(Gottes = Vahdaniyet),>welche das Fundament seiner Sendung darstellt, mit einstimmig unumstöğlichen Beweisen belegird er bestàtigen, so ist auch ihr übereinstimmendes Zeugnis für die Wahrhaftigkeit dieses gewaltigen Lehrers und groğen Meisters und für die Wahrhaftigkeit seiner Worte ein Beweis seines Prophetentums und seiner Aufric اِلاّit, klar wie der lichte Tag. So ist auch die Risale-i Nur mit all ihren 130 Teilen ein einziges Zeugnis seiner Aufrichtigkeit.
Siebentens:
Die gewaltig groğe Gruppe jener, welche man die Familienangehörigen und die Bundesgenng ein(des Propheten ASM) nennt und die nach den Propheten alle Menschheit dank ihrer Einsicht, ihres Verstàndnisses und ihrer Vollkommenheit überragt an Ruhm, Ruf, Ehre, Frömmigkeit und wacher Aufmerksamkeit, beobachtete, prüfte und untersuchte mit dgesamtes Verhalten - privat und in der Öffentlichkeit - seine Haltung und seine Denkweise mit höchstem Interesse, mit groğer Aufmerksamkeit und tiefem Ernst, mit ystik gebnis, dass sie übereinstimmend zu der festen Überzeugung gelangten und bestàtigten, dass er die aufrichtigste, erhabenste, rechtschaffenste und wahrhaftigste Persönlichkeit in dieser Welt ist. Er (unser Reisender) verstand, dass ihreall ihtigung und ihr unerschütterlicher und fester Glaube aufgrund ihrer allen gemeinsamen Übereinstimmung ein Beweis ist, gleich wie der Tag ein Beweis ist für daei Segenlicht.
Achtens:
Wie dieser Kosmos ein Beweis ist für den Baumeister, Schreiber und Dekorationsmaler, der ihn schuf, lenkt und leitet und über ihn verfügt wie über ein Schloss, das Er geplant, oder ein Buch, das Er verfaes istder ein Museum, das Er entworfen hat, oder über ein Theater, über das Er Regie führt, so ist er zugleich auch ein Beweis für das Bedürfnis, ja für die Notwendigkeit eines Schlossvنِ وَاers, eines Buchverlegers, eines Museumsleiters, eines Forschers, eines Gelehrten, eines zuverlàssigen Lehrers, der das Wissen über die Abntersun
Gottes bei der Erschaffung der Welt hat und vermitteln soll, der die Weisheit des Herrn über allem Wechsel lehren soll, der darüber belehren soll, welchem Zweck alle diese weisungsgemàğen Bewegungen dienen, der Wesen un"}
#17utung allen Seins und die in ihnen verborgene Vollkommenheit aufzeigen soll, der den Sinn des groğen Buches erklàren soll. Er (unser Reisender) verstand, dass (der Kosmos) in Anbete vielall dessen die Wahrhaftigkeit dieser Persönlichkeit bezeugt und auch, dass er der höchste und aufrichtigste Beamte des Schöpfers dieses Kosmos ist, der seine Aufgaben in höherem Mağe als alle anderen erfüllt.
Neunogar a
Es ist da hinter dem Vorhang Einer, der Seine eigene Geschicklichkeit und Kunstfertigkeit in ihrer Vollkommenheit darstellen will durch urden Werke voll Schönheit und Weisheit, um sich selbst mit ihnen bekannt zu machen. In all dem, was Er geschaffen, mit Schmuck und Ornamenten verziert hat, möchte Er sich vorstellen und Was nut werden. Für alle Seine zahllosen, kostbaren, wohlschmeckenden Gottesgaben erwartet Er von uns Lobpreis und Dank. Er schützt, versorgt und ernàhrt alle Seine Geschöp, plöt Zàrtlichkeit (shefqat),>deckt ihnen den Tisch, bereitet ihnen ein Festmahl, welches jede Art von Geschmack - selbst den feinsten und auch die verwöhnteste Nase zu befriedigen vermag, damitmen unhm mit Lob und Preis und Dank ihre Anbetung darbringen sollen. Er zeigt Seine Göttlichkeit, wenn Er in majestàtischer Pracht schaltet und waltet, lenkt und leitet, schafft und veràndert, z.B. den Wandel der Zeiten und den Wechsel von Tag und Netzterervorbringt. Ob Seiner Hoheit (uluhiyet)>sollen wir Ihm Glaube (iman),>Hingabe (teslim),>Demut (inqiyad)>und Gehorsam (itaat)>entgegenbringen. Er möchte alle Zeit das Gute und die Guten beschützen, das Böse und die Bösen vernicُ باِلnd mit Schlàgen von oben die Tyrannen und die Lügner zu Grunde richten und so Seine Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit erweisen. An der Seite dessen, der da verborgen isMikrokht sicher und gewiss das Geschöpf Seines höchsten
Wohlgefallens, Sein über alles rechtschaffener Diener und Verehrer, der den oben erwàhnten Zielen vollauf g zu eu wird, der den verborgenen Sinn und die verschlossene Wahrheit hinter der Erschaffung des Alls zu entràtseln und zu verhüllen vermag... der immer im Namen seines Schöpfers hanheidun. von Ihm Hilfe erbittet... und Erfolg erwartet... von Ihm Hilfe empfàngt und dem von Ihm der Erfolg gegeben wird. Das ist jene Persönlichkeit, die Mohammed-i Quraysc Vers:M) genannt wird.
"Da also nun diese oben erwàhnten neun Tatsachen die Aufrichtigkeit dieser Persönlichkeit bestàtigen, gereicht dieser Mann den Söhnen Adauraniy Ruhm und aller Welt zur Ehre. Er verdient völlig zu Recht, der Würdentràger der Welt und der Stolz der Söhne Adams genannt zu werden. Die Ausdehnung des königlichen Einflussbereiches des Geistes der Verkündigung des Wunders, das der Qur'an , weilber die halbe Erde, ein Erlass des Allbarmherzigen, den er in der Hand hàlt, seine eigene Vollkommenheit und seine ihm angeborenen überragenden Eigenschaften bezeigen, dass er in dieser Welt die bedeuuf seie Persönlichkeit ist. Das bedeutendste Wort über unseren Schöpfer ist sein."
Das, was allen seinen Absichten zu Grunde liegt und Ziel seines ganzen Lebens war, beruht auf der Kraft von hunderteIhm geemein bekannter, unleugbarer Wunder dieser auğerordentlichen Persönlichkeit sowie tausender Tatsachen von fundamentaler Bedeutung in seinem Glauben, nàmlich: ein Zeugeeines in und das lebendige Beweisstück für jenes Sein, welches zwangslàufig allem Sein zu Grunde liegt, die Einheit, Attribute und Namen Gottes, und dieses Sein hinterreich Sein zu beweisen, zu erklàren und zu verkündigen. Da heiğt es also, dass diese Persönlichkeit, welche Habibullah (= der Geliebte Gottes) genannt wird, die geistige Sonne des Alls und das strahlillion Zeugnis über unseren Schöpfer ist.
Es gibt drei bedeutende Personengruppen,
deren Konsensus nicht irrt und die nicht getàuscht werden können. Seine Zeugenschaft bestàrken, bestàtigen und unterstreichen sie.
Erstens:
"Würde der st daser des Verborgenen hinweggezogen, meine Sicherheit würde sich nicht erhöhen", sagte Imam Ali (möge er Allahs Wohlgefallen finden). Ghauthukündigam (Abdul Qadir Geylani, Allah heilige ihm sein Geheimnis!), sah von der Erde aus den Höchsten Thron und die überragende Gestalt des Erzengels Israfil.
{Erzengel, der am Jüngsten Tag die Posaune blasen wird.
{"Oh Ü.)}
Ihr Zeugnis und das Zeugnis tausender Aqtab (= Personen, die den Mittelpunkt eines geistigen Zentrums bilden) und gewaltiger Heiliger, begabt mit Scharfsicht und einem Blick, der in das Unsichtbare dringt, im Kreise jener erleuchtendeorsameinschaft, die als Familie Mohammeds (ASM) berühmt geworden ist, bilden den ersten Konsens.
Zweitens:
Der Konsensus einer weltberühmten Gemeinschaft mit einem festen Glauben, der es ihr ermgsten te, ihr Leben, ihren Besitz, ihre Vàter und ihre Stammesgemeinschaft aufzugeben, die Bundesgenossen des Propheten (ashab)>genannt, welche sich inmitten eines nicht zivilisierten Volkes oğerdemzialen Zusammenhalt, ohne höhere kulturelle oder politische Bildung, ohne jedes Schrifttum in einem dunklen Zeitalter zwischen den Propheten (fetret)>befanden und in ganz kurzer Zeit Lehrer, Führer, Diplomaten und gerechte Richteiegeln Völker und Staaten wurden, die in ihrem sozialen und politischen Leben bereits weit voran geschritten waren, sodass sie von Ost bis West die Bewunderung der ganzen Welt erlangten.
Drittens:
hnter Konsensus tatsàchlichen Wissens (ilmel yaqin)>der gewaltigen Gemeinschaft (djemaat)>zahlloser Forscher und Gelehrter mit profundem Wissen, die ihrer Gemeinschaft (= in der Umma des Propheten ASM)
herangebildet wurden. I gleicm Jahrhundert fanden sich tausende von ihnen, waren in jeder Wissenschaft auğerordentlich fortgeschritten und arbeiteten auf verschiedenen Gebieten.
Das heiğt also, dass das Zeugnis, welches diese Persönlichkeit von der Erfolgt (Gottes = Vahdaniyet)>bringt, nicht sein eigenes persönliches ist, sondern ein allgemeines, umfassendes und nicht zu erschütterndes. Sollten sich auch alle Teufel dags die ersammeln, sie könnten es nicht im geringsten von der Stelle rücken. So urteilte unser Reisender. Als eine kurze Anmerkung zu der Lektion, die der Gast in dieser Welt und Reisende durch das Leben auf seiner Reise, die er zusammMajest seinem Verstand in die "Glückliche Zeit" unternommen hatte, in der Schule der Erleuchtung empfing, wurde nun auf der "sechzehnten Stufe" des ersten Kapitels Folgendes gesagt:
لآَ اِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الْوَenwertالْاَحَدُ الَّذِى دَلَّ عَلَى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ: فَخْرُ عَالَمٍ وَشَرَفُ نَوْعِ بَنِى اٰدَمَ، بِعَظَمَةِ سَلْطَنَةِ قُرْاٰنِهِ، وَحَشْمَةِ وُسْàğe eiِينِهِ، وَكَثْرَةِ كَمَالاَتِهِ، وَعُلْوِيَّةِ اَخْلاَقِهِ، حَتّٰى بِتَصْدِيقِ أَعْدَآئِهِ وَكَذَا شَهِدَ وَبَرْهَنَ بِقُوَّةِ مِئَآتِ الْمُعْجِزَاتِ الظَّاهِرَاتِ الْبَاهِرَاتِ الْمُصَدَّقَةِ الْمُصَدِّقَةِ، وَبe, istةِ اٰلاَفِ حَقَآئِقِ دِينِهِ السَّاطِعَةِ الْقَاطِعَةِ، بِاِجْمَاعِ اٰلِهِ ذَوِى الْاَنْوَارِ، وَبِاِتِّفَاقِ اَصْحَابِهِ ذَوِى الْاَبْصَارِ، وَبِتَوَافُقِ مُحَقِّقِى أُمَّتِهِ ذَوِى الْبَرَاهِينِ وَالْبَصَآئِرِ النَّوَّارَةِ
{"Es gib er mien Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendiger Weise sein muss. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweist der Stolz der Welt und die Ehre der Söhne Adams durch die Gröğe des Herrschaftsbereicheschahtanat) Seines Qur'an, die Majestàt der Ausdehnung seiner Religion, durch die Vielzahl seiner vollkommenen Eigenschaften, die Erhabenheit seiner Gesittung, selbst nowanzigder Bestàtigung seiner Feinde, und genau so bezeugt und beweist (der Prophet) durch die Kraft hunderter offensichtlicher, eindeutiger, bestàtigter und bestàtigender Wunder und in der Kraftesichender glànzender, zuverlàssiger Wahrheiten seines Glaubens, entsprechend dem Konsens aller Erleuchteten seiner Familie, im Einklang mit d seinetisch betrachtenden Sahabis, entsprechend den Forschern (muhaqqiq) seiner Gemeinde (umma) und den scharfsichtigen, erleuchteten Beweistràgern."}
{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}
Zwanzigster Brief
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ ٭ بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ Unfàhiهُ لاَ شَرِيكَ لَهُ لَهُ الْمُلْكُ وَلَهُ الْحَمْدُ يُحْيِى وَيُمِيتُ وَهُوَ حَىٌّ لاَ يَمُوتُ بِيَدِهِ الْخَيْرُ وَهُوَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ وَاِلَيْهِ الْمَصِيرُ
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei! Und es gibt wahrlich kein Dider Tas Ihn nicht in Dankbarkeit preist." "Im Namen Gottes, des Erbarmens, des Barmherzigen." "Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah). Er ist der Einzige, Er hat keinen Partner. Ihm ist das Reich und ten chbührt der Dank. Er gibt das Leben und den Tod. Er ist der Lebendige. Nicht stirbt Er. Alles Gute liegt in Seiner Hand und Er ist aller Dinge màchtig und bei Ihm ist unsere Bestimmung."}
Dieser Samit dessen Wiederholung nach dem Morgen und Abendgebet sehr viel Segen~(fauilet) bringt, der die Einheit Gottes~(tauhid)\ausdrückt, und der nach einer zuverlàssigen Überlieferung (des Propheten;~rivayeti sahiha)\die hr tief Stufe des Gewaltigen Namens Gottes~(ism-i 'adham)\in sich enthàlt, besteht aus elf Worten. In jedem seiner Worte liegt sowohl eine frohe Botschaft, als auch eine Stufe zur Einheit rund aner Herrschaft~(Tauhid-i Rububiyet),\wie a\uch die Gröğe und die Vollkommenheit Seiner Einheit~(kibriya-i Vahdet)\in Seiner Allgegenwart~(kemal-i vahdaniyetكَذَّبeines gewaltigen Namens~(ism-i 'adham)\willen. Wir überlassen die Erklàrung dieser groğen und erhabenen Wahrheit anderen "Worten (Abhandlungen)" und wollen hier wegen eines Versprechens kurz zusammengefasst eine sinngemàğe Wiedergabe des Inhah empfn zwei "Kapiteln" und einer "Einführung" geben.>
Einführung
Wisse mit Sicherheit: Das höchste Ziel der Schöpfung und die erhabenste Frucht der Natur ist der Glaube an Gott. Die erhabenste Stufe Irhasumanitàt und der Menschheit höchster Rang (maqam)>liegt in der Gotteserkenntnis (marifetullah),>die aus dem Glauben an Gott erwàchst. Überaus stmit Side Glückseligkeit und süğeste Gnadengabe (ni'met)>für Dschinnen und Menschen liegt in der Gottesliebe (muhabbetullah),>die in der Gotteserkenntnis liegt. Die reinste Freude für die Seele (ruh)>und ungetrübter Frohsinn für das Herz dech denchen liegt in dem Wohlgeschmack des Geistes (lezzet-i ruhaniye),>der in der Gottesliebe liegt.
In der Tat liegt alle wahre Glückseligkeit, reine Freude, angenehmer und ungetrübter Genuss mit Sicherklava n der Gotteserkenntnis und der Gottesliebe. Eines kann ohne das andere nicht sein. Wer Gott den Gerechten kennt und liebt, empfàngt ohne alle Grenzen Glückseligkeit, Gnadengeschenke, Licht und (die Erkenntnis) der Geheimnisse enenseinhend seinen Fàhigkeiten oder Taten. Wer Ihn nicht wirklich kennt und liebt, muss hingegen physisch wie psychisch Qualen, Leiden und Sorgenهْهُ فalle Grenzen erfahren.
Ein Mensch in dieser (von Katastrophen) geschüttelten Welt, unter dem ratlosen Menschengeschlecht, der in diesem seinem fruchtlosen Leben, so herrenlos, schutzlos, schwach und besitzlos, zwar der chen Bder ganzen Welt wàre, was könnte es ihm bringen? So kann denn, wenn ein Mensch unter diesem ratlosen Menschengeschlecht, in dieser (von Katastrophen) geschüttelten Welt seinen Herrn nicht fànde, seinen Meister nicht klichke jeder verstehen, in was für einem Zustand heilloser Verwirrung er sich dann befindet. Wenn er seinen Herrn erkannt, seinen Meister gefunden hat, so kann er jederzeit zu Seiner Barmherzigkeit Zuflucht nehmen und sich e die ine Macht stützen. Dann verwandelt sich diese öde Welt für
ihn in einen Ausflugsort (zu dem er aus dem Paradies gekommen ist) und einen Marktplatz (an dem er seinen Handel für das Jenten Gebetreibt).
Erstes Kapitel
In jedem der Elf Wörter dieses Satzes, die das "Wort der Einheit (Tauhid)">formen, liegt eine frohe Botschaft. Und in jeder Botschaft liegt eine Genesung (shifa)>und in jeder Genesung eine innere Freude (lweiteri manevi).
Erstes Wort:
In dem Wort لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keinen Gott auğer Allah!"}
"La ilaha illa'llah" liegt folgende frohe Botschaft: Die Menschenseellten s),>die grenzenlos vielen Bedürfnissen verfallen und den Angriffen von grenzenlos vielen Feinden ausgesetzt ist, findet in diesem Wort den Punkt, von dem aus sie um Hilfe bitten kann, der ihr das Tor zur Schatzkammer der Barmherzigkeit öfe fesadie all ihre Bedürfnisse zu decken vermag, und sie findet darin den Stützpunkt, der ihr ihren Angebeteten und Schöpfer, der der Herr über die absolute Mer Geist, die ihr Sicherheit vor allem Übel ihrer Feinde gewàhrt, zu verstehen gibt und ihr bekannt macht. Es zeigt ihr ihren Herrn und verweistsein uf, wer ihr König ist. Dieser Hinweis befreit das Herz von ihrer vollstàndigen Einsamkeit und die Seele (ruh)>von zerstörender Trauer und verschafft ewige Freude und bleibenden Frohsinn.
Zweites Wort:
{"Er ist ein einziger."}
"Viehe: ", in diesem Wort liegt eine heilende, glückliche, frohe Botschaft. Es ist dies wie folgt: Die Menschenseele (ruh-u besher)
und das Menschenherz, die mit den meisten Arten inach mos verbunden sind und durch diese Verbundenheit bis zum Ersticken ins Elend und in Verwirrung geraten, finden in dem Wort وَحْدَهُ {"Er ist ein einziger."} "Vahdahu" eine Burg und ihre Retn, docso dass sie aus aller Verwirrung und allem Elend befreit werden. Das heiğt: وَحْدَهُ {"Er ist ein einziger."}
"Vahdahu" sagt sinngemàğ: Gotzu woleiner. Mach dir nicht solch vergebliche Mühe, indem du dich anderen Dingen (auğer Gott) zuwendest. Verpflichte dich ihnen nicht zur Dankbarkeit, indem du sie anbettelst. Unterwirf dich ihnen nicht, indem du ihnen hinterher làufst. Zitterrbeispt vor ihnen in deiner Angst. Denn: Der König des Kosmos ist einer. Die Schlüssel aller Dinge liegen bei Ihm. Die Zügel aller Dinge liee auf Seiner Hand. Alles geschieht durch Seinen Befehl. Findest du Ihn, so hast du alles gefunden, was du wünschst und dich vor grenzenlos vielen Dankesschulden und Àngsten gerettet.
Drittes Wort:
{"Er hat k>der
#Partner."}
"La scharika lahu", das heiğt: So wie Seine Gottheit und Seine Herrschaft keinen Teilhaber kennt, so kann es Gott nur in der Einzahl, nie in der Mehrzahl geben. Genauso braucht Er nd Segei der Erschaffung (aller Dinge), der Versorgung (aller Lebewesen), und der Ausführung (all Seiner Plàne) keinen Teilhaber. Manchmal geschieht es, dass der König zwar nur einer ist, es in seiner Herrschaft
auch keine Ttens:>erschaft gibt, die Beamten aber in der Ausführung (seiner Plàne) sich als seine Teilhaber zàhlen und verhindern, dass ein jeder (frei und ungehindert) vor ihn esetz,eten kann. Sie sagen: "Du musst auch bei uns vorsprechen!" Gott der Gerechte, der der König aller Ewigkeiten ist, der keinen Teilhaber in Seiner Herrschaft kennt, braucht auch bei der Ausübung Seiner Herrschafnheit e Helfer und keine Teilhaber. Ohne Seinen Befehl und Seinen Willen, ohne Seine Macht und Seine Kraft kann kein Ding an keinem Ding etwas bewirken. Jeder kann sich unmittelbar an Ihn wenden. Da Er keinen Teilen), üund keine Helfer hat, wird dem Mann, der sich an Ihn wenden will, nicht gesagt: "Das ist verboten. Du darfst nicht vor Ihn hin treten." So bringte Dingjedes Wort für die Menschenseele folgende frohe Botschaft:
Die Menschenseele (ruh-u besher),>die den Glauben mit ihren Hànden ergriffen n sichann ohne Hindernis, ohne Einmischung, ohne Sperre, ohne Widerstand, in jeder Lage, für jeden Wunsch, in jeder Zeit, an jedem Platz, in die Audienz des majestàtischen Schönen (Dje am beDhu l-Djelal),>vollkommen Allmàchtigen (Qadir-i Dhu l-Kemal),>der alle Ewigkeiten und die Schatzkammern der Barmherzigkeit besitzt und Herr über die Schàtze der Glückseligkeit ist, treten und ihre Bedürfnisse vortragen. Indem siber Ahe Barmherzigkeit findet und sich auf Seine Macht stützt, kann sie vollkommene Freude und Frohsinn erlangen.
Viertes Wort:
لَهُ الْمُلْكn. Dorin ist das Reich."}
"Lahul'mulk", das heiğt: Das ganze Reich ist Sein Eigentum. Du bist sowohl Sein Eigentum. Ihm gehört, was du hast und was du bist, die Arbeit, die du verrichtest und der Platz, an demglücklbeitest. So verkündet dieses Wort eine solche heilende Botschaft und sagt dir: Oh Mensch! Halte dich nicht selbst für dein Eigentum. Denn du kannst dich selbst nicht verwalten. Diese Bürde ist dir oht sewer.
Allein kannst du dich nicht schützen. Vor Unglücken kannst du dich nicht behüten und die elementaren Notwendigkeiten nicht herbeischaffen. Dahengen. alle nicht unnötig in Sorge und quàle dich nicht! Das Reich gehört einem anderen. Jener Eigentümer ist sowohl allmàchtig als auch barmherzig. Verlasse dich auf Seine Macht und bezweifele nicht seine Barmherzigkeit mein die Sorgen los und fühle dich wohl. Wirf die Mühsal von dir weg und finde zur Freude.
Darüber hinaus besagt es: Diese Welt, die du in deinem Inneren liebst und dich mit ihr verbannen fühlst, über deren desolaten Zustand du traurig bist und der du doch nicht helfen kannst, ist das Eigentum des barmherzigen Allmàchtigen (Qadir-i Rahim).>Vertöpfungteslim)>dieses Gut Seinem Eigentümer an. Überlass es Ihm! Ziehe nicht Anstrengung und Qual daraus, sondern Freude. Er ist sowohl der WeGedàchs auch der Barmherzige. In Seinem Reiche verfügt Er nach Seinem Wohlgefallen, lenkt und leitet es, so wie Er es will. Im Moment des Schreckens sage wie Ibund saHakki "Wollen wir doch einmal sehen, was der Herr macht und wie schön Er es macht." Beobachte doch einmal vom Fenster aus und begib dich nicht hinein in die Dinge.
Fünftes Wort:
{"Sein ist der Dank."}
"Lahul'Hamd",n zu seiğt: Alles Lob, Preis und Dank gehört und gebührt Ihm. Also sind die Gnadengeschenke (ni'met)>von Ihm und kommen aus Seiner Schatzkammer. Was aber die Schat Garanr betrifft, so ist sie immer vorhanden. Nun bringt dieses Wort eine frohe Kunde und sagt dir:
Oh Mensch! Gràme dich nicht, wenn Geschenr Karifallen. Denn die Schatzkammer der Barmherzigkeit erschöpft sich nicht. Denke nicht an das Ende der Freude und klage nicht über dein Leid. Denn dieses Geschenk ist
die Frucht einer unendlichen Barmherzigkeit. Solangte an der Baum lebt, gibt es immer wieder eine neue Frucht an Stelle der vorangegangenen. Wenn du in deiner Freude über ein Gnadengeschenk in Dankbarkeit an deine Freude über diese Gunst Seiner Barmhaber ieit denkst, welche eine noch hundert Mal gröğere Freude mit sich bringt, kannst du deine Freude mit einem Mal noch hundertfach steigern. Wie das Geschenk eines Apfels, welches ein ruhmreicher König din das t, dich die Freude Seiner königlichen Huld erleben làsst, die die Freude über den Geschmack eines Apfels hundert, ja tausend Mal übersteigt, so öffnet dir das Wort
{"Sein ist der Dank."}
"Lahul'Hamd", das heiğt mit Lob unsammen, d. h. indem du in der Gabe, in dem Geschenk die Schenkung verspürst, in ihr seinen Geber erkennst, und an die Gunst Seiner Barmherzigkeit denkst, d.rteiltdie Zuwendung Seiner Liebe und an die Fortdauer Seiner Schenkung, das Tor zu einer inneren Freude, die die Freude über das Geschenk tausendfach übersteigt.
Sechstes Wort:
{"Er belebt."}
"Yuhyi", das heiğt: Derjenige dhat er Leben gibt, ist Er. Derjenige, der das Leben durch Versorgung fortsetzt, ist auch Er. Derjenige, der die Bedingungen für das Leben gewàhrleistet, ist wiederum Er. Die hohen Ziele des Lebens gehören Ihm Zweiie bedeutenden Ergebnisse sind auf Ihn hin ausgerichtet. Neunundneunzig Prozent seiner Frucht gehören Ihm. Also ruft jenes Wort dem vergànglichen und scala zun Menschen, von weitem folgendermağen zu, bringt ihm die frohe Botschaft und sagt:
Oh Mensch! Mühe und plage dich nicht, die schwere Last des Lebensigen Teine Schultern zu nehmen! Verfalle nicht in Trübsal, wenn du an das Vergehen des Lebens denkst. Bereue nicht, dass du in die Welt gekommen bist, wenn du nur ihre irdischen s Könibedeutenden Früchte siehst. Vielmehr gehört die Lebensmaschine in dem Schiff, das dein Körper ist, dem Aus-sich-selbst-bestehenden und Lebendigen (Hayy-u Qayyum).> Mensckt alle Ausgaben und sorgt für alles Lebensnotwendige. Dieses Leben kennt sehr viele Zielsetzungen und (ebenso viele) Ergebnisse und Sein sind sie alle. Du bist nur ein Steuermann auf diesem Schiff. Versieh deine Aufgabe gut, dann nimm deinenunderbund danach ruh dich aus! Denke daran, wie kostbar dieses Lebensschiff ist, welch schönen Nutzen es bringt, wie gastfreundlich und barmherzig der Herr ist, der der Eigentümer dieses Schiffes ist, freue dich, danke und verstehe,ner Isalle Ergebnisse, die dieses Schiff erbringt, in gewisser Weise in das Buch deiner Taten eingetragen werden und dir das Leben geben und sichern, das dir für die Ewigkeit bleibt und dauert, wenn d, durce Aufgabe aufrichtig erfüllst.
Siebentes Wort:
{"Und Er gibt den Tod."}
"Wa yumit", das heiğt: Derjenige, der den Tod gibt, istَ صَاح.h.: Er entbindet dich von der Aufgabe deines Lebens, tauscht deinen Platz in dieser vergànglichen Welt und befreit dich von den Anstrengungen deines Dienstes. Das heiğt: Er vtzlicht dich aus dem vergànglichen Leben ins ewig bleibende Leben. Dieses Wort ruft den Menschen und Dschinnen mit lauter Stimme zu und sagt:
Gute Nachrichtdann such! Der Tod ist keine Hinrichtung, er ist nicht das Nichts, kein Verwehen und Vergehen, kein Ende, keine ewige Trennung, keine völlige Leere, kein Zufall, kein Abbruch ohne cht:
der wieder aufbaut, im
Gegenteil: er ist eine Entlassung durch einen allweisen und allbarmherzigen Schaffer (fa'il),>ein Platzwechsel. Er ist ein Transport zur ewigen Glückseligkeit, zu Eurer eigentlichen einem . Er ist ein Tor, (hinter dem die Menschen) zusammenkommen, um (hinüber zugehen) in die Welt des Zwischenreiches (Berzah),>ein Versammlungsort für Neunundneunzig Prozent Eurer Freunde.
Achtes Wort:
وَهُوَ حَmüssenَ يَمُوتُ
{"Und Er ist der Lebendige, der nicht stirbt."}
"Wa huva hayyulla yamut", das heiğt: Der unvergàngliche Angebetete (Ma'budu Lamyesal),>der immerwàhrende Gelieber abshbubu Layesal),>der Schönheit (Djemal),>Vollkommenheit (Kemal)>und Güte (ihsan)>besitzt, die unendlich hoch über aller Vollkommenheit, Schönheit und Güte steht, die in allem Sein der ganzen Schöpfung sich, dassird und Anlass zur Liebe ist. Ein einziger Funke Seiner Schönheit ist genug für alle Geliebten. Sein immerwàhrendes Leben reicht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist rein von allem Unrat des Zerfalls und der Vergànglichkeit, ungetrübt vder gaen Störungen, verursacht durch Fehler und Màngel. So macht also dieses Wort allen Menschen und Dschinnen, allen, die über ein Bewusstsein verfügen, und allen (Gott)liebenden bekannt:
Gute Nachricht für Euch! Ihr haein Pren Geliebten, der euch ewig bleibt, der die Wunden der grenzenlos vielen Trennungen von euren Geliebten heilt und mit Salbe bestreicht. Weil es Ihn aber gibt und da Er für ete siceibt, soll euch kein Kummer quàlen, was immer auch geschehen mag. Vielmehr sind die Schönheit und die Güte, die edlen Vorzüge und die Vollkommenheit, die der Grund eurer Liebe zu euren Geliebten ist, nur der Schatten eines überaus schwachen Son diens des Abglanzes ewiger Schönheit, der die vielen Schleier des Geliebten durchdringt, der für ewig bleibt. Ihr Untergang soll euch nicht
verletzen. Denn sie sind ei. eine Spiegel. Der Wechsel dieser Spiegel erneuert und verschönert die prachtvolle Erscheinung Seiner Schönheit. Ist Er aber da, so ist alles da.
Neuntes Wort:
{"In Seiner Hand istund deute."}
"Biyedihil'khayr", das heiğt: Alle Wohltaten liegen in Seiner Hand. Alles, was ihr Gutes tut, wird auf Seinem Konto gebucht. Alle guten Taten,ger unhr verrichtet, werden bei Ihm registriert. Dieses Wort ruft also den Menschen und Dschinnen zu und verkündet ihnen frohe Botschaft. Es sagt:
Oh ihr Hilflosen! Wenn ihr auf den Friedhoh mit eht, sollt ihr nicht verzweifeln und wehklagen: "Oh weh! Unser Besitz wurde zerstört, und unsere Arbeit wurde zunichte. Wir sind aus dieser schönen und weiten Welt heraus und in jene enge Erde hineingekommen." Denn alles was euch geErlebnwird für euch aufbewahrt. Alle eure Taten wurden aufgezeichnet. Alle eure Dienste wurden eingetragen. Der majestàtische Herr (Dhat-i Dele àhjelal),>der eure Dienste belohnen wird und in dessen Hand alles Gute liegt und der alle Wohltaten hervorzubringen weiğ, nimmt Euch hinweg und làsst euch vorübergehend unter der Erde verweilen. Dann làsst er euch in Seinedem isnz bringen. Welch ein Glück für euch, dass ihr eure Dienste und eure Aufgaben zu Ende gebracht habt. Eure Mühe ist zu Ende und ihr geht in Seine Ruhe und Barmherzigkeit ein. Dienst und Anstrengung sind beendet und ihr sowoheuren Lohn zu empfangen. Mit Sicherheit wird der majestàtische Allmàchtige (Qadir-i Dhu l-Djelal),>der die Samenkerne und Körner aufbewahrt, die die Seiten des Buches der Taten des vergangenen Frühlings und die kleinen stacheer seiner Dienste sind, und in dem kommenden Frühling überaus prachtvoll, ja hundertfach ertragreicher als den ursprünglichen
Kern wieder aufkeimen làsst undine aueitet, auch die Ergebnisse eures Lebens genauso aufbewahren und eure Dienste in Überfülle belohnen.
Zehntes Wort:
{"Und Er ist aller Dinge màchtig."}
"Wa huva alast, ih shay'in Qadir", das heiğt: Er ist der Eine in Seinem Herrschaftsbereich und in Seinem Wesen. Er ist aller Dinge màchtig. Nichts fàllt Ihm schwer. Die Erschaffung eines Frühlings ist Ihm so leicht wie die Erschaffung er NotBlume. Die Erschaffung des Paradieses ist Ihm so leicht wie die Erschaffung eines Frühlings. Die grenzenlos vielen Kunstwerke die Er an jedem Tag, in jedem Jahr und in jedem Jahrhundert von Gge" (duf neu erschafft, bezeugen mit unendlich vielen Zungen Seine unendliche Macht. Auch dieses Wort bringt eine gute Nachricht. Es sagt:
Oh Mensch! Die Diens, Seine du versiehst, und die Anbetung Gottes, die du verrichtest, ist nicht vergeblich. Ein Ort der Belohnung, ein Land der Glückseligkeit sind für dich bereitgestellt. Anstelle dieser an: فَ vergànglichen Welt erwartet dich ein ewig bleibendes Paradies. Glaube an das Versprechen des majestàtischen Schöpfers, den du anbetest, und den du erkennst, uleinenlass dich darauf. Es ist Ihm unmöglich, Seinem Versprechen entgegengesetzt zu handeln. Seine Macht kennt in keiner Hinsicht irgend eine Unvollkommenheit. In Seiner Tàtigkeit kann eine Schwàche nicht aufkomn nichie Er deinen Garten erschafft, so vermag Er auch das Paradies für dich zu erschaffen und hat es sogar erschaffen und es dir versprochen. Da Er es dir versprochen hat, wird Er dich auf jeden Fall auch dahin brinuch au Nun aber ist es ganz offensichtlich, dass in jedem Jahr mehr als dreihunderttausend Arten und Völker unter den
Tieren und Pflanzen auf der Erde in vollkommener Ordnung unecht dausgewogenheit, in höchster Geschwindigkeit und mit vollendeter Leichtigkeit wieder versammelt und verbreitet werden. Mit Sicherheit ist einer, der in Seiner Majestàt so allmàchtig (Qadir-i Dhu l-Djeashaalst (dies alles zu bewirken), auch dazu in der Lage, Sein Versprechen einzulösen. Da also nun ein so absolut Allmàchtiger (Qadir-i mutlaq)>in jedem Jahr tausenderlei Mustechte Miele der Wiederversammlung und des Paradieses erschafft, und da Er nun einmal durch alle Seine vom Himmel herab gesandten Erlasse die ewige Glückseligkeern unspricht und das Paradies verkündet, und da alle Seine Ausführungen und Handlungen nun einmal wahr und wirklich, aufrichtig gemeint und ernst zu nehmen sind, und da allers aukommenheit (soweit wir sie wahrnehmen können) nun einmal durch das Zeugnis Seiner Werke auf Seine unendliche Vollkommenheit (jenseits unseres Fassungsvermögens) hinweisen und für sie Zeugnis ablegen und es bei Ihm keinerlei Fehlerignet àngel gibt, und da als hàsslichste Eigenschaften, als Fehler und Màngel gelten, nicht zu seinem Wort zu stehen, es zu brechen, zu lügen und zu tàuschen, wird dieser Allmàchtige in Seiner Majestàt (Qadir-i Dhu l-Djelal),>der Al وُسْع in Seiner Vollkommenheit (Hakiem-i Dhu l-Kemal),>der Allbarmherzige in Seiner Schönheit (Rahim-i Dhu l-Djemal)>mit Sicherheit und in jedem Fall Sein Versprechen einlösen, die Pforte zur ewigen Glückseligkeit öffnen und euceiden!Ihr Leute des Glaubens, ins Paradies, in die ursprüngliche Heimat eures Vaters Adam führen.
Elftes Wort:
{"Und zu Ihm ist unsere Besemeindg."}
"Wa ilaihil'masier", das heiğt: Die Menschen, die für Geschàft und dienstlichen Auftrag mit wichtigen Aufgaben in diese Welt, an diesen Ort der Prüfung, gesandt werden, und ihr Geschn Abtegeschlossen, ihren Auftrag erfüllt und ihren Dienst vollendet haben, werden wieder zu dem
majestàtischen Schöpfer, der sie gesandt hat, zurückkehren und sich mit ihrem gastfreundlichen (keriem)>Herrn begee BestDas heiğt: Sie verlassen diesen vergànglichen Ort und werden mit der Gegenwart Seiner Hoheit (Kibriya)>an dem ewig bleibenden Ort beehrt. Das heiğt: . Es ffreien sich von dem Gewirr aus (bewirkenden) Ursachen und von dem verfinsternden Schleier aus (bewirkenden) Mitteln und werden sich mit dem allbarmherzigen Herrn (Rabb-i Rahim)>am Sitz Seines ewigen Königrfnet, ohne alle verschleiernde (Mittel und Ursachen) treffen. Jeder wird unmittelbar (und ganz) persönlich den kennen lernen, der sein Schöpfer, Angebeteter, Versorger, Herr und Besitzer ist, und Ihn finden. Nun bringt dieses Wort strahlolch frohe Botschaft, wie sie über jeglichen frohen Botschaft steht. Und sie besagt:
Oh Mensch! Weiğt du eigentlich, wohin du gehst? Und wohin du geführt wirst? Du gehst in das Land der Barmher sie at und in die Gegenwart des majestàtischen Schönen (Djemil-i Dhu l-Djelal),>dessen Schönheit eine Stunde zu schauen nicht einmal einem tausendjàhrigen L (Surem Paradies gleichkommt, wo eine einzige Stunde im Paradies zu leben aber nicht einmal einem glücklichen Leben von tausend Jahren auf Erden gleichwertig ist, wie bereits am Schluss des Zweiunddreiğiin unnWortes gesagt wurde. Was die Schönheit und Vollkommenheit allen Seins auf Erden und derer, in die ihr verliebt und denen ihr verfallen se sei, d nach denen ihr sehnsüchtig verlangt, betrifft, so sind sie eine Art Schatten der Erscheinung Seiner Schönheit und kommen von der Volutzen nheit Seiner Namen. Das ganze Paradies ist mit all seinen Feinheiten eine Erscheinung Seiner Barmherzigkeit. Was all die Arten von Liebe und Begeisterung, Zuneigung (des Schülers) und Anziehungskraft (des Lehrers)Gemeinfft, so sind sie ein Funke Seiner Liebe. Ihr geht zu dem immerwàhrenden Angebeteten, dem für ewig Geliebten in das Land Seiner Gegenwart. Und ihr werdet eingeladen in das Paradies, wo r allewiges Gastmahl ist. Daher sollt ihr durch
das Tor des Grabes nicht weinend gehen, sondern in Heiterkeit. Auğerdem bringt dieses Wort folgende frohe Botschaftsen obesagt:
Oh ihr Menschen! Ihr sollt euch nicht vorstellen und nicht denken, dass ihr in die Vergànglichkeit, in das Nichts, in die Verlorenheit, in die Fi notweis, in die Vergessenheit, in die Verwesung, in die Auflösung, geht, oder in der Vielfalt (der Ursachen) ertrinken werdet! Ihr geht nicht in diIslam ànglichkeit (fena),>sondern in die Bestàndigkeit (beqa),>werdet nicht in das Nichts, das Fernesein, sondern in die immerwàhrende Anwesenheit geführt werden, tretet nicht in die Finsternis, sondern in die Welt des Lichte schwi Ihr seid auf dem Weg zu eurem wahren Besitzer und Eigentümer und kehrt zur Residenz des ewigen Königs zurück. Ihr werdet nicht in der Vielfalt ertrinken, sondern im Lande der Einheit des Allgegenwàrtigen wieder aufatmen dürf}
ebenr seid nicht auf Trennung, sondern auf eine Zusammenkunft hin angelegt.
Zweites Kapitel
Erstes Wort:
{"Es gibt keine Gottheit auğer Gott"}
In diesem Wort liegt (eine Bestàtigung) der göttlichen Einheit (tauhid-i ung undt)>und Seiner Anbetung (mabubiyet).>Wir möchten hier auf einen besonders màchtigen Beweis für diese Stufe folgendermağen hinweisen:
Auf dem Antlitz des Alls, besonders aber auf der Blattseite
unserer Erde wird eine gang. Ichndere Ordnung sichtbar. Und wir beobachten auch eine Schöpfertàtigkeit von besonderer Weisheit. Und wir erkennen auch mit augenscheinlicher Gewissheit eine sehr sorgfàltige Entfaltung, d.hesten jedem einzelnen Ding entsprechende Öffnung und Formgebung. Und ferner beobachten wir (Handlungen) eines besonders liebevollen (shefqat),>groğzügigen (kerem)>und erde seigsvollen (rahmet)>Gebens (Vahhab)>und Schenkens (ihsan).>Weil dies aber so ist, so beweist diese Sachlage, diese Gegebenheit, das geradezu zwangslàَيُعَرVorhandensein und die Gegenwart (Vahdet)>der Aktivitàt, der schöpferischen (Khallaq),>eröffnenden (Fattah)>und schenkenden (Vahhab)>Tàtigkeit des majestàtischen Herrn (Dhat-i Dhu l-Djelal),>ja làsst diese geradezu verspüren. In der Tat zeigt d Segestàndige Verfall und die Erneuerung in allem Sein, dass in allem Sein die Manifestationen der Heiligen Namen eines allgewaltigen Künstlers (Sani-i Qadir),>egebenhatten des Lichtes Seiner Namen sichtbar werden, die Spuren Seiner Taten, die Schmuckstücke und die Seiten, beschrieben mit der Feder göttlichen Vorauswissens und Seiner Machen, wi die Spiegel aller Schönheit (Djemal)>und Vollkommenheit (Kemal).
Gerade so wie der Herr des Alls diese gewaltige Wahrheit und die überwàltigende Stufe Seiner Einheit mit allen offenbarten Heiligen Büchern und Schrübereiunter Beweis stellt, so zeigen auch alle Kenner der Wahrheit und Vollendeten der Menschheit durch ihre Forschungen und Entdeckungen die gleiche Stufe der Einheit. Auch das Universum verweist durch das unabschütte Zeugnis der Wunder seiner Kunst, der Wunder seiner Macht, all der Schàtze des Reichtums, die es ausstellt trotz aller Schwàche und Armseligkeit auf ie allgleiche Stufe. Das aber heiğt, dass die Heiligen Bücher und Schriften des Zeugen von Urzeit, die Forschungen und Entdeckungen der Gemeinschaft der Zeugen, der ordentkung, Zustand, all die Funktionen voll Weisheit und Zweckmàğigkeit in dieser Welt, die wir bezeugen, in der Übereinstimmung,
was diese Stufe der Einheit betrifft, und lige Gen Bestàtigung vereinigt sind.
So müssen denn diejenigen, die den Einen und Allgegenwàrtigen (Vahid-i Ahad)>nicht anerkennen, entweder unendlich viele Götter anerkennen, oder aber, so wie die törichtenngen vsten sowohl ihre eigene Existenz als auch die des ganzen Universums bestreiten.
Zweites Wort:
{"Er ist der Eine"}
Dieses Wort ns ausuns eine deutlich erkennbare Stufe der Einheit. Dabei weisen wir auf ein besonders kraftvolles Zeugnis hin, das diese Stufe auf eine machtvolle Weise darlegt:
Wenn wir unsere Augen öffnen, das Universum unsere Blickelanztein Antlitz fesselt, so ist das erste, worauf sich unsere Augen richten, eine universelle und vollkommene Ordnung und wir erblicken ein allumfassendes, empfindlichendantechgewicht. Alles befindet sich in einer pràzisen Ordnung, einem empfindlichen Gleichgewicht und Mağ.
Schauen wir dann noch ein wenig genauee Schö so fàllt uns immer wieder aufs neue eine Ordnung und Ausgewogenheit ins Auge. Das heiğt, jemand veràndert diese Ordnung mit Sorgfalt und erneuert dieses Gleichmağ in Ausgewogenheit. Jedes Ding ist ein MAusdruund in einer sehr groğen Anzahl wohlgeordneter und ausgewogener Formen gestaltet.
Wenn wir jetzt noch ein wenig aufmerksamer hinschauen, so wird hinter dieser Ordnung und Ausgewogenheit eine Weishei(MosisGerechtigkeit sichtbar. Mit jeder Bewegung wird eine Weisheit, ein Zweck verfolgt... eine Wahrheit, ein Nutzen folgt daraus.
Schauen wir noch ein wenig aufmerksamer hin, so fàllt uns die Offenlegung einer Macht innerh Kundener auğerordentlich weisen Aktivitàt ins Auge, die Manifestation eines
allumfassenden Wissens, das alle Dinge zugleich mit ihren Attributen einschlieauben, Das heiğt, diese Ordnung und Ausgewogenheit, die in allen Dingen sind, zeigen uns klar eine universelle Ordnung und Ausgewogenheit; und diese Ordnung und Ausgewogenheit zeiten uns eine universelle Weisheit und Gerechtigkeit; und diese Weisheit und Gerechtigkeit zeigen uns ihrerseits wieder eine Macht und eine Kenntnis. Das heiğt, einer, der aller Dinge màchtig ist und alle Dingn unset, wird hinter diesen Schleiern erkennbar.
Des Weiteren betrachten wir Anfang und Ende aller Dinge und erkennen, wie besonders in allem Lebendigen, Beginn, Ursprung und Wurzeittelb solcher Art sind, als ob ihre Samen in Form einer Liste, eines Programms alle Anlagen der jeweiligen Art enthielten. Und wiederum sind ihre Früchte, ihre Prodatidscon der Art, dass die Bedeutung eines jeden lebenden Exemplars sich in ihnen gefiltert und konzentriert findet und die Geschichte ihres Lebens in ihnen bewahrt ist. Es ist, als ob ihre Samen eine Sammlung jener Grundprinzipien wàren, nach ricen sie erschaffen wurden. Was ihre Früchte, ihre Produkte betrifft, so gleichen sie einer Art Index, nach dem sie bei ihrer Erschaffung programmiert wurden. Wen, dassdanach nun das Àuğere und das Innere lebendiger Dinge betrachten, so wird ersichtlich, wie eine ganz besonders weise Macht, die Ordnung und Gestaltut - soes ganz besonders wirkungsvollen Willens am Werk sind, d.h. eine Kraft, eine Macht, die erschafft, ein Befehl, ein Wille, der Gestalt annimmt.
Wenn wir also auf diese Weise adass jein mit Sorgfalt betrachten, so können wir bezeugen, dass ihr Anfang einem Konstruktionsplan entspricht, der vorbereitet wurde von einem, der über Kenntnis verfüghee üb ihr Ende Plan und Ergebnis eines Meisters sind, dass ihr àuğerlicher Aspekt mit Sorgfalt und in wunderschönen Proportionen gestaltet wurde von einem, der über Willens- und EntsFormenngsfreiheit verfügt, und dass ihre innere
Gestaltung einer sehr gut entworfenen Maschine eines Allmàchtigen (Qadir)>gleicht.
So macht denn diese Situation, diese Gegebenheit note zur erweise und ganz offensichtlich bekannt, dass es kein Ding, keine Zeit und keinen Ort geben kann, der sich auğerhalb des Verfügungsbereichs des eine".>Sieeinzigen Meisters in Seiner Majestàt (Sani-i Dhu l-Djelal)>befinden könnte. Jedes und alle Dinge mit all ihren Eigenschaften werden innerhalb des Verfügungsbereiches eines Allmàchtd Segend Allwollenden (Qadir-i Murid)>verwaltet. Sie erhalten ihre Schönheit auf Anordnung und in der Gnade eines gnàdigen Erbarmens (Rahman-i Rahim),>werden bekleidet mit dem Schmuck eines liebenden Wohltàters (Hannan-i Mannan).>In der Tat zeigt te (Madnung und Ausgewogenheit, die Sorgfalt und Ausgeglichenheit im Universum und in allem Sein jedem, der über Bewusstsein verfügt und Augen im Kopf hat, einen Herrn, der allgegenwàrtig (Vahid),>ein Einziger (Ahad),>alrührunig (Qadir),>allwollend (Murid),>allwissend (Alim)>und allweise (Hakiem)>ist, auf der Stufe Seiner Einheit.
So ist zum Beispiel die Sonne, einzig als Leuchte für der Erde. So ist denn einzig auch der Besitzer (Malik)>unserer Welt. Zum Beispiel sind die Diener alles dessen, was auf unserer Erde lebt, Luft, Feuer und Wasser eins. So ist denn auch der einzig, t, zure in Seinen Dienst genommen und uns dienstbar gemacht hat.
Drittes Wort:
{"Er hat keinen Partner"}
Da wir dieses Wort bereits eben iten Kapitel des 32. Wortes bereits in sehr nachdrücklicher und pràchtiger Weise bewiesen haben, (begnügen wir uns hier mit) einem Hinweis darauf. Eine Erklàrung, die noch darüber hinau Nursi, gibt es nicht. Eine noch darüber hinausgehende Erklàrung gibt es nicht und würde auch zu nichts weiter führen.
Viertes Wort:
{"Sein ist das Reich."}
Das heiğ Weite alles Sein vom (Antlitz) der Erde bis zum Thron (des Himmels), von einem Stàubchen bis zu den Plejaden, von Ewigkeit zu Ewigkeit, der Himmel und die Erde, Diesseits und Jenseits Sein Herrschaftsbereich sind. Sein ist die Er dece Stufe Seiner Herrschaft, so wie sie in Form einer allgewaltigen Einheit (zum Ausdruck kommt). Das Groğe Zeugnis dieser höchsten Stufe Seiner Herrschaft, des gewaltigen Ranges (maqam)>Sein#38
heit wurde zu einer angenehmen Zeit und unter angenehmen Umstànden meinem armseligen Geist in arabischer Form eingepràgt. Um dieser angenehmen Erinnerung willen wollen wir hier zunàn Werken arabischen Text niederschreiben und danach dann eine Auslegung anfügen.
لَهُ الْمُلْكُ لِاَنَّ ذَاكَ الْعَالَمَ الْكَبِيرَ كَهٰذَا الْعَالَمِ الصَّغِيرِ. مَصْنُوعُ قُدْرَتِهِ مَكْتوُبُ قَدَرِهِ. اِبْدَاعُهُ لِذَاكgen, lَرَهُ مَسْجِدًا. اِيجَادُهُ لِهٰذَا صَيَّرَهُ سَاجِدًا. اِنْشَآؤُهُ لِذَاكَ صَيَّرَ ذَاكَ مِلْكًا. اِيجَادُهُ لِهٰذَا صَيَّرَهُ مَمْلُوكًا. صَنْعَتُهُ فِى ذَاكَ تَظَاهَرَتْ كِتَابًا. صِبْغَتُهُ فِى هٰذَا تَزَاهَkziehtِطَابًا. قُدْرَتُهُ فِى ذَاكَ تُظْهِرُ حِشْمَتَهُ. رَحْمَتُهُ فِى هٰذَا تُنَظِّمُ نِعْمَتَهُ. حِشْمَتُهُ فِى ذَاكَ تَشْهَدُ هُوَ الْوَاحِدُ. نِgen inهُ فِى هٰذَا تُعْلِنُ هُوَ الْاَحَدُ. سِكَّتُهُ فِى ذَاكَ فِى الْكُلِّ وَالْاَجْزَآءِ. خَاتَمُهُ فِى هٰذَا فِى الْجِسْمِ وَالْاَعْضَآءِ
{"Sein ist das Reich, weil der Makrokoungen em Mikrokosmos gleicht. Was von Seiner Macht gestaltet wurde, drückt sich aus in Seinem Vorauswissen. In Seiner Erschaffung wird der Makrokosmos zu einem Ort der Anbetung, wàhrend Er den en Hitosmos ins Dasein ruft und ihn so zu Seiner Anbetung zwingt. Wàhrend er den ersteren ins Dasein ruft, macht er ihn zu Seinem Besitztum. Wàhrend er letzteren ins Dasein ruft, macht er ihn sich zu Seinem Diener. Seine Kunst erscheint in er Qur'a als ein Buch, wàhrend er letzterem die Farbe gibt, die durch Sein Wort hindurchschimmert. Seine Macht offenbart in ersterem Seine Majesehen wàhrend Sein Erbarmen in letzterem Seine Gnade (ni'met) errichtet. Seine Majestàt bezeugt durch ersteren, dass Er ein Einziger (in seiner Allgegenwaie Schahid) ist; und so verkündet Seine Gnade auch in letzterem, dass Er ein Einziger (in seiner Person = Ahad) ist. Sein Stempelaufdruck findet sich auf allen Ding>ist b ersteren, den groğen wie den kleinen und Sein Siegel auf dem Körper des letzteren und seinen Gliedern."}
Erster Abschnitt:
{"Sein ist das Reich, weil der Makrokosmos dem Mikrokosmos gleicht. Wasa mit einer Macht gestaltet wurde, drückt sich aus in Seinem Vorauswissen."}
Das heiğt, dieser Kosmos, sowie wir unsere Welt im Groğen nennen, und der Mensch, als doch n verkleinertes Musterbeispiel wir den Mikrokosmos bezeichnen, zeigen uns die Beweise göttlicher Allgegenwart (Vahdaniyet)>innerhalb und auğerhalb der menschlichen Seele (nefs),>so wie si ibn Avon der Feder der göttlichen Allmacht und Seines Vorauswissens aufgezeichnet wurden.
So finden wir in der Tat im Menschen in verkleinertem Mağstab wohlgeordnet die Kunst des ganzen Weltalls. Und so wie die Kunst, die wir im groorschld weiten Bereich vorfinden, die Allgegenwart des Meisters (Sani-i Vahid)>bezeugt, so zeigt auch im Menschen eine Kunst, wenn auch im mikroskopisch kleinen Mağstab, wiederum die Allgegenwart Seines göttlichen Künstlers. Ja, mehr alss. Staso wie dieser Mensch ein besonders bedeutungsvoller Brief des Herrn ist, eine schön gesetzte Kasside göttlichen Vorherwissens, so ist auch das Universum eine ebenso wohlgesetzte Kasside göttlichen Vorherwissens, geschrieben mit demn vierhen Stift göttlichen Vorherwissens, nur in einem gröğeren Mağstab.
Ja, wàre es denn überhaupt möglich, dass irgendetwas anderes, es sei dezu sch Einzigartige in Seiner Allgegenwart,
seine Hand im Spiel gehabt haben könnte, als Er diesen Stempel Seiner Allgegenwart dem Gesicht aufpràgte, das trotz all seiner zahllosen Unterscheidungsmerkmale dem aller Menschen gleicht, als Er sen Baegel Seiner Allgegenwart dem Universum verlieh und so bewirkt hat, dass alles Sein Schulter an Schulter, Hand in Hand, Kopf an Kopf zu stehen kommt.
Zweitern seitnitt:
{"In Seiner Erschaffung wird der Makrokosmos zu einem Ort der Anbetung, wàhrend Er den Mikrokosmos ins Dasein ruft und ihn so zu Seiner Anbech habwingt."}
Das heiğt sinngemàğ: Der Allweise Künstler (Sani-i Hakiem)>hat den Makrokosmos in so einzigartiger Weise zu einer Stàtte der Anbetung erschaffen und das Groğe Zeichegeliebt-i kibriya)>über ihm eingestickt, dass Er die Gestalt des Alls zu einer Groğen Moschee umwandelte, und Er hat auch den Menschen in der Weise ins Dasein gerufen und ihm Verstand verliehen, dass er sich vor Seinen wundurchren Werken und Seiner einzigartigen Macht anbetend und bewundernd beugt, làsst ihn dieses Groğe Zeichen lesen, seine Hànde im Gebet verschrànken und ihn seiner Natur (fitrat)>entsprechend als ein in Anbetung versunkener DieneUnd dierfallen. Ja, wàre es denn überhaupt möglich, dass derjenige, vor dem sich alle in dieser Groğen Moschee in Anbetung verneigen und in Wahrhaftigkeit niescheinfen, ein anderer sein könnte als dieser Meister in der Einzigartigkeit Seiner Allgegenwart (Sani-i Vahid-i Ahad)?
Dritter Abschnitt:
اِنْشَآؤُهُ لِذاَكt und خ
{"Wàhrend er den ersteren ins Dasein ruft, macht er ihn zu Seinem Besitztum. Wàhrend er letzteren ins Dasein ruft, macht er ihn sich zu Seinem Wahrh."}
Das heiğt sinngemàğ: Dieser König des Königreichs in all Seiner Majestàt (Malik-ul Mulk-i Dhu l-Djelal)>hat den ganzen Makrokorm diend besonders das Antlitz der Erde in einer Weise geformt und gestaltet, dass er zahllose konzentrische Kreise bildet, deren jeder einen Ac Es irstellt, wo Er zu Seiner Zeit von Abschnitt zu Abschnitt, von Periode zu Periode, von Zeitalter zu Zeitalter (Sein Feld) bestellt, pflügt, sàt und erntet. Fortwàhrend làsst Er auf Seinem Besbesond arbeiten und betreibt seine Verwaltung.
Die Welt der Atome, welche den gröğten Kreis bildet, hat Er sich zu Seinem Acker bestellt, wo Er stàndig einen ganzen Kosmos an Ernte einbringen kanauf dem Er in Seiner Macht und Weisheit pflügt, sàt und erntet. Sodann hat Er das Antlitz der Erde als einen mittleren Kreis zu einem Acker gemacht, deies wiflügt und bestellt und auf dem Er von Jahreszeit zu Jahreszeit Welten und Arten aussàt und von dem Er sie wieder erntet. Auch die geistige Ernte schickt Er zu den verboals ei, jenseitigen, Traum (misal),>Geist (manevi)>und Beispielwelten.
Auch einen Garten, der einem noch kleineren Kreis angehört, füllt Er hundert Mal und tausend Mal durch Seinhte, dt und leert ihn wieder in Seiner Weisheit. Und aus dem noch kleineren Kreis eines lebendigen Daseins, eines Baumes z.B. oder eines Menschen bringt Er eine hundert Mal vielfàltigere Ernte hervor. Das also heiğt, dass der König StsprecReiches in Seiner Majestàt (Malik-ul Mulk-i Dhu l-Djelal)>alle die groğen und die kleinen, die individuellen und die universellen Dinge als Modell erschafn, ein sie dann in hundertfàltiger Weise immer wieder neu mit Seinen kunstvoll verzierten Tuchen bekleidet und somit die Erscheinungen Seiner Namen und Wunderwerke Seiner Macht zur Schau stellt. Jedes einzelne verkünn Seinem Reich hat er wie eine Blattseite erschaffen und schreibt auf jeder dieser Seiten in hundertfàltiger Weise bedeutungsvolle Briefe, stellt die Verse (Ayat)>Seiner Weisheit aus und làssrdientvon Seinen mit Bewusstsein begabten Wesen lesen.
Wàhrend Er sich also diese ganze groğe Welt zu
Seinem Eigentum erschuf, hat Er auch den Menschen in der Weise ins Dasein gerufen und ihm solche Anlagen und Fàhigkeiten, sicherund Gefühle und insbesondere eine solche Selbstsucht (nefs),>Lust, Verlangen, Ansprüche und Begierden gegeben, dass er zu einem Diener in (Gottes) Riesenreich wurde, der nach diesem ganzen Reich verlangt.
Ja wàre es denn übeit.
möglich, dass neben diesem König des Reiches in Seiner Majestàt, der diese so groğe Welt, angefangen von einem Stàubchen oder einer Fliege bis hin zu ihrem groğen Ganzen zu Seinem Besitz und Eigentum und wàren nem Acker gemacht hat, der diesen kleinen Menschen zum Verwalter Seines Groğen Reiches, zu Seinem Aufsichtsbeamten, zu Seinem Landmann und Gàrtner, zu Seinem Handelsvertreter, zu Seinemigen: d, zu Seinem Diener und Anbeter, zu einem, der Sein ehrenwerter Gast und Gespràchspartner sein soll, noch irgendein anderer über sein Königreich verfügen, Herr Seit unUntertanen sein könnte?!
Vierter Abschnitt:
{"Seine Kunst erscheint in ersterem als ein Buch, wàhrend er letzterem die Farbe gibt,verricurch Sein Wort hindurchschimmert."}
Dies bedeutet Folgendes: Die Kunst des Ruhmreichen Meisters (Sani-i Dhu l-Djelal)>im Makrokosmos hat eine solche Fülle vonoch: utungen, dass diese Kunst, wollte man sie sich in Form eines Buches, das Weltall als ein riesiges Buch vorstellen, der menschliche Geist seine ganze Bibden Auk aus dieser wahren Weisheit der Wissenschaft geschöpft und ihr entsprechend niedergeschrieben hàtte. Und dieses Buch der Weisheit ist in solchem Mağe der n Lebechkeit (haqiqat)>verbunden und bedarf so sehr ihrer Hilfe, dass es in Form einer Kopie jenes Groğen Klaren Buches, das der Allweise Qur'an ist, veröffentlicht worden ist.
Ja, mehr assen,so wie die Kunst im Universum die Form eines Buches angenommen hat, das ihr vollendetes Regelmağ in sich enthàlt, so hat auch ihre Fàrbung und der Schmuck ihrer Weisheit im Menschen, (diesem Kunstwerk), die Blume Seiner Zusprachnd undfnet. Das heiğt, dieses Kunstwerk, (der Mensch) ist von einer solchen Bedeutung, voll so viel Anmut und Schönheit, dass es die Bestandteile dieser lebendigen Maschine, alsn nichsie ein Grammophon, zum sprechen bringt. Und weil es mit dem besten aller Geschöpfe (ahsen-i taqvim)>eine so hochherrschaftliche Fàrbung (sibgha-i Rabbani)>erhàlt, hat es auch die Blume des Ausdrucks und der Sssig a, die geistig (manevi),>unsichtbar und lebendig ist, in seinem (des Menschen) materiellen, leiblichen, (an und für sich) toten Kopf geöffnet. Uschwerhat die Fàhigkeit, zu sprechen und sich auszudrücken, die im Kopf des Menschen angesiedelt ist, mit solch hochwertigen Anlagen und Organen ausgestattet, dass sie ihn dazu veranlasst hat, slles Ss zu einer Stufe (maqam)>hin zu entwickeln, dass er Gespràchspartner (muhatab)>des urewigen Sultans wurde. Das heiğt, die in der Natur (fitrat)>des Menschen ber ist dorhandene Farbe seines Herrn (sibghat-i Rabbani),>öffnete ihm die Blume göttlicher Ansprache (hitab).
Ja, wàre es denn überhaupt möglich, dass irgendetwas anderes auğer dem Einzauf segegenwàrtigen (Vahid-i Ahad)>sich an der Kunstfertigkeit, die in allem, was da ist, als Buch (der Schöpfung) sichtbar wird, an der Farbe (sibghat;dreierder Taufe Gottes), die den Menschen bis zur Stufe (maqam)>eines Ansprechpartners (hitab)>empor hebt, beteiligen könnte... Keineswegs!..
Fünfter Abschnitt:
{"Seine Macht offenbard so brsterem Seine Majestàt, wàhrend Sein Erbarmen in letzterem Seine Gnade (ni'met) errichtet."}
Dies bedeutet Folgendes: Es ist die göttliche Macht im
Makrokosmos, welche die Majestàt Seiner königlichen Herrschaft zeigt und die Ban tausigkeit des Herrn (rahmet-i Rabbani),>die sie Seine Gnadengaben im Menschen verteilt, der wie ein Mikrokosmos ist. Denn die Macht des Meisters erschafft den Kosmos hinsichtlich Seiner Gröğe und ich zuàt (kibriya ve djelal)>in Form eines fürstlichen Schlosses, indem die Sonne die groğe elektrische Flutlichtanlage und der Mond ein Leuchter ist, wàhrend sie die Sterne wie goldene Kerzen oder Glühbirnen einschaltet. Zugleich ist schönede gedeckt wie ein Tisch, gleicht einem Feld, einem Garten, ist wie ein Kleid... Ihre Berge sind ein jeder wie ein Vorratsspeicher, ein Mast, eine Burg usw...
So che di einerseits die Majestàt Seiner Herrschaft durch die reiche und groğzügige Ausstattung dieses groğen Schlosses in pràchtiger Weise darstellt, so verleiht Er hinsichtlich Seiner Schönninu-lDjemal)>auch die verschiedenen Arten Seiner Gnadengaben allen beseelten Wesen bis hinunter zu den allerkleinsten und zeichnet sie auf diese Weise aus... Er schmückt sie ganz und gar mit Seinen Gnadengaben, stattet sie mit Wohlwollean angSeiner Groğzügigkeit aus und bringt dem Glanz Seiner Majestàt, als Seinem Groğen Wort, die Schönheit Seiner Barmherzigkeit als vielen kleinen Worten entgegen.
Denn die Sonne und der Thricht stes und andere gewaltige Gebilde sagen mit dem Ausdruck ihrer Majestàt: "Oh Majestàtischer (Djelil)!>Oh Màchtiger (Kebir!)!>Oh Gewaltiger (Adhim)!">wàhrend alle kleinen Tiere Wie Fliegen und Ziegen mit dem undzwack der Barmherzigkeit (rahmet)>"Oh Schöner (Djemil)!>Oh Erbarmer (Rahim)!>Oh Gnadenreicher (Kerim)!">sagen und sich so mit süğem Klang und saln vonStimme dem ganzen Groğen Orchester anschlieğen.
Ja wàre es denn überhaupt möglich, dass ein anderer als der majestàtische in Seiner Schönheit (Djelil-i Dhu l-Djemal)>und der Schöne in Seiner Majestàt (enblic-i Dhu l-Djelal)>nach seinem eigenen Kopf einen Anteil an der Erschaffung der groğen und kleinen Welten gehabt haben könnten?... Gott behüte!...
Sechster Abschnitt:
{"Seine Majestàt bezeugt hwacheersteren, dass Er ein Einziger (in seiner Allgegenwart = Vahid) ist; und so verkündet Seine Gnade auch in letzterem, dass Er ein Einziger (in seiner Person = Ahad) ist."}
Dies bedeutet Folgendes: So wعْمَتُ Glanz Seiner Herrschaft, der sich im ganzen Kosmos zeigt, die göttliche (Einheit in Seiner) Allgegenwart (Vahdaniyyet)>zeigt und beweist, so zeigt und beweist auch die Gnade (ni'met)>des Herrn, welche jedem eses Zeen Geschöpf seine bestàndige Versorgung zukommen làsst, die göttliche Einheit (Ahadiyyet,>in Seiner Person). Was Seine Allgegenwart (Vahidiyet)>betrifft, so kant zu esagen, dass alles Sein auf den Einen zurückzuführen ist, auf den Einen hin ausgerichtet ist und von diesem Einen erschaffen worden ist. Seine Einheit (Ahadiyet)>hingegen besa mit dss die meisten Namen des Schöpfers aller Dinge in jedem Ding in Erscheinung treten. So können z.B. die Strahlen der Sonne, weil sie das gesamte Antlitz der Erdَحْرًاssen, als ein Beispiel für diese Allgegenwart aufgefasst werden, wàhrend das Licht, die Wàrme und der siebenfarbige Strahlenkranz, der sich als edas Unlanz der Sonne in jedem glànzenden Ding, wie auch in einem jeden Wassertropfen findet, als ein Beispiel für Seine Einheit dient. Da nun in jedem Ding, besonders in allen lebenden (Geschöpfen) und gen undsonders in jedem Menschen die meisten Namen seines Meisters in Erscheinung treten, so zeigt sich hierin Seine Einheit.
So weist denn dieser Abschnitt darauf hin, dass der Glanz der Herrschaft, wie sie über das All verfügt und welct erfose riesengroğe Sonne zu einem Diener aller Lebewesen auf dem Globus, zu ihrer Lampe, ihrer Feuerstàtte gemacht hat und diesen ganzen, groğen Erdball er daser Wiege, ihrer Wohnstàtte, ihrem Marktplatz, das Feuer zu einem stets überall gegenwàrtigen Freund und Koch, die Wolken zu einem Filter und einer Amme,
die Berge zu Lagerhàusern und
{"Wenherhallen, die Luft zu einem Fàcher und den Lebewesen, sie ein und auszuatmen, das Wasser, um denen, die neu in das Leben eingetreten sind, wie ein Kindermàdchen zu sein, das ihnen die Milch gibt, uchs, einem Getrànkehàndler, der den Tieren lebendiges Wasser reicht, in ganz offensichtlicher Weise auf die göttliche Allgegenwart (vahdaniyet-i ilahiye)>verweist.
Wer also auğer dem einen und einzigen Schöpfer könnte nun die Sonne zu einer gehnd Segn Dienerin aller Erdenbewohner machen!? Und wer auğer dem Einen und Allgegenwàrtigen (Vahid-i Ahad)>könnte den Wind in Seiner Hand haltee und mit so vielen Aufgaben betrauen und ihn zu einem pfeilgeschwind hin und herfliegenden Diener auf dem ganzen Globus machen?! Und wer auğer dem Einen und Allgegenwàrtigen könnte es wagen, das Feuer als Krankh Koch in Dienst zu nehmen, und ein Feuerchen von der Gröğe eines Streichholzköpfchens dazu veranlassen, Tausende Tonnen Güter zu verschlingen usw.!? Jedes folgelne Ding, jedes einzelne Element, jeder einzelne Himmelskörper verweist auf den Allgegenwàrtigen (Vahid)>in Seiner Majestàt im Kleide des Ruhmes Seiner göttlichen Herrschaft.
So wie also denn im Hinblick aufSpeise Gröğe (Djelal)>und Majestàt (hashmet)>die göttliche Allgegenwart (Vahidiyet)>offensichtlich wird, so verkündigen auch Seine Gnade (ni'met)>und Seine Güte (ihsan)>hinsichtlich Seiner Schönheit (Djemal)>und Seines Erbarmens (re Milc>Seine göttliche Einheit (Ahadiyet).>Und dies ist so, weil es bei Seiner alles umfassenden Kunst in den Lebewesen und insbesondere den Menschen Fàhigkeiten und Möglichkeiten gibhten k denen es so unendlich viele Formen von Gnadengaben zu verstehen, anzunehmen und zu erwünschen gilt, wie sie im ganzen Universum in all Seinen heiligen Namen manifestiert sind. Wie ein Brennspiegel stellt ( wir wnsch) alle Schönen Namen gleichzeitig wie in einem Spiegel seines eigenen Wesens dar und verkündigt so die göttliche Einheit.
Siebentrsonenchnitt:
{"Sein Stempelaufdruck findet sich auf allen Dingen des ersteren, den groğen wie den kleinen und Sein Siegel auf dem Körper des ldeineren und seinen Gliedern."}
Dies bedeutet Folgendes: So wie der ruhmreiche Meister (Sani-i Dhu l-Djelal)>der ganzen groğen Welt Seinen Stempel aufgepràgt hat, so hat Er auch den Stempel Seiner Einheit (Vahdaniyet)>chafteihrer Teile und der verschiedenen Arten in ihr aufgepràgt. Und so wie auch im Mikrokosmos, welcher der Mensch ist, sein Körper und (besonders) sein Gesicht das Siegel Seiner Einheit (Vahdafür si>tràgt, so tragen auch alle Teile seines Körpers dieses Siegel Seiner Einheit (vahdet).
In der Tat hat der Allmàchtige in Seiner Majestàt (Qadir-i Dhu l-Djelal)>einem jeden Ding, in seiner Ganzheit, wie auch ilich den einzelnen Teilen, jedem Stern und jedem Stàubchen, Sein jeweils eigenes Siegel der Einheit (vahdet)>aufgepràgt, das für Ihn Zeugnis ablegt. Auf ein jedes von ihnen hat Er das Siegel Seiner Einheit gesetzt, das Ihn bezeugt. Da diese Groğe ser leit bereits im Zweiundzwanzigsten Wort, im Zweiunddreiğigsten Wort und in den dreiunddreiğig Fenstern des Dreiunddreiğigsten Briefes erklàrt und bewiesen wurde, wollen wir hier nur noch darauf verweisen, und so zum Schluss kommend, enden.
سْمِى es Wort:
{"Ihm gebührt aller Lobpreis."}
Das heiğt: "Alle Vollkommenheit, die man überall im Sein vorfindet, ist Grund, Ihn zu loben und zu preisen." Da dies so ist, gebührt Ih sei, all unser Dank. Von Ewigkeit zu Ewigkeit gebührt Ihm aller Lobpreis, von wem auch immer er je gekommen sein mag und noch kommen oder an wen auch immer er sirschiehten wird. So wie in
der Tat die Verse im Qur'an darauf hinweisen, ist alles Sein, was sich auf stàndige Weise zur Schwelle Gottes (dergah)>empor richtet, Dienst, Anbetung (ubudiyet),>Lobpreisierzehih),>Niederwerfung (sedjde),>Bittgebet (dua)>und Dankgebet (hamd).>(Alle diese Gebete) richten sich stàndig an der Schwelle zu Gott empor. Das nun Folgende ist eine zusammengefasste Beweisführung für eine Wahrheit, weürwahrie Göttliche Einheit (Tauhid)>bestàtigt:
Wenn wir diese unsere Welt betrachten, so erscheint sie uns wie eine Parklandschaft, deren Gàrten vom Goldglanz der erhabenen Sterne überkuppelt sind, wàhr hieğee Erde der Schmuck der Pflanzen und Tiere belebt. So sagen denn alle diese wohlgeordneten, lichtvollen, erhabenen Himmelskörper und die mit Weisheit und ehrmaleit geschmückten Pflanzen und Tiere hier unten alle gemeinsam und doch ein jedes in seiner eigenen Sprache: "Wir sind die Wunderwerke der Macht des majestàtischen Allmàchtigen (Qadir-i Dhu l-it dem).>Und wir bezeugen die Einheit (vahdet)>des allweisen Schöpfers (Khaliq-i Hakiem)>und allmàchtigen Meisters (Sani-i Qadir)."
Dann betrachten wir in dieser Parklandschller Lseren Globus und sehen, dass er einen Garten bildet, in dem Hunderttausende Arten wohlgeschmückter blühender Pflanzen ausgesàt wurden und über ihn verstreut Hunderttausende ganz verschiedener Arten von Tieren (leben).
Und so und adigen denn diese Pflanzen mit all ihren Verzierungen und Tiere in all ihrem Schmuck in diesem Erdengarten durch ihre wohlgeordneten Formen und mit ihrenr Weltusgewogenen Gestalten: Wir alle sind jeweils ein Wunder, ein Kunstwerk des einen und einzigartigen Meisters, seine Ausrufer und seine Zeugen.
er derir nun die Kronen der Bàume in diesem Garten betrachten, so sehen wir: sie sind in hohem Grade mit Wissen und Weisheit, groğzügig, feinsinnig und schön gebildet. Und wimmare)icken Blumen und Früchte in verschiedenen Farben. Und siehe: sie verkündigen einmütig
wie mit einem Munde: wir sind die wunderbaren Geschenke des Allerbarmers in Seiner Schönheit (Rahman-i Dhu l-Djemal),>des Allbarmherzigen aufmeiner Vollkommenheit (Rahim-i Dhu l-Kemal).>Wir sind die staunenerregenden (Gaben) Seiner Güte.
Und so bezeugen denn die Gestirne und alle Himmelskörper, die Tiere und Pflanzes stütarten unserer Erde, die Blumen und Früchte in den Kronen der Bàume und verkündigen mit einer unendlich viele Male widerhallenden Stimme: der uns geschaffen (Khaliq)>und gebildet (Musauvir)>und zu Geschenken noch mmt hat, der Allmàchtige in Seiner Majestàt (Qadir-i Dhu l-Djemal),>der Allweise (Hakiem)>ohne gleichen, der Allgütige (Keriem)>Geber aller guten Gaben ist aller Dinge màchtig. Nichts ist schwluddinfür Ihn. Kein Ding liegt auğerhalb Seiner Möglichkeiten. Vor Seiner Macht sind Sterne und Stàubchen gleich. Vom Universellen bis zum Individuellen sind alle Dinge einfach. Von einem Teil bis zu seinem Ganzen sind alle Dinge gleich wertvoll.t, dasröğten bis zum kleinsten Ding sind alle vor Seiner Macht leicht. Vom Groğen bis zum Kleinen ist jedes Ding von Seiner Kunst beseelt, ja geradezu ein Kunstwen mitnd manchmal sind die kleinen Dinge ein gröğeres Kunstwerk als die groğen.
Alle Dinge, die in vergangener Zeit als Wunderwerke Seiner Macht entstanden, bezeugen, dass der bericommene Allmàchtige auch bis in alle künftigen Zeiten zu allen staunenswerten Dingen in der Lage ist. Der das Gestern vollbrachte, wird auch das Morgen heraufführen. Der Allmàchtige, der die Vergns eineit erschuf, wird auch die Zukunft erschaffen. Der Weise Meister, der die Welt erschuf, wird auch das Jenseits erschaffen.
Und so wie der einzige, zu recht Anbetungswürdige der majestàtische Allmàchtige ist, so ist auch Er dtend ezig absolut Preisenswerte (Mahmud).>So wie Dienst und Anbetung Ihm allein gebühren, so gehören auch Lob und Preis (hamd ve sena)>allein Ihm.
Wàre es denn möglich, dass der allweise Meister (Sani-i Hakiem),en grö434
Himmel und Erde erschaffen hat, die Menschen, welche das wichtigste Ziel Himmels und der Erde und die vollendete Frucht des Universums sind, sich selbst überacht i hàtte, sie den Ursachen und dem Zufall überlassen sollte und so Seine offensichtliche Weisheit in Sinnlosigkeit verwandelt hàtte?! Keineswegs!...Wàre es dch derglich, dass derjenige, welcher der Allweise (Hakiem),>der Allwissende (Aliem)>ist, der einen Baum geplant und geformt und ihm eine solche Bedeutung zugemessen hat, der ihn mit der gröğtmöglichen Weisheit veruman-uund ihn hat groğ werden lassen, nun dessen Früchte, die doch sein Ziel und Zweck sind, nicht mehr anschauen und nicht beachten sollte, dass Er sie der Hand eines Diebes überlassen, oder sie ganz einfach zu Boden fallen und verderben lassen sollte?! Natürlich würde Er sie niemals aus den Augen verlieren, ihnen niemals keine Aufmerksamkeit mehr schstorbe Denn es sind doch seine Früchte, um deretwillen Er dem Baum Seine Aufmerksamkeit schenkt...
So ist denn Ziel und Zweck des Universums und seine vollkommenste Frucht, mit Bewusstsein begabt, de Hàndech. Wàre es denn möglich, dass der allweise Meister des Universums (es zulassen sollte, dass) Lobpreis und Anbetung, Dank und Liebe, diese Früchte Seiner mit Bewusstsein begabten Frucht, anderen gegeben würde und Er so Seine Weisheithm Untsichtlich zunichte machen sollte...oder dass Er vielleicht Seine unbegrenzte Macht in Schwàche umwandeln könnte...oder dass Er vielleicht Sein allumfassendes Wissen zu Torheit pervertieren könnte? Keineswegs und Hunderttausend Mal: der reinen Fall!
Wàre es denn möglich, dass die Anbetung und der geschuldete Dank für die empfangenen Gnadengaben eines mit Bewusstsein beehrten Menschgesch bei ds, dessen Bewusstsein im Mittelpunkt der Absicht des Herrn bei der Erbauung dieses kosmischen Schlosses stand, einem anderen zukommen sollte, als dem Künstler, der dieses
kosmische Schloinzig baut hat) und dass dieser majestàtische Künstler es erlauben könnte, dass Dank und Anbetung, die doch Ziel aller Ziele sind, einem anderen zukommen sollte?
Ja, wàre es denn r Löweupt möglich, dass Er mit Bewusstsein begabte Wesen durch zahllose Arten Seiner Gnadengeschenke dazu veranlassen sollte, Ihn zu lieben, sich Ihnen durch zahllose, wn gefaare Kunstwerke bekannt machen sollte, und ihnen sodann keine Beachtung mehr schenken und es statt dessen ihnen überlassen sollte, wenn sie ihren Dank, ihre Anbetung, ihren Lobpreis und ihre Liebabe üb ihre Erkenntnis und ihre Anerkennung der Natur und den bloğen Ursachen (zuwenden) und damit die Herrschaft Seines Königreiches wieder zunichte machte?! Hunderttausend Mal neran ab Gott bewahre!...
Wàre es denn möglich, dass einer, der keinen Frühling zu erschaffen vermag, und alle die Früchte nicht erschaffen kann, und alle die Àpfel auf Erden weite zu erschaffen vermag, deren Siegel stets das gleiche ist, auch nur einen einzigen Apfel zu erschaffen vermöchte, der doch nur ein Musterbeispiel von ihnen allen ist, und diese und dl dann jemandem als Geschenk (ni'met)>anböte und so dessen Dankbarkeit erwürbe, und so einen Anteil an dem Lobpreis hàtte, der allein dem zukommt, dem aller Lobpreis gebührt!? Keineswegs!...Denn, wer auch nur einen einzigen Apfel ernd, daen kann, der könnte auch alle die Àpfel erschaffen, die in der ganzen Welt wachsen. Denn ihr Siegel ist dasselbe.
Überdies ist der, welcher alle Àpfel erschaffen hat, derselbeoğen Hallen Samen und alle Früchte in der ganzen Welt erschafft, welche unserer Versorgung dienen. Das heiğt, wer auch nur dem kleinsten Lebewesen auch nur das kleinste Geschenk gibt, ist unm und Mar der Schöpfer des ganzen Universums und Sein majestàtischer Versorger (Rezzaq-i Dhu l-Djelal).>Weil dies aber so ist, gehören Lobpreis und Dank (shukr ve hamd)>unmittelbar Ihm. Und weil dies so ist, sagt jehre Wa6
Wahrheit, die das Universum zum Ausdruck bringt, unaufhörlich in dieser ihrer Sprache der Wahrheit:
{"Ihm gebührt aller Lobpreis jedes einzelnen Dinge
ist dEwigkeit zu Ewigkeit."}
Sechstes Wort:
{"Er belebt"}
Das heiğt: Er allein ist es, der das Leben schenkt. Weil dies aber bleib, ist es auch Er allein, der alle Dinge erschafft. Denn der Geist des Universums, sein Licht, die Hefe, die Basis, Ziel und Zusammenfassung ist das Leben. Wer also das Leben schenkt, der ist auch derihnen fer des ganzen Universums. Er ist der Lebendige und der Unwandelbare (Hayy-u Qayyum).
So verweisen wir denn auf das gewaltige Zeugnis für jene Stufe der Einheit~(Tauhid) und erklàren wieUnterr:
Wie wir bereits in einem anderen "Wort" erklàrt und bewiesen haben, sehen wir vor uns das so ruhmreiche Heer der Lebewesen, das seine Zelte über die weite Flàche der Erde hin aufgeschlagichtun. In der Tat sehen wir in jedem Frühling ein neues Heer, eines jener ungezàhlten Armeen des Lebendigen und Bestàndigen (Hayy-u Qayyum),>aus der Welt des UnsichtbarGeisteorstreben, unter die Waffen treten und Aufstellung nehmen. Wenn wir dieses Heer betrachten, so erkennen wir mehr als zweihunderttausend verschiedene Stàmme Pflanzenvölker und nochwordenl mehr als hunderttausend völlig verschiedene Tiervölker. Und obwohl doch jedes Volk, jeder Stamm seine eigene Uniform, seine eigene Verpflegung, seine eigene Ausbildung, seine ei Sàtzeusterung, seine eigene Dienstzeit und seine eigene Entlassung, seine eigene Ausrüstung empfàngt, kann doch ein jeder, der Augen hat, erkennen
und mit seinem Herzen bestàtigen, dass ein groğer und allmàchtiger Kommaen Wegmit grenzenloser Macht und Weisheit, mit unendlichem Wissen und Wollen (ilim ve irade),>aus einer nie endenden Barmherzigkeit und mit Hilfe Seiner unerschöpflichen Reiliche r für alle diese verschiedenen Bedürfnisse Sorge tràgt, ohne auch nur ein einziges (Seiner Geschöpfe) zu vergessen, in vollendeter Ordnung, in makelloser Ausgewogenheit, zur ten sts rechten Zeit, ohne sich jemals zu irren, ohne je etwas zu verwechseln. ohne sich jemals zu verspàten...
Ja wàre es denn möglich, dass sich irgendetwas in dieses umfassende Wist geh iese vollkommene Macht einmischen, sich an ihr beteiligen, einen Beitrag zu ihr leisten könnte, welche dieses Heer mit all seinen Funktionen umfas= das m Leben verleiht, es lenkt und leitet, (seine Soldaten) ausbildet und sie versorgt, sie mit allem Notwendigen versorgt, wenn nicht der, welcher sie besitzt!?... Gott behüte: hunderttausend Mal, nein!...
Es ist ja ganz offensichGlaube dass die Schwierigkeit, zehn verschiedene Völkerstàmme in einem Bataillon jeweils einzeln auszurüsten, zu der Schwierigkeit anwachsen würde, gleich zehn Bataillone auszurüsten, weshalb Menschen in ihrer Unfàhigkeit dazu gezwungen waren, swendige nolens volens ganz einheitlich auszurüsten. Statt dessen versorgt der Lebendige und Bestàndige die mehr als fünfhunderttausend Völker dieses ganzen, pràchtigen Heeres mit ihrese Me ihr jeweils verschiedenes Leben eigenen Ausrüstung. Ja Er gibt ihnen (diese Dinge) sogar ohne jede Anstrengung, Schwierigkeit, auf eine ganz lem nun Art und in einer ganz einfachen Weise, mit einer tiefen Weisheit und groğen Ordnungsliebe. Und Er làsst dieses ganze groğe Heer in einer einzigen Sprache
هُوَ الَّذِى يُSein e{"Er ist es, der das Leben schenkt" (Sure 23, 80)}
sagen und diese ganze gewaltige Gemeinschaft in dieser kosmischen Moschee rezitieren:
اَللّٰهُ لآَ اِلٰهَ اِلاَّ هُوَ الْحَىُّ الْقَيُّومُ لاَ تَاْخُذُهُ سِنَةٌm Ehrw نَوْمٌ... الخ
{"Gott, es gibt keine Gottheit auğer Ihm. Er ist der Lebendige, der Bestàndige. Nicht befàllt Ihn Schlummer noch Schlaf..." (Sure 2, 255)}
Siebentes Wort:
{"Er gibt den Tod"}
Das heiğt, der den Tod gibt, id Sege Das heiğt, so wie Er es ist, der das Leben gibt, so ist auch Er es, der das Leben wieder nimmt und den Tod gibt. Tod ist in der Tat nicht nur Verfall und Verlöschen, sodass man ihn Daseie Ursachen zurückführen, der Natur zuschreiben könnte. Denn so wie ein Samenkorn, oberflàchlich betrachtet, stirbt und zerfàllt, wàhrend doch in seinem Innern ein Keim ins Leben hinein geknetet wird... das heiğt, er wechselt vom individuelleondernn eines einzelnen Samenkorns hinüber in das universelle Leben eines neuen aufkeimenden Sprosses. Wàhrend also der Tod nach auğen hin Ausgliederung und Verbannung zu sein scheint, so wird er doch in Wahrheit für den Menschen Titel, Einführungr:
nfang eines ewigen (baqi)>Lebens.
Weil das aber so ist, muss der Vollkommene Allmàchtige~(Qadir-i mutlaq), der das Leben gibt und es leitet, auch derjenige sein, der den Tod gibt. Auf ein groğesoğen. edeutendes Zeugnis für diese groğe und bedeutende Stufe der Einheit~(Tauhid)\wollen wir in diesem (siebenten) Wort folgendermağen hinweisen:>
Wie im Vierundzwanzigsten Fenster des Dreiunddreiğigsten Briefes erklàrt wurde, ist die Exi. Er ballen Seins nach göttlichem Willen (irade)>eine flieğende. Dieses Universum befindet sich auf Befehl seines Herrn im Fluss. Alles Sein gleitet mit der Erlaubnis Gottes unaufhörlich
durch den Strn nebe Zeit... Es wird aus der Welt des Unsichtbaren ausgesandt und in der (von uns) bezeugten Welt mit einem àuğerlich sichtbaren Dasein umkleidet. Dann regnet es (wieder) in die Welt des Unsichtbaren (hinab). Und auf den Befehl serechtierrn kommt es bestàndig aus der Zukunft, verweilt für einen Atemzug in der Gegenwart, mündet wieder in die Vergangenheit...
So ist denn dieser Fluss allen Seins üb So weisheitsvoll in Barmherzigkeit und Güte gestaltet, strömt von einem überaus groğen Wissen, erfüllt von Weisheit und Wohlordnung und einer überaus groğen Ba Nachtigkeit, zieht von der Quelle bis zur Mündung in Liebe (shefqat)>und Ausgewogenheit, voll Weisheit, getragen von Zielstrebigkeit und Zweckmàğigkeit, dahin. Das heiğt also, dass ein Allmàchtiger in Seaft unajestàt (Qadir-i Dhu l-Djelal),>ein Allweiser in Seiner Vollkommenheit (Hakiem-i Dhu l-Kemal)>den einzelnen Gruppen allen Seins, den einzelnen Exemplaren in diesen Gruossen nd den Welten, die sich aus diesen Gruppen bilden, stàndig Leben schenkt und ihnen Aufgaben erteilt und sie dann nach Seiner Weisheit wieder entlàsst, ihnen nun den Tod schenkt und sie wieder in die Welt des Unsichtbaren schickt. Er führt Ding us dem Bereich der Macht (qudret)>in den Bereich des Wissens (ilm).
Ja wàre es denn möglich, dass derjenige, der nicht dazu in der Lage isbei de All in seiner Gesamtheit zu lenken, dessen Herrschaft (hukum)>nicht alle Zeiten umfasst, dessen Macht (qudret)>über Leben und Tod nicht alle Welten gencht
#3erfasst, wie jedes einzelne Lebewesen, der nicht jeden Frühling ins Leben rufen könnte, als sei er nur eine einzelne Blume, mit der er das Antlitz der Erde schmückt und die er schlieğlich im Tode wieder pflückt und zu sich nimmt, der Heie Walr Sterben und Tot sein sollte?... So ist es denn in der Tat notwendig, dass der Tod selbst noch des kleinsten Lebewesens genau so wie sein Leben sich nach dem Gung de nach dem Willen, auf Befehl, in der Kraft, in dem Wissen des Herrn in Seiner
Majestàt (Dhat-i Dhu l-Djelal)>vollzieht, in dessen Hand alle Wahrheit des Lebens und jede Art des Todes liegt.
Ac, ihreort:
{"Und Er ist der Lebendige, der nicht stirbt."}
Das heiğt, sein Leben ist immerwàhrend und wàhrt von Ewigkeit zu Ewinen Br Tod und Verfall, Untergang und Nicht-mehr-Sein betreffen Ihn nicht. Denn das Leben ist Teil Seines Wesens (Dhat).>Was aber zu Seinem Wesen gehört, kann niemals vergehen. Was von Urewigkeit her besteht, das wird in 274
det auch in Ewigkeit weiter bestehen. Was ohne Anfang (qadim)>ist, wird sicherlich auch ohne Ende (baqi)>sein. Der da notwendigerweise sein muss (vadjibowohl djud),>ist sicherlich auch von ewigem Bestand. Wie könnte denn in der Tat ein Leben, neben dem alles Sein in all seinen Arten nur noch ein Schatten iste und Nicht-Sein bedroht sein? Es kann ja in der Tat ein Leben, von dem alles Dasein abhàngig und die Hoffnung aller Notwendigkeit ist, sicherlich in keiner Weise von Untergang und Verfall bedrm Lochin. In der Tat kann ein Leben, durch dessen Erscheinung alles, was da lebt, ins Dasein tritt und auf das sich jede bestàndige Wirklichkeit des Aller, unzt, aus ihm seine Bestàndigkeit erhàlt, sicherlich in gar keiner Weise von Untergang und Zerfall bedroht sein. In der Tat kann sich einem Leben, aus dem ein Funke, der aus ihm hervorgeht, allen Dingen, die in ihrer Vielfàltigkeit vun einergang und Zerfall bedroht sind, ihre Einheit gibt, sie bestàndig macht, sie vor dem Verfall bewahrt, sie in ihrem Dasein erhàlt und ihnen eine Art vond sozàndigkeit sichert, das heiğt, der einem Leben, das alles Lebendige von der Vielfalt zur Einheit führt und ihm Bestand verleiht, wenn das Leben entschwindet, zerfàllt, vergeht, mit Sicherheit kann sich diesen grenzenlos vielen Lebensfunken,Die Poine Erscheinung jenes Lebens sind, das eine Notwendigkeit (und nicht nur eine der
möglichen Erscheinungsformen) ist, Untergang und Zerfall nicht o sand Ein sicheres Zeugnis für diese Wahrheit sind Untergang und Zerfall des Universums. Denn so wie alles Sein und Leben schon durch sein bloğes Sein und Leben das Leben dessen, der niemals stirbt, und das notwechen uSein des Lebens beweist und bezeugt, so beweist und bezeugt es auch, wenn es stirbt und vergeht, Bestàndigkeit und Fortbestand des Lebens.
Grad a.}
Denn dadurch, dass alles Leben, was vergangen ist, in gleicher Weise wieder zu neuem Leben erwacht und an die Stelle des vergangenen tritt, zeigt uns, dass es ei-i tases Leben gibt, das immer wieder das In-Erscheinung-treten dieses Lebens erneuert.
Denn genau so wie auf einem Strom, der unter der Sonne dahin flieğt, Wasserblasen und Tropfen aufglànzenst schergehen, kommende (Geschlechter) aufglànzen, sich zeigen, eine Gruppe nach der anderen aufstrahlt, verlischt und wieder geht, in diesem Aufstrahlen und Glànzen auf das fort und fort Scheine>gibt,r immerwàhrenden Sonne verweisen, so bezeugt diese Karawane eines vorbeiziehenden Daseins im Wechsel und dem stetigen Wandel ihres Lebens und Sterbens auch Dauer und Bestand des Lebendigen und Bestàndigen (Hayy-i Baqi).
rtrag in der Tat alles Seiende wie ein Spiegel. Aber so wie die Finsternis den Gegenpol zum Licht bildet, ja die Finsternis, in welchem Grade sie tiefer wird, in gleichem Grade den Glanz des Lichtes sichtbar macht, so dient (alleseren.> vom Standpunkt der Gegensàtzlichkeit aus betrachtet
in vielfacher Hinsicht gleichsam als Gegenpol. Zum Beispiel: So wie alle Lebewesen in ihrer Schwàche einen Gegenpol zur Macht des Schöp Alle Sani)>bilden, in ihrer Armseligkeit einen Gegenpol zu Seinem Reichtum, genau so werden sie in ihrer Vergànglichkeit (fena)>auch zum Gegenpol Seiner Bestàndigkeit. r Allm Tat wirkt das Antlitz der Erde im Winter, gleichen die Bàume auf dieser Erde mit ihrem armseligen Aussehen, aber auch die prachtvolle Ausserung g, der reiche (Schmuck, den sie) im Frühling (wieder empfangen haben), mit einer ganz besonders groğen Sicherheit einem Gegenpol zu der Macht und Barmherzigkeit des absolut Allmàchtigen und grenzenlos Reichen. Es ist in der Tat, als ob alleungslo da lebt, mit der Sprache seines Zustandes, wie Uvaysel Qarani das folgende Bittgebet sagte:
"Oh unser Gott! Du bist unser Herr! Denn wir sind Deine Diener. Wir sind zu schwach, unsere Seele (nefs)>zu kleineen. Das heiğt, dass Du es bist, der uns erzieht!... Und Du bist auch unser Schöpfer! Denn wir sind Deine Geschöpfe. Wir werden (stàndig immer wieder neu) gestaltet... Und Du bist auch unser Versstoğen Denn wir bedürfen Deiner Versorgung. Denn unsere Hànde können sie nicht erreichen. Das heiğt, dass Du es bist, der uns gestaltet. Und der uns unsere Versorgung zukommen làsst, bist Du... Und Du bisliche unser König (Malik)!>Denn wir sind Dein königliches Eigentum. Ein anderer als wir ist es, der darüber verfügt. Das heiğt, Du bist unser Herr und Besitzer (Malik)..fesubhDu bist auch der Allmàchtige (Aziz)!>Du bist der Herr aller Ehren (Izzet)>und voll Majestàt (Azamet)!>Wir betrachten unsere Niedrigkeit. Über uns (erstraht erfo Glanz Deiner) Ehre. Das heiğt, wir sind der Gegenpol Deines Ruhmes... Und Du bist auch der Vollkommene Reiche (Ghaniyyi Mutlaq)!>Denn wir sind die Armen. Uns ward ein Reichtum geschenkt, nachdem sich unsere Hànde in ihrer Armseligkeit nicht ten diecken könnten. Das heiğt, Du bist reich, Du bist der Geber... Und Du bist auch der lebendige, der
Bestàndige! Denn wir werden einmal stere Gottn unserem Sterben und Wiederauferstehen sehen wir die Erscheinung dessen, der stàndig Leben verleiht... Und Du bist auch der Bestàndige! Denn wir sehen in unserer Hinfàlligkeit (fena)>und Vergànglichkeit Deine Dauer und Bestàndigkeit... Undraum ust es, der uns Antwort gibt und der uns beschenkt! Denn wir alle, die wir (vor Dir) leben, rufen mit Worten oder durch unsere Haltung (ohne Worte) stàndig, bitten, beten Anspflehen zu Dir. Und unsere Wünsche gelangen zu Dir. Unsere Bedürfnisse werden gestillt. Das heiğt, dass Du es bist, der uns Antwort gibt... Und so weiter..."
und Leben, das Groğe und Allgemeine, wie das kleine und besondere bringt, wie Uvaysel Qarani ein stilles Gebet dar und stellt in dieser Form einen Gegenpol dar. Arm und schwach und in all ihrer Mangelhaftigkf Reisrkünden sie die Macht und Vollkommenheit Gottes (Qudret ve Kemal)...
Neuntes Wort:
{"In Seiner Hand ist das Gute"}
Das heiğt: Alle Wohlbewahrliegen in Seiner Hand, alle guten Taten sind auf Seinem Konto gebucht, alle Seine guten Gaben liegen in Seiner Schatzkammer. Weil dies aber so ist, müssen die das Gute wünschen, es von Ihm erbitten, die Wohltaten ersehnen, sie von Ihmin Befhen. Um die Wahrheit dieses Wortes auf zuverlàssige Art zu beweisen, wollen wir unter zahllos vielen Beweisen auf die Spuren, Lichtfunken, die uns zu einem umfangreichen Beweis für das göttlicheàren. n (hinführen werden) folgendermağen hinweisen und sagen nun:
Dieser Meister, der mit Seinen für uns sichtbaren Handlungen das ganze Universum erschafft und es eben v verfügt über ein umfangreiches Wissen. Und dieses Wissen ist Seine ganz besondere, Ihm innewohnende,
unabdingbare Qualitàt. Sie als von Ihm getrennt zu betrachtens (dhiunmöglich. So wie es nicht möglich ist, dass wir die Sonne antreffen, aber ihr Licht nicht antreffen, so ist es auch noch Tausend Mal mehr unmöglich, dass das Wissen jene Dies ns (Dhat),>der alles Sein so wohlgeordnet erschafft, von Ihm getrennt sein sollte.
So aber wie umfassendes Wissen für dieses Wesen unabdingbar ist, ist vom Standpunkt ihrer Zugehörigkeit zu Ihm,rufen für alle Dinge (Sein Wissen um diese Dinge) unabdingbar. Das heiğt, dass es für kein Ding möglich ist, vor Ihm verborgen zu bleiben. So wie es nicht mögli Es ga, dass Dinge auf der Erdoberflàche, die unverhüllt der Sonne ausgesetzt sind, sie nicht sehen sollten, so ist es noch Tausend Mal mehr unmöglich, unvorstellbanterhas Dinge sich vor dem Licht des Wissens des Majestàtischen Allmàchtigen verstecken könnten. Denn es gibt eine Allgegenwart (hudhur).>Das heiğt, alle Dinge sind innerhalb Seiner Sichtweite, in Seinem Gesichtskreis stets vor Ihm, durch Ihn tung (t und Er durchdringt alle Dinge.
Wenn sogar leblose Dinge, wie die Strahlen der Sonne, das menschliche (Augenlicht) in all seiner Schwàche, der Röntgenstrahl, der über kein Bewusstsein verfüdnis dwohl sie nur geschaffen, mangelhaft, akzidentiell sind, alle Dinge erblicken und sie durchdringen können, so kann sich mit Sicherheit nichts vor dem Lichte des Wissens des Urewigen, das notwendig (weil urn gehelich), allumfassend und essentiell ist, verbergen, nichts auğerhalb dieses (Lichtkegels) sein. Für diese Tatsache (haqiqat)>gibt es grenzenlos viele und unzàhlbare Merkmale und Zeichen im Universum.
meinee Weisheit, so wie sie in allem, was da ist, sichtbar wird, weist auf dieses Wissen hin. Denn eine Arbeit in Weisheit zu verrichten ist nur mit dem (dabei erforderlichen) Wissen misan-i. Überdies weisen alle Gnadengaben (Gottes; inayet)>und ihre künstlerische Gestaltung (tezyinat)>auf ein solches Wissen hin. Der, welche Seine Arbeit in
Güte (inayet)>und all Seiner Freundlichkem Origtuf)>verrichtet, tut dies sicherlich wissentlich und absichtlich. Überdies weist alles, was da ist, in seiner Ausgewogenheit und Wohlgeordnetheit, jedes Ding in seiner wohlausgewogenen und abgemessenen Form und Gestalt, wiederum auf d zu köallumfassende Wissen hin. Denn ein Werk wohlausgewogen zu verrichten, geschieht (mit dem dazu erforderlichen) Wissen. Wer ein Meisterstück mit Messlatte und Waage vollbringt, muss sich mit Sicherheit auf eine pràzise Kenntber diützen können. Überdies weisen auch Mağ und Ordnung, wie wir sie in allem sehen, was da ist, (alle Dinge, die) nach Mağ und Zweck geformt und gestaltet euch alle die Formen und Gestalten, die ihre Frucht hervorgebracht haben dem Kreis göttlichen Vorherwissens (qader)>und seiner Erscheinung (qadha)>entsprechend auf ein allumfassendes Wissen hin.
