (muvaffak) ist, für die Welt (âlem) aus der besonderen Schatulle (hazine-i hâssa) des Qur'ans die verschiedensten (muhtelif) Arten und Formen (tarz ve şekil) von Juwelen (cevher) auszustellen (teşhir), in seinem heiligen Dienst (kudsî hizmet) zu helfen (yardım).
Aufgrund dieser meiner Absicht (niyetim sebebi) tauchten, während ich das Glück (saadetine mazhar) habe, mich mit den Lichtern zu befassen (Nurlar meşgul), unerwartet (hilaf-ı me'mul) einige Worte spontan in meinem Herzen (kalb) auf und gelangten mir so in meine Feder (kalem). Doch diese Worte (marifet) stammen nicht von mir, sondern mit absoluter Sicherheit von den Lichtern (Nurlar), die aus dem Ehrenwerten (Hazret) Qur'an herauf leuchten (lemaan). Wenn dem aber so ist, so ist hier der eigentliche Lehrmeister (asıl üstad) der Qur'an und unser verehrter Meister (Üstad-ı muhterem), der ihn verdienter und berechtigter Weise (elyak ve elhak) beschreibt (muarrifi), ihn verkündet (mübelligi) und den er auch lehrt (müderrisi). Wir Bedürftigen (muhtaçlar) dürfen uns die Gelegenheit nicht entgehen (fırsatı ganîmet) lassen, vielmehr unsere Herzen und unseren Verstand (kalb ve dimag) mit diesen Juwelen (cevherler) verziehren (nakşetmek), an der Verbreitung (neşre) der Lichter (Nurlar) in beiden Welten (dâreyn), welche dann der Grund unserer Glückseligkeit (medar-ı saadetimiz) sein werden, mitarbeiten und - soweit unsere Fähigkeiten dazu ausreichen (alâ-kadr-it tâka) - unsere Kräfte (kuvvet) zu ihrer Wahrung (muhafaza) einsetzen.
{"Von Gott kommt der Erfolg."}
Zweitens: Dreizehn kurze, persönliche Briefe (hususî mektublar), die in dem Band "Briefe (mektubat)" enthalten waren, habe ich erhalten. Dabei habe ich Eure feinsinnige (derin manalı), so fröhliche Unterhaltung (şirin sohbet) noch einmal begeistert angehört (şevkle dinlemiş), indem ich mir die Vergangenheit wieder vergegenwärtigte (maziyi hâl yerine). Ich bin ja nicht damit einverstanden (razı), dass diese Zeiten in der Vergangenheit ruhen (vakitlerin mazide) sollten. Ich vergegenwärtige sie (mütalaa) mir stets wieder, als wären sie noch stets anwesend (hâl gibi). Ja sind denn Vergangenheit (mazi), Gegenwart (hâl) und Zukunft (müstakbel) nur eine mir vorgestellte Teilung (itibarî birer taksim)? Für die Mystiker (ehl-i zevk) ist eine solche Unterteilung (taksim ihtiyaç) jedenfalls nicht notwendig.
Drittens: Die erste von acht Problemstellungen (Mes'ele) des 28. Briefes (Yirmisekizinci Mektu) erteilt einen wertvollen Unterricht (ders) über den Traum (rü'ya), den ich geschaut habe.
{"Und wir haben euren Schlaf zu eurer Ruhe gemacht." - Sure 78,9 -}
Sie ist ein guter Kommentar (güzel bir tefsir) zu der obigen Ayah und zugleich eine fröhliche Auslegung (hoş bir tabir) zu dem Traum (rü'ya), dessen Hinweis bereits offensichtlich geworden ist (nihayet mana). Durch diesen Kommentar (tefsir) zu der Ayah über den Schlaf (nevme) habt Ihr in einer sehr erhabenen und passenden (âlî ve münasib) Weise vor allem Eurem Hulusi, der mehr als alle anderen ihn brauchte (muhtaç), und allen Zuhörern (müstemi) und Lesern (kari) der Risale-i Nur und der Briefe des Lichtes (Mektubat-ün Nur) einen nützlichen (faideli), fröhlichen (zevkli), gründlichen (esaslı), ernsten (ciddî), kurz und prägnanten (veciz ve belig) Unterricht erteilt (ders).
