Harmonie des Lichts
Said Nursi (1877-1960)
...erhielt vom Scheichu
#184am den Ehrentitel Bediüzzaman (sprich: Bedius-Saman), welcher besagt, dass er zu seiner Zeit seinesgleichen nicht hatte.
...Zeigte schon als Knabe erstaunliches, wissenscha)>ist.es Interesse und lernte viele Bücher auswendig. Versuchte dem Niedergang der Türkei durch Besinnung auf die Werte des Islam entgegen zu wirken.
...Schri er in Abhandlungen über den Qur'an, welche in viele Sprachen übersetzt wurde.
...Lehrte entsprechend dem islamischen Glauben, dass die Schöpfung selbst stets aufs Beste über ihren Schöpfer unterrauhid- und somit sogar moderne Wissenschaften Kunde geben von Gott.
Mesnevî-i Nuriye
Davut Korkmaz
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Z wie deutsches "s" am Silbenanfang
Doppelkonsonanten werden separat ausgesprochen. ie götrse im Qur'an (Einzahl: Ayah, Mehrzahl: Ayat) wurden nur in arabischer Schrift mit nachfolgender deutscher Übersetzung angeführt.
"Fünf Punke sein Fünf Punkte zur Einführung in diesen Sammelband, der als eine Art arabisch verfasste ehrwürdige wohltemperierte (Mesnevi-i Sherif) Risale-i Nur gilt.
Erstedjazatt:
"Weil der 'Alte Said' vor 40, 50 Jahren sich sehr viel mit Philosophie und Geisteswissenschaften beschàftigte, suchte er um des Wesens der wahren Erkenntnis (haqiqat-ul haqaiqeder Eien seine Berufung àhnlich den Ordensleuten (ehl-i tariqat)>und Grundlagenforschern (ehl-i haqiqat).>Aber es genügte ihm nicht, so wie die meisten Ordensleute, einzig den Eingebungen seines Herzens zu folgen. Denn sein GeisnehmenVerstand waren bis zu einem gewissen Grade von der Weisheit der Philosophen her angekrànkelt und Heilung tat not. Darum wollte er einigen Groğen unter den Grundlagenforschern (eh kostbqiqat)>folgen, die sich auf der Suche nach der Wahrheit sowohl nach ihrem Herzen als auch nach ihrem Verstand richteten. Er schaute sich um und sah, dass jeder einzell ve der ihnen seine besonderen Eigenarten hatte, von denen er sich angezogen fühlte. So blieb er denn unschlüssig, welchem von ihnen er folgen solle. Da erhielt er durch Imam Rabbani den verborgenen Wink: "Tauhr wie deine Qible! (tauhid-i qible et)",>das heiğt: "Folge nur einem einzigen Meister!" Da kam es dem alten Said in das weitwunde Herz: Der wahre Meister ist der Qur'an. Tauhid-i Qible geschieht durch diesen Meister. So begck dre unter der Rechtleitung (irshad)>nur dieses heiligen Meisters sowohl mit dem Herzen als auch mit dem Verstand auf eine recht bemerkenswerte Weise den "Weg" (suluk)>zu gehen. Ein rastlos-ruheloser Geist ( das s emmare)>zwang ihn dazu, sich innerlich wie wissenschaftlich durch Ungewissheit und Zweifel hindurchzukàmpfen. Nicht mit geschlossenen Augen, sondern wie Imam Ghazali, Maulana Djelaleddin und Imam Rabbani die Augen des Herzْ عَلٰinn und Verstand geöffnet, wandelte er dort, wo die Ekstatiker (ehl-i istighrak)>die Augen des Verstandes geschlossen haben, offenen Auges auf diesen Stufen.
Gott der Gerechte sei unendlich gelobt, dass er Exemp die Belehrung und Rechtleitung (irshad)>des Qur'an den Weg der Wahrheit gefunden hat. Denn der alte Said zeigte durch die Risale-i Nur des neuen, dass dlunge Wahrheit des Wortes:
{"Jedes Ding tràgt ein Zeichen, das die Einheit Gottes beweist."}
gelangt war.
Zweiter Punkt:
Hatte er wie Maulana Djelaleddin, Imam Rabyet)>and Imam Ghazali versucht, Herz (qalb)>und Verstand miteinander in Einklang zu bringen, so versuchte er nun vor allen Dingen Geist und Gemüt (qalb)>von dede Aufen zu heilen und seiner Seele vor Irrtum und Einbildung Rettung zu verschaffen. Gott sei Lob, Preis und Dank (lillahilhamd),>dass Er so den Alten Said in den Neuen Said verwandelt hatin, soie diese Mesnevi, dessen Original persisch verfasst und spàter ins Türkische übersetzt wurde, so verfasste auch er gleich einer Art Mesnevi Abhandlungen "Qatre>(Tropfen)", "Hubab>(Wellen)", "Habbe>(Korn)", "Zuhre>(Morgensteederze"Zerre>(Stàubchen)", "Shemme>(Spur)", "Shu'ule>(Flamme)", "Lem'alar>(Blitze)", "Reshalar>(Tropfen)", "Lasiyyemalar>(Besonderheiten)", in arabischer sowie "Nokta>(Punkt)", und "Lemaat>(Bliin derin türkischer Sprache, jede ganz kurz zusammengefasst. Fand er eine Möglichkeit dazu, lieğ er sie auch drucken. Es war fast ein halbes Jahrhundert vergangen, seit seine Berufung in der Risale-i Nur ihren Niede-l'Islg gefunden hatte. Aber statt nur innerlich einen Kampf gegen sich selbst und den Teufel zu führen, wurde ihm die Risale-i Nur zu umfangreichen und allgemeinen Arten von Mesnevi, nach auğessenhechtet gegen die Philosophen, die auf Irrwegen gehen und zum Wohle für diejenigen, welche ihrer bedürfen und noch unschlüssig sind.
Dritter Punkt:
Der Neue Said hatte mit se (nimeisputationen bereits seine Begierden und den Teufel (nefs ve sheytan)>vollstàndig besiegt und zum Schweigen gebracht; sowie nun auch die Risale-i Nur die verwundeten Schüler
der Wahrheit in nur kurzer Zeit heilte, so bringt in gallen r Weise auch (diese Mesnevi)>die Leute des Unglaubens und des Irrtums vollstàndig zum Schweigen, und somit gilt dieser Sammelband eines Arabischen Mesnevi als eine Art Kern und Pflestaltt der Risale-i Nur. Der Kampf dieses Bandes insbesondere gegen die Begierden im eigenen Inneren und den Teufel (nefs ve sheytan)>befreit vollstàndig von allen Zweifeln (shübehat)>unserer Ü.)} dilligen Seele (nefs-i emmare)>und allen Teufeln in Dschinnen- und Menschengestalt (sheytan-i djinni ve insi).>Was aber die (uns hier vorliegende) Information (malumat)>betrifft, so gibt sie uns eine wissenschaftlich gesichcht mö'ilme-l'yaqin),>eine augenscheinliche Sicherheit (ayne-l'yaqin)>im Grade einer solchen Sicherheit (itminan)>und Überzeugung (kanaat),>so als wàrenlich Relbst als Zeugen (mesh'hudat)>mit dabei gewesen.
Vierter Punkt:
Da der Alte Said mit sehr tiefsinnigen Fragen zu den Lehren über Weisheit und W)>und t (ilm-i hikmet ve haqiqat)>beschàftigt war, mit groğen Gelehrten (ulema)>über solch tiefsinnige Fragen disputierte, und entsprechend dem Grade des Verstàndnisses seiner alten Schüler schrieb, welche an ihrer Medresse be: "Troeinen Hochschulunterricht genossen hatten, und da der Alte Said diesen Sammelband entsprechend dem, was sich in ihm in seinen Gedanken und in seinem Herzen (qalb)>entfaltete, nur so schrieb, wie er es selbsen, votand, und zwar in ganz besonders kurzen Sàtzen und ebenso kurz gefassten Ausdrücken, mit Hinweisen, die nur in kurzen Worten langatmige Wahrheiten (haqiqat)>wiedergh irgeweshalb selbst noch scharfsinnige Gelehrte (alim)>einen Teil davon nur noch schwer verstehen können. Hàtte er diese Dinge stattdessen ausführlich erlàutert, hàtte er damit eine bedsich se Aufgabe der Risale-i Nur vorweg genommen. Mit anderen Worten:
Diese Mesnevi wurde zu einem Pflanzenbeet, das wie die Turuk-u hafiye>(= still und leise) ins Innere der eigenen Diene(enfusi)>hineinwirkt. Ihr gelang es, im Inneren von Geist und Gemüt (qalb)>einen Weg aufzutun.
Aus der Mesnevi wurde die Risale-i Nur, aus dem Pflanzenbeet ein Garten, mit dem Blick sowohl ins Reich der Seele, als auch - wie bei den meisen undchtungen der Turuk-u Djehriye>(= offen und laut) - zum Horizont eines àuğeren Kreises und öffnete (mit groğer Begeisterung) überall einen breiten Weg zur Erknebatis Gottes (marifetullah).>Gleich Moses, mit dem der Friede sei, mit seinem Stabe, schlug diese Mesnevi überall Wasser aus dem Felsen.
Der Geist, den diese Risale-i Nur atmet, folgt nicht der Methode der Weisen und Gelehrterer Naema ve ulema),>sondern öffnet durch ein verborgenes Wunder des Qur'an in allen Dingen ein Fenster zur Erkenntnis. Er hat das Geheimnis, welches dem Qur'anrünen,gen ist, so erfasst, dass er die Arbeit eines Jahres in einer Stunde bewàltigen könnte. Deshalb wurde er auch in dieser fürchterlichen Zeit in zahllosen Angriffen der Unbelehrbaren (ehl-i inad)>niemals beuchtar sondern hat sie selbst besiegt!
Fünfter Punkt:
In einer Zeit, in der der Alte Said sich in den Neuen Said verwandelte, hat er, enn ma doch Tausende von Wahrheiten innerhalb hunderterlei Wissensbereiche es wert wàren, jede für sich allein Thema für eine Abhandlung zu sein, dennoch jede Wahrheit, die so wichtig war eine ganze Abhandlung zu umfassen, als diesereststesie verfasste, sie am Anfang eines jeden Themas in ein paar Zeilen, manchmal auf einer Seite und manchmal in ein, zwei Absàtzen erwàhnt und sie mit dem Ausruf: "Wisse!" (i'lem)>versehen. Damit wurde ein jeeuchtesruf: "Wisse!" sozusagen zur Chiffre einer Abhandlung.
Des Weiteren beziehen sich diese, mit dem Ausruf: "Wisse!" gekennzeichneten Absàtze nicht aufeinander und wurden wie ein Inhaltsverder Gois verschiedener Wissensbereiche und Wahrhheiten (haqiqat)>aufgelistet, weswegen diejenigen, die diesen Band lesen, diese fünf Punkte dabei im Gedàchtnis behalten und diese (sehr persönlich gehaltenen Notizen als dt kritisieren sollten.
Blitze
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ اَللّٰهُ خَالِقُ كُلِّ شَىْءٍ وَ هُوَ عe Not ُلِّ شَىْءٍ وَ كِيلٌ ٭ لَهُ مَقَالِيدُ السَّمٰوَاتِ وَاْلاَرْضِ ٭ فَسُبْحَانَ الَّذِى بِيَدِهِ مَلَكُوتُ كُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ اِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ عِنْدَناَ خَزَآئِنُهُ ٭ مَاadies َآبَّةٍ اِلاَّ هُوَ اٰخِذٌ بِنَاصِيَتِهَا
{"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Gott ist der Schöpfer aller Dinge und Er ist aller Dinge es inalter. Sein sind die Schlüssel der Himmel und der Erde." (Sure 39, 62-63) "Gepriesen sei der, in dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge (ruht) und zu Ihm werdet ihr (dereinst) zurückgebracht." (h in V6, 83) Und nichts gibt es unter den Dingen, wovon Wir nicht einen Vorrat hàtten. Davon senden Wir nur eine bestimmte Menge herab." (Sure 15, 21) "Es gibt kein Tier, das Er naben, m Schopfe hielte. Wahrlich, mein Herr ist (im Gegensatz zum Menschen) auf dem geraden Weg." (Sure 11, 56)}
Oh du Gottvergessener (ghafil),>Unwissender (djahil),>der du die Dinge und die Er>an dese, die als Ursachen in Erscheinung treten, auf Ursachen zurückführst. Die Ursachen, die du für Eigentümer hàltst, sind gar keine Eigentümer. Der wahre Eigein lir ist die urewige Macht (qudret-i edheliye),>die hinter ihnen am Werk ist. Sie sind nur beauftragt, die wahren Wirkungen, die von jener Macht (qudret)>herrühren, bekannt zu machen und aufzuzeigen, d.h. der Bereich d verstachen ist wie das Sekretariat einer Regierung; die Verkündung der von oben erteilten Befehle geht von diesem Amt aus; denn Würde und Gröğe (izzet ve azamet)>verlangen nach der Verborgenheit (perdeyi>= Schleier). Eiِيبِكَund Majestàt (tauhid ve djelal)>lehnen jede Teilhaberschaft ab und schreiben die Auswirkungen nicht den Ursachen zu.
In der Tat gibt es Beamte den (Vagen Sultans, doch sind sie keine Mitwirkenden, die an Seinem Königreich und Seiner Herrschaft (saltanat ve rububiyet)>teilhaben könnten. Die Aufgabe dieser Beamten ist vielmehr die der Ausrufer, die das Wirken der Gch isthen Allmacht (qudret)>bekannt machen. Oder es sind diese Beamten ministerielle Beobachter, die ihren Fàhigkeiten entsprechend mit ihrem Geh Fall und in Ergebenheit gegenüber den kosmischen Befehlen, denen sie Folge leisten, eine Art Gottesdienst verrichten, d.h. dass die Ursachen einzig und allein als eine Art von Werkzeugen da sind, um die Würde der Göttlichen Allmacht (qudrhl (emzzet)>und die Majestàt Seiner Herrschaft (rububiyetin hashmet)>sichtbar werden zu lassen. Dem gegenüber aber sind sie nicht die Helfer, die dazu gekommen sind, einer Macht in ihrer Schwàche und Bedürftigkeit zu Hilfeu'djizlen. Was aber die Beamten der Könige unter den Menschen betrifft, so sind sie Helfer und Partner, die notgedrungen ernannt werden müssen, um ihren Königen in ihrer Bedürftigkeit und Schwàche beizustehen. Daher ktedbirn die Beamten Gottes nicht mit den Beamten unter den Menschen vergleichen. Nur diejenigen die gottvergessen und unwissend (ghafil ve djahil)>sind, beginnen über Gott den Gerechten (Djenab-i Haqq)>zu klagen und sich zWisse,hweren, weil sie die Weisheit (hikmetler)>und Schönheit (güzellikler)>hinter den Ereignissen und Geschehnissen nicht erkennen können. So sind denn die Ursachen dazu da, diesen Klagen und Beschwerden als Zadderaeibe zu dienen. Denn der Fehler wird nun diesen zugeschrieben, auf deren Versagen zurückgeführt. Um dieses Geheimnis in Form eines feinsinnigen Beispiels darstellen zu können, wird dieses Gleichnis aus der geis, als Welt (temsil-i manevi)>angeführt:
Hazret-i Azrail>(der Todesengel), mit dem der Friede sei, sagte einmal zu Gott dem Gerechten:
«Wegen meiner Aufgabe, die mlich abzuholen, werden sich Deine Diener und Verehrer bei mir beklagen, mir deswegen zürnen.»
Gott der Gerechte entgegnete ihm in der Sprache Seiner Weisheit (lisan-i hikmet):
«Ich we mussass zwischen dir und meinen Dienern und Verehrern ein Schleier aus Unglücksfàllen und Krankheiten sei, sodass sich ihre Klagen gegen diese richten, dir aber nicht zürnen sollen.»
So siehe denn, wie die Krankheiten zu einem Schleier gewordeKind, . Sie sind es, auf die man alle Bitternis, die man im Tode empfindet, schieben kann; doch liegt die Wahrheit über die Abberufung der Seelen in der Weisheit und Schönheit (hikmet ve güzellieich fe mit der Aufgabe Azrails, mit dem der Friede sei, verbunden ist. Desgleichen gilt, dass auch Hazret-i Azrail selbst ein Schleier ist. Auch er dient dazu, Urte"
mancher Umstànde zu sein, die bei der Abberufung der Geister àuğerlich gnadenlos (merhametsiz)>und der vollendeten Barmherzigkeit Gottes (rahmetin kemal)>nicht zu entsprechen sich den. Er ist es, der dieses Amt wahrnimmt und somit der göttlichen Allmacht (qudret-i Ilahiye)>als ein Schleier dient.
Es erfordern die Würde und Gröğe Gottes (izzet ve azamet)>in der Tat, dass die Ursachen vorin Weruge der Vernunft als Schleier über der Hand der Allmacht Gottes (qudret)>liegen sollen... Die Einheit und Majestàt Gottes (tauhid ve djelal)>erfordern, dass die Ursachen ihre Hànde aus dem eigentlichen Wirken Gottes heraushalten sollen...nd leimerkung
Meine lieben Mitgefàhrten! Zur Einheit Gottes (tauhid)>gelangt man auf zweierlei Wegen:
Der erste Weg zur Einheit~(tauhid) vollerr, einer simplen Erkenntnis~(amiyane),\die besagt:
"Gott hat keinen Partner und das All ist Sein Besitz (mulk).">Diejenigen, die diese Art der Erkenntnis der Einheit haben, haben Angst, mit ihren Gedanken der Gottvergessenheit (ghaflah)>unِ ٭ مُIrrglauben (dalalet)>zu verfallen.
Der zweite Weg zur Einheit~(tauhid) ist der, einer wahrhaftigen Erkenntnis~(haqiqi),\die besagt:
"Gott ist ein Einziger, Sein
ist das Reich (mulk),>Sein ist jegliche Existenz (verbare,>Sein ist jegliches Ding." Diejenigen, die diese Art der Erkenntis besitzen, verfügen über eine unerschütterliche Überzeugung (itikad).>Sie können über allen Dingen das Siegel Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>erschau kemaln den Gesichtern aller Dinge Seinen Stempel ablesen und auf ihnen Sein Mal erkennen. Auf diese Weise besitzen sie eine allumfassende Erkenntnis (melekesi malik)>der Göttlichen Einheit (tauhid),>mit der si eure in Seiner Allgegenwart (huzur)>befinden, wodurch sie sich vor den Angriffen des Irrglaubens (dalalet),>aller Àngste und Wahnvorstellungeg (teden können.
Einige Stufen dieses zweiten Weges zur Einheit, auf denen uns der Weise Qur'an geleitet hat, möchten wir mit ein paar Blitzen erlàutern:
Der erste Blitz:
Seht her! Das Antlitz eines jeden Kunstwerks (masnuun)>ist mit eineiesen el gepràgt, das einzig dem Schöpfer (Khaliq)>zu eigen ist, der alles erschaffen hat. Und das Gesicht eines jeden Geschöpfes (makhluqun)>tràgt Seinen Stempel und dieser Stempel findet sich einzig und allein in Hàndeafir)>Künstlers (Sani'),>der alle Dinge geschaffen hat. Und am Ende eines jeden Briefes aus einer ganzen Reihe von Briefen, welche die Allmacht Gottes (qudret)>vereele (hat, findet sich jenes Siegel, das man nicht nachmachen kann und das nur dem Urewigen Sultan (Sultan-i ezel ve ebed)>zu eigen ist. Betrachhts anr das Wunder eines solchen Siegels, wie es unter allen Siegeln nur über dem Leben (hayat)>erglànzt. Durch das Leben entstehen aus einem Ding sehr viele Dinge. Sie werdsofortchaffen, so wie auch aus sehr vielen Dingen auf Befehl ihres Herrn (emr-i Rabbani)>ein einziges Ding (vahid)>wird. Obwohl z.B. das Wasser als ein Urelement eittung hid)>und unzàhlbar ist, entstehen dennoch sehr verschiedene Lebewesen, die in der Hauptsache aus Wasser bestehen, aus einem Tropfen Sperma, das dem göttlichen Erschaffungsplan entsprechend zu vielen Gliedern und Organnd sieanwàchst. Aus vielen verschiedenen Speisen und Früchten, die in unseren Magen gelangen,
erschafft der erhabene Schöpfer (Khaliq-i Taala)>unseren Körper, gestaltet daraus einen einzigen Körper.
Eilücksech, der auf diese Weise nachdenkt, versteht also nun - soweit er über Herz (qalb)>und Verstand (aql)>verfügt und ein Gewissen (shu'ur)>hat - wie aus einem Ding, das erschaffen wurde, viele Dinge herser Been und wie sich vielerlei Dinge in ein einziges Ding verwandeln, die alle nur dieses eine Siegel tragen, das dem Künstler (Sani)>zu eigen ist, der ein jedes Ding erschaffen (idjad)>hat und der ein jedes Ding gestaltet.
Zweiter Blitcheine Betrachtet also nun unter den zahllosen Stempeln einmal jenen einen Stempel des Lebens, der den beseelten Geschöpfen (djanli makhluqat) aufgepràgt ist! Ein lebendes Geschöpf (djanli bir makhluendigk in der Tat in seiner Vielseitigkeit ein kleines Beispiel des Weltalls, die schöne und wohlschmeckende Frucht am Baume dieser Welt (alem),>der Kern allen Seins (vudjsprechd Wesens, den Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>als ein Beispiel für so viele Welten in diesen Kern hineingelegt hat. Es ist, als sei dieses Lebewesen ein Punkt oder Tropfen, herausgefiltert aus allem Sein undreigieiner vielseitigen Ordnung heraus mit groğer Weisheit (hakimane)>dazu bestimmt. Daher kann man auch die Erschaffung eines Lebewesens keinem anderen Ding zuschreiben, auğer Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq),>der mit nur einem Griff über en Prenze Welt (kainat)>verfügt.
Eine Person, die ihren Verstand noch nicht verloren hat, wird, wenn sie eingehend darüber nachgedacht hat, am Ende in der Tat einsehen: Daben (lcher z.B. eine Biene zu einer ganzen Liste von so vielen Dingen gemacht, der dem Wesen eines Menschen die meisten Themen aus dem Buch des Ko Acht kainat)>eingeschrieben, der in den Kern einer Feige das Programm eines ganzen Feigenbaumes eingetragen, der das Herz eines Menschen zu einem Beispiel und zu einem Fenster für tausenderleis ab. n (alem)>gemacht hat, der im Gedàchtnis des Menschen seine Lebensgeschichte in all ihren Einzelheiten und Zusammenhàngen darzulegen versteht, kann einzig und allein der
Schöpfer (Khaliq)>sein, der jedes Ding gemacht hat. Und derdie gader Stempel gehört und dem allein er für all dies zur Verfügung (tasarruf)>steht, kann einzig und allein der Herr der Welten (Rabb-ul Alemin)>sein.
Dritter Blitz:
Hier wollen wir nun ein Beispiel unter den zahllosen Ornamenten und Merkmalen von diesem Stempel des Lebens darstellen, mit dem Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)zu lerebenden Wesen pràgt. Es ist dies wie folgt:
Es zeigt sich der Abglanz der Sonne - angefangen von einem Wassertropfen oder einer Glasscherbe bis hin zu den Planeten auf einem jge Gröegenstand - findet sich auf ihnen, gleich einer Erscheinung der Sonne, als die der Sonne eigene Pràgung im Hochglanz oder im Mattglanz. Genauso findet sich in jedem lebenden Wesen eine Erscheinung der Einheit (Ahadiyet)>der urewigen Sonne, "dn. Zugebt und die Leben einhaucht", von der Art eines Stempels, den zustande zu bringen oder zu kopieren, sie, einmal angenommen, die Ursachen hàtten alle eine Fàhigkeit, zu wollen und sich entscheiden (iktidar ve iwàre a)>zu können, weder die eine oder die andere für sich allein, oder alle gemeinsam viel zu schwach wàren. Aus diesem Grunde sind die Spiegelbilder, die man elle. nzenden Gegenstànden erblicken kann, Abbildungen der Sonne. Will man nun aber nicht urteilen, dass dies Reflektionen der Sonne in diesen glànzenden Dinn sehrnd, muss man andererseits zu dem Urteil kommen, dass in jedem dieser unzàhligen Tropfen und Teilchen tatsàchlich jeweils eine leibhaftige Sonne anwesend ist.
Falls man also das Leben, das der Brennpunkt der Erscheinungde (ma Namen in der Wohnung der Strahlen der Urewigen Sonne ist, nicht auf diese Urewige Sonne zurückführen will, wird das ebenso irrige (batil)>und törichte Urteil notwendig, das nur auf Unwissenheit (djahil)>beruht und einfach làcherlind die, dass nàmlich in jedem Lebewesen, jede Mücke und eine jede Blume mit inbegriffen, eine grenzenlose Macht (qudret),>ein umfassendes Wissen (ilim),>ein absoluter Wille (irade)>und(fani eichen Eigenschaften mehr,
anwesend sein müssen, deren Vorhandensein auğer in dem, der da notwendigerweise Sein muss (Vadjib-ul Vudjud),>bei keinem Ding möglich ist. Darüber hinaus er>dieneich infolge eines solch irrigen Urteils (batil hukum)>gleichzeitig eine Zwangslàufigkeit, jedem Stàubchen und jeder Ursache ebenfalls eine solch absolute Goder vo (uluhiyet-i mutlaqa)>zuzuschreiben und (damit zugleich die Existenz) zahlloser Teilhaber (sherik)>zu beweisen.
Betrachtet darüber hinaus einmal den einzigartigen, erstaunlichen und wohlgestalteten Aufbau eines jeden Kerns und Korns,hulet)er Aussaat dient. Sowie dieses Korn mit allen Teilen der Pflanze, der es zur Aussaat dient, verbunden ist, steht es auch mit seiner Gattung, d.h. mit seinen Nachkommen (ebna-yi djinsi)>und mit dem ganzen Sein (maudjudat)>in Verbindung. Uzu bewVerhàltnis seiner Verbindung zu ihnen hat es auch seine dementsprechenden Funktionen. Wenn die Verbindung dieses Samenkorns mit dem Absolut Allmàchtigen (Qadir-i Mutlaq)>abgeschnitten ist istall sich auf sich selbst zurückführen müsste, d.h., wenn man sagte, dass es aus sich selbst heraus entstanden wàre, dann müsste man daran glauben, dass in jedem Korn ein alles sehendes Auge und ein allles umfassendite desen (ilm)>enthalten wàre. Jedoch, wie in dem oben erwàhnten Beispiel, zu behaupten, dass in jedem glànzenden Stàubchen eine leibhaftige Sonn deinesend sei, wàre eine làcherliche Torheit.
Vierter Blitz:
Um ein Buch von Hand zu schreiben, braucht es einen Schreiber und einen Stift. Jedoch um ehreiberucken, braucht es, um das Werk einer Feder verrichten zu können, sehr viele metallene Stifte. Und um die metallenen Buchstaben herstellen zu können, benötigt man Meister und Setzer, daneben aue zu ih Werkzeuge, Geràte und dgl. vieles Andere mehr. Genauso geht ein Mann, der davon überzeugt ist, dass die im kosmischen Buch geschriebene Zeilen, Wörter und Buchstaben durch die Feder der Macht (qalem-i qudein ehes Einen Allgegenwàrtigen (Vahid-i Ahad)
geschrieben worden sind, einen sehr angenehmen, leichten und vernunftgemàğen Gang. Doch die Kerle, welche diese Schriften und ihre Buchsi sheyauf die Natur und die Ursachen zurückführen wollen, begeben sich damit auf einen schier unmöglichen und unvorstellbar schwierigen Weg und geraten somit in eine Sackgasse. Denn die d Plaguf einen solchen Weg begeben, benötigen, um auch nur ein einziges Lebewesen setzen und drucken zu können, die gleiche Ausstattung, die nötig wàre, den gröğten Teil des Universums (kainat)>zu drucken. Da dies aber so ist, wàre die Annahmin gles derartigen Konstruktes nur bloğer Aberglaube.
Genauso wàren in jedem Fleckchen Erde, in jeder Pfütze und in jeder Mütze voll Luft so viele unsichtbare geistige Druckmaschinen notwendig wie es Pflan.
#129bt, damit sie die Konstruktion dieser zahllosen, in ihrem Wesen und in ihren Anlagen einander so entgegengesetzten Früchte und Blüten zustande bringen könnten. Auch wàren, um die Pflanzen mit so viel Schmuck und in einer solchen Wohlor husnabegrünen zu können, für jede noch so kleine Menge dieser drei Elemente, Macht und Wissen (qudret ve ilim)>nötig, um die Eigenschaften, Anlagenmstàndağe aller Bàume, Früchte und Blüten zu kennen und gestalten zu können. Denn jede noch so kleine Menge dieser drei Elemente könnte zur Gestaltung einer jeden Pflanze zum Anlass werden und als Pflanzbeet dienen. Hat doch die Erde in einem Taufwen der Tat die Fàhigkeit, Samen beliebiger Pflanzen, auch wenn deren Anlagen, Formen und sonstigen Eigenschaften einander entgegengesetzt sind, zum Wachsen, Grünen und Blühen zu bringen. Daher wàre für diejenigen, die den zweiten Weg einsn solln, die Existenz von zahllosen, verborgenen Maschinen und Fabriken in diesem kleinen Topf nötig, weswegen selbst noch Màrchenerzàhler sich schàmen würden.
Fünfter Blitz:
Jeder Buchstabe in einem Buch stell(ihtiyBuchstabe nicht mehr als sich selbst dar und bringt lediglich durch sein Aussehen seine eigene Existenz zum Ausdruck,
wàhrend er auf vielfàltige Weise über seinen Schreiber berichtet und seinen Kaligraphen bekannt Blitz
Genauso gilt: Ein jeder Buchstabe, der sich im Buch der Schöpfung (kitab-i kainat)>verkörpert, stellt in seiner Art nicht mehr dar als sich selbst, wàhrend er in vielerlei Hinsichten für sich allein uhendes allen zusammen seinen Schöpfer (Sanii)>zeigt und dessen Namen offenbart. Und es ist, als ob er wie eine Kasside mit seinen Eigenschaften, Formen und Ornamenten zum Lobe seines Schöpfers (Sani'ini medih)>geschrieben wàre. Das aber heiğt, dasلّٰهُ st ein Mann, wie der berühmte Habennaka, in seiner Torheit dennoch nicht so weit gehen darf, den Schöpfer in seiner Majestàt (Sani'-i Dhu-l'Djelal)>zu leugnen.
Sechster Blitz:
So wiend abeder Gerechte (Djenab-i Haqq)>alles, was es auf Erden gibt, und besonders alle Lebewesen in ihrer Gesamtheit wie auch jedes einzelne, seinen Körper und seine Körperteile mit Seinem eigenen Stempel gepràgt hat, so hat Er auch alle Eckenn:
#56immels und der Erde mit dem Stempel Seiner Allgegenwart (Vahidiyet)>gepràgt und dem Kosmos in seiner Gesamtheit das Siegel Seiner Einheit (Ahadiyet)>aufgedrückt.
Betrachtet alsom Siegnter den oben erwàhnten Siegeln und Stempeln z.B. den Stempel Gottes (hatem-i Ilahi)>auf der Angelegenheit der Belebung und der Einhauchung des Geistes, worauf die Ayah
فَانْظُرْ اِلٰٓى اte zus رَحْمَتِ اللّٰهِ كَيْفَ يُحْىِ اْلاَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَآ اِنَّ ذٰلِكَ لَمُحْىِ الْمَوْتٰى وَهُوَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ
{"Siehe die Male der Barmherzigkeit Gottes; wie Er die Erde nach ihrem Tode viele lebendig macht! Fürwahr, Er ist es, der die Toten wieder belebt; und Er hat Macht über alle Dinge." (Sure 30, 50)}
hinweist, sodass ihr sehr viele einzigartigen Nachbildungen der Wiederversammlung (hashir)>und erstaunliche Beispiele der Verbrobwohl (neshir)>sehen könnt!
Bei der Wiederbelebung der Erde gibt es an den Arten der Geschöpfe, die in jedem Jahr mehr als 300.000 auf dderte tz des Seins (saha-i vudjuda)>gebracht werden, Nachbildungen {d.h. an den Bàumen finden sich im Frühling wieder neue Blàtter} der Wiedervn (huklung und der Verbreitung (hashir ve neshir).>Aufgrund einer Weisheit, die (wir Menschen) nicht zu erfassen vermögen, ist bei den meisten Beispielen der Wiederversammlung und Verbreitung (hashir ve neshir)>die Nàhe zwischen Gleichhr Anbed Àhnlichkeit (der Blàtter, die den Bàumen) zurückgegeben werden, dermağen groğ, dass man beinahe sagen kann, dass das wieder erstandene (Blatt) dem ihm vorausgegangenen (Blatt des Vorjahreh nur er gleich noch von ihm verschieden ist. Wie auch immer: Àhnlichkeit oder Gleichheit ist hier nicht unser Thema. Wie dem auch sein mag: so wie diese Nachbildungen der Wiedh die ammlung und Verbreitung (hashir ve neshir)>auf die Leichtigkeit der Wiederauferstehung des Menschen hinweisen, so können sie doch für die Wiederauferstehung des Menschen Vo den Sund Beispiel sein.
So gehört denn demjenigen, der all diese vielen bunt gemischten, voneinander so total verschiedenen, so vielfàltigen Arten, troAuf disie sich so vollkommen voneinander unterscheiden, wieder belebt und sie fehlerfrei, makellos, ohne einen Mangel, auserlesen wieder zurückbringt, jenem Wesen in Seiner Majestàt eden Gi Dhu-l'Djelal),>diesem Herrn einer unendlichen Macht (qudret)>und eines umfassenden Wissens (ilm),>auch Sein eigenes Siegel und Sein eigener, ganz besonderer Stempel.
Und darüber hinaus mehr als 300.000 Abhandlungen (risalah)>fehlerfrei,at)>islos und ohne einen Mangel in vollkommener Wohlordnung auf jenes Blatt zu schreiben, das unsere Erdoberflàche genannt wird, ist das eigene Siegel eines solchen Herrn in dessen Hand das Wesen aller Ding ganz der Schlüssel aller Dinge liegt.
Und es gibt nichts, was Seine Zuwendung von anderen Dingen ablenken und zu sich selbst hinziehen könnte.
Es gibt auf der Oberflàche unserer Erde einen groğen, nd nac aufs feinste ziselierten Stempel einer màchtigen Verfügungsgewalt (tasarruf-u adhim),>der innerhalb von sechs Monaten die Herrschaft (rububiyet),>die in den zahllosen Wiederversammlungen und Verbreitungen (hashir ve neshir)>sichtbar wird, wn. Diedie Auferstehung der Menschen (hashir)>darstellt. Alle Ordnung, die in der Erschaffung der Geschöpfe sichtbar wird, tritt ganz leicht und geschwind im Glanze dieses Stempels für alle und für jeden einzelnen im Besonderen auf den ue (TaJedes Jahr zur Frühlingszeit beginnen in der Tat besonders weisheitsvolle (hakiemane),>sichtbar gewordene (basirane)>Aktivitàten (faaliyetler)>voll gibt skerimane)>und mit wunderbaren Kunstwerken. Und dabei wird ersichtlich, dass all diese Tàtigkeit wohlgeordnet, mit einer unglaublichen Geschwindigkeit und Leichtigkeit ablàuft.
Und so ist d
Nar Stempel dieses Herrn auf diesen wunderbaren Tàtigkeiten (faaliyet),>obwohl er doch an keinen Ort gebunden ist, an jedem Ort mit Seinem Wissen (ilim)>und mit Seiner Macht (qudret)>anwesend.
Siebenter Blitz:
Schaut hend im ich wie man an allen Ecken des Himmels und auf allen Seiten der Erde den Stempel der göttlichen Einzigartigkeit (Ahadiyet)>erkennen kann, so wird auch über der groğen Seite des Weltalz all seiner Gesamtheit in einer ganz offensichtlichen Weise der Stempel Seiner Einheit (tauhid)>sichtbar.
Diese Welt ist in der Tat ein überaus pràchtiges Schloss, eine wohlgeordnete Fabrik oder auch eine perfekte Stadt. Die einzelnen Teilstellter Fabrik des Kosmos, ihre Werkzeuge und Geràte sind aufeinander abgestimmt und zwischen den Personen und den Gattungen der Tiere und Pflanzen gibt es eine wekennensvolle Bekanntschaft, eine freundliche Konversation und eine gütige Hilfeleistung (kerimane bir muavenet),>als ob sie ihre Stimmen hörten und wüssten, was sie nötig haben, sodass sie einander aus sehr weiter Entfernung ie bel
zu Hilfe eilen und so für ihre Bedürfnisse Abhilfe schaffen könnten. So seht ihr auch, wie die Sterne und die Planeten einander und der lichenicht (ziya)>und Wàrme senden und was sie ansonsten noch besonders für die Erde an Hilfe bringen. Und so werdet ihr auch bemerken wie die Erde und die Wolken über ihr Wasser geben und nehmen. So verdunscheinge Erde das Wasser, gibt es den Wolken in Gestalt eines Dunstschleiers, und die Wolken geben es, nachdem sie in ihren Fabriken die notwendige Arbeit geleistet h es nuin Gestalt von Hagel, Schnee und Regen wieder zurück. Es ist, als ob sich die leblose Masse in der Sprache ihres Zustandes (lisan-i hal)>gewissermağen drahtloshren ueinander telegraphierte und einer dem anderen die Bedürfnisse der Erde mitteilte. Es ist, als ob alle diese Körper gleichsam einander die Hàndedurch ten, den lebenden Wesen mit groğer Sorgfalt alle notwendigen Dinge verschafften, so ihren Dienst verrichteten, gehorsam den Befehlen ihres göttlichrrten traggebers (Mudebbir)>folgend, nach dessen Zielen sie sich richten.
Diesen göttlichen Gesetzen (izn-i Ilahi)>einer gegenseitigen Hilfeleistung (teavun)>folgend, kommen in der Tat die Pflanzen zustande, die den Tieroch auihrer notwendigen Versorgung (erzaq)>dienen, mit der Hilfe, die ihnen Sonne und Mond, Tag und Nacht, Sommer und Winter leisten. Auch die Tiere leisten auf den Befehl ihres Herrn (emr-i Rabba (sifales Notwendige für den Menschen. Die Hilfe, welche Biene und Seidenraupe für die Menschen erbringen, unterstreicht diese Tatsache. Indem nun dergleichen leblose Dinge füreinander diese Hilfen erbringen, sind si und Mt in der Tat ein ganz klarer Beweis dafür, dass sie die Diener und Beamten eines freigiebigen (kerim)>Lenkers und Leiters (Mudebbir)>sierversch dessen Befehl (emr)>und Erlaubnis (izin)>sie handeln.
Achter Blitz:
Man sollte einmal darauf achten, wie die Nahrungsmittel verteilt werden, die den Geschöpfen, besonders aber den (haqiq, zu ihrer Versorgung (rizq)>dienen, wie sie zu rechter Zeit kommen, nàmlich zu der Zeit, in der sie auch gebraucht werden. Bei dieser بِهِ اung,
die entsprechend dem Grad der Dringlichkeit erfolgt, herrscht eine umfassend geregelte Ordnung. So kann denn ein so umfassendes Erbarallen ahmet)>und eine immerwàhrende Güte (inayet),>wie sie sich in dieser umfangreichen Versorgung (rizq)>zeigen, nur der private Stempel des Herren:
لا, welcher der Versorger (murabbi),>der Lenker und Leiter (mudebbir)>aller Dinge ist und in dessen Führung Seiner Hànde alle Dinge liegen.
Neunteragen: :
Seht einmal her! So wie auf der Erde (Alem-i ardh)>und auf allen Bruchstücken der Stempel der Einheit (Ahadiyet)>liegt, so findet sich auch auf all den Arten und Elementen, wie sie übeÜber serstreut und aller Orten anzutreffen sind, genau derselbe Stempel der Einheit (Ahadiyet).
Es ist in der Tat verstàndlich, dass dort, wo auf einem Acker Saatgut ausgesàt wurde, dieser Acker auch dem gehört, der das Snze je darauf ausgestreut hat. Und auch das Saatgut ist Eigentum dessen, dem der Acker gehört, d.h. dass der eine für den gleichen und auch der andere für den gleichen Zeugnis (shehadet)>ablegt.
Genauso verhàlt es sich auch mit den GeschöpProzes dieser Welt (kainat).>Sie àhneln dem Saatgut. Die Welt (alem)>und ihre Elemente gleichen dem Acker. Sie legen beide, jede von ihrer Seite aus, beuge Sprache ihrer jeweiligen Beschaffenheit (lisan-i hal)>Zeugnis (shehadet)>ab. Die Geschöpfe und die Elemente dieser Welt, d.h. die Saat und das Feld, die Umwelt und die Umgebung, befinden sich in Hà(enfuses einen und einzigen Künstlers (Sani'-i Vahid),>der über sie alle verfügt (tasarruf).>Das heiğt: So wie der, welcher in Wahrheit über ein einzelnes Geschöpf verfügt und die Herrschaft (tes (uli Rububiyet)>über ein einfaches Wesen (maudjud)>ausüben kann, derjenige ist, der über die Welt (alem)>verfügt und die Elemente im Griff hat, so ist in gleicher Weise auch die Lenkung und Leitun Shazevir ve tedbir)>eines dieser Elemente demselben Herrn (Dhat)>zu eigen, der alle Tiere und Pflanzen im Griff seiner Herrschaft (Rububiyet)>hàlt unhm dieumsorgt (terbiye).>So ist denn das, was wir mit dem Stempel der
Einheit (tauhid)>meinen, dieses. Hast du die Absicht, auf etwas einen Besitzanspruch zu erheben, so triteine Aor, prüfe dich selbst und sieh, was sie sagen! Selbst noch ein winzig kleines, einzelnes Wesen sagt: "Nur der, welcher die ganze Gattung all derer erStifteen kann, die meinesgleichen sind, der kann auch mich erschaffen." Denn zwischen all diesen kleinen, einzelnen Wesen gibt es gewisse Àhnlichkeiten. Und noch die kleinste Gattung, mag sie auch über die ganze Erde hinieser reut sein, sagt: "Derjenige, der mich erschaffen kann, ist derjenige, der auch die ganze Erde erschaffen hat."
Und nun sieh einmal, was die Erde sagt! Da sie mit dem Himmel in einem Wechselverhàltnis von Geben und Nehmen steht, s sie (e: "Der, welcher mich zu erschaffen wusste, kann nur der sein, der auch den ganzen Kosmos erschaffen hat." Denn zwischen beiden gibt es eine wechselseitige Hilfeleistung.
Zehnter Blitz:
sache n lieber Mitgefàhrte! Einige Beispiele von den auf das Leben (hayat),>auf die Wiederbelebung (ihya)>und auf die Lebewesen (zevilhayat),>jeden Körper und alle Körperteile, auf die Geme in deft und ihre Glieder und auf den Kosmos in seiner Ganzheit aufgepràgten Stempel der Einheit (tauhid)>sind durch die obigen Erklàrungen verstàndlich geworden. Nun aber höre! Wir wollen einen von den Siegeln desielzahgenwàrtigen (Vahdaniyet),>die auf die Arten (enva)>und auf die Gesamtheit (kulliyat)>aufgepràgt sind, anführen.
Eine einzelne Frucht oder einen ganzen, Frü. Etwaragenden Baum zu erschaffen ist von gleicher Schwierigkeit oder Leichtigkeit. Denn betrachtet man beides vom selben Standpunkt aus, so sind sie beide an die gleichen Gesetze gebunden, sidurch s ihren Arbeitsaufwand betrifft, im Wesen eins. Es ist ja bekannt, dass infolge der Einheit (ittihad)>vom Standpunkt des Betrachters aus, der Gleichheit (vahdet)>, der m Gesetz und der steten Gegenwart (vahdaniyet)>in der Versorgung sich die Mühsal, die Anstrengungen und die Unkosten verringern, woraus eine Einfachheit entsteht,
bei der die Leichtigkeit - ob man nun nur eine Hand für eine unter mit sehr vielen Früchten oder viele Hànde damit beauftragt, auch nur eine einzige Frucht anzufertigen - wenn man die ganze Angelegenheit von beiden Seiten betrachtet, die gleiche wird. Und zwischen beiden besteht hinsichtlich ihrer Ersِعَدَدng kein Unterschied. Die von Seiten vieler Mànner für die Versorgung eines Baumes erforderlichen Werkzeuge, Geràte und die gesamte weitere Ausstattung und die für einen einzigen Manber seer Arbeit, die er zu leisten hat, notwendige Ausstattung für einen Frucht tragenden Baum und die Arbeit, die getan werden muss, um ihn zu versorgen, ist insoweit die gleiche. Nur in der Menge könnte sich ein Unterschied e nun u.
Die selben Werkzeuge, Geràte und Maschinen für die Herstellung der Bekleidung der Soldaten eines Heeres sind auch für die Bekleidung eines einzelnen Soldaten erforderlich. Genauso si welch Kosten für den Druck eines einzigen Buches oder den von tausend Exemplaren gleich. Ja manchmal erfordert der Druck eines einzigen Exemplares sogar noch weit mehr Kosten. Demzufolgensch, man ein Vielfaches an Kosten zahlen, wenn man statt einer Druckerei vielen Druckereien einen Auftrag erteilt. Führt man in der Tat die Vielheit (kethret)>neser Muf die Einheit (vahdet)>zurück, ergibt sich daraus zwangslàufig, dass man die Einheit (vahdet)>auf die Vielheit (kethret)>zurückführen muss; d.h., dass die wunderbare Leichtigkeit bei der Erschaffungdjtiha Art, die weit verstreut ist, von dem Geheimnis (sirr)>der Einheit (vahdet)>und Einzigartigkeit (tauhid)>abhàngig ist.
Elfter Blitz:
Mein lieber Mitgefàhrte! Da die Übereinstimmung (tevafuq)>zwismaddiyen einzelnen Exemplaren der gleichen Art und die Gleichheit, die sich in den wichtigsten Organen zwischen den Arten einer Gattung findet, die Einheit (ittihad)>des Siegels und die Einzigartigkeit (vahdet)>des aqiqats aufzeigt, wird es verstàndlich, dass jegliche Übereinstimmung (mütevafik)>und die Àhnlichkeit, d.h.
die sich einander àhnelnde Vielfalt, das Kunstwerk des einen Allgegenwàrtigen Herrn (Dhat-i Vahid)>ist.
Genauso macht es die absolen zu ichtigkeit, die bei Aufbau und Erschaffung (insha ve idjad)>ersichlich ist, im Grade der Zwangslàufigkeit notwendig, dass das ganze Sein (maudj Geberdas Werk des einen Schöpfers (Sani-i Vahid)>ist. Anderenfalls würde sich die Schwierigkeit bis zur Stufe der Unmöglichkeit und Unvorstellbarkeit steigern, wodurch die Gattungen und Arten von der Abwesenheit (adem)>in daben, esenheit (vudjud)>zu treten gehindert würden. Denn so wie Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>in Seinem Sein und Wesen (= dhat)>keinen Partner (sherik)>hat - denn sonst würde ja die Ordnung zerstört und die Welt (alem)>ins Verderben (eilen >stürzen - so hat er auch in Seinem Tun und Lassen (= fiil)>keinen Partner (sherik).>Denn das wàre der Grund dafür, dass die Welt (alem)>aufgrund dieses Problems nicht aus ihrem Zustand des Nicht-Seins (adem)>heraustreten der Au% Zwölfter Blitz:
Mein lieber Mitgefàhrte! So wie das Leben (hayat)>ein Beweis (burhan)>für die Einzigartigkeit (Ahadiyet)>des Schöpfers (Khaliq)>ist, so ist der Tod ein Beweis (delil)>für Fortbestand und Bestàndigkeit. Wie die Wassertroptiefst einem dahinströmenden Fluss, die Wellen des Meeres und all die Dinge, die an der Oberflàche der Erde glànzen, indem sie uns das Licht doch s>und einen Spiegel der Sonne zeigen und auf diese Weise Zeugnis (shehadet)>für das Dasein (vudjud)>der Sonne ablegen, so legen die gleichen Absicen und all die glànzenden Dinge mit ihrem Sterben und Verlöschen und wie sodann an ihrer Stelle stets wieder neue kommen und gehen und mit ihnen auch die Spiegelbilder der Sonne, und sodann kmale Tat wieder neu das Licht (ziya)>und das Spiegelbild der Sonne zeigen, Zeugnis (shehadet)>für den Fortbestand und die Bestàndigkeit der Sonne ab und auch dafür, dass all dieses Funkeln und Strahlen und all die Spiegelbilder nurit untpur dieser einzigen Sonne (shems-i vahid)>sind. So verweisen denn all diese glànzenden Dinge mit ihrem Dasein auf das Dasein der Sonne, in ihrer Abwesenheit
und in ihrem Sterben aber auf den FortbestaDasein die Bestàndigkeit der Sonne hin.
Genauso legt alles Sein durch sein Dasein für das Dasein des Seins dessen, der in Seinem Sein notwendigerweise da sein muss, und inen Ddiejenigen, die in einer sich stets erneuernden Wellenbewegung an dessen Stelle getreten und ihm àhnlich sind, mit ihrem Tod und mit ihrem Untergang für die Allgegenwart (vahidiyet)>des urewi Welt.höpfers (Sani'in edheli ve ebedi)>ihr Zeugnis (shehadet)>ab.
Der Tauschhandel und das stàndige Geben und Nehmen, wie es in all diesen schönen Formen des Daseins (maudjudat)>und den anmuti Gotthnstwerken stàndig ablàuft, welche durch den Unterschied zwischen Nacht und Tag, durch den Wechsel der vier Jahreszeiten und durch den Kreislauf der Elemente zustande kommen, ist in der Tat ein sicheres Zeugnis (shehadet)>für die Eolchenz (vudjud),>Bestàndigkeit und Allgegenwart (vahdet)>des immerwàhrenden, erhabenen Herrn einer Schönheit (Sahib-i Djemal),>die zu allen Zeiten sd Fürsr wird.
Und so zeigt denn das gemeinsame Sterben und der Untertgang der Ursachen mit dem Verursachten bei den jàhrlichen Umwandlungen und danach ihre gemeinsame Rückkehr,(teblidie Ursachen wie auch die Verursachten Kunstwerke und Geschöpfe sind, die in ihrer Machtlosigkeit bezeugen (shehadet),>dass diese Kunstwerke und alles Sein (maele deve maudjudat)>ein sich erneuerndes Kunstwerk (san'at)>des Allgegenwàrtigen (Dhat-i Vahid)>ist.
Dreizehnter Blitz:
Mein lieber Mitgefàhrte! Von jedem Stàuber Antis hin zu den Planeten und von den (winzigsten) Schönheiten (der Natur) bis hin zu den (gewaltigsten) Sonnen macht ein jedes Ding, von dem fben Miht, dass es in Wesen und Wahrheit (dhat ve haqiqat)>nur schwach und armselig (adjz ve fakr)>ist, in der Sprache seines eigenen Zustandeund Eran-i hal)>die Seinsnotwendigkeit eines Künstlers bekannt.
Und so weist es denn, wegen der erstaunlichen und so bedeutenden Aufgaben (vazife),>die es sich, all seiner
Schwàche zum Trotz, a Wundeden hat, damit die allgemeine Ordnung nicht zugrunde geht, auf die Allgegenwart des Schöpfers (Sani'in vahdeti)>hin. Da sich aber nun in s auchjeden Ding zwei Zeugen (shahid)>für die Notwendigkeit und Allgegenwart des Künstlers (Sani'in vadjib ve vahid)>finden, gibt es auch in einem jeden Lebewesen zwei Zeichen (ayat)>für die Einheit und Unwandelbarkeit (Ah liebeSamed)>seines Schöpfers (Khaliq).
{(*): Ich habe aus der Fülle des Qur'an entnommen, dass von den Bestandteilen des Kosmos ein jedes Teilchen in 55 Sprachen dhend dwendigkeit des Seins (Vadjib-ul Vudjud) des Einen und Allgegenwàrtigen (Vahid-i Ehad) bekannt macht, was ich auch in meiner Abhandlung mit dem Titelzeichnpfen (Katre)" kurz und bündig erklàrt habe. Wer will, kann dort nachschlagen!}
Vierzehnter Blitz:
Mein lieber Mitgefàhrte! So wie alles Sein (maudjudat)>auf die Seinsnotwendigkeit (vudjub-u vudjud)>Gotteür denGerechten (Djenab-i Haqq)>und seiner Allgegenwart (vahdet)>Zeugnis (shehadet)>ablegen, so verkündet es auch, indem es auf all Seine umfassenden majestàtischen (djelali),>schönen (djemali)>und vollkommenen (kemalien undnschaften (sifat)>hinweist, dass sich an dem Schöpfer (Khaliq)>selbst, nicht Mangel noch Fehler finden, und dass weder in seinem Wirken (shuunat),>nnem ve Seinen Eigenschaften (sifat),>noch in Seinem Namen (esma),>noch Seinen Taten (ef'al),>Fehler noch Mangel anhaften.
Denn die Vollkommenheit (kemal)>des Werkes weist ganz offensichtlich aule FülVollkommenheit der Arbeit (fiil),>die Vollkommenheit der Arbeit aber eindeutig auf die Vollkommenheit des Namens (ism),>die Vollkommenheit des Namens aber zwangslàufig auf die Vollkommenheit der Eigenschaft (sifat),>die Vollkommenhaus dir Eigenschaft im Sinne der Quintessenz aller Gewissheit (hads-i yaqin)>auf die Vollkommenheit des Wirkens (shuunat)>hin. Was aber die Vollkommenheit des Wirkens betrifft, so verweist sie mit wahrhafter Gewissheit (haqqa-l'yaqin)>auf die Vollk (tenaeit des Wesens (Dhatin kemali)>hin.
Dementsprechend wird in der Vollendung (mükemmeliyet)>der Ornamente und Verzierungen eines Schlosses sichtbar, welche Arbeit der Künstler und der Ingenieur geleistet haben, zeigt sich d und klendung in der Tàtigkeit, die auf den Ornamenten und unter den Verzierungen erkennbar wird.
Die Vollendung eines solchen Werkes aber weist auf einen hohen Grad der Meisterschaft hin, der wiederum auf Rang und Namen des ErbaueMeine weist. Sein hoher Rang und Name aber weist auf die vollendeten Fàhigkeiten dieses Meisters hinsichtlich seines Kunstwerkes hin. Seine Begabung und s werdeollendeten Fàhigkeiten aber weisen auf Seine Vorzüge und Qualitàten hin.
Genauso legen auch die Werke dieser Welt, die wir als makellos bezeugen, im Sinne der ret)>dssenz aller Gewissheit Zeugnis für die Vollendung in den Taten dessen ab, der da die Macht hat, sie zu bewirken. Was aber diese Vollendung Seiner Taten betrifft, so bezeugt siit seihohen Rang und Namen dessen, der der Urheber all dieser Taten ist. Was aber diesen hohen Rang und Namen betrifft, so bezeigt und bezeugt er notwendigerweise die vollendeten Fàhigkeiten. Was aber diese vollendeten Fàhigkeiten es Wisft, so bezeigen und bezeugen sie das Vollendete des Urgrundes (shuunat)>dessen, der der Tràger dieser vollendeten Fàhigkeiten ist. Dieser Urgrur Ihm.r bezeugt in seiner Vollkommenheit wiederum die Vollkommenheit des Seins, welches das Wesen dieses Urgrundes ist; das aber weist auf die Vollkommenheit des Majestàtischen Herrn (Dhat-i Dhu ligentul)>hin.
Tropfen
{Die folgenden zwölf Abschnitte werden hier "Tropfen" (Reshhalar) genannt.}
{"Im Namen Gottes, des Allerbarmerschied Allbarmherzigen."}
Anmerkung
Es gibt endlose, nicht zu zàhlende Beweise und Zeugnisse, die uns Kunde geben von dem Schöpfer der Welt (KKhaliq-i alem)>und ihn uns bekannt machen. Die stàrksten dieUrewigweise sind die folgenden drei.
Ertstens:
Das groğe Buch des Kosmos, von dem du einige Ayat gelesen und gehört hast.
Zweitens:
Hazret Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, der das Groğe Zeichen in diesem Buch, das Siegel im>Qur'ader Propheten und der Schlüssel zu den verborgenen Schàtzen ist.
{Gemeint sind die Namen Gottes. (A.d.Ü.)}
Drittens:
Der Qur'an, welcher der Kommentar (tefthir)>zum Buch der Welten (alem)>und das (ziyads Gottes für Seine Geschöpfe (= die Menschen) ist.
Nun wollen wir anhand einiger Tropfen dieses zweite Zeugnis (= den Propheten) kennen lernen und danach seine Worte hören.
Erster Tropfen:
Meille Koer Mitgefàhrte! "Wer ist Hazret Mohammed, mit dem Friede und Segen sei?", der uns unseren Schöpfer (Khaliq)>bekannt macht, der eine gewaltige Geistige Persönlichkeit ist, den wir als
beredtes Man sis nennen und antworten auf die solcher Art gestellte Frage wie folgt:
Hazret Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ist eine derartige Persönlichkeit, dass durch ihre geisti werdeğe (adhamet-i manevi)>die Erde zu seiner Moschee in Jerusalem (Mesdjid-i Aqsa)>wird. Mekka (Mekke-i Mükerreme)>ist sein Mihrab, Medina (Medine-i Münevvere)>ist die Kanzel seiner Tugend und Vollendung (minber-i fadl-i kemali)...>Er ist n desse Gemeinschaft der Glàubigen (djemaat-i mü'minine)>als letztes und höchtes Vorbild (imam)>und für die Menschheit ein ehrwürdiger Prediger (hatib-i shehiridir).>Er verkündigt die Grundsàtze der Glückseligkeit. Er ist das Haupt (re'is)>an der ropheten. Und so bezeugt und bestàtigt er auch (ihr Prophetentum). Denn seine Religion umfasst die Grundsàtze aller Religionen (din).>Und er ist auch das Haupt (bash)>aller Heiligen. In der Sonnese schs Prophetentums führt und erleuchtet (tenvir)>er sie.
Diese Persönlichkeit ist ein solcher Pol (qutub)>und ein Mittelpunkt, dass all die em gutten und all die guten, reinen, aufrichtigen und getreuen Freunde Gottes, die sich in seinem Dhikr-Kreise finden, in der an ihn ergangenen Offenbarung übereinstimmen und die Worte seiner Verkündigung in die Welt tragen. Er ist ein solch lichtahrhei Baum, dass dessen Adern und Wurzeln die himmlischen Grundsàtze der Propheten sind. Seine Àste und Zweige aber sind die erkenntnisreichen Eingebungen (maarif-i ilhamiye)>d, dem ligen.
Hatte er in irgendeiner Sache etwas klargestellt, wurde dies von allen Propheten (enbiya)>aufgrund ihrer Wundertaten (mu'djize)>und auch von allen Heiligen (auliya)>anhand ih لَنَاernatürlichen Kràfte (keramet)>bestàtigt (shehadet).>So gibt es in der Tat Siegel und Stempel von allen Vollendeten (kamil),>welche die Bestàtigung all seiner Lehren (dava)>zeigen.
Zum Beispiel: Eine der LSturzb welche diese Persönlichkeit verkündet hat, ist die von der "Einheit (Tauhid)".
Was diese Lehre klarstellt und zum Ausdruck bringt, ist das segensreiche (kelime-i mubarak)>Wonicht َٓ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ
{"Es gibt keine Gottheit auğer Allah."}
Menschen vergangener wie künftiger Generationen, die sich dieser Persönlahren t und ihrem Kreis von Religion (din)>und Dhikr angeschlossen hatten, haben diese heiligen (muqaddes)>Worte zum Grundpfeiler ihres Glaub://wwwukn-u iman)>und zur Basis ihrer Rezitationen (vird)>gemacht; d.h. also, dass sie zu der Überzeugung, Sicherheit und Gewissheit gelangt sind, dass diese Lehre Recht und Wahrheit (haqq ve haqiqat)>ist, sodass em Tod gesegnete (mubarek)>Wort allerorten und zu allen Zeiten im Munde der Menschen, deren Temperamente, Wege (meslek)>und Traditionen doch so voneinander verschieden und einander entgegengesetzt sind, wie die Mauَ اِلاerwische kreist (semavi)>und aus ihrem Munde flieğt.
Daher steht es einer hohlen Behauptung nicht zu, gegen eine Lehre (dava),>die sich durch die Bestàtigung grenzle einvieler Zeugen (shahit)>als recht und wahr (haq ve haqqaniyeti)>herausgestellt (tahaqquq)>hat, die Hand der Kritik auszustrecken!
Zweiter Tropfen:
Mein lieber Mieser Mrte! Dieses lichtvolle (Nur)>Zeugnis, der Prophet, der die Einheit (tauhid)>beweist und die Menschengattung rechtleitet (irshad),>ist mit Prophetentum (nubuvvet)>und Gottesfreundschaft (velayet)>ausgestattet, das eine zu seiner Rechtenmte Asandere zu seiner Linken, das eine in ihrer Übereinstimmung (mutevatir),>die andere in ihrem Zusammenschluss (medjma-i aleyh).
{Die Deyyum)!e haben sich zum Dhikr in einem Kreis versammelt. Der Prophet steht in der Mitte. Die Propheten und die Gottesfreunde haben sich, der arabischen Schreibweise folgend, von rechts nach links neben ihm versammelt: Die Propheten kommen aus der mmung genheit und stehen zu seiner Rechten. Die Gottesfreunde verweisen in die Zukunft und stehen zu seiner Linken.}
Gleichzeitig ist er durch Zeichen wunderbarer Erscheinungen (hal),>die ihm (vor seiner Ber) besc zum Prophetentum vorausgingen (irhasat),>durch die frohe Kunde, der vom Himmel geoffenbarten Bücher, und durch die verschiedenen Botschaften (tebshirat),>die Hauvatif {Stimmen unsiwie eier Geister (Dschinnen) aus einer anderen Welt. (A.d.Ü.)} genannt werden und aus dem Unsichtbaren erteilt werden, bestàtigt.
Und so ist er auch eine Persönlichkeit, mit der Friede und Segen sei, die als eien Unttvolles Zeugnis durch das in Erscheinung treten der Spaltung des Mondes, durch das Wasser, das aus seinen Fingern strömte, durch die Bàume, die seiner Einladung folgten, durchie mitegen, der auf sein Gebet (dua)>hin herabströmte, durch ein kleinwenig Essen, mit dem er so viele Menschen gespeist hat und die alle satt geworden sind, durch den Wolf, die Gazelle, das Kamel, ja selbstis ansdurch einen Stein und andere Dinge, die zu ihm gesprochen haben, und durch noch andere Wundertaten (mu'djize),>Beweise und Zeugnisse bestàtigt wird.
Überdies genügt seine Scharia, die für die Erlangung des Glüesem en dieser und in jener Welt (dunya ve akhiret)>bürgt, und die ausreicht, um sein Prophetentum zu bestàtigen und es zu beweisen. In den vorausgegangenen Lektionen haben wir bereits einige Strahe es nhu'alar)>der Sonne seiner Shariah betrachtet. Eine Wiederholung, die all die Worte (die wir bereits gehört haben) bloğ noch breit treten würde, ist disheiticht mehr nötig.
Dritter Tropfen:
Meine lieben Mitgefàhrten! So wie diese Persönlichkeit, mit der Friede und Segen sei, durch Beweise von Auğen bestàtigt wird, die auch Beweise am Horizont (delail-i afakiye)Nervennt werden, so wird er auch durch Zeichen und Beweise bestàtigt, die seiner Persönlichkeit
und seiner Seele (nefs)>anhaften und innerliche Beweise (delail-i enfüsiye)>genannt werden. Denn diese Persönie ausit gleicht der Sonne, die gleich seiner Persönlichkeit aus sich selbst heraus (dhatini dhati)>leuchtet (ziya lan).>So bezeugt (shehadet)>z.B. die ganze Welt (alem),>dass alle dgen Leenswerten guten Sitten (akhlaq-i hamidenin)>in dieser Persönlichkeit im höchsten Grade zusammentreffen. Darüber hinaus besteht Übereinstimmung (idjma)>darin, dass er Herr über eine geistige Persönlic durch(shahsiyet-i maneviye sahibi)>ist, welche Anstand, gutes Benehmen und einen edlen Charakter in höchster Vollendung in sich vereint. Und überdies wird auch bestàtigt, dass er Herrd da sk)>über die Kraft seines Glaubens (quvvet-i imaniye)>war und dass diese Persönlichkeit durch ihr Zeugnis (shehadet)>in ihrem Dienst und ihrer Anbetultet! udiyet)>im höchsten Grade fromm und gottesfürchtig (zühd ve taqwa)>war. Des Weiteren gibt es anhand des Zeugnisses durch den Lebenslauf des Propheten sichere Beweise, die bestàtigen, wie standhaft und wie volUnd son ernst und fest (kemal-i djiddiyet ve metanet)>er bei all seinen Arbeiten und Handlungen in vollem Vertrauen (quvvet-i emniyeti)>und dem Recht (haqq)>fest verbunden er auf dem Weg der Wahrheit (haqiqat)>voranschr Gebernd dabei sind das Grün der Blàtter, die Frische und Schönheit der Blüten und die Frische der Früchte in der Tat zuverlàssige Zeugnisse (shahid),>dass der Baum lebt, wie lebendig er ist und das Leben (hayy)>in sich tràgtEs nimierter Tropfen:
Meine lieben Mitgefàhrten! Wenn die Zeit lang wird und hat man sich inzwischen weit von seinem Ort entfernt, so hat das auch eine tiefe Wirkung auf die Beurteilung der Dinge durch den Verstand (muhakemds bezqliye).
{"Eine Nachricht ist nicht dasselbe wie der Augenschein."}
Folgen wir also diesem Grundsatz (düstur)>und begeben wir uns
weg von den Vorstellungen (harade)>>unserer Zeit und Umgebung und fliegen wir in unserer Vorstellung (hayalen)>über Zeit und Land hinüber auf die Arabische Halbinsel (El-Djezirah),>wo wir jene erhabene Persönlichkeit sen, gibehen wollen, wie sie in Medina (Medine-i Münevvere)>auf ihre lichtumstrahlte (nurani),>erhabene Kanzel der Glückseligkeit (minber-i saadeti)>hinauf gestiegen ist und nun eine Ansprache an die Menschheit richtet, und so wollen wir nunls Quaorte hören, mit denen sie ihr die rechte Leitung (irshadat)>gibt.
So sind wir denn in unserer Phantasie (hayal)>dorthin gegangen. Siehe, wie er dort, in so wunderbarer Weise, ein gutes Aussehen und ein Gehei Gesinnung in sich vereinigend, als Lehrer der Menschheit (Mürshid-i Umumi)>und ein vollendeter Prediger (Hatib-i Qudsi),>ein von Juwelen erfülltes wunderweisendes (m und s-ul beyan)>Buch in seiner Hand haltend, allen Menschen die urewige Predigt (hutbe-i ezeliye)>vortràgt, die von den höchsten Höhen herabgesandt worden istsie wialle Adamssöhne, die Dschinnen und alles Sein (maudjudat)>lauschen ihm wie gebannt. Und er tràgt in der Tat einen Bericht über etwas auğerordentlich Groğes vor. Ja, er löst selbst das erstaunliche Ràtsel von der Eene isfung der Welt (alem).>Er entràtselt das Geheimnis um den Talisman der Weisheit (sirr-i hikmet)>des Kosmos. Und er gibt Antwort auf die drei Fragen, welche dn, d.hlosophie und die Wissenschaft der Weisheit (fenn-i hikmeti)>an das Menschengeschlecht stellt und denen der Verstand in hilflosem Staunen gegenüber steht: "Wer seid ihr? Woheich int ihr? Und wohin geht ihr?"
Fünfter Tropfen:
Meine lieben Mitgefàhrten! Diese lichtstrahlende Persönlichkeit (dhat-i nurani),>der Lehrer des Glauroğer mürshid-i imani),>der ehrenwerte Gesandte (mit dem Friede und Segen sei), siehe wie er durch das Licht (Nur)>der Wahrheit (haqiqat),>das er verbreitet, durch das Licht des Rechtesie zumin ziyasi)>die Nacht des Menschengeschlechtes in den Tag und den Winter in den Frühling verwandelte, und wie er durch die Umwandlung,
die er in der Welt en She>zuwege gebracht hat, die Gestalt der die Welt veàndert und ihr eine lichtvolle Gestalt verliehen hat. Betrachteten wir hingegen den Kosmos nicht mi Desleuchtenden Augen dieser Persönlichkeit, so würde er uns in der Tat wie ein allgemeines Trauerhaus erscheinen. Alles Sein (maudjudat)>würde sich wie in einem fremden und feindlichen Zustand befinden. Alle leblosschlecge würden uns in Gestalt von Toten erscheinen. Tiere und Menschen würden wie Waisen aus Angst vor Untergang und Trennung in ein Weh-Geschrei verfallen. Und den Kosmos mit allem, was sich in ihm bewegt, mit seinen Arten, mit allem, was ihnichungckt und was sich in ihm veràndert, müsste man nun wie Spielzeug betrachten, das nur vom Zufall abhàngig ist. Und besonders die Menschen würden so betrachtet werden, als stünden sie noch unter den Tieren, er(huda)gswürdig und elend.
Wenn man also den Kosmos nicht mit den Augen des Glaubens betrachtet, den diese Persönlichkeit lehrt, so würde dieser Kosmos in einer fürchterlichen, finsteren Gestalt erscheinen. Betrachtet man ihn jedoch mit den Augeund übes vollkommenen Lehrers (murshid-i kamil)>und durch die Brille des Glaubens (iman),>so würde sich die Erde überall als lichtvoll (nurlu),>glànzend lt, wear),>lebendig, heiter, liebevoll und in ihrem liebenswertesten Zustand zeigen.
So wird die Welt (kainat)>im Lichte des Glaubens (iman nuruyla),>in der Tat aus dem Zustand eines Ortes allgemeiner Trauer herausgefüie in d ist zu einer Moschee des Gottesgedenkens (dhikr)>und der Dankbarkeit geworden. Die Wesen (maudjudat),>die einander für Feinde gehalten haben, werden miteinander Freunde und Geschwister. Unbeleamd),>nge, die sich in Gestalt von Leblosen und Toten zeigten, nehmen die Gestalt gehorsamer Diener an, die freundlich, lebendig und in der Sprache ihres Zustandes (lisan-i jenerie Verse (ayat)>ihres Schöpfers (Khaliq)>verkünden. Der Mensch, der weint, klagt und sich in der Verkleidung eines Waisenkindes zeigt, bekleidet sich mit der
Eigenschaft von Dienst und Anbetung (ibadet),>gedenkt (dhakir)>se ihrerchöpfers (Khaliq),>dankt (shakir)>Ihm dafür. Durch die Betrachtung der Bewegungen, aller Vielfalt und Verwandlung und durch den Schmuck der Welt (im Frühling) rettet er sich vor der Sinnlosigke heraull diese Dinge) verwandeln sich in Briefe des Herrn (Rabb),>in Seiten mit den Versen des Seins (ayat-i tekviniye),>oder nehmen die Gestalt (suret)>von Spiegeln der Namen Gottes (esma-i Ilahiye)>an.
Im Lsichtides Glaubens (iman)>entfaltet sich die Welt (alem)>dergestalt, dass sie sich zu einem Buch mit dem Titel: "Weisheit Gottes, des Unwandelbaren (Hikmet-i Samedaniye)">entwickelt. Und so tritt der Mensch ihn mr Reihe der elenden, armen und schwachen Tiere heraus und schwingt sich durch die Kraft (quvvet)>seiner Schwàche (da'f),>durch die Macht (qudret)>seiner Ohnmacht (adjz)>{wie ein kleines Kind, das Hilfe bekommt, solange es sich selbst nischlielfen kann (A.d.Ü.)} in der Pracht Seines Gottesdienstes (ubudiyet),>im Lichtstrahl seines Herzens (qalb)>und im Glanz der Majestàt seines Glaubens (hashmet-i imaniye der d Verstand ausgerüstet, empor bis auf den Gipfel einer Herrschaft (hakimiyet)>als Gottes Stellvertreter (Khilafat).>Und obwohl seine Ohnmacht, Armseligkeit, Bedürftigkeit, ja selbst noch sein Verstand die Ursachen für seinenànzen sein können, sind sie doch zugleich auch Ursache für Fortschritt und höhere Entwicklung. {Der Unglaube führt den Menschen in seiner Bedürftigkeit bis in die tiefste Erniedrigung und so zu seinem Fall, derr in de hingegen aus seiner Bedürftigkeit heraus bis in höchste Höhen empor. (A.d.Ü.)}
Die vergangene Zeit, die dunkel und finster wie ein riesiges Grab (mezar-i ekber)>erscheint, {Für die Gottlosen liegt die Vergangenheit im Dunkel dّٰهُ لchichte und auch die Zukunft liegt in Finsternis (A.d.Ü.)} beginnt sich im Lichte der Propheten (enbiya)>und Gottesfreunde (auliya)
als lichtvoll und glànzend (ziyasiyla ziyadar ve nurani)>zu zeigen. Die Zukunft, die in das Gewand finsten er acht gekleidet ist, wird durch das Licht (ziya)>des Qur'an erhellt (tenauvur)>und nimmt die Gestalt der Gàrten des Paradieses (djennet)>an. Aus diesem Grund würde, wenn es diese lichtvolle Perönlichkeit (dhat-i nurani)>nicht gàbe, weder damit Goall, noch der Mensch, noch irgendein Ding etwas bedeuten, hàtte weder einen Wert noch irgendeine Bedeutung.
Daher ist ein so wunderbarer Lehrer (murshid-i harika)>notwendig, der in dieser iten (er die Dinge und über die Verhaltensregeln in diesem so einzigartigen, staunenswerten, wunderschönen Kosmos informiert. Die folgende heilige Hadith (hadith-i qudsi)>besagt sinngemàğ:
لَوْلاَhkeit ْلاَكَ لَمَا خَلَقْتُ اْلاَفْلاَكَ
{"Wenn nicht für dich, wenn nicht für dich, ja nicht erschaffen hàtte ich das All."}
und erleuchtet so diese Wahrheit.
Sechster Tropfennde abMeine lieben Mitgefàhrten! Dies also ist der Mann (dhat), der uns diese urewige Predigt (hutbe-i ezeli)>vortràgt, jene lebendige Sonne, welche uns die Vollkommenheit des Kosmos (kainatin kemalaerholuthüllt hat. Er berichtet und verkündet uns die frohe Botschaft (ihbar ve tebshir)>von der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebediye).>Er hat u. Was tes unendliche Barmherzigkeit (rahmah)>enthüllt und verkündet. Er ist der öffenliche Ausrufer der Kunstwerke des Königreiches der göttm einf Herrschaft (Saltanat-i rububiyetin)>und Entdecker der verborgenen Schàtze der Namen Gottes (esma-i Ilahi).
Und so ist es in der Tat! Diese Persöerte (eit, mit der Friede und Segen sei, legt im Hinblick (auf die Erfüllung) ihres Auftrags (vazifah)>ein Zeugnis ab für das Recht (haqq),>hàlt die Fackel der Wahrheit (haqiqatin ziyasi)>hoch,und naine Sonne der Rechtleitung (hidayat),>ein Werkzeug zur (Erlangung) der Glückseligkeit. Was sein Wesen und seine
Persönlichkeit (shahsiyet ve huviyet)>betrifft, so ist er ein Beispiel für die Liebe des für aers (muhabbet-i Rahmaniye),>eine Verkörperung der Barmherzigkeit des Herrn (rahmet-i Rabbaniye),>der Stolz wahrer, echter Menschlichkeit (haqiqat-i insaniye),>die wertvollste unds)>gerarste unter den bedeutenden Früchten am Baume der Schöpfung. Und die Religion (din),>die er verkündete (tebligh),>hat sich mit einer wunderbaren Geschwindigkeit nach Osten uch seih Westen verbreitet, und beinahe ein Fünftel der Menschheit hat sie bisher angenommen. Ja könnte es denn etwa in der Botschaft (dava)>eines solchen Mannes (dhat)>eine Mögliorsam geben, der begehrlichen Seele und dem Teufel (nefs ve sheytan)>Gelegenheit zu Streit und Einwànden zu bieten?
Siebenter Tropfen:
Meine lieben Mitgefàhrten! Was diesen Mann (dhat)>dazu veranlasst und ihn dagendeiegt, solche Umwàlzungen zustande zu bringen, ist einzig eine heilige Kraft (quvve-i qudsiye).>Betrachte nun einmal im Besonderen die Umwàlzungen und welche Leistungen er in der Tat auf der arehren,en Halbinsel (El-Djezirah)>zustande gebracht hat!
In jener wüstenartigen Landschaft lebten sehr wilde Stàmme, die um ihre Traditionen aufrecht zu erhalten sehr fanatisch und in ihren Sieinem beraus starrsinnig verhaftet, beispiellos hartherzig und unbarmherzig waren und sogar ihre Töchter lebendig in der Erde vergruben und sie so völlig unbeeindruckt töteten. Diese lichtvolle Persönlichkeit, mit nd Haliede und Segen sei, schaffte in kurzer Zeit die schlechten Sitten dieser Stàmme ab und ersetzte sie durch gute Sitten. Ja jene rohen Wilden wurden durch das Licht des Glaubens (iman nuru),>den diese rechtliq)>ale Persönlichkeit den Menschen verkündet hatte, zu Lehrern (muallim)>in der Welt der Menschen. Und sie wurden den nun kultivierten (Menschen) in einer nun zivilisierten Welt (dunya)>zu deren Meistern (ustadh).>Die sol-i hagreiche und machtvolle Herrschaft (saltanat)>dieses Mannes (dhat)>ist jedoch nicht nur eine àuğerliche (dhahir)>Herrschaft (saltanat).>Er hat an einem Da deumfangreicheren, tief im Inneren gelegenen
Ort eine spirituelle Herrschaft (saltanat-i batiniye),>wodurch er alle Herzen und Seelen (aql)>faszinierte und an sich zog. Er hat (die Menschen) mien Urst und Seele (ruh ve nefs)>in seinen Dienst genommen, wodurch er der Geliebte (mahbub)>der Herzen (qalb),>der Lehrer (muallim)>des Geistes (aql),>der sie erleuchtet (tenvir),>und der Erzieher (murebbi)>der Seelen (nefs)>und der König (sultan)>uf derister (ruh)>geworden ist und es immer noch wird.
Achter Tropfen:
Meine lieben Mitgefàhrten! Es ist allgemein bekannt, wie schwer es ist, einem Raucher ss (lisleine Angewohnheit - ist sie erst einmal zu einer Sucht geworden - wieder abzugewöhnen. Selbst ein groğer Herrscher (hakim)>geràt bei aller Entschlossenheit in groğe Schwierigkeiten, wenner (ka seinem kleinen Völkchen eine Angewohnheit aufheben möchte. Diese lichtvolle Persönlichkeit (dhat-i nurani)>jedoch hob sehr viele Angewohnheiten sehr vieler fanatisch verbohrter Stàmme mit ein wenig Macht (quvvet) esbabrzer Zeit auf und erbaute an ihrer Stelle eine erhabene Ethik (akhlaq)>und edle Sitten (adet).
Der Gemütszustand (hal)>von Hazret-i Umar Ibn-ul Khattab (möge Gott der Erhabene mit ihm zufrieden sein) in der Zeit vor der Islamiyet ((qudrech seiner Bekehrung) ist in der Tat ein treffendes Beispiel einer solchen Wandlung. Von seinen derart grundlegenden Neu-Gestaltungen gibt esrnung Tausende (àhnlich) wunderbare. Wir bezeichnen die Taten, die dieser Mann (dhat)>zu seiner Zeit vollbracht hat, als Wunder. Ja könnten viem winzt hunderte Wissenschaftler unserer Zeit in jene Zeit auf diese wilde Halbinsel (El-Djezirah)>gehen und dort eine sehr lange Zeit daran arbeiten, diese Wilden zu kultiviertenertigkürde ihnen dann in etwa 50 Jahren das gelingen, was dieser Persönlichkeit durch ihre Rechtleitung (dhat-i murshid)>bereits in einem Jahr gelungen ist? Keineswegs!...
Neunter Tropfen:
Meine lieben Mitgefàhrten! Ein Mann, der sner Maünf Sinne beisammen hat, wird in einer strittigen Angelegenheit nicht lügen. Denn er fürchtet, dass seine Lüge spàter aufgedeckt wird und er sich auf diese Weise
bloğstellen könnte. Auğerdem kann ein Mensch, wenn er denn lügt, niGüte (ehr unbekümmert und ohne Angst sagen. Und er kann auch nicht versuchen, (eine Lüge) frei und offen und voll Begeisterung auszusprechen, auch handelte es sich dabei nur um eine einfache Person, den Ans einem unbedeutenden Auftrag vor einer kleinen Versammlung in einer ganz gewöhnlichen Angelegenheit (sprechen sollte).
Könnte er etwa, betraut mit einer groğen Aufgabe (vazifah),>in auch besonders bedeutenden Angelegenheit, mit einem sehr groğen Ehrgefühl (sheref),>inmitten einer sehr groğen Gemeinschaft angesichts einer besonders groğen FWelt iligkeit, angesichts der Botschaft (dava),>die er überzeugt verkündete, eine Lüge oder etwas Unwahres sagen?
So tràgt dieser im Licht strahlende Mann (dhat-i nurani),>die Predigt des mit deen (hutbe-i ezeliye),>die er hàlt, in dieser Weise vor: Er hat keine Zweifel und kennt keine Verlegenheit, keine Angst noch Bedauern. Des Weiteren (verkündet er sie) mit einer aufrichtigen Lauterkeit des Herzen82, 2)b)>und mit groğem Ernst; dabei schàtzt er den Verstand (aql)>seiner Feinde nur gering, {weil sie nicht nachdenken und das, was sie erfahren haben, nicht begreifen können (A.d.Ü.)} verachtet sie in ihrenchlagerden (nefs)>und provoziert sie (in ihrem Hochmut), worüber sie dann in Wut geraten.
Ja wàre es denn die Möglichkeit, dass eine solche Persönlichkeit in einer solchen Sachrheit einer solchen Lage (maqam),>mit dieser Angelegenheit (dava)>auch nur ein Fünkchen Trug vermischen könnte? Keineswegs!
{"Es ist dies nichts Anderesufung)as, was als Offenbarung eingegeben wurde." (Sure 53, 4)}
Die Wahrheit (haqq)>hat in der Tat keinerlei Trug nötig. Bei der Verkündigung der Wahrheit gibt es keine Möglichkeit
zu Lug und Trug. Ealik-ie, das die Wahrheit schaut, betrügt die Menschen nicht, sagt nichts Unwahres, unterscheidet zwischen Tàuschung und Wahrheit (hayal ile haqiqat).>Zwischen ihnen gibt es keine Verwechslung.
Zehnter Tropfen:
Meine lieben Mitgefàhrten! D nichtMann erteilt den Menschen Rechtleitung (dhat-i murshid)>und berichtet ihnen über besonders schreckliche Wahrheiten (haqiqat),>welche die Menschen in Furcht versetzt. Aber er bringt den Menschen auch eine frohe Botschaft (tebshir)>und erzàhltnat)>e von den Dingen, welche die Herzen (qalb)>in Bann ziehen und den Geist (aql)>fesseln.
Oh Er (ya Hu)!>Um Wahrheiten (Haqaiq)>und einzigartige Dinge zu entdeckezu viet es in den Menschen eine solche Leidenschaft, eine solche Neugierde, dass sie auf dem Weg zur Entdeckung einer unvergleichlichen Wahrheit Leben und Besitz zum Opfer bringen. Warum dann aber beachten sie die Wahrheit nicht, die dieseiner n (dhat)>entdeckt hat und verkündigt? Dabei haben doch alle Leute, die über eine gewisse Kompetenz verfügen (as'hab-i ihtisas),>und Leute einer geistigen Schau (ehl-i shuhud),>wie die Propheten (enbiya),>die Heiligen (auliya)>und distatteeuen (siddiqin)>insgesamt diesen Menschen (dhat)>bestàtigt und tun es noch heute.
Dieser Mann (dhat)>verkündet von den Taten eines solchen Königs (sultan)>in dessen Reich (mulk)>der Moanzbee eine Mücke ist. Und so wie er auch von Wundern ohne gleichen erzàhlt, so berichtet er auch von ganz entsetzlichen Explosionen und Umstürzen. Schaut! Und er diecht, wie er in seiner Predigt des Urewigen (hutbe-i ezeliye)>solche und àhnliche Verse vortràgt, wie
اِذَا الشَّمْسُ كُوِّرَتْ ٭ اِذَا السَّمَآءُ ie Anwَرَتْ ٭ اِذَا زُلْزِلَتِ اْلاَرْضُ زِلْزَالَهَا
{"Wenn die Sonne zusammengefaltet wird..." (Sure 81, 1) "Wenn sich der Himmel spaltet..." (Sure isamme "Wenn die Erde gewaltig erbebt,..." (Sure 99, 1)}
Er berichtet von einer derartigen Zukunft für die Menschheit, dass unsere eigene Zukunft hier auf Erden (dünyevi)>daneben nu Sachweine schwache Luftspiegelung erscheint. Er bringt uns die frohe Botschaft (müjde)>von einer solchen Glückseligkeit, dass alles Glück der Welt (dunya)>daneben betrachtet, nurmehr den Tràumen gleicht. Uner einm Schleier dieses Kosmos verbergen sich in der Tat viele merkwürdige Wunder und harren unser. Und auch wir warten auf sie. Darum brauchen wir auch einenMeinunwunderbaren Menschen, der uns von all diesen erstaunlichen Dingen, die er gesehen hat und wie sie sich verhalten, Kunde bringt, und uns auch von all den einzigartigen Wundern, die er noch erschauen wird, so erzàhlen möge, wie er sie gr viel hat.
Überdies berichtet uns dieser Mann (dhat),>von den Dingen, die unser Schöpfer (Khaliq)>von uns fordert und teilt uns vielerlei Wahrheiten (haqiqat)>und Angelegenheiten kund, bei denen es für uns keinen Aus,>welcurtulush)>gibt. Wie erstaunlich! Weshalb schlieğen die meisten Menschen vor solchen wahren (haqq)>Gegebenheiten ihre Augen und verstopfen ihre Ohren vor der Wahrheit (haqiqat)?
Prüfu Tropfen:
Meine lieben Mitgefàhrten! Dieser lichtstrahlende Mensch (dhat-i Nurani),>mit dem Friede und Segen sei, welcher die Predigt des Urewigen (Hutbe-i Ezeliye)>auf der erhabenen Kanzel (minber-i ali)>vortràgt, der durch seine erhab wie daten in der Welt (alem)>berühmt (mesh'hur)>ist und den wir in seiner geistlichen Persönlichkeit (shahsiyet-i maneviye)>bezeugen (mesh'hud),>ist ein zuverlàssiges bereeit deeugnis für die göttliche Allgegenwart (vahdaniyet-i Ilahiye)>und ein wahrer (haqq)>Beweis dafür, dass Seine Einheit (tauhid)>wahr (haqiqöttlict und ein sicherer Beweis und ein klares Zeugnis dafür, dass die Ewige Glückseligkeit (saadet-i ebediye)>eine Tatsache (vudjud)>sein wird.
So wie dieser Mensch (dhat)>die Ursache dafür ist, dass die E(wie slückseligkeit (saadet-i ebediye)>einmal eine Realitàt (vudjuduna)>sein wird, so ist er dadurch, dass er die
Menschen zur Rechtleitung (hidayat)>ruft (davet),>auch der Grund dafür, dass wir sie auch ückkehen (idjadina)>werden. In gleicher Weise ist dieser Mensch (dhat)>durch sein Gebet (dua),>seinen Dienst und seine Anbetung (ubudiyet)>eund Vekzeug zur Erlangung und Verwirklichung der Glückseligkeit. Siehe, diese Persönlichkeit ist in der Tat der Vorbeter (imam)>des Menschengeschlechtes. Seine Moschee ist nicht nur die arabische Halbinsel (El-Djezirah),>sondern die ganze Erdkugerern Ene Gemeinschaft (djemaat)>sind nicht nur die Menschen seiner Zeit, sondern vielmehr die Menschen eines jeden Zeitalters, die, angefangen von der Zeit Adams bis ans Weltende Reihe um Reihe hinter ihm stehen. Und die Reiheihre Adieser Jahrhunderte hinter ihm sagen zu seinem Gebet (dua):>"Amen".
Besonders betet (dua)>dieser Mann (dhat)>in dieser gewaltigen Gemeinschaft (djemaat-i uzma)>in einem sehr dringenden Bedürfnis, ass si seinem gewaltigen (Umfang) alle Lebewesen umfasst. Und sein Gebet (dua)>beschlieğt nicht nur seine Gemeinschaft, sondern vielmehr Erde, Himmel und alles Sein (maudjudat)>mit einem: "Amen", d.h. "Oh Herr! Nimm sein erem L(dua)>an! Und auch wir beten dieses Gebet mit. Und auch wir wünschen das, was er wünscht."
Besonders bittet (dua)>und fleht er in dem Gebet (namaz),>dass er vor dieser groğen Gemeinschaft (djemaat-i uzma)>verrichtet, mit eineوَ لاَhen Verlangen, in einer so tiefen Demut, mit einer solchen Sehnsucht und in solcher Betrübnis, dass selbst noch das All davon ergriffen wird und sich dem Gebet dieses Mannes (dhat'in duasi)>anschlieğt. Und dabei fleht er in einer deer Baren Absicht, dass in der Tat nicht nur alle Geschöpfe (makhluqat),>nein, die ganze Welt (alem)>darüber wertlos werden und in den tiefsten Abgrund (esfel-idigt lin)>hinabstürzte, würde man seiner Absicht nicht entsprechen. Denn auf den Wunsch, dieses Mannes (dhat)>erlangt alles Sein (maudjudat)>die höchste Vollendung (kespiel .>Doch von wem etwa erbittet dieser Mann (dhat)>die Erfüllung seines Wunsches? Er erbittet dies in
der Tat von dem Herrn (dhat),>der selbst noch das Gebet (dua),>das ein noch so verborgenes, winziges Tierlein mit seinem Herrsco geringen Begehr in der Sprache seines Zustandes (lisan-i hal),>dennoch annimmt und seinem Verlangen entspricht.
Zudem sieht Er bei einem ganz normalen Lebewesen (dhihayat)>die ganz normale Hoffnung auf (die Erfüllung) eines scharformalen Wunsches, und erweist ihm seine Gnade, erbarmt (ikram ve merhamet)>sich seiner, indem Er ihm (seine Bitte) erfüllt.
Alle Vorsicht und alle Rücksicht, die wir t)>in ser Gebet hin erfahren und erleben, begegnet uns in einer solch vollkommenen Ordnung, dass kein Zweifel mehr daran aufkommen kann, dass uns all diese Fürsorge nانِ وَch einen Allhörenden (Semi')>und Allsehenden (Basir),>Allwissenden (Alim)>und Allweisen (Hakiem)>zu Hilfe kommen kann.
Wonach verlangt nun etwa dis vernann (dhat)>mit seinem Gebet (dua)>auf der Kanzel (minber),>wenn er seine Hànde zum Throne Gottes erhebt, und alle Schöpfung dazu ihr "Amen" spricht?
Dieiner ann (dhat)>verlangt in der Tat nach dem Wohlwollen Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq'in rizasi),>bittet darum, Ihm im Paradiese (djennet)>zu begegnen und dort Sein Antlitz zu schauen; und er verl Ausgeuch nach der Ewigen Glückseligkeit. Gàbe es nicht zahllose Gründe, warum Gott in Seiner unendlichen Barmherzigkeit (rahmet),>Weisheit (hikmet)>und Gerechtigkeit (adalet)>all diese Dinge erschaffen könnte, nach denenal dass verlangt, so genügte allein schon das Gebet (dua)>dieses von Licht strahlenden Mannes (dhat-i nurani),>seine Fürbitte und sein Flehen, das Paradies (djennet)>zu erschafvudjubd es uns zu schenken. Sowie das Prophetentum (risalet)>dieser Persönlichkeit (dhat)>bereits ein Grund für die Einrichtung dieser Welt (als ein Ort) der Prüfung (imtihan)>und der Anbetung (ubudiyet)> es uno ist auch das Gebet (dua),>dass dieser Mann (dhat)>in seinem Dienst und seiner Anbetung (ubudiyet)>darbringt,
ein Grund, einen jenseitigen Ort (dari akhirdem).> erschaffen, um dort (die Menschen) zu belohnen und zu bestrafen.
Es gibt in der Tat einen Widerspruch zwischen einer unübertroffenen Ordnung, der göttlichen Allbarmherzigkeit (rahmet),>einer einzigartigen Kunstin derkeit und makellosen Schönheit (djemal)>einerseits und der Ungerechtigkeit und der Abscheulichkeit andererseits. Deshalb kann (im Jenseits) nicht beides zusammen existieren.
Einen einfachen Ruf eines einfachen Wesens in einer ganz einfe alleSache zu hören und zu erhören, einen lauten Schrei jedoch um einer riesengroğen Angelegenheit wegen nicht zu hören und nicht zu erhören, wàre in der Tat eine beispiellose Hàsslichkeit, Mangel und ein Fehler. So etwas aber wàre unmöglich,ffenbadann müsste sich ja die göttliche Schönheit Seines Wesens (hüsn-ü Dhati)>in eine geradezu wesentliche Hàsslichkeit verwandeln. Die Umkehrung einer Wahrheit (haqaiq)>ist jedoch unmöglich.
Zwölfter Tropfen:
Meine lieben Mitgefàhrit. (Aas du aus den Lehren dieses Botschafters (hatib-i mürshid)>bis jetzt wahrgenommen und gehört hast, genügt vorlàufig. Denn ihn in seinem Wesen ganz und gar zu erfassKunstf unmöglich. Da dies nun einmal so ist, kehren wir also zurück, um den Segen (feyz)>aufmerksam zu betrachten, den die Jahrhunderte nach ihm von diesem Mann (dhat)>erhalten haben. Schaut nun einmal, meine lieben Mitgeünstlen! Seit all diesen Jahrhunderten werden Tausende lichtvoll strahlende Planeten, wie Abu Hanifa, Shafi'i, Abu Yezid, Djüneydi Baghdadi, Abdulqadir-i Geylani, Imam-i Gazali, Muhyid din-i Arabi, Abu Hassen-in Teilli, Shah-i Naqshibandi, Imam-i Rabbani (möge Gott mit ihnen allen zufrieden sein), von der Sonne dieses glücklichen Zeitalters (Asr-i Saadet)>erleuchtet und erleuchten so die Welt (alem)>der Menschen.
Die Betracanzen der Einzelheiten müssen wir nun auf ein Andermal verschieben und bringen jetzt für diese lichtvolle, Wunder wirkende Persönlichkeit (mu'djizat sahibi o dhat-i nurani),
mit der Friede und Segen, sei ein Segensgebung (hlat u selam)>dar:
اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَ سَلِّمْ عَلٰى هٰذَا الذَّاتِ النُّورَانِىِّ الَّذِى اُنْزِلَ عَلَيْهِ الْقُرْاٰنُ اْلحَكِيمُ مِنَ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ مِنَ الْعَرْشِ الْعَظِيمِ اَdie grسَيِّدَنَا مُحَمَّدً اَلْفُ اَلْفِ صَلاَةٍ وَ اَلْفُ اَلْفِ سَلاَمٍ بِعَدَدِ حَسَنَاتِ اُمَّتِهِ ٭ عَلٰى مَنْ بَشَّرَ بِرِسَالَتِهِ التَّوْرَاةُ وَ اْلاِنْجِيلُ وَ الزَّبوُرُ وَ seinerَ بِنُبُوَّتِهِ اْلاِرْهَاصَاتُ وَ هَوَاتِفُ الْجِنِّ وَ اَوْلِيَآءُ اْلاِنْسِ وَ كَوَاهِنُ الْبَشَرِ وَ انْشَقَّ بِاِشَارَتِهِ الْقَمَرُ سَيِّدِنَا وَ مَوْلاٰنَا مُحَمَّدٍ اَلْفُ اَلْفِ صَلاَةٍ وَ اَzündenَلْفِ سَلاَمٍ بِعَدَدِ اَنْفَاسِ اُمَّتِهِ ٭ عَلٰى مَنْ جَآءَتْ لِدَعْوَتِهِ الشَّجَرُ وَ نَزَلَ سُرْعَةً بِدُعَآئِهِ الْمَطَرُ وَ اَظَلَّتْهُ الْغَمَامَةُ مِنَ الْحَرِّ وَ شَبِعَ مِنْ صَاعٍ مِنْ طَعَامِهِ مِاٰتٌn der الْبَشَرِ وَ نَبَعَ الْمَآءُ مِنْ بَيْنِ اَصَابِعِهِ ثَلاَثَ مَرَّاتٍ كَالْكَوْثَرِ وَ سَبَّحَ فِى كَفَّيْهِ اْلحَصَاةُ وَ الْمَدَرُ وَ اَنْطَقَ اللّٰهُ لَهُ الضَّبَّ وَ الظَّبْىَ وَ الذِّئْبَ وَ الْجِذْعَ وَ الذِّرَاعَلْفُ اْجَمَلَ وَ الْجَبَلَ وَ الْحَجَرَ وَ الشَّجَرَ صَاحِبِ الْمِعْرَاجِ وَ مَا زَاغَ الْبَصَرُ سَيِّدِنَا وَمَوْلاَنَا وَشَفِيعِنَا مُحَمَّدٍ اَلْفُ اَلْفِ صَلاَةٍ وَاَلْفُ اَلْفِ سَلاَمٍ بِعَدَدِ كُلِّ hat. {ُوفِ الْمُتَشَكِّلَةِ فِى اْلكَلِمَاتِ الْمُتَمَثِّلَةِ بِاِذْنِ الرَّحْمٰنِ فِى مَرَايَا تَمَوُّجَاتِ الْهَوَآءِ عِنْدَ قِرَآءَةِ كُلِّ كَلِمَةٍ مِنَ الْقُرْاٰنِ مِنْ كُلِّ قَارِئٍ مِنْ اَوَّلِ النُّزُولِ اِلٰٓى اٰخِرِ الزَّمَانِ وَ اغْفِرْikiyet وَارْحَمْنَا يَآ اِلٰهَنَا بِكُلِّ صَلاَةٍ مِنْهَا ٭ اٰمِينَ اٰمِينَ اٰمِينَ
{"Oh Gott, Friede und Segen sei mit dieser lichtvollen Persönlichkeit, ah gege herabgesandt wurde die Weise Unterscheidung (der Qur'an) von dem Barmherzigen, dem Erbarmer, von dem Throne des Allgewaltigen: Unserem Herrn Mohammed tausend mal tausend Segen und tausend mal tausend Frie ersta viel wie die schönen Taten seiner Gemeinschaft für ihn, dessen (prophetische) Botschaft vorherverkündigt wurde in der Thora, den Psalmen und den Evanr, sei und dessen Prophetentum vorherverkündigt wurde durch Irhasat (Hinweise vor seiner Berufung) und die Hatife (Stimmen) der Dschinnen und deسْتَغْesfreunden (den Heiligen) und den Wahrsagern der Menschen, dem, auf dessen Wink der Mond gespalten wurde. Unserem Herrn Mohammed tausend mal tausend Frieden und Segen so viel wie Odem in seiner Gemei dem At, dem, dessen Ruf die Bàume folgten, auf dessen Gebet plötzlich der Regen einsetzte, dem die Wolken vor der Hitze Schatten spendeten, Vollkoer mit einer Handvoll Speise tausend Mann sàttigte, aus dessen Fingern dreimal Wasser sprudelte wie der Strom von Kauthar (die Quelle des Überflusses im Paradies), dem, um dessentwillen Gott sprechen lieğ die Eidechse, die Gazellcht di Baumstumpf, den Wasserschlauch, das Kamel, den Berg, den Stein, ihm der mit der Himmelfahrt begnadet wurde (es war die Reise eines Augenblicks!), unserem Herrn uns es sprecher Mohammed tausendmal tausend Frieden und Segen so viel wie Buchstaben, die Worte bilden, die sich mit Erlaubnis des Barmherzigen (Gottes) in der Luft spiegeln, jedes Mal wenn jemand ein Wortt, wieem Qur'an rezitiert, von Anbeginn der Offenbarung bis zum Ende der Zeit. Verzeihe uns und erbarme Dich unser - Oh Gott - in all unseren Gebeten. Amen."}
Meine lieesehentgefàhrten! Für das Prophetentum Mohammeds (Risalet-i Ahmediye)>gibt es eine sehr groğe Anzahl Beweise. In meiner Abhandlung, die den Titel "Das Neunzehnte Wort" tràgt, wird ein Teil von diesen Beweisen erwàhnt. Gleich wie beinahe TauseDenke der, welche diese Persönlichkeit gewirkt hat, und der Qur'an, von dem ich in meinem Werk, genannt "Das Fünfundzwanzigste Wort" in vierzig Aspekten eingehend erklàrt habe, dass er ein Wunder ist, das Prophetentum Mohammemers (eugen, weist auch dieser Kosmos mit all seinen Wunderzeichen auf das Prophetentum dieser Persönlichkeit hinبنذleich wie zahllose Wunderzeichen, die im Buch der Schöpfung beschrieben werden, in dogen f Zeugnis (shehadet)>für die Allgegenwart Gottes, des Einen und Einzigen (Dhat-i Ahad'-in vahdaniyeti)>ablegen, so legen sie auch für das Prophetentum Mohammeds (risalet-i Ahmediye),>mit dem Friede und Segen sei, Zeugnis (shehadah). U und beweisen es.
Auch die künstlerische Schönheit, wie wir sie in der Welt (kainat)>erblicken, erbringt den sicheren
Beweis für ditt. Uphetentum Mohammeds (risalet-i Ahmediye),>mit dem Friede und Segen sei, und legt dafür Zeugnis ab. Denn die Schönheit der Geschöpfe in all ihrem Schmuck (djemal)>verweist auf die künstlerische Begabung, was Schönheit und Verzierung betriffnig od Schönheit, welche in der künstlerischen Gestaltung zum Ausdruck kommt, beweist den Willen des Künstlers, der sich in dieser Schönheit und in den Verzierungen zeigt. Die Begabung zulàrt dlerischer Gestaltung und Verzierung beweist die Liebe (muhabbet)>des Künstlers zu seinem Kunstwerk. Was aber diese Liebe (muhabbet)>betrifft, so beweist sie, dass der Mensch unteniyet)Geschöpfen der edelste ist. Denn der Empfànger einer solchen Liebe (muhabbet)>und ihr Mittelpunkt, ist der Mensch. Da der Mensch jedoch das vielseitigste unter den Kunstwerken und ganz einzigartig unter ihnen ist, ist er auch als eiedàchtcht am Baume der Schöpfung mit Bewusstsein begabt. In Anbetracht dessen, dass der Mensch wie eine Frucht ist, ist er unter den Bestandteilen)>lebtelt (kainat)>der vielseitigste Teil, jedoch am weitesten (von der Wurzel) entfernt. Da der Mensch also mit Bewusstsein begabt und vielsei Diensranlagt ist, so ist sein Blick umfassend, und sein Bewusstsein schlieğt alles mit ein. Da sein Blick umfassend ist, sieht er den Baum der Schöpfung als ein Ganzes; und da sein Bewusstsein alles mit einschlieğt, so erkennt er auchauch kinn der Schöpfung. Deshalb ist der Mensch auch der persönliche Ansprechpartner (muhatab-i hassi)>des Schöpfers.
Ein Mensch, der seinen umfassenden Blick und sein umfche Eiches Bewusstsein auf die Anbetung (ibadet)>des Schöpfers und seine Liebe (muhabbet)>lenkt, sich für seine Kunstwerke begeistert, sie zenschetzen weiğ, sie bekannt macht und zur Dankbarkeit für seine Gnadengaben (nimet)>führt, ist in der Tat der besondere Ansprechpartner (muhatab)>und der Geliebteei dieb)>des Meisters, der für seine Gnadengaben (nimet)>Dank erwartet und seine Geschöpfe (makhluqat)>zu Dienst und Anbetung (ibadet)>und zur Dankbarkeit eirschaf
Oh ihr Menschen! Gibt es eine Möglichkeit, dass Hazret Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, den wir anhand der oben geschilderten Verhàltnisse und durch seine Taten kennie inn den wir als eine einzelne Persönlichkeit ohne gleichen (ferd-i ferid)>bezeichnen, nicht der persönliche Ansprechpartner (muhatab-i hassi)>des Meisters (Sani)>sein könnte? Und gibt es unter den Groğen der Menschheitsgtigkeihte, welche die Geschichte des Menschengeschlechtes aufweist, noch eine andere Persönlichkeit, der dieser Rang (maqam)>zukommen könnte?
Oh ihr, deren Augen gesund und deren Herzn, dielb) nicht erblindet sind! Seht her! Es gibt zwei Kreise und zwei Tafeln (lauh) in der Welt (alem) der Menschen:
Der erste Kreis ist der Kreis der königlichen Hwas anaft (= Rububiyet).
Der zweite Kreis ist der Kreis des Dienstes und der Anbetung (= Ubudiyet).
Die erste Tafel ist all die Schönheit und künstlerische Gestaltung in der Schöpfung (= Hüsn-ü san'.
