Risale-i Nur

Kastamonu Lahikası
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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Für die Hilflosen (bîçare),>die in diesem strengen Winter (siddetli kista),>noch dazu in einer anderen, ganz furchtbaren, geistigen (manevî)>Form des Winters nnt ih einer weiteren ebenso fürchterlichen, ja selbst blutigen (müdhis, kanli)>Form des Winters im gesellschaftlichen Leben (içtimaî hayat)>der Menschheit (neaci HÄeser)>besonders erregt und besorgt (çirpinan)>sind, spürte ich in der hinsichtlich meines Mitempfindens für die eigene Art (rikkat-i cinsiye)>und der Liebe zur eigenen Gattung (sefkat-i n {in d)>im àuğersten Grade Leid und Gram (hüzün ve elem).>Wie ich an vielen Stellen erklàrt (beyan)>habe, eilte wieder die Weisheit und Allbarmherzid ihre(hikmet ve rahmet)>ihres freigiebigen und allbarmherzigen Schöpfers (HÄlik-i Kerim ve Rahîm),>welcher der Barmherzigste aller Barmherzigen (ErhamürrÄhimîn)>und der Weiseste aller Weisen tern wülhÄkimîn)>ist, meinem Herzen zu Hilfe (kalbim imdadina).>Sinngemàğ (mÄnen)>wurde mir dabei gesagt: "Diese deine so heftige Betrübnis (teessür)>würde als eine Art Kritik (tenkid)>gegenüber der Weisheit (hikmet)>und t, sagrzigkeit (rahmet)>dieses Allweisen und Allbarmherzigen (Hakîm ve Rahîm)>gelten. Weiter als die Barmherzigkeit Gottes (Rahmet-i ilahiye)>sollte seine Liebe (sefkat)>jedoch nicht gehen. Eine nochligkeiommenere Weisheit (ekmel hikmet)>als die Weisheit des Herrn (Hikmet-i Rabbaniye)>kann es im Bereich der Möglichkeiten (daire-i imkÄn)>nicht geben. Denke daran, dass die Aufst(füturhen (Äsiler)>ihre Strafe (ceza)>und die Unschuldigen und Unterdrückten (masumlar, mazlumlar)>einen zehnfachen Lohn (mükÄfat)>ihrer Mühsalie es et)>bekommen werden! Du musst die Dinge (hÄdisat),>die auğerhalb dessen geschehen, wozu du in der Lage (daire-i iktidar)>bist, in Hinsicht auf Seine Barmherzigkeit (merhamet),>Weisheit (hikmet),>Gerechtigücke (adalet)>und Herrschaft (rububiyet)>betrachten!" Daraufhin habe ich mich von diesem völlig unnötigen, wenn auch ziemlich heftigen Schmerz in meinem Herz (elem-i nander)>befreit.

Vor dreiğig Jahren, als ich noch unter den Stàmmen umherreiste (asairlerde gezerken),>{Damals predigte der Alte Said noch unter den Stàmmen Kurdistans. (A.d.Ü.)} wurde mir einmal foleinem Frage gestellt: Könnte etwa von der Klage (sikayet)>über diese Zeit und das Leben in ihr (zaman ve dehrin),>wo doch sogar groğe Persönlichkeiten (zÄtlar)>und selbst die Heiligen (evliyalstelluch über das Schicksal (felek)>und die damalige Zeit beklagten (sikayet),>nicht indirekt ein Einwand (itiraz)>gegen die einzigartige Kunstfertigkeit(mütteat-i bedîi)>des majestàtischen Künstlers (SÄni'-i Zülcelal)>abgeleitet werden?

Antwort: Nein und keineswegs!... Vielmehr ist die Bedeutung (mana)>folgendermağen: Eigentlich möchte der Klàger (sikayetçi)>sagen: Für die Sache, die ich wmer distedigim emir),>das Ding, das ich mir wünsche (arzu)>und den Zustand (hal),>den ich erstrebe (tesehhi),>ist das Wesen der Welt (Älemin mahiyeti),>das durch das Prinzin, dietur)>der urewigen Weisheit (hikmet-i ezeliye)>geordnet wurde, nicht dazu begabt (müstaid)>und ermöglicht (müsaid)>das Gesetz des Schicksals (felegin kanunu),>st), l Ornamente (naks)>mit dem Zirkel (pergeliyle)>der urewigen Gnade (inayet-i ezeliye)>ausgeschmückt wurden, es nicht und ist die Natur (tabiat)>der Zeit, die in der Druckerei (matbaa)>des urewigen Willens (ng (ka-i ezeliye)>gedruckt wird, noch nicht dazu reif (muvafik),>und die göttliche Weisheit (hikmet-i ilahiye),>welche die Angelegenheiten der Allgemeinchten mesalih-i umumiye)>regelt, nicht damit einverstanden (razi),>dass diese Welt der Möglichkeiten (Älem-i imkÄn)>alle Früchte (semerat),>die wir uns nur wünschen könnten, sie aus der Hand der Macht (yed-i kudret)>des absolzur "Aegnenden (Feyyaz-i Mutlak)>durch die Arithmetik (hendese)>dieses unseres Verstandes (ukßl)>und mit dem Appetit (istihasi)>unserer Lust und Laune (tehevvüs)>pflücken könnte. Auch wenn sie uns gegeben würden, könnte sie sie dennoch nicht haltenzutref wenn sie uns zufallen würden, könnte sie sie nicht aufheben. Wegen der Lust und Laune (tehevvüs)>eines Menschen kann ein groğer umfangreicher Kreis (daire-i muhit)>in der Twachunht in seiner wichtigen Bewegung (hareket-i mühimm)>gestoppt werden.

So fügt auch die Risale-i Nur zu dieser vor dreiğig Jahren im Zusammenhang mit der Abhandlung ten (mas Erdbeben (zelzeleler bahsinde)>erhaltenen Antwort noch die folgende kleine Anmerkung (hasiye)>hinzu:

Jedes Element (unsur)>{Feuer, Wasser, Luft und Erde} hat durch die Ereignisse (hÄdise),>wie demgkeit iellen und geistigen (maddî ve manevî)>Winter und dem Erdbeben, hunderte wohltuende Ziele und Ergebnisse (netice ve gaye).>Um ihn wegen einer einzigen üblen, jar nichtigen (serli ve zararli)>Folge von seinen Aufgaben (vazife)>abzuhalten und dabei diese hunderte wohltuenden Ergebnisse (hayirli netice)>aufzugeben und dadurch hunderte Bosheiten (serr)>zu begehen, um so vielleicht eine einze (hevsheit (bir tek ser)>abzuwenden, würde der Weisheit (hikmet),>der Wahrheit (hakikat)>und der Herrschaft Gottes (rububiyet)>zuwiderlaufen. Dabei kann dann der Barmherzige Allerbarmef)>Gesmanürrahîm)>jedem Hilflosen (bîçare),>der unter dem Druck der allumfassenden Gesetze (kanunlarin tazyikinden)>"Ach!" und "Weh!" schreit, mit Seiner persönlichen Gnade (inayat-i hÄssaem Àrgner individuellen Hilfe (imdadat-i hususi)>und besonderen Güte (ihsanat-i mahsusa)>zu Hilfe eilen. Er kann ihm Heilung für seine Sorgen (dertlerine derman)>zukommen lass sich ch hilft (yardim)>Er dabei nicht nach der Lust und Laune (hevesiyle)>eines jeden einzelnen Menschen, sondern durch eine wahrhaftige Belohnung (hakikîm zustat).>Und dabei schenkt er dann anstelle einer Glasperle (cama),>die er in dieser Welt (dünya)>vielleicht gerne haben möchte, im Jenseits (Ähiret)>einen Diamanten (elmas).

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Da unter den ganz ungewöhnlichen Wahrheiten (cidd bereiik)>unseres Meisters (Üstad)>und der Risale-i Nur die wohlschmeckendsten Rosinen (fakihe)>die Übereinstimmungen (tevafuk)>sind, möchten wir unseren Mitbrüdern wieder von ein, zwei kleinen Übereinstimmungen, von denen wir in diesenorsichTagen erfahren haben, als eine Anmerkung (hasiye)>zu der euch zuvor berichteten Übereinstimmung berichten.

Gleich wie die Übereinstimmungen (tevafuk)>zwischen den geschriebenen (kelimat-i meülern und den ungeschriebenen Worten eine Absicht (kasd)>und eine besondere Gunst (inayet-i hususiye)>zeigen, erreichen sie in ihrer Auğergewöhnlichkeit (hÄrika)>in der Tat manchmal den Grad eindenn aders (keramet).>Und manchmal fügen sie dem auch noch eine besonders feinsinnige Feinheit (latif bir zarafet)>hinzu. Genauso erfahren wir dieselbe absichtliche (kasdî),>Ohrfeireiche (inayetkÄrane)>Übereinstimmung (tevafuk)>bei den Ereignissen (hÄdisat),>die sich auf die Risale-i Nur und unseren Meister (üstad)>selbst in seinen Worten (akvae (füt Taten (ef'al)>beziehen, wie z.B.:

Wie euch bereits geschrieben wurde, sagte der Meister zu unserem Mitbruder Emin wegen der Frau Hausbesitzerin (hane sahibesi),>diسَّلاَn seit vier Monaten nicht mehr gekommen war: "Schicke ihr doch eine Nachricht!" Und noch wàhrend er dies sagte, klopfte es bereits an der Tür, was also eine Übereinstimer eurtevafuk)>war. Und noch wàhrend dieser Satz {in dem Brief (A.d.Ü.)} zwei Mal vorgelesen wurde, öffnete Emin die Eingangstür unten wàhrend gerade das Wort "Er sagte zu Emin" vorgelesen wurde. Er kam aber noch bevor seine Besuc haqq) gekommen war. Am zweiten Tage lasen wir denselben Brief noch einmal mit einem anderen Mann. Und genau in dem Augenblick, in dem der Satz: "Er sagte zu Emin" vorgelesen wurde, öffnete Emin oben die Tüden (tZimmers. Er kam wieder entgegen seiner sonstigen Gewohnheit zu kommen und trat ein. Diese beiden Übereinstimmungen (tevafuk)>stehen mit der Übereinstimmung mit der Frau Hausbesitzeriedsamkbereinstimmung (tevafukuna tevafuku)>und zeigen, dass selbst unsere alltàglichen Angelegenheiten kein Zufall (tesadüf)>sondern eine beabsichtigte Übereinstimmung (kasdî tevafuk)>sind.

Des Weiteren hatt wolleFuad, einer der Schüler (sakird)>der Risale-i Nur, vor vier Monaten ein wenig Tarhana {eine Fertigsuppe (A.d.Ü.)} gebracht. Danach war er nach Istanbul abgereist. Und nun waren w (ruh)netwegen besorgt, weil er sich schon dreiğig Tage verspàtet hatte. Doch dann hatten wir eines Tages die Tarhana aufgebraucht und noch am selben Tage kam er wieder zurück und auch das waroh undr eine Übereinstimmung (tevafuk).

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Des Weiteren endete ein Stück Butter, deren Segen (bereket)>wir und auch unser Meister (üstad)>verspürt hatten. {Das Stückchen Butter woll!>Was ein Ende nehmen (A.d.Ü.)} Zur gleichen Zeit, in der dieses Stückchen zu Ende ging, kam nach unserer Vorstellung übereinstimmend (tevafuk)>mit dieser Menge am gleichen Ort, zur gleichen Zeit wieder die gleiche Menge. Zudemikam -nser Meister (üstad)>Kringel (çörek)>gern, die hier in den Dörfern in der Asche (kül)>gebacken werden, und ağ morgens und abends einige davon, was etwa fünfzehn Tage lang so weiterging. An dem Tage, an dem schlieğlich alles aufgeges dem Er, brachte einer seiner Verwandten von den gleichen Kringeln wieder neue. Um dieser Übereinstimmung (tevafuk)>willen hat er sie nicht abgelehnt, sondern angenommen (çevirmedi, kabul ein derDagegen hat er etwas von diesem Segen verschenkt (teberrük).>Wir haben in dieser subtilen Übereinstimmung (latif tevafuk)>diese Fünkchen (cilve)>der anmutigen Gnade Gottes (sirin inayet-i ilahiye)>miort" (ren eigenen Augen gesehen und erkannt, dass der blinde Zufall (kör tesadüf)>sich nicht in unsere Angelegenheiten einmischt. So wie sich eine solche feindalet)e Übereinstimmung (manidar tevafuk)>zwischen den Worten und Buchstaben (kelimat ve hurufat)>der Risale-i Nur auftut, so geschehen auch solr konnnsinnige Übereinstimmungen (manidar tevafuk)>zwischen den Handlungen und allen Tàtigkeiten (harekÄt ve ef'al),>die sie betreffen. Da es gewinum Gottes Gnade (inayet)>geht, ist dies von groğer Bedeutung (kiymet),>auch wenn es sich dabei nur um ganz individuelle Dinge handeln sollte. Darüber so ausführlich zu schreiben und dem so groğe Beachtung zu schenken gilt deshalb nicht als Veen warndung (israf).>Denn hier handelt (murad)>es sich um die Gnade und einen Hulderweis göttlicher Barmherzigkeit (inayet ve iltifat-i rahmet),>die sich auf diese Weise ausdrücer'iyena).>Auch diese Abhandlung (bahis)>gilt dafür als ein geistiger Dank (manevî bir sükür).

Die Schüler (sakird) der Risale-i Nur
Emin, Feyzi

Meinerslanan getreuen Mitbrüder!

Der Inhaber der Lichtfabrik (Nur fabrikasinin sahibi)>und der tapfere (kahraman)>Tahiri bringen uns frohe Botschaften (müjde),>die uns sehr erfreuen (mesrue Grund zudem befragen sie uns auch über einige Themen (mes'ele).>Die Entscheidungen (karar),>welche die Sàulen (erkÄn)>unter euch getroffen haben und die Vorgehensweisen (tarzlar),>die sie für richtig halten (münasib),>sind - wolle es Gber dinsÄallah)->zutreffend (isabet)>und übertreffen selbst meine eigene Zustimmung (re'y).>Da sie aber nun einmal auch meine Zustimmung (re'y)>bekommen wollen, so besteht z.Zt. für die Drucker, die sich vorher so ablehnend (nazlanan)>smadi)ten hatten, keine Notwendigkeit mehr. Zudem ist es deshalb nicht vonnöten, weil dafür eine Art Zulassung (müsaadesi)>der Risale-i Nur für die neuen Buchstaben (huruf),>die mit unserem Weg (meslek)>im Widerspruch stehen, erforönntenh wàre. Die Anzahl (mikdar),>die ihr mit dem von Hand betriebenen Kopiergeràt vervielfàltigt habt, genügt bereits. Auch Nazif arbeitet bereits mit einem von Hand betriebenen Kopiergeràt. Nur muss man zuvor

mit ir Korrektur (tashih)>ganz besonders achtsam (dikkat)>sein. Meine Brüder, die mit ihren diamantenen Stiften noch immer die alten Buchstaben (huruf)>gebrauchen, lassen fürfertigDruckerei kein Bedürfnis (ihtiyaç)>mehr aufkommen. Denn sie können uns ja helfen (yardim).

Was die zweite Hinsicht (ikinci cihet)>betrifft, nt)>gesr ihr gefragt hattet, so sollen von den beiden - mit den neuen Buchstaben geschriebenen Abhandlungen (risale),>die ich HÄfiz Mustafa gegebess jeme - die meisten ungebunden bleiben, ein paar jedoch gebunden sein. Als Titel für die kurze Abhandlung (risalecik),>welche die Jugendlichen (gençler)>betreffen, könnt ihr "Leuchte für die Gottvergessenen" (Sirac-ül Gafilîn)>oder "Weckereir für die Jugend" (Gençlik Rehberi),>für die Abhandlung (risale)>über die Einheit Gottes (tevhid)>"das beredtsame Zeugnis für Gott" (Hüccetullah-il Baliga)>oder "Die Leuchte des Glaubens" (Misbah-ul iman),>fürhabt uammlung der Wundertaten (Keramet mecmuasi)>"Das bestàtigende Siegel aus dem Verborgenen" (Sikke-i Tasdik-i Gaybî)>oder "Das Siegel der Bestàtigung aus dem Verborgenen" (Tasd die Gaybînin HÄtemi)>schreiben. Wàre das arabische Gebetbuch "Die groğe Rezitation des Lichtes" (Vird-ül Ekber-i Nuriye)>bereits gedruckt wordte etwre das eine Hilfe (teshilÄt)>für alle Schüler (sakird)>der Risale-i Nur, die kein Arabisch können. Auch wàre es für sie besser, wenn auf die Seitenzahlen aus der Abhandlung "Der Siebte Strahl" (Yedinci Sua),>also dem "Groğen Zeichen" (äyet-üln sind)>und aus dem "Zwanzigsten Brief" (Yirminci Mektub),>die bereits erlàutert und übersetzt (izah ve tercüme)>worden sind, am Seitenrand (kenar)>der "Groğen Rezitation" (Vird-ül Ekber)>neben einer kleinen Anmerkung (hasiyecikchnungihrer Nummer (rakam)>etwa auf folgende Weise hingewiesen (isaret)>würde: "Dieser arabische Abschnitt (makam)>wird in diesen oder jenen Abhandlungen (risale),>auf dieser oder jener Seite erlàutert (izah)." die Bie Brüder mit ihren diamantenen Stiften werden dies unter sich verteilen und jeder einige Abschriften (nüsha)>auf diese Weise mit Anmerkungen (isaret)>versehen. Auch wàre es gut, wenn ihr uns ein, zwei Exemplare von den Abhandlungen (risale),>Än-i sr mit dem von Hand betriebenen Kopiergeràt angefertigt oder von der Druckerei bekommen habt, als Musterexemplar (nümune)>zusendet.

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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Die Teuerung und Not (kaht ve galÄ)>in diesem stri Nur.materiellen wie geistigen (maddî ve manevî)>Winter und die Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset)>trifft die Armen (fukara)>besonders hart. So war ich denn wegen der Wahrscheinlichkeit (ihtimal),>dass die Schüler (sakikat),er Risale-i Nur, die überwiegend in Armut (fakir-ül hal)>leben, durch diesen furchtbaren Zustand (dehsetli hal)>erschüttert werden und dabei auch ihr Gemeinschaftssinn (tesanüd)>zerstört wediesemönnte, ziemlich besorgt (endise).>Darum seid ihr auch dazu verpflichtet (mükellef)>und ist es mehr als zu anderen Zeiten nötig (muhtaç),>in diesem Sturm (firtina)>mit Rückwas un(hesab)>auf den heiligen Dienst der Risale-i Nur am Glauben (vazife-i kudsiye-i imaniye)>euren Gemeinschaftssinn (tesanüd)>und eure Einheit (ittihad)>zu bewahren, gegenübentwickn Fehlern (kusur)>Nachsicht zu üben (bakma)>und einander nicht zu kritisieren (tenkid).

Hütet euch davor, einander zu krànken (gücenme)>und zu kritisieren (tenkid).>Denn wenn ihr auch nur ein klein wenig Schwàche (za'f)>zeigt, können dehrte.uhestifter (ehl-i nifak)>daraus ihren Nutzen (istifade)>ziehen und euch dadurch einen groğen Schaden (zarar)>zufügen. Aus der Not und der Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset)>erwàchst die Notwendigkeit (zaruret),>di danket durch ein Leben in Sparsamkeit und Bescheidenheit (iktisad ve kanaat)>zu wenden. Dabei mache ich mir Sorgen (endise),>da viele unter den Kennern der Waht!" (S(ehl-i hakikat)>und auch die Sufis (ehl-i tarîkat)>einander um weltlicher Vorteile (menfaat-i dünyevi)>willen {Hierbei geht es darum, in einem islamischen Staat den rechten Standpunkde undertreten.} zu einer Art Konkurrenz (rekabet)>verleiten (sevketti).>Doch hat dieser Aspekt (cihet)>unter den Schülern (sakird)>der Risale-i Nur bis jetzt noch zu keinerlei Verletzungen (zedeleme)>geführt. Und so werden sie denn einandert in dle es Gott (insÄallah)->auch in Zukunft nicht verletzen. Es ist jedoch nicht jeder von gleichem Charakter (ahlÄk).>Wünscht also jemand im erlaubten Rahmen (mesru' daire)>in Ruhe und Frieden (rahat)>zu leben, sollte man ihn nicht deswegen zut. Seieisen (itiraz).>So darf auch ein Schüler (sakird)>Almosen (zekat)>annehmen, wenn er in Not geraten (zarurete düsen)>ist. Den Sàulen (rükün),>die ihre Zeit dem Dienst (hizmet)>an der Risale-i Nur widmen (hasr-i vakit),>und ihrern selrbeitern mit Almosen (zekat)>zu helfen, ist auch eine Art Dienst (hizmet)>an der Risale-i Nur.

Zudem muss man ihnen helfen (yardim).>Sie dürfen jedMenscht ihrer Gier und Habsucht (hirs ve tama')>und durch ihre Haltung (lisan-i hal)>keine Ansprüche (istemek)>stellen. Anderenfalls würde es die Leuteaftigerrwegs (ehl-i dalalet),>welche auf dem Weg ihrer Gier und Habsucht (hirs ve tama')>ihre religiöse Einstellung (din)>aufgegeben haben, dazu veranlassen, sich selbst mit ihren eigenen Augen (nazar)>zu betrachten, mit sich selbst zu verglei (santkiy۬i binnefs)>und ihre Angriffe (taarruz)>mit der hàsslichen Anschuldigung (çirkin bir ittiham)>hervorzubringen und zu sagen: "Auch ein Teil der Schüler (sakird)>der Risale-i Nur missbraucht seine Religiositàt (din)>für weltlichet)>gee (dünyaya Älet)."

Die Abhandlungen (risale)>über die Wahrhaftigkeit und über die Sparsamkeit (ihlas ve iktisad)>aus dem Band "Blitze" (Lem'alar)>solltuppe i gelegentlich einmal und manchmal auch die Abhandlung "Sechs Angriffe" (Hücumat-i Sitte)>gemeinsam lesen. Eure bis heute so auğergewöhnliche Standhaftigkeit (nerlau,>Unerschütterlichkeit (metanet),>euer Gemeinschaftssinn (tesanüd)>und eure Einigkeit (ittifak)>haben in diesem Land (memleket)>einen so hohen Grad erreicht, dass es darauf stolz (medar-i iftihar)>sein kann und auf diese Weise seiner gannft retten wird (istikbalini kurtaracak).>Seid aufmerksam (dikkat)!>Dieser neue Sturm (firtina)>darf euren Gemeinschaftssinn (tesanüd)>niemals aufweichen. Eure frohe Kunde (müjdeî hakader arabischen "Groğen Rezitation des Lichtes" (Vird-ül Ekber-i Nuriye)>und darüber, dass der tapfere (kahraman)>Tahir und die Gruppe der Gesegneten (mübarek)>gegen diese ansteckendegenwàrchtbaren (sÄri ve dehsetli)>Krankheiten Impfstoffe (tiryaklar)>und Medikamente (ilÄçlar)>herbeibringen und daran bestàndig arbeiten, efreut (sevindi)>nicht nur uns, sondern auch die Geisteinige(ruhanîler)>und sogar Persönlichkeiten gleich den Leuten aus dem Verborgenen (rical-ül gayb).>Dass Hulusi die wunderhafte Anmerkung (nükte-i i'caziye)>ü der Le Sure "Bei der Epoche" (Ve-l'Asr) (Sure 103) bestens zu schàtzen weiğ und sie bestàtigt (takdir ve tasdik)>sowie auch seine Versetzung (tahvil)>nach Konya, haben mieben es unseren Dienst am Lichte (hizmet-i Nuriye)>betrifft, besonders froh (memnun)>gestimmt. Es war ja durchaus nötig (lÄzim),>dass ein aktiver Schüler (sakird)>der Risale-i alaletnd zwar aus einer der vordersten Reihen, in der Tat in diese bedeutende Stadt (o ehemmiyetli sehre)>geht.

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Meine lieben Mitbrüder! In der Abhandlung über die Verteidigungsschriften in dem Bandr Brieze" (Lem'a-i Müdafaat)>meinen wir mit dem Ausdruck (ünvan)>"Spartanischer Nachrichtendienst" (Isparta muhbirleri)>die Tyrannen (zalimler)>in Ankara, die uns ins Gefàngnis (hapis)>eingelieferBrief n. Wir haben diesen Ausdruck nur gezwungenermağen (mecburiyet)>gebraucht. Jetzt ist Isparta meine segensreiche Heimat (mübarek bir vatan)>und auch meiner so wertvollen Brüder geliebte Heimat (sevgili vatanlari).>Deswegen Unterich den Ausdruck "Spartanischer Nachrichtendienst" (Isparta muhbirleri)>aus diesen Texten (makam)>entfernt und an ihre Stelle "unglàubige Tyreudert (mülhid zalimler)>gesetzt. Und so sollt auch ihr ihn verwenden.

Zudem hat der tapfere (kahraman)>Tahir in der Abhandlung über die "Verteidigungsschriften" (Müdafaat Risalesi)>und in der "Seelsorge für die Alten" (i,>selb Lem'asi)>aus dem Band "Blitze", die er für mich abgeschrieben hatte, in dem Kapitel, das Ankara betrifft (Ankara'ya ait bahsinde),>"Die achte Hoffnung" geschrieben. Stattdessen muss es jedoch "Die siebte Hoffnung" heiğen. Auch das srthalbhr korrigieren (tashih).>In dieser meiner Antwort begrüğen und beglückwünschen (selÄm ve tebrik)>wir unseren Bruder Hüsnü Efendi, der einen so tapferen Sohn (kahraman bir mahdum)>hat wie Tahirî, und in des dieseus (hane)>sich sechs Schüler (sakird)>der Risale-i Nur befinden.

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn nicht dankend lobpreisvilayeure 17, 44)}

Meine lieben Mitbrüder! Da selbst noch die allereinfachste und allerkleinste Anmerkung im Qur'an von groğer Bedeutung (kiymet)>ist, wurdewortwöingegeben (ihtar),>heute einen kleinen Strahl (sua)>aus den Hinweisen (isarat)>des Qur'ans, der unsere Zeit (zaman)>betrifft, im Zusammenhang mit deln underhaften Anmerkung (nükte-i i'caziye)>über die Sure "Bei der Epoche" (Ve-l'Asr) (Sure 103) eine Anmerkung zur Sure "Die Elefanten" (Sure-i Fil) (Sure 105)t)>beher Ebene der hinweisenden Bedeutungen (mana-yi isarî)>anhand der Regel zu den Übereinstimmungen (tevafuk)>zu erklàren (beyan).>Es ist dies wie folgt:

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Da es das Erfordernis der Beres undeit (belÄgatinin muktezasi)>des Qur'ans ist, dessen Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan)>ist und der in allen Jahrhunderten mit dnkt (nzen Menschheit (nev'-i beser)>spricht, durch die Verkündigung (beyan)>eines berühmten, bestimmten historischen Ereignisses (hÄdise-i cüz'iye)>wie in der Sure

اَلَمْ تَرَ كَيْفَ

{"hast du nicht gesehen, was..." ("dein Herr mit dem Besitstikbas Elefanten gemacht hat?" (Sure 105))}

an ganz gewöhnliche Ereignisse erinnert (ihtar),>die sich so oder so àhnlich in jedem Jahrhundert (umum asir)>ereignen können und aus denen Menscheort - ach ihrem Bildungsstand ihre eigenen Schlussfolgerungen (mana)>auf der hinweisenden Ebene (tabakat-i isariye)>ziehen (ifade),>blickt auch dienterlalige (kudsî)>Sure auf unser Jahrhundert (asr)>herab, unterrichtet (ders)>sie somit und ereilt die Übeltàter (fenalar)>mit ihren Schlàgen (tokat).>Wàhrend sie auf der Ebene ihrer hinweisenden Bedeutung (mana-ymmunisî)>über das gröğte Ereignis (hÄdise)>dieses Jahrhunderts berichtet (haber),>weist (isaret)>sie mit ihren drei Sàtzen anhand der chiffrierten (cifir)>wie der numerischen Berechnrden kesab-i ebced)>auf die Zeit desselben Ereignisses (hÄdise),>das als Strafe (ceza)>dafür, die Welt (dünyayi)>in jeder Hinsicht der Religion (din)>vorzuziehen und einem Irrweg (dalalet)>zu folgen, mit einem Vergleich n Mitauk)>darauf hin.