Hier möchte ich (isterim) nun auf das folgende hinweisen (işaret) und auch für den Gunsterweis (keramet) des Qur'ans noch einen Punkt (nokta), ein Stäubchen hinzufügen (zerre daha ilâve): sowohl in Egirdir, als auch hier, finde ich, wenn mir etwas in den Sinn (bazan zihnime) kommt und mich ziemlich mit sich beschäftigen (hayli meşgul) lässt, gleich in Eurem ersten Brief (mektub) die Antwort auf die Angelegenheit, mit der sich meine Gedanken beschäftigen (zihnimi işgal). {(Anmerkung): Diesen Gunsterweis des Lichtes (keramet-i Nuriye) haben viele genau so wie Hulusi bereits erfahren (tezahür) und erfahren ihn noch immer.} Und dies geschah nicht nur ein Mal, nicht fünf Mal, sondern vielmals (çok taaddüd). Daher sage ich, dass dies ein Gunsterweis (keramet) des Qur'ans ist.
Was die Zweite Problemstellung betrifft, so ist sie ein guter, wissenschaftlicher (güzel ve ilmî) Unterricht, wobei mir noch ein Aspekt in den Sinn (hatıra) kommt: Es geht darum, dass Helfer aus der Schar des Teufels (Hizb-üş şeytanın avenesi) bereits von hier aus begonnen haben (dolaşarak), mit ihren Scheinmanövern und irreführenden (sahte ve şaşırtıcı) Bewegungen {die Diener und Helfer am Glauben (A.d.Ü.)} von hinten einzukreisen versuchen. Unser geliebter Meister (sevgili Üstad), der durch die Güte Gottes (inayet-i İlahî) den Schlüssel des Heilungshauses (şifahane) des Qur'ans in der Hand hält, der in einem sehr schönen und einzigartigen Stil (güzel ve bedi' üslûb) außerordenliche Gleichnisse (hârika temsilât) hervor bringt, als hätte er auch zu diesem Anlass gegen ihre Gifte eilig Medikamente (zehirlere de ilâç) herbeigebracht und ihnen so mit erstaunlichen Waffen (acib silâh) aus dem Waffenlager (silâhhane) des Qur'ans widerstanden (mübareze), ist in der Tat (hakikaten) des Lobes und Dankes würdig (şâyan-ı menn ü şükran). Möge Gott (Allah) mit Euch voll und ganz zufrieden sein (çok razı olsun).
Was die dritte Problemstellung (Mes'ele) betrifft, so ist sie in der Tat sehr schön (güzel), sehr angenehm (hoş) und überaus gut verständlich (vâzıh). Diese Problemstellung in fünf Punkte zu untergliedern (ayırmak), erinnert mich (hatırlatmış) in etwa an die fünf Grundpfeiler (beş rüknü) des Islams. So habt Ihr denn hier fünf Grundpfeiler (beş esas) für die Sicherheit (selâmet). Zudem habt Ihr für Eure Freunde (dostlar) und diejenigen, die in ihren Herzen etwas von Euch erwarten, auch tatsächlich etwas in der Art der Beantwortung (cevab) einer nonverbalen Frage (sual-i mukaddere) niedergeschrieben (kalem). Ihr lasst jedoch (mesag) eine gute Meinung (hüsn-ü zan) über Euch zu. Und ihr erwähnt dabei, dass man schon durch seine innere Einstellung (niyet) einen Segen und einen Gewinn (me'cur ve faidemend) erhalten kann. Und wer eine solche Frage stellt, ist auch damit zufrieden (Sâil buna da razı). Das dritte Kapitel des 32. Wortes (Otuzikinci Söz) bietet bereits ein Medikament für diesen Kummer (derde ilâç), bestreicht diese Wunde mit einer Heilsalbe (yaraya merhem) und findet für diesen Wunsch eine Lösung (arzuya çare).
