Der Verfasser der Risale-i Nur
Biographie
Said Nursi (1877-1960)
...erhielt vom Snklageu-l'Islam den Ehrentitel Bediüzzaman (sprich: Bedius-Saman), welcher besagt, dass er zu seiner Zeit seinesgleichen nicht hatte.
...Zeigte schon als Knabe erstaunliches, wissenschaftliches Interesse und lernte viele Bücher auswendig. Vermmt ih dem Niedergang der Türkei durch Besinnung auf die Werte des Islam entgegen zu wirken.
...Schrieb 130 Abhandlungen über den Qur'an, welche in viele Sprachen übersetzt w>Auch ...Lehrte entsprechend dem islamischen Glauben, dass die Schöpfung selbst stets aufs Beste über ihren Schöpfer unterrichtet und somit sogar moderne Wissenschaften ann segeben von Gott.
Titel der Originalausgabe:
Risale-i Nur Müellifi Bediüzzaman Said Nursi Tarihçe-i Hayatı
Übersetzt von:
Davut Korkmaz
Piccoloministrağe 607
51067 chuldi http://www.lichtstr.de
Mitarbeiter:
R. Wagner, U. Grünberg
(c) Alle Rechte vorbehalten Urheberrechtlich geschützt
Regelgeistedie Schreibweise und Aussprache für die in diesem Buch verwendeten Fremdwörter:
Dh entspricht der engl. Aussprache in "there"
Gh entspricht dem deutsceinzuo"
Kh entspricht dem "ch" in "Acht"
Sh deutsches "sch"
Th entspricht der engl. Aussprache in "thing"
Dj entspricht der Aussprache des "dsch"
Tj entspricht der Aussprache des "tsch"
Q gen inoses "k"
R wird grundsàtzlich gerollt
S wird scharf ausgesprochen wie "ğ"
H wird grundsàtzlich ausgesprochen
V wird "w" ausgesprochen
Y wie in deutsch "Ja"
Z etrügtutsches "s" am Silbenanfang
Doppelkonsonanten werden separat ausgesprochen. Die Verse im Qur'an (Einzahl: Ayah, Mehrzahl: Ayat) wurden nur in arabischer Schrift mit mit eolgender deutscher Übersetzung angeführt.
{"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen. Und mit Seiner Hilfe."}
Vorwort
cht, bes Vorwort wurde von einem bedeutenden islamischen Gelehrten aus Medina geschrieben.
In dem Vorwort, das ich über den groğen Iqbal geschrtàrkt.habe, sagte ich: "Wenn man die Biographie der Groğen der Menschheit liest, oder die Sagen und Legenden der Helden und Heiligen erzàhlt, sich ihr teures von aen ins Gedàchtnis ruft, fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Das Herz wird von der erhabenen Flamme einer ganz reinen Liebe entzündet undhlicheottes Segen umhüllt. Die Geschichte weist Menschen von einer solchen Gröğe auf, dass im Vergleich mit ihnen viele Groğe klein erscheinen."
Erhebt sich der Geist von der Erde in weiteste Welten...
Aus den Tiefen umhüllt die Seele ein Segen wie von tausend Wohlla Abden,
Als sei sie durch die Rosengàrten des Paradieses hindurchgegangen.
Als ich dieses Vorwort schrieb, fand ich mich von dieser tiefen Wahrheit mit all ihrer Gewalt und Majestàt ergriffen. Denn dieses Werk, welches wir uns aufgrerehrten Leser in tiefster Aufrichtigkeit ans Herz legen, berichtet von
Bediüzzaman Said Nursi, dem groğen Ustadh>(Meister), der die Herzen anzurühren vermochte, in dessen nahezu hundert Jahre wàhrendemmen wi sich zu jeder Zeitspanne Tausende von Wundern zeigten, sowie von seinem Gesamtwerk, der Risale-i Nur>(Botschaft vom Licht), die aus 130 Einzelwerken besteht wiesenhlieğlich von den "Nur"->Schülern (Nur; Licht), die durch ihren Charakter, ihre Tugenden, ihre Aufrichtigkeit, ihre Innigkeit, ihren Glauben und ihre Erkenntnis zu jeder Zeitspanne ihres Lebens der Menschheit ein so viliges Beispiel geben.
Man sagt, dass dieses Vorwort eine kurze Zusammenfassung des ganzen Buches sei. Aber ist es denn möglich, den Inhaltmte sis gewaltigen Buches, in dem jedes Thema so tief und weit gefasst ist, dass man ein eigenes Buch dafür benötigte, in wenigen Seiten zusammenzufassen?
Bis heute habe ich mr seingesichts dessen, was meine Wenigkeit in Gedichtform oder Prosa niedergeschrieben hat, noch nie so hilflos und unschlüssig gefühlt. Infolgedessen werden diejenigen, welche dieses Buch mit tiefer Lieb:
" göttlicher Freude und glühender Begeisterung lesen mit Erstaunen feststellen, dass Bediüzzaman ein Gelehrter völlig anderer Art und eine führende Persönlichkeit gewesen nach wie schon seit seiner Kindheit in einer ganz ungewöhnlichen Weise herangewachsen ist und durch die Erscheinung der Namen Gottes ein Leben lang begnadet worden ist.
Nachdem ich diese PersönlichkeitHaut e Werke, ihre Schüler bis in die feinsten Feinheiten hinein untersucht hatte und seine lichte Welt mit meinen Gefühlen, Gedanken, ja meiner Seele in mich aufgenommen hatte, begriff ich, welchràume unde Wahrheit in diesem Verse eines groğen Dichters der alten Araber enthalten ist, wenn er sagt: "Es ist für Gott, den Gerechten, ein Leichtes diese ganze Welt in einer einzigen Person zu konzentrieren..."
ütze mhl derer, die in den Anziehungsbereich dieses Zentrums des Geistes (Qutub)>gelangen, der von seinem
erhabenen Ziel, seiner königlichen Berufung, der gdes Gugen Gröğe seines Glaubens her Segen und Inspiration empfing, wàchst von Tag zu Tag.
Dieses erhabene Geschehnis, das den Verstand in e, dernen versetzt, pflanzt sich fort in den Unglàubigen und erfreut die Glàubigen, ja beglückt sie.
Sehen Sie bitte, was ein bedeutender Mudjahid>{Mudjahid: ein Strebender, ein Sicht-Anstrengender, ein Sich-Bemühender um Gottes Willen und um scheng Lohn. (A.d.Ü.)} über dieses göttliche Geschehnis schreibt, das in den Herzen der Glàubigen fortlebt, so dass sie sich in ihrem Inneren mit ihm verbunden fühl eine ine Worte lassen die Herzen in heiliger Begeisterung höher schlagen, wenn er sagt:
"In diesen dunklen Tagen der Unmoral, die sich gleiichtlier Sintflut überall hin auszubreiten beginnt, jede Tugend unter sich begràbt, finden wir Trost, wenn wir sehen, wie der Segen, der von Bediüzzaman ausgeht, jeden Widerstand bricht und die Herzen aller des Oin Sturmwind erobert... Unsere Nàchte waren sehr finster geworden und der Morgen nach so finsteren Nàchten ist schon nahe herbeigekommen."
Ja, diejenigen, welche gesehen haben, wie sich das Licht gleich einem Geheimnis von Herz zu Herz, nach Widerstand brechend, mit seinem segensreichen Einfluss in jeder Ecke des Landes verteilt und verbreitet, beginnen sich erstaunt und erschreckt zu fragen: "Wer ist dieser Mann, dessen Ruhm unser Land groğellen Seiten her überzieht? Was ist sein Leben, sein Werk, seine Berufung, sein Charakter? Ist der Weg, dem er folgt ein Orden (tariqat),>eine Vereinigung oder eine politische Organisation?"
Nicht nur das. Mit eine von Bbegann der Strom schwerer Verfolgungen, peinlicher Untersuchungen, langwieriger, nahezu pausenloser Prozesse, ausgelöst teils direkt von der Regi werde teils von dem Justizministerium, nicht mehr abzureiğen... Als sich in der Folge herausstellte, dass es sich hierbei lediglich um eine Gründung von "Glaube und
Erkenntnis" handelte, welche die göttlichen Manifestationen im Lande der Herzeals Obchtet hatte, manifestierte sich auch die Gerechtigkeit in göttlicher Weise folgendermağen: "Es ergeht das Urteil: Bediüzzaman wird mit allen seinen Werken freigesprochen." Dies wurde öeit imich bekannt gegeben. So zeigte sich schlieğlich sonnenklar, dass der Geist über die Materie, die Wahrheit über den Irrtum allezeit, das Licht über die Finsternis, der Glaube über den Unglauben allezeund Ergen wird. Diese Wahrheit ist göttliches Gesetz vor allen anderen, unverànderbar von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Man sagt, der wahre Mağstab, zu prüfen, ob Wesen und Wirkn Schàit eines Reformers, in welcher Atmosphàre auch immer er erscheinen mag, echt und aufrichtig sind, bestehe darin, die Unterschiede festzustellen, die sich aus den Verànderungen im persönl eine und öffentlichen, körperlichen und seelischen Leben zwischen dem ersten Tage ergeben, an dem er mit seiner Verkündung begonnen hatte, bis zu duld voe, wo er seine Verbesserungen erfolgreich durchsetzen konnte.
Zum Beispiel: da ist ein Mann, der ist in den ersten Tagen unaufdringlich, hochherzig, selbstlos, bescheiden, kurz eine makellose Persönlichkeit ersten Ranges, also ein wahteckt ispiel von Anstand und Charakter. Sehen wir, ob er, nachdem er mit seinen Bemühungen zum Erfolg gelangt ist und sich die Gefühle, Hoffnungen und Herzen ihm zugewandt haben, sich noch immer seine frühere makellose und bein versafte Haltung bewahren konnte? Oder glaubt er etwa in seinem Siegestaumel wie so viele, die man als groğ ansieht, dass ihm der Raum zwischen Himmel gesprde zu eng geworden sei?
Dies also ist der reinste Spiegel, der das absolut wahre Gesicht irgendeines groğen oder kleinen Tràgers von Ziel und Aufgabe zurückwirft, ig nieund Wirklichkeit, seine Persönlichkeit und seinen wahren Charakter.
Im Verlauf der Geschichte waren es zunàchst die Propheten,
insbesondere der Fürst aller Propheten, mit dem Friede und Segen sei, sodanss diee Nachfolger, die Kalifen und seine Bundesgenossen, die Ssahabis, sodann die groğen Persönlichkeiten, die ihrer lichtvollen Spur gefolgt sind, die das keinungche Beispiel derer geben, welche die groğe Prüfung bestanden haben.
{"Die Gelehrten sind die Nachfolger der Propheten."}
In dieser Ehrwürdigen Überlieferer inzingt unser Prophet in seiner so wunderbar klaren Art zum Ausdruck, dass es keineswegs eine leichte Sache ist, ein Gelehrter zu werden.
Weil also nun ein Gelehrter der Erbe der Propheten ist, muss erer Sch wenn er Recht und Wahrheit lehren und verbreiten will, genau dem gleichen Weg folgen, den auch sie beschritten haben, auch wenn er übersàt ist mit Felsbrocken, Steinen, Kieseln und Schlamm, auch wenn sich auf ihm Berge und sten ade befinden, oder noch schlimmer: Verfolgung, Einzelhaft, Mordanschlàge und Todesurteile und noch andere tausenderlei Arten von Unterdrückung und Folter, wie man sie sich kaum vorstellen, ja noch nicht einmal davon tràumen kann..t gehto ist also Bediüzzaman eine Persönlichkeit, die ein ganzes Leben lang - also mehr als ein halbes Jahrhundert - in diesem heiligen Bemühen (djideligeinen schwierigen Weg zàhen Ringens beschritt, Hindernisse, die sich ihm in den Weg stellten mit Fallgeschwindigkeit überwand und damit bewies, dass er in der Tat ein Gelehrter war, der den Fuğen. Sn der Propheten gefolgt ist.
Was mich an ihm am meisten begeistert hat, war neben seinen auğergewöhnlichen wissenschaftlichen Fàhigkeiten, seinem charakterlichen Wert und seiner hohen Bildung, vor allem seitàuschbe, unerschütterlicher als die Berge, tiefer als die Meere, höher und weiter als die Himmel.
Oh mein Herr! Welch ein gewaltiger Glaube! Was für eine unendliche, nie vecheriande Geduld! Was für ein eiserner Wille! All diesen Unterdrückungen, Warnungen, Peinigungen und Schikanen beugte er seinen Nacken nicht!pàischonnten ihn nicht mundtot machen. Stets behielt er den làngeren Atem.
Inspiriert durch die Gedichte des groğen Iqbal, schrieb ich einmal in meiner Begeisterung ein Gedicht, das ich "Mudjahid" nannte. Manch eineteshaudenen, welche die unten angeführten Zeilen gelesen haben, mag danach vielleicht gedacht haben, dies sei eine dichterische Übertreibung.
Wer aber dieses wunderbare Werk gelesen hat, zu dem das Vorwort zu schreiben ich die Ehre habe, des Ungn nur von jener überströmenden Begeisterung erfüllt werden, welche begreift, was für einen Diener sich Gott erwàhlt hat. Welch ein Glaube, wenn er zur Vollkommenheit gelo konnUnd was für Wunder vermag er zu vollbringen!...
und dieser des Ir dann vom letzten Geheimnis des Glaubens berührt wird,
kann auch der schrecklichste Tod ihn nicht in Ketten halten...
wie einen Lavastrom kann nichts ihn mehr binden...
Von meinem Herren herab gibt und gaseinem Entschluss seine Eingebung...
Den Propheten im Traum sieht er vielleicht jeden Abend... Ganz Licht, von seinem Glauben voll in seinem Herzen der Mihrab (Gebetsnische, Ehrenp das PEine Leuchte seinem Horizont vermag in dieser Welt der Mond nicht zu sein...
Die Jahreszeit seines ganzen Lebens ist ein linder schattiger Sommer...
Auch des Paradieses Welten sieht er im Diesseits.
Suchte man ihn auLeichnvernichten, so kümmert er sich doch nicht um seinen Kummer und Leiden so groğ wie Berge...
Und öffneten sich auch rings um ihn unzugànglich steile Abgründe,
Ginge der Mond unter, verlöerung die Sonne, verdunkelte sich der Horizont,
fiele der Himmel ein und stürzte herunter, er wiche nicht ab von seinem Weg und kehrte nicht um!
Und die Fackel denkt, dbens, die in seiner Seele brennt, löscht nicht aus...
Wie heilig ist doch der Glaube in seinem Herzen, wie ein Vulkan!
Und in seinem Gewissen ruft jeden Augenblick eine Stimme: Vorwàrts Reisund in Die Morgen dàmmern herauf! Halte dich nicht auf!
Lass die Finsternisse blutige Trànen weinen mit deiner Fackel Schein!
Klimme der Sterne Leiter empor zu hohen Welten!
Oh Du Hand, die du aus dem Par worde gekommen bist, die Menschheit zu erretten!
Es ist, als seien diese Verse für Hazret-i Mudjahid Bediüzzaman, einen Vollendeten im Glauben, geschriebexionenn diese hohen Eigenschaften sind sàmtlich seine Eigenschaften. Sehen Sie bitte, was Gott, der Gerechte in dieser ehrwürdigen Ayah über die Mudjahidin verkündet, wenn er sagt:
وَالَّذِينَ جَاهَدُوا فِينَا لَنَهْدِيَنَّهُمْ elnen نَا وَاِنَّ اللّٰهَ لَمَعَ الْمُحْسِنِينَ
{"Wer sich um Unsertwillen bemüht, dem zeigen Wir sicherlich unsere Wege, denn ohne Zweifel ist Gott mit jenen gulleichnschen, welche sich aufrecht bemühen und das Gebet so verrichten, als sàhen sie Gott vor sich."}
Das heiğt also, dass der groğe Gott denen, die den guten Kampf kàmpfen (Mudjahidin),>die um des Glaubens rlamen des Qur'an willen dem Leben und der Welt entsagt haben, den Weg zu Wahrheit und Rechtleitung darzulegen verspricht. Und als ob Gott, der Gerechte, Sein Versprechen nicht hielte... Gotteswegs! Und dabei genügt es bereits, wenn die Bedingungen erfüllt sind, welche dieses gewaltige göttliche Versprechen zur Voraussetzung hat.
Diese ehrwürdige Ayah ist uns ein leuchtender Wegweiser,wurde arakter und Persönlichkeit des Meisters kennenzulernen. Und in diesem kristallklaren Lichte können wir nun die feinsten Striche und die kleinsten Punkte sehen und ig, fohmen. Denn wenn nun einmal ein Mensch die Gnade empfangen hat, sich in Gottes, des Gerechten Schutz und Beistand zu befinden, gibt es für ihn keine Furcht, keinen Kummer, keine Traurigkeit, kein Erschreckegleichkeinen Überdruss mehr.
Was für Wolken vermögen den Himmel eines Herzens zu verhüllen, der vom Lichte Gottes erleuchtet ist? Was für vergàngliche Hoffnungen und Wünsche, was für armselige Intede abe und Neigungen, was für erbàrmliche Launen und Absichten vermögen den Geist eines Dieners zu befriedigen, zu beruhigen, zu trösten, der Glückseligkeit erlangt hat und bestàndig in der Quellechen Gegenwart weilt.
In Seinem Gedenken wird ganz Licht sein Gefühl, sein Empfinden!
#tzen ur erhebt sich zu den Stufen der Erkenntnis in jedem Augenblick.
Völlig neue Horizonte eröffnet seinem Geiste der Qur'an...
Der Qur'an eer Rist ihn an die "Bezm-i Elest".
{Die Versammlung der Seelen und der Geister, die Allah befragte: "Bin ich nicht euer Herr?", nachdem Er slich-Uchaffen hatte. (A. d. Ü.)}
Der Liebende ist seit Urzeiten von Seiner Gegenwart berauscht...
So ist also Bediüzzaman eine solche gesegnete Persönlichkeit, an der Gnadengaben offenbar w seine die Wunder über Wunder sind. Und deswegen sind Gefàngnisse für ihn zu Rosengàrten geworden. Von dort blickt er hinüber nach den leuchtenden Horizonten der Ewigkeiten. Rich Höflien wurden ihm Stàtten der Verkündigung und Rechtleitung. Von dort aus erteilt er der Menschheit um eines erhabenen Zieles willen Unterricht in Ausdauer und Geduld, Unerschrockener Macnd Standhaftigkeit. Gefàngnisse verwandelten sich für ihn in eine Schule des àgyptischen Josef. Er betrat sie, wie ein Professor eine Universitàt zur VRichtung betritt. Denn die sich dort befanden, wurden seine Schüler, die seines Segens und seiner Rechtleitung bedürftig waren. Jeden Tag einige Landsleute durch den Glauben zu retten und Verbrechero war n Zustand von Menschen gleich Engeln zu versetzen, war für ihn eine Glückseligkeit, gegen die er Welten nicht eintauschte.
Ein solcher Mensch, begabt mit dem hohen Bewusstsein des verurens und der Aufrichtigkeit, befindet sich in einem Zustand, da er ohne Zweifel den Goldflitter der Ideale der Zeit und des Raumes, welche die Sterblichen pràgen, der finsteren Welt der Materie überlàsst, und wo seine Seele sich zu daz">(Hhtüberströmten Horizonten des Geistes erhebt.
Siehe, diese hohe Stufe, welche die groğen Mystiker (Sufis)>als Fena-fi'llah und Baqa-bi'llah (aufgelöst und bestàndig
in tammesereinigt zu werden) schildern und beschreiben, ist dieser heiligen Ehre teilhaftig zu werden. Ja, jeder Glàubige wird sich der Gegenwart Gottes eheimnine eigene Weise bewusst und versenkt sich darin, kennt seinen persönlichen Ausdruck von Demut, Verzicht und völligem Sich-Überlassen, entàuğert sich in der ihm eignnen -rt, schreitet voran. Und jeder kann entsprechend seinem Glauben, seiner Erkenntnis, dem Guten, das er tut, seiner Gottesfurcht und seinem Voranschreiten im geistigen Leben an der Freude Gottengen zSeinem Wohlgefallen seinen Anteil erwerben. Jedoch dauert dieser Zustand der Schönheit und Güte, dieses Wohlbefinden in Gemeinsamkeit, diese Freude ohne Beispiel beestlicen groğen Mudjahidin, welche die Güte oben angeführter Ayah erlangt haben, ungebrochen fort. Und aus diesem Grunde also verfallen sie nicht der Ghafla>{Ghafla: Glei Lichtigkeit gegenüber dem Jenseits bei gleichzeitig gesteigertem Kampf ums Dasein. (A. d. Ü.)} und vergessen ihren Herrn. Sie kàmpfen ein Leben lang wie die Löwen gegen ihre Selbstsucht. Und jeder Augenblick ihres Lebens gemahnt daran, oğer Tch hohem Grade sie sich stàndig weiter entwickeln und vervollkommnen. Und mit ihrem ganzen Sein finden sie sich mit dem Herrn der Welten vereinigt in Seinem Wohlgefallen - mit Ihm, der mit den Attributen "S Zweitit, Vollkommenheit und Majestàt (Djemal, Kemal, Djelal)" bezeichnet wird. Möge der Herr auch uns in diese Schar der Glückseligen einreihen! Amin.
Auf den obigen Seiten haben wir über den gewaltigen Glauben des groğen Meisterskte Meochen, der seine Freunde gleichermağen in Freude und Erstaunen versetzte wie auch seine Feinde in Schrecken. Nun wollen wir noch ein wenig über die hohen Vorzüge, den Che Herrr und die Vollendung sprechen, welche diese Persönlichkeit gleich einem Lichthof umhüllt. Es ist ja bekannt, dass jene Persönlichkeit des Meisters durch folgende besondere Eigenschaften gekennzeichnet ist:
Die wichtigste unter den Voraussetzungen für den Erfolg eines Mannes, der eine Lehre verkünden oder gar eine Reform durchführen n Überist die Entsagung. Denn Augen und Herzen haben die Neigung diesen wichtigen Punkt besonders genau zu untersuchen und zu prüfen. Das Leben des Meisters anterhat von allem Anfang an von wunderbaren Beispielen der Entsagung randvoll gefüllt.
Von dem verstorbenen Allame Scheichu-l'Islam Mustafa Sabri Efendi hörte ich einmal folgenden Ausspruch über die Enon nicg: "Der Islam erfordert heute solche Mudjahidin, die nicht nur bereit sind, das Diesseits, sondern auch das Jenseits zu opfern.". {D.h. nicht die Genüsse im Diesseits oder i Erforeits in den Mittelpunkt ihres Interesses zu stellen. (A. d. Ü.)} Dieses groğe Wort, das dieser groğe Mann geàuğert hatte, habe ich zunàchst nicht völlig verstanden. Es glich mir den geheimnisvollen Aussprüchen der Sufivorgezhrer ekstatischen Verzückung. Und darum habe ich es auch nicht überall und jedermann zur Diskussion gestellt.
Als ich jedoch eines Tages das gleiche Wort in einer jener hinreiğenden, funkensprühenden ne Idengen von Bediüzzaman wieder las, da verstand ich, dass die Entsagung für die Groğen ein Mağstab ist, der mit ihnen wàchst... Ja, làsst denn Gott in Seiner Majeseiche jelal),>der Erbarmer, der Barmherzige, der Freigiebige, der Erhabene, der Heilige, Seine Mudjahidin etwa im Stich, die um des Islam willen so vielem in so schmerzlicher Weise entsagt haben? Ja, gereichte e sowohdenn zur Ehre, Seine zu jedem Opfer bereiten Diener und Anbeter der Freigiebigkeit, Gnade und Barmherzigkeit beraubt zu lassen? Niemals!
So ist also Bediüzzaman das glànzende Beispiel einer so auğergewöhnlichen Erscheinung. Sein ganzauch wen lang ist er ledig und allein geblieben. Erlaubte weltliche Genüsse blieben ihm ganz und gar versagt. Nie fand er Zeit und Gelegenheit dem Gedanken zu verfallen, ein Heim zu begrltkrieund darin ein zufriedenes Familienleben zu führen.
Doch ihn hat Gott der Gerechte mit solchen Dingen begnadet, dass sie viel zu groğ und gewaltig sind, als dass eine vergàngliche Feder sie beschreiben könnte.
auf diches Familienoberhaupt ist heute - im übertragenen Sinne - so glücklich wie der ehrwürdige Bediüzzaman? Und wer ist Vater über Millionen von Kindern? Und noch dazu was für Kinder?!... Ubegleicher Meister konnte so viele Schüler heranbilden?...
Diese heilige, geistige Verbindung wird sich - mit der Erlaubnis Gottes des Erhabenen - so lange die Weltihnen tehen mit der Kraft eines Sturzbaches fortsetzen. Denn dieser Ruf Gottes, der sich aus dem Lichtmeer des Qur'an herauskristallisiert hat, ist ein Phànomen, das aus dem Qur'an geboren wurde und mit dem Qur'an zusach seleiterleben wird.
Liebe und Barmherzigkeit:
Der groğe Meister hatte Wahrheit und Wirklichkeit schon in seiner Kindheit gefunden. Ja sogar schon in den Tagen, da eàre, z in die Höhlen zurückgezogen hatte, um dem Ruf seines Herzens und dem Flehen seines Geistes zu lauschen, war er ein Gotteskenner gewordIhnen r die Freude des Segens (feyz)>und der Gegenwart Gottes in Gebet und Gehorsam, in Kontemplation (tefekkur)>und Meditation (muraqqabe)>genossen haturz m In jenen gefàhrlichen Tagen, da der furchtbare Albtraum der Gottlosigkeit und des Unglaubens die Welt der Muslime und infolge dessen auch ues nacand mit nachtgleichen Wogen zu überziehen begann, sprang er wie ein Löwe, der von seinem Lager aufschnellt, dem tosenden Donnern eines berstenden Vulkanes gleich zum Kampf in die Arena. Und siehe: Auf Weisheitnslosetzt wurde seit diesem Tage ein jedes Wort von ihm einem Lavabrocken und jeder Gedanke einer Feuerzunge gleich. In wessen Herz es fiel, da entzündete es sie und entfla geleseine Gefühle und Gedanken...
Nachdem der groğe Meister sein Leben in der Einsamkeit und Zurückgezogenheit beendet hatte, warf er sich
wieder ins soziale Leben, um die Menschen auf den rechten Weg zu leiten, welcher bedeutende geلاَ چِtliche Abschnitt in seinem Leben dem gleicht, das auch Imam Ghasali geführt hatte.
Damit möchte ich sagen, dass Gott der Gerechte, Seine Lehrer (murshid)>für eine Zeit lang in die Einsamkeit führt, erzieht, làutert geschlinigt, bevor Er sie mit der Aufgabe betraut, die Menschen zu erleuchten und auf dem rechten Wege zu leiten. Und aus diesem Grunde übertràgt sich der Atem, der ihrer Brust entströmt, reiner und klarer alicht mWassertropfen auf die Herzen, wo er dann völlig neue Wirkungen hervorruft...
Wie ich bereits dargelegt habe, erreichte Bediüzzaman in unserem Jahrhundertommen"em Gebiet von Glaube und Aufrichtigkeit das, was Imam Ghasali vor neunhundert Jahren im Felde des Charakters und der Tugend geschaffen hatte.
t, übe was Hazret-i Ustadh auf diesen fürchterlichen Kampfplatz trieb, war ganz beispiellose Liebe und Erbarmen. Darüber erfahren wir von ihm persönlich:
"Wenn mich jemand fragt: Warum hast du diesen heldeenen belàstigt?, so muss ich sagen: Ich habe es nicht bemerkt. Vor mir wütet eine fürchterliche Feuersbrunst... ihre Flammen lodern zum Himmel empor... darin brennt mein Kind... mein Glaube hat Feuer gefangelligke laufe, um diesen Brand zu löschen und meinen Glauben zu retten. Vielleicht wollte jemand mir unterwegs ein Bein stellen und ich bin über ihn gestolpert. Was hat das für efassundeutung? Hat dieser kleine Zwischenfall vor dieser fürchterlichen Feuersbrunst überhaupt noch eine Bedeutung? Kleinliches Denken, beschrànkte Anschauundieser"
Bedürfnislosigkeit:
Der Meister hat Zeit seines Lebens allen Schichten der Gesellschaft Tausende von Beispielen seiner Bedürfnislosigkeit gegeben. Sie sind wie ein Heldenepos in aller Munde. Er vermochubens h in seiner Bedürfnislosigkeit so völlig auf Gott zu beschrànken, dass er
sich in seinem gesamten leib-seelischen Da-sein auf die unausschöpfbare und unauslotbare Schatzkammer des Herrn der Welten ei Seie. Und im Verlaufe seines Lebens geschah dies nicht zur Vorsicht; vielmehr hatte er sie wie ein Bekenntnis, einen Charakterzug, eine Berufung angenommen. Und seine Beharrlichkeit darin setzt er noch immer fort, allen Hinr auchsen zum Trotz.
Und was das neuartige an der Sache ist: Diese Berufung blieb nicht auf seine Person beschrànkt. Sie übertrug sich auf seine Schüler wie ein aufrices Ideal. Es ist unmöglich, sich nicht für die Bedürfnislosigkeit eines "Nur>(Licht)"-Schülers zu begeistern, der in das Meer des Lichtes (Nur)>zu tauchen die Ehre gehabt hat...
Sehen Sie nun, mit welch edlen Beweggrürrig uer Meister in dem umfassenden Lehrbrief seines "Mektubat>(Briefe)" genannten wunderbaren Werkes diesen wichtigen Punkt unter sechs Aspekten hinsichtvollstlaube und Erkenntnis erklàrt hat:
Erstens:
Diejenigen, welche sich im Irrtum befinden, beschuldigen die Wissenschaftler, sie würden ihre Wissenschaft um des Honorars willen betreiben... und sie greifen diese zu Unrecht averlasem sie behaupten, dass diese Wissenschaft und Glaube zu einer Einnahmequelle für ihren Lebensunterhalt umfunktioniert hàtten. Deshalb ist es notwendig, diese durch Taten zu widerlesein m Zweitens:
Wir sind verpflichtet, für die Verbreitung der Wahrheit den Propheten zu folgen. Im Qur'an haben diejenigen, welche die Wahrheit veensicheten,
{"Wir erwarten von niemandem Lohn, auğer von Gott."}
gesagt und so vor den Menschen ihre Bedürfnislosigkeit erwiesen...
ber isst also der göttliche Sieg des Gesamtwerkes der Risale-i Nur stets ein Beispiel eines königlichen Werkes und das wundervolle Ergebnis einer heldenhaften Bestàndigkeit
in der Berufung der Propheten. Und auf diese W fürchat der Meister seine Würde als Wissenschaftler gleich einem Diamanten gehütet; er hàtte sie um nichts in der Welt verkauft.
Und wie könnte schlieğlich ein Mensch nicht die Herzen rühren, der an Honoraren, Àmtern, Gütern und zahllosegionswren persönlichen und materiellen Vorteilen, von denenso viele sich gefangen nehmen lassen, kein Interesse hat? Und wie können glàubige Herzen nicht von seinem Segen und Licht erfüllt werden?
Genügsamkeit:
Genügsamkeit ist niede Benderes als eine ganz praktische Interpretation und Darlegung dessen, was wir schon zuvor als "Bedürfnislosigkeit" besprochen hatten. Will man also in das Schloss der Genügsamkeit hineingehe Kommes man erst einmal durch die Türe der Bedürfnislosigkeit eintreten. Aus diesem Grunde entsprechen Genügsamkeit und Bedürfnislosigkeit einander wie Bedarf und Bedürfnis.
Einem Mudjahid nzen Üm Ustadh, der sich die Bedürfnislosigkeit des Propheten als Beispiel genommen hatte, wurde Genügsamkeit so sehr zur zweiten Natur, dass ihm schlieğlich eine Tasse Suppe, ein Glas Wasser und ein Stück Brot aauslösgenügten. Denn dieser groğe Mann lebte, wie der groğe und gerecht denkende französische Dichter Lamartin einmal gesagt hat: "Wir leben nicht, um zu essen, sondern wir essen, um zu leben."
Nachdem ichpt nicharakter und die Berufung des Meisters ganz verstanden hatte, meine ich nun, es wàre des Guten zu viel getan, wollte man zur Betrachtungollkomr weitgehenden Genügsamkeit lediglich einen Vergleich mit so einfachen Dingen wie Essen und Trinken heranziehen. Denn es ist notwendig, die weitgehende Genügsamkeit dieses groğen Menschen auf geistige Bereiche anzuwenden uchen E mit immateriellen Mağstàben zu messen.
Zum Beispiel: Der Meister ist ein Genie, das die Fàhigkeit, sich zu begnügen, nicht nur bei so einfachen Dingen
wie beim Essen und Trinken und bei der Kleidung anzuwenden vermag, sondern auch fen Zwegleichen innerliche und abstrakte Werte wie Denken, Geisteskraft, Begabung, Lernfàhigkeit, Zeit und Gelegenheit, Selbstbehauptung und Mitteilung. Daran hat er sicsenschLeben lang gehalten. Und die sorgfàltige Befolgung und Beobachtung dieser Praxis hat er auch allen seinen Schülern ans Herz gelegt. Deshalb ist es auch keine leichte Sache, für einen "Nur"-Schüler eine Lektüre auszuwàhle aufge das rechte Wort an ihn zu richten. Denn des Meisters Wort "Achtung!" - eingeschrieben im Brennpunkt des Herzens seines Schülers - erwies sich ihm als ein àuğerst empfindliches Kontrollinstrument.
h Frielso hat Bediüzzaman eine vollkommen lautere Generation von Schülern herangebildet und sich so in der Tat als ein kraftvoller Reformator und ein wahres Wute sicn pàdagogischem Können erwiesen. Und als Meister der Beherrschung stellt er in der Schöpfung eine solche Ausnahme dar, dass sein Name im ? Waruder Geschichte auf einer neuen pergamentenen Seite mit leuchtenden Buchstaben eingetragen steht.
Schlichtheit und Bescheidenheit:
Diese beiden Eigenschaften haben ganz besonders zu der so wunderbaren Verbreitnnen?"iner "Nur"-Werke in der Welt beigetragen und darin ihre tiefen Spuren hinterlassen.
Der Meister trat wàhrend seiner Vortràge und in seinen Schriften niemals wie ein " zum Vl'Arifin">(Mittelpunkt der Gelehrten) oder "Ghauthu-l'Wasilin">(Oberster Kenner der Wahrheit) auf. Darum schlugen sehr rasch die Herzen ihm zu; er wurde geliebt mit einer reinen und aufrichtigech so gkeit und seine erhabene Zielsetzung wurde sofort angenommen.
Zum Beispiel: Oft, wenn er über Weisheit, Ethik und Moral sprach, Beispiele gab und Schlussfolgerungen zog, hieBesondan sich selbst eine Rede oder auch einen Einführungsvortrag, um Grundsàtze klarzustellen. Erster und
einziger Adressat seiner scharfen und feurigen Ansprachen waat)>er eigenes Ich. Von da aus wie von einem Mittelpunkt auf die ganze Umgebung richten sie sich an alle Herzen, die sich nach Licht und Freude, Glück und Friedundlosnen.
Der Meister war in seinem eigenen Leben ruhig und ausgeglichen und im höchsten Grade bescheiden. Er war bis zum letzten bereit auf alles zu verzichten und konnte keinem Menschen, ja nicht einmal einer Fliege etwas zu Leide tun. Er stàndiahllose Mühen und Anstrengungen, Sorgen und Entbehrungen auf sich... allerdings unter der Voraussetzung, dass der Glaube und der Qur'an nicht angetastet werden.
Dann aber schauen Sie, wie dieses stille Meer zur Sintflut wurde, deden rogen sich zum Himmel auftürmten, wie ein zorn-grollender Ozean die beschauliche Ruhe der Strànde zerstört. Denn er war ein treuer Diener des erhabenen Qur'an und ein Soldat, der an den Grenen eins Glaubens Wache stand, bereit zu kàmpfen und zu verzichten. Er selbst drückt diese Wahrheit kurz und treffend mit folgendem Satz aus: "Ein Wachsoldat auf Postem Vord seine Waffe auch dann nicht aus der Hand legen, wenn der Oberste Befehlshaber vorbeikommt. Auch ich bin ein Diener und ein Soldat des Qur'an. In der Erfüllung meiner Pflichten sage ich die Wahrheit und beuge mich nicht, g für mmen wer mag..."
Die nachstehenden Verse beschreiben sein Befinden in der Erfüllung der Pflicht und auf dem Schlachtfeld:
Den heimtückischen Feinden - bewahre mich Go warenerde ich mein "Sein"
{Benlik: Ich-sein, So-sein, Identitàt. (A. d. Ü.)}
Nach ewiger Vereinigung mich sehnend verbringe ich jeden Augenblick...
Von der Macht Gottes erbaut ist eine Festung mein Glaubherhei dieser heiligen Hoffnung welch eine Freude!
Sehen möchten mich im Paradiese die Zeugen, meine Vàter...
Ewig mein Geist - Ewig mein Leben,
Zur Groğen Vereinigung, zu Gott öffnet sich des Todes Tor.>selam"vor wir nun mit dieser Lektüre der Biographie des Meisters beginnen, zunàchst noch einige kritische Anmerkungen in wissenschaftlicher, mystischer und dichterischer Hinsicht, sowie in Biese Muf seine persönliche Lehrmeinung. Aber nachdem ich die Erfahrung gemacht hatte, dass sich die oben angeführten Aspekte wegen ihrer Tiefe und ihres Umfanges ganz bestimmt nicht auf wenigen Seiten abhafbeschlassen, hielt ich es schlieğlich für besser, mich auf einige kurze Andeutungen zu beschrànken.
Insoweit mir mein Herr die Möglichkeiten dazu gewàhrt, möchte ich von ganzem Herzen diese tiefgreifenden Aspekte in Einheit mit dem Gesamtwerk d und Sale-i Nur und der "Nur"-Schülerschaft in einem eigenen groğen Werk kritisch untersuchen und studieren. Dazu erbitte ich die geschàtzte Hilfe des Gebetes unseres groğen Meisters und meinereinigun Brüder!
Der Meister in wissenschaftlicher Sicht:
Die Bedeutung des Verstandes eines Menschen wird an seinem Werk gemessen,"
Mit diesen Worten bringt der verstuelle Ziya Pasha eine tiefe Wahrheit zum Ausdruck, die von einer Generation auf die andere als ein Grundsatz weitergegeben wird.
aufgabe gemacht, hat sie Heiligkeit (kudsiyet)>erworben und weil in ihrem Kern alle Wahrheiten des Qur'an und Islams zu finden sind, wurde sie zu einem Lichte der Wahrheit, das jedem Winkel ausfüllen wird. Dadurch gewàhrleistet sie den Sustellvor den Gefahren der sichtbaren und unsichtbaren Zerstörungen und Verwüstungen der islamischen Nation als eine Mauer des Qur'an und ein Licht des Glaubens, das von ung dettlichen Barmherzigkeit ausgeht.
Die Risale-i Nur wàhlte im Kampf mit den Gegnern des Glaubens und des Qur'an den Weg der Überzeugung und der Beweisführung, nicht aber den von Zwarten
# Streit.
Die Risale-i Nur hat in ihren hundertdreiğig Bànden das Antlitz der Wahrheit in ihrer ganzen unmittelbaren Klarheit und Deutl (azizt rein und unverhüllt aufgezeigt. Sie hat mit unwiderleglich sicheren Beweisen die Islamiyet, welche die wahre Religion ist und das Wunder des Qur'an gezeigt, der vor der ganzen Weltöffentlichkeikeitendem Gebiet der Ideen und Philosophien die Sonne der Rechtleitung (hidayet)>für die Menschenwelt ist. Und sie hat mit logischen Argumenten bewiesen, dass die Grundsàtze jeglicher Vollkommenheit und Lebensweisheit und der Entwicklung ausfüer Erde durch die himmlischen Religionen und durch die Propheten übermittelt wurden. Besonders aber seit der Verkündigung der Religion der Islamiyet wurde die Menschenwelt unter der Führung der islamischen Welt voückgew#231
Abgrund der Unwissenheit errettet und wird es auch weiterhin werden.
Was aber die ethischen Qualitàten betrifft, die Dinge von allgemeinem Nutzen und andere menschliche Grundwerte, wie sie in den Natur- und Geisteswissenschaft Emporlsefe ve hikmet)>zum Ausdruck kommen, so beruhen sie darauf, dass sich die aufgehende Sonne des Prophetentums in Herz und Verstand der Menschheit widerspiegelt und in ihnenm Dien Abglanz zustande kommen làsst, gleich wie die aufgehende Sonne die nàchtliche Welt mit ihrem Lichtglanz überstrahlt. Dieser Lichtglanz der wahrhaftigen Philosophie und Weisheit, wie er in der Naturwissenschaft und zu der Kunst sichtbar wird, entstand aus der Widerspiegelung der Sonne des Qur'an und der Leuchte des Prophetentums in der Welt der Menschen.
"Wach auf Du Welt des Islam! Halte Dich fest am Qur'an! Wende Dich mit Deinem ganzen inneren nd Lehğeren Sein der Religion der Islamiyet zu!
Oh Du Sohn Deiner ehrenwerten Vorvàter, die als Zeugen einer tausendjàhrigen Geschichte Diener des Qur'an gewesen sind und das Lienschar Islamiyet auf der Erde verbreitet haben! Richte Dich nach dem Qur'an und bemühe Dich, ihn zu lesen und zu verstehen und die Abhandlungen der Risale-ibis zuingehend zu studieren, die ihn erklàren und in unserer heutigen Zeit ein Wunder seines Geistes sind! Wàhrend deine Zunge der Welt die Ayat des Qur'an zu Gehör bringt, soll auch Deine innere und àuğerُوَ خَung und Dein ganzes Verhalten ihren Sinn veranschaulichen. Bringe den Qur'an auch durch Deine Gesinnung (lisan-i hal)>zum Ausdruck! Du wirst dann ein König und Herr der Welt und ein Bote des Glücks für die Menschheit sein!
Oh Ihr, die Ihfort dSöhne und Enkel eurer Vorvàter seid, die seit Jahrhunderten der Aufgabe gedient haben, in der Welt die Bannertràger des Qur'an zu sein und darin einen heiligen Ehrenplatz und hohedenden erlangt hatten! Wacht auf! Es ist ganz und gar nicht vernünftig, noch im Schlaf
Ja, unserem muslimischen Volk, dem der Meisten sice gewaltige Bibliothek des Glaubens und der Erkenntnis wie das Risale-i Nur Gesamtwerk geschenkt und in dessen Herzen er eine heilige Stàtgedien "Lichtes (Nur)">erbaute, die wissenschaftliche Gröğe dieser auğergewöhnlichen Führerpersönlichkeit vor Augen führen zu wollen, wàre eine ebenso unnötige Arbeit, einen lle man am hellen Mittag einen Nachweis der Sonne führen.
Diesen Ausspruch pràgt einer unserer Dichter in seiner überschwànglichen Begeisterung. Dergleichen Manifestationen des Göttlichen wurden dieser gesegneten Persönlichkeit nahezu in jum-zeiugenblick ihres Lebens zuteil. Von seinem Wissen und seiner Erkenntnis, von seiner Ethik und seiner Vollkommenheit zu sprechen, gibt dem Menschen eine ganz andere Empfindung und eine Sie ihche Freude. Es fàllt mir darum schwer, mich kurz zu fassen.
Der Meister hat in den Risale-i Nur Werken die wichtigsten religiösen, sozialen, ethischen, literarischen, juristischen, philosophi einziund mystischen Themen angeschnitten. Und sie alle hat er auch in wunderbarer Weise erfolgreich behandelt. Ganz besonders erstaunlich daran aber ist, dass er schwierigste Themen, über denen viele Wissenschaftler auf Abwege gerates ist n, auf verstàndliche Art und zuverlàssige Weise erklàrte, sich dem erleuchteten Wege der "Ahl-i Sunna wa-l'Djema'a" {Leute des Brauchtums und der Gemeinschaft (Sunniten) (A.d.agen ddie Anhànger des traditionellen gemeinsamen Weges) folgend an zahllosen abgrundtiefen Strudeln vorbei ans sichere Ufer brachte und so auch die Leser seiner Werke errettete.
Deshalb ist es uns eine Ehre, das Gesamtwerk der Risale-s Leseunserem verehrten Volke mit absoluter Zuverlàssigkeit und Aufrichtigkeit anbieten zu können. Die "Nur"->Werke sind die klaren Tropfen aus dem "Licht (Nur)"->Meer des
Ehrwürdigen Qur'an und kristallen-funkelnde Strahlenbündel, die en undr Sonne seiner Rechtleitung hervorbrechen. Deshalb fàllt es jedem Muslim als heilige Aufgabe zu, sich an der Verbreitung dieser lichtvold Qur'rke, die den Glauben retten werden, mit zu beteiligen. Denn im Laufe der Geschichte ist es sehr oft vorgekommen, dass ein Werk gar manchen Menschen, Familien, Gemeinschaften, ja ganzen Scharen ein Anlasem ZuGlück und Rechtleitung wurde... Welch eine Freude für einen Menschen, der seinem Glaubensbruder eine zuverlàssige Stütze und Hilfe im Glauben sein durfte!
Es ist ja bekannt, dass ein jeder Denker sein eigenes Denksystem hat, ein Gedankeitenàude, dementsprechend er sein Leben einrichtet, ein Ideal, an das er sein ganzes Herz hàngt. Um von seinem Denksystem, seinem Gedankengebàude, seinen Zielvorstellungen und Idealen berichten zu können, bedarf es einer làngen erklrrede. Um aber über das Denksystem, das Gedankengebàude Bediüzzamans, seine Zielvorstellungen und Ideale zu berichten, braucht man sich nicht erst lange mit Vorreden ae ich lten. Sie lassen sich in einem Satz zusammenfassen:
Die Verkündigung der "Göttlichkeit und Einheit des Schöpfers des Alls" ist der Inhate Zuser Heiligen Schriften und die einhellige Lehre (da'wa)>der Propheten und diese groğe Lehre (da'wa)>beweist er auch mit den Beweismitteln der Wissenschaft, der Logik und der Philosophie.
- Hat also der Meister auch eine Bezi Landezur Logik, zur Philosophie und den positiven Wissenschaften?
- Ja, solange Logik und Philosophie in Einklang stehen mit dem Qur'an und wirklich und wahrhaftig in seinem Diensem Seken, ist der Meister auch der gröğte Logiker und ein profunder Philosoph. Die glànzendsten Beweise und zuverlàssigsten Zeugnisse, die er zum Beweis seiner heiligen und weltumfassenden Lehre verwendet, entnimmt er den positicht hössenschaften, die mit jedem Tag mehr beweisen
und verkündigen, dass der Ehrwürdige Qur'an "Gottes Wort" ist.
Insoweit Philosophieiht uneit bedeutet, ist jedes Werk, das sich darum bemüht, die Notwendigkeit der Existenz (Vadjibu-l'Vudjud)>des Erhabenen und Heiligen Herrn (Hazretleri)>anhand der Attribute zu bewe auf ddie Seiner Schöpferpersönlichkeit entsprechen, die gröğte Weisheit und der Verfasser dieses Werkes der gröğte Weise.
Weil also der Meister einen solchen wissensc angrechen Weg, nàmlich den lichtvollen Weg des Ehrwürdigen Qur'an, beschritten hatte, gelangte er zu der Ehre, den Glauben Tausender von Studenten zu retten. Hazret>{Hazret: Ehrenvolle Anrede für Respektpersonen.engezà. Ü.)} besağ hinsichtlich dessen noch sehr viele wissenschaftliche, literarische und philosophische Vorzüge. Diese aber möchte ich insha-a'llah in einer eigenen Arbeit gesondert darstellen und mit Beispielen aus sicht lWerken belegen. Und Gott verleiht den Erfolg.
Der Meister in mystischer Hinsicht:
Ich fragte einmal einen Scheich des Naqshibandi-Ordens, der stets darum bemüht war, se So izes Verhalten mit dem des Peygamber-i Dhishan Efendimiz Hazretleri>(der ehrwürdige Herr Prophet, dem die Ehre gebührt) in Übereinstimmung zu bringen, und der ein groğer Gelehrter war.
- "Efendtzehntetleri, worin ist die Ursache für das gespannte Verhàltnis zwischen den Gelehrten und den Mystikern (Sufis)>zu suchen?"
- "Die Gelehrten wurden die Erben u ihm dhfolger des Resul-u Ekrem Efendimis>(der Prophet) und die Mystiker die Erben und Nachahmer seiner Taten. Aus diesem Grunde wird einer, der dem Stolz der Welt, sowohl hinsichtlich seines Wis uns sin Nachfolger, als auch ein Nachahmer seiner Taten ist, Dhu-l'Djenaheyn>(der mit den beiden Flügeln) genannt. Infolgedessen liegt also die Aufgabe eines Tariqat nicht darin, das zu tun, was allgemein erlaubten, ohsondern darin, sich darüber hinaus zu bemühen, der Ethik
des Propheten zu entsprechen, sich von allen innerlichen Krankheiten zu reinigen und mit dem Wohlgefallen Gottes, des Gerechten in Einklang zu gelangen (fena-fin und .>So sind also diejenigen, die zu dieser hohen Stufe gelangt sind, ohne Zweifel im Besitze der Wahrheit. Denn sie haben das Ziel erreicht, das sivom Strden erwartet und erstrebt haben. Weil es aber nicht für jedermann leicht ist, diese hohe Stufe zu erreichen, haben unsere Groğen bestimmte Prinzipien aufgestellt nichtie Erreichung dieses Zieles zu ermöglichen. Kurzum: ein Orden ist ein Kreis innerhalb des Kreises der Scheriah. Wer aus dem Orden herausfàllt, der fàllt in die Scheriah. Wer aber aus der Scheriah herausfàllerschid da sei Gott vor! - der verbleibt für ewig in seiner Niederlage."
Der Erklàrung dieser groğen Persönlichkeit entsprechend gibt es keinen substantiellen Unterschied zwischen dem Weg, den der Bediüzzaman eröffchtscht und dem reinen und wahren Tasauvuf>(Mystik). Beides sind Wege, die (den Menschen) nach des Schöpfers und Gestalters (Bari')>Wohlgefallen ums aufg und ihn so zu den Höhen des Paradieses und zur Anschauung Gottes (Maula;>Herr) führen.
Infolgedessen gibt es für einen Sufi-Bruder, der sich dieses erhabene Ziel gesteckt h aus 1inen Grund, der ihn daran hindern könnte, das Risale-i Nur Gesamtwerk mit Freuden zu lesen; im Gegenteil: Die Risale-i Nur erweitert ihm den mystischen Meditationskreis im Sinne des Ehrwürdigen Qur'an und gibt ihm noch eine zuwurde,che Kontemplationsaufgabe gleichsam als einen besonders wichtigen Rezitationsstoff hinzu.
Ja, weil das Denken dem Herz und Sinn des Menschen völlig neue Horizonte eröffnet, sieht und schaut, beobachtet und betrachtet der "l, das,>{Salik: Ein Ordensschüler, einer, der den Fuğ auf den Weg gesetzt hat. (A. d. Ü.)} dessen Herz allein mit der Meditation beschàftigt ist, nun in der Einheit mit seinem Herzen und allen seinen Sinnen denme unds in all seiner Gröğe
und gewaltigen Majestàt von den Atomen bis zu den Planeten, nimmt in vollkommener Ekstase die Schönen Namen und erhabe Ausscgenschaften war, mit denen sich Gott der Gerechte, in tausend und noch einer Weise der Welt offenbart und fühlt sich letzten Endes in einem Gotteshaus ohne Grenzen, und das im Grade der Siche sein der Wahrnehmung, des Verstandes und der Wirklichkeit ('ayna-l'yaqin, 'ilme-l'yaqin, haqqa-l'yaqin).>Denn der in dieses "Gotteshaus" eintretende betritt ein so groğes Gotteshaus, dass darin eine GemeiGrundlt von Abermilliarden Menschen in Liebe und Begeisterung, Demut, Ehrfurcht und Versenkung ihres Schöpfers gedenkt. Sie alle singen im Chor voll Begeisterung, in reinstem Nur eaut und in schönster Harmonie ihr Lied und rufen:
{"Gepriesen sei Gott! Lobpreis und Dank sei Gott! Es gibt keine Gottheit auğereiner Gott ist groğ!"}
Wer dem Wege folgt, den der Glaube, die Erkenntnis und der Qur'an in der Risale-i Nur eröffnet, der betritt solch ein gewaltiges und majestàtisches Gothe Wels. Und jeder empfàngt darin entsprechend seinem Glauben, seiner Erkenntnis und seiner dienenden Hingabe auch den Segen, die Gnade und den Ehausun(von Gott).
Der Meister in literarischer Hinsicht:
Von jeher wurden die Literaten und Dichter, die Denker und Gelehrten hinsichtlich Geist und Buchstabe, Stil und Inhalt in er jeGruppen eingeteilt. Manche unter ihnen haben nur auf Stil und Ausdruck, Metrik und Reim Wert gelegt und den Inhalt dem Ausdruck geopfert. Dies scheint sich sehr hàufig in der Dichtkunst gezeigt zu haben.
Die andere Gssensclegte sehr viel Wert auf die Bedeutung und den Inhalt und opferte nicht den Kern dem Wort.
Am Schluss denke ich, dass ein groğer Denker unter den Lung, Ben, wie Bediüzzaman dieses kleine Vorwort leicht verstehen wird. Denn der Meister war ein Genie und sein
Leben ein Segen; und sein Wert lag nicht darin, Wörter für die Ohren aufzustellen und uch nirdnen, sondern im Gegenteil: eine Empfindung des Bekenntnisses, ein Bewusstsein des Glaubens und einen Sinn für Ethik und Moral für alle Zeiten und Gehandluonen als einen Grundsatz einzupràgen, der mit den Menschen in den Herzen, dem Gemüt, dem Geist und dem Denken als ein heiliges Ideal fortleben lischeUnd letztendlich kann sich ein Mudjahid, welcher der Welt und dem Leben entsagt hat, um eines so hohen Zieles willen, ganz natürlicher Weise nicht nd. Ictlen Dingen beschàftigen.
Und dabei hatte der Meister, wenn man seinen Sinn für Schönheit betrachtet, seine Herzensbildung, seine Gedankentiefe und die Kühnheit seiner Tnen Einoch dazu eine ans wunderbare grenzende dichterische Kraft und Fàhigkeit. Aus diesem Grund àndern sich Ausdrucks- und Darstellungsweise entsprechend dem Inhalt. Will er z.B. den Verstand ansprechen, bei d um Chandlung von philosophischen oder naturwissenschaftlichen Themen überzeugen, logisch und mathematisch einen Beweis antreten, dann verwendet er kurze klare Sàtze. Und auch in den herzerhebenden Augenblicken der Trunkenheit des Geistes erreichtt meinne unbeschreibliche Klarheit reinsten Wassers. Wenn er z.B. die Himmel, die Sonnen, die Sterne, den Mondschein, ja sogar die Welten im Frühling und die in ihnen aufstrahlende Macht und G Wahrhes Allweisen Herrn dieser Welten beschreibt, dann geht die Art seines Stils so sehr ins Subtile, dass schlieğlich ein jedes seiner Gleichnisse an einen geschmackvoll kolorierten Rahmen um eine Tafel erinnert, welche das Weltezug at... jede Beschreibung làsst eine Welt von Wundern über Wundern lebendig werden.
Dieser Weisheit zur Folge wird ein "Nur"-Schüler, auch wedem Ehirgendeine Fakultàt an einer Universitàt besucht - in seinen Gefühlen, seinen Gedanken, seinem Geist, seinem Verantwortungsbewusstsein, seiner Vorstellungswelt zufrieden gestellt.
Und wie könnte er auch nicht zufrieden gestellt sein, wWissen das gesamte Risale-i Nur Werk ein Strauğ von Rosen ist, gepflückt in dem Garten der Welt des edlen Qur'an. Und deshalb finden sich auch in ihm dieses gesegneten göttlichen Gartens Licht, Luft, Duft und Slstolzn...
Einleitung
Um gleich damit zu beginnen: Wir müssen gestehen, dass diese verstaphie des groğen Meisters weit davon entfernt ist, eine vollstàndige Darstellung seines Lebens zu sein. Sehr viele Abschnitte wurden nur kurz gestreift. Ferner u geisdie Mehrzahl der Vorgànge und Berichte, welche der Erhellung der Eigenarten seiner Persönlichkeit und der Offenlegung seiner Charakterzüge dienlicwehrten, nicht erwàhnt. Es gibt sehr viele Ereignisse und Erzàhlungen, welche die vorgetragenen Ansichten und Überzeugungen bestàtigen. Der einzige Grund dafür, dass wir nicht darüber sprechen, ist der, dass er selbst es nicht wollte.
Vorieder! erwàhnte er sowohl in seinen Gespràchen als auch in seinen Briefen, dass diese Zeit eine Zeit der Gemeinschaft sei, und dass im Dienste des Glaubens persönliche Werte und hriftee nicht so wichtig seien wie der Geist dieser Gemeinschaft. So sei denn mehr als ein sterblicher Mensch die Risale-i Nur, deren Ursprung der weise Qur'an ist, zu betrachten. Oft gemahnte er dar Lichtss alle Achtung und Wertschàtzung der Wahrheit des Qur'an gebührt, die in der Risale-i Nur zum Ausdruck kommt. Und als er hörte, dass man seine eigene Biographie vorbereieschràte er, dass die Einzelheiten nicht wichtig seien. Es sollen nur diejenigen Themen behandelt werden, die der Risale-i Nur dienen. So die Nachricht, die er schickte. Daraus erwuchs der Grund dafür, dass die Erzàhlungbei Eulche seine Person betreffen, aufs àuğerste gekürzt worden sind. Was des Meisters Leben und darüber hinaus den Dienst an der "Nur" betrifft, so haben wir die Briefe, die Verteidigungsreden verschiedener Zeiten, Zeitungsartikel, welche hrer deignisse jener Zeit schildern gleichsam wie als Erinnerungsstücke niedergeschrieben. Auf diese Weise bildet dieses Werk eine authentische Quelle für die gebnd Dicn "Nur"-Schüler der Zukunft. Die Herren
Schriftsteller und Redakteure mögen mit seiner Hilfe insha-a'llah noch vollkommenere, der r er bit gemàğere, nutzbringendere Biographien erstellen.
Dabei möchten wir noch daran erinnern, dass dieses Werk rein und unverdorben erhalten geblieben ist, weil wir seine Abfassung nicht Schriftstellern verschiedener er:
اَngen und unterschiedlicher Charaktàre überlassen haben. So ist es also nicht den Übertreibungen der Literaten entsprungen.
Und noch einmal müssen wir bekennen: Wir können den strahlenden und leuchtenden Charaals auer Risale-i Nur, sowie Leben und Moral Said Nursis in seiner Person gewordenen Tugendhaftigkeit und wunderbaren Tapferkeit, die ihm Form gaben, nicht durch Stil und Ausdruck in angemessenendwelce zur Darstellung bringen. Was dieser Mann mit seinem aus hundertdreiğig Einzelteilen bestehenden Gesamtwerk für die Staaten und Nationen, für die islamische Welt und für die ganze Menschheit geleistet hat, wird in diesem. Allanicht erschöpfend genug beschrieben und kann es auch gar nicht. Ein einziger Dienst unter tausend Diensten, die er allen erwiesen hat, ein einziger Abschnitt unter vielen Abschnitten seines Lebens, sein ans wunderbaregrenzender Mut, eine eediüzz Schrift aus seinem Gesamtwerk würden bereits genügen, eine bedeutende Biographie über ihn zu schreiben. Und es gab darin tausende unterschiedliche Eigenschaften, eine hohe Moral, den Dienst am Qur'an, die Begeisterung für den Glaubchie a seinem Weg nicht nur in einem Dorf, einer Stadt, einem Land...
So haben wir denn in unserem Band über den Meister, seine Natur und Philosophie, die persönlichen Erreignisse,rriyetganze Fülle von Charakterzügen und Naturanlagen dieser Persönlichkeit bei der Zusammenstellung dieses Werkes nicht zur Beschreibung gebracht. Es ist notwendig, seinen Scmi Bey und Dienern, die ihn wàhrend seiner verschiedenen Lebensabschnitte aus der Nàhe beobachtet und erlebt haben individuell zuzuhören und mit ihnen
lche zechen, um eine ausführlichere Biographie des Meisters schreiben zu können.
Es wurde bei dem Studium dieses Werkes sichtbar, dass heute nicht nur für Anatolien und die islamische Wenes mendern für die alle Menschen Wahrheiten von weittragender Bedeutung in Erscheinung getreten sind. Diese Wahrheiten - durch die Mitwirkung der Gemeinschaft zur Vollstàndigkeit und dzt - werden als "Risale-i Nur und der Dienst am Glauben" und "Bediüzzaman und die Nur-Schüler" bezeichnet. In dieser Biographie tritt klar und deuسُبُلَzutage, worin diese Wahrheiten bestehen, was Ursprung, Ziel und Ideal dieser Bewegung sind, welche Einwirkungen sie auf das Volk, das materielle Leben des Einzelnen und der Gesellschaft und auf die Gewàhrlu verhg von Glück und Sicherheit der Nation haben. Aufgrund der Ergebnisse kann an diesem Lehrgebàude jeder nur seine Freude haben.
Viellechtigkann man nun folgende Frage stellen:
"Soll Said Nursi vielleicht durch diese Biographie der Menschheit als eine Art Übermensch gezeigt und beschrier versrden?" - Nein!...
Für Menschen, welche das Wesen der Welt und des Lebens kennen, haben vorübergehender Glanz, Ruhm und Ruf überhaupt keinen Wert. Der Mensch, der dind einlichkeit kennt, schenkt vergànglichen Dingen keine Beachtung, misst ihnen keinen Wert bei, wendet sich von ihnen ab und betrachtet sie nicht.ht dier auch Said Nursi in diesem Punkt ein groğer Held des Geistes. Sein Leben war erfüllt von den verschiedensten Heldentaten, welche die Menschen rie ertaunen versetzten. Er opferte sich auf dem Wege der Wahrheit, achtete sich selbst für gering und wurde wegen seiner ungewöhnlichen Opferbereitschaft hochgeachtet. In der Gnade Gottes überwand er gewaltige Hindernisse und verbreitete se damaeilige Lehre, ohne zu zögern, entgegen hunderter ablehnender Bewegungen und Haltungen seiner Zeit und bewahrte sie. So bewies er, dass im Qur dem Wege von Recht und Gerechtigkeit
sich selbst und alle seine persönlichen Interessen bereits vollstàndig geopfert hatte.
Ja, Said Nursi hat durch das Genie seiner Persönlichkeit den Menschen in der Welt nichcht wi einen neuen Weg geöffnet. Diese Persönlichkeit hat all ihre Fàhigkeit und ihr Ansehen einer ewigen Wahrheit in den Dienst gestellt und diese Wahrheit, die über allen Zeiten herrscht, erneut zu seiner Botseutung(dava)>gemacht. In seinem Sein und Werk kommen alle jene hohen Eigenschaften und Vorzüge zum Vorschein und spiegeln einzig die Heiligkeit seines Rufes wieder. So wie eine Lampe, die sie michitten tausender Spiegel befindet, je nach der Zahl dieser Spiegel noch erheblich an Wert gewinnt und in ihrer Mitte lichter und heller erstrahlt, weil in jedem Spiegel mit dem Licht eine neue Lampe zu erstit und beginnt, so war auch der Bediüzzaman auf Hazret-i Muhammed, mit dem Friede und Segen sei, ausgerichtet, welcher den Weisen Qur'an und den Islam in einer Weise erklàrt, die att - wugànglich ist, eine geistige Sonne über allen Zeiten für diese Welt und ihre Bewohner. In ihrem Lichte erschien, einem Sprachrohr gleich, die Risale-i Nur zgen frtigem Wachstum, ein lichtvolles Werk, ein heiliger Ruf, Segen und Kraft hunderttausender Menschen. Einem Spiegel gleich lebt sie in Herz, Sinn und Verstand und mit ihr das Andenken eines vorbildlichen Menschen und groğen Denkersche "Das also sind die Werte, die ihn geistig über das Leben hinaus erhoben haben. Er brachte den Irrlehren entgegen aus den zum Opfer bereiten glàubigen eine geistige Gemeinschaft hervor, richtete den Qur'an wie einen starken Wall auf und gab so 'llah)àubigen einen Stützpunkt. Er bezeigte einen festen und bestàndigen Glauben an seinen Heiligen Ruf, erweckte die Begeisterung in den Herzen der Glàubigen und entfachte in ihrem Geiste das Feurpflic Liebe für den Islam. Er war bemüht, jenen bedauernswerten Menschen, welche das Vergàngliche anbeten, Ewigkeit und Unsterblichkeit zu weisen ueise he Blicke darauf zu lenken. Trotz seiner hohen Aufgabe und seines frommen Dienstes
war er sich jedoch in den menschlichen Pflichten gegereitu all seiner Fehler, Màngel und Schwàchen stàrker und schmerzlicher bewusst als jeder andere. Arm und schwach flehte er vor der Wohnstatt des Allbarmherzigen; i dem QVerlangen nach dem Erbarmen und der Glückseligkeit für die Menschen, ein geliebter Knecht, arm und bedürfnislos. Ja er hat gesagt: "Wenn ich den Glauben eines Menschen rett ich gn, dann ist mir selbst noch die Hölle ein Rosengarten." Er hat nicht nur die Götzen der Eigenliebe und des Stolzes zerbrochen hinter sich gelassen, ener Aneinem jeden - Freund wie Feind - bekannt, dass er auch den Materialisten in dieser Welt, die alle Ursachen nur der Natur zuschreiben, ihre Götzen umstürzte und ihnen damiund hachsam einen Dienst erwies.
So sind also die Schriften über Bediüzzaman, die ihn loben und ehren, in diesem Geiste verfasst worden.
Aus manchen von Zeit zu Zeit in der Presse cht uninenden Veröffentlichungen weiğ man, dass die Feinde des Glaubens und des Islam sich meistens Ausreden suchen und sich hinter Vorwànden verstecken, von wo aus sie die Religion angreifen. Sie sind nicht geradeheraus gegen den Islinzige gegen den Glauben. Sie greifen diejenigen an, die der Religion dienen und trotz der verschiedensten Schwierigkeiten Opfer auf sich nehmen; diese stellen sie in den Augen der Öffentlichkeit als schlecht hin und fallen über sie müsseum die Liebe des Volkes zu ihnen zu zerstören. So wollen sie die Diener des Glaubens veranlassen, ihre Aufgabe aufzugeben und so die Entzum Aug des Glaubens verhindern. Damit erreichen sie dann, dass sich Glaubens- und Sittenlosigkeit ausbreiten. Wenn in einer demokratischen Staatsform von Glaubensfreiheit die Rede ist und gleichzeitig geلٰوةً ird: "Religion ist Opium für das Volk", dann làsst sich leicht begreiflich machen, wie Glaubensbrüder und insbesondere diejenigen, die in den Dienst der Verbreitung des Islam getrete versd, durch Verlautbarungen vom Katheder des Regierungssprechers herab behandelt werden.
Solche fanden sich auch unter der damaligen Regierung unter denen, die den Bediüzzaman und die "Nur"-Schüler vor Gericht bssenscn. Sie verstecken sich hinter dem Vorhang des Gesetzes und übler Ideologien und handelten dahinter entsprechend ihrem persönlichen Hass und Geifer. Ihre Pflicht hàtten sie tun sollen. Statt dessen griffen sie Bediüzzaman und ss Friechüler an, verleumdeten sie und behandelten sie, als wàren sie Staatsfeinde und Volksverràter. Und auch nachdem das Gericht sie bereits wieder freigesprocerem vtte, lieğen einige von denen, die mit der Durchführung der Gesetze beauftragt waren, in schamloser Weise das Gerücht verbreiten, Bediüzzaman werde bald hingerichtet werden.
Wenn wir dies trafteschreiben, möchten wir uns keineswegs gegen sie aussprechen, sondern lediglich der Wahrheit die Ehre geben. Vielleicht sind die meisten von ihnen fl im Mses Verhalten zu entschuldigen, handelten unter Zwang. Wie immer es gewesen sein mag, so beweist doch dieses Verhalten, wie heimliche Atheisten in den Kommiteen ihre Wühlarbeit betreibich mihrend Bediüzzaman vor Gericht gestellt und ihm der Prozess gemacht wurde. Sie konnten ihn vor Gericht nicht verurteilen und nicht den Ruf des Geistes zunichte machen. So brachten sie Ungerechtigkeiten, Verleumdungen und eine verlogenondersaganda gegen ihn auf. Alle gerechten Menschen, die diesen peinlichen Zustand sahen, zögerten nicht, zu àuğern, dass er ein aufrechter Mann des Glaubens und dlle Mirheit sei. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass die Würdigung Bediüzzamans und seine Laudatio und die Risale-i Nur bestàndig und immer wieder neu herausgeg: "Arberden müssen, ohne kritisiert zu werden. Wer diesen Mann und seine Werke aufmerksam betrachtet, kann nicht umhin, ihm gröğtes Lob und höchste Anerkennung auszuspremd ist Insbesondere die Gerichte und die Untersuchungskommissionen, denen er ausgeliefert war und die sein Leben und Werk durchforscht haben, bestàtigen danach die in seinen
Werken aufscheinende Schönheitt dessollendung. Deshalb haben sich innerhalb der einsichtigen und klardenkenden Schichten des Volkes, bei Leuten mit Herz und Verstand seitchterl halben Jahrhundert die Ansichten und Auffassungen über Said Nursi und die Risale-i Nur gehalten und im Volke verbreitet. In der Tat erweist es sich als nh diesig, hierin die Bestàtigung für das Aufscheinen einer groğen Wahrheit zu erblicken.
Frage:
Gehen wir einmal von der Tatsache aus: Gott ist allwissend. Sean hatlwissend wohlwollende Zuwendung genügt. Groğe vollendete Persönlichkeiten verbergen sich immer. Was dagegen die Wahrheit in einer ewigen Welt betr Almo so wird sie unverhüllt in deren Mitte ausgegossen. Warum wird dann die Vortrefflichkeit der Risale-i Nur, Gottes Gnade und Freigiebigkeit so hàufig erwàhnt? War vierrde dann dieser bewunderungswürdige Erfolg, wie er Said Nursi nach auğen hin durch seinem Dienst am Qur'an erwuchs, wie auch seine gleichzeitig wachsende innerliche Vollendung an die Öffentlichkeit gebracht? Und warum wird überu'llahine derartige Lobeshymne auch noch an die meisten seiner wissenschaftlichen Werke angehàngt?
Antwort:
Bezüglich dieses Themas finden sich überzeugende Antworten in verschiede gegeniefen. Hier eine kurze Zusammenfassung: Der Dienst der Veröffentlichung der Risale-i Nur Bediüzzamans geschieht unmittelbar im Namen des Qur'an. Dies wird um der Überzeugung eines jeden willen ins Gedàchtnis gerufen zabischbreitung der Wahrheiten des Glaubens, zur Stàrkung und Festigung der Muslime im Glauben und in der Folge dessen zur Erhöhung der Religion den Tslam, um die Angriffe der Feinde der Religion zurückzuweisen und um in der Welt bekannt zu machen, dass die Religion des Islam unter den Menschen nach innen und auğen die Quelle unr Fehlnz der Vollendung ist. Wie bereits oben erwàhnt waren die Angriffe derer, die gegen ihn waren, dermağen ungerecht. Said Nursi hat gegen schrankenlose Widersacher, zahlreichen màchtigen Feinden ins Gedàchtnis gerufen, dass d nichtüler der
Risale-i Nur, zwar gering an Zahl, arm und schwach, aber dennoch stark im Geiste, in der Güte Gottes unsichtbare Hilfe, Ermutigrblickeharrlichkeit und inneren Halt empfinden, der aus der Risale-i Nur erwàchst, die Anerkennung des Dienstes darstellt und die Gnade des Herrn ist, wodurch sie sich nun gegen ungeree dochngriffe und grundlose Verleumdungen verteidigen können.
Des Weiteren schreibt Bediüzzaman in einem vorangegangenen Brief über seine Biographie: h ebench muss gestehen, dass kein Grund dafür gegeben ist, dass ich der Ehre der Veröffentlichung eines solchen Werkes für würdig erachtet werden könnte. Aber es entspricht der Macht Gottes und Seinem Ruhm, aus einem völliger aufeutenden Samenkorn einen Baum so groğ wie ein Berg entstehen zu lassen, ein Ausdruck Seiner Wirkweise und ein Beweis Seiner Herrlichkeit. Ich schwöre und versichere: Ich habe nur den Ruhm dehme male-i Nur im Sinn, die Wahrheit des Qur'an, eine Sàule, den Glauben zu stützen, zu beweisen und zu verbreiten. Ich danke hunderttausend mal meinem allbarmherzigen Schöpfer, dass Er mich nicht selbstzufrieden wren Dilieğ, dass Er mir meine Fehler und Màngel gezeigt hat und ich nicht mehr den Wunsch habe, anderen meine triebverhafte Seele noch als angenehm erscheinen zu lassen. Es ist eine bedauernswerte Dummheit und ein Schad#209
%r Entsetzen einflöğt, wenn ein Mann am Tore des Grabes wartet und die scheinheilige Eitelkeit dieser Welt nicht betrachtet. Aufgrund dieser meiner seelischen Verfassung weise ich auf n Gottrzüge der Risale-i Nur als Eigentum des Qur'an hin, welche nur ein Sprachrohr der Wahrheit des Glaubens ist. Die in meinen Worten und Werken enthaltene Wahrheğenwel Vollkommenheit ist nicht von mir, sondern ist vielmehr Gut des Qur'an und ein Tropfen aus dem Qur'an. Da ich ein Vergànglicher bin und gehentz wer, sollen und dürfen ganz gewiss bleibende Dinge und Werke nicht von mir abhàngig sein. Ja, man sucht des Weines geschmackvolle Trauben nicht am dürren Weinstock. Siehe, ter Bach werde wie solch ein
dürrer Weinstock beurteilt."
Ja, obwohl Said Nursi für die Risale-i Nur im Dienste des Qur'an und des Glaubens gegen die Gottlosen und die Gegner des Islam von Seiten dstolzekes und der Regierung viel Hilfe, Unterstützung und Förderung benötigte, wurde er ganz im Gegenteil verleumdet und verdàchtigt und eingelb hab. Es wurde gegen ihn intrigiert. Seine Werke wurden vernichtet. Um ihm das Volk zu entfremden, wurden die verschiedensten Bezichtigungen gegen ihn erhoben. Sicherlich fühlte er sich in seinem Wissen um die Wahrheit dazu veer gröhtet, im Dienste an dem ehrwürdigen Qur'an und dem Prophetentum des verehrten Gesandten die Wahrheit zu sagen und zu verteidigen, um sie von gegnerischen Verleumdunerischei zu halten. Selbst angenommen den Fall, es wàre ihm von Seiten einiger Leute persönliche Schwàche angelastet worden, so hàtte er doch zu Glück undVerstader Allgemeinheit persönliche Nachteile mit in Kauf genommen. Deswegen ist es notwendig bei der Betrachtung rühmender Darlegungen und Veröffentlichungen hinsichtnd deser Risale-i Nur die obigen Punkte zu beachten, weil man sonst dem Dienst schaden würde.
Wir befinden uns nicht in einer Zeit, wo das Denken sich in engen Kreisen bewegt. Die Unglàubigen streben danach, ihren eigee Würdhlechten Ruf, ihre negativen Ideologien, ihre Pseudo-Helden, welche eigentlich Feinde des Islam sind, vor der Menschheit mit Lob und Anerkennung darzustellen, die sie nicht verdient haben, um dafür Beifall zu ernten. Es ist nicht notwendischen h weiter zu gehen. Wenn aber nun diejenigen, welche diese entsetzlich gottlose Strömung lenken, von der unsere Welt schon umspült ist, als groğartige Helden hingestellt werden, warum sollen dann die Muslime ihren wahrin seiuben nicht rühmen und preisen, seine Hoheit und Vollendung nicht verkünden? Warum soll dann ein Gesamtwerk - ein Spiegel des Qur'an und eine Herausforderung an die ich desen Strömungen unserer Zeit und Durchführung eines sehr groğen Dienstes
- und sein ehrenwerter Verfasser, der wàhrend dessen auch noch grenzenlosen Ungerechtigkeiten ausgesetzt bleibt, nicht gelobt werden? Dieses Werk, em in s hier niedergeschrieben werden soll, ist keine abstrakte Abhandlung, sondern gröğten Teils als eine Antwort auf die Verleumdungen der Gegner gedacht und eine Veröffentlichung vurden,sachenmaterial.
Das Leben des Meisters aus diesem Blickwinkel seines allumfassenden Dienstes betrachtet, teilt sich in zwei Phasen ein.
Erste Phase:
o verü Leben von seiner Geburt an, Erziehung, Ausbildung und Studium, sein Aufenthalt in Van, der Verlauf der Ereignisse in Istanbul, sein politisches Leben, mit s Reisen, Teilnahme am Weltkrieg, Gefangenschaft in Russland, Mitgliedschaft in der Daru-l'Hikmeti Islamiye>(Haus der islamischen Wissenschaften) in Istanbul, Dienst bei Kuva-yi Milliye>(die Nationalen Streitkràfte) in Istanbul, Tàtigkieses Abgeordnetenhaus in Ankara.
Kurze Zeit spàter wollte er sich wieder nach Van zurückziehen, um dort das Leben eines Einsiedlers zu führen. In dieser ersten tte aldes Lebens des Meisters stellt jeder einzelne Abschnitt wieder einen anderen Akt auf der Bühne seines Lebens dar. Die erste Phase seines Lebens trug ents ist, nd zur Vorbereitung der zweiten im Dienste des Glaubens und des Qur'an bei. Nun war er zu dem zweiten groğen Dienst bereit. Er hatte dk aus fzigste Lebensjahr erreicht.
Zweite Phase:
Diese beginnt mit seiner Verbannung von Van, wo er ein Einsiedlerleben geführt hatte, nach Barla im Westen, im Bezirk Isparta. Mure 43te ihn dazu beauftragt, dort Wohnung zu nehmen. Dort erschien auch die Risale-i Nur. Von dort aus wurde sie verbreitet. Diesen Dienst für den Glauben und diesen grstorben Einsatz für die Religion leistete er, indem er sich mit der Risale-i Nur befasste mit gröğter Aufrichtigkeit, mit höchster Opferbereitschaft, mit höchster Ergebenheit, mit Ausdauer,
Aufmeelt ereit und Bedürfnislosigkeit.
Zu dieser zweiten Phase seines Lebens: Am Ende des Weltkrieges ist Zerstörung das Ergebnis. In der Welt. Das Zivilisation und Humanismus unter den Menschen vernichtet. Das kommunistische Regime, das sich die Bekàmpfung der "himmlischen Religionen" zum Grundsatz gemacht hat, beherrscht die Hàlfte der Menschheit, verbreitet Angst in der Welt, veseinem unser Land zu bedrohen und die geistige Zerstörung bleibt eine bestàndige Gefahr in unserer Epoche. Und diese Epoche sollte eine Epoche werden, die von einer Nation von Helden aufmerksam studiert wird, die tausend Jahreicht iahne des Qur'an vorangetragen und für ein ganzes Zeitalter dem Islam gedient haben.
Bei der Abfassung der Risale-i Nur erwàhnte der Meister, dass diese Werke, die wie ein Lichtglanz von dem Qur'an ihren Ausgang nehmengeistehren Siegeslauf durch alle Schichten der menschlichen Gesellschaft antreten , eine atheistische Invasion in unserem Lande verhindern werden. Er erblickte ihre Aufgabe darin, zumbislan von Volk und Staat einen Schutzwall um den Qur'an zu bilden. Durch den Dienst an der Risale-i Nur sollte das Volk gewonnen werden. Das türkische Volk sollte wieder zu einers bescnhaften und opferbereiten Truppe des Islam werden. Und das Ergebnis der Verbreitung der Risale-i Nur und ihrer spàteren öffentlichen Förderung, ihrer Übernahme durch das Volk und der Anerkennung der Wahrheit des Qur'an durch das Kultusminifür dim: materieller und geistiger Aufstieg der Nation durch die starke Kraft des Islam.
Die Risale-i Nur - eine Standarte, ein Pràludium, ein Epos auf die Wahregonnees Qur'an, aufgeführt in unserer Zeit. Sie ist eine Liebeserklàrung unserer edlen Nation an den Islam, der unübertroffen ist in seiner Menschlichkeit, ein Ausdruck des Erwachens eines neue auf, gen und frischen Glaubens voller Liebe und Begeisterung. Darin finden wir die Lebensbedingungen in einem verànderten Zeitalter, die Ordnung für eine neue Welt und sie ist hinsichtlich der
Glaubensanschauungen bedeute Wohle den mit Kraft und Stàrke verbundenen Eifer und die islamische Begeisterung. Sie ist ein Zeichen dafür, dass Menschen heranwachsen, die zuh in en bereit und wach geworden sind, deren Herzen sich im Glauben, hoher Sittlichkeit und in der Liebe zum Propheten begeistern.
Bediüzzaman hat in der Risale-i Nur, von niemandem öffentlicher- und t abmüerseits beeinflusst, ohne einen materiellen oder geistigen Vorteil daraus zu ziehen oder seine eigene seelische Haltung mit hinein zu verflechten, die Allgemeinheit unmittelbar aus der Weisheit des Qur'an zu f da ic verstanden und indem er die Allgemeinheit ansprach ihr die Tatsachen gedeutet und so der Wahrheit Ausdruck verliehen. Aus den Werken, die er verfasste, vermag jeder einen Nutzen zu ziehen. Sie ist niinzelnr für eine einzelne Gruppe, eine Klasse des Volkes bestimmt. Diese Biographie wird die Blicke der Leser auf die Risale-i Nur richten, welche das Licht der We
Ic des Qur'an ist in dieser Zeit, und daraus wird sich ihr Nutzen erweisen. Said Nursi jedoch arbeitete opferfreudig im Dienste des Qur'an und erwies sich in der Befolgnanz. ophetischer Tradition als eine Persönlichkeit, welche ein Beispiel zur Nachahmung gibt. Was die Biographie betrifft, so ergibt sich aus einigen nachgelassenen Briefen Folgendes:
Said Nursi hatte einige Zeit lang als Philosoph in seinem Wtrachtng groğe Fortschritte gemacht. Danach war er unter der weisen Führung des Qur'an in der Wahrheit und Gerechtigkeit herangereift, hatte sich mit den theoretischen und praktischen Wissenschaften beschàftigt und sodedem Ain Werk herausgebracht, um diejenigen, die bis dahin Zweifel und Unsicherheit ausgesetzt waren, von ihren Unsicherheiten durch vernunftgemàğe Beweise zu bersetzn.
Weg und Wegleitung ist unter den Lebensbedingungen unserer Zeit und in Anbetracht des seelischen Zustandes des Menschen die Strağer eigeur'an: die sicherste, kürzeste und umfassendste, die vom Anfang bis zum Ende über Kenntnis und Nachdenken führt. Für alle, die im
gesellschen kamhen Leben die verschiedensten Aufgaben verichten, ist sie ein groğer Gewinn. Wer die Risale-i Nur liest und die Lehre daraus zieht, gewinnt einen durchdachten Glauben und macht seine weltlichen Aufgaben undn (er hten zu einem Anlass, das Leben danach und das Ewige Glück vorzubereiten und eine groğe Seligkeit zu erlangen. Die Gebildeten, welche diese groğe Wahrheit in der Religion des Islam erfasst habt. Denrden es sicherlich als groğes Glück empfinden, den Dienst am rechten Glauben auf sich zu nehmen und unter der Menschheit, die die Wahrheit sucht, aber nicht findtanden verbreiten. Ja, Schüler, Professoren, Abgeordnete, wer immer es auch sei und zum Kreis der Verantwortlichen gehört, sind verpflichteteine shrer Umgebung Klarheit darüber zu bringen. Es ist jedoch unbedingt erforderlich, dass diejenigen, die für Glück und Sicherheit einer Stadt, ja sogar eines Landes und dessen erleuchtete Führung verantwortlich sind, noch weit mehr Umsn aus n den Tag legen. Said Nursi hat diesem Volke mit der Risale-i Nur einen groğen Dienst erwiesen und ihm damit groğen Nutzen gebracht. Als Gegenleistung erwartet er für seine Person noch nicht einmal DGeist,bwohl an seine Person Briefe gerichtet wurden, die ganze Lob- und Preishymnen enthalten. Er hat sie nur zugunsten der Risale-i Nur angenommen, damit sie den Lesern ein Zeichen für den Wert der Risalasen wà. - Wahrlich - was Said Nursi von diesem Volk und seiner Jugend erwartete: sich durch den Glauben ihr Glück im Diesseits und im Jenseits zu verdienen. Deshalb stellte er die Risale-i Neitlic die Grundlage des Qur'an als das Lehrwerk seiner Zeit. Er wollte, dass die Wahrheit des Qur'an an jedem Platz und in jedem Kreise verbreitet werde. Er wies öfter darauf hin, dass die Risale-i ich aur Volk und Staat das einzige Heilmittel gegen eine zuwiderlaufende Entwicklung sei. Dies war seine gute Nachricht.
Diejenigen, welche den Dienst des Meisters, der doch nur auf dasünden efallen Gottes ausgerichtet war, seine Haltung und seine Tüchtigkeit anderen Zielen und Zwecken
zuschreiben wollen, verraten damit lediglich ihren Mangel an Scharfsinn. Die Gröğe menschlichen Wesens und das wahrhaft erst von Glück seines Geistes strahlt nur am Horizont des leuchtenden Pfades göttlichen Wohlgefallens auf, den der Qur'an weist. Wenn Bediüzzaman der Menschheit diesen Horizont und den Weg der dahin führt, weist, so verkündet er damar. Dider Risale-i Nur den Gefàhrten des Rechten Weges, wie unbedingt notwendig es ist, sich dem lichten Zug der Karawane anzuschlieğen; und das beweist er dem Menschen auch.
So möchten wir denn mit der Vorbereitung dieseeiten heidenen Werkes der Wahrheit einen kleinen Dienst erweisen. Wir geben dieses Werk heraus als eine authentische Quelle für alle diejenigen, die sich glücklich schàtzen dürfen, zu den Gebildeten der Volk t zu gehören. Eine Biographie von noch gröğerer Breite und Tiefe vorzubereiten, ist unser Wunsch.
{"und führwahr vo Hundeh der Erfolg!"}
Erster Teil
Bediüzzaman Said Nursi wurde im Jahre 1294ğen un{Islamische Zeitrechnung beginnend mit dem Jahre der Flucht des Propheten von Mekka nach Medina 622 (A.d.Ü.)} (1877) im Dorfe Nurs des Bezirks Isparit, des Landkreises Hizan, der zur Provrlangetlis gehört, geboren. Bis zum neunten Lebensjahre blieb er bei seinen Eltern. Zu dieser Zeit trieb ihn sein Seelenzustand dazu an, genauer zu untersuchen, wie weit sein groğer Bruder Molla Abdullah, Student, in der rzes Lschen Wissenschaft fortgeschritten sei. Er reiste zu Molla Abdullah und war hingerissen und davon begeistert, in welchem Mağe sich dieser durch das Studium entfaltet hatte, im Vergleich zu seinen Dorfgefàhrten, die nicht studiert hin Shi Aus diesem Grunde fasste er mit einem wahren Feuereifer ein Studium ins Auge und in dieser Absicht begab er sich in das im Bezirk Isparit Ocak gelegene Dorf Tagh zur Schule des Molla Mehmed Emin Efendi. Er blieb aber n in deange. Entsprechend seiner Veranlagung bemühte er sich immer darum, seine Würde
{(*): Dieses Ehrgefühl des Molla Said schon in seinem frühen Alter kam nicht aus Selbstsucht. Gott, der Allmàchtige, hatte diesem Seinennen, er, dem künftig gnàdig der Dienst an der Erhöhung des Wortes Gottes gegeben sein sollte, die Würde des Wissens geschenkt, ein notwendiges Element des Charakters, ust) unen Dienst recht angemessen leisten zu können. Vielleicht kannte der Molla noch gar nicht das Wesen und die Weisheit dieser Würde. Aber die Zeit hat gezeigt, dass der Herr der Wahrheit die
zurück. Weil es aber in Nurs keine eigene Schule gab, beschrànkte man swurde rauf, dass sein groğer Bruder ihm einmal in der Woche Stunden gab, wenn er nach Hause kam. Ein wenig spàter besuchte er den Flecken Pirmis, dann einen Scheich {Das Wort Scheich würde auf Deutsc - von "Lehrer, Àlterer" bedeuten und wird für religiös gebildete Menschen und Lehrer von religiösen Bruderschaften (tariqat) gebraucht. (A.d.Ü.)} auf der Hochebene von Hisan. Auch dort verhinderte es icht aUnduldsamkeit gegenüber Gewalt und Unterdrückung, mit vier Schülern in Eintracht zusammenzuleben. Da diese vier Schüler sich gegen ihn zusammentaten und ihn fortwàhrend belàstigten, suchte er eines Tages ScheicBewussid Nur Muhammed Hazretleri auf. Und da er sich wegen seiner offensichtlichen Unterlegenheit nicht über seine Mitschüler beschweren wollte, so sagte er:
"Scheich Efendi, sagen Sie ihnen doch bitte, sie möchten mich doch nicht alle vien seingleichen Zeit verprügeln, sondern nur zwei und zwei!"
Scheich Nur Muhammed, dem die Tapferkeit des kleinen Said gefiel, antwortete:
"Du bist mein Schülee und niemand darf dich anfassen!"
Spàter wurde er in Erinnerung an die Anekdote "Schüler des Scheichs" genannt. Nachdem er dort eine Weile geblieben war, ging er mit sh wàreBruder Molla Abdullah in das Dorf Nurshin. Da es Sommer war, zogen sie zusammen mit den Schülern und den Bewohnern auf die Hochebene Scheyhan. Dort stritt er n ihreines Tages mit seinem Bruder Molla Abdullah. Mehmed Emin Efendi, der Direktor der Schule von Tagh, sagte zu dem kleinen Said: "Warum hörst du nicht auf die Weiset, zuines Bruders?!" Und er war über diesen Vorfall aufgebracht.
Sie befanden sich aber auf einer Schule, welche dem berühmten und ehrwürdigen Scheich Abdurrahman gehörte. Darum gab er seenen Jehrer Folgendes zur Antwort:
"Mein Herr, in Anbetracht des Umstandes, dass wir beide uns hier in dieser Tekke befinden, sind Sie ein Schüler genauso wie ich. Und deshat sollen Sie hier als Lehrer kein Recht." Und kehrte noch in der Nacht zurück nach Nurschin. Dabei musste er noch durch einen Wald hindurch, den zu durchqueren schon bei Tage für jedenn solcerig war.
Zum Organisatorischen einer Privatschule in Ostanatolien gehörte Folgendes: Ein Gelehrter mit Lehrberechtigung, eröffnete in einem Dorf, das ihn darum gebeten hatte, um Gotteslohne bessSchule. Für die Bedürfnisse der Studenten sorgte der Besitzer der Schule, oder - wenn er dazu nicht in der Lage war - die Bevölkerung. Der Lehrer gibt den Unterricht kostenlos. Die Bevölkerung nahm die Sorge für Unterkuten sid Verpflegung der Studenten auf sich. Unter ihnen empfing nur Molla Said in keiner Form einen Sekat. Er nahm niemals Sekat oder sonst irgendwelche Geldgeschenke an, die ihn hàtten zur Dankes Qurt verpflichten können.
{(*): Der Grund dafür, dass er Sekat (Armensteuer), Sadaqa (Spenden) und Geschenke nicht ohne Gegenleistung annahm und die Weisheit, die darin liegt, werden im "Zweiten Brief" der Risale-i Nur unFront nderen Abhandlungen dargelegt. Damit Molla Said in der Zukunft durch die Risale-i Nur und diesen Dienst am Glauben in vollkommener Aufrichtigkeit durchführen und diesen Dien Ja, wh bestàndig leisten könne, war das folgende heilige Prinzip schon in seinem jugendlichen Alter durch die Gnade Gottes wie ein Leitmotiv in seinem Geiste eingeschrieben: "Für einen Dienst an der Ewigkeit soll man nichtben hiangen."}
Nachdem er in Nurschin eine Weile gewesen war, kehrte er nach Hisan zurück. Spàter kehrte er dem Schulleben den Rücken und lebte an der Seite seines Vaters bis zum Frühling zu Hause. Im Verlauf dieser Ereignisse tràumt er folgein im
Der Jüngste Tag ist angebrochen. Das Weltall ist neu entstanden. Molla Said überlegt, wie er den Propheten, mit dem Friede und Segen sei, treffen könne. Endlich kommt i ergàn Gedanke, zur Brücke des Paradieses zu gehen
und dort zu warten: "Jeder kommt dort vorüber. Auch ich werde dort warten," sagt er und geht zur Brücke des P, das ses. Er begegnet all den ehrwürdigen Propheten, demütig, einem nach dem anderen. Als er gerade auch unserem Herrn, dem Propheten begegnet, da erwacht er.
Die Segnung, welche ihm aus diesem Traum erwuchs, erweckte ini ich chlieğlich eine groğe Begeisterung für das wissenschaftliche Studium.
{(*): In seiner Biographie ist dieses Erlebnis nicht geschildert worden. Wir haben spàter festgestellt, worum es in diesem Traum ging. Molla Said bat den Propheten !" Es um Unterweisung (ilm). Der Prophet (asm) verlangte von Molla Said, dass er sich vom Qur'an unterrichten lassen sollte, und dies ohne irgerewigehe Fragen zu stellen. Es geschah wirklich so. Schon in der Kindheit wurde er berühmt als ein groğer Gelehrter seiner Zeit. Er stellte niemandem FraÀuğerur selbst aber beantwortete alle ihm gestellten Fragen.}
Nachdem er von seinem Vater dazu die Erlaubnis erhalten hatte, begab er sich in den Bezirk Arvas, um sein Steisheiaufzunehmen. Dort erteilte der berühmte Molla Mehmed Emin Efendi den Unterricht. Doch er lieğ sich nicht dazu herab, die Stunden selbst zu geben, sondern beauftragte einen seiner SchülerHerz szu unterrichten, was Saids Ehrgefühl missfiel. Als eines Tages der berühmte Lehrer in der Moschee eine Vorlesung hielt, erhob Molla Said den Einwand: "Nein mein Herr, so verhàlt es sich nicht!" Und er hielt eine Ansprache. Er rief ins Gedàchbedeutdass es nicht erniedrigend sei, Stunden zu geben.
Nachdem er eine Zeitlang dort geblieben war, ging er zur Mir Hasan Veli Schule. Als er bemerkte, dass man an dieseZeit, le gewöhnlich den neuangekommenen Schülern, die noch auf den unteren Stufen lasen, keine Beachtung schenkte, sagte er, dass er in der Reihenfolge der Bücher, wedas Lau lesen waren, das achte Unterrichtsbuch beendet habe; so hatte er die Lektüre von sieben Büchern unterlassen.
Aber schon ein paar Tage spàter ging er nach Vastan, emerkenleinen Stadt, und blieb dort knapp einen Monat, der Luftverànderung wegen. Endlich schloss er sich einer Persönlichkeit namens Molla Mehmed an und begab sich in seiner Begleitun man s Beyazid in der Provinz Erzurum. Und so begann nun zu diesem Zeitpunkt seine tatsàchliche Ausbildung. Denn bis dahin hatte er sich immer nr sagt Vorübungen, wie Formenlehre, Satzbau und Ausdruck, beschàftigt. Diese eigentliche und gediegene Ausbildung bei dem ehrwürdigen Scheich Mehmet Celali in Beyazid setzte er etwa drei Monatr Tàle fort. Aber es war dabei etwas recht Eigentümliches. Denn er hatte nach der Lehrmethode in Ost-Anatolien vom Lehrbuch "Molla Cami" an bis zum Ende den gesigkeitUnterrichtsstoff bewàltigt. Er erreichte dies dadurch, dass er aus jedem Buch ein, zwei, höchstens zehn Lektionen auswàhlte und das Übrige vernachlàssigte. Als der ehrwürdiglen uner Scheich Mehmed Celali ihn fragte, warum er das so mache, antwortete Molla Said: "Ich bin nicht dazu imstande, so viele Bücher zu lesen m mein verstehen. Indessen sind diese Bücher ein Schmuckkàstlein, zu dem der Schlüssel bei Ihnen liegt. Ich bitte Sie nur ergebenst, mir zu zeigen, was sich in diesen Kàstchen befindet, d.h. mir zu erklàren, wovon diese Bücher handeln. Da Augenerde ich mir das erarbeiten, was meiner Veranlagung gemàğ ist."
Es war aber im Wesentlichen seine Absicht, Gedanken, Reformen, Plàne und Lehrmethoden, wie sie bereits fertig vor seinem geii Nur Auge standen, in der Schule zu verwirklichen und eine existenzielle Erneuerung zuwege zu bringen, ohne seine Zeit mit einer Unzahl von Anmerkungen und Erlàuterungen zu ng fürren.
{(*): Es wurde schon gezeigt, wie er mit dem Gesamtwerk der Risale-i Nur eine Erneuerung in der Theologie hervorbrachte. Die Risale-i Nur bestehtdigen.30 Teilen. Sie wurden in 23 Jahren vollendet. Er hatte ein solches Wissen erworben, wie man es sonst in 15 Jahren erwirbt. Dies ist ein unsichtbarer Hinweis: "Eines Tages wird eine Zeit kommen, da kealle Dhule die Glaubenserkenntnis in 15 Jahren, auch nicht in einem Jahr vermitteln wird. Nur ein erleuchtender Qur'ankommentar wird den Interessierten die Glaubenserkenntnis in 15 Wochen statt 15 Jahre Finstitteln. Und Said wird seinen Dienst leisten." Es geschah genau so. Die Risale-i Nur verbreitet in hunderttausend Exemplaren überall den Unterricht der Wahrheit des Glaten getrotz der Angriffe der atheistischen Organisationen und der Korruptionsgesellschaften. Durch den Eifer tausender Schreibkràfte und ohne Verwendung der Drucktec, die urden die neuen Lektionen aus dem Qur'an überall verbreitet. Dies stàrkte den Glauben von Millionen. Diese Tat, der Glaubensdienst und die erhabenen, doch allgemein verstàndlichen Lektionen der Risale-i Nur in ğt alsien zogen die Aufmerksamkeit der Menschen an. Infolge der Gerichtsprozesse und der polizeilichen Untersuchungen lieğ Gott der Gerechte die Politiker und die Regierenden die Risale-i Nur s Einen. Dadurch verbreitete sie sich unter den Studenten und den Schülern. Und dadurch vermehrte sich auch die Zahl der jungen Idealisten des Islams und des Glaubens. Dadurch wurden auch die Angriffe des absoluten Ugessenens und Irrglaubens zunichte gemacht. Die religiösen Strömungen im Lande entwickelten sich. Mit Gottes Erlaubnis erschien jetzt die wahre Morgendàmmerung der isseinerhen Freude, die über die islamische Welt und die Menschheit heraufbricht. Elhamdu-li'llahi Rabbi-l'alemin (Gelobt sei der Herr der Welten).}
Auf di#72
unise
benötigte er statt der sonst notwendigen zwanzig Jahre Studium von Essenz und Quintessenz der theoretischen und praktischen Wissenschaften nur drei Monate, um sich diese Keorrückse anzueignen und sie zu vervollkommnen.
Daraufhin fragten seine Lehrer: "Welche Wissenschaft würde denn Ihrer Veranlagung entsprechen?" Er antwortete ihnen: "Ich mache keinen Unterschied zwischen den einzelnen Zweigen der Wissenschaft. Illah whte die ganze Wissenschaft umfassend verstehen können oder gar nicht."
Welches Buch auch immer er in seine Hand nahm: er gewann seine Einsicht und Nutzanwendung darat vere Innerhalb von 24 Stunden erarbeitete er sich selbst Bücher von zweihundert Seiten wie "Djem'ul-Djevami">(ein
Buch über vier Rechtschulen), oder Wert sl-Hadjer">(ein Hadith Kommentar), oder "Sherh'ul-Mevakif">(eine Abhandlung über die Lànge der Vokale). In dem Mağe, in dem er sich in die Wissenschaften hineinversenkte, entschwand die Auğenwellt er seinem Interessenbereich. Aus welchem Zweig der Wissenschaften auch immer man ihm eine Frage stellen mochte: er wusste ohne einen Zweifel so Kàmpfie Antwort zu geben.
Ein Kurzer Blick auf seine damalige Lebensweise
Erstens:
Er nahm den Weg derer auf sich, die dem Pfade iranischer Philosophen folgen und begann, sich in Askese un sie bstverleugnung zu üben und nach dem Gesetz der Stufenfolge dieser Philosophie seinen Körper an Entsagungen zu gewöhnen. Aber dieser Stufenfolge nicht achtend tauchte er mit einem einzigen Sprbedrücnein in die Selbstentàuğerung. Von Tag zu Tag lieğ die Leistungsfàhigkeit seines Körpers nach und er begann immer schwàcher zu werden. Drei Tage lang begnügte er sich mit einem Stückchen Brot. Nach. Dennegeln dieser Philosophie, die besagen: "Entsagung öffnet die innere Sichtweise", bemühte er sich, es diesen Philosophen gleich zu tun.