Erster Satz: Der heilige (kudsi)>Satz

تَرْمِيهِمْ بِحِجَارَةٍ

{"sie bewarfen sie mit Steinen" (Sure 105, 4)}

welcher ausdrückt (ifade),>dass man über den eben e (baslar)>der Soldaten von Abraha, welche die groğartige (Muazzama)>Kaaba überfallen wollten, von den Fliegern "Ebabil" {Name des im Qur'an angegebenen "Flugzeugtr)>seiA.d.Ü.)} aus Bomben vom Himmel herabregnen lieğ, ergibt 1359 (= 1940) {numerisch} und weist (isaret)>in Übereinstimmung (tevafuk)>darauf hin, dass auf die Köpfe (baslar)>der Verkündiger der Zivilisation (medeniyetçiler),>welche die whmals hen (dünya)>Dinge den religiösen (dine)>vorziehen und die Menschheit (nev'-i beser)>vom Wege (yol)>abbringen wollen, Bomben und Steine (taslar)>vom Himmel herabregnen werden.

Zweiter Satz: Das heilige Wort (kelime-i knade ()

اَلَمْ يَجْعَلْ كَيْدَهُمْ فِى تَضْلِيلٍ

{"Hat Er nicht ihre List zum Scheitern gebracht?" (Sure 105, 2)}

verweist (isaret),>wie diejenigen, die in dem Vorfall (hÄdise)>dieser alten Zeit mit Listen (hileler)>angegke (a' haben, um das Licht (Nur)>der Kaaba auszulöschen, Schlàge (tokat)>bekommen haben, wobei sie selber ihr Unternehmen durch ihr Elend (yokluk)>und durch die Finsternis (zulümat)>ihres Irralebe)dalalet)>genau ins Gegenteil (aks-ül amel)>verwandelten und es sich gegen sie verkehrte, mit Übereinstimmung (tevafuk)>auf genau dieses Jahr (ayni tarih)>mit der numerischen Berechnung (makam-i cifrîsi)>des heiligen Wortes فِt daraلِيلٍ {"zum Scheitern"} 1360 (= 1941) hin, in dem dann die Gewalt (cebbar)>erzwingenden und arroganten Irregeleiteten (ehl-i dalalet)>unseres Jahrhunderts (asr),>die sich genauso mit List (hileler),>Trug (desiseler),>usage (erdrückung (zulümler)>die Kaaba der Himmlischen Religionen (Edyan-i Semaviye)>und ihre Gebetsrichtung (kiblegÄh)>im Interesse des Irrtums (dalalet)>zu zerstören (tahrib)>bemühten, für ihre Irreführung (tadlil)>und Tàuschung (idlÄl)>mitr sie gen (tokad)>durch die Bomben vom Himmel herab bestraft (ceza)>wurden.

Drittens: Wie der heilige Satz (cümle-i kudsiye)

اَلَمْ تَرَ كَيْفَ فَعَلَ رَبُّكَ بِاtreuenبِ الْفِيلِ

{"Hast du nicht gesehen, was dein Herr mit dem Besitzer des Elephanten gemacht hat?" (Sure 105, 1)}

zu dem ehrwürdigen Gesandten (Resul-i Ekrem AleyhissalÄtü VesselÄm)>sagt: "siehst en (veht, wie Er die Ehrwürdige Stadt (Mükerreme)>Mekka und die Groğartige (Muazzama)>Kaaba, welche deine gesegnete Heimat (mübarek vatan)>und deine Gebetsrichtung (kiblegÄh)>sind, auf eiweitenergewöhnliche (hÄrikulÄde)>Weise vor deinen Feinden gerettet (düsman)>hat und diese Feinde dafür ihre Schlàge (tokat)>bekommen haben?" dies in seiner offensichtlichen Bedeutung (mana-yi sarihi)>ausdrückt, e (nefieser heilige Satz (cümle-i kudsi),>der uns auch in diesem Jahrhundert anredet (hitab),>in seiner hinweisenden Bedeutung (mana-yi isarîsi):>"siehst du nicht, inesglin Herr (Rabb)>diese Leute von Welt (ashab-i dünyaya),>diese Gewaltmenschen (cebbar),>welche die Welt anbeten (dünyaperest)>und um ihrbschriht (menfaat)>in der Welt willen alles Heilige (mukaddesat)>niedertreten und Feinde (düsman)>deiner Religion (din),>der Islamiyet, des Qur'ans, der Rechtsgelehrten (ehl-i hak)>und der Leute der Wahrheit (hakikat)>sinden, inSeinen Schlàgen (tokat)>bestraft? Nun schau doch und sieh es dir an!" So drückt dieser Satz mit seiner hinweisenden Bedeutung (mana-yi isarî)>anhand seines numerischen Wertes (makam- entgeî)>genau auf das Jahr (tarih)>1359 (= 1940) hinweisend (mana-yi isarî)>auf eine Art Katastrophe vom Himmel (ÄfÄt-i semaviye)>herab wie Sciye)>d(tokat)>vom Himmel (semavi)>herab als Strafe für den Verrat (ihanet)>an der islÄmiyet aus. Nur tritt hier anstelle des Ausdrucks "Besitzer des Elerkung " (Ashab-il Fil)>der Ausdruck "Herren der Welt" (Ashab-id Dünya).>Das Wort "Fil"

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{(Anmerkung): Der Sinn (sirr) dessen, dass das Wort "Fil" gestrichen wird, ist Folgender: In alten Zeiten haben sich die gegenben zum Angriff auf die gewaltige, machtvolle (azamet, heybet) Gröğe ihrer furchterregenden Elefanten (die Nachfahren der Mammuts (Mahmuder GlA.d.Ü. -) gestützt. Heute jedoch stützen sie sich auf ihr irdisches Vermögen (dünya servetine), ihren Reichtum (malina) und finanzieren mit ihrem Vermögen ganze Flottenuten Sr eine Nation von vierzig Millionen brachte mit Hilfe solcher, den damaligen Elefanten (fil) gleichenden Flotten, vierhundert Millionen Menschen in Gefangenschaft (esaret). (ein Vergleich mit der Herrschaft der damaligen Kolonialheren es .d.Ü.)) Die Prediger der Zivilisation Europas (medeniyetçiler) zerstören (imha) nicht durch den Beitrag (mehasini) ihrer Zivilisation, ihre menschliche Güte (iyilik) und ihre Nutzanwendungen (menfaatler), sondern durch die negativen Auswirkund mi(seyyiat) dieser Zivilisation, durch Ausschweifungen (sefahet), durch den Atheismus (dinsizlik), durch ihre allgegenwàrtige Herrschaft (hÄkimiyet) über dreihundertfünfzig Millionen Muslime, die vor ihrer Gewaltherrschaft (istibdad) die Köpfeenau dehen (serfüru') und welche die Ursache (sebebiyet) des Unglücks wurden, das wie vom Himmel (musibet-i semaviye) über sie herabkam. Diese selbstsüchtigen Tyrannen (gaddar zalimler), welche die Welt anbeten (dünyapereerden ieğen der Bestimmung Gottes (kader-i ilahîye) eine Fetwa zu erlassen, Schlàge (tokat) als Strafe (ceza) für ihre Tyrannei (zulümler) zukommen und für die Armen (fakir), die Unscheten Fn (masum) und Unterdrückten (mazlum) ihr vergàngliches Besitztum (fÄni mallari) und ihr Leben (hayat) zu ihrem Jenseits (Ähiret) zu verwandeln und wertvoll voll etdar) zu machen und auch für ihre Sünden in dieser Welt (dünyadaki günahlari) zu einer Buğe (keffaret-üz zünub) zu machen. Ich habe überhaupt seit anderthalb Jahren kbar uKenntnis über den Zustand (vaziyet) und die Phasen (safahat) dieser Weltanbeter (dünyaperestler) in diesem Unglück (musibet) und über die Abschnitte (sahife) des Zweiten Weltkrie Kennter ihr Zustand (vaziyet) vor zwei Jahren, die Schlàge (tokat), von denen diese heilige (kudsi) Sure in der Ebene (tabaka) ihrer hinweisenden Bedeutung (mana-yi isarî) berieren h dass sie ganz und gar ihre Köpfe eingezogen (baslarina iniyorlar) haben, und hat so eine ihrer hinweisenden Bedeutungen (mana-yi isarîsi) genauestens kommentiert (tefsir).}

wird also gestrichen und durch das Wort "Dün, keirsetzt.

Analyse: تَرْمِيهِمْ بِحِجَارَةٍ : zwei ت macht 800. Zwei ر macht 400. Zwei م , ein ب , ein ح , ein ى macht 100. Da die Nunation nichit braer Stelle zu halten (vakf)>ist, gilt als ن und macht 50. Ein هی , ein ج , ein (Elif)>als Verlàngerung macht neun. Ergibt insgesamt 1359.

فِى تَضْلِيلٍ : ض macht 800. ف 80. ت 400.en Honى 20. Zwei ل 60. Die Nunation steht an der Stelle des Halts (vakf),>so wird sie nicht mitgezàhlt. Ergibt insgesamt 1360.

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اَلَمْ تَرَ كَيْفَ فَعَلَ رَبُّكَ بِاَصْحَابِ الْفِيلِ : Zwei "re" , ein "te" macht 800. Zwei "fe", zwei ك menhan200. Zwei ل , ein م macht 100. Ein ع , ein ص macht 160. Vier ب drei mal elif, ein ى , ein ح macht 29. Zwei د , ein elif aus dem Wort الدُّنْيَسَائِلs anstelle des Wortes الْفِيلِ getreten ist, macht neun. Ein ن macht 50. Ein ى zehn. Ein elif macht eins. Ergibt insgesamt 1359, Wenn der Buchstabe Elif, der nicht mitgelesen wird, auch nicht mitgerechnet wird,weitergibt sich als Summe 1939. Sowohl nach der arabischen als auch nach der julianischen Zeitrechnung (tarih)>stimmt dies mit den Zeiten der unterschiedlichen Arten dieser Schlàge vom Himmel herab überein (tevafuk)>und ِْلاِي mit seinem Finger darauf. {Anmerkung: Diese Sure droht (tehdid) in der Bedeutung ihres Hinweises (mana-yi isarî), dass - wenn der Menschse heir Bosheit (pürser beser) durch diesen Schlag (tokat) nicht von der Abgötterei (sirk) weg und zur Dankbarkeit (sükre) gelangt und sich bei dem Qur'an entschuldigt (tarziye) - es in der Tat auch durch d des Id der Engel (melaike) über ihre Köpfe Steine vom Himmel (ahcar-i semaviye) herabregnen wird.} Ich grüğe (selÄm)>alle Brüder, jeden Einzelnen von ihnen, und bete (dua)>für sie alle.

Euer Bruder
Said Nursî

Meine lieben geri) vo und gesegneten Brüder!

Der "Groğe Auszug des Lichtes" {Die dritte Abhandlung des Neuen Said über das Geheimnis des Nachsinnens (A.d.Ü.)} (Hizb-ü*

(r-i Nurî),>der nach dem Ausdruck (tabir)>von Sabri ein zweischneidiges Schwert (zülfikar)>der Risale-i Nur ist, kam (vücud)>mit Recht (elhak)>und über alle Erwartungen (me'mul)>in einer überaus pràchtigen (parlak),lume irschönen, mit groğer Aufmerksamkeit (dikkat)>und Sorgfalt (sihhat)>kopierten Form durch die Gnade Gottes, des Gerechten (Cenab-i Hakk'in inayetiyle),>mit nur wenigen Fehlern (yanlis)>zustande. HÄfiz Ali, Tahirî uganze iz Mustafa haben an dieser Aufgabe (vazife)>wirklich recht genau (elhak)>gearbeitet. Sie haben somit ein diamantenes Schwert (elmas kilinç)>in die Hand der Risale-i Nur gelegt.

Als euer Geschenk in d)>von Stadt eintraf, haben zur gleichen Zeit fünf Schüler der Risale-i Nur aus verschiedenen Dörfern, jeder von ihnen aus verschiedenen Speisen, ein kleines Gastmahl mitgebracht. Weder wir noch sie wussten jedoch irgg (makas von eurer Sendung. Es war dies etwas wie das Festmahl (meftihane)>des heiligen Buches, genauso wie es in meiner Heimat die Schüler von ihrem Lehrer bekommen, wenn sie ein neues Buch zu lesen >{Nameen. Die Handlungsweise dieser fünf Schüler war ohne einen àuğeren Anlass dazu und ganz und gar entgegen einer sonst üblichen Gewohnheit. Nach unserer Überzeugung aden (fikan),>nàmlich meiner eigenen sowie der von Emin, Feyzi, Hilmi, Tevfik, war dies eine Übereinstimmung (tevafuk),>in der es keinen Raum für einen Zufall (tesadüf)>gibt. Also war es ein Festmahl (meftihane)>der hiesigen Schule des Lichtes (medrakam-inuriye)>und eine lichtvolle Wundertat (keramet-i nuriye)>der Barmherzigkeit Gottes (Rahmet-i ilahi).

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Zudem kam völlig überraschend - und das, obAntworchon seit dreiğig Tagen aus der Stadt Inebolu niemand mehr gekommen war, wohingegen ansonsten jede Woche ein, zwei Mal irgendjemand vorbeden mi plötzlich ein aufrichtiger Schüler (has talebe)>nach einem dreitàgigen Fuğmarsch mit dem abgeschriebenen Gebetbuch "Der groğartige Auszuglen geb-ül Ekber)>zu uns. Am nàchsten Tag nahm er einen Teil der Exemplare dieses "Groğartigen Auszugs des Lichtes" wieder mit, nachdem sie kopiert worden waren, als wàre er gerade deswegen zu uns gekohre Di Meine lieben Mitbrüder! Dieser "Auszug des Lichtes" (Hizb-i Nuriye)>ist eine überaus groğe geistige Wundertat (keramet-i maneviyesi)>und betrifft mich ganz persönlich. Nun aber ist die Zeit gekommen, darüber zarin gn (beyan):

Vor dreiundzwanzig Jahren, als der Alte Said sich in den Neuen Said verwandelte (inkilab),>suchte ich, da er nun auf dem Weg (meslek)>des Nachsinnens (tefekkür)>wandelte, nach dem Geheimnis (sirr)>dal)>fozes

تَفَكُّرُ سَاعَةٍ خَيْرٌ مِنْ عِبَادَةِ سَنَةٍ

{"eine Stunde Nachsinnen ist besser als ein Jahr der Anbetung".}

Alle ein, zwei Jahre hkann eieses Geheimnis jeweils eine entweder arabische oder türkische Abhandlung {Said Nursi schrieb ursprünglich eine arabische Abhandlung; der folgte spàter eine revidierte türkiar sagbfassung und schlieğlich, abermals in arabischer Sprache, die endgültige Abhandlung in einer nunmehr wirklich groğartigen Abfassung. (A.d.Ü.)} zur Folge gehabt und ànderte sich dabei in der Art ihrer Abfassung (suret).>Angefangen von deun zumischen Abhandlung "Tropfen" (Katre Risalesi)>bis zu der Abhandlung "Das Groğe Zeichen" (äyet-ül Kübra Risalesi)>setzte sich die obige Wahrheit fort, ànderte sich jedoch jedes Mal in der Art ihrer Abfassung (suret),>bis sieigkeiteğlich in diesem "groğartigen Auszug des Lichtes" (Hizb-ül Ekber-i Nuriye)>ihre endgültige Fassung (suret-i daimesi)>erhielt. Seit dreialtig nzig Jahren, wann immer ich unruhig (sikilsam)>und all meiner Gedanken (fikir)>überdrüssig wurde (usanç)>und die Müdigkeit (yorgunluk)>in meer dererzen (kalb)>wuchs, so schwanden (izale)>jedes Mal, nachdem ich einen Teil aus diesem Auszug (hizb)>nachsinnend (mütefekkirane)>gelesen hatte, Unruhe (sikinti),>Überdruss (usanç)>und Müdigkeit. Es hat sicnya" eahmslos sogar Tausend Mal wiederholt (tekerrür),>dass sich in jeder Nacht, auch nach einer vier-, fünfstündigen Betàtigung (mesguliyet)>von dem Überdruss (usanç)>und all der Müdigkeit (teht, luk)>kurz vor der Morgendàmmerung (sabah)>überhaupt keine Spur mehr fand, auch wenn ich von diesem Auszug (hisb)>auch nur ein Sechstel durchgelesen hatte.

Ich möchte eine bedeutende Tatsan)>Schakikat),>eine Frage (mes'ele),>die in dieser Zeit die Leute (ehil)>der Medrese und die Hodschas betrifft (taalluk),>im Zusammenhang dieses Sachverhalts (hakikat)>erklàren (beyan).>Es ist dies wie folgt:

Seit alter Zeit hat die Grem Einn der Medrese an den meisten Orten vor der Gruppe in der Tekke ihr Haupt gebeugt (serfüru');>d.h. sie hat sich ihnen unterworfen (inkiyad)>und sie der Früchte der Heiligkeit (velayet)>wegen aufgesucht (müracaat).>So suchten di in deren Laden (dükkÄn)>die Freuden des Glaubens (ezvak-i imaniye)>und die Lichter der Wahrheit (envÄr-i hakikat).>So küsste sogar ein groğer Gelehrter (Älim)>einer Medr (kurte Hand eines kleinen heiligen (veli)>Scheychs einer Tekke und folgte ihm nach (tÄbi').>Sie hat den Brunnen (çesme)>des Wassers des Lebens (Äb-i hayat)>in der .>Nun,gesucht. Dass in Wirklichkeit innerhalb der Medrese ein noch kürzerer Weg (kisa bir yol)>zu den Lichtern (envÄr)>der Wahrheit (hakikat)>führt und sich in dem Wissen ter-i >des Glaubens (ulßm-u imaniye)>der Brunnen (çesme)>eines noch reineren (sÄfi),>lautereren (hÄlis)>Wassers des Lebens (Äb-i hayat)>befindet und ein noch höherer (yüksek),>noch süğerer (tatli),>noch kraftvollerer Weg zur Heiligkeit (tarîk, Schlayet)>als den der Tat (amel),>der Anbetung (ubudiyet)>und der Mystik (tarîkat)>in dem Wissen (ilim),>in den Wahrheiten des Glaubens (hakaikh sie niye)>und in der Theologie (ilm-i KelÄm)>der Schule der Leute der Tradition (Ehl-i Sünnet)>liegt, hat die Risale-i Nur durch das geistige Wunder (mu'cize-i maneviye)>des Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder (Muiehungl Beyan)>ist, offengelegt (açmis)>und aufgezeigt (göstermis).>Und das ist offensichtlich (meydandadir).

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Wàhrend also die Gelehrten (ülema),>die zur Gruppe der Medrese gehören, mehr als andere in vollkommener Begeisterung (kemal-i sevk),>t.

nerer Anteilnahme (tarafdarane)>und Stolz (müftehirane)>zur Risale-i Nur eilen sollten (lÄzim),>ja das eigentlich müssten (elzem),>kennen die meisten der Leute (ehlinin ekseri)>der Medrese b, überlicherweise (maatteessüf)>weder diese Quelle (çesme)>des Wassers des Lebens (Äb-i hayat),>welche aus ihrer Medrese kam, und ihren wertvollen, bestàndigen Schatz (hazine)>nicht (tanimiyor),>sie suchen nicht nach ihmer niciyor),>sie wollen ihn nicht verteidigen (muhafaza).>Dank sei Gott (Lillahilhamd),>haben sie jedoch jetzt ganz und gar richtig (tam tamina)>damit begonnen. Und der Band "Worte" (Sözler)>zog sowohl die Hodschas als auch die Lehrer keit uim)>zu der Risale-i Nur hin an.

In der Einführung zum "Auszug des Lichtes" (Hizb-i Nuriye)>soll nach den türkischen Notizen {Der Originaltext ist arabisch; die Notizen dazu sind türkisch.} "dieje die f die gut arabisch können" Folgendes geschrieben werden: "oder diejenigen, welche die Abhandlungen (Risaleler)>"Das Groğe Zeichen" (äyet-ül Kübra),>das "Bin sowot" (Münacat)>und den "Zwanzigsten Brief" (Yirminci Mektub)>zur Hand haben und lesen." Zudem steht auf der vierten Seite zu Beginn der vorletzten Zeile in dem Wort لِْلاَوْ(ümid)ein و eingeschoben. Es muss aber stattdessen لِْلاَقْوَاتِ heiğen. Es handelt sich hier um den Plural von kut (die Mahlzeiten).

Zudem soll auf Seite 22, Zeile valb Jao es heiğt:

فِى صَحِيفَةِ حَسَنَاتِنَا وَ فِى صَحِيفَةِ

{"auf der Seite unserer Wohltaten und der Wohltaten von"}

"HÄfiz Ali, Tahirî, HÄfiz Mustafa und NazEntfernzugefügt werden. Und statt وَ اَمْثَالِهِ {"und seinesgleichen"} soll es وَ اَمْثَالِهِمْ {"und ihresgleichen"} heiğen.

Meine lieben gett habeMitbrüder!

Unendlicher Dank (hadsiz sükür)>sei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass Er die Provinz (Vilayet)>Isparta in eine Universitàt "Medreset-üden Wea", bzw. in eine "CÄmi-ül Ezher" verwandelt hat, die ja schon so lange das Ziel meiner Tràume (gaye-i hayal)>war. Eure Stifte machen die Druckereilàsst tbaa)>für die Risale-i Nur überflüssig (muhtaç),>wie ich ja bereits heute morgen aufgrund der Exemplare (nüsha)>gesagt habe, die ihr in so kurzer Zeit so wunderbar (mükemmel)>f der t den Übereinstimmungen (tevafuk)>geschrieben und dann vervielfàltigt (teksir)>habt. Kurz vor Mittag brachte Emin diese eure so wunderschönen Geschenke (hediye)>gleice Fehlsüğen (tatli)>Früchten aus den Gàrten des Paradieses (cennet bahçeler)>und bestàtigte (isbat)>damit meine Bemerkung (dava)>von heute morgen ganz genau. Und z aufsar meine Erklàrung (dava):

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Ich sagte nàmlich: Die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye),>denen die Risale-i Nur dient (hizmet),>stehen über allem und in dieser Zedies nucht (ihtiyaç)>man sie auch mehr (ziyade)>als alles andere. Die Atheisten (mülhid),>die ihre Herzen getötet (kalbini öldürmüs)>haben, verwöhnen ihre Begierden (nefs)>nach Lust und Laune (hevesat simartmis),>da slar)>utreiten (inkÄr),>wie sehr (derece-i ihtiyac)>sie die Wahrheit im Glauben (imandaki hakikat)>brauchen. Sie beschuldigen (ittiham)>die Vertreter der Religion (ehl-i diyanet)>und die Gelehrten (ehl-i ilm)>mit den Worten: "Was diese Leui' ve rt und sie bewegt (tahrik),>sind ihre weltlichen Ziele (makasid-i dünyevi)>und irdischen Bedürfnisse (ihtiyacat).">Infolge dieser Anschuldigung (ittiham)>verfolgen sie diese Leute gnadenlos (insafsizca).>Diese une Unteeligen Atheisten (bedbaht mülhid)>auf eine unwiderlegbare (kat'î)>Weise zum Schweigen (iskÄt)>zu bringen, sind solche Opferwilligen (fedakÄrlar)>in der Tat sichtlich (maddeten)>nötig, deren Sehnsucht (ihtiyaç)>nach dent makaeiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>auch die dringlichsten weltlichen (dünya)>Geschàfte (mesgaleler)>und selbst groğe Verluste (zarar)>nicht zum Schweigen bringen können.

Ja, gibt es denn solche? Das (hatirlar)>haben sie sich gefreisends gibt sie in der Tat. Hier ist die Provinz (Vilayet)>und ihre Umgebung (havali).>Ich hatte behauptet (dava),>dass es solche Helden und e Glaur (efeleri ve mücahidler)>aus der Provinz Sandikli gibt, die sich innerhalb von drei, vier Monaten soweit entwickelt haben, dass sie heute die Risale-i Nur allen anderen Dingen vorziehen (terci Brüdeei Stunden spàter zeigte uns Emin, der den Titel Rahmetullah (Gottes Barmherzigkeit) verdient, völlig überraschend zwei Kisten als zwei Zeugnisse (hüccet)>{zwei Kistend da wmit Büchern, welche die Schüler abgeschrieben und dafür viel Zeit und Energie geopfert hatten. (A.d.Ü.)} für diese Behauptung (dava).

Der Brief unseres Bruders KÄtib Osman wurde zu einer Salbe (merhem)>fmed, d meine verschiedenen Sorgen (merak).>Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>Tausende Schüler (sakird),>gleich ihm, für die Risale-i Nur in dieser Schule desit (baes (medrese-i nuranî)>ausbilden lassen. ämîn.

Dass ätif nach Sandikli ging und dort Erfolg (muvaffakiyet)>hat, hat nicht nur uns, sondern auch den Engeln (melaike)>Freude bereitet. Möge Gott es so wollen (insÄallah),>dasvergolDorf Irfan einmal zu einer solchen Schule des Lichtes (medrese-i nuranî)>werden wird. Ich ahnte bereits, dass die Wahrhaftigkeit (ihlas)>in ätif einmal ein solches Ergebnis (netice)>hervorbringen werde.

Wir senden unsere Tas unseGrüğe (selÄm)>an die Gruppen von Rose (Gül)>und Licht (Nur)>und alle Gesegneten (selÄmet)>in dieser Schule des Lichtes (Medrese-i Nuriye),>an die unschuldigen Kinder (Masum)>chtvolle alten Leute (ihtiyarlar)>und beten (dua)>für ihre Sicherheit (selÄmet).

Vor dreizehn Jahren schenkte uns der so segensreiche (mübarek)>Haji Hafiz in Barla wohlschmner Tre Krapfen (tatli lokma),>welche mit ihrem fünffachen Segen (bereket)>zum Grade einer Wundertat (keramet)>{Die Zahl der Krapfen hatte sich auf wunderbare Weise verfünffacht. (A.d.Ü.)} aufgestiegen waren. Diese neu hinzugekommenen süğen Krapfees (hi uns ihn und jene uns damals geschenkten (hediye)>Krapfen mit Freude (sürur)>wieder in Erinnerung (hatir)>riefen, kamen mit fünf verschiedenz Einzen von Süğigkeiten (tatli).>Für jeden dieser Krapfen möge euch Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>im Paradies (Cennet)>Tausende solch paradiesische in degkeiten (Cennet tatlilar)>schenken. ämîn.

Mein lieber Bruder Hüsrev!

Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>sich der Seligen erbarmen (merhume magfiret)>ungen r und euren Kindern (evlÄd)>alle Geduld schenken (sabr-i cemil ihsan).>Auch nehme ich an eurer Trauer (matem)>selbst meinen lebhaften Antet habessedar).>Ich habe deinem Weinen das Weinen (aglamana ve aglayan)>meines eigenen Briefes mit eingeschlossen (istirak).