Jeder, der Augen hat und zu schauen vermag, hat gesehen, wer auch nur einen Funken Verstand (akıldan nasibi) hat, der hat verstanden, und wessen Herz (kalb) noch nicht verdorben ist, der hat sich davon überzeugt (inandı), dass Ihr durch die Worte (Sözler) den Gläubigen (mü'minler) einen Rückhalt (kuvvet-üz zahr) gegeben, die Ratlosen (mütehayyirler) aus dem Sumpf (bataklık) herausgezogen, die Betrunkenen (sarhoşlar) wieder ernüchtert, die Wahnsinnigen (divaneler) wieder zu klarem Verstand (iade-i şuur) geführt, die wirklich begeisterten (hakikaten müştak) Menschen überzeugt (inandırdıgı) habt, dass es in heutiger Zeit keinen besseren Wegweiser (mürşid) als den Qur'an geben kann, die Heuchler (münafıklar) und die Gottesleugner (mülhidler) zum Schweigen (ilzam) gebracht und selbst noch die Teufel (şeytanlar) in die Flucht gejagt habt. Das Geheimnis (sırr) dieses so großen Erfolges (azîm muvaffakiyat) liegt in der Güte des Schöpfers (Hâlık'ın ihsanı) für die wahrhaftige Schwäche (hakikî acze), auf die der öffentliche Ausrufer (dellâl) des Qur'ans und der Lichter (Nurlar) hinweist, die der Wegweiser des Weges aus seiner Schwäche (acz yolunun rehberi) heraus sind.
{"Und es gibt nichts Feuchtes und nicht Trockenes, das nicht in einer deutlichen Schrift verzeichnet wäre." - Sure 6,59 -}
Diese majestätische (celil) Ayah besagt, dass alles, was man sich wünschen kann (matlubunuz), im Qur'an zu finden ist. Es zu erlangen (muvaffak), ist jedoch nur dadurch möglich, dass man sich mit den Lichtern (Nurlar) befasst, sich in den Dienst (hâdim) des Qur'ans stellt, seine Grenzen (haddi) vor Gott (Allah) anerkennt und begreift, dass wir vor Ihm in völliger Schwäche (acz-i tam) stehen und dies mit all seinem Sein und Dasein annimmt (mevcudiyetiyle kabul), so wie auch unser Meister (Üstad) die Gläubigen (mü'minler) ständig zu diesem abgekürzten (kestirme), sicheren (selâmetli) und fröhlichen (saadetli) Weg ruft. Möge Seine Heiligkeit, Gott in Seiner Majestät (Allah-u Zülcelal Hazretleri) mit ihm für ewig zufrieden (ebeden razı) sein. Möge Er all Seinen diesseitigen und jenseitigen (dünyevî, uhrevî) Erwartungen (muradları) entgegen kommen (hasıl). Möge Er ihn der Gemeinde Mohammeds noch lange weiter erhalten (Ümmet-i Muhammed'e bagışlasın). Âmîn um des Hauptes aller Gesandten willen (bi-hürmeti Seyyid-il Mürselîn).