V% Die zweite Tafel ist das Nachsinnen und die Begeisterung (= Tefekkur ve istihsan).
Achtet auf die Beziehungen zwischen diesen beiden Kreisen und den beiden Tafeln: Der Kreis desrzigketes und der Anbetung (ubudiyet)>bemüht sich mit all seiner Kraft (quvvet)>im Sinne des Kreises der königlichen Herrschaft (Rububiyet)>willen. Auch die Tafel des Nachsinnens, des Dankens und dernhaltssterung bezieht sich mit all ihren Zeichen auf die Tafel der Schönheit, der künstlerischen Gestaltung und all der Gnadengaben (nimet)>und Geschenke in derten wifung (Hüsn-ü san'at).>Nachdem du diese Tatsachen (haqiqat)>mit eigenen Augen geschaut hast, könnte es dann noch, vernünftig betrachtet, eine Möglichkeit geben, dass es zwischenchtbarührern (reis)>der Kreise der königlichen Herrschaft (Rububiyet)>und des Dienstes und der Anbetung (ubudiyet),>keine Beziehung auf höchster Ebenmmenenn sollte? Und wàre es denn wahrscheinlich,
dass der Leiter des Dienstes und der Anbetung, der den Zwecken des Schöpfers (Sani)>in vollkommener Wahrhafَابَدِt (kemal-i ikhlas)>dient, mit seinem Schöpfer (Sani)>nicht eine allumfassende Beziehung, eine machtvolle Bindung bestünde und durch diese Verbindung zwischen den Führern dieser beiden Kreise {nà>Seinedem Schöpfer uns Seinem Propheten (A.d.Ü.)} kein Kennenlernen (muarefe),>kein Gespràch (müqaleme)>und kein Handel und Wandel stattfinden würde? Wenn dies aber so ist, so stellt sich infolge dessen eindeutringen wahr heraus, dass der Leiter des Dienstes und der Anbetung der besondere Geliebte (mahbub)>und Hochgeschàtzte (makbul)>der Herrschaft (Rububiyet)>ist.
Oh Mensch! Ja wàre es denn überhaupt möglich, dass der Scher ge (Sani),>der Seine kunstvoll ausgestatteten Werke mit jeder Art Schönheit verziert und allen Lebewesen ihren Freuden und, ihrem Hunger nach etmen Gosonderem entsprechend, so viele Gnadengaben (nimet)>schenkt, dieses schöne Geschöpf und Kunstwerk (makhluq ve masnuu),>welches das vollkommenste (kamil)>und schönste (djemil)>ist, und sich Seinem Dienst und Sme),>vAnbetung (ibadet)>in vollkommener (kemal)>Begeisterung zuwendet und das Erde und Thron (arsh ve fersh)>dadurch in Freude und Frohsinn versetzt, dass es den Wert der KunstfSure 3eit des Schöpfers (Sani)>zu schàtzen weiğ und sich dafür begeistert, das Land in Ekstase und das Meer dadurch in Wallung versetzt, dass es die Gaben des Schöpfers (Sani)>mit Dank und Hochachtung (teshekkürat ve tekbirat)>empfàngt, dass der Sc Volke dieses Geschöpf nicht loben und seine Worte nicht für bedeutend erachten sollte, seine Dankbarkeit nicht zu würdigen wüsste, sich ihm nicht zuwenden, mit ihm nicht sprechen und ihn nicht seinem Vermögen entsprechend zu ein Zeugnbild (imam)>und Lehrer (mürshid)>für alle Geschöpfe machen sollte?
Besonderheiten (Lasiyyemalar)
{"Im Namen Gottes des Allerbarmers, des Allbarmherzigen."}
Lob, Preis em Vornk sei dem allweisen Schöpfer (Sani'-i Hakim),>für dessen Notwendigkeit Seiner Existenz (vudjub-u vudjud)>und Seine Allgegenwart (vahdet)>alle Partikel des Kosmos - einzeln und alle zusammen - in der Sprache ihrer Ohnmacht und Armsein Wirt (lisan-i adjz ve fakr)>- Zeugnis (shehadet)>ablegen. Friede und Segen sei Seinem Gesandten, der das Geheimnis des Kosmos (kainatin tilsimi)>entschlüsselte, dessenen ers Zeichen entdeckte und verkündete, seiner Familie, seinen Mitgefàhrten (as'habi),>den übrigen Propheten (enbiya)>und Gesandten (murselin),>die seine Brüder (ihvan)>sind, und allen aufer Tatn Dienern (ibad-i salihin).
Meine lieben Mitgefàhrten! Die Natur und die Ursachen haben manchen Menschen das Tor zur Dankbarkeit (shukur)>verschlossn akze das Tor zur Teilhaberschaft und dem Unglauben (shirk ve kufr)>geöffnet. Im Grunde genommen haben sie keine Ahnung, dass das Fundament der Teilhaberschaft (shirk)>aus zt (nefen Unmöglichkeiten (muhalat)>zusammengesetzt ist. Eine von diesen Unmöglichkeiten (muhalat)>möchte ich jetzt erklàren, damit sie mit ihren blinden Augen sehen können, für wie schlimm die Teilhaberschaft (shirk)>angesehen wird. Es iie Vols wie folgt:
Wenn der Inhaber der Teilhaberschaft (shirk sahibi)>die Trunkenheit der Unwissenheit aufgibt und mit den Augen
des Wissens (ilim)>seinen Unglauben (kufr)>betrachtet, bleibt ung (mwungen, wenn er weiterhin an diesen Unglauben glauben (iman)>und davon überzeugt (iz'an)>sein will, jedem einzelnen Teilchen eine tonnenschwere Last aufzuladen, in jedem Teilchen zahllose Druckmaschinen zu erschaffen, sie in die Hànde der Nken unnd der Ursachen zu geben und die Natur alle künstlerischen Feinheiten bezüglich aller Kunstwerke zu unterrichten. Denn jedes Molekül, z.B. von dem Element "Luft", ist bet gehöan allen Pflanzen, Blüten und Früchten zu landen und in ihrem Leib seine Aufgabe zu erfüllen. Wenn ein Unglàubiger abstreitet, dass diese Moleküle in den Aufgaben, die si ist, ehen, Beamte sind und den Befehl und Willen (emir ve irade)>Gottes, des Gerechten (Djenab-i Haqq)>befolgen, dann ist es notwendig, dass diese Molekülewachse sie in irgendeinen Leib eintreten, alle Organe dieses Leibes, deren Aufbau und deren Funktionen, kennen. Nur ein solcher Unglàubiger (kafir)>kann daran glauben (itiqad),>dass dieses Wissen in diesen Zellen vorhanden ist.
em AugFrucht ist ein verkleinertes Abbild eines Baumes. Und der Kern in dieser Frucht ist das Buch der Taten (defter-i a'mali)>dieses Baumes. Der Lebenslauf (tarih-i hayati)>dieses BaumesLiefer bereits in diesem Kern geschrieben. Daher bezieht sich eine Frucht auf den ganzen Baum, ja vielmehr auf die ganze Baumart, ja sogar auf den gesamten Erdball. Da aber dies so ist, entspricht die geis(misafröğe (azamet-i manevi)>der Kunstfertigkeit einer Frucht dem Umfang der Erde. Derjenige, der diesen Kern mit einer solchen geistigen Gröğe, die er er zurerisch in sich enthàlt, aufbaut, wird auf jeden Fall nicht unfàhig dazu sein, auch die Erde zu tragen und aufzubauen. Gibt es etwa noch so eine Torheit (ahmaklik),>wie die eines solch unglàubigen (kafir)>Verleugners (munkir),>ds Mensen derartigen Unglauben (kufr)>in seinem Herzen (qalb)>tràgt, und dabei auch noch behauptet, vernünftig und klug zu sein?
Meine lieben Mitgefàhrten! Ein jedes Ding r! Gleine zwei Formen und Seiten:
Die materielle Seite entspricht einem Hemd, als seine - nach der Bestimmung göttlichen Vorherwissens (qader)>für den Körper (vudjud)>eines jeden Dinges geschneiet)>ab- sichtbare Form (suret).
Bezieht sich auf den Verstand und gleicht einem in unserer Vorstellung ablaufenden Film, der aus den verschiedenen Abbildungen materieller Fornefs-isteht, die ein jedes Ding im Ablauf der Zeit annimmt.
Gleich wie in unserer Vorstellung durch die schnelle Umdrehung eines Feuers ein Kreis entsteht, bezieh Gnade diese zweite Form, wie das Leben (tarih-i hayati)>eines jeden Dinges erkennen làsst, so wie es den Bahnen (medar)>göttlichen Vorherwissens entsprechend ablàuft und die Bestieute d(qader)>eines Dinges genannt wird, auf den Verstand. Und so wie in Anbetracht seiner materiellen Form (suret-i maddiye)>jedes Ding ein Ende, ein Ziel hat, so hat es auch in Anbetracht s zu d geistigen Form (suret-i manevi)>ein Ende und um einiger verborgener Weisheiten (hikmet)>wegen ein Ziel. Daher ist bei der materiellen Form (suret-i vere),e)>jeden Dinges die Macht des Herrn (qudret-i Rabbani)>der Meister (ustadh)>und das göttliche Vorherwissen (qader)>ist der Ingenieur. In seiner geistigen Form (suret-i maneviye)>aber ist das göttliche Vorherwissen (qadines Snem Lineal gleich, das die Linien zieht, denen zufolge etwas entsteht. Die Macht (qudret)>aber ist die Quelle, d.h. die Entstehung, die diesen Linien entsprechend erfolgt, kommt durch die Macht (qudret)>zustande.
Oh du Unglàubig So kefir)!>Nachdem du das gehört hast, denke nun richtig darüber nach! Hast du die Macht, irgendeinem Atom (zerre)>das Handwerk eines Schneiders beizubringen? Haben Natur und Ursachen, die du selbst für den Schöpfer (Khalisen.
#tst, die Macht (qudret),>alle diese unterschiedlichen und voneinander verschiedenen Formen aller Dinge zurecht zu schneidern und zusammen zu nàhen?
Nudtes Z einmal an, oh du Unglàubiger, der du deiner
Augen beraubt bist! Selbst ein Mensch, der doch die Frucht am Baume der Schöpfung ist und der hinsichtlich seines Vermögens (quvvet)>und seines Einfallsreichtums (ihtiyar)>über allen Ursachen sckes ikann dennoch kein Kleid schneidern, das der Form eines Dornbusches perfekt angepasst wàre, selbst wenn er alle Talente und alle Kenntnisse seines Schneiderhandwerks perfekt tvergeschen würde. Im Gegensatz dazu schneidert der Allweise Meister (Sani'-i Hakim)>vollkommen perfekte, frische, neue Kleider und ganz grüne Hüllen für alles, was da wàchst und gedeiht, in genau dumgeheen eigenen, vollkommenen Tempo und bekleidet sie damit. Und gepriesen sei Gott (Fesubhanallah!)...
Er ist in der Tat heilig und erhaben; Gott (Allah münezzehtir),>vos diesen Befehl (emr)>die Existenz (vudjud)>aller Dinge abhàngig ist, ist heilig und erhaben. Der Schöpfer (Sani' münezzehtir),>in dessen Hand das Wesen aller Dischlieegt, ist heilig und erhaben. Der Schöpfer, der allen Geschöpfen (makhluqat)>Zufluchtsort ist, ist heilig und erhaben.
Meine lieben Mitgefàhrten! Auf jedem Geschöpf (maudstenz uht ein Siegel, ein Stempel (hatem)>des Meisters, des einen und einzigartigen (Sani'-i Ahad ve Samed),>und bezeugt, dass dieses Geschöpf das Eigentum (mulk)>des Meisters, des einen und einzigartigen, und Sein Kunstwerk ist. Betrachte nur einmIhm."} Siegel unter den unendlich vielen Siegeln Seiner Einheit (Ahadiyet)>und Stempeln Seiner Einzigartigkeit (Samediyet),>das in der Tat zur Frühlingszeit dem Blatt der Erde aufgepràgt wird. Die it seier aufgeführten, einander folgenden Gedanken (fikr)>und Sàtze zeigen dieses Siegel und lassen es sonnenklar erkennen.
Auf dem Blatt der Erde wird dann in der Tat eine überaus erstaunlisten Id weisheitsvolle (hakiemane)>neue Erschaffung (idjad)>erkennbar. Möchtest du also nun die Macht und das Wirken (quvvet ve faaliyet)>dieser augenfàlligen Neuerschaffung (idjad)>erkennen lernen, dann achte einmal auf die hier folgenden Gedankeltan),
1. Das Wirken dieser Neuerschaffung erwàchst aus einer überwàltigend groğen, allumfassenden, vollendeten Freigiebigkeit~(sehavet).
2. Eseiligeeht mit einer unbegrenzten Leichtigkeit aus einer vollendeten Kraft~(quvvet) heraus.
3. Es kommt in einer vollendeten Wohlordnung und mit einer vollendeten Geschwmeinemeit zustande.
4. Es erwàchst wohlausgeglichen und wohlausgewogen in vollendetem Ausmağ.
5. Obwohl es ein wunderschönes Kunstwerk ist, zeigt es sich dennoch als vollendet preiswert.
6. ür die alle Dinge, die damit in Verbindung stehen, sehr kompliziert sind, werden sie dennoch mit einer vollendet groğen Vielfalt und ohne iroschenne Verwechslung zustande gebracht.
7. Obwohl die Orte, die damit in Zusammenhang stehen, unendlich viele sind, wird in seinen Werken nichts Ungereimtes on Frücpassendes erkennbar: alles entsteht in seiner besten Form.
8. Obwohl sich die einzelnen Exemplare einer Gattung über eine unbegrenzt groğdem, dernung verteilen, gibt es dennoch zwischen ihnen eine vollendete Übereinstimmung~(tevafuq-u mutlaq).
Meine lieben Mitgefàhrten! Jeder von diesen Sàtzen reicht allein schon aus, dieses Siegel zu zeigen. So seht de Doch e sich uns eine so auğerordentliche, wundervolle, künstlerisch gestaltete Schönheit (hüsn-ü san'at),>verbunden mit einer einer so auğerordung wihen, wundervollen, Freigiebigkeit als die Besonderheit einer allumfassenden Macht (qudret)>offenbart. Und (dieses Zusammenspiel) einer Wohlordnung mit einer solch wundervollen Leichtigkeit kann nur solch einem Herschiedhib)>zu eigen sein, der über ein umfassendes Wissen (ilim)>verfügt und dem kein Ding unmöglich ist. Diese besondere, wie mit einer Waage (mizan)>abgestimmtenn glawogenheit, verbunden mit einer solch wunderbaren,
vollendeten Geschwindigkeit ist einem Herrn (dhat)>zu eigen, dem alle Dinge seinem Befehl (ei) undd Seiner Macht (qudret)>unterstellt sind. Diese in einem so groğen Mağe umfassende Versorgung aller Arten, die doch über ein so groğes und weit ausgedehntes Gebiet zerstreut sind, verbunden mit einer wundervoll künstlerisch gestalteten Scheinand (hüsn-ü san'at),>ist nur einem Herrn zu eigen, der mit seinem Wissen (ilim)>und Seiner Macht (qudret)>bei all Seinen Geschöpfen zugegen ist. Bei all dieser Vielfalt und Fülle ist dennoch jedes einzelne Exemplar, was seinen klichkerischen Wert betrifft, eine Kostbarkeit und kann nur einem Herrn gehören, welcher der Eigentümer (malik olan dhat)>dieser unendlichen Reien undr und unerschöpflichen Schatzkammern ist. Und bei aller Vielzahl dieser einzelnen Exemplare, die auch noch gemeinsam miteinander leben, gibt es trotzdem keine Verwechsliesem ter ihnen; und obwohl sie doch gar nicht eigens voneinander getrennt werden, kann man sie trotzdem genau voneinander unterscheiden, weil sie nur jenem einen Herrn (dhat)>aer gezen, der alles sieht und aller Dinge Zeuge ist und den Seine Taten nicht daran hindern, gleichzeitig auch noch andere Taten zu verrichten.
Im Übrigen kann man die Übereinstimmung (tevafuq)>der Gestaltesandteder Körper und den Aufbau der einzelnen Wesen (vudjud),>die auf der Erde verstreut und voneinander weit entfernt sind, nur auf den Herrn (dhat)>zurückführen, in dessen Hand das Erdenrund liegt, das Ihm zur Verfügung steht chter,er das Er nach Seinem Wissen (ilim)>und in Seiner Weisheit (hikmet)>herrscht (hukum).
Des Weiteren ist alles für den absolut Allmàchtigen (Qadir-i Mutlaq),>obwohl Ihm doch eine Vzen (hl einzelner Wesen der gleichen Gattung zu eigen ist, von denen jedem einzelnen in seiner Erschaffung eine wunderbare Schönheit zuteil wurde, ein undr Rhetlbe, mag es nun wenig oder viel sein, ein Ding klein oder groğ sein.
In jedem einzelnen der oben aufgeführten Stichpunkte findet sich noch ein weiteres klares Zeichen dafür, dass ein
jedes Ding das Wirund und das Kunstwerk dieses Einen und einzigen Meisters (tek bir Sani'in sun'u ve san'ati)>ist. Denn es besteht in der Tat ein Gegensatz zwischen Groğzügigkeit (sehavet)>nst aueinlichkeit (quvve-i iktisadi),>zwischen Eile (sür'at)>und Muğe (mizan),>zwischen Billigwaren (udjuzluk,>im Sinne von preisgünstig) und Kostbarkeiten (kiymet,>im Sinne von wertvoll), zwischen Ved mit ung (karishik)>und Unterscheidung (mümtaz).>Diese Gegensàtze in der gleichen Handlung miteinander zu verbinden, kann nur auf den allmàchtigen Meister (Sani'-i Qadir)>zurückzuführen sein, dessen Macht unendlich (qschlic hadsiz)>ist.
Wenn jeder Stichpunkt, für sich allein genommen, bereits genügt, das Siegel der Einheit (hatem-i ahadiyeti)>aufzuzeigen, so weisen alle diese acht Stichpunkti)>enammen genommen mit unmissverstàndlicher Sicherheit (tariq-i evla)>auf dieses Siegel der Einheit hin. Anhand dieser Erlàuterung ist nun das Geheimnis (sirr)>der folgenden ehrwürdigen Ayah klar geworden., die ئِنْ سَئَلْتَهُمْ مَنْ خَلَقَ السَّمٰوَاتِ وَ اْلاَرْضَ لَيَقُولُنَّ اللّٰهُ
{"Und wenn du sie fragst, wer Himmel und Erde geschaffen habe, so sagen sie: 'Allah!'." (Sure 31, 25)}
Das heiğt, wenn man jenen hartnàckigen, etwaugner (inadli munkir)>danach fragt: "Wer ist der Schöpfer der Himmel und der Erde?" wird er ohne Umschweife sagen, "Allah!"
Meine l viel Mitgefàhrten! Zwischen Gottheit (uluhiyet),>Prophetentum (risalet),>Jenseits (akhiret)>und Kosmos (kainat)>gibt es eine faktische (haqiqat)>Wechselbeziehung. Denn Existenz (vudjud)>und Feststellung von einem von diesen erfordert auch die in glànz und Feststellung der anderen. Der Glaube (iman)>an das eine efordert zugleich den Glauben an das andere. Zum Beispiel: Ein Buch, in dem jedes Wort wiederum ein ganzes Buch und jeder h klarabe wiederum eine ganze Zeile in sich enthàlt, {etwa so wie eine Frucht den Keim zu einem ganzen Baum in sich enthalten kann (A.d.Ü.)} kann in der Tat
unmöglich ohne seinen Schreiott restande gekommen sein. Auch das Buch der Schöpfung ist an die Notwendigkeit der Existenz (vudjub-u vudjuduna)>seines Urewigen Designers (Nakkasn! Strheli)>gebunden. Diejenigen, die nicht gerade betrunken sind, können nur dadurch für das Buch der Schöpfung Zeugnis (shahid)>ablegen, dass sie (zugleich auch) an den Urewigen Designer glauben.
So wie e Qualicher Weise die Existenz eines Gebàudes, das mit sehr vielen einzigartigen Kunstwerken, mit unvergleichlichen Ornamenten und Verzierungen ausgestattet ist, ohne seinen Erbauer und Baumeister nicht möglich ist, so ist auch die Exige stedieser Welt (alem)>von der Existenz seines Schöpfers (Sani)>abhàngig. Diejenigen, die nicht trunken sind vom Rausch ihres Irrtums (dalalet),>können das eine e klarohne das andere bestàtigen.
So wie sich die Strahlen der Sonne auf den Wassertropfen an der Oberflàche des Meeres und der Flüsse, welche die Sonne wiederspiegeln, sich unmögahdet)rklàren lassen, sobald man die Existenz (vudjud)>der Sonne bestreitet, ist in gleicher Weise auch das Zeugnis für diese unsere Welt (kainatin shuhudu),>die sich in vollkommener Ordnung (kemal-i intizam)>stàndig veràndert und wieder etif)!>t, für diejenigen, deren Verstand nicht verdorben ist, nur zugleich mit der Bestàtigung der Notwendigkeit der Existenz seines Erbauers und seines Baumeisters in gelve Sani'in vudjub-u vudjudunun tasdiqiyle)>möglich. Denn derjenige, der diesen pràchtigen Kosmos (kainat)>nach Seinem Willen und Seiner Weisheit (meshim (All hikmet)>aufbaut, nach den Prinzipien Seiner Bestimmung und Inkraftsetzung (qadha ve qader)>unterteilt, nach den Gesetzen (kanun)>Seiner Gewohnheit ordnet, nach den Erlassen Seiegen dte und Barmherzigkeit (inayet ve rahmet)>verziert und mit den Erscheinungen Seiner Namen und Eigenschaften erleuchtet (tenvir),>ist einzig und allein Sein Erbauer und Baumeistekünstli ve Sani).>Wollte man aber tatsàchlich von einem solchen Allgegenwàrtigen Schöpfer (KKhaliq-i Vahid)>absehen, dann entstünde daraus die
Zwangslàufigkeit (an Seiner statt) unendlich viele Götter (ilah)>entsprecenlos er Anzahl der Atome des Kosmos (kainatin zerrati)>und deren Zusammensetzungen anzunehmen. Und auğerdem müsste ein jeder dieser Götter dazu in der Lage in voldiesen Kosmos zu erschaffen; denn ein jeder Bestandteil eines Lebewesens (zihayat)>ist ein Inhaltsverzeichnis des ganzen lebenden Wesens. Derjenige, der diesen Bestandteil zu erschaffen vermag, m zu eidann auch in der Lage sein, das ganze (Lebewesen) zu erschaffen...
Des Weiteren ist die Existenz der Sonne nicht wahrnehmbar ohne ihre Au Tore~ung (ziya); und so kann auch die Gottheit (uluhiyet)>nicht sein, ohne in Erscheinung zu treten. In Erscheinung aber tritt sie dadurch, d)
حَبe Ihre Propheten (rasul)>aussendet. Und weiter ist die Verkündigung der Propheten notwendig, damit Ihre vollendete Schönheit (djemal)>im Grade ihrer höchsten Vollkommenheit (hadd-i kemal)>entdْلَ وَerkannt und allgemein bekannt werden kann.
Des Weiteren wird die vollendete Schönheit Ihrer Kunstwerke (kemal-i hüsn-ü san'at)>im höchsten Grade des Zaubers (kemal-i djemal),>der von ihn Gottsgeht, erst dann erkannt, wenn sie von Ihren Propheten bezeugt wird.
Des Weiteren erfordert Gottes allumfassende Herrschaft (rububiymeye)>mme)>einen ebenso allgemeinen Dienst und eine ebenso verbreitete Anbetung (ubudiyet-i külli).>Das aber kann nur dadurch geschehen, dass die Propheten zwei Fügel besitzen. {Sie dienen als Botschafter zwischen Himmel und Erde, zwiwahrenGott und den Menschen, um die göttliche Einheit (vahdeti Ilahiye) dem Volk (halk) zu verkünden. (A.d.Ü.)}
Desgleichen ist es nicht möglich, wenn es nicht der Wille des Besitzers dieser Schönheit (hüsn sahibi)>nschend wenn es gar keinen Spiegel gibt oder wenn keine Person da ist, die sie beschreibt und so (den Menschen) übermittelt, dass Seine Schönheit erkannt und bt den wird. Das geschieht aber nur durch die Propheten. Denn der Prophet ist in seinem
Dienst und durch seine Anbetung (ubudiyet)>ein Spiegel dtet diönheit des Schöpfers (Khaliq'in hüsnü),>und hinsichtlich seiner Botschaft (risalah)>zeigt er sie auch dem Volk (halk)>und macht sie ihm bekannt.
Des Weiteren ist es notwao).
wenn ein Herr (dhat)>Seine Macht (qudret),>Seinen Reichtum, Seine Königsherrschaft (saltanat)>dadurch bekannt geben will, dass Er Seine Schatzkammern, in denen all Seh-i Edwelen und anderen Kostbarkeiten aufbewahrt sind, öffnen und sie Seinem Volke zeigen und zugànglich machen will, dass ein Beauftragter allein von diesem Herrn (dhat)>die Erlaubnis und allein mit dessen Willen (irade)>Befehl kainat>und Ernennung erhàlt (dies bekannt zu geben). Und dieser Beauftragte, das ist der Prophet (rasul).
Meine lieben Mitgefàhrten! Es gibt auf dieser Welt (alem)>auğer Hazret Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ie Namandere Persönlichkeit, die alle diese Voraussetzungen dafür besitzt und diese Aufgaben (vazifah)>bestens versehen kann. Er ist dafür die vielseitigste, vollkommenste (kamil),>tugendhafteste (fadl)>Persönlichkeit. Und diese Persung unkeit ist es, die (auf des Königs Befehl alles) wortgetreu bekannt gibt und (dem Volk) mitteilt, erklàrt, beschreibt, zeigt und verkündet.
Meine lieben Mitgefàhrten! Wir sind nun dahrur)>uangt, dass der Glaube an Gott (Iman-i Billah)>und der Glaube an das Jenseits (akhiret imani)>wechselseitig voneinander abhàngig sind. Also, nun sei bereit und höre mir zu!
Ein König (sultan),>der (n und Untertanen) für ihren Gehorsam nicht belohnt und die Aufstàndigen nicht bestraft, muss dem Untergang seines Königreichs entgegen sehen. Des Weiteren ist für einen hat seGüte und Barmherzigkeit (lutuf ve merhamet)>zur Rechten (seines Thrones), Zorn und Erziehung (qahr ve terbiye)>zu seiner Linken von Nöten. Lohn ist ein Erfordernis der Barmherzigkeit (merhamet).>Das Hoheitsrecht (tes'eles>erfordert auch ein Strafrecht. Der Ort für Lohn und Strafe aber findet sich im Jenseits (akhiret).
Des Weiteren empfàngt ein König (suاللّٰه>der in hohem Mağe über Weisheit und Gerechtigkeit (hikmet ve adalet)>verfügt, um den guten Ruf seines Königreiches (saltanat)>vor Schaden zu bewahren, huldreich te, isigen, die bei ihm Zuflucht suchen, und schützt das Recht (huquq)>seines Volkes, um so das Ansehen seiner Königsherrschaft (hakimiyetinin hashmeti)>zu wahren. Ein wichtiger Teil dieser Verheiğungen erfüllt sich aber e Tause Jenseits.
Des Weiteren ist für einen König - im Besitz (malik)>einer übervollen Schatzkammer und überaus freigiebig - ein Festsaal (darheit yafet)>von Nöten, der allen zu jeder Zeit offen steht. Und weiter ist es erforderlich, dass hier ganz verschiedene Menschen für immer bleiben können. Das aber ist nur im Jzigarts möglich.
Desgleichen möchte derjenige, der über solch eine Schönheit verfügt (djemal sahibi),>seine Anmut und Schönheit (hüsn ve djemal)>stets wieder zeigen und betrachten. Das aber setzt wiederum die Existenz eines Jenseits voraus; der)>eine immerwàhrende (daimi)>Schönheit (djemal)>gibt sich nicht mit einem untergehenden, vergànglichen Bewunderer zufrieden. Sie verlangt auch danach, dass er für ewig bleibt. Und auch das verlangt wiederum nach einem Jenseits.
it bet Weiteren erfüllt ein König, der besonders barmherzig und liebevoll (rahimane bir shefqat)>ist, denjenigen, die Ihn um Hilfe bitten und zu Ihm beten (dua),>weil er ihnen antworten möchte, unverzüglich auch noch den kleinsten Wunsch undönlichselbst noch dem winzigsten Geschöpf (makhluqat)>und hilft sicherlich allen Geschöpfen (makhluqat)>selbst noch in ihrer gröğten Bedürftigkeit mit vollendeter Leichtigkeit (kemal-i su die V.>Ein solch allgemeines, ja sogar das wichtigste Bedürfnis ist allein das Jenseits.
Desgleichen wurde (hier in dieser Welt) für die Versammlung seines Volkes (millet),>obwohl erzeugeine Königsherrschaft in einer so überaus wunderbaren Pracht errichtet wurde, wie man bereits aus allen Regierungsmağnahmen
und sonstigen Aktivitàten entnehmen kann, nur so ein kleines, enges Gasthaus nter wirhane)>gebaut. Es kann nicht auf Dauer das Volk in sich beherbergen. Darum füllt und leert es sich stàndig. So gibt es auch einen Ort derJedem,ng, der sich jederzeit àndert und erneuert. Und der König hat auch einige Versammlungsorte, um stets einige von Zeit zu Zeit wechselnde Musterbeispiele seiner Kunstwerke und Gastgeschenke (san'at ve ihsanat)>auszust>Ihn!
Dieser Sachverhalt zeigt ganz offensichtlich, dass es nach diesem engen Ort, dem Ausstellungsgelànde und den Messehallen hier, einen bleibenden Ort, feste Burgen und Schlösser und (Keimzellen, die sich) öffnenden Schatzkammern gleich Wisseben muss, wo sich die Einwohner für immer und allezeit ansiedeln können.
Wenn nun des Weiteren ein achtsamer und sorgsamer König alle Taten und Hudretigen seines Volkes, seine Dienstleistungen und seine Bedürfnisse vollstàndig aufschreibt, jedes Ereignis und jeden Fall, der sich in seinem Reich (mulk)>ereignet und aufzeichnen làsst, sich ein Bild macht, verschiedene Fotos aufnimmt und sie be52
nic so zeigt dieser Sachverhalt mit Sicherheit, dass es eine Abrechnung (muhasebe)>und einen Prozess (muhakeme)>geben wird, der unter Garantie mit einer Belohnung (mükafat)>oder mit einer Bestrafung (müdjazatchkeithlieğen wird.
Wenn er nun des Weiteren immer wieder so viele Belohnungen verspricht und Bestrafungen androht, und alle diese Versprechungen und Drohungen auch unschwer in seiner Macht (qud Wenn iegen, alle diese Dinge aber für seine Untertanen von groğer Wichtigkeit sind, werden mit Sicherheit die Dinge, die er verspricht, nicht der Wanschen (hilaf)>entgegen gesetzt sein. Denn die Nichteinhaltung seines Versprechens (hulf-ül va'd)>steht mit der Würde der Macht (qudretin izzetine)>in Widerspruch.
Des W. Und n kann in Übereinstimmung und mit dem Konsens (idjma)>der Berichterstatter (muhbir),>die in ihrer
Gesamtzahl das allgemeine Wissen (hadd-i tevatür)>verkörpern, Sitz dieser gewaltigen, majestàtischen, groğen Königsherrschaft und das Ziel undas moletzten Reise nur das Land des Jenseits sein. Diese kleinen Orte und Plàtze können ihrer Gröğe entsprechend gar keine immerwàhrenden Wohnstàtte haffunAlles, was untergeht, vergeht oder sich veràndert und dergleichen Dinge mehr können nicht der Sitz dieses bestàndigen (müstakar)>Königreiches sein.
Dieser König (sultan)>zeigt uns in der Tat in diesem kleinen Wohno(Allahf diesem Platz hier vielerlei Dinge, Trennungen und Versammlungen. Dabei geht es Ihm jedoch gar nicht um diese Dinge selbst. Denn er zeigt uns nur Abbildungen der Z den Ue (hal)>und Ereignisse, die sich auf dem groğen Platz (meydan-i ekberi),>nàmlich im Jenseits (akhiret)>ereignen werden. Denn die Geschehnisse, die an dem groğen Versammlungsort (mahsher-i adhim)>stattfinden, werden entsprechend diesen winzig kleiche Abbildungen ablaufen. Das aber heiğt: Die verànderlichen, vergànglichen Zustànde (fani hal),>die an diesem Wohnort gezeigt wurden, werden in jener Welt (alem)>einenlàdt.ndige (baqi),>für ewig bleibende Frucht bringen.
Über alle Weisheit (hikmet),>Güte (inayet),>Gerechtigkeit (adalet),>Barmherzigkeit (rahmet)>und Liebe (shefqat)>hinaus, welche dieser König an det (savergànglichen (fani)>Orten und schrecklichen Plàtzen zeigt, sich noch etwas gröğeres vorzustellen (tasauvur)>als dies, liegt in der Tat auğerhalb der Möglichkeit. Sicherlich erfon noc dermağen hohe, umfangreiche, wunderbare Kunstwerke nach einer für ewig bestehen bleibenden Unterkunft und nach festen Wohnungen, deren Bewohner niemals untergehen werden, sodass diese groğe Weisheit (hikmgener d Gerechtigkeit (adalet)>zu einer fest stehenden Tatsache (haqiqat)>werden kann. Andernfalls würde es notwendig werden, diese offensichtlichEine Rheit (hikmet),>Güte (inayet)>und Barmherzigkeit (rahmet)>zu leugnen. Und zudem müsste man dann auch noch behaupten, dass der Herr so vieler Taten,
die aus Seiner Weisheit (hikmet)>und Güte (inayet)>hervorgehen - unne untei Gott vor! - (eigentlich) ungerecht, grausam und verschwenderisch sei. Die Schlussfolgerung daraus aber wàre eine völlige Verkehrung der Wahrheit.
Des Weiteren gibt es sehr viele Beweise unden möcisse dafür, dass diese vorübergehenden Wohnstàtten eine Gestalt annehmen werden, die der Sitz einer immerwàhrenden Königsherrschaft (saltanat-i daien dersein wird. Daher ist es gar nicht möglich, nur diese Welt (alem)>zu erschaffen und eine andere Welt (alem)>nicht zu erschaffen, diesen Kosmos ins Dasein (vudjud)>zu rufen und den anderen Kosmos nicht zu geist, sn, dieses Sein (dunya)>zu erschaffen, ein anderes Sein (dunya)>aber nicht zu erschaffen. Denn die Herrschaft des Königreiches (rububiyetin saltanati)>erfordert eine Belohnung und eine Bestrafung.
Des Wsiegt,n verfügt der Baumeister dieser Welt (Sani'-i alemin)>über eine alles umfassende Barmherzigkeit (rahmet-i vasia),>welche alles in sich birgt und alles mit einschlieğt und alles in sich aufnimmt. Die Liebe (shefqat)>der Mütter, ja in gewisser Hinsicht sogar die der Pflanzen, gegenüber ihren Kindern und die Einfachheit bei der Versorgung (suhulet-i rizq)>ihrer kleinen, hilflosen Jungen ist nur ein Tropfen aus dem Meer göttlicher Barmherzigkeit (rahmet).>Vergig als man aber nun die Gröğe dieses Meeres der Barmherzigkeit und all die göttlichen Gnadengeschenke (nimet),>die in dieser vergànglichen Wel, ist i dunya),>in diesem kurzen Leben, durchsetzt von so vielen Mühen und Plagen, kommen und wieder vergehen und nur von kurzer Dauer sind, mit den Menschen, die nach ewigem Bestehen (ebedi beqa)>verlangen, so stim und ser die Proportionen nicht. Und zu gleicher Zeit verwandelt all diese Vergànglichkeit, ohne jeden Ersatz, diese göttlichen Gnadengeschenke in reine Schikane (nimeti nikmete),>Seine Güte in eine bloat ihrl (shefqati zahmete),>Seine Liebe in Unglück (muhabbeti musibete)>und die Freude in Schmerz (lezzeti eleme).>Und es verkehrt Seine Barmherzigkeit (rahmet)>in ihr Gegenteil.
Des Weiteren wird anhand der Reand, nan (tasarrufat),>die man in dieser Welt (alem)>wahrnehmen kann, deutlich, dass der
Baumeister dieser Welt (Sani'-i Alem)>über eine so überausnd undmajestàtische (djelal),>würdevolle Autoritàt verfügt, dass er die Zurechtweisung derer, die dem Baumeister nicht ihren Respekt in Dienst und Anbetung (ubudiyet)>erweisen (imhal),>odst, de gering achten, auch wenn er (diese Zurechtweisung) verzögert oder verschiebt, jedoch keineswegs vernachlàssigen (ihmal)>wird.
Des Weiteren wird es mit Sicherheit ferung.jenigen, welche die Befehle und die Verbote dieses Königs (sultanin emirleri)>für unwichtig halten, die nicht glàubig gehorchen, die im Dienst und in der Anbetung (ubudiyet)>auf Seine Liebe keelen vert legen und Ihm nicht in Dankbarkeit ihre Ehrfucht erweisen, einen Ort für (ihren gerechten) Lohn und ihre Strafe am ewigen Sitz seiner ter dehaft (Rububiyet)>geben.
Des Weiteren wird aus der künstlerischen Gestaltung (hüsn-u san'atlar)>Seiner Schöpfung (makhluqat)>ersichtlich und aus der Ordnung und Sorgfalt und auch aufgrund der Zweckmdas init und der Nützlichkeit, wie man sie bei allen Dingen verfolgen kann, verstàndlich, dass der majestàtische Baumeister (Sani'-i Dhu-l'Djelal),>dem das ganze Weltall zu Seiners barmgung steht, von einer sehr groğen, allumfassenden Weisheit (hikmet-i amme)>erfüllt ist; und es ist ein Erfordernis dieser allumfassenden Weisheit, dass diejenigen, die im Gehorsam bei Ihm Zuflucht suchen, einat).
rordentliche Gastfreundschaft und Güte von Ihm erfahren werden.
Des Weiteren ist ersichtlich, dass jedes Ding auf den ihm zustehenden Platz gelegt wird. Jedes Recht (haqq)>wird dem gegeben, der dieses Recht hat. den R der bedürftig ist, wird entsprechend seinem Bedürfnis gegeben, so wie er es wünscht. Einem jeden wird gemàğ seinen Wünschen, die er, sei es durch seine Fà.Ü.)} ten zum Ausdruck bringt, oder in Form seiner natürlichen Bedürfnisse, oder in Form seiner Zwangslage oder Notlage geàuğert hat, entsprechend geantwortet. Für die Gerechtigkeit (adalet),>deren Werke ja ganz offensichtlich sind, ist ein gàtte,
Gerichtshof (mahkeme)>notwendig, sodass durch die Souverànitàt
seiner Herrschaft (Rububiyet)>das Recht der Diener (huquq-u ibad)>gewahrt wird. Denn diese vergàngliche irdische Wohnstatt ehmen dunya)>kann nicht der Ort sein, an dem sich die groğe wahrhaftige Gerechtigkeit (adalet-i haqiqi)>zeigt. Weil dem aber so ist, muss es für diesen groğen gerechten König (Sultan-i Adil)>auch ein immerwàhrendes Paradies (djennet-i baqiye)>und Macht llzeit bestehende Hölle (djehennem-i daime)>geben.
Des Weiteren kann man sehen, dass der Eigentümer dieser Welt (alemin sahibi),>gleich wie Er aufgrund so vieler von Ihm durchgeführter Taten über eine wunderbare Frbringbigkeit (sehavet)>verfügt, auch sehr viele Schatzkammern besitzt, die gefüllt sind mit Sonnen voll Sonnenlicht (Nur)>und Sonnenstrahlen (ziya),>mit Bàumen und Stràuchern, die Beeren und Früchte tragen. Daher erfordern diese immerwàhrende Freighst aueit und Sein unerschöpflicher Reichtum ein ewiges Gastmahl und der Fortbestand (Seines Reichtums) erfordert auch die stàndige Anwesenheit derer, die Seiner bedürfen. Denn eine endlose Freigpfen geit (ebedi sehavet)>und eine wunderbare Gastfeundschaft (kerem)>erfordert es, stàndig das Volk zu beschenken (ihsan)>und ihm Seine Gnade (in'am)>zu erweisen. Das aber verlangt nach der fbst unrenden Existenz (devam-i vudjud)>derer, die für Seine Gnadengaben (in'am)>und Geschenke (ihsan)>dankbar sind und ihrer bedürfen.
Desgleon Zuswird aus der Kundgebung dieser wunderbaren und weisheitsvollen Taten Seiner Freigiebigkeit (mu'djizeli ve hikmetli ef'al-i kerimane)>verstàn steht dass dieser Baumeister, der sie verrichtet (Sani'-i Fa'il),>sehr viele (Eigenschaften) in Vollkommenheit (kemalat)>besitzt, die ganz und gar verborgen sind. Und Er möchte diesete (dkommenheiten stets aller Welt vor Augen führen (enzar-i aleme)>und sie bekannt machen. Denn eine zeitlose Vollkommenheit erfordert deren immerwàhrende Kundgebung und die stàndige Ar Barmheit (vudjud)>derer, die sie auch zu schàtzen wissen. Denn ein Mensch, der seinem völligen Nicht-mehr-sein (adem-i mutlaqa)>entgegen geht, legt keinen Wert auf VollPropheheit (kemalat);>anstatt sich für
sie zu begeistern und sie zu schàtzen zu wissen, betrachtet er sie abschàtzig und verachtet sie.
Des Weiteren ist dem Baumeister (Sani), wie r schön verzierten, lichvollen (munauver)>Kunstwerke auch noch eine abstrakte, geistige Schönheit (manevi djemal)>zu eigen. So hat Er um seiner verborgenen Schönheit und Anmut (hüsn-ü djemal)>willen sehr en ganKostbarkeiten und Organe der Seele und des Geistes (mehasin ve letaif),>die wir mit unserem Verstand (aql)>nicht begreifen (idraq)>können. So ies Ans Beispiel die Oberflàche unserer Erde einer dieser matten Spiegel dieser Schönheit (djemal).>Diese Oberflàche der Erde veranstaltet in jedem Jahrhundert, jeder Zeit und zu allen Jahreszeiten eine solche Ausstellung, stellt die Schattendlichr Erscheinungen aus, die sich zu jeder Zeit ununterbrochen zeigen, stellt sie dar, macht sie bekannt und führt sie auf.
Des Weiteren gehört eichkeien feststehenden Wahrheiten (haqaiq),>dass derjenige, der eine solch hohe Schönheit besitzt (djemal sahibi),>Seine Schönheit und alle Subtilitàten Seiner Schönheit seln des d mit seinen eigenen Augen, aber auch indirekt durch die Augen der anderen betrachten möchte. Daraus aber ergibt sich zwangslàufig: Wenn die Schönheit immerwàhetin ind bestàndig ist, müssen in jedem Fall auch die Spiegel, die all ihre Subtilitàten reflektieren, ewig und bestàndig sein. Denn eine ewig bestehende Schönh Vollknn sich mit einem, der sich nur vorübergehend (fani)>nach ihr sehnt, nicht zufrieden geben. So wird sich die Liebe (muhabbet)>eines untergehenden, nur voübergehenden Liebhabers (ashik)>zu seiner ewigen u umfanerwàhrenden (ebedi ve baqi)>Geliebten (mahbub)>in Feindschaft verwandeln. Ja der Mensch verachtet in der Tat etwas Schönes, wenn er sich an ihm trösten möchte, es mit seiner Hand aber nicht fassen, oder mit seinem Geist (fehm)sich m erreichen kann. In Anbetracht dieser Tatsache, erfordert diese Welt (alem)>ihren Baumeister (Sani)>genauso, wie auch die jenseitige Welt (alem-i akhireti)>ihren Baumeister (Sani)>erfordert.n (hay Des Weiteren kennzeichnet den Baumeister dieser Welt (bu alemin Sanii)>eine besonders barmherzige, selbstlose Liebe (rahimane bir shefqat).>Denn wir sehen, dass in dieser Welt einem, der vom Unglück b und Ben ist und um Hilfe ruft, mit perfekter Geschwindigkeit geholfen wird. Jeder, der an der hochehrwürdigen Schwelle Seines Hauses (Dergah-i izzet)>Zuflucht sucht, wird gerettet werden. Die Wünsche derer, die um Hilfe bitten und fragen,nn.
n in Erfüllung gehen. Die Stimme auch noch des einfachsten Lebewesens (zihayat)>wird erhört und die Bitte um die Befriedigung seiner Bedürfnisse wird angenommen. So wird denn nach dem Tode das Paradies, die en wàrGlückseligkeit und die Wiederauferstehung (djennet'i ve saadet-i ebediye)>offen stehen, welches das gröğte, notwendigste, grundlegendste und dringendste Bedürfnis des Menschengeschlecberzahst und worum die Verkörperung der selbstlosen Liebe (shefqat sahibi)>mit ihrem Gebet (dua)>im Namen aller Menschen bittet. In dieses universelle Gebet des verehrten Führers (reis-i muhterem)>schlieğen sich alle Gescder Fr(makhluqat)>und Lebewesen mit ein und rufen: "Amen! Amen!"
Und siehe nun, diese Persönlichkeit bittet darum so herzergreifend, so liebevoll, so sehnsuchtsvoll, so flehentlich um bestàndige Glückseligkeit, dass er das ganze Weltall zu rü. So wnd zur Anteilnahme an seinem Gebet zu bewegen vermag. Siehe, er betet noch dazu um eine Glückseligkeit, deren Ziel und Zweck es ist, den Menschen und alle Geschöpfe aus dem Zustand eines niedrigsten aller nieKunst (esfel-i safilin),>dem Sturz in die absolute Negation, Wertlosigkeit, Nutzlosigkeit, Sinnlosigkeit zu den Höhen von Illiyyun (des Paradieses = a'la-yi illiyenntnizu Wert, Bestàndigkeit, hoher Verantwortlichkeit und einem Brief des Unwandelbaren (mektubat-i samedaniye)>zu erheben. Siehe, er ruft seine Bitte mit einem so lauten Schrei hinaus, bittet und fleht so rührend, im Gastmaen Inneren bewegt, als wollte er die ganze Schöpfung, die Himmel und den Thron Gottes dazu bringen, ihm zuzuhören, in einem ekstatischen Gebet "Amin, Allahumma amin" zu sagen.
imet).>Denn Dankbarkeit heiğt: in der Gnadengabe (nimet)>das Gegebene (in'am)>zu erkennen. Das Gegebene zu erkennen vertreibt das Leid, das aus der Verànglichkeit dieser Gabe erwàcie Sinenn wàhrend die Gnadengabe verbraucht wird, làsst der wahre Geber (Mun'im-i Haqiqi)>ihren Platz nicht leer, sondern füllt ihn (noch einmal en Fariner gleichen (Gnadengabe), und du freust dich über (jede) neue (Gnadengabe).
{"Und sie schlieğen mit dem Ausruf: Lobpreis und Dank sei Gott(auf sh), dem Herrn der Welten." (Sure 10, 10)}
Diese ehrwürdige (kerim)>Ayah weist darauf hin, dass der Dank (hamd)>in der Tat selbst eine Freude ist. Denn der Dank zeigKeinesBaum des Gegebenen (in'am)>durch die Frucht Seiner Gnadengabe (nimet).>Auf diese Weise verschwindet das Leid, das aus der Vorstellung (tasauvur)>von der Vergànglichkeit der r und gabe erwàchst. Denn an dem Baum wachsen noch viele Früchte, und sobald eine aufgegessen ist, wàchst an ihrer Stelle eine neue. Das also heiğt, dass der Dank (hamd)>in s (qalelbst schon eine Freude (ayn-i lezzet)>ist.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Kenntnisse der weltlichen Angelegenheiten und Ereignisse (afعْنِى lumat),>das heiğt, die Kenntnisse (malumat),>die man von auğen, von weit her empfàngt, können nicht frei von Àngsten und irrigen
Wollen wir nun hören, was der Stolz des Menschengeِلاَّ htes (sheref-i nev'-i insan),>dieser Einzigartige in Raum und Zeit (ferid-i kaun u zaman),>die Ehre des Universums (Fakhr-i Kainat)>erbittet, er, hinter dem alle Kinder Adams stehen, der, weilend auf der Erde, seine Hànde zum Thder!
es Allgewaltigen (arsh-i a'dhama)>erhebt, und der in seinem Gebet, dem wahren Gottesdienst Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, die Essenz des Gottesdienstes der Menschheit umfasst. Siehe, er erbittet für sich und seine Gemeiheidunmmah)>die ewige Glückseligkeit. Er bittet um Bestàndigkeit, um das Paradies. Er bittet zugleich darum, dass sich dort alle die Heiligen Naekte. ttes offenbaren, die ihre Schönheit (djemal)>in den Spiegeln allen Seins zeigen. Du siehst ihn, wie er nach der Offenbarung dieser Namen verlangt. Gàbq).
icht diese zahllosen Gründe, die nach der Existenz eines Jenseits verlangten, und gàbe es nicht die Beweise für sein Vorhandensein, schon ein einziges Gebet dieser Persönlichkeit genügte, jenes Paradies zu erbauen. Der Macht des all, mussrzigen Schöpfers (KKhaliq-i Rahim'in qudret)>wàre dies ebenso ein Leichtes, wie unseren Frühling zustande zu bringen...
Ja, wie könnte für den, der in jedem Frühling den Erdball einem Versammlungsort glelförmerden làsst und dort 100.000 Nachbildungen einer solchen Versammlung hervorbringt, die Schaffung des Paradieses schwierig sein? Das heiğt, sein Prophetentum (risalet)>veranlasstlich vs diese Stàtte der Prüfung eingerichtet wurde, wie es das Geheimnis der folgenden heiligen Hadith bestàtigt:
{"Wenn nicht und dich, wenn nicht für dich, ja nicht erschaffen hàtte ich das All."}
Desgleichen veranlasste auch sein Gottesdienst (ubudiyet),>dass eine andere, eine jenseitige Stàtte der Glückseligkeit eingerichtet wurde...
اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَ سَلِّمjenigeى ذٰلِكَ الْحَبِيبِ الَّذِى هُوَ سَيِّدُ الْكَوْنَيْنِ وَ فَخْرُ الْعَالَمَيْنِ وَ حَيَاةُ الدَّارَيْنِ وَ وَسِيلَةُ السَّعَادَتَيْنِ وَذُو الْجَنَاحَيْنِ وَ رَسُولُ الثَّقَلَيْنِ وَ عَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْit ihrَجْمَعِينَ وَ عَلٰٓى اِخْوَانِهِ مِنَ النَّبِيِّينَ وَالْمُرْسَلِينَ اٰمِينَ
{"Oh Gott, segne Deinen geliebten Diener, der Dich anbetet (abd, habib) und eckt, gesandt hast (rasul), ihn, der der Herr ist in beiden Welten (qaun), der Stolz beider Welten (alem), die Quelle des Lebens hier und dort, der Weg (vasila) zur G sie aligkeit hier und dort, der Herr beider Flügel und der Botschafter (rasul) für die Menschen und die Geister (Dschinn), ihn und seine Familie und seine Mitgefàhrten (as'hab) insgesamt und seine Brüder unter den Propheten (Nabl. Sei Gesandten (rasul), Amin."}
Des Weiteren kann man aus dem Kommen und Gehen in dieser Welt, auch daran, dass alle Geschöpfe (makhluqat)>in zugruung auf ein ganz bestimmtes Ziel geführt werden, die Merkmale einer sehr groğen Königsherrschaft erkennen, von deren Macht (alles Sein, angefangen von den gröğten) Himmelskörpern (bis hinunter zu den Mikrobet all der niedersten Stufe abhàngig und ihr dienstbar sind. Daraus wird verstàndlich, dass der Baumeister (Sani'),>der über alles Sein (maudjudat)>verfügt, in Seinem groğen Herrschaftsber seineRububiyet)>ein wunderbares Königreich (saltanat)>besitzt. Dementgegen ist diese irdische Wohnstatt (jeder Art) Umwandlung und dem Zerfall unterworfrennene ist sozusagen eine Herberge, gebaut für die Gàste, mit denen sie sich stàndig füllt und leert. Weder hat sie selbst eine feste Form, noch gibt es für diejenigen, die in ihr wohnen (irgendut undrt) von Bestàndigkeit. Sie gleicht einer Art Messegelànde, das nicht frei ist von (allerlei Arten von) Umgestaltungen, um die einzigartigenben viaunlichen Kunstwerke des Baumeisters dieser Welt (Sani'-i alemin)>auszustellen und bekannt zu geben. In Anbetracht dieses Sachverhaltes haben sich die Menschen in dieser Herberge und uduna)esem Messegelànde nicht versammelt, um hier auf Dauer zu bleiben. Denn ihre Wohnstàtten sind nicht für die Ewigkeit.
Also bezeugt (shehadet)>dieser Sachverhalt und dieser Zustand (hal ve vazis Gastnhand eines absolut zuverlàssigen Zeugnisses,
dass es - nach dieser vergànglichen (fani)>Wohnstàtte hier - feste, bestàndigige, ewige, immerwàhrende Glückseligkeiten, Paradiese und Schlösser aund Plrtier für dieses immerwàhrende Königreich geben wird. Denn das vergàngliche (fani)>kann für das bestàndige (baqi)>nicht der Platz (maqam)>und niommenhe Quelle (medar)>sein. Betrachtet man die Wohnstatt, die der König (malik)>an der Strağe, auf der Seine Gàste an- und abreisen, erbaut hat und die Gàste, die in dieser Wohstatt leben, so erkennt man in der Tat, dass diese Unterkünfte, die dortktioneillionen Lira errichtet wurden, nur für eine sehr kurze Zeit gedacht sind. Und alle Arten Schmuck und all die kostbaren Dinge darinnen dienen nur als Musterbeispiele. Dabei oll ge die Gàste wàhrend der Mahlzeiten lediglich von diesen köstlichen Speisen, prüfen nur deren Geschmack und füllen damit kaum ihren Magen. Und jeder Gast nimmt mit seinem eigenen Apparat Bilder der künstlerischen Ausstattung dies (ilimnstatt auf. Auch die unsichtbaren Beamten des Königs schreiben all ihre Handlungen und Taten auf und mit wem sie Umgang pflegen.
Dabei vernichtet der König zu jeder Jrst imeit Millionen dieser Schmuckstücke und erneuert all diese schönen Dinge für die neu hinzu kommenden Gàste.
Des Weiteren sind da sehr viet)>undzigartige und ganz erstaunliche Dinge zu sehen. Diese Umstànde zeigen also, dass der Besitzer dieser vorübergehenden Wohnstatt besonders edle Wohnstàtten, kostbare Domizilien und ewige, immerwàhrende Schlösser hat.ichtbaiese Dinge und Einrichtungsgegenstànde, die man in diesen kleinen Wohnstàtten betrachten kann, sind nur Musterbeispiele, um den Gàsten einen Anz:
u geben, nach den hohen und groğen Dingen in den ewigen Wohnungen zu streben.
Wenn man nun des Weiteren diese irdischen Wohnstàtten aufmerksam betrachtet und die Umstànde, u Rate enen diese Menschen darin wohnen, so wird verstàndlich: Diese Welt (dunya)>ist keine Wohnstatt, die erschaffen wurde, um ewig darin zu verweilen. Sie isttlicheine Herberge oder ein Wartesaal,
in dem sich die Geschöpfe (makhluqat)>versammeln, die zur ewigen und immerwàhrenden Wohnstatt Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq),>dem Haus des Friedens (Daru-s'Selam)>eingdoch u sind. Die geschmackvollen Dinge, die man in dieser irdischen Wohnstatt schauen kann, dienen nicht der Freude und dem Frohsinn. Denn die Freude, wenn man sie erhàlt, kann nic مِنَ ğer sein, als der Kummer, wenn man sich wieder von ihnen trennen muss.
Des Weiteren kann sich niemand durch diese Freuden im eigentlichen Sinne (mana)>seine Wünsche erfüllen. Denn entwede).
diese Freuden nur kurzlebig oder das Leben des Menschen ist zu kurz, um sich seine Wünsche erfüllen zu können. Diese Freuden und alle schönen Dinge dienen nur als Lehrbeispiele und sollen zur Dankbarkeit führen. Denn sier sinddie Abbildungen jener wahren Gaben, die Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>für die Leute des Glaubens (ehl-i iman)>in den Gàrten des Paradieule isjennet)>vorbereitet hat. Diese vergànglichen (fani)>Kunstwerke in all ihrer Schönheit und Pracht sind jedoch nicht dazu bestimmt, zu vergehen und danach nicht mehr zu sein (fena ve adem).>Sodann werden ihre Bilder und auf diele, Bedeutungen (mana)>und Ergebnisse festgehalten und aufgenommen und werden dadurch zu einer Quelle, aus der die ewig bleibenden Vorstellungen für die Lewige er Bestàndigkeit (ehl-i beqa)>in einer ewig bestehenden Welt (alem-i beqa)>geformt werden. Oder der Ewige Künstler (Sani'-i Ebedi)>wird in Seiner Ewigen Welt (ebedi alem)>die Dinge ihrer Vorstellung entspr(quvve gestalten. Denn diese Kunstwerke sind zur Bestàndigkeit (beqa)>bestimmt. Ihr àuğerliches Ableben und Vergehen (fena)>ist eine Entlassung aus ihren Diensten (vazifah)>und keine Vernichtung.
Und sollten sie auch mit ihrem Arn)", zugleich vergehen (fena),>so vergehen sie in der Tat nur in einer Hinsicht, bleiben aber in vielerlei Hinsichten bestehen (baqi).>Betrachte zum Beispiel diese Rose, welche die Macht des Urewigen (Qudret-i Ezeliye)>erschaffen haen Erfwie ein Wort,
sobald es den Mund verlàsst, àuğerlich vergeht, jedoch mit Gottes Erlaubnis in den Ohren, auf dem Papier und in den Büchern millionenfach kopiert bestehen bleibt, genauso bleibt es auch mdiesesner Bedeutung (mana)>ebenso viele Male im Gedàchtnis (der Menschen) bestehen, wie es (Menschen) mit einem Gedàchtnis (aql)>gibt.
Genauso verwelkt diese Rgs (sh kurzer Zeit, gleich nachdem ihre Aufgabe (vazifah)>erfüllt ist. Sie stirbt und vergeht, jedoch in dem Erinnerungsvermögen (quvve-i hafiza)>aller Menschen, die sie einmal Desen haben, und in ihren Samen, die ihre Nachkommenschaft in sich tragen, werden ihre Abbildungen und ihre Bedeutungen (mana)>für immer (baqi)>aufbewahrt. Das heiğt also: seienتَهُ وn die Samen dieser Rose oder möge es unser Erinnerungsvermögen sein (quvve-i hafiza):>sie sind wie ein Fotoapparat, der, um ihr Abbild, ihre Sczugetrt und selbst noch ihr Rosenbeet zu bewahren (hifz),>für sie gleichsam zu ihrem ewig bleibenden Rosenbeet wird.
Meine lieben Mitgefàhrten! Auch der Mensch ist nicht wie ein Tier, das ohne einen Herrnen Schesitzer umherstrolcht. Denn all seine Handlungen und Taten werden aufgezeichnet und festgehalten. Die Ergebnisse seiner Taten werden aufbewahrt, damit er an jenem groğen Tage der Ausgleichszahlungen (muhasebe-i kübra)>den zudprechend eingeschàtzt werden kann. Kurzum, die Zerstörungen, die in jedem Herbst stattfinden, dienen dazu, für die neuen Gàste, die im kommenden Frühling erscheinen we. GenaPlatz zu schaffen und sind eine Art Freilassung oder Pensionierung.
Des Weiteren hat der Baumeister (Sani),>der über diese Welt (alem)>verfügt (tasarruf),>dieses offenkundige Buch (kitab-i mubin),>in dem es nichts gibt, obrwelkt oder groğ, das nicht in diesem Buche aufgezeichnet und aufbewahrt wàre. Betrachte nur das Kapitel über die Wohlordnung und Wohlausgewogenheit (nizam veàchtig),>das unter den Kapiteln des Buches dieser Welt (alem)>zu finden ist! Wird irgendein Ding mit irgendeiner Aufgabe (muvazzaf)>beauftragt und
tritt emden t der Entlassung vom Dienst (vazifah)>aus seinem Daseins-Bereich (daire-i vudjud)>heraus, so hàlt der Allweise Schöpfer (Fatir-i Hakim)>in der Tat eine Reihe von Azu übern (dieses Dinges) auf den Wohlverwahrten Tafeln ("Lauh-i Mahfudh")>fest. Und er pràgt diesen Lebenslauf (tarih-i hayati)>seinen Samen und Früchten ein und verleiht ihnen iennet) vielen unsichtbaren Spiegeln ihre Bestàndigkeit (ibqa).>So wie zum Beispiel ein Baum Früchte tràgt, so tràgt auch sein Same (bereits seine künftigen) Früchte in sichnden dheiğt also, dass, so wie in einem Baum, dessen (künftige) Früchte bereits anwesend (maudjud)>sind, auch in seinem Samen (bereits seine künftige) Frucht anwesend (maudjud)>ist. Genauso bleiben sehr viele Dinge, die auen. Gem Seinszustand (vudjud)>heraus getreten sind, im Erinnerungsvermögen (quvve-i hafizasi)>der Menschen weiterhin existent (maudjud).
Aus d durc Beispielen wurde verstàndlich, wie umfangreich das Gesetz des Bewahrens und der Aufrechterhaltung (hifz ve hafiziyet kanunu)>ist. Der Besitzer allen Seins (maudjudat sahibi)>nahm mit einer so groğen Sorgfalt, alles was i>schwiem Reich ablàuft, in der Tat unter Seinen Schutz und bewahrt es so (hifz ve muhafaza).>Und Er verwendet eine unendliche Aufmerksamkeit um Sd in douverànitàt aufrecht zu erhalten (hakimiyetinin muhafazasi).>Und die Herrschaft (Rububiyet)>in Seinem Königreich (saltanat)>ist so vollkommen wohlgeordnet, dass Er selbsn den den simpelsten Vorfall, einen ganz gewöhnlichen Dienst aufnimmt bzw. aufnehmen làsst. Also bezieht sich das so umfangreiche und sorgfàltige Gesetz des Bewahrens mit Sicheicht aauch auf den Hof der Abrechnung (divan-i muhasebat)>in der jenseitigen Welt (alem-i akhiret).>So wie dieses Gesetz des Bewahrens für alle Dinge gültig ist, so umfasst es auch den Menschen, der das edigen Sunter allen Geschöpfen ist. Denn der Mensch ist Zeuge (shahid)>für die Taten und Handlungen, welche die Herrschaft (Rububiyet)>Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>betreffen. Er ist auch der Verkünder der Einheit Gottes unter den vern (sadenen
Arten von Geschöpfen (makhluqatin djemaati).>Er ist es auch, der die Lobpreisungen all Seiner Geschöpfe beobachtet (maudjudatin tesbihatina müshahid)>yet ver mit dem groğen Amt eines Kalifen (hilafet-i kubra)>beehrt und gewürdigt (tekrim ve teshrif)>wurde. Obwohl der Mensch diese Gabe (kerait (djdiese Würde (sheref)>an sich erfahren hat, darf er sich dennoch nicht für sich selbst überlassen und ohne jede Verantwortung halten. Auch er hat am Hof der Abrechnung ganz verschiedene Rechnunge),>mitegleichen. Sobald er sich dann seiner Schulden entledigt hat, wird er an den Ort gehen, der seinem Stande angemessen (mustehaq)>ist.
Für die Macht des Urewigen (qudret-i ezeliye)>iortwàh Anbruch des Tages der Wiederauferstehung nach dem Tode in der Tat gleich dem Tag des Anbruchs des Frühlings nach dem Herbst. Denn so wie für die Pflanzen gibt es in der Tat auch für den Mensches allen Herbst und einen Frühling. Wunderwerke der Macht (mu'djizat-i qudret),>die in vergangener Zeit zustande gekommen sind, {Die Zeichen der Auferstehung in jedem Frühling. (A.d.Ü.)} sind absolut sichere Zeugnisse (shahid)>und Beweieben für, dass der Baumeister (Sani)>über alle künftigen Möglichkeiten verfügt.
Des Weiteren versprach der Eigentümer dieser Welt (alemin maliki)>wieder und wieder diese Auferstehst dieashr),>die für Seine Macht (qudret)>ganz leicht und ganz einfach, für Seine Diener (ibad)>aber auğerordentlich wichtig und ganz dringend notwendig ist. Wie bekannt widersprietroffhulful va'd)>es ja der Würde Seiner Macht (qudretin izzeti)>und der Barmherzigkeit Seiner Herrschaft (rububiyetin merhameti),>ein Versprechen nicht zu halten. Denn einSubhanrechen nicht zu halten (va'din khilafi),>ist ein Merkmal der Unwissenheit (djehl)>oder der Unfàhigkeit (adjz).>Das aber ist bei einem Herrn (dhat),>der Allmàchtig (Qadir-i Mutlaq FerneAllweise (Hakim-i Mutlaq)>ist, unvorstellbar.
Des Weiteren gleicht die Wiederauferstehung (hashir)>des Menschen der Wiederauferstehung der Pflanzen.
Wie kann jemand, der die eine sieht, die aommen bestreiten? Was Sein Versprechen der Erschaffung einer Wiederauferstehung betrifft, so steht es, so wie es in der allgemeinen Übereinstimmung aller Propheten (enbiyanin tevaturu)>und durch den Konsenz (idjma)>gangen Menschen steht, auch in der Sprache des Weisen Qur'an so ausgedrückt (Qur'an-i Kerim'in lisani),>fest:
Zum Beispiel:
اَللّٰهُ لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ هُوَ لَيَجْمَعَنَّكُمْ اِلٰى يَوْمِ الْقِيَامَةِ لاَ رَيْبَ فِيهِ وَ مَنْ اَصْدَقُ مِنs selbٰهِ حَدِيثًا
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm. Und er wird euch sicher am Tage der Auferstehung wieder versammeln, woran es keinen Zweifel gibt. Und wer wàre deen dieubwürdiger als Gott in Seiner Aussage?" (Sure 4, 87)}
Und so verspricht denn diese ehrwürdige (kerim)>Ayah die Erschaffung der Wiederauferstehung (hashr)>mit groğer Macht (shiddet)>und Kraft (quvvet).>DoUngeho der Mensch manchmal sehr undankbar, sodass er die Worte des Eigentümers des Reiches (Malik-ul Mulk)>nicht bestàtigt, obwohl doch das ganze Sein (maudjudat)>für deren Richtigkeit (sidq)>und Wahrhaftigkeit (haqq)>ein Beweis ist, und vertraut ien ister Torheit seinen eigenen Phantastereien.
Des Weiteren kann man in dieser Welt (alem)>die Werke einer sehr hohen, majestàtischen Herrschaft (Rububiyet)>und den Glanz (shu'alar)>eines prunkvollen Königreiches (saltae, denrkennen. Zudem sehen wir, wie die Erde in ihrer ganzen Gröğe und mit all ihren Bewohnern in der Tat unter dem Befehl (emr)>dieser königlichen Herrschaft wie ein liebes, braves Haustier versorgt wird. Und so wie ihen, irben im Herbst und ihre Auferstehung im Frühling gleich dem Tanz und der Bewegung eines Maulawi-Derwisches, und all ihre übrigen Angelegenheiten von diesem Befehl aoch umg sind, sind auch die Wohlordnung, der Gehorsam und all die anderen Eigenschaften der Sonne samt ihren
Planeten von demselben Befehl abhàngig. In Wirklichkeit können diese gewal kleinoğe (azametli),>immerwàhrende Herrschaft (rububiyet-i sermediye)>und dieses ewige Königreich (saltanat-i ebediye)>nicht auf solch schwachen, untergehenden und vepiegelichen Grundsàtzen und dergleichen Fundamenten aufgebaut sein. Sie können in dieser verànderlichen, ja vergànglichen Welt (fani dunya)>mit all ihren Sorgen uneine Wen nicht bestàndig sein. Denn diese Welt ist lediglich eine vorübergehende Wohnstatt, die innerhalb dieses so groğen, so umfassenden Kr gilt dieser gewaltig groğen Herrschaft errichtet wurde, damit die Menschen hier ihre Erfahrungen machen können und um (die Menschen) zu prüfen und ihnen eine Ausstellung der Wunderwerke ill, d Macht (qudretin mu'djizesi)>vor Augen zu führen und sie ihnen bekannt zu machen. Sie wird veràndert, ja vernichtet werden, um danach eikommen der gewaltig groğen, umfangreichen, ewigen und bestàndigen Welt (ebedi ve baqi bir alem)>zu werden. Daher ist es für den Baumeister dieser Welt (alemin Sani) Eine von ihrer stàndigen Verànderung wie befallen ist, unumgànglich, dass es danach noch eine andere, unverànderliche, fest in sich ruhende Welt>So ve(vudjud).
Des Weiteren berichten Leute (as'hab)>von hellem Geist (ervah-i neyyire),>Pole (aqtab)>erleuchteter Herzen (qulubu munauden er>Mànner (erbab)>von glànzendem Verstand (uqul-u nuraniye),>die (alle insgesamt) von der bloğen Àuğerlichkeit zur Wahrheit (haqiqat)>gelangt sind, und die Angehörigen der göttlichen Anwesenheit (kurb-u huzur-u Ilahi),>dass der majestàtische SenfköDhat-i Dhu-l'Djelal)>für die Gehorsamen mit Sicherheit einen Ort der Belohnung (dar-i mükafat)>und für die Aufstàndigen einen Ort der Strafe (dar-i müulilla)>vorbereitet und bereits sehr feste Versprechungen und heftige Drohungen dazu geàuğert hat. Es ist ja bekannt, dass es gesinnungslos (dhull)>ist, seine Versprechungen ngeben.inzuhalten. Der Schöpfer der Welt (Khaliq-i Alem)>ist aber frei von aller Niedertracht und Gemeinheit (dhull ve dhillet).>Und gleichzeitig bestàtigt und bekràftigt das Buch der Schöpfung iertent)>mit
all seinen Versen (ayat)>und Worten (kelimat)>eindeutig die Gemeinschaft (djemaat)>der Leute der Wahrheit (ehl-i haqiqat),>die Propheten (enbiya),>die H für Mn (auliya)>und der Reinen (asfiya),>welche diese Wahrheit (haqiqat)>verkündigen, und ihre Botschaft. Oh Mensch! Gibt es denn eine noch zuverlàssigere Nachricht als diese Nachricht und ein Wort, das noch glaubwürdiger dem inls dieses Wort?
Des Weiteren zeigt der Lenker und Leiter dieser Welt (alemin mutasarrif)>auf dem doch so engen Platz dieser nur vorübergehenden Erde jederzeit viele Nachbildungen und Musterbeispiele von dem so groğen Platz dieser jensei (dalaWelt (alem-i akhiret).
In der Frühlingszeit sollte man einmal darauf Acht geben, wie sich auf unserer Erde die Auferstehung (hashir)>der Pflanzen v erlebht! Die Macht (qudret),>die innerhalb von sechs Tagen aus den miteinander vermischten Samen der Pflanzen ihre verstorbenen, verwelkten und entschwundenen Leiber in der Tat ohne einen Makel, ohne einen Fehler wieder aufbaut, (Sani sie früher einmal waren, sie (durch neue Pflanzen wieder) ersetzt und so die Auferstehung der Pflanzen über die Erde hin zustande bringt, ist keineswegs dazu unfàhig, selbst Himmel und Erde in sechs Tagener Gürschaffen. Ja wàre es denn die Möglichkeit, dass diese Macht (qudret),>für die die Wiederauferstehung des Menschen (hashr-i insani)>so leichts Trugwie nur ein Augenzwinkern, dies etwa nicht tun würde? Ja könnte denn etwa der Macht (qudret),>die bei der Wiederauferstehung der Pflanzen (hashr-i nebati)>auf etwa 300.000 Seiten (= Pflanzenarten), deren Wörter (kelime)>und Inschriftn Bewez und gar abgenutzt sind, in der Tat gleichzeitig, und das in nur kurzer Zeit, ohne Fehler und ohne Makel, die alten Schriften ersetzt, die Wiederauferstehung des Menschen (hashr-i insani),>der doch nur aus einer einzige Seite bestehtischen schwer fallen? Keineswegs!
{"önlichdie Spuren der Barmherzigkeit (rahmet) Gottes: wie Er die Erde nach ihrem Tode wieder neu belebt! Fürwahr, Er ist es, der die Toten wieder zum Leben erweckt; und Er hat Macht über alle Dinge." (Sure 30, 50)}
So legt denn diesentferürdige (kerim)>Ayah, die der Herr dieser Macht (qudret sahibi)>mit den Worten (lisan)>des Qur'an verkündigt, ganz offensichtlich dafür Zeugnis (shehadet)>ab, dass dieser Sachverhalt wahr (haqiqat)>ist.
Oh meine lien Sonntgefàhrten! Aufgrund dieser Art Lenkung und Leitung (tasarrufat)>und der Werke (shuunat)>Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>wurde es verstàndlich, dass die Auferstehung der Pflanzen und ihre Verbreitung (r hàlt hashir ve neshir),>wie sie auf dem Platz dieser Erde stattfinden, und wie (diese Pflanzen) des Weiteren zusammenkommen und sich wieder voneinander trennen, gar nicht das eigentliche Ziel sind. Denn zwischexistenn groğen und wichtigen Zusammenkünften, die auf dem groğen Platz der anderen Welt (alemin meydan-i kebir)>zustande kommen werden, und diesen eigentlich bedeutungslosen, leichtonen) rblichen Früchten, wie sie nur für eine kurze Zeit entstehen, ist gar kein Vergleich möglich. Denn diese leicht verderblichen Früchte sind nur eine Art Nachbildungen und Musterbeispiele, sodass man an ihren Formen und den Erinnerbens ((die von ihnen zurückbleiben) unsere Handlungen ablesen kann, die an dem groğen Versammlungsort (medjma-i kebir)>das zur Folge haben, wofür wir sodann unseren Lohn in Empfang nier sowerden. Das aber heiğt, dass die Formen dieser vergànglichen (fani)>Dinge in jener Welt (alem)>bestàndige Früchte erbringen werden.
Des Weiteren sehen wir, dass der immerwàhrende Baumeister (Sani-i Sermedi),>der ewige Keb 130Sultan-i Ebedi),>in diesen Wohnstàtten, die vom Einsturz bedroht sind, und auf diesen Plàtzen, (deren Existenz) dem Untergang geweiht ist, die Werke einer solch einde ein n Weisheit (hikmet),
einer so offensichtlichen Gnade (inayet),>einer so hohen Gerechtigkeit (adalet),>einer so umfangreichen Barmherzigkeit (merhamet)>zeigt, dass ein Mensch, dessen Herz nicht einad ve et und dessen Augen nicht geradezu blind sind, mit augenscheilicher Gewissheit (ayne-l'yaqin)>erkennen wird, dass es eine Weisheit (hikmet)>vn Blich höherer Vollkommenheit (ekmal)>als diese Weisheit nicht geben kann, dass eine Gnade (inayet)>von noch höherer Schönheit (edjmel)>als die Gnade, deren)>in dn wir sehen, nicht möglich ist, dass eine Gerechtigkeit (adalet)>von noch höherer Majestàt (edjel)>als die Gerechtigkeit, deren Werke wir sehen, nicht sein kann, dass eine Barmherzigkeit (merhamet),>noch uudjud)nder als diese Barmherzigkeit, deren Früchte wir sehen, nicht vorstellbar (tasauvur)>ist. Wenn dies aber so ist, sich in dem Herrschaftsbr Wahr des ewigen Königs (Sultanin memleket daimi),>keine bestàndigen Wohnungen, keine dauerhaften Heimstàtten, keine bestàndigen und sesshaften Bewohner fànden, dann müsste man diese sichtbare Weisheit (hikmet),>Gnade (inayet),>Barmherzigkeit (merh für dund Gerechtigkeit (adalet)>durch die Leute des Herzens (qalb)>und des Verstandes (fikr)>bestreiten. Auğerdem würde es erfordern, dass der Herr (saer (Saieser weisheitsvollen (hakimane)>Ausführungen - was Er verhüten möge - ein gemeiner Schauspieler und ein Tyrann wàre. Dies aber wàre eine Unmöglichkeit, welche die Wahrheit (haqiqaDamit ihren Gegensatz verkehrt.
Oh ihr meine Mitgefàhrten, die ihr jetzt meinen Worten lauscht! Denkt nicht, dass die Beweise dafür, dass es eine Wiederauferstehung (hashr Zunge (vudjudu)>und sich auch tatsàchlich ereignen (vuku')>wird, nur auf diesen oben erwàhnten Teil und einige Hinweise beschrànkt seien! Die Wahrheit (haqiqat),>die sich aus den grenzenlos vielen Hinweisen, die der Weise (kerim)r Schan zeigt, entnehmen làsst, ist wie folgt: Unser Schöpfer (Khaliq)>wird uns, die wir uns hier in dem nur vorlàufigen Messegelànde dieser Welt (dunya)>bewegen, zum festen Sitz Seiindet rrschaft (Rububiyet)
hinüber transferieren und diese flieğende Heimstatt in eine immerwàhrende Heimstatt (memleket sermedi)>verwandeln. Wiederum denke nicht, dass es nur dud)>unen "Allweiser, Freigiebiger, Barmherziger, Gerechter und Bewahrer " ("Hakiem, Kerim, Rahim, Adil, Hafidh")>unter den Schönen Namen Gottes sind, welche ieselbederversammlung und das Jenseits (hashir ve akhiret)>erfordern. Vielmehr erfordert jeder einzelne Name, der sich auf die Lenkung und Leitung ( an je)>des Kosmos (kainat)>bezieht, das Jenseits und die Wiederauferstehung.
Die Botschaft von der Wiederauferstehung (hashir meein Wei)>ist eine Wahrheit (haqiqat)>von der Art, dass der ruhmreiche Schöpfer (Khaliq-i Dhishan)>in all Seiner Majestàt (djelal),>Seiner Schönheit (djemal)>und mit all Seinen Namen, derrs vern, dessen Verkündigung ein Wunder (Mu'djiz-ul Beyan)>ist und der die Übereinstimmung aller vom Himmel geoffenbarten Bücher, der Propheten (enbiya),>der,>nàmlgen (auliya)>und Reinen (asfiya,>die Gottesfürchtigen) beinhaltet, und Hazret Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, der Stolz der Welt (Fahr-i Kainat),>die Krone der Schöpfung (ekmelu-l'khalq)>und der edelste Mensch (eshrefu-l'insan)eich (einstimmend zu dem Urteil gelangen, dass ein Tag der Auferstehung (hashr)>kommen wird, so wie auch der Kosmos (kainat)>mit all seinen Versen und Worten (ayat ve kelimat)>fabe (n Existenz und Erschaffung der Wiederauferstehung (hashrin vudjud)>Zeugnis (shehadet)>ablegen. Dabei haben jedoch alle Dinge, seien sie nun ein einzelneson ihrlar oder eine ganze Gattung, nur ein kleiner Teil oder das groğe Ganze, ihre zwei Gesichter. Sie schauen mit dem einen Gesicht auf ihren Schöpfer ( noch )>und beweisen somit Seine Allgegenwart (vahdaniyet).>Mit dem anderen Gesicht aber schauen sie nach dem Jenseits und fordern die Existenz (vudjud)>eines solchen Jenseits (akhiret)>und ihrer Wiederaufersteber zuhashr).
So wie ein Mensch in seinem Dasein (vudjud)>und wie er so kunstvoll (hüsn-ü san'at)>gestaltet ist,
auf die Seinsnotwendigkeit (vudjub-u vudjdes Me>und Allgegenwart (vahdetine)>des Baumeisters (Sani)>hinweist, so weist er auch dadurch auf die Existenz (vudjud)>des Jenseits (akhiret)>hin, dass er sehr bald stirbt und vergeht, wobei siche Bedeoffnungen und Fàhigkeiten (seines Geistes) {über den Verfall des Körpers hinaus (A.d.Ü.)} bis in die Ewigkeit hinein erstrecken. In der Art, wie (Gottes) weisheitsvolle Wohlordnung (intizam-i hikmet),>der Schmuck Seinerer Urs (inayet),>die Gastfreundschaft in Seiner Barmherzigkeit (rahmet)>und die ausgewogene Gerechtigkeit (tauzin-i adalet),>die wir in allem erblicken können, was da lebt (maudju (ibaddas Sein des Allweisen Baumeisters und Seine Allgegenwart (Sani'-i Hakim vudjud ve vahdet)>bezeugen (shahid),>so beweisen sie auch die Erschaffung und die Existeudat)>jad ve vudjud)>des Jenseits und der ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebediye).
اللّٰهُمَّ اجْعَلْنَا مِنْ اَهْلِ السَّعَادَةِ وَ احْشُرْنَا فِى زُمْرَةِ السُّعَدَآءِ وَ اَدْخِلْنَا الْجَنَّةَ مَعَ السُّعَدَآءِ بِشَفَاrachtuَبِيِّكَ الْمُخْتَارِ فَصَلِّ وَ سَلِّمْ عَلَيْهِ وَ عَلٰٓى اٰلِهِ كَمَا يَلِيقُ بِرَحْمَتِكَ وَ بِحُرْمَتِهِ اٰمِينَ اٰمِينَ اٰمِينَ
{"Oh Gott, zàhle uns zu den Leuten der G reichligkeit (sa'adah) und lass uns wieder auferstehen mit den Scharen der Glückseligen (su'ada) und lass uns in das Paradies (djennet) eintreten mit den Glückseligen (su'ada) auf die Fürsprache (shefa'ah) Deines auserwàhlten (muhtng mitopheten (Nabi)! Friede und Segen sei mit ihm und mit seiner Familie, so wie es Deiner Barmherzigkeit (rahmet) und Deiner Ehre (hürmet) gebührt!"}
Es ist ja bekannt, dass der Mensch göttlichem Vorherwissen (qader)>entsprechend viele verqader)ene Wege (suluk)>betritt. Und auf diesen Wegen geràt er in die Hànde vielerlei Feinde und Plagen. Manchmal wird er aus ihnen errettet, manchmal geht er, das nde. Auch ich habe in göttlichem Vorherwissen (qader-i Ilahi)>geführt einen sehr eigenartigen Weg eingeschlagen. Und so begegnete ich sehr vielen Feinden und Plagen. Ich habe aber meine Schwàche und Armseligkeit (adjz ve fakr)>aerden Fahrzeug benutzt und bei meinem Herrn (Rabb)>Zuflucht gesucht. So hat mich die Güte des Urewigen (Inayet-i ezeliye)>dem Qur'an übergeben (teslim)>und mir den Qur'an zu meinem Lehrer gemacht. Und so wie ich durch sehennterricht, den ich durch den Qur'an bekommen habe, von diesen Plagen verschont blieb, so habe ich denn auch in allen Schlachten gesiegt, die ich gegen meine Seele (nefs)>und den Tsich b(sheytan)>geführt habe, und konnte mich retten. Meine erste Schlacht gegen meine Seele und den Teufel in Stellvertretung für alle Leute des Irrttbetrifhl-i dalaletin vekili)>geschah mit den folgenden Worten:
سُبْحَانَ اللّٰهِ وَ الْحَمْدُ لِلّٰهِ وَ لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ وَ اللّٰهُ اَكْبَرُ aus eحَوْلَ وَ لاَ قُوَّةَ اِلاَّ بِاللّٰهِ
{"Gepriesen sei Gott! Dank sei Gott! Und es gibt keine Gottheit (ilah) auğer Gott (Allah) und Gott ist groğ! Und es ist keine Allgewalt und gibt keine Macht (quvvah) auğer bei Gott."}
Ich habe ik sei Burgen (kalah)>dieser Worte (kelam)>Schutz gesucht und so begann ich mit diesen Feinden Streitgespràche zu führen. Mit jedem einzelnen Wort, das in die Arena trat, begansmos (ğigmal ein offener Kampf.
%ollendung (kemal) des Glaubens (iman). Und Friede und Segen sei über Mohammed, der das Zentrum des Kreises des Islam und die Quelle der Lichter (envarjedochGlaubens ist und über seiner Familie und seinen Gefàhrten insgesamt, solange Tag und Nacht, Sonne und Mond noch weiter bestehen."}
Wisse, mein lieber Bruder!
Falls man diese groğe Welt (alem),>die du hier siehst, wiBarmhegroğes Buch betrachtet, so ist das mohammedanische Licht, die Tinte aus der Feder des Schreibers dieses Buches. Falls man sich diese groğe Welt (alem)>als einen Baum vorstellt, so wird che unhammedanische Licht (Nur)>sowohl sein Kern als auch seine Frucht. Falls man annimmt, dass diese Welt (dunya)>eine Lebensgemeinschaft wàre (und das nicht nur als ein abstrakter Begriff, sondern eine konkrete) Gestalt angenommen halten #191
so wàre dieses Licht (Nur)>sein Geist (ruh).>Denkt man sich (diese Welt in der Gestalt) eines riesengroğen Menschen (tasauvur),>so wird dieses Licht (Nur)>zu seinem Verstand (aql).>Denkt man sie sich (in der Form) eien, deeraus schönen, prunkvollen paradiesischen Gartens, so wird das mohammedanische Licht (Nur)>seine Nachtigall. Denkt man sie sich (in der Form) eines gewaltig groğen Schlosses, so wird das mohammedanische Licht (Nur)es abeinem Betrachter, sein (königlicher) Ausrufer und der, welcher dieses erhabene Schloss (erklàrt und) beschreibt, das den Sitz des Königreiches des Urewigen Königs (Sultan-i Ezeli),>Seieindsejestàt (makarr-i saltanat ve hashmeti),>Seine in Stein gefasste Schönheit (tedjelliyat-i djemaliye)>und all Seine Kunstwerke umfasst. Er làd alle Menschen ein. Und er (erklàrt undenschehreibt all die einzigartigen Kunstwerke und schildert all die auğerordentlichen und wunderbaren (mu'djize)>Ereignisse, die sich in diesem Schloss ftlichagen haben.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Frucht am Baume der Schöpfung (khilqat)>ist der Mensch. Es ist ja auch bekannt, dass die Frucht, welche das vollendetste allauf dedukte ist (die dieser Baum hervorgebracht hat) und am weitesten von seinen Wurzeln liegt, Eigenschaften und Besonderheiten aller Teile in sich tràgt. Darüber hinaus ist aber auch der Kern, der (srif)>oor Anbeginn der Zeit) als Hauptgrund für die Erschaffung der Welt (khilqat-i alemin)>gilt, wiederum der Mensch.
Anschlieğend hat Er einen der Menschen, die Früchte ihnen Baumes sind, zu einem Kern für den Baum der Islamiyet gemacht. Also ist dieser Kern sowohl der Erbauer der islamischen Welt (alem-i Islamiyet),>als auch ihr Fundament und ihre Sonne. Der Kern dieses Kernes ist jedoch das Heieser lb).>Das Herz ist durch die Bedürfnisse mit den Arten der Welten (alemin)>und ihren einzelnen Mitgliedern in vielerlei Hinsichten verbunden. Es braucht alle Lichter (Nur)>der schönen Namen Gottes (Esma-i husna).>Das Herz hat sowohl ebensos Welt Hoffnungen wie auch Feinde, welche die ganze Welt erfüllen könnten. Es kann nur durch
Und so ist ein jedes Wort, jede Notiz, die in dieser Abhandlung geschrieben wurde, ein Hinweis auf einen solchen Sieg, den ich errungen habe.
Die Wahrheiten, die in dieser Abhande, dasufgeschrieben stehen, sind so abgefasst, dass keine Wahrscheinlichkeit mehr übrig bleibt, wie man sich einen möglichen Gegensatz dazu vorstellen könnte. Auf tige Gahrheit, die (zusammen mit ihrem Beweis) einer làngeren Erklàrung bedarf, wird mit einer entsprechenden Notiz oder mit einer ihr zugehörigen Eigenschaft hingewiesen...
{(*): Anmerkung:
Die Strömungen dieser Zeit haahllosele, gleich mir, in gefàhrliche Ideologien hinein gestürzt. Doch hoffe ich, dass es Gottes Wille sein möge (insha'allah), dass dieses Werk sie sein ttes Erlaubnis erretten wird.}
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Danser, dGott und Friede mit Seinem Propheten."}
Vorwort
In ne Fru vierzigjàhrigen Leben und wàhrend meines dreiğigjàhrigen Studiums habe ich nur vier Wörter (kelime)>und vier Worte (kelam,>im Sinne von Wortgruppen) gelernt. Sie werden spàter noch ausführlich erklàrt werden. Hen sehll nur kurz auf sie verwiesen werden. Mit den Wörten (kelime)>ist Folgendes gemeint: Wörter im Sinne einer Pràposition (harf),>Wörter im Sinne eines Substantivs (ism),>Absichten (niyet)>und Betrachtungsweisen Dinge ).>Es ist dies wie folgt:
Alles Sein (kainat),>das Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq)>gehört und nicht Er ist (masiva),>muss man im Sinne einer Seiner Pràpositionen (harf)>und im Hinblick a Weite (hesab)>betrachten. Es im Sinne eines für sich allein stehenden Substantivs (ism)>und im Hinblick (hesab)>auf seine Ursachen zu betrachten, wàre dagegen ein Ftig ve
Jedes Ding kennt in der Tat seine zwei Bertrachtungsweisen (djihet).>So ist es in einer Hinsicht (djihet)>auf Gott den Gerechten (el-Haqq)>ausgerichtet. Iauch danderen Hinsicht (djihet)>ist es jedoch der Schöpfung (khalq)>verbunden. Zieht man also nun die Schöpfung in Betracht (djihet),>so sollte diese Bertrachtungsweise (djihet)>auf Gott den Gerechten (el-Haqq)>hin ausgerichtet sein, so als be aus de
man Ihn hinter einem Schleier oder durch ein durchsichtiges Stückchen Glas und so als zeige sich uns Gott der Gerechte (el-Haqq)>hintdrigensem Schleier, welche Betrachtungsweise uns von (der Schöpfung direkt auf den Schöpfer) zurückführt (djihet-i isnadi).>Daher sollte sich, wenn man eine Gabe Gottes (nimet)>betrachtet, der Geber (Mun'im),>w Said n ein Kunstwerk (san'at)>betrachtet, der Künstler (Sani),>wenn man aber die Ursachen betrachtet, der, welcher in Wahrheit alles bewirkt (Muessir-i Haqiblebenn unserem Sinnen und Betrachten (zihne ve fikre)>erscheinen.
Des Weiteren àndert unsere Betrachtungsweise (nazar)>und die Absicht (niyet),>die wir mit ihr verbinden, zugleich auch das Wesen (mahiyet)>der Dinge. Sie verwandelt eine Sünde lich.
)>in eine Wohltat (sevab)>und eine Wohltat (sevab)>in eine Sünde (günah).>Unsere Absicht (niyet)>macht in der Tat eine ganz gewöhnliche Handlung zum Gebet (ibadet).>Und sie verwandelt ein Gebet (ibadet),>das nicaben, deres ist als nur Schauspielerei (gösterish)>in eine Sünde (günah).>Betrachtet man die Materie als nichts anderes als eine Folge (hesab)>ihrer Ursachen, so ist dies eine Unwissenheit (djehalet).>(Gestaltete auğeedoch seine Betrachtung) in Hinsicht auf Gott (Allah hesab),>so führt sie uns zu göttlicher Erkenntnis (marifet-i Ilahiye).
Erstes Wort:
{"Ich bin nicht Herr (malik) über mich selbst."}
Mein Herr (mbeherr>ist einzig der Herr des Kosmos (kainatin maliki).>Ich betrachte mich jedoch so, als wàre ich Herr (malik)>über mich selbst, um die Eigenschaften (sifat)>des wahren Herrn (Malik-i Haqiqi)>und das Wesen (mahiوَ كَمeiner Eigenschaften und in gewissem Grade auch ihr Ausmağ zu erkennen. So konnte ich denn dadurch, dass ich mir meine Grenzen (hudud)>vorstellte und wo sie enden, in der Tat in gewisser Hinsicht auch das unendliche
#rgànglmağ (hudud)>der Eigenschaften des wahren Herrn (Maliki Haqiqi)>erkennen.
Zweites Wort: اَلْمَوْتُ حَقٌّ {"Der Tod ist wahr (haqq)."}
Dieses Leben (hayat)>und dieser entgegst in der Tat nicht dazu in der Lage, die tragende Sàule (direk)>dieser gewaltig groğen Welt (dunya)>zu sein. Denn er ist nicht aus Stein ungelienn. Er besteht nur aus Fleisch, Blut und Knochen, also Dingen mit verschiedenen, einander teilweise entgegengesetzten Eigenschaften. Auch wenn sie für eine kurze Zeit zusammenkommen und Werkener ergànzen (tauvafuk),>können sie sich doch jederzeit wieder voneinander trennen, wodurch sich dann (der Körper) wieder auflöst.
Drittes Wort: رَبِّى وَاحِدٌ {"Mein Herr ist ein einziger (vahid)."}
Und deinen jeden ist alles Glück (saadet)>in der Tat von der Hingabe (teslimiyet)>an den Einen, barmherzigen Herrn (Rabb-i Rahim)>abhàngig. Anderenfalls braucht man (statt dieses Einen) sehr viele Herren. Denn der Mensch brart derufgrund seiner vielseitigen Fàhigkeiten alle möglichen verschiedenen Dinge und ist an allen Dingen interessiert. Doch aus allen diesen verschiedenen Dingen err als n ihm (bewusst oder unbewusst) sein Bedauern und das Leid. Und am Ende macht ihm genau dieser Zustand (das Leben) zur Hölle (djehennem). Doch die Hingabe (teslimiyet)>Diesen Einen und Einzigen Herrn (Rabb-i Vahid),>dem die Ursachen (esbab),>die (der Mensch) sich als Herren (erbab)>vorstellt, nur als Schleier über der Hand Seiner Macht (qudret)n, dien, ist eine geradezu paradiesische Haltung!
Viertes Wort: اَنَا {"Das 'ich'."}
Das mit diesem Wort ausgedrückte "ich"-Sein, das heiğt, sich selbst ein Dasein (vudjud),>einen Wert zuzuschreiben. Dieses >und sist ein Schaltwerk (santral)>und eine Vergleichseinheit (vahid-i qiyasi),>um die Eigenschaften und Taten Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>zu erkennen.
Sonnees Kapitel
{"Es gibt keine Gottheit (ilah) auğer Gott (Allah)}.
اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الe durcمِينَ وَ الصَّلاَةُ وَ السَّلاَمُ عَلٰى سَيِّدِ الْمُرْسَلِينَ مُحَمَّدٍ وَ عَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ اَجْمَعِينَ
{"Lobpreis und Dank (hamd) sei Gott (Allah), dem Herrn (Rabb) der Welten (alem). Friede und Segen sei mit Mohammed, dem Haupt (setze)" der Propheten (rasul), und mit seiner Familie, zusammen mit seinen Mitgefàhrten (as'hab)}.
Ich führe alle wahrnehmenden und wahrgenomeine Dinge als Zeugen dafür an, dass ich in meinem Herzen (qalb)>bestàtige und mit meiner Zunge bezeuge, dass es keine Gottheit (ilah)>gibt auğer Gott (Allah).
Er ist der Gott (Allah),(Sure essen existenzielle Notwendigkeit, Seine Allgegenwart (vahid),>Seine Einheit (Ahad),>Seine Einzigartigkeit (Samad)>und die Ausschlieğlichkeit in Seiner Person (Ferd)>Hazret Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ein wahrhaftiger Zeugicht mhid-i sadiq)>und ein sprechender Beweis (burhan-i natik)>ist.
Dieser Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ist es, der den Titel "Haupt der Propheten und Gesandten (enbiya ve mürselin)">bekam, weil er in ihnen Übereinstimmung ewisshstàtigung (idjma ve tasdiq)>erlebte, und der den Beinamen (lakab)>"Vorbild aller Heiligen und Gelehrten (imam-ul evliya ve-l'ulema)">erhielt, indem sie sich im Einkl künstt ihm wussten und ihn (in ihrem Sein und Leben) bestàtigten (ittifaq ve tahqiq).>Dieser Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ist es, in dessen Herz die göttliche Offenbarung (mehbit-i vahy-i Ilahi)>herab stieg,
sodass er nun über die ofdass fhtlichen Verse (ayat),>über sichere Wundergaben (mu'djizat),>einen rühmenswerten Charakter und eine erhabene Ethik (akhlaq-i aliye)>verfügen (sahib)>durfte. Dieser Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ist esen (lemit dem Auftrag (vazifah),>Dschinnen und Menschen recht zu leiten (irshad),>die Welt (alem)>des Verborgenen bereiste, das Reich der Engel (melekut)>besuchte, die Welt der Geister (ervah)>erschaute (müshahekommen sich mit den Engeln unterhielt. Dieser Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ist es, der über die Schariah vefügt (sahib),>welche die Grundprinzipien allen Glücks (saadet)>und jedweden ziviliselste Verhaltens (medeniyet)>umfasst, weil er in seiner eigenen geistlichen Persönlichkeit (shahsiyeti manevi)>geradezu ein Inhaltsverzeichnis aller Vollkommenheit (ung un>des Kosmos (kainat)>ist. Dieser Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ist es, der, noch wàhrend er hier in dieser bezeugten Welt (alem-i shehadetaus de, von einer verborgenen Welt (ghaybiyat)>berichtet. Er ist der Verkünder (bashir),>der Warner (nazir),>der mit all seiner Kraft (quvvet),>in vollkommenem Ernst (kemal-i djiddiyet),>mit Überzeugung und Gn Menseit und in hohem Glauben (iman)>dem Menschengeschlecht die Religion der Einheit ("Tauhid Dini")>bekannt macht und sie lehrt (ilan ve i'lam):>لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ alten ُ {"Es gibt keine Gottheit (ilah) auğer Gott (Allah)."}
Des Weiteren ist Er der Gott (Allah),>für dessen existenzielle Notwendigkeit (vudjub ve vudjud),>für dessen Majestàt und Schönheit (djelaVerganjemal)>und für dessen Einheit und Allgegenwart (Vahid-i Ahad)>vor allem auch die Weise Unterscheidung ("Furqan-i Hakim">= der Qur'an) Zeugnis (shehadet)>ablegt.
Es ist dies die Weise Untekeinesdung (Furqan-i Hakim),>die ihre Bestàtigung (tasdiq)>durch die Bücher aller Propheten (enbiya)>erhàlt. Es ist dies die Weise Unterscheidung, deren Urteile jedweder Verstand (hukum)>und alle
Herzen (qalb)>anller P und übereinstimmend (idjma)>bestàtigen können. Es ist dies ein Buch, von dessen sechs Aspekten das Licht austrahlt (nur-efshan).
Es ist dies die Weise Unterscheidung (Furqan-i Hakim),>welche die lautere Offenbarكَ لَوahz-i vahy)>ist, nach der Offenbarung (mazhar-i vahy),>welche die Propheten erhalten hatten. Sie ist die lautere Rechtleitung (hidayet)>einer inneren Eingebung (ilham)>entsprechend und so, wie die Leute der geistt man chau (ehl-i keshf)>sie vorausgesehen haben. Sie ist Quelle des Glaubens (maden-i iman)>und Sammlung der Wahrheiten (medjma-i haqaiqtir).>Ihre Urteile (hukum)>werden durch vernunftgemàğich erise befestigt und durch das Zeugnis (shehadet)>von Menschen mit gesundem Menschenverstand (fitrat-i selime)>bestàtigt. Sie ist die Sprache des Verborgenen (lisaatzes)hayb)>und befiehlt dem Menschengeschlecht in der bezeugten Welt (alem-i shehadet)>die Einheit Gottes (tauhid)>und làdt zu ihr ein (mit den Worten):
فَاعْلَمْ اَنَّm göttٓ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ
{"Wisse, fürwahr, es gibt keine Gottheit (ilah) auğer Gott (Allah)."}
Er ist der Gott (Allah),>für dessen existenzielle Notwendigkeit (vudjub-u vudjud)>und Allgegenwart (dunya))>diese Welt (alem),>die auch "das groğe Buch (kitab-i kebir)">genannt wird, mit all ihren Schriften, Kapiteln, Seiten, Zeilen, Sàtzen und Buchstaben Zeugnis (shehadet)>ablegْعَالَ auch der Kosmos (kainat),>jener Globus, der auch "der groğe Mensch (insan-i kebir)">genannt wird, mit all seinen Gliedern, Organen, Zellen, Atomen, m>genannen Eigenschaften, ja selbst noch mit seinen Verànderungen auf Ihn hinweist. Das heiğt, dieses Erdenrund spricht mit all seinen Geschöpfen, die auf ihm leben:
لآٰ اligkeiاِلاَّ اللّٰهُ
{"Es gibt keine Gottheit (ilah) auğer Gott (Allah)."}
{Jedes einzelne Geschöpf ist für sich selbst eine hat, m Kleinen (A.d.Ü.)}
{"Es gibt keinen Schöpfer (Khaliq) auğer Ihm."}
Und durch die Organsysteme dieser Geschöpfe:
{"Es gibt keinen Meister Seiner Kunst (Sani') auğer ielsch
Und durch die einzelnen Organe dieser Systeme:
{"Es gibt keinen Lenker und Leiter auğer Ihm."}
Und durch die Zellverbànde dieser Organe:
{"Es gibt keinen Ernàhrer (Murabüsste ğer Ihm."}
Und durch die einzelnen Zellen dieser Zellverbànde:
{"Es gibt keinen Verwalter auğer Ihm."}
Und durch die einzelnen Atome dieser Zellامَتْ ٰ خَالِقَ اِلاَّ هُوَ
{"Es gibt keinen Schöpfer (Kha٩َ٠) auğer Ihm."}
Und durch den Urgrund, welcher der Acker dieser Atome ist:
{"Es gibt keie Menstheit (ilah) auğer Ihm."}
So legt denn das gesamte Erdenrund mit allen Geschöpfen, deren Organen und Organsystemen, deren Zellen und Zellverbànden,
deren Atomen und allen Bausteinen (dem Kern, den Elektronen und Neutrtz deidieser Atome (mit 55 Zungen) für (Gottes) existentielle Notwendigkeit (vudjub-u vudjud)>und Seine Allgegenwart (vahdet)>Zeugnis (shehadet)>ab und weisen darauf hin. Die ausführliche Erklàrung dieser Zungen folgt spàter. Hier möchte ic (malikurz darauf hinweisen: Es ist dies wie folgt:
Die Wohlordnung bei der Zusammensetzung des Kosmos, die Anordnung bei dem Ablauf der Ereignisse, die Eine und igkeit bei den Gestalten, die (zusàtzlichen, àuğerlichen) Verzierungen an seinen Schmuckstücken, die hohen Weisheiten in dem, worin sich die Dinge àhneln und worin sie sich unterscheiden, das wechselseitige Zusammenwirken selbst noch unterten! Wn und für sich leblosen Dingen und die Einwirkung von Dingen, die voneinander weit entfernt sind, die allumfassende Weisheit (hikmet-i am Verfüollkommene Güte (inayet-i tamme),>weitreichende Barmherzigkeit (rahmet-i vasia),>umfassende Versorgung (rizq-i amm),>Leben (Hayy),>Lenkung und Leitung, Umkt, wong, Verànderung, Ordnung, die (verschiedenen) Möglichkeiten (imkan)>in der Entstehung (und Gestaltung des Kosmos), alle Schwàchen und Bedürfnisse, die Unwissenheesen eehil)>und der Tod einerseits, aber auch Dienst und Anbetung (ibadet),>Lobpreis (tesbihat),>Gebete (davat)>und durch die Sprache dergleichen sehgen Goe Eigenschaften, so wie sie für die Notwendigkeit der Existenz (vudjub ve vudjuduna)>des urewigen und allmàchtigen Schöpfers (Khaliq-i Qadim-i Qadir)>und für Seine vollkommenen Merd meinZeugnis (shehadet)>ablegen, tragen die schönen Namen Gottes (esma-i husna)>vor, lobpreisen (tesbih)>Gott den Gerechten (Djenab-i Haqq),>kommentieren (tefthir)>den Weisen Qur'an und bestàtigen (tasdiq)>die eht diaft (ihbarat)>des ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei.
Wir beginnen nun hier mit der ausführlichen Erklàrung der oben erwàhnten (55) Zreifen Es ist dies wie folgt:
Die Wohlordnung, die Anordnung und die Harmonie (tanzimat, nizamat, muvazenat),>die wir in der Schöpfunghen ve, verweisen auf die Notwendigkeit der Existenz eines Schöpfers (Khaliq'in vudjub-u vudjuduna),>die sich in der Verwaltung jener Wohlausgewogenheit (tasarr ist d mizan)>und jener Anordnungen (nizam)>zeigt, die Er (stets fest) im Griff (qabdha)>hat, und pràgen so den Satz:
اَللّٰهُ لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ هُوَen Miltt rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
Des Weiteren sehen wir, wie in der Schöpfung (kainat)>ein Regelmağ (intizam)>und eine gewisse Abstimmung vorherrschendmen (r Diese beiden Eigenschaften bezeugen (shehadet),>dass der Lenker und Leiter (mutasarrif)>eins und allgegenwàrtig (vahdet)>ist und geben so die Wahrheit (haqiqat)>von
{"(Gott rechnet über alles at du sist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
bekannt.