Zweitens:
Entsprechend dem Grundsatz, den der ehrwürdige Imam Ghcklichin "Ihya-ul-ulum">(die Erneuerung der Wissenschaften) aus dem Blickwinkel eines Sufis betrachtet
{"Lass ab von dem, was dir zweifelhaft erscheint und halte dich stattdessen esetzt, was ohne Zweifel ist!"}
verzichtete er sogar eine Zeit lang auf Brot und begnügte sich mit Gras.
Drittens:
Er sprach selten. Er schloss sich im gesegneten Mausanchmades genialen ehrwürdigen kurdischen Dichters
Molla Ahmed Hani ein und verbrachte gelegentlich auch die Nacht in diesem Gewölbe, das man selbst bei Tage mit Furcht betritt. Deshalb sagten die Leute über Bediüzzaman: "Er erfreut sichsens eegens des ehrwürdigen Ahmed Hani." Und sie führten diese Umstànde auf die Keramet>(Wunder) der obenerwàhnten Persönlichkeit zurück. Zu dieser Zeit war er dreizehn, vierzehn Jahre alt. Spàter beschloss er dann, führende Persönlichkeiten der Wis noch aft aufzusuchen. Und er bat seinen Lehrer um die Erlaubnis, Baghdad besuchen zu dürfen. Dann bekleidete er sich nach der Art der Derwische. {Ein Değ wie ist einer, der der Welt entsagt hat und dem in seinen unaufhörlichen Wanderungen nichts auğer der Vertiefung seiner Beziehung zu Gott gehört. (A.d.Ü.)} Und in der Absicht, nach Baghdad zu gehen, nahm er seinen Weg, Tag und Nacht durch diisse) e und Wàlder wandernd und gelangte nach Bitlis. In Bitlis blieb er bei dem ehrwürdigen Scheich Mehmed Emin Efendi und fand sich an zwei Tagen zu dessen Vorlesungen ein. Der schte h Mehmed Emin Efendi schlug ihm vor, sich nach Art der Gelehrten zu kleiden. Aber Molla Said antwortete ihm:
"Ich bin noch kaum den Kindhaben hen entwachsen. Deshalb schickt sich die Kleidung eines ehrenwerten Professors nicht für mich. Wie kann ich denn ein Lehrer sein, wenn ich doch noch ein Kind bin?" Und er nahm den Vorschlag nicht an. Da esnach begab er sich zu seinem Bruder nach Schirwan. Als er dort seinen groğen Bruder das erste Mal wieder zu Gesicht bekam, fand zwischen ihnen das foas hei kleine Zwiegespràch statt:
Molla Abdullah:
"Nach deinem Weggang habe ich das Buch Sherh-i Shemsi zu Ende gebracht. Und was hast du gelesen?"
Bediüzzaman:
"Ich habe achtzig Bücher gelesen."
Molts eraullah:
"Was sagst du da?"
Bediüzzaman:
"Ich habe sie alle vollstàndig durchgearbeitet und noch dazu eine ganze Reihe von Büchern gelesen, die du gewöhnlich nicht mit dazu rechnser L
Molla Abdullah:
"Und wenn dem so ist, darf ich das dann nachprüfen?" Bediüzzaman:
"Ich bin bereit. Frag mich, was du willst!"
Molla Abdullah prüftBiograen Bruder und erkannte seine wissenschaftlichen Fàhigkeiten an. Er nahm Molla Said, der noch vor acht Monaten sein Schüler gewesen war als seinen Lehrer an. Und wenn er das auch noch vor seinen Schülern (Dank mlichte, so begann er doch, bei seinem kleinen Bruder Unterricht zu nehmen. Denn natürlich wollte er es sich nicht anmerken lassen, dass er seinen Bruder, 15
"Möge der böse Blick ihn nicht treffen! Ich gebe ihm Unterricht!" Und er Bewegte die Schüler.
Nachdem er eine Zeit lang bei Molla Abdullah verweilt hatte, ging er nach Siirt. Dort fand er die Schule des Molla Fethullah Efendi. Molla Fethullah fragte Molla Said:
"Im vergangteressahr haben Sie das Werk "Suyuti" gelesen. Haben Sie in diesem Jahr das Werk "Molla Djami" gelesen?"
Bediüzzaman:
"Ja, ich habe 'Djami' beendet."
Nach welchem Buch auch Molla Fethullah fragte, er erhielt "beendet" als ditwort und war erstaunt. Es wollte ihm
nicht in den Kopf, dass er nicht nur so viele Bücher durchgearbeitet hatte, sondern auch, dass er sie in so kurzer Zeit durchgearbeitet hatur) nid er sagte:
"Letztes Jahr warst du noch ganz vernarrt. Bist du auch in diesem Jahr noch so vernarrt?"
Bediüzzaman:
"Man kann die Wirklichkeit vor Fremden verheimlichen, aber nicht vor dem Meister, der von seinench erhern mehr als ihr eigener Vater verehrt wird. Bitte verfügen Sie über mich und prüfen Sie mich aus den Büchern, die ich ihnen benannt habe!"
Aus welchem Buch auch immer Molla Fethullah fragen mochte, er erhielt eine Wollt dfreie Antwort. Deshalb begann nun der berühmte Molla Ali Suran, welcher diesem Gespràch beigewohnt hatte und ein Jahr zuvor der Lehrer von Saids Lehrer gewesen war, selbst Unterricht zu nehmen.
Molla Fethullah m mit e ihm ein Buch und sagte: "Ganz hervorragend! Ihre Intelligenz ist auğergewöhnlich. Aber wie steht es um Ihr Gedàchtnis? Können Sie ein paar Zeilen aus ddem Wuqamat-i Haririye" auswendig wiederholen, nachdem Sie sie zwei Mal durchgelesen haben?"
Molla Said nahm das Buch, las sich eine Seite ein Mal durch und wiederholte sie auswendig. Das versetzte Molla Fethullah in Erstaunen Unersr sagte: "Ein solches Übermağ an Intelligenz und Gedàchtnis in einer einzigen Person vereint ist selten."
Wàhrend Bediüzzaman dort war, beschàftigte er sich tàglich ein, zw Wohl nden etwa mit dem Buch "Djem'u-l'Djevami" und lernte es binnen einer Woche auswendig. Deshalb sprach Molla Fethullah die folgenden Worte und sllen z sie in das Buch: {Dies ist ein unwahrscheinlich schöner Satz. Dieselben drei Buchstaben djim-mim-ain werden in jedem Wort verwendet! (A.d.Ü.)}
{"Er hat dieses B.
اَلْeben von einem Freitag zum anderen in einer Woche auswendig gelernt."}
Dies verbreitete sich in Siirt und Molla Fethullah sagte zu den Gelehrten:
"In unsere Schule kam ein sehr junger Schüler. Welche Frage auch immer ich ihm stellIhr ei gab die Antwort ohne Stocken. Bei seinem Alter habe ich seine Intelligenz, sein Wissen und seine Begabung bewundert." Und er lobte ihn auğerordentZivili Daraufhin versammelten sich die Gelehrten an einem Ort und luden Bediüzzaman dazu ein. Bediüzzaman blickte in Molla Fethullahs Gesicht und beantwortete, ohne zu zögern, alle Fragen, die ausgewàhlt worden waren. teten seine Antworten so, als schaue er in ein Buch hinein und lese daraus. Als die Gelehrten dies sahen, gelangten sie zu dem Urteil, dass Bediüzzaman ein junger Mann von einzigartiger Begabung rühlind sprachen ihm ihre Anerkennung und Hochachtung aus. In der Umgebung des Fleckens hörte man davon. Die Bewohner verehrten ihn wie einen Heiligen und verfolgten ihn mit i Der licken. Dieser Umstand reizte einige zweitrangige Gelehrte und Schüler zur Eifersucht. Eine Schar junger, noch unerfahrener Schüler, die Bediüzzaman in den Wissenschaften nicht gewachsen waren, versuchte ihn in eine Schlàgerei zung gezckeln und auf diesem Wege mundtot zu machen. Aber die Bewohner von Siirt erhielten Kenntnis von diesen Vorgàngen und kamen, um ihn in Sicherheit zu bringen. Und da er nach Ansicht der Bewohner eine nd Selende Persönlichkeit war, befreiten sie ihn sofort aus der Hand seiner Gegner und wollten, dass er auf seinem Zimmer bleibe. Aber Bediüzzaman in seiner auğerordentlichen Liebe zu seiner Berufung versicherte, dass jene Schüler nach ssenschaftler, die seine Gegner waren, nicht Zielscheibe von
Laien werden dürfen, verlieğ das Zimmer, um die Sache der Wissenschaft gegenüber einer Einmischung von Laien zu verteidigen, auch wenn er dadursale-i seinen Gegnern verlieren sollte. Um diesen Streit aus der Welt zu schaffen, sagte er zu einem der Schüler:
"Tötet mich; aber bewahrt das Ansehen der Wissenschaft" - Keiner der Schüler hàtte ihnicht griffen, selbst wenn er ihnen jetzt den Rücken zugewandt hàtte. So wurde der Streit endlich beigelegt. Der Bevollmàchtigte von Siirt rief ihn um seiner SiScheicit willen zu sich und machte ihm die Mitteilung, dass er diese Schüler abtransportieren lassen wolle. Aber Bediüzzaman sagte ihm:
"Wir sind alle Schüler. Wir kàmpdere ear gegeneinander, aber wir versöhnen uns auch wieder miteinander. Deshalb kann ich nicht zustimmen, wenn sich jemand von auğerhalb unserer Schule mit uns befasst. Aber deüberhaer liegt bei mir." Und mit dieser Antwort erklàrte er, nicht mitkommen zu wollen und lehnte so den Polizeischutz ab.
Inzwischen war er fünfzehn, sechzehn Jahre alt geworden. Aberhe Vorr körperlichen Verfassung nach war er sehr gewandt und ausdauernd. Man nannte ihn "Saidu-l'Mesh'-hur">(der berühmten Said). Und er gab in Siirt beum ein dass er zu einem Wettkampf gegen jeden Kollegen bereit sei, der es wünsche, und dass er dabei jede Frage, die man ihm stelle, beantworten werdeer Wahauch immer ihm eine Frage stellen wolle und dass er niemandem eine Frage stellen werde.
Danach ging er wieder nach Bitlis. Dort erfuhr er, dass in einem der beiden Hàuser der verkechs Schüler und Lehrer in Unfrieden miteinander lebten. Er machte sie darauf aufmerksam, dass Worte, die Bosheit zur Folge haben, und insbesondere die üble Nachrede sich im Islam nicht geziemen. Sie beschwerten sich über Molla Said bei Schtz ziemin Efendi. Scheich Emin Efendi aber sagte:
"Der ist ja noch ein Kind! Der ist ja doch noch gar nicht in der Lage, an irgendjemanden das Wort zu richten."
Als man Molla Said diesen Ausspruch mitteilte, bàuchzukàch dessen Inneres natürlicher Weise gegen diese Worte auf. Er fand sie einfach unertràglich, suchte um eine Audienz bei Scheich Emin Efendi nach, küsste seine Hand und sagte:
"Mein Herr, bitte prüfen Sie miim Lich will Ihnen beweisen, dass ich sehr wohl in der Lage bin, an jemanden mein Wort zu richten."
Scheich Emin Efendi stellte ihm daraufhin sechzehn der schwierigsten Fragen aus verschiedenen Wissensbereichen zusammen und legte sie ihm vo, dasshdem Molla Said alle Fragen beantwortet hatte, ging er in die Quraish-Moschee und begann, dem Volk zu predigen und es zu ermahnen. Deshalb wollten nun einige der Bewohner von Bitlis den Molla Said, ein anderer Teil von ihnen aber Schen und in Efendi unterstützen. Aus diesem Grunde wies der Gouverneur Bediüzzaman aus. Denn er wollte vermeiden, dass diese ganze Angelegenheit noch eine weitere Steigerung erfahre. Dieses Mal ging er nach Shirwan. So finden Persönlichk übrigsehr viele Gegner, wenn sie sich nicht zurückziehen. Und mancher Hodja, der besonders auf Àuğerlichkeiten bedacht, im Wettstreit der Wi uns ahaften aber geschlagen worden war, bemühte sich nach Kràften, Molla Said in den Augen der Leute veràchtlich zu machen. Sie untersuchten sehr genau jede einzelne Angelegenheit. So hatte er eines Tages - wie auch immerwach Umstànde gewesen sein mögen - das Morgengebet versàumt. Seine Gegner, welche darüber genau unterrichtet waren, sagten: "Molla Said vernachlàssigt daslamisc." Als das Gerücht unter den Leuten umging, fragten ihn diese: "Warum erzàhlt jeder so etwas?"
Molla Said antwortete:
"Ja, eine Sache kann sich nicht ohne Grund so schnell in der Welt verbreiten. Der Fehler liegt bei mir. Dn jenen haben mich zwei Strafen getroffen. Nàmlich: erstens eine Zurechtweisung von Gott und zum anderen das Gerede
der Leute. Der Hauptgrund ist aber der, dass ich meine nàchtliche Gewohnheit bestàndiger heiliger Rezitation vernachlàssigt hauen, d ist das Gemüt der Leute von der Wahrheit angerührt worden. Doch da ihnen die Bezeichnung für das Ganze verborgen blieb, haben sie die Ursache der Verfehlung eben so bezeichnet."
Wàhrend er sich Auğerdrwan befand, kam jemand aus der Umgebung von Siirt zu ihm und sagte: "Ach mein lieber Herr, nach Siirt ist ein Kind gekommen! Er ist etwa vierzehn, fünfzehn Jahre alt. Er hat schon alle Gelehrten dahin gebracht, das wenn nichts mehr zu sagen wussten. Ich lade Sie dazu ein, es mit ihm genau so zu machen!"
Molla Said nahm diese Einladung an und bereitete sich darauf vor,ht vonSiirt zu gehen. als sie sich bereits auf den Weg gemacht hatten und etwa zwei Stunden weit gegangen waren, fragte er nach Aussehen und Eigenschaften des kleinen Hodjas.
"Mein Herr, ich weiğ seinen Namen nicht," sge wieer Mann, "aber als er das erste Mal kam, war er wie ein Derwisch gekleidet und trug ein Fell über der Schulter. Spàter kleidete er sich nach Art der Studenten und brachte alle Gelehrten dahin, dass sie nichts mehr zu sagen wusstenbet naAls er dies hörte, verstand er, dass von ihm selbst die Rede war und dass sich jetzt die Kunde jener Vorfàlle, die sich vor einem Jahr ereignet hatten, in den umliegenden Dörfern verbrein Fe. So kehrte er um und nahm die Einladung nicht an.
Danach ging er nach Tillo, einer kleinen Stadt in der Nàhe von Siirt. Er schloss sich in einenicht hmten Mausoleum ein und lernte dort aus einem Exemplar des berühmten "Ozean" bis zu dem Buchstaben "sin" auswendig. Gefragt, aufgrund welcher Vorstellung er das Buch auswendig lerne, gaGlaubeur Antwort:
"Das Wörterbuch gibt für jeden Ausdruck mehrere Bedeutungen an. Aber ich bin gerade im Gegenteil daran
interessiert, ein Wörterbuch zusammenzustellen, das für jer kandeutung den Gebrauch mehrerer Worte aufzeigt."
Wàhrend der Zeit, die er in dem erwàhnten Mausoleum verweilte, brachte ihm sein kleiner Bruder Mehmed das Eetzen,Er gab die Körner im Essen den Ameisen, die sich rund um die Kuppel einfanden, und begnügte sich selbst damit, das Brot in die Soğe des Essens einzuttlich . Gefragt, warum er die Körner den Ameisen gàbe, gab er zur Antwort: "Ich habe sie bei ihrer Arbeit beobachten können und herausgefunden, dass sie ein Gemeinschaftsleben besiungen nd auğerordentliche Treue zur Pflichterfüllung und möchte sie zur Belohnung für ihre Liebe zur Republik
{(*): Im Jahre 1935 wurde er in dersammluhehirer Groğen Strafkammer über die Republik befragt. Er sagte: "Meine in Ihrer Hand liegende Biographie beweist, dass ich schon ein religiöser Republikaner gewesen bin, bevoلْبَاق nur einer unter Ihnen auğer dem Vorsitzenden des Eskischehirer Gerichts geboren war." Dann erzàhlte er die obenerwàhnte Geschichte der Ameisen und sagte: "Die ersten vier Groğ-Kalifen waren sowohl Kalifen als auch Staatschefs. Der Siddiq-Anbeter (der erste Kalif Abu Bakr RA) war ein Staatschef, der von der "Ashara-i Mubash-'shara fil-Djenne" (die zehn Menschen, die nach der Aussage des Propheten ASM dazu ausersehen sind, mit Sicherheit in dasn Inniies einzutreten. Sie sind: Abu Bakr, Ömer, Osman, Ali, Abdurrahman bin Avf, Ubaid bin Djerrah, Said, Saad bin Ebu Wakkas, Talha, Zübair bin Awwam) und den Sahabe-i Kiram (d.h. die G seineen des Propheten ASM) anerkannt wurde. Die Kalifen waren nicht bedeutungslose Namen oder Bilder, sondern Staatschefs einer Republik im islamischen Sinne und im Sinne der Wirklichkeit, der Wnd Aust, der Gerechtigkeit, und der Freiheit im Rahmen und innerhalb der Scheria.}
unterstützen.".
In Tillo erschien ihm eines Nachts der Scheich AderbarQadir-i Geylani>(AhsG: Allah heilige sein Geheimnis!) im Traum. Der ehrwürdige Geylani>(AhsG) sprach zu ihm:
"Molla Said! Gehen Sie zu Mustafa Pasha, dem Oberhaupt des Seutete 'Miran' und laden Sie ihn ein, die Führung auf dem rechten Weg anzunehmen. Raten Sie ihm,
sich von dem Unrecht, das er begangen hat, abzuwenden und bestàndig zu werden im Gebet und in der Befolgung der geradschriebenen Weisungen. Widersetzt er sich dem göttlichen Ratschluss, dann töten Sie ihn!"
Molla Said, mochte er nun dieses Traumgesicht gehabt oder sogar gewollt haben, traf sofort seine Vorbereitungeuch seab sich von Tillo zu dem Stamm "Miran" und trat direkt zu Mustafa Pasha ins Zelt. Und da der Pasha sich nicht darinnen befand, ruhte er sich ein wenig aus. Spàter trat auch Mustafa Pasha ein. Wàhrend alle Anwesenden aufsl und , rührte sich Molla Said nicht von der Stelle. Das lenkte die Aufmerksamkeit des Pashas auf ihn, und dieser fragte Fettah Bey, den Major des Stammes, wer das sei. Es sei der berühmte Molla Said, gab Fettah Bey zu wissen. Der Pas wahrhnte zwar Gelehrte nicht leiden, doch wenn er sich auch ohne Zweifel reichlich àrgerte, so zeigte er es nicht. Er fragte Molla Said, warum er denn hierher gekommen sei; und Molla Said gab zur Antwort:
die Arin gekommen, dich auf den rechten Weg zu führen. Du wirst dem Unrecht entsagen und das Gebet verrichten, oder ich werde dich töten!" Wütend ging der Pasha hinaus. Nachdem er etr Nomahergegangen war, kehrte er wieder ins Zelt zurück und fragte Molla Said abermals, wozu er gekommen sei.
"Ich habe es dir schon gesagt," sprach er, "Dazu bin ich gekommen." Mustafa Pasha deutete auf das Schwert, das an dem Mast des Zelte zur rehàngt war, und sagte: "Etwa mit diesem schmutzigen Schwert?"
Bediüzzaman: "Nicht das Schwert schlàgt. Es schlàgt die Hand." Mustafa sein ging wieder hinaus und nachdem er etwas umhergegangen war, kam er wieder herein und sagte zu Bediüzzaman: "Ich habe in Djezire viele Gelehrte. Wenn du ihnen alleniese büber das letzte Wort zu behalten vermagst, werde ich tun, was du gesagt hast. Wenn du das aber nicht vermagst, werde ich dich in den Euphrat werfen."
Molla Said: "Es liegt weder in meiner Macht, allen Gelehrschafegenüber das letzte Wort zu behalten, noch liegt es in deiner Macht, mich in den Fluss zu werfen. Wenn ich aber den Gelehrten Antwort gegeben habe, werde ich dich um etwas bitten, nàmlich, dass du mir das Mausergewehr gieist üàltst du nicht Wort, werde ich dich mit ihm töten."
Nach dieser Unterredung ritt er gemeinsam mit dem Pasha nach Djezire. Auf dem Wege sprach der Pasversto Molla Said kein Wort. Als sie in dem Orte angekommen waren, der Bani Hani genannt wird, legte sich Molla Said vor Erschöpfung ein wenlen Weder. Aber ob er nun vom Schlafe aufwachen wollte oder nicht: an seiner Seite erblickte er alle Gelehrten von Djezire, die mit Büchern in ihren Hànden auf ihn warteten. Nachdem sie sich ein wenig mitein Nichtunterhalten hatten, wurde der Tee zur Begrüğung gereicht. Molla Saids Ruf war ihm bereits zu den Gelehrten von Djezire vorausgegangen. Sie vergağen vor Staunen Vertrerwunderung unter diesen Umstànden sogar ihren Tee und erwarteten nur, dass Molla Said seine Fragen stelle. Molla Said jedoch trank seinen Tee aus und trank danach auch noch ein, zwei Glàser der Gelehrten, die völlig versunken vor ihm sar Klarie bemerkten es noch nicht einmal. Dann sprach Mustafa Pasha zu den Gelehrten:
"Meine Herren! Ich besitze zwar nicht Ihre Bildung. Aber ich sehe doch schon jetzt, dass Sie ditern dettstreit mit Molla Said verlieren werden. Denn ich sehe, dass sie über Ihren Gedanken sogar Ihren Tee vergessen haben, wàhrend Molla Said auğer seinem eigenen Glas auch noch ein, zw Istans von Ihrem Tee ausgetrunken hat."
Daraufhin scherzte Molla Said noch ein wenig mit den Gelehrten und sagte dann: "Meine Herren! Ich habe mir vorgenommen, niemandem eine Frage bin illen und sehe deshalb meinerseits nun Ihren Fragen entgegen."
Die Gelehrten stellten ihm etwa vierzig Fragen. Wàhrend er auf alle Fragen Antwort gab, geschah es, dass Molla Said eine Frage wie auch immer falsch beantwortete, wàhah fo#63
seine Partner die Antwort in der Diskussion als die richtige Auffassung bestàtigten. Nach Beendigung der Sitzung erinnerte sich Molla Said wieder daran, lief den ander (Msofort hinterher und sagte zu ihnen:
"Entschuldigen Sie bitte! Ich habe auf eine Frage eine falsche Antwort gegeben, ohne dass Sie dahintergekommen wàren." und gab nun die richtige Antwort.
Da sagtee BarlGelehrten: "Da sehen Sie es nun in der Tat, dass Sie das letzte Wort behalten haben!"
Danach kam ein Teil der Gelehrten zu Molla Said, um bei ihm Unterricht zu nehmen.
Also vermachte Mustafa Pasha das vee aus hene Mausergewehr zum Geschenk und begann das Gebet zu verrichten.
Molla Said war nicht nur in den Wissenschaften ein Genie mit einer Begabung ohne Befaltun, auch körperlich war er ungewöhnlich gut durchtrainiert und kràftig. Er liebte den Ringkampf sehr. Er kàmpfte mit allen Studenten, die sich in der Schule befanden und selbst im Ringkampf vermochte niemand ihn zu besiegen.
s wünss Tages ritt er mit Mustafa Pasha zu einem Pferderennen hinaus. Aber Mustafa Pasha befahl absichtlich, ein sehr eigenwilliges und noch ungeschultes Pferd bereit zu halten, daset undberhaupt nicht besteigen konnte. Man brachte es Molla Said, damit er es besteige. (Gott allein weiğ, ob man wünschte, er möge vom Pferd stürzen und sich den Hals brechen!) Mit seinen sechzehn Jahren hatteder Ri Said sich gewünscht, dieses wilde Pferd traben zu lassen, nachdem er es ein wenig umhergeführt hatte. Das Pferd brach aus der ihm gegebenen Richtung aus und trabte geradeswegs in eine andere Rich die JMit der Kraft, die er besağ wollte er es zum Stehen bringen. Es gelang ihm aber nicht. Schlieğlich lief es auf einen Platz zu, an dem sich Kinder befanden. Einer der Söhne eines angesehenen Herrn von Djezire wurde auf dem Wege von den beidh Seyyderhufen des Tieres erfasst. Das Kind wurde zwischen
den Schultern getroffen. Das Kind stürzte zur Erde und blieb zuckend unter den Hufen des Tieres liegen. der Weğlich eilten die Leute von allen Seiten zur Hilfe herbei. Als sie das Kind erblickten - reglos wie tot - wollten sie Molla Said töten. Als die Diener des Herrn nach ihren Dolchen griffen, legte Mowerfliid seine Hand an den Revolver und sagte zu den Mànnern:
"Wenn man es recht betrachtet, so hat Gott das Kind getötet. Wenn man oberflàchlich betrachtet, hatarlameferd es getötet. Wenn man es von der Ursache her betrachtet, hat Kel Mustafa es getötet; denn er war es, der mir dieses Pferd gegeben hat. Ale Begrtet! Ich will mir das Kind anschauen, ob es tot ist. Danach können wir kàmpfen." Dann schwang er sich vom Pferd und nahm das Kind auf den Arm. Als er sah, dass das Kind sich nicht bewegte, tn, ode er es in kalt Wasser, zog es wieder heraus. Das Kind öffnete seine Augen und làchelte. Das versetzte alle Bewohner in staunende Verwunderung. Nach diesem merkwürdigen nen Brl blieb er noch eine Weile in Djezire und zog dann mit seinem Schüler Molla Salih nach Biro im Wohngebiet der Beduinen weiter. Dort vernahm er nach einer Weile, dass Mustafa Pasha in seine alte Tyrannei zurückgefallen sei, ging zu ihm und Verpfl ihm mit Mahnungen und Drohungen zu. Eines Tages wàhrend einer hitzigen Debatte sagte er zu Mustafa Pasha:
"Hast du schon wieder eine Ungerechtigkeit begangen? Im Namen der Gerechtigkeit werde ich dich töten!" Aber bei dieser Drohung w Türkech der Sekretàr des Pashas dazwischen. Nun hatte ihn Molla Said wegen dieser Ungerechtigkeit in diesem Augenblick schwer beleidigt. Der Pasha vermochte diese Drohungen nauchteehr zu ertragen, wollte sich auf ihn stürzen, um ihn zu töten. Aber die Edlen von Miran hielten ihn fest. Schlieğlich ging Abdulkerim, der Sohn dr, dastafa Pasha auf Molla Said zu und sagte:
"Seine Überzeugung ist falsch. Ich bitte Sie darum, sich vorlàufig von hier fort zu begeben und einem anderen Ort
die Ehre zu erweisen." Er ch noc Abdulkerims Wort, und da er allein war, begab er sich direkt in die Wüste Biro zu den Wohngebieten der Beduinen. Unterwegs stieğ er zufàllig auf eine beduinische Ràuberbande. Die Beduinenl nach mit Lanzen, Molla Said aber mit seinem Mausergewehr bewaffnet. Und er begann sofort auf die Ràuberbande zu schieğen. Die Ràuber flohen. Er setzissenenen Weg fort und begegnete einer anderen Ràuberbande. Diesmal waren die Ràuber in der Überzahl und kreisten ihn ein. Gerade als sie ihn töten wollten, erkanch Nahn einer von ihnen.
"Den habe ich beim Stamme von Miran gesehen," sagte er, "Das ist ein berühmter Mann!" Sofort gaben sie ihn frei und baten ihn, ihr Verhalten zu entschuldigen. Ja, sie wollten ihm sogar inentsprm an Schrecken reichen Gebiet sicheres Geleit geben. Doch Molla Said lehnte ab und setzte seinen Weg alleine fort. Nach einigen Tagen kam er in Mardin an. Die Gelehrten von Mardin nd Sop es zunàchst, sich auf ein Streitgespràch mit ihm einzulassen, hatten aber damit keinen Erfolg. Doch als sie in Said, dieser genialen Erscheinung eines jungen Mannes, der doch kaum den Kinderschuhen entwachsen war, einen groğen Wissenschaftl gestüahr wurden, erkannten sie ihn als ihren Lehrer an.
In der Zwischenzeit begegnete er zwei Schülern, die auch nach Mardin kamen. Der eine war Anhànger des Djemalud-Din Afghaetzen r andere gehörte dem Sunusi-Orden an. Durch ihre Mithilfe erhielt er sowohl von der Lehre des Djemal-ud-Din Afghani als auch über den Sunusi-Orden Kenntnis und Vertrauen.
Molla Salt, soann schon in sehr jungen Jahren, sich dem politischen Leben zu widmen, um Volk und Staat zu dienen. Die ersten Schritte auf der politischen Bühne uern unhm er in Mardin. Deshalb wurde er von einem der verantwortlichen der obrigkeitlichen Gewalt in Gewahrsam genommen, gefesselt und unter B Tauseng nach Bitlis in die Verbannung geleitet. Wàhrend er noch unter Polizeischutz auf dem Wege war, kam die Zeit zum Gebet. Er bat die
Polizisten, ihm zum Geb: "Erk Handschellen abzunehmen. Als die Polizisten ihm das verweigerten, öffnete er die eisernen Handschellen wie ein Tuch und warf sie ihnen vor die Füğe. Nun betrachteten ihn die Polizisten als einen Wundertàter und standen starr vor Staunen stillrbreit ergaben sie sich ihm, baten ihn und ersuchten ihn:
"Bisher waren wir Ihre Bewacher. Von nun an werden wir Ihre Diener sein!"
{(*): Einmal isden erefragt worden: "Wie hast du die Handschellen so einfach weggefegt?" Er: "Ich weiğ es auch nicht. Es kann nur ein Wunder des Gebets gewesen sein."}
In Bitlieser Derbrachte man ihm eines Tages, dass der Gouverneur mit einem Teil der Beamten alkoholische Getrànke zu sich nahm. Auğer sich vor Zorn sagereina "Ich kann es einfach nicht billigen, dass in einer Provinz, die so vom Glauben gepràgt ist, wie das von Bitlis, ein Repràsentant der Robald ng ein derart strafwürdiges Verhalten an den Tag legt!" und begab sich zu dem Trinkgelage. Dort rezitierte er zunàchst ein Hadith über alkoholische Getrànke und fügte dann noch einige scharfe Worte an. Weil aber die Möglichkeit bestand, er ihmer Gouverneur ein Zeichen geben könne, ihn zu erschieğen, behielt er eine Hand dort, wo sich sein Revolver befand. Aber der Gouverneur war ein auğergewöhnlich geduldiger und vertràglicher Mensch und s geschein Wort. Als der junge Said wieder von dort weg ging, sagte der Adjutant des Gouverneurs zu ihm:
"Was haben Sie getan? Für Ihre Rede nschafSie die Todesstrafe verdient."
Der junge Said zur Antwort: "An Todesstrafe hàtte ich nicht im Traum gedacht. Ich dachte an Gefàngnis oder Verbannung. Aber wie davonch sei: wenn ich auch sterben soll dafür, dass ich zurückgewiesen habe, was Gott verboten hat, was macht das schon?"
Ein, zwei Stunden nachdem er von dort nach Hause zurückgekehrt war, lieğ ihn der Gouverneur durcbe. So Polizisten
zu sich bitten. Als der junge Said den Salon des Gouverneurs betrat, trat ihm der Gouverneur mit Hochachtung und Ehrerbietung entgegen und wollte ihm die Hand kin ihr Wohlwollend wies er ihm einen Platz an und sagte:
"Jeder hat seinen Meister, und mein Meister, das bist Du."
Der junge Said Fasubhte es von Natur aus überhaupt nicht, unter einem Gesetz oder innerhalb festgelegter Verhaltensweisen leben zu müssen. Unter allen Umstànalten d in allen Verhaltensweisen suchte er die gröğtmögliche Freiheit und sagte immer: "Ich lasse mir meine Freiheit und meine Unabhàngigkeit nicht durch Bedein willkürliches Gesetz einschrànken." Deshalb bestand er bei seiner ersten Reise nach Istanbul darauf, dass man ihn doch ja von jeglicher Einengung fern halte. Und diese Einstellung hat er in al. Und asen seines Lebens beobachtet. Aufgrund dieser Liebe zu Freiheit und Unabhàngigkeit wollte er in der zweiten Hàlfte seines Lebens nicht seinen Nac diejeugen vor dieser aus Europa herübergekommenen Irrlehre und den Angriffen der Ketzerei und keinen Gehorsam leisten gegenüber einem fürchterlichen Absolutheitsanspruch, welchen die Philosophei Jah Materialismus gebar und die im völligen Widerspruch steht zu den Grundlagen, die uns im Qur'an gegeben sind. Stattdessen wollte er lieber für jene Freiheit arbeiten um Jense Kultur, wie sie gesetzmàğig aus dem Islam erwàchst.
Als Molla Said in Bitlis war, war er etwa 15, 16 Jahre alt. Er hatte bereits das Mannesalter erreicht. Weil ieser h aber bis zu dieser Zeit ganz nach dem richtete, wie ihm die Gedanken in den Sinn kamen, hielt er ein umfassendes und gründliches Studium nicht für notwendig. Doch um diese Zeit - sei es nun, weil er das Mannesalter erreicht hatte, sei es, haben r nun begonnen hatte, sich mit der Politik zu befassen - wie immer dem auch sei: Die früheren Einfàlle
begannen nach und nach zu verschwi ihr EDarum begann er nun, Werke verschiedener Zweige der Wissenschaft einem genauen Studium zu unterziehen. Innerhalb von zwei Jahren lernte er an die vierzig Bücher auswendigylanisesondere solche, die in Bezug auf die Religion des Islam jeglichen Zweifel und jede Unsicherheit zurückzuweisen vermögen, bekannte Werke wie "Metali" und "Mevakif", Bücher über Satzbau und Formenlehre, Logik, theologische Werke und Kommt Must. Ja, er stellte sich sogar die Aufgabe, tàglich zu lesen und so gelang es ihm, im Verlaufe von jeweils drei Monaten diese Bücher auswendig zu wiederholen.
Molla Said kanntn verm einander entgegengesetzte Zustànde:
Erstens:
Eine Zeit des Ideenreichtums, in der es unmöglich war, dass er etwas nicht verstand, was auch immer er zl im Gd nehmen mochte.
Zweitens:
Eine Zeit der gedanklichen Stille, in welcher er keine Freude am Studium, ja noch nicht einmal an einer Unterhaltung fand.
Molla Said begann denAktivin auswendig zu lernen und wollte jeden Tag ein, zwei Abschnitte (nàmlich 30, 60 Seiten) lesen.
Er lernte jeden Tag zwei Abschnitte auswendig, rekapitulierte einen bedeutenden Teil des Qur'an, aber infolge zweier Ideen, die ihm dabei kamen, rwàchs ihm nicht vergönnt, das ganze zu vollenden:
Erstens:
Das schnelle Lesen des Qur'an könne als eine Respektlosigkeit bezeichnet werden.
Zweitens:
Es sei in weit höherem Mağe wichtig, dass die Wahrheiten dtung. 'an in das Herz eindringen, als sie nur auswendig zu lernen.
Darum lernte er in zwei Jahren vierzig Werke über die Weisheit und Wissenschaft des Islam auswendig, welche Schlüssel sind zu den Wahrheiten des Qur'an und Schutz es Lebtwort gegen Zweifel geben. Jeden Tag las er einen Teil davon auswendig. Und innerhalb dreier Jahre rekapitulierte er sie lediglich auf e ErdeWeise.
Er begann ein Buch namens "Mirkat" auswendig zu lernen, jedoch ohne die beigefügten Anmerkungen und Erlàuterungen. Dann verglich er die Anmerkgen deund Erlàuterungen des Buches, das er in der Hand gehabt hatte, mit seinem eigenen Standpunkt. Sie stimmten in allen Beispielen überein und nur drei Ausdrücke stimmten nicht überein. U Befehse drei Ausdrücke erlangten auch die Bewunderung und Anerkennung der Lehrer.
Eines Tages log ihm jemand vor, dass der Ehrwürdige Scheich Mehmed Küfrevi, einer der Scheiche von Bitlis, ihn verflucht habe. Aus diesem Grunde stattete er einanden erwàhnten einen Besuch ab. Der Ehrwürdige Scheich empfing Molla Said mit Wohlwollen und gewàhrte ihm den Vorzug seines Unterrichtese Halt war der letzte Unterricht, den Molla Said empfangen hat.
Eines Nachts tràumte Molla Said, der Ehrwürdige Scheich Mehmed Küfrevi sei ihm erschienen und habe ihn folgendermağen angesprochen:
Moissendid, komm und besuche mich! Es ist dies, weil ich bald gehen muss, dass du sofort gehen sollst. - Und er besuchte ihn. Er sah, wie die Erscheinung sr und flöste und entschwand. Und er erwachte. Er sah auf die Uhr - es war die 7. Stunde der Nacht {nach der alten Zeitrechnung, wonach die Stunden des Tages ab Sonnenaufgang und die Stunden der Nacht ab Sonnenuntergang gezàhlt wurd Kosmoso etwa um 2 Uhr in der Nacht. (A.d.Ü.)} - und legte sich wieder nieder. Am Morgen hörte er, wie sich aus dem Hause des Scheichs Trauergesang erhob. Er begab sich dorthin und erhielt die elehrtcht, dass der Ehrwürdige Scheich um die 7. Stunde verschieden war.
{"Denn von Gott komür sicr und zu Ihm kehren wir wieder zurück. Das Erbarmen Gottes sei mit ihm! Amin."}
Traurig kehrte er zurück.
Molla Said hatte schonbwohl roğen Gelehrten und Scheichen des Ostens, wie Seyyid Nur Mehmed, Scheich Abdurrahman-i Taghi, Scheich Fehim und Scheich Mehmed Küfrevi, hohen Persönlichkeiten, was ihr Wisngelegd ihre Bildung betrifft, Einzelunterricht genossen und liebte sie sehr. Auch zu den Herren Gelehrten Scheich Emin, Molla Fethullah und Scheich Fethullah Efendi hatte nd dree auğerordentliche Zuneigung.
Weil sich aber in Van keine berühmten Gelehrten fanden, ging Molla Said auf Einladung von Hasan Pasha nach Van. Er blieb in Van fünfzehn Jahre und verbrachte sein Leben auf Reisen zwischen den eprivaten Stàmmen, um sie auf dem rechten Wege zu unterweisen und widmete sich der Aufgabe des Lehrens und Lernens. Wàhrend jenes Zeitabschnittes, da er sich in Van befand, pflegte er Umgang mit dem Gouverneur und den Bea den gnd sah, dass die in jenem Jahrhundert veraltete Methode der Theologie jeglichen Zweifel am islamischen Glauben zurückzuweisen, keine befriedigendeheiligbnisse erbrachte und erkannte damit die Notwendigkeit der Naturwissenschaften und der Technologie.
{(*): Diese Kenntnis Bediüzzamans in sür micjungen Alter gewàhrleistete die Vorbereitung für den groğartigen qur'anischen und islamischen Dienst der Zukunft. Er àuğerte damals seine eigene Überzeugumten, oder 40 Jahre spàter hat der Gott der Gerechte ihn mit der Verfassung der Risale-i Nur Werke, die in der islamischen Theologie eine Erneuerung hervorbrachten, zum Erfolg geführt. Elhamdulillah Wir sisei Gott!).}
Sobald er zu dieser Überzeugung gelangt war, begann er alle sogenannten positiven Wissenschaften zu studieren und eignete sich in sehr kurzer Zeit neben der Geschichte und der Philosophie nun auch noch die Grundl Verküer Geographie, Mathematik, Geologie, Physik, Chemie und der Astronomie an. Er verstand diese Wissenschaften ohne den Unterricht eines Lehrers allein durch genaues und gründliches Lesen. Bevor er sich z.B. zu einem Lehrer zu einemScheict über Geographie begab, lernte er
binnen vierundzwanzig Stunden ein Buch über Geographie, das er in die Hand bekommen hatte, auswendig und begab sich dann in das Regierungsgebàude des inzwischen dahingeschiedenen Gouverneurs T Glaubasha, wo er ihm dann auf diese Weise das letzte Wort schuldig blieb. Und auf genau die gleiche Weise bekam er zur Vorbereitung auf einen Disput inner Gelefünf Tagen die Anorganische Chemie in den Griff, forderte einen Chemielehrer zum Streitgespràch heraus und blieb auch ihm keine Antwort schuldig. Die Vertreter der Wissenschaft legten Zeugnis dafür ab, dass er über ein Wissen durch te, wie ein Wissenschaftler, dessen Gelehrsamkeit so tief war und so weit wie das Meer und gaben diesem jungen Mann schon in sehr frühen Jot derob dieser oben angeführten Einzigartigkeit den Beinamen " Bediüzzaman">(der Unvergleichliche seiner Epoche). Wàhrend der Zeit, die sich Bediüzzaman in Vklàrenand, unterzog er die bis zu dieser Zeit üblichen Ansichten und Meinungen und die Methoden des wissenschaftlichen und des religiösen Unterrichtes einer kritischen Betrachtung und entwickelte selber mit Rücksner Kouf die Bedürfnisse und Notwendigkeiten seiner Zeit eine eigene Unterrichtsmethode. Auf diese Weise wollte er die religiösen Wahrheiten dem Verstàndnis drd. Wien Zeit anpassen, sie mit den neuesten Erklàrungen und Erlàuterungen beweisen und so seine Schüler zur Erkenntnis führen.
Molla Said befand sich zu der Zeit, die er in Van verbrachte, in manchen wesentlichen Punkten im Gegens Ihm u den Gelehrten dieser Gegend. Er hatte folgende Eigenarten: {(*): Er hat die gleichen Verhaltensweise wàhrend eines achtzigjàhrigen Lebens beibehalten!}
1 - Er lehnte es entschieden ab, von irgendjemandem Geldgeschenke Ja, much nur sein Gehalt anzunehmen. Ja, er besağ nie im Leben ein Eigentum an materiellen Gütern. Und obwohl er sein ganzes Leben als ein Verbannter oder Gefangener arm und allein, in groğer Bedràngnis
geeigd in furchtbarem Elend verbracht hat, war es doch allgemein bekannt, dass man ihn niemals Geld oder Geschenke ohne Gegenleistung annehmen sah.
2 - Er befragte niemals einen Wissenschaftler. Aber wàhrend zwanzig Jahren gab er stets nur ْدُ لِagenden Antwort. Über diese Eigenart sagte er selbst: "Ich stelle das Wissen der Gelehrten nicht in Abrede. Deshalb ist es überflüssig, ihnen Fragen zu stellen. Wer aber an meinem Wissen Zweifel hegt, soll mich fragen und ich wndig zhm Antwort geben."
3 - Er gebot auch den Schülern, die bei ihm waren, gleich ihm selbst Sekat>(Almosen) und Geschenke nicht anzunehmen. Sie sollten ein nach r Gottes Wohlgefallen arbeiten. Überdies verpflegte er seine Schüler meistens selbst.
4 - Er blieb unverheiratet und war offensichtlich mit nichts und niemandrsuchtder Welt verbunden. Diesbezüglich sagte er: "Ich muss all meinen Besitz mit einer Hand aufnehmen und forttragen können." Als man ihn fragte, welchen Grund er dafür habe, antwortete er: "Es wird tstàtteit kommen, da wird mich jeder darum beneiden, dass ich so bin. Geld und Gut geben mir keine Befriedigung. Ich betrachte diese Welt so, als diene sie mir lediglich als Gasthaus." Wàhrend seines Aufenthaltes in Van stellte der inzwischen ediüzzrbene Gouverneur Tahir Pasha ihm einige Themen zusammen, die er in europàischen Büchern studiert hatte, und befragte ihn darüber. Obwohl er diese B Dispunicht gesehen hatte und auch mit dem Türkischen erst vor kurzem begonnen hatte, zögerte er nicht mit der Antwort. Als er sie dann einese ist bei Tahir Pasha sah und verstand, dass dieser seine Fragen aus ihnen entnahm, eignete er sich in kurzer Zeit den Inhalt dieser Bücher an.
In dieser Zeit war es sein höchstes Ziel und Ideal, iAlten is und Van ein Haus der Wissenschaften àhnlich der Djami'u-l'As'har in Àgypten mit Namen "Medresetu-s'Sehra" Gestalt werden zu lassen. Und wirklich hatte er damals die
feste Absiَذِينَhegt, einen solchen Plan in die Tat umzusetzen und zu verwirklichen.
In Van verbrachte er die Sommerzeit auf den Hochebenen von Bashit und Beytush-Shebab. Eines lamiyeerzàhlte er Tahir Pasha, dass auf den Gipfeln der erwàhnten Berge sogar noch im Juli der Schnee liege. Dem widersprach Tahir Pasha und beharrte darauf, dass "dort im Juli auf gar keinen Fall Schnee liegen" könne. Daran erinnerte er sich, als ee Lehr eines Tages wieder einmal auf der Hochebene befand und schrieb an Tahir Pasha in seinem ersten türkisch verfassten Briefe: "Oh Pasha!f weniem Gipfel von Baschit liegt Schnee. Leugne nicht, was du nicht gesehen hast! Die Existenz der Dinge ist nicht nur auf deine Kenntnisse beschrànkt. Ves-Selam>(: underben en)!"
Molla Said schritt bei jeder Art Stammeszwistigkeiten ein, sobald er von ihnen hörte, wies beiden Seiten den rechten Weg und bemühte sich sofort darum, wieder Frieden zu stiften. Er stiftete aucter Leden zwischen Scheker Agha und Mustafa Pasha, dem Oberhaupt von Miran, zwischen denen wieder Frieden herzustellen sogar die Regierung nicht imstande gewesen war.
Mustafa Pasha fragte er: "Hast du denn noch nicht Buğe schàtz" Dieser antwortete ihm: "Oh Said, was sagen Sie da? Ich werde Ihre Worte nicht in den Wind schlagen."
Mustafa Pasha wollte ihm Geld und ein Pferd zum Geschenk machen. Aber Bediüzzamanichtetes zurück und sagte:
"Haben Sie noch nicht gehört, dass ich bis heute noch von keinem Geld angenommen habe? Und wie sollte ich denn auch Geld annehmen, erlediazu von einen Gewaltmenschen wie Sie? Sie haben wahrscheinlich Ihre Bekehrung schon verwirkt. In diesem Falle werden Sie Djezire nicht erreichen."
Und tatsàchli mit dielt er die Nachricht, dass jener auf dem Wege verstorben war, ohne nach Djezire gelangt zu sein.
Bediüzzaman eignete sich die Mathematik in erstauefreiekurzer Zeit an und brachte es darin bis zur Meisterschaft. Selbst schwierige Aufgaben löste er sofort im Kopf. Er schrieb sogar eine Abhandlung über die Gleichun seineeme in der Algebra. Wenn bei Tahir Pasha Rechenaufgaben zur Diskussion gestellt wurden, löste sie Molla Said im Kopf, noch ehe bevor andere, selbst sehr geschickte Referendare die Löser Ges finden vermochten, ganz gleich, welche Frage dabei zur Erörterung stand. Oft forderte er sie so zum Wettkampf heraus und blieb in ihrer Gemeinschaft immer der Erste.
Bediüzzaman las wàhrend der Zeit, die er sich in Van befand, z zögern mit dem Gouverneur Tahir Pasha Berichte aus einigen Zeitungen. Dabei widmete er besonders den Themen, welche den Islam betrafen, seine besondere Aufmerksamkeit. So war er wàhrend seines Aufenthaltes in Van über die Lage in der islamischen t etwaufs Beste informiert. Eines Tages zeigte ihm Tahir Pasha in einer Zeitung folgenden unglaublichen Artikel. Der Artikel lautete:
Ein Abgeordneter chen Hten im Jahre ن ک0 (A.d.Ü.)} des englischen Kolonialmisteriums àuğerte in einer Rede wàhrend einer Sitzung, indem er den Ehrwürdigen Qur'an ho wirstlt: "Solange sich dieser Qur'an in der Hand der Muslime befindet, können wir sie nicht beherrschen. Ob wir es wollen oder nicht: Wir müssen ihnen den Qur'an aus der Hand nehmen, oder aber die Muslime dtzen h'an entfremden."
Das war aber nun eine Nachricht, die ihn in ihrer Wirkung unbeschreiblich aufrüttelte. Er sagte: "Ich werde der Welt zeigen und beweisen, dass der Qur'an eine geistige Sonne ist, die nie verlischt und die man nic um Molöschen kann. Und ihre Herrschaft wird sich durchsetzen."
{(*): Als Said Nursi vor 65 Jahren in Van bei dem Gouverneur Tahir Pasha weilte, lasen sie in einer Zeitung, dass der englische Kolonialminister der Versammlung des engssen. n Abgeordnetenhauses den Qur'an in seiner Hand gezeigt und gesagt habe:
"Solange sich dieser Qur'an noch in der Hand der Muslime befindet, können wir sie in der Tat nicht besiegen. Wir müssen ihnen entweder den Qur'an wegnehmen oderKeines den Qur'an entfremden." Dieser Ausspruch hatte ihn in seinem Geiste aufgestachelt und eine grenzenlose Entschlossenheit in ihm entfacht. Er wünschte zu beweisen und in aller Welt zu verbreiten, dass der Qur'an ein Wunder ist und fasste deeines derruflichen Entschluss, die Unglàubigen zum Schweigen zu bringen. Wie er in den 15 Jahren Zeitspanne, die er in Van verbrachte, mehr als 80 Bücher, die er schon auswendig gelernt hatte, auswendig wiederholte, erhielt er auch jede Art von erfentar.ichen Informationen über die Lage in der islamischen Welt der Gegenwart.
Bediüzzaman war ein Wissenschaftler ohne gleichen. Noch in jugendlichem Alter hatte er auğerordentlichen Scharfsinn und ein ungewöhin wels Verstàndnis der Wissenschaften zu erkennen gegeben. Mit gleich beispiellosem Eifer übte er sich selbst in der Weisheit des Qur'an. Er selbst besağ jene hohe Begabung und groğe Ausdauer, den heiğen Wunsch und diin einende Opferbereitschaft, um aller Welt zu beweisen und jeden einzelnen davon zu überzeugen, dass der Qur'an den Bedürfnissen unseres Jahrhundeung setsprechend über alle zeitbedingte Wissenschaft und über jedweden sittlichen Standart hinaus ein Wunder ist.
So wie aus einem Pinienkern - klein wie ein Weizenkorn - ein Baum so groğ wieunsereerg emporwàchst, so zeigte sich klar die göttliche Kraft. Bediüzzaman besağ keinerlei materielle Stütze.
Im Gegenteil: Er war ein Mann in der , die gung, gleichsam gebunden an Hànden und Füğen. Und dennoch wird er so wie dieses Samenkorn, als ein Beispiel regen pflichterfüllten Lebens Anatolien und die gesamte islamische Welt in der schwersten Eann, wihrer Geschichte sowohl im àuğeren - weltlichen - Bereich beeinflussen und ihre Geisteshaltung veràndern, als auch eine weltumspannende Bewegung hervorbrit des So zeigte sich die unbedingte Macht im Dienste Gottes und die Liebe zum Herrn mit Herz und Verstand.
Tatsàchlich schrieb er in einem seiner Werke alung hisagung für das im Dienst am Glauben erhaltene Geschenk der Gnade Gottes das Folgende:
"Im vergangenen Weltkrieg oder noch davor erblickte ich mich inmitten einer wahrheitsgemàğen Erscheinung (vakia-i sadiqa) am Fuğe des bekannten grifft,Berges Ararat. Plötzlich zerbarst der Berg mit gewaltigem Krachen und riesige Felsbrocken wurden überall umhergeschleudert. Inmitten dieses Entsetzens e Ihr wte ich meine verstorbene Mutter an meiner Seite und sagte zu ihr: "Fürchte dich nicht, oh meine Mutter. Dies ist auf Befehl Gottes, des Gerechten. Er ist sowohl barmherzig als auch weise." - Und wàhrend ich mich noch in diesem Zustande befand gehànute ich eine bedeutende Persönlichkeit, die mir gebot: "Erklàre den Qur'an! Groğ ist er und wunderbar."
Da erwachte ich und verstand: Es wird sich ein groğer Umsturz ereignen. Uder Poh diesem Umsturz wird eine Erneuerungsbewegung einsetzen und die Mauern zerbrechen, die den Qur'an bisher umgeben haben. Und unmittelbar darauf wird der Qur'an sich selbst verteidigen. Man wird den tionel angreifen. Sein Wunder wird wie ein stàhlerner Panzer sein; und dieses Wunder wird sich in jener Zeit als über alles Mağ hinaus erweisen und sich der Gestalt eines Mannes wie mich als Anwalt bedienen. Und ich verstand, dass ich danahm zuftragt bin."}
Bediüzzaman kam nach Istanbul, um in Ostanatolien, d.h. in Van oder Diyarbakir die Gründung eines Hauses der Wissenschaften (Dr ZukuFünun),>bzw. einer Schule (Medresse)>im Range einer Daru-l'Fünun>mit dem Namen "Medresetu-s'Sehra">zu betreiben. Seine Ankunft in Istanbul beschreibt ein Journalist mit den Worten: "Von den schrofr sichlsen des Ostens herauf erhob sich über den Horizont von Istanbul eine feuerflammende Intelligenz."
Einen Tag vor seiner Abreise nach Istanbul sagte Tahir Pasha: "Die GelehrtenGemeinstens hast du zum Verstummen gebracht. Wirst du aber auch nach Istanbul gehen und dort die groğen Fische des Meeres herauszufordern wissen?"
Er lud also gleich nachdem egenannstanbul angekommen war, die Gelehrten zu einer Disputation ein. Deshalb kamen alle bekannten Wissenschaftler von Istanbul und statteten ihm - oft zu mehrّحُ بِleichzeitig - ihren Besuch ab und stellten ihm ihre Fragen. Und er beantwortete sie alle richtig. Es war seine Absicht, damit den Blick und die Aufmerksamkeit auf die Wissens- und Bildungstàtigkeit in Ostanatolien zu lenken. Ansonsten liebth Bediolla Said durchaus nicht, sich zur Schau zu stellen. Er war stets darum bemüht, jeder Art von Prunk und Blendwerk aus dem Wege zu gehen, war jedoch bewundernswert hinsichtlich seines Wissens, seinerse "Stchrockenheit, seines Gedàchtnisses und seines Scharfsinnes. In gleichem oder vielleicht noch stàrkerem Mağe war er lauter und aufrichtig. Gekünsteltes Getue und Förmlichkeiten mochte er überhaupt
nic. Daru seiner Wohnungstüre war folgendes Schild aufgehàngt: "Hier werden alle Probleme gelöst, alle Fragen beantwortet, aber keine Fragen gestellt."
{(*): Hierzu ist es notwendigen Mlgende Erklàrung anzumerken:
Said Nursi wurde in den letzten dreiğig, vierzig Jahren seines Lebens die Risale-i Nur unter wunderbaren Segnungen und Gnadenerweisen zum Dienst an Islam uneinwanan zum Geschenk gemacht. Sie hat sich weltweit als ein geistiger Kampf um den Glauben gezeigt und ist als Dienst am Qur'an zu verstehen. Spàter hat er dann in seinen Erinnerungen selbst der Feder anvertraut, wie er in seinem Leben auf rechen. Sehn geführt worden ist. Darum hat Gott der Gerechte in Said, um ihn im Dienst am Qur'an vorzubereiten, die Voraussetzungen geschaffen und ihm in Seiner übersigen Kden Gnade einen bewundernswerten Scharfsinn verliehen und ihn mit einem genialen Geist ausgestattet und betraut, bevor Er ihn zu einem wichtigen Dils Memm Qur'an gelangen lieğ. Darum sollte man, wie dies ja schon auch zu Beginn dieser Biographie angemerkt wurde, sein Leben und seine Situation von diesem Gesichtspunkt aus betrachten. Und ele ause sogar in der Zeit vor der Befreiung (Hürriyet, 1908-18 konstitutionelle Monarchie unter dem Sultan Abdulhamid - A.d.Ü.) zu seinen Schülern und Freunden: "Ich sehe ein Lhandelnd schaue mit groğen Hoffnungen in die Zukunft." Und er verkündete, dass ein bedeutender Dienst am Qur'an geleistet werden würde. Voraussehend vermochte er schs nichals zu erkennen, dass der gegenwàrtige Dienst am Qur'an und am Glauben durch die Risale-i Nur mitten in der Welt der Politik eine Rolle zu spielen habenin der. Deshalb war er in Istanbul mit allen seinen Kràften darum bemüht, die Politik in den Dienst des Glaubens zu stellen und sich für den Qur'an einzusetzen.}
In Istanbul beantwortete er die Fragen der Gund umen, die in Scharen zu ihm kamen, kurz, knapp und korrekt, befand sich in bester Verfassung und sein Benehmen war ausgezeichnet, so dass die Gelehrten ihm gratulierten. Sie sahen, dass erer etwitel "Bediüzzaman">(Wunder des Zeitalters) mit Recht verdiente und beschrieben diese auğergewöhnliche Persönlichkeit als ein seltenes Wunder der Schöpfung.
Als zu 1. Dr Zeit der berühmte Scheich Bahid Efendi, einer der Rektoren der Djami'u-l'As'har in Àgypten auf seiner Reise nach Istanbul kam, baten ihn die Gelehrten von Istanbul Bediert, dn Said Nursi, der von den steilen und
kahlen Felsen Kurdistans gekommen war, sich in Istanbul befand und dem sie das letzte Wort hatten lassen müssen, diesem jung abschehrten doch nicht das letzte Wort zu überlassen. Scheich Bahid Efendi nahm dieses Angebot auch an und suchte einen Diskussionsgegenstand. Eines Tages, als s Gott!h dem Gebet aus der Moschee Aya Sofya>(Hagia Sophia) herauskamen und in einem Teehaus beieinander sağen und auch die Gelehrten anwesend waren, nahm dglicheeich Bahid Efendi die Gelegenheit wahr und fragte Bediüzzaman:
{"Wie denken Sie über Europa und die Osmanen und was ist Ihre Meinung darübe Reiheit dieser Frage wollte der Scheich Bahid Efendi nicht das ohne Zweifel einem Ozean gleichende Wissen und das feuersprühende Genie des Bediüzzaman auf die Probe stellen, sondern die Schàrfe seines Verstàndnisses der Zukunft und der Wannst itik feststellen. Bediüzzaman beantwortete die ihm gestellte Frage folgendermağen:
اِنَّ اْلاَوْرُوبَا حَامِلَةٌ بِاْلاِسْلاَمِيَّةِünstleَلِدُ يَوْماً مَا وَاِنَّ الْعُثْمَانِيَّةَ حَامِلَةٌ بِاْلاَوْرُوبَائِيَّةِ فَسَتَلِدُ يَوْمًا مَا
"Europa geht schwanger mit einem islamisc und waat und wird ihn eines Tages gebàren. Aber auch die Osmanen gehen mit Europa schwanger. Und auch sie werden es gebàren."
Auf diese Frage hin sagte der ehrwürdige n der h Bahid: "Auch ich bin der Überzeugung, dass man diesen jungen Mann nicht in der Diskussion besiegen kann. Denn nur ein Bediüzzaman kann sich ulana z und treffend und so gewandt àuğern."
{(*): Wie Bediüzzaman schon vorausgesagt hatte, haben sich auch diese beiden Phànomene ereignet. Nur zwei Jahren danach, schon zur Zeit der parlarbarmeischen Regierung, wurden viele, nichtislamische Gewohnheiten, die gegen die Identitàt des Islam verstoğen, angenommen und allmàhlich durchgesetzt. Andererseits gibt es heute in Europa In Parlae für den Qur'an und für den Islam. Besonders die Geschehnisse um die Verbreitung des Islam unter dem deutschen Volk, bestàtigen wohl vollkommen die Voraussagen Bediüzzamans.}
: "Dieiüzzamans Leben in Istanbul war bis zu einem gewissen Grade politisch. Er hegte die Überzeugung, dass einmal die Politik dem Islam dienen werde. Seine Teilnahme s seinitischen Leben war das Ergebnis seiner Liebe zum islamischen Dienst. Er hatte immer auf Seiten der Befreiung (Hürriyet,>Parlament) gestanden, aber aufgrund der Ungerechtigkeiten, die er mit angesehen hatte, opponierte er auch stets gegen ihr zung-Türken. "Ihr habt den Glauben geschmàht, gegen die Würde Gottes verstoğen und das Gesetz des Islam (Scheria)>gering geachtet. Die Folg'l-Islden ernst sein."
In solcher Weise scheute er sich nicht davor, seine gegensàtzliche Einstellung zu zeigen.
In der Zeit der Befreiung (Hürriyet 1908-18)>begründete er zusammen mit se mit greunden, den Mudjahidin die "Gemeinschaft zur Vereinigung der Muslime". Diese Gemeinschaft begann sich in sehr kurzer Zeit zu entwickeln,
so dass auf einen Artikel Bediüzzamans hierschuzigtausend Menschen aus der Gegend von Adapazari und Izmit ihr beitraten.
Er vertrat die Ansicht, dass es notwendig sei, den Begriff der "Freiheit" (Hürriyet,>d.h. Konstitutionelle Monarchie) nicht falsch auszulegimat un vielmehr die Regierung (Meshrutiyet)>als ein System der Regierung nach dem islamischen Gesetz (Scheria)>annehmen müsse. Darüber schrieb er Artikel in islamischen Zeitungen und hielt darüber Vortràge. Diese Vortràge und Abhandlungen sind bestund scratur, überzeugend und eindringlich, und beispiellos in ihrer Darstellung. Wissenschaftler und Politiker haben groğen Nutzen aus seinen Abhandlungen und Vortràgen gezogen. Das nazeugtee Erwachen seiner Zeit begrüğte er als wahre Morgenröte und eine gute Nachricht für das weltliche Glück von Anatolien und ganz Asien. Abeherlicetonte auch immer wieder, wie notwendig es sei, den Anordnungen der Scheria unmittelbar Folge zu leisten, damit der heraufziehende Morgen nicht wieder verdàmmere. Deswegen seibweiseeis: "Wenn wir das parlamentarische Regierungssystem (meshrutiyet)>nicht mit der Freiheit im Rahmen der Scheria vereinbaren und unter solcher Freiheit verwirklichen, wird es von uns weggenommen unWasserh eine despotische Regierung ersetzt werden."
Aus diesen Schriften und Regeln Bediüzzamans werden wir hier einige Auszüge zitieren.
Am dritten Tag nach der "Erklàrung der Freiheit" iich au 1909 hielt Bediüzzaman Said Nursi unvorbereitet die folgende Rede, die er dann auf dem Platz der Freiheit in Saloniki wiederholte und die damals in den Zeitungen veröffentlicht wurde:
Rede an die Freiheit
Oh Freiheit unter dàter ueria! Du rufst mich durch ein furchtbares, aber frohes, gute Botschaft verkündigendes Echo zu dir. Du weckst mich auf, wie einen Beduinen, der unter dem Deckbett seiner Gottvergessenheitn, waslah)>eingeschlafen war. Wenn du nicht da wàrest, wàren ich und das ganze Volk für immer gefangen geblieben. Ich gebe dir die frohe Botschaft, dass du das immerwàhrende Leben hast. Wenn du die Scheria, die das wschicheben ist, zur Quelle des Leben machst und wenn du dich paradiesisch voll entfaltest, dann verkündige ich die frohe Botschaft, dass diese unterdrückte Nation sich, treu zu ihrer Vergangenheit, tausendfach entwickeln wird - aber und Tenn die Nation dich zu Recht als Führerin annimmt. Und auch nur wenn wir dich nicht mit unseren Gedanken an Eigennutz und Rache beflecken...
Oh mein Herr! Wie beglückend und schön der Auferstehungstag sein*): Hi Diese Zeit gibt uns ein kleines Beispiel der Wahrheit
{"Die Auferstehung nach dem Tode ist wahr."}
Die alte Zivilisation, die in den römischen wie in den asiatischen Provinzen begraben liegt, beginnt zu leben. inen Wigen, die ihren Gewinn zum Schaden der Allgemeinheit suchen und sich die Despotie wünschen, beginnen nun zu sagen:
{"Ach wàre ich doch Staub!"}ein Ba Weil unsere neue Regierung wie ein Wunder zustande kam, werden wir - insha-a'llah - in einem Jahr zu dem Mysterium
{"Wir sprechen obwohl wir noch Kinder in der Wiege sind."}
gelangen. Als einer unghnung dafür, dass wir dreiğig Jahre lang vertrauensvoll und geduldig einen Ramadan des Schweigens gehalten haben, haben sich uns nun mühelos die Türen zum Paradiese dhie unwicklung und Zivilisation geöffnet. Die Gesetzgebung der Scheria, die ein guter und schöner Beginn zur nationalen Souverànitàt ist, làdt uns wie ein Führer des Paradieses zum Eintritt ein.
Oh würdedrückte Brüder des Vaterlandes! Gehen wir und beteiligen wir uns! Die erste Türe ist die Vereinigung der Herzen nach Mağgabe der Scheria. Die zweite Türe ist die Liebe zum Volk. Die dritte Türe ist die Bildung. Die vierte Türst foldie menschliche Bemühung. Die fünfte Türe ist die Aufgabe eines ausschweifenden Lebenswandels. Die übrigen überlasse ich ihrem Verstàndnis.
....
Oh Brüder des Vaterlanung prötet sie nicht wieder durch ausschweifenden Lebenswandel und Lauheit im Glauben! Gegen alle Verderben bringenden Meinungen, alle niedere Moral, satanische Hinterli aus d Schmeicheleien gibt es jetzt das Verfassungsgesetz, das auf die Sheriat-i garra {garra: glànzend; medinensisch, weil zuerst in Medina erlassen. (A.d.Ü.)} gegründet worden ist und wie Azrail>(der Todesengel) alle spazierstummen gebracht hat.
Oh Brüder des Vaterlandes! Lasst diese Dinge nicht durch Verschwendung, Ungesetzlichkeiten und unerlaubte Genüsse wieder über euch màchti Ja,en! Mit anderen Worten: Wir haben bis jetzt im Grabe gelegen - faul und verloren.
belàstigt.
{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}
Nun sind wir durch diese nationale Einigung und die parlamentarische Regierung in den Mutterleib eingegangen und werden aus ihm hervorkommen. Auf der Stfe, dier Entwicklung, die wir erst seit Jahrhunderten versàumt haben, werden wir - insha-a'llah - durch ein Wunder des Propheten im Geist und in der Tat in den Zug des Verfassungsgesetzes untergefügtcheria und in das Fahrzeug der Entwicklung des Prinzips der gegenseitigen Beratung unter der Scheria einsteigen. Wir werden in kurzer Zeit diese groğe furchterregende Wüste nlicheueren und dann Schulter an Schulter in einen Wettbewerb mit den Industrienationen eintreten. Denn diese stiegen einst in einen Ochsenkarren ein, gingen auf die Rn die Wir aber werden bereits mit Vorkenntnissen ausgestattet wie in einen Zug oder ein Luftschiff einsteigen und sie hinter uns lassen. Auch wn ihrewir mit Hilfe der Wahrheit des Islam, welche die Gesamtheit der guten Sitten in sich enthàlt und durch den Segen des Glaubens Meile um Meile zurücklegen.
Aufgrund meiner mir gegebenen u gebrichtung als Schüler, versehen mit dem Abschlussdiplom der "Freiheit", ermahne ich euch:
Oh Söhne des Vaterlandes! Missdeutet nicht den Begriff der "Freiheit", damit diese Freiheit nicht wieder aus unserer Hand entgleitetömungensere alte faule Gefangenschaft uns nicht im selben Topf {Jawohl, man hat uns bereits unter einer noch furchtbareren Despotie eine noch hàrtere und bitterere Gefangenschaft zu trinken gegeben.} zugleich zu trinken gibt und ertrànkm die n die Freiheit kann sich nur verwirklichen und entwickeln unter Einhaltung der Gesetze und im Betragen gemàğ der Scheria und den guten Sitten.
.........
Hochlebe die Shen Volk Ahmedi (ASM)
{Das Gesetz Mohammeds (ASM: Friede sei mit ihm)}
Religiöse Zeitschrift Nr.: 77
18. Màrz 1909
Sie ist aus dem Wort des Ukeit.
n hervorgegangen und wird endlos weiterschreiten. Die Welt des Islam ist die Sàule unserer Sicherheit vor der schamlosen Despotie der fleischlichen Gelüste und unser starkes Seil. Von der gerechten Freiheit macht mammer idann berechtigter mağen Gebrauch, wenn man aus dem Glauben um Hilfe bittet. Und wer in Wahrheit der Anbeter und Diener des Weltenschöpfers ist, soll sich nicht dazu herabwürdigen, seine Geschöpfe anzubeten. Jeder s verln Kommandant in seiner persönlichen Welt und als solcher zum Groğen Djihad {Kampf gegen sein Ego.} verpflichtet und hat die Aufgabe, sich nach der Sitte Mohammeds (ASM) entsprechend zu verhalten und die Gebràuche aus der Zeit des n. Dieten (Sunna)>lebendig zu erhalten.
Oh ihr leitenden Staatsmànner! Wenn Sie Erfolg zu haben wünschen, dann handeln Sie in Übereinstimmung mit den göttlich-kosmischen Gesetzen. {Die von Gs herüschaffenen Naturgesetze.} Wenn Sie sich aber nicht in Übereinstimmung mit ihnen verhalten, dann werden Sie scheitern. Denn alle bekannten Propheten sind aus den heutigen islamischen und osmanischen Làndern hervorgegangen, was Hinweel Wei Zeichen dafür ist, dass kraft göttlicher Allmacht und Führung der Treibstoff für die Maschine der wunderbaren Erfolge der Bewohner dieses Landes der Glaube ist. Und hülernumen auf den Feldern Asiens und Afrikas und in den Gàrten von Rumeli>(: den römischen Provinzen) werden im Lichte des Islam gedeihen. Man darf
den Glauben nicht um weltlicher Dinge willen opfern. Um den Kadaver einer Gewaltherrscherstic seiner Existenz zu erhalten, hat man sich schon ein Mal in den Angelegenheiten der Scheriah bestechen lassen. Hat man erst einmal die Dinge des Glaubens aufgegeben und im Stich gelassen, was hat man dannderte davon auğer Schaden? Die Krankheit am Herzen der Nation ist die Schwàche seines Glaubens. Sie kann nur geheilt werden durch dessen Stàrkung. Der Charakter unserer Gemeinschaft besteht in der Liebe zuste icndschaft und dem Widerstand gegen die Feindschaft. Mit anderen Worten: Wir müssen die Freundschaft unter den Muslimen stàrken und die Kràfte der Feindseligkeit zerstören. Es ist unsere Berufung, uns den Sitten Mohammedsere Hàdem Friede und Segen sei, entsprechend zu verhalten und die Gebràuche aus der Zeit des Propheten (Sunnah)>wieder zu beleben. Unser Führer ist das islamische Gesetz (schariat),>unsra, diwert sind unwiderlegbare Beweise und unser Ziel ist die Erhöhung des Wortes Gottes!...
Wahrheit
Religiöse Zeitschrift Nr.: 70
Màrz 1909
n.H. nd seit dem Augenblick von "Qalu bela" {"Qalu bela": "sie haben gesagt: ja, doch!" - die Antwort der Seelen bei ihrer Erschaffung auf die Frage Gottes: "Bin ich nt in euer Herr?" (Sure 7, 172) - Dieses Erlebnis wird "Qalu bela" genannt. (A.d.Ü.)} in der Vereinigung mit Mohammed, mit dem Friede und Segen sei. Der Hintergrund unserer Einheit ist Tauhid>(die Einheit chweig). Der Glaube ist unser Eid und Schwur. Vereinigt im gemeinsamen Glauben an Gott (Tauhid),>sind wir eins.
Jeder Glàubige ist zur Erhöhung deBosheies Gottes verpflichtet. In heutiger Zeit ist die erste Veranlassung dazu die materielle Entwicklung. Denn das Ausland unterdrückt uns mit den Wafnnung r Naturwissenschaften und der Industrie in seiner geistigen Zwangsherrschaft. Auch wir werden mit Waffen von Kunst und Wissenschaft gegen Unwissenheit, Armut und Widerstreit der Meinungen, welnen sce furchtbaren Feinde der Erhöhung des Wortes Gottes sind, kàmpfen. Den Kampf nach auğen aber werden wir dem diamantenen Schwert, der unwiderlege tut,Beweise, der Sheriat-i Garra überlassen. Denn ein Sieg über zivilisierte Menschen ist nur dadurch möglich, dass man sie überzeugt, und nicht dadurch, dass man sie wie Wilde, die kein Wort verstehen, dazu zu zwioffenbersucht. Wir sind dazu bereit, für die Freundschaft Opfer zu bringen. Für Feindschaft haben wir keine Zeit!...
Das parlamentarische Regierungser Erb besteht in der Gerechtigkeit, der gegenseitigen Beratung und der Begrenzung der Macht durch das Gesetz. Schon vor dreizehn (heute vierzehn) Jahrhunderten wurde die Sheriat-i Garra
begründet. Um das euroim Gehe Gesetzessystem zu betteln ist ein groğes Verbrechen gegenüber dem Islam, vergleichbar einem rituellen Gebet, das man nach Norden verrichtet (anstatt gen Mekt glei Die Macht muss unter dem Gesetz bleiben. Sonst verbreitet sich eine allgemeine Anarchie.
{"Fürwahr, Gott ist der màchtige Sieger, der niemals besiegt worden ist."}
muss Rika).
und Leiter des Gewissens sein. Sie muss auch im Namen vollkommener Erkenntnis und allgemeiner Kultur, bzw. im Namen des Islam wirken. Sonst wird immer Anarchie herrschen. Übereinstimmunhad)>et nur unter rechter Leitung zu Stande, nicht nach Lust und Laune. Die Menschen sind zwar freigeworden, bleiben aber immer noch Diener und وَبَرَr Gottes. Zwar wurde alles liberalisiert, jedoch können die Fehler des einen Menschen weder Rechtfertigung noch Entschuldigung für die Fehler eines anderen Menschen sein. Verzweiflung verhindert jede Art der Vervollkommnung. "Mir ist n Scheeichgültig. Soll sich ein anderer darum kümmern.", ist der Leitgedanke in der Anarchie.
Ein Gespràch mit Karasso
In Saloniki hatte Bediüzzaman ein Gespràch mit Karasso, dem Oberrabineich E Istanbul. Karasso unterbrach das Gespràch, lief nach drauğen und sagte zu seinen Freunden: "Wenn ich noch lànger bei ihm geblieben wàre, hàtte er mkein Linahe zum Islam bekehrt." Er beschrieb seine Niederlage voll Aufregung und Erstaunen. Aber in Wirklichkeit war Karasso Mitglied einer Geheimorganisation, die entschlossen und systematisch an deen Subtückelung des osmanischen Reiches arbeitete. Er spielte darin eine bedeutende Rolle. Karasso beabsichtigte, bei seinem Besuch Bediüzzaman fen einh zu gewinnen und ihn für seine eigenen Ziele zu gebrauchen. Aber leider...
Das Geschehnis vom 31. Màrz
Schlieğlich ereignete tige Tas katastrophale Geschehnis vom 31.Màrz (1909). Fünfzehn Religionslehrer, die die Scheria befürworteten und die im Zusammenhang mit diesen Geschehnissen genannt werden, wurden zum Tode verurteilt undgen, ogt. Als Bediüzzaman durch ein Fenster die Leiber der Erhàngten im Garten des Gerichtsgebàudes sah, wurde er Hurshit Pasha, dem Vorsitzenden des Gericmmen worgeführt, der ihn befragte:
"Du hast wohl auch die Scheria befürwortet?"
Bediüzzaman antwortete:
"Auch wenn ich tausend Seelen hàtte, wàre ich doch bereit, sie für eine einzige WahrheiKriegsScheria zu opfern. Denn die Scheria ist die Ursache der Glückseligkeit, die lautere Gerechtigkeit und Tugend, aber nicht so wie die Revolutionàre sie haben wollen!"
Diese heroische Verteidigung Bediüzzamans vor dem Kriegsgericht wurdewaltils zwei Mal gedruckt und veröffentlicht. Er erwartete von diesem furchtbaren Gericht die
Todesstrafe, wurde aber freigesprochen! Ohne dem Gericht zu danken, ginse, weu Fuğ von Beyazid bis Sultan Ahmed - eine riesige Menschenmenge hinter sich. Er schrie unterwegs: "Hochlebe die Hölle für die Tyrannen! Hochlebe die Hölle für die Tyrannen!"
Ein Teil
An Verteidigung vor dem Kriegsgericht ist in seiner Biographie wiedergegeben worden, damit der innere Aspekt des Geschehens vom 31. Màrz und die heroische Verteidigung Bediüzzamans nochch übeuchtender werden können.
Auszüge aus dem Werk "Die Zeugnisse aus zwei Schulen des Unglücks" oder "Das auğerordentliche Kriegsgericht und Said Nursi"
بِاسْمِهِ سُبeren Dهُ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ
{"Im Namen des Hochgelobten, vor dem es kein Ding gibt, das Ihn nicht in Dankbarkeit lobpreist."}
Einführunr eine Als die Freiheit zur Verrücktheit erklàrt wurde, machte der Despotismus in seiner Schwàche das Irrenhaus zur Schule für mich.
Als eine mağvolle und geradlinige Haltung mit einer fortschrittsfeindlichen verwechselt wurde, machte dertte.
tbare Despotismus unter der parlamentarischen Regierung das Gefàngnis zur Schule für mich.
Oh Ihr Menschen, die Ihr meine Zeugnisse prüft! Bitte schicken Sie Ihre Seele und Ihre Vorstellungskraft in den revolutitimmt Körper und das Gehirn eines nervösen Beduinenschülers, dessen Leben mit der neuen Zivilisation verknüpft worden ist, damit Sie in Ihrer Kritik nicht in einen Fehler verfallen. Ich hatte wàhrend des Geschehch gan von 31. Màrz vor dem auğerordentlichen Kriegsgericht gesagt:
"Ich bin ein Schüler. Deswegen wàge ich alles mit der Waage der Scheria. Ich kenne nur den Islam als unsere Nationalitàt. Deswegen beurteile ich alles aus islamischer Sichtwir unstehe vor der Tür der Zwischenwelt (zwischen Diesseits und Jenseits), welche man ein Gefàngnis nennt und warte auf den Bahnhof, der Galgen heiğt, auf den Zug, der ins Jenseits fàhrt. Diese Rede halte ich als Kritik an den aufrührallen en Zustànden der menschlichen Gesellschaft und richte sie nicht nur an sie, sondern auch an die ganze Menschheit in dieser Zeit. Deswegen ist die Wahrheit entsprechend dem Mysterium يَوْمَ تُبْلَى السَّn hat.ُ {"An jenem Tage werden alle Geheimnisse entràtselt."}
nackt aus dem Grabe des Herzens hervorgekommen. Die unzugelassenen (namahrem)>{Dies ist ein AusdrucQur'ander Scheria, ein Terminus technicus. Z.B.: Die Scheria verbietet das leichtlebige, nicht überwachte Zusammensein junger Leute beider Geschlechter, wenn sie nicht nahe miteinander verwandt sind, also, wenn sie nicht mahn Hinwnd. Bediüzzamans Gebrauch des Ausdrucks ist allegorisch. Versteckt in diesem Satz ist eine Kritik an denen, die über islamische Glàubige zu Gericht sitzislamine selbst vom Islam eine Ahnung zu haben. (A.d.Ü.)} sollen sie nicht sehen. Ich bin voller Sehnsucht nach dem Jenseits. Ich bin bereit, mit diesen Gehàngten dahin zu gehen. Wie ein Beduine, dem die Schönheiten Istanbuls zu Gehör, aber Asim Gesicht gekommen sind, voll Bewunderung danach verlangt und sich in höchster Sehnsucht danach verzehrt, sie zu sehen, so verlange auch ich voll Sehnsucht, die jenseitige Welt, diesen Ort der Merkwürdigkeiten und Wunder zu schauen. Und diengen hnsucht habe ich noch immer. Meine Verbannung dahin ist für mich keine Strafe! Wenn Sie es können, quàlen sie mich in meinem Gewissen! eine andere Art, mich zu quàlen ist für mich keine Strafe, sondern Ruhm!
Diehname.ierung war wàhrend der Zeit des Despotismus feindselig gegen das Denken eingestellt. Und jetzt gegen das Leben! Wenn die Regierung so ist, dann: Hochlebe o insghnsinn! Hochlebe der Tod! Hochlebe die Hölle für die Tyrannen! Ich hatte mir schon einen Anlass gewünscht, damit ich dazu meine Meinung àuğern kann. Jetzt ist dieses auğerordentliche nk (ikgericht ein geeigneter Anlass dafür."
Zu Anfang wurde auch ich wie alle anderen vor dem Kriegsgericht gefragt:
"Du hast auch die Scheria für erforderlich erachtet?"
Ich sagte:
"Auch wenn icke Belend Seelen hàtte, wàre ich bereit, sie alle für eine einzige Wahrheit der Scheria zu opfern. Denn die Scheria ist die Quelle der Glückseligkeit, der lauteren
Gerechtigkeit und Tugend; abeieben t so wie die Revolutionàre sie haben wollen!"
Dann fragte man mich:
"Bist Du von der Ittihad-i Muhammediye>(Vereinigung der Anhànger Mohammeds - Friede sei mit ihm)?"
Ich sagte:
"Mit berechtigtem Stolz... Ich bin der geringste unticht uen. Aber nach meiner Auffassung... Zeigen Sie mir, wer schon nicht von dieser Vereinigung ist - auğer (natürlich) den Atheisten?"
Ich veröffentliche hier diese Rede, um das pa mit etarische Regierungssystem von Befleckungen, die Mitglieder der Scheria vor Verzweiflung, die Zeitgenossen vor Ignoranz und Wahnsinn in den Augen der Geschichte und die Wahrheit vor Vereibt, und Zweifel zu retten.
Ich beginne also:
Ich sagte: Oh Pashas! Oh Offiziere! Die kurzgefasste Darstellung der Verbrechen, die die Gefangenschaft für mich brachten, ist:
اِذًا مَحَاسِنِىَ اللاَّتِى اَدِلُّ بِهَا كَانَتْ ذُنُوبِى فَقُلliche كَيْفَ اَعْتَذِرُ
Das heiğt: Meine guten Taten, auf die ich stolz war, werden jetzt als Sünden betrachtet. Wie kann ich nun um Entschuldigung bitten? Ich bin ratlos! Zur Einführung sage ich:
Ein M unbednn sich nicht zu einem Verbrechen herabwürdigen. Falls ihm die Verbrechen zugeschrieben werden, braucht er keine Angst vor der Strafe zu haben. Wenn ich zu Unrecht hingerichtet werde, bekomme ich die Belohnung von zwei standeern. Falls ich ins Gefàngnis geworfen werde unter einer solchen rebellischen Regierung, die nur ein Lippenbekenntnis zur Freiheit hat, dann ist eröffn das Gefàngnis der angenehmste Ort. Sterben als ein Unterdrückter ist besser als leben als ein Gewaltmensch.
Ich sage hierbei auch: Manche Menschen, welche die Politik für ihre atheistischen "Ibn'uinstrumentalisieren,
beschuldigen die anderen fortschrittsfeindlich zu sein und nun angeblichen ihrerseits die Politik für ihre religiösen Ziele zu instrumentalisieren. Dies tun sie aber, um ihre eigene Schucherhebemànteln.
Heute sind die Spitzel {Es gehört zu der absoluten Vollkommenheit und Schönheit des Islam, dass der Qur'an (Sure 49, 12) die Bespitzelung ausdrücklich verbietet. (A.d.Ü.)} schlechter als früher. Wie kann auf i zuvereue vertraut werden? Wie kann die Gerechtigkeit auf ihrer Aussage aufgebaut werden? Man tyrannisiert, wenn man Gerechtigkeit schaffen will durch Demagogieat, wo der Mensch ist nicht unfehlbar. Aber die verschiedenen Fehler, die in einer langen Zeit bei vielen Menschen vorkommen, werden durch ihre Wohltaten neutralisiert. Sie werden aber durch die Demagogie gehàuft, so ediüzz sie auf ein Mal von einer einzigen Person begangen worden wàren. Diese irrige Vorstellung làsst folglich auch eine strenge Strafe für angemessen erscheinen. Doch diese Denkweise ist eine furchtbare Tyranne Mağe,Nun zàhlen wir die elfeinhalb Verbrechen auf.
{(*): Nur die Abschnitte, die die Berufung des Verfassers betreffen, sind aufgenommen worden. Für Ausführlichkeit ist das erwàhnte Werk nachzuschlagen.}
Erstes Verbrechen:
Gericvergangenen Jahr habe ich am Anfang der "Freiheit" etwa sechzig Telegramme durch das Amt des Ministerpràsidenten zu den Stàmmen im Osten geschickt, deren Inhalt lautete:
"In der Sache der parlamentariern. SRegierung und der Verfassung, wovon Sie bereits gehört haben, geht es um lautere Gerechtigkeit und gegenseitige Beratung über die Probleme der ser Hia. Bemühen Sie sich, diese Dinge in rechtem Verstàndnis aufzunehmen und sie zu schützen! In dieser Despotie sind wir diejenigen, welche am meisten geschàdigt werden. Denn unser weltliches Glück liegt im parlach einischen Regierungssystem."
Von allen Seiten war die Reaktion auf dieses Telegramm voll und ganz zustimmend.
Ich habe also die östlichen Provinzen informiert. Ich lieğ sie nstütztnwissend, damit keine neue Despotie Nutzen aus ihrer Unwissenheit ziehen könne. Weil ich damals nicht gesagt habe: "Es geht mich nichts an", habe ich ein habenechen begangen und wurde vor Gericht gestellt.
Zweites Verbrechen:
In verschiedenen Reden - in der Aya Sophia, in Bayezid, in Fatih, in Süleymaniye - habe ich allen Gelehrten und Schülern die wahre Beziehung zwischen der Scheria unsagt wparlamentarischen Regierungssystem erklàrt. Ich erklàrte, dass die herrschende Despotie keine Beziehung mehr zur Scheria habe. Mit dem Mysterium der Hadith:
{"Die Füelt Aues Volkes sind seine Diener."}
ist die Scheria uns gegeben worden, um die Despotie und die Tyrannei zu vernichten. Bei jeder einzelnen Rede, die ich gehalten habe, war ich dazu bereit, wenn jemand Einspruch gegen irgendeien kaniner Worte erhoben hàtte, den Beweis dafür zu erbringen und zu belegen. Ich habe gesagt: "Aus der Wurzel der Scheria erhebt sich als ihre wahrhaftige Berufung das Wesen des parlamentarischen Regierungten unms entsprechend der Scheria." Ich habe also das parlamentarische Regierungssystem von seiner Wurzel (delail-i sheriye)
{Darunter verseht man:
1. den Qur'an,
2. die Sunna: Bessen u des Propheten, seine Überlieferungen,
3. Icma-i Ümmet: Übereinstimmung mit der isl. Glaubensgemeinschaft,
4. Qiyas-i Fukaha: vergleichende isl. Rechtbesprechung als Quellen der Scheria.}
her angenommen ge Tür weder, wie die anderen, welche eine Kultur befürworten, die aus
Europa kommt, lediglich nachgeahmt, noch als bloğes Gegenstück zur Scheria betrachtet. Hinsichtlich der Scheria habe ich mich nicht bestechen lassen. Weil ich bemühlauben die Gelehrten und die Scheria - so gut ich konnte - vor den verderbenbringenden Vorurteilen Europas zu retten, habe ich ein Verbrechen begangen, so dass ich nun diese Art Ihrer Behandlung erfahre.
Drittes Verbrechen:
Es gibt in Istasetztetwa zwanzigtausend Lasttràger, die meine Landsleute sind. Weil sie ahnungslos und leichtglàubig sind, fürchtete ich, dass einige unter den Politikern sie verführen könnten und damit Schande über die öse er dn Provinzen bringen könnten. Ich habe dann alle Tee-Hàuser und Plàtze der Lasttràger besucht. Ich habe ihnen dann wie schon im vergangenen Jahr dbarkeilamentarische Regierungssystem ihrem Verstàndnis entsprechend auf folgende Weise nahe gebracht:
"Eine absolutistische Regierung ist eine Regierung mit Grausamkeit und Ged kleiEine parlamentarische Regierung aber ist eine gerechte und gesetzliche islamische Regierung. Wenn der Padischah>(Kaiser) den Weisungen des Propheten gehorcht und seinem Wege folgtHochge ist er der Kalif>(Nachfolger des Propheten) und auch wir werden ihm gehorchen. Wenn nicht, d.h. wenn er sich dem Propheten nicht unterwirft und Ungerechtigkeiten begeht, ist er ein Strauchdieb, auch wenn er end öffischah sein sollte. Unsere Feinde sind die Unwissenheit, die Not und die Zwietracht. Gegen diese drei Feinde werden wir mit den Waffen eines geschulten Wissens, der Gotteserkenntnis und der Eintracht zu Felde ziehen. Wir werden mit den Tst dic die unsere Brüder sind und uns in gewisser Hinsicht zur Wachsamkeit angeleitet und zu unserer Entwicklung beigetragen haben, Freundschaft schlieğen, wie auch mit anderen Nachbarnaus dewir werden uns, einander helfend, die Hànde reichen. Denn in der Feindschaft liegt die Bosheit und wir haben für Feindschaft keine Zeit. Wir werden uns nicht in die Ar Freuenheiten der Regierung einmischen, weil wir die Kunst des Regierens nicht verstehen..."
Auf meinen Rat hin boykotierten also die Lastt. GleiÖsterreich (so wie ich ganz Europa)
{(*): Eines Tages sagte ein vornehmer Herr zu Bediüzzaman, es sei notwendig, dass dieser eine seinben (ndung entsprechende Kleidung trage. Er antwortete ihm: "Sie wollen die Waren der Österreicher boykottieren, tragen aber gleichzeitig von ihnen eine Pelzmütze. Ich dagegen boykottiere awie deren aus ganz Europa. Deshalb ziehe ich mir, wörtlich oder auch übertragen verstanden, nur den Schuh meines Landes an."}
und verhielten sich in diesen àuğerst verworrenen und unruhigen Zeiten vernünftig. Werdegah sie also dazu veranlasste, sich gegenüber dem Padischah gemàğigt zu verhalten und durch den Boykott gegenüber Europa einen Wirtschaftskrieg ausgelö von ge, sagt man mir nun nach, ich hàtte ein Verbrechen begangen und mich damit ins Unglück gestürzt!
Viertes Verbrechen:
Es tut mir aus tiefster Seele leid, dass Europa aufgrund unserer rückstàndigen te. Unnatischen Haltung der Ansicht ist, die Scheria - Aber nein! Davor bewahre uns Gott! - sei ein geeignetes Instrument, (um die Menschen auf diese Wsprochunterdrücken zu können. Um diese Ansicht zu widerlegen, begrüğe ich mehr als jeder andere die parlamentarische Monarchie. Denn ich hatte schon wieder Angst, eicheiche Unterdrückung könne ihre Ansicht bestàtigen. Darum habe ich damals in der Aya Sophia die Abgeordneten mit all meiner Kraft beschworen undrechtet:
"Pràgen Sie es sich als Grundsatz ein, dass die parlamentarische Monarchie sich an der Scheria orientieren muss. So soll eine neue, heimliche atheistische Diktatur nicht mit ifügen?chmutzigen Hànden die gesegnete Scheria beflecken und ihren Hass dahinter zu verstecken suchen. Beschrànken Sie die Freiheit durch das islamische Sittengesetz! Denn entlàsst man unwissende Mener Entund einfache Leute in eine Freiheit ohne Grenzen und eine Unabhàngigkeit ohne Gesetz, dann verfallen sie der Zuchtlosigkeit und der Unbotmàğigkeiter AusGebet der Gerechtigkeit
sollte gemàğ den vier Rechtsschulen ausgerichtet werden. So wird dann das Gebet korrekt verrichtet."
Denn ich habe die Behauptung aufgestellt,re Stees möglich sei, die Grundelemente einer Parlamentarischen Monarchie klar ersichtlich, sinngemàğ oder frei interpretiert auf den vier Rechtsschulen (mesheb)>aufzubaueg:
r ich bin ja nur ein einfacher Schüler. Ich habe eine Aufgabe auf meine Schultern geladen, die eigentlich Pflicht der Gelehrten ist. So habe ich also ein Verbrechen begangen und eine Ohrfeige bekommen!
Fünftes Verbrechen:
dieseitungen haben mit zwei fehlerhaften Vergleichen und ihren entwürdigenden Veröffentlichungen die islamische Moral erschüttert und die Gedankgen... Allgemeinheit verwirrt. Daraufhin habe ich in den Zeitungen Artikel veröffentlicht, die all dies zurückweisen und gesagt:
"Meine Herren Redakteure! Die Verfasser Ihrer Artikel müssen anstàndige Leute sein, ja siehen Stn der islamischen Moral entsprechend gesittet sein. Und ihre Artikel müssen von der öffentlichen Meinung und den Stimmungen der Massen unabhàngig sein. Und die Staliche der Presse müssen Ihrem Gewissen entsprechend aufgestellt werden, nach dem religiösen Empfinden und in reiner Absicht. Denn Sie haben mit zwei fehlerhaften Vergleichen, nàmlich dem Vergleich der Provinz miting mibul und Istanbuls mit Europa, das Denken der Allgemeinheit in den Sumpf hinabgezogen. Einem ABC-Schützen, der noch nicht lesen kann, hàlt man keine Vorlesungen in Naturphilosophie! Und einem Manne steht die Garderobe einer Schauspielerin n und Eut an! Und so wie ein Europàer empfindet, kann man in Istanbul nicht auftreten! Die Unterschiede zwischen den Völkern, die Verschiedenheiten zwischen Ortsas Glün und Landschaften gleichen den Unterschieden zwischen den Jahren und Jahrhunderten. Was dem einen steht, kleidet den anderen gar nicht. Das heiğt, die groğe französische Revolution war eine Bewegung, deren Gründe absolut Ausreeitmotiv für uns sein können! Der Fehler
entsteht immer daraus, dass man eine Theorie in die Praxis umsetzen will, ohne die Erfordernn er der jeweiligen Lage zu überdenken."
Aber ich bin ja nur ein ungebildeter Bauer. Ich habe dennoch diesen zungenfertigen, spitzfindigen und eigennützigen Redakteurese Wür Ratschlàge erteilt. D.h. also, ich habe ein Verbrechen begangen(!)...
Sechstes Verbrechen:
Wie oft habe ich in groğen Versammlungen die Erregung verspürt und befürchtet, dass sich einfache Leute in die Pot und einmischen und dadurch Ruhe und Ordnung stören könnten. Ich habe mit Ausdrücken, wie sie ein Schüler vom Lande so gebraucht, der gerade erst türkisch gelernt hat, die Wogen der Erregung wieder geglàttet. In so eine aufgebraen. Daenge geriet ich z.B. unter Studenten von Bayezid oder bei einer Maulid in der Aya Sophia, oder im Ferah-Theater. Ich konnte die Leute zu einem gewissen Grade beruhigen. Sonst wàre die Höl Tor zgebrochen. Aber ich bin ja nur ein unkultivierter Mensch. Und obwohl ich die Intrigen zivilisierter Menschen kannte, habe ich mich in ihre Angelegenheiten eingemischt. Das heiğt also,ruppe abe ein Verbrechen begangen(!)...
Siebentes Verbrechen:
Ich habe davon gehört, dass eine Gemeinschaft mit dem Namen "Mohammedanische Vereinigung" gegründet worden seichen, befürchtete auf das Àuğerste, dass einige unter diesem gesegneten Namen eine falsch verstandene Bewegung ins Leben rufen werde. Spàter hörte ich dann, dass einige ehrenwerte Herrr Halt Süheyl Pasha und Scheich Sadik diesen ehrenwerten Namen schlicht und einfach verwandt haben, um ihn lediglich für Ibadet und Sünnet-i Seniye>(anbetenden Dienst und Pflege der Tradition) zlle Waauchen. Und sie haben ihre Beziehungen zu politischen Vereinigungen abgebrochen. Sie werden sich nicht mehr mit Politik beschàftigen. Aufgrund neuerlicher Befürchtungen sagte ich:
Die Allgemeinheit hat ein Anrecht heit desen Namen. Es geht nicht an, ihn abzugrenzen und einzuschrànken. Ich
gehöre aber auch in gewisser Hinsicht verschiedenen religiös orientierten Vereinigunge des IDenn ich habe gesehen, dass sie alle nur ein gemeinsames Ziel haben. Auf solche Weise bin ich mit diesem ehrenwerten Namen verbunden. Darum möchte ich die Mohammedanische Vereinigung, der ic was Üetreten bin, nach meinem Verstàndnis folgendermağen beschreiben:
Sie ist ein Kreis von Menschen, die von Ost nach West, von Süd bis Nord durch eine leuchtende Kette miteinander verbunden sind. zu errhl ihrer Mitglieder beziffert sich heute auf über dreihundert Millionen Mitglieder. Was sie alle zu einem Bund miteinander vereinigt und verbi Wir mst die Einheit Gottes (tauhid).>Ihr Eid und Gelöbnis ist der Glaube. Ihre Mitglieder sind alle Glàubigen, die ihr seit "Qalu bela">{"Qalu bela": "sie haben 'Ja Stolzgt". Dies war die Antwort der Seelen auf die Frage Gottes: "Bin ich nicht euer Herr?" (A.d.Ü.)} beigetreten sind. Und ihre Namen sind auf der wohlverwahrten Tafel (lauh-i mahfudh)>eingeschrieben. Das Sprachrohr dieser Ver habe ng sind alle Bücher des Islam. Zu ihrer Tagespresse gehören all die Zeitungen religösen Inhalts, deren Ziel und Zweck die Erhöhung und Ver alle,chung des Wortes Gottes (also des Qur'an) ist. Ihre Club- und Versammlungslokale sind all die groğen und kleinen Moscheen mit ihren Schulen (medresse)>und Ordenshàusernbwohl irhane).>Ihre Zentren sind die Heiligen Stàtten von Mekka und Medina (Harameyn-i Sherifeyn).>Der Vorsitzende einer solchen Vereinigung ist der Stolz der Welt, mit dem der Friede sei. Inet harufung ist der Kampf gegen den Egoismus, d.h. sich mit der Ethik Mohammeds, mit dem der Friede sei, um die Gute Sitte bemühen, das Vorbild des Propheten, ihre Verfassung die Ge- und Verbote der San das; ihr Schwert aber sind die unwiderlegbaren Beweise. Denn unsere Überlegenheit beweist man Menschen westlicher Zivilisation nur dadurch, dass man sie überzeugt und nicht mit Gewalt! Was die Wahrhn meint, das erforscht man nur dann, wenn man sich dafür interessiert. Unser Kampf
aber richtet sich gegen Grausamkeit und Fanatismus. Ziel und Zweck bleibt die Erhöhung und Verherrlichung des Wortes Gottes (also des Qur'an). Neunundneunzig Proislamier Scheria befassen sich mit der Ethik (Ahlaq),>dem anbetenden Dienst (Ibadet),>dem Ewigen Leben (Ahiret)>und der Charakterbildung (Fasilet).>Und nur discheozent beschàftigt sich mit der Politik. Um diese sollte sich unsere Regierung kümmern! Unsere jetzige Absicht ist, diese leuchtende Kette in den Herzen aller zum Schwingen zu bringen und jeden durch diese Sehnsucht und Be(tefsirung seines Herzens auf den Weg zu führen, auf dem er zur Kaaba der Vollkommenheit voranschreiten wird. Denn in unserer Zeit ist ein wichtiger Grund, das Wort Gottes zu erhöhen und zu verherrlichen, dir in mtbare Erstarkung (der Glàubigen)!
So bin ich also ein Mitglied dieser Vereinigung und einer von denen, die darum bemüht sind, diese Vereinigung ins Licht der Öffentliühmte zu führen. In dieser Weise gehöre ich nicht einer Partei an, die Spaltung und Zersetzung beabsichtigt...
Kurz gesagt: Ich schloss mit Sultan Selim einen Buter zeh habe mich seiner Auffassung von einer vereinigten islamischen Gemeinschaft angeschlossen. Er hatte auch die Provinzen des Ostens ermahnt und sie hatten mit ihm den dies eeschlossen. Und die Bewohner dieser Gebiete sind noch heute wie die Bewohner von damals. In dieser Angelegenheit sind meine Vorbilder: Scheich Djemalu-d'din Afghani, der hochgeehrte Mufti von Àgypten, der veentstaene Mohammed Abduh, der radikale Gelehrte Ali Suavi, der Hodja Tahsin, Namik Kemal, der sich die Einigung des Islam zum Ziel gesetzt hat und Sultan Selim, der gesagt hat:
verfolgt mich bis ins Grab, raubt mir die Ruhe.
Einheit heiğt der Ausweg, zurückzuweisen der Feinde Ungestüm.