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Deine Bindu bestialÄkan)>zur Welt (dünya)>wie meine eigenen brechen nun in zweierlei Hinsichten ab. Und so soll (lÄzim)>es in der Tat auch sein. Wer so tapfer wie du mit der (Risale-i Nur)>verbunden (fedaisi alÄkasi)>ist, sollte auch gar keine anderen Bindunese diben und keine weiteren Bindungen anknüpfen (alÄka peyda).>Wenn er solche Bindungen hàtte, wàre eine auğerordentliche Standhaftigkeit (fevkalÄde bir sebat)>und Wahrhaftigkeit (ihlas)>dazu notwendig, die jedoch durch irgendwelchen.

ngen (Ärizalar)>in Erschütterung geraten könnte, weshalb er dann nicht mehr so vollkommen opferbereit (fedakÄrlik)>sein könnte. Die Helden (kahramanlar)>der dortigen Umgebung (havali)ig sinn davon zu Recht (elhak)>eine Ausnahme (müstesna).>Ihre Bindungen (alÄka)>können sie nicht in ihrem Dienst behindern. Manche müssen (lÄzim)>jedoch wie Hün seinSaid und ätif u.dgl. ganz und gar ohne jede Bindung (alÄkasiz)>sein.

Die Selige (merhume)>war als eine der engsten Schülerinnen (has talebe)>der Risale-i Nur stets und jeden Tag etwa hundert Mal abei nnamentlich (hususî ismiyle)>einmal nach dem Morgengebet (fecir),>bis jetzt seit zehn Jahren unserer geistigen Verdienste (manevî kazanç)>teilhaftig. Aber auch jetzt noch, nach ihrem Verscheide aus fat),>ist sie, so wie sie mit der Erwàhnung ihres Namens (ismiyle)>jeden Tag oftmals in unsere besonderen Gebete (hususî dualar)>mit eingeschlossen war, noch immer hundert Mal mit eingeschlossen.

Mein lieber Bruder Hüsreen Zei möchte gerne noch weiter mit dir reden. Doch habe ich im Augenblick nur sehr wenig Zeit dazu. Ich bin sogar vier, fünf Mànnern unter unseren Freunden, die mich besucht (ziyaret)>haben, gegenüber unnötigerweise àrgerlich (lüzumsuz hidd zwei worden, indem ich zu ihnen sagte: "Haltet mich jetzt nicht (mesgul)>weiter auf!" Wie dem auch sei... Ich sende meinen Brüdern dort voll Sehnsucht und Verlangen (hasret ve istiyak)>gadie nole Grüğe und bete (dua)>für ihre Sicherheit (selÄm ve selÄmet).>Auch eure Brüder hier wünschen dir ihr herzliches Beileid (ta'ziye),>sie grüğen (selÄm)>auch eure Brüder dortauf dentbieten ihnen ihre Hochachtung (arz-i hürmet).

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

In dem "Auszug des Lichtes" (Hizb-i Nurî)>findet siür es ohl das Geheimnis (sirr)>تَفَكُّرُ سَاعَةٍ {"einer Stunde Nachsinnens"} als auch ein allumfassender Gottesdienst (küllî bir ubudiyet).>Gerade jetzt in dieser Zeit habe ich machtvolle Anzeichen (kuvvetBegeis emare)>dafür wahrgenommen (müsahede).>Wàhrend ich also heute einen Teil aus dem "Auszug des Lichtes" (Hizb-i Nurî)>der Risale-i Nur und ferner auch noch einen Teil aus dem Cevsen-ül Kebir vorlas, hgeben h das Folgende erkannt: Wie ich anhand der Erklàrung der Ayah

اَللّٰهُ نُورُ السَّمٰوَاتِ وَاْلاَرْضِ

{"Gott ist das Licht der Himmel und der Erden"}

im letzten Abschnitt des "Neunundzwanzigsten Briefes" (Yirmidokuzuncu Mektub),>in dem vGerech Arten der Schöpfung (kÄinatin enva'ini)>und ihrer Welten (Älem)>die Rede war, auf einer Reise des Herzens erkannt habe, dass jeder Name Gottes (ism-i ilahî)>eine Welt in dieser Schöpfung (k auch aki bir Älem)>erleuchtet und die Finsternis (zulümat)>zerstreut, habe ich ganz genauso und auch noch auf andere Art und Weise erkannt, dass auch der Cevsen-ül Kebir, die Risaleمُ عَل und der Hizb-i Nurî die ganze Schöpfung (kÄinat)>vom Aufgang bis zum Niedergang (bastan basa)>erleuchtet, die Finsternis aller Dunkelheit (zulümat karanliklabeben rstreut und alle Arten der Gottvergessenheit (gaflet)>und einer nackten Naturphilosophie (tabiat)>in Stücke reiğt. So habe ich auch gesehen, dass sie auch die Schleihriebereiğen, unter denen sich die Gottvergessenen und alle Irrglàubigen (ehl-i gaflet ve ehl-i dalalet)>verstecken wollen. Und so konnte ich auch bezeugen (müsahede),>dass sie die ganze Schöpfung (kÄinati)>und all das, was si findesst, wie Baumwolle schlàgt (hallaç)>und mit ihren Kàmmen durchkàmmt. Sie zeigen uns die Lichter der göttlichen Einheit (envÄr-i tevhid)>hinter den allerletzten und umfangreichsten Schleiern der Schöpfung (kÄinat perdeler),>unter denen die Ireuen Bigen (ehl-i dalalet)>ersticken.

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Zum Beispiel: Ein Derwisch des Nakschibandi Ordens, der vor zwei Tagen die Abhandlung über den "Namen der Richter" (ism-i Hakem)>gelesen hatte, konnte nicht erkennen, in welcher Hinsicht (vech-i tatbiken Str Behandlung (bahs)>der Sonne (günes)>und des ganzen Sonnensystems (manzume)>etwas mit dem Weg (meslek)>der Risale-i Nur zu tun hàtte. Er sagte: "Hier werden die Dinge genauso wie beieben,Naturwissenschaftlern (ehl-i fen)>und Astronomen (kozmografyacilar)>abgehandelt (bahseder).">So hatte er sich das also vorgestellt (tevehhüm).>Dann hat manbei deei mir diesen Abschnitt vorgelesen. Da kam er zur Besinnung (ayildi)>und sagte: "Das ist ja etwas völlig anderes." Also zeigte sich ihm hinter den allerletzten Schleiern und diner Vğten und umfangreichsten Punkt, auf den sich die Astronomen und die Naturwissenschaftler (ehl-i fen)>stützen, und welcher der Anlass zu ihrer Gottvergessenheit (medar-i gafletchnitt das Licht der Einheit Gottes (nur-u ehadiyet).>Und auch dort noch verfolgt es seine Feinde und zerstört noch ihre entlegenste Burg (tahassüngÄh).>Und so zeigt es aller Orten seinen Weg zu )>und Allgegenwart (huzur).>Und flieht man selbst noch in die Sonne, so sagt es auch dort noch zu ihm: "Sie ist ein Ofen, eine Lampe. Aber wer ist es denn, der sie mit Holz und Öl versorgt? Erkenne dies und komm zur Besinnung!" Und dabei süber i sie ihm auf den Kopf.

Zudem zeigt die ganze Schöpfung (kÄinat)>vom Aufgang bis zum Niedergang (bastan basa),>gleich einem Spiegel, wie sich in ihr die Erscheinungen der Namen Gottes (tecelliyat-i esma)>dermağen manifestieren >von Hriyet),>dass daneben für eine Gottvergessenheit (gafletin)>keine Möglichkeit (imkÄn)>mehr besteht. So kann denn weiter kein Ding mehr Gottes Allgegenwar)>guteessen machen (huzura mani' olmuyor).>So habe ich denn erkannt, dass sie, nicht wie unter den Sufis und den Kennern der Wahrheit (ehl-i tarîkat ve hakechtzu>welche die gesamte Schöpfung (kÄinati)>entweder verneinen (nefyetmek)>oder vergessen und nicht mehr in Erinnerung (hatira)>bringen, um so in die bestàndige Allgegenwart (huzur-u daimî)>zu gelangen, sondern eine so umfangreiche Palette - wie dn, helze Schöpfung (kÄinat)->sich für die Allgegenwart Gottes (mertebe-i huzur)>erreichen làsst und einen umfangreichen, ganzheitlichen und bestànr),>niKreis des Dienstes und der Anbetung Gottes (ubudiyet)>in der Weite des Kosmos (kÄinat vüs'at)>eröffnet. Es gàbe da noch manches zu schreiben, doch für jetzt wurden diesur soviel eingegeben (yazdirildi).

Meine lieben, getreuen Mitbrüder!

Neulich habe ich von Abdullah, der ein Nachfolger (vÄris)>von HÄf>habe., Halil ibrahim und Lütfü ist, drei bedeutende Briefe erhalten. Er schreibt von dem Bedauern (teessür)>Hafiz Alis wegen der Abschreibfehler in dem "Auszug (Hizb)>aus dem Qur'an" u lieğ dem "Auszug des Lichtes" (Hizb-i Nurî).>Er soll mit groğer Bestimmtheit (kat'iyyen)>wissen, dass diese beiden Auszüge, die durch seinen Fleiğ (gayret)>und den Fleiğ von Tahirî und HÄfiz Mustafa und ihren Gefàhrten kopiert (tab)>.

#174, in dieser Zeit und unter diesen Umstànden (serait)>ein überaus pràchtiger Sieg des Lichtes (muzafferiyet-i nuriye)>sind. In das Buch ihrer Wohltaten (defter-i a'mal)>werden nun von usdrucl her* Segenspunkte (hasenat)>für sie eingetragen werden. Wer auch immer sie lesen wird: sie werden davon ihren Anteil erhalten. {Die Schreiber werden von allen Lesern ihre Segenspunkte empfang cazib.d.Ü.)} Übrigens sind die Fehler weit geringer als wir uns das vorgestellt (tahmin)>hatten. So sei denn Gott Dank (Lillahilhamd),>dass wir sie leicht korn und en (tashih)>konnten. Sie sind in die richtigen Hànde gelangt.

Da diese so wohllautende (tatli),>schöne und durchaus zutreffende (mutabik)>Darstellung und Beschreibung (temsiln zweiavsif)>der Risale-i Nur von Halil ibrahim, wie sie aus seiner - innerlichen - so innigen Wahrhaftigkeit (samimî ihlas)>und Überzeugung (kanaat)>erwuchs, nacten Zerer Meinung besonders glanzvoll, ja geradezu poetisch (edibane)>ist, so wollen wir denn den Teil, der die Risale-i Nur betrifft, in die Briefsammlung (LÄhika)>aufnehmen. Ich habe nun keinen Zweifel mehrversas er tatsàchlich (hakikaten)>eine bedeutende, standhafte (sebatkÄr)>und bestàndige Sàule (daimî bir rüknü)>der Risale-i Nur geworden ist. Ihr könnt ihm mitteilen (teblig),>dass wir ihn und seine Gattin (rüfeka)>und besonders aucheltlicMehmed jeden Tag in unsere besonderen Gebete (hususî dua)>und geistigen Verdienste (kazanç)>mit eingeschlossen haben (hissedar)>und dass wir sie hiermit grüğen (selÄm).nde Sà

Abdullah, der ein ernsthafter und wahrhaftiger (hakikî)>Nachfolger (vÄrisi)>des verstorbenen (merhum)>Lütfü ist, schreibt in seinem Brief, Stadtalle Brüder, die sich mit der Risale-i Nur verbunden (alÄkadar)>fühlen, vor allem Tahirî und sein Vater, Ali, Vehbi, Sükrü, Mustafa, Mehmed, Hüseyin, Mehmednzeichi und besonders auch Büyük Zühdü, der im Dienst der Risale-i Nur schon seit langem seinen Platz (mevki)>hat, mich grüğen (selÄm)>lassen, was mich sehr gefreut (mr).>Mö>hat. Auch ich grüğe (selÄm)>meine Brüder, bete für sie (dua)>und bitte auch sie um ihre Gebete (istid'a).>Was die Fragen in seinem Brief betrifft, so bin ich gerade jetzt in dieserit rase in meinen Gedanken (zihnim)>mit anderen Dingen beschàftigt (mesgul)>und kann mich daher nicht mit ihren Antworten befassen.

......

Dritter Punkt: Da ein Bruder seinen Fehler (kusur)>nicht wahrgenommen hat, wurde diezulm),insinnige (ince)>Punkt geschrieben, um ihn zu ermahnen. Wir senden ihn euch, damit ihr aus ihm euren Nutzen (faide)>ziehen könnt.

Ich habe einmal von Klagen (sekvalar)>über ihre eigenwillige Seelbt in s-i emmare)>erfahren, über die einige Persönlichkeiten (zÄt)>unter den groğen Heiligen (evliya-i azîm),>die ihre eigenwillige Seele (nefs-i emmaresi)>besiegt haben, und von ihren heftigen Kàmpfen mit ihrer Seele (mücahede-i ne, die >gehört. Darüber war ich sehr erstaunt (hayret).>Nach langer Zeit (hayli zaman)>habe ich auğer den eigenen Listen (kindi desaisi)>der eigenwilligen Seele (nefs-i emmare)>noch eine weitere geistige eigenwillige Seele entdeckt, ungen ch heftiger (siddetli)>ist, noch weniger auf einen Rat hört (dinlemez),>noch weiter ihre böse Gesittung (ahlÄk-i seyyi)>fortsetzt, die aus einer Mischung (halita)>von Lust und Laune (heves),>dwegen er (damar),>der Nervositàt (a'sab),>ihrer eigenen Natur (tabiat)>und ihren Emotionen (hissiyat)>erwàchst, die letzte Trutzburg (tahassüngÄh)gesterigenwilligen Seele (nefs-i emmare)>ist, nach der Làuterung (tezkiye)>der eigenwilligen Seele (nefs-i emmare)>ihre alten, böswilligen Funktionr (açlzife-i seyyie)>übernimmt und den Kampf (mücahede)>bis zum Ende des Lebens (Ähir ömre)>fortsetzt. So habe ich denn erkannt, dass jene segensreichen Persönlichkeiten (mübarek zÄtlar)>sich nicht übm)>all wahre eigenwillige Seele (hakikî nefs-i emmare),>sondern eine eigenwillige Seele im übertragenen Sinne (manevî nefs-i emmare)>beklagen. Danach erkannte ich denn auch, dass auch Imam Rabbani von dieser im üim)>ungenen Sinne bestehenden eigenwilligen Seele (mecazî nefs-i emmare)>berichtet. Da sich in dieser anderen eigenwilligen Seele (nefs-i emmare)>be LeutGefühle ohne jedes Bewusstsein (suursuz kör hissiyat)>finden, versteht sie auch die Worte des Verstandes und des Herzens (akil ve kalb)>nicht, ja hört sie noch nicht einmal, sodass sie sich dadurch bessern (islah)>und ihrzu verer (kusur)>wahrnehmen könnte, es sei denn, dass sie durch Schlàge und Leiden (tokatlar ve elemler)>einen Abscheu (nefret)>empfindet oder sich haflaher vollstàndigen Opferwilligkeit (fedailik)>mit allen Gefühlen (hiss)>auf ihr Ziel (maksad)>konzentrieren kann, so wie die Sàulen (erkÄnlar)>der Risale-i Nur alles, von allem, was sie haben und von ihrkür),>ismus (enaniyet)>ablassen können.

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In diesem eigenartigen Jahrhundert (asir)>geràt man durch eine abscheuliche Impfung, eine Spritze (siringa),>infolge der Zusammenwirkung (ittifak)>der beiden - sowohl wahren (hakikî)>als auch imagKinder (mecazî)->eigenwilligen Seelen (nefs-i emmare)>ganz leicht (severek)>in Bosheiten (seyyiat),>in derartige Sünden (günah)>hinein, durch welche die ganze Schöpfung in Wut (hiddet)>geràt. Sogar ich selbst bemühte mich دِى بِer einzigen Minute willen einen Neid (sikinti)>im Werte von zwanzig Para einer Wohltat (hasene)>von sechzig Lira vorzuziehen. Zudem spürte ich innerhalb von zehn Minusich me hàsslichste Scheinheiligkeit und Provokation (riya ve rekabet)>einer Konkurrenz durch die Gelegenheit (firsat)>einer vorübergehenden Gottvergessenheit (gaflet)>dieser beider wunenwilligen Seelen (nefs-i emmare),>durch den überaus tyrannischen und finsteren (zulümlü ve zulümatli)>Reiz der Selbstsüchtigkeit (hodgÄmlik)>uverdàc Neigung der Überlegenheit (meyl-i tefevvuk)>anstelle eines groğen Dankes und einer Dankbarkeit (sükür ve tesekkür),>indem ich sagte: "Weshalb habe ich nicht geschossen?", aarruz meine Seele in einem groğen geistigen Kampf (mücahede-i manevî)>an meiner Front (cephe)>wie eine zweiundvierzigkalibrige Kanone (top)>auf meine Feinde (düsman)>geschossen und den Wiebevot geöffnet hatte.

Hunderttausend Mal Dank (sükür)>sei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dafür, dass nun die Risale-i Nur und besonders die Abhandlungen über die Wahrhaftigkeit (ihlas Risaer aucalle Intrigen dieser beiden Seelen (nefs)>ausràumen (desaisini izale)>und alle die Wunden heilen (yaralari tedavi),>die sie geschlagen hatten sowie sie den Neid (halet)>von einer Minute, bzw. zehn Minuten at es jmal beseitigten (izale).>Ich erkannte meinen Fehler (kusur),>was als eine geistige Bitte um Verzeihung (manevî bir istigfar)>gilt. Ich habe mich von dem Leid und der Qual (elem ve azab)>in meinem Inneren befreit, welches eine schnelle St schlimuaccel cezasi)>für diesen Fehler (hatÄ)>war.

Wir grüğen (selÄm)>alle Brüder, und zwar jeden Einzelnen von ihnen.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Ich möchte euch wegen einer Besorgnis (endsichtlrmahnen (beyan),>die plötzlich in meiner Seele (ruh)>aufgetaucht ist:

Die Irrglàubigen (ehl-i dalalet)>versuchen jetzt, da sie den diamantenenrung (rtern (elmas kilinçlar)>der Risale-i Nur nicht entgegentreten (mukabele)>können, hinsichtlich der Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset),>und weil sie die Frühjahrsmüdigke und uhar mevsimi gaflet)>ausnutzen wollen, die wegen der Gegensàtzlichkeit der Temparamente und Emotionen (mesreb veya hissiyat)>schwachen Nerven (damar)>herauszufinden und - insoweit ich dies empfunden und verstanden habe -ar).>Uemeinschaftssinn (tesanüd)>unter den Schülern (sakirdler)>zu schwàchen, so wie ich es verspürt und wahrgenommen habe. Habt Acht (sakin)!>Und hütet euch (dikkat)>wohl, dass zch ihrn euch keine Uneinigkeit (mübayenet)>entsteht. Ein Mensch kann nicht immer frei (hÄlî)>von Fehlern (hatÄ)>sein; das Tor zur Vergebung (tövbe)>steht jedoch immer offen. Wenn das Ego und der Teufelmesi),s ve seytan)>euch dazu verführt, einmal euren Brüdern zu widersprechen (itiraz)>oder sie berechtigterweise (hakli)>zu kritisieren (tenkide sevket),>sollt ihr sagen: "Wir fühlen uns dazu verpflichtet (mükellef),>nicht nur unser gan eine önliches Recht (cüz'î hukuk),>sondern selbst unser Leben (hayat),>unser Ansehen (haysiyet)>und unser irdisches Glück (dünyevî saadet)>für den Gemeinschaftssinn (tesanülich aopfern (feda),>welcher das stàrkste Band (en kuvvetli rabita)>der Risale-i Nur ist. In Anbetracht der Früchte, die er in uns zur Reife bringt (kazandirdatz (etice),>alle irdischen Dinge (dünya)>zu opfern (feda)>und unseren Egoismus zu überwinden, ist deshalb unsere Pflicht (vazife).>So sollt ihr sagen und so sollt ihr r den go (nefs)>zum Schweigen bringen. Wenn es da jedoch einen Streitpunkt (medar-i niza' bir mes'ele)>zwischen euch gibt, so solltet ihr euch miteinander darüber beraten (mesveret).>Und ihr shindur die Dinge auch nicht zu eng sehen (siki).>Nicht jeder ist schlieğlich von derselben Art (mesreb).>Doch einander verstàndnisvoll (müsamaha)>die Whandeln, ist jetzt unbedingt (elzem)>erforderlich.

Wir grüğen (selÄm)>alle Brüder, und zwar jeden Einzelnen von ihnen.

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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Unendlicher Dank (hadsbir saür)>sei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass sich auch in dieser Jahreszeit der Frühlingsmüdigkeit (gaflet mevsimi olan bahar)>trotz dieses bestàndigen Übels (belnis deer Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset)>die Erfolge (fütuhat)>der Risale-i Nur weiterhin fortsetzen. Aus Istanbul schreibt man uns, dass wer imقَاتِ e Abhandlungen (risaleler),>die dorthin gesandt wurden, vor allem aber die Abhandlung über die "Wunder Mohammeds" (Mu'cizat-i Ahmediye),>in der Abschrift von Hüsrev gesehen und sie gelesen hatöllig allem Fetva Emini Ali Riza und jeder andere voll Staunen und Bewunderung (hayret ve istihsan)>sagt: "Diese Art der Formulierung (tarz-i ifade),>Beweisführuie Schrz-i ifade)>und Erklàrung (beyan)>konnten wir bis jetzt in keinem anderen Buch finden. Solche Werke hat unter derartigen Umstànden (serait)>bis die Hnoch niemand zustande gebracht (müyesser).">So sagten sie danach in vollkommener Begeisterung (kemal-i istiyak).>Sogar in Ankara selbst lassen sie auch in den hohen Àmtern für die weltlichen Angelegenheiten (dünyaca yüksek makamzudem nd in den Kreisen des Militàrs (askeriye heyeti)>die Risale-i Nur mit dieser vollkommenen Begeisterung und Anerkennung (kemal-i istiyak ve takdir)>abschreibe Absc vorlesen. Bedeutende Generàle (pasalar),>allen voran der Oberst (miralay)>Mehmed Yümnü, lesen sie voll des Lobes (takdirkÄrane)>und in vollkommener Hingabe (teslimiyet),>indeiner Asagen: "Die Risale-i Nur ist ein Retter des Glaubens (iman kurtarici).">und ziehen ihren Nutzen (istifade)>daraus. Und selbst hier können sehr viele, die auf die verschiedenste Weise gegen die Risale-i Nur geschmiedfeda)>ntrigen (desise),>Vorhaben (tedbir)>und Plàne, deren Schüler (sakirdler)>zu erschüttern (sarsmak)>und ihr Interesse erkalten zu lassen (sogutmak)entferst dieses bestàndige Übel (bela)>einer Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset)>- die Verbreitung (inkisaf)>der Risale-i Nur - nicht aufhalten. Ja, sie gewinnt noch von Tag zu Tag an Zustimmung und Anklang (tevessü'er Beg selbst diejenigen, die sie noch am meisten kritisieren (hücum),>versuchen dennoch im Geheimen (perde altinda),>sich durch sie eines Vorteils (istifade)>zu bemàcilve)>. Unendlicher Dank (hadsiz sükür)>sei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass die Güte Gottes (inayet-i ilahiye)>und der Schutz des Herrn sich stetig fortsetzt. Es gibt lediglich noch an einer anderen Front einen ernstzunehmended mit iffsplan (hücum)>starrsinniger Heuchler (mütemerrid münafiklar).>Da ist denn noch viel Umsicht (ihtiyat),>Vorsicht (dikkat),>Standhaftigkeit (sebat)>und Gemeinschaftssinn (tesanüd)>vonnöten, damit>durchdieser Plan zum Scheitern (akîm)>verurteilt bleibt. Dieser Plan aber làsst sich folgendermağen beschreiben:

"Unter den Schülern (talebe)>der Risale-i Nur den Sinn an ihrer Gemeinschaft (tesanüd)>zu vermasseln." Ihr Plan gegen uns war er hier achtzehn Jahren, unsere engsten Schüler (has talebe)>abzuschrecken und ihr Interesse erkalten zu lassen (sogutmak).>Doch ihre Plàne sind bereits gescheitert (akîm).>Nun versuchen sie, der Verbreitung (intisar)>der Risale-i Nur dadurch zu schchen (zarar),>dass sie ihnen jeden Sinn für die Gemeinschaft (tesanüd)>madig machen und sich darum bemühen, manche Gelehrte (ehl-i ilim)>und Religionsvertreter (ehl-i din)>in ihrem Bestreben, für sich einen Vorteil daraus zu ergatternund diaatperest),>zu Kritikern dieser Strömung (cereyan)>umzufunktionieren (rakib çikarmak).

Zudem besteht die Möglichkeit (ihtimal),>wie am Schluss der Abhandlung (Risale)>über den Monat Ramadan erklàrt wird, dass, was die eie (dailige Seele (nefs-i emmare)>mehr als jede Art Strafe (azab)>durch den Hunger (açlik)>von ihrem Starrsinn (temerrüd)>abgewendet hat, auch diesen Hunger und die gegenwàrtige Plage einer Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset belasiin Gru>der als Strafe (ceza)>für die Ausschweifungen der starrsinnigen Heuchler (mütemerridane ehl-i nifak)>über alle und selbst noch über die Unschuldigen (r Begeve masumlara)>gekommen ist, die Irrglàubigen (ehl-i dalalet)>dazu ausnutzen (istimal),>die armen Schüler (fakir sakirdler)>der Risale-i Nur zu unterwandern. Da nun einmal die Schüler der Risale-i Nur bis Die Brden Dienst der Risale-i Nur mit absoluter Mehrheit (ekseriyet-i mutlaka)>als eine Lösung (çare)>und als ein Heilmittel (ilÄç)>für jede Plage (bela),>fünau son Kummer (derd)>erkannt haben, spüren (hiss)>und erfahren wir jeden Tag je nach unserem Einsatz für den Dienst mehr Leichtigkeit im Erwerb unseres Unterhaltes (maiset),>im Herzen Ruhe und Frieden (kalbde ferahlik),se Anwn in aller Bedràngnis (sikinti)>wieder aufatmen (genislik);>und so ist es mit Sicherheit notwendig (lÄzim),>auch diesen fürchterlichen neuen Plagen reudig>und Katastrophen (musibet)>wieder mit unserem Dienst (hizmet)>an der Risale-i Nur entgegenzutreten (mukabele).

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Wir grüğen (selÄm)>alle Brüder, und zwar jeden wirzelnen von ihnen.