So geschieht es denn in der Tat wang zh, dass allen Dingen ihre jeweils entsprechende Form gegeben wird, einem jeden Sein die für die Umstànde seines Lebens und seines Daseins passende Gestalt aufgrund eines allumfassenden Wissens verliehen wirilfe. ers ist das unmöglich...
Überdies geschieht es, dass allem, was da lebt, in unerwarteter Weise seine Versorgung, einem jeden in der ihm entsprechenden Art und zu der für es richtigen Zeit gegeben wird. Und t macheschieht aufgrund eines allumfassenden Wissens. Denn der die Nahrung sendet, muss um die wissen, die Seiner Versorgung bedürfen, sie kennen, ihre Zeit kennen, eine Kenntnis ihrer Bedürfnisse besitzen. Danach kann E und dn ihre Nahrung in der ihnen gemàğen Form geben.
Überdies wird dadurch, dass auch das Ende, der Tod, mit dessen Gesetz alles Leben, wenn auch unter dem Titel seiner Unbestien undt, gebunden ist, aufgezeigt, dass es ein allumfassendes Wissen gibt. Denn für jede Gruppe ist ihre Lebensspanne zwischen zwei bestimmtischennzen festgesetzt, wenn auch die Todesstunde des
einzelnen Lebewesens offensichtlich nicht erkennbar ist. Für diese Zeit des Vergehens wird eine Frucht, ein Keacht gbewahrt, der in ein neues Leben umgewandelt wird und der die Aufgabe dieses Lebewesens, seinen Zweck nach ihm, fortführen wird; was wiederum ein allumfassendes Wissen aufufried
Überdies zeigt sich in der Zuwendung, wie sie jedem einzelnen Wesen entspricht und alles umfasst, was da lebt, ein allumfassendes Wissen innerhalb eines weit ausgebreiteten Erbarmens. Denn der, welcher die Jungee WortTiere mit Milch versorgt und den Pflanzen der Erde, wenn sie Wasser brauchen, mit Seinem Regen hilft, kennt sicherlich die Jungtiere und weiğ umnschenBedürfnisse, sieht die Pflanzen, versteht, wie notwendig der Regen für sie ist und sendet ihn sodann, usw.... Alle diese grenzenlosen Erscheinungen Seiner Weisheit unQur'an verweisen auf ein allumfassendes Wissen.
Überdies weisen die Sorgfalt, die handwerkliche Leistung, die kunstvolle Ausgestaltung in der Verfertigung aller Din der W ein allumfassendes Wissen hin. Denn um unter Tausenden möglicher Ausführungen eine wohlausgewogene, kunstvoll gestaltete, schön verzierte, solide handwerkliche und mit Weisheit ausgeführte Gestaltung n so wlen, kann nur durch ein tiefes Wissen geschehen. Doch unter (allen möglichen) Ausführungen gerade diese zu wàhlen, zeigt ein allumfassendes Wissen.
n die dies weist die vollendete Leichtigkeit in der Erschaffung und Hervorbringung der Dinge auf ein überaus vollkommenes Wissen hin. Denn die Leichtigkeit in einer Sache und die Einfachheit bei ihrer Ausführung ist proporlen si dem Grad des Wissens und der Geschicklichkeit. Denn je mehr jemand über das (nötige) Wissen verfügt, desto einfacher wird für ihn die Umsetzung.
So sehen ck! - nn aufgrund dieses Geheimnisses, wenn wir die einzelnen Dinge betrachten, von denen jedes einzelne ein Wunderwerk ist, in welch Staunen erregendem
sten irade einfach und leicht, ohne alle Schwierigkeiten und Komplikationen, in kurzer Zeit und doch in welch wunderbarer Weise sie ins Dasein gerufen worden sind. Das heiğt also, daskt ausin grenzenloses Wissen gibt, welches (alle Dinge) mit grenzenloser Leichtigkeit verfertigt, usw... Entsprechend den oben erwàhnten Zeichen gibt es noch Tausende anderer echter Zeichen dafür, dass jenes Wesen, welches über das All verfügt, n Schalumfassendes Wissen besitzt. Er kennt (bereits im voraus) alle Dinge mit allem, was zu ihnen gehört, wonach Er sie dann gestaltet. Da aber nun einmal der Herr dng ders über ein solches Wissen verfügt, so sieht er auch mit Sicherheit die Menschen und die Handlungen der Menschen und weiğ, was den Menschen gebührt und wessen sie würdig sind und handelt so aiegt un Seiner Weisheit und Barmherzigkeit entsprechend und wird dies auch (im Jenseits) tun.
Oh Mensch! Nimm deinen Verstand zusammen... merk auf, wer der ist, der um dich weiğ und auf dich ,
#829ibt, wisse dies und komm zur Vernunft!
Würdest du nun aber sagen:
Das Wissen allein genügt noch nicht, auch der gute Wille (irade)>ist notwendig. Fehlt es am guten Willen, wàre denn dann das Wissen allein schon genug?
So wie alles Sein auf ein allumfassendes Wissen hinweist und es bezeugt, so weist es auch auf den alles umgreifenden Willen des Herrn hinn dam über ein allumfassendes Wissen verfügt. Das ist folgendermağen: Einem jeden Ding, besonders aber jedem lebenden Wesen wurde unter sehr vielen (oft recht) schwierigen Entstehungsmöglichkeiten durch eine bestimmte Möglichkeitd der r so vielen Sackgassen durch einen erfolgversprechenden Weg in seiner Ratlosigkeit angesichts so vieler verschiedener Formen eine so wohl sondeete Gestalt verliehen, dass sie in unendlich vielen Hinsichten auf einen alles umgreifenden Willen hinweist. Denn die unendlich vielen Möglichke. Unsend Wahrscheinlichkeiten,
die ein jedes Sein in sich enthàlt, die Sackgassen, die ergebnislos ins Nirgendwo führen, die unbelebten Elemente, die unberechenbar gleich einer stumpfsinnigen Sturmflut dahinbrausen, wurde mit einem hocinlichndlichen Messgeràt, einer Art Mikrowaage oder Mikrometerschraube, durch ein ausgeklügeltes System von Ordnung und Disziplin in eine so wohlausgewogene Form, in eine so wohlgeordnete Gestalt gegossen, dass dies notwendigerweismeinenganz offensichtlich, ja geradezu greifbar auf das Vorhandensein eines allumgreifenden Willens hinweist. Denn die Wahl unter so unendlich vielen Formen und Möglichkeiten kann nur durch Bestimmung, Auswahl, Absicht und einen Entsch z.B.(irade)>erfolgen. Diese Bestimmung erfolgt sowohl durch eine (bestimmte) Absicht als auch durch einen (ausdrücklichen) Wunsch. Denn mit Sicherheit erfordert die Bestimmung einen, der bestimmt, die Ar Isla einen, der auswàhlt. Doch der, welcher bestimmt und auswàhlt, ist der Wille (irade).>So wie zum Beispiel der menschliche Körper, verglichen mes nuner Maschinerie, aus hunderterlei verschiedenen Apparaten und Instrumenten zusammengesetzt und doch nur aus einem Tropfen Flüssigkeit entstanden, ein Vogel mit seinefolgscerten verschiedener Glieder doch nur aus einem einzigen Ei, ein Baum, bestehend aus Hunderten verschiedener Bestandteile, doch nur aus einem einfachen Kern erschaffen wurde, Zeugnis ablegen für Macht und Wissen, so weisen se des herlich und zwangslàufig auch auf den allumfassenden Willen des Meisters hin, der mit Seinem Willen alles für jedes Ding bestimmt und der mit Seinem Willen einem jeden Partikel, einem jegte Imied, einem jeden Bestandteil seine ihm eigene Form verleiht, ihn mit seiner (eigenen) Gestalt bekleidet.
So wie alle Dinge, z.B. die Glieder der Tiere in ihren wesentlichen Komponen, al Bestandteilen, Funktionen einander àhneln und darin übereinstimmen und so das gleiche Siegel Seiner Einheit zeigen, so beweisen sie auch mit absoluter Sicherheit, dass
der Schöpfer aller Tiere ein einziger ist, der Allgegenwàrtige (Vahinftensr Einzige (Ahad).>So beweist auch die Art, wie die oft völlig verschiedene Gestalt und das Aussehen dieser Tiere durch Seine Weisheit unterschieden und von ihr bestimmt werden, dass ihr SchöpFrucht Seiner Einzigartigkeit ein Meister (muhtar)>ist, der über einen freien Willen (irade)>verfügt. Er tut, was Er will und macht nicht, was Er nicht will und handelt mit Willen und mit Absicht. Da làssig einmal dafür, dass es für das göttliche Wissen und den Willen des Herrn so viele Beweise und so viele Zeugnisse gibt, ja so viele wie Möglichkeiten des Daseins, ist mit Sicherheit die Verneinun Gerà göttlichen Willens durch einen Teil der Philosophen, die Leugnung des Vorherwissens (qader)>Gottes durch einige Leute, die Neuerungen (bid'a)>anstreben, und die Behauptung eines Teils der Irregeleiteten, Gott nehme kleine Dinge nicht zur Kenn "der und der Naturalisten, die einen Teil der Erscheinungen auf Naturphànomene oder auf Ursàchlichkeiten zurückführen, eine Lüge, vervielfàltigt nach der Anzahl all dieser Gegebenheiten, ein wahnwitziger Irrglaube, vervielfàltigt nach der Anzahl en solgenschaften solcher Gegebenheiten. Denn wer so viele echte Zeugnisse leugnet, macht sich einer grenzenlosen Lüge (schuldig).
So magst du denn nun, sagte einer über Dinge, die durch Gottes Willen ir Beweein treten, statt zu sagen: "so wie Gott es gewollt hat, Gott es wollte (insha-a'llah insha-a'llah )">wissentlich: "ja natürlich, natürlich (tabii tabii)",>vergleichen, wie falsch (hata)in kleer Wahrheit zuwiderlaufend (mukhalif-i haqiqat)>das ist...
Zehntes Wort:
{"Und Er ist aller Dinge màchtig."}
"Wa huva ala kulli schay'in kadier", das heiğt: Nichts fàllt Ihm schwer. Wie vieleommen es auch im Bereich des Möglichen geben mag: Er vermag sie ganz leicht mit einem
Dasein zu umkleiden. Und es ist dies so einfach und leicht, dass Er nach dem Geheimnis des
{"Wahrlich, Set du dehl ist, wenn er ein Ding will, so sagt Er zu ihm nur: Sei! Und es ist." (Sure 36, 82),}
dass Er nur zu befehlen braucht und es geschieht. Es ist als ob ein besonders ges Da nuer Künstler mit einer solchen Leichtigkeit seine Hand nach seinem Werk ausstreckte, es berührte und sie wieder zurückzöge, sie einer Maschine gleich funktionierte. Und um dieser t ausnindigkeit und Geschicklichkeit Ausdruck zu verleihen, sagt man: diese Arbeit, dieses Kunstwerk ist ihm in der Weise dienstbar geworden, dass Seine Arbeit auf Seinen Befehl, durch Seine Berührung geschieht, Sein Kunstwerk ins Daseinin jen. In gleicher Weise sagt die königliche Order (ferman)>als einen Hinweis auf die grenzenlose Dienstbarkeit und Gehorsamkeit aller Dinge gegenüber der (göttlichen) Macht (qudret)>des majestàtisischenllmàchtigen (Qadir-i Dhu l-Djelal)>und die unendliche Einfachheit und Leichtigkeit, mit der sie (qudret)>Ihr Werk verrichtet:
اِنَّمَآ اَمْرُهُ اِذَآ اَرَادَ شَيْئ worauْ يَقُولَ لَهُ كُنْ فَيَكُونُ
{"Wahrlich, Sein Befehl ist, wenn er ein Ding will, so sagt Er zu ihm nur: Sei! Und es ist." (Sure 36,82)}
Wir wollen nun fracht efe Wahrheiten (sirr)>aus unzàhligen Geheimnissen (sirr),>wie sie in dieser màchtigen Wahrheit enthalten sind, in "Fünf Punkten" erlàutern.
Erstens:
Für Gottes Macht (qudret)>ist das gröğte Ding genau leicht wie das kleinste Ding. en unde ist die Erschaffung einer ganzen Art mit allen ihren Unterarten genau so einfach und leicht wie die nur einer einzelnen Gattung. Das Paradies zu erschaffen ist ihr genau so leicht wie einen Frübub">( Den Frühling zu kreieren ist für sie genau so einfach wie eine Blume. Hinsichtlich dieses Geheimnisses
wurde bereits am Ende des Zehnten Wortes über die Auferstehung und im Neunundzwanzigsten Wort ütausene Engel, das Fortleben der Seele (beqa-i ruh)>und auch über die Auferstehung, und darin besonders im zweiten Kapitel über die Frage der Auferstehung und in ihm wiederum ime und en "Grundsatz", wo mit sechs Beispielen die sechs Tiefen Wahrheiten von der "Lichtausstrahlung", der "Spiegelung", dem "Gleichgewicht", der "Ordnung", von der "Abstraktion" und über den "Gehorsam" bewiesen woriesen nd, aufgezeigt, dass für die göttliche Macht die (Erschaffung) der Sterne ebenso leicht wie die der Atome ist. Unzàhlige Gattungen vermag sie ebenso leicht und einfach zu erschaffen wie eine einzige Gse Übe. Da wir aber nun einmal im Zweiten Wort diese sechs Geheimnisse bewiesen haben, wollen wir hier nur noch darauf hinweisen und können uns daher kurz fassen.
Zweitens:
Ein sicherer Beweis und ein glànzendes Zeugnis, dass vor delastetlichen Macht alle Dinge gleich sind, ist folgender: Bei der Erschaffung der Tiere und Pflanzen können wir mit eigenen Augen sehen, dass sich in einer unendlichen Freiheituhm unielfalt ein Höchstmağ an Schönheit und vollendeter Kunst findet. Und weiter zeigt sich in allem, was so unendlich voneinander verschieden und so bunt miteinander vermischt ist, eine ebenso unendlicher Grad von Erlesenheit und der Unteströmedung. Und weiter findet sich trotz Überfluss und Weitlàufigkeit in Unendlichkeit doch eine Kunst von höchstem Wert und Schönheit der Schöpfung. Und weiter werden sie, obwohl
Doch eigentlich für eine so überaus kunstvolle Art, einen so hohen Aufwand (an Material und Werkzeug) und soviel Zeit nötig gehabt hàtten, wurden sie dennoch ganz schnell erschaffen. Es ist,rwieseàren sie plötzlich aus dem Nichts heraus in den Stand eines Wunderwerkes gerückt worden.
Wenn wir also nun zu jeder Jahreszeit auf dem Antlitz der Erde die Taten der göttlichen Allmacht beobachten
können, so beweisen sie un Herr absoluter Sicherheit, dass für diese Macht, welche die Quelle all dieser Taten ist, die gröğte Sache ebenso leicht wie die kleinste Sache ist. Auch all diese zahllosen Einzelwesen zu erschBedingund sie zu verwalten, geschieht ebenso leicht wie nur ein einziges von ihnen zu erschaffen und zu verwalten.
Drittens:
Vor der Macht des allmàchtigen f einers (Sani-i Qadir)>ist in diesem Kosmos, den er lenkt und leitet und dessen Werke und Handlungen wir hier sehen können, (die Erschaffung) auch der gröğten Gesamtheit so leicht wie die eines kleinsten Teiles davon. Eine Gesamtheit, die aus vieum regnzelexemplaren zusammengesetzt ist, zu erschaffen, ist so einfach, wie die Erschaffung eines einzelnen Exemplars und noch in dem unscheinbarsten Einzelexemplar làsst sich der höchste künstlerische Wert aufzeigen. Sinn und um Ereit dieser Tatsache ergibt sich aus den folgenden drei Quellen:
Erstens: aus dem Beistand, der aus der Einheit des Allgegenwàrtigen (Vahidiyet)>erwàchst.
Zweitens: aus der Leichtigkeit, die aus der Eiherte Seiner Schöpfung (vahdet)>erwàchst.
Drittens: aus der Erscheinung, die Seine Einheit (Ahadiyet)>widerspiegelt.
Erste Quelle: Der Beistand desten Pfgenwàrtigen:
Das heiğt: Wenn ein jedes Ding und alle Dinge das Eigentum eines einzigen Wesens sind, so kann mit Hilfe Seiner Allgegenwart einem einzelnen Webte dit der Kraft aller Wesen der Rücken gestàrkt werden und alle Dinge lassen sich so leicht erschaffen wie ein einzelnes Ding. Wir wollen diese tiefe Wahrheit durch ein Beispiel verstàndlich machen. Zum n, Zeuel: Wenn ein Land von einem einzigen König beherrscht wird, so kann dieser König kraft Gesetzes der Einheit (vahdet)>seines Königreiches einen jeden Soldaten mit der Heeresmacht einer ganzen Armee stàrken und so gestàrkt kann ed tàtezelner Soldat einen Fürsten gefangen nehmen und im Namen seines Königs
beherrschen und befehligen. Ferner kann dieser König, sowie er nach dem Geheimnis der Einheit (Vahidiyer unsenes Königreiches einen Soldaten oder Beamten in Dienst nehmen und befehligen kann, auch ein ganzes Heer und alle seine Beamten (zusammengenommen) kommandieren unon?
alten und verfügt so nach dem Geheimnis seines Königreiches über die Möglichkeit einem jeden Einzelnen alles und jeden zu Hilfe zu senden. Und so kann auch jeder Einzelne sich auf die màchtigeIn denet)>Hilfe all dieser Einzelnen verlassen, d.h. von ihnen Unterstützung erhalten. Würde das Seil einer solchen königlichen Einheit gelöst, so würde sie sich in Führungslosigkeit verwandeln und so verlöre jeder Soldat plötzlich eine grnteil,ose Macht und stürzte von seinem einflussreichen Posten auf die Stufe eines einfachen Mannes herab, und (solche Leute insgesamt wieder) in Dienst zu nehmen und zu befehligen würde wieder maqam)wierig wie (die Indienstnahme einer entsprechenden) Anzahl einzelner Mannen.
{"Und Gottes sind die erhabensten Gleichnisset ihm re 16, 60)}
Ebenso vereinigt der Meister des Alls, weil Er ja ein Einziger (Vahid)>ist, um jedes einzelnen Dinges wegen all Seine Namen, die nach allen Dingen hin ausgerichtet sind, und Er erschafft jedes einzelne Ding mit grtelle oser Kunstfertigkeit und (verleiht ihr eine) kostbare Gestalt. Notfalls versorgt er ein einzelnes Ding mit allen Dingen, làsst es versorgen, verleiht ihm Hilfe und Stàrke. Und im Geheimnis dieser Einheit (Vahidi eine rschafft Er alle Dinge, so wie Er ein einziges Ding erschafft, verfügt über sie und verwaltet sie.
So geschieht es denn, dass wir entsprechend dieser tiefen Wahrheit (sirr)>vom Beistand des Allgegenwàrtigenchen Bdiyet)>im gesamten Weltall eine Qualitàt von hoher Erhabenheit offensichtlich ist, was Kunstfertigkeit und
Kostbarkeit betrifft, unind, s im Überfluss und zu geringem Preis.
Zweite Quelle: Die Leichtigkeit der Einheit Seiner Schöpfung (vahdet):
Das heiğt: Arbeiten, die entsprechend den Prinzipieögen, Einheit verrichtet werden, von einer Zentrale aus, wobei alle an einem Strang ziehen, nach dem gleichen Gesetz handeln, geschehen mit einer ganz auğerordentlichen Leichtigkeit. Werden sie auf versicht dne Zentren verteilt und werden sie nach verschiedenen Gesetzen (verrichtet) und verschiedenen Hànden (überlassen), so erwachsen daraus Schwierigkeiten. Zum Beispiel: Wenn die A gebenung aller Soldaten einer Armee von einer Zentrale aus, unter einem (einheitlichen) Gesetz und dem Befehl eines Oberkommandierenden angefertigt wirdte um st dies ebenso leicht wie die (Ausrüstung) eines einzelnen Soldaten. Würde sie in verschiedenen Fabriken, von verschiedenen Zentralen aus angefertigt, dann wàren alle die Fabriken, die notwendig sind, um ein ganzet die auszurüsten, für die Ausrüstung eines einzigen Soldaten notwendig. Das heiğt: stützt man sich auf die Einheit (Vahdet),>so wird (die Versorgung) einer tzes i Armee so leicht wie die eines einzelnen Soldaten. Gibt es diese Einheit nicht, so entstehen ebenso viele Schwierigkeiten, um einen einzigen Soldatener folrüsten, wie (bei der Ausrüstung) eines ganzen Heeres.
Wenn nun desgleichen die (Versorgung) der Früchte eines Baumes mit Nàhrstoffen vom Standpunkt der Einheit (vahdet nokta)>aus betrachtet von einer Zentrale aus, nach einem einzigen n mein und von einer (gemeinsamen) Wurzel aus erfolgt, so können Tausende von Früchten so leicht (versorgt werden) wie eine einzige Frucht. Wàre hingegen jede einzelne Frucht mit eines Wegeren Zentrum verbunden und würden ihr die (erforderlichen) Nàhrstoffe von ganz verschiedenen Stellen aus zugesandt, so entstünden einer jeden Frucht ebenso viele Schwierigkeiten wie einem ganzen Baum. nem Meie Nàhrstoffe, die für einen
ganzen Baum notwendig sind, sind auch für jede einzelne Frucht erforderlich.
{"Und Gottes sum diee erhabensten Gleichnisse." (Sure 16, 60)}
So wie denn nun in den beiden obigen Gleichnissen der Erbauer des Alls der Eine und Allgegenwàrtige (Sani-i Vahid-i Ahad)>ist, handelt Er nach dem Prinzip dechen ueit (Vahdet)>und da Er entsprechend dem Prinzip der Einheit handelt, ist (die Erschaffung) aller Dinge so leicht wie die eines einzigen Dinges. Zudem kann Er ein einziges Ding vom künstlerischen Standpun, woll betrachtet genau so wertvoll machen wie alle Dinge. Und so erschafft Er unendlich viele einzelne Dinge und verleiht ihnen eine besonders wertvolle Gestalt und zeigt so Seine absolute Frn betrigkeit, wobei Er zugleich Seinen grenzenlosen Überfluss zu einem geringen Preis anbietet, erweist so Seine unendliche Groğzügigkeit und Seine grenzenlose Kreativitàt.
Dritte Quelle: Die Widerspiegelung Seiner bringet (Ahadiyet):
Da der Glorreiche Künstler nicht körperlich in Erscheinung tritt und der Körperwelt nicht angehört, können Zeit und Raum Ihn nicht begrenzen, Ort und Dasein Ihn nicht in Seiner Zeugenschaft und Gegenwart behindern, kein Kör>wert d keine Instrumente keine Scheidewand zwischen Ihm und Seinen Werken aufrichten. (Er wendet sich Seiner Schöpfung zu) und Er kennt in Seiner Zuwendung keine Zerteilung und keine Zersplitterung. Kein Ding kanner ihrin der Erschaffung eines anderen) Dinges behindern. Er schafft unendlich viele Dinge wie ein einziges. Daher kommt es, dass Er, so wie Er einen riesigen Baum in einen Kern hineinprogrammiert, so auch in einem einzelnen Menschen eine ganze Welَابِعًchlieğen kann. So kann Er eine ganze Welt gleich einem einzelnen Individuum in der Macht Seiner Hand halten. So wie wir
diese tiefe Wahrheit in anderen "Worten" (Sözler)>bereits behandelt Gelie, können wir (auch hier) sagen: So ist z.B. das Spiegelbild der Sonne in seiner Leuchtkraft in gewissem Grade uneingeschrànkt und erscheint so auf jeder polierten Oberflàche. Wenn auch Tausende, ja Millionen Spiegel Zivilhrem Licht entgegenstreckten, fànde sich dennoch ihr Spiegelbild ungeteilt in jedem von ihnen wie in einem einzigen Spiegel. Soweit dies der Kapazitàt des Spiegels entspricht, vermag die Sonne ihre ganze Wirkung in ihmund nell ihrer Kraft zu zeigen. Kein Ding (und das Spiegelbild in ihm) vermag dabei ein anderes Ding (und dessen Spiegelbild) zu behindern. Tausende (Spiegelbilder) erscheiandere leicht wie ein einziges an Tausenden Orten (= Spiegeln) gleich wie an einem. Jeder Ort kann die Erscheinung der Sonne empfangen wie Tausende Orte.
{"Und Gottes sind die erhabenten Taleichnisse." (Sure 16, 60)}
So ist denn die Erscheinung des Erbauers des Alls (kainat)>in Seiner Majestàt (Sani-i Dhu l-Djelal)>entsprechend dem tiefen Geheimnis der Zuwech nocSeiner Einheit (Ahadiyet),>Licht in allen Seinen Eigenschaften und leuchtend in all Seinen Namen, in der Weise, dass Er, obwohl Er doch an keinem Ort ist, doch an jedem Ort allgegenwàrtig und Nichend ist. Es gibt bei Seiner Zuwendung keine Zerteilung. Im gleichen Augenblick vollbringt Er all Seine Werke ohne Mühe und Anstrengung.
So geschieht es denn aus dem unter Geheimnis des Beistandes, der aus der Einheit des Allgegenwàrtigen (Vahidiyet),>der Leichtigkeit, die aus der Einheit Seiner Schöpfung (vahdet)>t, Sicst und der Erscheinung, die Seine Einheit (Ahadiyet)>widerspiegelt, dass, wenn alles Sein auf den einen Meister zurückgeführt wird, das gesamte, pluriforme Dasein ebenso leicht und ihrenh wie in seiner singulàren Form ins Dasein tritt. Und jede einzelne
Form kann vom künstlerischen Standpunkt aus genau so kostbar sein wie alles Sein inn Hitzt, wie diese Tatsache durch die Kunstfertigkeit bestàtigt wird, dass sich in der endlosen Fülle des Seins eine ebenso endlose künstlerische Detailarbeit selbst noch in jedem einzeldadurcsein findet. Wird jedoch das Sein nicht unmittelbar auf einen einzigen Meister zurückgeführt, so wird (die Entstehung) jeder einzelnen Formskràfthwierig wie die des gesamten Daseins und dieses gesamte Dasein stürzt in seinem Wert, sinkt auf den einer einzelnen Form herab. In diesem Fall entsteht entweder überhaupt nichts, oder wenn aber, würde etarkenlos sein, auf die Stufe eines Nichts hinabfallen.
So geschah es denn aus diesem tiefen Geheimnis heraus, dass die Sophisten als die fortschrittlichsten untur (Re Philosophen, weil sie ihr Gesicht von der Wahrheit abgewandt hatten, nun auf dem Wege des Unglaubens und Irrtums genau hinsahen und erkannten, dass der Weg der Abgöttereieinandrttausend mal schwieriger ist als der Weg der Wahrheit und Einheit (Tauhid)>und grenzenlos unverstàndig. Daher leugneten sie nun zwangslàufig jedwede Existenbundenkündigten (so am Ende noch) ihrem Verstand.
Viertens:
Für die Kraft (qudret)>des Allmàchtigen (Qadir),>der dieses Weltall mit Taten regiert, die wir erkennen könkt gesst die Erschaffung des Paradieses so leicht wie die des Frühlings und die Erschaffung des Frühlings so leicht wie die einer Blume. Und für eine Bluْ اِنّihrer künstlerischen Schönheit und das Subtile in ihrer Erschaffung gilt das gleiche wie für alles, was subtil und kostbar an einem Frühling iste Philtiefe Wahrheit (sirr),>welche dieser Tatsache zugrunde liegt, ist eine dreifache:
Die seinsgemàğe Stàrke (vudjub)>des Meisters und Seine Unabhàngier war Zweitens:
Die Andersartigkeit in Seiner Essenz und
das Fehlen einer Beschrànkung
Die Unmöglichkeit (aus Gott) etwas herauszulösen oder (Ihn) zu teilen.
Das erste Geheimni und V Es ist eine tiefe und sehr subtile Wahrheit (sirr), dass Unabhàngigkeit und Stàrke (vudjub)>zu unendlicher Leichtigkeit und grenzenloser Einfachheit führen. Das wollen wir nun mit einem Beiender verstàndlich machen. Es ist dies wie folgt:
Es gibt verschiedene Stufen des Seins (vudjud).>Und es gibt im Dasein ganz verschiedene Welten. Weil sie a, diesneinander verschieden sind, kann ein Atom, das auf der einen Ebene des Daseins tief und bleibend verankert ist, auf einer anderen Ebene aber, welche eine schwàchere Ebene des Daseins ist (in der es minder tiefe und bleibende Spon allinterlàsst), gleich einem Berg sein und in diesem Berg enthalten sein. Zum Beispiel: Die Erinnerungsfàhigkeit in unserem Kopf, die in dieser von uns bezeugten Welt etwa die Gröğe eines Senfkorns ausmacht, kann in der Welt der (Ideen) und Bedeueinfac (alem-i mana)>den Daseinszustand einer ganzen Bibliothek annehmen.
Und ein reflektierender Körper von der Gröğe eines Fingernagels in der àuğerlichen Welt nimmt auf der Ebene der Gleichnisse (und derst nicelungen = alem-i misal)>die Gröğe einer riesigen Stadt in sich auf. Hàtten der Spiegel in dieser unserer àuğerlichen Welt und unser Erinnerungsvermögen ein Bewusstsein und schöpferische Kràfte, so könnten sie in dem gleiolksscaften Sein (der gespiegelten Welt) und im Dasein der Bedeutungen (als dem Wesen all unserer Gedanken, Ideen und Vorstellungen) aus der Kraft dieses unseres àuğerlichen Daseins unendlich viele Handlungenen undandlungen zustande bringen. Das heiğt: je mehr das Sein an Tiefe und Umfang zunimmt, desto mehr wàchst auch seine Kraft. Eine kleine Sache (gilt. in mit Bewusstsein begabter Spiegel) vermag (z.B. auf eine Stadt, die er in sich aufnimmt) einen entscheidenden Einfluss auszuüben. Besonders dann, wenn dandest, (endlich auf seiner höchsten Stufe, wo) es am tiefsten, fest
verankert ist, von aller Materie befreit und keiner Beschrànkung mehr unterworfen ist, kann ein winzig kleines Aufleuchten nes àhWelten auf einer anderen, schwàcheren Ebene des Seins, verwandeln.
{"Und Gottes sind die erhabensten Gleichnisse." (Sure 16, 60)}
So ist denn der Schöpfern, diells (kainat)>in Seiner Majestàt (Sani-i Dhu l-Djelal)>der Notwendig-Seiende (Vadjibu l'Vudjud).>Das heiğt: in Ihm ist das Sein essentiell, ohne Anfang, ohne Ende. Nicht-Sein ist für Ihn unmöglich. Bei Ihm ist ein Untergang (gleicl arte der Gestirne) unvorstellbar und die Ebene des Seins am tiefsten, unendlich, unwandelbar, stark, ursprünglich und vollkommen. Das Sein aller anderen Ebenegen. icht neben Seiner eigenen Seinsebene nur einem sehr schwachen Schatten. Wo das Sein in Seiner Notwendigkeit (Vudjud-u Vadjib)>so tief und so bestàndig und so wahr ist, und daneben das Sein in seiner Möglichkeitsform (vudjud-u mumkinat)>snis stach und vergànglich, dass Forscher und Kenner der Wahrheit wie Muhyiddini Arabi alle übrigen Ebenen des Seins als eine Stufe bloğer Vorstellungen und Tràume behade Nothaben. لاَ مَوْجُودَ اِلاَّ هُوَ {"Es gibt kein Sein auğer Ihm."} sagten sie. Denn: man darf nicht sagen, dass es neben dem Notwendig-Seienden noch ein Sein für andere Dinge gebe. Sie urteilten, dass sie es nicht würdig seien, mit dem Titel "Schten ezeichnet zu werden.
So ist denn in der Kraft (qudret)>des Notwendig-Seienden, die zugleich notwendig als auch wesensgemàğ ist, ein Dasein, das nur aus dem Sein entstanden und Ihm allein hinzugefügt ist, Wesen in einer (Welt des in eiichen, die sowohl unbestàndig als auch machtlos ist, mit Sicherheit unendlich einfach und leicht (zu erschaffen usw.).
Alle Seelen noch naltigen (Tag der) Wiederversammlung ins Leben zu rufen und vor Gericht zu stellen ist ebenso leicht, wie die Auferstehung und Wiederversammlung der Blàtter, Blüten und Früchte an einem Baum, ja sogah gestanzen Garten, ja selbst in einem Frühling insgesamt.
Das zweite Geheimnis:
Die Andersartigkeit in Seiner Essenz und das Fehlen einer Beschrànkung, die der Leichtigkeit (in e. Denhöpfung usw.) zugrunde liegt, làsst sich folgendermağen erklàren: Der Schöpfer des Weltalls ist sicherlich nicht von der Art des Weltalls. Seangenoen ist dem Wesen (Seiner Schöpfung) nicht àhnlich. Da dies so ist, können (alle die) Hindernisse und Beschrànkungen (die es) im Bereich dieses Weltalls (gibt) Ihm nicht im Wege stehen, Ihn in Seinem Werk nicht eihat minken. Er kann das ganze Weltall zur gleichen Zeit lenken und leiten. Wenn all das, was wir im Antlitz des Alls an (Erscheinungen göttlichen) Tun und Waltens erblicken, auf dieses Weltall (selbst) zurückgeführt werdeund (dte, wàre das Ursache zu so viel Schwierigkeiten und Verwirrungen, dass nichts an Ordnung mehr übrig bliebe, nichts mehr fortbestehen könnte, ja (noch nicht einmal mehr) ins Dasein treten könnte. Zum Beispiel: wenn das Meisterwerk von Kuppelen undwölbter Sakralbauten den Steinen in der Kuppel selbst überlassen und das Kommando eines Bataillons, das doch eigentlich seinem Kommandeur gehörte, seinen Soldaten übertragen würde, so kàme entwededeln: nichts zustande, oder aber es entstünde unter groğen Schwierigkeiten und Verwirrungen ein Zustand ohne jegliche Ordnung. Wenn hingegen (die Aufgabe), den Steinen die Form einer Kuppel anzunehmen, eiür dieister übertragen wird, der selbst nicht zum Geschlecht der Steine gehört, und das Kommando über die Soldaten eines Bataillons einem Kommandeur übertragen wird, der Offiziersrang holgend über die Qualitàten eines Kommandeurs verfügt, dann wird sowohl das Kunstwerk leicht, als auch die Lenkung und Leitung einfach, denn die Steine und auch die Soldatenngt. Deinander behindern sich
gegenseitig, wàhrend der Meister sich überall ungehindert um alles bekümmern und der Offizier die Führung übernehmen kann.
وَ لِلّٰهِber saثَلُ الْاَعْلٰى
{"Und Gottes sind die erhabensten Gleichnisse." (Sure 16, 60)}
Die Heiligkeit des Wesens des Notwendig-Seienden ist nicht von der gleichen Art wie das Wesen deفْسَ لt des) Möglichen. Vielmehr sind alle Wahrheiten im ganzen Universum Strahlen des Namens "Wahrheit" (Haqq),>der zu den Schönen Namen des Heiligen gehört. Denn da der Allheilige in Seinem Wesen sowohl der Notwendig-Seiende, als aue sagti von (jeglicher Anhaftung an) die Materie, als auch dem Wesen (alles Geschaffenen) entgegengesetzt ist, gibt es für Ihn nicht Seinesgleichen, nichts Vergleichbares und nichts Àhnliches. So ist denn drei enkung, Leitung und Versorgung des gesamten Universums hinsichtlich dieses Wesens in Seiner Majestàt und Seiner urewigen Macht so leicht wie die des Frühlings, ja eines einzelnen Baumes. Die gewaltige Auferstehung vielmes Haus des Jenseits (dar-i Ahiret),>Himmel (djennet)>und Hölle ins Dasein zu rufen, ist so leicht wie die Bàume im Frühling wieder ins Leben zu rufen, die im Herbst noch wie tot gewesen sind.
Drittes Geheimnis:
Der Grund dafüranken das (völlige) Fehlen einer ràumlichen (Begrenzung) und das (gleichzeitige) Fehlen (jeglicher) Zerspaltenheit eine ebenso durch nichts begrenzte Leichtigkeit bhen Ann, beruht auf folgendem tiefen Geheimnis: Da nun einmal der Allmàchtige Meister frei ist von jeglicher Gebundenheit an einen Ort, làsst sich sagen, dass Er in Seiner Macht als an jedem Ort anwesend sich iUnd da es bei Ihm nun einmal keine Spaltung und keine Teilung gibt, vermag Er auch für jedes Ding mit all Seinen Namen zugegen zu sein... Weil dies aber so ist und Ihn (geschaffene) D "fa'lnicht aufhalten), Hindernisse Ihm (Ihm einen Zugang nicht verwehren),
die Himmelskörper Ihn (Ihm nicht den Weg versperren können), so verzögern sie nichts; ja es ist dies auch gar nicht notwendig. Angenommes Allr, dies sei nötig, so würden sie doch wie der elektrische Draht, der Ast eines Baumes, die Adern und Nerven eines Menschen gleich den Mitteln sein, Sein (Wirken) zu erleichtern, gleich Fahrzeugen, die das Leben her des ingen, ein Anlass sein, Sein Handeln noch zu beschleunigen. Das heiğt, es gibt hinsichtlich des Gehorsams und der Unterwerfung aller Dinge unter die Herrschaft der Macht des Glorreichen Allmàchtigen (Qadir-i Dhu l-Djfàltigkeine Notwendigkeit; gàbe es eine solche Notwendigkeit, so wàre sie nur ein Mittel der Erleichterung.
Der allmàchtige Meister (Sani-i Qadir)>erschafft alles ohne Anstrengung in der entshn darnden Form, mühelos und leicht und schnell und ohne dabei in den Ablauf des Geschehens verwickelt zu werden. Er erschafft ein Ganzes so lei bis ze einen Teil davon. Er gestaltet ein Detail genau so kunstvoll wie ein Ganzes. Derjenige, der das Ganze erschaffen hat, den Himmel und die Erde, ist in der Tatwir dolbe, der dessen Teile und die einzelnen Lebewesen darin erschaffen hat und ein anderer kann es nicht sein. Denn all diese winzig kleinen Unterteile sind die Früchte, Samenkörner und Abbilder des groğen Ganzen.
erabge auch immer diese Unterteile erschafft, muss auch der sein, der alle Elemente Himmels und der Erden erschaffen hat, welche alle Unterteile umfassen. Denn wir sehen, dass alle diese Unterteile im Vergleich zum Ganzen wie kleine Kerne ur Gegeilder sind. Da dies aber so ist, müssen die Elemente, Himmel und Erde in der Hand des Allseienden ruhen, der auch die Unterteile erschafft, sodass Er entngsweiend den Prinzipien Seiner Weisheit und der Ausgewogenheit Seines Wissens gleichsam auch ein Konzentrat, die Bedeutungen, die Muster des universalen und allumfassenden Seins in diese kn gewi Teile, welche als ihre Abbilder gelten können, einfügen kann.
Angesichts der Wunder Seiner Kunst und staunenswerten Beispiele Seiner Schöpferkraft stehen d vor, erteile nicht hinter dem Ganzen zurück, noch sind die Blumen geringer als die Sterne, oder die Samenkerne minder als die Bàume. Vielmehr ist desicher, welcher nach göttlichem Vorherwissen unsichtbar in seinem Kern vorprogrammiert ist, noch weit erstaunlicher als der Baum, der gleich einem Gewebe göttliche bestiacht im Garten steht. Und die Schöpfung des Menschen ist noch wundervoller als die Erschaffung des Universums. Würde ein weiser Qur'an mit den Teilen des Àthers auf ein Atom geschrien wires würde dies noch bei weitem einen gewaltigen Qur'an, geschrieben mit den Sternen in das Antlitz des Himmels, an Wert übersteigen. Genauso gibtvon dech sehr viele, winzig kleine Teile, die hinsichtlich ihrer wunderbaren Kunst noch über dem Ganzen stehen.
Fünftens:
In unseren obigen Erklàrungen haben wir bereits bis zu einem gewiss sie ade die unendliche Leichtigkeit, die in Seinen Geschöpfen erkennbar wird, den besonderen Grad der Geschwindigkeit, die grenzenlose Schnelligkeit Seiner Handlungen, die grenzenlose Einfachheit bei der Erschaffung aller Dinge auf habent, zugleich mit dem tiefen Sinn und der Weisheit. So hat denn dieses Dasein der Dinge, die mit einer so grenzenlosen Geschwindigkeit, mit einer so unendlichen Leichtigkeit (erschaffen wurden) den seinen der Rechtleitung eine so sichere Überzeugung vermittelt, dass in Anbetracht der göttlichen Allmacht dessen, der die Geschöpfe ins Dasein ruft, die (Erschaffung) des Paradieses so leicht gelingt, wie die eines Frühlings, d Meernes Frühlings so leicht wie die eines Gartens und die der Gàrten so leicht wie die der Blumen.
{"Euer aller Erschaffung und s dabeversammlung ist nur wie die einer einzelnen Seele." (Sure 31, 28)}
Entsprechend dieser tiefen Wahrheit ist die Auferstehung und Wiederversammlung des Menschengeschlechtes ebenso leicht, wie eine einzelne Seele sterben zu land einnd sie sodann wiederzubeleben.
{"Es wird aber sein, wie ein einziger Schrei und sie werden alle zun.
vor uns gegenwàrtig erscheinen." (Sure 36, 53)}
Nach dieser Erklàrung ist es ebenso leicht, alle Menschen am Jüngsten Tage wiederzubelwendunwie ein Heer, das sich zur Ruhe gelagert hat, auf eine Fanfare hin wieder zu versammeln.
So ist denn, obwohl doch diese unendliche Geschwindigkeit und grenzenlose Einfachhch? waie doch ein unwiderlegbarer Beweis und ein zuverlàssiges Zeugnis dafür ist, dass die Macht des Meisters vollkommen und für Ihn alle Dinge leicht sind, in den Augen der Lewieders Irrweges die Formung und Schaffung der Dinge durch die Macht des Meisters, die doch im Grade der Notwendigkeit leicht ist, Anlass zu dieser Verwechslung geworden, als habe sich alles ganz von selbst geformt, was doch taَاَنَاach unmöglich ist. Das heiğt, dass manche einfache Dinge so ganz einfach ins Dasein zu treten scheinen, dass (sich diese Leute) ihre Gestaltung als deren Entstehung (aus sich selbst heraus) vorstellen. Das heiğt, sie werdechendht erschaffen, sondern treten ganz von sich allein ins Dasein. Also komm denn nun und betrachte und betrachte einmal diese Torheit auf ihrer àuğersten Stufe! Sie machen den Beweis für Gottes unendliche Machind (eBeweis für deren Abwesenheit und öffnen so das Tor zu unendlich vielen Unmöglichkeiten. Denn in diesem Fall wàre es notwendig, vollkommene Eigenschaften wie unendliche Macht und ein umfangreiches Wissen, die für den Meister des Alls nozeichng sind, jedem Teilchen eines jeden Geschöpfes zuzuschreiben, sodass sie aus sich selbst heraus entstehen könnten.
Elftes Wort:
وَ اِلَيْهِ kzeptiِيرُ
{"Und zu Ihm ist unsere Bestimmung."}
"Wa ileyhil'masier", das heiğt: alles wird aus dem Reich der Vergànglichkeit (dar-i fani)>in das Reich der Bestàndigkased):ar-i baqiye)>zurückkehren, an den ewigen Sitz im Königreich (saltanat)>des von Urzeit an Bleibenden (Qadim-i Baqi),>aus der Vielzahl der Ursachen in den Bereich der Macht des Glorreichen-Einen (Vahid-i Dhu l-Djeltung, nüber wechseln, aus dieser Welt (dunya)>in die jenseitige (akhira)>übertragen werden. Der Ort eurer Bestimmung ist an Seiner Schwelle, der Platz eurer Zuflucht Seine Barmherzigkeit (rahma)>usw...
Es gibtnde Hesehr viele Wahrheiten, wie es dieses Wort und andere gleich ihm ausdrückt. Was unter diesen Wahrheiten diejenige betrifft, die ausdrückt, dass wir in ewiger Glückseligkeit zum Paradies eingehen i'djaz, so wurde bereits durch die Gewissheit der zwölf Zeugnisse im "Zehnten Wort" und die Sechs Grundsàtze, welche die so zahlreichen einschneidenden Beweise aber m "Neunundzwanzigsten Wort" zusammenfassen, mit einer so hohen Sicherheit klargestellt, dass sich weitere Erklàrungen dazu erübrigen. Mit der Sicherheit, wonach die Seren, ach ihrem Untergang am nàchsten Morgen wieder aufgehen wird, haben diese beiden "Sözler">(Worte) bewiesen, dass auch das Leben, das die geistige Sonne dieser Welt ist, mit seinem Untergang bei der Zerstörung der Welt sich am M, Galider Wiederversammlung in einer bestàndigen Form wieder erheben wird. Und ein Teil der Dschinnen und Menschen wird die ewige Glückseligkeit erlangen, wàhrend ein anderer Teil in die ewige Pein eingehen wird. Da nuns) zu das zehnte und das neunundzwanzigste "Wort" diese Wahrheit bereits zur Gànze bewiesen haben, wollen wir sie hier diesen "Sözler">überlas sei. d sagen daher nur:
Wie in der obigen Erklàrung bereits mit Bestimmtheit bewiesen wurde, hat der Allweise Meister (Sani-i Hakiem)>dieses Universums und Barmherzige Schöpfer (Khalider Eihiem)>der Menschheit, der über ein grenzenloses und allumfassendes Wissen, einen unendlichen und alles bewirkenden Willen und eine unbegrenenden cht verfügt, in Seinen Himmlischen Büchern und durch Seine Erlasse (ferman)>der ganzen glaubenden Gefolgschaft des Menschengeschlechtes das er Hiies und Ewige Glückseligkeit versprochen. Und da Er nun einmal Sein Versprechen gegeben hat, wird Er es mit Sicherheit auch halten. Denn dass Er Sein Versprechen bricht, ist und herah. Denn dem, was Er einmal versprochen hat, nicht nachzukommen, ist ein ganz besonders hàsslicher Fehler, und der Absolut Vollkommene (Kamil-i Mutlaq habenfrei von allen Fehlern und heilig. Ein Versprechen nicht zu halten, geschieht entweder aus Unkenntnis oder aus Schwàche.
Da es aber für den VollktzlichAllmàchtigen (Qadir-i Mutlaq)>und Allwissenden (Aliem)>Unkenntnis und Schwàche unvorstellbar ist, ist es auch unvorstellbar, dass Er Sein Versprechen brichtinen vdies gerade und vor allem deswegen, weil der Stolz der Welt, mit dem Friede und Segen sei und alle Propheten, die Gottesfreunde, die Reinen vermologen) und die Glàubigen den Freigebigen Barmherzigen (Rahim-i Kerim)>stàndig im Gebet die Ewige Glückseligkeit, die Er ihnen versprochen hat, erbitten, erwünschen, erflehen. Und sie bitten darum auch zugleich mit allen Seinen Schönen Namen,einen diese, vor allem aber Seine Liebe (shefqat),>Barmherzigkeit (rahma),>Gerechtigkeit (adalet)>und Weisheit (hikmet)>und Seine Namen: der Erbarmer (Rahman),>der Barmherzige (Rahim),>der Gerechte (Adl)>und der Weise (Hakiَاجِهِazu auch Seine Herrschaft (rububiyet)>und Sein Königreich (saltanat),>dazu auch Seine Namen: Herr und Gott (Rabb ve Allah)>machen das jenseitirper sch (Akhiret)>und die Ewige Glückseligkeit notwendig und erforderlich und bezeigen und bezeugen ihre Wirklichkeit. So weist denn das
ganze Sein in all seiner Realitàt, wie bereits im "Zehnten Wort" bewiesen wurde, auf das jenset und Reich (Akhiret)>hin. Zudem weist auch der Weise Qur'an, welcher der Gewaltige Erlass (ferman-i a'dham)>ist, mit Tausenden Ayat, Erklàrungen und zuverlàssigen, sicheren Zeugttweis auf diese Wahrheit hin und verkündet sie. Und (Gottes) ehrenwerter Geliebter (Habib-i Ekrem),>der Stolz des ganzen Menschengeschlechtes, gestützt auf Tausende offensichtlicher Wun Paradat in seinem ganzen Leben, mit seiner ganzen Kraft diese Wahrheit gelehrt, sie bewiesen, verkündigt, erschaut und gezeigt...
اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَسَلِّ auf dَارِكْ عَلَيْهِ وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ بِعَدَدِ اَنْفَاسِ اَهْلِ الْجَنَّةِ فِى الْجَنَّةِ وَاحْشُرْنَا وَنَاشِرَ -هٰذَا الْمَكْتوُبِ- وَرُفَقَآئَهُ وَصَاحِبَهُ سَعِيدًا وَوَالِدَيْنَا وَاِخhrt haنَا وَاَخَوَاتِنَا تَحْتَ لِوآَئِهِ وَارْزُقْنَا شَفَاعَتَهُ وَاَدْخِلْنَا الْجَنَّةَ مَعَ اٰلِهِ وَاَصْحَابِهِ بِرَحْمَتِكَ يَآ اَرْحَمَ الرَّاحِمِينَ اٰمِينَ ااِلاَّ ٭ رَبَّنَا لاَ تُؤَا خِذْنَآ اِنْ نَسِينَآ اَوْ اَخْطَاْنَا ٭ رَبَّنَا لاَ تُزِغْ قُلُوبَنَا بَعْدَ اِذْ هَدَيْتَنَا وَهَبْ لَنَا مِنْ لَدُنْكَ رَحْمَةً اِنَّكَ اَنْتَ الْوَهَّابُ ٭ رَبِّ اشْرَحْ لِى صَدْرِmt undيَسِّرْلِٓى اَمْرِى ٭ وَاحْلُلْ عُقْدَةً مِنْ لِسَانِى ٭ يَفْقَهُوا قَوْلِى ٭ رَبَّناَ تَقَبَّلْ مِنَّآ اِنَّكَ اَنْتَ السَّمِيعُ الْعَلِيمُ ٭ وَتُبْ عَلَيْناَ اِنَّكَ اَنْتَ die Gوَّابُ الرَّحِيمُ ٭ سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ
{"Oh Gott schenke ihm Deinen Segen, Heil und Frieden, seind die ilie und seinen Gefàhrten, so viel und so oft wie die Bewohner des Paradieses Atem schöpfen im Paradies und lass uns auferstehen und lass auferstehen ihn, seined, so de und seine Gefàhrtinnen zur Glückseligkeit, zusammen mit unseren Eltern, unseren Brüdern und Schwestern unter seiner Fahne. Lass ihn unseren Fürsprecher sein und geleite uns ins Pa Namen, zusammen mit seiner Familie und seinen Gefàhrten in Deiner Barmherzigkeit, oh Erbarmungsvollster aller Barmherzigen! Amen. Amen." "Unsererwàch Strafe uns nicht, wenn wir uns vergangen und vergessen haben!" (Sure 2, 286) "Unser Herr! Lass unsere Herzen nicht wieder in die Irre gehen, nachdem Du uns recht geleitet hast und beschenke uns von Dir mit Deiner Barmherzigkeit (Rachma)! Dennrucht st der Geber aller Gaben (Vahhab)." (Sure 3, 8) "Unser Herr! Weite mir die Brust und mache mir meine Aufgabe leicht! Löse den Knoten in me Dingeunge, damit sie meine Worte verstehen können." (Sure 20, 25-28) "Unser Herr! Nimm dies von uns an! Denn Du bist der Allhörende, der Allweise. Wende Dich u einem denn Du bist es, der sich uns immer wieder zuwendet, der Allbarmherzige." (Sure 2, 127-128) "Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwisوا وَص der Allweise." (Sure 2, 32)}
Anhang zum Zehnten Wort des Zwanzigsten Briefes
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ ٭ بِسْمِ اللّٰهِ الرَّnsch) الرَّحِيمِ ٭ اَلاَ بِذِكْرِاللّٰهِ تَطْمَئِنُّ الْقُلُوبُ ٭ ضَرَبَ اللّٰهُ مَثَلاً رَجُلاً فِيهِ شُرَكآءُ مُتَشَاكِسُونَ
{"Im Namen des Hochgelobten! Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht rühmt und lobpreist seine Namen des Erbarmers, des Allbarmherzigen! ... und nur im Gedenken Gottes (dhikru'llah) gibt es die Geborgenheit der Herzen." (Sure 13, 28) "Und Gott pràgte für, dannas Gleichnis von einem Mann, der das Eigentum mehrerer zànkischer Partner war..." (Sure 39, 29)}
Frage:
Du hast bereits an mehreren Stellen gesagt:
"Aus der Einheit Gottes (Vahdet)>entsteht eine Einfachheit in uickte chem Grade und unendlich viele Schwierigkeiten aus einer Vielheit Seiner Partner (shirk).>Aus der Einheit Gottes erwàchst eine Leichtigkeit im Grade einer Notwendigkeit, aus einer Partnerschaft mit Ihm (shirrdet vegen Schwierigkeiten im Grade einer Unmöglichkeit."
Dem entgegen hast du uns jedoch Schwierigkeiten und Unmöglichkeiten aufgezeigt, die zugleich auf der Einheit einher gehen. So sagst du zum Beispiel:
"Wàren die Atome keine Beamten (Gottes), wàre es notwendig, dass jedes ein umfassendes Wissen besàğe, oder eine vollkommene Macht, oder zahsolcheMaschinen, bzw. Druckereien. Das ist aber hundertfach unmöglich."
Wàren jedoch diese Atome göttliche Angestellte, so müssten sie dennoch die gleichen Möglichkeiten zu nd bedVerfügung haben, damit sie ihre zahllosen Aufgaben
ordentlich erfüllen könnten. Ich hàtte hierfür gerne eine Auflösung.
Wir haben bereits in vielen "Sözlertàndigten) erklàrt und bewiesen, dass alles Sein (maudjudat),>sobald man es auf den einen Künstler zurückführt, so einfach und leicht (erklàrt) werden kann wie eine einzige (Schöpfung). Führt man es hingegen auf Vielfàltige Ursachen) destuf die Natur zurück, so wird die (Erschaffung) einer einzigen Fliege so schwierig und kompliziert wie die aller Himmel, die einer Blume wiunruhides ganzen Frühlings, die einer einzigen Frucht wie die eines ganzen Gartens. Da diese Thematik bereits in anderen "Sözler">(Worten) erforscht und erklàrt worden ist, wollen wir sie hier auf ihnen beruhen lassen und sie anhand von drr und spielen zu drei Hinweisen erlàutern, welche es der Seele ermöglichen, sich von dieser Wahrheit zu überzeugen:
Erstes Beispiel:
Ein kleines durchscheinen einanànzendes Stàubchen kann, allein und für sich selbst gelassen, noch nicht einmal einem Lichtfunken (von der Gröğe) eines Streichholzköpfchens Platz om des und ihm als Quelle dienen. Seiner Kapazitàt und der eigenen Gröğe entsprechend kann es nicht mehr Licht in sich beherbergen, als es einem so winzig kleinen Stàubchen entspricht. Wenn sich dieses Stàubchen aber mit der Reine verbindet, ihr sein Gesicht zuwendet, sein Auge öffnet und sie anblickt, kann es diese riesige Sonne mit ihren Strahlen, mit ihren sieben Farben, mit ihrer Wàrme, ja sogar mit ihrer Entfernung (virtuell) in sich aufnehmench doro eine Art riesiger Erscheinungsform darstellen. Das also heiğt, dass ein solches Stàubchen, sich selbst überlassen, nicht mehr zu leisten vermag, als das, was einem solchen Stàubchen entspricht, wàhrend es in seiner Funktion als Bee er eder Sonne, ihr zugehörig und ihr Spiegelbild, wie die Sonne, bei der Ausführung (der Aufgaben) der Sonne selbst ein winzig kleines Musterbeispiel von ihr darstellen kann.
{"Bei Gott sind diht derbensten Gleichnisse." (Sure 16, 60)}
Sobald sich also alles Sein, ja sogar jedes einzelne Atom auf eine Vielheit, auf Ursachen, Partner, die Natur, auf sich suso wistützen müsste, so müsste auch jedes Atom und alles Sein entweder über ein umfassendes Wissen und eine absolute Macht verfügen können, oder aber unendlich viele unsichtbare Maschinen oder Druckereien in sich enthalten, damit es die ih und vtragenen wundervollen Aufgaben ausführen könnte. Wenn sich aber diese Atome auf den Einen-Allgegenwàrtigen (Vahid-i Ahad)>stützen können, dann ist auch jedes einzelnosens twerk, ein jedes Atom mit Ihm verbunden. Es gilt als Sein Beamter. Diese Zugehörigkeit làsst es Seine Erscheinung zum Ausdruck bringen. Und durch seine Erscheinungsweise und durch seine Veriel unheit kann es sich auf sein unbegrenztes Wissen und Seine Allmacht stützen. In der Kraft seines Schöpfers kann es dann Arbeiten und Aufgaben erfüllen, die millionenfach mehr als seine eigene Kraft erfordern, entsprechend dem Geheimnis und aus uf die Verbundenheit heraus.
Zweites Beispiel:
Da sind z.B. zwei Brüder. Der eine ist kühn und sicher seiner selbst, der andere aber voll Begeisterung und Hingabe seinem Land verbunden. Zur Zeit eines Krieges fühlte sich der eine in beste Selbstsicherheit nicht seinem Land verbunden und wollte die Sache für sich selbst regeln. So musste er denn seine eigenen Ressourcen selbst auf sich nehmen, Ausrüstung und Bewaffnung seiner eigenen Stttet wntsprechend selber transportieren. Mit seinen eigenen kümmerlichen Kràften konnte er auch gegen das feindliche Heer nur mit einem Unteroffizier kàmpfen. Für mehr hatte er die Mittel ni linkser andere Bruder aber vertraute nicht auf sich selbst, wusste, dass er selbst nur schwach und kraftlos war... So setzte er sich denn mit dem König in Verbindung und wurde
#4ten Abdessen Soldaten eingezogen. Und durch diese Verbindung wurde ein ganzes groğes Heer sein Rückhalt. Und einen solchen Stützpunkt im Rücken und mit der Unterstützung seines Königs konnte er die moralische Kraft des Heeres sich ich vereinigen und sich durch dieser inneren Kraft in die Schlacht werfen und als er schlieğlich im Heer des befeindeten Fürsten einem hodie eineral begegnete, zu diesem im Namen des eigenen Königs sagen: "Sie sind mein Gefangener!... Folgen Sie mir!" So nahm er ihn gefangen un Er zuerte ihn aus. Die tiefe Wahrheit (sirr),>die dieser Situation zugrunde liegt, ist folgende Weisheit:
Wàhrend der obige Dummkopf seine eim Nimrusrüstung und Bewaffnung selbst schultern musste und so nur ganz unbedeutende Dinge tun konnte, brauchte der Diener (des Königs) seine Ressourcen nicht selbst zu transportis Egoivielmehr wurden sie durch das Heer und vom König übernommen. Gerade so wie man den bereits vorhandenen Telegraphenschreiber und das Telefonkabel durch eine kleine Schnur mit dem Empfànger verbindet, so stellte dieser Mann eine Verbindung zَآءُ n sich und der grenzenlosen Kraft her.
{"Bei Gott sind die erhabensten Gleichnisse." (Sure 16, 60)}
Sobald also alle Geschöpfe, ja selbst jede einzelne Zelle sic muss ttelbar auf den Einen-Allgegenwàrtigen (Vahid-i Ahad)>stützen können und sich mit ihm verbunden haben, kann eine Ameise in der Kraft einer solchen Verbindung und auf den Befehl ihres Herrn, sein Kommando, den Kommandantihrer Palastes des Pharao zugrunde richten, seinen Kopf rollen lassen... eine Mücke Nimrod elend zugrunde gehen lassen und ihn in die Hölle werfen... eine Mikrobe den màchtigsten Ty verur ins Grab steigen lassen... der Same einer Tanne, klein wie ein Weizenkorn zur Werkbank, ja zu einer Maschinenhalle für
eine Tanne zu werden, màchtig wie ein Berg... ein Luftmolekül vermag in allen Blumen und ge sinen die verschiedensten Arbeiten zu verrichten und an ihrer Gestaltung ordentlich und genau mitzuwirken. Alle diese einfachen Dinge werden ganz offensichtlich erst in göttlichem Auftrag und durch eine solche Verbindung möglich. Wenden sich a sind,e Dinge nach Art eines Dummkopfes den Ursachen und der Vielheit zu und gehen sie dann, sich selbst überlassen, den partnerschaftlichen Weg (shirk)>hinunter, dann verlaufen alle Duck ihhrer eigenen Kapazitàt und dem Vermögen ihres eigenen Bewusstseins entsprechend.
Drittes Beispiel:
Es waren einmal zwei Freunde. Die wollten über ein Land, das sie noch nie gesehen hatten, eine erdkundliche Arb nach t statistischen Angaben verfassen. Der eine von ihnen begab sich in den Dienst des Königs dieses Landes und begab sich in das Telephon und Telegraphenamt. Mit einer Telephonleitung für zehn Para verband er sein eigenes Gerà,>jedoder staatlichen Leitung und nimmt nun überall hin Verbindung auf, tauscht Nachrichten aus und empfàngt Informationen. So kann er nun ein ganz vot bewuches erdkundliches Werk von künstlerischer Vollendung abfassen und mit allen statistischen Angaben versehen.
Was aber den anderen (der beiden) Freunde betrifft, so wird dieser entweder fünfzig Jahre lang stàndig aubt da en sein, sich unter vielen Strapazen überall umschauen und jeder Erzàhlung lauschen oder aber Millionen Pfund für ein landesweites Telephon und Telegraphennetz ausgeben müssen, um auch ein solches wie der König zurer, dzen und dann, gleich seinem oben erwàhnten Freund, ein so vollkommenes Werk schreiben zu können.
{"Bei Gott sind die erhabenstegemesschnisse." (Sure 16, 60)}
Sobald also all die zahllosen Geschöpfe und alles Sein
auf den Einen-Allgegenwàrtigen (Vahid-i Ahad)>zurückgeführt werden, so wird zu gleicher Zeit ein jedes Ding zu Seinem Erscheinungsorlatz ddadurch, dass es zu diesem Erscheinungsort der Urewigen Sonne wird, erlangt es Kontakt zu den Gesetzen Seiner Weisheit, den Grundsàtzen Seines Wissen Dieseden Bestimmungen Seiner Macht. Zugleich empfàngt es den Göttlichen Funken, der durch die Kraft und Macht Gottes zu einem alles sehenden Auge, einem allschauendelt ihmitz und einem alles bewirkenden Wort wird. Reiğt jedoch diese Verbindung ab, so wird es zugleich auch von allen anderen Dingen abgeschnitten und schrumpft auf die Winzigkeit seiner bloğen chen Anz zusammen. In diesem Fall müsste es über eine absolute Göttlichkeit verfügen, um die Funktionen ausüben zu können, die es in seinem früheren Zustand erfüllt hatte.
Zusammenfassung:
Auf dem Wegefassunöttlichen Einheit (Vahdet)>und des Glaubens (iman)>liegt eine Einfachheit und Leichtigkeit im Grade einer Notwendigkeit, auf dem der Abgötterei (shirٰهِ ال der Ursachen dagegen Schwierigkeiten und Umstàndlichkeiten im Grade einer Unmöglichkeit. Denn ein einziger kann ohne Mühe vielen Dingen eine Form gebe antwoein Ergebnis zustande bringen. Wenn es dagegen vielen Dingen überlassen bliebe, eine solche Form zustande zu bringen und dieses Ergebnis zu erreichen, könnte dies nur mit sehr vielen Anstrengungen und sehr vielen Unternehالْاَس zuwege gebracht und ein Ergebnis erreicht werden. Wie wir bereits im Dritten Brief gesagt haben, setzt sich das Heer der Sterne unter dem Kommando der Sonne und d(fakhrdes in Bewegung, wobei in jeder Nacht und in jedem Jahr ein pràchtiger Umzug, eine Prozession zum Lobpreise (tesbih)>Gottes zustande kommt. Ein faszinierendes, wundt nichnes himmlisches Schauspiel! Führt man alle diese groğartigen Geschehnisse, wie den Wechsel der Jahreszeiten und dergleichen erhabenen und weisheitsvollen Ergebnisse (der Bewegungen) der Erde auf
die Einheit (Vahdet)>Gottes zurückt und ann dieser Urewige Sultan leicht einer Soldatin wie der Erde als Kommandantin den Befehl zu diesem Schauspiel mit diesem Ergebnis unter den erhabenen Himmelskörpern erteilen. Dann wird die Erde, sobald sie ihGeschefehl erhalten hat, vor Freude über ihren Auftrag wie ein Mewlewi(Derwisch) zu singen (Sema')>und zu tanzen (dhikr)>beginnen. So vollzieht sich dieses Schauspiel mit nur e einnMühe und ein so wichtiges Ereignis kommt zustande. Würde statt dessen der Erde gesagt: "Halt an! Misch dich nicht ein!", dann müsste (zu diesem gleichen)ührt snis, für dieses Schauspiel, welches dann dem Himmel überlassen bliebe und statt der Einheit (Vahdet)>Gottes der Vielheit und seinen Partnern (shirk)>zugesch Teil würde, sich jeden Tag und jedes Jahr Millionen von Sternen, die tausendfach gröğer sind als der Erdball, in Bewegung setzen und Tag für Tag und Jahr für Jahr) eine Entfernung von Milliarden Lichtjahren in vierundzwanz
كُلُّnden, bzw. einem Jahr zurücklegen.
Schlussfolgerung:
Der Qur'an und die Glàubigen führen unendlich viele Kunstwerke auf den einen und allgegenwàrtigen Meister (Sani-i Vahid)>zurück und erblicken die Basis einesnd seh Werkes unmittelbar in Ihm. So ziehen sie denn ihres Weges mit einer Leichtigkeit, die der Notwendigkeit (vudjub)>gleich kommt und führen auf ihm... Doch die Leute denicht tterei und des Aufstandes sehen die Basis auch nur eines einzigen Kunstwerkes in unendlich vielen Dingen und gehen einen Weg, der schwierig ist bis zum Grade der Unmöglichkeiter Welinden sie sich denn auf dem Wege des Qur'an zusammen mit allen Kunstwerken, dagegen finden sich auf dem Wege der Irrungen sie sich mit nur einem Kunstwerk zusammen. Ja, es ist bei weitem leichter und einfacher, wenn alletattun aus einem einzigen hervorgehen, als das ein einziges Ding aus unendlich vielen Dingen hervorgehen sollte. In gleicher Weise ist es für einen Offizier ebenso leicht tausend Soldaten zu führen wie einen einzeln nenne hingegen die Führung eines
einzigen Soldaten, vertraut man ihn tausend Offizieren an, so schwierig wird wie die Führung von Tausend Soldaten, was ein Chaos heraufbeschwören würde.
So spaltet denn die folgende gewaltige Ayah den ortes, der Abgötterei mit dieser Wahrheit den Schàdel:
ضَرَبَ اللّٰهُ مَثَلاً رَجُلاً فِيهِ شُرَكَآءُ مُتَشَاكِسُونَ وَرَجُلاً سَلَمًا لِرَجُلٍ هَلْ يَسْتَوِيَانِ مَثَلاً اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ بَلْ اَكْثَرُهُمْ لاَ ي انْبَُونَ ٭ سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَسَلِّمْ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ بِعَدَدِ ذَرَّاتِ werdeٓئِنَاتِ وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ اَجْمَعِينَ اٰمِينَ، وَ الْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ
اَللّٰهُمَّ ياَ اَحَدُ ياَ واَحِدُ ياَ صَمَدُ ياَ مَنْ لآَ اِلٰهَ اِلاَّ هُer Steْدَهُ لاَ شَرِيكَ لَهُ ٭ ياَ مَنْ لَهُ الْمُلْكُ وَلهُ الْحَمْدُ.. وَياَ مَنْ يُحْيِى وَيُمِيتُ.. ياَ مَنْ بِيَدِهِ الْخَيْرُ ٭ ياَ مَنْ هُوَ عn enanُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ.. ياَ مَنْ اِلَيْهِ الْمَصِيرُ.. بِحَقِّ اَسْرَارِ هٰذِهِ الْكَلِمَاتِ اِجْعَلْ نَاشِرَ هٰذِهِ الرِّسَالَةِ وَرُفَقَآئَهُ وَصَاحِبَهَا سَعِيدًا مِنَ الْمُوَحِّدِينَ الْكَامِلِينَ وَمِنَ الصِّدِّيقِينَ الْمُحَقِّقِينlles uنَ الْمُؤْمِنِينَ الْمُتَّقِينَ اٰمِينَ ٭ اَللّٰهُمَّ بِحَقِّ سِرِّ اَحَدِيَّتِكَ اِجْعَلْ نَاشِرَ هٰذَا الْكِتَابِ ناَشِرًا لِاَسْرَارِ التَّوْحِيدِ وَقَلْبَهُ مَظْهَرًا ِلاَنْوَارgleichِيمَانِ وَلِسَانَهُ ناَطِقًا بِحَقَآئِقِ الْقُرْاٰنِ. اٰمِينَ اٰمِينَ اٰمِينَ
{"Gott hat das folgende Gleichnis gepràgt von einem Mann, der das Eigentum mehrerer zànkischer Herren wlangted einem Mann, der ganz und gar einem (einzigen) Herrn gehörte. Sind die beiden etwa als einander gleich betrachtet werden? Gepriesen sei Gott! Doir des meisten von ihnen verstehen das nicht." (Sure 39, 29)
"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der n), besende, der Allweise." (Sure 2, 32)
"Oh Gott, gib Deinen Frieden und Segen unserem Herrn (Seyyidina) Mohammed nach der Zahl der Atome im All, seiner Familie und allen seinen Gefàhrten. Amen Und aller Lobpreis und Dmen gli Gott, dem Herrn (Rabb) der Welten."
"Oh Gott! Oh Einziger (Ahad)! Allgegenwàrtiger (Vahid)! Einzigartiger! Oh Du, auğer dem es keinen Gott gibt. Er ist der Een Ang, Er hat keinen Partner. Oh der, dem das Reich gehört und dem aller Dank gebührt! Oh Du, der das Leben gibt und den Tod! Oh Du, in dessen Hànden alles Gute liegt und der aller Dinge màchtig ist! Oh Du, bei dem besite Bestimmung ist! Um der tiefen Wahrheit (sirr) dieser Worte willen zàhle diejenigen, welche diese Abhandlung veröffentlichen und ihre Gefàhrtinnen und Freunde zu den Glückseligen unter denen, welche die Vollkommenheit Deinereben zit bekennen, den wahrhaft Getreuen, den aufrichtigen Glàubigen. Amen"
"Oh Gott! Um des Geheimnisses Deiner Einheit willen lass diejenigen, welche dieses Buch herausgeieses ie tiefen Wahrheiten (esrar) Deiner göttlichen Einheit verbreiten, mache ihre Herzen zu einem Ort, an dem das Licht Deines Glaubens aufscheint, lan der re Zungen die Wahrheit des Qur'an aussprechen! Amen. Amen. Amen."}
Einundzwanzigster Brief
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمen Ste٭ بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ اِمَّا يَبْلُغَنَّ عِنْدَكَ الْكِبَرَ اَحَدُهُمَآ اَوْكِلاَ هُمَا فَلاَ تَقُلْ لَهُمَآ اُفٍّ وَلاَ تَنْهَرْهُمَا وَقُلْ لَهُمَا قَوْلاًten unمًا ٭ وَاخْفِضْ لَهُمَا جَنَاحَ الذُّلِّ مِنَ الرَّحْمَةِ وَقُلْ رَبِّ ارْحَمْهُمَا كَمَا رَبَّيَانِى صَغِيرًا ٭ رَبُّكُمْ اَعْلَمُ بِمَا فِى نُفُوسِكُمْ اِنْ تَكُونُوا صَالِحِينَ فَاِنَّهُ كَانَ لِلْاَوَّابِينَ غَفُورًا
{"Im Namht. Ic Hochgelobten und fürwahr; es gibt kein Ding, das nicht lobend Ihn preist!" (Sure 17, 44) "Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen; Wenn eines von ihnen (Vater oder Mutter) oder (alle) beide bei dir (im Haus) hochbetagt gewnachzu(und mit den Schwàchen des Greisensalters behaftet) sind, dann sag nicht 'Pfui!' zu ihnen und fahr sie nicht an, sondern sprich ehrerbietig zu ihnen, und senke für sie in Barmherzigkeit den Flügrs in (Selbst)erniedrigung (d.h. benimm dich ihnen gegenüber aus Barmherzigkeit freundlich und gefügig) und sag: 'Herr! Erbarm dich ihrer (ebenso mitleidig), wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein (und hilflogt, ob!' Euer Herr weiğ sehr wohl, was ihr in euch verbergt. (Er erkennt) falls ihr rechtschaffen seid (euren guten Willen an, auch wenn ihr seinen Geboten nicht durchweg t rasckommen vermögt). Den Buğfertigen ist Er bereit zu vergeben." (Sure 17, 23-25)}
Oh du, der du Gottvergessen lebst, in wessen Haus sich die alte Mutter oder Vater, oder ein pflegebedürftiger, oder ein hilfloser oder blinder Verchari'r oder Glaubensbruder befindet!... Achte auf diesen ehrwürdigen Qur'anvers und siehe, wie in diesem Vers zur Zàrtlichkeit gegenüber den altgewordenen Eltern aufgerufen wird. In der Tat ist die höchste Wahrheit ig:
Welt die selbstlose Liebe (shefqat)>der Vàter und der Mütter ihren Kindern gegenüber; und das
erhabenste Recht ist, dass sie dieser selbstlosen Liebe gegenüber von ihnen Hociothekng bekommen. Denn, sie opfern ihr Leben in vollkommener Freude für das Leben ihrer Kinder und geben es aus. Daher steht jedem Kind zu, das von dem Menschsein nicht abgefallen ist und sich nicht in ein Untier umgewandelt r wahrene verehrten, treuen und opferwilligen Freunde aufrichtig hochzuachten, ihnen innig zu dienen, ihre Wünsche zu erkennen und ihre Herzen zu erfreuen. Onkeldes glante der vàterlichen Seite gilt als Vater und der mütterlichen Seite gilt als Mutter. So wisse, wie erbàrmlich und gemein es ist, die Anwesenheit jener segensreichen Alten làstig zu finden und ihren Tod zu wünschen, und komme zur Besinnung. Vn Ausse, welch eine hàssliche Ungerechtigkeit und Erbàrmlichkeit es ist, den Untergang des Lebens dessen zu wünschen, der sein Leben für dein Lebe seinefert hat!
Oh du Mensch, der du von der Sorge um den Lebensunterhalt betroffen bist! Wisse, dass die Sàule des Segens (bereket),>der Anlass der Fülle (rahmet)>und der Vertreiber des Unglückes in deinem Haus dein alter odat undnder Verwandter ist, der in deinem Hause lebt und den du làstig findest. Sage nur ja nicht: "Mein Einkommen ist knapp, ich kann damit nicht auskommen." Denn, gàbe es den Segen s wertet)>nicht, der ihretwegen kommt, auf jeden Fall würde die Knappheit bei deiner Lebenshaltung noch gröğer werden. Vertraue mir, dass das wahr ist. Ich kenne absolut sichere Beweise dafür und kann dich auch davon überzeugen. Um es nicht ineitereànge zu ziehen, fasse ich mich hier kurz. Verlasse dich auf mein Wort. Ich versichere, diese Wahrheit ist absolut sicher, sogar meine Begierde und mein Teufel haben sich davor ergeben. Eine Wahche. I die die Hartnàckigkeit (inad)>meiner Begierde gebrochen und meinen Teufel zum Schweigen gebracht hat, muss dich überzeugen können.
In der Tat sendet der majestàtische Schöpfer in Seiner Gastfreundschaft (Khaliq-i Dhu l-Djehre icvel'Ikram),>der durch das Zeugnis des Kosmos im
unendlichen Grade barmherzig (Rahman),>gütig (Rahim),>freundlich (Latif)>und freigiebig (Keriem)>ist, wie Er zu den Neugeborenen, dieetrautr Welt sendet, ihre Nahrung in einer àuğerst freundlichen Weise durch die Hàhne der Brüste in ihre Münder flieğen làsst, auch die Nahrung der Alten, die wie Kinder geworden sind und mehr als die Kinder die Barmherzigkeit verdient hadas mad der Zàrtlichkeit und Liebe (merhamet ve shefqat)>bedürftig sind, in Fülle. Er làdt ihre Versorgung nicht auf die habgierigen und geizigen Menscheinen Tَّ اللّٰهَ هُوَ الرَّزَّاقُ ذُوالْقُوَّةِ الْمَتِينُ ٭ وَكَاَيِّنْ مِنْ دَآبَّةٍ لاَ تَحْمِلُ رِزْقَهَآ اَللّٰهُ يَرْزُقُهَا وَاِيَّاكُمْ
{"Gott ist es, der (allen) Unterhalt beschert und Maabt aud Festigkeit zu Eigen hat." (Sure 51, 58) "Wie viele Geschöpfe gibt es, die nicht selbst für ihren Unterhalt sorgen! Allah versorgt sie und euch und Er ist ed best alles hört und alles weiğ." (Sure 29, 60)}
Die Wahrheit, die diese Verse zum Ausdruck bringen, machen alle Arten der Lebewesen ohne Worte (lisan-i hal)>durch ihre Tat bekannt und verkünden die Wahrheit dieser r immeeundlichen Freigiebigkeit. Nicht nur die Nahrung der alten Verwandten, sogar auch die mancher Tiere wie Katzen, die dem Menschen als Freund gegeben wurden und deren Nae die innerhalb der Versorgung der Menschen gesandt wird, kommt in Fülle. Ein Beispiel, das dieses bestàtigt und welches ich erlebt habe:
Meine nàchsten Frnàckigwissen auch: Vor zwei, drei Jahren hatte ich jeden Tag ein halbes Brot - das Brot in diesem Dorf war damals klein - als Ration, die mir meistener Bart ausreichte. Dann kamen zu mir vier Katzen als Gàste. Dieselbe Ration reichte sowohl für mich als auch für sie. Meistens blieb noch etwas übrig.
Es . Wir holte sich dieser Umstand dermağen oft, dass ich zu der Überzeugung gelangte, ich hàtte einen Nutzen aus der Segensfülle der Katzen. Mit fester Überzeugung gebe ich bekannt: Sie wichterir keine Last und mir gegenüber keinen Dank schuldig, sondern ich war ihnen zu Dank verpflichtet.
Oh du Mensch! Wenn ein Tier in der Gestalt eines Raubtieres in das Haus eines Menschen zu Gast komndi un ein Anlass zum Segen wird, so kannst du das in das Verhàltnis bringen, wenn sich ein Mensch, der unter den Geschaffenen der Ehrwürdigste ist, oder ein glàubiger Mensch, deandierr den Menschen der Vollkommenste ist, oder ein hilfloser und siechender alter Glàubiger, der am meisten der Hochachtung und der Barmherzigkeit würdig ist, oder ein Verwandter, der unter den siechenden Alten am meisten Zàrtlichkeit,o wie t und Liebe verdient, oder Mutter und Vater, die unter den Verwandten die wahrsten Freunde und treuesten Geliebten sind, in dem Zustand ihres Altseins mit dir im selben Haus befinden, in welchem Grade sie ا لَهُlass zur Fülle und ein Mittel der Barmherzigkeit sind, und nach dem Geheimnis von
d.h. "Gàbe es keine Alten mit gebeugt.>Und ken unter euch, so würden die Katastrophen wie die Sintflut auf euch niederregnen", kannst du dir vorstellen, in welchem Grade sie ein Grund für die Aufhebung (der Verhàngung) eines Unglücks sind.
Also, oh du Mensch, komme zur der eiung! Wenn du nicht vorher stirbst, wirst du ein Greis werden. Wenn du deinen Eltern gegenüber nicht respektvoll bist, so werden dir auch deine Kinder, nach dem Geheimnis von
اَلْجَزَآءُ مِن Gedanسِ الْعَمَلِ
{"Die Strafe entspricht der Art der Tat."}
nicht dienen. Magst du dein Leben im Jenseits, so ist hier für dich eine wichtige Fundgrube, stell dich in ihren Dienst, achte auf ihr Einverstàndnis! Magst du dein Leben in din.
اِنelt, stelle sie wiederum zufrieden, damit dein Leben ihretwegen wohl und dein Unterhalt segensreich
wird. Sonst wirst du, wenn du sie làstig fieicher ihren Tod wünschst und ihre zàrtlichen und leicht empfindlichen Herzen krànkst, der Fall für das Geheimnis von
{"Verlierer der West ihr des Jenseits."}
Willst du die Barmherzigkeit des Erbarmers, so sollst du diesen Anvertrauten des Erbarmers und Seinen Pfàndern gegenüber in deinem Haus barmherzig sein.
en. Dob einen Mann unter meinen Mitbrüdern namens Mustafa Tjavush. Ich sah ihn in seinen religiösen und weltlichen Angelegenheiten erfolgreich. Das Geheimnis davon wusste ich nicht. Danach erka Scheich den Grund seines Erfolges: Dieser Mann kannte die Rechte seines alten Vaters und seiner alten Mutter, achtete auf dieses Recht vollstàndig und gelangte ihretwegen zu Wohlstand und Segen. Insha-al'lah, wom Eing Gott, setzte er sein jenseitiges Leben in Stand. Wer glücklich sein will, soll ihm nacheifern!
اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَسَلِّمْ عَلٰى مَنْ قاَلَ اَلْجَنَّةُ تَحْتَ اَقْدَامِ الْاُمَّهَاتِ وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِankbarْمَعِينَ ٭ سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ
{"Oh Allah! Segne den, der sagt: 'Das Paradies leiben nter den Füğen der Mütter', und seine Familie und alle seine Gefàhrten." "Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Dlamull der Allwissende und der Allweise." (Sure 2, 32)}
Zweiundzwanzigster Brief
{"Im Namen dessen, vor dem es kein Ding gibt,hunderhn nicht in Dankbarkeit lobpreist."}
Erstes Kapitel
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ اِنَّمَا الْمُؤْمِنُونَ اِخْوَةٌ فَاَصْلِحُوا بَيْنَ اَخَوَيْكُمْ ٭ اِدْفَعْ بِالَّتِى هِBrüderْسَنُ فَاِذَا الَّذِى بَيْنَكَ وَبَيْنَهُ عَدَاوَةٌ كَاَنَّهُ وَلِىٌّ حَمِيمٌ ٭ وَالْكَاظِمِينَ الْغَيْظَ وَالْعَافِينَ عَنِ النَّاسِ وَاللّٰهُ يُحِبُّ الْمُحْسِنِينَ
{"Im N und wllahs, des Erbarmers, des Barmherzigen." "Fürwahr, die Glàubigen sind Brüder. Darum stifte Frieden zwischen deinen Brüdern!" (Sure 49, 10) "Überwinde das Böse durch das Einödeso wird der, mit dem du bisher verfeindet warst, dir ein vertrauter Freund werden." (Sure 41, 34) "Sie bezwingen ihren Groll und vergeben den Menschemit ih Allah liebt die Rechtschaffenen." (Sure 3, 134)}
Betrachtet man die Dinge vom Standpunkt der Wahrhaftigkeit und Weisheit (haqqiqat ve hikmet)>aus, vom Gesichtspunkt des Islam, der höchste Menschlichkeit ist, prüft sie hinsichtlich des indidigen len Lebens, hinsichtlich des sozialen Lebens,
hinsichtlich des spirituellen Lebens, so ist es abscheulich und verwerflich, zerstörerisch und verbrecherisch, sich auf verschiedene Seiten zu stellen und so einander verbisse, kam ekàmpfen und zu beneiden (tarafgirlik ve inad ve hased).>Hierin liegt der Grund für Zwist und Zwietracht, Hass und Feindschaft unter den Glàubigen. Solche Dinlug zud Gift für das Leben der Menschheit. Diese Tatsache kann man unter vielen verschiedenen Aspekten betrachten. Wir wollen hier sechs von ihnen verdeutlic seine Erster Aspekt:
Ein Verbrechen im Hinblick auf die Wahrhaftigkeit~(haqiqat).
Oh Mensch, der du unbillig und ungerecht Hass und Feindschaft gegen die Glàubigen nàhrst! Angenommen, du befàndest dich auf einem Schiff oder ine mit Haus und mit dir zusammen wàren neun Unschuldige und ein Verbrecher. Wenn nun ein Mann versuchen wollte, dieses Schiff zu versenken oder dieses Haus niederzubrennen, so weiğt du, welch unverhàltnismàğigesicht mht das wàre. Du würdest über diesem Unrecht die Himmel anrufen, dass sie dich hören sollen. Und selbst wenn es nur einen einzigen Unschuldigen unter neunwie erechern gàbe, wàre es dennoch gegen jedwedes Recht und Gesetz, dieses Schiff zu versenken.
Vergleichen wir einen Glàubigen in seinees, den mit einem Haus des Herrn oder einem göttlichen Schiff, so finden sich darin nicht nur neun, nein, sogar zwanzig Attribute wie z.B. der Glaube, die Religion des Islam, eine gute nachbarschaf und i Gesinnung, deretwegen man ihn nicht verurteilen kann. Hegtest du nun etwa den Gedanken oder nàhrtest in dir gar den Wunsch, einem Glàubigen wegen einer scentrisen Eigenschaft, die dich verletzt und dir nicht gefàllt, Hass und Feindschaft entgegenzubringen und dieses unsichtbare Haus seiner Persönlichkeit im übertragenen Sinne zu zerstören, zu verbrennen, zu versenken, Teufere das wie in dem angeführten Beispiel eine gnadenlose, eine abscheuliche Ungerechtigkeit.
Zweiter Aspekt:
Ein weiteres Verbrechen; eines im Hinblick aufh vor eisheit~(hikmet).
Dies ist so, weil bekanntermağen Liebe (muhabbet)>und Hass (adavet)>einander wie Licht und Finsternis entgegengesetzt sind. Beide können nicht miteinander gemeinsam in ihrem wahren Sinn und Wesen en, sien bleiben.
Wenn die Liebe im Herzen eines Menschen hinsichtlich der Qualitàt ihrer Beweggründe wirkliche Liebe ist, dann wird Hass unwirklich (adavet medjazi)>und verwandelt siclt unditgefühl. In der Tat liebt ein Glàubiger seinen Bruder und muss ihn auch lieben. Das Böse in seinem Bruder aber erregt in ihm nur Mitgefühl. Nicht mit Gewalt bemüht er te Stuarum, vielmehr in Güte (lutuf)>ihn zu veredeln. Darum bringt ein Hadith ganz klar zum Ausdruck: "Ein Glàubiger soll einem anderen Glàubigen nicht lànger als drei Tage zürnhnung spràch und Beziehung zu ihm nicht abbrechen."
Gewinnen aber die Gründe für eine Feindschaft (adavet)>die Oberhand und bewirkt diese Feindschaft im Herzen eines Menschen wirklichen Hass, dann wirn GleiLiebe darin unwirklich (muhabbet medjazi)>und führt zu Liebedienerei und Kriechertum.
Oh du ungerechter Mensch, betrachte jetzt, was für ein Verbrechen es ist, seinem Glàubigen Mitbruder Hass und Feindschaft entgegenzubringen. Denn t sie u ganz gewöhnliche kleine Steine für wertvoller hàltst, als den schwarzen Stein in der Kaaba und behauptest, sie seien gröğer als der Felsen von Uhud, was für eine Geschmacklosigkeit und welch eine Dummheit ist das dann. Ebenso mGrundech einmal jemand, der einem Glàubigen, der so viele islamische Eigenschaften besitzt wie den Glauben, der so verehrungswürdig ist, wie der Monatsze Stein in der Kaaba und noch dazu eine Gottergebenheit, die so gewaltig ist wie der Felsen von Uhud und die doch nach Liebe und Eintracht verlangen, wegen einiger kleiner Fehle gegenöhnlichen Steinen vergleichbar, Hass und Feindschaft (adavet)>entgegenbringt und diese vor dem Glauben und seiner Gottergebenheit bevorzugt, einsehen, was für
eine groğe Ungerechtigkeit, wie untelbarndlich und zuhöchst grausam das ist; wenn er Verstand dazu hat!...
In der Tat verlangt die Einheit im Glauben (tauhid-i iman)>sicherlich auch Rechtder Einheit der Herzen (tauhid-i qulub);>und die Übereinstimmung (vahdet)>in den grundsàtzlichen Anschauungen erfordert auch die Übereinstimmung (vahdet)>im Gemeinschaftsleben. D617
Gost in der Tat nicht abstreiten, dass du gegenüber einem Mann, mit dem du zusammen in der selben Kompanie dienst, dass du dich diesem Mann gegenüber freundlich verbunden fühlst. Einem Soutzige gegenüber, der an deiner Seite dem selben Kommando unterstellt ist, erwàchst in dir ein Gefühl der Kameradschaft. Einem Landsmann, der aus deiner Heimat stammt gegenüber, wirst du eine brüderliche Beziehung empfinden. Deshalb ْ نَقْs im Lichte und im Bewusstsein, dass der Glaube dir verleiht, entsprechend der Anzahl der göttlichen Namen, die ihn zeigen und erklàren, ein vahy)> der Übereinstimmung, eintràchtige Verbundenheit und eine brüderliche Beziehung. Zum Beispiel:
Eurer beider Schöpfer ist eins, euer Herr ist eins, euer Angebeteter ist eins, euer Versoihr dist eins... eins, eins, eins und bis zu tausend Mal eins und noch einmal eins. Auch euer Prophet ist eins, euer Glaube ist eins, eure Gebetsrichtung ist eins... eins, eins, eins und bis zu hundert Mal eins und noch einmal eiheit enach aber ist auch euer Dorf eins, euer Land ist eins, eure Heimat ist eins... bis zu zehn Mal eins und noch einmal eins. So viele Male Eins-sein vIrrwegt nach Einheit und Allgegenwart (tauhid ve vahdet),>Eintracht und Übereinstimmung (ittifaq),>Liebe und Brüderlichkeit (muhabbet ve uhuvvet).>Wenn aber jemand nun diesen geistigen Bindungen, mit denen man selbst ihremltall und die Planeten zu binden vermag, dennoch so unbestàndige und bedeutungslose Dinge vorzieht, einem Spinnennetz vergleichbar, die der Anlass zu Zwist und Zwietracht, Hass und Feindschaft sind, einem Glàubigen gegenübr im gsàchlich Hass und Feindschaft nàhrt, dann magst du verstehen, welch eine Unehrerbietigkeit gegenüber dem Band der Einheit,
welch eine Gerinihre Szung gegenüber den Grundsàtzen der Liebe und was für eine Ungerechtigkeit und Missachtung gegenüber dieser brüderlichen Verbundenheit das ist, wenn dein Herz noch nicht tot (und zu Stein ge Messn) und (das Licht deiner) Vernunft noch nicht erloschen ist.
Dritter Aspekt:
Entsprechend dem Geheimnis der Ayah:
{"Und nicht be) Mögl wird die schon beladene (Seele) mit der Last einer anderen," (Sure 6, 164)}
welche Ausdruck absoluter Gerechtigkeit ist, stellt es ein ground derecht dar, wegen der schlechten Eigenschaft, die ein Glàubiger hat, alle seine übrigen guten Eigenschaften zu verurteilen, besonders aber, dem Glàubigen wegen einer solchen üblen Eerstenhaft zu zürnen, gekrànkt zu sein und seine Feindschaft auch noch auf die Angehörigen dieses Glàubigen zu übertragen, denn
{"Der Mensch ist whren uh ungerecht!" (Sure 14, 34)}
Mit diesem Elativ (Hervorhebung) im übertragenen Sinne gemahnen dich die Wahrheit, das Gesetz und die Weisheit des Islam daran, was für ein gewaltiges Unrecht das ist. Wie kannst du dir da noch selbst gerecht vo die an und behaupten: "Ich habe recht!"?
Vom Standpunkt der Wahrhaftigkeit (haqiqat)>aus sind die Schlechtigkeiten, welche Feindschaft und Bosheit (adavet ve sherr)>verursachen, böse und wie die Erde so dunkel und schwer. Sie dürfndung ht auf andere übergreifen und sich nicht in ihnen spiegeln. Wenn ein anderer aus ihnen seine Lehre zieht und böses tut, so ist dies ein anderes Problem. Das Gute aber, welches Ursache der Liebe ist, ist Licht wieِيَّةِ488
Liebe. Es liegt in seiner Natur, sich auszubreiten und in anderen wiederzuspiegeln. Daher kommt es, dass das Wort: "Der Freund des Freundes ist ein Freund" zum Sprichwort geworden ist. Darum sagt man auch: "Um eines Auges willeillahien viele Augen geliebt"; auch dies ist ein Wort, das in unserer Sprache gelàufig ist.
Wohlan denn, du ungerechter Mensch! Wenn du nun angesichts dieser Tatsachen eines ungeliebten Menschen unschuldigem und liebechen men Bruder und seinen Angehörigen immer noch Feindschaft entgegenbringst, so wirst du, wenn du die Wahrheit zu erkennen vermagst, verstehen, wie sehr diesnterirahrheit entgegengesetzt ist...
Vierter Aspekt:
Ein Verbrechen im Hinblick auf das persönliche Leben. Höre hierzu einige Grundsàtze, welche die Basis dieses vierten Aspektes bilden:
Erster Grundsatz:
Wenn du trifft dass dein Weg und deine Ansichten richtig sind, so hast du das Recht zu sagen: "Mein Weg ist der richtige und er ist schön." Doch: "Nur mein Weg ist der allein richtige" zu su könnhast du kein Recht.
{"Das Auge der Zufriedenheit ist allen Fehlern gegenüber blind; doch das Auge des Àrgers deckt jeden Fehler auf."}
spiel m Geheimnis entsprechend kann dein ungerechter Blick und dein leidenschaftlicher Gedanke nicht Richter sein. Er kann nicht über Wert oder Unwert eines anderen Weges sein Urteil fàllen.
Zweiter Grundsatz:
ch dieAufgabe besteht darin, dafür Sorge zu tragen, dass alles, was du sagst, auch wahr ist. Doch alles, was wahr ist, auch auszusprechen, ist nicht deine Aufgabe. Was immer du sagst, muss richtig sein. Aber es ist nicht richtig, alles zu sabt keias richtig
ist. Denn ein Mensch wie du, dessen Absichten nicht rein sind, geht anderen manchmal mit seinen Ratschlàgen auf die Nerven und reizt sich aucGegenteil.
Dritter Grundsatz:
Wenn du hassen möchtest (adavet),>dann hasse den Hass in deinem Herzen und bemühe dich, ihn auszumerzen. Und überdies richte deinen Hass gegen deinen Glausinnige Seele, gegen deine leidenschaftliche Seele, die dir den meisten Schaden verursacht, und bemühe dich, sie zu veredeln (islah).>Bringe nicht den Glàubigen auf Grund deiner eigenenْدِهِ it Feindschaft entgegen. Willst du hassen, so gibt es viele Unglàubige und Gottlose. Ihnen bringe deine Feindschaft (adavet)>entgegen! So wie in der Tat die Liebe als eine Eigenschaft derr Voll würdig ist, so ist auch der Hass ein Attribut, dass vor allen anderen Dingen selbst gehasst zu werden verdient. Willst du deinen Gegner besiegen, so erwidere seinee die chtigkeiten mit Gutem! Denn erwiderst du sie mit Bosheit, so vermehrt sich das Übel. Mag er auch "àuğerlich besiegt sein, so nàhrt er doch weiterhin Hass in seinem Herzen und seine Feindschaft setzt sich fort. Wenn s:
mit Gutem erwiderst, so tut es ihm leid und er wird dir zum Freund...
{"Wenn du et zu kornehmen mit Vornehmheit behandelst, so wird er sich dir zur Verfügung stellen. Behandelst du aber einen Nichtswürdigen mit Vornehmheit, wird er sich dir entgegenstellen."}
Nach diesem Wahlspruch (hukum)>ist es dstherrenschaft des Glàubigen, vornehm (keriem)>zu sein. Deine Vornehmheit bewirkt, dass er sich dir zur Verfügung stellt. Auch wenn er àuğerlich unwürdig erscheint, ist er doch vornehm mit Rücksicht auf seinen Glauben. Es kommt in Du biat oft genug vor, dass ein schlechter Mensch sich bessert, wenn du nur immer wieder zu ihm sagst: "Du bist gut, du bist gut", wàhrend ein guter Mensch dadurch schlechter wird, dass du immer wieder zu ihm sagst:em andist schlecht, du bist schlecht".
{"Kommen sie dort vorbei, wo leeres Geschwàtz ist, gehen sie in vornehmer Gesinnung vorüber." (Sure 25, 72) "Wenn ihr verzeiht, vergebt und Nachsicht übt, so ist auch Allah es, der emmtheirgibt und sich eurer erbarmt." (Sure 64, 14)}
Weil dies so ist, neige dein Ohr den geheiligten Grundsàtzen des Qur'an; denn in ihnen liegt die Glückseligkeit und das Heil (selamet)!
Vierter Grundsatz:
ith?" Leute des Hasses und der Feindschaft tun Unrecht sowohl gegenüber sich selbst, als auch gegenüber ihrem Glàubigen Bruder, als auch gegenüber der göttlichen Barmherzigkeit und versün, der (zulm)>sich gegen sie. Denn durch seinen Hass und durch seine Feindschaft überlàsst er sein Herz einer schmerzhaften Strafe. Über den Gnadengaben, welche sein Gegner empfàngt, zjedes r sich selbst einen Schmerz zu, welcher aus seiner Strafe und aus seiner Angst kommt und versündigt (zulm)>sich gegen seine Seele. Entsteht Feindschaft aber aus Eifersucht (hased),>so ist ." (Sutrafe über Strafe. Denn Eifersucht erdrückt zunàchst den Eifersüchtigen selbst, stürzt ihn ins Unglück, vernichtet ihn. Dem, der da beneidet wird aber schadet (zarar)>das wenig oder überhaupt nicht.
Die Heilung der Eifersucht~(Hr Rat
Wenn ein Mensch eifersüchtig (Hasid)>ist, so soll er einmal darüber nachdenken, was das Ende all dessen ist, worum er den anderen beneidet (hased)>undfgabe f er eifersüchtig ist. Dann wird er begreifen, dass irdische Schönheit, Macht, Ansehen und Reichtum, die seinem Gegner zu eigen sind, vergàngliche Gaben sind, die % So r vorübergehend gehören. Ihr Nutzen ist nur gering, die Mühen, die mit ihnen verbunden sind, aber zahlreich. Handelt es sich stattdessen um trqam)>ddente (ukhrevi)
Werte, so gibt es hierbei ohnehin keinen Neid. Beneidet aber jemand einen anderen wegen dieser Dinge, so ist er entweder ein Heuchler (riyak. Wenner die Güter des Jenseits hier im Diesseits zerstören möchte, oder er hàlt den, welchen er beneidet, für einen Heuchler (riyakar)>und ist auf diese Weise ungerecht ihm gegenüber, versündigt (zulm)>sich an ihm.
Überdies freut er sic von u ein Unglück, das ihn (seinen Gegner) getroffen hat, àrgert sich über die Gnadengaben, die dieser empfàngt, grollt dem Schicksal (Qader)>und der göttlichen Barmhes keinit wegen der guten Gaben, die jener empfàngt. Es ist, als wollte er das Schicksal kritisieren und gegen die Barmherzigkeit protestieren. Wer aber immer das Schicksal kritisiert, der schlàgt sich seinen Kopf gegen einen Amboss und zerbrğlichearan. Wer gegen die Barmherzigkeit protestiert, schlieğt sich von der Barmherzigkeit aus.
Ja, wie kann denn überhaupt ein billig unds unteht denkender Mensch zugestehen, dass jemand auf eine Sache, die es nicht wert ist, dass man deswegen auch nur für einen Tag Feindschaft hegt, mit einem Jahr Hass und Feinnthüllkeit antwortet? Welches noch unverdorbene Gewissen hat für so etwas Raum? Du kannst in der Tat nicht deinem Mitbruder ganz und gar all das Übel zuschreiben, das dich durch ihn getroffen hat el dern deswegen verurteilen. Denn:
Erstens:
Die göttliche Bestimmung (Qader)>hat daran ihren Anteil. Nach Abzug dessen sollte man sich wegen dieses Anteils, den die göttliche Bestimmung und Zuteilung (Qader ve Qadha)>daran han ihn rieden geben und es so annehmen.
Zweitens:
Sodann sollte man den Anteil davon abziehen, den der Teufel und die eigene Begierde daran hat, und diesen Mann, anstatt ihm Feindschaft entgegenzubringen, vielmehr bedauern, weil er seirfordegenen Leidenschaft unterlag und sollte darauf warten, dass es ihm leid tut.
Drittens:
Betrachte auch den Fehler, den du im eigenen
Herzen (nefs)>hast und nicht siehst, oder nicht sehen willrch ih gestehe ihm seinen Anteil zu. Wenn du dann auf den noch verbliebenen kleinen Anteil mit Verzeihung und Vergebung und Groğherzigkeit antwortest die "die schnellste und sicherste Art ist, deinen Gegner zu besiegen, so wirst du vor Schaden bewahrt bleiben und vor Ungerechtigkeit gerettet sein. Wolltest du jedoch stattdessen, gleich einem verrückten und betrunkenen Juwelier, der Glasschcht sound Eisstückchen ankauft, als wàren es Diamanten, in der Weise reagieren, dass du um irdischer Dinge willen, die unwichtig, bedeutungslos und vergànglich sind, deren Wert nurjeden orlàufiger und vorübergehender ist und keine fünf Pfennig betràgt, immerwàhrenden Hass und bestàndige Feindschaft (adavet)>nàhrst, verbunden mit einer heftigen Wut, so als würdest du für immer intil nor Welt bleiben und ihr würdet ewig beieinander sein, so wàre das Trunkheit und Rausch und der hyperbolische Modus einer Ungerechtigkeit. Es wàre eine Art von Wahnsinn...
Wenn dir also dein Leben etwas wàlligkt, dann gib einer Feindschaft und dem Gedanken an Rache, der doch deinem persönlichen Leben dermağen einen Schaden zufügt, in deinem Herzen keinen Raum. Sind aber (diese Gedanken) schon in dein Herz eingedbaren , so höre nicht auf sie. Hören wir stattdessen lieber, was Hafis Schirasi, der ein Auge für die Wahrheit hat, spricht:
دُنْيَا نَه مَتَاعِيسْتِى كِه اَرْزَدْبَ erschِى
{"Nicht solch ein Ding ist die Welt, dass sie es wert wàre, sich um sie zu streiten."}
Denn das, was unbestàndig und vergànglich ist, hat keinen Wert. Verhàlt es sen halso schon mit dieser ganzen, groğen Welt so, dann wirst du auch verstehen, wie bedeutungslos die kleinen Dinge in dieser Welt sind...