Eures Gebetes (dua) sind wir alle bedürftig (muhtac) und für Euch zu beten ist für uns alle eine Pflicht (borc). Wie wunderbar (güzel) hat doch unser Bruder Sabri Efendi in seinen Worten die Lichter hochgeschätzt (takdir), so wie Gott es wollte (mâşâallah, mâşâallah). Wem könnte es denn erlaubt (haddi) sein, in diesen Lichtern einen Fehler (Nurlarda yanlışlık) zu entdecken. Einige Ausdrücke (ibareler) könnten ja vielleicht dem, was man als Literatur (edebiyat) bezeichnet, in der Tat nicht so ganz entsprechen (muvafık düşmüyormuş). Darin liegt jedoch ein Sinn (isabet), welcher das Wesentliche erfasst. Denn hier wird nichts Literarisches zum Verkauf angeboten (edebiyat satılmıyor), sondern werden die Lichter aus dem Qur'an aufgezeigt (nurlar gösteriliyor). Während ich, Euer Bruder, in meiner Wenigkeit (fakir kardeşiniz) diese Worte (Sözler) lese, ergreift mich ein Gefühl (hâl), als ob ich meinen Meister vertrete (üstadımı temsil). Mit Eurer Ausdrucksweise (tabirat) und in Eurer Mundart (şive) zu lesen ist für mich so freudvoll und so genussvoll (zevkli, lezzetli), dass ich es gar nicht beschreiben (tarif) kann. Daher halte ich selbst ein einziges Wort (harf) zu verändern, gleich einer großen Sünde (azim günah) zu begehen. Manchmal, durch die geistige Kraft Eurer Befugnis (salahiyetin manevî kuvvetiyle), die Ihr mir übertragen habt, ändere ich nur die Stelle eines Wortes (harf) oder streiche es ganz (degiştiriyor veya kaldırabiliyorum). So ist meine Auffassung oder die Wirkung (telakki ve tesir) auf mich dieser Art (mahiyet). Genau in dem Augenblick (tam bu anda), während ich das Manuskript (müsved) dieses Briefes geschrieben habe, rief der Muezin vom Minarett "Gott ist groß (Allahü Ekber)" und auch ich habe genau so mit "Gott ist groß (Allahü Ekber), hoch und erhaben ist Seine Majestät (Celle Celalühü)." geantwortet. Wäre diese Übereinstimmung (hal) wohl nicht ein offenkundiger Hinweis (işaret) auf die Heiligkeit (kudsiyet) dieser Situation (iş)?
Als Viertes handelt es sich hier um ein recht persönliches Verhalten (Hususî Mes'ele): Mag es sich hier auch noch um die Sprache (lisan) des Alten Said handeln: wie geschickt gebraucht (muvafık) Ihr dennoch Eure Waffe (istimal-i silâh)! Möge Gott sie segnen (bârekâllah)! Ich bin fest davon überzeugt (kaniim), dass Eure geistigen Steine (manevî taşları) ihre Ziele genau so treffen (hedeflerine isabet) wie in der ehrwürdigen (kerim) Ayah
{"und nicht du hast geworfen, als du geworfen hast, sondern Gott hat geworfen." - Sure 8,17 -}
darauf hingewiesen (işaret) wurde. Möge Gott (Allah), die Bosheit (şerler) solcher Menschen mit dem Schwert Seiner Macht (kudret kılıcı) abtrennen (kessin). Wir überlassen (tevdi') solche hinterhältigen Gewaltmenschen (hâin ve zalim) dem Gottesnamen "der Zornige (Kahhar)". Ich verliere im Dienst (hizmet) meinen Mut (fütur) nicht, doch die Hindernisse (maniler) sind ohne Ende und ohne Grenzen (hadd ü pâyan). Und selbst wenn man mir die Welt auf meine Schultern (dünyayı sırtıma) laden wollte, und mich ringsum mit Feuer umzingeln (ateşle sarsalar) wollte, kann doch all dies nicht meine erhabene Auffassung behindern (ulvî düşünceme mani'). Mein Herz ist nicht damit einverstanden (gönül razı). Es wünscht sich (arzu) so viele Dinge. Meine Seele (nefis) und die Teufel unter den Dschinnen und Menschen (cinn ve ins şeytanları) gehen mir gegenüber mit fürchterlichen Keulen (müdhiş topuz) in Stellung (dikildikler). So bin ich denn wohl oder übel zum Kampf gezwungen (mücadeleye mecburum) und werde dabei auch noch von meinem wahren Dienst (hakikî hizmet) abgehalten. Wie sehr ich dies nun aber auch bedauern mag (ne kadar müteessif): es ist stets immer noch zu wenig (az).