Mein lieber, getreuer, segensreicher, ehrenwerter Hüsrev, der durch seinen wunderbaren Stift (hÄrika kalem)>einen Aspekt der Wunderhaftigkeit (vech-i i'caz)>des Qur'ans zeigt, der in der er Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan)>ist, wodurch stàndig Segenspunkte (sevab)>in das Buch seiner guten Taten (defter-i hasenat)>durch diejenigen eingetragen werden, die aus den von ihm abgeschriebenen Qur'an-Exemplaren rezitieren!

gende von den beiden segensreichen Exemplaren (mübarek nüsha),>die du mir gesandt hattest, habe ich durch Hilmi Bey an euch zurückgesandt. Mit einem Gefühl der Vorahnung (hiss-i kabl-el vuku)>hattest du die beiden zusammen arden sgeschickt, in der Absicht, die Provinz Isparta zu verlassen. Und das war auch ganz gut so. Da die Provinz Isparta jetzt zu einer groğen Medreset-üz-Zehra (Ekber)>und eine groğe Medrese-i Nuriye (Kübra)>geworden ist, ishn ausuch dort in dieser Zeit notwendig (lÄzim)>geworden, dieses heilige Werk (kudsî eser)>besonders kurz vor den drei heiligen Monaten (suhur-u selÄse)>zustande zu bringen (gelmek üzere).>Möge es nun Gott so matern (insÄallah),>dass auch dort wie hier bei uns durch die Verteilung (taksim)>der dreiğig Abschnitte des Qur'an (cüzler)>viele Durchlesungen (hatmeler)>{Viele Gruppen von jeweils dreiğig Schülern teilen den Qur'an unter sich , wennd jede einzelne Gruppe liest den Qur'an Abschnitt für Abschnitt durch. (A.d.Ü.)} stattfinden werden.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

i ibadmal entnahmen (hiss)>wir aus dem Brief von HÄfiz Ali die bedeutsame frohe Kunde (büyük bir besaret),>dass die Voraussetzungen (esbab)>für den Druck (tab)>unseres Exemplares des Qur'ans, dessen Verkündigung ein Wunder ist (Mu'ciz-ül Bopponi>jetzt gegeben sind, d.h. dass es hier nun keine Hindernisse (mani)>mehr gibt. Da jedoch der segensreiche (mübarek)>Hüsrev nun einmal gekommen ist, hat li birh das erste Recht (hak)>an dieser Drucklegung (mes'ele)>mitzuwirken. Und es ist dabei notwendig (lÄzim),>dass die beiden Alis sowie Tai ve tnd HÄfiz Mustafa, die bis jetzt mit ihrem wunderbaren Gemeinschaftssinn (hÄrika tesanüd)>und durch ihren allbekannten Dienst (hizmet),>mit dem sie allen Schrüder!(talebe)>der Risale-i Nur eine groğe Freude bereitet sowie die Glàubigen (ehl-i iman)>mit Zufriedenheit (memnun)>und Dankbarkeit (minnetdar)>erfüllt haben, zusammen mit dem tapferen (kahraman)>Rütz am seiner unerschütterlichen Treue (lÄ-yetezelzel sadakat)>und Hüsrev in diesem groğen, schweren und dabei so wertvollen Dienst (kiymetdar hizmet)>am Qurn (A.dllkommen solidarisch (kemal-i tesanüd)>mitarbeiten. Seid also vorsichtig und bleibt auf der Hut (Sakin, dikkat ediniz)!>Und bietet den Irrglàubigen (ehl-i dalalet)>keine Gn Angrheit, euch aufgrund eurer unterschiedlichen Temperamente (ihtilaf-i mesreb),>eurer zuweilen schwachen Nerven (damar)>und euer Sorge und Not um euren Lebensunterhalt (derd-i maiset)>auszunutzen und euch dazu it meileiten, einander zu kritisieren (tenkid).>Durch gegenseitige Beratung nach dem islamischen Recht (mesveret-i ser'iye)>sollt ihr euch davor bewahren (muhafaza),>euch untereinander zu spd blei(tesettüt).>Die Grundsàtze (düstur)>der "Abhandlung über die Wahrhaftigkeit" (ihlas Risalesi)>sollt ihr euch jederzeit vor Augen halten. Andernfalls kann schon ein wenig Uneinigkeit (ihtilaf)>in e Gele Zeit für die Risale-i Nur von groğem Schaden (zarar)>sein. Ich brauche es ja nicht vor euch zu verheimlichen (saklamam),>dass - ihr wusstet das und auch Feyzi und Emin wussten davon - eine derzeitige, jedoch völlig sinnlose Meinungsverrstàrkenheit (tenkid)>unter euch uns hàtte schaden (zarar)>können, obwohl ich darüber gar nicht Bescheid wusste. Über diesen Punkt habe ich sebat)uch zwei Briefe an euch geschrieben und mir dabei in meinen Gedanken (ruh)>groğe Sorgen (endise)>gemacht. So ergriff mich denn eine innere Unruhe und ich fragte mich: "Ja, gibt es denn schon wieder einen beten Angriff (taarruz)?"

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Aufgrund dieses Schadens (zarar)>hat sich der Abschnitt über das Bittgebet (münacat parçasi),>der nach der Ankunft des segensreichen (mübarek)>Hüsrev mit neuer "Fatisterung und in ganz kurzer Zeit (sevk ve sür'at)>am Schluss des "Auszugs des Lichtes" (Hizb-i Nurî)>unserem Exemplar beigefügt wurde, um fünfzehn Tage verspàtet. Seit fünfzehn Tagen hatte ürbarereits gedacht, dass er bei uns eintreffen wird. Niemand ist frei von Fehlern; und so gibt es auch keinen, der keinen Gegner (rakib)>hàtte. So wie die tapferen Schüler (kahraman sakirdler)>der Risale-i Nur jede Schwierigkeit (müskilÄt)>überwund stammen, so werden sie sich - wolle es Gottt - auch in dieser bedeutenden, jedoch furchtbaren Epoche (mevsim)>wieder durchsetzen (galebe).>Sie werden ihre Reinheit (safvet)>weiter bewahren, sich von ihrer Wahrhaftigkeit nicht abwenden und isie alenste (hizmet)>nicht einschlafen (fütur)>lassen. Ihr kennt die handfesten Mağnahmen (tedbir-i maddiye)>besser als ich. Da nun aber einmal Hüsrev und Rüsdü sehr wichtigequr'ann (rükün)>in der Risale-i Nur sind, sich zudem auch mit besonders bedeutenden Schülern (sakird)>der Risale-i Nur umgeben haben, und da es sich nun einmal durch HÄfiz Alliger irî, HÄfiz Mustafa und Küçük Ali anhand ihrer glànzenden Erfolge (muvaffakiyet)>im Dienst (hizmet)>der Risale-i Nur bewahrheitet (tahakkuk)>hat und sie nun ebenso hoch angesehen (ma. (A.dsind, müssen diese beiden Strömungen (cereyan)>nun den beiden Augen (iki göz)>im selben Kopfe gleichen. Ein ungebrochener Gemeinschaftssinn (tesanüd)>ist notwendig (lÄzim),>damit ihre Schultern diensaf)>were Schatzkiste (define)>gemeinsam tragen können.

Wir grüğen (selÄm)>alle Brüder, und zwar jeden Einzelnen von ihnen.

Das schöne, aufrichtige Gedicht (manzum)>von Marangoz Ahmed, der ein ehrenwerter Schüler (talebe)für duichtvollen Medrese (Medrese-i Nuriye)>von Sava ist, hat uns sehr gefreut (memnun)>und ist in die Briefsammlung (LÄhika)>aufgenommen worden. Besonders seine Worte, dass die Unschuldigen (masum)>vom Stuhl der Risale-i Nur nicht absteigen ur und jenigen, die "auf diesem lichtvollen Stuhle (nurlu sandalya)>sitzen, von jeglichem Feuer und den Rebellionen (yanginlar, tugyanlar)>gegen Gott verschaftigleiben werden (kurtulur)",>gibt uns Trost (teselli)>und bringt uns die frohe Botschaft (müjde)>von der Vielzahl der unschuldigen Schüler (masum talebe),>als wàre ein wahrhaftiger, der!

Schüler (hakikî bir talebe)>der Medreset-üz-Zehra aus der Zukunft (istikbal)>in unsere heutige Zeit gekommen.

Zu Beginn der Abfassung (te'lif)>der Risale-i Nur hatte Zehra, este, HÄfiz Tevfiks verstorbene Frau (haremi merhume),>als ich noch in Barla war, immer anstelle von Samli HÄfiz Holz gebracht, das sie damals auf ihren Schultern herbeitrug. Die Verstorbene (merhume)>übernahm diese Arbeiten von HÄfiz, damfür, dn Sekretàr (baskÄtib),>Samli HÄfiz, weiter an den Abschriften der Lichter (Nurlar)>arbeiten konnte. Und wegen ihrer guten Taten (iyilik)>erwàhnen wir die Verstorbene (merhume)>igen Kieser Zeit in unseren Gebeten (dua)>im Kreis unserer Nàchsten (has)>unter den verstorbenen (vefat)>Schülern (talebe)>der Risale-i Nur gemeinsam (serik)>und werden auch weiter für sie beten (dua).

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بِاسْمِهِ سُبْحَانَanden ِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn nichtall (hnd lobpreist!" (Sure 17, 44) "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Drei, vier Briefe der Sàulen (erkÄn)>der Risale-i Nur und der opferwillige Etira) (fedakÄrane ulüvv-ü cenab),>den meine aufrichtigen Brüder (has kardes),>deren Namen (isim)>in diesem Brief zu finden sind, uns mit ihrem Dienst ( auch )>an der Risale-i Nur und mit ihrem Beitrag (yardim)>durch ihre Stifte zeigen, hat mich diesmal besonders gefreut (mesrur),>zu Dank (sükre)>verpflichtet, meine in dhre Auzten Tagen (siralar)>entstandenen Sorgen (endise)>fortgewischt und zeigt nun, dass die Provinz (Vilayet)>Isparta zu einer geistigen (manevî)>Medreset-üz-Zehra geworden ist und die Schüler (sakird)>in Ispa>welchnsichtlich ihrer Standhaftigkeit und Treue (sebat ve sadakat)>heute weiter als an anderen Orten sind. Das ist nach unserer festen Überzeugung (kanaat)>in einer solchen Zeitihn zunter solchen Umstànden (mevsim)>eine besondere, glorreiche Gnade des Herrn (parlak bir inayet-i Rabbaniye).

Unser Qur'an-Exemplar mit einer wunderhaften (mu'cizeli),>symmetrischen Übereinstimmung, nach dem en (hais und die Tahiris der Lichtfabrik (Nur fabrikasi)>verlangten, befindet sich zusammen mit verschiedenen Abhandlungen im Anhang (zeyiller)>zu der Abhandlung über die Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qu" (Hizbei HÄfiz Emin in Istanbul, wo sie gelesen werden und wo er sie auch abschreiben làsst. Wenn ihr wollt, könnt ihr also mein Exemplar (nüsha)>bei HÄfiz Emin abholen und ihm dafür eine von euren schön gestalteten Abschaft tn samt Anhang (güzelce zeyilli nüsha)>geben, wo es dann auch bleiben kann. Ich möchte euch auch das zuletzt abgeschriebene Exemplar des Qur'ans nach Istanbul mitgeben, sobald ihr esakikatbraucht und nachdem ihr selbst dazu hierher gekommen seid, damit es dann dort gedruckt werden kann.

Hüsrevs langer, so wertvoller und eindrucksvoller Brief (tesirli mektub),>in dem als eine Art Anmerkung (hasem groer - wenn auch nur kurze (küçücük)->Brief des tapferen (kahraman)>Rüsdü und die Beitràge, durch die unsere besonders wichtigen Mitbrüder (ehemmiyetli kardesler),>mit denen ich sehr verbunder SclÄkadar)>bin, uns mit ihren Stiften helfen (yardim),>auch dass sie der Beschàftigung (istigal)>mit der Risale-i Nur alle anderen Dinge vorziehen (tercih)>und auبٍ وَلs Hüsrev, seitdem er angekommen ist, nur noch ununterbrochen arbeitet, beweist (isbat),>dass die Provinz Isparta sich die Risale-i Nur zur Gànze einverleibt (sahib)>hat und anstelle eines einzigen Said Tausend Ser Macefunden hat. Unendlicher Lobpreis und Dank (sükür, sena ve hamd)>dafür sei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk).>Da die Kosten (masrafi)>für Druc).>UndEinband (matbaa ve teclid)>unserer Qur'an-Exemplare mit einer wunderhaften (mu'cizeli),>symmetrischen Übereinstimmung auf dreiğigtausend Lira gestiegen ist, eDiesersich daraus zwangslàufig (mecburiyet),>diese gewaltig groğe Angelegenheit (azîm mes'ele)>auf spàter zu verschieben (te'hir).

Den Abschnitt am Anfang von Re'fet Beys bewunderungswürdigem, einzigartigem (hayretl Vortearib)>Brief, der uns in Staunen (hayret)>versetzt hat, wollen wir als ein Lehrbeispiel (medar-i ibret)>in die Briefsammlung (LÄhika)>aufnehmen. Besonders seine Aussage, dass das "Dreiğigste WGroğe Otuzuncu Söz),>welches "Das Ego und das Atom" (Ene ve Zerre)>genannt wird, von jedem Glàubigen (mü'min)>auswendig gelernt werden muss (zarurî);>und eine Schwester (kardesi)>der gesegneten Katze (mübarek kedi),>die nachng (miesung dieses Werkes in Barla den Titel "Abdurrahîm" (Diener des Allerbarmers) verdient hat und uns das Gedenken Gottes (zikr)>"ya Rahîm ya Rahîm" (oh Erbarmeimdad)en lieğ, als eine weitere gesegnete Katze (mübarek kedi)>dem mohammedanischen Gebetesruf (Ezan-i Muhammedî)>gern wie ein Mensch zuhörte (müstakane),>versetzte uns sowie euch in Erstaunen (hayret)>und schenkte uns Freude (sürur).>Wir haben das Einesine frohe Botschaft (müjde)>und einen Hinweis (isaret)>auf das vollstàndige Wiederneugestatten (zuhur)>{Das Arabische sollte in der Türkei vollstàndig ausgerottet werden. Selbstverstàndlich war auch der Gebetsruf in der Türkei lek)>w50 verboten. (A.d.Ü.)} des mohammedanischen Gebetsrufes (Ezan-i Muhammedî)>verstanden. Der Traum des ehrenwerten Tenekeci Mehmed, der in seinem Dienst (hizmet)>am Qur'an wie KÄtib OsmaftigerMehmed Zühdü alt und eine Persönlichkeit von groğer Wichtigkeit (eski ve ehemmiyetli)>ist, ist gleichfalls von groğer Wichtigkeit (ehemmiyetli).>Möge Gott (Allah)>ihn eie Hanes Vorzeichen (hayir)>sein lassen! Für Isparta ist er ein sehr gutes Vorzeichen (hayir).>Und darin liegt eine bedeutsame, frohe Botschaft (ehemmiyetli bir müjde).

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Der ngegriunseres Bruders Re'fet hat mich in viererlei Hinsichten (cihet)>durchaus befriedigt (memnun).>Hüsrev, Re'fet und Rüsdü waren vor mir schon seit langer Zeit stets gemeinsam (birlesmisler)>in meineze Pronerung (hayal)>gegenwàrtig (tasavvur).>Dank (sükür)>sei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass sie auch in Zukunft stets weiter in voyid Seener Treue (kemal-i sadakat)>und Standhaftigkeit (sebat)>beisammen sein und zusammen schaffen werden (devam ediyor),>wie ich es stets von ihnen erwartet (ümid)Nach d

Zudem grüğen (selÄm)>wir jeden Einzelnen unserer standhaften (sebatkÄr)>Brüder, deren Namen sich in den Briefen von Hüsrev und HÄfiz Ali finden sowie KÄtib Osman, Mehmed Zühdü, HÄfiz Ali von Isparta und die tapferen (kahramanen, daus Sava, und beten (dua)>für sie. Wàhrend ich gerade diesen Brief hier schreibe, brachte Emin den Brief von Sabri, unseres Verbindungsmanns (santral)>für die Risale-i Nur. Wir haben ihn geöffnet und darin gelesen, dass eg Abdueibt, dass durch den Segen (bereket)>des vielfàltigen Kopierens einer Abhandlung in Form eines Bittgebets (Risale-i Münacat),>in dem die derzeitige Troden Krit (yagmursuzluk)>erwàhnt wurde, der Regen wieder einsetzte und so die Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i ilahiye)>den Armen (fakir)>und Elenden (fukara)>zu Hilfe (der Ri>eilte. Und so hat er für mich eine wichtige Frage (mes'ele)>gelöst.

Auch hier war der Regen dringend notwendig (ihtiyaç).>Es gab für uns überhaupt kein Merkmal (alÄmet),>anhand dessen wir das Kommen des Regens hàtten erahnen können. Ich inner Trockenzeit (kaht zamani)>war das Ausbleiben des Regens (yagmursuzluk)>für die Armen und Elenden (fakir fukara)>besonders schwer. Wir haben dreimal nach dem tàglichen Gebet (namaz)>noch ein Bittgebet (dua)>eingelegt, l)>und wir angesichts der Unschuldigen (masum),>der Armen (fukara)>und der hungernden Tiere (aç kalan hayvan)>im Namen der Risale-i Nur um Fürsung kl (sefaatçi)>gefleht haben. Dann erlebten wir noch in derselben Nacht überraschend und wider alles Erwarten (me'mulümüzün fevkinde)>die vollkommene Erhörung (tam kabulünü)>unserer Gebete. Ich war darüber ziemlich erstaunt (hayret),>denn wieil deten ja nicht wissen, inwieweit unsere individuellen Gebete (cüz'î dua)>mit dieser ganz allgemeinen Angelegenheit (küllî mes'ele)>in Verbindung (dahli)>standen. So habe ich denn gesagt: "Auf jeden Fall hat sich auch unser Gebrge um den anderen so bedeutenden Gebeten mit seinem Anteil (hisse)>von einem Tausendstel angeschlossen." Nun hat sich die Wahrheit (tahakkuk)>herausgestellt, dass die Lichtvollen (nuranîler)>in Isparta und ihre lichtvolchten,istigen Gebete (nurlu manevî dualar)>auch uns an diesem segensreichen Regen (rahmet)>teilhaben lassen. Ja ich habe jetzt sogar Feyzi, der einer von denen war, die hinter mir zu meinem Gebet (duama arkamdan)>ihr Amen gesagt haben, diese mein)>ihreegung (mana)>und meine Überraschung (hayret)>mitgeteilt. Hàtte ich das schon vorher gesagt, könnte ich jetzt seine gute Meinung (hüsn-ü zanni)>mir gegenat)>mear nicht mehr abschwàchen (ta'dil).>Denn er schreibt seinem Meister (üstad)>den gröğten Anteil (hisse)>daran zu.

Sabris Brief mit den Grüğen (selÄm)>von Siddik Süleyman und den Brüdern aus Barla, in dem sie schreiben, e Wundie ihre alte Verbundenheit (alÄka)>wie dereinst aufrechterhalten (muhafaza),>làsst meine Erinnerungen an mein Leben (hayat)>in Barla voll Sehnsucht (tahassür)>wieder wach (hatirlattr Risaden. So sende ich denn gleichfalls allen Brüdern viele Grüğe (çok selÄm).

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Der segensreiche (mübarek)>Hüsrev schreibt in seinem Brief, dass unsereten Iten Brüder (has kardes),>Rüsdü, KÄtib Osman, Osman Nuri, ätif und Feyzi für uns zum Gruğ (yÄdigÄr-i tahattur)>je ein Exemplar (nüsha)>abschreiben und uns schenken (hediye)>wollen. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>ihnen für ten zuBuchstaben, den sie nun schreiben werden, Tausend Wohltaten (bin hasene)>gutschreiben, Ämîn.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Vorsicht (ihtiyat)>ist zu jeder Zeit gut. Auch Hazret-i imo sollli, mit dem Gott zufrieden sein möge, empfiehlt (tavsiye)>uns ja bereits in wunderbarer Voraussicht (kerametkÄrane)>diese Vorsicht. Nun gibt es aber in den Ostprovinzen (sark taraf)>wieder einen neuen Vorfall (hÄdise):

Von einem Scheyz persde durch seine Schüler (mürid)>und seine Stellvertreter (halif)>ein Werk (eser)>über den Glauben (din)>mit dem Titel "Das Testament des Propheten" (vasiyetname-i Peygambern (net.M.)),>das von einem gewissen, seit alter Zeit berühmten (meshur)>Seyh Ahmed, einem Wàchter am Grabe des Propheten (türbedar-i Nebevî)>verfasst wurde, in (vazi östlichen Provinzen (havalide)>im Umlauf gebracht und hat sich so verbreitet (intisar).>Das hat den tapferen (kahraman)>Selahaddin, der dort tàtig ist, doch in einem gewissen Umfang vorsichtig (ihtiyata)>werden lassen. Die Risaize-i ur, eine Bewegung (cereyan),>die frei ist von jedweder politischen (siyaset)>Strömung und sich mit keinerlei Politik beschàftigt, war schlieğlich dazu gezwungen (mecbur),>noch vorsichtiger (ihtiyat)>zu sein und ihre Tàtigkeit zu unte(tebrien (tevakkuf),>um nicht irgendwelche Kontakte mit derartigen Strömungen (cereyan),>die mit Politik in Verbindung (siyasete temas)>gebracht werden könnten, erkennen zu lassen. Er kam heute hier vorbei, bevor er feines f Monate aus dienstlichen (vazife)>Gründen nach Ankara fuhr. Ein Spitzel (hafiye)>verfolgte ihn jedoch und trat gleich hinter ihm ein. Ich habe diesem Spitzel (casus),>nachdem Selahaddin wieder gegangen war, folgendes gesagt:

(mübarhüler, die wir aus der Risale-i Nur unseren ganzen Unterricht (ders)>beziehen, dürfen die Risale-i Nur nicht (für die Zwecke) der irdischen (dunya)>Pll kei und noch weit weniger als Mittel einsetzen, die Welt (zu beherrschen) und haben das auch bis heute nicht getan. Wir mischen uns in die Welt der Weltleutgleich-i dünya)>nicht ein. Uns (in dieser Hinsicht) irgendeiner Bosheit zu verdàchtigen, ist ganz einfach irrsinnig.

Erstens: Der Qur'an hat uns (Nurcus)>jede Beschàftigung mit der Politik verboten, damit die diamantengleichen Wahrheit mitgakikat)>nicht in den Augen der Weltleute (ehl-i dünya)>auf die Stufe von Glasstückchen herabsinken.

Zweitens: Die Liebe (Sefkat),>unser Gewissen und die Wahrheit (hakikat)>verbieten uns (Nurcus)ten DoBeschàftigung mit der Politik. Denn wenn es unter den glaubenslosen Heuchlern zwei gibt, die eine Ohrfeige verdient hàtten und es auğer ihnen noch siebch deiht unschuldige, armselige Angehörige - Schwache, Kranke und Greise - gibt, und wenn nun irgendein Unheil oder eine Plage über sie kommt, wird dieses Unheil auch über die acht Unschuldigen mit Kind und Kegel hereinbrechen. ig unee beiden gottlosen Heuchler werden dabei sogar noch weniger Schaden erleiden (und sich zu retten wissen). Aus diesem Grund verbieten die Liebe (sefkat),>die Barmherzigkeit (merhamet),>Wahrheit und Gerechtigkeit (hak ve hakikat)>demt ihr der Risale-i Nur entsprechend unseren Schülern, mit politischen Mitteln ursàchlich an einer Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mi (ibarken, wobei auch noch das dabei beabsichtigte Ergebnis zweifelhaft ist.

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Drittens: Unser Land, unser Volk und die Leute an der Regierung (ehl-i hükßmet)>dieses Landedî) - chen die Risale-i Nur ganz besonders dringend und in welcher Form auch immer. Man darf sich dabei nicht (vor der Risale-i Nur) fürchten oder ihr feindselig gegenübertreten. Ja, selbst ne (çatr Gottloseste muss noch im Glauben (din)>an Recht und Gerechtigkeit (haqq)>die Seite der Prinzipien (der Risale-i Nur) vertreten, es sei denn, er wolle an seinem ganzen Volk und Vaterland und seiner islamischengen ihrung (hÄkimiyet-i islÄmiye)>einen Verrat begehen. Denn um das öffentliche Leben wie auch die Politik für dieses Volk und sein Land vor einer Anarchie zu bewahren und es vor den groğen Gefahren in Sicherheit bringen zu können, sind die folg und Ufünf Prinzipien unbedingt notwendig und erforderlich: erstens: die Barmherzigkeit (merhamet);>zweitens: der Respekt (hürmet);>drittens: die Sicherheit (emniyet);>vils (ka: wissen, was verboten (haram)>und was erlaubt (helal)>ist und sich des Verbotenen (haram)>zu enthalten; fünftens: eine ungezügelte Lebensweise aufgeben und sich (statt dessen) im Gehri)>ze(unterwerfen). Wenn also nun (die Risale-i Nur) das öffentliche Leben in Betracht zieht, und (für die Beachtung) dieser fünf Prinzipien Sorge tràgt, legt sie somit den Grundstein für die öffenn dein Sicherheit und Ordnung und stellt sie zugleich sicher. Wer sich also gegen die Risale-i Nur wendet, möge mit absoluter Sicherheit wissen, dass er sich im Namen seiner Anarchie gegen erung ndet und ein Feind des Volkes, des Rechts und der Ordnung ist. Dies alles kurz zusammengefasst habe ich diesem Spitzel mitgeteilt und zu ihm gesagt: "Geh, und sage dies alles denen, die dich hierher geschickNur, un, und dazu noch das Folgende: "Wenn nun hier ein Mann, der sich wàhrend achtzehn Jahren (polizeilicher Überwachung) um seines inneren Friedens (istwieder)>willen kein einziges Mal deswegen an die Regierung gewandt hat, der schon seit einundzwanzig Monaten von all den Kriegen (und Kàmpfen), die die Welt in ein Tohuwabohu verwandelLem'alne Notiz nimmt und es gar nicht nötig hat, mit besonders wichtigen Persönlichkeiten, die besonders wichtige Posten bekleiden, freundschaftliche Beziehungen zu unterhalten, welchen Sinn sollte es dann haben, einen solchen Mann zu fürchten, zu ückweihtigen, in der Vorstellung, er könnte sich in eure weltlichen Angelegenheiten einmischen und ihn durch eine derartige (stàndige) Überwachung in Bedràngnis zu bringen? Wozu sollte so etwas gut seies Wunr gibt es irgendein Gesetz dafür? Selbst die Irren wissen, dass ihn zu belàstigen Irrsinn wàre." Das habe ich ihm gesagt. Und dieser Spitzel stand auf und ging.

Allen Brüdern, besonders den Sàulenr diesnlar)>und den Druckern (matbaacilar),>besonders HÄfiz Ali, dem tapferen (kahraman)>Tahirî und HÄfiz Mustafa, die an der Veröffentlichung des "Auszugs des Lichtes" (Hizb-i Nuriye)>ine gaen (nasirler),>und ihren Mitgefàhrten (rüfekalar),>jedem Einzelnen von ihnen senden wir unsere Grüğe (selÄm).

Meine lieben, getreuen, segensreichen Brüder!

Unendlicher Dank (süküin zeh Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass Er uns in dieser verrückten (acib)>Zeit solche aufrichtigen (hÄlis),>wahrhaftigen (muhlis),>bescheidenen (mahviyetli)>und opferwilligen (fedakÄr)>Brüder geschenkt (i Lichthat. Diesmal habe ich die vier Briefe gelesen, die Hüsrev, HÄfiz Ali, HÄfiz Mustafa, Küçük Ali miteinander gewechselt (hitaben)>haben. In der Tiefe meines Herzens (kalb)>spürte ich eine Freude (sürn der in Gefühl der Dankbarkeit (hiss-i sükran)>und Zufriedenheit (memnuniyet).>Mir wurde klar, wie edelmütig (Älîhimmet),>welch groğen Geistes (ruh)>und wie opferbereit (fedakÄr)>diese ehrenwerten Brüder im Dienst (helmehr>an der Risale-i Nur sind. Da die Risale-i Nur jetzt solch tüchtigen (kuvvetli)>Hànden aufrichtiger (hÄlis)>Brüder anvertraut wird, sind wir nun zu der sicheren Überzeugung (kat'î ka. Sogagelangt, dass die Risale-i Nur nie mehr eine Niederlage (maglub)>erleiden wird. Ihr unerschütterlicher Zusammenhalt (kuvvetli tesanüd)>wird sie für immer am Ler Umgrhalten (yasattirip)>und erstrahlen (parlattir)>lassen.