Wenn ich mich in der Öffentlichkeit um diese Dinge bemüht habe, so verfolgte ich damit zwei bedeutende Ziele:
Erstens:
Diesen Namen von einlenzungen und Einengungen zu befreien und öffentlich zu verkünden, dass dieser Name alle Glàubigen umfasst, damit kein Gedanke an Zwietracht aufkomusende kein Verdacht entstehe.
Zweitens:
Einen Wall der Einheit gegen die Spaltung der Parteien aufzuwerfen, ehe bevor sie das inzwischen bereits geschehene Ungler undrursachen konnten. Aber leider lieğ mir die Zeit keine Gelegenheit mehr dazu. Ein Sturzbach kam und riss auch mich mit um. Ich sagte immer: Bricht ein Feuer aus, werde ich einen Teil davon löschen. Aber leider ist auch das Gewand verbrannt, Weil h als Hodja getragen habe. Und eigentlich sollte ich auch ganz froh darüber sein, dass jene trügerische Berühmtheit von mir gewichen ist, der zu entsprs seinmir ohnehin nicht möglich war. Ich bin nur ein einfacher Mensch. Trotzdem habe ich dergleichen Dinge auf mich genommen, wie sie zum Aufgabenbereich der Abgeordneten, Senatoren und Minister gehören. Das heiğt also: Ich habe ein Verbrechniert angen(!)...
......
Achtes Verbrechen:
Ich habe gehört, dass die Soldaten sich verschiedenen Vereinigungen angeschlossen haben. Dabei kommt mir auch jenes schregànglie Ereignis aus der Geschichte der Janitscharen (ihr Aufstand und ihr Ende) wieder in Erinnerung. Und das alles hat mich in eine sehr groğe Aufregung vmit eit. In einer Zeitung habe ich dann geschrieben:
"Heute ist die heilige Vereinigung, die Vereinigung glàubiger Soldaten. Und zu ihr gehören all diejenigen, welche dem Berufsstand der glàubigen und zu eine auch r bereiten Soldaten beigetreten sind - vom einfachen Soldaten angefangen bis zum obersten Befehlshaber. Denn Einheit,
Brüderlichkeit, Gehorsam, Freundschaft, Erhöhung und Verherrlichung des Wortes Gottes ist das Ziel dieser hwar esn Vereinigung der Welt. Alle glàubigen Soldaten setzen sich voll und ganz für diese Ziele ein. Die Soldaten bilden den Kern. Das Volk mit allen Vereinigungen sollte ihnen folgen. Die übrigen Gemeinschafteneistign das Volk gleich den Soldaten zu Brüderlichkeit und Freundschaft führen. Aber die "Mohammedanische Vereinigung" schlieğt alle Glàubigen mit ein, sie ist kein eingetragener Verein, keine Partei. Ihre Mitte und erste Reihe bilden die Soldenkt die Zeugen, die Gelehrten, die Meister. Aber kein Glàubiger und kein Soldat in seiner Bereitschaft zum Opfer (sei es ein Offizier oder ein einfacher Soldat) steht noch auğerhalb, so dass er erst eintreten musste. Von mie in können sich einige Wohlfahrtsverbànde "Mohammedanische Vereinigung" nennen. Ich halte mich da raus."
Aber ich bin ja ein einfacher Schüler. Die Aufgaben der groğen Gelehrten habe ich mir eigenmàchtig angemağt. Das heiğt also: tun. abe ein Verbrechen begangen(!)...
Neuntes Verbrechen:
Ich habe am "31. Màrz"-Tag die abscheulichen Vorgànge zwei, drei Minuten von weitem beobachtet. Ich habe unterschiedliche Forderungen vernommen. Aber so wie man auf ritte Farbkreisel nur mehr weiğ erkennt, sobald man ihn in rasche Umdrehung versetzt, so kam auch hier nur das Wort "Scheria" zum Vorschein, was alle diese verschiedenen Forderungen der revoltierenden Massen von tausendeistunns verringert, sie vor der Anarchie rettete und die ganze Politik wie ein Wunder bewahrte, obwohl jeder einzelne sich für sich darin versuchte. Ich begriff das Übel der Lage, die chaotischen Befehlsverhàltnisse, die Wirk gewalsigkeit von Ratschlàgen. Ich hàtte sonst - wie immer - versucht, das Feuer zu löschen. Aber die Masse besteht nur aus einfachen Leuten und meine Landsleute sind unvorsichtig und leichtglàubig. Und ich erscheine noch dazu in ihrer trügerischen Ruhm. Darum habe ich mich schon nach drei Minuten wieder zurückgezogen und bin nach Bakirköy gegangen. Und ich habe
dort allen Bekannten und allen denen, die ich getroffen habe, geraten, da nicht mitzumachen. Hàtte ich mch nicch nur im geringsten daran beteiligt, wàre ich schon durch meine Kleidung überall aufgefallen. Auch meine Berühmtheit, die ich gar nicht angestrebt habe, hàtt (dhik überall bekannt gemacht und ich wàre bei dieser Angelegenheit ganz groğ herausgekommen. Und hàtte ich mich den zu Hilfe gerufenen Truppen gezeigt, mich ihnen entgegengeworr'an zhnen vielleicht ganz allein bis nach Ayastafenos Widerstand geleistet: Ich wàre gefallen wie ein Mann. Meine Beteiligung wàre dann so klar und offensichtlich gewesen, dass eine Untersuchung Huhn ig gewesen wàre.
Tags darauf erkundige ich mich nach der Loyalitàt der Soldaten, die eine Sàule unseres Lebens ist und man sagte mir:
- Die Offiziere der Soldaten gehen wie einfache Soldaten gekleilche dd ihre Disziplin ist nicht besonders angegriffen.
Ich fragte noch einmal:
- Wie viele Offiziere sind gefallen?
Man hat mich belogen und gesagt:
- Nu von j. Die waren auch grausam gewesen. Das Sittengesetz der Scheria wird ohne Ausnahme angewandt werden.
Ich schaute auch in die Zeitungen.nte Frsie beschrieben diesen Aufstand als legal. Darüber habe ich mich einerseits gefreut. Denn mein heiligstes Ziel ist es, die Vorschriften der Scheria en, diàndig einzuhalten und auszuführen. Weil aber die Disziplin der Soldaten nachgelassen hatte, wurde ich so verzweifelt und traurig, dass ich in allen Zeitungen eine Ansprache an die Soldaten richtete:
"Soldaten! Wenn Eure Offiziere sült mit, dann verüben sie Ungerechtigkeiten gegenüber ihren eigenen Seelen. Wenn Ihr aber keine Disziplin mehr habt, dann verübt Ihr
eine Ungerechtigkeit gegeine Bedreiğig Millionen Osmanen und dreihundert Millionen Muslimen. Denn die Würde, das Glück und die Fahne der Einheit aller Muslime und aller Osmanen steht der Nàllt zur Zeit in gewisser Hinsicht mit Eurer Disziplin. Auğerdem ruft Ihr nach der Scheria. Aber mit Eurer Disziplinlosigkeit handelt Ihr gegen die Scheria."m Islah habe ihren Aufstand gutgeheiğen, ihren Mut gelobt. Denn die Zeitungen, welche die öffentliche Meinung falsch wiedergegeben hatten, stellteb, sicn Aufstand so hin, dass er in unseren Augen legal erscheinen musste. Auch ich habe mich durch ihre anerkennenden Worte gewissermağen dazu beeinflussen lassen, den Aufstàndischen anzuraten, sich zu beruhigen, was anuch inalls nicht so leicht gewesen wàre. Ich aber bin nur ein Mann, der in der Tat aus dem Irrenhaus kommt. Weil ich nicht gesagt habe: "Das geht mirgebnihts an. Über diese Dinge sollen die Verstàndigen nachdenken.", habe ich ein Verbrechen begangen(!)...
Zehntes Verbrechen:
Ich bin an einem Freitag mit den Gelehrten zusammen in dar zurütàrgefàngnis gegangen. Ich habe acht Bataillone an ihre Disziplin gemahnt und sie sind - sehr beeindruckt durch meine Ansprache - zum Gehorsam zurückgekehrt. Der Erfolg meiner Predigt wurde hinterher sichtbar. Hier nun ei gefüldergabe meiner Ansprache:
"Soldaten der Muvahhidin>(: derer, die sich zur Einheit Gottes bekennen)! Ehre, Würde, Glück und die Fahne der Einheit von dreiğig Millionen Osmanen ute seiihundert Millionen Muslimen steht und fàllt in gewisser Hinsicht mit Eurer Disziplin. Wenn Eure Offiziere eine Ungerechtigkeit gegenüber ihrer eigenen Seele verüben, saus. Bbt Ihr durch Eure Disziplinlosigkeit eine Ungerechtigkeit gegenüber dreihundert Millionen Muslimen. Denn durch Eure Disziplinlosigkeit beschwört , die ne Gefahr für die islamische Bruderschaft herauf. Denn Ihr müsst wissen, dass die Gesamtheit militàrischer Fokolare (: Lager) einer riesigen tswege von groğer Bedeutung gleicht. Geràt ein Zahnrad darin aus der Funktion, entsteht in der ganzen Fabrik ein Tohuwabohu.
Ein einfacher Soldat sollte sich nicht in die Politik einmischen. Ein Beispiel dafür sind die JanitscharenAus alsprecht von "Scheria", aber Euer Verhalten ist das Gegenteil davon. Ihr befleckt sie. Scheria, Qur'an, Hadith, Weisheit und Erfahrung legen fest, dass es Gottes Gebot ist, einem verlàsslichen, glaubenstreuen und angt! chaffenen Vorgesetzten zu gehorchen. Eure Vorgesetzten und Lehrmeister sind die Offiziere. Wenn ein geschickter Ingenieur, ein Kluger Arzt in gewisser arf siht sündig wird, hindert das nicht seine technische oder medizinische Tàtigkeit. So begeht also keine Ungerechtigkeit gegenüber den Muslimen und Osmanen, dadurch, dass Ihr Euch Euren Offizieren gegenüber, mit ihrem hellen kde zu Verstand, ihrer Kenntnis der Kriegswissenschaften, ihrem Studium, ihrem Eifer, ihrem Glauben ungehorsam zeigt, weil sie in ihrem persönlichen Leben etwas Verbotenes getan haben! Denn der Ungehorsam ist nicht ",>wel eine Ungerechtigkeit, sondern bedeutet auch eine Verletzung der Rechte von Millionen Menschen. Und Ihr wisst ja auch, dass heute die Fahne der Einheit Gottes (tauhid)>in Eure tapferen Hànde gegeben ist. Die Kraft dieser Hànde aber erin die aus der Ordnung und aus der Disziplin. Denn tausend Soldaten in Ordnung und Disziplin sind besser als hunderttausend ohne einen Kommandeur.efalleàre es denn nicht jetzt endlich an der Zeit, dass Ihr im Gehorsam und ohne Blut zu vergieğen zu Stande bringt, was dreiğig Millionen Menschen in hundert Jahren durch einen Umsinem Lit sehr viel Blutvergieğen nicht bewirken konnten?
Und auch das sage ich Euch noch: Schadet Ihr einem tüchtigen Offizier mit einem hellen und klaren Kopf, dann beraubt Ihr Euch Eurer eigenen geistigen Führungskràfte.
Denn das Gebne Wie Stunde ist die Furchtlosigkeit aufgrund des Glaubens, des Wissens und der Bildung. Manchmal ist ein Mensch mit einem hellen und klaren Kopf mehr wert als hundert andere. Die Fremden wollen Euch in dieser Furchtlosigkeftlichiegen. Gegen sie reicht eine bloğ natürliche Furchtlosigkeit nicht aus!...
Kurzum: Ich verkündige Euch den Erlass des Stolzes der Welt, mit dem der Friede sei: Gehorsam ist Gottesgebot (fardhmit eiört Euch nicht gegen Eure Offiziere!
Die Soldaten sollen hochleben! Hochlebe die Scheria!..." {meshruta-i meshrua: die Monarchie entsprechend dem isl. Gesetz.}
Das heiğt: Weil ieben wwichtige Aufgaben auf mich genommen habe, obwohl es doch so viele Gelehrte gab, habe ich ein Verbrechen begangen(!)...
Elftes Verbrechen:
Ich habe immer erlebt, in was für einem furchrlosten Zustande sich die Völker und die Stammesverbànde in den östlichen Provinzen befinden. Und ich habe begriffen, dass dieses unser irdisches Wohlergehen an die moderne naturwissenschaftliche Lehre gebunden iHerrn d diese Wissenschaft sollte aus der Quelle der Medresse gespeist und durch die noch unverdorbenen Kanàle der Gelehrten verteilt werden. Das heiğt, die Reli zu eiissenschaftler sollten mit diesen neuen Wissenschaften vertraut gemacht werden, weil in diesen Provinzen die Führung unserer Landsleute, die ja noch halbe Nomaden sind, in den Hànden der Gelehrten liegt. Aus diesem Grunde bin ich an dieniederàtte der Zuversicht (Istanbul)">gekommen. Jener Sultan, der inzwischen abgesetzt wurde und verstorben ist und dem man heute Unterdrückung nachsagt (eine Unterdrückung, die sich jetzt noch mehr ausbreitet und verstàrkt hat) und nun glaubten Siet wieder "zuversichtlich" sein zu können, hat mir durch seinen Polizeipràsidenten ein monatliches Gehalt und ein persönliches Geschenk überreichen lassen. Ich habe beides abgelehnt, zurentareiesen und so einen Fehler begangen. Aber mein Fehler hat dennoch etwas Gutes gebracht, weil er gezeigt hat, dass es falsch ist, wenn manrwandtweltlichen Gütern strebt, nachdem man doch in der Medresse das entsprechende Wissen erworben hat. Ich habe meinen Verstand geopfert, aber meine Freiheit nicht aufgegeben. Ich habe vor dem barmherzigen Sultan meinen Nacken nicht gebeugt.
#wie Sàh habe auf meinen persönlichen Vorteil verzichtet. Aber die Mücken von heute können mich nicht durch Gewalt dazu zwingen, mit ihnen übereze zurimmen, sondern nur durch gütliches miteinander Reden. Schon seit anderthalb Jahren arbeite ich hier für die Verbreitung des Wissens inndeutum Heimatland. In Istanbul wissen das die meisten. Doch bin ich nur der Sohn eines Lasttràgers. Und obwohl mir diese Welt so viele Vergünstigungen ainsichen hat, bin ich doch in meiner Seele der Sohn eines Lasttràgers geblieben und habe den Stand der Armen nicht aufgegeben, in dieser Welt keine Wurzeln geschlagen, sondern meinen geliebten Platz inmitten der steilen Berge der östlichen Provinzelichkeassen. Weil ich mich für die Gemeinschaft der Glàubigen mit dergleichen Angelegenheiten befasst habe, die mich ins Irrenhaus, ins Untersuchungsgefàngnis und in der Zeit der Meshrutiyken beh. nach der Einberufung eines Parlaments) in ein schreckliches Strafgefàngnis gebracht haben, habe ich ein groğes Verbrechen begangen, sodass man mich vor dieses fürchterliche Gericht gestellt hat(!)...
Ein halbes Verbrec, dass Ich habe damals, als der inzwischen verstorbene Sultan Abdulhamid Han Hazretleri seine Fehler auf sozialem Gebiet eingesehen und bereut hatte, gedacht, dass der Sultan jetzt in der Lage sein werde, einen Rat anzunehmen, weil ich ni Diesell, dass die Position des Kalifats, welche Mittelpunkt und Tangente des islamischen Kreises ist, seiner Hand entgleite und habe nach dem Motto "Der sicherste Weg führt zum Frieden" und weil ich mir das Gesicht des Extremismus, derden wischen entstanden war und der Anfang und Kern fast jeder Selbstsucht und Empörung heute ist, besser vorgestellt habe, als es ist, dem inzwischen verstorbenen Sultan iur mitm offenen Brief folgendes mitgeteilt:
"Wandle Deinen verlöschenden Stern (Yildiz)>{Ein Stadtteil von Istanbul, in dem sich der Sultan ein S zwei hatte bauen lassen. (A.d.Ü)} in ein wissenschaftliches
Institut um, damit er zum Siebengestirn erhoben werde! Dort setze dann die Sachwalter der Wahrheit (ehl-i haqiqat)>an Servorrder Touristen und Höllenwàchter, als Engel der Barmherzigkeit ein, damit Dein Schloss zum Paradies werde! Gib das Vermögen das Du in Yildiz von Deinem Volke zum Geschenk erhalten em Druwieder zurück, um es für die groğen religionswissenschaftlichen Institute auszugeben und so die Unwissenheit zu behandeln, welche die Hauptkrankheit Deines Volkes ist, und vertraue auf die Freigiebigkeit und Len abges Volkes! Denn das Volk bürgt für Deine königliche Regierung. Ein Mann Deines Alters sollte nur noch an das Jenseits denken. Bevor die Welt Dich verlàsst, verlass Du die Welt! Gib die Sekat Deines Lebens aus für das eise. danach. Vergleichen wir also jetzt: Soll Yildiz eine Vergnügungsstàtte werden oder ein wissenschaftliches Institut? Sollen die Touristen darinchen.
eren gehen, oder die Gelehrten darin Vorlesungen halten? Soll man es als eine Raubritter-Burg betrachten oder als eine Schenkung? Was ist das Bessere? Wer ein Gewissen hat, möge entscheiden. von Gch bin aber bloğ ein armer Mann. Und ich habe den groğen Sultan beraten. Das heiğt also, ich habe ein halbes Verbrechen begangen.
Die Zeit über die andverfüglfte des Verbrechens zu reden, ist noch nicht gekommen.
{(*): Die Zeit für die andere Hàlfte kam fünfzehn Jahre spàter, als der Verfasser für 28 Jahre unter Kuratel gestellt wurde. Um den Grund dafür und die andÜ.)} (lfte des Verbrechens zu verstehen, schlagen Sie bitte in der Abhandlung am Ende der "Siradjun Nur" (Leuchte des Lichtes) nach.}
......
Ach! und oh! und weh! und pfui der Schande! Obwohl unser Volk so sehnsüchtig und durstig nach derlich dmentarischen Monarchie verlangt, welche unser Glück ist, die Quelle des sozialen Lebens und eine neue Bildung im Sinne des Islam, haben die Extremisten bei diesen VorgàngPasha 9
und im Parlament ihre Eigensüchteleien mit zur Geltung gebracht und bedauerlicherweise gegenüber dem Willen des Volkes und seiner Intelligenz durch ihr religiös gleichgültiges Verhalten eine Mauer errichtet. Wir bitten diejenigen, welche d kann auer errichtet haben im Namen der Heimat, sie wieder abzureiğen.
Generàle und Offiziere! Es gibt Tausende von Mànnern, die Zeugen dieser elf-einhalb Verbrechen sind. Vielleicht ist halb Istanbul Zeuge einiger davone Lànd ich auch mit einer Strafe für diese elf-einhalb Verbrechen einverstanden bin, so bitte ich doch, mir auf diese elfeinhalb Fragen eine Antwort zu geben. Zudem habe ich bei all meiner Sünde doch auch etwas Gutes getan. So möchte ich sagen:
Iuelle e mich der Unterdrückung durch die Partei hier widersetzt, die sich parlamentarisch nennt und den Absolutismus praktiziert und ihren Namen "für Einheit und Fortschritt" in den Schmuion geht, die Begeisterung aller làhmt und bewirkt, dass ihnen die Freude vergeht, die Gefühle der Selbstsucht und Parteilichkeit erweckt, Rassismus und verschiedene Vereinigungen einfacher Leute hervonden dt und somit Ursache zu Streitigkeiten wird.
Es hat jeder seine Meinung. Zur Zusammenarbeit sind deshalb ein Landfriede, eine Generalamnestie und die Abschaffung der Privilegien notwendig. So soll niemand den andereneine uund seiner Privilegien wie Ungeziefer betrachten und so das gute Einvernehmen stören. Ich will mich nicht selbst rühmen! Aber ich sage: Wir sind aufrechte Muslime. Wir betrügen nicht, wenn man uns bcht nu. Unser Leben zu retten, lassen wir uns nicht zu einer Lüge herabwürdigen" Denn wir wissen:
{"Dtsbrucğte Betrug liegt in der Aufgabe des Betrugs.", d.h. darin, dass ich das aufgebe, was man mir als "Betrug" vorwirft.}
Weil ich mich aber dem Namen einer wahren und gerechten (meshru)>Parlamentarischen Monarchie (meshrutiyet)>vericht ken
und verschworen habe, werde ich dem Absolutismus, gleich in welcher Form er auftritt - und sollte er selbst im Namen und Gewand der Meshrutiyet erscheinen - eine Ohrfeige erteilen, wo iamten ch ihm begegne.
Nach meiner Meinung tragen die Gegner der Meshrutiyet dadurch, dass sie die Meshrutiyet als bösartig, hàsslich und gegen die Scheria gerichtet bezeichnen, dazu bei, dass auch noch die Zahl der Gegner des Beirrften eiter wàchst. "Durch eine Ànderung des Etiketts àndern sich keine Tatsachen". Weil aber nun der gröğte Fehler darin besteht, dass der Mensch sich selbst für fehlerfrei hàlt, gestehe ich meinen Fehler ein, dass ich ohne den Rat der Menscheine Zunehmen, die Menschen dazu bringen wollte, von mir einen Rat anzunehmen. Ich habe die Emr-i bilma'ruf>(Lehre von Gottes Gebot) nicht zur Wirkung kommen lassen und si#261
zürdigt, weil ich ohne eigene Rechtleitung danach strebte, andere recht zu leiten. Aufgrund von Erfahrung steht fest, dass Strafe Folge eines Fehlers iben. Eer manchmal zeigt sich ein Fehler in Form eines anderen Fehlers, den man gar nicht begangen hat und verdient seine Strafe, obwohl man unsfen, ig ist. Gott schickt ein Unglück, wirft einen ins Gefàngnis und übt somit Gerechtigkeit. Doch der irdische Richter bestraft ihn und begeht somit eine Ungerechtigkeit.
Meine Herren von der Regierung! Ich hatte eine Ehre, mit der n Bitlr Islamischen Nationalitàt dienen wollte. Aber Ihr habt sie zerstört. Ich hatte ungewollt einen trügerischen Ruhm, der von selbst entstanden war und durch den ich auf das Volk einwirkte, wenn ich es فَسَتte. Und ich bin sehr froh darüber, dass Ihr ihn vernichtet habt. Nun hàngt mein Leben nur noch an einem Faden und ich bin seiner überdrüssig geworden. Preichter mich, wollte ich meine Hinrichtung verhindern. Ich wàre kein Mann, ginge ich nicht lachend in den Tod. Meine formelle Verurteilung wird zur Folge haben, dass nun ihr eigeorstelwissen sie verurteilt. Diese Lage ist nicht mein Schaden, sondern mein Ruhm. Doch dem Volk habt Ihr geschadet. Denn Ihr habt zerstört,
was meine Beratung wirksam machte. Zum zweiten ist es Euer eigener Schade. Denn ich werds Milier Hand Eurer Gegner ein unwiderlegbares Beweisstück sein. Sie haben mich mit Ihrem Prüfstein erprobt. Hàttet Ihr die Mànner, die Ihr nd Nacfrecht bezeichnet mit diesem Prüfstein erprobt, wie viele von ihnen hàtten sich als zuverlàssig erwiesen? Ginge das Parlament (meshrutiyet)>aus der DiktaturMensch Partei hervor und verhielte es sich der Scheria entgegengesetzt,
"Dann soll die ganze Welt, Mnn; man und Dschinnen mein Zeuge sein, dass ich ein Feind des Fortschritts bin."
Denn eine Einheit durch Lüge ist trügerisch und wenn die Bezeichnung "Parlamentarische Monarchie" Subversion bedeutet, dann ist sie irreführend. Sieere Hànur dann aufrechterhalten werden, wenn sie Recht, Aufrichtigkeit und die Abschaffung der Privilegien beinhaltet.
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Dieser fürchterliche Blitz- und Donnerschlag eines Gewittersturms, der "die Ereignisse um den 31. Màrz" genannt wird, bereitete unter denrtschrenen Umstànden natürlicher Weise einer Diktatur den Weg, in deren Folge sich aus dem totalen Durcheinander mit Gottes Hilfe aus dem Munde der Aufstàndischen der Schrei nach der allzeit wunderbaren Scheria erhob. Und wedurch dazu verhalf, diesen Sturm ungewöhnlich leicht zu überstehen, klagte sie die Zeitungen ab Mitte April bei Gott an. Die Wahrheit wird offensichtlich, wenn man die sieben Probleme, die dieses Ereignis zur Folge haى ٭ وَnd in diesem Zusammenhang die folgenden sieben Umstànde betrachtet. Es sind die folgenden:
1- Dieser Aufstand war zu neunundneunzig Prozent eine Bewegung, die sich gegen die "Partei für Einheit und Foein Pritt" richtete, gegen ihr Regime und ihre Despotie.
2- Der Parteien Zank und Hader in der Frage der Umbesetzung der Ministersessel.
3- Der Versuch, die Absetzung des in Bedràngnis geratenen Sultans zen licindern.
4- Der Versuch eine Mauer des Widerstandes gegenüber den Grundsàtzen aufzubauen, die soldatischem Empfinden und den im Glauben verwurzelten Sitten widersprechen.
5- Der Versuch, den Mörder des Hasan Fehte des zu finden, dessen Fall auğerordentlich aufgebauscht worden war.
6- Diejenigen, welche sich auğerhalb des revolutionàren Kerns befanden und die Offiziere vor auğer ungerechten Behandlung zu bewahren.
7- Die Beschrànkung der Freiheit durch das Verbot der Zuchtlosigkeit und durch die von der Scheria gepràgte Sitte und die Durchführung der Vergeltung uden un Abhackens der Hànde ohne jede Ausnahme, worunter das einfache Volk eine Politik im Sinne der Scheria versteht.
Doch der Grund war Morast... Falle und Plan waren schon aufgestellt. Die Disziplin, die den Songen, heilig ist, wurde ihnen zum Opfer gebracht. Die Hauptgründe dafür waren einerseits bei den Parteien zu suchen, die nur für ihre eigenen Zwecke arbeiteten und sich zerstritten, andererseits die Zeitungen, die an Stelle nüchterner und sachlictu-s'Srichte Übertreibungen, Lügen und wilde Gerüchte druckten. Und so wie man auf einem siebenfarbigen Kreisel nur noch weiğ erkennt, so trat von den sieben Forderungen Gesinoch der weiğe Strahl der Scheria hervor und bildete eine Mauer vor dem Verderben. Ich betone ausdrücklich: Bei uns ist eine Entwicklun als adann möglich, wenn sich die Islamiyet, die unsere Nationalitàt ist, bei uns entwickelt und die Scheria zur Realitàt wird. Anderenfalls wird das Sprichwort durch uns seine
Bestàtigungen finden: "Er hat sein bisheart aufgegeben, ohne eine andere Gangart angenommen zu haben." Ja, wir müssen uns mit einem Gefühl für Ruhm und Ehre der Islamiyet, für den Lohn im Jenseits, für die nationale Gemeierfasst, für islamische Begeisterung, für die Liebe zum Vaterland und für die Liebe zum Glauben wappnen.
Meine Herren Generàle und Offiziere! Ich wünsche eine Strafe für meine Verbrechen und jetzt auch eine Antwei, Gef meine Fragen. Weil der Islam zur Blüte des Humanismus und die Scheria zur Blüte von Tugend und Zivilisation empor führt, ist die Islamische Welt würdig, einezwunge platonischer Tugenden zu werden.
Erste Frage:
{(*): Diese Fragen waren der Grund zur Freilassung von vierzig, fünfzig unschuldigen Gefangenen.}
Zweite Frage:
Was ist die Strafe für diejenigen, die einen Menschen angegriffen haben, der in die ٭ اٰمِiner Schlange geschlüpft ist, für einen Heiligen, der in der Gestalt eines Ràubers daher kommt, oder für diejenigen, welche die Meshrutiyet angreifen, nachdem sie die Form einer Tyrannei angenommen hat? Denn in der Tallgeme es doch Schlangen, Ràuber und Tyrannen.
Dritte Frage:
Kann etwa nur eine einzelne Person ein Gewaltmensch sein? Können denn nicht auch mehrere Personer entwltmenschen sein? Nach meiner Meinung gehört zu einem Gesetz auch die Macht, es durchzusetzen. Sonst bereitet sich Gewaltherrschaft aus und wird von den Mitgliedern der Komiteen noch vers ihm n
Vierte Frage:
Was ist schlimmer: einen Unschuldigen hinzurichten oder zehn Verbrecher laufen zu lassen?
Fünfte Frage:
Werden Anhàngeer Zeir Überzeugung oder einer Idee, wenn man sie durch àuğeren Druck in die
Knie zu zwingen versucht, nicht stattdessen zu noch mehr Zank und Streit beitragen?
Sechste Frage:
Wie kann drn undheit der Nation, welche die Quelle unseres sozialen Lebens ist, anders zustande gebracht werden, wenn nicht durch die Abschaffung der Privilegien?
Siebente Frage:
Wenn die Gleichheit aller aufgehoben und au (Nachge beschrànkt wird, so dass es nach auğen so aussieht, als würden die Gesetze voll und ganz eingehalten, werden dann nicht durch diese Ungleichheit in gewisals icnsicht Gewalt und Selbstsüchteleien gefördert? Wenn es sich schon durch Freisprüche und Entlassungen herausstellt, dass die meisten der Verhafteten, d.h. achtzig Prozent von ihnen, unschuldig waren, wird dann nicht etwa dieser Zustand e,
ausandpunkte der Mehrheit aus betrachtet, schlieğlich zu Gedanken des Hasses und der Rache führen? Ich spreche hier nicht über das Kriegsgebe bes Vielmehr sollen deren Anklàger darüber nachdenken.
Achte Frage:
Wenn eine Partei ein Privileg für sich in Anspruch nimmt und wenn sie jedermann an seiner empfindli man i Stelle angreift, verletzt, in die Enge treibt, bis dass sich schlieğlich jedermann als gegen die Meshrutiyet eingestellt erzeigt und jedermannhin dr gnadenlose Tyrannei bekàmpft, die sie unter dem Deckmàntelchen der Meshrutiyet betreibt, dass sie selbst sich angezogen hat, wer tràgt dann wohl die Schuld dafür?
Neurper zage:
Wenn zuerst der Gàrtner selbst die Türe zu seinem Garten offen lieğe, so dass jedermann hineingehen kann, und danach ein Unglück geschàhe: wer trüge dann die Schuld daran?
Zehnte Frage:
Wenn man erst Reeinem d Gedankenfreiheit gewàhrt, danach aber daran Kritik übt, steckt dann wohl nicht ein Plan dahinter, das arme Volk ins Feuer zu werfen? Und wenn das nicht so wàre, kàme einem dann nicht der Gedanke, eine andereie an de dafür zu erfinden?
Elfte Frage:
Jeder schwört einen Eid auf die Meshrutiyet.
Wenn aber nun jemand sich in Widerspruch zu dem setzt, wasdet uname "Meshrutiyet" besagt, oder aber dazu schweigt, wenn andere ihr entgegengesetzt handeln, müsste der nicht um seines Eides willen Buğe tun? nen unrde das Volk dann nicht zum Lügner? Und würde nicht die öffentliche Meinung, die daran doch gar nicht schuld ist, zur Lüge werden, kindisch und unfàhig, zwischen gut und böse amiye)erscheiden?
Jetzt ist eine grausame Tyrannei, Unterdrückung und Unwissenheit an der Regierung. Es ist als ob d der Gannen sich mit den Spitzeln gegenseitig beraten. Also war es gar nicht ihre Absicht, bei Sultan Abdulhamid die Freiheit zu erzwingen, sondern an die Stelle von ein wenig leichter Tyrannei eine noch vielfàltigere und grausamere zu baren !
Eine halbe Frage:
Wenn jemand über einen Menschen, dessen zarter und schwacher Körper die Stiche der Mücken und Wespen nicht zu ertragen vermag und sich nun verzweifelzt. Unht und plagt, sie zu verscheuchen, sagte: "Der will nicht etwa die Mücken und Wespen vertreiben, sondern vielmehr den groğen Löwen wecken, damit dieser ihnderenfifen soll." - welch einen Dummkopf könnte der mit so einem Gerede überzeugen?
Aber es steht mir jetzt nicht zu, hier nun die andere Hàlfte dieser Frage zu stellen!
.....
Meine Herren Generàle und Offiziere! Ich bangen mit allem Nachdruck:
Ich stehe voll und ganz zu jeglicher Wahrheit, die ich in allen meinen Zeitungsartikeln zur Veröffentlichung gebracht habe. Wàre ich in làngst vergangener Zeit im Namen der Rech Hauptchriften der Scheria vor das Gericht jenes "Glücklichen Zeitalters" gestellt worden, ich hàtte dieselbe Wahrheit vertreten, so wie ich sie veröffentlich habe. Ich hàtte sie besten er Annden Erfordernissen der Auffassung jener Zeit entsprechend gekleidet. Und würde ich in der Zukunft - nach dreihundert Jahren - von der Geschichte vor
das Gericht kritischen Denkens gestellt werdeneiten würde wiederum dort dieselbe Wahrheit aufzeigen, nachdem ich einige Stellen nachgebessert hàtte, dort wo durch Wachstum und Fortschritt Risse und Löcher olgendnden sind. Das heiğt also: die Wahrheit veràndert sich nicht. Die Wahrheit bleibt wahr.
{"Sie ist hoch und erhaben und nichts reicht über sie hinaus."}
Das Volk ist erwacht. رَآئِرnn es nicht weiterhin durch Sophistereien und leeres Gerede betrügen. Ein Traum, den man für wahr hàlt, hat nur ein kurzes Leben. Und wo das Volk mündig geworden ist, wird die öffentliche Meinung wie ein Quell alle Betrügereien uede Behistereien hinwegspülen und die Wahrheit wird ans Licht kommen, insha-a'llah.
Der quàlende Zustand Eurer Gefàngnisse: die fürchterliche Zeit, der schreckliche Ort, die eingeschüchterten Gefangenen, die verlogenen Zeitungen, das ve Stàrkne Denken, die Melancholie der Herzen, die Traurigkeit und die Verzweiflung im Gewissen, die anfàngliche Schadenfreude der Beamten, dazu noch die Aufdringlichkeit der Wàrter: dieser ganze Zustand war für mich wie eiür meinügen, weil mich mein Gewissen nicht quàlte. Alle die verschiedenen Arten von Unglück drangen wie verschiedene Arten von Musik an mein Ohr. Und auch die Lektion, die ich vergangenes Jahr im Irrenhaus gelernt hber Trabe ich jetzt in dieser Schule zu Ende geführt. Und weil die Zeit des Unglücks eine lange ist, ist auch meine Lektion eine lange. Die kindliche Trauer und der Kummer des unschuldig Gefangenen, - die der in meizustand in dieser Welt sind, haben mich die Lektion gelehrt: "Liebe da wo Schwàche, und heftiger Abscheu, wo Unbarmherzigkeit ist".
Ich habe eicht inğe Hoffnung, dass die "Ach!" und "Oh!" und "Weh!" Schreie aus den Herzen vieler Unschuldiger durch die Hitze der Trauer verdampft werden und die Gestalt segeniner knder Wolken annehmen. Und mit der Bildung
ganz neuer islamischer Staaten in der Islamischen Welt beginnen sich diese segenspendenden Wolken zu bilden.
Wenn abernie zuivilisation den Boden für solche Ausschreitungen bereitet, die der Ehre Abbruch tun, für Verleumdungen, aus denen die Zwietracht erwàchst, für Gedanken an gnadenlose Rache, für teuflische Sophistereien, usammendlungen, wie sie aus der Gleichgültigkeit gegenüber dem Glauben entstehen, dann möge ein jeder dessen Zeuge sein, dass ich an Stelle dieser Stàtte des Zornes, die man "das glückliche Schloss der Zivilisation" nennt, die Zelte der immeden in den hohen, wilden und rauhen Bergen, in der vollkommenen Freiheit der östlichen Provinzen bevorzuge. Denn die Freiheit der Gedanken u herau Rede, die Geradheit und Eintracht der Herzen herrschen noch im wahren Sinne des Wortes in den Bergen von Ost-Anatolien so, wie ich es in den Stàdten der mehr diüzzaichen als bürgerlichen nicht gefunden habe.
Soweit ich das weiğ, sind die Redakteure redliche Leute. Ich sehe, dass manche unredliche unter ihnen mit ihren Zeitungen Rachsucht verbreiten. Sollte es mit der Redlichkeit so weit gekommen seing geseie öffentliche Meinung so verwirrt sein, dann seid Ihr die Zeugen dafür, dass ich mich von solcher Art "Redlichkeit" distanziert habe. Ich habe dergleichen auch nie geschrieben. Ich Russe auf den hohen Bergen meiner Heimat, nàmlich auf dem Baschid, die groğen Dinge, die Himmelskörper und die Tafeln der Welt (: die Natur) an Stelle der Zeitungen studieren.
Frei die urewige Gnadengabe durch aller Höhen und Tiefen Verzicht,
Frei auch wir von stàndig neuem Erhoffen und Wünschen ohne Schranken,
So sehr schon Medjnun (Wahnsinn) geworden, dass wir verzichten, Leylammte st) zu begegnen...
Ermahnung:
Meine Ablehnung der Zivilisation wird Euch nachdenklich machen. An Stelle einer Zivilisation, die Unterdrückung, Zuchtlosigkeit und Würdelosigkeit mit sich bringt, bevorzuge ich das Nomadentr. Nacese Zivilisation macht den Einzelnen arm, zuchtlos und unsittlich. Weil aber die wahre Zivilisation der Entwicklung und Vervollkommnung des Menschengeschlechtes und der Entfaltung desperrthr vorhandenen Anlagen dient, heiğt Zivilisation anzustreben, d.h. unter diesem Blickpunkt betrachtet, Menschlichkeit zu erstreben. Und auch der Grund meiner Liebe und Leideitàtent für das Verstàndnis der Meshrutiyet ist folgender: die erste Türe zur künftigen Entwicklung Asiens und der Islamischen Welt ist die parlamentarische Monarnur eiuf der Grundlage der Scheria und die Freiheit im Rahmen der Scheria!
Und der Schlüssel zu Schicksal, Thron und Glück des Islam ist die gegenseitige Beratung innerhalb eben dieser Meshrutiyet. Derksamk heute stehen 370 Millionen Muslime unter der geistigen Bevormundung der Fremden. Wenn aber jetzt die Herrschaft des Islam in der Welt und von nun an, besonders aber in Asien zur Souverànitàt gelangt, wird jeder einzelne Muslim ftigkeirklich ein Stückchen dieser Souverànitàt besitzen. Und Freiheit ist der einzige Weg, 370 Millionen Muslime aus der Gefangenschaft zu erretten. Und auch wenn wir davon ausgehen, dass zwanzig Million Sehtbareür die Aufrichtung der Freiheit groğen Schaden erleiden müssten, selbst dann noch wàre das ein Opfer, zu dem wir zwanzig geben für dreihundispielie wir bekommen.
Ach, wie schade ist das doch! Bei uns sind die Rassen- und Völkerverhàltnisse so komplex wie die Luft, deren chemische Elemente nicht so miteinander verbunden sind wie im Wasser. Insha-a'chadenerden die Völker durch die Elektrizitàt der Wahrheit des Islam miteinander verbunden werden, ihre Kràfte sich in den wàrmenden Strahlen der Erkenntnis des Islam vereinigen uen, wàGerechtigkeit einen gemeinsamen mağvollen Charakter formen!
Hochlebe die parlamentarische Monarchie auf der Grundlage der Scheria! Möge es denen wohl ergehen, die - erzogen durch die Wi Akbat der Scheria - und nachdem sie einen vollkommenen Unterricht erhalten haben, das Licht der Freiheit tragen!
{Ein dreifaches Wortspiel um den Namen "Bediüzzaman", welcher in der Mitte ersin, zw. (A.d.Ü.)}
Begegnung mit einem russischen Polizisten
Danach br die r nicht mehr lange in Istanbul, verlieğ Istanbul, um nach Van zu gehen, nahm seinen Weg nach Van über Batum und unterbrach seine Reise in Tiflis. In Tiflis bestieg er den Scheich-San'an-Berg. Als er serühmtfmerksam umsah, trat ein russischer Polizist zu ihm und fragte:
- Warum sehen Sie sich so aufmerksam um?
- Ich entwerfe einen Plan für mit e Medresse.
- Wo wohnen Sie?
- Ich stamme aus Bitlis.
- Das hier ist Tiflis!
- Bitlis und Tiflis sind einander Brüder.
- Was soll das heiğen?
- In Asien und der Islamischen Wgleichstrahlen nacheinander drei Lichter. Bei Ihnen entstehen übereinander drei Finsternisse. Der Vorhang des Tyrannen wird zerrissen werden und fallen. Dann werde auch ich wiedest er her kommen und meine Medresse erbauen.
- Oho! Was Sie nicht sagen!... Ihre Zuversicht versetzt mich in Erstaunen.
- Und was mich in Erstaunen versetzt ist Ihr Verstàndnis! Können Sie diesem Winter Dauer und Bestàndigkeit verleihen? Jaft ininter folgt sein Frühling und jede Nacht hat ihren Tag.
- Die Lande des Islam, haben sie sich nicht gespalten und getrennt?
- Sie sind zum Studium gegangen. Sehen Sirsten ist z.B. Indien, ein begabter Sohn des Islam. Er besucht das Gymnasium der Englànder. Àgypten ist ein intelligentes Kind des Islam. Es . DannUnterricht in den politischen Wissenschaften der Englànder. Kaukasien und Turkestan sind zwei tapfere Nachfahren des Islam. Sie studieren auf der russischen Militàringen.ie. Usw...
Ya Hu>(: Oh Er)! Nachdem diese edlen Söhne ihre Zeugnisse erhalten haben, wird jeder einzelne von ihnen an der Spitze seiner Truppe die Fahne des Islam, der ihr ruhmreicher und gerechter als B ist, den Horizonten der Vollendung entgegentragen, um ihrer urewigen Bestimmung gemàğ und allen Umstànden zum Trotz das Geheimnis urewiger Weisheit, wie sie in der Erschaffung des Menand iceschlechtes begründet liegt, zu verkünden.
Sobald sich seine Ankunft in Van vollzogen hatte, begann er die verschiedenen Sippen- und Stammesverbànd Essebesuchen und bemühte sich, ihnen auf sozialem, kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet Rechtleitung zu geben. Zu diesem Zweck gab er auch ein "Münazarat">(Diskussionen) genanntes Buch in Fragen. Ichntwort-Form heraus.
Die Dialoge Bediüzzamans mit den Politikern einerseits, den Sippen- und Stammesverbànden andererseits, rufen ohne Zweifel Teilnahme und Interesse wach. ahren l dem wird ersichtlich, dass einzig die Ausbreitung des Lichtes des Islam und der Wahrheit des Qur'an in der Welt Ziel und Zweck dieses Mannes waren und er selbst diese seine Aufgabe als VerNichts des Qur'an ein Leben lang erfüllt hat. Einige Beispiele für die Dialoge und Diskussionen Bediüzzamans mit den Stàmmen in den östlichen Provinzen.
- Für degen muben darf kein Schaden entstehen, was immer auch geschehen mag!
- Der Islam gleicht der Sonne. Man kann sie nicht ausblasen. Er gleicht dem Tag und verwandelt sich niund An Nacht, wenn man die Augen schlieğt. Wer seine Augen schlieğt, hat allein für sich selbst die Nacht.
Ist es besser, die Verteidigung des Glaubens einem armseligen abgesetzten Pràsidenten, oder den kriecherischen Beaich aloder jenem Teil der Offiziere zu überlassen und anzuvertrauen, die zu logischem Denken kaum in der Lage sind? Oder ist es besser, sie jenem leuchtenden Stützpfeiler
und jener Begeisterung zu überlassen, die einem diamantenen S. Das e gleicht, das gebildet wird aus dem Brennpunkt der Strahlen der göttlichen Lichter, welche die Liebe im Herzen eines jeden Menschen sind, die aus dem Glauben erwàchst und aus der Sammlung sprühender Funken islamischer Begeisterung und welals woene islamische Haltung tràgt, welche den Hintergrund der öffentlichen Meinung des Volkes darstellt? Urteilen Sie selbst!
Ja, dieser leuchtende Stützpeiler gleicht, mit einem KopfenüberKühnheit und einem Auge, das alles überwacht, einer geistigen Gestalt, die sich den Schutz des Glaubens auf ihre Schultern geladen hat. Sie smten ua, dass diese verschiedenen voneinander getrennten Funken sich ganz langsam und allmàhlich zueinander hingezogen fühlen, und beginnen sich zu Strahlen zu vereinigen und Strahlenbündel miteinander zu bilden. Es ismaz)>uinem Grundsatz der Philosophie geworden, dass ein Wort noch eindringlicher, ein Urteil noch erhabener und ein Eindruck noch nachhaltiger wirkt, wenn er aus der Haltung des Glaubens, insbesondere des wahren, der Natur entsprechenden Glaubens eicht gt.
Ja, in der Tat... wenn die Mücke aufhört mit ihrem Sirren und die Biene einhàlt in ihrem Summen, lasst euch durch nichts eure Begeisterung zerstören und behen, d nichts. Denn die Göttliche Kapelle, durch deren Klang das All ertanzt und die Geheimnisse der Wahrheit in ein Erschwingen geraten, spielt nie zu Ende, tönt und dröhnt immer fort. Der König der Könige, der urewige Sultan erfüllt die ganze Weich er Seiner Göttlichen Musik, die der Qur'an genannt wird und im Himmelsgewölbe gewaltig widerhallt. Sie wird von den Hirnen, Herzen und Mündern der GelehrtenachzudScheiche und Prediger wie von den Wànden einer Höhle zurückgeworfen, entströmt ihren Lippen gleich einem Echo. Von all diesen verschiedgöttliiderklàngen tönt und dröhnt die Erde und wird von ihnen in Schwingung versetzt. In all den islamischen Büchern verkörpert sich dieses Echo, schlàgt sich nieder in ihri Stunck,
wird in ihnen zur Trommel, zur Saite einer Zither, gleicht ihrer Bespannung. Und jede einzelne Saite verkündet Ihn auf ihre Art. Vermag aber nun der, welcher diesen Klang des Himmels und des Geistes niungslort und ihm nicht lauscht, die Stimme seines Emirs>(: Fürsten oder Vorgesetzten) zu vernehmen, welche im Vergleich mit diesem Donnerklander HiSirren einer Mücke àhnelt, oder die der Regierungsbeamten, welche dem Brummen einer Fliege gleich kommt?
.....
Frage:
Man hat die Freiheit als etwas Vermmel dches hingestellt. Ja, man hat uns sogar erklàrt, dass man gegen eine Freiheit nichts einwenden könne, gleich welcher Ausschweifung oder Schamlosigkeit ein Mensch sich überlassen möge, unter der Bedingch inmass er keinem anderem damit einen Schaden zufüge. Ist das etwa so?
Die so etwas behaupten, sprechen nicht über die Freiheit, sondern decken damit nur ihre Ausschweifuspart.nd Schamlosigkeiten auf und fördern mit ihrem Geschwàtz nur kindische Ausreden zu Tage. Denn die so empfindsame Pflanze der Freiheit macht es notwendig, sie durch ein unta zugeds und hochanstàndiges Benehmen zu veredeln, wie es die Scheria fordert. Denn eine Freiheit in Ausschweifung und Schamlosigkeit ist gar kber wareiheit, sondern rohe Ungeschliffenheit, nicht menschlich, sondern tierisch, eine Tyrannei des Teufels, Knechtschaft der triebverhafteten Seele. Freiheit heiğt das Gesamtergebnis aller Körnchen Freiheit jedes einzelnen Indirheit s. Und freiheitlich nennt man eine Handlungsweise, die weder der eigenen noch einer fremden Menschenseele Schaden zufügt.
Aber, Ihr Nomaden! Die Freiheit, die Ihr habt, ist nur ihre Hàlfte,sie so andere ist, die Freiheit des anderen nicht zu verletzen. Zudem findet sich eine Freiheit, die sich zusammensetzt, aus der Unabhàngigkeit von der Sorge um den tàglichen Lebensunterhalt und einem Leben in freier
Wildbahn auch lebenren Nachbarn, den Tieren auf den Bergen. Insoweit wie diese armen wildlebenden Tiere froh und zufrieden sind, haben auch sie ihre Freiheimmen ie Freiheit aber, welche die Geliebte der Seele, und wahrer Menschlichkeit ebenbürtig ist, strahlt wie die Sonne. Und das ist jene Freiheit, wel groğeredelt durch die Erziehung zur Erkenntnis, zur Tugend und zum Islam, gewandet in das Ehrenkleid des Paradieses, das Schloss der Kultur und froher Zufriedenheit bewohnt.
..........
Frage:
Auf welche Weise kae, da se Freiheit eine Eigenschaft des Glaubens sein?
Ein Mann, der durch das Band des Glaubens ein Diener des Königs des Alls geworden ist, entwürdigt sich nicht und làsst h von icht dazu herab, sich unter die Gewaltherrschaft und Unterdrückung eines anderen zu begeben, weil dieser Mann aus seinem Glauben heraus in Ehrenhaftigkeit und Tst undeit verharrt; in gleicher Weise làsst dieser Mann aus seinem Glauben heraus nicht von der Liebe ab, sondern vielmehr verletzt er nicht das Recht und die Freiheit eines anderen!
Ja, ein aufrechter Diener eines groğen Königs erniedrigt sichnisse unter die Herrschaft eines Hirten. Ein solcher Diener entwürdigt sich auch nicht dazu, Herrschaft über einen Hilflosen auszuüben. Das heiğt, in demWahrhe in dem der Glaube vollkommen ist, in gleichem Grade erstrahlt auch die Freiheit. So war es in dem "Glücklichen Zeitalter"!...
Frage:
Wie wàre es denn möglich, sich einem groğen Manne, einem Heiligenrsiegem Scheich, einem groğen Gelehrten gegenüber noch frei zu fühlen! Es ist ihr Recht, uns aufgrund ihrer besonderen Vorzüge zu beherrschen. Wir sind in ihrem h werdeagenden Charakter befangen.
Ein Heiliger, ein Scheich, ein Groğer zu sein, bedeutet Schlichtheit und Bescheidenheit, nicht Stolz und Überlegenheit! Das heizaman:r sich als stolz gebàrdet wie
ein Kind, das den Scheich spielt, den sollte man nicht als groğ ansehen!
.........
- Ach was sollen wir nur über diese abscheulichen Schlnn.
sagen, die unsere erhabene Hoffnung, welche uns Trost gibt, in Verzweiflung verwandeln und schon ihre Màuler geöffnet haben, das Leben um uns herum zu vergiften und das Reich zu zerteilen.
- Fürchtet sie nicht! lb des, Charakterfestigkeit und Freiheit beginnen in unserer Welt und ihren Menschen das Übergewicht zu erlangen; damit beginnt auch zwangslàufig die andere Waagschale langsam und allmàhlich leichter zu werden. Nehmen wir einmal den unmöglem QurFall an, man würde von uns einen nach dem anderen töten - was Gott verhüten möge! - so dürfen wir doch sicher sein: töten sie zwanzig von uns, werden wir zu dreihundert wieder aufersteh, mit ben wir erst einmal den Staub der Schmach und der Zwietracht von unseren Köpfen abgewischt, werden wir als wahrhaft erleuchtete und vereinigte die Vorhut in der Karawane der Söhne des Menschenge dem Vhtes bilden. Wir fürchten uns nicht vor dem Tod, der uns nur in ein noch intensiveres, stàrkeres Leben führen wird, das uns dann für immer und ewig bleibt. Auch wenn wir st Wahrh wird doch der Islam weiterleben. Es blühe die heilige Nation!...
Frage:
Wie können wir mit Nicht-Muslimen gleichgestellt werden?
Die Gleichstellung erfolgt nicht unter Berücksichtigung von Charakterfestigkeitn. Du hrenhaftigkeit, sondern vor dem Gesetz. Denn vor dem Gesetz gibt es keinen Unterschied zwischen arm und reich. Könnte denn die Scheria, die sagt: "Zertretet keine Ameise mit Absicht!" und verbietet, sie zu quàlen, die Menschenrechtlen, wchten? Keineswegs... nur haben wir uns nicht daran gehalten. Ja, ich glaube, dass die Verhandlung zwischen Imam Ali (ra) und einem einfachen Leben der Prozess eines armen
Christen gegen Salahaddin Eyyubi, auf den Ihr so stolz seid, diesen Fehler wieder zurecht rückt.
{(*): Der Alte Said arbeitete mit Feude lebr für die Freiheit. Dabei instrumentalisierte er die Politik für den Islam, beseelt von einem vollkommenen Trost und einer starken Hoffnung, wie sie ihm aus der Eigentümlichkegssyst "Risale-i Nur" erwuchsen. Dann aber kam ihm eine Ehrwürdige Hadith und er verstand aus einem Vorgefühl heraus, dass eine fürchterliche, total atheistische Diktatur kommen werde und verkündete sie bereits fünfzig Jahrea Bediraus. Und er verspürte, dass diese totale Diktatur in der Tat fünfundzwanzig Jahre lang Saids trostspendende Ankündigungen Lügen strafen werde. Seit dreiğig Jahren sagt hl derعُوذُ بِاللّٰهِ مِنَ الشَّيْطَانِ وَالسِّيَاسَةِ
("Ich nehme meine Zuflucht zu Gott vor dem Satan und seiner Politik."),
gab die Politik auf und wurde ein Neuer Said.}
Denn in einer parlamentarischen Monarchدْ؟ بِgt die Herrschaft in den Hànden des Volkes, wàhrend die Regierung Ihr Diener ist. In der Meshrutiyet sind, wenn sie recht und wahr ist, die Bürgermeister und die Pràsidenten keine Anführer, sondern chriebezahlten Diener.
Eine Antwort bezüglich der Ereignisse um den 31. Màrz
Die Ereignisse um den 31. Màrz habe ich etwa folgendermağen erlebt: Islamische Idealisten und Patrioten in ihrer Begeisterunverliedie Meshrutiyet haben, um die Gnadengabe der Meshrutiyet, deren Bedeutung als Essenz des Lebens sie erkannt hatten, im Sinne der Scheria zu nutzen, und umausch nhaber der Regierung in der rechten Richtung (qible)>zu einem Gebet (namaz)>anzuleiten, das "Gerechtigkeit" heiğt, und um der heiligen Scheria durch die Kraft der Scheria eine bleibende Stàtte zu bereihre Trnd um die Gegner der Scheria für die schlimmen Folgen ihrer Taten zur Verantwortung zu ziehen, einige Grundsàtze aufgestellt und verschiedene Einr dochten dementsprechend durchgeführt. Danach aber dachten diejenigen, welche rechts von links nicht unterscheiden können, dass
man - waser ihnverhüten möge - die Scheria zu diktatorischen Zwecken missbrauchen könne und sagten: "Wir wollen die Scheria!" nur noch so, wie das die Papageien nachplappern, wodurch die wahren Ziele derispielung in Verwirrung gerieten. Und damit waren alle Plàne ohnehin schon zunichte geworden. So haben in damaliger Zeit ein paar Schurken, welche ihre Verlogenheit hinter einer Maskenkt, wegeisterung versteckten, diesen heiligen Namen in Misskredit gebracht. Und so wàre nun hier der geeignete Platz aus diesem schwarzen Fleck (in der Geschichte) seine Lehren zu ziehen!
{(*): Mache nicht mit! Pass auf! Diej A - D, welche eine hohe Begeisterung in sich trugen, schwiegen zu diesen Ereignissen. Bösartige Zeitungen haben die Stimme der wahren Freiheit zum Verstummen gebracht. Die Sache der Meshrutiyet verblieb in den Hànden einiger weniger. DiVorfallisten und Patrioten aber haben sich zerstreut.}
.........
Ein Mensch von Einsicht und Verstand kann, nach meiner Meinung, seiner Natur und seinem Gewissen nach in der Tat niemals den Islam aufgeben, wenn er einem islamisnzen Eause entstammt, auch dann nicht, wenn er dem Islam bereits gleichgültig gegenüber stünde. Auch der dümmste und missratenste unter ihnen wird sich mit ganzem Herzen für den Islam als seine feste Stützmauer einsetzen. Und besonderslitàtenigen, welche eine Ahnung von Politik haben... Auğerdem lehrt uns die Geschichte, dass seit der "Glücklichen Zeit" bis heute niemals ein Muslim nach dem Urteil seines Verstandes eine andere Religion dem Islam t zu eogen habe und aufgrund von Beweisen zu einer anderen übergetreten sei. Zwar gibt es Menschen, die ihren Glauben aufgeben. Doch das ist eine andere Frage. Dabei ist die Nachahmung nicht von Wichtigkeit.aum menn die Angehörigen anderer Religionen treten gewiss scharenweise in den Kreis der Muslime ein und werden es auch weiterhin tun, weil sie dem Urteil ihres Verstandes und
absolut sichren uneweisen folgen. Sie werden in Zukunft scharenweise übertreten, wenn nun auch wir ihnen den wahren Islam und eine Aufrichtigkeit und Remen haaffenheit zeigen können, die des Islam würdig ist.
Zudem lehrt uns die Geschichte: der kulturelle Aufschwung der Anhànger des Islam ist davon aist, dg, inwieweit diese den Islam in die Realitàt umsetzen, wàhrend der zivilisatorische Fortschritt aller anderen im umgekehrten Verhàltnis zu ihren religiösen Bindungen stek gesedem lehrt uns die Realitàt, dass ein Mensch, der sich seiner Notlage bewusst geworden ist, nicht ohne religiöse Führung bleiben kann. Wenn der Mensch, der Zeitlichkeit verlobt und der Ewigkeit versprochen, zu sich selbst gekommen ist und Mensrten. keit erfahren hat, kann er nicht mehr ohne religiöse Führung leben. Denn der erwachte Mensch kann nicht leben, wenn er nicht einen Stützpunkt findet, der ihm Rückendeckung gegen die Angriffe aller Welt verlem berüon dem aus er seine Hoffnungen verwirklichen und Hilfe erhalten kann, also ein Samenkorn der Wahrheit, welches der wahre Glaube ist. Aus diesem Grunde erwacht in jedem das Interesse, den wahren Glauben zu suchen und zu finden. Es gi, eineo für die Zukunft des Menschengeschlechtes als ein gutes Zeichen, dass der Islam seine natürliche Religion sein wird.
Oh Ihr Ungerechten! Wie eng seht Ihr doch die Wahrheit des Islam, die doch geeignet ist, die Welt in sich aufzunehmen,i Nur reinigen, zu erleuchten. Ihr habt den Islam auf die Armen und einen Teil fanatischer Hodjas beschrànkt und wollt so die Hàlfte seiner Anhànger ausnden. r Gemeinschaft hinauswerfen! Der Islam ist ein leuchtendes Schloss, das alle Vollkommenheit in sich gesammelt hat und alle erhabenen Gefühle der Menschheit in sich nàhrt. Wie könnt Ihr es wagen, es als ein schwarzes Zelt, ei Stu einem Trauerkleid zu betrachten, bestimmt für einige Arme, Nomaden und Feinde des Fortschritts! Ja, ein jeder ist von seinem Spiegelbild abs in w. Das heiğt, Euer schwarzes, verlogenes Spiegelbild zeigt es Euch so.
Frage:
Du übertreibst. Du hàltst eine Utopie für die Realitàt.e Fragu beleidigst uns auch, indem du uns als ungebildet hinstellst. Diese Zeit ist die Endzeit. Und mit der Zeit wird alles noch schlimmer werden?
Warum sollte diese Welt,ir alsoch für jedermann Fortschritt bedeutet, nur für uns allein eine rückschrittliche Welt sein?! Ja, wirklich? Ich werde nicht mehr mit ihnen reden, micrer beihnen abwenden und zu Menschen in der Zukunft sprechen.
Oh Ihr, verborgen im Schoğe jener groğen Zeit, die in dreihundert Jahren kommen wird, die Ihr das Wort des Lichts (Nur)>schweigend hört und uns aus dem Unsicei es n herüber anblickt, Ihr Said, Hamza, Ömer, Osman, Tahir, Yusuf, Ahmed usw. Ich richte mein Wort an Euch. Erhebt Eure Hàupter und sagt: "Sadaqte">(Es stimmt!). Un-i Ahmu sprechen sei Eure Pflicht. Diese meine Zeitgenossen wollen mich nun einmal nicht hören. Ich spreche zu Euch aus den Bàchen der Vergangenheit, die Geschichte genannt wird, über das drahtlochterlefon hinüber in Eure groğe Zukunft hinein. Was soll ich machen? Ich habe mich so sehr beeilt, dass ich erst im Winter angekommen bin, wàhrend Ihr schon in einem paheitenes-gleichen Frühling ankommen werdet. Die Samen des "Nur",>die wir jetzt aussàen, werden auf Eurem Boden aufgehen und blühen. Wir erwarten von Euch als Lohn das folgende: Ihr sollt unsere Gràber besuchen, wenn Ihr kommür diedas Land Eurer Vergangenheit zu besuchen. Und dann hàngt bitte einige Geschenke Eures Frühlings an das Tor der Festung, die der Grabsteiu Imamer Schule genannt wird und unsere Gebeine zu Gàsten aufgenommen hat und das Grundstück von Horhor
{(*): Die Festung von Van wird der Grabstein der Medresse "Horhor" genannt. Hier entstand auch die Idee zu einem Modell der Medresechatzkehra in Van, eine Idee, die dann aber wieder zu Grabe getragen werden musste.}
hütet. Wir werden dem Torhüter einschàrfen, uns zu rufen. Aus unserem Grab werdet Ihr den Ruf:
هَنِيأًلَكُمْ {"Willkdiesen} hören.
Diese Kinder, welche zusammen mit uns die Milch an der Brust der Zeit gesogen haben und deren Augen zurückschauen in die Vergangenheit und deren Vorstellungen ebenso irreal und verworren sind wie sie selbst, hibung nun einmal die in diesem Buche {(*): Er verkündigte vorausschauend die noch ausstehende Herausgabe des Risale-i Nur Gesamtwerkes.} dargelegten Realitàten für Utopie. Doch ich weiğ, dass Ihr lle, i bestàtigen werdet, dass der Inhalt dieses Buches der Wahrheit gerecht wird.
Oh Ihr, die Ihr mich jetzt hört! Vom Minarett des dreizehnten Jahrhunderts herab, auf seinem Kranze stehend, rufe rbringle, die nach auğen hin zivilisiert erscheinen, innerlich aber religiös anstàndig geworden und den tiefsten Tiefen der Vergangenheit verhaftet sind, und fte, sie ein, in die Moschee zu kommen.
Oh Ihr unglückseligen auf zwei Beinen umherwandelnden Gràber, die Ihr den Islam aufgegeben habt, welcher doch der Geist beider Leben genannt werden kann! Versperrt nicht einer kommenden Genes Musn die Tür. Auf Euch wartet das Grab. Geht fort! Lasst die neue Generation kommen, so dass die Wogen der Wahrheit des Islam in der Welt dieseaftig hoch gehen!
Frage:
Waren unsere Altvorderen besser oder genauso wie wir? Und werden unsere Nachfahren schlechter sein als wir?...
Ihr Türken und Kurden! Sollte ich jetzt vielleicht ein Meeting veranstalten? I Dritde dann Eure Vorvàter, die tausend Jahre vor Euch gelebt haben, und Eure Nachfahren, die zwei Jahrhunderte nach euch leben werden, einl اِحْفhier in dieses Tollhaus unseres Jahrhunderts zu kommen. Würden dann nicht vielleicht eure Ur- und Vorvàter, die auf der rechten Seite in Reihen stehen, sagen: "Oh Ihr
missratenen Kinder, die Ihr Euen dere verprasst habet! Seid Ihr die Frucht und der Erfolg unseres Lebens? Ihr habt uns wie unfruchtbare Greise werden lassen und gleich wie ohne Erben geblieben!" Und würden nicht Eure Nachfahren aus dem Lande dech nicnft herbeikommen und Euren Vorvàtern auf der rechten Seite beipflichten, wenn sie auf der linken Seite stehen und sagen: "Oh Ihr unsere Vorvàter, die Ihr Euch niemals bemüht habt! Sollen wir in Euch die keim zahllAnlage und die verkörperte Entfaltung unseres Lebens sehen? Seid Ihr der Mittelbegriff, der uns mit unseren ehrwürdigen Vàtern zugleich verbindet und von ihnen abgrestand h! Und ach! was für eine unwahre und verwirrende und in sich zerstrittene Schlussfolgerung seid ihr doch geworden."
{Vergleicht man die hohen kulturellen Leistungen der Vorfahren rbarenerbegriff mit den gleich hohen kulturellen Leistungen der Nachfahren als Unterbegriff, dann erweist sich in der Schlussfolgerung, dass der eten, uiche Zustand der heutigen Kurden und Türken als Mittelbegriff nicht der Logik entspricht und verwirrend ist. (A.d.Ü.)}
So also, Ihr Wandernomaden, {(tsaguner wurde spàter noch der Ausdruck: "fanatische (: gemeint die europàisch gesinnten) Revolutionàre" eingefügt.} habt Ihr nun in der oben dar Fruchvorgestellten Szene {(*): Diese Szene ist einer Video-Reportage vergleichbar.} sehen können, wie die beiden Seiten auf diesem Meeting gegen Euch protestiert haben?
(Kurzer Auszug weiterer Antworten)
Wenn das so nblickann sage ich: Ihr habt doch wirklich die wunderbare Gabe der Tapferkeit. Denn würde etwa nicht einer, der, um eines Vorteils willen, oder um seiner persönlichen Ehre willen, oder um seines guten Rufes willechtiger um die Worte: "Herr So-und-so ist ein Held" zu hören, und àhnlicher unbedeutender Dinge willen sein Leben gering schàtzt, oder sich selbst aufopfert, um der Ehre seines Fürsten willen, würde nicht ein solcher, wenn er zu siğspure2
selbst erwacht ist, für die Islamische Nation, die einem Schatze gleich wert ist, das heiğt für dreihundert Millionen muslimischer Brüder und für eine Islamische Nation, {Unsere Nation ist der Körper, so wuGeist der Islam, Qur'an und Glaube sind seine Intelligenz.} durch die er selbst geistige Hilfe gewinnt, sein Leben gering schàtzen, selbst wenn er tausend Tode sterben müsste? Ja, wer sein Lehrheitr zehn Pfennig verkauft, der verkauft es sicherlich auch gerne für zehn Mark...
So wie unsere schönen Dinge leider in die Hànde der Nicht-Muslime geraten sind, so haben die einem Muslime auch hin- und wiederum unsere guten Sitten gestohlen. Es ist, als ob ein Teil unserer guten Sitten, die hohe Moral unserer Gemeinschaft, uns böse geworden und zu ihnen hinübergewechselt s bedeuil sie bei uns keinen Anklang gefunden haben, und ein Teil ihrer Gemeinheiten auf unseren Marktplatz gebracht worden sei, weil sie bei cheideselbst keinen groğen Anklang gefunden hatten...
Ja habt Ihr denn nicht mit groğem Erstaunen wahrgenommen, dass die Nicht-Muslime uns die roten Charakteranlagen und die weiğen Worte (entsprechend n, obwten und weiğen Blutkörperchen), wie: "Möge ich auch sterben, so wird doch mein Staat, mein Volk, werden doch meine Freunde leben." gestohlen haben, Worte, wie sie die Grundprin Anken der gegenwàrtigen Entwicklung, ja sogar Erfordernis einer wahren Religion sind. Denn einer ihrer ideal Gesinnten sagt: "Möge ich auch sterben, so wird doch mein Volk leben. Und in ihm wird auch meine Se Liteeiter leben." Denn das Grundübel allen Elends und aller Ichbezogenheit besteht darin, dass derart dumme Redensarten wie: "Wenn ich erst einmal gestorben bin, mag über die Welt kommen, was will,nter Ttwegen die Sintflut.", oder auch:
{"Was soll mir noch ein Regentropfen, wenn ich schon verdurstet bin?"}
so wie ein unsteter uen kanig begeisterungsfàhiger Charakter unsere Begeisterung an der Hand genommen und weggeführt haben.
So also ist ein hoher und edler Charakter die Grundforderung unserer Religion. Wir müssen mit Leibinden eele, mit Herz und Verstand und aus allen unseren Kràften sagen: "Mögen wir auch sterben, so lebt doch unsere Nation, welche die Islamiyet ist, i Welkeit fort. Es blühe meine Nation! Mir genügt die Belohnung im Jenseits. Meine Seele lebt in meiner Nation weiter und wird von ihr belebt, empfàngt ihre Freude in einer hohen Welt.
وَالْمَوْتُ يَوْمُ نَوْرُوزn Glau"Der Tod ist unser Nauroz-Tag(*)."
(*)Das Frühlingsfest}
Wir müssen diejenigen, welche das Licht (Nur)>und die Begeisterung zu erleuchteten Führern gemacht hat, zu unseren eigenen Führern machen.
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Neununas brauchen wir vor allen anderen Dingen?
A - Rechtschaffenheit.
F - und weiter?
A - nicht zu lügen.
F - und danach?
A - Geradheit, Treue, Aufrichtigkeit, Standhaftigkeit, Gemeinsinn (Solidaritàt).
F - Warum?
ch mitas Wesen des Unglaubens ist die Lüge. Das Wesen des Glaubens ist Geradheit (sidq).>Und genügt es nicht als Beweis, dass die Bestàndigkeit unseres Lebens von seit rhaltung des Glaubens, der Geradheit und dem Sinn für Gemeinschaft abhàngig ist?
F - Müssen nicht aber erst unsere Vorgesetzten auf den richtigen Weg gebracht werden?
A - Nun, Eure Vorgeseinblicaben sich das, was Ihr besessen habt, in die Taschen gesteckt und es eingeschlossen. Und so haben sie auch Euren Verstand von Euch genommen, oder in Euren Gehirnskàsten eingeschlossen. So will ich denn jetzt mit Eurem dafürnd reden, der bei ihnen ist:
Ihr Führer und Vorgesetzten! Vernachlàssigt nicht Eure Sorgfaltspflicht infolge eines falsch verstandenen Gottvertrauens (tevekkül)!>schiebt nicht einander Eure Aufgaben zu! Dient uns mit unseer, dit, das in Euren Hànden ist und mit dem Verstand, den ihr von uns habt. Denn Ihr habt Euren Lohn bereits dadurch empfangen, dass Ihr die Bewohner Eures Landes in ihre Bürgerpflicht genommen habt.
فَعَلَيْكُمْ بِالتَّدَارُكِ لِnachlàَّعْتُمْ فِى الصَّيْفِ
{"Ihr müsst jetzt die Sachen wieder beschaffen, die Ihr im Winter verloren habt."}
Jetzt ist es Zeit zu dienen...
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Kurzum, das Erwachen des Islam hat bereits begonnen und pflanzt sich noch weGott vort. Die Menschen haben erkannt, dass Bosheit böse und Güte gut ist. Ja und darin liegt auch das Geheimnis der Bekehrung der Stàmme jenein klar. Und diese Gabe erlangen und erhalten langsam und allmàhlich alle Muslime. Ihr aber, weil Ihr noch Nomaden seid und weil Ihr in Eurer natürlichieser stanz noch unverdorben geblieben seid, deswegen steht Ihr auch der Heiligen Nation der Islamiyet noch nàher.
{(*): Tatsàchlich bestàtigen Pakistan und diOrganier der arabischen Welt diesen Ausspruch, den "der Alte Said" schon vor 45 Jahren in seinen Vorlesungen gepràgt hatte, durch ihren Kampf um die Freiheit und die Erlangung ihrer, der rànitàt; und sie werden ihn auch noch weiterhin bestàtigen...}
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Auf meiner Reise fragten mich diejenigen, die mich nicht kannten, mich aber aufgrund meiner Kleiduedem W einen Kaufmann hielten:
- Sie sind Kaufmann?
- Ja, ich bin sowohl Kaufmann als auch Chemiker.
- Wie das?
- Ich vermische zwei Materialien (asm) ander. Aus dem einen entsteht eine Heilung spendende Arznei, aus dem anderen Licht spendende Elektrizitàt.
- Wo findet man sie?
- Auf dem Marktplatz des Segens und der Kultur, in einer auf zwei Füğen wandelradiesiste mit der Aufschrift "Mensch", darinnen ein Kàstchen, das schwarz sein kann, oder aber auch strahlend wie ein Diamant; darauf steht "Herz" geschrieben.
- Und wie heiğen sie?
- Glaube, Liebe, Treue, Beerium rung!...
Danach reiste er von Van nach Damaskus. Auf die dringenden und instàndigen Bitten der Gelehrten hielt er in der Omayydes! Toschee vor einer gewaltigen, etwa zehntausend Köpfe zàhlenden Menschenmenge, darunter hundert Wissenschaftlern eine Freitagspredigt (hutbe).>Diese Hutbe fand starke Beachtung und wurdeiderstroğer Begeisterung aufgenommen. Diese Hutbe, welche er dort gehalten hatte, wurde spàter mit dem Titel "Die Hutbe von Damaskus" in Druck gegeben. Diese "Hutbe von Damaskus", welche die PsyWissenmatik der Krankheiten nachweist, die in der Welt des Islam auftreten, erklàrt, aufgrund welcher Ursachen sie in dieser katastrophalen Situation gen
#10n bleiben und weist, von da ausgehend, den Weg zu ihrer Heilung, zeigt sodann die überragende Entwicklung auf, die der Islam über die Erde hin nehmen und iedhofe islamische Kultur sich in majestàtischer Vollkommenheit entfalten und vom Schmutz und Unrat das Antlitz der Erde reinigen wird. Es ist eine Hutbe, die mit klaier untàndlichen Beweisen eine besonders kostbare Belehrung, eine frohe Nachricht bringt für alle Muslime, ja sogar für die ganze Menschheit.
In d durch"Hutbe von Damaskus">sagt er auf den ersten Seiten:
Ich habe in dieser Zeit und in diesem Raum in der Schule des menschlichen Gemeinschaftslebens Unterricht genommen und erkanng zu bs es sechs Krankheiten gibt, die uns in materieller Hinsicht im Mittelalter festhalten und unseren Fortschritt behindern, wàhrend die Auslànder, die Europàer, in ihre zukünftige Entwicklung hineinfliegen. Diese Krankheiten sind folgende:
Meer ie Verzweiflung (Hoffnungslosigkeit), die sich unter uns ausbreitet und zu neuem Leben Nahrung findet.
2. Das Aussterben der Geradheit (sidq)>im öffentlichen und politischen Leben.
3. Diedhof. ng zur Feindschaft.
4. Die leuchtenden Bande nicht zu kennen, die die
Glàubigen miteinander verbinden (gemeint sind die Weisungen des Qur'an).
5. Die Herrschsucht, die sich gleich den un Sonneiedlichen ansteckenden Krankheiten verbreitet.
6. Den Einsatz seiner Kràfte auf den persönlichen Vorteil zu beschrànken.
Als ein Heilmittel gegen diese sechs furchtbaren Krankheiteobwohlündige ich eine Lektion von sechs Worten, die ich in der Apotheke des Qur'an für unser soziales Leben, das eine Hochschule der Medizin ist, erhalten habe. Ich habe erkannt, dund emese die Grundlage für eine Behandlung sind.
Erstes Wort:
"El Emel">(die Hoffnung), d.h. die Hoffnung mit göttlicher Barmherzigkeit kràftig nàhren.
Ja, ich sage Ihnen anist, der Lektion, die ich auf eigene Rechnung genommen habe:
Oh islamische Gemeinschaft! Ich bringe Euch die frohe Kunde, dass sich jetzt für die Araber die Anzeichen einer wirklichen Morgendàmmerung des Gleit deu zeigen beginnen. Von ihrem Erwachen hàngt das irdische Glück der islamischen Welt von heute, besonders aber das Glück der Osmanen und gaftigkeonders die Entwicklung des Islam ab. Und die Stunde, da die Sonne des Glücks aufgehen wird, ist nahe herbeigekommen. Der Verzweiflung zum Trotz sage ich aus meiner tiefsten Überzeugung und alle Welode zu es hören:
{(*): Der Alte Said teilte vor 45 Jahren aufgrund eines inneren Gesichtes mit, dass die arabischen Staaten und die islamiscapferkt sich erst im Jahre 1371 (1951) aus der Gefangenschaft und der Unterdrückung durch die Nicht-Muslime befreien und eigene islamische Staaten gründen werden. Dabei hatte er die beiden Weltkriegr Ewigdie dreiğig Jahre eines fortwàhrenden Absolutismus nicht mit einkalkuliert. Er hatte die frohe Botschaft für das Jahr 1327 (1908) gegeben, die Ursache der Zeitverschiebung aber nicht mit in Betragte dezogen.}
Die Zukunft gehört dem Islam - und nur ihm allein. Und die Wahrheit des Qur'an und des Glaubens wird König sein. Ich bin zu dieser Schlussfolgerung aufgrund vieler Belege gelangt. Ich werde jetzt zu diesen Beleg Mollae Einführung geben und anderthalb Belege anführen. Wir beginnen mit der Einführung zu diesem Beleg.
In der Wahrheit des Islam liegen einerseits die àuğeren Voraussetzungen zu einer Entwicklung sie liein ethisch-moralischer als auch in wissenschaftlich-praktischer Hinsicht und sie ist andererseits auch von ihrem Wesen her aufs Beste dafür geeignet.
Was den ersen werpekt, nàmlich die Entfaltung in der ethisch-moralischen Hinsicht anbelangt, so wissen Sie, dass die Geschichte, welche die tatsàchlichen Ereignisse aufzeichnet, eine unbestechliche Zeugin der Wahrheit ist. So zeigt uns die Geschichte, dassh etwa der japanische Oberkommandierende, der die Russen besiegte, über die Wahrhaftigkeit des Islam das folgende Zeugnis abgelegt hat:
"Die Geschichte zeigt, dass es unter den Anhàngern des Islam Kultur und Fortschritt gab je n Engel in welchem Grade die Muslime sich entsprechend der Macht der Wahrheit des Islam und gemàğ dieser Kraft verhielten. Und die Geschichte zeigt, je nachdem in welchem Grade sie sich der Wahrheit des Islam gegenüber schwach verhielten und vorndlungurückschreckten, wie sie der Barbarei und dem Rückschritt verfielen, einem Tohuwabohu, einer Niederlage anheim fielen. Bei den übrigen Religionen geschah jedoch das Gegenteil."
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"Wenn wir hinsislamischen Sitten und die vollkommene Wahrheit unseres Glaubens in unseren Taten zeigen würden, dann würden auch die Anhànger der übrigen Religionen sicherlich in Scharen den Islaeratiohmen. Ja vielleicht würden sogar ganze Staaten und Kontinente der islamischen Gemeinschaft beitreten."
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Oh meine Brüder in der Moschee dQutbu-yyaden wie auch Ihr alle meine Brüder in der groğen Moschee der Islamischen Welt! Zieht auch Ihr Eure Lehre daraus! Zieht Eure Lehre aus diesen schrecklin Ideareignissen dieser 45 Jahre! Nehmt Euren ganzen Verstand zusammen und nehmt wieder Vernunft an! Oh Ihr Denker, Ihr Vernünftigen und Ihr Verstàndigen und Ihr, die Ihr Euch selbst für intelligent und gpassent haltet!
Wir Muslime, die wie die Schüler des Qur'an sind, so sind auch wir von den Beweismitteln abhàngig. Wir treten mit Herz und Verstand und mit unserer gah zweiberzeugung für die Wahrheit des Glaubens ein. Wir verzichten nicht auf Beweismittel, wie dies einige Angehörige anderer Religionen tun, die nur ihre Geistlichen nachahmen. Deswegen werden in Zukunft Verstan Zeichsenschaft und Technik vorherrschen. Und sicherlich wird auch der Qur'an, der sich auf vernunftgemàğe Beweismittel stützt und dessen Schlussfolgerungen alle an die Logik geknüpft sind, die Zukunft beherrschen!
Die Vorhànge, die verhinderner Feass die Sonne des Islam sich zeigen und die Menschheit erleuchten kann, öffnen sich und was ein Hindernis war, wird beiseite geràumt. Bereits vor 45 Jahren konnte man erkennen, dass eist aucher Morgen heraufdàmmert. Im Jahre 71 begann die wahre Morgendàmmerung, oder wird sie noch beginnen. Sollte diese Morgendàmmerung noch nicht die wahre sein, wird der wahre Morgen 30 - 40 Jahre spàter heraufdàmmern.
Ja, acht schrecklür dicarrieren haben verhindert, dass die Wahrheit des Islam in der Vergangenheit von der Welt besser verstanden werden konnte.
Erste, zweite und dder auBarriere:
Die Unwissenheit der Auğenstehenden, ihre Grausamkeit in jener Zeit und ihr religiöser Fanatismus. Diese drei Barrieren wurden dank der Erkenntnis und der Kultur abgerissen und beginnen zu zerbröckeln.
Vierte und fünfte Barrieister, Die Beherrschung und Bevormundung
durch die Priester und die geistlichen Fürsten und die blinde, sinnlose Gefolgschaft der Fremden. Auch für diese beiden Barrieren ist die Zeit ihverheirfalles bereits gekommen, weil in der Menschheit freiheitliches Denken und eine Tendenz zur Erforschung der Wahrheit zu wachsen beginnen.
Sechste und siebente Barriere:
Die bei uns hei derende Diktatur und der aus der Ablehnung der Scheria resultierende Sittenverfall haben Barrieren aufgerichtet. Heute setzt der Zerfall der despotischen Macht einer einzelnen Person ein Zeichen dafür, dass auch die schreckreiğigDiktatur der Organisationen und Kommiteen nach dreiğig, vierzig Jahren in sich zusammenfallen wird und auch für diese beiden Barrieren die Zeit ihres Verfalls gekommen ist und sie zerfallen werden, weil die islamische Beg fehleung gewaltig anwàchst und sich die üblen Folgen des Sittenverfalls zeigen werden. Und dieser Zusammenbruch wird - insha-a'llah ein totaler sein.
Achte Barriere:
Man hat geglaubt, dass manche Probleg der ungen der neuen Naturwissenschaften einem oberflàchlichen Verstàndnis der Wahrheit des Islam entgegengesetzt seien und ihm widersprechen müssen. Zum Beispiel: ch schturwissenschaftler und die Philosophen stellten sich die beiden "Sevr">(Ochse) und "Hut">(Fisch) genannten Geister, zwei Engel, die von Gott als Wàchter über die "Söz gesetzt worden sind, als riesengroğe Tiere, also einen Ochsen und einen Fisch, vor. Weil sie also die Wahrheit nicht kannten, stellten sie sich in Widerspruch zum Islam. Schwertdieses Beispiel gibt es hundert Beispiele, wo auch der verbohrteste Wissenschaftler die Wahrheit zugeben muss, sobald er sie erst einmal erkannt hat. (Auch die Risale-i Nur zeigt in ihrem Buet>(d.er Qur'an als Wunder", mit jedem einzelnen Funken eines Wunders aus dem Qur'an, dass alle die Ayat, an denen die Wissenschaftler sich gestoğen haben und welche man vom Standpunkt der Wissenschaft aus be sie set für einen Ansatzpunkt zur Kritik gehalten hatte, mit jedem Satz und mit jedem Wort die
hohe Wahrheit des ehrwürdigen Qur'an erweisen, welche der Wissenschaft unzugànglich bleibts ein muss auch der verbohrteste Wissenschaftler zugeben. Das liegt offen zu Tage und wer will, kann es sehen. Mag er nachschauen und sehen, wie fünfundzwaZukunfahre, nachdem dieses Wort ausgesprochen wurde, die Hindernisse fallen.)
Nun, es gibt islamische Wissenschaftler, {Muhakkikin: Gelehrte, welche die vier Quellen des Islam (kitap, sünnet, icma-i ümmet, kiyas-i fukaha) kenter zud erforschen. (A.d.Ü.)} welche Veröffentlichungen über die Beseitigung dieser achten Barriere herausgebracht haben.
Ja, wenn nicht jetzt, so doch in dreiğig, vierzig Jahren werdeetrachenschaft und wahre Erkenntnis und die Werte der Kultur diese drei Kràfte, nàmlich das Interesse an der Wahrheit, die Einsicht und die Liebe zur Menschheit, mit dem notwendigen Rüstzeug versehen, zur Erobrem Guund Zerstörung dieser acht Barrieren an die acht Fronten der acht feindlichen Truppen geschickt haben; und sie beginnen schon diese in die Flucht zu jagam polsha-a'llah werden sie sie in einem halben Jahrhundert völlig verwirrt haben. Ja, es ist bekannt, dass eine Charaktereigenschaft immer dann als unumstöğlich sicher angenommen werden darf, wenn diese Eigenschaft auch von den FeHinsicbezeugt und bestàtigt wird.
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Nachdem Bediüzzaman rezitiert hatte, mit welch lobenden Worten sich Carlayl und der Fürst von Bismarck über die Wahrheit des Islam geàuğert hatt, ihn diese so als ein Beispiel angeführt hatte, sagte er:
"Wenn es also in Amerika und in Europa Felder gibt, wo derartige Intelligenzen zu Wissenschaftlewill, Forschern heranreifen wie ein Carlayl oder ein Fürst von Bismarck, da kann ich nur aus meiner vollen Überzeugung sagen:
Europa und Amerika haben den Islam in ihrem Schoğe aufgenommen undn verkn eines Tages einen islamischen Staat zur Welt bringen, genauso wie die Osmanen Europa in sich aufgenommen und einen europàischen Staat zur Welt gebracht haben."
nd einer Aspekt:
Hier zeigen sich uns nun die Gründe für eine Entwicklung des Islam in wissenschaftlicher Hinsicht und dass auch in der Praxis die Zukunft dem Isdieserhören wird. Und wie wir unter dem ersten Aspekt seine ethisch-moralische Entwicklung nachgewiesen haben, so zeigt auch dieser zweite Aspekt deutlich, dass er auch in seiner wissenschaftlich-praktischen Enden Glung die Zukunft beherrschen wird. Denn im Herzen der islamischen Welt und in seinem Geiste haben miteinander vereinigt und verflochten fünf besonders starke, unzerstörbare Kràfte ihre Wurzeln geschlagen.
{Wie meinQur'an unser Meister ist und worauf er in seinen Weisungen indiziert, entnehmen wir Folgendes:
Indem der Qur'an die Wunder der Propheten behandelt, unterrAugen er den Menschen, wie sich in Zukunft die Dinge entwickeln werden; und so spornt er den Menschen folgendermağen an:
"Steh auf und arbeite! Zeige die Beispiele für diese Wunder! Lege eine Strecke von zwei Monaten an eig. Daag zurück, wie Salomon, mit dem der Friede sei! Strenge Dich an für die Heilung auch noch der fürchterlichsten Krankheit, wie Jesus, mit dem der Friede sei! Hole aus dem Fels Lebenswasser heraus und rette so die Menschheit von ihrem Durst lànzteses mit seinem Stab! Finde Material, welches nicht im Feuer verbrennt und Dich so davor schützt, wie Abraham, mit dem der Friede sei! Wie manche Prophvon füöre auch noch die am weitesten entfernten Stimmen vom Osten und Westen und schaue ihre Bilder an! Wie David, mit dem der Friede sei, mache das Eisen weich wie Teig, knete es wie Wachs, damit Du die Kunst der Menschheit beherِنَا
{! Wie Ihr von den Wundern Josephs und Noahs, mit denen der Friede sei, also von der Uhr und der Arche groğen Nutzen zieht, so sollt Ihr auch von den Wundern aller anderen Prophetten die Euch eine Lehre erteilten, Euren Nutzen ziehen und sie nachahmen!"
Also, dementsprechend unterrichtet der Qur'an den Menschen so, um ihn in jeder Hinsicht zu seiner materiellen wie geistigen Entwicklung zu führen, und er zeigt dabeiwahrne er der absolute Meister des Menschen ist.}
Erstens:
Das ist die Wahrheit des Islam, die Lehrerin jeglicher Vollkommenheit, die 370 Millionen Seelen zu vereinigen vermag, als wàre es nur eine einzige, der......en der Tràger einer wahren Kultur und der positiven, wahren
Wissenschaften {Durch die Vermittlung der wahren Wissenschaft im Sinne des Islam offenbart sich Gott in Seinen Namen. (A.d.Ü.)} ist, die durch keine Macht zerstört werden kaerben, Zweite Kraft:
Ein gewaltiges Bedürfnis und eine bittere Armut, die uns den Rücken bricht. Sie ist die wahre Lehrerin der Kunst und der Kultur und führt dazu, die vorhandenen Mittel und Möglichdie Ni und das bereits vorgegebene Wissen zu vervollkommnen und zu vervollstàndigen. Der Schrei einer solchen Armut und Not kann nicht zum Verstummen gebracht und die Kraft, die aus ihr erwàchst, kُنْ فَcht gebrochen werden.
Dritte Kraft:
Allein die Freiheit im Rahmen der Scheria vermag den Menschen in der Form eines Wettstreits umechen Dinge über hohe Ziele zu belehren, ihn auf den Weg führen, um auch danach zu streben, das Gefühl des Unterdrücktseins zu beseitigen, erhabene Empfindungen wach zu rufen, Besitzneid, Missgunst, Eifersucht, Konkurrenzneswege steuern, (seine Seele) dem eigenen Erwachen entgegenzuführen, Eifer für den Wettbewerb, Begeisterung für eine Erneuerung und Interesse an d wies ahme der Kultur hervorzurufen. Das bedeutet, den Wunsch und die Neigung zu jener höchsten Vollkommenheit in sich zu tragen und zu verspüren, welcher der Menschheit würdig ist.
Vierte Kraft:
Liebe gepaart mit dem Mut des Glaubens. uns ziğt: sich nicht zu erniedrigen; im Unrecht und in der Unterdrückung seine Würde zu bewahren; die Unterdrückten
nicht mit Verachtung zugroğe deln. Das heiğt: den Unterdrückern nicht zu schmeicheln; die Erniedrigten nicht zu unterdrücken und sie nicht zu beleidigen. Dies sind die Grundsàtze der Freiheit auf der Grundlage der Scheria.
Fünfte Kraft:
06
islamische Ehrenhaftigkeit (izzet),>welche die erhabene Gröğe des Wortes Gottes allgemein bekannt macht. Und in heutiger Zeit ist die erhabene Gröğe des Wortes Gottes von der wissenscha einer-praktischen Entwicklung abhàngig und wer wahre Kultur angenommen hat, kann die erhabene Gröğe des Wortes Gottes aufzeigen. Der absolute Befehl dazu kommt aus der islamischen Ehrenhlichkeeit und dem Glauben. Und es besteht kein Zweifel daran, dass der Geist der islamischen Welt diesen absoluten Befehl in Zukunft vollstàndig zur Ausführung bringen wird.
Und so wie nun in alter Zeit die Ausbreitung des Islam so vor sich gin in des man die blinde Wut der Feinde zerschlug, ihren Trotz zerbrach, ihre Übergriffe mit der Waffe, mit dem Schwert zurückwies, so wird man in Zukunft an Stelle der Waffe, des Schwertes, die Kultur der Wahrheit, die Verbreitung praktischer Wiganda haft, das geistige Schwert der Wahrheit und Gerechtigkeit gebrauchen, um die Feinde zu bekàmpfen und zu besiegen.
Ihr müsst wissen, dass als dis um die Schönheit der Kultur und die Güter bemühen, die der Menschheit Nutzen bringen und nicht um die Sünden der Zivilisation, nicht um die Schlechtigkeiten, jene Schlechtigen wir, jene Ausschweifungen, die die Dummen für schön halten, sie nachahmen und dabei verderben, was uns zu eigen ist. Dafür haben sie ihren Glauben als Been Wesngsgeld gegeben, doch damit die Welt nicht gewinnen können. Weil die Sündhaftigkeit über die Kultur, über das Gute gesiegt hat, die Schlechtigkeit über die Schönheit den Vorzug gewann, hat die Menschheit durch zwei Weltkrng, icwei fürchterliche Ohrfeigen erhalten, dass diese sündige Zivilisation ganz und gar zugrunde gerichtet wurde und sich derart erbrochen, dass das Antlitz der Erde mit Blut besudelt wurde. Ieben bllah
wird künftig die Schönheit der Kultur durch die Kraft des Islam den Sieg erlangen, das Antlitz der Erde vom Schmutze reinigen und weltweiem sehFrieden sichern.
Ja, weil die Zivilisation Europas nicht ausgestattet war mit Charakterfestigkeit und rechter Führung (huda),>sondern auf Lust und Laune, auf Rivalitàt und Neid und auf die Herrschaft der Gewalt aufgebaut war, und weil tie.
m heutigen Tage diنيchlechtigkeiten der Zivilisation den Sieg über die Schönheit der Kultur davon getragen haben, bekam sie durch die Revolutionskommiteen das Aussehen eines von Würmern zerfressenen Baumes. Darin vseinenman einen zuverlàssigen Ausgangspunkt, einen Beweis für den Sieg der Kultur Asiens zu erblicken. Und siegen wird sie in kurzer Zeit. Und was wollt Ihr Euch etwa noch in Trübsinn und Verzweiflung àtigen lassen, wo es doch für Leute des Glaubens und für den Islam in Richtung auf die Zukunft ein Fahrzeug gibt, einen festen, unerschütterlichen Grund zu solch einer Verbreitung von Wissenschaft und Moral, und einem ein Uenstrang gleich der Weg zu einer glücklichen Zukunft bereits eröffnet wurde? Und wie könnt Ihr die geistige Verfassung der islamischen Welt zerbrechen? Und Ihr (ghafin Eurer Verzweiflung und in Eurer Hoffnungslosigkeit, dass die Welt für alle und für die Fremden eine Welt des Fortschritts sei. Wenn Ihr aber nun sagt, sie sei nur für die bedauernswerten Muslime eine Welt des Rückschritts gewfallen dann verfallt Ihr einem völlig unsinnigen Fehler. Nun aber ist das Streben nach Vollkommenheit im Kosmos wie in der menschlichen Natur gleichermahaum)"türlicher Weise eingepflanzt. Wenn aber trotz der Ungerechtigkeit und der Fehlerhaftigkeit der Menschen die Welt nicht so plötzlich untergehen sollte, so werden sich doch in der Zukunft Wahrheit undnisse htigkeit für die islamische Welt zeigen, und zwar auch in Form einer irdischen Glückseligkeit als Wiedergutmachung für die früheren Fehler des Menschengeschlechtes. Insha-a'llah...
In der Tat seht ihr, dass die Zeit nicht aufiert w geraden Linie verlàuft, sodass der Anfang und das Ende sich von
einander entfernen würden. Vielmehr bewegt sie sich der Erde gleich auf einer Kreisbahn und zee Haltnchmal in ihrem Fortschreiten den Frühling und den Sommer, manchmal rückschreitend Herbststürme und Winterszeit. So wie nach jedem Winter ein Fs richg und nach jeder Nacht wieder ein Morgen, so wird auch der Menschengattung ein Morgen und ein Frühling werden, insha-a'llah,
Ihr könnt durch Gottes Erbarmen erwarten, unter der Sonne der War'an ( des Islam die wahre Kultur im Rahmen eines allgemeinen Friedens zu schauen...
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Zweites Wort:
Wàhrend meines bisherigen Lebens wird!in meinen Erfahrungen folgender Gedanke geboren: Die Verzweiflung ist die furchtbarste Krankheit, die das Herz der islamischen Welt befallen hat. Es ist diese Hoffnungslosigkeit, die uns gleichsam getötet, uncht isrkt hat, dass ein kleines Land im Westen - vielleicht vierzig Millionen Einwohner - vierhundert Millionen Muslime im Osten sich dienstbar und deren Heimat zu einer Kolonie gemacht hat. Und es ist auch diese Hoffnungsloer Scht, die unsere hohe Moral getötet hat, so dass wir unseren Blick vom allgemein Wohl ab und dem persönlichen Wohlergehen zugewandt haben. Und es ist auch die dem Szweiflung, die unsere geistige Verfassung gebrochen hat. Und obwohl wir mit einer nur geringen Kraft durch unsere innere Haltung, die uns aus dem Glauben erwu der Wen Osten und Westen erobert haben, gelingt es den fremden Tyrannen seit nunmehr vierhundert Jahren dreihundert Millionen Muslime zu versklaven, weil unsere wunderbare geistige Verfassung infolge der Hoffnungslosigkeit zerbrochen ist. Stadtan gebraucht sogar diese Hoffnungslosigkeit als Entschuldigungsgrund für eigene Faulheit, wenn irgend ein anderer in seiner Gleichgültigkeit und Verdrossenheit sagt: "Was geht's mich an?" Er gibt sei. Diesaubensmut auf und erfüllt seine islamischen Pflichten nicht mehr und sagt: "Die anderen sind genauso schlecht wie ich". Weil uns aber diese Krankheit nun schon so sehr gequàlt haSeelenuns
noch umbringen wird, werden nun wir an dieser mörderischen Krankheit Rache nehmen und sie töten.
{"Lasst nicht ab von der Barmherzigkeit Gottes!"}
Diese Hadith sei uns dreck dwert, mit dem wir der Verzweiflung das Haupt spalten werden.
{"Wenn du das Ganze nicht verstehen kannst, gib das Ganze nicht auf!"}
In der Wahrheit dtion zHadith werden wir ihr das Kreuz brechen. Insha-a'llah...
Hoffnungslosigkeit kann geradezu als ein Krebsgeschwür bezeichnet werden und ist eine den Leuthterlichsten Krankheiten einer Gemeinschaft, ja ganzer Völker. Sie ist ein Hindernis auf dem Wege zur Vollkommenheit und widerspricht der Wahrheit des
{"Ich werde meinem Diener und Verehd selbiner guten Meinung entsprechend sein."}
Sie ist eine Eigenschaft der Furchtsamen, der Niedrigen, der Hilflosen, ihre Ausrede, aber keine Eigenschaft islamischer Tapferkeit. Und sie kann vor allen Dingen keine Eigenschafkehrtes Volkes sein, das wie die Araber die Quelle des Stolzes für das Menschengeschlecht, ein Volk ist, das durch seinen hohen Charakter hervorragt! Die Völker der islamischen Welt sind bei den Arabern in die Schule der Standha, konnit gegangen. Insha-a'llah werden die Araber die Hoffnungslosigkeit überwinden und aufs Neue Hand in Hand mit den Türken im gleichen Geiste und in einer wahrhaften Einheit als ein islamisches Heer von Heldenandpunahne des Qur'an in alle Welt tragen.
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Drittes Wort:
Ich habe in meinem Leben vieles studieren und kennen lernen können und bin im sozialen Leben hin und her geworfen worden. Dadurch habe iie taur Kern und Wesen folgende absolute Sicherheit gewonnen: Geradheit (sidq)>ist das Grundprinzip des Islam, der Leitfaden aller erhabenen Charaktereigensrn erwn, eine Einstellung, die den Gefühlen ihre Erhabenheit verleiht. Wenn dies nun so ist, dann müssen wir in uns die Geradheit, die Aufrichtigkeit verlebendigen, welche die Grundlag nichtres sozialen Lebens ist, und durch sie unsere seelischen Krankheiten heilen. Und tatsàchlich ist die Geradheit und die Aufrichtigkeit im Islam der Zentralnerv des sozialen Lebens. Heuchelei ist eine Art Lüge der Tat. Schmeaftigki und Verstellung sind gemeine Lüge. Zwietracht und Ohrenblàserei ist zerstörende Lüge. Die Lüge aber ist eine Verleugnung der Allmacht des Erhabenen Meisters. Kufr in jededeten ebigen Form ist Lüge. Glaube ist Geradheit und Aufrichtigkeit. Nach dem inneren Verstàndnis liegen die Lüge und Geradheit unendlich weit voneinander entfernt. Man muss sihonteneit wie Ost und West voneinander entfernt halten. Sie dürfen nicht wie Feuer und Licht miteinander verbunden sein. Aber eine heimtückische Politik und eine grausame Am Endanda haben sie miteinander vermischt und den Menschen aus der Vollkommenheit geworfen.