{"Und sie schließen mit dem Ausruf: "Lob sei Gott, dem Herrn der Menschen in aller Welt." - Sure 10,10 -}
Dieser Artikel (fıkra) stammt von Süleyman Efendi, der mir sechs Jahre lang in vollkommener Treue (kemal-i sadakat) unentgeltlich diente (hizmet), wunderbarer Weise (hârika) einen reizbaren Mann (asabî adam) wie mich niemals verärgerte (gücendirmeyen), und dem ich vielmehr stets als meinem Schreiber (kâtiblik) die Manuskripte diktiert habe.
Eurer Exzellenz, meinem Herrn (Efendim Hazretleri)!
Zunächst einmal küsse ich Eure gesegneten Hände (mübarek ellerini) und harre Eurer heiligen Gebete (mukaddes dualar). Meine Wenigkeit, Euer Diener (fakir hademe), Schüler und Mitbruder (talebe ve kardeş) Suleyman hat die segensreichen Abhandlungen (mübarek Nurlar), die bis jetzt verfasst (te'lif) worden sind, eine nach der anderen studiert (mütalaa) und in jeder von ihnen verschiedene Lichter (ışıklar) wie aus einer großen leuchtenden Sonne (büyük nurlu güneş) erkannt und daraus einen großen Nutzen (istifade) gezogen. Diese Lichter (nurlar) haben mir meinen geistigen Weg erleuchtet (uhrevî yolumu irae). Möge Gott (Allah) mit Euch zufrieden sein (razı olsun). Sie haben es mir ermöglicht, auf meinem geistigen Weg (âhiret yolunda) viele von meinen Mängeln (noksanlar) zu erkennen, wofür zu danken ich zu schwach bin (teşekküründen âcizim). Ich kann zwar nicht die Kraft (kudret) in mir finden, diese Lichter (nurlar) gleichnishaft zu erklären und zu beschreiben (temsil ve tasvir), möchte jedoch - wenn auch in ganz unmaßgeblicher Weise (min-gayr-i haddin) - versuchen (cür'et), wenigstens das Gefühl meines Herzens (hissiyat-ı kalbiye) im Folgenden zu beschreiben (tasvir), nachdem ich meine Seele entsprechend erforscht (ruhumu yoklayarak) habe. Sollte mir dabei ein Fehler (hata) unterlaufen sein, bitte ich (istirham) Euch, mir dies zu verzeihen (afvımı).
Mein Herr (Efendim), ich habe in dieser Welt (dünya) nichts erfahren, was der Freude und dem Glück (lezzet ve saadet) vergleichbar wäre, das ich in dem Meer (derya) der Risale-i Nur erfahren habe. Meinen Überlegungen zufolge bin ich zu der Überzeugung (vicdanî muhakemem) gelangt, dass diese Abhandlungen (Risaleler) jede für sich allein betrachtet und unabhängig voneinander jeweils ein (birer tefsir) Kommentar zum Qur'an sind. Ich konnte schon mit meinem zwar recht kleinen Auffassungsvermögen (ufacık kariha) begreifen, dass das Studium dieser Abhandlungen (Nurların mütalaası) für die Menschen, die in der Schöpfung (mahlukat) zwar in der Gestalt eines Menschen (insan şeklinde) erschaffen wurden, aber in Anbetracht der Tatsache (hakikat), dass sie ihre Menschlichkeit (insaniyet) verloren haben, nun von Kopf bis Fuß (serâpâ) mit geistigen Wunden (manevî yaralar) geschlagen sind, ein rasch wirkendes Heilmittel (seri' şifalı bir ilâç), ein überaus wirksames Elexier (nâfi' bir tiryak) und eine Salbe (merhem) für ihre Wunden (yaralar) ist. Den Wert dieser Abhandlungen (Nurların kıymeti) wird die Zeit erweisen und sie werden ihn nach meiner Überzeugung (itikadındayım) in verschiedenen Sprachen (dillerde destan) wie eine Legende in Ost und West (şark ve garb) verbreiten. Möge denn Gott es so wollen (inşâallah), dass sie auch in Europa zeigen, was für eine prächtige Sonne (parlak bir güneş) der Qur'an ist.