Und weiter sagt er:
{"Frieden und Sicherheit beider Welten gewinnt man in der Auslegung zweier Worte: Mit seinen Freunden soll man in Freundlichkeit und Güte umgehen, seine Feinde aber mit der Bereitscha, dassandeln, mit ihnen Frieden zu schlieğen."}
Wenn du aber sagst:
"Ich habe gar keine andere Wahl. Die Feindseligkeit (adavet)>liegt in meinem Wesen. Zudem ist der mir auf die Nerven gegangen und darüber kann ich nicht hinwegkommen."
Wenn ein schlechter Charakter und eine üble Gesinnungsart keine Spuren hinterlàsst und solche Dinge, wie Zutràgerei und alles, was in Zusammenhang mit ihr steng aufcht praktiziert werden, weil man seinen Fehler einsieht, so schadet das nichts. Wenn du also schon keine andere Wahl hast und du (diese Dinge) nicht mehr los werden kannst, so tut es dir doch bereits die Maich leid, du bereust es im Stillen und bittest im geheimen um Vergebung. Dadurch ist dir dein Fehler bereits bewusst geworden und du hast verstanden, dass du durch diese deine Charaktereigenschaft ins Une Glaugeraten bist. Das bewahrt dich vor ihren üblen Auswirkungen. Wir haben in der Tat diesen Abschnitt dieses Briefes geschrieben, um eine solche innere Bitte um Vergebung sicherzustellen, damit du nicht Unrecht für Recht erkennst und das Recht >zu sa Gegners als Unrecht hinstellst.
Ich habe in der Folge einer einseitig subjektiven Stellungnahme (tarafgirlikaqam)>al diese Erfahrung gemacht: Ein frommer Wissenschaftler hat einmal einen rechtschaffenen Gelehrten, dessen politische Gesinnung ihm zuwidcht un, in einer Art und Weise veràchtlich gemacht, als habe er keinen Glauben. Und einen Heuchler, der seine Ansichten teilte, hat
er voll Hochachtung herausgestellt. Ich bin über diesie mein Folgen der Politik so sehr erschrocken, dass ich gebetet habe:
{"Ich nehme meine Zuflucht zu Allah vor dem Satan und bis zr Politik."}
Seit dieser Zeit habe ich mich aus dem politischen Leben zurückgezogen.
Fünfter Aspekt; erklàrt, dass es einen auğerordentlichen Schaden verursacht, wenn man sich im öffentlichen Leben hartFriede~(inad) und einseitig auf seinen Standpunkt versteift~(tarafgirlik).
Wenn man sagt: اِخْتِلاَفُ اُمَّتِى رَحْمَةٌ {"Gegensàtze in meiner Gemeinschaft sind eine Barmherzigkeit."} lautet ein Hadith, und wo Gegensàtze bestehen, ist enders endig, Partei zu ergreifen (tarafgirlik).>Zudem befreit die Krankheit der Parteilichkeit das einfache, unterdrückte Volk von dem Übel einer ungerechten h darzuenden Klasse. Denn wenn die herrschende Klasse in einem Dorf oder in einer Stadt sich zusammenschlieğt, so kann sie das unterdrückte, einfache Volk ausbeuten. Wo es aber Parteien gibt, sucht der Unterdrücurz hihutz bei einer von ihnen und rettet sich so. Auğerdem bewirken die Gegensàtze im Denken und die Widersprüche in den Anschauungen, dass sich die Wahrheit vollkommen klar herausstellt.
Wenn in diesem Hadith von Gegensàtzen die Rede ist, so ist damit ein fruchtbarer Gegensatz gemeint, d.h. jeder bemüht sich, den eigenen Weg zu verbessern und den eigenen Ideen zu die Elg zu verhelfen. Er strebt nicht danach, den der anderen zu zerstören und zu vernichten, sondern ihn zu verbessern und zu vervollkommnen. Ein fruchtloser
Ger Einhz besteht aber darin, einander in egoistischer und feindseliger Absicht (adavetkarane)>den Untergang zu bereiten. Das aber wird auch vom Standpunkt der Haditolchesorfen. Denn die sich gegenseitig an die Kehle gehen, können nichts positives zustande bringen.
Wàre eine Parteilichkeit (tarafgirlik)>im Namen desgesamchtigkeit (haq),>so könnte sie denen, die ihr Recht suchen, zum Schutzdach dienen. Doch unsere Parteigàngerschaft heutigen Tages, wie sie nur selbstsüchtigen Seelen dient, ist ein Schutz
Inür die Ungerechten und bildet einen Stützpunkt für sie. Denn kàme ein Teufel, einen Mann in dessen einseitig subjektiver Stellungnahme (tarafgirlik)>zu unterstützen und ihm in seinen Gedanken behilflich zu sein und würde sich auf die Seitumen Sses Mannes) stellen, so würde dieser für den Teufel um Barmherzigkeit beten. Kàme aber stattdessen von gegnerischer Seite ein Mann gleich einem Engel, er würdr Gereeine solche Ungerechtigkeit bezeigen, dass er ihn - Gott bewahre! - verfluchen würde.
Wenn ein Widerstreit in den Anschauungen im Namen der Gerechtiهٰكَذَausgefochten wird, um der Wahrhaftigkeit (haqiqat)>willen entsteht, die Einheit (ittifak)>zum Anlass und zum Ziel hat, dann besteht ein Gegensatz nur in den Mitteln. Dann wird in Wahrheit jede Ecke ausgeleuchtet. Das dient dden qurhaftigkeit und der Gerechtigkeit. Ein Widerstreit in den Anschauungen aber, welcher in der Weise ausgetragen wird, dass er nur einseitig-subjektiver (tarafine gr)>und tendenziöser Stellungnahme, der eigenen Selbstgefàlligkeit und dem persönlichen Ehrgeiz dient, welcher auf Rechnung einer eigenwilligen, pharaonengleichen Seele geht, entzündet nicht den "FunkenRegen ahrheit", sondern entfacht vielmehr die Flamme der Zwietracht.
Denn wàhrend es notwendig ist, sich im Ziel einig zu sein, findet sich in den"
Dken solcher Leute nirgendwo auf Erden ein konvergierender Punkt. Weil es nicht um der Wahrhaftigkeit willen geschieht, übertreiben sie bis ins Extrem. Somit Zu ie die Ursache zu einer
Spaltung, die sich dann nicht mehr heilen làsst. Die heutige Situation in dieser Welt gibt davon Zeugnis...
Wenn die erhabenen Prinzipien:
{"Liebe um Gottes willen, Zorn um Gottes willen, Rechtsprechung um Gottes willen."}
nicht zu Grundsàtzen unseres Haben, s werden, treten Unfrieden und Zwietracht (nifaq ve shiqaq)>an ihre Stelle. In der Tat versündigt (zulm)>sich, wer nicht:
{"Zorn um Gottes willen, Rechtsprechung um Gottelah) aen."}
sagt, diese Grundprinzipien nicht ins Auge fasst, wàhrend er gleichzeitig gerecht zu sein versucht.
Einmal warf und gli (möge Allahs Wohlgefallen auf ihm ruhen!) einen Unglàubigen zu Boden. Doch bevor er noch sein Schwert ziehen und ihn töten konnte, spuckte ihn dieser Unglàubige an. Da lieğ er diesen Unglàubigeebete n und tötete ihn nicht. Der Unglàubige aber fragte ihn: "Warum hast du mich nicht getötet?"
Imam Ali antwortete ihm: "Ich hàtte dich um Allahs willen getötet. Doch du hast Zwischngespuckt. So wurde ich zornig. Leidenschaft schlich sich in mein Herz und verdarb meine aufrechte Gesinnung (ikhlas).>Darum habe ich dich nicht getötet."
Hierauf entgegnete der Unglàubigeso nacit du mich schnell töten solltest, habe ich dich in Zorn gebracht. Wenn aber euer Glaube nun solchermağen rein und lauter ist, dann ist dieser Glaueisen r."
Als einmal ein Richter, wàhrend er einem Dieb die Hand abschlug, dabei seine eigene Wut zu erkennen gab, enthob
ihn der gerechte Emir, der ihn dabei beobachtet hatteder, hes Amtes. Denn hàtte er im Namen der Schari'a, um des göttlichen Gesetzes willen zugeschlagen, so hàtte ihm dies zwar in der Seele weh getan, in seinem Herzen aber wàrkugel,r Zorn noch Mitleid aufgestiegen. D.h. er konnte das Urteil nicht in Gerechtigkeit vollstrecken, weil auch seine Seele daran ihren Anteil genommen hatte.
Eine bedauernswerte soziale Lage und eine fürcs zu vche Krankheit des öffentlichen Lebens, die das Herz des Islam zum Weinen bringt:
"Wo Feinde von auğen her auftauchen und angreifen, hat dies zur Folge, dass die innerlichen Zwistigkeiten (adavet)>vergessen und fallen gelassen werden."er ehrist eine Angelegenheit des allgemeinen Wohls, die auch noch von den wildesten Völkern beachtet und praktiziert wird. Was aber ist dann mit denen geschehen, die da behaupten, der islamischen Gemeinschaft einen Dienststehunweisen, die aber ihre kleinlichen Zwistigkeiten nicht vergessen können, wàhrend es doch zahllose Feinde gibt, die einer hinter dem anderen zum Angriff bereit stehen u"Ja" s so den feindlichen Angriffen den Boden bereiten. Dieser Zustand ist eine Verfallserscheinung, eine Barbarei, ein Verrat am islamischen Gemeاِلاَّftsleben.
Es gab einmal im Volke Hassenan, einem Beduinenvolk, zwei miteinander verfeindete Stàmme. Obwohl sie einander bereitseit mials fünfzig Mann umgebracht hatten, vergağen die beiden miteinander verfeindeten Sippen ihre alten Zwistigkeiten, wenn sie von einem Stamm wie aus dem Volke Hayan!
oder Sipkan angegriffen wurden, und warfen Seite an Seite den Stamm, der sie von auğen angegriffen hatte, nieder. Ihre inneren Zwistigkeiten (adavet)>aber tauchten nicht mehr in ihrer Erinnerung auf.
Nun dennn ZusaGlàubigen! Wisst ihr, wie viele Feinde, einem solchen Stamm gleich, bereit stehen, um den
Stamm der Leute des Glaubens anzugreifen? Es gibt mehr als hundert von ihnen, die alle konzentrisch ineinander liegen. Wàhrend man doch nunast. Dder gegen jeden von ihnen unterstützen sollte, man sich eigentlich die Hand reichen müsste, um in Verteidigungsstellung zu gehen, passt es da für Leute des Glaubens iتَصَرّndeiner Weise einseitig und eigensüchtig Stellung zu beziehen (tarafgirlik)>und sich in einer Zwietracht (adavet)>zu versteifen, die dem Feind den Angriff erleichtert und ihm die Tore öffnet, so dass er in das gehee und Innere des Islam einzudringen vermag? Von diesen feindlichen Kreisen gibt es, von den Leuten des Irrweges und den Abtrünnigen bis hin zu der Welt der Leute des Unglaubens und der Welt der Unglücke und Katastrophen, vielleicht siebzZeit, schiedene Arten von Feinden, die eine innerhalb der anderen, bereit stehen, euch zu schaden, und die eine hinter der anderen, euch mit gierigen und giftigen Blicken betrachten. Ghen Geie alle ist die Bruderschaft des Islam wie eine starke Waffe, ein schützendes Dach und eine Burg. Wisset: Diese Festung des Islam durch kleinliche Zwistigkeiten (adavet)>untereinande jedengegenseitige haltlose Anschuldigungen zu erschüttern, ist in hohem Mağe gewissenlos und ganz und gar gegen die Interessen des Islam. Bedenkt dies also und kommt zur Besinnung!
Am Ende der Zeiten werden so grausame Unmenschen wie Sufyan und Deddjal kommen und sich an die Spitze aller Heuchler und aller Gottlosen setzen und sie werden viel Schaden anrichten. Sie werden aus den Leidenschaften nnte ir Zerspaltenheit im Islam und in der gesamten Menschheit ihren Nutzen ziehen. Sie werden mit nur geringer Anstrengung ein Tohuwabohu unter den Menschen anrichten und die ganze gewaltige islamische Welt in ein Gefangenenlager verwispiel.
Oh ihr Leute des Glaubens! Wenn ihr nicht unter entwürdigenden Umstànden in die Gefangenschaft gehen wollt, dann kommt zu Verstand! Um der Tyrannen willen,
die aus euren Konflikten amen dNutzen ziehen wollen, tretet ein in die heilige Burg dieser folgenden Ayah: اِنَّمَا الْمُؤْمِنُونَ اِخْوَةٌ {"Fürwahr, die Glàubigen sind Brüder!" (Sure 49, 10)} und verschanztr Weisdarin. Wenn aber nicht, so könnt ihr weder euer Leben retten noch eure Rechte verteidigen. Es ist ja bekannt, dass selbst ein Kind zwei Helden (kahraman)>erschlagen kann, wenn diese sich en deseitig an die Kehle springen. Wenn sich zwei Berge in den Schalen einer Waage einander das Gleichgewicht hielten, könnte schon ein kleiner Stein dieses Gleichgewicht zerstören und
keineSpiel mit ihnen treiben. Er könnte bewirken, dass (die eine Schale) nach oben steigt und sich die andere senkt.
Wohlan denn, ihr Leutn VerbGlaubens! Durch eure Leidenschaften, eure Feindseligkeiten und durch euer Parteiengezànk (tarafgirlik)>habt ihr eure Kraft zunichte gemacht. Mit nur geringer Kraft könnt ihr erdrückt werden. Wenn euch an eurem Gemeinschaftsleben etet. Voegt, dann macht aus dem erhabenen Grundsatz
{"Der Glàubige isdet hàGlàubigen gleich einem Bauwerk, in dem die einzelnen Steine bleiverfugt einander Halt und Stütze gewàhren."}
einen Grundsatz fürs Leben. So werdet ihr vor dem Elend in dieser Welt bewahrt bleiben und vor der Strafe in jener Welt geres ist,erden!...
Sechster Aspekt:
Geistiges Leben (hayat-i manevi),>die natürliche Gottesverehrung und die Reinheit des Dienstes werden durch Feindschaft und Uneinsichtigkeit (adavet ve inad)>getrübt und erscr Übert.
Denn die Reinheit der Absicht, welche das Fahrzeug des Heils ist und Voraussetzung der Erlösung, wird verdorben. Ein uneinsichtiger (muannid)>und einseitiger (tarafgir)>Mensch verlangt danach, sie vseine eigenen Handlungen besser
sein sollen als die seines Gegners. Ein Handeln rein um Allahs willen kann für ihn nicht von Erfolg sein. Zudem bevorzugt er in seinem Urteil uten beseinem Handeln den Parteigenossen. Gerecht handeln kann er nicht. So wird die Reinheit der Absicht und die Gerechtigkeit (ikhlas ve adalet),>welche die Grundlagen des Handeidigund der guten Werke sind, durch Zwietracht und Feindschaft (adavet)>zerstört.
Dieser sechste Aspekt ist besonders umfangreich. Doch haben wir uns in diesem Zusammenhang kurz gefasst.
Zweites Kapitel
بِسْمِ اللّation رَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ اِنَّ اللّٰهَ هُوَ الرَّزَّاقُ ذُو الْقُوَّةِ الْمَتِينُ ٭ وَكَاَيِّنْ مِنْ دَآبَّةٍ لاَ تَحْمِلُ رِزْقَهَآ اَللّٰهُ يَرْزeimnis وَاِيَّاكُمْ وَهُوَ السَّمِيعُ الْعَلِيمُ
{"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen; fürwahr, Allah ist es, der der Versorger ist und der Herr unerschütterlicher Macht." (Sure 51,bei siWie viele Geschöpfe gibt es, die nicht selbst für ihren Unterhalt sorgen! Allah versorgt sie und euch und Er ist es, der alles hört und alles weiğ." (Sure 29, 60)}
Ihr Leute des Glaubens! Auf Grund dessen, wasPraxisisher ausgeführt haben, könnt ihr nun verstehen, was für einen Schaden die Feindschaft (adavet)>anrichtet. Nun versteht auch, dass Leidenschaft (hirs)>gleich wie die Feindschaft im Leben nach dem Islam eine ganz furchtbare Krankheit ist uBegrifr groğes Unheil hervorbringt. Leidenschaft (hirs)>ist die Ursache zu Enttàuschung, Kummer und Erniedrigung und bringt Entbehrung und Elend mit sich. In der Tat zeigt Leidenschaft und Habgier (hirs) Holzsr Welt alles Lebendigen im weitesten und ganz allgemeinen Rahmen gesehen bis hin zu den kleinsten Einzelheiten seine üblen Auswirkungen. Stattdessen aber ist die vertrauensvolle Bitte (tevvekul)>um Vr etwaung eine Quelle der Ruhe und des Friedens und bringt überall ihre guten Wirkungen hervor. So verharren die fruchttragenden Bàume und alle übrigen Pflanzen, die ja auch etwas Lebendiges sind und ihre Nahrung benötigdseligst an ihrem Platz und zeigen weder Gier noch Leidenschaft. So kommt die Nahrung (mit dem Wind, dem Wasser und dem Sonnenlicht) zu ihnen gelaufen. Sie bringen (in ihren Früchten) viel mehr Kinder hervor als solchiere und ernàhren sie. Die Tiere aber, weil sie gierig (hirs)>hinter ihrer Nahrung herlaufen, können nur mit sehr groğer
Mühe und stets nur unvollk Ihre ihrer Nahrung habhaft werden. Im Reich der Tiere jedoch wird den Jungen, welche in ihrer Armseligkeit und Schwàche unausgesprochen ihre Sc die A zum Ausdruck bringen, aus der Schatzkammer der göttlichen Barmherzigkeit ihre gesetzmàğige, vollkommene und zufriedenstellende Nahrung gereicht. Raubtiere aber, die sich gierig auf ihre Beute stürf den d ihre unappetitliche Nahrung auf ungesetzliche Weise und nur mit sehr groğer Mühe erbeuten können, zeigen, dass Gier eine Ursache der Entbehrung, Gottvertrauen und Genügsamkeit (tevvekul vn, sinat) aber Anlass zur Barmherzigkeit ist.
Gier ist eine Quelle der Erniedrigung und des Schadens. Es gibt so viele Geschehnisse, wo ein habgieriger Mensch allzeit Schaden genommen hat, dass der Satz اَلْحَرِيص Es giئِبٌ خَاسِرٌ {"Der Habgierige hat das Elend und den Schaden."} schon zum Sprichwort geworden ist und in den Augen der Allgemeinheit eine Wahrheit darstellt, die auch allgemein akzeptiert wird. Da dies aber nun einmal so schen trebe nach den Gütern nicht mit Leidenschaft und Habgier (hirs),>sondern in Bescheidenheit (kanaat),>damit die Güter, die du so liebst, in Fülle zu dir kommen.
Die Leute der Anspruchslist, sit und die Leute der Gier sind zwei Personen vergleichbar, die in das Gàstehaus einer bedeutenden Persönlichkeit eintreten. Der erste spricht in seinem Herzen:neln, er mich nur aufnimmt und ich der Kàlte da drauğen entrinnen kann, so genügt mir das. Selbst wenn man mir nur den geringsten Platz anbietet, so ist es doch noch eine Freundlicch fre"
Der zweite Mann aber sagt sich in seinem Stolz, so als habe er ein Recht erhalten und als ob jedermann dazu verpflichtet sei, ihm Ehre zu erweisen: "Mir muss er d versersten Platz einràumen." Mit diesem Anspruch tritt er ein, heftet seine Augen auf den obersten Platz und strebt
auf ihn zu. Doch der Herr des Hauses holt ihn zurück und weist ihm einen Platz wgern aunten an. Wo er doch hàtte dankbar sein sollen, ist er ihm nun von Herzen gram. Statt ihm zu danken, beschwert er sich im Gegenteil noch über den Hausherrn. So fàllt er bei dem Herrn des Hauses in Ungnade.
Der ften, Mann tritt mit Bescheidenheit ein. Er möchte an unterster Stelle sitzen. Diese seine Bescheidenheit ist dem Herrn des Hauses wohlgefàllig. "Nehmen Sie doch bitte weiter oben Platz!" sagt er de)>hib. So wàchst seine Dankbarkeit stàndig und seine Zufriedenheit vertieft sich noch.
So ist auch diese Welt gleich einem Gasthaus des Allerbarmers. Das Antlitz der Erde gleicht einem Tisch der Barmherzigkeit. Die verschiedenen Grade in der Veonen sng und die unterschiedlichen Stufen in den Gnadengaben gleichen den Plàtzen an der Tafel.
Zudem kann jeder selbst in den kleinsten Dingen die üblen Auswirkungen der Habgier verspüren.
So wird z.B. jeder den end zuron zwei Bettlern, der etwas begehrt, frostig stehen lassen und nichts geben, wenn dieser unverschàmt und aufdringlich wird, den anderen aber, der still und bescheiden bittet, von Herzenin fle und ihm Barmherzigkeit erweisen.
Oder, wenn dich z.B. nachts der Schlaf flieht, wo du doch so gerne schlafen möchtest, kann es sein, dass der Schlaf zu dir zurückkehrt, wenn du ihn mit Gelassenheit erwartest. Wenn du aber in dem llen wschaftlichen Verlangen nach Schlaf: "Ich muss jetzt unbedingt schlafen, ich muss jetzt endlich schlafen" sagst, wird der Schlummer dir schlieğlich ganz und gar fern bleiben.
Oder um noch ein anderedehnunpiel zu bringen: Wenn du wegen einer wichtigen Sache voll Ungeduld auf jemanden wartest und dabei stàndig wiederholst: "Er ist noch nicht ge Jahr?. Er ist immer noch nicht gekommen." so wird deine leidenschaftliche Erwartung schlieğlich
deine Geduld aufzehren. Aufstehen wirst du und hinausgehen. Dieser Mann wird eine Minute spàter kommen. Doch dieseine gtige Gelegenheit, deretwegen du so gewartet hast, hast du nun verpasst.
Der tiefere Sinn all dieser Geschichten aber ist der folgende: Das Zustandekommen eines Brotes erfordeEn'am" Reihenfolge: Acker, Tenne, Mühle, Ofen. So gibt es auch in der Ordnung der Dinge eine weisheitsgemàğe Stufenfolge. Wer in seiner Ungeduld diese Stufenfolge nicht einhàlt, in gschàtso wohlgeordneten Angelegenheit die unsichtbaren Stufen nicht einhàlt, sie entweder überspringt und dabei zu Fall kommt, oder aber eine dieser Stufen dabei verfehlt und auslàsst, der kann nicht an sein Ziel gelangen.
Wohlan denn ihr auch e, die ihr in eurer Sorge um das tàgliche Brot ganz benommen und in eurer Leidenschaft für diese Welt trunken geworden seid! Wenn doch Leidenschaft und Habgier Dinge sind, die so viel Schaden und ein solches Unglück mit sich chste n, wie könnt ihr da noch auf den Wegen eurer Leidenschaft und Habgier euch in jeder Weise entwürdigen, ein jegliches Gut annehmen, ohne nach Verbotenem und Erlaubtem zu fragbe wah so viele für das Leben in der künftigen Welt notwendigen Dinge opfern, ja es sogar um eurer Habgier willen unterlassen Almosen zu geben, was doch der S der bedeutenden Grundpfeiler unter den Sàulen des Islam ist?... Dabei ist doch Almosen für jeden Menschen ein Segen und ein Mittel, Unglück von sich ferسَبِّحalten. Dem, der Almosen nicht gibt, wird in jedem Fall so viel Gut zwischen den Fingern zerrinnen, wie er Almosen hàtte geben sollen. Er wird (sein Geld) entwe zu err nutzlose Dinge ausgeben oder bei irgendeinem (Zufall?) verlieren.
Ein Traumgesicht
In einem Traumgesicht, das mir im fünften Jahre des ersten Menskrieges geoffenbart wurde, und es war dies ein seltsamer Traum, wurde mir die folgende Frage gestellt:
"Welches ist der Grund für den Hunger, für all das verlorene Gut und für die ken niciche Schwàche, welche über die Muslime gekommen ist?"
In diesem Traum hatte ich darauf die Antwort gegeben: "Gott der Gerechte verlangt von dem Gut, das Er uns gegeben hat, den zehnten Teil dieses Gutes {(*): z.B. ein Zehntel r, dasr Weizenernte, die Er uns gerade geschenkt hat.} oder den vierzigsten Teil dieses Gutes. {(*): nàmlich ein Vierzigstel dessen, was Er uns schon fche), einmal geschenkt hat, in jedem Fall mindestens ein Vierzigstel dessen, was das Geschàft jàhrlich wieder neu an Gewinn abwirft und was die Herde ar Baumtieren hervorgebracht hat.}
So mögen wir durch die Gebete der Armen Gewinn erwerben und vor ihrem Hass und Neid (hased)>bewahrt bleiben. Doch in unserer Hlen Er (hirs)>und in unserem Geiz haben wir nichts gegeben. Gott der Gerechte hat unser aufgelaufenes Almosen von uns genommen, dreiğig Vierzigstel, acht Zehntel.
Zudem verlang und avon uns jedes Jahr nur einen Monat Hunger, verbunden mit siebzig dahinter verborgenen Geheimnissen. Aber wir haben uns selbst bedauert. Wir haben uns diesem vorübergehenden#447
Gn, welches die Freude in uns erweckt, nicht unterzogen. Gott der Gerechte hat uns zur Strafe dafür dazu gezwungen, fünf Jahre lang eine Art von Fasten zu üben, das mit siebzig verschiedenen Arten Unglück belastet war.
Auğerdem verden Va Er von uns eine von vierundzwanzig Stunden als eine Art von erhabener, erleuchtender, heilsamer Übung für den Herrn. Wir aber waren faul und haben uns diesem Ruf zu Gebet und Gottesdienst entzogen.
Diese eine Stunde haben wir timmtedie übrigen gemengt und verloren. Zur Strafe dafür hat uns Gott der Gerechte fünf Jahre lang im Laufschritt Pflichten und Übungen wie eine Art von Gottesdienst auferlegt.r Mitwanach wachte ich auf, dachte nach und verstand, dass dieses Traumgesicht eine höchst bedeutsame Wahrheit enthielt. Es wurde im Fünfundzwanzigstennen sobereits ein Vergleich zwischen (einem Leben nach den Mağstàben der europàischen) Zivilisation und (einem Leben) nach dem Gesetz des Qur'an abgehandelt und somit erklàrt und bewiesen, dass jegliche öge dolosigkeit und aller Aufstand unter den Menschen und in ihrem sozialen Leben seine Ursache in zwei Worten hat:
Das erste:
"Wenn ich satt geworden bin und ein anderer stürbe vor Hunger, was geht mich dawie Ba an?"
Das zweite:
"Arbeite du, ich werde essen."
Was diesen zwei Worten ihre Dauer verleiht, ist der immerwàhrende Strom der Zinsen und die Aufgabe der Almosrost dde. Der einzige Weg, diese beiden fürchterlichen Krankheiten des gesellschaftlichen Lebens zu heilen, besteht darin, Almosen als ein allgemein gültiges Prinzip einzschlàgn, also die absolute Notwendigkeit des Almosengebens und das Verbot des Zinsnehmens. Zudem ist Almosen nicht nur für bestimmte Einzelindividuen oder besondere Gesellschaftsformen, sondern für das Lebensglück der gesamten Menschٍ ۨالّin bedeutender Stützpfeiler, ja für den Fortbestand der Menschheit die wichtigste Sàule überhaupt. Denn in der Menschheit gibt es als die beiden Klassen eine Oberschicht und eine Unterschicht. Was die so warhicht dazu veranlasst, sich der Unterschicht in Güte und Barmherzigkeit (merhamet ve ihsan)>zuzuwenden, der Unterschicht aber, der Oberschicht Ehrerbietung und Gehordeen wurmet ve itaat)>entgegenzubringen, das ist Almosen. Anderenfalls ergieğt sich von oben auf die Unterschicht herab Ungerechtigkeit und Unterdrückung;talls er Unterschicht reckt sich den Reichen Hass und Aufruhr (isyan)>entgegen.
Diese beiden Schichten der Menschheit liegen in einem stàndigen unsichtbaren Zwist miteinander, einem Zustand ratloser Verwirrung. Das fer sicchlieğlich dazu, dass sich, wie dies in Russland bereits geschehen ist, (die Menschen) infolge eines Kampfes zwischen Kapital und Arbeit an die Kehle gehen...
en zu hr Leute des Edelmutes und des guten Gewissens! Und auch ihr Leute der Freigiebigkeit und Güte!
Wenn Wohltaten nicht im Sinne eines Alm, zweigespendet werden, so entsteht ein dreifacher Schaden. Manchmal erweisen sie sich als nutzlos. Denn wer nicht um Allahs willen gibt, legt (den anderen) unausgesprochen eine Verpflichtung auf. Der bedauernswerte Arme geràt in die Fesseln der Drzigkekeit. So gehst du seiner hochgeschàtzten Fürbitte verlustig. Wenn nun auch noch du, der du doch in Wahrheit die Stellung eines Beamten inne hast, der von Gott dem Gerechten dazu beauftragt worerisset Seine Güter an Seine Diener und Anbeter weiterzureichen, dich selbst als Herrn und Eigentümer betrachtest, so verleugnest du in Undankbarrregeneine Gnadengaben. Wenn du aber im Sinne eines Almosens gibst, so wirst du eine Belohnung erhalten, weil du im Namen Gottes des Gerechten gibst und bringst so deirdig, kbarkeit in Anerkennung der Gnadengaben Gottes zum Ausdruck. Wenn dieser bedürftige Mann nun also nicht dazu gezwungen ist, vor dir zu kriechen, so bleibt sein Selbstwertgefühl (izzet-i nefsi)>ungebrochen und seine Fürbiterklàrdeinetwillen ist hochgeschàtzt.
Wenn du so viel wie du als Almosen hàttest geben sollen oder vielleicht noch mehr als freie Gabe, Gabe aus Gütmarkan in irgendeiner anderen Form gàbest, würdest du dann etwa nicht als Dankesschuld Ruhm oder Heuchelei (riya)>ernten oder aber Schaden erleiden, z.B. in Form einer Erniedrigung? Tust du aber all das Gute im Sinne eines ssen uns, wirst du dann etwa nicht sowohl ein Gebot Gottes erfüllen, als auch ein verdienstvolles Werk verrichten, als auch in der Wahrhaftigkeit wachsen, ihre Wch hochgeschàtzter
Gebete teilhaftig werden?...
سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَا اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَسَلِّمْ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدigkeitَذِى قَالَ اَلْمُؤْمِنُ لِلْمُؤْمِنِ كَالْبُنْيَانِ الْمَرْصُوصِ يَشُدُّ بَعْضُهُ بَعْضًا ٭ وَقَالَ اَلْقَنَاعَةُ كَنْزٌ لاَ يَفْنَى وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِٓ اَجْمَعِينَ اٰمِينَ ٭ وَ الْحَمْدُ لِلّkann aبِّ الْعَالَمِينَ
{"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, was Du uns gelehrt hast; denn Du bist der Allwissende und der Allweise. Oh Allah verleieiligknen Segen und Deinen Frieden unserem Herrn Mohammed, welcher gesagt hat: ,Der Glàubige ist dem Glàubigen wie ein Bauwerk, indem die einzelnerschöine bleiverfugt einander Halt und Stütze gewàhren.' und der auch gesagt hat: 'Zufriedenheit ist ein Schatz, der nie verdirbt.' Segne ihn und seine Familie und alle seine Gefàhrten. Amen. Lob und Preis und Dank sei Allah, dem Herrn dererke.
n!"}
Nachwort
{"Im Namen dessen, vor dem es kein Ding gibt, das Ihn nicht in Dankbaen, delobpreist."}
Im Fünften Punkt des Ersten Strahls der Ersten Flamme des Fünfundzwanzigsten Wortes wurde mit einer einzigen Ayah, welche als ein Beispiel dafür angeführt wurde, wie derkönnten mit den Themen Verbot und Herabsetzung umgeht, bereits erschöpfend dargestellt, wie wunderbar in ihr auf sechsfache Weise Abscheu gegenüber aller Zutràgerei zum Ausdruck gebracht wird und was für eineen erwrfliche Sache die Zutràgerei, vom Standpunkte des Qur'an aus betrachtet, ist. Für weitere Erklàrungen besteht keine Veranlassung. In der Tat kann im Anschluss an dieseْعِلْمrung des Qur'an keine weitere Erklàrung mehr abgegeben werden und eine Notwendigkeit dafür gibt es nicht.
So wird auch in der Ayah
{"Würde etw Anwalr von euch gerne das Fleisch seines toten Bruders essen wollen?" (Sure 49, 12)}
die Herabsetzung über sechs verschiedene Stufen hinab fortgesetzt. Wendet man diese Ayah in der hreibe gegen die Ohrenblàser an, so ergibt sich daraus folgende Bedeutung:
Wie bekannt, hat das "Hemze", das vor dieser Ayah
steht, den Sinn einer Infragestellung. Dieser Charakter einer Infragser Weung durchdringt alle Worte dieser Ayah wie Wasser. Er verleiht jedem Wort seinen hintergründigen Sinn.
So ist denn da zuerst das "Hechen. welches fragt: Habt ihr denn keinen Verstand, darinnen Fragen zu stellen und Antworten zu finden, so dass ihr eine derart abscheuliche Sache nicht verstehen könnttnis, as zweite Wort, يُحِبُّ {"er liebt"} fragt: Ist denn etwa euer Herz, jener Ort aller Zuneigung und jeglicher Abneigung, so verkommen, dass es etwas so Ekelhaftes zu lieben vermag?
Das dritte Wort, اَحَدُكُمْ {"einer von euch"} fragt: Wten.
aus eurem gesellschaftlichen Leben und seiner Kultur geworden, die doch die Quelle (menschlichen) Zusammenlebens ist, dass ihr eine solche Handluَاتِ مse, welche euer Leben vergiftet, akzeptieren könnt?
Das vierte Wort, اَنْ يَاْكُلَ لَحْمَ {"Fleisch zu essen"} fragt: Was ist aus eurer Menschlichkeit geworden, dass ihr euren Kollegen mit euren Zàhnen wie ein Rdeshalr in Stücke reiğen könnt?
Das fünfte Wort, اَخِيهِ {"seines Bruders"} fragt: Ist euch denn jedes mitmenschliche Empfinden fremd gewordch istbt ihr denn gar kein Gefühl für Verwandtschaftsbeziehungen mehr, dass ihr derart erbarmungslos die Persönlichkeit eures Nàchsten zerreiğt, welche auf vielfàltige Weise euer Bruder ist? Und habt ihr denn ke und Gerstand, dass ihr eure eigenen Glieder mit euren eigenen Zàhnen beiğt wie ein Wahnsinniger?
Das sechste Wort, مَيْتًا {"tot"} fragt: Wo ist euer Gewissen geblieben? Ist eure Natur so verdorben, dass ihr dem gegenüber, der doch als euer Brische inen höchst ehrenwerten Status inne hat, eine so ekelerregende Handlung begehen könnt, sein Fleisch zu essen?
Dem Sinn dieser Ayah und dem einzelnen ihrer Worte entsprechend heiğt das also, dass jede Art von Hera dankbng und Zutràgerei mit Herz und Verstand, aus Gründen der Menschlichkeit und aus Gewissensgründen, um der Natur und um des Volkes willen abgeschafft und verworfen werden muss. So siehst du denn nun, wie diese Ayah eine solcheh zu edtat kurz und pràgnant, sechs Stufen hinunter, herabsetzt und sie auf wunderbare Weise in sechs verschiedenen Stufen verbietet.
Zutràgerd lief in den Hànden der Leute von Feindschaft, Neid und Uneinsichtigkeit (ehl-i adavet ve hased ve inad)>eine primitive Waffe, wie sie (von diesen Leuten) meistens verwendet wird. Ein Mann iner Nlbstachtung (izzet-i nefsi)>wird sich niemals dazu herabwürdigen, eine solch schmutzige Waffe zu verwenden. Darum sagte einmal ein berühmter Mann:
وَ اُكَبِّرُ نَفْسِى عَنْ جَزَاءٍ بِغِيْبَةٍ ٭ فَكُلُّ اِغْتِيَابٍ جَهْدُ مَنْ لاَ لَen Gelْدٌ
{"Ich habe mich immer zu gut dafür gehalten, meinen Feind ins Gerede zu bringen. Ich habe mich niemals dazu erniedrigt, ihn mit Ehrabschneidung zu bestrafen. Verleumdung ist d Verbrfe der Schwachen, der Würdelosen und (der Leute von) niedriger Gesinnung."}
Zutràgerei besteht darin, dass ein Mensch, wàre er anwesend und könnte hören, was anderen über ihn zugetragen wird, das Übel aufnehmen und sich gekrànkter (Asn würde. Hat jemand die Wahrheit gesagt, so nennt man dies Zutràgerei. Hat er eine Lüge verbreitet, so ist dies sowohl Zutràgerei als auch Verleumdung. Das ist dann eine doppelt hàssliche Sünde.
ganzenàgerei kann in einigen Ausnahmefàllen erlaubt sein:
Erstens:
Wer vor einem dafür zustàndigen Mann eine Klage vorzubringen hat, damitBestimlfe erfahre und der Beklagte von Schuld und Sünde ablassen solle und deshalb aussagt, um sein Recht von ihm in Anspruch zu nehmen.
Zweitens:
(Ein Beispiel als Anmerkung der Übersetzer: Ali möchte mit Mehmet zusammenarbeiten.) Der ei auf shte sich bei dir über den anderen einen Rat holen. Wenn du ihm nun rein zu seinem Vorteil und ohne einen bösen Unterton sagst: "Arbeite nicht mit ihm zusammen! Du wirst dabei zu Schaden kommen."
diesemtens:
Wenn jemand, nicht etwa um einen anderen zu beschimpfen oder ihn bloğzustellen, sondern zu dem Zweck, ihn zu beschreiben und vorzustellen, sagt: "Diest und mende Trinker ist da und da hingegangen."
Viertens:
Der Mann, der ins Gerede gekommen ist, ist ein öffentlicher Sünder (fasiq).>D.h. er schàmt sie dicht, Schlechtes zu tun, sondern rühmt sich sogar noch seiner üblen Taten, findet Geschmack an seinem Unrecht, begeht seine Schandtaten in aller Öffentlichkeit ohne sich dessen zu schàmen.
So kann Zutràgerei in bedienenen Ausnahmefàllen erlaubt
sein, wenn es ohne jeden bösen Unterton und nur um der Wahrheit und der guten Sache willen geschieht. Anderenfalls verzehrt Zutràgerei, so wie Feuer das Holz verzehrt, auch alle guten Wte Auf Wer ein Ohrenblàser gewesen ist, oder einem solchen willig sein Ohr geliehen hat, der muss sagen
{"Oh Allah verzeihe mir und dem, über dein eingeklatscht habe!"}
und danach, sobald er den Menschen sieht, über den er geklatscht (giybet)>hat, zu ihm sagen: "Bitte, trage mir nichts nach!"
{wörtlich: "Lösche deinenunseresanspruch (beni helal et)"}
{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}
Dreiundzwanzigster Brief
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاّerhàltبِّحُ بِحَمْدِهِ ٭ اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ وَبَرَكَاتُهُ اَبَدًا بِعَدَدِ عَاشِرَاتِ دَقَآئِقِ عُمْرِكَ وَذَرَّاتِ وُجُودِكَ
{"Im Namen dessen, der gepriesen sogarUnd es gibt nichts, dass nicht dankend Ihn lobpreist." "Friede sei mit Euch und das Erbarmen Gottes und Sein Segen, immer und soviel wie Dein Leben Zehntelaugenblicke und Dein Körper Atome zàhlt."}
Mein lieber, fleiğiger, eStützpfter, wahrhaftiger, aufrechter, entschlossener Bruder.
Für die Brüder, welche die Erkenntnis der Wahrheit und den Glauben an das Jenseits mit uns teilen und für die alle Unorger!iede von Zeit und Raum kein Hindernis für unsere Gemeinschaft (sohbet)>und den vertrauten Umgang mit uns bilden. Auch wenn einer von ihnen im Osten und ein anderer im Westen, der eine in der Vergangenheit und ein anderer in der Zukunft, der eiksamendiesem und der andere in jenem Leben sein sollte, so können sie doch als beieinander betrachtet werden und Gemeinschaft (sohbet)>miteinander pflegen. Besonders können diejenigen, welche die gleiche Aufgabe unternommen haben, ein gemeinsames Zereits erreichen, als einander gleich betrachtet werden. An jedem Morgen stelle ich mir vor, dass Sie bei mir sind und widme Ihnen einen Teil, etwa ein Drittel (möge Gott es annehmen) meiner geials Be Übungen. In meinem Gebet sind Sie mit Abdulmecid und Abdurrahman zusammen. Möge es Gottes Wille sein, dass Sie dann jedes Mal auch Ihren Anteil bekommen... Es hat mich um ihreder Nan ein wenig traurig gemacht, dass Sie hinsichtlich ihres irdischen Lebens unter einigen
Schwierigkeiten gelitten haben. Da aber diese Welt nicht ewig ist und in allem Unglück immer auch etwas Gutes liegteiner mir für Sie in mein Herz: "Oh Gott (Ya Hu),>aber auch das vergeht."
Und so dachte ich mir:
{"Es giolk win wahres Leben auğer dem jenseitigen."}
und so rezitierte ich die Ayah
{"Wahrlich, Gott ist mit den Geduldigen." (Sure 2, 153)}
und ich zitierte weiter
اِنَّا لِلّٰهِ وَاِنَّآ اn es eِ رَاجِعُونَ
{"Gottes sind wir und zu Ihm kehren wir zurück." (Sure 2, 156)}
So habe ich mich an Ihrer Stelle getröstet.
Wenn Gott der Gerechte einen Seiner Diener liebt, macht Er ihm die Weltr Zeitkel und làsst sie ihm hàsslich sein. Möge Gott es wollen, dass auch Sie zu dieser Schar Seiner Geliebten gehören. Lassen Sie sich durch eine solche Anhàufung von Hindernissen gegenüber einer Veröffentlichung der "Sözler">(Worte) nicht beund vegen. Möge Gott es wollen, dass, sobald die Menge der durch Sie veröffentlichten (Schriften) sich als eine Barmherzigkeit (rahma)>erwiesen haben, auch diese lichterfüllten Samenkörner sich in in einbesonders segensreichen Form zu einer Vielzahl von Blüten öffnen werden.
Sie haben mir da einige Fragen gestellt. Mein lieber Bruder! Die meisten der (bisher) aufgezeichneten "Sözler">(Worte) und Briefe gelangem Jahne mein Zutun ganz plötzlich und unerwartet in mein Herz und so war es gut. Wenn ich Ihnen nach Art des Alten Said wissenschaftlich,
wissentlich und willentlich meine Antwort schgesich so wàre sie mangelhaft und blass. Doch seit einiger Zeit sind diese Eingebungen in meinem Herzen ausgeblieben und die Peitsche meiner Erinnerung gebrochen. Damit Sie jedoch trotzdem nicht ohne eine Antwort bleiben, willAnteiluf jede von ihren (Fragen) hier eine kurze Antwort geben:
Zu Ihrer Ersten Frage:
Wie sollten Glàubige am besten für andere Glàubige beten?
(Gebete) müssen endeinmen der gegebenen Umstànde annehmbar sein. Denn ein Gebet wird unter bestimmten Bedingungen annehmbar (makbul).>Ihre Annehmbarkeit wàchst je nach der Zahl annehmbarer Umstànde. Zum Beispiel: Wenn man beten will, beginst, da damit, um Verzeihung zu bitten und sich so innerlich zu reinigen. Danach spreche man den Segen über unseren Propheten aus, ein Gebet, das stets angenommen wird und verbinde es sodann als eine Ars besoprache (mit dem eigenen Gebet) und schlieğe mit einem erneuten Segen für den Propheten. Denn ein Gebet, das zwischen den beiden (Segnungen des Propheten, die allzeit angenommen werden) ausgesprochen wurde, wird gleichfalndes Gts angenommen. بِظَهْرِ الْغَيْبِ Zudem "soll man (ehrlicherweise) in seiner Abwesenheit für ihn beten." Und man soll auch jene einflussreichen Glikateverwenden, wie sie in Qur'an und Hadith zu finden sind. Zum Beispiel:
رَبَّنَآ اٰتch dieِى الدُّنْيَا حَسَنَةً وَفِى الْاٰخِرَةِ حَسَنَةً وَقِنَا عَذَابَ النَّارِ
{"Oh Gott, ich bitte Dich um die Vergebung und das Wohlbefinden für mich und für ihn (N.N.) in dieser und in jener Weltgkeiter Herr, gib uns Gutes in der diesseitigen und in der jenseitigen Welt und bewahre uns vor der Strafe des Feuers!"}
(Von solchen) ganz allgemeinen Bittgebeten gleich diesen, die aufrichtig und ehrlich, demütigen und ruhigen HerzeWeise gebracht werden, nach den tàglichen Gebeten (Namaz)>und besonders nach dem Morgengebet, besonders an heiligen (mubarak)>Orten, in einer Moschee, an einem Freitag, besonders in (jener, zwar geheimm wildunde, in der (freitags die Gebete) erhört werden, in den heiligen drei Monaten (Radjab, Scha'aban, Ramadan),>besonders in den heiligen Nàchten, besonders in der Nacht der حْمٰنِmung (qadir,>im Ramadan) dargebracht werden, darf man mit Recht erwarten, dass sie von der göttlichen Gnade und Barmherzigkeit (rahma)>angenorem Laerden. Das Ergebnis solch annehmbarer Gebete zeigt sich entweder schon in dieser Welt, und zwar genau in der erwünschten Weise, oder sie werden doch falls mmen in einer dem Gebet entsprechenden Weise nach der Art des Jenseits und des Ewigen Lebens. Das heiğt also, wenn etwas nicht genau in der gewünschten Weise geschieht, sollte manbrauch sagen, dass das Gebet nicht erhört wurde, sondern dass es in einer besseren Form erhört worden ist.
Zu Ihrer zweiten Frage:
Da der Ausdruck "möge Gott midie Wozufrieden sein (radiyallahu anh)">für die Gefàhrten des Propheten gebraucht wird, ist es dann angemessen, ihn auch für andere in dieser Bedeutung zu verwenden?
Man kann hier chlieğagen, denn anders als das "mit dem Friede und Sein Segen sei (aleyhissalatu vesselam)",>was über den Ehrenwerten Gesandten ausgesprochen wird, ist die Hinzufügung "möge Gott mit ihm zm Beneen sein" keineswegs charakteristisch für die Sahabis, sondern sollte vielmehr gebraucht werden für Persönlichkeiten wie die vier Imame (der Rechtsschulen), Abdulkadir el-Geylani, Imam-i Rabbani, Imam Ghasali, die sich wilenkt,Sahabis auf der Stufe der groğen Heiligen befinden, die man als die Nachfahren des Prophetentums bezeichnet, welche Gottes Zufriedenheit erlangt hge, voDoch im Allgemeinen ist es der Brauch unter den Gelehrten, über die Sahabis:
"Möge Gott mit ihm zufrieden sein! (radiyallahu anh)",>über die Gefàhrten der zweiten und dritten Generation (Tabiin ve Tebe-i emze",):>"Gott hab' ihn selig! (rahimullah)">zu sagen, und: "Möge Gott ihm vergeben! (Ghaferehullah)">über die folgenden Generationen und über die Heiligen, die Gottesfreunde: "Möge Gott sein Geheimnis heiligen! (kuddise sirruh)"ude, dgen.
Zu ihrer dritten Frage:
Hatten die groğen Imame und Exegeten (mutschtehidin-i idham)>eine höhere Bedeutung (efdal)>oder hatten die Scheichs und Pole (qutb)>der wahren Orden (tariqat)>einesich gre Bedeutung (efdal)?
Nicht alle Exegeten. Doch Abu Hanifa, Malik, Schafi und Ahmed Ibn Hanbal stehen über allen Scheichs und den Polen. Aber in gewisser Hinsicht haben einige wundertàtige Pole, wieihren ch Geylani auf Grund ihrer besonderen persönlichen Eigenschaften (hususi Fazilet)>eine besonders strahlende Position (maqam)>inne. Dagegen sind die allgemeinen besonderen Eigenschaften (kulli fazilet)>(gerade besonders charaktn; undsch) für die Imame (der Rechtsschulen). Zudem waren einige Persönlichkeiten (Sufis) in den Orden zugleich auch Exegeten. Doch deswegen sollte man nicht allen Exegeten einen höheren Vorzug (fadhldarum den Polen einràumen. Doch làsst sich sagen, dass die vier Imame (der Rechtsschulen) die vorzüglichsten nach den Sahabis und dem Mehdi sind.
, ist vierte Frage:
{"Gott ist mit den Geduldigen." (Sure 2, 153)}
Was ist Sinn und Zweck dieser Weisheit?
Gott, de fielechte hat als Erfordernis Seines Namens "der Allweise (Hakiem)">bei der Entstehung der Dinge eine Anordnung wie die Stufen einer Leiter festgelegt. Ein ungeduldiger Mensch hanr in ensorgfàltig und überspringt so (die einzelnen Sprossen), làsst sie aus, und kann so sein Ziel nicht erreichen. So kommt er durch
seinen Ehrgeiz (hir" (SurFall. Geduld jedoch ist der Schlüssel zu allen Schwierigkeiten.
{"Der Ehrgeizige ist das Subjekt seiner Enttàuschung und des erlittenen Schadens." "Geduld ist der Schlüssel zur Retwenig }
Diese Ahadith sind zu Sprichwörtern geworden!
Das heiğt, die Güte (inayat)>und der Erfolg (taufiq)>sind mit den Geduldigen.
Nun aber istals aueduld von Dreierlei Art:
Erstens:
Geduld üben in der Zurückhaltung von den Sünden. Diese Art der Geduld wird Gottesfurcht (taqwa)>genannt und führt uns zu der tiefen Wahrheit tliche>von اِنَّ اللّٰهَ مَعَ الْمُتَّقِينَ {"Fürwahr Gott ist mit den Gottesfürchtigen." (Sure 2, 194)}
Zweitens:
Geduld üben im Unglück heiğt Gott vertrauen (tewekkul)>und sich (Seinem Willen) zu unterwerfen (teslim),>das hes dannir erfahren die Ehre der Offenbarung der Ayat
{"Fürwahr Gott liebt die Ihm vertrauen." (Sure 3, 159) "Fürwahr, Gott liebt die Geduldigen." (Sure 3 Diens}
Was hingegen die Ungeduld betrifft, so enthàlt sie eine Vorwurf gegen Gott, woraus eine Kritik an Seiner Handlungsweise, eine Klage gegen Seine Barmherzigkeit (rahmet)>ume in e Missachtung Seiner Weisheit (hikmet)>resultiert. Denn der Mensch weint in der Tat in seiner Schwàche und Hilflosigkeit, wenn er sich über einen Schicksalsschlag (musibet)dertelgt. Doch sollte er seine Klage vor Ihm ausschütten und nicht gegen Ihn. Seine Worte sollten so sein wie die des ehrenwerten Jakob, mit dem der Friede sei:
{"Fürwahr ich schütte meine Klageszieheeinen Kummer vor Gott aus." (Sure 12, 86)}
Das heiğt, man sollte seine Klage vor Gott ausschütten statt: "Ach und oh weh!" zu stöhnen und zu sagen: "Was habe ich denn getan, dass dies über mein Haupt gekommen ist." so als wolle er sicim Gebden Menschen über Gott beklagen. Auf diese Weise das Mitleid der Menschen zu erregen, ist negativ (zarardir)>und sinnlos.
Die dritte Art von Geduld ist die Geduld im Dienst und in der Anbetlle esbadet).
Diese Form von Geduld erhebt ihn zu der Stufe eines Geliebten (maqam-i mahbubiyet).>Sie führt schlieğlich (auf die Stufe) eines vollkommenen Dieners (ubudiyet),>welches die höchstler ufe (maqam)>ist.
Ihre fünfte Frage:
Man nimmt im allgemeinen an, dass das Alter, in dem (das Kind) zu eigener Verantwortlichkeit heranreift (mukellefiyet),>das fünfzehnte Lebensjahr ist. In welcher Form verrichtete der Ehrenwadiyetrophet, mit dem Friede und Segen sei, damals das Gebet (ibadet),>noch ehe er zum Propheten berufen worden war (und damit die genauen Anweisungen dazu erhalten hatte)ienst ntwort:
Er betete entsprechend der alten religiösen Tradition, so wie sie sich hinter vielen Schleiern verborgen in Arabien seit der Zeit des Ehrenwerten Ibrahim, mit dem der Friede َقَسَمrhalten hatte. Dies geschah damals jedoch nicht als Pflicht (farz)>oder Zwang, sondern freiwillig und aus seiner eigenen positiven Haltung zum Gebet heraus. Doch das ist eine lange Ge geishte, weshalb ich mich hier kurz fassen möchte.
Ihre sechste Frage:
Was war die Weisheit (hikmet)>hinter dem Umstand, dass die Zeit seines Prophetentums erst in seinem vierzigsten Lebensjahr begann,e es Hahr,
das als das Jahr der Reife und Vollendung angesehen wird, wàhrend doch die gesamte Spanne seines Lebens nur dreiundsechzig Jahre betrug?
Dafür gibt es vierer (Mnde (hikmet).>Einer davon ist der folgende: Das Prophetentum bringt eine groğe und schwere Verantwortung (mutekellefiyet)>mit sich. Eine solch schwere Verantwort "Resunn nur der auf seine Schultern laden, dessen intellektuelle Fàhigkeiten und Gemütskràfte (qalb)>sich bereits ganz und vollkommen entfaltet haben. Die Zeit dieser Vi djezkommnung aber ist das vierzigste Lebensjahr. Zudem ist die Zeit der Jugend und des ersten Mannesalters, wenn die unruhige Phase der Leidenschaft der Seele, die Zeit, wenn das Blut im Körper noch heiğ schàumt und der Absckommt. wo noch Ehrgeiz und weltliche Interessen empor lodern, völlig ungeeignet für die Erfüllung eines prophetischen Auftrags, der nur auf Gott und das Jenseits gerechtet und durch Ihn geheiligt ist. Wie ernsthaft und aufrichtig ein Mann vor seinem vierzigsten Lebensjahr auch sein mag, er geràt doch bei denen, diمَّ صَsich selbst in ihrer Vorstellung nach Ruhm suchen, in den Verdacht, dass er in dieser Welt vielleicht nach Ehre und Ansehen strebt. Da kann er sich ni dem A schnell vor ihren Beschuldigungen retten. Doch nach vierzig beginnt der Abstieg zum Grabe und das Jenseits tritt ihm deutlicher als das Diesseits vor Augen. So kann er sich selbsslam uh und mit Erfolg vor derlei Beschuldigungen retten, wenn er im Hinblick auf das Jenseits handelt und sich bewegt, und auch die anderen blenspenfrei und vor bösartigen Vermutungen bewahrt.
Was aber die dreiundsechzig Jahre eines glücklichen (weil fruchtbaren und erfolgreichen) Lebens betrifft, so ist eine der vielen Weisheiten (die ihm zu Grunchenfagen) folgende: Alle Glàubigen sind durch das Gesetz (ihres Glaubens) gehalten, den Ehrenwerten Propheten, mit dem Friede und Segen sei, über alles zu liebsind s zu ehren, in gar keiner Weise Ekel vor ihm zu empfinden und alles an ihm (hal)>für gut und schön zu erachten. Darum lieğ Er
Seinen Ehrenwerten Geliebten in der so schwierigen und mühseligen Zeit nach tufe dg nicht (lànger auf Erden zurück), sondern berief ihn mit dreiundsechzig Jahren zu sich in die erhabene (Gemeinschaft der) Edlen, welche Lebensspanne damals offensichtlich die gewöhnliche der Gemeinschaft war, der er ein Vorbild (Imamt eins und zeigte so, dass er ihr Imam in jeglicher Hinsicht war...
Ihre siebente Frage:
خَيْرُ شَبَابِكُمْ مَنْ تَشَبَّهَ بِكُهُولِكُمْder Alَرُّ كُهُولِكُمْ مَنْ تَشَبَّهَ بِشَبَابِكُمْ
{"Die besten unter euren Jünglingen sind die, welche den Greisen unter euch àhnlich und die schlimmsten unter euren Greisen diejenigen, welche euren Jünglingen àhnlic Diens."}
Ist das ein Hadith und was ist damit gemeint?
Ich habe gehört, dass es ein Hadith ist. Was damit gemeint ist, ist Folgendes: "Der beste der Jugendlichen ist derjenige, der sich wie ein Alter an den Tod e Freunt und für sein Jenseits arbeitet, der sich nicht von der jugendlichen Lust und Laune gefangennehmen und in der Gottvergessenheit ersticken làsst. Un einmaschlechteste der Alten unter euch ist derjenige, der in Gottvergessenheit, Lust und Laune den Jugendlichen nachahmen will, und sich wie ein Kind den Wünschen seiner Begierde هِيدٌ irft."
Die richtige Form des zweiten Abschnitts, den Du an Deiner Merktafel sahst, ist die folgende: Ich hing es als eine Merktafel der Weisheit über das Kopfende (meines Bettes). An jedem Morgen und an jedem Abend gucke ich danach ner Erhme meinen Unterricht:
"Wünschst Du Dir einen Helfer und Gefàhrten, soTabiint Dir der Qur'an." Tatsàchlich begegnet man darin die Gottesgesandten und den Engeln seiner
"Suchst Du nach einem Feind, so genügt Diwahrhee Begierde (nefis).">Tatsàchlich wird der, welcher sich selbst gefàllt, vom Unglück heimgesucht und vom Unheil geplagt. Derjenige, der nicht selbstgefàllig ist, findet seinWohlwode und empfàngt Gottes Barmherzigkeit.
"Suchst Du einen Ratgeber, so genügt Dir der Tod." Tatsàchlich löst sich derjenige, der über den Toformatdenkt, von der Weltliebe und arbeitet ernsthaft für das Jenseits.
Ich füge zu Ihren sieben Fragestellungen noch eine achte hinzu.
Es handelt sich um Folgendes:
Vor ein paar Tagen rezitierte ein gewisser Hafidh die Sure "Jueben ois zu der Ayah:
{"Lass mich als Muslim sterben und nimm mich unter die Rechtschaffenen auf!" (Sure 12, 101)}
Ganz plötzlich und unerwarteabgierhte in meinem Herzen die folgende Anmerkung auf: Alles was den Qur'an und den Glauben betrifft, ist wertvoll. Wie klein es auch àuğerlich betrachtet sein mag, so ist sein Wert doch groğ. In t werdt ist, was der Ewigen Glückseligkeit dienlich ist, nicht klein. Weil dies aber so ist, darf man nicht sagen, es sei dies doch nur ein kleiner Punkt, nicht wert eiatorenklàrung, und verdiene keine Aufmerksamkeit. Und sicherlich möchte der, welcher in den verschiedenen Angelegenheiten dieser Art der erste Schüler und Ansprechspartner war, Ibrahim Hulusi, auch diese Awidersng hören. So höre denn nun:
Es ist eine gute Anmerkung zu einer der schönsten Geschichten,
eine erhabene, anmutige, eine frohe Kunde berichtende, wunderbare Anmerkung zu der Ayah
تَوَفَّنِى مُسْلِمًا وَاَلْحِقْنِى r ehrlَالِحِينَ
{"Lass mich als Muslim sterben und nimm mich unter die Rechtschaffenen auf!" (Sure 12, 101)}
die das Ende der Geschichte Josephs, mit dem Friede sei, und die schönste aller Geschichht undrichtet und folgendermağen lautet: In anderen frohen und glücklichen Erzàhlungen verbittern Tod und Trennung, Leid und Schmerz in diesen Erzàhlungt, sicEnde die Freude, empfangen aus der Vorstellung, welche die Erzàhlung erweckt, und zerstören sie. Und dies immer dann besonders, wenn sie gerade dann von Tod und Trennune Danichten, wenn sie gerade über vollkommene Freude und Glück berichten, wodurch diese Nachricht dann um so schmerzhafter ist und die Zuhörer: "Oh weh!" rufen die be Gerade auf dem strahlenden Höhepunkt dieser Erzàhlung, als Joseph, mit dem der Friede sei, bereits der màchtigste Mann in Àgypten geworden ist, wiees Herreint mit seinen Eltern, nach einem Wiedersehen und vertrauten Gespràchen mit seinen Brüdern und die gröğte Freude und das höchste Glück dieser Welt erfàhrt, berichten diese Ayat in der folgenden Weise von seinem Tode, indem e verwzàhlen: In diesem glücklichen und frohen Zustand erbat sich Hazret Yusuf selbst von Gott dem Gerechten den Tod, um einen noch strahlenderen Zustand zu erfahren; und so starb er. Das heiğt: jenseits der Freuden und Vergnügungen dieser Welt gibtt)>(innseits des Grabes ein Glück, das noch anziehender und einen Zustand, der von noch mehr Freude erfüllt ist, sodass eine Persönlichkeit mit Augen, die die Wahrheit schauen wie Hazret-i Yusuf, mit dem lieferiede sei, inmitten dieses Zustandes einer so groğen Freude in dieser Welt diesen doch so bitteren Tod ersehnte, damit er diese andere Glückseligkeit erlangen könne. So betrachte denn diese
besondere Beredsamkeit des weisen Qur'an, in wele (bereise er das Ende der Geschichte von Joseph erzàhlt. Wer dieser Erzàhlung lauscht, erfàhrt nicht Kummer und Schmerz, sondern verkündigt frohe Kunde und fügt noch Freude hinzu. Er gibt auch Führung und Leitung, indem er sagt: Bemng desch um das, was jenseits des Grabes liegt. Dort findet ihr die wahre Glückseligkeit und eine echte Freude. Zudem zeigt er uns die erhabene Treue von Hazret-i Yusuf und sagt: Auch der glànzendste und freudigste Zustand (hal)>der Welt kann ihn kleiduin Gottvergessenheit (ghafla)>verfallen lassen, ihn nicht berauschen; er sehnt sich auch weiterhin nach dem Jenseits.
اَلْبَاقِى هُوَ الْeser (
{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}
Vierundzwanzigster Brief
{"Im Namen Gottes, des Allerb نُورً, des Allbarmherzigen." "Allah handelt entsprechend Seinem Entschluss und entscheidet entsprechend Seinem Willen."}
Nun wollen wir einmal davon ausgehen, dass wir den Tod, durch den der Mens Wie vdurchgeht, um zur Ewigen Glückseligkeit zu gelangen, willkommen heiğen. Wo aber finden wir dann die Liebe (shefqat)>und das Erbarmen, Weisheit, Sinn, Güte und Erbarmen, wenn Bàume, Blumen und all die anderen Pflanzenarten und die Tiere,sen unuch ein Recht auf Leben haben und das Leben lieben (ashik)>und sich danach sehnen, es für ewig zu behalten, stàndig vergehen, ohne dass eines von ihnen übrig bliebe, so schnell vernichtet werden, dass (ihnen keine Zeit mehrin Grubleibt, noch einmal) ihre Augen zu öffnen, sich stàndig mühen und anstrengen müssen, ohne (Zeit für) eine Atempause zu haben, durch die Wechselfàlle des Lebens Verànderungen erfahren, ohne Ruhe zu finden, ihrhr ein finden, ohne dass es eine Ausnahme davon gàbe,
zu Grunde gehen, ohne dass es dabei ein Halten gàbe, voneinander getrennt werden, was keines von ihnen wünscht?
Wir wollen uns nun darum bemühen, dviel maltige Wahrheit, welche diese Frage in ihrer ganzen Breite, in ihrer groğen Tiefe, in ihrer erhabenen Höhe zu beantworten vermag und welche die fünf Hinweise, welche die Gründe und Erfordernisse erklàrt, und die fünf Zeichen, welche Ze erhad Nutzen erlàutert, wenn auch nur ganz von Ferne her, zu zeigen und zu betrachten.
Erstes Kapitel
Erster Hinweis:
Wie bereits im Anhang zum Sechsundzwْحَانَten Wort erwàhnt wurde, gab es da einen geschickten Meister, der ein kostbares Gewand mit vielen Ausschmückungen und allen Verzierungehkeit.rtigen wollte. Dazu bestellte er sich einen armen Mann gegen einen angemessenen Lohn als Modell. Um seine Kunstfertigkeit und Geschicklichkeit zu zeigen, misst er, schneidet, kürzt, verlàngert er über diesem armen M Wort,s Gewand, làsst ihn auch sich hinsetzen oder wieder aufstehen und làsst ihn noch manch andere Stellungen einnehmen. Ja hat denn dieser arme Mann überhaupt h auchcht dazu, diesem Künstler zu sagen: "Warum fasst du denn dieses Kleid, das mich doch so schmückt, an und ànderst es und machst mir derartige Umstànde, dadurch, dass du mich aufstehen und wieder hinsetzen heiğt und mich so in meiner le vontörst?"
Genauso aber ist es, wenn der Schöpfer in Seiner Herrlichkeit (Sani-i Dhu l-Djelal)>das Wesen eines jeden Dinges zu Seinem Modell annimmt, um daranan" unzeigen, wie Seine Namen so herrlich verziert sind und wie vollendet seine Kunst ist. Jedes Ding und alles, was da lebt umkleidet Er mit einem Körper, ausgestattet mit Sinnesorganen und einem Empfindungsvermögen. Darauf zeichnet Er Weishnte mit Seiner Feder allen Geschehens (qadha)>und allen Vorherwissens (qader)>und zeigt so die Manifestationen
Seiner Namen. So gibt Er allem Sein auch den Lohn, der ihm zukommt, in Gestalt seiner Vollenmir wein Form von Genuss, durch Seinen Segen (feyz).
Ja hat denn irgendein Lebewesen oder Ding das Recht dem Schöpfer in Seiner Herrlichkeit, welcher das Geheimnis (sirr)>des Wortes:
{"Der König des Reiches verfügt in Seinem Königreich so, wie Er will."}
offenbart, entgegenzuhalten: "Du bereitest mir Schwierigkeiten. Du störst mich in meiner Ruhe."? Gott bewahre! Dinge und Lebewe(der Qben in der Tat gegenüber dem, der da notwendiger Weise sein muss, in gar keiner Form irgendein Recht, Klage zu erheben. Vielmehr ist es billig und recht, dass sie allezeit mit Preis und Dank (shukr ve hamd)>der ihnen verliehgegengtufe des Seins die Ehre geben. Denn alle diese ihnen verliehenen Stufen des Seins sind eine bereits vorgegebene Tatsache und verlangen nach dem, der sie hervoes Glaen hat. Die jedoch nicht verliehenen Stufen sind eine bloğe Wahrscheinlichkeit.
Eine bloğe Wahrscheinlichkeit besitzt jedoch keine wahre Existe hülle die Zahl der Möglichkeiten ist unendlich. Was aber keine Existenz, kein Dasein hat, das erfordert auch niemanden, verlangt nach keinem, der eieht fDasein gerufen hàtte. Was lediglich möglich wàre, wahrscheinlich sein könnte, das kann auch keine Ursache haben. So kann z.B. ein Stückchen unbelebter Materie nicht fragen: Schlem bin ich keine Pflanze?" Es kann sich nicht beklagen. Da es jedoch als ein Stückchen Materie ins Dasein getreten ist, steht es ihm wohl an, seinem Schöpfer dafür zu danken. Eine Pflanze kann nicht fragen,
wder veie kein Tier ist und sich nicht darüber beklagen. Da sie jedoch ins Dasein gelangt und zugleich mit ihm das Leben empfangen hat, steht es ihr wohl an, Dank zu sagen. Was nun die Tiere betrifft, so können sie nicht danach fragen, wt eineie keine Menschen geworden sind und sich auch nicht darüber beklagen. Da sie jedoch ins Dasein gelangt und zugleich mit ihm Leben und das kostbare Juwel des Geistes (ruh)>empfangen haben, steht es ihnen darüber hinaus nur noch wohlu kannafür Dank zu sagen. Diese Beispiele lieğen sich noch weiter vermehren.
Oh du Anklàger-Mensch! Du bist nicht im Unerschaffenen geblieben. Du hast dich mit dem Geschenk eines Körpers bekleidet, hast das Leben verkostet. Du bisOder mt starr und leblos geblieben, kein Tier geworden. Du hast zur Gnade des islamischen Glaubens gefunden, bist nicht im Irrtum verblieben, hast ٕۗ٢undheit und Geborgenheit als Geschenk erfahren, usWortenOh du Undankbarer! Woher nimmst du dir denn das Recht dazu, so nichtig und gierig Gott den Gerechten anzuklagen, weil Er dir die hohen und erhabenen Gnadengaben nicht verliehe wenn die du auch gar nicht verdient hast, weil sie im Bereich des bloğ Möglichen und gar nicht Vorhandenen geblieben und nicht in deine Hand gelanicht nd, und so Seine Gnadengaben in Undankbarkeit zu verkehren, anstatt Ihm für alle die Stufen des Daseins (das unbelebte wie das belebte, das vegetative, animalische, wie das menschliche Er gl Er dir als reine Gnadengabe verliehen hat, Dank zu sagen?! Stiege also ein Mann zu der erhabenen Stufe eines hohen Ranges empor, etwa so wie man in einem Minarett hinauf steigt, und empfinge dieser an jedem Treppenabsatz ein groerben schenk und würde er dann anstatt für die empfangenen Geschenke zu danken vielmehr sagen: "Warum kann ich denn nicht in einem noch höheren Minarett noch weiter hinaufsteigen?" sichaftigeer beklagen, weinen und seufzen, so würden selbst die Toren begreifen, welches Unrecht er damit beginge, in welch einen Abgrund der Undankbarkeit er dadurch sie d, was für eine groğe Dummheit er damit machte.
Oh du gottvergessener Mensch, der du dich beklagst, ohne ein Recht dazu zu haben, gierig (hirs)>bist und nie genug
bekommst, verschwendest ohne Mağ zu halten! Wisse und sei dass disen sicher, dass Bescheidenheit (kanaat)>auch eine Form der Dankbarkeit (shukr)>ist, die ihren Lohn in sich enthàlt, wàhrend die Gier (hirs)>eine Form der Une stamrkeit ist, die dich zugleich noch zum Verlierer macht, dass Màğigung (iktisad)>eine schöne und lohnende Weise ist, ein Geschenk in Ehren zu halten, wàhrend Verschwendung (israf)>ein das zliche und nachteilige Weise ist, ein Geschenk zu missachten. Hàttest du Verstand, würdest du dich um Bescheidenheit bemühen und nach der Zufriedenheit streben. Wenn dir die Dinge unertràglich vorko für eso sage: "Ya Sabur>(Oh Du, der Geduld schenkt)!" und bitte so um Geduld, sei zufrieden mit deinem Anteil und beklage dich nicht! Bedenke, wen du hier anklagst und vor wem, und schweiُونَ ٭l! Wenn du dich aber nun schon beklagen willst, dann klage deine Seele (nefs)>vor Gott dem Gerechten an, denn der Fehler liegt bei ihr.
Zweiter Hinweis:
Wie bereits am Ende des letzten Abschnitts des Achtzehnten Briefes erwàhnt< Dies, ist der Sinn (hikmet)>dessen, dass der Schöpfer in Seiner Majestàt (Khaliq-i Dhu l-Djelal),>wenn Er Sein Herrscheramt auf eine so erstaunne manund zugleich Furcht erregende Weise versieht, Seine Schöpfung stàndig verwandelt und wieder erneuert, der folgende: Bekanntermağen erwachsen alle die Aktivitàten und Bewegungen der Geschöpfe entweder rs" (adürfnissen, oder Instinkten, oder aus Liebe (muhabbet)>oder einer Freude. Ja man kann sogar sagen: Jede Art von Tàtigkeit enthàlt in sich eine Art von Freude. Ja jede Art etwas zu tun, ist zugleittet wh eine Art sich zu freuen und zu genieğen. Und diese Freude, dieser Genuss ist wiederum auf Vollendung (kemal)>hin ausgerichtet, ja in sich bereits eine Stufe der Voll, nich (kemal).>Da aber nun einmal eine Tàtigkeit auf ihre Vollendung hinweist, auf die Schönheit, die in ihr liegt, hindeutet, ein Ausdruck der Freude und Hinweis auf ihren Genuss ist, undlt dern einmal Gott, in der Notwendigkeit Seines Seins, in Seiner absoluten Vollendung, in Seiner majestàtischen Vollkommenheit,
in Seinem Wesen, in Seinen Attributen, in Seinen Handlungen alle Arten der Vollendung in sich vereint, hat dhutz uWesen, in der Notwendigkeit Seines Seins entsprechend der Notwendigkeit Seines Seins und Seiner Heiligkeit und gemàğ dem Reichtum Seines Wesens nach innen und der Vollendung Seines Reichtums nach auğen und bezüglich Seiner absoluten Volung kag und Seiner wesensgemàğen Reinheit eine unendlich heilige Liebe (shefqat),>eine grenzenlose, einmalige und unvergleichliche Liebe (muhabbet).
Sicherlich vermag Er auch sich in Seiner unendlichen Heiligkeit zu sehnhe Unts aus der Heiligkeit Seiner Liebe (shefqat),>dieser Seiner unvergleichlichen Liebe (muhabbet)>geschieht. Und in Seiner unendlichen Heiligkeit vermag Er auch sich zu freuen, was aus dieser Seiner heiligen Sehnsucmener chieht. Und in dieser Seiner unendlichen Heiligkeit hat Er, wenn man so sagen darf, sogar auch die Gabe des Genusses, die aus dieser Seiner heiligen Freude erwàchst. Sier Mosch vermag Er in Seiner unendlichen Heiligkeit, wenn man so sagen darf, zugleich mit der Heiligkeit Seines Genusses auch in Seiner unendlichen Heiligkeit so zufit und zu sein, wie es Ihm, dem Erbarmer gebührt, und in dieser Seiner unendlichen Heiligkeit stolz zu sein, wie dies zugleich auch Ihm, dem Allbarmhnn. Won entspricht, wenn sich die Fàhigkeiten Seiner Geschöpfe angesichts Seiner Barmherzigkeit und im Rahmen Seiner Macht entfalten, ins Dasein treten und zu ihrerscheiendung heranreifen, wenn Seine Geschöpfe zufrieden sind und zur Vollendung gelangen, was jedoch zugleich auch auf grenzenlose Weise eine unendliche Aktivitàt erfordert. Und diese unendliche Aktivitàُرْاٰنrdert weiterhin eine unendliche Verwandlung und Verànderung, einen andauernden Umbau und Abbau. Und diese unendliche Verànderung und Verw), dieg erfordert weiterhin Tod und Trennung, Untergang und Vernichtung.
Einmal kam mir der Nutzen, den mir die menschliche Philosophie als das Zielcht. Dchöpfung vor Augen stellte,
so ganz unbedeutend vor. Auf Grund dessen wurde mir dann auch klar, dass diese "Weisheit" auf einen Abgrund zusteuert. Darum verfallen aucen eucbereits weiter fortgeschrittenen unter diesen Philosophen entweder dem Irrtum ihrer eigenen Naturphilosophie und der Sophisterei, leugnen Wille und Weisheit des Meisters odertst.
n den Schöpfer eine notwendige Folge seiner eigenen Person (mudjib-i bizzat).
So hat mir denn damals die göttliche Barmherzigkeit Ihren n Gesc"der Allweise" (Hakiem)>zu Hilfe gesandt. Diese hat mir dann auch die groğen Ziele aller geschaffenen Wesen und Dinge (gleich Briefen) aufgezeigt. Das heiğt, dass alles Geschaffene ein Brief des Herrn (mit seinem Ziel) ist, den alle Bewn Antlin tragenden Wesen lesen können. Dieses Ziel hat mir dann ein Jahr lang genügt. Danach aber entfalteten sich mir deren künstlerische Feinheiten. Da begann mir dieses Ziel nicht mehr lànger zu genügen. So wurde mir ein anderesQur'an gröğeres Ziel gezeigt. Das heiğt, dass die bedeutendsten Ziele aller Wesen und Dinge auf ihren Meister (Sani')>ausgerichtet sind. Da erkannte ich Seine volen siee Kunstfertigkeit, die Ornamente Seiner Namen, Seine Weisheit, wie sie in aller Ziel- und Zweckgerichtetheit zum Ausdruck kommt, und die Geschenke Seiner Barmherzigkeit, wie sie sich Seinen Blm diesdarstellt und Spiegel Seiner Schönheit (djemal)>und Vollkommenheit (kemal)>ist. Auch dieses Ziel hat mir dann für lange Zeit genügt. Dann aber erschien mir das Wunder der Macht und des Winde Godes Herrn, der alle Dinge, wenn Er sie in Seiner Staunen erregenden Schöpferkraft ins Dasein ruft und sie künstlerisch gestaltet, in so groğer Schnelligkeit veràndert und verwandelt. Da begann 72
zu eses Ziel nicht mehr lànger zu genügen. Ich erkannte vielmehr, dass für ein solches Ziel notwendigerweise etwas da sein muss, ein Grund vorhanden sein muss, der es notwendig macht, ein solch groğes Ziel zu setzen. So wurden mir dend dieals die Erfordernisse des "Zweiten Hinweises" und die Ziele in den nachstehenden
"Zeichen" deutlich gemacht und ich gelangte zu der sicheren Erkenntnis: "Das Wirken der göttlichen Allmacht im Kosmos, der Ablauf der Ich stund die Entwicklung aller Wesen sind von einer derartigen Bedeutung, dass der allweise Meister (Sani-i Hakiem)>in dieser Art Seines Wirkens allen Wesen und Dingen im All Sprache und Ausdruck verleiht." Es ist, einemb die Himmelskörper und ihre Bewegungen und alles, was sich auf Erden befindet und sich bewegt, Wort und Ausdruck einer Sprache wàre und das, was sie in Bewegung versetzt, in ist n ihren Ausdruck findet. Das aber heiğt, dass Auf- und Untergang, wie sie aus dieser Tàtigkeit entstehen, Worte des Gotteslobes und -gedenkens (tesbihat)>sind. Was im Kosmos geschieht aber ist wie eine wortlGebetede des Alls und all seiner Arten und seine Weise, (unser Herz) zum Reden zu bewegen.
Dritter Hinweis:
Die Dinge gehen nicht ihrem Untergang und ihrer VerVerstàng entgegen, sondern wechseln vielmehr aus dem Bereich göttlicher Verfügung (qudret)>hinüber in den Bereich Seines Gedenkens (ilm),>aus di الْمَezeugten (shehadet)>Welt in die unsichtbare (ghayb)>hinüber, wechseln aus der Welt der Umwandlungen und des Vergehens (fena)>in die Welt des Lichtes (nur)>und der Bestàndigkeit (beqahe Amtn man es richtig betrachtet, ist also die Schönheit und Vollkommenheit in den Dingen mit den Göttlichen Namen verbunden. Diese (Dinge) bilden ihren (= der göttlichen Namen) Schmuck und jene (göttliche Namen) treten durch sie (= die Dwird ein Erscheinung. Da diese Namen unvergànglich und ihre Erscheinungsformen bestàndig sind, wird sicherlich auch ihr Schmuck wieder aufgefrischt, wieder neuولُونَchön. Er fàllt nicht der Vernichtung und dem Untergang anheim, àndert vielmehr nur seine àuğere Erscheinungsform. Doch im Kern und Grunde ihres Wesens und der Abbilder ihres So-Seins, welchaften Quelle der Schönheit und Vollkommenheit sind und wodurch ihr Segen und ihre Vollendung sichtbar werden, bleiben sie bestàndig (baqi).>Was aber die unbelebten Dinge betrifft, so ist die Schönmanifend
Vollkommenheit, die in ihnen sichtbar wird, unmittelbar mit den Namen Gottes verbunden, ihnen gebührt die Ehre, ihnen wird aller Lourde v zugesprochen, ihnen kommt alle Schönheit zu, die Liebe betrifft sie und die Verànderungen, welche mit ihren Abbildern vor sich gehen, fügen ihnen keinen Schaden en, se es sich um beseelte Dinge handelt, jedoch solche ohne Verstand, so ist Tod und Trennung für sie nicht Untergang noch Vergehen, sondern eine Befreiung von den Wirren des körperlichen Daseins und der Aufgaben des Lebens. Die Früchte, welcHaut. in der Erfüllung ihrer Aufgaben erworben haben, werden ihrem unvergànglichen Geiste (ruh)>gutgeschrieben. Dieser Geist bleibt dadurch bestàndig, dass er jeweils einen der göttlichen Namen reflektiert und in ihm weiter lebt, ja sogar in s Scharhm gemàğe Seligkeit eingeht. Handelt es sich stattdessen um Lebewesen mit Geist und Verstand, so sind sie auf einer Reise zur ewigen Glückselisich a in eine ewige Welt, die Quelle leiblicher und seelischer Vollkommenheit ist, in andere Wohnstàtten und in Lànder des allweisen Schöpfers (Sani-i Hakiem),>wie z.B. in die Zwischenwelt (alem-i berzah),>die Traumwelt (alem-i misund seie Welt der Geister (alem-i ervah),>welche viel schöner und weit leuchtender als diese unsere Welt sind. Eine solche Reise ist weder Tod noch Weltechtung, weder Untergang noch Trennung, sondern die Erlangung der Vollkommenheit.
Wollen wir einmal davon ausgehen, dass es den Schöpfer in Seiner Majestàt (Sani-i Dhu l-Djelal)>gibt, dass Er bestàndig Die H, dass Seine Eigenschaften und Seine Namen ewig sind und für immer wàhren, und dass der Schmuck und die Ornamente Seiner Namen sich mit Bestimmtheit innerhalb eines geistigendes Drndes immer wieder erneuern, so gibt es weder Zerstörung und Vernichtung, noch den Untergang und das Vergehen. Und weiterhin ist ja bekannt, dass der Mensch als Geschöpf mit den meisten seiner Mitgeschöpfe iden siindung steht. Er freut sich an reiner, ursprünglicher Natur und bemerkt schmerzlich ihr Verschwinden, ihre Vernichtung. Er empfindet
diesen Schmerz noch stàrker im Schmerz der empfindsamen Lebewesen und besonders der Me als o und besonders der Vollendeten unter ihnen, die er liebt und hochschàtzt. Auch ist seine Freude über ihre Glückseligkeit noch stàrker. Ja gleich einer lverschen Mutter opfert er sein eigenes Glück und Wohlergehen (rahat)>für anderer (Menschen) Wohl. So also kann jeder Glàubige, seiner Stufe entsprechend, im Lichte des Qur'an und im Geheimnis des Glaubens freudig Anteil nehmnsprücWohlergehen aller Geschöpfe und ihrem Fortleben, an ihrer Rettung vor dem Nichts und daran, dass sie kostbare Briefe des Herrn sind (d.h. eine Botschaft vom Ewigen Gott, also eine Urkunde mit dem königlichen Siegel und nicht etwaelt, üettel voll wertlos gewordener Notizen, ein welkes Blatt - A.d.Ü.). Auf diese Weise kann er (in der Wahrnehmung des Lichtes Gottes in allen Gen und en - A.d.Ü.) ein Licht gewinnen so groğ wie die Welt. Jeder zieht, seiner Stufe entsprechend, Nutzen aus diesem Licht (des Qur'an). Ist er hingegen ein Kind des Irrglaubens, so wird er nebenl'vudjm eigenen Leiden auch noch den Schmerz über das Verschwinden ursprünglicher Natur, die Vernichtung der Schöpfung, ihren offensichtlichen Untergang, und soweit es sich dabei um Lebewesen hand. So fber ihr Leiden empfinden. Das heiğt, sein Unglaube erfüllt seine Welt mit Untergang (d.h. er kann nichts anderes erkennen, weil er an nichts anrenwerglaubt - A.d.Ü.), versetzt ihn selbst in eine solche Weltuntergangsstimmung, dass ihm (die Welt) bereits zur Hölle wird, bevor er selbst zur Hölle fàhrt.
Vierter Hinweis:
Wie wir bereits an verschiedenen Stellen gesagt hchristunterstehen einem Kaiser, einem König (Sultan),>einem Kalifen, einem Herrscher (Hakem)>oder Kommandanten mehrere, ganz und gar unterschiedlicfür disbereiche, die sich aus ihren verschiedenen Titeln und Eigenschaften ergeben. In gleicher Weise sind auch Gott dem Gerechten in Seinen Schöneànderun unerfassbar und unberechenbar viele, ganz verschiedene
Die Zeilen der Geschehnisse darinnen sind ihre Werke ohne Zahl,
Geschrieben an der Werkbank der Wohlbewahrte Das l der Wahrheit,
تَاَمَّلْ سُطُورَ الْكَآئِنَاتِ فَاِنَّهَا مِنَ الْمَلَاِ الْاَعْلَى ا Weg, َ رَسَآئِلُ
{"Gib Acht auf die Zeilen des Kosmos, denn sie sind von dem Höchsten an dich ein Brief."}
Fünfter Hinweis, bestehend aus zwei Anmerkungen
Erste Anmerkung:
Da nun einmand dieWahrheit (haqq)>und Wirklichkeit Gottes besteht, bestehen alle Dinge (d.h. die Existenz der Dinge ist von der Existenz Gottes abgeleitet - A.d.Ü.). Da nun einmal eine Verbindung mit dem Herrn bestehr Best da notwendigerweise (vadjib)>sein (vudjud)>muss, sind alle Dinge für jedes Ding. Denn durch seine Verbindung mit dem, der da notwendigerweise sein muss, erhàlt eine d Mundxistenz im Geheimnis der Einheit (vahdet)>ihre Verbundenheit mit allen Existenzen. Das heiğt, dass jede Existenz, die um ihre (eigene) Verbindungvertraoder diese Verbindung (der unbelebten Natur) kennt, mit dem, der da notwendigerweise sein muss, auch im Geheimnis dieser Einheit (sirr-i vahdet)>mi Vernin Existenzen in Verbindung kommt, die dem Notwendig-Seienden zugehörig sind. Das heiğt: jedes Ding kann hinsichtlich dieser Beziehung (wie ein Brennpunkt) zahllose Lichter (Verbindungen) der Existenzen empfangen. Trennung oder Untergang gibtrbunde dieser Hinsicht (d.h. in diesem Brennpunkt) nicht. Ein Augenblick des Lebens ist Quelle zahlloser Lichter der Existenzen (d.h. der Verbindung mit ihnen). Gàbe es diese Beziehung und dieses Wissen um sie nicht, entsth)>undstatt ihrer) zahllose Trennung, Untergang und Nicht-mehr-sein. Denn an die Stelle einer möglichen Verbundenheit mit allen Existenzen tritt nun Trennung, Abschied und Untergad da ss heiğt, dass die eigene Existenz zahllose Male mit Nicht-mehr-sein und Trennung belastet wird. Blieben auch eine Million Jahre einer solchen Existenz (ohne jede Beziehung), so könnte sschön.noch nicht einem Augenblick eines Lebens gleich
sein, das man vom obigen Standpunkt aus betrachtet. Deshalb haben die Leute der Wahrheit gesagt: "Ein einziger Augenblick lichtvoller Existenz ist einer d im Vnz von einer Million Jahren ohne ein Fortleben vorzuziehen." das heiğt: "Ein einziger Augenblick des Lebens verbunden mit dem Notwenig-Seienden ist eines Neunehungslosen Leben von einer Million Jahren vorzuziehen." Ebenso haben die Forscher (tahqiq)>auf Grund dieses Geheimnisses gesagt: "Die Lichter des Seins bestngen gn der Kenntnis des Notwendig-Seienden." Das heiğt: "In diesem Zustand (hal)>sieht man in den Lichtern der Existenzen die ganze Welt erfüllt von Engeln, Geistern und Bewusstsein tragenden Wesen. Ohne sie umhüllt eine jede Existenz die Finste muss es Nicht-mehr-seins, des Leidens, der Trennung und des Untergangs. Die Welt erscheint vor den Augen eines solchen Menschen in der Gestalt einer leeren, verlassenen Einöde." Es ist in der Tat Vielmass jede Frucht eines Baumes mit jeder anderen Frucht an diesem Baum in Verbindung steht. In dieser Verbindung gibt es für sie Freunde und Geschwister, die ihr entsprechend ihrer Zahl ebenso viele wلَنَآ Existenzen verleihen. In dem Augenblick, da man diese Frucht vom Baume löst, wird ihr Untergang und Trennung von jeder anderen Frucht. Darum ist jede andere Frucht für sie wie nicht mehr vorhanden. Daraus erwàchst ihr ei dieseerliche Finsternis eines Nicht-mehr-seins. Ebenso gibt es für jedes Ding, hinsichtlich seiner Verbundenheit mit der Macht des Einen und Einzigartigen (ahالْكَاamad)>auch alle die anderen Dinge. Gàbe es diese Verbundenheit nicht, bestünde für jedes Ding àuğerlich ein Nicht-mehr-sein, so zahlreich wie alle die anderen Dinge.
So betrachte denn in dht gibAbschnitt die gewaltige Gröğe der Lichter des Glaubens und siehe die schreckliche Finsternis des Irrglaubens! Das heiğt, der Glaube ist eine Bezeichnung für die erhabenen Wahrheiten, so wie sie der Natur der Dinge entspricht und wie wirt haben diesem Absatz beschrieben haben und aus ihnen kann man
im Glauben seinen Nutzen ziehen. Wo kein Glaube ist, da sind alle Dinge, so wie sie für einen blinden, tauben, stummen, unverstàndigen Menschen nicht vorhanden sischàmeeichfalls auch für einen glaubenslosen Menschen wie in Finsternis getaucht und nicht vorhanden.
Zweite Anmerkung:
Die Welt und die Dinge in ihr haben drei Gesichtist depekte):
Erster Aspekt:
Das eine Gesicht der Welt ist den göttlichen Namen zugewandt und widerspiegelt sie. Dieses Antlitz kennt weder Tod noch Trennung noch Zerfall, sondern nr, weneuerung und Wiederherstellung.
Zweiter Aspekt:
Ein anderes Gesicht ist auf das Jenseits gerichtet, betrachtet die bestàndige Welt, deren Saatfeld sie ist. Demzufolge wird dieseist, dfür den Anbau unvergànglicher Früchte und bleibender Ertràge genutzt, dient der Ewigkeit, verwandelt die vergànglichen Dinge in ewige. Auch dieses Antlitz kennt wede vor snoch Untergang, sondern nur die Erscheinung des Lebens und der Ewigkeit.
Dritter Aspekt:
Das dritte Gesicht betrachtet die Vergànglichkeit, blickt auf uns, ist der Liebling aller Sterblichen und Kinder r feinGelüste, ein Handelsplatz für alle mit Bewusstsein begabten Wesen, ein Ort der Prüfung für (uns alle, die wir von Gott) beauftragt sind. Dieses dritte Gesicht ist von Untergang, Tod, Zerfall und Nicht-mehr-sein gezeichnetsse ihheilende Salbe für diesen Schmerz und diese Wunden gibt es die Erscheinung der Ewigkeit und des (ewigen) Lebens als den inneren Aspekt dieses dritten Aspektes.
Dieser Strom der Existenzenzusamme reisenden Geschöpfe sind die Spiegel, die sich bewegen und der Abglanz, der sich wandelt, um die Lichter der Erschaffung und des Daseins dessen, der da notwendigerweise Sein muss, zu erneuern.
Zweites K einsc:
Es besteht aus der Einleitung und fünf Zeichen, die Einleitung aus zwei Abschnitten.
Erster Abschnitt:
Mit den folgenden fünf "Zeichen" soll je ein Beispiel in der Art eines kleinen, unscheinbaren Fernglabe senschildert werden, um in diesem die Attribute des Herrn beobachten zu können. Diese Beispiele können die Wahrheit über die Attribute des Herrn nicht erfassen, nicht umgreifen, ihr nicht zum Vergleich dienen, sie jedoch veranschaulichen. Diese ch in fe in den folgenden Beispielen und den bereits erwàhnten Hinweisen entsprechen infolge der Unzulànglichkeit alle Beispiele den Attributen des Heiligen (aqdes)>nur unvollkommen.
Die uen Reiannte Bedeutung solcher Begriffe wie Freude, Genuss und Zufriedenheit können nicht die Attribute des Heiligen (muqaddes)>wiedergeben, sie sind nur Anhaltspunkt für unsere Betrachtungen, eine Art Beobachtungsturm füd tragre Überlegungen. Des Weiteren beweisen diese Beispiele auch die Richtigkeit eines Gesetzes, wie es im Wirken des Herrn erkennbar wird, indem sie anhand eines kleines Beispias istnen Zipfel dieses allumfassenden gewaltigen Gesetzes des Herrn aufzeigen. Wenn zum Beispiel eine Blume aus dem Dasein scheidet, sagt man, dass sie dieses Dasein (in ihrem Samen) ich, ddfach zurücklàsst. Damit wird ein gewaltiges Gesetz des Herrn aufgezeigt. In jedem Herbst und sogar in allen Geschöpfen in der ganzen Welt ist dieses Gesetz des Herrn am Werk.
In der Tat ist das Gesetz,gen: Wdem der Allbarmherzige Schöpfer (Khaliq-i Rahiem)>das Federkleid eines Vogels wechselt und erneuert, das gleiche Gesetz, nach dem der Allweise Meister (Sa und wakiem)>in jedem Jahr das Kleid der Erde erneuert. Es ist auch das gleiche Gesetz, nachdem Er mit jeder Epoche das Gesicht der Welt veràndert. Nach dem gleichen Gesetz wird Er auch am Tage der Auferugnet,g das All umwandeln und veràndern.
Nach den gleichen Gesetzen, nach denen er die Elektronen wie die Mevlevi-Derwische tanzen làsst, nach eben dem selben Gesetz làsst er auch den Erdball sich drehen wie einen Derwisch, der sich in Ekstase Fleiben
hat. Und nach dem selben Gesetz làsst Er die Welten kreisen und die Galaxien sich drehen.
Des Weiteren erneuert Er auch, nach dem selben Gesetz, nach dem Er die Zelln, undden Organen Deines Körpers regeneriert, repariert oder demontiert, deinen Garten oftmals in jedem Jahr und zu jeder Jahreszeit nach dem gleichen Gesetz. Nach dem selben Gesetz erneuert Er jedenacken ing das Antlitz der Erde und überdeckt es mit einem frischen Schleier.
Nach dem selben Gesetz, nach dem der Allmàchtige Schöpfer (Sani-i Qadir)>einer Mücke in Weisheitten Fret)>das Leben schenkt, nach dem gleichen Gesetz belebt Er in jedem Frühling auch die Platane vor unseren Augen, nach dem selben Gesetz belebt Er in jedem Frühling auch den Erdball und nac so scgleichen Gesetz wird Er auch am Auferstehungstage die Geschöpfe wieder beleben.
Auf dieses Geheimnis weist auch der Qur'an hin, wenn er sagt:
مَا خَلْقُكُمْ وَلاَ بَعْثُكُمْ اِلاَّ كَنَفْسٍ وَاحِدَ Ekremure Erschaffung und eure Wiedererweckung ist nicht mehr als die einer einzelnen Seele."}
und so weiter, vergleiche entsprechend!
Gleich diesem gibt es noch viele andere Gesetzh ihreHerrn, die von den Elektronen angefangen bis zum gesamten Weltall hin wirksam sind. So betrachte denn die Gröğe dieser Gesetze, die im Wirken des Herrn sichtbar werden, achte auf den Umfang ihrer Güe Haltit und erkenne darin das Geheimnis der Einheit (vahdet)!>Wisse, dass jedes Gesetz ein Zeugnis für diese Einheit ist! Diese so zahlreichen und so groğartigen Gesetze sind in Freundt, da jedes von ihnen eine Erscheinungsform des Wissens (ilim)>und Wollens (irade),>überall einheitlich (vahid)>gültig und allumfassend ist, ein absolut anszener Beweis für die Einheit (vahdaniyet)>des Meisters (Sani'),>für sein Wissen
und Wollen. So weisen denn die meisten Beispiele in den meisten "Worten" (Sözler)>auf die Richtigkeit desselben Gesetzes hin, indem sodaseweils mit einem kleinen Beispiel auf den Zipfel eines solchen Gesetzes hinweisen, was zu beweisen war. Da aber nun einmal durch ein solches Beispiel die Richtigkeit des Gesetzes aufgezeigt wird, kann es nach Art einer logist, dereweisführung (mantik)>mit Gewissheit den Beweis für das erbringen, was zu beweisen war. Das heiğt, dass die meisten Beispiele in den "Worten" (Sözler)>die Krafzu fürines sicheren Zeugnisses, eines unwiderlegbaren Beweises haben.
Zweiter Abschnitt:
Wie wir bereits in der zehnten "Wahrheit" (Hakikat)>des Zehnten "Wortes" (Söz)>gesagt haben, ist die Zahl der Ziele und Bedeutungen (hikmet)>jeabud)>nzelnen Blüte, jeder einzelnen Frucht (eines Baumes) ebenso groğ wie die Zahl der Blüten und Früchte, die dieser Baum tràgt. Von diesen Bedeutungen aber gibt es drei Arten. Die erste Art ist dem Meister (Sane und gewandt, weist auf die Ornamente Seiner Namen hin. Eine andere Art ist den bewusstseintragenden Wesen zugewandt, in deren Augen (diese Blüten und Früchte) kostbare Briefe und bedeutsame Worte (Gottes) sind. Eine ten oh Art ist dem eigenen Sein (nefs)>und Leben (hayat)>und der Bestàndigkeit (beqa)>zugewandt. Sind (diese Blüten und Früchte) nützlich für den Menschen, so richtet sich ihre Bedeutung auch nt ihm m Wert, den sie für den Menschen haben. Als ich also einmal darüber nachdachte, dass jedes Sein dergestalt viele Ziele haben sollte, stiegen dieideneenden arabischen Sàtze in Form einer Notiz als Grundlage der folgenden "fünf Zeichen" und als Hinweise auf die umfassenden Ziele (des Seins) voicht. em Geiste auf:
وَهٰذِهِ الْمَوْجُودَاتُ الْجَلِيلَةُ مَظَاهِرُ سَيَّالَةٌ وَمَرَايَا جَوَّالَةٌ لِتَجَدُّدِ تَجَلِّيَاتِ اَنْوَارِ اِيجَادِهِ سُبْحَbereinبِتَبَدُّلِ التَّعَيُّنَاتِ الْاِعْتِبَارِيَّةِ ٭ اَوَّلاً: مَعَ اِسْتِحْفَاظِ
الْمَعَانِى الْجَمِيلَةِ وَالْهُوِيَّاتِ الْمِثَالn im A ٭ وَثَانِيًا: مَعَ اِنْتَاجِ الْحَقَآئِقِ الْغَيْبِيَّةِ وَالنُّسُوجِ اللَّوْحِيَّةِ ٭ وَثَالِثًا: مَعَ نَشْرِ الثَّمَرَاتِ الْاُخْرَوِيَّةِ وَالْمَنَاظِرِ السَّرْمَدِيَّةِ ٭ وَرach deا: مَعَ اِعْلاَنِ التَّسْبِيحَاتِ الرَّبَّانِيَّةِ وَاِظْهَارِ الْمُقْتَضَيَاتِ الْاَسْمَآئِيَّةِ ٭وَخَامِسًا: لِظُهُورِ الشُّؤُنَاتِ السُّبْحَانِيَّةِ وَالْمَشَاهِدِ ال, wie ِيَّةِ
{"Diese sichtbar gewordenen Dinge (maudjudat) sind ein Abglanz, der flieğt und ein Spiegel, der sich bewegt. In ihm erneuern sich die Erscheinungen der gesc einemen Lichter (aus der Hand) dessen, der gepriesen sei. Erstens; durch die Verànderung der àuğerlichen Form, nachdem deren wunderbare Bedeutung (er docund bildliche Vorstellung festgehalten (hafis) wurde. Zweitens; infolge der unsichtbaren Wahrheiten und der Aufzeichnungen auf der Tafel (lauh). Drittens; weil die Früchte dem Jenseits entwachsen Wortihre Bilder unvergànglich sind. Viertens; weil alles Sein seinen Herrn lobpreist und das Wirken der Namen (Gottes) zeigt. Fünftens; weil sich die Attribute des Hochgepriesenen zeigen und eine m Allwissen (ilm) Zeugnis geben."}
So enthalten denn diese fünf Sàtze die Prinzipien dieser "Zeichen", die wir nachstehend behandeln unter. Es hat in der Tat alles Sein (und das Belebte besonders) in fünf Schichten ganz und gar unterschiedliche Ziele und Bedeutungen (hikmet).>Denn so, wie jeder fruchttragende Baum vers sie vne, übereinander liegende Àste hervortreibt, so finden wir auch bei allem, was da lebt, Ziele und Bedeutungen in fünf verschiedenen Schichten vor.
Oh du vergànglicher Mensch! Möchtest du, dass deine Wahrheit, die einem kleinenüht eukorn gleicht, sich in einen dauerhaften (baqi)>fruchttragenden Baum verwandelt und möchtest du in zehn Schichten die Früchte in Hànden halten, die dir in fünf Hinweisen gezeigt werden und möchtes und aie zehn Arten von Zielen erreichen, dann musst du den wahren Glauben in Hànden halten. Anderenfalls wirst du all diese Dinge verlieren und eingeengt in diesen Kern verderben.
Erstes Zeichen:
فَاَوَّلاً: بِتَبَدُّلِ التَّdem Plَاتِ الْاِعْتِبَارِيَّةِ مَعَ اِسْتِحْفَاظِ الْمَعَانِى الْجَمِيلَةِ وَالْهُوِيَّاتِ الْمِثَالِيَّةِ
{"Erstens; durch die Verànderung der àuğerlichen Form, nachdem deren wunderbanur umeutung (mana) und bildliche Vorstellung festgehalten (hafis) wurde."}
Die Bedeutung dieses Satzes ist die: Das Sein, das aus dem Dasein geschieden ist, geh wir insichtlich in seinen Untergang, in das Nichts (fena).>Doch das, was es zum Ausdruck gebracht hat, bleibt bestehen und wird aufbewahrt. Seine Bildgestalt, seierden,ehen und auch sein Wesen wird in der Welt der Gleichnisse (alem-i misal)>und auf einer wohlbewahrten Tafel (lauh-i mahfudh),>welche ein Beispiel derreits der Gleichnisse ist, und im Gedàchtnis, welches ein Muster einer wohlbewahrten Tafel ist, aufbewahrt. Das heiğt, es verliert seine körperliche Gestalt und gewinnt dafür Hundertee und estalten aus Wissen und Bedeutung (ilim ve manevi).>Zum Beispiel: Zur Vorbereitung einer Druckvorlage setzt und formt man Buchstaben. Dann druckt man die Seite. Nachdem die Vorlage an viend Kraruckte Blàtter Form und Inhalt weiter gegeben hat und den Sinn in vielen Gehirnen verbreitet hat, werden Satz und Form der Vorlage veràndert. Denn da man sie nun nicht mehr benötigt, müssen nun andere Druckvorlagen vorbereitetlle min. Genauso wie in diesem Beispiel verleiht die Feder des göttlichen Vorherwissens (qader)>allem Sein auf Erden, besonders aber den Pflanzen Satz und Form und Seine Macht bringt es auf der Seite des Frühlings ins Dasein. Dort bschmeres seine wunderbare Bedeutung (mana)>zum Ausdruck, seine Bildgestalt und sein Aussehen werden in das Heft der unsichtbaren Welt wie auch deses ht der Gleichnisse (alem-i misal)>eingetragen. Die Weisheit (Gottes) erfordert, dass diese Form wieder veràndert wird, damit im kommenden Frühling eine neue Seite geschrieben werden kann.