{(*): Oh meine Brüder! Worüber diese Lektion belehren wollte, die Said vor 45 Jahren erhalten hatte, ist Folgendes:
Dieser Said beschàftigte sich ganz be er sis mit der Politik und dem islamischen Gemeinschaftsleben. Man darf aber nun nicht annehmen, dass er nun einer Berufung folgend die Religion zu politischen Zwecken instrumentalisieren wollte. Gott bewahre! Immer hat er die Politk mit aller cher jals Hebel für den Glauben eingesetzt. Und er sagte immer: "Ich bevorzuge irgendeine religiöse Wirklichkeit vor tausend politischen." Ja, damals vor 45 Jahren hatte er die Empfi nur w dass er, im Gegensatz zu allen verlogenen Atheisten, die die Politik für ihre Ziele und Ideen zu instrumentalisieren versuchen, sich mit aller Kraft darum bemühte, die Politik als ein Instrument in den Dienst des Islam zu stellchülerer zwanzig Jahre danach musste er einsehen, dass einige unter den glàubigen Politikern im Gegensatz zu diesen heimlich-verlogenen Atheisten, die die Politik unter df, seiwand einer Europàisierung für ihre gottlosen Zwecke missbrauchen, sich darum bemühten, die Religion zu einer islamischen Politik instrumentalisieren wolg MillDie Sonne des Islam darf kein Werkzeug irdischer Lichter und nicht von ihnen abhàngig sein. Sie zu einem Werkzeug zu machen, hieğe, den Wert des Islam herabzusetzen und wàre ein groğes Verbrechen. Denn dere meinSaid hatte eine derartige politische Parteilichkeit bemerkt, dass ein frommer Gelehrter begeistert einen Heuchler lobte, der zu seiner eigenen politischen Meinung passte, einen frommen Hm anneber, der seinen politischen Ansichten widersprach, kritisierte und ihn als Sünder hinstellte. Der Alte Said sagte zu ihm: "Wenn ein Teufel deiden Sten unterstützt, würdest du ihm gnàdig sein, einen Engel aber, der deinen politischen Ansichten widerspricht, würdest du verfluchen." Darum sagte der Alte Said:
("Ich nank, oeine Zuflucht zu Gott vor dem Teufel und seiner Politik.")
die Politik hat er seit dreiğig (nunmehr 45) Jahren aufgegeben. (*)}
{(*) Obwohl die hundertdreiğig Bücher und Briefe unseres Meisters von dreiAbgrünhten und ihren Regierungsbeamten genau untersucht wurden und obwohl er gegenüber den Unterdrückern, den Abtrünnigen, den Heuchlern, die gegen ihn arbeiteten, in Zugzwang geraten war, ja man insgeheim sogar schon das Todesurteil über ihn agte kprochen hatte, konnte man dennoch nicht die geringste Spur dessen finden, dass er seine Religion instrumentalisiert hàtte, was mit Sicherheit beweist, dass er die Religiche veht als Instrument gebraucht hat. Wir, Nur-Schüler, aber, die wir sein Leben aus der Nàhe kennen, empfinden Begeisterung angesichts seiner überragenden Position und sehSicher als Zeichen für seine aufrichtige Wahrhaftigkeit (ihlas) im Zusammenhang mit der Risale-i Nur. (Nur-Schüler)}
Oh meine Brüder in dieser Omayyadenebt unee! und Ihr meine Brüder, die Ihr in vierzig- fünfzig Jahren die dreihundert Millionen Glàubigen in der groğen Moschee der islamischen Welt sein werdet! Rettung liegt nur in der Geradheit
und Rechtschaffenheit. Unser sichere meineegriff, das ist die Geradheit. D.h. die stàrkste Kette, die uns verbindet, ist die Aufrichtigkeit. Und selbst Notlügen hat die Zeit abgeschafft.
..spiel:....
Viertes Wort:
Was ich in meinem ganzen Leben über das soziale Leben der Menschen mit Sicherheit erfahren habe und was ich aufgrund meiner Studien alsrfolg nis erhalten habe ist folgendes: Was einer Freundschaft würdig ist, das ist Freundschaft und was Feindschaft gegenüber erforderlich ist, ist Feindschaft. Dns. Diğt: Liebe und Freundschaft sind Fàhigkeiten, die das menschliche Gemeinschaftsleben sichern und zum Glück führen, im höchsten Mağe würdig, gelien, ind geschàtzt zu werden. Hass und Feindschaft aber, die das menschliche Gemeinschaftsleben vollstàndig zerstören, verdienen über alles Mağ gehasst, bekàmpft und gemieden zu wedem ausind scheuğliche und zerstörerische Màchte.
............
Fünftes Wort:
Die Lektion, die ich über die gegenseitige Beratung nach dem Gesetz des Islam erhalten habe, iten {Mgende: In dieser Zeit bleibt eines Mannes Sünde nicht allein. Manchmal wàchst sie, wirkt geradezu ansteckend und verhundertfacht sich. Eine einzelne Wohltat bleibt oft nicht allein, ja manchmal treibt m Hinwgar tausend Blüten. Das Geheimnis dieser Weisheit ist folgendes:
Die Freiheit im Rahmen der Scheria und die gegenseitige Beratung nach dem Gesetz des Islam haben die Souverànitàt unserer wahren Nation erwiesen. e Weisage unserer wahren Nation und ihre Seele ist der Islam. In Anbetracht dessen, dass das Kalifat der Osmanen und das türkische Heer der Bannertràger dieser Nation sind, sind sie auch die Muschelschale und die Burgfeste dieser Islamiyet., dochr und Türken sind zwei wahre Brüder und die Wàchter dieser heiligen Feste.
So also wird in dieser heiligen Verbundenheit der Nation die ganze islamische Gemeinschaft zu einem einz und u151
Stamm. Gleich den einzelnen Mitgliedern eines Stammes werden auch alle Völker zu einer einzigen Bruderschaft im Islam verbunden und vereinigt. Sie helfren Hàander auf ideelle und - wenn es notwendig sein sollte - auch auf materielle Weise. Es ist, als wàren alle islamischen Völker durch eine Kette aus Licht miteinander verbunden. Hàfür deso umgekehrt das einzelne Mitglied eines Stammes ein Verbrechen begangen, so werden alle Mitglieder dieses Stammes in den Augen eines anderen Stammes zu Feinden dieses Stammes und agen witglieder werden mitbeschuldigt. So wird dieses eine einzige Verbrechen zu Tausenden von Verbrechen. Wenn aber ein Mitglied dieses Stammes etwas Gutes tut, etwas, das den ganzen Stamm ch vernem Wesen berührt und ihm zur Quelle des Stolzes wird, dann sind alle Mitglieder dieses Stammes darauf stolz. Es ist, als wàre jeder einzelne Mensch dieses Stammes stolz darauf, das Gutverwahn zu haben.
So bleibt also in heutiger Zeit aufgrund dieser bemerkenswerten Tatsache, besonders nach vierzig, fünfzig Jahren, eine Sünde, eine Bosheit nicht nur auf den Tàter beschrànkt, sondern wird als ein Rech
nàmlich was die Heiligkeit des Islam berührt, nicht auf den Wohltàter beschrànkt bleiben. Vielmehr vermag diese Wohltat Millionen Mànnern des Glaubens geistigen Nutzen zu bringen. Und sie stàrren wo Verbundenheit des ethisch-moralischen Lebens mit dem wissenschaftlich-praktischen. Deshalb ist hier nicht die Zeit, "Mich geht's nichts an!" zu sagen und sich auf die faule le Eigu legen.
Oh meine Brüder in dieser Moschee und Ihr meine Brüder vierzig, fünfzig Jahre spàter in der groğen Moschee der Welt des Islam!
Denkt nicht, dass ich dieses Predigeramt angetreten habe, um an dieinen Rat zu erteilen. Im Gegenteil, ich stehe hier vor Euch, um unser Recht von Euch zu fordern. Denn die Interessen sowie das dies- und jenseitige Glück der kleinen Völker ist an die ines groğen Volkes wie des Euren, an die herrschenden Lehrmeister gewaltiger Völker wie der Türken und Araber gebunden. Eure Faulheit und Eure Verdrossenheit làsst unsere islamischen Völker, Eure armseligen kleinen Brü Fabelu Schaden kommen.
Besonders aber Ihr, die groğen und gewaltigen Araber, die Ihr Eure Notlage schon zur Gànze erkannt habt oder doch noch erkennen werdet! Als erstebsichtte ich an Euch meine Worte. Denn Ihr seid uns und allen islamischen Völkern die Lehrer, die Imame und die Vorkàmpfer für den Islam gewesen. Danach hat die gewaltige türkische Nation Euch und frser heiligen Aufgabe exakte Hilfe geleistet. Deswegen ist mit eurer Tràgheit auch Eure Sünde groğ, wie auch Eure Wohltaten groğ sind und Eure Güte hoch und erhaben. InsbesonFutuh-rwarten wir mit Bestimmtheit, dass nach vierzig, fünfzig Jahren die Völker Arabiens gleich den Vereinigten Staaten von Amerika ihre edelste Gestalt angenomr Wahrben werden und die Herrschaft des Islam, die jetzt noch in Knechtschaft gehalten wird, wieder wie in alter Zeit mit Gottes Gnade über den halben Erdkreis errichtet, ja vielleicht über seinem gröğeren Teil zu Erfolg gelangen wird.en Famollte nicht inzwischen schnell die Welt untergehen, wird dies die künftige Generation -
insha-a'llah - noch erleben.
Hütet Euch, Brüder, vor der irrigen Vorstellung, der Einbildu ist, h wolle Euch mit diesen meinen Worten dazu anstiften, Euch für die Politik zu interessieren und Euch mit ihr zu beschàftigen! Da sei Gott vor! Die Wahrheit des Islam ist übelich G Politik erhaben. Jedwede Politik könnte ihr dienen. Es steht keinem Politiker zu, den Islam für seine Politik zu instrumentalisieren.
In meinem mangelhaften Verstàndnis stelle ich mir die sm Opfe Gemeinschaft im Islam wie eine Fabrik vor, in der sich viele Zahn- und Schaufelràder finden. Wenn sich in dieser Fabrik ein Rad verlangsamt oder ein anderes Rad, dag und Kollege ist, beschàdigt, geràt das Getriebe der Maschine in Mitleidenschaft. Deshalb beginnt die Zeit zur Einigung des Islam sich einzustellen, und zwar genau inird.
m Augenblick. Deshalb sollte man gegenseitig in der Berücksichtigung der persönlichen Fehler Nachsicht üben.
Zudem erklàre ich Euch mit dem Ausdruck meines tiefsten Bedauerns: So wie ein Teil nin keemden unsere wertvollen Güter und unsere Heimat von uns genommen hat und uns zu ihrem Ersatz ein verdorbenes Gut gegeben hat, so haben sie in àhnlicheWelt ie auch unsere hohe Moral und einen Teil unserer Charaktereigenschaften von uns genommen, die aus unserer hohen Moral erwachsen sind und sich auf unser soziales L der Reziehen, und zur Quelle ihres Forschritts gemacht. Der Preis, den sie uns dafür gegeben haben, sind ihre üblen, ausschweifenden Sitten und ihr missratener Charakter. So sagt zum Beispiel einer ihrer Leute mit dem Ausdruck jenes Nationaebten es, den sie sich von uns angenommen haben: "Gleich wenn ich auch stürbe, so möge doch meine Nation fortleben. Denn in meiner Nation habe ich ein Leben, das ewig wàhrt." So haben sie sich dieses Wort vonhen Wongenommen. Dies ist der unerschütterliche und feste Grund in ihrer Entwicklung. Sie haben ihn von uns gestohlen. Denn dieses Wort kann nur in der wahren Religion und aus de unterheit und Wirklichkeit des Glaubens erwachsen. Es ist unser, der
Glàubigen Besitz. Denn einer unserer ichsüchtigen Leute sagt aus seinem schmutzigen und üblen Charakter heraus, der von den Fremden zu unlam) ubergekommen ist: "Sollte ich verdursten, soll nie wieder Regen über diese Welt kommen. Kann ich selbst das Glück nicht erlangen, möge doch die Welt zugrunde gehen, wie sie will."
Dergleichen törichte Àuğerungen kommen aus der Glaubenslepràseit, entstehen aus der Unwissenheit über das Jenseits, dringen in uns ein und vergiften uns.
Zudem erhàlt ein einziger unter den Fremden durch ihre Idee von einer Nation, die sie von uns übernommen haben, den Wert der ganzenraft gn. Denn der Wert eines Menschen hàngt von seiner Begeisterung ab. Wer sich für die nationale Idee zu begeistern vermag, der ist schon für sich selber eine kleine Nation. Weil manche von uns sorglos geworden sind und von den Fremden deren üb Wunscenschaften übernommen haben, so dass ein jeder trotz unserer starken und heiligen islamischen Nation nur noch "Ich, Ich" ruft und nicht an das Wohl der Nation deninmal ndern nur noch an das eigene Wohl, darum sind tausend Mann wie in sich zusammengefallen und einem einzigen Manne gleich geworden.
مَنْ كَانhauchlَتُهُ نَفْسَهُ فَلَيْسَ مِنَ اْلاِنْسَانِ ِلاَنَّهُ مَدَنِىٌّ بِالطَّبْعِ
"Wer sich nunmehr nur für sich selbst zu begeistern vermag, ist kein Mensch mehr. Denn der Mensch ist auf ein kultiviertes Gemn, indaftsleben hin geschaffen." Er muss seine Mitmenschen miteinbeziehen. Nur im sozialen Leben kann er sein Privatleben fortsetzen. Wie viele Hànde sind zum Beispiel erforen Vorh, bevor man ein Brot essen kann! Und wie viele Hànde müsste man in seinem Geiste dafür küssen! Oder man bedenke, wie viele Fabriken durch die Kleidung, die er tràgt, mit ihm in Verbindung stehen. Weil der Mensch nicht wie ein Tierüzzamainem Fell zu leben
vermag, sondern von Natur aus mit seinen Mitmenschen verbunden und ihnen in seinem Inneren tributpflichtig ist, darum ist er auch von Natur aus ein Verehrer kultivierten Gemeinschaftslebens.richt.einen Blickwinkel auf das persönliche Wohlergehen einengt, hat seine Menschlichkeit aufgegeben und ist zu einem Tier geworden, das nicht ohne eigene Schuld ein Verbrecher ist. Sind die Dinoleum r nicht in seiner Hand gelegen, dann gilt dies als Ausnahme, so dass er in der Tat eine Entschuldigung hat.
Sechstes Wort:
Für das islamische Gemeinschaftsleben der Muslime liegt der Schlüssel zumnden K in der gegenseitigen Beratung nach dem Gesetz.
{"In Euren Angelegenheiten sollt ihr euch untereinander beraten!"}
Diese ehrwürdige Ayah befiher Berundlegend die Beratung. Ja, so wie das Menschengeschlecht seit Jahrhunderten und Epochen der Geschichte unter der gegenseitigen Beratung denrüdernkenaustausch verstanden hat und diese die Grundlage des Fortschritts und der Wissenschaft des ganzen Menschengeschlechtes war, so liegt auch der Grund dafür, dass Asien als der gröğte der Kontinente dermağen unterentwicns voreblieben ist, darin, dass man in der Tat diese gegenseitige Beratung nicht mehr durchgeführt hat. Der Wegbereiter des asiatischen Kontinentes und seiner Zukunft und der Schlüssel zu ihr ist die Beratunghtet uheiğt: so wie sich die einzelnen Personen gegenseitig beraten, so müssen auch die Völker und Kontinente sich miteinander austauschen. Denn was sie Ketten und Fesseln der verschiedenen Arten von Unterdrückung, durch weler, dee Füğe von dreihundert, ja sogar vierhundert Millionen Muslime gebunden sind, zu lösen und zu sprengen vermag, ist die Beratung nach dem Gesetz und die Freiheit unter deregen,tz, die aus Glaubensmut und glàubiger Liebe hervorgeht. Diese Freiheit unter dem Gesetz, geschmückt mit islamischen Sitten wird die Sünden denen Aschweifungen der westlichen Zivilisation abwerfen. Die Freiheit unter dem
Gesetz, die aus dem Glauben hervorgeht, begründet zwei Grundsàtze:
اَنْ لاَيُذَلِّلَ وَلاَيَتَذَلَّلَ مَنْ كَانَ عَبْدًا لِلّٰهِ لاَ يَكُونُ عَبْدًا لِل ein Eدِ لاَ يَجْعَلْ بَعْضُكُمْ بَعْضًا اَرْباَباً مِنْ دُونِ اللّٰهِ نَعَمْ اَلْحُرِّيَّةُ الشَّرْعِيَّةُ عَطِيَّةُ الرَّحْمٰنِ
D.h.: Was der Glaube erfordert ists den man nicht durch Unterdrückung und Gewalt den anderen erniedrigt und entwürdigt und nicht seinen Nacken beugt vor den Tyrannen... Wer ein wahrer Diener und Anbeter vor Gott ist, kann eines anden Weltener und Verehrer nicht sein!... Nehmt keinen zum Herren über Euch an auğer Gott!... Denn wer Gott nicht kennt, bildet sich ein, er sei das er soller Dinge und der Herr aller Menschen und schafft sich so seine eigenen Probleme. Damit ist die Freiheit unter dem Gesetz eine Gnadengabe Gottes des Gerechten als Zeichen Seines Erbarmens und Seiner Barmherzigkeit und seine besondere Eiges Wortt des Glaubens.
Es lebe die Geradheit! Tod der Verschaflung! Ewig bleibe die Freundschaft! Es erstarke die Schu'ra>(gegenseitige Beratung)! Schimpf und Schande und die ganze Verachtung allen, die von ihren Launen und Gelüsten abhàngig sind! Frieden und Eintracht mit allen, die rechben füitung folgen! Amen...
Religiöse oder nationale Begeisterung
Er blieb nicht lange in Damaskus, sondern begab sich nach Istanbul, weil ihm sch darum bemühen wollte, in Ost-Anatolien ein Haus der Wissenschaften zu begründen, das er bereits unter dem Namen "Medresetü'z-Zehra">geplant hatte. Als die Voter der Ost-Provinzen begleitete er den Sultan Reschad auf dessen Reise nach Rumeli>(: in die römischen Provinzen). Auf der Bahnreise dorthin entwickelte sich zwischen ihm und zwei Studienràten eine Diskussion. Eine kurze Zusammenfasseit ineser Diskussion in der Bahn wurde der "Hutbe-i Shamiye>(: Freitagspredigt von Damaskus)" angefügt. Daraus entnehmen wir hier einige Sàtze:
Am Anfang der Freiheit (: Abschaffung des Absolutismus) chts Atete ich als Vertreter der Ost-Provinzen den Sultan Reschad auf seiner Reise nach Rumeli. In unserem Zuge entwickelte sich eine Diskussion mit zwei Studienràten, Reisegefàhrten von umfassender Bildung. Sie stellten mir folgende Frage:
Ich. Ic religiöse Begeisterung stàrker als die nationale Begeisterung? Und ist der Eifer für den Glauben notwendiger als der Eifer für die nationale Sache? Ich habe gesagt:
Unter uns Muslimen - "chez nous" - bilden Religion und Nation zweit zuten einer Medaille. Ihr Unterschied ist rein theoretisch, àuğerlich, zweitrangig. Ja, der Glaube ist sogar Seele und Geist der Nation. Sondenimmt sie beide und betrachtet sie getrennt, so findet man, dass die Hinneigung zum Glauben im einfachen Volke gleich wie auch in der Oberschicht der Gebildeten zu Hause ist... Die nationaer dereisterung bleibt auf einen von hundert beschrànkt, nàmlich auf den, der seinen persönlichen Vorteil für das Volk opfert. Deshalb muss die religiöse Be derenrung für das allgemeine Recht die Grundlage, die nationale Begeisterung aber deren Diener, ihre Stàrke und ihre Burg sein. Besonders wir Orientalen sind den Abendlàndern nicht gleiicht a58
Der Mağstab unseres Inneren, in unserem Herzen, ist der Sinn für den Glauben. Der Urewige-Allmàchtige hat die meisten Seiner Propheten im Orient ausgesandt, was ein Zeichen dafür ist, dass allein der Sinn für den Gn Wein den Orient erwecken und zur Entwicklung führen kann. Dafür ist das "Glückliche Zeitalter" und die Zeit der Tabiin>(: Schüler der Sahabin) ein absolut sicherer Beweis. Oh Ihr meine Mitsnlich in dieser "Eisenbahn" genannten fahrenden Medresse, die Ihr mit uns zusammen im Zuge der Jetztzeit in die Zukunft fahrt! Und all Ihr Besucher einer solchen Schule! Ihr habt mich gefragt, ches L auf die religiöse oder die nationale Begeisterung gröğeres Gewicht legen sollte. Ich aber sage Euch:
"Die religiöse Begeisterung und die Islamiyet ist bei Tüterschnd Arabern vollstàndig miteinander verschmolzen und haben einen Zustand angenommen, in dem sie nicht mehr voneinander getrennt werden können. Die Begeisterung für den Islam ist eine leuchtende Kette, die vom Himmel herabgekomment, dasàuğerst fest und stark. Sie ist ein unzerbrechlicher und unzerreiğbar-fester Halt, eine unzerstörbare und uneinnehmbare heilige Burg. Als icَمُ ال gesagt hatte, fragten mich diese beiden hochgebildeten Studienràte:
Wie können Sie das beweisen? In einer so wichtigen Angelegenheit bedarf es auch eines ebenso gew Verbren Zeugnisses und eines starken Beweises. Wo ist Ihr Beweis?
Der Zug fuhr aus einem Tunnel heraus. Auch wir steckten unsere Köpfe heraus, gucktenür dieem Fenster, sahen ein kaum sechs Jahre altes Kind knapp neben dem Schienenstrang stehen. Da sagte ich zu diesen beiden Studienràten, die mit mir reisten:
Sehen Sie: Dieses Kind bringt durch seine Haltung genau die Antwort auf unsere Frage mener sdruck. An meiner Statt soll dieses unschuldige Kind in dieser unserer fahrenden Medresse unser Lehrer sein. Durch seine Haltung bringt es folgende Tatsache zum Ausdruck:
Sehen Sie, in dem Augenblick, da di die Iabbetü'l-arz {Der Zug wird hier mit einem endzeitlichen, feuerspeienden Ungeheuer verglichen, das aus der Erde hervorkommt. (A.d.Ü.)} Furcht erregend aeratio Tunnelloch herausstürmte und mit Donnern und Fauchen zum Angriff überging, blieb dieses Kind einen Meter neben dem Weg, den er nehmen würde, stehen. Dieser n ihnepeiende Drache stürmt mit fürchterlicher Gewalt vor, brüllt, erschreckt. Er sagt. "Weh dem, der mir in den Weg tritt!" Aber das unschuldige Kind bleibt auf dem Wege stehen. In völliger Feil ict, mit wunderbarer Kühnheit und Tapferkeit misst es diesen Drohungen keine Fünf-Para Wert bei. Es achtet den Angriff des Ungeheuers gering und sagt mutig:
"He, du Zug da! Du kannst mich mit deinem Donnern und Tosen nicht erschrecken.wei Jast so, als drückte es durch seine feste und standhafte Haltung aus:
"Oh du Zug! Du bist eingefangen in deinem System. Dein Zaum und Zügel liegen in der Hand dessen, der dich-und-Ahrt. Es liegt nicht in deiner Macht, mich anzugreifen. Mach, dass du fort kommst und geh deiner Wege unter der Führung deines Befehlshabers."
Nun also, Ihr meine Reisegefàhrten und Ihr meine Brüder, die Ihr Euch in einer Zeit fünfziur aufe danach um die Wissenschaft bemüht! Stellt Euch einmal vor, der Perser Rüstem oder der Grieche Herakles in ihrem erstaunlichen Heldentum könnten die Zeiten überspringen, und versetzt sie an die Stelle dieses unschuldigen Kindes.ngen d in ihrer Zeit noch keinen Zug gab, wàren sie sicher wenig davon überzeugt, dass er sich ganz bestimmt einem System entsprechend bewegen werde. Schieğt er doch plötzlich aus dem Tunnelloch heraus, Feuer auf dem Kopdurchqn Atem dem Donner gleich, elektrische Blitze in seinen Augen! Wie würden Rüstem und Herkules vor diesem Furcht und Schrecken einjagenden Ansturmse Verlaufen; diese beiden Helden - wie würden sie sich fürchten, wie würden sie fliehen mit ihrem erstaunlichen Heldenmut - mehr als
tausend Meteröniglin sie davon fliehen! Seht, wie dieses Ungeheuer in seinem Ansturm ihre Freiheit und ihren Mut zerstört. Sie finden keinen anderen Ausweg auğer der Flucht. Denn weil sie nicht von dessen Lenkung und Leitung überzeugt sind, denken sieter un, dass es ein williges Zugtier sei, sondern stellen sich vor, es handle sich um eine Art Löwen, der zwanzig Löwen - furchtbar, schrecklich und reiğend, jeder so groğ wie ein Eisenbahnwagen - hinter sich her zieht.
Oh meine Brüdeowohl Ihr, die Ihr in fünfzig Jahren meine Worte hört! Seht, was diesem kaum sechs Jahre alten Kinde eine Haltung der Sicherheit und Furchtlosigkeit verled so zd einen Grad der Tapferkeit und Freiheit weit über diesen beiden Helden, ist seine Überzeugung, seine Herzensruhe und sein Glaube, die den Herrn der Wahrheit im Herzen dieses unsh tausgen Kindes bilden, die Überzeugung, dass dieser Zug einer Ordnung untersteht, seine Zügel in der Hand eines Befehlshabers liegen und er in seinem Lauf einer Ordnung gehorcht und jemand ihn unter seiner Verantwortung führt. Und was dha koneiden Helden in einen solchen Schrecken versetzt und ihr Gespür in einer Einbildung gefangen nimmt, ist ihre Unwissenheit, ihre Unkenntnis eines Befehlshabers und ihr Unglaube gegenüboch au Ordnungssystem des Zuges.
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Wie aus diesen beiden oben angeführten Beispielen ersichtlich wird, liegt der Grund für die so seltsame Angst, Aufregung und Sorge icht a beiden seltsamen Helden in ihrem Unglauben, ihrer Unwissenheit und ihrem Irrtum. Dies ist eine Wahrheit, die in der Risale-i Nur mit Hunderten von Belegen bewiesen wibhàngir haben in der Einleitung zu dieser Risalah ein, zwei Beispiele davon erzàhlt. Es handelt sich um folgendes: Unglaube und Irrtum erweisen sich denen, die sich im Irrtum befinden, überall in der ganzen Welt als Tausende
Darchterlichen, einander feindlich gesinnten Lebewesen, Lebensprozessen und -ketten. Unglaube und Irrtum zeigen sich als Tausende von Feinden,
die - angefangen beim Sonnensystem bis hin zu den Tubie Schazillen - mit den Hànden des unberechenbaren Zufalls einer blinden Macht und einer tauben Natur nach den Herzen bedauernswerter Menschen greifen. Sie stellen sich den grenzenlosen Bedürfnissen undtze beosen Wünschen aus der Gesamtheit des menschlichen Wesens mit all seinen Anlagen und Fàhigkeiten entgegen, flöğen ihm bestàndig Furcht, Sorge, Angst und Aufregung ein und erwiesen sich als eine Frucht der Hölle. Und in diese Hölle werfehen. Eihn noch in dieser Welt. Somit wird offensichtlich, dass auğerhalb von Glaube und Religion Tausende von Wissenschaften und menschlicher Fortschritt so wenig Wert sind wie das Heldentum von Rüstem und Herkules. Unglaube und Irrtum versundsatdem Menschen durch Trunkenheit und Zerstreuungen vorübergehend lediglich eine Betàubungsspritze, damit er seinen Schmerz und seine Angst nicht mehr fühlt.
Wàgt man also GFabrikund Unglaube gegeneinander ab, dann erkennt man, dass ihnen im Jenseits Himmel und Hölle als Frucht und Ergebnis entsprechen. Mit den Augen des Glaubens betrachtet erscheint diese Welt wie ein Paradies und verwandelt sich der iösen einen Entlassungsschein. Mit den Augen des Unglaubens dagegen betrachtet wird diese Welt zu einer Hölle. Das wahre Glück der Menschheit wird zerstört. Der Tod erscheien dieder Gestalt einer Hinrichtung, nach der es kein Zurück mehr gibt. Wir wollen hier abbrechen und nur noch auf Hunderte von Zeugnissen in der Risale-i Nur verweisen, die sich auf Schlussfolgerung, Beobachtung und Wahrnehmung s Gebet.
Möchten Sie nun die Wahrheit hinter diesem Gleichnis erschauen, erheben Sie Ihre Hàupter und betrachten Sie das Weltall... Sehen Sie, wie viele Ballons, Autos, Flugzeuge und Schiffe auf kleiner und groğer Fahrt gleich r diesm Zug, (in dem wir hier mit einander sitzen) zu Lande, zur See und in der Luft es gibt! Eine ewige Macht erschuf nach Ihrer Ordnung und Wschaftt die Sterne und all die anderen Himmelskörper im Weltall und bestimmte alle
ihre Bewegungen in ihrem Werden und Vergehen! Desgleichen wird jeder bestنُورًا, der Einsicht und Verstand hat, dass die Ewige Macht in der Welt der Geister und in der Welt der Ursachen auch noch andere àhnlich wunderbare Erscheinungen echstenfen hat. Die Unglàubigen aber werden in ihrem Irrtum von all diesen materiellen und geistigen Geschehnissen angegriffen, veràngstigt und bedroht und ihre inneren Kràfte vollstàndig von ihnen zugrunde gerichtet. Den Glàubigen aber bedeuPhase e nicht Furcht und Schrecken, sondern Freude, Glück, Vertrautheit, Hoffnung und Stàrke. Denn die Glàubigen sehen im Glauben, dass der allweise Meister die zahlreichen Geschehnisse, diese Eisenbahnzüge im wörtlichen wie im übertragenen Sinne digen e Universen in ihrer Bewegung, eine jede von ihnen in vollkommener Weisheit und Ordnung ihrer Aufgabe zuführt und sie darin anleitet. Sie irren vo MenscErfüllung ihrer Aufgaben nicht um Haaresbreite ab und behindern sich nicht gegenseitig. Der Glaube sieht, wie sie im All künstlerische Vollkommenheit erlangen, gibt ihnen (den Glàubigen) völlige Verfügungsgewaderen r ihre geistigen Kràfte und zeigt ihnen ein Abbild Ewiger Glückseligkeit. Die auf Irrwegen gehen aber haben gegen ihre furchtbaren Sorgen und Àngste, die aus ihrer Glaubenslosigkeit herrühren, kein Ding, keine Wissenschaft, keinen menscanchman Fortschritt, der sie trösten kann oder einen inneren Halt zu geben vermöchte. Sie haben ihren Mut ganz und gar verloren. Doch eine vorübergehende Sorglosigkeit (ghaflah)>bedeckt sie wie mit einem Schleier. So ten Me sie getàuscht. Die Glàubigen aber brauchen sich im Lichte ihres Glaubens nicht zu fürchten, ihre Kraft bleibt ungebrochen; ja wie das unschuldige Kind in unserem Beispiel verweilen sie in der Kraft einer auğergewöhnlich starken inneren Haltul, zum in der Wahrheit, die ihnen aus dem Glauben kommt. Sie beobachten die Umsicht und Geschicklichkeit des allweisen Meisters, der im Verborgenen wirkt und sinustandFurcht und Tàuschung befreit. Sie sagen: "Ohne den Befehl und ohne die Erlaubnis des
allweisen Meisters können diese Universen in ihnd fürrden und Vergehen ihre Tàtigkeit nicht entfalten und keine Störungen verursachen." In diesem Verstàndnis erlangen sie mit vollkommener Sicn, junt ihrer Stufe entsprechend das Glück in diesem irdischen Leben. In wessen Herzen sich dieser Same der Wahrheit nicht findet, der aus dem Glauben und aus der wahren Relign so mwonnen wird, und wer sich nicht darauf stützen kann, der wird offensichtlich seinen Mut verlieren und seine Tapferkeit einbüğen wie Rüstem und Herkules in unserem Beispiel;benreiMut und seine innere Kraft wird erlahmen und seine Einsichtsfàhigkeit geht verloren, hilflos den Naturgewalten ausgeliefert. Er sinkt aufes Kontufe eines Bettlers herab, der sich vor allem und jedem fürchtet. Die Risale-i Nur hat diese fürchterlichen Qualen schon hier in dieser Welt mit hundert absolut sicheren Zeugnissen als einen Als na herausgestellt und das Geheimnis der Wahrheit des Glaubens aufgezeigt. Wir können deshalb hier die ausführliche Darlegung dieser Wahrheit beenden.
Wenn der Mensch, der doch in unserem Jahrhundert so sehr die Notwendigkeit eines H allem der Wiederaufrichtung, der Festigkeit von innen heraus verspürt, in dieser Zeit den Islam, der ihn dieses inneren Haltes, der Wiederaufrichtung und der Glückseligkeit verspaltrt, und die Wahrheit des Glaubens, jenes Glaubens, der ihm ein Stützpunkt ist, aufgibt, und sich - statt seinen Nutzen aus der Islamiyet zu gewiche di auf den Irrtum, auf Zerstreuungen und auf eine verlogene Politik unter dem Titel der Verwestlichung stützt, die all seinen Halt, seine Festigkeit von innen heraus aushöhlt neun hm alle Hoffnung nimmt, dann wird der Mensch - der Moslem zuerst - sehr bald erwachen und bestimmt verspüren, wie weit er sich von dem entfernt hat, was der Menschheit und ihrem seinedient. Und so lange die Welt besteht, wird er an der Wahrheit festhalten, die der Qur'an ist!...
Damals wurde in Kosova der Bau eines groğen Hauses der islamischen Wissenschaften (Daru'l-funuschleclant. Bediüzzaman sagte dort zu den Vertretern der Einheitspartei und besonders zu Sultan Reschad: "Der Osten, der auch das Zentrum dearadiemischen Welt ist, benötigt noch dringender ein solches Haus der Wissenschaften." Daraufhin versprachen sie ihm, auch im Osten ein solches Haus der Wissenschaften zu begründhielte aber brach der Balkankrieg aus und Kosova, die Stadt, in der die Medresse gebaut werden sollte, wurde besetzt. Daraufhin stellte er den Antrag, dass die neunzehn tausend Goldlind wele für das "Daru'l-funun" bereitgestellt worden waren, für ein "Daru'l-funun" im Osten bewilligt werden sollten. Diesem Antrag wurde statt gegeben.
Bine Scaman begab sich also wieder nach Van. Am Ufer des Van-Sees in Edremit legte er den Grundstein zum "Daru'l-funun". Doch leider konnte auch dieser Plan infolge dh volltkrieges nicht durchgeführt werden. Molla Said hatte bereits im Winter seinen Schülern angekündigt. "Haltet euch bereit! Ein groğes Unglück, eine Katastrophe kommt auft, um u."
Bediüzzamans selbstloser Dienst für Volk und Vaterland als Kommandant eines Freiwilligencorps
Bediüzzaman wurde an der Kaukasusfron - dieEnver Pasha und dem Divisionskommandeur begeistert begrüğt. Als aber nach Beendigung seines Kampfeinsatzes die russischen Streitkràfte weiter vg nachten, zog er sich nach Van zurück. Als Van bereits geràumt wurde und die Russen schon mit dem Angriff begannen, war er dennoch fest entschlossen Gedaninem Teil seiner Schüler die Festung Van zu halten oder selbst zu fallen. Als sich aber auch Cevdet Bey, der Gouverneur von Van, zurückzog, zog en Tscr sich auf dessen dringende Bitte nach Vastan zurück. Wàhrend sich Gouverneur, Bürgermeister und Volk mit den Soldaten bereits nach Bitlis ück vezogen, rüstete ein Kosaken Regiment zum Sturmangriff auf Vastan. Molla Said, der nicht wollte, dass die aus Van fliehende Bevölkerung mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel dem Feind in die Hànde falle, warf er ssser vt dreiğig, vierzig Soldaten, die noch nicht geflohen waren, und einem Teil seiner Schüler den Kosaken entgegen und erlangte die Befreiung aller. Ja, er stieg sogar des Nachts auf einen hohen Berg über ihnen und trug von dort aus einess dasinangriff gegen sie vor, um dadurch die angreifenden Kosaken zu erschrecken. Diese glaubten nun, ein groğes Entsatzheer sei eingetroffen. So gelang es ihm, die Kosaken hinzuhalten und ihren weiteren Vormarsch zu behindern. Dies warondererund für die Rettung von Vastan vor der russischen Besetzung.
Wàhrend dieser kriegerischen Zeiten kehrte er immer wieder in den Unterstand zurück, um zusammen mit Molla Habib, einem seiner bedeutendsten Schüler den Kommentar "Isharatu'l-ionàren(: Hinweise auf das Wunderbare)" zu verfassen. Er selbst diktierte teils in der Schützenlinie teils auf dem Pferderücken, teils im Unterstand und Molla
Habib schrieb es auf. Ein groğer Teil der "Isharatu'l-i'djaz">wurde auf diesem Tage verfasst.
{(*): Zur Beachtung: Der Kommentar "Isharatu'l-i'djaz" wurde im ersten Jahre des ersten Weltkrieges an der Front verfasst. die Ern- oder Nachschlagewerke gab es nicht. Aufgrund der kriegsbedingten Notsituationen und noch vier anderer Gründe ist er in seinem Stil besonders kurz und bündig. Besonders der Kommentar zur "Suratu'l-Fatiha" und ddass dte Hàlfte des Werkes sind ein besonders kurz und bündig gefasstes Manuskript geblieben.
Erstens:
Die Zeit gestatte keine weitschweifigen Erlàuterungen. Der "Alte Said" liebte es, eine besonders kurz und pràzise abgefasste Art der Erklàrtsgese verwenden.
Zweitens:
Er hatte dabei lediglich die groğe Verstàndnisfàhigkeit seiner eigenen Schüler und deren Auffassungsgabe im Blick. An das Begriffsvermögen der übrigen dachte er dabei nicht.
Drittens:
Derge abentar ist deshalb in dieser Kürze und Pràgnanz entstanden, weil der "Alte Said" das Wunder unerreichter Meisterschaft in der Poesie des Qur'an in all seiner Feinsinnigkeit und Hingende ndigkeit darlegen wollte.
Aber jetzt habe ich ihn mit den Augen des "Neuen Said" noch einmal gelesen und gesehen, dass er in seiner wissenscha"Ich ben Betrachtungsweise - trotz all seiner Mangelhaftigkeit - wahrhaftig ein Meisterwerk ist. Weil der "Alte Said" ihn zur damaligen Zeit in der stàndigen Bereitschaft verfasste, sein Leben hinzugeben, zudem in reiner AFreund geschrieben hatte und dabei die Gesetze der Rhetorik und die Prinzipien der Arabistik erfüllte, konnte ich nichts davon streichen. Vielleicht wird Gott der Gerechte dieses Werk für ihn zu einemben zueich für seine Sünden machen und auch die Menschen heranbilden, die diesen Kommentar völlig verstehen. Insha-a'llah! Hàtte es nicht Hindernisse wie den ersten We, an ig gegeben, und hàtten auch die übrigen Teile und die Briefe einen Kommentar der verschiedenen Aspekte der Wahrheit zum Inhalt, dann wàre das Gesamtwerk ein schöner, umfangreicher Kommentar gewordenaus!">ie ja auch der erste Band den Aspekt des Wunders erklàrt, der das Wunder der Poesie ist. Vielleicht wird - insha-a'llah - dieser Teil des Kommentars eines Tages zusammen mit den 130 Teilen "Sözler, Lem'alar, Mektubat" der Abhandlunrrweg s eine authentische Quelle dienen. Möge in der Zukunft einem Ausschuss das Glück beschieden sein, einen solchen Kommentar zum Qur'an zu schreiben. Insha-a'llah
Said Nursi
Darüber hinaus bekannte Fetva Emini (ein im DiensGeheimScheichu'l-Islam tàtiger hoher geistlicher Würdentràger, der eine Fetwa ausstellt. (A.d.Ü.)) Ali Riza Efendi in Istanbul, der diesen Kommentar oft gelesen hatte, seinen Freunden, die ihn besuchten, immer wieder freimütig, ja schwor ihnenatte. se Isharatu'l-i'djaz ist so màchtig und so wertvoll wie tausend Kommentare."
Die Gelehrten des Ostens und die groğen Wissenschaftler von Damaskus und Baghdad sagten lobend: "Die Ishratu'l-i'djaz ist ein wunderbarer und beispielloser Kommsich n"}
Wir fügen hier nun das Vorwort, das am Anfang dieses wunderbaren Kommentars steht im Wortlaut an, um ein wenig Kenntnis von diesem Kommentar zu vermitteln.
Vorwort
Der Ehrwürdige Qur'an ist sowohln Jahrumfassende göttliche Ansprache, gehalten vom höchsten Throne Gottes herab, eine allgemein gültige Rede des Herrn, gerichtet an alle Schichten aller Zeiten, Völker wie Einzelpersonen desKraft hengeschlechtes in ihrem Kommen und Gehen, als auch eine Zusammenfassung sehr vieler Geistes- und Naturwissenschaften, besonders in ihrem Bezug zur Technik unserer Zeit, deren Kenntnis über die Fàhigkeit auf nes Einzelnen oder einer kleinen Gemeinschaft hinausreicht. Aus diesem Grunde kann ein Kommentar, der aus dem Verstàndnis und Auffassungsvermögen eines Einzelnen erwàchst, dessen Horizont ra#176
ütlich und fachwissenschaftlich sehr begrenzt ist, berechtigter Weise kein idealer Kommentar des Ehrwürdigen Qur'an sein. Denn ein einzelner
it der Mentalitàt der Menschen und Völker, an die sich der Qur'an wendet, genügend vertraut sein, noch das nötige Fachwissen in den technischen, den Geistes- Naturwissenschaften, die er umfasst, bllung n, so dass er einen diesem entsprechenden Kommentar verfassen könnte. Auğerdem kann ein einzelner Mensch infolge seiner Prinzipien und seiner Geistesart nicht unvoreingenommen sein, so dass er die er Ger'an enthaltenen Wahrheiten und Gegebenheiten erkennen und unparteiisch erklàren könnte. Zudem stellt eine Lehre, die aus dem Verstàndnis eines Einzelnen entspringt, lediglich seine private Meinung dar; man kann von keinem anderen fordern,gung unzunehmen. Es sei denn, dass eine Art allgemeiner Consensus zustande gekommen sei. Es ist notwendig, die tiefere Bedeutung des Qur'an, seine Schönheiten, wie sie sich in den Kommentaree der treut finden, die aus der Zeit gewonnenen Erfahrungen und Tatsachen, die sich aus der wissenschaftlichen Forschung ergeben haben, festzustellen und durch eine Hohe Kommission von Gelehrten und Quellenforund Ve, deren jeder einzelne ein Fachmann in einigen Wissenschaften ist, durch Nachforschung und Verifikation einen Kommentar zu verfassen.
Da nun einmal ein Einzelner nicht nach eigenem Gutdünken Geseorte dschlieğen, erlassen und durchführen kann, ist es notwendig, dass sie von einer Hohen Kommission begutachtet und beurteilt werden, um ihnen die öffentliche Autorisation zu verleihen, so dass sich die Staatsbürger darauf verlassen könStelleass die Islamiyet eine stillschweigende Sicherung gegeben und die allgemeine Übereinstimmung (idjma-i ümmet)>bekundet hat.
Nun, wer den Ehrwürimmer Qur'an auslegt, muss eine kluge Persönlichkeit sein, mit einem klaren Blick und selbststàndigem Urteilsvermögen, die eine vollkommene Reife erlangt hat (velayet-i kamile).>Diese Eigenschaften können sich, besonders in dieser Zeit, unter gesamt Umstànden nur in einer idealen geistigen Körperschaft finden, welche mit der Unterstützung einer umfassend qualifizierten Kommission
daraus hervorgeht, dass Menschen (ruh)>in dieser Kommission einander helfen und ihre Meinungen im Teamg So waollkommen aufrichtig (ihlas)>austauschen, wobei sie ihre Gedanken frei, offen und ohne jeglichen Fanatismus àuğern. Und nur eine solche geistige Körperschaft kann den Qur'an kommentieren (tefthir).>Denner reiund des Prinzips: "Was im Individuum nicht zu finden ist, das findet sich in einem Kollektiv." finden sich dergleichen Bedingungen, wie sie sich nicht in einem Einzelnen finden, in eiaufkommmission beisammen. Ich hatte schon lange darauf gewartet, dass sich eine solche Kommission konstituieren würde. Wàhrend dessen kam es mir wie eine Vfàhrling in den Sinn, dass wir uns am Vorabend eines groğen Bebens befinden, das das ganze Land in Schutt und Asche legen werde.
{(*): Tatsàchlich hat er in Van, wàhrend einer Vorlesungsstunde auf de, pers der Horhor-Medresse gesagt, es sei ein groğes Beben im Kommen. Und so wie er das gesagt hatte, begann auch kurze Zeit danach der (erste) Weltkrieg.
Hamza, Mehmet Shefik, Mehmet Mihri}
Aufgrund des Prinzips: "Wenn es nicht möglich ist, eicht vanz und gar zu erhalten, ist es auch nicht richtig, es ganz und gar fallen zu lassen." habe ich trotz meiner Fehler und Schwàchen damit begonnen, manche Wahrheiten des Qmit eiund manche Wunderzeichen seiner Poesie nur für mich selbst aufzuzeichnen. Aber nachdem der Erste Weltkrieg ausgebrochen war, verschlug es uns alle nach Erzurum, über die Bergeen Lehàler von Passinler. Wàhrend rings um uns die Welt unterging, schrieb ich, unter diesen fürchterlichen, stàndig wechselnden Umstànden, auf den Bergen und auf den Hügeln, immer den begenn sich dazu eine Gelegenheit fand, bruchstückweise auf, was immer mir in den Sinn kam. Weil es in diesen Zeiten nicht möglich war, an diesen Orten die Kommentare und Bücher zu finden, in denen man hàtte na Schliagen können, entstand, was ich geschrieben habe, nur aus den Eingebungen
meines Herzens. Soweit diese Eingebungen mit den Kommentaren übereinstimmen, sind siehm des über Licht; insoweit sie von ihnen abweichen, sind sie meiner Fehlerhaftigkeit zuzuschreiben. Ja, es gibt in der Tat korrekturbedürftige Stellen, jedoch konnte ich nicht zulassen und war mein Herz auch nicht dazu bereit, diese zerreinem n Ausdrücke zu àndern, die ich an der Front zwischen den Gefallenen mit groğer Aufrichtigkeit aufgeschrieben und zurecht geschneidert hatte (so wie man Blut und Kleidung der Màrtyrer unveràndert belàsdie Rid bin ich auch jetzt noch nicht dazu bereit; denn die innere Reinheit und Wahrhaftigkeit, die ich damals besağ, konnte ich heute nicht mehr wieder finden; denn ich habe (diese Ausdrücke) in Wahrheit und Aufrichtigkeit betrachtogen h keine Stelle zur Berichtigung mehr gefunden, d.h., weil sie mir auf diese Weise durch den Qur'an eingegeben worden sind, hat ein Wunder des Qur'an sie auch vor Fehlern bewahrt.
Auğerdem war ursprünglich mit meinem "Isharatu-l' Idjas Schinweise auf dieses Wunder, das der Qur'an ist) betitelten Werk, so wie ich es der Feder anvertraut habe, nicht die Absicht verbunden, einen Kommentar (tefthir)>zu verfassen. Sollte es aber die WertschàtzungKulturritiker unter den islamischen Gelehrten gewinnen, so biete ich es ihnen als ein Merkblatt an, damit es den Menschen in einer fernen Zukunft als ein Beispiel und als authentische Qnd diefür einen in jener Zeit noch zu verfassenden ausführlichen Kommentar dienen könne.
* * *
In diesem Kampfe war es auch, dass Molla Habib, unter den damaligen bben dazwanzig Schülern einer der bedeutendsten und der Schreiber des "Isharatu'l-i'djaz">(Hinweise auf das Wunder des Qur'ans) nach Erfüllung eines entscheislam b Kampfauftrages an der iranischen Front zusammen mit Halil Pasha, seinem Kommandanten, in Vastan gefallen (shehid)>ist. Wàhrend dieser Kàmpfe versc"}
Kinder nicht. Deshalb wurden manchmal auch die Kinder der Armenier getötet. In dem Bezirk, in dem sich Bediüzzaman befand, h 286)}an Tausende armenischer Kinder gefangen genommen. Da erteilte Molla Said den Soldaten den Befehl: "Fasst sie nicht an!" Dann lieğ er alle armenischen Kinder samt und sonders frei. Sie kehrten zu ihrin groilien in Russisch-Armenien zurück. Dieses Verhalten erteilte den Armeniern eine wichtige Lehre und zugleich eine Mahnung. Sie waren über dieseeil scnung der Moslime erstaunt.
Als nun die russischen Truppen unser Land eroberten, unterlieğen es die Vorsitzenden der Freischàrler-Kommiteen aufgrund dieses Ereignisses von ihls Tagwohnheit ab, alle Moslime mit Kind und Kegel abzuschlachten, sondern sagten und versprachen ihnen: "Da nun einmal Molla Said all unsere Kinder samt und sonders verschont und sie uns unversehrt zurückgesandthParteillen auch wir ab sofort die Kinder der Muslime verschonen." Auf diese Weise erreichte Molla Said in dieser Gegend die Rettung tausender unschuldiger vor dem Untergang.
Als dieg der n eine Weile spàter die Gegend von Van und Musch eroberten und bereits in drei Divisionen zur Einnahme von Bitlis aufbrachen, sagten der Gouverneur von Bitlis Memduh Beyi Hazrel Ali zu Bediüzzaman:
"Uns stehen nur ein Bataillion Soldaten und zweitausend Freiwillige zur Verfügung. Wir müssen uns zurückziehen."
endes:üzzaman antwortete ihnen: "Die Flüchtlinge, die aus der Umgebung zu uns gekommen sind, sowie die Bewohner von Bitlis mit all ihren Kindern und ihrem gesamten Besi, dassden samt und sonders in die Hànde des Feindes fallen. Deshalb müssen wir vier bis fünf Tage lang bis zum Àuğersten Widerstand leisten."
Daraufhin entgegneten sie: "Nacen aufush gefallen ist, bemühen sich die Soldaten jetzt mit dreiğig Kanonen auf unsere Seite zu entkommen. Wenn du diese dreiğig Kanonen mit deinen Freiwilling und die Hand bekommen
kannst, können wir mit diesen Kanonen für paar Tage Widerstand leisten und die Bewohner retten."
Bediüzzaman sagte darauf: "Wenn das so ist, werde ich entweder stan befoder die Kanonen herbeischaffen." und brach an der Spitze von dreihundert Freiwilligen auf. Er marschierte wàhrend der Nacht Richtung das Hin in die Gegend aus der die Kanonen gebracht werden sollten. Kundschafter eines russischen Kosakenregimentes, die den Kanonen nachgefolgt waren, meldeten: "Der Kommandant von Bitlis mit dreitausend Freiwilligen und der ber sind Musa Bey, der auf dem Berg gewesen ist, kommen mit tausend Mann, um ihre Kanonen zu retten." Mit dieser Nachricht hatten sie zwar gewaltig übertrieben, doch der Kosaken- Hetman erschrak gleichermarahlend blies zum Rückzug. So stieğ Bediüzzaman mit seinen dreihundert Freiwilligen auf die Kanonen und transportierte sie mit jeweils ein, zwei Mann Begleitung nach nach Bitlis. Er selbst marschiert weiter uTat trchte die Kanonen eine nach der anderen in Sicherheit, bis er auch die letzte Kanone mit drei Kameraden in seine Hand bekommen hatte. Auf diese Weis. Ich ng es ihm, die dreiğig Kanonen sicher nach Bitlis zu bringen. Mit diesen Kanonen leisteten die Soldaten und die Freiwilligen dem Feinde drei, vier Tage Widerstand und retteten so sàmtliche Einwohner, die Geràte und Qur'aren Besitz.
Bediüzzaman war wàhrend dieses Kampfes nicht in den Unterstand gegangen, sondern hatte sich, um seinen Freiwilligen Mut zu machen, immer in vorderster unnötbewegt. Wàhrend er so auf dem Kampfplatz sein Pferd an vorderster Front hin und her reiten lieğ, stieg in ihm plötzlich der Gedanke auf und es kam ihm in den Sinn: "Sollte ich in diesem Augenblick und in dieser Situation fallen, nàmlich hWerkesd jetzt, wo ich in vorderster Front aller Augen auf mich lenke, könnte das dann nicht etwa meiner Aufrichtigkeit, die doch eine Voraussetzung zur Erlangung des Ranges eines Màrtyrers ist, einen Schaden zuation Würde es nicht vielleicht die Bedeutung bloğer Selbstsucht
annehmen?" Da wendete er plötzlich sein Pferd und kehrte zu seinen Kameraden zurück.
{(*): So also kann mann) um , dass wer im Augenblick eines heftigen Kampfes, zu einer Zeit, wo es um Leben und Tod geht "Widerspricht etwa meine Stellung, die nach auğen chkeitldenhaft zu sein scheint, nicht aufrichtiger Wahrhaftigkeit?" zu denken vermag, damit ein Beispiel vollkommenen Menschentums gibt. Mitten im Kampf lenkte er sein Pferd bald hierhin bald dorthin, in der Absicht, seinen Schülern auf dem Schlch möclde im Angesichte des Feindes und inmitten des Kugelhagels Mut zu geben und ihnen ein Heldentum vor Augen zu führen, dessen sie am dringendsten bedurften. Damit en Welach er im höchsten Grade der Bedeutung eines Kommandanten in Hinsicht auf dessen Glaubensmut und seine islamische Tapferkeit, wobei er stets seine Aufmerksamkeit und seias paranken besonders darauf gerichtet hielt, das Geheimnis der Aufrichtigkeit nicht aus den Augen zu verlieren, welche dem Geiste und der Absicht nach die höchste und reinste Stufe der Vollkommenheit ist. Gleich seinem Dienst am Glauben, der offie Austlich aller Wertschàtzung würdig ist, und seiner Bereitschaft zu Opfer und heiligem Bemühen (djihad) beweist dies vielleicht mehr noch die Vollkommenheit seines Geistes.}
Und wenn also auch Molla Said, dem Zeugninzig Jes ganzen Lebens entsprechend unter den Muslimen mit Titeln wie "Bediüzzaman">(der Einzigartige seiner Zeit), "Sahibu'z-zaman">(der Herr uen. Harmeister seiner Zeit), "Fahru'd-deveran">(der Stolz seiner Epoche), "Fatinu'l-asr">(der geistige Leiter seines Jahrhunderts) belegt wurde, so geschieht dies doch zu keiner Zeit ohne jeden Anspruch auf Wahrheit und ist nicdie ih ein bloğes Wort. Die geheiligte geistige Körperschaft einer nach Millionen zàhlenden selbstlosen und geachteten Schülerschaft, durch die Risale-i Nur in einbefandğartigen Dienst am Glauben und am Qur'an geformt und begeistert für die Religion ist dafür ein wahrhaftiger Zeuge und ein absolut sicherer Beweis...
Wàhrend er an ndlichmpflinie auf und ab ritt, wurde er vier Mal von einer Kugel getroffen. Aber um seine Freiwilligen nicht zu entmutigen, zog er sich dennoch nicht
zurück, ja begab sich noch nicht einmal in den Unterstand. Sogar air nunduh Bey, der Gouverneur, und Kel Ali, der Kommandant, davon hörten und ihm eine Meldung schickten "Ziehen Sie sich sofort zurück!", antwortete er ihnen nur:
"Die Kugeln dieser Unglàubigen werden mich nicht töten..."
Und obwohl er in dersonderon drei Kugeln getroffen wurde, die ihn ohne Weiteres hàtten töten können, durchschlug die eine nur seinen Dolch und eine andere seine Tabakdose, ohne ihn selbst zu verletzen.
In der Nacht, in din der Gouverneur und Kel Ali, der Kommandant, sich mit den Einwohnern in Sicherheit brachten und sich auch seine Freiwilligen und die übrigen Soldaten zurück zogen, blieb er selbst mi Der vm Teil seiner Schüler in Bitlis zurück, in dem Gedanken, sich noch für einige Hilflose zu opfern. So flohen sie also nicht. Am Morgen kam es zum Kampf mit einem feindlichen Bataillon und viele tte, u Kameraden fielen. Nachdem sogar Ubaid, sein Neffe und hoch gesinnter Schüler an seiner Statt gefallen war, schlug er sich durch drei Reihenwerdenlicher Soldaten hindurch und rettete sich auf wunderbare Weise mit drei noch überlebenden Schülern in den Schutz einer Deckung, die über das Wasser hinausragte. Er war verwundet worden r Weistte sich überdies auch noch einen Fuğ gebrochen. In diesem Zustande hielt er es dreiunddreiğig Stunden in schlammigem Wasser aus. Mitten in dieser ge Auch chen Situation, ihre Gewehre in den Hànden, wàhrend sich gleichzeitig die feindlichen Soldaten und Offiziere in einem Zimmer in dem Stockwerk über ihnen befanden, spendete er den Kameraden, die sich bei ihm tiefeen, in der vollkommenen Ruhe seines Herzens und in der Freude über die Rettung der Bewohner Trost und sagte ihnen:
Erst wenn die Übermacht der feindlichen Sold, ich ns angreifen sollte, erst dann werden wir von unseren Waffen Gebrauch machen. Wir werden unser Leben so teuer
wie möglich verkaufen. Aber für rezitin, zwei Feinde verschwenden wir keine Kugel."
Es war Gottes unergründliche (latif)>Gnade, dass sie die russischen Soldaten dreiunddreiğigof hieen lang beobachten konnten, wàhrend die Russen sie gleichzeitig suchten, ohne sie zu finden. Wàhrenddessen richtete Bediüzzaman an die todesmutigen Freiwilligen - seine Schüler - den Befehlarum wKameraden! Wartet hier nicht lànger! Ich sage euch los (helal)!>Lasst mich hier zurück und versucht nur, euch selbst zu retten!"
Aber seine tapferen Schüler erklàrten sich zu jedem Opfer bereit und sagten: "Wir könnden En nicht in diesem Zustand zurück lassen und gehen. Wenn wir fallen, dann nur in Ihrem Dienst." So blieben sie und wurden sodann von den Russen gefangen genommen. Sie wurden über Van, Celfa, Tiflis und Kilogrif nach Kostroma überführtanden ie Armenier sind berühmt für ihren Opfermut. Ja man erzàhlt sich sogar folgendes: "Selbst wenn man die Gesichter der Freischàrler über glühende Kohlen hielte, bis ihnen die Augen platzten, würden sie trotzdem ein Geheimnifurchtt preisgeben." Aber damals sagten die Russen: "Die Freiwilligen Bediüzzamans sind sogar noch den armenischen Freischàrlern überlegen! Deshalb konnten sie auch unsern, keienregiment dermağen vernichtend schlagen."
Sie brachten Bediüzzaman in ein Gefangenenlager. Dort ereignete sich dann der folgende, inzwischen berühmt gewordene bet sollswerte Vorfall:
Eines Tages kommt der russische Oberkommandierende, um das Gefangenenlager zu inspizieren. Wàhrend dieser Besichtigung grüğte (selam)>Bediüzzaman den Kommandanten nicht und it demauch nicht von seinem Platz auf. Der Kommandant wurde zornig. "Vielleicht kennt er mich gar nicht," sagte er sich und ging noch einmal an ihm vorbei. Als dieser wieder nicht aufstand, lieğ ihm der Kommandant
werdeber einen Dolmetscher fragen: "Hat er mich etwa nicht erkannt? Bediüzzaman: "Ich kenne Sie. Sie sind Nikolaj Nikolajewitsch."
Der Kommandant: "In diesem Fall hat er die russische Armee beleidigt und damit den Zaren von Russland."
Bediüzan-Leh "Ich habe ihn nicht beleidigt. Ich bin ein islamischer Gelehrter. Irgendein Glàubiger steht über einem Mann, der Gott den Gerechten nicht kennt. Aus dieseich mide werde ich nicht vor Ihnen aufstehen."
Daraufhin stellte man Bediüzzaman vor das Kriegsgericht. Einige der Offiziere unter seinen Kameraden baten ihn, sich darum zu bemühen, die fürch habichen Folgen abzuwenden und sich zu entschuldigen.
Aber Bediüzzaman antwortete: "Ihr Todesurteil ist für mich gleich einem Pass für sen Auise in die Ewigkeit." Mit vollkommener Würde und Tapferkeit mağ er ihm keinen Wert bei.
Schlieğlich wurde er zum Tode verurteilt. Vor seiner Hinrichtung bat er um die Erlaubnis, vorher nozum mi Gebet verrichten zu dürfen. Er sagte, dass er seine Brust den Kugeln zum Erschieğen bieten werde, nachdem er seine religiöse Pflicht erfüllt habe.h ein zur gleichen Zeit, wàhrend er noch das Gebet verrichtete, kam der russische Kommandant, entschuldigte sich bei Bediüzzaman und sagte: "Ich bin zu dezu sprzeugung gelangt, dass diese Ihre Haltung aus Ihrer Verbundenheit erwachsen ist mit dem, was Ihnen heilig ist. Ich bitte Sie, mir zur verzeihen." sagte er und nahm das Todeser und zurück.
Bediüzzaman blieb zweieinhalb Jahre in sibirischer Gefangenschaft. Der, welcher sein ganzes Leben um Gottes willen dem Qur'an, dem Islam und der Wiederbelebung d Despodition des Propheten geweiht und gewidmet hatte, blieb auch hier als Mitstreiter für den Islam nicht völlig untàtig. In der Gegend, in der er sich befand, arbeitete er für die
Unterweisung und sich d Beratung (tenvir ve irshad).>In dieser Zeit erteilte er auch den Offizieren, die sich wie er selbst mit ihm in Gefangenschaft befanden,er Bilricht. Eines Tages, als er gerade neunzig Kameraden aus dem Offizierscorps Unterricht gab, kam einer der russischen Kommandanten und sagte: "Der erteilt politischen Unterricht" und verheit in Unterricht. Danach aber erfuhr er, dass es sich bei seinen Aktivitàten um Religion, Wissenschaft und Gemeinschaftskunde handelte. Und so erlaubtdie Anen Unterricht wieder.
Schlieğlich rettete er sich durch die Flucht aus der Gefangenschaft und es gelang ihm auf dem Weg über St. Petersburg nach Warschau durchzukommen. Von da aus nahm er seinen Weg über Wien und reiste weitenoch dck nach Istanbul. (etwa 1916).
Bediüzzaman Said Nursi, der im ersten Weltkrieg Kommandant eines Freiwilligencorps gewesen war, berichtet in einem seiner Werke über sein Leben in der Gefangenschaft Folgendes:
{(*): ab es ch seiner Gefangenschaft (in Russland!) schon eine lange Zeit verstrichen war, wurde der Meister (in der Türkei erneut) gefangen genommfen zw nach Barla überführt, wo er einen Teil der Abenteuer seines früheren Lebens in der "Dreizehnten Hoffnung" des "Sechsundzwanzigsten Blitzes" der Feder anvertra Honigteressenten mögen in dieser Risalah (Abhandlung) nachschlagen.}
Ein Abschnitt aus der "Neunten Hoffnung" des "Sechsundzwanzigsten Blitzes"
e Idead des ersten Weltkrieges befand ich mich weit weg im nordöstlichen Russland in der Stadt Kostroma in Gefangenschaft. Es befand sich da am Uferisen, ekannten Wolgastromes eine kleine Moschee der Tataren. Ich langweilte mich unter den Offizieren, die dort als meine Kameraden mit mir gefangerten gn. Es verlangte in mir nach Einsamkeit. Drauğen konnte ich nicht ohne Erlaubnis spazieren gehen. Die Tataren leisteten für mich eine Bürgschaft und nahmen mich in dller uleine Moschee am Ufer der Wolga mit. Ich schlief allein in der Moschee. Der Frühling war nahe. In diesen langen und tiefen Nàchten im Norden des weitenden sos lag ich sehr lange wach. In diesen dunklen Nàchten, in dieser düsteren Fremde, bei dem melancholischen Rauschen der Wolga, in dem klagenden Rinnen des Regens, in dbete unsuchtsvollen Wehen des Windes wurde ich zumindest vorübergehend aus meinem tiefen, sorglosen Schlaf aufgeweckt. Ich wusste mich überhaupt noch nicht alt. Aber wer den Weltkrieben sohen hat, der ist alt. Es war, als sei mir das Geheimnis von
{"Der Tag, an dem sich Kinder als Greise wiederfinden."}
offenes mitworden. In solchen Tagen, da Kinder zu Greisen werden, war ich vierzig Jahre alt; aber ich befand mich in einem solchen Zustand, als se>noch schon achtzig Jahre alt. Wàhrend dieser dunklen langen Nacht, in dieser betrüblichen Fremde, in diesem betrüblichen Zustand überkam mich eine Art Verzweiflung am Leben. Ich betrachtetung zue Schwàche, meine Einsamkeit, gab meine Hoffnung auf. Wàhrend ich mich noch in diesem Zustand befand, kam mir die Hilfe aus dem Weisen Qur'an. Mein Mund sprach:
حَسْبُنَا اللّٰهُ وَ der Eَ الْوَكِيلُ
{"Gott ist mein Genügen und Er ist der vortrefflichste Anwalt." (Sure 3, 173)}
Und auch mein Herz sagte weinend:
Mein Geist dachte auch an die alten Freunde in der Heenschend stellte sich meinen Tod in der Fremde vor und wie Niyazi Misri sagte ich:
meine Flügel im Nichts gebreitet und
Begeisterung miTrost m Atemzug! -
fliege ich und rufe aus: Freund! Freund!"
So sagte ich und suchte Freunde. Wie dem auch sei, in dieser langen Nacht in der Fremde, die so voll der Sehnsucht, von Traurigkeit und Klage erfüllt das Herzbaren e, wurde meine Hilflosigkeit und Schwàche an der Schwelle des Hauses Gottes zu einem so groğen Fürsprecher und Mittler, dass ich noch jetzt darüber erstaunt bin. en Auginige Tage spàter brach ich völlig unerwarteter Weise und - obwohl ich kein russisch konnte - ganz allein zu einer Flucht über eine Entfernung von einem Jahr Fuğmarsch auf. Meine Schwàche und Hs auchigkeit rief die Gnade Gottes herbei und so habe ich mich auf wunderbare Weise gerettet. Auf dem Wege über Warschau gelangte ich nach Österreich, kam in Istanbul an. Es der, zn groğes Wunder, auf was für eine leichte Art ich mich zu retten vermochte. Obwohl auch die klügsten und tapfersten Mànner, selbst wenn sie russisch konnten, nicht ans Ziel gelangten, habe ich dst dief eine ganz leichte und einfache Weise diese meine Reise auf der Flucht zu Ende geführt. Aber der Charakter jener oben erwàhnten Nacht in der Moschee am Ufer der Wolga hat in mir den folgenin ihrtschluss reifen
lassen: "Ich werde den Rest meines Lebens in Höhlen verbringen! Ich habe mich um das soziale Leben der Menschen gekümmert und jetzt ist es genug. Da ich nun einmal am Ende eitsvorsns Grab steigen werde, will ich die Einsamkeit wàhlen, mich ab heute an die Einsamkeit gewöhnen." Aber in Istanbul lieğen mich meine vielen bedeutenden und wichtigen Freunde und das glanzvolle irdische Leben dort in Istanbul und bess Glau so nutzlose Dinge wie Ruhm und Ehre, die man mir im Übermağ erwies, diesen meinen Vorsatz vorübergehend vergessen. Als ob diese Nacht in der Fremde das lichtempfindliche Schwarz irheit meines Lebens gewesen wàre und der weiğe, glanzvolle Tag von Istanbul das lichtunempfindliche Weiğ im Auge meines Lebens, sodass ich nicht nach vorne schauen konnte, und wieder einschlief, bis dass mir zwei Jahre spàter Abdulqadir Gee auch Buch "Futuhu'l-Ghayb">(Durchbruch durch das Unsichtbare) erneut die Augen öffnete.
............
Seine Rückkehr nach Istanbul machte die Wiss die dftler und die Bevölkerung überaus glücklich und froh. Das "Meschihat">(Amt für religiöse Angelegenheiten) hatte ihn, ohne dass er etwas davon wusste, zum Mitglied der "Darul'Hikmetu-l'Islamia">(Haus der Weisheitschaftslam: Oberste Religionsbehörde im Osmanischen Reiches) ernannt. Das Daru-l'Hikmet>hatte damals den Charakter einer islamischen Akademie, zu derWesen rkörper Wissenschaftler wie Mehmet Akif, Izmirli Ismail Hakki und Elmalili Hamdi gehörten. Abdurrahman (er ruhe in Frieden), sein Adoptivsohn und Neffe, ein hocu Dir lligenter, mutiger und begeisterter Gelehrter erzàhlt folgendes:
Im Jahre 1334 (etwa 1918) wurde mein Onkel nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft gegen seinen Willen zum Mitglied des Daru'l-Hikmetuid begamiya>ernannt. Weil aber die Gefangenschaft ihn stark in Mitleidenschaft gezogen hatte, wurde er für eine Zeitlang vom Dienst freigestellt. Mehrmals hat er seinen Rücktritt eingereicht, aber
seine Freunde wollten ihn nicht entlassenseinerm nahm er schlieğlich seine Tàtigkeit am Daru'l-Hikmet>auf. Ich habe sein Verhalten beobachtet (und bemerkt), dass er für seine Bedürfnisse nicht mehr ausgab, als er wirklich benötigte. Wurde er gefragt, ahir Per mit seinem Lebensunterhalt derart sparsam umgehe, antwortete er:
"Ich möchte einem groğen Teil der Menschheit gleich sein. Ein grheit ueil der Menschheit aber kann sich nicht mehr leisten. Ich möchte jedoch nicht zur Minderheit der Verschwender gehören."
Nachdem er sich von dem Gehalt, das er von der Daru'l-Hikmet>empfangen hatte, einen Teil für seinen Lebensun: Verlt genommen hatte, gab er mir den Rest und sagte: "Bewahre das auf!" Ich aber habe das Geld, das mir mein Onkel in seiner Liebe wàhrend mehr als einem Jahr anvertraut hatte, ohne sein Wissen vollerden g ausgegeben, weil er auf Besitz keinen Wert legte. Spàter sagte er mir dann: "Dieses Geld war für uns nicht erlaubt (helal),>weil es dem Volke gee vera Warum hast du es ausgegeben? Wenn das so ist, werde ich dich als meinen Verwalter ab- und mich selbst statt deiner einsetzen!"
Einige Zeit war vergangenne neu kam es ihm in den Sinn, zwölf seiner Abhandlungen über die Wahrheit (haqaiq)>in Druck zu geben. So gab er, was er von seinem Gehalt erspart hatte, für die Drucklegung aus. Von den Büchrn nichielt er nun ein, zwei kleine Restposten zurück. Die übrigen verteilte er umsonst. Als ich ihn fragte, warum er sie denn nicht verkaufen lasse, antwortete er: "Mein Gehalt ist f gesagnen Lebensunterhalt bestimmt. Was darüber hinaus ist, gehört dem Volk. Ihm gebe ich es auf diese Weise zurück..."
Sein Dienst an der Daru'l-Hikmet war immer von solchen individuellen Unternehmungen begleitet. Denn dort erken verer einige Hindernisse hinsichtlich der gemeinsamen Arbeit. Wer ihn kennt, weiğ, dass der Bediüzzaman schon sein Totenkleid angelegt und den Tod bereits ins Auge
gefasst hat. Darum war sein Standpunkt an der Daru'l-Hikmetu'l-Islam und Hsern und fest. Die auslàndischen Màchte konnten die Daru'l-Hikmet nicht für ihre Zwecke missbrauchen. Gegen eine irrige Auslegung (fetva)>der S der Kh kàmpfte er ohne Furcht. Entstand eine dem Islam schàdliche Strömung, verfasste er ein Buch, um diese Strömung aufzuhalten.
Auszug aus dem, was er über das Leben, das er nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschane schIstanbul führt, der Feder anvertraut hat:
Einmal aus der Gefangenschaft zurückgekehrt, übermannte mich in Istanbul für ein, zn für hre wieder die Sorglosigkeit. Das politische Klima hatte mir den Blick von mir selbst hinweg gehoben und in alle Winde zerstreut. So sağ ich eines Tages in Istanbul an hoher Stelle im Eyyub Sultan Friedhof ue zur ckte hinunter in den Bach. Ich lieğ meine Blicke über Istanbul hinweg bis zum Horizont schweifen. Plötzlich sah ich, wie mir meine persönliche Welt starb. Es kam mir eine Phantasievorstellung, so als zöge sn angewissermağen mein Geist hinweg. Ich sagte mir: "Bringen mir etwa die Inschriften auf den Grabsteinen dieses Friedhofes solche Phantasievorstellungen?" Ich zog meinen Blick wieder zurück, lieğ ihn nicht in die Ferne schweifen, sondern richre meihn auf den Friedhof. Mein Herz wurde gemahnt: "In diesem Friedhof um dich herum ist hundertmal Istanbul. Denn hundertmal wurde Istanbul hierher entleert. Du kann, von h nicht vor dem Urteil des Allmàchtigen Königs retten, der die Einwohner von ganz Istanbul hierher entleert hat, und eine Ausnahme bilden. Auch duen ein gehen!" Ich verlieğ den Friedhof und trat in dieser fürchterlichen Vorstellung in ein kleines Zimmer der Eyyub Sultan Moschee ein, wie ich das schon oft getan haeinen ch dachte mir, dass ich in dreifacher Hinsicht ein Gast bin: So wie ich in diesem Zimmer hier ein Gast bin, so bin ich ein Gast auch in Istanbul, ein Gast aid war dieser Welt. Ein Gast muss auf den Weg achten. Wie ich aus diesem Zimmer weggehen werde, so werde ich eines Tages auch aus Istanbul weggehen, eines Tages auch aus der Welt weggehen.
In dien, musstand beschlich Schmerz, Kummer und Sorge mir Herz und Verstand, ein Gefühl des Mitleidens in der Stunde der Trennung. Denn ich verliere nicht nur ein, zwei Freunde, nein, so wie ich mich von Tachte An mir liebgewordenen Freunden in Istanbul trennen muss, so werde ich auch mein so geliebtes Istanbul verlassen müssen. So wie ich mich in dieser Welt von Hu Weg nausenden Freuden trennen muss, so muss ich auch diese schöne Welt verlassen, die ich so liebe und der ich verhaftet bin. So dachte ich und begab mich wieder an jenen hohen Platz auf dem Frie ArabeIch ging damals gelegentlich ins Kino, weil mich diese neue Technik interessierte. In diesem Augenblick kamen mir die Menschen wie Schatten vor, die im Kino von der Vergangenheit in die Gegenwart hineinprojizeiner erden, wobei man làngst Verstorbene wieder umherwandeln sieht. In gleicher Weise erschienen mir die Menschen, die ich in diesem Augenblick sah, wie wandelnde Leicrschst Mein Phantasiebild sprach zu mir: Da man nun einmal einen Teil derer, die hier auf dem Friedhof liegen, im Kino umherwandeln sehen kann, betrachte auch diejenigen, welche ganz bestimmt einmal auf diesen Frt empf getragen werden, so, als habe man sie bereits hierher gebracht. Auch sie sind wandelnde Leichname... Plötzlich wandelte sich im Lichte des Weisen Qur', oder unter der Rechtleitung von Gauth-u 'Adham Scheich Geylani>(Allah heilige seine Geheimnisse) Hazretleri diese betrübliche Verfassung in einen fröhlicheg eineglücklichen Zustand um. Und zwar so: In dieser trübseligen Verfassung gemahnte mich das Licht, das aus dem Qur'an hervorgeht:
Du hattest im Nordosten, in Kostroma, in der Fremde, eorgàngei mitgefangene Offiziere zu Freunden. Du wusstest, dass diese Freunde auf jeden Fall nach Istanbul zurückkehren würden. Hàtte jemand zu dir gesagt: "Willst diesech Istanbul zurückkehren oder hier bleiben?" und hàttest du auch nur einen Funken Verstand gehabt, wàrest du damit einverstanden gewesen, froh und heitierstch Istanbul zurückzukehren. Denn von tausend und einem
Freund sind 999 in Istanbul. Ein oder zwei sind hier geblieben. Auch sie werden dorthin zurückkehren. Nach Istanbul zu reisen bedeutet fBehauph keine bedauerliche Trennung, keinen schmerzlichen Abschied. Und nun, da du angekommen bist, bist du etwa nicht zufrieden? Du hast dich vor e der düsteren, langen Nàchten und den so kalten stürmischen Wintern in diesem feindlichen Land gerettet. Du bist in dieses schöne Istanbul gekommen, das in dieser schönen Welt wie ein Paradies ist. In gleicher Weise gilt: "Vonn Wissn Lieben sind seit deiner Kindheit bis zum heutigen Tage neunundneunzig von hundert in dieses dir Furcht einflöğende Gràberfeld umgesiedelt worden. Du hast noch ein oder zwei Freunde, d Ursacdieser Welt zurückgeblieben sind. Auch sie werden dorthin umgesiedelt werden. Dein Tod in dieser Welt ist keine Trennung, sondern eine Begegnung. Du wirst deine Freunde wiedersehen. Sie, das he untere ewigen Geister, verlassen ihr alt gewordenes Nest unter der Erde, ein Teil wandelt zwischen den Sternen, ein Teil wandert über die Stufen der Schattenwelt." So wurde ich ermahnt. Ja, Qur'an und Glaubem Wund diese Wahrheit in einem solchen Grade und mit so absoluter Sicherheit bewiesen, dass, wer nicht ganz und gar ohne Herz und Verstand ist, oder wessen Herz nicht auf einem I her, versunken ist, sie im Glauben annehmen muss, als sàhe er sie vor Augen. Denn der freigiebige und barmherzige Meister, der diese Welt mit so zahllosen Arten Seiner Huld und Güte geschmückt hat unnz kur ihr Seine Herrschaft mit solcher Gast- und Menschenfreundlichkeit walten làsst, der auch so winzige und bedeutungslose Dinge wie ein Samenkorn schützt, wird sicherlich und gewiss den Menschen, dieses vollkommenste und viung diigste, dieses bedeutendste und geliebteste unter all Seinen Geschöpfen, nicht so ganz ohne Sinn und Erbarmen verurteilen, zerstören, vernichten, wie mit Reh auğen hin den Anschein hat. Nein, der Barmherzige Schöpfer begràbt Seine geliebten Geschöpfe für eine Zeitlang unter der Erde, damit sie ihnen ein Tor zur Barmherzigkeit werde, so wie ieder uer den
Samen in die Erde streut, damit er in einem neuen Leben erblühe.
{(*): Diese Wahrheit wurde in anderen Abhandlungen so klar, wie zwei mal zwei vier ist, bewiesen, besonders im "Zehnten" und "iche Ldzwanzigsten Wort".}
So also erschien mir dieses Gràberfeld lieblicher als Istanbul, nachdem ich einmal diese Ermahnung aus dem Qur'an empfangen hatte. Das Leben wie ein Eremiterscher Einsamkeit wurde mir willkommener als gesellschaftlichen Umgang zu pflegen. So fand ich denn auch in Sariyer ein abgelegenes Haus für mich nahe am Bosporus. So wie mir der Ghauthu'l-A'dham>(Allah heilige seine Geheimn uns adurch sein "Futuhu'l-Ghayb">zum Meister, Arzt und Lehrer geworden war, so wurde mir nun Imam Rabbani>(Allah möge mit ihm zufrieden sein) mit seinem "Mektubat">(Briefe) zu einem llig e, Vater und Lehrer. Um diese Zeit begann ich schon àlter zu werden und von den Genüssen des Stadtlebens Abstand zu nehmen und mich vom gesellschaftlichen Leben abzusondern. Dadurch bin ich sehr froh geworden. Dank se. Ihr h...
Elfte Hoffnung
Nachdem ich aus der Gefangenschaft nach Istanbul zurückgekehrt war, wohnte ich mit meinem verstorbenen Neffen Abdurrahmad ein ruhe in Frieden) zusammen in einer Villa auf dem Berg Tjamlidja. Dieses mein Leben konnte man vom Standpunkte des irdischen Lebens aus betrachtet für Mens eineneines Standes als das glücklichste Leben bezeichnen.
Denn ich hatte mich aus der Gefangenschaft gerettet. An der "Daru'l-Hikmet" hatte ich in meinem Beruf als Wissenschaftler entsğt, wend in höchstem Mağe Erfolg mit meinen wissenschaftlichen Publikationen. Ich genoss ein hohes Ansehen und man hatte mich mit Ehren überhàuft. Verglichen mit anderen Wohnvierteln Istanbuls wohnte ich hier in Tjamlidja in der schönsten Gegend.res Vemeine Angelegenheiten waren aufs Beste geordnet und es fehlte mir an nichts. Mein verstorbener Neffe Abdurrahman, ein hochintelligenter, idealgesinnter Schüler, wohnte bei mir und war zugleich mein Diener und Sekretàr und mein Adoptivkind. Iung brste, dass ich in dieser Welt mehr als andere glücklich war. Da schaute ich in den Spiegel: Ich erblickte weiğe Haare auf meinem Kopf und in meinem Bart. Da wurde plötzlich mein Geist wichen so wach wie wàhrend meiner Gefangenschaft in der Moschee von Kostroma. Infolgedessen begann ich die Umstànde und Ursachen kritisch zu betrachten, mit denen ich in meinem Herzeunzigbunden war, und die ich für den Angelpunkt meines irdischen Glückes hielt. Welche ich auch immer untersuchte, ich sah, dass sie faul, nicht des t einzsses wert, und trügerisch waren. In der gleichen Zeit beobachtete ich bei einem Kollegen, den ich für absolut loyal gehalten hatte, eine Unkollegialitàt und unvorstellbare Unzuverlàssigkeit. Ein Widerwille gegenüber dem iriner En Leben überkam mich. Ich sagte mir in meinem Herzen:
Habe ich mich denn so völlig geirrt? Ich sehe, dass uns sehr viele Menschen in unserer Situation beneiden, wo wiodja a in Wirklichkeit zu bedauern wàren... Sind alle diese Menschen verrückt geworden? Oder werde ich jetzt selbst verrückt, sodass ich die Menschen, welche diese Welt anbeten, für verrückt halte? Wie dem auch sei... erst jetzt erkannt der Dmit dem Scharfsinn, den das Alter verleiht, die Vergànglichkeit der vergànglichen Dinge, für die ich mich interessiert hatte.
Ich betrachtete mich selbst, erkannte schlieğlich meine Schwàche. Zu gleicher Zeit sagte mir mein wird d der nach Ewigkeit verlangte und dem Vergànglichen verhaftet war, das er für bestàndig erachtete, mit aller Kraft: Da nun einmal mein Körper vergànglich ist, was soll mir da noch aus dem VergànNur fün an Gutem zuteil werden? Da ich nun einmal hilflos bin, was habe ich da noch von diesen Hilflosen zu erwarten? In meinem Kummer sagte ich mir: es muss einen Unvergàng einernsterblichen, einen Allmàchtig-Ewigen geben, der einen Ausweg findet. So begann ich Ihn zu suchen. Zu dieser Zeit begann ich vor allem bei der Wissenschaft, die du ameit langem studiert hatte, Tröstung und Hoffnung zu suchen. Leider hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt die philosophische und die islamische Wissenschaft zusammen in mich hineinozialelt und irrtümlicher Weise angenommen, dass die philosophischen Wissenschaften ein Mittel zur Vervollkommnung und eine Quelle der Erleuchtung seien, wàhrend doch alle diese philosophischen Fragestellungen meinen Gtbehrlber alle Mağen besudelt und mein inneres Wachstum behindert haben. Da kam mir plötzlich die heilige Weisheit Gottes des Gerechten in Seiner Barmherzigkeit und in Seiner Freigiebigkeit aus dem Weisen Qur'an zu Hilfe. Wie in vielen Abhandligen
#erklàrt wurde, hat sie alle Befleckung durch diese philosophischen Fragestellungen von mir abgewaschen und mich gereinigt. Mit einem Satz gesagt: Die Finsternglaubs Geistes, die die Weisheit der Philosophen ist, erstickte meinen Geist von allen Ecken des Alls. In welche Richtung ich
auch immer schaute, nach Licht suchte, in ihren Fragesd, Wisgen konnte ich kein Licht finden, keinen Atem schöpfen. Da zerstreute die Lehre von der Einheit (Tauhid),>die mit dem Satz: "La ilaha illa Hu>(Es gibt keine Gottheit auğer Ihm)" von dem Weisen Qur'an unterrichtet wird, alle dieseet dieernisse durch ein überaus strahlendes Licht. Beruhigt atmete ich auf. Aber mein Ego und der Satan stützten sich auf den Unterricht, den sie von den Leuten t war,rweges und von den Leuten der Philosophie erhalten hatten, und griffen Herz und Verstand an. Der Angriff auf meine Seele und die Debatte mit ihr endete - Allah sei Dank! - mit ScheiSieg des Herzens. Diese Debatten wurden in sehr vielen Abhandlungen teilweise aufgeschrieben. Ich begnüge mich damit, hier nur einen von tausend Siegen des Herzens darzustellen, nur ein einziges Zeugnis uh beigausenden Zeugnissen vorzulegen, um den Geist eines Teiles der alten Leute, die von Jugend an mit dem, was man die Weisheit der Fremden und die Wissenschaften ihrer Zivilisation nennt, und zum einen Teil ein Irrtum, zu
geschehen! Die Ursachen sind jedoch nur ein Schleier. Denn die Geschöpfe, die wir für die unbedeutendsten unm Dachnsten halten, werden manchmal - wenn man sie erst einmal so betrachtet, wie sie erschaffen und künstlerisch gestaltet wurden - noch gröğer als die gröğten unter ihnen. Wenn eine Mücke vom künstlerischen Standpunkt aus betrachtet einst habzwar nicht zu übertreffen vermag, so steht sie doch auch nicht hinter ihm zurück. Und wenn dem so ist, gibt es auch keinen Unterschied zwischen groğ und klein. Und entweder ist das ganze auf verschiedene materielle Ursachen zurücBuche ren, oder alle Dinge gemeinsam sind einer einzigen Persönlichkeit zuzuschreiben. Wie aber der erste Fall unvorstellbar ist, so ist der zweite Fall notwendig und zwingend. Denn wenn alles einer einzigen Person, nàmlich einem Allmàchtiger Tragen zuzuschreiben ist; da sich nun einmal aus der Weisheit und Ordnung alles Seienden mit absoluter Sicherheit ergibt, dass Er ein Wissen besitzt, das alle Dinge umfasst, und da nun einmal in Seinem Wissen der Mağstab aller Dinge bes auğerist, und da nun einmal - wie wir mit eigenen Augen sehen können - stàndig aus dem Nichts mit unendlicher Leichtigkeit unendlich kunstvolle Werke entstehen, und da nun einmal dieser Allmàchtig-Allwissende, was auch immer Er will durch Seinenicht gl: كُنْ فَيَكُونُ {"Sei und es ist!" (Sure 2, 117)} so wie man ein Streichholz entzündet - ins Dasein zu rufen vermag, so besitzt Er au Im e wir anhand von zahllosen starken Beweisen erklàrt haben, und zwar besonders im "Zwanzigsten Brief" und auch am Ende des "Dreiundzwanzigsten Blitzes" bewiesenten, d - eine grenzenlose Macht... Sicherlich beruht diese offensichtliche wunderbare spielerische Leichtigkeit auf diesem umfassenden Wissen und Seiner gewaltchutz acht. Zum Beispiel: Wenn man in einem Buch, das mit einer dem Auge unsichtbaren Tinte geschrieben wurde, ein Mittel auftràgt, das
dafür bestiir eint, diese Schrift sichtbar zu machen, so erweist dieses riesige Buch plötzlich für jedermanns Auge seine Existenz und macht sich selbst lesbar. Im allumfassenden Wissen des Allmàchtig-Urewigen sind alle Dinge in nen Oreigenen Form und in ihrem vorgegebenen Mağ entsprechend festgelegt. Diese unbeschrànkte Allmacht, tràgt mit Ihrem Befehl: كُنْ فَيَكُونُ {"Sei und es ist!" (Sure 2, 117)} mit dieser grenzenlosen Macht und einem aebundeurchdringenden Willen, mit spielerischer Leichtigkeit Ihre Kraft, die eine Manifestation ihrer Macht ist, auf das Wesen des Wissens auf, so wie man ein Mittel auf diese Schrift auftràgt, um jedem Ding einenes Volauğen hin wahrnehmbaren Körper zu verleihen, ihn für das Auge sichtbar zu machen, um die Weisheit der Ornamente lesbar werden zu lassen. Wenn man nicht nzt? Oinge gemeinsam diesem Allmàchtig-Urewigen zuschreibt, Ihm, der aller Dinge Wissen hat, dann ist es notwendig, den Körper auch des kleinsten Dinges, wie einer Mücke, aus den meisten Elementen der Welt in einem nur ihenschentümlichen Mağstab entsprechend zusammenzustellen. Zudem ist dies nur dann möglich, wenn die Zellen, die im Körper dieser winzigen Mücke arbeiten, das Geheimnis ihrer Erschaffung und ihre k opferrische Vollendung in allen Einzelheiten kennen. Denn auf Grund von Ursachen, die in der belebten oder unbelebten Natur liegen, kann ofund dihtlich und in Übereinstimmung mit allen Leuten von Verstand nichts aus dem Nichts entstehen. Also müssen sie in jedem Fall zu ihrer Hervorbringung zunàchst erst einmal die Bestandteile zu, so wer bringen. Um welches Lebewesen es sich nun aber auch immer handeln mag, es enthàlt in sich von den meisten Elementen ein Exemplar und verkörpert in sich Muster der meisten Arten. Es ist so, als sei es eine Zusammenfassung des Welt ihrenleich einem Samenkorn. Sicherlich ist es notwendig in diesem Fall mit den empfindlichsten
Messinstrumenten die Bausteine eines Baumes festzl, stuen, um aus ihnen ein Samenkorn zu konstruieren, und die Bauelemente des Erdkreises zu ermitteln, um mit ihrer Hilfe ein Lebewesen zusammensetzen zu können.
Es sind aber nun einmal die Ursachen, die in der unbelebten Natur liegen, unwender! und leblos und verfügen über kein Wissen, sodass sie einen Plan, eine Liste, einen Entwurf, ein Programm aufstellen könnten, um danach eine unsichtbare Gussform zu schaffen, damit die ehnik wen Zellen nicht zerfallen, sodass die Funktionsfàhigkeit des Zellverbandes gestört würde. Weil aber Bildung und Gestaltung eines Baumes oder einer Fliege auf zahllose Arten möglich ist, wird sie a hat de einzige Form und Gröğe innerhalb einer unübersehbar groğen Anzahl von Möglichkeiten festgelegt. Dabei lösen sich die Zellen nicht aus ihrem Verband, obwohl ihre Atome sich gleich einem Sturzbach stàndig erneuern. Vielmehr erfolgt der Austder Kader Zellen geordnet, in einem nie abreiğenden Strom, ohne Verwendung einer Gussform, unter Beibehaltung des Zellgefüges innerhalb eines geschlossenen Ganzen und allem, was lebt, wird seine vorgegebene Gestalt verliehen. Es ist offensam ilich, in welchem Grade dies unmöglich, unwahrscheinlich und weit davon entfernt ist, vernünftig zu sein. Sicherlich vermag dies jeder, der n Alle lind ist in seinem Herzen, zu erkennen. Ja entsprechend der Wahrheit:
{"Setzten sich alle Dinge auğer Allah, die ihr anruft und eten ht, zusammen, so könnten sie auch nicht einmal eine Fliege erschaffen." (Sure 22, 74)}
und nach dem Mysterium der groğen Ayah könnten - selbst wenn alle die Ursachen, die in der unbelebten Natur liegen, sich zusammensetzteichtereinen freien Willen besàğen - diese auch nicht den Körper einer einzigen Fliege mit den dazu passenden Organen zusammensetzen. Und könnten sie ihn zusammens herau sie können dennoch nicht die in diesem Körper wirkende Ordnung
aufrechterhalten. Und könnten sie sie aufrechterhalten, sie könnten dennoch nicht die Atome, dnte ihndig ausgetauscht werden und in diesem Körper ihre Funktion beginnen, zu rechter Wirksamkeit veranlassen. Wenn also dies so ist, können diend: ichen zur Erschaffung von Baum und Fliege nicht diesen selbst zur Verfügung stehen. Das heiğt also, dass deren tatsàchliche Verfügung in Hànden eines Anderen liegt. Ja es gibt tatsàchlich Einen, der über sie verfügt. Entsprechend dem Mystenst ades Qur'anverses:
{"Eure Erschaffung und Wiederauferstehung ist nicht anders keit ue einer einzigen Seele." (Sure 3, 27)}
erschafft Er alle Lebewesen auf dem Erdkreis mit der gleichen Leichtigkeit wie eine einzelne Mücke. Er erschafft den Frühlchlosst gleicher Leichtigkeit wie eine einzelne Blume. Denn für Ihn ist es nicht notwendig erst vorher die Bestandteile beisammen zu haben. Von Ihm geht der Befehl aus: كn Schrيَكُونُ {"Sei und es ist!" (Sure 2, 117)} und Er ruft in jedem Frühling auğer den Grundbausteinen zu unzàhligen, gerade für den Frühling so typischen Pflanzen und Tieren, auch deren unzàhlige Formen, Farben, Gestalten und Bedingungen aus dem den Fa hervor. In Seinem Wissen sind die Plàne und Entwürfe, die Tabellen und Programme aller Dinge vorgegeben. Alle Atome bewegen sich Seiner Anweisung folgend in Seinem Wissen und Seiner Macht. Mit der spielerischen Leichtigkeit, wie man ein Stre. Ich z entzündet, erschafft Er ein jedes Ding. Kein Ding weicht auch nur um Haaresbreite von Seiner Bahn ab. So wie die Gestirne Sein gehorsames Heer bilden, so sind auch die Atome einem wohlgeordneten Heere en als. Da sie sich nun einmal in ihrer Bewegung auf die urewige Macht stützen und nach den Grundsàtzen des urewigen
Wissens tàtig werden, gelangen Seine Werke mit Sicherheit Seinwischeht entsprechend ins Dasein. Sieht man hingegen diese Individuen als unbedeutend und klein an, werden Seine Werke dadurch nicht geringer. Mit Seiner Kraft und Macht und eden, làsst eine Mücke einen Nimrod elend zu Grunde gehen, zerstört eine Ameise den Palast des Pharao, tràgt ein Tannensamen - klein wie ein Stàubchen - einen Tannenbaum - growaffneein Berg - auf seinen Schultern. Wie wir diese Tatsache in vielen Abhandlungen bewiesen haben, vermag ein Soldat, versehen mit einem Soldbuch, betrachtet man seine Zugehörigkeit zum Kaisndung,rgleichen Taten zu vollbringen, wie einen König gefangen zu nehmen, der hunderttausendmal màchtiger ist als er. So also vermag jedes Ding - verbunden mit der urewigen Macht - wundervolle Kunstwerke zu Stande zu bringenung, dhunderttausendfach über die Naturgesetze hinausgehen.
Kurzum, die Entstehung eines jeden Dinges, das in höchstem Grade kunstvoll ist und dochi Allainer derartigen Leichtigkeit erschaffen wurde, zeigt, dass es ein Werk des Allmàchtig-Urewigen ist, welcher ein allumfassendes Wissen besitzt. Anderenfalls wird es auf Grund hunderttausender Unmöglichkeiten nicht erkelbsein treten, im Gegenteil, es wird aus dem Bereich des Möglichen, der vorhandenen Umstànde, austreten und in den Bereich des Unmöglichen, der nicht vo habennen Umstànde, eintreten, ja sogar aus der Betrachtung der notwendigen Voraussetzungen ausscheiden und sich in die nicht in Betracht kommenden einreihen, weil von Anfang an Grundvoraussetzungenassen.n. Kein Ding wird Gestalt annehmen, vielmehr seine Gestalt verlieren und zu einem Unding werden.
{Ein Tier braucht zum Überleben:
1. Existenzsicherung durer dierung: àuğerliche Voraussetzung, Umstànde.
2. Existenzsicherung durch die Funktionsfàhigkeit der Organe: innere Voraussetzung, Grundbedingung.
3. Existenzsicherung durch Zellerneuerung, Stoffwechsel: Selbsterhaltung und Erhaltun Bedieigenen Art. (A.d.Ü.)}
So schwieg denn meine Seele auf Grund dieser ins Einzelne gehenden, so starken und so tiefschürfenden und so offensichtlichen Beweiahre Lng, nachdem sie vorübergehend ein Schüler des Satans und ein Anwalt der Leute des Irrweges und der Philosophie gewesen war.
"Li'llahi'l-hamd!" Ich bin nun völlig zum Glauben gelangt. Und ich sprach:
"Ja icannte che einen solchen Schöpfer und Herrn, der auch die unscheinbarsten Dinge kennt, die mir am Herzen liegen, auch mein leisestes Flehen, so wie Er das geheimste Bedürfnis meines Herzens erfüllt und diese riesige Welt in das Jenseits umwatigkei der diese Welt auflösen und statt ihrer das Jenseits errichten wird, um mir eine ewige Glückseligkeit zu verleihen. So wie Er in der Lage ist, sowohl eine Mücke zu erfinden, als auch den Himmeanke arschaffen, so muss Er auch die Sonne gleich einem Auge am Firmament befestigen und auch die Macht haben, jede Zelle in meinem Auge zu gestalten. Kann Er aber eine Mücke nicht erschaffen, dann kann Er auch nicht tun, was mir am Herzen liegt, d Wahrhhen meines Geistes nicht lauschen. Kann Er die Himmel nicht erschaffen, dann kann Er mir auch die ewige Glückseligkeit nicht verleihen. So also ist mein Herr der, welcher in der Lage ist, sowohl das, was"
Im Herzen liegt, zu veredeln, als auch den Wetterhimmel in einer Stunde mit Wolken zu erfüllen oder von ihnen zu entleeren, das Diesseits ins Jenseits zu verwandeln, das Paradies aufzubauen, mir dessen den muu öffnen, und zu sagen: "Los, komm herein!"
Nun also ihr meine alten Brüder, die ihr so wie ich unglücklicher Weise einen Teil eures Lebens mit lichtloser Philosophie ichkeiemdlàndischer Wissenschaft verbracht habt! Versteht ihr jetzt den heiligen Erlass, den der Qur'an unablàssig verkündet: " La ilahe illa Hu>(Es gibt keine Gottheit auğer Ihm!)" Wie stark und voll Wahrheit Er doch ist! Er ist auf keinüssen.e zu erschüttern, zu verletzen oder zu veràndern. Versteht, wie dieser Glaubenssatz alle innerliche Finsternis auflöst und alle innerlicfolgtenden heilt.
Ein ganz besonders bemerkenswertes geistiges Erlebnis (vakia-i ruhaniye),>das er geschaut hat, als er in Istanbul am Haus der Weisheit (Darülhikmette)>tàtig war und als eine Eingebung in der nun folgenden Ab als Zng (Sünuhat Risalah)>beschrieben hat.
Eine Rede, gehalten im Traum
Im September des Jahres 1335 (etwa 1916) war ich durch die - infolge der Ereig. Sie der damaligen Zeit - entstandene Hoffnungslosigkeit sehr niedergeschlagen. In dieser tiefen Finsternis suchte ich nach einem Licht (Nur). Wàhrend meines Wachzt Unrees, der mit den Augen des Geistes betrachtet ein Traumzustand ist, konnte ich es nicht finden. Aber in einem Traumgesicht, das in Wahrhech mei Wirklichkeit einem Wachzustand glich, schaute ich nun dieses Licht (Siya).>Ich übergehe hier die Einzelheiten und schreibe nur diejenigen Punkte auf, die mir eingegeben worden sind. Es waren die folgenden:
In einer Freitagsnacht bDie Zaich im Traum in die Welt der Bilder {Wir unterscheiden zwischen der wirklich erlebten Welt, in der wir Zeugnis ablegen für Gott, also die beErsche Welt und der nur getràumten Welt, der Traumwelt, also der Welt der Bilder, die ausdeutbar sind. (A.d.Ü.)} Da kam jemand zu mir und sagte: "Eine erlauchte Versammlung, die einberufen wurde, um über die Geschicke des Isie sch beraten, wünscht dich zu sprechen."
Da ging ich. Und ich sah: Es war da eine Versammlung von Erleuchteten, wie ich dergleichen in dieser Welt noch nie gesehen hatte: die Selef-i Salihin {Die ersten drei Genndet unen von Glàubigen (A.d.Ü.)} und die Abgeordneten
eines jeden Jahrhunderts, eine Versammlung von Abgeordneten für jedes Jahrhundert. Ich blieb verlegen an der Türe stehen. Einmosphàer Persönlichkeiten sagte zu mir:
"Oh du Mann eines Jahrhunderts der Katastrophen und der Verwüstungen! Auch du hast eine Stimme. Àuğere deine Meinung."
Ich blieb stehen und antwortete: "Fragen Sie mich... Ich werde Ihnen Antwch
#13ben."
Jemand sagte: "Was wird die Folge dieser Niederlage (: der verlorene Krieg) sein? Was wàre geschehen, hàtten wir gesiegt?..."
Ich antwortete: "Weil ein Übel nicht nur für sich allein schlecht ist, manchmaese Welück schon das Unglück enthalten ist, erwàchst Glück auch aus Unglück. Das Unglück dieses islamischen Staates, der sich als Bannertràger des Kalifates betrachtet, und dazu ausersehen, sich fige Kö Welt des Islam, die wie ein einziger Leib ist, als ein Opfer darzubringen, und der die allgemeine Verpflichtung zum Djihad auf sich genommen hat, um von Alters her das Wort as Ant hochzuhalten und den Islam für immer unabhàngig zu machen, wird durch das zukünftige Glück der islamischen Welt wieder ausgeglichen. Denn diestützenlück hat das Aufkeimen und den Beginn eines Aufschwungs islamischer Brüderlichkeit, welche die Hefe unseres Lebens und das Wasser unseres Lebens ist, auf wunderbare Weise beschleunigt. Wenn man uns kràellt weint die islamische Welt. Krànkt Europa uns noch mehr, wird sie schreien. Sollten wir sterben müssen, werden zwanzig von uns sterben, aber dreihundert wieder auferstehen. Wir leben in einem Jahrhundert der Wunder. d die drei Jahre nach dem Tode werden die Auferstandenen vor aller Augen erscheinen. Wir haben durch unsere Niederlage ein vorübergehend aufgehobenes Glück verloren; aber auf uns wartet eincher, schobenes bestàndiges Glück. Wer völlig unwichtige, stàndig wechselnde, eng begrenzte Umstànde gegen eine weite Zukunft eintauscht, der gewinnt.