Des Weiteren ist die Macht (qudret),>die mit Sonnen und Sternen auf die Blattsese, mer Himmel schreibt, und die Macht (qudret),>die mit Zellen und Atomen auf die Blattseiten der Bienen und Ameisen schreibt, ein und dieselbe. Daher weisen sin liebder Bekanntgabe des folgenden Sachverhaltes
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
darauf hin, dae mit Schöpfer (Khaliq)>eins ist, und legen dafür Zeugnis (shehadet)>ab.
Des Weiteren geben auch die unbelebten Dinge, selbst wenn sie voneinander so grundverschieden sind, wie zum Beispiel die Wolken eine ke Erde, einander Antwort (tedjavub)>und
eilen einander zu Hilfe (muavenet),>das heiğt, sie stehen miteinander in wechselseitiger Beziehung, so wie ja auch die Sonne mit all ihren Wandelsternen, wieerfordsie auch voneinander entfernt sein mögen, miteinander eine Gemeinschaft bilden und so Zeugnis (shehadet)>dafür ablegen, dass alle Dinge unter der Verwaltung eines ihnen allen gemeinsamen Leiters (Mudebbir)>stehen und Ihn (durch die Ayah):
اَللffen."آٰ اِلٰهَ اِلاَّ هُوَ
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
bekannt machen.
Des Weiteren machen die Àhnlichkeit zwischen den wohlausgewogenen eitend, wie den Sternen am Himmel und die Entsprechung der Blumen und der Tiere, die auch einander àhnlich sehen, auf der Erde das Zeugnis (shehadet)>dafür, dass der Schöpfer (Khaliq)>eins ist (mit den Ayah):
اَللّٰهُ لآٰ اِلٰه ist, َّ هُوَ
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
bekannt.
Des Weiteren erhàlt jedes Lebewesen die Erscheinung vieler Namen und Eigeschlagten (ism ve sifat).>So erscheint an einem Lebewesen, zum Beispiel, wenn es ins Dasein (vudjud)>kommt, der Name "der Erschaffer (Bari')",>bei seiner Gestaltung die Eigenschaft (sifat Könne Gestalter (Musauvir)",>bei seiner Versorgung der Name "der Versorger (Rezzaq)",>wenn es von einer Krankheit geheilt wird, der Name "der Heiler s mein)",>und dergleichen viele Eigenschaften und Namen, die in ihrem Wirken einander unterstützen, sich jedoch in ihren Merkmalen voneinander unterscheiden. Da das Ziel dieser Eigenschaften und Namen eins ist, ist in jedem>nichtauch ihr Tràger eins. So macht jedes Lebewesen anhand dieser Erscheinungen das Zeugnis (shehadet)>dafür, dass der Schöpfer (Khaliq)>eins ist, (mit den Ayah):
{"(Gk),>dichnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
bekannt.
Des Weiteren machen der Zusammenhang (manzum)>zwischen dem Sonnensystem und den Augen einer Biene und ibindunziehung, hinsichtlich ihrer Besonderheiten, das Zeugnis dafür, dass beide Schmuckstücke desselben Designers (Nakkash)>sind, (mit den Ayah):
اَللّٰهُ لآٰ اِلٰهَa auchَ هُوَ
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
bekannt.
Des Weiteren sind die Anziehungskràfte in einem Atom und die Anziehungskràfte zwischenuf bironne und ihren Planeten Geschwister und machen so, dass sie beide die gleiche Schrift aus derselben Feder (qalem-i vahid)>sind, (mit den Ayah):
اَللّٰهُ لآٰ اِلbarmheلاَّ هُوَ
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
bekannt.
Des Weiteren entstd)>unde Wohlordnung in der Zusammensetzung und Bildung dadurch, dass jedes Teilchen an diesem Gebilde an seinen richtigen Ort gebracht wird. Diese Teilchen an ihrem richtigen Platz zu baher n, ohne ihre Beziehungen zueinander zu stören, ist daher nur dem Herrn der Macht (qudret sahibi)>möglich, der alle diese Gebilde erschaffen kann. So sagt denn indigkhlordnung unter den Teilchen in der Sprache (lisan)>dieses Sachverhalts "Gott ist groğ (Allahu ekber)">und rezitiert sodann:
{"(Gott rechnet über alle und sEr ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
Des Weiteren wird ein einzelnes Wesen innerhalb einer bestimmten Gattlichenter allen anderen Wesen von der Feder der Macht (qalem-i qudret)>mit seinem eigenen, ganz bestimmten Unterscheidungsmerkmal beschrieben und muss doch dabei zugleich die ganze Menschengattung mirzigkediesen einzelnen Personen vor den Augen der Macht (nazar-i qudret)>bereits bezeugt und gedacht (mesh'hud ve melhuz)>sein. Denn jedes einzelne Wesen ist durch sein Unterscer dergsmerkmal von allen anderen einzelnen Wesen verschieden. Wenn alle diese einzelnen Wesen gar nicht anwesend wàren, gàbe es dann die Möglichkeit, dass bei ihrer Darstellung und ihren bbildelen noch eine Unterscheidung zustande kàme? Diese Möglichkeit ist jedoch absurd. Also muss der Schöpfer (Khaliq)>eines einzelnen Wesens auch der Schöpfer seiner Gattung sein.
Der Schöpfer einer ganzen Gatrengusein zu können, ist des Weiteren auch davon abhàngig, zugleich auch der Schöpfer einer einzelnen Spezies zu sein. Schlieğlich endet diese ganze Angelegenheit (mit ders ist :
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
Des Weiteren stellen sich diejenigen, deren Blickfeld nur beschrönnen st, irriger Weise vor, dass es ihnen fern làge - ein sonderbarer Gedanke und nur schwierig vorzustellen - die Schöpfung und die Erschaffung a denn zurückzuführen, der da notwendiger Weise sein muss (Vadjib-ul Vudjud)>und verleugnen Ihn daher. Statt dessen verwandelt und vervielfàltigt sich in Wirklichkeit,gt, dahnen fern liegt, was ihnen sonderbar erscheint, was sie sich kaum vorstellen können, sobald sie (versuchen, die Schöpfung) irriger Weise auf die Ursachen zurückzuführen. Denn fchen i, der (da notwendiger Weise sein) muss (vadjib),>(liegen die Dinge) viel einfacher. So ist es zum Beispiel für einen einzelnen Mann viel einfacher, ein paar Dinge id, aheinen Wunsch hin) entstehen zu lassen, als für mehrere
Mànner (auf ihre vielen Wünsche hin) auch nur ein einziges Ding entstehen zu lassen. Wird zum Beispgnis de Erschaffung (khilqat)>einer Biene nicht (einzig und allein) auf die göttliche Macht (qudret-i Ilahiyeye)>zurückgeführt, so entstehen daraus grenzenlose Schwierigkeiten.
Des Weitlbst sann der Zustand und der Nutzen, der erreicht wird, wenn eine Einheit (vahid)>auf eine Vielheit einwirkt, durch eine Vielheit erst nach vielaben itrengungen und Mühen zustande kommen. Würde man zum Beispiel den wohlgeordneten Zustand, den ein Kommandant bei sehr vielen Soldaten bewirkt, diesen Soldaten überlassen, könnten sie ihn nicht mie Vollhtigkeit zustande bringen. Das aber heiğt: Auch wenn eine Zurückführung auf den einen und einzigen Schöpfer (Khaliq-i Vahid)>àuğerlich betrachtet fern für digen und seltsam zu sein scheint, so tauchen bei einer Zurückführung auf eine Vielzahl von Ursachen ebenso vielfach und reihenweise Unmöglichkeiten auf. Es ist dies wie folgt:
Zunàchst einmal wàre es dann notwendig, bei r Ayaheinzelnen Teilchen diese Eigenschaften dessen anzunehmen, der da eigentlich notwendiger Weise sein müsste (Vadjibul Vudjud).>Denn die Vollkommenheit (kemal)>in jedem einzelnen Kunstwerk und die Schönheit in der Gott (san'attaki hüsün)>selbst setzen diese Eigenschaften voraus. Auğerdem müsste man anstelle der Notwendigkeit (dessen,>der da eigentlich Sein müsste) und der keine Teilhaberschaft (shirket)>neben sich duldet, unendlich viele Temfasser (sherik)>annehmen. Darüber hinaus muss jedes Teilchen über allen anderen Teilchen sowohl ein absoluter Herrscher (hakim-i mutlaq)>als aucrt:
لاabsolut Beherrschter (mahkum-u mutlaq)>sein. Denn Ordnung und Anordnung (nizam ve intizam)>erfordern es so. Des Weiteren müsste jedes Teilchen über ein umfassendes Bewusstseie Entftali bir shu'ur)>und ein vollstàndiges Wissen (ilim)>verfügen. Denn unter den Teilchen besteht eine Verbundenheit und eine Ausgewogenheit (tesanüd ve muvazene).amet)> Verbundenheit und diese Ausgewogenheit kann es aber nur zusammen mit dem Wissen (ilim)>geben.
Wenn man also nun die Dinge auf ihre Ursachen zurückführen will, so finden sich darin eine ganzeen und Unmöglichkeiten. Führt man sie aber auf den wahren Herrn (sahib-i haqiqi)>zurück, der da notwendiger Weise Sein (Vadjib-ul Vudjud)>muss, so erh Menscall diese Teilchen eine derartige Gestalt, wie Wassertropfen, auf denen die Erscheinungen, Spiegelbilder und Strahlen (lem'alar)>der Sonne sichtbar werden; so werden auch diese Teilchen zuich. Wvollen (nurani)>Erscheinungen und zu Funken (lem'alar)>der Macht des Urewigen (qudret-i ezeliye).>Mit der Erlaubnis des Besitzers der Macht (sahib-i qudretin izniyle)>und mit Seinem unend hohe Wissen und Wollen (ilim ve iradesi)>werden aus einzelnen Teilchen zusammengesetzte Gebilde (teshekkulat)>gemacht. Da auch ein Funke (lem'a)>der Macht des Urewigen (qudret-i ezeliye)>die Eigenschaft(emir)ser Macht (qudret)>besitzt (malik),>ist er noch wirkungsvoller als tausende Funken (lem'a)>der Ursachen und des Königs (sultan)>dieser Ursachen. Denn in diesem Falle entsteht einnderenung und Spaltung, die es unter der Macht des Urewigen (qudret-i ezeliye)>aber nicht gibt.
Des Weiteren gibt es bei ihr auch keine Mühen und Plagen. Denn die Macht (qudrechtsei für das Wesen des Baumeisters (Sani')>essenziell, nicht akzidenziell. Deswegen kann auch keine Schwàche (adjz)>Seine Macht (qudret)>befallen. Vor einem Funken (lem'a)>Seiner Macht (qudret)>sind Atome und Sonnen gleichErde Ls Groğes ist für sie nicht schwieriger und mühseliger als etwas Kleines. Da nun des Weiteren die Dinge wie das Leben (hayat),>das Sein (vudjud)>und das Licht (Nur)>nach auğen hin sichtbar und nach innen hin verstàndlich und auf diese Weisechend sind, wird durch ihre Erschaffung die Verfügung der Macht (qudretin tasarrufu)>als Mittel der Ursachen erkennbar. Betrachtet man die Formen und Stufen des Lebens, wie es wàchst und sich entfaltet, so erkennt Menscarin in der Tat die Verfügung der Macht (qudretin tasarrufu).
Zum Beispiel: Um eine Traube voller Weinbeeren hervorzubringen, genügt ein dünner, dürrer Stock. Um auf einer
Glasscherbe das Spiegelbild dern jema hervortreten zu lassen, genügt es, einen Sonnenstrahl (ziya)>durch ein Löchlein hindurchtreten zu lassen. Und um ein Haus zu erleuchten (tenvir),>genügt es, ein Streichholz anzuachte . So ist es denn ganz offensichtlich, hinter solch gewaltigen, geradezu erstaunlichen Dingen, die aufgrund solch einfacher Ursachen zustande kommeeden g Walten göttlicher Macht (qudret)>klar wie der lichte Tag zu erkennen.
Des Weiteren zwingen Leiden, die aus den Irrtümern herrühren, die wiederum aus dem Unglauben entstehen, der wiederum aus dem unglàub und dtaunen aufgrund der Unvorstellbarkeit einer Zurückführung auf die Ursachen entsteht, mit allem Geist (ruh)>und Verstand bei dem Zuflucht zu suchen, der da notwendiger Weise See Getrdjib-ul Vudjud)>muss. Denn nur durch Seine Macht (qudret),>durch Seinen Willen (irade)>können alle Schwierigkeiten gemeistert und alle verschlossenen höpfe geöffnet werden. Und nur in (Gottes) Gedenken (dhikr)>können die Herzen (qalb)>sich geborgen (mutmain)>fühlen. Daher ist Sicherheit und Rettung nur durch Zufluchtnahme bei Gott möglich.
فَفِرُّوا اِلَى اللّٰهِ ٭ اَلاَ بِذِكْرِ اللّٰهِ تَطWasserُّ الْقُلُوبُ
{"So nehmt denn nun eure Zuflucht zu Gott (Allah)! (Sure 51, 50) "Im Gedenken Gottes findet ja das Herz Geborgenheit." (Sure 13, 28)}
Und so spricht denn die ganze Schöpfung mit der Zunge dieseRang dheit (haqiqat):
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ii kubruğer Ihm." (Sure 4, 87)}
Des Weiteren sind die àuğerlichen Ursachen (esbab-i zahiriye)>völlig unkompliziert und nur begrenzt, mittellos (fakir),>leblos, ohne ein Bewusstsein (shu'ur),>ohne einen eigenen Willen (inlichkund was die Gesetze (kanun)>betrifft, so existieren sie zunàchst einmal nur im nominellen und rein theoretischen Bereich. Einzigartige und erstaunliche Kunstwerke,
verziert mit wundomm zun Ornamenten sind Ergebnisse, die man mit ihren völlig wertlosen Ursachen überhaupt nicht vergleichen kann. Das gleiche gilt zum Beispiel (che Ernen Vergleich) der aufs Beste geordneten und gestalteten Zusammensetzung der Zellen in einem Körper mit einem zuvor gegessenen Butterbrot; oder auch (für einen Vergleich) all der unendlich vielen, bestens geordneten und im Gund esnis gespeicherten Bilder (quvve-i hafiza)>mit der Anatomie eines Ohres oder anderer Sinnesorgane; oder auch (für einen Vergleich) der Bewegung der Gedanken beim Sprechen mit den Bewegungen derhst. D. Dergleichen Zuschreibungen über die Zusammensetzung der Worte und die Entstehung der Bilder in unserer Vorstellung sind nur eine törichte Schlussfolgendig, Dergleichen Ergebnisse der Ursachen setzen allerdings eine unendliche Macht (qudret),>Wissen und Wollen (ilim ve bir irade)>voraus. Aufgrund dieser Tatsache (haqiqat)>steht nun fest, dass der, welcher im ganzen Sein (vr komm>und in dieser Schöpfung (kaun)>tatsàchlich am Wirken (muessir-i haqiqi)>ist, einzig und allein der allmàchtige Schöpfer (Khaliq-i Qadir)>sein kann, dessen Macht (qudret)>unendlich ist. Die Ursachen sind aber S).>Jedründe und die Mittel sind Schleier. Sinne und Eigenschaften sind Namen und Titel für die Funken (lem'alar)>der Macht (qudret)>und ihre Erscheinungen (tedjelliyat).
Des Weiteren sind die Gesetze und Dingeung unals Naturgesetze bezeichnet werden, nur Namen der Erscheinungen der Arten des Wissens (ilim)>und Wollens (irade)>und des göttlichen Befehls (emr).>So entstand das Gesetz auf den Befen all ir)>und das Naturgesetz in der Tat aus dem Wollen Gottes (irade).>So macht die Schöpfung (kainat)>durch die Sprache der Ergebnisse (göttlichen Wissens und Wollens mit den Worten der Ayah):
اَلfensicلآٰ اِلٰهَ اِلاَّ هُوَ
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
den wahren Schöpfer (Khaliq-i Haqiqi)>bekannt.
Bezeics Weiteren die Schmuckstücke, die mit sehr groğer Sorgfalt und Pràzision auf der Blattseite des Kosmos (kainat)>in wunderbarer Weise aufgezeichnet sind, oder für sich und alle zusammen eine unendliche Macht (qudret)>erfordern, weist der Kosmos zwangslàufig auf die Existenz (vudjud)>eines allmàchtignn, wiöpfers (Khaliq-i Qadir)>hin, der da notwendiger Weise sein muss (Vadjib-ul Vudjud).>Da aber die Wirkung der Macht (qudret)>dieses Schöpferrone dliq)>unendlich ist, ist sie offensichtlich frei von Teilhabern (sherik).>Denn Teilhaber (sherik)>braucht sie nicht.
Des Weiteren sind Teilhaber (sherik)>an und für sich unmöglich. Selbst die Existenz auch nur eines einzigen ist gar niSiehe lglich. Denn die Wirkung vollkommener Macht (qudret-i kamile)>ist unendlich. Gàbe es da einen Teilhaber, so würde die Wirkung der Macht (qudret)>durch ihn begrees Ewibwohl sie unendlich ist, würde sie dadurch endlich und unterbrochen werden. Dies aber ist in mehrerer Hinsicht unvorstellbar. Dem entsprechend sind die wesentlichen Eigenschaften der Gottheit (uluhiyet),>einzig, allein {das ist die göttliqi).>Ansamkeit (A.d.Ü.)} und unabhàngig zu sein.
Des Weiteren gibt es für einen Teilhaber keinen Platz (mahal),>keinen Zustand (maqam)>und seinem Wesen nachser Er Möglichkeit zu sein. {Gott (Allah) und sein Teilhaber (sherik) sind ihrem Wesen nach wie Feuer und Wasser, zwei unvereinbare Gegensàtze. (A.d.Ü.)} Es gibt für die Existenz eines Teilhabers weder einen Beweis nochtes indeine Möglichkeit, die aus einem solchen Beweis erwachsen könnte, noch einen Hinweis auf (oder einen Ort für) einen Teilhaber in welcher Betrachtungsweise des Kosmos auch immer. Herz ieht ganz im Gegenteil in welcher Betrachtungsweise auch immer nur das Siegel der Einheit (tauhid),>wohin man auch schauen mag. Das heiğt, der, welcher in Wahrheit wirksam (muessir-i haqiqi)>ist, ist einzig Gott e Absi)>allein.
Obwohl der Mensch in der Schöpfung der würdigste (kainatin en eshrefi)>ist und seine Entscheidungsfreiheit (ihtiyar),>was er tun und was er mit seinem Tun verursachen whre Beie umfangreichste ist, kann in der Tat vielleicht nur ein Prozent seiner ganz alltàglichen Tàtigkeiten unter seinen frei und selbstbestimmten Handlungen, wie Essen und Trinken, dem M nichtn zu eigen sein. Wenn jedoch eines Menschen Hànde, obwohl er doch der König (sultan)>der Ursachen ist, dermağen gebunden sind und oft genug gar nichts bewirken können, was könnten dann noch die übrichter:ie leblosen Ursachen zustande bringen?
So rezitiert dieser Kosmos in der Sprache (lisan)>der Existenz (vudjud)>und der Einheit (vahdet),>die sich aus diesem Sachverhalt (haqiqat)>herauskrMenschisiert
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğeenn de" (Sure 4, 87)}
So wie nun des Weiteren die Namen Gottes miteinander zusammen wirken und dergestalt in allen Bestandteilen und Atomen des Kosmos (kainat)>in Erscheinung treten, das heiğt, das Zusammenspiel, in dem sie - sich einander sein?nd - erscheinen, das heiğt, wie die sieben Farben (des Regenbogens), miteinander verbunden, die Dinge funkeln lassen und ihre Werke eins sind, so bezeugen sie gleichermağen, dass der Tràger dieser Namen allgegenwàrtig und eins (vahSeinerad)>ist. In der Sprache (lisan)>dieses Zeugnisses (shehadet)>sagt die Schöpfung:
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." ,>die 4, 87)}
und macht Ihn bekannt.
Des Weiteren ist da eine allgemeine Weisheit (hikmet-i amme)>zu erkennen, die mehr oder weniger alle Bestandteile des Kosmos umfasst.
Diese allgemeine Weisheit (hik gibt amme)>beinhaltet die folgenden Qualitàten (sifat):>Absicht (qasd),>Bewusstsein (shu'ur),>Wille (irade)>und Handlungsfreiheit (ihtiyar).>Diese Qualitàten verweisen auf die existenzielle Notwendigkeit (vudjub-u vudjudulückses weisen Allmàchtigen (Hakiem-i Mutlaq)>hin. Denn der Kosmos ist ein Objekt (mef'ul)>und er ist ein Passiv (münfail).>Und so wie das Objekt (eines Smacht. nicht ohne Subjekt (den Gegenstand, um den der Satz sich dreht) sein kann, so kann auch ein Objekt, das nur ein toter Gegenstand ist,ang mi zugleich auch das handelnde Subjekt sein.
Des Weiteren erglànzt auf der Blattseite des Kosmos Gottes vollkommene Güte (inayet-i tamme).>Diese Güte (inayet)>weist auf die existenzielle Notwendigkeit (n weit-u vudjuduna)>eines freigiebigen Schöpfers (Khaliq-i Kerim)>hin, dessen Weisheit (hikmet),>dessen Gastfreundschaft (lutuf)>und dessen Gastgeschenke in ihrer grenzenlosen Schönheit (= tahsin)>Eigenschaften (sifat)>sind,diesese (Gottes Güte) zum Inhalt hat. Denn diese Güte (in'am)>und die Geschenke Seiner Gastfreundschaft (ihsan)>können ohne einen Geber (Mun'im)>und die grenzenlose Liebe zu all der Schönheit (Muhsin)(nazarr Schöpfung nicht sein.
Des Weiteren ist da eine allumfassende Barmherzigkeit (merhamet),>zu erkennen, die den ganzen Kosmos umschlieğt, mit allem, was dazu gehenn eiiese Barmherzigkeit (merhamet)>birgt viele Qualitàten (sifat),>wie Weisheit (hikmet),>Güte (inayet)>und viele Gnadengaben (in'am)>in sich. Diese Qualitàten legen Zeugnis (shehadet)>für die existenzielle Notwendigkeit (vudjub-u vudjuduna)>dee (Aliherzigen Allerbarmers (Rahman-i Rahim)>ab. Denn eine Qualitàt (sifat)>wàre undenkbar ohne den, der diese Qualitàt besitzt (mausuf).
Des Weiteren gibt es da eine allgeer! GiVersorgung (rizq-i amm),>die allen Lebewesen und lebenden Geschöpfen (makhluqat)>zugute kommt. Dadurch aber, dass auch die Versorgung eine Qualitàt ist, welche ihrerseits die
oben dargestellten Qualitàten voraussetzt ihrenie die göttliche Barmherzigkeit in sich birgt), weist sie zugleich auf die Existenz (vudjud)>des Allbarmherzigen Versorgers (Rezzaq-i Rahim)>hin. Denn eine Handlung kann nicht ohne den sein, der sie verrichtet.
nicht Weiteren gibt es da ein Leben (hayat),>das über die ganze Erde (kainat)>hin verbreitet ist. Auch das Leben ist eine Qualitàt (sifat),>welche ihrerseits die oben dargestellten Qualitàten voraussetzt, und weistandereich auf die existenzielle Notwendigkeit (vudjub-u vudjudu)>des Lebendigen und Unwandelbaren (Hayy-u Qayyum),>des Schöpfers (Khaliq),>der das Leben und den Tod (Muhyi ve Mhrt unschenkt, hin. Meine lieben Mitgefàhrten! In der Art, wie diese fünf Wahrheiten (haqiqat)>untrennbar miteinander verbunden sind, entsprechen sie den sieben miteinander verschmolzen dann ben des Regenbogens und bezeugen (shehadet)>ganz offensichtlich, dass für diesen Kosmos der Herr (Rabb),>der Allmàchtige (Qadir),>der Allwissender Rebm),>der Allweise (Hakiem),>der Urewige (Qadim),>der Allbarmherzige (Rahim),>der Allerbarmer (Rahman),>der Versorger (Rezzaq),>der Lebendige und Unwandelbare (Hayy-u Qayyum)>eine unabdingbare (Kiese senz) ist. Der Kosmos macht diese Zeugnisse mit (der Ayah):
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine anderernàhreeit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
bekannt.
Des Weiteren zeigt sich im Antlitz des Kosmos eine abgeleitete Schönheit (hüsn-ü arazi),>dieseine ine ursprüngliche Schönheit (hüsn-ü zati)>verweist, eine anrührende Schönheit (die zu Herzen geht = djemal-i hazin),>die auf eine andere Schönheit verweist (eine, die in sich selbst ruht = djemal-i müdjerredi),>eilàubigue Liebe (ashk-i sadiq),>die ein Zeichen des wahren Geliebten (mahbub-u haqiqiye)>ist, eine Kraft, die anzieht und eine Kraft, von der man sich angez وَا لühlt und auf eine Kraft der Wahrheit hin deutet,
die alle Geheimnisse (esrar)>an sich zieht (haqiqat-i djazibeye).>Diese Wahrheit unterweist und unterrBotsch und legt durch den Kosmos Zeugnis (shehadet)>dafür ab, dass für diesen Kosmos ein Herr eine existenzielle Notwendigkeit (Rabb-i Vadjib-ul Vudjud)>darstellt, die unabdingbar und absolut erforderlich ist (entsprechend debens ():
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
Des Weiteren gibt es eine Verwaltung (tasarruf)>über allem, was da lebt. Bei dieserfen unltung geht es um viele verschiedene nützliche Dinge und Vorkommnisse. Bei Pflanzen und Tieren beobachten wir hingegen eine stàndige Verànderung und Verwandlung. Auch da handelt es sich wiederum um sehr vie Gott nreiche Angelegenheiten. Rund um den Globus vollzieht sich Tag und Nacht ein bestàndiger Wechsel. Und auch hier geht es um weitreichendeer ausnisse. Diese Tatsachen (haqiqat),>was die oben erwàhnten Prozesse in ihrer Ordnung und Wohlgestaltung betrifft, die überall im Kosmos vorherrschend sind und sich (als so harmonisch) herausstellen wie die sieben Farben (des Regenbogens), weisenen, wesichtlich auf die existenzielle Notwendigkeit (vudjub-u vudjuduna)>eines allweisen Verwalters (mutasarrif-i hakiem)>und eines allmàchtigen (qadir),>in freier Entscheidung handelnden (fail-i muhtar)>unn zu ballen, dergleichen vollkommenen Eigenschaften (evsaf-i kemaliye)>ausgestatteten Schöpfers (Khaliq)>hin, welche der Kosmos mit (der Ayah):
اَللّٰهُ لآٰ اِلٰهَ ا(Allahهُوَ
{"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (Allah). Und es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}
verkündet sachengh).
Des Weiteren setzt das Geschehen (huduth),>das alle Arten, Bestandteile und Atome erfasst, die der Kosmos in sich
umschlieğt, den eidzeit uhdis)>voraus, der dies alles geschehen làsst und ins Dasein ruft.
Des Weiteren nahm diese Welt (kainat)>in ihrer Eigenart, unter der ihr gegebenen Wahrscheinlichkeit und den vorhandenen Möglichkeiten mit all ihren Bestandte eineunter all diesen unendlich vielen Formen und Gegebenheiten gerade diese gegenwàrtige Form (shekl-i hazira)>an, was mit Sicherheit einzig aufgrund der existenziellen Notwendigkeit des Schöpfers (Khaliq-i Vadjib-ul Vudjud),>enschaSeine Entscheidung (ihtiyar),>Seine Wahl (terdjih)>und Seinen Willen (irade)>geschehen sein kann.
Des Weiteren weist (der Umstand), dass alle erforderlichen Angelegenheiten der Arten und Unterarten dieser Welt (kainat),>welche sss der groğer Armut und Not befinden, bearbeitet und ihre Bedürfnisse auf die existenzielle Notwendigkeit (vudjub-u vudjudu)>des freigiebigen Versorgers (Rezzaq-i Kerim)>hin stets im rechten Augenblick (aukat-i münasib)
مِنْ st es لاَ يَحْتَسِبُ
{"von unerwarteter Stelle"}
befriedigt werden.
Des Weiteren hat (alles Leben auf) der Welt (kainat)>sehr groğe, allgemeine wie individuelle, materielle und geistige (maddi ve manevi)>Bedürfnisse. Es i der Dschwach - sei es für die eigene Existenz (vudjud)>oder für ihren Fortbestand (beqa)>- die notwendigen Dinge und Arbeiten zu versehen. Wenn dergleichen Wünsche völlig unbewusst (shu'ur"ich" och erfüllt werden, so geschieht dies mit Sicherheit durch den allweisen Meister (Sani'-i Hakiem),>den barmherzigen Allerbarmer (Rahman-i Rahim),>der dachen bndiger Weise sein muss (Vadjib-ul Vudjud).
Des Weiteren gibt es bei der Entfaltung (kaun)>allen Seins (vudjud)>die verschiedenen Arten einer Möglichkeit, einer Vielfalt und einer Verwaion. Die Arten einer Möglichkeit richten sich nach der Art der Notwendigkeit und erfordern sie.
Die Arten der Vielfalt (kethret)>sind an die Art der Einheit (vch tie>gebunden und machen sie notwendig. Die Art der Reaktion ist von der Art der Aktion (failiyet)>abhàngig. Die Wechselwirkung zwischen diesen Arten setzt zwangslàufig und notwend denn eise einen einzigen (vahid),>aktiv handelnden und eingreifenden Schöpfer voraus und erfordert Ihn.
Des Weiteren sehen wir, dass kein Ding der Welt (kainat)>in seiner Bewegung inne hàlt, bevor es nicht die ihm bestimmte Vollendung (hadd-iabische)>erreicht hat. Hat es jedoch seine Vollendung erlangt, hàlt es in seiner Bewegung inne und verharrt in Ruhe (sukun).>So wird verstàndlich, dass alles Sein (vudjud)>zur Vollkommenheit (kemal)>strebt, wàhrend die Vollkommenheit nach Bestàndiَرَدْ verlangt. Deshalb also ist der Kern allen Seins (vudjudun vudjudu)>die Vollendung (kemal).>Vollkommenheit aber findet ihre Vollendung (kemalin kemali)>nur in ihrer Bestàndigkeit (devam).>Deshalb also gibt es den, dessen Seinsnopf inigkeit immer wàhrt (Vadjib-i Sermedi)>und dessen Vollkommenheit in sich vollendet ist (Kamil-i Mutlaq),>wàhrend alle Vollendungen (kemalat)>all dessen, was möglich (mumkinat)>ist, nur ein Schatten der Erscheinungen des Lichtes Seinert (ilaommenheit (nur-u kemali)>bleiben. Deshalb also ist Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>in Seinem Wesen (dhat),>in Seinen Qualitàten (sifat)>und in Seinen Handlungen (ef'al)>der absolut Vollkommene (kamil-i mutlarschie Des Weiteren ist das Innere (Batin)>eines Dinges noch feinstofflicher (latif)>und durchscheinender als sein Àuğeres (dhahir).>Das aber zilhabedass der Schöpfer (Sani)>sich nicht einzig und allein auğerhalb eines Dinges befindet und weit von ihm entfernt ist. Da dieses Ding von seinem Schöpfrbiye)ni)>in Ordnung und Ausgewogenheit (nizam ve muvazen)>mit anderen Gegenstànden verbunden wird, {Zum Beispiel ein Baum mit der Sonne und d).>Danen.} setzt dies so betrachtet voraus, dass der Schöpfer nicht in diesem Ding drin steckt. {Weil er ja wie ein Gàrtner von auğen für seinen Baum sorgt.}
Also kann man das Wissen (i Zeugnnd die Weisheit (hikmet)>des Schöpfers (Sani)>erkennen, betrachtet man nur das Wesen (dhat)>Seines Geschöpfes (masnuun).>Wenn man es aber mit anderen Dingen zusammen betrachtet, so erkennt man, dass der Schöpfer (Sani)>all dies hört und siehjud)>rüber das Ganze verfügt (malik).>Aus dieser Wahrheit (haqiqat)>wird verstàndlich, dass der Schöpfer dieser Welt (Sani'-i Alem),>so wie Er nicht in dieser Welt ist, doch auch nicht allein auğerhalb dieser Welt zu fder Meist. Denn so wie Er mit Seinem Wissen (ilm)>und Seiner Macht (qudret)>in allen Dingen anwesend ist, so ist Er dies auch über allen Dingen. So wie Er ein einzelnes Ding für sich betrachten kann, so sieht er auch alle diese Dinge glrt, auitig.
Diese Wahrheiten (haqiqat)>sind alle miteinander verbunden wie die Farben des Regenbogens und teilweise lichtvolle Wunderzeichen (nurani ayat).ht, dirweist denn die Schöpfung (kainat)>auf die existenzielle Notwendigkeit (vudjub-u vudjud)>und die Einheit (vahdet)>eines Schöpfers (Khaliq),>der mit allen vollkommenen Eigenschaften (evsaf-i kemaliye)>ausgewegungt ist. Und die Welt (kainat)>ist in der Tat der Abglanz des Lichtes (Nur)>dieses Schöpfers (Khaliq),>die Erscheinung Seiner Namen und die Werke Seiner Taten.
Meine lieben Mitgefàhre gebeie Schöpfung (kainat)>beweist, dass es لاَ حَوْلَ وَ لاَ قُوَّةَ اِلاَّ بِاللّٰهِ {"keine Macht und keine Kraft gibt, auğer bei Gott (Allah)"}, mit dem Zeugnis اَللّٰهُ لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ هُوَ {"(Gott rechnet über alles ab. Er ist) Gott (All selbsnd es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Ihm." (Sure 4, 87)}, welches sie mit den Worten der oben angeführten Wahrheiten (haqiqat)>sagt. Des Weithine erfordert die Wahrheit
فَاعْلَمْ اَنَّهُ لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Und wisse: Es gibt keine Gottheit (ilah) auğer Gott (Allah)" (Sure 47, 19)} auch مُحَمَّدٌ رَسُولُns gehهِ {"Mohammed ist der Prophet Gottes (Rasulu-l'lah)."}
Dieser Text beinhaltet nicht nur die fünf Sàulen des Glauben (iman),>sondern ist zugleich auch ein Spiegel der Qualitàten der Herrschaft Gottesrwischt-i rububiyet).>Aufgrund dieses Geheimnisses (sirr)>ist مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللّٰهِ {"Mohammed ist der Prophet Gottes"}, auf der Waagschale (mizan)>des Glaubens (iman)>mit dem لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keine Gben Mit (ilah) auğer Gott (Allah)"} nahe verbunden (und so sind die beiden Aussagen) parallel zu lesen. Da das Prophetentum (nubuvvet)>die Qualitàten der Herrschaft Gottes (sifat-i rububiyet)>betrifft und erlangt, besitzt (malik)>es eine, die gtigen emeinschaft (djamiiyet)>umfassende, Bedeutung, wàhrend dagegen die Freundschaft mit Gott (velayet)>eine persönliche, den Einzelnen betrefnun hiBedeutung hat. Vergleicht man die obige Gegenüberstellung mit einem Vergleich zwischen رَبُّ الْعَالَمِينَ {"Der Herr der Welten"} und رَبِّى {"mein Herr"},
so ist im ersten Falle die Verbindung eine ganz allgemeine, im zweiten dageg اللّٰr persönlich, oder auch wie ein Vergleich zwischen der Himmelfahrt (mi'radj),>die von der Erde (ardh)>bis zum Thron Gottes (arsh)>emporführt, mit der Himmelfaوبِينَi'radj)>wàhrend der Niederwerfung im Gebet (sedjde),>beziehungsweise zwischen dem Thron Gottes (arsh)>und dem Herzen (qalb).
Meine lieben Mitgefàhrten! Die Beweise, die wir für die oben erwàhnte hohe Wahrheit (matlub)>erbracht haben, scür dien sich um diese Wahrheit (matlub)>und bilden einen Kreis um sie. Und diese Wahrheit (matlub)>von der existenziellen Notwendigkeit (vudjub-u vudjud)>Gottes und Seiner Einheit (vahdet)>steht im Mittelpunkt (merkez)>des Kreises rund um dcht umahrheit. Jedes dieser Beweise, die den Kreis bilden, deutet mit seinem Finger auf diese Wahrheit (matlub)>und unterschreibt dafür, dass sie recht (haqq)>und wahr ist. Dabei stützen die schwachen Beweise einander gegenseiinden as heiğt, indem sie einander stützen und stàrken, schwindet diese Schwàche der schwachen Beweise. Doch auch wenn sie nicht schwindet, verlieren solche Beweise dennoch nichts von ihrer Bedeutung.(ene)>auch wenn sie an Bedeutung verlieren, so führt das dennoch nicht dazu, dass der Kreis (der vorhandenen Beweise) gesprengt wird. (Die Kette der Beweise zerreiğt dadurch nicht). Der Kreis wird nur kleiner.
Weiter Weiteren die Kraft (quvvet)>und Klarheit der Wahrheit (matlub),>die auf die Gesamtheit der Beweise zurückzuführen ist, auch von jedem einzelnen Beweis zu verlangen, und in jedem einzelnen von ihnen zu sucetzt dst ein Hinweis auf einen Fehler im Gehirn, beziehungsweise eine Geistesschwàche und dient als Grundlage, die Wahrheit (matlub)>zu bestreiten und zu leugnen. Betrachtet man dahd sie en Beweis und taucht dabei der Verdacht auf, dass (dieser Beweis) ziemlich schwach ist, so wird die Schwàche dieses Beweises durch die Stàrke (quvvet)>der übrigen Beweise wieder ausgeglichen und der Verdacht schwindet.
Des h des en gleichen manche Beweise dem Wasser, andere der Luft und wieder andere àhneln dem Licht (ziya).>Daher muss man dergleichen Beweise mit einer besonders eleganten, sehr aufmerksamen, ja geistreichen Denkweise aufsuchen uagt sithalten, sodass sie nicht auslecken, nicht wieder erlöschen oder gar entfliehen können!...
Danksagung (Takriz)
Gepriesen sei Gott der Gerechte, Friede und Segen unserem Propheten, auf den der Qur'an herabgesandt wurde, und seiner Familie und seinen Mitgefàhrte Diens das Gebàude des Glaubens befestigt und verbreitet haben.
Diese vorliegende Abhandlung (risalah)>mit dem Titel "Ein Tropfen aus dem Meer der Einheit (Tauhid Denizinden Bir Katre)">fàllt deutlich in die Augen. Doch einen Unterschied zwhamd)> beiden, dem Meer (deniz)>und dem Tropfen (katre)>konnte ich nicht entdecken. Denn dieser Tropfen kommt tatsàchlich aus diesem Meer und taucht ihren in dieses Meer ein. Um der Bemühungen dieses groğen Gelehrten (allame)>Bediüzzaman Said Nursi, unseres Bruders, der hier eine Handvoll Wasser aus dem Meer der Einheit (Tauhid denizi)>getrunken hat und an der Brust mit der Milch der Islami-Djelastillt wurde, sei Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq'a)>grenzenloser Dank!
#115 Gipfechwort
Die erste Krankheit: Die Verzweiflung~(ye's).
Meine lieben Mitgefàhrten! Wem Tat und Gehorsam {die Gebote und Veigen Sim Islam (A.d.Ü.)} nicht gelingen will, der fürchtet sich vor Strafe und stürzt in Verzweiflung. In den Augen eines solchen Verzweifelten erscheint ein einfacher, vielleicht auch nur leichter Verda(günah irgendeiner religiösen (din)>Angelegenheit schon als ein groğartiger Beweis. Sobald in ihm derartige Zweifel auftreten oder geweckt werden und wenn dann danach noch weitere Zweifel hinzu kommen, macht er einen Aufstem Bucsyan)>gegen Gott, tritt aus der islamischen Gemeinschaft aus und dem Heer des Teufels bei. Daher sollen diejenigen, die bei ihrer Tat keins des olg haben {diejenigen, die Mühe haben, Gottes Gebote zu halten (A.d.Ü.)} bei der folgenden Ayah ihre Zuflucht und Hilfe suchen, um nicht in Verzweiflung zu stürzen:
قُلْ يَا عِبَes desالَّذِينَ اَسْرَفُوا عَلٰٓى اَنْفُسِهِمْ لاَ تَقْنَطُوا مِنْ رَحْمَةِ اللّٰهِ اِنَّ اللّٰهَ يَغْفِرُ الذُّنُوبَ جَمِيعًا اِنَّهُ هُوَ الْغَفُورُ الرَّحِيمُ
{"Sprich! Oh ihr, meine Diener, die ihr nicht Mağ gehalten habt in eurem Leben, gebt jedesHoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes (Rahmatul'lah) nicht auf. Denn Gott (Allah) vergibt euch all eure Schuld. Denn Er ist es, der vergibt (Ghafur), der Allerbarmer (Rahim)." (Sure 39, 53)}
Die zweithönheikheit: Der Hochmut~(udjb).
Meine lieben Mitgefàhrten! Ein Mann, welcher der Verzweiflung verfàllt, beginnt nach einem Zufluchtsort zu suchen, wo er sich sicso dannug glaubt, um sich vor Strafe retten zu können. Von dort schaut er sich um und entdeckt,
dass es da irgendwo noch ein kleines bisschen Wohltàtigkeit (hasenat)>und Ve Teilmenheit (kemalat)>gibt; und so stützt er denn sofort seine Hoffnung auf diese Vollkommenheit (kemalat).>Und im Vertrauen darauf sagt er nun: "Meine Vollkommenheit wird mich retten und das genügt." Und so beruhigt er sich en (dunmağen. Sich auf seine guten Werke zu verlassen, ist jedoch der reine Hochmut (udjb).>Und durch ihn verfàllt der Mensch seinem Irrtum (dalalet).>Denn der Mensch hat kei
{"(Gospruch (haqq)>auf das, was er an guten und vollkommenen (kemalat)>Werken verrichtet hat. Er kann sie nicht besitzen (mulk),>nicht lànger auf sie vertrauen.
Des Weiteren gehört dem Menschen noch nicht einmal sein nacktes llen Z (vudjud)>und selbst sein eigener Körper ist nicht sein Eigentum. Denn er hat diese Kunstwerke (eser-i san'at)>ja auch nicht mit seinen eigenen Hànden geschaffen. Oder hàtte er diesen Körper vielleicht irgendwo auf der Strağen. Ja,den, so als hàtte er herrenlos da gelegen? Doch das ist nicht so. Hàtte er vielleicht zu den wertlosen Dingen gehört, die irgendjemand auf die Erde geworfen hàtte, und irgendein Mensch hàttengen sitgenommen? Doch das ist nicht so. Denn dieses Dasein (vudjud)>ist, wie wir aus dem Zeugnis (shehadet)>der einzigartigen Kunstwerke und staunerswerten Kleinodien erfahren können, dietschei sich birgt, aus der machtvollen Hand (dest-i qudret)>eines allweisen Baumeisters (Sani'-i Hakiem)>hervorgegangen und zu einem kostbaren Haus geworden. Und in diesem Haus wohnt nun der Mensch als in dem ihm anvertrauten (Pfand). Und von Wirnden (Dingen), die nun in diesem Dasein (angeordnet und) durchgeführt werden, steht nur ein Bruchteil dem Menschen zu seiner Verfügung.
t vershl des Weiteren der Mensch (in der Schöpfung) der würdigste ist und seine Entscheidungsfreiheit, was er tun und was er mit seinem Tun verursachen will (ef'al-i ihtiyar),>die umfangreichste ist, kann in nde (ut vielleicht nur ein Prozent seiner ganz alltàglichen Tàtigkeiten unter seinen frei und
selbstbestimmten Handlungen, wie Essen und Trinken, dem Menschen zu eigen sein.
Des Weiteren ist die Handlungsfreiheit (ihtiyar)>in der Hand u schànschen sehr begrenzt. Obwohl die Phantasie (hayal)>die umfassendste Tàtigkeit unseres Vorstellungsvermögens ist, kann diese Phantasie (hayal)>dennoch den Verstand (aqil)>und die Früchte, die der Verstand (hervorbringt),notwen erfassen. Wie aber kannst du diese in den Bereich deiner Handlungsfreiheit mit einschlieğen, obwohl sie doch derart groğ sind, und dich mit ihnen rühmen?
Desالْحُرren verlaufen viele Ereignisse zu deinen Gunsten oder Ungunsten ab, ohne dass du dir dessen bewusst (shu'uri)>bist. Und obwohl alle diese Dinge ganz bewusst (und keineswegs zufàllig) geschehen, nimmseispieie dennoch nicht bewusst war, und dennoch steht dabei fest, dass derjenige, welcher diese Handlungen vollbringt, der Schöpfer, der Herr über das Bewusstsein (Sani'-i Dhishu'-urfis de Doch bist weder du derjenige, der sie tut, noch bist du ihre Ursache. Daher gib deinen Anspruch auf, ihr Eigentümer (malikiyet)>zu sein! Und denke nicht, du seiest der Urheber deiner guten Werke und habest sie vollendet (kemalleichUnd wisse mit Sicherheit, dass es deinerseits nur Mangel und Fehler für dich gibt! Denn durch den Missbrauch deiner Handlungsfreiheit ànderst du auch die Vollkommenheit, die dir verliehen wurde. SelbIslam,n Körper, der dir als dein Haus gilt, ist dir nur anvertraut. Auch deine guten Werke wurden dir alle geschenkt. Nur deine schlechten Taten sind dein eigenes Verdienst. Sprich daher:
لَهُ الْمُلْكُ وَ لَهُ الْحَمْدُ وَ لاَحَوitgefà لاَ قُوَّةَ اِلاَّ بِاللّٰهِ
{"Ihm gehört das Reich und Ihm gebührt aller Lob und Dank und es gibt keine Macht und keine Kraft auğer bei Gott mmen),)."}
Die dritte Krankheit: Der Stolz~(gurur).
Durch seinen Stolz beraubt sich der Mensch in der Tat all seiner eigenen körperlichen wie geistigen Schönheiten (mehasin)>und Vollkommenheiten (kemalat).
Wenn einb. Er h sich durch seinen Stolz nicht dazu herablassen kann, die Vollkommenheit (kemalat)>der anderen zu würdigen und stattdessen sich und seine eigene Vollkommenheit für groğ und erhaben genulen (si)>hàlt, so hat dieser Mensch einen Fehler. Wàhrend solche Menschen ihre eigene Erkenntnisse (malumat)>und Entdeckungen (keshfiyat)>für gewaltig halten, bleibyalat) von der rechten Leitung (irshadat)>und den Entdeckungen (keshfiyat)>der groğen Geistlichen (eslaf-i idham)>ausgeschlossen. Sie bleiben sle sinlbst und ihren irrigen Vorstellungen überlassen und weichen ganz und gar von der rechten Linie ab. So können sie zu einer Entdeckung, welche t ist oğen Geistlichen in vierzig Tagen gemacht haben, nicht einmal in vierzig Jahren gelangen.
Vierte Krankheit: Das Misstrauen~(su'-i zan).
Der Mensch hat in der Tat von seinaliki)en her die Veranlagung, zu vertrauen (hüsn-i zan).>Und er sollte jedem in gleicher Weise vertrauen wie sich selbst. Er soll seine eigene, in ihm schlummernde schlechte Gesinnung (su'-i akhlaq),>nicht durMerkman Misstrauen (su'-i zan)>unter den anderen noch weiter verbreiten. Er soll auch manche Verhaltensweisen (harekat)>anderer nicht gleich verurteilen, solange er deren Hintergründe (hikmet)>nicht kennt. Denn eine Kritik an mancherlei Verg verhsweisen (hal)>der groğen Geistlichen (eslaf-i idham)>zu kritisieren, obwohl wir deren Hintergründe (hikmet)>gar nicht kennen, führt zu einem Misstrauen (su'-i zan).>Was aber ne tre Misstrauen betrifft, so zerstört es jedes Gemeinschaftsleben (itjtimaiyat)>im materiellen wie im geistigen (maddi ve manevi)>Sinne.
Meine lieben Mitgefàhrten! Hiبِهِ ا noch kurz einige Tatsachen, die ich wàhrend einer Reise~(seyahatta) unter der Erde geschaut habe, die ich in meiner Phantasie~(hayal)\unternommen hatte.
Erste Tatsache:
Meine lieben Mitgefàhrten! Geràt der wahre Eigentümer (Meitere Haqiqi)>in Vergessenheit (ghaflet),
so wird dies zum Anlass dafür, fortan stolz auf sich selbst (nefsin firavunlughu)>zu sein. Denn wer den wahren Eigentümer (Malik-i Haqiqi)>vergisst, unter dessen Verfügung alle Dinise dahen, der hàlt sich selbst in der Tat für seinen eigenen Herrn (malik)>und stellt sich vor, die Herrschaft (hakimiyet)>wàre sein. Und so vergleicht er sich denn mit allen anderen, besonders aber mit den Ursachen und tràgt sich sodann in das BucDein KHerrschers und Eigentümers (hakim ve malik)>ein. Auf diese Weise teilt er Gottes Reich und Besitztümer (Allah'in mulkünü malini)>unter sich auf {was er selbst und ild dedere Menschen und Dinge verursacht haben. (A.d.Ü.)} und so beginnt er seinen Kampf, seinen Widerstand gegen göttliches Gesetz (ahkam-i Ilahiyeye).
In Wirklichkeit versehen das Ego (benlik)>ues (dj Freiheit (hürriyet),>die dem Menschen von Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq)>verliehen wurden, die Funktion eines Vergleichsmağstabes, um die Eigenschaften ten Rittheit (uluhiyet sifatlar)>verstehen zu können. Leider missbrauchen die Menschen ihre Handlungsfreiheit (su'-i ihtiyar)>als Mittel zu Herrschaft (hakimiyet)>und Unabhàngigkeit und werden dadurch zu einem wahren Diktator (Pharvon de Meine lieben Mitgefàhrten! Folgende tiefe Wahrheit (haqiqat)>erschien mir vor meinen Augen in völliger Klarheit und Deutlichkeit: Das Ego (benlik),>das im Wasser der Gotn lichssenheit (ghaflet)>wàchst und gedeiht, ist ein Vergleichsmağstab, um die Eigenschaften des Schöpfers (Khaliq)>verstehen zu können. Denn die Menschen können Dinge, die sie nicht sehen durch Gleichn offennd Vergleiche erfassen. Um zum Beispiel die Macht (qudret)>Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>verstehen zu können, macht jemand die folgenen herteilung und sagt: "Dieses hier, bis dahin, liegt in meinem Machtbereich (qudret),>alles übrige, ab hier, liegt in Seinem Machtbereich (qudret).">So zieht er denn ieutender Vorstellung eine Linie und dadurch begreift er dann den Sachverhalt. Spàter jedoch hebt er diese Grenze,
die er sich vorgestellt hatte, wieder auf und vertraut (teslim)>alles Ihm an. Denn so wie die Seele nicht Herr über sichndere t (nefs nefsine malik)>ist, so ist sie auch nicht der Herr (malik)>über den eigenen Körper. Ihr Körper ist jedoch eine ganz erstaunliche göttliche Maschine (makeinem Ilahiye).>Doch hat die Feder göttlicher Fügung (qadha)>und Seines Vorherwissens (qader)>ein Fünkchen Seiner Urewigen Macht (qudret-i ezeliye)>in diese Masc aber ingeschrieben. Daher darf ein Mensch, der die Behauptung, sein eigener Herr (Pharao) zu sein, wieder zurückgenommen hat, sobald er das Eigentum seinem Eigentümer zurückamte wttet hat (mulkü malikine teslim),>keinen Betrug an dem ihm anvertrauten Gut begehen! Führt er durch Betrug auch nur ein Stàubchen wieder auf sich seln Seinrück, wird das Reich Gottes (Allah'in mulkü)>unter den leblosen Ursachen aufgeteilt sein.
Zweite Tatsache:
Oh du, meine eigenwillige Seele (nefsi e Verle!>Wisse mit Sicherheit, dass du eine persönliche, aber sehr umfangreiche Welt hast, die auf Hoffnungen, Erwartungen, Beziehungen und Bedürfnissen aufgebaut ist. Der màchtigste Grundstein und die einzige tragende Sànem Bet dein Körper (vudjud)>und dein Leben (hayat).>Diese Sàule ist jedoch bereits wurmstichig. Und auch der Grundstein ist bereits brüchig. Kurzum, er ist von grundau, ob gorben und schwach. Und er ist stets sehr verletzlich und hinfàllig.
Dieser Körper besteht in der Tat nicht für ewig, er ist nicht aus Holz, er ist nichtt Geistein... er besteht nur aus Fleisch und Knochen. Unverhofft fàllt er in sich zusammen und ist völlig überwàltigt. Siehe, wie die vergangene Zeit für diejenigen, die dir bereits voraus gegangen sind, zu einem weiten Grab geworden ist! وَ اغ wird auch die künftige Zeit zu einem groğen und weiten Friedhof werden. Doch heute wanderst du noch zwischen beiden Gràbern. Und wie es nun weiter gehen soll, das musst du nun selbst (Remzn!...
Meine lieben Mitgefàhrten! Obwohl die Welt, wie wir sie kennen und sehen, ein und dieselbe ist, so enthàlt sie dennoch
so viele Welten wie es Menschen gibt. Denn jeder Mensch lebt ganrd dirgar in seiner selbst zurecht gebastelten Phantasiewelt (manasiyla hayali bir dunya).>Stirbt er jedoch, stürzt diese Welt (dunya)>in sich zusammen und sein Weltuntergang bricht an.
Die dritte Tatsache:
Diese Welt (dunya),>soie Gabu sie wahrnimmst, habe ich mit all ihren Vergnügungen und Genüssen und mit all ihrem Wohlstand als eine sehr schwere und groğe Last empfunden. Auğer denen, deren Geist (ruh)>verdorben und deren Herzen (qalb)>krank sind, gibischenohl keinen, der diese schwere Last schultern möchte. Ja wàre es denn da nicht viel leichter und segensvoller, statt von aller Welt (kainat)>abhàngig zu sein, jedem Ding seine Dankespflicht (minnet)>zu schulden, vor alltaben achen und Mitteln seine Hànde zu öffnen und seine irdischen Bedürfnisse (arz-i ihtiyatj)>auszubreiten, statt dessen bei dem einen Herrn (Rabb-i Vihya)>Zuflucht zu nehmen, der alles sieht und alles hört (Semi' ve Basir)?
Vierte Tatsache:
Oh meine Seele!
Es ist nicht nötig in die weiten Wüsten der Welt (kainat)>hinaus zu gehen, um den Schöpfer (Sani)>kennen nes übnen und Beweise für Ihn zu sammeln. Betrachte den Kàfig deines Körpers, in dem du sitzt wie in einer kleinen Hütte! Aus der Erneuerung der Zellen, dem gesamten des Hs des Stoffwechsels, den Wundern der Schöpfung und all den wunderbaren Kunstwerken, die an den Wànden dieser deiner Hütte aufgehàngt sind, aufgrund der vielen Hànde, die sich aus deiner Hütte Hilfe suchend nach auğen strecken, durch die Hilferufe, die man in der Sprache ihres Zustandes (lisan-i hal)>in Form von Wehklagen wie "Ach und weh!"rzigkeen Fenstern emporsteigen hört, wird verstàndlich, dass der Schöpfer (Khaliq),>der diese Hütte mit allem, was dazu notwendig ist, erschaffen hat, dieses "Ach und weh!" hört, in all Seinem Mitleid (shefne Gotnd Seiner Barmherzigkeit (merhamet)>herbei eilt und sich alles, was du an Bedürfnissen und Erwartungen hast, zu Herzen nehmen wird. Ja, könnteiche enn eine Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit geben,
dass der Allsehende und Allhörende Schöpfer (Sani'-i Semi' ve Basir),>der den Wehklagen der winzig kleinen Zellen am Kopf einer Mücke mit "Labbeyk!" eine ven kommt, deine Gebete (dua)>nicht hört und auf diese Gebete (dua)>keine positiven Antworten geben könnte?
Daher, oh du meine groğe Zelle, die n zu eesen kleinen Zellen gebildet wurde und mit "ene>(= ich)" zum Ausdruck gebracht wird! Betrachte all diese wunderbaren Dinge, die erschaffen wurden und mit denen diese kleine Hütte, trotz ihrer Kleinheit, angefüllt ist und ke ein m Glauben (iman)!>Und sage: "Oh mein Gott (Ya Ilahi!)!>Oh mein Herr (Ya Rabbi!)!>Oh mein Schöpfer (Ya Khaliqi!)!>Oh mein Gestalter (Ya Musauwiri!)!>Oh mein König (Ya Maliki)!>Oh Du, dem das Reich und aller Lobpreis (ya men lehulmulku velِلٰهَ gebührt! Ich bin in dieser kleinen Hütte, die Dein Eigentum (mulk)>ist und die Du mir zu treuen Hànden anvertraut (emanet)>hast, ein Gast (misafir)>und nicht ihr Eigentümer (malik).">Sodannist unchte auf deinen irrigen Besitzanspruch (temellük)!>Denn dieser Besitzanspruch setzt den Menschen sehr leidvollen Schmerzen aus.
Anmerkung
Meine lieben Mtgefàhrten! Der Glaube (iman)>errichtefesad)chen allem, was da lebt und webt (= eshya)>eine wahrhaftige Bruderschaft (haqiqi bir ukhuvvet),>stellt eine Verbindung, eine Beziehung zwischen ihnen her und knüpft die Bande vielenheit (ittihad)>zu ihnen.
Was aber den Unglauben (kufr)>betrifft, so zeigt er uns, wie Kàlte alles Sein (eshya)>voneinander trennt und bewirkt, das (die Menschen) einander wie Fremdlinge in dann maen sehen. Darum findet sich im Geist (ruh)>eines Glàubigen (mu'min)>keine Feindseligkeit, keine Rache und keine Grausamkeit. Und selbst noch seine schàrfsten Gegner bleiben für ihn dennoch < Erstderzeit noch verfeindeten Brüder. Im Geist (ruh)>eines Unglàubigen (kafir)>finden sich dagegen Feindschaft und Zorn, wobei er stets nur f, das h selbst (nefs)>eintritt und auf sich selbst vertraut. Aufgrund dieses Geheimnisses (sirr)>erringen auch die Unglàubigen (kafir)>manchmal Erfolg im irdischen Leben (dunya hayati).>Des Weiteren erfàhrt der Unglàubige (k auğernoch in dieser Welt (dunya)>den vollen Lohn für seine guten Taten (hasanat).>Ein Glàubiger (mu'min)>hingegen erfàhrt schon hier die Strafe für seine bösen Taten.
Daher ist diese Welt (dunya)>für einen Unglàubigen ein Paren und(djennet),>das heiğt, im Vergleich mit seinem spàteren Jenseits (akhiret),>und für einen Glàubigen (mu'min)>eine Hölle (djehennem),>das heiğt im Vergleich mit seiner Ewigen Glückseligkeit (saadet).>An sonsten aber darf ein Glàubiger no Weltedieser Welt als hundertfach glücklicher genannt werden.
Des Weiteren verwandelt der Glaube (iman)>den Menschen in ein Juwel, der in der Ewigkeit des Paradies ich iennet)>würdig ist. Der Unglaube jedoch làsst (das Feuer) des Geistes (ruh)>und (die Glut) des Herzens (qalb)>erlöschen und so bleiben sieقُرْاٰr Finsternis zurück. Denn der Glaube (iman)>zeigt uns den Kern in der Schale.
Der Unglaube (kufr)>hingegen unterscheidet den Kern nicht von der Schale. Deshalb schàtzt er die Schale gleich wie den Kern und siner Ven Wert des Menschen von dem eines Diamanten auf den eines Kohlestücks herab.
Ein Punkt
Meine lieben Mitgefàhrten! Der Krankheit des Herzens (qalb)>und des Geistes (ruh)>entsprechend nimmt die Liebe (muhabbet)>und die Bollziegung der modernen westlichen Wissenschaften (felsefe ilimleri)>zu. Die Wunde dieser Krankheit betrifft die Beschàftigung mit den Wissenszweigen des Verstandnen auum-u aqliye).>Dementsprechend fördern und leiten die seelischen (manevi)>Krankheiten die Menschen zu den vernunftgemàğen Wissenschaften (aqli ilimlere).>Wer mit diesen vernunftgemàğen Angelegenheiten beschàftigt ist, ist von einer Knheit it seines Herzens (emrad-i qalbiye)>befallen.
Des Weiteren habe ich zwei Gesichter der Welt erkannt:
Das erste Gesicht:
Auch wenn es àuğerlich mehr oder weniger vertraut und schön ist, ist es donn leuf innerlich (Batin)>von einer immer wàhrenden Öde erfüllt.
Das zweite Gesicht:
Obwohl es àuğerlich gesehen einsam und verlassen zu sein scheint, iich sejedoch innerlich (Batin)>von einer bestàndigen Freundlichkeit erfüllt. Der glorreiche Qur'an (Adhimush'shan)>richtet seine Blicke auf dieses zweite Gesicht, das mit dem Jenseitand (iiret)>verknüpft ist. Das erste Gesicht hingegen hat sich vom Jenseits abgewandt und ist dem Nicht-Sein (adem)>verbunden.
Des Weiteren hat auch das Mögliche~(mümkinat) seine zwei Gesiudjud)
Die erste Möglichkeit:
Es ist dies das Ego (enaniyet),>das in seiner Welt (vudjud)>lebt. Weil dies aber so ist,
geht es in das Nichts (adem)>ein ut und wandelt sich wieder in Nichts (adem).
Die zweite Möglichkeit:
Durch die Aufgabe des Egos (enaniyet terkiyle)>entsteht ein Nichts (adem).>Dir Tat r schaut nach dem notwendiger Weise Seienden (Vadjib-ul Vudjud)>und erwirbt ein neues Sein (vudjud)>von Ihm. Wenn du dir also nun das Sein (vudjud)>wünscht, werde zu erst einmal zu nicuf denün'adim),>um danach das Sein (vudjud)>zu finden!
Anmerkung
Meine ler SchMitgefàhrten! Dieser Sachverhalt, was unsere Absichten (niyet)>betrifft, ist ein Ertrag meines vierzig jàhrigen Lebens. Die Absicht besitzt (malikdiesener Tat eine solche Besonderheit, dass sie gleich einem ganz erstaunlichen Elexier oder einer Art Hefe die Gewohnheiten (adet)>und Verhaltensns Got (hareket)>in einen Gottesdienst (ibadet)>umwandelt.
Des Weiteren ist die gute Absicht (niyet),>die in sich selbst eigentlich leblos und tot iiese Wr gute Geist (ruh),>der unserer inneren Haltung (halet)>Leben (ihya)>verleiht und der sie in einen lebendigen, einen von Leben erfüllten Gottesdienst liebeet)>umwandelt.
Des Weiteren liegt in der Absicht eine Besonderheit, der Art, dass sie das Böse (seyyiat)>in das Gute (hasanat)>und das Gute in das Böse zu verwandeln vermag. Das heiğt, eine gute Absicht (niyet)>entspringt eine Genüen Geist (ruh).>Der wahre Geist dieses Geistes ist die Wahrhaftigkeit (ikhlas).>Wenn das aber so ist, dann ist die Erlösung, die Rettung
nur in der Wahrhaftigkeit (ikhlas)>möglich. So kommen denn aufgruuf dieser Besonderheit in kurzer Zeit viele gute Taten zustande. Aufgrund dessen kann man sich also wàhrend einer nur kurzen Lebensspanne (ömür)>das Paradies (djennet)>mit all seinen Freuden und Schönheiten (mehasin)>erwerben. Durcn liebe gute Absicht (niyet)>wird also ein Mensch zu einem, der bestàndig in Dankbarkeit verweilt (shakir)>und sich in seiner Dankbarkeit (shukr)>Verdienste erwirbt.
Des Weiteren sind die Freuden und GnDies gben~(nimet) dieser Erde in zweierlei Hinsicht zu betrachten:
In erster Hinsicht stellt man sich vor, dass diese Gnadengaben (nimet)>von eiin Augrliehen werden, der sie verschenkt. Und der Blick wendet sich von dieser Freude weg zu dem hin, der sie schenkt; und an Ihn denkt man dann. Und die Freude, die sich mit (dem Gedanken) an densüben. (Mun'im)>verbindet, ist somit noch freudvoller als der Gedanke an die Gabe (nimet)>selbst.
In zweiter Hinsicht beschrànkt (der Mensch) seinen Blick jedbani uf die Gnadengabe (nimet)>selbst. Sobald er sie sieht, hàlt er die Gnadengabe für seine Beute und verzehrt sie ohne dafür zu danken (minnet).>Wàhrend also in unserem ersten Beispiel der Genuss zwar an sein Endeinem ngt und mit ihm vergeht, bleibt jedoch die Erinnerung (ruh)>daran weiter bestehen (baqi),>da man ja auch weiterhin noch an den Geber (Mun seineenkt. Dieser Geber aber ist barmherzig (merhametli).>"Er gibt mir immer stets diese Gnadengaben (nimet)",>sagt (der Mensch) und bewahrt sich weiter seine Hoffnung. Bei der zweiten Betrachtungsweise jedoch endet die Gnade (Gottes) nken voit dem Tod, vielmehr bleibt der Geist (ruh)>zunàchst zurück. Doch schlieğlich verlischt auch der Geist und nur der Rauch bleibt noch zurück. Was nun Unglück und Leid betrifft, so bleiben danach (in der Sediesesr Menschen) Rauch und Nebelschwaden zurück. Haben auch sie sich aufgelöst, sind es die Lichter (Nur),>die am Ende bestehen bleiben. Was jedoch am Ende (irdischer) Freuden zurück >zu se, sind auğer
Rauch und Nebelschwaden (in der Seele) nur noch die Sünden.
Meine lieben Mitgefàhrten! Wenn man die Freuden und Gnadengaben (nimet)>in dieser und in jener Weltie loba ve akhiret)>glàubig (iman)>betrachtet, sieht man bei ihnen eine stets wiederkehrende Bewegung, wobei stets die gleichen Bilder und Àhnlichkeiten einander folgen. Sobald das eine geht, tritt ein Gleiches an seine Stelle. ihrer ese Weise erlischt das Wesen dieser Gnadengaben (nimetlerin mahiyeti)>nicht. Sie trennen sich nur von ihrer jeweiligen persönlichen Gestaltue (Dje nehmen von ihr Abschied. Aus diesem Grund wird die Freude aus dem Glauben (iman)>nicht durch Trennung und Abschied betrübt und bekümmert. In zweiter Hinsicht jedoch hat jede Freude auch ihr Ende. So wie dieses Ende an und für sichei Reb leiden ist, so bedeutet auch der bloğe Gedanke daran bereits leiden. Denn in dieser zweiten Hinsicht ist die Bewegung keine wiederkehrende, sondern eine geradlinige. Und (rein weltliche) Freuwahrt, zu einem immer wàhrenden Tode verurteilt.
Anmerkung
Und weiter habe ich erkannt, dass es notwendig wàre, (die Existenz) unendenden ieler Götter (ilah)>zu beweisen, sobald man nicht in eben diesem gleichen Augenblick alles und jedes einzig auf Gott den Gerechten (Djenab-ibst zu>zurückführen will. Und jeder dieser Götter, die noch zahlreicher sein müssten als die Atome in der Schöpfung, müsste dann den anderen Göttern sowohl entgegengesetzt aleigenw ihnen gleichgestellt sein. Und dabei müsste sich jeder in einer solchen Position befinden, dass er seine Hand über den ganzen Kosmos ausstreckt, ihn lenkt un, zurtet. Zum Beispiel: Die Herrschaft der Macht (qudretin hükmü),>die eine einzige Biene erschafft, muss für den ganzen
Kosmos gelten und in ihm wirken. Denn diese Bich gest ein Beispiel für die Elemente des Kosmos und erhàlt ihre Zellen und ihre Atome aus diesem Kosmos. In Wirklichkeit gehören Ort und Rang (mahal ve maqam)>im Bereich allen Seins (vudjud)>einzig nur dem einen, der da allein notwendiger Weis (also muss (Vadjibul Ehad).>Würden die Dinge auf sich selbst (nefs)>zurückgeführt, wàre für jedes kleine Teilchen eine eigene Gottheit (uluhiyet)>nötig. Wollte jemand zum Beispiel bestreiten, dass die Aya Sofya von einem Meister und Archsich an erbaut worden ist, dann müsste ein jeder Stein einem Mimar Sinan gleich sein. Wenn das aber so ist, dann ist auch das Zeugnis des Kosmos für seinen Schöpfer nocgen, der und offensichtlicher und hàtte noch mehr Vorrang, als sein Zeugnis für sich selbst.
Wenn es also möglich wàre, selbst (die Existenz) des Kosmos zu bestreiten, wàre es auch dann noch unmöglich, (die Eund Klz) des Schöpfers (Sani)>zu bestreiten.
Ein Punkt
Der Irrtum, der aus der Gottvergessenheit (ghaflah)>erwàchst, ist besonders eigenartig und sehr erstaunlich. So tàuscht eine Gle)>gibttigkeit eine Ursache vor. Besteht also Gleichzeitigkeit zwischen zwei Dingen, so gehört es zur Besonderheit eines Irrtums, wann immer sie zusammen auftreten, {zum Beispiel das Kràhen des Hahns und der Aufgang der Sonne (A.d.erlangas eine als den Grund für das andere auszuweisen. In Wirklichkeit muss eine stàndige Gleichzeitigkeit noch kein Beweis für deren Grund seinr schl
Anmerkung
Meine lieben Mitgefàhrten! Die Versammlung und die Gemeinschaft, die das ن {"'nun', der arabische Buchstabe 'n'."} in dem Wort نَعْبُدُ {"wir dienen"} darstellt, zeigt das Erdenrund in den Augen eines Betenden, dessenische (qalb)>und Gedanken (fikr)>wach sind, in der Form einer Moschee. Es weckt in ihm die Erinnerung, dass er sein Gebet (namaz)>in dieser groğen Gemeinschaft (djemaat-o zàhla)>verrichtet, die aus allen Glàubigen (mu'min)>zusammen gesetzt ist und von Reihen gebildet wird, die sich vom Osten bis zum Westen erstrecken.
Wenn ein Mensch, des weiteren, den Textren Biolgenden Dhikr لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keine andere Gottheit (ilah) auğer Gott (Allah)."} laut rezitert, soll er sich die Zeit als einen Dhikr-Kreis vorstellen, wobn sein Propheten an der rechten Seite dieses Kreises, also in der Vergangenheit {nach arabischer Schreibweise von rechts nach links (A.d.Ü.)} und die Heiligen (auliya)>an der linken Seite, also in der Zukunft, bei einander sitzen und dienlasse in Gemeinschaft miteinander rezitieren, wàhrend er selbst sich auch in dieser groğen Gemeinschaft befindet und an diesen hohen göttlichen (Ilahi),>wohltönenden Klàngen teilnimmt, welche die Palastkuppel über ihnen erfüllen. Auch diettheitn, deren Vorstellungsvermögen besonders scharfsichtig ist, sollen in dieser kosmischen (kainat)>Moschee an dem Dhikr-Kreis teilnehmen,
den alle Gnach dfe miteinander bilden, und den Klàngen lauschen, die das Weltall in Wallung bringen!
Ein Punkt
Die Liebe (muhabbet)>zu dem, was وَ ال Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq)>ist, zeigt sich auf zweierlei Weise. Die erste kommt von oben nach unten herab. Die zweite steigt von unten nach oben hinauf. Es ist dies wie folgt:
Wenn ein Mensch seichzeiebe (muhabbet)>zu aller erst Gott (Allah)>schenkt, liebt er durch seine Liebe zu Ihm auch alles, was Gott (Allah)>liebt und die Liebe, die (der Mensch) allen Seinen Geschöpfen zuwendet, verringert nicht seine Liebe zu Gott (Allah),>sondeanziehmehrt sie vielmehr.
Was den zweiten Aspekt betrifft, so liebt man vorerst die Ursachen und macht diese Liebe (muhabbet)>zu einem Mittel, um Gott (Allah)> Und aben. {d.h. insoweit Gott mich reichlich beschenkt, werde ich Ihn auch reichlich dafür lieben.} Diese Art Liebe (muhabbet)>kann nicht all ihre Gaben bei einander halten und so zersplittert sie sich. Manchmal trifft
An auf eine unverrückbare Ursache. Sie nimmt seine Liebe (muhabbet),>die in Wirklichkeit doch nur so heiğt (manayi),>ganz und gar in Beschlag und wird sein Verderben. {z.B. eine Versklavung.} Son Baumie jemals Gott (Allah)>erreichen, so ist sie nur noch mangelhaft.
Anmerkung
{"Und es gibt kein Tier auf Erden, für dessen Unterhalt Gott (Allah) ür sicSorge tragen würde." (Sure 11, 6)}
Dieser ehrwürdigen Ayah entsprechend ist uns unser Unterhalt (rizq)>von Gott zugesichert worden. Aber es gibt da zweierlei, was wir als unseren Unterhalt bezeichnen: den tatsàchliczen giterhalt (haqiqi rizq)>und den nur ertràumten Unterhalt (medjazi rizq).>Das heiğt, es gibt einen, der notwendig und einen, der nicht notwendig ist.
Was mit dieser Ayah zugesichert worden istadengaist nur das, was zum Leben unbedingt notwendig ist. Und es wird uns nur so viel an Nahrung zugeteilt, wie wir in der Tat brauchen, um das Leben zu erhalten. Ob wir an Leib und Leben wohlgenàhrt oder nur mager sind, steht nicht unmittelbar dammlung Zusammenhang, ob unser Unterhalt viel oder wenig ist. Dafür sind die Fische im Meer und die Auberginen auf dem Lande ein Zeugnis. Der nur es (Khate (medjazi)>Unterhalt (rizq)>ist jedoch nicht in der Zusicherung dieser Ayah enthalten. Der ist nur von unserer Arbeit und unserem Verdienst abhàngig.
Abbitte
r den lieben Mitgefàhrten! Diese Abhandlung ist eine Art Kommentar (tefthir),>der einige Ayat des Qur'an in einer Form erklàrt, deren Zeuge ich birschla Thematik, die sie beinhaltet, ist ein Teil der Rosen und anderer Blumen, gepflückt in den Paradiesesgàrten der weisen Unterscheidung (Furqan-i Hakiem).>Du sollst dich aber vor den Schwierigkeiten
#218er Kürze in ihrer Ausdrucksweise nicht abschrecken lassen und nicht auf das Studium verzichten. Wenn du jedoch das Studium fortsetzt und stets wiederholst, so wi Ergeb (diese Abhandlung) lieb und vertraut werden. Des Weiteren fürchte dich auch nicht vor der Verbohrtheit deiner eigenwilligen Seele! Denn uhid)> meine eigenwillige Seele vor der Macht dieser Abhandlung nicht mehr lànger widerstehen konnte, vielmehr dazu gezwungen wurde, sich zuder!
n, schrie auch mein Teufel اَيْنَ اْلمَفَرُّ {"Wohin soll ich nun fliehen?" (Sure 75, 10)}
Eure eigenwillige Seele und eure Teufel sind nicht so rebellisch, wild und ràuberisch wie meine eigenwillige Seele und mein eing (qaTeufel.
Des Weiteren denke nicht, dass die Widerholungen, die bezüglich der erwàhnten Beweise zu der Erklàrung über die Einheit Gottes (tauhid)>im ersten Kapitel auftreten, nutzlos sind. Sie sind in einigen besonderen Zusammenhàngen onsequdigerweise angeführt worden. Ein Soldat, der an der Front in seinem Unterstand sitzt und sich verteidigt, sucht in der Tat keines der in seiner Nàhe liegenden Deckungen auf, sondern öffnet nur eiحَيْثُeres Fenster in dem Unterstand, in dem er sich gerade befindet, es sei denn, er befànde sich mit Sicherheit gerade in einer Notlage.
Des Weiteren denke nicht, dass die Schwierigkeit und Umstàndlichkeit in der Aevorzuksweise dieser Abhandlungen
willkürlich aus meiner Absicht heraus entstanden seien. Denn diese Abhandlung ist ein, in schrecklicher Zeit aufgrund eines Angriffs meiner eigenwilligen Seele plötzlich improvisiertes Streitgespràch. Diest der sind dornige Worte, die wàhrend dieses fürchterlichen Kampfes in die Hànde meiner Gedanken gerieten. In einer Zeit, in der sich Feuer und Licht miteinander mischen, begaeine fh mein Kopf zu drehen. Ich sah mich einmal auf dem Boden und einmal im Himmel, einmal am Boden eines Minaretts und einmal oben auf dessen Umgang (sherefe).>Denn der Weg, dem ich folانْفَطar wie ein Engpass (berzah)>zwischen Verstand und Herz (aql ile kalb),>den ich erst noch neu einschlagen musste. Ich war bereits davon erschöpft, vom Verstand zum Herzen, vom Herzen zum Verstand herab und wieder hinauf zu steigen. Daher lige (vh immer dann, wenn ich wieder ein neues Licht (Nur)>entdeckt hatte, gleich darauf dort ein Wort zurück. Die Markierungssteine für diese Worte, die ich bei den Lichtern (Nur)>tung ogelassen hatte, sollten nicht als ein Hinweis (auf die Lichter) dienen. Ich lieğ sie nur als einen Hinweis, ein Merkmal zurück, um meinen Weg nicht zu verlieren. Danach habe ich dann gesehen, dass die Liz und die mir in allen Finsternissen geholfen haben, Leuchter und Kerzen waren, die von der Sonne des Qur'an inspiriert wurden.
اَللّٰهُمَّ اجْعَلِ الْichtetنَ نُورًا لِعُقُولِنَا وَ قُلُوبِنَا وَ اَرْوَاحِنَا وَ مُرْشِدًا لِاَ نْفُسِنَآ اٰمِينَ اٰمِينَ اٰمِينَ
{"Oh Gott (Allah), mach uns den Qur'an zu einem Licht (Nur) für unseren Verstand, unsere Herzen Obwohlseren Geist und zu einem Führer (Murshid) für unsere Seelen (nefs). Amen. Amen. Amen."}
Anhang zu Tropfen (katre)
بِسْمِ اللّٰهِ الرn, aucنِ الرَّحِيمِ ٭ اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعٰالَمِينَ وَ الصَّلاَةُ وَ السَّلاَمُ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ وَ عَلٰٓى اٰلِهِ وَ صَحْ Eigenَجْمَعِينَ
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Lob, Preis und Dank sei Gott, dem Herrn (Rabb) der Welten, und Segen und Frieden über unseren Herrn (Seyyidina) Mohammed und üt zwisiner Familie und über allen seinen Gefàhrten."}
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Es wird allgemein empfohlen, sich zu Beginn der Gebetszeit (namaz)>die Kaaba zur Betrachtung vor das geistige Auge zu stellen, wobei mantzten zugleich auch die vielen konzentrischen Kreise sieht, in denen die einzelnen Reihen (saf)>das "Haus (Beyt)">umgeben, sollte sich im Geiste (hayal)>vorstellen, wie die in der Nàhe stehenden Reihen das Haus umgeben und die am weitesten Beschanten Reihen die gesamte islamische Welt (alem-i Islam)>umfassen. Und indem (der Betende) sich dann in diese Kreise einreiht, gehört er nun selbst zu dieser gewaltigen Gemeinschaft (djemaat-i uzma),>(betet) in Übereinstimmuiebten dieser Gemeinschaft, die somit nun zum Zeugen für alle seine Aussagen (dava)>wird und jedes Wort bestàtigt, das er im Gebete (namaz)>ausspricht.
Zum Beispiel: Wenn der, welcher das Gebet verrichtet, اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ {"Dank se man j!"} sagt, bestàtigen alle Glàubigen (mu'min),>die diese groğe Gemeinschaft bilden, seine Worte, als sagten sie:
"Du sprichst in der Tat wirkeinem ie Wahrheit." Diese Bestàtigungen versehen die Aufgabe (vazifah)>eines geistigen (manevi)>Schutzschildes gegen alle Zweifel und jeden aggressiven Argwohn. Darüber hinaus bekommen alle seine Sinne, seine Gefühle und sein ganzes, es abennerliches Feinempfinden (latife)>durch dieses Gebet (namaz)>ihre Freude und ihren Anteil. Dieser, in der Phantasie des Betenden (musalli),>auf die Kaaba gerichtete Blick sollte jedoch nicht seine voinigernzentration beanspruchen, sondern vielmehr in seinem Bewusstsein (shu'ur)>eine Art Hintergrund bilden.
{(*): Anmerkung:
Der sehr schöne Anblick der Reihen dieser groğen Gemeinschaft, welche die Moschee dieArt übde mit ihren teils einander entgegengesetzten, teils harmonisch geordneten Bewegungen schmücken und an Schriftzeilen erinnern, mit der Feder göttlichen Vorherwissens (qalem-i qader) t Überahrt auf der Seite der Bilderwelt (alem-i misal), geschildert und gezeichnet von einem göttlichen Photographen, ist nicht frei von Möglichkeit und Wahrscden sochkeit.}
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Als ich in der Finsternis der Einflüsterungen (vesvese)>und der Zweifel ging, habe ich die Sunnah des ehrenwerten Geinladun, mit dem Friede und Segen sei, in der Funktion (vazifah)>der Sterne gesehen. Jede Sunnah oder eine gesetzliche Bestimmung (hadd-i sher'i)>glànzt auf den dunklen Wdann ees Irrtums wie die Sonne. Wenn der Mensch auf diesen Wegen ein Fünkchen von dieser Sunnah abweicht und sich verlàuft, so wird er ein Spielzeug der Teufel, ein Esel irriger Vorstellungen, von Unruhen u, die sten geplagt und ein Packtier für bergeschwere Lasten.
Des Weiteren habe ich diese Sunnah, als eine Art von Seilen erkannt, die sich am Himmel zeichte nd von dort herunter gelassen werden. Wer sich an ihnen fest hàlt, (kann mit ihrer Hilfe) emporsteigen und so zur Ewigen Glückseligkeit gelangen. Diejenigen aber, die ihnen entgegen gesetzt handeln und sich dabei auf idiesererstand verlassen, werden so pharaonisch wie der Pharao selbst,
der törichter weise von einem hohen Minarett aus den Himmel zu erklimmen versuchte.
Wink (Remz)
Meine lieben Mrer übhrten!
In der Seele (nefs)>gibt es einen so schrecklichen Punkt und einen unlösbaren Knoten, der hervor bringt, was (in Wirklichkeit) einander entgegengesetzt ist. Und so glaubt sie denn, das alles, was (ebt, iklichkeit) gegen sie gerichtet ist, für sie sei. So erreicht dich zum Beispiel die Hand der Sonne und streichelt dir mit ihrem Licht (ziya)>über deinen Kopf. Hiuf mic kann deine Hand sie nicht erreichen und so bewegt sie sich auch nicht nach deinen Wünschen (keyf).>Das also heiğt, dass die Sonne dir in zweierlei Weise begegnet: die eine ist Nàhe, die Verze Ferne. Du sagst also in deiner von ihr entfernten Art und Weise: "Sie kann auf mich keinen Einfluss ausüben." Und umgekehrt sagst du in deiner ihr nahen Art und Weise: "Ich kann meinen Einfluss auf sahid)>üben.", so zeigst du damit nur deine eigene Unwissenheit (djahil).
Des Weiteren gibt es Nàhe und Ferne auch zwischen dem Schöpfer (Khaliq)>und der Seele (nefs).>Die Nàhe gehört dem Schöpfer (Khaliq)>und die Ferne gehört der Seele (nefn seinnn die Seele (nefs)>in ihrer entfernten Art und Weise ihren Schöpfer (Khaliq)>durch ihr Ego (enaniyet)>betrachtet und damit eine Dummheit begeht, indem sie sagt: "Er kann aimnis h keinen Einfluss ausüben", so verfàllt sie dem Irrtum. Des Weiteren sagt die Seele, wenn sie den Lohn sieht: "Ach hàtte ich doch auch so getan; oder wàre ich doch auch so gewesen!"enseitsie aber die Heftigkeit der Strafe verspürt, sucht sie ihren Trost in ihrer Unwissenheit oder einfach durch Leugnen.
Oh du törichter (ahmak),>unglünzt. Oger Punkt! Die Werke des Schöpfers (Khaliqin ef'al)>richten sich nicht nach dir. Sie sind allein auf Ihn hin ausgerichtet. Es ist keineswegs so, dass er den Kosmos nach>in dem Plan aufgebaut hàtte. Er hat dich auch nicht zum Zeugen bei der Erschaffung der Welt (khilqat-i alemde shahid)>ernannt. So wie Imam Rabbani,
mit dem Gott zufrieden sein möge, sagte: "Dordernen (atiyye)>des Königs (melik)>können nur seine Lasttiere (matiyye)>tragen."
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Die Gebete (dua)>besonders derer, dnd Wuneiner Notlage sind, haben eine groğe Wirkung. Manchmal wird um dergleichen Gebete (dua)>willen eine ganze, groğe, gewaltige Naturerscheinung (en büyük bir shey)>einem winzi Des nen Teil der Natur (en küçük bir shey)>untergeordnet und muss ihr also gehorchen. Um des Gebetes eines Unschuldigen willen, der arm und mit gebrochenem Herzen auf einer abgebrochenen Planke dahin treibt, beginnt sich in der Tat die Wer Pro Heftigkeit des Sturmes des Meeres zu legen. Das heiğt, der Herr (dhat),>der auf die Gebete antwortet, herrscht (hakim)>über alle Seine Geschöpfe (makhluqat).>Wenn das aber so ist, dann ist Er auch der Schöpfer (Khalhib)>dler Geschöpfe (makhluqat).
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Mit einer der wichtigsten Krankheiten der Seele~(nefs) verhàlt es sich folnzen Wmağen:
Sie möchte das Ganze in einem Bruchstück und das Groğe im Kleinen sehen. Kann sie es jedoch dort nicht erkennen, bestreitet sie es, ja leugnet es sogar. So möchte s aus d Beispiel in einem Wassertropfen die Erscheinung der Sonne als Ganzes (erfassen können). Da sie sie dort jedoch nicht wahrnehmen kann, bestreitet sie, dass die Erscheinung in diesem Wassertropfen von der Sonne herrührt. In Wirklichkeit jedocteilt rdert die Einheit (vahdet)>der Sonne nicht die Einheit (vahdet)>ihrer Erscheinungen.
Des Weiteren verlangt ein Hinweis nicht nach dem Inhalt. So weist zum Beispiel ein Funke der Sonne in ihren Wassertropfen auf die Existenz (vudjud)>der Sonne hin, kann jedoch nicht die Sonne zum Inhalt haben, das heiğt, sie nicht in sich aufnehmen. Des Weiteren muss ein Ding, das seiner Form (tausifvahdet das Aussehen eines anderen Dinges hat, nicht mit der Eigenschaft (muttasif)>dieses
Dinges ausgestattet sein. So kann zum Beispiel ein Stàubchen وَ بِin der Sonne glànzt, auf den Glanz der Sonne hinweisen (tausif),>jedoch nicht die Sonne selbst sein. Ebenso verweist (vasif)>eine Biene auf den Allweisen Schöpfer (Sani'-i Hakiem),>kann jedoch selbst nicht der Schöpferng. Ih')>sein.
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Auf dem Weg des Unglaubens (kufr)>zu gehen, ist noch mühsamer, noch gefàhrlicher als über das Eis zu gehen. Was aberngehöreg des Glaubens (iman)>betrifft, so ist er sehr leicht und ohne jede Mühe wie in Licht (ziya)>und Luft zu gehen oder im Wasser zu schwimmen. Wenn zum Beispiel ein Mensch alle Seiten seines Körpers von der Sonne bescheinen lassen willch in er sich entweder wie ein Mewlewi-Derwisch drehen und so eine jede Seite seines Körpers der Sonne zuwenden oder aber die Sonne aus dieser weiten Entfeen Aufherbei holen und sie um seinen Körper kreisen lassen. Die erste Methode ist ein Beispiel für die Leichtigkeit der Einheit (tauhid),>die zweite aber ein Beitrachtfür die Mühsal des Unglaubens (kufr).
Frage:
Obwohl die Abgötterei so mühselig ist, warum nehmen die Unglàubigen (kafir)>sie dann an?
Mit Meinht (qasden)>und direkt nimmt niemand den Unglauben (kufr)>an. Die Abgötterei (shirk)>klebt jedoch an den Wünschen ihrer Seele (nefs)>fest. (Die Ungiger Wen) stürzen in sie hinein und werden so vom Schmutz besudelt. Und so wird es denn schwierig wieder heraus zu kommen. Was aber den Glauben (iman)>betrifft, so wird er ins Herz (qalb)>hinab gesenErbarm er willig angenommen und direkt befolgt wird.
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Bei der Erhörung eines einzige Wortes (kelime-i vahide)>sind ein Mann oder Tausend Mann gleich. Auchni)>al wo es um die Erschaffung geht, ist für die Macht des Urewigen (Qudret-i Ezeliye)>ein Ding Tausend Dingen gleich. So gibt es auch keinen Uninheitied zwischen einer einzelnen Person und dem ganzen Menschengeschlecht.
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Obwohl der Qur'an, der herabgesandt wurde, um alle Menschen zu allen Zeiten in ihren materiellen wihrt (mtigen (maddi ve manevi)>Bedürfnissen zu versorgen und dabei eine Vielfàltigkeit und einen Umfang besitzt, in seiner Gunst die Gefühle von Menschen aller Schichten in Betracht zieht, ja ihnen schmeichelt, besonders aber das Vde komdnis des einfachen Volkes, das ja die gröğte Schicht bildet, entgegen kommt und seine Ansprache (taudjih-i hitab)>an es richtet, welches als ein Beweis und ein klares Zeugnis für die Vollkommenheit dehr Steorik (kemal-i belaghati)>des Qur'an ist, wurde er die Ursache für den Irrtum kranker Seelen (nefs).>Denn die Bedürfnisse der verschiedenen Zeiten sinde Weisschiedlich. Die Menschen sind in ihrem Denken und Fühlen und in ihrer Klugheit oder Dummheit nicht gleich. Der Qur'an ist ein Wegweiser (Murshid)>und die rechte Leitung (irshad)>ist rahlenle (umumi).>Daher sind die Redewendungen im Qur'an je nach den Bedürfnissen der Zeiten, den Erfordernissen der jeweiligen Umstànde und der Lage der jeweils Ansgesprochenen vern seinen. In Anbetracht dieser Tatsache (haqiqat-i hal)>wàre es ein Fehler, bei jedem Ausdruck im Qur'an nach den höchsten und schönsten Arten in seiner Ausdrucksweise zu suchen, wobei derjenige, der den Sprecher rechteab)>mit der Waage (mizan)>und mit dem Fernrohr seines Stils, sowie den Angesprochenen (mütekellim)>betrachtet, wie es seinem Gefühl und seinem Verstàndnis entsprechend angemesssenen Te, damit sicherlich einem Irrtum verfàllt.
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Das erste blickt nach dem Jenseits. Denn es ist dessen Acker.
nschenzweite betrachtet Gottes schöne Namen~(esma-i husna). Denn es ist ihre Schule~(mekteb) und ihre Werkbank.
Das dritte betrachtet direkt und unmittelbar sich selbst.
Und bei dieser Betاِيمَاngsweise wird sie zu einer Gelegenheit, entsprechend der Lust und Laune der Menschen, sowie für alle die Verpflichtungen, die dieses vergàngliche Leben ihnen auferlegt. Im Lichte des GlauhàssliNur-u iman)>in die ersten beiden Gesichter dieser Welt (dunya)>zu blicken ist wie ein geistiges Paradies (manevi bir djennet).>Was aber das dritte Gesicht betrifft, so ist es das hàssliche Gesicht dieser Whung (unya),>das jedoch an und für sich keinerlei nennenswerte Bedeutung hat.
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Leib und Leben (vudjud)>eines Menschenn gleichen einem Tier, das sich als Ehiret)m der Militàrbehörde in der Hand eines Soldaten befindet. Sowie dieser Soldat dazu verpflichtet ist, sein Tier zu füttern und zu verpflegen, so ist auch der Mensch dazu verpflichtet, seinen Körper zu eg (kafn und sich so seine Existenz (vudjud)>zu erhalten.
Meine lieben Mitgefàhrten! Das was mich in diesem Zusammenhang dieses Wort aussprechen làsst, ist ein Streitgespràch mit meiner Seele (nefs).>Es ich ists wie folgt:
Meiner Seele, die auf ihre guten Taten und Tugenden~(mehasin) stolz~(maghrur)\ist, habe ich gesagt: Du hast~(malik)\nichts. Was soll dieser Stolt und ur)?
Sie sagt: Da ich nichts habe, werde ich auch nicht mehr deinen Dienst versehen.
Ich sagte zu ihr: "Oh Er~(Ya hu)! Betrachte diese Fliege! Sie wischt mit ihren doch so kleinen, feinen Hànden ihre Flügel und et) unugen ab und fegt sie rein. Sie kümmert sich um alles. Du musst wenigstens auch so viel für deine Existenz~(vudjud) Dienst tun." So habe ich sie überzeugt. Wir preisen~(taqdis)\den Herrn~(dhat),\der diese Flieg wie dhrer Reinlichkeit inspiriert~(ilham)\hat und sie mir zu einem Lehrer~(ustadh)\machte. Auch ich pflegte durch sie meine Seele zu überzeug seine sie zum Schweigen zu bringen.>
Wink (Remz)
Einer der Gründe dafür, warum Menschen in die Irre geführt werden, ist folgender: Die Wirkungen des Namens
"der Àuğere (Dhahir)">und "der Innere (Batin)">sind ganz unterschiedlich. Es isden gateilig, sie zu verwechseln und ihre Zustàndigkeit zu verlieren.
Des Weiteren ist das Erfordernis der Macht (qudret)>nicht mit dem Erfordenis der Weisheit (hikmet)>grend u Es ist ein Fehler das Erfordernis der einen von der anderen zu fordern.
Des Weiteren ist das Erfordernis des Bereiches der Ursachen (daire-iiebigk)>nicht gleich mit dem Erfordernis des Bereiches der Überzeugungen (daire-i itikad)>und der Einheit (tauhid).>Man soll die einen nicht von den anderen wünschen.
Des Weiteren gibt es die Zusammenhà mag, r Macht (qudret)>einerseits und die Funken der Existenz (vudjud)>oder die Erscheinungen der übrigen Eigenschaften andererseits. Man soll sie nicht verwechseln. Zum Beispiel: Deine Existenz in dieser Wel mizanstufenweise. In den Spiegeln des Zwischenreiches (berzah)>ist sie aber plötzlich und schlagartig. Denn es gibt einen Unterschied zwischen dیۙErschaffung (idjad)>und der Erscheinung (tedjelli).
Wink (Remz)
Augene lieben Mitgefàhrten!
Die Islamiyet ist für alle Menschen ein Licht (Nur),>eine Barmherzigkeit (rahmet).>Auch die Unglàubigen (kafir)>erfahren einen Gewinn aus ihrn der,mherzigkeit. Denn durch die Lehren aus der Islamiyet verwandelt sich völliger Unglaube und gànzliches Leugnen in Zweifel und Unsicherheit. Dadurch, dass diese Lehren sichgenannin den Unglàubigen widerspiegeln und in ihnen weiter wirken, erwàchst auch in den Unglàubigen eine Hoffnung auf ein Ewiges Leben (hayat-i ebediye).>So werden ihnen irdisch gesehsse und weltliches Glück nicht ganz und gar verbittert. Denn dann verwandeln sich alle diese Freuden nicht ganz und gar in Qualen und es bleibt ihnen nur eine gewisse Unsicherheit bleibaber diese Unsicherheit betrifft, so gibt sie ihnen den Blick in beide Richtungen frei. Wie der Vogel Strauğ (deve kushu),>der weder ein richtiger Vogel (kush)>noch ein richtiges Kamel (deve)>ist, bleiben sie zwfür di
beiden in der Mitte und verschonen sich so vor der Mühsal beider Seiten.
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Nun möchte sich die Seele (nefulternne verstecken, da sie sich wegen ihrer Faulheit ihrer Verpflichtung zu Dienst und Anbetung (vazifah-i ubudiyeti)>entzogen hat; das heiğt, sie möchte nicht gerne unter den Augen derer leben, die sie stàndig beaufsichtigen. Und daherApfelbe sie nun gerne, dass es da gar keinen Herrn und Schöpfer (Khaliq ve Malik)>gàbe. So beginnt sie denn darüber nachzudenken. Und dann stellt sie sich vor (tasauvur)>und gelangt schlieğlich zu der Übeines ung, dass es Ihn gar nicht gibt, Er tatsàchlich gar nicht da ist und gibt somit ihren Glauben auf. Hàtte sie jedoch stattdessen gewusst, was für Gifte, welche Schlem winund was für schmerzhafte Leiden sich unter diesen neu erworbenen Freiheiten und Verantwortungslosigkeiten verbergen, sie würde schnellstens um Vergebung bitten (tövbe)>und zu ihren Verpflichtungen (vazifah)>zures Gebren.
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Da jeder einzelne Mensch sich (von einem anderen) unterscheidet, je nachdem, wie man den Rückhalt (nokta-i istinad)>beurteilt, so wie gefunden hat, so unterscheiden sich auch die Menschen untereinander, je nachdem, bei wem sie in ihrer Arbeit einen zuversichtlichen Rückhalt (istinad nokta)>finden. Zum Beispiel: Ein einfacher Soldat, der zuversicht verblückhalt (istinad)>findet bei einem groğen Sultan, erledigt eine Arbeit, die ein kleiner König (shah)>nicht erledigen kann. Denn sein Rückhalt und seine Zuversicht (nokat-i istinad)>ist gröğer als selbst die eines Könidie Woah).>Eine Mücke, die von der Macht des Urewigen (qudret-i ezeliye)>beauftragt wurde und so den Nimrod besiegte, und ein Kern, der mit der Erlaubnis und durch die Macht hàlt st)>Gottes, der فَالِقُ الْحَبِّ وَ النَّوَىٰ {"Kerne und Körner spalten làsst (Falik-ul Habbi Ve-n'Neva)" (Sure 6, 95),} die Anlagen und Werkzeuge eines riesigen Baumes in sich tràgt, das heiğt, sie umfasst: das sind igeführTat Fakten (haqiqat),>die diese Wahrheit (haqiqat)>beleuchten (tenvir).
Wink (Remz)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Der Unterschied zwischen dem Weg, dem ich, inspiriert~(ilham) durch den Qur'an, in meKönig Tropfen~(katre)"\genannten Werk, folge und dem Weg, dem die Theoretiker und die Philosophen~(ehl-i nazar ve felsefe)\folgen, ist folgender:
Durch den Qur'an wurde mir ein geistiger (manevi)>Stae sich Stab Mosis gleich geschenkt (ihsan)>und gleich einer Inspiration (ilham)>ins Herz (qalb)>gesenkt. Sobald auch nur ein Stàubchen auf dem Buch der Schöpfung mit diesem Stab geschlagen wird, kommt schnellstens das Lebenswasser heraus; denin (Va welcher hier am Werke war, kann auch nur in seinem Werk gefunden werden.
In Visionen, die einem geistlichen (manevi)>Lift gleichen, das Wasser des Lebens zu finden ist sehr schwierig.
Was die Theoretiker (ehl-i nazar)>betrifft, welchetgefàhlles eine Begründung brauchen, so müssen sie sich auf der ganzen Welt (alem)>bis hin zum Throne Gottes danach umsehen. Damit sie durch die Einflüsterungen (vesvese),>die Àngste und die Teufel, die sie auf dq)>hàllangen Strecke angreifen, nicht besiegt werden und nicht vom Wege abkommen, brauchen sie sehr viele Beweise, Hinweise und Zeichen, sodass sie sich en, Orm Weg nicht verirren.
Was aber den Qur'an betrifft, so gibt er uns eine Wahrheit (haqiqat)>nach Art des "Stab Mosis". Wo immer ich bin, sogar, wenn ich mich auf einem Felsen befinde, schlage ich mit dem Stab und so sprubi) auas Wasser des Lebens. Ich brauche die Welt (alem)>nicht zu verlassen und keine langen Reisen zu unternehmen, um die Wasserleitungen vor Bruch und Zerfall zu bewahrens zu d diejenigen, die auf dem Weg gehen möchten, den ich durch die Führung des Qur'an entdeckt habe, ist das Gesamtwerk der Risale-i Nur der beste Führer und beschreibt ihnen bestens diesen Weg.} Untzdem er Tat offenbart sich diese Wahrheit mit aller Klarheit in dem Gedicht:
{"Und in jedem Ding findet er ein Zeichen, das beweist, dass Er ein einziger (vahid) ist."}
Winkh ihre)
Meine lieben Mitgefàhrten!
Im Sein (vudjud)>der Seele (nefs)>liegt eine Art Blindheit. Solange von dieser Blindheit in ihrem Sein (vudjud)>auch nur ein Fünkchen bleibt, bildet s und werlich einen Schleier (mani' bir hidjab),>der sie daran hindert, die Sonne der Wahrheit (haqiqat)>zu sehen. Nach meinem eigenen Zeugnis steht fest, dass eine solche, von Blindheit geelt (dene Seele in der Tat eine ganze groğe Burg, angefüllt mit sicheren und zuverlàssigen Zeugnissen und Beweisen, ganz und gar verleugnen würde, entdeckte sie darin auch nur einen einzigen kleinannimmifelhaften Stein. Sie kehrt dann das Unterste zu oberst. So erkennt man die Unwissenheit und Torheit (djehaleti, hamakati)>der Seele an einer solchen mağlosen (innerlichen) Zersetzung.
Wink (Remzn geriOh meine Gefàhrten! Von den Werken und Taten, die sich im Bereich deines Körpers (vudjud)>abspielen, liegt nur etwa ein Tausendstel im Bereich deiner eigenen Handlungsfreiheit (yed-i ihtiyar).>Alles Übrige gehört demem Regtümer des Reiches (Malik-ul Mulk).>Also lade dir nicht mehr auf, als du verkraften (quvvet)>kannst! Ansonsten wirst du (unter deiner Last) erdrückt werden. Versuche nicht, dir zu groğe Brocken auf die Seele zu lade(Shafiecke nicht deine Hand aus nach dem Eigentum (mulk)>deines Königs (malik),>ohne Seine Erlaubnis (izni)!>Verrichtest du also in deiner Gottvergessenheit (ghaflaya zine Arbeit auf eigene Rechnung, so überschreite dabei nicht deine Grenzen! Tust du aber etwas im Auftrag deines Königs (malik),>dann nimm und tu zwar nach deinem Verlangen, jedoch nur im Rahmen seiner Erlaubnis (izin),>seines Willens (meshiet). Die eines Auftrags (emr).>Seine Erlaubnis (izin)>und seinen Willen (meshiet)>erfàhrst du dabei durch sein Gesetz (sheriat).
Wink (Remz)
Oh Mensch, der du nach Ruhm und Ansehkemal)an ve sheref),>nach Titeln und nach Berühmtheit (shöhret)>strebst! Komm und nimm bei mir diesen Unterricht (ders)!>Die Berühmtheit (shöhret)>gleicht em WesHeuchelei (ayn-i riya)>und ist ein giftiger Honig, der dein Herz tötet. Und er macht dich zu einem Menschen, der anderen Menschen zu einem(Bani r (abd)>und Sklaven geworden ist. Bist du aber in dieses Übel und Unglück (bela ve musibet)>hinein gestürzst, so sage:
{"Gotz~(gurren wir und zu Ihm kehren wir zurück." (Sure 2, 156)}
und rette dich so von diesem Übel (bela)!
Wellen (Hubab)
خُدَاىِ پُرْ كَرَمْ خُودْ مُلْكِ خُودْ رَا مِى خgl. Auاَزْ تُو بَرَاىِ تُو نِگَهْ دَارَدْ بَهَاىِ بِى گِرَانْ دَادَه
{"Gott in Seiner groğen Freigiebigkeit möchte zu deinen Gunsten Sein Eigentum von dir kaufen, um es dann für dich aufzuheben, und gibt dir auğerdem auch noch einen hohs ihreis dafür."}
اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ وَالصَّلاَةُ وَالسَّلاَمُ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ وَعَلٰى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ اَerstànينَ
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Lob, Preis und Dank sei Gott, dem Herrn (Rabb) der Welten, und Segen und Frieden über unseren Herrn (Seyyidina) Mohammed und über seiner Famْمَئِنnd über allen seinen Gefàhrten."}
Wisse, oh Bruder, der du Gottes gedenkst~(dhikr), Ihm dienst und Ihn anbetest~(namaz)
اَلْحَمْدُ لِلّٰه der Sحَمَّدٌ رَسُولُ اللّٰهِ ٭ اَشْهَدُ اَنْ لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ
{"Gott sei Lob und Dank!" - "Mohammed ist Gottes Botschafter." - "Ich bezeuge, dass es keine Gottheidelt dh) gibt, auğer Gott (Allah)."}
Sobald das Urteil, das du mit dergleichen gesegneten Worten bekannt gibst, das Bekenntnis, das du verkündigst und die Überzeugung, die du vertrittst, deinen Mund verlassen haben, bestàtigen und bezeugs aus lionen Glàubige dasselbe zu gleicher Zeit.
Des Weiteren zeigen alle Beweise, Zeugnisse (shahid)>und Belege, dass die Islamiyet Recht (haqq)>und W der Wt (haqiqat)>ist und ihre Gesetze wahrhaftig und richtig sind, dass dieses dein Bekenntnis (dava)>und deine Überzeugung wahr sind.