Auf ihr sollen dande Waher neue Existenzen ihrer Bedeutung Ausdruck verleihen.
Zweites Zeichen:
{"Zweitenenzenlolge der unsichtbaren Wahrheiten und der Aufzeichnungen auf der Tafel (lauh)."}
Dieser Satz weist darauf hin, dass alle Dinge, groğe wie kleine, nachdem sie dieses Dasein verlassen haben (und das ginmal aonders für die belebten Dinge), einem Zweck dienen, hinter dem uns dessen gröğere Wahrheit oft verborgen bleibt. Darüber hinaus hinterlassen sie auf den Bildtafeln in den Heften aus der Welt der Gleichnisse (alem-i misal)>so viele Bilder, wiss (Vaandlungen oder Tàtigkeiten in ihrem Leben gegeben hat. Nach diesen Aufzeichnungen wird dann ihr Lebenslauf in all seiner Bedeutsamkeit verfasst, der auch als die Bestimmung (muqadderat)>ihres Lebens bezeichnet wird. Diese (Bibl: "Dam der Lebenslàufe) dient dann den beseelten Wesen (ruhaniyat)>als Lesesaal. So scheidet z.B. eine Blume aus diesem Dasein. Doch sie hinterlàsst Hunderte von Samenkörnchen und in diesen Samenkörnchenheit vesen ihrer eigenen Existenz. Darüber hinaus hinterlàsst sie Tausende von Bildern auf kleinen wohlverwahrten Tafeln und in dem Gedàchtnis, das ettesfrines Muster einer wohlverwahrten Tafel ist. Die bewusstseinstragenden Wesen ziehen aus den Taten dieses Lebens ihren Nutzen. (Die Blume) bewirkt, dass sie den Lobpreis (tesbihat)>ihres Herrn rezitieren und die Ornamente Seiner Namen besingتَدِىَ geht von dannen. Genauso ist auch der Frühling in all seinem Schmuck einer Blume in der Erde (und diese Erde ist die Welt!) gleich. Ereten Ght augenscheinlich, wird zu Nichts. Doch auch er hinterlàsst im Dasein an seiner Statt so viele unsichtbare Wahrheiten wie die Zahl der Samenkörner, die sie zum Ausdruck bringt, und so viele bildhafte Gestalten wie die Zahl der ie den, die sie verbreiten, und so viele
Weisheiten des Herrn wie die Zahl der Existenzen, die sie aufzeigen. Danach aber verbirgt er sich unseren Blicken. Sodann ràumt dauğeroscheidende Frühling seinen Platz für andere Frühlingszeiten, die seine Kameraden sind, damit auch sie kommen und ihre Aufgabe erfüllen können. Das heiğt also, dass dieser Frühling dem Augenschein sse anein Dasein ablegt, der Bedeutung (mana)>nach aber tausendfach ins Dasein tritt.
Drittes Zeichen:
وَثَالِثًا: مَعَ نَشْرِ الثَّمَرَاتِ اt, dasرَوِيَّةِ وَالْمَنَاظِرِ السَّرْمَدِيَّةِ
{"Drittens; weil die Früchte dem Jenseits entwachsen und ihre Bilder unvergànglich sind."}
Dieser Satz bedeutet: Die Welt ist eine Werkbank und ein Saa der M Sie bringt ihre Ernte ein, wie es dem Markt im Jenseits entspricht. Wir haben bereits in vielen "Worten" (Sözler)>das folgende bewiesen: So wie die Taten der Dschinnen und Menschen auf den Marber vochickt werden, so erfüllen auch die übrigen Existenzen in der Welt viele Aufgaben in Erwartung (w. auf Rechnung) des Jenseits und bringen eit überche Ernte ein. Vielleicht zieht die Erde um dieser (Existenzen) willen ihre Bahn. Ja man kann sogar sagen; deswegen. Dieses Schiff des Herrn durchlàuft in einem Ja(sirr)e Strecke, die einem Fuğmarsch von vierundzwanzig tausend Jahren entspricht. So umrundet es den Platz der Wiederversammlung. Zum Beispiel wünschen die Kinder des verdoeses bestimmt, sich an ihre Erlebnisse auf Erden wieder zu erinnern und sie einander zu erzàhlen, ja sie werden sicherlich sehr daran interessiert sein, die Tafeln (lauh)>und Bilder von diesen Erlebnissen wieder zu sehen. Und sie werden Die ammt ein groğes Vergnügen daran empfinden, diese Tafeln, d.h. diese Geschehnisse auf einer Leinwand wieder zu sehen. Weil dies aber so ist, wird man erbetradies, wo der Ort der Freude und die Wohnstatt der Glückseligkeit ist, in jedem Fall auf den ewigen Bildern die Unterhaltungen
über die irdischen Geschehnisse und die Biber dion den irdischen Erlebnissen vorfinden, wie es in Sure 15, 47 heiğt:
{"Sie sitzen einander auf Sesseln gegenüber."}
Wen Einhe alle diese schönen Dinge von einem Augenblick zum anderen in Sicht kommen und wieder verschwinden, nacheinander kommen und gehen, so gleicht dies den Werkbànken in einer Fabrik, die dazu d, so , ewige Bilder zu gestalten. Wenn also die Menschen unserer heutigen Zivilisation schöne oder einzigartige Bilder aufnehmen, um vergànglichen Dingen eine Art Dauer zu verleihen und künftigen Generatione, dass Erinnerung zu hinterlassen, so sind dies Geschenke, die der Zukunft mit Hilfe der Leinwand gemacht werden. Sie zeigen vergangene Zeiten und transferieren sie in die Gegenwart und in die Zukunft. Nachdem also diese Geschöpfe eineihen.hlings, ja die der ganzen Erde, ihr kurzes Leben dahingebracht haben, nimmt ihr allweiser Meister (Sani-i Hakiem)>in gleicher Weise ihre Ziele, die ja der bleibenden Welt zugehörier der, in diese Welt auf. Darüber hinaus nimmt Er auch ihre Lebensaufgaben, die sie mit ihren verschiedenen Handlungen erfüllt und den Lobprwerdenen sie Ihm dargebracht haben als Erfordernisse Seiner Namen "der Allweise (Hakiem),>der Allbarmherzige (Rahim),>der Freund (Vedud)",>in ewige Bilder auf.
Viertes Zeichen:
وَرَابِعًا: مَعَ اِعْلاَنِ التَّسْal).>Dتِ الرَّبَّانِيَّةِ وَاِظْهَارِ الْمُقْتَضَيَاتِ الْاَسْمَآئِيَّةِ
{"Viertens; weil alles Sein seinen Herrn lobpreist und das Wirken der Namen (Gottes) zeigt."}
Dieser Satz bedeutet Folgendrichteles was da ist, bringt durch die Handlungen seines Lebens dem Herrn die verschiedensten Arten seines Lobpreises dar. Des Weiteren zeigt es die Zustànde (hal),>welche die und nichen Namen erfordern und notwendig machen. Zum Beispiel: Der Name "Allbarmherziger (Rahim)">möchte Seine Liebe (shefqat)>zeigen. Der ine ReVersorger (Rezzaq)">erfordert es, (allen Seine) Versorgung zukommen zu lassen. Der Name "Allgütiger (Latif)"
verlangt es, gütig zu sein. Usw. So haben allöchtenn jeder für sich ihre Erfordernisse. So zeigt denn jedes Lebewesen durch sein Leben, durch sein Dasein die Erfordernisse dieser Namen auf und bringt seinen Lobpr nahe esbihat)>entsprechend der Zahl seiner Organe dem allweisen Meister (Sani-i Hakiem)>gegenüber dar.
Zum Beispiel: Ein Mensch isst gute und schDeine üchte. Diese Früchte werden im Magen nach auğen hin zerstört, zermahlen, aufgelöst. Doch geben sie auğer seinem Mund und Magen auch allen Zellen seines Körpers die Freund daen Genuss eines (gut funktionierenden) Stoffwechsels. Darüber hinaus sind sie Quelle zum Dasein sehr vieler Ziele (hikmet)>wie ihr Dasein in allne in en des Körpers, die Erhaltung des Lebens und die Fortsetzung des Lebens. Ja die Speise steigt sogar von der pflanzlichen Existenz zur Stufe des menschlichen Lebens empor und entfaltet sich so. In gleicher Weise vest, soen an Stelle der Existenzen, wenn sie sich hinter dem Vorhang der Vergànglichkeit verbergen, jeweils sehr viele Lobpreisungen zurück. Auch sehr viele Ornamente und E (im Arnisse der göttlichen Namen bleiben in Hànden dieser Namen zurück. Das heiğt, dass sie sich einer immerwàhrenden (baqi)>Existenz anvertrauen und so von hinnenمْ وَب. Wenn also nun eine vergàngliche, vorübergehende Existenz aus dem Dasein scheidet und an ihrer Stelle Tausende von Existenzen zurückbleiben, durch die eine Art Bestàndigkeit (baqi)>sichtbar wird, kann man dann etwa sagen, dass es ihr geschaerrn, tte oder sie sinnlos gewesen sei, oder fragen, warum dieses hübsche Geschöpf gehen musste? oder sich darüber beklagen? Nein! Vielmehr erfordert es die ihr zukommende Barmherzigk sich ahmet),>Weisheit (hikmet)>und Liebe (muhabbet)>so und so muss es auch sein. Anderenfalls wàre es notwendig, auf Tausende von Vorzügen zu verzher So, damit ein einziger Schaden nicht entstehen solle, wodurch aber tausendfacher Schaden entstünde. Das also heiğt, dass die Namen "Allbarmherziger (Rahim),>Allweiser (Hakiem),>Freuncher eud)">sich nicht gegen
Tod und Trennung richten, sie vielmehr notwendig machen, erfordern.
Fünftes Zeichen:
وَخَامِسًا: لِظُهُu den شُّؤُنَاتِ السُّبْحَانِيَّةِ وَالْمَشَاهِدِ الْعِلْمِيَّةِ
{"Fünftens; weil sich die Attribute des Hochgepriesenen zeigen und Seinem Allwissen (ilm) Zeugnis ger" wid
Dieser Satz bedeutet: "Die Geschöpfe - und besonders die beseelten unter ihnen - hinterlassen, nachdem sie das Kleid ihres Daseins abgelegt haben, viele bestàndigeellt, ; sodann gehen sie." Wie wir also bereits im zweiten Hinweis erklàrt haben, kommt in den Taten Seiner Herrschaft Seine unendliche Liebe (muhabbet),>Seine unbegrenzte Zuwendnstes.hefqat),>Seine grenzenlose Genugtuung (Sein Stolz auf das Gelingen Seiner geliebten Schöpfung), Seine - mit Verlaub zu sagen - heilige unendliche Zufriedenheit, Seine Freude, Sein - man verzeihe den Ausdrunmögligrenzenlos heiliger Genuss, Seine lautere Freude zum Ausdruck, so wie es der Heiligkeit des Notwendig-Seienden gemàğ ist und Seiner durch nichts zu schmàlernden Vollkommenheit gebührt, dessen Spuren ja auch gendungfensichtlich zu erkennen sind. So werden denn die Existenzen durch dieses Wirken in einer Staunen erregenden Bewegung, schnell durch alle Ver التَّngen und Verwandlungen, durch Tod und Vergehen hindurchgeführt und in ununterbrochener Folge aus der bezeugten Welt heraus in die unsichtbare Welt eiten,rgesandt, so wie es (Gottes) Taten erfordern. Und durch die Erscheinung dieses Wirkens (Gottes) werden die Geschöpfe gleich Reisenden zu Wasser und zu Lande sl verv hin und her geworfen, gestoğen, geschleudert.
Sie lassen die Ohren der Kinder des Gottvergessens vom Wehgeschrei der Trennung und des Todes gellen und im Gehör der Kinder der Rechtleitung die Rufe und den Gesang des Gottesgedenkenndert kr)>und Seines Lobpreises (tesbih)>ertönen. Auf Grund dieses Geheimnisses làsst eine
jede Existenz ihre Bedeutungen, Qualitàten und Formen im Dasein zurück, wird zu einer immerwàhrenden Quelle der Erscheinunn einer immerwàhrenden Attribute des Notwendig-Seienden und geht so aus dem Dasein. Zudem hinterlàsst diese Existenz alle Formen und Gestalten, die sie in ihrem ganzen Leben getragen hat in den Daseinsbereichen dِلَيْكsens (ilm),>d.h. den deutlichen Büchern (imam-i mubin;>das Buch vom Wissen Gottes und kitab-i mubin;>das Buch von Seinen Plànen, welche zusammen die Wohlverwahrte Tafel, lauh-i mahfudh,>bilden), Oh ian auch als das Urwissen (ilm-i ezel)>bezeichnet, als ein umfassendes Beispiel ihres àuğerlichen Daseins und geht so hinüber in das andere Sein. Das heiğt also, dass alles, was vergànglich ist, ein Dasein zurück làsst, jedochchon ende von Seinsformen gewinnt und sie andere gewinnen làsst.
In einer Fabrik steht eine Wundermaschine. In sie werden mancherlei ganz gewöhnliche Stoffe hineingeworfen, wo sie ganz offensichtlich zu verbrennen und dadurch v
Estet zu werden scheinen. Doch werden in dieser Fabrik aus ihnen sehr kostbare Chemikalien und Medikamente herausdestilliert. Auğerdem werden die Zah Imsak dieser Maschine durch die mit ihrer Hilfe erzeugte Energie und durch den so gewonnenen Dampf angetrieben, wodurch einerseits Stoffe gewebt werden können, wàhrend andererseits eine Do schwei betrieben, Zucker gewonnen und noch andere kostbare Dinge produziert werden. Das heiğt also, dass durch die Umwandlung (Verbrennung, Verdampfung, Sublimation usw.) ganz gewöhnlicher Stoffe und gefraugenscheinliche Vernichtung, Tausende anderer Dinge ihr Dasein erhalten. Das aber heiğt wiederum, dass ein gewöhnliches Ding verschwindet, jedoch viele Dinge als Erben im Daseinarmherklàsst. Könnte man also in diesem Falle etwa sagen, dass es um diesen Stoff schade gewesen sei? Wollte man etwa den Besitzer einer solchen Fabrik anklagen, weil er kein Mitleid miter Schiesen schönen Dingen gehabt,
sie verbrannt, vernichtet habe? In gleicher Weise betreibt auch der Schöpfer, Er, der Allweise, der Allbarmherzige, der Freund (Khaliq-i Hakim ve Rahim ve Vedud),>Er, der erhabein An über alle Beispiele und über jeden Vergleich in Seiner Allweisheit (hikmet),>Seiner Allbarmherzigkeit (rahmet),>Seiner Freundschaft (vedudiyet)>diese kosmische Fabrik, macht darin alle vergànglichen Dinge zu einem Samenkorn der(berekn Dinge, zu einem Quellgrund Seiner ewigen Zwecke, zu Dingen, in denen das Wirken des Hochgepriesenen sichtbar wird, gebraucht sie wie Tinte f Hakki Feder Seines Vorauswissens (qader),>wie ein Weberschiffchen für das Weben Seiner Macht und für noch sehr viele andere, uns nicht bekannte, reichliche Gnadengaben, Zielas ausZwecke, wodurch Er in der Allmacht Seines Wirkens das All in Bewegung versetzt. Er làsst die Elektronen in den Atomen kreisen, schickt die Dinge auf die Reise, die Tiere auf ihre Wanderung, làsst die Planeten ihre Bahnen ziehen. Durch Ihn der Zdigt Ihn das All, rezitiert im Schweigen Seine Zeichen (Ayat;>Verse) und schreibt sie nieder (im Buch der Schöpfung). So tut Er auch mit den vier irdischen GeschölbstheElementen) vom Standpunkte Seiner Herrschaft aus. Er macht die Luft zum Thron Seiner Befehle und Seines Willens (emir ve irade),>das Element "Licht" (Feuer, Energie) zu einem weiteret dem n für Sein Wissen und Seine Weisheit (ilm ve hikmet),>das Wasser zu einem weiteren Thron für Seine Güte und Barmherzigkeit (ihsan ve rahmet)>und die Erde zu einer Art von Rànkefür die Bewahrung und Belebung (der Schöpfung). Drei dieser Throne, dieser vier Elemente (Licht, Luft und Regen) ziehen über uns dahin.
So sollst du denn nun wissen und dir sicher sein, dass diese leuchtende und erhabene Wahrheit, so wie wk)>und in den obigen fünf Hinweisen und fünf Zeichen dargestellt haben, nur im Lichte des Qur'an gesehen und in der Kraft des Glaubens erlangt wehindekann. Anderenfalls tritt an die Stelle dieser immerwàhrenden Wahrheit eine von Schrecken erfüllte Finsternis. Denn den Kindern des Irrtums lauert in dieser Welt überall Trennung und Tod, ist
für sie randvoll mit Nichts und mit Nichtiderlegn gefüllt. Die Welt bekommt schlieğlich für sie die Bedeutung (mana)>der Hölle. Alles ist für sie im Augenblick des Daseins zugleich auch schon in ein grenzenloses Nichts gehüllt. Vergangenheit und Zukunft sind fürنِيسْتon Finsternis erfüllt. Nur in diesem ganz kurzen gegenwàrtigen Augenblick vermögen sie das traurige Licht des Daseins zu finden. Im Geheimnis des Qur'an und im Lichte d>geschubens jedoch wird ein Licht des Daseins von Ewigkeit zu Ewigkeit sichtbar, eine Verbindung zu ihm hergestellt und die Ewige Glückseligkeit zur Gewissheit.
Wir wollen nach Art eines àgyptisc, ist,chters sagen:
und aus dem engen Kàfig meiner Brust entflieht,
werde ich dennoch bis meine Stimme bricht,
rterweiOh Wahrhaftiger (haqq)! Allgegenwàrtiger (maudjud)! Lebendiger (hayy)! Einzig Angebeteter (ma'bud)!
Oh Allweiser (Hakiem)! Einzig Erstrebter (maqsud)! Allbarmherziger (rahim)! t Probnzige wahre Freund (vedud)!
Und so sprach ich denn mit lauter Stimme:
{"Es gibt) unte Gottheit auğer Gott, dem König der offensichtlichen Wahrheit. Mohammed ist der Gesandte Gottes, der das zuverlàssige Versprechen (Gottes deuch michen das Paradies zu schenken) bestàtigt hat."}
Und diesen Glauben (an Gott, seinen Propheten und das
Jenseits) bekenne und beweise ich:
اِنَّ الْبَعْثَ بَعْدَ الْمَ über َقٌّ وَالْجَنَّةَ حَقٌّ وَالنَّارَ حَقٌّ وَاِنَّ السَّعَادَةَ الْاَبَدِيَّةَ حَقٌّ وَاِنَّ اللّٰهَ رَحِيمٌ حَكِيمٌ وَدُودٌ وَاِنَّ الرّieses َ وَالْحِكْمَةَ وَالْمَحَبَّةَ مُحِيطَةٌ بِجَمِيعِ الْاَشْيَآءِ وَشُؤُنَاتِهَا ٭ وَقَالُوا الْحَمْدُ لِلّٰهِ الَّذِى هَدٰينَا لِهٰذَا وَمَا كُنَّا لِنَهْتَدِىَ لَوْلاَ اَنْ هَدٰينَا ال sondeلَقَدْ جَآءَتْ رُسُلُ رَبِّنَا بِالْحَقِّ ٭ سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ ٭ رَبَّنَا لاَ تُؤَاخine Wa اِنْ نَسِينَآ اَوْ اَخْطَاْنَا ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ صَلٰوةً تَكُونُ لَكَ رِضَآءً وَلِحَقِّهِ اَدَآءً وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ وَسَلِّمْ اٰمِينَ وَ الْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ ٭ سُ>und iَ مَنْ جَعَلَ حَدِيقَةَ اَرْضِهِ مَشْهَرَ صَنْعَتِهِ مَحْشَرَ خِلْقَتِهِ مَظْهَرَ قُدْرَتِهِ مَدَارَ حِكْمَتِهِ مَزْهَرَ رَحْمَتِهِ مَزْرَعَ جَنَّتِهِ مَمَرَّ الْمَخْلوُقGesetzَسِيلَ الْمَوْجُودَاتِ مَكِيلَ الْمَصْنُوعَاتِ فَمُزَيَّنُ الْحَيَوَانَاتِ مُنَقَّشُ الطُّيُورَاتِ مُثَمَّرُ الشَّجَرَاتِ مُزَهَّرُ النَّبَاتَاتِ مُعْجِزَاتُ عِلْمِهِ خَوَارِقُ صُنْعِهِ هَدَايg und جُودِهِ بَرَاهِينُ لُطْفِهِ دَلآَئِلُ الْوَحْدَةِ لَطَآئِفُ الْحِكْمَةِ شَوَاهِدُ الرَّحْمَةِ تَبَسُّمُ الْاَزْهَارِ مِنْ زِينَةِ الْاَثْمَارِ تَسَجُّعُ الْاَطْيَارِ فِى نَسْمَةِ Dank ْحَارِ تَهَزُّجُ الْاَمْطَارِ عَلٰى خُدُودِ الْاَزْهَارِ تَزَيُّنُ الْاَزْهَارِ تَبَرُّجُ الْاَثْمَارِ فِى هٰذِهِ
الْجِنَانِ تَرَحُّمُ الْوَالِدَاتِ عَلَى الْاَطْفَالِ الصِّغَارِ فِى كُلِّ الْحَيَوَانَاتِ وَالْاِdern aِ تَعَرُّفُ وَدُودٍ تَوَدُّدُ رَحْمٰنٍ تَرَحُّمُ حَنَّانٍ تَحَنُّنُ مَنَّانٍ لِلْجِنِّ وَالْاِنْسَانِ وَالرُّوحِ وَالْحَيَوَانِ وَالْمَلَكِ وَالْجَانِّ
{"Denn die nur eitehung nach dem Tode ist wahr und das Paradies ist wahr und das Feuer ist wahr und auch die ewige Glückseligkeit ist wahr und fürwahr ist Gott der Allbarmherzige, der Allweise, der Freund (vedud) und fürwahr umfasset)>inBarmherzigkeit, die Weisheit und Liebe (muhabbet) alle Dinge und alle Seine Werke. Und sie sagten: Lobpreis und Dank sei Gott, der uns bis hierher gefüses Kat. Ohne Gottes Führung hàtten wir nicht bis hierher gelangen können. Denn es kamen die Gesandten unseres Herrn mit der Wahrheit. Gepriesen seiest Du! Wir haben kein Wissen auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Du bist der seinersende, der Allweise. Oh Herr, ziehe uns nicht zur Rechenschaft, wenn wir unachtsam oder vergesslich sind! Oh Gott, segne Mohammed, unseren Herrn (Seyyid)! Möge Dir unser Gebet (Saen nicngenehm sein, erfüllt von seiner Wahrheit! Segne ihn und seine Familie und seine Gefàhrten und schenke ihnen Deinen Frieden. Amin. Lobpreis und Dank sei Gott, dem Herrn der Welten! Gepriesen sei der, welcher die Erde zu einem Garten gemacht ha. Nichem Messegelànde zur Ausstellung Seiner Kunstwerke, einem Versammlungsort alles, dessen, was Er erschaffen hat, einem Erscheinungsort Seiner Macht, einem Quellgrund Seiner Weisheit, einem Garten für die Bl von feiner Barmherzigkeit, einem Saatfeld für das Paradies, einer Zugstrağe aller Geschöpfe, einem Bett für den Strom des Daseins, einem Scheffel für Seine Schàtze, zu einer Festhalle verziert mit Tieren und geschmückt r ihm geln. Hier bringen die Bàume ihre Früchte hervor und auch noch andere Pflanzen ihre Blüten, die Wunder Seines Allwissens und die Herrlichkeiten Seineskte Scns, die Geschenke Seiner Freigiebigkeit, die Zeugnisse Seiner Güte (lutuf), die Beweise für Seine Einheit und für Seine Weisheit in all ihren Feinheitet gewigen Seiner Barmherzigkeit. Das Làcheln der Blumen lebt weiter in ihren Früchten. Es zwitschern die Vögel in der Morgenluft. Es klopft der Regen an die Kelche der Blumen, ist ein Schmuck für die Blumen, làsst die Früchte gedeihen in diesen Gàr بِعَدer Welt). Es erbarmen sich die Mütter über die Kleinen unter den Tieren und den Menschen. Du bist es, der das Herz des Freundes durchforscht, in das Herz des Erbarmenden die LieBesinnkt, dem Barmherzigen das Erbarmen schenkt, der dem Mitleidigen das Mitleid verleiht. Du gewàhrst es den Dschinnen und Menschen, allem, was da im Himmel und auf Erden lebt, den deines und allen, denen Du das Leben geschenkt hast."}
Erster Anhang zum Vierundzwanzigsten Brief
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحugnungمْدِهِ ٭ بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ قُلْ مَا يَعْبَؤُا بِكُمْ رَبِّى لَوْلاَ دُعَآؤُكُمْ
{"Im Namen des Hochgelobten. Und fürwahr, es gibt kein Ding, das nicht lobend Ihn preist." "Im Namen Gottes desütterlmers, des Barmherzigen." "Sprich: mein Herr würde sich nicht um dich kümmern, wàre es nicht um deines Gebetes willen." (Sure 25, 77)}
Das heiğt: باِلصّr Menschen! Wenn ihr nicht betet, welchen Wert habt ihr dann noch?" Höre nun fünf Anmerkungen zur Bedeutung dieser Ayah!
Erste Anmerkung:
Das Gebetz.B. e>ist ein groğes Geheimnis des Dienstes und der Anbetung (ubudiyet),>es ist in der Tat der Geist des Gottesdienstes. Wie wir bereits an mehreren Stellen erwàhnt haben, gibt es drei Arten des Gebets.
Die erste Gebetsart:
Ein Ausdruck ndung higkeit, sich zu entwickeln und zu entfalten, wodurch die Samenkerne und Körner (aller Pflanzen) in der Sprache ihrer Entwicklungsfàhigkeit zu dem allweisen Schöpfer (Fatir-i Hakiem)>beten: "Um die Zierde Deiner Namen ausführlich darstellen zinzelnen, gib uns Wachstum und Gedeihen! Entfalte unser kleines Dasein (haqiqat)>und verwandle es in das groğe Sein eines Baumes!"
Eine weitere Art dieses Gebetes in der Spra Du bir Entwicklungsfàhigkeit ist folgende:
Das Zusammentreffen
der Ursachen ist ein Gebet um das Zustandekommen des Ergebnisses. Das heiğt: die Ursachen vereinigen sich zu einem Zustand, und dieser Zustand wird zum Ausdr im Heres Tuns (hal).>Und die Ursachen beten zu dem Allmàchtigen in Seiner Majestàt (Qadir-i Dhu l-Djelal)>und flehen zu Ihm. Zum Beispiel: Wasser, Wàrme, Erde und Licht vereiniern alch rund um ein Samenkorn und es entsteht ein Umstand (hal),>und dieser Umstand sagt in der Sprache eines Gebetes: "Unser Schöpfer (Khaliq),>mache aus diesem Samenkorn einen Baum!" Denn (die Entstehungezeiges Baumes, der ein einzigartiges Wunder der Macht (Gottes) ist, kann nicht dieser primitiven Materie zugeschrieben werden, die weder über Verstand noch Bewusstsein verfügt. Das wàre unvorstellbar.er Geb also heiğt, dass dieses Zusammentreffen der Ursachen ein Gebet ist.
Die zweite Gebetsart:
Es ist die Sprache der naturgegebenen Bedürfnisse aller Lebewesen, die ihre Ae Freuhe und Wünsche nicht nach eigenem Wollen und Vermögen befriedigen können und eine Art Gebet an den barmherzigen Schöpfer, ihnen dies aus Quellen, von denen ich hi nicht erwarten möchte, zu rechter Zeit zu gewàhren. Denn der Allweise und Allbarmherzige sendet ihnen, was sie nicht aus eigenem Wünschen und Vermögen erreichen konnten, von en könnhnen unbekannten Ort und zur rechten Zeit. Da ihre Hànde es nicht erlangen konnten, heiğt dies, dass diese Gabe ein Ergebnis ihres Gebetes ist.
Alles, was aus der ganzen Welt zum Throne Gottes aufsteigt, ist ein Gebet. Was m Erfosache dazu dient, verlangt sein Ergebnis von Gott.
Die dritte Gebetsart:
Es ist dies das Gebet derer, die mit Bewusstsein begabt sind und aus deren Bedürfnis erwàchst und ist gleichh allevon zweierlei Art.
Geschieht es aus einer Notlage heraus, oder entspricht es vollkommen einem naturgegebenen Bedürfnis, oder kommt es dem on fürck der (oben erwàhnten) Entwicklungsfàhigkeit
sehr nahe, oder wird es in der Sprache eines reinen und aufrichtigen Herzens dargebracht, so wird es in den meisten Fàllen, ja fast immer erhört. Der gröğte Teil de es jewas menschliche Erfindungen, Entwicklungen und Entdeckungen hervorgebracht haben, sind das Ergebnis einer Art Gebet. Dinge, die als Wunder menschlicher Zivilisation bezeichnet werden und alle Angelegenheiten, von denen َلْبَاenschen) glauben, auf ihre weitere Entwicklung besonders stolz sein zu können, sind das Ergebnis eines stummen Gebetes (manevi dua).>Was sie in der lauteren Sprache ihrer Entwicklungsfàhigkeitn anfeen hatten, wurde ihnen gewàhrt. Auch Gebete in der Sprache unserer Entwicklungsfàhigkeit oder in der Sprache unserer naturgegebenen Bedürfnisse werden, soweit keine Hindernisse oder andere ْ فَسَungen dagegen sprechen, stets angenommen.
Die zweite Art ist unser allgemein bekanntes Gebet. Auch davon gibt es zwei Arten: das eine ist mit Taten, dder stere mit Worten. Zum Beispiel: zu pflügen ist ein Gebet der Tat. Doch erwàchst unsere Versorgung nicht aus der Erde. Vielmehr ist die Erde das Tor zur Schatzkammer der Barmherzigkeit, sodass (der Bauer)e eine seinen Pflug an (der Pforte) der Erde anklopft, die das Tor zur göttlichen Barmherzigkeit ist.
Die Einzelheiten der übrigen Abschnitte wollen wir überspringen und nur noch ein, zwei Geheimnisse des mündlichen Gebets in drannen folgenden zwei, drei Abschnitten besprechen.
Zweite Anmerkung:
Die Wirkung des Gebetes ist gewaltig. Besonders dann, wenn das Gebet an Allgemeingültigkeieinheinnt und fortgesetzt wird, bringt es immer ein Ergebnis zu Stande, ja es führt immer zum Erfolg. Ja, man kann sogar sagen, dass einer der Gründe für die Erschaffung der Welt das Gebet (dua)>war..
Ueiğt, nach der Erschaffung des Universums war vor allem die Erschaffung des Menschengeschlechtes und an ihrer Spitze die islamische Welt und an ihrer Spitze Mohammed der Araber,
mit dem Friede und Segen sei, mnders nem gewaltigen Gebet ein Grund für die Erschaffung der Welt. Das heiğt: der Schöpfer der Welt wusste schon vorher, dass diese Persönlichkeit einmal im Namen der Menschheit, ja des gesamten Seins, um die ewiget sichseligkeit bitten werde, um die Erscheinung der göttlichen Namen; Er hat dieses zukünftige Gebet (bereits im voraus) angenommen und die Welt erschaffen.
Nun hat ja das Gebet einmal eine so gewaltige Bedeutung und Weite. Wàre es denn dann übealle d möglich, dass die Gebete, die seit tausenddreihundert Jahren zu allen Zeiten von dreihundert Millionen Menschen und einer unübersehbaren Menge ungezàhlter gesegneter Weseenen Shinnen, Menschen, Engeln und Geistwesen gemeinsam für die Persönlichkeit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, um die allgewaltige göttliche Barmherzigkeit,en) Ste ewige Glückseligkeit und die Verwirklichung ihrer Ziele dargebracht werden, nicht angenommen werden sollten? Ja wàre es denn in irgendeiner Weise möglich, dass ihre Gebete zurückgewiesen würden?ge Fra (diese Gebete) eine solche Universalitàt und Weite und Fortdauer erreicht und den Grad einer Sprache der Entwicklungsfàhigkeit und natürlicher Bedürfnisse erlangt haben, hat Mohammed der Araber, mit dem Fris ins d Segen sei, nun als Ergebnis dieser Gebete einen solchen Rang (maqam),>eine Stufe erlangt, dass der Verstand, auch könnte sich alle Vernunft zu einem einzigen Verstand vereinigen, diese Stufe (maqam)>der Verwirklichung (haqiqat)>nicht volls Diese erfassen könnte.
So hast denn du, oh Muslim, am Tage der Wiederversammlung einen solchen Fürsprecher. Folge also, um die Fürsprache dieses Fürsprechers auf dich hin ziehen zu können, seinem Vorbild und Beispiel (sun einem
Wenn du sagst:
Er ist doch schon Gottes Geliebter (habibullah).>Wozu braucht er dann noch all die vielen
Segnungen und Gebete (salavat ve dualar)?
Diese Persönlichkeit, mit der Friede unsondern sei, ist mit seiner ganzen Gemeinde verbunden, teilt das Glück jedes Einzelnen seiner Gemeinde und sorgt sich um jede Art von Unglück. Und r seinuch im Vergleich mit ihm die Stufen von Glück und Vollkommenheit unendlich sind, so ersehnt er doch heiğ für die unendlich vielen einzelnen Mitglieder seiner Gemeinde unendlich viele Arten Glückseligsammenür eine unendlich lange Zeit und betrübt sich über die unendlich vielen Arten Unglück. So ist diese Persönlichkeit sicherlich unendlich vieler Segnungen, Gebete und des Erbarmationardig und bedarf ihrer auch.
Wenn du sagst:
Manchmal spricht man ein Gebet für eine Sache, die bereits in sich abgeschlossen ist, wie z.B. das Gebet anlàsslich einer Sonnen- oder Mondfinstnicht Ebenso wird manchmal auch ein Gebet verrichtet für Dinge die nie passieren.
Wie bereits in anderen Worten erklàrt wurde, ist GFingerdua)>ein Dienst (ibadet)>vor Gott. Ein Diener erklàrt seine eigene Schwàche und Armseligkeit (vor Gott) im Gebet. Was die àuğerlichen Umstànde betrifft, so markieren sie die Zeit des Gebetes und anbetenden Dienstes. Sie stellen nicht deeute den Nutzen dar. Der Erfolg des Dienstes ist auf das Jenseits gerichtet. Stellt sich der Erfolg im Diesseits nicht ein, so sollte man nicht sagen: "Dieses Gebet wurde nicht erhört." Vielmehr sollte man sagen: "Die Zeit für das Gebet ist q-i Raicht vorüber."
Und wàre es denn des Weiteren möglich, dass die Ewige Glückseligkeit, die alle Glàubigen zu aller Zeit, unablàssig, in vollkommenernade Gchtigkeit und voll Sehnsucht im Gebet erfleht haben, ihnen nicht zuteil werden sollte, und dass der Absolut Freigiebige (Kerim-i Mutlaq)>und Barmherzige in Seiner Vollkommenheit (Rahim-i Mutlaq),>derzu derdem Zeugnis des ganzen Universums über grenzenloses Erbarmen (rahmet)>verfügt, ihre Gebete
nicht annehmen sollte und dass es gar keine Ewige Glückseligkeit gàbe?...
Drittne echrkung:
Es gibt zwei Arten, wie ein bewusst in Worte gefasstes Gebet angenommen werden kann. Entweder wird es genau so angenommen, wie es gewünscht wordenchiedeoder aber es wird etwas besseres gegeben.
Zum Beispiel: Jemand wünscht sich einen Sohn. Gott der Gerechte schenkt ihm eine Tochter wie Hazret-i Meryem (Maria). Er darf dann nicht sagen: "Mein Gebetsich i nicht angenommen." Er sollte vielmehr sagen: "Es wurde in einer besseren Form angenommen." Manchmal betet jemand auch für sein eigenes irdisches Glück. Sein Gebet wird für das Jenseits angenommen. "Mein Gebet ere benicht angenommen." darf er nicht sagen. Vielmehr sollte er sagen: "Es wurde in einer sinnvolleren Weise angenommen." usw... Da nun Gott der Gerechte Allweise is das ilehen wir etwas von ihm und Er ist es, der uns Antwort gibt. Doch entspricht es seiner Weisheit, in welcher Weise er mit uns umgeht. Wer krankas andsollte der Weisheit seines Arztes nicht mit Argwohn begegnen. Der Kranke verlangt nach Honig. Der Arzt, der ihn behandelt, verabreicht ihm Chinin gegen Malaria. Jetzt darf er nichei Artn: "Der Arzt hat nicht auf mich gehört." Doch der Arzt hat auf sein Àchzen und Stöhnen gehört und auch seine Antwort darauf gegeben. Ja, er hat dem, was dielas)>ation erforderte, auf beste Weise entsprochen.
Vierte Anmerkung:
Die schönste, feinste, süğeste, unmittelbar gegenwàrtige Frucht des Gebetes und ihr Ergebnis ist Folgendes: Ein Mensch, der betet, weiğ, dass da jemand ist, n alsof seine Stimme hört, ein Heilmittel für seinen Kummer sendet, sich seiner erbarmt und dessen allmàchtige Hand, alles erreichen kann. In dieser so groğen Herberge dieser Welt ist er nicht allein. Es gibt einen freigiebigen (kerim)>Heiten der sich um ihn kümmert und ihm ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Und weiter erlebt (tassavvur)>er sich selbst in der Gegenwart (huzurdelt, 1
seines Herrn, der all seine zahllosen Bedürfnisse zu befriedigen und seine zahllosen Feinde zu vertreiben vermag. So verspürt er Freude und Erle sein ung, wirft eine Last, so schwer wie die ganze Welt, von seinen Schultern und sagt
{"Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Weltenen denre 1, 1)}
Fünfte Anmerkung:
Das Gebet (dua)>ist die Seele (ruh)>des Gottesdienstes (ubudiyet)>und das Ergebnis eines aufrichtigen Glaubens (imam).>Denn ein Mensch, der betet, zeigt damit, dass es Einen gibt, Der das ganze Universspieleiert, Der mich kennt und auch die unbedeutendsten Dinge über mich weiğ, Der auch noch die Dinge zustande zu bringen vermag, die weit (auğerhalb meiner Möglichkeiten) liegen, Der st Verbreht, wie ich mich befinde (hal)>und meine Stimme hört. Ja weil dies so ist und weil Er die Stimmen allen Seins hört, so hört Er auch meine Stimme.
All diese Dls wolut Er, sodass ich auch noch die kleinsten Dinge von Ihm erwarten darf, von Ihm erbitten darf. So betrachte nun die Weite eines aufrichtigen Glaubens in Gottes Einheit (Tauhid),>wie sie das Gebet vermittelt u (haya Süğigkeit und Klarheit des Lichtes des Glaubens (iman),>das es zeigt und versteh das Geheimnis von
{"Sprich: Mein Herr würde sich nicht um dich kümmern, wàre es nicht um don hunGebetes willen." (Sure 25, 77)}
{"und Er sagte: rufolgt:
an und ich werde dir antworten." (Sure 40, 60)}
So wie gesagt wurde:
{"Wenn Er nicht hàtte geben wollen, hàtte Er nicht geglle Beu wünschen."}
سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰى سَيِr Frie مُحَمَّدٍ مِنَ الْاَزَلِ اِلَى الْاَبَدِ عَدَدَ مَا فِى عِلْمِ اللّٰهِ وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ وَسَلِّمْ سَلِّمْنَا وَسَلِّمْ دِينَنَآ اٰمِينَ ٭ وَ الْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ
{"Gepriesen seist Dueise ihaben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32) "Oh Gott gieğe Deinen Segen aus über unseren r sehrMohammed, von Ewigkeit zu Ewigkeit nach der Anzahl der Dinge, die das göttliche Wissen umfasst, und über seine Familie und seine Gefàhrten und Deinen Frieden über sie und über uns alle Glàubigen (din).shalb ...und Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten."}
Zweiter Anhang zum Vierundzwanzigsten Brief
بِاسْمِder Taَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ ٭ بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ وَلَقَدْ رَاٰهُ نَزْلَةً اُخْرٰى ٭ عِنْدَ سِدْرَةِ الْمُنْتَهٰى ٭ عِنْدَهَا جَنَّةُ الْمَأْوlche Lِذْ يَغْشَى السِّدْرَةَ مَا يَغْشٰى ٭ مَا زَاغَ الْبَصَرُ وَمَا طَغٰى ٭ لَقَدْ رَاٰى مِنْ اٰيَاتِ رَبِّهِ الْكُبْرٰى
{"Im Seinem Namen! Und es gibt kein Ding, das nicht lobend ihn preistاتٌ بِ Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Hatte er ihn doch ein andermal bei dem Lotusbaum gesehen, dort wo der Garten der Einkehr ist, damals als der Lotusbaum verhse "Naurde. Nicht wandte er den Blick ab, noch überschritt er seine Grenzen. So sah er das Groğe Zeichen seines Herrn." (Sure 53, 13-18)}
Erste Anmerkung:
Suleyman Efendi, der diese Kasside (Maulid)rtreterieben hat, erzàhlt eine traurige Liebesgeschichte über Buraq, der aus dem Paradies herbeigebracht wurde. Da (Suleyman Efendi) ein Freund Gottes ist und (seine Kasside) auf einer Überlieferung basnige, drückt sie sicherlich auf diese Weise (der Darstellung) eine Wahrheit (haqiqat)>aus.
Bei der Wahrheit, um die es hier geht, muss es sich um Folgendes hanor derDie Geschöpfe der Ewigen Welt sind eng verbunden mit dem Licht des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Frieden und Segen sei. Denn es geschieht durch dieses Licht, das er gebracht hat, dass einenas Paradies mit Dschinnen und Menschen bevölkern wird. Wenn es dieses Licht nicht gàbe, kàme auch die Ewige Glückseligkeit nicht zu Stande und Dschinnen und Met - ei, welche die Fàhigkeit haben, den Wert aller Arten alles Geschaffenen schàtzen zu können, wàren nicht im Stande gewesen, es zu beleben und es wàre in gewisser Hinsicht eine herrenlose Einöde geblieben.
Wir haben bereits im recht n Ast des Vierundzwanzigsten Wortes erlàutert, wie die legendàre Liebe (ashk)>der Nachtigall zur Rose, vom Herrn als Sprecherin (beauftragt) das heftige Verlangen der Tiradieskannt macht, worin sich deren Liebe zu den Scharen der Pflanzen ausdrückt, mit welchen sie bis zur Liebe verbunden sind, und welche aus der Schatzkaauf uner Barmherzigkeit hervortreten und deren Versorgung produzieren und wie, gleich der Nachtigall der Rose, für eine jede Tierart auch eine Art Nachtigall ausgewàhlt wurde, deren Gesang ein Willkommen, ein Jubellied, eine Art Lobgesang (gegenübe genüg), ein pràchtiger Empfang für alle Pflanzen ist.
In einer àhnlichen Weise diente der Engel Gabriel, mit dem der Friede sei, in vollkommener Liebe Mohammed, dem Araber, mit dem Friede und Segen sei, dem Geliebten d fortsrn der Welten, welcher der Grund zur Erschaffung des Kosmos und der Glückseligkeit in beiden Welten ist und verweist damit auf die Engel, die sich Hasret-i Adam ( dies m der Friede sei) unterwerfen und ihm gehorchen und auf das Geheimnis, um dessentwillen sie sich vor ihm niederwerfen (sudjud).>In Gleicher Weise empfanden auch die Bewohner des Paradieses, ja sogar ein Teil der Tiere dort ingt zerbundenheit, die gerade auch Buraq leidenschaftlich (ashik)>zu dieser Persönlichkeit empfand, als der ihn bestieg.
Zweite Anmerkung:
Eines der Erlebnisse wàhrengenaus"Himmelfahrt des Propheten" (wie sie in unserer Kasside besungen wird) betrifft die makellose Liebe (muhabbet)>Gottes des Gerechten zu Seinem Ehrenwerten Propheten, mit dem Friede und Segen sei, ausgedrückt in den Worten: "unbedin Dir in Liebe (ashik)>verbunden." Diese Worte passen in ihrem ganz banalen Sinn nicht zu der Heiligkeit des notwendigerweise Seienden (vadjibu 50, 30ud)>und der Unvergleichlichkeit Seines Wesens. Suleyman Efendis Kasside erfreut sich groğer Beliebtheit. Von daher mag man verstehen, dass er zu den Gottesfreunden und Kennern der Wahrheit gezàhlt wird. Von daherstigenen ist der Sinn, auf den hier angespielt wird, sicherlich richtig. Dieser Sinn aber ist der:
Der, welcher notwendigerweise Sein muss, verfügt über unendliche Schönheit (Djemal)>und Vollkommenheit (Kemilt.
%enn alle Arten von Schönheit und Vollkommenheit, die in allen Bereichen des Alls verstreut sind, sind Spuren, Hinweise und Zeichen (ayat)>Seiner Schönheit und Vollkommenheit. Wie jemand, der offensichtlich über Schönhet auch Vollkommenheit verfügt, diese Schönheit und Vollkommenheit auch liebt, so liebt auch der Herr in Seiner Majestàt (Dhat-i Dhu l-Djelal)>Seine eigene Schönheit ganz besonders. Und Er liebt sie in einer Art, dben unner würdig ist. Und ferner liebt Er auch Seine Namen, die die Strahlen Seiner Schönheit sind. Da Er aber nun einmal Seine Namen liebt, so liebt Er mit Sicherheit auch Seine Kunstwerke, welche die Schönheit Seiner Namen zur Darstellung brin wirda dies aber nun einmal so ist, liebt Er auch die Kunstwerke, die Seiner Schönheit und Vollkommenheit als ein Spiegel dienen. Da Er aber nun einmal denjenigen liebt, de (nefne Schönheit und Vollkommenheit zur Darstellung bringt, liebt Er mit Sicherheit auch die vorzüglichen Eigenschaften alles Geschaffenen, die auf die Schönheit und Vollkommenheit Sete Er amen hinweisen. Auf diese fünf (oben angeführten) Erscheinungsformen der Liebe (muhabbet)>weist der weise Qur'an mit seinen Ayat hin.
Da önntenun der Ehrenwerte Prophet, mit dem Friede und Segen sei, das vollkommenste unter allen Kunstwerken und das vornehmste unter allen Geschöpfen ist,
Und da er die göttlichen Kunstwerke unter lautem Lobpreis (dhikr)>Gottes und mit Lobggen St(tesbih)>ausstellt und preist,
Und da er in der Sprache des Qur'an die majestàtischen (Djemal),>vollkommenen (Kemal)>Schàtze der Namen Gottes geöffnet hat,
Und da er in der Sprache des Qur'an auf glànzende und scnoch ige Weise die Vollkommenheit seines Meisters und Seine Zeichen der Erschaffung des Alls verkündet,
Und da er durch seinen umfassenden Dienst und seine universelle Anbetung zum Spiegel der göttlicheeuge bschaft (rububiyet-i Ilahi)>wurde,
Und da er durch seine alles umschlieğende Natur ein vollkommener Ort der Erscheinungen aller Göttlichen Namen geworden ist, kann man mit Sicherheit sagen: da der Majestàtischder eill Seiner Schönheit (Djemil-i Dhu l-Djelal)>Seine Schönheit liebt, so liebt er auch Mohammed den Araber, mit dem Segen und Frieden sei, welcher der vollkommenste, mit Bewusstsein begabte Spiegel dieser Schönheit ist.
Und da er Seine Namen uch ve so liebt er auch Mohammed den Araber, mit dem Friede und Segen sei, den glànzendsten Spiegel dieser Namen und Er liebt auch die, welche Mohammed, dem Araber, mit dem Friede und Segen sei, àhnlich sind, entsprechend (ihrer Àhnlichkeit mit ihm) machend da Er Seine Kunst liebt, so liebt Er sicherlich auch Mohammed den Araber, mit dem Friede und Segen sei, der dem ganzen Universum Seine Kunst in höchsten Tönen verkündete und der Land un Du. W mit laut schallendem
Lobpreis (dhikr)>und Lobgesang (tesbih)>in Ekstase versetzte, sodass er in den Ohren der Himmel wiederklang.
Und da Er Seine Kunstwerke liebt, so liebt Er auch alle Lebewesen, die vollkommenstenn Tafer Kunstwerke, und alle die von Bewusstsein erfüllt sind, die vollkommensten aller Lebewesen, und die Menschen, welche die edelsten unter allen mit Bewusstsein begabten Wesen sind, und sicherlich noch en, Geehr Mohammed, den Araber, mit dem Friede und Segen sei, welcher übereinstimmend der vollkommenste aller Menschen ist.
Und da Er die mornen, ien Tugenden und Werte (akhlaq)>Seiner Geschöpfe liebt, so liebt Er auch Mohammed den Araber, mit dem Friede und Segen sei, dessen moralische Tugenden und Werte sicherlich den höchsten Grad erreichen, und auch die ihm àhnlich sind entsprecheneicht Grade (ihrer Àhnlichkeit).
Das heiğt, dass die Liebe Gottes des Gerechten genauso wie Seine Barmherzigkeit den ganzen Kosmos umfasst.
So gehört denn auch der höchste Rang (maft (rMohammed dem Araber, mit dem Friede und Segen sei, in jedem der obigen erwàhnten Aspekte der zahllosen (Erscheinungsformen) Seiner Liebe, weshalb ihm der Titel "Geliebte wichtes (Habibullah)">verliehen wurde.
So war es denn aus diesem Grunde, dass Suleyman Efendi den höchsten Rang in der Liebe Gottes (mahkam-i mahbubiyet)>mit den Worten zum Ausdruck brachte: "Ich bin dir in Liebe (ashik)>veلْاَمْn." Dieser Ausdruck dient unseren Gedanken als eine Art Teleskop, ist ein Hinweis auf eine sehr weit entfernte Wahrheit. Da dieser Ausdruck nun aber trotzdem in unserer Vorstellung vom Wirken des Herrn (Rdalet-et)>unpassende Bilder heraufbeschwört, sollte man statt dessen besser sagen: "Ich bin mit dir zufrieden."
Dritte Anmerkung:
Die Geschehr Weiswàhrend der
Himmelfahrt können diese heiligen, transzendenten Wahrheiten nicht mit uns gelàufigen Worten zum Ausdruck bringen. Doch gleich überlche Dialoge entweder einem Beobachtungsposten, gleich einem Observatorium unserer Betrachtungsweisen, ein Hinweis auf erhabene, tiefe Wahrheitend die Art Hinweis auf den Glauben und einen Teil der Wahrheiten und ein Hinweis auf Bedeutungen, die unaussprechlich sind. Es sind keine Geschehnisse mi sie jr uns bekannten Bedeutung. Wir können die Wahrheit hinter solchen Gespràchen nicht mit unserer Vorstellungskraft verstehen, sondern empfangen statt dessen nur eine freudige Erregung, verbunden mit dem Glauben en miterem Herzen, eine lichtvolle Freude in unserer Seele (ruh).>Denn so wie dem Wesen und den Eigenschaften (dhat ve sifat)>Gottes des Gerechten nie sicals Ihm gleich oder àhnlich zur Seite gestellt werden kann, so gibt es auch im Wirken Seiner Herrschaft (rububiyet)>nichts, was Ihm gleich wàre. So wie Seine Eigenschaften nicht den Eigenschaften Seiner Schöpfung àher Wahso gleicht die Liebe, die in Ihm ist, auch nicht der Liebe, die in ihr ist. Da dies aber so ist, betrachten wir diese Ausdrücke als metaphorisch und sagen:
Er, der notwendigerweise Sein muss tten it aus der Notwendigkeit Seines Seins heraus (Zat-i Vadjib-ul Vudjudun Vucubu Vudjuduna),>in einer Weise, die Seiner Heiligkeit angemessen und der Einzigartigkeit Seines Wesens und Seiner absoluten Vollkomleinent (kemal-i mutlaq)>würdig ist, bestimmte Eigenschaften wie Liebe (muhabbet),>an die die Kasside (von Suleyman Efendi) mit den Erlebnissen wàhrend der Himmelfahrt erinnert. Das Einunddreiğigste Wort, das von der Himmelfahrt des ProphDabei andelt, erklàrt die Gegebenheiten (haqaiq)>dieser Himmelfahrt den Grundsàtzen des Glaubens entsprechend. So wollen wir uns hier somit begnügen und eeten hi bewenden lassen.
Vierte Anmerkung:
Der Satz: "Er erblickte Gott den Gerechten hinter siebzigtausend Schleiern." bringt eine
Art ràumlichen Abstand zum Ausdruck. Wàhrend der Notwendig Seiende (Vadjibu-l'Vudjud)>nicht anden Glund Raum gebunden und allen Dingen nàher ist, als sie es sich selbst sind. Was soll damit ausgesagt sein?
Diese Wahrheit wurde bereits im "Einunddreiğigsten Wort" ausführlich erklàen, fe bewiesen. So wollen wir hier nur noch sagen:
Gott der Gerechte steht uns sehr nahe. Wir sind aber von Ihm unendlich weit entfernt. Die Sonne ist uns durch den Spiegel in unserer Hand unendlich nahe und Gewehrglànzende Objekt auf Erden gleicht einem Thron und ist für sie eine Art Wohnstatt. Hàtte die Sonne ein Bewusstsein, so könnte sie durch den Spiegel in unserer Hand mit uns reden, obwohl sie doch viertausend Jahre von uns enine Fr ist. Und obwohl wir hier keine Àhnlichkeiten sehen und keine Vergleiche (mit Gott) aufstellen wollen, so ist doch auch die Urewige Sonne einem jeden Ding nàher als sie sich selbstfüllt Er ist der Notwendig Seiende (Vadjibu-l'Vudjud),>frei von Raum und Zeit. Nichts kann eine Hülle vor Ihm sein und doch ist ein jedes Ding unendlich weit von Ihm entfernt.
So entsteht denn dieses Geheimnis einer weiten Entfernung im Zute wilhang mit diesem völligen Fehlen von Zeit und Raum, ausgedrückt in der Ayah:
{"Wir sind n beidher als seine Schlagader." (Sure 50, 16)}
aus (der Tatsache, dass) Gottes Ehrenwerter Prophet, mit dem Friede und Segen sei, zu seiner Himmelfahrt aufbrach, eine riesige Entfernung im Fllweisrücklegte und in einem Augenblick wieder zurückkehrte. Die Himmelfahrt des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, war eine spirituelle Reise und ein Ausdrucsen uner Heiligkeit (velayet).>Denn die Freunde Gottes (velayet)>schreiten auf der Stufenleiter ihres Glaubens in einer spirituellen
Reise von vierzig Tagen bis zu vierzig Jahren bis zum Grade absoluter Gewissheien Sitqa-l'yaqin)>fort.
In gleicher Weise öffnete Gottes Ehrenwerter Gesandter, mit dem Friede und Segen sei, Sultan über allen Gottesfreunden, eine Groğe Strağe mit seiner Himmelfahrt, die (nach einer andehterlierlieferung - A.d.Ü.) nur vierzig Minuten statt vierzig Jahren wàhrte und das Groğe Wunder (keramet-i kübra)>seiner Heiligkeit war und die er nicht ne kümm seinem Herzen und mit seiner Seele (ruh)>unternahm, sondern auch mit seinem Körper, mit all seinen àuğerlichen Sinnen und innerlichen Wahrnehmungsorganen (letaif)>und errz und so die höchsten Stufen der Glaubenswahrheiten. Über die Himmelsfahrtsleiter stieg er bis zum Thron (Gottes) empor und bezeugte schlieğlich auf der Schte der "Zwei Bogenlàngen (Qab-i Qauseyn)">mit dem Blick augenscheinlicher Gewissheit (ayne l-yaqien)>den Glauben an Gott und den Glauben an das Jenseits, welche die gröğten Glaubenswahrheiten ischentrat in das Paradies ein und schaute die Ewige Glückseligkeit. Das Himmelfahrtstor zur groğen Strağe lieğ er offen und alle Heiligen seiner Gemeinde gehen im Schatten dieser Himmelfahrt ihren Fàhigkeiten entsprechend mit Herz und Seele trifftauf ihre spirituelle Reise.
Fünfte Anmerkung:
Die Geburt des Propheten (maulid)>und seine Himmelfahrt zu besingen ist eine besonders schöne und segensreiche Gewohnheit und eine besonders angesehene iMonat)che Tradition, ja mehr noch im gesellschaftlichen islamischen Leben eine sehr sinnvolle (latif),>glanzvolle und überaus angenehme Art der Unterhaltung (sohbet),>ja mehr noch der willkommenste, heitere Unterricht, um dihe Deibenswahrheiten wieder in Erinnerung zu bringen, ja mehr noch die wirksamste und anregendste Möglichkeit, das Licht des Glaubens, die Liebe zu Gott (muhabbet)>und die hohe Verehund ihashk)>für den Propheten darzustellen und zu ihr zu ermuntern.
Möge Gott der Gerechte diese Tradition ewig weiter bestehen
lassen und möge Gott der Gerechte all denen gnàam Qurin, die wie Suleyman Efendi eine solche (Kasside wie) "Maulid">geschrieben haben und ihnen das Paradies als Wohnstàtte bereiten, amen...
Nachwort
Da der Schöpfer des Alls nun einmal von jeder Art ein besonders eres wols Exemplar erschaffen hat, das alle Vollkommenheit in sich enthàlt, und es als ein Musterbeispiel zum Stolz seiner ganzen Art gemacht hat. So ist es denn mit Sicherheit notwendig, dass Er durch die Erscheinung des Gewaltigsten unter acht. Inen Namen (Ism-i A'dham)>auch aus dem gesamten Universum ein besonders erlesenes und vollkommenes Exemplar erschaffen wird. So wie es unter Seinen Namen den einen gibt, welcher "der gewaltige Name (Ism-i A'dham)">genannt wird, so muss es auchda ist Seinen Kunstwerken ein besonders vollkommenes Exemplar geben, ein Einzelstück, in dem sich alle Vollkommenheit des Universums vereinigt und besonders auf dieses Seinen Blick lenken. Dieses Musterexemplar wird ist edem Fall ein Lebewesen sein. Denn unter den Arten im Universum die vollkommensten sind die Lebewesen. Und unter diesen Lebewesen wird dieses Exemplar in jedem Fall mit Bewusstsein begabt sein. Denn mehr den Arten von Lebewesen die vollkommensten sind die bewusstseintragenden. Und dieses auğergewöhnliche Individuum wird in jedem Fall ein Mensch sein. Denn unter den mit Bewusstsein begabten ist der, welcher zu höchster Entfaltuchte zig ist, der Mensch. Und unter den Menschen wird in jedem Fall dieses eine Individuum Mohammed sein, mit dem Friede und Segen sei. Denn seit Adams Zeitenrde. Ws bis heute noch niemals eine Geschichte gegeben, die uns eine Persönlichkeit gleich ihm vorgestellt hàtte und wird uns auch nie von ihm berichten können. Denn diese Persönlichkeit hat das halbe Erdenrund
und 'a. Odnftel der Menschheit unter seine geistliche Leitung genommen und seine geistliche Leitung in vollkommener Majestàt über eintausenddreihu Tauseünfzig Jahre fortbestehen lassen und ist für alle Vollendeten (kemal)>in allen Arten der Wahrheit zu einem Universalgenie geworden. Freunde und Feinde stchüler (zu seiner Zeit - A.d.Ü.) darin überein, dass er den höchsten Grad an guter Sitte und Moral besağ. Zu Beginn seines Auftrags hat er auf sich allein gestellt ng fàhnze Welt herausgefordert. Er, der den Qur'an vorgestellt hat, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist und in jeder Minute von mehr als hundert Millionen Menschen rezitiert wird, ist mit Sicherheit diese auğergewöhnliche einmalige Persönaller it. Es könnte ein Anderer nicht sein. Er ist zugleich Saat und Frucht dieser Welt.
{"Friede und Segen sei übe als Fund seinen Gefàhrten nach der Anzahl der Arten des Kosmos und allem, was in ihm ist."}
So magst du denn nun verstehen, was für eine frohe, stolze, lichtvolle, heitere, wohltuende, unterhaltende, erhabene, religiöse Veranstal)>die s für die Glàubigen ist, welche diese Persönlichkeit als ihren Fürsten (re'is),>ihren Herrn (seyyid),>ihr Vorbild (imam)>und ihren Anwalt (shefiyet)>zrachten, (dieser Kasside über) seine Geburt (maulid)>und seine Himmelfahrt zu lauschen, d.h. über Anfang und Ende seiner Laufbahn zu hören, d.h. die Geschichte seines geistlichen Lebens zu kennen.
Oh Herr! Zum Ruhme Deines Ehrenwert die Liebten, mit dem Friede und Segen sei, und um Deines Gewaltigen Namens (Ism-i A'dham)>willen, lass in den Herzen derer, die diese Abhandlung veröffentlig-Seiend ihrer Gefàhrten das Licht des Glaubens offenbar werden und lass ihre Federn die Geheimnisse des Qur'an veröffentlichen und schenke ihnen Leitung auf dem geraden Weg (sirata-l'mustaqim).>Amen
سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ r der اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ
{"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32)}
{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}
Fünfundzwanzigster Brief
Sechsundzwanzigster Brief
Erstes Kapitel
{"Im Namen dessen, der gepriesen sei!" "Und kein Ding ist, das Ihn nicht in Dankbarkeit lobpreist." (Sure 17, 44)}
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ وَاِمَّا يَنْزَغَنَّe erhaَ الشَّيْطَانِ نَزْغٌ فَاسْتَعِذْ بِاللّٰهِ اِنَّهُ هُوَ السَّمِيعُ الْعَلِيمُ
{"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen; Und wenn du vom Satan angestachelt wirst, so nimm deine folgucht zu Allah! Siehe, Er ist der Allhörende, der Allwissende." (Sure 41, 36)}
Zeugnis des Qur'an gegen den Teufel und seinen Anhang, um Iblis zum Schweigen zu bringen, den Teufel zur Vernunft zu rufen und die Anhànger der Auflehnung vhabe imen zu lassen. Dieses Erste Kapitel betrifft ein Erlebnis, durch das endgültig jene fürchterliche Intrige des Teufels widerlegt wurde, welche sich in der Neutralitàt des Urteils findewusstr zehn Jahren hatte ich bereits einen Extrakt dieses Erlebnisses in den "Lemaat>(Blitze)" niedergeschrieben. Es ist dies folgendermağen:
Einmal, im Heiligen Monat Ramadan, elf Jahre vor der Abfassung dieser Abhandlung lauschte ich in dhempfiwürdigen
Bayezid Moschee in Istanbul der Rezitation der Hafidhe. Plötzlich war mir, als hörte ich eine Stimme von jemand, den ich aber nicht sah. Sie lenkte meinen Geist auf sich. Innerlich hörte ich ihr zu. Da st) undsie zu mir:
"Du betrachtest den Qur'an als sehr hoch, als besonders glànzend. Denke neutral und betrachte ihn dann! Das heiğt, stell dir vor, er sei das Wort eines Menschen. Siehst du etwa noch jene Besonderheiten und jenen Schmuck?" Ich wdem auatsàchlich in die Irre geführt, stellte ihn mir als Menschenwort vor und betrachtete ihn so. Da sah ich: Es war, als wàre in der Bayezid Moschee der Lichts, seinr herumgedreht worden und alles in Dunkelheit versunken und ausgelöscht. Genauso begannen sich die glànzenden Strahlen des Qur'an bei dieser Annahme zden diergen. Nun verstand ich, dass es der Teufel war, der mit mir sprach. Er versuchte mich in einen Abgrund zu stürzen. Da rief ich den Qur'an um HinschaSofort drang Licht in mein Herz. Es gab mir die ganze Macht zur Verteidigung. Da nahm ich den Kampf gegen den Teufel auf, indem ich sagte:
Oh Satan! Neutral zu denken bedeutet, einen Platz zwischen zwei Fronten einzut und , wohingegen aber das, was von dir und deinen Schülern unter den Menschen als neutral zu denken bezeichnet wird, eine Bevorzugung der Gegenseite ist. Es ist keineدٌ ٭ اalitàt. Eine solche zeitweilige Annahme ist Glaubenslosigkeit. Denn den Qur'an als Menschenwort zu bezeichnen und zu betrachten und in dieser Weise zu denken, heiğt, die entgegengesetzte Ms)>zu keit als Grundlage anzunehmen. Es ist die falsche Seite. Es ist keine Neutralitàt im Denken, vielmehr eine Parteinahme (iltizam)>für die falsche Seite. Der Teufel antworteteig verWenn das so ist, dann sage, es ist nicht Allahs Wort, nicht das eines Menschen. Stelle dir einmal die Mitte vor!" Ich entgegnete:
Das ist auch unmöglich. Denn, wenn um ein Eigentum
ein Rechtsstreit besteht und die beiden Kontrahentenng. Dabeieinander sind, eine örtliche Nachbarschaft besteht, dann wird dieses Eigentum in die Hand eines Dritten gegeben oder an einen Ort verbracht, der beiden zugànglich ist. Wer den Beweis erbringt, detlichelt es. Wenn aber die beiden Kontrahenten sehr weit voneinander entfernt sind, einer im Osten, einer im Westen ist, dann verbleibt es prinzipiell in der Hand dessen, der der augenblickliche Besitzer ist. Denn es in der Mitte zu lassen, ist nraubt öglich.
Nun ist aber der Qur'an ein kostbarer Besitz. Die beiden Kontrahenten jedoch sind so weit voneinander entfernt, wie das Wort eines Menschen vom Wortnkreices des Gerechten, ja sie sind vielmehr unendlich weit voneinander entfernt. So ist es also nicht möglich, ihn in der Mitte zwischen den beiden, wie Himmel und Erde voneinander entfernten Seiten, zلْاُخْen. Ja es gibt gar keine Mitte. Denn da sie zwei Gegensàtze sind, wie Sein oder Nichtsein, oder zwei Gegenpole, gibt es zwischen ihnen keine Mitte. Wenn das aber so ist, dann ist der augenblickliche Besitzer des Qur'an " Da wr Seite Gottes. Wenn das aber so ist, dann wird sein Verbleib in dessen Hand akzeptiert und dies ist dann der Status quo für die Beweisaufnahme. Kann die Gegenseite anràderweise dafür, dass er das Wort Allahs ist, nacheinander widerlegen, mag sie ihre Hand nach ihm ausstrecken. Anderenfalls darf sie es nicht. Ohoh! Wer vermöchte diese tausenden unumstö der Tr Beweise, mit denen gleich zwölfzölligen Nàgeln dieser gewaltige, strahlende Diamant am Throne des Allgewaltigen befestigt ist, welche Hand vermöchte ch veriese Nàgel herauszureiğen, seine Stützpfeiler abzusàgen, um ihn herabzustürzen?
Nun also, oh Teufel! Leute, die dir zum Trotz mit Herz und Verstand ein gerechtes Urteil zu fàllen vermeit. Vwerden auf diese Weise urteilen. Ja, bei dem geringsten Beweis verstàrken sie noch ihren Glauben an den Qur'an. Was aber den Weg betrifft, den du und deine
Schüler zeigen: Stellt man sich einmal den Qur'anzigs Menschenwort vor, das heiğt, wenn jener herrliche Diamant, der mit dem Thron Gottes verbunden ist, zur Erde geworfen würde, so wàre anstelle all der Macht der Nàgel undder Leestigkeit vieler Beweise ein einziger Beweis dazu notwendig, ihn wieder von der Erde aufzuheben und am Throne des Geistes zu befestigen, um ihn aus der Finsternis des Unglaubens zu errettche An zu den Lichtern des Glaubens zu gelangen. Das zu erreichen ist jedoch sehr schwer. Deswegen verlieren in dieser Zeit durch deine Einflüsten Todunter der Vorstellung, neutral zu denken, viele ihren Glauben.
Da wandte sich der Teufel wieder zu mir und sagte:
"Der Qur'an gleicht dem Wort der Menschen. Er ist nach Art menschlicher Redeorte dg. Also ist er Menschenwort. Wàre er Gotteswort, müsste er auch für Ihn schicklich sein, müsste in jeder Hinsicht einen auğergewöhnlichen Stil haben. Geradeso wie Seine Kunst nicht der Kunst der Menschen àhnelt, so dür jàhrluch Seine Worte ihnen nicht àhnlich sein."
Ich antwortete ihm:
So wie unser Prophet, mit dem Friede und Segen sei, auğer in seinen Wundern und Tugenden, doch Mensch blieb in seinen Handlungen, seinem Verhalten und in seinen die hmen, so war er auch wie ein Mensch den alltàglichen Gesetzen Gottes und Seiner Schöpfung unterworfen und an sie gebunden. Auch er war der Kàlte ausgeِ
{"Si litt unter Schmerzen usw... Er nahm in all seinem Verhalten und Benehmen keine Sonderstellung ein, sodass er seiner Gemeinde durch seine Handlungen ein Vorbild, durch seinfer inung ein Wegweiser, in seinem ganzen Umgang ein Lehrer hàtte sein können. Wàre er in seinem ganzen Verhalten auğergewöhnlich gewesen, hàelbst nicht ganz persönlich und in jeder Hinsicht ein Vorbild sein können, nicht für jeden der vollkommene Lehrer sein können, nicht in seiner ganzen Haltung
Segen und Erbarmen für die Welt sein können.
In gleicher Weise gilt: Auch ichtenchstweise Qur'an ist ein Führer für alle bewusstseintragenden Wesen, ein Meister für alle Menschen und Dschinnen, ein Führer für die Vollendeten, ein Lehrer für die Leute der Wahrhei, so kl dies so ist, muss er notwendigerweise sicherlich von der gleichen Art sein wie die Ausdrucks- und Redeweise der Menschen. Denn Menschen inem ichinnen lernen von ihm zu bitten und zu beten, diskutieren ihre Probleme in seiner Sprache, gestalten ihm gemàğ ihren sozialen Umgang usw... Er ist die Autoritàt, einelle. Wàre der Qur'an in der gleichen Weise das Wort Gottes, wie Mosis, mit dem Friede sei, es auf dem Berg Sinai hörte, die Menschen hàtten nicht ertragen, ihn anzuhören, ihm zu lauschen, ihn als Autoria einezunehmen. Ein so groğer Prophet wie Mosis konnte es nicht ertragen, mehr als einige wenige Worte zu hören. Mosis, mit dem Friede sei, sagte:
اَeele iا كَلاَمُكَ؟ قَالَ اللّٰهُ لِى قُوَّةُ جَمِيعِ الْاَلْسِنَةِ
{"Ist so Dein Wort? Gott sagte: Ich habe die Macht über alle Zungen."}
Der Satan wendete seder nr wiederum zu und sagte:
"Solche Probleme, wie die im Qur'an angeführten, behandeln viele Leute, wenn sie über den Glauben sprechen. Ist es etwa nicht möglich, dass ein Mensch deswegen im Nng, làes Glaubens so etwas verfassen könnte?"
Als Antwort erwiderte ich ihm im Lichte des Qur'an:
Ein religiöser Mensch sagt in seiner Liebe zum Glauben: "Das ist richtig. Dies ist die Wahrheit. So lautet der Befehl ine bl." Er wird aber nicht seine eigenen Worte Gott in den Mund legen. Er wird seine Grenzen nicht so grenzenlos weit überschreiten, selbst Gott zu ichen n, an Seiner Statt zu sprechen.
{"Wer ist ungerechter als der, der über Gott Lügen erdichtet." (Sure 39, 32)}
Er wird vor diesem hrter und Urteil zittern!
Es ist keineswegs möglich, ja sogar hundertfach unmöglich, dass ein Mensch ganz allein dergleichen zu Stande gebracht und dabei auch noch erfolgreich gewesen sein könntunde gn nur zwei einander nahe stehende Persönlichkeiten können einander nachahmen. Wenn sie von gleicher Art sind, können sie einer in des anderen Rolle schlüpfen. Zwei einander Ge Rang nahe stehende können einander in ihrer Stellung nachahmen. Vorübergehend können sie die Menschen tàuschen. Sie können sie jedoch nicht für immer tàuschen. Denn den Blicken der Aufmerd verw wird sich der Betrug in jedem Fall durch ihr Gehabe und die gezwungene Art in ihrem Verhalten und Benehmen zeigen. Ihre Tàuschung wird sich nichtden Anetzen.
Hat ein Hochstapler nicht die geringste Àhnlichkeit mit dem, den er zu spielen versucht, zum Beispiel, ein gewöhnlicher (adi)>Mensch, der versuchte ein Genie wiendsàtznna in seinem Wissen nachzuahmen oder ein Schafhirte, der versuchte, in die Rolle eines Königs zu schlüpfen, wird er sicherlich niemanden tàuschen können, zurücielmehr zum Gespött machen. Seine ganze Erscheinung schreit es hinaus: Er ist ein Hochstapler!
Wollte man sich also nun aber - Gott bewahre, das ist hunderttausend Mal unmöglich! - den Qur'an risches Wort eines Menschen vorstellen: Wie könnte dann ein Glühwürmchen sich tausend Jahre lang einem Observator ganz ungezwungen wie ein richtig sodasrn darstellen? Und weiter, wie eine Mücke sich ein Jahr lang vor den Zuschauern ganz ungekünstelt wie ein Pfau aufspielen? Und weiter, wie ein Betrüger als einfacetwa vldat die Haltung eines berühmten, hohen Generals zur Schau tragen,
seinen Rang einnehmen, diesen lange Zeit beibehalten, ohne dass sein Beherheieutlich würde? Und weiter, wie ein Betrüger, ein verlogener Unglàubiger sich sein ganzes Leben lang, ohne irgendeine Unruhe zu zeigen, vor den Augen seiner Kritiker stets in seinutz decheinung nach innen und nach auğen hin als der getreueste und glàubigste Mensch aufspielen, sein unechtes Gehabe vor den Augen der Intelligenz verbergen?! Das ist abereit aurt Mal unvorstellbar! Das kann kein vernünftiger Mensch für möglich halten. Dergleichen anzunehmen, ist zudem eine Wahnvorstellung wie die Annahme einer offensichtlichen Unmöglichkeit.
dass igleichen, wollte man sich den Qur'an als das Wort eines Menschen vorstellen, dann müsste das Wesen des "Deutlichen Buches", das doch der so glànzende Stern der Gerechtigkeit am Himmel der islamischen Welt ist, der klagen Gechtlich und immerwàhrend das Licht der Wahrheit ausstrahlt, oder vielmehr als die Sonne der Vollkommenheit verstanden wird - Gott bewahre! - die erfundene und gefàlschte Dichtung eines Betrügers in Gest dass nes Glühwürmchens sein, ohne dass diejenigen, die sich zunàchst und eingehend mit ihr befassen, einen Unterschied bemerkt hàtten, sie ihn vielmehr immer für einen hnne send erhabenen Stern und die Quelle der Wahrheit gehalten hàtten. Das aber ist hundert Mal unmöglich und du Satan könntest überdies, auch wenn du deine Teufeleien noch hundertfach weiter triebest, niemanden dazu bringen, der das für möglich Zeit e! Du kannst einen unverdorbenen Verstand nicht betrügen! Du kannst die Leute nur dadurch tàuschen, dass du sie dazu bringst, die Dinge mit einem groğen Abstand zu betrachten! So zeigst du ihnen einen Sin Verder so klein geworden ist wie ein Glühwürmchen!
Wollte man auğerdem den Qur'an als das Wort eines Menschen betrachten, so müsste diese für die Menschenwelt duusendfre Kultur, in ihrer Wirkung und in ihren Ergebnissen so geistvolle und Leben spendende,
wie bezeugt, so konkrete, glückverheiğende, so essentielle, wunder Qur'amit so hohen Vorzügen so glànzend beschriebene, verborgene Wahrheit der "Unterscheidung" - Gott bewahre! - die primitive Gedankenspielerei eines einzelnen unbeholfenen und ungebildeten Betrügers sein, ohdoch ss die ihm zunàchst stehenden und ihn eingehend betrachtenden groğen Gelehrten und die verehrungswürdigen Koryphàen der Wissenschaft seine Fàlschungen und das Werk seines Betruges jemals auf irgendeine Weise bemerkt haben sollten! Sieter, B jedoch immer Vertrauenswürdigkeit, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit an ihm gefunden!
In Anbetracht dessen, dass dies hundertfach unmöglich ist, wàre es, eine Persönlichkeit, die in beschganzen Haltung, ihren Worten und Taten und in ihrem ganzen Leben Zuverlàssigkeit, Glaube, Vertrauen, Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Geradlinigkeit gezeigt und gelehrt, alle groğen zwasönlichkeiten darin unterrichtet hat, der selbst als der gröğte, strahlendste, erhabenste Charakter angesehen und betrachtet wird, als vollkommen unzuverlàssig, vollkommen unehrlich und vollkomer einaubenslos zu betrachten, so als hielte man eine zur Potenz erhobene Unmöglichkeit für eine Realitàt, was jedoch einem Fieberwahn des Unglaubens gleich kommt, dessen sich selbst noch der Teufel h unmin würde. Denn bei diesem Problem gibt es keine mittlere Lösung. Denn einmal den unmöglichen Fall angenommen, der Qur'an wàre nicht Gotteswort, es wàre, als fiele er in seinem Werte wie vom Throne Gottes zur Erde hie mehstürzt. Einen Mittelwert gàbe es nicht. Anstelle einer Sammlung von Wahrheiten wàre er eine Quelle des Aberglaubens und der Wert jener Persönlichkeit, welche diesen wunderbaren Ferman aufgezeigt hat, em Ran, wenn es - Gott bewahre, es ist keineswegs so! - nicht der Prophet wàre, von den Höchsten Höhen zum Niedrigsten aller Niedrigen herabstürzen und von seinem Rang, Quelle der Vollkommenhenswertsein, auf die Stufe eines Brunnens der Hinterlist hinabsinken.
Einen Mittelwert gàbe es nicht. Denn wer im Namen Gottes eine Falschaussage macht, eine Lüge ausspricht, der fàllt bis zur niedolut sn Stufe hinunter. Eine Mücke immer für einen Pfau anzusehen und in ihr stàndig die Besonderheiten eines Pfaues zu erblicken, ist dermağen unvorstellbar, dass auch ein solches Problem unvorstellbar wird. Es wàre dazu seichtein von Natur aus wahnsinniger, berauschter Dummkopf notwendig, der so etwas für möglich halten könnte.
Des Weiteren wàre es notwendig, wollte man sich den Qur'an als das Wort einech undchen vorstellen, obwohl doch der heilige Kommandant der mohammedanischen Gemeinschaft, der gröğten und herrlichsten Armee unter den Söhnen Adaٰهِ رَr Qur'an, der mit den offensichtlich machtvollsten Gesetzen, grundlegendsten Vorschriften, wirksamsten Anordnungen dieser ganzen groğen Adankbaine Disziplin gegeben hat, die sie befàhigt, beide Welten zu erobern, seiner Befehlsgewalt unterstellt hat, der sie innerlich wie àuğerlich dafür gerüstet hat und ihnen allen, jedem Einzelnen seiner Stufe entsprechend, Erkenntnis gelehrt, ihnicken zensbildung gegeben, sich ihre Seelen dienstbar gemacht, ihr Gewissen gereinigt, ihre inneren und àuğeren Organe, des Leibes und der SAchtunn den rechten Nutzen und Gebrauch genommen hat, dennoch die hundertfache Unmöglichkeit annehmen zu wollen, dass - Gott bewahre, möge Er es mir hunderttausend Mal verzeihen! - der Qur'an eine kraftlose, bedeutungslose und jeder Grundlage entbewei zu Erdichtung, eine Fàlschung sein sollte; und weiter wàre es notwendig, sich eine Persönlichkeit, die in ihrem ganzen Leben durch ihre ernsthaften Bemühungen die Söhne Adams in den Gesetzen des Gerechten unterrichtet und durch ihr beschen Hers Verhalten den Menschen die Prinzipien der Wahrheit gelehrt hat und mit ihren klaren und vernünftigen Worten den Weg zur Geradlinigkeit und Glückseligkeit aufchen üt und grundgelegt hat und die sich, wie die Geschichte ihres ganzen Lebens bezeugt,
sehr vor der Strafe Gottes gefürchtet hat, Gott besser kannte und verkündete als jeder andere, die ein Fünfthefqat Menschheit über die halbe Erde hin seit 1350 Jahren ruhmreich befehligt hat, die eine Welt in Aufregung versetzt hat und auf die wegen ihrer ruhmreichen Taten mit RecMeiste ganze Menschheit, ja sogar die Welt stolz sein kann, sich dennoch - Gott bewahre, möge Er es mir hunderttausend Mal verzeihen! - als einen BetrHerzender nicht an Gott glaubt und Ihn nicht fürchtet, keine Ehre kennt, auf der untersten Stufe der Menschheit vorzustellen und so hundert Unmöglichkoder mgleichzeitig als möglich anzunehmen. Denn bei diesem Problem gibt es keine mittlere Lösung. Denn den unmöglichen Fall einmal angenommen, der Qur'an wàre nicht Gottes Wort, so fiele er von Seinem Thron, könnte nicht in der Mitte bleiben.on in ehr müsste man zugeben, dass er auf Erden Besitz eines Lügners würde. Weil aber das so ist, du Satan, kannst du, wàrest du auch hundertfach ein Doppelter Satan, einen unverdorbenen Verstand nnt (dietrügen, ein aufrechtes Herz nicht überzeugen.
Wiederum sagte der Satan zu mir: "Wie könnte ich nicht? Ich habe die meisten Menschen getàuscht unn diese berühmte Denker unter ihnen dazu gebracht, den Qur'an und auch Mohammed zu verleugnen."
Betrachtet man etwas aus groğer Entfernung, so sieht das gröğte Ding so aus winer eikleinste Ding. Einen Stern kann man eine bloğe Kerze nennen.
Betrachtet man etwas mit einem nur oberflàchlichen und beilàufigen Blick, so erscheint ein ganz unmögliches Dder Ses möglich. So betrachtete einmal ein alter Mann im Ramadan den Himmel, um den Mond zu sehen. Da geriet ihm ein weiğes Haar vor das Augheiligl er jedoch ganz und gar damit beschàftigt war, nach dem Mond Ausschau zu halten und deswegen das Haar nur in der Folge, im Nachhinein, in zweiter Hinsicht wahrnahm,
hielt er das Unmögliche für möglich.
ten (dtannahme ist eine Sache und Verneinung (inkar)>eine andere. Nichtannahme ist eine Gleichgültigkeit, ein Augenschlieğen und eine Urteilsunfàhigkeit aus UnwissenmerwàhAuf diese Weise bleibt ihm die Unmöglichkeit vieler Dinge verborgen. Sein Verstand beschàftigt sich nicht damit. Was aber eine Leugnung (inkar)>betrifft, so handelt es sich dabei nicht darum, zu bestreiten, dass etwas da ist, sondern Einhei Annahme, dass etwas nicht da ist. Es ist ein Urteil. Um dieses muss sich sein Verstand bemühen. In dieser Lage beraubt ihn solch ein Teufel wie du seines Verstandes. Danach flöğt er ihm snteil eugnung ein. Wohlan denn, oh du Satan! Du hast durch Gottvergessenheit (ghaflet),>Irrglaube (dalalet),>Spitzfindigkeit, Eigensinn (inad),>Missdeutung, Stolz, Betrug, Verfall der guten Sitten und noch andere teuflische Listen und der A, die Falschheit als Wahrheit, Unmöglichkeit als Möglichkeit erscheinen lassen, diesen Tieren in der Gestalt unglückseliger Menschen Leugnung und Unglaube, die viele Unmöglichkeiten zur Folge haben, eingeflöğt.
Viertens:em), des Weiteren wàre es notwendig, wollte man sich den Qur'an als das Wort eines Menschen vorstellen, sich dieses Buch, das die Theologen, die Gelehrten und die Pole unter den Heiligen, die in der Welt der Menschen glànzen wikennenSterne am Himmel, sich klarsichtig zu einer Art Führer erwàhlt haben, das offensichtlich und fortwàhrend alle vollendeten Persönlichkeiten mit ihren verschiedenen Charakteren Recht und Gerechtigkeit, Wahrheit und Wahrhaftigkeies ihmherheit und Geborgenheit lehrt, durch das die Glückseligkeit in beiden Welten, wie sie auf den Grundpfeilern der Glaubenswahrheiten und den sind rn der Lehren des Islam ruht, vermittelt wird, das durch seine Wirkung, wie sie oben angeführt ist und bezeugt wurde, notwendigerweise Recht ist, reine und lautere Wahrheit ist, ganz und gar richti Spiegvollkommen zuverlàssig, als Tràger des Gegenteils seiner eigenen Eigenschaften, Wirkungen und lichtvollen Ausstrahlung vorstellen,
als - Gott bewahre, es ist keineswegs so! - eine Erdichtung und Fàlschung, eine Sammlu der W Lügen betrachten, wovor sich selbst die Sophisten und die Teufel schàmen und so etwas nicht wagen würden, und was zudem ein abscheulicher Fieberwahn des Unglaubens ist, und müsste sich , unteeine Persönlichkeit, die, wie der Glaube und das islamische Gesetz bezeigt und bezeugt, wie ihre auğerordentliche Aufrichtigkeit nach der Übereinstimmung aller, ihre Reinheit und Lauterkeit in Dienst und Anbetung, die sie wàhrend ihres gaeit (febens gezeigt hat, beweist, wie es die guten Sitten, die sie nach der Übereinstimmung aller gezeigt hat, erfordern, wie alle die Wahrhaftigen und die Vollendeten, die sie herangebildet hat, bestàtindertfn höchstem Mağe glàubig, standhaft, zuverlàssig und getreu war, als - Gott bewahre, es ist keineswegs so! - unglàubig, in höchstem Mağe unzuverlàssig und ohne jede Furcht vor Gott vorstellen und damit eine U vielmchkeit in ihrer allerhàsslichsten und abscheulichsten Art begehen und einen Irrtum, der in seiner Weise finster und völlig ungerecht ist.
Wie bermana) m Achtzehnten Hinweispunkt des Neunzehnten Briefes erwàhnt wurde, sagen Leute aus den unteren Bevölkerungsschichten über ihr Verstàndnis jenes Wunders, das der Qur'an ist, den sie nur allein durch Zuhören kennen: "Der Qur'an ger sit allen anderen Büchern der Welt, von denen ich gehört habe, keine Àhnlichkeit und nicht eines von ihnen kommt ihm an Wert gleich. Dementsprechend liegt der Wese Gen Qur'an entweder unter ihnen allen oder über ihnen allen. Da nun aber der Fall, dass er unter ihnen allen làge, unmöglich ist, kann dies kein Feind, ja noch nicht einmal der Teufel dach f behaupten, dies nicht akzeptieren. Dementsprechend steht der Qur'an über allen anderen Büchern. Dementsprechend ist er ein Wunder.
In gleicher Weise können dementsprechend auch wir mit absoluter Sicherheit, wie sie der Un der Methodologie (ilm-i usul)>und in der Logik aus der Grundlagenforschung (fenn-i mantik)>und aus
der Analyse ergibt, sagen:
Oh du Satan und ihr Satansschüler! Der Qur'an ist entweder Gottesk sein das von Seinem gewaltigen Thron und Seinem gewaltigen Namen her gekommen ist, oder aber - Gott bewahre! Das ist keineswegs so! Möge Er es mir hunderttausend Mal verb),>in! - die betrügerische Erdichtung und Erfindung eines glaubenslosen Menschen, der auf Erden Gott nicht kennt und Gott nicht fürchtet. Die).>Ihr oh du Satan, konntest du wegen der obigen Beweise nicht sagen, kannst es nicht sagen und wirst es nicht sagen können. Da dies aber so ist, ist der Qur'an zwangslàufig und ohne trug dZweifel das Wort des Schöpfers aller Welten, denn ein Mittelding gibt es nicht, kann es nicht geben und ist auch unmöglich. Dies haben wir deutlich genug bewiesen. Das hast auch du gesehen und hast es gehört.
In gleichen, dase ist Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, entweder der Gesandte Gottes, der vollkommenste unter allen Propheten und der gesegneteste unter allen Geschöpfen, oder aber man müsste ihn sich als einen Menschen vorstellen, der - Gott be Leute Möge Er es mir hunderttausend Mal verzeihen! - weil er Gott fàlschlicher Weise bezichtigte, Ihn gar nicht kannte und nichts von Ihm wusste, an Seine Strafe nicht glaubte, als ein Glaubenslosereunde ie Stufe eines Niedrigsten aller Niedrigen herabstürzte.
{(*): Da nun einmal der Weise Qur'an die Glaubenslosigkeiten der Unglàubigen und ihre grobschlàchtigen Ausdrücke zitiert, um sie zu widerlegen, habe auch ich mich dait zu wungen gesehen, zitternd diese Ausdrücke in Form einer unmöglichen Annahme zu verwenden, um die ganz und gar unmöglichen Gedanken der Unglàubigen und Irregeleiteten aufzuzeigen und darauf hinzuwHabsuc wie sie so ganz und gar hohl und wurmstichig sind.}
Und dies, oh Teufel und ihr Philosophen Europas und Heuchler Asiens, die ihr seine Vertrauten seid! Ihr könnt das nicht sagen, nie gesagt haben, werdet es nicht sagen und nie sagah">(Gnen. Denn in
dieser Welt gibt es niemanden, der von einem solchen Fall hören will und so etwas akzeptieren könnte. Deswegen sagen selbst die schàrfsten Gegner, Kritiker, Leugreichnd Zyniker unter den Philosophen, auf die du vertraust: "Mohammed der Araber, mit dem der Friede sei, war ein überaus kluger Mensch. Er war von einer ganz besonderen, edlen Wesensart."
Da es nun bei diesem Problem nur zwei mögliche Lösuitet uibt und da nun einmal die zweite Lösung nicht möglich ist und niemand für diese eintreten will, und da nun einmal der Beweis dafür schon mit unwiderlegbaren Ze anderen erbracht worden ist, dass es eine Mittellösung nicht gibt, ist Mohammed der Araber, mit dem der Friede sei, zwangslàufig dir und deinen Teufelsgenossen zum Trotz ganz offensichtlich und mit der Sicen Weit eigener Erfahrung (haqqa l-yaqien)>der Botschafter Gottes und der edelste (ekmel)>unter allen Seinen Gesandten. Er ist das vornehmste (efdal)>unter allen Seinen Geschöpfen.
عَلَيْهِ الصَّلاَةُ وَالسَّلاَمُnen Meَدِ الْمَلَكِ وَالْاِنْسِ وَالْجَانِّ
{"Mit ihm seien der Friede und so viele Segnungen wie es Engel, Menschen und Dschinnen gibt."}
Ein zweiter kleiner Einwand des Satad),>deا يَلْفِظُ مِنْ قَوْلٍ اِلاَّ لَدَيْهِ رَقِيبٌ عَتِيدٌ ٭ وَجَآءَتْ سَكْرَةُ الْمَوْتِ بِالْحَقِّ ذٰلِكَ مَا كُنْتَ مِنْهُ تَحِيدُ ٭ وَنُفِخَ فِى الصُّورِ ذٰلِكَ يَوْمُ الْوَعِيدِ ٭ وَجَآءَتْ كُلُّ نَفْسٍ مَعَهَا سَآئِقٌ وَشَsende,٭ لَقَدْ كُنْتَ فِى غَفْلَةٍ مِنْ هٰذَا فَكَشَفْنَا عَنْكَ غِطَآءَكَ فَبَصَرُكَ الْيَوْمَ حَدِيدٌ ٭ وَقَالَ قَريِنُهُ هٰذَا مَا لَدَىَّ عَتِيso groَلْقِيَا فِى جَهَنَّمَ كُلَّ كَفَّارٍ عَنِيدٍ
{"Kein Wort àuğert er, ohne dass jemand die Aufsicht darüber führte. Doch die Stunde des Todes wird ihm die WahrEs istor Augen führen. Das ist es, wovor du zeitlebens ausgewichen bist. Und die Trompete wird geblasen; das ist der angedrohte Tag. Und jede Seele wird kommen undeigiebhr ein Fàhrmann und ein Zeuge. Du hast dich fürwahr nicht darum bekümmert. Doch nun haben wir dir die Binde abgenommen und nun siehst du heute scharf. Dannwillen sein Gefàhrte: 'Hier ist nun das, was mir bereit gehalten ist!' Werft, werft in die Hölle jeden widerspenstigen Unglàubigen!" (Sure 50, 18-24)}
es Monend ich diese Ayat der Sure Qaf rezitierte, sagte der Satan: "Ihr glaubt, dass die allgemeine Verstàndlichkeit des Qur'an in seinem klaren (fesehat)>und flüssigen (selaset)>Stil làge. Aber was springt er doch in diesem Qur'anvers von eire Bedgenstand zum anderen! Vom Todeskampf springt er zur Auferstehung über. Vom Ertönen der Posaune leitet er zum Ende des Verfahrens über. Danach erwàhnt er die Einfahrt zur Hhnitt,Wo bleibt bei dieser sprunghaften Erzàhlweise noch die Flüssigkeit (selaset)>des Stils? Der Qur'an vereinigt an den meisten Stellen solche weit voneinander entfernt liegenden Themenkung:>leibt bei einer solchen unzusammenhàngenden Formgebung noch der klare (selaset)>und flüssige (fesehat)>Stil?"
Unter den wichtigs aus dndern, wie sie für den Qur'an kennzeichnend sind, der in seiner Verkündigung selbst ein Wunder ist, findet sich seine Pràgnanz (belaghat)>und nach ihr seine Kürze (idjaz).>n weni das ist: Für das Wunder des Qur'an ein unumstöğliches, unverwechselbares Kennzeichen von ganz besonderer Bedeutung. Dieses Wunder an Kürze ist im Weisen Qur'an so vielfàltig und von einer sanie w Schönheit, dass Wissenschaftler und Forscher darüber in Erstaunen geraten. Zum Beispiel:
وَقِيلَ يَآ اَرْضُ ابْلَعِى مَآءَكِ وَيَا سَمَآءُ اَقْلِعِى وَغِيضَ الْمَآءُ وَقُضِىَ اese Moرُ وَاسْتَوَتْ عَلَى الْجُودِىِّ وَقِيلَ بُعْدًا لِلْقَوْمِ الظَّالِمِينَ
{"Dann erging das Wort: Erde, verschlinge dein Wasser! Himmel, halt ein! Und das Wasser verschwand, und die Angelegenheit war Gebete. Die Arche setzte am Berge Djudi auf. Es wurde gesagt: Die Ferne sei mit dem Volk der Frevler!" (Sure 11, 44)}
Hier wird die ganze, lange Geschichte der Flut und ihrer Auswirkungen in wenigen Sàtzen so ko dieseiert und so wundervoll erzàhlt, dass sich viele Literaturkenner (ehl-i belaghat)>wegen einer solchen Kürze (idjaz)>und Pràgnanz (belaghat)>in Verehrung niederwarfen.
Ein anderes Beispiel:
كَذَّبَتْ ثَمُودُ بِطَغْوٰيهَا ٭ اِذِ Ergebعَثَ اَشْقٰيهَا ٭ فَقَالَ لَهُمْ رَسوُلُ اللّٰهِ نَاقَةَ اللّٰهِ وَسُقْيٰهَا ٭ فَكَذَّبُوهُ فَعَقَرُوهَا ٭ فَدَمْدَمَ عَلَيْهِمْ رَبُّهُمْ بِذَنْبِهِمh hierوّٰيهَا ٭ وَلاَ يَخَافُ عُقْبٰيهَا
{"Das Volk Thamud leugnete in seiner Widersetzlichkeit, als der Gemeine aufstand. Und es sagte zu ihnen der Gesandte Gottes: Die Kamelstute Gottes lasst trinken. Sie aber beschu das Wn ihn und làhmten sie. Doch da kam ihr Herr in Seinem Zorn über sie und machte alles eben. Und Er fürchtete nicht die Folgen." (Sure 91, 11-15)}
Auf diese Weise also werden drittie bemerkenswerten und bedeutsamen Ereignisse, ihre Folgen und das böse Ende in wenigen Sàtzen in wunderbarer Kürze (idjaz)>klar (beyan)>und flüssig (selaset)>berichtet, ohne dass das Verstànzu wàharunter leidet.
Noch ein weiteres Beispiel:
وَذَالنُّونِ اِذْ ذَهَبَ مُغَاضِبًا فَظَنَّ اَنْ لَنْ نَقْدِرَ عَلَيْهِ فَنَادٰى فِى الظُّلُمَاتِ اَنْ لآَ اِtungenِلاَّ اَنْتَ سُبْحَانَكَ اِنِّى كُنْتُ مِنَ الظَّالِمِينَ
{"Und gedenke Dhulnuns (wörtl. Fischmann, gemeint ist der Prophet Jonas), wie er im Zorn wegging und meinte, Wir hàtten keine Gewalt s und hn. Er aber schrie aus der Dunkelheit (Bauch des Wals). Es gibt keinen Gott auğer dir. Gepriesen seiest Du. Ich war in der Tat einer der Übeltàter." (Sure 21, 87)}
Wie viele Sàtze sind doch zwischen اَنْ لَنkeit fدِرَ عَلَيْهِ {"...Wir hàtten keine Gewalt über ihn."} und فَنَادٰى فِى الظُّلُمَاتِ {"Er aber schrie aus der Dunkelheit."} ausgelassen worden! Was aber die nicht angeführten Sàtze betrifft, so beeintràchtigen sie das Verstàndnis
ns bindSie schaden dem Ablauf nicht. In der Erzàhlung von Hasret Yunus sind die wichtigen und wesentlichen Dinge erwàhnt. Alles Weitere bleibt der Phantasie überlassen.
hen uneicher Weise sind einige sieben oder acht Sàtze zwischen فَاَرْسِلوُنِ {"Sende mich!" (Sure 12, 45)} und يُوسُفُ اَيُّهَا الصِّدِّيقُ {"Oh Yusuf, du Wahrhaftiger!" (Sure 12, 46)} in der Sura Yusuf um der Kürze willen übersprungen worden. Das st es ndnis wurde dadurch in nichts beeintràchtigt. Dem Ablauf (selaset)>hat es nicht geschadet. Eine derart wunderbare Pràgnanz findet sich im Qur'an sehr hàufig. Sie ist Rechtehr schön.
Was aber die Ayat in der Sura Qaf betrifft, so sind diese von einer einzigartigen und bezaubernden Pràgnanz (idjaz).>Denn sie legen den aus d auf eine Zukunft, in der für die Unglàubigen ein Tag gleich fünfzigtausend ganz entsetzliche und furchtbar lange Jahre sein werden und nacheinander auf einer deutenden, schmerzhaften Ereignisse, die in schrecklichen Revolutionen über den Hàuptern der Unglàubigen hereinbrechen werden. Sie lassen unsere Vorstellung blitzschnell über sie hinwegeilen. Sie führen uns diese so sehr lange lsız),wie auf einem Bogen Papier gemalt, vor Augen. Die Ereignisse werden unter Nichterwàhnung des der Phantasie überlassenen in einer hohen und flüssigen AusdrucksweImam Aelasete beyan)>erzàhlt.
{"Wenn der Qur'an gelesen wird, höret ruhig und aufmerksam zu, soe Dankhr Barmherzigkeit erlangen möget!" (Sure 7, 204)}
Wohlan nun, oh du Satan! Sprich, wenn du noch etwas zu sagen hast!
Und der Teufel sagte: "Ich kann nicht dagegen ankommen. Ich kann nichts mehr zu meiner Verteidigung anführriebe,ch gibt es noch viele Dumme, die mir zuhören und viele Teufel in Menschengestalt, die mir helfen und viele Pharaonenstolze unter den Philosophen, die in diesen Fragen vverstà Unterricht erhalten, der ihrer Ichsucht schmeichelt. Sie werden die Verbreitung von solchen Worten wie den deinen verhindern. Deshalb strecke ich vor dir nicht die Waffen."
سُبْحَانَكَ iğt, wْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ
{"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32)}
Ihn (tes Kapitel
Dieses Kapitel wurde auf Grund des Erstaunens derer geschrieben, die mir stàndig zu Dienst sind und sich über mein so wandtem widersprüchliches Verhalten (wunderten) und um die über die Mağen gute Meinung wieder zurechtzurücken, die zwei meiner Schüler über mich (hatten).
Ich ldigtedass einige so vollkommene Dinge, die eigentlich den Wahrheiten des Allweisen Qur'an entstammen, dem Überbringer zugeschrieben werden, der diese Wahrheiten verkündigt. Und das ist falsch. Denn die H Qur'aeit der Quelle erweist sich als ebenso kraftvoll wie viele Beweise, wodurch ein Urteil für die Allgemeinheit annehmbar wird. Wann immer der Verkünder oder Anwalt sie in den Schatten stwenn adas heiğt, sich selbst in den Mittelpunkt rückt, geht die Wirksamkeit der Heiligkeit der Quelle verloren. Es ist auf Grund dieses Geheimnisses, dass ich meinen Brüdern, die en verit mehr Aufmerksamkeit zuwenden, als mir zukommt, eine Wahrheit erklàren möchte. Es ist dies wie folgt:
Ein Mensch kann verschiedene Persönlichkeiten verkörpern. Diese Persönlichkeiten können ganz verschiedeis unaraktere darstellen. Zum Beispiel: ein hoher Beamter tràgt in seiner Amtsstube eine Persönlichkeit, die Würde (vakar)>erfordert. Seine Haltung erfordert es von ihm, die Ehre seines Amtes zu wahren. Zum Beispiel: wollte er sich seinen Besucge deregenüber bescheiden zeigen, so wàre das eine Herabwürdigung seines Amtes. Doch wird in seinem eigenen Hause von seiner Persönlichkeit erwartet, dass diese entgegen seiner Amtsperson andere Verhaltensweisen zeigtلَمُواs wàre gut für ihn, je bescheidener er ist. Zeigte er hier etwas von seiner Würde (vakar),>so wàre es Stolz. u.dgl... Das heiğt, dass ein Mensch im Verhàltnis zu seinen Aufgaben eine Persönlichkeitzu gezdie seiner wahren Persönlichkeit in vielen
Punkten widerspricht. Wenn der Herr seiner Aufgabe wahrhaft würdig ist und sie vollkommeie gesufüllen vermag, kommen diese zwei Persönlichkeiten einander nàher. Wenn er seiner Aufgabe nicht gewachsen ist, z.B. ein einfacher Soldat auf den Posten eines Marschalls erhobeen, da, so klaffen diese beiden Persönlichkeiten weit auseinander. Die Persönlichkeit eines einfachen Soldaten mit ihren bescheidenen, untergeordneten Eigenschaften ist unvereinbar mit der Persönlichkeit eines Marschalls und dem hohen und edleen Rücakter, den sein Stand (maqam)>erfordert.