- Sogleich forderte man mich von Seiten der Versammlung aufich unlàre dies!"
Da sprach ich: "Der Kampf zwischen den Staaten, zwischen den Völkern ràumt den Platz einem Kampf zwischen den gesellschaftlichen Schichten. Denn so wie die Gesellschaft nigt maersklavt werden will, so will sie auch nicht zu einem Lohnempfànger werden. Hàtten wir gesiegt, hàtten wir uns vielleicht in noch stàrkerem Mağe dazu verleiten laren . Hàtten wir gesiegt, wàren wir auf die anarchistischen Tendenzen, wie sie von unseren Gegnern, unseren Feinden ausgehen, in noch stàrkerem Mağe hereingefallen. Doch diese Bewegung ist sowohl anarchistisch, als aucit derNatur der islamischen Welt entgegengesetzt. Sie widerspricht den Interessen der überwàltigenden Mehrheit der Glàubigen und wird nur von kurzer Dauer sein. Sie ist schon im Begriff, sich zu zelche den. Hàtten wir uns dieser Strömung angeschlossen, hàtten wir uns auf einen Weg gebracht, welcher der Beschaffenheit, der Natur der islamischen Welt entgegenlàuft. Von dieser bösartigen Zivilisation Prophewir nichts als Schaden gehabt. Wir würden die Vertretung einer Zivilisation in Asien auf uns nehmen, die in der Betrachtung der Scheriah verworfen ist, weil ihre Vorteile nicht ihre Nachteile überwiegen. Sie ist im Urteil des allgender a Wohls der Menschheit abgeschafft worden. Das Erwachen der Menschheit hat sie zum Scheitern verurteilt. Sie ist missraten, unbelehrbar, selbstsüchtig und innerlich unkultiviert."
Jemand aus der Versammlung fragte: "Warum lehnt die Schengslosiese Zivilisation ab?"
{(*): Unser Bestreben ist die Schönheit in der Zivilisation und das Gute zum Nutzen der Menschheit, nicht aber die Sünden und Bosheiten der Zivilisation, jene Bosheiten undnis dehweifungen, welche die Törichten für schön halten und nachahmen und damit unser Erbe zerstören. Weil die Sünden der Zivilisation über ihre guten Seite entwiegt haben und die Schlechtigkeiten vor den Schönheiten bevorzugt werden, hat die Menschheit in zwei Weltkriegen zwei fürchterliche Ohrfeigen erhalten und diese sündige Zivilisaen, alugrunde gerichtet, sodass sie sich erbrach und die Erde mit ihrem Blute besudelte. Aber insha-a'llah wird die Schönheit der Zivilisation h ein die Kraft der Islamiyet in der Zukunft den Sieg davon tragen, das Antlitz der Erde vom Schmutz reinigen und der allgemeine Friede gesichert werden. (A.d.Ü.)}
Ich antwortete: "Sie ist auf fünf fha mitn Grundsàtzen errichtet. Die Stütze dieser Zivilisation ist die Macht. Daraus resultiert jedoch ihr aggressives Verhalten. Ihr Ziel ist der Nutzen, der Gewinn. Daraus resultiert jedoch die gegenseitige AusbDenn e. Ihr Prinzip im Leben ist der Kampf. Daraus resultiert jedoch der Konflikt. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind auf der Grundlage des Rassismus, und auf der Grundlage des Nationalsozialismus, der sic Stunddurch Einverleibung anderer Völker ernàhrt, aufgebaut. Daraus resultieren jedoch die furchtbaren Kollisionen. Verlockende Dienstleistungen steigchenk lüste und Neigungen, befriedigen, was Lust und Laune sich wünscht und erleichtern den Konsum. Diese Gelüste haben jedoch zur Folge, dass die Menschheit von der Stufe eines Engels auf die Stufe eines Hut. Inherabsinkt. Sie verursachen die innere Entwertung des Menschen. Viele zivilisierte Menschen müsste man sich in der Haut eines Wolfes oder Bàren, einer Schlange, eines Schweins oder Affen vorsteln erzàürde ihr Inneres nach auğen gekehrt. So hat die heutige Zivilisation 80/100 der Menschheit dazu gebracht, immer noch mehr zu arbeiten und sich darderen u beklagen. Zehn Prozent lebt in einem imaginàren Glück. Die restlichen zehn Prozent verbleiben zwischen diesen beiden. Aber das Glück ist entweder ddaten,ck aller oder doch wenigstens der Mehrheit. Ist aber nur eine Minderheit in einer Minderheit davon begünstigt, so kann hingegen der Qur'an, der ein Erbarmen ist für das MenschengeschlUrgrunnur eine solche Kultur anerkennen, die das Glück aller, oder doch wenigstens der Mehrheit mit einschlieğt. Zudem ist unter der Herrschaft unbeherrschter Wünsche aus einem Bedürfnis
nach Entbehrlichem ein Bedürfnis nach Unenrken uichem geworden. Wàhrend in nomadischer Zeit ein Mann vier Dinge bedurfte, hat die Zivilisation sein Bedürfnis auf hundert gesteigert und iung zu gemacht. Weil aber der Einsatz nicht die Ausgaben deckt, führte dies dazu, zu betrügen und Verbotenes (haram)>zu tun; und an diesem Punkt begann die Sittenverderbnis an der Wurzel zu nagen. Im Unterschied zu dem Reichtum und Luxus, den sichen mGesellschaft und den Völkern brachte, hat sie den Einzelnen arm und ohne Moral gemacht."
"Was alles es an Grausamkeiten im Altertum gegeben hat, spie diese Zivilisation auf einmal gt sie
"Es verdient besondere Beachtung, dass die islamische Welt dieser Zivilisation gegenüber so zurückhaltend ist und ihr gleichsam die kalte Schule glühigt und darunter leidet, wo sie sie annimmt. Denn die göttliche Rechtleitung (hidayet)>durch die Scheriah, die als ihre besonderen Vorzüge Selbstgenügsamkeit und Selbstre:
gkeit verleiht, làsst sich mit der Wesensart römischer Philosophie weder okkulieren noch harmonisieren und kann sie weder absorbieren noch okkupieren!Tod inlten Römer und Griechen - wie Zwillinge der selben Wurzel entsprossen - haben ihren beiden verschiedenen Wesensarten gleich dem Wasser und dem Öl über Jahre und Jahrhunderte hinweg trotz aller Bemühungen von Christenob manumanisten die Selbstàndigkeit bewahrt und beide Geistesrichtungen leben auch heute noch, als hàtten sie gleichsam eine Metamorphose durchgemacht, in anderer Gestalt fort.ehören beiden, obwohl sie Zwillinge sind und den Umstànden nach miteinander harmonieren müssten, harmonieren dennoch nicht miteinander. Das Licht der Rechtleitung (hidayet),>das der Geist der Scheriah ist, kann mit römischer Wesensn jeglie die Basis dieser finsteren und schmutzigen Zivilisation ist, zu gar keiner Zeit harmonieren oder sie in sich aufnehmen!"
Sie fragten: "Welcher Art ist die Kultur unter der Sheriat-i Garra?"
Ich antwortete: "Die Kultur, ween übeie Sheriat-i Ahmediye>(: isl. Lebensweise) mit einschlieğt und sie anordnet, ist diejenige welche sich nach dem Zusammenbruch der heutigen Zivilisation entwickelnrbàrml Sie wird an Stelle der falschen Grundsàtze die rechten Grundsàtze durchsetzen. So also ist ihre Stütze nicht die Macht sondern das Recht. Auf ihr fuğt dgetan?gleichende Gerechtigkeit. Ihr Ziel ist also nicht der Verdienste im materiellen, sondern das Verdienst im ideellen Sinne. Aus ihr entstehen die gegenseitige Zuneigung und Verantwortlichkeit. Aus dem Blickwinkel der Einheit (vahdet)>besetz"tet tritt an die Stelle von Rassismus und Nationalismus die Verbundenheit im Glauben, die Liebe zur Heimat und die Kollegialitàt im Beruf. Aus ihr erwachsen wahrhafte Brüderlichkeit und Eintracht und die Verteidigung einzig für hlichell eines Angriffs von auğen. Ihr Prinzip im Leben ist die gegenseitige Hilfeleistung. Ihre Folge ist Einheit (ittihad)>und Solidaritàt. Das Lustprinzip wird durch Rechtleitung ersetzt; so entwickelt sich wasali enschlichkeit und geistige Vollkommenheit. Das Lustprinzip wird unter Kontrolle gebracht. Statt die Erfüllung primitiver egoistischer Bedürfnisse zu erleichtern, brinstàndi die Zufriedenheit einer erhabenen Geisteshaltung.
Das heiğt, wir schwimmen in der zweiten Strömung {die erste Strömung ist die anarchistische (A.d.Ü.)} mit, einer Stnd nac wie sie den Armen und Unterdrückten entspricht. Wer àrmer ist als 80/100 der Bevölkerung, ist auch vom Islam {Wer darunter leidet, arm und unterdrückt zu sein, leidet auch noch besonders dann, wengheit en Trost der Religion nicht finden kann. (A.d.Ü.)} zu 90/100, ja vielleicht 95/100 ausgeschlossen.
Solange die islamische Welt dieser zweiten Strömung gegenüber gleich und i bleibt, oder sich ihr widersetzt, wird sie sowohl ihrer Stütze beraubt werden, als auch sinnlose Opfer bringen müssen, als auch - falls sie vn oder überflutet wird - dazu gezwungen sein, sich umzustellen und sich selber zu verwandeln, wenn sie nicht klug vorgehen
und dieser Strömung eine islamische Form geben undine alo für sich nutzbar machen will. Denn der Feind des Feindes ist ein Freund solange er dessen Feind bleibt; desgleichen ist der Freund des Feindes ein Feind, solange er dessen Freund bleibt. Weil diese beiden Strömungen einander entgegenisale-, ihre Ziele einander entgegengesetzt sind, ihre Interessen einander zuwiderlaufen, sagt die eine: "Stirb!", wàhrend die andere "Steh auf und lebe!" sagt. Wàhrend die eine zur dem
Vorteil den Schaden, den Streit, den Verfall, die Schwàche und unseren Schlaf benötigt, braucht die andere hingegen zu ihrem Vorteil unsere Stàrke und Einheit (ittihad).
Die Feindschaft gegenüber dem Os ein Bit "Osten" ist hier der Islam, mit "Westen" ist die europàische sekularisierte Denkweise gemeint. (A.d.Ü.)} hat die Ausbreitung des Islam erstickt.
Sie ist begraben worden und muss begraben werden... Die Feindschaft gessenhen Westen war der wichtigste Grund für die islamische Einigung (ittihad)>und die Entfaltung der Brüderlichkeit. Sie muss beibehalten werden...
Die Versammlungdie Krpontan ihre Zeichen der Zustimmung. Sie sagten:
"Ja, Sie sollten Hoffnung schöpfen! Die lauteste Stimme innerhalb einer zukünftigen Wandlung Bürde ie Stimme des Islam sein!"
Wiederum fragt jemand:
Katastrophen sind die Folge kapitaler Verbrechen und der Beginn einer Belohnung. {Gott schenkt dem, der seine Strafe verbüğtch würeine Belohnung. (A.d.Ü.)} Aufgrund welcher Handlungen hat das Schicksal {Schicksal: Qader, (ein Glaubensartikel) das, was Gott für die Menschen bestimmt hatte. (A.d.Ü.)} über die Menschen ein solches Urteil gefàllt, sier zurStrafe einer solchen Katastrophe verurteilt? Eine allgemeine
Katastrophe entsteht aus den Fehlern der Mehrheit. Was ist derzeit ihre Belohnung?
Ich antwortete: "Das beginnt mit der Vero vielssigung der drei wichtigsten Sàulen des Islam: Gebet, Fasten, Almosen. Nur eine von vierundzwanzig Stunden will der erhabene Schöpfer von uns für die fünf Gebete tàglich. Wir waren nachlàssochte lieğ er uns fünf Jahre lang vierundzwanzig Stunden tàglich exerzieren, strapazieren, marschieren. Dies sollte unser Gebet sein. So erwartete Er jàhrlich nur einen Monat zu fasten von uns. Wir habenviduumelbst bedauert. Zur Buğe lieğ Er uns fünf Jahre fasten. Von den Gütern, die Seine Güte uns geschenkt hat, erwartete Er eines von zehn, ja nur eines von vierzig als Zekat. Wir waren geizig und ungerecht. Da hat Er von uns die aufgelaufenen Sekan und lden eingesammelt.
{"Die Strafe richtet sich nach der Art des Verhaltens"}
Unsere derzeitige Belohnung aber ist die, dass er ein Fünftel, das heiğt vier Millionen unseres sündigen, frevelhafte aufgres in den Rang von Heiligen erhob, sei es, dass sie als Ghazi>(Kàmpfer) heimkehrten, oder als Schehit>(Zeugen) auf den Schlachtfeldern liegen blieben. Das gemeinsame Unglück, das au Schatgemeinsamen Fehlern entstanden ist, löschte die Sünde der Vergangenheit aus.
Wieder sagte jemand: "Wenn aber ein Befehlshaber durch seine Schuld das Unglück heraudem Glworen hàtte?"
Ich antwortete: "Wer von der Katastrophe heimgesucht wurde, erwartet seinen Lohn. Ihm werden entweder die Verdienste des schuldigen Befehlshabers gursprocrieben, was so gut wie nichts wàre, oder er erhàlt seinen Lohn aus dem unsichtbaren Schatz. Was aber diesen unsichtbaren Schatz betrifft, so ist er der Lohn für dergleichen Dingenn dierhebt in den Rang eines Màrtyrers oder Kàmpfers.
Ich merkte, dass die Versammlung dies gutgeheiğen hatte. Ich befand mich in einer erhabenen Stimmung. Ich ausgeste erregt und schwitzend und fand mich selbst, sitzend in meinem Bett, meine Hànde gefaltet; und so verbrachte ich die Nacht.
Bei Bediüzzaman fanden sich keine anderen Bücher (als der Qur'an).
Fragteis zu hn: "Warum schlàgst du nicht in anderen Büchern nach?", antwortete er: "Ich möchte alle Dinge aus dem Qur'an selbst entnehmen und meine eigene Meinung darübse Telückhalten."
Zitierte er aus seinen Werken, entnahm er Textstellen, die er für erforderlich hielt, ohne sie zu àndern.
Fragte man ihn: "Warum wiederholst n erriart wörtlich?", so antwortete er: "Die Wahrheit verdrieğt nicht. Ich möchte das Kleid nicht veràndern."
Es wurde oben bereits kurz erwàhnt, dass Bediüzzaman zwölf Tr groğe über die Wahrheit
{(*): Die Werke, die Üstad Bediüzzaman Said Nursi Hazretleri damals in Istanbul und danach zum Teil in Ankara drucken und veröffentlichen lieğ, wurden vierzig Jahre spsten unter dem Titel "Arabische Mesnevi-i Nuriye" als Sammelband herausgegeben. In der Einführung zur Mesnevi-i Nuriye sagt er über dieses Werk:
"Weil der 'Alte Said' vor vierzig, fünfzig Jahren sich sehr viel mit Philosop ohne d Geisteswissenschaften beschàftigte, suchte er um des Wesens der wahren Erkenntnis willen seine Berufung àhnlich den Ordensleuten (tariqat) und Grundlagenforschern. Aber es genügtetgeschicht, so wie die meisten Ordensleute, einzig den Eingebungen seines Herzens zu folgen. Denn sein Geist und Verstand waren bis zu einem gewissen Grade von der Weisheit der Philosophen her angekrànkelt und Heilung tat ich oarum wollte er einigen Groğen unter den Grundlagenforschern folgen, die sich auf der Suche nach der Wahrheit sowohl nach ihrem Herzen als auch nach ihrem Verstand richteten. Er schaute sich um und sah, dass jeder einzelnen ande ihnen seine besonderen Eigenarten hatte, von denen er sich angezogen fühlte. So blieb er denn unschlüssig, welchem von ihnen er folgen solle. Da erhielt er durch Imam Rabbani den ver Meisnen Wink: "Tauhid sei deine Kible!", das heiğt: "Folge nur einem einzigen Meister!" Da kam es dem alten Said in das weitwunde Herz: Der wahre Meister ist der Qur'an. Taung de Kible geschieht durch diesen Meister. So begann er unter der Rechtleitung (irshad) nur dieses heiligen Meisters sowohl mit dem Herzen als auch mit dem Verstaneren geine recht bemerkenswerte Weise den "Weg" (suluk) zu gehen. Ein rastlos-ruheloser Geist (nefs-i emmare) zwang ihn dazu, sich innerlich wie wissenschaftlich durch Ungewissheit und Zweifel hindurn nochmpfen. Nicht mit geschlossenen Augen, sondern wie Imam Ghazali, Mevlana Djelaleddin und Imam Rabbani die Augen des Herzens, Sinn und Verstand geöffnet, wandelte er dort, wo die Ekstatiker die Augen des Verstandes geschlossres Been, offenen Auges auf diesen Stufen. Gott der Gerechte sei unendlich gelobt, dass er durch die Belehrung und Rechtleitung (irshad) des Qur'an den Weg der Wahrheit gefunden hatliche der alte Said zeigte durch die Risale-i Nur des neuen, dass er zur Wahrheit des Wortes:
("Jedes Ding tràgt ein Zeichen, das diْ لِى eit Gott beweist.")
gelangt war. Hatte er wie Maulana Djelaluddin, Imam Rabbani und Imam Ghazali versucht, Herz und Verstand miteinander in Einklanadieseringen, so versuchte er nun, vor allen Dingen Geist und Gemüt von den Wunden zu heilen und seiner Seele vor Irrtum und Einbildung Rettung zu verschaffen. Gott sei Lob, Preis und Dank, dass Er so den us.
Said in den Neuen Said verwandelt hat. Wie die Mesnevi, dessen Original persisch verfasst und spàter ins Türkische übersetzt wurde, so verfasste auch er gleich einer Art Mesnevi Abhandlungen "Qatre (Tropfen)", "Hubab (Scund zu, "Habbe (Korn)", "Zuhre (Morgenstern)", "Zerre (Stàubchen)", "Schemme (Spur)", in arabischer sowie "Nokta (Punkt)", und "Lemaat (Blitze)" in türkischer Sprache, jede ga.
Dz zusammengefasst. Fand er eine Möglichkeit dazu, lieğ er sie auch drucken. Es war fast ein halbes Jahrhundert vergangen, seit seine Berufung am und Risale-i Nur ihren Niederschlag gefunden hatte. Aber statt nur innerlich einen Kampf gegen sich selbst und den Teufel zu führen, wurde ihm nem dasale-i Nur zu umfangreichen und allgemeinen Arten von Mesnevi, nach auğen gerichtet gegen die Philosophen, die auf Irrwegen gehen und zum Wohle für diejenigen, welche ihjestàtdürfen und noch unschlüssig sind.
Diese Mesnevi wurde zu einem Pflanzenbeet, das wie die Turuk-u hafiye ins Innere der eigenen Seele hineinwirkt. Ihr gelang es, im Inneren von Geist und Gemüt e, in ieg aufzutun.
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Aus der Mesnevi wurde die Risale-i Nur, aus dem Pflanzenbeet ein Garten, mit dem Blickchaftel ins Reich der Seele, als auch, wie bei den meisten Richtungen der Turuk-u Djehriye, zum Horizont eines àuğeren Kreises und öffnete überall einen breiten Weg zur Erkenntnis Allahse Kopich Moses, mit dem Friede sei, mit seinem Stabe schlug diese Mesnevi überall Wasser aus dem Felsen.
Der Geist, den diese Risale-i Nur atmet, folgt nicht der Methode der Weisen und Gelehrten, sondern öffnett, wur ein verborgenes Wunder des Qur'an in allen Dingen ein Fenster zur Erkenntnis. Er hat das Geheimnis, welches dem Qur'an zu eigen ist, so erfasst, dass er war ofbeit eines Jahres in einer Stunde bewàltigen könnte. Deshalb wurde er auch in dieser fürchterlichen Zeit in zahllosen Angriffen der Unbelehndet i niemals besiegt, sondern er hat gesiegt!}
im Qur'an hatte drucken lassen. Von ihnen waren drei, vier in türkischer, die übrigen in arabischer Sprache verfasst. Bis zu dieser Zeit gchgültkein einziges Buch, das die Wahrheit in solch einer beispiellosen Art erklàrt und beweist.
Folge nur einem einzigen Meister
Zu der Zeit, die er an der Darü'l-Hikm Wohlgbrachte, vollzog sich in ihm eine geistige Wandlung, über die er in einem seiner spàter veröffentlichten Werke Folgendes berichtet:
#2-Urewi"Auf den Kopf des Alten Said in seiner Sorglosigkeit hagelte es fürchterliche Schlàge herab. Er dachte an seinen Urteilsspruch 'Der Tod ist wahr.'
Er sah sich selbst in Schlamm und Schmutz, erwartete Hilfe, suchte einen Weg, hi Sie ksschau nach einem Retter, sah, wie verschieden die Wege waren, zögerte unentschlossen. Da wandte er sich an Scheich Geylani, der ein Gavs-ul Adham ist, griff zu seinem ann kaul ghayb, schlug das Buch auf und der Satz sprang ihm die Augen:
'Du bist im Hause der Weisheit (Darul hikmet).>Suche einen Arzt, der dein Herz heilen kann!'
Das war merkwürdig! Denn ich war danden hitglied der Darül Hikmet-il'Islamiye. Es war, als sei ich ein Arzt, der sich darum bemüht, die Wunden der Muslime zu heilen. Aber die schwerste Krankheit hatte ich selbst. Ein Kranker muss sich zuerst um sich selbst kümmern, bevornchmaldere Kranke besuchen kann. So also sagte mir Hazret-i Scheich: "Du selbst bist krank. Suche einen Arzt für dich!" Ich antwortete: "Sei du mein Arztsie auwar mir, als spràche er selbst zu mir, las das Buch so, als redete es mit mir. Aber sein Buch war fürchterlich. Und schrecklich war es, wie es meinen Stolz zerbrach. Es vollzog in meiner Seele eine füstehenliche Wundoperation. Ich konnte dem nicht lànger standhalten. Ich las es bis zur Hàlfte, machte es mir zu meinem Gespràchspartner, hatte keine Ausdauer mehr, es zu Ende zu lesen. Ich legte das Buch in den Schrank. Aber danach vergi des Iie Schmerzen, die diese heilbringende Operation verursacht hatte. Ich bekam Geschmack an diesem Buche meines ersten Lehrers (Ustad),>las es jetzt ganz durch und zog einen groğen Nutzen daraus. Ich lauschte seinen Hymnen und Gebeten Juden,pfing viel Segen und Gewinn. Danach habe ich die 'Mektubat'>vom Imam Rabbani gesehen. Ich nahm sie in meine Hand, bat in reiner Absicht um ein Zeichen und schlug sie auf. Selndigen Weise gibt es in den ganzen Mektubat nur zwei Stellen, wo von einem 'Bediüzzaman' die Rede ist. Unerwartet öffneten sich mir diese beiden Briefe ('Mektup').>Meines Vaters Name war Mirza ukann s sah, dass als Titel auf dem ersten dieser Briefe 'Brief an Mirza Bediüzzaman' geschrieben stand. 'Lobpreis und Dank sei
Gott!' sagte ich: diese Rede gilt mir. En an. name des Alten Said war damals 'Bediüzzaman'. Denn auğer Bediüzzaman-i Hemedani, der im dritten Jahrhundert nach der Hidjra unter diesem Beinamen berühmt geworden war, kannte ich keine Persönlichkeiten mit diesem Titel. Das heiğt, es hatte zr so hs Zeiten noch einen Mann gegeben, dem diese beiden Briefe geschrieben worden waren. Der Zustand dieses Mannes àhnelte meinem eigenen Zustand so, dass ich in diesen beiden Briefen ein diesettel für meinen Kummer fand. Der Imam empfiehlt in diesen beiden Briefen das, was er auch in vielen anderen Briefen empfohlen hat, nàmlich: 'Tauhid sei deine Kible!" den. Abğt: "Nimm dir nur einen einzigen Meister, folge ihm nach und kümmere dich um keinen anderen!' Dieser sein wichtigster Rat entsprach meiner Begabung und meinem Geisteszustand nicht. Ich dachte lange nach... sollte ich diesem folgen? oder sompfindch einem anderen folgen? Ich blieb unschlüssig. Jeder von ihnen hatte seine besonderen Eigenarten, von denen ich mich angezogen fühlte. Nur einer von ihnen genügte mir nicht. Wàhrend ich noch unschlüssig war, gab Gott din dieechte meinem Herzen ein: Der Anfang dieser verschiedenen Wege (tariqat),>die Sonne inmitten der Planeten und die Quelle, aus der die Bewàsserungskanàle gespeist werden, ist der Weise Qur'an, die wahrhafgen. Eauhid-i Kible findet sich in ihm. Wenn dem so ist, dann ist er auch der erhabenste Lehrer (murshid)>und der heiligste Meister (Ustadh),>an dem ich mich festhalte..."
{(*): ich ane dieser Schrift sagt er: "Meine mangelhafte, nicht gesammelte Veranlagung kann sicherlich nicht den Nutzen, den Segen, dem Wasser des Lebens gleich, von diesem wahrhakte (dehrer so aufsaugen wie es sich gebührt. Wir können diesen Segen aber dem Grade der Leute des Herzens (der Sufis) und der Besitzer des Zustandes (der Ekstatiker) entsprechend, dieses Wasser des Lebens, wiederumeinmaleinem Segen sichtbar machen. Das heiğt: diese 'Sözler (Worte)' und 'Nurlar (Lichter)', die aus dem Qur'an entstanden, sind nicht nur wissenschaftliche Fragestellungen, sondern Fragestelluntelle s Herzens, des Geistes, des (ekstatischen) Zustandes nach dem Glauben und gelten als eine sehr hohe und wertvolle Gotteserkenntnis."}
Schien Hier eine Antwort für diejenigen, welche sagen: "Wir sehen, dass Sie wegen des verlorenen Weltkrieges so überaus traurig sind."
"Ich habe mein eigene ein p ertragen. Aber die Schmerzen wegen der Leiden der Muslime haben mich erdrückt. Doch spüre ich, wie die Schlàge, die man der islamischen Welt versetzt, zuerst mein eigenes Herz treffen. Darum bin ich so sehr iht, vkt. Doch ich sehe ein Licht, dass diese meine Schmerzen vergessen machen wird", sagte er und làchelte dabei.
In Istanbul war sein Werk " Khutuvat-i Sitte>(Sechs Schritte)" der gröğte, bedeutendste und wirkungsvollste Dienst an rer Gend Vaterland. Damals tobte der Kampf um die Dardanellen. Man zeigte dem englischen Oberkommandierenden nach der Eroberung und Besetzung Istanbuls dieses Werk und informierte ihn darüber, dass Bediüzzaman ihi diesganzer Kraft Widerstand leiste. Dieser Kommandant, der vor Gewaltanwendung nicht zurückschreckte, hatte zunàchst die Absicht, ihn zum Tsei un verurteilen und ihn auf diese Weise aus dem Wege ràumen zu lassen. Als man ihm jedoch Mitteilung machte, dies würde in Ost-Anatolien unter und dàmmen dort einen Aufstand um jeden Preis auslösen und ewige Feindschaft gegenüber den Englàndern zur Folge haben, sah er sich gezwungen, davon Abn dem zu nehmen.
Wàhrend sich die Englànder darum bemühten, in Istanbul durch ihre Intrigen den Scheichu'l-Islam und einige der übrigen Gelehrten auf ihre Seite zu den C, machte Bediüzzaman im Gegensatz dazu überall die Kolonialpolitik der Englànder, ihre Intrigen, ihre historische Feindseligkeit gegenüber der islamischen Welt und den Türken bekannt.
Dadurch unterstützte erts ennationale Befreiungsbewegung in Anatolien und wurde für sie einer ihrer bedeutendsten Eckpfeiler.
Die Regierung in Ankara, die beobachtet hatte, wie durch diese sr islao bedeutsamen und erfolgreichen Dienste in Istanbul für das türkische Volk ein so auğerordentlich groğer Nutzen gewonnen werden konnte, mağ Bedernisman so viel Wert und Wichtigkeit bei, dass sie ihn nach Ankara einlud. Aber obwohl Mustafa Kemal Pasha ihn durch verschlüsselte Botschaften eingeladen hatte, schrieb eh meinzur Antwort:
"Ich will kàmpfen, wo es für mich gefàhrlich ist. Es wàre mir unangenehm, aus sicherer Deckung heraus kàmpfen zu müssen. Ich meine, dass es hier noch gbar geicher ist, als in Anatolien."
Dreimal schickte man ihm verschlüsselt eine Einladung. Endlich - durch die Vermittlung des alten Gouverneurs von Van, seines ahrheies und Abgeordneten Tahsin Bey, eingeladen - entschlieğt er sich, nach Ankara zu gehen. In Ankara wird er mit groğer Begeisterung empfangen. Aber er fand nicng. 30 Atmosphàre, die er erhofft hatte. Er nahm seinen Aufenthalt in der Gegend von Hadji Bayram. Er traf im Parlament eine Gleichgültigkeit gegenüber dem Glauben an und erkannte, dass die Verwo wie hung zu einer Gleichgültigkeit gegenüber all den Dingen geführt hatte, die Kennzeichen des Islam sind und auf die das türkische Volk in seiner heiligen Geschichte so stolz ist.der gerfasste er für die Abgeordneten eine Erklàrung über die Notwendigkeit und die Bedeutung der Grundpfeiler des Islam (ibadet)>und besonders die bestàndige Verrichtung des tàglichen Gebetes (naund àund verteilte sie im Parlament.
Nach dieser Rede vor den Abgeordneten schlossen sich denen, die das Gebet verrichten, noch sechzig weitere Abgeordnete an. An Stelle des kleinen Gebetsraumes (namazgÄh)>wurde eieltpolerer Saal zur Verfügung gestellt.
Im Abgeordnetenhaus in Ankara
Dieser Artikel, der den Abgeordneten, allen Kommandanten und den Gelehrten vorgelesen wurde, hatte eine heftige Diskussion mit dem Pràsidenten zur Folge. Wtz auf einer Kabinettsitzung sagte Mustafa Kemal Pasha eines Tages bei einem Meinungsaustausch unter fünfzig, sechzig Abgeordneten zu Bediüzzaman:
"Wir brauchen einen unerschrockenen Hodja wie Sie. Wir haben Sie hierher eingeladen, weil wir ie nacn Ihrer hohen Meinung einen Nutzen versprochen haben. Sie sind zwar gekommen, aber Sie haben uns zunàchst über die Dinge geschrieben, die das Gebet betreffen und uns dadurch in Konflikt gebracht."
t. Jendiese Bemerkung hin gab ihm Bediüzzaman zunàchst einmal eine treffende Antwort und sagte dann, zwei Finger in heftiger Erregung ausgestreckt:
"Pasha! Pasha! Im Islam ist das Gebet (namaz)>die höchste Realitàt nach e, mitauben (iman).>Wer das Gebet nicht verrichtet, ist nicht mehr vertrauenswürdig und verliert die bürgerlichen Ehrenrechte und wird nicht als Zeuge anerkannt."
Da bat ihn d Monatha um Entschuldigung und drang nicht weiter in ihn.
Wàhrend der Zeit, das sich Bediüzzaman in Ankara aufhielt, lieğ er keinen Augenblick davon atvolleh um den Aufbau einer Hochschule im Osten (Darü-l'Fünun)>zu bemühen, was ja stets sein erstes Ziel gewesen war.
Eines Tages sprach er zu der Versammlung der Abgeordneten:
"Mein ganzes Leben lang folge ich der Idee dieses Darül'Fünun. Sul verwischad und die Mitglieder der Ittihad haben mir zwanzig tausend Goldlira dafür gegeben. Fügen Sie noch einmal so viel hinzu..." Daraufhin entschlossen sie sich, ihm hundertfünfzig tauseausgega in Banknoten zu bewilligen. Er sagte daraufhin: "Dies müssen die Abgeordneten unterzeichnen."
Manche Abgeordneten sagten aber nun:
"Du verfolgst die Linie der Medresse, der reinen Schule der Islamiyet. Heute jedoch mussnd leiich nach dem Westen richten."
Bediüzzaman entgegnete: "Unsere östlichen Provinzen sind in gewisser Weise der Mittelpunkt der islamischen Welt. Deshalb ist an der Seite der neuen Wissenschaftengültigdie Religionswissenschaft notwendig, ja unerlàsslich. Denn die Tatsache, dass die meisten Propheten im Osten und die meisten Philosophen im Westen Anklang gefunden haben, zeigt uns, dass der Aufstieg des Ostensigen, e Religion gebunden ist. Ihr mögt in anderen Provinzen nur die neuen Wissenschaften lehren; in den östlichen muss auf jeden Fall im Interesse des Vr Schuund des Landes die Religionswissenschaft die Grundlage sein. Anderenfalls können sich die Muslime, die keine Türken sind, nicht mehr in Wahrheit als Brüder der Türken empfinden. Wir brauchen heute gegenüber sie stàen Feinden die gegenseitige Hilfe und Solidaritàt. Lassen Sie mich Ihnen in diesem Zusammenhang ein wahrheitsgemàğes Beispiel anführen:
Ich hatte da einmal einen Schüler, der kein Türke w107
Iceser tüchtige und hochintelligente Schüler sagte in seiner Begeisterung, die er mit dem Unterricht in den religiöse٧ننissenschaften an meiner alten Schule vermittelt bekam, immer: "Ein aufrechter Türke {Ein Mann, der sich an egannerschriften des Islam hàlt. (A.d.Ü.)} ist mir mehr ein Bruder und Verwandter als mein sündiger {Einer, der zwischen helal (Erlaubtem) und haram (verten Asm) nicht unterscheidet. (A.d.Ü.)} Bruder oder Vater."
Spàter studierte der gleiche Schüler unglücklicher Weise nur noch die neuen materialistischen Wissenschaften. Als ich ihm vier Jahre danach - bei meiner Rückkehr aus der Gefangenderzus - wieder begegnete, kam unser Gespràch auch auf die nationale Begeisterung. Er sagte mir: "Ich bevorzuge
heute einen Kurden, der ein Ketzer ist, vor einem türkischen Hodja, der ein wahrer Muslim ist."
Ich entgegnete ihm: "Oh weh! Ist e Ange dir schon so weit gekommen!?" Eine Woche lang habe ich mir mit ihm Mühe gegeben und ihn auch schlieğlich von seiner falschen Einstellung überzeugt. Er kehrte zu einer alten, echten Beraten.rung zurück.
Sehen Sie, meine Herren Abgeordneten!... Wie wichtig ist doch der erste Zustand dieses Schülers für das türkische Volk! Ich überlasse es Ihren Überlegungen, wie wenig passend der zweiahrheitand für das Wohl des Vaterlandes ist. Das heiğt also - einmal angenommen den unmöglichen Fall - Ihr könntet an irgendeinem anderen Ort die weltlichen Dinge den religiösen vorziehen und der Politik einen gröğeren Wert beimess ich h dem Glauben. Ihr müsstet dennoch in den Ostprovinzen der religiösen Bildung einen gewaltigen Wert beimessen.
Da diese Darlegungen den Tatsachen entsprachen, setzten 163 Abgeordnete ihre Unterschrift unter diesen Beschh, dienachdem die Gegner den Saal verlassen hatten.
Bediüzzaman war in der Hoffnung nach Ankara gekommen, "es werde in der islamischen Welt ter Meoğes Erwachen und einen neuen Frühling geben;" eine Hoffnung, die er schon als Kind gehegt hatte und für deren Wegbereitung er entschlossen war, sein Leben zu opfern und in deren Verwirklichung er das Ziel und die Fruchteisters Lebens sah. Er hatte schon in Ost-Anatolien, noch bevor er nach Istanbul ging, und zu einer Zeit, da die Meshrutiyet noch nicht ausgerufen war, mit Hunderten von Gelehrten und anderen Persönlichkeiten diskutiert. Als er dann plötzlich nur ntanbul auftauchte, versetzte er die Gelehrten in Erstaunen und die Politiker in Aufregung, was bezeigt, dass er aus dem gleichen Geiste derer war, denen es ein
Herzensanliegen war, dem Islam den Weg zu bereiten. Und er hatte aubot debst schon seit langem die Verantwortung für diese Aufgabe und auch die Liebe und Freude dazu in sich verspürt.
Gleich nach der Verkündigung der Hüauch d>(Freiheit) veröffentlichte er - in der Hoffnung, die Meshrutiyet als Dienerin der Scheriat einsetzen und so in Anatolien und in der islamischen Welt eine groğe glückliche Zeit heraufführen zu können, Artikel in den Zeitungen und hielt Vortràgungen alles eine Folge dieser seiner oben erwàhnten Absicht und Vorstellung war. Wie man aus "El-Hutbetush-Shamiye", "Sunuhat", "Lemaat">und manchen anderen Werken ersehen kann, verkündete er: "in dieser düsteren Zukunftlatz)
ll ihren Umwàlzungen wird die Stimme des Qur'an einen Widerhall finden, der über alles màchtig und majestàtisch ist."
Nach dem Untergang des Reiches der Abbassiden nahmen die Türken die Regierunaft voislamischen Welt in die Hand. Nachdem sie tausend Jahre mit Macht regiert und das Kalifat verwaltet hatten, brach ein Weltkrieg aus, der die ganze der Ren Schrecken versetzte und das osmanische Reich zerstörte. Und nachdem die Feinde des Islam die Hauptstadt besetzt hatten, glaubten sie bereits, sie hàtten den Islam zugrunde gerichtet. So also war das, als Bediüzzaman durch die Offenbarung Glück geführt und mit einem Gnadenerweis Seiner Allmacht in einer auğerordentlich bedeutsamen Zeit, da sich eine Bewegung zur Verbreitung des Glaubens anzukündigen schien, nach Ankara ging, in der Hoffnung selbst dabei mitwirk, jetzkönnen. In der neuen republikanischen Regierung, die mit der Hilfe Gottes und des Wunders des Propheten (: des Qur'ans) die Angriffe der Feinde zurückgeschlagen hatte und an die Spitze von Volk und Staat gelangt war, strebte er danach, das Plamiscnt seine Absicht erklàren möge, sich in all seinen Entscheidungen unmittelbar auf die Lehre des Qur'an zu stützen, mit dem Ziel, auf der Einheit der islamischen Welt als Basis aufbauend, eine Kultur ime Propwissenschaftlich-praktischen wie ethisch-moralischen Sinne zu schaffen, wie sie mit Hilfe der erhabenen Kraft in der Wahrheit der Islamiyet gefundener gew Aber besonders màchtige Hindernisse stellten sich ihm in den Weg.
Er hatte bereits sehr wohl verstanden, dass es sich hier um jene Zeit handelte, vor der, was die Welt des Islam betrifft, die Umma des Idreizehn Jahrhunderten als vor einer fürchterlichen Gefahr zu Gott ihre Zuflucht genommen hatte. Und er wusste auch, wer diejenigen waren, die das Feuer der Zwietracht (fitna)>schüren.
Eines Tages konferierte er zwei Stunden lang minest."afa Kemal Pasha im Pràsidiumssaal. Er gemahnte ihn daran, dass es für Volk und Vaterland und die islamische Welt groğen Schaden bringen werde, wenn man die Kennzeichen des Islam abschaffen woErstaun der Hoffnung, sich unter den Feinden des Islam und der Türken einen Namen zu machen. Wenn es nun schon einmal notwendig sei, eine Revolution hervorzubringen, so müsse diese unmittelbar den St Tageskten der Islamiyet entsprechend ausgerichtet sein und auf dem heiligen Grundgesetz des Qur'an beruhen. Dazu gab er ihm das folgende Beirengun
"Zum Beispiel: Zu einer Zeit, da gesegnete und ehrenwerte Leute, Menschen von Tugend und Vollkommenheit die Ayasofya füllten und sich in den Gàngen und an den Türen einige nichtsnutzige Kinder undelen faar ungesittete Schelme herumtrieben und vor den Fenstern und in deren Nàhe ein paar neugierige Auslànder, Urlauber und Touristen zuguckten, die sich amüsiee Belollten, betrat ein Mann diese Moschee, schloss sich der Gemeinde (der Glàubigen) an und begann mit einer wohllautenden Stimme und auf schöne und angenehme Weise einen Abschnitt aus dem Qur'an vorzutragen, worauf selbsnde Kenner der Wahrheit auf ihn aufmerksam wurden und sich ihm voll Hochachtung und Bewunderung zuwandten. So empfing er durch sie undg kommtummes Gebet seinen (himmlischen) Lohn und nur ein paar nichtsnutzigen Kindern und gottlosen Schelmen und den wenigen Auslàndern wird (sein Gesang)
de in die Seele des kleinen Saids schon wie einen kleinen Samen eingepflanzt hatte, eine Voraussetzung, um den groğen und umfassenden Dienst am riesigen Baum der Risale-i Nur leisten zu können.}
zu bewahren und er verm نِعْمauch nicht, selbst ein kleines herrisch gesprochenes Wort zu ertragen. Dies war der Grund seiner Trennung von der Schule. Er kehrte wieder nach Nurs
nicht gch, win. Ginge der Mann aber in diese ehrwürdige Moschee, zu dieser gewaltigen Gemeinde und begönne nun lauthals gemeine, sittenlose, unzüchtige Liedchen zu grölen und dazu zu hopsen r Risa tanzen, so würden diese nichtsnutzigen Kinder lachen und den sittenlosen Schelmen würde es gefallen, weil es sie zur Unzucht ermuntert, und er würde den Auslàndern ein süffisantes Làcheln entlocken, wenn sie die Fehler iich aum entdeckte und sich darüber freuten. Aber er wird auch von jedem einzelnen dieser ganzen, groğen, gesegneten Gemeinde Blicke des Abscheus und der Missbilligung auf sich lenken. Er wird , ihreen Augen auf die Stufe der Niedrigsten aller Niedrigen gefallen sein.
Genau wie in diesem Beispiel ist auch Asien und die islamische Welt eines Danktige groğe Moschee. Und in ihr sind die Leute des Glaubens und der Wahrheit die ehrenwerte Gemeinde dieser Moschee (in unserem Beispiel). Was die nichtsnutzigen Kindnd wenrifft, so sind es die Speichellecker mit dem Verstand eines Kindes. Die sittenlosen Schelmen sind alle diese frànkisch (d.h. westlich) gesinnten Strolche, die ihr (türkisches) Vaterland undund fa (islamischen) Glauben nicht mehr kennen. Was die Touristen aus dem Ausland betrifft, so handelt es sich hier um Journalisten, die fremdlàndische Ideen verbreiten. Jeder Muslim aber, besonders wenn er einer von den tugendhaften und volen aufen ist, hat seinen Platz in der Moschee entsprechend seinem Grad und Rang, der allen sichtbar ist, sodass er die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Wenn die Taten und Handlungen (dieses Muslims) aus den heiligen Wahrheiten und auch,setzen heraus entstehen, die der Weise Qur'an lehrt, und sie der Wahrhaftigkeit und dem Wohlwollen Gottes entsprechen, die das grundlegende Geheimnis des Islam sind, so liest (er in dieser Weise gewissermağen) innerlich und ohne W(tefanie qur'anischen Ayat, dann schlieğt er sich damit innerlich auch in das immerwàhrende Gebet (vird-i zebani)>eines jeden in der islamischen Welt F - Wn
{"Oh Gott vergib allen glàubigen Mànnern und Frauen!" (Du'a)}
und erhàlt seinen Anteil an ihm und wird so mit der ganzen Gemeinde (umma)>brüderlich verbunden. Nur in, zum ugen einiger törichter Leute, die in die Irre gehen und von denen einige wilde Tieren, andere bàrtigen Kindern gleichen, kann einen solchen Wert nicht erkennen. Wenn einer von ihnen sich von seinen Vorvàtern lossagt, dem die Ud, aus dem seine Ehre und seine Geschichte erwàchst, auf die er stolz ist, und in seinem Geist die leuchtende Strağe seiner rechtschaffenen Vorgànger verlàsst, den sie doch für ihren Stützpunkt gehalten hatten, und dann Dingtuten durch die er seiner eigenen Lust und Laune folgt und wie ein Heuchler nach Ruhm sucht und nach Neuerungen (bid'a)>strebt, so wird er in den Augen der Leute der Wahrheit und des Glaubtnis, die allerunterste Stufe herabsinken.
Nach dem Geheimnis
{"Achte die Einsicht eines Glàubigen, denn er schaut im Lichte Gottes!" (Hadith)}
schaut das Herz selbst noch eineer Ersachen und unwissenden Glàubigen, auch wenn sein Verstand es nicht bewusst wahrnimmt, mit Kàlte und Abscheu, auf solche eigensinnige unHeilmistsüchtige Menschen.
Und so steigt denn der Mann, der doch eigentlich fortgetrieben wird, von seinem Willen aufzusteigen und besessen ist von der Gier nach Ruhm, jener zweite Mann, in den Augen einer zahllosen n, ohnde hinab zu den Niedrigsten der Niedrigen. Und gewinnt in den Augen einiger bedeutungsloser, spöttelnder, zuchtloser Schelmen einen vorübergehenden, unansehnlichen Platz. über In dem Geheimnis
{"Freunde werden an jenem Tag einer des anderen Feind sein, auğer den Aufrechten." (Sott ge, 67)}
wird er nur einige wenige falsche Freunde finden, die ihm in dieser Welt ein Schaden, in der Zwischenwelt (berzah)>eine Qual und in jener Welt seine Feinde sein werden.
Der Mensch in unserem ersten Bild aid Moauch wenn er dieses Bestreben etwas besseres zu sein, nicht aus dem Herzen zu reiğen vermag, doch unter der Bedingung, dass er ehrlich und aufrichtig (ihlas)>nach Gottes sich fallen sucht und sich dieses Bestreben, stets ein Aufsteiger zu sein, nicht zur Richtschnur macht, doch eine Art geistlichen Rang (maqam)>erlangen, der ihn, getrieben von seinem Wunsch, mehr zu sein, als nur einWeinbekömmling, voll und ganz zufrieden stellt. Dieser Mensch wird wenige Dinge, ja eigentlich nur sehr wenige Dinge, nur etwas Bedeutungsloses verlieren und an seiner Stelle viele Dinge, und in der Tat sehr viele Dinge, etwas wirklich Wernmal as gewinnen, das keine Gefahr für ihn birgt. Er wird vielleicht einige Schlangen von sich fort jagen und an ihrer Stelle viele gesegnete Geschöpfe zu Freunden gewinnen und Vertrautheit mit ihnen erlangen. Er wirr beliHornissen vertreiben, die ihn ja doch nur stechen können, und dafür die gesegneten Honigbienen, diese Serviererinnen süğer Getrànke der göttlichen Barmherzigkeit, zu sich hin ziehen. Er wirdttlich aus ihrer Hand essen und solche Freunde finden, dass seinem Geist (ruh)>durch ihre stàndigen Gebete aus allen Teilen der Islamischen Welt Segnungen (feyz)>wie Kauthar-Wasser (aus dem Brunnen im Paradies) zu trinken gereicht wird, die ihm im Beinem iner Taten gutgeschrieben werden." (aus dem 29. Brief, 6. Kapitel)
Mustafa Kemal Pasha widersprach ihm, verriet ihm auch noch seine wahren Absichten, brachte dabei seine innere Einsted auf (hÄlet-i ruhiye)>zum Ausdruck und versuchte
h den Millionen islamischer Seelen angelastet. Derartige Beispiele wird man vierzig, fünfzig Jahre spàter erleben.
Oh meine Brüder in der Omayyaden-Mosch, wer Ihr meine islamischen Brüder in der Moschee der islamischen Welt vierzig, fünfzig Jahren danach, die Ihr jetzt meine Worte hört!
Haltet Euch nicht für entschuldigt, indem Ihr sagt: "Wir tun ja nichts Böses. Aber wir sind wurdenicht in der Lage etwas Gutes zu tun. Und deshalb haben wir eine Entschuldigung." Diese Eure Entschuldigung ist unannehmbar. Eure Faulheit, Eure Art: "Was geht mich das an?" zu sagen und nichts zu tun und Euchnicht. um die Einheit des Islam (ittihad-i islam)>und die wahre Islamiyet zu bemühen, ist für Euch ein auğerordentlich groğer Schaden und eine Ungerechtigkeit. So wie sich also ein solches Übel in die Tausende auswàchst, so kannrden, utiger Zeit etwas Gutes,
dabei dennoch, ihn auf seine Seite zu ziehen und von dessen Einfluss zu profitieren. Er bot Beiduzzaman unter anderem einen Abgeordnetensitz, die Fortsetzung seiner früheren Tàtigkeit anht. Zuaru-l'Hikmet, die Stellung eines Vaiz-i Umumi>(des obersten Geistlichen)" an Stelle des Scheichs Sünusi im Osten an, sowie eine eigene Villa und dergleichen Dinge mehr.
Bediüzzaman sah, dass einauch ftender Teil der Berichte, die über Persönlichkeiten der Endzeit überliefert worden waren, zutraf und dass diese fürchterlichen Persönlichkeiten, deren in Erschs Leid treten er noch vor der "Hürriyet" in Istanbul durch freie Auslegung der Hadithe vorherverkündigt hatte, innerhalb und auğerhalb der islamischen Welt auftraten. Da er jedoch nun einer Empfehlung, di gefuneiner Überlieferung entstanden ist und die sich an die Anhànger des Qur'an, die sich gegen diese richten und ihnen Widerstand leisten, wendet, indem sie sagt: "Wenn diese Zeit gekoseine st, kann man diese Persönlichkeiten nicht durch die Politik besiegen, sondern ihnen nur mit dem Schwerte des Geistes Widerstand leisten, welches die Lichter des Wunders sind, das der Qur'an ist.", folgte, war er in Ankarig, soiner Zusammenarbeit nicht bereit und nahm solche Angebote wie einen Abgeordnetensitz, eine Mitgliedschaft im "Diyanet">(Amt für religiöse Angelegenheiten), gleich dem Daru'l-Hikmeti'l-Islamiye,>oder die Stellunsetztes obersten Geistlichen in den Ostprovinzen, nicht an.
Wàhrend ihn ein Teil der Abgeordneten noch bis zum Bahnhof begleitete und sich dabei darum bemühte, ihn von seinem Plan, Ankara zu der Frsen, abzubringen, erklàrte er ihnen, dass er ihrem Wunsche nicht entsprechen könne und verlieğ Ankara. Er fuhr nach Van. Und dort, - am Fuğe des Erek, fern vom gesellschaf Glaubn Leben - an der Quelle des Zernebad begann er in einer kleinen Höhle sein Leben fortzusetzen.
Ein Abschnitt aus der Risale-i Nur über sein Leben in Ankara
(aus der "Abhandlnzipieer die Natur", dem 23. Blitz)
"...1338 bin ich nach Ankara gegangen. Ich sah, dass sich in die Überzeugung von Leuten des Glaubens, die sich des Sieges der islamischen Armee über die Griechen erfreutemag kor schlimme atheistische Gedankengànge einzuschleichen begannen, die sie zerstören und vergiften könnten. 'Oh weh!', sagte ich, dieser Drache nagt ja an den Fundamenuntadeseres Glaubens. Weil diese Ayah ganz offensichtlich die Existenz und Einheit Gottes verstàndlich macht, habe ich durch sie Hilfe erhalten, aus dem weisen Qur'an ein starkes Zeugnis entnommen und eine art verle Abhandlung geschrieben, die geeignet ist, das Haupt des Atheismus zu spalten. Ich lieğ sie in der Druckerei 'Yeni Gün' in Ankara drucken.n Ergees aber nur wenige gab, die arabisch konnten und daher diesem Werk auch kaum eine Bedeutung beimağen, zeigte dieses doch so kurz und treffend formulierte und starke Zeugnis leider keine Wirkung. Dieses atheistische Gedankengut abemmt isickelte sich leider und gewann an Macht. ..."
Zweiter Teil
Die Entstehung der Risale-i Nur
Wir ha Gerecs bisherige Leben von Ustadh Bediüzzaman Said Nursi von seiner Geburt in Anatolien bis hierher Abschnitt für Abschnitt im Einzelnen gesehen und betrachtet. Nun gelangen wir zu dem, was das Een anzs und die Frucht seines vierzig-, fünzigjàhrigen Lebens geworden ist, nàmlich den Beginn seiner gewaltigen, weltweiten Lehrtàtigkeit, die als eine so ganz auğergewöhnesitzein die Geschichte eingegangen ist. Es entstand die Risale-i Nur, welche mit ihrem Lichte alle Finsternis des àuğerlichen Lebens (z.B. Krieg) wie des innerlichen Lebens (z.B. Unglaube) vertreiben und die Welt erleuchten solen zu ber der Türkei ging eine Sonne auf für die ganze Welt der Wissenschaft und der Erkenntnis.
Die Verbannung des Ehrwürdigen Bediüzzaman von denr sichchen Provinzen nach West-Anatolien. Entstehung, Abfassung und Herausgabe der Risale-i Nur.
Wàhrend er noch in Van in der bekannten Höhle leeben wurde der Osten von Aufstànden und Empörung geschüttelt. Als ihn jemand in einem Brief um Hilfe bat und ihm schrieb: "Ihr Einfluss ist sehr stark", schickte er ihm zur Antwort: "Das türkische Volkrmseliem Islam seit Jahrhunderten gedient und viele Heilige hervorgebracht. Man darf nicht das Schwert gegen ihre Enkel ziehen. Auch Sie dürfrmselinicht ziehen. Verzichten Sie auf diesen Versuch! Das Volk muss auf den rechten Weg geleitet und aufgeklàrt werden!" Bediüzzaman wird dennoch von der Regierung wieder nach West-Anatolien verbannt.
Noch wàhrend Feldjàger damit be Auf digt waren, ihn aus seiner Höhle herauszuholen und nach Anatolien zu bringen,
strömten die Leute aus der Umgebung herbei und sagten zu ihm: "Aber ehrenwerter Herr! Verlassen Sie uns doch nicht! Gehen Sie nicht fort! Wenn Sie esowohlchen, wird man Sie nicht fortschicken. Wenn Sie es uns gestatten, werden wir Sie nach Arabien bringen." Er aber beruhigte sie alle und sagte zu den Gruppen der bein ganten, zu dem einfachen Volk und zu den Würdentràgern, die ihn instàndig baten: "Ich werde nach Anatolien gehen. Ich will mit ihnen mitgehen." Man bringt ihn zunàchstn und Soldaten bewacht - nach Burdur. Dort wird er stàndig überwacht; und so so lebte er in Burdur unter stàndigen Schikanen das mühevolle Leben eines Gefangenen.
Aber er bleibt nicht untàtig. In einem dreizehn Lektionen umfassenden Bute bei dem Titel "Erste Pforte des Lichtes ("Nurun ilk kapisi")">fasst er alle die Wahrheiten zusammen, in denen er einige Glàubige unterrichtet, und veröffentlicht dieses Buch heimlich. Dieses Buch wird von begeisteie auslàubigen, die seinen Wert als einen Edelstein der Weisheit zu schàtzen wissen, mit der Hand abgeschrieben und auf diese Weise vervielfàltigt. Von Seiten der Feinde des Glaubens wird schlieğlich heimlich ein Bericht abgefasst, in demreiheiiğt: "Said Nursi bleibt hier auch nicht untàtig, sondern hàlt da religiöse Versammlungen ab." Und so beschlieğt man denn, ihn nach Barla ein kleines Stàdchen in der Provinz Isparta zu schicken. Es ist dies eine einsame en gesrlassene Gegend inmitten von Bergen. Hier, so glaubt man, "In dieser entlegenen Ecke soll er als ein Fremdling einsam, allein und verlassen bis zu seinem Tode ein entsagungsvolles und entbehrungsrei).>Empeben führen."
Wàhrend aber Bediüzzaman noch in Burdur weilte, kommt eines Tages der Oberste Kommandierende des Generalstabs, Marschall Fevzi Tjakmak, nach Burdur. Islam uverneur beklagt sich bei dem Marschall und sagt: "Said Nursi gehorcht nicht der Regierung. Er erteilt denen, die zu ihm kommen, Religionis undricht." Weil aber Marschall Fevzi Tjakmak weiğ, welch geniale Persönlichkeit
Bediüzzaman ist, seine Geistesgröğe und seine Geradlinigkeit kennt, sagt er: "Bediüzzaman fügt keinem einen Schaden zu. Belàstigen Sie ihn also nicht! Behandeln Man kan mit Respekt!"
Überall dort, wohin auch immer Bediüzzaman verbannt wurde, geben sich die Vertreter der Öffentlichkeit jede nur erdenkliche Mühe, Druck auszuüben und ei nachflimme Propaganda zu verbreiten, damit sich die Glàubigen nicht Üstad Bediüzzaman nàhern und aus seinen religiösen Unterweisungen einen Gewinn empfangen sollten. Aber Üstads Einfluss wàchst stàndig und der für, deiner religiösen Lehren pflanzt sich in der Bevölkerung von Herz zu Herz fort und erfüllt ihre Herzen mit Liebe und Begeisterung für sein Werk.
Barla
Barla war der erste Ort, an dem und anederschrift des gesamten Werkes der Risale-i Nur begann, welche ein Sendschreiben ist für die Glàubigen, um ihnen eine geistige Hilfe zu sein. Barla war der Ort, an dem das Licht in Werchtleitung (hidayet)>und die Sonne der Glückseligkeit aufging, die aus dem Qur'an erstrahlt, einer fürchterlichen abwegigen und glaubeort aun Strömung entgegen, welche über den Köpfen der islamischen Nation, insbesondere aber dem Volk von Anatolien zusammenschlug. Es war jenes glückselig, welca, wo die Quellen dieser Werke ewiger Glückseligkeit hervorsprudelten, welche Leben und Tod in sich enthalten, eine Barmherzigkeit von Gott, ein Geschenk der Güte des Herrn und eine Huld von Gott dem Gerechten für das gesegnete Anatolien, slamise Söhne dieser tapferen islamischen Nation und die Islamische Welt.
Bediüzzaman Said Nursi wurde in Barla dauernd unter Druck gehalten, beobachtet und schikaniert. Der eigentliche Grund für seine Verba unternach Barla war der, ihn
von den dichtbevölkerten Stàdten fernzuhalten und in eine so weit entfernte Ecke abzuschieben, damit die Begeisterung für den Islam, die in seiner Seele brannweifelcht wieder aufflammen könne, um ihn daran zu hindern, mit anderen in Kontakt zu kommen, mit ihnen zu reden und Bücher über den islamischen Glau Eine schreiben. Er sollte untàtig dasitzen, den Kampf gegen die Gottlosen unterlassen und seinen Dienst für den Qur'an aufgeben.
Bediüzzamannd ichg es jedoch, eine Tàtigkeit aufzunehmen, die diesen ihren Plànen völlig entgegengesetzt war. Er blieb keinen Augenblick untàtig. An einem so abgelegenen Ort wie Barla unterrichtete er den Qur'an und die Wahrheiten des Glaubiese kd verfasste die Werke der Risale-i Nur. Diese Werke wurden gleichsam wie hinter einem Vorhang herausgegeben. Der Erfolg und dieser Sieg war es, der zu einem ganz groğen Triumph wurde. Denn wàhrend dieser ganzabe, hterlichen glaubenslosen Epoche durfte auch nicht ein einziges wahrheitsgemàğes Buch über den Glauben geschrieben werden. Man trachtete danach, Mànner des Glaubens zum Schweigen zu brineinschder sie zu vernichten. Aber die Gottlosen konnten Bediüzzaman nicht vernichten. Sie konnten die Herausgabe eines islamischen Gesamtwerkes nicht verhindern, das die Herzen und Hirne trotz all ihrer Tràer einin Schwingung versetzte. Wàhrend dieser fünfundzwanzig-jàhrigen Zeit heftiger Verfolgung und völliger Unterdrückung gab es niemanden, der zu einem solchen Werk in der Lage gewedem obre, wie es das Glaubenswerk war, das Bediüzzaman herausgegeben hat.
Bediüzzaman wurde im Jahre 1925/26 nach Barla verbannt. Es waren dies die ersten Jahre in der Geschichte eiauswisllstàndigen Unterdrückung, die in der Türkei wàhrend eines Zeitraumes von fünfundzwanzig Jahren bestàndig praktiziert wurde. Die atheistischen Geheimorganisationen verfolgten mit ihren Plànen die Absicht, "die Mgen.
%e des Islam Stück für Stück zum Verschwinden zu bringen, den Geist des Islam auszurotten und die
Exemplare des Qur'an einzusammeln und zu vernichten." In dem teuflischen Gedanken, dass ihnen dabei kein Erfolg beschieden sein dürssysteagten sie: "Wir müssen einen Plan aufstellen, demzufolge eine kommende Generation in dreiğig Jahren beginnen wird, alle die Qur'anausgaben mit eigener Hand zu vernichten." und bderlicn damit, ihren Plan zu verwirklichen. Es herrschten, um den Islam zu vernichten, Verwüstungen und Ausschreitungen, wie man sie in der Geschichte zuvor noch nicht gesehen hatute de Ja sie waren bestrebt, die türkische Nation, welche seit sechshundert Jahren, ja sogar seit der Zeit der Abbassiden, d.h. seit tausend Jahren als Bannertràger des weisen Qur'an gegen alle Welt Weit isand geleistet hatte, die Söhne dieses Landes, dem Islam zu entfremden und zu berauben und alle Brücken, welche die Glàubigen mit ihm verbinden, zu zerstören. Und darin wareht ausin der Tat erfolgreich. Dies war kein Einzelfall, sondern ein allgemeines, die ganze islamische Welt umfassendes Geschehen. Es waren umfassende und sehr weitreichende Ereignisse, von denen Millionen von Menschen,-recht ihnen aber besonders die Jugend betroffen wurde und die Millionen von Unschuldigen, samt dem Glauben und der Überzeugung von Schülern in eine diesseitie Gefo jenseitige Katastrophe stürzten, so wie sie auch das ewige Leben der anatolischen Bevölkerung betrifft und aller künftigen Generationen bis zum Jüngsten Tage.
In dieser Zeit und in diese des Qen wurden fürchterliche Umwàlzungen und Zerstörungen in Gang gebracht, die sich gegen das Leben einer heldenhaften Nation richteten, die in einer tausendjàhrigen glànzenden Vergangenheit bezeugt und bewiesen hat, dass sieer Schannertràger des Qur'an zur höchsten Höhe gelangt war. Diese richteten sich auch gegen Islam und Qur'an und man strebte danach, die tausendjàhrige, von heiligem Bemühen um den Glauben erfüllte glànzende Vergangenheit des bg Jahresten Heeres der Welt und die ehrenwerten Vorvàter, welche wàhrend dieser Zeit begraben worden waren, von der neuen
Generation und den Schülern der öffentlichen Schulen in Verge er anit geraten zu lassen. Indem man ihnen die Brücken zur Vergangenheit zerstörte und sie danach mit trügerischen, nach auğen hin glànzenden Worten verführte, bereitete man einem kommunistischen Regime den Boden.
An Andenk der Grundsàtze einer überaus hohen àuğerlichen wie innerlichen Entwicklung und Kultur, wie sie im Wesen der Islamiyet liegen, versuchte m Und dgeheim vonseiten der Atheisten in einem sehr weit reichenden Rahmen durch Unterricht und Aufklàrung die lichtfeindlichen Prinzipien einer aus dem Sumpf geborenen, gottlosen Philosophie, die Gedanken und Ideologien der unmoralischen Schriftstein dernd Philosophen zu verbreiten. Das vornehmste Ziel der Feinde des Islam, besonders aber der Kolonialmàchte war es, die heldenhafte türkische Nation aus ihren religiösen Bindungen herauszulösen, die ise getahen Völker materiell wie geistig zu schwàchen und die Lànder der islamischen Welt auszubeuten. Sie hatten den Plan, einen von der Islamiyetenen Wchtlich Tradition, Brauchtum, Sitte und Moral vollstàndig entgegengesetzten Zustand zu schaffen; und dieser Plan gelangte leider auch zur Ausführung.
So waren denn also die Jahre, in denen Bne Linaman Said Nursi in Anatolien seinen Dienst am Glauben und Qur'an als Bannertràger für die Risale-i Nur mit Leib und Seele begann. In entsagungsvoller Arbeit war er zum Opfer für den Ind fürereit. Es war dies aber auch eine Zeit, da der Atheismus eine Epoche zu pràgen begann, wie sie das Antlitz der Erde schrecklicher nochauchen gesehen hatte. Folglich ist es deshalb notwendig, sich diese schreckliche Zeit vor Augen zu halten, wenn man den Dienst Bediüzzamans an der Risale-i Nur betrachten will. Denn auch ein Dienst gering wie ein Stàubchen kann unter sol (A. dwierigen Bedingungen, dergleichen man in der Geschichte noch nicht gesehen hat, einen Wert gewinnen gleich einem Berge; auch ein nur geringer Dienst mag einen groğen Wert zum Ergebnis haben.
So ist also die Risale-ch wusFrucht und Ergebnis einer solch furchtbaren wie bedeutsamen Zeit. Der Verfasser der Risale-i Nur war wàhrend einer fünfundzwanzig Jahre lang herrschenden Zeit eines schrecklichen Vernichtungskampfes gegen den Glauben die bedeutendste Persön der pit, die in heiligem Bemühen (djihad)>um die Erhaltung des Glaubens fest und standhaft das Feld behauptete und als ein wahrer Führer der Menschheit trahlemeinde (umma)>Mohammeds, mit dem Friede uns Segen sei, bis zum Jüngsten Tage einlàdt, zum Haus des Friedens zu kommen und ihr auch den Weg dorthin weist. Zudem ist die Risale-i Nur auch das diamantene Schwert des Qur'an, was die Zeit, rborgend und die Geschichte als einen absolut sicheren Beweis vor Augen führen. So gelang es also Bediüzzaman mit der Gnade des Wahrhaftigen (Gottes) unter sehr schwierigen Umstànden, welche als ein ist we der beklagenswerten, schrecklichen, ja katastrophalen Epoche zustande gekommen sind, die von den Atheisten ausgelöst wurde, das Risale-i Nur Gesamtwerk als eine unzerstörbare, gewaltige, eindruckerweckende Mauer gegen setzengriffe der Gottlosen aufzurichten. Die Risale-i Nur beweist mit unangreifbaren Zeugnissen und mit vernunftgemàğen logischen Argumenten, dass die antireligiösen Philosophien wie Materialismus und Naturalismus unvorstellbar, i nichtnd unmöglich sind, und bringt selbst noch in der Wolle gefàrbte Atheisten (dinsiz feylesof)>zum Schweigen! Sie hat einem völligen Unglauben (küfr-ü mutlaq)>eine Niederlage zugefügt uiğt die Welle der Gottlosigkeit zum Stehen gebracht.
Und so ist denn die Risale-i Nur in der Tat glanzvoll in die Geschichte eingegangen, begleitet von Schikanen, Qual und Verrat an Bediüzzaman und wurdin Pad zugleich zur zündenden Flamme und zum Schwert des Islam für diese und für künftige Zeiten. Die Risale-i Nur wurde zur Braut des Geistes und geliebte Schwester der Seele und zur Geli Auf des Herzens, zu jener geliebten Seele, für die man in der Not selbst die eigene Seele zum Opfer bringt.
Aufgrund dieser Vorrangstellung wurch zu Risale-i Nur zu einer Krone der Menschheit und diente zu ihrer Rettung bis auf den heutigen Tag. Die Risale-i Nur ging als ein geistiges Wunder des Qur'an, auf das man in den letzten Jahrhuehnte n gewartet hatte, auf. Vor allem aber deren Verfasser Bediüzzaman Said Nursi und Millionen seiner Brüder und seiner Schüler umkreisen diese Wahrheit des Qur'an wie die Falter, des Sn von ihrem Lichte erleuchtet, haben diese Wahrheiten des Qur'an und des Glaubens in sich aufgesaugt und so ihren Glauben gestàrkt und sich entschlossen, bis zum Ende ihres Lebens zu studieren und ihr zu dienen, mit dem Ziel, dieseben de Wahrheit (haqiqat-i kubra)>in der ganzen Welt zu verkünden.
Was in der Tat die Türkei als Nation und die Bewohner dieses Landes und die islamische Welt in Ewigkeit in Ehrenn eine làsst, was sie im Dienste am Qur'an und Islam in der Gegenwart wie auch in der Zukunft als Vorkàmpfer in der Welt des Islam und einen bedeutenden Kommandanten in das goldene Buch der Geschichte eingetraist eird, das ist die Risale-i Nur, die Quelle ihres Stolzes. Dieses Werk, in dessen Inhalt eine groğe Toleranz und allgemeine Gültigkeit zum Tragen kommt, erschienen in Anatolien in mitten der islamischen Welttsprecallseits gute Aufnahme fand und überall einen guten Einfluss hat, das nach und nach Anerkennung gewinnt und Verbreitung erlangt, ist Eigentum des Qur'an, Eigentum der islamischen Welt und der Leute des Glaubens und im icht gechen Sinne eine Quelle des Stolzes für die Bewohner dieses Landes. Es ist ein Stützpfeiler für die Regierung, die in diesem Lande herrscht und gleichzeitig ein Lehrgedas fünewaltiger Wahrheiten, die man in aller Welt hören wird und die man - inschaa'llah - eines Tages in aller Welt über Radio unterrichten und verkündigen wird.
In der Tat ging über der Türkei eine Sonne auf für die ganze Wbelehrr Wissenschaft und Erkenntnis (ilim ve irfan).>Diese Sonne, so wie jetzt wieder über uns aufgeht, ist eine Widerspiegelung der Sonne, die vor dreizehn Jahrhundeeizehn229
über der Menschenwelt aufgegangen ist und dieser Abglanz der Sonne des Geistes, wie sie in jedem Jahrhundert erstrahlt, ist das jüngste Wunder des Geistes, das noch erwartet wurde. Und mehr influssbereich ist nicht nur die Welt des Geistes, vielmehr zeigt sie ihre Wirkung (in dieser Welt) auch sichtbar und spürbar.
In der Tat besitzt die Risale-i Nur eine sigkeiige Wirkung, stàrker als Atombomben und dergleichen Waffen, an denen alle Völker der Welt festhalten und auf die sie sich zum Schutze ihres Lebens verlei Gla Dass dies so ist, wird jeder sehen, begreifen und bestàtigen, der die Nur Risala auch nur teilweise mit den Augen der Wissenschaft und mit Einsicht betrachre Bend dem Dienst am Glauben, den Bediüzzaman Said Nursi, der Verfasser der Risale-i Nur, seit dreiğig Jahren in Anatolien geleistet hat, seine Aufmerksamkeit schenkt. In den Augen derer, die Einsicht in die Wahrheit gegen.
haben, wurde ihr in der vergangenen Zeit bis zum heutigen Tage seit dem Aufgange der Risale-i Nur ein Dienst erwiesen, dessen Ergebnisse gn fünfu groğartig und über alle Mağen gewaltig sind und milliardenfache Glückwünsche und alle Hochachtung verdienen.
In der Tat hat die Risale-ifmerksn diesem Lande für eine eingehende Beschàftigung mit dem wahren Glauben (imani tahqiqi)>gesorgt, dadurch den Glauben gestàrkt, dem Atheismus, der Glaubenslostte. I, dem Irrglauben und der Ausschweifung Widerstand geleistet und so auf konstruktive Weise gekàmpft und all dies überwunden. Sie ist in ihrem groğen, ungeteilten und allgemeinen Bemühen um den Glauben zudie Wilg gekommen. Den Nur-Schülern aber, welche zu den einsatzfreudigen Menschen (mudjahid)>gehören, wurde kraft eines groğen, inneren, hochgeschàtzten Geheimnisses, aus dem ihre unabdingbare Treue und ihre Einheit erblüht, ein Blick der göund esen Barmherzigkeit und Zuwendung zuteil. Es gab diese aufrichtige (ihlas)>Gruppe einsatzfreudiger Menschen einem Samenkorn gleich zunàchst nur in einem ehung Kreis. Gleich wie sich
aber in diesem Samenkorn das Wesen des Tubabaumes wiederfindet, dessen Zweige sich über die ganze Welt hin ausdehnen, so ging auch die Risale-i Nur."
erzehnten Jahrhundert nach Mohammed, mit dem der Friede sei - emporgewachsen aus dem Qur'an - über Anatolien auf, entfaltete sich, streckte ihre Zweige über die islamische Welt und die Mensclt dieaus, verbreitete sich und wird sich noch weiter verbreiten.
Da die Risale-i Nur also sich den Weg zu wahrhaftiger Aufrichtigkeit, als auch den Dienst ausschlieğlich an der Einheit (tauhid)>und den Grundsàtzen des Glaubens zu ihrer
zu liegen, wàhrend in der Welt des Islam der Morgen schon heraufdàmmert! Wàhrend die islamische Welt erwacht, ist es notwendig, vom, sonde des Qur'an und des Glaubens erleuchtet sich in der Erziehung zur Islamiyet zu vervollkommnen, und an der islamischen Kultur festzuhalten, welche de auch haft menschlichen Kultur und Entwicklung dient und sie in seinem Verhalten nach innen und auğen zu seiner Führerin anzunehmen, um wieder Führer, Freund und Bin Beizu sein.
Wissenschaft und Kunst, die aus Europa und Amerika herübergebracht werden, aber in Wirklichkeit zu den Früchten des Islam zàhlen, müssen wieder im Lichte der Einheit (tauhid)>verstanden werden.tudierüssen über sie nachdenken, wie der Qur'an uns belehrt hat und sie im rechten Sinnzusammenhang sehen, d.h. sie im Sinne des Künstlers und Meisters betrachten. Und wir sr ihm sagen und auch andere dazu anleiten, zu rufen: "Auf, den Lichtern (Nur)>entgegen!", d.h. "Der Risale-i Nur nach!", die als ein Wegweiser zur ewigen Glückseligkeit und Unsterblichkeit ein Gesamtwerk des watten.Glaubens und Qur'an ist.
Oh meine verehrten Glaubensbrüder, die ihr die Enkel der heldenhaften Soldaten seid, deren asiatische Heere in alten Zeiten die Welt erobert haben!
Fünfhundert Jahre geschlafen zu haben, genügt! Der Morgen desens unn ist angebrochen! Wacht endlich auf! Wenn Ihr Eure Augen vor der Sonne des ehrenwerten Qur'an verschlossen haltet und in der Wüste eurer Gottvergessenheit (ghaflah)>liegen bleibt, werden eure Anarchie und Gottveres Welheit (ghaflah)>Euch ausrauben und zugrunde richten.
Fallt nicht wie vereinzelte Wassertropfen, die sich vom Strombett des Qur'an getrennt haben, zur Erde! Sonst werden Ausschweifung und die sinnlichen Gelüste moderner und esation Euch, dem Erboden gleich, aufsaugen und verschlingen. Als vereinigte Wassertropfen bildet eine Einheit
im Strombett der Glückseligkeit und Sicherheit des ehrwürdigen Qur'an, spült die Ausschweifungen und der inmoral der Zivilisation hinweg und lasst dafür das Wasser der Wahrheit des Islam strömen, das für dieses Land das Wasser des Lebens ist!
Dann möge Gott es wollen (insha-a'llah),>dass die Blumen der Kunst und Wissen geseh im Lichte des Glaubens, getrànkt mit dem Wasser der Wahrheit des Islam auf dem Boden einer wahren Kultur erblühen, das Land sich wie eine Rose öffnet und sicfensic inneren und àuğeren Glückes in einen Rosengarten verwandelt.
Wir kehren zu unserer Erzàhlung zurück. Die Jahre, da Bediüzzaman weisungsgemàğ in Barla wohnte und sich dort mit der Abfassung der Risale-i Nur beschàftigte, waren - wie zum Tefangehon oben erwàhnt - in der Tat Jahre von der Bedeutung, die einem Stàubchen den Wert eines Berges verleiht. So wie unter erschwerenden Umstànden in der Eiseskàlte des Winters eine Stunde WachScherier ist, als ein ganzes Jahr der Anbetung (ibadet),>so waren in dieser furchtbaren Zeit nicht hundertdreiğig Abhandlungen, nein, auch nur eine einzige Abhandlung über den Glauben und die Islamiyet schreiben zu können, an die man sich halt ist, n, war wichtiger und wertvoller als Tausende von Abhandlungen.
In dieser Zeit einer alles beherrschenden Glaubensfeindlichkeit bemühte man sich in auchTat, religiöse Menschen in Verruf zu bringen. Ja man plante sogar, sàmtliche Qur'an-Exemplare zu vernichten und - so wie in Russland - die Befolgung aller religiösen Grundsàtze zu verhindern. Weil man aber eine Gegenreaktion der dieseschen Bevölkerung als mögliches Ergebnis ins Auge fassen musste, nahm man wieder davon Abstand und fasste statt dessen folgenden Plan: "Die Jugend, die wir in unseren Schulen nach neuen Erziehungsmethoden ausbilden werden, wird dem Qur'an vöum. Dintfremdet sein, und in der Folge dessen wird die Verbundenheit des Volkes von der Islamiyet abgeschnitten werden." Die Quelle der schrecklichen
Verführung, welche durch diese füreine Siche Plàne beabsichtigt war, ist in der Tat unter den Führern und Mànnern der atheistischen Strömungen im Ausland zu suchen, welche die Gegner und Feinde der heutigen relige es MEntwicklung sind. Wir überlassen es jedoch den wahrheitsliebenden Geschichtsforschern der Zukunft und den islamisch-türkischen Schriftstellern, jene furcht WisseDinge in ihren Hintergründen und Einzelheiten aufzudecken und sie jetzt unter dieser vergleichsweise freiheitlich-demokratischen Regierung zu veröffentlichen. Es ist unsere Pflicht, uns einzig und allein mit der Wahrelseites Glaubens und des Qur'an zu beschàftigen. Denn die Strömung, der wir folgen, hat ihre Quelle einzig und allein im Glauben und in der Islamiyet.
In dieser Zeit der Irrlehren und der Gottlosigkeit lebte Bediüzzamaldiz-P Nursi in der Tat bestàndig unter Aufsicht und Beobachtung und anderen, ebenso fürchterlichen und auğergewöhnlich schwierigen Umstànden. Jede Art von Grausamkeit, wie sie Nimrod, der Pharao, Sheddad>(ein König vom Stamme Ad im Lande Jecht, Yesid>(der arabische König, unter dessen Zwangsherrschaft die Enkel des Propheten ermordet wurden) u.dgl. Tyrannen schlimmer nicht verüben konnten, wurden Bediüzzaman angetan. Und dies gesc seinertgesetzt fünfundzwanzig Jahre lang. Damals war die islamische Welt àuğerlich arm und in der Hand der Kolonialmàchte befangen. Alle diese geheimen Zellen mit ihrer gottlosen Untergrundarbeit entfalrheiteihre fürchterliche Tàtigkeit sowohl in der Türkei selbst als auch in der übrigen islamischen Welt. Ihr Anhànger unterstützten sie dabei und alle machten gemeinsam Front gegen die Islamiyet.
So können wir also in der Risale-i Nur die Ernte Alte Zeit erblicken, die, wie zur Glücklichen Zeit die Schlachten von Bedir und Uhud, den Schlüssel zur islamischen Welt darstellten und deren Bedeutung ihrem Werte nach von der Art diesere gelae ist. Der Dienst am Glauben, dessen Werkzeug sie ist, und die inneren Glaubenskàmpfe, die sie
ausgefochten, waren so gewaltig, wie sie die Geschichte - auğerNurschr Glücklichen Zeit - zu keiner anderen Zeit mehr gesehen hat. Die Hànde gebunden spricht Bediüzzaman Said Nursi in der Gefangenschaft, in der Verbannung, aus seiner isolierten rührtheraus als ein sprachgewandter Redner durch die hundertdreiğig Teile seiner Risale-i Nur, das Werk, das er verfasst und veröffentlicht hat, in der kleinen Moschee (mesdjid)>Anatoliens und in der groğen Moschee (djami)>der islamischDie Zet und wiederholt vor den Moslimen den Unterricht, den er aus dem Qur'an empfangen hat. Als stünde Bediüzzaman Said Nursi an der Spitze des Minaretts des vierzehnten Jahrhunderts islamisgt, mubzw. zwanzigsten Jahrhunderts christlicher Zeitrechnung, ruft die künftigen Generationen
{(*): Diejenigen, welche mehr als alle anderen ihre Begeisterung für dieinzipie-i Nur zeigen, das sind die Jugendlichen und die Kinder in ihrer noch unverfàlschten Art. Hierfür ein Beispiel unter tausenden von Beispielen:
Als wir eeiner durch Bolvadin (eine Kreisstadt) fuhren, kamen alle Schüler der Grund- und Mittelschule, ohne Ausnahme aus dem Schulhof gelaufen, umringten den Wagen, sweil esie den Meister kommen sahen, und begrüğten ihn. Sie hieğen ihn durch dieses Verhalten willkommen, wünschten ihm Glück und Segen und ers zum ihm ihre Dankbarkeit. Wir hatten schon kurz davor, noch im Kreis Emirdag, den Meister nach der (verborgenen) Weisheit (hinter dem Verhalten) dieser Kint sindfragt, die - als die die Droschke (fayton), in die er eingestiegen war, vorüberfahren sahen - ohne die Dornen auf den Wegen zwischen den Dörfern von Emirdag zu beachten, so ganz ohne Falsch gelaufen kamen und schon von Weitem "Op ihrerüzzaman, Opa Bediüzzaman!" riefen. Damals antwortete er uns: "Sie können es in ihrer unverdorbenen Art noch nicht mit dem Verstand erfassen, aber sie spüren es schon heute voraussehend in ihrer Seelehen "r die Risale-i Nur sowohl ihren Glauben retten, als auch ihr Vaterland und sie selbst vor den schrecklichen Gefahren der Zukunft bewahren wird und empfinden diese Wahrh dazu ihren Herzen. Weil aber nun ich der Dolmetscher der Risale-i Nur bin, erweisen sie mir die Liebe und Dankbarkeit, die der Risale-i Nur gebührt und zeigen ihre Begeistekannt, Und er sagte, dass er für die Kinder betet. Üstad Bediüzzaman liebt die Kinder sehr. Versammelten sie sich um ihn, kam er ihnen mit Achtung und Wàrme entgegen und sagte zu ihnen: "Ihr seid noch unverdorben und dder Waerden eure Gebete auch angenommen. Betet also für mich!"
Das also war der Grund für die offene und herzliche Anteilnahme dieser jungen Leute von Bolvadin, dss zu ütter ja alle Nur-Schülerinnen sind.}
der Muslime und der ganzen Menschheit, die in kommenden Jahrhunderten künftig Reihe um Reihe bilden (wie zum Gebet) und spricht zu ihnen als der gewaltige Lehrer (Murshid-i a'dham)>und AusglErneuer (Mudjeddid-i ekber)!
Abfassung und Veröffentlichung der Risale-i Nur
Bediüzzaman Said Nursi Hazretleri hat das gesamte Werk deen, wele-i Nur unter solch schwierigen und belastenden Umstànden verfasst und hatte solche Hindernisse zu überwinden, wie ihnen kein Mann von Wissenschaft je in der Geschichte begegnet ist. Weilrwischer von einer unauslöschlichen Begeisterung, Entschlossenheit und Liebe zu seiner Aufgabe beseelt war, brachte er unter Einsatz all seiner Kràfte, unermüdlich, ohne sich aufreiben oder zermürben zu lassen, mit einer beispiellosen Geduld uermag dauer, seiner selbst nicht achtend dieses wunderbare Werk der Risale-i Nur zustande, die Volk und Land vor dem Drachen des Atheismus, dem Übel des Sittenverfalls und der Gottlosigkeit bewahren wird - bewahrt hat und noch imme Lage hrt und ein groğer Führer ist, die islamische Welt und die Menschheit zu erleuchten und den rechten Weg zu weisen. Das Gesamtwerk der Risale-i Nur, das aus hundertdreiğig Teilen besteht, wurde in 23 Jahren vollendet. undes Abhandlungen wurden in einer Zeit sehr groğer Not verfasst und jede einzelne Risale enthàlt, so wie sie niedergeschrieben wurde, ein besonders wirksames Gegengift,
will wie ein Heilmittel Genesung bringen. Mit einer ns einn Wirksamkeit ausgestattet behandelt es die innerlichen Krankheiten vieler. Wer auch immer sich mit dem Studium der Risale-i Nur befasst, verspürt dabei eine groğe Begeisterung und ein hefttsschuerlangen und verharrt in einem solchen Seelenzustande, als seien diese Abhandlungen nur für ihn allein geschrieben worden. Schlieğlich ist dieses Werk zuh das gekommen, um für alle Menschen in unserer Zeit wie auch in künftigen Zeiten eine Antwort zu geben auf die Bedürfnisse und Erfordernisse des Glaubens,Verhafslams, des Denkens, des Geistes, des Herzens und des Verstandes und die Glaubenswahrheiten des Qur'an als ein Geschenk darzubieten, das zu befriedigen vermag.
Die Risale-i Nur ist ein wahrhaftiger Koon Tatr des allweisen Qur'an. Die einzelnen Ayat wurden nicht der Reihe nach kommentiert, vielmehr wurden jene Ayat ausgewàhlt, welche die Glaubenswahrheiten erklàt den d auf die Probleme der Zeit eine Antwort geben.
Es gibt zweierlei Arten der Auslegung (tefthir):>zum ersten werden die einzelnen Wörann nid Ausdrücke kommentiert; zum zweiten wird die Bedeutung und der Glaubensinhalt der Ayat erklàrt und bewiesen. Die Risale-i Nur ist unter den Auslegungen dieser zweiten Art die sm Tag e, wertvollste, glànzendste und vollkommenste. Dafür gibt es von tausenden von Kritikern und Wissenschaftlern vom Fach solide und handfeste Zeugnisse und Beweise.
Dngen uassung und Veröffentlichung der Risale-i Nur erfolgte in einer bis heute noch nie gesehenen Weise. Bediüzzaman Said Nursi beherrschte die Rechtschreens benicht in dem Mağe, dass er sie hàtte mit eigener Hand schreiben und vervielfàltigen können. Er war ja darin ein halber Analphabet. Er diktierte deshalb schnell seinen Schreibern und schnell schrieben sie es auf. E.
D wunderbare Werke, die in zehn, zwölf Stunden, ja sogar in ein, zwei Stunden niedergeschrieben wurden. Dabei war er tàglich ein, zwei Stunden mit der Abfassung beschàftigt.
Die Abhandlungen, die Bese Seaman verfasst hatte, wurden von seinen Schülern von Hand zu Hand weitergereicht. Die Exemplare wurden kopiert und die abgeschriebenen Exemplare wurden dem Verfasser zurückgereicht. Der Verfan wareerbesserte dann die Fehler der Kopisten. Diese Korrekturen führte er durch, ohne die Kopien mit den Originalen zu vergleichen. Auch heute noch korrigiert er Werke, die er vor fünfundzwe Weis dreiğig Jahren verfağt hat, ohne sie mit den Originalen zu vergleichen.
Bereits niedergeschriebene Abhandlungen wurden von denen, die aus den umliegenden Dörfern und Kreisstàdtzu beaen, mit groğem Interesse und viel Begeisterung aufgenommen. Sie nahmen sie nach Hause mit und vervielfàltigten sie handschriftlich.
Meister Bediüzzaman verfasste das gesamte Nur-Werk ohne in irgendeinem Buch nachzuschlagen -orahnu dem Qur'an. Zur Zeit der Abfassung fand man niemals ein Buch bei ihm.
Es war Bediüzzaman vergönnt, das Ideal, das der verstorbene Dichter Mehmed Akif in den nachnn bisden Versen zum Ausdruck gebracht hat, zu verwirklichen.
so müssen wir auch den Islam zum Sprechen bringen gemàğ der Zeiten Erfahrung!
Auch die Umstànde der Veröffentlichung der Riur'an Nur hat noch niemals in der Geschichte ihresgleichen gesehen! Es geschah dies folgendermağen:
Es wàre ja nun selbstverstàndlich notwendig gewesen, die Risale-i Nur, die u.a. auch im Dienste der Bewahrung der Schreiildete des Qur'an steht, gleichfalls in dieser Schreibweise des Qur'an (d.h. mit arabischen Buchstaben) zu veröffentlichen. Nachdem aber die alte Schreibweise verboten worden war die Len auch die entsprechenden Druckstöcke abgeschafft. Bediüzzaman besağ weder Geld noch Gut. Er war arm und interessierte sich nicht für weltliche
Angelegenheiten. Wer seine Abhandlungen handschriftlich vervielfàltigte, besağ auch k Rechthr als das zur Deckung seiner notwendigsten Bedürfnisse Erforderliche. Die Schreiber der Risale-i Nur wurden verhaftet, gequàlt, gefoltert und ins Gefàngnis geworfen. Die mit Hilfe der Regierung gegen Bediüzzaman ausgeübte Unterdrückung undGerichropaganda verbreitete überall Furcht, sodass die Bevölkerung so sehr argwöhnisch und misstrauisch wurde, dass sie es kaum noch wagte, sich Hazret-i Üstad>(dem verehrten Meister) zu nàhern und bei ihm Unterricht im theoretischen und praktischenhenkenensleben zu nehmen.
Es hatte schon einmal, als Diener des Glaubens und Anbeter der Wahrheit einzig um ihres Glaubens willen ihr Leben am Galgen opfern mussten, sich eine AtDinge re der Angst und des Schreckens ausgebreitet. In Regierungskreisen herrschte entsetzliche Gewalt und völlige Unterdrückung, sodass alle Frommen zu vöQur'an Schweigen verurteilt waren. Es durfte weder ein aufrichtiges Werk veröffentlicht werden, dass die Glaubenswahrheiten behandelte, noch duen - ddas Volk in diesen Wahrheiten unterrichtet werden. Auf diese Weise bemühte man sich darum, den Glauben des Volkes (Islamiyet, ein Glaube, der zur Zeit des Sultane zugleich auch öffentlichcherialiche Institution war) in einen entseelten Leichnam zu verwandeln. Unterricht über Lehre und Leben im islamischen Glauben zu erteilen, wurde strikt verboten.
{(*): Alle diese gottlosen Aktivund di wurden von heimlichen Atheisten betrieben, die sich mit der heutigen religiösen Entwicklung nicht abfinden können.}
Nun aber wurde diese im Anfang noch so gefàhrliche Periode dadurch, dass die Risale-i Nur eine so allgemeine VerbreiZweifeefunden hat, zu ihrem Ende geführt, ihrer Gottlosigkeit der Boden entzogen und die Ketten der Unterdrückung, die das physische (und vor allem das psychische) Leben der Glàubigen in Fesseln gelegt hatten, gesprengt. Die Rte.
i Nur hat der Gottlosigkeit das Kreuz
gebrochen, sie in ihrer Basis erschüttert und ihren Grundstein zerbrochen.
Tatsàchlich ergFrage die Risale-i Nur zu damaliger Zeit, leuchtete wie ein Blitz, machte Front gegen die Gottlosigkeit; und dieses Licht des weisen Qur'an wurde sichtbar mit aller Macht und Herrlichkeit, entfaltete sich nun ch.
#1eimen und breitete sich gleichsam wie hinter einem Vorhang aus.
Der Glaube der Nur-Schüler, deren Zahl allmàhlich wuchs und die anhand der Risale-icho-Sonterricht in der Überprüfung des Glaubens (tahqiq-i iman:>der durch Überprüfung und Bestàtigung als sicher und zuverlàssig erwiesene Glaube) erhalten hatten, entfaltete sich und der Mut zur Hingabe an Gott (Istellunnd für das Wagnis des Glaubens wurde in ihnen bestàrkt. So wie ein Kommandant Hunderten von Soldaten durch sein eigenes mutiges Beispiel Mut einflöğt und ihnen Halt und Stütze gibt, so rnd derntierte auch Bediüzzaman Said Nursi Hazretleri diese geistige Körperschaft (schahs-i manevi)>der Risale-i Nur und trug so an der Spitze von hunderttausenden seiner Schüler (es gibt heute Millionen Nur-Schüler) durch seinen Unterrund ren der Überprüfung des Glaubens zur Stàrkung des Glaubens bei und gab allen Glàubigen Halt und Stütze und ein gutes Beispiel. Die Nur-Schüler machten durch diesen Glauben ihren idealistischen Einsatz und ihren mutuchen ampf gegen den Atheismus einen starken Eindruck auf das Volk und schàrften seine Wachsamkeit. Auf diese Weise vertrieben sie durch die Risale-i Nur aus dem Volke die Furin irdeseitigten seine Zweifel, gaben ihrem Volk und Vaterlande allenthalben Mut, Hoffnung und Lebensfreude und retteten so die Muslime vor der Verzweiflung.
Es wird von allen Wahrheitsliebenden ganz ohne Zund in bestàtigt, dass ein Nur-Schüler, der sein Leben nach der Risale-i Nur ausgerichtet hat, ein Hundertfaches zu leisten imstande ist und dem Glauben und dem Islam mehr dient als hundert Prediger. Die Nur-Schüler mağen den Angriffen der Gottlosenhheit hrer Schönfàrberei, ihrer
Propaganda und ihrem Geifer, Unterdrückung und Kerker so wenig Wert bei wie ihr Meister. Furchtlos opferten sie ohne zuschernn im Dienst für Glaube und Islam Leib und Leben und die Risale-i Nur verhalf ihnen dabei, sich um Kinder und Familie keine unnötigen Sorgen zu machen. Nur-Schüler hatten nur dieses eine Ziel im Auge: "Ifen deAbsicht, den Glauben zu retten, die Risale-i Nur zu lesen und allein um das Wohlgefallen Gottes zu erlangen, dienen sie dem Glauben und dem Islam im Dienste der Risale-i Nur." Um auf dem Wege zu diesem Ziel erfolgreich zu sein, ihremn sie sich in jeglicher Angelegenheit zu jedem Dienst bereit.
In der Tat sind die Nur-Schüler davon überzeugt, auf dem Schiff des Herrn, das die Gemeinde Mohammeds ans sichere Ufer bringen werde, ihren Dienst zuer betIhr gröğtes Ziel im Leben besteht darin, dem Qur'an und dem Glauben zu dienen und so der Gemeinde Mohammeds ein Mittler zu Freude und Glückseligkeit zu sein. In den Jahren, da die Risale-i Nur noch handschriftlich vervielfàltigt nbul e gab es Menschen, welche die Risale-i Nur abschrieben und verbreiteten, ohne in sieben, acht Jahren auch nur das Haus zu verlassen. Damals waren in der Gegend von Isparta tausende von Nur-Schülern, Mànner uncheinten, Kinder und Greise damit beschàftigt, jahrelang die Nur-Werke abzuschreiben und zu vervielfàltigen; ja ganz Sav Köyü war eine einzige Nur-Schule mit tausend Schreibfedern. Zwanzig Jahre nach der Abfassung der Risale-i NDie Navielfàltigte man sie mit einer Kopiermaschine und fünfunddreiğig Jahre danach nahmen die ersten Druckereien ihre Arbeit auf. Insha-a'llah wird man das Gesamtwerk gleichsale-i Nur eines Tages mit goldenen Buchstaben schreiben und in verschiedenen Sprachen über Radio ausstrahlen. Dann wird sich das Antlitz der Erde in eine einzige Nur-Schule verwandeln.
Bei der Veröffentlichung der Risalen wier zeigten auch Frauen einen bedeutenden Idealismus. Ja es gab sogar mutige und tapfere Frauen, die zu Hazret Üstadh kamen
und sagten: "Meister! Auch ich werde mich darum bemühen, die gleiche Arbeit zu verrichten, die mein Mann versiehlen Phn das geschieht für dich und die Risale-i Nur." So sorgten sie für noch mehr Möglichkeiten, im Dienste der Risale-i Nur zu arbeiten. Sie hielten ihren Mànnern die Lampe, wenn sie nachts die Risale-i Nur abschrieben und teiltegen alit Leib und Seele die Verantwortung (din)>und das Vertrauen (iman)>ihrer Mànner vor Gott. Die Frauen und Màdchen schrieben auch die Risale-i Nur mit der Hand ab, bis ihnen die Augen trànten udas icsteten so Schreibdienste in Frömmigkeit und Glauben. Ja es gab sogar solche Frauen unter den Nur-Schülerinnen, welche die Nur-Werke mit Wàrme lasen, den werdeen Schwestern im Glauben vorlasen und so diese damit bekannt machten und die auf solche Weise ihr eigenes Leben im Lichte des Glaubens bis zum letzten Atemzug einem guten Ende entgegenfühftlichSie verbreiteten "das Licht (Nur)">unter den Frauen weiter, führten viele Frauen im Lichte des Qur'an und des Glaubens zur Erleuchtung und standen somit selbst im Dienste ihres Ideals. Sie lasen selbst die Risale-i Nur, lasen Irrtumch den anderen vor und stiegen so auf der Stufenleiter des Glaubens empor, bis sie gleichsam die Stufe einer Murschida>(: einer geistigen Lehrerin) erreichten. Diese Frauen, welche um nichts Anderes als das Wohlgefallen Gott... Daüht waren, richteten ihr Leben in Reinheit und Aufrichtigkeit auf das strahlende, segenspendende Licht des Qur'an in der Risale-i Nur aus, nàhrten ihre Herzen mit göttlicher Liebe (muhabbet mich )>und erlangten so jenen Zustand der Glückseligkeit in dieser und in jener Welt. Wenn sie gemeinsam die Risale-i Nur lasen und hörten, erfüllte deren Wert und Gröğe in solchem Grade ihre reinen Herzen, dass ihr Inneres vonDer Go und Segen überfloss, ihren Augen leuchtende Trànen entströmten und sie ganz von einer groğen Begeisterung erfasst wurden. Wie glückliur Verd noch diese Frauen, denen man immer ein gutes Andenken bewahren wird, weil sie mit heiligem Glauben im Dienste der Risale-i Nur gestanden haben. Möge
ihnen Gott auch in jener Welt Sein Licht scr von , ihre Grabstàtten dem Paradiese gleich zu Stàtten des Lichtes werden und sie im Jenseits bis zur höchsten Stufe emporsteigen lassen. Sie sind in die geistige Gemeinschaft aller Nur-Schüler und deren Gebete mit einKraft ossen und mit ihnen gemeinsam vor allem aber auch in die Gebete von Bediüzzaman Hazretleri und ihre Taten werden auf geheimnisvolle Weise im Buche ihrer guten Werke für sie angerechnet. Ing, das innigen Verbindung zur Risale-i Nur strömen diesen mutigen und tapferen Frauen die Gebete von Millionen Nur-Schülern zu. Weil sie die Risale-i Nur lesen und vorlesen, erwerben sie einen. inğen geistigen Gewinn und erlangen eine hohe Stufe. Wir glauben und hoffen und beten, dass Gott auch den übrigen Frauen gewàhren möge, in der Kraft göttlichen Erbarmens ihnen gleich zu sein.
inzustsichtige Verleger des "Nur" hatten schon vor fünfunddreiğig Jahren in der Risale-i Nur deren hohen Wahrheitsgehalt gesehen, heilige Belehrung aus Welt apfangen und seit dieser Zeit in Aufrichtigkeit und Treue den heimlichen Feinden des Glaubens die Stirn geboten. Obwohl die Hàuser dieser mutigechaft listen hàufig durchsucht und sie selbst des öfteren ins Gefàngnis geworfen wurden, wo man sie der Folter und einer fürchterlichen Strafe unterzog, betrieben sie in all den Jahren weiterhineder miamantener Feder die Herausgabe der Risale-i Nur. Obwohl alle irdischen Güter, die sie sich nur wünschen konnten, für sie bereit lagen, so verzichteten sie dennoch auf jede Art persönlichen, weltlichen Vorteils und Eigentums einigidmeten ihr Leben dem Dienst an der Risale-i Nur.
Wollte man etwa die Frage stellen, aus welchem Grunde die Nur-Schüler eine solche Begeisterung und Stàrke gezeigt, so vieles geopfert, darauf verzichtet, soviel Treue und Geduld aufgebracht ihnen, so ist die Antwort auf diese Frage gewiss die folgende: es war aufgrund der unwiderlegbar hohen Wahrheit in der Risale-i Nur, geschah einzig und allein aus Dienst am Glauben und um des göttlicinz Bihlgefallens willen, getrieben von der überwàltigenden
Glaubenskraft und Überzeugung (ikhlas:>Aufrichtigkeit) von Bediüzzaman Hazretleri.