Nochmals küsse ich Eure Hände und bitte Euch um Eure Gebete (dua), Eure Exzellenz und mein Herr (Efendim Hazretleri).
Dieser Brief stammt von Re'fet Bey, der seinem Verstande (aklen) nach einem Hulusi, seinem Herzen (kalben) nach einem Sabri und in seinem Gewissen (vicdanen) einem Hüsrev gleicht.
{"In Seinem Namen." "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und ewiglich."}
Diesmal biete ich (takdim) Eurer erhabenen Audienz (huzur-u âlînize) mittels Süleyman Efendi das 25. Wort zur Korrektur (tashih) dar. Die Abhandlung über die Wunderhaftigkeit des Qur'ans ist mit Recht ein königliches Werk (elhak bir şâheser). Hinsichtlich der staunenswerten Wahrheiten (hayretbahş hakaik), die sie beinhaltet (ihtiva), ist sie die wichtigste (mühim) von all Euren erhabenen Werken (âsâr-ı âliye). Ich habe die Abhandlung über die Wunder (Mu'cizat) Mohammeds gelesen. Sie ist genau so ein wertvolles Werk (kıymetdar bir eser), das überaus vollkommen (mükemmel) ist, dem Geist Erhabenheit schenkt (ruha ulviyet) und zu seiner Entfaltung (inkişaf) beiträgt. Ich möchte besonders betonen (kadar), dass das größte von allen Wundern Mohammeds (mu'cizat-ı Ahmediye) der Qur'an ist, dessen Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan) ist. Daher sind die Veränderungen (tebeddülât), welche die Abhandlung über die Wunderhaftigkeit (i'caz) des Qur'ans in meiner Seele hervorgerufen (ruhumda husule) hat, und der Segen (istifade), den ich von ihrem Inhalt (münderecat) bekommen habe, sehr groß (azîm). In diesem Werk (azîm) wird die umfangreiche (şümullü), großartige (azametli) und erhabene Bedeutung bewiesen (maânî-i ulviye isbat), welche die folgende majestätische Ayah (âyet-i celile) beinhaltet.
{"Und es gibt nichts Feuchtes und nichts Trockenes, das nicht in einer deutlichen Schrift verzeichnet wäre." - Sure 6,59 -}
Wenn die Gottvergessenen (gafiller), die den heutigen Fortschritt der Wissenschaften (terakkiyat-ı fenniye) und die Erfindungen der Menschen (ihtiraat-ı beşeriye) für ein Erzeugnis ihrer eigenen Ideen (mahsulât-ı fikriye) halten und den Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan) ist, und der ein Schatz der Wahrheiten (hazine-i hakaik) ist, dagegen vernachlässigen (mühmel) und statt dessen um Wissen und Erkenntnis aus Europa betteln (dilencilik) und sich dabei auch noch für besonders klug (akıllı) halten, dieses großartige Werk (âsâr-ı muhteşem), das mit erhabenen und großartigen Grundsätzen (maâliyat ve desatir-i muazzam) angefüllt ist, welche das Glück (saadet) der Menschen (beşer) in dieser und in jener Welt (dünyevî ve uhrevî) sicherstellen könnte (temin), mit verständigen Augen (nazar-ı insaf) und mit kluger Wachsamkeit (teyakkuz-u ârifane) studieren könnten (mütalaa), würden sie sehr schnell aus dem Schlaf ihrer Gottvergessenheit (hâb-ı gaflet) erwachen, in den sie so tief gefallen sind (dalmış). Doch bedauerlicherweise (heyhat) gleichen wir Hühnern (tavuk), die in einem Gerstenlager (arpa anbarı) hungers sterben. Während wir also bereits über ganze Hände voll gesammelter Weisheiten (mecmua-yı hakaik) verfügen, vor denen wir jedoch unsere Augen verschlossen (göz yumar) halten, erwarten wir statt dessen Hilfe von außen (başkalarından istiane).