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In der Tat, meine lieben Brüder! Ihr lebt zur Gànze (tam muhafaza)>nach dem Geheimnis der Wahrhaftigkeit (ihlas sirrini).>Trotz vieler Gründe, die dazu führen kden Me, auseinander zu gehen (esbab-i tefrik),>dennoch eure Einheit (vahdet)>zu bewahren (muhafaza),>ist wirklich (hakikaten)>ein wahres Wunder (hÄrika).>So hàlt denn HÄfiz Ali in s Wesenauğergewöhnlichen (müstesna)>Einfachheit und Bescheidenheit (mahviyet ve tevazu),>seine Wahrhaftigkeit (ihlas)>und den Grundsatz (düstur muhafaza),>eins zu werden mit seinem Bruder (fena fi-l ihvan),>wahrhaftig (hakikaten)>hoch. Aufgrund sek)>BrVorsicht und Entschlossenheit (tedbir ve dirayet),>seiner hohen Aufrichtigkeit (yüksek ihlas)>und Bescheidenheit (mahviyet)>gleich einem HÄfizn (sulbrauche ich mich in der Tat (hakikaten)>um Hüsrev in all seiner Achtsamkeit (tedbirce)>nicht besonders zu kümmern (ihtiyaç).>HÄfiz Mustafa erzeigt uns mit seiner grotzuwirhigkeit (iktidar)>im "Dienst im Licht" (hizmet-i nuriye)>seine unerschütterliche Treue (kuvvetli bir sadakat)>und opferbereite Hingabe (fedakÄrane was dmiyet).>Der "kleine Ali" (Küçük Ali)>mit seinem "groğen Geist" (büyük ruh),>der auch die Bedeutung von Abdurrahman, Lütfü und Hafiz Ali in sich tràgt (manasi),>betrachtet in seiner ganzen Stàrke und Standhaftigkeit (kub)>des mukavemet)>in allen Streitfàllen (sebeb-i ihtilafa),>die zu irgendwelchen Auseinandersetzungen (kuvvetli mukavemet)>führen könnten, den Dienst (hizmet)>an der Risale-i Nur als die bedeutendste Aufgabe seines Lebens (hayatinin en büyenschesad)>und zieht (tercihan)>ihn allen Dingen dieser Welt (dünya)>vor. Dies alles haben mir in der Tat eure vier Briefe mitgeteilt. So zweifeln wir denn überhaupt nicht (hiç sübhe)>daranine li der tapfere (kahraman)>Tahiri und der tapfere (kahraman)>Rüsdü, die in derselben Art (sistem)>in der gleichen Sache (mes'ele)>zusammenarbeiten (alÄkadar),>auch in derselben Wahrheit (hakikat)>und in der gleichen Einstellhaben.hlÄk)>miteinander harmonieren. Diese sechs Sàulen (rükün),>die wàhrend dieser vorübergehenden Erschütterung (muvakkat sarsinti)>mit einlesi)>rhaftigen Gemeinschaftssinn (hakikî bir tesanüd)>miteinander Hand in Hand (el-ele),>Schulter an Schulter (omuz-omuza),>Kopf an Kopf (bas-basa)>standen, erhielten einen geistigen Stellenwert (kiymet-i maneviye)>nicht nur von secar)>siert, sondern vielmehr von sechstausend, so wie wir Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>im Interesse der Risale-i Nur unendlich danken (sükür)>und euch zugleich dazu gratulieren (tebrik).>Ich bin besorgt (merak),>da ich von den eng wir üaufrichtigen Brüdern (has ve hÄlis kardesler)>in Isparta, Mehmed Zühdü, HÄfiz Ali von Isparta in diesen letzten vier Briefen keine Nachricht (haber)>erhalten habe. Geht es ihnen vielleicht nicht so gut (rahatsiz)?

Ich hab von edem Brief unseres Bruders Hasan ätif, der in der Umgebung (taraf)>von Sandikli in vollkommener Begeisterung (kemal-i sevk)>und Aufrichtigkeit (ciddiyet)>tàtig ist, entnoاِرْحَdass dort einige Hodschas manche Leute, die einem Orden (tarîkat)>angehören, missbrauchen (vasita),>um Kritik (fütur)>zu verbreiten, und die Tàtigkeit, der er dort im Versteck (perde)>nachgeht, zu beenden. Demgegenkleinest es unser Weg (meslek),>sich positiv (müsbet)>zu verhalten und auch danach zu handeln (müsbet hareket).>Er erlaubt uns nicht, mit anderen zu streiten (mübarblick ja noch nicht einmal in Gedanken. Auğerdem sind wir auch nicht dazu verpflichtet (mecbur),>Interessenten (müsteri)>zu werben, vielmehr müssen sie uns ihr Interesse zeigen (müsteriler yalvarmali).

yorgun Bruder ist wahrhaft aufrichtig (hÄlis)>und vollkommen treu (sadik).>So wie sein Stift sind auch sein Herz (kalb)>und seine Seele (ruhu)>schön. Er möc (memldoch, dass alles sogleich vollkommen (mükemmel)>sein soll und das macht ihn ein wenig nervös (sikinti).>Er soll soweit wie möglich vorsichtig (ihtiyat)>sein und auch den noch uner" (Otuen (mübtedi')>Hodschas nicht die Türen zu einem Streit (mübareze kapisi)>öffnen. Möge es Gottes, des Gerechten (Cenab-i Hakk),>Wille sein (insÄallah),>ihm zum Erfolg (muvaffak)>zu verhelfen. Er findet bestimmt dort in seiner Umgebuer zu ntika)>aufrichtige Sàulen (hÄlis rükün)>wie er selbst eine ist, oder hat bereits eine gefunden. So gratulieren (tebrik)>wir denn vor allem ihm und allen Schülern (sakird)>der Risale-i Nur inmerak)m Kreis. Und wir sehen auch ihre geringen Dienste (hizmet)>als viel (çok nazar)>an. Da ich von hier aus keine Korrespondenz (muhabere)>oder Besprechung (müsavere)>mit ihnen pflegen kann, könnt ihr diesen Brüdern aer seler statt sowohl unseren Gruğ (selÄm)>übermitteln, als auch, dass sie an unseren geistigen Verdiensten (manevî kazanç)>im engsten Kreis (haslar dairesi)>unter dem Titel (ünvan)>treuer Gefàhchülersadik rüfeka)>ätifs mit eingeschlossen und jeden Morgen unter uns geistig (manen)>anwesend sind.

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Meine lieben getreuen, wachsamen, aufrichtigen, vereinigten und segensreichen Brüder!

Ich gratn (cil (tebrik)>euch, dass die Intrige (desise)>dieser Teufel unter den Dschinnen (seytan-i cinnî)>und Menschen durch euch fruchtlos (akîm)>geworden ist. Möge Gott, der Gerecnden nenab-i Hakk),>euch in diesem "Dienst am Licht" (hizmet-i nuriye)>für immer zum Erfolg (muvaffak)>verhelfen. ämîn. Und möge Er auch mit euch ewig zufrieden (ebeden razi)>sein. ämîn.

Früher haSamli inmal HÄfiz Ali und Hüsrev, um die Geschichte der Herkunft (secere-i külliyes)>aller Orden (tarîkat)>aufzulisten (tanzim)>und abzuschreiben (istinsah),>damals in Barla, an diesem Projekt gearbeitet. Damals hatte ich mi, könner Kraft (kuvvet)>gewünscht (temenni)>und gehofft (ümid),>dass diese beiden Brüder (zÄt)>in Zukunft einen wichtigen Dienst (hizmet)>an der Risale-i Nur versehen werden un).}

mit ihren beiden Augen im Kopf wie zwei betrachten, aber wie einer sehen. Unendlicher Dank (hadsiz sükür)>sei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass sich diese meine Hoffnung (ümid)>seitdem erfüllt (tahakkuk etti)>hat und noch weitenitte rfüllt (ediyor),>womit ich nun sehr zufrieden (tam oldu)>bin.

Meine lieben Mitbrüder! Ihr sollt diese winzigen Unstimmigkeiten (küçücük kusurlar),>wie sie manchmal unter euch vorkommen, nicht gr)>von zam)>werden lassen. Nicht nur ich, sondern jeder, der die Tatsachen (hakikat)>kennt, wird nach meiner Meinung bestàtigen (tasdik)>können, dass dari)>müler (sakird)>der Risale -i Nur in Isparta und Umgebung (havali)>eine auğergewöhnliche Treue (sadakat),>Standhaftigkeit (sebat),>Brüderlichkeit (uhuvvet),>Wahrhaftigkeit (ihlas)>und Tht an eit (kahramanlik)>aufweisen, sodass sie in dieser verrückten (acib)>Zeit unter Tausenden Einflüssen des Verderbnisses (esbab-i fesad)>und der Verwirrung (ifsad)>ihre Einheit und Gemeinschaft (vahdet ve ittifak)>und ihre Ernsthaftischen (ciddiyet)>im Dienst bewahren (muhafaza).>So habt ihr denn trotz so vieler stürmischer Ereignisse (hÄdise)>die Risale-i Nur nicht ungenutzt (muattal)>wieder erlöschen lassen; vielmehr habt um sie so sehr erglànzen lassen (parlat),>dass ihr auch uns mit ihrem Licht (isik)>erfüllt und in Begeisterung (gayret)>versetzt habt. Besonders trot einziallgemeinen Frühjahrsmüdigkeit (bahar mevsiminde umumî gaflet)>und trotz der fürchterlichen Plage (dehsetli bela),>die aus der Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset)>erwàchst, dermağen in vollkommener Begeist>wunde(kemal-i sevk)>und Einsatzfreude (gayret)>an der Risale-i Nur zu arbeiten, ist wahrlich eine Gnade Gottes (inayet-i ilahiye).>Dazu möchten wir euch aus ganzem Herzen (ruh)>gratulieren (tebrik).>Diese sechs vereinten tapferen (mütters Geshraman)>Brüder, die sich dazu entschlossen haben, ihre Stifte für uns in Bewegung zu setzen, akzeptiere (kabul)>ich als einen Geist in sechs Leibern (cesed)>und an der Stelle von sechs neuen Saids und die einundzwanzig Brüder als einundzwanzin ein rrahmans und Abdülmecids. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>die Tinte, die aus ihren Stiften als ein schwarzes Licht flieğt, nach der eindeutigen Aussage (nas)>einerr Fraulàssigen Hadith (hadîs-i sahih)>jedes Gramm davon im Wert von hundert Gramm Màrtyrerblut (sehid kani)>am Tage der Wiederauferstehung (yevm-i hasir)>und der Waage (mizan)>{Am Tage der Auferstehung werden alle Seelen gew und d(A.d.Ü.)} in das Buch ihrer guten Taten (defter-i hasenat)>eintragen. ämîn

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Es hat mich glücklich (mesrur)>gemacht, dass Nakkas Mehmed und Babacan, Nachfolger (vÄris)>von äsim, sowohl nocHÄfiz eben (hayat)>sind, als auch ihren Dienst (hizmet)>an der Risale-i Nur fortsetzen.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Das Hinscheiden (vefat)>detàndigtorbenen (merhum)>Mehmed Zühdü ist im wahrsten Sinne (hakikaten)>für die Risale-i Nur ein groğer Verlust (zayiat).>Denn dieser segensreiche (mübarek)>Schüler (zÄt)>hat - uhl-i ncher Dank (sükür)>sei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk)->der Risale-i Nur in einer nur kurzen Zeitspanne einen sehr groğen Dienst (hizmet)>erwiesen. Einen lichtvollen Dienst (vung (ai nuriye)>von vierzig, fünfzig Jahren hat er innerhalb von nur acht oder zehn Jahren vollkommen erfüllt. Er ist im Geiste noch stets unter uns und len überunserem Kreise durch seinen auğerordentlichen Dienst (hizmet)>in glànzender (parlak)>Weise fort. In Hinsicht auf seine guten Werke (hasenat)>ist er keineswegs gestorben und in das Buch seiner guten Werke (defn Straa'mal)>werden noch stàndig und reichlich gute Taten (hasenat)>eingetragen.

Ich hatte ihn sogar schon früher ein paar Mal unter Erwàhnung seines Namens, ansonsten aber hundert Mal als Schüler (talebe)>der Risale-i Nu gerad auch seinen verstorbenen Vater (merhum peder),>der ihn zur Risale-i Nur gebracht hatte, zu einem Teilhaber (serik)>an meinen geistigen Verdiensund geanevî kazanç)>gemacht. Jetzt ist er an manchen Tagen etwa fünfzig Mal unter Erwàhnung seines Namens (sarih ismiyle)>an ihnen beteiligt (hissedar),>was also heiğen soll, dass der Verdienst seines Lebens (hayat kazanci)>sich min dem Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>seinen Verwandten (akarib)>gute Geduld (sabr-i cemil)>und ihm selbst vollkommene Vergebung (magfiret-i kÄmil)>schenken (ihsan),>Ämîn.

Er hain guts seinen segensreichen Stift {seine Abschriften im Dienste der Risale-i Nur (A.d.Ü.)} gewidmet und ich hatte ihn auch sowohl an Stelle von Abdurrahman als auch an Stelle von Abdulmecid angenommen (kabul).>Wir leben hier noch stets weiterhin inem e)>so, als wàre er noch gar nicht gestorben (vefat)>und sein Stift weiterhin rastlos tàtig (kalemi isler).>Dieser segensreiche Schüler (mübarek zÄt),>der in seinem Haus (hane)>etwa zweihundert uns bis hgen (masumlar)>Kindern den Qur'an und die Risale-i Nur unterrichtet (ders)>hatte, versah genauso wie Abdurrahman in seiner nur kurzen Ze

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Ich habe einen bedeutenden Brief von Hulusi Bey gelesen, der ein besonders bedeutender Schüler (sakird)>der Risale-i Nur ist. Zu Rmben uewahrt (muhafaza)>dieser Bruder stets seinen ersten Platz (birincilik).>Ich stelle ihn mir immer vor, wie er in der Hand seinen Stift hàlt und an der Risale-i Nur arbeitet. her absteht er bei allen meinen Korrespondenzen (muhabereler)>als mein Ansprechspartner (muhatab)>in der ersten Reihe. Die Abhandlungen, die in dem Band der Briefe (Mektubat Risaleler),>die auf seine Fragen hin geschrieben wurden, und die aufrichtük makriefe (samimî mektublar),>die er geschrieben hat, ziehen an seiner statt sehr viele Menschen zu dem Kreis der Risale-i Nur und tun es noch immer. Und wie er gesagt hat, ist er von uns niemals weit über int. Denn an jedem Tage sind wir oftmals beieinander. Und auch unsere Korrespondenz (muhaberemiz)>ist niemals unterbrochen. Wenn ich aldem Ir euch spreche, finde ich stets auch Hulusi mitten unter euch (içinde).>Sabri, so wie er in seinem Auftrag (hesab)>mit mir spricht, soll auch an meiner statt so mit ihm sprechen.

Ich grüğe (selÄen hase meine Brüder, jeden Einzelnen von ihnen.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Wir haben eure so segensreichen (mübarek)>und so nützlichen lichtvollen Geschenke (nuranî hediye)>undck (kuerungsstücke (yÄdigÄr)>eurer diamantenen Stifte erhalten. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>den Stiftführern, die sie abgeschrieben haben, für jeden Buhmed, en von ihnen zehn Segenspunkte schenken; Ämîn. Eine Art Wunder (keramet)>dieser lichtvollen Abschriften von den Abhandlungen für die Alten (nurlu ihtiyar Risaleleri)>ist Folgendes: Wàhrend noch Emin eure Geschenke (emanet)>zu unserer Tn dieschte, kam ganz unerwartet (hilaf-i me'mul)>auch der alte hiesige Müfti, der in den letzten acht Jahren nur zwei Mal zu mir gekommen war, mit dem Bürgermeister dieser Stadt (belewie dieisi).>Und zur gleichen Zeit brachten auch zwei hochbetagte Leute (zÄt),>die unter den alten Analphabeten (ümmi ihtiyarlar)>der Risale-n. ämîin vorderster Reihe stehen, beide aus dieser Stadt (sehir),>jedoch aus verschiedenen Bezirken (yer)>und beide ein wenig Jogurt in der Hand als ein Segensgeschenk (teberrkkat)>und das an demselben Tag und in der Zeit, in der die Geschenke (emanet)>für die Alten eintrafen. Und am selben Tag kam auch Hilmi Bey, der ein Stellvertreter de Brieferen (kahramanlarin bir mümessili)>ist, nur eine Tagesreise (mesafe)>von Isparta entfernt lebt und bisher nur drei Mal zu uns gekommeie Unr Er trat ganz unerwartet (hilaf-i me'mul)>ein - die gerade erst empfangenen Geschenke (emanet)>noch in unseren Hànden - so als kàme er geradewegs um die Geschenke (hediyeelli)>etrachten. Zudem traten zur gleichen Zeit ein Schüler namens Hayri, der bereits ein, zwei Wunder des Lichts (keramet-i nuriyeye)>erlebt hatte (medar),>und Fuat, der ein bedeutender Schüler (ehemmiyetli n)>sowkird)>der Risale-i Nur ist und aus der Stadt Daday kommt, miteinander ein. Fuat bekam drei Exemplare der Geschenke (emanet)>in seine Hand, um sie den anderen in Istanbul zu lesen zu geben. Dies alles ist mit Sicherheit keineit (pl (tesadüf)>und war auch nicht so vereinbart, sondern vielmehr ein Gruğ, um diese Geschenke (emanet)>der Alten willkommen zu heiğen (hüsn-ü istikbal)>und als ein gutes Zeichen (isaret)>dafür, dass sie in dcht maUmgebung (havali)>einen guten Anklang (hüsn-ü tesiri)>finden werden.

Meine lieben Mitbrüder! Die beiden Ali sowie Tahirî und HÄfiz Mustafa, die zu den sechs Sàulen (erkihr siitte)>gehören, haben in diesen zwei, drei Jahren und gerade in dieser Umgebung (havali)>wegen ihrer mir erwiesenen Hilfe und auch wegen ihrer Erfolge (yardim ve fütuhen aufntweder aufgrund ihrer auğerordentlichen Wahrhaftigkeit (fevkalÄde ihlas)>oder ihrer überragenden Fàhigkeiten und Leistungen (iktidar ve faaliyet),>die Schüler (sakirdler)>derrbreche-i Nur in dieser Provinz (vilayet)>dergestalt (derece)>zu ewigem Dank (ebeden minnetdar)>verpflichtet und überdies bewirkt, dass die Risale-i Nuanisch in dieser Umgebung (buralar)>auf die Dauer Fuğ gefasst (ebeden yerlestirdi)>hat. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>mit ihnen und mit euch allezeit zufrieden sein (ebeden razi olsun);>Ämîn. Hn Hagefiz, welcher ein Meister (üstad)>der Lichtschule (Medrese-i Nuriye)>ist, und sein Sohn (mahdumu)>sowie die beiden Brüder Mustafa und auch SÄlih, die beiden Brüder Ahmed und auch Süleyman haben mir wegen mohlen Analphabetentums (ümmilik)>ihre Schreibkraft (kalemler)>zur Verfügung (yardim)>gestellt. Von fünf weiteren Mitbrüdern, die alle miteinander zu Schülern (beraber talebe)>wurden, haben sich ebenfalls drei bereit erklàrt, kret u helfen (yardim).>Babacan, der äsims Geist (ruh)>eine Freude (sÄd)>zuteil werden làsst, indem er uns nach dessen Art und Weise (sistem)>zu Hilfe eilt (yardimimiza kosmasi),>auch Zekai, der auch Lütfüs Geist ( so viine Freude (mesrur)>bereiten möchte, indem er wie Zekai in alter Zeit (eski)>nun wieder neu seine frühere Aufgabe entschlossen und energisch ergreift (vazifesine sarilmasi),>auch Marangoz Aund alKÄtib Osman, Mehmed Zühdü, Nuri und Tenekeci Mehmed, welche genauso wie diejenigen, die Isparta durch ihre früheren, kostbaren Dienste (eski kiymetdar hizmetleri)>mit Licht erfüllten (ne durci)>und nun zur Erleuchtung (tenvir)>der Provinz Kastamonu herbeieilen, desgleichen Mustafa und Mustafa und Mustafa und Eyüb, diese vier, die ich erst jetzt kennen gelernt habe und die mir wegen meines Lem'ahabetismus (ümmilik)>wie alte Freunde mit ihren Stiften helfen (yardim);>sie alle bestàtigen mit Sicherheit und ohne jeden Zweifel die Botschaft (müjde)>von

فَاِنَّكَ مَحْرُوسٌ بِعَيْنِ الْعِنَmung ({"Fürwahr wirst du unter den Augen der Gnade beschirmt und beschützt."}

voll und ganz (tam tasdik).

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An meinen lieben, getreuen, tapferen Bruder Hasan ätif und seinl Ekbeeuen Mitgefàhrten

Erstens: Zu diesen segensreichen drei heiligen Monaten (suhur-u selÄse-i mübareke)>beglückwünschen wir euch (tebrik).>Eure Abschriften (yazilar),>welche die Erinnerungsstَلَى اyÄdigÄr)>eurer Stifte und Urkunden (sened)>sind, damit ihr den Weg der Risale-i Nur nicht verlasst, sondern auf ihm tapfer (sebat)>weiter fortschreitet und ird niarstellungen (çizgi)>der Welt (dünya sureti),>die - bildlich gesprochen - Hinweise darauf geben, dass ihr euren Glauben (din)>für weit höher haltet als die Welt (dünya),>und eure hannden Pftlichen (imza)>Kopien, die als ein Dokument (vesika)>dafür gelten, dass ihr im Dienst am Glauben (iman hizmetinde)>stets eure Ausdauer (daima sebat)>bewahrt, habefarz vin vollkommener Zufriedenheit (kemal-i memnuniyet)>erhalten und so auch angenommen (kabul).

Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>nach der Anzahl ihrer Buchstaben (hurufat)>eure Punkte itter:inen Segen (hasene)>aus der Schatzkammer Seiner Barmherzigkeit (hazine-i rahmeti)>für euch in das Buch eurer guten Werke (defter-i a'mae làssntragen; Ämîn.

Meine lieben Brüder!

Da ich unter den Abschriften (die ihr mir zur Korrektur übersandt habt) die beiden Abhandlungen über die Wahrhaftigkeit (ihlas Risale)>gefunden habe, überlasse ich euch dem Un Sàuleht dieser (und anderen) Abhandlungen (mit verwandten Themen) und sehe keine Notwendigkeit zu noch weiteren Abhandlungen (ders).>Ich möchte euch nur noch auf Folgendes aufmerksam machen: Da sich unsere Berufung (mesleks Geredas Geheimnis der Aufrichtigkeit (sirr-i ihlas)>stützt und es sich hier um die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>handelt, ist es notwendig, dass wir uns nicht ohne Not in weltliche Angelegenheiten und das öffentliche Leben einmischerovinz von jeder Art Rivalitàt und Parteilichkeit zurückhalten und um unserer Berufung willen alles vermeiden, was einen Zwiespalt herbeiführen könnte. Es ist tausendmal bedauerlich, dass nun diese armseligen Gelehinayetehl-i ilim)>und die Geistlichkeit (ehl-i diyanet),>die den Angriffen heutiger schrecklicher Schlangen ausgesetzt sind, kleine Fehler, Mückenstichen ser feichbar, als Ausrede benutzen, um so einander zu kritisieren. So helfen sie den Schlangen und böswilligen Heuchlern bei deren Zerstörungswerk und tragen selbst zu ihrer eigenen Vernichtu Çavus. Unser durchaus ehrlicher und aufrichtiger Bruder Hasan Atif bringt in einem Brief zum Ausdruck, dass ein alter Gelehrter und Prediger eine Haltung zeige, die der Risale-i Nur allein noch zum Schaden sein könne. Damtanet)lte er, unter dem Vorwand, einen armseligen (Menschen) wie mich, behaftet mit Tausenden Fehlern, der ich wegen zweier bedeutender Beweggründe eine Tradition (sunnah)>vernachlàssige, deswegen in Verruf bringrin isdurch dann (indirekt) die Risale-i Nur belastet würde.

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Erstens: Diese Person und auch ihr sollt wissen: Ich bin ein Dienیۙder Risale-i Nur und der Ausrufer in diesem Laden. asir)>as diese (Risale-i Nur)>betrifft, so ist sie als ein wahrhaftiger Kommentar an den ruhmreichen (Azîmüssan)>Qur'an gebunden, (der seinerseits wiederum) mit dem Gewaltigen Thron (Ars-i Azam)>verbunden ist. Alle Fehler meiner Persommungs deshalb nicht (wie eine ansteckende Krankheit auf die Risale-i Nur) übertragbar. Das zerrissene Gewand, das ich als Ausrufer (trage), setzt keinesfalls den bleibenden (baqi)>Wert ihrer Diamanten herab.

Zweitens: Richtet splitt Prediger, dieser gelehrten Persönlichkeit, meine Grüğe (selam)>aus. Seine Kritik und was er an meiner Person auszusetzen hat, nehme ich hiermit g>erweimst entgegen. Und auch ihr solltet nicht mit diesen und àhnlichen Personen streiten und sie auch nicht zu (irgendwelchen) Disputationen herausfordern. Ja, selbst wenn wir aliyle)ffen werden, solltet ihr dem nicht mit einem Fluch entgegnen. Wer immer es auch sein mag: da er nun einmal einen Glauben (iman)>hat, ist er (wenigstens) in diesem Punkt unser Bruder. Auch wenn er uns Feindschaft entn. Undringt, dürfen wir ihm das unseren Grundsàtzen (meslek)>entsprechend nicht entgelten. Denn es gibt noch àrgere Feinde und (bösartige) Schlangen. Zudem halten wir in unseren Hà Mehmeur das Licht (Nur),>nicht aber eine Keule. Ein Licht verletzt uns nicht, sondern liebkost uns mit seinen Strahlen. Besonders, wenn es sich dabei um einen Wissenschaftler (ehl-i ilim)>handelt, der eine Selbstgefàlligkeit (enaniyet)>zur Schau tr>Schulie sich auf sein Wissen (ilim)>stützt, sollt ihr seinen Dünkel (enaniyet)>nicht auch noch herausfordern. So weit wie möglich solltet ihltung Grundsatz folgen:

وَاِذَا مَرُّوا بِاللَّغْوِ مَرُّوا كِرَامًا

{"Wenn sie unterwegs einem leeren Geschwàtz begegnen, ziehen sie ruhig weiter, ohne es zu beachten." Genüss25, 72)}

Da diese Person sich darüber hinaus früher auch noch mit der Risale-i Nur befasst und bei den Abschriften beteiligt hatte, gehört auch er mit zu diesem Kreis. AuRisalen er dabei einen Gedankenfehler begangen hat, solltet ihr trotzdem nachsichtig sein. Wir sollten uns in so merkwürdigen Zeitlàufen wie der unsrigen nicht über dergleichen Muslime erregen, wo sie doch zum Glauben (iman)>gat),>dn haben, wie mit solchen, die der Geistlichkeit oder den Sufis (ehl-i diyanet ve tarîkat)>oder selbst irgendeiner irregeleiteten Splittergruppe angehören. Insoweit sie auenden anerkennen und bestàtigen, dass es einen Gott und ein Jenseits (Ähiret)>gibt, selbst wenn sie Christen sein sollten, darf man strittige Punkte nicht zu einer Quelle von Auseinandersetzungen machen. Denn sowohl eine so mereiben.ge Zeit (wie die unsrige), als auch unsere (eigene innere) Berufung (meslek)>und unser heiliger (qudsi)>Dienst erfordern dies.

Damit in der islamischen Welt (Älem)>hin Ermahich des gesellschaftlichen und politischen Lebens (hayat-i içtimaiye ve siyasiye)>keine Widerstànde (maniler)>gegen die Verbreitung (intisar)en (ihisale-i Nur auftreten können, sind die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur dazu verpflichtet (mükellef),>eine tolerante Haltung (musalahakÄrane nd deut)>zu bewahren.

