Ein Zeichen des Wunders
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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Wir sind über diesen Kommentar (tefthir), "Zeichen des Wunders (isharat-ul i'djaz)", welcher vor vierzig Jahren, also im ersten Weltkrieg, in vorderster Front - manchmal zu Pferde - verfasst wurde, von unserem Meister (üstad) unterrichtet (ders) worden. Obwohl wir von der Rhetorik (ilm-i belâßat) und den Regeln der arabischen Sprache keine Ahnung hatten, haben wir durch den Unterricht (ders), den wir bekommen haben, das gewaltige Geheimnis (sırr-ı azîm) dieses Buches verstanden. Dieser Kommentar (tefthir), "Zeichen des Wunders" (işarat-ul i'djaz) ist tatsächlich wunderbar. Da dieser Kommentar unter den verschiedenen Aspekten der Wunderhaftigkeit (vudjuh-u i'djaz) des Qur'an das Wunder nur in seiner Poesie (nazm) auf wunderbare Weise zeigt, möchten wir in diesem Zusammenhang folgende vier Punkte erläutern:

Erstens:

Da der Qur'an nun einmal Gottes Wort ist, spricht er über alle Jahrhunderte hinweg die verschiedenen Schichten des ganzen Menschengeschlechtes an, wie sie Reihe um Reihe hintereinander sitzen, und unterrichtet (ders) sie. Des Weiteren steigt er als das Wort des Majestätischen Schöpfers (Khaliq-i Dhu-l'Djelal) dieses Kosmos von den höchsten Stufen der Herrschaft Gottes (rububiyet) herab, spricht zu diesen Tausenden verschiedener Schichten Seiner Ansprechpartner und bringt ihnen die Antworten auf alle ihre Fragen und Nöte. Darum ist seine Botschaft (mana) mit Sicherheit auch stets umfassend und allgemein verständlich. Auch ist er nicht wie das Wort eines Menschen nur auf eine bestimmte Zeit und auf eine begrenzte Zielgruppe beschränkt, oder hätte nur eine individuelle Bedeutung (mana). Er verbreitet und verteilt seine geistliche Nahrung den Vorstellungen (efkar), dem Verständnis (uqûl), den Herzen (qulûb) und dem Geist (ervah) aller Dschinnen und Menschen entsprechend unter tausenden verschiedener Schichten.

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Zweitens:

Das Wort des Weisen Qur'an, welches als Perlmutt der überaus umfangreichen Bedeutungen und Edelsteine des Weisen Qur'an gilt, der aus dem Wort des Urewigen (Kelâm-ı Ezelî) herrührt und alle Jahrhunderte und alle Völker des Menschengeschlechts anspricht, ist mit Sicherheit allumfassend. Selbst noch bei seiner Rezitation bringen die Buchstaben des Qur'an zehn, hundert, tausend und abertausende und an Festtagen (eyyam-ı mubaraka) bis zu dreißigtausendfachen Segen für das Jenseits (sevabı ukhrevî) und Früchte im Paradies (djennet). So haben wir einen Teil der Wunderhaftigkeit, die in jedem dieser Buchstaben mit Sicherheit zu finden ist (maudjudiyet), in diesem Kommentar (tefthir) gefunden.

Drittens:

Die Schönheit und Pracht eines Dinges erscheint an diesem Ding als ein Ganzes. Wird es in Stücke geteilt, so ist die Schönheit und Pracht, die am Ganzen erscheint, in seinen Teilen nicht mehr zu erkennen. Alle Pracht und Schönheit, wie sie in einem Ding als Ganzem erscheint, kann man nicht in jedem einzelnen seiner Teile suchen. Doch auch wenn man sie nicht sieht, kann man es nicht für einen Fehler halten, dass sie nicht sichtbar ist. Und obwohl dies nun einmal so ist, zeigt sich die wundervolle Poesie (mu'djize-i nazm), wie sie in den Suren und Ayat des Weisen Qur'an zum Ausdruck kommt, wenn auch in verschiedenen anderen Formen, dennoch den Forschern (ehli tedkik), analysiert man sie hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Eigenschaften. So wird nun in diesem "Zeichen des Wunders" (işarat-ul i'djaz), einem arabischen Kommentar (tefthir), die Flüssigkeit (djezalet) der Poesie (nazm), welche eine der Quellen unter sieben Quellen der Wunderhaftigkeit (i'djaz) des Qur'an ist, bis in ihre allerfeinsten Geheimnisse (esrar) hinein aufgezeigt und erklärt. Und darum ist es mit Sicherheit auch keine Verschwendung, sondern diesem Sachverhalt durchaus angemessen (ayn-ı haqiqat), wenn wir uns hier mit diesen "Zeichen des Wunders" (işarat-ul i'djaz) in großer Sorgfalt (a'zamî ihtimam) darum bemühen, darzulegen, dass jeder einzelne Buchstabe des Weisen Qur'an

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in seiner Wunderhaftigkeit (i'djaz) zehn, hundert, ja tausend und abertausend und an den Fest- und Feiertagen (eyyam-ı mubaraka) selbst dreißigtausend Früchte für das Jenseits (semere-i ukhrevî) hervorbringen wird.

Viertens:

Da der Weise Qur'an aus dem Wort des Urewigen (Kelâm-ı Ezelî) kommt und alle Völker der Menschheit (tabakat-ı beşer) in allen Jahrhunderten anspricht, findet sich in seiner Bedeutung (mana) eine wunderbare Vielseitigkeit und allgemeine Gültigkeit. Er ist nicht so einseitig wie der menschliche Verstand und seine Sprache, dass er nur an ein Problem gleichzeitig denken und nur ein Wort im selben Augenblick aussprechen kann, sondern gleicht dem Auge, das über einen umfassenden Blick verfügt. So ist auch das Wort des Urewigen (Kelâm-ı Ezelî), das in seinem Umfang, der alle Zeiten und Gruppen aller Menschen (taife-i insaniye) in Betracht zieht, ein göttliches Wort (Kelâm-ı İlahî). Mit Sicherheit ist Sein Sinngehalt (mana) nicht wie das Wort eines Menschen nur auf einen bestimmten Sinn (mana) und eine persönliche Absicht (maqsad) beschränkt. Aus diesem Grund sind Bedeutungen (mana), welche die Kommentatoren (müfessirîn) anhand der verschiedenen sprachlichen Ebenen wie Erklärungen, Hinweisen, Symbolen, Anhaltspunkten, Redewendungen und Anspielungen in allen Kommentaren (tefthir) erklären, sofern sie den Regeln und Methoden der arabischen Grammatik und dem System des Glaubens (usul-u din) nicht widersprechen, Bedeutungen (mana), die von diesem Wort (kelam) direkt beabsichtigt und bezweckt (maqsud) sind.

Tahiri, Zübeyr, Sungur, Ziya, Ceylan, Bayram