Was auch immer ich über die Größe (yükseklik) dieser Abhandlung über die Wunderhaftigkeit (i'caz) des Qur'ans schreiben (yazsam) möchte, es ist dennoch zu wenig (az). Meine Feder (kalem) ist zu schwach (âciz), sie zu beschreiben (tavsif). Wenn ich die Macht der Feder (kudret-i kalem) hätte, könnte ich versuchen (çalışırdım), diese Größe so zu beschreiben, wie es ihr gebührt (hakkı). Da ich sie jedoch nicht habe, beendige (kesiyorum) ich also mein Wort in meiner Schwäche (âcizane sözü). In vollkommener Hochachtung (kemal-i hürmet) küsse ich Eure gesegneten Hände (mübarek eller) und bitte ich Euch (taleb ve istirham) um Euer Gebet (dua), damit ich im Dienst (hizmet) am Qur'an auch weiterhin unerschütterlich bleiben (sabit) möge, mein Herr (efendim)!
Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von dem verstorbenen Major (merhum binbaşı) Âsım Bey
Die ehrwürdigen Abhandlungen (risale-i şerife), "Worte (Sözler)" genannt, die zu den Gleichnissen und Zeugnissen (mizan ve bürhan) der Lichter (Envâr) des Qur'ans gehören und deren Wert unschätzbar groß (kıymeti takdir) ist, versetzen meine Wenigkeit in Begeisterung (fakiri ihya) und entflammen mein Herz (kalbimi nurlandırıyor).
{"Dies ist eine Gnadengabe meines Herrn."}
Ich war seit langem auf der Suche (aramakta iken). {nach einem Lehrer, der ihn in den Wahrheiten unterrichtet (A.d.Ü.)} Dank sei Gott (lehülhamd) dem Gerechten (Cenab-ı Hak) dafür, dass Er nun meiner Wenigkeit (fakir) diese "Worte (Sözler)" geschenkt hat (ihsan). Doch meine schwache Feder und Zunge (kalemim ve kalim) können meinem Herzen und meiner Brust (kalb ve gönül) nicht als Sprachrohr (tercüman) dienen.
Mein glücklicher Mitbruder (bahtiyar kardeş) Hüsrev!
Diese Abhandlung {Gemeint ist das Ganze des 27. Briefes} gleicht einer lichtvollen Versammlung (meclis-i nuranî), in der sich diese lichtvollen, gesegneten Schüler (münevver, mübarek) des Qur'ans mit einander geistig unterhalten (manen müzakere) und ihre Meinungen austauschen (müdavele-i efkâr). Sie gleicht dem hohen Saal einer Medrese, in dem jeder Schüler (şakirdler) des Qur'ans den Unterricht (ders), den er erhalten hat, seinen Kommilitonen weiter erzählt. Sie ist ein prächtig verziehrter (muhteşem ve müzeyyen) Laden und eine Wohnstatt (menzil) für die Verkäufer (risalelerin satıcı) und Ausrufer (dellâl) dieser Abhandlungen, welche die Truhen (sandukçalar) für den heiligen Schatz (hazine-i kudsiye) des Qur'ans sind, dessen Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan) ist. Jeder zeigt (gösteriyor) die wertvollen Juwelen (aldıgı kıymetdar mücevherat), die er erhalten hat, den übrigen dort anwesenden Kunden (müşteriler). Möge dich Gott segnen (bârekâllah): auch du hast diese Wohnstatt (menzil) sehr schön geschmückt (süslendirmiş).