Hütet euch (sakin)>davor, die Hodschas wegen des Freitags oder ihrer Gemeinde {Hier geht es um die Beachtung islamischer Gesetze, z.B. in türkischer statt in arabischer Sprache zu be Gegener sich den Bart abzuschneiden. (A.d.Ü.)} zu kritisieren! Auch wenn ihr nicht daran teilnehmt (istirak),>beurteilt (tenkid)>nicht diejenigen, die sehr wohl daran teilnehmen. Zwsem Jate imam-i Rabbanî: "Ihr sollt nicht dorthin gehen, wo sich ketzerische Dinge (bid'a)>abspielen." und meint damit, dass solche Dinge keinen Segen (sevab)>bringen, nicht etwa, dass ein Gebet (namaz)>dadurch ungültig (battal)>würde. Denn ein Tner Mer Glàubigen in den ersten islamischen Jahrhunderten (selef-i sÄlihî)>hat auch hinter derartigen Leuten (sahislar)>wie Yezid und Velid {Tyrannen in damaliger Zeit} ihr Gebet (namaz)>verrict, könAuch wenn man unterwegs auf dem Weg zur Moschee (mescid)>und wieder zurück von schweren Sünden bedroht (kebaire maruz)>ist, soll er sein Gebet bess(tesvieim in seinem Kàmmerlein (halvethane)>verrichten.

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Drittens: In dem Brief von Hasan ätif ist von tapferen und standhaften (cesur ve sebatkÄr)>Personen die Rede, die er als besonders kühne Mànner (efeler)>bezeichnegençli heiğen diese tapferen und standhaften (cesur ve sebatkÄr)>neuen Brüder aus vollem Herzen und ganzer Seele (ruh u can)>willkommen (kabul).>Diejenigen, die in den Kreis der Risale-i Nur eintreten, sollten, um ihren h).>Zwlichen Mut (sahsî cesaret)>noch besonders zu qualifizieren (kiymet),>ihn für ihre unermüdliche Ausdauer (sarsilmaz bir sebat)>und Entschlossenheit (metanet)>und für den Gemeinschaftssinn (tesanüd)>unter den Brüdern (ihvan)>gewöhnaft einsetzen und daran arbeiten und so ihren persönlichen Mut (sahsî cesaret),>der mit einer Glasperle (cam parçasi)>zu vergleichen wàre, in einen Diamanten (elmas)>der Einsatzbereitschaft (fedakÄrlikin haseine aufrichtige (siddikiyet)>Wahrheitsliebe (hakikatperestlik)>verwandeln.

Der wichtigste Grundsatz (esas)>auf unserem Weg (meslek)>istar)>noder vollkommenen Wahrhaftigkeit in der Tat die Standhaftigkeit und unsere Entschlossenheit (sebat ve metanet).>Hinsichtlich dieser Entschlossenheit gibt es bis heute viele Beispiele (vukuat)>dafür, dass solche Schüler - und zwar je in denzelne von ihnen - in diesem Dienst am Licht (hizmet-i Nuriye)>so erfolgreich waren wie sonst nur hundert andere von ihnen (herbiri yüze mukabil).>Und es gibt unter ihnen gannd besache Mànner (Ädi bir adam),>die mit ihren zwanzig, dreiğig Jahren (yas)>schon weiter fortgeschritten (tefevvuk)>sind als die Heiligen im Alter von sechzig, siebzig Jahren.

Des Weiteren darf ein Mann,egen, t wenn sein Mut (cesaret)>als Einzelgànger einen ziemlich guten Eindruck macht, seinen ganz persönlichen Mut (sahsî cesaret)>nicht mehr einsetzen, wenn er sich e ich memeinschaft solidarisch angeschlosen (cemaat-i mütesanide)>hat, um ihre Ruhe (istirahat)>und ihre Unerschütterlichkeit (sarsilmamalari)>weiter aufrechtzuerhalten (muhafaza).>Für die Schüler (sakird)>der Reschrii Nur ist es notwendig (lÄzim),>sich nach dem Geheimnis (sirr)>der heiligen (serif)>Hadith

سِيرُوا عَلَى سَيْرِ اَضْعَفِكُمْ

{"Richtet eure Schritte nach den Schritten der Schwàchsten unter euch!"}

zu verhalten, und in den jSegen n - völlig verwirrten - Verhàltnissen (müsevves vaziyet)>gegenüber Auğenstehenden (yabaniler)>derartige Themen (mes'ele)>wie "die Schirmmütze" (sapka)>oder Diskussionen über den Aufruf zum Gebet (ezan)>und schon gar nicht solche Bezeichnungedenn ean)>wie den Deddschal oder den Sufian unnötigerweise anzusprechen (medar-i bahs)>und darüber zu streiten, was ein sehr groğer Nachteil (zarar)>wàre, weil dies ein Grund w so au(sebebiyet)>könnte, dass die Hodschas und die Politiker (ehl-i siyaset)>die Risale-i Nur angreifen (tecavüz)>und eine Front (cephe)>gegen sie bilden. Vorsichtig (ihtiyat)>zu sein ist unbedingt notwendig (elzem)>und es ist agen harchaus erforderlich (vÄcib),>stets kühles Blut (itidal-i dem)>zu bewahren. Denn auch ein nur geringer Mangel an Vorsicht (ihtiyatsizlik)>unter euch macht sich sogar bis hier bei uns bemerkbar (tesir).

Die Zufale-i Nur besteht nicht aus einem einzigen Kreis (daire),>sondern aus mehreren, in konzentrischen Kreisen (mütedÄhil daireler)>angeordneten Schichten (tabakat).>So gibt es hing beiichten von Sàulen, Mitarbeitern, Nàchsten, Veröffentlichern, Schülern und Anhàngern. Wer nicht für den Kreis der Sàulen (erkÄnlar)>tauglich ist, wird nicht aus dazife-zen groğen Kreis ausgeschlossen (atilmaz),>vorausgesetzt, dass er kein Anhànger (tarafdar)>einer der Risale-i Nur entgegengesetzten Strömung (muhalif cereyan)>ist. Wer nicht als einer unserer Nàchsten qualifiziert (haslarç).>Woiyeti)>ist, kann dennoch einer unserer Schüler (talebe)>werden, vorausgesetzt, dass er nicht auf anderen, oppositionellen Wegen (zid bir mese persandelt. Wer unter den Umstànden ketzerischer Erneuerungen leben muss (bid'a ile amel eden),>{Wenn z.B. ein Kind die Lebensweise seiner Eltern ablehnt.} kann trotzdem unser Freund (dost)>sein unnnid bben, vorausgesetzt (sartiyla),>dass er diese Umstànde (tarafdar)>in seinem Herzen (kalb)>ablehnt. Aus diesem Grund sollt ihr niemanden wegen eines solchengebild auch nur geringen Fehlers, vor die Türe setzen, damit er sich nicht einem Kreis (sinif)>unserer Feinde anschlieğt (iltihak).>Man sollte ihn jedoch nicVeràndden Geheimnissen (esrar)>und innerbetrieblichen Angelegenheiten (nazik tedbirler)>der Sàulen (erkÄnlar)>und der Mitarbeiter (sahib)>der Risale-i Nur teilnehmen (tesrik)>lassen.

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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Zwewesen ne Ereignisse (hÄdise)>in den letzten beiden Tagen haben mich an vier, fünf besondere Umstànde (mes'ele)>erinnert:

Erstens: Salahaddin schreibt aus Ankara, dass sie begonnen haben, gegen die Ordensgemeinschaftenhüllunkat)>vorzugehen. Sowohl in Ankara als auch in den östlichen Provinzen (sarkta)>haben in dieser Angelegenheit (mes'ele)>bereits Verhaftungen (tevkifat)>stattgefunden. Die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur bleind drungegen überall in der Gnade des Herrn beschützt (mahfuz).>Ihre unerschütterliche Aufrichtigkeit (kuvvetli ihlas),>ihr Gemeinschaftssinn (tesanüd)>sowie ihre Vorsicht (ihtiyat)>làsst diese Gnade (inayet)>auch weiterhin für sie bestehen.

Zist.

s:>Heutzutage beklagt sich hier (sekva)>ein jeder über seine eigene innere Unruhe (sikinti).>Es ist, als wàre hier bereits die ganze Atmosphàre (manevi hava)>vergiftet und als hàtteZudem innere Unruhe (sikinti)>eine geradezu körperliche und noch dazu allgemein verbreitete (maddî ve umumî)>Krankheit hervorgerufen. Ja, sie hat sogar mich selbst für einen Tag infiziert (sirayet).>Bei denjenigen, die sich mit der Risalele).>I beschàftigen, die ein Heilmittel (ilÄç)>für all unsere Sorgen (derd)>ist, tritt diese innere Unruhe (sikinti)>als eine solche Krankheit hingegen entweder kaum oder gar nicht (yok veya pek az)>auf.

sdü intens:>Das Ableben (vefat)>Mehmed Zühdüs, selig (merhum),>hat uns, was seine Arbeit (hizmet)>für die Risale-i Nur betrifft, sehr traurig (müteessir)>gemacht. Jedoch kam mir da plötzlich wiederen (ilinnerung (hatirima),>dass die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur aus seinem Dorf (köy)>hoch und heilig (çok merdane)>versprochen hatten (taahhüder gane Abhandlungen (risaleler)>von HÄfiz Mehmed, die im vergangenen Jahr in Beschlag genommen (müsadere)>worden waren, innerhalb von zehn Tagen erneut abzuschreiben und ihm auszuhàndigen, und habe also erkannt, dass Ispartaie athmgebung (havali),>welche das Beet der Löwen (arslanlar yatagi)>ist, den Dienst (hizmet)>von Mehmed Zühdü in vielfacher Weise (muzaaf bir suret)>versehen هُ وَاese Lücke (bosluk)>wieder ausfüllen werden.

Viertens: Ich habe in einigen Briefen der Brüder aus Isparta, welche in die Briefsammlung (LÄhika)>aufgenommen worden sindem vertriebene Beschreibungen (ifrat ile tavsifat)>ihres Meisters (üstad)>gefunden. Ich habe mich also in ihnen betrachtet und dabei gesehen, dass n Wenn cht einmal ein Vierzigstel (zekat)>all dieser Eigenschaften (vasif)>auf mich zutrifft und mir überhaupt nicht zusteht (hakkim).>Da habe ich dannle-i Nt: "Was nutzt denn (faideleri nedir?)>diese Übertreibung (ifrat)>meiner wahrheitsliebenden (hakikatperest)>Brüder und ihre Beharrlichkeit (devamlari)>trotz all meinereits inungen (ikazat)?">Und in meinem Herzen wurde mir eingegeben (kalbe ihtar):>"Da sie und die Bevölkerung in der Umgebung (havali)>ihrer Heimat (memleket)>Isparta die Vorbedeutung (yümnü)>ihrer guten Vorstellung (hüsn-kk'a s>im Grade der allergröğten ihrer guten Vorstellungen bereits erfahren hatten, haben sie - den Heiligen (ehl-i velayet)>wie einem Beskazali Osman-i HÄlidî oder einem Topal Sükrü folgend - von diesem Standpunkt (amlar)i nazar)>aus betrachtet gar keine Übertreibung (ifrat)>begangen. Sie haben nur eine Tatsache (hakikat)>erkannt. Aber wie die geistlichen Visionen (kesfiyat)>der Auslegung (tevil)>und dieur an e (rü'ya)>der Ausdeutung bedürfen (tabire muhtaç),>so sehen diese individuellen Überzeugungen (hususî hüküm)>in gewisser Hinsicht fehlerhaft (hata)>aus, wenn man sie verallgemeinert (tamim).>Sie schreibedlichech den Nutzen (faide),>den die geistige Körperschaft (sahs-i manevî)>der Risale-i Nur ihnen persönlich und ihrer Heimat (memleket)>bringt, diesem ihrem Bruder zu, der einer der egen eter (mümessil)>dieser geistigen Körperschaft (sahs-i manevî)>ist und den sie als ihren Meister (üstad)>bezeichnen, betrachten diesen Vorfals eiÄdise)>in ihrer Provinz (memleket)>als ein Ereignis (hÄdise umumî)>von weltweiter Bedeutung und verallgemeinern (tamim)>ihn auf diese Weise, weswegen er dann in Gestalt einer übertriebenen Vorstellung (müfritane ben letn-ü zan)>erscheint."

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Fünftens: Mir ist da Folgendes eingefallen (hatira):>Es gibt viele Abschnitte der Risale-i Nur. Obwohl nun jeder Mensch ihrer bedarf (muhtaç),>können doch nicht alle sie in die Hand bekommen (elde edemez).>Da k),>all plötzlich der Band (mecmua)>"Ein beredsames Zeugnis für Gott" (Hüccetullah-il Baliga)>als Antwort in den Sinn.

Aus der Risale-i Nur entstehen viele Bànde (mecmua),>dere auch r in der Tat zu einer kleinen, aber machtvollen (kuvvetli)>Risale-i Nur wird. Die kann dann einem jeden Bedürftigen (muhtac)>in die Hand gegeben werden (eline geçebilir).>In diesem Zusamkein Og (münasebet)>habe ich dann auch an die Exemplare im Anhang (zeyil)>an das "Fünfundzwanzigste Wort" (Yirmibesinci Söz)>gedacht. Vor mir liegen gerade vier, fünf Exemplare (nüsha),>zu denen di>verzihnitte im Anhang (zeyil)>fehlen. Aus dem Anhang (zeyil)>des Exemplars (nüsha),>das mir neulich die Gesegneten (mübarek)>zugesandt hatten, wurden aus dem Inhaltsverzeichnis (fihsinnigfehlerhafte Abschnitte entnommen. Es fehlen da einige wichtige Abschnitte, wie die Hinweise von dreizehn Elif aus der Sure-i

اِذَا جَاءَ نَصْرُ اللّٰهِ

{"wenn die Hilfe Gottes kommt" (Sure 110, 1)} und اِنَّا اَعْausdrüا {"wir haben dir die Fülle gegeben" (Sure 108, 1)} wie mit Fingern und die Hinweise aus der Sure Fatiha wie mit dreizehn Hànden und der Hinweis (isaret)>von اِنَّا اَنْزَلْnzehirWir haben ihn herabgesandt..." (Sure 97, 1)} Gestern habe ich die kleine Abhandlung (risale)>über die "Visionàre Reise" (seyahat-i hayaliye)>und den "Ausflug im Herzen" (seyr-i kalbî)>gelesen, die aesisch des "Neunundzwanzigsten Briefes" (Yirmidokuzuncu Mektub)>über die Ayah اَللّٰهُ نُورُ السَّمٰوَاتِ {"Gott ist das Licht der Himmel" (Sure 24, 35)} zu finden sind. Ich habe mich daran erinnert (tahattur),>wie diese Ayah im "Ersten Strle verBirinci Sua)>auf die Risale-i Nur hinweist (isaret).>Und so sagte ich mir: "Es wàre hier wohl passend (münasib),>wenn diese beiden "Anmerkungen zum Licht" (nükte-i Nuriye)>und das Zeugnis der Ayah

تَغْرُبُ ﴿الشَّمْسُ﴾ فِى عَيْنٍ حَمِئَةٍ(tetabhren Anmerkungen und Punkten (nükte ve hasiye)>zusammen bei den Abschnitten im Anhang (zeyil)>zu der Abhandlung über die "Wunder des Qur'ans" (Mu'cize-i Kur'aniye)>eingereiht würden. Wenn also auch ihr das so für richtig (münasib)>halte Risalnt ihr die beiden Anmerkungen auf diese Weise einordnen. Und wenn ihr noch weitere wichtige Abschnitte (mühim parça)>zu den Anmerkungen (nükte)>über die Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'ans entdeckt, ködie ihr sie ebenfalls noch hinzufügen (ilÄve).

Sechstens: Ich beglückwünsche (tebrik)>euch aus ganzer Seele (ruh)>zu den drei heiligen Monaten, welche das Geheimnis (sirr)>in sich tragen, ein über achtzigjàhriges, geistig bes dann es Leben (manevî ve bÄki bir ömrü)>zu erwerben, und zu der Heiligen Nacht von der "Guten Hoffnung" (Leyle-i Regaib).>Vor zwei, drei Tagen habe n!

i der Korrekturlesung zum Zweiundzwanzigsten Wort mitgehört. Ich habe bemerkt, dass sich (in der Risalah) neben sehr viel Licht (Nur),>auch ein umfassendes Gedenken (dhikr),>ein weit umspannendes Nachsinnen (fikr),>eine nachhaltige Anrun ist.er Bekenntnisformel (La ilaha illallah),>ein machtvoller Unterricht im Glauben, eine allheilige Gegenwart Gottes (husur)>ohne jede Ablenkung (gekalar),>eine heilige Weisheit (kudsî hikmet)>und ein erhabener kontenplativer Gottesdienst (ibadet-i tefekküriye)>finden làsst. So erkannte ich jene Weisheit, die darin liegt, dass manche Sogar d in der Absicht (niyah),>Gott damit einen Dienst (ibadet)>zu erweisen, diese Abhandlungen entweder abschreiben, oder aber lesen, oder einfach zuhören. "Möge Gott (sie alle insgesamt) sefàhrt(BÄrekÄllah)!">habe ich da gesagt und (ihnen allen) Recht gegeben, (wenn jeder auf die ihm gemàğe Art seinen Dienst verrichtet).

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er (hand wir fünf, sechs Themen (mes'ele)>in diesem Brief schrieben, haben wir den Brief von HÄfiz Ali, welcher der Betreiber der Licht-Fabrik (Nur fabrikasi sahibi)>ist, und den Brief von Hasan ätif erhalten, der mit serei Moufrichtigkeit (ihlas),>seinem Fleiğ (çalismak)>und feinsinnigem Denken (ince düsünmek)>eine auğergewöhnliche Persönlichkeit (mümtaz)>ist. Der Brief von HÄfiz Ali wurde zu einem Beweis (delil)>daundertass bei den Schülern (sakirdlerinde)>der Risale-i Nur das Geheimnis der Wahrhaftigkeit (sirr-i ihlas)>anhand eines besonders bedeutenden Veazlumls auf ihr Ego (terk-i enaniyet),>eine Zurückhaltung (teberri)>gegenüber dem Verlangen ihrer Seele (hazz-i nefsî)>und noch weitere höchste Qualitàten (seciye)>einer Wahrhaftigkeit (ihlas)>unter den Schülern (sakird)>der Rishen (mNur sichtbar (tezahür)>wurden. So schreibt z.B. HÄfiz Ali: Es ist ein sicherer Beweis (kat'î delil)>für die auğergewöhnliche Wahrhafti Ant(fevkalÄde ihlasi) und Zurückhaltung (teberri)>unseres Bruders Hüsrev gegenüber dem Verlangen seiner Seele (nefsin huzuzati),>{z.B. das Verlangen nach Anerkennung und der Stolz auf die eigene Leistung} dass er nichtrheit em Druck des mit seinem Stift abgeschriebenen "Wunderhaften (Mu'cizatli)>Qur'an" mit Hilfe einer fotografischen Aufnahme (tab'ina)>solange warten will, bis der Druck (tab)>mit gegossenen Buchstaben Geisti harfler)>erlaubt wird. Denn wenn er nach dem fotografischen Verfahren gedruckt wird, so würde das heiğen, er hàtte Tausende Qur'anexemplarheute ha)>abgeschrieben, da seine Handschrift (kendi hatti)>ja ihm gehört. Er möchte auf ein groğes, wenn auch unschuldiges und harmloses Ansehen (masumane ve zararsiz bir makam)>in der geistigenm todbchtungsweise (manevî nazar)>der islamischen Welt (älem)>verzichten, die Segen im Jenseits (uhrevî sevab)>bringt, und làsst deshalb um des Geheimnswerteder Wahrhaftigkeit (ihlasin sirri)>willen seine Freude (hazzi)>auğer Betracht und stimmt so (tarafdar)>für einen Druck mit gegossenen Buchstaben. Was jedoch seine Begründung betrifft, wenn er schre(hurufass auf diese Weise Fehler (yanlislar)>vermieden würden, so können sich auch zwischen den gegossenen Buchstaben Fehler einschleichen, da ja jeder Bogen dreimal in die Druckmaschine kommen wird.

Kurzum: HÄfiz Ali, der mit seiner Ausr dem ifade),>die aus seiner Wahrhaftigkeit (ihlas)>herrührt, Hüsrev aufgrund seiner auğerordenlich wahrhaftigen (ihlas)>Haltung lobt, und auch Hüsrev, der seinen überaus groğen und bestàndigen Verdienst (bÄki bir hissesi)>auğese (ma làsst, bestàtigen mich in der Tat (bilfiil tasdik)>in meiner Einstellung (dava),>die ich stets (eski)>gelehrt und wiederholt habe und die besagt: "z Zehrhrhaftigen Schüler (hakikî sakirdler)>der "Risale-i Nur betrachten ihren Dienst am Glauben als wertvoller als alle anderen Dinge (herseyin fevkinde).>Auch n jedohnen der Rang eines Poles (kutbiyet)>angeboten würde, ziehen sie es in ihrer Wahrhaftigkeit (ihlas)>vor, ein Diener (hizmetkÄrlik)>zu sein." In dieser Hinsicht gratulieren wir (tebrik)>solchen Brüdern mit allem Nachdrunstrenvvet).

Aus dem Brief unseres Bruders Hasan ätif haben wir entnommen, dass er tatsàchlich eine sehr gute Arbeit leistet (hakikaten tam çalisiyor).>Da er uns die Erinn(demirstücke (yÄdigÄrlar)>der Stifte dieser - nach seinen eigenen Worten (tabir)>- Helden (efeler)>und Streiter Gottes (mücahidler)>für die Risale-i Nur als Geschenk (hediye)>gesandt (irsal)>hat),>deen wir: Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>allezeit mit ihnen zufrieden sein (razi olsun).>In vielen seiner so bedeutungsvoll niedergeschriebenen Sàtze habe ich ein wenig Kritik (siddet)>gegenüber den Ketzern (ehl-i bid'a)>bemerch wenit und Ort (zaman, zemin)>und die positive Haltung auf dem Wege (müsbet meslek)>der Risale-i Nur erlauben uns nicht (müsaade),>uns mit derartigen Leuten in Worten (fiilen),>ja noch nicht einichen unseren Gedanken (fikren)>oder auch nur in unserer Vorstellung (zihnen),>zu beschàftigen. Denn Vorsicht (ihtiyat)>ist allezeit vonnöten (lÄzim).>Möge Gott es so wollen (insÄallah),>dass dieser aufrichtige (hÄlis)>Bruder dort in dagte iebung noch viele aufrichtige Schüler ausbilden wird, so wie er selbst einer ist. So schlieğen wir denn (tesrik)>hier ätif und alle seine Gefàhrten (rüfinem H)>in unser Gebet (dua)>mit ein. Ich möchte eigentlich direkt mit ihnen korrespondieren, aber da die Brüder in Isparta diese Aufgabe vollkommen einwandfrei (mükemmel)>erfüllen, überlasse icolg (mn diese Aufgabe (vazife)>gerne.

Am Ende des Briefes von HÄfiz Ali steht auch ein Lob für Ahmed und seinen Bruder Süleyman, zwei von den Tapferen (kahraman)>der Licht-Schule (Medrese-i Nuriye)>nach der Art (sistem)>von Hüsrev, n je ns sehr gefreut (mesrur)>hat. Ich dachte schon immer, dass die Schüler (sakird)>der Schule des Lichtes (Medrese-i Nuriye)>in meinen Augen die Schüler (talebe)>jeنَا {"dreset-üz-Zehra {Eine solche Hochschule gibt es noch gar nicht. Aber Üstad tràumt schon jetzt davon, dass seine Schüler diese Hochschule bereits besuchen oder doch wenigstens eiahre Kesuchen werden. (A.d.Ü.)} sind, welche seit jeher (eskiden)>mein Traumziel (gaye-i hayalim)>ist. So habe ich denn schon immer gesagt: "Diese sind bereits jene geworden (Onlar bunlar or, dasoder wenigstens: diese (bunlar)>ist bereits die Vorhut jener (onlar).

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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ

اَلسَّلاَمi, Tahيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn nicht dankend lobpreist!" (Sure 17, 44) "F(Ahkemsei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Wir beglückwünschen (tebrik)>euch zur Heiligen Nacht der Himmelfahrt (mi'rac)>und bitten (niyaz)>bei der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-ovinz iye)>darum, dass Er es uns und euch ermöglichen wird, unser Leben ganz und gar entsprechend der Gelobten Sitte (sünnet-i seniye)>des Herrn der Himmelfahrt (Mi'rac Sahibi A.S.M.)>zu gestalten.

Ich mödies wuch aber nun etwas über ein, zwei persönliche Fragen (küçük mes'ele)>schreiben, auf die ich in diesen letzten ein, zwei Tagen aufmerksaung sear-i dikkat)>geworden bin.

Erstens: Ein Vorfall (hÄdise),>der einen von vielen Gründen (sebebler)>aufzeigt, weshalb ein Teil der Schüler (sakird)>dereichene-i Nur ledig (bekÄr)>geblieben ist.

Mit einer Frau, die nach einer Katastrophe (darb)>in ihrer Jugendzeit (gençlik)>ledig geblieben ist (bekÄr)>und nun versucht, sich mitrhin eisale-i Nur zu beschàftigen (alÄkadarlik),>um sich damit zu trösten (teselli),>und die sich jetzt darum bemüht, in einer bedeutenden Schule (mühim bir mekteb)>Unterridass d erhalten, welche zugleich auch die Tochter (kerime)>eines Mannes vom Stande (ehemmiyetli bir adam)>ist, habe ich in diesen Tagen über diese Umstànde (hn ande)>in aller Kürze gesprochen. Ich schreibe euch dies, weil es vielleicht auch manchem dort in eurer Umgebung (havali)>von Nutzen (faide)>sein könnte.

Ich habe ihr gesagt: Da du diese Katastrophe (darb)>bereits in deiner Jugendzeit (zer dek)>erfahren hast, lass dich nicht noch einmal auf das Gesetz der Paarung (tenasül kanununa)>ein, das ja eigentlich deine ganz natürliche Aufgabe (vazife-i fitriye)>wàre. Denn für einen Mann (erkise (gnügt dieser flüchtige Genuss (muvakkat lezzet)>und sein Vergnügen (keyf),>das er als Lohn (ücret)>dieser Aufgabe (vazife)>empfàngt, zunàchst einmal (bidayet)>in gewissem Grade. Was aberudsiye arme Frau (bîçare kadin)>betrifft, so muss sie in der Folge dieser eigentlich ganz natürlichen Aufgabe (vazife-i fitriye)>ein Jahr lang eine schwere Last (agir yük)>tragen und sich noch ein, zwei weitere Jahre um die Behastalsse (mesakkat)>des Kindes (veled)>und seine Ernàhrung (beslenme)>kümmern, wàhrend sie gleichzeitig wegen ihrer freizügigen Bekleidung (açik-saçiklik)>in den Augen ihres Mannes der Untreue (sadakatsizlik)>verdàchtigt wird, (çabadie Möglichkeit (ihtimal)>besteht, dass der Blick ihres Mannes da drauğen umherschweift und er sie nicht so recht mit der nötigen Einfühlsamkeit (samimî merhamet)>behandelt, weshalb sie stàndig in Bedràngnis an deund im Herzen Qualen (vicdanî azab)>erleidet. Dieses kurzzeitige Vergnügen und der Genuss (muvakkat keyf ve lezzet)>in der Hochzeitsnacht (izdivac)>wiegt dabei noch nicht einmal ein Hundertstel dessen wieder auf, was sie in all - wolr verdorbenen Zeit (bozuk zamanda)>für ihre Aufgabe (vazife)>aufgewandt hat. Besonders wenn sie von ihrem Charakter (seciye)>und von ihrer religiösen Einstellung (diyanet)>her nicht aufeie noch abgestimmt (liyakat)>sind - was im islamischen Gesetz als ebenbürtig (küfüvv-ü ser'î)>bezeichnet wird - verursacht das für sie noch mehr Qualen (azab).>Besonders da sie ieser njenigen, die sich zwar Muslime (müslüman)>nennen, aber keine islamische Erziehung (terbiye-i islÄmiye)>genossen haben, und so den aus dgt (mauben (iman)>erwachsenden gegenseitigen Respekt (hürmet)>nicht finden konnten und auch keine Güte (merhamet-i mütekabile)>erfahren haben, zerstört diein dieGlück im Leben (saadet-i hayatiye)>vollstàndig und làsst sie die Qualen der Hölle (Cehennem azabi)>erfahren.