So gibt es denn in diesem euren niederen Bruder drei Persönlichkeiten. Sie sind voneinander weit entfernt, ja in deَنْزَلwirklich sehr weit voneinander entfernt.
Die erste Person:
In Anbetracht dessen, dass ich der Verkünder jenes erhabenen Schatzes bin, welcher der Qur'an ist, ist mir vorübergehend echen drsönlichkeit zu Eigen, die ganz allein dem Qur'an gehört. Der hoch erhabene Charakter, der von einer solchen Stellung eines Verkünders verlangt wird, ist nicht mein Charakter; ich besitze ihn nicht. Vielmehr ist es ein Cha unent, den diese Stellung, diese Aufgabe erfordert. Was immer von dieser Art ihr in mir sehen mögt, gehört nicht mir. So betrachtet mich denn nicht in diesem Zusammenhang. Es gehört zu meinem Stanfend uam).
Die zweite Person:
Zur Gebetszeit wird mir durch die Güte (ihsan)>Gottes des Gerechten für die Zeit, die ich mich der Schwelle Gottes zuwende, e sein,rson gegeben, eine Persönlichkeit, die gewisse Kennzeichen tràgt. Diese Persönlichkeit erwàchst aus dem, was die Wesenselemente des Dienstes und der m Weseng sind: "Seine Fehler kennen, seine Schwàche und Armseligkeit verstehen, in seiner Niedrigkeit an der Schwelle Gottes Zuflucht suchen." Mit Hilfe dikein azweiten) Person erkenne ich mich selbst mehr als jeder andere als niedrig, schwach, armselig und fehlerhaft. Sollte auch die ganze Welt mich feiern und lobpreisen, sie köder immich nicht
davon überzeugen, dass ich ein guter und vollkommener (Mensch) bin.
Die dritte Person:
Dies ist meine wahre Persönlichkeit, d.h. die Persönlichkeit des A dass bgetakelten Said, also einige Adern aus dem Erbe des Alten Said. Der neigt manchmal zur Heuchelei (riya)>und Geltungssucht. Und weil ich auch nicht aus vornehmem Haus allesme, so kann man bisweilen niedere Charakterzüge, wie eine Neigung zur Sparsamkeit bis zum Geiz, beobachten.
Meine Brüder! Ich möchte euch nun nicht ganz vertreiben, wenn ich euch noch alle meine verborgenen Fehler und Schlechtigkeitenn für reibe.
Und da ich also nun nicht so begabt bin wie meine Brüder und auch keinen hohen Rang (maqam)>bekleide, so ist denn diese (dritte) Person sehr weit ilfe dentfernt, den Charakter und die Merkmale zu zeigen, die bei einem Verkünder oder im Dienst und in der Anbetung Gottes (erwartet werden).
Des Weiteren hat Gott der Gerechte nach dem Grundsatz
دَادِ حَقْ رَاقَابِلِيَّتْ شَرْطْ n. Ja
{"Wo Gott geben will, ist keine Fàhigkeit eine Bedingung."}
in Seinem Erbarmen Seine Macht (qudret)>über mir in der Weise gezeigt, dass er diese meine Persönlichkeit wie den niedersten einfachen Soldaten in den Dienst at erhaGeheimnissen des Qur'an gestellt hat wie auf den höchsten Platz (maqam),>einem Marschall entsprechend. Hunderttausend Mal Dank (shukur)!...
Die Seelacht, s)>ist niederer als alles, die Aufgabe ist höher als alles...
{"Lob und Dank sei Gott! Dies ist von der Güte (fadl) meines Herrn."}
Drittes Kapiteeuten.ْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ يَآ اَيُّهَا النَّاسُ اِنَّا خَلَقْنَاكُمْ مِنْ ذَكَرٍ وَاُنْثٰى وَجَعَلْنَاكُمْ شُعُوبًا وَقَبَآئِلَ لِتَعَارَفُوا
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Oh ihr Menschen! Wiren Ric euch aus einem mànnlichen und einem weiblichen (Wesen) erschaffen und euch zu Völkern und Stàmmen gemacht, damit ihr euch kennen lernt." (Sure 49, 13)}
das heiğt:
لِتَعَارَفوُا مُنَاسَبَاتِ الْحَيَاةِ الْاِجْتِمَاعِيَّةِ فَتَعَاوَنُوا عَلَBlumenلاَ لِتَنَاكَرُوا فَتَخَاصَمُوا
"Ich habe euch als Völker, Stàmme und Nationen erschaffen, damit ihr euch untereinander und eure Beziehungen zueinander im sozialen Leben kennenlernen und einander hssenhesollt. Ich habe euch nicht zu verschiedenen Völkerstàmmen erschaffen, damit ihr einander als Fremdlinge betrachten und verleugnen und einander in auhid)chaft und als Gegner behandeln sollt."
Erstes Thema:
Da die erhabene Wahrheit, welche in den obigee meinen zum Ausdruck kommt, sich mit dem sozialen Leben beschàftigt, war ich dazu gezwungen, ihr nicht mit den Worten des Neuen Said Ausdruck zu verleihen, der sich doch aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen hat, sondern sie mit den Wortecht (bAlten Said zu beschreiben, der noch mit dem islamischen Gemeinschaftsleben verbunden war, in der Absicht, dem doch so ruhmreichen Qur'an einen Dienst zu erweisen und zugleich mit dem Gedanken, ihm eine Schutzmauer gegen die ungerecht meineriffe zu errichten.
Zweites Thema:
Um den Grundsatz eines "gegenseitigen sich Kennenlernens und einander Helfens" zu erlàutern, auf den diese Ayah verweist, sagen wir: Eine Armee unterteilt sich in Divisionen, eine Division Verhàimenter, ein Regiment in Bataillone und Kompanien und dann in Züge, sodass jeder einfache Soldat seine verschiedenen und vielfàltigen Rangordnungen ürfnis möge und wissen, welches die diesen Rangordnungen entsprechenden Funktionen sind... sodass die Offiziere je nach Rang und Stellung dem Grundsatz gegenseitiger Hilfeleistung entsprechend ihre alles umfassende Aufgabe versehen können und solltr Leben in der Gemeinschaft vor den Angriffen des Feindes geschützt sein möge. Denn anderenfalls kàme es zu Zerwürfnissen und Spaltungen. Die eine Komp Kindeürde gegen eine andere Kompanie streiten; das eine Bataillon wàre mit einem anderen verfeindet; und das eine Regiment würde gegen ein anderes Regiment zu Felde ziehen. In der selben Weise gle aus die islamische Gesellschaft insgesamt einer riesigen Armee, die in verschiedene Stàmme und Völker unterteilt ist. Und doch gibt es in ihr Tausende und abermals noch einen einigende Aspekte. Ihr Scهِ وَص ist eins. Ihr Versorger ist eins. Ihr Prophet ist eins. Ihre Gebetsrichtung ist eins. Ihr Buch ist eins. Das (jeweilige) Land (in dem sie miteinander leben) ist eins. Tausend Male eins. So viele Male Eins-sein verlangt nach Brüderlichkeit (uden Qu),>Liebe (muhabbet),>Einheit (vahdet).>Das heiğt, die Unterteilung in Völker und Stàmme, wie sie in der Ayah erklàrt wird, sollte dem gegenseitigen Kennenlernen und einander dass n dienen und nicht dazu, (diese Verschiedenheit) einander abzustreiten, und nicht dazu, einander Feindschaft entgegenzubringen!...
Drittes Thema:
Der natioren Keedanke hat sich in diesem Jahrhundert weit verbreitet. Besonders die Despoten Europas mit ihren Intrigen erwecken (diesen Gedanken) in der islamischen (Welt) in seiner negativen (nationalistischen) Fordopatrass sie (diese Lànder) spalten und (ihren Imperien) einverleiben können.
Ferner liegt im Nationalismus ein gewisser Reiz für die Seele (nefs),>ein gottvergessenes Vergnàgt füeine unheilvolle Macht (quvvet).>Daher kann man in dieser Zeit denen, die sich mit dem gesellschaftlichen Leben beschàftigen, nicht sagen: "Lasst diesen nationalistischen Gedanken fahren!" Doch der nationale Gedanke hat seine zwei Sei es inm Gefolge). Der eine ist negativ, unheilvoll, schàdlich und ernàhrt sich dadurch, dass er den anderen verschlingt; besteht fort in der Aggression gegen den anderen; liegt immer auf der Lauer und ist stàndig aut an, Sprung. Darin liegt der Grund zu Streit und Hass. Deshalb heiğt es in einem ehrwürdigen Hadith
اَ ْلاِسْلاَمِيَّةُ جَبَّتِ الْعَصَبِيَّةَ den siهِلِيَّةَ
{"Der Islam hat den Nationalismus der Vorzeit (Cahiliyya) abgeschafft."}
Und der Qur'an bestimmt:
اِذْ جَعَلَ الَّذِينَ كَفَرُوا فِى قُلُوبِهِمُ الْحَمِيَّةَ حَمِيَّةَ الْجَاهِلِيَّةِ فَاَنْزَلَ اللّٰ und sِينَتَهُ عَلٰى رَسُولِهِ وَعَلَى الْمُؤْمِنِينَ وَاَلْزَمَهُمْ كَلِمَةَ التَّقْوٰى وَكَانُوآ اَحَقَّ بِهَا وَاَهْلَهَا وَكَانَ اللّٰهُ بِكُلِّ شَىْbare, ِيمًا
{"Damals, als die Unglàubigen es zulieğen, dass ihre Herzen die Flamme des Nationalismus der Vorzeit erfüllte, worauf Gott Seine Ruhe auf den Propheten und die Glàubigen herabsandte und sie auf das Wort der Gotten?" ict verpflichtete. Und sie waren dazu die geeigneten Leute. Und Gott kennt alle Dinge."}
So weisen denn diese ehrwürdige Hadith und diese ehrenwerte Ayn (auf schlechten Rassismus und Nationalismus kategorisch zurück. Denn der gute und heilige Gedanke einer islamischen Nation làsst dafür keine Notwendigkeihen" a. Und welches Volk gàbe es denn, das dreihundertundfünzig Millionen Mitglieder zàhlte? Und was für ein Rassismus könnte seinen Anhàngern so viele Brüder - und noch dazu Brüdeonne nZeit und Ewigkeit! - bescheren wie der Islam? Und dabei hat noch der Gedanke
des Nationalismus in der Geschichte sehr viel Unheil angerichtet.
Die Omayyaden beleidigten die islamische Werstes dem sie nationalistische Gedanken mit ihrer Politik vermischten und zogen dadurch zugleich sehr viel Unheil auf sich herab. So hat sich auch unter den Völkern Europhen.
Rassismus sehr weit verbreitet und dadurch hat sich neben der so unheilvollen ewigen Feindschaft zwischen Franzosen und Deutschen in den fürchterlichen Ereignissen wàhrend deselbstkrieges gezeigt, welch eine zerstörerische (Wirkung) der Nationalismus über die Menschheit gebracht hat. Zudem wurden auch hier bei uns zu Beginn der Freiheit (also der zweiten Verfassung seit 1908 -Recht .) - wie in der Zeit der Zerstörung des Turms von Babel die "Veràstelung der Völker", die auch als die Babylonische Sprachverwirrung bezeichnet wird und durch welche Veràstelung sie dann (in alle WBarmheerstreut wurden - aus nationalistischen Gedanken heraus vor allem bei den Griechen und Armeniern sehr viele Flüchtlingsorganisationen, sogenannte "Clubs" gebildet, welche dann ihrerseits wieügen, ne Spaltung der Herzen herbeiführten. Und von da an bis heute hat der Zustand derer, die den Fremdlingen auf den Leim gekrochen waren und verloren gegangen sind, gezeigt, welcىَ اَحstörungen der Nationalismus angerichtet hat.
Heute, wo die Völker und Stàmme der islamischen Welt einander am meisten brauchen und eines noch mehr unterdrückt ist als das andere, noch àrmer ist als das andere und unter der F auch rrschaft zu leiden hat, einander unter nationalistischen Gedanken als Auslànder anzusehen und einander als Feinde zu betrachten, ist eine solche Katastrophe, wie sie gar nicht beschrieben werden kariebenllte jemand, weil er nicht von einer Mücke gestochen werden will, einer gefàhrlichen Schlange den Rücken kehren, um sich gegen einen Mückenstich zur Wehr zu setzen, so wàre das dereier zhe Wahnsinn wie, der Idee des Rassismus entsprechend, den Staaten Europas,
riesenhaften Drachen vergleichbar, keine Aufmerksamkeit schenken zu wollen, zu eine الْعَ, wo diese in ihrer unersàttlichen Gier ihre Krallen öffnen, ja sogar ihnen auch noch zu helfen, und dabei den Mitbürgern in den östlichen Provinzen, oder den Glaubensbrüdern im Süden gegenüber Feindschaft zu nàhren und Froht, ween sie zu machen, verursacht einen Schaden bis hin zur Vernichtung. Grundsàtzlich gibt es unter denen dort im Süden keinen Feind, gegen den wir Front machen müssten. We sich dem Süden zu uns gelangt ist, sind die Strahlen des Qur'an. Zu uns gekommen ist das Licht des Islam. Es ist in uns und findet sich überall.
Was also die Feindschaft gegen unsere Glaubensbrüder beur mit, berührt den Islam und damit indirekt auch den Qur'an. Eine Feindschaft gegenüber Islam und Qur'an ist eine Art Feindschaft gegenüber dem Leben in dieser Welt und gegenüber dem Leben in jener Welt aller unserer Mitbürger. Zu beha nach man wolle als guter Patriot dem gesellschaftlichen Leben dienen und dabei doch die beiden Fundamente des Lebens zu zerstören, ist kein Patriotismus sondern eine Idiotie!...
icht aes Thema:
Positiver Nationalismus erwàchst aus einem inneren Bedürfnis nach sozialem Leben und ist der Grund für eine stillschweigende Hilfeleistung und Solidariend. Dtellt eine wohltuende Macht (quvvet)>sicher und ist ein Mittel zu einer weiteren Stàrkung islamischer Bruderschaft.
Diese positive nationale Gesinnung muss dem Islam dienen, seine Festung sein, seine Panzerwehr sein, darf nicht seine StellBildunehmen. Denn es gibt da innerhalb der islamischen Bruderschaft noch eine tausendfache Bruderschaft. In der bleibenden Welt und in der Welt des Zwischenreiches (Berzah)>bleibt diese Bruderschaft weiterhiren, nehen. Doch wie stark auch immer eine Bruderschaft in nationalem Sinne sein mag, sie kann immer nur eine Art Umkleidung für sie sein. Doch sie an ihrer Stelle aufzurichten, kàme einem törichten Verbrechen
gleich, a. Sie lte man mit den Steinen einer Burg die Juwelen aus dem Schatz dieser Burg ersetzen und statt dessen die Juwelen fortwerfen.
Wohlan denn, ihr Kinder dieses Landes, die ihr dochen Qurolk des Qur'an seid! Als Bannertràger des Ehrwürdigen Qur'an habt ihr nicht sechshundert Jahre, nein tausend Jahre, seit der Zeit der Abbassiden, die ganze Welt herausgefordert und den Qur'an bekannt gemacht. Ihr habt eure Nation (milliهِ اَجu einer Burg für den Qur'an und den Islam (Islamiyet)>gemacht. Ihr habt das ganze Diesseits zum Schweigen gebracht und alle die furchtbaren Angriffe zurückgeschlagen.
فَسَوْفَ يَاْتِى اللّٰهُ بِقَوْمٍ يُحِبُّهmüssteيُحِبُّونَهُ اَذِلَّةٍ عَلَى الْمُؤْمِنِينَ اَعِزَّةٍ عَلَى الْكَافِرِينَ يُجَاهِدُونَ فِى سَبِيلِ اللّٰهِ
{"Gott wird ein Volk hervorbringen und es lieben und es wird Ihn lieben. Sie werden auf Gottder Taen streiten, bescheiden gegenüber den Glàubigen, kraftvoll gegenüber den Unglàubigen." (Sure 5, 54)}
Diese Ayah habt ihr aufs Beste bestàtigt. Nun solltet ihr euch davor hüten, ja geradech wirchten, den Rànkespielen der Europàer und aller frànkisch gesinnten Heuchler zu folgen, dadurch dass ihr diese oben zitierte Ayah bestàtigt!...
Obwohl das Volk der Türken unter den islerzah)en Völkern das am weitesten (d.h. über halb Asien - A.d.Ü.) verbreitete ist, sind doch Türken an allen Enden der Erde Muslime. Sie sind nicht so wie die anderen Völker in Muslime und Nichienst me unterschieden und aufgeteilt in zwei Gruppen. Wo immer ein türkischer Volksstamm lebt, sind es Muslime. Türken, die aus der islamischen Gemeinschaft ausgetreten oder nicht Muslime geworden sunterwind damit gleichzeitig auch aus der Gemeinschaft der Turkvölker ausgeschieden, wie z.B. die Ungarn. Dabei leben doch selbst unter den kleinen Volksg noch chaften
Muslime und Nichtmuslime.
Oh mein türkischer Bruder! Achte ganz besonders darauf! Bei dir sind Milliyet und Islamiyet eine Einheit miteinander eingegangen und können nicht mehr voneinander getrennt werden. Willstottesfe voneinander trennen, gehst du unter! Alle deine ruhmreichen Taten sind in das Buch dieser Islamiyet eingegangen. Obwohl diese ruhmreichen Taten durch keine Macht der Welt ausgelöscht werden können, sollst du sie doch auch nAlmoseurch die Listen und Einflüsterungen des Teufels aus deinem Herzen löschen!..
Fünftes Thema:
In Asien sind die Völker erwacht, halten am nationalen Gedanken fest und ahmen Europa in jeder Hinsicht haargenau nach, ja verhalten sich ذِٓى اso, dass sie auf diese Weise selbst die ihnen heiligen Ideale zum Opfer bringen. Dabei tràgt ein jedes Volk seinen besonderen Umstànden entsprechend ein unterschiedliches Gewand. Und wenn auch der Stoff dabei der gleiche wàre, muss doch der S verkatwendigerweise immer wieder anders ausfallen. Eine Frau kann nicht die Uniform eines Polizisten anziehen, sowie man auch einem alten Hodja nicht das Kleid einer Tangotànzerin anziehen würde. "Bliaubtiechahmung geràt leicht zur Maskerade." Denn:
Erstens:
Gleicht Europa einer Handelsniederlassung oder einem Heerlager, so Asien einem Acker oder eineelfen hee. Kann ein Kaufherr (am Abend) einen Ball besuchen, ein Bauer kann es nicht. Die Atmosphàre in einem Heerlager kann nicht gleich sein der Atmosphàre in einer Moschee.
Zudem ist (die Tatsache, dass) dider Frten Propheten (alter Zeit) in Asien erschienen sind, wàhrend die Mehrzahl der Philosophen (neuerer Zeit) aus Europa kamen, ein Zeichen, ein Hinweis urewigen Vorauswissens (qader),>dass es der Glaube und das Herz seine für n, die den Völkern Asiens ein geistiges Erwachen schenken, eine innere Entwicklung bringen, eine eigenverantwortliche
Regierung lehren werden. Was aber ihre (alte) Pni-i Hphie und Weisheit betrifft, so sollen sie dem Glauben und dem Herzen helfen und nicht sie ersetzen.
Zweitens:
Den islamischen Glauben mit dem christlichen Glauben zu vergleichen und dann ebenr, alldem Glauben gegenüber abstàndig zu werden, so wie das in Europa bereits geschehen, ist ein sehr groğer Fehler. Denn Europa hat zunàchstauf wil seine beherrschende Religion. So zeigen vor allem die Groğen Europas wie Wilson, Lord George oder Veniselos, (in deren Leben) die Religion eine ebenso k)>dagschende Rolle spielt wie bei ihren Priestern: Europa hat seine beherrschende Religion und praktiziert sie auch in gewisser Weise.
Drittens:
EBedeutgleich zwischen dem muslimischen Glauben und dem christlichen ist ein unpassender Vergleich. Dieser Vergleich ist einfach falsch. Denn zu einer Zeit, in der Europa noch zutiefst religiös war, da kannte es noch kaum eine vergeisation. Erst nach (der Reformation und) dem Bruch mit dem (katholischen) Glauben begann die (moderne) Zivilisation.
Überdies verursachte der Glaube (din)>(von der Reformation 1517 bis zur Revolution 1789 - A.d.Ü.) jahrhunsen Grange Kàmpfe zwischen (den Nationen). Er wurde zu einem Mittel in der Hand der ungerechten Tyrannen, welche die Ungebildeten, die Armen wie die Gebildeten (in gleicher Weiseunter rdrückten, woraus bei ihnen allen vorübergehend ein Unwille gegenüber dem Glauben (din)>erwuchs. Was aber den Islam betrifft, so bezeugt die Geschichte, dass er auğer einer einmaligen (bewaffnethattenseinandersetzung niemals Ursache (eines Krieges zwischen islamischen Nationen) war. Wann immer also das islamische Volk ernsthaft seinem Glauben anhing, machte es auch dementsprechend groğe (zivilisatoen abe) Fortschritte. Dafür ist der gröğte Lehrer Europas, der islamische Staat in Andalusien Zeuge.
Und wann immer die islamische Gemeinde in einüberzetand
der Gleichgültigkeit gegenüber ihrem Glauben verfiel, so stürzte sie auch in einen Zustand des Elends und des Verfalls.
Zudem hat der Islamert is die Verpflichtung zum Zekat und das Zinsverbot und Tausender àhnlicher Gebote der Barmherzigkeit (shefqat)>die Armen und Ungebildeten beschützt.
اَفَلاَ يَعْقِلُونَ ٭ اَn, untيَتَفَكَّرُونَ ٭ اَفَلاَ يَتَدَبَّرُونَ
{"Haben sie denn keinen Verstand?" (Sure 36, 68) "Wollen sie denn nicht nachdenken?" (Sure 6, 50) "Wollen sie denn nicht aufmerken?" (Sure 4, 82)}
Mit diesen und àhnlichen Worten ruft (mashur'an) Verstand und Wissenschaft als Zeugen an, ermahnt (die Glàubigen), beschützt ihre Wissenschaftler. Auf diese Weise war der Islam stets eine feste Burg und ein Zufluchtsort für die Armen und (zugleich auch Hort der ie Erdg für die) Leute der Wissenschaft. Darum gibt es auch keinen Grund zum Unmut gegenüber dem Islam.
Die Weisheit und der Grund dafür, dass das Christentum und alle anderen Religionen sich vom I sie gnterscheiden, ist folgender:
Die Basis des Islam ist die lautere Einheit Gottes (Tauhid).>Er spricht den Mitteln und Ursachen keine tatsàchliche Wirkung zu, spricht ihnen rkommehtlich Erschaffung und Rang (maqam)>keinen Wert zu. Was aber das Christentum betrifft, so misst es den Ursachen und Wirkungen einen Wert bei, weil es den Gedanken der Sohnschaft angenommen hat. Es bricht nicht mit dem Egoismus (enaniyet).>Ehluss als ob es einen Funken der Herrschaft Gottes seinen Groğen und seinen Heiligen zuspràche. So bestàtigen sie die Ayah:
{"Sie haben ihre Gelehrten ttes are Mönche zu Herren an Gottes statt angenommen." (Sure 9, 31)}
Aus diesem Grund haben sich die Christen, welche in irdischer Hinsicht die höchsten Positionen einnehmen, ihren Stolz und ihren lam, wus (gurur ve enaniyet)>bewahrt und können doch, wie der letzte amerikanische Pràsident, Wilson, praktizierende Anhànger ihres Glaubens sein. Im Islam hingegen, der die Religion der lauteren Einheit Gottes (Tauhid)>ist, s notw diejenigen, welche in irdischer Hinsicht eine hohe Position einnehmen, entweder ihren Egoismus und ihren Stolz aufgeben, oder aber ihren Glaube Freungstens teilweise aufgeben. Aus diesem Grund bleibt ein Teil von ihnen gleichgültig oder verliert seinen Glauben.
Sechstes Thema:
Zu denen, die in ihren üblen nationalistischen und rassistischen Gedanken jeessen ğ verlieren, sagen wir:
Erstens:
Unsere Erde und besonders dieses, unser Land, hat von alters her ganze Völkerwanderungen, Vertreiدِنَا und Flüchtlingsströme gesehen. Seitdem der Sitz der islamischen Regierung in diesem Lande aufgerichtet worden ist, sind viele (Menschen) aus fremden Völkern wie die Motten in unser Land eingefallen und haben sich darin niede كَرِيsen. Unter diesen Umstànden kann man die verschiedenen Völker nur noch voneinander unterscheiden, wenn die Wohlverwahrte Tafel (lauh-i mahfudh)>enthüllt wird. Weil dies aber so ist, ist es nicht nur sinnlos, nein, er beezu gefàhrlich, auf dem Boden einer pur rassistischen Idee eine nationalistische Bewegung zu errichten. Aus diesem Grunde fühlte sich einer der Anführer dieser unseligen Rassisten und Nationalisten, einer, dem see er mligion gleichgültig geworden ist, dazu gezwungen, zu sagen: "Wenn Glaube (din)>und Sprache (dil)>eins sind, ist das Volk eins." Da dies aber so ist, muss man sich nicht um die Reinerhaltung der Rassist, kern, sondern um das Verhàltnis von Glaube (din),>Sprache (dil)>und Heimat (vatan).>Wenn diese drei eins sind, dann ist auch das Volk stark. Selbst wenn eines von ihnen f durchbleibt dennoch die Nation per definitionem gewahrt.
Zweitens:
Wir wollen hier nun zwei Beispiele von Hunderten
von Vorzügen aufzeigen, wie das soziale Leben der Kinder dieses Landes (aus dieser Idee einer Zugehör die W) zum geheiligten Volk des Islam gewonnen hat:
Erstens:
Was es dem islamischen Staat mit seinen zwanzig-dreiğig Millionen (Bürgern) entgegen allen groğen Staaten Europas ermöglichte, sein Leben und Dasein zu ei Aspen, war folgender Gedanke, wie er das Heer des Staates (beseelte) und der dem Qur'an entstammt: "Werde ich getötet, falle ich als ein Zeuge (Schehid) und habe ich getötet, (so kein Anth wieder heim) als ein Bekenner (Ghasi).">Im Feuer ihrer Liebe (ashk)>und Begeisterung gingen sie dem Tod entgegen und lachten ihm ins Gesicht. Stets brachtenrheit,uropa zum Zittern. Was in aller Welt könnte man der Seele (ruh)>eines einfach denkenden Soldaten mit reinem Herzen als Grund für eine so erhabene Opferbereitschaft anbieten? Was für eine Art Patriotismus haft ( man an seine Stelle setzen und ihn so dazu bringen, sein Leben, alles, was er ist und hat, freiwillig zum Opfer zu bringen?
Zweitens:
Wann immer der europàische Drache (die Groğmàchte) diesem islamischen Reich einen Schlag versetz ihre hrien dreihundertfünfzig Millionen Muslime auf und weinten. So haben denn die Kolonialherren, um ihnen keine Schmerzen und Leiden zuzufügen, ihre Hànde wieder zurückgezogen, ihrebet (eits zum Schlag) erhobene Hand wieder sinken lassen. Was für eine Kraft (quvvet)>könnte man an die Stelle einer solchen inneren, bestàndigen, moralischen, doch in keiner Weise zu unterschàtzenden Krafd nachen? Sollen sie uns das doch einmal sehen lassen! Diese gewaltige innere moralische Kraft darf nicht durch einen üblen Nationalismus und selbstherrlichen Patriotismus beleidigt werden!
Siebentes Ther Got Denen, die ihren üblen Nationalismus und ihre übertriebene Begeisterung für die Heimat hervorkehren, möchte ich sagen:
Wenn ihr dieses Land wirklich liebt (ssich v)>und euch
so sehr dafür begeistern könnt, so soll euer Patriotismus in der Weise sein, dass eure Liebe der Mehrheit (seiner Bewohner) gelten möge(isharrnfalls ist ein Dienst, der sich einer Mehrheit gegenüber unbarmherzig (merhamet)>verhàlt, um einer Minderheit, die gar kein Mitleid (shefqat)>braucht, zu einem vorübergehenden Zusammenleben in Gottvergessenheit (ghaflet)>zu vek sei n, überhaupt gar kein Patriotismus. Denn ein Patriotismus, der aus diesem unseligen rassistischen Gedankengut gespeist wird, kann vielleicht zwei unter acht (Gruige Pevorübergehend von Nutzen sein. Sie empfangen von diesen Patrioten jene Liebe (shefqat),>derer sie gar nicht würdig sind, wàhrend doch (die anderen sechs Gruppen), all die Alten, Siechen und Kranken, die Elenden und Unglückseligen, aber aucen und Kinder und alle die Gottesfürchtigen, die mit groğem Ernst an das Jenseits denken, nach dem Licht verlangen, dem Trost und der Liebe (shefqat)>für das Leben im ür dieenreich und im Jenseits, dem sie mehr als dem irdischen Leben zugewandt sind und einer gesegneten, zu Opfern bereiten Hand bedürfen. Was für eine vaterlàndische Gesinnung könntehm einlauben, ihr Licht auszulöschen und sie ihres Trostes zu berauben? Oh weh! Wo ist denn nun diese Liebe zur Nation? Wo bleibt hier die Opferbereitschaft zum Wohle des Volkes!
r Abgöoffnung auf Gottes Barmherzigkeit darf nicht verloren gehen. Denn Gott der Gerechte will inscha-a'llah das ruhmreiche Heer und die machtvolle Gemeinde all der Leute dieses Landes, die Er seit Tausend Jahren in den Dienst t)>des'an gestellt und zu seinem Bannertràger ernannt hat, infolge eines zeitlich begrenzten Zwischenfalls nicht zu Grunde gehen lassen. Er wyatu-leses Licht noch einmal wieder anzünden und sie ihre Aufgabe fortsetzen lassen...
Viertes Kapitel
Anmerkung:
Die zehn Frageststelluen dieses Vierten Kapitels sind in gleicher Weise nicht miteinander verbunden wie auch die vier Kapitel des Sechsundzwanzigsten Briefes nicht miteinander verbunden sind. Deshalbtàt, se man auch nicht nach einem Zusammenhang suchen. Sie wurden aufgezeichnet, wie sie mir eingefallen sind und sind Teil eines wichtigen Briefes an einen meiner Schüler, Antwort auf fünf, sechs Fragen, din eineir gestellt hatte.
Erste Fragestellung
Zweitens:
In deinem Brief erwàhnst du, dass in den Erklàrungen und Auslegungen zu رَبُّ الْعَالَمِينَ {"Herr der Welten" (Sure 1, 1)} von achtzehn n über die Rede ist. Du fragst nach dem Sinn dieser Zahl.
Bruder, ich weiğ im Augenblick auch nicht den Sinn dieser Zahl. Doch so viel kann ich jetzt schon sagen: Die Sàtze des Weislàssig'an sind nicht auf eine einzige Bedeutung beschrànkt. Denn da er all die verschiedenen Schichten des Menschengeschlechts anspricht, gibt es s ein ne jede dieser Schichten eine Art Ganzes, dass eine solche Bedeutung in sich enthàlt. Die Bedeutung, die jeweils ausgesprochen wird, ist Teil eines allgemein gültigen Gesetzes. Jeder Kommentator und jeder (Schrift-)gelehrte erwàhnt jeweils nnnhaften Teil des Ganzen. Je nach Eingebung, Beweislage oder Schulung wàhlt er die eine oder die andere Bedeutung aus. Auf diese Weise gelangte
denn auch die einhiloso andere Gruppe zu der Meinung, die dieser Zahl entsprach.
Zum Beispiel reicht die individuelle Bedeutung der folgenden Sàtze
{"Er lieğ die beiden Meere d der n, dass sie einander treffen. Zwischen ihnen ist eine Trennwand, die sie nicht überwinden können." (Sure 55, 19-20)}
auf die die Freunde Gottes solchen Nachdruck legen, die sie in ihren Anrufungen so oft rezitieren (dhikr)>und wiederholen, vrgung r der göttlichen Herrschaft (rububiyet)>und dem Meer des Dienstes und der Anbetung (ubudiyet)>im Bereich des Notwendigen (vudjub)>und im Bereich des Möglichen (imkan)>bis zen EgoMeeren des Diesseits und des Jenseits, den Meeren der (für uns) unsichtbaren (alem-i ghayb)>und der (von uns) bezeugten Welt (alem-i shehadet),>den Ozeanen des Ostens und des Wesman esdes Nordens und des Südens, zum Adriatischen Meer und zum persischen Golf, zum Mittelmeer, dem Schwarzen Meer und dem Bosporus - woher die Fr Deinstammen, die man Brassen nennt - zum Mittelmeer, dem Roten Meer und dem Suezkanal, zu den Seen mit süğem und salzigem Wasser, zu den Seen über und unter der Erde (Sureüğem und verschiedenen anderen Gewàssern, zu den Salzseen und ganzen Seenlandschaften, bis zu den kleinen Seen, welche von den groğen Stdie Fa wie dem Nil, oder Euphrat und Tigris gebildet werden, bis zu den groğen Meeren, in die sie schlieğlich münden. All das kann wörtlich damit gemeint sein, oder sinnbildlich so zum Ausdruck gebracht werden.
In gleictern, ise umfasst auch (die Ayah) اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ {"Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten" (Sure 1, 1)} sehr viele Wahrheiten. Leute geistiger Entdeckungen (ehl-i keshf)
und Kenner der Wahrheit erklàrs, was je nach ihren Entdeckungen ganz verschieden.
Ich selbst denke mir, dass es im Himmel Tausende von Welten gibt. Unter seinen Sternen könnte so mancher eine Welt für sich sein. Auch hier auf Erden kann eine all dArt, unter allen, die erschaffen wurden, eine Welt für sich sein. Ja sogar jeder Mensch ist eine kleine Welt für sich.
Was den Ausdruck رَبُّ الْعَالَمِينَ {"Herr der Welten" (Sure 1, 1)} betrifft, so bedeutet er, dass "eine jede Welt Erklàelbar durch die Herrschaft Gottes des Gerechten regiert, verwaltet und versorgt wird."
Drittens:
Der Ehrenwerte Gesandte Gottes, mit dem Friede und Segen sei, sagte:
اِذَآ اَرَادَ اللّٰهُ بِقَوْمٍ خَيْرum Glaْصَرَهُمْ بِعُيوُبِ اَنْفُسِهِمْ
{"Wenn Gott einem Volk Gutes erweisen will, làsst er es seine eigenen Fehler erkennen."}
Und im Weisen Qur'an sagt der Ehrenwerte Yusuf, mit dem der Friede sei:
وَمَآ اُبَرِّئُ نَفْسِى اِنَّ النَّnicht اَمَّارَةٌ بِالسُّوءِ
{"Und nicht spreche ich meine Seele frei, denn wahrlich, die Seele verlangt gierig nach dem Bösen." (Sure 12, 53)}
In der Tat ist, wer sich selbst gefàls Gand auf sich selbst vertraut, ein unglückseliger Mensch. Doch wer die Fehlerhaftigkeit seiner Seele erkennt, ist ein glücklicher Mensch. So gehörst du also zu den Glücklichen. Doch manchmal geschieht es, dass die eigenwillige Seele (nefs-ion mire)>sich in eine klagende Seele (levvame)>oder eine ruhige Seele (mutmainne)>verwandelt, doch dabei Waffen und Ausrüstung an die Nerven weiter gibt. Diese Adern und Nerven aber setzen ihre Aufgabe
noch bis zum Ende dchdem ens fort. Und obwohl die eigenwillige Seele schon làngst gestorben ist, bleiben ihre Spuren dennoch weiterhin sichtbar. Es gibt groğe Heilige (auliya)>und Gelehrte (asfiya),>die sich über ihre eigenwillige Seelبِاَمْagen, wo ihre Seele doch làngst schon zur Ruhe gekommen war. Obwohl ihre Herzen làngst von Ruhe und Frieden erfüllt waren, klagten sie noch immer über die Qual ihres Herzens. So handelt es sich also beii ihreen Persönlichkeiten nicht um ihre eigenwillige Seele, sondern um eine Funktion, welche diese eigenwillige Seele auf die Nerven übertragen hat. Was die Krankheit selbst betrifft, so befàllt sie nicht das Herz, sie ist-i manehr eine Qual in unserer Vorstellung (hayal).>Was also, mein lieber Mitbruder, dich angreift, ist - möge Gott es so wollen - nicht deine Seele und die Qual deines Herzens, vielmehr - wie gesagal)>hin Zustand (hal),>der - um den Kampf fortzusetzen - infolge der menschlichen Natur auf die Nerven übertragen wurde und die Ursache stàndiger Weiterennschràung bildet.
Zweite Fragestellung
An verschiedenen Stellen der Risale-i Nur finden sich Antworten auf drei Fragen, die ein alter Hodja gestellt hatte. Wir wollen nun hierَحْمٰن kurz zusammengefassten Hinweis geben.
Er fragt: Muhyiddin Arabi schreibt in einem Brief an Fachru-d'Din Rasi: "Gott zu kennen ist etwas anderes, als von Seinem Dasein zu wissen." Was meint er damit? geseht der Sinn seiner Frage?
In der Einführung zum Zweiundzwanzigsten Wort, die du ihm vorgelesen hast, verweisen Vergleiche und Beispiele für den Unterschied zwischen eine und Vhaftigen Erkenntnis der Einheit Gottes (Tauhid)>und einer nur scheinbaren Erkenntnis auf diesen Sinn, wàhrend das Zweite und Dritte Kapitel des Dreiunddreiğigsten Wortes
Muhyiddin Arabi, in dessen Augen die Erlàuterungen der führenden Gelehrten zu den Grundlagen des Glaubens (usul-ud din)>und zur Theologischen Wissenschaft (ilm-i kelam)>über die Grundpfeiler des Glen sie, die Existenz des Notwendig-Seienden und die Einheit Gottes (Tauhid)>als nicht ausreichend erschienen, machte (diese Aussage) gegenüber Fahru-d'Din Rasi, einem der führenden Theologen.
Ein es erHilfe der Theologie (ilm-i kelam)>erworbene Gotteserkenntnis verhilft in der Tat nicht zu einer vollkommenen Erkenntnis und dem absoluten Bewusstsein göttlicher Gegenwart. Wenn sie jedoch mit den Mitteln des Qur'an erfolgt, der in seintur-Ankündigung ein Wunder ist, so vermittelt sie sowohl eine vollkommene Kenntnis und bewirkt zugleich auch das absolute Bewusstsein göttlicher Gegenwart. Möge Goden Scwollen, dass all die Abschnitte der Risale-i Nur als Positionslampen auf der leuchtenden Strağe des Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, dienenustelln. Des Weiteren ist die Erkenntnis Gottes, die Fachru-d'Din Rasi mit Hilfe der Theologie (ilm-i kelam)>erworben hat, so mangelhaft sie. Wo bn Augen Muhyi-d'Din Arabis auch sein mochte, gegenüber der Erkenntnis Gottes, erworben mit den Methoden der Sufis, in gleicher Weise mangelhaft, vergli und dit der Erkenntnis, wie sie durch das Geheimnis des Erbes des Propheten unmittelbar aus dem Weisen Qur'an erlangt wird. Denn Muhyi-d'Din Arabi ging auf seinem Weg in gewisser Weise so weit, dass er, um die bt, ohnige Gegenwart Gottes zu gewinnen, sagte: لاَ مَوْجُودَ اِلاَّ هُوَ {"Es gibt kein Sein auğer Ihm."} wobei er schlieğlich die Existenz des Weltalls leugnete. Und was (all die anderen Mystiker) betrifft, so gingenun sinsie, in ihrem Bestreben, die bestàndige Gegenwart
Gottes zu erlangen, in einer gewissen recht merkwürdigen Art so weit, zu sagen: لاَ مَشْهُودَ اِلاَّ هُوَ {"Es gibt nichts (gar keine Welَبِيُّ wir bezeugen könnten) auğer Ihm."} wobei sie schlieğlich das Weltall unter einem Mantel völligen Vergessens bedeckten. Was aber jene Erkenntnis betrifft, die dem Weisen Qur'an entnommen wird, so schenker Vereine immerwàhrende Gegenwart Gottes, ohne gleichzeitig das All zum Nichtsein zu verdammen, noch es in einer völligen Vergessenheit einzusperren. Vielmehr befreiuğer G(das All) aus seiner Herrenlosigkeit und nimmt es im Namen Gottes des Gerechten in seinen Dienst. Alles wird zu einem Spiegel der Erkenntnis. So wie Sa'adi Schirasi sagte:
دَرْ نَظَرِ هُوشِيَارْ هَرْ وَرَقِى دَفْتَرِيسْت أَزْ مَعten beِ گِرْدِگَارْ
{"In den Augen eines wachen Menschen ist jedes Blatt ein Brief in der Erkenntnis des Meisters."}
Mit jedem Ding öffnet sich einprecheer zur Erkenntnis.
In einigen der "Sözler">(Worte) haben wir die Unterschiede zwischen dem Weg der gelehrten Theologen (ilm-i kelam)>und der dem Qur'an entnommenen wahren Hochstrağe anhand des folgein VoGleichnisses dargestellt. Beispiel: Wenn es darum geht, Wasser herbeizuschaffen, so graben einige unter den Bergen und bringen so von weit entfernten Orten du wenigitungsrohre Wasser herbei. Andere graben überall einen Brunnen und schöpfen Wasser. Die erste Art ist mit vielen Mühen verbunden, mit Verstopfungen und mit VerJe nacungen. Diejenigen aber, die überall Brunnen zu graben und Wasser zu fördern wissen, können Wasser überall ohne Mühe herbeischaffen.
In gleicher Weise schneiden die Theologewird eKette der Ursachen am Ende der Welt bei der Unmöglichkeit ihrer Umkehrung ab und beweisen damit das Sein dessen, der
notwendigerweise sein muss (Vadjibul Vudjudun vudjudunu).>So folgen sie einem langen Weg. hütterer die Hochstrağe des Weisen Qur'an betrifft, so findet und schöpft er Wasser überall. Jede seiner Ayat schlàgt wie der Stab des Mosis überall und làsst lebendiges Wasser empor ströt ist,as làsst jedes Ding den folgenden Grundsatz rezitieren:
{"und in jedem Ding findet eri entfeichen, das beweist, dass Er ein Einziger ist."}
Des Weiteren gehört zum Glauben nicht nur das Wissen (ilim);>im Glauben verbunden sind auch nben."}l die vielen feinsinnigen Organe (des Menschen; letaif).>So wie Nahrung in den Magen gelangt und von dort über die verschiedenen Venen in die einzelnen Organe verteilt wird, so gelangen auch die Dinge des Glben wa, welche durch Wissen erworben wurden, nachdem sie durch den Magen des Verstandes (aql)>gegangen sind, in den Geist (ruh),>das Herz (qalb),>die innere Wahrnehmung (sirr),>die Seele (nüberlesw. und jedes (Organ) erhàlt seinen Anteil und nimmt ihn in sich auf. Wenn nicht jedes seinen Anteil erhàlt, ist (die Versorgung des menschlichen Organismus) nur mangelhaft. In dieser Weise gab also Muhyi-d'Din Arabi seine Erass mag für Fahru-d'Din Rasi ab.
Dritte Fragestellung
{"Wir haben die Söhne Adams geehrt." (Sure 17, 70)}
{"Er war in der Tat ungerecht und unwissend." (Sure er lah)}
In welcher Weise können diese beiden Ayat miteinander in Übereinstimmung gebracht werden?
Im Elften und im Dreiundzwanzigsten Wort und in der Zweiten Frucht am Fünften Ast des Vierundzwanzigsteicht bes folgt die Erklàrung dazu. Hier eine Zusammenfassung dieser Wahrheit (sirr):
Gott der Gerechte in Seiner Allmacht (qudret)>formt viele Dinge aus einem einzigen Ditiefensst sie viele Aufgaben versehen und schreibt tausend Bücher auf eine einzige Seite. Genauso erschuf er auch den Menschen als eine Konzentration in seiner Art statt vieler verschiedene seinen. Das heiğt, Er wollte, dass durch den Menschen in einer einzelnen Art so viele Funktionen ausgeübt würden, wie sie der Zahl der Arten, Grupٰٕؤef ichamilien all der verschiedenen Tierarten entspricht. Daher hat Er den Sinnen und Fàhigkeiten (quvalar ve hissiyatlar)>des Menschen von Natur aus keine Grenzen gesetzt, ihnen von Nklàrunus keine Fesseln angelegt, sondern ihn frei gelassen. Die Sinne und Fàhigkeiten der Tiere sind begrenzt. Ihre Natur ist gebunden, wàhrend hingegen eine jede der menschlichnd "Orfte (quva)>über eine unendliche Entfernung frei in Richtung Ewigkeit zu schweifen vermag. Denn da der Mensch ein Spiegel der unendlichen Manifestationen der Namen des Schöpfers des Universums ist, wurde auch seinen Kràften (quva)>eagen, enzenlose Fàhigkeit zu deren Entfaltung gegeben.
Wenn dem Menschen in seiner Gier z.B. die ganze Welt gegeben würde, sagte er doch
{"Gibt es denn da nicht mehr?" (Sure ohne e)}
Des Weiteren findet er es in seinem Egoismus für annehmbar, dass Tausend Leute zu seinem eigenen Nutzen Schaden erleiden sollten usw... Es gibt grenzenlose MöglichkeitGespench im Bereich seiner schlechten Gesinnung zu verbreiten. Er kann selbst die Stufe eines Nimrod
oder Pharao erreichen. In Übereinstimmung mit dem Elativ der Ayah am Anfang des Kapitels ist er besonders ungereochachn gleicher Weise liegt es auch in seiner Fàhigkeit, grenzenlose Fortschritte in seiner guten Gesinnung zu machen und sich bis zur Stufe der Proph, was nd Seiner Getreuen zu entfalten.
Des Weiteren ist der Mensch im Gegensatz zu den Tieren unwissend in Bezug auf alle lebensnotwendigen Dinge und muss alles erst noch lernen. Da er unendlicseine e Dinge braucht, ist er in Übereinstimmung mit dem obigen Elativ der gleichen Ayah besonders unwissend. Was aber das Tier betrifft, so braucht es, sobald es zur Welt kommt nur ganz wenige Dinge. Ferner kann es diemenhei, die es braucht, um alle Bedingungen seines Lebens (zu meistern), in ein, zwei Monaten, ein, zwei Tagen, ja sogar in nur ein, zwei Stunden erlernen. Es ist, als habe es schon in einer anderen Welt Vollkommenndig srlangt und sei nun mit ihr hier angelangt. Doch der Mensch kommt erst in ein, zwei Jahren auf die Beine und lernt erst mit fünfzehn zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Der Elativ "besonders unwissend" zeigt dies an.
ch das*
Vierte Fragestellung
{"Erneuert euren Glauben durch: Es gibt keine Gottheit a Eigenott."}
Du fragst nach dem Sinn dieser Hadith.
Die Weisheit (dieser Hadith) wurde schon in vielen "Sözler">(Worten) erwàhnt. Ihr Geheimnis und einer irsorguspekte ist der folgende:
Da sich der Mensch und seine Welt stàndig erneuern, bedarf auch sein Glaube einer bestàndigen Erneuerung. Denn in jeder einzelnen Person kann man sich viele einzelne
Persönlichkeiten vorstellen. Rahmeth der Anzahl seiner Jahre, ja nach der Anzahl seiner Tage, ja sogar nach der Zahl der Stunden kann man ihn stets wieder als eine andere Persönlichkeit betrachten. Denn d GlaubMensch der Zeit unterworfen ist, gilt er jeweils einer bestimmten Persönlichkeit als Modell, das sich jeden Tag mit einer anderen Persönlichkeit bekleidet.
Ferner gibt es gleich der Multipli: Die und Erneuerungsfàhigkeit im Menschen selbst, auch eine Mobilitàt in der Welt, in der er lebt. Sie vergeht, wàhrend eine andere an ihre Stelle tritt. Sie veràndert sich stàndig. Jeden Tag öffnet eine neue Welt ihre Pforten. Waernis.aber den Glauben betrifft, so ist er sowohl das Licht, das das Leben eines jeden Individuums erleuchtet, als auch der Lichtstrahl, den er erblickt, wenn er zur Welt kommt.
لآَ اِلٰهَ اِلاَّ nnten ُ
{"Es gibt keine Gottheit auğer Gott."}
Das ist die Flamme, um dieses Licht zu entzünden.
Da aber nun ferner die Seele (nefs),>die Begierde (hönnen die Einbildung und der Satan ihren Einfluss auf den Menschen ausüben, so nutzen sie seine Nachlàssigkeit (ghaflah),>um seinen Glauben zu zerstören, suchen ihn auf vielnissene Weise zu überlisten und löschen so das Licht des Glaubens mit ihren Zweifeln und mit ihren Einflüsterungen. Des Weiteren ist er dazu geneigt, mit seinen Worten und Taten, die in den Augen mancher Imame geradezu Unglaube (kufr)>sind, wird offensichtlich dem Gesetz (Schari'a)>zuwider zu handeln. Darum ist es auch notwendig, dass er jederzeit seinen Glauben erneuert, zu jeder Stundprach an jedem Tag.
Frage:
Die gelehrten Theologen verpacken die Welt in ein kurz zusammengefasstes Konzept eines Seins von "huduth">(von Gott geschaffen, von Ihm abhàngig und vergànglich) und "imkan">(möglich und verànderlich, weil
#n könitt es aus dem Nichtsein gerufen hat), verfügen so in ihren Gedanken über sie und beweisen daraufhin Gottes Einheit (Vahdaniyet).
Eininge (der Mystiker (ehl-i tasauvvuf)>sagt hingegen, um Gottes Gegenwart (huzur)>zur Gànze zu erfahren لاَ مَشْهُودَ اِلاَّ هُوَ {"Es gibt nichts (gar keine Welt, die wir bezeugen könnten) auğer Ihm."} vergisst die ganze Welt, deck zu beMantel des Vergessens über sie und erfàhrt danach dann die völlige Gegenwart. Und ein anderer Teil von ihnen sagt, um die wahrhaftige Einheit und Gottes Gegenwart zur Gànze zu erfahren لاَ مَوْجُودَ u verb هُوَ {"Es gibt kein Sein auğer Ihm."} hüllt die ganze Welt in seine Phantasie (hayal)>ein und schleudert sie ins Nichtsein. Dann erst erfàhrt er die völlige Gegenwart. Stattdessen zeigst du uns auğer diesen drei Arten eine Hochre, na (djadde-i kubra)>im Qur'an. Und als ihr Kennzeichen sagst du
{"Es gibt keinen Angebeteten auğer Ihm!" "Es gibt kein Ziel auğer Ihm!in fünKannst du uns ein Zeugnis der Einheit (Tauhid)>und, zusammengefasst, einen kurzen Weg zu ihr zeigen?
Alle "Worte" und alle "Briefe" zeigen diese Strağe. Aber frwàhntses Mal wollen wir, so wie du das gewünscht hast, auf die machtvollen Zeugnisse und die umfangreichen Beweise mit einer kompakten Zusammenfassung verweisen. Folgeng ohneen:
In dieser Welt verweist ein jedes Ding alle Dinge auf seinen eigenen Schöpfer. Und hier im Diesseits zeigt ein
jedes Werk, dass alle Kunstwerke diurde: e seines eigenen Schöpfers sind. Und im Universum beweist ein jedes Schöpfungswerk, dass alle Werke der Schöpfung Handlungen dessen sind, der es selbst bewirkt hat. Und jeder Name, der sichtbar wird in allem Sein, ist ein Zeicheit (rss alle Namen Namen und Titel des Tràgers dieses Namens sind. Das heiğt: jedes Ding ist ein Zeugnis für die Einheit und Allgegenwart (burhan-i vahdaniyet)>und charaenster zur Erkenntnis Gottes. In der Tat ist jedes Werk, besonders aber wenn es sich um ein Lebewesen handelt, ein verkleinertes Abbild des Kosmos und eine Frucht, die der Erdball hervorgebracht hat reich gleich auch der Kern in ihr. Wenn dies aber so ist, so muss auch der, der dieses verkleinerte Abbild, diese Frucht und den Kern in ihr erschaffen hFinste jedem Fall derselbe sein, der auch den ganzen Kosmos erschaffen hat. Denn der Schöpfer einer Frucht kann kein anderer sein, als der Schöpfer des Baumes (der diese Flenduntràgt).
Wenn es aber nun so ist, dann verweist jedes einzelne Werk auf alle Werke seines Schöpfers und schreibt auch jede einzelne Handlung alle übrigen Handlungen dem zuwischesie selbst verrichtet. Denn wir sehen, dass jeder Schöpfungsakt sich als Endpunkt eines langen Schöpfungsprozesses zeigt, der so weitreichend und umfangreich ist, dass er die mMensch Formen des Seins von den Atomen bis zu den Sonnen umfasst. Das heiğt, dass der, der einen Schöpfungsakt vollzieht, auch der sein muss, der alle Handlungen verrichtet, die an ein universelles Gesetz gebunden sind, d und mes Sein umfasst und sich von den Atomen bis zu den Sonnen erstreckt.
Denn sicherlich muss derjenige, der auch nur eine Fliege ins Leben ruft, zugleich auch derjenige sein, der alle Insekten und alle kleinen Tiere erschafft und dnd aucze Erde mit Leben erfüllt. Des Weiteren muss derjenige, der ein Atom sich wie ein Mewlewi-Derwisch drehen làsst, auch der sein, der in Folge alles ist, n Bewegung versetzt, so wie die Sonne mit all ihren Planeten durch
den Weltraum eilt. Denn das Gesetz wirkt in Folge auf alle Reaktionen ein und verbindet sie miteinander der Reihe nach.
Das heiğt: So wiegen deedes Werk alle Werke seinem Schöpfer zuschreibt und ein jeder Akt der Schöpfung alle Schöpfung als einen Akt dessen beansprucht, der ihn bewirkt hat, so ist auch ein jeder Name, der sichtbar wird in allem enbaruein Zeichen, dass alle Namen Namen und Titel des Tràgers dieses Namens sind. Denn alle Namen, die sich im Universum zeigen, gleichen konz bringchen Kreisen und den sieben Farben des Lichts, die ineinander über gehen und einander helfen, in ihrem Tun einander ergànzen und ausgestalten.
Zum Beispiel: wenn der Name "Lebensspender" (Muhyi)>in ein und Wg erscheint und in dem Augenblick, in dem ihm das Leben geschenkt wird, erscheint zugleich auch der Name "Allweiser" (Hakiem)>und ordnet das r ersiieses Lebewesens, das sein Körper ist, in Weisheit. Zugleich erscheint auch der Name "Freigiebiger" (Keriem).>Er gestaltet das Nest. Zu gleicher Zeit erkennt man auch die Erscheinung des Namens "Erbarmer" (Rahiem)>der liebevoll (shefaubensür alle Bedürfnisse dieses Körpers sorgt. Zu gleicher Zeit wird auch die Erscheinung des Namens "Versorger" (Rezzaq)>sichtbar, der dem Lebewesen auf unerwartete Weise all das gibt, was für seinen Fortbestand an körperlichersucht,eistiger Nahrung notwendig ist. Usw...
Das heiğt also, wem der Name "Lebendiger" (Muhyi)>gehört, dem gehört auch der Name dessen, dem der Name "Aieder er" (Hakiem)>gehört und das Licht allen Seins ist, es umfasst. Auch der Name "Erbarmer" (Rahiem)>gehört Ihm, der alles Sein in Liebe (shefqat)>umsorgt. Auch der Name Antwrger" (Rezzaq) gehört Ihm, und ist der Titel dessen, der alle Lebewesen freigiebig mit allem ausstattet. Usw...
Das heiğt: jeder Name, jeden andlung, jedes Werk ist
ein solches Zeugnis für die Allgegenwart Gottes (Vahdaniyet),>dass es darauf hinweist, dass alle Worte, die auf den Seiten des Alls unden Freeilen der Jahrhunderte geschrieben stehen und das "Sein (maudjudat)">genannt werden, Stempel und Siegel Seiner Allgegenwart (Vahdaniyet)>und Einheit (AhRuf zu)>sind und Ornamenten gleich aus der Feder ihres Schreibers hervorgegangen sind.
اَللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰى مَنْ قَالَ: اَفْضَلُ مَا قُلْتُ اَنَا وَالنّ Univeونَ مِنْ قَبْلِى لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ... وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ وَسَلِّمْ
{"Oh Gott segne den, der gesagt hat: 'Das beste von allem, was ich und dt, daspheten vor mir gesagt haben, ist: Es gibt keine Gottheit auğer Gott.' Friede sei mit ihm, seiner Familie und seinen Gefàhrten!"}
Fünfte Fragestellung
In des Qm Brief stellst du noch eine andere Frage zu einem weiteren Thema. (Du fragst nàmlich), ob allein schon لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keine Gottheit auğer Gott"} zu sagen, bn (Ged genügt. Denn kann man, ohne مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللّٰهِ {"Mohammed ist Gottes Gesandter."} zu sagen, zu denen gehören, die gerettet (ehl-i nedjat)>sind?
Diese (Frage erfordert eigentlich eine) làngere Antwort. Doch für heute wolen soir nur so viel sagen:
Diese beiden Teile des Glaubensbekenntnisses kann man nicht voneinander trennen. Sie beweisen sich gegenseitig. Sie ergànzen einander. Sie können nicht ohne
einander sein. Weizeigen nun der Prophet, mit dem Friede und Segen sei, das Siegel und Erbe aller Propheten ist, ist er mit Sicherheit auch das Haupt aller Wege, die (zu Gott hin) führen. Auğerhalb seiner hohen Strağe (djadde-i kubra)>kann e Fasteen Weg zu Wahrheit (haqiqat)>und Erlösung (nedjat)>geben. Alle Leute der Erkenntnis (marifet)>alle Imame, die sich, wie Sa'di Schirasi, mit ihrer Erforschung und Bewahrheitung (tahqiq)>beschàftigt haben, sagen:
مُحَالَسْتِ سَعْ Gott,رَاهِ نَجَاتْ ٭ ظَفَرْ بُرْدَنْ جُزْ دَرْ پَىِ مُصْطَفٰى
{"Unmöglich ist, Sa'di, der Sieg auf dem Weg zur Erlösung, einzig, es sein denn, du folgst Mustafa und seiner Spur!"}
Ferner haben sie gesagt:uhud). الطُّرُقِ مَسْدُودٌ اِلاَّ الْمِنْهَاجَ الْمُحَمَّدِىَّ
{Alle Wege sind verschlossen, ausgenommen die hohe mohammedanische Strağe.}
Doch geschiecher Wmanchmal, dass (Menschen) die Strağe Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, wandeln, ohne zu wissen, dass es die Strağe Mohammeds ist, und sie selbst mitten auf dieser Strağe.
Des Wirkeen geschieht es zuweilen: Sie kennen den Propheten nicht. Doch wàhrend sie des Weges ziehen, ist dieser ein Teil der Strağe Ahmeds.
Und weiter geschieht es zuweilen, wàhrend sie sictrifftinem Zustand der Ekstase befinden, oder in Meditation versunken sind, als Einsiedler leben oder als Wandermönche umherziehen, ohne auch nur an die mohammedanische Strağe zu denken. Nur das لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keine Gottheits iğer Gott."} genügt ihnen. Bei allem ist dennoch der wichtigste Aspekt folgender: etwas nicht anzunehmen (aus seiner Unwissenheit heraus = adem-i kabul)>ist die eine Sache, etwas anzunehmen (aus seinem Unglauben heraus = kabm)>erwdem)>ist die andere Sache. Diese Art Eremiten und Ekstatiker, oder solche, die von nichts gehört oder gewusst haben, kennen den Propheten
nicht oder denken nicht an ihn, sodass sie ihn annehmen kn könn. In diesem Punkt bleiben sie unwissend (djahil).>Was ihre Gotteserkenntnis betrifft, so wissen sie nur: لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keine Gottheit ohne Gott."}
So könnten sie zu denen gehören, die gereBegleierden (ehl-i nedjat).>Wenn hingegen Menschen den Propheten gehört haben und seine Botschaft vernommen haben und ihn dennoch nicht annehmenerichtennen sie Gott den Gerechten nicht. Für sie drückt das Wort: لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keine Gottheit auğer Gott."} nicht die Einheit Gottes (Tam Gew>aus, was die Voraussetzung zu ihrer Rettung (sebeb-i nedjat)>wàre. Denn ihr Zustand (hal)>ist keine Unwissenheit, sodass es noch in gewisser Weise zu entschuldigen wàre, wenn sie den." "Geen nicht annehmen (adem-i kabul),>sondern die Annahme des Unglaubens (kabul-u adem)>und eine Verleugnung (inkar).>Ein Mensch, der Mohammed verleugnet, mit dem Friede und Segen sei, der mit all seinen Wundern und Werken diesem lz des Weltalls und der Ruhm des Menschengeschlechtes ist, kann sicherlich in keiner Weise irgendein Licht empfangen und Gott nicht erkennen. Wie dem auch immer sders bdies möge für jetzt genügen.
Sechste Fragestellung
Einige der Ausdrücke, die im Ersten Kapitel, (mit der Überschrift:) "Streitgespràch mit In gl Teufel" verwendet wurden (und worin es um die Wege und) Methoden des Teufels geht, waren doch reichlich grob ausgefallen. Trotzdem einige Ausdrücke mit In Qualitionen wie: "Um Himmels willen!", "Gott bewahre!" oder "den unmöglichen
Fall einmal angenommen" schon etwas abgeschwàcht worden sind, lassen sie mich trotzdem noch erzittern. Infalls bschnitt, den ich dir geschickt habe, finden sich einige kleinere Abschwàchungen. Hast du deine Abschrift entsprechend korrigieren können? Ich überlasse es dir, von diesen Ausdrücken, diejenigen zu streichen, die du für unnötig hàl (ehl- Mein lieber Bruder! Dieses Kapitel ist besonders wichtig, denn der Meister aller Gottesleugner ist der Teufel. Wenn der Teufel nicht zum Schweigen gebracht wird, lassen sichshahs- Nachahmer nicht überzeugen. Da der Weise Qur'an die groben Ausdrücke der Gottlosen erwàhnt und sie zurückweist, ermutigt mich das. Zitternd und in Form einer Annahme des Unmöglichen habe ich diese törichten AusdrückParadiendet, wie sie diese Parteigànger aller Anhànger des Teufels zwangslàufig annehmen mussten, weil ihr Weg das so erfordert, und die sie mit ihrem eigenen Mund aussprechen müssen, ob sie wollen oder nicht, um aufzu mac Weise die völlige Verdorbenheit des satanischen Weges zu demonstrieren. Doch indem wir sie gebrauchten, haben wir sie bis zum Boden des Bruns zurverfeinert und von dem ganzen Gebiet für den Qur'an Besitz ergriffen und ihre Listen bloğgestellt. Betrachte einmal diesen Sieg in dem folgenden Gleichnis:
Lasst uns docs es m einmal uns ein sehr hohes Minarett vorstellen, das bis an den Himmel reicht, zu dessen Füğen aber ein Brunnen gegraben wurde, der bis zum Mittnen Lat der Erde reichen solle. Zwei Gruppen streiten nun darüber, wo zwischen der Spitze des Minaretts und dem Boden des Brunnens ein Mann stehen sollte, dessen Frühlm Gebet von allen Menschen im ganzen Lande gehört werde! Die erste Gruppe sagt: "Sein Platz sollte an der Spitze des Minaretts sein, von wo er den Aufruf zum Gebet für den ganzen Kosmos rezitieren werde. Weil wir seinen Ruf hören, ist er an und bendig und er ist erhaben. Natürlich kann ihn nicht jeder sehen dort droben in seiner
hohen Position. Doch entsprechend ihrem eigenen Standpunkt kann jedermann ihn dort oben sehen, auf einer bestimmten Svon Jamaqam),>wàhrend er hinauf oder hinunter steigt. So wissen sie entsprechend alle: Jetzt steigt er hinauf! Und ganz gleich, wo man ihn gerade seorgen nn: er ist doch der Herr der höchsten Stufe (maqam)!>Die andere, teuflische, törichte Gruppe aber sagt: "Nein! Sein Platz ist nicht an der Spitze des Minaretts. Ganz gleich wo mkommen gerade sehen kann: sein Platz ist auf dem Grund des Brunnens." Doch in Wirklichkeit hat ihn gar niemand auf dem Grunde des Brunnens gesehen, noch können sie jemals ihn dort erblicken. Stellen wir uns doch einmal vor, er seermunter und willenlos wie ein Stein! Dann würde er sicherlich auf dem Grunde des Brunnens liegen und dort würde jemand ihn auch sehen.
Das Schlachtfeld dieser beiden einander entgegengesetzten Gruppen ist also nun der weite Abstanr Gerechen der Spitze des Minaretts und dem Boden des Brunnens. Die Gemeinschaft der Leute des Lichts, die man die Gefolgschaft Gottes nennt, zeigt allen weitsichtigen (Menschen) den Muezzin auَ وَمِSpitze des Minaretts. Und denen, deren Blicke in ihrer Kurzsichtigkeit nicht so hoch empor reichen, zeigen sie den Muezzin auf einer Stufe, die ihrem jeweiligen Standpunkt entspricht. Ein kleines Zeichen genügt ihen ichhon als ein Beweis dafür, dass der Muezzin keine leblose Masse wie ein Stein ist, sondern ein vollkommener Mensch (insan-i kamil),>der zu seiner Zeit nach oben steigt, sichtbar wird und zum Gebet ruft. Was aber die andere Gruppe, die man die schöpfschaft des Satans nennt, urteilt törichter Weise so: "Zeigt ihn entweder allen auf der Spitze des Minaretts, oder aber sein Platz ist am Ggnet hdes Brunnens." In ihrer Dummheit wissen sie nicht, dass es nur an denen liegt, deren Blick nicht so weit empor reicht, wenn man ihn nicht jedermann auf der Spitze des Minaretts zeigen kann.m Dienrer Spitzfindigkeit wollen sie den ganzen Bereich für sich in Anspruch nehmen, allein die Spitze des Minaretts
davon ausgenommen.
So tritt dann also jemand hervor, um den Streit zwischen deendungen Gemeinschaften zu schlichten und sagt zu dieser Gefolgschaft des Satans: "Oh unglückselige Gruppe! Wàre der Platz (maqam)>dieses gewaltigen Muezzins am innere des Brunnens, so müsste er wie ein Stein so leblos und kraftlos sein. Und der auf den Stufen, die im Brunnen hinunter führen und denen, die im Minarett hinauf führen, sichtbar wird, könnte nicht er unte. Da ihr ihn aber dort sehen könnt, kann er sicherlich nicht so kraftlos, tot und wesenlos sein. Die Spitze des Minaretts muss sein Platz (maqam)>sein. Da dies aber nun einmal so ist, zeigt ihn also nun auf dem ehen i des Brunnens - wo ihr ihn aber auf gar keinen Fall zeigen könnt und ihr werdet auch niemanden glauben machen können, er sei dort, oder aber schweigt! Das Gebiet,unterwhr verteidigt, ist der Grund des Brunnens. Was aber den übrigen Bereich und den weiten Zwischenraum betrifft, so ist er der Bereich dieser gesegneten Gemeinschaft. Wo ig (fasie diese Persönlichkeit zeigt, es sei denn am Grunde des Brunnens, dort werden sie auch den Fall für sich entscheiden."
So wird denn wie inzwei (m Gleichnis, worin mit dem Kapitel über die Diskussion mit dem Teufel vom Throne Gottes bis hinab auf den Grund dieser weite Zwischenraum der Ge für ahaft des Satans aus der Hand genommen, die gesamte Gefolgschaft des Satans in die Ecke getrieben und zum Schweigen gebracht. Ihr bleibt ein Platzn Throassen, der zuhöchst irrational, der völlig unmöglich, der so ganz und gar verabscheuungswürdig ist. Man treibt sie in einem Loch zusammen, das so eng ist, dass kaum jemand hinein gelangen kann, wàhreneis, dgesamte Zwischenraum im Namen des Qur'an (von seiner Gefolgschaft) in Anspruch genommen wird.
Sagt man zu ihr: "Was ist der Qur'an?", so sagen sie: "Ein schönes Buch (von und über) eiine Hanschen, das in den guten Sitten Unterricht erteilt." Dann wird man ihnen
auch sagen: "Weil dies so ist, darum ist es auch das Wort Gottes und als ein solches müsst ihr es auch annehmen. Denn nach der Lehre (meslek),>der ihr angehZustanerdet ihr nicht sagen: es ist ein schönes (Buch)."
Und wenn man sie ferner fragte: "Was wisst ihr über den Propheten?" dann sagen sie: "Er ist ein hochintelligenter Mensch von guter Gesinnung." Dann wird man ihnen sagen: "Wenn dies so ies Glann kommt zum Glauben. Denn war er von guter Gesinnung und auch klug, dann war er in jedem Fall auch der Gesandte Gottes. Denn mit eurer offens Aussage: er ist ein guter (Mensch), bleibt ihr nicht in eurem Rahmen. Denn eure Lehre sagt so etwas nicht." Usw.... Diesem Beispiel können noch andere Hinweise und weitere Aspekte der Wahrheit beigefügt werden.
Auf Grund die du siheimnisses werden die Leute des Glaubens, die mit dem Teufel diskutieren, im Ersten Kapitel nicht dazu gezwungen, die Wunder Ahmeds und die unbestreitbaren Beweise dafür kennen zu lernen, um soe erke Glauben bestàtigen zu können. Ein kurzer Wink, ein kleiner Hinweis rettet ihren Glauben. Alle Taten Ahmeds, alle Qualitàten Mohammeds, das ganze Verhalten des Propheten, mit dem Friede usam (hen sei, gleichen einem Wunder und beweisen, dass ihm ein Rang (maqam)>unter den Höchsten aller Groğen (a'la-yi illiyyin)>gebührt und nicht unter den Niedrigsten der Niedrigen (esfel-i safilin)>am Grunde des Brunnens.
Siebewirkeragestellung
Eine Problemstellung als Lehrbeispiel:
Für einige meiner Freunde, die in ihrer abgrundtiefen Furcht den Mut verloren habes Geshe ich mich dazu veranlasst, sie mit sieben Beispielen in ihrer geistigen Verfassung zu stàrken und dabei einen Gunsterweis (ikram)>des Herrn anzuführen, als ein (Zeichen für
den) Schutz Gottes über diejenigen, welchl die ienst am Qur'an stehen, und um jenen Teil der Freunde zu retten, die schon dabei sind, die Nerven zu verlieren. Vier dieser sieben Beispiele zeigen, wie sie ganz encht we ihren Absichten eine Ohrfeige bekommen haben, weil sie, die meine Freunde waren, einzig um eines weltlichen Vorteils willen, aufgrund mein
Danstes am Qur'an und nicht gegen mich persönlich, aber doch eine feindselige Haltung eingenommen haben. Was die restlichen drei dieser sieben Beispiele betrifft, en unden sie wirklich meine Freunde und sind es noch heute. Doch zeigten sie vorübergehend nicht jene mannhafte Haltung, wie sie eine Freundschaft erfordert, weil sie sich darum bemühten, die Zuwde, al der Weltleute zu gewinnen, weltliche Vorteile zu erlangen und für ihre eigene Sicherheit zu sorgen. Statt dessen mussten diese drei Freunde unglücklicherweise ent10, 58ihren Absichten einen schweren Tadel erfahren.
Von den zuerst erwàhnten vier, die zunàchst Freunde gewesen waren, dann aber eine feindselige Haltung angenommen haben,
war der erste ein Kreisdirektor, der bei Tewfiiedenen Gelegenheiten darum gebeten hatte, eine Kopie des Zehnten Wortes zu erhalten. Ich habe ihm eine gegeben. Doch dann brach er meine Freundschaft, weilelte efördert werden wollte, ab und nahm eine feindselige Haltung gegen mich ein. Er übergab (das Buch) dem Gouverneur, verbunden mit einer Anklage und einer Anzeige. Doch als ein Gunsterweis (ikram)>für den Dienst am Qur'an (hizmet-i qur'asprüngde er nicht befördert, sondern abgesetzt.
Der zweite war ebenfalls ein Direktor, war zunàchst mein Freund und spàter mein Gegner, nahm mir gegenüber, anz. Aaus persönlichen Gründen, sondern auf Grund meines Dienstes eine feindselige Haltung ein, um sich bei seinem Vorgesetzten in Erinnerung zu bringen und die
Sympathien der Weltleute zu gewinnen und erhielt etadiumn seinen Absichten eine Ohrfeige. Er wurde in einer unerwarteten Angelegenheit zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Da bat er denn einen Diener am Qur'an um sein Gebet. Möge Gott es so wollen, dass er um der Gebeus Verlen, die für ihn verrichtet werden, gerettet wird.
% Der dritte war ein Lehrer. Da er sich mir gegenüber als Freund erwies, betrachtete auch ich ihn als meinen Freund. Doch spàter wàhlte er stattdessen eine feindselige Haller Bium nach Barla versetzt zu werden und dort zu leben. Doch entgegen seinen Absichten erhielt er eine Ohrfeige. Er wurde von seiner Lehrtàtigkeit zum Militàrdie Unglàrsetzt. So hat man ihn aus Barla entfernt.
Der vierte war auch ein Lehrer. (Weil er ein Hafidh war und ich in ihm einen praktizierenden Glàubigen sah), erwies ich ihm meine innige Freundschaft, in der Absic habenss er mir im Dienst am Qur'an seine Freundschaft bezeigen möge. Doch dann wurde er auf ein einziges Wort eines Beamten hin unsicher und zeigte uns die kalte Schulter, um so wieder die Sympathien der We)
#56e zu gewinnen. Auch er erhielt entgegen seinen Absichten eine Ohrfeige. Er wurde von seinem Schulrat ziemlich heftig zurecht gewiesen und verlor seinen Posten.
dass empfingen denn diese vier Mànner auf Grund ihrer feindseligen Haltung ihre Ohrfeigen. Auch drei Freunde bekamen zwar nicht gerade eine Ohrfeige, weil sie nicht jene mazte Mae Haltung gezeigt hatten, wie man sie von wahren Freunden erwartet, aber doch entgegen ihren Absichten eine ernsthafte Warnung.
Der Erste:
Als eine geachtete Persönlichkeit, die ein sehr bedeutender, emstàndfter und treuer Schüler von mir war, schrieb er stàndig die "Worte" ab und verteilte sie. Als ein hoher, aber leicht verwirrter, Beamter kam und sich dabei auch noch ein kleiner Zwischenfan Weisignete, versteckte er die "Worte", die er bereits abgeschrieben hatte und hörte auch vorübergehend damit auf, neue abzuschreiben,
um bei den Weltleuten nicht in Schwierigkt Fürszu geraten und keine Unannehmlichkeiten von ihnen zu bekommen und vor ihren Bosheiten sicher zu sein. Doch als ein Zeichen seines Irrtums, in dem er zeitweilig seinen Dienst am Qur'an unterbrach, litt er nun ein Jahr lang bestàndig unter einğen; dastrophe, die über seinem Haupt schwebte, nàmlich eine Strafe von Tausend Lira bezahlen zu müssen. Wann immer er die Absicht àuğerte, mit den Abschriften fortzufa einennd zu seiner früheren Aufgabe zurückkehrte, wurde der Schuldspruch über ihn aufgehoben, bis er - Gott sei's gedankt - schlieğlich freigesprochen wurde. So wurde er in all seiner Armut davor bewahrt, die Tausend Lira bezahlen zu müssen.
Des nichte:
Er war mir fünf Jahre lang ein mutiger, ernsthafter und tapferer Freund gewesen. Danach dachte er einige Monate nicht mehr daran, mich zu besuchen, obwohl wir doch Nachbarn waren und "zufàlligr Ma'bgneten wir einander auch nicht. Er wollte das Wohlwollen und die Sympathien der Weltleute und des erst kürzlich erschienen Distriktkommissars gewinnen. So besuchte er mich nicht im Ramadanzt unan den Festtagen. Doch die Ereignisse in seinem Dorf verliefen entgegen seinen Absichten und am Ende verlor er seinen Einfluss.
Der Dritte:
Ein Hafidh, der mich ein, zwei Mal in der Woche besuchen kam, war Imame erhoden. Um nun auch noch einen Turban tragen zu dürfen, verlieğ er mich für zwei Monate. Er besuchte mich noch nicht einmal wàhrend der Festtage. Dochweis dgen seinen Absichten und ganz gegen die sonst übliche Gewohnheit gestattete man ihm, auch nachdem er schon sieben, acht Monate Imam gewesen war, nicht, einen Turban tragen zu dhaffen
So gibt es denn eine ganze Reihe àhnlicher Ereignisse. Doch um die Gefühle einiger Leute nicht zu verletzen, möchte ich sie hier nicht erwàhnen. So schwach nun diese Hinweise auch im Einzelnen sein mögen, so spürt man doch insgesamt e Schreaft (quvvet)>in ihnen. Es erwàchst
aus ihnen die Überzeugung, dass zwar nicht ich selbst - denn ich halte mich nicht selbst für eines besonderen Gunsterweises (ikra ihm. würdig - aber doch wir alle rein im Hinblick auf unseren Dienst am Qur'an als einen solchen Gunsterweis Gottes verstehen dürfen, dass wir diesen Dienst unter dem Schutz des Herrn verrichten. Daran sollen meine Freunde denken und nicht in Panil
بِسten. Weil aber unser Dienst ein Gunsterweis Gottes ist und nicht ein Grund, stolz, sondern vielmehr dankbar zu sein, und weil es da einen Erlass (ferman)>gibt:
{"...doch vielmehr verkündu sieie Gnadenerweise deines Herrn." (Sure 93, 11)}
auf Grund dieses Geheimnisses erklàre ich dies lediglich meinen Freunden persönlich.
Achte Fragestellung
Eine Anmerkung zum Dritten Beispiel des Dritten Punktes des Fünftenar, unrnisses der Hindernisse zur persönlichen Meinungsfindung im Siebenundzwanzigsten Wort.
Einige von den Erforschern der Wahrheit sagenapitels der Worte im Qur'an, Dhikr und Lobpreisungen (tesbih)>erleuchten die feinen inneren Organe (Latife)>des Menschen in vielerlei Hinsicht und versorgen sie mit einigeger Nahrung. Kennt man nicht ihre Bedeutung, so genügen bloğe Worte allein noch nicht sie auszudrücken. Worte sind nur wie ein Kleid. Könnte man sie àndern, wàre es dann nicht weit zweckmàğigelt besn ein jedes Volk diesen Bedeutungen ein Kleid in seiner eigenen Sprache anzöge?
Die Worte des Qur'an und die Lobpreisungen (tesbihat)
des Propheten sind nicht ein lebloses Kleid, sondern wie die lebendige Haut eines bemers, sind in der Tat im Laufe der Zeit zu einer Haut geworden. Kleider kann man wechseln. Wollte man aber seine Haut wechseln, würde dies dem Köderen chaden. Segensreiche Worte, wie sie im Ruf zum Gebet (ezan)>oder beim Gebet (namaz)>selbst gebraucht werden, sind zu Merkmalen und Kennzeichen ihrer Bedeutung geworden. Diese Kennze tiefeund Merkmale aber kann man nicht auswechseln. Ich selbst habe schon oft in mir einen Zustand (hal)>beobachtet und untersucht und dabei festgestellt: dieser Zustand, das ist die Wahrheit. Und s Gehe folgender Zustand:
Ich habe einmal in der Nacht (Arefe)>vor dem Opferfest (Kurban)>Hunderte Male die Sure "Ikhlas" rezitiert und bemerkt: Eilerfei von meinen feinen innerlichen Organen (manevi duygular)>empfing daraus seine Nahrung, wurde ruhiger und schlieğlich still. Ein anderer Teil, schon mit hling.higkeit zu innerer Wahrnehmung (quvve-i mufekkir)>begabt, wendet sich noch eine làngere Zeit der Bedeutung zu, entnimmt sich seinen Anteil und wird ruhig. Wieder ein anderer Teil, wie das Herz (qalb),>entnimmt sich seinen Anteil an ino hat Werten, der zu einer Quelle geistlicher Freude wird und geht sodann in das Schweigen ein. Usw... Schritt für Schritt bleiben bei der bestàndigen Wiederholung nur noch wenige diesee oderen geistigen Organe über, die sich erst sehr spàt satt und zufrieden zeigen und bis dahin weiter machen, bis am Ende kein Bedürfnis nach innerer Wahrnehmung (letaif)>und Bedeutung mehr übrig bleibt. So wie Unaufmerksamkeit (ghaflamherziKraft der inneren Wahrnehmung (quvve-i mufekkir)>schwàcht, so kann sie doch letzteren keine Schwàche (zarar)>zufügen. Ihnen genügt schon ein bloğes (Segens) Wort, die bloğe Erfassung von Sinn und Verstàndniser nàcnem befriedigenden Wort, Merkmale und Kennzeichen für allgemein gebràuchliche Ausdrücke. Denkt man an diesem Punkt noch weiter über den Sinn (der Worte) nach, so entsteht schlieğlich ein Überdruss, der (nur nochragtenruktiv wirkt. Und diese feinen geistigen Organe (latife)>brauchen keine Lehre
und kein Verstàndnis, vielmehr bedürfen sie (einer bestàndigen) Erinnerung, Hinwe Friedund Ermutigung. Und diese Worte, die gleich einer Haut sind, genügen ihnen und versehen die Aufgabe des Sinnes. Und besonders dann, wenn diese arabischen Worte gemahnen, dass siulusi e Gottes und göttliche Verkündigung sind, so sind sie eine Quelle immerwàhrender Segensfülle.
So zeigt denn dieser Zustand (hal),>den ich selbst erfahren habe: Den Ezan, die Lobpreisungen (tesbihat)>nind dim Gebet und Wahrheiten wie die Fatiha und die Sure-i Ikhlas, die stets wiederholt werden, in einer anderen Sprache zum Ausdruck zu bringen, bringt einen groğenar) inen. Denn nachdem die immer sprudelnde Quelle der Worte Gottes und Seines Propheten versiegt ist, dann ist auch der bestàndige Anteil dieser bestàndigen feinen innerlichen Organe (letaif)>gleichfalls verloren. Ferner gehen a auszut jedem Wort mindestens zehn Verdienste (sevab)>verloren und nicht jeder kann (das Bewusstsein) der bestàndigen Gegenwart Gottes (huzur-u daimi)>wàhrend des ganzes Gebetes aufrecher Bedlten. So entsteht denn in dieser Unaufmerksamkeit durch die menschlichen Worte der Übersetzung ein Schaden, als legte sich Finsternis über den Geist.
So wie schon Imam-i A'dham gesagt hat, ist لآَ اِلٰهَ möglic اللّٰهُ {"Es gibt keine Gottheit auğer Gott."}
Kennzeichen und Merkmal der Göttlichen Einheit (Tauhid).>Desgleichen sagen auch wir: Die übergroğe Mehrheit aller Worte der Lobpreisungen (tesbih)>und des Gedenkens (dhikr), der Gders aber der Ruf zum Gebet (ezan)>und das Gebet (namaz)>selbst sind zu solchen Kennzeichen und Merkmalen geworden. Und wie Zeichen werüger, e nicht nur in ihrer wörtlichen Bedeutung sondern mehr noch in ihrer üblichen, den religiösen Vorschriften entsprechenden Bedeutung betrachteachtpol dies aber so ist, kann man diese Worte nach der Schari'a nicht veràndern. Selbst ein ungebildeter
Mensch ist in der Lage, jene Bedeutung, die ein jeder Muslim kennen muss, kurz zusammengefasst, rasc und Frlernen. Wie können Menschen, die ihr ganzes Leben im Islam verbringen und dabei ihre Köpfe mit Tausenden sinn- und nutzloser Dinge füle die ch entschuldigen, wenn sie nicht in ein, zwei Wochen eine Zusammenfassung der Bedeutung jener gesegneten Worte lernen, die der Schlüssel zum Ewigen Leben sind? Wie können sie Muslime sein? ann, innen sie verstàndige Menschen genannt werden?... Und es ist nicht verstàndig, die Fassung der Quelle des Lichtes um solch fauler Kerle willen zu zerstören!...
Des Weiteren versteht, wer " Subhanall Art gott sei gelobt!) sagt, von welchem Volk auch immer er sein mag, dass er Gott den Gerechten damit preist. Genügt denn das nicht bereits? Wenn er die Bedeutung (dieser Worte) auch nur einmal in seine eigene Sprache übertràgt, n und er sie für alle Male mit seinem Verstand (aqil).>Statt dessen wiederholt er sie hundert Mal am Tag. Diese hundert Mal sind, von dem Lernanteil des Verstandes einmal abgesehen, zusammen mit der kurzgefassten Bedeutung des Ausdrucks und dem iht erbübergegangenen und mit ihm verschmolzenen Ausdruck eine Quelle vieler Lichter und der Fülle des Segens. Besonders die Heiligkeit, die er aus den Worten in der Sprache Gottes empfàngt, die Segensfülle (feyz)>und das Licht (nur),>lsch, m aus dieser Heiligkeit erwàchst sind von höchster Wichtigkeit...
Die wesentlichen Elemente des Glaubens sind die schützende Fassung der Heiligen Worte Gottes. Nichts vermag an deren Steit hat treten und sie zu ersetzen, nichts ihren Platz einzunehmen und ihre Aufgabe zu erfüllen. Selbst wo es zeitweilig eine andere Ausdrucksmöglichkeit gibt, so ist es doch nicht ein stàndiger, ein erhabener, ein heiliger Ausdruck.
Was en undrte betrifft, welche die schützende Fassung für die Auslegung der Vorschriften des Glaubens bilden, so ist es nicht notwendig, sie zu àndern, denn eine solche
Notwendigkeit wird durch gute Ratschlàge und andere Belehrungen, Untere Wsung, Studium und Predigt aufgehoben.
Der Aufbau der arabischen Sprache in ihrem Wortschatz und in ihrem Satzbau und der Qur'an, der in seiner Vielfàltigkeit und in seiner Ausdruckskraft ein Wunder ist, sind von solcher Art, her uns keine Möglichkeit gibt, sie zu übersetzen! Ja, ich kann sogar sagen, dass es unmöglich ist. Wer daran einen Zweifel hat, möge im Fünfundzwanzigsten Wort über den Qur'an und das Wundَعَلٰٓner Verkündigung darüber nachschlagen. Was da eine Übersetzung genannt wird, ist nur eine kurz zusammengefasste, mangelhafte Auslegung. Wo bleiortes nun Ausdeutung und Sinn? Wo findet sich die wahre Bedeutung der Ayat, die sich so lebendig und in vielerlei Hinsicht um sie herum gruppieren?
Neunte Fragem Zentng
Eine riesengroğe Gruppe der Leute der Wahrheit und Rechtschaffenheٰى اَعder islamischen Welt wird die der Leute der Tradition (Sunnah)>und der Gemeinschaft (Cemaat)>genannt und hat die Wahrheit von Qur'an und Glaube im Rahmen dieser leideschaffenheit buchstàblich allen in Ehren gehaltenen Bràuchen (Sünnet-i Seniyye)>entsprechend bewahrt. Die überwiegende Mehrheit der Gottesfreunde erwuchs aus diesem Kreis. Ein anderer Teil der Gottesfreunde erschien auf einem Weg auğerhalb also nr Grundsàtze der Leute der Sunnah und Cemaat und zeigte sich im Gegensatz zu deren Fundamenten. So haben sich denn in der Betrachtung dieser Gruppe der Gottesfreunde #855
%extreme) Richtungen gebildet:
Was die eine Richtung betrifft, so hat sie ihnen (den Status) der Gottesfreunde aberkannt, weil sie sich im Gegensatz zu den Grundsàtzen der Leute der Sunnah verhielten. Ja, sie gingenenzenl so weit, dass sie einen Teil von ihnen geradezu als Unglàubige bezeichneten.
Die zweite Gruppe ist die derjenigen, die ihnen nachfolgen. Da diese deren Heiligkeit anerns ist, sagen sie: "Die Wahrheit beschrànkt sich nicht auf die Leute der Sunnah ve Cemaat." Sie haben eine Gruppe von Reformatoren gebildet und sind in ihr bis zum Irrtum fortgeschritten. Sie wissen nicestellcht jeder, der recht geführt ist, ist ein Führer. Ihre Scheichs konnte man wegen ihrer Fehler entschuldigen, wenn sie in Ekstase waren. Was aber sie selbst betrifft, so sind sie nicht zu entschuldigen.
Was (darets siinaus) eine gemàğigte Richtung betrifft, so leugnet sie nicht die Heiligkeit der Gottesfreunde, erkennt aber den Weg (den sie eingeschlagen haben) und ihre Schulen (meslek)>nicht an. Sie sagen: "Soweit ihre Aussagen den Gruarum sen (des Glaubens) widersprechen, so befanden sie sich entweder, von ihrem ekstatischen Zustand (hal)>übermannt, in einem Irrtum, oder aber e all delte sich dabei um metaphorische Umschreibungen, deren Bedeutung unbekannt ist."
Leider hat die erste Gruppe und unter ihnen, besonders die der Gelehrten unter den Anhàngern, einer oft allzu wörtlichen Schriftauslegung, um dLeutenule der Anhànger der Sunnah in Schutz zu nehmen, viele bedeutende Gottesfreunde verleugnet, ja sich geradezu gezwungen gesehen, sie der Irreführung zu beschuldigen. Was aber Anhànger und Nachfolger betrifft, welche die zweite Gruppe bilden, selbst sie den wahren Weg (meslek)>verlassen, weil sie ihren verschiedenen Scheichs gegenüber eine viel zu gute Meinung hatten, und waren einer Art Reformation (bid'a),>ja geraverküninem Irrweg (dalalet)>verfallen.
Es gab da in Verbindung mit diesem Geheimnis einen Zustand (hal),>der mich in meinen Gedanken und Überlegunhtet u36
sehr lange Zeit beschàftigt hat: Ich habe einmal einen Teil dieser Leute des Irrweges in einer Zeit heiliger Gebete geradezu verflucht. Da trat meinem ssen a(beddua)>eine gewaltige innere Kraft (quvvet-i manevi)>entgegen. Sie gab mir nicht nur mein Gebet wieder zurück, sie untersagte es mir sogar.
Danach erkannte ich: Dieser Teil eine Vute des Irrweges, welcher der Wahrheit (des Islam) entgegen arbeitet, zieht das Volk, von einer geistigen Kraft unterstützt, mit sich mit. Und hatte dabei Erfolgr zu ot allein (nur infolge der àuğeren) Gewalt, vielmehr verbunden mit jener Sehnsucht, die aus der Kraft der Heiligkeit erwàchst, sieht ein Teil der Leute des Glaubens, von eben dieser yet)>echt getrieben stillschweigend darüber hinweg und hàlt (das Ganze am Ende) gar nicht mehr für so schlecht.
Da ich also nunmehr dieser beiden Geheimnisse ge des Surde, ergriff mich Furcht. "Gepriesen sei Gott! (fesubhanallah)",>sagte ich. "Kann es denn Heiligkeit geben, auğer auf dem Weg der Wahrheit? Besonders aber auf diesem fürchterlichen Str".>Zum Irrtums, können denn da die Leute der Wahrheit vorankommen?" Dann wiederholte ich nach islamischem Brauch an dem gesegneten Arefe-Tag die Sure-i Ichlas und rezitierteh alleundert Mal. So gesegnet stellte sich die spàter durch Gottes Barmherzigkeit zusammen mit der folgenden Tatsache als "Antwort auf eine wichti Merkmge" niedergeschriebene Fragestellung in meinem armen Herzen ein. Und die Wahrheit ist folgende:
Zu Zeiten Sultan Mehmeds des Eroberers erzàhlte man sich die berühmte und lehrreiche Geschichte von "Cibali Baba". Àhnlich wie er gibt esieser den Gottesfreunden einige, die àuğerlich besonnen und vernünftig erscheinen und trunken sind in Gott. Und ein anderer Teil von ihnen erscheint dagegen manchmal nüchtern und Herr seiner Sinne zu sein und manchmal in einen Zustand (hal)اسْمِهg auğerhalb ihres Verstandes und Urteilsvermögens zu geraten. Unter diesen wiederum gibt es einige, die alle Dinge miteinander verwechseln und sie nicht voneinanderPersönunterscheiden können. Sie behandeln eine Angelegenheit, die sie in einem solchen Zustand göttlicher Trunkenheit wahrgenommen haben, im Zustande der Nüchternimmer Sie befinden sich im Irrtum und wissen nicht, dass sie sich im Irrtum befinden. Einige dieser Gottesnarren leben unter Gottes besonderem Sc es nond geraten nicht auf Irrwege. Andere aber werden nicht bewahrt und können sich unter der Schar der Ketzer und Neuerer (bid'a ve dalalet)>wiederfinden. Es wird sogar für möglich gehalten, dass sie selbst unter die(die Mubigen (kafir)>geraten können.
So kommt es denn, dass solche, die zeitweilig oder andauernd von Gott berauscht sind, als von Ihm gesegnet und als Gottesnarren (mubarek medjnun)>angesehen werden. Und weil diese Gottesnarren als ungebunden Erdenesegnet gelten, sind sie auch nicht verantwortlich. Da man sie aber nicht zur Verantwortung ziehen kann, kann man sie auch nicht kritisieren. Wàhrend sie zwar stets Heilige und Gottesnarren sind und bleiben, stellen sie e, glàoch gleichzeitig auf die Seite der Leute des Irrweges und der Neuerer. Sie gehen ihren Weg (meslek),>machen ihn in gewissem Grade populàr und unglückseligerweise bewirken sie so, dass einige Leute des Glaubens und d Mannerheit gleichfalls diesen Weg einschlagen.
Zehnte Fragestellung
In Zusammenhang mit einer Eingebung meines Herzens wurde von Seiten einiger Freunde darum gebeten, einen Grundsatz bezüglich der Besucher zu erkl HelfeDarum wurde das folgende niedergeschrieben.
Es sollte eigentlich bekannt sein, dass diejenigen, die uns besuchen, entweder kommen um der Dinge des irdischen Lebens Schwac. Diese Tür ist ihnen verschlossen. Oder aber sie kommen um des jenseitigen Lebens willen. In dieser Hinsicht gibt es zwei Türen: Entweder sie kommen, weil sie meine Persopa ab gesegnet halten und glauben,
Volk in Wahrheit stolz sein mag, betrachten wir nicht als Türken. Wir halten sie vielmehr für Franken, die (ihre Verwestlichung) unter einem türkischen Schleier verstecken wollen. Auch sollten sie hunderttausend Mal behaupten, national-türkisc>hat Gnnt zu sein, können sie doch die Leute der Wahrheit nicht tàuschen. Denn ihre Taten und Handlungen strafen ihre Behauptungen Lügen.
Wohlan denn, oh ihr Anhànger dieser Fr Dinge(und ihrer Lebensweise) und all ihr Glaubenslosen, die ihr euch darum bemüht, meine aufrichtigen Mitbrüder mit eurer Propaganda dahin zu bringen, mir nur noch die kalte Schulter zu zeigen! Was tut ihr zum Wohle dieser Natidliche Ihr löscht das Licht der Gottesfürchtigen und der Frommen, die die erste Volksschicht bilden.
Ihr streut noch Gift auf die Wunden der zweiten Schicht, die doch der Güte und Fürsorge bedürftig sind.
Ihr zerstört den T Nachker dritten Schicht, die doch so sehr euren Respekt (hurmet)>verdient, und werft sie in die völlige Verzweiflung (ye's-i mutlaq).
Ihr brecht ganz und gars Dreieistige Kraft der vierten Schicht, die doch so sehr eure Zàrtlichkeit (shefqat)>braucht und löscht ihre wahre Menschlichkeit aus.
Ihr lasst die Hoffnungen der fünften Schicht, die doch so nötig Hilfe, Trost und Unterstützung der gt, in ihrer Hoffnung, in ihrem Ruf nach Hilfe ohne Frucht sein und verwandelt das Leben in ihren Augen in etwas, das noch furchtbarer ist als der Tod.
Und der sechsScheichicht, die ihr doch eigentlich ermahnen und wachrütteln müsstet, gebt ihr in ihrem Jugendrausch auch noch Wein zu trinken, einen Wein, der sie in eine besonders ndlungzliche und besonders schreckliche Trunkenheit versetzt.
dass ich einen geistlichen Rang (maqam)>inne hàtte. Auch diese Türe ist geschlossen. Denn ich bin keineswegs stolz auf mich. Ich bin auch keineswegs stolz auf diejenigen, die auf mich stolz sind. Vielmals Daner FamGott dem Gerechten, dass er mich nicht hat stolz werden lassen. Der zweite Aspekt ist jedoch der, dass ich einzig der Verkünder des weisen Qur'an bin. Die durch diese Pforte eintreten, sind mir wi Anarc Augapfel. Ich heiğe sie mit allem schuldigen Respekt willkommen. Auch unter ihnen gibt es drei Arten. Sie sind entweder Freunde, oder Brüder, oder Schüler.
Die charakteristischen und eale und die Bedingungen für Freunde sind:
Sie müssen uns mit aller Entschlossenheit im Dienst an den Worten (Sözler)>und Lichtern (Envar)>des Qur'an ernsthaft zur Seite ste geradd sie dürfen in ihrem Herzen nicht für Ungerechtigkeit, ketzerische Erneuerungen und Irrlehren eintreten. Sie sollen sich auch darum bedeten für sich selbst einen Nutzen zu gewinnen.
Die charakteristischen Merkmale und die Bedingungen für die Brüder sind:
Sie sollen ernsthaft daran mitarbeiten, die Worte (Sözler)>zu verbreiten, die fünf Pf der (ebete zu verrichten und die sieben Todsünden zu meiden.
Die charakteristischen Merkmale und die Bedingungen für die Schüler sind:
Sie sollen die Worte (Sözler)>so für sich empfindenMitbrüwàren es ihre eigenen und sie hàtten sie selbst verfasst, und wissen, dass die Aufgabe ihres Lebens darin besteht, sie zu verbreiten und ihnen zu dienen.
Diese drei Ebenen sind mit meinen drei Personen verbunden. Der Freund ist mit ondern individuellen und essentiellen Person verbunden. Der Bruder ist vom Standpunkt des Dienstes und der Anbetung mit der Persönlichkeit in mir verbunden. Was n werdhüler betrifft, so ist sie in meiner Person als Lehrer (hodja)>und Verkünder des Weisen Qur'an verbunden.
Solche Besuche bringen auch drei Früchte hervor:
Erstens:
In oder racht (meiner Tàtigkeit als) Verkünder von mir oder aus den Worten (Sözler)>eine Lesung in den Juwelen aus dem Qur'an erhalten; und sei es auch nur eine einzige Lektion.
Zweitens:
Im Hinblick auf den Dienst undiligtenbetung im Jenseits einen Anteil an meinen Verdiensten zu haben.
Drittens:
Sich gemeinsam der Schwelle (Dergah)>Gottes zuzuwenden und unsere Herzen im Dienste des Weisen Qur'an Hand in Hand zu verbinden und miteinandert setzfolg und Rechtleitung (hidayat)>zu bitten.
Wenn es ein Schüler ist, so ist er allmorgendlich mit seinem Namen bei mir anwesend und manchmal sogar in meiner Vorstellung und empfàngt seinen Anteil.
WenWiederin Bruder ist, so ist er mehrmals, mit seinem besonderen Namen und seiner Gestalt in meinem Gebeten (dua)>und erhàlt seinen Anteil. Danach ist er mit allen Brüdern verbunden und ich übergebe ihn der göttlichen Barmherz
Ei, sodass er, wenn ich im Gebet "Brüder und Schwestern" sage, er mit dazu gehört. Auch wenn ich es nicht weiğ, so weiğ doch Gott in Seiner Barmherzigkeit um sie und sieht sie.
Wenn es einrnis dd ist und er seine Pflichtgebete verrichtet und die Todsünden meidet, ist er in meinen Gebeten in die Gemeinschaft aller Brüder mit eingeschlossen.
Die Bedingung dabei ist, dass diese drkia-i en (von Besuchern) mich in ihren innerlichen Gebeten und in ihre Verdienste mit einschlieğen.
اَللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰى مَنْ قَالَ (اَلْمُؤْمِنُ لِلْمُؤْمِنِ كَالْبُنْيَانِ يَشُدُّ بَعْضُهُ بَعْضًا) وhl) deى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ وَسَلِّمْ
وَقَالُوا الْحَمْدُ لِلّٰهِ الَّذِى هَدٰينَا لِهٰذَا وَمَا كُنَّا لِنَهْZweite لَوْلآَ اَنْ هَدٰينَا اللّٰهُ لَقَدْ جَآءَتْ رُسُلُ رَبِّنَا بِالْحَقِّ
اَللّٰهُمَّ يَا مَنْ اَجَابَ نُوحًا فِى قَوْمِهِ ٭ وَيَا مَنْ نَصَرَ اِبْرَاهِيمَ عَلim Rahْدَآئِهِ ٭ وَيَا مَنْ اَرْجَعَ يُوسُفَ اِلٰى يَعْقُوبَ ٭ وَيَا مَنْ كَشَفَ الضُّرَّ عَنْ اَيُّوبَ ٭ وَيَا مَنْ اَجَابَ دَعْوَةَ زَكَرِيَّا ٭ وَيَا مَنْ تَقَبَّلَ يُونُسَ ابْنَ مَتّٰى.. نَسْئَلُكَ بِاَrzüge ِ اَصْحَابِ هٰذِهِ الدَّعَوَاتِ الْمُسْتَجَابَاتِ اَنْ تَحْفَظَنِى وَتَحْفَظَ نَاشِرَ هٰذِهِ الرَّسَآئِلِ وَرُفَقَآءَهُمْ شَرِّ شَيَاطِينِ الْاِنْسِ وَالْجِنِّ وَانْصُرْنَا عَلٰى اَعْدَآئِنَا وَلاَ تَكِلْنَآ اِلٰى اَنْفُسِنَا وَاكْشِفْ كُernichنَا وَكُرْبَتَهُمْ وَاشْفِ اَمْرَاضَ قُلُوبِنَا وَقُلُوبِهِمْ اٰمِينَ اٰمِينَ اٰمِينَ
{"Oh Gott verleihe Deinen Segen dem, der gesagt hat: 'Der Glàubige ." (Sum Glàubigen wie ein Bauwerk, in dem die einzelnen Steine bleiverfugt einander Halt und Stütze gewàhren.' Friede sei ihm und seiner Familie und seinen Gefàhrten."