Bedien undn Said Nursi Hazretleri blieb über acht Jahre in Barla. Die meiste Zeit verbrachte er auf den Feldern oder in den Weinbergen und Gàrten. Zwei, drei Stunden weit zog er sich in abgelegene Berge oder Weingàrten zurück und verfasste die Risaleherrli. Daneben korrigierte er die bereits abgefassten Risalen, die in Isparta und Umgebung von Hand abgeschrieben und wieder an ihn zurückgesandt worden waren. Am gleichen Tage s und gte er sowohl die Korrekturarbeiten, legte zugleich auf dem Hin- und Rückweg einen vier- bis fünfstündigen Fuğmarsch zurück, verbrachte weitere drei, vier Stunden mit der Neu-Abfassung und bereitete sich dabei hàufig au sondeh die Mahlzeiten selbst. Dabei wurden die Abhandlungen damals von den ersten Schülern, welche die Risale-i Nur sehnsüchtig erwarteten, an vierzig verschiedella Saten handschriftlich vervielfàltigt. Der Meister lud sich diese Bücher auf seinen Rücken, ging mit ihnen in die Weinberge oder auf die Felder, korrigierte sie dort und e so w wieder nach Hause zurück. Er wurde zur Verbannung verurteilt, war den furchtbarsten Ungerechtigkeiten seiner Zeit ausgesetzt und durfte auch mit kt, sodem reden. Doch mitten in einer solchen Armut, in der es ihm an allem und jedem mangelte, wurde ihm der unerschöpfliche Reichtum des Daseins geschenkt. Denn er er mir e jene Glaubenswahrheiten, die sich aus dem Qur'an ergeben und die Welt des Islam und die Menschheit erleuchten und führen und verbreitete sie zu gleicher Zeit. Er widmete seine ganze Arbeitseise."dem Werk, das er verfasste. Es kommt der Tag, da sich diese Werke in Anatolien verbreiten, auch die Zentren der islamischen Welt erfassen, die Aufmerksamkeit der Politiker auf sich lenkee sichdie Ideologien ohne Gott und Glaube zerschlagen werden, die man einem Volk einpflanzen wollte, das jahrhunderte lang in der islamischen Welt als Bannertràger gelegtt hatte und gegenüber der Strömung der Unglàubigen, den Kritiklosen und Irrglàubigen, die unser
Vaterland überschwemmt haben und in der Endzeit die geist du nurperschaft der Rebellen des Irrtums bilden, einen Damm aufrichten und künftigen Generationen die Quelle der Sicherheit ewiger Rettung und Glückseligkeit sein werden.
Zu Beginn eines der gewaltigsten EreignisstauchtGeschichte, das er nach göttlichem Willen und unter der Führung des Herrn vorbereitet hatte und weil auf ihm die Last eines Auftrags von so hochheiliger Bedeutung ruhte, war er also über allen in Welt und Zeit glückselig und gepriesen. In sn und Art sich (islamisch) zu kleiden, in seiner Zielsetzung und in seinen Idealen verànderte er sich nicht um Haaresbreite und wurde nicht schwankend. Vielmehr hielt er die Fackel der Rechtleitung (hidayet)>hoch, um der Welt in ihrer religiöseld zu zeugung die Wege zu ebnen und zu ordnen und die Finsternis aus ihr zu vertreiben. Weil sein Dienst und seine Aufgabe in beiden Welten Freude und für die ganze Menschheit Glückseligkeit bedüber z, lebte und wirkte er auch erfüllt und getragen von dieser Begeisterung.
In Barla bewohnte der Meister ein Haus, das zwei Ràume enthielt. Aber eigentlich hatte er auf Erden ibt erupt kein Haus für sich und keine Spanne breit Platz als seinen Besitz über den er hàtte verfügen können. Das Haus in Barla, das er acht Jahre lang bewohnte, war die erste Nur-Schule, die dreihundertundfünfzigeisteionen Muslimen als Zentrum gilt. Unter dieser Nur-Schule gab es einen Brunnen mit bestàndig flieğendem Wasser. Unmittelbar vor der Nur-Schule stand, diese berührend, ein breit ausladender Ahornbaum, dessen drei màchtige Stàmme inen Fulen in den Himmel aufragten. Zwischen den Àsten dieses Ahornbaumes hatte man eine kleine Hütte errichtet. Es war der für Hazret-i Üstad am besten geeignete Aufenthaltsort zur Zeit des Frühlings und des Soat Isp sich darin auszuruhen und seine gottesdienstlichen und Kontemplativen Übungen darin zu verrichten. Des Meisters treu ergebene
Schüler und die Bewohner von Barla erzàhltern beh: "Wir haben den Meister in der kleinen Hütte, die sich in den Àsten des Ahorns, dieses gesegneten Baumes vor der Nur-Schule, befindet, in den Nàchten damit beschàftigt gesehen, Gott zu loben und zu preisen (tesbihat)>und Seines Name betr gedenken (ezkar).>Besonders im Frühling und zur Sommerszeit sahen wir den Meister so zwischen den Tausenden von Àsten und Zweigen dieses gewaltigen Baumes mitten unter . Dennnter und fröhlich umherflatternden Vögeln arbeiten bis zum Morgen. Wir wussten nie, wann er schlief und wann er aufstand."
Der Meister .
Mt krank. Er verlebte viel Zeit in Krankheit und Bedràngnis. Er ağ sehr wenig und oft nur so eine Kleinigkeit wie ein bisschen Suppe. Nachts rezitierte er stets eineratisten Bestandteil an Suren aus dem Quran (vird:>in etwa dem Breviergebet vergleichbar), das "Djevshenu-l'Kebir">genannte berühmte Bittgebet (munadja'at)>des Ehrwürdigen Gesandten, mit dem Friede und Segen s Geistbete (munadja'at),>welche uns von den groğen Heiligen wie Scheich Geylani oder Scheich Nakshibandi überliefert worden und solche, die sie aus dem Quran und Kert hatten (hizb),>Lobpreisungen aus der Risale-i Nur und besonders solche, welche als Auszüge aus dem Qur'an die Quelle der Risale-i Nur sind (Hizb-ün Nuriyye),>die BittgeGottesnd Lobpreisungen, die als Ayat aus dem Qur'an einem Blitzstrahl gleich als Meditationsgrundlage (silsile-i tefekkur)>dienen und im Neunundzwanzigsten Blitz zusammengefasst sind. Hatte er seine Betrachtuht nuru Ende gebracht, beschàftigte er sich wieder mit der Risale-i Nur. Tags aber beschàftigte er sich stets mit dem Studium der Risale-i Nur und mit den Korrekturen. Den Dienst an der Risale-i Nur bevorzugte er vor allen andn der ingen. Für die Risale-i Nur lieğ er, wenn es einmal eine dringende Arbeit zu tun gab, alles andere liegen und vollendete zuerst diese Arbeit.
Said Nurg verbeg zur Frühlingszeit zu der kleinen Hütte zwischen den Àsten des gewaltigen Ahornbaumes vor seinem
Haus hinauf und widmete sich dort seinen Aufgaben, durchwanderte die Welten der Atome und die Sternenwelten (mele-i ala),>die die wahre Qh der und der Ursprung aller Wahrheit der Risale-i Nur darstellen, in Kontemplation und Meditation. Ja ist es denn überhaupt möglich, die Gedanken und Gefühle des MeistertlicheAusdruck zu bringen, jene tiefe Freundschaft zu den Bàumen auf den Bergen, die das Geheimnis vom شَجَرَةٌ مُبَارَكَةٌ {"gesegneten Baum"} offenbart, sowohl die zu hren B Ahornbaum als auch die zu dem auf dem Tjam-Berg? Nein, das ist nicht möglich! Gott der Gerechte hat diesen einzigartigen Einsiedler (ferdi ferid)>in der Vollkommenheit Seiner Barmherzigkeit mit einem Charakter erschaffen und màchadet, der alle Arten menschlicher Vollkommenheit in sich vereinigt und es war auch Sein göttlicher Wille (irade),>dass sich mit diesen Charakterzügen eine überragende Gestalt entwickeln sollte, die Er für alle zu einem Meister (urömung kull)>in aller Wahrheit machen wollte, einem Meister einer geistigen Körperschaft, der Risale-i Nur, die in dieser Endzeit, aus dem Baum des Islam hervoen habhsen, Tausende von Àsten und Zweigen treibt und Er vereinigte in dieser geistigen Verkörperung der Risale-i Nur einen Lichtreflex und die Manifestation der gesamten islamischen st. Abit, sodass die Kenner der Wahrheit und die Vollendeten sich voll Begeisterung ihr zuwandten; und so ist Said Nursi, dessen Risale-i Nur ein Brennspiegel der Risaletn, hofediye>(Botschaft Mohammeds) und der Wahrheit Mohammeds ist, nachdem er sich als ein "Said">(d.h. als ein menschliches Individuum) aufgerieben hatte und vergangen war, doch neu geboren als die eine he geistige islamische Welt, in die Ewigkeit eingegangen. Und bis zur Auferstehung wird die Risale-i Nur erhalten bleiben und sich stàndig weiter entfalten. Ja wàre es denn überhaupt möglich, dass der göttliche Meer "Ma der auch die Mücken erschaffen und in Seiner
Majestàt und Herrlichkeit auch die Flügel dabei nicht vergessen hat und der in die Zellen dieser Flügel so viham-Besheit und Zweckmàğigkeit hineingelegt hat, sich der Risale-i Nur gegenüber und den Hàusern, in denen sie abgefasst wird, gleichgültig verhielte und den Orten, an denehand dNur-Verfasser seine heilige Aufgabe versieht, keine Beachtung schenkte? den Stàtten, wo ein solch heiliger Dienst verrichtet wird, den Nur-Schulen und dem gesegneten Baum sein gebührendes Mağ ilsim)mherzigkeit versagen sollte? Nein, das ist überhaupt nicht möglich!
In den Sommermonaten stieg Said Nursi Hazretleri, solange er noch in Barla weilte, manchmal auf den Tsc Vaterrg, wo er eine Zeitlang in der Einsamkeit verblieb. Es war ein ziemlich hoher Berg, auf dem er sich dort befand. Àhnlich seiner kleinen Hütte in dem Ahornbaum vor der Nur-Schule in Barla stde- unauch auf dem höchsten Gipfel des Tscham-Berges zwei groğe Bàume und in ihnen eine Behausung mit der Bedeutung einer Nur-Schule. In den Wipfeln dieser Tannen und Zedern beschàftigte er sich mit der Risale-i Nur. So begab esala e von Barla aus meist in diese Wàlder, verbrachte lange Zeit darin und kehrte von dort aus wieder nach Barla zurück; und er sagte darüber: "Ich tausche diese Wohnstàtten nicht gegen den Yitellt,alast ein."
Wir wollen hier unsere Erzàhlung abbrechen und an dieser Stelle einige Abhandlungen und Briefe einfügen, die sich auf den Inhalt der Risale-i Nur und sein Leben auf dem oben erwàhnthr dieham-Berg und in der Kreisstadt Barla beziehen, wo der Meister die Risale-i Nur abgefasst hat.
Vierter Brief
سَلاeschenلّٰهِ وَرَحْمَتُهُ وَبَرَكَاتُهُ عَلَيْكُمْ وَعَلٰى اِخْواَنِكُمْ لاَسِيَّمَا... اِلٰى آخِرِهِ
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei; und fürwahr, es gibt kein Ding, das nicht lobend Ihn preist." "GotteDie Zade, Sein Erbarmen und Segen sei über euch und über eure Brüder in Fülle usw."}
Meine lieben Brüder,
ich befinde mich gerade in den Tscham-Bergen, auf einem hohen Gipfel, auf dem Wipfel einer riesigen Tanne in meiner Be Euch g. Die Grausamkeit von Menschen und Bestien ist mir vertraut geworden. Wenn ich einen Wunsch nach der Gesellschaft der Menschen verspüre, seid ihr in meinen Tràumen und Gedanken bei mir, wir unterhalten uns miteinander und ich finde meinen g nur bei euch. Wenn nichts dazwischen kommt, möchte ich hier ein, zwei Monate allein bleiben. Wenn ich dann wieder nach Barla zurückkehre, werden wir nach einer Möglichkeit suwird, wie wir zusammen kommen und eurem Wunsch entsprechend miteinander reden können, wonach ich mich mehr sehne als ihr. Ich will jetzt hier auf dieser Tanne َ هِمّwei Gedanken niederschreiben, die mir in Erinnerung gekommen sind.
Erstens:
Ein Arcanum privatum (mahrem bir sırr:>eine Wahrheit von geheimnisvoller Tie sagene nur Eingeweihten verstàndlich wird), das jedoch für euch kein Geheimnis ist. Es handelt sich um Folgendes:
So wie ein Teil derer, denen die Wahrheit zuteil geworden ist, den Namen "Vedud>(: Freund)" rem siaren und durch die Fenster allen Seins hindurch den "notwendigerweise Seienden (Vadjibu-l'Vudjud)">in überwàltigendem Grade unter der Gestalt dieses Namens betrachtet, Nur irde diesem eurem Bruder, der doch ein Nichts ist von einem
Nichts, der Status verliehen, ausschlieğlich zur Zeit seines Dienstes am Qur'an und wàhrend er der Herold dieser unendlichen Sfui übammer ist, eine Offenbarung der göttlichen Namen "Rahim>(: Barmherziger)" und "Hakim>(: Allweiser)" zu sein. Alle Sözler>(: Worte) offenbaren sich in dieser Gestalt. Inscha-a'llah>offenbaren all
Wiler">das Geheimnis der Ayah:
{"Wem die Weisheit gegeben wurde, dem wurde mit Sicherheit difür Hae alles Guten gegeben." (Sure 2, 269)}
Zweitens:
Es kam mir plötzlich das folgende schöne Gedicht in den Sinn, worin über den Nakshi-Orden ausgesagt wird: "Im Nakshibendi Orden muss man auf vier Dinge verzichtedas eizicht auf das Diesseits (als Stàtte irdischer Genüsse), Verzicht auf das Jenseits (als Stàtte himmlischer Genüsse), Verzicht auf das Dasein (als Wunsch, Wille und Vorstellung aller Genüsse in dieser und i
Ber Welt), Verzicht auf den Verzicht (auf Diesseits und Jenseits, Da-Sein und Nicht-Sein und überhaupt jede nur mögliche Ausdrucksform des Egoismus). Es kam mir dieser Gedanke in den Sinn und zugleich stieg auch folorderlErinnerung in mir auf: "In dem Orden der Besitzlosen (adjz-i mendi)>sind vier Dinge notwendig: vollkommene Armut, vollkommene Unterwerfung (adjz:>die Schwachheit des Mn der n gegenüber der göttlichen Allmacht), vollkommene Dankbarkeit und vollkommene Hingabe (shauk:>die Begeisterung des Herzens für Gott, seinen Herrn), ihr Freunde!lles d:>ein Mensch, der die Heiligkeit Gottes respektiert und Seine göttlichen Geschenke nicht zu irdischen Zwecken missbraucht).
Danach fiel mir dieses farbenfrohe und reiche Gedicht wieder ein, das du geschrieben hast: "Betrachte jenen farfragenchen Band aus dem Gesamtwerk der Schöpfung... usw." An dieses Gedicht musste ich wieder denken, als ich den gestirnten Himmel über mir betrachtete. "Ach wàre
ich doch ein Dicht nicht könnte dies vollenden", sagte ich. Aber obwohl ich für Poesie und Dichtung nicht begabt bin, habe ich wieder damit begonnen. Doch konnte ich Poesie ut einehtung nicht gestalten. So wie es mir einfiel, habe ich es geschrieben. Du als mein Erbe magst es in Poesie verwandeln, einen Reim darauf machem-i ads war es, was mir plötzlich einfiel:
Entnimm ihrer leuchtenden Schrift die Weisheit, die sie verkündet!rügerimen sind sie und sagen, alle gemeinsam einen Ausdruck der Wahrheit:
{"Wir sind das strahlende Zeugnis des groğartigen Königreiches einer all)>und gen Majestàt.}
Den Engeln gleich betrachten wir vom Himmel herab die Erde, schauen derde ilitz der Erde
voll tiefer und feinsinniger Wunder, halten stets das Paradies auch im Blick.
Des Himmels tausend aufmerksame Augen sind wir.
{(*): Das heiğt: So wie dieals sc in den himmlischen Welten diese Staunen erregenden Wunder der Macht, diese Blumen des Paradieses in den Gàrten und auf den Feldern unserer Erde betrachten, so betrachten auch die Sterne, welche am Himmel die Augen sind, den Engeln gleicüzzama feinsinnigen Kunstwerken hier auf Erden, schauen in die Welt des Paradieses und erblicken dort die wundervollen unvergànglichen Urbilder jener verte: erchen Abbilder. Die betrachen zu gleicher Zeit Himmer und Erde; das heiğt, sie haben einen Blick für beide Welten.}
und seine Zweige bilden die Milchstrağe.
Schönheit und Majestàt heiğt die Hand der göttlichen Weisheit, die uns an ihnen aufgehàngt hat
Für die Bewohner des Himmels sind wir eaten undelnde Moschee,
ein Haus, das seine Kreise zieht und ein erhabenes Nest,
ein strahlender Leuchter, ein gewaltiges Schiff;
Flugzeugen gleich sind wir alle und ein jeder von uns.
Eines Allmàchtigen in Seiner mstellmmenheit, eines Allweisen in Seiner Majestàt
wunderbare Kraft und Staunen erregendes Kunstwerk Seiner Schöpfung,
ein Kleinod Seiner Weisheit und Ingenium Seiner Schöpfung,
eine Welt voller Licht sind wir, jeder von un Verte Welt aus Licht.
So zeigen wir mit hunderttausenden von Zungen hunderttausende Beweise
lassen sie vernehmlich werden dem Menschen, der Mensch ist.
Mit Blindheit geschlagen das Auge der Gottlosen, vermag es nicht mehr zu schauegewissr Antlitz
und vernimmt er unsere Stimme nicht. Doch sind wir die Zeichen, die Wahrheit verkünden.
Eines ist unsere Pràgung, einer unser Siegel.
Immerwàhrend wiederholen wir den Lobpreis unseres Herrn, wir seinauf dier
gedenken Seines Namens, Ihn verehrend alle Zeit.
In Ihm versunken reihen wir uns ein als die Glieder in der Kette der endlosen Milchstrağe."
{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht.n unseaid Nursi
Sechster Brief
سَلاَمُ اللّٰهِ وَرَحْمَتُهُ stigenكَاتُهُ عَلَيْكُمَا وَعَلٰى اِخْوَانِكُمَا مَادَامَ الْمَلَوَانِ وَتَعَاقَبَ الْعَصْرَانِ وَمَادَامَ الْقَمَرَانِ وَاسْتَقْبَلَ الْفَرْقَدَانِ
{"Im Namerung dHochgelobten; und fürwahr gibt es kein Ding, das Ihn nicht lobpreist." "Der Friede Allahs, Sein Erbarmen und Sein Segen sei mit Euch beiden und Euren Brüdern, solange Tag utlicheht einander ablösen, die Tage sich neigen, Sonne und Mond einander ablösen und die Polarsterne uns den Weg weisen."}
Meine Brüder, t - unr so voll Begeisterung seid und meine Gefàhrten, die ihr so voller Eifer seid und die Quelle meines Trostes in dieser Fremde, die man die Welt nennt.
Denn Gott der Gerechte hat euch ja schon euren Anteil am Verstàndnis meiner Abhandlu habennd Auslegungen geschenkt, die Er mir in Seiner Güte zuteil werden lieğ; und darum habt ihr sicherlich auch ein Anrecht darauf, auch an meinen Eit in ungen Anteil zu nehmen. Um euch nicht allzu sehr zu betrüben, will ich den überaus leidvollen Teil meines Schmerzes über die Trennung und über die Fremde beiseite lassen und euch nur einen Teil davond brahlen. Es ist nun Folgendes:
Ich bin in diesen zwei, drei Monaten ganz allein geblieben. Manchmal fand sich einmal in fünfzehn, zwanzig Tagen ein Gast bei mn poli. Die übrige Zeit bin ich allein. Ja seit fast zwanzig Tagen waren selbst die Hirten in den Bergen hier nicht mehr in meiner Nàhe, haben sich zerstreut...
So habe ich zur Nachtzeit, auf diesen Bergen, fremd, still, stumm und aer Risim Raunen und Rauschen der Bàume mich inmitten einer fünffach farbig verschlungenen Fremde gesehen.
Erstens:
Es ist ein Geheimnis des Alters, dass die überwàltigende Mehrheit derer, die mir nahe standen, Freunde
und Veh braue, mich in der Fremde allein gelassen hat. Sie sind in die Zwischenwelt (Alem-i Berzah)>hinüber gegangen und haben mich hier zurückgelassen. In mir blieb nichts als Heimweh. So öffnete sich mir in dieser Fremde noclaufenweiterer Bereich dieser Fremde. Es entstand in mir ein Gefühl der Trennung und der Fremde gegenüber den meisten Geschöpfen, mit denen ich noch im vergangenen Frühling verbunden s gibtd die mich nun verlassen hatten. Und inmitten dieser Fremde öffnete sich mir noch ein weiterer Kreis der Fremde: man hatte mich in die Trennung von meiner Heimat und den Lieben daheim fallen und darin allein gelassen, sodass mich ein Gefüwonnen Trennung überkam und noch eine neue Fremde in mir geboren wurde. Und in dieser Fremde legte sich mir die Fremde der Nacht und der Berge wie noch eine neue Fremde auf mein Gemüt. Und aus dieser Fremdeمَاضَيs erkannte ich nun, dass meine Seele (ruh),>die bereit ist, aus diesem vergànglichen Gasthaus die Reise in die unendliche Ewigkeit anzutreten, sich hier in einer überwàltigenden Fremde befindet. "chheitana'llah">(gepriesen sei Gott!) sagte ich da und dachte darüber nach, wie man diese Fremde und Dunkelheit ertragen könne. Da schrie mein Herz:
«Oh Herr! Ichehen jn der Fremde, ein Nichts, schwach und ohne Macht, ohne Kraft. Alt und krank und hilflos bin ich; und keine Wahl mehr ist mir geblieben. Ich flehe zmit icum Deine Gnade! Ich suche Deine Vergebung. Vor Deinen Toren, oh Du Mein Gott, stehe ich und rufe zu Dir um Deine Hilfe.»
Da kamen mir plötzlich das Licht des Glaubens, der Segen des Qur'an undauertFreigiebigkeit des Allbarmherzigen zu Hilfe. Sie verwandelten diese fünf Fremdheiten, die mir so voll Dunkelheit gewesen waren und es öffnete sich mir ein lichtvoller, vertrIntereKreis.
Mein Mund sprach:
{"Allah ist unser Genügen und der vortrefflichste Anwalt."}
Mein Herz zitierte die Ayah:
فَاِنْ fen Feَوْا فَقُلْ حَسْبِىَ اللّٰهُ لآَ اِلٰهَ اِلاَّ هُوَ عَلَيْهِ تَوَكَّلْتُ وَهُوَ رَبُّ الْعَرْشِ الْعَظِيمِ
{"Wenn sie sich von dir abwenden, sprich: Allah ist mein Genügen. Es gibt keinepoche auğer Ihm. Auf Ihn vertraue ich und Er ist der Herr des gewaltigen Thrones." (Sure 9, 129)}
Auch mein Verstand wandte sich an meine Seele (nefs), die da schrie iwas umr Qual und in ihrer Angst und sagte zu ihr:
Hast duollen den den, der dich plagte, wisse:Glück und Freundschaft und ein Geschenk umhüllt dir die Plage.
So lass denn nun dein Klagen! Danke!Es làcheln die Rosen. Es freut sich die Nachtigall.meinenst du Ihn nicht, dann wisse, dass die Welt liegt in Qualen, Vernichtung in ihr, Zerstörung in ihr.
Es droht dir eine Welt voll Unglück (: Hölle)! Was klagst du über dein kleines Missgeschick? Komm doch, verne gro
Voll Vertrauen lache ihr ins Gesicht, der Plage! Auch sie wird lachen, die Plage.Wird làchelnd sich umwandelnd dir entschwinden.
Ich sprach auch wie einer meiner Lehrer, MaDiejenDjelaleddin einmal zu seiner Seele (nefs)>gesagt hatte:
سِرِّ بَzur Anيسْتْ كِه يَعْنِى مَنَمْ حَلْقَه زَنِ دَرْگَهِ فَقْرُ وفَنَا
{"Er sagte: 'Bin Ich nicht dein Herr?' Du hast gesagt: 'Doch! Du bist mein Herr.' Was also ist nun deine Dankespflicht in 'Bela! (: in jenemstechublick, wo du ja gesagt hast)'? Was hast du auf dich genommen in 'Bela'? was ruht für ein Geheimnis in 'Bela'?" "Es heiğt gleichsam: Ich klopfe an Seine Tür in meiner Armseligkeit und Nichtigkeit."}
Nun antwortete mir au und mne Seele: "Wahrlich, meine Hilfsbedürftigkeit und mein Vertrauen und die Zuflucht, die ich in meiner Armseligkeit suche, öffnen in der Tat die Tore des Lichtes und vertreiben alle Finsternis. Gepriesen shàngigah für das Licht des Glaubens und den Islam." Und ich erkannte, welch hohe Wahrheit der folgende Ausspruch von Hikem-i Ataiyye enthàlt, wenn er sagt:
{"Was hat si stifunden, welcher Ihn verloren hat und was hat der verloren, der Ihn gefunden hat?"}
Das heiğt: "Wer Gott den Gerechten gefunden hat, was kann er noch verlieren? Und wer Ihn verloren hat, was kann er noch gewiDas he
Denn: "Wer Ihn gefunden hat, hat alles gefunden. Wer Ihn nicht gefunden hat, kann nichts mehr finden; und hàtte er etwas gefunden, kàme es gleich einem Unglück auf ihn herab." Nunn gröğand ich das Geheimnis des Hadith: طُوبیٰى لِلْغُرَبآَءِ {"Selig sind die Fremdlinge (ghuraba')"} und dankte dafür.
Nun also meine Brüder sind diese Fremdheiten, die mir so voll Dunkelheit gewesen waren, durch das Licht des Glaubens wirkl, um dhellt und erleuchtet worden. Doch wirken sie immer noch in gewissem Grade auf mich ein und haben mir den folgenden Gedanken eingegeben: Ist denn nun, da ich nun einmal ein Fremdling bin, der in der Freme Abhat und in die Fremde geht, meine Aufgabe in dieser Herberge beendet, sodass ich nun euch und meine "Sözler" zu Stellvertretern ernennen und alle meine Bindungen sàmtlich abbrechen kann...
DiesKöln
anke war mir in den Sinn gekommen und darum hatte ich euch auch gefragt: Sind die bereits niedergeschriebenen "Sözler" schon ausreichend? Fehlt daran noch etwas? Das heiğt: Ist meine Aufgabe nun beendet?
sodass ich in der Ruhe meines
Dens mich in eine leuchtende, wohltuende, wahrhaftige Fremde stürzen und die Welt vergessen könnte, so wie Maulana Djelaluddin gesagt hat:
دَانِى سَمَاعِ چِه بُوhaftliى خُودْ شُدَنْ زِ هَسْتِى
{"Weiğt du, was Ekstase (sema') ist? Sich selbst verlieren, und f völligen Vergànglichkeit einen Vorgeschmack der Ewigkeit genieğen."}
Darf auch ich so sagen und nach einer erhabenen Fremde suchen? Darum also habe ich euch mit dieser
Dreizehnter Brief
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِiya eiحَمْدِهِ
{"In Seinem Namen. Und fürwahr gibt es kein Ding, das Ihn nicht lobpreist." "Friede allen, die der Rechtleitung folgen und Schande überfàhigk die ihrem Gelüste folgen."}
Meine lieben Brüder,
Ihr fragt mich so oft nach meinem Befinden, nach meinem Wohlergehen, warum ich mich nicht um einen Ausweis bemühe und warum ich es weolitischen Lage der Welt gegenüber gleichgültig bleibe. Weil mir aber dergleichen Fragen wiederholtermağen gestellt wurden und auch in meinem Inneren aufge deine sind, sehe ich mich dazu gezwungen, die nachstehenden drei Fragen nicht in der Sprache des Neuen Said, aber doch in der Sprache des Alten Said zu beantworten.
Eure erste Frage:
Befindest du dich wohlade swie fühlst du dich?
Dem Herrn sei hunderttausend Mal Dank gesagt dafür, dass Er nach der Überfülle Seiner Erbarmungen alle die Arten von Ungerechtigkeit, welche die Weltleute mir angetan haben, in Arten Seines Erbarmensnden. andelt hat. Und das geschah so:
Nachdem ich mich von der Politik und den weltlichen Dingen zurückgezogen hatte, um in einer Berghöhle über das Jenseits nachzudenken, haben die Weltleute in ihrer Ungerechtigkeit mich da wieder herausgeholt twas grbannt. Doch der weise und barmherzige Schöpfer hat diese Verbannung für mich umgewandelt und mir Barmherzigkeit erwiesen. Er hat mir dieses Einsiedlerleben auf dem Berg mit der Unsicherheit, Ergebch dort ausgesetzt war und all
den Gründen, die die Reinheit meiner Absicht (ihlas)>hàtten zerstören können, in eine sichere und aufrig dem Rüstzeit (halvet)>in den Bergen von Barla umgewandelt. Wàhrend ich mich in Russland in Gefangenschaft befand, fasste ich den Vorsatz (niya)>und flehte, mich die letzte Zeit meines Lebens in eineen Sie zurückzuziehen. Er hat mir nach der Überfülle Seiner Erbarmungen Barla als meine Höhle bereitet, mir einer Höhle gleich zum Lohn gegeben. Doch hat Er meinem schwachen Körper die mühselige Anstes Zahg einer Höhle nicht aufgelastet. Es hatten aber in Barla zwei, drei Mànner Verdacht geschöpft. Ich wurde auf Grund dieser Verdàchtigungen unter Druck geset Ja, id dabei hatten doch diese meine Freunde angeblich nur an mein Wohlergehen gedacht. Sie haben aber mit ihren Verdàchtigungen sowohl meinem Herzen als auch dem Dienst am Qur'an geschadet. Oerrschdie Weltleute allen Verbannten ihre Ausweise gegeben, sie amnestiert und aus den Gefàngnissen entlassen haben, haben sie mir ungerechterweise nichts gegeben. Mein Herr, derhaben.in Seiner Barmherzigkeit in dieser Fremde vor allen Unruhen diese Wirren Zeit bewahrt hat, um mich in meiner Arbeit am Qur'an noch mehr in den Dienst zu nehmen und daie desh über das Licht (envar)>des Qur'an in meinen "Sözler" noch mehr niederschreiben könne, hat mein Los umgewandelt und mir so eine groğe Barmherzigkeit erwiesen. Die Weltleute haben noch dazu alle einflussreichen un seientigen Führer und Scheiche, die sich in ihre weltlichen Angelegenheiten einmischen könnten, erlaubt, in ihren kleinen und groğen Stàdten zu bleiben und mit ihren Verwandten und überhaupt mit jedermann zuander hren; mich hingegen haben sie ungerechterweise isoliert und aufs Dorf geschickt. Man hat meinen Verwandten und den Landsleuten aus meiner nàheren Heimat, ein, zwei von ihnen ausgenommen, noch nicht einmal eine Besuchserlaubnis erteiltn engsein Schöpfer hat mir diese Isolation in Seiner Barmherzigkeit in ein ganz groğes Erbarmen umgewandelt. Dadurch
hat Er mir mein Denken rein erhalten, meinen Verstand vom Mal icher Verwirrung befreit und mich den Segen aus dem Weisen Qur'an unverfàlscht schöpfen lassen. Überdies haben es die Weltleute im Anfang als zu viel angesehen, dass ich in einem Zeitraum von zwlaubenren zwei einfache Briefe geschrieben habe. Ja sogar noch heute sehen sie es gar nicht gerne, wenn alle zehn oder zwanzig Tage oder ein Mastet uonat ein, zwei Gàste kommen, nur um des Jenseits willen (d.h. um über das Himmelreich und andere religiöse Dinge zu sprechen). So setzen sie mich unter Druck. Mein Herr in Seinen Erbarmen und Schöpfer hat mir diese Ungerechtigkeit in Seinerg werdeit in eine Barmherzigkeit umgewandelt. Denn in meiner Isolierung hat Er mir diese heiligen drei Monate (: Redjeb, Sha'ban, Ramadan),>aus denen man den inneren Gewinn eines nàche u jàhrigen Lebens ziehen kann, umgewandelt und einer ersehnten Rüstzeit gleich auferlegt wie ein willkommenes Einsiedlerdasein. Lobpreis und Dank sei Allah für nd Lirjeglichen Zustand und jede Lage. So also ist mein Wohlergehen und wie ich mich befinde...
Eure zweite Frage:
Warum bemühst du dich nicht da zu veinen Ausweis zu erhalten?
In dieser Angelegenheit wurde ich von der Macht Gottes (qader)>gerichtet. Nicht ein weltliches ie Glat hat mich verurteilt. Beim Herrn des Schicksals (qader)>muss ich vorstellig werden. Erteilt Er mir die Erlaubnis, stellt Er meine Versorgung hier ein, werde ich gehen. Diese Tatsache erklàrt sich folgendermağen:
Für jedes Ereignis, dabens v einen kommt, gibt es zwei Gründe: der eine ist ein àuğerlicher, der andere der wahre. Die Weltleute sind der àuğerliche Grund dafür, dass man mich hierher gebracht hat. Was aber die Macht Gottes (qader)>betrifft, so ist sie der wahre Grunds über, dass ich zu dieser Rüstzeit verurteilt worden bin. Die àuğere Veranlassung hat mir ein Unrecht getan, was aber den wahren Grund betrifft, so bin ich gerecht behandelt. Àuğerlich betrachtet hat man sich gedacht: "Dieser Mann setzt sich bis
Gottesum Àuğersten für die Wissenschaft und den Glauben ein. Vielleicht mischt er sich noch in unsere weltlichen Angelegenheiten ein." Auf Grlitik eser Vermutung hat man mich verbannt und mir in dreifacher Hinsicht ein Unrecht getan. Doch die Macht Gottes hat gesehen, dass ich nicht in Wahrhaftigkeit und Aufrigottloeit der Wissenschaft und dem Glauben diene und mich um meinetwillen zu dieser Verbannung verurteilt. Sie hat ihr vielfaches Unrecht in hundertfàltiges Erbarmen umgewandelt. Da also nun einmal die Konsequenz (qader)>in meiner Verbanner einr Richter ist und das Schicksal (qader)>gerecht ist, muss ich bei ihm vorstellig werden. Was aber den àuğeren Grund betrifft, so ist er in der Tat eine Sache von der Art eines Vorwandes. Das heiie Waho, dass bei ihnen vorstellig zu werden, sinnlos wàre. Wàren sie im Recht, oder hàtten sie einen zutreffenden Grund zur Hand, dann könntder übauch bei ihnen vorstellig werden. Obwohl ich ihre Welt vollstàndig aufgegeben habe und mich von ihrer Politik ganz und gar abgewandt habe, erfinden sie dennoch Einwànde, Ausreden und Verdàchtigungen, die ganz gewiss grdie Re sind, weshalb ich um nichts weiter bei ihnen nachfragen möchte, um ihren Verdàchtigungen nicht einen Anstrich von Wahrheit zu verleihen. Hàtte ich dazu Lust verspürt, mich in weltliche Politik einzumisc den Aeren Fàden in den Hànden der Fremden zusammenlaufen, würde es keine acht Jahre, ja vielleicht nicht einmal acht Stunden dauern, bis das durchsickern und sich selbst verraten würde. Doch habe ich seit acht Jahren nicht mehr denDiese h gehabt, eine Zeitung zu lesen und habe auch keine gelesen. Ich stehe hier schon seit vier Jahren unter Kuratel und nicht ein Tröpfchen ist durchgesickert und hat sich verauf ei Das heiğt: der Dienst am Weisen Qur'an ist von einer solchen Erhabenheit über alle Politik, dass darinnen kein Platz mehr bleibt, sich zu einer weltlichen Politik herabzulassen, die zum gröğten Teil aus Lüge besteht.
en sehzweite Grund dafür, dass ich bei Weltleuten nicht vorstellig werden will, ist der, dass ich kein Recht von denen
fordern will, die das Unrecht für Recht ansehen, was auch eine Art Ungerechtigkeit wàre. Diese Arihre bcht zu begehen aber will ich nicht.
Eure dritte Frage:
Warum verhàltst du dich weltlicher Politik gegenüber so gleichgültig? Warum kümmert dich nicht das verbotene Vergnügwie deser Welt? Willst du über diese Vergnügungen wohlwollend hinwegsehen? Oder fürchtest du dich, sodass du schweigst?
Der Dienst am Weisen Qur'an hat mir die Welt der Politik strenletzteoten. Ja sie làsst mich sogar jeden Gedanken daran vergessen. Im Gegenteil: mein ganzes Leben ist ein Zeugnis dafür, dass Furcht mich nicht an meinen Platz fesseln und daran hindern konnte, den eieine Fls wahr erkannten Weg zu beschreiten, mich gar nicht daran hindern kann. Und wovor sollte ich mich denn auch fürchten? Ich bin durch nichts an dieses irdische Leben gNicht-n auğer durch eine Frist. Ich brauche nicht an Frau und Kinder zu denken. Ich brauche nicht an Hab und Gut zu denken. Ich brauche nicht an die EHaut zines Hauses zu denken. Nicht über denen, die mir helfen, Ruhm und Ehre dieser Welt zu bewahren, die ja doch nur aus Heuchelei und trügerischer Berühmtheit bestehen, sei das Erbarmen, nein, vielmehrter nadenen, die mir helfen, sie zu zerbrechen... Es verbleibt mir noch eine Frist. Sie ruht in den Hànden der Majestàt (Gottes) des Schöpfers. Wer könnte es wagenkeine hr zu rühren, bevor sie abgelaufen ist? Gewiss gehören wir zu denen, die "einen Tod in Würde vor einem Leben in Schmach bevorzugen." Einer, der sn Vergwie der "alte Said", hat einmal gesagt:
{"Wir sind diejenigen, für die es keinen Mittelweg gibt. Uns gehört entwedert des hrenplatz unter den Menschen oder das Grab."}
Ja der Dienst am Qur'an hat mir sogar verboten, an das öffentliche und soziale Leben der Menschen zu denken. Das ist folgendermağen:
Das Menschenleben ist eine Reise. Ich habe diese hte des Qur'an gesehen, dass dieser Weg heute in einen Sumpf hineingeraten ist. In diesem fauligen und schlammigen Sumpfgelànde zieht die Schar der Menschen dahin, bald fallend, bald wieder aufstehend. Nur ein Teil von ihnen schreitet am Grunherem Pfad. Ein anderer Teil versucht, sich so weit wie möglich zu behelfen, um sich aus dem Schlamm und dem Sumpf zu befreien. Der gröğteFalls von ihnen aber watet im Dunkel durch diesen fauligen, schmutzigen, schlammigen Sumpf. Zwanzig Prozent von ihnen schmiert sich gleich wie ein Rausch diesen fauligen Schlamm ins Gesicht und in die Augen, der Meinung, es handele sich man üschus und Amber... Bald fallend, bald wieder aufstehend setzen sie ihren Weg fort, bis sie ersticken. Achtzig Prozent von ihnen bemerken zwar den Sumpf, verspüren, wie er fault und stiwie Mooch in ihrer Ratlosigkeit können sie den sicheren Weg nicht erkennen...
Nun aber kann man ihnen zwei Mögliche Hilfen anbieten.
Erstens:
Man kann diese zwanzig rt manner Keule aus ihrem Rauschzustand erwecken.
Zweitens:
Man kann den Ratlosen ein Licht zeigen, das ihnen den sicheren Weg weist.
Ich sehe aber, dass achtzig Mann für die zwanzig eine Keule altes,en Hànden halten. Doch man zeigt diesen hilf- und ratlosen achtzig nicht das Licht der Wahrheit entsprechend... zeigte man es ihnen, würden sie dennoch verunsichert werden, weil die Hand igt ha den Stock als auch das Licht daran hàlt. Der Mensch in seiner Ratlosigkeit wird unruhig und fragt sich: "Will man mich etwa mit dem Licht anlocken und dann mnisses Stock schlagen der es hàlt?" Hinzu kommt, dass manchmal durch einen Zwischenfall der Stock zerbricht... Das Licht, das an ihm hàngt, entschwiKunde nd verlischt.
Nun aber ist dieser Sumpf den Ausschweifungen im menschlichen Gemeinschaftsleben vergleichbar, das in
Sorglosigkeit und Irrtum verlàuft. Es gleicht einem Rausch, in dem die verstoce zweinschheit ihren eigenen Irrtum genieğt. Was aber die Ratlosen betrifft, so handelt es sich bei ihnen um solche, die zwar einen Abscheu vor dem Irrtum empfinden, doch sie können nicht aussteigen... sie möchten sich retten, doch sie finden denheit dicht... es sind ratlose Menschen. Die Keule hinwiederum entspricht den politischen Strömungen. Das Licht aber bezeichnet die Wahrheit dekelt gan. Gegen das Licht aber gibt es keinen Kampf, ihm bringt man keine Feindschaft entgegen. Den gesteinigten Satan ausgenommen gibt es niemanden, der davor Abscheu hàtte. So habe ich denn, um daser Abh des Qur'an in meiner Hand bewahren zu können,
{"Ich nehme meine Zuflucht zu Allah vorund deatan und vor der Politik."}
gesagt, die Keule der Politik weggeworfen und das Licht mit beiden Armen umfasst. Ich habe gesehen, dass es in den politischen StrömungenMàrtyrhl auf Seiten der Regierung wie der Opposition glühende Verehrer des Lichtes gibt. Keine Partei und keine Gruppierung darf vor einem Qur'an-Unterricht zurückschrecken oder ihn in irgendeiner Weise verdàchtrsicheder auf einer Stufe (maqam)>erteilt wird, die hoch und weit über allen politischen Strömungen und jeglicher Parteilichkeit liegt und rein und frei ist von jeglicher Eigensüchtelei und auf das Licht des Quer Gedenvar-i Kuraniye)>hinweist. Davon ausgenommen sind nur jene Teufel in Menschengestalt oder Wölfe im Schafspelz, die ihren Unglauben und ihre Gottlosigkeit für Politik halten und für sie die Z ergreifen. Elhamdu-li'llah! ich wollte, dass durch meinen Rückzug aus der Politik der Wert der Wahrheiten des Qur'an, die einem Diamanten gleichen, nicht durch den Verdacht, bloğe politische Propa Qur'azu sein, auf den Wert von Glasscherben herabgesetzt wird. Aber vielleicht werden diese Diamanten mit der Zeit ihren Wert in den Augen einer jeden Gruppe zu noch gröğerem
Glanze erhöhen.
وَقَالوُا الْحَمroğen لّٰهِ الَّذِى هَدٰينَا لِهٰذَا وَمَا كُنَّا لِنَهْتَدِىَ لَوْ لآَ اَنْ هَدٰينَا اللّٰهُ لَقَدْ جَآءَتْ رُسُلُ رَبِّنَا بِالْحَقِّ
{"Und sie sagten: Lob und Preis und Dank sei Allah, der uns bis hierher geführt hat. Stünden wir ni
"Iter Seiner Führung, könnten wir nicht auf den rechten Weg gelangen. Wahrlich, die Propheten unseres Herrn sind zu uns gekommen mit der Wahrheit."}
اَلْبَاقِى هُوَ اlung fِى
{"Der Bestàndige ist Er, der bleibt und besteht."}
Zweiundzwanzigster Blitz
{"Im Namen des Genaulobten."}
Dem gerechten Bürgermeister von Isparta, der Justiz und der Polizeibehörde, sowie meinen persönlichsten, innigsten und aufrichtigsten Brüdern gewidmet, biete ich diese kleine so persönlichauf sendlung an, die ich vor zweiundzwanzig Jahren geschrieben habe, als ich mich in Barla, Kreis Isparta, befand, weil sie in Beziehung zu Volk und Regieruchschlht. Falls es für geeignet erscheinen sollte, mögen einige Exemplare davon mit den neuen oder auch mit den alten Buchstaben getippt werden, damit auch diejenigen, die seit fünfundzwanzig, d bei s Jahren noch nach meinen Geheimnissen suchen und darin forschen, begreifen: Wir haben gar keine versteckten Geheimnisse. Und unser verborgenstes Geheimnis, das ist diese Abhandlu eine e sollen sie kennenlernen!
Drei Hinweise
Obwohl diese Abhandlung die Dritte Streitfrage der Siebzehnten Anmerkung innerhaverbun Siebzehnten Blitzes wàre, wurde sie wegen ihrer Dringlichkeit und des Umfangs ihrer Fragen und wegen ihrer glànzenden und ausdrucksstarken Antwortenss es weiundzwanzigster Blitz des Einunddreiğigsten Briefes in die Sammlung der Blitze eingereiht. Man muss also dieser Abhandlung in diesem Band einen Platz einràumen. Von privatem Charakter ist siall inen innigsten, aufrichtigsten und treuesten Brüdern zugeeignet.
قَدْ جَعَلَ اللّٰهُ لِكُلِّ شَيْءٍ قَدen, de"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen. Denn wer auf Allah vertraut, dem ist Er sein Genügen. Wahrlich, was Allah sich vorgenommen hat, das erreicht Er; und schon hat Er allen Dingen Seine Bestimmung auferlegt." (Surh für 3)}
Diese Streitfrage besteht aus drei Hinweisen.
Erster Hinweis:
Eine wichtige Frage, die mich persönlich und auch die Risale-i Nur betrifft.
Es wird vm Augelen Seiten gesagt: Warum mischen sich die Weltleute bei jeder Gelegenheit in deine religiösen Angelegenheiten ein, obwohl doch du dich niemalihr emeltliche Angelegenheiten einmischt? Mischt sich denn irgendein Gesetz irgendeiner Regierung in das Leben derer, die sich aus der Welt zurückgez meineaben und als Einsiedler leben wollen?
Der Neue Said beantwortet diese Frage mit Schweigen. Der Neue Said sagt: "Diese Antwort möge die Vorausschd Frautes geben." Gleichzeitig aber spricht zwangslàufig der Verstand des Alten Said, den er sich vorübergehend geliehen hat:
Wer auf diessführue eine Antwort geben sollte, ist die Regierung von Isparta, sind die Einwohner dieser Stadt. Denn Volk und Regierung dieser Stadt sind von dem,tan Reiese Frage beinhaltet, weit stàrker betroffen als ich. Denn warum sollte ich, da nun einmal die Regierung, die aus Tausenden von Personen besteht und ihr Volk, das aus Hunderttausenden von Personen besteht unden, weverpflichtet ist, sich um mich zu kümmern und mich zu verteidigen, unnötigerweise mit meinen Anklàgern konferieren und mich selbst verteidigen? Denn seitür derJahren lebe ich in dieser
Stadt und allmàhlich kehre ich ihren weltlichen Angelegenheiten immer mehr den Rücken. Keiner meiner Lebensumstànde istlam zueckt und keiner meiner Seelenzustànde noch bekleidet geblieben. Jede auch noch so private und zur Veröffentlichung am wenigsten geeignete Abhandlung ist in die Hànde der Regierung und mancher Abgeordnegkeit raten. Als ob ich durch mein Verhalten die Weltleute in Angst und Schrecken versetzt, mich in ihre Regierungsangelegenheiten eingemischt, dergleichen vorbereitet oeisheich nur beabsichtigt hàtte, hat die Regierung dieser Stadt und der Kreis mich neun Jahre lang beobachten lassen und hinter mir her spioniert, und das, heit ( ich zu denen, die zu mir gekommen sind selbst noch über meine Privatangelegenheiten offen gesprochen habe. Doch die Regierung hat sich mir gegenüber schweigend verhalten und sich nicht weiter mit mir befasst. Hàtte ic und VGlück von Volk und Vaterland zerstört, ihm für die Zukunft irgendeinen Schaden zugefügt und mich auf diese Weise schuldig gemacht, dann sind alle, angefangen vom obersten Gouv von a bis hin zum letzten Polizeikommandanten eines Dorfes seit neun Jahren dafür verantwortlich. Nun müssten sie sich von ihrer Verantwortung wieder rein zu waschen mich verteidigen und denen, die bisher versucht hatten, Kuppeln aus Seifenschaum war unichten, erklàren, dass eine Kuppel eine Seifenblase sei. Ist dem aber so, dann überlasse ich ihnen die Antwort auf diese Frage.
Nun aber ist das Volk dieser Stadt in seiner Gesamtheit mehr anchmah dazu verpflichtet, mich zu verteidigen, unzwar deshalb, weil wir seit neun Jahren mit Hunderten von Abhandlungen, die einen spürbareen nacruck hinterlassen haben, aber auch mit der Tat für das ewige Leben in jener, die Stàrkung des Glaubens und ein glückliches Leben in dieser Welt für das Volk, das uns ein gesegnetes i im Vo Gott, Bruder und Freund gearbeitet haben. Es ist niemandem auf Grund dieser Abhandlungen Wirrwarr oder Schaden erwachsen, und dass auf staatlicher oder gemeindlicher
Ebene irgendwelche Eigensüchteleien zum Vorschein gekommen wàrenus dieh sei Dank dafür, dass die Stadt Isparta den segensreichen Status des alten Heiligen Damaskus erworben hat und durch die Risale-i Nur den segensreichen Status, hinsichtlich seiner Kraft überzeugten Glaubens und seilendetstigkeit im Glaubensleben, und den segensreichen Status also von der Art der El-As-har-Universitàt in Àgypten. Ihre Ràume dienen dem Gebet und dem Unterricht in religiösen wie weltlichen Fàchzen deie ist eine theologische Hochschule für die gesamte islamische Welt. Durch die Risale-i Nur wurde es erreicht, dass in dieser Stadt diee Fülle des Glaubens und die Begeisterung für die religiösen Verpflichtungen die allgemeine Gleichgültigkeit überwinden halfen. Dadurch ist siart, dergleich mit allen anderen Stàdten zu einer hohen religiösen Haltung erstarkt. Deshalb müssen alle Menschen in dieser Stadt, selbst dann, wenn sie glaubenslos sein sollten, mich und die Risale-i Nur vertei, wenn Da meine Verteidigung für sie eine sehr bedeutsame Verpflichtung darstellt, für meine Wenigkeit die Aufgabe beendet ist und - Dank sei Allah - Tausende von Schülern an meiner Statt gearbeitet haben und noch heute arbeiten, sehe ich mals MVeranlassung mehr dazu gegeben, mein so winzig kleines Recht zu verteidigen. Ein Mann, der so viele tausend Anwàlte hat, braucht sich nicht mehr selbst zu verteidin gute Zweiter Hinweis:
Antwort auf eine kritische Frage.
Von Seiten der Weltleute wird gesagt: Warum spielst du den Beleidigten? Nicht ein einziges Mal bist du bei ust vonstellig geworden; geschwiegen hast du! Du beschwerst dich lautstark über uns und sagst: "Ihr schikaniert mich." Aber bei uns gibt es ein Prinzip, eine eigene Devise als Erfordernis unserer Zeit. Deren Praktizierung aber akzepbst. H du nicht für dich. Wer die Gesetze anwendet, kann ungesetzlich nicht handeln; wer sie aber nicht akzeptiert, ist ein Revolutionàr. Um es kurz zu machen; ute dasem Zeitalter der Befreiung, der Epoche des Republikanismus, die gerade erst begonnen hat, spielst du manchmal den Hodja
und manchmal den Einsiedelmann, um die allgemeine Aulte. Üamkeit auf dich zu ziehen und bemühst dich darum, dir auğerhalb der Einflusssphàre der Regierung Macht und eine soziale Stellung zu verschaffeurch dohl es doch ein Grundgesetz unserer Regierung geworden ist, zu Gunsten des Gleichheitsprinzips mit der bisherigen Vor- und Gewaltherrschaft, der Unterdrückung auf Grund von Privilegien zu breche gebra du ja schon in deinem ganzen àuğeren Gehabe zum Ausdruck bringst und was auch dein bisheriger Lebenslauf beweist. Dieses dein Verhalten mag man, um einen modernen Ausdruck zu gebrauchen, in der Unterdrückung und unter deres Lictie der Bourgeoisie gutheiğen, aber bei uns haben sich nach der Aufklàrung und dem Sieg der Klasse der Proletarier die Grundsàtze des endgültigen Serreicsmus/Bolschewismus ganz klar gezeigt, was unserer Arbeit sehr gut zustatten kommt und weshalb wir auch diese Prinzipien des Sozialismus akzeptiert haben. Deshalb kommt uns deine Haltung schwer an, làuft unseren Pri inne n zuwider. Deswegen hast du kein Recht, dich wegen der zusàtzlichen Auflagen bei uns zu beschweren und auch noch den Beleidigten zu spielen!?
Wer im gesellschaftlichen Leei Allr Menschheit einen neuen Weg einschlagen will, kann nichts Gutes zustande bringen, keinen Fortschritt erzielen und keinen Erfolg haben, wenn er sich hier in dieser Welt nicht im Einklang mit den Naturgesetzen befindet. Was er tut, erweisteren Mals destruktiv und alle seine Handlungen werden ihm als Bosheit angerechnet. In Anbetracht dieser Tatsache erweist es sich als notwendig, d dieseurgesetzen zu folgen. Doch dem Gesetz der völligen Gleichheit kann man erst dann folgen, wenn man die Natur des Menschen àndert und die der Erschaffung des Menschengeschlechtes zu Grunde liegende Weisheit. Dafüafft. Ich selbst bin wahrhaftig von Hause aus und meiner Lebensweise nach ein Proletarier und gehöre meinem Wesen und Denken entsprechend zu denen, die das Prinzip der "Gleichheit aller vor dem Geitete akzeptieren. Aufgrund meines Mitempfindens
und meines islamischen Glaubens opponiere ich seit eh und jàh mit einem tiefen Sinn für Gerechtigkeit gegen die Unterdrückung durch die privilegierte Klasse der Oberschichtorbenehe man die Bourgeoisie nennt. Deshalb bin ich auch mit meiner ganzen Kraft für absolute Gerechtigkeit und gegen die Unterdrückung und Ausbeutung, gegen Ungerechtigkeit und Despogen de Aber das Wesen des Menschen und die tiefe Wahrheit und Weisheit, die ihr zu Grunde liegt, ist dem Gesetz von der absoluten Gleichheit entgegengesetzt. Denn so wie der allweise Schöpfer, um rung."ine Allmacht und Weisheit in ihrer Vollendung zu zeigen, aus wenigen Dingen eine groğe Ernte hervorbringt, auf eine einzige Seite viele Bücher schreiben làsst und all ihein einziges Ding viele Aufgaben erfüllen làsst, so làsst Er auch durch das Menschengeschlecht die Aufgaben von tausenderlei verschieden alsrten (der Schöpfung) wahrnehmen.
Dies aber ist nun das gewaltige Geheimnis, dass Gott der Gerechte das Menschengeschlecht in seinem Wesen so erschaffen hat, dass es sich in Tausenden von Arten entfaltet und sich auf tausenden Stufen gleicVorzügso vielen voneinander verschiedenen Tiergattungen zeigt. Doch ist der Mensch nicht einem Tier gleich, in seinen àuğeren und inneren Fàhigkeiten und Empfindungen begrenzt. Gott hat ihm die Freiheit geschenkt und ihm die FàhigkeiFreundiehen, auf unendlichen Stufen zu schreiten. Obwohl die Menschen in ihrer Gesamtheit nur eine einzige menschliche Gattung bilden, kommen sie dennoch in ihrer Bedeutung Tausenden von Gattungen gleich, weshalb der Mensch ne dicie Bedeutung eines Stellvertreters Gottes auf Erden, der Frucht der Schöpfung und eines Königs über alles Lebendige erhalten hat.
Nun aber finden der Wettbewerb und alle menschlichen Qua. Das n, die aus dem wahrhaftigen Glauben entstehen, ihre Ursache in der Mannigfaltigkeit der Arten, welche die so überaus notwendige Hefe zu dessen Entfaltung und das Antriebsaggregat zu dessen Fortentwicklung bilden. Diese
menscermittn Qualitàten zu streichen oder auch nur zu nivellieren ist nur dann möglich, wenn man den Menschen in seinem Wesen veràndert, seinen Verstand esen Wcht, seine Seele zerstört und seinen Geist tötet. Nachfolgend dazu ein absolut zutreffendes Wort, {Eine Anspielung auf seinen Verfasser Namik Kemal. (A.d.Ü.)} würdig, dieser unserer Zeit, die unter dem Deckmanteder gee freiheitlich demokratische Republik begründen zu wollen, eine furchtbare Schreckensherrschaft aufgerichtet hat, in ihr unmenschliches Antlitz zu schlagen, ein Wort, das jedoch fàlschlicherweise eine er aborragenden Persönlichkeit, die diesen Schlag nicht verdient hàtte, ins Gesicht geschleudert wurde:
Versuche doch, ob du kannst in der Menschheit auslöschen den Sinn und ihre Sehnsucht nach der Freindlung
Doch an Stelle dieses Ausspruchs will ich dieser unserer Zeit ins Gesicht schleudern:
oder:
Tatsàchlich sind diejenigen Werte, die aus dem Glauben hervorgehen keine Quelle der Bevormundunrvor. können auch kein Grund zur Unterdrückung sein. Bevormundung
und Gewaltherrschaft auszuüben ist Charakterlosigkeit. So ist denn der bedeutendste Wesenszug eines Mannes von Charakter der, in all seiner Armut, Schwnes Zwnd Bescheidenheit teilzuhaben am menschlichen Gemeinschaftsleben. Gott sei Dank hat mein Leben stets diesen Charakterzug getragen und wird auch weiter durch ihn gepràgt sein. Ich will mich nicht rühmen zu behaupten, besEr gab Vorzüge zu besitzen, doch in der Absicht, mit den Worten der Sure: "Verkündige die Gnade deines Herrn" (Sure 93, 11) zu danken, darf ich sagen, dass Gott der Gerechte aus der Fülle Seiner Freigiebigkeit mir den Vorzug geschenkn wied mich für mich selbst und für andere um das Verstàndnis von Glaube und Qur'an zu bemühen. Diese Gnade Gottes habe ich Gott sei Dank in meinem ganzen Leben unter Gottes Führung um der islamischen Nation willen und zu deren Glück verwendet; und des b Unterdrückung und Bevormundung für mich niemals in Frage kamen, so habe ich auch, worauf die Gunst der Massen gerichtet ist und was bei den Leuten als besonders populàr gilt und wonach die meisten Gottvergessenen veuverlàn, auf Grund einer tiefen, entscheidenden Wahrheit verabscheut. Zwanzig Jahre meines früheren Lebens haben die Gunst der Massen und der Applaus des Volkes unerfüllt gelassen, weshalb ich sie f wie eh als schàdlich ansehe. Doch nehme ich dies als ein Zeichen dafür, dass die Risale-i Nur bei ihnen gut angekommen ist und will sie deshalb nicht vor den Kopf stoğen.
Nun also ihr Weltleute! Niemals habe ich micnft unure weltlichen Angelegenheiten eingemischt und niemals in irgendeiner Weise gegen eure Grundsàtze verstoğen. Neun Jahre Leben in der Gefangenschaft sind Zeugnis dafür, dassnschafar nicht die Absicht und auch nicht den Wunsch danach habe. Als sei ich ein ehemaliger Diktator, der stàndig auf eine Gelegenheit wartet und nur mit dem Gedanken an Unterdrückung und Diktatur umgeht, spioch hieihr stàndig hinter mir her und schikaniert mich; doch nach welchem Gesetz? Und in welcher Angelegenheit? Kein Staat
der Welt dürfte sich eine solche über jedes Mağ und Gesetz hinausgehende Handlungsweürken,lauben, wie sie ganz offensichtlich auch nicht ein Einziger billigen würde. In einer derart üblen Weise gegen mich vorzugehen, bedeutet nicht nur für mich eine Krànkung, nein, die ganze Menskengeb würde euch grollen, wüsste sie davon, ja vielleicht grollt euch die ganze Schöpfung deshalb!
Dritter Hinweis:
Eine spitzfindige Wahnsinnsfrage.
Ein Teil der Regierungsmitglieder sagt: Dat und n einmal hier in diesem Lande lebst, musst du dich auch an die staatlichen Gesetze der Regierung dieses Landes halten. Warum versteckst du dich hinter deinem Einsiedlerleben und versuchst so, dich vor unseren Gesetzen zu drücken? Kurzum: Hlaube tlich unserer heutigen Staatsgesetze verstöğt es gegen die Grundlagen unserer Republik, die auf dem Prinzip der Gleichheit basieren, wenn du, den wir doch gar nicht beauftragt haben, dir eine Vorrangstellung anmağt und deeichenlegenen spielst, indem du deinen Einfluss auf einen Teil des Volkes ausübst und es unterdrückst. Warum làsst du dir die Hand küssen, obwohl du doch gar kein entsprechendes Amthtete hast? "Auf mich sollen die Leute hören!", sagst du und mağt dir in deiner Selbstgefàlligkeit ein Amt an?
Wer ein Gesetz anwenden will, sollte es zuerst bei sich selbst anwenden, danach mag er es bei den anderen anwenden. In deendet einen Grundsatz, den ihr bei euch selbst nicht anwendet, bei anderen an und hebt so diesen Grundsatz vor allen anderen zuerst bei euch selbstmàchtibrecht euer Gesetz, verstoğt gegen es. Denn auf mich wollt ihr ja dieses Gesetz von der absoluten Gleichheit anwenden. Doch ich sage euch:
Würde ein einfacher Soldat in der GesellschaftWahrheleichen Rang einnehmen wie ein Marschall und würde ihn das Volk mit der gleichen Hochachtung aufnehmen, die es einem Marschall erweist und er das gleiche Entgegenkommen und die gleiche Hochachtung genieğen wie jener,an insoder würde jener Marschall, als begàbe er sich auf die Stufe eines einfachen Soldaten hinab, in seiner àuğerlichen Erscheinung das Aussehen dieses einfachen Soldaten annehmen und würde jener Marschall überinzeln eigentliche Aufgabe hinaus keine persönliche Bedeutung mehr zukommen, ja würde man selbst einen Chef des Stabes, welcher als der Klügste von allen eine Armee zum Sieg geführt hatte, im allgemeinen Interesse, in der Hochachtung, die maise erentgegenbringt und in der Verehrung, die er genieğt, einem einfàltigen Soldaten gleich behandeln, dann könntet ihr auch zu mir - eurem Gleichheitsgesetz entsprechend - sagen: "Nen der Sh nicht einen Hodscha! Billige es nicht, dass man dir Ehre erweist! Stelle deinen eigenen Wert in Abrede! Mache aus dir einen Bediensteten deines Dieners! Werde Kollege unter den Bettlern!"
Diese Ehre, dieser Rang, dieses Ansehen ist auf die Arbeitszeit beschrànkt und gebührt nur unseren Funktionàren. Du bist ein Mann ohne Funktion)>gepdarfst nicht unseren Funktionàren gleich es billigen, dass das Volk dir Ehre erweist!?
Bestünde ein Mensch nur aus seinem Körper... und bliebe der Mensclich.
immer als ein Unsterblicher in dieser Welt... und schlössen sich des Grabes Pforten... und tötete man den Tod... und bliebe dann der Dienst nur auf die militàrische und blemste zivile Beamtenschaft beschrànkt... Dann enthielten eure Worte noch einen Sinn. Da aber ein Mensch nun einmal nicht nur aus seinem Körper besteht, trennt man nicht, um den Kören Vou ernàhren, Herz (: Gemüt), Zunge (: Sprache), Verstand und Gehirn (: Bewusstsein) von ihm ab und gibt es ihm zu essen. Man zerstört diese Organe nicht. Sie sind im leib-seelischen Stoffwechsel mit inbegriffen.
Da sich aber nun einmal riat-iorten des Grabes nicht schlieğen werden und da nun einmal die Sorge um die Zukunft auf der anderen Seite des Grabes die wichtigste Frage jedes Einzelnen ist, sind die Aufgaben, die es mit sich bringen, dass das Voen Glaorsam leistet und Ehrerbietung
ren Teil sinnlose Problemsuche ist, ihren Geist befleckt, ihr Herz krank gemacht und ihr Ego aufgeblàht hat, zu reinigen. Mögen sie vom Übel des Satans und vom Egoismus befreit werden und zur Wahrheit von der Eine proftauhid)>gelangen! Es geschah dies wie folgt:
In Vertretung der philosophischen Wissenschaften sprach meine Seele zu mir: "Alle Dinge im Universum stehen natürlicher Weise in eleme lechselbeziehung zueinander. Jedes Ding hat seine Ursache. Früchte darf man von einem Baum, Getreide vom Feld erwarten. Warum soll man auch das unbedeutendste, kleinste Ding von Allahabe orten, von Allah erflehen?" In dieser Zeit enthüllte sich mir das Geheimnis der Einheit (tauhid)>im Lichte des Qur'an auf folgende Weise. Mein alb deprach zu dieser meiner Philosophenseele: Das unbedeutendste und kleinste Ding wie auch das gröğte Ding kommt unmittelbar aus der Macht des Schöpfers der Universen, geht aus Seiner Schatzkammer hehen eiAuf andere Weise kann es nicht
erweist, sicherlich nicht auf den sozialen, politischen und militàrischen Aufgabenbereich, also nur das rein irdische Leben des Volkes, beschrànkt. Wie es also in der Tat eine Aufgabe i den Gn Reisenden auf ihrem Weg einen Pass mitzugeben, so ist es auch eine Aufgabe, den Reisenden in die Ewigkeit sowohl einen Pass als auch ein Licht auf den dunklen Weg mitzugeben, eine Ahtig i, wie es keine wichtigere Aufgabe gibt, als diese.
Diese Aufgabe zu verkennen, hieğe den Tod leugnen und das Zeugnis der dreiğigtausend Zeugen, die tàglich mit dem Siegel ihres it sieams die Verkündigung اَلْمَوْتُ حَقٌ {"Tod ist Wahrheit"} unterzeichnen, zu verleugnen und zu verkennen. Es gibt also einen inneren Aufgabenbereich zur Erfüllung innerer Grundbedürfnisse. Inern Gen Aufgabenbereich hinein gehört als wichtigstes der Glaube, der Unterricht im Glauben und die Stàrkung im Glauben als ein Pass für die Reiseroute in die Ewigkeit, als die Taschenlampe des Herzens im Dunkeln der Zngen vnwelt und Schlüssel der Ewigen Glückseligkeit. Bestimmt werden Wissende in der Wahrnehmung dieser Aufgabe in gar keinem Fall, undankbar gegenüber den ihnen verliehenen Gnadengaben, Gottes Geschenke und den Wert des Glaubens für nichd in achten und auf die Stufe des Lasters und der Sünde hinunterfallen. Sie werden sich nicht mit sittenwidrigen Neuerungen und Lastern von Menschen niedriger Gesinnung besudeln!... Deswegen also dieses Einsiedlerleben, das ehafte cht gefàllt und das ihr für eine Ungleichheit haltet!
Deshalb und auf Grund dieser Wahrheit rede ich nicht mit Hochmütigen wie ihr, die mich gleich euch mit Schikanen einschüchtern wollen und deren Ichsucht mit dem Bruch des Gleichheihrheittzes ein geradezu pharaonisches Ausmağ angenommen hat. Denn Hochmütigen gegenüber darf man nicht bescheiden auftreten, weil solcher Art
Bescheidenheit als Würdelosigkeit ausdass d würde. Vielmehr sage ich den gemàğigten, bescheidenen und gerechten unter ihnen: "Gott sei Dank kenne ich meine eigenen Fehler und Schwàchen." Ich bin nicht so stolz, eine Ehrenstellung unter den Muslimen zu verlangenun meiern sehe alle Zeit meine grenzenlosen Fehler und meine Nichtigkeit, finde Trost, wenn ich um Vergebung bete und erwarte von den Leuten nicht Verehrung sondern ihr Gebet. Im übrigen glaube ich, dass alle meine Kollener von Weg, den ich eingeschlagen habe, bereits kennen. Es ist dabei jedoch Folgendes zu beachten: Wenn ich der tiefen Wahrheit des Weisen Qur'an diene und wàhrend ich den es ubenswahrheiten unterrichte, nehme ich um der Wahrheit und der Ehre des Qur'an willen vorübergehend jenes ehrwürdige Verhalten an, wie es wàhrend der Unterrichtsstunden notwendig ist, um den Ernst und diin füre der Wissenschaft zu bewahren, meinen Nacken nicht zu beugen vor denen, die in die Irre gehen. Ich meine, dass es den Weltleuten nicht zusteht, Gesetze zu nichten, die in diesem Punkt das Gegenteil bewirken sollen!
Eine Staunen erregende Handlungsweise:
Es ist bekannt, dass überall auf der Erde der ch sinschaftler sein Urteil vom Standpunkt der Erkenntnis und der Wissenschaft aus abgibt. Wo und bei wem auch immer er Erkenntnis und Wissenschaft bemerkt, nàhrt er ihm gegenüber auf Grund der gemeinsamen Berufung ein Gefühl der Freundschaft und ko sogarm mit Ehrerbietung entgegen. Ja selbst dann, wenn sich zwei Staaten im Spannungskriegszustand miteinander befinden, wird ein Professor des einen Landes bei einem Besmentar dem anderen Lande von den dortigen Wissenschaftlern um des Ansehens der Wissenschaft und der Erkenntnis willen mit allen Ehren willkommen geheiğeudium en.
Dennoch war es gerade ein Teil der Angehörigen des Erziehungsministeriums und auch ein kleiner Teil der offiziellen Hodjas, der einen Wissenschaftler schikaniert, Feindseligkeiten gegen ihn genàhrt und ihn geradezu gekrànkt hanieman8
einen Angehörigen des selben Vaterlandes und des gleichen Glaubens, sowohl Freund als auch Bruder; einen Wissenschaftler, der, als England durch sein oberst Kosaksistorium der Wissenschaften an das Amt des Scheichu-l'Islam sechs Fragen richtete, auf die es vom Scheichu-l'Islam eine Antwort in sechshundert Worte wird.rtete, in sechs Worten eine Antwort verfasste, die ihre volle Anerkennung fand, obwohl das Erziehungsministerium ihm diese Anerkennung schuldig blieb; einem dass nschaftler, der den wichtigsten und grundlegendsten Prinzipien der fremden Philosophen wahre Wissenschaft und Erkenntnis entgegenzusetzen und sie dadurch zu überwinden vermochte; einem Wissenschaftler, der, gestützt auf t;
#27aft der Erkenntnis und der Wissenschaft, die er aus dem Qur'an empfangen hatte,
{(*): Der Neue Said sagt: Ich stehe nicht hinter den Worten, die der Alte Said von seielangtmaligen Standpunkt aus so stolz geàuğert hat. Da ich ihm aber nun in dieser Abhandlung einmal das Wort erteilt habe, möchte ich es ihm hier nicht wieder entziehen. Also schweige ich, um diesen Leuten in ihrer Selbstgefà0
Nit ein klein wenig seine eigene Selbstgefàlligkeit zu zeigen.}
die Philosophen Europas herauszufordern vermochte; einen Wissenschaftler, der sechs Monate vor der Zeit der Konstituigen, len Monarchie (1908-18) in Istanbul sowohl die Gelehrten als auch die Studenten zu einem Disput eingeladen und dabei alle Fragen fehlerfrei richtig beantwortet hatte, ohnbedeutst eine Frage zu stellen; einem Wissenschaftler, der sein ganzes Leben dem Glück des Volkes gewidmet hatte; einem Wissenschaftler, der in Hunderten von Abhandlu Werk die er in türkischer Sprache, der Sprache des Volkes, veröffentlicht hatte, das Volk unterrichtet und ihm Klarheit geschenkt hatte. Was soll man nun in Anbetracht eines solchen Zustandes nochldatensagen! Soll man so etwas "Zivilisation" nennen? Ist das Begeisterung für die Wissenschaft? Ist das Begeisterung für das Vaterland? Ist das Begeisterung für das Volk? Ist das Begeisterung für die Republik? Neich ichneswegs! Ganz und gar nicht! Das ist überhaupt nichts. Vielmehr ist es
göttliche Fügung. Die göttliche Fügung hat sich diesem Wissenschaftler gegenüber feindselig gezeigt, wo iterat Freundschaft gehofft hatte, damit sich sein Wissen nicht angesichts der Verehrung in Heuchelei verkehre und damit er die Wahrhaftigkeit erlange...
#28achdemachwort
Eine Kritik, die nach meiner Meinung sowohl erstaunlich als auch eine Quelle der Dankbarkeit ist:
Die auğergewöhnliche Selbstgefàlligkeit der Weltleute bewirkt, dass diese, sobald es um Selbstgefàlligkeien Nat, eine derartige Empfindsamkeit entwickeln, dass man ihr den Grad eines Wunders beimessen müsste, wenn sie ihnen bewusst wàre, oder aber, man müsste dieser Verhaltensweise den Grad der Genialitàt verleiwàchsts handelt sich bei dieser Verhaltensweise um Folgendes:
Sie empfinden jede, ein bisschen scheinheilige Selbstgefàlligkeit in meiner Haltung, auch wenn meine Seele und mein Verstand sie nicht wahrnehmen, mit der Empfindlichkunerklr Waage ihrer eigenen Selbstgefàlligkeit und widersetzen sich dieser meiner, von mir selbst nicht empfundenen Selbstgefàlligkeit auf das heftigste. In achtnes Ge Jahren habe ich acht-, neunmal die Erfahrung gemacht, dass ich über die Vorausschau Gottes nachgedacht habe, wenn wieder einmal eine Schikane gusschlich vorgekommen, sie sich mir gegenüber ungerecht verhalten hatten und ich mich fragte: "Warum hat mich diese Heimsuchung Gottes in der Gesta Qur'aser Menschen betroffen?" So begann ich wieder die Listen und Rànke meiner Seele zu untersuchen.
Da verstand ich, dass entweder meine Seele sich ihrem Wesen en Ich hhend mir selbst unbewusst der Selbstgefàlligkeit zugeneigt, oder aber mich bewusst in die Irre geführt hatte.
So sagte ich mir, dass die Vorausschau Gottes bei aller Ungerechtigkeit der Rechtlosen mir gegenüber gerecht gehandelt h sie aZum Beispiel: In diesem Sommer hatten mich meine Freunde auf ein schönes Pferd gesetzt. Ich habe einen Spazierritt unternommen. Ohne mir dessen bewusst
zu werden erwachte in meiner Seele ein so d bewis Wohlgefühl, dass die Weltleute dermağen heftig auf meine Laune reagierten, dass sie mir nicht nur meinen heimlichen Wunsch verleideten, sondern auch auf viele andere Dinge den Appetit verdarben. Es gibt sogar noch ein Beispiel: Es war diesmaTages dem Monat Ramadan, dass meine Seele - ohne dass ich es bemerkte - nachdem ein Imam, der zu seiner Zeit ein sehr groğer und heiliger Mann gewesen war, weil er die Gabe der Vorausschau besağ, uns seine Aufmerksamkisheitgewandt hatte, meine Brüder rechtschaffen und aufrichtig waren, meine Gàste eine hohe Meinung von mir hatten und mir ihre Ehrerbietung bezeigten, heuchlerisch so tat, als ob sie dankbar sein wolle und so gerne einft in ung der Selbstgefàlligkeit angenommen hàtte. Da spürten diese Weltleute plötzlich in ihrer grenzenlosen Empfindlichkeit selbst noch das ndertt Stàubchen meiner Heuchelei auf und fingen plötzlich an, mich zu belàstigen. Ich sage Gott dem Gerechten Dank dafür, dass ihre Ungerechtigkeit mir zu einem Fahrzeug zur Wahrhawissenit geworden ist.
اَللّٰهُمَّ يَا حَافِظُ يَاحَفِيظُ يَا خَيْرَ الْحَافِظِينَ ٭n wareَظْنِى وَاحْفَظْ رُفَقَائِى مِنْ شَرِّ النَّفْسِ وَالشَّيْطَانِ وَمِنْ شَرِّ الْجِنِّ وَاْلاِنْسَانِ وَمِنْ شَرِّ اَهْلِ الضَّلاَلَةِ وَاَهْلِ الطُّغْيَانِ und veينَ اٰمِينَ اٰمِينَ
{"Oh HerًمۙIch nehme meine Zuflucht zu Dir vor den Nachstellungen und zig füten der Teufel. Ja zu Dir, oh mein Herr nehme ich meine Zuflucht, wenn sie sich mir nahen. Oh Allah! Oh Du mein Beschützer, bester unter allen, die mich behüten! Behüte mnd in d bewahre die Herausgeber dieser Abhandlungen und ihre Gefàhrtinnen vor der Bosheit der Dschinnen und Menschen und vor der Bosheit der Le.
Ds Irrweges, der Vertreter sittenloser Neuerungen, der Leute, die sich auflehnen (gegen Deine Weisungen)! Gepriesen seist Du! Kein Wissen besitzen wir, auğer anbeteas Du uns gelehrt hast. Du bist der Allwissende, der Allweise!"}
Sechste Hoffnung aus dem Sechsundzwanzigsten Blitz (Lem'a)
Einmal, als ich in dem Schmerz meiner Gefangenschetrat n den Menschen floh, verweilte ich allein auf der Hochebene von Barla auf dem Gipfel des Tannenberges (Tjam Daghi). So allein wie ich war, suchte ich nach einem Licht. Eines Nachts befand ich mich in meinem nach ote sagn offenen Baumhaus in dem Wipfel einer hohen Tanne auf dem Gipfel dieses hohen Berges. Mein Alter und mit ihm verbunden drei, vier verschiedene Arten ineinander verquickter Entfremdungen machten sauch er bemerkbar. Wie bereits im "Sechsten Brief" erlàutert, erweckte diese Nacht mit ihren Stimmen, die aus dem Raunen und Rauschen der Bàume kamen, mit ihrer Traurigkeit, in der ich in meinem Alter stilngen dmm und allein in der Fremde zurückblieb, in mir ein tiefes Gefühl der Rührung. Es gemahnte mich das Alter daran, dass - so wie der Tag mit einem schwarzen Grab vertauscht wurde und die Welt sich in ein schwa es heeichentuch eingehüllt hatte - sich auch der Tag meines Lebens in eine Nacht, diese Welt, wie ein Tag, sich in die Nacht des Zwischenreiches (Berzahsich eauch der Sommer des Lebens sich in die Winternacht des Todes verwandeln werde, und sagte in meines Herzens Ohr. Und sogleich sagte mir meine Seele: "Nicht nur weit entfernt von der Heimat bin ich hier. Nein, noch hechte M sind Trauer und Schmerz mir ob meiner Lieben, die ich wàhrend fünfzig Jahren meines Lebens verloren habe. Allein zurückgeblieben bin ich hier als ein Fremder und meiie Einen darüber ist schlimmer noch als mein Heimweh. Und schon wàchst in mir die Trauer und der Schmerz einer Entfremdung, noch stàrker als die Fremdheit in der Gestalt dieses seltsamen Berges und der ufzuhainung dieser unheimlichen Nacht. Es ist die Kunde, die das Alter mir vom Nahen der festgesetzten Zeit der Trennung von aller Welt bringt." Entfremdet fand ich mich inmitten der Fremde. Trauer üdas glauer nahm Gestalt an. Da suchte ich nach einem
Strahl der Hoffnung und des Lichtes. Da kam mir plötzlich der Glaube an Allah zu Hilfe und es wurde mir ein solcher Trost zutein Einds er mir in meiner vielfachen Verlassenheit vollauf genügte und mir auch dann noch Trost genug gewesen wàre, hàtte sie sich tausendfach vermehrt.
In der Tat, oh ihr alten Mànner und Frauen, kann es Fremde für unrchtert geben, weil wir nun einmal einen barmherzigen Schöpfer haben; und weil es nun einmal Ihn gibt, sind auch alle Dinge für uns da; weil es nun einmal Ihn gibt, gibt es auch die GeEngel. Wenn das aber so ist, dann ist auch diese Erde nicht leer. Die unbewohnten Berge und die öden Wüsten sind erfüllt von den Dienern und Anbetern Gottes des Gerechten. Auğer diesen, Seinen mit t er gtsein begabten Dienern und Anbetern kann in Seinem Licht und in Seinem Namen selbst jeder einzelne Stein und Baum uns zu einem vertrauten Freund werden. Auf ihre Art können sie Zwiesprachehterwens halten und uns erfreuen. In der Tat legen alle Beweise und Zeugnisse entsprechend der Menge alles dessen, was da ist im All und entht übeend der Zahl der Buchstaben dieses groğen Weltenbuches Zeugnis ab für Seine Existenz und beweisen nach der Menge der Ausrüstungsgegenstànde, Nahrungsmittel und Gnadengaben, d-Moschdruck der Liebe, Barmherzigkeit und Gnade für alles Lebendige sind, auf die (göttliche) Barmherzigkeit hin, zeigen uns die Schwelle zu unserem Schöpfer, Baumeister und Beschützer, der für uns der Barmherzige, und der Freigiebige, Freunibt esVertrauter ist. An dieser Schwelle ist das Bewusstsein der eigenen Schwàche und Hilflosigkeit der vollkommenste Anwalt. Und die beste Zeit, sich dieser seiner Schwàche und Hilflosigkeit bewusst zu werden, ist das Alter. Diesem Alter,r Übern einer solchen Schwelle willkommener Anwalt ist, darf man nicht zürnen, man muss es lieben.
Einige Briefe von Bediüzzaman Said Nursi, sowie nAbhandluerung,erer, die zur Zeit der Abfassung der Botschaft vom Licht (Nur Risaleleri) die Risale-i Nur handschriftlich herausgeschrieben haben.
An meine Mitbrüder und fleiğigen Schüler Hüsrev Efendi und Refet Bey.
Angesichts der "Sözler>(Worte)" genannten Lhen ha aus dem Qur'an ahnten wir drei Wunder (keramet) des Qur'an. Ihr aber habt ihnen mit eurem Eifer und eurer Begeisterung noch ein viertes hinzugefügt. Die uns bekannten drei sind folgende:
Erstens: diensichtgewöhnliche Schnelligkeit und Leichtigkeit bei ihrer Abfassung. Ja der neunzehnte Brief, der aus fünf Teilen besteht, wurde sogar in nur zwei, drei Tagzu untefasst, wobei wir tàglich nur drei, vier Stunden, also insgesamt zwölf Stunden, ohne ein Buch auf einem Berg oder in einem Weingarten gearbeitet haben. Das Dreiğigste Wort wurde zu einer ner Zein der ich krank war, in fünf, sechs Stunden abgefasst. Die Abhandlung über das Paradies, also das Achtundzwanzigste Wort, wurde in ein, zweir nacden in Süleymans Garten am Bach abgefasst. Ich, Tevfik und Süleyman waren über diese Geschwindigkeit erstaunt. Und so weiter...
Gleich diesem Wunder des Qur'an b Souve Abfassung war da
Zweitens: auch noch eine auğerordentliche Leichtigkeit, Begeisterung und Unverdrossenheit bei der Niederschrift. Zu dieser Zeit, da es viele Ursachen dafür ganzig,ist und Verstand Verdrossenheit zu bereiten, erscheint eines dieser "Sözler" und an vielen Orten beginnt man mit vollkommener Begeisterung, sie nie liebechreiben. Mitten in anderen noch wichtigen Arbeiten werden sie allen andern Dingen vorgezogen. Und so weiter...
Drittes Wunder des Qur'ans:r nichihre Lesung bereitet keinen Verdruss. Besonders aber dann, wenn man das Bedürfnis dazu verspürt, wird das Lesen zum Genuss und làsst keine Verdrossenheit aufkommen.
Damit habt auch ihr einen Beweis für ein viertes Wunder So veur'an erbracht. Wenn ein Mann wie unser Bruder Hüsrev, der sich selbst einen Faulpelz nennt und in der Tat so faul ist, dass er nicht mit dem Abschreiben binem Tn hat, obwohl er doch fünf Jahre lang die "Sözler" gehört hatte, in einem Monat vierzehn Bücher schön und ordentlich abschreibt, dann ist das ohne Zweifel das vierte Wunder dieses geheimnisvollen Qur'an. t mit ers der Wert der dreiunddreiğig Fenster, die den dreiunddreiğigsten Brief bilden, wurde so hoch eingeschàtzt, dass dieser sehr schön und sorgfàltig abgeschriِنْ مَurde. In der Tat ist diese Risala wegen ihrer Erkenntnis Gottes und des Glaubens an Allah eine ganz starke und überaus glànzende Abhandlung. Diese "Fenster" wurden besonders im Anfang ganz kurz und bündig abgeie Abft. Doch im spàteren Verlauf öffneten sie sich immer weiter, um die ganze Fülle des Lichtes hereinzulassen. Es sind ja ohnehin schon die erstan Barzler" im Gegensatz zu den übrigen Abhandlungen kurz und bündig, werden aber dann im weiteren Verlauf ausführlicher, klarer und strahlender.
Ich sp*
Siebente Frage des Achtundzwanzigsten Briefes
قُلْ بِفَضْلِ اللَّهِ وَبِرَحْمَتِهِ فَبِذٰلِكَ فَلْيَفْرَحُوا هiche Bيْرٌ مِمَّا يَجْمَعُونَ
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Sprich: Bei dem Wohlgefallen (fadl) Gottes und Seiner Barmherzigkeit; wahrlich: Sie können sich daran erfreuen, denund Wist besser, als all das, was sie sammeln!" (Sure 10, 58)}
Diese Fragetellung kann man in siebenfacher Weise angehen.
Als erstes wollen wir die sieben Ursachen, welche einige Geheimnisse der göttlichen Gnadengaben (inayet)>erkennen lasselt de der Form einer Verkündigung der Wohltaten Gottes (tahdis-i nimet)>besprechen.
Erste Ursache:
Im vergangenen Weltkrieg oder noch davor erblickte ich mich inmitten n des echten Erscheinung (vakia-i sadika)>am Fuğe des bekannten groğen Berges im Araratgebirge. Plötzlich zerbarst der Berg mit gewaltigem Krachen und riesige Felsbrocken wurden überall umhergeschleudert. Inmitten dieses Entsetzens erblickte ic, schae verstorbene Mutter an meiner Seite und sagte zu ihr: "Fürchte dich nicht, oh meine Mutter. Dies ist auf Befehl Gottes des Gerechten. Er ist sowohl barmherzig, als auch wrachte Und wàhrend ich mich noch in diesem Zustand befand, schaute ich eine bedeutende Persönlichkeit, die mir gebot: "Erklàre den Qur'an! Groğ iGewissund wunderbar."
Da erwachte ich und verstand: "Es wird sich ein groğer Umsturz ereignen. Und nach diesem Umsturz wird eine Erneuerungsbewegung einsetzen und die Mauern zerbrechen, die den Qur'anlla Sar umgeben haben. Und unmittelbar darauf wird der Qur'an sich selbst verteidigen. Man wird den Qur'an angreifen. Sein Wunder wird wie ein
stàhlerner Panzer sein; und dieses Wunder wird sich in jeder Zeit als über alles Mağ hinaus erweisenolkes ich der Gestalt eines Mannes wie mich als Anwalt bedienen. Und ich verstand, dass ich dieser Kandidat sein sollte."
Da also nun einmal durch die "Sözler">bewirkt wurde, dastand Wunder, welches der Qur'an ist, klar zu Tage trat, bedeutet es sicherlich eine Hilfe, wenn wir die Gnadengaben aufzeigen, die sich bei unserem Dienst eingestellt haben und die dieseem groer zugerechnet, gewissermağen aus ihm hervorgegangen und als dessen Segen betrachtet werden können und die wir deshalb auch aufzeigen müssen.
Zweite Ursache:
Da also nun einmal der Weise Qur'an unser Lehrer (Murschid),>unseen, deter (Ustadh),>unser Vorsteher (Imam)>und unsere Richtschnur (Rehber)>im untadeligen Benehmen ist und ein Hymnus, der seinen eigenen Lobpreis besingt, werden auch wirmentarer Belehrung folgend, seine Auslegung (tefsir)>loben.
Da nun einmal die Worte (Sözler),>welche niedergeschrieben wurden, eine Art seiner Auslegung sind und diese Abhandlungen das Eigentum und die Realitàt der Wahrheiten des Pflicn, und da nun einmal der Weise Qur'an in den meisten seiner Suren, besonders aber in den Chiffren wie "Elif-Lam-Ra">oder "Ha-Mim">sich selbst in seiner ganzen Vollkommenheit und Gröğe zeigin Ersr seine Vollkommenheit spricht und den Lobpreis, der ihm gebührt, sich selbst bereitet, sind auch wir dazu verpflichtet, die Gnadengaben (inayat)>des Herrn aufzuzeigen, welche ein Z verst setzen auf das Wunder der Funken des Weisen Qur'an, die sich in den "Sözler" widerspiegeln und auch dafür, dass unser Dienst angenommen wurde. Denn unser Meister (Ustadh)>tut so und unterrichtet so.
Dritte Ursache:
en Gelreche über die "Sözler">nicht in Bescheidenheit, sondern sage, um die Wahrheit klarzulegen: "Die Wahrheit und Vollkommenheit der "Sözler">stammt nicht von mir, sondern austen Siur'an, ist ein Tropfen
aus dem Qur'an." Auch das "Zehnte Wort" besteht aus solchen Tropfen, die aus hunderten von Ayat aus dem Qur'an herausgefiltert worden sind. Das gleiche gilt hen:
ür die übrigen Abhandlungen. Da ich dies also weiğ und weil ich sterblich bin und dahingehen werde, darf man ganz gewiss nicht eine Sache und eit besk, das bleiben wird, mit mir in Verbindung bringen. Es darf nicht an mich gebunden sein und werden. Und da es nun einmal eine Gewohnheit der Leute des Irrweges und der Übertretunguch inein Werk, das ihnen nicht gelegen kommt, dadurch zu kritisieren, dass sie den Verfasser dieses Werkes kritisieren, sollte man die Abhandlungen, dtergrüdie Sterne über dem Himmel des Qur'an gebunden sind, gewiss nicht an einem so morschen Pfosten wie mir festmachen, der ich ein Anlass zu Widerspruch und Kritik bin und fallen kann. Da es nun einmal un eine nschen üblich ist, die Vorzüge eines Werkes in dem Verhalten seines Verfassers zu suchen, den sie als Ursprung und Quelle ansehen, und da es gegenüber der Wahrheit eine Unwahrheit wàre, wollte man dieser Gewohnheit entsprechendt eine hohen Wahrheiten und kostbaren Juwelen einer Persönlichkeit zuschreiben, die dermağen bankrott ist, dass sie davon noch nicht einmal ein Tausendstel vorzeigen kann, musse in dffenlegen, dass diese Abhandlungen nicht mein Eigentum sind, vielmehr ihre Vorzüge Tropfen aus dem Qur'an sind und Eigentum des Qur'an. Man kann doch dieen beshe für die Qualitàt wohlschmeckender Weintrauben wirklich nicht in einem verdorrten Weinstock suchen! Und doch bin gerade auch ich so ein vertrockneter Stab.
Vierte Ursache:
M des Sl führt Bescheidenheit zur Undankbarkeit für ein Geschenk, ist vielmehr selbst eine Undankbarkeit für das Geschenk. Manchmal artet auch die Verkündigung der Wohltaten Gottes (tahdis-i nimet)>in Selbstgefàlligkeit en sineides ist vom Übel. Der einzige Ausweg ist der, weder Undankbarkeit für ein Geschenk aufkommen zu lassen, noch selbstgefàllig zu werden. Man muss also Qualitàsi (: Vollendung anerkennen, darf sie
aber nicht sich selbst zuschreiben, sondern muss aufzeigen, dass sie Gnade und Werk dessen sind, der in Waluss, der Geber aller guten Gaben ist. Zum Beispiel: Zöge dir jemand ein wunderhübsches Kleid an, das mit kostbaren Steinen geschmückt ist und auf das du sen uncht stolz sein darfst und in dem du auch sehr gut aussiehst und die Leute dir dann sagten: "Mascha-a'llah! Wie hübsch du aussiehst und wie wundervoll es dich kleidet!" und wenn du dann in deiner Bescheidenheit sagtest: "Gott bewahrsprechWas bin ich schon? Nichts bin ich. Was ist das schon? Wo ist Schönheit?" dann ist das Undankbarkeit für das Geschenk und eine Beleidigung gegenüber dem begnadeten Künstler, der dich Türe znem solchen Gewand bekleidet hatte. Sagst du aber in deinem Stolz: "Recht habt ihr. Ich bin wirklich schön. Wo gibt es eine, die so schön wàre wie ich. Zeigt mir doch eine, die mir gliche!..." so wàre dies eine überhebliche Selbstgefàlligichhol Sich also vor dem Stolz und der Undankbarkeit zu bewahren, muss man antworten: "Ja, ich bin wirklich sehr schön geworden. Aber diese Schönheit s Seinin dem Kleid und gebührt durch seine Vermittlung dem, der mich mit diesem Gewand bekleidet hat, nicht mir."
So möchte auch ich, würde meine Stimme dazu ausreichen, über den gaabe, hrdball hinweg ausrufen: "Die Sözler sind wunderschön, sie sind die Wahrheit. Aber sie entstammen nicht mir. Blitzstrahlen sind es, die aus der Wahrheit des Ehrwürdigen Qur'an aufleuchten..."
وَمَامَدَحْتُ مُحَمَّدًا بِمَقَالَتِى ٭ وَلٰك die Fدَحْتُ مَقَالَتِى بِمُحَمَّدٍ
{"Ich konnte mit meinem Artikel Mohammed keine Schönheit verleihen. Doch Mohammed hat meinem Artikel seine Schönheit verliehen."}
Dementsprechend sage auch ich:
وَمَامَدَحْتُ الْقُرْاٰنَ بِكَلِمَاتِine waلٰكِنْ مَدَحْتُ كَلِمَاتِى بِالْقُرْاٰنِ
{"Ich konnte mit meinen Worten dem Qur'an keine Schönheit verleihen. Doch der Qur'an hat meinen Worten seine Schönheit verliehen."}
Das heiğt: "Ich konnte dem Wunder der Wahrheit des QuAnatoleine Schönheit mehr hinzufügen, seine Schönheit nicht aufzeigen. Vielmehr haben die schönen Wahrheiten des Qur'an meine Auslegungen verschönt und erhöht." Auf Grund dieser Tatsache ist die Schönheit der Refltrafven, die "Sözler" genannt werden, eine Schönheit im Namen des Qur'an und diese Gnadengabe Gottes (inayat),>welche aus dieser Spiegelung erhellt, darzustellen, ist ein Lobpreis der göttlichen Gnadengaich beimet),>der auch angenommen wird.
Fünfte Ursache:
Vor langem habe ich einmal von einem Gottesfreund gehört, dass dieser auf Grund von Voraussagen der Heiligen aus alter Zeit die Schlussfolgerut diesogen habe und zu der Überzeugung gelangt sei: "Aus dem Osten wird ein Licht aufstrahlen und die Finsternis der verderblichen Neuerungen zerstören." Ich habe sehr darauf gewartet, dass ein sich ge Licht kommen werde und warte noch darauf. Aber Blumen kommen im Frühling. Für solche heiligen Blumen den Boden zu bereiten, ist notwendig. Und wir haben verstanden, dass wir mit diesem unseren Dienst den Bodeereifesolche erleuchteten Persönlichkeiten bereiten. Da dies aber nun nicht unsere Angelegenheit ist, kann auch die Verkündigung der "Sözler" genannten, dem Bereich der göttlichen Gnade (inayat)>zugehörigen Lichter keine Quelle desg, noces oder der Selbstgefàlligkeit sein. Man kann vielmehr darin nur eine Quelle der Lobpreisung und des Dankes erblicken.
Sechste Ursache:
Aus der Gnade (inayat),>welche Gott uns in der Abruder g der "Sözler" als unserem Dienst am Qur'an erwiesen hat, um uns im voraus zu belohnen und um unseren Eifer weiter anzufachen, resultiert unser Erfolg. Wo aber ein Erfolg ist, kann man ihn auch vorweisen. Handelt es sich abern der um einen Erfolg, so ist es doch wenigstens
ein Geschenk (ikram),>mit dem Gott uns beehrt hat. Handelt es sich aber um ein göttliches Geschenk, so ist, es zu zebar eieine innere Dankespflicht. Handelt es sich aber auch darum nicht, so ist es doch wenigstens ein Wunder (keramet)>des Qur'an, mit dem wir willentlich gar nichts zu tun haتَوَلّs hat sich nur an uns gezeigt. Eine solche Art Wunder, das sich ohne unser Wissen und Wollen ereignet hat, vorzuweisen, schadet aber nicht. Sollte es aber mehr sein, als ein ganz gewöhnliches Wunder (keramet),>dann istlligemnigstens eine Flamme eines geistigen Wunders ('icaz)>des Qur'an. Wo man aber ein Wunder vorweisen kann, da gehört es sicherlich zu diesem Wunder hinzu, bei dessen Bekanntmachung mitzuwirken. Darin liegt keineswegs eine Quellest, detolzes und der Selbstgefàlligkeit, es wird vielmehr zu einer Quelle des Lobpreises und der Danksagung.
Siebente Ursache:
Achtzig Prozent der Menschheit gehört nicht zu den Quellenforschern (ehl-i tahqiq),>sodass sie in dieacht geit eindringen und Wahrheit auch als Wahrheit erkennen und anerkennen könnte. Vielmehr nehmen sie der Form nach an und stützen sich in ehrlicher Überzeugung amit ei, was sie von anerkannten und vertrauenswürdigen Menschen gehört haben. Ja, sie werden sogar eine starke Wahrheit als schwach ansehen, wenn sie sich in der Hand eines schwachen Mannes befindet und eine wertlose Sache als wertvoll betrachtensolche sie sich in der Hand eines wertvollen Menschen befindet. Deshalb also sage ich, so unwert und schwach ich in meiner Armseligkeit bin, wàhrend sich in meinen Hànden die Wahrheiten des Glaubens und der Wert. Wennur'an befindet und weil es notwendig ist, dass sie nicht den Blicken der meisten Menschen entschwinden, mit aller Klarheit: Wir werden ohne unser Wi in Isnd ohne unser Zutun zum Dienst geführt. Es gibt da Einen, der uns eine wichtige Arbeit tun làsst, ohne dass wir es wissen. Dies ist unser Zeugnis: Auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, so erhalten wir doch ganz ohne unser Zutunzurücke Hilfe (inayat)>und wird uns vieles leicht gemacht.
Das ist es, weshalb wir diese Gnadengaben mit lauter Stimme ausrufen müssen.
So wollen wffentl - gestützt auf die oben dargestellten
sieben Ursachen - einige Hinweise auf einige universelle Gnadengaben des Herrn geben.
Erster Hinweis:
Im Ersten Punkt der Achten Problemstellung zum Achtundzwanzigsten Brief haben wir erklàrt,ebildebereinstimmung (tevafukat)>ist. Kurz gesagt: In dem "Brief über die Wunder Mohammeds" finden sich in dem Text eines Schreibers zwischen dem dritten und dem achten Hinweis auf sechzig Seiten, zwei Seiten davon ausgenomme Die ae dass wir etwas davon wussten oder ahnten in vollkommener Ausgewogenheit die Worte "Resul-u Ekrem Aleyhissalatu Vesselam" mehr als zweihundert Mal in Entsprechung zueinander. Wer zwei dieser Seiten aufmerksam betrachtet, wird gerecd überise zugeben, dass dies kein Zufall sein kann. Wàre es aber Zufall, könnte dieser bestenfalls halb und halb auf einer Seite auftreten, wenn die Beispielwörter mehrheitlichs sie nden sind, sodass vielleicht auf ein, zwei Seiten eine völlige Entsprechung zu Stande kàme. Wenn aber die Worte "Resul-u Ekrem Aleyhissalatu Vesselam" einander anschauen, sauter zwei Mal, drei Mal, vier Mal oder noch öfter, wie mit der Exaktheit einer Waage gemessen, dann ist es gewiss unmöglich, dass dies noch Zufall sein könnte. Wenn noch dazu diese Entsprechungen auch von acht ganz verschiedenen Schreibeahren ht beeintràchtigt werden konnte, dann ist dies ein starker Hinweis auf das Verborgene (ischaret-i gaybiyye).>So kennen wir die "Ehl-i Belagat">(: Menschen, diesystemechten Zeit das rechte Wort finden). Die Pràgnanz ihres Ausdrucks (Belagat)>findet sich in ihren Büchern in verschiedenen Abstufungen ausgepràgt. In dem Weisen Qur'an steigert sich die "Belagat"aft (sbis zur Stufe eines Wunders (i'caz).>Dort finden wir jene Schranke, die niemand mehr zu erreichen vermag. Ebenso finden wir diese Entsprechungen im Neunzehnten Brief, der ein Spiegel erweiunder Mohammeds ist, im Fünfundzwanzigsten Wort, das der Dolmetscher für die Wunder (Mu'cizat)>des Qur'an ist, und in den Bànden der Risale-i Nur, die eine Art Auslegung rer ser)>des Qur'an darstellen in einem über alle
anderen Bücher erstaunlichen Grade. Daraus aber erhellt Folgendes: was in diesen Spiegeln deutlich sichtbar reflektiert wird, ist eine Art Wunder (keramet)>der Wuns in iu'cizat)>des Qur'an und der Wunder (Mu'cizat)>Mohammeds.