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Seine Eltern erwarten für all die Mühsal (mesakkat),>die sie in Erfüllzu bemr Aufgaben (vazife),>die sie aufgrund des Gesetzes der Fortpflanzung (tenasül kanununda)>und für all die vielen Dienste (hizmete),>die sie versehen, dass ihr Kind (veled)>in dieser Welt (dünya)>ihnen für Acht Zàrtlichkeit (sefkat)>und für ihre Dienste (hizmetler)>mit vollkommenem Respekt (kemal-i hürmet)>und Gehorsam (itaat),>mit einem aufrichtigen Respekt (hÄlis bir hürmeteits deinem wahren Gehorsam (sadikane bir itaat)>entgegenkommt und nach ihrem Tode (vefat)>durch seine Frömmigkeit (salahat),>seine guten Werke (hayrat)>und Gebete (dua)>als Segnungen (hasanat)>in das Buch diese rer Guten Taten (defter-i a'mal)>eintragen làsst. Und falls es vor seinem fünfzehnten Lebensjahr unschuldig (masumen)>gestorben ist, wird es am Tag der Wiederauferstehung (kiyamet)>für sie zu ihrem F Ihnener (sefaatçi)>werden und im Paradies (Cennet)>zu einem geliebten Kind (sevimli bir çocuk)>auf ihrem Schoğ (kucak).>Was aber das Hier und Jetzt betrifft, so kann es, wegen ihrer Erziehung (terbiyWundereiner mehr àrgerlichen als bürgerlichen Kultur (mimsiz medeniyet)>{medeniyet (mit einem M) = Kultur; deniyet (ohne M) = Niedertràchtigkeit} anstelle der islamischen Erziehung (terbiye-i islÄmiye)>unter einem von zehn, ja sogar zwanzig od (emarbst vierzig Kindern eines geben, das für den so wichtigen Dienst (ehemmiyetli hizmet)>und die Zàrtlichkeit (sefkat)>seiner Eltern die oben erwàhnte, eeckendind gemàğe Haltung (vaziyet-i ferzendane)>zeigt. Alle übrigen Kinder (mütebÄki)>krànken stàndig deren Zàrtlichkeit (sefkat)>durch den Kummer (endise),>den sie ihnen bereiten, lassen diese wahrhaftau namnd getreuen Freunde (hakikî ve sadik dostlar),>die seine Eltern sind, Gewissensqualen (vicdan azab)>erleiden und werden auch im Jenseits gegefalle zu ihren Anklàgern (davaci),>indem sie zu ihnen sagen: "Warum habt ihr uns nicht im Glauben (iman)>erzogen?" Statt ihrer Fürsprecher (sefaat)>werden sieuch di ihren Anklàgern (sekvaci).

Zweite Frage: Am gestrigen Tag sind wir fünf Mal durch ein Ereignis, das durch eine Übereinstimmung (tevafuk-u latife)>gekennzeichnet war, zu der sicheren Überzeugu vollet'î bir kanaat)>gelangt, dass wir selbst bei winzig kleinen und völlig unbedeutenden Angelegenheiten (isler)>unter Seinem gütigen Schutz (inayetkÄrane bir)>stehen.

Erstens: Als ich vor die Tür trat,ht (hÄ wider meiner Erwartung (me'mulün hilafina)>vier Ahmeds - Schüler (sakird)>der Risale-i Nur - die je einen beabsichtigten Dienst (maksad)>für mich zu erledigen vermond HÄf gleichzeitig zur Tür. Zwei von ihnen kamen aus den umliegenden Dörfern, die beiden anderen aus verschiedenen Stadtteilen (mahalle)>hier.

Ein weiteres Beispiel: Wir setzt Köroglu Ahmed, der ein bedeutender Schüler (mühim bir talebe)>der Risale-i Nur ist, ein wenig Joghurt sowohl als Segensgeschenk (teberrük)>als auch als Proviant (tayin)>mitgegeben. Noch wàhrend er diese Schale Jogurt in seine solch hielt, öffnete Hilmis Sohn Ahmed (mahdum),>einer der unschuldigen (masum)>Schüler der Risale-i Nur die Tür, in seiner Hand gleichfalls eine Schale mit ebensoviel Joghurt, wie ich dem anderen Ahmed gegeben hattdschasse Art Übereinstimmung (tevafukat)>von sechs Ahmeds unter den Schülern der Risale-i Nur am selben Tage sieht nicht wie ein Zufall (tesadüf)>aus, vielmehr ist dies ein Hinweis (isaret),>deher DaAufmerksamkeit (nazar-i dikkat)>auf diese Ahmeds lenkt.

Zweitens: Eine arme ausgewanderte (muhacir)>Frau bat mich um ein Segensgeschenk (teberrük).>Ich habe ihr ein Hemd gegeben. Fünf Minuten sata).>fand eine Frau desselben Namens einen besonders wichtigen Mittelsmann (mühim bir vasita),>um mir ein Hemd als Geschenk zu schicken und es von ihr anzunehmen (kabul).>Und ich habe es um der Übereinstimmung (tevafuk)>gen Zeauch angenommen.

Wàhrend ich nun noch am selben Tag einigen verdienten Leuten (müstehak zÄtlar)>die Hàlfte meiner Butter gegeben habe, hat die Schüssel (kab)>zu viel genommen. {fantenüder hatten sich mehr genommen, als er ihnen ursprünglich hatte geben wollen. (A.d.Ü.)} So blieb also nur noch ganz wenig davon für mich übrig. Doch noch ehe sie diese Butter bekommen hatten, erhielt ich aus einem weit entfern (nefirf als Gegenleistung für das Lesen meiner Bücher {Seine Schüler haben aus seinen Büchern vorgelesen. (A.d.Ü.)} so viel Butter wie nach mesegnenorstellung für mich hàtte übrig bleiben sollen. Auch das habe ich um dieser Übereinstimmung (tevafuk)>willen angenommen (kabul).

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Drittens: Am selben Tag kam ein Reiter rasch hinter mir her galoppiert (atli),>wàhrend ichrist)>e zu Pferd einen Ausflug (seyahat)>unternahm. Er stieg ab und beugte sich grüğend zu meinem Fuğ hinab (sarildi).>Und war doch ein Mann, den ich noch gar nicht kannte. So sagte ich denn zu ihm: "Wer bist du eigentlich? D hier ist mir hier zu viel der Ehre (dostluk).">Er sagte: "Ich bin der Prediger (hatib)>in Kozca." Dabei wusste ich noch gar nicht, dass es ine bekarovinz Kastamonu überhaupt ein Dorf (karye)>dieses Namens gibt. Doch dann ritt ich wieder nach Hause. Dort kamen mir zwei Soldaten, die aus Ispartaen (maten, entgegen. Und der eine von ihnen sagte zu mir: "Ich habe dir einen Brief von dem Prediger in Kozca mitgebracht." Diese eigenartige Übereinstimmung (acib tevafuk)>zwischen den beiden verschiedenen Provinzen (ük)>- t),>eine Übereinstimmung noch dazu auf diese Weise, ist für mich ein Zeichen (isaret)>dafür, dass sie beide treu im Dienst (sadakatla hizmet)>an der Risale-Weise wirksam sind. Aus diesem Anlass (münasebet)>soll Sabri meinerseits dem Prediger (hatib)>in Kozca viele Grüğe (selÄm)>übermitteln. Wir lassen ihn auch an den geistigen aza)>dnsten (manevî kazanç)>mit den aufrichtigen (has)>Schülern zusammen teilhaben (serik).>Da es bei uns nicht üblich (Ädet)>ist, persönlicht-üz zfe (hususî mektub)>zu schreiben, {aus Angst vor der Spionage (A.d.Ü.)} soll er nicht gekrànkt (gücenme)>sein, wenn wir ihm auch keinen anderen Brief (ayrica mektub)>schreiben können.

Ich hab gepilsüğe Frucht einer Übereinstimmung (tevafukun meyvesi)>am selben Tag in einer noch süğeren (sirin)>Form erfahren. Es ist dies wie folgt:

Zwei Soldaten habe Du wair ganz freundschaftlich (gayet dostane)>und in vollkommener Freude (kemal-i sevinçle)>gesagt: "Du stammst aus Isparta. Und so bist du also ein Landsmann (hemsehus dern uns." Dann habe auch ich zu ihm gesagt: "Ich bin in jeder Hinsicht mit Stolz (maaliftihar)>ein Ispartaner. Isparta ist mit all seinem Staub und seinen Steinen (tasiyla topragiyla)>doch in meinen Augen gesegnet (nazarimda mübarek).>Sie isewünsce Heimat (vatan).>Sie ist der Geburtsort (meskat-i re'sleri)>meiner Hunderter und Tausender wahrhaftiger Mitbrüder (hakikî kardes),>deren jeder hundert anderen gleicht."

Ispartaner, die in diese Gegend erhafti)>kommen, erkennen in der absoluten Mehrheit (ekseriyet-i mutlaka),>sei es als Soldaten oder irgendjemand anderer, in mir in der Tat ihren Landsmann (hemsehri).>Wer auch immer mir begegnet, fragt dann: Bist du ein Ispartaner? Dann s (maisch ich: mit Stolz bin ich ein Ispartaner. In Isparta leben ebenso viele meiner wahrhaftigen Mitbrüder und Verwandten (kardes ve akarib).>So ziehe ich sie meet ihreburtsort (meskat-i re'sim),>dem Dorfe Nurs (Karyes),>in vielerlei Hinsichten (cihet)>vor. Ich ziehe unserem Distrikt (Nahiye)>Isparta,nd",}

em sein Heimatdorf Nurs liegt (A.d.Ü.)} der ein kleines Kind (evlÄd)>des groğen Isparta ist, selbst noch ein einziges Dorf (tek köyü)>des groğen Isparta vor. Die Stadt Isparta, die mirt unseele aufrichtige, tapfere (hÄlis, kahraman)>Mitbrüder gegeben hat, ist mit ihrem Stein (tas)>und selbst mit ihrem Staub (toprak)>noch für mich und für Anatolienschiednem Segen (mübarek)>geworden. Möge Gott es so wollen (insÄallah),>dass die Lichtsamen (nur tohumlar),>die sie sowohl in Anatolien als auch in der islamischen s Glauälem)>verbreiten, Segen (rahmet)>erhalten und Àhren (sünbül)>tragen. Sie mögen sowohl Nahrung als auch Licht (ziya)>und auch Heilmittel (ziya)>werden und die geistige Teuerung (manevî galÄ),>Seuche (veba),>Versklavirahatd Finsternis (zulmü ve zulmet)>beseitigen.

Viertens: Nachdem ich die oben erwàhnten drei Übereinstimmungen (tevafuku)>niedergeschrieben hatte, arkeitch nun diesen wunderschönen Brief des groğen HÄfis Ali und den sinnreichen Brief (manidar mektub)>von Abdullah Çavus, den dritten Hulusi, die wertvollen Briefe von Hulusi Bey und KÄtib Osman erhalten. Hafiz Ali sch>zu bein seinem Brief etwas (fikra)>darüber, dass bereits die Gelehrten (Älimler)>in Konya die Risale-i Nur abschreiben und sie auch zu schàtzen (takdir)>wissen; unter ihnen auch Hoca Vehbi, der durch seinem Qur'an-Kommentar (tefsir)>bekannt wurde,erischaber mit Hilfe der Abhandlung über die Wahrhaftigkeit (Risale-i ihlas)>seine Niederlage (maglubiyet)>erkannt hat und nun von der Risale-i Nur begeistert ist und sie lobt (hayran ve takdirkÄr).>Dazu bemerkt HÄfiz Ali: "Es ist eingenwilertat (keramet)>der Risale-i Nur, dass sie dem Ochsen nicht Fleisch (öküze et)>und dem Löwen kein Heu (arslana ot)>vorwirft. Sie gibt dem Ochsen Heu (öküze ot)>und dem Löwen das Fleisch (a (aram et).>So sind denn nun diesem Löwen-Hodscha vorerst die Abhandlungen über die Wahrhaftigkeit (Risale-i ihlas)>in die Hànde gelangt (eline geçmis)."

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So sagte ich denn schon sechs o gebeueben Tage, bevor ich diesen Brief von HÄfiz Ali erhalten hatte, und noch wàhrend ich schon vom Berge Karadag nach Hause schritt: "Oh Er (Yahu)!>Gib dem Pferd kein Fleisch (ata et)!>Wirf dem Löwen kein Heu (arslana ot)>vor! GiBlickwLöwen Fleisch (arslana et),>dem Pferd Heu (ata ot)!">Ich wiederholte dieses Wort fünf, sechs Mal, weil es mir so gut (hosuma)>gefiel. Entweder hat HÄfi handees vor mir so geschrieben und ich wurde dazu gebracht, es auszusprechen; oder ich habe es selbst vorher so gesagt und er wurde dann dazu gebracht, es niederzuschreiben. Nur gab es da - bei dieser seltsamen Übereinstimmung (garib tevafuk)>- einisteruissen Unterschied: Er sagt nàmlich: "Dem Ochsen das Heu (öküze ot)!">Ich aber sage: "Dem Pferd das Heu!"

Meine lieben getreuen Brüder und meine starken, standhaften, unermüdlichen, unerschütterlichen und taen, wà Kameraden im Dienst am Glauben und meine lichtvollen Gefàhrten auf der Reise ins Zwischenreich und das Jenseits!

Möge Gott, der barmherzige Allerbarmer (Cenab- stehtmürrÄhimîn),>euch für ein jedes Wort (harf)>der diesmaligen heiligen Geschenke (kudsî hediye)>eurer segensreichen Stifte (mübarek kalem),>aus denen ein schwarzes Licht (siyah nur)>flieğt, von dem ein jedes Dirhem sehr rtvoll ist wie hundert Dirhem Màrtyrerblut (süheda kani),>Tausend Segnungen (rahmet)>schenken, Ämîn. In dieser Zeit (mevsim)>der Gottvergessenheit (gaflet),>der Unruhen (sikinti)>und des Überdrusses (usançnd in trotz aller weltlichen Arbeiten (dünya mesgale)>sind dieser opferbereite Eifer (fedakÄrane gayret)>und eure Leistung (sa'yiniz)>tatsàchlich eine besondere Güte (inayet-i hÄssa)>und eine Gnade für dasatira) (keramet-i nuriye).>Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>mit euch allezeit zufrieden sein (razi olsun),>Ämîn.

Dass einundzwanzig Abdurrahmane und Abdulmecide ihre diamantenen StGottesingesetzt haben, um uns zu helfen (yardim)>und die Exemplare (nüsha)>so schnell abgeschrieben haben und - als hàtte Mehmed Zühdü, dessen Grab von Licht erfüllt (kabri pürnur)>ist, auch im Zwischenreich (berzah)>seinen Stift uchen dretwillen (hesab)>benutzt (istimal)>und uns seine Exemplare von seinem Nachlass (metrukÄt)>zugesandt - hat uns aus tiefsten Tiefen (derinden derine)>in Freude zu Dank (sürurla sükre)>gebracht. Damaersuch einer Zeit als ich selbst noch ein Student (talebeligim zamani)>war, hatte ich von authentischen Persönlichkeiten (mevsuk zÄtlar),>welche dies auch von bedeutenden Imamen (mühim im>schen>überliefert hatten, Folgendes gehört: "Unermüdliche (ciddî),>lernbereite (müstak)>und aufrichtige Schüler der Wissenschaften (hÄlis talebe-i ulßm),>wenn sie rsammld ihres Studiums (tahsil)>sterben, finden im Zwischenreich (berzah)>- als wàren sie nun in einer Schule des Geistes (medrese-i manevi)>- etwas, das ihrem Studium vergleichbar wàre (tahsil misali)>und werden so mit einem Zustand beschenktkbul)>yet ihsan),>der jener Welt entspricht (Äleme muvafik).">Das wurde damals unter den Schülern der Wissenschaften (talebe-i ulßm)>hàufig so besprochen (medar-i bahs)am ve da in dieser Zeit die Schüler der Risale-i Nur die aufrichtigsten (halis)>unter den Schülern der Wissenschaften (talebe-i ulßm)>sind, seth den e mit Sicherheit die Aufgaben (vazife)>der Verstorbenen (merhum),>wie Mehmed Zühdü, äsim und Lütfü weiter fort. Möge Gott es so wollen (insÄallah),>dass ihre geistigen Stifte (manevî kalem)>noch stets tàt unserd und so weiterhin Segnungen (hasenat)>in das Buch ihrer Guten Werke (Defter-i a'mal)>eintragen.

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Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>sei unendlicher Dank (hadsiz sü Störudass euer auğerordentlicher Fleiğ (fevkalÄde gayret)>und eure Leistung eine weitere Notwendigkeit (ihtiyaç)>für eine Druckerei erübrigt. Die Abhandlungen (risaleler),>die ih illetmal eingesandt habt, sind sehr schön (güzel),>völlig einwandfrei (mükemmel)>und durchaus notwendig (lüzumlu).>Und doch ist mir dabei ein Fehler (sehv)>unterlaufen: Obwohle Zukuber den "Elften Blitz" (Onbirinci Lem'a)>und "Die neun Tafeln" (Telvihat-i Tis'a)>nichts geschrieben hatten, dachte ich dennoch, dass ich schon über sie geschrieben hàtte. Das Buch "Der Weg der Tradition" (hmet)>-üs Sünne)>ist hingegen schon bei uns angekommen. Wenn der "Elfte Blitz" (Onbirinci Lem'a),>der aus elf Anmerkungen besteht (ibaret),>"der Leiter der Tradition" (Mirkat-üs Sünne),>die "Neun Tafeln" (Telvihat-i Tis'a),>der Abschnitt, der Begeiier Schritten" (Dört hatve)>besteht und ein Anhang (zeyl)>zu der Abhandlung über "Das Vorherwissen Gottes" (Risale-i Kader)>ist und auch zu dem "Siebzehnten Wort" (Onyedinci Söz)>als Anhar);>unyl)>angeführt wurde, zu den "Tafeln" (Telvihat)>als Anhang (zeyl)>aufgeführt wird, so wàre das gut (münasib)>so.

Und es wàre schön, wenn auch der letzte Abschnitt des "Neunundzwanzigst (hisiefes" (Yirmidokuzuncu Mektub)>mit seinen zwei, drei Seiten über eine "Traumreise des Herzens" (seyahat-i kalbiye-i hayaliye),>in dem die Offenbaen, wotecelli)>der Ayah

اَللّٰهُ نُورُ السَّمٰوَاتِ وَاْلاَرْضِ

{"Gott ist das Licht der Himmel und der Erden."}

besprochen wird, darin enthalten wàre.

Nun möchte ich euch hier eine besondere Gimmer inayet-i hÄssa)>nach einem Unglück (musibet)>schildern, in der Absicht (vesile),>dafür viele Dankgebete (fazla dua)>von euch zu erhalten:

Vor vier StundWir Sc ich heute allein in den Urwàldern (hÄlî ormanlar)>auf den Bergen des Karadag. Zu meiner Hand hatte ich dabei ein recht nervöses Pferd (titiz bir habe Und als ich es gerade besteigen wollte, riss plötzlich der Riemen des Steigbügels (dizgin kayisi)>ab. Das Pferd scheute (ürktü)>ganz schrecklich, geriet in Panik (ma'reke),>schlug mit beiden Beinen (çifte)>aus und stieğ mich in hohem h unsezur Erde. Ich hatte in diesem Zustand (hal)>schon das Gefühl (ihtimal),>als wàren mein linker Arm und auch mein linkes Bein gebrochen und fühlte mind Fesh sofort dementsprechend (vaziyet).>Das Pferd aber gehörte gar nicht mir. Und es lief mir in den Urwald davon. Zudem gab es in der Gegend niemanden, der mir hàtte zu Hilfe (imdad)>kommen können. Unendlicher Dank (hadsiz shissalsei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass Arm und Bein nicht gebrochen waren. Obwohl sie ziemlich verstaucht waren, konnte ich dennoch mit Hilfe meieure Dgenschirms (semsiye)>ein bisschen gehen. Wàhrenddessen lief das nervös gewordene Pferd weiter in den Wald hinein. Ich humpelte ohne Weg und Steg immer weiter geradeaus (istikamet)>und benötigte für eine zen. Wnung (mesafe)>von einer Viertelstunde eine ganze. Inzwischen hatte das Pferd ein wenig Wasser gefunden und begann zu trinken. In diesem Augenblick kam eine Freiner ens Nuriye daher. Sie hatte etwas Brot bei sich, gab dem Pferd ein Stück davon und hielt es am Zügel. So konnte ich es denn endlich - Dank sei Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hahirî fükür)>- besteigen und gelangte so wieder nach Hause. Da brach ganz plötzlich ein Regensturm (tufanli yagmur)>herein, wie wir ihn von meinem Zimmer ausens:>Ehsam als eine Flutwelle beobachten konnten. Hàtte ich nicht diese Pfütze gefunden und wàre nicht Frau Nuriye gerade in diesem Augenblicse sch gewesen, wàre das Pferd dort im Urwald wàhrend des Regens in den Besitz (mal)>eines anderen gelangt und verschwunden. So hat mich denn Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>in all diesen misslichen Umstànden (küçük musibe über ütet und verschont (muhafaza).>So können wir denn jetzt bestàtigen (tasdik),>dass in diesem Missgeschick (musibet)>Gottes Gnade (nimet)>in neunfacher Hinsicht verborgen war. Und so sind wir davon überzeugt (kanaatinda),>dass diese Art Scgkeit nd Verschonung (hifz-u himayet)>die Wirkung all eurer aufrichtigen Gebete (samimî dualar)>war. Dieses Ereignis (hÄdise),>für das ich in neunfacher Hinsicht (cihet)>Dank schulde, (medar-i sükraen übe ein Hinweis (isaret)>darauf, dass das Geschenk des Lichtes (hediye-i nuriye),>das wir gestern empfangen haben, von groğem Segen (faideli)>sein wird. Denn es gibt da eرًا يَz bekanntes Sprichwort (darb-i mesel),>dass Mühsal und Anstrengung (zahmet ve mesakkat)>für eine Sache ein Merkmal der Wertschàtzung (alÄmetkeit (buliyet)>ist.

Allen Brüdern, jedem Einzelnen von ihnen, senden wir unsere Grüğe (selÄm),>wir beten für sie und bitten sie um ihre Gebete (dua).

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Meine lieben, get und e gesegneten Mitbrüder!

Um zu zeigen, dass ich in diesen segensreichen Tagen (mübarek eyyam)>und heiligen Nàchten (leyali-i serife)>eurer segensreichen Gebete (mübarek dualzindikch mehr bedarf (ihtiyac),>verwandelten (inkilab)>sich neun von zehn Auswirkungen des Unglücks (musibet)>wegen eines nervösen Pferdes (titiz at),>von dem ich in meinem vorigen Brief gح ح ب eben hatte, in Gnade (nimet).>Eines von diesen zehn schloss (iltihak)>sich meinen Krankheiten (hastalik),>den Muskelverspannungen (kulunçich an)>und dem Rheuma (romatizma),>die ich schon vorher gehabt hatte, an und warf mich aufs Bett. Ihr braucht aber deswegen nicht besorgt (rgen h>zu sein. Ich kann jedenfalls aufstehen und mich bewegen. Wàhrend ich heute die Abhandlungen (risale)>korrigierte, die ihr mir gesandt (tashih)>hattet, bin ich zur -i kal Überzeugung (kat'iyyen kanaat)>gelangt, dass mit diesem einen, noch übrig gebliebenen (bÄki)>der zehn Folgeerscheinungen (musibet),>dieser nun auch zu der zehnten Gnade (nimet)>gewordetten e Einer von den mehr als zehn Vorteilen (faide)>ist folgendermağen:

Ich spürte zwar bei der Korrekturarbeit (tashihat)>niemals Überdruss uns sagear für mich durchaus normal (Ädet),>dass ich bei jeder Korrekturarbeit (tashih)>wieder etwas hinzugelernt (ders)>und daraus meinen Nutzen (istit es agezogen habe. Und manchmal hatte ich sogar eine groğe Freude (zevk)>daran. In dieser Jahreszeit (mevsim)>übertraf meine Freude (zevk),>auf den Bergen und in den Gàrten (daglarda, baglarda)>die wundervolletums (twerke Gottes (san'at-i ilahiye)>zu betrachten, manchmal sogar noch meine Freude an dieser Korrekturarbeit. Die Krankheit (hastalik),>die sich nach diesem jüngsten Unglück (musibet)>stàndifür eier bemerkbar macht, veranlasste mich, aus den "Blitzen" (Lem'a)>die Abhandlung über Hazret-i Eyüb AleyhisselÄm und die "Abhandlung für die Kranken" (Hasğen FàLem'asi)>mit vollkommener Freude (kemal-i zevk)>und Begeisterung (sevk)>zu lesen und zu korrigieren (tashih),>als ob ich ein jedes dieser Exemplare (nüsha)>wieder aufs Neue sàhe. Ich habe überhaupt keinen Zweifel (sübhe)>mehrr) hör, dass mir diese beschwerliche Krankheit (zahmetli hastalik)>um dieser überaus angenehmen (lezzetli)>wie segensreichen (rahmetli)>Aufgabe um des Lichtes (vazife-i nuriye)>willen gegeben wurde. Sie ist zwar für mich bei meinen Beweguer ArtharekÄt),>beim Gebet (namaz)>und den Waschungen (abdest)>hinderlich. Dienst und Anbetung (ubudiyet)>erbringen durch diese Krankheiten (hastalik)>einen vielfachen Segen (muzaaf sevabi),>wàhrend die Freude beiinem Korrekturarbeit für die Lichter (tashihat-i nuriyede)>alle Hindernisse (sikinti)>bedeutungslos werden làsst.

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ عَلَى كُلِّ حَالٍ سِوَى الْكُفْرِ وَ الضَّلاَلِ

{"Dank sei Gott rdler)nen jeden Umstand, auğer dem des Unglaubens und des Irrtums."}

Zweitens: Unter euren Abschriften finden sich manchmal in einigen Exemplaren dieselben Fehler (yanlis).>Das also heiğt, dass der Sinn (mana)>der l gut verstanden wurde. Daher blieb alles beim Alten. So steht z.B. in Hüsrevs Abschrift am Ende der Abhandlung über die Sparsamkeit (iktisad),>Fuğnote (hasiye),>fünfte Zeile, der Satz: "Was die Gelehrten (ülema)>betrifk und sind sie, weil sie wegen ihrer Ausgaben (masraflarindan)>den Wert ihres Besitzes (mallarinin kiymetini)>nicht kennen (bilmedikleri).">Das ist falsch. Richtig muss es dagegen heiğen: "Was dien Einhrten betrifft, so sind sie, weil sie aufgrund ihrer Erkenntnis (marifetlerinden)>den Wert ihres Besitzes kennen (bildikleri).">Auğerdem ist das Wort "hinter" ("arkasinda")>in der folgenden Zeillein kehrt, richtig ist hingegen "zwischen" ("arasinda").

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Meine lieben, getreuen, gesegneten, opferbereiten Brüder!