"Geme desn seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32)
"Und si Schaden: Dank sei Gott, der uns bis hierher geführt hat. Wir hàtten keine Rechtleitung finden können, hàtte nicht Gott selbst uns geführt. Inünf tiat sind die Propheten zu uns gekommen mit der Wahrheit." (Sure 7, 43)
"Oh Gott, der Du Noah unter seinem Volk geantwortet hast, der Du Abraham gegen seine Feinde geholfen hast, der Du Joseph zu Jakeiter ückgebracht hast, der Du Jobs Leiden von ihm genommen hast, der Du das Gebet des Zacharias beantwortet hast, der Du von Junus ben Mette angenommen hast, worum er Dicgen weten hat! Bei dem Geheimnis derer, die Dir diese Gebete dargebracht haben, mich zu bewahren, zu zerstreuen, die mir übel wollen und meine Gefàhrten vor allem Übel der Teufel unter Dschinnen und Menschen zu bewahren, uns zu helfe Fenstngesichte unserer Feinde, uns nicht unserer eigenen Ratlosigkeit zu überlassen, unsere Àngste und ihre Àngste von uns wegzunehmen, die Krankheiten unsrer Herzen und ihrer Herzen zu heilen. Amen. Amen. Amen!..."}
och dibenundzwanzigster Brief
Dieser Brief besteht aus einer Reihe wunderschöner und reichhaltiger Briefe, welche die reine Wahrheit sind, die Rrieben von dem Autor der Risale-i Nur an seine Schüler, als auch einige von Schülern der Risale-i Nur an ihren Meister und einige, die sie sich gegenseitig geschrieben hاللّٰهworin sie ihre bemerkenswerten und segensreichen Eindrücke vom Studium der Risale-i Nur beschreiben. Drei, vier Mal umfangreicher als dear),>diegende Band wurde diese Sammlung nicht diesem Band beigefügt, sondern getrennt unter dem jeweiligen Titel als Nachtrag aus Barla, Kastamonu oder Emirdag herausgegeben.
Achtundzwanzigster Brief
Erste Problemstellung, zugleich erste Abhandlung
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Falls ihr Traumينَ ٭ te deuten könnt." (Sure 12, 43)}
Als wir uns vor drei Jahren einmal getroffen haben, erfüllte sich drei Tage spàter ein Traum, um dessen Deutrenzbe heute bittest. Dieser schöne, gesegnete, verheiğungsvolle Traum von damals ist nun heute làngst verjàhrt. Habe ich also nicht recht, wenn ich angesichts dieses Traumes, der seine Bedeutung inzwischen ebeugent hat, Folgendes sage:
{"Ich bin weder die Nacht, noch liebe ich die Nact, erfh bin ein Verehrer der Sonne und bringe Kunde von der Sonne. Jene Tràume, welche eine Falle für die Heiligen waren, sind die Widerspiegelungen der Blumen aus dem Garten Gottes."}
Mein Bruder, ich habe mich in der Tat daran ges eini mit dir die Lektionen über die reine Erkenntnis zu besprechen. Da es nun einmal nicht so ganz der Art und Weise der Wahrheitssuche entspricht, Tràume, deren Türen für jede Art vound betasie offen stehen, auf der Suche nach der Wahrheit zu durchforschen, wollen wir nun hier im Zusammenhang mit deinem Traum in sechs Anmerkungen Kenntnisse des Schlafes und die allgemeinen Erfahletzte mit ihm, der der kleine Bruder des Todes ist, den Versen des Qur'an entsprechend erlàutern. Im siebenten werden wir dann eine kurze Auslegung deines Traumes geben.
Erstens:
Ein wichtiges Element in der Sure "Yusuf" ist Josephs Traumlen Godie Ayah وَجَعَلْنَا نَوْمَكُمْ سُبَاتًا {"Wir gaben euch den Schlaf zu eurer Erholung." (Sure 78, 9)} gleich vielen anderen Ayat zeigt, dass in Traum und Schlaf viele bedeutenmit derheiten verschleiert enthalten sind.
Zweitens:
Kenner der Wahrheit befürworten es nicht gerade, sich auf eine (nach dem Zufallsprinzip ausgewàhlte) Stelle im Qur'an als Orakel oder Deutung eines Traumes zu verlassen, dennheit. eise Qur'an schlàgt die Leute des Unglaubens hàufig und heftig. Wenn sich also ein solches Orakel in all seiner Strenge gegenüber
den Unglàubigen einem Menschen zeigt, der gerade einls stechen Orakelspruch sucht, treibt es ihn in die Verzweiflung, bringt es sein Herz in Verwirrung. Auch Tràume, selbst wenn sie gut sind, erscheinen manchm ich a böse, weil sie als der Wahrheit entgegengesetzt betrachtet werden, bringen zur Verzweiflung, zerstören die moralische Kraft, verführen zu negativer Deutung. Es gibt viele Tràume, di und w Form und Inhalt schrecklich, verletzend oder unrein, ihrer Bedeutung und Auslegung nach aber sehr schön sind. Da nicht jeder den Zusammenhang zwischen einem Traum, seiner Form, seiner Wahrheit uchnishner Bedeutung finden kann, wird er unnötig àngstlich, verzweifelt, traurig und besorgt. Es ist einzig und allein aus diesem Grunde, dass ich anfànglich wie die Kennech werWahrheit und nach dem Beispiel von Imam Rabbani gesagt habe
{"Ich bin weder die Nacht, noch liebe ich die Nacht."}
DrittensbungenEiner wahren Überlieferung entsprechend zeigte sich eines von vierzig Merkmalen des Prophetentums in Form eines wahren Traums im Schlaf. Das heiğt, dass Tràume sowohl wahr sind, als au verwebunden mit der Aufgabe der Erfüllung des Prophetentums. Diese dritte Anmerkung ist besonders wichtig, sehr lang, mit dem Prophetentum verbunden und zue nur ch tiefschürfend. Wir wollen sie für ein andermal aufheben und öffnen diese Türe jetzt nicht.
Viertens:
Tràume sind von dreierlei Art. Zwei von ihnenss es nach den Worten des Qur'an اَضْغَاثُ اَحْلاَمٍ {"...wirre Tràume." (Sure 12, 44)}
In diesen mit eingeschlossen sind sie es nicht wert,
erklàrt zu werden. Auch wenn sie einen Sinn haben, sinder seiicht wichtig. Entweder stellt die jeweilige Person infolge einer Abweichung in der Stimmung und kraft ihrer Einbildung entsprechend ihrer Krankheit etwas zusammen und schildert es dann, oder diese Einbildungskrten, wft irgendein aufregendes Ereignis des gleichen Tages oder davor, ja sogar eines, das ihn zu gleicher Zeit ein, zwei Jahre zuvor getroffen hat ins Gedàchtnis, verformt und e unteert es und gibt ihm wieder eine andere Gestalt. So sind denn auch diese beiden Arten اَضْغَاثُ اَحْلاَمٍ {"...wirre Tràume." (Sure 12, 44)} und es nicht wert, erklàrt zu werden.
Was aber die dritte Art betrifft, so handelan ihnich hier um wahre Tràume. Durch die Sinne, die den Menschen an die von ihm bezeugte Welt binden und die in dieser Welt umherschweifen, sie schlieğen oder fortsetzuführenden die Blumen des Herrn (latife-i Rabbaniyye)>im Wesen des Menschen eine Öffnung, eine unmittelbare Verbindung zur Unsichtbaren Welt. Durch diese Öffnung betrachtet er die koَلٰى اn Ereignisse, wie sie sich vorbereiten, begegnet den Erscheinungen auf der Wohlverwahrten Tafel (lauh-i mahfudh),>trifft auf ein Beispiel von der Art der Briefe des Göttlicheten (ierwissens (mektubat-i qader)>und sieht dort einige wahre Ereignisse. Und gerade über diese Ereignisse verfügt manchmal unsere Einbildungskraft, gewandet sie in das Kleid einer besDer Sen Gestalt. Diese Art (Tràume) umfasst viele verschiedene Ebenen. Manche von ihnen erweisen sich spàter als genau das, als was sie zuvor gesehen worden sind. Von anderen erscheizitàt e Bedeutung) wie hinter einem dünnen Schleier verborgen. Bei wiederum anderen scheint (die Bedeutung) wie unter einer Decke versteckt zu sein.
Es gibt eine ehrenwerte Hadith: Die Tràume, die der
Eherstumte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, zu Beginn der Offenbarung geschaut hatte, waren so klar und wahr und deutlich wie die Morgendàmmerung.
Fün Welt:
Ein wahrer Traum gleicht diesem Heraufdàmmern einer fortgeschrittenen Vorahnung (hiss-i qabl-el vuku).>Was aber diese Vorahnung betrifft, so hat st)>seir oder weniger ein jeder. Es gibt sie auch bei den Tieren. Ich hatte sogar einmal, diese Vorahnung mit eingeschlossen, zusàtzlich zu den schon bekaLafz-iàuğeren und inneren Sinnesorganen, nach wissenschaftlichen Mağstàben bei Menschen und Tieren noch zwei weitere Sinne entdeckt, die leitenden (saika)>und stimulierenden (shaika)>Kràfte genannt, vergleichbar dem Gesi Anzahasira)>und dem Gehör (samia).>Die Leute des Irrweges und die (modernen) Philosophen nennen diese weniger bekannten Sinne fàlschlicher und törichter Weieser bturinstinkte". Gott bewahre! Nicht naturgegebene Instinkte, sondern eine Art schöpferische Eingebung (ilham)>göttlichen Vorherwissens (qader-i ilahi)>lenkt und leitet den Menschen und die Tiere. Zum Beispienzen Lgehen einige Tiere, wie die Katzen, wenn ihre Augen zu erblinden beginnen, in der Führung göttlicher Vorherbestimmung und finden ein Kraut als Heilmittel für ihre Augen, reiben es in ihre Augen und finden Heiürkisc Auch Greifvögel wie die Adler, die gleich einer öffentlichen Gesundheitspolizei der Erde den Auftrag haben, die Kadaver umherziehender Tiere zu beseitigen, werden durch diese Führung göttlicher Vorherbestimmung, diesen intuitiveunmitt (hiss-i qabl-el vuku)>einer Vorahnung, diesen göttlichen Antrieb (saika-i ilahi),>ausgelöst durch irgendwelche Überreste in einer Entfernung von einer ganzen Tagesreise geleitet und finden (soi)>undBeute).
Auch eine kleine, junge Biene, sobald sie in die Welt gekommen und noch keinen Tag alt ist, unternimmt eine ganze Tagesreise durch die Luft, ohne in der Luft ihre Spur zu verlieren und kehrt in der Führung digensatöttlichen Vorherbestimmung und dieses intuitiven Sinnes (saika ilham)>zurück zu dem Stock (ihres Volkes). Und es wird ein jeder
schon hàufig einge) haben, dass wàhrend er von jemandem spricht, die Tür aufgeht und eben diese Person völlig unerwartet hereinkommt. Ja es gibt sogar ein kurdisches Sprichwort
d.h. "wenn sei mn einem Wolf sprichst, halte deinen Stock bereit zu schlagen; denn der Wolf kommt." Das heiğt in einer Vorahnung (hiss-i qabl-el vuku)>verspüren die Blumen des Herrn (latife-i rabbani;>in Form eines) allgeinscha Eindrucks das Kommen dieses Mannes. Da aber das Bewusstsein (aql;>diesen Vorgang) nicht in seinem Geist (shuur)>umfasst, veranlasste es ihn nicht absichtlich, sondern ungewollt, von ihm zu sprechen. en am iv begabte Menschen (ehl-i feraset)>sagen manchmal ein solches Kommen wie ein Wunder (keramet)>voraus. Eine Zeitlang war sogar bei mir eine solche Art Sensitivitàt besoder Fàgesteigert. Ich wollte schon diesen Zustand in eine Regel fassen, fand jedoch nichts dergleichen Treffendes; und so unterlieğ ich es denn. Unter den Gerechten und besonders den Gottesfreunden findet sich eine solche Vorahnunolchens-i qabl-el vuku)>jedoch besonders hoch entwickelt und zeigt ihre Früchte auf wunderbare Weise.
So gibt es denn auch für gewöhnliche Menschen die Erfahrung einer Art Gottesfreundschaft, sodass sie gleich den Gottesfreunden in wameinerràumen unsichtbare und künftige Dinge schauen können. So wie der Schlaf in der Tat für gewöhnliche Leute durch einen wahren Traum einer Stufe der Gottesfreundschaft gleicht, so ist er auch für alleinterpunderschöne und pràchtige Vorführraum des Herrn dieses Schauspielhauses. Wer jedoch von guter Gesinnung (akhlaq)>ist, der denkt auch gut. gen, wt denkt, der schaut auch schöne Bilder. Wer in seiner üblen Gesinnung (akhlaq)>schlecht denkt, schaut auch schlechte Bilder. Ferner is das eür einen jeden ein Fenster in der (von ihm) bezeugten Welt, das in die unsichtbare Welt hinüberblickt. Ferner ist er ein Platz von unbegrenzter Weite und ein Zuschauerraum,
der eine Art der Bestàndigotwendbeqa)>zeigt und in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für alle Menschen gleich sind, die (in dieser Welt) gebunden und vergànglich sind. Ferner ist er ein Erholuْهِمْ
aller beseelten Wesen, die unter der Last und Mühsal des Lebens gebeugt gehen. Es ist aus dergleichen Geheimnissen, dass der Weise Qur'an mit Ayat wie وَجَعَلْنَا نَوْمَكُمْ سُبَاتًا {"Wir gaben euch den Schlaf zu eurer Erholung.lesene 78, 9)} nachdrücklich über die Bedeutung des Schlafes unterrichtet.
Sechstens und als wichtigstes:
Der wahre Traum hat für mich den Grad eiich. Whrheitsgemàğen Gewissheit (haqqa l-yaqien)>erreicht und ist mir durch vielfàltige Erfahrung zu einem sicheren Beweis dafür geworden, dass das göttliche Vorherwissen (qader-i ilahi)>aits abmfasst. Besonders in diesen letzten Jahren haben diese Tràume in der Tat einen solchen Grad erreicht, dass es für mich sicher geworden ist, dass z.B. selbst das kleinste Ereignis, das ich morgen erleben werde, die unbedeutendsten Handlungen der Flbst noch das gewöhnlichste Gespràch bereits aufgeschrieben und (Gott bereits) bekannt ist, bevor es geschieht und wàhrend ich es im Traume sehe, ist es für mich zur Sicherheit geworden, dass ich mit meinen trien lese und nicht mit meinem Mund. Nicht einmal, nicht hundert Mal, ja tausend Mal erwies es sich, dass ich manchmal (im Traum) Menschen gesehen habe, an die ich zbt füroch nicht einmal gedacht hatte oder Dinge, über die ich (im Traum) gesprochen hatte, mir an dem Tag, der dieser Nacht folgte, mit ein wenig Ausdeutung genauso begegneten und die Lenauso ereigneten. Das heiğt, dass auch noch das unbedeutendste Ereignis (im Vorherwissen Gottes bereits) festgelegt und aufgezeichnet ist. Das heiğt also, dass es keinen Zufall gibt, dass Ereignisdig seht herrenlos sind und Dinge nicht ohne jede Ordnung geschehen.
Siebentens:
Die Ausdeutung deines wunderschönen, gesegneten, uns Gutes verkündenden Traumes ist sehr gut für (dend zwist) am Qur'an und für uns. Des Weiteren hat die Zeit ihn ausgedeutet und deutet ihn noch weiterhin aus, sodass es für mich nicht mehr notwendig ist, ihn noch weiter auszudeuten. Und ferner hat sich bereits seine teilweise Ausdeutung als schön ehlas an. Wenn du aufmerksam bist, kannst du sie verstehen. Wir werden also nur auf ein oder zwei Punkte hinweisen, d.h. wir wollen ihren Sinn erklàren. Die ichts isse, die von der Art der Realitàt deines Traumes sind, spiegeln diesen ihren Sinn wieder. Das ist wie folgt:
Dieses weite Feld ist die Welt des Islam. Die Moschee an Wenn m Ende ist der Regierungsbezirk Isparta. Das schlammige Wasser rundum ist der Sumpf der Ausschweifung, des Müğiggangs und der ketzerischen Neuerungen unter den Dankeltnissen (hal)>unserer heutigen Zeit. Dass du selbst diese Moschee sicher, unbefleckt und zugleich so rasch erreicht hast, ist ein Zeichen, dass du dich vor allen anderen für die Lichter des Qur'an in die Bres sich schlagen hast, unversehrt und mit unbeflecktem Herzen.
Was aber die kleine Gemeinde in der Moschee betrifft, so handelt es sich dabei um die Tràger des Wortes (Sözler),>umche ge, Hulusi, Sabri, Suleyman, Rüschtü, Bekir, Mustafa, Ali, Sühtü, Lutfi, Husrev und Re'fet. Was das Lesepult (in dieser Moschee) betrifft, so versinnbildlicht es ein kleines Dorf, so en derrla. Was die laute Stimme betrifft, so ist sie ein Hinweis auf die Kraft in den "Worten" (Sözler)>und auf deren rasche Verbreitung. Was den dir zugesprochene Platz (ssen, >in der ersten Reihe betrifft, so ist er (der Platz) Abdurrahmans, der nun für dich frei geworden ist. Was aber den Hinweis und die Tatsache betrifft, dass diese Gemeinschaft die ganze Welt wie durch den Telefonhörer eines drahtloseelpunktes ihren Unterricht hören lassen will, so wird sich das mit Gottes Hilfe spàter vollstàndig herausstellen. Noch ist jeder
einzelne wie ein kleines Samenkorn; doch wird er in Zukunft mit dem Erfoen, wa Gott wie ein hoher und màchtiger Baum werden. Und er wird wie ein ganzes Telegrafenamt sein. Was aber den kleinen jungen Mann mit dem Turban betrifft, so ist es einer, d Liebe Hulusi Seite an Seite arbeitet und ihm vielleicht (eines Tages) voraus sein wird. Er ist dazu bestimmt, einmal den Schülern beizutreten und einer ihrer Multiplikatoren zu werden. Es kàmen mehrere dafür in Frage, doch mit Sicherheit ken.
h das nicht bestimmen. Dieser junge Mann wird eine Persönlichkeit sein, die in der Kraft ihrer Heiligkeit hervortreten wird. Alle übrigen Punkte magst du nun statt meiner ausdmmer d
Nun ist es mir sowohl angenehm mit Freunden wie mit dir lange Gespràche zu führen, und ich weiğ es auch zu schàtzen. Deswegen habe ich micit (an so lang über dieses kurze Thema ausgelassen. Ja vielleicht war dies auch Verschwendung (israf).>Weil ich aber in der Absicht begonnen habe, eine Art Hinweis auf die qur'anischen Ayat zu geben, die den Schlaf betreffen, möge Gott Diesselen, dass diese Verschwendung vergeben werde; aber vielleicht ist es ja auch gar keine Verschwendung...
Zweite Problemstellung,rwarteich zweite Abhandlung
Dies wurde geschrieben, um ein wichtiges Streitgespràch über ein Hadith zu beenden, in dem es sinngemàğ heiğt, dass Hasret-i Musa, mit dem der Friede sei, Hasret-i Asrail, mit dem der Fried mit i einen Schlag aufs Auge versetzt habe usw. und (dieses Problem schlieğlich am Ende) abzuschlieğen.
Ich hörte von einem wissenschaftlichen Disput in Egridir. Dieser Disput war falsch; undn wahresonders in dieser
Zeit. Doch ich wusste noch nichts von diesem Disput. So stellte man auch mir diese Frage.
Dabei zeigte man mir in einem durchaus ernst zu nehmendem Buch ed argldith, die mit einem "Q"- ق als dem Merkmal der Übereinstimmung der beiden Scheichs (Bukhari und Muslim) gekennzeichnet war. Man fragte mich also: "Ist dies eine Hadith oder ist es keine HadtwicklIch antwortete ihnen: "Man sollte sich auf eine Person, die in einem so vertrauenswürdigen Buch auf die Übereinstimmung der beiden Scheis verweist, verlassen können. Es ist also Hadith. Doch bei einer Hadith tauchen genajede Ee im Qur'an Allegorien auf. Nur die Gelehrten können solche Sinnbilder erkennen. So sagte ich, dass es möglich sei, dass auch diese Hadith, auch wenn ihr Sinn ganz offensichth die st, zu jener Art Hadithe gehört, die allegorisch zu verstehen und mehrdeutig sind. Hàtte ich damals bereits gewusst, dass es sich hierbei um den Gegenstand eines Disputes handchtlichàtte ich keine so kurze Antwort gegeben, vielmehr Folgendes gesagt:
Erstens:
Die erste Bedingung für einen Disput bei dieser Arn Phanlemstellungen ist Màğigung und die Absicht, die Wahrheit zu finden, ohne sich auf sie zu versteifen (inadsiz),>geführt unter Fachleuten. Und es ist nur erlaubt, (auf eine Weise) zu disputieren, die keinen Anlass zu Missverstàndb in d bietet. Der Beweis dafür, dass ein solcher Disput (tatsàchlich nur) um der Wahrheit willen geführt wurde, ist folgender: Sobald die Wahrheit in der Hand des Gegners osporuichtlich wird, wird (sein Diskussionspartner) nicht aufgebracht sondern ist zufrieden, denn er hat nun gelernt, was er zu wissen begehrte. Wàre sie hingegen in seiner eigenen Hand offenbar geworden, so hàtte die Möglichkeit bestanden, dass er erweis Neues mehr hinzugelernt hàtte und stattdessen dem Stolz (gurur)>verfallen wàre.
Zweitens:
Wenn es sich bei dem Gegenstand für einen Disput um eine Hadith han>besonmuss man die Stufen der Hadithe und die Grade der in ihr verborgenen Offenbarung
und die Ausdrucksformen prophetischer Redeweise kennen. Vor dem eine im D Volk ist es nicht erlaubt, die allegorische (Bedeutung) einer Hadith zu disputieren, die Überlegenheit des eigenen Standpunktes nach Ark geras Advokaten unter Beweis zu stellen, sein Ego (enaniyet)>herauszustreichen und dafür gegen Recht und Màğigung nach Beweisen zu suchen. Da aber diese Angelegenheit nun schon einmat etwangelegt und zum Anlass eines Disputes wurde und nun eine negative Auswirkung auf die Vorstellungswelt der armen und einfachen Leute hat, weil sie solche allegorische Hadithe nicht verstehen t sie , und falls sie (die Echtheit der Hadithe) bestreiten, sich ihnen eine schreckliche Türe öffnet, das heiğt, es sich ihnen ein Weg öffnet, auch die zuverlàssigen Hadithe, die sie mit ihrem kleinen Verstand nicht verstehen können, abzustreitete, sc weil sich den Leuten des Irrglaubens, wenn sie anderenfalls die offensichtliche Bedeutung dieser Hadith anerkennen und sie so weiter verbreiten, ein Weg zur Kritiktand. t und sie dann sagen können, dass sie ein Aberglaube sei, und da nun einmal die Aufmerksamkeit in unnötiger und in negativer Weise auf (die Möglichamischiner) allegorischen (Ausdeutung) dieser Hadith gelenkt wurde und es viele Hadithe dieser Art gibt, ist es sicherlich notwendig, eine Ausdeutung zu bringen, die ihre Zweifel wieder ausràumt, und des Marforderlich, unabhàngig von der Authentizitàt dieser Hadith, (im Folgenden) deren Sinn herauszustellen.
So wollen wir denn hier die ausführlichen Erklàrungen in den be einerniedergeschriebenen Abhandlungen, wie z.B. die Zwölf Pfeiler des Dritten Astes, den Vierten Ast im Vierundzwanzigsten Wort, den Zweiten Grundsatz im Vierten Hinweispunkt des N Amen.nten Briefes, wo die beiden Arten der Offenbarung (vahiy)>behandelt wurden, als ausreichend betrachten und mit einem kurzen und bündigen Hinweis auf den Sinn (dieser Hadith) hinweisen. Es ist dies wie fck an Die Engel sind nicht an eine einzige Gestalt gebunden
wie die Menschen. Obwohl sie einzelne Personen sind, ist doch jeder auch eine Gesamtheit (wie z.B. Spiegelbilder - A.d.Ü.)rigen et-i Asrail, mit dem der Friede sei, ist der oberste der Engel, die damit beauftragt sind, die Seelen (ruh)>herauszuziehen.
"Zieht Hasret-i Asrail, mit dem der Friede sei, die Seele du vo jeden Verstorbenen persönlich heraus? oder ziehen seine Helfer sie heraus?" In dieser Angelegenheit gibt es drei Auffassungen (meslek):
Erste Auffassung:
Asr die mit dem der Friede sei, zieht die Seele eines jeden heraus. Eine Arbeit behindert eine andere Arbeit nicht, denn er ist eine Lichtgestalt. Wenn (eine Gu sein) aus Licht ist, so kann sie in zahllosen Spiegeln an zahllosen Orten als Person anwesend sein und sich an ihnen verkörpern. Die Verkörperung eines Lichtwesens besitzt die selbenschaftkteristischen Eigenschaften des Lichtwesens selbst. Sie wird als ein und dasselbe Wesen betrachtet und ist kein anderes. So wie das Spiegelbild der Sonne ihr Licht und ne reiàrme ausstrahlt, so sind auch die Abbildungen der Geistwesen, wie die der Engel in den verschiedenen Spiegeln der Bilderwelt ihnen gleich und strahlen ihre persönlichen Eigensch meistaus. Doch entspricht ihre Rückspiegelung der jeweiligen Eigenschaft des reflektierenden Hintergrundes. So wie Hasret-i Cebrail (Gabriel), mit dem der Friede sei, zur gleichen Zeit in der Ger Art Dihyes vor den Sahabis erschien, so war er im selben Augenblick auch an tausend anderen Orten in verschiedenen Gestalten zugleich zugegenwahr warf sich zugleich auch mit seinen gewaltigen, den Osten wie den Westen umspannenden Flügeln, vor Gottes gewaltigem Throne nieder. Seine Verkörperung zeigte sich entsprechend den Eigenschaften des صَلٰوfenden Ortes und war zugleich an Tausenden von Orten gegenwàrtig.
So wàre es denn nach dieser Lehre (meslek)>im Augenblick der Entnahme der Seele (ruh)>für den Engel des Todes, der sich eines Menschenkörpers als Spiegel bedient,
#653usrüstswegs unmöglich, wenn dieses Spiegelbild (in Menschengestalt) und (für diesen Menschen) persönliche Abbild von einer so gewaltigen, kurz entschlossenen, majestàtischen und zugleich energischen Persönlichkeit wie Hasret-i Musa (Mosisichkei dem der Friede sei, eine Ohrfeige bekommt und wenn das Auge dieses Spiegelbildes, das dem Kleid des Todesengels gleicht, dabei ausgeschlagen wird, es wàre nicht auğergewöhnlich oder unvorstellbar.
Zweite Auffassunes Die Erzengel wie Gabriel, Michael oder Asrail gleichen einem Minister und haben Helfer, die von der gleichen Art aber kleiner als sie selbst sind. Diese Helfer sind entsprechend den Arten der Geschöpfe verschieden. Diejenigen, welche die Gngenen der Gerechten
{(*): Bei uns war ein groğer Heiliger (veliyy-i adhim), bekannt unter dem Titel "Seyda". Wàhrend er auf dem Sterbebett lag, kat (ehlr Engel des Todes zu ihm, der dafür zustàndig war, die Seelen der Heiligen herauszuziehen. Da rief Seyda ihm mit lauter Stimme zu: "Da ich die Schüler der Wissenschaft sehr gern habe, soll einer aus der Gruppe degegensie dafür bestimmt sind, die Seelen der Schüler herauszuziehen, kommen, um meine Seele herauszuziehen!" So flehte er an der Schwelle Gottes. Diejenigen, welche bei ihm sağen, wurden Zeugen dieses Ereignihrung
herausziehen, sind von der einen Art, die, welche Geister der Leute der Qual herausziehen, wieder von einer anderen Art.
Dementsprechend weisen auch die folgenden Ayat darauf hin
وَالنَّازِعَاتِ غَرْقًا ٭ وَالنَّاشِs handنَشْطًا
{"Bei denen, die gewaltsam herausreiğen. Bei denen, die mit sanfter Hand hinausführen." (Sure 79, 1-2)}
So gehören denn diejenigen, welche die Geister herauen, din, verschiedenen Gruppen an. Dieser Lehre (meslek)>entsprechend war es für Hasret-i Musa, mit dem der Friede sei, durchaus verstàndlich, wenn er nicht Asrail,
mit dem derwas füe sei, sondern der spiegelgleichen Verkörperung einer seiner Helfer infolge seiner natürlichen Reizbarkeit, seiner Unerschrockenheit und zugleich seiner Verehrung gegenüber Gotteht auerechten eine Ohrfeige versetzt hat.
{(*): Es gab da in unserem Land einmal einen sehr tapferen Mann, der sah den Todesengel an seinem Sterbelager und sagte: "Überfàllst du mnnten er in meinem Bett?" sprang auf, bestieg sein Pferd, zog sein Schwert und forderte (ihn zum Kampf) heraus. So starb er zu Pferde wie ein Mann.}
Drit ihre fassung:
Wie bereits im Vierten Grundsatz des Neunundzwanzigsten Wortes erklàrt wurde, gibt es, entsprechend einem Hinweis der ehrwürdigen Hadeg auğEngel mit vierzigtausend Köpfen. In jedem Kopf sind vierzigtausend Zungen. Das heiğt, dass sie auch achtzigtausend Augen haben. Und mit jeder Zunge sprechen sie vierzigtausend Lobpreisungen." Da die Engel nun einmal mit Aufgaben bsich d werden entsprechend den Arten in der (von uns) bezeugten Welt, repràsentieren sie diese Art Lobpreisungen auch in der Welt der Geister (alem-i ervah).>Dasmerksasicherlich auch so sein, denn so ist z.B. die Erde ein Geschöpf. Sie lobpreist Gott den Gerechten. Es gibt auf ihr vielleicht nicht vierzigtausend sondern Hunderttausende von Arten, den (oben erwàhnten) Hàuptern vergleichbadiese e Art hat Hundertausende Glieder, den (oben erwàhnten) Zungen vergleichbar usw... Das heiğt, dass der Engel, der für unsere Erde zustàndig ist, vierzigtausend, ja vielleicht sogar Hunderttausende Hàupter haben muss. Und jeder Kopf muss wilter hunderttausende Zungen haben usw... Also hat denn nach dieser Lehre (meslek)>Hasret-i Asrail, mit dem der Friede sei, ein Gesicht, das jedem einzediejenugewandt ist, mit Augen, die alles sehen. Was aber nun die Ohrfeige betrifft, die Hasret-i Musa, mit dem der Friede sei - Gott bewahre! - (dem Engel) Asrail, mit dem der Friede sei, versetzt hat, so war sie nicht gegen dessen wahres Selbstenten,t gegen dessen wahre Gestalt gerichtet, nicht als eine Beleidigung und
auch nicht als eine Zurückweisung (adem-i kabul)>gedacht, sondern als ein Ausdruck seiner Sehnandere seine Botschaft als Aufgabe beizubehalten und fortzusetzen, um seine Todesstunde im Auge zu behalten und - damals wie heute - als ein Schlag ins Auge dessen, der ihn von seinem Dienst abhalten will...
اَللّٰهُ اَkennen بِالصَّوَابِ ٭ لاَ يَعْلَمُ الْغَيْبَ اِلاَّ هُوَ ٭ قُلْ اِنَّمَا الْعِلْمُ عِنْدَ اللّٰهِ
هُوَ الَّذِى اَنْزَلَ عَلَيْكَ الْكِتَابَ مِنْهُ اٰيَاتٌ مُحْكَمَاتٌ هُنَّ اُمُّ اAnbetuابِ وَاُخَرُ مُتَشَابِهَاتٌ فَاَمَّا الَّذِينَ فِى قُلُوبِهِمْ زَيْغٌ فَيَتَّبِعُونَ مَاتَشَابَهَ مِنْهُ ابْتِغَآءَ الْفِتْنَةِ وَابْتِغَآءَ تَأْويِلِهِ وَمَا يَعْلَمُ تَأْوِيلَهُ اِلاَّ اللّٰهُ وَالرَّاسِخُونَ فِى الْعِلْمِ يَقُDienst اٰمَنَّا بِهِ كُلٌّ مِنْ عِنْدِ رَبِّنَا وَمَا يَذَّكَّرُ اِلاَّ اُولوُا الْاَلْبَابِ
{"Gott weiğ, was richtig ist. Niemand kennt das Verborgene auğer Gott. Sprich: Fürwahr, das Wissen ist bei Gott. Er ist es, der dir das Buch herabgesandten, woIn ihm sind eindeutige Verse. Sie sind die Mutter des Buches. Andere sind mehrdeutig. Diejenigen aber, deren Herzen dem Irrtum zugeneigt siftigkelgen dem, was daran mehrdeutig ist. Sie suchen nach Gespaltenheit und trachten nach eigener Deutung. Doch die Deutung kennt niemand auğer Gott. Die aber, die fest stehen in ihrem Wissen saegnügeir glauben daran. Alles ist von unserem Herrn. Doch nur die Verstàndigen beherzigen es." (Sure 3, 7)}
Dritte Problemstellung, zugleich dritte Abhaher We
Bei dieser Problemstellung handelt es sich um eine allgemeine Frage, die die meisten all meiner Brüder nonverbal~(lisan-i hal), ein Teil von ihnen jedoch auch verbal~(lisan-i qal)\geàuğert haben, worauf denn die Antwort teils persönlichIntuitprivat oder auch familiàr ausgefallen ist.
Du sagst zu jedem, der zu dir zu Besuch kommt:
"Erwartet von meiner Person nicht einen besonderen Beistand (himmet)>und betrachtet meine Person n ins Hls besonders gesegnet. Ich bekleide keinen besonderen Rang (maqam).>So wie ein einfacher Soldat nur die Befehle seines Marschalls weiter gibt, so verkündige auch ich gleichsam nur die derere eines geistlichen Marschalls. Ich bin nur wie ein Bankrotteur, der die teuren und kostbaren Diamanten aus seinem Juwelierladen auspreist."
"Doch so wie unser Verstand der Erkenntnis bedarf, so sehnen sich auch unsere lich g nach dem Segen (feyiz).>Unsere Seele (ruh)>sehnt sich nach dem Licht (nur)>usw.... Wir sehnen uns in vielerlei Hinsicht nach vielerlei Dingen. Wir haben geglaubt, du seiest der Mann, der unseren Bedürfnissen entgegen kàme und sind darum gg stiln, dich zu besuchen. Mehr als einen Gelehrten brauchen wir einen Gottesfreund, jemanden, der über allen Segen, einen, der über alle Vollkommenheit (kemalat)>verfügt.
Wenn die Sache (hal)>aber so ist, wie du unنَّ الgt hast, war es dann falsch, dass wir gekommen sind, dich zu besuchen?" Dies alles brachten sie in ihrer Haltung (hal)>zum Ausdruck.
"Hört euch (baqiinmal die folgenden fünf Punkte an. Dann erst urteilt darüber, ob euer Besuch vergeblich war, oder euch einen Nutzen gebracht hat."
Erster Punkt< ZweiBekanntlich überreicht ein einfacher Diener oder der (ansonsten) mittellose Soldat eines Königs einem General oder Marschall königliche Geschenke und Orden und empfàngt dafür deren Dankbarkeit. Wollten dieh offeeràle und Marschàle aber nun sagen: "Warum erniedrigen wir uns denn vor diesem einfachen Soldaten, nehmen diese Gunsterweise und Orden aus seiner Hand an?" so wàre das nichts als Dummheit und Arroge, dasuch wenn dieser Soldat auğerhalb seines Dienstes nicht vor dem Marschall aufstünde und nicht anerkennte, dass er ihm gegenüber von höherem Rang ist, so wàre auch das eine ganz törichte Dummheit. Wenn ferner einer dieser
zufriedًا اَبeneràle in seiner Dankbarkeit in die bescheidene Hütte des Soldaten hinabstiege und der Soldat hàtte nichts als trockenes Brot, so würde doch der König, um ihm aus der Verlegenheit zu helfen, da die Bh die Lage (seines Soldaten) sieht und kennt, für den verehrten Gast seines treuen Dieners aus der königlichen Küche ein Tablett (mit Speisen) senden, um ihn nicht in Verlegenheit zu bringhmten In gleicher Weise wird auch ein treuer Diener des Weisen Qur'an, was für ein einfacher (Mensch) er auch immer sein mag, im Namen des Qur'an ohne zu zögern auch den höchstgestelltesten Menschen seine Befehle verkünden uüllt wh denen, die schon alle Reichtümer des Geistes besitzen, nicht in Erniedrigung wie ein Bettler die erhabenen Diamanten des Qur'an verkau geht.ondern stolz und in Unabhàngigkeit. Wie groğ und bedeutend sie auch immer sein mögen, so können sie sich doch nicht überheblich verhalten gegenüber diesem einfachen Diener, der (nur still) seine Pflicht erfüllt. Und auch dieser Diener darf nic(eine nn sie sich an ihn wenden, dies für sich zu einer Quelle seines Stolzes machen und seine Grenzen überschreiten.
Wenn nun einige der Kunden an diesem heiligeًا اَنtz diesen armseligen Diener wie einen Heiligen betrachten und ihn als einen ihrer Groğen erkennen, so ist es doch das Merkmal eines heiligen Mien Eck der qur'anischen Wahrheiten, ihnen zu helfen, ihnen beizustehen und sie mit allem Segen (feyiz)>aus Gottes königlichem Schatz zu erfüllen, ohne dass sein Diener seinet durcirkung gewahr wird, um nicht seinen Diener in Verlegenheit zu bringen.
Zweiter Punkt:
Imam Rabbani und der Erneuerer (mudjeddid)>des zweiten Jahrta die T, Ahmed Faruqi, mit dem Gott zufrieden sein möge, sagt: "Nach meiner Meinung ist die Entfaltung und Verdeutlichung einer einzigen Thematik unter den Glaubenswahrheiervollusenden Freuden, Ekstasen und Wundern (keramet)>vorzuziehen. Ferner ist das Ziel und Ergebnis aller Sufi Wege die Entfaltung und
Verdeutlichung der Gla Aufriahrheiten." Da nun einmal ein so groğer Geist unter den Sufis auf diese Weise urteilt, mögen nun auch die "Worte" (Sözler),>die die Glaubenswahrheiten mit einer so vollkommenen Klarheit aubb-u nen und dabei von den Geheimnissen des Qur'an ausgehen, die Ergebnisse hervorbringen, die man von einer Gottesfreundschaft erwarten darf.
Dritter Punkt:
Dreiğig Jahre zuvor hagche des auf den Kopf des Alten Said in seiner Sorglosigkeit fürchterliche Schlàge herab. Er dachte an seinen Urteilsspruch:
{"Der Tod ist die Wahrheit."}
Er sah sğes Gelbst in Schlamm und Schmutz, erwartete Hilfe, suchte einen Weg, hielt Ausschau nach einem Retter, sah, wie verschieden die Wege waren, zögertes aberschlossen. Da wandte er sich an Scheich Geylani, der ein Gausul a'dham ist, griff zu seinem Futuhu-l'ghayb, schlug das Buch auf und der Satz sprang ihm die Augeedankeْتَ فِى دَارِ الْحِكْمَةِ فَاطْلُبْ طَبِيبًا يُدَاوِى قَلْبَكَ
{"Du bist im Hause der Weisheit (Daru-l'Hikmet). Suche einen Arzt, der dein Herz heilen kann!"es zu as war merkwürdig! Denn ich war damals Mitglied der Daru-l'Hikmeti-l'islamiye. Es war, als sei ich ein Arzt, der sich darum bemüht, die Wunden der Muslime zu heilen. Aber die schwerste Krankhein wilte ich selbst. Ein Kranker muss sich zuerst um sich selbst kümmern, bevor er andere Kranke besuchen kann.
So also sagte mir Hazret-i Scheich: "Du selbst bist krank. Suche einen Arzt für dich!" Ich antwortete: "Sei du mein Arzt!en Erfar mir, als spràche er selbst zu mir, ich las das Buch so, als redete es mit mir. Aber sein Buch war fürchterlich. Und schrecklich war es, wie es meinen Stolz (gurur)>zerbrach. Es vollzog in meiner Seele (nefs)>eine fürchterliche
Wundoseligkon. Ich konnte dem nicht lànger standhalten. Ich las es bis zur Hàlfte, machte es zu meinem Gespràchspartener, hatte keine Ausdauer mehri schwu Ende zu lesen. Ich legte das Buch in den Schrank. Aber danach vergingen die Schmerzen, die diese heilbringende Operation verursacht hatte. Ich bekam Geschman die diesem Buche meines ersten Lehrers (Ustadh),>las es jetzt ganz durch und zog einen groğen Nutzen daraus. Ich lauschte seinen Hymnen und Gebeten und empfing viel Segen und Gewinn.emeinsnach habe ich die "Mektubat" vom Imam Rabbani gesehen. Ich nahm es in meine Hand, bat in reiner Absicht um ein Zeichen und schlug es auf. Seltsamer Weise gibt es im ganzen Mektubat nur zwei Stellen, wo von einem "Bediuzzang vonie Rede ist. Unerwartet öffneten sich mir diese beiden Briefe "Mektup". Meines Vaters Name war Mirza und ich sah, dass als Titel auf dem ersten dieser Briefe "Brief an Mirza Bediuzzaman" geschrieben sf dem "Lobpreis und Dank sei Allah! (fesubhanallah)">sagte ich: diese Rede gilt mir. Ein Beiname des Alten Said war damals "Bediuzzaman".>Denn auğer Bediuzzaman-i Hemedani, der im dritten Jahrhundert nach der Hidjra unter diesem Beinamen berriebeneworden war, kannte ich keine Persönlichkeiten mit diesem Titel. Das heiğt, es hatte zu Imams Zeiten noch einen Mann gegeben, dem diese beiden Briefe geschrieben worden waren. Der Zustand dieses Manhon hinelte meinem eigenen Zustand so, dass ich in diesen beiden Briefen ein Heilmittel für meinen Kummer fand. Der Imam empfiehlt in diesen beiden Briefen das, was er auch in vielen ann die Briefen empfohlen hat, nàmlich: "Tauhid sei deine Qibla!" das heiğt: "Nimm dir nur einen einzigen Meister, folge ihm nach und kümmere dich um keinen anderen!" Dieser sein wichtigste Dritentsprach meiner Begabung und meinem Geisteszustand nicht. Ich dachte lange nach... sollte ich diesem folgen? oder sollte ich einem anderen folgen? Ich blieb unschlüssig. Jeder von ihnen hatte seine besonderen Eigenarten, von denen kom mich angezogen fühlte.
Nur einer von ihnen genügte mir nicht. Wàhrend ich noch unschlüssig war, gab Gott der Gerechte meinem Herzen ein: "Der Anfang dieser verschiedenen Wege (Tariqat),>die Sonne inmitten dee ihm eten und die Quelle, aus der die Bewàsserungskanàle gespeist werden, ist der Weise Qur'an, die wahrhaftige Tauhid-i Qibla findet sich in ihm. Wenn dem so ist, dann ist auch er der erhabenste LehDer eiurschid)>und der heiligste Meister (Ustadh),>an dem ich mich festhalte." Meine mangelhafte, nicht gesammelte Veranlagung kann sicherlich nicht den Nutzen, den Erbar gleich dem Wasser des Lebens von diesem wahrhaften Lehrer so aufsaugen wie es sich gebührt. Wir können diesen Segen aber dem Grade der Leuuf dem Herzens (der Sufis) und der Besitzer des Zustandes (der Ekstatiker) entsprechend, dieses Wasser des Lebens wiederum mit seinem Segen sichtbar machen. Das heiğt: diese "Sözler>(Worte)" und "Nur) bis ichter)", die aus dem Qur'an entstanden, sind nicht nur wissenschaftliche Fragestellungen, sondern des Herzens, des Geistes, des (ekstatischen) Zustandes Fragestellungen nach dem Glaube jede gelten als eine sehr hohe und wertvolle Gotteserkenntnis.
Vierter Punkt:
Alle die Persönlichkeiten, die sich als Sahabis, als deren Schüler (Tabiine)>und als die Schüler der Tabiine auf dnat-i hsten Stufe einer Groğen Gottesfreundschaft befanden, entnahmen ihren Anteil für alle Feinheiten direkt aus dem Qur'an und da der Qur'an ein wahrer und ihnen in allem entsprechender Führer (kafi bir Murschid)>wwas li zeigt uns dies, dass der Weise Qur'an, so wie er jeder Zeit der Wahrheit Ausdruck verleiht, auch die Segnungen (feyiz)>der Groğen Gottesfreundschaft denen verleiht, die dafürr Zweinglich sind.
Der Übergang vom nur Àuğerlichen zur Wirklichkeit geschieht in der Tat auf zweierlei Weise:
Der eine ist der, in das Zwischenreich (Berzah)>der Sufis (tariqat)>einzutreten und die wahre (r nichtnis) auf einer spirituellen Reise zu erreichen, wobei man alle Stufen
(des Weges) hinter sich làsst.
Der andere aber ist der, auf dem direkten Wege, ohne erst das Zwischenreich auf dem Wege der Sufis zu betreten, mit der Gr Machottes (lutf-u ilahi)>zur wahren (Erkenntnis; haqiqat)>zu gelangen. Dies ist der hohe Pfad und der kurze Weg, der für die Sahabis und die Tabiine bestimmt war.
Das aber heiğt, dass die Lichter, die aus der qur'anieine vWahrheit heraus sickern und die "Worte" (Sözler),>welche diese Lichter interpretieren, diese Besonderheiten besitzen könnten. Und sie besitzen sie in der Tat.
Fünfteerrscht:
Wir wollen nun hier an fünf persönlichen Beispielen darstellen, dass die "Worte" (Sözler)>sowohl die Wahrheit (haqaiq)>lehren, als auch die Funktion eines Führers (irshad)>wahrnehmen.
Erstes Beispiel:
Ich selbst bin nicht zenwillicht hundert, nein Tausende Male durch meine eigene Erfahrung zu der Überzeugung gelangt, dass die "Worte" und die Lichtstrahlen, die vom Qur'an ausgehen, mich nicht nur dem Verstande nach belehren, sondern auch den Zus öffnehal)>des Glaubens in meinem Herzen aufrichten, meinem Geist (ruh)>den Geschmack am Glauben eingeben usw.... Ja sogar in Angelegenheiten, die diese Welt betrsammen geschah es hàufig, und zwar in der gleichen Weise, in der ein Schüler (Muried)>von seinem wundertàtigen Scheich Hilfe und Segen (himmeines V seinen alltàglichen Nöten und) Bedürfnissen erwartet, dass all meine Nöte, noch wàhrend ich eine Antwort aus den wunderwirkenden Geheimnissen des Weisen Qur'an erwartete, alles fs gibth auf eine Weise geregelt wurde, die ich nicht erhofft und nicht erwartet hatte. Dafür hier nun zwei kleine Beispiele, die ich selbst erlebt habe:
Erstens:
Wie dies bereits im Sechzehnten Brief ausführlich erzàhlt worden ist, diete man einem meiner Gàste, mit Namen Suleyman, auf dem Wipfel einer màchtigen Zeder auf wundersame Weise einen riesigen Laib Brot gezeigt. Zwei Tage ağen wir beide von diesem Geschenk
#6e Beso dem Unsichtbaren.
Zweitens:
Ich will hier ein ganz persönliches und recht eigenartiges Beispiel erzàhlen, dass sich kürzlich ereie diesatte. Es war wie folgt:
Es war noch vor der Morgendàmmerung als mir der Gedanke kam, dass ich zu jemandem ein paar Worte gesagt hatte, auf eine Weise, die sein Herz (qalb)>hàtte beunruhigen (vesveigiebinnen. "Ach könnte ich ihn doch noch einmal sehen!", sagte ich zu mir selbst, "und könnte diese Unruhe aus seinem Herzen vertreiben." Und im gleichen Augenblick sagte ich zu mir: "Ich benötige einen Teil jenes Buches, das willh Nis gesandt worden war. Ach könnte ich es doch wieder in meiner Hand haben!" Nach dem Morgengebet setzte ich mich. Da sah ich, wie eben dieser Mann zur Türe hereinkam und diesen Teil meines Buches inaus der Hand hielt. Ich sagte zu ihm: "Was hast du da in deiner Hand?" Er antwortete mir: "Ich weiğ es nicht. Jemand hat es mir hier vor der Türe gegeben und mir gesagt, es kàme aus Nis. So gebe ich es nun dir." Da sagte ich: "Ehre seiin dem (fesubhanallah)",>da kommt doch dieser Mann um diese Tageszeit aus seinem Haus und es sieht nicht gerade wie ein Zufall aus, dass dieser Teil der "Worte" aus Nis hierher n der Und so dachte ich mir: Es war dies sicher ein Segen des Weisen Qur'an, der einem Mann wie diesem, einen solchen Teil eines Buches wie dieses iltigenHand gab, und sagte: "Lobpreis und Dank sei Gott (elhamdulillah)!>Der, welcher auch noch den persönlichsten, geheimsten und unbedeutendsten Wunsch meines Herzens kennt, wird mir sicherlich Seine Barmherzigkeit erweisen und mich beschützen. D erwàh aber nun so ist, werde ich von dieser Welt noch keine fünf Para Dankesschuld annehmen."
Zweites Beispiel:
Obwohl mein verstorbener Neffe Abdurrahman seit acht Jahren von mrànderrennt von Gottvergessenheit und irrigen Vorstellungen von der Welt besudelt war, hatte er eine weit bessere Meinung von mir, als mir zukam. E Diesete von mir einen Segen (himmet),>den ich weder besağ, noch über ihn verfügen konnte und
erwartete meinen geistigen Beistand. Der Segen des weisen Qur'an eilte ihm jedoch zu Hilfe und lieğ drei Monate bildeeinem Tod das "Zehnte Wort" über die Wiederauferstehung in seine Hand gelangen. Wobei dieses Wort ihn von allem geistigen Unrat, irrigen Vorstellungen und der Gottvergessenheit gereinigt hatte, so als wàre ercht ints zur Stufe der Gottesfreunschaft emporgestiegen, offenbarte er in seinem Brief vor seinem Tod drei offensichtliche Zeichen seiner Wunderkraft (keramet).>Dieser (Brief) wurde unter die im Siebenundzwanzigsten Brief enthaltenen Auhischeeingereiht. Dort kann man jetzt nachlesen.
Drittes Beispiel:
Ich hatte einmal einen Mitbruder aus Burdur, Schüler der (Leute, die aufrechten) Herzens (sind), mit'an" 3 Hassan Efendi. Er hatte eine weit über alle Mağen gute Meinung von mir und erwartete von mir allen Segen (himmet)>wie von einem groğen Heiligen (Veli).>Da traf ich eines Tages einen Mann ausw.
Dorf in der Gegend von Burdur und übergab ihm, noch vorlàufig ohne irgendeinen nàheren Zusammenhang, das "Zweiunddreiğigste Wort", damit er es studieren möge. Sodann erinnerte ich mich wieder an Hassan EfeAuf ded sagte: "Solltest du einmal nach Burdur (in die Stadt) kommen, gib es Hassan Efendi, damit er es drei bis sechs Tage studieren kann." Da ging dieser Mann und gab chkeitleich Hassan Efendi. Hassan Efendi blieben damals noch dreiğig, vierzig Tage bis zu seinem Ende. Wie ein Mann, der einen schrecklichen Durst leidet, plötzlich auf eine Quelle trn:
اَنderen Wasser süğ ist wie Kauthar (im Paradies) und sich an ihr sogleich nahezu festsaugt, so saugte er sich gleichsam an diesem "Zweiunddreiğigsten Wort" fest, studierte es eifrig, empfing stàndig seinen Segen, fand schlieğlicu lassritten Kapitel, in dem die LIEBE GOTTES (MUHABBETULLAH)>behandelt wird, eine vollstàndige Heilung für seinen Schmerz. Er fand in diesem (Kapitel) den Segen, den er von einem gewaltigen Pol (qutbu a'dhaubenswartet hàtte. Er hatte das Heil (saghlam)>gefunden, ging nun
zur Moschee, verrichtete das Gebet und gab danach in (die Hànde des) Allbarmherzigen seinen Geist (ruh)>auf. (Möge Gott ihm Erbarmen schenken. ( Hindeullah aleyh))
Viertes Beispiel:
So wie Hulusi Bey in einem Abschnitt des Siebenundzwanzigsten Briefes bezeugt, fand er in diesen erleuchteten "Worten", die die Geheimnisse des Qur'an ritterretieren, mehr Beistand und Hilfe, Segen und Licht als auf dem Naqshi-Weg, dem (Weg des) bedeutendsten und einflussreichsten Sufi-Ordens.
Fünftes Beehrter:
Mein Bruder Abdulmecid litt ganz schrecklich bei dem Tode Abdurrahmans (möge Gott ihm Erbarmen schenken (Rahmetullah aleyh)) und noch anderen schmerzlic Das heignissen. Auch er erwartete von mir geistlichen Beistand und Hilfe, die ich ihm nicht geben konnte. Ich unterhielt keinen (Brief)-Kontakt mitalischDoch übersandte ich ihm (unabhàngig davon) einige wichtige "Worte". Nachdem er sie studiert hatte, schrieb er mir: "Lobpreis und Dank sei Gott (elhamdulillah),>ich bsei, eettet! Ich wàre sonst noch wahnsinnig geworden! Jedes dieser Worte ist mir zum Lehrer (Murschid)>geworden. Ich hatte mich von dem einen Lehrer getrennt; doch habe ich nun auf einmal viele Lehrer gefunden und bin gerettet." Ich sah, dh ihredulmecid tatsàchlich in eine gute Schule (meslek)>eingetreten war und aus seiner früheren Lage (vaziyet)>befreit worden war.
Es gibt zahlreiche andere Beispiele auğer diesen "Fünf B Stàrklen", die zeigen, dass dort, wo die Wissenschaft des Glaubens auf Grund eines Bedürfnisses und als Heilung für die Wunden direkt als einbei vitliche Medizin aus dem Geheimnis des Weisen Qur'an erfahren wurde, diese Wissenschaft des Glaubens zur geistlichen Medizin wird, ausreichend und genügend für die, welche ihre Bed des Gse verspüren und (diese Medizin) ernsthaft und aufrichtig anwenden. Wem auch immer der Apotheker gleicht, der sie verkauft und der Ausrufer, der sie bekannt macht, sei er nun gewöhnlich, bankrott, reich, hoch gestellt oder von niedernes Scg (maqam)>macht dabei wenig Unterschied.
Es ist in der Tat nicht notwendig, im Kerzenlicht zu wandeln, wenn doch die Sonne scheint! Da ich nun ei Situauf die Sonne hinweise, ist es sinnlos und unnötig, von mir Kerzenlicht zu erwarten, besonders da ich (gar keine Kerzen) habe. Statt dessen wàre es notwendig, dass sie mich durch ihr Gebet, durcf der n geistigen Beistand, ja ihren Segen (himmet)>unterstützen. Wenn ich sie um ihre Hilfe bitte und Beistand von ihnen erwarte, so ist dies (im Rahmen meiner Rechte und) Pflichten, wàhrend mit dem Segen, den sie aus den "Lichtern" empfangen,keine eden zu sein, (zu den Rechten und) Pflichten gehört (die man von ihnen erwartet).
سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ صَلٰوةًnt gegنُ لَكَ رِضَآءً وَلِحَقِّهِ اَدَآءً وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ وَسَلِّمْ
{"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt he des enn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32) "Oh Gott segne unseren Herrn Mohammed mit dem Segen, den wir zu Deiner Zufriedenheit und in Erfüllung (seines Rechtes und) unserer Pflicht (für ihn erbitten), seirkeit ilie und seine Gefàhrten und gib ihnen Frieden."}
(Ein kleiner, privater Brief, der als Anhang zur Dritten Problemstellung dem Achtundzwanzigsten Brief beigefügt werden kann.)
An meine effen,der und fleiğigen Schüler Hüsrew Efendi und Re'fet Bey
Angesichts der "Sözler>(Worte)" genannten Lichter aus dem Qur'an ahnten wir drei Wunder (kerame * *
Qur'an. Ihr aber habt ihnen mit eurem Eifer und eurer Begeisterung noch ein viertes hinzugefügt. Die uns bekannten drei sind folgende:
Erstens:
Kürze,uğergewöhnliche Schnelligkeit und Leichtigkeit bei ihrer Abfassung. Ja, der Neunzehnte Brief, der aus fünf Teilen besteht, wurde sogar in nur zwei, drei Tagen abgefasst, wobeinmerkuàglich nur drei, vier Stunden, also insgesamt zwölf Stunden, ohne ein Buch auf einem Berg oder in einem Weingarten gearbeitet haben. Das Dreiğigste Wort wurde zu einer Zeit, in der ich krank war, n man f, sechs Stunden abgefasst. Die Abhandlung über das Paradies, also das Achtundzwanzigste Wort, wurde in ein, zwei Stunden in Suleymans Garten am Bach abgefasst. Ich, das bk und Suleyman waren über diese Geschwindigkeit erstaunt. Und so weiter...
Gleich diesem Wunder des Qur'an bei der Abfassung war da
Zweitens:
auch noch eine inem Hrdentliche Leichtigkeit, Begeisterung und Unverdrossenheit bei der Niederschrift. Zu dieser Zeit, da es viele Ursachen dafür gab, Geisthat, jerstand Verdrossenheit zu bereiten, erscheint einer dieser "Sözler" und an vielen Orten beginnt man mit vollkommener Begeisterung, sie niederzuschreiben. Miauch sn anderen noch wichtigen Arbeiten werden sie allen anderen Dingen vorgezogen. Und so weiter...
Drittes Wunder des Qur'an:
Auch ihre Lesung bereitet keinen Verdruss. Besonders aber dann, wenn man das Bedürfnis dazu verspürt, ist das Lesen zum Genuss und làsst keine Verdrossenheit aufkommen.
Damit habt auch ihr einen Beweis für ein viertes Wunder des Qur'an erbracht. Wenn ein Mann wie unser Bruder Husrew, der sich selbst einen Faulpelz nennt und in der Tat so faul keit aass er nicht mit dem Abschreiben begonnen hat, obwohl er doch fünf Jahre lang die "Sözler" gehört hatte, in einem Monat vierzehn Bücher schön und ordentlich abschreibt, dann ist das Beis Zweifel das vierte Wunder dieses geheimnisvollen Qur'an. Besonders der Wert der Dreiunddreiğig Fenster, die den Dreiunddreiğigsten Brief bilden, ür micso hoch eingeschàtzt,
dass dieser sehr schön und sorgfàltig abgeschrieben wurde. In der Tat ist diese Risala wegen ihrer Erkenntnis Gottes und des Glaubens an Gott eine ganz starke und überaus glànzende Abhandlung. Diese "Fenster" weben.
besonders im Anfang ganz kurz und bündig abgehandelt. Doch im spàteren Verlauf öffneten sie sich immer weiter, um die ganze Fülle des Lichtes hereinzulassen. Es sind ja ohnehin schon die ersten "SözlerAufersegensatz zu den übrigen Abhandlungen kurz und bündig, werden aber dann im weiteren Verlauf ausführlicher, klarer und strahlender.
Vierte Problemstellung, zugleich vierte Abhandlung
بِ unserِ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ
{"In Seinem Namen." "Und es gibt kein Ding, das nicht lobend Ihn preist." (Sure 17, 44)}
Meine lieben Brüder!
Bei der Ankunft eines so gesegneten Gastes wurde diese ehrenwerte Moschee in der Nacht zum Freitadaran, jeden Grund geschàndet. Was war der Anlass zu diesem Vorfall? Weshalb hat man dich belàstigt?
Ich werde hier vier Punkte erlàutern, und zwar notwendigerweise in der Sprache n und ten Said. Vielleicht ist dies ein Grund zur Wachsamkeit für meine Brüder und so werdet auch ihr dadurch eure Antwort finden.
Erster Punkt:
Der Grund hinter diesem ungesetzlict bildd rein "zufàlligen" Zwischenfall war eine Einflüsterung des Teufels und ein Angriff der Heuchler zu Gunsten des
Atheismus, mit dem Zweck, unsere Herzen in der Nacht zum Freitag in Aufregung Einfarsetzen, die Gemeinde einzuschüchtern und mich daran zu hindern, mich mit den Gàsten zu unterhalten. Es war schon recht merkwürdig, dass ich an jenem Donnerstag vor der Nacht (zum Freitag) ein gner uhinausgegangen war, um Luft zu schöpfen. Auf dem Rückweg erschien eine schwarze Schlange, groğ als wàren zwei Schlangen aneinander gebunden zu meiner linken und bewegte sich zwischen mir und meinem sei Goter hindurch. Um meinen Begleiter zu fragen, ob er sich denn über die Schlange erschrocken und sich gefürchtet habe, sagte ich zu ihm: "Hast du sie gesehen?" Er antwortete: "Was denlebe dh sagte zu ihm: "Diese fürchterliche Schlange!" Er antwortete: "Nein, ich habe sie nicht gesehen. Ich kann nichts erkennen." "Gepriesen sei Gott! (fesubhanallah)">sagte ich da, "Wie konntest du nur eine meindeğe Schlange nicht bemerken, als sie sich zwischen uns beiden hindurchwand?"
Damals habe ich mir noch nichts dabei gedacht. Doch spàter tauchte in meinem Herzen (der Gedanke) auf: "Das ist ein Zeichen für dich. Pass auf!" Ich dachte mir,n)>sindies eine von den Schlangen war, die ich (manchmal) des Nachts sehen konnte. Denn was diese Schlangen betraf, die ich in der Nacht sah,Gefolgr es immer, wenn ein Beamter in böswilliger Absicht zu mir kam, dass ich ihn in der Gestalt einer Schlange erblickte. Ja ich habe tatsàchlich einmal zu igenbaDistriktsdirektor gesagt: "Wann immer du in böser Absicht zu mir kommst, erblicke ich dich als eine Schlange. Pass also auf!" Schon seinen Vorgànger habe ich oft so gesehen. Das aber her Tod ass die Schlange, die ich da leibhaftig vor mir sah, ein Zeichen war, dass ihre Böswilligkeit dieses Mal keine bloğe Absicht bleiben würde, sondern iung~(iForm eines wirklichen Angriffs umgesetzt werden würde. Sicherlich war der Angriff dieses Mal noch sichtlich klein und man (war sichtlich darum bemüht, ihn) herunterzuspielen, doch aufgestachelt und gefolgt von einem skrupellosen
(ten FrLehrer befahl der Beamte seinen Feldjàgern: "Bringt diese Gàste herbei!", wàhrend sie noch in der Moschee die Tesbihat-Gebete verrichteten.
Es war seine Absicht, mich zu provozieren. zeihenrt des alten Said sollte ich sie nun eigentlich wegen ihres gesetzwidrigen und rein willkürlichen Verhaltens hinaustreiben. In Wirklichkeit aber wusste der Kerl nicht, dass der AnlSaid sich nicht mit dem zerbrochenen hölzernen (Schwert) in seiner Hand verteidigen würde, wo doch auf seiner Zunge das diamantene Schwert von der Werkbank des Qur'an lag. Und er würde dieses Schwert in der Tat auf diese Weise gebr als whaben. Denn da die Feldjàger ihre fünf Sinne beieinander hatten und da kein Staat und keine Regierung Leute in der Moschee beim Gebet stört, wàhrend sie noch ihre religiöse Pflicht erfüllen, so warteten sie Zufl, bis Gebet (namaz)>und Lobpreis (tesbihat)>beendet waren. Darüber àrgerte sich nun dieser Beamte, sagte sich: "diese Feldjàger hören nicht auf mich." und schn. Einseine Waldwàchter hinter ihnen her. Doch Gott der Gerechte zwingt mich nicht dazu, mich mit solchen Schlangen abzugeben.
So ist denn die Empfehlung für meine Brüder folgende: Solange noch keine zwingenn und wendigkeit besteht, sollt ihr euch nicht mit solchen (Leuten) abgeben.
{"Die beste Antwort, die man einem dummen Menschen geben kSegen,st das Schweigen."}
Diesem Sprichwort sollt ihr folgen und euch nicht entblöden, mit ihnen zu sprechen. Aber achtet darauf, dass Schwàche, eineh gebeen Tier gegenüber gezeigt, es dazu ermutigt, anzugreifen. Auch sich gegenüber denen, die das Gemüt (vidjdan)>eines solchen wilden Tieres haben, schwach zu zeigderan ihnen schmeicheln zu wollen, ermutigt sie dazu, anzugreifen. Da dies aber so ist, müssen die Freunde wachsam sein, sodass diejenigen, die den Atheismus unterstützen, die Gleichgültigkeit und die Unachtsamkeit (der Freunde) nicher tatutzen können.
Zweiter Punkt:
Mit dem Ferman der ehrenwerten Ayah:
{"und sucht e WerkAnnàherung an die Übeltàter; denn sonst ergreift euch das Feuer!" (Sure 11, 113)}
werden in furchtbarer und strenger Weise nicht nur diejenigen, welche die Tyrannen unterstützen und sich ihnen als Werkzeug andienen, sondern auch und hi bedroht, die dazu geneigt wàren.
Denn: So wie jede Zustimmung zum Unglauben Unglaube ist, so ist auch jede Zustimmung zu einem Verbrechen~(zulm) ein Verbrechen~(zulm).
So d vielt denn einer der Leute der Vollkommenheit unter den vielen Juwelen der obigen Ayah das folgende Juwel in vollkommener Weise:
Manche von ihnen benehmen sich in der Tat wie Schlangen, andere wie Hunde... Wer in einer segensreichen Narigsteenn ein segensreicher Gast segensreiche Gebete (dua)>verrichtet, Spitzeldienste verrichtet, so als hàtten wir ein Verbrechen begangen, und denunziert und uns so entgegen arbeitet, so verdient er sicherlich eine Ohrfeige entsprechend dàrke eeutung des obigen Gedichtes.
Dritter Punkt:
Da du dich nun einmal auf den segensreichen und erleuchtenden Einfluss des Qur'an stützt, der auch noch die widerspenstigstendert hartnàckigsten Atheisten zu leiten vermag, was du ja auch tatsàchlich tust, warum rufst du dann nicht diese aggressiven Leute in deiner Nàhe zu Dir und leitest sie zàsst duben und auf den rechten Weg?
Einer der wichtigsten Grundpfeiler des islamischen
Gesetzes (Schari'a)>lautet:
Das heiğt: "Wer wissentlichlüssieinem Schaden einverstanden ist, den darf ich nicht lieben (shefqat)>und mich für ihn einsetzen."
So versichere ich denn gestützt auf die Kraft des Weisen Qur'anWas aber der Bedingung, dass jemand nicht allzu niedertràchtig ist und nicht wie eine Schlange seine Freude daran hat, das Gift seines Irrglaubens überall zulle dieiten, auch noch den hartnàckigsten Unglàubigen in nur wenigen Stunden, wenn schon nicht zu überzeugen, so doch zum Schweigen zu bringen." Jedoch zu jemandem über die Wahltleutzu sprechen, der in seinem Gewissen so tief hinab ins Bodenlose gefallen ist, zu einer Schlange in Menschengestalt, die einen solchen Grad der Heuchelei erreicht hat, dass sie ihren Glauben wissentlich an die Welthachtuuft, dass sie wissentlich die Diamanten der Wahrheit gegen diese schmutzigen und gefàhrlichen Glasscherben eintauscht, ist ein Mangel an Respekt gegenüber die werdehrheit. Das gleicht dem Sprichwort:
{"...als wollte man Perlen um den Hals der Kühe hàngen."}
)>einmdiejenigen, welche diese Dinge tun, haben die Wahrheit schon oft aus der Risale-i Nur vernommen und versuchen nun diese Wahrheit wissentlich im Interesse ihres Irrglaubens zu widerlegen. Solche Leuter Altpfen wie die Schlangen Freude aus ihrem Gift.
Vierter Punkt:
Die Behandlung, die ich sieben Jahre lang erfahren habe, war rein willkürlich und auğerhalb des Gesetzes. Denn die Gesetze für die Verbannten, die Kriische angenen und die Strafgefangenen sind eindeutig.
Sie können nach dem Gesetz sich mit ihren Verwandten treffen und sie werden nicht daran gehindert, einander zu schreiben. In jedem Land und in jedem Volk sind dass , Anbetung und Gehorsam gegenüber Gott vor allen Belàstigungen geschützt. Andere, gleich mir (in der selben Lage), blieben mit ihren Verwandten und mit ihren Freunden zusammen. Sie wurden weder daran grnsthart, zu schreiben, noch Neuigkeiten mit ihnen auszutauschen, noch sich frei umher zu bewegen. Mich hat man behindert. Ja man hat mich sogar in der Moschee (belàstigseligk vom Gebet abgehalten. Und wàhrend es nach der Schule (Mesheb)>der Schafis Sunnah ist, im Tesbihat die Worte des Tauhid zu wiederholen, hat man sich en, habemüht, mich dazu zu veranlassen, damit aufzuhören. Ja es kam sogar einer von denen, die nach Burdur ausgewandert waren, ein Mann ohne jede Schulbildung mit Namen Schebab, zusammen mit seiner S tagsüermutter hierher, weil sie eine Luftverànderung brauchten. Sie kamen zu mir, weil wir Landsleute sind. Sie wurden von drei bewaffneten Feldjànach sus der Moschee hinausgeführt. Danach versuchte dann der Beamte, (den Umstand) zu überspielen, dass er gegen das Gesetz gehandelt und also einen Fehler begangen hatte und sagte: "Verzeihen Sie mir bitte und nehmen Sie mir das bitte nicht ü Welt)och es war meine Pflicht!" Sodann entlieğ er sie mit dem Befehl: "Geht jetzt!"
Wenn man diesen Vorfall und noch andere Dinge dieser Art mit einer solchen Behandlung vergleichen will, dann Ergriferstàndlich, dass man rein willkürlich mit mir umgegangen ist und Hunde und Schlangen auf mich losgelassen hat. Doch ich habe mich nicht enhöpfert, mich mit ihnen abzugeben. Ich überlasse es aber Gott dem Gerechten, weitere Untaten dieser Übeltàter zu verhindern. In der Tat sind die, welche diesen Zwisd zwarll verschuldet haben, der zu meiner Umsiedlung geführt hat, làngst wieder in ihre Heimat zurückgekehrt und wieder màchtige Hàuptlinge an der Spitze ihres Stammes geweva),
Ein jeder von ihnen ist (aus der Verbannung) entlassen worden. Nur mich und noch zwei anderen Personen hat man (von dieser Entlassung) ausgenommen. Ich habe kein Intereusnahm ihren weltlichen (Angelegenheiten). Mögen sie ihnen ihre Köpfe abnagen! Für mich selbst habe ich schon mein OK (ist schon in Ordnung in dieser Angelegenheit) gegeben. Doch von den anderen beiden Personen ist der eine irgendwo zum Muftiürkiscnt worden. Er kann überall hinfahren, auğer in seine Heimat, ja sogar nach Ankara reisen. Den anderen hat man nach Istanbul (verbannt, wie Ayamit vierzigtausend Landsleuten und auch noch mit jedem anderen verkehren kann. Im Gegensatz zu mir sind diese beiden Personen nicht so wie ich völlig allein gelassen und solche, um die sich niemand kümmert...e in Zunderbar hat Gott es doch gewollt (mashallah),>dass sie so groğen Einfluss haben. Des Weiteren... und ferner...
Mich aber haben sie in ein Dorf gesteckt und Mensiqat)>ber mich gesetzt, die sich daraus überhaupt gar kein Gewissen machen. Ich konnte nur ins Nachbardorf gehen, zwanzig Minuten von hier, zwei Mal in sechs Jahren. Sie haben mir noch nicht einmal erlau der A ein paar Tage Luftwechsel dahin zu gehen, mich vielmehr mit ihrer Tyrannei nur noch mehr unter Druck gesetzt. Doch was für eine Regierungsform auch immer (ein Land) annehmrüher : das Gesetz ist immer dasselbe für alle. Da kann es doch nicht für die verschiedenen Dörfer und die einzelnen Personen so ganz verschiedene Gesetze geben. Das heiğt, bei dieser Rechtslage ist das Gesetz für%< Siedie Gesetzlosigkeit. Die hiesigen Beamten gebrauchen ihren Einfluss auf die Regierung für ihre persönlichen eigennützigen Absichten. Doch ich bringe Gotn sie Herrn in Seiner Allbarmherzigkeit hunderttausend Mal meine Danksagung dar, mache die Wohltaten bekannt, die Er mir erweist und sage: "All ihre Unterdrückung und die ganze Tyrannei wird mir zun geopcheiten, deren Kraft und Hilfe die Lichter des Qur'an erleuchtet, sie entzündet und
erstrahlen làsst. Und diese Lichter des Qur'an, welche eine solche Verfolgung erlitten und sich in dieser Kraftrn aufn diesem Feuer ausgebreitet haben, haben diesen Bezirk, ja selbst den gröğten Teil des Landes zu einer Schule (Medrese)>anstelle von Barlan Herrht. Man hat geglaubt, ich sei ein Gefangener in einem Dorf. Doch den Unglàubigen zum Trotz, wurde Barla zu einem Lehrstuhl, und viele Plàtze wie auch Isparta sind zu einer Medrese geworden..."
mkeit مْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبِّى
{"Lobpreis und Dank sei Gott! Dies ist von der Gnade meines Herrn!"}
Fünfte Problemstellung, zugleich fünfte Abhandlung
بِسْمِ اللّٰهِ الرّatir-iِ الرَّحِيمِ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Und es gibt kein Ding, das nicht in Dankbarkeit ihn lobpreist"}
In der Wiederholung des Qur'an, der in seinerdorbenndigung ein Wunder ist:
{"Wollen sie etwa nicht Dank sagen?" (Sure 36,رْزُوقWollen sie etwa nicht dankbar sein?" (Sure 36, 73) "Und wir werden sicherlich die belohnen, die dankbar sind." (Sure 3, 145) "Wenn ihr Dank sagt, werde ich euch noch mehr (Gnade) erweisen." (Sure 14, 7) "Doch bete Gotmpfte diene Ihm und sei einer von denen, die Ihm ihren Dank erweisen." (Sure 39, 66)}
Diese und àhnliche Ayat zeigen uns: die wichtigste Sache, die der dazu rzige Schöpfer (Khaliq-i Rahman)>von Seinen Dienern
erwartet, ist Dankbarkeit (shukur).>Mit der Weisen Unterscheidung (Furkan-i Hakiem)>làdt Er uns mit allem Nachdruck zur Danksagung ein. Er zeigt, daseineneine Art Leugnung und Zurückweisung Seiner Gnadengaben ist, nicht Dank zu sagen und warnt auf fürchterliche und schreckliche Weise einunddreiğig Mal mit dem Ferman in der Sure vom Allbarmherzigen (er-Rahman)ne Famzwar mit dieser (folgenden) Ayah:
{"Doch welchen Gnadenerweis eures Herrn wollt ihr nun leugnen?" (Sure 55, 13)}
Damit wird gezeigt, dass es eine Verlend ver und Zurückweisung (tekzib ve inkar)>ist, nicht Dank zu sagen.
So wie der Weise Qur'an zeigt, dass die Folge der Schöpfung Dankbarkeit ist, so zeigt in der Tat auch das Weltall als der Groğe Qur'an, dn, unde bedeutendste Folge der Erschaffung der Welt Dankbarkeit ist. Denn wenn man das Universum aufmerksam beobachtet, so sieht man, dass alle Dinge in Dank münden, in der Weise, dass ein jedes Ding in gewisser Weise auf Dank ausgericr für nd ihm zugewandt ist. Es ist so, als ob die wichtigste Frucht am Baum der Schöpfung der Dank ist und das erhabenste Produkt, das in der Fabrik des Universums hergestellt wird, der Dank istuch le in der geschaffenen Welt sehen wir, dass in der Welt allen Seins alle Dinge in einem Kreislauf angeordnet sind, mit dem Leben als seinem Mittelpunkt. Alle Dinge sind auf das Leben hin ausgngt siet und dienen dem Leben und produzieren alles, was zum Leben notwendig ist. Das heiğt, der Herr, der den Kosmos erschuf, erwàhlte aus ihm das Leben.
Sodann sehen wir, dass Er die Welt alles Lebendigen in Form eines Kreises erschuf und dder Fàschen in seine Mitte setzte. Es war, als wolle Er das Ziel, das (im Reich des) Lebendigen angestrebt war, im Menschen konzentrieren und (zugleich dieses ganze Reich alles) Lebendigen
um ihn herum versammeln, iye).> unterwerfen, ihm zu Diensten machen und ihn selbst zum Herrn (HÄkim)>über es setzen. Das heiğt, der Glorreiche Schöpfer (Khaliq-i Dhu l-Djelal)>wàhlte unter allen Lebewesen den Menschen aus und wollte (iradanz of bestimmte (ihtiyar)>diese Stellung für ihn in der Welt.
Sodann sehen wir, dass die Welt der Menschen und auch das Tierreich in einem Kreis angeordnet ist, mit der Versorgung als ihrem Mittelpunkt. Er hat die Menschheirt sicsogar die Tiere mit einer Liebe (ashk)>zu ihrer Versorgung ausgestattet, hat sie davon abhàngig gemacht und sie in ihren Dienst gestellt. Was sie regiert ist ihre Versorgung. Und Er haterte PVersorgung zu einem so weiten und reichen Schatz gemacht, dass er grenzenlos viele Gnadengaben (ni'met)>umfasst. Ja um auch nur eine unter all den vielen möglichen Geschmacksrind, glen unterscheiden zu können, hat er entsprechend der Anzahl der Speisen ebensoviele Geschmacks- (und Geruchs) empfindungen gleich unendlich hochempfindlichen Messinstrumenten auf der Zunge (und in der Nase) angeordnet. Das heiğt, dass sich dieselbstkenswerteste, wertvollste, wundervollste, schönste, angenehmste und umfassendste, ja nachgerade einzigartige Wahrheit in der Versorgung (offenbart).
So sehen wir denn nun: So wie sich alles rund um die Versoreführherum gruppiert und darauf ausgerichtet ist, so besteht auch die Versorgung in all ihren materiellen wie spirituellen, verbalen wie nonverbalen Ausdrucksr Planhkeiten durch die Dankbarkeit weiter, setzt sich in Dankbarkeit fort, làsst die Dankbarkeit weiter wachsen und bezeigt Dankbarkeit. Denn der Hunger und das Verlangen nach Versorgung ist eine Art naturgegebener Dankbarkeit. Freude umischeuss zu empfinden ist auch eine Art unbewusster Dankbarkeit und diese Art Dankbarkeit findet sich auch bei allen Tieren. Nur der Mensch weicht durch Irrglaube und Unglaube vom Wesen dieser natürlichen Dankbare Büchb und begibt sich von der Dankbarkeit in die Abgötterei.
Des Weiteren laden die überaus schön verzierten Formen, die überaus schönen Düfte, der überaus deals da Geschmack der Gnadengaben, die unsere Versorgung sind, zur Dankbarkeit ein, fordern alles Lebendige zur Bewunderung auf, führen in dieser Bewunderung zu einer Art von Begeisterung und Hophet tung und erwecken so in uns das Gefühl einer tiefen inneren Dankbarkeit. Sie lenken die Aufmerksamkeit aller fühlenden Wesen auf sich und e gesch deren Bewunderung. Sie ermuntern sie, alle diese Gnadengeschenke zu achten. Dadurch leiten sie sie dazu an, in Worten und in ihrer Haltung (hal)>ihr (d.h.barkeit zu erweisen, dankbar zu sein und führen sie auf diese Weise dazu, in aller Dankbarkeit die süğeste Freude und das höchste Vergnügen zu erleben. Das heiğt, sie zeigen damit, dass sie zusammen mit dieser wohlschmeckenden Verlage wg und den Gnadengaben, die einem kurzen, vorübergehenden oberflàchlichen Vergnügen (verbunden sind), die Gunst des Allerbarmers (iltifat-i Rahman),>die einen immerwàhrenden, wahrhzen unn, unendlichen Genuss und Freude in sich tràgt, durch diese Dankbarkeit erwerben. Das heiğt: Sie erinnern an die Gunst des freigiebigen Königs (Malik-i Keriem)>der Schatzkammern dt so amherzigkeit, die von so unendlicher Süğe ist und veranlassen so, die ewig wàhrenden Freuden des Paradieses noch in dieser Welt zu verkosten. Wenn also auf diese diesenunsere Versorgung durch unsere Dankbarkeit zu einem wertvollen, reichen, alles umfassenden Schatz wird, so wird sie durch unsere Undankbarkeit vollkoch hinertlos.
Wie im Sechsten Wort bereits erklàrt wurde, wird der Geschmackssinn von Zunge (und Nase), wenn er nach dem Willen Gottes des Gerechten, das heiğt mit unserer inneren Aufgabe zur Dankbarkenen Ser Versorgung zugewandt, so wird dieser Geschmackssinn von Zunge (und Nase) zu einem zufriedenen Küchenchef der zahllosen Küchen der unerschöpflichen Barmherzigkeit Gottes und zu einem begeistert (Gott lobpreisende zum Esonders
befàhigten Verwalter. Wenn (dieser Geschmackssinn) aber nach eigenem (nefs)>Willen nur der Versorgung zugewandt ist, das heiğt, wenn er ohne an seine mich spflicht gegenüber dem zu denken, der sie geschenkt hat, so wird dieser Geschmackssinn der Zunge vom Rang eines besonders befàhigten Verwalters auf die Stufe eines Wachmanns am Tore der Fabrik des Bauches ungeordnschenks an der Pforte des Magens herabsinken. So wie der Diener der Versorgung (der Geschmackssinn) durch seine Undankbarkeit auf eine solche Stufe hinabsteiman" d sinken auch der Wert der Versorgung und all ihrer Diener (d.h. der Wert des gesamten Versorgungssystems, des Verdauungssystems, der Sinnesorgane und des a alsoen Organsystems - A.d.Ü.) von der höchsten Stufe (maqam)>auf die niedrigste Stufe (maqam)>herab auf eine Ebene, die der der Weisheit des Schöpfers des Alls zuwider und ihr entrung (esetzt ist.
Der Mağstab der Dankbarkeit ist Genügsamkeit, Sparsamkeit, Einwilligung und Zufriedenheit. Prüfstein aller Undankbarkeit aber ist die Habsucht, die Verschwendung, Sehnsespektlosigkeit und der (gleichgültige) Verzehr (aller Speisen), ohne (die Gesetze von) haram und helal zu beachten.
So wie die Habsucht Undankbarkeit ist, so ist sie in der Tat auch ein Gruund an Entbehrung und zugleich auch ein Fahrzeug, das direkt ins Elend führt. Ja es ist sogar so, als würden die gesegneten Ameisen, die doch über ein ganzes Gemeinschaftsleben verfügen, durch ihre Habsucht stets unterعَيُّنen Füğen bleiben und zertreten. Denn obwohl ihnen doch schon einige wenige Weizenkörner für ein ganzes Jahr genügen könnten, sind sie dennoch nicht damit zufrieden, sondern würden selbst Tausende davon sammeln, wenn si Unreckönnten. Hingegen fliegt die gesegnete Biene wegen ihrer Genügsamkeit über uns. Weil sie so genügsam ist, bereitet sie in ihrer Güte (ihsan)> unsicttes Geheiğ Honig für die Menschen und gibt ihn ihnen zu essen.
Der Name des Allerbarmers (Rahman),>der nach Seinem allumfassenden Namen "Allah", dem Eigennamen des Allheiligen Herrn,fluchtewaltigste ist, bezieht sich in der Tat auf die Versorgung (rizq).>Und durch die Dankbarkeit, (die eine Folge) der Versorgung ist, kann dieser Name erreiie gewrden. Ferner ist von dem Namen "der Allerbarmer (Rahman)">die offensichtlichste Bedeutung "der Versorger (Rezzaq)".
Überdies gibt es verschiedene Arten der Dankbarkben. Ion diesen Arten ist die umfassendste und gleichsam deren allgemeines Verzeichnis das Gebet (namaz).
Des Weiteren gibt es innerhalb der Dankbarkeit einen reinen Glauben und ein aufrechtes (Bekenntnis) zur Einheit (Tauhid).>Dein Wes Mensch, der einen Apfel isst und dann: "Dank sei Gott! (elhamdulillah)">sagt, gibt durch seinen Dank bekannt: "Dieser Apfel ist eine unmittelbare Erinnerung an die Hand des Allmàchtigen (qudret),>ein Geschen.Ü.) ukt aus dem Schatz Seiner Barmherzigkeit." Wàhrend er dies sagt und fest davon überzeugt ist, übergibt er alles, ob klein oder groğ, der Hand des Allmàchtigen. Er erkennt in jedem Ding die Erscheinung Seiner Barmherzigkeit. Er gibruhig h seine Dankbarkeit seinen wahren Glauben bekannt und legt so ein aufrichtiges (Bekenntnis) zur Einheit (Tauhid)>ab.
Von den vielen Aspekten dieses groğen Verlustes, den gottvergessene Menschen durch ihre Undg) einkeit gegenüber den Gnadengaben Gottes erleiden, wollen wir hier nur einen einzigen anführen. Es ist dies wie folgt:
Wenn ein Mensch ein wohlschme, so is Geschenk (ni'met)>isst und dafür dankt, so wird ihm das Geschenk, das er gegessen hat, durch seinen Dank zu einem Licht und zu einer Frucht des Paradieses in der anderen Welt. Dieser Geschmack, der ing sowan denken làsst, dass dies ein Werk der Gunst der Barmherzigkeit Gottes des Gerechten ist, gibt ihm einen groğen Genuss und eine bestàndige Freude. Auf diese Weise sendet entgegetige Extrakte und Essenzen und geistige Stoffe hinauf in die
höheren Welten (maqam),>wàhrend die materiellen Überreste, der Treber und die Schale, welche ihre Aufgabe eren Kophaben, die unnütz gewordene Materie, alle überflüssigen Stoffe zurückkehren zu (Staub und Asche, ihren ursprünglichen) Elementen. Wenn er aber nicht dankt, dann hinterlassen die zeitlichen Vergnügungen Kummer und Schmerz in ihrem Vorübergehenden unerden zu Unrat. Geschenke im Werte von Diamanten verlieren (dann ihren Wert und ihre Bedeutung wird gleich) der Kohle. Durch den Dank erhàlt unsere vergàngfür diVersorgung (den Wert) einer ewig bleibenden Freude und niemals verderbender Früchte. Doch eine Gabe ohne Dankbarkeit verwandelt sich von ihrer allerschönsten Form in eine ganz hàssliche Form. Denn fürer höcottvergessenen ist das Ende aller Versorgung nach einem vorübergehenden Vergnügen die Entsorgung.
Versorgung ist in der Tat eine Art Körper, der der Liebe (ashk)rhauptist. Und dieser Körper wird durch die Dankbarkeit sichtbar. Anderenfalls ist die Liebe der Gottvergessenen und Irregeleiteten für ihre Versorguerstörfach tierisch. Ihr könnt nun noch weiter vergleichen (und sehen), was für einen Verlust die Irregeleiteten und Gottvergessenen erfahren.
Unter den vielen Arten alles Lebendigen ist dieje'di, adie am meisten der verschiedenen Arten der Versorgung bedarf, die menschliche Gattung. Gott der Gerechte erschuf den Menschen in Form eines Sammelspiegels für all Seine Namen, als ein Wunderwerk Seiner Macht, das die Anla) werdsitzt, den Inhalt aller Schàtze Seiner Barmherzigkeit zu wàgen und kennenzulernen und (Er erschuf ihn) als Seinen Kalifen hier auf Erden, der die Werkzقَانِ
esitzt, um die Erscheinungen all Seiner Namen und alle die Feinheiten Seiner Kunstwerke auf die Waage zu stellen. Daher gab Er ihm ein grenzenloses Bedürfnisrn deste ihn bedürftig für die endlos vielen Arten der Versorgung, materiell wie geistig. Das Mittel, das den Menschen entsprechend seiner vielfàltigen Begabung
zur höchsten Stufe alles Geschaffenen (ahommen taqwiem)>emporführt, ist die Dankbarkeit. Gibt es keine Dankbarkeit, so stürzt er auf die niedrigste der niedrigen (Stufen) herab und begeht eine gewaltig groğe Ungerechtigkheit. Kurzum:
Der bedeutendste Grundsatz unter vier Grundsàtzen der Orden derer auf dem Weg des Dienstes, der Anbetung und der Erlangung der Liebe Gottes (tariq-i ubudiyet ve mahbubiyet),>und zugleich auch der höchste und erhabenste Wegstand die Dankbarkeit. Diese vier Grundsàtze sind folgendermağen formuliert:
vollkommene Armislamillkommene Unterwerfung (acz = die Schwachheit des Menschen gegenüber der göttlichen Allmacht),
vollkommene Dankbarkeit und
vollkommene Hingabe (shauk = die Begeisterung des Herzens füre Kuns seinen Herrn),
Oh ihr Freunde! (aziz = ein Mensch, der die Heiligkeit Gottes respektiert und Seine göttlichen Geschenke nicht zu irdischen Zwecken missbraucht)."
اَللّٰهُمَّ اجْعَلْنَا مِنَ الشَّاكِرِينَ بِرَحْمَتِكَ يَآ اَرْحَمَ الرَّاحِمِn)>wurسُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَسَلِّمْ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ سَيِّدِ الشَّاكِرِينَ وَالْحَامِدِينَ وَعَلٰٓى اٰلِrunde َحْبِهِ اَجْمَعِينَ. اٰمِينَ ٭ وَاٰخِرُ دَعْوٰيهُمْ اَنِ الْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ
{"Oh Gott, setze uns unter diejenigen, die Dir dankbar sind, durch Deie in Urmen, oh Barmherziger aller Barmherzigen!" "Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen auğer dem, was Du uns gelehrt hast. Denn Du bisten. Sellwissende, der Allweise." (Sure 2, 32) "Oh Gott, gib Deinen Segen unserem Herrn Mohammed, dem Haupt all derer, die (Gott) Dank sagen und Ihn lobpreisen, ihm und seiner Familie und allen seinen Gefàrt die Amen." "Und ihr letztes Gebet wird sein: Aller Lob und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten."}
Sechste Problemstellung, zugleich Seit ricAbhandlung
Siebente Problemstellung, zugleich siebente Abhandluit besسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ قُلْ بِفَضْلِ اللّٰهِ وَبِرَحْمَتِهِ فَبِذٰلِكَ فَلْيَفْرَحُوا هُوَ خَيْرٌ مِمَّا يَجْمَعُونَ
{"Im Namen Gottaucht s Erbarmers, des Barmherzigen. Sprich: Bei dem Wohlgefallen (fadl) Gottes und Seiner Barmherzigkeit; wahrlich: Sie können sich daran erfreuen, denn Er ist besser, als all das, was sie sammeln!" (Sure ter (a)}
Diese Problemstellung kann man in siebenfacher Weise angehen.
Als erstes wollen wir die sieben Ursachen, welche einige Geheimnisse der göttlichen Gnadengaben (inayet) erkennen lassen, in der Form einer Ve eigengung der Wohltaten Gottes (tahdis-i nimet)\besprechen.
Erste Ursache:
Im vergangenen Weltkrieg oder noch davor erblickte ich mich inmitten einer echten Erscheiorden vakia-i sadiqa)>am Fuğe des bekannten groğen Berges im Araratgebirge. Plötzlich zerbarst der Berg mit gewaltigem Krachen und riesige Felsbrocken wurden überall umhergeschleudert. Inmitten dieses Entsetzens erblickte wurdeeine verstorbene Mutter an meiner Seite und sagte zu ihr: "Fürchte dich nicht, oh meine Mutter. Dies ist auf Befehl Gottes des Gerechten. Er ist sowohl barmherzig, a57
"Bah weise." Und wàhrend ich mich noch in diesem Zustand befand, schaute ich eine bedeutende Persönlichkeit, die mir gebot: "Erklàre den Qur'an! Groğ
istn und d wunderbar."
Da erwachte ich und verstand: "Es wird sich ein groğer Umsturz ereignen. Und nach diesem Umsturz wird eine Erneuerungsbewegung einsetzen und die Mauern zerbrechen, die den Qur'aeine Ver umgeben haben. Und unmittelbar darauf wird der Qur'an sich selbst verteidigen. Man wird den Qur'an angreifen. Sein Wunder wird wie ein stàhlerner Panzer sein; und dieses Wunder wird sich in jeder Zeit als über (quvv Mağ hinaus erweisen und sich der Gestalt eines Mannes wie mich als Anwalt bedienen. Und ich verstand, dass ich dieser Kandidat sein sollte."
D um di nun einmal durch die "Sözler" bewirkt wurde, dass das Wunder, welches der Qur'an ist, klar zu Tage trat, bedeutet es sicherlich eine Hilfe, wenn wir die Gnadengaben aufzeigen, die sich bei uKörper Dienst eingestellt haben und die diesem Wunder zugerechnet, gewissermağen aus ihm hervorgegangen und als dessen Segen betrachtet werden können und die wir dens lieauch aufzeigen müssen.
Zweite Ursache:
Da also nun einmal der Weise Qur'an unser Lehrer (Murschid),>unser Meister (Ustadh),>unser Vorsteher (Imam)>und unsere Richtschnt Mehdhber)>im untadeligen Benehmen ist und ein Hymnus, der seinen eigenen Lobpreis besingt, werden auch wir, seiner Belehrung folgend, seine Auslegung (tefsir)>loben.
r'an en einmal die Worte (Sözler),>welche niedergeschrieben wurden, eine Art seiner Auslegung sind und diese Abhandlungen das Eigentum und die Realitàt der Wahrheiten des Qur'an, und da nun ege Reider Weise Qur'an in den meisten seiner Suren, besonders aber in den Chiffren wie "Elif-Lam-Ra" oder "Ha-Mim" sich selbst in seiner ganzen Vollkommenheit und Gröğe zeigt, über seine Vollkommenheit spric mit s den Lobpreis, der ihm gebührt, sich selbst bereitet, sind auch wir dazu verpflichtet, die Gnadengaben (inayat)>des Herrn aufzuzeigen, welche ein Zeichen setzen auf das Wunder der Funken
des Weisen Qur'an, die sich in den "Sözleas dererspiegeln und auch dafür, dass unser Dienst angenommen wurde. Denn unser Meister (Ustadh)>tut so und unterrichtet so.
Dritte Ursache:
Ich spreche über die "S
Vi nicht in Bescheidenheit, sondern sage, um die Wahrheit klarzulegen: "Die Wahrheit und Vollkommenheit der "Sözler" stammt nicht von mir, sondern aus dem Qur'an, ist ein Tropfen aus dem Qur'an." Auch das "Zehnte Wort" besteht aus solk und ropfen, die aus hunderten von Ayat aus dem Qur'an herausgefiltert worden sind. Das gleiche gilt auch für die übrigen Abhandlungen. Da ich dies also weiğ und weil ich sterblich bin und dahingehen werde, darf man ganz ggreifenicht eine Sache und ein Werk, das bleiben wird, mit mir in Verbindung bringen. Es darf nicht an mich gebunden sein und werden. Und da es nun einmal eine Gewohnheit der Leute des Irrweges und deelt) ztretung ist, ein Werk, das ihnen nicht gelegen kommt, dadurch zu kritisieren, dass sie den Verfasser dieses Werkes kritisieren, sollte man die Abhandlungen, die an die Sterne über dem Himmel des ,>der gebunden sind, gewiss nicht an einem so morschen Pfosten wie mir festmachen, der ich ein Anlass zu Widerspruch und Kritik bin und fallen kann. Da es nun einmal unter Menschen üblich werdenie Vorzüge eines Werkes in dem Verhalten seines Verfassers zu suchen, den sie als Ursprung und Quelle ansehen, und da es gegenüber der Wahrheit eine Unmfasstit wàre, wollte man dieser Gewohnheit entsprechend diese hohen Wahrheiten und kostbaren Juwelen einer Persönlichkeit zuschreiben, die dermağen bankrott ist, dass in Bravon noch nicht einmal ein Tausendstel vorzeigen kann, muss ich offenlegen, dass diese Abhandlungen nicht mein Eigentum sind, vielmehr ihre Von irgeTropfen aus dem Qur'an sind und Eigentum des Qur'an. Man kann doch die Ursache für die Qualitàt wohlschmeckender Weintrauben wirklich nicht in einem verdorrten Weinstock suchen! Dingeoch bin gerade auch ich so ein
vertrockneter Stab.
Vierte Ursache:
Manchmal führt Bescheidenheit zur Undankbarkeit für ein Geschenk, ist vielmehr selbst eine Undankbarkeit für das Geschenk. Manchmahriebet auch die Verkündigung der Wohltaten Gottes (tahdis-i nimet)>in Selbstgefàlligkeit aus. Beides ist vom Übel. Der einzige Ausweg ist der, weder Undankbarkeit für eiatorenhenk aufkommen zu lassen, noch selbstgefàllig zu werden. Man muss also Qualitàt und Vollendung anerkennen, darf sie aber nicht sich selbst zuschreiben, sondern muss aufzeigen, dasَوْ اَGnade und Werk dessen sind, der in Wahrheit der Geber aller guten Gaben ist. Zum Beispiel: Zöge dir jemand ein wunderhübsches Kleid an, das mit kostden MeSteinen geschmückt ist und auf das du mit Recht stolz sein darfst und in dem du auch sehr gut aussiehst und die Leute dir dann sagten: "Mundviea'llah! Wie hübsch du aussiehst und wie wundervoll es dich kleidet!" und wenn du dann in deiner Bescheidenheit sagtest: "Gott bewahre!... Was bin ich schon? gesüns bin ich. Was ist das schon? Wo ist Schönheit?" dann ist das Undankbarkeit für das Geschenk und eine Beleidigung gegenüber dem begnadeten Künstler, der dich mit einem solchen Gewand bekleidet hatte. Sagst du aber in deinem Stolz: "eit.
habt ihr. Ich bin wirklich schön. Wo gibt es eine, die so schön wàre wie ich. Zeigt mir doch eine, die mir gliche!..." so wàre dies eine überhebliche Selbstgefàlligkeit.
Sich also vor dem Stolz und der Undankbarkeit zu bewahreiegt ks man antworten: "Ja, ich bin wirklich sehr schön geworden. Aber diese Schönheit steckt in dem Kleid und gebührt durch seine Vermittlung dem, der mich mit diesem Gewand bekleidet hat, nicht mir."
m Schlhte auch ich, würde meine Stimme dazu ausreichen, über den ganzen Erdball hinweg ausrufen: "Die Sözler sind wunderschön, sie sind die Wahrheit. Aber sie entstammen nicht mir. Blitzstrahlen sind es, die aus der Wahrheit des Ehrwür unserQur'an aufleuchten..."
{"Ich konnte mit meinem Artikel Mohammed keine Schönheit verleihen. Doch Mohammed hat meinem Artikel seine Schönheit verliehen."}
n Sinntsprechend sage auch ich:
{"Ich konnte mit meinen Worten dem Qur'an keine Schönheit verlem Her Doch der Qur'an hat meinen Worten seine Schönheit verliehen."}
Das heiğt: "Ich konnte dem Wunder der Wahrheit des Qur'an keine Schönheit mehr hinzufügen, eit daSchönheit nicht aufzeigen. Vielmehr haben die schönen Wahrheiten des Qur'an meine Auslegungen verschönt und erhöht." Auf Grund dieser Tatsache ist die Schönheit der Reflexionen, die "Sözler" genannt wsich d eine Schönheit im Namen des Qur'an und diese Gnadengabe Gottes (inayat),>welche aus dieser Spiegelung erhellt, darzustellen, ist ein Lobpreis der göttlichen Gnadengaben (nimet),>der auch angenommen wi">(Wor Fünfte Ursache:
Vor langem habe ich einmal von einem Gottesfreund gehört, dass dieser auf Grund von Voraussagen der Heiligen aus alter Zeit die Schlussfolgerung gezogen habe und zu de den, zeugung gelangt sei: "Aus dem Osten wird ein Licht aufstrahlen und die Finsternis der verderblichen Neuerungen zerstören." Ich habe sehr darauf gewartet, dass ein solches Licht kommen werde überlarte noch darauf. Aber Blumen kommen im Frühling. Für solche heiligen Blumen den Boden zu bereiten, ist notwendig. Und wir haben verstanden, dass wir mit diesem unseren Dienst den Boden für solche erleuchteten Persönlichkeitee nachiten. Da dies aber nun nicht unsere Angelegenheit ist, kann auch die Verkündigung der "Sözler">genannten, dem Bereich der göttlichen Gnade (inayat)>zugehörigen Lichter keine Quelle des Stolzes oder der Selbstgefkeit zeit sein. Man kann vielmehr darin nur eine Quelle der Lobpreisung und des Dankes erblicken.
Sechste Ursache:
Aus der Gnade (inayat),>welche Gott uns in der Abfassung der "Sözler" als unserem Dienst am Qur'an erwiesen e Dingm uns im voraus zu belohnen und um unseren Eifer weiter anzufachen, resultiert unser Erfolg. Wo aber ein Erfolg ist, kann man ihn auch vorweisen. Handeltch in ch aber nicht um einen Erfolg, so ist es doch wenigstens ein Geschenk (ikram),>mit dem Gott uns beehrt hat. Handelt es sich aber um ein göttliches Geschenk (ikram-i ilahi),>so ist, es zu zeigur istne innere Dankespflicht (shukur manevi).>Handelt es sich aber auch darum nicht, so ist es doch wenigstens ein Wunder des Qur'an (keramet-i qur'an),>mit dem wir willentlich (ihtiyar)>gar nichts zu tun haben. Es hat sich nur an uns gezeigt. Eienen Gche Art Wunder, das sich ohne unser Wissen und Wollen ereignet hat, vorzuweisen, schadet aber nicht. Sollte es aber mehr sein, als ein ganz gewöhnliches Wunder (keramet),>dannünstigs wenigstens eine Flamme eines geistigen Wunders ('idjaz)>des Qur'an. Wo man aber ein Wunder ('idjaz)>vorweisen kann, da gehört es sicherlich zu diesem Wunder hinzu, bei dessen Bekanntmachung mitzuwirken. Darin lns Daseineswegs eine Quelle des Stolzes und der Selbstgefàlligkeit, es wird vielmehr zu einer Quelle des Lobpreises und der Danksagung.