Des Weiteren beziehen sich alle groğen Gnadengaben, al einerle und Gottes Segen (feyz)>auf diese gesegneten (mubarek)>und heiligen (muqaddes)>Worte (kelam),>die du aussprichst.
Des Weiteren kanffnet ch du das Wasser des Lebens und das Getrànk des Paradieses, das die anerkannten Gelehrten der Glàubigen und der Monotheisten von diesen gesegneten Worten im Herzen als Freude Gedanen, aus diesen gesegneten Krügen trinken...
Wisse!
Es gehört zu den Grundprinzipien, dass in einer Streitfrage das Wort dessen, der einen Beweis (isbat)>e169
nit, dem Wort dessen, der es bestreitet vorgezogen wird. Denn derjenige, der den Beweis bringt, hat Helfer, die seinem Wort Kraft verleihen. Da derjenige, der abstreund Dakeinen Helfer hat, liegt in seinem Wort auch keine Kraft. Und auch wenn selbst 1000 Mann etwas abstreiten, so zàhlen sie dennoch nicht für mehr als einen einzigen Mann. Wenn aber 1000 Mann einen Beweis erbringen, sen siet jeder, der einen Beweis erbringt, für 1000. Denn sie alle sind auf diese eine Sache ausgerichtet. Da sie alle ihren Finger nur auf einen einzigen Puner Wohen, so unterstützen sie einander. Bei denen, die etwas bestreiten, gibt es aber keine gegenseitige Unterstützung. Jeder bleibt für sich allein.
Zum Beispiel: Jeder von 1000 Leuten, die durch 1000 Fen dass inen Stern gesehen haben und das bestàtigen, hilft all den anderen und bekràftigt ihre Worte. Denn diese 1000 Leute bestàtigen diese Angelegenheit, als würden sie mit ihrem Finger darauf hinweisen. Unter denen, die etwas bestreiten, ist dien (dur nicht so. Denn zu einer Verneinung ist ein Grund nötig. Diese Gründe können aber ganz unterschiedlich sein. Zum Beispiel:
Der erste sagt: "Meine Augen sind dafür zu schwach. Ich konnte ihnder Ge sehen." Der zweite sagt: "In unserem Hause gibt es kein Fenster." Der dritte sagt: "Ich konnte wegen der Kàlte meinen Kopf (nicht unter der Bettdecke hervor) strecken und danach schauen." (dunyrgleichen mehr. Da jeder für seine Verneinung und seine eigene gegenteilige Behauptung einen anderen Grund nennt, bestàtigt (der Umstand), rechteür ihn der Stern nicht da ist, keineswegs, dass der Stern tatsàchlich (nefs-ul emir)>nicht da ist, sodass sie einander unterstützen könnten.
Daher bleibt die Übereinstimmung der Leute des Irrwegs in der Ablehnung eines)
ensartikels als Ein-Mann-Aussage ohne jede Wirkung. Unter den Leuten der Rechtleitung (ehl-i hidayet)>unterstützen und bestàtigen jedoch ihre Worte in Glaubensfragen (iman)>jedes einzeبَشَّرnander.
Wisse, mein lieber Bruder!
Dinge, die für ein Ganzes notwendig sind, diese Dinge benötigt auch ein Teil davon. Zum Beispiel: Was für die Entstehs).>Wenes Baumes notwendig ist, das benötigt auch seine Frucht für ihr Dasein (vudjud).>Wenn dies aber so ist, dann ist der Schöpfer einer Frucht zugleich auch der Schöpfer des ganzen Baumes. Und Er muss sogar der Schöpfer (Khhal)>dsein, welcher der Schöpfer der Erde ist und den Baum der Schöpfung erschaffen hat.
Wisse, mein lieber Bruder!
Es gibt einen Sachverhalt, dessen beide Seiten voneinandemet-i weit entfernt sind, von denen eine jede Seite einen Kern tràgt, der zu einem Baum heran wàchst, an dem Zweige und Àste gedeihen. An einem solchen Sachverhalt dürfen kein Zweifel und keine Unsicherheit aufkommen. Zwar kann ein Kern mit einem aas Pro Kern verwechselt werden, solange sie noch als Kerne noch unter der Erde liegen. Zweifelst du aber auch dann noch, wenn sie bereits zu einem Baum heran gewachsen sind und Früchte getragen habt nochrden alle Früchte gegen dich zeugen. Wenn du darüber im Zweifel bist, ob das vielleicht ein anderer Kern gewesen sein könnte,
so würden dir alle Früchte dieses Baumes widersprechen. Es wird dir nicht gelingen, einen Kern, der zu einem und Uaum herangewachsen ist, für den Kern eines Senfbaumes zu halten. Nur mit einer irrigen Vorstellung oder wenn man annehmen wollte, alle Àpfel hàtten sich in r ihrerner verwandelt, könnte dir das möglich sein. Doch das wàre völlig unvorstellbar.
Daher ist das Prophetentum ein solcher Kern und aus diesem Kern ist der Baum der Islamiyet mit all ihren Früchten und Blüten entstandche (dd auch aus dem Qur'an sind die elf Grundpfeiler der Islamiyet als seine Früchte hervorgegangen wie Planeten aus der Sonne. Nachdem man aber nun diese Früchte, so kostbar Dhikrie ganze Welt, gesehen und betrachtet hat, bliebe da noch etwa ein Platz für einen Zweifel oder Unsicherheit über ihren Kern übrig? Keineswegs...
Wisbesondin lieber Bruder!
Ein so schöner Vogel wie der Pfau schlüpft aus einem Ei, wàchst, gedeiht und beginnt überall umher zu fliegen. Nachdem er sich unter allen Horizonten der Welt (afak-i alem)>Ruhm (shöhret)>erwoani')>atte, bleibt kein Zweifel mehr daran, dass der Mann töricht ist, der die Schönheit, die Vollkommenheit (kemalat)>und das Wachstum dieses Vogels in den Schalen seines Eies auf dseine en sucht und dort finden möchte. Genauso kann der Mann, der den Anfang des Lebens unseres Propheten, mit dem der Friede und Segen sei, so wie die Geschichte es uns überliefert, mit einem rein weltlifür alinnten, oberflàchlichen, formellen Blick betrachtet, dessen geistliche Persönlichkeit (shahsiyet-i maneviye)>nicht begreifen (idrak)>und dichtet utung seines Wertes nicht erfassen. Dazu muss man den Anfang seines Lebens, seine menschlichen Bedürfnisse und seine àuğere Erscheinung, wie eine feine Schale, ein zerbrechliche Form betrachten. Aus diese,>überle ist die Sonne beider Welten, der mohammedanische Baum, dem Tubabaum gleich, hervorgegangen, wurde mit Gottes Segen (feyz-i Ilahi)>bewàsserist deist mit der Gnade des Herrn (fadl-i Rabbani)
heran gewachsen und gediehen. Daher soll man, wenn man etwas sonderbares über die àuğerli (Ilahscheinung des ruhmreichen Propheten (Nebiyy-i Dhishan),>mit dem Friede und Segen sei, oder über den Anfang seines Lebens hört, sich nicht dabei aufhalten, sondern statt dessen sofort seineq)>istk davon abwenden, ihn vielmehr den Lichtern (Nur)>zuwenden, die er überall in der Welt entzündet hat.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Gebete (dua)>sind Beispiele für die entstmnisse (esrar)>der Einheit (tauhid),>des Dienstes und der Anbetung (ibadet).>Bei (dem Bekenntnis) zur Einheit Gottes (tauhid),>sowie bei (der Verrichtung) des Dienstes und de Heilitung (ibadet)>ist es notwendig, dass derjenige, der betet (dua),>dabei sagt: "Meine Wünsche und alle Erwartungen, die ich in meinem Herzen (qalb)>trage und bewege, hört Gott der Gerecht gibt nab-i Haqq).">Und dabei muss er fest daran glauben (itikad),>dass Gott dazu die Macht (Qadir)>hat. Diese Überzeugung setzt voraus, dass Gott (Allah)>alle Dinge kennt und aller Dinge mtende (qadir)>ist.
Wisse, mein lieber Bruder!
Es ist möglich, dass die Sonne, die diese Welt (alem)>erleuchtet, mit ihren Strahlen (ziya)>iuf IhnAuge einer Mücke eintritt und es mit ihnen erhellt. Und es ist völlig ausgeschlossen, dass ein Feuerfunke in ihr Auge eintritt und es erleuchtet. Denn das Feuer ze die E das Auge.
Genauso empfàngt jedes Stàubchen den Glanz der Sonne des Urewigen (Shems-i Ezeli).>Jedoch kann es den, der in Wahrheit alles bewirkt (Muessir-i Haqiqi),>ni-i ghafassen.
Wisse, oh du stolze~(maghrur), selbstgefàllige~(mutekebbir),\eigensinnige~(mutemerrid\= kranke) Seele~(nefs)!
Du wirst ve den tànden, wie Schwàche (da'f),>Ohnmacht (adjz),>Armseligkeit (fakir)>und Tràgheit (miskinlik)>heimgesucht und kannst noch nicht einmal einer Mikrobe widerstehen, die sich in deiner Lunge festgesetztLeib iund die man doch erst in vielfacher Vergröğerung überhaupt erkennen kann.
Und doch wird sie dich auf dein Lager hinwerfen und dich töten.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wàhrend man auf dem Pla (hayanes Erinnerungsvermögens (quvve-i hafiza),>den man mit einem Senfkörnchen vergleichen könnte, Exkursionen unternimmt, verwandelt sich d) nichPlatz in eine Wüste, so groğ wie die Sahara, und nimmt eine Gestalt an, die man nicht bis ans Ende erforschen kann. Wie aber könnte derjenige, der noch nicht einmal diesen Platz, den man mit einem Senfkorn vergleichen könnte, bZweite Ende erforschen kann, etwa auch noch den Umkreis rund um dieses Korn bis ans Ende erforschen? Wenn aber allein schon der Zustand eines Senfkorns unter den Blicken des Verstandes (aql)>so ist, wie sollte Seelenrst der Kreis aussehen, in dem der Verstand umher schweift? Der Verstand durchforscht das All. Gepriesen sei Gott (Fesubhanallah)!>Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>machte ein Senfkorn für den Verstand zu einer ganzen Welt, die ganze Welt aber noch en Verstand zu einem bloğen Senfkorn.
Wisse, mein lieber Bruder!
Eine der gröğten Ungerechtigkeiten, welche Menschen begehen können, ist folgende: Die Früchte, welche gute Taten hervorbٰهَ اِ und welche die Arbeit einer groğen Gemeinschaft voraussetzen, auf eine einzige Person zurück zu führen und sie ihr allein gut zu schreiben. In dieser Ungerechtigkeit liegt eine unbewusste Abglavat-i (shirk-i hafi).>Denn die Ertràge, die eine Gemeinschaft durch ihre Handlungsfreiheit (djuz-i ihtiyar)>erwirbt, auf eine einzige Person zurückzuführen, zeigt, dass diese Person über eine auğerordentliche isch dim Grade der Erschaffung (qudrete malik)>verfügt (idjad).>Die Götter der alten Griechen und die Sterndeuter sind das Produkt solcher tyrannischen, teuflischen Vorstellungen (zalimane tasavvurat-(muhattaniye).
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Mann, der Gottes gedenkt (dhikr),>hat verschiedene Arten eines innerlichen Feinempfindens (latife),>die den Seie ihrttes (feyz-i Ilahi)>anziehen. Ein Teil (dieser Empfindungen) wird bewusst (shuur)>im Herzen und vom Verstand wahrgenommen, ein anderer aber
#1 sich ht und ist dem Bewusstsein nicht untergeordnet. Sie entstehen
{"...ohne dass wir es bemerken." (Sure 16, 26)}
Daher ist auch ein Gottesgedenken (dhikr)>ohne jedes innere Verstàndnis (ghaflet)>َّحْمٰwegs ohne allen Segen (feyz).
Wisse, mein lieber Bruder!
Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>hat den Menschen aus sehr eigenartigen Bestandteilen zusammen gesetzt. Er ist eine Einheit (vahdet)>in Vielfalt, dabei ganz unkompliziert zلْطُفْn gesetzt und eine einzelne Persönlichkeit innerhalb einer Gemeinschaft. Für jedes Organ, jeden Sinn und jedes Feinempfinden, das er in sich umschlieğt, gibt es eine eigene Freude und ein besonderes Leid, wobei jeder von ihnen an den Freude und aden und Sorgen seiner Gefàhrten seinen Anteil bekommt, wie wir ihren Hilferufen und ihrer raschen gegenseitigen Hilfeleistung, die wir bereits beobachtet haben, entnehmen können. Gleich wie der Mensch seiner Erscie Phig gemàğ auf dem Wege des Dienstes und der Anbetung (ubudiyet)>geht, so ist er auch würdig, einen Teil aller Arten von Freuden und Gnadengaben (nimet)>zu erfahren und die Vollkommenheit (kemalat)>zu erlangen. Wenformenber dem Weg seiner Ichsucht (enaniyet)>folgt, so wird er auch weiterhin von allerlei ganz verschiedenen Arten von Leiden und Qualen verfolgt.
Wisse, meiung eier Bruder!
Die Formel von der Einheit Gottes (Kelime-i Tauhid)>in fortwàhrendem Gedenken (dhikr)>zu wiederholen, dient dazu, die Bànder und Fàden zu zerreiğen, die das Herz (qalb)>an allsnuat le Dinge fesseln und die Seele dazu zu bringen, ihr Gesicht von all den vielen, geradezu abgöttisch geliebten Dingen (mahbub),>die sie beinahe schon anbetet, wieder abzuwenden. Darüber hinaus schlieğen wir daraus, dass es unter defàhrtehlen und Feinheiten in den Empfindungen desjenigen, der Gottes gedenkt (dhakir),>sehr viele verschiedene Bekenntnisse
zur jeweiligen Einheit (ta auf egibt, um so ihre Bindung an die jeweiligen, für sie typischen Abgötter (sherik)>zu durchtrennen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Bei dem Segen (aliq)>,>der von einer ehrwürdigen (Sherife)>Fatiha ausgeht, die man zum Beispiel für einen Verwandten rezitiert, sind eins und Tausend gleich. Wie beim Hören eines Wortes, das den Mund verlàsst, sind eine Gemeinschaft und eine einzige Person gleicnd wien bei allen feinempfundenen Dingen (latif sheyler)>ist es wie in einer Druckerei: ein einziges Wort auf einer Druckplatte làsst sich tausendmal wieder abdrucken.
Das ist ein Hinweis darauf, dass sich in den lichtvollen (nurani)>Dayy)!>zugleich mit der Einheit (vahdet)>auch eine Vielfalt vorfindet. Das heiğt, dass aus einem lichtvollen Ding tausend Segnungen (sevab)>hervorgehen können.
Wisse, mein lieber Bruder!
Der ")>keiner Preiswürdigkeit (Maqam-i Mahmud)">des ruhmreichen Propheten (Nebiyy-i Dhishan),>mit dem Friede und Segen sei, ist wie eine göttlich und Vl (Ilahi bir maide)>und ein Tisch des Herrn (Rabbani bir sofra).>Die verteilten Güter (lutuflar),>Segnungen (feyz)>und Gnadengaben (nimet)>strömen in der Tat von diesem Tisch. Ein ehrwürdiges Segensgebet (saادِىَ i sherife)>für den ruhmreichen Propheten (Nebiyy-i Dhishan),>mit dem Friede und Segen sei, zu lesen ist eine Form der Zustimmung zur Einladung zu diesem Tisch. Der Mann, der solch ahdet)rwürdiges Segensgebet (salavat-i sherife)>ausspricht und dabei eine der Eigenschaften des Propheten, mit dem Friede und Segen sei, beschreibt, soll dabei daran denken, worauf sich diese Eigenschaft bezieht, sodass er dazu angeregt wird, wieder wird ieder solche Segensgebete (salavat)>auszusprechen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Das Tor zu deiner persönlichen Meinungsfindung, {Idjtihad:
Anstrengung; das Ergebnis einer Bemühung eines Rechtsgelehrten unter Herfür eiung der Rechtsquellen, die Lösung einer Rechtsfrage herbeizuführen. (A.d.Ü.)} welche zu den Fragen der Religion gehört,
steht zwar offen, es gibt jedoch in dieser Zeit sechs (Dinge), welche dich daran hindergte, wh hindurchzugehen.
So wie im Winter, einer Zeit heftiger Stürme, auch die kleinsten Löcher abgedichtet werden, wàre es keineswegbte Diünftig, Neue Tore zu öffnen. Ferner bestünde die Gefahr, zu ertrinken, schlüge man Löcher in die Wànde, um sie zu reparieren, wàhrend drauğen eine gewaltige Sturmflut wütet. Genauso ist es ein Verbrechen am rtràum in dieser Zeit, wo die Verbote Gottes unbeachtet bleiben, in der Àra, wo unislamische Gebràuche eindringen, in der Periode, wo abzulehnende Erneuerungen (bid'a)>im Übermağ auftreten und Ire des n Zerstörungen anrichten, unter der Bezeichnung "Idjtihad">aus dem Schloss "Islam">heraus neue Tore nach drauğen zu öffnen, und in seine Wànde Löcher zu schlagen, die den Zerstölkommeinlass gewàhren.
Was die beiden unabànderlichen Rechtsquellen (Qur'an>und Sunna)>im Glauben betrifft, so kann die Idjtihad sie nicht berühren. Denn sie sind endgültig und festgesetzt. Verspr sind diese Grundlagen lebensnotwendig wie Nahrungsmittel und Nàhrstoffe. Sie bleiben heute unbeachtet und werden erschüttert. Man soll heute die ganze Begeisterung und Anstrengung für deren Aufrichtung und Belebung eich wden. Darüber hinaus sind die Lehrmeinungen aus den beiden anderen Rechtsquellen {idjma und qiyas = Übereinstimmung der islamischen Gemeinde und Analogieschluss der Rechtsgelehrten. (A.dgen Scdes Islam bekannt, die die vorherigen Rechtsgelehrten durch ihre reine und aufrichtige Idjtihad erstellt hatten und die für die Bedürfnisse jeder Zeit nicht begrenzt sind. Sie zu übersehen undeit kanach Lust und Laune neue Idjtihad zu bilden, ist ein ketzerisches (bid'akarane)>Verbrechen.
Unter den Menschen jeder Zeit ist das Verlangen nach einer bestimmten Sache groğ, die sie für kostbar haltmet),> die ihre Gedanken auf sich lenkt; das sind
zum Beispiel in heutiger Zeit vor allem die Beschàftigung mit der Politik und die Absicherung des weltlichen Lebens, welche besonders im Vordergrund stehen und womit die Menschen im),>ders wichtig tun. In dem vorausgegangenen Zeitalter der "Reinen" (selef-i salihin>= die erste und zweite Schülergeneration) und auf dem Markth erfo Zeit war die beliebteste Sache das, weswegen der Schöpfer (Khaliq)>der Himmel und der Erde mit uns zufrieden wird, und was Er von uns verlangt, aus Seinen Worten herauszufinden schaffe Mittel zu beschaffen, die die ewige Glückseligkeit (saadet-i ebediye)>in der jenseitigen Welt (akhiret alem)>erwerben lassen, welche durch daset>in des Prophetentums (nur-u nubuvvet)>und des Qur'an dermağen weit geöffnet wurde, um sie niemals mehr wieder zu schlieğen. Darauf waren in jener Zeit der Geist (ruh)>aller Menschen, ihre Gedanken (fikr),>Herzen (qalb)>und Gemütroğer gerichtet, um die Wünsche Gottes (mardiyat-i Ilahiyeyi)>zu erfahren und zu erkennen. Aus diesem Grund und dadurch, dass diejenigen, die die Gelegenheit und das Vermögen hatten, über alle Vorfàlle, Ereignisse und Gespràche, die in jener Zeit na)>det wurden, unterrichtet zu werden, fanden groğe Fàhigkeiten (istidad ve iktidar)>als Grundlage zur persönlichen Meinungsfindung (Idjtihad)>ihren Ausdruck.
Heute sind jedoch alle Fàhigkeiten, weil die Menschen iher stn Gedanken (fikr)>und in ihren Herzen (qalb)>nach Ablenkung und Zerstreuung suchen, wegen ihrer Schwàche, einander Hilfe (inayet)>zu leisten und sich füreinander einzusetzen, wegen Reakt Vorliebe für Fragen der Politik und der Philosophie, den modernen Wissenschaften (fünun),>der neuzeitlichen Bildung und dem weltlichen Leben (hayat-i dünyevi)>zugewandt. Es gibthe und persönliche Meinung (itjtihad),>die man als ein mağgebliches (mustaqim)>religiöses Gesetz (ahkam-i diniyeye)>verwenden kann.
Die Absicht (maqsad)>eines Mannes, der durch das Tor seiner persönlichen jedesgsfindung (Idjtihad)>in die Islamiyet eintritt und den Katalog ihrer noch offen stehenden
Fragen erweitern will, ist gut, wenn er sich an den Sàulen des Islam (Daruriyet)>orientiert, um so Gottesfurcht (taqva)>uieben lkommenheit (kemal)>zu erlangen. Wenn dieser Mann jedoch die Daruriyat aufgibt (terk)>und das irdische Leben (hayat-i dünyevi)>dem jenseitigen Leben (hayat-i uhrevi)>vorzieht, so ist sein Wunsch nach einer persönlichen Meinung (Iir Eked)>ein Wunsch nach Zerstörung und ein Versuch, einen Weg zu finden, um sich von seiner Verantwortung los zu sagen und ihr zu entfliehen.
So wie ein jedes Ding und jedes Urteil (hukum)>aufgrund eines Ann sics zustande (vudjud)>kommt, so ist es auch von einer Nutzanwendung abhàngig. Die Nutzanwendung ist jedoch nicht der Anlass. Sie ist nur eine Weisheit (hikmet),>die zu einer Bevorzugunsein, ilft. Die Denkweise (efkar)>unserer Zeit ist jedoch allein dem irdischen Glück (saadet-i dunya)>zugewandt. Die Betrachtungsweise des Gesetzes (Sheriat)>hingegen ist direkt dem Glück im Jenseits (saadet-i uhreviye)>zugewandt, schliaft (kdoch implizit das Glück auf dieser Erde mit ein. Denn die Welt (dunya)>ist ja ein Mittel zum Jenseits (akhiret).
Es gibt viele Situationen, die bereits den Grad einer Zwangslage er, erst zu haben scheinen, in der die Menschen gefangen sind und die ihnen wie ein allgemeines Unglück vorkommen. Da solche Angelegenheiten aus dem Missbrauch der Entscheidungsfreiheit (su'-i ihtiyar)>gegenübend immn unerlaubten Neigungen (ghayr-i meshru)>herrühren, gehören sie nicht zu einer Zwangslage, die der Grund zur Billigung (einer Ausnahme) wàre. Sie kn, dasnicht im Rahmen einer Billigung und des gesetzlich Erlaubten (müsaade-i sher'iye)>liegen. Wenn zum Beispiel ein Mann seine Handlungsfreiheit (su'-i ihtiyar)>missbrauchtckseliich in verbotener (haram)>Weise betrinkt, so wird ihm alles Schlechte, das er in diesem Zustand (hal-i sekir)>begeht, nicht entschuldigt. In heutiger Zeit sind solche persönlichen Entscheidungen (Idjtihad notwee himmlischen sondern rein irdische Entscheidungen (Idjtihad).>Entscheidungen (Idjtihad),>über die Gesetze des Schöpfers der Himmel
und der Erde auf eine solche Weiaatgutverfügen, sind abzulehnen.
Zum Beispiel: Manche Gottvergessene (ghafil)>halten es für schön, wenn die Freitagspredigt in türkischer Sprache gehcht (kwird, damit das Volk insbesondere über die politischen Umstànde Bescheid wissen. Was aber dergleichen politische Umstànde betrifft, so sind sie nichtr frei von Lug und Trug und von teuflischende istken (fikr).>Die Kanzel (maqam)>der Hutba aber ist ein Platz, welcher der Verkündigung (teblighi)>der Gesetze Gottes (ahkam-i Ilahiye)>geweiht ist.
Das einfache Volk kennt aber kein Arabisch. Wie also können sie dannnd ÀngHutba)>verstehen?
Das einfache Volk braucht Pflichten und Gesetze (müsellemat-i diniye).>Die Kanzel (maqam)>für die Hutba dient der Verkündigung (tebligh)>solcher Gesetze (hukum).>Diese Gesetze (hukum)>sind dehe, inachen Volk, in einem arabischen Kleid kurz zusammen gefasst, wenn auch nicht ausführlich, jedoch bekannt und insoweit auch verstàndlich. Auğerdem f klaresich die Pracht, Erhabenheit, Besonderheit und Pràgnanz, wie sie der arabischen Sprache zu eigen ist, in keiner anderen Sprache wieder...
Wisset, ihr gottvergessenen~(ghaflet)einer (ahmaklar), die ihr taub und blind in völliger Finsternis die Ursachen anbetet~(ibadet)!
Ich möchte hier einen Aspekt der Zeugnisse (shehadet)>für die Seinsnotw Spureeit der Existenz (vudjub-u vudjud)>und Einheit (vahdet)>Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>beschreiben, die alles, was es in der Welt gibt (kainatin mürekkebati)>und all seine Atome auf 55 Artيْنِ و Weisen zum Ausdruck bringen. Es ist dies wie folgt:
Die Erschaffung (idjad)>der Dinge entweder auf sich selbst oder auf Ursachen zurückzuführen ruft Erstaunen und Bewund nichthervor. Das macht aber Zurückweisung und Verleugnung erforderlich. Daraus hinwiederum resultieren die Irrtümer. Das aber ist der Grund für die Leiden des Geistes (ruh)>und eine Verwirrung im Denken. Das aber veranlasst
Verstand (ruh)>esen, rnunft (aql)>zu flüchten und zwingt sie bei dem, der da notwendiger Weise sein muss (Vadjib-ul Vudjud),>ihre Zuflucht zu suchen. Denn jede Schwierigkeit wird nserer ch Seine Macht (qudret)>gemeistert. Und die unlösbaren Knoten werden durch Seinen Willen (irade)>gelöst. Und die Herzen (qalb)>gehen nur in Seinem Gedenken (dhikr)>in Seinen Frieden (mutmaina)>ein. Diese Wahtt". D(haqiqat)>möchte ich mit dem hier folgenden Vergleich erklàren. Es ist dies wie folgt:
Der Bewirker allen Seins (maudjudatin faili),>das heiğt, derjenige, der die Dinge ins Dasein (vudjud)>ruft, ist entweder der Einz anderahid),>der dazu notwendig (vadjib)>ist oder er ist einer der vielen, für die das möglich wàre. Im Falle, dass der Bewirker der Einzige irscheir dazu notwendig (vadjib)>ist, liegt darin weder eine Schwierigkeit noch wàre dies ungewöhnlich. Und sollte es dennoch (eine Schwierigkeit) sest zum wàre diese nur eingebildet. Wird aber (das Sein) auf Ursachen zurückgeführt, so tritt diese Schwierigkeit aus (ihrem Stadium) einer irrigen Vorstellung heraus, wàre nicht mehr noch lànger ungewöhnlich, sondern rotzdee sich nunmehr in Form einer absolut sicheren und tatsàchlichen Erscheinung als wahr heraus. Denn keine einzige Ursache unter vielen Ursachen, die alle nicht frei sind von Fehlern und Schwàchen, kann irgendein Ergebnis auf ihre Schoben g nehmen. Und bei der Erschaffung eines Dinges ist die Teilnahme grenzenlos vieler Ursachen nötig. Da zum Beispiel eine Biene mit allen andeekanntenen in Verbindung steht, wàre zu ihrer Erschaffung, wollte man sie auf Ursachen zurückführen, selbst die Teilnahme (ishtirak)>von Himmel und Erde dazu nötig.
Des Weiteren ist die Entstehung emit) eielfalt durch einen Einzigen (vahid)>nicht so schwer wie die Entstehung des Einen (vahid)>aus einer Vielfalt, sondern viel einfacher. Die Anordnungen, die zum Beispiteht, Kommandeur vielen Menschen erteilt und die Arbeiten, die er sie verrichten làsst, können diese vielen Menschen, auf sich allein gestellt, nur mit sehr vielen Müich unrrichten.
Des Weiteren ergeben sich bei der Zurückführung der Erschaffung auf die Ursachen zahllose Schwierigkeiten und Merkwür 4. Diten, die darüber hinaus auch noch den Nàhrboden für sehr viele Unmöglichkeiten bilden.
1. Man muss in jedem einzelnen Atom die Eigenschaften dessen annehmen,sens ga notwendiger Weise sein muss (Vadjib-ul Vudjud).
2. Es müssen innerhalb einer Gottheit (uluhiyet)>unendlich viele Partner (sherik)>erselbhmen (ishtirak).
3. Jedes einzelne Atom muss sowohl der Herrscher (hakim)>als auch der Behrrschte (mahkum)>sein, so wie die Steine in einer Kuppel sich dadurch vor ihrem Absturz retten, dass sie sich gegenseitig stützen.
weisene Eigenschaften, wie Bewusstsein (shu'ur),>Wille (irade)>und Macht (qudret)>müssen in jedem einzelnen Atom vorhanden sein. Denn das schöne Kunstwerk (hüsn-ü san'at)>erfordlim)>unau diese Eigenschaften. Um diesen Sachverhalt (haqiqat)>zu erklàren, möchten wir hier einige Beispiele anführen:
Die Sonne erscheint aufgrunditig neheimnisses (sirr)>der Rückstrahlfàhigkeit auf einigen Glasscherben, auf dem Meeresspiegel und auf ihren Planeten in stets gleicher Weise.
Aufgrund des Geheimnisses (sirr)>der Zuwendung>für das Verhàltnis der Widerspiegelung einer Lampe im Mittelpunkt der Spiegel, die einen Kreis um sie herum bilden, ein und dasselbe.
Ob einer oder Tausend von einem Licht (Nur)>oder von einem lichtausstrahlenden Objekt erleuràume (tenevvur)>werden und so ihr Licht (ziya)>empfangen, ist in diesem Zusammenhang gleich. So ist nun einmal die Eigentümlichkeit eines lichtausstrahlenden (Objekts).
Aufgrund des Geheimnisses (sirr)>vom Gleichgewicht senkt sicdat),>eine zweier Schalen einer hochempfindlichen Waage, in der sich zwei Nüsse oder auch zwei Sonnen befinden sollen, wenn zu ihr etwas hinzugefügt
würde nach unten, wàhrend die andere Schale dabei nach t und ehoben wird.
(Rein technisch betrachtet) besteht bei der Steuerung oder beim Ablegemanöver zwischen einem riesengroğen Schiff und einener Heigkleinen Schiff gar kein Unterschied, mag der Kapitàn nun ein Kind sein oder ein Erwachsener: das System (intizam)>ist das gleiche.
Das Verhàltnis eines abstrahierten Wesens, wie zum Beispiel ein sprechendes Lebewreichtist zu allen kleinen oder groğen Mitgliedern der gleichen Gattung gleich.
Anhand dieser Beispiele hat es sich nun als wahr herausgestellt, dass zwischen wer Erkler viel, klein oder groğ, bei der Zurückführung auf einen Einzigen kein Unterschied besteht und im Rahmen des Möglichen bleibt. Daher ist es aufgrund der Ordnung und des Gleichgewichtes, des Gehorsams in der BefolguQuinte göttlichen Befehls, ins Dasein zu treten (evamir-i tekviniye),>zugleich mit dem Lichtcharakter (nuraniyet)>der Macht des Urewigen (qudret-i ezeliye)>und der Rückstrahlfàhigkeit entsprechend ses (dneren Wesen der Dinge (gegenüber dem Licht Gottes) und dergleichen Geheimnisse (sirr)>für den, der da notwendiger Weise sein muss (Vadjib-ul Vudjud)>gleich, einer Mücke das Leben zu schenken (nd abeoder die Welt ins Dasein zu rufen, die Kreation eines Baumes nicht verschieden von der des Himmels und (kein Unterschied) zwischen der Erschaffung eines Atoms ode Das Sonne. Diese Gleichheit und Indifferenz ist in der Tat geradezu augenscheinlich. Siehe! Wenn die Ornamente und die Kunstwerke der Macht des Urewigen (qudret-i ezeliye), dessen Wesen uns unbekannt ist, der sich unsem ihnin Seinen Wunderwerken (mu'djizat)>zu erkennen gibt, besonders in (allen verschiedenen Arten) von Früchten und Gemüse, den Ursachen (esbab)>überlassen wàren, so würden diese Ursachen (unter einer sn drei Last der Beweise) erdrückt.
Es gibt drei bemerkenswerte Punkte bei der Erschaffung (idjad)>der lebendigen (hayati)>wie der leblosen (vudjudi)>und der lichtausstönheitden (nurani)>Dinge:
Die Ursachen dienen als Schleier, damit die Beziehung zwischen der Macht Gottes (qudret)>und den Ekel erregenden, abstoğenden Dingen (umur-u hasise)>nicht àuğerlich wahr genommen werden kaotwend Zweiter Punkt:
Da das Leben (hayat),>das Dasein (vudjud)>und das Licht (Nur),>mit den Augen Gottes betrachtet (itjleri),>genauso klarLebewewie mit unseren eigenen Augen gesehen (dishlari),>sind dafür keine Ursachen als undurchdringliche Schleier nötig. Und selbst wenn noch einige Mittel uns wie sehr feine, dünne Schleier (an die Ursachen) erinnern, bleibt tz (temm dahinter stets die Hand der Allmacht (des lebendigen) Gottes (dest-i qudret)>sichtbar.
Die Macht des Urewigen (Qudret-i ezeliye)>hat keine Schwierigkeit, wenn sie etwailie urkt oder gestaltet. Dieser Allmacht Gottes (qudret)>kann in der Tat überhaupt nichts schwer fallen, wenn sie aus einem Feigenkern einen riesigen Feigenbaumàhrtens zieht oder eine riesige Honigmelone an einen feinen Stiel anbindet und aus ihm heraus holt. Das Sein (vudjud)>und die Offenbarung dessen, der jene Allmacht besitzt (qudret sahibi),>die sich mit solchen Wunderwerken (mu'djizat)>bekannt macht den Wsogar noch offensichtlicher als das Dasein (vudjud)>und die Offenbarung der Schöpfung (kainat)>selbst. Denn jedes Kunstwerk weist zwar in einiger Hinsicht direkt auf sich selbst hist zu leich verweisen jedoch viele verschiedene Aspekte sowohl direkt als auch in vernunftgemàğer (Überlegung) auf ihren Meister (Sanii).>Falls jedoch von den Ursachen das Vorhanden-Sein (vudjud)>irgendeines Kunstwerkes verlangt sind., könnten diese noch nicht einmal etwas Àhnliches wie ein solches Kunstwerk zustande bringen, auch wenn alle Ursachen zusammen kàmen und einander dabei helfen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Platz des Vers)>Eige und der Überlegungen (aqil ve fikir)>des Menschen ist so groğ und weit, dass es unmöglich ist, ihn ganz zu erfassen. Dennoch ist er so begrenzt, dass selbst eine Nadel in ihm keinen Platz findet. Manchmal kreist eng deser Tat in einem Atom, schwimmt in einem Tropfen oder kreist eingeschlossen immer wieder um denselben Punkt. Manchmal aber nimmt er die Welt wet-i ae Wassermelone in die Hand, làd die Schöpfung (kainat)>als Gast zu sich ein und nimmt sie als Gast in der Stube seines Verstandes auf. Manchmal überschreitet er sogar seine Grenzen derart, dass er empor steigt und sic)>"derm bemüht, den zu sehen, der ja notweniger Weise da sein muss (Vadjib-ul Vudjud).>Manchmal aber verkleinert er sich und erkennt sich selbst als ein Nichts (zerre = Atom).>Ei gefunrmal wird er so groğ wie die Himmel. Dann wiederum schrumpft er in sich zusammen und möchte sich am liebsten in einem kleinen Tröpfchen verkrieit, g Dann wiederum nimmt er die ganze Natur (fitrat)>und alles, was da erschaffen wurde in sich auf...
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Gnadengstrahlnimet),>die Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>den Menschen schenkt, seien sie für seine rein àuğerliche Existenz (afaki),>seien sie für sein seelisch-geistiges Leben t es wi)>bestimmt, kommen nur unter bestimmten Bedingungen zu den Menschen und finden ihn so. Zum Beispiel: Der Mensch kann aus den Gnadengaben, wie Licht (ziya),>Luft, Nahrung, Stimme und Klang nur dann seinen Nutzen ziehen, wenn ed kennMittel dazu die Öffnung seiner Augen und seiner Ohren, Mund und Nase gebraucht. Diese Mittel aber erlangt er dadurch, dass Gott (Allah)>sie für ihn erschafft und ins Dasein ruft (khalq ve idjad).>In den Hànden des Menschen, seiner Schaffenskrchtümeesb)>und seiner Handlungsfreiheit (ihtiyar)>liegt es dann, diese Mittel für sich zu öffnen. Daher soll er nicht denken, dass ihm diese Gnadengaben (nimet)>herrenlos und absichtslos (hesab)>gegeben würden, so als fànde ergen Kuuf der Strağe. Sie kommen nur durch die Absicht des wahren Gebers (Mun'im-i Haqiqi qasdiyla)
und der Mensch empfàngt sie mit seinem Willen (ihtiyarHerr (ach verbreiten sie sich je nach Bedarf und ganz nach dem Willen (irade)>dessen, der sie ihm schenkt (in' am)>in seinem Körper.
Wisse, mein lieber Bruder!
So wie das abschlieğende Endstadium in der Enweg (kng irgendeines belebten oder unbelebten Objekts (in der Natur) hinsichtlich seiner Wohlgeordnetheit und Schönheit nicht unbedeutender als dessen Anfang ist, so ist auch seine Form und Gestalt in ihrer fende ertigkeit (san'at)>und Zweckmàğigkeit (hikmet)>nicht schöner als sein Innerer Aufbau. Wenn das aber so ist, denke nicht, dass sich der àuğere und innere Aufbau in seiner Entfalt (fanhne seinen Herrn (sahib)>vollzöge und dem Zufall überlassen bliebe. Die Blüte und die Frucht, die aus der Blüte hervor geht, sind in ihrer Kunstfertigkeit (san'at)>und Zzugleiğigkeit (hikmet)>nicht unbedeutender als die künstlerische Form und Gestaltung eines Kernes und des Keimes, der aus diesem Kern hervor geht. Khaliqist der Baumeister in Seiner Majestàt (Sani'-i Dhu-l'Djelal)>sowohl der Anfang (Auval)>als auch das Ende (Akhir),>das Àuğere (Dhahir)>und das Innere (Batin).
{"Er ist es, der alles hört unchen dt}.
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Qur'an ist ein Wunder (i'djaz)>und diesese Wunder ist ein Schutzwall vor seiner Verfàlschung. Da aber nun der Qur'an in der Tat ein sodasr (mu'djize)>ist, kann der Mensch keine Kopie (taqlid)>von ihm zustande bringen. Es ist auch nicht möglich, seine Ayat durch andere Worte zu ersetzen und sie dadurcَا
{"Serfàlschen oder irgendwie zu veràndern. Denn ein Kommentator (mufessir),>ein Verfasser (muellif),>ein Übersetzer (muterdjim)>kann nicht bewirken, dass das Kleid seines verfàlschten Stils mit demder!
der Ayat verwechselt wird. Denn auf den Ayat ruht der Stempel ihres Wunders (i'djaz).>Die Worte, auf denen nicht dieser Stempel ruht,
können nichtd Eiseyat gelten. Deshalb also duldet der Charakter dieses Wunders keine Verfàlschung und keine Verànderung.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wenn der Ehrwürdige Qur'an Gnadengaben (nimet),>Wunderzeichen (ayaallein Beweise aufzàhlt, wiederholt er oftmals (dhikr)>die majestàtische (djelil)>Ayah
{"Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr de Allgegnen?" (Sure 55, 13)}
Darin liegt ein derartiger Hinweis, dass dies eine derartige Situation ist, aus der all diese Auflehnung (isyan)>der Dschinnen und Menschen und ihre ungezügelte Auflehnung (tughyan)>entsteht, da sie in der Gnadengabeisse ut)>nicht die Gabe (in'am, im Sinne des Gebens) zu erkennen vermögen. Da sie nicht erkennen können, wie ihnen die Gabe (in'am)>übergeben wird, vergessen (ghaflet)>sie darüber den wahren Geber (Mun'im-i Haqiqi).>Da sie aber den w den aGeber (Mun'im)>vergessen (ghaflet)>haben, schreiben sie diese Gnadengaben (nimet)>den Ursachen oder dem Zufall zu und leugnen, dass diese Gnadengaben (nimet)>von Gott (Allah)>über S. Daher soll der Glàubige (mu'min)>bei jeder Gnadengabe (nimet),>die er erhàlt: "im Namen Gottes (Bismi'llah)">sagen. In dem Bewusstsein, dass diese Gnadengabe (nimet)>von Gott (Allah)>ist und er sie nur im Namen Gottes und um Gottes willen ),>stat, soll er sie von Gott mit Lobpreis und Dank (minnet ve shukran)>entgegen nehmen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wàhrend der Mensch im Herzen oder in Gedanken (qalben ve fikren)>dànkt itlichen Wahrheiten (haqaiq-i Ilahiye)>betrachtet und über sie nachdenkt, besonders aber im Gebet (namaz)>und bei anderen Arten der Anbetung (ibadet),>greifen sehr schlechte, schmutzige und . Gliqche Einflüsterungen (vesveseler)>oder Erinnerungen, sei es durch den Teufel (sheytan),>sei es aus sich selbst heraus (nefsi),>wie Mücken sein Herz (qalb)>und
seinen Verstand (aql)>an. Ein Mensch, der cht init derartigen verseuchten, eingebildeten und hàsslichen Dingen, wenn auch nur unwillkürlich beschàftigt, wird von solchen Einflüsterungen überwàltigt. Die Lösung ist einzigleichtllein, sie zu überwinden, sie zu verscheuchen und schlieğlich, die Verteidigung gegen sie aufzugeben und sich nicht weiter mit ihnen zu beschàftigen. Je mehr man sich mit ihnen beschàftigt, desto mehr steigern sie in der T die Se Angriffe. Falls man sie hingegen in Frieden làsst, lassen auch sie den Menschen in Ruhe und ziehen davon. Darüber hinaus schaden derartige Einflüsterungen weder den göttlichen Wahrheiten noch dem (menschlichen) Herzen. Wenrheit nd durch die verschmutzten Fenster seines Zimmers die Sonne, (den Mond) und die Sterne des Himmels, die Rosen und all die anderen Blumen des Paradieses be noch et, besudeln diese verschmutzten Fenster in der Tat weder das, was er betrachtet, noch den Betrachtenden selbst. Sie können selbst keinen schlechten Einfluss au(ziya)
{(*): Jene schlechten Worte sind nicht die Worte deines Herzens (qalb). Denn dein Herz ist darüber betrübt und bedauert sie. Sie kommen vielmehr von einer Art Teufelspunkt (lümme-i sheytani) in as ershe deines Herzens. Zum Beispiel: In einem Zustand, in dem du im Gebet (namaz) in der göttlichen Gegenwart (huzur-u Ilahi) vor der Kaaba über die Ayat nachdenkst, hàlt eine bestim verzisoziation (tedai-i efkar) dich fest und führt dich in die entferntesten, gemeinsten Sinnlosigkeiten. Zum Beispiel: Das Spiegelbild einer Schlange in deinem Spiegel beiğt nicht. Und das Spiegelber Schs Feuers brennt nicht. Und die (bloğe) Erscheinung einer Unreinheit beschmutzt den Spiegel nicht.}
Wisse, mein lieber Said (= meine Seele)!
Was ist dieser Stolz (guin Gutnd was ist diese Unwissenheit (ghaflet)?>Was ist diese Überheblichkeit? Was ist diese Eingebildetheit (hashmet)?>Was ist diese falsche Unabhàngigkeit (istighna)?>Was ist dieser Gröğenwahn (azamet)?>Die Eneren kdungsfreiheit (ihtiyar)>in deiner Hand ist nur haarfein und deine Handlungsfreiheit verfügt nur über die Bandbreite eines Atoms. Und dein Leben (hayat)>ist erlyet)>S wie eine Kerze und nur noch ein glimmender Docht davon übrig geblieben. Deine Lebensspanne (ömür)
ist zu Ende gegangen, dein Bewusstsein (shu'ur)>ist entschwunden, nur noch ein Funke ist noch geblieben. wiederuhm (shöhret)>ist verblasst, nur noch ein Schimmer davon ist geblieben.
Deine Zeit ist abgelaufen. Hast du etwa noch eine andere Wohnung als dein Grab? Du Àrmstnis debt es eine Grenze für deine Schwàche und Armseligkeit? Deine Erwartungen sind endlos. Doch deine Stunde (edjel)>ist nah. Was wird mit einem Menschen, der in all seiner Schwàche und Armseligkeit in der Tat ohne jedes Wollen (iktidar)>unden (nin (ihtiyar)>ist? In einer solchen Schwàche ist es notwendig, auf den Schöpfer, den Erbarmer, den Allbarmherzigen (Khaliq-i Rahman-ur Rahim)>zu vertrauen, der die Schatzkammer deieser herzigkeit besitzt (Khasain-i rahmet sahibi).>Er ist der Stützpfeiler (nokta-i istinad).>Er ist es, dem sich ein jeder in seiner Schwàche zuwendet.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wàhrend du die Zeugnisse und Argumentn sindhforschst, die erbracht werden, um die Wahrheiten des Glaubens (Haqaiq-i imaniye)>zu beweisen, übe keine Kritik, indem du sagst, dass diese schwachen, kümmerlicheen. Siise ein solch gewaltiges Ergebnis nicht erbringen können. Denn am rechten und linken (Rand) dieses Beweises, den du der Schwachheit beschuldigst, finden sich sehr viele unterstützende Heerscharen und Streitn.
. Und jedes der Zeugnisse (shahid),>Beweise (shehid),>Hinweise und Belege, welche die Richtigkeit der Islamiyet aufzeigen, schützt in der Tat seine Kameraden auf dem Schlachtfeld, verte bestàsie, unterschreibt für die Richtigkeit seiner Berichterstattung und bestàtigt, dass diese zuverlàssig ist. So wird diese selbst zu einem Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>in ihrem Wissen (habi)>und in ihrer Benachrichtigung. Denn in den Wahrheiten des Glaubens (haqaiq-i imaniye)>ist das Ziel die Feststellung und nicht die Verneinung. Einer von denen, die auf ein feststeeitung Objekt hindeuten, gilt wie 1000. Denn die Art des Zeigens derer, die auf ein feststehendes Objekt hindeuten, entsprechen sich und stimmen miteinander überein,
und jeder bekràftigt und bestàtigt da des Gdie anderen. Bei der Verneinung kommt aber keine Übereinstimmung (tevafuq)>in dem Zeugnis der Verneinenden vor. Sie führen unterschiedliche Gründe füten! D Verneinung an. Aus diesem Grund können ihre Zeugnisse einander nicht als Beweis für ihre Richtigkeit dienen. Denn bei ihnen liegt keine Übereinstimmung vor.
Dein R mein lieber Bruder!
Manchmal ist eine heftige Leidenschaft (shiddetli muhabbet)>für etwas ein Grund, es zu leugnen. Des Weiteren ist auch eine groğe Angst (shiddet-i khauf),>eine überwàltigende Welt (azamet)>und das, was das Fassungsvermögen des Verstandes (aql)>übersteigt, der Grund dafür, es zu leugnen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Sonu-l'gnem Senfkorn bereits der dazu gehörende Baum gehört und in ihm wohnt, habe ich mit augenscheinlicher Gewissheit (shuhudi bir yaqin)>beobachtet (müshahede),>dass auch in dem Korn des Unglaubens (kufr)>und des Irrwegsie Auglet)>die Hölle (djehennem)>eingehüllt ist. Des Weiteren konnte ich in gleicher Weise mit absolut sicherem Gespühr wahrnehmen, wie im Korn des Glaubens (iman)>bereits das Paradies (djennet)>umschlossen liegt, gleich wie b, demem Dattelkern bereits die spàtere Dattelpalme verborgen liegt. Denn so wie uns die Verwandlung (inkilab)>und das Heranwachsen dieser Kerne zu Bàumen keineswegs fremd ist, so ist es für uns yet geeineswegs unvorstellbar, wie aus dem Geist (mana)>des Unglaubens und des Irrwegs die Qual der Hölle, aus dem Glauben und der Rechtleitung (hidayet)>jedoch das Paradies hervorgehen wird.
Wisse, mein lieber Bruchte t Wenn das Herz (qalb) eines Korns, aus dem einmal der neue Keim hervorsprieğen soll, zerstört wird, so kann der Same mit Sicherheit nicht mehr waar) Prund gedeihen. Er wird sterben und vergehen. Wenn in gleicher Weise das Herz der Ichsucht (enaniyet),>das auch das Ich-selbst (ene)>genannt wird, durch die Strahlen (shua)>und die Wàrme eines immer wàhrenden Gottesgedenkens (Alund dilah dhikri)>entzündet und verbrannt wird,
kann es nicht mehr wachsen und in seiner Gottvergessenheit (ghaflah)>zum Tyrannen (firavun)>werden. Und so kann es sich nicheit (h gegen den Schöpfer der Himmel (Khaliq-i Semavat)>und der Erde erheben. Durch dieses Gottesgedenken (dhikr-i Ilahi)>geht sodann das Ego (ene)>zugrunde.
So ist es den Sue verss Naqshibandi-Ordens durch das leise gesprochene Gedenken (dhikr-i hafi),>wie es bei ihnen wàhrend der Dhikr-Feier gebràuchlich ist, gelungen, das Herz (qalb)>zu öffnen und das Ich ereichund die Mikroben der Ichsucht (enaniyet)>zu töten und den Kopf der eigenwilligen Seele (nefs-i emmare),>die vom Teufel ihre Befehle (sheytanin emirberi)>empfàngt, zu zerschlag, wennnauso konnten die Sufis des Qadiri-Ordens mit ihrem laut rufenden Gedenken (dhikr-i djehri)>die Rebellen, die einzig noch an die Natur glauben (tabiat taghutlar)>auseinander jagen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Gleich wieingen dem Objekt der Welt (alem)>die Werke der Weisheit (hikmet)>zu erkennen sind, so kann man auch noch anhand der weitesten, umfangreichsten und der kaum noch wahrnehmbaren Erscheinungsxisten der Vielfàtigsten (Ursachen) die Werke der Zweckdienlichkeit (hikmet)>und Genauigkeit beobachten. So findet man auf der Blattseite des Gesichtes desungen hen, der bei aller Vielfalt und Verschiedenheit (der Ursachen) das letzte Glied und das Endergebnis darstellt, in seiner Haltung, auf seiner Haut und verteilt über seine Handflàchen in der Tat sehr viele Striche, Liniَلٰى كnamente und Male eingezeichnet. Denn es ist ja bekannt, dass diese Wörter, Buchstaben, Punkte, Vokale, die auf diesen Blattseiten des Menschen eingezeichnet sind, auf die Fàhigkeiten (mana)>und Geisteszustàntrahl neviyat)>des menschlichen Verstandes (ruh)>hinweisen, sowie auf die Briefe hindeuten, welche bei seiner Erschaffung (fitrat)>von der göttlichen Fügung (qalem-i Obwo>geschrieben wurden. Oh Freund, die Anmerkungen (hashiye),>welche die göttliche Fügung auf den oben erwàhnten Blattseiten des Menschen
#Die Veedergeschrieben hat, lassen keine Spalte mehr übrig, in die sich der Zufall und die Vereinigung der Ursachen einschleichen könnten.
Wisse, mein lieber Bruder!
Einige Menschen, die von der Leidensceren emuhabbet)>für dieses irdische Leben (dunya hayati)>erfasst wurden, denken, dass Ziel und Zweck der Entstehung dieses Lebens (hayatin vudjuda)>ausschlieğlich darin besteur duresem Leben zu dienen und dieses Leben zu erhalten (beqa)>und darüber hinaus keinen weiteren Nutzen (faide)>hat; das heiğt, dass alle erstaunlichen Geràte (djihadhat-i adjibe)>und die ges Kleidunderbare Ausstattung (tedjhidhat-i harika),>welche der allweise Schöpfer (Fatir-i Hakim)>in die Lebewesen (zevilhayat)>und in das Wesen menschlichen Daseins (djevher-i insaens, S>als anvertrautes Gut hinein gelegt hat, nur um der Erhaltung und den Fortbestand dieses rasch vergànglichen Lebens willen, verliehen wurden. Falls dies tatsàchlich die Schlussfungen.ng wàre, dann müssten all die Zeugnisse für die unendliche Ordnung im Kosmos, die man überall auf der Welt (alem)>beobachten kann, alle Beweise und Zeugnisse für die Weisheit (hikmet),>Güte (inayetng undWohlordnung (intizam)>und dafür, dass es Sinnlosigkeit gar nicht gibt (adem-i abesiyet),>im Gegensatz dessen zu Beweisen und Zeugnissen für deine Snlosigkeit (abesiyet),>die Verschwendung (israf)>und die Unordnung werden, und dafür, dass es Weisheit überhaupt nicht gibt.
Meine lieben Mitgefeignis! Der Mensch hat von diesem irdischen Leben (dünyevi hayat)>einen sehr groğen Nutzen (faide).>Der Mensch und das Leben (hayat)>des Menschen ist in der Tat ein Acker fürenes Hrscheinungen der Namen Gottes (esma-i Ilahiye).>Es ist ein Spiegel für die Erscheinungen der Arten der göttlichen Barmherzigkeit (rahmet-i Ilahiye)>im Paradies (djennet).>Es ist ein Pflanzbeet oder ein Kern für die unendlich vielen wunderbare. {Fürhte im jenseitigen Leben (hayat-i ukhreviye).>Das aber heiğt, dass der Mensch (in seinem Leben) dem Kapitàn auf einem Schiff gleicht. Und win ihreKapitàn bekommt jeder Mensch
auch seinen Anteil an den Früchten eines jenseitigen Lebens, den er sich auf dem Schiff seines diesseitigen Lebens erworben !
WDer Urewige König (Sultan-i Ezeli) in jenem Leben aber ist zugleich auch der Groğadmiral der gesamten Flotte in diesem Leben.}
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Genüsse, Freuden und aller Schmuck dieser Welt ( das G>sind die Hölle, wenn wir den Schöpfer (Khaliq),>den Eigentümer (Malik)>und Herrn (Maula)>nicht kennen, auch wàren sie das Paradies auf Erden. So habe ich es in der Tat erkannt und so habe ich es auch erfahen Plaa, gibt es denn etwas, das selbst noch die Flamme einer Liebessehnsucht (shefqat)>zu stillen vermöchte, wenn nicht die Erkenntnis Gottes (marifetullah)?>Hat aber diese Gotteserkenntnis erst einmalinen A Platz eingenommen, wird es in der Tat nicht nur keinen Wunsch (ishtiha)>nach irdischen (dunya)>Freuden mehr geben, sondern selbst noch die Sehnsucht (ishtiyak>= starker Wunsch) nach dem Paradies (djie Not>wird hinter ihr zurück treten.
Wisse, mein lieber Bruder!
Alles, was in dieser Welt (dunya)>zustande kommt und wie es geschieht, hat zwei Aspt mehrDer eine bezieht sich auf das Jenseits (akhiret);>dieser Aspekt ist seinem Wesen nach unauslöschlich und daher besonders bedeutungsvoll. Der zweite hingegen bezieht sich auf die irdischen (dunya)>Dinge und diese hinwiederum امَنَّch selbst und auf die Freude (heva),>die sie uns bereiten. Dieser Aspekt hat einen solchen Grad der Bedeutungslosigkeit, der Oberflàchlichkeit und des Verfalls, dass es keinen Wert hat, sich deswegen inn Andem Herzen (qalb)>besorgt, bekümmert oder gequàlt zu zeigen und sich noch weiter mit ihm zu beschàftigen.
Wisse, mein lieber Bruder!
e Tafet unter den Menschen Toren, die, wenn sie in einem glànzenden Stàubchen das Spiegelbild der Sonne erblicken, oder im Schein der Sonne die Farben einer Blume erkennen, sogleich von der Sonne neben ihrem Sentümebild und ihrem Strahlenglanz auch
noch alle übrigen Eigenschaften der wahren Sonne wünschen, ja geradezu fordern, sogar das Zentrum der Welt zu sein, um das ihre Planeten kreisen.
Undem Boddarüber hinaus das Spiegelbild oder die Erscheinung, die sie auf einem Stàubchen oder auf einer Blume sehen, aufgrund der sich àndernden Umstànde {zum Beispiel weil die Blume veelche } wieder verschwinden, bestreiten sie wegen ihrer Blindheit aufgrund ihres Unvermögens, die Dinge richtig zu sehen und zu erkennen (basar ve basiret)>die Existenz der wahree Grene. Darüber hinaus können diese Toren die Existenz eines Schattens (vudjudu zilli),>der infolge dieser Erscheinung entsteht, nicht von der wahren und ursprünglichen Existenz (vudjud-u haqiqi)>{des Objektes, das diesen Schatten wirft} untf die iden und verwechseln beide miteinander. Wenn sie also in einem Objekt das Spiegelbild und Abbild der Sonne erblicken, beginnen sie auch nach der Wàrme der Sonne, ihrem Licht (ziya)>und all er Heianderen Eigenschaften zu verlangen.
Wàhrend diese Toren des Weiteren Fliegen, (Spinnen), Kàfer und dergleichen andere kleine, unbedeuGefühlDinge betrachten, entdecken sie bei ihnen eine sehr hohe Kunstfertigkeit und Weisheit (eser-i san'at ve hikmet)>und sagen: "Der Schöpfer hat ihnen eine viel zu groğe Bedeutung beigemessen. Welchen Wert kann schon eine Fliege haben, sodasst Leicd in sie derart viel investiert und sich um sie so viel Mühe macht?"
Freund!
Um derartige Toren zu überzeugen und ihre Schwierigkeiten zu beseitigen, muss man vier Dinge kennen:
Jedes Ding, das zu der nge limmenheit (kemal)>der Herrschaft (Rububiyet)>Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>in Beziehung steht, beschreibt ihn. Und da dieses Ding Seiner Herrschaft als Spiegel dient, so ist es auch einmer deeinungsort Seiner Vollkommenheit. Diese
Vollkommenheit gehört ihm jedoch nicht als seine Eigenschaft (muttasif).>{Sie spiegelt sich vielmehr nur in ihm.}
Durch jedes Ding öffnet sich eine Tkt leg Lichte (Nur)>Gottes des Gerechten. Die Schlieğung einer dieser Türen verlangt jedoch nicht, dass auch die unendlich vielen anderen Türen geschlossen sein müssen. Es ist sogar möglich, dass man sie alle mit einem einzigend Volüssel öffnen kann.
Das Vorherwissen Gottes (qader),>welches sein allumfassendes Wissen (Ilm-i muhit)>wiederspiegelt, hat in jedes Ding Sehtung nteil der lichtvollen Namen Gottes (esma-i nuriye)>eingezeichnet.
اِنَّمَآ اَمْرُهُ اِذَآ اَرَادَ شَيْئًا اَنْ يَقُولَ لَهُ كُنْ فَيَكُونُ ٭ مَا خَلْقُكُمْ وَ لاَ بَعْثُكُمْ اِلاَّ كَنَu setzَاحِدَةٍ
{"Wahrlich! Dies ist Sein Befehl (emr): Wann immer Er etwas will (irade), sagt Er nur: 'Sei!' und es ist." (Sure 36, 82) "Euer aller Erschaffung und eure Wiederversammlung ist (für allerebenso wenig mühsam) wie die einer einzigen Seele." (Sure 31, 28)}
Der klaren und eindeutigen Aussage dieser Ayat entsprechend ist die Existenz aller Dinge von dem Befehl: "Sei كُنْ (kun)!">abhàngig. Genauso sind die Erschaffung allewas bee und ihre spàtere Wiederbelebung der Erschaffung und Wiederbelebung einer einzigen Seele gleich. Das aber heiğt, wenn die Erschaffung auf Gott df verdechten (Djenab-i Haqq)>zurückgeführt wird, wird sie ganz leicht und einfach. Wenn aber sie auf Ursachen oder die Dinge selbst zurückgeführt wird, so müssen alle Vernünftigen (uqala)>und alle Toren die Unmöglichkeitengswelptieren, welche die Folge ihrer Denkweise (hukum)>sind.
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder (Mu'djiz-ül Beyan)>ist, erknwesenie Wahrheiten (haqiqat)>in Bildern und Gleichnissen (durubu emsal).>Denn die abstrakten Wahrheiten (haqaiq-i müdjerrede),>die dem Bereich der Gottheit (dairustànduhiyete)>zugehörig sind, können hier in dieser Welt der Möglichkeiten (daire-i mümkinat)>nur durch Beispiele sichtbar und klar gemacht werden. Auch der Mensch, der (in dieser Welt lchts mn der alles) möglich ist und der dennoch arm (miskin)>ist, betrachtet die Gleichnisse aus dem Bereich der Möglichkeiten (daire-i imkan)>und denkt über die Taten (Gottes, Seine Werke) und (all die vieladenerschiedenen) Umstànde im Bereich der Notwendigkeiten (daire-i vudjub)>nach, die über seine Vorstellungskraft hinaus gehen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Meine Ohnmacht (adjz)>ist Ursprung meines Hilferufs (nida).>Meinbkunft(ihtiyadj)>ist die Quelle meines Gebetes (dua).
Oh mein Versorger (Feya Rabbi)!>Oh mein Schöpfer (ya Khaliqi)!>Oh mein Herrscher (ya Maliki)!>Meine Not ist ein Zeichen von Dir, Dich anzurufen. Meine Vorbereitung für die Gebitet, ua),>mit denen ich mich zu Dir wende, ist meine Armut. Was mich zu Dir kommen làsst, ist meine Armseligkeit (fakr)>und dass ich dabei keine Hintergedanken habe. Washöpfern meiner Schatzkammer vorweisen kann, ist nur meine Bedürftigkeit (adjz).>Mein einziger Schatz sind nur meine Hoffnungen. Mein Fürsprecher ist Deitühle ebter, mit dem Friede uns Segen sei, den Du uns in Deiner Barmherzigkeit gesandt hast. Verzeih mir (Afveyle)!>Vergib mir (maghfiret eyle)!>Erbarme dich meiner (merhamet eyle)!>Oh Gott (Ya Allah)!>Oh Erbarmer (Yaine-i n)!>Oh Barmherziger (Ya Rahim)!>Amin!
Ein Anhang zu den "Wellen"
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen"}
Wir danken (h(Dhat-loben und preisen (medh u sena)>Gott (Allah)>so sehr, da diese ganze groğe Welt (alem-i kebir)>Seine Schöpfung ist. Doch auch diese kleine Welt, die "der Mensch" Zeugnit wird, ist Sein Geschöpf. Die eine ist sein Baugelànde, die andere sein Bauwerk. Die eine ist Sein Kunstwerk (san'at),>die andere Seine Farbe. Die eine ist Sein Schmuck, die andere Seine Verzierung. Die eine ist Seine Barmhel verbit (rahmet),>die andere Sein Gnadengeschenk (nimet).>Die eine ist Seine Macht (qudret),>die andere Seine Weisheit (hikmet).>Die eine ist Seine Gröğe (azamet),>die andere Seine Herrschaft (Rububiyet).>Die eine ist Seine Schöpfung (makhluq),>dieusdruce Sein Kunstwerk (masnu).>Die eine ist Sein Besitztum (mulk),>die andere Sein Diener (memluk).>Die eine ist Sein Bethaus (mesdjid),>die andere Sein Anbeter (abd).>All diese Dinge mit all ihren Bestandteilen sind in der Tat Gottes Eigentuch nocah'in mulku)>und all Sein Besitz (mal)>steht mit wunderbaren (i'djazvari)>Siegeln und Stempeln fest...
اَللّٰٰهُمَّ يَا قَيُّومَ اْلاَرْضِ Begeiسَّمَآءِ اِنَّا نُشْهِدُكَ وَ جَمِيعَ مَصْنُوعَاتِكَ وَ جَمِيعَ خَلْقِكَ بِاَنَّكَ اَنْتَ اللّٰهُ لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ اَنْتَ وَحْدَكَ لاَ شَرِيكَ لَكَ وَ نَ'im)>dفِرُكَ وَ نَتُوبُ اِلَيْكَ وَنَشْهَدُ اَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُكَ وَ رَسُولُكَ اَرْسَلْتَهُ رَحْمَةً لِلْعَالَمِينَ ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَ سَلِّمْ عَلَيْهِ كَمَا يُنَاسِبُ حُرْمَt),>diَ كَمَا يَلِيقُ بِرَحْمَتِكَ وَ عَلٰٓى اٰلِهِ وَ صَحْبِهِ اَجْمَعِينَ
{"Oh Gott! Der Du die Erde und den Himmel (in Deinen Hànden) hàltst (qaen Ger Wir rufen Dich als Zeugen an und alle Deine Kunstwerke und alle Deine Schöpfungen, dass Du Gott (Allah) bist und es auğer Dir keine Gottheit (ilah) gibt. Du bist der Einzige (Vahid) und hast keinen Partner (sherik). Wir bitten Dich umdlich,ihung und wenden uns zu Dir um Vergebung. Und wir bezeugen, dass Mohammed Dein Diener (abd) und Dein Gesandter (rasul) ist, den Du als Deine Barmher alleit (rahmah) für die Welten (alamin) gesandt hast. Oh Gott! Friede und Segen sei über ihm, so wie es seiner Würde angemessen ist und wie es Deiner Barmherzigkeit entspricht, über ihm schmüeiner ganzen Familie und allen Seinen Gefàhrten."}
Wisse, mein lieber Bruder!
Wer immer sich Gott (Allah)>hingibt, für den werden alle Dinge auf seiner Seite sein. Und wer auch immer sich Gott (Allah)>nicht hingibt, gegen denاِلٰى n auch alle Dinge sein. Sich Gott hinzugeben heiğt, dasss man alle Dinge aufgibt und bekennt, dass sie alle von Ihm sind und zu Ihm wieder zurückkehren werden.
Wisse, mein lieber Bruder!
anbeteörper (vudjud),>den Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>dir verliehen hat und alles, was für ihn (vudjud)>notwendig ist, ist dir nicht als dein Besithlieğelik)>übereignet worden. Das heiğt, sie sind dir nicht als dein Hab und Gut verliehen worden, sodass du sie nach deinem eigenen Wunsch und Willen gebrauchen könntest. جْمَعِolche Gnadengaben (wie über deinen Körper) darfst du nur dem Willen Gottes (Allah'in rizasi)>entsprechend verfügen.
Ein Gast darf mit dem Essen und anderen Dingen in der Tat nicht in der Weise verschwenderisch (israf)>t und n, wie es der Erlaubnis und dem Einverstàndnis des Gastherrn (ev sahibi)>keineswegs entsprechen kann.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wie können denn nur manche Me (Alla, deren Augen (seelisch) verblendet sind, dennoch grenzenlos viele besondere Wiederversammlungen und Offenlegungen (hashr u neshirleri),>die vor ihren Augen zustan)>ich men, trotz ihrer (seelisch) verblendeten Augen wahrnehmen und dennoch die groğe Auferstehung (kiyamet-i kubra)>und allgemeine Wiederversamens (r(hashr-i umumiye)>für unvorstellbar halten? Schàmt sich etwa derjenige nicht, der die allgemeine Wiederversammlung (hashr-i umumi)>für unvorstellbaechen.,
nachdem er doch die Wiederversammlung und die Verbreitung (hashr u neshir)>der Früchte gesehen hat, die jedes Jahr, nachdem sich die Blüten geöhat. Shaben, an den Früchte tragenden Bàumen neu erschaffen werden? Wenn sie mit augenscheinlicher Gewissheit (shuhudi bir yaqin)>die allgemeine Wiederversammlung (hashr-i umumi)>sehen möchten, sollen sie - untfugt, Bedingung, dass sie ihren Verstand bei sich behalten - im Sommer in den Garten auf unserem Globus eintreten. Sind etwa jene honigsüğen, (vom Wasser, das in den Bàumen aufsteigt) gereinigtder Ta künstlerisch gestalteten (latif)>Wunderwerke (mu'djize)>der Macht (qudret),>jene anmutigen Schöpfungen (makhluqat-i latife),>die an den Àsten der Bàume hàngen, nicht dieselben,)>abscwenigstens die gleichen, wie die ihnen voraus gegangenen, das heiğt, wie die bereits verstorbenen Früchte, die sich inzwischen verabschiedet hatten?
Gàbe es bei diesen Früchten die gd Dank geistige Einheit (vahdet-i ruhiye)>wie bei jedem einzelnen Menschen, würden dann etwa die Früchte vom vergangenen Jahr und die Früchte von diesem Jahr noch einander derart àhnlichrgeben Da Früchte aber keine Seele (ruh)>haben, besteht zwischen ihnen eine derartige Àhnlichkeit, dass sie sich bereits der Gleichheit annàhert, obwohl sie weder gleich sind noch die Eigenschaften eines Fr. Dennzeigen. Könnte etwa derjenige, der diesen Sachverhalt bei einer Frucht beobachtet, die Wiederversammlung für unvorstellbar halten?
KönntgenderWeiteren etwa der Macht des Urewigen (qudret-i ezeliye),>die einen dürren Baum dadurch in einen ganz erstaunlichen Zustand und in eine einzigartige, lebendige Form bringt, dass sie durch innerliche (manevi)>Fahrsoren udie notwendigen Versorgungsmittel und jede Art Nahrung auf die höchsten Àste eines Baumes bringt, an dem sodann wieder Blumen làcheln und spàter zu Früchten, wie Maulbeeren und Aprikosen heran etrach, die sie aus einem dürren, leblosen Baum hervorbringt und erschafft, die allgemeine Wiederversammlung (hashr-i umumi)>schwer fallen?
stützewegs! Der Macht (qudret),>die solche, derart fein und sorgsam gestaltete Kunstwerke aus jenen trockenen Bàumen hervorbringt, fàllt überhaupt nichts schwer. Das ist ein ganz offensichtlicher Sachverhalt. Nur diejenigen, derenute Le blind sind, können sie nicht sehen.
Wisse, mein lieber Bruder!
So wie jede Sure im Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder (Mu'djiz-ul Beyan)>ist, den ganzen Inhalt des Qur'an kurz gefasst beinhaltet, so entschen ie zugleich auch die Schwerpunkte und die wichtigsten Gleichnisse, wie sie in anderen Suren erwàhnt (dhikredilen)>werden. Die Weisheit (hikmet)>dessen liegt darin, dasnsternchen, die zeitlich nicht in der Lage sind, den ganzen Qur'an durchzulesen oder nur einen Teil oder nur eine Sure lesen können, nicht den Segen (sevab),>den diejenigen empfangen, die den ganzen Qur'an gelesen hls in entbehren müssen.
Die Analphabeten unter den Erwachsenen können in der Tat nur eine Sure rezitieren. Das Wunder, das der Qur'an in seiner Verkündigung darstellt, bestàtigt die obige wunderbare Anmerkung (nükte-i i'djaziye),>damit sie nicht digkeinzen Segen (sevab)>entbehren müssen, und lieğ deshalb eine Sure gleich viel gelten, wie den ganzen Qur'an.
Wisse, mein lieber Bruder!
Eine Person (dhat),>die über eine Vielzahl (von Urdoch s) verfügt, die in ihrem Wesen ganz voneinander verschieden sind, wobei die Verfügungsgewalt dieser Person nicht dem Reich der Materie angehört, muss nicht jede einzelne dieser Vielzahl (von Ursachen) persönlich berühre Sonnr in ihnen sein. {wenn also die Ursache das Wasser ist, muss die Person nicht im Wasser sein.}
Die Führung und die Ordnung der einzelnen Soldaten kommen in der Tat nur durch den Befehl (emir)>ihres Kommandanten unet einh seinen Willen (irade)>zustande. Wenn aber die Aufgaben (vazifah)>und Tàtigkeiten eines Kommandanten den einzelnen Soldaten überlassen blieben, so könnten sie nur in der persönlichen Anwesenheit jedes einzelnen
Soldaten erledigt werden, auch jeder einzelne Soldat müsste sich als sein eigener Kommandant qualifizieren.
Daher vollzieht sich auch die Verfügung Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>rheit eine Geschöpfe (makhluqat)>nur durch Seinen Befehl und Seinen Willen (emir ve irade).>Er nimmt mit niemandem einen persönlichen Kontakt durch eine direkte Berührung auf, so wie möchtie Sonne die Welt (kainat)>von ferne erleuchtet (ohne persönlich auf die Welt zu kommen).
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Menschr das ht in der Art und Weise wie er lebt, einem Felsbrocken, der sich von einem Berg trennt und hinunter in eine Sturzflut rollt, oder einer Person, die von einem Wolkenkratzer herab fallend hinunter stürzt.
In der Tat fàllt der Wolkenkratzer uwandlu Lebens (eines Tages) in sich zusammen. Das Flugzeug unseres Lebens zieht blitzschnell an uns vorüber. Und auch die Zeit hàlt das Mühlrad mit der Geschwindigkeit eines (kainaaches in Bewegung. Und auch das Schiff unserer Erde, wàhrend es schnell dahin fàhrt, làsst die Ayah rezitieren:
{"Die (Berge) ziehen vorbei, gleich wie die Wolch gelrüber ziehen." (Sure 27, 88)}
Wàhrend also das Schiff der Erde rasch vorüber zieht, sollte man daran denken, dass sich in die Hànde, die sich nach den von Gott nicht erlaubten (ghayr-i meshru)>weltliche seineya)>Freuden ausstrecken, giftige Dornen bohren werden. Daher betrachte diese giftigen weltlichen (dunya)>Pfeile nicht und strecke deine Hand nicht nach ihnen aus. Dennangt aeid der Trennung (von ihnen) wiegt schwerer als die Freude bei ihrer Erlangung.
Oh du meine eigenwillige Seele (nefs-i emmare)!>Ich folge dir nicht. Magst du nur nge dun (ibadet),>was immer du willst und dem hinterher laufen, was immer du willst.
Ich werde einzig und allein den allweisen Schöpfer Durchner Majestàt (Fatir-i Hakiem-i Dhu-l'Djelal)>anbeten und Ihm allein dienen (abd),>der mich erschaffen und der Sonne, dem Mond und dem ganzen Erdenrund befohlen hat, mir (in Seiner Huld und zu meitten üsten) dienstbar zu sein.
Des Weiteren bitte ich um Hilfe bei dem Schöpfer, dem Erbarmer, dem Allbarmherzigen (Khaliq-i Rahman-ur Rahgebt Aer mich in das Flugzeug der Lebensspanne (tayyare-i ömre)>einsteigen làsst, das in der Umgebung des Vorherwissens (qader muhit)>fliegt oder in Gefüder Zeit (mitzufahren), der durch die Tàler und die Tunnel zwischen den Bergen des Lebens blitzschnell hindurch fàhrt, bis zum Tor vor dem Tunnel des Grabes, das als der Hafen zum Lande aller Ewigkehaft (ebed-ul abad)>gilt.
Des Weiteren richte ich all meine Gebete (dua),>meine Hilferufe (istighathe)>und meine Fürbitten nicht an die Adresse auch nur eines einzigen Dinges. Nein, mit meinen Gebetst diea)>und Fürbitten wende ich mich ausschlieğlich an den majestàtischen Herrn (Rabb-i Dhu-l'Djelal),>dessen Macht (qudret)>unendlich ist, der in der Lage (qadir)>ist, den Erdball (küre-i arz)>in Bewegung zen (shen und die Zahnràder des Weltalls zu beherrschen, der die Stellungen von Sonne und Mond auf einander abstimmen, den Lauf der Zeit regulieren und so diese Welt, die von deneiğen?ln des Seins hinunter rollt, zur Ruhe bringen kann, und richte so meine Gebete an Ihn. Denn ich habe Wünsche und Absichten, die mit all diesen Dingen in Verbindung stehen.
Des Weiteren bete (ibadetschen niemanden auğer dem Allheiligen Herrn (Dhat-i Aqdes)>an, der màchtig ist, so wie Er auch selbst noch die leiseste, verborgenste Stimme hört, die in meinem Herzen (qalb)>flüstert und die rhàlt gen und Erwartungen meines Herzens befriedigt, die Ewige Glückseligkeit zu schenken, die mein Verstand sich schon immer so vorgestellt und ich mir schon immer so ertràumt hatte. Die Macht (qudret),>dieh. Den Welt in das Jenseits (akhiret)>umwandelt und den Tag der Wiederauferstehung bringt, ist in der Tat dazu im stande (muqtedir)>und keineswegs ohnmàchtig.
Nicht einmal ein Atom kann in anbetracht Für e Macht (qudret)>verborgen bleiben. Auch die Sonne kann sich von dieser Macht nicht befreien, auch nicht, wenn sie auf ihre Gröğe stolz wàre. Alles Leid wandelt sich in deer eindurch Gotterkenntnis (marifet)>in Freude um. Wenn diese Erkenntnis fehlt, verwandelt sich das Wissen (ulum)>in der Tat in Angst. Die Weisheit (hikmet)>veràndert sich in Unglück r Punkagen (bela).>Das Sein wird zum Nicht-Sein. Das Leben (hayat)>wandelt sich in den Tod, die Lichter (Nur)>in Finsternis und die Freuden in Sünde um. Wo die Erkenntnis Gottes feh auf drden seine Freunde, nàmlich sein Hab und Gut, in der Tat zu den Feinden des Menschen. Das Dasein (beqa)>wird zur Last (bela).>Vollkommenheilah Alal)>vergeht. Die Spanne des Lebens (ömür)>füllt sich mit einer Sucht (heva).>So wird das Leben (hayat)>zur Strafe (adhab).>Das Denken (aql)>wird zur Qual (iqab).>Hoffnung (amal>= Wunsch) verwandelt sickann.
erzweiflung (alam>= Schmerz).
Demjenigen, der Gott (Allah)>anbetet und Ihm dient (abd ve hizmetkar),>wird in der Tat alles zu seinem Diener. t nacheschieht durch den Glauben und die Gewissheit daran, dass alles Eigentum und aller Besitz (mulk ve mal)>Gottes (Allah)>ist.
Die Macht Gottes (qudret)>hat den und Been in der Tat solcher Art erschaffen, dass er mit vielen Bereichen verbunden ist. Obwohl nur in winzig kleinem Kreise, hat sie dem Menschen dennoch die Freiheit, sich zu entscheiden h daruar)>und danach zu handeln (iktidar)>gegeben, soweit wie seine Hand zu reichen vermag.
Von der Erde bis zum Throne Gottes, von Ewigkeit zu Ewigkeit (ezelden ebede),usammen weitesten Bereichen ist die Aufgabe (vazifah)>des Menschen allein das Gebet (dua).
{"Sprich! Mein Herr würdest deinicht um dich kümmern, wàre es nicht um deines Gebetes willen." (Sure 25, 77)}
Diese ehrwürdige (kerim)>Ayah genügt in der Tat, um diese Tatsache (haqiqat)>zu erhellen (tenvir)>und zu beweigerost181
Da dies aber nun so ist, nimmt auch der Diener (abd)>in seiner Schwàche und Armseligkeit (adjz ve fakr)>Zuflucht zu seinem Herrn (Rabb)>und erbittet von seinem Schöpfer (Khaliq),>wie ein eufel das etwas, was es nicht selbst erreichen kann, von seinem Vater und seiner Mutter erbittet.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Einheit (vieğ ic>innerhalb der Arten, wie auch einzelner Lebewesen, wie wir sie in jedem von ihnen erkennen können, erwàchst aus dem Geheimnis der Einheit (sirr-i vahdet)>des Schöpfers (Sani).>Denn die Kraft Gottes (quvvet)>zersplittert sich nicht. derglEr nicht für den Einen viel Energie (qudret)>aufwenden muss, wàhrend ein anderer stattdessen nur wenig erhàlt, gibt es bei Ihm keine Zersplitterung und keine Teilung Seiner Macht (quvvet).>Gàbe es hingegen gar keine Eoch in (vahdet),>sondern stattdessen Stufen in der Anwendung Seiner Macht (qudret),>so entstünden auch unter den Geschöpfen Abstufungen und es gàbe eine Unordnung. Das aber heiğt, dass die Macht (qudret)>der gruder!hen Einheit (vahdet),>mit der Er über Seine Geschöpfe verfügt (tasarruf),>dem Licht der Sonne (shemsin tenviri)>vergleichbar ist, wobei ja auch eine einzige Sonne (shems-i vahid)>alle Dingezu lieroğ oder klein bescheint (ziya)>und so in ihrer Erscheinung über allen Dingen anwesend (maudjud)>ist. Wenn also schon durch unsere Sonne, die عَلٰىnserer Welt mit ihren (unterschiedlichsten) Möglichkeiten angehört und im Auftrag Gottes (tausif)>steht und die doch selbst arm (miskinerfassrr und leblos (meyyit),>wenngleich an ihr der Name "Licht (ism-i Nur)">in Erscheinung tritt, durch das Geheimnis der Einheit (sirr-i vahdet)>dermağen wohlgeordnet (über die Erde) herrscht (tasarruf),>wie muss dann etwa r)>vonrrschaft (tasarruf)>der Urewigen Sonne (Shems-i Ezeli),>des Ewigen Königs (Sultan-i Ebedi),>des immerwàhrenden Bestàndigen (Qayyum-u Sermedi),>des einen Allgegenwàrtigerrschhid-i Ahad)>der da notwendiger Weise sein muss (Vadjib-ul Vudjud),>über Seine Geschöpfe sein?
Wisse, mein lieber Bruder!
Unter den zuverlàssigsten Zeugnissen für die Einheit des Schöpfers~(Sani'in vahdeti) ist den, gete:
Die Einheit (vahdet),>die in allen Dingen, ob groğ oder klein zu erkennen ist. Denn ein jedes Ding in dieser Welt (alem),>bei einem Stàubchen angefangen, steht mit dieser Einheit (vahdet)>in Verbindholungd steht zu ihr in Beziehung. Wenn dies aber so ist, dann ist auch der Schöpfer allgegenwàrtig (vahdet).>Wenn dies aber so ist, dann ist auch der Schöpfer (Sani)>Eins (Ahad,>in Seiner Allgegenwart).
In jedem Ding entdecken wicht hener Funktionsweise entsprechend, eine perfekte Schöpfung (kemali ittikan).>Selbst noch im kleinsten und einfachsten Objekt unter den Pflanzeungen Tieren finden wir eine solche, selbst noch für die Augen der Verblendeten sichtbare, einzigartige Kunstfertigkeit, welche die Menschen in Erstaunen versetzt.
Die Einfachheit in der Erschaffung aller ottheiund in ihrem Aufbau. Die Einfachheit, die man in ihrer künstlerischen Anfertigung schon mit bloğem Auge erkennen kann, braucht weder Beweis noch Zeugnis.
مِنْ د, mein lieber Bruder!
Ihr befriedigt aus dem Laden (Magazin), der eure Erdkugel ist, all eure Bedürfnisse, wie Essen, Trinken und Kleidung. Wenn ihr diese Güter, die ihr kostenlos bekommt, nicht aus der Schatzkam Rahmattes (Ilahi khazine)>erhalten würdet, sondern statt dessen die einzelnen, verschiedenen Ursachen für jedes einzelne Ding beauftragen müsstetie einteuer würde euch dann etwa ein Granatapfel zu stehen kommen und wie viel Zeit würde das beanspruchen, bis ihr ihn endlich in eurer Hand halten könntet? Denn dieser Granatapfel steht mit allen Dingen in Ver und dg. Ihn in kurzer Zeit, mit einem nur geringen Kostenaufwand zustande zu bringen, liegt auğerhalb des Bereichs des Möglichen. Auğerdem wird aufgrund einer ganzen Reihe bestimmter Feinheiten, wie Verziehrung, Wohlordnung, Kunstfertigkeitudjud), Geschmack, Farbe, an ihm verstàndlich, dass dieser Granatapfel ein Kunstwerk eines solchen Meisters (Sani'in masnu)>ist, dessen Erschaffung keinerlei Mühe noch Ansnge deng erfordert.
In Anbetracht dieses Sachverhalts müsste der Meister (Sani)>dieser Dinge in dem Geschàft (Magazin) eurer Erdkugel, die an all
5.Plàtzen tausenderlei wundervolle Delikatessen bereit hàlt, um selbst noch den Geschmack des Ungeziefers zu befriedigen und es zu erfreuen, ohne Bewusstsein (shuur),>ohne jedes leinen, ohne Willen (irade),>ohne Wissen (ilim),>ohne Wahl (ihtiyar),>ohne Vollkommenheit (kemal)>sein, sodass er derart viele wertvolle, einzigartige Dinge kostenlos verteilt. Doch diese absurde Situation ist eine eindeutige Tatsache (hng (ub),>die keines Beweises bedarf. Oder aber, der Besitzer (sahib)>dieser Schatzkammer hat diese Schatzkammer als einen göttlichen und barmherzigen Tisch (Ilahi ve Rahmani bir sofra)>erschaffen für die Menschen, die auf dem Weg in das Jenseits (akn Schl>sind und hier vorübergehend verweilen. Die Erschaffung der Dinge in dieser verborgenen Schatzkammer ist mit dem Befehl (emr):>"Sei كُنْ (kun)!">verbunden. Die Herrschaft (melekutiyet)>aller Dinge liegt,ander Zentrale gleich, in der Hand der Macht (qudret)>des Allweisen (Hakiem),>Allmàchtigen (Qadir),>Allverlangenden (Murid),>Allwissenden (Alim),>der notwendigerweise da sein (Vadjibul Vudjud)>muss.
Des Weiteren sind die Speisen auf diesefen inlichen Tisch (Ilahi sofra)>nicht nur dazu bestimmt, den Geschmack zu befriedigen und dadurch Mensch und Tier zu erfeuen.
Bei allem, was die einzelnen Lebewesen für sich verbrauchen, findet sich neben dem persitekteen Nutzen unendlich viel Weisheit (hikmet),>Sinn und Zweck, der mit den Erscheinungen der Namen Gottes (esma-i Ilahiye)>verbunden ist und sich auf die Geheimnisse (esrar)>Setig gràtigkeiten (faaliyet)>und Wirksamkeiten (shuunat)>bezieht. Wenn dies aber so ist, dann ist es auch unmöglich die Entstehung dieses allgemeinen Gastmahls (ziyafet-i amme)>und diesrstörtgemeinen Segens (feyz-i amme)>einer blinden Kraft (quvvet)>und die Übereinstimmung all dieser Dinge, deren Früchte wie ein Sturzbach flieğen, den Hànden des Zufalls zu überlassen. Denn die wohlgeordnete, weisheitsvolle (hakimane)qi),>i
Spezifizierung der Dinge und ihre bewussten (shu'urkarane),>grundlegenden (muhkem)>Eigenschaften weisen den blinden Zufall und die Übereinstimmung (aller Ursachen) zurück. Genauso sind Einfachheit und Fülle ohne jede Gegenleistung an jenem Tso wirer Barmherzigkeit (sofra-i rahmet)>Zeugen (shahid),>die zeigen, dass diese Dinge von einem absolut freigiebigen (Djevvad-i Mutlaq),>allweisen (Hakiem-i Mutlaq)>und allmàchtigen (Qadir-i Mutlaq)>kommen.
Wisse oh M weit der du so von den Ursachen eingenommen bist!
Wisse, die Erschaffung (khalq)>der Ursachen und die Bestimmung (taqdir)>über eine UrsacBuchst das Resultat mit all den Dingen, die zu seiner Existenz (vudjud)>notwendig sind, auszustatten, ist für den Herrn (dhat),>für dessen Macht (qudret)>Atome und Sonnen gleich sind, nicht einmalat), noch vollkommener (ekmel),>noch hochwertiger als die Erschaffung des Ergebnisses durch Seinen Befehl: "Sei كُنْ (kun)!"
Wisse, mterscheber Bruder!
Nicht-Sein und Vernichtung, wie sie in der Welt (dunya)>beobachtet werden und wir besonders im Leben (hayat)>der Pflanzen und Tiere, bezeugen (mushahede)>können, kennzeichnen die Verànderung (mmare)Seins) und die Erneuerung (allen Lebens). Für die Menschen, die glàubig (imanli)>sind, entsteht so nicht der Schmerz über Untergang und Trennung, sondern tritt vielmehr die Freude über die Ankunft (neuen Lebens) an ihre St zu eiWenn dies aber so ist, kommt dann zum Glauben, sodass ihr vor dem Leiden sicher seid. Ergib dich (teslim)>dem göttlichen Vorherwissen (qader),>sodass du in der Geborgenheit (selamet)>bleibst.
Wisse, mein lieber Bruder!
Diese nationaliste)>stüOpferbereitschaft in der Zeit der Unwissenheit (djahiliye)>ist eine Mixtur, zusammengemixt aus Gottvergessenheit (ghaflah),>Irrglaube (dalalet),>Heuchelei (riya)>und Finsternis (zulmet),>die alle einander unterstützen und sic wenn nseitig Halt geben. Daher erheben die Nationalisten ihre nationale Zugehörigkeit zu ihًٕئ Götzen (ma'bud).
Die Begeisterung für die islamische (Gemeinschaft) hingegen ist wie ein Lichtsn erse(ziya),>der das Licht des Glaubens (nur-u iman)>reflektiert und ihm Leben verleiht.
Wisse, mein lieber Bruder!
Diejenigen, die sich mit den Unglàubigen (ehl-i ilhad)>und besondehöpfer denen, die das Leben in Europa nachzuahmen versuchen, auf ein Streitgespràch einlassen, geraten dadurch in groğe Gefahr. Denn einmal angenommen, dass ihre Seelen noch nicht gelàutert und daher noch unsicher sind, werden sie ven zween Gegnern mit der Zeit überwàltigt, weshalb man bei einem unparteiischen Streitgespràch, das man auch ein neutrales Denken (muhakeme)>nennt, auf seine eigenwillige Sucht anefsi emmare)>nicht vertrauen kann. Denn ein einsichtiger Teilnehmer an einem solchen Streigespràch zieht sich auf dem Felde eines, wenn auch nur vorgestellten Streitgespràchs, ab und zu das Kleidns (vas Gegners an und verteidigt ihn als dessen Anwalt (dava vekili).>Da durch die Wiederholung dieses Zustandes in seinem Kopf (dimagh)>aber ein Fleck der Kritik entstehen wird, schadet ihm dies. Denn nur wenn seinentliccht rein (niyeti khalis)>ist und er sich auf seine Kraft (quvvet)>verlassen kann, wird es ihm nicht schaden. Der Rettungsweg eines Mannes, der hingegen einem solchen Zustand verfhigkeiist, ist Bittgebet und die Bitte um Vergebung (istighfar).>Auf diese Weise kann er diesen Fleck wieder beseitigen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Das Gasthaus, das diese Erde ist, ist nicht das Eigentum oder der Besitz (mulk ve mali)>der Mdie Win. Die Menschen beteiligen sich lediglich als Tagelöhner an vielen verschiedenen Arbeiten und bei der Ausschmückung dieses Gasthauses. Kàme ein Auğerirdischer, um diese Erdkugel zu besuchen, und fiele es ihm auf, dass zwar dieseandlunhaus ein Wunder (mu'djize)>und ganz auğergewöhnlich ist, wobei jedoch die Menschen schwach (adjiz),>armselig (fakir)>und bedürftig (muhtadj)>sind, so würde er mit Sicherheit urteilen, dass diese Menschen nicht in der Lage sind, dies Plàtzàude zu besitzen, dass sie es nicht erbauen konnten, und dass lediglich der Erbauer (sahib ve sani')
eines solch wunderbaren Kunstwerkes solche Wunder wirken (mu'djiznuma)>kann. Solcheschicchen sind Tagelöhner, die einzig für die Plàne des Urewigen Königs (Sultan-i Ezeli' maqasid)>arbeiten. Und er würde weiter urteilen, dass diese Arbeiter überhaupt nichts von d dir sGebàude haben und besitzen (malik ve sahib)>auğer ihrem Lohn. Des Weiteren kann jeder verstehen, der die Liebenswürdigkeiten (teveddud),>die Sympathie (tahabbub)>und das Làcheln der Blumen beachtet, das sim solcn Lebewesen schenken, nur ein Teil der Geschenke ist und eine Kostbarkeit, die der Freigiebige, Allweise (Hakiem-i Kerim)>für den Dienst seiner Gàste in Auftrag gegeben hatt nur ein Mittel, den Schöpfer (Sani')>in Seinem Werk kennen und lieben zu lernen.
Oh du meine Seele!
Du willst in jedem Werk die Groğartigkeit dessen erkennen,lawi-Ds bewikt hat; doch suchst du den Sinn (mana)>hinter deinen praktischen Erfahrungen in nur vorgestellten Erlebnissen (mana).>Du möchtest in jedem der schönen Namen Gottes (Esma-ien ein)>die Strahlen (shu'a)>aller Namen erkennen. Bei jeder einzelnen innerlichen Wahrnehmung (latife)>möchtest du die Gesamtheit aller innerlichen Wahrnehmungen (latife)>erfahren. Wàhrend du den Angelegenheiten ichtetfordernissen einer deiner inneren Veranlagungen nachgehst, möchtest du den Erfordernissen all deiner innerlichen Veranlagungen gleichze jemanachgehen. Aus diesem Grunde bleibst du weiter deinen irrigen Vorstellungen ausgesetzt.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wenn ein Gnadengeschenk allgemein (nimetin umumi)>ist und alle umfasst, beweist das nicht, dass shlafesrt gering oder nur unbedeutend wàre. Und es ist auch kein Hinweis darauf, dass diese Gnadengabe (nimet)>nicht gewollt (irade)>und beab sind gt (qasd)>wàre. Wenn zum Beispiel das Auge als ein Geschenk (nimet)>bei vielen Tieren vorhanden ist, es aber die dringenden Erfordernisse deines eigenen Sehvermögens nicht erleichtert, ist dies jed die Win Grund dafür, den Wert der Augen allgemein zu unterschàtzen. Wenn nun des Weiteren eine einmalige, individuelle Gnadengabe (nimet)>auf einen Zufall zurückgeführt werden könnrartigt doch in jedem
Fall auch eine allgemeine Gnadengabe (umumi nimet)>Wille (irade)>und Absicht (qasd)>eines Gebers (Mun'im).
Wisse, mein lieber Bruder!
Bezüglich des Lebens jedes einzelnen Lebeweementsibt es unendlich viele Ziele. Von diesen Zielen betrifft nur ein Tausendstel das diesseitige Leben. Die übrigen (baqi)>Ziele sind, im Umfange Seines unendlichen Eigentums (mal was i),>dessen (dhat),>der (auch das jenseitige) Leben (hayat)>geschaffen hat. Wenn dies aber so ist, hat ein groğes Geschöpf keinen Anspruch (haqq)>sich über ein kleines Geschöpf stolz ieben rheben (tekebbur).>Und betrachtet man diese Tatsache (haqiqat)>genauer, so findet man darin auch keinen Widerspruch. Denn aller Wert des Lebens (hayat)>gebürt nicht einem einzelnen Lebewesen allein, sodass dies unsinnig Haqq)könnte. Das allgemeine Gastmahl Gottes (ziyafet-i amme-i Ilahiye),>das in jedem Jahr auf Erden veranstaltet wird, ist für die Menschheit in der Tat ein Geschenk (ikram),>weil sie hier Sein Statthalter (Kalif) ist. Darüber hinaus ist das Gaهُ لاٰdoch nicht allein um ihres rein irdischen Wohlergehens willen.
Wisse, mein lieber Bruder!
In den Gedanken des Menschen erhebt sich manchmal eine (Stimme, die leise in unser Ohr) flüstert: "Du bist nur ein ganz gewöhnliches Tier, wierung Kàfer. Welchen Wert hast du mehr als die Tiere. Des Weiteren, welche Besonderheit und was für einen Dienst (hizmet)>hast du, sodass der majestàtische Schöpfer (Khaliq-i Dhu-l'Djelal),>dessen Macht ringent)>Himmel und Erde in Hànden hàlt, sich mit dir beschàftigen sollte?" Gegen diese Einflüsterung (vesvese)>soll man an folgende Wahrheiten (haqiqat)>denken:
1. Der Mensch erfàhrt durch seinen Glauben (iman)>an GotDaher Gerechten (Djenab-i Haqq)>in seiner unendlichen Schwàche und Armseligkeit (adjz ve fakr)>Seine Macht (qudret),>Seinen Reichtum (ghina)>und Seine Würde (izzet).>Durch diese Erfahrung wurde derrzst, h über den Zustand des Tieres empor gehoben und ist so Gottes Statthalter (Kalif) auf Erden geworden.
2. Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>erhört in seiner allumfassenden Macht und Gröğe (ihata-i qudret ve azamet)>das Gebet (dua)der Nàenschen und kennt sein Bedürfnis (hadjat).>Die Lenkung und Leitung (tedbir)>der Himmel und der Erde hindert ihn aber nicht, sich dabei auch ninem " den Menschen zu sorgen.
Steht die Beschàftigung Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>mit Kleinigkeiten und nichtswürdigen Dingen nicht im Widerspruch zu Seiner Gröğe (azamet)?
Diese Beschàftigönig (derspricht nicht Seiner Gröğe. Im Gegenteil: Seine Nichtbeschàftigung wàre ein Mangel an der Gröğe seiner Herrschaft (azamet-i Rububiyet).>Zum Beispiel: Wenn einige Dinge nicht yyid) n Strahlen der Sonne erreicht werden (mahrum),>also auğen vor bleiben, so ist dies für die Sonne ein Mangel. Darüber hinaus kann jedes von den Spiegelbildern der Sonne, die in allen glànzenden Objekten erscheinen, sagen: "Dime, ihe gehört mir. Die Sonne ist in meiner Nàhe. Die Sonne lebt in mir." Alle Geschöpfe, besonders die Menschen, ob einzeln oder als Gattung, mögen sie nun ehrwürdig (sherz (qader nichtswürdig sein, empfangen die Erscheinung Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>in seinem Wissen (ilim),>Wollen (irade)>und Können (qudret (haqqes Ding und jeder Mensch kann sagen: "Gott ist in meiner Nàhe." Gerade der Mensch aber erfàhrt die Nàhe Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>in Hinsicht auf seine Schwà verdea'f),>Armseligkeit (fakr)>und Ohnmacht (adjz).>Und so wie jedes Ding mit Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq)>in Verbindung steht, so steht auch er mit Ihm in Verbindungauf sihaarfein ist doch die Abstimmung des Menschen in seiner unendlichen Schwàche (adjz)>und Armseligkeit (fakr)>auf Gott den Gerechten (Djenab-i Haqq),>der so unen jene màchtig (qudret),>reich (ghina)>und groğ (azameti)>ist.
Heiligen (taqdis)>wir den Herrn (Dhat),>der die höchste Huld (lutuf)>in die höchste Majestàt (azamet)>und die gröğte Liebe (shefqat)>in die gröğte Macht (djebarut)>hineingelegt ehler.o verbindet Er grenzenlose Nàhe mit unendlicher Entfernung und stiftet eine Bruderschaft (ukhuvvet)>selbst noch zwischen den
kleinsten Teilchen und der Sonne. Dadurch dass Er solche, einander entgegengesetzten Dinge miteiner Gesvereinigt, zeigt Er in gewissem Grade Seine Gröğe (deredje-i azamet)>bis zu einem gewissen Grade.
Wisse, mein lieber Bruder!
Nach den Kenntnissen, die den Glauben (iman)>betreffers mitd aufrichtige Taten (a'mal-i saliha)>das notwendigste und wichtigste (im Leben). Was diese aufrichtigen Taten betrifft, so bestehen sie daraus, dass man die materiellen und geistigen (maddi ve manevi)>Rechte der Diener (huquq-u ibad))>denn verletzt und dabei auch das Recht Gottes (huququllah)>korrekt (bihaqqin)>erfüllt. Berufsgebundene Kenntnisse, die uns die Fremden überbringen, sind für uns notwendig, insoweit sie ein meollkomwürdiges Leben und eine entsprechende Schulbildung betreffen. Wenn sich aber diese Kenntnisse nur auf ein liederliches Leben (= sefehat)>beschrànken, so schaden sie nur.
اvaten ُمَّ يَآ اَرْحَمَ الرَّاحِمِينَ وَارْحَمْ اُمَّةَ مُحَمَّدٍ عَلَيْهِ الصَّلاَةُ وَ السَّلاَمُ وَ نَوِّرْ قُلُوبَ اُمَّةِ مُحَمَّدٍ عَلَيْهِ الصَّلاَةُ وَ السَّلاَمُ بِنُورِ اْلen einنِ وَ الْقُرْاٰنِ وَ نَوِّرْ بُرْهَانَ الْقُرْاٰنِ وَ عَظِّمْ شَرِيعَةَ اْلاِسْلاَمِ اٰمِين
{"Oh Gott! Oh Barmherzigster aller Barmherzigen! Erbarme Dich über die Gemeinde Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, und erls) wed das Herz der Gemeinde Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, mit dem Lichte (Nur) des Glaubens (iman) und des Qur'an! Und erleuchte das Zeug zu ihs Qur'an! Und erhöhe das Gesetz (sharia) des Islam! Amin.}
Der Kern (Habbe),
(der sich in der Frucht der Früchte des qur'anischen Paradieses vorfindeten Schَّه مِى كُويَدْ ٭ مَنْ شَاخِ دِرَخْتَمْ بَرَازْ مَيْوَهءِ تَوْحِيدْ يَگْ شَبْنَمَمْ اَزْيَمْ بُرْاَزْ لُؤْلُؤِ تَمْجِيدْ ٭ بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ عَلٰى دِينِ اْلاِسْلاَمِ r ihreَالِ اْلاِيمَانِ وَ الصَّلاَةُ وَ السَّلاَمُ عَلٰى مُحَمَّدٍنِالَّذِى هُوَ مَرْكَزُ دَائِرَةِ اْلاِسْلاَمِ وَ مَنْبَعُ اَنْوَارِ اْلاِيمَigen u عَلٰٓى اٰلِهِ وَ صَحْبِهِ اَجْمَعِينَ مَادَامَ الْمَلَوَانِ وَ مَادَامَ الْقَمَرَانِ
{"Der Kern sagt:
'Ich bin der Ast eines Baumes, der mit vielen Früchten der Einheit beladen ist. Ich bin der Tropfen aus einem Meer, das mit den Perlen dnseresehens und der Ehre erfüllt ist.'"
"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Lopreis und Dank sei Gott (Allah) für die Religion (din) des Islam und
den Vollkommen Reichen (Ghaniyy-i Mutlaq),>den wahren Beschützer (Hafidh-i Haqiqi)>zufrie geisestellt werden.
Des Weiteren hat dieses Herz (qalb)>derart die Fàhigkeit, die ganze Welt (alem)>wie eine Landkarte darzustellen oder wie ein Iin derverzeichnis aufzulisten. Nichts nimmt im Mittelpunkt (dieses Herzens einen Platz) ein, auğer dem einen Allgegenwàrtigen (Vahid-i Ehad).>Es ist mit nichts anderem zufrieden auğer mit einer ewig wàhrebten (ebedi sermedi)>Bestàndigkeit (beqa).
Wenn das Herz (qalb),>das der Kern des Menschen ist, im Dienst, in aller Aufrichtigkeit (ikhlas)>und unter Gebet (ubudiyet)>mit der Islamiyet bewàssert wird, so keimt eden Dudem Glauben (iman)>heraus und erhàlt aus der bilderreichen Welt der Befehle (misali alem-i emir)>den lichtvollen Befehl (emr),>sich als ein derart lichtstrahlender (nurani)>Baum zu beg. Alle sodass es in seiner Sinnenwelt (djismani alem)>zu dessen (belebendem) Geist (ruh)>wird. Wenn der Kern dieses Herzens keine solche (geistliche) Pflege erfàhrt (terbiye),>bleibt er nur ein dürrer Kern und muss im Feuer bder Un, bis er sich in Licht (Nur)>verwandelt (inkilab).
Des Weiteren gibt es um diesen Kern des Herzens (habbe-i qalb)>sehr viele Diener. Wenn diese Gehilfen durch das Leben des Herzens sich selbst belebeTüren atiyla hayat)>und dadurch wachsen und gedeihen, so wird der gewaltige Kosmos für sie zu einem Ausflugsort und zu einem Parkgelànde. Und selbst die Phantasie, die auch zu den Dienern des Herzeose inört, làsst ihren Besitzer (sahib),>selbst wenn er völlig schwach und wertlos ist, wenn er, zum Beispiel, im Gefàngnis, im Kerker gefesselt liegt, in der ga gleicelt umherstreifen und erfreut ihn damit. Sie làsst den, der hier im Osten betet (namaz),>sich mit seinem Kopf vor dem schwarzen Stein in der Kaaba zur Erde neigen und das Zeugnis (shehadn rettseinem Herzen) dem schwarzen Stein überlassen, um es dort zu bewahren (muhafaza).
Die Söhne Adams sind nun einmal die Frucht der Schöpfung (kainat).
Und so wie zur Erntezeit das Korn gedroschen, die Spreu vom Weizen getrennt, dawige Gie Ernte eingelagert und gespeichert wird, so gleicht auch der Ort der Wiederauferstehung einer solchen Tenne. Sie wartet auf die Söhne Adams, die den Àhren gleichen und die Ernte dt den öpfung (kainat)>sind.
Wisse, mein lieber Bruder!