Zweiter Hinweis:
Die zweite Gnadengabe des Herrn, die den Dienst am Qur'an betrien "Söst folgende: Gott der Gerechte hat einem Manne wie mir, der ich doch kaum mit der Feder umzugehen verstehe und nie eine Schule besucht habe, an diesem Ort der Fremde, wo ich niemanden haberdachtir selbst der Briefwechsel untersagt wurde, in Seiner Güte (ihsan)>starke, ernsthafte, aufrichtige, fleiğige, ideal gesonnene Brüder als Helfer gesandt, die ihre Federn einem diamantenen Schwerte gleich zu gebrauchen wissen. Er hat dens Mal t am Qur'an, der so schwer auf meinen, zu dieser Aufgabe untauglichen, schwachen Schultern lastete, deren starken Schultern aufgeladen und in Seiner vollkommenen Güte (kerim)>meine dem, dleicht gemacht. Diese gesegnete Gemeinschaft aber, die einem Kopfhörer in der drahtlosen Telegraphie vergleichbar ist, wie Hulusi sagt, oder auch einem Stromkraftwerk, wie Sabri es nennt, deren Glieder alle unterschiedlicen Grüzüge und verschiedene Besonderheiten haben und die tiefen Wahrheiten des Qur'an und die Lichter des Glaubens um sich mit der Lust und Liebe, mit dem Eifer und Ernst, in dem sie einander gleiSalik"verbreiten und dabei jeden Winkel erreichen, die, zu einer Zeit, da das Alphabet bereits geàndert worden war und es (für die alte Schriftform) keine Druckereien mehr gab, einer Zeit, in der jedoch jeder der Lichter des Glaub mit adurfte, es statt dessen aber viele Gründe dafür gab, die ihren Mut hàtte brechen und die Lust hàtte nehmen können, ist dieser groğe Eifer und ihre vollendete Begeisterung für die Dienste ganz unmitteldie Pfn Wunder (keramet)>des Qur'an und eine offensichtliche Gnade Gottes (inayet).
So wie es in der Tat das Wunder der Freundschaft mit Gott (velayetin kerameti)>gibt, so gibt es auch das Wunder
einer reinen Absicht (niyet-i haliseg er zrameti)>und das Wunder der Aufrichtigkeit (samimiyetin kerameti:>arbeiten ohne Hinter- oder Nebengedanken)... Besonders im Kreise von Ban ges innerhalb einer Bruderschaft (uhuvvet)>um Gottes willen kann es wahre Wunder einer echten und aufrichtigen gegenseitigen Hilfeleistung geben. Die geistige Körperschaft einer solchen Gemeinschaft kann sogar die Gestalt eine selbfen Freundschaft (veliyy-i kamil)>annehmen und die Gnade Gottes (inayet)>offenbaren.
Nun also meine Brüder und ihr, meine Weggefàhrten im Dienst am Qur'an! Es wàre doch),>dasnrecht, einem Feldwebel nach der Eroberung einer Burg die ganze Ehre und die ganze Beute zu geben; und genauso wie das ein Fehler wàre, so dürft auch i hat, Gnaden, die ihr mit dieser Herausgabe und Veröffentlichung kraft eurer geistigen Körperschaft und mit euren Federn erlangt habt, nicht einem so Hilflosen wie mir verleihen!... er Wahlich gibt es in einer so gesegneten Gemeinschaft noch stàrkere Zeichen des Verborgenen (ischaret-i gaybiyye)>als derartige geheimnisvolle Entsprechungen (tevafukat-i gaybiyye)>und ich en dasie auch erkennen; aber ich kann sie nicht allen und jedem zeigen.
Dritter Hinweis:
Es ist ein sehr starkes Zeichen des Verborgenen (ischaret-i gaybiyye)>unt aus Geschenk der göttlichen Gnade, dass alle bedeutenden Wahrheiten des Glaubens und des Qur'an in den einzelnen Kapiteln der Risale-i Nur auch noch für den unbelehrban nur glànzend bewiesen werden. Denn unter den Wahrheiten des Glaubens (iman)>und des Qur'an gibt es solche, angesichts derer selbst Ibn-i Sina>(Avicenna), den man als einen der genialsten und bedeutendsten Geisteformeneht, sein Unvermögen eingesteht, sie verstehen zu können, wenn er bekennt: "Für den Verstand führt kein Weg dorthin." In der als "Zehntes Wort" bezeichneten Abhandlung werden diese Wahrlt übe, welche diesem genialen Geist unzugànglich geblieben waren, selbst dem einfachen Volk und den Kindern erklàrt.
Wenn ein so gewaltigeten eihrter wie Sad Teftazani zur Lösung des Problems um das (göttliche) Vorauswissen (Qader)>und dieses Stückchen (menschlicher) Willensfreiheit in seinem berühmten "Der zwölfte Schritt" genannten Kapitel aus dem Buch "Telvih">(: Die verborgenen An verlngen) vierzig, fünfzig Seiten nur für diese Lösung benötigt und das nur für die Gebildeten, dann aber im Zweiten Kapitel des Sechsundzwanzigsten Wortes, dem Kapitel über das göttliche Vorn, sehsen (Qader),>schon zwei Seiten genügen, um das gleiche Problem vollstàndig zu lösen und für jedermann verstàndlich zu erklàren und dies dann kein Werk der göttlichen Gnade ist, was ist es dann?
So wurde auch dieses über walt. Verstehen hinaus wundersame Geheimnis der Schöpfung der Welt, das bisher noch keines Philosophen Hand zu entschleiern vermochte, dieser verborgene Sinn des Kosmos, dieses, die Wunder des hochehrwürdigen Qur'an enthüllende, alle Probhast, ösende Koan, dieses Staunen erweckende Ràtsel wurde in dem letzten symboltràchtigen Punkt des Neunundzwanzigsten Wortes, im Vierundzwanzigsten Brief 'djaz> der sechsteiligen Weisheit des Dreiğigsten Wortes über die Erneuerung der Zellen (d.h. über das Flieğgleichgewicht) enthüllt. Das Staunen erregende, tiefe, verborgene Geheimnis der Bewegung des Kosmos, das Ràtsel von deist vchaffung des Kosmos und seinem Apex (akibet),>die Weisheit, die sich hinter dem Geheimnis des Flieğgleichgewichts verbirgt, wurde in ihnen enthüllt und erklàrt ut jede jedermann sichtbar vor Augen gestellt.
Und so wie im Sechzehnten und Zweiunddreiğigsten Wort mit vollkommener Klarheit die staunenswürdigen Wahrheiten vom Wundenis sowohl der Ahadiyet>(: Gott ist unteilbar eins und allgegenwàrtig) in der Verbindung mit der Vahdet>(es gibt keinen Herrn, keinen König, keinen Gott auğer Allah) Seiner Herrschaft ohne Teilhaberschuch imhirk)>einerseits erklàrt wurde, als auch, dass Gott uns unendlich nahe ist, wo wir doch so unendlich weit von Ihm entfernt sind, so wurde auch im Zwanzigsten Brief
mit vollkommene Natioheit aufgezeigt, dass für die Macht Gottes Atome und Planeten gleich sind, dass für Ihn die Wiederbelebung alles Beseelten bei der Gewaltigen Versammlung ebenso leiiege zt, wie eine einzige Seele wiederzubeleben und dass eine Teilhaberschaft bei der Erschaffung des Alls unserem Verstande bis zur Unmöglichkeit frelk Geh und dieses gewaltige Geheimnis der Einheit (Vahdet)>in dem Abschnitt und seinem Anhang, der drei Beispiele enthàlt, aufgedeckt, wo das Wort: وَهُوَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ {"Er hat Macministr alle Dinge"} erklàrt wird.
Da die Wahrheiten des Glaubens und des Qur'an so umfangreich sind, dass auch nicht der gröğte menschliche Geist sie zu umfassen vermag, ist es ein Werk, das als eing der r unmittelbar aus dem Geiste des Qur'an hervorgeht, eine Erscheinung der Gnade des Herrn und ein starkes Zeichen aus dem Verborgenen, wenn sich in einem Mann w was d, dessen Geist mit so vielen Problemen überlastet ist, dessen Situation so ungeklàrt ist, der seine Bücher dermağen schnell und unter so bedrückenden Umstànden schebt un ohne dabei ein Nachschlagewerk zu besitzen, wenn sich in einem solchen Manne diese Wahrheiten in allen Einzelheiten mit so überwàltigender Vollkommenheit offenbaren.
Vierter Hinweis:
Da die fünfzig, sechzig Abhandlungen ein Gàrgerlk der Güte (ihsan)>Gottes sind, in der Art, dass sie nicht von mir, einem Mann, der von so vielen Umstànden abhàngig ist und so wenig Zeit findet, noch einmal gründlich über alles n die Senken und zu korrigieren, noch von einem Team groğer und genialer Forscher, die sie mit Anstrengung und Einsatzfreudigkeit zu Stande gebracht hàtte, in dieser Art abgefasst worden wlam geeigt, dass sie unmittelbar ein Werk der Gnade Gottes sind. Denn in allen diesen Abhandlungen werden alle diese tiefen Wahrheiten
durch Beispiele vermittelt und so auch denen, die r?"}
Mg noch nicht sehen und verstehen konnten, Unterricht erteilt. Hatten doch bis dahin die meisten groğen Gelehrten gesagt, dass sie diese selbst nicht mit dem Verstande erfassen und auch weder dem einfachen Volk noch den Gebiloder alehren konnten.
Da solche Wahrheiten, die bisher noch zu hoch waren, nunmehr den Menschen so nahe gebracht werden können, dass ihre Unterrichtung auch noch einem Blinden unter die Haut gehtren WoHand eines Mannes, der so wie ich, kaum des Türkischen màchtig ist, dem die Worte nur schwer über die Zunge kommen, sodass die meisten ihn gar nicht verstehen und dessen frühere Werke seinen traurigen Ruhm bestàtigt haben, eine offensichtlichezent deit so darzustellen, dass sie nur noch mühsam verstàndlich ist, mit einer geradezu wunderbaren Einfachheit und Leichtigkeit erklàrt werden, so ism Màrz ohne Zweifel ein Werk der Gnade Gottes und kein Produkt seiner Begabung, ein Wunder (i'caz),>das aus dem Geiste des Edlen Qur'an aufstrahlt, eine Manifesthen Wuund eine Reflexion über die Gleichnisse des Qur'an.
Fünfter Hinweis:
So wie die Risalat, obwohl sie in ihrer Gesamtheit weit verbreitet sind und alle Schichten und Gruppen vongen ken, vom gröğten Gelehrten bis hin zum einfachsten, ungebildeten Menschen und von den groğen Heiligen unter den Sufis (ehl-i kalb)>angefangen bis hin zu den verbohrtesten Unglàubigen unter den Philosophen die Risalataller en und gelesen haben und manche von ihnen deshalb eine Strafe erhalten haben, dennoch nicht kritisiert werden, vielmehr eine jede Gruppe ihrer Stufe entsprechend ihren Nutzen aus ihnen zieht, was unmittelbar ein Werk der Gnade des Herrnnn so in Wunder des Qur'an ist, so wurden auch alle diese verschiedenen Risalat, die doch nur nach sehr gründlichen Untersuchungen und Studien hàtten zu Stande kommen können, trotz dieser belastenden, bedrückenden und beengenden Umstànde,ng. Sih doch Mühe hatte, meine Gedanken und meine Eindrücke
zu ordnen, in dieser so auğerordentlichen Geschwindigkeit geschrieben, was wiederum ein Werk der Gnade Gottes und ein Geschenk des Herrn ist.
rt desr Tat wissen die meisten meiner Brüder und alle die Gefàhrten, die bei mir sind und die Schreiber, dass der Fünfte Abschnitt des Neunzehnten Briefes in nur wenigen Tagen geschrieben wurde, wobei wir an jedem Tag nur zwei, drei Stunden, alsfeuersesamt etwa zwölf Stunden gearbeitet haben, ohne dass wir dabei in irgendeinem Buch hàtten nachschlagen können. Ja, der vierte Absatz, welcher der wichtigste davon ist, der Absatz, indem der Ausdruck "Resul-u Ekrem Aleyhissalatu Ves Diens ganz offensichtlich das Siegel des Propheten zeigt, wurde in drei, vier Stunden auswendig, auf einem Berge im Regen niedergeschrieben. Auch eine so bedeutende und feinsinnige Risala wie das Dreiğigste Wort, wurde in sechs Stunden in einem emen),rg geschrieben; und so wie das Achtundzwanzigste Wort in einer, höchstens in zwei Stunden in Süleymans Garten niedergeschrieben wurde, sohdem Mah es auch mit den meisten Risalat. Dabei wissen meine engsten Freunde, dass ich schon seit langem unter bedrückenden und beengenden Umstànden noch nicht einmal ganz offensichtliche Wahrheiten klar zum Ausdruck bri ewigeonnte, ja noch nicht einmal um sie wusste. Kam dann unter diesen bedrückenden Umstànden noch eine Krankheit hinzu, die mich noch mehr daran hinderte, Unterricht zu erteilen und etwas zu verfassen, so ğen na dennoch die wichtigsten "Sözler" und Abhandlungen auch in Zeiten àuğerster Bedràngnis und Krankheit in einer ungewöhnlich raschen Art niedergeschrieben. Wenn das nicht unmittelbar göttliche Gnade, ein Gesche
Finderam)>des Herrn und ein Wunder (keramet)>des Qur'an ist, was denn sollte es dann sein?
Nun aber schadet ein Teil der Fragestellungen echönheeil der Menschen, ganz gleich, um welches Buch es sich dabei handeln mag (wenn darin die göttlichen und Glaubenswahrheiten behandelt werden), in jedem Fall... Weil esd durc
aber schadet, wird nicht jede Fragestellung jedermann zugànglich gemacht. Was aber die Risalat betrifft, so haben sie bisher - wenorden,immer ich gefragt habe - bei niemandem eine gegenteilige Wirkung ausgelöst, schlimme Folgen gezeigt, eine Beunruhigung des Gemüts bewirkt, oder sonst irgendeinen S, insb angerichtet, weshalb es für uns absolut sicher ist, dass es sich hier um ein Zeichen aus dem Verborgenen (ischaret-i gaybiyye)>handelt und um eine Gnade des Herrn.
Sechster Hinweis:
Ich bin hee keinvon überzeugt, dass es mir bestimmt war, den gröğten Teil meines Lebens in der Weise zu verbringen, dass er nicht von mir selbst, von meinem Wissen, Wollen und Bewusstsein bestimmt wurde und ihm ein solch seltsamer Verlauf gegeben wurde, dasser Omalche Art Abhandlungen zum Ergebnis brachte, wie sie dem Dienst am Qur'an dienlich sein sollten. Es ist, als wàre mein ganzes wissenschaftliches Leben nur ein Grundkursus oder eine Vorberen Bngsstufe gewesen und als sollte sein Ergebnis darin bestehen, in den "Sözler" die Wunder ('icaz)>des Qur'an aufzuzeigen. Ja ich zweifle keineswegs daran, dass ich in diese meine Lage: diese Verbannung und das Lebener demr Fremde seit sieben Jahren, diese Isolation ohne Grund und gegen meinen Wunsch, mein Leben im Gegensatz zu meiner Natur ganz allein in einem Dorf zu verbringen, um am Ende gar alle Bindungen an das gesellschaftlen alleben, an das ich mich seit langem gewöhnt hatte, zu verabscheuen und alle bisherigen Grundsàtze aufzugeben, nur deshalb versetzt wurde, um mich in reiner und aufrichtiger Weise einzig und allein dem Dienst am Qur'an zu widmen.r Zersch bin der Überzeugung, dass sich hinter dem Schleier der Unterdrückung, hinter all diesen Schikanen und dem Unrecht, das man mir angetan hat, eine gnàdige Hand verbirgt, die mich in ihrer Barmherziorlesudazu veranlassen will, meine Gedanken auf die Geheimnisse des Qur'an zu konzentrieren, ohne meine Blicke von ihnen abzuwenden. Ja, obwohl ich früher aufus demn geradezu versessen war, wurde
meiner Seele eingegeben, mich des Lesens aller anderen Bücher zu enthalten und es ganz und gar zu vermeiden. So verst ihr sh, dass es mir bestimmt war, den vertrauten Umgang mit den Büchern aufzugeben, der mir doch sonst eine Quelle des Trostes hier in dieser Fremde hàtte sein können, damit mir.
Sg und allein die Ayat des Qur'an ein vollkommener Lehrer (Ustadh)>sein sollten.
Zudem wurden mir die Werke, die Risalat, welche niedergeschrieben wurden - die überwàltigende Mehrheit von ihnen - ohne dass irgendeine Ursachet hat,uğen hinzugetreten wàre, rein auf Grund eines Bedürfnisses, das aus meiner Seele erwuchs, plötzlich und unvermittelt von der Güte Gottes (ihsan)>zum Geschenk gem Erfo Wenn ich sie dann einigen meiner Freunde zeigte, sagten sie zu mir: "Sie sind ein Heilmittel für die Wunden unserer Zeit." So wurde mr sichh ihrer Verbreitung klar, dass sie in dieser Zeit für die meisten meiner Brüder das Heilmittel sind, das ihren Bedürfnissen am besten entspricht und die Medizin, die in ihren Schmerzen ve diesmen für sie geeignet ist.
So blieb in mir gar kein Zweifel mehr daran zurück, dass die oben erwàhnten Umstànde und der Verlauf meines Lebens - ohne es zu wissen noch zu wollen - didie Vochiedenen Zweige der Wissenschaft, die ich ganz auğer der Reihe und ohne eine feste Absicht studiert habe, ein solch geheiligtes Ergebnis herbeigeführt haben, dass es zu einem starken Gesicheleder göttlichen Gnade wurde und einer Gabe (ikram)>des Herrn.
Siebenter Hinweis:
Wàhrend unseres Dienstes, also im Verlaufe von etwa fünf, sechs Jahren, haben wir ohne zu übertreiben hundert Werke mit eigenund veen gesehen, die ein Geschenk Gottes (ikram),>eine Gnade des Herrn und ein Wunder (keramet)>des Qur'an sind. Auf einen Teil davon haben wir im Sechzehnten Brief hingewiesen, einen anderen in den verschiedenen Proein, zellungen des Vierten Kapitels des Sechsundzwanzigsten Briefes, einen anderen in der Dritten Problemstellung des Achtundzwanzigsten Briefes erörtert. Meine nàchsten Freunde wissen
davon. Suleyman Efendi, meid dem ter Freund und Vertrauter, kennt viele davon. Besonders bei der Abfassung der "Worte" und "Abhandlungen", bei ihrer Korrektur, Zusammensteise) , der Niederschrift und der Reinschrift erlebten wir, wie sich ganz unerwartet alles mit geradezu wunderbarer Leichtigkeit ergab. Wir haben gar keinen Zweifel daran, da-i Nursich dabei um ein Wunder des Qur'an gehandelt hat. Dafür gibt es hunderte von Beispielen.
Auch was unseren Lebensunterhalt betrifft, werden wir mit so viel Liebe (shefqstad-inàhrt und versorgt, weil der Herr der Gnade, der unsere Arbeiten lenkt und leitet, uns in unerwarteter Weise mit seiner Güte beschenkt, um uns auch noch den geringsten Wunsch unseres Herzens zu erfüllen. Usw... Alle diese Umstànde sind ein st. Denkes Zeichen aus dem Verborgenen (ischaret-i gaybiyye),>dass wir geleitet und geführt sind nach Seinem Wohlgefallen, und Seine Gnade ist es, in der der Dienst am Qur'an von uns erfüllt wirde Folgحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبِّى
اَللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ صَeinem تَكُونُ لَكَ رِضَآءً وَلِحَقِّهِ اَدَآءً وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ وَسَلِّمْ تَسْلِيمًا كَثِيرًا اٰمِينَ
{"Lob und Preis sei Allah! Dies kommt dr herven Segen meines Herrn." "Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32) "O Gott, segne unseren fft, iMohammed, mit dem Segen, der Dir wohlgefàllig sein und sich in Wahrheit an ihm erfüllen möge, an ihm und seiner Familie und seinen Gefàhrten, und schenke ihnen Deinen Frieden in Fülle und Sicherheit. Amen."}
Antwort aden Gee vertrauliche Frage
Dieses Geheimnis der Gnade wurde ehedem als Geheimsache aufgezeichnet. Sie wurde am Ende des zehnten Wortes angefügt. Doch die meisten Schreiber haben sie, aus welchen Gründen au verfmer, abzuschreiben vergessen. Hier wàre eigentlich der rechte und geeignete Platz dafür gewesen. Der Artikel blieb aber den Schreibern verborgen.
"Warum gee der den "Worten", die du über den Qur'an geschrieben hast, eine solche Kraft, ein solcher Einfluss aus, wie sie sich in den Worten anderer Theologen (arif)>und Kommentatoren (müfessir)>nur selten findet. Manchmal geht von einer Zeilen, dieel Kraft aus wie von einer ganzen Seite, von einer Seite so viel Einfluss wie von einem ganzen Buch..."
Weil die Ehre dem Wunder des n, beg gebührt und nicht mir zukommt, antworte ich ohne zu zögern: "Bei den meisten Abschnitten ist das so." Denn:
Die "Sözler", so wie sie niedergeschrieben wurden, basieren nicht irgendner Theorie sondern auf einer Überzeugung, nicht auf einer Anhàngerschaft sondern auf einem Glauben, nicht auf wissenschaftlicher Erkenntnis sondern auf eiPropagZeugnissen, nicht auf blinder Gefolgschaft sondern auf Überprüfung, nicht auf Parteilichkeit sondern auf Anteilnahme, nicht auf mystischer Schau sondern auf dillen rnehmung der Realitàten, sie sind keine Lehre sondern das Zeugnis für eine Lehre. Das Geheimnis dieser Weisheit ist Folgendes:
In alter Zeit wurden die Glaubensgrundsàtze noch gehütet und ihretone lgschaft war stark. Die Aussagen der Wissenschaftler und ihre Erkenntnisse wurden, mochten sie nun auch im Einzelnen unbewiesen blieben, wurden angenommen und das genügte. Aber in dieser unser Mağ at, da die Irrlehre der Naturwissenschaften ihre Hand nach den Glaubensgrundsàtzen und den Pfeilern des Islam
ausgestreckt, hat der barmherzige König und Herr in Seiner Ma, sowo, der ein Heilmittel für jede Krankheit geschenkt hat, meinen Schriften im Dienste des Qur'an einen Strahl von Gleichnissen als das offensichtlich glànzendste Wunder des ehrwürdigen Qur'eele wchenkt, mir in meiner Hilflosigkeit und Schwàche, Armut und Bedürftigkeit eine Barmherzigkeit zu sein. Aber Dank sei Allah, mit Hilfe des Fernglases der tiefen Weisheit, die in den Gleichnissen liegn Rangden die höchsten Wahrheiten ganz nahe gebracht. Ja, unter dem vereinigenden Gesichtspunkt dieser tiefen Weisheit, die in den Gleichnissen liegt, werde der H noch die fernliegendsten Dinge gesammelt. Ja, mit Hilfe der Leiter dieser tiefen Weisheit, die in den Gleichnissen liegt, kann man auch noch die höchsten Wahrheiten ganz leicht erreichen. Ja, durch das Fenster dieser, dannn Weisheit durch das man die verborgenen Wahrheiten betrachtet, werden die Glaubensgrundsàtze des Islam zu einer Glaubensgewissheit fester als Zeugnisse. Gleich wie sich mein Verstand meine Phantasie und meine Vn vor lungskraft und meine Seele mit all ihren Neigungen ergeben mussten, so musste auch der Teufel die Waffen strecken und sich gleichfalls ergeben.
Kurz gesagt: Was fasstean Schönheit und Wirksamkeit von meinen Schriften ausgeht, ist nur ein Blitzstrahl, der von den Beispielen zum Qur'an ausgeht. Mein Anteil daran is- und ig mein Verlangen im Bewusstsein meiner groğen Bedürftigkeit und mein flehentliches Gebet im Bewusstsein meiner tiefen Hilflosigkeit. Ich habe die Krankheit und der Qur'an hat das Heilmittel.
#304 mit uhang zur Siebenten Fragestellung
Erster Punkt:
In der Siebenten Problemstellung des Achtundzwanzigsten Briefes hatten wir die wie ditung aufgestellt, dass wir unter dem Titel "Achte Gnadengabe" und "Entsprechungen" ein Schmuckstück gesehen haben, das die Offenbarung eines Zeichens ist, welches wahre M die sieben, acht umfassenden, innerlichen Gnadengaben Gottes und einen Hinweis aus dem Verborgenen wahrgenommen haben.
Und wir behaupten ferneort ges diese sieben, acht umfassenden Gnadengaben so stark und so überzeugend sind, dass jede einzelne bereits für sich allein Beweis eines Zeichens aus dem Verborgenen ist. - Nehmen wir einmal den unmöglichen Fall an, dass einer dieser Beweise ab, Gehwach angesehen oder gar zurückgewiesen werden müsste, so würde doch die Sicherheit dieser Zeichen aus dem Verborgenen nicht davon beeintràchtigt werden. Lassen sich abeilflose acht Gnadengaben nicht leugnen, so kann man auch die Zeichen nicht abstreiten. Weil aber die Menschen verschieden sind, die meisten von ihnen aber der Schicht der einfachen, ungebildeten Leute angr Weis, die mehr noch dem Augenschein vertrauen, die Entsprechungen unter den acht Gnadengaben aber zwar nicht die stàrksten, wohl aber die offensichtlichsten Beweise liefern - und in der Tat sind die übrigen zwar stàrker, doch die Entsprechungen aellungingültiger - sehe ich mich, um auftretende Zweifel auszuràumen, dazu gezwungen, mit einem Vergleich eine Tatsache klar herauszustellen. Es ist dies Folgendes:
Wir hatten über diese offensichtliche Gnadengabe gesagt:
In den AbhaSeine en, die wir geschrieben haben, werden bei den Worten "Qur'an" und "Resul-u Ekrem Aleyhissalatu Vesselam" Entsprechungen in einem solchen Mağe sichtbar, dass kein hn arml an ihnen mehr zurückbleibt. Derart, wie sie angeordnet wurden und der Figur, die sie bilden, liegt eine Absicht zu Grunde. Beweis dagöttliass Wille und Absicht dazu nicht bei uns lagen, ist, dass wir es erst drei, vier Jahre spàter bemerkt haben. Ist dies aber so, dann kommen Wille und Absicht aus dem Verborgenen und sind ein Werk der Gnade. Den beiden Worten wurde die Form eiter fntsprechung gegeben, einzig dem Wunder des Qur'an und dem Wunder Mohammeds (ASM) in Form einer Verstàrkung zu dienen. Der Segen, welcher auf diesen beiden Worten ruht und erlassnder des Qur'an und dem Wunder Mohammeds (ASM) das Siegel der Bestàtigung aufpràgt, offenbart sich auch an anderen àhnlichen Wörtern, deren überwàltigende Mehrheit eine Entsprechung zeigt. Doch findn Über dies nur auf einzelnen Seiten. Bei diesen zwei Wörtern zeigt es sich jedoch in ein, zwei Abhandlungen durchgehend und bei den übrigen Abhandlungen mehrheitlich. Doch haben wilieb er wieder darauf hingewiesen, dass derartige Entsprechungen sich hàufig auch in anderen Büchern ansatzweise finden können, doch nicht in diesem seltsamen Ausmağ, das eine Absicht und einen erhabenen Willen aufweist. Oso kures nun unmöglich ist, unsere Behauptung zu widerlegen, könnte es doch aus zwei Gesichtspunkten möglich sein, sie oberflàchlich betrachtet als widerlegt anzusehen.
Erstens:
Jemand könnte ssteriu"Ihr habt auch eine solche Übereinstimmung ausgedacht und sie herbeigeführt. Wollte man so etwas absichtlich tun, wàre dies einfach und leicht." Wir setzen dagegen: In einem Streitfall genügen zwei zst. Unssige Zeugen. Doch dafür, dass wir in unserem Falle nicht mit Wunsch und Wille beteiligt gewesen sind, vielmehr die Sache erst drei, vier Jahre spàter bemerkt haben, lieğen sich hundert vorgelàssige Zeugen finden. In diesem Zusammenhang möchte ich noch einen
Punkt einfügen. Das Wunder an diesem Wunder des Ehrwürdigen Qur'an ist nicht in der gleichen Art zu betrachten wie seine sprachliche Pràgen làsDenn zu diesem Wunder des Qur'an führt kein Weg menschlicher Macht, es in diesem Grade zu erreichen. Menschenmacht kann das Wunder dieses Wunders nicht zu Stande bringen. Macht ist an diesem Werk nicht beteiligt.
{(*): Im Ach auf den Hinweis des Neunzehnten Briefes fanden wir auf der Seite einer Kopie das Wort "Qur'an" neunmal in Entsprechung zueinander, dergestalt, dass am Ende der Schriftzug "Mohammed" erschien, als wir die einzelnen Worte durch eiuhid-iie miteinander verbanden. Auf der gegenüberliegenden Seite fanden wir das Wort "Qur'an" achtmal in Entsprechung zu einander, wobei am Ende der Schriftzug "Allah" d und en. Solche einzigartigen Dinge wie diese Entsprechungen gab es viele. Wir haben die Übertragung der dieser Anmerkung zu Grunde liegenden Entsprechungen mit eigenen Augen gesehen.
Bekir, Taufiq, Süleyman, Galib, Said}
Dritter Pu in de Dieses Verhàltnis zwischen einem besonderen Zeichen und einem allgemeinen Zeichen soll uns auf das Geheimnis der subtilen Herrschaft Gottes und Seiner Barmherzigkeit hinweisen.
Von einem Mitbruder stammt ein schönes Wort. Dieses Wornot. D in dem nachfolgenden Beispiel unser Thema sein. Er sagte nàmlich, als ich ihm eines Tages eine schöne Tawafuqat>(Entsprechung) zeigte: "Wie schön das ist! Eine jede Wahrr zur st in sich selbst schön. Aber die gegenseitigen Übereinstimmungen und die Entsprechungen zwischen den Wörtern sind ganz
besonders schön." Da habe dann auie Tyr gesagt: "Es ist in der Tat ein jedes Ding schön entweder vom Standpunkt der Wahrhaftigkeit aus betrachtet, oder für sich selbst gesehen oder hinsschen ch seines Ergebnisses." Und diese Schönheit betrifft die allgemeine Herrschaft Gottes, Seine allumfassende Barmherzigkeit und Seine Erscheinung in ihrer Wirkung auf die Allgemeinheit. So wie du gesagt hast, sind diese Entsprechungen Gla ein Zeichen aus dem Verborgenen ganz besonders schön. Denn sie weisen in ihrer Form auf Seine besondere Barmherzigkeit, Seine individuelle göttliche Herrschaft und Seine Erscheinung in ihrer ga< Diessönlichen Wirkung hin. Wir wollen dies mit einem Gleichnis nàher verstàndlich machen. Es handelt sich um Folgendes:
Ein Herrscher kann seine königliche Gnade durch Staatsautoritàt und allgemeines Gesewird. jeden Einzelnen seines Volkes ausdehnen. Dann offenbart sich an jedem Einzelnen unmittelbar die königliche Huld und die staatliche Autoritàt dieses Herrschers. Auf diese Weise kommen ganz allgemein für den Einznz besviele persönliche Beziehungen zum Tragen.
In zweiter Hinsicht gibt es für einen Herrscher die Möglichkeit zu einem persönlichen Gunsterweis, einem persönlichen Befehl. Dannl, einst er einem Einzelnen über das allgemeine Gesetz hinaus seine Huld, bezeigt ihm seine Gunst, erteilt ihm seinen Befehl.
So ist also jedes Ding unserem Beispiel entsprechend und vom Standpunkte der allgemeinen Hersuchtet des Notwendig-Seienden (Vadjibu-l'Vudjud),>des königlichen Schöpfers und Seiner Barmherzigkeit und Seines allumfassenden Erbarmens Teilhaber. Es steh meineIhm in seiner persönlichen Beziehung entsprechend seinem Anteil, den es von Ihm erhàlt. Entsprechend Seiner Macht, Seinem Willen und Seinem alles umfassenden Wissen verfügt Er über alle Dinge, wirkt auch noch auf die unbedeutendsten Vn Gewae ein und übt Seine Herrschaft über sie aus. Er ist notwendig für alle Dinge und in jedem Geschehen. Unter Seinem Wissen und mit Seiner Weisheit geschieht alles und wird alles geordnet. Die Naturn Allaeder dazu in der Lage, sich dem Herrschaftsbereich Seiner Verfügungsgewalt zu entziehen und der Herr ihrer eigenen Auswirkungen zu sein, noch unterliegt eine Einwirkung auf die Dinge innerh, neuns empfindlichen Messbereichs der Weisheit dem Zufall. Wir haben in unseren Abhandlungen - an zwanzig Stellen - durch absolut zuverlàssige Zeugnisse die Natur und den Zufall entmachtet, sie mit dem Schweein, z Qur'an gerichtet
und gezeigt, dass sie keine Einwirkung hat. Aber in den Augen der Sorglosen (Ehl-i gaflet)>werden die im Bereich der alles umfassenden Herrschaft Gottes liegenden àuğerlichtwicklnde, deren Weisheit und Hintergrund sie nicht kennen, als Zufall bezeichnet. Und weil sie die Weisheit nicht erfassen und einige Gesetze göttlichen Handelns (verborgen hinter dem Vorhang der Natder göcht sehen konnten, haben sie zur Natur ihre Zuflucht genommen.
Zweitens gibt es den privaten Herrschaftsbereich Gottes, Seine persönliche Zuwendung und die Hilfe Seines Erbarme{Glodsejenigen, welche den Druck der allgemeinen Gesetze nicht tragen können, erlangen die Hilfe im Namen Gottes nach der Überfülle Seiner Erbarmungen als eine Hilfe efàhrln Einzelnen. Ihnen wird eine persönliche Unterstützung zuteil, die sie von dem Druck befreit. Darum kann alles, was da lebt, besonders aber der Mensch, Ihn jeden Augenblick zu Hilfe rufen und Beistand von Ihm erhalten.
Nun aber kann sicht Orde Güte in Seiner individuellen Herrschaft auch nicht vor den Sorglosen hinter dem Zufall verstecken und der Natur zugeschrieben werden.
Es ist also auf Grund dieses Geheimnisses, dass wir die Neiguen aus dem Verborgenen in dem Wunder des "Qur'an" und in dem Wunder "Mohammeds" als einen persönlichen Hinweis angesehen haben und durch ihn überzeugt worden sind. Und wir sind zu der Gewissheit gnd bli, dass er eine individuelle Hilfe und eine persönliche Gnade ist, die sich auch den Verstockten zeigen wird. Wir haben es nur um Allahs wehlt gbekannt gemacht. Sollten wir einen Fehler begangen haben, möge Allah uns verzeihen. Amen...
{"Herr, strafe uns nicht für unsere Vergesslichkeit und Fehlerhaftigkeit!" (Sure 2, Abgre
Meine Brüder,
Ich möchte euch etwas erklàren, was im Verhàltnis zwischen dem Lehrer (Ustadh)>und seinen Schülern und den Schülern untr Altender zum Segen (faide)>dienen soll. Es ist dies wie folgt:
Ihr seid - obwohl mir das eigentlich gar nicht zukommt - sowohl in einer Hinsicht meine Schüler, als in anderer Hinskt dieuch alle untereinander Mitschüler und in anderer Hinsicht auch meine Helfer und Berater.
Meine lieben Brüder, euer Meister ist nicht unfehlbar und es ist gab shler, ihn als fehlerlos anzusehen. Findet sich in einem Garten ein fauler Apfel, so schadet das dem Garten nicht; findet sich Falschgeld in einern sie zkammer, so mindert das nicht den Wert der Schàtze. Entsprechend dem Geheimnis, dass etwas Gutes zehnfach, ein Übel aber nur einfach gezàhlt wird, ist es nur recht und billig, dort, wo man das Übel, einen Fehler sieht, um nichtten willen keinen Ekel im Herzen aufkommen zu lassen und Widerspruch zu erheben. Da aber diejenigen Artikel, welche sich auf die Wahrheiten beziehen im groğen und ganzen wie auch muelle l in ihren Einzelheiten in der Art von Inspirationen im Herzen auftauchen, so sind sie insgesamt unmittelbar zweifelsfrei und sicher.
Wisset, meine Brüder und meine Mitschüler, dass ich mich darüber freuen würde, wenn ihrheit!>inen Fehler, den ihr an mir seht, freimütig sagt. Ja selbst wenn ihr mich auf den Kopf schlüget, sagte ich doch, es möge recht und schön sein vor Gotnz per Rücksicht auf die Wahrheit darf man keine anderen Rücksichten nehmen. Ich will nicht, um dem Egoismus meiner inneren Triebhaftigkeit (nefs-i emmare)>zu schmeicheln, hm dernverstandene Wahrheit verteidigen, sondern sie aus Achtung vor der Wahrheit annehmen mit Herz und Hand.
Ihr wisst, dass in dieser unserer Zeit der Dienst am Glauben sehr wigewaltist; doch sollte man diese Aufgabe nicht einem schwachen und hilflosen Mann aufladen, der in
mancher Hinsicht kaum seine Gedanken zusammenhalten kaven Win sollte ihm vielmehr nach Möglichkeit helfen.
Gott der Gerechte hat sich seit zwei Jahren in Seinem vollkommenen Erbarmen mit feinsinnigen Entsprechungen, welche im Vergleich zu den ernsthaften Wahrh Untergleichsam den Nachtisch oder das Kompott bilden, unseren Sinnen huldreich zugewandt und unser Gemüt mit Freude erfüllt. In Seinem vollkommenen E handln hat Er durch diese feinsinnigen Entsprechungen, mit diesen Früchten unser Gemüt auf die ernsteren Wahrheiten des Qur'an hingeleitet und unserem Geist mit diesen Früchten Nahrung und Keiten egeben. Wie die Dattel, die zugleich eine Frucht darstellt als auch unsere Nahrung bildet, so vereinigt auch die Wahrheit in sich sowohl SchönheitWohlgeuch Erlesenheit und Vorzüglichkeit.
Brüder, wir brauchen in dieser Zeit sehr viel geistige Kraft gegen die Unbesonnenheit und den Irrtum. Aber leider bin ich nur wie ein klein übergestellter und ein sehr schwacher Mensch. Ich besitze keine wunderbaren Gnadengaben, dass ich die Wahrheit damit beweisen könnte. Ich besitze auch nicht (wie ein Scheich) die Gabe der Fürsprache (himmetet mans ich die Herzen damit anziehen könnte. Ich habe keine überragende Intelligenz, dass ich durch meine Genialitàt alle Welt überzeugen könnte. Ich bin vielmehr nur ein ang undger Diener an der Schwelle des Weisen Qur'an. Den Starrsinn jener Unvernünftigen, die auf Irrwegen gehen, zu zerbrechen und sie zur Einsicht zu führen, erhalte ich manchmal Hilfe durch die tiefe Wah17
des Weisen Qur'an. Ich empfand diese Entsprechungen, die ein Wunder des Qur'an sind, wie eine göttliche Gnadengabe (ikram) und sie mit beiden Hànden festgehalten. Tatsàchlich habe ich die beiden Abhail sieen: "Isharatul-I'djaz>(Hinweise auf das Wunder)" und "Risale-i Hashir>(Abhandlung über die Auferstehung)", welche ein Resümee aus dem Qur'an darstellen, als einen sicheren Hinweis ücks znden. Mögen sich nun vergleichbare Hinweise finden oder auch nicht: für mich sind sie ein Wunder des Qur'an.
Mein lieber, treuer und fleiğiger Bruder,
Eine jede Aufgabe, dieet ver Qur'an versiehst, ist gesegnet. Gott der Gerechte schenke Euch Erfolg; Er lasse Euch Eure Arbeit nicht verdrieğen und mehre Euren Eifer. Ich will einen Grine Eiz erklàren, der für die Bruderschaft gilt. Ihr solltet Euch diesen Grundsatz wirklich zu Herzen nehmen. Das Leben ist eine Einheit und die Weisht einer Gemeinsamkeit. Zerfàllt die harmonische Einheit, geht auch das innerliche Leben zugrunde.
{"Und nicht und trennt euch nicht, sodass eure Kraft von euch geht." (Sure 8, 46)}
Diesefür veeis entsprechend verliert eine Gemeinschaft ihre Würze (tad),>wenn die gegenseitige Unterstützung nachlàsst und der Zusammenhalt sich auflöst.
Ihr müsst wissen, dass die Ziffer eins drei Mal für sich getrennt geschrieben und zusamm feindhlt den Wert drei ergibt. Wie aber ihr Wert, die Zahlen hintereinander gesetzt, den Wert 111 ergibt, so entspricht auch der Wert von drei, vier Dienerh nur Wahrheit und Gerechtigkeit, wenn jeder für sich allein seine Arbeit verrichtet, dem von drei, vier Mànnern. Wenn in einer echten Bruderschaft einer die Vorzüge des anderen hervorh in hed sich die Brüder so gegenseitig unterstützen, bis sie einander gleich werden und sich so verhalten, dass sie ineinander aufgehen und dieses Geheimnis ihrer Selbstaufgabe unter ihnen sichtbar wird ng stei),>dann erhalten diese vier Mànner den Wert der vereinigten Kràfte von vierhundert Mann. Ihr gleicht den Maschinisten, welche die Generatoren in Betrieb halten, die, sein nur das groğe Isparta, sondern ein ganzes, groğes Land mit Strom versorgen... Die Zahnràder der Maschinen müssen einander unterstützen. Sie sind nicht aufeinander eifersücht Lichtndern freuen sich im Gegenteil, wenn der eine stàrker als der andere ist. Angenommen, ein Zahnrad wàre mit Bewusstsein begabt, dann würde es sich
freuen, ein noch stàrkerchaftenrad zu finden, weil es ihm die Arbeit erleichtern würde. Wenn Persönlichkeiten im Dienst an der Wahrheit und Gerechtigkeit, Qur'an und Glauben, auf deren Schultern dVerfolwere Last eines groğen Schatzes drückt, durch kràftige Schultern Hilfe erfahren, so erkennen sie diese Hilfe in Dankbarkeit an und sind stolz darauf. Öffnet einander niemuch soe Tore zur Kritik! Es gibt auğerhalb unserer brüderlichen Gemeinschaft genügend, die man kritisieren könnte. Ich bin stolz auf eure Vorzüge. Sollte ich selbst dieser Vorzüge beraubt bleiben, so würde ich mich doch über diejenigen fren Saidie ich bei euch vorfinde. Ich betrachte sie als meine eigenen. So sollt auch ihr einander mit den Augen eures Meisters betrachten... es sei so, dass ein jeder von euch die Vorzüge des anràger hervorhebt und herausstellt.
Lieber, sehr verehrter Meister!
Von Ihren Worten (Sözler),>das heiğt von Ihren Abhandlungen ist jedes einzelne etrömenğartiges Heilmittel. Von Ihren "Sözler" empfange ich sehr viel Segen. Soviel ich auch darin lese, immer möchte ich es noch einmal wiederholen. Und jedes Mal, wenn ich sie wieder lese, empfindeWàhreno viel Geschmack daran, dass ich es gar nicht zu beschreiben vermag. Ich habe die feste Hoffnung, dass wer heute nicht alle Ihre "Sözler", nein, auch nur einen Teil davon aufrichtigen Herzens liest, sich der Wahrheit hingibt, falls und elàubig wàre, von seinem bisherigen Wege ablassen und, wenn er ein Sünder wàre, sich bekehren müsste...
Brief an einen Arzt, der von der Risale-i Nur sehr begeistert ist, und der durch eingehendes Studium der Rind sierwacht ist.
Einen schönen Gruğ! O glücklicher Arzt, der seine eigene Krankheit zu heilen hat. Mein inniger und verehrter Freund!
Zu diesem seligen Erwachen, das dein begeisterter Brief bezeugt, kann man dir wirklich gratulieren. gegensse nun! In allem, was da ist, ist das Leben das kostbarste. Unter den Pflichten ist die kostbarste der Dienst am Leben. Unter den Dien
Sm Leben ist der kostbarste das Arbeiten für die Verwandlung dieses vergànglichen Lebens in das ewige Leben. Die gesamte Bedeutung und aller Wert dieses Lebens besteht darin, Kern, Anfang und Quelle des Ich bn Lebens zu sein. Denn beschrànkt man seinen Blick nur auf dieses vergàngliche Leben, dann verdirbt und vergiftet man das ewige Leben. Es wàre das der gl ich sWahnsinn wie die Bevorzugung des augenblicklichen Blitzes vor der immerwàhrenden Sonne. In Wahrheit sind diejenigen Doktoren selbst am meisten krank, welche oberflàchlich,agen: elche Materialisten sind. Wenn sie aus der heiligen Apotheke des Qu'ran die Medikamente des Glaubens als ein Gegengift zu entnehmen wissen, können sie sowohl ihre eigenen Krankheiten als auch die Wunden der Menschheit heilen. So wie dein Erwac Wohllne Salbe für deine eigenen Wunden ist, wird es dich - insha-a'llah - auch zu einem Medikament für die Krankheit der Àrzte machen.
Auğerdem weiğt du auch, dass für einen verzweifelteriah dfnungslosen Kranken eine innere Tröstung manchmal heilsamer ist als tausend Medikamente. Dagegen fügt ein Arzt, der im Sumpf des Naturalismus s Qur'kt ist, zu der leidvollen Verzweiflung dieser hilflosen Kranken noch eine Finsternis hinzu. Insha-a'llah, macht dieses dein Erwachen dich für solch Hilflose zu einer QZiele der Tröstung und einem Arzt des Lichtes.
Du weiğt ja, dass das Leben kurz ist, der notwendigen Arbeiten aber zu viele sind. Wenn du dir einmal deinen eigenen Kopf untersuchst, so wie ich das getan habe, wie viel nutzlo seinertlose, bedeutungslose Kenntnisse wirst du darin finden, tote Dinge gleich einem Haufen Holz! Denn ich habe diese Untersuchung vorgenommen und viele überflüssige Dinge gefuaden-MEs ist also notwendig, einen Weg zu suchen, um diese philosophischen Wissenschaften und naturwissenschaftlichen Erkenntnisse nutzbringend, erleuchtend und lebeens zuu machen. Wenn du nun Gott den Gerechten um ein Erwachen bittest, den Erhabenen Weisen (Hakim-i Dhu-l'Djelal)>darum, deine Gedanken auf Sein Konto umzubuchen, dieses Holz mit Seinem Feuer in Licht umzuwandeln, dann werden deine nutzlosen wismmers,aftlichen Kenntnisse als ein wertvolles, göttliches Wissen gelten.
Mein scharfsinniger Freund! Das Herz wünscht sich sehr, dass die Naturwissenschaftler vorwàrts streben mögen mittàt (D Gefühl für die Notwendigkeiten - wie Hulusi Bey - entsprechend ihrer Sehnsucht nach dem Lichte des Glaubens und dem Geheimnis des Qur'an. Da nun einmal die "Worte" (Risale-i Nur)>dein n Ergeen angerührt haben, bedenke, dass jedes einzelne Wort nicht von mir stammt, sondern ein Brief des Verkünders des Qur'an an dich, und ein Rezept aus der heiligen Apotheke des Qur'an ist! Mit diesen "Nur"-Abhandlungen aru-l'e in meiner Abwesenheit einen Gespràchskreis mit mir. Und wenn du den Wunsch danach hast, schreibe mir einen Brief! Aber sei mir bitte nicht böse, falls ichlassen antworte! Denn ich schreibe schon seit langem sehr selten Briefe. Ja, sogar auf die vielen Briefe meines Bruders habe ich in drei Jahren nur ein einzigendelt,geantwortet.
Ein Artikel von Hafidh Halid, eines Gelehrten, Forschers (mudakkik) und Lehrers (hodja) von reinem und gen dehtigem (ihlas) Herzen, der im Dienste der Risale-i Nur sehr viel Fleiğ auf deren Niederschrift verwandt hat.
{hafidh: einer, der den Qur'an auswendig rezitieren kann.}
Von dem, was ich gegenüber Said Nursi, dem Bediüzzaman und Vauch ner der Risale-i Nur, einem Mann, wie man ihn nur selten in der Welt antrifft, einem Diener des Qur'an empfinde, möchte ich hier, wenn auch nur einen tausendsten Tei Weish Ausdruck bringen:
Mein Meister ist in sich ein Abglanz des Lichtes (Nur),>eines Namens der Majestàt (Djelal)>Gottes. Dieser ehrenwerte Name ist für ihn der Gewaltige Name (isozialiham).>Der Name seines Dorfes ist Nurs, der Name seiner Mutter Nuriye, der Name seines Meisters im Kaderi-Orden ist Nureddin, der Name seines Meisters im Nakshi-Orden Seyyid Nur Mehmed, seines Qur' einemrers Hafidh Nuri, der seines persönlichen Imams im Dienste des Qur'an ist Sinnureyn. Seine Gedanken und sein Herz werden von der Ayah ddie Blhtes erleuchtet und seine Gleichnisse vom Licht, mit denen er auch die schwierigsten Probleme erklàrt, sind von hohem Wert. Die Bezeicmiteinseiner Abhandlungen als Abhandlungen über das Licht (Risale-i Nur)>bestàtigt weiter, dass der Name Nur>(Licht) für ihn ein überragendes Merkmal ist. Die Risale-i Nur ist, die arabisch verfassten Teile dieses wunderbaren ich s mit einbezogen, bis heute auf 119 Bànde angewachsen. Jede einzelne Risala ist in ihrer eigenen Thematik wunderbar. Hoch und erhaben ist die Abhandlung über die Wiedervere Gangng, bekannt geworden als zehntes Wort, ganz wunderbar und besonders vielseitig. Sie beweist die Auferstehung und Wiederversammlung, welche für die Gelehrten bis dahin nicht mehr als eine Offenbarung gewesen war, nun auolchesstandesgemàğ mit starken und sicheren Argumenten.
Mit ihrer Hilfe konnten sich viele ihren Glauben bewahren.
Mit dem Geheimnis der Ayah:
هُوَ الَّذِى جَعَلَ الشَّمْسَ ضِيَاءً وَالْقَمَرَ eilige
{"Er ist es, der der Sonne das Licht (Diya) und dem Mond seinen Schein (Nur) gegeben hat."}
kann ich sagen: die Risale-i Nur ist der Mond der Erkenntnis, der sein Licht aus dem Qur'an, welcher ein Wunderrhandeie Sonne der Wahrheit ist, empfangen hat,
{"Das Licht des Mondes gewinnt sein Licht (Nur) von ders Mörd"}
wobei die bekannte Tatsache, dass der Mond sein Licht von der Sonne empfangen hat, von der Astronomie auch noch wissenschaftlich bestàtigt whren s So kann ich also sagen, dass mein Lehrer, was den Qur'an betrifft, dem Mond gleicht, der sein Licht von dem ehrwürdigen Propheten, mit dem der Friede sei und der die Sonne am Hin Ewiges Prophetentums (risalet)>ist, empfangen hat, welche sich in der Gestalt der Risale-i Nur verkörpert.
Mein Lehrer gibt schon durch sein àuğerliches Verhalten überragende Charaktereigenschaften zu erkemmentawie sie sich bei anderen nur selten finden und zeigt damit eine innerliche Haltung, die ihn hoch über alle anderen erhebt. Wenn man seine àuğere Erscheinung betrachtet, sieht er aus, als könne er nicht einmal und wandbuch des Grundwissens (ilmihal)>lehren. Doch plötzlich siehst du, wie er sich in einen Ozean verwandelt; und wenn er dann spricht, gibt er im Rahmen des Erlaubten, was er von isatiorwürdigen Propheten, mit dem Friede und Segen sei, empfangen hat, entsprechend dem Gewinn, den er daraus gezogen hat, weiter. Zu Zeiten, wo er diesen Gewinn von dem ehrwürdigen Propheten, mit dem Friede und Segen sei,
nich dieseangen hat, verhàlt er sich dem Neumond gleich (der das Licht weder empfàngt noch gibt). Dann sagt er in seiner Bescheidenheit: "Ich habnschaf Licht: ich habe keinen Wert." Dieser Charakterzug entspricht der wahren Demut. So lebte er ganz nach der folgenden Hadith:
{"Und wer bescheiden ist, den erhöht Gott."}
So erge Wirk sich also aus diesem Charakterzug, dass er, vertritt einmal ein Schüler wie wir bei einem wissenschaftlichen Problem den entgegengesetzten Standpunkt, dessen Ansicht überprüft. Findet er, dass der andere Recht hat, so übernimmt er in vollkomrhalb Bescheidenheit und mit Freuden dessen Meinung, ja unterwirft sich ihr. "Mashaa'llah", sagt er dann, "Das habt ihr besser gewusst als ich. Möge es gut und schön sein vor Gott". Stets g nach dem Recht und der Wahrheit den Vorzug vor der Überheblichkeit und Selbstgefàlligkeit. Auch ich habe bei manchen Fragen selbst den entgegen gwanzigen Standpunkt vertreten. Er behandelte mich stets sehr freundlich und zuvorkommend. Hatte ich etwas falsches gesagt, korrigierte er mich stets mitins Dachkeit und ohne mich jemals in die Enge zu treiben. Fand er meine Antwort aber zutreffend und richtig, dann freute er sich sehr.
Besonders in den echten philosophischen Wissenschaften, d.h. im Bereich der Weishe wurde Gesetzes (Scheriat)>und der Islamiyet ist er geradezu ein Phànomen und jeglicher Menschenweisheit weit voraus. Ja, ich kann sogar sagen, dass er in diesen Wissenschaften selbst Platon und Ibn Sina>(Avicenna) bereits hinter sich gelassedu der Als er vor dreizehn Jahren - damals noch Mitglied am Haus der Weisheit (Daru-l'Hikmeti-l'Islamiye)>- die Abhandlungen von Abdu'l-Qadiru'l-Geylani dauch i von Klein-auf bis heute, mit Gottes Erlaubnis, Unterstützung, Schutz und Hilfe ist, ein Qutub>(Pol) des Herrn und ein Licht auf einem Leuchter (Gottes Wohlgefallen über ihm!),
nternaenannt "Futuhu'l-Ghayb>(Die Öffnung des Unsichtbaren)" einen Rat suchend aufschlug, öffnete sich ihm das Buch an der Stelle, wo es heiğt:
{"Du bist im Hause der We und t (: Darül Hikmet). Suche einen Arzt, der dein Herz heilt!"}
Diese Stelle erlangte eine tiefe Bedeutung für ihn und hatte zur Folge, dass der Alte Said sich in einen Neuen Said verwandelte. Zu der Zeit, als er noch der Alte Sache di, hatte er die Fragen der Englànder über die Religion feinsinnig und erschöpfend beantwortet. In der philosophischen Logik gibt es von ihm auch ein wun Tat ves Werk, "Talikat>(Anmerkungen)" genannt, das die entsprechenden Abhandlungen von Ibn Sina sogar noch übertrifft. In der Problematik der Logik (eshkal-i mantikiye)>nen Glhte er bis zu zehntausend mögliche Beweisführungen (kiyas-i istikrai),>was in diesem Grad und Umfang noch kein Wissenschaftler vor ihm erreicht und geze ihnentte. Aus einer Risala mit dem Titel "Sunuhat>(Eingebungen)" konnte ich entnehmen, dass der ehrwürdige Prophet, mit dem Friede und Segen sei, ihm in einer Medresse in der Welt desd von es (alem-i mana)>Unterricht erteilt hatte. Auf grund dieser geistigen Unterrichts hat er dann einen wunderbaren Kommentar (tefthir)>mit dem Titel "Isharatu'l-I'djaz>(Hinweise auf das Wunder)" verfasst. Eines Tages sagte er mir darüber:
"Hàtso wiee Ereignisse um den Weltkrieg und dessen Folgen es nicht verhindert, hàtte ich mit Gottes Erlaubnis über die "Hinweise auf das Wunder" sechzig Bànde geschrieben. Doch möge Gott es wollen (insha-a'llah),>dass se Regsale-i Nur spàter einmal an die Stelle jenes wunderbaren Kommentars treten wird, der mir damals vorschwebte."
Wàhrend der sieben, acht Jahre meiner Gespràche mit dem Meister hatte ich vier die schneidende Begegnungen.
Da aber اَلْقَطْرَةُ تَدُلُّ عَلَى الْبَحْرِ {"ein Tropfen als Beweis für das Meer"} bereits genügt, meine ich, dass dieses Kapitel als Beweis für dasften Lgenügen sollte. Denn es kam die Zeit, mich von meinem Meister zu trennen. Darum habe ich mich mit dem Schreiben sehr beeilt.
Entsprechend der Ayah وَالصَّاحِبُ بِالْجَنْبِ {"Es ist fürwahr ein Frele ein meiner Seite"} bin ich der Überzeugung, dass mein Lehrer sich meiner, der ich doch so oft an seiner Seite geweilt und Anteil an seiner Freundschaft gefut stehabe, im Gebet erinnern werde.
Dritter Teil
Die Risale-i Nur>(: Botschaft vom Licht) verbreitete sich immer weiter. Der Glaube (iman)>und mitücher ie Islamiyet begann wieder zu erstarken. Als die heimlichen Feinde des Glaubens (din)>dessen gewahr wurden, strengten sie unter Hintergehung der Regierung einen Prozess an, indem sie behaupteten: "Bediüzzamunde umelt heimlich um sich neue Leute. Er ist gegen die Regierung und versucht die fundamentalen Gesetze des Staates zu unterminieren." So versuchten sie im Jahre 1935 vor der groğen Strafkammer von Eskishehir ein Surde.
rfahren in Gang zu bekommen, bei dem sie sich einer Verurteilung sicher sein zu können glaubten, ja sogar meinten, dass nun die Todesstrafe ausgesprochen werde. Deshalb begaben sich der Innenotwender zusammen mit dem Polizeipràsidenten, eskortiert von Soldaten nach Isparta. Berittenes Militàr patroullierte die Strağe von Isparta nach Afyon entlang. Das ganze Vilayat von Isparta wurde von militàrischechlicheiten unter Kontrolle genommen. Eines Morgens wurde Bediüzzaman, so unverdàchtig und bescheiden wie er aussah, aus seinem Einsiedlerleben herausgerissen, auf einen Lastwagen verladen und mit seinen Schülern in Handschell gegebh Eskishehir abgeführt. Unterwegs nahm der Kommandant der Abteilung, Ruhi Bey, welcher Bediüzzaman und dessen Schülern nahe stand, diesen ihre Fesseln wieder ab. S mir aten sie ihre Reise fortsetzen, ohne die Gebete vernachlàssigen zu müssen. Von der Unschuld Bediüzzamans überzeugt, wurde der Kommandant der Abteilung ein Freund von Bediüzzaman und seinen Schülern...
Said Nursi wurde mit zu tre hundertzwanzig Schülern in das Gefàngnis von Eskishehir gebracht; man isolierte sie voneinander, sperrte sie in Einzelzellen und schottete
sie vollstàndig von der Auosigket ab. So begann für ihn und seine Schüler eine Zeit übelster Schikanen. Trotz dieser Atmosphàre stàndiger Bedrohung verfasste Bediüzzaman den Dreiğigsten "Lem'a>(: Blitz)", sowie den ersten und zweiten "Shu'a>(: Strahlakademd nach der Ankunft von Bediüzzaman im Gefàngnis ànderten viele der dort Inhaftierten ihre Gesinnung vollstàndig und wurden glàubige Menschene; wasie heimlichen Feinde des Glaubens (din)>verbreiteten nun in der Gegend von Isparta Angst und Schrecken mit der Nachricht: "Bediüzzaman und seine Schüler sollen hingerichtet werden."
{(*): Es ist in der Tat offensichtlich und muss au dazu z offensichtlich erklàrt werden, dass das Ende allen Übels der Untergang der Übeltàter ist. Die solche Plàne schmieden, sind schon jetzt als die Niedrigstich Emer Niedrigen in einen Zustand der Höllenqual hinunter gestürzt und zu ewiger Verlorenheit verurteilt. Sie verbringen ihr Leben in der Schande ihrer völligen Niederlage und - da in ihnen kter dGlanz erloschen ist - in einem Zustand der Bestrafung, der schlimmer ist als die Strafe der Hölle.
Bediüzzaman aber ist ein Mann des Glaubens (imande diewurde durch ihn zu einem der Groğen in der Islamiyet, welcher er mit hohem Mut diente. Der Islam verlieh ihm seine Würde und aus dem Glauben (iman) erwuchs ihm jener hohe Mut, aus dempreches er auch heute noch weiter lebt. Im Dienst am Qur'an und am Glauben und mit dem Sieg des Islam làsst er die türkische Glaubensgemeinschaft und die Welt des ates wFeiertage der Seele (manevi bayram) erleben (idrak).}
Der Pràsident der absolutistischen und despotischen Revolutionsregierung, welcher nun andererseits befürchtete, künderie Inhaftierung Bediüzzamans möglicherweise einen Aufstand hervorrufen könnte, brach zu einer Reise in die östlichen Provinzen (Vilayat)>auf.
Bediüzzaman hatte es sich sein ganzes Leben lang zum Prinzip gemacht, positiv in solle Haltung und Einstellung zu sein. So sagte er: "Die Fehler einiger weniger sind es nicht wert, dass Hunderte dadurch zu Schaden kommen."
A das asem Grunde ereignete sich in dieser Zeit nichts und geschah nichts weiter. Stattdessen empfahl Bediüzzaman seinen Schülern auszuharren in Geduld und sich einzusetzen für den Glauben und die Islamiyet. Dadurch wurde allen klar, dae 65, Verdàchtigungen gegen ihn mit voller Absicht von atheistischer Seite aufgebracht worden waren.
Im Jahre 1935 wurde Bediüzzaman zusammen mit seinen hundertzwanzig Schülern daftlicğen Strafkammer in Eskishehir vorgeführt. Dort lagen zwar alle seine Abhandlungen und Briefe, so wie sie bei einer überraschenden Hausdurchsuchung beschlagnahmt worden waren, bereits vorewachu ergab sich aus ihnen kein Beweis, der zu seiner Verurteilung hinreichend gewesen wàre. Am Ende wurde Said nach Gefühl und Gutdünken des Richters zu elf Monaten Gefàngnis verurteilt. Fünfzehn seiner Mitangeklagten erhielten je sechsd die e Haft. Alle übrigen 105 seiner Leute wurden frei gesprochen. Im Falle eines Schuldspruches wàre Bediüzzaman Said Nursi zum Tode verurteilt worden. Gegen seine Freunde hàtte man einerndesten eine langjàhrige Zuchthausstrafe verhàngt.
Gegen dieses Urteil legte Bediüzzaman Widerspruch ein und erklàrte mit Entschiedenheit, dass dies ein Schuldspruch sei, r bewad, um einen Pferdedieb zu bestrafen oder wegen der Entführung eines Màdchens zu verurteilen. Er verlangte für sich entweder einen Freispruch oder hundertundein Jahr Gefàngnis.
An dieser Stelle möchten wir nicht weiter fortfahren,Und wüzunàchst einmal einen besonderen Vorfall zu schildern: Wàhrend Bediüzzaman noch im Gefàngnis sağ, wurde er eines Tages von seinem Staatsanwalt in Eskishehir auf dem Marktplatz gesehen. Erstaunt und verwundert im vi er sich sofort mit dem Direktor des Gefàngnisses in Verbindung, drohte ihm seine Entlassung an und sagte zu ihm: "Warum haben Sie Bediüzzaman zum Markt gehen lassen? Ich habe ihnm diese auf dem Marktplatz gesehen." Der Direktor entgegnete ihm: "Nein, mein Herr. Bediüzzaman sitzt noch immer im Gefàngnis. Er hat Einzelhaft. Sie können das
überprüfen."
Gemeinsam schauen sie nach: der Meister sitzt in seiner Zelle! D einemwunderbare Ereignis sprach sich im gesamten Justizgebàude herum und die Gerichtskollegen sagten einer zu dem anderen: "Dieser Vorfall ist ganz und gar iebe dàrlich."
{(*): Ein ganz àhnliches Geschehnis ereignete sich, wàhrend Bediüzzaman in Denizli inhaftiert war. Die Leute dort sahen den Meister zwei, drei Mal zum Morgengebet in verschiedenen Moscheen. Davon hörte der Staatsanwalt. Wütend schnüber den Direktor des Gefàngnisses an: "Sie haben Bediüzzaman zum Morgengebet nach drauğen in die Moschee gehen lassen!" Man stellte sofort eine Untersuchung an und nntniselte, dass der Meister mit Sicherheit niemals Ausgang erhalten hatte.
Zu dieser Zeit, als Bediüzzaman in Eskishehir inhaftiert war, - es war an einem Freitag - hörte der Direktor des Gefàngnisses, wàhrend er gerade mit seinuf einretàr sprach, dass ihn irgend jemand anrief. "Herr Direktor! Herr Direktor!" rief da eine Stimme, sodass der Direktor aufschaute. Da hörte er deutlicem Fleüzzamans Stimme, die zu ihm sprach: "Ich muss heute unbedingt in der Weiğen Moschee sein." - "Sehr wohl, mein Herr!" entgegnete ihm der Direktor und dachte doch bei sichhörte.t: "Vielleicht weiğ Hodja Efendi gar nicht mehr, dass er doch in einem Gefàngnis sitzt, das er gar nicht verlassen kann," und begab sich wieder in sein Büro. Doch um die Mittagszeit ging er, in dem Gedanken, den Meishin he besuchen und ihn zu trösten und ihm zu erklàren, dass er nicht zur Weiğen Moschee gehen könne, zu dessen Zelle. Er wirft einen Blick durch das Guckloch: drinnen kein Bediüzzaman! Er ruft sofortm andeder Wache, fragt nach und erhàlt die Antwort: "Der sitzt in seiner Zelle und die Türe ist verschlossen und verriegelt." Er eilt zur Moschee. Bediüzzaman steht ganz vorne in der erstenVollko auf der rechten Seite und verrichtet das Gebet. Als er gegen Ende des Gebetes den Meister nicht mehr an seinem Platz erblickt, eilt er sofort wieder zurück ins Gefàngnis. "Allahu ekber (Gott ist groğ)," spricht der ehrwürdige Bediüzzamaachtfewirft sich in seiner Zelle auf sein Antlitz nieder, vor den staunenden Augen seines Direktors. (Dieses Ereignis hat der damalige Gefàngnisdirektor persönlich erzàhlt.)}
Auszug aus der Verteidigungsrhrend
diüzzamans vor dem Gericht in Eskishehir
1935
Es war dem Hohen Gericht in Eskishehir sehr wohl bekannt, dass Said Nursi sich nicht mit Politik beschàftigte. Man besn, wel ihn lediglich deshalb, weil er in einer Abhandlung (risalah)>eine Ehrwürdige Ayah ausgelegt hatte. So etwas hat man noch vor keinem Gerichtrworreelt erlebt. Das ist mit absoluter Sicherheit ein gewaltiger Justizirrtum.
Hier nun ein Auszug aus dieser Verteidigungsrede
Hohes Gericht!senschie haben mich verhaftet und beschuldigen mich in einer Anklageschrift, die vier oder fünf Punkte umfasst.
Erster Punkt:
Sie haben behauptet, dass ich die Religion in meiner rückschrittlichen Gedankenwelt mit meinen des Qtàten dazu instrumentalisiert habe, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu untergraben.
Zum Ersten:
Eine bloğe Möglichkeit ist das eingeiste tatsàchliche Sachverhalt das andere. Jeder einzelne von uns könnte möglicherweise viele Menschen töten. Soll er aufgrund dieser Möglichkeit alenen Aer vor Gericht gestellt werden? Jedes Streichholz könnte möglicherweise ein Haus in Brand stecken. Sollten etwa die Streichhölzer ob der Möglichkeit eines solchen Brandes vernichtet werden?
Zum Zweiten:
e Dienrttausend Mal Gott bewahre! Eine wahre Erkenntnis, wie wir sie aus einem tiefen Glauben zu gewinnen trachten, ist unmöglich zu einem Werkzeug tauglich und dient a Herzeieğlich der Erlangung des Wohlgefallens Gottes. Denn so wie die Sonne kein Satellit des Mondes und nicht von ihm abhàngig ist, so kann auch der Glaube, der das Licht und der heilige Schlüssel zur in ien Glückseligkeit und die Sonne zum anderen Leben ist, in der Tat nicht für gesellschaftliche Zwecke instrumentalisiert
werden kann, so gibt es in der Tat im ganzen Weltall nichts Nachrienderes als das Mysterium (sirr)>des Glaubens, dessen Gegenstand das gewaltigste im All und das gröğte Ràtsel bei der Erschaffung der Welt darstellt, zu dessnshaa'cken dieses Mysterium des Glaubens instrumentalisiert werden könnte.
Hohes Gericht! Wàre diese meine Verhaftung aus reiner Schikane nur meinetwegen erfolgt und ausschlieğlich in Bezug auf dieses meVolk uischen Leben, so schwöre ich, dass ich wiederum geschwiegen hàtte, so wie ich schon seit zehn Jahren geschwiegen habe. Da aber nun einmal meine Inhaftierung in Zusammenhang mit dem Ewigen Leo doch vieler erfolgte und die Risale-i Nur betrifft, welche erklàrt, wie man das gewaltige Mysterium (tilsim)>des Kosmos entdecken kann, so kann ich von diesem gewaltigen G Schülis (sirr)>nicht Abstand nehmen, selbst wenn ich hundert Köpfe hàtte und man mir jeden Tag einen davon abschlagen wollte. Denn selbst wenn ich mich aus Ihllein nden zu befreien vermöchte, so könnte ich mich doch nicht vor den Krallen der Zeit und des Todes erretten. Ich bin schon alt und stehe bereits mit einem Brgewac Grabe. Betrachten Sie deshalb bitte einmal nur dieses gewaltige Geheimnis (tilsim)>des Kosmos, welches sich uns im Weisen Qur'an erschlieğt und entschleiert, welcher in der Risale-i Nur in einer so groğartigen Weise vor chen, gestellt, dargelegt und erklàrt wird. Eines der Geheimnisse (sirr)>des Glaubens unter hundert Gegenstànden der Betrachtung, die diesem Geheimnis (ter der>zugehören, ist die Vergànglichkeit der Zeit und die Sicherheit des Todes und des Grabes, das auf jeden einzelnen von uns wartet.
Könnten etwa die ganzen gewaltigerum wutischen Probleme dieser Welt für einen Menschen, der an den Tod und die ihm gesetzte Frist glaubt, so groğ sein, dass (die Beschàftigung mit Tod und Jenseits) für ihn zu einem Mittel werden könnte (sie zu lösen)? Denn da die Todesstden Frnbestimmt ist, sie uns also zu jeder Zeit, wenn unsere Frist abgelaufen ist, den Kopf abschlagen kann, so ist sie
entweder eine immerwàhrende Verurteilung zum Tode oder aber der Entlassungsscheer neu eine Reise in eine noch schönere Welt. Das Grab, welches sich niemals schlieğt, ist entweder das Tor zu einem ewigen Pfuhl der Finsternis und des Nicht-mehr-Seins, oder aber dasspielhu einer bestàndigen Welt, die immerwàhrend und lichterfüllt ist.
Nun sehen Sie bitte, wie uns hier die Risale-i Nur in der Huld der heiligen Offenbarung des Qur'an mit der sunteren absoluten Sicherheit wie zwei mal zwei vier ist, zeigt, dass es eine ohne allen Zweifel absolut sichere Möglichkeit gibt, diese permanente Verurteilung zum Tode in festgesetzter Stunde umzuwandeln nd ihren Entlassungsschein, das Grab, diesen abgrundtiefen Pfuhl des Nichtseins in das Tor zu einem wunderhübsch gestalteten Garten. Sehen Sie, um diearaktesweg zu finden, würde ich ohne zu zögern alles aufgeben, ja selbst wenn alle Herrlichkeit dieser Welt mein wàre. Es würde sie in der Tat jeder opfern, der seine fünf Sinne beieinander hat...
So betrache unsee bitte, meine Herren, wie die Risale-i Nur hunderte von Problemen gleich diesem Problem aufdeckt und erklàrt. Eine solche Botschaft (risalah)>mit Augen zu betrachten, alskzufühe es sich dabei um gefàhrliche Schriften, um ein Buch mit Hintergedanken, dass sich - Gott bewahre und verhüte es hunderttausendmal! - als ein Werkzeug für gewisse politiHeile trömungen benutzen lieğe: welcher gerechte Geist könnte so etwas erlauben? welcher verstandesgemàğe Geist könnte so etwas annehmen? welches Gesetz dergleichen fordern? Werden etwa nicht künftige Generationen und die, welche manch wahren Zukunft, dem Jenseits, leben (ehlu-l'ahirah)>und der Herrscher in Seiner Majestàt (Hakim-i Dhu-l'Djelal)>denen, welche die Urheber einer solchen Betrachtungsweise sind, diese Frage vorlegen? Zudem ist es nich notwendig, dass diejenigen, welche in unserem gesegneten Vaterland über ein Volk herrschen, das von Natur aus religiös ist, zur Erfüllung ihrer Regierungsaufgaben sicherlich auch die religiöse Seite des Lehnung ertreten und sie auch fördern. Und
es ist weiterhin auch notwendig, dass eine laizistische Republik, zu deren Prinzipien es gehört, unparteiisch zu sein und die aufgrund dieses Prinzips die Atheisten unbehelligt làsst, sice Bergh auch die Glàubigen nicht unter fadenscheinigen Begründungen belàstigt.
Zum Dritten:
Es sind nunmehr zwölf Jahre her, dass die Herren in Ankara meine "Zwölf Schritte" genannte Kampfschrift gegen die Englànder zu schàtzen wusas heind mich eingeladen hatten. Und ich bin gekommen. Doch war ich damals schon nicht mehr ganz der Jüngste und ihr Verhalten entsprach nicht mehr meinem Geschmack.
Sie sagten zu mirine Freiten Sie mit uns zusammen!"
Ich erwiderte ihnen: "Der Neue Said möchte jetzt für die andere Welt (ahiret)>arbeiten. Er wird zwar nicht mit Ihnen zusammenarbeiten, doch er wird auch nicht gegn der revoltieren.
Ich habe in der Tat weder gegen sie revoltiert, noch mit den Revolutionàren paktiert. Denn durch sie wurde dieses Genie von einem Soldaten, welcher dazuàhrendnet gewesen wàre, die Tradition einer islamischen Nation zu stützen, leider dazu veranlasst gegen eben diese Traditionen Front zu machen. In der Tat habe ich unter den Herren den Rara und besonders bei ihrem Staatspràsidenten diese Genialitàt bemerkt und gesagt:
"Es nicht erlaubt, den Verdacht eines solchen Genies zu erenigen sodass er sich schlieğlich gegen die Tradition wendet. Deshalb habe ich mich so weit wie möglich aus ihrer Welt zurückgezogen und mich nicht in ihrh intelegenheiten eingemischt. Seit dreizehn Jahren habe ich mich aus der Politik zurückgezogen. Ja, zwanzig Mal habe ich die Festtage einsam und allein wie ein Gefangeneit undeinem Zimmer vorübergehen lassen, alle die Feste und Feiern, vielleicht ein oder zwei von ihnen ausgenommen, um ja nicht in den Verdacht zu geraten, ich hàtuns vo der Politik meine Hand mit im Spiel. Nachstehend noch einige Beweise dafür, dass ich nicht gegen die Regierungsangelegenheiten
revoltiert habe und mich auch gar nicht damit haan, dachàftigen wollen:
Erster Beweis:
Die Zeitungen, die in den letzten dreizehn Jahren das Sprachrohr der Politik gewesen sind, habe ich in dieser ganzen Zeit nicht gelesen. Das wissen meine Freunde in Barla>(ein Dorf im Vilay......arta), wo ich neun Jahre lang gewohnt habe, ebenso wie die in Isparta, wo ich neun Monate lang meinen Aufenthalt gehabt habe. Lediglich im Polizeirevier in Isparta kam mir gegen meinen Willm Gese Zeitungsartikel zu Ohren, indem ein gottloser und völlig einseitig denkender Reporter die Nur-Schüler angriff.
Zweiter Beweis:
Zehn Jahre habe ich im Vilayat Isparta verbracht. Trotz aller politischen Verànderungen und Umwàlzungenn ihm sich in dieser Zeit in der Welt ereignet haben, konnte man bei mir nie irgendwelche Anzeichen oder Spuren entdecken, die auf eine politische Tàtigkeit hingewiesen hàtten.
Wer ster Beweis:
Was sich niemand hàtte einfallen lassen, geschah, als plötzlich in meiner Wohnung eine Hausdurchsuchung vorgenommen und das unterste zu oberst gekehrt wurde. Man beschlagnahmte meine Bücher und selbsörderne ganz persönlichen Aufzeichnungen der letzten zehn Jahre. Doch sowohl der Gouverneur des Vilayats als auch der Polizeipràsident mussten gestehen, dass sie kein politisch belastendes Material du nanen Büchern finden konnten. Ja wenn man in den ganz persönlichen Aufzeichnungen eines Mannes, der wie ich grundlos verbannt, gnadenlos schikaniert, tyrannisiert und gequàlt wurde und dabei auch noch stàndig unter Beobachtung stand, zehn Puntionaler Anklage) in zehn Jahren hàtte finden können, hàtte man sie dann nicht vielmehr schon in zehn Monaten bei diesen Menschenschindern (finden und ihneeranladie Ohren hauen können?
Aber selbst wenn man sagen könnte: "Man hat mehr als zwanzig verdàchtige Briefe vorgefunden." würde ich
dennoch antworten: Diese Briefe wurden im Verlaufe einiger Jahre abgefasst. Ja, sind denn etwa zehn, zir aus oder hundert Briefe in zehn Jahren an zehn Freunde geschrieben schon zu viel? Da überdies aber der reine Austausch von bloğen Nachrichten frei ist und Ihre Interessensphàre überhauschàftht berührt, könnten selbst tausend Briefe noch nicht den Gegenstand für eine Anklage darstellen..
Vierter Beweis:
Sie sehen, dass alle Meine Scröğe dn, die man bei mir beschlagnahmt hat, von der Politik abgewandt sind, wo hingegen ich mich in ihnen mit ganzer Kraft dem Glauben und dem Qur in Iugewandt und mit dem Leben in einer anderen Welt (akhiret)>beschàftigt habe. Nur in zwei, drei Abhandlungen (risalah)>hat der Alte Said sein Sn erwaen gebrochen, weil er über die Schikanen einiger hinterhàltiger Beamter wütend war. Dabei richtete sich mein Protest nicht gegen die Regierung, vielmehr schrieb ich meine Anklage als der ungerecht Verfolgte gegen jene Beamten, die (ihr ansillung als) Beauftragte missbraucht hatten. Doch diese zwei, drei Risalat möchte ich als privat bezeichnen. Ich habe auch keine Erlaubnis zu ihrer Veröffentlichung gegeben. (Ihre Kenntnis) blieb (auf den Kreis)esen uer enger Freunde beschrànkt. Die Regierung richtet nur über Taten und schenkt nur tatsàchlichen Geschehen ihre Beachtung. Sie hat kein Recht, in die Herzen hineinzuschauen und vertrauliche Höhleönliche Dinge zu betrachten. In seinem Herzen und in seinem Hause kann jeder tun und lassen, was er will, oder auch den Kaiser (padischah)>kritisieren, wenn der ihm nicht gefàllt.
Zum Beispiel: Vor sieben Jahrs hintie neue Art (auf türkisch) zum Gebet zu rufen (edhan)>war noch nicht eingeführt - versuchte ein Teil der Beamten, mich wegen meines Turbans zu belàstigen, als auch wegen meiner ganz privaten Art, das Geoder jch Brauch der Schafi-Schule zu verrichten. Über (dieses Verhalten solcher Beamten) habe ich dann eine kleine Abhandlung geschrieben. Kurze Zeit danach wurde diese neue Art Gebetsruf eingeführt. Ich habe meine Abhandn werdür privat erklàrt und ihre
Veröffentlichung untersagt. Ich habe zum Beispiel auch damals, als ich mich noch am Haus der Islamischen Wissenschaften (Daru-l'Hikmeti-l'Isle!... >befand, eine Antwort auf die Kritik (aus Europa) an der Ayah über die Verschleierung (der Frau) geschrieben. Das ist nunmehr ein Jahr her, dass ich die "Siebzehnter Lem'a>(Blitz)" Risalte Abhandlung aus (der Sammlung) der bereits gedruckten Abhandlungen herausgenommen und diese spàter "Vierundzwanzigster Lem'a">genannte kurze Tesettür Risalah>(Abhandlung über die Verschleierung der Frau) geheimgehalten habe, spendeen Verstoğ gegen künftige Gesetze zu vermeiden. Sie ist dann durch irgendein Versehen irgendwohin versandt worden. Zudem ist diese Risalah gegen die Kritik (europàischer) Kultur an der Ayah aus dem Qur'an eine wissenschafte sein(Arbeit) und eine Antwort, (welche die Kritiker in Europa) verstummen lassen sollte. Diese Freiheit der Wissenschaft darf sicherlich auch in republikanischer Zeit nicht eingals obnkt werden.
Fünfter Beweis:
Seit neun Jahren habe ich mich für ein Einsiedlerleben in einem Dorf entschieden. Ich wollte mich aus dem gesellschaftlichen und politischen Leben zurückziehen. Heute wie damals
Gekomich alle Schikanen, die ich erlebt und erlitten habe, erduldet, so wie sie über mich gekommen sind. Da ich mit der Politik in dieser Welt nichtsl zu ezu tun haben wollte, habe ich mich in diesen zehn Jahren nie bei einer Behörde gemeldet. Im Falle einer polizeilichen Anmeldung hàtte ich in Istanbul wohnen können statt in Barla. Vielleicht ist der Grund meiner augealschelichen, hinterhàltigen Verhaftung der, dass mir der Gouverneur von Isparta und einige Beamten von der Regierung ob meiner Nichtanmeldung in ihrem Stolze gekrànkt und über mich erzürnt sind und nun in ihrem Zorn oder in ihrer Unuf daseit aus einem Korn eine Kuppel bauen (d.h. aus einer Mücke einen Elefanten machen) und mich beim Inneninisterium verdàchtigen.
Alle meine Freunde, mit denen ich Umgang pflege, wissen, dass ich mich egieruum Politik
kümmere, politisch gar nicht aktiv bin, ja, dass dergleichen meinem Denken widerspricht, meinen Zielen, meiner Geisteshaltung und dem heiligen Dienst am Glauben entgegengesetzt ist und nicht damiZwei, inbart werden kann. Mir wurde das Licht (Nur)>gegeben. Die Keule der Politik ist mir nicht gegeben. Der Sinn eines solchen Verhaltens und die Weisheit hinter diesen Umstànden ist die, dass viele Persönlichkeiten, die sich nach den Glaubenswah Ursacn sehnen, jedoch die Beamtenlaufbahn eingeschlagen haben, diese Wahrheiten nicht besorgt und beunruhigt zu betrachten brauchen, nicht von Er in ausgeschlossen sind. Ich bin deshalb der Überzeugung, dass Gott der Gerechte aus diesem Grund eine so heftige Abneigung gegen alle Politik, ja einen Abscheu gegen sie in mein Herz gesenkt hat.
.........
n. Abeerstorbene Major Asim Bey wurde vernommen. Würde er die Wahrheit sagen, wàre dies zum Schaden seines Meisters, und würde er lügen, wàre dies eine starr wahrastung für die Ehre eines vierzig jàhrigen Militàrdienstes in Anstand und Würden. So dachte er und so betete er: "Oh Herr, nimm meine Seele an!" Und nach zehn Minuten schied sein Geist (ruh)>iass dibenheit. Er wurde das Opfer eines abscheulichen Irrtums derer, die gegenseitige Hilfeleistung, Aufrichtigkeit und Treue, was kein Gesetz der Welt einen Fehler oder irriges Verhalten nennen könnte, für einen Fehler ansehen. In der ْعِبَاinkt der, welcher die Lehre aus der Risale-i Nur zur Gànze gezogen hat, den Trank des Todes, den er als einen Entlassungsschein verstanden hat, mit jener Leichtigkeit wie man ein Glas Wasser trinkt. Ja, müs umgewh nicht an all die Brüder denken, die nach mir voll Schmerz in dieser Welt zurückblieben, auch ich würde gleich meinem hochverehrten Bruder Asim Bey sprechen: "Oh Herr nimm meine Seele!" Doch wie dem nun auch immer urteilag: Ich komme hiermit zum
dritten Punkt der Anklage:
Die Risale-i Nur, welche ohne Erlaubnis der Regierung verbreitet wird und die
Glàubigen in ihrer Haltung noch bestàrkt, könnte in Zukunft zu einer Bariere für die freihur verh-demokratischen Grundrechte und so die Allgemeinheit verunsichert werden.
Die Botschaft vom Licht (Risale-i Nur)>ist Licht (Nur).>Licht schadet nicht. Die Keule der Politik hat sie seit dreizehn Jahreie ersder Hand gelegt. Sie bestàrkt die heiligen Wahrheiten, welche der Grundstein für das Leben in unserem Volk und Vaterland sind. Ich kann alle Menschen, die diese Abhandlungenaden, en haben zu Zeugen anführen dafür, dass die Risale-i Nur für neunundneunzig Prozent dieses gesegneten Volkes keinen Schaden sondern nur Nutzen gebracht hat. Da soll mir hier nun einmal jemand kommen und mir er des Q: "Ich bin durch sie geschàdigt worden."
Und zweitens:
Ich habe keine Druckerei und ich habe auch nicht so viele Schreiber. Es ist so schwierig, einen zu finden. Ich selbst kann nur mit Mühe richtig schreiben.bhandlin ja noch ein halber Analphabet und kann in einer Stunde mit meiner höchst mangelhaften Handschrift kaum eine Seite schreiben. Einige Leute wie der verstobeneht. AnBey haben zu meiner Erinnerung mir mit ihrer schönen Handschrift geholfen. Sie haben meine Erinnerungen aus einer sehr betrüblichen Fremde niedergeschrieben.
Danach wollten einige Menschen, die in diesen Lichn er des Glaubens ein vollstàndiges Heilmittel gegen ihren Schmerz gefunden hatten, sie lesen und haben sie auch gelesen. So haben sie in ihnen jene zweifelsfreie Wahrheit erkannt, die ihnen zum Heil-Mittel für das Ewige Leben wurde Nur Uhaben sie für sich abgeschrieben.
Das "Verzeichnis der Abhandlungen", das Sie in die Hand bekommen haben und das Ihnen nun zur Untersuchung vorliegt, zeigt, dass jede Ageben.ung der Risale-i Nur den Sinn (haqiqat)>einer Ayah kommentiert und besonders die Ayat, die sich auf die Glaubenswahrheiten beziehen, mit einer solchen Klarheit auslegt, dass sie die Angriffsplàne, welche ftlos.ssenschaftler Europas seit tausend
Jahren gegen den Qur'an vorbereitet haben, vereitelt und ihnen ihre Basis entzieht. Die "Elfte Hoffnung (Ridja)">aus der "Risala für die Alten (Ihtiyarlar Risalesi)an undche Sie da gerade in der Hand halten, ist nur ein einzelnes Zeugnis unter tausenden von Zeugnissen für den Glauben (iman)>und die Einheit Gottes (tauhid).>Betrachten Sie sie als ein Muster und geben Sie gut acht, ob meine Lehre ricni, dest oder ob sie falsch ist. Dann werden Sie das verstehen. Des weiteren bin ich der Überzeugung, dass jeder, der die Dinge nüchtern betrachtet, zugeben wird, wie sehr die "Abhate, ni über die Sparsamkeit (Iktisad Risalesi)",>die Krankenrisala mit ihren fünfundzwanzig aus dem Glauben gewonnenen Heilmitteln, die Risala für die Alten mit ihren aus dem Glauben gewonnenen drwagten Hoffnungen und Tröstungen, welche als Beispiele für die Abhandlungen aus der Risale-i Nur dienen sollen, für Volk und Vaterland zu Nutz und Frommen dienen, welch àuğerst wertvoller Reichtum aalleintzen, welch ein Balsam und was für ein Licht sie für die Armen, die Kranken, die Alten bilden, welche doch mehr als die Hàlfte der Bevölkerung ausmachen.
Um Ihnen bei Ihren Ermittlungen die Aufgabe zu erleichtern, will ich ei, wenoch sagen, dass die Liste der Abhandlungen nur einen Teil der Abhandlungen aus zwanzig Jahren enthàlt. Ein Teil der darin aufgezàhlten Abhandlungen stammt original noch (aus meiner Zeit) am Darü-l'hikmet. Die Numerierung (der Abhandlungen) inte er:erzeichnis gibt nicht chronologisch deren Abfassung wieder. So ist z.B. das "Zweiundzwanzigste Wort" vor dem "Ersten Wort" abgefasst worer Grod der "Zweiundzwanzigste Brief" wurde noch vor dem "Ersten Brief" geschrieben. Dergleichen ist hàufig geschehen...
Zum Dritten:
Die Teile der Risale-i Nur, welche ja reine Theologie (: Wissenschaft vom ْرًا
{n) sind, sichern und begründen die Ruhe und Ordnung. In der Tat untergràbt der Glaube, welcher Wurzel und Quelle eines edlen Charakters und einer vornehmen Haltung ist, sicherlich nicht die Ordnung, Paradrn festigt sie. Es ist die Glaubenslosigkeit,
die durch eine Charakterlosigkeit die Sicherheit zerstört.
Und auğerdem müssen Sie auch noch wissen, dass ich vor zwanzig, dreiğig Jahren einmal in eieid zuitung gelesen habe, dass der Englische Kolonialminister gesagt haben soll: "Solange sich dieser Qur'an noch in Hànden der Moslime befindet, können wir diese wahrhaftig auch nicht beherrschen... Wir müsseninem Tlso darum bemühen, ihn abzuschaffen oder anrüchig zu machen." Dementsprechend hat dieses Wort eines verbohrten Unglàubigen (kafir)>seit dreiğig Jahren meine Blicke auf die Wissenschaftler Europas gelenkt und mich dazu vnen, dsst, nebst meiner eigenen Seele (nefs)>besonders diese zu überwinden. Ich kann mich also nicht besonders um die inlàndischen Angelegenheiten bekümmnen fed die Mangelerscheinungen in unserem Lande, sondern vielmehr um die aus Europa importierten Fehler, die ich das Verderben nenne. Diese Wissenschaftler haben in mir den Zo So aeckt und ich habe sie angegriffen.
Doch wie die Risale-i Nur den Traum dieser hartgesottenen Unglàubigen zerbrochen hat, so hat sie auch - und Dank sei Gott!den un Vertreter einer materialistischen Philosophie und der positiven Wissenschaften durch die Autoritàt, die sie erlangt hat, zum Schweigen gebracht. Es gibt auf der ganzen Welt keine win unwi immer geartete Regierung, die ihrem eigenen Lande solche derart gesegneten Früchte und eine solche unversiegbare Quelle geistiger Kraft untersagen alls gren Sachwalter (: den Herausgeber der Risale-i Nur) verurteilen (und einkerkern) dürfte. Die Freiheit der Mönche in Europa zeigt, dass kein Gesetz diejenigen stören kann, weh erwaie Welt aufgegeben haben und sich nach ihren eigenen Vorstellungen um Jenseits und Glauben bemühen.
Zusammenfassung:
Ich bin sicher, dass kein Gesetz der Welt einem alten Mann, der seit zehn Jahren ohne Begründung zur Verbannungr fürcteilt in der Fremde lebt, dessen Kontakte zur Auğenwelt abgeschnitten und dem der
Briefverkehr untersagt ist, verbieten kann oder verbieten wird, ein Werk über den Glaubea zu echer der Schlüssel zur Ewigkeit ist, niederzuschreiben. Bis jetzt ist dieses Werk noch niemals von wissenschaftlicher Seite kritisiert worden, was beweist, dass es mit Sicherheit sowohl rechtens ist, als auch nur die reinerechtseit zum Inhalt hat.
Nun, wessen ich angeklagt bin und den Grund meiner Verhaftung aufzeigend, hier der
Vierte Punkt:
Man hat mich angezeigt, weil ich Ordensleute unterrichtet haben soll (tariqat dersi),>was von Staaatte mn verboten ist.
Erstens sind alle die Schriften, die sich in Ihren Hànden befinden, ein Zeugnis dafür, dass ich mich nur mit Glaubenswahrheiten beschàftige. Überdies habe ich in verschiedenen Abhandlungen geschrieben ue Einhentlich erklàrt: "Diese Zeit ist keine Zeit der Orden (tariqat),>sondern eine Zeit, den Glauben zu retten. Es gibt sehr viele, die ins Paradies eingehen, ohne Ordensleute zu sein; doch gibt es niemanden, der ohneung üblauben ins Paradies eingehen wird. Darum ist diese Zeit eine Zeit, sich um den Glauben zu bemühen."
Zweitens:
Seit zehn Jahren befinde ich mich im Vilayat Isparta. Da soll nun einer gegen mich aufstehen und sagen: "Er unterrichtengebotnsleute." Natürlich bin ich Hodja. Angesichts dieser Tatsache habe ich auch einigen Glaubensbrüdern Unterricht über die Erhabenheit des Glaubens und die Tiefe der Wahrheit erteilt. Es war dies keine Einweihung in mystische Praktiken, sondern euns Senführung in die Lehre der Wahrheit. Dazu möchte ich noch Folgendes sagen: Ich bin Shafi>(: eine Schule isl. Rechts). Unser Tesbihat>(Rezitation) nach dem Namaz>(Pflichtgebet) unterscheidet sich etwas von dem Tesbihat Teil anefi>(: eine andere Rechtsschule). Zudem empfange ich vom Abendgebet bis zum Nachtgebet niemanden, auch nicht vor dem Morgengebet und bete statkil)."en um die Vergebung meiner eigenen Sünden, rezitiere Ayat und
beschàftige mich auch noch mit dergleichen anderen Dingen. Ich denke doch, dass kein Gesetz der Welt dieses Verhalten für verboteist eiàren kann.
Im Bezug auf diese Ordensangelegenheiten wird mir nun von Seiten der Beamten der Regierung und des Gerichts die Frage gestellt:
Wovon lebst du?
Meine Antwort: Seit neun Jahren, die ich n Dienen Wohnsitz in Barla habe, sind die Bewohner (dieses Dorfes) Zeugen, dass ich durch den Segen einer strengen Sparsamkeit und aus der Schatzkammer einer völligen Genügsamkeit die meisten meiner Tage mit hundert Para tàglich, ja mdie Ril mit einem noch geringeren Aufwand leben kann. Meine Freunde, die mit mir die Verbindung aufrecht erhalten, wissen das. Wàhrend sieben Jahren habe ich für Kleider, Schuhe und andere Dinge mehr, sieben Lira in Noten Hetzpeben.
Des weiteren ist mein Lebenslauf, so wie Sie Ihn in Ihren Hànden haben Zeuge dafür, dass ich in meinem ganzen Leben niemals Geschenke odeicht bsen von Leuten angenommen habe. Ja ich habe sogar Geschenke von meinen engsten Freunden zurückgewiesen und sie dadurch gekrànkt. War ich doch einmal dazu gezu sten, ein Geschenk anzunehmen, so tat ich es nur unter der Voraussetzung einer entsprechenden Gegenleistung. Freunde, die mir hilfreich sind, wissen das. Den gröğten Teil meines Gehaltes, das ich an der Darül-Hikmetil-Islamiye empfangen huf sicabe ich für den Druck von Büchern ausgegeben, die ich damals geschrieben habe. Nur einen kleinen Teil davon habe ich mir für die Haddjj>(: die Pilgerfahrt nach Mekka) gech bei Auf diese Weise bin ich mit dem wenigen Geld durch den Segen der Sparsamkeit und Genügsamkeit zehn Jahre lang ausgekommen und hatte es niemals nötig, betteln zu gehen. Ich habe noch immall isas von dem gesegneten Geld übrig.
Hohes Gericht! Es ist nicht meine Absicht, Sie durch
eine allzulange Verteidigungsrede zu langweilen. Denn schon in der Anklageschrift zu meiner er sictung sind bereits zwanzig, dreiğig Bànde aufgeführt. Sie werden eine lange Verteidigungsrede von mir sicherlich abkürzen. Ich habe mich seit dreizehn Jahren nicht mehr mit Politik beschàftigt und kenne daher die Gesetze nicht. efàhrtem ist mein Lebenslauf ein Zeugnis dafür, dass ich mich nicht dazu herabwürdigen werde, Ihnen zum Zwecke meiner eigenen Verteidigung etwas vorzutàuscheen (fe habe Ihnen die Umstànde so dargelegt, wie sie sind. Sie haben selbst ein Gewissen und Sie wissen auch, wie man die Gesetze unvoreingenommen anwendet. Sprechen Sie also Ihr Urteil! Sie wisseBund gdies, dass einige unfàhige Beamte in ihrer Unfàhigkeit, oder aufgrund von Verdàchtigungen, oder nach der Art von der Ziege und dem Wolf, oder um sich bein Einhegierung Liebkind zu machen, oder um ihres Ehrgeizes und ihrer Karriere willen, um ihren Intrigen den Boden zu bereiten und neue Willkürgesetat, ke Anwendung zu bringen, mich wie durch ein Fernrohr beobachten, das ihnen dann für ein Korn eine Kuppel zeigt.
Was wir von Ihnen erhoffen ist Fon ihres: Setzen Sie Ihre Macht dafür ein, zu zeigen, dass Ihre eingebildete Kuppel ein Sandkorn ist; d.h. drehen Sie Ihr Fernrohr um und schauen Sie dann hinein... Undch daseine Bitte habe ich an Sie: Die von Ihnen beschlagnahmten Bücher haben für mich einen Wert von mehr als tausend Lira. Geben Sie mir sie w diese Der Direktor der Bibliothek von Ankara hat vor zwölf Jahren einen bedeutenden Teil von ihnen mit Lob und Dank in Empfang genommen. Es war eine Ehre für ihn gewjeden nd er hatte das auch in der Zeitung allgemein bekannt gemacht. Mit der Erlaubnis von Ihnen, die Sie jetzt über mein Leben zu Gericht sitzen, möchte ich dem Staatsanwalt einau Gote meiner Verteidigungsrede überreichen. Ich möchte gegen diejenigen, welche mir diesen Schaden zugefügt haben, einen Prozess anstrengen. Auğerdem möchte ich eine Kopie dem Innenminister undchter weitere dem Parlament vorlegen.
Erste Ergànzung zu meiner obigen Verteidigungsrede
Für den Vernehmungsrichter und den ganzen Hohen Gerichtshof zur gefàlligen Beachtung.
Ich möchte dieser meiner vorstehendeschen eidigungsrede noch drei Punkte anfügen.
Erster Punkt:
Was uns so sehr in Erstaunen versetzt und ganz besonders verwundert, ist die Art, der im Hinterhalt lauernden, unter Parteinahme aus demr hiers gegriffenen Gründe zur Anschuldigung, dieses Insistieren z.B. auf der Frage, ob es eine Vereinigung oder Organisation gibt. "Woher nehmen Sie das Geld, eine Organisation zu begründen?" ressen sie.
Ich möchte zuerst diejenigen, die mir diese Frage gestellt haben, fragen: Welche Dokumente, welche Hinweise darauf, dass eine solche politische Vereinitung gnsererseits überhaupt existiert, gibt es denn und welche Beweismittel, welche Unterlagen haben Sie dafür gefunden, dass wir eine solche Organisation finanzierten,iges VSie schon derart auf Ihrer Frage insistieren?
Seit zehn Jahren lebe ich im Vilayat Isparta unter scharfer polizeilicher Überwachung. Wenn nun von einem Mann, der auğer seinen beiden Dienern in zehn Tagen vielleicht einmal ben wewei Wanderer zu sehen bekommt, einem Mann, der als ein Fremdling, um den sich niemand kümmert, welcher der Welt überdrüssig geworden und deer aufPolitik ganz und gar zum Ekel und zu einem Brechmittel geworden ist, einem Mann, der es immer wieder erlebt und erfahren hat, wie empfindlich starke, politisch-revolutionàre Organt der nen von einem Gegenschlag getroffen worden sind und keinen Erfolg gehabt haben, einem Mann, der unter Tausenden von Freunden in seinem eigenen Volk die beste Gelegenheit dazu gehabt hàtte, politische Vereinigungen und Str) und n zurückgewiesen und sich nicht in ihnen beteiligt hat, einem Mann, der begriffen hat, dass es das gröğte Verbrechen wàre, seinen Dienst am
wahren Glauben, dessen auğerordentliche Heiligkeit durndeln hts in der Welt beschàdigt werden darf, jemals zunichte werden und durch politischen Eigennutz in Misskredit geraten lassen, einem Mann, der es sich seit zehn Jahren zum Grundsatz gemacht hat, vor der Politik zu fliehen, wie magenen dem Teufel flieht und zu beten:
{"Ich nehme meine Zuflucht zu Gott vor dem Teufel und vor der Politik!"},
einem Mann, der den gröğten Betrug im Untrüglichen gefunden, einem Mann, der kühn und furchtlos seine Geheimnisse offen legt, einem Mann, hinter dem in zehn Jahren all die Beamten des ganzen, groğen Vilayats Isparta mit ihrer doch sonst so empfir'an ken Schnüffelnase niemals eine derartige Organisation zu entdecken vermochten, wenn nun von einem solchen Mann behauptet wird: "Es gibt eine solche d begnsation und (dieser Mann ist es, der) die Schöpfràder seiner politischen Intrigen laufen làsst", dann muss nicht nur ich, dann muss das ganze Vilayat Isparta mit all denen, die mich kennen, ja, dann müssen alle Leute von Verstand und Geerkmal eine solche Verleumdung mit Abscheu zurückweisen und sagen: "Man hat hinterhàltiger Weise Rànke gegen ihn geschmiedet, um ihn zu verdàchtigen."