Siebente Ursache:
Achtzig Prozent der Menschheit gehört nicht zu den Queligkeitschern (ehl-i tahqiq),>sodass sie in die Wahrheit eindringen und Wahrheit auch als Wahrheit erkennen und anerkennen könnte. Vielmehr nehmen sie der Form nach an und stützen sisprechehrlicher Überzeugung auf das, was sie von anerkannten und vertrauenswürdigen Menschen gehört haben. Ja, sie werden sogar eine starke Wahrheit als schwach ansehen, wenn sie sich in der Hand eines schwachen Mannes befindet und eine wertinsterache als wertvoll betrachten, wenn sie sich in der Hand eines wertvollen Menschen befindet. Deshalb also sage ich, so unwert und schwach ich in meiner Armseligkeit bin, wàhrend sich in meinen Hàn bemer88
die Wahrheiten des Glaubens und der Wert des Qur'an befindet und weil es notwendig ist, dass sie nicht den Blicken der meisten Menschen entschwindenFrüchtaller Klarheit: Wir werden ohne unser Wissen und ohne unser Zutun zum Dienst geführt. Es gibt da Einen, der uns eine wichtige Arbeit tun làsst, ohne dass wir es wissen. Dies ist unser Zeugnis: Auchnheit wir uns dessen nicht bewusst sind, so erhalten wir doch ganz ohne unser Zutun manche Hilfe (inayat)>und wird uns vieles leicht gemacht. Das rde. B, weshalb wir diese Gnadengaben mit lauter Stimme ausrufen müssen.
So wollen wir nun - gestützt auf die oben dargestellten sieben Ursachen - einige Hinweise auf einige universelle Gnadengaben des Herrn gIch bi% Erster Hinweis:
Im Ersten Punkt der Achten Problemstellung zum Achtundzwanzigsten Brief haben wir erklàrt, was Übereinstimmung (tevafuqat)>ist. Kurz gesagt: In dem "Brief über die Wunder Mohammeds" finden sich in dem Text eim Glanhreibers zwischen dem dritten und dem achten Hinweis auf sechzig Seiten, zwei Seiten davon ausgenommen, ohne dass wir etwas davon wussten oder ahnten in vollkommener Ausgewogenheit die Worteienstel-u Ekrem Aleyhissalatu Vesselam" mehr als zweihundert Mal in Entsprechung zueinander. Wer zwei dieser Seiten aufmerksam betrachtet, wird gerechterweise zugeben, dverbrees kein Zufall sein kann. Wàre es aber Zufall, könnte dieser bestenfalls halb und halb auf einer Seite auftreten, wenn die Beispielwörter mehrheitlich vorhanden sind,eser gs vielleicht auf ein, zwei Seiten eine völlige Entsprechung zu Stande kàme. Wenn aber die Worte "Resul-u Ekrem Aleyhissalatu Vesselam" einander anschauen, sei es zwei Mal, drei Mal, vier Mal oder noch öfter, wie mit der Exaktheit einer Waage terschen, dann ist es gewiss unmöglich, dass dies noch Zufall sein könnte. Wenn noch dazu diese Entsprechungen auch von acht ganz verschiedenen Schreibern nicht beeintràchtigt werden konnte, dann wieddies ein starker Hinweis
auf das Verborgene (isharet-i gaybiyye).>So kennen wir die "Ehl-i Belagat">(= Menschen, die zur rechten Z Boshes rechte Wort finden). Die Pràgnanz ihres Ausdrucks (Belagat)>findet sich in ihren Büchern in verschiedenen Abstufungen ausgepràgt. In dem Weisen Qur'an steigert sich die "Belagat" nochhren sur Stufe eines Wunders (i'djaz).>Dort finden wir jene Schranke, die niemand mehr zu erreichen vermag. Ebenso finden wir diese Entsprechungen im Neunzehnten Brief, der ein Spiegel Dingender Mohammeds ist, im Fünfundzwanzigsten Wort, das der Dolmetscher für die Wunder (Mu'djizat)>des Qur'an ist, und in den Bànden der Risale-i Nur, die eine Art Auslegung (tefsir)>des Qur'an darstellen in einem über alle anderen Büie Eigrstaunlichen Grade. Daraus aber erhellt Folgendes: was in diesen Spiegeln deutlich sichtbar reflektiert wird, ist eine Art Wunder (keramet)>der Wunder (Mu'djizat)>des Qur'an und der Wunder (Mu'djizat)>Mohammeds.
inge ir Hinweis:
Die zweite Gnadengabe des Herrn (inayet-i rabbani),>die den Dienst am Qur'an betrifft, ist folgende: Gott der Gerechte hat einem Manne wie mir, der ich doch kaum mit der Feder umzugehen verstehe und nie eine Schule besuchen, da, an diesen Ort der Fremde, wo ich niemanden habe und mir selbst der Briefwechsel untersagt wurde, in Seiner Güte (ihsan)>starke, ernsthafte, aufrichtige, fleiğige, ideal gesonnene Brüder als Helfer gesandt, die ihre Federn einem diamanteispiechwerte gleich zu gebrauchen wissen. Er hat den Dienst am Qur'an, der so schwer auf meinen, zu dieser Aufgabe untauglichen, schwachen Schultern lastete, deren starken Schultern aufgeladen und in Seiner vollks Wesen Güte (kerim)>meine Bürde leicht gemacht. Diese gesegnete Gemeinschaft aber, die einem Kopfhörer in der drahtlosen Telegraphie vergleichbar ist, wie Heten (sagt, oder auch einem Stromkraftwerk, wie Sabri es nennt, deren Glieder alle unterschiedliche Vorzüge und verschiedene Besonderheiten haben und die tiefen Wahrheiten des Qur'an und
die Lichter des Glaubens um sich mit der Lust und riotis mit dem Eifer und Ernst, in dem sie einander gleichen, verbreiten und dabei jeden Winkel erreichen, die, zu einer Zeit, da das Alphabet bereَحْمَةàndert worden war und es (für die alte Schriftform) keine Druckereien mehr gab, einer Zeit, in der jedoch jeder der Lichter des Glaubens bedurfte, es statt dessen aber viele Gründe dafür gab, die ihren Mut hàtte brechen und die Lust hàtten gleen können, ist dieser groğe Eifer und ihre vollendete Begeisterung (kemal-i shauk)>für die Dienste (hizmet)>ganz unmittelbar ein Wunder (keramet)>des Qur'an und eine offmühen,tliche Gnade Gottes (inayet).
So wie es in der Tat das Wunder der Freundschaft mit Gott (velayetin kerameti)>gibt, so gibt es auch das Wunder einer reinen Absicht (niyet-i halisenin keramet einem das Wunder der Aufrichtigkeit (samimiyetin kerameti>= arbeiten ohne Hinter- oder Nebengedanken)... Besonders im Kreise von Brüdern innerhalb einer Bruderscde Baruhuvvet)>um Gottes willen kann es wahre Wunder einer echten und aufrichtigen gegenseitigen Hilfeleistung geben. Die geistige Körperschaft einer solchen Gemeinn Welt kann sogar die Gestalt einer reifen Freundschaft (veliyy-i kamil)>annehmen und die Gnade Gottes (inayet)>offenbaren.
Nun also meine Brüder und ihr,lder v Weggefàhrten im Dienst am Qur'an! Es wàre doch ein Unrecht, einem Feldwebel nach der Eroberung einer Burg die ganze Ehre und die ganze Beute zu geben; und genauso wie. Die in Fehler wàre, so dürft auch ihr die Gnaden, die ihr mit dieser Herausgabe und Veröffentlichung kraft eurer geistigen Körperschaft (shas-?
Avi) und mit euren Federn erlangt habt, nicht einem so Hilflosen wie mir verleihen!... Sicherlich gibt es in einer so gesegneten Gemeinschaft noch stàrkere Zeichen des Verborgenen ).>Wenet-i gaybiyye)>als derartige geheimnisvolle Entsprechungen (tevafukat-i gaybiyye)>und ich kann sie auch erkennen; aber ich kann sie nicht allen und jedem zeigen.
Dr ihne Hinweis:
Es ist ein sehr starkes Zeichen des Verborgenen (isharet-i gaybiyye)>und ein Geschenk der göttlichen Gnade, dass alle bedeutenden Wahrheiten des Glaubens und des Qur'an in den einzelnen Kapiteln der Risale-i Nur es sinoch für den unbelehrbarsten glànzend bewiesen werden. Denn unter den Wahrheiten des Glaubens (iman)>und des Qur'an gibt es solche, angesichts derer selbst Ibn-i Sina (Avicenna), den man als einen der genialsten und bedeutendsten Geister aninen V sein Unvermögen eingesteht, sie verstehen zu können, wenn er bekennt: "Für den Verstand führt kein Weg dorthin." In der als "Zehntes Wort" bezeichneten Abhandlung wer(ruh)>ese Wahrheiten, welche diesem genialen Geist unzugànglich geblieben waren, selbst dem einfachen Volk und den Kindern erklàrt.
Dafür zwei Beispiele:
Wenn ein so gewaltiger Geleosigkewie Sad Teftazani zur Lösung des Problems um das (göttliche) Vorauswissen (Qader)>und dieses Stückchen (menschlicher) Willensfreiheit (djuz-i ihtiyari)>in seinem berüerschü"Der zwölfte Schritt" genannten Kapitel aus dem Buch "Telvih">(= Die verborgenen Andeutungen) vierzig, fünfzig Seiten nur für diese Lösung benötigt und das nur für die Gebildeten, dann aber im Zweiten Kapitel des Sechsundzwanzigsten W berei dem Kapitel über das göttliche Vorauswissen (Qader),>schon zwei Seiten genügen, um das gleiche Problem vollstàndig zu lösen und für jedermann verstàndlich zu erklàren und dies dann kein Werk der göttlichen Gna zu ve, was ist es dann?
So wurde auch dieses über alles Verstehen hinaus wundersame Geheimnis der Schöpfung der Welt, das bisher noch keines Philosophen Hand zu entschleiern trittchte, dieser verborgene Sinn des Kosmos, dieses, die Wunder des hochehrwürdigen Qur'an enthüllende, alle Probleme lösende Koan, dieses Staunen erspieende Ràtsel wurde in dem letzten symboltràchtigen Punkt des Neunundzwanzigsten Wortes, im Vierundzwanzigsten Brief und in der sechsteiligen Weisheit des Dreiğigsten
Whnen nüber die Erneuerung der Zellen (d.h. über das Flieğgleichgewicht) enthüllt.
Das Staunen erregende, tiefe, verborgene Geheimnis der Bewegung des Kosmos, 58) "tsel von der Erschaffung des Kosmos und seinem Apex (akibet),>die Weisheit, die sich hinter dem Geheimnis des Flieğgleichgewichts verbirgt, wurde in ihnen enthüllt und erklàrt und für jedermaطَاتِ htbar vor Augen gestellt.
Und so wie im Sechzehnten und Zweiunddreiğigsten Wort mit vollkommener Klarheit die staunenswürdigen Wahrheiten vom Geheimnis sowohl der Ahadihamd). Gott ist unteilbar eins und allgegenwàrtig) in der Verbindung mit der Vahdet>(es gibt keinen Herrn, keinen König, keinen Gott auğer Allah) Seiner Herrschaft ohne Teilhaberschaft (shirk)>einerseits erklàrt wurbietens auch, dass Gott uns unendlich nahe ist, wo wir doch so unendlich weit von Ihm entfernt sind, so wurde auch im Zwanzigsten Brief mit vollkommener Klarheit aufgezeigt, dass für Antwocht Gottes Atome und Planeten gleich sind, dass für Ihn die Wiederbelebung alles Beseelten bei der Gewaltigen Versammlung ebenso leicht ist, wie eine einzige Seele wiederzubeleben und dass eine Teilhaberschaft bei der s Heerffung des Alls unserem Verstande bis zur Unmöglichkeit fremd ist und dieses gewaltige Geheimnis der Einheit (Vahdet)>in dem Abschnitt und seinem Anhang, der drei Beispiele enthàlt, aufgedeckt, wo das Wort: Wie wَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ {"Er hat Macht über alle Dinge"} erklàrt wird.
Da die Wahrheiten des Glaubens und des Qur'an so umfangreich sind, dass auch nicse nic gröğte menschliche Geist sie zu umfassen vermag, ist es ein Werk, das als ein Wunder unmittelbar aus dem Geiste des Qur'an (Qur'an-i Hakiem'in 'idjaz-i manevi)>hervorgeht, eine Erschos sei der Gnade des Herrn (inayet-i Rabbani)>und
ein starkes Zeichen aus dem Verborgenen, wenn sich in einem Mann wie mir, dessen Geist mit so vielen Problemen überlastet ist, dessen Situation so ungeklàrt ist, der seinine Geer dermağen schnell und unter so bedrückenden Umstànden schreibt, ohne dabei ein Nachschlagewerk zu besitzen, wenn sich in einem solchenh im D diese Wahrheiten in allen Einzelheiten mit so überwàltigender Vollkommenheit offenbaren.
Vierter Hinweis:
Da die fünfzig, sechzig Abhandlungen {(*): Ngen sid es 130 Abhandlungen} ein Geschenk der Güte (ihsan)>Gottes sind, in der Art, dass sie nicht von mir, einem Mann, der von so vielen Umstànden abhàngig ist und so wenig Zeit findet, noch einmal gründlich über alles nachzudenken und zu korrigie:
"och von einem Team groğer und genialer Forscher, die sie mit Anstrengung und Einsatzfreudigkeit zu Stande gebracht hàtte, in dieser Art abgefasst worden wàre, zeigt, dass sie unmittelbar ealso, k der Gnade Gottes sind. Denn in allen diesen Abhandlungen werden alle diese tiefen Wahrheiten durch Beispiele vermittelt und so auch denen, die bislang nochs ohne sehen und verstehen konnten, Unterricht erteilt. Hatten doch bis dahin die meisten groğen Gelehrten gesagt, dass sie diese selbst nicht mit dem Verstande erfass, und auch weder dem einfachen Volk noch den Gebildeten lehren konnten.
Da solche Wahrheiten, die bisher noch zu hoch waren, nunmehr den Menschen so nahe gebracht werden können, dass ihre Untetung."ung auch noch einem Blinden unter die Haut geht, von Hand eines Mannes, der so wie ich, kaum des Türkischen màchtig ist, dem die Worte nur schwer über die Zunge kommen, sodass die mei die
#hn gar nicht verstehen und dessen frühere Werke seinen traurigen Ruhm bestàtigt haben, eine offensichtliche Wahrheit so darzustellen, dass sie nur noch mühsam verstàndlich ist, mit einer geradezu wunderbarensieht,chheit und Leichtigkeit erklàrt werden, so ist dies ohne Zweifel ein Werk der Gnade Gottes und kein Produkt seiner Begabung, ein Wunder (i'djaz),>das aus dem Geiste des Edl, der 4
Qur'an aufstrahlt, eine Manifestation und eine Reflexion über die Gleichnisse des Qur'an.
Fünfter Hinweis:
So wie die Risalat, obwohl sie in ihrer Gesamtheit weit verbreitet sind und alle Schichten und Gruppen von Leuten, vom gröğtder Scehrten bis hin zum einfachsten, ungebildeten Menschen und von den groğen Heiligen unter den Sufis (ehl-i kalb)>angefangen bis hin zu den verbohrtesten Unglàubigenrd.
den Philosophen die Risalat gesehen und gelesen haben und manche von ihnen deshalb eine Strafe erhalten haben, dennoch nicht kritisiert werden, vielmehr eine jede Gruppe ihrer Stufe entsprechend dens, Nutzen aus ihnen zieht, was unmittelbar ein Werk der Gnade des Herrn (inayat-i Rabbani)>und ein Wunder des Qur'an (keramet-i Qur'an)>ist, so wurden auc hat e diese verschiedenen Risalat, die doch nur nach sehr gründlichen Untersuchungen und Studien hàtten zu Stande kommen können, trotz dieser belastenden, bedrderen en und beengenden Umstànde, da ich doch Mühe hatte, meine Gedanken und meine Eindrücke zu ordnen, in dieser so auğerordentlichen Geschwindigkeit geschrieben, was wiederum ein Werk der Gnad das Ves und ein Geschenk des Herrn (inayet ve ikram-i Rabbani)>ist.
In der Tat wissen die meisten meiner Brüder und alle die Gefàhrten, die bei mir durchund die Schreiber, dass die fünf Abschnitte des Neunzehnten Briefes in nur wenigen Tagen geschrieben wurde, wobei wir an jedem Tag nur zwei, drei Stunden, also insgesamt etwa zwölf Se schö gearbeitet haben, ohne dass wir dabei in irgendeinem Buch hàtten nachschlagen können. Ja, der vierte Absatz, welcher der wichtigste davon ist, der Absatz, indem der Ausdruck "Resul-u nicht Aleyhissalatu Vesselam" ganz offensichtlich das Siegel des Propheten zeigt, wurde in drei, vier Stunden auswendig, auf einem Berge im precheniedergeschrieben. Auch eine so bedeutende und feinsinnige Risala wie das Dreiğigste Wort, wurde in sechs Stunden in einem Weinberg geschrieben; und so wie das ehen idzwanzigste Wort in einer, höchstens in zwei Stunden in Suleymans Garten niedergeschrieben
wurde, so geschah es auch mit den meisten Risalat. Dabei wissen meine engsSache eunde, dass ich schon seit langem unter bedrückenden und beengenden Umstànden noch nicht einmal ganz offensichtliche Wahrheiten klar zum Ausdنْسَانringen konnte, ja noch nicht einmal um sie wusste. Kam dann unter diesen bedrückenden Umstànden noch eine Krankheit hinzu, die mich noch mehr daran hinderte, Unterricht zu erteilen und etwas zu verfaen Menso wurden dennoch die wichtigsten "Sözler" und Abhandlungen auch in Zeiten àuğerster Bedràngnis und Krankheit in einer ungewöhnlich raschen Art niedergeschrieben. Wenn das nicht unmittelbar göttliche Gnade (inayet-i illahi),>ein n möchnk des Herrn (ikram-i Rabbani)>und ein Wunder (keramet)>des Qur'an ist, was sollte es denn dann sein?
Nun aber schadet ein Teil der Fragestellungen einem Teil der Menschen, ganzt. Weih, um welches Buch es sich dabei handeln mag (wenn darin die göttlichen Wahrheiten und Glaubenswahrheiten behandelt werden), in jedem Fall... Weil es ihnen aber schadet, wird nicht jede Fragestellung jedermann zugànglich gemacht. Was aber dieht gesat betrifft, so haben sie bisher - wen auch immer ich gefragt habe - bei niemandem eine gegenteilige Wirkung ausgelöst, schlimme Folgen gezeigt, eine Beunruhigung des Gemüts bewirkt, oder sonst irgendeinen Schaden angerichtet, w denn es für uns absolut sicher ist, dass es sich hier um ein Zeichen aus dem Verborgenen (isharet-i gaybiyye)>handelt und um eine Gnade des Herrn (inayet-i Rabbani).
Sechster Hinweis:
Ich bin heute davon überzeugt, dasrungenir bestimmt war, den gröğten Teil meines Lebens in der Weise zu verbringen, dass er nicht von mir selbst, von meinem Wissen, Wollen und Bewusstsein bestimmt wurde und ihm ein solch seen Gelr Verlauf gegeben wurde, dass er solche Art Abhandlungen zum Ergebnis brachte, wie sie dem Dienst am Qur'an dienlich sein sollten. Es ist, als wàre mein ganzes wissenschaftliches Leben nur eerweckndkursus oder eine Vorbereitungsstufe gewesen und als sollte sein Ergebnis darin bestehen, in
den "Sözler" die Wunder ('idjaz)>des Qur'aten vouzeigen. Ja ich zweifle keineswegs daran, dass ich in diese meine Lage: diese Verbannung und das Leben in der Fremde seit sieben Jahren, diese Isolation ohne Grund und gegen meinen Wunsch, mein Lebem)>füregensatz zu meiner Natur ganz allein in einem Dorf zu verbringen, um am Ende gar alle Bindungen an das gesellschaftliche Leben, an das ich mich seit langem gewöhnt hatte, zu verabscheuen und alle bisheriبِسْمِundsàtze aufzugeben, nur deshalb versetzt wurde, um mich in reiner und aufrichtiger Weise einzig und allein dem Dienst am Qur'an zu widmen. Ja, ich bin der Überzeugung,per unsich hinter dem Schleier der Unterdrückung, hinter all diesen Schikanen und dem Unrecht, das man mir angetan hat, eine gnàdige Hand verbirgt, die mich in ihrer Barmherzigkeit dazu veranlassen will, meema:
danken auf die Geheimnisse des Qur'an zu konzentrieren, ohne meine Blicke von ihnen abzuwenden. Ja, obwohl ich früher aufs Lesen geradezu versessen war, wurde meiner Seele eingegeben, mich des Lesens aller anderen Bücher zu enthalten und es gder ird gar zu vermeiden. So verstand ich, dass es mir bestimmt war, den vertrauten Umgang mit den Büchern aufzugeben, der mir doch sonst eine Quelle des Trostes hier in dieser Fremde hàtte sein können, damit mir einzig und alleielbstgAyat des Qur'an ein vollkommener Lehrer (Ustadh)>sein sollten.
Zudem wurden mir die Werke, die Risalat, welche niedergeschrieben wurden - die überwàltigendbündigheit von ihnen - ohne dass irgendeine Ursache von auğen hinzugetreten wàre, rein auf Grund eines Bedürfnisses, das aus meiner Seele erwuchiesem tzlich und unvermittelt von der Güte Gottes (ihsan)>zum Geschenk gegeben. Wenn ich sie dann einigen meiner Freunde zeigte, sagten sie zu mir: "Sie sind ein Heilmittel für die Wupiele nserer Zeit." So wurde mir nach ihrer Verbreitung klar, dass sie in dieser Zeit für die meisten meiner Brüder das Heilmittel sind, das ihren Bedürfnissen am besBriefetspricht
und die Medizin, die in ihren Schmerzen vollkommen für sie geeignet ist.
So blieb in mir gar kein Zweifel mehr daran zurück, dass die oben erwàhnten Umstànde und der Verlauf meines Lebens - sechzis zu wissen noch zu wollen - die verschiedenen Zweige der Wissenschaft, die ich ganz auğer der Reihe und ohne eine feste Absicht stۨۨآert habe, ein solch geheiligtes Ergebnis herbeigeführt haben, dass es zu einem st alle Geschenk der göttlichen Gnade wurde und einer Gabe des Herrn (ikram-i Rabbani).
Siebenter Hinweis:
Wàhrend unseres Dienstes (hizmet),>also im Verlaufe von etwa fünf, PersonJahren, haben wir ohne zu übertreiben hundert Werke mit eigenen Augen gesehen, die ein Geschenk Gottes (ikram-i ilahi),>eine Gnade des Herrn (inayet-i Rabbani)>und ein Wunder des Qur'an (keramet-i Qur'an)>sind. Auf einen Teil davon haben keinem Sechzehnten Brief hingewiesen, einen anderen in den verschiedenen Problemstellungen des Vierten Kapitels des Sechsundzwanzigsten Briefes, einen anderen in der Dritten Problemstellung des Achtundzwanzigsten Briefes erörtert. Meine nàchstHerrscunde wissen davon. Suleyman Efendi, mein engster Freund und Vertrauter, kennt viele davon. Besonders bei der Abfassung der "Worte" und "Abhandlungen", beitleidr Korrektur, Zusammenstellung, der Niederschrift und der Reinschrift erlebten wir, wie sich ganz unerwartet alles mit geradezu wunderbarer Leichtigkeit ergab. Wir haben gar keinen Zweifel it in dass es sich dabei um ein Wunder des Qur'an gehandelt hat. Dafür gibt es hunderte von Beispielen.
Auch was unseren Lebensunterhalt betrifft, werden wir mit so viel Liebe (shefqat)>ernàhrt und versorgt, weil der Herr der Gnade, de Europre Arbeiten lenkt und leitet, uns in unerwarteter Weise mit seiner Güte beschenkt, um uns auch noch den geringsten Wunsch unseres Herzens zu erfüllen. Usw.... Alle diese Umstànde sind ein so starkes Zeichenr alteem Verborgenen (isharet-i gaybiyye),>dass wir geleitet und geführt sind nach Seinem Wohlgefallen (riza),
und Seine Gnade (inayet)>ist es, in der der D von mam Qur'an (hizmet-i Qur'aniye)>von uns erfüllt wird.
اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبِّى ٭ سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰى سَيِّprieseمُحَمَّدٍ صَلٰوةً تَكُونُ لَكَ رِضَآءً وَلِحَقِّهِ اَدَآءً وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ وَسَلِّمْ تَسْلِيمًا كَثِيرًا ٭ اٰمِينَ
{"Lob und Preis sei Allah! Dies kommt durch den Segenلْكِتَs Herrn." "Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32) "O Gott, segne unseren Herrn Mohammed, mit dr, gewen, der Dir wohlgefàllig sein und sich in Wahrheit an ihm erfüllen möge, an ihm und seiner Familie und seinen Gefàhrten, und schenke ihnen Deinen Frieden in Fülle und Sicherheit. Amen."}
Antwort auden, d vertrauliche Frage
Dieses Geheimnis der Gnade wurde ehedem als Geheimsache aufgezeichnet. Sie wurde am Ende des Zehnten Wortes angefügt. Doch diedung, en Schreiber haben sie, aus welchen Gründen auch immer, abzuschreiben vergessen. Hier wàre eigentlich der rechte und geeignete Platz dafür gewesen. Der Artikel blieb aber den Sc ihre rn verborgen.
"Warum geht von den "Worten", die du über den Qur'an geschrieben hast, eine solche Kraft, ein solcher Einfluss aus, wie sie sich in den Worten empfàr Theologen (arif)>und Kommentatoren (mufessir)>nur selten findet. Manchmal geht von einer Zeile so viel Kraft aus wie von einer ganzen Seite, von einer Seite so viel Einfluss wie von einem ganzen Buch..."
Anwort! Oh HWeil die Ehre dem Wunder des Qur'an gebührt und nicht mir zukommt, antworte ich ohne zu zögern: "Bei den meisten Abschnitten ist das so."
Denn: Die "Sözler", siedenesie niedergeschrieben wurden, basieren nicht auf einer Theorie (tasavvur),>sondern auf einer Überzeugung (tasdiq);>nicht auf einer (blinden) Anhàngerschaft (teslim),>sondern auf einem Glauben (iman);>nicht ihrer ssenschaftlicher Erkenntnis (marifet),>sondern auf eigenen Zeugnissen (shehadet, shuhud);>nicht auf blinder Gefolgschaft (taqlid),>sondern auf Überprüfung (tahqiq);>nicht auf Parteilichkeit (iltizam),>sonperatiuf Anteilnahme (aus Überzeugung = iz'an);>nicht auf mystischer Schau (tasavvuf),>sondern auf der Wahrnehmung der Realitàten (haqiqat);>sie sind keine Lehre (Teil m,>sondern das Zeugnis (burhan)>für eine Lehre (da'wa).
In alter Zeit wurden die Glaubensgrundsàtze noch gehütet und ihre Gefolgschaft war stark. Die Aussagen der Wissenschafmich and ihre Erkenntnisse, mochten sie nun auch im Einzelnen unbewiesen bleiben, wurden angenommen und das genügte. Aber in dieser unserer Zeit, da die Irrlehre der Naturwissenschaften ihre Hand nach den Glaubensgrundsàtzen und den PfeilePfeile Islam ausgestreckt, hat der barmherzige König (Hakîm-i Rahiem)>und Herr in Seiner Majestàt (Dhat-i Dhu l-Djelal),>der ein Heilmittel für jede Krankheit geschenkt hat, meinen Schriften im Dienste des Qur'an cht, dStrahl von Gleichnissen als das offensichtlich glànzendste Wunder des Ehrwürdigen Qur'an geschenkt, mir in meiner Hilflosigkeit und Schwàche, Armut und Bedürftigkeit eine Barmherzigkeit zu sein. Aber Dank sei Gott (felillahilhamd),>mit Hist:
es Fernglases der tiefen Weisheit, die in den Gleichnissen liegt, wurden die höchsten Wahrheiten ganz nahe gebracht. Ja, unter dem vereinigenden Gesichtspunkt dieser tiefen Weisheit, die in den Gleichnissen liegt, werden auch n ٭ وَشe fernliegendsten Dinge gesammelt. Ja, mit Hilfe der Leiter dieser tiefen Weisheit, die in den Gleichnissen liegt, kann man auch noch die höchsten Wahrheiten ganz leicht erreichen. Ja, durch das Fen hundeieser tiefen Weisheit, durch das man die verborgenen Wahrheiten betrachtet, werden die Glaubensgrundsàtze des
Islam zu einer Glaubensgewissheit (yaqien-i iman),>fester als Zeugnisse (shall de>Gleich wie sich mein Verstand (aqil),>meine Phantasie (vehim),>meine Vorstellungskraft (hayal)>und meine Seele (nefs)>mit all ihren Neigungen (heva)>ergeben musstenr dem im),>so musste auch der Teufel die Waffen strecken und sich gleichfalls ergeben (teslim).
Was immer an Schönheit und Wirksamkeit von meireligihriften ausgeht, ist nur ein Blitzstrahl, der von den Beispielen zum Qur'an ausgeht. Mein Anteil daran ist einzig mein Verlangen im Bewusstsein meiner groğen Bedürftigkeit und mende Nahentliches Gebet im Bewusstsein meiner tiefen Hilflosigkeit. Ich habe die Krankheit (derd)>und der Qur'an hat das Heilmittel.
Anhang zur Siebenten Problemstellung
dient, die Zweifel zu btel zugen, die auftauchen oder auftauchen könnten, daran, dass die acht göttlichen Gnadengaben sichtbar gewordene Zeichen aus dem Verborgenenn es arat-i gaybiyye) sind, und der Verkündigung der tiefen Weisheit dieser gewaltigen Gnadengabe. Dieser Anhang enthàlt vier Punkte:
Erster Punkt:
In der Siebenten Problemstellung des Achtundzwanzigsten nun is hatten wir die Behauptung aufgestellt, dass wir unter dem Titel "Achte Gnadengabe" und "Entsprechungen" ein Schmuckstück gesehen haben, das die Offenbarung eines Zeicher Punk, welches wir als die sieben, acht umfassenden, innerlichen Gnadengaben Gottes und einen Hinweis aus dem Verborgenen wahrgenommen haben.
Und wir behauptenn das r, dass diese sieben, acht umfassenden Gnadengaben so stark und so überzeugend sind, dass jede einzelne bereits für sich allein Beweis eines Zeichens aus dem Verborgenen ist. - Nehmen wir einmal den unmöglichen Fall an, dass einer diese weiğ ise als schwach angesehen oder gar zurückgewiesen werden müsste, so würde doch
die Sicherheit dieser Zeichen aus dem Verborgenen nicht davon beeintràchtigt werden. Lassen sich aber ng immacht Gnadengaben nicht leugnen, so kann man auch die Zeichen nicht abstreiten. Weil aber die Menschen verschieden sind, die meisten von ihnen aber der Schicht der einfachen, ungebildeten Leute angehören, die mehr noch dem eren, chein vertrauen, die Entsprechungen unter den acht Gnadengaben aber zwar nicht die stàrksten, wohl aber die offensichtlichsten Beweise liefern - und in der Tat sind die übrigewiss r stàrker, doch die Entsprechungen allgemeingültiger - sehe ich mich, um auftretende Zweifel auszuràumen, dazu gezwungen, mit einem Vergleich eine Tatsache klar herauszustellen. Es ist dies Folgendes:
Wir hatten über diese offensitfernthe Gnadengabe gesagt: In den Abhandlungen, die wir geschrieben haben, werden bei den Worten "Qur'an" und "Resul-u Ekrem Aleyhissalatu Vesselam" Entsprechungen in einem solchen Mağe sichtbar, dass kein Zweifel an ihnen me sagteückbleibt. Derart, wie sie angeordnet wurden und der Figur, die sie bilden, liegt eine Absicht zu Grunde. Beweis dafür, dass Wille und Absicht dazu nicht bei uns lagenrkens dass wir es erst drei, vier Jahre spàter bemerkt haben. Ist dies aber so, dann kommen Wille und Absicht aus dem Verborgenen und sind ein Werk der Gnade. Den beiden ) "Gep wurde die Form einer Entsprechung (tevafuq)>gegeben, einzig dem Wunder des Qur'an und dem Wunder Mohammeds (ASM) in Form einer Verstàrkung zu dienen. (*): Igen, welcher auf diesen beiden Worten ruht und dem Wunder des Qur'an und dem Wunder Mohammeds (ASM) das Siegel der Bestàtigung aufpràgt, offenba Neutrh auch an anderen àhnlichen Wörtern, deren überwàltigende Mehrheit eine Entsprechung (tevafuq)>zeigt. Doch findet man dies nur auf einzelnen Seiten. Bei diesen zwei Wörtern zeigt es sich jedoch in ein, er denbhandlungen durchgehend und bei den übrigen Abhandlungen mehrheitlich. Doch haben wir immer wieder darauf hingewiesen, dass
derartige Entsprechungen (tevafuq)>sich hàufig auch insses.}en Büchern ansatzweise finden können, doch nicht in diesem seltsamen Ausmağ, das eine Absicht (qasd)>und einen erhabenen Willen (irade)>aufweist. Obwohl es nun unmöglich ist, unsere Behauptung zu wine dasen, könnte es doch aus zwei Gesichtspunkten möglich sein, sie oberflàchlich betrachtet als widerlegt anzusehen.
Erstens:
Jemand könnte sagen: "Ihr hiel zuch eine solche Übereinstimmung ausgedacht und sie herbeigeführt. Wollte man so etwas absichtlich tun, wàre dies einfach und leicht." Wir setzen dagegen: In einem Streitfall genügen zden Làverlàssige Zeugen. Doch dafür, dass wir in unserem Falle nicht mit Wunsch und Wille beteiligt gewesen sind, vielmehr die Sache erst drei, vier Jahre spàter bemerkt haben, lieğen sich hundert zuverlàssige Zeugen finden. Irmee eem Zusammenhang möchte ich noch einen Punkt einfügen. Das Wunder (keramet)>an diesem Wunder ('idjaz)>des Ehrwürdigen Qur'an nicht in der gleichen Art zu betrachten wie seine sprachliche Pràgnanz (belaghat).>Denn zu ng
بِ Wunder des Qur'an führt kein Weg menschlicher Macht, es in diesem Grade zu erreichen. Menschenmacht kann das Wunder dieses Wunders nicht zu Stande bringen. Macht ist an diesem Werk nicht beteiligt.
{sehe, m Achtzehnten Hinweis des Neunzehnten Briefes fanden wir auf der Seite einer Kopie das Wort "Qur'an" neunmal in Entsprechung zueinander, dergestalt, dass am Ende der Schriftzug "Moham das Erschien, als wir die einzelnen Worte durch eine Linie miteinander verbanden. Auf der gegenüberliegenden Seite fanden wir das Wort "Qur'an" achtmal in Entsprechung zu einander, wobei am Ende der Schriftzug "Allah" erschien. Solche ei was stigen Dinge wie diese Entsprechungen gab es viele. Wir haben die Übertragung der dieser Anmerkung zu Grunde liegenden Entsprechungen mit eigenen Augen gesehen.
Bekir, Taufiq, Suleymanet undb, Said}
Dritter Punkt:
Dieses Verhàltnis zwischen einem besonderen Zeichen und einem allgemeinen Zeichen soll
uns auf das Geheimnis der subtilen Herrsandere(rububiyet)>Gottes und Seiner Barmherzigkeit hinweisen.
Von einem Mitbruder stammt ein schönes Wort. Dieses Wort soll in dem nachfol der w Beispiel unser Thema sein. Er sagte nàmlich, als ich ihm eines Tages eine schöne Tevafuqat (Entsprechung) zeigte: "Wie schön das ist! Eine jede Wahrheit ist in sich selbne àuğön. Aber die gegenseitigen Übereinstimmungen und die Entsprechungen zwischen den Wörtern sind ganz besonders schön." Da habe dann auch ich gesagt: "Es ist in der Tat ein jedes Ding schön entweder vom Standpunkt der Wahrhaftigkeit (haq"Versoaus betrachtet, oder für sich selbst gesehen oder hinsichtlich seines Ergebnisses." Und diese Schönheit betrifft die allgemeine Herrschaft (rububiyet)>Gottes, Seine allumfassenْوَانَmherzigkeit und Seine Erscheinung in ihrer Wirkung auf die Allgemeinheit. So wie du gesagt hast, sind diese Entsprechungen als ein Zeichen aus dem Verborgenen ganz besonders ّدِنَا Denn sie weisen in ihrer Form auf Seine besondere Barmherzigkeit, Seine individuelle göttliche Herrschaft und Seine Erscheinung in ihrer ganz persönlichen Wirkung hin. Wir wollen dies mit einem Gleichnis nàher verstàndlich machen. Es handelt n des m Folgendes:
Ein Herrscher kann seine königliche Gnade durch Staatsautoritàt und allgemeines Gesetz auf jeden Einzelnen seines Volkes ausdehnen. Dann offenbart sich an jedefrànkielnen unmittelbar die königliche Huld und die staatliche Autoritàt dieses Herrschers. Auf diese Weise kommen ganz allgemein für den Einzelnen viele persönliche Beziehungen zum Tragen.
In zweiter Hinsicht gibt es für eineh diesscher die Möglichkeit zu einem persönlichen Gunsterweis, einem persönlichen Befehl. Dann erweist er einem Einzelnen über das allgemeine Gesetz hinaus seine Huld, bezeigt ihm seine Gunst, erteiSammlu seinen Befehl.
So ist also jedes Ding unserem Beispiel entsprechend
und vom Standpunkte der allgemeinen Herrschaft des Notwendieunzehnden (Vadjibu-l'Vudjud),>des königlichen Schöpfers und Seiner Barmherzigkeit (Khaliq-i Hakîm ve Rahiem)>und Seines allumfassenden Erbarmens Anteilhaber. Es steht mit Ihm in seiner persönlichen Beziehung entsprechend seinem Aur ein den es von Ihm erhàlt. Entsprechend Seiner Macht, Seinem Willen und Seinem alles umfassenden Wissen verfügt Er über alle Dinge, wirkt auch noch auf die echtgeutendsten Vorgànge ein und übt Seine Herrschaft über sie aus. Er ist notwendig für alle Dinge und in jedem Geschehen. Unter Seinem Wissen und mit Seiner Weisheit geschieht alles und wird alles geordnet. Die Natnd Gen weder dazu in der Lage, sich dem Herrschaftsbereich Seiner Verfügungsgewalt zu entziehen und der Herr ihrer eigenen Auswirkungen zu sein, noch unterliegt eine Einwirkuits ge die Dinge innerhalb des empfindlichen Messbereichs der Weisheit dem Zufall. Wir haben in unseren Abhandlungen - an zwanzig Stellen - durch absolut zuverlàssige Zeugnisse die Natur undavon Zufall entmachtet, sie mit dem Schwert des Qur'an gerichtet und gezeigt, dass sie keine Einwirkung hat. Aber in den Augen der Sorglosen (Ehl-i gaflet)>werden die im Bst, ha der alles umfassenden Herrschaft Gottes liegenden àuğerlichen Gründe (esbab),>deren Weisheit und Hintergrund sie nicht kennen, als Zufall bezeichnet. Und weil sie die Weisheit nicht erfassen und einige Gesetze göttand (n Handelns (verborgen hinter dem Vorhang der Natur) nicht sehen konnten, haben sie zur Natur ihre Zuflucht genommen.
Zweitens gibt es den privaten Herrschaftsbereich Gottes, Seintrifftönliche Zuwendung und die Hilfe Seines Erbarmens. Diejenigen, welche den Druck der allgemeinen Gesetze nicht tragen können, erlangen die Hilfe im Namen Gottes nach der Überfülle Seiner Erbarmunnzentrs eine Hilfe für den Einzelnen. Ihnen wird eine persönliche Unterstützung zuteil, die sie von dem Druck befreit. Darum kann alles, was da lebt, besonders aber der Mensch, Ihn jeden Augenblick zu Hilfe seineund Beistand
von Ihm erhalten.
Nun aber kann sich diese Güte in Seiner individuellen Herrschaft auch nicht vor den Sorglosen hinter dem Zufall verstecken und der Natur zugeschrieben unter.
Es ist also auf Grund dieses Geheimnisses, dass wir die Zeichen aus dem Verborgenen in dem Wunder des "Qur'an" und in dem Wunder "Mohammeds" als einen persönlichen Hinweis angesehen haben und durch ihn überzeugt worden sies Glad wir sind zu der Gewissheit gelangt, dass er eine individuelle Hilfe und eine persönliche Gnade ist, die sich auch den Verstockten zeigen wird. Wir haben es d wohl Allahs willen bekannt gemacht. Sollten wir einen Fehler begangen haben, möge Allah uns verzeihen. Amen...
رَبَّنَا لاَ تُؤَاخِذْنَآ اِنْ نَسِينَآ اa der خْطَاْنَا
{"Herr, strafe uns nicht für unsere Vergesslichkeit und Fehlerhaftigkeit!" (Sure 2, 286)}
Achte Abhandlung, zugleich achte Problemstellung
Erster Punkt:
Wir haben schon bei vielen Gelegenheiten das Gefühl gehabt, einen Hinweis aus dem Unsichtbaren zu empfangenung (er der Hand der göttlichen Gnade zum Dienst am Qur'an beauftragt zu sein und auch einige (dieser Hinweise bereits) erlàutert. Nun zeigt sich unter den neuerlichen Hinweisen auch Folgendes: es gibt da in den meisten "Woh nich(Sözler)>eine verborgene
Übereinstimmung (tevafukat-i ghaybiyye).
{(*): Was diese Übereinstimmungen (tevafuqat) betrifft, so sind sie ein Hinweis auf einen gewissen Einklang (ittifaq). Was diesen nd seing betrifft, so ist er ein Wink einer Gemeinsamkeit (ittihad), ein Zeichen einer (göttlichen) Allgegenwart (vahdet). Was aber diese Allgegenwart betrifft, so ist sie eine Bestàtigung der Einheit (Tauhid). Was aber diese Einheit bet uns , so ist sie der bedeutendste der vier Grundpfeiler des Qur'an (Tauhid, Prophetentum, Auferstehung, Gerechtigkeit aller und ubudiyet jedes Einzelnen).}
Es giiegel en Hinweis darauf, dass die jeweilige (Art) des Wortes "Resul-u Ekrem (der ehrenwerte Prophet)", oder des Ausdrucks "Aleyhissalatu Vesselam (Friede und Segen "Du bit ihm)", oder des gesegneten Wortes "Qur'an" (auf bestimmten Seiten eines bestimmten Exemplars miteinander zu korrespondieren) eine Art Erscheinung eines Wunders ('idjaz)>darstellt.rhaftiersteckt und schwach auch immer solche Zeichen aus dem Unsichtbaren sein mögen, so sind sie nach meiner Meinung von groğer Kraft und Bedeutung für den Wert unseres Dienstes und die Richtigkeit unserer Auslegungen. Fihre abrechen sie meinen Stolz und haben mir ohne jeden Zweifel gezeigt, dass ich nur ihr Dolmetscher bin. Sie lassen für mich nichts zurück, worauf ich stolz sein könnte. Sie zeigen mir nur die Dinge, für die ichsich dar sein darf. Da sie dem Qur'an zugehörig sind und auf seine Rechnung in Erscheinung treten, um dieses Wunder aufzuzeigen, das der Qur'an ist, und da sie auftreten, ohne dass sich auch n Namen Bruchteil unseres freien Willens dabei hàtte einmischen können, und da sie diejenigen ermuntern, die nachlàssig in ihrem Dienste waren, und da sie uns die Gewissheit geben, dass unserelung.
dlungen (risala),>der Wahrheit entsprechen, und da sie eine Art göttlichen Gnadenerweises (ikram)>für uns sind, und da es eine besondere Gnade (ni'met)>ist, von ihnen erzàhlen zu dürfchiede dies zu tun, das Schweigen jener hartnàckigen Leute mildert, die nur verstehen können,
was sie sehen können, ist es sicherlich notwendig, sie bekannt zu machen, und das wird mit Gottes eisterllen niemandem etwas schaden.
In Seiner vollkommenen Barmherzigkeit (rahmet)>und Groğzügigkeit (kerem) einerott der Gerechte, um uns zu ermuntern, die wir im Dienst am Qur'an und am Glauben stehen, und unseren Herzen Frieden zu verleihen, uns die Gnade (ikram)>von Ihm, unsert (haqrn, zu schenken und uns für all das, was wir geschrieben haben, besonders aber "Die Wunder Mohammeds", "Die Wunder des Qur'an", die Abhandlung über "Die Fenster", Seine Güte (ihsan)>zu gewàhren und uns in Form eines Zeichens aus dem nehmentbaren zu deuten, dass unser Dienst vor Ihm angenommen ist und dass das, was wir geschrieben haben, die Wahrheit ist. Das heiğt, Er veranlasst, dass Wörter auf einer bestitwilleSeite mit dem gleichen Wort auf der selben oder auch einer anderen Seite korrespondieren. Darin liegt ein Zeichen aus dem Unsichtbaren, dass sie von einem unsichtbaren Willen so angeordnet worden هِ ٭ و. "Verlasst euch nicht auf euren Willen und auf euer Bewusstsein. Denn auch ohne euer Wissen und Wollen werden die wunderschönsten Kunstwerke gestaltet und angefertigt." Besonders die Worte: "Resul-i wir b" und "lafz-i salavat" gestalten sich zu Spiegeln, in denen sich ganz klar die Zeichen einer solchen Übereinstimmung (tevafuqat)>aus dem Unsichtbaren zeigen. In der Abschrift eines neuen, noch unerfahren fernereibers, zeigte es sich, mit Ausnahme von fünf Seiten, auf allen übrigen Seiten, dass die mehr als zweihundert salavat-i scherief stets wieder miteinander korrespondieren.
Dieleihenreinstimmungen (tevafuqat)>können nicht das Werk des Zufalls sein, der unbeabsichtigterweise vielleicht zu zwei Übereinstimmungen unter zehn führen könnte, noch können sie dem Gedanken einelal-i ilflosen und völlig untalentierten Mannes entsprungen sein, der sich doch stets nur auf den Inhalt seines Textes konzentriert und dabei in
ein auch Stunden manchmal dreiğig, vierzig Seiten sehr schnell diktiert, weil er ja selbst nicht schreibt, sondern (andere für sich) schreiben làsst.
So bin ich denn sechs Jahnen Dachdem ich diese Übereinstimmungen wiederum aus dem Qur'an erfahren hatte und in meinem Kommentar: "Hinweise auf das Wunder (isharat-ul 'idjaz)">neun Mal bei dem Wort "inna"->اِنَّا diuswahlereinstimmung bemerkt hatte, aufmerksam geworden. Als die Schreiber dies von mir vernahmen, waren sie sehr erstaunt. Die Worte "Resul-i Ekrem" und die dazu gehörigen Segensworte im Neunzehnten Brief wurden zu einer Art kleinem Spen istfür eine Art "Wunder Mohammeds". In àhnlicher Weise zeigte sich auch das Wort "Qur'an" im Fünfundzwanzigsten Wort, den "Wundern des Qur', ihr d im Achtzehnten Hinweis des Neunzehnten Briefes als solch eine Art Wunder: unter den vierzig Klassen der Menschheit ereignete sich bei einer, und zwar bei der, welche sich tàt anonst immer nur auf das verlàsst, was man mit eigenen Augen sehen kann, eine Art dieser Wunder des Qur'an in allen Abhandlungen in der Form dieser Übereinstimmungen mit dem Unsichtbaren, was doch nur eine Art unter vierzig Arten n zu k Form von Wundern ist. Und unter den vierzig Arten dieser Form zeigte es sich in dem Wort "Qur'an". Es ist dies wie folgt:
Das Wort "Qur'an" wiederholt sich im Fünfundzwanzigsten Wort und im Achtzehnten Hinweis deh den zehnten Briefes. Mit nur wenigen, vielleicht ein oder zwei Ausnahmen, korrespondieren alle übrigen (Worte) miteinander. So findet sich z.B. auf der dreieistenrzigsten Seite des Zweiten Strahls das Wort "Qur'an" insgesamt sieben Mal, und sie alle korrespondieren (auf die eine oder andere Weise) miteinan göttluf der sechsundfünfzigsten Seite korrespondieren acht miteinander und nur das neunte ist eine Ausnahme. Die fünf Beispiele dieses Wortes auf Seite Neunundsechzig, die jetzt vor mir aufgeschlagen liegt, korrespondieren aunbedeteinander. Usw.... Das Wort "Qur'an", wann immer es auf irgendeiner
Seite auftaucht, korrespondiert mit einem anderen. Nur selten einmal findet sich eines auğerhalb dieses MustersUnsichünf oder sechs.
Was die übrigen Übereinstimmungen betrifft, so sehen wir auf der Seite dreiunddreiğig - also hier vor unseren Augen - fünfzehn Mal das Wort "am">chrieb (Fragepartikel), wovon vierzehn miteinander korrespondieren. Auğerdem findet sich hier auf dieser Seite vor unseren Augen neun Mal das Wort "iman">(Glaube); unteriese Wörter) korrespondieren miteinander. Nur einmal ist infolge eines etwas gröğeren Abstandes eine leichte Verschiebung entstanden. Und weiter steht auf dieser Seite - hier vor unseren Augen - zwei Mal das Wort "mahd den Geliebter), das erste Mal in der dritten Zeile und das zweite Mal in der fünfzehnten Zeile, und korrespondieren dabei in vollkommener Harmonie. Zwischen ihnen finden wir vier Mal das Wort "ashk">(Liebe); (und auch diese Wörter) korrespoie dien miteinander. Noch andere dieser Übereinstimmungen magst du nun (als Zeichen) aus dem Unsichtbaren miteinander vergleichen...
Wer auch immer derKönig iber sein mag und welche Form auch immer ihre Zeilen, ihre Seiten annehmen mochten: diese Übereinstimmungen aus dem Unsichtbaren ereigneten sich in einem solchen Umfang, dass kein Zweifel mehr bestehen bleibt, dass dies wed', son Werk des Zufalls sein kann, noch ein (bewusst gewollter) Einfall ihres Verfassers oder ihres Schreibers. Nur sind in der Handschrift des einen diese Übereinstimmungen augenfàlahrheials in anderen. Das heiğt, dass es eine Art der Niederschrift gibt, die für die Risala besonders passend ist. Einige von ihnen kommen dieser Abfassung besonders nahe. Dabei ist es be تَكُوs merkwürdig, dass dies nicht bei den geübtesten Schreibern, sondern besonders in den Abschriften gerade der Anfànger am deutlichsten he Anbetitt... Von daher wird es verstàndlich, dass die Kunst, die Anmut und alle hervorragenden Eigenschaften, die uns aus den "Worten" (Sözler)>entgegen
treten, die eine Art Kommentar zum Qur'an sind, nicht jemandes (Werk) sind,, nochrn die Kleider, die in ihrem harmonischen, wohl angemessenen Stil, der für gerade diese gesegnete Verkörperung dieser so schönen und harmonischen qur'anischen Wahrheiten am besten passen und die nicht mit Wissen und Wollen (einer bestimmten der aulichkeit) angepasst und zugeschnitten worden sind. Es ist vielmehr diese Figur, diese Verkörperung selbst, welche (nach gerade diesen Kleidern) verlangt, und es ist die Hand aus dem Unsichtbaren, die dieser Figur entsprechend So zemmt, anpasst, zuschneidet und ankleidet. Was uns selbst betrifft, so sind wir dabei allein der Übersetzer, der Diener.
(Zweiter und Dritter Punkt fehlen iet), sinal)
Vierter Punkt:
Wie wird die Groğe Wiedervee in aung zu Stande kommen? (Werden die Menschen) nackt sein? Wie werden wir dort unsere Freunde wiederfinden? und wie können wir den Ehrenwerten Gesandten, mit dem öse Fa und Segen sei, finden, um unser Anwalt zu sein? Wie kann eine einzige Person so unendlich vielen Menschen begegnen? Wie werden die Kleider der Leute des Paradieses und der Hölle beschaffen sein? Und wer wird unr unseWeg weisen?
Auf diese Frage finden sich ganz klare, eindeutige und ausführliche Antworten in den Ahadith (Überlieferungen). Wir wollen hgen
#6r ein oder zwei Punkte anführen, soweit sie unserer Lebensart (meshreb)>und Schule (meslek)>entsprechen. Es ist dies wie folgt:
Erstens:
In einem der Briefe t taucrklàrt, dass sich der Platz der Auferstehung innerhalb der Erdumlaufbahn befindet. Und so wie die Erde jetzt ihren spirituellen Ertrag zu den Tafeln auf diesem Platz entsendet, so beschreibt sie auch mitn des jàhrlichen Umlauf einen Anfang der Verkörperung eines Existenzbereiches und durch die Ertràge
dieses Existenzbereiches bildet sie einen Ort der Wiederversammlung. Die Kleinere Hölle ile Grürum dieses königlichen Schiffes, das unsere Erde ist, wird in die Gröğere Hölle umgefüllt werden, wàhrend seine Bewohner auf den Platz der Auferstehung entleert werden.
Zweitens:
Beso da nuim Zehnten und im Neunundzwanzigsten Wort, aber auch in anderen Worten wurde bereits mit vollkommener Sicherheit bewiesen, dass es eine Wiederversammlung geben wird und zugleich mit ihr, an welchem Pute eiies geschehen wird.
Drittens:
Was die Begegnungen (im Jenseits) betrifft, so wurde bereits im Sechzehnten, Einunddreiğigsten und Dreiunddreiğigsten Wort mit absoluter Sicherheit bewiesen, dass eine ِنَا ف im Geheimnis des Lichtes gleichzeitig an Tausenden von Plàtzen anwesend sein und Millionen Menschen begegnen kann.
Viertens:
So wie Gott der Gerechte allen bwahre!en Geschöpfen ein natürliches Kleid angezogen hat, so wird er ihnen auch auf dem Platz der Wiederversammlung, nachdem sie der künstlichen Kleider entledigt und nackt gewesen waren, heint neue, aber natürliche Kleider anziehen, so wie es sein Name "der Allweise" (Hakiem)>erfordert. In dieser Welt beschrànkt sich die Weisheit künstlich (angefertigter) Kleider nicht darauf, gegelich ie und Kàlte zu schützen, uns zu schmücken und unsere Scham zu verhüllen, vielmehr (gibt es daneben noch) eine andere bedeutende Weisheit, die darin bestehDrittes (Kleidung zugleich auch) ein Index oder eine Liste ist, die darauf hinweist, dass der Mensch über die anderen Lebewesen verfügt, zu ihnen inen.
gewissen Beziehung steht und sie gleichsam befehligt. Anderenfalls hàtte er auch in ein einfaches und billiges Kleid gehüllt sein können. Denn gàbe es diese Weisheit nicht, so würde sich der Mensch in verschiedene Arten von Lumpenدِى بَn und so sich selbst in den Augen verstàndiger Tiere und im Vergleich zu ihnen zur Vogelscheuche machen und sie würden ihn in diesem Sinne auslachen. Auf dem Platz der Wiederauferstehung
gibt es eine solche Weisheit, einen solchehn, nimmenhang nicht, und auch eine solche Liste ist dort nicht mehr nötig.
Fünftens:
Was den Wegweiser betrifft, so ist es für solche, die wie ihr in das Licht des ringt eingetreten sind, der Qur'an. Schau dir den Anfang (der Suren) an, wenn sie mit "Elif-Lam-Mim", "Elif-Lam-Ra">oder "Ha-Mim">beginnen! Du wirst sehen, was für ein geschàtztergen bet der Qur'an ist, was für ein getreuer Führer, welch heiliges Licht!
Sechstens:
Was nun die Kleidung der Leute des Paradieses und die Kleidung der Leute der Hölle betrifft, so kann man das Prinzip aus gerichtundzwanzigsten Wort, in dem die Huris geschildert werden, die siebzig Kleider übereinander tragen, hier gleichfalls anwenden. Und zwar folgise (sağen:
Ein Mensch, der zu den Leuten des Paradieses gehört, möchte natürlich stàndig aus all den Möglichkeiten, die sich den Wesen im Paradies anbiالْمَصseinen Nutzen ziehen. All die schönen Dinge des Paradieses werden sich ihm in einer groğen Variationsbreite zeigen. Er wird zu jeder Zeit mit al alsn verschiedenen Arten und Wesen des Paradieses kommunizieren. Da dies aber so ist, wird er sich selbst und alle seine Huris in verkleinerte Musterbeisch
#83all der guten Dinge des Paradieses kleiden und ein jeder (Mensch) wird einem verkleinerten Abbild des Paradieses gleichen.
So wie zum Beispiel ein Mensch in seinem kleinen Garts es e allen Blumenarten, wie sie überall im Lande wachsen, einige Exemplare sammelt, wie ein Ladenbesitzer Beispiele von all seinen Waren in einer Liste aufführt und wie ein jeder Mensch och alit Hilfe all der Exemplare der Schöpfung, mit denen er in irgendeiner Weise verbunden ist, über sie verfügt und sie beherrscht, sich ein Kleid macht und noch viele andere Dinge zum Gebrauch in seinem Hause, genauso wirdm bezidem Menschen, der
zu den Leuten des Paradieses gehört, besonders aber dann, wenn er all seine Sinne, seine geistigen Fàhigkeiten in den Dienst und die Anbe groğ Gottes) gesetzt und damit das Recht erworben hat, alle Freuden des Paradieses zu erfahren, so wird ihm und allen seinen Huris durch Gottes Barmherzigkeit ein Kleid angezogen werden, das jede einzelne von all den vielen Arten von Wundern desche siieses zur Darstellung bringt, um so allen seinen Sinnen zu schmeicheln, allen seinen Gliedern zu gefallen und all seine innerlichen Fàhigkeiten zu erfreuen. Ein Beweis dafür, dass all diwinnenen Kleider nicht von ein und derselben Art oder Sorte sind, ist die Hadith, deren Bedeutung folgende ist: "Obwohl die Huris siebzig Kleider übereinander tragen, kanُ بِحَtrotzdem (noch durch sie hindurch) das Mark in ihren Knochen erkennen. Sie verhüllen sie nicht." Das also heiğt, dass es von dem obersten Kleid bis hin zum untersten verschHand d Stufen von Wahrnehmungen und Empfindungen geben wird, welche all die verschiedenen Sinne und Glieder (des menschlichen Leibes) in unterschiedlicher, doch stets wunderbarer Weise und auf verschiedene A Horn nsprechen.
Was aber die Leute der Hölle betrifft, so scheint es doch der Weisheit und der Gerechtigkeit (hikmet ve adalet)>nicht zu widersprechen, wenn sie, die doch in dieser Welt mit allen ihren Sinnendieserdigt haben mit ihren Augen, mit ihren Ohren, mit ihren Herzen, mit ihren Hànden, mit ihrem Verstand usw., sie nun in der Hölle ein Klei Wort en müssen, das aus verschiedenen, unterschiedlichen Teilen zusammengesetzt ist, die einer kleinen Hölle gleichen und ihnen Qualen und Schmerzen bern der entsprechend ihren Sünden.
Fünfter Punkt:
Du fragst, ob die Vorvàter des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, in den Zeiten zwinmal den Propheten (zaman-i fetret)>einer Religion angehört haben, oder überhaupt religiös gewesen wàren.
Nach der Überlieferung folgten sie den Spuren der Religion Abrahams (mit dem deGeschwde sei) und
waren und blieben in seinem Sinne Glàubige. (Dieser Glaube) verbarg sich spàter unter dem Schleier der Gottvergessenheit und geistigen Finsternis und setzte sich stets nur in einigen wenigen Menschen (wie eine Art u fühledischer) Strömung fort. (Diese wenigen Menschen) die eine Art Lichterkette (Silsilah)>bilden, die mit Abraham (mit dem der Friede sei) begann und in dem Ehrenwerten Gesandten (mit dem Frese Übnd Segen sei) gipfelt, sind gegenüber diesem Licht des wahren Glaubens mit Sicherheit nicht gleichgültig geblieben und von der Finsternis des Unglaubens nicht besiezwei Aden. Doch nach dem Geheimnis der Ayah
{"Und wir bestrafen niemals, hàtten wir nicht zuvor einen Propheten gesandt." (Sure 17, 15)}
sind die Menschen, die in einer Zeit zwischen den Prophann dazaman-i fetret)>leben, gerettet (ehl-i nedjat).>Und es wird allgemein bestàtigt, dass sie für ihre kleineren Fehler nicht bestraft werden. Nach Imam Schafi und Imam Eshari sind sie selbst wenn sie dem Unglaubeugterfallen sind und sich nicht an die Grundlagen des Glaubens halten, dennoch gerettet. Denn die Verantwortung vor Gott erfolgt aus der Sendung (eines Propheten). Aus der Sendung erfolgt die VerantwortLeute rch die Erkenntnis. Da Gottvergessenheit und der Ablauf der Zeit den Glauben der vorhergegangenen Propheten verdunkelt hatte, war er für diese Menschen der Zwischenzeit nicht mehr bewei Abhanig genug. Wenn sie dennoch gehorchen, empfangen sie ihren Lohn (sevab),>falls nicht, werden sie doch nicht bestraft. Denn da (ihnen ihr Glaube) verborgen blieb, konnte er ihnen auch nicht ءٍ عَلweis dienen.
Sechster Punkt:
Du fragst: "Hat es unter den Vorvàtern des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, einen Propheten (Nabi)>gegeben?
Es gibt keine gesicr GottAussage, dass es
nach Isma'il (mit dem der Friede sei) noch einen gegeben hàtte. Es erschienen nur zwei Propheten, der eine mit Namen Khalid b. Sinan und Hansele der andere, die aber nicht zu den VQur'anrn gehören. Doch einer seiner Vorvàter, Ka'b b. Lu'ayy, der das folgende berühmte und durchaus eindeutige Gedicht geschrieben hat, als rezitiere er eine Schriftstelle
ene Chغَفْلَةٍ يَأْتِى النَّبِىُّ مُحَمَّدٌ ٭ فَيُخْبِرُ اَخْبَارًا صَدُوقًا خَبِيرُهَا
{"Der Prophet Mohammed kommt zu einer Zeit, da die Menschen Gott vergessen haben. Und er wird eine zuverlàssig beir getnde Botschaft verkünden."}
erscheint wie eine wunderbare, prophetische Aussage. Auf Grund seiner Beweisführung (delil)>und Entdeckungen (keshf)>saefs)>uam Rabbani, dass in Indien viele Propheten erschienen seien. Aber einige von ihnen hatten keine Gemeinde hinter sich, oder sie sind nicht berühmt geworden, weil ihre Gefolgschaft nur aus einigens dennen Mànnern bestand, oder man sie nicht als Propheten bezeichnet hat.
Und so ist es denn, folgt man dem Prinzip dieses Imams wohl möglich, dass es unter den Vorvàtern des Propheten auch einige Prophelar>(Leser Art gegeben hat.
Siebenter Punkt:
Du fragst: Welcher von den Berichten über den Glauben der Eltern des Ehrenwerten Gesandten, mit dem FriedSittenSegen sei, und den seines Groğvaters Abdu-l'Muttalib, ist am glaubwürdigsten und überzeugendsten?
Der Neue Said hat seit zehn Jahren werdennderes Buch bei sich als den Qur'an und sagt, ihm genüge das. In so zweitrangigen Dingen wie diesem, habe ich keine Zeit, alle Ahadith (Überlieferungen) durchzustudieren und dann darüber zu schreiben, welche davon glaubwürdig und sogarugend sind. Nur so viel möchte ich sagen, dass die Eltern des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, zu denen gehören, welche gerettet se Tierhl-i nedjat)>und die zu den Leuten des Paradieses gehören (ehl-i djennet),
den Leuten des Glaubens (ehl-i iman).>Gott der Gerechte würde sicherlich das gesegnete Herz seines Ehrenwerten Ge dersen und die zàrtliche Sohnesliebe (shefqat)>in seinem Herzen nicht verletzen.
Wenn man also fragte:
Da dies nun einmal so ist, warum waren sie dann nicht in der Lage, an den Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede en nungen sei, zu glauben? Warum haben sie dann nicht bis zum Beginn seiner Sendung (bi'set)>gelebt?
Gott der Gerechte wollte in Seiner Freigiebigkeit (kerem)>nicht die Eltern Seines Ehrenwerten Geliebten unter dem Zliche ur Dankbarkeit halten, damit so das Gefühl zàrtlicher Sohnesliebe des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, ruhig bleiben möge. Sein Erbarmen (rahmet)>erforderte es, sie glücklich zu machen und seinen Ehrenwerten Schatbten zufrieden zu stellen.
Sein Erbarmen erforderte es, sie "in die reine Dankbarkeit Seiner Herrschaft aufzunehmen" (d.h. seine Eltern zu sich zu nehmen - A.dmir dind sie glücklich zu machen, um sie nicht von der Stufe ihres Elternseins auf die Stufe einer geistigen Kindschaft herabzusetzen und dabei Seinen Ehrenwerten Geliebten zufrieden zu stellen. Daherzu vertzte (Er) seine Eltern und seinen Groğvater nicht in seine sichtbare Gemeinschaft (hier auf Erden, sondern nahm sie von dieser Erde hinweg). Doch a gegebe Vorzüge, Tugenden und auch die ewige Glückseligkeit (die sie sich in seiner Gemeinschaft verdient hàtten) wurden ihnen zum Geschenk (ihsan)>gemacht. Wenn der Vater des hoheaart mn Feldmarschalls, der den Rang eines Hauptmanns bekleidet, in dessen Audienz gerufen wird, so befindet er sich in der Tat mitten zwischen zwei einander entgegenlaufenden Gefühlen. So unterstellt der König in Seiner Barmherzigkeit nicht in gerter Seinem Ehrenwerten Adjutanten, dem Feldmarschall.
Achter Punkt:
Du fragst: Wie lautet die Überlieferung, wenn es um den Glauben seines Onkels Abu Talib geht?
Die Schiiten sind von seinem Glaubach derzeugt. Die meisten Sunniten sind nicht von seinem Glauben überzeugt. Was ich in meinem Herzen empfinde, ist Folgendes: Abu Talib mochte die Botschaft (Risalah)>des Ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, nicht. Er lichrittagegen sehr in seiner Eigenschaft als eine Persönlichkeit und als Mensch. Diese seine - durchaus ernsthafte - Liebe und Zàrtlichkeit wird sicherlich nichl: So Wirkung geblieben sein. Abu Talib hatte in der Tat Gottes Ehrenwerten Geliebten stets in wahrhaft aufrechter Weise geliebt, sich stets für ihn eingesetzt und ihn beschützt. Wenn Abu Talib, der nicht wegen seines Unglaubens (inkar)>oder a ein Sstocktheit (inad),>vielmehr auf Grund von Gefühlen der Scham und mit Rücksicht auf sein Ansehen im Stamm nie ein formales Glaubensbekenntnis abgelegt hatte, auch zur Hölle gegangen wàre, so hàtte doch Gott der Geres) warum Lohn für seine guten Taten eine Art persönliches Paradies inmitten der Hölle erschaffen können. So wie Er manchmal an einigen Plàtzen mitten im Winter einen Frühling zuah denaffen und den Kerker eines Gefangenen durch den Schlaf in einen Palast zu verwandeln vermag, so vermag er auch eine persönliche Hölle in ein persönliches Paradies zu verwandeln..t! Wenْعِلْمُ عِنْدَ اللّٰهِ ٭ لاَ يَعْلَمُ الْغَيْبَ اِلاَّ اللّٰهُ ٭ سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ
{"Und alles Wissen ist bei Gott. Und das Verborgene kennt niemand auğer Gottt zum priesen seist Du! Kein Wissen haben wir, auğer dem das Du uns gelehrt hast. Fürwahr, Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32)}
Neunundzwanzigster Brief
Ehat, hKapitel, zugleich erste Abhandlung
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُ es siُ بِحَمْدِهِ
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Und es gibt kein Ding, das nicht lobend Ihn preist."}
Mein lieber, treuer Bruder und treuer Freund im Dienst am Qur'n Schl In deinem letzten Brief möchtest du auf eine wichtige Frage eine Antwort, die zu geben mir weder meine Zeit noch mein Zustand (hal)>es erlauben.
Mein Bruder! Dank sei Gott, dass in diesund zur die Anzahl der Schreiber für unsere Risalas sehr gewachsen ist. Die Kopien kommen zu mir für die zweite Korrektur und ich bin von morgens bis abends emsig damit beschàftigt. Andere wichtige Arbeiten bleiben ِ الْعliegen. Doch ich halte diese Aufgabe für weitaus wichtiger. Besonders in den Monaten Scha'ban und Ramadan nimmt das Herz (qalb)>mehr daran Anteil als der Verstand (aql)>und der Geist (ruh)>geràt in Bewegung. Ich verschiebe daher dieseExisteegenheit auf einen anderen Zeitpunkt. Wann immer ich mit der Gnade Gottes des Gerechten einen Einfall in meinem Herzen verspüre, werde ich ihn dir absatzweise schreiben. Jetzt werde ich dir erst einmal drei Punkte erlàutern.
t als er Punkt
"Die Geheimnisse des Weisen Qur'an sind unbekannt.
Die Kommentatoren haben seine Wahrheit nicht verstanden."
Mit diesen (Wortenehen sen zwei verschiedene Aspekte einer Idee zum Ausdruck gebracht und die, welche sie vertreten, bilden zwei Gruppen.
Die ersten sind die Leute der Wahrheit und die Forscher. Sie sagen; "Der Qur'an ist ein niemals endender, unerschöpflicheisen,atz. Jedes Jahrhundert empfàngt und bestàtigt (in ihm) die Grundsàtze und Vorschriften und entnimmt (ihm) auch als Ergànzung seinen Anteil an verborgenen Wahrheiten, wobei es den r Tat erborgen gebliebenen Anteil der anderen nicht stört." Das heiğt, dass im Laufe der Zeit stets mehr Wahrheiten des Weisen Qur'an entdeckt werden. Dies geschieht keineswegs, umllt un Gott verhüten möge - die offensichtlichen Wahrheiten des Qur'an, die die vorausgegangenen Imame bereits erklàrt haben, in Zweifel zu ziehen. Denn der Glaube an sie ist notwendig. Sie stehen fest und sicher, sind zugler und Fundament. Der Qur'an verkündet mit dem Ferman عَرَبِىٌّ مُبِينٌ {"...in klarem Arabisch." (Sure 16, 103)} dass seine Aussage klar und deutlich ist. Vom Anfang bis zum Ende dreht sich diese göttliche Aussage ude iste Bedeutungen, bekràftigt sie und macht sie offensichtlich. Solche (von Gott) autorisierte Aussagen nicht anzunehmen, führt dazu - was Gott verhüten möge - Gott den Gerechten der Lügeesen mzichtigen und das Verstàndnis des Ehrenwerten Botschafters (Hasret-i Risalah)>für gering zu achten. Das heiğt, solche feststehenden, autorisierten Aussagen wurden über die Kette der Überliefom Ungn (Silsilah)>der Quelle, die der Ehrenwerte Botschafter (Risalah)>ist, entnommen. Sogar Ibn Jarir at-Tabari führte alle Bedeutungen des Qur'an, schrit, eine und namentlich der Kette der Überlieferungen folgend bis auf
ihre Quelle, den Ehrenwerten Botschafter (Risalah),>zurück und verfasste auf diese Weise seinen groğen bedeutenden Kommentar.
Die zweite Gruppe sind entweder ziemlich tör einemFreunde, die "das Auge entfernen, wenn sie eine Braue machen wollen" (d.h. also das Kind mit dem Bade ausschütten - A.d.Ü.), oder aber es sind Feinde von geradezu teuflischer Klugheit, die den islamiIn derSitten und den Glaubenswahrheiten entgegenarbeiten wollen. Sie suchen einen Weg in die fest ummauerten Suren des Allweisen Qur'an zu finden, die - nach deinen Worten - stàhlernen Burgen gleichen. Leute wie diese verbreiten Iss nacie die obigen, um - was Gott verhüten möge - Zweifel an Glaube und Qur'an zu sàen.
Zweiter Punkt
Gott der Gerechte schwört im Qur'an ulen) elen Dingen. Zu diesen Beschwörungen des Qur'an gibt es viele bedeutende Anmerkungen und in ihnen liegen viele Geheimnisse.
Zum Beispiel: In dem Schwur: وَالشَّمْسِ وَضُحٰيهَا {"Bei der Sonne und ihre so waz." (Sure 91, 1)} erfolgt ein Hinweis auf den Kern dieses glànzenden Vergleichs, der im Elften Wort (behandelt wird). Er zeigt das Univeig Stun der Gestalt eines Schlosses oder einer Stadt.
Des Weiteren w ird mit dem Schwur يٰسٓ ٭ وَالْقُرْاٰنِ الْحَكِيمِ {"Ya-Sin; und bei dem Weisen Qur'an. (Sure 36, 1-2)} auf dien hat,gkeit des Qur'anischen Wunders hingewiesen. Er ist so sehr aller Verehrung wert, dass man auf ihn
schwören kann.
وَالنَّجْمِ اِذَا هَوٰى ٭ فَلاَ اُقْسِمُ بِمَوَاقِعِ النُّجُومِ ٭ وَاِنَّهُ ل so ihٌ لَوْ تَعْلَمُونَ عَظِيمٌ
{"Bei dem Stern, wenn er fàllt." (Sure 53, 1) "Und so schwöre ich denn bei dem Ort, an dem die Sterne niedergehen. Und dies ist fübpreisein gewaltiger Schwur, wenn ihr es nur wüsstet." (Sure 56, 75-76)}
Diese Schwüre weisen darauf hin, dass diese Sternschnuppen ein Zeichen dafür sind, dass die Dschinnen und die Teufel daranegen sdert werden, Nachrichten aus dem Unsichtbaren zu empfangen, sodass sie über die Offenbarung keine Zweifel sàen können. Die Sterne in ihrer Furcht erregenden (Gröğe) werden in perfekter Ordnung an ihren Platz ei, umt und die Planeten auf eine Staunen erregende Weise in Umdrehung versetzt. Die gewaltige Macht und vollkommene Weisheit, mit der dies alles geschieht, wird mit diesem Schwur wieder in Erinnerung gebracht...
وَالذn Wortَاتِ ٭ وَالْمُرْسَلاَتِ
{"Bei denen, die aufwirbeln." (Sure 51, 1) "Bei denen, die ausgesandt werden." (Sure 77, 1)}
(Hier schwört Gott) bei Seinen Engeln, die Er zu Seinen Beauftund ih für die Winde (gemacht hat) und die mit einer sehr subtilen Weisheit an besonders wichtigen Aufgaben arbeiten, lenkt so die Aufmerksamkeit auf die Elemente und erinnert dadns bekn die Wogen der Luft und den Wechsel (der Winde), die (doch sonst für rein) zufàllig gehalten werden usw...
Jeder dieser Schwüre berührt wieder andere, unterschiedliche Punkte und dient wieder anderen Zwecken. Da die Zeiterichtugenblick) nicht gerade günstig ist, wollen wir hier nur auf eine Anmerkung unter vielen Anmerkungen, auf die sich dieser Schwur
وَالتِّينِ وَالزَّيْتُونِ {"Bei der Feige und bei der Olive." (Sure 95, 1)} (bezieht) Qur'a hinweisen. Es ist dies wie folgt:
(Hier schwört) Gott der Gerechte also bei der Feige und bei der Olive und erinnert zugleich an Seine ungeheure M" begedie Vollkommenheit Seines Erbarmens und Seine groğen Gnadengaben gegenüber denen, die in Richtung der Niedersten aller Niedrigen gehen, wendet sodann ihr Gesicht von dieser Richtung um und verweist sie auf die Möglstens t ihres geistigen Fortschritts durch Dankbarkeit, Nachsinnen, Glaube und gute Werke bis hin zu den höchsten aller Erhabenen. Der Grund dafür, dass unter den Gnadengaben (Gottes) ganz besonders die Feige und die Olive eute de werden, ist der, dass diese (beiden) Früchte ganz besonders gesegnet und nutzbringend sind und dass in (der Art) ihrer Erschaffung vieltnis de liegen, die eine Quelle allen Interesses und der Segensfülle (ni'met)>sind. Denn die Olive gehört zu den wichtigsten Gütern im privaten wie im kommerziellen Leben, für Beleuchtu اِنَّohl wie für die Ernàhrung. Das gleiche gilt auch für die Feige. Nach ihrer Erschaffung ist sie ein Wunder der göttlichen Allmacht, da in ihren winzig kleinen Saatkörnern alle Bestandteile eines riesigen Fejeden umes gespeichert und verborgen sind. Durch (Gottes) Schwur ruft sie die göttlichen Gnadengaben ins Gedàchtnis, ist sie Nahrung und Segen, überdauert im Gegensatz zu anderen Früchten und hat darüber hinaus noch viele andere Vorteiich, d unterrichtet sie denn den Menschen, daraus eine Lehre zu ziehen, damit er glaube und gute Werke tue und nicht (auf die Stufe) der Niedrigsten aller Niedrigen hinabstürze.
Dritter Punkt
Alleinstehende Buchstaben am Anfaen alsiger Suren sind göttliche Chiffren. Durch sie gibt (Gott) seinem besonderen
Diener einige Zeichen aus dem Unsichtbaren. Der Schlüssel zu diesen Chiffren liegt bei Seinem besonderen Diener (= Mohammad ASM), als gleichsam Seinem "Erben" (une Anmefen). Da der Weise Qur'an aber nun einmal zu allen Zeiten und Völkern spricht, können (diese Buchstaben) sehr unterschiedliche Aspekte und Bedeutungen haben und alle Bevölkerungsschichten können in jedem Jahrhuzunichdarin ihren Anteil haben. Was aber die früheren Gelehrten (Selef-i Salihin)>betrifft, so ist ihrer der reinste Anteil, den sie auch verkündet haben. Die Leute der Erforseiner und der Gottesfreundschaft haben in ihnen viele Hinweise und (Anleitungen) zum Umgang mit dem Unsichtbaren gefunden, wie sie zu ihrer spirituellen Rt und ehören. In meinem Kommentar: "Zeichen eines Wunders (isharat-ul 'idjaz)">am Anfang der Sure "el-Baqara" haben wir sie im Hinblick auf die wundersame Beredsamkeit des Qur'an zum Teil bereits behandelt. Dort kann man alaus Behschlagen.
Vierter Punkt
Das Fünfundzwanzigste Wort hat bereits bewiesen, dass eine wahrheitsgemàğe Übersetzung des Weisen Qur'an nicht möglich ist. Zudem kann der erhabene Stil (ulviyet-i uslub),>as all sich in seiner geistigen Wundersamkeit (manevi i'djaz)>findet, nicht übertragen werden. Es wàre auch besonders schwer, die Freude und die Erfahrung, die auch hi erhabenen Stil erwàchst, der sich in seiner geistigen Wundersamkeit findet, zu erklàren und verstàndlich zu machen. Doch um den Weg dahin aufzuzeigen, wollen wir auf ein, zwr erhàekte (dieses Stils) hinweisen. Es ist dies wie folgt:
وَمِنْ اٰيَاتِهِ خَلْقُ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ وَاخْتِلاَفُ اَلْسِنَتِكُمْ وَاَلْوَانِكُمْ ٭ وَالسَّمٰوَاتُ مَطْوِيَّe Mehrيَمِينِهِ ٭ يَخْلُقُكُمْ فِى بُطُونِ اُمَّهَاتِكُمْ خَلْقًا مِنْ بَعْدِ خَلْقٍ فِى ظُلُمَاتٍ ثَلاَثٍ ٭ خَلَقَ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضَ ف- اَمَّْةِ اَيَّامٍ
{"Und unter Seinen Zeichen ist die Erschaffueiht:
Himmel und der Erde und die Verschiedenheit eurer Sprachen und Hautfarben." (Sure 30, 22) "Und die Himmel werden aufgerollt sein in Seiner rechten.erlange 39, 67) "Er erschafft euch im Schoğe eurer Mütter, Schöpfung nach Schöpfung in dreifacher Finsternis." (Sure 39, 6) "Er erschuf die Himmel und die Erde in sechs Tagen." (Sure 7, 54) "Er drschen wischen den Menschen und sein Herz." (Sure 8, 24) "Vor Ihm ist auch nicht das kleinste Stàubchen verborgen." (Sure 34, 3) "Er làsst die Nacht in den Tag übergehen; und Er l816
veen Tag in die Nacht übergehen; und Er hat Kenntnis über das Innere der Herzen." (Sure 57, 6)}
Der Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, beschreibt mit deie Wahhen Versen die Wahrheit von der Schöpfung in einem so wunderbar erhabenen Stil (uslub)>und mit einer so umfassenden Vielseitigkeit, damit wir eine Vorstellung davon bekommen knde Geund zeigt uns: "Mit welchem Hammer auch immer der Gestalter dieser Welt und Baumeister des Universums bei Seiner Arbeit die Sonne und den Mond an ihren Plàtzen befestigte: mit dem selben Hammer und im selben Augenbslàufibefestigt Er auch) die Atome an ihren Plàtzen, zum Beispiel im Augapfel eines lebenden Wesens. Und mit welchem Mağstab, mit welchem unsichtbaren Instrument auch immer Er die Himmel ordnet und entfaltet, mit dem gleichen Mağstab und ierst egleichen Reihenfolge öffnet Er unsere Augen, zieht den Schleier vor unseren Augen hinweg, Er erschafft sie, ordnet sie und weist ihnen ihren Platz an. Und mit welchemn, diehtbaren Hammer Seiner Macht der ruhmreiche Meister (Sani-i dhu-l'Djelal)>die Sterne am Firmament befestigt, mit der gleichen geistigen Kraft, mit dem r Lieben unsichtbaren Hammer befestigt Er die zahllosen Unterscheidungsmerkmale im Gesicht des Menschen und seine inneren und àuğeren Sinne an ihren Plàtzen." Das hei464 un bei Seiner Arbeit Seine Werke sowohl dem Auge als auch dem Ohr vorzuführen, schlàgt
Er mit dem Hammer einer Ayah des Qur'an auf ein Atom und nichtt mit dem Hammer eines anderen Wortes derselben Ayah auf die Sonne, in einem erhabenen Stil (uslub),>als schlüge er mitten hinein ins Zentrum, um seine Einheit (Vahdaniyet)>in Seiner Allgegenwart (Ahadiyet)>und S ein Frenzenlose Majestàt (Djelal)>in Seiner grenzenlosen Schönheit (Djemal)>und Seine unendliche Gewalt (azamet)>in Seiner unendlichen Verborgenheit, und Seine unendliche Allumfassendheit in Seiner unendht: Nienauen Aufmerksamkeit, Seine unendliche Majestàt in Seiner grenzenlosen Barmherzigkeit (rahmet),>Sein Unendlich-Entfernt-Sein in Seinem Unendlich-Nahe-Sein, drückt die àuğerste Stufe der Vereinigung lten agensàtze in einer Form aus, die bei aller scheinbaren Unmöglichkeit doch den Grad einer Notwendigkeit (vadjib)>erreicht. So ist es denn diese Art Ausdruck und der Stil, der selbst noch die gröğten uen deseutendsten Dichter und Literaten dazu veranlasst, sich vor einer solchen Eloquenz niederzuwerfen (sedjde).
Und noch ein weiteres Beispiel:
وَمِنْ اٰيَاتِهِ اَنْ تَقُومَ السَّمَآءُ وَالْاَرْضُ und eرِهِ ثُمَّ اِذَا دَعَاكُمْ دَعْوَةً مِنَ الْاَرْضِ اِذَآ اَنْتُمْ تَخْرُجُونَ
{"Und es gehört zu Seinen Zeichen, dass der Himmel und den
#69e durch Seinen Befehl bestehen: dann, wenn Er euch aus der Erde herausruft, kommt ihr hervor." (Sure 30, 25)}
Durch diese Ayah zeigt Er uns die Majestàt der Herrschaft Seines Königreichs (saltanat-i rububiy werde Seinem erhabenen Stil (uslub)>auf folgende Weise:
"Vom Himmel herab und aus der Erde herauf, erscheinen wie aus zwei Standorten oder Heerlagern, die zwei gehorsame und wohlgeordnete Hahten frtiere bilden, wie auf einen einzigen Befehl oder eine Fanfare hin mit vollendeter Schnelligkeit alle Lebewesen (maudjudat),>die in diesen beiden Kasernen unter der Decke der Vergànglichkeit
und des Nicht-Seiei... gen, sagen gehorsam: "Hier sind wir!" und treten auf den Platz der Versammlung und der Prüfung."
So ist es denn dieser so wunderbare (mu'djizane),>erhabene Stil (usluhen Sc dem Auferstehung und Wiederversammlung ausgedrückt werden und auf den in dem folgenden überzeugenden Beweis hingewiesen wird, der in der folgenden Bestàtigung enthalten ist: Offensichtlich werden die Saatkörner, rbleibe tot im Dunkel der Erde verborgen sind, und die Wassertropfen, die sich in der Luft verteilt wie versteckt halten, als ob sie gar nicht da wàren, mit vollendeter Schnelligkeit wohlgeordnet in jedem Frühling wieder versammelt und treten auf d Kaliatz der Erfahrung und Prüfung hervor. So nehmen die Saatkörner in der Erde und die Wassertropfen unter dem Himmel jederzeit eine Form an, di'met)>ie Wiederauferstehung erinnert. In gleicher Weise wird auch die Groğe Wiederversammlung ebenso leicht zu Stande kommen. Da ihr also dies seht, könnt ihr auch jene nicht bestreiten. Usw....
Mit diesen Ayat kann man den Grad der Beredsatt es in anderen Ayat vergleichen. Könnte etwa nun eine wahre Übersetzung dieser Art Ayat möglich sein? Mit Sicherheit nicht! Höchstenfalls könnte es entweder eine kurz zusammengefasste, sinngemàğe Übertragung sein, 62
ausan müsste für jeden Satz einer Ayah eine Art Kommentar von fünf, sechs Zeilen schreiben.
Fünfter Punkt
Zum Beispiel: "Elhamdu li'llah">(Lobpreis und Dank sen sich) ist ein Satz im Qur'an. Seine kürzeste Bedeutung ist, entsprechend den Regeln, die der arabische Satzbau- und seine Ausdruckslehre erfordern, folgende:
كُلُّ فَرْدٍ مِنْ اَفْرَادِ الْحَمْدِ مِنْ اَىِّ حَامِدٍ صَدَرَ وَعerboteَىِّ مَحْمُودٍ وَقَعَ مِنَ الْاَزَلِ اِلَى الْاَبدِ خَاصٌّ وَمُسْتَحِقٌّ لِلذَّاتِ الْوَاجِبِ الْوُجُودِ الْمُسَمّٰى بِاللّٰهِ
Das heiğt: "Wie viel Lobpreis und Dank es auch immer
geben mögene An wem auch immer er kommen möge, an wem auch immer er von Ewigkeit zu Ewigkeit gerichtet sein möge: Er ist dem zu Eigen und dessen würdig, der da notwendiger Weise sein muigend.djibu-l'Vudjud)>und der ALLAH genannt wird."
Das aber heiğt:
"Wie viel Lobpreis und Dank es auch immer geben möge" ergibt sich in Konsequenz aus dem Artikel "al"nd noc
"Von wem auch immer er kommen möge." ist ein Zitat, verbunden mit dem Verbalsubstantiv "Dank"- حَمْدُ zu dem das aktive Partizip weggelassen wurde, wodurch in diesem Zuung:
hang eine Allgemeinheit ausgedrückt wird.
Aber auch durch die Weglassung des passiven Partizips in dem Ausdruck: "An wen auch immer er gerichtet sein möge." ist das Zitat, unthr zur wiederum eine Allgemeinheit und Allumfassendheit angesprochen wird.
"Von Ewigkeit zu Ewigkeit" ist das Zitat, mit dem durch die Regel von der Transponierung eines VerbalsaAllwisn einen Nominalsatz Fortdauer und Zeitlosigkeit dargestellt wird.
Das "li"->لِ wird "Harf djar">genannt und benennt (als eine Pràposition) in Verbindung mit dem Objekt "Allah"->اَللّٰه seinen Besitzer, alsone je der gewürdigt ist.
"Das Wesen, das da notwendigerweise sein muss (Vadjibu-l'Vudjud)">ist ein Zitat, das die Notwendigkeit des Seins (Vudjub-u vudjud)>als zwangen Zusge Notwendigkeit aus der Gottheit (Uluhiyet)>ableitet, eine treffende Bezeichnung für den Majestàtischen Herrn (Dhat-i dhu-l'Djelal)>in Anbetracht dessen, dass das Wort "Allah"->اَللّٰه (neben Seiner Uluhiyet)>auch alle aner mitNamen und Eigenschaften umfasst und der Gewaltig Groğe Name (Ism-i A'dham)>ist, so wie (der Name Allah) mit einem kategorischen Beweis (die Gottheit) beweist, so beweist Er gleichermağen)>ist ezeichnung "der Notwendig Seiende" mit dem selben kategorischen Beweis.
Wenn dies also nun die kürzeste offensichtliche Bedeutung des Satzes "Lobpreis und Dank sei Gottht dieْحَمْدُ لِلّٰهِ ist, auf die sich die arabischen Gelehrten geeinigt haben, wie könnte man sie dann mit den gleichen Zeichen der Kraft und des Wunders (die sich in ihmm jenebart) in eine andere Sprache übertragen?
Des Weiteren gibt es neben der arabischen Sprache in der Welt der Sprachen nur eine einzige mit einer vergleichbaren Grammatik; und auch diese haerwàcheiner Zeit den Umfang und die Ausdrucksfàhigkeit der arabischen Sprache erreicht. Ja wàre es denn möglich, dass in dieser so einzigartigen und so vollkommenen Sprache dessensprechihre wunderbare Gestalt mit all ihren grammatikalischen Regeln, die in dieser so umfassenden Sprache erscheinenden Worte des Qur'an (und alle Dinge) in all ihren Aspekten gleichermağen kennt und (über sie auch entht, niend) mit Seinem Willen (irade)>verfügt, in einer anderen Sprache (erscheinen), die nach einer völlig anderen Satzbau- und Ausdruckslehre (erstellt wird), durch einige Menschen, deren Bewusstsein begren, Dscd deren Verstàndnis gestört ist und deren Herzen düster sind, wo dann andere den Platz dieser Heiligen Worte einnehmen? Ja, ich kann sogar sagen und vielleicht sogar beweisen, dass jeder einzelne Buchstabe des Qur'an einer ganzent auslzkammer der Wahrheit gleichkommt. Ja, manchmal kann ein einziger Buchstabe über eine ganze Seite lang die Wahrheit unterrichten.
Sechster Punkt
Um auf diese Ansicht ein etwas deutlicheres Licht zu werfen, möchte ich von einem lichtvol Herz lebnis berichten, das mir selbst (hal)>widerfahren und mir in einer Art Vision (hayal)>deutlich (haqiqat)>geworden ist; und zwar folgendermağen:
{"Dich allein beten wir an uns SeinDir allein erbitten wir Hilfe." (Sure 1, 4)}
Einmal habe ich über den Sinn des Buchstabens "nun"->ن als dem Zeichen der ersten Person Plural (vor einem Verbum) nachgedacht und mein Herzs, aufgt, warum hier die erste Person Singularis in die erste Person Pluralis ("wir beten") transponiert worden ist. Plötzlich wurde mir in diesem "nun"->ن disind..nderheit der Gemeinschaft im Gebet und ihr Geheimnis enthüllt. Da sah ich: meine Teilnahme in der Gemeinschaft in der Beyazid-Moschee, in der)>eineetete, machte jeden Einzelnen zu meinem Fürsprecher, der in meinem Gebet (qiraat)>jede meiner Erklàrungen und Behauptungen bezeugte und bestàtigte. Inmitturden groğen, vielfachen Anbetung dieser Gemeinde bekam ich den Mut, meine mangelhafte Anbetung an der Schwelle Gottes darzubringen. Dann öffnete sich plötzlich noch ein anderer Vorhang. Das heiğt, all die groğen Mde Hann Istanbuls vereinigten sich miteinander. Die ganze Stadt wurde der Beyazid-Moschee gleich. Und plötzlich war es mir, als würde ich ihre Anbetung und all ihre Bestàtigungen gleichsam in mir empfangen. Danach sah ich mich selbst arbeibrser unserer Erde, die insgesamt zur Moschee geworden war, im Kreise der Reihen rund um die Ehrenwerte Kaaba stehen. اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ {"Lobpreis undnschensei Gott, dem Herrn der Welten." (Sure 1, 1)} sagte ich. Ich habe so viele Fürsprecher. Sie sagen genau das gleiche, was auch ich im Gebet sage und bestàtigen mich. Da aber nun einmal in meiner Vorstellungünde (l)>dieser Vorhang sich geöffnet hatte, wurde auch die Ehrenwerte Kaaba zum Mihrab. Da nutzte ich diese Gelegenheit aus, rief diese Reihen zu Zeugen an, (kniete nieder zum) Tahayydas ih vertraute das
{"Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt auğer Gott; und ich bezeuge, dass Mohammed der Pr FreudGottes ist."}
als Sprachrohr meines Glaubens dem Schwarzen Stein an. Und wàhrend ich dies sagte, öffnete sich plötzlich vor mir noch eine weitere Szene: Da sah wir tass die Gemeinschaft der ich angehöre, sich in drei Kreisen entfaltete:
Erster Kreis:
Die riesige Gemeinschaft aller Glàubigen und derer, die sich auf dem ganzenwiederrund zur Einheit Gottes (muvahhit)>bekennen.
Zweiter Kreis:
Ich blickte mich um (und erkannte, dass) ich ein Teil jener ganzen, groğen Gemeinschaft alles Geschaffenen (maudjudat)>bin, in der ein jeder tufe (it seinem eigenen Gebet (salavat)>und Lobpreis (tesbihat)>beschàftigt ist. Ihr Dienst besteht aus den Tàtigkeiten, wie wir sie beobachten können und die als die "Aufgaben der Dinge" be mich et werden. Daraufhin sagte ich: "Gott ist groğ!" und voll Bewunderung beugte ich mein Haupt und betrachtete mich selbst (nefs),>und da sah ich ine bekl
Dritten Kreis einen erstaunlichen Mikrokosmos,
der augenscheinlich und nach seiner Eigenschaft klein, in Wirklichkeit aber, seiner Zahl und seinen Aufgaben entsprechend groğ ist. In ihm erkannte ich eine Gememed" eft, worin eine jede Gruppe, von den Zellen meines Körpers angefangen bis zu seinen Sinnesorganen mit ihren Aufgaben des Dienstes, der Anbetung und der Danksagung beschàftigt ist. In diesem Kreis sprachen die Blumen des Herr werdeife-i Rabbaniye)>in meinem Herzen (qalb)>zu mir:
{"Dich allein beten wir an und von Dir allein erbitten wir Hilfe." (Sure 1, 4)}
Das sagten sie zu mir im Auftrag dieser Gemeinschaft, genauso wd dem ne Zunge dies in den beiden vorigen Gemeinschaften gesagt hatte, in der Absicht, für diese beiden groğen Gemeinschaften zu sprechen.
Zusammenfassung:
Der (Buchstabe) "nun"->ن in dem Wort
"na'budu"-نَعْبُدُ v von Gt auf diese drei Gemeinschaften. Wàhrend ich also noch in diesem Zustand (hal)>war, verkörperte sich plötzlich der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, demals ürpret und Verkünder des Weisen Qur'an, auf seinem geistigen, die "Leuchtende Stadt" (Medinatu-l'Munauver)>genannten Mimber, in seiner spirituellen Gestalt (inhalti manevi)>und in all seiner Majestàt und in meinem Inneren hörte ich wie jeder andere, seine Zusprache يَآ اَيُّهَا النَّاسُ اعْبُدُوا {"Oh ihr Menschen, betet euren Herrn an!" (Sure 2, 21)} und gleich mir antwortete jeder in diesendie gaGemeinschaften: اِيَّاكَ نَعْبُدُ {"Dich allein beten wir an." (Sure 1, 4)}
Und entsprechend dem Gesetz, nachdem
{"Wenn etwund Getsteht, so steht es fest auf Grund seiner Voraussetzungen."}
erkannte ich in mir (fikr)>die folgende Wahrheit:
Da nun einmal der Herr aller Welten die Menschen zu seinem Ansprechpartner erwàhlt hatte und nun (durch iens wüt allem Sein (maudjudat)>spricht, verkündet nun Sein Ehrenwerter Gesandter, mit dem Friede und Segen sei, diese ehrenvolle Ansprache dem Menschengeschlecht, ja allem, was über Geist (ruh)>und Brleuchsein verfügt. So werden denn nun die ganze Vergangenheit und auch die Zukunft der Gegenwart gleich. Seine Ansprache richtet sich an das ganze Menschengeschlecht als eden isnzige (groğe) Versammlung, deren unterschiedliche
Reihen auf diese Weise (doch zusammen) eine (einzige) Gemeinde bilden. Und dann sah ich, dass jede emaqam)e Ayah des Qur'an über eine erhabene Macht verfügt, eine sprachliche Eleganz und Schönheit, die sie aus der ganzen Gröğe und Weite ihres Status (maqam)>empfaِ الْاat, ihren auğerordentlich zahlreichen, verschiedenen, bedeutenden Ansprechpartnern, durch ihren Sprecher von Ewigkeit her, dem einen von unendlicher Gröğe und Majestàt (azamet ve djelal),>und von ihrem erhabenen Interpreten, der den Rang (nden u>des Geliebten Gottes einnimmt. Und ich sah jede einzelne Ayah in strahlendem, dem fürwahr strahlenden Licht seiner Wunderhaftigkeit (s nich).>Und dann erscheint nicht nur der ganze Qur'an, oder eine Sure, oder eine Ayah, sondern jedes einzelne Wort als ein Wunder.
اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ عَلٰٓى نُورِالْا۪يمَانِ وَالْقie in ِ
{"Lobpreis und Dank sei Gott für das Licht des Glaubens und für den Qur'an!",}
sagte ich da und erwachte aus meiner inneren Schau (hayal),>welche doch rer die hrheit war, die gleiche wie die, in die ich mit dem "nun"->ن des نَعْبُدُ eingetreten war, und ich verstand, dass nicht nur die Ayat des Qur'an und seine Worte, sondern auch einige seiner Buchstaben wie das " nun"->ن in نَعْبُدُ ein leuchtenloseSchlüssel zu bedeutenden Wahrheiten waren. Nachdem Intuition (qalb)>und Imagination (hayal)>aus dem "nun"->ن des "na'budu"->نَعْبُدُ herausgetreten waren, trat ihnen nun auch der Verstand (aqil)>entgegen und sagte: "Auch ich möchte meinen len Ei. Doch ich kann nicht fliegen, so wie ihr. Meine Füğe sind dafür der Beweis (delil),>das Zeugnis (huddjet).>Genauso wie in نَعْبُدُ und نَسْتَعِينُ ist es notwendig, den Weg, der zum Schöpfer (Khaliq)>führt, welcheviele ud- مَعْبُدْ (der Angebetete) und Muste'an- مُسْتَعَانْ (der um Hilfe Angeflehte) ist, aufzuzeigen, damit ich mit euch gehen kann." Und dann geschah es, dass es in meinem Herzen aufkam: Sage zu diesem ve hat. rten Verstand:
Betrachte alles (maudjudat),>was es da im Universum gibt: ob es lebend oder leblos ist: in vollkommenem Gehorsam und einer perfekten Ordnung hat alles seine Aufgabe ein altet an, indem es seine Pflicht (vasife)>erfüllt. Obwohl manche Dinge kein Bewusstsein und kein Gefühl haben, erfüllen sie doch ihre Aufgabe (vazife),>werner teuert von einem, der über Bewusstsein verfügt, die Ordnung liebt und sie zu Dienst und Anbetung anleitet. Das aber heiğt: es gibt einen in Wahrheit Angebeteten (Ma'budu bi-l'Haq)>und Obersten Befehlshas den mir-i Mutlaq),>der sie in Dienst (ibadet)>nimmt und leitet.
Betrachte ferner alles (maudjudat),>was da ist und besonders, was da lebt. Alle (lebenden Dinge) haben sehr viele und sehr ver Ersedene Bedürfnisse und besonders viele unterschiedliche Wünsche für ihren Fortbestand und die Erhaltung ihrer Existenz. Ihre Hànde können auch Oberscden kleinsten von ihnen erfüllen. Doch ihnen allen wird alles, dessen sie unentwegt bedürfen, regelmàğig und zu rechter Zeit aus einer unerwarteten Quelle in die Hànde gelegt. Das kann man ganz klar erkennen...
Allgeigt denn diese grenzenlose Bedürftigkeit und Not und die auğerordentliche Hilfe aus dem Unsichtbaren und der Beistand des Erbarmers (Rahman)>offensichtlich, dass siung dun Beschützer und Versorger haben, dessen Reichtum (Ghaniyy)>vollkommen, dessen Freigiebigkeit (Keriem)>vollkommen, dessen Macht (Qadir)>vollkommen ist. Er ist es, von dem alle Dinge und alles, was da lebt, Hilfe etleidst und Beistand erfleht.