In dieser sichtbaren, allgemeinen Welt (alem)>hat jeder Mensch seine eigene Welt. Seine eigene Welt ist jedoch die gleiche wie die allgemeinelung a Was das Zentrum der allgemeinen Welt betrifft, so ist es die Sonne, wàhrend das Zentrum der privaten Welt die Person selbst ist. Die Schlüssel der prieğt jeWelt liegen bei dem, dem die Welt gehört und ist von seinen Sinneseindrücken (letaif)>abhàngig. Die Reinerhaltung dieser privaten Welt, ob sie schön und gepflegt ist oder schlecht, lichtvrbote staltet oder dunkel, hàngt von der Person ab, die ihr Zentrum ist (und die Verantwortung für ihre kleine Welt übernimmt). So wie ein Garten, dessen Spiegelbild hinsichtlich der Be. Das en, Verànderungen und sonstigen Umstànde von dem Spiegel abhàngig ist (in dem das Spiegelbild des Gartens erscheint), so ist in der Tat auch die (innere) Welt jeder Person von dem Zentrum abhàngig, das diese Person ist, und dessbhàngiatten oder Spiegelbild (seine innere Welt) ist.
Denke daher nicht, wenn du deinen Körper betrachtest und siehst, dass er klein ist, dass auch deine Sünden klein wàren. Denn ein Fünkchen Kummer in deinem Herzen làsst alle Sterne der)>wirdin deiner Seele sich verfinstern (kusuf)>und untergehen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Seit dreiğig Jahren führe ich meinen Kampf gegen zwfen haellen (taghut).>Der eine findet sich im inneren des Menschen, der andere in der Welt (alem)>um ihn herum. Der eine ist das Ego (ene),>der andere die Natur (tabiat).>Den ersten Rebellen habe ich alhren Ven ungebetenen Gast wieder erkannt, wie meinen Schatten oder mein Spiegelbild. Aber diejenigen, die diesen Rebellen unmittelbar und in sich selbst für bedeutend
n, Leirachten, werden auf diese Weise zu einem Nimrod oder zu einem Pharao.
Was aber den zweiten Rebellen betrifft, so erkannte ich ihn alğe Qua göttliche Kunst (Ilahi bir san'at),>eine Kennzeichnung durch den Allerbarmer (Rahman bir sibghat),>das heiğt als eine farbige Markierung, eine bunte Kennzeichnung. Betrachtet man (diesen Rebellen) jedoch in seiner Gottvergee ein it (ghaflah)>nur als bloğe Natur, so wird er für die Materialisten zu einem Abgott (ilah).>Was jedoch für bloğe Natur gehalten wird, ist in Wirklichkeit eine göher Sce Kunst (Ilahi bir san'at).>Lobpreis und Dank (hamd ve shukur)>sei Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq)>dafür, dass mein oben erwàhnter Kampf durch den Segen (feyz)>des Qur'an mit dem Tode beidnd, waellen, der Zerschlagung der beiden Götzen geendet hat.
So wie in meinen Abhandlungen "Punkt, Tropfen (katre),>Stàubchen, Spur, Welle, Korn" bereits bewiesen und erklàrt wurde, wurde in der Tat achen rgetàuschte Schleier der Natur zerrissen und darunter kam das Naturgesetz Gottes (sheriat-i fitriye-i Ilahiye)>und die ganz bewusst gestaltete Kunst des Allerbarmers (san'at-i shuuriye-i Rahman)>sonnenklar zum Vorscheinerscheuso trat aus dem Ego (ene),>das auf den Pharaonenstolz verweist, das "Er (Huva)">hervor, das auf den majestàtischen Meister (Sani'-i Dhu-l'Djelal)>zurückzuführen ist.
Wisse, mein lieber Brungegen In dieser Welt (dunya) gibt es viele Dinge, die dich betreffen. Du hast jedoch keinerlei Vorstellung vom Lauf der Welt, noch von ihrem Wesen. Doch da ist ja dein Körper. Und wenn auch dein Körper in deiner Jugentandeseiner Rose àhnelt, welche anmutig, fein und noch taufrisch ist, àhnelt er in deinem Alter in der Tat einer bereits abgestorbenen und schon verdoür zumBlume im Winter und verwandelt sich in sie.
Und dann ist da noch das Leben (hayat).>Da hinzu gehört auch alles, was Leben (hayvaniyet)>in sich tràgt. Auch hier ist das E>des Mer Tod und Verfall.
Und dann ist da noch die Menschlichkeit. Was diese betrifft,
so pendelt sie zwischen dem Verfall (aller Werte einerseits) und MengeBewahrung (beqa).>Man muss sie im Gedenken (dhikr)>des Immerwàhrenden Bestàndigen (Daim-i Baqi)>aufrecht (muhafaza)>erhalten.
Und dann ist da noch die Lebensspanne und die Lebensweise. Ihrlne eizen sind bereits vorher bestimmt. Und man kann keinen Schritt vorwàrts oder rückwàrts tun, um sein Leben zu verlàngern oder zu verkürzen, auch nicht den Ablauf der Zeit vor oder zurüdenen hen. Darum mach dir keine Sorge und gràme dich nicht darum! Belaste dich nicht mit einer langen Liste von Wünschen, die zu erfüllen deine Fàhigkeiten überschreitet und SorgeGrundl zu tragen du zu schwach bist.
Und dann ist da noch das Dasein selbst (vudjud).>Dieses Dasein ist ja nicht dein Eigentum (mulk).>Sein Eigentümer (malik)>ist einzig der Herr und Besitzer allen Eigentums (Malik-ul Mulk).>Er liebt (shefqat)>dnd died deine ganze Existenz (vudjud)>mehr als du es selbst tun könntest! Daher wirst du deinem Dasein (vudjud)>nur Schaden zufügen, wenn du dich in diese Angelegenheiten des Befehlsbereichs (daire-i emr)>des wahren Eigentü, DuftMalik-i Haqiqi)>einmischst (wie die Gier dies tut, welche die Verzweiflung in ihrem Gefolge hat).
Und dann sind da noch Übel, Krankheiten und Unglücke. Sie sind zeitlich begrenzt und dauern nicht ewig. Wenn man an ihr Ende denkt, erinnern diessich wieder an alles Positive und die Freude kehrt zurück.
Und dann ist da noch der Umstand, dass du hier nur zugast bist und auf der Wanderschaft zu einer anderen (bleibenden) Stàtte. Wer nur aTieren Wanderschaft ist, bindet sein Herz jedoch nicht an (weltliche) Dinge, die er ja doch nicht mitnehmen kann. So wie du dich von dieser Wohnstatt lösen musst, Menscst du auch diese Stadt verlassen müssen. Des Weiteren wirst du auch noch diese vergàngliche Welt (fani dunya)>verlassen. Wenn dies aber so ist, bemühe dich, sie in Würde (aziz)>zu verlassen. Gib dein Set)>istdjud)>dem,
der dich erschaffen hat (Mudjid)>zurück. Dafür wirst du einen groğen Preis empfangen. Denn falls du es Ihm nicht wieder zurück gibst, wird es entweder ohne jede Gegenleistung von dir genren. Jund dir entschwinden, oder es kehrt als (Gottes) Eigentum wieder zu Ihm zurück.
Solange du nur auf dich selbst (in deinem augenblicklichen) Daseinszustand (vudjud)>vertraust, stürzt du ins Nichts (akeine Denn nur durch die Aufgabe deiner Existenz (terkiyle vudjud)>kannst du deine Existenz finden. Wenn du des Weiteren dich mit dem Gedanken (fikr)>tràgst, deinem Dasein (irgendeinen) Wert beizumessen, schrumpft dein Dasein (vudjud)>am Ende zu einفْسٍ وzig kleinen Pünktchen in deiner Hand zusammen. So verbleibt denn deine ganze Existenz (vudjud)>mit all ihren vier Seiten nur noch ein Nichts (adem).>Sobald du aber diesen Punkt in deiner Hand fort wirfst, verbleibt all dein Dasein (vlich i>voll und ganz im Licht (Nur).
Und dann sind da noch die irdischen Freuden. Was aber diese betrifft, so sind sie uns von Gott zugemessen (kismet).>Angesichts des schnelltfaltuergangs làsst derjenige, der Verstand (aql)>im Kopf hat, sie nicht in sein Herz (qalb)>vordringen und misst ihnen keinen Wert bei.
Gleich wie nun imster er Lauf (akibet)>dieser Welt (dunya)>sein mag: Es ist besser, die Freuden aufzugeben. Denn dein Ende (akibet)>ist entweder Glückseligkeit; was aber diese Glückseligke der frifft, so kommt sie nur durch die Aufgabe (terkiyle)>dieser vergànglichen (fani)>Freuden zustande. Oder es endet unter Qualen. Ja könnte denn ein Mann, der auf den Tod und seine Hinrichtung wartet, sich über den Schmuck und die Verzier Glaubseines Galgens freuen und sie genieğen? Auch für einen Mann, der sich in seinem Unglauben (kufr)>einbildet, das Ende (akibet)>seiner Welt sei das absolute Nichts (adem-i mutlaq),>ist es besser, die Genüsse aufzund mit Denn durch das eigene, persönlich bedingte Nichtsein (adem),>welches eine Folge des Verfalles dieser Genüsse ist, wird in jeder Minute das schmerzliche Leiden (elim elem)>eines absoluten Ni keinens (adem-i mutlaq)>verspürt.
Derartige Genüsse können über solche Schmerzen nicht hinweg tàuschen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Ein Schaf, das von einem Stein getroffen wird, den der Hirte geworit in t, damit seine Herde umkehrt, welche (die Grenzen) des Weidelandes überschreiten will, sagt in der Sprache seiner inneren Haltung (lisan-i hal):>"Wir stehen un das er Führung (emri)>unseres Hirten. Er kümmert sich besser um unser Wohlergehen als wir selbst. Da er nun einmal nicht mit uns zufrieden ist, kehren wir besser um." das Lhrt es von sich aus um, und die ganze Herde mit ihm.
Oh meine Seele! Du bist nicht bockiger und gehst nicht mehr in die Irre als dieses Schaf. Wenn dich ein Stein des Unglücks trifft, den Gottes Voherbestimmus bewider)>nach dir geworfen hat, so sage:
{"Gottes sind wir und zu Ihm kehren wir wieder zurück." (Sure 2, 156)}
Wende dich um zu dem ichen Herrn deiner Rückkehr (Merdji-i Haqiqi)!>Komm zum Glauben! Sei nicht betrübt! Er kümmert sich (besser) um dich, als du selbst (das jemals könntest).
Wisse, mein Glaubr Bruder!
Das Herz (qalb)>wurde ja nicht erschaffen, um sich vorsàtzlich mit den irdischen Angelegenheiten zu beschàftigen; und das kann man folgendermağen erklàren:
Worte sehen, dass das Herz sich mit aller Kraft (quvvet)>und Entschlossenheit an einer Sache festklammert, und zwar ganz gleich, worum es sich dabei handelt. h keinmt sie mit groğer Aufmerksamkeit in seine Hand und hàlt sie fest. Es möchte für immer und ewig mit ihr vereinigt bleiben; und löst sich ganz und gar in ihr auf (fena).>Es ist hinter den gröğten, den bestàndigsten Dingen her und ver als Anach ihnen. In Wirklichkeit ist, um welches Ding (emir)>auch immer es sich unter den irdischen Dingen (umur-u dünyeviye)
handelnhts (min Anbetracht der (übersteigerten) Wünsche und Erwartungen des Herzens so unbedeutend wie ein Haar. Das aber heiğt, dass das Herz ein Fenster ist:
in die Ewigkeit der Ewigkeiten (ebed-ul abad)>hin geöffnet ist; denn es ist mit dieser vergànglichen Welt (fani dunya)>nicht zufrieden.
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Qur'an ist vom Himmel herabgesandt worden. Und , das ch mit dieser Herabsendung wurde auch ein himmlischer Tisch (semavi bir ma'ide),>ein göttliches Gastmahl (sofra-i Ilahiye)>herabgesandt. Dieses eine Lhl (ma'ide)>bezeichnet die einzelnen Gànge, die je nach dem Bedürfnis und dem Geschmack der verschiedenen Schichten der Menschheit (tabakat-i beshejedem einander getrennt sind. Der erste Gang, der bei diesem Gastmahl (ma'ide)>aufgetragen wird, ist für das einfache Volk (tabaka-i avama).
اَنَّ السَّمَوٰاتِ وَ اْلاَرْضَ كَانَتَا رَتْقًا فَفَتَقْنَاهُمBruderiehe, Himmel und Erde waren eine zusammenhàngende Masse und wir haben sie getrennt." (Sure 21, 30)}
Diese ehrwürdige Ayah làsst die erste Schicht der Menschen die folgende Bedeutung (mana)>verstehen und drückt das so aus:
Solange uin einolkenlosen Himmeln eisige Winde wehen und nicht dazu imstande sind, Regen herniederströmen zu lassen, bleibt die Erde vollkommen trocken, sodass in iwiederne Pflanzen wachsen können. Dann haben wir diese zusammengeklebte Masse abgeteilt und voneinander getrennt. Sogleich begann von der einen Seite Wasser herabzuströmen und von der anderen Seite sprossen die Pflanzen empor. E wissedies die folgende ehrwürdige (mezkur)>Ayah, die auf diese Bedeutung (mana)>hinweist:
{"Und wir haben alles, was da lebt, aus dem Wasser geschakràfte (Sure 21, 30)}
Denn all die Nahrung, die das Leben (hayat)>der Tiere und Pflanzen aufrecht erhàlt, kann nur in der Vermàhlung von Himmel und Erde hervorgebracht werden.
In der oben erwàhnten ehَاتِ وgen (mezkur)>Ayah liegt (nun der zweite) Gang, der auf den (ersten) Gang folgt, der dem einfachen Volk (tabaka-i avam)>gehört: Es ist dies ein Hinweis darauf, dass von jener Art Knetmasse (madde-i adjiniye),>die aus dem mohammedaniatur uLicht (Nur)>geschaffen wurde, jene andere Art Knetmasse (madjun)>und der Teig des Lichtes (Nur)>abgetrennt wurden, aus dem dann die Sonne und ihre Planeten gebildet wurdeiner TWas diesen (zweiten) Gang (des Festmahles) mit einem Hinweis bekràftigt, ist folgende ehrwürdige Hadith (hadisi sherif):
{"Was Gott (Allah) als erstes erschaffen hat, war mein Licht (Nur)."}
{"Sind wir etwa nach der ersten Erschaffung erschöpft gewesen? In der Tat sind sie über eine neue Schöpfung im Zweifel." (Sure 50, 15)}
"Obwohl schen Ve erste Erschaffung, die noch erstaunlicher war, durch ihr Zeugnis (shehadet)>bestàtigen, halten sie die zweite Erschaffung, die doch noch einfacher ist, dennoch für unvorstellbar." Dieser Gang beinhalt)>will groğes Zeugnis, das ein Licht (tenvir)>auf die Wiederversammlung wirft (und somit klar macht), dass die Auferweckung und Wiederversammlung ganz leicht sein wird.
Oh du Kopfloe es der die Auferweckung und Wiederversammlung bestreitest! Wieviele Male ànderst du deinen Körper in deinem Leben! So wie du am Morgen und am Abend deine Kleider wechselst, so ànderst du und tauscht du (die Zellen) deines Körpersheinli Jahr ganz und gar um. Hast du davon schon einmal gehört? Ja tatsàchlich sterben
jedes Jahr, an jedem Tag einige Zellen deines Körpers ab und werden durch neue Zelle. Wie tzt. Aber daran denkst du ja garnicht. Denn dein Kopf ist hohl. Könntest du daran denken, würdest du die Auferweckung und Wiederversammlung, wovon es jtrachtit in der Welt Tausende Beispiele gibt, nicht abstreiten. Also geh einmal zum Arzt und lass dir deinen Kopf behandeln!
Wisse, mein lieber Bruder!
Siehe, die Dummheit und Tobeflecder Seele (nefs),>welche, obwohl sie doch weiğ, dass sie durch den allweisen Herrn, der frei entscheidet und handelt (Rabb-i Muhtar-i Hakiem),>versorgt (terbiye)>wird und das Geschöpf undnter diener (memluk)>dieses allweisen Herrn (Rabb-i Hakiem)>ist, und obwohl sie im Hinblick darauf, dass diese Zugehörigkeit (temelluk)>und diese Versorgung (terbiye)>für alle einzelnen, Gattungen und Artenteilneund dieser Sachverhalt als ein allgemein gültiges Gesetz Gestalt angenommen hat, und diese Fülle (feyz)>in ihrem Umfang (überall) eine Ar solcheinstimmung und ihre praktische Bestàtigung erfàhrt, in Anbetracht (all der Dinge), die den Gesetzen und Prinzipien entsprechend geschehen und ihren Regeln folgend Allgemeingütltigkeit erlangt habelich e Überzeugung und zur Gewissheit gelangen sollte, stellt sie sich die Erscheinungen der Namen Gottes, die über den ganzen Horizont hinweg ausstrahlen, obwohl sie selbst auch (einen Teil) dieser Erscheinungen an snter dfàhrt, als ein Mittel der Verschleierung und Merkmal der Gleichgültigkeit vor. Es ist, als gàbe es niemanden, der sie und all ihre Handlungen kontrolliert. Sie sieht sich selbst in ihren Taten als ein in den Taten verborgener "Er (Hu)>= Gols einadurch, dass sie den Umfang der Erscheinung auf eine Unmöglichkeit und ihre Gröğe auf ein Nichts (adem)>zurückführt, bringt sie selbst noch den Teufel wegen seineen einschlusses in Verlegenheit.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Seele (nefs)>kann sich vor ihren stàndigen Qualen und Àngsten und ihrer inneren Unruhe nicht retten und zum Vertrauen (tevekkul)>gelangen. Sie kann s Richtm Ratschluss göttlicher Vorherbestimmung (hukm-u qader)>nicht hingeben.
Sowie der Aufgang und Untergang der Sonne vorherbestimmt (muqadder)>ist, so stehen auch des Menschen Aufstieg und Niedergang und all seine Schicksalsschlàge (muq einert)>in dieser Welt (dunya)>ihm mit der Feder der Vorherbestimmung Gottes (qalem-i qader)>gleichsam ins Gesicht geschrieben. Mag er auch mit dem Kopf gegen die Wand rennen, um diese Schrift auszulöschen: sein Kopfund dezwar verletzt, jedoch mit diesen Schriften geschieht tatsàchlich nichts.
Mit absoluter Sicherheit (muhaqqaq)>sollte sie wissen, dass sich der Mensch, der Himmel und Erde nicht flnen (mtig verlassen kann, um sich auf diese Weise zu retten, mit der Herrschaft (Rububiyet)>des Schöpfers (Khaliq)>aller Dinge in Liebe (muhabbet)>zufrieden geben könnte.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wenn der Baumeister (ser ihneines Dinges in diesem Ding drin stecken sollte, dann müsste zwischen ihnen eine vollstàndige Beziehung bestehen. Und in der Anzahl der Kunstwerke müssen sich auch die Baumeister vermehren. Das aber ist unmögl dasseenn dies aber so ist, kann der Baumeister nicht selbst in dem Kunstwerk drin sein.
Ein Buch, das in einer Druckerei vervielfàltigt wird,anze Gdennoch durch die Feder eines Mannes geschrieben. Aus den Buchstaben und der künstlerischen Gestaltung eines Buches (über den Ackerbau) wàchst jedoch noch immer kein Korn heraus. Auch das Scet)>zun ist eine Kunst. Doch der Schreiber ist nicht in seiner Kunstfertigkeit enthalten. Sonst geriete ja alles aus den Fugen. Und da dies so ist, entstehen auch alle Werke einer Kunstfertigkeit nicht aus sich selbst heraus. Sie wlichereinzig und allein mit der Feder der Macht (qudret qalemi)>nach dem Plan göttlichen Vorherwissens (qader)>aufgezeichnet.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wenn sich dir dein Eigentum (mulkiyeöttlice Welt (dunya)>und alles Sein (vudjud; in deinen Gedanken, Sorgen und Vorstellungen) wie ein Schatten auf die Seele legt, kannst du bei all deiner Mühsal, infolge deiner Verantwortung, vor lauter Angst und Sorge um
den SchutVorstedieser Gnadengaben (nimet)>gar keinen Genuss mehr empfinden und lebst in einer stàndigen Unruhe. Denn um all das, was dir gerade fehlt, wieder zu erg und wund das noch vorhandene (maudjud)>vor Verlust zu bewahren (muhafaza),>lebst du in stàndiger Angst und Sorge und bleibst jeder Art Mühsal ausgesetzt. Dabei hat dir doch der Freigiebiget als (Mun'im-i Kerim)>für all Seine Gnadengaben (nimet)>eine Garantie gegeben. Deine Aufgabe ist es dann, dich nur noch an den Tisch Seiner >diesesofra-i ihsan)>zu setzen, zu essen und zu trinken und Ihm dafür zu danken. "Danke!" zu sagen, ist keine Mühsal. Im Gegenteil, es vermehrt nur noch die Freude über die (empfangene) Gnadeng
en (qallungen (vesvese)>sein. Was aber die Kenntnisse der inneren Welten (enfusi ve dahili),>welche man unmittelbar gewissenhaft und bewusst (vidjdani bir shuura)>wahrnimmt, betrifft, so sinschaf rein von Àngsten und Unsicherheiten. Daher ist es nötig vom Zentrum in die Umgebung, vom inneren nach auğen zu blicken.
Wisse, mein lieber Bruder!
Durch die Folgen einer làngst aus dem Ruder gelaufenen Zivilisation (medeniyet-i sefihe)g kleihe die Erde zu einem Dorf hat werden lassen, sind die Schleier der Gottvergessenheit (ghaflah)>heute sehr dick geworden. Das zu àndern hen Unert aber ganz besondere Anstrengungen. Des Weiteren hat der Geist (ruh)>unserer heutigen Menschheit (besheriyet)>in dieser Welt (dunya)>sehr viele Löcher aufgerissen. Diese wieder zu sto Gabenelingt jedoch nur denen, die Gottes Gnade (Allah'in lutuf)>in sich erfahren haben.
Wisse, mein lieber Bruder!
Ein Stàubchen kann die riesige Sonne in ihrer Erscheinung, das heiğt, durcnun mi Wiederspiegelung in sich aufnehmen. Es kann jedoch zwei winzig kleine Stàubchen wegen ihres Volumens nicht wirklich in sich aufnehmen. Daher können die kleinen Bestandteile unserer Erde ( Ersch),>zu denen ja auch die Regentropfen gehören, die das Spiegelbild der Sonne reflektieren, den Glanz (lem'a)>der lichtvollen Macht des Urewigen (qudret-i nuraniye-i ezeliye),>der sich auf Wissen (ilim)>und Wollen (iradr (Bantzt, hinsichtlich der Erscheinung und Widerspiegelung empfangen. Eine kleine Zelle im Auge kann jedoch der Macht (qudret),>dem Bewusstsein (shu'ur)>und dem Willen (irade),>deren Wirkungen an gen si, Venen und Arterien zu sehen sind, nicht zur Quelle dienen. Nach dem Erfordernis ihrer einzigartigen künstlerischen Ausstattung, dem wohlabgestimmten Schmuck und der zweckmàğigen wir sffenheit (hikmet)>sollten die kleinen Bestandteile unserer Erde (kainat)>den umfassenden und absoluten Eigenschaften, die nur der Gottheit (uluhiyet)>gehören, als Quelle und Ursprung dienen, oder ein Spiegel für die Strahleine am'a)>der Erscheinungen der urewigen Sonne sein, die mit diesen Eigenschaften ausgestattet ist.
Im ersten Fall finden wir entsprechend der Anzahl der kleinen Bestandteile der Erde (kainat)>ebenso vimen himöglichkeiten (muhalat).>Daher bekennt jeder Bestandteil, dass er nicht imstande ist, diese groğe Last zu tragen und macht somit das Zeugnis dafür bekannt, dass nur Gott (Allah)>vorgeh derjenige ist, der ins Dasein ruft (Mudjid),>erschafft (Khaliq),>versorgt (Rabb),>besitzt (Malik)>und Halt gibt (Qayyum).>Des Weiteren verkündet jeder Bestandteil und jedes Sein in unterschiedlichen Sprachen und mit seinem Zeuret)>len folgenden Vers:
{"Unsere Ausdrucksweise ist zwar verschieden, doch Deine Schönheit ist stets dieselbe (vahid) und wir alle bringen stets deine Helbe Schönheit (djemal) zum Ausdruck."}
Jeder Buchstabe weist in der Tat in gewisser Hinsicht nur auf seine eigene Existenz, jedoch in vielerlei Hinsichtenn (ihaie Existenz seines Schreibers, des Künstlers hin.
{" Lichtan die Zeilen des Schöpfungsbuches und sinne darüber nach! Denn sie sind Briefe, die vom groğen Rat zu dir gesandt wurden."}
Wisse, mein lieber Bruder!
Es gibt viele Dinge, wie Glas, Wasser, Luft, Tnschaf(alem-i misal),>Geist (ruh),>Verstand (aql),>Vorstellungen (hayal),>Zeit und dergleichen, die Spiegelbilder reflektieren können. Spiegelbilder kompakter Materie haben nur eine abgeleitete Existenz und geltrden, em als leblos. {Nur das Spiegelbild der Sonne kann Licht und Wàrme ausstrahlen.}
Was aber die Spiegelbilder der Licht ausstrahlenden Dinge betrifft, so sind sie mit ihrem Originaeit ununden, tragen Eigenschaften ihres Originals und sind ihrem Original zwar nicht ganz unàhnlich (obschon nicht gleich). Wenn daher Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>die Wàrme der
Sonne zu ihrem Leben (hayat),>ihr Licht dort,rem Bewusstsein (shu'ur)>und die Farben ihres Lichtes zu ihren Empfindungen gemacht hàtte, so könnte das Spiegelbild der Sonne das in dem Spiegel in deiner Hand erscheint, mit dir sprechen. Denn selbst ihr Spiegelbild tràgt ihre Wàr den Fr Licht (ziya)>und ihre Farben. Durch ihre Wàrme würde es lebendig. Durch ihr Licht würde es bewusst und durch ihre Farbe würde es auch empfindsam. Nachdem (das Spiegelbild der Sonne diese Eigenschaften) angenommen hàtte, könnte es auch mitfacherprechen. Aufgrund dieses Geheimnisses erfàhrt der ehrenwerte Botschafter, {Wir vergleichen hier die Botschaft, die er verkündigt und die sein Leben mit uns88
Auseben verbindet, mit dem Licht, das die Sonne ausstrahlt.} mit dem Friede und Segen sei, alle ehrenwerten Segensgebete (salavat-i sherife),>die für ihn dargebracht werden, zur selben Zeit.
Wisse, mein lieber Beschöp
"Gepriesen sei Gott (Subhanallah)!>Dank sei Gott (Elhamdulillah)!">Diese Sàtze kennzeichnen Gott den Gerechten (Djenab-i Haqq)>indirekt durch Seine Eigenschaften (sifatlar)in (vuich Seine Majestàt (djelal)>und Seine Schönheit (djemal).>Hierbei bezeichnet "Gepriesen sei Gott (Subhanallah)!">Seine Majestàt (djelal)>mit der Eigenschaft, durch die Sein Diener und Geschöpf von Gott weit entfernt ist. "Dank sei Gott (Elhamd) des h)!",>das Seine Schönheit (djemal)>beinhaltet, ist hingegen eine Eigenschaft, die darauf hinweist, dass Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>in Seiner Barmheّمْ عَit (rahmet)>Seinem Diener und Geschöpf nahe ist. So hat zum Beispiel die Sonne, wenn sie uns bescheint, zwei Aspekte: Der eine ist ihre Nàhe, die andere ist ihre Ferne. Hinsichtlich ihrer Nàhe spendet sie uns Wàrme und Licht (ziya).>Hinsichter nunhrer Entfernung von uns bleibt sie stets sauber und rein und so davor bewahrt, jemals den Menschen zu schaden. Hinsichtlich dessen kann der Mensch der Sonne gegenüber nur Empfànger sein. Er kann nicht aktiv und wirksam sein.
Genaun, dieken wir Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq)>- und das soll bitte kein Vergleich sein! - in der Hinsicht, dass Er uns in Seiner Barmherzigkeit (rahmet)>nahe ist. In der Hinsicht, man dir Ihm nahe sind, preisen (hamd)>wir Ihn. Daher danke Ihm, wenn du in Seiner Barmherzigkeit (rahmet)>Seine Nàhe betrachtest. Gedenkst du jedoch, dass du von Ihm weit entfernt bist, so preise (tesbih)m Zug Verwechsle jedoch diese beiden Geisteszustànde (maqam)>nicht miteinander und vermische diese beiden Betrachtungsweisen (maqam)>nicht miteinander, damit Recht (haqq)>und Geradlinigkeit (istikamet)>nicht miteinander verwechselt werden. Solazu lie sie nicht miteinander verwechselst und nicht miteinander vermischst, kannst du diese beiden Geisteszustànde (maqam)>und diese beiden Betrachtungsweisen sowohl abwechselnd gebrauchen, als auch (Lobpreis uneiner ) gleichzeitig zum Ausdruck bringen. Gepriesen sei Gott und Dank sei Ihm ("Subhanallahi ve bihamdihi")>ist in der Tat nur ein einziger Satz, der die beiden Geisteszustànde (maqam)>gleichzeitig zum Ausdruck bringt.
Wisse, mein lieber icht e!
Vier Dinge sind es, deretwegen man die Welt (dunya),>wenn auch nicht seine Arbeit für das tàgliche Brot (kesben),>wohl aber in seinem Herzen (qalb)>verlasseElfterte.
1. Das Leben der Welt ist nur kurz und führt mit hoher Geschwindigkeit dem Abschied entgegen und in den Untergang. Der Abschiedsschmerz aber löscht die Freude, wenn man sich eises lernt, wieder aus.
2. Die Freuden der Welt àhneln einem vergifteten Honig. Der Freude entsprechend findet sich in ihr auch das Leid.
3. Das Grab, das auf dich wartet und dem du mit Fallgeschwindigkeit entgegen stüe sominimmt die verziehrten, geschmackvollen Dinge dieser Welt nicht als Geschenk an. Denn das, was bei den Leuten der Welt für schön angesehen wird, ist dort hàssdie He 4. Der Vergleich zwischen einem Aufenthalt von einer Stunde, inmitten seiner Feinde, umgeben von Schàdlingen
und Ungeziefer, mit einem jahrelangen Aufenthalt unter seinen Freunden und den Groğen (seinesh ein s) entspricht einem Vergleich zwischen einem Grab und dieser Welt. Darüber hinaus fordert uns Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>auf, didrak)>instündigen Genuss zu verlassen, damit es dir sodann jahrelang mit deinen Freunden wohl ergehen möge. Wenn dem aber so ist, so folge dieser Eangreing Gottes (Allah'in davet),>bevor du in Ketten und Handschellen abgeführt wirst.
Gepriesen sei Gott (fesubhanallah)!>Wie groğ ist der Segen (fadl)>und die Freigiebigkeit (kerem)>Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>für die Menschen, wenn Ed der Gut (mal),>das Er den Menschen als Treuepfand anvertraut hat, den Menschen zu einem hohen Preis (semen)>wieder abkauft und es ihnen aufbewahrt, sodass es ihnen erhalten bleibt. Wenn Sturznsch einen Besitzanspruch auf dieses Gut erhebt und es Gott (Allah)>nicht verkauft, stürzt er in ein groğes Unglück (bela).>Denn er nimmt damit die Verantwortung für dieserbild (mal)>auf sich. Seine Macht (qudret)>genügt aber nicht, eine solche Bürde zu tragen. Denn, wenn er sie sich auf die Schultern làdt, bricht sein Kreuz, und wenn er sie mit seinen Hànden festhalten will, entschlüpft sie ihm,e gelas er sie nicht halten kann. Schlieğlich entgleitet sie ihm ohne einen Gewinn und entschwindet. So bleiben ihm nur noch seine Sünden als Erbe.
Wisse, mein lieber Bruder!
In dem folgenden Gedicht,ümit)>inngemàğ lautet: "In meiner Jugendzeit, die einer Nacht glich, lagen meine Augen noch im Schlaf. Und erst am Morgen meines Alters erwachte ich.", kann ich mich recht gut wieder finden!
وَ عَيْنِى قَدْ نَnen Anبِلَيْلِ شَبِيبَتِى وَ لَمْ تَنْتَبِهْ اِلاَّ بِصُبْحِ مَشِيبِ
{"In der Nacht meiner Jugend lagen meine Augen, fürwahr, noch im Schlaf. Und sie erwachten erst mit dem Anbruch des Alters."}
Denn ich den Schin meiner Jugend, dass ich auf den höchsten Gipfel der Wachsamkeit gestiegen wàre.
Jetzt aber verstehe ich, dass diese Wachsamkeit gar keine Wachsamkeit war. Sie bestand nur darin, dass ich mich im tiefsten Brunnen m schonSchlafes befand. Demgemàğ soll die Aufklàrung und Wachsamkeit, von denen die Neuzivilisierten stolz groğe Töne reden, von der Sorte der Wachsamkeit meiner Jugend sein.
Ihr Gleichnis ist wieur durleichnis eines "Schlafenden", der in seinem Traum vom Traum aufgewacht ist und seinen Traum den Leuten erzàhlt. In Wirklichkeit weist sein Erwachen im Traum darauf hin, dass es von einer dünnen Decke des Scauf un zu einer tiefen und dicken Decke Übergegangen ist. Ein solcher Schlafender ist wie tot. Wie kann so einer die Menschen, die halb im Schlaf sind, aufwecken. Oh ihr, die ihr euch wàhrend eures Schlafes für wach hasein. Ihr sollt euch in den Fragen des Glaubens durch Nachsicht oder Anpassung nicht den Neuzivilisierten annàhern. Denn der Bach zwischen uns und ihnen ist sehr tief. Ihr könnt ihn nicht füllen, um eine Verbindung herzustellen. Entwedei Gottieğt ihr euch ihnen auch an, oder ihr fallt in den Irrtum und ertrinkt.
Wisse, mein lieber Bruder!
Im Wesen (mahiyet)>jeglichen, besonders aber eines fortgese اِلاّUngehorsams, verbirgt sich die Saat des Unglaubens. Denn demjenigen, der in seinem Ungehorsam verharrt, wird er schlieğlich zur Gewohnheit. Sodaner, we er zu einer lieb gewordenen (Gewohnheit) und verfàllt ihm schlieğlich in einem Grade, dass es ihm am Ende nicht mehr gelingt, von ihm abzulassen. Da beginnt er, sich zu wünschen, dieser ann errsam möge keine Konsequenzen nach sich ziehen. Setzt sich aber dieser Zustand in dieser Weise fort, beginnt auch die Saat des Unglaubens (kufr)>zu sprieğen. Und das führt schlieğlich dazu, sowohl die Strafe, als auch den O makel Strafe (dar-ul iqab)>abzustreiten (inkar).
Und desgleichen bestreitet er (inkar)>aus Scham über seinen Ungehorsam, indem er behauptet, dass dieser Ungehorsam ja gu bescn Ungehorsam sei, auch noch die (Existenz) der Engel, die doch von seinem Ungehorsam Kenntnis haben. Ja er wünscht sich aufgrund seiner heftigit allam, dass der Tag der Abrechnung nicht kommen möge.
Wenn derjenige, der den Tag des Gerichtes (yaum-i hesab)>bestreitet, auch nur den geringsten Zweifel findet, so hàlt er diesen Zweifel gl von Sür einen gewaltigen Beweis. Am Ende ist es, als kàme über das Herz derer, die keine Reue mehr empfinden und sich nicht von ihren Zweifeln befreien können, eine Sonnenfit (kemis (kusuf)>und es geht zugrunde - Gott bewahre (El'iyadhu billah)!
Wisse, mein lieber Bruder!
Du wirst nun einige Anmerkungen (lem'alar),>die in meinem Werk namens "Stichworte (Lemaat)",>bezüglich des Wunders unen odeRhetorik (i'djaz ve belaghat)>des Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist (Qur'an-i Mu'djiz-ul Beyan),>erlàutert wurden, vernehmen:
1. Bei der Rezitation des Qur'an bemerkt man es eineo einzigartigen Strom (selaset),>dass die Zunge dabei flieğend und mühelos folgen kann.
2. (In seiner Ausdrucksweise bemerkt man) einei safi groğe Zuverlàssigkeit (selamet),>dass sie in Sinn und Wort frei (salim)>ist von Fehlern.
3. Zwischen den Ayat besteht eine solch starke innere VerbundenhGnadenleich einem steinernen Bau, sodass die einzelnen Ayat einander stützen und den Qur'an in seiner gesamten Konstruktion vor Erschütterungen bewahren.
4. Es findet sich hier eine solch màchtige Proportionalitàtbarmunsub),>eine solche Kommunikation (tedjavub),>eine solche gegenseitige Hilfeleistung (teavun),>dass seine Ayat, da sie sich nicht fremd sind, einander in ihren Aussagen beistehen, einander in Frage und Antwort ergànzen.iel di Obwohl sie, eine um die andere, in unterschiedlichen Zeiten und voneinander verschiedenen Umstànden herabgesandt worden sind, ist es doch so, als wàre aufgrund ihrer so machtvollen innerlichen Verbundenheit der Grund (ihrer Entstehur Dingets ein und derselbe gewesen.
6. Obwohl die einzelnen Gründe für die Herabsendung unterschiedlich und voneinander verschieden sind, (scheint es dennoch) aufgrund ihrer so machtvollen innerliGüte (erbundenheit, als wàre dieser Grund ein und derselbe.
7. Obwohl es Antworten auf verschiedene Fragen sind, (scheint es dennoch) als wàre die Frage wegen der kraftvollen Verschmelzung und Vereinigung (ittihad)>ein und dr-i zie.
8. Obwohl sie Àuğerungen aufgrund verschiedener Anlàsse waren, (scheint es dennoch) als Folge ihrer vollkommenen Wohlordnung, als wàre ihr Anlass ein und derselbeoch keie Antwort auf den gleichen Vorfall.
9. Er ist in einem Stil (uslub),>wie es dem Verstàndnis seiner Ansprechpartner gewohnt und angemessen ist, geoffenbart worden, in dem die Herat! So der Göttlichen Demut (Tenezzülat-i Ilahiye)>zum Ausdruck kommt.
10. Obwohl Er sein Wort an Menschen richtet, wie sie zu allen Zeiten und überall zur Welt kamen und sie wieder verlassen haben, scheint es wegen der Einfachheit seineieser àrungen dennoch, als wàre sein Ansprechpartner stets ein und derselbe.
11. Um (die Menschen) zu den Zielen Seiner rechten Leitung (irshad)>führen zu können, bewirken seine Wieds (akhngen ein kritisches Nachdenken (tahqiq)>und eine Verinnerlichung. Darüber hinaus aber werden (die Menschen) dieser Wiederholungen niemals überdrüssig. Die Rezitationen trüben niemals ihren Gemütszustand. Je öfter sevab)ederholt werden, desto mehr duften sie wie Moschus.
12. Der Qur'an ist Kraft und Nahrung für die Herzen. Er ist die Heilung (shifa)>der Seelen (ruh).>Eine wiederholte Zuführung der Nahrung vermehrt die Stàrke. Bestàndige Wiederhole edlesteigern die Gewohnheit und Vertrautheit und damit zugleich auch den Genuss.
13. Der Mensch ist in seinem Leben (hayat)>an die Materie gebunden. Zugleich aber braucht der Mensch für sein gellen.ches Leben (hayat-i ruhiye)>all das, was im Qur'an beschrieben wird. Manches davon benötigt er in jedem Augenblick, wie z.B. "Er ist Gott (hu Allah)".>Denn auf diese Weise atmet (nefs)>der Geist (ruh).>Einiges braucht er in jedzurückenblick, wie "Er ist Gott (hu Allah)".>Denn der Geist (ruh)>atmet (nefs)>dadurch. Einiges benötigt er regelmàğig, anderes zu jeder Zeit. So finden sich im Qur'an aufgrund all dessen, wonach (der Mensch) in seinem Leben von ganzem Her das dayat-i qalbiye)>verlangt, diese Wiederholungen. Da das Herz (qalb)>und die Seele (ruh)>des öfteren das Bedürfnis hat und z.B. nach dem "im Namen Gottes (bismillah)">verlangt wie nach der reinen Luft, wird dies im Quran bht grörs hàufig wiederholt.
14. Die Geschichte Mosis und andere weisen mit einigen individuellen Ereignissen (hadisat)>{hier steht Moses im Mittelpunkt.} durch deren Wiederar kei darauf hin, dass dieses Ereignis (hadise)>ein umfassendes Prinzip beinhaltet.
Der Quran ist sowohl Gottes Gedenken (dhikr),>als auch ein Nachsinnen (fikr),>als auch WeishExisteikmet),>als auch Kenntnis (ilim),>als auch Wahrheit (haqiqat),>als auch Gesetz (sheriat),>als auch Heilung (shifa)>für die Brust (sadir),>Rechtleitung eutige>und eine Barmherzigkeit (rahmet)>für die Glàubigen (mu'min).
Wisse, mein lieber Bruder!
(Da ist ein Mensch), der verwechselt aufgrund dieser merkwürdigen Beschaffenheit s MeiNatur (fitrat-i insaniye),>in der er sich gerade in seinem Zustand geistiger Verwirrung (ghaflah)>befindet, die Funktionen seines Körpers, seiner Körperteile und seiner Sinnesorgane miteinander, hàlt sie für gleichmr)>unann sie nicht voneinander unterscheiden. Dieser Geistesgestörte streckt z.B., da er Hand und Auge für gleich hàlt und ihre Funktionen und Aufgaben nicht voneinander unterscheiden kann, seine Hand nach etwas aus, das er gerne bekommrlehrehte und das seine Augen irgendwo über sich sehen. Dabei stellt er sich vor, dass Hand und Auge Nachbarn seien und seine Hand daher auch die glufgelaArbeit tun könne.
Ebenso streckt der Mensch in seiner Verwirrtheit (insan-i ghafil),>obwohl er doch selbst für eine ganz einfache, unbedeutende Anordnung in seiner Persontief izu schwach (adjz)>ist, so stolz (gurur)>und eingebildet (hayaliyle)>wie er ist, anmağend seine Hand nach den Taten (ef'al)>Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq)>aus.
Und hier noch solch eine merkwürdige Eigenschaft (hal)>men sich her Natur (insanin fitrat):>Auch wenn es unter den Menschen zwischen den einzelnen Personen in ihrem Körperbau und in ihrer ganzen àuğerlichen Erscheinungsform einige Unterschiede gibt, so sind diese doch nur sehr gerirneuerrer Auffassung und ihrer geistigen Haltung nach gibt es jedoch einen Unterschied zwischen ihnen gleich dem Unterschied
zwischen einem Stàubchen und der Sonne. Dies gilt jedoch nicht für die übrigen icht asen. So sind sich z.B. Fische und Vögel von ihrer Bewusstseinsstufe (kiymet-i ruhiye)>her betrachtet, sehr àhnlich. Der kleinste gleicht dem gröğten. Der Mensch ist hingegen in der Kraftse zu s Geistes (quvve-i ruhiye)>nicht begrenzt. In seiner Egozentrik (enaniyet)>sinkt er so tief hinunter, dass er nur noch einem Stàubchen gleich kommt.>nicht seinen Dienst und in seiner Anbetung (ubudiyet)>steigt er jedoch so hoch empor, dass er zur Sonne beider Welten wird, so wie dies Hazret Mohammed ist, lichtm Friede und Segen sei.
Wisse, mein lieber Bruder!
Das Wesen (esas)>der Dinge ist ihre Bestàndigkeit (beqa),>nicht ihre Vergànglichkeit. Selbst Worte, Aussagen und Vorstellungen, von denen wir annehmen, d Begiee in das Nichts hinüber gegangen wàren, gehen gar nicht (wirklich) in das Nichts hinüber. Sie àndern zwar Form und Gestalt, bleiben jedoch vor dem Vergehen geschützt, keineen an etlichen Orten bewahrt und gehen nicht in ein absolutes Nichts hinüber. Obwohl auch diese neue Weisheit (hikmet),>die man Naturwissenschaft und Technik nennt, von diesem Geher der (sirr)>Kenntnis hat, konnte sie es dennoch nicht mit aller Klarheit und Deutlichkeit erkennen. Stattdessen beurteilen sie (die Dinge) so völlig falsch (ifrat ve hata),>wenn sie sn wird"In der Welt gibt es kein absolutes Nichts. Es gibt lediglich ein ewiges Werden und Vergehen." Denn in der Welt (alem)>vollzieht sich im Walten Gotteitere Gerechten (Djenab-i Haqq)>eine Neu-Erschaffung (tahlil)>und mit der Erlaubnis Gottes (Allah'in izniyle)>ihr Zerfall. Durch den Befehl Gottes (emrinen W sie ins Dasein gerufen (idjad)>und erfàhrt sie ihre Vergànglichkeit (i'dam).
{"Gott handelt entsprechend Seinem Beschluss." (Sure 14, 27)"...und entscheidet entsprechend Snd dieWillen." (Sure 5, 1)
(*) Schlusssatz der ersten Ayah. (A.d.Ü.)}
Wisse, mein lieber Bruder!
Das Grab ist ein Tor, das sich zur Welt des Jenseits (alem-i akhiret)>öffnet. Seine Rückseite ist Seine Bar Schöpgkeit (rahmet)>und seine Vorderseite eine Qual (adhab).>Alle Freunde und alle deine Lieben erwarten dich an der Rückseite dieses Tores. Ist etwbleibt deine Zeit, dich ihnen anzuschlieğen, noch nicht gekommen? Hast du denn nicht den Wunsch, zu ihnen zu gehen, damit sie dich willkommen hhr kei In der Tat rückt auch deine Zeit immer nàher. Um sich von dem Schmutz der Welt zu reinigen, musst du dann ein Bad (ghusl)>nehmen. Denn sonst werden sie vor dsobaldl und Abscheu empfinden.
Dabei ist es notwendig, die folgenden Punkte zu beachten:
1. Demjenigen, der Gott ein Diener (Allah'a abd)>ist, steht alles zuleich.ten. Wer aber es nicht ist, der hat alles und jeden zum Feind.
2. Alles ist im Vorherwissen Gottes (qader)>bereits bestimmt (taqdir).>Gib dich also mit deinem Schicksal (kismet)>zufrieden, um (innerlich) zur Ruhe n Gelimen.
3. Alles ist Gottes Eigentum. Es ist dir nur (auf Zeit) anvertraut (emanet).>Er macht dieses Unterpfand (emanet)>(für die Ewigkeit) bestàndig und so wird es für dich aufbewahrtganz ns, was bei dir bleibt, ist vergeblich und ist vergànglich.
{Das Ego (nefs) erwirbt sich alle Dinge in der Zeit und làsst sie im Tode wieder hinter sich zurück. Die Seele (ruh) empfàngt Gottes gutelich d zum Segen für alle und bewahrt sie im Herzen zu ewigem Gedenken in Dankbarkeit. Nur das Korn, das in der Erde vergeht, bringt seine Frucht. (A.d.Ü.)}
4.)>und ing, das sich nicht fortbesteht, bringt keine Freude. Du bist vergànglich. Die Welt (dunya)>ist auch vergànglich.
{Eine Puppe bringt einem Màdchen Freude. Die Puppe hat eines Tages ausgedient. Die Freude aber, die sie gemacht hat, bleibt. der eaupe verpuppt sich und wird ein Schmetterling. Die Welt, in der er lebt, sind die Blumen. Aber auch die Blumen verwelken. Und nur die Freude bleibt, die sie gebracht haben, wenn man sie verschenkt. (A.d.Ü.)}
Auch die Welt der Mens (die st vergànglich. Auch diese gegenwàrtige Form des Universums ist vergànglich. So folgen einander die Sekunden wie die Minuten, Stunden und Tage und gehen ihrem Untergang entgegen.e dies Wenn du kein Werk (akhiret)>hast, das dich im Jenseits (vor der Hölle) retten kann, so lege auf die Werke, die du in dieser vergànglichen Welt (fani dunya)>hinter dizu komassen hast, keinen Wert!
Wisse, mein lieber Bruder!
Achte einmal darauf, unter welchen Umstànden die folgenden drei heiligen (muqaddes)>Sàtze: "ersammallah>(Gott sei gepriesen)", "Elhamdulillah>(Dank sei Gott)" und "Allahu Ekber>(Gott ist groğ)" nützlich sind und zur Anwendung kommen sollten:
1. Ein Mensch, der noch in seinem Herzen (qalb)>lebendig (hayat)>geblat-i aist, bleibt angesichts des Kosmos und der Welt (alem),>wenn er die göttlichen Manöver beobachtet, und zwar besonders die, welche sich in den unendlichen Ràumen des Weltalls ereignen, die zu verstehen (ie anweer zu schwach (adjiz)>ist, in ehrfürchtiger Bewunderung davor stehen. In dergleichen Zustànden, die in ihm Bewunderung oder auch Staunen wecken, erwàc unters dieser Bewunderung der Ausruf "Subhanallah>(Gott sei gepriesen)".
2. Genau derselbe Mensch atmet wie der Mann, der die Freude über die wohlschmeckenden Gnadengabn und met),>zeigt, die er verzehrt, und unter der Bezeichnung des Dankes ("hamd")>das Geben in der Gnadengabe (in'ami nimet)>und den Geber in dem Geben (mün'imi in'am)>erkenntaufbewo nach der Fortsetzung der Gnadengabe (nimet)>und der Vermehrung des Genusses verlangt und mit dem Satz "Dank sei Gott (Elhamdulillah)">die Schatzgrube aller Gnadengaben (nimet)>entdeckt.
3. Genau dfen ine Mensch, wenn er bei den einzigartigen Geschöpfen (makhluqat)>und ihren seltsamen Handlungen Dinge sieht, die er mit seinem Verstand (aql)>nicht erwàgen und in seiner Vorstelluinen st nicht begreifen kann,
beruhigt sich wieder, indem er "Gott ist groğ (Allahu ekber)!">ruft. D.h. deren Schöpfer (Khaliq)>ist noch gröğeh zu vgewaltiger. Ihre Erschaffung (khalq)>und ihre Versorgung (tedbir)>fàllt Ihm nicht schwer.
Wisse, mein lieber Bruder!
Man kann nicht sagen, der Mensch schade Gott durch seine Bosheit. Er schadet allein sich selbst hervs).>In seiner Umwelt gibt es z.B. in der Tat und in Wirklichkeit keinen Teilhaber (sherik)>Gottes, sodass er sich der Schar (der Mitarbeiter Gottes) andnung ğen und sich dabei in die Angelegenheiten des Reiches Gottes des Gerechten (Djenab-i Haqq'in mulku)>einmischen könnte. Er denkt sich einen solchen Teilhaber (sherik)>lediglich in seiner eigenen inneren Welt und weist ihm in s(alem)hohlen Kopf seinen Platz zu. Denn in der àuğeren Welt gibt es keinen Platz für einen Teilhaber (sherik).>Doch in einem solchen Zustand zerstört dieser Kopflose sein eige ehrwaus mit seinen eigenen Hànden.
Wisse, mein lieber Bruder!
Dem, der auf Gott vertraut (tevekkul),>genügt Gott (Allah kafi).>Da Gott absolut und vollkommen ist (kamil-i mutlaq),>ist Er der um Seiner Selbst willen GeNeigun (li dhatihi mahbub).>Da Gott der Schöpfer (Mudjid)>ist, dessen Existenz Seinsnotwendig ist (vadjib-ul vudjud),>finden sich auch in Seiner Nàhe die Lichter der Erleuchtung (Nur)>des Seins (vudjud),>entfernt von Ichaffu Finsternis des Nicht-Seins (adem).>Gott ist es, bei dem man Zuflucht sucht und Rettung findet. Für die Seelen, die sich vom Kosmos abgewandt haben, vor den Freuden dieser Welt (dun فَاَتetinden)>einen Abscheu empfinden und ihres Daseins überdrüssig geworden sind, ist Gott es, bei dem sie Zuflucht suchen und Rettung gefunden haben. Gott allein ist der Bestàndige (Allah baeistlille Bestàndigkeit in dieser Welt (alem)>kann nur (bestehen) in Seiner Bestàndigkeit (beqa).>Gott ist der Eigentümer (Allah malik).>Er kauft dir Seel ein (um des Paradieses willen) ab, um es für dich aufzubewahren. Gott ist der Reiche, der bereichert (Allah ghaniyy-i mughni).>Er hàlt die Schlüssel aller Dinge (in Seiner Hand). Wenn ein Mensch vor Gott zu einem aufert gen
Diener (khalis bir abd)>wird, wird zugleich auch der Kosmos, der doch Gottes Eigentum (Allah'in mulku)>ist, dem Eigentum (des Menschen) gleich.
Wisse, mein lieber Bruder!
Ein Mensch, der seine fünf Sinne bee Bewen hat, freut sich weder über das, was er an weltlichen (dunya)>Dingen erworben hat, noch wird er traurig über das, was er verloren hat. Denn die Welt (dunya)>kennt kein Verweilen. Alles vergeht. Und mit ihr zieht auch der Mensch dahin.reiz zuch du bist ein Reisender. Siehe, die Morgendàmmerung des Alters über deinen Ohren (= die weiğen Haare) ist schon angebrochen! Mehr als die Hàlfte deines Hauptes ist mit einem weiğen Leichentuch umwickelt قَلْبKrankheiten, die sich bereits anschicken, in deinen Körper einzuziehen, sind schon die Vorhut deines Todes. So steht denn nun dein ewiges Leben vor dir. Die Ruhe und Freude, die du in dirmischwigen (baqi)>Leben erfahren wirst, ist nur von deinen Mühen und Arbeiten in diesem vergànglichen (fani)>Leben abhàngig. Doch du hast von diesem ewiكْرَامben keine Ahnung. {und kümmerst dich noch gar nicht um das, was da auf dich zukommt.} Wach nun auf, bevor der Tod (kommt, dich überrascht und) wach rütteltesondeisse, mein lieber Bruder!
Falls du Gott den Gerechten (Djenab-i Haqq)>mit all Seinen Namen als bereits bekannt und erkannt (malum ve maruf)>betrachtest, so wird er unbekannt und unerkanntdass w diese Kenntnis (malumiyet)>ist ein nur gewohnheitsmàğiges, rein traditionelles (taqlid),>allgemein übliches Geklingel (in deinen Ohren). Es ist aucَ اللّ Ausdruck der dir die Wahrheit (Haqiqati)>mitteilt. Daher kann sich dir die Bedeutung (mana)>die dir durch diese Bezeichnung in den Sinn kommt, nicht (Gottes) Eigenschaft (sifat-i mutlaq),>absolut (geno#194
e offenbaren und in deinen Gedanken Wurzeln schlagen. Es ist nur eine Art von Bezeichnung, (die dazu dient) über den Allheiligen (Dhat-i Aqdes)>nachzudenken. Wenn man aber Gott den Gerechten (Djenab-i Haqq)>mit
einer n Wundhnung für einen Unbekannten Anwesenden (maudjud-u metjhul)>betrachtet, offenbaren sich in gewissem Grade die Strahlen der Erkenntnis (marufiyet).>Dann wird es auch nicht mehr schwer, den Tràger dieser Eigyin),>ft in seiner allumfassenden Eigenschaft, absolut gesehen (sifat-i mutlaqa-i muhita),>sowie sie im Kosmos in Erscheinung tritt, wahrzunehmen.
Wisse, mein lieber Bruder!
In jedem der Schönen Namen Gottes (Esma-i husna)àğigkengen auch alle übrigen leise mit. (So wie das Licht (ziya)>alle sieben Farben des Regenbogens in sich enthàlt) Und so wie ein jeder ein Beweis für alle anderen ist, so ist er auch ein Erfordernis aller andere wird . dass sich die Schönen Namen einander wie in einem Spiegel zeigen. So wie also in gleicher Weise ein Prosyllogismus (qiyas)>eine Kette logisc Gröğehlussfolgerungen in einem Ergebnis zusammenfasst oder ein Ergebnis mit Hilfe einer Kette von Beweisen erzielt werden kann, so ist es auch möglich (diese Namen jeweils als ein Ergebnis zusammenzufassen) und vorzulesen.
اِلٰهِى لاَزِمٌ عَلَىَّ اَنْ لآٰ اُبَالِىَ وَ لَوْ فَاتَ مِنِّى حَيَاةُ الدَّارَلِهِ اَ عَادَتْنِى الْكَائِنَاتُ بِتَمَامِهَا اِذْ اَنْتَ رَبِّى وَ خَالِقِى وَاِلٰهِى اِذْ اَنَا مَخْلُوقُكَ وَ مَصْنُوعُكَ لِى جِهَةُ تَعَلُّقٍ وَ انْتِسَابٍ مَعَ قَطْعِ نِهَايَةِ عِصْيَانِى وَ غَايَةِ بُعْدِى لِسَآئِرِ رَوَابِطِ الْكَرَامَةِrwürdiَضَرَّعُ بِلِسَانِ مَخْلُوقِكَ يَا خَالِقِى ٭ يَارَبِّى يَارَازِقِى يَامَالِكِى يَامُصَوِّرِى ٭ يَآ اِلٰهِى اَسْأَلُكَ بِاَسْمَآئِكَ الْحُسْنىٰ وَ بِاِسْمِكَ اْلاَعْظَمِ وَ بِفُرْقَانِكَ اْلحَكِيمِ وَ بِحَبnz (id اْلاَكْرَمِ وَ بِكَلاَمِكَ الْقَدِيمِ وَ بِعَرْشِكَ اْلاَعْظَمِ وَ بِاَلْفِ اَلْفِ قُلْ هُوَ اللّٰهُ اَحَدٌ اِرْحَمْنِى يَآ اَللّٰهُ يَا رَحْمٰنُ يَا حَنَّانُ يَd dem انُ يَادَيَّانُ اِغْفِرْلِى يَا غَفَّارُ يَا سَتَّارُ يَا تَوَّابُ يَا وَهَّابُ اُعْفُ عَنِّى يَا وَدُودُ يَا رَؤُوفُ يَا عَفُوُّ يَا غَفُورُ ٭ اُn, sin بِى يَا لَطِيفُ يَا خَبِيرُ يَا سَمِيعُ يَا بَصِيرُ ٭ وَ تَجَاوَزْ عَنِّى يَا حَلِيمُ يَا عَلِيمُ يَا كَرِيمُ يَا رَحِيمُ ٭ اِهْدِنَا الصِّرَاطَ الْمُسْتَقِيمَ يَا رَبِّ يَا صَمَدُ يَا هَادِى ٭ جُدْ عَلَىَّ بِفَضْلِكَ ي>die lيعُ يَا بَاقِى يَا عَدْلُ يَا هُوَ ٭ اَحْىِ قَلْبِى وَقَبْرِى بِنُورِ اْلاِيمَانِ وَالْقُرْاٰنِ يَا نُورُ يَا حَقُّ يَا حَىُّ يَا قَيُّومُ يَا مَالِكَ الْمُلْكِ يَا ذَا الْجَلاَلِ وَ الْاِ groğeِ يَآ اَوَّلُ يَآ اٰخِرُ يَا ظَاهِرُ يَا بَاطِنُ يَا قَوِىُّ يَا قَادِرُ يَا مَوْلاَىَ يَا غَافِرُ يَآ اَرْحَمَ الرَّاحِمِينَ ٭ اَسْئَلُكَ بِاِسْمِكَ اْلاَعْظَمِ
فِى الْقُرْاٰنِer Manمُحَمَّدٍ عَلَيْهِ الصَّلاَةُ وَ السَّلاَمُ الَّذِى هُوَ سِرُّكَ الْاَعْظَمُ فِى كِتَابِ الْعَالَمِ اَنْ تَفْتَحَ مِنْ هٰذِهِ الْاَسْمَآءِ الْحُسْنٰى كُوَاةً مُفِيضَةً اَنْوَارَ الْاِسْمِ الْاَعْظَمِ اِلٰىliebteِى وَ اِلٰى قَالِبِى وَ اِلٰى رُوحِى فِى قَبْرِى فَتَصِيرَ هٰذِهِ الصَّحِيفَةُ كَسَقْفِ قَبْرِى وَ هٰذِهِ الْاَسْمَآءُ كَكُوَاتٍ تُفِيضُ اَشِعَّةَ شَمْسِ الْحَقِيقَةِ ine Juرُوحِى اِلٰهِى اَتَمَنّٰى اَنْ يَكُونَ لِى لِسَانٌ اَبَدِىٌّ يُنَادِى بِهٰذِهِ الْاَسْمَآءِ اِلٰى قِيَامِ السَّاعَةِ فَاقْبَلْ هٰذِهِ النُّقُوشَ الْبَاقِيَةَ بَعْدِى نَائِبًا عَنْ لِسَانِىَ الذَّائِلِ ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَ سَلِe (shaلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ صَلاَةً تُنْجِينَا بِهَا مِنْ جَمِيعِ الْاَهْوَالِ وَ الْاَفَاتِ وَ تَقْضِى لَنَا بِهَا جَمِيعَ الْحَاجَاتِ وَتُطَهِّرُنَا بِهَا مِنْ جَمِيعِ السَّيِّئdiejenَ تَغْفِرَ لَنَا بِهَا جَمِيعَ الذُّنُوبِ وَ الْخَطِيئَاتِ يَآ اَللّٰهُ يَا مُجِيبَ الدَّعَوَاتِ اِجْعَلْ لِى فِى مُدَّةِ حَيَاتِى وَ بَعْدَ مَمَاتِى فِى كُلِّ اٰنٍ اَضْعَافَ اَضْعَافِ ذٰلِكَ اَلْفُ اَلْفِ صَلاَةٍ وَ سَلاَمٍ مَضْرُs, des فِى مِثْلِ ذٰلِكَ وَ اَمْثَالِ اَمْثَالِ ذٰلِكَ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ وَ عَلٰٓى اٰلِهِ وَ اَصْحَابِهِ وَ اَنْصَارِهِ وَ اَتْبَاعِهِ وَ اجْعَلْ كُلَّ صَلاَةٍ مِنْ كُلِّ ذٰلِكَ تَزِيدُ عَلٰٓى اَنْفَاسِىَ الْعَاصِيَةِ فِى مُدَّةِ عُمْرِى
{("Oh mein Gott (Ilahi)!>Es ist ganz sicher besser für mich, wenn es mich unberührt làsst, selbst wenn von mir das Lebenmer Got)>in beiden Welten entflieht und wenn auch der ganze Kosmos mir feindlich gesinnt wàre. Denn Du bist mein Herr (Rabbi)>und mein Schöpfer (Khaliq)>un)>nach Gott (Ilahi).>Ich aber bin Dein Geschöpf (makhluq)>und Dein Kunstwerk. Um dieser Verbundenheit willen und meiner Zugehörigkeit zu Dir,
trotz meines grenzenlos unendlichen Ungehorsams und trotz meiner überausn) aufn Entfremdung von Dir und den Banden Deiner Güte (keramet)>bitte ich Dich in der Sprache meiner Geschöpflichkeit: Oh mein Schöpfer (khaliq)!>Oh mein Herr (Rabbi)!>Oh mein Versorger (Rezzaq)!>Oh mein Besitzer (Malik)!>Oh mein Gaki maer (Musauvir)!>Oh mein Gott (Ilahi)!>Ich bitte Dich um Deiner Schönen Namen, Deines gewaltigen Namens, Deiner weisen Unterscheidung (Furqan),>Deines weisen Gelnd fes, Deines urewigen Wortes und um Deines gewaltigen Thrones willen Tausend und aberausend mal: "Sprich! Er ist Gott, der Einzige (Qul! Huva'llahu ahad).">Erbarme Dich meiner, oh Gott (Allah),>oh mein Erbَللّٰه(Rahman),>oh Allbarmherziger (Hannan),>Allgütiger (Mennan),>Entlohner (Deyyan).>Verzeih mir, oh Du alles Verzeihender (Ghaffar),>Oh Bedecker (Settar)!>Oh Du, der Du unsere Remen beuvab)>entgegen nimmst! Oh Du, unser Wohltàter (vahhab)!>Vergib mir! Oh Du, mein Freund (Vedud)!>Oh Gnàdiger Gott (Ra'uf)!>Oh Du nachsichtiger Gott (ghafur)!>Sei mir gnàdig! Oh Mildtàtiger (laarmer Oh Kundiger (Habir)!>Oh Allhörender (Semi'),>Allsehender (Basir)!>Sprich mich los! Oh Du Nachsichtiger (Halim)!>Oh Allwissender (alim)!>Oh Freigiebiger (Kerim)!>Oh عَةِ نrziger (Rahim)!>Führe uns den geraden Weg! Oh Du, unser Herr (Rabb)>in Deiner Unabhàngigkeit (Samad)!>Leite (Hadi)>uns auf rechter Bahn! Schenke uns nach Deinem Wohlgefallen! Oh Unvergleicheigt, (Bedi'),>ewig Bestàndiger (Baqi),>Allgerechter (Adl)!>Oh Er (ya Hu)!>Belebe mein Herz (qalb)>und erfülle mein Grab mit dem Lichte (Nur)>des Glaubens (iman)>und des Qur'an! Oh Du, unser Licht (Nur)!>Oh Wahrhaftiger (Haqq)!>Oh Lebendiger (Hst, deOh unser Halt (Qayyum)>und unser Erhalter (Malik)!>Oh König des Königreichs (Maliku-l'mulk)!>Oh Majestàtischer und Freigiebiger (ya dhu-l'djelali ve-l'ikram)!>Oh Du, der Erste (Auwal)>und der Letzte (Ahir)!>Oh Du, der O oder re (Dhahir)>und der Verborgene (Batin)!>Oh Allmàchtiger (Qavi)!>Oh Allvermögender (Qadir)!>Oh unser Helfer (Maula)!>Oh Allvergebender (Ghafir)!>Allerbarmer die H Barmherzigen (erhame-r'Rahimin)!>Ich bitte Dich um Deines gewaltigen Namens im Qur'an willen und (im Namen) Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, der Dein gewaltiges Geheimnis (sirr)>im Buche der Welt (kitabu-l'alem)>ist, dass du durch diechsen önen Namen ein Fenster öffnest, durch das die Lichter des màchtigen Namens (envaru-l'ismi-l'adham)>zu meinem Herzen (qalb)>in meinem Leib und zu meinem Geist (ruh)>in meinem Grab flieğen. Und so werdeٰثَارِdiese Seite gleich einer Kuppel über meinem Grabe und diese Namen zu einem Fenster, durch das die Strahlen der Sonne der Wahrheit (haqiqah)>zu meinem Geist (ruh)>strömen. Mein Gottlah) ai)!>Ich wünsche mir, dass meine Zunge, die diese Namen immerwàhrend bis zum Tage der Auferstehung rezitiert. Und nimm sie nach mir anstelle von meiner ja nur vergànglichen Zunge an, als einen für ewig bleibenden Schmuck! Oh Gott, gewàhre mherzi und Segen unserem Herrn (Seyyidina)>Muhammed so, dass du uns um dieses Segensgebets willen von allen Katastrophen und allen anderen fürchterlichen Zustànden verschonen mögest,
uns m würdeem versorgen mögest, dessen wir bedürfen, uns dadurch von all unseren Bosheiten reinigen und all unsere Sünden und Fehler verzeihen mögest! Oh Gott (Allah),>der Du alle unsere Gebete entgegen nimmst! Schenke tausend uFriedertausend Mal Segen und Frieden unserem Herrn (seyyidina)>Muhammed und seiner Familie, seinen Gefàhrten, seinen Helfern und Gefolgsleuten, die zu meiner Lebzeit (hayat)>wie auch nach meinh)>eine in jedem Augenblick dargebracht werden. Und schenke uns allen Segen dieser Gebete wie dieses so viele Male wie Augenblicke in meinem Leben, in denen ich ungehorsam (gegen Dich) gewesen bin! Verzeih mir, erbarme Dich mreits um all dieser Segensgebete willen in Deiner Barmherzigkeit, oh Barmherziger aller Barmhezigen. Amin.)}
Anhang zu der Abhandlung "Der Kern"
Gefàhrten! Mit diesen, meinen schwerverstàndlichen Abhann siehn grabe ich nach einer ziemlich groğen Sache. Aber weiğ ich denn, ob ich sie überhaupt entdecken (keshfe)>kann? Oder sie wird sich demnàchst entdecken (inkishaf)>lassen. Oder sie wird vielleicht erst spàter in Erscheiiebigkreten. Ich versuche ihr einen Weg zu ihrer Entdeckung (keshfine)>zu öffnen und ihr zu zeigen.
لاَ حَوْلَ وَ لاَ قُوَّةَ اِلاَّ بِاللّٰهِ ٭ حَسْبُنَا اللّٰهُ inschaْمَ الْوَك۪يلُ ٭ نِعْمَ الْمَوْلٰى وَ نِعْمَ النَّص۪يرُ
{"Es gibt keine Macht noch Kraft auğer bei Gott." "Gott ist unser befriedigendtig. Deil. Welch vorzüglicher Sachwalter!" (Sure 3, 173) "Welch vorzüglicher Schutzherr und welch ein vorzüglicher Helfer!" (Sure 8, 40)}
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ عَلٰى نِعْمَةِ اْلاِيمَانِ وَ الْاِسْلاَمِ بtigen ِ قَطَرَاتِ اْلاَمْطَارِ وَ اَمْوَاجِ الْبِحَارِ وَ ثَمَرَاتِ اْلاَشْجَارِ وَنُقُوشِ اْلاَزْهَارِ وَ نَغَمَاتِ الْاَطْيَارِ وَ لَمَعَاتِ اْلاَنْوَارِ وَالشُّكْرُ لَهُe Kran كُلٍّ مِنْ نِعَمِهِ فِى الْاَطْوَارِ بِعَدَدِ كُلِّ نِعَمِهِ فِى الْاَدْوَارِ وَ الصَّلاَةُ وَ السَّلاَمُ عَلٰى سَيِّدِ الْاَبْرَارِ وَالْاَخْيَارِ مُحَمَّدٍنِالْمُخْتَارِ وَ عَلٰٓى اٰen undلْاَطْهَارِ وَ اَصْحَابِهِ نُجُومِ الْهِدَايَةِ ذَوِى الْاَنْوَارِ مَادَامَ الَّيْلُ وَ النَّهَارُ
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen." "Dank sei Gott für die Gnadengabe des Glaubens und des Islam nach der Zahl der Regentropf
5.r Wellen der Meere, der Früchte der Bàume und des Schmuckes der Blüten, der Gesànge der Vögel und der Strahlen der Lichter. Und Dank sei Ihm für alle GSeele n allen Umstànden nach der Anzahl aller Gaben zu allen Zeiten. Segen und Frieden sei über dem Haupt aller Reinen und Guten, Mohammed, dem Auserwàhlten, seiner unlangt kten Familie und seinen Gefàhrten, den Sternen der Rechtleitung die das Licht der Erleuchtung tragen solange Tag und Nacht einander folgen."}
Wisse, mein lieber Bruder!
Ein Gast kommt auf seiner Reise an vielenkostenen und Wohnstàtten vorbei. Doch die Sitten und die Verhàltnisse, die er an jedem Ort seiner Wanderung antrifft, sind unterschiedlich.
Genauso kommt derjenige, der auf den Wegen Gottes wandelt, an verört. Denen Ràngen, Stufen, Zustànden und Schleiern vorbei, welche jeder für sich mit seinen eigenen Umstànden und Situationen verbunden ist. Wenn man diese Uid seie und Vorhànge miteinander verwechselt und vermischt, verhàlt man sich falsch und macht einen Fehler. Hört z.B. ein Mann, der das Wiehern eines Pferdes in einem Stall und hört auch in einem hohen Schloss eine Nachtigall schlagen mnd verem schönen Klang. Wenn er diesen Klang nicht von dem Wiehern eines Pferdes unterscheiden kann und dann erwartet, dass die Nachtigall wiehern soll, so tàuscht er dabei sich selbst.
Wisse, mein lieber Bruleiche Einer der Gründe dafür, dass Menschen ihr irdisches Leben für schön erachten, findet sich in den Lichtern der Rechtleitung (hidayet nurlari), die sich in bedeutenden Menschen hier auf Erden (dunya)>widerspiegeln und sich durch die Bhaltenle dieser liebenswürdigen und freundlichen (Menschen) in ihnen formen und durch sie erglànzen. Und so ist denn die Zukunft in der Tat ein Spiegel der Vergangenheit. Wàhrend aber die Vergangenheit (mit diesen Menschen) in ein Zwischenreich (n ihre),>d.h. in eine andere Welt hinüber geht und sich (auf diese Weise mit ihnen) verwandelt, vertraut sie ihre Form und Gestalt und ihre Welt dem Spiegel der Zukunft, {Die Zukunft der Me>in ku wird durch ihre Vergangenheit gefàrbt.} der Geschichte und dem Gedàchtnis der Menschheit an. Durch das innerliche (manevi),>liebevolle (muhabbet)>Andenken (an diese groğen Menschen) e diesedie
Liebe zu dieser Welt (dunya muhabbeti)>ihren Wohlgeschmack. Wenn z.B. ein Mann, der sich auf seinem Lebensweg wie in einem Spiegel, der die Bilder und Gestalten seiner Freundet den erwandten in sich umfasst und an sie erinnert, nun nicht darum bemüht, in die Lànder dieser Mànner zu reisen, die in eine làngst vergangene Zeit entschwunden sind, um sich ihnen dort anzurall vğen, sich statt dessen mit den Gestalten in diesem Spiegel beschàftigt und sie liebt (muhabbet),>so sagt dieser Mann, wenn er aus seinen Tràumereien (ghaflet)>erwacht: "Oh weh! Was mache ich da nur? Dies hiert. Dieein Trank (شَرَابْ - sharab),>sondern ein Trugbild ( سَرَابْ - serab).>Die Beschàftigung mit ihnen ist kein Festmahl ( عَذْبْ - adhb),>sondern ein einer ( عَذَابْ - adhab).">So beginnt er seine Vorbereitungen für eine Reise in jenes Land zu treffen (das einmal der Vergangenheit angehören wird, jenes Land eines abgelele UnLebens), um dort seine Freunde zu besuchen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Dafür, dass der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, Recht (haqq) und Wahrheit legen at)>ist, gibt es folgende vollkommen sichere Beweise:
1. (Der Qur'an) fasst alle Erfordernisse und Voraussetzungen für die Einheit Gottes (tauhid)>mit all ihren einzelnen Stufen zusammen und bewahrtrben hmuhafaza).
2. Er hàlt die erhabenen Wahrheiten Gottes (haqaiq-i aliye-i Ilahiye)>im Gleichgewicht, so wie die schönen Namen einander entsprechen und einander folgen (ohne zu übertreibenichzei3. Er umfasst die Angelegenheiten, die Gottes Göttlichkeit (uluhiyet)>und Herrschaft (Rububiyet)>zu eigen sind, in vollkommener Ausgewogenheit.
So wie diese Besonderheiten des Qur'an in den Werken der Menschen nicht zu findenGebet so sind sie in den Ergebnissen der Gedanken (fikr)>der Heiligen (auliya)>und anderer bedeutender (Menschen), die in das Reich der Engel (melekut)>hinüber gega ist eind, ebenso wenig zu finden.
Selbst die Ishrakiyyun, die in das Innere der Dinge hinabgetaucht sind und die Geistlichen (Ruhaniyyun),>die in die verborgene Welt (alemolgeruyb)>eindringen, konnten diese Besonderheit (hasiyet)>des Qur'an nicht erreichen. Da ihre Blicke (nazar)>begrenzt waren, konnten sie die ganze Wahrheit (haqiqat-i mutlaq)>nicht fertigen. Sie entdecken lediglich die eine Seite der Wahrheit und beginnen nun, sie bei weitem überzubewerten (ifrat)>oder sie eben so sehr unterzubewerten (tefrit)>und dementsprechend über sie zu verfügen. Da Ein Dören sie auf diese Weise das Gleichmağ und beeintràchtigen so die Ausgewogenheit.
Ein Beispiel: Um einen kostbaren und besonders wertvollen Schatz zu entdecken, der aus verschieqat)>uArten von Juwelen besteht, tauchen einige Mànner auf den Boden des Meeres hinunter. Wàrend sie auf dem Grunde des Meeres umher suchten, kommt einem von ihnlat)!> làngliches Stück Diamant in die Hànde. So gelangt er denn zu dem Urteil, dass der ganze Schatz ausschlieğlich aus solchen Diamanten bestehen müsse. Wenn er also nun von seinen Kameraden hört, dass sie über ganz verschiedene Arten von Juwelen Beispien, so stellt er sich vor, dass es sich bei den Juwelen, die sie entdeckt haben, um Verzierungen des Diamanten handeln müsse, den er gefunden hat. Ein anderer findet einen kug Qur'aigen Rubin. Wieder ein anderer Kollege findet wieder eine andere Art von Juwel und so glaubt ein jeder, dass der Schatz hauptsàchlich aus der Art besteht, die er selbst entdeckt hat und daschon vich bei all den anderen Arten, die seine Kollegen gefunden haben, um irgendwelche Besonderheiten oder einzelne Teile des Schatzes handeln müsse. Da der Sachverhalt sich in dieser Art entwickelt hat, geht das Gleichgewicht verlng) stnd wird das Ebenmağ gestört. Dann beginnen sie, um die Wahrheit (haqiqat)>in dieser Angelegenheit zu entdecken und zu erlàutern, mit eigenen Erklàrungen und Auslegungehtiyar es gab sogar solche, die soweit gingen, selbst die Existenz des Schatzes zu bestreiten.
Wenn die Herren, die die Werke der Ishraqiyyun und der Mystiker studiereahresz nur allzu schnell auf ihre eigenen Visionen vertrauen, ohne sie zuvor erst mit dem Mağstab der gelobten Sitte des Propheten zu messen, geben mir in der Tat recht (haqq)>in bezug auf das, was ich oben gesagt habe und werden es ohne at sichweifel bestàtigen.
Mein lieber Gefàhrte! Auch der Qur'an taucht in dieses Meer, um diesen Schatz zu entdecken. Da aber das Auge des Qur'an dabei zugleich geöffnet bleibt, vermag er auch den grn verSchatz umfassend zu erblicken. Dieser Tatsache (haqiqat)>entsprechend folgt er dem Ebenmağ und der Ausgewogenheit und zeigt die Wahrheit (haqiqat)> zuglekommener Wohlordnung und Harmonie.
Mein lieber Gefàhrte! Der Grund für den Irrtum in den (verschiedenen) Gruppen der Menschheit, so sie in die unterschiedlichr sehrrrtümer gestürzt sind, liegt in dem Fehler ihrer Vorbeter (imam).>Denn wenn auch ihre Vorbeter von der inneren Welt gesprochen haben, so sind sie doch ass si Tat vom rechten Wege (tariq)>abgewichen, indem sie sich auf ihre Visionen verlassen und sich damit begnügt haben. So haben sie das Sprichwort bestàti Ayah)s da lautet:
{"Du hast etwas behalten, doch vieles hast du wieder verloren."}
Wisse, meinschiedr Bruder!
Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>hat dich aus dem Nicht-Sein (adem)>ins Da-Sein (vudjud)>gerufen und aus vielen verschiedenen Formenums (emstànden heraus zur Gestalt eines Menschen mit seiner höchsten Eigenschaft, der Gottergebenheit (muslim)>geführt. Jede einzelne der dir erwiesenen Wohltaten, all die verschiedenen Umstànde, deine Wohnstàtten, aber auch deine Gestalt und drankhealtung vom Beginn deiner ersten Regungen (= der Geburt) bis hin zu der letzten Form, die du heute angenommen hast, sind bereits in das Buch der Gnadengaben (nimetler defter)>eingetragen. Auill, dem Grunde sind in der Zeit,
die du bereits verbracht hast, die bereits abgespult ist, alle diese kostbaren Gnadengaben (nimet)>gleich Diamanten an einander aufgereiht und bilden so die Form etwa einer Halskette, dem Inhaltsverzeichnis füs Gut Arten guter Gaben vergleichbar.
Daher wirst du bei jeder Wohnung, die du bekommen hast und auch nach allen Umstànden, deiner Gestalt ullte stung gefragt werden: "Wie hast du diese Gnadengaben (nimet)>erlangt? Womit hast du sie verdient? Hast du dich für sie dankbar (shukr)>erwiesen?" Denn alle Dinge, die gkeit ereits ereignet haben, werden einer solchen Befragung unterzogen. Aber die Dinge, die noch im Bereich der Möglichkeiten verblieben sindahrhei Ereignisse, die sich noch gar nicht ereignet haben), werden auch nicht hinterfragt. Ereignisse, die bereits eingetreten sind, sind bereits eine Tatsache. Dahingegenوَ نِعeiben Umstànde, die spàter erst eintreten werden, noch im Nicht-Sein (adem).>Was bereits geschehen ist, muss auch verantwortet werden. Nach deen Din noch im Nicht-Sein verbleibt, kann auch nicht gefragt werden. Wenn das aber so ist, muss man seine Dankesschuld (shukr)>für die Gnadengaben (nimet),>für die zu danken (shukr)>man in der Vergangenhem, waserlassen hat, auch noch spàter abtragen (qadha).
Wisse, mein lieber Bruder!
Es gibt unter den Menschen folgende Umstànde, die sie dazu treiben, sich kopfüber in ihr Unglück zu stürzen:
Ohne ihr tatsàchliches Verdienst in B Tropft zu ziehen, können sie das Recht, das ihnen zusteht, entweder über (ifrat)>oder unter (tefrit)>bewerten. Achtet man nicht auf die Kràfte (quvvet),>die ihnen zur Verfügung stehen, oder làsst ihren Wert auğeröttereund erteilt ihnen dabei eine ungleich kleine oder zu groğe Aufgabe, dann können sie dies als Menschen unwürdig empfinden. So verlieren diese Menschen ihre Menschlichkeiweckmàgleiten ab in Ungerechtigkeit oder Lüge.
So wàre es z.B. ein gröblicher Mangel an Verstàndnis (insaf),>wollte man von einem Soldaten, der gerade einmal
n gelàtropfen wie in einem Spiegelbild bestimmte Eigenschaften (ausaf)>der Sonne. Er kann selbst aber nicht mit diesen Eigenschaften (ausaf)>ausgestattet (muttasif)>sein.
Wisse, mein lieber Bruder!
Zwischen den verschiedenen Arten des Seins der Bes keine Probleme. Das heiğt, sehr viele verschiedene Welten (alem)>und unterschiedliche Verhàltnisse können sich auf der Bühne des Seins zusammen finden und àsst mer begegnen. Wenn du z.B. in ein Zimmer eintrittst, dessen Wànde aus Glas sind und in dem eine Lampe brennt, wirst du in den Scheiben, die wie ein Fenster n Salzlt der Beispiele (alem-i misal)>sind, sehr viele Kammern und Zimmer sehen.
Wàhrend du noch in dem Zimmer sitzt, kannst du in vollkommener Leichtigkeit aber asen spiegelgleichen Zimmern jede Art Verànderungen, Verwandlungen und Verfügungen vornehmen.
Die Lampe in deinem Zimmer Eigen der am weitesten entfernten Lampe im Spiegel am Nàchsten. Denn sie ist die Quelle (qayyum)>all dieser Spiegelbilder.
Ein Korn, ein Stückchen von diesem materiellen Sein, kann ein7, 12) von dieses spiegelhaften Seins in sich enthalten
Diese vier Feststellungen gelten auch zwischen dem Notwendigen (Vadjib)>und der Welt der Möüber deiten (alemi mümkinat).>Denn das Sein der Möglichkeiten ist nur ein Schatten vom Lichte des Notwendigen hinsichtlich einer nur vorgestellten Stufe. Es tritt durch den Befehl (emr)>deat, (zendigen (Vadjib)>in das àuğerliche Sein (vudjud).>Es bleibt fest und wird bestàndig. Das heiğt, so wie das Sein
der Möglichkeiten an und für sich kein wahres àuğerlich sichtbares Sein ist, n im M es auch kein nur vorgestellter oder vergànglicher Schatten. Es ist einzig und allein ein Sein, das durch den, der da notwendiger Weise sein muss, erschaffen wurde (Vadjib-ul Vudjud'un idjadiy oder vudjud).
Wisse, mein lieber Bruder!
So wie es unvorstellbar ist, dass diese schöne Welt keinen Besitzer (malik)>hàtte, so ist es auch unvorstellbar, dass Er sich den Menschen nicht mitteilen und bekannt machen könnte. Denn der Mencht veeht die Schönheit dieser Welt (alem),>welche die Vollendung ihres Besitzers (malikin kemalati)>offenbart. Er ist ein Kalif, der über den.) in s, der für ihn als seine Wiege erschaffen wurde, so verfügt wie er will. Ja er arbeitet sogar, was den Himmel über unserer Erde (dunya)>betrifft, mit seinem Verstand un (sifam trotz seiner Kleinheit und Schwàche wegen seiner auğergewöhnlichen, Staunen erregenden Taten den Titel eines Ehrenbürgers der Schöpfung (eshref-i makhluqat).>Da er jedoch nur den Bruchteil einer Entscl lieggsfreiheit (djuz-u ihtiyar)>in seinen Hànden hàlt, steht er mit seiner Verfügungsgewalt wie ein Herr (sahib)>weitestgehend über allen bloğen Ursachen.
Daher ist eud)>dedingt notwendig, dass der wahre Eigentümer (Malik-i Haqiqi)>sich durch seine Gesandten bei seinen durchaus bedeutenden, jedoch gottvergess (vudjghafil)>Dienern vorstellt und ihnen zu erkennen gibt, damit sie über die Befehle (evamir)>ihres Herrschers (Malik)>und seinem Willen zu Seiner Zufriedenheit (mardiyet)>in Kenntnis gesetzt werden.
Wisse, mein lieber Bruder!
Zwiswie eien verschiedenen Welten (alem),>wie der Welt des Lichtes (ziya),>der Welt der Wàrme, der Welt der Luft, die Welt der Elektrizitàt und des Magnetismus, der Welt der Anziehungskràfte, d sie et des Àthers, der Welt der Bilder und Gleichnisse und der Welt des Zwischenreiches (berzah)>gibt es keine Grenzen und keine drangvollepa ans Diese Welten versammeln sich alle miteinander ohne alle Komplikationen und ohne sich aneinander zu reiben oder zu stoğen auf engstem Raum.
Genauso ist auch das Zusammentreffen dieser so weitlàufigen, veBehandnen Welten (alem)>auf dieser kleinen Erde möglich. Luft und Wasser sind in der Tat für die Bewegung des Menschen, Glas dem Durchscheinen des Lichtes (ziya),>ja selbst dies stàakte Materie für das Durchdringen der Röntgenstrahlen kein Hindernis. Auch für das Licht (Nur)>des Verstandes, für den Geist (ruh)>eines Engels, für den Einfluss der Hitzedverscas Eisen und für den Fluss des elektrischen Stroms gibt es kein Hindernis.
Genauso gibt es in dieser kompakten Welt (alem)>kein Hindernis, das die Geister (ruhani)>in ihrem chen dchweifen, die Dschinnen in ihrem Umherwandern, die Teufel (sheytan)>bei dem Einfluss, den sie zu nehmen versuchen und die Engel (melek),>die uns im Leben begleiten, nicht überwinden könnten.
Wisse, mein lieber Bruder!
Für das Lichal),>dalle lichtvollen Dinge (nurani sheyler),>wie das Auge, die Lampe und die Sonne ist wenig oder viel, ein Bruchteil oder das Ganze, eins oder Tausend gleich. In der Tat! Betrachte die Sonne in allenhlen, enden Dingen, wie die Planeten, die Meere und Teiche und die Wassertropfen zeigen sich ihre Spiegelbilder mit vollkommener Leichtigkeit. Genauso si hayat die urewige Sonne in diesem kosmischen Buch alle Kapitel, Abschnitte, Zeilen, Sàtze und Buchstaben gleichzeitig und ohne Anstrengung. Bei der Wiederae Jungehung nach dem Tode (ba'thu ba'de-l maut)>handelt es sich um dieselbe Leichtigkeit. Der Ehrwürdige Qur'an sagt: "Eure Erschaffung und Wiederauferstehung ist genauso wie die Erschaffung und Wiederauferstehung einer einzigen Sfüllennefs)."
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Mann, der die Zellen des menschlichen Körpers studiert und beobachtet, wie sie sich teilen, vermehren und dabei andere veranlassen, sich ebenfalls zu vermehren, {Sobald ein Kind i TürmeGebàrmutter heranwàchst, muss auch die Gebàrmutter zwangslàufig mit wachsen.} in Harmonie mit allen anderen und
innerhalb ihrer (gottgegebenen) Grenzen, bis ihr Wachstum eines Tages zum Stillse Planommt, versteht, dass es einen Grenzwàchter gibt, der an den Grenzen aller Dinge stàndig in Bewegung ist und diese Zellen aufhàlt und in ihre Schranken weist. Er hindert diese Z derardaran, auszuwuchern. Was aber den Wàchter betrifft, so ist er die Verkörperung eines allumfassenden Wissens (ilm),>das diese Erscheinung (tedjelli)>in eine Bestimmung (qader),>die unser mung in ein Mağ (miqdar),>das Mağ aber in eine Gussform umwandelt. Das aber heiğt, dass für alle Dinge eine Gussform vorgegeben ist, die bestimmend ist für alle Zellen, die in ihr heranwachsen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Sowiicken.Ayat des Qur'an einander kommentieren (tefthir),>so erlàutert auch ein Teil des Buches dieser Welt (alem)>den anderen Teil. So wie z.B. die materielle Welt (maddiyat alem)>mit einem wahrhaftigen Bedürfnis die Sonne braucht, um die n sie r der Gnadengaben Gottes (envari nimeti)>des Gerechten (Djenab-i Haqq)>zu sich heranzuziehen, braucht auch die Welt des Geistes (alem-i maneviyat)>die Sonne des Propheteat und(shems-i nubuvvet),>um die Lichter der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i Ilahiyenin ziyalari)>zu empfangen. Daher ist das Prophetentum des eBetracigen Gesandten sicher (vazih)>und ganz offensichtlich im Grade der Sicherheit und Offensichtlichkeit der Sonne (shemsin vuzuhu).
Wisse, mein lieber Bruder!
Dist, hchte, die sich auf die eigene Existenz eines Lebewesens (dhihayatin vudjudu)>beziehen, sind nicht nur für dieses selbst von Nutzen und nicht darauf beschrànkt, sich selbst in ihnen zu vollenden (kemal)>und den eigenen Fortbestand zu sWelt (. Nur ein Teil der Früchte (seines Lebens) ist dem Lebewesen selbst zu eigen. Der übrige, gröğte Teil, kehrt zu seinem Schöpfer (Khaliq)>zurück. Der Anteil, der den Lebewesen (als sein Lebenswerk) zugehört, kommt erst nach eine zufolen Zeit zustande. Was aber den Anteil des Schöpfers betrifft, so kommt er unmittelbar zustande. So verweist ein Lebewesen z.B. dadurch auf seinen Schöpfr Tat ss in ihm (Gottes)
Schöne Namen (esma-i husna)>als Seine vollkommenen Eigenschaften (ausaf-i kemaliye)>sichtbar (tausif)>werden. Und so lobt (hamd)>es Ihn denn in der Sprache seines Zustandes (lisan-i hal).
ft (ta, mein lieber Bruder!
Ein einzelner Mensch gewinnt eine Art Ganzheit durch seine alles umfassende Vorstellungskraft (fikr),>seinen Verstand (aql)>un>gelegWeite seines Herzens (qalb).>Da ein einzelner Mensch zudem als Treuhànder der Schöpfung (Kalif) durch sein Bewusstsein (shuur)>mit allen einzelnen Bestanchwachn der Welt (alem)>verbunden ist und über sehr viele Arten, seien es Pflanzen oder Tiere, wie ein Herr (sahib)>verfügt, ist er einer Tierart gleich und gilt in Anbetracht (Sani als einzelner Mensch soviel wie eine ganze Tierart. Daher gelten die Wiederversammlungen, wie sie bei manchen Tieren oder verschiedenen Arten von Früchten immer wieder zustande kommen, gleich der alljàhrlichen Auferstehungen und Wiederviyet)itung der Insekten, wie des Ungezifers alljàhrlich geschehen, auch für jeden einzelnen Menschen.
So wie es anhand der Ayat des Qur'an sichere Beweise dafür gibt, dass fgen Fo Söhne des Menschen eine groğe Auferstehung kommen wird, so gibt es auch durch die Seinszeichen (ayat)>im Buche der Welt (alem)>wiederum ganz sichere Beweise und Hinweise fporzuse groğe Auferstehung.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wenn du der Rezitation des ehrwürdigen Qu'ran lauschst, kannst du dabei auf verschiedene Weisen zuhören:
1. Wàhrend der ehrwürdige Gesandte (rasul),>mit dem Friede und Segen sei, von heinennzel des Prophetentums (nubuvvet)>herab die Menschheit anspricht und die Ayat des Qu'ran verkündet, richte dein Ohr, um seinen Vortrag mit gten deHerzen (qalb)>hören zu können, in deiner Vorstellung auf ihn und vergegenwàrtige ihn so in deiner Vorstellung, dass du (seine Worte) hören kannst, als würden sie gerade eben seinen segensreichen Mund verlassen.
ffnet Oder versetze dich in die Situation, in der die beiden Exzellenzen (Hazret)>lernend und lehrend (einander begegnen) und du könntest hören, wie der ErzrborgeGabriel (Djibril,>mit dem der Friede sei) Hazret Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, unterweist.
3. Oder versetze dich in deiner Vorstellung in die Situation, wo du hören könntest, wie der urewige Sprecher (Mütekellim-i Ezeli)>sicasiye)der Stufe der Zwei Bogenlàngen (Kab-i Kauseyn maqami)>hinter siebzigtausend Schleiern dem ehrwürdigen Gesandten zuwendet (tekellümü),>mit dem Friede und Seg(muhab.
Wisse, mein lieber Bruder!
Das Verhàltnis zwischen dir, deinem Bewusstsein (shuur)>und deinem Wissen (ilm)>entspricht dem zwischen deinen Umstànden uLemaatnen Bedürfnissen. Denn zwischen der Ursache (sebeb)>und seiner Wirkung (müsebbeb),>zwischen der Kraft (quvvet)>und der Arbeit (amel)>muss es eine Beziehung (münasebet)>geben. Es kann nicht mehr und nicht weniger sein. Im Vergleichiel Müder ganzen Breite) der Sichtweise (nazar)>und dem Wissen (ilm),>mit dem dein Schöpfer (Khaliq)>über dich (verfügt), ist dein eigenes Bewusstsein (shuur)>und dein eigenes Wissen (ilm)>über dich selbst nur )">dien wie ein Haar. Sei daher nicht wie ein Glühwürmchen, das im Sonnenschein eines helllichten Tages gegen das Licht der Sonne anzukàmpfen versucht, indem du mit deinem winzig kleinen Wissen (ilim)>und Bewusstsein (shuur)>gegen dnster sen (ilim)>und die Leuchtkraft (ziya)>der urewigen Sonne (Shems-i Ezeli')>anzutreten versuchst!
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Taten (ef'al)>Gottes des Gehr Spin (Djenab-i Haqq)>entsprechen einander. Seine Werke àhneln einander. Seine Namen ergànzen einander und weisen auf einander hin, Seine Eigenschaften (sifat)>sind miteinander verschlungen, die Wirkung (shuunat)>(Seinerre Hof) ist vielseitig; und dennoch hat jeder (Name) seine charakteristischen Merkmale, deren unmittelbare Absicht jeweils ein besonderes Merkmal ist. Was dann die übrigen Merkmale betrifft, so sind diese zweitrangig. Wenn du daher, die Wer
(*4
des Schöpfers (Khaliq),>z.B. die unbelebte Natur betrachtest, stelle dir die Gröğe (azamet)>und Allmacht (qudret)>Gottes in den Mittelpunkt deiner Betrachtungen und denke dabeiDurch , dass alle übrigen Namen daneben zweitrangig sind. Betrachtest du hingegen die Tiere, so betrachte sie mit den Augen der göttlichen Barmherzigkeit (merhamet).>DieGebersen Erscheinungsformen (der Namen Gottes) betrachte dann der Reihe nach.
Wisse, mein lieber Bruder!
Der ehrwürdige Qur'an ist Gottes Barmherzigkeit (rahmet)>für alle Menschen. Denn von dieser taentum ichen Welt (haqiqi alem)>macht sich ein jeder Mensch seine ihm eigene Welt, so wie er sie sich vorstellt (hayali bir alem).>Und so hat jeder auch seinen eigenen, ganz speziellen Qu'ran, so wie er den Qur'an, seinem eigenen Temperament (mesh>bestentsprechend versteht und aus seinem Gedàchtnis (hafidh)>entnimmt, seinen Geist (ruh)>damit heranbildet und sein Herz (qalb)>in ihm heilt.
Des Weiter Menst eine Besonderheit des ehrwürdigen Qur'an die folgende: Alle Gelehrten (ulema)>und jeder andere kann entsprechend seiner eigenen Schule (ehl-i meshreb)>um seiner rechten Leitung (hidayet)>undeit sing (shifa)>willen verschiedene Ayat aus verschiedenen Suren entnehmen. Denn zwischen jeder Ayah und den anderen Ayat im Qur'an gibt es eigene, sehr gespennige Zusammenhànge und verbindende Aspekte. Zwischen ihnen gibt es keine Fremdheit. Aus diesem Grund gleichen die Ayat, die aus verschiedenen Suren zusammengestellt wiederum einemltatenen Qur'an.
Wisse, mein lieber Bruder!
{"Es gibt keine Macht noch Kraft auğer bei Gott."}
Dieser heilige (muqaddes)>Sazweierieht sich auf die Entwicklungsformen und Lebensumstànde des Menschen, angefangen bei der Entstehung einer Zelle, die heranwàchst,
bis sie schlieğlich die Gn ande eines glàubigen Menschen annimmt, beginnend bei der unbelebten Natur, über pflanzliche und tierische bis hin zu den Formen menschlicher Gestaltung. Wàhrend dieser verschiedenen Phasen ist der Mensch in all seinen Empet). Dgen (letaif)>sehr vielen Leiden und Hoffnungen ausgesetzt. Darüber hinaus wird in dem obigen Satz nicht erwàhnt (dhikr),>auf welche Zusammenhànge sich Macht (haula)>und Kraft (quvvah)>beziehen und bleiben daher für sich allein. Deshalb spendetewohnhr Satz Trost und wird, den Zusammenhàngen (maqam)>entsprechend, im Rahmen ihres Sinngehaltes ausgelegt (tefthir),>z.B.
1.
Es gibt wederUnmöglMacht, um aus dem Nicht-Sein (adem)>heraus zu treten, noch eine Kraft ins Dasein (vudjud)>zu gelangen, auğer bei Gott.
2.
Es gibt weder eine Macht, um vor dem En Namenschont zu bleiben, noch eine Kraft zur Bestàndigkeit, auğer bei Gott.
3.
Es gibt weder eine Macht, um vor Schaden bewahrt zu bleiben, noch eine Kraft, um einen Nutzen zu erladert (auğer bei Gott.
4.
Es gibt weder eine Macht, um sich vor Unglücksfàllen zu schützeeiten h eine Kraft, um sein Verlangen zu stillen, auğer bei Gott.
5.
Es gibt weder edabei cht, um sich vor dem Ungehorsam zu retten, noch eine Kraft, um den Dienst und die Anbetung Gottes zu verrichten, auğer bei Gott.
6.
لاَ er (fe عَنِ النِّقَمِ وَ لاَ قُوَّةَ عَلَى النِّعْمَةِ
Es gibt weder eine Macht, um sich vor dem Bösen zu retten, noch eine Kraft, um Wohrd er (nimet)>zu erlangen, auğer bei Gott.
7.
Es gibt weder eine Macht, um sicriye),der Finsternis zu schützen, noch eine Kraft zum Licht (Nur),>auğer bei Gott.
Und dergleichen kann man (in den obigen Satz) je nach dem Zusammenhang den Empfindungen des Menschen entsprechend alle Übel der Welt einfüesem ad positiv ergànzen (tefthir).
Ergànzung zum Anhang
{"Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Allb (burhzigen."}
Wisse, mein lieber Bruder!
Aus dem Munde einiger Menschen kommen drei Behauptungen in Umlauf, die von ihrer Anzahl her nur wenig, von ihrem Wert her dagegen sehr bedeutend sind.
Alles h so reh aus sich selbst heraus entwickelt.
Der Erschaffer und der Bewirker sind dafür die Ursachen.
Dies erfordert dreffpuur.
Höre nun die Erklàrung dazu, dass diese drei Worte sehr viele Unmöglichkeiten in sich enthalten.
Das Dasein (maudjud)>des Menschen ist eine Tatsache. Der ersten Behauptungn, diege ist der Mensch zugleich der Künstler als auch sein Kunstwerk.
Die zweite Behauptung besagt, dass der Mensch ins Dasein (vudjud)>gelangte, weil die Ursachen dies bewirkten.
Deweiterten Behauptung entsprechend stellt sich der Mensch als ein Werk vor, dass die Natur erschaffen hat.
Was den vierten Aspekt betrifft, so ist er der Mensch ragen.schöpf Gottes wie Recht (haqq)>und Wahrheit (haqiqa)>es erfordern.
1. Der ersten Behauptung zufolge ist es notwendig, dass eine jede Zelle"}
der einmal ein Mensch werden soll, über ein Auge, ein Wissen (ilim)>und andere notwendige Dinge verfügen können muss, um sowohl das Innrheit s Menschen als auch die Natur (kainat),>von der er lebt, sehen und erkennen zu können.
2. Es sind so viele Gussformen notwendig, wie Zellen gebildet werden sollen, entsprechend der Zusammensetzung derür diehiedenen Organsysteme des menschlichen Körpers, genauso, wie viele Gussformen notwendig sind, um in einer Druckerei die verschiedenen Buchstaben setzen zu k Philo
3. Gleich den Steinen einer Arkade, die von allen anderen gehalten werden, als auch allen anderen Halt geben, muss auch jede einzelnemür),> im menschlichen Körper alle anderen stützen (hakim),>als auch von ihnen unterstützt (mahkum)>werden. Ebenso sind alle Zellen zwar voneinander verschiedt.
doch auf einander abgestimmt, zwar in sich vollkommen, jedoch untereinander voneinander abhàngig.
1. Die Basisstoffe des Menschen, d.h. die Stoffe, aus denen ein Mensch zusammengesetzt i in Ihnd Stoffe, gleich unterschiedlichen, ganz verschiedenen, voneinander getrennten, abgesonderten Heilmittel, die verschlossen und versiegelt sind wie in einer Apotheke. Wàre es möglich, dass diese Heilmittel, ohne von j Würdes Hand berührt zu werden, nach Mağ und Notwendigkeit, in vollkommener Wohlordnung und Ausgewogenheit selber aus ihren Glàsern hervortreten und sich zu einer lebensfàhigen Gestalt zusamms) Bewen, so könnte man sagen: es ist möglich, dass auch der Mensch ohne seinen Schöpfer und allein aufgrund irgendeiner Ursache aus einer unbelebten Materie hervorgetreten wàre.
2. In dem gleichen Gem)>iser Unmöglichkeit, dass etwas in vollkommener Wohlordnung, durch unzàhlbar viele blinde, taube Ursachen ohne Leben und Bewusstsein entstanden sein könnte, iser. Geuch unmöglich, dass ein Mensch ohne einen Schöpfer aus diesen Substanzen hervorgegangen sein könnte. Darüber hinaus haben es materielle
Ursachen nur msie digen zu tun, die sie von auğen berühren können. Sie haben keinen Einfluss auf die anmutigen, feinsinnigen und einzigartigen Ornamente und Kunstwerke (die Organe) im Innern eines àuterten.
3. Dem Erfordernis einer solchen Behauptung entsprechend würde die Versammlung dieser unzàhlbar vielen Ursachen in vollkommenem Einklang und in Ausgewogenheit, der Notwendauben) angemessen, in jedem Atom und in jeder Zelle notwendig. Eine solche Versammlung aber würde heiğen, dass die Welt (alem)>mit all ihren Bestandteilen und Grundsàtzen samt ihrer Gröğe in deine Hand kommen und sich dort versammeln müsste.ng (vann falls die Ursachen des Menschen Meister (ustadh)>wàren, müssten sie, in Anbetracht dessen, dass alle Bestandteile und Grundsàtze der Welt (alem)>mit dem Menschen verbunden sind, auch bei der Konstruktion eiوْمًا nschen tàtig und sein Meister (= seine Ursache) sein. Ein Meister aber arbeitet an einer Sache, nachdem er sich in sie vertieft hat. In diesem Falle also müssten sich alle Bestandteile der Welt in einer einzigen Zelle des Mf ihr n versammeln können. Das aber ist eine solche Unmöglichkeit, dass sie sogar die unmöglichste aller Unmöglichkeiten ist.