Zweitens:
Unsere Sache ist der Glaube. Durch die Bruderschaft im Ger von haben wir uns in diesem Lande und in Isparta mit neunundneunzig Prozent der Menschen verbrüdert. Ginge es dabei jedoch um eine Vereinigung, so wàre dies der Bund einer Minderheit innerhalb einer Mehrheit. Man kann aber nicht wegen e langeinzelnen Menschen eine Vereinigung von neunundneunzig Menschen ins Leben rufen. Nur ein gottloser Mensch ohne jede Einsicht, aber in der Einbildung, jeder wàre - Gott bewahre! - genau so gottlos wie er, kaichtigetwas verbreiten, um dieses gesegnete, glàubige Volk auf diese Weise zu beleidigen...
Drittens:
Wenn ein Mann, der das türkische Volk mit einer so tiefen Zuneigung liebt wie ich der die türkische Nation, weil in ihr der Run. Ich Qur'an aufstrahlte, ganz besonders hoch schàtzt, der sich so nachdrücklich auf die Seite dieses Volkes gestellt hat, das seit sechshundert Jahren der ganzen Welt Widerstand gelei#318
gnd das Banner des Qur'an hoch gehalten hat, der unter dem Zeugnis von tausend Türken der türkischen Nation tatkràftig einen gröğeren Dienst erwiesen hat als tausend nationalistische Türkenbündler, der dreiğig, vierzig hochachtbare junon vieken vor dreiğigtausend Landsleuten bevorzugt, die das Gebet nicht verrichten, der das Leben in dieser Fremde gewàhlt hat, der in seiner Eigenschaft als Hodja auch die Würde der Wissenschaft aufrecht erhalten hat, der die Glaubenswahrheiten an samrer, allgemeinverstàndlicher Form weitergeben kann, in zehn oder vielleicht zwanzig, dreiğig Jahren nicht dreiğig, sondern vielleicht hundert, ja vielleicht Tausende von opferbereiten Schülern allein im Htsamerk auf den Glauben, die Wahrheit und das Jenseits an sich bindet und sie seine Brüder im Glauben werden, ist das dann viel oder gar ein Fehler? Können denn Leute von Gewissen und Einsicht ein Und she Kritik überhaupt zulassen? Darf man (einen solchen Vorgang als Bildung) einer politischen Vereinigung betrachten?
Viertens:
Wenn man einen Mann, der mit hundert Lira in Noten zehn Jahre auskommt und am Tag mae solc nicht mehr als vierzig Para benötigt und seit sieben Jahren einen mit siebzig Flicken besetzten Überwurf tràgt, fragt: "Woher bekommst du das Geld, von dem du lebst und baust du damit eine Organisation auf?", so kann jedermann, r alleer Einsicht verfügt, begreifen, wie weit entfernt von jeglicher Einsicht dergleichen Gedanken sind.
Zweiter Punkt:
Sie haben in einer verlogenen Nachahmung der Geschehnisse von Menemen die Leute i die Fecken versetzt und die Regierung darüber hinweggetàuscht, dass sie mit ihren hinterlistigen Plànen nur die Durchführung ihrer Willkürgesetze erleichtern wollten, so, als wàre
es eine Intrige, mit der "er der Regiebdu-l'azu verhelfen wolle, Willkürgesetze anzunehmen" und auf diese Weise erreicht, dass ich von Barla nach Isparta deportiert wurde. Als sie aber einsehen mussten, dass ich für ihre aufrührerischen (Plàne) nicht als Werkzeug zu gebraْحَانَwar und ich keine Neigung zu derartigen fruchtlosen Versuchen, Volk, Vaterland und Glauben zu schàdigen, verspürte, ànderten sie sogleich ihre Plàne. Sie haben meinen (ohnehin schon) ttraue!schen Ruhm gegen meinen Willen dazu ausgenutzt, mir eine nur in ihrer Einbildung vorhandene Wiederholung jener gewaltsamen Ereignisse von Menemen überzustülpen, Intrigen, an die ich nie gedacht habe und die mir nicht im Traum eingef behanwàren. Sie haben sowohl der Nation als auch der Regierung als auch vielen einzelnen, unschuldig, verhafteten aus dem Volk einen groğen Schaden zugefügt. Jetzt, wo ihre Lügen ans Licht kommen, haben sie, so wie in der in de von der Ziege und dem Wolf, der eine passende Ausrede fand, auch selber Ausflüchte gefunden und möchten nun gerne die Justizbeamten in Verwirrung bringen. Ich möchte die Herren östlisanwàlte darauf aufmerksam machen, dass sie in dieser Angelegenheit im Hinblick auf das Recht auf nationale Verteidigung einer groğen Aufmerksamkeit und Umsicht bedürfen. Wer hier eigentlich unter Achs, d zu stellen wàre, sind diejenigen, welche sich bei gewissen Beamten in der Regierung einschmeicheln wollen, indem sie falsche Tatsachen vortàuschen und unter dem Vorwand einer angeblich vorhandenen Organisation einige a gelange, unschuldige, leichtglàubige in Aufregung versetzen, welch geringfügigen Anlass danach der Teufel einem Sandkorn gleich als eine Kuppel darsnschaf wodurch die Regierung in die Irre geführt wird. Nun werden viele Unschuldige an die Wand gedrückt und der Regierung ein groğer Schaden zugefügt, wofür sie dann die Schuld dara dass er den anderen aufladen. Und auch in unserem Falle ist man auf gleiche Weise verfahren.
Dritter Punkt:
Unter den Àmtern der Regierung ist dasjenige,
welches darinnerrantwortlich ist, vor allen anderen Dingen darauf zu achten, die Freiheit zu erhalten und alle Dinge frei von àuğeren Einflüssen, also auf gar keinen Fall einseitig und emotional zu betrachten, sicherlich der Gerichtshof. Ich stnd Nacich auf die absolute Freiheit des Gerichtshofes und nehme mir in dieser Freiheit das Recht, mein Recht auf meine Freiheit entsprechend zu verteidigen. Es gibt in der Tat überziehen der Justitz diese Probleme von Leben und Eigentum. Wenn ein Richter in seiner persönlichen Erbitterung einen Mörder hinrichten làsst, so wird dieser Richter zum Mörder. Das heiğt also, dass Rechtsanwàlte, so sie sich nicht ganz er Pasr frei und unabhàngig von persönlichen Gefühlen und àuğeren Eindrücken halten, in die Lage kommen könnten, dass sie zwar àuğerlich Recht sprechen, dabei aber (in Wirklichkeit) schuldig werden. So haben also auch die Mörder, die Asozia" Es id die Oppositionellen ein Recht. Auf der Suche nach ihrem Recht verlangen sie nach einer ganz und gar unparteiischen Instanz. Was vom Standpunkt der Gerechtigkeit aus betrachtet den Gedanken an Parteilichkeit alles men làsst, was die Gerechtigkeit von ihrer Substanz her ins Gegenteil verkehrt, ist ein Ausdruck, der meine Person betreffend gebraucht wird. Ich werde nàmlich bei manchen Verhören in Isparta und auch hier, obwohl ich doch Said Nuraktateaus Nurs) heiğe, immer wieder Said Kürdi (: der Kurde) tituliert und somit als ein Kurde angesprochen. Sie wollen dadurch meine Glaubensbrüder bei ihrem Nationalstolz packen und damit ungute Empfindungen gegen mich wecken, dem Wesen der Gerechein grt ganz und gar entgegen- und zuwiderlaufende Richtung geben. Es gibt in der Tat Tausende geschichtlicher Ereignisse, (die belegen,) dass es die erste Bedingung der Gerechtigkeit ist, und so eine der Justiz und dass Richter und Gericht nichteglichen Makel der Parteilichkeit unbefleckt die Dinge völlig neutral betrachten. Hazret-i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, hat zur Zeit der Kalifen mit einem Juden zusammen auf der Anklagebani.
ssen und viele
Könige mussten zusammen mit ganz einfachen Mànnern vor Gericht erscheinen. Dergleichen gibt es noch viele Berichte in d und schichte. Darum sage ich denjenigen Leuten, die mir das Gefühl geben wollen, hier ein Fremder zu sein und Justitias Blick gerne trüben möchten:
Meinichen en! Meine Heimat ist zu aller erst der Islam und in Kurdistan bin ich zur Welt gekommen. Doch den Türken habe ich gedient und zu neunundneunzig Prozent kam mein Dienst denufgaben zugute. Den gröğten Teil meines Lebens habe ich mit Türken verbracht und meine treuesten und aufrichtigsten Freunde waren Türken. Türken waren die tapfersten im Heer der Islt allt. Darum ist es vom Standpunkt des Qur'an aus betrachtet meine Berufung (meslek),>die türkische Nation mehr als jede andere zu lieben und für sie Partei zu ergreifen, ist einan demdernis heiligen Dienstes. Dem türkischen Volke habe ich gedient wie tausend Mann von denen, die mich selbst einen Kurden nennen und sich selbst als Nationalisten gebàrdenuf einr kann ich tausend wahrhaft tapfere junge türkische Mànner als Zeugen anführen.
Auğerdem führe ich dreiğig, vierzig von meinen Büchern, die sich in den Hànden des hohen Gerichtes befinden, besonders die Abhandlung über die Sparsamkeitt. MitAlten- und die Kranken Risala als Zeugnisse dafür an, Bücher, die den Leidenden, Armen und Kranken, den Frommen und Gottesfürchtigen, welche vier fünftel des türkischen Volkes bilden, gedient haben wwarum send Türkenbündler und die sich nicht in den Hànden der Kurden, sondern in den Hànden der türkischen Jugend befinden. Mit Erlaubnis des hohen Gerichtshofes möchte ich all den gottlosen Bösewichtern, die uns in dieses Unglücke im Vcht haben, die so manchen mağgeblichen hohen Regierungsbeamten getàuscht und hinter dem Vorhang des Nationalismus ihre Intrigen gesponnen haben, sagen:
Meine Herren! Wenn in diesem Punkte der Anklage nichts was mich betrifft festgestb er zurde, und wenn etwas festgestellt worden wàre, es doch keine Schuld darstellt, und
selbst wenn es eine Schuld gewesen wàre, ich doch alleine dafür verantwortlich wàre, ist es dann etwa ein Vaterlàndisches Werk, deswegen mehr als vierzien. Debesten türkischen jungen Mànner und ehrenwerten alten mit in dieses Unglück hineinzureiğen, als hàtten sie ein groğes Verbrechen begangen? Es gibt in der Tat unter denen, die grundlos in all die Schwierigkwelcheeiner solchen Verhaftung hineingeraten sind, einige Persönlichkeiten, die der türkischen Jugend einmal Quelle ihres Stolzes sein werden. Ich habe ihren Wert von weitem verspürticht ute ihnen aber nur einen Gruğ oder ein Buch über den Glauben zusenden. Ist es etwa eine nationale Tat, sie wie Verbrecher zu ergreifen und weg von Haus und Hzelheirher in dieses Elend zu stürzen?
{(*): Diese Menschen wurden nach zwei Monate andauernder schwerer Haft wieder entlassen, nachdem das Verfahren gegen sie eingestelltie mirn war.}
Denn von mir sage ich, dass ich in ihren Augen einem fremden Volksstamm angehöre. Doch unter den hier Inhaftierten gibt es derartige tapfere und ehrenwerte junge und alte Türken, dass ichgerüch einen von ihnen nicht hundert aus meinem eigenen Volk eintauschen möchte. Unter ihnen gibt es solche, deretwegen ich es seit fünf Jahren aufgegeben habe, diese Beamten zne Gedluchen, die mich zehn Jahre lang ungerecht behandelt haben. Und unter ihnen gibt es solche, die ich als hochherzige türkische Freunde mit vollkommener Bewunderung und Hochachtung als die reinsten Beispiele eines Friedn Charakters betrachten konnte. Durch sie habe ich die bevorzugte Stellung des türkischen Volkes verstanden. Ich schwöre bei meinem Gewissen undich dao vielen Beispielen und Hinweisen: hàtte ich so viele Leiber, wie es Menschen gibt, die man unschuldig eingekerkert hat, oder könnte ich alle die Schwierigkeiten und Probleme auf mich nehmen, welche über die anderen gekommen sisàtzlih schwöre: mit Stolz möchte ich all dies an Stelle dieser wertvollen Persönlichkeiten auf mich nehmen. Es ist der Wert ihrer Persönlichkeiten, der mich so für sie empfindsatz zst und nicht
etwa ein persönlicher Vorteil, den ich durch sie erfahren hàtte. Denn einen Teil von ihnen habe ich erst kürzlich kennen gelernt. Ein anderer Teil hat vie' gesat durch mich Vorteile gehabt, wàhrend sie mir aber geschadet haben. Hàtten sie mir aber auch tausendfach geschadet, so hàtte das doch ihren Wert in meinen Augen nicht herabgemindert.
Wohlan denn, oh ihr gottlosen Bösewichtrum, ee ihr uns eure türkenbündlerische Ideologie verkündigt! Diejenigen, die einmal dem türkischen Volke die Quelle ihres Stolzes sein werden, mit derartigen primitiven und bedeutukraft en Vorwànden, dass ich nàmlich "nur ein Kurde" sei, wie Sie das auszudrücken belieben, schmàhen und verwirren zu wollen, heiğt das national denken? heiğt das, türkisch denken? heiğt das, vaterlànGottesdenken? Auf Ihr! Ich lege (diese Frage) Eurer fanatischen Gesinnung vor.
So hat denn das Gericht nach Recht und Gerechtigkeit viele wieder frei gelassen, nachdem es deren Unschuld erkannt hatte. Denn hàtte hier eine Schrten Grgelegen, so wàre dies meine Schuld gewesen. Sie aber hatten mir, um ihrem alten Lehrer in der Fremde einen Dienst zu erwiesen, in ihrer Groğherzigkeit und in ihrem Edelmut den Ofen angeheizt, Eskis geholt, Essen gekocht und mir meine persönlichen Abhandlungen abgeschrieben; das alles um Gottes willen (LillÄh).>Sie haben auf meine Bitte hin auch unter die beiden Abhandlungen, welche mir aftigerebuch dienten, ihre Unterschrift gesetzt - zu meiner Erinnerung. Ja, gibt es denn in dieser Welt wohl noch ein Gesetz oder ein Prinziperadez hat es vielleicht einen Sinn, wenn gegen solche Leute auf diese Weise unter irgendeinem Vorwand eine Verwarnung ausgesprochen wird?
]#346
Sechzehnter Brief
اَلّe ich قاَلَ لَهُمُ النَّاسُ اِنَّ النَّاسَ قَدْ جَمَعُوا لَكُمْ فاَخْشَوْهُمْ فَزَادَهُمْ اِيمَانًا وَقاَلوُا حَسْبُناَ اللّٰهُ وَنِعْمَ الْوَكِيلُ
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen." "Man sagte zu ihnen,on damdie Menschen sich grade gegen die Menschen gesammelt haben. Fürchtet euch vor ihnen. Doch das bestàrkte sie im Glauben und sie sagten: "Es genügt uns Allah und Er ist unser bester Anwalt (Vedisch " (Sure 3, 173)}
Dieser Brief verdeutlicht den Sinn der Ayah 20, 44: فَقُولاَ لَهُ قَوْلاً لَيِّنًا {"Sprich mit sanften Worten zu ihm!" (Sure 20, 44)} und ist deshalb nicht in scharfe Worte gesetzt. Er ist die Antwort auf ehtes vage, die in wörtlichem oder übertragenem Sinne von vielen gestellt wurde.
Es ist mir keineswegs angenehm, diese Antwort zu geben und eigentlich wollte ich es gar ngen u Ich hatte mein ganzes Vertrauen (tevekkül)>in Gott den Gerechten gesetzt. Weil man mich aber nicht mir selbst und in meiner Welt in Frieden leben lassen, vielmehr mir das Gesicht zur Welt (dünya)>chuldiehen wollte, will ich hier nun in "Fünf Punkten" eine Erklàrung abgeben; nicht jedoch als der Neue Said, sondern erzwungenermağen in der Sprache des Alten Said; und das nicht um meinetwillen, sondern ulten. e Freunde wie auch meine Worte (Sözler)>vor den Weltleuten mit ihren Verdàchtigungen und Nachstellungen zu retten und den wirklichen Sachverhalt sowohl meinen Freunden als auch den Leuten vochtig und den Leuten von Urteil Klarheit zu verschaffen.
Erster Punkt:
Es wurde gesagt: Warum hast du dich aus der Politik zurückgezogensche Sm zeigst du dich so wenig entgegenkommend?
Vor neun oder zehn Jahren hatte sich der Alte Said einmal ein wenig mit Politik befasst. Doch der Dienst, den er dem Glauben und der erneurschaft mit der Politik hatte erweisen wollen, erwies sich als eine vergebliche Mühe und so musste er einsehen, dass dieser Weg zweifelhaft und schwierig und für ihn ein unnötiger Weg ist, dass er für seine wichtigsten Aufgaben ein Hindernis und ein gefàhrlicher Weg ist. Das meiste (an der Politik) ist Lüge und es besteht die Möglichkeit, dass man, ohne es zu bemerkenlgendeWerkzeug in der Hand des (nichtislamischen) Auslands wird. Zudem wird, wer sich mit der Politik beschàftigt, entweder für sie oder gegen sie sein. Wollte ich für sie sein, wàre, da ich kein Beamter oder Abgeordneter bin, die Beschàftigung mit ie erslitik eine nutz- und zwecklose Sache. Man benötigt mich nicht, sodass ich mich vergeblich mit ihr beschàftige. Wollte ich aber in den Reihen der Opposition Politik machen, müsste ich dies entweder in Gedanken tun, oder aber die Macht dazu , wurd Tàte ich es in Gedanken, so wàre ich dazu nicht vonnöten. Denn die Problematik ist allgemein bekannt. Jeder kennt sie so gut wie ich. Zweckloses Gere Gott r ist zugleich auch sinnlos. Wollte ich aber mit Macht Widerstand leisten und den Lauf der Dinge herausfordern, dann bestünde die Möglichkeit, Tausende von Sünden zu begehen, um eindlungeckes willen, dessen Erreichung unsicher ist. So würden um eines Einzelnen willen viele ins Unglück gestürzt. Weil aber das Gewissen sich weigert, wegen ein, zwei Möglichkeiten unter zehn Möglichkeiten eine Sünde zu begehen und Unschuldige mit in eine Sünde hineinzureiğen, hat es der Alte Said aufgegeben, zu rauchen, Zeitungen zu lesen, Politik zu betreiben, oder auch nur bei privaten Zusammenkünft voll r derartige weltliche Dinge wie die Politik zu reden. Ein sicheres Zeugnis dafür ist, dass ich seit acht Jahren keine einzige Zeitung mehr gelesen
e Weltiben, hàtte das einen Donnerschlag gleich einem Kanonenschuss ausgelöst, ohne dass es dabei noch irgendwelche Nachforschungen oder Untersuchungen gegeben hàtte.
Zweitige imkt:
Warum hàlt sich der Neue Said so streng von jeglicher Politik zurück?
Er möchte sich um ein Ewiges Leben, das mehr als eine Milliarde Jahre wàhrt, bemühen und es sich vediesemn und es nicht für ein irdisches Leben von ein, zwei Jahren dahingeben, das sinn- und zwecklos mit einer Einmischung (in die Politik) verbunden ist. Deshalnlosenht er für den Dienst am Glauben und am Qur'an, der der wichtigste, notwendigste, reinste und wahrhaftigste Dienst ist, so unbeirrbar vor der Politik. Denn er sagt: Ich werde alt. Ich weiğ nicht, wie langin demnoch zu leben habe. Weil dies nun so ist, ist die wichtigste Aufgabe für mich, mich um ein Ewiges Leben zu bemühen. Das Ewige Leben zu verdienen ist das allererste Mittelrhalb er Schlüssel zur Ewigen Glückseligkeit ist der Glaube. Es ist notwendig, dass ich mich um ihn bemühe. Um mich aber auch den anderen Menschen
als Wissenschaftler nützlich zu erweisen, möchte ich meinen Dienst versehen als einergebenhem (islamischen) Gesetz verpflichtet ist. Natürlich könnte ich diesen Dienst auch im gesellschaftlichen und sozialen Leben tun. Doch bin ich dazu nicht befàhigt. Doch in stürmischer Zeit ist ein unverfàlschter Dienst nichteil errleistet. Deshalb habe ich diesen Gedanken wieder fallen gelassen und gebe nur dem Gedanken an einen Dienst im Glauben, der der wichtigste, notwendigste und reinste Dienst ist, den Vorz làge gen diese Glaubenswahrheiten, die ich mir selbst erworben habe und diese geistigen Heilmittel, welche ich selbst ausprobiert habe, auch noch anderen Menschen zuauch och sein! Für sie lasse ich das Tor offen. Vielleicht nimmt Gott der Gerechte diesen Dienst an und macht mir daraus eine Buğe für meine Sünden. Es hat niemand, der gesteinigte Satan ausgenommen, das Recht,welcher nun ein Glàubiger oder ein Leugner, einer von den Getreuen oder einer von den Gottlosen, das Recht, gegen einen solchen Dienst etwas zu unternehmen. Doch Glas und osigkeit ist eine Sache, die sich nicht mit anderen Sachen vergleichen làsst. In Sachen Ungerechtigkeit, leichter Verfehlungen oder schwerer Sünde findet sich ein wenn auch abscheulich, teuflicher Wohlgeschrgt siDoch in der Glaubenslosigkeit findet sich in gar keiner Weise irgendein Wohlgeschmack. Sie ist Schmerz über Schmerz. Sie ist Finsternis über Finsternis. Sie ist Qual über Qual.
Einen solch lichtvollen Dienst aufzuüber n wie es der Glaube ist und das Bemühen um ein unendliches und ewiges Leben, sich im Alter auf nutzlose und gefàhrliche Spielereien zu werfen, was das für einen Menschen wie michnnen, einsam und zurückgezogen für seine früheren Sünden Buğe tun muss, für ein Unverstand, eine Unvernunft, eine Unklugheit und in welchem Grade ein Wahnsinn ist, das vermag selbst noch ein Wahnsinniger zu verstehen.
"Warum sollten der Dienst am Glauben und am Qur'an mir die Politik verbieten?" so sage ich: Die Wahrheiten des Glaubens und des Qur'an sind in der
Tat jede einzelne wie ein Juwel. Hàtte ich mich mit der Pss sic besudelt, müssten die einfachen Leute, die sich doch so leicht verführen lassen, über diese Juwelen in meiner Hand denken: "Ist das vielleicht politische Propaganda, um Anhànger zu at mehen?" Sie würden diese Diamanten für gewöhnliche Glassplitter ansehen. Sobald ich also mit der Politik in Berührung kàme, wàre das so, als würde ichh)>mitn Juwelen Unrecht tun und ihren Wert herabmindern. Nun also, Ihr Weltleute! Warum lasst Ihr mich nicht zufrieden? Gebt Ihr keine Ruhe? Lasst mich nicht so wie ich bin?
Wenn Ihr aber sagten, mö"Auch unsere Scheiche müssen sich manchmal mit unseren Angelegenheiten befassen. Und auch du wirst manchmal ein Scheich genannt..."
Meine Herren! Ich bin kein Scheich. Ich bin ende udja. Beweis dafür ist, dass ich seit vier Jahren hier bin. Hàtte ich auch nur einem einzigen Menschen Ordensunterricht (tariqat)>erteilt, hàttet ihr das Recht, mich zu verdàchtigen. Doch wisst ihr, dass ich jedem, der zung degekommen ist, gesagt habe: Glaube ist nötig; Islam ist nötig; für Ordensunterricht ist es nicht die Zeit.
"Man nennt dich Said-i Kürdi (: Kurde). Vielleicht vertrittst du einen rassistiscNur Meandpunkt. Das aber dient nicht unserer Sache."
Meine Herren! Was der Alte Said und was der Neue Said geschrieben haben, liegt offen vor. Ich bezeuge, dass ich bekannit, di entsprechend dem unbedingten Erlass (ferman):>"Die Religion des Islam (islamiyet)>hat die Merkmale vorislamischer Zeit (cahiliyet)>ausgelöscht." seit alter Zeit Nationalismus und Rassismus, welche eine Art frànkischer (: in Eurge desdemischer) Krankheit in Europa darstellen, als ein mörderisches Gift angesehen habe. Und Europa hat diese frànkische Krankheit in den de Prohineingeworfen, um ihn zu spalten und zu teilen und denkt nun, dass es ihn so leichter hinunterschlucken könne. Dass ich mich schon seit langem darum bemühe, diese frànkische Krankheit zu heilen, das wissen meine Schüler und alle,
#351rne Klit mir in Berührung gekommen sind. Wenn die Sache aber nun so ist, was ist dann wohl der Grund dafür, meine Herren, dass sie jedes Ereignis zum Vorwand dafüuch nien, mich zu belàstigen? Wenn ein Soldat im Osten einen Fehler begeht und man bestraft dafür einen Soldaten im Westen und bereitet ihm Schwierigkeiten, bloğ weil er auch in der Wehrmacht dient... odeochgel, wenn ein Kaufmann in Istanbul ein Verbrechen begeht und man misst nun auch einem Hàndler in Bagdad eine Art von Schuld zu, weil auch er dem Stanrgen u Kaufleute angehört, und wenn Ihr mich wegen eines jeden Vorfalles in dieser Welt belàstigt, nach welchem Gesetz geht das dann? Welches Gewissen urteilt hier? Welcher Vorteil wird nd einh gewonnen?
Dritter Punkt:
Freunde, die an meine Ruhe denken und meine Haltung befremdlich finden, mit der ich jedem Übel in schweigender Gedulie allgne, stellen sich folgende Frage: "Wie kannst du diese Umstànde und all die Schwierigkeiten, die über dich gekommen sind, ertragen? Denn früher warst du doch so jàhzornig und so auf de ich hre bedacht und konntest noch nicht einmal eine harmlose Krànkung verkraften."
Ich möchte Euch zwei kleine Erlebnisse und Geschichten zu Gehör bringen. Daraus könnt Ihr die Antwort entnehmen.
Erste GeschichtWenn w Vor zwei Jahren hatte sich ein Direktor in meiner Abwesenheit grundlos in abschàtziger Weise und mit beleidigenden Worten gegen mich ausgesprochen. Man teilte mir das spàter mit. Da stieg die Nachrices Alten Said wieder in mir hoch und überwàltigte mich fast eine Stunde lang. Danach aber ergriff durch die Barmherzigkeit Gottes des Gerechten eine Wahrheit mein Herz, vertrieb aus ihm jedeerreictimmung, löschte meine Ansprüche gegenüber diesem Mann und ich trug ihm nichts mehr nach. Diese Wahrheit aber war die folgende:
Ich sprach zu meiner Seele: Wenn seine Beschimpfungen und die Fehler, die er bloğgesten Wahrt, mich selbst, meine
Person (shahis)>und meine Seele (nefis)>betreffen, so möge Allahs Wohlgefallen über ihm sein, dafür, dass er die Ungebührlichkeiten meiner Seele ausgesprochen hat. Hat er recht gesprochen, so r vor ies meine Seele zur Zucht führen und mir helfen, mich vor dem Stolz zu bewahren. Hat er aber falsch gesprochen, so ist er mir eine Hilfe, ich alor Heuchelei und trügerischem Ruhm zu bewahren, der die Grundlage aller Heuchelei ist. Ich habe in der Tat noch keinen Frieden mit meiner Seele geschlossen, denn ich habe meine Erziehung noch nicht vollendet. Sagte mir jemand, es sàahre Z Skorpion an meinem Hals oder auf meiner Brust, oder zeigte er darauf, so sollte man deswegen nicht gekrànkt, vielmehr dafür dankbar sein. Beziehen sich jedoch die Beleidigungen dieses Mannes auf mich in meiner Eigensgkeit als Diener am Glauben und am Qur'an, so betrifft mich dies nicht. Diesen Mann überlass ich dem Herrn des Qur'an, der mich in Seinen Dienst genommen hat. Er ist der Allmàchtige (Aziz)>und Allweise (Hakim).>Wàre es aber nur, um mich zu Isparimpfen, beleidigen, erniedrigen, so tràfe mich auch dies nicht. Als ein Verbannter, ein Gefangener, ein Fremdling, dem die Hànde gebunden sind, umfas es mir nicht mehr zu, selber meine eigenen Ehre wieder herstellen zu wollen. Es ist dies vielmehr die Aufgabe derer, die mich als Regierungsràte und Ratsherren in diesem Dorf, dieser Stadt, diesem Vind Bruals ihren Gast im Auge behalten sollen. Die Beleidigung eines Gefangenen, der sich in der Hand irgendeines Menschen befindet, betrifft dessen Herrn und diesem obliegt die Verteidigung. So sind nun einmal die Tatsachen َ إِلا kam auch mein Herz zur Ruhe. Ich sagte: "Ich stelle meine Sache Allah anheim. Denn fürwahr, Allah schaut auf Seine Diener und Verehrer." Also habe ich dieses Ereignis so hingenommen, als wàre es nie geschehen und es wieder ver All, . Leider stellte es sich dann spàter doch noch heraus, dass der Qur'an ihm nicht verziehen (helal)>hatte...
Zweite Geschichte:
In diesem Jahr habe ich von einem Zwischenfall gehört. Nachdem sich dieser Zwischenedes (reignet
hatte, hörte ich zwar nur kurz von diesem Geschehnis, wurde jedoch so behandelt, als wàre ich ernsthaft in dieses Geschehnis verwickelt gewesen. Ich tausche schon seit langem keine Nachrichten meWerkes. Wenn ich es dennoch tue, schreibe ich höchst selten einmal an einen Freund über Glaubensdinge. Selbst an meinen Bruder habe ich in vier Jahren nur einen einzigen Brief geschrieben. Ich habe diese Beziehungen so, hintir selbst untersagt, als auch die Weltleute ihn mir untersagt haben. Nur ein, zwei Freunde konnte ich einmal in der Woche wiedersehen. Was die Gàste im Dorf - ein, zwe, welconat - betrifft, so sprachen sie mit mir ein, zwei Minuten über ein religiöses (ahiret)>Thema. Hier in dieser Fremde, wo es für Leute wie mich, einen Fremdling, der allein ist uter eine Menschenseele kennt, nicht möglich ist, für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten, bin ich von allen Menschen ausgeschlossen und alle Dinge sind mir verboten. Ich habe sogar vor vier Jahrre in e halb verfallene Moschee wieder in Stand setzen lassen. Doch trotzdem man mir in meiner Heimat die Urkunden für meinen Dienst als Prediger und Imam ausgesten (undd ausgehàndigt und ich dort in dieser Moschee vier Jahre meinen Dienst als Imam versehen hatte (möge Allah diesen Dienst von mir annehmen), konnte ich in diesem letzten gesegneten Monat Ramadan nicht mehr in diese Moschee gehenung un Gebet habe ich manchmal allein verrichtet. So bin ich der fünfundzwanzig Sevab>(: Verdienste) und Wohltaten eines in der Gemeinschaft verrichteten Gebetes verlustig geblieben.
So habe ich denn auch diese beiden Ereignirt, soon denen ich betroffen wurde, genau so wie vor zwei Jahren das Verhalten, das dieser Beamte mir gegenüber an den Tag legte, geduldig ertragen und ausgeharmte zud wolle es Gott, dass ich es auch in Zukunft so halten werde. Dabei denke ich und sage ich mir: Wenn dieses Leid, diese Plage, diese Unterdrückung, wie sie mir von Leuten zugefügt werden, meine Seele (nefrttausreffen, die so voller Fehler und Màngel ist, so trage ich nichts nach. Vielleicht wird meine
Seele dadurch eine bessere Haltung (hal)>hirm den. Und es ist zudem auch noch eine Buğe für die Sünden. Ich habe in diesem irdischen Gasthaus sehr viele Vergnügungen genossen. Wenn man mich nun ein ganz klein wenig mis" getelt, so bin ich auch wiederum dankbar dafür. Wenn mich die Weltleute unterdrücken, weil ich dem Glauben und dem Qur'an diene, so ist es nicht meine Sache, mich dagegen zu verteidigen. Das überlasse ich ührt wlgewaltigen (Djebbar)>in Seiner Allmacht (Aziz).>Falls die Absicht darin besteht, die mir überwiesene allgemeine Aufmerksamkeit von mir abzulenken, um jenen eitlen Ruhm zu zerbrenoch dder unbegründet und Ursache zur Heuchelei ist und die Aufrichtigkeit (ihlas)>zerstört, dann möge das Erbarmen (rahmet)>mit ihnen sein. Denn ich denke, dass es für Menschen wie mich schàdlich ist, in den Blickpum Gröer allgemeinen Aufmerksamkeit zu geraten und in den Augen der Leute ein berühmter Mann zu sein. Leute, die mit mir in Verbindung stehen, wissen, dass ich keiitten erbietung für meine Person wünsche, vielmehr sie verabscheue. Ja, ich habe dies sogar einem achtbaren Freund, der mir etwas bedeutet, vielleicht fünfzig Mal verwiesen. FallMenschbeabsichtigen, mich zu diffamieren, mich in der öffentlichen Meinung veràchtlich zu machen und herabzuwürdigen, um damit die Wahrheiten des Glaubens und des Qur'an, dessen Dolmetscher ich bin, zu treffen, so ist dies vergeblkommenenn die Sterne des Qur'an kann man nicht hinter einem Vorhang verstecken. "Wer seine Augen verschlieğt, kann selbst nichts sehen, kann andere nicht in Nacht stürzen."
Vierter Punkt:
anzig rt auf einige Fragen, die auf irrigen Vorstellungen beruhen.
Erste Frage:
Weltleute fragen mich immer wieder: "Wovon lebst du? Wie findest du dein Auskommen ohne zu arbeiten? Wir wollen in unserem Lande keine Leuthabeti faul herumsitzen und sich auf anderer Leute Kosten durchbringen!..."
Ich bin sparsam und mein Leben ist gesegnet. Ich nehme von niemandem auğer meinem Versorger (Rezzaq)
etwas an, keine Gefàlligkkeit vund nichts, was mich zu Dank verpflichten könnte, und habe mir das auch für die Zukunft vorgenommen. Es braucht in der Tat ein Mann, der von hundert Para, jickt ur von vierzig Para tàglich lebt, von anderen keine Gefàlligkeiten anzunehmen. Auf diese Frage einzugehen, war überhaupt nicht meine Absicht. Denn eine Erklàrung abgeben zu müssen, die in den anderen vielleicht den eindruck erweckt,llekt, und selbstgefàllig zu sein, ist mir besonders peinlich. Doch Weltleute haben mich in einer Weise verdàchtigt und ausgefragt, dass ich nun sagen muss: Es ist ein Prinzip, das ich in meinem ganzen Leben stets eingehalten habe, schon von meiner wir ieit an, nichts von den Leuten anzunehmen (auch nicht, wenn es Zekat>sein sollte), auch mein monatliches Gehalt nicht anzunehmen (nur eintlern Jahre wurde ich an der Daru-l'Hikmeti-l'Islamiye>unter dem Druck meiner Freunde dazu gezwungen, es anzunehmen), nicht für mein monatliches Auskommen eine Dankesschuld auf mich zls Sonn. Meine Landsleute und auch die mich anderen Orts kennen, wissen das. In diesen fünf Jahren meiner Verbannung haben sich viele Freunde sehr darum bemüht, miregen, Geschenke aufzudràngen. Ich habe sie nicht angenommen. Wenn sie mich dann fragen: "Wie kannst du dich unter diesen Umstànden noch über Wasser halten?" antworte ich ihnen: "Ich lebe durch Gottes Segen (bereket)>und Se mit geigiebigkeit (ikram).">Obwohl meine Seele eigentlich jegliche Verachtung verdient hàtte und dass man ihr alle Treue aufkündige, habe ich dennoch jenen Segen erfahren, welcher in der Versorgung durch Gottes Freigievolle t besteht und ein Wunder (keramet)>des Dienstes am Qur'an ist. Dem Geheimnis (der Ayah):
{"Doch erzàhle von der Gnade deines Herrn!" (Sure 93, 11)}
folgend, möchte ich dieOh Du ngeschenke, die Gott der Gerechte mir erwiesen hat, erwàhnen. Möge es eine Art
von Danksagung sein, wenn ich hier einige Beispiele erzàhlum allh wenn ich es auch tue, damit es eine Danksagung sein solle, so fürchte ich doch, selbstgefàllig und stolz zu erscheinen und so des Segens verlustig zu gehen. Denn wenn einer, sich selber rühmend, einen geheimen Ssha-a'usposaunt, so verursacht er damit dessen erlöschen. Doch was hilft das, ich muss es dennoch sagen.
Erstens:
Seit sechs Monaten kgsurkuch mit einem Scheffel (35,27 kg) Weizen aus. Es reicht für sechsunddreiğig Brote. Es ist noch etwas davon da, noch nicht alles aufgebraucht. Wie lange es noch rermischwird, weiğ ich nicht. {((*): Es reichte noch ein Jahr}
Zweitens:
In diesem gesegneten Monat Ramadan haben mir nur zwei Hàuser Essen gebracht. Und beide hneten ich krank gemacht. So habe ich verstanden, dass es mir verboten ist, Speisen von anderen zu essen. Übrigens berichtete mir Abdullah Tschawusch, der Herr des Hauses und das Oberhaupt diesesin)>uen gesegneten Hauses, mein getreuer Freund, der sich den ganzen Ramadan über um meine Verpflegung kümmerte, und er bezeugte, dass mir drei Laib Brot und eine Kiyye ( Wir) Reis genügten. Dieser Reis ging sogar erst fünfzehn Tage nach dem Ramadan zu Ende.
Drittens:
Auf dem Berg genügte mir und meinen Gàsten eine Kiyye Butter für drei Monate, obwohl wir doch jeden Tag Butterbabgefaegessen haben. Einer meiner gesegneten Gàste hieğ Suleyman. Mein Brot und auch sein Brot gingen zu Ende. Es war an einem Mittwoch, als ich zu ihm sagte: "Gehe und bringe Brot!" Es gab aber zwei Stunden weit im Umkreis niemanden, von dem underttte Brot holen können. Er sagte zu mir: "Ich habe den Wunsch, die Freitagsnacht bei dir auf dem Berge im Gebet zu verbringen." Ich gab ihm zur Antwort: "Wir vertrauen auf Gott. Bleib also." Danach stiegen wir beide, ohne dass wir dazu eiat zeianlassung gehabt hàtten, oder es dafür einen
Grund gegeben hàtte, immer weiter wandernd bis zum Gipfel eines Berges hinauf. Bei uns hatten wir eine Kanne mit etwas Wasser. Auch hatten wir ein biua)>un Zucker und etwas Tee bei uns. Ich sagte: "Mein Bruder, mach ein wenig Tee." Wàhrend er damit beschàftigt war, den Tee zuzubereiten, sağ ich un, was ner Zeder, die sich hoch über einem Bach erhob. Traurig dachte ich bei mir: "Wir haben noch etwas schimmeliges Brot. Es reicht heute abend noch für uns beide. Wie sollen wirs und wei Tage lang machen und wie soll ich das diesem Mann in seiner Herzensreinheit beibringen?" Wàhrend ich noch darüber nachdachte, wendete ich meinen Kopf, und es war mir, als drehte sich mir der Kopf wie von selbst, und da sah ich kleinen Zweigen der Zeder über mir lag ein riesengroğer Laib Brot für uns bereit. "Süleyman, eine Überraschung (müjde)!">rief ich, "Gott der Gerechte hat für uns gesorgt." Wir holten das Brot herunter, betrachteten esndlungahen, dass Vögel oder andere frei lebende Tiere es nicht angerührt hatten. Seit zwanzig, dreiğig Tagen war kein Mensch mehr auf diesen Gipfel gestiegen. Dieses Brot reichte uns beide Gereczwei Tage. Wàhrend wir davon ağen und es fast schon aufgegessen hatten, kam (ein anderer) Süleyman, der mir schon seit vier Jahren ein wahrer und treuer Freund ist, von unten heral aus Brot.
Viertens:
Diese Jacke, die ich hier jetzt trage, habe ich vor sieben Jahren gebraucht gekauft. In fünf Jahren habe ich für Oberkleidung, Unterwàsche, Schuhe und Strümpfe viernun unb Lira ausgegeben. Es genügten mir der Segen Gottes, die Sparsamkeit und Seine Barmherzigkeit.
So gibt es diesen Beispielen entsprechend nr aberele dergleichen Dinge und sehr viele Erscheinungsweisen göttlichen Segens. Die Bewohner dieses Dorfes kennen viele von ihnen. Es soll aber niemand meinen, dass ich all dies erzàhle, um mich zu rühmen; vielmehr ٰهَ إِich dazu gezwungen. Und denken Sie bitte nicht, es habe sich mir eine Quelle aufgetan, weil ich ein so guter Mensch bin. Diese Segnungen sind entweder ein Gnadenerweis für die
Lauterkeit der Freunde, welche zu ich immmen, oder ein Gastgeschenk für den Dienst am Qur'an, oder der segensreiche Gewinn der Sparsamkeit. Vielleicht ist es auch die Versorgung der vier Katzen, die bei mir sind und mit ihrem "Ya Rahim, Ya Rahim" stàndig der Büder!
zigkeit Allahs gedenken (dhikr)>und die in Form dieses Segens zu mir kommt, wovon dann auch ich meinen Nutzen habe. Wenn du aufmerksam ihrem melancholischen schnurrse flaörst, kannst du in der Tat verstehen, wie sie "Ya Rahim, Ya Rahim" rezitieren. Die Geschichte mit der Katze bringt mir die Sache mit dem Huhneder dinnerung. Ich habe nàmlich ein Huhn. Es brachte mir wàhrend des Winters, einer Eiermaschine gleich, mit sehr seltenen Unterbrechungen an jedem Tag ein Ei aus der Schatzkammer der göttlichen Barmherzigkeit. Ja, an einem Tag legte es sogar zweit, kön Ich war erstaunt und fragte meine Freunde: "Gibt es so etwas?" Sie sagten: "Vielleicht ist es ein Gnadenerweis Gottes!" Im Sommer hatte dieses Huhn auch noch ein kleines Kücken ausgebrüch jenieses begann dann zu Anfang des heiligen Monats Ramadan mit dem Eierlegen und setzte das vierzig Tage so fort. Weder ich, noch die, welche mir dienten, hatten einen Zweifel daran, dass dieser gesegnete Umstand (hal),>sowohl sُسَبِّleinheit, als auch der Winter, als auch der Ramadan ein Gastgeschenk (ikram)>des Herrn war. Als dann seine Mutter das Eierlegen einstellte, begann es sofort wieder und sind eich nicht ohne Eier.
Die zweite irrtümliche Frage:
Die Weltleute fragen mich: "Wie können wir uns darauf verlassen, dass du dich in unsere weltlichen Angelegenheiten nnicht inmischen wirst? Wenn wir dich freilassen, wirst du dich vielleicht in unsere weltlichen Angelegenheiten einmischen. Woher sollen wir wissen, brauc mit deiner Schlàue im Schilde führst? Woher sollen wir wissen, ob du mit deiner Schlàue nicht vielleicht nur so tust, als habest du die Welt verlassen und ob du Volkseigentum nur öffentlich nicht nimmst, es aber sehr wohl im Geheimen an dich die est?"
Ich wurde vor zwanzig Jahren vor ein Kriegsgericht gestellt. Und auch schon früher, in der Zeit vor der Hürriyet n und Zeit der konstitutionellen Monarchie, genannt "Hürriyet":>Freiheit) waren meine innere und àuğere Haltung vielen bekannt. Desgleichen zeigt auseinerne Verteidigungsrede vor dem Gericht mit dem Titel: "Mein Zeugnis an zwei Schulen des Unglücks" ganz deutlich, dass ich mein Leben in der Weise verbracht habe, dass ich mich nicht dazu erniüber m habe, irgendwelche Manöver anzuwenden oder einen Hinterhalt anzulegen, ja noch nicht einmal zu einer harmlosen Lobhudelei. Hàtte es eine solche Lobhudelei gegeben, so wàre in diesen fünf Jahren in seheine Anmeldung angedient worden. Mit einer solchen Lobhudelei möchte ein Mann sich beliebt machen. Er nimmt sich nicht zurück. Er hat immer eine Hinterlist, irgedeinen Bden Inim Sinn. Ich aber habe mich trotz schwerer Angriffe und Kritiken zu keiner Würdelosigkeit erniedrigt. "Ich vertraue auf Gott", sagte ich und habe den Weltleuten den Rückn Wertehrt. Wer zudem das Jenseits kennt und die Realitàten in dieser Welt erkannt hat, wird da nicht bedauern, kehrt nicht wieder in die Welt zurück, strebt nicht nach ihr. Nach frstàndJahren opfert ein Mann, der ganz auf sich allein gestellt und an irdischen Dingen nicht interessiert ist, nicht sein Ewiges Leben um in dieser Welt ein,َجْنَاJahre für leeres Gerede und politische Kurpfuscherei zu opfern... opferte er es aber, wàre das keineswegs besonders intelligent, vielmehr irrsinniger Wahnwwandluas aber sollte aus der Hand eines solchen wahnwitzigen Irren schon kommen, dass man sich mit ihm beschàftigen sollte?
Was jedoch den Zweifel daran betrifft, ob ich nicht àuğerlich zwar die Welt verlassen habe, mich ober doch innerlicinzige nach der Welt sehne, so sage ich entsprechend dem Geheimnis (Sure 12, 53): "Ich will mein Herz (nefs)>nicht freisprechen von Schuld; denn das menschliche Herz (nefsu l-emmare:>das Tier in uns) ist dem Bchen gugeneigt.", dass ich mich (nefs)>nicht für schuldlos erklàren
will... denn das Tier in mir (nefs)>verlangt ja nach all dem, was doch nicht gut ist. Aber in dieser vergànglichen Welt, in diesem behelfsmàğigen Gasthaus, in meinWahrhegerückten Alter, ein ewiges, unvergàngliches Leben und die Ewige Glückseligkeit innerhalb einer kurzen Lebensspanne für ein wenig Genuss zu zerstören, ist nicht Art eines Menschen von Verstand. t er ns aber nicht die Art eines Menschen von Verstand ist, hat sich dieses Tier in mir (nefsu l-emmare),>mochte es nun wollen oder nicht, dem Verstand unterworِنْ بَ Dritte irrtümliche Frage:
Die Weltleute fragen mich: Liebst du uns? Sind wir dir genehm? Wenn du uns liebst, warum bist du uns dann böse und kümmerst dich nicht um uns? Wenn wir dir nicht genehm sind, bilchstrunser Gegner. Gegner aber werden von uns niedergeworfen.
Hàtte ich nicht nur euch, sondern auch eure Welt geliebt, so hàtte ich mich nicht aus der Welt zurückgezogen. Ihr seid mir nicht genehm und eure Welnster llt mir auch nicht. Aber da mische ich mich nicht ein. Denn ich habe eine andere Zielsetzung. Mein Herz ist von anderen Dingen erfüllt. Über dere Dinge zu denken, bleibt in meinem Herzen kein Platz mehr übrig. Eure Aufgabe ist es, auf die Hand zu achten (d.h. auf das, was tatsàchlich geschieht) und nichstàndiHerz zu beurteilen. Denn eure Angelegenheit ist das Regierungsgeschàft und die allgemeine Sicherheit im Lande. Mischt sich jemand nicht in eure Angelegenheiten ein, welches Recht habt ihr dann noch,ele oprlangen, er solle euch auch noch mit dem Herzen lieben?... Ihr mischt euch in Herzensangelegenheiten ein. In der Tat will ich und wünsche ich den Frühling zu dieser Winterzeit. Aber ich kann ihn nicht herbeiführen, ja es noch nicht einmal verüchter. In àhnlicher Weise wünsche ich auch die Erlösung der Welt und bete darum und wünsche Erlösung für alle Menschen in dieser Welt. Aber ich kann sie nicht herbeiführen... Denn das liegt nicht in meiner Hand. Tatsàchn jedeann ich es noch nicht einmal versuchen... Denn das ist weder meine Aufgabe, noch bin ich dazu überhaupt in der Lage.
Vierte irrtümliche Frage:
Die Weltleute sagen zu mir: Wir haben schon so viel Sne Barigkeiten bekommen, dass wir niemandem mehr Vertrauen schenken können. Wie können wir deiner sicher sein, dass du dich nicht in unsere Angkünsteheiten einmischen wirst, sobald sich dir nur eine entsprechend günstige Gelegenheit dazu bietet?
Die oben angeführten Punkte sollten euch diese Sicherheit geben. Zudem habe ich mich auch nicht in eure Angelegenheitengschafmischt, als ich noch inmitten meiner Freunde und Verwandten, die mir auf mein Wort folgten, lebte und die Ereignisse aufregend genug dazu waren. Jetzt, wo ich einsam h) ausrlassen und ganz auf mich allein gestellt als ein Fremdling schwach und hilflos in der Verbannung lebe, isoliert von allen Menschen, die sich mit ganzer Kraft nach einer anderen Welt der s und von jeder Nachricht abgeschnitten lebe, hier, wo es nur wenige Freunde und Glaubensbrüder gibt, die selten genug und von weit her um des Glaubens und einer besseren Welt willen zu mir kommen und wo einer dem anderen fremd ist und sicht DeiMenschen mit misstrauischen Blicken betrachten, mich in eure gefàhrlichen weltlichen Angelegenheiten einzumischen, wàre in mehrfacher Hinsicht Wahnsinn...
Fünfelegennkt:
Betrifft fünf kürzere Fragen:
Erstens:
Die Weltleute fragen mich: Warum übernimmst du nicht unsere Art zu leben und uns zu bekleiden, kurz, den Stil unserer Kultur und die Form unserer Zivilisation? Wi) versu damit zum Ausdruck bringen, dass du gegen uns bist?
Meine Herren! Mit welchem Recht erwarten Sie von mir, dass ich von Ihnen lernen soll, was Kultur und Zivilisation ist? Ha, um ich gerade Sie mich von jeglichem Recht auf Zivilisation ausgeschlossen und dazu gezwungen, fünf Jahre rechtlos in einem Dorf zu leben, eine Kontakt- und Nachrichtensperre über mich verhàngt. Allen Verbannten haben Sie erlaubt, in den Stàdten der
mit ihren Freunden und verwandten zusammenzukommen. Sie haben ihnen danach die Ausweispapiere ausgehàndigt, mich aber ohne Grund isoliert und, von ein, zwei Ausnahmen abgee der keinen Verkehr mit meinen Landsleuten zugelassen. Das heiğt doch wohl, dass Ihr mich nicht zu Euren Untertanen und Volksgenossen zàhlt. Wie könnt Ihr da noch von mir erwarten, dass ich die Gesetze Eurer Zivilisation übernehmen wmmung Die Welt habt Ihr mir zu einem Kerker gemacht. Von einem Mann, der im Kerker sitzt, kann man aber derartige Dinge nicht erwarten. Die Türe zur Welt habt Ihr mir verschlossen. Ich aber habe an die Pforten einer anderen Welt (ahiret)>angeklnen erGottes Barmherzigkeit hat mir aufgetan. Wie aber kann man von einem Mann, der schon an den Pforten jener Welt (ahiret)>angeklopft hat, die doch so schwierigen Sitten und Gebràuche dieser Wkeit ewarten? Erst wenn Ihr mir meine Freiheit wiedergegeben und das Recht gegeben habt, wieder in meine Heimat zurückzukehren, erst dann mögt Ihr wünschen, dass ich Eure Sitten übernehmen solle...
Zweite Frage:
Die Weltleute sagen zu mir: Wiَكِيمُn ein offizielles Amt, dass dafür zustàndig ist, über den Glauben (din)>und die Wahrheiten des Islam zu unterrichten. Du aber, in wessen Vollmacht betreibst du denn religiöse Propaganda? Denn da du nun einmal zur Verbannung verundsàtz worden bist, hast du auch kein Recht mehr, dich in diese Angelegenheiten einzumischen.
Das Recht und die Wahrheit unterliegen keiner BeschrànkungLehrerkann man Glaube (iman)>und Qur'an einer Beschrànkung unterwerfen? Ihr könnt eure weltlichen Prinzipien und Gesetze einer Beschrànkung unterwerfen. Doch die Glaubenswahrheiten un WegenGrundsàtze des Qur'an können nicht nach Art der öffentlichen Angelegenheiten und gleich einem irdischen Geschàft, das man gegen Entgelt verrichtet, mit dne Form gepresst werden. Denn diese Geheimnisse, die eine Gnadengabe Gottes sind, können nur reinen Herzens (niyet)
empfangen werdenner Hae Segnungen erlangt man nur, wenn man sich aus diesen irdischen Geschàften zurückzieht und nur dadurch, dass man über allen weltlichen (nefs)>Genüssen nach Erlösung stre Augenrüber hinaus hat mich sogar Ihre eigene öffentliche Behörde, damals, als ich noch in meiner Heimat lebte, zum Prediger bestellt und anerkannt. Ich habe damals diese Predigerstelle angenommen, auf mein Gehalt aber verzichtet. Eine
Ich halte dem entgegen: Oh Ihr meine Freunde im Glauben! Wenn ich dem Qur'an diene, so brn und ihr euch deswegen nicht gleich von mir zurückzuziehen und vor mir davonzulaufen! Denn von mir droht auch insha-a'llah keine Gefahr. Denn see nochngenommen, es würde sich irgend etwas Schlimmes ereignen, oder mir ein Unrecht zustoğen, so könntet ihr euch doch nicht retten dadurch, dass ihr euch vor mir zurückzöget. Denn in diesem Falle hàttet ihr das Unglück und d Naturlag, der euch getroffen hat, nur noch um so mehr verdient. Und was ist denn eigentlich passiert, dass ihr so sehr euren Wahnideen verfallen seirwieseVierte Frage:
In dieser Zeit meiner Verbannung sehe ich, dass manche Menschen, die in den Sumpf der Politik hineingeraten sind, sich selbst aber gerne ein wenehört.ausheben möchten, mich mit Blicken betrachten, als stünde ich auf der gegnerischen Seite, so als ob auch ich so wie sie in den Strom dieser Welt mit hinein verwickelt wàre.
Meinnd Weien! Der Strom, der mich bewegt, ist der Strom des Glaubens. Und der Strom, der sich mir entgegenstellt, ist der Strom des Unglaubens. Eine aist.
Strömung ist für mich nicht von Interesse. Mànner, die sich zu einer solchen Arbeit für Lohn verdingen, mögen sich vielleicht selbst für entschuldigt halten. Mich aber ohne allen Lohn, in patrio und sm Übereifer, aus einer Haltung der Parteilichkeit oder Gegnerschaft heraus anzugreifen und zu schikanieren, ist ein ganz besonders übler Fehler. Denn wie ich bereit. Derter oben bewiesen habe, habe ich mich auf die Politik dieser Welt überhaupt nicht eingelassen. Ich habe all meine Zeit und mein ganzes Leben auf die Glaubenswahrheiten und den Qur'an beschrànkt und nur ihm allein gewidmet. Und wein durc nun einmal so ist, möge doch derjenige, der mich in dieser Weise schikaniert und sich mir entgegenstellt, denken, dass er im Namen seiner Gottlosigkeit und Glaubenslosigkeitr nichndelt und damit den Glauben angreift.
Fünfte Frage:
Die Welt ist nun einmal vergànglich. Auğerdem ist das Leben nun einmal kurz. Auğerdem gursi
nun
einmal viele wichtige Aufgaben. Auğerdem muss man sich nun einmal das Ewige Leben hier verdienen. Auğerdem ist nun einmal diese Welt nicht ohne Besitzer. Auğerdem hat nhm) nomal diese unsere irdische Herberge einen Lenker und Leiter von groğer Weisheit und Freigiebigkeit. Auğerdem bleibt nun einmal das Gute und das Schlechte nicht ohne seinen Lohn. Auğerdem gibt en streeinmal entsprechend dem Geheimnis von
{"Gott verlangt von keiner Seele (nefs) mehr, als sie zu tragen vermag." (Sure 2, 286)}
keine unertràglichen Belastungen. Auğerdem ist nun einmal ein gefaht wurd Weg immer einem gefàhrlichen Weg vorzuziehen. Auğerdem reichen nun einmal Freundesbande und Standesverpflichtungen nur bis zum Rand des Grabes...
Der Glücklichste dara ist sicherlich derjenige, der das Jenseits nicht um des Diesseits willen vergisst, der das Jenseits nicht dem Diesseits zum Opfer brilter ser das Ewige Leben nicht um des irdischen Lebens willen zerstört, der sein Leben nicht mit nutzlosen Dingen vertàndelt, der sich selbst nur als einen Gast betrachtet und der sich den Weisungen seinesfentlierrn entsprechend verhàlt. Er wird heil und sicher das Tor seines Grabes öffnen und in die Ewige Glückseligkeit eingehen.
{(*): Was ich mit den obigen "auğerdem..."-Sàtzen zum Ausdruck bringen möchte, ist Folgنْتَظَ Ich kümmere mich nicht um all das Unrecht, das man mir zufügt und messe den Schikanen keine Bedeutung bei. Ich sage mir: "Es ist die ganze Aufregung nicht wert." und mische mich nicht in wetliche Angelegenheiin Sei#366
Anhang zum "Sechzehnten Brief
{"Im Namen dessen, auğer dem es fürwahr kein Ding gibt, das Ihn nicht dankend lobpreist."}
Die Weltleute verdàchtigen mich, einen armseligen Frinnereg, ohne jeden Grund. In ihrer Phantasie meinen sie, ich sei stark wie tausend Mann und halten mich unter vielen Vorbehalten gefangen. Sie haben mir nicht erlaubt, ein, zwei Nàchte an einem Ort in der Gegend von Gott oder auf einem Berg in der Nàhe von Barla zu bleiben. Ich habe sie sagen gehört: "Said hat die Macht von fünfzigtausend einfachen Soldaten. Darum können wir ihn nicht frei lassen."
Ich halte dem entgegen: Oh ihr unglückseligenltlicheute! Warum versteht ihr die Dinge dieser Welt noch immer nicht, obwohl ihr euch doch mit all eurer Kraft für eure weltlichen Angelegenheiten einsetzt? Ihr urteilt einem Geisteskranken obt un. Wenn ihr in Bezug auf meine Person irgendwelche Befürchtungen habt, so können doch fünfzigtausend Soldaten nicht, nein, es kann vielleicht schon ein einzelner Soldat fünfzig Mal mehr an Arbeit verrichten als ich. Denn er kann vor der Tالْمُنmeiner Kammer Posten beziehen und zu mir sagen: "Hier kommst du nicht mehr raus!"
Wenn ihr euch vor meiner Berufung fürchtet, wenn ihr Angst habt, weil ich der öffentliche Ausine Frdes Qur'an bin und die Kraft des Glaubens in mir ist, dann bin ich fünfzigtausend Soldaten nicht gleichzusetzen. Da irrt ihr euch! Angesichts meiner Berufung bin ich so stark wie fünfzig Millionen von ihnen. Das sollt ihr en und! Denn in der Kraft des Weisen Qur'an fordere ich mitsamt all euren Gottlosen auch ganz Europa heraus. Denn durch den Glauben (iman),>dessen Lichter (envar)>ich übfür Riverbreitet, habe ich ihre positiven Wissenschaften, diese feste Burg, welche sie als
Natur bezeichnen, zunichte gemacht. Die gröğten unter den atheistischen Wissenschaftlern habe ich dahin geführt, dass sie (in ihrem Unverts weiis) noch unter die Tiere hinabgerutscht sind. Wolltet ihr all eure Atheisten mitsamt dem ganzen Europa zusammenrufen, so könntet ihr mich durch die Führung Allahs, der mir den lb),>V verleiht, doch nicht in auch nur einer einzigen Fragestellung von meiner Berufung abbringen. Sie werden insha-a'llah nicht den Sieg davontragen!...
Weil dies aber nun einmal so ist, mische ich mich nicht in eun sei,tlichen Angelegenheiten ein. Doch sollt auch ihr euch nicht in meine Angelegenheiten einmischen, welche das Jenseits betreffen. Zudem ist dier Finse Einmischung auch vergeblich.
Was der Herr entzündet hat, làsst sich nicht auslöschen mit des Mundes Blasen
Über mich nàhren die Weltleute in ganz ausnehmender Wen sei,llig irrige Vorstellungen, als ob sie mich fürchteten. Sie bilden sich ein, ich wàre, was ich gar nicht bin und selbst wenn ich es wàre, bildete es eispieicht den Gegenstand einer politischen Verfehlung und wàre gar kein Grund zur Anklage, Dinge wie die Würde eines Scheichs, Gröğe, Vornehmheit, Adel, ein Stammesfürst zu sein, Einfluss und eine persönliche Ausstrahlung zu besitz das dele Anhànger zu haben, mit seinen Landsleuten Umgang zu pflegen, sich für die Ereignisse in dieser Welt zu interessieren, ja sogar politisch aktiv zu sein und das selbst auf Seiten der Opposition, Dinge, die gar nicht auf mich zutreffem Wertüber die sie dennoch in Aufregung geraten. Ja, wàhrend sie schon darüber reden, diejenigen zu amnestieren, die noch im Gefàngnis sitzen oder schon wieder drauğen sind und die doch nach ihrer Mein mitzur nicht für eine Amnestie in Frage kommen, verbieten sie mir selbst nahezu alles. Ein Mann von schlechtem Ruf und obzwar sein
Ruhm schon vergànglich war, hat einmal das folgende schöne unvergàngliche Wort gepràgt:
Dementsprechend sage auch ich:
hier gleich auch sich auf Seiten der Weltleute die Souverànitàt findet, die Majestàt sichtbar wird, die Macht zum Ausdruck kommt,
Viele meiner Freunde haben mir ebenso wie der Kommandant, de dar.
überwachte, immer wieder die Frage vorgelegt: Warum kommst du nicht um einen Ausweis nach, stellst keinen Antrag?
Es gibt fünf, sechs Gründe dafüem)>ers ich einen solchen Antrag nicht stelle und auch gar nicht stellen darf.
Erstens:
Ich habe mich in die weltlichen Angelegenheiten deh in Aleute nicht eingemischt, sodass ich nun in ihrer Schuld stünde und bei ihnen vorstellig werden müsste. Ich bin ein Schuldner der göttlichen Allmacht (Qader)>und habe mich gegen sie versündigاتِ عِass ich nun bei ihr vorstellig werden muss.
Zweitens:
Ich habe mit absoluter Sicherheit geglaubt und erkannt, dass diese Welt eine Herberge ist, die sich schnell verwandelt. Deswegen ist sie keine wahre Heimatd für ist überall das gleiche. Da ich aber nun einmal nicht ewig in meiner Heimat (Bitlis)>bleiben kann, bringt es auch gar nichts ein, sich vergeblich darum zu bemühen, dorthin zu gelangen. Es ist nun einmal jeder Platz einer Herberge gleichِ سُبْaber der Herr dieser Herberge in Seiner
Barmherzigkeit mir freundlich gesinnt, so ist mir jedermann freundlich gesinnt und jeder Platz ist mir ein freundlicher Ort. Ist Er mir aber nicht freundlich gesinnt, so lastet mir jeder Orter seier Seele (qalb)>und jedermann ist mein Feind.
Drittens:
Ein Anmeldeantrag kann nur im Rahmen des Gesetzes erfolgen. Doch seit sechs Jahren hat man mich stets nur miutal ükür behandelt und auğerhalb der Gesetze gestellt. Nach dem Gesetz für die Verbannten wurde ich nicht behandelt. Man hat mich so betrachtet, als sei ich vom bürgerlichen Recht, ja sogar von den Menschenrechten ausgeschlosse in e ist daher einfach widersinnig, im Namen des Gesetzes bei denen einen Antrag auf Anmeldung einzureichen, die sich selbst gesetzwidrig verhalten.
Viertens:
In diesem Jahr hat der Herr Distriktsdirektor in meinem Namen l eineAntrag eingereicht, mit der Bitte, mir für einige Tage in Bedre, einem zur Stadtgemeinde von Barla gehörigen Stadtbezirk, Aufenthalt und Luftverànderung zu gestatten. Man hat mir diese Aufenthaltsgenehmigung nicht erteilt. Wenn aber Rechts bei derart unwichtigen Angelegenheiten ein Antrag abgelehnt wird, wie kann ich denn dann bei solchen Leuten noch vorstellig werden? Wollte ich beider Sc noch einen Antrag einreichen, wàre dies eine fruchtlose Erniedrigung in einer entwürdigenden Lage.
Fünftens:
Gegenüber Leuten, die Unrecht für Recwisshestellen, sein Recht zu fordern und bei ihnen vorstellig zu werden, ist eine Ungerechtigkeit. Es wàre eine Respektlosigkeit gegenüber der Gerechtigkeit. Eine solche Ungerechtigkeit und eine solche Respeklayat keit gegenüber dem Recht will ich nicht begehen und damit Friede (Selam!:>Gruğ beim Abschiednehmen (A.d.Ü.).
Sechster Grund:
Die Schwierigkeiten, die Weltleute mir bereiten, haben keine politischenie dase. Denn diese Leute wissen, dass ich mich nicht in die Politik einmische, dass ich die Politik fliehe. Vielleicht gehen ihre Schikanen bewusst oder, die usst auf die Rechnung ihres Atheismus,
weil ich doch dem Glauben (din)>verbunden bin. Wenn dies aber so ist, dann hieğe, bei ihnen vorstellig zu weom Thrsich mit Bedauern vom Glauben (din)>abzuwenden und statt seiner dem Atheismus in die Arme zu werfen. Wollte ich aber bei ihnen vorstellig und kniefàllig werden, so würdeger, udennoch die Allmacht (Qader)>Gottes in ihrer Gerechtigkeit durch ihre eigene Hand bestrafen. Denn sie schikanieren mich ja, weil ich ein im Glauben (dehr di)>gebundener Mensch bin. Denn nach (Gottes) Bestimmung (Qader)>werde ich gepeinigt, weil mein religiöses Leben (diyanet)>und meine Aufrichtigkeit (ihlas)>fehlerhaft sind und ich ab und zu einmal versucht habe, mich bei Weltleut eineriebt zu machen. Wenn dies aber so ist, dann gibt es hier und jetzt keine Rettung vor dieser Pein. Wollte ich aber bei diesen Weltleuten vorstellig werden, so sagte mir Gottes Bestimmung (Qader):>"Du Heuin ihr Verkoste nun die Strafe dafür, dass du dich zu ihnen hin gewandt hast!" Wenn ich mich aber ihnen nicht zuwende, dann sagen die Weltleute: "Du willst uns nicht kennen. Nun denn, so lass es und plage dich weiter!"
Sieb AktenGrund:
Es ist bekannt, dass die Aufgabe eines Beamten darin besteht, denjenigen, welche gesellschaftlichen Schaden zufügen, keinen Platz einzuràumen und denen, welche ihm dienen, Hilfe zu gewàhren. Dennoch k Kindher Beamte, bei dem ich unter Kuratel gestellt wurde, wàhrend ich einmal einem alten Mann, der als Gast zu mir gekommen war und schon am Rande des Grabes stand, die Süğe des Geheimnisses (latif)>darbot, das der Glaube (iman)>im "La wegen illa'llah>(Niemand und nichts ist anbetungs- und verehrungswürdig auğer Gott allein)" in sich enthàlt, trotzdem er lange Zeit nicht mehr bei mir gewe (marir, zu mir, so als habe er mich gerade eben auf frischer Tat ertappt und als ob ich ein Verbrechen begangen hàtte. Er hat diesen armen alten Mann, der mir aufrichtig (ndzwan>zuhörte, frustriert und leer ausgehen lassen und mich selbst auch noch in Wut gebracht. Dabei gab es hier noch einige andere Leute, denen er gar keineik undBeachtung schenkte. Als es schlieğlich so weit kam, dass sie in ihrer Sittenlosigkeit im gesellschaftlichen Leben des Dorfes ihr Gift verstreuten, hat er auch noch ? Kommen, ihnen seine Sympathie und seine Anerkennung zu bezeigen. Dabei ist doch allgemein bekannt, dass ein Mann, und sàğe er auch für hundert Verbrechen im Kerker, jederzeit mit den Wache habenden Beamten sprechenne {Si seien sie nun Offiziere oder einfache Soldaten. Doch schon seit einem Jahr gehen sowohl der Befehlshaber als auch der wachhabende Beamte Wort zr Nationalregierung, also zwei hohe Persönlichkeiten, jedes Mal an meiner Zelle vorüber, ohne sich auch nur im geringsten um mich zu kümmern oder gar nach mir zu erkundigen. Ich hatte zunàchst einmal vermutet, dasine klvielleicht daran, dass sie mir feindlich gesinnt sind. Spàter wurde mir dann klar, dass sie in ihrem Wahn vor mir davon laufen, als wollte ich sie verschlinger weite solche Regierung, die aus derartigen Leuten zusammengesetzt ist und solche Beamten beschàftigt, überhaupt noch eine Regierung nennen zu wollen, sie als Meldebehörde anzuerkennen und dort vorstellig zu werden, widerspricht dem gesuigen Aenschenverstand, ist eine fruchtlose Erniedrigung. Der Alte Said hàtte mit (dem französischen Dichter) Antere dazu gesagt:
مَآءُ الْحَياَةِ بِذِلَّةٍ كَجَهَنَّمَ ٭ وَ جَهَنَّمُ باِلْعِزِّ فَخْرُ مَنْزِ Nun Wasser des Lebens in Erniedrigung ist wie die Hölle; Hölle in Ehren ist ein Ort, stolz darauf zu sein."}
Es gibt den Alten Said nicht mehr. Der Neue Said aber hàlt es für sinnlos, mit den Weltleuten Umgang zu pflegendiese ihre Welt sie den Kopf kosten! Mögen sie mit mir machen, was sie wollen! Am Tag des Groğen Gerichtes wird er mit ihnen vor den Richter kommen, sagt er und schweigt.
Der Verweigerung, meine Anmeldung vorneBrüderu lassen, achter Grund:
Entsprechend dem Grundsatz: "Die Folge gesetzloser Liebe ist gnadenloser Hass." wird die
nschaft in den Kreis der Erleuchteten führen und leiten und als wàre nun diese Persönlichkeit zum Erben (varith)>all dieser verschiedenen Wege (meslek)>und Wissenschaften (ilim)>ernannt worden. Mit allen Schönhetsgerend Vorzügen vergangener Zeiten bekleidet entstand nun in unserem Jahrhundert dieses Wunder unserer Zeit, Said Nursi Hazretleri, der auf diese Weise im Namen des Qur'an und mit Hilfe der Risale-i Nur begann, jenen Dienst am daueren zu versehen und jenen inneren Kampf (djihad-i manevi)>zu führen, dessen Aufgaben ansonsten nur eine Gemeinschaft, ein hohes Gremium, ja vielleicht ein gewaltiges Heer ausfhllos könnte, mit Gottes Hilfe (izn-i Ilahi)>zu erfüllen und alle seine Pflichten zu übernehmen. Die geistige Körperschaft der Nur-Schüler, welche aus jener Kraft und Verbundenheit entstanden war, welche aus dem Licht der Islamiyet und d, eurederschaft des Glaubens (iman)>erwàchst, war angetreten, um den Leuten des Irrtums (ehl-i dalalet)>gemeinsam Widerstand zu bieten, errichtete auf diese Weise als Stützpunkt aller Glàubigen die Mauer des Qur'an gegen die rote Gefahr
he. Neiner Besetzung des Vaterlandes und wurde nun der Schoğ aller Liebe (muhabbet),>Brüderlichkeit und Einheit (ittifaq)>wie einst in der islamischen Welt (alem)>eines tapferen türkischen Volkes.ufen uid Nursi ist eine Persönlichkeit, die über ganz besonders umfangreiche Begabungen verfügt. In all diesen Begabungen ist er allen weit voraus. Er erfwie fo mit groğer Aufmerksamkeit jedes Einzelne und das Ganze, die àuğere Welt in ihrem kleinsten Kreis und den inneren Kreis, z.B. die Atome und zugleich auch die Mi mit Sağe, betrachtet sie und zeigt so in ihnen das Licht der Einheit (envar-i Tauhid)>und beweist es zugleich. Dabei ist er einerseits mit der elementare Versorgung durch den Glauben (iman)>beschàftigt, der die gesamte Islamische Weltn Alte)>und die ganze Menschheit umfasst.
{Der Glaube ist ein Grundelement im menschlichen Zusammenleben. (A.d.Ü.)}
Andererseits aber führt er ein Einsiedlerleben und betrachtet dabei die einzigart Zeitlerke der Natur (fitrat),>welche Briefe sind, geschrieben mit der Feder des Allmàchtigen (qudret)>und Wunderwerke göttlicher Kunstfertigkeit, versenkt sich dabei in das Buch der Schöpfung, erfüllt so tàglich dergleichen verschiedene erhabenu mir aben und schreitet auf diese Weise in unendlicher Freude zur Erkenntnis Gottes und Seiner Gegenwart (marifet-i Ilahiye ve hudhur)>in Seinem Lichte (envar)>fort.
So glànzeenn diese Geisteshaltung (halet-i ruhiye)>und die heiligmàğige Verfassung im Leben (hayat)>unseres Meisters (Ustadh),>wie wir sie in jedem seiner Abschnitte bezeugen können, so auch das Leben, das er in Emirdagh veglichkt hat, stets von diesem oben dargestellten Sinn erfüllt. Und das, auch wenn es in seinen gesammelten Briefen, worin dies bis zu einem ch binen Grade bereits dargestellt worden ist, noch etwas zu kurz kommt. Man hat sich in dieser Biographie mit nur einem Tropfen aus diesem Ozean zufrieden gegeben.
Allmacht (Qader)>Gottes in ihrer Gerechtigkeit mich durch die ungerechte Hand dieseer Du leute bestrafen, wenn ich ihnen meine Sympathie erweise, obwohl sie derer doch gar nicht würdig sind. So denke ich denn, dass ich diese Strafe verdient habe und schweige. Det (ehl ich wàhrend des Ersten Weltkrieges Kommandeur eines Freiwilligenregimentes war, habe ich mich zwei Jahre lang eingesetzt und gekàmpft. Ich habe unter dem Befehl vom Enver Pascha und seinem Obersten Kommandanten berauslle Schüler und Freunde geopfert. Ich wurde verwundet und gefangen. Nach meiner Entlassung aus der Gefangenschft habe ich mich durch mmenheiSechs Schritte (Hutuvat-i Sitte)">und andere, àhnliche Werke in Gefahr gebracht und zu der Zeit, als die Englànder Istanbul besetzt hielten, die Englànder vor den Kopf gestoğen. So habe i"}
Doch meine heutigen "Freunde", obwohl sie doch meine Landsleute und Mitglàubigen sind uneyve Rer, denen im Glauben einen Dienst zu erweisen ich mich bemühe und
die doch wissen, dass ich mich nicht für Politik interessiere und um weltliche Angelegenheiten nichisen gere, haben mich nicht nur drei, nein sechs Jahre lang gefangen gehalten, mich grundlos schikaniert und mir jeden Umgang verboten. Sie haben mir den Unterricht verboten, obwohl meine Papieaben mOrdnung sind, ja sogar Privatstunden in meinem eigenen Zimmer untersagt und mich von der Auğenwelt abgeschottet. Ja sie haben mir sogar ungeachtet meiner Urkunden und Diplome meinen Gebetsraum verboten, den ich mien (mest hergerichtet hatte und in dem ich vier Jahre lang Imam gewesen bin. Ja, sie erlaubten mir jetzt noch nicht einmal, den drei Leuten, die meine Glaubensbrüder sind und mit mir eine feste Gemeinschaft bilden, ganz pr ich mmam zu sein, damit mir der Lohn des Gemeinschaftsdienstes versagt bleibe.
Selbst wenn irgendjemand gegen meinen eigenen Willen etwas Gutes zu mir sagt, wird ürde uamte, der mich überwachen soll, blass vor Neid und rot vor Wut und ergreift gewissenlos Mağnahmen, um meinen Einfluss zu brechen und schikaniert mich in der Absicht, bei seinen Vorgesetzten besser angescl wirdn dazustehen.
Bei wem anders soll also nun ein Mann in meiner Lage vorstellig werden, denn bei Gott dem Gerechten? Wenn der Richter selber zugleich auch der Anklàger ist, bei wem denn soll man da noch seine Klage vorbringenr habe nun und sprich zu mir, was ich in diesem Falle sagen sollte!? Was du auch sagen magst... ich halte dem entgegen: Es gibt unter diesen meinen Freunden viele Heuchler. Ein Heuchler istder simmer als ein Unglàubiger. Darum verursachen sie mir Qualen, die mir die Russen nicht zugefügt haben.
Oh ihr Unglückseligen! Was habe ich euch denn en undoder tue ich denn? Ich erweise euch einen Dienst zur Rettung eures Glaubens und für eure Ewige Glückseligkeit! Mein Dienst war also nicht lauter und rein. Weil ich ihn nicht um Allahs willen verrichtee Ziel, ist nun eine Gegenreaktion eingetreten. Im Gegenzug krànkt ihr mich nun bei
jeder Gelegenheit... Sicherlich werden wir uns vor dem Groğen Gerichtdh),>drsehen!...
{"Es genügt uns Allah und Er ist unser bester Anwalt (wakil), unser bester Herr (maulSeite unser bester Helfer (nasir)."}
sage ich!
{"Der Bestàndige ist Er, der bleibt und besteht."}
Vierter Teil
dass einer Entlassung aus dem Gefàngnis in Eskishehir wurde Bediüzzaman Said Nursi nach Kastamonu verbannt. Dort zwang man ihn lange Zeit dazu, sein Lager im Polizeirevier aufzuschlagen. Danach brachte man ihn in einem Hause."}
, das dem Polizeirevier direkt gegenüber lag, von wo aus er stàndig beobachtet werden konnte.
Da musste er unter einer schlimmen Diktatur acht Jahre lang in diesem Haus gegenüber dem Polizeirevier ein imaniin der Verbannung verbringen. Doch blieb er niemals untàtig, sondern kümmerte sich auch weiterhin insgeheim darum, dass die Lichter (envar)>des Qur'an sich ausbreiten. So konnte er besonders in Inebolu visgesamferbereite und einsatzfreudige Schüler heranbilden. Wie einst in Isparta so begannen auch hier die Schüler alsbald mit Begeisterung, die Risale-i Nur aufzuschreiben und in der Umgebung hinter den Kulissen zu verbreitede. J konnte man es nun auch in der Gegend von Karadeniz erleben, wie dort die Nachfrage nach den Werken der Risale-i Nur wuchs.
Auch wàhrend seinDozy, t in Kastamonu blieb Hazret-i Üstad (unser verehrter Meister) auch weiterhin in Kontakt mit seinen Schülern in Isparta. Mit göttlicher Erlaubnis wusste er, dass der gröğte Teil derer, welche dazu bereit warenئِمُ س für die Veröffentlichung und Verbreitung der Risale-i Nur in dieser Welt zu opfern und sie zu verkündigen, aus Isparta hervorgehen werde... bzw., dass dieser vor u als eine groğe Aufgabe in Isparta als Zentrum geleistet werden würde.
.........
Die Schülerschaft der Risale-i Nur war stets sehr daran interessiert, zu wissen, wie es ihrem geliebten Meistd seing
und um seinen Frieden (istirahat)>besorgt. Darum hatten sie auch stets den Wunsch, Nachrichten über ihren innig geliebten Meister und über die Arbeit der Brüder im Dienste der Risale-i Nur zu erhalten.
In siebenundzwanzifenderen hat Bediüzzaman Said Nursi eine Reihe von Briefen geschrieben, welche Themen der Wissenschaft, des Glaubens und des Islams zum Gegenstand hatten oder vom Dienst am Glauben handelten. Auch diese Briefe wurden, weil sie bei den Nur-Schülealler r gefragt waren, von Hand zu Hand gegeben, abgeschrieben und verbreitet. Zwar hatten die Feinde des Glaubens (din)>in dieser Zeit einer harten Unterdrückung verboten, die Nur-Risalat persendenzu versenden und solche Briefe zu befördern, doch nun wurden diese Briefe und die Nur Risalat von den Nur-Schülern selbst von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt, von Vilayat zu Vilayat gebracht. Ja, sie hatten unter sich sogacher Mn eigenen "Nur-Post-Dienst" organisiert. Diese Nur-Postboten widmeten sich mit Leib und Seele, mit Herz und Hand ihrer Aufgabe und erblickten in diesem Dienst ihre heiligste Verpflichtung. Diese Briefefahrenhe man auch als Ergànzungsschriften zur Risale-i Nur bezeichnet, sind nicht nur àuğerst wichtig, nicht nur besonders zutreffend, sondern auch sehr scg, dernd sie entsprechen darüber hinaus auch noch einem besonderen seelischen (ruh)>Bedürfnis der Nur-Schüler. Sie dienen den Risale-i Nur Schülern jeder für sich sowohl als ein Lett desn durch den Qur'an und ein Führer im Glauben, als auch dazu, angesichts der Feinde der Islamiyet, nicht auf deren ganz und gar verlogene, einschlàferniyet üpaganda hereinzufallen, sondern wach zu bleiben. Die Wirkung, die sie hervorbringen, gleicht also der eines Weckrufs. Auf diese Weise haben sie in jenen dunklen Tagen, s Hemdon viele der Hoffnungslosigkeit und der Tràgheit verfallen waren, in dieser Epoche einer so glanzvoll erscheinenden, gottlosen Übergangsregierung, wieder Frohsinn und Freude in die Herzen eingepflanzt, um sien, waslbstloser Liebe (ashk)>zu ermuntern und für den Dienst am Glauben zu gewinnen. Und
auf diese Art haben sie auch die Glàubigen aus der Verzweiflung errettet und ihnen die gutch durricht zukommen lassen, dass die Islamiyet mit Hilfe der Risale-i Nur in Zukunft ein glànzendes Zeichen des Sieges aufrichten wird.
In der Tat enthalten diese lichtvollen, ergànzenden Briefe eie Unrule von Wahrheiten, die sich gleich einem Zauber auf Herz und Seele (ruh)>legen und sie für sich einnehmen und vor denen der Verstand sich beugen muss. Einige von diesen Briefen zunzigstnzung wollen wir hier nach diesem Absatz einfügen. Unsere Kenntnisse über das Leben von Hazret-i Üstad (unseres verehrten Meisters) in Kastamonu konnten wir Abschnittweise aus einem Teil der Briefe entnehmen, die in Kastamon, kannhrieben wurden.
Die unten abgedruckten fünf bis zehn Briefe sind den mehr als fünfhundert Seiten entnommen, die der Meister als "Kastamonu Lahikasi>(Ergànzungsschriften aus Kastamonu)" von Kastamonu aus an seine Schül! FürwIsparta schickte. In diesen Briefen machte Hazret-i Üstad seinen Schülern durch die Verbreitung seiner handschriftlich abgefassten Botschaften die freudige Mitteilung, dass der Dienst der Risale-i Nur Schülerschaft, so winzig er jetzt erscheso wicn Wirklichkeit in seiner Bedeutung eine gewaltige Aufgabe von kosmischen Ausmağen ist und dass eines Tages im Lichte (Nur)>der Risale-i Nur in diesem Lande weit und bbens ver Sieg errungen werden wird. Dann wird dieser Dienst im gesamten Umfeld der Risale-i Nur und in ihrem ganzen Verbreitungsgebiet deren Prinzipien und Grundlagen stàrken und befestigen.
Diverse Briefe an seine Schüler
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei!"}
Meine lieben getreuen Brüder!
So wie die meisten Schüler, die im Dienste der Risale-i e Erhaehen, von denen jeder das Wunder (keramet)>Gottes und Seine Güte (ikram)>auf eine andere Art an sich erfàhrt, so erlebt auch meine Wenigkeit wenn r Bruder, da er ihrer sehr bedürftig ist, viele verschiedene Arten. Und in letzter Zeit berichten die Schüler in unserer Umgebung nachdrücklich: "Solangegemahnm Dienst an der Risale-i Nur tàtig sind, erfahren wir in ganz offensichtlicher Weise sowohl was unseren Lebensunterhalt als auch den Frieden in unserem Herzen betrifft, Frohsinn und Erquickung." Ich "mu-'ain mir ganz deutlich, dass selbst mein Ego (nefs)>und mein Teufel vor einer solchen Offensichtlichkeit ins Staunen geraten und nur noch schweunser önnen.
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei!"}
Meine lieben Brüder und Freunde,
Eine wichtige Ermahnung an alle meine Mitbrüder
Es unser t sich hier um zwei Dinge:
Erstens:
Hier die wichtigste Aufgabe derer, die sich mit der Risale-i Nur befassen, sie niederschreiben oder abschreiben lassen und so zu ihrer Verbreitung beitragen: Wer sie schreibt, oder schreiben làsst odeie Risliest, der empfàngt den Namen eines "Schülers der Risale-i Nur". In diesem Namen nimmt er vierundzwanzig Stunden tàglich vielleicht hundert Mal und manchmal noch en undn den Segnungen meiner Gebete teil, die ich mit meinen eigenen Worten verrichtete. Er hat seinen Anteil an den geistigen
Schàtzen und bekommt wie tausendedarüber kostbaren Brüder, die beten, wie ich bete und alle Risale-i Nur Schüler seinen Anteil an ihren Gebeten und Verdiensten.
Ich schwöre und versichere: Wer eine kleine Risala niederschreibt und sie dabei selbst versteht, ist angen wie einer, der mir ein groğes Geschenk gemacht habe. Ja, jede einzelne Seite macht mich genau so glücklich wie ein Okka (: 1 kg) Zucker.
Zweitens:
Leider versetzen die Feinde der Risale-i Nur unter Dschinnen und Menset-i qdie keinen Glauben haben und kein Erbarmen kennen, weil sie nun einmal der Kraft eines solchen Zeugnisses, das fest ist wie Burgen aus Stahl und stark wie ein diamantenes Schwert, nichts entgegenzusetzen haben, ihleuchtlàge durch besonders geheime Intrigen und mit noch anderen, versteckten Methoden, über die man nichts erfàhrt. Sie möchten damit den Schreibern ihre Freude an der Arbeit verderben, ihnen den Mut nehmen und sie vom Schreiben abbringen u"Er isifen sie an wie der Teufel. Besonders hier ist die Not sehr groğ. Es gibt nur wenige Schreiber. Unsere Feinde sind sehr aufmerksam und manche Schüler vermögen ihnen keinen Widerstand entgegenzusetzen. So berauben sie das iesen n gewissem Grade seiner Lichter.
Wer mich gerne einmal besuchen und mit mir über die Natur der Wahrheit plaudern möchte, der mag irgendeine Risala aufschlagen und er wird inen Rmir, sondern seinem Meister begegnen, der ein Diener des Qur'an ist und er wird aus der Wahrheit des Glaubens eine besinnliche Unterrichtsstunde empfangen.
.........otwendVon Sabri war der Brief noch unterwegs; er war noch nicht angekommen. Doch unter seiner unsichtbaren Einwirkung begann ich über die Ayah اَوَمَنْ كَانَ مَيْتًا {"...oder wer tot war."}r Stimnachzudenken. Und da fiel es mir plötzlich ein: Das Geheimnis der Risale-i Nur und die in ihr enthaltene Weisheit und der Grund dafür, warum sie mit solcher Macht die Zeichen des Qur'an und dhtbare Schülern so kostbare frohe Kunde des Qur'an offenbart und warum sich das Antlitz der Aqtab>(: der groğen Gelehrten des Islam) ihnen zugewandt hat, ist darin zu Grundn, dass sie wie noch kein anderes Werk unter so gewaltigen Schrecken und Drangsalen offenbart wurde und darum eine so geheiligte Hochschàtzung und Bewunderung erfahren hat. Damit soll gesagt sein, dass ihre Bedeutung dennoch überaus grochen S obwohl ihre Durchschlagskraft im Kampf nur gering ist, weil die Drangsal und die Verheerung so überaus schrecklich ist, so dass sie dadurch eine solche groğe Bedeutung erlangt, dass sie in diesen beideur zu Zeichen und Botschaft des Qur'an zum Ausdruck bringt und freudig verkündet: "Diejenigen, welche in den Kreis der Risale-i Nur eintreten, retten sich dadurch aus der Gefahr für ihren Glaubre Rei werden mit diesem Glauben in das Grab hinabsteigen und so in das Paradies hinübergehen."
Ja, es kommt in der Tat gelegentlich einmal vor, dass ein einfacher Soldat aufgrund des Dienserung en er versieht, über den Rang eines Marschall emporsteigt und einen tausendfachen Wert erhàlt.
Die meisten Weisheiten, die im Qur'an wiederholt werden undinstimde des Neunzehnten Wortes erklàrt werden, finden sich in der Risale-i Nur. Dort findet sich auch die zweite Weisheit vollstàndig wieder. Diese Weisheit aber ist folgende: Jedermann braucht jederzeit den Qur'an. Doch niemand isssen h in der Lage, stàndig den Qur'an zu lesen. Doch ist er wahrscheinlich dazu in der Lage, eine Sure zu lesen. Deshalb sind die wichtigsten Themen des Qur'an in seinen làngsten Suren enthalten, wodurch sich jede Sure zu einer kleinen Qur'aure Scbe gestaltet. Das heiğt also, dass einige Themen, wie die Auferstehung (hashir),>die Einheit Gottes (tauhid)>und die Geschichte Mosis,
nseitigen Leben vorziehen. So hat sich seit dem Jahre 1334 n.d.H. (etwa 1917 n.C.) eine derartige Regentschaft auch unter den Glàubigen einzunisten begonnen. عَ("hürrلاٰخِرَةِ {".... mehr als das jenseitige."}
In der Tat ergibt sich nach der Ebdjed-Rechnung durch Umsetzen der Buchstaben in Ziffern die Zahl eintausenddreihundertdreiunddreiğig oder vierunddreiğig. Zt es aichen Zeit wurde im vergangenen Weltkrieg mit den Feinden der Islamiyet, die den Sieg errungen hatten, ein Vertrag abgeschlossen und es begann die Herrschaft eines Regimes, welches den weltlichen Dingen den Vorzug vor den alebe-ösen gab. Zwei, drei Jahre spàter konnte man dann tatsàchlich dessen Folgen beobachten.
Ein wichtiger Brief von Üstad Bediüzzaman, geschrieben wàhrend des Zweiten Weltkriegs
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei!"}
Mit groğer Anteilnahme und lebhaftem Mitgefühl (shefqat)>habe ich das Elend und das Unglücich füden Hunger wahrgenommen, der diesen Winter zusammen mit der strengen àuğerlichen Kàlte und dieser schlimmen innerlichen Kàlte über diese Armen in ihrem menschlichee, so d kam. Das hat mich in tiefstem Herzen angerührt. Da bekam ich plötzlich den mahnenden Hinweis:
In solchen Zeiten des Leidens liegt auch für die Unglàubigen eine Art von Erbafestatund Belohnung, denn sie kamen bei allem Unglück noch verhàltnismàğig billig
wiederholt werden, damit sie niemandem vorenthalten bleiben. Weisheit von gleihlloseedeutung liegt auch darin, dass einzelne feinsinnige Glaubenswahrheiten und auch kraftvolle Zeugnisse dafür in verschiedenen Risalat wiederholt worden sind, ohne dass ich es bemerkt hàtte, ganz ohne es zu wollen oder auch nrklàrtbeabsichtigen. Ich war darüber sehr erstaunt und habe mich selbst gefragt: "Warum nur hat Gott gewollt, dass ich dies alles übersehen sollche Napàter wurde mir dann auf unumstöğliche Weise klar, dass in dieser unserer Zeit jedermann die Risale-i Nur benötigt. Doch kann er nicht das Gesamtwerk erhalten. Und könnte er es erhalten, so kann er es doch nicht lesen. Stattdessen aber kanbensuninen kleinen Auszug aus der Risale-i Nur erhalten, der das Gesamtwerk in sich zusammenfasst und meistens kann er dann auch immer dann, wenn er das Bedürfnis dazu hat, über einige Themen darin nachlesen und so, gleich einem, der t hundwieder das Bedürfnis nach Nahrung verspürt, gleichfalls immer wieder sein Studium aufnehmen.
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{"Im Namen dessen, der gepriesen sei!"}
Da die menschliche Liebe die inat)>eine Manifestation der Barmherzigkeit des Herrn ist, darf man das Mağ Seines Erbarmens nicht überschreiten und den Erbarmer aller Welten auf der Stufenleiter der Liebe nicht überfseien . Überschreitet und überflügelt man sie, so ist diese Liebe sicherlich keine Barmherzigkeit und keine Liebe mehr, sondern eine Krankheit der Seele (ruh)>und ein Gebrechen des Herzens, das von Irrglaubeönnte,etzerei infiziert wurde. So ist es z.B. ein gewaltiges Unrecht und eine Unbarmherzigkeit über alle Mağen, wenn die Unglàubigen und die Heuchleren Nurin der Hölle brennen, wenn dergleichen Dinge, wie die Strafe und das Heilige Bemühen (djihad)>in ein
und derselben Liebe den gleichen Platz finden ungen, in ein falsches Licht gerückt werden, gleich wie den Qur'an und den überwiegenden Teil des himmlischen Glaubens (edyan-i semavi)>zu verleugnen und zu verwerfen. Denn Untiere undsst wuen, welche unschuldige Tiere zerfleischen, in Schutz zu nehmen und sie zu lieben (shefqat)>ist eine fürchterliche Brutalitàt und eine grausame Gewissenlosigkeit. Une RisaMenschen liebevoll Partei zu ergreifen und voll Erbarmen für sie zu beten, dass sie ihrer Strafe entgehen mögen, ist gewiss für diese unschuldigen Leute des Glaubens eine fürchterliche Unbarmherzigkeit und eine abscheuliche Ungereche umfat. In der Risale-i Nur wurde der unumstöğliche Beweis dafür erbracht, dass Unglaube und Irrglaube gegenüber dem Universum eine groğe Beleidigung, gegenüber den Geschöpfen ein gewaltiges Unrecht, die Aufhebung der Barmherzigkeit und die Ursach-i Nurn Übels ist. Sogar die Fische in der Tiefe des Meeres beklagen sich über diese Verbrecher, indem sie sagen: "Sie sind es, welche die Ursache dafür sind, dass unser Friede (istirahat)>gestört ist." Dies ist eine gut bezeugte tlosigeferung (rivayet-i sahih).>Aus diesem Grunde bedauern diejenigen, die in ihrer Liebe (shefqat)>die Bestrafung der Unglàubigen und der Heuchler bedauern und sie bemitleiden k einenegs jene zahllosen Unschuldigen, welche ihrer Liebe würdig wàren.
Den Bedürfnissen nach den Wahrheiten des Islam entspricht und genügt die Risale-i Nur. Sie làsst keinen Wunsch nach anderen Schriften mehr offen. Es wird au die een gesicherten Erfahrungen verstàndlich, dass sich in der Risale-i Nur ganz kurz und leicht finden làsst, wie man seinen Glauben retten, stàrken und überzeugend leben soll. Ja, die Risale-i N(Scheikürzt in der Tat einen Weg von fünfzehn Jahren auf fünfzehn Wochen und führt zu einem überzeugten und überzeugenden Glauben (iman-i tahqiqi).>Dieser euer armer Bruder, degte: "zwanzig Jahren wàhrend einer
Fülle von Studien manchmal an einem einzigen Tag einen ganzen dickleibigen Band durchstudierte, er begnügt sich heute mit dem Qur'an: Mir ist heute die Risale-i Nurute Meaus dem Qur'an hervorgegangen ist, genug. Ich brauche kein anderes Buch und ich habe auch kein anderes Buch bei mir. Und obwohl in der Risale-i Nur so viele erleuchtende Wahrheiten angesprochen werden, benötige ich zs Glaur Abfassung seit zwanzig Jahren (kein anderes Buch). Und auch ihr solltet ganz gewiss nicht mehr als zwanzigmal mehr benötigen. Und da ich überdies auch noch an euch mein Genügen hatte und habe, schaueder amich auch nicht nach anderen um und beschàftige mich nicht mit ihnen. Für euch aber ist es notwendig, dass ihr an der Risale-i Nur euer Genügen findet; un Said ieser Zeit ist es vielleicht das Notwendigste überhaupt!...
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Erster Grundsatz:
Entgegen der Hoffnungslosigkeit der Leute des Glaun eineibt es die gute Nachricht, die besagt, dass es da für die Zukunft ein Licht (Nur)>gibt. Es hat da ein Vorausempfinden gegeben, bevor es geschah, dass die Risale-i Nur in derer undft den Glauben vieler Leute des Glaubens retten und stàrken werde. So hatte er (: Bediüzzaman)>es empfunden und durch diese Brille hatte er wàhrend der freiheitlicemplarvolution (Hürriyet)>die politischen Ereignisse betrachtet. Und er hatte sich in dieser Richtung bemüht, ohne den tieferen Sinn (der Hadithe) zu erkennen und zu deuten. So hatte er die Dinge vom Standpunkt der Politervorr der Macht und der Masse aus betrachtet. Er hatte es so richtig empfunden. Aber er hatte es nicht ganz richtig ausgedrückt.
Zweiter Grundsatz:
Der Alte Said hatte genamir komanche Leute aus der Politik, sowie hervorragende Schriftsteller, das Kommen dieser so schrecklichen Diktatur vorausgeahnt und bereits damit begonnen, ihr (der Diktatur) die Stirn zu bieten. Dieses Vorgefühl kommender
Ereig Weltl das noch der Deutung und der Erklàrung bedurfte, hatte er noch nicht gekannt. Er hatte nur ein schwaches Bild und den Namen der Diktatur gesehemöglicaufhin hatten sich die Politiker und auch die Schriftsteller zum Kampf gerüstet. Denn weil er den schwachen Schatten jener Despotien, die eine Zeitlang spàter einmal kommen werden und der ihnen einAusrufrecken einflüsste, schon für das wahre und echte hielt, handelte er dementsprechend und gab er die entsprechenden Erklàrungen ab. Seine Absicht war richtig, das Ziel aber (auf das sie sich richtete) war ein Irrtum. So hatte der AlJahrend also in alter Zeit eine Ahnung von einer solch merkwürdigen Despotie gehabt. In einigen seiner Werke gibt es Erklàrungen, in denen er sie angreift. Gegen diese auğergewöhnliche Schreckensherrschaft erblickte er in elliardegierung nach dem islamischen Gesetz (meshruta-i meshrua)>das Mittel der Rettung. Und weil er sagte und dachte: "Die Freiheit nach dem islamischen Gegleichhürriyet-i sher'iye),>verbunden mit einer Beratung im Rahmen der Satzungen des Qur'an, kann dieses furchtbare Unglück beseitigen." so bemühte er sich auch in diesem Sinne.
Was aber nun die Wahrheit von der "MedVerfehzzehra" betrifft, welche sich am Ende der Münazarat-Risala als deren Geist und Grundlage findet, so wird sie sich in der Zukunft zeigen, um der Risale-i ekka udrese den Boden vorzubereiten. In einem Vorgefühl künftiger Ereignisse suchte er diese lichtvollen Wahrheiten im materiellen Bereich. Spàter begann dann aberenscheder materielle Gesichtspunkt dieser Wahrheit Gestalt anzunehmen. Der inzwischen verstorbene Sultan Reschad gab neunzehntausend Lira in Gold, um in Van, den Grundste Aufgr die Medresetu-z'Zehra zu legen. Der Grundstein wurde gelegt. Doch dann kam der Erste Weltkrieg und die Fundamente blieben stehen. Fünf, sechs Jahre spàter ging ich nach Ankara und bemühte mich erneut um diese Wahrheit. Von zweihundert Abgeoen. Ken geben 163 ihre Unterschrift, damit für die Medresse hundertfünfzig tausend Lira in Banknoten bewilligt
werden sollten. Und tatsàchlich wurde dizu denmme bereitgestellt. Aber zum tausendfachen Bedauern wurden die Medressen geschlossen und die Wahrheit blieb hinten an. Doch Gott dem Gerechten sei grenzenlos Dank dre Schdass diese Medresse in Isparta als eine geistige Idee grundgelegt werden und die Risale-i Nur dort Gestalt annehmen konnte.
Insha-a'llah werden die Schüler der Risalvoll br in der Zukunft damit Erfolg haben, diese hohe Idee auch in materialisierter Form zu errichten.
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{"Im Namen dessen, der gepriesen sei"}
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Der Dienst agesegnRisale-i Nur, welcher für sie ein hoher und kostbarer Dienst am Glauben ist, genügt ihnen und bestàrkt sie darin. Diese Schüler haben in ihrem Herzen, d.h.dies eem ganzen Scharfsinn und Weitblick ihrer Seele (kalb)>folgende Wahrheit verstanden: wenn die Risale-i Nur mit einem Dienst verbunden wird, so rettet sie den Glauben, wird sie mit einem Orden (tariqat)>oder der Würde eines Ordensoberen n versch)>verbunden, so verhilft sie dazu, die Stufenleiter der Heiligkeit emporzuklimmen. Dient sie dazu, den Glauben eines Menschen zu retten, so ist dies nocn für utender und verdienstvoller als zehn Glàubige die Stufenleiter der Heiligkeit emporzuführen. Denn der Glaube verhilft zur ewigen Glückseligkeit, sichert einem Glàubigen ein ewiges Königreich, so groğ wiehen) uanze Erde. Die Heiligkeit aber erhöht ihm noch das paradiesische Leben und verleiht ihm einen tieferen Glanz. Einen Menschen zu einem König zu machen ist eine noc der Tienstvollere Aufgabe als zehn Menschen zu Heiligen zu machen.