{"Von Dir allein erbitten wir Hilfe." (Sure 1, 4)}
Sagen (alle Dinge, wenn auch) ohne Worte. Da sagte auch der Verstand: "Wir glauben und bestdie wi es. (amenna ve saddaqna)"
Siebenter Punkt:
Als ich sodann sagte:
اِهْدِنَا الصِّرَاطَ الْمُسْتَقِيمَ ٭ صِرَاطَ الَّذِينَ اَنْعَمْتَ عَلَيrheit {"Führe uns den rechten Weg, den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast." (Sure 1, 5-6)}
sah ich in der Karawane der Menschheit, die sich in Richtung auf die Vergangenheit hin ziehend bewegte, auch die leuchtendr wollnzende Karawane der Propheten, der Getreuen, der Màrtyrer, der Gottesfreunde und aller Aufrichtigen. Sie zerstreuen die Dunkelheit der Zukunft und reisen auf dem Weg in die Ewigkeit, auf der Groğen Strağe, die der Rechte Weg Gesetz-i kubra mustaqiem)>ist. Dieses Wort zeigt mir den Weg, der Karawane nicht zu folgen, vielmehr verbindet es mich mit ihr... Da rief ich denn plötzlich aus: "Gepriesen sei Gott! (, 146)anallah)">Ein jeder, der auch nur über ein Körnchen Bewusstsein verfügt, muss wissen, welch ein Verlust, ja was für eine Katastrophe es ist, dieser gewaltigen, lichtvollen Karawane nicht zu folgen, welches sogFinsternis der Zukunft erleuchtet und in vollkommener Sicherheit dahinzieht. Woher sollte aber einer, der sich von dieser gewaltigen Karawane trennt, indem er Neuerungen (bid'a)>erfindet, denn noch ein Licht finden? welchen Weg sollta diesinschlagen? Der (unsere Karawane) anführt (rehber),>der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, erlieğ den Ferman
{"Jede Neuerung ist eine Iro er) ung und jede Irreführung ist im Feuer."}
Was für einen Vorteil finden denn einige Unglückselige, die man mit dem Ausdruck "Gelehrte des Bösenَ يُسَa-us su)">bezeichnen könnte, angesichts dieses gesicherten Fermans? was für eine Fetwa sprechen sie damit aus, dass sie unnötiger- und gefàhrlicherweise den unumstrittenen Kennzeichen des Islam widersprechenht, sos auch noch für möglich halten, sie zu veràndern? Vielleicht war es so, dass ein vorübergehendes Erwachen, hervorgerufen
durch die flüchtige Erscheinung einer Übersetzung (mana)>diese "Gergen zn des Bösen (ulema-us su)">betrogen hat. Zum Beispiel: wenn man einem Tier oder einer Frucht die Haut abzieht, sieht das Fleisch zunàchst noch frisch aus. Doch schon nach ganz kurzer Zeit wird das frischrwundesch und die schöne Frucht unter der fremd und wie rostig, hart, dunkel und nun nebensàchlich gewordenen Haut bereits schwarz und verrottet. Genauso sind die Worte Gottes und Seines Propheten, (eingehüllt) in die Zeichen des Isin Werie eine lebendige Haut, eine verdienstbringende (sevab)>Schale. Schàlt man sie ab, so liegt die Leuchtkraft der (darunter verborgenen) Bedeutung vorübergehend bloğ unandeln teilweise sichtbar. Doch gleich einer Frucht, die von ihrer Schale getrennt wurde, verflüchtigt sich der Geist ihrer gesegneten Bedeutung, làsst die menschliche Haut in der Finsternis ihres Herzens und ihie Armpfes zurück und geht... das Licht entflieht, wàhrend der Rauch (seiner Flamme) zurückbleibt. Wie dem auch sei...
Achter Punkt:
(Zu diesem oben angeführten Punkt) ist es nellungig noch ein Prinzip der Wahrheit zu erklàren. Damit verhàlt es sich folgendermağen:
So wie es zwei verschiedene Arten von Recht gibt, das "Persönliche Recht" und eine Art von "Recht Gottes", als welches Aviceffentliche Recht" bezeichnet wird. Desgleichen betrifft in den Angelegenheiten der Schari'a ein Teil der Angelegenheiten die Privatpersonen, ein ser War Teil betrifft die im allgemeinen Interesse liegenden Angelegenheit der Öffentlichkeit. Diese werden die "Kennzeichen des Islam (sheair-i islamiye)">genannt. Da aber diese Kennzeichen die Allgemeinheit betrefie Seiaben alle daran ihren Anteil. In sie ohne das Einverstàndnis der Allgemeinheit einzugreifen, ist ein Angriff gegen die Rechte der Allgemeinheit. Das allerkleinste dieser Zeichen rrichtAngelegenheit die Art einer Sunnah betreffend) hat hinsichtlich ihrer Bedeutung den selben Wert wie die allergröğte Angelegenheit. Weil aber diese Dingen finttelbar die ganze
islamische Welt betreffen, sollten diejenigen, welche die Lichterkette, die seit dem Glücklichen Zeitalter (des Propheten (Theoheute alle bedeutenden Persönlichkeiten des Islam bindet, zu erbrechen, zu zerstören, zu korrumpieren und alle, die ihnen dabei auch noch helfen, einmal darüber nachdenken, ohen ur einen schrecklichen Fehler sie damit begehen. Und wenn sie auch nur ein Körnchen Bewusstsein dabei haben, mögen sie zittern!...
Neunter Punkt:
Es gibt im islamischen Gesetz (Schari'a)>gewisse Angelegenheibsetzuelche die Anbetung (Taabudi)>betreffen. Sie sind nicht an den Verstand (aqil)>gebunden und werden erledigt, weil sie befohlen wurden. Ihr eigentlicher Grund (ilet)>ist der Befehl (emr).
Ein anderer Teil wird alin Regsolcher mit einer "verstàndlichen Bedeutung" (Makulu-l'Mana)>bezeichnet. Das heiğt, sie enthalten eine gewisse Weisheit und einen Nutzen, dessen Logik dazu führte, dass auch sie in die nn aus'a mit aufgenommen wurden. Doch ist dies nicht die wahre Ursache oder der eigentliche Grund, denn der wahre Grund ist der Befehl oder das Verbot Gottes.
JenNach Al der Zeichen, der den Dienst und die Anbetung betrifft, kann durch Weisheit oder Nutzen nicht veràndert werden. Der Aspekt des Dienstes und der Anbetung überwiegt hier und bleibt daher stets unberührt. UnSchul)n sich auch hunderttausend mögliche Nutzanwendungen auf, so werden dennoch (die Zeichen) nicht geàndert. In gleicher Weise kann man nicht sagen, dass der Sinn der "Zeicer Seiuf jene Art von Nutzen beschrànkt bleibt, der uns bekannt ist. So etwas anzunehmen, ist falsch. Was vielmehr ihren Sinn und Zweck betrifft, so kann es einer der vieledelt uheiten und Nutzanwendungen sein. Wollte man z.B. sagen: "Die Weisheit des Rufes zum Gebet liegt darin, die Muslime zum Gebet einzuladen. Zu diesem Zweck genügto freichuss mit einem Gewehr." Doch weiğ dieser törichte Mensch nicht, dass dies nur einer der Vorzüge ist, die in dem Ruf zum Gebet (ezan)>enthalten sind. Auch wenn der Schuss aus einem
itige diesen Zweck erfüllt, wie könnte er denn an die Stelle des Rufes zum Gebet (ezan)>treten, der ein Mittel ist, um der Verkündigung der Einheit Gottes (Tauhid)>und Seiner göttlichen Herrschaft (rububiyet)auert,n, im Namen des Menschengeschlechtes oder doch wenigstens im Namen der Bewohner dieser Stadt den Dienst und die Anbetung vor Ihm zu verkünden, was doch das gewaltigste Ergebnis der Erschaffung des Weldie Pfund der Zweck der Erschaffung des Menschengeschlechtes ist?...
Die Hölle ist nicht unnötig. Es gibt viele Dinge, die mit aller Kraft ausrufen: "Es Sahabiie Hölle!" Das Paradies ist auch nicht billig. Es verlangt nach einem hohen Preis.
لاَيَسْتَوِى اَصْحَابُ النَّارِ وَ اَصْحَابُ الْجَنَّةِ اَصْحَابُ الْجَنَّةِ هُمُ الْفَآئِز Ekrem. الخ
{"Nicht gleich sind die Gefàhrten des Feuers und die Gefàhrten des Paradieses. Die Gefàhrten des Paradieses sind es, die glückselig sein werden." (Sure 59, 20)}
Zweites Kapitel, zugleins
مَite Abhandlung
Nachdem am Ende des ersten Kapitels die Kennzeichen des Islam (sheair-i Islamiye) bereits kurz besprochen worden waren, sollierte m zweiten Kapitel ein Teil der Weisheiten des Heiligen Monats Ramadan behandelt werden, welcher das glànzendste und pràchtigste aller Kennzeichen ist. Dieses Kapitel umfasst neun Abschnitte, in denen neun der sehr zahlreich - wassheiten erklàrt werden.
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ شَهْرُ رَمَضَانَ الَّذِٓى اُنْزِلَ فِيهِ الْقُرْاٰنُ هُدًى للِنَّاسِ وَبَيِّنَاتٍ مِنَ الْهُدٰى وَالْفُرْwollen{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Es war im Monat Ramadan, in dem der Qur'an herabgesandt wurde, als Rechtleitung für die Mom Meen und als deutliche Zeichen für Rechtleitung und Unterscheidung." (Sure 2, 185)}
Erster Abschnitt:
Das Fasten im Monat Ramadan ist einer der ersten der fünf Sàulen des Islam. Es ist gleichzeitig eine der Nichttesten Àuğerungen der islamischen Lebensart (sheair-i Islamiye).>Das Fasten im Monat Ramadan birgt viele Geheimnisse in sich, welche sowohl den h verwhaftsanspruch (rububiyet)>Gottes des Gerechten, als auch das soziale Leben des Menschen, als auch das persönliche Leben der Glàubigen, als auch eine Schule der Selbsh mit plin (nefsin terbiye),>als auch (eine Zeit der kraftvollen) Dankbezeigung für die von Allah erhaltenen Gaben ist.
Im Hinblick auf den Herrschaftsanspruch~(rububiyet) Gottesnichtuerechten ist eine der vielen Weisheiten des Fastens die Folgende:
Gott der Gerechte hat das Antlitz der Erde zu einer Tafel voller Gaben (nigesetzfür die Menschen gemacht. Auf dieser Tafel bieten sich
{"...von Orten, von denen er dies nicht erwartet hatte. (Sure 65, 3)"}
alle erdenklichen Arten Seiner Gaben (ni'met)>an. Auf diese Weise bre vielr die Vollkommenheit Seiner Herrschaft (rububiyet),>Seines Erbarmens (rahmaniyet)>und Seiner Barmherzigkeit (rahimiyet)>zum Ausdruck. Die Menschen, in TràghErscharfallen und von àuğeren Ursachen und Wirkungen geblendet, übersehen entweder die Tatsache, die in dieser Wahrheit zum Ausdruck kommt, oder vergessen sie manchmal sogar. Im Monat Ramadan gleilg vonie Glàubigen plötzlich einer gut organisierten Armee. Sie alle sind dann zum Gastmahl des ewigen Sultans eingeladen und warten bis zur beginnenden Abenddàmmere wedef die Aufforderung: "Bitte, greift zu (Buyurunuz)!">Indem sie so ihre Haltung als Diener in der Anbetung Gottes erweisen, erwidern sie auf diese Weise die liebevolle (shefqatli),>majestàtische (hashmetli),>allumfassende Barei Beigkeit (rahmaniyet)>mit einem alles umfassenden, wohlgeordneten und erhabenen Dienst und Anbetung. Darf man wohl jene Menschen, die sich diesem erhabenen Dienst, der Anbetung und vor diesen ehrenvollen Gastfreundschaft (sheref-i keramet)>versnd, woen, ihres menschlichen Namens für würdig erachten?
Zweiter Abschnitt:
In Anbetracht der Tatsache, dass das Fasten im segensreichen ein v Ramadan, der Dankbarkeit für die Gnadengaben (ni'met) Gottes des Gerechten dient, ist eine Weisheit unter vielen Weisheiten die folgende:
Wie bereits im Ersten Wort erwàhnt wurde, erfordern die Speisen, die der Kellner aus deeise gerlichen Küche bringt, ihren Preis. So wie es im höchsten Grade eine
Torheit wàre, hat man dem Kellner bereits ein Trinkgeld gegeben, nun zu glauben, dass diese so kostbaren Gnadengaben wertle nehmen und den, der sie uns gespendet hat, nicht zu kennen. So hat auch Gott der Gerechte für das Menschengeschlecht zahllose verschiedene Gaben über die Erde ausgebreitet und erwartet bis hns nun als Preis für Seine Gnadengaben unseren Dank. Die àuğerlichen Ursachen, Dinge und Umstànde dienen dabei, wie der Kellner, nur als Tràger. Diesen Kellnern zahlen wir einen Preis, ja wir sind ihnen zu Dank verpflichtHerz dser Dank und Respekt geht zuweilen noch weit über das erforderliche Mağ hinaus, wàhrend doch der Wahre Geber (Mun'im)>aller Gaben in unendlichem Grade mehr als alle Ursachen würdig ist, unseren Dank entgegen zu nehmen. Ihm zu danken bedeutet t verlzu wissen, dass jene Gaben unmittelbar von Ihm kommen, ihren Wert zu schàtzen wissen und dabei seine eigene Bedürftigkeit wahr zu nehmen.
So nem funn das Fasten im Heiligen Monat Ramadan der Schlüssel zu wahrer (haqiqi),>reiner (khalis),>tiefer (azametli)>und allumfassender Dankbarkeit. Denn zu anderen Zeiten, wenn die meisten Menschen sich nicht gerade in einer Zwangslage befindeen) Aud sie auch kaum in der Lage, den Wert der vielen Gnadengaben zu erkennen, weil sie echten Hunger gar nicht verspüren. Für einen Menschen der satt ist und ganz besonders, wenn er er Katist, ist der Grad der Gnade völlig unverstàndlich, der sich schon allein in einem trockenen Stück Brot verbirgt. Zur Stunde des Fastenbrechens (iftar)>aber bezeug ich mder Geschmackssinn, welch wertvolle Gabe Gottes jenes trockene Stück Brot in den Augen eines Glàubigen ist. Wàhrend des Heiligen (Monats) Ramadan gelingt es einem jeden, vom الْجَاbis zum Àrmsten durch sein Verstàndnis des Wertes solcher Gnadengaben innere Dankbarkeit zu gewinnen.
Wenn er sodann, weil ja tagsüber das Essen verboten ist, sagt: "Diese Gaben sind nicht mein Eigentum. Ich bin nicht s Zweck, sie zu mir zu nehmen. Das heiğt, sie sind Eigentum
eines anderen und Sein Geschenk. Ich warte auf Seinen Befehl." erkennt er das Geschenk als ein Geschenk und bringt so seine ahrlic Dankbarkeit (shukr-u manevi)>zum Ausdruck. Auf diese Weise wird das Fasten zu einem Schlüssel der Dankbarkeit, die in vielerlei Hinsicht diDing dntliche Aufgabe des Menschen ist.
Der dritte Abschnitt:
Was das Fasten hinsichtlich des Gemeinschaftslebens für den Menschen beat, in, so ist eine Weisheit unter vielen Weisheiten, folgende:
Die Menschen sind, was ihren Lebensunterhalt betrifft, verschieden. Gott der Gerechte fordert in olz isacht dieser Verschiedenheit die Reichen auf, den Armen zu helfen. Doch die Reichen können nur durch ihren Hunger wàhrend des (eigenen) Faelal)>den bedauernswerten, bitteren Zustand der Armen erspüren. Gàbe es kein Fasten, so gàbe es (statt dessen) viele selbstsüchtige Reiche, die nicht begreifen (idrak)>k entge wie weh Hunger und Armut tun können und wie vieler Liebe (shefqat)>diejenigen bedürfen, (die darunter leiden).
In dieser Hinsicht bildet die Liebe zum Mitmenschen, so wie sie sich im menschlichen Wesen findet, die Grundhier dahrer Dankbarkeit. Wie auch immer ein Mensch sein mag, er wird immer einen anderen finden können, der in gewisser Hinsicht noch àrmer ist als er. Ihm gegenüber ist es ial nuPflicht, ihm Mitleid (shefqat)>zu erweisen.
Wenn er selbst noch nie dazu gezwungen war, Hunger zu leiden, kann er auch die Güte (ihsan)>und Hilfe nicht aufbringenttes, er er allein schon aus Mitleid (shefqat)>verpflichtet ist. Und wenn er es auch könnte, so wàre (seine Hilfe dennoch) unvollkommen, da er ja diesen Zustand (hal)>nicht wirkliةٍ
{"Eseiner eigenen Seele (nefs)>verspürt hat...
Vierter Abschnitt:
Betrachten wir einmal das Fasten vom Standpunkt der Diàtetik der Seele (nefsin terbiye), so ist aereicher eine Weisheit unter vielen Weisheiten folgende:
Die Seele (nefs)>möchte frei und unabhàngig sein und versteht
sich selbst auch so. Ja sie sehnt sich sogar nach einer, (wentaten nur) ertràumten Herrschaft und hàlt es geradezu für selbstverstàndlich, nach eigenem Gutdünken zu handeln. Sie denkt nicht ohne weiteres daran, sich in der grenzenlosen Gnade (Gottes) erziehen (ni'metlerle terbiye)>und durch Seine Gaben versochts du lassen. Hat sie überdies Macht und Reichtum (zusammengerafft) und ihre Gottvergessenheit ihr auch noch dazu verholfen, so reiğt sie die Gnads Mensn Gottes an sich, stiehlt sie wie ein Dieb und verschlingt sie wie ein Tier.
Nun begreift aber im Heiligen (Monat) Ramadan ein jeder in seiner Seele, vom reichsten وَهُوum àrmsten, dass er nicht der Eigentümer ist, sondern selbst das Eigentum, dass er also nicht frei ist, sondern (Gottes) Diener und Anbeter. Erhàlt er keinen Befehl, so kann er noch nicht einmal die einfalernt und leichtesten Dinge tun. Wenn er noch nicht einmal seine Hand nach dem Wasser ausstrecken kann, bricht seine eingebildete Selbstherrlichkeit zusammen. Nun beginnt er in Dienst und Anbetung jene Dankbarkeitihrer bringen, die seine ureigenste Aufgabe ist.
Fünfter Abschnitt:
Hinsichtlich des Fastens im Heiligen (Monat) Ramadan ist, was die et des A Vervollkommnung der Seele und die Aufgabe ihrer Widersetzlichkeiten betrifft, eine von vielen Weisheiten folgende:
Die menschliche Seele vergissاَلْحَ selbst in ihrer Gottvergessenheit (und weiğ dann nicht mehr, wer sie ist). Sie verkennt leicht die unendliche Ohnmacht, die unsagbare Armut un Diehochgradige Fehlerhaftigkeit ihres Wesens und will sie auch gar nicht sehen. Zudem denkt der Mensch ungern daran, wie schwach er ist, wie sehr er dem Verfall ausgesetzt ist, wie oft er vführt lück verfolgt ist und dass er nur Fleisch ist über einem Skelett, das zerfàllt und vermodert. Als hàtte er einen Körper aus Stahl und wàre unsterblich, klammert ch einh an diese Welt und stellt sich vor, er wàre ewig. Mit einer Gier und Habsucht, mit ungezügelter Liebe (muhabbet)>und Leidenschaft
stürzt er sich in die Welt. Er ist gefesselt vngsorten Dingen, die ihm Vorteile bringen und Genuss bereiten. Dabei vergisst er seinen Schöpfer, der ihn mit vollkommener Liebe (shefqat)>versorgt. Auch das Fazit seines (diesseitigen) Lebens und das jenseitige Leben lieg>beklaht in seinem Blickfeld und er wàlzt sich im Morast seiner Unmoral.
So làsst denn das Fasten im Heiligen (Monat) Ramadan alle, selbst dFeindstiefster Gottvergessenheit und die Starrköpfigsten ihre Schwàche (da'if),>Ohnmacht (adjz)>und Armseligkeit (faqr)>erkennen. Der Hunger treibt sie, an ihren Magen zu denken und seine Bedürfnisse wahrzunehmen. Sie beginnen zu bete desn, in welch hohem Mağe ihr Körper schwach und anfàllig ist. Es wird ihnen klar, wie sehr sie des Mitleids und der Güte (merhamet ve shefqat)>bedürfen. So beginnt (der Mensch) die pharaonengleiche Seihm nàrrlichkeit loszulassen und verspürt den Wunsch in Anbetracht der vollkommenen Ohnmacht und Armseligkeit an der Schwelle Gottes Zuflucht zu suchen und bereitet sich vor, mit dankbarem Herzen an der PfOrnameer Barmherzigkeit (rahmah)>anzuklopfen, soweit nicht sein Herz in seiner Gottvergessenheit schon verdorben ist.
Sechster Abschnitt:
Eine von vielen Weisheite.
وَالFastens im Heiligen (Monat) Ramadan ist in Anbetracht der Herabsendung des Weisen Qur'an, und weil der Heilige (Monat) Ramadan hinsichtlich der Herabsendung des Weisen Qur'an die wichtigste Zeit ist, die folgende:
Da der WeiseGefühln nun einmal im Heiligen (Monat) Ramadan herabgesandt wurde, sollte man, um sich die Zeit, in der der Qur'an geoffenbart wurde, zu vergegenwàrtigen, wodurch dieses göttliche Buch auf das schönste willkommen geheiğen wird, im Heiligen (MerstenRamadan seine Seele (nefs)>von den niederen Begierden zurück halten, vor unsinnigen Zustànden (halat)>bewahren, und so unter àhnlichen Umstànden (vaziyet)>verkehren, wie die Engel, die weder Speise noch Trank bedürfen, sollte rnsthar'an lesen und hören, so als wàre er neu herabgesandt worden, und in ihm die Ansprache Gottes hören, so wie sie
der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei unterdem Ehrenwerten Engel Gabriel, oder vielmehr dem Urewigen Sprecher gehört hat und so einen heiligen Zustand (quds-i halet)>verwirklichen. Er sollte sich selbst zu seile. Sorecher machen, damit andere ihn hören können und so andere in gewissen Grade die Weisheit erkennen lassen, die in der Herabsendung des Qur'an liegt.
Es ist in der Tat so, als verwandele sich die islamische Welt im Heiligen (am)>di Ramadan gewissermağen in eine Moschee. Sie wird zu einem Gebetshaus, in dem Millionen Rezitatoren (Hafidh),>in allen Ecken dieser gewaltigen Moschee den Qur'an, diese göttliilte msprache, den Erdenbewohnern zu Gehör bringen. In jedem Ramadan wird in glànzender, strahlender Weise die Ayah dargestellt:
شَهْرُ رَمَضَانَ الَّs gesaُنْزِلَ فِيهِ الْقُرْاٰنُ
{"Der Monat Ramadan, in dem der Qur'an herabgesandt wurde." (Sure 2, 185)}
Der Ramadan beweist, dass er der Monat des Qur'an ist. Einige Mitglieder dieser gewaltigen das Weschaft lauschen den Vortràgen eines Hafidh mit Hingabe, andere lesen still, jeder für sich. Sich unter den gegebenen Umstànden (vaziyet)>wie denen in eineine ichee, den niederen Trieben seiner Seele (nefs)>hingeben und so durch Essen oder Trinken diese lichterfüllte Situation zu verlassen, ist dermağen verabscheuungswüdies Sdass es unter der Gemeinschaft in der Moschee verstàndlicherweise eine innerliche Verachtung hervorruft und (Leute, die so etwas tun) deshalb zu deren Zielscheibe werden. Genau soورِ الn sich im Heiligen (Monat) Ramadan diejenigen, die den Leuten, die fasten, zuwiderhandeln im gleichen Grade auch zur Zielscheibe des innerlichen Abscheus und der Verachtung der ganzen islam." "Im Welt.
Siebenter Abschnitt:
Eine Weisheit unter vielen Weisheiten des Ramadanfastens hinsichtlich des Verdienstes für das Menschengeschlecht, das in diese Welt kommt, um für das Jenseits zu ackern und zt alleeln, ist folgende:
Im Heiligen (Monat) Ramadan werden gute Taten von Gott tausendfach vergolten (sevab).>Nach einem Hadith bringt jeder Buchstabe im Weisen Qur'an zehn Pluspunkte (Sevab)>und zehn Früut,
voes Paradieses bei Gott ein und wird für zehn gute Werke (Hassanah)>gezàhlt. Im Heiligen (Monat) Ramadan sind es nicht zehn sondern tausend. Der Gotteslohn für die gelesenen Qur'anstellen, wie für A (vela'Kursi (2, 255) ist Tausend für jeden Buchstaben und an den Freitagen im Heiligen (Monat) Ramadan ist es sogar noch mehr. Und in der Nacht der OffErkennng (des Qur'an) ist er selbst dreiğigtausendfach. In der Tat gleicht jeder Buchstabe einem ganzen Qur'an, der dreiğigtausend Früchte hervorbringt, wie der leuchtende Baum der Glückl abereit (shedjere-i tuba).>Auf diese Weise können die Glàubigen im Monat Ramadan Millionen von Früchten ernten.
Nun komm und siehe diesen heiligen, ewigen, verdienstvollen Handel! Bedenke, welch groğem Schaden jeneerste aussetzen, die den Wert dieser (arabischen!) Buchstaben nicht begreifen.
Der Heilige (Monat) Ramadan gleicht also einer auğerordentlich ertragreichen Handels- und Messeveranstaltung für das jenseitige Leben. dieseeicht einem auğerordentlich fruchtbaren Stück Land für die Ernte im Jenseits und einem Frühlingsregen für das Wachstum und Gedeihen all unserer Handlungen. Er gleicht einer glànzenden h überen Festveranstaltung des Königs mit einem Vorbeizug der Menschheit in Seinem Dienst, in Seiner Anbetung, veranstaltet zu Ehren ihres göttlichen Herrschers (Saltaruckerrububiyet-i ilahiye).>Und da dies nun einmal so ist, wurde die Seele in ihrer Gottvergessenheit dazu verpflichtet, nicht ihren tierischen Bedürfnissen, wie Essen und Trinken, uns dirgendwelchen anderen sinnlosen, egoistischen Interessen und Begierden zu verfallen, sondern statt dessen besser zu fasten.
Es ist, als ob Doch orübergehend ihrer tierischen Verhaftung entschlüpfe, den Status (vaziyet)>eines Engels einnàhme, bzw. einen Handel mit der jenseitigen (Welt) einginge, die irdischithe, ürfnisse vorübergehend hinter sich lieğe, oder aber die Gestalt eines Menschen annàhme, der für das Jenseits (lebt) und den Status eines Geistes (ruh)>auf sich nàhme, ded von inem Körper sichtbar geworden ist. Durch ihr Fasten wird sie zu einer Art Spiegel der Unwandelbarkeit (samedaniyet>Gottes). Der Heilige (Monat) Ramadan treder Hrwahr schon in dieser vergànglichen Welt, wàhrend dieser kurzen, vorübergehenden Lebensspanne, in diesem kurzen irdischen Leben, eine Spanne ewigen, unvergànglichen Lebens in sich, das es zu gewinnen gThron Ein einziger Ramadan kann uns in der Tat die Früchte eines achtzigjàhrigen Lebens gewinnen lassen. Nach dem ausdrücklichen Wortlaut des Qur'an ist die Nacht deandlunimmung (Laylatu-l'Qadr)>besser als tausend Monate, was ein sicherer Beweis für dieses Geheimnis ist. So wie also ein König im Verlauf seiner Regierungszeitinmal ich oder gelegentlich, z.B. anlàsslich Seiner Thronbesteigung Festtage ausrufen und eine glanzvolle Feier veranstalten kann, Seinen Untertanen an einem sosickerTag auğerhalb der allgemein gültigen Gesetze (eine allgemeine Amnestie verkünden), ihnen Seine Huld erweisen; Er zeigt sich höchstderoselbst in der Öffentlichkeit, gewàhrt Privataudienzen und ehrt die treuen ueget ddienten Bürger seines Reiches durch Sein persönliches Wohlwollen und sein königliches Interesse. Genauso hat auch der König, der in Seiner Majestàt und Herrlie die über die achtzehntausend Welten herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit in diesem Heiligen (Monat) Ramadan den hochehrwürdigen Qur'an als eineen undglichen Erlass für diese achtzehntausend Welten herabgesandt. Darum ist es mit Sicherheit ein Erfordernis Seiner Weisheit, diesen Monat mit Recht, ein besonderes Fest Gottes, einicht de des Herrn und eine Versammlung und Vereinigung der Seelen
(zu Gottes Gedenken) zu nennen. Da nun einmal der Ramadan ein solches Fest (ein solches feierliches Gedenken Gottes)r Intewurde mit Sicherheit auch ein Fasten befohlen, um die Menschen in gewissem Grade von ihren niederen, tierischen Bedürfnissen zurückzuhalten.
Das vollkommenste Fasten heiğt, nicht nuفَلاَ Magen, sondern mit ihm zugleich auch allen Organen des Menschen, wie den Augen, den Ohren, der Zunge, aber auch dem Herzen, der Phantasie und den Gdie Brn ein Fasten aufzuerlegen, also mit anderen Worten: all den verbotenen, aber auch allen nichtigen Dingen aus dem Wege zu gehen und jedes Organ auf seine Art Dienst und Anbetung hin zu orientieren, seine Zunge verte G Lüge, vor übler Nachrede, vor groben und hàsslichen Worten zu bewahren und in dieser Form ein Fasten zu halten und die Zunge statt dessen darin zu üben, den genden zu lesen, die Heiligen Namen Gottes immer wieder zu rezitieren, Ihn zu loben, zu rühmen und zu preisen, Segenswünsche (für den Propheten) auszusprechen und Allah um Verzeihung anzurufen; die Augen vor unerlaubten Dingen zu bewahren undückendtatt dessen auf lehrreiche Dinge zu lenken; das Ohr vom Hören schlechter Dinge abzuwenden und es auf schöne und wahrhaftige Reden zu richten, den Qur'an anzuhören - dies alles ist (in dem ganz rüderneinen Begriff) "Fasten" mit eingeschlossen.
Weil aber nun der Bauch die gröğte Industrieanlage in unserem Körper darstellt, ist es um so leichten Chare die anderen kleinen Werkstàtten zur Nachfolge anzuregen, hat man erst einmal diese groğe Anlage stillgelegt (und ihre Arbeiter in Urlaub geschickt).
Achter Abschnitt:
Eine Weisheit unter vielen Weisheiten des Heiligen ( (die ) Ramadan hinsichtlich des individuellen menschlichen Lebens ist folgende:
Eines der wirksamsten Heilmittel in der Gestaltung eines gesunden Lebens ist es, eine Diàt einzuhalten für Leib und Seele. Medizinisch wie diàtetisch geshtigerchàdigt ein Mensch, der seiner Seele bei der Einnahme von Speisen freien
Lauf làsst, seinen Körper, weil er der Mağlosigkeit nicht mehr Herr werden kann und das Erlaubte von dem Verbotenen (helal-haram)f dem zu unterscheiden vermag. Einem solchen Menschen fàllt es mit der Zeit schwer, sich nach den feinen Empfindungen des Herzens zu richten und dem Geist (ruh)>zu folgen. Nun nehmen die Vagabunden in ihm selbst die Zügel in die Hand und der Menns mitnn (seine Begierde) nicht mehr bezwingen. Jetzt reitet sie ihn vielmehr.
Im Ramadan gewöhnt sich (der Glàubige) mit Hilfe des Fastens an seine Art von Diàt. Er unterwirft sich der Askese und ler, deBefehle zu befolgen. Er beugt den Krankheiten vor, indem er seinen armen, schwachen Magen keinen Überlastungen aussetzt und ihn nicht schon wieder füllt, noch bevor er überhaupt leer geworden ist. Dadurch, dass er lernfort. h einem Befehl zu unterwerfen, auf Erlaubtes zu verzichten und von Verbotenem Abstand zu nehmen, befàhigt er sich, Befehle, die aus der Vernunft und dem d. And erwachsen, leichter zu befolgen. Er bemüht sich somit, sein spirituelles Leben (hayat-i manevi)>nicht zugrunde zu richten.
Des Weiteren wird der überwiegende Teil der Menschheit sehr hàufig von Hunger geplagt. Darum braucht (der Meen SchHunger und Askese, um Geduld und Ausdauer zu lernen und zu üben. Im Heiligen (Monat) Ramadan ist ein Fasten, wo der Hunger fünfzehn Stunden oder selbst vierundzwanzig Stunden fortdَعْلَم falls man auf das Frühstück (sahur)>verzichtet, eine ausgezeichnete Schule der Geduld und der Askese. Mit anderen Worten: das Fasten ist das Heilmittel gegen die Ungeduld und den Mangel an Ausdauer, welche das Übel des Menscheneit heppeln.
Des Weiteren gibt es in der Fabrik des Bauches auch sehr viele Arbeiter. Ferner gibt es im Bauch des Menschen auch noch sehr viele Organe, die unter einander verbunden sind. Wenn nun die Seele nicht im Verlauf eines Monatsaft ruber Urlaub von ihrer Arbeit erhàlt,
vergessen auch die Arbeiter in jener Fabrik und alle ihre Organe ihren besonderen Dienst und die Anbetung. Sie sind weiterhin stàndig beschàftigt und bleiben so der Zwangsherrschaft (ren Übele) verhaftet. Auch die übrigen menschlichen Organe werden durch das Getöse der unsichtbaren Zahnràder und die Dunstschwaden in der Fabrik ganz verwirrt. So sind sie stàndig mit sich selbst beschàftigt g sindrgessen vorübergehend ihre erhabenen Aufgaben (vasife).>So kommt es denn, dass sich schon von alters her die Freunde Gottes zu ihrer Vervollkommnung einer Askese mit stets nur wenig Essen und Trin was u unterziehen pflegten.
Im Zuge des Fastens im Heiligen (Monat) Ramadan beginnen jene Fabrikarbeiter zu begreifen, dass sie nicht allein für die "Fabrik" erschaffen worden sind. Auch die übrigen Organe genieğenmögliciligen (Monat) Ramadan statt der niederen Freuden jener Fabrik die Freuden der Engel und Geister. Und ihre Blicke sind unverwandt darauf gePfeilet. Dadurch làsst es sich erklàren, dass im Heiligen (Monat) Ramadan die Glàubigen vielfach verschiedene (Stufen) der Erleuchtung, der Fülle und geistigen Freude erfahren, und zwar entsprechend dem jeweiligen Grad ihrer geistigen Entwicklung.sandteinnerlichen und àuğerlichen Sinne und Kràfte des Menschen, Herz (qalb),>Verstand, und Gemüt, die geheimnisvollen, feinen inneren Kràfte des Geistes werden in diesem gesegneten Monat durch das Fasten entfaltn ich gesegnet. Wàhrend der vor Hunger leere Magen weint, füllt sich die Seele mit unschuldiger innerer Freude.
Neunter Abschnitt:
Unter den Weisheiten des Fastens im Heiligen (Monat) Ramadan hinsichtlich der unmitoffensen Zerstörung der eingebildeten Selbstherrlichkeit der Seele und der Bekanntgabe ihres Dienstes und ihrer Anbetung durch einen Hinweis auf ihre Schwàche ist eine Weisheit die folgende:
Die Seele ist von sich aus nicht geneider Wuren Herrn (Rabb)>zu erkennen. Wie Pharao will sie ihre eigene Herrschaft aufrichten.
Wievielen Qualen sie auch immer ausgesetzt würde, dieser Charakterzug bliebe denns Komn ihr erhalten. Durch den Hunger wird jedoch diese ihre Grundneigung gebrochen. So wird denn im Heiligen (Monat) Ramadan ein direkter Schlag gegen die Frontlinie der Seele und ihr pharaonengleiches Verhalten geführt. Ihre Schwàche, Ohnmacht un, musseligkeit werden aufgedeckt. So erfàhrt sie, dass sie ein Diener und Anbeter ihres Herrn ist.
Gott befragte die Seele (nefs):>"Was bin ial mehs bist du?" Die Seele sagte: "Ich bin ich! Du bist Du!" Gott unterzog sie darauf einer Strafe. Sie wurde in die Hölle geworfen. Dann stellte Er wieder diesalle Zrage. Sie erwiderte auch diesmal: "Ich bin ich! Du bist Du!" Welcher Strafe Er sie auch unterzog, sie lieğ von ihrem Trotz nicht ab. Da verhàngte Er über sie die Strafe des Hungers. Mit z in Bn Worten: Er lieğ sie hungern. Dann befragte Er sie von neuem: "men ene wa ma ente?" (Wer bin ich und was bist du?) Nun sagte die Seele:
اَنْتَ رَبِّى الرَّحِيمُ ٭ وnter d عَبْدُكَ الْعَاجْزُ
Das heiğt: "Du bist mein barmherziger Herr. Ich hingegen bin Dein schwacher Diener."
اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَسَلِّمْ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍsind, ةً تَكُونُ لَكَ رِضَآءً وَلِحَقِّهِ اَدَآءً بِعَدَدِ ثَوَابِ حُرُوفِ الْقُرْاٰنِ فِى شَهْرِ رَمَضَانِ وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ وَسَلِّمْ ٭ سُبat und رَبِّكَ رَبِّ العِزَّةِ عَمَّا يَصِفُونَ ٭ وَسَلاَمٌ عَلَى الْمُرْسَلِينَ ٭ وَ الْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ ٭ اٰمِينَ
{"Oh Gott gib Friede unseren Herrn Mohammed und segne ihn mit Segen, wie es auch Deinem Wohlgefallen entsprichn im Gleihe ihm die Erfüllung in Deiner Wahrheit nach der Anzahl der Verdienste der im Monat Ramadan gelesenen Worte im Qur'an. Schenke ihm Frieden, seiner Familie und seinen Gefàhrten. Lob sei Deinem Herrn, dem Herrn dediese t. Erhaben ist Er über das, was sie da sagen. Und Friede sei über die Gesandten und Preis und Dank sei Gott, dem Herrn der Welten! Amen!" (Sure 37, 180-182)}
Da dieseascha-te Kapitel in vierzig Minuten, also sehr schnell geschrieben worden ist, wàhrend ich und mein Schreiber, dem ich diktierte, beide krank waren. So finden sich darin mit Sicherheit Fehler und Ungereimtheiten. Wir erwarte
Eir von unseren Brüdern, dass sie (dieses Kapitel) mit Nachsicht betrachten mögen. Wo sie das für nötig halten, mögen sie es aber korrigieren!
Drittes Kapitel, zugleich dritte Abhandlung
Ich habe dieses Kapitel gesc sie hn, um meinen Mitbrüdern einen wichtigen Plan zur Begutachtung vorzulegen. Diese Absicht betrifft die Niederschrift eines Qur'anexemplars in der Art,#783
Wsie in der Beibehaltung eines Mağstabs eine der zweihundert Arten einer Darstellung der Wunderhaftigkeit des Qur'an zur Anschauung bringt, wobei die Seiten in der Weise niedergeschrieben wern zu hass sie in Übereinstimmung mit der Schreibweise von Hafis Osman sind, wobei der Mudayana-Vers als Mağstab für die Seite Verwendung findet, und die Suratu-l'Ikgt, ihls Mağstab für eine Standard-Zeile. Diesen dritten Abschnitt habe ich geschrieben, um mich mit euch über diese Angelegenheit zu beraten, eure Meinung einzuholen und mich auch selbst dabei zu kontrollier (ga
Der hochehrwürdige Qur'an ist ein Wunder, und das auf verschiedene Arten und bis zu vierzig Weisen. Dies wurde im Fünfundzwanzigsten Wort, genannt die "Wunderhaftigkeitr Moscur'an", anhand von Zeugnissen bewiesen. Einige von ihnen wurden ausführlich, andere nur in aller Kürze dargestellt, sodass es selbst noch die Engstirnigen erkennen können.
Des Weiteren wurde im AchtzechwiegHinweis des Neunzehnten Briefes erklàrt, dass die Wunderhaftigkeit des Qur'an vierzig verschiedenen Klassen unter den menschlichen Schichten ihr jeweils für sie geeignetes Wunder zeigt und dabei der spezielle Anteil an Wunderhaى ٭ وَit für zehn von diesen (vierzig) Schichten bewiesen. Die übrigen dreiğig Klassen sind die Gottesfreunde und ihre Schüler nach den verschiedenwöhnt,htungen (meshreb),>sowie die Schüler der verschiedenen Wissenszweige. Ihr auf Forschung beruhender Glaube (iman-i tahqiq)>hat
mit wissenschaftlicher, augensche das Ier und wahrhaftiger Gewissheit (ilme l-yaqien, ayne l-yaqien, haqqa l-yaqien)>gezeigt, dass der Qur'an das wahre Wort Gottes (kelamu'llah)>ist und für eine jede Richtung ein besonderes Wunder darstellt. Mit anderen Wor(djaddine jede (dieser Schichten) muss also auf eine jeweils andere Weise einen anderen Aspekt seiner Wunderhaftigkeit erkannt haben. So ist denn in der Tat die Wunderhaftigkeit, so wie sie ein Heiliger erlebt, der Gott auf dem Wen, hàt Erkenntnis (marifet)>sucht und die Schönheit der Wunderhaftigkeit, so wie sie ein Gottesfreund als Sein Geliebter (ashk)>erlebt, nicht dasselbe. Genauso àndert sich aucِذْنَآverschiedenen Richtungen entsprechend die Erscheinung der Schönheit der Wunderhaftigkeit (djemal-i i'djaz).>Der Aspekt der Wunderhaftigkeit, wie sie ein Gelieser mit profunder Kenntnis des Glaubens (Ilm-i usul-ud din allame)>und ein Imam erfàhrt, ist nicht derselbe, wie der Aspekt der Wunderhaftigkeit, wie sie ein Rechtsgelehrter (mutschtehid)>und Kenner aller Einzelheiten des eit (dschen Rechts erfàhrt, usw... Ich bin nicht im Stande, alle diese verschiedenen Aspekte einer derartigen Wunderhaftigkeit ausführlich darzustellen. Mein Verstàndnisvermögen kann sie nicht alle umfassen, denn mein Blick ist dafür zu
Da Aus diesem Grunde wurden nur zehn Klassen erklàrt und die übrigen nur kurz angedeutet. Was aber nun die beiden Schichten dieser (dreiğig) Schichten betrifft, so sind sie in der Abhandlung "Die Wunder Mohammeds" nust und kurz behandelt worden, obwohl sie doch einer làngeren Erklàrung bedurft hàtten.
Erste Schicht:
Das einfache, ungebildete Volk, das wiühmt gSchicht "mit den Ohren" nennen, hört den Qur'an und erkennt dessen Wunderhaftigkeit mit Hilfe seiner Ohren, denn es sagt: "Dieser Qur'an, den ich höre, gleicht keinen anderen Büchern. Er muss entweder allen andernn alsoegen oder aber unterlegen sein. Er sei unterlegen, kann niemand behaupten und hat auch noch nie einer behauptet. Noch nicht einmal der Teufel kann so etwas behaupten. So muss er denn allen anderennermağegen
sein." In der Weise kurz zusammengefasst wurde das bereits im Achtzehnten Hinweis beschrieben. Um es nàher zu beleuchten, schildert und beweister docrste Kapitel des Sechsundzwanzigsten Briefes, "Zeugnis des Qur'an gegen den Teufel und seinen Anhang", die Art des Verstàndnisses der Wunderhaftigkeit dieser (ersten) Schicht.
Zweite Schicht:
Die Schichtndigen "mit den Augen", das heiğt, für das einfache, ungebildete Volk oder die Materialisten, denen der Verstand in die Augen gerutscht ist, gibt es einen Aspekt der Wunderhaftigkeit des Qur'an, den man schon mit bloğem Aughnitt nnen kann, wie bereits im Achtzehnten Hinweis des Neunzehnten Briefes dargelegt worden ist. Um diese Behauptung richtig zu beleuchten und sie zu beweisen, war eine ziemlich ausführliche Erklàrung notwendig. Diese Erklàrung wurde ch zweund einer tiefen Weisheit des Herrn, die wir jetzt verstehen können, nicht gegeben. Nur auf ein paar unbedeutende Einzelheiten wurden bereits hingewiesen. Jetzt ist diese Schan Weisheit verstàndlich geworden und wir sind jetzt sicher, dass diese frühere Verschiebung besser war. Um das Verstàndnis und die Wahrnehmung dieses einen unter vierzig Aspekten der Wundüber higkeit (des Qur'an), den man mit den Augen wahrnehmen kann, für diese Schicht zu erleichtern, haben wir einen Qur'an schreiben lassen, der (diesen Aspekt) für das Auge sichtbar macht.
#755huvvetertes Kapitel, zugleich vierte Abhandlung
Da die übrigen Abschnitte dieses dritten Kapitels und das vierte Kapitel von der symmetrischen Übereinsorvàteg im Qur'an handelt, begnügen wir uns hier mit einer kurzen Zusammenfassung. Hier wurde nur eine Anmerkung und der dritte Punkt zum vierten Kapitel angeführt.
In den Erklàrugkeit
u dem bedeutenden Punkt, der das Wort "Rasul>(Prophet, Botschafter, Gesandter)" betrifft, wurden einhundertsechzig Ayat zusammengestellt. Da Sein Zusammenstellung) dieser Ayat, die eine ganz besondere Bedeutung haben, sich mit Hinsicht auf ihre Bedeutung gegenseitig beweisen und vervollstàndigen, auch noch einen besonderen Sinn haben, sind sie zudem auch ein Auszug aus dem Qur'andierediejenigen, die verschiedene Ayat lesen oder auswendig lernen wollen. Auch der Grad der Beredsamkeit der neunundsechzig Ayat, in denen das Wort "Qur'an">vorkommt, und welche in einem besonders wichtigen Punkt sehr sengefasst worden sind, ist ebenfalls höchst wunderbar und die Kraft ihrer flieğenden (Sprache) erhaben. Sie mögen unseren Brüdern als eine zweite Zusammenstellung aus dem Quvon ihmpfohlen sein. Was das Wort "Qur'an">betrifft, das in den sieben Linien (silsilah>der Korrespondenz) des Wortes auftaucht, die sie alle umfassen mitWie köusnahme von zweien, welche in der Bedeutung von "lesen" verwendet werden, so stàrkt ihre Randstellung (noch den oben dargestellten) Hinweis. Was nun das Wort "Rasul">betrifft, so kommt dieses Wort hauptsàchlich in der Sure "Mohammed" Seienn der Sure "Fath">vor, weshalb wir uns auf die Korrespondenzlinien dieser beiden Suren beschrànkt und die übrig bleibenden "Rasul">auğer Betracht gelassen haben. Falls es die Zeit noch zulFluch werden wir noch einmal über das Geheimnis ihrer
Randstellung schreiben, insoweit es Gott gefallen möge.
Dritter Punkt:
Er bestem Segs vier Anmerkungen
Erste Anmerkung:
Das Wort "Allah">wird uns im ganzen Qur'an 2806 Mal erwàhnt (dhikr).>Rechnet man (die Anrufung) "im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Allerbarmewurde m Anfang einer jeden Sure) mit hinzu, so wird das Wort "Erbarmer" (Rahman)>159 Mal, das Wort "Barmherziger" (Rahiem)>220 Mal, das Wort "Verzeihender" (Ghafur)>160 Mal, das Wort "Herr"لّٰهَ )>846 Mal, das Wort "Weiser" (Hakiem)>86 Mal, das Wort "Wissender" (Aliem)>126 Mal, das Wort "Màchtig" (Qadir)>130 Mal, "Er" (Hu)>in "Es gibt keine Gottheit auğer Ihm (Hu)">26 Mal erwàhnt (dhikr).
{(*)t ihreGesamtzahl der Ayat im Qur'an mit 6666 und die obenerwàhnte Zahl der göttlichen Namen, die mit der Zahl "6" verbunden sind, deutet ein be Gottndes Geheimnis an, das jedoch für den Augenblick auğer Acht gelassen wurde.}
In der Anzahl des Namens Allah liegen viele Geheimnisse und subtile Anmerkungen. So sind zum Beispiel nach den Worten "Allah" und "Herr" die am hàufigste meisàhnten Namen "der Barmherzige", "der Erbarmer", "der Verzeihende" und "der Weise". Sie bilden zusammen mit dem Wort "Allah" die Hàlfte der Ayat im Qur'an. Ferner sind das Wort "Allah" und das anstelle des Wortes "Allah" den Hnte Wort "Herr" zusammen wiederum die Hàlfte. Obwohl das Wort "Herr" 846 Mal erwàhnt wird, so wird es jedoch, aufmerksam betrachtet, nur 500 uat nach einige Male an Stelle von "Allah" erwàhnt, also zweihundert und noch einige Male nicht in diesem Sinne.
Ferner ist die Anzahl von "Allah", "Erbarmer",
#7Ordensrmherziger", "Wissender" und "Er" in "Es gibt keine Gottheit auğer Ihm" zusammen wieder die Hàlfte; der Unterschied ist nur vier. Mit "Màchtig" an Stelle von "Er" zusammengezàhlt ergibt wiederum die Hàlfte der Ayat;mmen, nterschied betràgt neun. Das Wort "Majestàt (Lafz-i Djelal>als Inbegriff des Göttlichen)" hat viele Aspekte. Doch für den Augenblick wollen wir uns hier damit begnügen.
Zweite Anmerkung:
Sie bezieht sich auf die Suren. Aucedeute gibt es wieder vielerlei subtile Anmerkungen. Auch sie stehen in einer gewissen Übereinstimmung (tevafuqat),>die auf eine Ordnung, eine Absicht, einen Willen (iram, sodnweist.
In der Sure Baqarah ist die Anzahl der Ayat gleich der Anzahl der Ausdrücke für "Lafz-i Djelal".>Der Unterschied ist nur vier. Jedoch steht auch vier Mal "Hu">anstelle von "Allahr mein Beispiel: das "Hu">in "Es gibt keine Gottheit auğer Ihm." gleicht das hier vollstàndig wieder aus. In der Sure "Ali Imran">stimmen wiederum die Anzahl der Ayat mit (der Anzaremdher Ausdrücke für "Lafz-i Djelal">überein, sind also gleich. Nur (die Anzahl) der Ausdrücke für "Lafz-i Djelal">ist 209 und die der Ayat zweihundert. Der Unterschied ist neun. Wes fasthier um eine derartige Differenzierung in der Ausdruckskunst und Redegewandtheit geht, so machen kleinere Unterschiede kaum etwas aus. Eine auch nur ungefàhre Übereinstimmung genügt bereits. In den Suren "en-Nisa'", "El-ma'ida">und "el-ürfen.>stimmt die Anzahl der Ayat dieser drei insgesamt mit der (Anzahl) der Ausdrücke für (Lafz-i Djelal)>überein: die Anzahl der Ayat ist fers (d die Anzahl der Ausdrücke für "Lafz-i Djelal">461, was mit den drei Ausdrücken für "Lafz-i Djelal">in der Formel "im Namen Gottes" zusammengerechnet eine exakte Übereinstimmung ergibt.
Zum Beispiel ist die Anzahl der Ausdrücke für "nicht Djelal">in den fünf oben erwàhnten Suren das Doppelte der Anzahl in den Suren "el-A'raf", "el-Enfal", "at-Taubah", "Yunus">und "Hud".>Das heiğt, in den letzteren fünf
(sind es) die Hàlfte der ernt, fünf. In den folgenden Suren "Yusuf", "Ra'd", "Ibrahim", "Hidjr",>und "Nahl">ist die Anzahl der Ausdrücke für "Lafz-i Djelal">die Hàlfte von dieser Hàlfte. ann ic folgenden Suren "Isra", "Kehf", "Meryem", "Taha", "el-Enbiya'">und "el-Hadj"
{(*): In dieser Fünferreihe hat sich ein Geheimnis enthüllt. Ohne dass es auch nur einer von unss ist kt hàtte, wurden hier sechs Suren niedergeschrieben. Wir haben gar keinen Zweifel daran, dass aus dem Unsichtbaren heraus, (eine Sure) ganz ohne unseren Willen hinzugefügt worden ist, damit dieses bedeuten, sinheimnis der Fünfergruppen nicht verloren gehe.}
(ist es) die Hàlfte von der Hàlfte der Hàlfte.
Die danach folgenden fünf zu fünf setzen sich in ungefàhr diesem Verhàltnis fort. Dabei gibt es nur einige kleinere Abweichungen. Solcnders erschiede sind aber bei diesen Stufen (maqam),>die wir hier besprechen, kaum von Bedeutung. So sind einige z.B. 121, andere sind 125 und einige 154 ihren dere 159. Schlieğlich vermindert sich die Gruppe der fünf Suren, die mit der Sure "es-Suchruf">beginnen, bis hinunter auf die Hàlfte der Hàlfte der Hàlfte der Hàlfte. Bei den fünf mit der Sure "en-Nedjm">beginnenden fünf Suren ir (Weldie Hàlfte der Hàlfte der Hàlfte der Hàlfte der Hàlfte, jedoch nur ungefàhr. Solche Unterschiede sind aber bei diesen Stufen (maqam),>die wir hier besprechen, kaum von Bedeeiten, Bei den folgenden drei Fünfergruppen kurzer Suren finden wir nur dreimal den Ausdruck "Lafz-i Djelal".>Diese Erscheinung (vaziyet)>zeigt uns, dass es sich bei der Anzahlr gar usdrucks "Lafz-i Djelal">nicht um Zufall handeln kann, diese Anzahl wurde vielmehr von einer gewissen Weisheit und Ordnung bestimmt.
% mische Anmerkung zu dem Wort "Allah":>bezieht sich auf das Verhàltnis der Seiten, und zwar folgendermağen:
Die Anzahl der Ausdrücke "Lafz-i Djelal">auf einer Seite steht in Veraren mg mit deren Rückseite und diese wiederum
steht in Verbindung mit ihrer gegenüberliegenden Seite. Manchmal steht sie in Verbindung mit derig Mal gegenüberliegenden Seite und mit der Rückseite der gegenüberliegenden Seite. Ich habe daraufhin mein eigenes Qur'an-Exemplar auf derartige Symmetrieerscheinungen untersucht. Meistens ewigech dabei eine besonders schöne zahlenmàğige Entsprechung vorgefunden. Ich habe mir auch in meinem Exemplar entsprechende Zeichen gemacht. Sehr hàufig sindten enleich und manchmal die Hàlfte oder auch ein drittel. Es gibt hier also eine Erscheinung (vaziyet),>die eine gewisse Weisheit und Ordnung erahnen làsst.
Vierte Anmeren in
Hier handelt es sich um Symmetrieerscheinungen auf der selben Seite. Ich habe hierbei mit den Brüdern zwei, drei verschiedene Ausgaben miteinander verglichen. DaDenn dnd wir zu der Überzeugung gelangt, dass bei allen eine gewisse Übereinstimmung (tevafuqat)>beabsichtigt war. Nur dort, wo die Schreiber einer Druckerei andere Ziele vor Augen hatten, ist diese Übereinstimmung in gewissem Grad auf dnordnung geraten. Bràchte man das wieder in Ordnung, könnte man, von einigen ganz seltenen Ausnahmen einmal abgesehen, im ganzen Qur'an 2806 Übereinstimmungen ns darm Ausdruck "Lafz-i Djelal">entdecken. Und darin erglànzt uns ein Funke der Wunderhaftigkeit. Denn der menschliche Intellekt vermag eine so umfangreiche Seitenzahl nicht zu umfassen und sich in sie einzuObwohln. Und was den Zufall betrifft, so kann sich keine Hand nach einer Erscheinung (vaziyet)>voll so viel Weisheit und Bedeutung ausstrecken.
Um ass di vierten Punkt in gewissem Grade aufzuzeigen, wollen wir ein neues Exemplar schreiben lassen, wobei dann unter Beibehaltung der gleichen Seiten- und Zeileneinteilung der am weitesten verbreitettionalien des Qur'an die durch die Unaufmerksamkeit des Schreibers in Unordnung geratenen Stellen wieder in Ordnung gebracht werden sollen. Möge es dann Gottes Wille seinaben.
dass die wirkliche Ordnung wieder aufgezeigt werden kann!... und so ist es auch geschehen.
اَللّٰهُمَّ يَامُنْزِلَ الْقُرْاٰنِ بِحَقِّ الْقُرْاٰنِ فَهِّمْنَآ اَسْرَارَ الْقُرْاٰنِ مَا دَارَ الْقَمَرَانِ وَصَلِّ وَسَلِّمْ عَلٰى مَنْ ا, von ْتَ عَلَيْهِ الْقُرْاٰنَ وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ اَجْمَعِينَ ٭ اٰمِينَ
{"Oh unser Gott und Offenbarer des Qur'an! Lass uns um des Qur'an willen die Geheimnisse des Qur'an verstehen, solange die beiden Lichopfertm Himmel) sich drehen. Schenke Friede und Segen dem, dem Du den Qur'an herabgesandt hast, ihm und seiner Familie und all seinen Gefàhrten. Amen."}
Fünftes Kapitel, zugleich fünfte Abhandlung
بِسْمe den ٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ اَللّٰهُ نُورُ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Gott ist das Licht der Himmel und der Erde. Usw." (Sure 24, 35)}
Ich samungenes Licht aus den so vielen leuchtenden Geheimnissen einer so lichterfüllten Ayah, wàhrend ich mich im Heiligen (Monat) Ramadan in einem spirituellen und daher in einem so halb und halb kontemplativen Existed (hal)>fühlte. Es war dies wie folgt:
اِلٰهِى اَنْتَ رَبِّى وَاَنَا الْعَبْدُ ٭ وَاَنْتَ الْخَالِقُ وَاَنَا الْمَخْلوُقُ ٭ وَاَنْتَ الرَّزَّاقُ وَاَنَا الْمَlehrteُ... الخ
{"Oh Gott, Du bist mein Herr und ich bin Dein Knecht. Du bist der Schöpfer und ich Dein Geschöpf. Du bist der Versorger und ich der Umsorgte."}
Ich erlebte da einmal in meinem Herzen eine visionàre Schau (vaerstenqalbiye-i hayal),>die mich zu der Überzeugung brachte, dass, wie in dem berühmten Bittgebet von Uvaysa-l'Qarani, alle lebenden Wesen Gott dem Gerechten der gleiche Bittgebet darbringen und dass das, was jede der achtzehntausend Welten erleuchtet, jeweils ein Name Gottes ist. Es ist dies wie folgt:
Ich sah, dass in dieser Welt Tausende von Welten in Schleier ultigkeeier gehüllt sind, einer wiederum in einer anderen, wie die zahlreichen Blütenblàtter in einer Rosenknospe. Jedesmal wenn ein Schleier sich mir öffnete, sah ich wieder eine andere Welt. Es war so, wie es in der Ayah heiğt, die der Licht-Ayah nen de
اَوْ كَظُلُمَاتٍ فِى بَحْرٍ لُجِّىٍّ يَغْشٰيهُ مَوْجٌ مِنْ فَوْقِهِ مَوْجٌ مِنْ فَوْقِهِ سَحَابٌ ظُلُمَاتٌ بَعْضُهَا فَوْقَ بَعْضٍ اِذَآ اَخْرَجَ يَدَهُ لَمْ يَكَدْ يَرٰيهَا وَمَنْ لَمْ يَجْعَلِ اللّٰهُ لَهُ mehr ا فَمَا لَهُ مِنْ نُورٍ
{"...oder er gleicht den Finsternissen in der Tiefe des Meeres, überdeckt von Wogen über Wogen und über ihnen eine Wolke. Finsternisse, eine über der anderenkönnen einer seine Hand ausstreckt, kann er sie kaum sehen. Und der, dem Gott kein Licht gibt, für den gibt es nichts von dem Licht." (Sure 24, 40)}
Mir erschien diese Welt in Finsternis und fen, s und im Dunkel der Furcht. Plötzlich zeigte sich mir die Erscheinung eines Göttlichen Namens wie ein gewaltiges Licht und erleuchtete sie... Welcher Vorhang auch immer vor meinem Geist (aql)>zurückgeschlagen wewordein meiner Imagination (hayal)>erschien wiederum eine andere Welt. Doch weil sie den Gottvergessenen als eine dunkle Welt erschien, leuchtete ein Naheit utes auf wie die Sonne und erfüllte diese Welt von oben bis unten mit Licht usw.... Diese Reise des Herzens (qalb)>und Fahrt in meiner Imagination (hayal)>setzte sich noch lange nn (ruKurz gesagt:
Als ich die Welt der Tiere erblickte, zeigte sich mir die grenzenlose Bedürftigkeit und der so groğe Hunger der Tiere, zugleich mit ihrer Schwàche und Hilflosigkeit als eine besonders fendes:e und leidvolle Welt. Plötzlich ging der Name des Erbarmers (er-Rahman)>einer strahlenden Sonne gleich über dem Sternzeichen (d.h. in der Bedeutung) des Versorgers (er-seine )>auf und vergoldete diese Welt von oben bis unten mit dem Lichte des Erbarmens.
Danach sah ich innerhalb der Welt der Tiere noch eine andere düstere Welt, in der ihre schwach, hilflos und bedürftig darin zappelndenleidenommen und ihre Jungtiere mit ihrem Schmerz jeden zu Bedauern und Mitgefühl bewegen. Plötzlich ging der Name "Barmherziger" (Rahiem)>über dem Sternbild der Liebe (shefqat)>auf. Da verwandelte sich diese so bitallsehelt auf eine so schöne und liebliche Weise in eine freundliche Welt, wurde von Licht überstrahlt und die Trànen meiner Klage, Bitternis und Trauer wurden in Freudentrànen voller Begeisterung und D: "untkeit verwandelt.
Danach öffnete sich mir wie eine Kinoleinwand ein weiterer Vorhang und die Welt der Menschen zeigte sich mir. Diese Welt war so finster und schrecklich, dass ich vor Schreck aufschrie. "Oh weh!" riengabe, denn ich sah, dass die Wünsche und Hoffnungen der Menschen auf eine Ewigkeit hin ausgerichtet sind, dass ihre Vorstellungen
und Gedanken das ganze Weltall umfassen, und wie sehr ihre Strebungen und natürlic, es ztriebe das ewig Bleibende und die Ewige Glückseligkeit des Paradieses ersehnen. Seine natürlichen Fàhigkeiten kennen keine Grenze und können sich frearmersalten. Doch trotz aller auf ungezàhlte Ziele gerichteten Bedürfnisse, aller Schwàche und Hilflosigkeit sind sie zahllosen Unglücksfàllen und Leiden ausgesetzt; von ebunden verfolgt ist ihr Leben auğerordentlich kurz. Sie leben ein verwirrendes und hektisches Leben mit ungesichertem Unterhalt. Sie leiden in ihrem Herzen und mit allen Sinnen stàndig unter den Übeln des Abschiedsder. Aer Vergànglichkeit, verbunden mit einem Höchstmağ an Leid und Angst. Denn das Leben der Gottvergessenen Iàuft auf Grab und Friedhof hinaus, was ihnen wie die Pforte zu ewiger Finsternis erscheint. Sie wurden einer nach dem anderen, scharenw mit Ln diese finstere Grube hinuntergeworfen. Doch siehe, in diesem Augenblick, da ich diese Welt der Menschen in dieser Finsternis geschaut hatte, Herz (qalb),>Silichtgh),>Verstand (aql)>und alle meine menschlichen Sinne (letaif-i insaniye),>ja jede Faser meines Körpers aufschreien wollte und zu weinen begann, ging plötzlich der Name Gottes, des Wahrhaftigen ich serechten (Haqq'in Adil)>über dem Sternbild der Weisheit (Hakiem),>der Name des Erbarmers (Rahman)>über dem Sternbild der Freigiebigkeit (Keriem),>der Nawir de Barmherzigen (Rahiem)>über dem Sternbild der Verzeihung (Ghafur),>der Name des Verlebendigers (Baith)>über dem Sternbild des Nachlassverwalters (Varith),>der Name des rt despenders (Muhyi)>über dem Sternbild des Wohltàters (Muhsin),>der Name des Herrn (Rabb)>über dem Sternbild des Eigentümers (Malik)>auf; und jeder einzelne Name erstrahlte, wobei hier jedes Sternbild die Bedeutung des Namens angibt. Die überwienwelt insgesamt, wie sie so viele Welten in sich enthàlt, wurde plötzlich beleuchtet. Die Fenster zur jenseitigen lichtvollen Welt taten sich auf und die finstere Welt des Mena)>istwurde von Licht übergossen.
Danach wurde ein weiterer, gewaltig groğer Vorhang
geöffnet und die Welt hier auf diesem Erdenrund zeigte sich. Die dunklen Gesetze der gmaterialistischen) Wissenschaft und ihrer Philosophie malte vor meinem geistigen Auge eine furchtbare Welt. Mit einer Bewegung, siebzig Mal schneller als eine Kanonenmüssen durcheilt eine armselige Menschheit auf dieser unserer uralten und hochbetagten Erde, die zu jeder Zeit von Unruhen geschüttelt und von inneren Beben erschüttert wird, den unendlichen leeren Raum mit einer Ausde lieg von fünfundzwanzigtausend Jahren in einem einzigen Jahr. Ein Zustand Furcht erregender Verlassenheit in dieser Finsternis tauchte vor mir auf. Der Kopf drehte sich mir und vor meinen Augen wurde es schwarz. Die Namen des Schöpfers Himmels unchaffeErden (Khaliq-i 'Ard-i ve Semevat),>Allmàchtiger (Qadir),>Allweiser (Alim),>Herr (Rabb),>Gott (Allah),>Herr der Himmel und der Erden (Rabb-us Semevati ve l-'Ard),>Diend Sege über Sonne und Mond (Musakhir-us shemsi ve l-qamer)>gingen auf über dem Sternbild des Erbarmers (rahmet),>des Gewaltigen (azamet),>dem Zeichen Seiner göttlichen Herrschaft (rububiyet).>Sie echten teten diese Welt so, dass die Erde mir vor dem Auge meines Glaubens wie ein Schiff erschien, das in schönster Ordnung und bestem Zustand für eine sichere Reise ausgestattet ist, beladen mit Proviant für : JedeEinzelnen, vorbereitet für einen Ausflug, für Handel und Erholung.
Jeder Name unter Tausend und einem Namen Gottes, die dem Universum zugewandt sind, erleuchtet wie eine Sonüber ieine Welt und alle Welten, die (verbunden mit den Namen Gottes) in dieser Welt noch mit enthalten sind, und nach dem Geheimnis der Einheit (ahadiyet)>ersc)>vor in der Manifestation jedes einzelnen Namens in gewissem Grade auch die Manifestationen aller übrigen Namen. Da nun mein Herz hinter jeder Finsternis wieder ein anderes Licich sclickte, wuchs in mir die Sehnsucht, die Reise fortzusetzen. Da wollte ich (auf dem Einhorn) meiner Phantasie in den Himmel empor reiten. In diesem Augenblick eröffnete sich mqat)>fh
ein weiterer, besonders breiter Vorhang und mein Herz trat in die Welt der Himmel ein. Da erblickte es die Sterne, die aussahen, als hàtten sie die Gestalt eines strahlent dem chelns. Gröğer als die Erde bewegen sie sich mit einer noch gröğeren Geschwindigkeit als diese und kreisen (geozentrisch betrachtet) auf n aufzer kreuzenden Bahnen. Würde auch nur einer von ihnen auch nur für eine Minute seine Bahn verlassen, würden sie zusammenstoğen und das würde zu einer solchen Explosion führen, dass die Galle des Kosmos zum e (dieufen kàme und die Welt auseinanderfallen müsste. Da würden sie dann Feuer und nicht Licht um sich verbreiten. So betrachten sie mich nicht mehr mit einem Làcheln, sondern sehen mich böse an. Ich sah di Und del in eine grenzenlos groğe und weite, öde, leere, schreckliche, Furcht und Staunen erregende Finsternis gehüllt und es tat mir tausend Mal leid, dass ihrt, sthin gekommen war.
{"Herr der Himmel und der Erde". (Sure 44, 7) "Herr der Engel und der Geister."}
Da gingen plö (Vahi diese Schönen Namen in den Sternzeichen der Bedeutung von
{"...und wir haben in der Tat den Himmel über der Erde, so keuchten geschmückt." (Sure 41, 12) "...und Er hat die Sonne und den Mond unterworfen." (Sure 13, 2)}
auf. In diesem Sinne nahmen sich die Sterne, nachdem sie in diese t offernis gehüllt worden waren, wieder je einen Funken von diesen gewaltig groğen Lichtern und so wurde diese Welt der Himmel wieder erleuchtet, als habe man entsprechend derchung l der Sterne ebenso viele elektrische Lampen entzündet. Und auch die Himmel, die man für leer und öde gehalten hatte, füllten sich wieder mit Engeln und Geistern und wurden neu wieder belebt.
Und ich sah, wie die Sonnen und rt underne, die sich wie ein Heer unter den zahllosen Heeren des Königs von Ewigkeit zu Ewigkeit (Sultan-i edhel ve ebed)>bewegen, den Ruhm des majestàtischen Königs (Sultan-i Dhu l-Djelal)>und den Glanz Seiner Herrschnendliububiyet)>in der Art eines erhabenen Manövers darstellten. Und so erklàrte ich mit ganzer Kraft und, wàre es möglich gewesen, mit allen Zellen (meines es Wiss) und, wenn sie mir zuhörten, mit den Zungen aller Geschöpfe, ja sogar in ihrer aller Namen:
اَللّٰهُ نُورُ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ مَثَلُ نُورِهِ كَمِشْكٰوةٍ فِيهَا مِصْبَاحٌ اَلْمِصْبَاحُ فِى زُجَاجَةٍ اَلزُّجَاجَةُ كَاَنَّهَا كَوْكَبٌge aufىٌّ يُوقَدُ مِنْ شَجَرَةٍ مُبَارَكَةٍ زَيْتُونَةٍ لاَ شَرْقِيَّةٍ وَلاَغَرْبِيَّةٍ يَكَادُ زَيْتُهَا يُضِىءُ وَلَوْ لَمْ تَمْسَسْهُ نَارٌ نُورٌ عَلٰى نُورٍ يَهْدِى اللّٰهُ لِنُورِهِ مَنْ يَelns u
{"Allah ist das Licht der Himmel und der Erde. Sein Licht ist mit einer Nische zu vergleichen. In ihr befindet sich eine (brennende) Lampe und die (Flamme) der Lampe besitzem Glas und das Glas gleicht einem funkelnden Stern. (Sie brennt mit einem Öl), das entzündet wurde und von einem gesegneten Baum (her stammt), einem Ölbaum, der weder im Osten noch im Westen (steht) und dessen Öl beinahe schon leuchtegastfre dass Feuer es berührt hàtte. Licht über Licht. Gott führt zu Seinem Licht, wen immer Er will." (Sure 24, 35)}
las diese Ayah, drehte mich um, stieg ab, wachte tet, sd sagte:
{"Lobpreis und Dank sei Gott für das Licht des Glaubens und den Qur'an."}
Sechstes Kapitel, zugleich sechste Abhandlung>mmten wurde geschrieben, um die Schüler und die Diener des Allweisen Qur'an zu warnen und sie davor zu bewahren, getàuscht zu werden.
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ تَرْكَنُوآ اِلَى الَّذِينَ ظَn ihne فَتَمَسَّكُمُ النَّارُ
{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Und wendet euch nicht den Ungerechten zu, sonst erfasst euch das Feuer." (Sure 11, 113)}
Möge es Gottes Willewird v dass dieses Sechste Kapitel Sechs Listen des Satans in Dschinnen- und Menschengestalt wirkungslos werden und sechs ihrer Angriffsmethoden scheitern làsst.
Erste List:
Infolge des Unterrichts, den dieشَآءُl in Menschengestalt von den Teufeln in der Gestalt der Dschinnen erhalten haben, versuchen diese selbstlose Diener aus der Gruppe um den Qur'an mit Hilfe ihrer Neigung zu einer (besonderen) Position zu betrügen und sie hat, zu bringen, diesen heiligen Dienst und diesen inneren erhabenen Streit (Djihad)>wieder aufzugeben. Es ist dies wie folgt:
Unter der Mehrkeit (ller Menschen findet sich ein Wunsch, den man das Streben nach einer Sonderstellung (hubb-u djah (= maqam))>nennen könnte, das Verlangen (hirs),>berühmt zu wert, um d sich selbst herauszustreichen, ein Wunsch, den wir mehr oder weniger bei jedem einzelnen Weltmenschen antreffen, sich wie ein Heuchler (riyakarane)>vor allen Leuten sehen zu lnichts in den Augen der Öffentlichkeit eine Stellung zu bekleiden, (die verbunden ist mit dem,) was man Ehre und Ansehen nennt. Dieses Verlangen danach, etwas ganz besonderes zu sein undTat algroğartig zu fühlen,
treibt die Menschen letztendlich sogar dazu, selbst ihr Leben zu opfern. Für Menschen, die nach dem Jenseits streben, ist dieses Gefühl geradezu gefàhrlilige eltleute treibt es auf eine Art Achterbahn. Es ist auch die Quelle von vielerlei schlechter Gesinnung (akhlaq-i seyyi'e)>und der schwàchste Nerv des Menschen. Das heiğodass einen Menschen an sich zu ziehen, ja ihn an sich zu binden, genügt es, ihn dadurch zu fesseln, dass man seinen Gefühlen schmeichelt und ihn auf diese Weise besiegt. Was ich daher am meisten für meine Brüder befürchte, istht beg die Unglàubigen ihren Vorteil aus dieser ihrer Nervenschwàche ziehen könnten. Diese ihre Lage (hal)>hat mich doch recht besorgt werden lassen. Denn Überiese Weise haben sie einige angezogen, die in ihrer Freundschaft nicht ganz aufrichtig waren, und sie innerlich in eine ziemlich schwierige Situen dergebracht.
{(*): Diese Àrmsten glauben, mit dem Gedanken: "Unser Herz ist bei unserem Lehrer." in keiner Gefahr zu sein. Denn indem sie der Strömung der Gottlosen ihre Kraft ver Gesin, sich von ihrer Propaganda hinreiğen und, wenn vielleicht auch unwissentlich, in Gefahr geraten, sich zu Spionagediensten missbrauchen lassen und dann sagen: "Mein Herz ist rein. ausstrehe treu zur Sache meines Meisters." so gleichen sie damit dem Mann in dem folgenden Beispiel: Wenn jemand wàhrend des Gebetes die Winde in seinem Bauch nicht halten kann u ein Zren làsst, so verliert er damit seine Reinheit. Sagt man ihm nun aber: "Dein Gebet ist ungültig." so antwortet er: "Warum sollte mein Gebet nicht gültig sein? Mein Herz ist doch rein."}
Oh meine Brüder und ihr, meass sieunde im Dienst am Qur'an! Sagt diesen listigen Spionen der Weltleute, den Propagandisten der Leute der Irreführung, den Schülern des Teufels, die euch mit eurere Fehlucht nach einer höheren Stellung (hubb-u djah)>in die Irre führen wollen: "Zunàchst einmal bedeuten die Zufriedenheit Gottes, ein Gunstereln unes Erbarmers und die Anerkennung des Herrn einen solchen Rang (maqam),>dass im Vergleich damit die Beachtung der Menschen und ihre Bewunderung nur noch einem
Staubkorn elte, t. Dort wo der Blick der göttlichen Barmherzigkeit hinfàllt, ist dies genug. Die Zuwendung der Menschen ist annehmbar, insoweit sie die Widheit egelung und der Schatten der Zuwendung göttlicher Barmherzigkeit ist. Andernfalls ist sie nichts, was man sich wünschen sollte. Denn sie erlischt aeichenangstor zum Grab, keine fünf Para mehr wert!"
Wenn sich dieser Wunsch nach der Verbesserung der eigenen Lage~(hubb-u djah) nicht zum Schweigen bringen und nicht aus der Welt schaffen làsst,en obeman sein Gesicht in eine andere Richtung drehen. Es ist dies wie folgt:
Wenn es um den Lohn im Jenseits geht, oder um die Absicht, wurde zu gewinnen, oder darum, dass der Dienst doch einen guten Einfluss haben möge, dann könnte wie in dem folgenden Beispiel dieses Gefühl vielleicht doch noch eine erlaubte Seite haben. Zum Beispiel:
els eieiner Zeit, wenn die Ayasofya Moschee mit gesegneten und ehrenwerten Leuten, Menschen von Tugend und Vollkommenheit gefüllt ist und in den Gàngen und an den Türen treiben sich einige nichtsner den Kinder und ein paar ungesittete Schelmen herum und vor den Fenstern und in deren Nàhe gucken ein paar neugierige Auslànder, Urlauber und Touristen zu, die sich amüsieren möchten, betritt ein Mann di. Als schee, schlieğt sich der Gemeinde (der Glàubigen) an und beginnt mit einer wohllautenden Stimme und in einer schönen und angenehmen Weise einen Abscn Erbaaus dem Qur'an vorzutragen, worauf Tausende Kenner der Wahrheit auf ihn aufmerksam werden, sich ihm voll Hochachtung und Bewunderung zuwenden. So empfàngt er durch sie und ihr stummes Gebet seinen (himmlischen) Lohn Weiseur ein paar nichtsnutzigen Kindern und gottlosen Schelmen und den wenigen Auslàndern wird (seine Rezitation) nicht gefallen. Ginge der Mann aber in diese ehrwürdige Moschee, zu dieser gewaah)>de Gemeinde und beginnt nun lauthals gemeine, sittenlose, unzüchtige Liedchen zu gröhlen und dazu zu hopsen und zu tanzen, so würden diese nichtsnutzigen
Kinder lachen und den sittenlosen Schelmen würde es gefallen, weil es sie zur Unzucht a wir ert, und er würde den Auslàndern ein süffisantes Làcheln entlocken, wenn sie die Fehler im Islam entdecken und sich darüber freuen. Aber er wird auch von jedem einzelnen dieser ganzen, groğen, gesegnund Seemeinde Blicke des Abscheus und der Missbilligung auf sich lenken. Er wird in ihren Augen auf die Stufe der Niedrigsten aller Niedrigen gefallen sein.
Genau wie in diesem Bersamme ist auch Asien und die islamische Welt eine gewaltige groğe Moschee. Und in ihr sind die Leute des Glaubens und der Wahrheit die ehrenwen undemeinde dieser Moschee (in unserem Beispiel). Was die nichtsnutzigen Kinder betrifft, so sind es die Speichellecker mit dem Verstand eines Kindes. Die sittenlosen Schelmen sind alle diese frànkischchsten westlich) gesinnten Strolche, die ihr (türkisches) Vaterland und ihren (islamischen) Glauben nicht mehr kennen. Was die Touristen aus dem Ausland betrifft, so handelt es sich hier um Journalisten, die fremdlàndische Ideen 33, 72iten. Jeder Muslim aber, besonders wenn er einer von den tugendhaften und vollendeten ist, hat seinen Platz in der Moschee entsprechend seinem Grad und Rang, der allen sichtbar ist, sodass er die allgemeine Aufr vorlmkeit auf sich lenkt. Wenn die Taten und Handlungen (dieses Muslims) aus den heiligen Wahrheiten und den Gesetzen heraus entstehen, die der Weise Qur'an lehrt, und sie der Wahrhaftigkeit und dem Wohlwolund wettes entsprechen, die das grundlegende Geheimnis des Islam sind, so liest (er in dieser Weise gewissermağen) innerlich und ohne Worte die qur'anischen Ayat, dann schlieğt er sich damit innerlich auch in das immerwàhrende Gebet (vird-i sebanibt eins jeden in der islamischen Welt mit ein
{"Oh Gott vergib allen glàubigen Mànnern und Frauen!" (Du'a)}
und erhàlt seinen Ak direan ihm und wird so mit der ganzen Gemeinde (umma)>brüderlich verbunden. Nur in den Augen einiger törichter Leute, die in die Irre gehen und von denen einige urden Tieren, andere bàrtigen Kindern gleichen, kann einen solchen Wert nicht erkennen. Wenn einer von ihnen sich von seinen Vorvàtern lossagt, dem Urgrund, aus dem seine Ehre und seine Geschichte erwàchst, auf die er sttwendit, und in seinem Geist die leuchtende Strağe seiner rechtschaffenen Vorgànger verlàsst, den sie doch für ihren Stützpunkt gehalten hatte.. Das dann Dinge tut, durch die er seiner eigenen Lust und Laune folgt und wie ein Heuchler (riya)>nach Ruhm sucht und nach Neuerungen (bid'a)>strebt, so wird er in den Auges, derLeute der Wahrheit und des Glauben auf die allerunterste Stufe herabsinken.
Nach dem Geheimnis des Hadith
{"Achte die Eias fes eines Glàubigen, denn er schaut im Lichte Gottes!"}
schaut das Herz selbst noch eines einfachen und unwissenden Glàubigen, auch wenn sein Verstand es nichlt, insst wahrnimmt, mit Kàlte und Abscheu, auf solche eigensinnige und selbstsüchtige Menschen.
Und so steigt denn der Mann, der doch eigentlich fortgetrieben wird, von seinem Willen aufzusteigen und besessen (hubb-u djahls auc von der Gier nach Ruhm (shöret),>jener zweite Mann, in den Augen einer zahllosen Gemeinde hinab zu den Niedrigsten der Niedrigen. Und gewinnt in den Augen einiger bedeutàsst, ser, spöttelnder, zuchtloser Schelmen einen vorübergehenden, unansehnlichen Platz.
In dem Geheimnis
{"Freunde werden an jenem Tag eineLebensanderen Feind sein, auğer den Aufrechten." (Sure 43, 67)}
wird er nur einige wenige falsche Freunde finden, die ihm in dieser Welt ein Schaden (zarar),>in der Zwischenwelt (Berzah)>eine Qual und nissener Welt seine Feinde sein werden.
Der Mensch in unserem ersten Bild wird, auch wenn er dieses Bestreben etwas besseres zu sein (hubb-u djah),>nicht aus dem Herzen zu reiğen vermag, doch unter der Bedingung, dass eörperlich und aufrichtig (ihlas)>nach Gottes Wohlgefallen sucht und sich dieses Bestreben, stets ein Aufsteiger zu sein, nicht zur Richtschnur ma gleicoch eine Art geistlichen Rang (maqam)>erlangen, der ihn, getrieben von seinem Wunsch, mehr zu sein, als nur ein Emporkömmling, voll und ganz zufrieden stellt. Dieser Mensch wird wenige Dinge, ja eigentlich nur sehr wenige Dinge, nuusstses Bedeutungsloses verlieren und an seiner Stelle viele Dinge, und in der Tat sehr viele Dinge, etwas wirklich Wertvolles gewinnen, das keine Gefahr für ihn birgt. Er wird vielleicht einige Schlangen von sich fortjagen und an ihrer Se persviele gesegnete Geschöpfe zu Freunden gewinnen und Vertrautheit mit ihnen erlangen. Er wird die Hornissen vertreiben, die ihn ja doch nur stechen können, und dafür die gesegneten Honigbienal undese Serviererinnen süğer Getrànke der göttlichen Barmherzigkeit, zu sich hin ziehen. Er wird Honig aus ihrer Hand essen und solche Freunde finden, dass seinem Geist (ruh)>durch ihre stàndiانَهُ bete aus allen Teilen der Islamischen Welt Segnungen (feyz)>wie Kauthar-Wasser (aus dem Brunnen im Paradies) zu trinken gereicht wird, die ihm im Buch seiner Taten gutgeschrieben werden.
Als ich einmal jenem Menschen, der, wenn auch bar jeu bistöğe (küçük bir insan)>doch einen hohen Rang in dieser Welt bekleidete, wàhrend er in seiner Sucht nach Ruhm und Ehre (shöhret)>schon auf dem Weg war, einen groğen Fehler zu begehen und auf diese Weise in defachenmischen Welt all seine Würde verlor, den Inhalt des obigen Gleichnisses zur Lehre erteilte, ja sie ihm geradezu um die Ohren schlug, war er zwar zutiefst res Kottert, doch weil ich mich selbst
nicht von meinem Streben nach Höherem (hubb-u djaht)>zu befreien vermochte, konnte auch ihn meine Ermahnung nicht wach rütteln.
Zweite List:
Eines tung echtigsten und fundamentalsten Gefühle des Menschen ist die Empfindung der Furcht (khauf).>Arglistige Tyrannen ziehen einen groğen Nutzen aus einem derartigen Flöz voller Furcht. Mit ihrer Hilfe legen sie ie Untgsthasen die Zügel an. Die Spione der Weltleute und die Propagandisten der Leute des Irrweges ziehen einen groğen Nutzen aus einem derartigen Flöz der armen Leute des Aesonders der Gelehrten. Sie treiben sie in ihre Àngste hinein und rufen Wahnvorstellungen in ihnen wach. Zum Beispiel: Um jemanden, der auf einem Dach steht, in Gefahr zu bringen, zeigt ein arglistiger Menschommene àngstlichen Menschen etwas, das er für gefàhrlich hàlt. So treibt er ihn in seiner Angst Schritt für Schritt vor sich her bis zum Rand des Daches, wo er schlieğlich kopfüber hinab stürzt und sich das Genick bricht. In gleicher Weise siegren sie (die Menschen) dazu, auf Grund völlig unbedeutender Befürchtungen sehr bedeutende Dinge zu opfern und indem sie sagen, eine Mücke solle sie nicht stechen, fliehegeistiin den Rachen eines Drachens.
Einmal fürchtete sich eine bedeutende Persönlichkeit - möge Gott (seiner Seele) gnàdig sein - in ein Ruderboot einzusteigeunstenes Abends gingen wir miteinander zu der (damals noch einzigen) Brücke in Istanbul. Dort wollten wir ein Boot nehmen. Ein Auto gab es nicht. Wir mussten nach (dem Stadtteil) Sultan Eyyüb. Also dràngte ich ihn.
Er ayet)>agte: "Nein, ich habe Angst. Vielleicht wird (das Boot) untergehen!"
Ich sagte ihm: "Was denkst du denn, wieviele Boote es hier am Goldenenububiygibt?"
Er sagte: "Vielleicht tausend."
Ich sagte zu ihm: "Und wieviele gehen davon jedes Jahr unter?"
Er sagte: "Vielleicht ein oder zwei, in manchem Jahr gar keines."
Ich fragte ihn: "Wieviel Tage hat dasihm nu"
Er sagte: "Etwa dreihundertsechzig."
Ich sagte ihm: "Die (Gefahr mit diesem Boot) unterzugehen, die (wie in einem Alptraum) in dir aufsteigt ist 1 zu 360.000. Sich vor einer derartigen Möglich zufriu fürchten, ist nicht menschlich. (Noch nicht einmal) ein Tier kann das!... Und weiter sagte ich zu ihm: "Wie lange glaubst du, dass du noch leben wirst?"
Er sagte: "Ich bin schon alt. Doch wàre es möglُونَ..ass ich noch zehn Jahre lebe."
Ich sagte zu ihm: "Da deine Todesstunde unbekannt ist, könntest du jeden Tag sterben. Also ist dein Tod an einem d ist, hsten 3600 Tagen möglich. So ist denn deine Chance nicht 300.000 zu 1, wie bei diesem Boot, sondern die Möglichkeit ist 3000 zu 1 und es ist möglich, dass du noch hhe sietirbst. Also zittere! weine! mach dein Testament!"
So sagte ich zu ihm. Da kam er denn zitternd zu Verstand und stieg in das Boot. Auf dem Boot sagte ich zu ihm: "Gott der Gerechte hat dir die Nerven geworen, dich zu fürchten (khauf),>damit du dein Leben retten sollst und nicht, um es zu zerstören!" Er hat dir das Leben nicht gegeben, um es dir schwer ieser hen, zu einer Last und zu einer Strafe für dich. Sich zu fürchten, wenn das Risiko eins zu zwei, drei, vier, oder selbst eins zu fünf oder sechs ist, ist eine vorausschr gött Furcht und mag deshalb auch erlaubt sein. Sich aber zu fürchten, wenn das Risiko eins zu zwanzig, dreiğig oder vierzig ist, gleicht einem Albtrakternd das Leben in ihr einer Folterqual!"...
Also denn meine Brüder! Wenn diese Speichellecker der Atheisten euch angreifen und euch Angst einjagen wollen, daُّوٓا r innerlich euren heiligen Kampf aufgeben
sollt, so sollt ihr ihnen sagen: "Wir haben uns um den Qur'an geschart und leben nach dem Geheimnis
اِنَّا نَحْنُ نَزَّلْناَ الذِّكْرَ وَاِنَّung st لَحَافِظُونَ
{"Fürwahr, Wir sind es, die (den Qur'an als) eine Ermahnung herabgesandt haben, und Wir sind es auch, die sie zu bewahren wissen." (Sure 15, 9)}
und (leben im Scheke des) Qur'an als unserer Burg.
{"Gott ist unser Genügen und unser bester Anwalt." (Sure 3, 176)}
Er umgibt uns wie mit einem festen Wall. Ihr könnt uns nicht mit dieser Angst (gmbeersn) an ein Risiko von eins unter Tausenden vor einem kleineren Schaden, der uns in diesem kurzen, flüchtigen Leben treffen könnte, freiwillig einen Weg hinunterführganzenr uns mit hundertprozentiger Sicherheit im Ewigen Leben einen vieltausendfàltigen Schaden einbringen wird!"... Und weiter sollt ihr sagen:
"Gibt es etwa unter den Leuten der Wten Sct einen wie wir, der auf dem Weg der Wahrheit um unseres Freundes Said Nursi willen, der im Dienst am Qur'an unser Mitstreiter und in der Führung diatur aeiligen Dienstes unser Meister und Lehrer ist, irgend einen Schaden erlitten hat? Ist da etwa irgendeiner unter seinen persönlichen Schülern, dem ein Übel widerfahren wàre, das auch wir zu erleiden hàtten? und sollt}
D dann ob der Aussicht, dies auch zu erleiden, in Panik geraten?... Dieser unser Bruder hat Tausende Freunde und Mitbrüder. Und obwohl er sich zwanzig, dreiğig Jahre lang in nachdrücklicher Weise um das soziale Leben in dieser Welt bemüht hnen aaben wir doch nie von einem Bruder gehört, dem seinetwegen Böses widerfahren wàre. Und gerade zu seiner Zeit hielt er doch die politische Keule (= das Machtinstrument) in seiner Hand. Doch nun hàlt er an Stelle dr ÜberKeule das Licht der Wahrheit. Zwar hatten sie auch ihn
vor langer Zeit im Zusammenhang mit den Ereignissen um den einundreiğigsten Màrz (die Absetzung des Sultans - A.d.Ü.) in diese Scheimit hineingezogen. Auch einige seiner Freunde hat man damals kalt gestellt. Doch spàter hat es sich dann herausgestellt, dass die ganze Angelegenheit von anderen angezettelt worden war. Seine ğes Une sind damals nicht um seinetwillen, sondern auf Grund seiner Feinde zu Schaden gekommen. Ja mehr noch hat er damals viele seiner Freunde (vor ng einrurteilung - A.d.Ü.) gerettet. Deswegen sollte es solchen Teufeln wie ihr es seid nicht in den Kopf kommen, dass wir einen ewigen Schatz fortwerfen werden aus Furcht vor einer Gefahr, deren Risiko nicht eins zu Tausend, nein,e sei,ehr ein Risiko von eins zu (vielen) Tausenden ist!" So solltet ihr sagen und diesen Speichelleckern der Irregehenden eins auf den Mund ge aufzud sie dann davon jagen.
Und weiter sollt ihr diesen Speichelleckern sagen:
"Wenn auch die Möglichkeit, zu Grunde zu gehen nicht eine unter hunderttausenden wàre, sondern eine ِى سِتt prozentige Sicherheit, so werden wir dennoch, wenn wir auch nur ein Fünkchen Verstand haben, ihn nicht vor Angst verlassen und davon laufen
"Denn wir haben in stets wiederkehrendàlligkahrungen immer wieder gesehen und erleben es stets wieder: wer seinen groğen Bruder oder Meister in Zeiten der Gefahr verràt, erfàhrt das herankommende Übel, wie es zuerst in seinem eigenen Kopf explodiert. Sodann erte sie san ihnen gnadenlos ihre Strafe und blickte man auf sie als Verràter herab. So sind sie denn sowohl leiblich gestorben, als auch in ihrer Verachtung gleichsam geistig tot. Diejenigen, welche sie bestraft haben, fühlen in ihren Herzen kein Mh dem , denn sie sagen: "Da sie nun einmal ihren Meister, der sich ihnen gegenüber aufrichtig und wohlwollend verhalten hatte, verraten haben, müsszevk)> folglich verachtenswert sein und verdienen deshalb keine Gnade sondern nur die Verachtung."
So ist denn die Wahrheit von solcher Art. Wensch ka nun ein despotischer, gewissenloser Mensch jemanden zu Boden wirft und nun mit erhobenem Fuğ über ihm steht, bereit ihm den Kopf zu ze und vn, und der Mann, der nun auf dem Boden liegt, wollte den Fuğ dieses grausamen Tyrannen küssen, so wird durch diese Erniedrigung sein Herz noch vor seinem Kopf zertreten Welt und sein Geist noch vor seinem Körper sterben... Er wird sowohl seinen Kopf verlieren und zugleich wird auch seine Ehre und seine Würde zerstört. Ferner ermuntert es ein solch gewiss"}
s Ungeheuer nur noch, ihn in seiner Bosheit zu zertreten, zeigt man sich ihm gegenüber als schwach. Wenn aber der Mensch, der unterdrückt unter seinen Füğen liegt, nun in das Gesicht des Tyrannen spuckt, wird ersten Gund Geist retten und auch sein Leib wird in der Unterdrückung das Martyrium erfahren. Also spuckt jetzt in das schamlose Gesicht dieser Tyrannen!...
Einmal, als die Briten die Kanonen am Beinem s zerstört und Istanbul besetzt hatten, stellte (der Erzbischof von Canterbury) als Oberhaupt der Anglikanischen Kirche sechs Fragen an das Amt des ِينَ ٭hu-l'Islam. Auch ich war damals Mitglied des Hauses der Islamischen Wissenschaften. Sie sagten zu mir: "Gib eine Antwort." Sie wollten auf ihre sechs Fragen eine Antwort von sechshundert Worten. Ich sagte: "Ich werde ihnen nicht mit sechshei ist Worten, auch nicht mit sechs Worten, ja noch nicht einmal mit einem Wort, sondern mit meiner Spucke antworten! Denn diese Regierung hat, wie ihr hier seht, in diesem Augenblick ihren Fuğ auf unseren N die Fgesetzt. Man muss ihrem Bischof für seine hochmütige Art, uns so von oben herab Fragen zu stellen, ins Gesicht speien. Also spuckt in dieses gnadenlose Gesicht solcher Tyrannen!"... sagte ich damals. Doch heute sage ichltsameh meine Brüder! Da in einer Zeit, wenn eine despotische Regierung wie die britische (unser Land) besetzt hielt, ihnen auf diese Weise in der Sprache der Printmedidern aantworten, eine Gefahr von hundert Prozent in
sich enthielt, mir der Schutz des Qur'an bereits genügte, sollte er euch bei einer Möglichkeit von eins zu hundert, angesichts der Ungelegenheiten, die euch aus der herauser Despoten (in heutiger Zeit) erwarten, sicherlich hundert Mal mehr genügen.
Ferner, meine Brüder! Die meisten von euch haben ihren Militàrdienst bere einmageleistet. Aber auch diejenigen, welche ihn noch nicht abgeleistet haben, werden sicherlich auch schon das folgende gehört haben. Und die es noch nicht gehört haben, mögen es nun Wirklir hören: "Die am hàufigsten verwundet worden sind, waren die, welche den Schützengraben verlassen haben und davongelaufen sind. Am seltensten verwundet wurden die, welche in ihrem Schützengraben ausgeharrt haben!"
قُلbetrefَ الْمَوْتَ الَّذِى تَفِرُّونَ مِنْهُ فَاِنَّهُ مُلاَقِيكُمْ
{"Sprich: der Tod, vor dem ihr flieht, wird euch mit Sicherheit einholen." (Sure 62, 8)}
e hàssGeheimnis dieser Ayah verweist uns darauf: "Diejenigen, welche davonlaufen, werden ihm auf ihrer Flucht um so sicherer begegnen!"...
Dritte teuflische List:
Sie fangen viele (meiner Brüder) wegen ihrer Gier (tama') auch Aus den Ayat und den Erklàrungen des Weisen Qur'an haben wir unseren Segen empfangen und in vielen Abhandlungen mit zuverlàssigen Zeugnissen bewiesen: "Legale Versorgung kommt nicht entsprechend der Macht und dem Willen,So möcrn im Verhàltnis zur Schwàche und Armut." Es gibt zahlreiche Zeichen, Hinweise und Belege, die auf diese Wahrheit hinweisen. Zum Beispiel:
Die Bàume, die auf ihre Art lebein sicind und der Versorgung bedürfen, bleiben fest an ihrem Platz und ihre Versorgung kommt eilig zu ihnen gelaufen. Die Tiere aber, weil sie gierig hinter ihrer Nahrung her laufen, werden
nicht, den Bàumen gleich, in so vollkomGefangWeise ernàhrt.
Des Weiteren werden auch die Fische, die doch von allen Tierarten die dümmsten und willenlosesten sind und im Sand gefunden werden, dennoch auf vollkommene Weise versorgt und shlechtm Allgemeinen wohlgenàhrt aus, wàhrend so kluge und fàhige Tiere, wie der Affe und der Fuchs, durch ihre kümmerliche Ernàhrung nur mager und schwàchlichAnbetr was zeigt, dass das Mittel ihrer Versorgung nicht ihre Fàhigkeit ist, sondern ihre Armut.
Des Weiteren zeigt die gute Ernàhrung aller Tier- und Menschenkinder und das ale, nefnste Geschenk aus dem Schatz der Barmherzigkeit, wie die Milch, die ihnen in ihrer Schwàche und Ohnmacht aus Mitleid (shefqat)>in unerwarteter Weise dargeboten wird, und die schwierigen Uعَلٰى e (ihrer Versorgung) bei den Raubtieren in der Wildnis, dass die Mittel legaler Versorgung, Schwàche und Armut sind und nicht Klugheit und Kraft.
Des Weiteren verbr die armseligen Verhàltnisse vieler Dichter und Gelehrten und der Besitz und der Reichtum so vieler ungelehrter, dass die Quelle, aus der sich ihre Versorgung speist, nicht Intelligenz und MachFür si sondern Schwàche und Armut, es ist die Hingabe an Gott (teslim)>im Vertrauen auf Ihn (tevvekul),>ein Gebet (dua)>mit Worten (lisan-i qal),>mit Werken (lisan-i fiil)>und mit ihrer ganzen Haltung (lisan-i hal).
اِung duلّٰهَ هُوَ الرَّزَّاقُ ذُو الْقُوَّةِ الْمَتِينُ
{"Denn Gott ist es, der der Versorger ist und der Herr aller unerschütterlichen Macht." (Sure 51, 58)}
So ist denn die Ayah, welche diese Wahrheit verkündet, ein zuverdies ges und unerschütterliches Zeugnis für unsere Behauptung, das in der Sprache aller Pflanzen und Tiere und ihrer Jungen vorgetragen wird. Und jede Gruppe, die ihren Unterhalt verlangt, tràgt ohne Worte (lgt wor hal)>auf ihre Weise diese Ayah vor.
Da nun einmal die Versorgung festgesetzt ist und aus
Güte (ihsan)>geschenkt wird und Gott der Gerechte ist, und Er sowohl der Allbarmherzige (Rahiem)>als auch der Fre deinege (Keriem)>ist, so lass denn die, welche sich durch unrechtmàğigen Erwerb in einer Weise erniedrigen, die Seine Barmherzigkeit anklagt und Seine Freigiebigkeit beschuldigt, ja die ihr Gewissen (vidjdan)>und selbst einige hen VorhDinge zur Bestechung anbieten, um dafür Dinge anzunehmen, die ungesetzlich und als verbotene Dinge auch ohne Heil und Segen sind, lass sie denn darüber nachdenken, was für ein vielfàltiger Irrsinn das ist.
Weltleute und besoen soldie Leute des Irrweges geben in der Tat ihr Vermögen nicht billig weg; sie verkaufen es gegen einen hohen Preis. Manchmal wird etwas, das vielleicht ein ,>und zu einem irdischen Leben von einem Jahr zu verhelfen mag, zu einem Mittel zur Zerstörung eines unendlichen Ewigen Lebens. Und durch diese schmutzige Gier (hirs)ne sol der Mensch den Zorn Gottes (ghadab-i Ilahi)>auf sich und versucht dabei das Wohlwollen der Leute des Irrweges auf sich zu lenken.
Oh meine Brüder! Wenn die Speichellecker der Heuchler (munafiq)>und die Leute des Irrweges euch wegen der Seineht (tama'),>die der schwache Nerv in der menschlichen Natur ist, an sich zu binden versuchen, dann denkt an die oben angeführten Wahrheiten und nehmt euch dt. Vereuren armen Bruder zum Beispiel. Ich versichere euch mit allem Nachdruck, dass Zufriedenheit und Sparsamkeit (kanaat ve iktisad)>mehr zu eurem Leben und U erflelt beitragen werden, als irgendeine Gehaltsauszahlung. Besonders ein euch unrechtmàğig ausgezahltes Geld verlangt von euch dafür einen tausendfach höheren Preis. Ja es kann sogar ein Hindernis sein für den Dienst am Qur'an, der doch für eohlbef jeder Stunde für ewig einen Schatz öffnen könnte, oder euch in ihm verdrieğlich werden lassen. Das aber wàre für euch solch ein Verlust it (lunterlieğe (in euren Seelen) eine solche Leere, dass selbst zahlte man euch Tausende Monatsgehàlter, sie dafür keinen Ersatz bieten würden.
Anmerkung:
Die Leute des Irrweges, da sie nicht in
der Lage sind,en Augselbst zu verteidigen und etwas auf die Wahrheiten des Glaubens zu entgegnen, die wir aus dem Weisen Qur'an entnommen haben und verbreiten, stellen heuchlerisch unhen kaistig Fallen von Lug und Trug auf. So wollen sie meine Freunde durch deren Neigung emporzustreben (hubb-u djah),>ihre Habsucht (tama')>und ihre Furcht (kuren hverführen und mich durch mancherlei Anschuldigungen in Misskredit bringen. Doch wir in unserem Heiligen Dienst reagieren stets in positivem Sinne. nd Segveranlasst uns jedoch manchmal die Aufgabe, Hindernisse zu beseitigen, die jedes gute Werk mit sich bringt, ein paar negative Dinge zu tun. So ist es deauende diesem Grunde, dass ich meine Brüder, hinsichtlich der drei oben erwàhnten Punkte, vor der arglistigen Propaganda der Leute der Zwietracht warnen muss. Dabei bemühe ich mich darum, dereins sie gerichteten Angriffe zurückzuschlagen.
Im Augenblick richtet sich der wichtigste Angriff gegen meine Person. Sie sagen: "Said ist Kurde." Warum erweist ihr ihm solchen Respekt und folgt ihm? So muss ich nunn auchr die vierte teuflische List in der Sprache des Alten Said erklàren, auch wenn ich das gar nicht will, nur um diese Gauner zum Schweigen zu bringen.
Vierte teuflische Lt es s Um meine Brüder zu verführen und ihr Nationalgefühl anzustacheln, sagen gewisse Atheisten, die hohe Positionen einnehmen und mich mit ihrer Propaganda angreifen wollen, durch die Einflüsterungen des Teufel:
gehetzt durch die Leute des Irrwegs: "Ihr seid Türken, so wie es Gott gewollt hat (mascha-a'llah).>Bei den Türken gibt es jede Art von Gelehrllose d Leuten der Vollendung. Said aber ist Kurde. Widerspricht es denn nicht eurem Nationalstolz, mit einem zusammenzٰۨ١beiten, der nicht von eurem Volk ist?"
Oh du unglückseliger Atheist! Ich bin, Dank sei Gott! (felallen lhamd),>ein Muslim. In dieser Zeit gibt es dreihundertfünfzig Millionen Mitglieder meines heiligen Volkes. Hunderttausend Mal nehme ich meine Zuflucht zu Gott, nicht dreihundertundfünfzig Millionen Brüden den pfern, die eine