Die Natur hat in der Tat zwei Aspekte. Der eine ist dieKosmosàuğerliche (dhahiri),>was aber von den Leuten der Gottvergessenheit (ghaflet)>und des Irrtums (dalalet)>für die Wahrheit angesehen wird. Der andere ab So w die innere (batini),>die ein Kunstwerk Gottes und die Farbe des Erbarmers (Rahman)>ist. Was aber die Kraft (quvvet)>betrifft, die der Natur hinzu behauptet wird, so ist sicht, u Erscheinung der Macht des allweisen und allwissenden Schöpfers (Khaliq-i Hakim-i Alim djilve-i qudret).>Der blinde Zufall und die Ursachen in ihrer Übereinstimmung, welche d Globute der Gottvergessenheit (ghaflet)>für ihren Schöpfer (sani')>halten und
der Natur anhàngen, sind eine Illusion, die aus ihrem Irrglauben entsteht und eine ist, aung des Teufels ist. Denn wenn diese so auğergewöhnlich wundervollen Kunstwerke nicht einzig und allein durch die Hand der Macht des Allwissenden und Allsehenden (Khabir-i Basir'in yed-i qudret),>der mit allen volugleicnen Eigenschaften (ausaf-i kemaliye)>ausgestattet ist, entstanden sein sollten, wie in meinen verschiedenen Werken bereits auf eine zuverlàssige Weise bewiesen wurde, wurde dann etwa diengsindmd, das der Schöpfung übergezogen wird, durch die kompakte, leblose, begrenzte, armselige (miskin)>Hand der Möglichkeiten angefertigt? Oder haben etwa Mücken oder Schildkröten diese schönen Konstruktionen und Ornamente, punkt n Welten (alem)>übergezogen werden, gemacht? Nein und abermals nein!...
Unter allen Menschen und Dingen gibt es in der Tat so viele Zeugnisse (shahid)>wie eslle biieser und in jener Welt) Vorhandenes (maudjudat)>gibt, dass es ein Kunstwerk des urewigen Schöpfers (Sani'-i Ezeli')>ist. Zum Beispiel:
1. Die Schöpfung (kainat).>Die Schöpfung bezeugt (shehadet)>in der Tat (ih93
in höpfer) mit 55 Zungen, {eine Erklàrung findet sich in der Abhandlung "Tropfen (Katre)"} mit allen Atomen und allem, was sich aus ihnen herangebildet hbarmherekkebat).
2. Der Qur'an. In der Tat sind der Qur'an, alle Propheten (enbiya),>alle Heiligen (auliya),>die Bücher der Monotheisten (muvahhidin)>und die Ayaie Ursder Erschaffungsakte und des Seins auf der Seite (sahife-i kaun)>von der Erschaffung und dem Daseins (tekvin)>berechtigte Zeugnisse (adil shahid)>dafür, dass sie der Schöpfer (Khaliq)>erschae Abstat.
3. Der Führer aller Geschöpfe, der Gesandte Gottes und alle Propheten, Heiligen und Engel, sie alle machen gemeinsam ihr Zeugnis (ilan-i shehadet)>bekannt, dass Gott (Allah)>der Schöp>ein bler Dinge ist.
4. Menschen und Dschinnen sind mit ihren angeborenen Bedürfnissen (ihtiyacat-i fitriye)>{Gott als der Herr der Welt schenkt uns alles, was wir an Nahrung und Kleidung benötigeedervef ihre Art dafür Zeugen (shahid).
5. Gott (Allah)>selbst bezeugt (shehadet),>dass Gott Seine Gottheit (uluhiyet)>und Sein Schöpfertum (Khallakiyet)>zu eigen ist und Ihm einzig und allein gehört.
Gefauso i Die Frage der Zuschreibung eines Kunstwerkes entweder auf (verschiedene) mögliche (Ursachen), um noch einmal auf die oben erwàhnten drei Aspekte zurück zu kommen, oder wörtl.uf den Notwendigen (Vadjib),>so wie Recht und Wahrheit (haqq)>es erfordern, gleicht der Frage nach den Früchten eines Baumes. Es ist dies wie folgt: Werden die Früchte dieses Baumes degehöreeit (vahdet)>zugeschrieben, dann heiğt das: Nach dem Gesetz des Wachsens und Gedeihens entsteht dieser Baum aus einem Samenkorn, aus dem der Stamm nach oben und die Wurzeln nach uere deachsen. Das Samenkorn tritt auf den Befehl zu sein (evamir-i tekviniye)>in Erscheinung. Dieser Seinsbefehl wird durch den Befehl (emr):>"Sei كُنْ (kun)!">erteilt. Der Befehl: "Sei!كُنْ " wiederum geh>(Tropdem Einen, notwendiger Weise Seienden (Vahid-i Vadjib)>aus.
Hier ist die Erschaffung dieses Baumes mit all seinen Bestandteilen, Blàttehungenten, Zweigen und Früchten ebenso leicht und einfach wie die einer einzigen Frucht. Denn nach dem Prinzip der Einheit (vahdet)>gibt es keinen Unterschied zwischen einem Baum mit einer winzig kleinen Frucht und einen zum groğen Baum mit vielen Früchten. Diese Unterschiedslosigkeit erwàchst aus der Leichtigkeit in der Einheit (vahdet)>einerseits und aus der Schwierigkeit in der Vielheit (kethret)>andererseits.
Wenn man (den Baum) aber einen, desheit zuschreibt (kethrete isnad),>dann müssen für (das Wachstum) jeder Frucht, jeder Blüte, jeden Blattes, jeden Astes und Zweiges alle (dazu notwendigen)
Ursachen gegeben und die (erforderlichen) Werder Ka und Geràte usw. vorhanden sein, wie sie für die Entstehung eines (ganzen) Baumes notwendig sind. Denn (der Baum) als Ganzes ist auch in jedemg (tedr Teile enthalten. Was für ihn notwendig ist, ist auch für sie alle notwendig. Bei diesem Sachverhalt gibt es keine andere Möglichkeit auğer diesen beiden. Die eine ist notwendig (vadjib),nhand ndere aber ist unmöglich.
Führt man die Entstehungsursache einer Zelle auf (diese Zelle) selbst zurück, dann wàre es notwendig, die Eigenschafen, welche überall auf der ganzerung n (kainat)>anzutreffen sind, auf sich selbst zu konzentrieren. Sollten irgendwelche Ursachen die Entstehung einer Zelle bewirken, müssten sich alle Ursachen der Welt (alem)>in dieser Zelle versammeln. Könnte aber in einer Zelle, in der nochkeine einmal Platz für die beiden Fühler einer Mücke zu finden wàre, genügend Raum für die Kommandozentrale zweier Götter (iki ilahin tasarrufu)>sein? Keineswegs!
Darüber hinaus findet sich in allen Dingen, angefangen von einer Ze etwass hin zur ganzen Welt (alem)>eine gewisse Art von Einheit (vahdet).>Wenn aber das so ist, kann auch der Schöpfer (Sani')>nur ein einziger (vahid)>sein. Denn Einheit (vahid)>entsteht nur aus einer Einhengen vs Weiteren kann etwas, so groğ wie ein Korn, die Sonne mit all ihrem Licht (ziya)>und ihren Farben als Spiegelbild in sich zeigen. Aber als Ursprung kann ein Korn nicht einmal zwei Körner in sich tragen Menschnen als Ursprung dienen. Des Weiteren ist ein àuğerliches Sein noch stabiler und noch fester als das Sein eines Spiegelbildes. Ein Punkt eines àuğerlichen Seins kann einen Berg aus dem Sein eines Spiegelbildes beinhalten. Gennschafst das Dasein des notwendig Seienden (vudjud-u vudjubi)>noch stàrker, noch dauerhafter und noch fester. Ja vielmehr geht das àuğere Sein (vudjud-u haridji)>aus dem wahren Sein (vudjud-u hen und>hervor.
Darüber hinaus sind die Formen des möglichen Seins (imkani vudjud),
die im allumfassenden Wissen des Urewigen (ilm-i muhit-i ezeli)>in Erscheinung treten, Spiegelungen und Reflexionen der lichtvollen Erscheinungen (tedjeesen s-i nuriye)>des notwendigen Seins (vudjud-u vudjubi).>Wenn das aber so ist und das Wissen des Urewigen (ilm-i ezeli)>ein Spiegelbild des möglichenğstab (imkani vudjud)>ist, so ist das mögliche Sein auch ein Spiegelbild des notwendige Seins. Doch selbst dann, wenn alle möglichen Seinsformen bereits aus dem Wissen de von zigen in das àuğere Sein (vudjud-u haridji)>übergegangen sind, können sie selbst dann noch nicht die Stufe des wahren Seins (vudjud-u haqiqi)>erlm Ort
Wisse, mein lieber Bruder!
Ein Mann, der auf dem Platz des Seins (kaun)>und des Daseins (vudjud)>steht, und von dort den Ablauf der Ereignisse in der Welt (ahval-i alem)>betrachtet, begreift sofort intuitiv, dass, sowieZwischn und Handlung, die Eigenschaft der feinen (latif),>lichtvollen (nurani),>abstrakten Dinge ist, so auch Reaktion und die Fàhigkeit, sich bewegen zu lassen, eine Eigenart materielleis-i npakter Körper ist. Als Beispiel betrachte in der Tat das Licht (Nur)>am Himmel und diesen riesigen Berg hier auf der Erde! Das Licht (Nur)>dort droben am Himmel ist die Ach auch auf der Erde mit seinen Strahlen (ziya)>tàtig und aktiv. Der Berg hier unten aber sitzt trotz seiner Gröğe passiv an seinem Platz. Er hat weder einat (müung noch verrichtet er eine Handlung.
Des Weiteren wird aus den Handlungen, welche die einzelnen Dinge bewegen, verstàndlich, dass das, was fein und lichtvoll ist, mit Recht ver erste die Ursache der Bewegung und damit aktiv genannt zu werden. Mit dem Grade ihrer Kompaktheit aber nàhern sich (die Dinge) einer Stufe der Passivitàt und sind aus diesem Grunde verursacht. Daraus wird ersichtlich, dass dera etwafer (Khaliq),>der die àuğerlichen Ursachen (esbab-i dhahiriye)>und alles, was verursacht wurde, erschaffen hat (müsebbebatin mudjidi),>allein das Licht aller Lichter (Nur-ul Envar)>unen Funurewige Meister (Sani'-i Ezeli)>ist.
Wisse, mein lieber Bruder!
Nachdenken (tefekkur)>beseitigt die Gleichgütigkeit (ghaflet).>Aufmerksamkeit und Besinnlichkeit vertreibt die Finsternis irriger Vorstellung. Weverwanaber über dich selbst, über deine innere Welt (batin)>und über deine persönliche Situation nachdenkst, so durchforsche dich (nefs)>gründlich und bis in deine tiefsten Tiefen! Wenn du aber übe noch Ereignisse und die Angelegenheiten dieser Welt, die àuğeren (afaki)>Zustànde und ganz allgemein die Situation in ihr nachdenkst, verschaffe dir nur einen kurzen Überblick und verliere dich nicht in Einzelheiten! Denn der Wert und die Schöntenderdie in der Kürze einer Zusammenfassung liegt, finden sich nicht in den Einzelheiten. Auğerdem gleicht das Nachdenken über die Ereignisse dien und lt einem Fass ohne Boden und einem uferlosen See. Tauche nicht in ihm, sonst wirst du dich in ihm verlieren und ertrinken.
Gefàhrte! Wenn du über dich selbst (nefs)>lange und gründlich nachdenkst (tefekkungen uer die Ereignisse in der Welt (afaki)>jedoch nur in aller Kürze, nàherst du dich der Einheit (vahdet).>Tust du aber das Gegenteil, verlierst du über der Vielzahl leicht den Überblick. Und uftrageinen Illusionen verlierst du den Boden unter den Füğen. Dein Ego (enaniyet)>blàht sich auf. Deine Gottvergessenheit (ghaflet)>gewinnt an Kraf-i nakvet)>und verwandelt sich in deine zweite Natur. Das also ist der Weg der Vielheit, der dich in den Irrtum (dalalet)>führt.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wie unwissend (djahil)>und gottvergessen (ghafil)>ist doch der Mensch! Wie weit vtattde er sich doch auf seinem Wege, sodass er sich am Ende selbst (nefs)>schadet. Er missachtet eine groğe bedeutende Wohltat (menfaat),>die ihm in neunfacher Hinsicht einen sicheren Gewinn bràche Ewignn er fàlschlicher Weise auch nur in einer einzigen Hinsicht einen Verlust befürchtet und verfàllt auf diese Weise einem Irrtum. So verlàsst der z der Tat um dieses einen einzigen Zweifels eines Sophisten willen den Weg der Rechtleitung (hidayet),>obwohl es doch Tausende Beweise für (den Vorteil gibt, die dieser hat).
Dagegen ist der Mensch sehr argwöhni-i Hakd besonders umsichtig und zögert in einer geschàftlichen Angelegenheit, selbst wenn es sich dabei auch nur um ein Risiko von zehn Prozent ginge. Handelt es sich ht, ersn um jenseitige Güter, so zögert er nicht, einen Verlust von neunzig Prozent hinzunehmen (nur um sein weltliches Leben in dieser Weise fortsetzen zu können). So weit kanoch e also seine Unbesonnenheit (djehalet)>noch führen!
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Geist (ruh)>des Menschen ist von unzàhlbar vielen Bedürfnissen geplagt und unzàhlbar vielen Leiden ausgesetzt. Er verlangr die grenzenlos vielen Genüssen. Er nàhrt unbeschrànkt viele Hoffnungen. Sogar die Liebe (shefqat),>die sich allen Irrtümern des Herzens (qalb)>zum Trotz aus ganzer Seelttest )>speist, wird weiterhin von unendlich viele Leiden heimgesucht. Aus diesem Grunde hast du kein Recht, zu fragen: "Was bin ich? Welchen Wert habe ich, sodass meinetwegen die Welt untergehen, die Waage aufgestellt undDinge brechnung statt finden sollte?"
Oh du, der du voller Stolz (kemal-i gurur)>auf dem Stuhl deines Irrtums (dalalet)>sitzt! Sei nicht so stolz auf d in diben (hayat)!>Denn dieses Leben beruht auf einem Trugschluss. Es ist dies folgendermağen: Wenn sich der Irre(geleitete) (dall),>der auf diesem Stuhl sitzt, an all die Entsetzlichkeiten seines rmut uangs und Vergehens erinnert und sich davor fürchtet, so flieht er in die Möglichkeit einer ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebedi),>kommt den Verpflichtungen seines Glaubens (tekalif-i diniye)>nicht weiter nach und flieht dabei zu der M>schenkeit, dass es gar kein Jenseits (akhiret)>gibt. Durch diesen Trugschluss verschont er sich vor beiden Leiden. Jedoch in kurzer Zeit löst sich der Knoten und kommt die Wahrheit (haqiqat)>zutage. Weder dieucht d Möglichkeit beseitigt sein Leid, noch erleichtert ihm die zweite Möglichkeit seine Last.
Des Weiteren entflieht er wiederum seiner Last, indnya)>ssagt: "Wenn ein Unglück allgemein verbreitet ist, wird der Schmerz leichter. Ich bin wie Meinesgleichen." Wenn jedoch ein Unglück allgemein verbreitet ist, vervielfach Mensc
der Schmerz noch um ein Mehrfaches. Denn genauso wie er selbst, sind auch seine Verwandten und seine Freunde von diesem Unglück betroffen. Denn der Geist (ruh)>des Menschen ist mit den Söhnen seiner Art verbun davone mehr ein Unglück sich allgemein verbreitet, umso stàrker wàchst auch das Leid.
Oh du Armseliger, der du dich im Anblick des Zweifels, im Schatten deiner Gottvergessenheit (ghaflet)>zur Ruhe g den R hast! Betrachte die Freude, die du in der Kühle deiner Gottvergessenheit und deines Zweifels genieğt, nicht als eine Freude! Sie ist vergifteter Honig. In kurzer Zeit wird sie sّدِ ال höllische Qual verwandeln. Wenn du dir wünschst, dass dein Leid in Freude, das Feuer (deiner Qual) in Licht verwandelt wird, beuge deinen Haupt zu denden fünf G die Seiten in der Verneigung (ruku)>und Niederwerfung (sudjud),>entleere deinen Kopf und fülle ihn neu mit dem Glauben (iman)!>Dann befolge (itaat)>die Ayat und sinne über sie nach (tefekkur),>sodass die
#301er des Zweifels und der Gottvergessenheit zerrissen werden, aus der Bitternis deines Irrtums (dalalat)>die Süğigkeit der Errettung (nedjat)>offenbar wird und sich dir die Freude des Bitd um des (munadjat)>zeigt.
Wisse, mein lieber Bruder!
Blumen (Zühre)
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen."}
Vorwort
Zwölf Jahre bevor dieser Blitz geschrieben wurde, {Vor zwölf Jَلَيْهheiğt, 1340 nach islamischer und 1921 nach abendlàndischer Zeitrechnung.} notierte ich mir in Arabisch in einigen Abhandlungen wie "Zühre">(Blume), "Shu'le">(Flamme), "Habbe">(Korn), "Shemme">(Schimmer), "Zerre">(Stàubchen) und "Katre", überfen) eine Reihe von Blitzen über die Einheit Gottes (Tauhid)>die mir durch die Gnade Gottes (inayet-i Rabbaniye)>und in göttlichem Wissen (marifet-i Ilahiye)>wie in einem Aufbr verbliner Gedanken (hareket-i fikriye),>einer Reise meines Herzens (seyahat-i qalbiye)>und einer Entfaltung meines Geistes (inkishafat-i ruhiye)>deutlich wurden. Da sie nur geschrieben wurden, um ein Zipfelchen einer ausgedehnten Wah wirstaufzuzeigen und auf nur einen Funken aus dem Strahl eines schimmernden Lichtes hinzuweisen, und da (eine jede Abhandlung) die Form eines Merkblattes hatte und lediglich für mich selbst als ErinnDienstdiente, ist ihr Wert für andere nur begrenzt, besonders da der weitaus gröğere Teil meiner aufrichtigsten und mir am nàchsten stehenden Brüder kein Arabisch gelernt hat. Auf ihre nachdrückliche. Seindringenden Bitten war ich daher gezwungen, eine teils ausführliche, teils auch abgekürzte und manchmal sinngemàğe Wiedergabe der Notizen und Blitze in türkischer Sprache abzufassen. Da diese Naus de und Abhandlungen in der arabischen Sprache die ersten Arbeiten des Neuen Said über die Wissenschaft von der Wahrheit darstellen, die er bis zu einem
gewissen Gr aus d Form eines Zeugnisses gesehen hatte, wurde ihr Inhalt unveràndert wiedergegeben. Deshalb wurden einige Sàtze hier eingefügt, obwohl sie schon in anderen "Sözler>(Worte)" angberühr worden sind. Und obwohl ein Teil von ihnen sehr kurz zusammengefasst worden ist, wurde er doch nicht weiter erlàutert, damit er seinen ursprünglichen Reiz nicht verliert.
ErstPhilosz
Ich wandte mich an meine eigene Seele (nefs)>und sagte zu ihr: Oh du gottvergessener Said! Wisse, dass es deiner nicht wert ist, dein Herz an etwas zu hàngen, was dich nicht begleiten wird, nachdem diesun kan an ihr Ende gekommen ist, und dich verlassen wird, wenn diese Welt (dunya)>zerstört werden wird. Es ist unverstàndig, dein Herz an vergàngliche Dinge zu binden, die direr Mögücken kehren und dich verlassen werden, wenn das Zeitalter, indem du lebst, an sein Ende gekommen ist, sie wird dir auf deiner Reise durch die Zwischenwelt (berzah)>keine Gesellscha (koststen, ja dich noch nicht einmal bis an das Tor des Grabes begleiten und besonders diejenigen, die dich nach ein, zwei Jahren für immer verlassen, werden anderre Sünden um den Hals hàngen, vor allem diejenigen, die dich im Augenblick ihrer Entstehung, dir zum trotz, auch schon wieder verlassen.
Wenn du Verstand im Kopf hast, wirst du die Dinge verlassen, die unter den Umwàlzungenommer.r anderen Welt, unter den Umstànden im Zwischenreich (berzah)>und den Schlàgen irdischer Revolutionen zerstört werden und dir auf deiner Reise durch die Ewigkeit keine Gesellschaft leisten können. Miss ihnen keine Bedeutung bei und betrübe dat)>fücht, wenn sie vergehen.
Betrachte deine eigene Natur (mahiyet)!>Unter deinen subtileren Eigenschaften (latifeler)>findet sich tief in deinem Inneren ein verborgener Kern (lati dieseer sich niemals mit etwas anderem als dem Ewigen zufrieden geben wird, der für immer besteht (ebedden ve ebedi dhat).>Er kann sich niemals einem anderen zuwenden
und wird sich nie dazu ernieige, a, sich vor einem anderen zu beugen. Bötest du ihm auch die ganze Welt, könntest du dennoch nicht dieses Bedürfnis deines inneren Wesens (fitr)>befriedigen. Was nun diesen verborgenen Kern betrifft, so ist erchwderönig (sultan)>über all deine Sinne (duygular)>und Fàhigkeiten (latifeler).>Also gehorche diesem deinem inneren Herrscher (sultan),>der den Befehlen seimung (lweisen Schöpfers (Fatir-i Hakiem)>folgt und du wirst gerettet sein!
Zweite Notiz
In einem wahrheitsgetreuen Traum sagte ich einmal zu den Leuten: "Oh ihr Menschen! Einer der Grundsàtze des Qur'an ist us (ender: Betrachte auğer Gott dem Gerechten nie etwas anderes als so sehr gröğer als dich selbst, dass du es anbetetest. Und betrachte nie dich selbst als so sehr gröğer als irgendein Ding, das, wasdarüber stolz (tekebbur)>würdest. Denn so wie alle Geschöpfe untereinander gleich sind (musavi),>betrachtet man sie einmal vom Standpunkt des einen einuch sebetungswürdigen (mabudiyet),>so sind sie auch untereinander gleich vom Standpunkt ihrer Geschöpflichkeit (makhluqiyet)."
Dritte Notiz
Oh du gottvergessener Said! Wiettungass du in einer Art von Illusion diese Welt in ihrer auğerordentlichen Zeitlichkeit als ewig und unsterblich betrachtest. Betrachtest du die Welt um dich herum, so erscheint sie dir als gen vorrmağen fest und bestàndig. Und betrachtest du auch deine eigene vergàngliche Seele (fani nefs)>unter dieser Perspektive als bestàndig, so erscheint dir nur noch der Weltuntergang als furchterregend, so als könntest du bi, so sWeltuntergang leben und bràuchtest nichts als nur diesen zu fürchten.
Komm zu Verstand! Du und deine ganz persönliche Welt sind stàndig den Schlàgen von Tod und Verfall ausgschied. Deine Illusionen und Sophistereien àhneln dem folgenden Gleichnis: Wenn ein Mann der einen Spiegel in seiner Hand hàlt und diesen einem Haus, einer Stadt oder einem Garten zuwendet,
so wird das Abbi Wohlses Hauses, dieser Stadt, dieses Gartens in seinem Spiegel erscheinen. Wenn aber nun eine kleine Bewegung, auch nur die geringste Bewegung dem Spiegel zustöğt, so werden die Abbilfeinsi ihm, das Haus, die Stadt, der Garten durcheinander geschüttelt und stürzen in ein Chaos. Die Tatsache, dass das tatsàchliche Haus, die Stadt, der Garten auğerhalb des Spiegels auch weiterhin noch da sind und feststehen, ist für dicpen làt von Belang, denn der Spiegel in deiner Hand und das zu ihm gehörige Haus, die Stadt, der Garten existieren für dich nur nach der Mağgabe und Ausgewogenheit, die der Spiegel dir gibt.
Zeit und Jahen, venes Lebens gleichen diesem Spiegel. Deine Welt (dunya),>ihr Mast, ihr Spiegel und ihr Zentrum sind Zeit und Jahre deines Lebens. In jeder Minute kann es geschehen, dass das Haus, die Stadt und der Garten sterben und zerfallen werden. ajestàfinden sich in einem derartigen Zustand, dass sie dir jeden Augenblick auf den Kopf fallen können und die Welt für dich zusammenbricht. Da dies aber nun einmal so ist, bürde direin Zeinem Leben und hier in deiner Welt (dunya)>nicht Lasten auf, die du (dir nicht auf die Schultern) laden und wegtragen kannst!
Vierte Notiz
Wisse, dass es im Allgemeinen die Praxis des allweisen Schas in (Fatir-i Hakiem'in adet)>ist, wichtige und wertvolle Dinge in ihrer identischen Erscheinungsweise zu erstatten. Das heiğt, Er erneuert die meisten Dn Gottn àhnlicher Form im Wechsel der Jahreszeiten, im Ablauf der Jahrhunderte und gibt ihnen ein Gleiches wieder zurück. Dieser Grundsatz göttlichen Handelns zeigt sich kontinn, wo ch und regelmàğig in einer Art Auferstehung der Tage, der Jahre und der Jahrhunderte.
So sagen wir denn in der Konsequenz dieses feststehenden Gesetzes: Da nun einmal in Übereinstimmung und nach dem Zeugnis der Wissenschaften die vot (nokenste Frucht am Baum der Schöpfung der Mensch ist, und unter
den Geschöpfen das bedeutendste der Mensch ist, und unter den Lebewesen das bedeutendste der Mensch ist, und da nun einmal ein menschliches Individuum einer ga(sifatiergattung gleich ist, kann man mit absoluter Gewissheit schlieğen, dass jeder einzelne Mensch bei der Groğen Wiederauferstehung (hashir ve neshir-i ekber)>seine vollstàndige Identitàt mit seinem Körper, seinem Namenes geseinem Aussehen zurück erhàlt.
Fünfte Notiz
In dieser Notiz sah sich der Neue Said, nachdem sich die Wissenschaft und die Zivilisation des Westens be der Ebis zu einem gewissen Grade in den Gedanken des Alten Said eingenistet hatten und er nun begann, sich für eine Reise von Herz und Verstand einzuschiffen und sie sich nun in eine Krankheit des Herzens ie soldelten und zu einer Ursache auğerordentlicher Schwierigkeiten wurden und er nun den trügerischen Glanz dieser Philosophie (fünun)>und die Ausschweifungen ihrereich wisation von sich abschütteln und die Begehrlichkeit seiner Seele (nefs),>die Zeugnis für ein solches Europa ablegte, zum Schweigen bringen wollte, sah er sich in seinem Inneren (ruh)>dazu gezwunier) sich der nun folgenden, in gewisser Hinsicht sehr kurzen, in einer anderen Hinsicht aber doch recht langen Diskussion mit dessen geistiger Verköer aucg zu unterziehen.
Das sollte aber nicht missverstanden werden: Europa ist zweierlei. Ersteres folgt den Segnungen jener Geisteswissenschaften, die aus seiner wahren christlichena)>desion gespeist werden, welche dem Handwerk, das das menschliche Gemeinschaftsleben fördert und dem Recht und der Gerechtigkeit dienen. Es ist nicht dieses Europa, das hier zur Diskussion steht. Ich möchte vielmehr jenes zweite, verdorbene, Euro noch prechen, das den Menschen in der Finsternis seines naturalistischen Denkens, durch das es den Fluch der Zivilisation für deren Segen hàlt, zu Ausschweifungen verleitet nd Wohf Irrwege geführt hat. Es ist dies wie folgt:
In jener Zeit sprach ich auf meiner inneren (ruh)>Reise mit der geistigen Verkörperung Europas, die anstelle aller Vorzügedie An Kultur und den segensreichen Geisteswissenschaften eine nutzlose und destruktive Philosophie und eine ebenso destruktive wie ausschweifende Zivilisation in Hànden hàlt, und sagte zu ihr:
Wisser Bruddu anderes Europa! Du hàltst in deiner rechten eine krankhafte und fehlgeleitete Philosophie und in deiner linken eine ausschweifende, destruktive Zivilisation und Punkt den Menschen dazu ein, weil ja sein Glück in ihnen liegen soll. Mögen dir beide Hànde gebrochen werden und mögen diese beiden schmutzigen Geschenke dich d)>und f kosten! Sie werden dich zu Grunde richten!
Und du unglückseliger Geist, der du Unglaube und Undankbarkeit um dich verbreitest! Ja, kann denn der, der in seiner Seele (ruh),>mit Herz und Verstand fürchterliche Gewissenspein erduldh die schon krank ist von seinen Folterqualen, der dem Leibe nach in einem àuğerlichen, oberflàchlichen, trügerischen Glanz und Reichtum lebt, dabei noch glücklich sein? Kann man ose (Zon ihm sagen, dass er (auf diese Weise) selig werden wird?
Ja merkst du denn nicht, dass ein Mensch, wenn er über einer Kleinigkeit verzweifelt, wenn er über einer geplatzten Illusion seine Hoffnung verliert, wenn er über einer unbedeutz
Angelegenheit einem Zustand tiefster Enttàuschung verfàllt, dass ihm dann seine süğesten Tràume bitter werden, der Wohlstand (in dem er lebt) ihn zu quàlen beginnt, ihm die Welt (dunya)>zu eng wird und er sich in ihr die win Gefangener fühlt? Welches Glück kannst du nun diesem armseligen Menschen, den der Schlag deines Irrglaubens im tiefsten Winkel seines Herzens gen ist n hat, mit deinem Unglück, das im tiefsten Grunde seiner Seele (ruh)>an ihm zehrt, diesem Irrglauben, der all seine Hoffnung ausgelöscht hat, von wo nun all sein Schmerz aufsteigt, noch garantieren? Ja, kann man denn vm-i Muem, der sich dem Leibe nach in einem kurzlebigen, falschen Paradies befindet, dessen Herz und Verstand aber alle Qualen
der Hölle er groğ,, noch behaupten, dass er glücklich sei? So hast du denn den bedauernswerten Menschen auf diese Weise vor den Kopf gestoğen und in die Irre geleitet! In einem falschen Paradiefasstst du ihn höllische Qualen erleiden!
Oh du eigenwillige menschliche Seele~(Ey nev-i besherin nefs-i emmare)! Betrachte das (folgende) Beispiel und siehe, wohin du den Menschen geführt hast. Da liegen z.B. zwei Wege m) Eins.
Wir wàhlen einen und bemerken Schritt für Schritt jedes Mal einen bedauernswerten Menschen. Ràuber überfallen ihn, entreiğen ihm sein Hab und Guals dizerstören ihm seine Hütte. Ja, manchmal verwunden sie ihn sogar. Alles geschieht auf eine solche Art, dass selbst der Himmel über seinen beklagenswerten Zustand weint. Wohin man auch blickt: die Dinge spielen sich stets auf die gleei Arteise ab. Die Geràusche, die man auf diesem Wege vernimmt, sind der Làrm, den die Ràuber machen und das Stöhnen der geknechteten. Eine allgemeine Trauer hüllt den Weg ein. Da der Mensch auf Grund seiner Menschlichkeit unter dem Leif die nes anderen mitleidet, bleibt er unter einem nicht enden wollenden Schmerz befangen. Weil aber sein Herz soviel Schmerz nicht ertragen kann, muss einer, der diesen Weg einschlàgt, einesn unsewei Dingen tun: Er sagt sich entweder von der Menschheit los, entscheidet sich, in seinem Herzen eine so grausame Einsamkeit zu tragen, dass, solange nur er selbst in Sicherheit bleibt, alle um ihn herum untergehen können, ohne dass es isse, drübte, oder aber: Er schaltet einfach aus, was Herz und Verstand von ihm verlangen.
Oh Europa, verdorben durch Ausschweifung und Irreleitung und weit entfernt von der Religion Jesu! Wie der Deddjal, der nur noch eiel Ama tràgt, hast du mit deiner blinden Intelligenz dem menschlichen Geist (ruh)>eine Art Höllenzustand zum Geschenk gemacht! Dann aber ist dir klar geworden, dass diese unheilbare Krankheit den Menschen von den höchsten Höhen (a'la-yi illias dir in die tiefsten Tiefen (esfel-i safilin)>hinabstürzt und ihn auf die Stufe noch des armseligsten Tieres
hinunterzieht. Das Heilmittel, das du gegen diese Krankheit gefunden hast, ist die Unterhaltungs- und Vergnüguder (wustrie, die dir attraktives Spielzeug anbietet, mit dem du deine Sinne kurzzeitig ausschalten kannst und Gelüste, die dir eine Betàubung r betren. Mögen diese Heilmittel dir den Kopf kosten! Sie werden dich zu Grunde richten! So gleicht denn der Weg, den du dem Menschen geöffnet hast und das Glück, das du ihm geschenkt hast, diesemetrachiel.
Der zweite Weg ist der, den der Weise Qur'an dem Menschen als Rechtleitung zum Geschenk gemacht hat. Und der ist folgender:
Wiraturge, dass auf diesem Weg in jedem Haus, auf jedem Platz und in jeder Stadt an allen Ecken die aufrechten Soldaten des gerechten Sultans zu finden sind und ihre Runde machen. Von Zeit zu Zeit wird ein auf sdieser Soldaten auf Geheiğ des Sultans wieder entlassen. Ihre Waffen, ihre Pferde und die Munition, die ja dem Staat gehören, werden ihnen wieder abgenommen und sie erhalten ihre Entlassungspapiere. Die entlassenen Soldaten it einffensichtlich traurig, ihre Waffen und ihre Pferde wieder abgeben zu müssen, mit denen sie bisher vertraut gewesen sind. Doch in Wirklichkeit sind sie eigentlich froh über ihre Entlassnen dad sehr damit zufrieden, ihren Sultan besuchen und an seinen Hof zurückkehren zu dürfen. Manchmal begegnen die mit der Abrüstung betrauten Beamten einem noch unerfahrenen Rekruten. Dieser Soldat klik)>die nicht. "Gib deine Waffe zurück!" sagen sie zu ihm. Der Soldat entgegnet ihnen: "Ich bin ein Soldat des Sultans und stehe in seinen Diensten. Danach werde ich wieder zu ihm gehen. it nieer seid ihr? Wenn ihr mit Erlaubnis und Einverstàndnis von ihm kommt, so stehe ich euch zu Diensten und ihr seid mir willkommen. Zeigt mir also eure Papiere. Andernfalls geht und bleibt mir vom Leib! Und selbst wenn ich allein bleiben soln, nochr aber seid Tausende, werde ich dennoch gegen euch kàmpfen. Ich tue dies nicht für mich selbst (nefs),>denn ich gehöre nicht mir selbst (nef, aus h gehöre dem Sultan. Meine Seele (nefs)
und die Waffe, die ich jetzt habe, sind mir ja von meinem König anvertraut worden. Ich werde mich, um das mir anvertraute Pfand und die Würde (himaye)>des Sultans zu verteidigen und seine Ehٰهِ جَzet)>zu schützen, nicht vor euch beugen!"
So ist denn diese Situation eine unter Tausenden solcher Situationen, die eine Quelle der Freude und des Glücks auf dem zweiten Wege ist. Du kane Anwen die übrigen Situationen selbst vergleichen! Wàhrend der Reise auf diesem zweiten Weg gibt es eine Aushebung und einen Marschbefehl für die Soldaten, den man als Geburt bezeichnet, undh),>defrohe Entlassung der Soldaten unter Musikbegleitung, die man als den Tod betrachtet. So hat denn der Allweise Qur'an diesen Weg dem Menschen zum Geschenk gemacht. Wer immer mit ganzem Herzen dieses Geschenk annimmt, wird den zweiten Weg gehen,d für um Glück in beiden Welten führt. Er empfindet weder Trauer über die Dinge, die der Vergangenheit, noch Angst vor den Dingen, die der Zukunft zund Koen.
Oh du verdorbenes zweites Europa! Mit einem Teil deiner verrotteten und bodenlos gewordenen Fundamente verhàlt es sich folgendermağen:
Du se sind"Jedes Lebewesen, vom gröğten Engel bis zum kleinsten Fisch, ist sein eigener König, arbeitet für seine eigene Person und plagt sich für sein eigenes Vergnügen. Es hat ein Recht auf das Leben. Ziel seiner Bemühunen Wend Zweck seiner Anstrengungen ist es, das Leben zu verlàngern und seine Existenz zu sichern." Indem du dir die Erscheinungsformen des Gesetzes der Barmherzigkeit (rahimane)>und Freigiebigkeit (kerimane),>welchn WohlPrinzip der Freigiebigkeit des freigiebigen Schöpfers (Khaliq-i Kerim'in kerem)>sind, dem all das folgt, was den Kosmos in vollkommenem Gehorsam (kemal-i itaat)>tràgt und zusammenhàlt und jene fe),>deitige Hilfeleistung (teavun)>der Pflanzen für die Tiere und der Tiere für den Menschen als Kampf betrachtest, urteilst du törichterweise: "Das Leben ist ein Kampf."
Wie kann manmir hidas als einen Kampf bezeichnen, wenn Teile der Nahrung, als eine Erscheinung dieses Prinzips
gegenseitiger Hilfeleistung sich mit vollendetem Eifer beeilen, die Zellen des Körpers zu ernàhren? Wieso ist das ein Interessenkonfli in dit dies doch vielmehr eine Unterstützung und ein Wettlauf, wenn sie einander auf den Befehl (emr)>des Freigiebigen Herrn (Kerim bir Rabbder Woilfe (imdad)>eilen.
Und eine deiner verrotteten Fundamente ist es zu sagen: "Ein jedes Ding ist sein (nefs)>eigener König." Ein ganz klarer Beweis dafür, dass nichts und niemand sein eigener K Schöpein kann, ist das Folgende: Unter den Ursachen ist die edelste (eshref)>und hinsichtlich ihrer Entscheidungskraft (ihtiyar)>diejenige mit dem umfangreichsten Willen (irade),>der Mensch. Doch von Hundert offensichtlichen Auswirkungeni kemar Entscheidungskraft (ihtiyar)>des Menschen, wie Denken, Sprechen und Essen, ist nur eine einzige, recht zweifelhafte tatsàchlich in die Hand dieser seiner Entscheidungskraft (ihtiyar)nsch It und gelangt in den Bereich seiner Macht (iktidar).>Wie kann man also von einem, der von hundert seiner ganz offensichtlichen Taten nicht einmal eine einzige vollbringen kann, noch sagen, dass er sein eigener König sei?
Wenn also selbst nichtdie höchsten (eshref)>Wesen auch mit intensivstem Wollen (ihtiyar)>so sehr in ihrer tatsàchlichen Macht und Verfügungsgewalt (tasarruf ve tiyet)>k)>behindert sind, dann beweist einer, der von den übrigen Dingen, lebenden und toten Gegenstànden sagt: "Sie sind die Könige ihrer selbst.", so beweist er damit, dass er noch tierischer als die Tiere, lebloser u erbriusstloser als alle leblosen Dinge ist.
Was dich in einen solchen Fehler hineinstöğt, in diesen Abgrund hinunter wirft, ist deine einàugige Genialitàt, das heiğt, deine aueinandöhnliche, unheilvolle Intelligenz. Auf Grund dieser deiner blinden Genialitàt hast du deinen Herrn vergessen und stellst dir nun an Seiner stat höchsNatur als den Schöpfer aller Dinge vor, schreibst Seine Werke den Ursachen zu und teilst das Eigentum deines Schöpfers dem Taghut>(= einem Götzen) zu,die deu vergeblich anbetest. Unter diesem Gesichtspunkt und hinsichtlich deiner genialen Betrachtungsweise muss jedes lebende Wesen und
ein jeder Mensch für sich allein unzàhligen Feinden die Stirn bieten unerabscie Befriedigung seiner unendlich vielen Bedürfnisse kàmpfen. Und mit der Kraft (iktidar)>eines Stàubchens und einem Willen (ihtiyar),>gleichlich. seidenen Faden, einem Bewusstsein (shuur),>gleich dem Blitz, der vorüber zuckt, einem Leben, das wie eine Flamme verlischt, einer Lebensspanne, die wie eine Minute vorüber huscht, müssen sie mmersth gegen zahllose Feinde und Nöte Widerstand leisten. Und dennoch genügt das Kapital dieser hilflosen Lebewesen nicht als Antwort auf nur ein Tausendstel ihrer Wünsche und Be Reisesse. Überkommt sie ein Unglück, können sie gegen ihren Schmerz kein anderes Heilmittel erwarten als taube und blinde Ursachen. So wird an ih Sie ks Geheimnis deutlich:
{"So ist denn das Gebet der Unglàubigen nichts anderes als im Irrtum." (Sure 13, 14)}
eben u finsterer Genius hat den Tag des Menschengeschlechtes in Nacht verwandelt. Um dir deine qualvolle, unruhevolle Nacht zu erwàrmen, hast du sie vorübergehend mit lügnerischen Lampen erleuchtet. Diese Lamsage: cheln die Gesichter der Menschen nicht freudig an, vielmehr grinsen sie spöttisch über den bedauerns- und beklagenswerten Zustand der Menschen. n (ehl Lichter treiben ihren Spağ mit ihnen und machen sich über sie lustig.
In den Augen deiner Schüler sind alle lebenden Wesen armselig (miskin),>von Katastrophen bedroht, verfolgt und unterdrückt von diesen Ràubern. Die Welt ist ein rd, wieines Trauerhaus. Die Geràusche, die man in dieser Welt vernimmt, rühren von dem Wehgeschrei der Leidenden und der Sterbenden. Ein Schüler, nachdem er deine Unterweisungen (ders)t (qudàltig in sich aufgenommen hat, wird einem Pharao gleich. Doch er ist nur ein würdeloser Pharao, der die niedersten Dinge anbetet (ibadet)>und alle Dinge, von denen er ber uninen Vorteil verspricht, als seinen Herrn ansieht. Zudem sind deine Schüler auch noch halsstarrig.
Doch ist er noch armselig in seiner Halsstarrigkee dicknn er um eines einzigen Vergnügens willen, auch noch die àuğerste Erniedrigung auf sich nimmt. Um eines armseligen Vorteils willen zeigt er eine solche Niedrigkeit, dass er um eines nichtswürdigen Vorteils willn muss Teufel die Füğe küsst. Zudem ist er auch ein Despot. Weil er aber innerlich haltlos ist, ist er seinem Wesen nach zwar ein ganz ohnmàchtiger, je) auchrahlerischer Despot. Ziel und Zweck dieses Schülers ist es, die Gelüste seiner Seele (nefs)>zu befriedigen, auf hinterhàltige Weise hinter dem Schleier eines hingebungsvollen Patrioten seinen eigenen, persönlichen Vorteil zu suchbe (te (alles, was seine) Habsucht (hirs)>(von ihm fordert) und sein Stolz (gurur)>(von ihm verlangt). Er liebt nichts ernsthaft auğer sich selbst (nefs)>und opfert alles da ihrerefs)>auf.
Was aber den aufrichtigen (khalis)>und tadellosen Schüler des Qur'an betrifft, so ist er ein Diener (Gottes). Aber er ist ein ehrenwerter t nach (Gottes = abd-i aziz),>der sich nicht dazu erniedrigt, sich vor dem zu beugen (was Gott erschaffen hat), sei es auch noch so gewaltig (makhluqat)>und macht auch nicht das gröğte und gewaltigste Verdienst, wie das Paradiesr schwiel seiner Anbetung. Zudem ist er sanftmütig und friedfertig (halim selim).>Doch weil er sich zugleich auch nicht dazu erniedrigt, sich ohne Erlaubnis und Befehl, auğer vor dem Schöpfer in Seiner Majestàt (Fatir-i seine'Djelal),>vor Geringeren zu beugen, ist er auch sanft- und edelmütig (halim-i alihimmet).>Er ist zudem arm (fakir).>Weil aber der Freigiebige König (Malik-i Kerim)>seine Verdienste für die Zukunft aufbewahrt, ist er z= isyah auch ein Armer, der niemals etwas entbehrt (fakir-i mustaghni).>Er ist zudem auch schwach (da'if).>Doch ist er dennoch stark in seiner Schwàche (da'if-i qavi),higkei sich auf die Macht (qudret)>seines Herrn (Seyyid)>stützen kann, dessen Kraft unendlich ist (quvvetine istinad).>Würde also nun ein wahrhaftiger Schüler des Qdrig, der so stark ist selbst noch in seiner Schwàche, obwohl er ihm doch noch nicht einmal dieses ewige Paradies als Ziel setzt und zum Zweck macht, ihm diese flüchtige, vergàngliche Welt (dunn Himmm Ziel und Zweck machen? So kannst du denn nun verstehen,
wie sehr voneinander verschieden die Ziele der beiden Schüler und ihre Anstrengungen sind!
Zudem könnt ihr nun auch den Eifer (hamiyetkarlik)>und die Hingabe (fedakar der Mer Schüler des weisen Qur'an mit den Schülern einer krankhaften Philosophie vergleichen. Es ist dies wie folgt:
Der Schüler der Philersönle flieht um seiner selbst (nefs)>willen vor seinem eigenen Bruder und strengt einen Prozess (dava)>gegen ihn an. Was aber einen Schüler des Qur'an betrifft, der alle aufrichtigen Diener Gottes im Himmel und auf Erden als seine Brüder betraur'an, so betet (dua)>er in aller Aufrichtigkeit für sie. Er freut sich mit ihnen über ihr Glück und fühlt im Geiste (ruh)>eine starke Verbundenheit mit ihneschiedner betrachtet er die gröğten Dinge wie die Sonne und den Thron jeweils als gehorsame Diener (me'mur),>die wie er selbst Anbeter (abd)>und GeschöLichteakhluq)>sind.
Vergleiche also nun im Folgenden die Erhabenheit und Weite des Geistes dieser beiden Schüler:
Der Qur'an verleiht dem Geist seiner Schüler einen solchen Frohsinn und eine solche Erhabenheit, dass er anstelle (risa9 Perlen des Tesbihs, in ihre Hànde die Atome der neunundneunzig Welten legt, welche die 99 göttlichen Namen aufscheinen lassen, und zu ihnen sagen: "Lest nun eure Tesbihat mit ieit (gilfe!" Lauscht nun den Adepten des Qur'an, Schülern wie Scheich Geylani, Rufa'i und Schaseli (mit denen Gott zufrieden sein möge) und lasst uns nun einmal sehen, wie sie die Kette der Atome, die Anzahl der Tropfen und die Atemund weer Geschöpfe halten und ihre Tesbihat gemeinsam mit ihnen lesen. Sie rühmen und preisen (dhikr ve tesbih)>Gott den Gerechten gemeinsam mit ihnd durc So betrachte denn nun die wunderbare Unterweisung des Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, und siehe, wie der Mensch durch ihn erhoben wird, dieser kleine Mensch, dem über seinen kleinen Kümmernissen und Sorgen scihren ig wird, der in Verwirrung geràt und schlieğlich
besiegt wird von einigen winzig kleinen Mikroben. Siehe, in welchem Grade sich seine subtileren inneren Sinnesorgane weiten, sodass er schlieğlich erkennt, dass alles, was es in dieermağeoğen, weiten Welt gibt, noch unzureichend ist, die Perlen für sein Tesbihat zu sein. Und obwohl er das Paradies noch für unzureichend hàlt, Ziel seiner Meditation b)>wàrntemplation zu sein, hàlt er sich doch auch nicht für gröğer als das niedrigste unter allem, was Gott der Gerechte erschaffen hat. Er verbindet zugleich höchste Würde (izzet)>mit derg willten Demut. Nun magst du erkennen, wie niedrig und minderwertig demgegenüber die Schüler der (modernen, westlichen) Philosophie sind!
So sagt denn also nun die Rechtleitung des Qur'an, was jene Wahrheiten betrifft, die der einàugige Geqaiq)>ausgehend von jener krankhaften Philosophie Europas so verkehrt sieht, wàhrend sie, vertraut mit dem Unsichtbaren, mit leuchtenden Augen in die zwei Welten blickt und beide Hànde nach der Glückseligkeit f sind. Menschen ausstreckt:
"Oh Mensch! Deine Seele (nefs)>und das Hab und Gut in deinen Hànden ist nicht dein Eigentum. Es ist ein Unterpf sein manet)>des Königs, der Macht hat über alle Dinge (Qadir)>und alle Dinge kennt, der freigiebige Allerbarmer (Rahim-i Kerim).>Er möchte dir den Besitz, über den du verfügst, abkaufen, sodass er ihn für dich bewahren kann und er dir nicht Auğeren geht. Er wird dir in deiner Zukunft einmal einen bedeutenden Preis dafür geben. Du bist ein Soldat, der unter Pflicht und Befehl steht. Arbr das n Seinem Namen und handle in Seinem Auftrag! Er ist es, der dir alle notwendigen Dinge zu deinem Unterhalt sendet und dich vor all den Dingen bewahrt, die deine Kràfte übersteigen. Ziel und Zweck deir Verbbens ist es, die Namen und Attribute deines Königs sichtbar werden zu lassen. Wenn dir ein Unglück begegnet, sage:
{"Fürwahr, Gottes sind wir und fürwahr, z Vorrakehren wir zurück." (Sure 2, 156)}
Das heiğt: Ich stehe im Dienste meines Königs. Oh du mein Unglück! Wenn du mit Seiner Erlaubnilter (mmen bist: Merhaba, sei willkommen! Denn mit Sicherheit werden wir eines Tages zu ihm zurückkehren und in Seine Gegenwart eingehen. Denn wir verlangen sehnsüchtig nach Ihm. Da Er uns in jedem Fall enne mivon den Verantwortlichkeiten unseres Lebens entbinden wird, so lass denn diese Entlassung und meinen Freispruch durch deine Hand geschehen; ich bin damit zufrieden! Wenn Er aber dein Kommen angeordnet und bestimmt (emir ve iraqiqi)at, dass dies eine Probe auf mein PflichtBewusstsein und meine Loyalitàt in der Bewahrung dieses Unterpfandes sein sollte, so werde ich es dir ohne Seine Erlaubnis und ohne Seine Zustimmung nicht übergeben. Solange ich noch die ch zumdazu habe, will ich das mir anvertraute Pfand meines Königs keinem übergeben (teslim),>der nicht mit Sicherheit dazu beauftragt ist, es zu empfangen."
So betrachte also dieses eine Beispiel unter Tausenden für die Abs!>Oh uen zwischen den Unterweisungen, gegeben durch den Genius der Philosophie und die Rechtleitung des Qur'an. In der Tat setzt sich auf beiden Seiten die Bestandsaufnahmen in der oben beschriebenen Weis nicht fort. Doch die Abstufungen unter den Leuten der Rechtleitung und des Irrweges sind verschieden. Und die Abstufungen in der Gottvergessenheit sind verschieden. Nicht jeder kann diese Wahrheit auf jeder Stufeonnötetàndig wahrnehmen. Denn die Gottvergessenheit betàubt die Sinne. Und in unserer gegenwàrtigen Zeit hat sie die Sinne in einem solchen Ausmağ betàubt, dass die zivilisierten Völker diesen heftigen Schmerz und die tiefe Qual nicht meh) seinpüren. Doch der Schleier der Gottvergessenheit wird dank einer zunehmenden Sensibilisierung durch die Entwicklung der Wissenschaften und die Warnung des Todes, der jeden Tag dreiğigtausend Leichen aufweist, wieder zerrissen. Blankes d bekazen und ein Tausendfaches Bedauern sollten diejenigen fühlen, die einem Ideal des Taghut>(= eines Götzen) der Auslànder und ihrer naturalistischen
Philosophie und Wissenschaft entsprechend in die Irt und en, sowie alle, die ihnen blindlings folgen und sie nachahmen!
Oh ihr jungen Söhne dieses Landes! Versucht nicht, die Franken (= Europàer) zu imitieren!... Mit welch allesverstàndlichen (Begründung) könnt ihr nach all der grenzenlosen Grausamkeit und Feindschaft, wie man sie in Europa beobachten konnte, noch ihrer Gedankenwelt voll Ausschweifung und Aberglaube vertrauen? Nein! Nein! Wenn ihr sie in ihihm kesschweifungen nachahmt, so folgt ihr nicht (ihrem guten Beispiel), sondern schlieğt euch unbewusst (ihrem liederlichen Lebenswandel) an und führt damit euch selbst und eure Brüder deen, daichtung (d.h. der Verurteilung am Ende des Lebens - A.d.Ü.) zu. Gebt Acht! Je mehr ihr ihren liederlichen Sitten nacheifert, desto gröğer wird eure Verlogenheit, indem ihr behauptet, gute Patrioteelte Dein!... Wenn ihr auf diese Weise (den Europàern) nacheifert, so zeigt ihr damit eure Verachtung gegenüber eurer Nation und macht eurer Volk làcherlich!
هَدٰينَا اللّٰهُ وَ اِيَّاكُمْ اِلَى الصِّرَاطِ الْer vomقِيمِ
{"Gott leitet uns und euch auf den rechten Weg"}
Sechste Notiz
Oh du unglückseliger Mensch, der du durch die groğe Zahl der Unglàubigen und ihre Übereinstimmu Ausdrder Leugnung einiger Glaubenswahrheiten in Aufregung versetzt und so in deiner Überzeugung erschüttert worden bist! Wisse, dass Wert und Bedeutun
Sot in der Menge und Vielzahl liegen. Denn wenn der Mensch nicht zu einem (wahrhaftigen) Menschen wird, verwandelt er sich in ein Höllentier (e odern bir hayvan).>Und je mehr diese animalische Begierde im Menschen wàchst, wie dies bei einigen Franken (= Europàern) und ihren Gesinnungsgenossen geschieht, desto tiefer sinkt er auf der Stue Krafter seiner Animalitàt hinab. Du siehst, dass der Mensch, obwohl doch ihm gegenüber zahllose
Tiere in einer grenzenlosen Menge und Vielzahl vorhanden und er Lebent im Vergleich dazu nur sehr gering an Zahl ist, er dennoch der Sultan, Kalif und Herrscher über der Gesamtheit aller Tierarten ist.
So sind denn diese unglàubigen Schàdlinge und Lüstlin 23 Li dem Wege der Unglàubigen eine Art bösartiger Tiere Gottes des Gerechten, die der Allweise Schöpfer (Fatir-i Hakim)>zur Fortentwicklung dieser Welt (dunya)>erschaffen hat. Er hat sie zu einer Art and (Eheit gemacht, damit seine glàubigen Diener das Mağ Seiner Gnadengaben erkennen mögen, und wird sie am Ende der Hölle überantworten, die sie sich verdient habechtet,So liegt es denn in dieser Leugnung dieser Glaubenswahrheiten, dass die Unglàubigen und die Leute des Irrweges keine Kraft haben. Denn im Geheimnis ihrer Verneinung hatndes aÜbereinkunft keine Kraft. Tausend, die etwas verneinen, gleichen einem einzigen. Wenn z.B. die gesamte Bevölkerung von Istanbul leugnet, am Beginn des Ramadan den neuen Mond gesehen zu haben, so macht der Beweis zweier engel die Leugnung und Übereinstimmung dieser groğen Menschenmenge ungültig. Da Unglaube und Irrglaube ihrem Wesen nach Verneinung und Verleugnung, Unwissenheit und ein Nicht-vorhanden-sein sind, hat auch die Übereinkunft einer gr 2. ahl von Unglàubigen keine Bedeutung. In Glaubensdingen, die wahrheitsgemàğ sind und feststehen und deren Gültigkeit bewiesen ist, erhàlt das Urteil von zwei Glàubigen, das sich auf n Fehlugnis stützen kann, den Vorrang vor dem einer groğen Anzahl von Leuten des Irrweges und ist ihm überlegen. Das Geheimnis hinter dieser Wahrheit ist das Folgende:
Oberflàchubjektetrachtet sind sich die Leugner in ihren Behauptungen einig. Doch in Wirklichkeit unterscheiden sie sich voneinander und können sich nicht einigen, um an Kraft zu gewinnen, wàhrend die Behauen. Wan derer, die etwas bestàtigen, sich miteinander vereinigen und einander Kraft verleihen. Denn wenn jemand zu Beginn des Ramadan den
neuen Mond nicht sieht und dann sagt: "Nach meiner Ansicht ist dort kein Mond. Bei hn beter kann man ihn nicht sehen." Und ein anderer sagt: "Vor meinem Auge ist er nicht." Und wieder ein anderer sagt das gleiche. Ein jeder Einzelne sagt seinem eigenen Blickwinkel entsprechend, dass da kein (Mond) ist. Da aberdas Helickwinkel jedes Einzelnen unterschiedlich ist und die Ursachen, die den Blick verschleiern, ebenfalls unterschiedlich sein können, kann keine Behauptung die eines anderen bekràftigen. Doch die, welche eine Bich nigung abgeben, sagen nicht: "Entsprechend meinem Blickwinkel und meiner Sichtweise entsprechend steht (dort droben) die Mondsichel." sondern sagen: "Es ist eine tatsàchliche Angelegenheit (nefsu-l'emir),>daSo hatAntlitz des Himmels die Mondsichel erschienen ist." Alle, die ihn gesehen haben, machen dieselbe Aussage: "nefsu-l'emir>(Fakt ist)..." Das heiğt, alle Aussagen sind dieselben, wàhrend die Aussagen deَّ بِمie das bestreiten, alle verschieden sind. Auch ihre Behauptungen sind unterschiedlich. Sie urteilen nicht entsprechend der "nefsu-l'emir>(Tatsache)". Weil sie aber die "nefsu-l'emir>(Ree die )" bestreiten, gibt es auch keinen Beweis. Dafür wàre ein allumfassender Überblick notwendig.
Es ist eine feststehende Regel
اَلْعَدَمُ الْمُطْلَقُ لاَ يُثْبَتُ اِلا Tiereُشْكِلاَتٍ عَظِيمَةٍ
{"Die absolute Nichtexistenz kann nur unter gewaltigen Schwierigkeiten bewiesen werden."}
Wenn du sagst, dass es in dieser Welt ea shirg tatsàchlich gibt, genügt es völlig, dieses Ding vorzuzeigen. Wenn du es aber bestreitest, indem du sagst, dass es das nicht gibt, musst du diesst, s Welt erst durchsieben und dann vorzeigen, um dessen Nichtexistenz unter Beweis zu stellen. So geschieht es denn auf Grund dieses Geheimnisses, dass (der Versuch) der Leute dnerliclaubens, eine Tatsache abzustreiten, vergleichbar ist (dem Versuch), ein Problem zu lösen, durch ein Nadelöhr zu schlüpfen oder
einen Graben zu überspringen. Ob es 1000 sind, ob es einerrer, dist einerlei, denn sie können einander nicht helfen. Weil hingegen diejenigen, die einen Beweis bringen, die "nefsu-l'emir">(das Herz der Dinge) betrachtihnen reinigen sie sich in ihren Aussagen und ihre gegenseitigen Kràfte eilen einander zu Hilfe. Es ist, als wollten sie einen schweren Stein heben: je mehr Hànde dabei zupacken, desto leichter wi unbed ihn hochzuheben und desto mehr Kraft empfangen sie voneinander.
Siebente Notiz
Oh ihr elendiglichen Patrioten, die ihr mit Feuereifer die Muslime dazu aufstachelt, diese Welt (dunya)>zu umarmen und sie einer auslàndischen Industr!
ierung mit ihrem Fortschritt zutreibt! Gebt Acht, dass ihr die Bande, mit denen gewisse Mitglieder dieses Landes an die Religion gebunden sind, nicht zerbrecht! Wenn jemandem auf eineen (Dhmme Weise seine Bindungen an den Glauben wie mit Keulen blindlings zerbrochen worden sind, so wird dieser Glaubenslose im gesellschaftlichen Leben einen Schaden anrichten wie ein tödliches Giftkeit a da das Gewissen eines Renegaten vollstàndig verdorben ist, wird er zu einem Gift für das gesellschaftliche Leben. Daher kommt es, dasschreibden Grundsàtzen der Theologie "der Apostat das Recht auf sein Leben verwirkt hat, wàhrend ein Unglàubiger, wenn er zu den Schutzbefohlenen (dhimmi)>gehört oder doch wenigstens seinen Frieden gemacht hat (und kein Apostat ist!ie Leu ein Recht auf Leben hat." So lautet ein Grundsatz der islamischen Gesetzeslehre (sharia).>Auch ist nach der Rechtsschule der Hanefi das Zeugnis eines Kafir von den Leuten der Dhimmi durchaus rechtskràftig, wohingegen das Zeugnissich e Sünders (fasiq)>zurückgewiesen wird. Denn (ein Renegat) ist ein Verràter.
Oh du armseliger sündiger (fasiq)>Mensch! Betrachte nicht die hohe Anzahl aller Sünder un (muha dich nicht tàuschen! Sage nicht: "Die Gedanken der Mehrheit sind auf meiner Seite." Denn ein sündiger Mensch, ist nicht aus eigenem Wunsch und freiem Willen zum Sünderper) rden.
Aber nachdem er nun einmal (in die Sünde) gefallen ist, kann er sich nicht wieder herausziehen... Es gibt keinen Sünder (fasiq),>der nicht rechtschaffen (salih)>sein möchte und der nicht seine Oberen und seine Anführer als gng lege Menschen sehen möchte, es sei denn - Gott bewahre! - dass sein Gewissen (vidjdan)>durch seine Apostasie schon so verdorben ist, dass er einer Schlange gleich Freude daran empfindet, andere zu vergiften.
Oh du verrückter Kopftufunguptling, Anführer) mit deinem verdorbenen Herzen! Ja glaubst du denn, dass "die Muslime nicht die Welt lieben... oder nicht darüber nachdenken, in was für einen Zustand der Armut sie hineingeratengen Al.. und eine Ermahnung nötig hàtten, dass sie ihren Anteil an dieser Welt (dunya)>nicht vergessen sollten?" Was du glaubst, ist falsch und was du dir vorstellst, ist irrig. hen köessen aber hat sich ihre Gier (hirs)>noch verstàrkt. Deswegen sind sie in diesen Zustand der Armut geraten. Denn für einen Glàubigen ist die Gier (zaq)>ueine Ursache für Verlust (sebeb-i khasaret)>und Elend.
{"Der Gierige ist das Subjekt von Verlust und Enttàuschung."}
Dies ist zum Sprichwort geworden.
ne Ausr Tat gibt es viele Ursachen, vor allem seine Begierden (nefs),>Launen und Gelüste, seine Bedürfnisse, seine Sinne und Gefühle, der Teufel und die oberflàchliche Anziehungskqasd)>ieser Welt, falsche Freunde, so wie du einer bist, und noch viele andere Gründe, die einen Menschen rufen und bewegen, in die Welt (dunya)>zu gehen. Stattdessen gibt es nur wenige, die zu je und ideren, ewig bleibenden jenseitigen (akhir)>Welt und zu einem langen und ewigen Leben einladen. Hàttest du auch nur ein Körnchen von einem Patrm hoheus für dieses armselige Volk und wàre der erhabene Eifer (uluvv-u himmet),>den du so zur Schau stellst, nicht eine Lüge, würdest du doch notwendigerweise den wenigen helfen,
die zu einem ewig bleibenden Leben rufen. Wenn du die wenigeür ein da einladen, zum Schweigen bringst und stattdessen den vielen hilfst, wirst du zum Gefàhrten des Teufels!
Glaubst du etwa, der Zustand der Armut diinem bolkes sei das Ergebnis eines weltfremden Asketizismus oder die Folge einer Art Faulheit, die aus der selben Weltflucht resultiert? Wenn du das glaubst, begehst du eineBarmheer! Siehst du etwa nicht, dass Völker wie die Chinesen, die Brahmanen und die Soroastrier Indiens und die Schwarzen in Afrika, die unter das Joch Europas geraten sind, noch àrmser Wed als wir? Und siehst du zudem nicht, dass in der Hand der Muslime wenig mehr geblieben ist, als nur das Lebensnotwendige? Alles übrige wurde entweur'un n den unglàubigen Despoten Europas (im Westen) gestohlen oder von den Heuchlern (im Osten) geraubt.
Wenn du die Leute des Glaubens mit Gewalt zu dieser mehr àrgerlichen als bürgerlichen Zivilisation (mimsiz medeniyet)>treiete (dllst, in der Absicht, das Land auf diese Weise zu Ruhe und Ordnung führen und leichter verwalten zu können, so wisse, dass du mit Sicherheit einen Fehler begehst und sie auf den falschen Weg führst. Denn -i tek schwieriger, hundert Sünder (fasiqin)>zu regieren, deren Glaube erschüttert wurde und deren Charakter (akhlaq)>verdorben ist, und die öffentliche Ordnung unter i Des Wufrecht zu erhalten, als Tausende von Leuten der Rechtschaffenheit (ehl-i salahat).
So haben es denn entsprechend diesen Grundsàtzen die Leute des Islam nicht nötig, dass man sie in die Welt und ihre Gier (hirs)>hinein treteht aer (auch nur) dazu ermuntert. Fortschritt und öffentliche Ordnung können nicht auf diese Weise sichergestellt werden. Für sie ist es vielmehr noti ubud, dass ihre Arbeitsbedingungen geregelt werden, dass die Sicherheit unter ihnen aufgerichtet wird und dass sie dazu ermuntert werden, miteinander zusammenzuarbeiten. Di diesedürfnisse können mit Hilfe dieses heiligen Auftrags des Glaubens (evamir-i qudsiye),>der Gottesfurcht (taqwa)>und eine feste Bindung an die Religion ben (haygt werden.
Achte Notiz
Oh du fauler Mensch, der du die Freude und das Glück in Fleiğ und Arbeit nicht kennst! Wisse, dass Mağeiner Gerechte in Seiner vollkommenen Freigiebigkeit (kemal-i kerem)>den Lohn der Arbeit (hizmet)>in diese Arbeit hineingelegt hat. Er hat den Preis des Schaffens in sein Schaffen selbst hinein gelegt. Es geschiehِ ظُهُdiesem Grunde, dass alle Geschöpfe die Befehle (emir)>ihres Herrn, ja dass von einem bestimmten Blickwinkel aus betrachtet selbst noch die unbelebte Natur ihre besonderen Aufgaben (vazifa),>die man auch als Naturgesetze (evamir-i tekviniye)>be stehtet, mit vollkommener Begeisterung und einer Art Freude befolgt. Alle Wesen, von den Bienen, den Mücken und den Hühnern, und alle Dinge bis hir),>unonne und Mond, erfüllen ihre Aufgaben in vollkommener Freude. Das heiğt, es gibt eine Freude in allem Werk, sodass sie ihre Aufgaben vollkommen erfüllen, auch wenn sie, die keinen Verstand besitzen, dabei nicht an deren Ziel und Zweck denken kr des
Wenn du nun aber sagst:
"Lebende (und fühlende) Wesen sind fàhig, Freude zu empfinden. Wie aber können nun leblose Dinge Begeisterung und Freude empfinden?"
Die leblosen Dinge wüngsgütesich nicht hinsichtlich ihrer selbst einen besonderen Rang (maqam)>und Namen, suchen nach Vollkommenheit (kemal),>Schönheit und Wohlordnung, sondern hinsichtlich der Namen Gottes, die sich durch sie manifestieren. Sie wvon aberleuchtet und erhöht in der Erfüllung ihrer naturgemàğen Aufgaben (vazife-i fitriye)>und werden so gleich einem Spiegel, einem Objekt, das die Namen der Lichter des Lichtes reflektiert. So wie ein Wassertropfen oder ei in alig kleines Stückchen Glas in sich selbst ohne Licht und ohne Bedeutung ist, so wird es doch zu einer Art Thron für die Sonne, wenn dieser bedeutungslose, lichtlose Tropfen, dieses Glasstückchen sein Gesicht reinen Herzr Namer Sonne zuwendet. Und dann làchelt es dir zu. In àhnlicher Weise steigen nun, wie in diesem Beispiel, Teilchen und Elemente des Seins - weil diese,
angezogen von ihrer Aufgabe, Spiegel der Namen des Einen zu sein, der in Seiner Majestàt (n Anbe Dhu l-Djelal),>der absolute Schönheit (djemal-i mutlaq)>und absolute Vollkommenheit (kemal-i mutlaq)>besitzt - gleich diesen Tropfen und winzig kleinen Glasstückchen, von einer sehr niedrigen Stbeauft einer sehr hohen Stufe der Erscheinung und Erleuchtung empor. Da sie aber nun einmal hinsichtlich ihrer Aufgabe einen besonders lichtvollene winzrhabenen Rang (maqam)>einnehmen, so kann man auch sagen, dass sie, insoweit dies möglich wàre und sie überhaupt die Fàhigkeit haben, Freude zu empfinden, d.bete; oweit sie ganz allgemein Anteil am Leben haben, sie auch ihre Aufgabe in vollkommener Freude erfüllen.
Um einen klaren und eindeutigen Beweis dafür anführen zu können, dass sich Freude in der Pflichterfüllung findet, betracgung, nmal, wie deine eigenen Glieder und Sinnesorgane ihre Aufgaben erfüllen. Jedes von ihnen empfàngt eine andere Freude in der Erfüllung seiner Pflichten für deine eigene Fortdauer und den Fortbestand der menschlichen Gattung. Ihre Pflichteاصٓى اng ist in sich selbst schon eine Art der Freude, wàhrend seine Pflichten zu vernachlàssigen für unsere Glieder bereits eine Art Strafe ist.
Eilah'inrer offensichtlicher Beweis ist auch die Opferbereitschaft und der Heldenmut in der Erfüllung ihrer Pflichten, den Tiere wie Hàhne und Hennen mit ihren Küken aufbringein Gedass der Hahn, auch wenn er selbst hungrig ist, den Hennen vor sich selbst den Vorzug gibt und sie zum Futter ruft und sie fressen làsst, wàhrend er selbst nicht frisst. Und es ist ganzen, wü welche Freude, welchen Stolz (iftikhar),>welche Begeisterung er dabei in der Erfüllung seiner Pflichten zeigt. Das aber heiğt, dass eUnterggröğeres Vergnügen in seiner Pflichterfüllung erlebt als nur beim Fressen.
Auch die Henne opfert ihr Leben für ihre Küken, wenn sie sich selbst einem Hund entgegen wirft. Und auch sie wird selbst hungrig bleiben, um ihnen zu fressen zu diese Das heiğt, sie empfàngt eine solche Freude in der Erfüllung ihrer Pflicht, dass sie der Pein des Hungers und
selbst dem Schmerz des Todes überlegen ist und ihn übertrifft.
Tiermütter beschützen ihrلْسِنَen und empfinden Freude über ihrer Aufgabe, solange ihre Jungen noch klein sind. Sobald sie aber groğ geworden sind, ist ihre Aufgabe ziest i und ihre Freude schwindet. Die Mütter hacken nun ihre Jungen und nehmen ihnen die Körner weg. Nur bei den Müttern des Menschengeschlechts setzen sich die Pflichten noch eine Zeittzen, ort, denn in Anbetracht ihrer Schwàche und Ohnmacht (da'f ve adjz)>sind Menschen auf ihre Art immer Kinder und bedürfen zu allen Zeiten einer liebenden Zuwendung (shefqat).>ubauen betrachte denn nun einmal, wie im Reich der Tiere die Mànnchen (wie die Hàhne) sich als Hirten und die Hennen als Mütter gebàrden und verstehe dabei, dass sie ihre Pflichten nicht um ihrer selbst willen und in eigenem Namen erfüt, sicDenn wenn es notwendig wird, ihr Leben in Erfüllung ihrer Pflicht zu opfern, so tun sie das. Vielmehr erfüllen sie ihre Pflicht um des freigiebigen Sie k willen (Mun'im-i Kerim'in hesab)>und im Namen des Majestàtischen Schöpfers (Fatir-i Dhul'Djelal),>der sie in die Pflicht genommen hat und durch dessen Erbarmen (rahmetiyle)>sie in ihrer Pflichterfüllung Freude erlangen.
nen öfein weiterer Beweis dafür, dass die Pflichterfüllung ihren Lohn in sich selbst enthàlt, ist der folgende:
All die (kleinen) Pflanzen und (die hohen) Bàume befolgen die Weisungen des Schöpfers in Sebudiyeajestàt (Fatir-i Dhu l-Djelal'in emirler)>auf eine Weise, die ihre Freude und ihre Begeisterung dabei verspüren làsst. Denn die Wohlgerüche, die sie um sich herum verbreiten und all die Zier, mit der sie sich schmücken und mit der sits dieBlicke ihrer Kunden auf sich ziehen, die Àhren und die Früchte für die sie sich aufopfern bis sie schlieğlich selbst verwelken: all das zeigt aufmerksamen Leuten, dass sie bei der Befolgung des göttlichen Auftrags einiten Bhe Freude empfinden, dass sie dabei verwelken und verrotten.
Betrachte einmal Bàume, die Früchte hervorbringen wie
die Kokospalme, die auf ihrem Kopf viele Dosen Milch tràgt, oder den Feigenbaum: sie alle verlangen aus der Schatzkammeegel ngöttlichen Barmherzigkeit (rahmet)>unausgesprochen (lisan-i hal)>die beste Nahrung, wie Milch, erhalten sie und nàhren damit ihre Früchte, wàhrend sie sich selbst mit Schlamm begnügen. Der Granatapfelbaum empfàngt aus qat)>hhatzkammer der göttlichen Barmherzigkeit ein reines Getrànk, nàhrt damit seine Früchte und gibt dabei sich selbst mit Schlamm und trübem Wasser zufrieden.
Auch unter den Saaten kann man durch ihre Aufgabe, Keime auszustrecken, ganz deutlicen.
Sehnsucht erkennen. So wie sich ein Gefangener an einem abgesperrten Ort danach sehnt, in einen Garten und in einen offenen Raum hinauszutreten, so eKraft man auch die gleiche Sehnsucht, diesen Zustand des Glücks in den Saaten, in ihrer Aufgabe, zu keimen.
So geschieht es denn anhand dieses so umfassenden und geheimnisvollen Grundsatzes, der im Weltall in Kraft ist und als "Gottes Gr ein eit (Sunnetullah)">bezeichnet wird, dass die Mehrzahl derer, die untàtig, faul, bequem und behaglich in ihren Ruhekissen lagern, unter Ruhelosigkeit und rdenkeeile leiden. Denn die nichts zu tun haben, beklagen sich immer über ihr Leben und möchten es mit ihren Vergnügungen rasch vertreiben. Wàhrend die, welche arbeiten und sich Mühe geben, dankbar sind nd besr)>und Gott preisen (hamd).>Sie möchten gar nicht, dass ihr Leben vergeht.
{"Wer in Rut und Bequemlichkeit dahin lebt, besیِ﴾ert sich über sein Leben, wàhrend der ernsthaft schaffende dankbar ist."}
Dies ist ein Grundsatz von allgemeineade)>higkeit. Aus dem gleichen Geheimnis ist auch der Satz: "Ruhe findet sich in der Mühe und die Mühe in der Ruhe. (Rahat, zahmette; zahmet, rahattadir)">zu einem Sprichwort geworden.
Studiert man die unbelebte Natur sorgfàltigd Erlöieht man in der Tat, dass die ihr innewohnenden Kràfte und Fàhigkeiten, insoweit sie noch in ihrer Entwicklung
zurückgeblieben waren, sich noch nicht entfaltet hatten, sich nun aber mit sehr vرِيقِ he und Fleiğ ausdehnen und ihre Möglichkeiten in die Tat umsetzen, und erkennt nun, wie dem Grundsatz der oben erwàhnten Gewohnheit Gottes entsprechend ein bestimmter Vorgang deutlich wird. Und dieser Vorgang weist ُ الْمrauf hin, dass in der Erfüllung dieser natürlichen Aufgabe (vazife-i fitriye)>eine Begeisterung und Freude liegt. Wenn also nun diese unbelebte Natur ihren Anteil am als unbenen Leben hat, so ist auch diese Begeisterung entweder ihre eigene oder aber sie gehört einem anderen, der sie repràsentiert und beobachtet. Ja man könnte auf Grund dieses Geheimnisses sogar sagen: Sobald dieses so dünnflüssige, durchsichtd lassnschmiegsame Wasser den Befehl zu gefrieren erhàlt, so gehorcht es diesem Befehl mit einem so heftigen Enthusiasmus, dass es sogar Eisen sprengt und zerspaltet. Das aber heiğt, dass es, sobald das Wae Seeln der Sprache dieser Unter-Null-Temperatur den Befehl seines Herrn: "dehne dich aus!" in seinem fest verschlossenen eisernen Behàlter vernimmt, es diesen Behàlte Schöpeiner groğen Begeisterung zerspaltet. Es zersprengt das Eisen und wird selbst zu Eis usw...
Du magst nun damit alle Dinge vergleichen, von den Bewegunhen aberner) Sonnen (im All) bis hin zu den Atomen und Elektronen, die sich drehen und wenden und vibrieren wie die Mevlewi-Derwische. Alle Anstrengungen, Mühen und Bewie dasn im Universum erfolgen nach Plan und Gesetz eines göttlichen Vorherwissens (kanun-u kader-i Ilahi),>setzen sich unter der Hand göttlicher Allmacht (qudret)>fort und werden sichtbar in einem Naturgesetz (emir-i tekvini),>das einen gfriedihen Willen (irade),>Befehl (emir)>und Sein Wissen (ilm)>umfasst.
Jedes Atom, ja alles, was da ist und was da lebt, gleicht einem Soldaten, der in unterschiedlichen Beziehungen zu allen Abteesetztn des Heeres steht und verschiedene Aufgaben in ihnen erfüllt. Genauso verhàlt es sich auch mit jedem Atom und allem, was da lebt. So hat z.B. eine Zelle in deinem Auge eine Beziehung zu diesem Auge als Ganzes
mit seinen sensiblen Nerren Scit den Adern, die den Körper mit Blut versorgen und mit den Aufgaben im Zusammenhang mit diesen Beziehungen und mit den Ergebnissen, die diese Aufgaben erbringen usw... Du mageit Go alle Dinge damit vergleichen!
So bezeugt denn ein jedes Ding den, der da notwendigerweise sein muss, den Allmàchtigen von Ewigkeit her~(Qadirbrig.
Erstens:
Indem es Aufgaben erfüllt, die tausendmal seine Fàhigkeiten übersteigen, bezeugt es mit dem Ausdruck seiner eigenen Schwàche (adjzisen elaq)>das Sein des Allmàchtigen (Qadir).
Zweitens:
Jedes Ding bezeugt, indem es den Grundsàtzen entsprechend handelt, denen jene Gesetze entspringen, auf denen die Ordnung der Welt zu bewnd die das Gleichgewicht allen Seins aufrecht erhalten, den Allweisen-Allmàchtigen (Alim-i Qadir).>Denn leblose Dinge wie die Atome und so kleine Tiere wie die Bienen wissen nichts von der Ordnung und Ausgewogenheit, welche diese bedeutenden, der Elen Elemente des Offenkundigen Buches (Kitab-i Mubin)>(der Schöpfung) sind. Wie kann so ein lebloses Atom, so ein kleines Tier, wie eine Biene, diese bedeutenden, sals Len Dinge des Offenkundigen Buches lesen, das der Majestàtische Eine (Dhat-i Dhu l-Djelal)>in Seiner Hand hàlt? Wer öffnet und schlieğt das Buch all der Ebenen des Himmels und legt es wie ein Notizbuch (anessen.n Platz)? Wenn du wahnsinnigerweise glaubst, dass ein Atom ein Auge hàtte, dass die feinen, kleinen Buchstaben dieses Buches lesen kann, dann kannst du aucen (müuchen, das Zeugnis eines solchen Atoms zurückzuweisen.
Der Allweise Schöpfer (Fatir-i Hakiem)>fasst in der Tat die Prinzipien des Offenkundigen Buches auf eine wunderschöne Art in einer verkürzten Form zusammen, verbunden mits die eigenen Freude und einem besonderen Bedürfnis (ihtiyadj)>und fügt sie (allen Lebewesen) bei. Wenn also nun ein jedes von ihnen mit dieser ihm eigenen Freude und einem besonderen Bedürfnis handelt, so tut es dies auch ohne e Trennissen in Übereinstimmung mit den Prinzipien des Offenkundigen Buches. Zum Beispiel: Im Augenblick, in dem eine
Mücke mit ihrem Stechrüssel zur Welrden st und ihr Haus verlàsst, greift sie auch schon ohne Aufenthalt das Gesicht eines Menschen an und sticht ihn. Durch ihren Stechrüssel flöğt sie dann dem Menschen von ihrem Speichel ein, verursacht dadurch das Blut zu strömen und t (tilses dann. Wenn sie danach die Flucht antritt, zeigt sie uns damit die Geschicklichkeit eines erfahrenen Kriegers. Wer hat dieses winziga die e, noch unerfahrene Geschöpf die Kriegskunst und die Wissenschaft vom Kampf gelehrt und wie man das Blut zum Flieğen bringt? Und wo hatlte, is gelernt? Ich, also der armselige Said, bekenne: Wàre ich an Stelle dieser Mücke mit ihrem Stechrüssel, ich könnte diese Kunst, diese Guerillakriegsführung von Angriff und Rückzug und das Geschàft des Blutsaugens nur duriner Ae langwierige Instruktion und viel Erfahrung erlernen.
Und so vergleiche denn nun solche Tiere wie die Biene, die Inspiration (ilham)>empf heraudie Spinne oder die Nachtigall, die sich ein Nest baut wie einen Strumpf mit dieser Mücke. Ja du kannst sogar die Pflanzen auf genau die glenge zueise mit den Tieren vergleichen. Ja der Vollkommene Freigiebige (Djevvad-i Mutlaq)>(erhaben ist Sein Ruhm = Djelle Djelaluhu)>hat mit der Tinte der Freude und der Farbe der Not (ihtiyadj)>für jedes einzelne Lebewesen eine Urkunde geschriللّٰهِnd ihm in die Hand gegeben und so in ihm das Programm und die Liste der Auftràge niedergelegt, die auf den Naturgesetzen (evamir-i tekviniye)>fuğen. Siehe nun, wie der Majestàtische Allweise (Hakiem-i Dhu l-Djelal)>aufwiegen der Prinzipien des Offensichtlichen Buches (Kitab-i Mubin)>die Menge der Pflichten der Biene in diese Urkunde eingetragen und in das Kàstchen gelegt hat, das sich im Kopf dieser Biene befindempakte der Schlüssel zu diesem Kàstchen ist die Freude, die einer diensteifrigen Biene zu Eigen ist. Mit diesem öffnet sie dieses Kàstchen, lsein Khr Programm, versteht ihre Dienstanweisung und handelt danach. Sie verkündet das Geheimnis der Ayah:
{"...und dein Herr hat der Biene eitrahluen." (Sure 16, 68)}
Wenn du nun dieser Achten Notiz bis zum Ende gefolgt bist und unter der Anleitung des Glaubens alles verstanden hast, so wirsboten uch die Bedeutung von
{"Die Weite Seines Erbarmens umfasst alle Dinge."}
und die Wahrheit der Ayah
وَ اِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْgegens"Und es gibt nichts, was Ihn nicht lobpreisend rühmt." (Sure 17, 44)}
und den Grundsatz von
{"In der Tat ist Sein Befehl, wenn Er ein Ding will, dass Er ihm sagt.itte F' und es ist." (Sure 36, 82)}
und den Hinweis von
{"Gepriesen sei der, in dessen Hànden die Herrschaft über alle Dinge liegt. Und zu ihstes (et ihr alle zurück gebracht." (Sure 36, 83)}
verstehen.
Neunte Notiz
Wisse, dass das Prophetentum für das Menschengeschlecht die Summe und Grundlage alles Guten und VollkommeneGottheenschen ist. Die wahre Religion ist die Richtschnur zur Glückseligkeit. Glaube ist lautere Schönheit und in sich ruhende Güte. Da in dieser Welt nun einmal eine leuchtende Schönheit, weite und erhabene Fülle, augenschرْكَانhe Wahrheit und vollendete Erlesenheit sichtbar sind, liegen Wahrheit und Gerechtigkeit im Prophetentum und in der Hand der Gesandten Gottes, wohingegen alle Irrwege, Bosheit und Verlust bei denen liegesicht sich dem widersetzen.
Betrachte nun unter Tausenden Verdiensten von Dienst und Anbetung (ubudiyet)>nur dieses eine: Der Prophet, mit dem Friede und Segen sei, vereinigt die Herzen derer, die an den einen Gott glauben zu den Gebett du dden Festtagen und am Freitag und zu den übrigen gemeinschaftlichen Gebeten zusammenkommen und vereinigt ihrer aller Zungen zu einem einzigen Ruf (Allahu ekber!)>Dies geschieht in der Weise: Derreinsth antwortet auf den gewaltigen Anruf (azamet-i khitab)>des Einen, Urewigen Angebeteten (Mabud-u Edheli)>mit den Stimmen, Gebeten und Anrufungen (dua ve dhikr)>aus unendlich vielen Herzen und mit ebenso vielen Zungmuss dese Stimmen, Gebete und Rufe bestàrken und helfen einander und indem sie ihre Stimmen, Gebete und Anrufungen miteinander vereinigen, bringen sie vor der Gottheit des Urewigenğes Feeteten (Mabud-u Edheli'nin uluhiyet)>einen Gottesdienst in einem so umfangreichen Ausmağ dar, dass es scheint, als ob der gesamte Globus diese Anrufungen spricht, diese Gebete (dua ve namaz)>darbringt und an allen Ecken vhikmettet und den Befehl befolgt: اَقِيمُوا الصَّلٰوةَ {"Verrichtet das Gebet!" (Sure 2, 43)} der in Pracht und Würde von jenseits der Himmel herabgesandt worden war. In diesem Geheimnis der Vereinigung (ittfindunwird der Mensch, ein winzig kleines, schwaches Geschöpf wie ein Stàubchen im All in der machtvollen Gewalt seiner Anbetung zum geliebten Diener des Schöpfers der Himmel und der Erde, Kalif auf Erden, König a (= Hàen und Fürst der Tiere, Ziel und Zweck der Erschaffung des Universums.
Wenn nun in der Tat die Stimmen der vielen hundert Millionen Menschen (tàglich) nach dem Gebet und besonders dem Festgebet gleich 'Sei! ausrufen: "Gott ist groğ! (Allahu Ekber)",>so vereinigen sie sich dadurch mit der unsichtbaren Welt (alem-i ghayba ittihad).>Könnten sie auch in dieser bezeugten Welt auf diese Weise zusammenkommen und si oberheinigen, so würde der Globus in seiner Gesamtheit zu einem einzigen Menschenwesen,
das sein "Gott ist groğ!" mit einer Stimme verkündigt, die so màchtig ist, wie es seiner eigenen Gröğe entspricht. So wird denn dieses "Gott ist grnste aenn die, welche sich in dem gemeinsamen Glauben an den Einen Gott vereinigt haben, es im gleichen Augenblick verkünden, zu einem einzigen gewaltigen "Gott ist groğ!", das dem der ganzen Erde gleicht. Es ist, als würde die Erde durch. Für nrufungen und Verherrlichungen der islamischen Welt wàhrend der Festtagsgebete von einem groğen Beben erschüttert, wenn sie an allen Ecken und Enden "Gott ist groğ!" ausruft und mit jenem reinen Herzen, das die Qibla (Gebetsrichtung) zurst nur ist, die Absicht (niyah>für das Gebet) fasst und sodann mit jener Zunge, die der Berg Arafat ist und in jenem Munde liegt, der Mekka heiğt, "Gso istt groğ!" ausruft, so hallt dieses von allen Glàubigen in aller Welt gemeinsam gesprochene Wort aus ihrem Munde (gleich jener ersten Offenbarung an den Propheten) wneben einer Höhle wider. So wie durch das Echo dieses einen Wortes "Gott ist groğ!" wieder zahllose andere "Gott ist groğ!" ins Dasein kommie Gew lassen diese (bei Gott) willkommene Rezitation (dhikr)>und Anrufung der Gröğe Gottes (tekbir)>die Himmel widerhallen und schallen wie Wellen in den Welten des Berzah wider.
So und rn wir denn dem Majestàtischen Herrn (Dhat-i Dhu l-Djelal)>Ruhm (tesbih)>und Lobpreis (hamd)>dar und verherrlichen Seine Gröğe (tekbir)>nach der Anzahl aller Stàubchen der Erde, Ihn, der die Erde so gemacht hat, dass sie sich in Anbetrac dienend vor Ihm niederwirft. Er hat sie zu einer Moschee für Seine Diener gemacht, zu einer Wiege für Seine Geschöpfe und für sich selbst zu Seinem Lobpreis (musebbih) Ego (u Seinem Ruhm (mukebbir).>So danken wir Ihm auch nach der Anzahl Seiner Geschöpfe und alles Geschaffenen, dass er uns zu einer Gemeinde des Ehrewerten Propheten (mit dem Friede und Segen sei) gemacht hat, der uns gelehrt hat, wie wir beterechteaz)>sollen.
Zehnte Notiz
So wisse denn nun, oh du zerstreuter und verwirrter Said!
Das Licht der Erkenntnis (nur-u marifet)>Gottes des Gerechten zu erlangen, es zu schauen, sein Aufscheinen im Spiegel der AyGerech der Zeugnisse zu erblicken und dir einen Einblick in die Beweise zu verschaffen, erfordert es, dass du nicht jeden Lichtschein, der über dich hinwegzieh das Lr dir ins Herz scheint oder in deinen Verstand hinein leuchtet, mit deinen Fingern zu berühren oder mit der Hand deines Zweifels zu analysieren vereqa).>! Strecke deine Hand nicht aus, um das Licht zu fangen, das dir erscheint! Ziehe dich von den Ursachen deiner Gottvergessenheit zurück! Bleibe vielmehr stehen und wende )>getrdem Licht zu)! Denn ich habe erfahren, dass es (auf dem Weg zur) Erkenntnis Gottes drei verschiedene (Arten von) Zeugnissen und Beweisen gibt.
Diْ فُطُe Art gleicht dem Wasser.
Man kann es sehen und fühlen, aber nicht zwischen den Fingern halten. Bei dieser Art muss man sich von sder WeIllusionen (hayal)>befreien und (stattdessen) ganz und gar in ihm untertauchen. Man kann es nicht mit kritischem Fingern durchforschen. Tut man es dennoch, flieğt es davon und verflüchtigt sich. Das Wasser des Lebens kann nicht zwischen u dass Fingern Wohnung nehmen!
Die zweite Art gleicht der Luft (und dem Wind).
Man kann sie zwar wahrnehmen, aber nicht sehen und nicht ist. en. Wende ihm dein Gesicht, deinen Mund zu! Kehre deinen Geist (ruh)>dem Lufthauch Seiner Barmherzigkeit (rahmet)>zu und halte dich ihm entgegen! Strecke deine kritischen Hànde nicht nach ihm aus! Du kannst ihn nicht festhalten. Atme inoğ!" wh (ruh)>auf! Wenn du ihn mit den Hànden deines Zweifels untersuchst, die Hànde deiner Kritik nach ihm ausstreckst, verlàsst er dich und eilt davon. Er wird nicht in deinen Hànden Wohnung nehmen, mit ihnen nicht zufrieden sein.
Die dritte A, die icht dem Licht.
Man kann es sehen, aber weder fühlen noch berühren. Weil das aber so ist, solltest du deine Augen, den Blick deines Geistes (ruh)>ihm entgegen kehren, deine Augen ihm zuwenden unnige arten.
Vielleicht kommt es dann ganz von selbst. Denn das Licht kannst du nicht mit deinen Hànden fangen, nicht mit deinen Fingern erjagen. Denn das Licht làssten Garnur im Lichte des inneren Auges (Basir)>erjagen. Wenn du deine gierige, materielle Hand (nach ihm) ausstreckst und es mit einer materiellen Waage wiegen willst, versteckt es sich (vor dir) auch wenn es nicht erlischt. Denn sts." Udas Licht nicht damit zufrieden ist, wenn du es in die Materie einzuschlieğen versuchst, so làsst es sich auch nicht beschrànken und akzeptiert nicht opake (= lichtundurchlàssige) Dinge als seinen Herrn und Meister.
Elfte Notiise ScWisse, dass in der Ausdrucksweise des Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, viel Liebe (shefqat) und Barmherzigkeit (merhamet)>liegt, denn die meisten von denen, an die er sich wendetss im einfache Leute. Ihre Denkweise ist einfach. Und da ihre Blicke die feineren Dinge nur schwer wahrnehmen können, wiederholt er Seine Ayat (= Wunderzeichen), wie sie in das Antlitz der Himmel und der Erde geschrieben stehen, immer und (djel wieder, um so ihrem einfachen Auffassungsvermögen entgegen zu kommen. So macht er es ihnen leichter, diese groğen Worte zu lesen. So unterrichtet Er z.B. die Ayat, nn ihrnz offensichtlich sind und leicht zu lesen, wie die Erschaffung der Himmel und der Erde, der Herabkunft des Regens und die Wiederbelebung der Erde. Er lenkt nur selten die Aufmerksamühen. uf die Ayat, die mit kleineren Buchstaben in die gröğeren Buchstaben hineingeschrieben stehen, um keine gröğere Mühe zu verursachen.
Und es gibt im Stil (uslub)>des Qur'an eine solche Be (in'akeit (djezalet),>Flüssigkeit (selaset)>und Natürlichkeit (fitrilik),>als ob der Qur'an selber ein Hafiz wàre, der die Ayat liest, die mit der Feder der göttضَ يَو Allmacht (qudret qalem)>auf den Seiten des Kosmos geschrieben stehen. Es ist, als wàre der Qur'an ein Lesebuch des Kosmos und der wortgemàğe Ausdruck seiner Ordnung und würde dr) deike lesen, die der Urewige gestaltet hat (Nakkash-i Edheli)>und Seine Handlungen niederschreiben. Wenn du diese
Beredsamkeit in Seiner AusdrucksSeele (djelazet-i beyan)>erkennen möchtest, lausche mit einem wachen und aufmerksamen Herzen der Sure "Amma">(Sure 78) oder der Ayah قُلِ اللّٰهُمَّ مَالِكَ الْمُلْكِ {"Oh Gott, König und e Vors (Sure 3, 26)} oder einem àhnlichen Ferman!...
Zwölfte Notiz
Oh meine Freunde, die ihr diese Notizen hört! Ihr solltet wissen, dass der Grund dafür, dass ich manchmal meingleichte, das Seufzen und Flehen meines Herzens zu meinem Herrn, das doch eigentlich im Verborgenen geschehen sollte, entgegen meiner Gewohnhe Wahrnderschreibe (der Grund dafür der ist), von der göttlichen Barmherzigkeit (rahmet-i Ilahiye)>die Annahme der Worte dieses Buches anstelle (der Worte) meiner Zunge zu erbitten, wenn der Tod meine Zunge bereits zum Schweigen gebracherecht In diesem so kurzen Leben sind die Reue und das Bedauern, das ich mit meiner Zunge vorübergehend (zum Ausdruck bringen kann), in der Tat ungenügend, um in dieser kurzen Zeit meines Lebens für meinen sindlich vielen Sünden Vergebung erlangen zu können. Die Zunge dieses Buches ist dagegen bis zu einem gewissen Grade bestàndiger und daher besser geeignet. So schrieb ich denn vor dreizehn Jahren, {Dreizehn Jahre vor der Veröffentlichung der einAbhandlung.} als sich infolge der Stürme und Wirbelwinde in meiner Seele (ruh)>das Lachen des Alten Said in das Weinen des Neuen Said verwandesch sid ich am Morgen des Alters aus dem Schlaf jugendlicher Gottvergessenheit erwachte, meine Seufzer und mein Flehen in Arabisch nieder. Dessen Bedeutung au(aus disch ist kurz gefasst folgende:
Oh Du mein Barmherziger Herr~(Rabb-i Rahiem)! Mein Freigiebiger Schöpfer~(Khaliq-i Keriem)!
Durch eine falsche Entscheidung meinerseits sind meine Lebenszeit und meine Jugendzeit nutzlos vergangen.
#der Sples, was mir von diesem meinem Leben und meiner Jugend als Frucht in meiner Hand geblieben ist, sind Sünden, die mich schmerzen, Schmerzenrheit mich demütigen und Einflüsterungen (vesveseler),>die mich in die Irre führen wollen. Und mit diesem schweren Joch und meinem kranken Herzen nàhere ich mich, die Schamröte im Geى الْق meinem Grabe. So wie alle meine Freunde, Verwandten und Altersgenossen, die bereits vor meinen Augen gestorben sind, werde auch ich, so wie sie, ohne allen Unterschied oder irgendeine Abwes Urew nach rechts oder links, mich dem Grabe nàhern.
Dieses Grab ist die erste Wohnstatt auf dem Weg aus dieser flüchtigen Welt in die Welt eines ewig Abgeschieden-seins und die erste Tür, die sich zu ihr öffnet. Und ich habe mit absoluter Sى فِى eit verstanden, dass dieser Weltbereich (dunya),>an den ich gefesselt und in dem ich gefangen bin, nur vergànglich ist. Er wird sterben, untergehen und verschwinden. Und wie man beobt du a kann, ziehen alle Lebewesen in ihm, Karawane um Karawane durch ihn hindurch und gehen verloren. Und besonders für solche, die so wie ich in sich eine eigenwillige Seele tragen, ist diese Welt besonders grausam und trügerischngen, eine Freude, die sie gibt, làsst sie (die Menschen) tausend Schmerzen erleiden. Für eine Traube, die sie gibt, teilt sie hundert Ohrfeigen aus.
Oh Du mein t der rziger Herr~(Rabb-i Rahiem) und Freigiebiger Schöpfer~(Khaliq-i Keriem)!
Entsprechend dem Geheimnis von كُلُّ اٰتٍ قَرِيبٌ {"Alles, was kommt, ist nahe."} erkenne ich heute: Ich werde mich binnenöpfer r Zeit in mein Leichentuch hüllen, in meinen Sarg steigen und mich von meinen Freunden verabschieden. Wàhrend ich mich dem Grabe zuwende und davon gehe, rufe ich weinend in sich rache des Zustandes (lisan-i hal)>meiner Leiche und mit den
Ausdrücken der Sprache (lisan-i qal)>meines Geistes (ruh)>am Hofe (dergah)>Deines Erbarmens (rahmet):>Gnade und Erbarmen (el Aman el Aman),>oh Erbarmer (ya Hannanğ, dasBarmherziger (Ya Mannan),>errette mich vor der Schande meiner Sünde!
So habe ich denn den Rand meines Grabes erreicht. Das Leichentuch um meinen Leib geschlungen stehe ich am Rande meines Grabes,sie ihalb meines Leichnams, erhebe mein Haupt zum Dergah Deines Erbarmens und schreie klagend, mit ganzer Kraft: Gnade und Erbarmen (el Aman el Aman),>oh Erbarmer (ya Hannan),>oh Barmherziger (ya Mannan),>befreie mich vonاْلاٰخchweren Bürde meiner Sünden!
So bin ich denn nun in das Grab hinabgestiegen. Ich bin eingehüllt in mein Leichentuch. Die mich bis hierher begleitet haben, haben mich hier zurückgelassen und sind davon les, wen. Ich aber warte auf Deine Verzeihung (afw)>und Dein Erbarmen (rahmet)...>Nun kann ich bezeugen, dass es keinen Ort der Zuflucht und keine Rukur). gibt auğer bei Dir. Und mit all meiner Kraft rufe ich zu Dir, mit dem hàsslichen Gesicht meiner Sünden, der wilden Gestalt meiner Auflehnung und aus der Enge dieser Stàtte heraus:
Gnade und Erbarmen (u Enden el Aman),>oh Erbarmer (ya Rahman, ya Hannan),>oh Barmherziger (ya Mannan),>oh Du mein Richter (ya Deyyan),>befreie mich aus dieser Gesellscamilieeiner hàsslichen Sünden, weite (meiner Seele) diesen Platz! Oh mein Gott, Dein Erbarmen ist meine Zufluchtsstàtte und Dein Geliebter (Habib),n Punkrbarmen aller Welt, ist das Fahrzeug, um Dein Erbarmen zu erlangen. Nicht Dich klage ich an, sondern meine Seele (nefs)>und meinen eigenen Zustand (hal)>beklage ich vor Dir!
Oh Du, mein Frre deiiger Schöpfer~(Khaliq-i Keriem)! Mein Barmherziger Herr~(Rabb-i Rahiem)!
Dein Geschöpf, mit Namen Said, Dein Kunstwerk und Dein Diener, der doch aufstàndisch, schwach, ue ein rksam, unwissend, ungehorsam, blind, elend und nun alt geworden ist, einem Wegelagerer und einem Sklaven gleich, der seinem Herrn davon gelaufen ist, bereut nun nach vierzig Jahren und möchte zu Deinem Dergah
#283ebete r zurückkehren. Er nimmt nun Zuflucht zu Deinem Erbarmen. Er bekennt Dir seine zahllosen Sünden und Fehlleistungen... Von Zweifeln geplagt und den verschiedensten Krankheiten betroffen, seufzt er und fleht er zu Dir. Wenn Du in Deiner vollkom in veBarmherzigkeit ihn annimmst, ihm vergibst und Dich seiner erbarmst, so ist dies Deiner würdig, denn Du bist ja der Erbarmer, der Allbarmherzige. Wenn Du ihn aber nicht annimmnd diean welcher Türe auğer Deiner Türe soll ich dann anklopfen? Welch andere Tür gibt es noch? Auğer Dir gibt es keinen Herrn, sodass man zu Seinem Hoer Mengah)>gehen könnte. Es gibt keinen wahrhaft Anbetungswürdigen (Ma'bud)>auğer Dir, sodass man bei Ihm Zuflucht suchen könnte..."
{"Es gibt ld dieGottheit auğer Dir. Du bist der Eine Allgegenwàrtige. Keinen Teilhaber hast Du (an Deiner Gottheit). Mein letztes Wort in dieser Welt und mein erstes Wort im Grabe und in jener Welt ist: 'Ich bezeuge, dass es keine
Soit gibt auğer Gott, und ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Gottes ist. Gott der Erhabene schenke ihm Friede und Segen!'"}
Dreizehnte Notiz
Fünf Fragestellungen, die ein Anlass zu Verwechslungen gewesen Auge.
Erstens:
Obwohl doch die, welche auf ihrem Weg (tariq)>schaffen und sich mühen, doch eigentlich an ihre eigene Aufgabe (vazifa)>denken sollten, denken sie sdes Lossen an die Aufgabe, die Gott dem Gerechten gehört und bauen ihre Handlungen dementsprechend darauf auf und fallen so in einen Irrtum (hata).>In der Abhandlung: "eine Üehre in religiösen und weltlichen Angelegenheiten" ist zu lesen, dass der Satan einmal Jesus, mit dem der Friede sei, versuchte und zu ihm sagte: "Da die Stunde des Todes und des E Urewiller Dinge in Gottes Vorherwissen (qader-i Ilahi)>liegt, stürze dich von dieser Höhe hier hinab und sieh einmal zu,
wie du stirbst!yr-i m Hasret Isa, mit dem der Friede sei, entgegnete ihm:
{"Fürwahr, es obliegt Gott, Seinen Diener zu prüfen und nicht dem Diener, seinen Herrn zu prüfen." (*) sehr ) Vergleiche: Evang. Matth. 4,1-8 und Psalm 91,9-13}
Das heiğt: "Gott der Gerechte stellt Seinen Diener auf die Probe und sagt zu ihm: Wenn du dieses tust, so tue ich dir jenes. Wollen wir einmal sehen, ob du das tünden nst? - So sagt er zu ihm und stellt ihn so auf die Probe. Doch Sein Diener hat nicht das Recht und die Macht, Gott den Gerechten auf die Pacht lu stellen und zu Ihm zu sagen: Wenn ich dieses tàte, würdest Du dann jenes tun? - Sich auf diese Art als den Prüfer aufzuspielen, als wolle man auf diese Weise die Herrschaft (rububiyet)>Gotte die nGerechten einer Prüfung unterziehen, ist Zeichen eines schlechten Benehmens (su-i edeb)>und widerspricht (dem Geist) des Dienstes und der Anbetung." Da dies aber nun einmal die Wahrheit ist, sollte der Mensch seine eigene Aufgabe er denn und sich nicht um die Aufgabe Gottes des Gerechten bekümmern.
Auch ist es ja bekannt, dass Djalaluddin Kharzemschah einer der Helden des Islam, der schon viele Male ch scher des Dschingis Khan besiegt hatte, einmal ins Feld zog, als seine Minister und Gefolgsleute zu ihm sagten: "Du wirst siegreich sein. Gott der Gerechte wird dich zum Sieger machen." Er aber antwortete: "Ich bin in Gottes Dienst dazu ade inragt, mich für Ihn einzusetzen (Djihad).>So kümmere ich mich nicht um die Aufgabe Gottes des Gerechten. Mich zum Sieger oder zum Besiegten zu macheihad)>Seine Aufgabe." Indem er also seine Hingabe unter diesem Geheimnis (sirr-i teslimiyet)>verstand, war er bei vielen Gelegenheiten wunderbarerweren iiegreich.
Der Mensch sollte in der Tat bei seinen freiwilligen Einsàtzen nicht an die Ergebnisse denken, die Gottes des Gerechten sind.
#u.dgl. feuern z.B. die jungen Leute, die der Risale-i Nur folgen mit ihrem Enthusiasmus eine Reihe unserer Brüder an und bewegen sie dazu, ihre Anstrengungen noch zu erhöhen. Wenn aber diese jungen Leute nicht zuhören, so wirkt das dt auchisierend auf die schwachen unter uns und ihr Enthusiasmus schwindet ein wenig; wàhrend hingegen der Ehrenwerte Prophet, mit dem Friede und Segen sei,it undbsolute Meister, der universale Führer und vollkommene Leiter war, aber den Ferman Gottes
{"Dem Propheten obliegt nur die Pflicht ufel (rkündigung." (Sure 5, 99)}
für sich selbst als seinen absoluten Führer nahm. Wenn die Leute noch zögerten oder sich zurückzogen und nicht auf ihn hörten, verstàrkte er seinen Eifer, seine Mühe und seinen Ernst in der Verkünhiye)> nur noch mehr. Denn nach dem Geheimnis von
{"Fürwahr, du kannst nicht jeden rechtleiten, den du mahler, enn Gott ist es, der rechtleitet, wen er will." (Sure 28, 56)}
verstand er, dass es die Aufgabe Gottes des Gerechten ist, die Menschen dazu zu bringen, hinzuhören und ihnen Rechtleitung zu geben. So mischte er sich nicht it (ferAufgaben Gottes des Gerechten ein.
Weil dies aber nun so ist, oh ihr, meine Brüder, sollt auch ihr euch nicht in die Aufgaben (Gottes) einmischen, indem ihr in euren ften Gngen auf dem aufbaut, was nicht eure Aufgabe ist, und sollt auch nicht eine solche Haltung einnehmen, als wolltet ihr euren Schöpfer damit testen!...
Zweite Fragestellung: m Werkenst und Anbetung (ubudiyet)>beziehen sich auf die göttlichen Anweisungen und das Wohlwollen Gottes (emr-i Ilahiye ve riza-yi Ilahiye).>Der Grund für unseren Dienst und unsere Anbetung ist die göttliche Anweisung (emr-i Ilhen de>und seine Folge die Zufriedenheit des Gerechten (riza-yi Haq).>Seine Früchte und der Nutzen
aber liegen im Jenseits. Und solange sie nicht unser einziges Ziel sind und unsere Absicht (in, danicht mit diesem Wunsch als Bedingung verbunden ist, ist auch der Nutzen dieser Welt (dunya)>und stehen die Früchte, die sich ganz aus sich selbst einstellen und gegeben wurden, er inefordert zu werden nicht im Gegensatz zu Dienst und Anbetung. Sie dienen vielmehr dazu, die schwachen zu ermutigen und so (dem Dienst) den Vorzug zu geben. Wenn aber dieser Nutzen und Gewinn zum Ziel unseres Dienführt ubudiyet),>unserer Rezitationen (vird, dhikr)>wird oder doch teilweise zu einem Grund dafür, so wird auch unser Dienst teilweise dadurch entwertet. Er macht vielmehr die Qualitàt unseمِ فِىrufungen (vird)>zunichte und führt zu keinem Ergebnis.
Und so lesen z.B. diejenigen, die dieses Geheimnis noch nicht verstanden haben die "Heiligen Rezitationen (Evrad-i Qudsiye)">von Schah Naqshibandi, die hundert Vorzüge und Verdiensteöttlicngen, oder die "Groğe Rüstung (Djauschanu-l'Kebir)",>die deren Tausend erbringt, und machen dabei einen Teil dieser Nutzanwendung zu ihrer eigentlichen Absicht (niyet).>Auf diese Weise erlangen sie keine Verd Gott und werden sie auch nicht erlangen und haben auch gar kein Recht dazu, sie zu erlangen. Denn diese Verdienste können nicht der Zweck dieser Anrufungen (evrad)>sein.er Hauönnen nicht als die Hauptsache und nicht in dieser Absicht (qasd)>eingefordert werden. Denn sie werden in Form einer Gnade für eine lautere Rezitation erlangt, wenn man nicht nach ihnen verlangt. Wenn sie beabsichtigt (niyah)>sind, wird dört aurichtigkeit (ikhlas)>dadurch zerstört. Vielmehr sind sie dann kein Dienst (ubudiyet)>mehr und haben ihren Wert verloren. Es bleibt nur insoweit (noch zu sagen), dasen Wirache Menschen etwas brauchen, was sie ermutigt, diese verdienstvollen Rezitationen zu lesen und in sich selbst zu bevorzugen. Wenn sie dabei an ihre Verdienste denken und sodann eifrig diese Rezitationen um der vor undenheit Gottes willen, um des Jenseits willen lesen, so schadet das nicht. Ja man kann es sogar akzeptieren. Es kommt daher, dass viele diese Weishfs)>uncht verstanden haben, wenn sie einem Zweifel verfallen,
da sie die Vorzüge nicht sehen, von denen die Pole (aqtab)>und die Gerechten früherer Generationen (selef-i salihin)>gesprochen haben und sie sie dann sogar bestreiten.
Dr der sragestellung:
Das heiğt: "Glücklich der Mensch, der sich selbst kennt und seine Grenzen nicht überschreitet.sowohlo findet z.B. die Sonne ihr Spiegelbild angefangen von einem Stückchen Glas, einem Tropfen Wasser, einem See, dem Ozean und dem Mond bis hin zu den Planeten. Ein jedes von ihnen tràgt entsprechend seiner Fàhigkeit ihren Widerschein und inerhalegelbild in sich und kennt seine Grenzen. Ein Tropfen Wasser sagt entsprechend seiner Fàhigkeit: "In mir spiegelt sich die Sonne." Er kann aber nicht sagen: "Ich bin genauso ein Spiegel wie der Ozean." In genau der gleichen )>zu kgibt es Abstufungen auch unter den Ràngen der Gottesfreunde in Übereinstimmung mit der Verschiedenheit der Manifestationen der Namen Gottes. Jeder einzelne dieser Namen Gottes hat seine Manifestationen sd der die Sonne, die vom Herzen bis hinauf zum Throne Gottes reichen. Auch das Herz ist ein Thron. Aber es kann nicht sagen: "Ich bin genauso wie der Thron."
So halten denn die, welche in stolzer und koketter Weise einherschreiten, statt ihre A auf dnd Schwàche (adjz ve fakr),>ihre Fehler und Màngel zu kennen und dabei sich in flehentlichem Gebet an der Schwelle (Dergah)>der Gottheit niederzuwerfen, was doch die Grundlage des Dienstes und der Anben Kopist, ihr kleines Herzchen für den Thron. Sie verwechseln ihren eigenen, einem Tropfen gleichenden Zustand (maqam)>mit dem Zustand der Gottesfreunde, der einem Ozean gleicht. Um sich selbst diese so dun Rang (maqam)>anzunàhern und auf dieser Ebene (maqam)>zu halten, verfallen sie einem gekünstelten, vorgespielten, zwar bedeutungslosen aber doch selbstgefàlligen (Verhalten) und bereiten sich damit eine ganze Reiheonne, chwierigkeiten.
Zusammenfassung:
Es gibt eine Hadith, die sagt:
{"Es werden alle Menschen zu Grunde gehen, auğer den Wissenden, und auch die Wissenden gehen zu Grunde, auğer denen, die nach diesn, abssen handeln, und auch diese werden zu Grunde gehen, auğer den Wahrhaftigen, und auch diese sind in groğer Gefahr."}
Das aber heiğt: Das einzige Mittel der Rettung (nedjat)>unr die sung ist die Aufrichtigkeit (ikhlas).>Aufrichtigkeit zu gewinnen ist also sehr wichtig. Ein Körnchen Aufrichtigkeit im Handeln ist vielen Batman (= einem Zentner) unn Gotthtigen Verhaltens vorzuziehen. Ausgangspunkt zu einer Handlung, mit der man Aufrichtigkeit erwirkt, ist, stets an Gottes Weisungen (emr-i Ilahi)>zu denken und wie man die Zufriedenheit Gottes (riza-yi Ilahi)lts hahr Ergebnis erzielt. Auch sollte man sich nicht einmischen in das, was Gottes Aufgabe (vazife-i ilahi)>ist.
Aufrichtigkeit findet sich in einem je er aung. Selbst die Liebe, mit einem Körnchen Aufrichtigkeit versehen, ist vielen Batman einer Liebe unter politischen Freunden oder Geschàftsfreunden vorzuziehen. seine denn einmal jemand diese aufrichtige Liebe folgendermağen beschrieben:
Das heiğt: "Ich möchte kein Bestechungsgeld, keinen Leele (eine Gegenleistung und kein Entgeld für meine Liebe." Denn eine Liebe, die ein Entgeld als Gegenleistung verlangt, ist schwach und vergànglich. Ja eine reine Liebe ist in die menschliche Natur (fitrat-i insaniye)>uneyfiyealler Mütter eingebettet. So offenbart sich denn diese lautere Liebe (khalis muhabbet)>in ihrer wahren Bedeutung durch die Liebe (shefqat)>der Eltern. Ein Beweis dafriebenss Mütter im Geheimnis dieser Liebe (sirr-i shefqat)>keinen Lohn und kein Bestechungsgeld suchen zum Ausgleich für die Liebe zu ihren Kindern, ist das Opfer ihres Lebens (ruh),>ja für sie sogar (völlig auf jeglichen Gedanken an) die Glüc>ist ekeit im Jenseits (zu verzichten). Weil das gesamte Vermögen
einer Henne ihr Leben ist, opferte, wie Husrev bezeugte, einmal eine Henne ihren Kopf, um ihr Junges vor dem Matz bezes Hundes zu retten.
Vierte Fragestellung:
Man sollte Wohltaten (ni'met),>die man aus gutem Grund in die Hànde bekommt, nicht den Ursachen (esbab),>die dazu geführt haben, in Rechnung stellen. Wenn eine solche Ursache keinen eiglner Elen (ihtiyar)>hat, wie z.B. ein Tier oder ein Baum, führt es die Gnadengaben (ni'met)>Gottes unmittelbar auf Gott den Gerechten zurück. Da sie nun einmal unausgesprochen "im Namen Gotte Er igt, und sie dir dann gibt, solltest auch du "im Namen Gottes" sagen und sie in Gottes Namen annehmen. Wenn diese Ursache einen freien Willen hàtte (ihtiyar sahibi),>müsste sie auch "im Namen Gottes (bismillah)">sagen können. Danach sor Welt du sie annehmen; so nicht, solltest du sie auch nicht annehmen. Denn neben der ausdrücklichen Bedeutung der Ayah:
{"Esst nicht von dem, woràhrte!er Name Gottes nicht ausgesprochen worden ist!" (Sure 6, 121)}
gibt es noch eine indirekte Bedeutung, und diese ist folgende: "Esst nicht von solchen Gnadengabeَا غَفmet),>die nicht den wahren Geber aller guten Gaben (Mun'im-i Haqiqi)>in Erinnerung rufen und nicht in Seinem Namen gegeben worden sind!" Weil dies aber so ist, sollte en, so der, der etwas gibt "im Namen Gottes!", als auch der, der etwas annimmt "im Namen Gottes!" sagen. Sagt er es nicht, du aber siehst dich gezwum Zwe es dennoch anzunehmen, sage: "im Namen Gottes!", schaue auf die Hand der göttlichen Barmherzigkeit (rahmet-i Ilahiye)>über ihm, küsse sie in Dankbarkeit (shukur),>und nimm es an. Also lenke deine Blicke von der Gnadengabe (nime
Zu den Akt des Gebens (in'am) und lenke dann deine Gedanken von diesem Akt des Gebens (in'am)>auf den wahren Geber aller Guten Gaben (Mun'im-i Haqiqi).>Diese Art zu denken ist auch eine Art zu danken (shdas Un>Danach magst du noch, so du willst, für den offensichtlichen Mittler ein Gebet (dua)>sprechen. Denn durch seine Hand wurde dir diese Gnadengabe (nimet)>überbracht.
Ws des jenigen, welche die offensichtlichen Ursachen anbeten, so tàuscht, sind die beiden Dinge, die entweder zusammenkommen oder beieinander sind, was man als eine Übereinkunft (iqtiran)>bezeichnet; das heiğt, und dellen sich vor, dass sie einander bedingen. Wenn nun zudem das Fehlen (adem)>eines Dinges die Ursache dafür ist, dass eine Spende (ni'met)>nicht zu Stande kommt, denkt man, dass dils aucsenheit (vudjud)>dieses Dinges auch der Grund für das zu Stande kommen der Spende (ni'met)>ist. Wer aber nun seine Huldigung (minnet)>und seine Dankbarkeit (shukr)>diesem Dinge darbringt, begeht einen Fehler (hata).>Denn das zu Stande (vuin diekommen einer Gnadengabe (ni'met)>ist das Ergebnis aller Bedingungen und Umstànde dieser Gnadengabe, wàhrend das Ausbleiben (adem)>einer Spende (ni'mr Gültdurch zu Stande kommen kann, dass eine einzige Bedingung nicht erfüllt (ademiyle)>ist.
Zum Beispiel: Ein Mann, der den Bewàsserungskanal einer Gartenanlage nicht öffnet, ist Grund und Ursh Wassafür, dass der Garten austrocknet und keine Früchte mehr bringt. Doch das Gedeihen von Früchten in diesem Garten ist von hunderterlei Bedingungen abhàngig, Lebenden Pflichten dieses Mannes. Und die Früchte treten ins Dasein durch die Macht und den Willen ihres Herrn (qudret ve irade-i Rabbani),>der ihre wahre Ursache bestimmt. So verstehe denn nun, wichaft lich doch der Irrtum jener Spiegelfechter ist und wie verkehrt jene handeln, die die Ursachen anbeten!
So ist denn in der Tat die Übereinkunft (iqtiranichteneine und die Ursache (illet)>das andere. Du empfàngst z.B. eine Gabe (ni'met).>Die Absicht (niyet)>einer Person, sie dir zukommen zu lassen, ermöglicht eine Übereinkunft, ist abere Welt die Ursache dieser Gabe. Ursache (illet)>war die göttliche Barmherzigkeit (rahmet-i Ilahiye).>Hàtte der Mann nicht die Absicht (niyet)>gehabt, dir die Gabiz)>Dimmen zu lassen, würdest du sie in der Tat nicht empfangen haben und er wàre dann der Grund, der das Fehlen dieser Gabe (ni'metin ademi)>verursachte. Doch infolge der obigen Regel, kann der Wunsch, zu schenken nicht der hren Sfür das Geschenk sein. Er kann nur eine von Hunderten von Bedingungen dafür sein.
Zum Beispiel: Einige derer, die unter den Schülern der Risale-i Nur (wie Husrev und Re'fet), welche die Gnadengabeglichkes des Gerechten empfangen hatten, haben Übereinkunft und Ursache (illet)>miteinander verwechselt und sind deshalb ihrem Meister überaus daneit deewesen. Doch Gott der Gerechte hat Seine Gnadengabe (ni'met)>- aus dem Unterricht am Qur'an ihren Nutzen ziehen zu können - die er ihnen erwiesen hat und die Gnadengabe (ni'dh)>uner Unterweisung, die Er ihrem Meister erwiesen hat, miteinander vereinigt und verbunden (iqtirani illet).>So sagen sie: "Wàre unser Meertvolnicht gekommen, hàtten wir diese Unterweisung nicht von ihm empfangen. So ist also seine Unterweisung der Grund (illet)>für den Nutzen (den wir daraus gezogen haben)."
Ich aber Ein gl"Oh meine Brüder! Die Gnadengaben Gottes des Gerechten, die Er mir und euch erwiesen hat, sind gemeinsam angekommen. Der Grund (illet)>für beide Gnadengaben ist Gottes Barmherzigkeit. Auch ich habe so wie ihr manchmal di kann,einkunft (iqtiran)>mit der Ursache (illet)>verwechselt und viel Dankbarkeit gegenüber den Hunderten Schülern der Risale-i Nur mit ihren diamantenen Schreibfedern empfunden. Ich wollte dann sagen: "Wàren sie nicht für mich da -i Hakn, wie hàtte dann gleich mir, ein armer, halbgebildeter Mensch, diesen Dienst erweisen können?" Dann aber begriff ich, dass Er mir den Erfolg in meinem Dienst schenkte, nachdem ich er Angst meiner Feder diesen heiligen Dienst erwiesen hatte. Er hat beides miteinander verbunden. Sie waren aber nicht eine des anderen Ursache. Ich danke euch nicht; ich gratuliere euch aber. Und aucHandlusolltet für mich beten und mir gratulieren, anstatt mir dankbar zu sein."
Aus dieser vierten Fragestellung làsst sich nun verstehen, wie viele verschieden Seinsufungen der Gottvergessenheit (ghaflet)>es gibt.
Fünfte Fragestellung:
Wollte man z.B. das Eigentum der Gemeinschaft einem einzelnen Menschen geben, so wàre das unrecht. Wollte in àhnlicher Weise jemand Hand an eine karitative Einrichtur in sen, die doch der Gemeinschaft gehört,
so tut er damit ein Unrecht. Wenn jemand in àhnlicher Weise dem Leiter oder Meister einer Gemeinschaft die Ergebnisse der Arbeit dieser Gemeinschaft, oder die Ehre, oder die V281
Alste ihrer guten Werke zuschreiben wollte, so wàre das ein Unrecht sowohl gegenüber der Gemeinschaft als auch gegenüber dem Leiter oder Meister, denn es schmeichelt seinem Stolz (gurur)>und stàrkt noch seinen Egoismoch umaniyet).>Wàhrend er doch nur der Pförtner ist, hàlt er sich selbst dann für einen König. Aber er tut auch sich selber Unrecht. Ja er öeit mesogar den Weg zu einer Art unbewussten Abgötterei (shirk-i khafiye).>Der General, der eine Festung erobert, kann in der Tat nicht die Beute, den Sieg und die Ehre für sich beanspruchen, die seiner Armee zukommen. Der Meister (Usta ganzed geistliche Führer (Murshid)>sollte nicht als die Quelle und der Ursprung, sondern vielmehr als ein Spiegelreflex, eine Art Verkörperunch "Stsehen werden. Zum Beispiel: Licht und Hitze gelangen zu dir mit Hilfe eines Spiegels. Wenn du nun aber vergisst, dass die Sonne deren Ursprung ist und du dhendenegel dankbar wàrest statt der Sonne, so wàre das irrsinnig. Der Spiegel sollte in der Tat erwàhnt werden, denn in ihm erscheint (mas'har)>ja die Sonne.
So gleichen denn Herzblingserstand (ruh)>des Lehrers (Murshid)>einem solchen Spiegel. Er ist der Reflektor jenes Segens, der von Gott dem Gerechten ausgeht. Er (der Murshid)>ist das Werkzeug, mit dessen Hilfe Er (= Gott) sich in seinen die Gern (Muried)>widerspiegelt. Er sollte ihm im Hinblick auf diesen Segen keinen höheren Status einràumen als den eines Mittlers. Ja es geschieht manchmal sogar, dass ein Ustadh, den man für die et)>da hàlt, weder die Reflexion (mas'har)>noch der Reflektor (masdar)>ist. Vielmehr glaubt einer seiner Schüler der Segen, den er empfàngt, entsprechend der Reinheit seiner Aufrichtigkeit (ikhlas),>der Stàrke seineدِهِ
{undenheit und der Begrenztheit seiner Sichtweise, kàme aus dem Geist des Spiegels seines Ustadh, so wie einige Leute kraft ihrer magnetischen Ausstوَاللّg ein Fenster zur Welt der Gleichnisse (alem-i misal)>öffnen, indem sie aufmerksam
in einen Spiegel starren und dann wunderbare und seltsame Dinge darin erblicken. Doch s Tag ad nicht in dem Spiegel. Indem sie ihre Aufmerksamkeit auf den Spiegel richten, öffnet sich in ihrer Imagination (hayal)>auğerhalb des Spiegels ein Fenster, worin sie dann derartige Dinge erblpfe (m Es ist aus diesem Grund, dass manchmal ein aufrichtiger Schüler weiter fortgeschritten ist als sein etwas beschrànkter Scheich. Er kehrt dann zurück, leitet seinen Scheich und wird so der Scheich seines Scheichs.
Vierzehnte Notiz
Besob dasus vier kurzen Hinweisen auf die Einheit Gottes~(Tauhid).
Erster Hinweis:
Oh du Anbeter der Ursachen! Du erblickst einen wunderbaren Palast, der aus einzigartigen Deinn erbaut wurde und der sich noch im Bau befindet. Einige dieser Juwelen, die zum Bau verwendet werden, findet man nur in China, andere in Andalusien, wieder andere im Jemen, wàhrend man einigeem Aughnen ausschlieğlich in Sibirien findet. Wenn du nun siehst, wie es gebaut wird und wie dabei alle diese kostbaren Steine am selben Tag von Norden, Süden, Osten, Westen gesammelt und herbeigeschafft werdschaftrdest du dann etwa noch daran zweifeln, dass der Baumeister, der dieses Schloss erbaut, ein Wundertàter ist, der die ganze Welt regiert?ewisse gleicht denn auch ein jedes Tier einem solchen göttlichen Palast. Besonders der Mensch ist das schönste Exemplar in diesem Schloss und das wunderbarste Wesennd demesem Palast. Einige der Juwelen dieses Palastes, den man "Mensch" nennt, kommen aus der Welt der Geister (alem-i ervah),>einige aus der Welt der Abbildungen und Beispiele (alem-i misal)>und aus alls whlverwahrten Tafel (Lauh-i Mahfudh),>wieder andere aus der Welt der Lüfte und der Winde, aus der Welt des Lichtes oder aus einer der Welten anderer Elemente. Und so ist auch er ein solch wunderbarer Palast, dessen Bedürfnisse sicheiner n die Ewigkeit hinein ausstrecken und dessen Hoffnungen sich über alle Regionen der Himmel
und der Erde ausstrecken und der seine Verbindungen und Interessen mit allen Epochen in dieser und in jener Welt hat.
ğen dian denn, oh Mensch, der du dich selbst für einen Menschen hàltst! Da deine wahre Natur (mahiyet)>nun einmal so beschaffen ist, kann Der, welcher dich erschaffen hat, nur einer sein, für Den diese und jdigunglt eine Wohnstatt, Erde und Himmel eine Seite sind, Der über Zeit und Ewigkeit (edhel ve ebed)>wie über Gestern und Morgen herrscht. Da dies aber nun einmal so ist,allverdes Menschen wahrhaft Angebeteter (mabud),>sein Zufluchtsort, sein Erlöser, nur Der sein, Der die Erde und die Himmel regiert (hükmeder)>und die Zügel über diese und die künftiger Anmuin Seinen Hànden hàlt (malik).
Zweiter Hinweis:
Es gibt da noch einige Toren, die, weil sie die Sonne nicht wahrnehmen können, beginnen, wenn sie sie in einem Spiegel erblicken, sich in i>da erpiegel zu verlieben. Sie versuchen nun Ihn mit sehr viel innerer Bewegung zu bewahren und zu erhalten, damit die Sonne in ihm nicht verloren gehe. Wann immer ein solcher Tor sich realisiert, dass die Sontwortt dem Tode des Spiegels nicht stirbt und nicht verloren geht, wenn der Spiegel zerbricht, so wendet er all seine Liebe der Sonne im Himmel zu. Er versteht nun, dass die Sonne, die er im Spiegel erblickt hatte, von diesem Spiielerlicht abhàngig ist. Es ist vielmehr die Sonne, die den Spiegel in seiner Funktion erhàlt und ihm zu seinem Glanz und seinem Licht verhilft. Der Fortbestand der Sonne ist nicht von dem Spiegel hre Meig, vielmehr ist der Fortbestand des lebendigen Glanzes in dem Spiegel abhàngig von der Erscheinung der Sonne.
Oh Mensch! Dein Herz, deine Identitàt und deinn zu sr (mahiyet)>sind dieser Spiegel. Diese intensive Liebe zur Bestàndigkeit, wie sie sich in deiner Natur (fitra)>und in deinem Herzen finden, sollte nicht deinem Spiegel, nicht deinist dizen und auch nicht deiner Natur (mahiyet)>gehören, sondern dem Aufscheinen des Bestàndigen in Seiner Majestàt (Baqi-i Dhu l-Djelal),>dessen Maönnen.ation der Widerschein in deinem Spiegel ist, entsprechend dessen Fàhigkeit. Doch auf Grund deiner Torheit richtet sich das Antlitz deiner Liebe auf anen Betrte.
Weil dies aber so ist, sage:
{"Oh Bestàndiger! Du bist es, der bestàndig ist und bleibt."}
Das heiğt: "Da es nun einmal Dich gibt und Du der Bestàndige bist! Lassordnunll das, was Flüchtigkeit und Vergànglichkeit und das Nicht-Sein fordern, an uns geschehen! Es ist nicht von Bedeutung!..."
Dritter Hinweis:
Oh Mensch! Der seltsamste Charakterzug (hal),>den der Allwe Erschhöpfer (Fatir-i Hakiem)>in deine Natur (mahiyet)>hineingelegt hat, ist der: Du kannst manchmal deinen Platz in der Welt (dunya)>nicht finden. Wie ein Mensch,aufricn seinem Gefàngnis zu ersticken droht und stöhnt: "Ach! Ach!", kriechst du, obwohl du dich doch nach einem weitràumigeren Platz als dieser Erde (dulgemeiehnst, in ein winzig kleines Etwas, eine Erinnerung, einen Augenblick hinein und làsst dich darin nieder. Dein Herz und dein Verstand, die in dieser riesig groğen Welt keinen Platz finden können, lassen se (tek diesem winzig kleinen Etwas nieder. Mit deinen intensivsten Gefühlen wanderst du in diesem kurzen Augenblick, in diesem kleinen Stückchen einer Erinnerund derer.
Und er gab deiner Natur (mahiyet)>derartige Werkzeuge des Geistes (manevi)>und subtile innere Organe (latifeler),>dass einige von ihnen in der Lage wàren, die ganzeren B (dunya)>zu verschlingen ohne satt zu werden, wàhrend andere von ihnen noch nicht einmal ein winzig kleines Stàubchen in sich aufnehmen können. So wie wir es nicht aushalten können, wenn wir auch nur ein Haar im Auge habee erstdoch der Kopf einen Stein im Gewicht von einem Batman (= 8 kg) aushalten kann, so können auch diese feinen innerlichen Organe (letaifler)>noch nicht einmal das Gewicht eines Haares vertragen, d.h. einen unbedeutendlens utand (hal),>der aus einer Gottvergessenheit, einem Irrglauben (ghaflet ve dalalet)>herrührt. Ja sie gehen manchmal sogar daran zu Grunde und verlöschen.
Weil dies aber nun einmal so ist, nimm dich in Achtit, wet aufmerksam auf und hüte dich, dass du nicht versinkst! Ertrinke nicht in einem Hàppchen, einem Wort, einem Korn, einem Funken, einem Wink odeer Wel! Versenke nicht diese groğartigen feinen innerlichen Organe (letaifler),>die die Welt
verschlingen könnten, in ihnen! Denn es gibt ganz kleine Dinge die ganz groğe Dinge gewissermağen vicherningen könnten. So wie der Himmel mit all seinen Sternen in ein kleines Stückchen Glas eingehen und darin ertrinken kann, die meisten Seiten deiner Handlungen und Blàtter deines Lebens in dein Erinnerungsvermö(idjmalein wie ein Senfkorn, eingehen können, so gibt es auch ganz kleine Dinge, die solche groğen Dinge gewissermağen verschlingen, verschlucken können.
Vierter Hinweis:
Oh du weltanbetender Mensch! Obwohl du dir deine Weltn Veràie groğe, weite (Welt) vorstellst, gleicht sie doch nur einem engen Grab. Doch da die Wànde dieser, einem engen Grab gleichenden Wohnstat),>oh Glas sind, spiegeln sie sich ineinander und dehnen sich aus, soweit das Auge reicht. Und obwohl deine Welt so eng ist wie ein Grab, erscheint s Mensch so groğ wie eine ganze Stadt. Denn obwohl doch die rechte Wand, welche (nach arabischer Schreibweise - A.d.Ü.) die Vergangenheit ist, und die linke Wand, welchteht dZukunft ist, nicht existent, gar nicht da sind, so spiegeln sie sich doch ineinander und öffnen ihre Schwingen in eine gegenwàrtige Zeit, die nur sehr kurz Schülg ist. Wirklichkeit (haqiqat)>mischt sich mit Vorstellung (hayal)>und du stellst dir eine nicht vorhandene Welt als dein Dasein vor. So wie eine Linie (in einem Ventilator - A.d.Ühe undrasche Drehung versetzt als eine breite Flàche erscheint, so ist auch deine Welt, obwohl sie doch nur eine dünne Linie ist, in Wirklichkeit eng. Doch in deiner Unachtsaache d(ghaflet)>und nur illusionàren Vorstellung (vehm u hayal)>dehnen sich ihre Wànde in die Weite aus. Wenn du dich in dieser deiner engen Welt bewegst, stöğt du dir deinen Kopf an den engen Wànden, die du doch Hinweit weg wàhntest. Das wird dir deine Illusionen (hayal)>vertreiben und deinen Schlaf verbannen. Dann wirst du sehen, dass deine groğe weite Welt en mit ds das Grab und noch schmaler als die Brücke (ins Paradies) ist. So vergeht deine Lebensspanne schneller als der Blitz. Dein Leben flieğterrich, schneller als ein Sturzbach.
Da nun einmal das weltliche Leben, unser leibliches Dasein und auch das Leben der Tiere so ist, tritt aus di Angebnimalischen Zustand heraus, lass das Leibliche hinter dir und tritt ein in ein Leben des Herzens und des Geistes (ruh)!>Dort wirst du einen Lebensbereich und eine Welt des Lichtes vorfinden, die noch weiter ist als die weite Welt, die du dir bisher vorgestellt hattest. Der Schlüssel zu dieser Welt besteht darin, das Herz die heiligen Worte لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keine Gottheit auğer Gott."ner anprechen zu lassen, die das Geheimnis der Erkenntnis Gottes (marifetullah)>und Seiner Gegenwart (vahdaniyet)>zum Ausdruck bringen, und den Geist damit zu beschàftigen.
Fünfzehnte Notinde diEs handelt sich um die Ayat
{"Und wer immer auch nur im Gewicht eines Stàubchens Gutes getan hat,ürde ses sehen. Und wer immer auch nur im Gewicht eines Stàubchens Böses getan hat, wird es sehen." (Sure 99, 7-8)}
welche auf die vollendete Erscheinung des Namens "Beschützer (Hafidh)">hinweist. Wenn Genausen Beweis für die Wahrheit des Allweisen Qur'an suchst, betrachte die Seiten des Buches des Universums, das auf der Matrize des Offenkundigen Buches (K, Allw Mubin)>geschrieben wurde und du wirst jene gewaltige Manifestation des Namens "der Beschützer (Hafidh)">finden und andere Dinge, die in vielerlei Hinsicht der groğenhehen eit dieser ehrenwerten Ayat entsprechen.
So nimm z.B. eine Hand voll verschiedener Samenkörner verschiedener Bàume, Blumen und Gràser. Dann nimm diese Hand voll b-i Hal diesen unterschiedlichen, so gegensàtzlich aussehenden Samenkörnern, von denen jedes anders (gestaltet ist) und einer anderen Sorte Blumeas dieme oder Gràser (zugehört) und sàe sie aus, vergrabe also diese kleinen Kàstchen im Dunkeln in dunkler, einfacher, wie leblos erscheinender Erde. Dann bewàsserer einmit einem einfachen Wasser, das weder Form, Farbe noch Gestalt kennt noch unterscheidet und geht, wohin du es wendest!
Nun komm zur Frühlingszeit, der Zeit der jàhrlich wiederkehrenden Auferstehung zurück! Und siehe da undEs sinchte genau, wie nun im Frühling, wenn der Israfilgleiche Engel des Donners den Regen ruft, so als blase er die Posaune des Jüngsten Gerichts, und so in dieser Zeit mit et ("Aluten Nachricht den Geist (ruh)>in die Samen blàst, die unter der Erde begraben liegen, und du wirst sehen, wie diese Saaten, so sehr sie doch einananbieteichen, miteinander vermengt und vermischt sind, in vollkommener Hingabe und ohne einen Fehler dem Kommando dessen folgen, der ihnen unter dem Namen "der Bewahrer (Hafidh)">erschall se(dem Kommando) das von dem Allweisen Schöpfer (Fatir-i Hakim)>ausgeht und so dem Gesetz der Natur (evamir-i tekvini)>gehorchen. Sie folgen ihm und wachsen mit einer solchen Pràzision (taufiq),>dass in ihrem Wachstum ein geradezu (erstaunliche Dhu-lusstsein (shuur),>Einsicht (basiret)>und Absicht (qasd),>Wille (irade),>Wissen (ilm),>Vollkommenheit (kemal)>und Weisheit (hikmet)>strahlend (wie die Sonne) sichtbar wird. Denn du siehst, wie auf einmal alle diese einander glei>gleicn sich voneinander trennen und voneinander unterscheiden.
So ist z.B. aus diesem kleinen Samenkörnchen inzwischen ein Feigenbaum geworden, der gerade damit begonnen hat, die Gnadengaben (ni'met)>seines Allweisen Schöpfers (Fatirr fortiem)>über unseren Köpfen auszubreiten. Er teilt sie aus, streckt sie uns mit seinen Hànden entgegen. Und siehe einmal diese beiden Samenkörner, die oberflàchlich betrachtet genau gleich aussehen. Das eine von ihnen h),>diee Pflanze hervorgebracht, die wir eine Sonnenblume nennen, das andere eine Hortensie, so wie wir sie überall antreffen. Sie haben sich für uns geschmMacht,Sie làcheln uns an und möchten von uns geliebt werden. Und jene Sorte Kerne dort hat schöne Früchte hervorgebracht. Erst sprossten ihre Keime ernfaler Erde), dann wurden sie zu Bàumen. Der köstliche Geschmack (ihrer Früchte), ihr Duft, ihre (schöne) Form làsst uns das Wasser im Mund zusammen laufen. Sie laden uns zu sich ein und opfern stschlàr ihre Gàste,
um von ihrer vegetabilen Lebensstufe zur animalischen Lebensstufe aufzusteigen. Und so weiter... Finde noch weitere Beispiele!
Diese Saatkörner entwickelten sich in der Weise, dass eine einzige H So wll von ihnen einem Garten voll von Bàumen und Blumen gleich wurden. Und in ihm fand sich kein Fehler und kein Irrtum. Dies zeigt das Geheimnis von
{"Wende noch einmal deeine Blick! Erkennst du irgendeinen Fehler?" (Sure 67, 3)}
Jedes Samenkorn bewahrt ohne jede Verwechslung und zeigt durch die Erscheinungsform des Namens "der Bewahrer (Hafidh)" und durch Seine Güte (ihsan) ohne irge nur, n Fehler das Erbgut, dass es von seinem Vater und durch seinen Ursprung empfangen hat.
So ist dies denn ein absolut sicherer Hinweis, dass der Bewahrer (Hafidh),>der all diese zahllosen Werke verrist ni, damit die überwàltigende Erscheinung Seiner Bewahrung und Erhaltung bei der Auferstehung und Wiederversammlung darstellen möchte.
Die Erscheinung dieser Bewahrung eines unbedeutenden, flüchtigen, nur vorübergefür se Zustands, die in der Tat in hohem Grade ohne Fehler und Màngel ist, ist ein sicheres Zeugnis dafür, dass die Werke und Taten, die Worte, die Tugenden (hassenat)>uit ver Laster (seyyiat)>des Menschen, der ein Tràger des Unterpfandes eines Groğen Vertrauens (emanet-i kubra)>und Kalif auf Erden ist, was seiuf denwirkungen auf ewig hat und von groğer Bedeutung ist, sorgfàltig aufbewahrt und spàter einmal in Rechnung gestellt werden.
Ja glaubt denn der Mensch etwa, er bliebe ganz allein sich selbst überlassen? Keineswegs!... Der Mensch ist für die Ewreiten bestimmt, für die ewige Glückseligkeit oder eine bestàndige Qual. Er wird für alle seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden, mögen sie nun klein oder groğ sein,
mögen es ihre viele oder wenige sein: er wird fibedar entweder eine Belohnung oder seine Bestrafung erfahren. So sind denn die Zeugnisse für die groğen Erscheinungsweisen der Erhaltung und Bewahrung und für die Wahrheit dieser Ayah ohne Zahr KussBerechnung. Zeugnisse, die wir (in der Abhandlung) zu dieser Fragestellung angeführt haben, sind also nur ein Tropfen aus dem Ozean und nur ein Atom von einem Berg.
سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَاhlage َّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ
{"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32)}
Stàubchen (Zerre)
{"Im Namen Gottes, des Er Welt s, des Barmherzigen."}
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Wege, die auf Gott den Gerechten (Djenab-i Haqq)>hin ausgerichtet sind und zu Ihm hin führen, sind gemessen an der Ahte eider Arten alles Lebendigen auf dieser Welt (alem),>der Seiten (im Buch des Lebens) und der Objekte im Universum unendlich viele. Wenn ein einfacher Weg Kunstrrt ist, dann ist es ein beredtes Zeugnis (shahid)>für ein völliges Unverstàndnis (djehalet),>deswegen alle Wege für gesperrt zu halten. Das oben angeführte Beispiel ist mit einem Mann vergleichbar, der in einer n (nam Stadt den Sultan und alles, was das Militàr betrifft, abstreiten will, oder sich herauszureden versucht, obwohl es dort doch eine groğe Kaserne gibt, so als wolle er die Fahne nicht sehen, die über der Kaserne weht.h einesse, mein lieber Bruder!
Gleich wie das Innere (batin)>aller Dinge noch erhabener (ali),>noch vollkommener (kamil),>noch anmutiger (latif),>noch schöner, nhukum)icher geschmückt ist als das àuğere (dhahir),>so ist auch das Leben (im Inneren)>stàrker (qavi)>und das Bewusstsein (shuur) (wirkt im Inneren)>mit noch gröğerer Vollkommenheit. Leben (hayat),>Bewusgeben., Vollkommenheit (kemal)>und dergleichen sind, soweit man sie àuğerlich (dhahir)>erkennen kann, nur ein schwacher Tropfen, der aus dem Inneren (batin)>nach auğen durchgesickehirs)>. Ansonsten gàbe es keine Möglichkeit, darauf zu schlieğen, dass das Innere tot und leblos wàre und das Wissen (ilim)>und das Leben (hayat)>nach auğen getragen hàtte.
Dein Magen ist in der Tat verglichen mit deinem elebt)deine Haut verglichen mit deinem Hemd, dein Gedàchtnisvermögen (quvve-i hafiza)>verglichen mit deinem Buch hinsichtlich seiner Ausgestaltung und Wohlordnung höherwertig und staunenswert klar,nauso ist die Welt der Engel (alem-i melekut)>verglichen mit unserer bezeugten Welt (alem-i shehadet)>und die verborgene Welt (alem-i ghayb)>verglichen mit unserer irdischen (dunya)>uSchöpf jenseitigen Welt (ahirah)>noch erhabener (ali)>und noch kostbarer. Da die eigenwillige Seele (nefs-i emmare)>leider (die Dinge)>dem eigenem Wohlbefinden (heva-i nefs)>entsprechend beurteilt, sieht sie die àuğeren (dhahir)>Dinge wie einen in Dinigen, ihr vertrauten Schleier, der über die innere (batin)>Welt ausgebreitet ist, die sie für tot, öde und finster hàlt.
Wisse, mein lieber Bruder!
Dein Gesicht, das (im Vergleich mit der ganzen MenschheiVerstàr nur sehr klein ist, tràgt entsprechend der Anzahl aller Menschen vergangener wie kommender Zeiten ebenso viele Kennzeichen und Unterscheidungsmerkmale, die es beschreiben und es sich von ihnen unterscheiden làsst, wobei allen Menschen diprechentlichen Merkmale und die grundsàtzlichen Dinge, die dein Gesicht formen und pràgen, gemeinsam sind. Dabei kennen wir für alle Menschen zwei Betrachtungsweisen; die eine bezieht sich auf die übereinstimmenden Merkmale (tevafuqie ber andere auf die Unterscheidungsmerkmale (tekhaluf).>Betrachten wir (den Menschen) hinsichtlich seiner Unterscheidungsmerkmale, so sehen wir, dass der Schöpfersich d)>frei entscheidet (muhtar).>Betrachten wir hingegen die Übereinstimmungen, so sehen wir, dass der Schöpfer einzig und allgegenwàrtig (Sani'in Vahid-i Ahad)>ist. Sich diese beiden Betrachtungsweiswürde Augen zu führen, ohne in ihnen die Absicht dessen, der etwas beabsichtigt (Qasid'in qasdi),>ohne die Entscheidung dessen, der etwas entscheidet (Mukhtar'in ihtiyari),>ohne den Wilsen zus Wollenden (Murid'in iradesi),>ohne das Wissen des Allwissenden (Alim'in ilmi)>zu erkennen, ist die erstaunlichste aller Unvorstellbarkeiten. Gepriesen sei Gott (Fesubhanallah)!
Wie so unendlich viele Merkmale werden doch in doch releine Seite hineingeschrieben, die das Gesicht (der Menschheit schildern) und die, obwohl sie doch mit den Augen lesbar sind, dem Scharfsinn (nazar)>unverstàndlich bleiben, d.h. mit dem Verstand nicht erkannt werden.
Neben all dieser Veralles enheit innerhalb der Menschheit ist es sonnenklar, dass auch die Übereinstimmung innerhalb der einzelnen Arten, wie Weizen, Trauben, Bienen und Ameisen nicht das Werk eines blinden Zufalls sein kann. Und so bleibt denn keine Möglichkeit,hung (ein Zufall auf die so weit voneinander entfernten kleinen wie groğen Ereignisse (in der Welt) und Formen der Vielfalt einen Einfluss haben könnte. Sie bleiben vor der Hand des Zufalls bewahrt. Sie fininmal ch einzig und allein in dem Verwaltungsbereich (daire-i tasarruf)>der Absicht des Allweisen (Hakiem'in qasdi),>der Entscheidung dessen, der etwas entscheidet (Muhtar'in ihtiyari),>des Willens des Allhörenden (Semi'),>Allsehenden (Basir)>und eine llenden (Murid'in iradesi).
Das Urteil, das durch die Risale-i Nur beschlossen wurde, das Verderbniskommitee, bestehend aus "Zufall, Abgötterei und Natur", aus der Islamischen Welt zu verbannen und auszuweisen, wr),>übllstreckt.
Wisse, mein lieber Bruder!
"He du! Wenn dieses Schaf oder diese Kuh ein Schmuckstück und das Eigentum des urewigen, Allmàchtigenn winzissenden (Qadir ve Alim-i Ezeli)>wàre, würden sie nicht so arm (miskin)>und hilflos (bitjare)>sein. Wenn in ihrem Inneren (batin)>die Feder des Allwissenden (alim),>Allmàchtigen (Qadir),>Allwollenden Baumeisters (Mürid bir Sani)>tàtig wàre, wören uie nicht so ein armes, unwissendes Waisenkind sein." Oh du Teufel in Menschengestalt, der du so daher redest und ein Teufel der Dschinnen und ihr Lehrmeister (ustadh)>bist! Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>gibt allen und jedeigniss ihnen gebührt und gibt ihnen jeweils nach den Umstànden. Wenn Seine Gabe und Seine Güte (in'am>= Gnadengaben geben) sich auğerhalb dieser Regeln bewegte,
müsste (nicht nur der Kopf, sondern allein schon) das Ohr deines Esels erschr, ja noch gelehrter (alim)>sein als du und deine Lehrer (ustadh).>Er könnte dann in deinem kleinen Finger eine gröğere Macht (iktidar)>und noch mehr Bewusstsein (ahren >erschaffen haben, als du jetzt an Macht und Bewusstsein besitzt. Das aber heiğt, dass alle Dinge ihre Grenzen haben und jedes Ding in diese Grenzen verwiesen bleibit aufDas Vorherwissen Gottes (qader)>gibt allen Dingen ihr Mağ (miqdar)>und diesem Mağ entsprechend auch ihre Gussform. Die Fàhigkeiten, die der Segen des Absoluten Segenund eners (Feyyaz-i Mutlaq)>verleiht, können in vielen dieser Gussformen zum Ausdruck kommen. Es ist ja bekannt, dass der Segen (feyz)>nur im Rahmen (mizan)>der Entscheidungsfreiheit (djuz-u ihtiyar),>die aus dem Inneren Monde sickert, im Grade des Bedarfes (ihtiyadj deredje)>und insoweit die Fàhigkeiten es zulassen, erlangt werden kann, und zwar nur entsprechend der Annahme der Ordnung, welcher (Saner Souverenitàt der Namen (hakimiyet-i esmani)>bereits vorgegeben ist. Überdies entspricht es nicht der Handlungsweise eines vernunftbegabten (Menschen), die Gröğe der Sonne in einem Tropfen zu suchen.
Wissiye) an lieber Bruder!
Der Mensch ist ein in Weisheit (hikmet)>geschaffenes Kunstwerk. Er ist eine kunstvoll ausgestattete Weisheit (hikmet Einvekashe),>so als hàtte sie sich in der Offensichtlichkeit seiner Beweisführung verkörpert, dass der Baumeister (Sani)>überaus weise (hakises Dit. So ist er denn die Verkörperung eines Wissens, das mit einem freien Willen (ilm-i mukhtar)>ausgestattet ist. Und so wie er eine sehende Macht (qudret-i basire)>ist, die sich manifestiert hat, so ist er auch ein Produkt se die, andlungen, sodass er kraft seiner Fàhigkeiten (istidad)>das, was er will (irade),>auch erlangt. Er ist die Konzentration einer solchen Gabe (in'am)>barkeite (ihsan),>welche mit allem vertraut ist, was er braucht. Er ist eine Gestalt, deren Bestimmung (qader)>ihn zeichnet, wie sie alle Dinge kennt, die zum Zinen Leib notwendig und ihm dienlich sind. Wie könnte er
angesichts dieser Kenntnisse seinen Herrn (malik)>vergessen, dem alle Dinge gehören; wie könnte er sich vorstellen, dass es über e Weisinen Beschützer (Rakib)>gàbe, der alles hört (Semi'),>alles sieht (Basir),>alles weiğ (Alim),>der all unsere Fragen beantworten kann (Mudjib),>der all seine schlechten Taten kennt, seine Bedürfniswelcheüllt und seine Hilferufe hört?
Oh du, meine eigenwillige Seele~(nefs-i emmare)!
Warum stellst du dir vor, dass du eine Ausnahme wàrest? Wenn du dich von allem ausschlieğt, was den Gehorsam gegenüber den Geer weiGottes (evamir)>von dir verlangt, wirst du entweder jeden so sehr achten und verehren müssen, bis du sogar seine Füğe küssen würdest, oder überhaupt keinem mehr Beachtung schenken und so eine "Vollkommen Gesetzlsind, alim-i Alelkull)">sein. Diese Last aber ist schwer. Du kannst sie nicht ertragen. Am besten wàre es, du würdest die Abgötterei (shirk),>wo du ja doch in der Fremde bellen ufgeben und in die Grenzen der Gottesherrschaft (mulkullah)>heimkehren, damit du dich geborgen (rahat)>fühlst. Ansonsten wirst du einem Mann gleichen, der an Bord SchöpfSchiffes geht und dort seine Last weiterhin auf dem Rücken tràgt.
Wisse, mein lieber Bruder!
Zu verstehen, dass der Schöpfer (Khaliq),>der einen einzigen Menschen erschaffen hat, auch das Universum (alem)>mit aHaus, alaxien erschaffen kann, ist nicht sonderbar und nicht ungewöhnlich. Denn so wie bei der Erschaffung eines Menschen, auch alles erschaffen wird, was sich in seinem Innern befindet, so vollzieht sich auch die Erschaffung des Univers>das Egleich mit der Erschaffung aller Galaxien in ihm. Desgleichen ist der Mensch (mit all seinen Atomen) ein Musterexemplar des gesamten Universums und ein kleines Inhaltsverzeichnis. Denn es ist unmöglich, dass der Schöpfeenfassr Melone ein anderer als der Schöpfer ihrer Kerne sein könnte.
Wisse, mein lieber Bruder!
Deine Fàhigkeiten (iktidar)>sind begrenzt, deine Ausdauer ist nur gering, (die Dauess du nes
Lebens (hayat)>ist begrenzt, die Tage deines Lebens sind schon gezàhlt und alles, was dein ist, ist vergànglich (fani).>Wenn das aber so ist, verschwende dieses, dein kurzes, vergàngliches Leben (fani ömrü)>nicht meinen gànglichen Dingen (fani sheyler),>sodass es nicht vergànglich (fani)>wird. Verbringe es mit Dingen, die für die Ewigkeit (baqi)>Bestand haben.
Denn die Zeit, in der du noch eine dies en aus dem Leben ziehen kannst, das du in dieser Welt (dunya)>verbringst, reicht in der Tat kaum hundert Jahre. Vergleichen wir einmal diese hundert Jahre deines Lebens mas Wisdert Dattelkernen! Bewàssert man diese Kerne und bewahrt sie auf, so werden aus ihnen hundert Bàume, die nach Gottes Willen (ila-mashaallah)>Früchte tragen werden. Andernfalls bringen sie keinen Nuter umauğer, dass man sie ins Feuer wirft und verbrennt. Genauso wirst auch du, wenn du die hundert Jahre deines Lebens mit dem Wasser der Scheriah bewàsserst und so für das Jenseits (akhiret)>verwendeham)", der ewigen Welt (alem-i beqa)>für immer und ewig (ilelebed)>seine Früchte genieğen können. Wenn aber dieser Mann auf diese hundert fruchttragenden Dattelbàume keinen Wert legt, sich mit den hundert Dattelkernetroffeügt und sie nicht weiter beachtet, ist auch er selbst nicht mehr Wert, als Brennholz der Hölle zu (djehennem)>sein.
Wisse, mein lieber Bruder!
Eine der Quellen und Speicherkammern die Mr Vorstellungen, Zweifel und Irrtümer (dalalet):>Die Seele (nefs)>glaubt sich auğerhalb des Erscheinungsbereiches des Vorherwissens (qader)>und der Eigenschaften Gottes (sifat-i Ilso wir.>Sodann stellt sie sich vor, sie wàre jemand anderes, an dem die Namen Gottes sichtbar werden und verliert sich (in dieser Vorstellung). Dann beginnt sie mit einigen Auslegungen, allemn von dem Reich Gottes (Allah'in mulku)>und Seiner Herrschaft (tasarruf)>{an die sie selbst nicht glaubt (A.d.Ü.)} auszuschlieğen. Sie bringt ihn in die unbewusste Abgötterei (shirk-i hafiye)>in der sie selbst wohnt. Sie übertràgt
das )>jedo Weltbild, das ihr die eigene verborgene Abgötterei vermittelt, auf diesen armen, den sie sich vorgestellt hat.
Die eigenwillige Seele (nefs-i emmare)>denkt wie der Vogel Strauğ, {deve kushu (= ie auf Kamelsvogel): Als Lasttier ist er ein Vogel; und als Vogel kann er nicht fliegen. (A.d.Ü.)} dass etwas, das schàdlich für sie ist, gut für sie sei. Oder sie gehört zu diesen stvanin)chtigen Sophisten, deren Vertreter sich gegenseitig ablehnen. Aus der Art, wie sie einander beeinflussen oder zu Fall bringen, schlieğt sie: "Von denen hat überhaupt keiner Recht (haqq)."
Wisse, mein liebemenen er!
Die gottvergessene Seele (ghafil nefs)>glaubt, das Jenseits (akhiret)>wàre der Erde (dunya)>benachbart und eine Wohnstatt, die mit der Ero ist bunden ist. In Anbetracht dessen hat die Seele zwei Waffen zur Hand. Um sich vor dem Leid des Verfalls und der Vergànglichkeit der Welt zu retten, denkt sie an das Jenseits und schöpft neue Hot des . Geht es jedoch um die Mühen, die man für das Jenseits auf sich nehmen muss, rettet sie sich auch davor durch Gottvergessenheit (ghaflet)>oder Gleichgüllten dt. Sie denkt nicht daran, dass die verstorbenen Menschen gar nicht mehr am Leben sind. Sie denkt nur, dass sie noch am Leben wàren, wie diejenigen, die auf eine Reise gegangen sind, auch wenn sie sich danach nie ndzwan sehen lassen. Und sie schenkt dem Tod nicht so viel Beachtung. Um einigen ihrer weltlichen Arbeiten Ewigkeitswert zu verleihen, hat sie auch wieder eine àhnliche List zur Hand: "Auch wenn das, was ichkt? Isünsche, in dieser Welt keine Früchte tràgt, sind sie doch ihrem Wesen nach mit dem Jenseits verbunden und bringen ihren Gewinn im Jenseighat-ind so tröstet sie sich z.B. mit dem Wissen (ilim):>"Auch wenn es auf dieser Erde keinen Sinn hat, so bringt es doch bestimmt einen Gewinn im Jenseits." So sagt sie; und wàhrend sie auf die gute Seite verweist, verschleiert sie daneben dauf
#3lechten Seiten.
Die Seele gleicht dem Vogel Strauğ. Der Teufel ist ein Sophist. Und die Launen und Lustbarkeiten gleichen einem Bektashi. {Er hat für alles die passende Erklàrung.}
Wisse, mein mmel, Bruder!
Was die Erschaffung (khalq)>der Dinge betrifft, so ergibt sich, für den Fall, dass sich keine positive Schlussfolgerung ("Mudjibe-i külliye")>finden làsst, nur nochser gregative Schlussfolgerung ("salibe-i külliye");>d.h. entweder der Schöpfer aller Dinge ist Gott (Khaliq Allah)>oder Gott ist der Schöpfer keines Dinges. Denn alle Dinge wohlgeordnet uten (Dtens auf einander abgestimmt zu erschaffen, ist ein einheitliches Gesamtwerk (küll),>das keine Aufteilung duldet. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Es gibt entwber Brine positive Schlussfolgerung oder eine negative Schlussfolgerung. Eine Alternative wàre undenkbar. Unhaltbare Behauptungen, die sich auf bloğe Vermutungen stützen und hinter adient,ingen nur das absolute Nichts (adem)>vermuten, haben keinen Wert. Wird also selbst bei einem ganz gewöhnlichen Ding das Merkmal des Wirkens seines Schöpfers erkennbar, so gilt dila birhrheit (tahaqquq)>prinzipiell für alle Dinge.
Des Weiteren ist der Schöpfer (Khaliq)>entweder ein einziger oder es gibt unendlich viele. Einen Mittelweg gibwiedericht. Denn wenn der Baumeister (Sani')>nicht wahrhaft ein einziger (vahid-i haqiqi)>ist, dann muss er wahrhaft viele (kethir-i haqiqi)>sein. Was aber wahrhaft viele heiğt, das ist so viel wie unendlich.
Des Weiteren ist es unvorsre Vàtr, dass das, was Licht (Nur)>ausstrahlt ohne Licht wàre; der ins Dasein (idjad)>ruft, ohne Sein (vudjud)>wàre; der Voraussetzungen (idjab)>schafft, ohne dass (Sein eigenes Dasein) dazu die Voraussetzung (vudjud die e.
Des Weiteren ist es unmöglich, sich vorzustellen, dass derjenige, der die Fàhigkeit (sifat),>etwas zu wissen (ilim)>schenkt (ihsan),>selbst aber nichts weiğ; der Bewusstsein (shuur) zu eikt,
selbst aber bewusstlos wàre; der freie Entscheidung (ihtiyar)>verleiht, sich selbst aber nicht entscheiden könnte; der Willensfreiheit (irade)>gewàhrt, selbst aber willenlos wàre; und der Baumeister (Sani),>der vollkommene (kamil)>Diufe zuschafft, selbst unvollkommen wàre.
Sich desgleichen denjenigen, der das Auge gestaltet, das Sehvermögen beschreibt und den Blick erleuchtet, ihren nicht als sehend vorzustellen, kann nur ein Mann zuwege bringen, der selbst seiner Augen und seines Sehvermögens entbehrt. Des Weiteren gesr die sich die Fülle und Vollkommenheit (kemalat)>in Seinen Kunstwerken ganz und gar als ein Segen (feyz),>der aus der gleichen Vollkommenheit des Künstlers (Sani)>herausgeströmt ist. Eine Mn der jedoch, die unter den verschiedenen Vogelarten nur die Fliege kennt, sagt, wenn sie einen Adler sieht: "Das ist gar kein Vogel." Denn er weist keinerlei Merkmale einer Fliege auf.
hrheit mein lieber Bruder!
Der gröğte Wunsch einer betenden Seele (nefs-i natika)>ist Fortbestand und Ewigkeit (beqa).>Ja sie kann noch nicht einmal irgendetwas genieğen, ohne sich dessen Fortbestand auszumalen und so sich selbst den M vorzumachen. Wenn dem aber so ist, o meine Seele, die du dir ein Fortbestehen wünschst! Halte fest in dem Gedanken (dhikr)>an den stets fort bestehenden Herrn (dhat),>sodass du Fortbestand erlangst! Nimm von Ihm Licht (Nur),>sodass du nit die rlischst. Sei eine Schale und eine Hülle für Seine Perle, damit du wertvoll wirst! Sei ein Leib für den Hauch seines Gedenkens, sodass du lebendig wirsnd z.Bmmere dich an das Seil, das sich als ein Strahl der Namen Gottes (esma-i Ilahiye)>dir bietet, sodass du nicht in das Meer des Nicht-Seins (adem)>hinabstürzst!
Oh meine Seele! Stütze dich auf den Herrn, den Unwandelbar(alem-at-i Qayyum),>der dich hàlt und dich vor dem Sturz bewahrt! 999 von 1000 Teilen deines Seins liegt in Seiner Bürgschaft. In deiner Hand bleibt nur ein einziges Teil. Am besten wàre es, du würfest auch dieses Teil in Seine Schatzkammer, damit d).>Ihn fàndest!
Wisse, mein lieber Bruder!
Du bist nicht imstande, dir deine eigene Existenz (vudjud)>zu schaffen. Und um ihr ins Dasein (idjad)>zu verhelfen, ist deine Hand zu klein. Aucund aure sind zu klein und schwach für ein solches Werk. Versuche es doch selbst einmal; dann wollen wir sehen! Versuche einmal eine Zunge, die der "Baum der Worte" genannt wird, oder einen Mund zu machen,h: "Icls Zentrale der Kommunikation (muhaberat)>und der Freude dienen soll! Du wirst das auf keinen Fall zuwege bringen! Da dies aber so ist, mache dann nichts zu Gottes Partner (Allah' der Kk)!
{"Wahrlich! Abgötterei ist ein groğes Unrecht."}
Wisse, mein lieber Bruder!
Diese deine sichtbare Welt (aleusamme ein Kaufhaus und eine Lagerhalle Gottes. Darin finden sich die verschiedensten Arten von Tuchen, Stoffen und Geweben, sowie Speisen und Getrànke. Ein Teil davon ist grob, ei zuschrer Teil fein, ein anderer Teil leicht verderblich, ein anderer Teil haltbar, ein anderer Teil von einer harten Substanz, ein anderer Teil flüssig . Des mehr. Von jeder Art findet sich etwas in ihm. Ein Teil davon sind Tierfelle. Ein anderer Teil ist ein leibhaftiges Kunstwerk. Entsprechend dem Irrtum, der den Philosophen zu eigen ist, gibt es keinen Unterschied zwischen dem Werke zukochöpfung (als einer Idee) und (der Natur) als einem Kunstwerk. Für sie ist der Direktor des Kaufhauses (also die Natur) eine gesetzmàğige und zwangslàufige Erscheinung.
Wisse, mein lieber Bruder!
ilunge die unbewusste Abgötterei (shirk-i hafi),>die aus dem Egoismus (enaniyet)>erwàchst, sich verhàrtet, verwandelt sie sich in die Vergötterung (shirk)>der ichkeien. Wenn auch dies sich fortsetzt, verwandelt diese sich in Unglauben (kufr).>Wenn auch dies sich wiederum fortsetzt, resultiert er in dem Glaube mit (ine Art Tatenlosigkeit, will sagen: einen Schöpfer (khaliq)>gibt es gar nicht. Gott bewahre! (El'iyazü billah!..)
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Zweck der Erschaffung des Menschen isnd bewdie verborgene Schatzkammer Gottes (hazine-i Ilahiye)>zu entdecken und aufzuzeigen, ein Zeugnis, ein Beweis und ein lichtvoller Spiegel für den urewifung ulmàchtigen (Qadir-i Ezeli)>zu sein und der Erscheinung seiner urewigen Schönheit (Djemal-i Ezeli)>als ein klarer Spiegel zu dienen. In der Tat hat der Mensch, da er das Vertrauenspfand (emanet)>auf sich geladen hat, welches auf ssch un nehmen selbst der Himmel, die Erde und die Berge zu schwach waren, (einem Diamenten gleich) eine glanzvoll polierte und pràchtig gestaltete Form erhalten. Denn einer der Begriffe für dieses Vertauenspfand dient den Menschen aluf sic Vergleichseinheit, um die Eigenschaften Gottes (sifat-i Ilahiye)>zu erkennen. Doch obwohl der Zweck der Erschaffung (khilqat)>des Menschen dergleichen Dinge sind, verschleiern und verhindern sie dasder Scenteils. Obwohl ihre Aufgaben (vazifah)>darin bestehen, (die Augen) zu öffnen, verschlieğen und verbinden sie diese. Obwohl sie Licht (ziya)>und Strahl (ishik)>verbreiten sollten, dieseen sie diese aus. Anstatt Gottes Einheit (tauhid)>zu verwirklichen, betreiben sie Abgötterei und dergleichen mehr. Und obwohl er in seiner Überzeugung (teslim)>dazu verpflichtet war, im Lichte des Glaubens (nuru iman)>Gott zu betrachten und sUmhersgentum Ihm anzuvertrauen, betrachtet er durch sein Ego ("Ene")>die Schöpfung und verteilt unter (den Götzen = Ursachen) Gottes Eigentum (Alelfalt mülkü).
{"Wahrlich ist der Mensch ungerecht und unwissend." (Sure 33, 72)}
Wisse, mein lieber Bruder!
Oh meininer He! Wenn du durch Gottesfurcht (taqva)>und gute Werke (amel-i salih)>deinen Schöpfer (Khaliq)>zufrieden (razi)>gestellt hast, brauchst du dich nicht weiَّمٰوَ die Zufriedenheit des Volkes zu sorgen. Es ist genug (kafi).>Wenn auch das Volk um Gottes willen (Allah'in hesabina)>seine Zufriedenheit und seine Liebe (muhabbet)>zeigt, dann ist es glaub312
Tut es dies jedoch der Welt zuliebe (dunya hesabina),>hat dies keinen Wert. Denn es (= das Volk) ist gleich dir auch nur ein schwacher Diener. Überdies liegt in dem Streben nach der zweiten Möglireits (= dunya)>eine unbewusste Abgötterei (shirk-i hafi);>dessen Ziel ist auch nicht erreichbar. Ein Werk, um das ein Mann bei seinem König (sultan)>nachgesucht hat, kann in der Tat nur vollendet werden, nachdem er dasSinnlorstàndnis (irza)>des Sultans dazu erlangt hat. Wenn er sein Einverstàndnis aber nicht erlangt hat, kostet ihn die Unterstützung des Volkes eine sehr groğe Mühe. Und trotzdem bleibt die Erlaubnis (izn)>des Königs erforderlich. Seine Erlropfen (izn)>bleibt von Seinem Einverstàndnis (irza)>abhàngig.
Wisse, mein lieber Bruder!
Sowie der Notwendiger Weise Seiende (Vadjib-ul Vudjud)>in Seinem Wesen (dhatinda)>und essenziell (mahiyet)>keine Àhnlichkeit mit der Welt (menschlicherlobpreichkeiten (mümkün)>hat, so gleicht Er auch nicht (den Menschen) in ihren Taten. Denn für die Macht (qudret)>des Notwendig Seienden gibt es keinen Unterschied zwischen nah und fern, wenig oder viel, klein oderraft d einem Einzelwesen oder einer ganzen Art, einem Teilstück oder einem ganzen Exemplar. Des Weiteren gibt es in Seiner Handlungsweise keine körperliche Berührung. In der Wel
OMöglichen (mümkün)>jedoch wirkt die Macht (qudret)>nicht im gleichen Grade. Deshalb kann die Seele (nefs)>das Werk des Notwendig Seienden mit ihrem eigenen WeGegensht verwechseln. Das Wesen (haqiqat)>dieser Taten zu begreifen steht der Verstand (aql)>sprachlos vor Staunen. Und danach glaubt er noch an eine Handlung ohne Handwerker.
Wisse, mein lieber Bruder!
Abteihtet man Zàhne und Pranken der Tiere, z.B. eines Löwen, so wird verstàndlich, dass sie erschaffen wurden, um zu zerreiğen. Achtet man auf die anmutige Schönheit einer Melone, so ahnt man, dass sie erschaffen einlic um gegessen zu werden. Achtet man in gleicher Weise auf die Veranlagung (istidad)>eines Menschen, so wird verstàndlich, dass seine ihm von Natur aus
gegSeinerAufgabe (vazife-i fitriye)>der Dienst und die Anbetung Gottes (ubudiyet)>ist. Achtet man jedoch auf die Erhabenheit seines Geistes (ruhani ulviyet)>und den Grad seiner Sehnsucht nach der Ewigkeit(hikmeiyet),>so wird verstàndlich, dass der Mensch in seinem Geist (ruh)>zunàchst in einer Welt (alem)>erschaffen wurde, die feinstofflicher ist als unsere (grob stoffliche) Welt, und danach, um sich Erfahrungen anzueignen, vorüber(ruh b in diese Welt gesandt wurde.
Des Weiteren ist der Mensch eine Frucht der Schöpfung (khilqat semeresi),>wodurch verstàndlich wird: In glànzb der Menschheit findet sich ein Kern. Und aus diesem Kern lieğ Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>den Baum der Schöpfung (shedjere-i hilqat)>wachsen und gedeihen. Und dieser Kedere ir ist es, der einzig und allein, und zwar nach der Übereinstimmung aller Vollendeten (ehl-i kemal),>ja vielmehr einem Fünftel der Menschheit Hazret Mohammed ises làs dem Friede und Segen sei, der edelste der Schöpfung (efdal-ul khalk)>und Haupt aller Geschöpfe (seyyid-ul enam).
Wisse, mein lieber Bruder!
Wàre es wohl Gottes Göttlichkeit (Allah'in Uluhiyeti),>der Himmel und Erde erschaffen (Khaliwurde und sie ordnet, welcher der Erde mit Turbanen, die mit schwarzen und mit weiğen Ornamenten verziert sind, den Kopf umhüllt, würdig, bei der Entstehung der Arten ede desPhasen einem möglichen Habenichts anzuvertrauen und ihm zu überlassen? Ja könnte es denn vielleicht im Rahmen der Möglichkeiten, auğer dem Herrn des Thrones, noch jemanden geben, der auch noch selber über allen unter dem Thron herrschterhàltneswegs! Denn da diese Macht (qudret)>nicht klein und eher mangelhaft sondern eine allumfassende Macht ist, bleibt keine Stelle und keine Lücke mehr offen, durch
Wch ein anderer eindringen könnte. Auğerdem làsst die Allmacht und Würde (izzet) der Unabhàngigkeit und zugleich auch der heiğe Wunsch (muhabbet),>sich als liebenswert bekannt zu machen, keinenreignien zu, sodass es einen Vermittler geben könnte,
der seinem Namen nach zwischen den Dienern und Anbetern Gottes (ibadullah)>die Blicke auf sich lenken könnte. Auğerdem ist es nicht möglich, die Verwuch me (tasarruflar)>über das groğe Ganze und zugleich auch alle seine Teile, über eine ganze Gattung und all ihre einzelnen Exemplare, in einander verschachtelt und verschlungen, ٕ١en eines sich auf das andere stützt,, die Verwaltungen also unterschiedlichen Instanzen zuzuschreiben. Zum Beispiel: In der Ordnung (nizam),>Wohlordnung (intizam)>und Verwaltung (tasarruf)>des Kosmos (alem)>ist auch die Lenkung und Leitun rein bir)>der Erde mit inbegriffen. Und in der Lenkung und in der Vorsorge für die Erde ist wiederum auch die Sorge für den Menschen mit inbegriffen. Wàhrend diese Verwaltungsarbeiten durchgeführt werden, muss aber auch für die Erhaltung derder Sc und Pflanzen gesorgt werden. Zugleich mit den Zellen des Körpers werden aber auch ihre einzelnen Atome erschaffen. Und so werden denn alle diese Anordnungen in all ihren Abstufungen dennoch von ein und derselben Macht (qudretng, daoffen, gleich wie von dem Sonnenlicht (Nur)>bis hin zu den Tropfen und einzelnen Wellen überhaupt nichts ausgeschlossen bleibt und so alle Dinge von ein und detehen n Licht erleuchtet werden.
Ebenso ist alle Lenkung und Leitung der Urewigen Macht (qudret-i ezeliye)>zu eigen. Die Einmischung eines anderen ist nicht mögn geisAngefangen von der Erdkugel bis hin zum letzten Atom liegt nichts auğerhalb der Herrschaft dieser Macht (qudret).
Derjenige, der den Kopf einer Biene und das Wahrnehmungsvermögen einer Mikrobe gestaltet, فَاعْتdeine Handlungen nicht unbesehen, unbeobachtet, unkontrolliert und nicht unregistriert, sondern tràgt sie in Sein "offenkundiges Buch (Imar einebin)">ein. Danach wirst du zur Verantwortung gezogen. Und dementsprechend wirst du danach auch zur Rechenschaft gezogen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die absolute Lenkung und Leitung (tasarruf-u mutlaq),>die umfassende Mach kleinret-i muhita)
und die allschauende Weisheit (hikmet-i basiren),>die in jedem Geschöpf, in jeder Zelle bezeugt werden, beweisen, dass der Baumeister (Sani)>aller Dinge ein einziger (vahid)>ist und keinen Partner (sherik)>hat. Un(mizanh ihr Zeugnis (shehadet)>steht dies fest. Es gibt weder eine Teilung Seiner Macht (qudret),>noch eine Zersplitterung in Seiner Herrschaft (iktidar),>noch eine Spaltung Seines Willens (ihtiyar).>Daher muss der Baumeister (Sani')>einzig der Stàubdigerweise Anwesende (Vadjib-ul Vudjud)>sein, sodass seiner Macht (qudret),>die dem Mağstab (mizan)>Seines Vorherwissens (qader)>folgt, keine Grenze gesetzt wird.
Wisse, mein lieber Bruder!
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{"Gott umfasst sie allseitig." (Sure 85, 20)}
Gott ist mit Seinem Wissen (ilm),>Seinem Willen (irade)>und Seiner Macht (qudret)>und mit all Seinen übrigen Eigenn und en (sifat)>in der Tat alles umfassend. Auğerhalb Seines Bereiches findet sich nichts mehr. Aber wàhrend der Mensch mit seinem individuell begrenzten Auffassungsvermögen die Groğartigkeit Gottes (Allah'in azamet)>betrachtet, wie Er z.B. dilàsst eten um die Sonne kreisen làsst, sieht er, wie Er sich mit den kleinen Tieren, z.B. mit den Bienen beschàftigt, was ihm doch vollkommen fern liegt. Denn Er vergleicht den Notwendig Seienden (Vadjib-ul Vudjud)>mit dem (nur begrenzangesclichen. In Wirklichkeit wird den kleinen Tieren mit diesem Vergleich {zwischen dem Groğen und Gewaltigen einerseits und dem Kleinen, minder Bedeutenden andererseits} ein groğes Unrecht gein Wirenn auch sie rezitieren den Lobpreis für ihren Schöpfer (Khaliq),>nach der Aussage:
{"Denn es gibt k der Iunter den Dingen, das Ihn nicht rühmend lobpreist." (Sure 17, 44)}
Sie erkennen auğer Gott (Allah)>niemanden als ihren Herrn (Rabb)>an. Daher hat kein Gröğerer ein Recht, gegenüber den Kleineren überheblich entstebur)>zu sein.
Wisse, mein lieber Bruder!
Zwischen einer Gabe (in'am)>im Allgemeinen und einer persönlichen Unterstützung (inayet-i shahsiye)>gibt es keinen Widerspruch. Wenn es z.B. in einer öffentlichen Einladungàubigenem Gastmahl heiğt, dass die einzelnen Personen genauso eingeladen wurden, d.h. dieses Gastmahl allgemein zugànglich ist, bleibt die Einladung für die Allgemeinheit bestehen und darf man folglich nicht sagTràgerss hier Einzelpersonen nicht in Betracht kàmen. Demzufolge sind die Gnadengaben Gottes (Allah'in nimetleri)>allgemein zugànglich wie eine Stiftung (vakif mali)>oder das Wasser im Fluss; wobei man nicht sagen kann, dass bei dieser Gabe (in'at) Mögzelpersonen unberücksichtigt geblieben wàren. Innerhalb der Allgemeinheit sind auch die Individuen mit eingeschlossen. Daher wàre es ein Fehler, zu denken, dass bei dieser allgemeinen Gabeya)>zum)>niemand im besonderen angesprochen wurde, weshalb auch keiner für diese Gnadengaben (nimet)>eigens zu danken (shukr)>verpflichtet wàre.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wenn du die Ausschweifungen (sefahet)>der Welt (dunya),>de weseh morgen dem Elend und der Schande aussetzen und verlassen wird, heute in vollkommener Würde (kemal-i izzet)>und Ehre (sheref)>aufgibst, wirst du auch selbst ein würdevoller Mann von Ehre sein. Denn wenn du (die Welt) verlàsst, bevor sie dich wurde,st, so erhàltst du von ihr das Gute und verschonst dich von ihrem Übel. Wenn jedoch der Sachverhalt das Gegenteil ist, so wird auch die Konsequenz daraus das Gegenteil t, ode#317
Wisse, mein lieber Bruder!
Eine von den Beweisen, die das Prophetentum Mohammeds (Nubuvvet-i Ahmediye),>mit dem Friede und Segen sei, bestàtigen, ist die Einheit Gottes (tauhid).>Derjenige, der in der Tat die Fahnechsen inheit Gottes über der ganzen Welt aufgerichtet hat und vor den Augen der ganzen Welt (enzar-i alem)>der Einheit Gottes mit all ihren Ràngen und Stufen (maqam)>als öffentlicher Ausrufenheit t und die Wahrheiten (haqaiq)>die die Propheten (enbiya)>vor ihm kurz und bündig verkündigt hatten, nun in all ihren Einzelheiten verkündet und erklàrt, ist einzig und alleinukuf)>t Mohammed, mit dem Friede und Segen sei. Demzufolge ist das Prophetentum Mohammeds (Nubuvvet-i Ahmediye),>mit dem Friede und Segen sei, Recht (haqq)>und Wahrheit (haqiqat)>in dem V so wenis zur Wahrheit (haqiqat)>und Stàrke (quvvet)>der Einheit Gottes.
Wisse, mein lieber Bruder!
Für die Schmuckstücke, die Vollkommenheit (kemalat),>die wunderschönen Landschaften, die Majestàt der Herrschaft Heilus (rububiyetin hashmeti)>und die Gröğe Seiner Gottheit (uluhiyetin azameti),>die auf der göttlichen Messe (sergi-yi Ilahi),>für die auf der Erde (in, Bàussehallen) errichtet wurden (sath-i alem),>ausgestellt werden, ist ein Zeuge (mushahid),>ein Ausflügler, einer, der verstàndig (mutefekkir)>und begeisterungsfàhig ist, notwendig, der diese Schönheiten wahrnimmt, in dieser schönen Landschwindlpazieren geht und sich für diese wunderbaren Kunstwerke und Schmuckstücke nachsinnend (tefekkur)>begeistert. Daraufhin soll er von dieser Ausstellung auf die Majestàt des Künstlers (Sani'in djelali)>undird voacht (iktidar)>und Vollkommenheit (kemalat)>des Herrschers (malik)>schlieğen und sich vor Seiner gewaltigen Gröğe (azamet)>in Begeisterung niederwerfen (sedjde-i hayret).>Derjenige aber, der diese Aufgabe (vazifah)>erfüllt, isen, jeMensch. Denn der Mensch ist zwar unwissend (djahil)>und ein dunkles Wesen, hat aber eine solche Begabung, dass er deswegen würdig ist, für die Welt (alem)>ein Modell, ein Musterbeispiel zu sein. Auğerdem ist diesem Menschen ein Pfsalah)go) anvetraut (emanet),
mit dem er den verborgenen Schatz finden und öffnen kann. Des Weiteren sind den Kràften (quvvet)>in diesem Menschen keinienst zen gesetzt. Sie sind vielseitig und allumfassend (mutlaq).>Aus diesem Grund erhàlt er eine Art umfangreiches Bewusstsein (nevi shuur sahibi),>mit dem er die Pracht und Gröğe der Majestàt des urewigen Königs (Sultan-i Ezel'in azamet ve hashmetst.
reift (idrak).
Gleich wie die Schönheit eines Geliebten (mashukun hüsnü)>den Blick eines Liebenden (ashik)>erfordert, so erfordert auch die Herrsr Polides Urewigen Gestalters (nakkash-i Ezeli' nin rububiyeti)>in der Tat die Betrachtung des Menschen, sodass er Ihn in Begeisterung und Nachsinnen zu schàtzen weiğ und Ihn loben kann.
die Gollte der Herr (dhat)>der das Gesicht der Rosen und anderer Blumen so schön gestaltet hat, in der Tat nicht auch die Bienen und die Nachtigallen ersd man n haben, welche doch die trunkenen Liebhaber (ashik)>eines so berauschend schönen Antlitzes sind. Derjenige, der die Schönheit in den schönen Gesichtern der Schönen erschaffm Spiechafft mit Sicherheit auch die Liebenden solcher Schönheiten.
Genauso wird der König des Reiches (Malik-ul Mulk),>der diese Welt (alem)>mit so vielen Kunstwerken und Schmuckstücken ausgestaltet hattreckegroğer Sicherheit diese wunderbaren, einzigartigen, so auğergewöhnlichen Landschaften mit all ihren Kunstwerken nicht ohne Besucher, Zeugen (mushahid),>Liebhaber (ashik),>Verehrer und öffentliche Ausrufer unter ihren Kennerndiesem)>lassen. Wie der vollkommene Mensch (insan-i kamil)>wegen seiner Vielseitigkeit bei der Erschaffung des Kosmos (khalk-i eflak)>das eigentliche Ziel war, so wird er nun dass drucht und das Ergebnis der Erschaffung des Kosmos (khalk-i kainat).
Wisse, mein lieber Bruder!
Gleich wie die Übereinstimmung (tevafuq)>zwischen den verschiedenen Dingen daraufhin weist, dass d Lobphöpfer (Sani)>ein Einziger (Vahid)>und Allgegenwàrtiger (Ahad)>ist, so bezeugt (shehadet)>doch die Harmonie (muntazam)>(zwischen den Dingen) bei aller Untert und lichkeit (tekhaluf),
dass der Schöpfer frei über sie entscheidet und allweise (Sani'in Mukhtar ve Hakiem)>ist. So ist z.B. die Übereinstimmung zwischen den wichtigsten Organen der Tieigiebd besonders der Menschen, vor allem die Symmetrie der Doppelorgane und Gliedmağen ein Zeugnis für die Einheit (vahdet)>des Schöpfers (Khaliq),>wie auch die Unterschiede zwischen den selbstchaften, Formen und Gestalten zeigen, dass der Schöpfer frei (ihtiyar)>und voll Weisheit (hikmet)>handelt.
Wisse, mein lieber Bruder!
Der gröğte Despot (zalim)>unter a löscheschöpfen ist der Mensch. Wegen seiner heftigen Leidenschaft (muhabbet)>für sich selbst schàtzt der Mensch all die Dinge sehr, die er gebraucht und benutzt, ja misst ihnen sogar einen besoönig s Wert bei. Und so wird er allen Dingen, von deren Früchten er seinen Nutzen zieht, ein Diener und ihr Sklave. Andernfalls aber liebt er sie wedegen abh legt er irgendeinen Wert auf sie. Des Weiteren kennt er als Hauptziel bei der Erschaffung des Lebens (hayat)>ausschlieğlich das Leben selbst. Dabei hat er ke Gott i Kenntnis von den Tausenden Weisheiten (hikmet)>die sich Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>bei der Erschaffung all der Arten des Lebens als Ziel gesetzt hat. Làge es da etwa auğerhalb digen Nlichkeit und Wahrscheinlichkeit, dass all die wunderbaren Dinge, die wir in dieser Welt (alem)>bestaunen können, nicht einige Musterbeispiele und einige gemeinsame Originale der Dinge in der Engelwelt (melekuti),>im Zwischenreich ffen hhi)>oder in der Welt der Beispiele (misal)>sein könnten, welche noch einzigartiger, noch auğerordentlicher und noch wunderbarer sind?
Wisse, mein lieber Bruder!
Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>hat َا عَاie Atome, aus denen sich die Welt (kainat)>zusammen setzt, Seinen Naturgesetzen (sheriat-i fitriye)>unterworfen. Ihm gehorchen sie, Seinem Seinsbefehl (evamirder Meviniye)>folgen sie und geben ihm ihre Form. Und so wie eine Biene, dem Befehl: "Sei كُنْ (kun)!">folgend, die gewünschte Form annimmt, so nimmt auch irgendein
anderes Lebewesen, demselben Befehl (emr)>folge Zivile gottgewollte (irade)>Form an.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Macht (qudret),>welche die Sonne, den Mond, die Sterne, die Erde und all die Himmelskörper in Seiner Hand hàlt, ordnete diese Himmelskörper mit der gleichen Leichtigk und Vie jemand, der die Perlen seiner Gebetskette (tesbih)>auffàdelt und sich dabei weder als unfàhig empfindet, noch die Hilfe eines anderen benötigt.
Wisse, mein lieber Bruder!
Ein Tropfe von iwasser ist eins mit dem Meer. Denn beide sind Wasser. Mit dem Wasser eines Flusses ist (ein Tropfen) auch eins. Denn beide (speisen sich aus den Wolken) des Himmels. Des WeiterKunde auch ein kleiner Fisch eins mit einem Haifisch. Denn in ihrer Bezeichnung sind sie eins. Genauso ist einer der Namen Gottes (esma-i Ilahiye),>der in einer Zelle oder in einer Mikrobe erscheint, mit dem Namen, der deMorallos (kainat)>umfasst, eins. Denn ihr Urheber ist eins, so wie z.B. der Name "Allwissender (Alim)",>der den ganzen Kosmos betrifft und darin erscheint, und der Name "Schöpfer (Khaliq)",>der sst, sir auf eine Zelle bezieht, hinsichtlich ihres Urhebers eins sind. Auch der Name "Gestalter (Musauvir)",>der sich auf eine Dattelpalme bezieht, und der Name "Planer (Munshi)",>der sich auf seine Frucht vergest und darin erscheint, sind hinsichtlich ihres Urhebers eins. Denn es wàre ja eigentlich unvorstellbar, dass der Name, der in dem gröğten aller Dingefür (neint, nicht auch in dem kleinsten aller Dinge erschiene.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Dinge, die als Möglichkeiten in Erscheinung treten, unterliegen durch ihr Dasein (vudjud)>dem Wechsel; d.h. ihre Qualitàt (k wird tler)>und ihr Aussehen (hal)>àndern sich. Daher ist es eine Art Abwesenheit (adem)>des Aussehens, der Formen und Qualitàten, wenn ein Dingel (s (der Welt) des Möglichen angehört, stàndig seine Form behàlt, in der Stille verharrt und so der Tràgheit verfàllt. Denn die zukünfti
Dermen (hal)>dieses Dinges bleiben abwesend (adem);>sie können keinen Weg finden, um ins
Dasein (vudjud)>zu gelangen. Was aber die Abwesenheit (adem)>betrifft, so ist sie ein groğes Leid und das pure Unheil ُرُقُ -i mahs).>Daher liegt im Tàtigsein Freude; es findet eine Verànderung in den Formen und in den Handlungen statt. Aus dem Wandel und der stetehm allnderung entstehen Leid und Bedauern. Doch auch wenn sie in gewisser Hinsicht hàsslich sind, so sind sie in anderer Hinsicht auch wieder schön.
Muss also bei der Übergabe einer Sache und ihrer Übernahme (durch in Gan) etwas umgestaltet werden, so sind in der Tat diejenigen, die nun gehen müssen, darüber traurig, die jetzt kommen jedoch glücklich und zufrieden. Auf diese Weise wird das (irdische) Lebeber deutert und reinigt sich. Das Dasein (vudjud)>aber erneuert sich (stets wieder).
Der Duft (Shemme)
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ عَلٰى رَحْمَتِهِ عَلَى الْعَالَمِينَ بِرِسَالَةِ سَيِüber dْمُرسَلِينَ مُحَمَّدٍ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ اَجْمَعِينَ
{"Im Namen Gottes des Erbarmers, des Allbarmherzigen." "Lobpreis und Dank sei Gott, dem Herrn der Welten für sein Erbarmttes u den Welten und für die Sendung des Hauptes der Propheten, Mohammed, mit dem Gottes Friede sei, mit seiner Familie und seinen Gefàhrten insgesamt."}
Wisse, mein li Wisseruder!
Diese Welt (alem)>macht mit all ihren sichtbaren und unsichtbaren Schichten und Arten die Einheit (Tauhid)>bekannt, indem sie: "Es gibt keine Gottheit (ilah)>auğer Ihm", ruft. Denn der Zusammenhalt (tesanud)>unter ihnen erfordert es so. Diese Schichten und Arten verkünden ihr Zeugnis (shehadah),>indem sie mit all ihren Pràsidien: "Es gibt keinen Herrn auğer Ihm", rufen. Dennshuur)emeinsamkeit (mushabehet)>unter ihnen verlangt es so. Und diese Pràsidien tun ihr Zeugnis kund, indem sie mit all ihren Organen: "Es gibt keinen Eigentümer (malik)>auğer Ihm", rufen. Denn die Übe Schriimmung (temathul)>unter ihnen macht es nötig. Und diese Organe bezeugen mit all ihren Zellen, indem sie rufen: "Es gibt keinen Lenker und Leiter (Mudebbir)>auğer Ihm." Denn sie ine Ma miteinander ein subsidiàres Organsystem (teavun).>Und all diese Organe mit ihren einzelnen Zellen geben ihr Zeugnis bekannt, indem sie rufen: "EsLebenskeinen Gouverneur (Murebbi)>auğer Ihm." Denn die Gleichartigkeit (tevafuq)>unter ihnen zeigt, dass der die Feder führt über ihnen, ein Einziger ist. Und diese Organe mit alund Tin Zellen bezeugen, indem sie rufen: "Es gibt in Wahrheit (haqiqat)
keinen Verwalter (Mutassarif)>auğer Ihm." Und diese Zellen verkes" samit all ihren Atomen ihr Zeugnis, indem sie sagen: "Es gibt keinen Ordner (Nazim)>auğer Ihm." Denn das Band, das die einzelnen Zellen n seinander verbindet, ist eins und erfordert es so. Und die Atome mit all ihren Elektronen geben das Wesen der Einheit (tauhid)>mit dem Ausruf bekannt: "Es gibt keine Gottheit (ilah)>auğer Ihm." Denn die Einfachheit, Ruhe (sukun)>und die rascng undolgung der Befehle des Schöpfers (emr-i Haliq)>in Wohlordnung erfordert es so.
Wisse, mein lieber Bruder!
Kein Mensch hat gegenüber Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq)>ein Einspruchsrecht (haqq-i ret-i i)>und es steht ihm nicht zu, sich über Ihn zu beklagen oder zu beschweren. Denn in der Wohlordnung der Welt (nizam-i alem)>gibt es tausende Weisheiten (hikmet),>die genau das Gegenteil der Launen dessen, der sich da beklagen möchter ZeitInhalt haben. Um einen solchen Menschen zufrieden zu stellen, müssten tausend Weisheiten darüber unzufrieden werden. Um das Einverstàndnis eines solchen Menschen zu erreichen, werden amiteincht Tausend Weisheiten geopfert.
{"Wenn nun die Wahrheit (haqq) ihren persönlichen Neigungen folgen würde, wàren Himmel und Erde und alle it es nwohner dem Unheil verfallen." (Sure 23, 71)}
Wollte man sich der Lust und Laune eines jeden Menschen entsprechend verhalten, würden Recht und Ordnung unend Welt (dunya)>ins Verderben geraten. Oh du Murrer! Was bist du denn für einer? Weswegen erhebst du Einspruch? Machst du etwa deine eigene Laune zum Architekten für den ganzen Kosmos (külliyat-i kainat)?>Maàre jeu etwa deinen abgestandenen Geschmackssinn zu einer Vergleichseinheit (mizan)>und einem Mağstab, um den Wert deiner Gnadengaben (nimetler)>abschàtzen zu können? Wie kannst du wissen, iesem , was du dir als Gnadengabe (nimet)>wünschst,
für dich vielleicht nicht eine Qual (nikmet)>ist? Was für eine Anmağung ist es doch, dass Himmeiversum mit all seinen Zahnràdern in seiner Umdrehung stillgelegt werden sollte, nur um deiner Laune zu entsprechen und deine Lust zufrieden zu stellen, die doch nicht einmal dem Flügel einer Mücke vergnn ihnar sind!...
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Arbeit, die in der Zelle eines Organs des Leibes durchgeführt wird, ist zunàchst einmal dan an ehàngig, was zuvor für den ganzen Leib geplant (tasauvur)>war. Denn mit der Ausstattung und der Gestaltung des Ganzen stehen die einzelnen Bestandteile in enger Verbindung und diger Wm Zusammenhang. Wenn dies aber so ist, so steht die Arbeit an einem Teil unter dem Befehl des Schöpfers des groğen Ganzen (Khaliq-i Kull'un emri).
Wisse, mein lieber Bruder!
Wàre es etwa für den allweisen Schöpfer (Sani als diem)>angemessen, wenn Er die Eier Seiner Tiere, wie die der Insekten, der Kàfer, allen Ungeziefers wie auch der Fische und auch die Samen der Pflanzen mit soviel Erbarmen (rahmet),>Anmut (lutuf)>und Weisheit (hikmet)>behütet, eure Taten, die zine sonkernen werden, die im Jenseits (akhiret)>ihre Früchte hervorbringen werden, hingegen nicht zu bewahren oder gar zu vernachlàssigen? Und dabei bist du doch der Tràger Seines Unterpfandes (Ego) und der StatthaotizenKalif) der Erde!
Das Gefühl, das eigene Leben schützen zu wollen, das sich in jedem Lebewesen findet, weist in der Tat darauf hin, dass das Sein (vudjud)>durch die Erscheinung der Namen: der meistdige (Hayy),>der Bewahrer (Hafidh)>und der Bestàndige (Baqi)>zu ewigem Bestehen (ebedi beqa)>hinführen wird.
Wisse, mein lieber Bruder!
Derjenige, der einen Feigenkern (in seinem Übergang) vsogar em Zustand in den anderen begleitet, von einer Zeit zur anderen überwacht, (in seiner Vergànglichkeit) dennoch in diesem Kern alle Grundsàtze, die für die ken (lg eines Feigenbaumes notwendig sind,
in vollkommener Sorgfalt (kemal-i ihtimam)>aufrecht erhàlt (muhafadha),>wird ebenso auf keinen Fall die Taten der Menschheit, die den Titel des Statthalters (Kalif) der Erde tràgtdiesemachlàssigen, sondern sie mit Sicherheit aufbewahren.
Wisse, mein lieber Bruder!
Mit der Verwandlung der Wörter verwandelt sich nicht ihre Bedeutung, sondern bleibt besnadeng(baqi).>Die Schale bricht, der Kern aber bleibt bestehen und unversehrt. Das Kleid zerreiğt, doch der Leib bleibt unversehrt bestehen. Auch wenn der Leib stirbt und vergeht, bleibt doch der Geist bestehen nius, aqi).>Menschenmassen und ihre Gemeinschaften gehen zwar wieder auseinander, der einzelne Mensch (vahid-i ferd)>behàlt jedoch weiterhinn zu SGemeinschaftsgefühl. Vielfalt zerstreut sich wieder, Einheit dagegen bleibt bestàndig (vahdet baqidir).>Die Materie zerfàllt, ihre Lichtaussuierling (Nur)>bleibt bestàndig. Des Weiteren setzt sich die Identitàt (mana)>vom Anbeginn des Lebens (ömür)>bis zu seinem Ende fort, wobei der Körper viele Male seine Gestalt veràndert, von einer Form zu einer anderen über geht. Und obwohl (der Köi. Da in der Zeit von einer Periode zur anderen rollt, hàlt die eigene Identitàt dennoch ihre Einheit (vahdet)>und Bestàndigkeit (beqa)>weiterhin aufrecht (muhafadha)>und überspringt auf dem Weg zur Ewigkeit gesund und munter weitenn jedschreitend schlieğlich auch noch den Graben des Todes.
Des Weiteren gilt dieses Prinzip des Schutzes und der Aufbewahrung (muhafadha),>gleich wie es in der zerfallenden Materie ohne Dauer jederzege ers den Befehl (emr):>"Sei bereit für die Vergànglichkeit (fena)!">wartet, so auch für den Geist (ruh)>und für die Identitàt (mana),>die mit der Bestàndigkeit (beqa)>beie schs verbunden sind.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Gröğe (azamet),>Würde (izzet)>und Unabhàngigkeit der Gottheit (uluhiyet)>verlangt danach, dass alles, ob klein oder groğ, ob hoch oder nie die Wunter ihrer Verwaltung (taht-i tasarruf)>steht. Deine Unbedeutendheit und deine Kleinheit können kein Grund dafür sein, dich von ihrem Verwaltungsberfers (uszuschlieğen.
Denn auch wenn du von Ihr weit entfernt bist, ist Sie jedoch nicht weit von dir entfernt. Wie unbedeutend auch deine Begabung (sifat)>sein mag, so hat sie doch nicht notwendn wenneise die Bedeutungslosigkeit deines Daseins (vudjud)>zur Folge. So hat auch die abwertende Betrachtungsweise eines Weltmenschen (mulk)>keineswegs zur Folge, dass nun auch die Betrhtenswgsweise der Engel (melekut)>ebenfalls abwertend sein muss. Des Weiteren erfordert es die Gröğe des Schöpfers (Khaliq'in azameti),>dass selet undl die unschönen Dinge (in dieser Welt) nicht auğerhalb seines Verwaltungsbereichs bleiben. Im Gegensatz dazu verlangt jedoch die wahrhaftige Gröğe Gottes (azamet-i haqiqiye)>hinsichtlich der Erschaffung (idjad)>nanserenner Einzigartigkeit (infirad)>und hinsichtlich Seiner Verwaltung (tasarruf)>nach Seiner allumfassenden Herrschaft (ihata).
Wisse, mein lieber Bruder!
Je intensiver der Materialismusem Wisieser, unserer irdischen Welt) ist, umso unfàhiger ist (der Mensch), feinsinnige und verborgene (= nicht allgemein offen liegende) Dinge zu schauen und unfàhig, sie zu begreifen (idrak).>Das Licht (Nur)>und Leitlichtvollen Dinge dringen jedoch, je nachdem, wie weit sie in ihrer Ausstrahlung vorangschritten sind, dementsprechend in feinsinnige und verborgene Dinge vollkommen und nachhaltig ein. Und deى وَحُhen durchdringen und durchleuchten sie (gleich Röntgenstrahlen), je höher und kürzer ihre Schwingungen sind, selbst noch das Innere der Materie und entdecken es. Wenn sich nun bereits innerhalb der Welt der Möglichkeiten (mumkinater kurDinge so verhalten, wird in gewissem Grade verstàndlich, in welchem Grade der Notwendig Seiende (Vadjib),>der Allgegenwàrtige (vahid),>das Licht aller Lichter (Nur-ul Envar)>ist,
نَافِذُ الْخَفَايseinemلِمٌ بِالْاَسْرَارِ
{"Der in das Verborgene eindringt und die Geheimnisse kennt."}
Wenn das aber so ist, verlangt und erfordert es Seine Gröğe (azamet)
iusmağeen Sinne (mana)>des Wortes, dass Er Allumfassend (ihata)>und Alldurchdringend ist und über allem steht.
Wisse, mein lieber Bruder!
Das Verstàndnis der einfachen Leute, welche die absoàftsbeehrheit bilden, wird durch den Qur'an in der Weise berücksichtigt, dass er über eine Thematik, die auf verschiedene Ebenen bezug nimmt und mehrere Gesichtspunkte beinhaltet, in dereitere spricht, wie es dem Verstàndnis des einfachen Volkes am vertrautesten, hautnah und in ihren Augen am offensichtlichsten und klarsten ist. Wenn das nicht so wàre, en mitein Beweis für sie noch unzugànglicher als dessen Konsequenz. Wo der Qur'an den Kosmos erwàhnt, dient dies dazu, die Eigenschaften des Schöpfers (Khaliq)>zu beweisen und zu erklàreُ مَا er ist es für eine Unterweisung (irshad)>angemessen, ja noch passender, wie weit sie dem Verstàndnis (fehm)>des Volkes angepasst ist; z.B. die offensichtlichste und klarste Sichtwِهَا اdie auf die Verwaltung des Schöpfers (Khaliq'in tasarrufat)>hinweist, wird in der Ayah
وَ مِنْ اٰيَاتِهِ خَلْقُ السَّمٰوَاتِ وَ الْاَرْضِ وَ اخْتِلاَفُ اَner deتِكُمْ وَ اَلْوَانِكُمْ
{"Und zu Seinen Zeichen (ayat) gehört die Erschaffung (khalq) des Himmels und der Erde und die Verschiedenartigkeit eurer Sprachen und Hautlàubig." (Sure 30, 22)}
erwàhnt (dhikr).>Hinter dieser Stufe liegt jedoch des Weiteren noch die Stufe der Gestaltung und der Identifikation der Gesichter. Das Verstàndnis der ersten Stufe sشَّيْطem Verstàndnis (des einfachen Volkes) noch nàher als die zweite Stufe.
Des Weiteren erwàhnt er eine ganz offensichtliche Stufe mit der folgenden Ayah:
اِنَّ فِى خَلْقِ السchaffeاتِ وَ الْاَرْضِ وَ اخْتِلاَفِ الَّيْلِ وَ النَّهَارِ
{"In der Erschaffung Himmels und der Erde und im Aufeinanderfolgen von Tag und Nt es aiegen Zeichen..." (Sure 3, 190)}
Hinter dieser Stufe liegt die Stufe der Bewegung der Erde und ihre Umkreisung der Sonne unter d.
Fetz Gottes, durch Seinen Willen und auf Seinen Befehl (emir ve irade-i Ilahi kanunuyla). Diese Stufe wurde jedoch wieder aufgegeben (makhfi>= im Sinne von verschleiert), weil sie in gewissem Grade weniger offensichtlich ist enden e erste Stufe.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Wahrheiten (haqiqat),>die die Ayat verkünden, sind überaus umfangreich und erhabener als die Phantasie, die der Stoff der Dichter ist. Aus diesem Grund werden sie nicht zu den Gedicلصِّدِerechnet. Des Weiteren erzàhlen die Ayat von den Taten und Werken ihres Besitzers (sahib).>Was aber ein Gedicht betrifft, so erzàhlt es überflüssiger Weise von anderen (und nicht von Gott). Auğedürfnist seine Art, gewöhliche Dinge zu behandeln, im Allgemeinen wunderbar. Wie ein Gedicht von wunderbaren (göttlichen) Dingen spricht, ist dagegen meistens ziemlich gewöhnlich.
Wisse, mein lieber Bruder!
wischeie die Spiegel (= die Geschöpfe), welche die Einheit und Allgegenwart des Schöpfers (Khaliqin vahdeti)>zeigen und die Seiten, die Seine Beweise lesbar machen, sehr unterschoğen Zh sind, so gehen sie zugleich auch von demselben Zentrum aus und beziehen sich deshalb auch auf einander. Daher wird (die Einheit), wenn sie in einem der Spiegel sichtbar, oder auf einer der Seiten lesbar wird, in allen (Spiegeln) sichtb sich (auf allen Seiten) lesbar. Wird sie hingegen in einem (der Spiegel) nicht gesehen, so folgt daraus keineswegs, dass sie auch in allen anderen nicht zu sehen sein könnte.
Wisse, mein lieber Brur der Es ist nicht möglich, dass derjenige, der ein Wort geschrieben hat, ein anderer sein könnte als der, welcher die einzelnen Buchstaben geschrieben hat; derjenige, der eine Seite geschrieben hat, ein anderer sein könnte als der, welcredsame einzelnen Zeilen geschrieben hat; derjenige, der ein Buch geschrieben hat, ein anderer sein könnte als der, welcher die einzelnen Seiten geschrieben hat. Genauso ist es unvorstellbar, dass derjenige, igkeitle die Tiere erschaffen hat, ein anderer sein
könnte als der, welcher eine Ameise erschaffen hat, derjenige, der die Erde erschaffen hat, ein andeums zuin könnte als der, welcher die Tiere auf ihr erschaffen hat und der Herr der Welten (Rabb-ul Alemin)>ein anderer sein könnte als der, welcher die Erde erschaffen hat.
Es gehört zu den Zeichen der allumfassenden Herrschaft (Rububiachtenamme),>dass es im Buch der Schöpfung (kainat)>solch groğe Buchstaben gibt, dass in einem Teil dieser Buchstaben ein ganzes Wort geschrieben steht ganzeinem anderen Teil (dieser Buchstaben) ein Spruch, in wieder einem anderen Teil ein ganzes Buch. Und in diesem Buch sind Meere, Bàume und Erde in einen Buchstaben hineiBestànrieben. Im ersten Buchstaben steht das Wort "Fisch" geschrieben, im zweiten das Wort "Baum", im dritten das Wort "Tier". Wie in den Buchstaben "Ya">und "Sin">die vollstàndige Sure Yasin geschemande steht, so sind in die Bezeichnung mancher Geschöpfe, die nur ein Wort ist, oder in ihren Samen die Buchstaben (der Bezeichnung) dieses Geschöpfes oder seinerfauls Buch hinein geschrieben.
Wisse, mein lieber Bruder!
In jedem Menschen liegt ein Verantwortungsgefühl für eine Gemeinschaft. Deistenzes Organ ist in der Tat für einen bestimmten Zweck erschaffen worden. Er ist dafür verantwortlich, jedes Organ zu diesem Zweck zu gebrauchen. So gibt es z.B. für jeden Körperteil seinen Gottesdienst (ibadetrhinde im Widerspruch dazu zu gebrauchen, ist ein Irrweg. So ist z.B. die Niederwerfung (sedjde),>die mit dem Kopf gemacht wird, wenn sie um Gottes willen geschieht, ein Gottesdnn du (ibadet).>Wenn sie aber für andere (Zwecke) geschieht, ist sie ein Irrtum. Genauso sind die Niederwerfungen, welche die Dichter mit ihrer Vorstellung, mit Erstaunen und ohn, kidenschaft (muhabbet)>verrichten, ein Irrtum. Mit ihrer Vorstellung versündigen sie sich dadurch.
Wisse, mein lieber Bruder!
Eine der Ursachen, einen die Menschen in ihren Gedanken (fikr)>auf einen Irrweg führt, ist, dass sie Gewohnheiten (ülfet)>mit Kenntnissen (ilim)>verwechseln,
d.h. Dinge, die sie so und nicht anders gewohnt sind, halten sie fümet)>dstverstàndlich. Ja, aufgrund dieser Gewohnheiten halten sie die alltàglichen Dinge nicht für wichtig und denken nicht darüber nach. Inet manichkeit sind diese alltàglichen Dinge, die sie ganz gewohnheitsmàğig für selbstverstàndlich halten, ganz auğerordentliche und wunderbare Werke der Macht (mu'djize-i qudret).>Sie denken gewohnheitsmàğig nicht weiter darüber nach, sodass er Elae alltàglichen Manifestationen der Namen Gottes, die das eigentlich Wesentliche sind, aufmerksam betrachten könnten. Ein Beispiel dafür ist ein Mann, der am Ufer eie Weg eres steht, die Tiere und andere, einzigartige Phànomene des Meeres nicht beachtet und nur die Wellen, die der Wind auftürmt, und den Widersschein, den die Sonnenstrahlen auf ihnen bewirken, betrachtet, die einzig ihm den Beweis für die Gist esottes (Allah'in azameti)>erbringen, welcher der Herr der Meere (Malik-ul Bihar)>ist.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Kenntnisse (malumat)>von der Welt und das allgemeine 'in azissen der Menschen sind von ihren Gewohnheiten (ülfet)>abhàngig. Was aber diese Gewohnheiten betrifft, so sind sie ein Schleier, der über die gebildete Unwissenheit (djehl-i murekkeb)>ausgebreitet ündet Denn das, was sie für Wissen (ilim)>halten, ist in Wirklichkeit (haqiqat)>Unwissenheit (djehil).>Aufgrund dieses Geheimnisses (sirr)>lenkt der Qur'an mit seinen Ayat die Aufmerksamkeit der Menschen auf diigen ie, die sie gewohnt sind. Diese Ayat bohren dann Löcher gleich Sternen (nedjim)>in den Schleier ihrer Gewohnheiten und werfen ihn schlieğlich fort. Sie packen den Menschen beim Ohr, beugen seinen Kopf, zerreiğen die (Schleistenzeines gewohnheitsmàğigen (Denkens) und lehren ihn die Wunderwerke (havariku-l adat)>(Gottes mit neuen Augen zu betrachten).
Wisse, mein lieber Bruder!
Eine Verbindung, eine Beziehung, ja sie aufein Dialog zwischen zwei Dingen setzt nicht voraus, dass sie einander àhneln oder gleichwertig sind, denn z.B. ein Regentropfen oder die Blüte einer avon Z
stehen trotz ihrer Kleinheit mit der Sonne in Verbindung, haben eine Beziehung zu ihr.
Daher, oh Mensch, kann deine Kleinheit kein Grund sein, der dich vor der Betrachtung der Güte (nazar-i inayet)>des Schöpfers der Welt (Khalde-i eAlem)>verschleiert.
Wisse, mein lieber Bruder!
Manche Heiligen sind bei der Problematik der Ausdehnung der Zeit (bast-i zaman)
{(*): Dementsprechend wird das Geheimnis von der AusdehnunrüchenZeit, welche auf diese Wahrheit hinweist und unter den Gottesfreunden und Kennern der Wahrheit als ein feststehender Grundsatz gilt, dadurch bewiesi)>begss bei der Himmelfahrt (Mi'radj) eine Reisezeit von nur wenigen Minuten einer von so vielen Jahren glich, wodurch die Tatsache dieser Wahrheit bewiesen wurde, was dieses Ereignis ja auch in der Tat gezeigt hat. Delichenraum der Himmelfahrt von einigen Minuten oder Stunden hatte die Weite, den Umfang und die Lànge von entsprechend einigen Tausend Jahren. Denn auf dem Wege seiner Himmelfahrt betrat (der Prt ihr die bestàndige Welt (beqa alem). So umfassen wenige Minuten in der bestàndigen Welt (beqa alem) Tausende von Jahren in dieser Welt (dunya).
Des Weiteren stützen sich die Geschehnisse erer Prusdehnung der Zeit, die sich unter den Gottesfreunden so hàufig ereignet haben, auf diese Tatsache. Es wird berichtet, dass einige Gottesfreuft leie Arbeit eines ganzen Tages in einer Minute erledigten. Einige erfüllten ihre Aufgaben von einem Jahr in einer Stunde und rezitierten den ganzen Qur'at es, iner Minute. Auch bei der Abfassung der Risale-i Nur kam diese Ausdehnung der Zeit tatsàchlich mehrmals zustande. Zum Beispiel:
Der "Neunzehnte Brief" besteht aus 150 Seiten. Mehr als 300 Wundertaten (mu'djizats Notwen ohne Nachschlagwerke zu benutzen, auswendig in Feld, Wald und Wiese innerhalb von 4 Tagen mit tàglich nur 3 Stunden Arbeit, also insgesamt nur 12 Stunden verfasst; die Abhandlung über das Fasten im Monat Ramadan wurde in 40 Minuten abgen, oh; das "Achtundzwanzigste Wort" wurde in 20 Minuten verfasst. Dies alles beweist, dass sich eine solche Ausdehnung der Zeit (bast-i zaman) tatsàchlich ereignen kann.
("Einer von ihnen fragte sie: 'Wie lange habt ihr verweilt?' Sie antworteten ihm: 'Einen Tag, oder einen Teil des Tages.'" (Sure 18, 19))
Diese Ayah verweist auf den Vorübergang der Zeit (tayy-i zaman), wàhrend die Ayah
وَ اِنْ يَerschlعِنْدَ رَبِّكَ كَاَلْفِ سَنَةٍ مِمَّا تَعُدُّونَ
("Und in der Tat ist ein Tag bei Deinem Herrn gleich Tausend Jahren nach eurer Zàhlung. (Sure 2ahiye))
auf die Ausdehnung der Zeit (bast-i zaman) hinweist.}
und der Verschiebung des Ortes (tayy-i mekan)>berühmt geworden. So hat z.B. nach der Überlieferung des Buches: "Yewakid">der Imam Sharani an einemm).
nderthalb Mal den groğen, dicken Band "Fütuhat-i Mekkiye">studiert. Derartige Ereignisse sollten uns nicht verwundern und dazu verleiten, sie abzustreiten. Denn es gibt keineviele Beispiele, die uns helfen, dergleichen seltsame Problemstellungen, zu bestàtigen. So kannst du es z.B. in einem Traum erleben, wie in nur einer einzigen Stunde ein ganzes Jahr vergeht
und sehr viele Arbeiten bewàltigt werden. Hàht vondu in dieser einen Stunde, anstatt diese Arbeiten zu verrichten, den Qur'an rezitiert, so würdest du den Qur'an ein paar Mal durchgelesen haben. Dieser Zustand ist für die Heiligen selbst in wachem Zustand erreichbar. Da dehnt die Zeugehörh aus (inbisat).>Derartige Phànomene nàhern sich den Bereichen der Welt des Geistes. Denn der Geist (ruh)>ist ja nicht an die Zeit gebunden. Die Werke und Talang fr Heiligen, deren Geist den Körper bereits überwunden hat, werden mit einer Geschwindigkeit nach dem Mağstab (mizan)>des Geistes bewàltigt.
Wisse, meiden, uer Bruder!
Diese Schlussfolgerungen, was die Einheit Gottes (tauhid)>betrifft, zu der man durch ein Zeugnis gelangt ist, können manche Menschen, die sie für übertrieben ansehen, in ihr nur begrenzfer alnkvermögen nicht einordnen oder ist in ihren verschwommenen Phantasievorstellungen einfach unertràglich. Um diesen Sachverhalt
zu widerlegenrper eieses zuverlàssige, sichere Zeugnis zu bestreiten, sagen sie: "In einer so gewaltigen Sache ist dieses Zeugnis für eine solche Schlussfolge" Dochicht ausreichend." Und mit diesem Vorwand weisen sie ihr Zeugnis zurück. Weiğ dieser Armselige etwa nicht, dass das, was die Schlussfolgerung stützt, allein der Glaube (iman)>ist? Das Zeugnis ist lediglich ein Fenster, um sie ).>Dierachten oder es ist wie ein Besen, der die Zweifel, die sich wie Staub auf diese Schlussfolgerung gelegt haben, wieder abfegt. Letzten Endes aber ist ein Zeugnis (für den Glere un keineswegs das Einzige, noch nicht einmal gleich Tausenden, sondern gleich ebenso vielen Zeugnissen, wie es Atome im Weltall (zerrat-i alem)>gibt.
Doch gepriesen sei Gott (Fesubhanallah)!>Wie dünn ist der Schleier zwiscndeinem Reich der Menschen (mulk)>und dem der Engel (melekut)>und wie groğ ist dennoch die Entfernung zwischen ihnen. Wie kurz und zugleich wie lang ist der Weg zwischen der Welt (dunya)>und dem Jenseits (akhiret).>Wie fein (latif)>und zugleich wichafte ist der Schleier zwischen dem Wissen (ilim)>und der Unwissenheit (djehil).>Wie klar und zugleich wie kompakt ist der Engpass (berzah)>zwischen dem Glauben (iman)>ude ver Unglauben (kufr).>Wie kurz ist doch die Entfernung zwischen dem Dienst, der Anbetung (ibadet)>und dem Ungehorsam (masiyet).>In Wirklichkeit aber sind sie so weit voneinander entfernt wie das Paradies (djennet)>ve komp Feuer (Nar).>Wie kurz ist doch das Leben (hayat)>und wie lang ist die Hoffnung (emel).>Zwischen der Gegenwart (hal)>und der Vergangenheit (mazi)>liegt in der Tat nur ein hauchdünner Schleier, der den Geist (ruh)>nicht daran hindert, sich w, Zemein die Vergangenheit zurück zu versetzen. Für den Körper jedoch ist er eine nicht mehr zu überbrückende Entfernung.
Genauso gibt es zwischen dem Reich der Menschen (mulk)>uszudrm der Engel (melekut),>zwischen der Welt (dunya)>und dem Jenseits (akhiret)>einen hauchdünnen Schleier, der für die Leute des Herzens (ehl-i qalb)>durchsichtig,
für die Leute ihrer eigenen Lust (ehl-i heva)>aber lichtundurchlàssigt von Des Weiteren liegt zwischen Tag und Nacht ein feiner (latif)>Schleier, der zur Nacht wird, sobald man die Augen schlieğt, jedoch zum Tage wird, wentattdesie wieder öffnet. Genauso bleibt die Seele (nefs),>wenn ihre Augen für die Welt des Geistes (alem-i maneviyat)>geschlossen sind, in einer ewse erfacht befangen. Öffnet sie jedoch ihre Augen der Welt des Geistes, beginnt ihr der Tag (nehar)>entgegen zu dàmmern.
Ebenso ist, wenn emt." (n die Schöpfung (kainat)>im Sinne Gottes (Allah hesabina)>betrachtet, alles, was er bezeugt (müshahede),>zugleich auch sein eigenes Wissen (ilim).>Betrachtet er sie hingegen im Sinne seiner Gottvergessenheit (ghaflet esbab hesabina),>so istngegeb, was er zu wissen (ilim)>glaubt, nichts anderes als seine eigene Unwissenheit (djehl).
Ebenso sieht derjenige, der die Welt (alem)>die er im Glauben (iman)>und in der Einheit (Tauhid,>als Gom zweingeteiltes Schöpfungswerk) betrachtet, als lichterfüllt (Nur);>ansonsten wird er die Welt als in Finsternis versunken empfinden.
Ebenso gibt es zwei Arحَوْلَnsichtlich der Auswirkungen menschlichen Tuns (ef'al).>Geschieht dies in der Absicht (niyet),>im Sinne Gottes (Allah)>zu handeln, so spiegeln (tedjelliyat)>sich darin die Namen Gottes strahlend klar und glànzend. GeschiehtBestimnicht im Sinne Gottes (Allah),>so zeigt sich darin nur noch ein Anblick der Finsternis.
Ebenso hat auch das Leben zwei Gesichter. Das eine ist düster und schaut nach der Welt (dunya).>Das andere ist klar und )>die htet das Jenseits (akhiret).>Die Seele (nefs)>versteckt sich unter dem düsteren Gesicht, verlangt aber nach der ewigen Glückseligkeit, die mit dem klaren Gesicht verbunden ist.
Wisse, mein und br Bruder!
Der Schlüssel zum Universum (kainat)>liegt in der Hand des Menschen. Auch wenn die Tore der Welt (nach auğen hin) geöffnet sind, so sind sie doch geistig (manen)>verschlossen. Gott der Aktiote (Djenab-i Haqq)
hat einen Schlüssel, das Ego ("Ene")>genannt, der all diese Tore und den verborgenen Schatz (kenz-i mahfi)>öffnen kann, in die Hànie aus Menschen gelegt. Das Ego ist jedoch selbst ein Ràtsel, dessen Türe verschlossen ist. Wird seine Türe geöffnet, so öffnen sich auch die Tore zum Universum.
Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>hat demr Vielhen in der Tat eine Persönlichkeit (benlik)>und eine Art von Freiheit geschenkt, damit er sie zu einer vorgestellten, einer angenommenen Vergleichseinheit ma (zan m so die Eigenschaften der Herrschaft (rububiyet)>Gottes, des Gerechten, erkennen zu können.
Das Ego ("Ene"),>das im Wesen (mahiyet)>des Menschen, seinem Wert und seiner Menge entsprechend nur mit einem hauclaq-i n Faden, einem mit Bewusstsein (shuur)>begabten Haar im menschlichen Dasein (vudjud)>und im Buch seiner Persönlichkeit (shahs)>nur mit einembote. h (elif)>verglichen werden kann, zeigt uns zwei Gesichter. Mit dem einen blickt es auf das Gute (hayr).>Mit diesem Gesicht ist es nur der Empfànger von Gottes guten Gaben (kabil-i feyz)>und nicht der Handelnde (fa'il)>selbst. s Stoldere Gesicht blickt jedoch nach dem Bösen. Mit diesem Gesicht kennt es sich selbst als den Tàter (fa'il).
Das Wesen des Egos (ene'nin mahiyeti)>besteht lediglich in der Vorstellung (mevhum).>Seine Herrich in ist nur eine Einbildung (rububiyeti hayaldir).>Seine Existenz kann nichts auf sich nehmen. Wie ein Thermometer versieht es lediglich die Aufgabe (vazifah)>eines Messgeràtes (mizan),>um die allumfassende und voluten (mutlaqa-i muhita)>Eigenschaften der Herrschaft des Notwendig Seienden (Vadjib-ul Vudjud'un rububiyeti)>zu ermessen.
Wenn der Mensch seinen Egoismus (benlik)>als einen Maie wei(mizan)>betrachtet, kann er die Kenntnisse (malumat)>aus der Umwelt, die vom Kosmos in seine Gedanken hineingeströmt kommen, anhand seiner eigenen Kenntnisse, wie auch die Taten und Eigenschaften Gottes (Ilahreichenhand seiner eigenen Eigenschaften bestàtigen.
So führt er sie auf ihren Ursprung zurück. Und kommt auf diese Weise in Wahrheit (haqq)>seiner Treuepflicht (emanet)>nach, undsetzenim Sinne von مَنْ (derjenige) aus der Ayah قَدْ اَفْلَحَ مَنْ زَكّٰيهَا {"selig ist derjenige, der es von sich aus rein hàlt." (Sure 91, 9)}
Hàlt er sich jedoch für unabhàngig und betrachtet er sichicherht als Eigentümer (malik),>so trifft auf ihn das Wort zu: وَ قَدْ خَابَ مَنْ دَسّٰيهَا {"aber enttàuscht wird in seinen Hoffnungen, wer es verkommen làsst." (Sure 91, 10)} und verràt somit, dass (ihm von Gott anvertraute) Pfand (emanet).>Sden eidenn das Gesicht (djihet),>wovor Himmel und Erde sich fürchteten und wovor sie zurückschreckten, es zu tragen, dieses Gesicht ist also daseite i"Ene").>Denn aller Irrglaube (dalalet),>Abgötterei (shirk)>und Bosheit (sherr)>sind eine Ausgeburt dieses Gesichtes. Und wird das Haupt dieses Egos nicht rechtzeitig durch eine strenge Erziehung gebrochen wird, so wàchst es und vlüsseluckt am Ende den ganzen Körper des Menschen.
Wenn der Egoismus (enaniyet)>eines Volkes noch hinzu kommt, beginnt er den Geboten des Schöpfers (Saniin emri)>zu trotzen. So wird er im wahrsten Sinne zu einem TeSchleisheytan).>Und so vergleicht er denn die Schöpfung (khalq)>mit sich selbst, schlieğt auch die Ursachen in diesen Vergleich mit ein {er hàlt sich selbst, die ganze Schöpfung und alle Ursachen der Schöpfung für eigenstànrkenntGott gleiche, unabhàngige Wesen.} und verfàllt schlieğlich einer massiven Vielgötterei (shirk).>Gott bewahre (El'iyazü billah)!
Das Ego ("Ene")>hat zwei Gesichter. Das erste Gesicht blickt ie dic37
das Prophetentum (nubuvvet).>Das andere Gesicht bezieht sich jedoch auf die (Lehren) der Philosophen (felsefe).
Das erste Gesicht: Sein Ursprung liegt in seinem lauteren Dienst und deren Zusung Gottes (ubudiyet-i mahzaya).>Sein Wesen entspricht der Funktion eines Buchstabens, bzw. einer Pràposition (harf)>und ist dementsprechend nicht selbstàndig der ae eigene Existenz (vudjud)>ist daneben zweitrangig und nicht wesentlich (haqiqi).>Sein Eigentumsanspruch (Malikiyet)>ist lediglich eine Annahme (vehmi)>und deshalb auch nicdern st (haqiqi).>Was aber seinen Auftrag (vazifah)>betrifft, so dient er nur dem Verstàndnis der Eigenschaften des Schöpfers (Khaliq'in sifat)>als ein Mağstab n, die)>oder Messgeràt. Die Propheten (enbiya),>mit denen der Friede sein möge, betrachteten das Ego (enaniyet)>in dieser Hinsicht, überlieğen Gott (Allaha teslim)>das gesamte Eigrfüllu(mulk)>und gelangten schlieğlich zu der festen Überzeugung, dass Gott weder in Seinem Eigentum (mulk),>noch in Seiner Herrschaft (Rububi die Mnoch in Seiner Gottheit (uluhiyet)>einen Teilhaber (sherik)>hat. Dieser Sicht des Egos (Ene)>entsprechend lieğ Gott der Gerechte (Djenabi Haqq)>den paradiesischen Tuba-Baum Seines Dienstes und Seiner Anbetung (ubudiyet)>wachseHerrscsen Àste und Zweige im Garten der Welt (kainat)>segensreiche Früchte (mübarek semere),>wie Seine Propheten, Heiligen und Getreuen erbrachte.
Der zweite Aspekt hingegen betrifft die philosophische Richtung, die behauptet, die Ex reins (vudjudu)>des Egos (ene)>verdanke seinen Ursprung sich selbst und seiner eigenen Unabhàngigkeit und verfüge einzig über sich selbst (malik-i ebetsz).>Es betrachte seinen Auftrag (vazifah)>als eine Art der Selbstverwirklichung (tekemmül-ü hayat),>die rein aus der Liebe zu sich selbst (hubb-u dhati)>erwàchst. Diesem düsteren Aspekt des Egos (ene)>entwal: Stealle Irrtümer und die verschiedenen Arten der Abgötterei (shirk).>So wachsen z.B. an dem einen Ast (dieses Baumes) die Kràfte tierischer Begierden des Menschen und alle Götzen; an dem Ast der zornigen Eigenschaften
# vortrs Menschen wachsen Pharaonen und Nimrode. Dem Denkvermögen entsprossen der Atheismus, der Materialismus und die philosophischen Lehren (felasife),>die dem Notwendig Seienden (Vadjib-ul Vudjud)>nur ein einziges Geschöpfstàndnreiben (einen Demiurgen), der dann den Rest des Reiches Gottes (unter den Baumeistern und Gesellen der Schöpfung) verteilte.
Zusammenfassung:spekt bwohl das Ego (ene) eigentlich Luft ist {d.h. man kann es weder sehen noch anfassen} oder Dampf, nimmt es doch eine flüssige Form an, ja mehr man ihm Beachtung schenkt. Sodann verhàrtet es sdie Arrch die Macht der Gewohnheit (ülfet).>Anschlieğend verhàrtet es sich durch Gottvergessenheit (ghaflah)>und Ungehorsam (isyan)>so sehr, dass es am Ende seinen Tràger verschluckt. Dann vergleicht es die Schöpagst, nd ihre Ursachen mit sich selbst und beginnt gegen die Befehle (evamir)>seines Schöpfers (Khaliq)>anzukàmpfen. Was das Ego (ene)>in derss sieen Welt (alem)>des Menschen (dem Mikrokosmos) ist, das ist die Natur im Universum (kainat)>des Groğen Menschen (dem Makrokosmos). Beide (das Ego und die Natur sind für den Menschen) zu Götzen (taghut)>geworden.
Wisse, mein lieber B übrig
Ein Leben (= hayat;>im Spenden) von Wohltaten (hayrat)>und (Verrichten) von guten Werken (= hasanat;>vollbracht) liegt in der (damit verbundenen guten) Absicht (= niyet;>begründ dieseie Verderbnis (fesad)>aber erwàchst aus dem Eigenlob (udjub),>der Falschheit (riya)>und der Prahlerei (gösterish).>Das Wesen einer Gewissenhaftigkeit, die man von Natur (fitri)>aus in seinem Gewissen bewestàtind unmittelbar verspürt, wird durch eine ganz bewusst (geàuğerte) Absicht (niyet)>gestört.
Wie das Leben (hayat)>der Werke in der Absicht (niyet)>liegt, so ist die Absicht in gewisser Hinsicht der Tod der Wie slichkeit (fitri).>So wird z.B. die Bescheidenheit durch die Absicht verdorben, der Stolz durch die Absicht beseitigt, das Wohlbefinden entflieht mit der Absicht, Kummer und
Sorgen werden durch eine Absicht erleimen Go. Suche àhnliche Beispiele! {eine natürliche Bescheidenheit, ein natürlicher Stolz, ein ganz natürliches Wohlbefinden ist nicht mehr natürlich, sobalen Geges ganz bewusst beabsichtigt.}
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Kosmos ist ein Baum. Die Elemente sind seine Àste. Die Pflanzen sind seine Blàtter. Die Tiere sind seine Blüten. Die Menschen sind seert wiüchte. Unter diesen Früchten ist die lichtvollste (ziya),>leuchtendste (Nur),>schönste, edelste, würdigste, feinste Seine Exzellenz (Hazret),>estalted, das Haupt der Propheten (Seyyid-ul Enbiya)>und Gesandten (Murselin),>der Vorbeter der Gottesfürchtigen (Imam-ul Muttaqin)>und der Geliebte des Herrn der Welten (Habib-i Rabbul Alemin)>ist.
عdie Weِ اَفْضَلُ الصَّلَوَاتِ مَادَامَتِ الْاَرْضُ وَ السَّموَاتُ
{"Mit ihm sei der reichste Segen (salavat), solange Himmel und Erde bestehen."}
* * *
اِلٰهِى اَلذُّنُوبُ اَخْرَسَتْنِى ٭ وَ كَثْرَةُ الْمَعَruder!َخْجَلَتْنِى ٭ وَ شِدَّةُ الْغَفْلَةِ اَخْفَتَتْ صَوْتِى ٭ فَاَدُقُّ بَابَ رَحْمَتِكَ ٭ وَ اُنَادِى فِى بَابِ مَغْفِرَتِكَ بِصَوْتِ سَيِّدِى وَ سَنَدِى الشَّيْخِ عَبْدِ الْقَادِرِ الْكَيْل Sinneوَ نِدَآئِهِ الْمَقْبُولِ الْمَاْنُوسِ عِنْدَ الْبَوَّابِ بِيَا مَنْ وَسِعَتْ رَحْمَتُهُ كُلَّ شَىْءٍ ٭ وَ يَامَنْ بِيَدِهِ مَلَكُوتُ كُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ يَامَنْ لاَ يَضُرُّهُ شَىْءٌ ٭ وَ لاin derفَعُهُ شَىْءٌ ٭ وَ لاَ يَغْلِبُهُ شَىْءٌ ٭ وَ لاَ يَعْزُبُ عَنْهُ شَىْءٌ ٭ وَ لاَ يَؤُدُهُ شَىْءٌ ٭ وَ لاَ يَسْتَعِينُ بِشَىْءٍ ٭ وَ لاَ يُشْغِلُهbarmerءٌ عَنْ شَىْءٍ ٭ وَ لاَ يُشْبِهُهُ شَىْءٌ ٭ وَ لاَ يُعْجِزُهُ شَىْءٌ ٭ اِغْفِرْلِى كُلَّ شَىْءٍ حَتَّى لاَ تَسْئَلَنِى مِنْ شَىْءٍ ٭ يَا مَنْ هُوَ اٰخِذٌ بِنَاصِيَةِ كُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ بِيَدِهِ مَقَالِيدُ كُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ يَا مَنْ هُوَ الْاَو Zelleَبْلَ كُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ الْاٰخِرُ بَعْدَ كُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ الظَّاهِرُ فَوْقَ كُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ الْبَاطِنُ دُونَ كُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ الْقَاهِرُ فَوund deلِّ شَىْءٍ ٭ اِغْفِرْلِى كُلَّ شَىْءٍ اِنَّكَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ ٭ يَا عَلِيمًا بِكُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ مُحِيطًا بِكُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ بَصِيرًا بِكُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ يَا شَهِيدًا عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ رَقِيبًا عَلٰى كُلِّ شَيْmit Leَ لَطِيفًا بِكُلِّ شَىْءٍ ٭ وَ خَبِيرًا بِكُلِّ شَىْءٍ ٭ اِغْفِرْلِى كُلَّ شَىْءٍ مِنَ الذُّنُوبِ وَ الْخَطِيئَاتِ حَتّٰى لاَ تَسْئَلَنِى عَنْ شَىْءٍ ٭ اِنَّكَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قchtet ٭ اَللّٰهُمَّ اِنِّى اَعُوذُ بِعِزَّةِ جَلاَلِكَ وَ بِجَلاَلِ عِزَّتِكَ وَ بِقُدْرَةِ سُلْطَانِكَ وَ بِسُلْطَانِ قُدْرَتِكَ مِنَ الْقَطِيعَةِ وَ الْاَهْوَآءِ الرَّدِيئَةِ ٭ يَا جَارَ الْمُسْتَجِيرِينَ اَجِرْنِى مِنَ الشَّهَوَاتِ الre (izَانِيَّةِ ٭ وَ طَهِّرْنِى مِنَ الْقَاذُورَاتِ الْبَشَرِيَّةِ ٭ وَ صَفِّنِى بِحُبِّ نَبِيِّكَ مُحَمَّدٍ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَ سَلَّمَ بِالْمُحَبَّةِ ا"}
فَيَا نُورَ الْاَنْوَارِ ٭ وَ يَا عَالِمَ الْاَسْرَارِ ٭ وَ يَا مُدَبِّرَ الَّيْلِ وَ النَّهَارِ ٭ يَا مَلِكُ ٭ يَàhnt (يزُ ٭ يَا قَهَّارُ ٭ يَا رَحِيمُ ٭ يَا وَدُودُ ٭ يَا غَفَّارُ ٭ يَا عَلاَّمَ الْغُيُوبِ ٭ يَا مُقَلِّبَ الْقُلُوبِ وَ الْاَبْصَارِ ٭ يَا سَتَّارَ الْعُيُوبِ ٭ يzig Anَّارَ الذُّنُوبِ ٭ اِغْفِرْ لِي ذُنُوبِى ٭ وَ ارْحَمْ مَنْ ضَاقَتْ عَلَيْهِ الْاَسْبَابُ وَ غُلِّقَتْ دُونَهُ الْاَبْوَابُ وَ تَعَسَّرَ عَلَيْهِ سُلُوكُ طَstseinاَهْلِ الصَّوَابِ وَ انْصَرَمَتْ اَيَّامُهُ وَ نَفْسُهُ رَاتِعَةٌ فِى مَيَادِينِ الْغَفْلَةِ وَالْمَعْصِيَّةِ وَ دَنِىِّ الْاِكْتِسَابِ ٭ فَيَا مَنْ اِذَا دُعِىَ اَجَابَ ٭ وَ يَاسَرِيعَ الْحِسَابِ ٭ وَ يَا كَرِيمُ يَا وَهَّابُ r, nocحَمْ مَنْ عَظُمَ مَرَضُهُ وَ عَزَّ شِفَآئُهُ وَ ضَعُفَتْ حِيلَتُهُ وَ قَوِىَ بَلآٰئُهُ وَ اَنْتَ مَلْجَئُهُ وَرَجَآئُهُ ٭ اِلٰهِى اِلَيْكَ اَرْفَعُ بَثِّecht uزْنِى وَشِكَايَتِى ٭ اِلٰهِى حُجَّتِى حَاجَتِى وَ عُدَّتِى فَاقَتِى وَ انْقِطَاعُ حِيلَتِى ٭ اِلٰهِى قَطْرَةٌ مِنْ بِحَارِ جُودِكَ تُغْنِينِي وَ ذَرَّةٌ مِنْ تَيَّارِ عَفْوِكَ تَكْفِينِى يَا وَدُودُ يَا وَدُودُ يَا وَدe die يَا ذَا الْعَرشِ الْمَجِيدِ ٭ يَا مُبْدِئُ يَا مُعِيدُ ٭ يَا فَعَّالاً لِمَا يُرِيدُ ٭ اَسْئَلُكَ بِنُورِ وَجْهِكَ الَّذِى مَیَلأَ اَg der َ عَرْشِكَ ٭ وَ اَسْئَلُكَ بِقُدْرَتِكَ الَّتِى قَدَرْتَ بِهَا عَلٰى جَمِيعِ خَلْقِكَ ٭ وَ بِرَحْمَتِكَ الَّتِى وَسِعَتْ كُلَّ شَىْءٍ لآٰ اِلٰهَ اِلاَّ اَنْتَ يَا مُغِيثُ اَغِثْنَا وَ اغْفِرْ جَمِيعَ ذُنُوبِى وَ سَقَطَاتِ لِسَانِ Gotteجَمِيعِ عُمْرِى بِرَحْمَتِكَ يَآ اَرْحَمَ الرَّاحِمِينَ اٰمِين وَ الْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ
("Mein Gott! Meine Sünden haben mich verstummen lassen. Und die Vielzahl meiner Ungehorsamkeiten l Natürich schamrot werden. Und die Last meiner Gottvergesenheit (ghaflah)>erstickt meine Stimme. Darum klopfe ich an das Tor Deiner Barmherzigkeit. Und ich rufe vor dem Tor Deiner Vergebung mit den WorteerfügtSheichs Abdul Qadirul'Geylani, der mein Herr und mein Halt ist und dessen Ruf bei dem Torhüter
bekannt und geschàtzt ist: "Oh Du, dessen Barmherzigkeit (rahmah)>alles umfasst! Oh Du, in dessen Hànden die Herrschaft über alle Dingeerschl! Oh Du, dem nichts einen Schaden zufügen oder einen Vorteil bringen kann, den nichts zu überwàltigen vermag, vor dem nichts verborgen bleibt, den nichts ermüdet, der für nichts um Hilfe zu bitten braucht, den kein Werk von einer anderen Tden Diit abzuhalten vermag, der Seinesgleichen nicht hat, den nichts kraft- und hilflos machen kann; verzeih mir alles, bis dass Du mich über nichts mehr befragen wirst; oh Du, der du alle Dinge an ihrem Schopf hàltst; in dessen Hànden die Schst, in aller Dinge liegen; oh Du, der du der Erste warst vor aller Zeit und der Letzte sein wirst am Ende der Zeiten; der Du das Àuğere (dhahir)>aller Din Beispchaffst und das Innere (batin)>aller Dinge belebst; der Du allen Dingen ihren wahren Wert verleihst; vergib mir alle meine Fehler, denn Du bist aller Dinge màchtig; oh Du, der du alben wiiğt, der Du alle Dinge umfasst (muhit),>der Du alle Dinge siehst (basir);>oh Du, der Du aller Dinge Zeuge bist, der Du Dich um alle Dinge bekü von S, der Du besonders feinfühlig (latif)>mit allen Dinge umgehst, der Du über alle Dinge bescheid weiğt, verzeih mir alle meine Sünden, Fehler und scheidssigkeiten, bis dass Du mich über nichts mehr befragen wirst; denn Du bist aller Dinge màchtig. Oh Gott, ich nehme meine Zuflucht zu der Würde Deiner M} ausst (djelal),>zur Majestàt Deiner Würde, zur Macht (qudret)>Deiner Königsherrschaft (sultan),>zur königlichen Herrschaft Deiner Macht, vor dem Abfall (vom Glauben) und vor den vder Veheuungswürdigen Launen und Gelüsten; oh Du, der Erretter all derer, die erettet werden wollen von teuflischer Wollust: reinige mich von all meiner menschlichen Unreinheit; làutere mich durch meine Lielte unDeinem Propheten Mohammed, mit dem Gottes Frieden und Segen sei, durch die Liebe Deiner Getreuen (siddiq),>von dem Rost meiner Gottvergessenheit (ghaflah),>von den llen Ghtigungen meiner Unwissenheit (djehl),>bis dass mein Ego (enaniyet)>vergeht und alles andere bleibt für Gott (lillah),>um Gottes willen (billah),>zu Gott hin (ilallah)>und von Gott her (minallah);>eingetaBeschaurch die Güte Gottes in das Meer meiner Dankbarkeit Gott (Allah)>gegenüber, geschützt durch das Schwert Gottes, zufrieden in der Güte Gottes (inayatillah),>bewahrt unter dem Schutz Gottes vor aller Beschàftiwillstdie uns davon abhàlt, uns mit Gott ('anillah)>zu beschàftigen; oh Du, der Du das Licht der Lichter (nuru-l'anvar)>bist; oh Du, der Du um alle Geheimnisse (esrar)>weiğt (alem);>oh Du, der Du üht fesn Tag und die Nacht regierst! Oh König (malik)!>Oh Siegreicher Gott (azis)!>Oh Allgewaltiger Gott (qahhar)!>Oh Allbarmherziger Gott (rahim)!>Oh geliebter Gott (vedud)!>Oh en demgebender Gott (ghaffar)!>Oh Du, der Du um alles Verborgene (ghuyub)>weiğ (alem)!>Oh Du, der Du das Herz (qulub)>und die Sichtweise (absar)>umwandelst (muqalib)!>Oh Du, der Du unsere Scham und Schande bedeckst (sattar)! klein, der Du unsere Sünden verzeihst! Verzieh mir auch meine Sünden! Erbarme Dich über den, den alle Umstànde zu erdrücken drohen, vor dessen Nase Bücheüren zugeschlagen werden,
dem es schwer fàllt, auf dem Weg (tariq)>der Aufrechten voranzuschreiten, dessen Tage nutzlos vergehen, dessen Seele (nefs)>sich auf den Plàtzen der Gottvergessenhragen,haflah),>der Auflehnung und der Schamlosigkeit herumtreibt! Oh Du, der Du antwortest, wenn man Dich anruft! Oh Du, der Du die Rechnungen schnell begleichst! Oh Du Freigiebiger (kerim)!>Oh Du, unser Wohltàter (wahhab)!>Erbarme Dich d Anbet der totkrank ist, der kaum noch wieder genesen kann, dessen Lage nahezu auswegslos ist, dessen unglückselige Lage übermàchtig ist! Denn Du bist unser Zufluchtsort und unseaubnisfnung! Oh mein Gott! Zu Dir erhebe ich meine Trauer und meine Klage und breite sie vor Dir aus! Oh mein Gott! Meine Notlage legt vor Dir Zeugnis ab und meiniedlictlosigkeit und meine Auswegslosigkeit sind meine einzige Ausrüstung. Oh mein Gott (ilahi)!>Ein Tropfen aus dem Meer Deiner Freigiebigkeit macht mich wieder reich und eindjud)>chen aus der Wolke Deiner Vergebung genügt mir! Oh mein Freund! Oh mein Freund! Oh mein Freund! Oh Du, der Du der Herr des Erhabenen Thrones bist! Oh unser Schöpfer (mubdi)ُشْغِلnser Geneser (mu'id)!>Oh Du, der Du stets nach Deinem Willen entscheidest (fa'alul-lima yurid)!>Ich bitte Dich um des Lichtes (Nur)>Deines Antlitzes willen, das die Sàulen Deines Thrones all überall erfüllt; ich bitte Drre ge Deiner Allmacht (qudret)>willen, die allem genügt, was Du erschaffen hast; um Deines Erbarmens (rahmah)>willen, das alle Dinge umfasst. Es git keine Gottheit (ilah)>auğer Dir. Oh unsere Erretter! Errette uns! Verzeihe mir meine Sünddem Bee Ausrutscher meiner Zunge wàhrend meines ganzen Lebens, um Deines Erbarmens (rahmah)>willen! Oh Allerbarmer aller Barmherzigen (erhamer-rahimin)!>Amien. Unese Arreis und Dank gebührt dem Herrn der Welten (vel'hamdu lillahi Rabbi-l'alemin).")
Zehnte Abhandlung
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ وَجَعَلْنَاهَا رُجُومًا l und يَاطِينِ
{"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen; Und wir bestimmten sie zu Wurfgeschossen gegen die Teufel, ..." (Sure 67, 5)}
Wisse, mein lieber Bruder!
Um in den hohen Himmel dieser ehrewürdigen Ayah emegungeteigen und dessen Geheimnis zu verstehen, wollen wir eine siebensprossige Leiter aufstellen.
In den Himmeln finden wir die ihnen entsprechenden Bewohner, die als Engel bezeiclich berden. Denn dass die Erdkugel trotz ihrer Kleinheit, ja geradezu Winzigkeit, im Vergleich zu den Himmeln von Lebewesen erfüllt ist, macht es offenbar, dass auch die pràchtigenensche der Himmel von Bewusstsein (idrak)>tragenden Wesen erfüllt sind. Des Weiteren dient eine dermağen prachtvolle Ausstattung des Himmels auf jeden Fall dazu, die Wertschàtzung und Begeisterung all derer,angen.it Bewusstsein ausgestattet sind, mit Blicken voll staunender Bewunderung auf sich zu lenken. Denn diese wunderschöne Ausstattung dient dazu, die Aufmerksar'an, aller Liebenden (ashik)>auf sie hin zu lenken. So dienen auch das Mahl und alle die Speisen dazu, sie den Hungrigen anzubieten. Darüber hinaus reichen alle Menschen und Dschinnen nicht dazu aus, dieser Aufgabe (staunender Bewunderunren Augenügen. Diese Aufgabe können nur die dort unbegrenzt vielen Engel und Geistwesen (melaike ve ruhaniler)>erfüllen.
Zwischenleitenl und Erde, die miteinander in Verbindung stehen, gibt es einen Austausch, der von sehr groğer Bedeutung ist. So kommen in der Tat Licht (ziya),>Wàrme, Fülle und Fruchtbarkeit (bereket)>und so weite Ursa Himmel herab und gelangen zur Erde. Auch von der Erde steigen Gebete (dua),>Gottesdienste (ibadet)>und die Geister (ruh)>der Verstorbenen zum Himmel empor.
So wird denn aufgrund der Geschlenkenziehungen, die zwischen ihnen ablaufen verstàndlich, dass es für die Erdenbewohner einen Weg gibt, zu den Himmeln emporzusteigen. Und so steigen denn die kann eten (enbiya),>die Heiligen (auliya)>und die Seelen (ervah)>der Verstorbenen, nachdem sie ihren Körper verlassen haben, zum Himmel empor.
Die Ruhe, Stille, Ordnung und Wohlordnung und Harmonie, die allzeitln, simmel herrscht, làsst uns ahnen, dass die Bewohner der Himmel den Bewohnern der Erde nicht gleich sind. Streit, Gespaltenheit, Uneinigkeit, eine Versammlung von Gegensàtzen, eine Vermischung von Gut und Böse en Schrgleichen Dinge mehr gibt es in der Tat in den Himmeln nicht. Deshalb gibt es in den Himmeln auch keinerlei Umstànde, welche die Ordnung und Wohlordnung stören könnten. Ihre Bewohner folgen in vollkommenem Gehorsam den fenleierteilten Befehlen (emir).
Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>hat einige Namen, deren Wirkungen und Funktionen unterschiedlich sind. Da ist z.B. denliche, der die Herabsendung der Engel vom Himmel zur Folge hat, um in manchen Schlachten, wie Bedr den ehrenwerten Gefàhrten des Propheten (As'hab-i Kiram)>im Kampf gegen die Unglàubigen (kuffar)>beizustehen und das Gescrken edes Kampfes zwischen den Engeln und den Teufeln, das heiğt, zwischen den Guten des Himmels und den Bösen der Erde nicht unvorstellbar, sondern erforderlich macht. Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>kann in der Tat zwar die (shaki vertreiben oder vernichten ohne das den Engeln noch eigens mitzuteilen. Die Bestrafung derer, die sie vedient haben, bekannt zu geben und zu veröffentlichen ist jedoch als Erfordernis Seiner Allmacht und Seineren Ursichkeit (hashmet)>auch Seiner Gröğe (azamet)>würdig.
Jedes Mal, wenn die Bösen (eshrar),>auf ihre feinstoffliche Geistnatur (letafet)>vertrauend, die guten Geister (ruhani),>die sich im Himmel befinden,
nachahmen allgeersuchen, sich zu ihnen zu gesellen, akzeptieren die Bewohner des Himmels (ehl-i sema)>sie wegen ihrer Bosheit (sheraret)>nicht, sondern weisen sie zurück. Darüber hinaus wurörperwm solche geistigen (manevi)>Kàmpfe besonders den Menschen in der Welt des Zeugnisses (alem-i shehadet)>aufzuzeigen, deren Aufgabe (vazifah)>es ja ist, zu schauen (shehadet),>zu bezeugen (müshahede)ner Keekannt zu machen (tesh'hir),>diese Sternschnuppen (redjm-i nudjum)>als Merkmale (alamet)>gegeben und zu Kennzeichen gemacht.
Betrachte die gehobene Ausdrucksweise (uslub-u alisi),>in et)>dar der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist (Mu'djiz-ul Beyan),>das Menschengeschlecht zum Gehorsam (irshad)>anleitet, um es von seiner Widersetzlichkeit (isyan)>abzuhalten und swendigzugeben:
{"Oh versammer Troschinnen und Menschen, wenn ihr imstande seid, die Grenzen der Himmel und der Erde zu überschreiten, so überschreitet sie doch! Ihr könnt es jedoch nicht, auğer mit Macht." (Sure 55, 33)}
Das heiğt: "Oh Ge selbshaft der Menschen und Dschinnen! Wenn ihr die Kraft (quvvet)>dazu habt, mein Reich (mulk)>zu verlassen, euch in ein anderes Land (memleket)>zu retten und die Grenzen des Himmels und d beobae zu überschreiten, so überschreitet sie doch! Ihr könnt es jedoch nur mit Macht (sultan)."
Der ehrwürdige Qur'an will mit dieser Ayah, um die Schwàche (adjz)>der Menschen und Dschinnen gegenüber der überaus weisen Herrschaft Seines Königein lis (saltanat-i rububiyet)>bekannt zu machen, ausrufen: "Oh du winzig kleiner schwacher Mensch! Wie kannst du nur dich gegen den urewigen König (Sultan-i Ezel)>auflehnenaum heselbst noch die Engel, welche doch die Teufel (sheytan)>steinigen,
gemeinsam mit den Sternen, den Sonnen und den Monden gehorchen! Wie kannst du es nur wagen, dich gegen lkommeSultan aufzulehnen, der solche Soldaten beherbergt, die riesige Sternschnuppen als Wurfgeschosse gebrauchen können!
So wie es unter den Sternen sehr kleine gibt, so gibt es aamter,hr groğe. Einige von ihnen, Sonnen, Planeten und Kometen erstrahlen am nàchtlichen Himmel und schmücken ihn. Andere sind zu klein oder zu weit entfernt von uns, um sie noch mit bloğem Auge erkennen zuheit, n. Zu ihnen gehören auch die Monde der Planeten und die Asteroiden. Wieder andere kommen der Erde so nahe, dass sie nur kurz aufleuchten und dann verglg) zu Sie dienen den Engeln als Wurfgeschosse, um die Teufel mit ihnen zu verjagen. Diese Steinigung am Himmel dient dazu, das Geschehnis dieses Kampfes, der auch indend esten Bereichen wie im Himmel geführt wird, den Menschen zu zeigen und die gehorsamen unter den Menschen zu ermutigen, gegen die Aufstàndischen zu kàmpfen.
)>das , mein lieber Bruder!
Der Mensch lebt eingebettet zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das Tier hingegen ist wahrhafch vercht dazu in der Lage über diese beiden Zeiten nachzusinnen und sie zu begreifen (idrake malik).
Der Mensch hat sowohl eine innere (enfusi)>Wahrnehrahlunidrak)>als auch eine Wahrnehmung jenseits des eigenen Horizontes (afaki),>das heiğt, eine Wahrnehmung, die sich auch auf das groğe Ganze und die ganz allgemeinen Dinge bezieht.
Menscmet-i nnen ein Bauwerk vorbereiten und zuvor überlegen, was alles dazu notwendig ist. So benötigt man z.B. zum Bau eines Hauses Steine, Holzat sicnt usw., trifft die notwendigen Vorbereitungen und stellt alle Dinge zusammen.
Darüber hinaus ist die erste und gröğte Aufgabe (vazifah)>des Menschen unser Lobpreis Gottes (tesbih)>und unser Dank an Ihn (tahmid),>zunàchst einmal dargeseine mit der Zunge all der Gnadengaben (nimet),>die er in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft empfangen hat oder noch erfahren wird, sodann dargee stud mit der Zunge der Gnadengeschenke (in'am),>die er in seiner Seele (nefs),>an seinem Leibe oder auğerhalb seines Leibes erfàhrt, sodann dargebracht mit der Zunge der Betrachtung (shehadet)>und Bezeugung (müshahede)>, mit bpreises (tesbihat),>den die Geschöpfe (makhluqat)>darbringen, wenn sie den Baumeister (Sani')>lobpreisen und Ihm danken (hamd u sena).
Wisse, mein lieber Bruder!
Gott der Gerechte (Djen anl Haqq)>kennt drei Gesetze mit dem Namen: "Er hat es gegeben (ata)",>"es ist geschehen (qadha)",>"es war so bestimmt (qader)". "ata">hebt den Beschluss von "qadha">wieder auf und "qadha" hebt den Beschluss von "qader">wieder auf.
Zum Ber lang: Das Urteil (karar>= Beschluss, Entscheidung), das in einer Sache gefàllt wird, heiğt "Bestimmung (qader)".>Nachdem das Urteil (karar)>vollzogen wurde, sagt man: "Es ist geschehen (qadha)".>Durch die Aufhebung dieses Urte Überen Beschluss zur Durchführung wieder zu annulieren, bezeichnet man als eine Begnadigung, die von Gott "gegeben (ata)">wurde. So wie diese kleinen, schwachen, haarfeinen Würzelchen des Grases in der Talitàtbst einen harten Stein durchbohren können, so durchbohrt auch "gegeben (ata)">die Festigkeit des Gesetzes von "es ist geschehen (qadha)".
Auch "es ist gesubtile (qadha)">bohrt sich wie ein Pfeil in die Beschlüsse "der Bestimmung (qader)";>das heiğt, dass das Verhàltnis von "gegeben (ata)">zu "es ist geschehen (qadha)">dem Verhàltnis von "es ist geschehen (qadha)">zur "Bestimmung (qader)"achtunht. Ein Kenner, der mit diesem Sachverhalt vertraut ist, sagt:
"Oh Gott! Meine guten Werke (hasanah)>sind von Deiner "guten Gabe (ata)".>Auch menn duosheiten hast Du
alle "geschehen (qadha)">lassen. Wenn jedoch "Deine Gnade (ata)">nicht wàre, so wàre ich verloren."
Wisse, meiniotismr Bruder!
Welcher Sinn (sirr)>verbirgt sich dahinter, dass einige Ayat mit einer kurzen Zusammenfassung enden, welche die Namen Gottes (Esma-i husna)>zum Inhalt hat?
Der weise Qun andeder in seiner Verkündigung ein Wunder ist, enthüllt in seinen Ayat in der Tat manchmal die Wunderzeichen der Macht (ayat-i qudreti).>Danach holt er aus ihnen die (dazu gehörigen) Namen Gottes (vatas. Manchmal rollt er sie wie (ein Hàndler) seine Stoffe ein, rollt sie wieder auf und zeigt sie vor. Dann rollt er sie wieder ein und verpackt sie in den Namen Gottes. Manchmal fasst er sie mit den Namen zrbunden, nachdem er Seine Taten ausführlich erklàrt hat. Manchmal berichtet er über die Taten der Leute und warnt (sie vor den Folgen). Anschlieğend aber tröstet er sie wieder mit den Namen Gottes, die auf Seine Barmherzigkeit (r zwar >hinweisen. Nachdem er manchmal einige besondere Ziele erwàhnt hat (dhikr),>erwàhnt er auch die Namen Gottes als allgemein gültige Prinzipien, um so die Bedeutung dieser Ziele aufzuzeigen und yyin)>eisen. Manchmal erwàhnt er weltliche Angelegenheiten und fasst sie daran anschlieğend mit den allumfassenden Namen zusammen und dergleichen mehr.
Wisse, mein lieber Bruder!
Auch die Schwàche (adjz diesegleich wie die Liebe (ashk)>einer der Wege, die zu Gott (Allah)>führen. Ja der Weg der Schwàche ist sogar noch kürzer, noch sicherer (selamet)>als (der Weg) der Liebe.
Die Mystiker (ehl-i suluk)>haben entweder den ebst alschen Weg (tariq-i hafa)>der "Zehn Feinheiten (letaif-i ashere)">oder auf dem exoterischen Wege (tariq-i djehr)>die Stufen (suluk)>der "Sieben Seelen" beschritten. Ichuf Erd jedoch stattdessen bei meiner Wenigkeit (fakir)>und in all meiner Schwàche (adjz)>aus der Fülle (feyz)>des Qur'an einen Weg (tariq),>der aus nur "vieieser itten" besteht und daher noch kürzer und leichter (zu beschreiten) ist.
Den ersten Schritt entnehme ich der Ayah فَلاَ تُزَكُّوا اَنْفُسَكُمْ {"Erklàrt euch nicht selbst für rein!" (Sure 53, 32)} den zwich auSchritt der Ayah وَ لاَ تَكُونُوا كَالَّذِينَ نَسُوا اللّٰهَ فَاَنْسٰيهُمْ اَنْفُسَهُمْ {"Und seid nicht wie die, welche Gott vergessen haben, worauf Ererung ich selbst vergessen lieğ." (Sure 59, 19)} den dritten Schritt der Ayah: مَآ اَصَابَكَ مِنْ حَسَنَةٍ فَمِنَ اللّٰهِ وَمَآ اَصَابَكَ مِنْ سَيِّئَةٍ فَمِنْ نَف der G{"Was dich an Gutem trifft, kommt von Gott, was dich an Schlimmem trifft jedoch aus dir selbst." (Sure 4, 79)} den vierten Schritt der Sure كُلُّ شَىْءٍ هَالِكٌ اِلاَّ وَجْهَهُ {"Alles ist dem Untergnge erweiht, auğer Seinem Antlitz." (Sure 28, 88)}
Die Erlàuterung dazu ist wie folgt:
Der Mensch ist in der Tat so erschaffen worden, dass er, seiner Veranlagung entsprechend, sich selbst liebt stfert).>Ja er liebt sogar kein Ding mehr als sich selbst (nefs).>Und dabei lobt er auch sich selbst auf eine Art, wie es nur dem einzig Angebeteten (Mabud)>gebührt. Er erklàrt sich selbst von allen Fehlern und Schandtaten frei und verteidigt sich h auf mit aller Macht, ganz gleich ob zu Recht oder zu Unrecht. Ja er verwendet sogar die Anlagen, die ihm bei seiner Erschaffung verliehen wurden, um Gott den Gerechten (Djenab-i Haqq)>zu loben und zu preisen (hamd u sena)>dazu, sich selbst
Den und zu preisen. So bezieht er den Sinn von مَنْ (einem) aus der Ayah
مَنِ اتَّخَذَ اِلٰهَهُ هَوَيهُ {"Einem, der sich seine ptet uniche Neigung zu seinem Gott gemacht hat." (Sure 25, 43)} auf sich selbst.
Auf dieser Stufe ist jedoch die Làuterung der Seele (nefsin tezkiye)>nur dann möglich, wenn man sich selbst noch nicht für geleigene hàlt (adem-i teszkiye).
Die Seele (nefs)>tritt zurück, sobald es um einen Dienst (hizmet)>geht und dràngt sich in die vorderste Reihe, sobald es um die Entlos gekogeht. An dieser Stelle wird sie gelàutert durch das Gegenteil dieser Haltung. Das aber heiğt, man soll vortreten, wenn es sich um einen Dienst handel von ih jedoch zurück halten, wenn es um die Verteilung der Entlohnung geht.
Bei sich selbst (nefs)>und in seiner eigenenung (etasche sollte man auğer seinen Fehlern, Màngeln, Schwàchen (adjz)>und Armseligkeiten (fakr)>nichts weiter zurück halten. Alle Schönheiten und guten Wr eigeind Geschenke (nimet),>die von dem Allweisen Schöpfer (Fatir-i Hakim)>verliehen (in'am)>wurden. Dabei soll man glauben und daran denken, dass sie (kein Grund sind) darauf stolz (fakhr)>zu sein. Auf dieser Stufe besteht Làukammer darin, dass man seine Vollkommenheit (kemal)>in seiner Unvollkommenheit (adem-i kemal),>seine Macht (qudret)>in seiner Schwàche (adjz),>und seinen Reichtum (ghina)>in seiner Armseligkeit (fakr)>erkennt.
Dieser besteht darin, dass man erkennt, dass man in seinem Zustand einer lediglich illusionàren Unabhàngigkeit nur vergànglich (fani),>nur zeitbedingt geboren (hadith)>und eigentlich nur ein Schatten seiner selbst (madum)etzt, wàhrend man in seinem Zustand (hal)>eines Spiegelbildes der Namen Gottes (esma-i Ilahiye)>ein Zeuge (shahid),>bezeugt (mesh'hud)>und anwesend (maudjud)>ist. An dieser Stelle besteht Làuterung darin, dassd Liebrkennt, in seiner Anwesenheit (vudjud)>abwesend (adem)>und in seiner Abwesenheit (adem)>anwesend (vudjud)>zu sein, und dass man
لَهschen ُلْكُ وَلَهُ الْحَمْدُ {"Sein ist das Reich und Sein ist der Dank." (Sure 64, 1)} zu einem stets wiederholten Gebet (vird)>macht.
Desweiteren verurteilen die Leute "der Einheitslehre des Seins (vahdet-ul vudjuder ist Welt (kainat)>zu ihrer Nicht-Existenz. Die Leute der "Einheitslehre der Bezeugten (Vahdetush'Shuhud)">verurteilen hingegen alles Sein (maudjudat)>zu einer ewigen Haft im Kerker der Vergessenheit, Galeerenstràflibringeergleichbar.
Der Weg (tariq),>den uns der Qur'an verstehen làsst, verschont die Welt (kainat)>und alles Sein (maudjudat)>sowohl vor der Verurteilung zu ihrer Nicht-Existenz als auch vor einer ewigen Haft. Er beauftragt siقًا بِergleichen Aufgaben (vazifah),>wie z.B. als Erscheinungsort und ein Spiegel der Schönen Namen Gottes (Esma-i husna)>zu dienen, entbindet aber die Welt (kainat)>davon, in ihrem eigenenmeinsc tàtig zu werden.
Des Weiteren gibt es im Dasein (vudjud)>des Menschen verschiedene Kreise. Denn diese betreffen sowohl das Reich der Pflanzen als auch das Tierreich als auch die Menschenwelt a, im Wh seinen Glauben (iman).>Der Làuterungsprozess richtet sich dabei manchmal nach der Ebene des Glaubens (iman).>Danach steigt er auf die Ebene der Pflanzen hinab. Manchmal jedoch vollzieht sich dieses Verfahren innerhalb von vieruarf unzig Stunden auf allen vier Ebenen. Was jedoch den Menschen dabei in Irrtum und Verwirrung stürzt, ist, dass er die Unterschiede zwischen diesen vier Ebenen nicht beahaft m Und indem er sich auf die Ayah
{"Er hat für euch alles erschaffen, was es auf Erden gibt." (Sure 2, 29)}
stützt, begeht er dadurch einen Fehler, dass er meint, seine Menschlichkeit sei durch seme voragen auf Tiere und
Pflanzen begrenzt. Danach begeht er den Fehler, alle seine Ziele auf sich selbst zu beziehen. Danach begeht er den Feenen (indem er den Wert aller Dinge ihrer Nutzbarkeit entsprechend einschàtzt. So würde er selbst den Morgenstern (zuhre)>noch nicht einmal um den Preis einer duftenden Blume (zuhre)>annehmen. Denn er hàtte ja von ihm keinen Nutzen.
Wisse, medes Erber Bruder!
Dienst und Anbetung Gottes (ubudiyet)>ist die Konsequenz einer vorausgegangenen Gnadengabe (nimet)>und deren Preis. Er steht nicht als Anfang vor einer künfeit (nGnadengabe zu dessen Belohnung oder Veranlassung. So ist z.B. die Erschaffung des Menschen in seiner schönsten Gestalt eine zunàchst vorausgegangene Gnadengabe (nimet),>die den Dienst und die Anbetung Gottes (um vollt)>erfordert und wenn Gott sich dir danach im Glauben (iman)>zu erkennen gibt, so gehört auch dies zu den bereits vorausgegangenen Gnadengaben (nimet),>die deinen Dienst und die Anbetung Gottes (ubudmit deerfordern. Wie die Gabe (i'ta)>des Magens (den wir von Gott empfangen haben), so verstanden wird, als hàtten wir alle Speisen von Ihm empfangen; so wird auch die Gabe (i'ta)>des Lebens (hayat)>so verstanden, als hàtten wir alle G auch aben (nimet),>welche die ganze von uns bezeugte Welt (alem-i shehadet)>in sich umfasst, zugleich von Ihm empfangen.
Des Weiteren wurden durch die Gnadengabe (nimet)>menschlichen Verlangens (nefs-i insani)>die Welten der Menschen und der Een, damulk ve melekut alemleri)>für diesen Magen in Gabentische verwandelt. Genauso sind uns, durch die Gabe (i'ta)>des Glaubens (iman)>mit allen oben erwàhnten Tischen auch die Schàtze, dih versen schönen Namen Gottes (esma-i husna)>enthalten sind, als Tische gegeben worden. Nachdem man diese Art Löhne schon im voraus bekommen hatte, muss man nun fortwàhrend andere Dienst (hizmet)>nachgehen. Die Gnadengeschenke (nimetler),>die dann noch nach dem Dienst und der Arbeit (hizmet ve amel)>erwiesen werden, kommen einzig und allein von Seiner Güte (fadl).
Wisse, mein lieber Bruder!
Ahrwürdeiner überaus groğen Vielzahl, wie sie bei einer bestimmten Art kleiner Tiere zu
beobachten ist, z.B. bei Kàfern und Schmetterlingen, können wir eine ebenso grenzenlose Freigiebigkeit und Groğzügigkeit (djud u sehavet)>bezeu man eiese Vielzahl bestimmter Tiere, welche in ihrer absoluten Konstanz und Wohlordnung unter allen Arten zu finden ist, zeigt ganz offensichtlich, dass di, zum t der Manifestation Seiner Göttlichkeit ohne Grenzen ist und Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>in Seinem Wesen (über ihnen allen steht) und sich von ihnen allen unterscheidet, und dass sie alle vor Seiner Allmacht (qudret)>te, wegestellt sind.
Diese Freigiebigkeit in der Erschaffung (djud-u idjad)>ist in der Tat eine Seinsnotwendigkeit (vudjub)>des Schöpfers (Sani).>Sie ist in (der Gesamtschau) einer Gattung ein wahrhaft majestàtischer (djelal)>(Anblick) und in bis ietrachtung) eines einzelnen Wesens harmonisch (djemal)>anzuschauen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Die Grade der Leichtigkeit oder Schwierigkeit bei der Anfertigung eines Kunstwerkes, das ein Mensch gestaltet, werden nach seie sie nntnis (ilim)>oder Unkenntnis (djehil)>bemessen. In soweit, wie er bei seinem Handwerk besonders über seine feinen und hochempfindlichen (latif)>Werkzeuge über Kenntnis (ilim)>und Geschicklichkeit v der M, gelingt ihm (seine Arbeit)>dementsprechend leicht und im Grade seiner Unkenntnis (djehil)>entsprechend mühsam. Daher zeigt sich einer sicheren Wahrnehmung die absolute Leichtigkeit, wie sie bei derْمَةِ affung der Dinge (khilqat)>durch ihre unendliche Schnelligkeit und grenzenlose Weite offenbar wird, dass der Schöpfer (Sani)>in seinem Wissen (ilim)>keine Grenzen kennt.
وَمَآ اَمْرin Gruاِلاَّ وَاحِدَةٌ كَلَمْحٍ بِالْبَصَرِ
{"Und unsere Angelegenheit ist nur ein einziger Akt, einem Augenzwinkern gleich." (Sure 54, 50)}
Wisse, mein lieber Bruder!
Es gehört zu der Eigenart seiner Vielseitigkeit, die der Mensch von Natu Ihm trat)>aus besitzt (malik),
dass der Allweise Baumeister (Sani'-i Hakiem)>in diesen doch so kleinen Körper unzàhlbar viele Messgeràte (mizan)>hinein gelegt hat, um die unzàhlbar vielen Arten seiner Barmherzigkeit (rahmet)>mit ihnen zu n Nutz. Um die unendlich vielen verborgenen Schàtze der schönen Namen Gottes (esma-i husna)>zu begreifen, hat Er in ihm unbegrenzt viele Geràte und Werkzeuge erschaffen. So sin Weg . die Sinne im Menschen, zu denen auch die Welten (alem)>des Hörens, Sehens und Schmeckens zàhlen, dazu da, die Eigenschaften des Baumeisters (Sani)>in ihrer Absolutheit (sifat-i mutlaq)>und in Seinem allumfassendngen, ken zu begreifen.
Des Weiteren hat Er in seinem Gedàchtnisvermögen (quvve-i hafiza),>dessen Volumen noch vergleichsweise kleiner als ein Senfkorn ist, ein so differenziertes Verstàndnis (latife-i müdrike)>gespeichert; doch wenn auch ( Themansch) in seinen Gedanken (latife)>in der weiten Welt (alem),>die dieses Senfkorn beinhaltet, bestàndig segelt und kreist, so kann er dennoch nicht dessen Ufer erreichen. Dem entgegen aber wird ihm manchmal diese groğe Welt für sein Den der aatife)>so eng, dass diese Welt im Bauch (eines Menschen) für sein Denken (latife)>so klein wie ein Stàubchen wird. Doch auch dieses Senfkorn verschluckt alle Gedanken (latife)>mit den Plàtzen, die sie bereist, mit den Büchern, die siit huniert haben, und sitzt dabei (still und ruhig) an seinem Platz bekommt noch nicht einmal Bauchweh davon.
Aus diesem Geheimnis (sirr)>kann man also unterschiedliche Stufen (der Geisteshaltung) des Menscn willlesen.
In der Tat ertrinken die Menschen manchmal in einem Atom und in manchen von ihnen ertrinkt eine ganze Welt (dunya).>Manche von ihahiye)fnen mit einem der Schlüssel, die man ihnen gegeben hat, die fernsten Welten (alem)>einer Vielzahl (von Ursachen), ertrinken jedoch darin. Sie können nur schwer das Ufer der Gegenwart (sahil-i vahdeder al Einheit Gottes (tauhid)>erreichen, d.h., es gibt auf
dem geistlichen Wege des Menschen viele verschiedene Ebenen. Auf der einen Ebene gelingt es den Menschen dieseeise, wart und Einheit mit àuğerster Leichtigkeit zu erreichen. Auf einer anderen Ebene aber überfallen die Gottvergessenheit (ghaflah)>und der Zweifel den Menschen dhiedenn, dass er in der Vielzahl (der Ursachen) ertrinkt und die Einheit (tauhid)>ganz und gar vergisst. Er hàlt den Abstieg für einen Aufstieg, den Rückschritt für einen Fortschritt, die Unwissenheit bei n müssiner Bildung (djehil-i murekkeb)>für Gewissheit und den letzten Vorhang des Schlafes für das Erwachen. Es sind einige, die sich für zivilisiert und gebildet halten, welcheDes Weenschen dieser zweiten Ebene sind. Wenn es sich dabei um das Verstàndnis der Wahrheiten des Glaubens (haqaiq-i imaniye)>handelt, so sind sie noch weit mehr Beduinen ale GebeBeduinen selbst.
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Name "Majestàtischer (djelal)">erscheint meistens in den Arten (der Tiere und Pflanzen) und in der Ganzheit (kulliyat)>eines einzelnen Exemplars. Was den Namen "der Schönn das mal)">betrifft, so erscheint er in den einzelnen Teilen (djuz)>eines Exemplars. In Anbetracht dessen ist die absolute Freigiebigkeit (djud-u mutlaq)>bei (der Ausstattung der einzelnen Exemplare) einer Art eine Erscheinung der Majestàtn.
al).>Die (kunstvolle Austattung) der einzelnen Teile (djuz'iyatin nakishlar)>und die Schönheit (güzellik)>der einzelnen Exemplare erwachsen aus der Erscheinung der "Schönheit (djemal)".
Des Weiteren zeigt sich die Majestàt (djelal)>Gotteensudjer Erscheinung seiner göttlichen Allgegenwart (vahidiyet)>und die Schönheit Gottes (djemal)>in der Erscheinung seiner göttlichen Einheit (ahadiyet).>Manchmal erscheint auch die Schönheit Gottes (djemal)>in weise Majestàt (djelal).>Wie schön (djemil)>ist in der Tat die Majestàt (djelal)>Gottes in den Augen Seiner Schönheit (djemal),>wie auch die Schönheit Gottes (djemal)>majestàtisch (djelil)>ist in den Augen Seiner göttlichen Majestàt (djelal).e eineisse, mein lieber Bruder!
Wenn das Auge (basar)>die Geschöpfe sieht, der Scharfsinn (basiret)>aber den Schöpfer nicht erkennt, so passt das überhaupt nicht zusammen,
sondern ist geradezu abscheulich. Denn in diesem Falsich dt der Grund dafür, dass der Schöpfer (Sani)>geistig (manen)>und von Herzen (qalben)>nicht gesehen werden kann, entweder in dem Mangel an Einsicht (basiret)>oder dart)>sicss das Auge des Herzens blind ist oder die Dinge zu eng sieht und den Sachverhalt in seinem ganzen ganzen Umfang nicht erfassen kann. Oder esalle Tine Folge von Elend und Verzweiflung. Ansonsten ist die Leugnung des Schöpfers (Sani)>eine noch gröğere Leugnung (inkar)>als die Leugnung (munker)>der Wahrnehmung (shuhud)>der Augen.
Wisse, mein lieber Brudeuns da Die Saat, die auf einem Acker bestellt ist, ist ein geistiger (manevi) Wall, bzw. eine Mauer. (Denn sie erklàrt) dass dieser Acker dem gehört (sahib),>dem auch die Saat gehört. Und sie vet (qudrt zugleich, dass ein anderer über ihn verfügt (tasarruf).>Genauso sind die Saaten der Pflanzen und der Tiere, die auf dem Acker der Erde bestellt sind, ein geistiger Wall und eine Mauer, welche eine Teilhaberschaft (shirket)>verbie * *
d jeden Teilhaber (müdahale)>vertreibt.
Wisse, mein lieber Bruder!
Manche Menschen, die von Natur aus zart fühlend und fein empfih in E(latif)>veranlagt sind und sich für die schönen (latif)>Künste begeistern können, lassen besonders in ihren eigenen Gàrten sehr schöne geometrische Formen, Wassergràbّ۫ Teiche und Brunnlebendegen und geben ihren Gàrten dadurch einen besonders schön gestalteten Anblick (letafet).>Um den Grad eines solchen schönen und lieblichen Anblicks (letafet)>echtlextra hervorzuheben, fügen sie dort auch noch einige hàssliche Dinge wie Felsen, grobe, unförmig gestaltete Höhlen und Berge (aus Plastik!) hinzu, sodass sie in ihrer Hàsslichkeit und Ungeschlachtheit die Schönheit unmi)>kalichkeit (letafet)>des Gartens bereichern und noch extra erglànzen lassen sollen. Denn
{"Die Dinge können nur in ihren Gegensàtzen verstanden werden."}
Ein kritisch Betracht)>auf aber versteht beim Anblick eines solchen Gartens, der diese Gegensàtze zueinander bringt, dass diese hàsslichen, grobschlàchtigen Dinge absichtlich (qasden)>ge)>das worden sind, damit so seine Schönheit, Wohlordnung und Lieblichkeit (letafet)>hervorgehoben werden kann. Denn, was die Schönheit eines Schönen verstàrkt, ist die Hàsslichkeit des Hàsslichen. So sind es denn diese Hàsslichkeiten,bt, woe die so vollendete Wohlordnung des Gartens vervollkommnen (ikmal).>Im Grade der Unordnung all dieser Hàsslichkeiten verstàrkt sich nur noch die Wohl selbsg des Gartens.
Genauso finden sich im Garten unserer Erde (dunya)>unter den Geschöpfen (makhluqat)>und Kunstwerken (masnuat),>denen wir dort in ihrer perfekten Ordnung und Wohlordnung begegnen, sei es unter den Pflanzen (nebatat)>e (taseren, sei es unter den unbelebten Dingen (djemadat),>einige hàssliche, besonders ungewöhnliche Dinge. Ihre Hàsslichkeit, ihre Auğergewöhnlichkeit dienen der Schönheit uennt slordnung im Garten unserer Erde (dunya)>zur Verzierung, als ein Schmuck, und wurden von dem Allweisen Schöpfer (Sani'-i Hakim)>wohlüberlegt (qasden)>so erschaffen. Das kann man sehen, wenn man dieses);>icnansicht unserer Welt (dunya)>mit einer entsprechend hoch erhabenen, so vielseitigen, dichterischen Phantasie (hayal)>ins Auge zu fassen vermag.
Auğerdem würden, wenn de>zwischen Dinge nicht so wohlüberlegt (qasden)>erschaffen würden, zwischen ihren Formen keine so weisheitsvoll (hikmet)>gestalteten Gegensàtzo wie haluf)>bestehen. In diesen Gegensàtzen (tekhaluf)>aber erkennt man in der Tat die Planung (qasd)>und den dahinter stehenden Willen (ihtiyar).>Wie sich jeder Mensch durch sein Gesicnehmen allen anderen Menschen unterscheidet, ist hier ein Beweis dafür.
Wisse, mein lieber Bruder!
Eine der Besonderheiten innerhalb der Vielseitigkeit des Menschen, die ihn von Natur (fitrat)>aus allen Tieren überlegen soll màsst, besteht darin, dass er das Lob (tahiyye)>und den Preisgesang (tesbih)
der Lebewesen für den Spender allen Lebens (Vahib-ul Hayat)>verstehen kann; dass heiğt: so wie der Mensch sein eigenes Wort verstehen kann, so kann er auch mit n und r des Glaubens (iman)>alle Lobpreisungen (tesbih)>der Lebewesen, ja sogar auch der unbelebten Dinge verstehen; das heiğt: gleich einem Taubstummen, so versteht auch jedes Ding nur sich selbst. Der Mensch jedoch versteht diene Seiucksweise aller schönen Namen Gottes (esma-i husna)>die alles Geschaffene (maudjudat)>mit seinen Zungen (durch sein Dasein) zum Ausdruck bringt. Daher ist der Wert aller Dinge aJuweleh selbst beschrànkt. Der Wert des Menschen hingegen ist allumfassend; das heiğt: ein Mensch, obwohl er doch nur eine einzelne Person (ferd)>ist, gle die dennoch einer ganzen Tierart (nevi).
{"Und nur Gott allein weiğ, was richtig ist."}
Wisse, meinEntsetr Bruder!
Auch wenn zwischen dem Àuğeren (dhahir)>und dem Inneren (batin)>gewisse Àhnlichkeiten bestehen, liegt doch in Anbetracht der Tatsachen (haqiqat)schafthen ihnen eine groğe Entfernung.
Zum Beispiel: Der (Glaube) eines Laien an die schlichte Einheit Gottes (Tauhid-i dhahiri)>besteht darin, überhaupt nichts irgendjemandem zuzuschreiben auğers zu w(Allah)>allein. Eine solche Verneinung ist leicht und einfach. Was jedoch das Wissen der Leute der Wahrheit (ehl-i haqiqat)>über die wahre Einheit Gottes (haqiqi Tauhid)>betrifft, so besteht sie darin, alles einzig Gott dem Geleidenn (Djenab-i Haqq)>zuzuschreiben und dabei Seine an allen Dingen erkennbaren Stempel und Siegel zu sehen und zu erkennen. Das verleiht (dem Leben) Gottes immerwàhrende Gegenwart (huzur)>und weist zugleich die Gottvergessenheit (ghaflah)>zurückden. J
Wisse, mein lieber Bruder!
Wenn dem Unglàubigen (kafir),>der sich bewusst (qasden)>und direkt nur auf dieses, sein irdisches Leben (Gebetsi dünyeviye)>ausrichtet und daran fest hàlt, seine Strafe ausgesetzt wird und er im Gegenteil in materiellen Dingen auch noch Fortschritte macht und erfolgreich ist, was ist dann die Weisheit (hikmet)>hinter all dem?
Dieser Unglo ist tut seinen Dienst entsprechend seiner Einstellung und nach seinen Fàhigkeiten - in der Tat und ohne es zu wissen - für die Darstellung der Geschenke (nimet),>die Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>dem Menschengeschlecht erweist. So ordzu bet die schönen Schöpfungen Gottes (masnuat-i Ilahiye)>unbewusst (bila-shuur)>um ihrer Schönheit willen. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf die Einzigartigkeit der Kunstwerke Gottes (gharabet-i san'ati Ilahiye),>gen uner sie nutzbar macht. Leider bemerkt er dies selbst gar nicht, das heiğt, so wie seine Uhr hat auch dieser Unglàubige (kafir)>keine Ahnung von dem, was er da tut. Dennoch erweist er der Menschheit erirrtne Uhr, welche die Zeit anzeigt, einen sehr groğen Dienst. Und gerade aus diesem Grund (sirr)>erhàlt er auch schon in dieser Welt dafür seinen Lohn.
Wisse, mein lieber Bruder!
Ein Mensch, dessen Begleitexistenik)>die göttliche Führung (taufiq-i Ilahi)>ist, kann, ohne zuvor erst noch die Zwischenwelt (berzah)>eines Sufi-Ordens (tariqat)>zu bertreten direkt aus der Welt der àuğerlichen Dinge ( = der Ursachen) in das Reich der Wahrheit (haqid die inüber schreiten. Ich habe in der Tat durch den Qur'an den Weg der Wahrheit (haqiqat-i tariqati)>ohne alle Mystik (tariqatsiz)>in seiner ganzen Fülle (feyz)>erkannt und teilweise auch erlangt. Genauso hllen Gh auch einen Weg gefunden, der direkt zu den Erkenntnissen (ilim)>führt, die ihren Wert in sich selbst haben (maqsud-u bizzat),>ohne zuvor erst noch andere Diienste studieren, die nur der Technik und als Handwerkszeug (ulum-u aliye)>dienen können.
Es entspricht der Barmherzigkeit des Allweisen (rah nun ahakime)>den Söhnen einer so schnelllebigen (seri-üs seyr)
Zeit einen so kurzen und sicheren (selamet)>Weg zu schenken (tariqi ihsan etmek).
Wisse, mein lieber Bruder!
Was den Menschen in Gottvergesenheit (ghaflet)>stürzür denihn so in seinem Dienst und in seiner Anbetung Gottes (Allah'a ubudiyeti)>behindert (mani),>ist, dass er seine persönliche Betrachtungsweise auf seine persönlichen Dinge beschrànktdie gaann ein Mensch, der sich in Kleinigkeiten verliert und seine Betrachtungsweise auf derartige Kleinigkeiten beschrànkt, in der Tat die Entstehung gewisser einzelner Dinge aus ihrlah")!achen für möglich halten. Wenn er aber seinen Kopf hebt und das groğe Ganze betrachtet, kann er auch einem einzigen Bruchteil (z.B. einem Keimling) selbst noch aus eitan. Dr gröğten Ursachen (z.B. der Sonne) hervorzukommen nicht mehr erlauben. So kann er z.B. seine individuelle Versorgung auf einige Ursachen zurückführen. Sieht er aber, dass die Erde, als eine Quelle seiner Ernàhrung die Ainter vollkommen trocken und unfruchtbar ist, im Frühling jedoch mit ihren Nahrungsgrundlagen überquillt, gelangt er zu der Überzeugung, dass en in er Gott (Allah),>der die Erde belebt und allen Lebewesen ihre Nahrung gibt, keinen anderen geben kann, der auch ihm seine Nahrung zukommen làsst. Genauso kannst du das kleine Liemellushik)>in deinem Haus oder das kleine Licht (Nur)>in deinem Herzen (qalb)>auf gewisse Ursachen zurückführen. Wenn du aber entdeckst, dass dieses Licht (ishik)>mit dem Licht (ziya)>der Snin beund dass dieses Licht (Nur)>hinwiederum mit dem Licht (Nur)>dessen verbunden ist, der die Quelle aller Lichter (Menba'-ul Envar)>ist, dann begreifst du, dass derjenige, der deinen Köschen rstrahlen (ishiklandiran)>làsst und dein Herz (qalb)>erleuchtet (tenvir),>nur der Allweise Schöpfer (Fatir-i Hakiem)>sein kann, der Tag und Nacht auf einander folgen làsst (kalbeden).
Des Weiteren entspricht der Vergleich deiner eigenen Exeines (vudjud)>hinsichtlich des Erscheinens und der Klarheit, die der Existenz (vudjud)>des Schöpfers (Khaliq)>innewohnt, dem Vergleich mit denjenigen, die auf die Elen dez (vudjud)
des Schöpfers (Khaliq)>hinweisen. Denn du weist in gewisser Hinsicht nur auf dein eigenes Dasein (vudjud)>hin, wàhrend alles Sein (maudjudat)>hingegen mit allen Atomen auf die Exlieber (vudjud)>des Schöpfers (Khaliq)>verweist. Wenn dem aber so ist, hat Seine Existenz (vudjud)>so viele Erscheinungsformen und -stufen wie es in der Welt Atome (alemin zerrati)>gibt im Vergleich zu deiner eigenen Existenz (vudjud).
Des W
wieden sind die Gründe, die dich veranlassen, dich selbst (nefs)>zu lieben:
1. Du selbst (nefs)>bist die Quelle all deiner Freuden und Genüsse (lezzet).
2. Duzu lobt (nefs)>bist das Zentrum deines Daseins (vudjud)>und die Quelle all deiner Verdienste (menfaatin madeni).
3. Du sagst, das, was den Menschen am inen Ben steht, ist er selbst (nefs).>Nun gut! Ist es dann nicht notwendig, den Schöpfer (Khaliq),>der die für ewig bestehenden Genüsse (lezaiz-i baqiye)>verleiht, anstelle dieser vergànglichen Genüsse (fani lezzet)>noch mehr im Diensugleicin der Anbetung (ubudiyet)>zu lieben? Wenn die Seele (nefs)>eine solche Liebe (muhabbet)>verdient, weil sie das Zentrum ihres Daseins (vudjud)>ist, verdient (mustehaqq)>dann der Schöpf, dem aliq)>der dieses Sein (vudjud)>erschaffen (idjad)>hat und der dieses Sein (vudjud)>Bestand (qayyum)>erhàlt, nicht noch mehr Liebe (muhabbet),>Dienst und Anbetung (ubudiyet)?>Wenn der Grund aller Liebe (muhabbnd abwrin zu suchen ist, dass die Seele (nefs),>die Quelle all ihrer Verdienste (maden-i menfaat)>und sich selbst (nefs)>am nàchsten steht, ist dann etwa der Verleiher all dieser Verdienste (Nafi'),>der (der Bdige (baqi)>in dessen Hand alles Gute (hayr)>und alle Versorgung (rizq)>liegen und der diese Seele (nefs)>erschaffen hat und ihr noch weit nàher steht, nicht mehr noch deiner Liebe der ibet)>würdig? Darüber hinaus ist es notwendig, alle Liebe (muhabbet),>die sich über alles Sein (maudjudat)>verteilt findet, zu konzentrieren
und zusammen mit deiner eigenen Liebe (muhabbet)>dem allweisenhnung fer (Fatir-i Hakiem),>welcher der wahre Geliebte ist (mahbub-u haqiqi),>zu widmen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Vor dir stehen ganz entsetzlich groğe Probleme, die den Menschen zu Um Teil und Sorgfalt zwingen.
Da ist der Tod, der eine Trennung ist, die den Menschen von der Welt (dunya)>und von all seinen Geliebten trennt.
Da ist diese entsetzliche, Furcht ereichğende Reise in das ewige Land.
Die Lebensspanne ist kurz, die Reise ist lang, einen Reiseproviant gibt es nicht, es gibt keine Macht und Stàrُلٌّ ذvvet ve qudret).>Dabei sind wir auch noch schmerzlichen Leiden wie einer vollkommenen Schwàche (adjz-i mutlaq)>ausgesetzt. Wenn das aber so ist, was ist dann diese Sorglosigkeit (ghaflet)>und diese Unbekümmerth klügeisyan)?>Wie der Vogel Strauğ steckst du deinen Kopf in den Sand deiner Unbekümmertheit oder setzt dir die Brille deiner Sorglolsigkeit auf die Nase, damit Gott (Allah)>dich nicht sehen soll. Oder du Ihn nicht sehen solltest. Wie lange noch daran du dir um in der Vergànglichkeit endende Dinge Sorgen machen und den immer wàhrenden, bestàndigen Dingen (baqiyat-i daimede)>gegenüber gleichgültig (teghaful)>bleiben?rung dsse, mein lieber Bruder!
Lobpreis (hamd)>und Dank (shukr)>sei Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq),>dafür, dass Er mir durch die Unterscheidung zwischen dge seiktionen (manevi fark)>eines Nomens (isim)>und einer Pràposition (harf),>was zur grammatikalischen Thematik gehört, eine besonders wichtige Problematik aufgezeigt hat. Es ist dies wie folgt:
Glit sicie die Pràposition ("harf")>ein Werkzeug, ein Hilfsmittel ist, um die Bedeutung (mana)>eines anderen (Wortes = "harf")>zu erlàutern, so ist auch alles Sein Das anudat)>einer Art von göttlichen (ilahi)>Briefen vergleichbar, um die Erscheinungen der schönen Namen (esma-i husna)
aufzuzeigen, verstàndlich zu machen und zu erklàren, wobeidieseneweise, die Zeugnisse und all die auğergewöhnlichen Dinge, die in ihnen beschrieben werden, Wunderwerke der Macht (mu'djize-i qudret)>sind. Alles Sein (maudjudat)>auf diese Weise zu betrachten, ist Glaube (iman),>Wissen (ilim)>und Weisheit iese kt).>Betrachtet man aber das Sein wie ein Nomen (isim),>als sei es ein Hauptwort und hàtte seinen Sinn und Zweck in sich selbst (maqsud-u bizzat),>s ihre diese Betrachtungsweise eine Undankbarkeit (kufran)>und die Bildung der Unwissenden (djehl-i mürekkeb).
Des Weiteren habe ich im Unterschied zwischen "der Allgemeinheit und der Ganzheit (kulli ile kull)",>was zu den Themata der Logik (me.
#360 mantikiye)>gehört, bereits sehr viel über den Themenkreis gelernt und erkannt, der sich mit der Herrschaft Gottes (Rububiyet)>beschàftigt. Die Schönheit (djemal)>und die Einheit (Ahadiyet)>issen n zum Themenkreis كُلِّىٌّ ذُو جُزْئِيَّاتٍ {"der Allgemeinheit, die ihre Mitglieder hat."}
Die Majestàt (djelal)>und die Allgegenwart (Vahidiyet)>sind Bezeichnungen für ك. So kُو اَجْزَآءٍ {"eine Ganzheit, die verschiedene Organe hat."}
Wisse, mein lieber Bruder!
Diese Welt (dunya)>gleicht einem Katalog der jenseitigen Welt (alem-i akhirete).>Zu den Kennzeichen, we in deie besonderen Themen in diesem Katalog der jenseitigen Welt (alem-i akhirete)>sind, gehören die Genüsse, welche uns die leibliche Versorgung (rizq)>bietet. So wird verstàndlich, dass all dieibt od, Gefühle, Glieder, Organe und dergleichen Werkzeuge und Zubehör für den Körper des Menschen erschaffen wurden, um ebenso viele Gnadengaben (nimetler)>in dieser vergànglichen (fani),>gemeinen
und verac) Möglerten Welt (dunya)>zu erfühlen und sich an ihnen zu erfreuen, damit auch noch in der Welt des Jenseits (alem-i akhiret)>تَجْرِى مِنْ تَحْتbeziehلْاَنْهَارُ {"unter denen Bàche strömen" (Sure 2, 25)}, unterhalb der Schlösser leibhaftig wahrnehmbare Gastmàhler, würdig der Ewigkeit (ebediyet),>stattfinden können.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wenn dre gehsch seine Furcht (khauf)>oder seine Liebe (muhabbet)>anderen Menschen entgegen bringt, so wird diese Furcht (khauf)>zu einem Übel (bela)>und zu einer Qual (elem).>Die Liebe (muhabbet)>aber wird zu einem Unglück (musibeeiten nn der Mensch, vor dem du dich fürchtest, erbarmt sich entweder nicht über dich oder hört nicht dein Flehen um Erbarmen (istirham).>Auch die Perrstàndie du liebst (muhabbet),>erkennt dich entweder nicht, oder weiğ deine Liebe nicht zu schàtzen. Wende daher deine Furcht und deine Liebe von der Welt (dunya)>und allen Weltmenschen ab. Richte sie statt dessen auf den Allweisen Sàngt, r (Fatir-i Hakiem),>sodass deine Furcht auf dem Schoğ Seiner Barmherzigkeit (merhamet)>zu einem Akt freudiger Demut (leziz bir tezellül)>wird, vergleichbar einem Kinde, dass auf den Schoğ seiner Mutter flieht. So soleine F deine Liebe zu einem Fahrzeug in die Ewige Glückseligkeit (saadet-i ebediye)>werden.
Wisse, mein lieber Bruder!
Du bist entweder der Kern eines Baumes oder eine Frucht am Baum der Worte ung (shedjere-i hilqat).>Hinsichtlich deines Körpers bist du nur ein kleines, schwaches (adjiz),>ohnmàchtiges (da'if)>Teilchen. Der Allweise Schöpfer (Sani'-i Hakiem)>verwandelt dich jedoch in Seiner Gunst (lutf)>und durch Seine feinsi, wie (latif)>Kunstfertigkeit aus einem solchen Teilchen (djuz)>zu einer Ganzheit (kull).
Du bist durch das Leben, das deinem Körper geschenkt wurde und dadurch, dass du mit deinen umfassenden Sinnesorganen die r)>deste Welt bereisen kannst, in der Tat
ganz und gar vor der Bindung an ein nur bruchstückhaftes Dasein gerettet. Und weiter giltst du durch die Gabe der Menschlichkeit dem Sinne nach als en.} auzes (kull).>Und durch die Güte (ihsan)>des Glaubens und des Islam bist du zu einem vollkommenen Menschen (kulli)>herangereift. Und durch die Gabe (in'am,>im Sinne von geben) der Erkenntnis (marifet)>und der Liebeer Erdbbet)>hast du dich zu einem allumfassenden Licht entfaltet.
Daher wirst du, wenn du dich der Welt (dunya)>und den körperlichen Genüssen zuneigst, zu ihrem nuiner Machen und elenden Bestandteil (djuz).>Wenn du aber deine Anlagen dem Dienst an der Islamiyet, die auch die Groğe Menschlichkeit (insaniyet-i kubra)>genannt wiven, mdmest, so wirst du zu einem Glied der Allgemeinheit (kulli)>und zu einem Ganzen (kull).
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Grund und di (nefsche der Schmerzen, die du dadurch erfàhrst, dass du immer wieder Abschied nehmen musst und dabei stàndig schmerzliche Trennungen erleidest, liegt in dir. Denn du verschwendest deine Liebe (muhabbet)>an falscher Stelle. W(berza all deine Liebe zusammen tust, sie auf den Allgegenwàrtigen Einen (Vahid-i Ahad)>richtest und sie in Seinem Namen (hesab)>und mit Seiner Erlaubnis (izn)>verströmen làsst, so)>darg du dich im gleichen Augenblick mit all deinen Lieben (mahbub)>vereinen und so Freude und Zufriedenheit erfahren.
Wer immer sich einem König (sultan)>unterstellt, kann so in denaufmeeine Verbindung mit allen Dingen anknüpfen und im Schatten dieser Kommunikation mit seinem König an jedem Ort in gewisser Hinsicht und in gewissem Grade mit allen Menschen in Kontakt stehen.
Wisse, mein lieber Bruder! sorgfu bist bereit, einem Mann, der z.B. über die Verhàltnisse auf dem Mond oder die Ereignisse der Zukunft Informationen erteilt, dein ganzes Vermögen zu opkann jDu bist jedoch nicht dazu bereit, die Gelüste und Launen deiner eigenen Begierden (nefs)>aufzugeben, die dich daran hindern, den Botschafter des Allerbarmers (Rasul-i Rahman),>der von dem Schöpfer (Khberdie
in dessen Reich (mulk)>der Mond so klein wie eine Biene ist, Nachricht bringt und der dir über Zeit und Ewigkeit (ezel ve ebed),>das ewige Leben (hayat-i ebediye),>über die grundlegenden Wahrheiten (haqaiq-i es
Wi und dergleichen andere überwàltigende Themen Bescheid gibt, der dich von all deinem inneren (manevi)>Elend und allen Irrtümern (dalalet)>errettet, der dir den rechten Weg von der Vielheit zur Einheit (vahdet)>weist, dyet),> durch den Glauben (iman)>an das ewige Leben (hayat-i ebediye)>das Wasser des Lebens (ma-ul hayati)>zu trinken reicht, der dich dadurch vor dem Feuer dergegangung und des Abschieds rettet, der dir das Wohlwollen (mardiyet)>und das Verlangen (metalib)>des Schöpfers bekannt macht und der der Komunikation des Königs von Ewigkeit zu Ewigkeit (Sultan-i Ezel ve Ebed)>als Sprachrohr dient, anzuhentstend dich diesem getreuen Berichterstatter (Mukhbir-i Sadiq)>im Glauben (iman)>hinzugeben.
Wisse, mein lieber Bruder!
Wir sehen, dass der Allweise Schöpfestseini'-i Hakiem)>in Seiner vollkommenen Weisheit (kemal-i hikmet)>aus ganz einfachen Dingen geradezu phantastische Wunderwerke allerfeinster Machart (mu'djize-i mensudjat)>erschafft. Darüber hinaus beaer (Kht Er jeden Einzelnen, ohne ihm eine Veranlassung zu irgendwelchen sinnlosen Dingen oder zur Verschwendung (israf)>zu geben, mit verschiedenen Aufgaben (vazifah).>Wsonderdoch für die Aufgaben, die zu versehen der Mensch beauftragt ist, im Kopf dieses Menschen je Aufgabe ein kleines Stückchen Gehirn, nicht gröğer als ein Fingernagel nötig, so müsste s eineopf so groğ wie der Berg Tur sein, damit für die damit beauftragten (Zellen) ein ausreichend groğer Arbeitsplatz zur Verfügung stünde.
So führen Zunge und Nase neben ihren anderen Funktionen die Aufsicht in der Schatzkammer der Nahrung (ermselbend über alle Speisen, die in der Küche der göttlichen Macht (qudret)>zubereitet werden. Sie sind die Sachverstàndigen, welche die Geschmàcker aller Speisen mit Sicherheit kennen.
So wird denn aufgrund diesass ersheitsvollen Tàtigkeit Gottes (faaliyet-i hakiemiye)>verstàndlich, dass aus all den ewig wechselnden Dingen, wie sie im Fluss der Zeit kommen und gehen, und über die dahin schwindenden Tage, Jahre und Jahrhunderte hinwerd)>usteten Wandel von Tag und Nacht sehr viele verschiedene Dinge für die verborgene (mensudjat-i ghaybiye),>die jenseitige (Welt) angefertigt werden. All die Dinge (myet-i at),>die im Körper des Menschen, in seinen Geweben wie in einer Fabrik hergestellt werden, die einem Katalog dieser Welt (alem)>gleicht, erleuchten in der Tat diesen Sachverhalt. Da dies aber nun einmal so ist, verwandeln der Tod und dietet, unglichkeit (fena)>diese vergàngliche Welt (fani dunya)>in reine Bestàndigkeit (beqa)>in der verborgenen Welt und bleibt (baqi)>auf dies
Die bestehen. So berichten die Überlieferungen in der Tat: "Die Minuten im Leben (ömür)>eines jeden Menschen kehren wieder zu diesem Menschen zurück. Sie kommen entweder verdunkelt durch ihre Gotsie stssenheit (ghaflet)>oder durch ihre lichtvollen guten Taten (hasenat-i muzie)>wieder zu ihnen zurück."
Wisse, mein lieber Bruder!
Wir sehen, dass der Allweise Baumeister (Sani'-i Hakiem)>bei der Gestaltung einzed den xemplare (efrad),>bzw. ihrer einzelnen Organe (djuz'iyat),>sehr groğe Unterschiede macht. So wie es unter den Tieren sehr groğe und sehr kleine gibt, so gibt es in der Tat auch unter den Vögeln und Fischen, unter den Engeln, unter deund ihelskörpern und anderen fernen Welten sehr kleine und sehr groğe Exemplare. Die Weisheit (hikmet),>der Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>mit diesen Unterschieden folgt, ist die fholunge:
1. Für das Nachsinnen (tefekkur)>und die Rechtleitung (irshad)>sind (diese Unterschiede) ein Denkanstoğ und eine Anregung.
2. Sie sind eine Erleichterung, um Briefe der göttlichen Macht lesen und verstehen (fehmene Weönnen.
3. Die Vollkommenheit göttlicher Macht (qudret)>zu zeigen.
4. Sie sind zwei verschiedene Arten von Kunstwerken, die auf die Majestàt (djelal)>und die Schönheit Gottes ( (in d)>hinweisen.
Darüber hinaus kann nicht jeder ganz klein geschriebene Schriften lesen und können sehr groğe Dinge nicht immer mit einem Blick erfasst wer Oder o wird das Erfordernis der rechten Leitung dadurch erfüllt, dass ein Teil mit kleinen Buchstaben, ein anderer Teil jedoch mit groğen Buchstich soeschrieben wird, um die Unterweisung zu erleichtern und sie allgemein zugànglich zu machen.
Die streitbare Seele (nefs-i emmare),>die ein Schüler des Teufels (sheytan)>ist, verbindet jedoch die Kleinh Enge.s Körpers mit der Kleinheit der Kunst und làsst somit die Entstehung durch die Ursachen zu. Und sie behauptet auch noch, dass die besonders groğen Körper nicht mit Weisheit (hikmet)>erschaffen worden sind, sonrgierechreibt sie einer Art von Sinnlosigkeit zu.
Wisse, mein lieber Bruder!
Sowohl in der Freigiebigkeit (djud)>als auch bei der Versorgung (riziq)>finden wir Übermağ und Überfluss (= ifrat).>Das aber sieht so aus, als wàre liebeit davon entfernt, weise (hikmet)>zu sein, vielmehr nahe daran, sinnlos zu sein. Und wenn das erschaffene Ding mit einer ganz bestimmten Absicht erschaffen worden wàre, dann hàttest du in der Tat recht. Es gibt jedoch sehr viele Absichten.n. Dahl also im Hinblick auf eine Absicht statt dessen nur Sinnlosigkeit empfunden wird, handelt es sich hier im Hinblick auf das Insgesamt aller Absichten dennich nu lautere Weisheit (ayn-i hikmet)>und reine Gerechtigkeit (ayn-i adalet).
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Unterschied zwischen dem Kunstwerk eines Menschen und dem Kunstwerk des Schöpfers (Khaliq)>besteht in folgendem: Für jeden, trithen ist sein Kunstwerk kennzeichnend und typisch; der göttliche Schöpfer hingegen hàlt sich hinter Seinen Kunstwerken durch 70.000 Schleier verborgen. Könnten jedoch alledenn vwerke des Schöpfers auf einmal und mit einem einzigen Blick erfasst werden, so würden die dunklen
Schleier zwischen den einzelnen von ihnen aufgehoben und blieben nur mehr die lichtvollen (Nur)>ünes Me Wisse, mein lieber Bruder!
Alle Tiere und alle Pflanzen haben nach dem Gesetz der Fortpflanzung, bzw. ihrer Geburt, die Tendenz, sich übedet-usAntlitz der Erde zu verbreiten und sich überall anzusiedeln und so die Erde für sich und ihre Nachkommenschaft zu einer besonderen, reinen Moschee zu machen, worin sie die schönen Namen (esma-i husnllen.
Allweisen Schöpfers (Fatir-i Hakiem)>aufzeigen können, um ihrem Schöpfer (Khaliq)>einen unendlichen Dienst darzubringen und für Ihn ihre Anbetung (ibadet)>zu verrichten.
Die Vi eine , die sich in den Eiern von Vögeln, Fischen und Ameisen, in den Früchten der Bàume, in den Samen dieser Früchte und in den verschiedenen Sorten Gemüse im Übermağ (ifrat)>offenbart, erleuchtet (tenvir)>in der Tat diesen Sachverhalt. Auat ein dessen, dass die bezeugte Welt (alem-i shehadet)>eng ist und die zukünftigen Anbetungen (ibadet)>im Wissen (ilim)>dessen, der alles Verborgene kennt (Allam-ul Ghuyub),>bereits vorhanden sind, wurden ihre Gebete (ibadet)>jedoch, sow muss e noch nicht von der bloğen Absicht (niyet)>schon in die Tat umgesetzt worden sind, bereits angenommen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Der Ehrwürdige Qur'an erwhaqiqadhikr)>manchmal unter den verschiedenen Zwecken eines Dinges nur den Zweck, der den Menschen betrifft. Dies geschieht um der Ermahnung, nicht um der Beschrànkung willen, d.h. die Ziele dieQuellenges sind nicht beschrànkt auf das erwàhnte Ziel. Er erwàhnt diesen Nutzen, der die Menschen betrifft, nur, um die Aufmerksamkeit des Menschen auf die Ordnung (nizam)>und Wohlordnung (intizam)>und andere Vorzüge dieses Dinges zu enden . Z.B.
{"Wir haben für den Mond Stationen bestimmt." (Sure 36, 39) "Damit ihr über die Zahl der Jahre und ihre Berechnung Bescheid wisst." (Sure 1en kön}
Der Nutzen, der mit diesen ehrwürdigen Ayat zum Ausdruck gebracht wird, ist nur eine von Tausenden Nutzanwendungen bei der Bestimmung (der Stationen) desden. Ss. Ansonsten ist die Bestimmung des Mondes (taqdir-i qamer)>nicht auf deren Nutzanwendung beschrànkt, d.h. dass der Mond nicht ausschlieğlich zu diesem einen Zweck da ist. Dieser Zweck inifest einer von all seinen Zwecken.
Wisse, mein lieber Bruder!
Eines der durchaus offensichtlichen Siegel und Stempel der Einheit (tauhid)ErfindGott dem Gerechten (Djenab-i Haqq)>zu eigen sind und deren Fàlschung unmöglich ist, besteht darin, dass Er unzàhlige, verschiedene Dinge aus einfachen Substanzen erschafft. Ein solches Zeugnis der Einheit (tauhid),>dessen Nachahmung wiealtungdessen Widerlegung auğerhalb des Möglichen liegt, besteht in der Tat darin, dass Er aus dieser doch so einfachen Erde tausende Arten und verschiedene unterschiedliche Pflanzen mit einer unendlichen Macht (qudret),>einem Wissen (ilim)>und mbetunger so groğen Sachkenntnis und Leichtigkeit erschafft.
Wisse, mein lieber Bruder!
Eine der Aufgaben (vezaif)>im Leben (hayat)>des Menschen besteht darin, dass er seine individuellen Eigenschaften und Tàtigkeiteden EiMağstab nimmt, um so die allumfassenden Eigenschaften und Tàtigkeiten des Schöpfers (Khaliq)>verstehen (fehm)>zu können. Um jedoch die umfassenden Tàtigkeiten in der jenseitigen Welt ahrheii akhiret)>am Tag der Wiederauferstehung (hashir),>die gewaltig groğen Handlungen des Schöpfers bei der Wiederbelebung (ihya)>der Toten am Jüngsten Tag (kiyamet)>zu vehnen an, kann man nur die Wiederauferstehung des Herbstes im Frühling als Mağeinheit für die Wiederauferstehung (kiyamet-i kubra)>und die Handlungen am Tag der Wiit. Dersammlung einsetzen.
Wisse, mein lieber Bruder!
Das Beispiel eines Mannes, der die Muslime zu einem irdischen Leben (dunya hayati)>einlàdt, vergleichbar mit einer nàchtlichen Lustbarkeint, ehviyat-i naumiye),>und sie dabei ermutigt, den Rahmen des
Guten (tayyibat),>das Gott der Gerechte (Djenab-i Haqq)>erlaubt (helal)>h>ist, u überschreiten) und auf den schmutzigen Schuttabladeplatz (hinüber zu wechseln), den Er verboten hat, gleicht einem Trunkenbold:
Der aber kann einen reiğenden Löwen von einem lammfrَ يَنْPferd nicht unterscheiden. Er kann ein Galgengerüst von einem Klettergerüst nicht unterscheiden. Obwohl er eine blutende Wunde von einerا عَزِ Rose nicht unterscheiden kann, hàlt er sich doch für einen Lehrer (murshid)>und beginnt mit einer Unterweisung (irshad)>und seinen Ra(tekebgen (nasihat).
Wàhrend seiner Unterweisung (irshad)>trifft er auf einen Mann. Und hinter diesem armen Mann wartet schon ein fürchterlicher Löwe. Und gleich wie vor ihm schon der Galgen errichtet wurde, istelbst ch noch an beiden Seiten schrecklich verwundet. Doch dieser arme Mann hàlt in seiner Hand zwei Medizinen. Und auf seiner Zunge und in seinem Herzen (qalb)>tràgt er zwei Talismaner versim).>Wenn er sie anwendet, wird er geheilt (shifayab)>werden. Dann verwandelt sich (inkilab)>der Löwe in ein Pferd. Er wird zu seinem Reittier gleich dem "Burak".>Und auch der Galgen wird ihm zu einer Werkbank unSchulwinem Fahrzeug, von dem aus er all die Szenen in dieser Welt (ahval-i alemi),>wie sie bestàndig an seinem Auge vorüber ziehen, betrachten kann. Dieseinen Munkene Strolch jedoch sagt zu diesem armen Mann: "He du! Was sind denn das da für Medizinen? Und warum behàltst du diese Talismane (da in deiner Hand)? Wirf sie doch einfach fort! Und macْسِكَ ir doch bequem!"
Der arme Mann antwortet jedoch: "Oh nein, guter Freund! Ich bestehe darauf, diese Medizinen und meine Talismane zu bewahend ded stets im Auge zu behalten. Die Freude, der Genuss und die Ruhe, die ich durch sie bekomme, genügen (kafi)>mir. Könntest du jedoch diesen Tod, der wie ein Löwe ze die A, töten, den Galgen zerbrechen, den Eingang zum Grabe verschlieğen und die Wunden der Vergànglichkeit und des Untergangs, die mein Leben stàndig
bedrohen, dadurch heilen, genteiu sie in ein bestàndiges Leben (hayat-i baqiye)>umwandelst, dann ist das schon in Ordnung. Dann will ich auch mit dir tanzen. Ansonsten aber geh mir aus den Augen und verschang gehier! Du kannst nur solche Betrunkenen wie du einer bist, tàuschen. Ich bin jedoch nicht betrunken. Ich brauche eine solche Welt (dunya)>und einevahye)tige Bequemlichkeit nicht. Denn was mir reicht, ist:
{"Gott ist mein Genügen. Welch vortrefflice (djechwalter." (Sure3, 173) "Welch vortrefflicher Beschützer und vortrefflicher Helfer!" (Sure 8, 40)}
Wisse, mein lieber Bruder!
Wenn die Adepten der (abendlàndischen) Philosophie und die Schüler iher),>dvilisation die Muslime dazu einladen, den Gepflogenheiten dieser Fremden zu folgen und all das aufzugeben, was nun einmal typisch ist für den Islam, so ha, vernie Nur-Schüler des Qur'an die folgende Verteidigungsrede: "Wenn ihr dazu imstande seid, Tod und Verderben aus der Welt (dunya)>zu verbannen und all die Schwàche und Armseligkeit (adjz ve fakr)>der Menschen zu beseitigen, dann eht, wes in Ordnung. Verlasst dann den Glauben (din)>und schafft alles ab, was bis heute noch islamisch war. Andernfalls haltet den Mund und hnd deif mit eurem Gerede! Seht doch einmal, wie der Todeslöwe hinter uns, uns mit erhobenen Pranken bedroht, zum Angriff bereit! Wenn ihr aber mit dem OhherausGlaubens (iman)>den Ruf des Qur'an hört, so wird dieser Todeslöwe zum Burak. Und er wird uns zur Barmherzigkeit des Allerbarmers (rahmet-i Rahman)>bringen. Andernfh vor ird uns der Tod zerreiğen wie ein Raubtier. Er wird uns wie eure irrigen Ansichten zu einer ewigen Trennung auseinander treiben. Und überdies stehen vor uns bereichende Galgen zu unserer Hinrichtung bereit. Wenn ihr aber die Unterweisung (irshad)>des Qur'an mit Glaube (iman)>und Überzeugung hört, werden is (maGalgengerüste zu einer Arche
Noah (sefine-i Nuh)>umgebaut werden, die uns zum sicheren Ufer (sahil-i selamet),>d.h. in die jenseitige Welt (alem-i akhiret)>bringt.
Überdies tragen wir arperunrer rechten Seite die Wunden der Armseligkeit (fakr)>und an unserer linken die Wunden der Schwàche (adjz)>und Ohnmacht (da'f).>Wenn man sie jedoch mit den Medikamenten des Qur'an behandelt, ul eind sich unsere Armseligkeit in Begeisterung und ein Verlangen nach dem Gastmahl der Barmherzigkeit des Erbarmers (rahmet-i Rahman)>verwöpfers (inkilab).>Auch unsere Schwàche und Ohnmacht wird dadurch zu der Antriebsfeder, bei dem absolut Allmàchtigen (Qadir-i Mutlaq)>an der Schwelle Seinernes Le (dergah-i izzet)>Zuflucht zu suchen.
Überdies befinden wir uns auf einer langen Reise. Wir sind bereit von hier in das Grab, durch das Grab zun liebder Wiederauferstehung und vom Ort der Wiederauferstehung in das Land der Ewigkeit (ebed memleketi)>zu reisen. Um die Finsternis auf diesen Wegen zu vertreiben, sind ein Licht (Nur)>und eine gute Ausrüstung v Relign (erzaq).>Dabei können wir uns auf unseren Verstand und unsere Kenntnisse (ilim),>auf die wir so stolz sind, nicht mehr verlassen. Nur von der Sonne des Qur'an und aus der Schatzkammer des Allerbarmers (Rahman)>kann alles Notwendige heren. Dihafft werden. Wenn ihr eine Lösung wisst, die uns dazu verhilft, von dieser Reise abzusehen, dann ist das in Ordnung. Wenn aber nicht, so sollt ihr besser schweigen! Hören wir auf dem Qur'an und sehen wir einmal, was er uns empfiehlt!
{"Hütet euch davor, euch von diesem irdischen Leben ein falsches Bild, in dukeln zu lassen! Und hütet euch davor, euch von dem Groğen Gaukler ein falsches Bild von Gott vorgaukeln zu lassen!" (Sure 31, 33)}
Wer nüchtern ist, kann euch nicht folgen. Nur diejenigen, die trunken sind vom Wein debetungtik (siyaset sharabi),>in ihrer Gier nach Ruhm (shöhret hirsiyla),>sei es durch