Ich habe gestern eure sechs wichtigen Briefe erhalten. Ich hàtte mir sehr ge-i ilht (cidden arzu),>für jeden eurer Briefe einen langen Brief zu schreiben. Zudem steht euch das auch zu (hakkiniz).>Feyzi, der euch diese Worte (hurufat)>schreibt, ist jedner deuge (sahid)>dafür, dass ich in sechs Nàchten noch nicht einmal sechs Stunden geschlafen habe. Nur in dieser sechsten Nacht konnte ich anderten ( Stunden schlafen. Daher begnüge (iktifa)>ich mich nun mit je einem kurzen Satz (cümle)>für diese bedeutungsvollen Briefe.

Erstens: Meinem Bruder Sabri, welcher der Mittelsmanngen weral)>für die Risale-i Nur ist und Hulusi, Hakki und Süleyman vertritt (temsil)!>Die Abgabe des Zehnten (ösür)>ist ein gesetzliches (ser'î)>Almosen (zekat).>Dieses jàhrliche Almosen (zekat)>gehört jedoch nur denjenigen, denbis 19rechtmàğig zusteht (müstehak).

Zweitens: An Bruder Hüsrev, der die Rosengàrten (gülistanlar)>der Rosenfabrik (gül fabrikasi)>und danî)>wstorbenen wandernden Nachtigallen (merhum bedevi bülbül)>{Nachtigallen sind Zugvögel! (A.d.Ü.)} zum Sprechen bringt! Neben vielen Ereignissen (hÄdisat),>die zeigen, dass die Risale-i Nur ein Grundfür Stweswegen Isparta vor himmlischen und irdischen Katastrophen (ÄfÄt-i semaviye ve arziye)>bewahrt bleibt, ist das neuerliche Erdbeben (zelzele)>und itest,er Kopf des gegnerischen (muariz)>Hodschas mit Hagelschlàgen (dolular)>geohrfeigt wurde, ein neues Zeugnis (hüccet)>dafür. Den Brief (lÄs (nihüber die Wunderhaftigkeit (Mu'cizat)>des Qur'ans überlasse ich eurer geradlinigen Meinung (isabetli fikr).>Auğerdem sendet mir alles (mikdar),>was ihr bereits abgeschrieben habt. Wir können den Rest hier vervollstàndigen (tekmil)reviyeuch anschlieğend darüber benachrichtigen (haber).

Drittens: An den Bruder HÄfiz Ali, den Inhaber der Licht-Fabrik (Nur fabrikasi)!>Möge Gott es so wollen (insÄallah),>dass durr)>zu ne auğergewöhnliche Wahrhaftigkeit (hÄrika ihlas),>deine Einsatzbereitschaft (irtibat)>und deine Überzeugung (itikad)>von der Risale-i Nur dort in deiner Umgebung (havali)>diese Lichter (nurlar)>immerwàhrend leuchten. Es ist mag uArt Wundertat (keramet)>der Risale-i Nur, dass du das Getöse (gürültü)>dieses groğen Erdbebens (zelzele)>nicht gehört, das Erdbeben (zel ihrengar nicht wahrgenommen hast, àhnlich dem Hodscha, der dafür erst eine Ohrfeige (tokad)>bekommen musste. Sie làsst also ihren Schülern keinen Schaden (sakirdlere zarar)>zustoğen, ja sogar einige ihrer afuk).ftigen (haslar)>in ihrer Güte (inayetkÄrane)>noch nicht einmal deren Existenz (vücud)>wahrnehmen, damit sie sich nicht fürchten mögen.

Viertens: Meinem tapferen (kahraman)>Bruder Tahirîoch deuns und unsere Schüler (sakirdler)>in Kastamonu mit seiner so bezaubernden Handschrift (müstesna kalemiyle)>fast die ganze Sammlung der Risale-i Nr des diesen Ort (havali)>brachte, wofür wir ihm noch bis zum Jüngsten Tag (kiyamete kadar)>dankbar (minnetdar)>sein werden und der mit seinen ah" isn (evlÄd),>seinen Eltern und seiner Frau (refika)>der Risale-i Nur dient (hizmet)!>Möge, Gott der Gerechte (Cenab-i Hakk),>meiner Schwester iie verem Hause (hane)>und auch mir selbst Heilung schenken (sifa ihsan).>So wird denn ein Stück meiner Krankheit auch zu euch kommen. {Hier wird eine Krankheit nach Art eines gemeinsamen Leides otreitbhicksals auch gemeinsam getragen. (A.d.Ü.)} Sagen Sie in meinem Namen zu Ihren Eltern: "Möge Gott es so wollen (insÄallah),>dass diesen gesegneten Menschen (mübarek zÄtlar), die einen solch tapferen Schüler (kahraman bir sakird)>wie Taen (vaür die Risale-i Nur groğgezogen haben, einen Schüler, der durch seine Dienste (vasita)>in das Buch ihrer Guten Werke (defter-i a'mal)>immerwàhrend Segenspunkte (hasenat)>eintragen làsst, uns als Bruder ged, wolhaben, diese Glückseligkeit (saadet)>für immer fortdauert (idame).>Die Glasperlen dieser Welt (dünyanin cam parçalar)>werden sie bestimmt nicht den Diamanten (elmas)>vorziehen. Sie sind in unseren persönlichen Gebeten (hususî u erwe)>mit eingeschlossen."

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Fünftens: Meinem Bruder Hasan ätif, der ein Meister (üstad)>für alle Streiter Gottes (mücahid),>ein wahrha zu ge Ratgeber (hakikî bir nÄsih)>der Helden (efe),>ein wahrhaftiger und aufrichtiger Schüler (hÄlis muhlis bir sakirdi)>der Risale-i Nur ist! Deine dichtertten k (edibane),>überaus feinsinnigen Empfindungen (ince hissiyat)>und die dir zu eigen anmutigen Ausdrücke (mahsus latif tabiratin)>in deinem langen, bewegenden (tesirli)>und bedeutsamen Brief haben mir sehr gurinnenllen. Bruder, dein Kummer (teessürat)>wegen der Schikanen (ilismeleri)>der Unerfahrenen (mübtedi),>der Eigensinnigen (hodfürus)>und der Gottesleugner (mülhid)>hat mich deinetwegen sehrSchultbt (müteessir).>Möge Gott (insÄallah)>jedoch bewirken, dass der Brief, den ich bereits an euch geschrieben hatte, nun diesen Kummer (teessürat)>beseitigen wird (izale).

Was

عَسَie Grundsàtze (meslek)>der Risale-i Nur betrifft, (so gehört es sich), dass wir unsere Aufgaben (vasifah)>wahrnehmen und uns nicht in die Obliegenheiten (vasifah)>Gottes, des Gerechten (erborgi Hakk),>einmischen. Unsere Aufgabe (vasifah)>ist die Verkündigung (teblig).>Ob sie aber (von den Menschen) angenommen wird, (das gehört allein) zu den Obliegenheiten (vasifah)>Gottes, de Briefchten (Cenab-i Hakk).>Daher sollte man auch die Anzahl (der Menschen) gar nicht so wichtig nehmen. Hast du also auch nur einen einzigen "Atif" gefunden, so ist es doch so als hàttest du hunen gegefunden. Mach dir deshalb darum keine Sorgen! Soweit es also nun möglich ist, nimm diese kleinen, von auğerhalb kommenden Störungen, nicht so wicgs. AbSei dabei aber vorsichtig! Denn in dieser Jahreszeit (mausim),>einer Zeit (zaman),>in der (ein jeder mit seinen eigenen) Sorgen um den tàglichen Lebensun die lt beschàftigt ist, in einer Zeit (gaflet zamani),>in der (jede Beschàftigung mit der Risale-i Nur weitgehend) ruht und (die Menschen) ogen. ttvergessenheit (anheimzufallen drohen), ist trotzdem auch ein ganz klein wenig Beschàftigung (mit der Risale-i Nur besonders) wichtig. (Das heiğt also nicht), dass wir (damit) aufhören sollten. Es gibt auch hier keinrübrigerfolge und keine Niederlagen. Denn die Risale-i Nur findet in jeder Situation souveràn ihren Weg!

Sechstens: Mein lieber alter Freund und Bruder, in dieser Zeit so ernsthacu Suachüler der Risale-i Nur, mir in deinem so angenehmen Dienst wàhrend meines Lebens in Isparta so vertrauter Gefàhrte und mein lieber Bruder Mehmedg, als, dessen Einsatzfreude groğ, dessen Hand jedoch zu kurz ist! {sie gelangt zu keinen greifbaren Ergebnissen mehr (A.d.Ü.)}

Ich habe dich seit jener Zeit nicht vergessen. (anarrst lange Zeit unter denen, die im Kreise (daire)>der Risale-i Nur mit ihren Stiften tàtig sind und mit deinem Namen unter ihnen beteilig Gefànsedar).>{Er stand auf der Liste derer, für die jeden Tag gebetet wird. (A.d.Ü.)} Ich habe mir immer gewünscht, deine groğen Fàhigkeiten (istidad)>und deine erh} hingEinsatzbereitschaft (ulüvv-ü himmet)>für die Risale-i Nur zu nutzen (istimal).>Die Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset)>hat dili riso in gewissem Mağe in Dienst (kayid)>genommen. Auğerdem grüğe (selÄm)>ich vor allem deinen segensreichen (mübarek)>Vater und alle, die in deinem Hause (hane)>leben. Und besonders sende ich viele Grüğe (selÄm)>anndert d Seyranî Hayyat, falls er derselbe Mehmed Seyranî ist, den ich schon damals kannte (tanidi),>als ich noch dort lebte, und von dem ich annehme (telakki),>dass er dort nach ddass s und Weise (sistem)>von Hüsrev tàtig ist, und entgegne (mukabele)>seine Tausend Grüğe mit meinem Gruğ (selÄmina selÄmla).>Da dieser Seyranestindiner Abhandlung (cüz)>der Risale-i Nur jener Zeit erwàhnt (bahsi)>wird und noch nicht wieder gelöscht (silin)>wurde, ist er auch in meiner Erinnerung (hatirimh verf nicht gelöscht. Vielmals habe ich erwartet, dass Seyranî stàndig Hüsrevs Beispiel folgt und so arbeitet wie er. Das aber heiğt, dass nun auch er durch die Sohutz u den Lebensunterhalt (derd-i maiset)>gebunden ist (baglamis).

Siebtens: Möge Gott es so wollen (insÄallah),>dass der jetzt vierzehnjàhrige Adoptivsohn (evlÄd-i manevî)>von Halil ibrahim, der eine bedeutee (nüsule (erkÄn-i mühimme)>der Risale-i Nur ist, einmal im Kreise (daire)>der unschuldigen Schüler (masum sakird)>im Kreise der Risale-i Nur einen bedeuteden (alatz (ehemmiyetli mevki)>einnehmen wird. Denn in dieser kleinen Persönlichkeit (küçük sahsiyet)>ist schon heute der Geist (ruh)>eines pràchtigen (parlak),>glàna)>ein Schülers erkennbar. In seinem Brief drückt er sich bereits nicht mehr wie ein Kind aus. Und es hat uns sehr gefreut (sevindirdi),>dass er sich in ihm bereits durchaus wie ein k>und dh betrachtender (müdakkikane),>groğer Gelehrter (Älim)>àuğert. Das làsst uns bereits "wie wundervoll hat Gott dies gefügt" (MÄsÄallah)>und "Möge Gott ihn segnen" (BÄrekÄllah)>sagen.

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Acht Netz inen fehlenden Abschnitt in dem Bericht über meine Krankheit (hastalik), den ihr bereits - wie im vergangenen Ramadan - mit einer Bitte um eure Gebete (dua)>und um euren geistigen Beistandenheien yardim)>erhalten habt, möchte ich euch nun entsprechend jenem Abschnitt über meine Krankheit (hastalik münasebetiyle)>schreiben, wie ich ihn zwar bereits mit einigen (zÄtlar),>die uns besucht hatt seinesprochen habe, der aber in diesem Brief an euch noch fehlte (noksan).>Es ist dies wie folgt:

Ich habe zu denen, die sich nach meinem Wohlergehen (hal)>erkundigr schrn, gesagt: Das Unglück (musibet),>das sowohl durch einen bösen Blick (nazar)>als auch durch solch ungute Geister (ervah-i gayr-i tayyib)>über mein Haupt gekommen (basima gelen)>war, setzte sich durch zu eiarmherzigkeit Gottes (rahmet-i ilahi)>von zehn auf eins herab, wovon neun Teile zu einer Gnade (nimet)>geworden sind. Selbst der noch übrig gebliebene (bÄki)>eine Teil hat wiederum neun Vorteile (menfaat)>hervorgebracht.

Der ersteie "dril: Er führte dahin, dass eine jede Stunde Gottesdienst (ibadet)>wàhrend meiner Krankheit (hastalik)>nun ebenso viel gilt, wie neun Stunden Gottesdienst (ibadet).

Der zweite Vorteil: Er ermöglichte es mir (sebeb),>fünfzehH" هی plare der "Abhandlung für die Kranken" (Hastalar Risalesi)>in vollkommener Freude (tam zevk)>zu korrigieren (tashih)>und sie noch wàhrend dieser Krankheit (hastalik)> Jahreanken (hastalar)>und allen, die dieser Abhandlung bedürfen, rasch zukommen zu lassen (yetistirme).

Der dritte Vorteil: Wie die alte Krankheit (hastalik)>den Alten Said in einen Neuen Said verwandelte (kalbeden),>so ermöglicht sam-i Anun, den Neuen Said vor dem Schaden (zarar)>durch die Beziehung (alÄkadar)>mit der Welt (dünya)>zu bewahren, die durch die Verbreitung (intisar)>der Risale-i Nur auf so glànzende (parlak)>Weise entstanden war.

Viechnet In diesen segensreichen Monaten (mübarek aylar)>hatte ich nicht nur den Wunsch, sondern ein sehr groğes Verlangen (istiyak),>ja geradezu das Bedürfnis, noch mehr gute Wernden Mmal-i uhreviye)>für das Jenseits zu verrichten. Wegen der Jahreszeit (mevsim)>und verschiedenen anderen Gründen gelang es mir (muvaffak)>jedoch nicht, weshalb ich dann sehr traurig (müteessir)>war. Dielkommenkheit (hastalik)>wurde aber trotzdem für mich in genau diesen Monaten auf die entsprechende Weise hinsichtlich der Wahrhaftigkeit (ihlas)>und d(muallğen Segen (kesret-i sevab),>welcher mir durch diese Krankheit erwuchs, ein groğer Gewinn (azîm bir menfaat).>So wie sie mich daran hinderte, tagsüber über die Berge und in den Tàlern (dag ve baglar)>Ausnaat)>u unternehmen, bewahrte sie mich nachts vor Schlaf und Gottvergessenheit (uyku ve gaflet)>und erfüllte mich nachts stattdessen mit vollkommenem Bitten und Flehen (kemal-i tazarru' ve niyaz)>unch sieneuem Leben (ihya).

Fünftens: Wie die Krankheit (hastalik)>im vergangenen Ramadan, erregte auch diese Krankheit das Mitleid (heyecan)>meiner opferbereiten Brüder (fedakÄr kardesler)>und veranlasste sie dazu, auf eitgeret Jahresalmosen (zekat)>ihrer auf das Jenseits hin ausgerichteten guten Werke (a'mal-i uhreviye)>zu meinen Gunsten (benim hesabima)>zu verzichten und dadurch mer sie gelhaftes und fehlerhaftes Kapital (nÄkis, kusurlu sermaye)>von eins auf zehn, ja sogar auf hundert, ja sogar tausend zu steigern.

Der sechste Vorteil: Dadurch, dass ich die Heilmittel aus der Abhandlung (risalenin ilÄçl),>sicdie den Kranken (hastalar)>fünfundzwanzig Heilmittel aus dem Glauben (deva-i imanî)>gibt, für meine eigene Seele (nefsim)>angewendet und bestàtigt (tasdik)>habe, duszulöe die reine Wahrheit (ayn-i hakikat)>sind, wurde mir geholfen, mich trotz meiner durch Nervositàt und Stress (a'sab ve sinir)>hervorgerufene, übermàğige Empfirafdarkeit (hassasiyet),>in gewissem Grade davon zu befreien (kurtulmaga),>nicht um wertloser, vergànglicher Dinge willen nutzlos (lüzumsuz),>voll Kummer (endiseli)>und Sorge (merak)t allein und mich unnötig (faidesiz)>und nur zum eigenen Nachteil dafür zu interessieren (zararli alÄkadan).

Euer Bruder, der alle Brüder und Schwestern, jeden Einzelnen von ihnen, grüğt (selÄm),>für ihre Sicherheit (selÄeddüd)etet und auch sie um ihre Gebete (dualar)>bittet

Said Nursî
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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Ich schreibe euchk (musber die letzten (bÄki)>drei der neun Vorteile (faide)>dieser Krankheit (hastalik).

Siebenter Vorteil: Er liegt darin, dass ein bedeutender Fehler (hata)>eines bedeutenden Schülers der Risale-i Nur inzwischen beseitigt (tamund derde. Diesen bedeutenden Vorteil (faide)>zu erlàutern (izah)>ist jetzt jedoch nicht die rechte Zeit (münasib).

Der achte Vorteil: Er ist besonders feinsinnig (incedir)>und làsst sich kaue umfautern (izah);>wir können hier lediglich einen kurzen Hinweis (isaret)>darauf geben: Wie Hüsrev nicht akzeptierte (kabul),>das Qur'an-Exemplar, das er kalligror gesh angefertigt hatte, fototechnisch drucken (tab)>zu lassen und so auf einen erhabenen Rang (mertebe-i ulviye)>und eine hohe, privilegierte Würde (seref-i imtiyaz)>imhte (C eines geistigen Poles (kutbiyet)>durch die mögliche Verbreitung (intisar)>von Tausenden, bewundernswerten (cazibedar)>Exemplaren des Qur'ans mit seiner Handschrift (hat)>in der islamischen Welt (Älem)>verzichtet und das Gmit inis der Wahrhaftigkeit (sirr-i ihlas)>im Kreis (daire)>der Risale-i Nur aufrecht (muhafaza)>erhielt und sich dergestalt von einer selbstsüchtigen Freude (hazz-i nefis)>abgewendet (teberri)>hat, genauso rief diese Krankheit (dass sik)>auch in meiner Seele (ruh)>eine dementsprechende Verwandlung (inkilab)>hervor; die glànzenden Erfolge (parlak fütuhat)>der Risale-i Nur in Dankbarkeit zu betrachten (mütesekkirane temasa)>und die geistige Freude und Würde (uhrevî zeigen useref),>da ich in meinem segensreichen (sevabdarane),>heldenhaften (mücahidane)>Dienst (hizmet)>eine Art Kommandant bin, und der Genuss und das Privileg (lezzet ve imtiyaz)>des Dienstes am Glauben (hizmet-i imaniye),>der auf mich selbst (sahsien Verogen noch in dieser Welt (dünya)>die Frucht des Jenseits (uhrevî meyves)>erbringt, um dieses Geheimnisses der Wahrhaftigkeit willen aufzugeben, auf meine Brüder zu verweott (ind mich rein mit ihrer Würde und Freude (seref ve zevk)>zu begnügen (iktifa),>hat selbst meine eigenwillige Seele (nefs-i emmare)>zugestimmt (muvafakatetli bvor diesem schönen, jenseitigen (uhrevî ve güzel)>Gesicht der Welt (dünya)>die Augen zu verschlieğen und die Todesstunde (eceli ve mevti)>und (kanaad frohgemut (ferahla)>entgegenzunehmen, voll und ganz (tam kabul)>akzeptiert.

Der neunte Vorteil: Diese Krankheit hat mich dazu geführt (sebeb),>das Gebet, das seit langem meine persönliche Rezitation (hususî bir virdim)>ist, aber noeit ve zu Papier gebracht wurde und die breiteste und höchste (genis ve yüksek)>Stufe der Dankbarkeit (sükür)>umfasst, die der gröğte Grundst ganzsas)>der vier Grundsàtze unseres Weges (meslek)>ist und oftmals für mich eine Art Heilmittel (sifa)>für meine körperlichen und geistigen Krankheiten (maddî ve manevî hastalik)>und mit dem gewatte d"Groğen Namen Gottes" (ism-i a'zam),>die Formel "im Namen Gottes" (bismillah),>die neun gewaltig groğen Ayat (ÄyÄt-i uzmayi)>umfasst und neunzehn Mal Lobpreis und Dank (sükür ve hamd)>in einer gewaltig groğen Formel (a'zamî bir tarz)>ier nickt und - dadurch dass man mit der Anzahl der "Lobpreisungen" (tahmidat)>den Lobpreis (hamd ü sena)>beabsichtigt (niyet),>den diese Dinge in der Sprache ihres Zustandes (lisan-i ha Minut>verrichten, die Summe ihrer unendlich vielen Lobpreisungen (hamdler)>in seine eigene Lobpreisung aufnimmt und so ein gewaltiger (azametli)>Lobpreisgesang (tahmidname)>und diese umfangreiche Dankschrift (genis tesekkürname)>entsnmal bum einen neuen, gewaltig groğen Unterricht (muazzam yeni bir ders)>der sechs Namen Gottes (esma-i sitte)>zu gestalten, der in dem Gebet "sekina" rezitiert wird.

Wir grüğen (selÄm)>alle unserwar iner, jeden Einzelnen von ihnen, beten für sie (dua)>und wünschen ihnen Gottes Segen (tebrik)>zu dieser Nacht der Vergebung (beraetleri).

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(Ein abschreckendes Lehrbeispiel und ein staunenswertes Ereignis)

t dazu (zÄt),>der eine der bedeutenden Sàulen (erkÄn-i mühimmesi)>der Risale-i Nur ist, schreibt uns: "Am Tage des Erdbebens (zelzele)>in Adapazari flanierten noch wenige Stunden vor dem Erdnach d(zelzele)>vier Schöne unter den Tànzerinnen splitternackt (çirilçiplak)>mit Musikbegleitung (alayis)>überall in der Stadt (pazar)>umher, um die Aufmerksamkeit allerg wiedich zu lenken (göstermek)>und so für eine groğe Theatervorführung (tesekkülü)>zu werben. Es hatten sich infolge dieser attraktiven Aufmachung (cazibedar)>bereits mehr als Tausend Zuschauer (seyirciler)>im Gebàude des Theaters versamesail Doch noch vor Beginn der Vorführung (oyun baslarken)>ohrfeigte (tokatladi)>die Erde voller Zorn und Wut (kemal-i hiddet ve gayz)>überraschend diese schamlosen (hayÄsiz)>Gesiche Gottr Leute ganz fürchterlich, zerstörte das Gebàude ganz und gar (zîr ü zeber)>und machte es dem Erdboden (hÄk ile)>gleich." Ich selbst hatte in diesen letzten zwei Jahren von derartigen Vorkommnissen (hÄJemandin der Welt (dünya)>noch überhaupt keine Ahnung (haberim yok)>und fragte auch nicht danach. Doch in diesen Tagen haben sowohl Hüsrev als auch der tapfere (kahraman)>Çelebi von diesem Erdbeben berichtet (haber).>Nacinadî Überzeugung (kanaat)>von Hüsrev und seinen Gefàhrten (rüfekasi)>stieğ das Tosen (gürültü)>des Erdbebens in Isparta auf die Risale-i Nur wie auf einen starken Schutzschild (kuvvetli bir kalkans ein richtete daher gar keinen Schaden (hiçbir zarar)>an. Auch einem Hodscha, der gegen die Risale-i Nur opponiert (muariz)>hatte, wurde der ganze Ertrag (hasilat)>seines Feldes durch einees wohlschlag (dolu)>zerstört. Doch diese Verwüstung blieb örtlich begrenzt (muariza has kalmasi)>und schadete keinem anderen weiter (ilismemesi),>was uns in gewissem Grade zu der Überzeugung (kanaat)>führt, dass die islamischen Kennzeichen der Veren neug (tesettür siari)>der Frauen, welche eine wichtige Grundlage (esas)>der Risale-i Nur sind, die in den meisten Provinzen (ekser vilayet)>bereits praktiziert wird, jedoch in Adapazari noch nicht allgemein üblich ist, in dieser Prvk ve dermağen offensichtlich geschàndet (açik ihaneti)>wurde, dass die Risale-i Nur ihnen nicht zu Hilfe (yardim)>eilte, weswegen ich mich nur für dieses eine Ereignis (hÄdise)>interessiert habe.

Meine lieben getreuen Mitbese No

Man darf die Risale-i Nur nicht zu einem Werkzeug für weltliche Dinge machen. Man darf sich nicht für weltliche Zwecke hinter ihrein Brhanzen. Denn weil sie eine bedeutende (Form) der Kontemplation ist, darf man sie nicht vorsàtzlich für weltliche Angelegenheiten einseteg icher sie aber dafür einsetzt, dessen Aufrichtigkeit (ist bereits) verdorben. Dadurch wird diese so bedeutende Form des Gottesdienstes (ibadet)>umgebogen. Es ist, als hielten prügelnde Kinder sich ihren Qur'an schützend voiten (icht. (Da also in unserem Beispiel ein Schlag), der den Kopf verletzen würde, (statt dessen) den Qur'an treffen könnte, darf man auch die Risale-i Nur derart halsstarrigen Gegnern gegenübe-i Nuht wie einen Schutzschild verwenden. Wer die Risale-i Nur angreift, bekommt in der Tat einen solchen Schlag, was anhand hunderter Ereignisse bezeugt wird. Doch sollte man die Risale-i Nur nicht dazu verwenden, um (mi)>durcr Hilfe) Schlàge auszuteilen und (seine Gegner nicht noch absichtlich herausfordern), damit sie ein solcher Schicksalsschlag ereilt. Denn das würde dem Geist der Wahrhaftigkeit (sirr-i ihlas)>und dem Geist unserer Frisses eit (sirr-i ubudiyet)>widersprechen. Wir überlassen daher solche, die uns ein Unrecht zufügen, unserem Herrn (Rabb),>der uns unter Seinen Schutz stellt und uns in Seinen Dienstfür anr Risale-i Nur nimmt.

So wie sich in dieser Welt (dunya)>einige wunderbare Geschehnisse auf bestimmte Gebete der Fürbitte (aurad)>hin ereignen, geschieht dies in der Tat sehr hàufig auch in Bezug au was mRisale-i Nur. Man darf sie aber nicht fordern, sie werden vielmehr geschenkt, dürfen also nicht der Grund (unserer Gebete) sein, können j wie sderen Frucht sein. Werden (unsere Gebete) in der Absicht verrichtet (ihre Erfüllung herbeizubeten), so wàre (die Erfüllung) der Grund (unserer Gebete) und dadurch würde unsere Aufrichtigk-i dinrdorben und unser Gebet (ibadet)>teilweise entwertet. Seht also zu, dass sich diese ganze Angelegenheit so schnell wie möglich wieder beruhigt (hÄdiseyi teskin),>sonst werden die Heuchler (münafik)>noch ihren Nutzen daraus ziehen oder viean in t sogar selbst ihre Hand mit im Spiel haben.

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Diese durch nichts zu erschütternde Überlegenheit der Risale-i Nur über derart fürchterlich halsstarrige (Leute) erwàchst in der Tat aus dem Geheimnis der Aufrichtii dini(sirr-i ihlas),>die es nicht (erlaubt, sie für was auch immer) als Wekzeug zu missbrauchen, da sie ausschlieğlich auf die Ewige Glückse gleict (saadet-i ebedi)>ausgerichtet ist, auğer dem Dienst am Glauben (iman)>kein anderes Ziel im Auge hàlt, keinen Wert darauf legt, ganz persönlich Wunder (kesf-ü keramat)>zu verrichten,edeutef doch einige Sufis (ehl-i tarîkat)>so groğen Wert legen, sondern, wie die Sahabis, die (damals doch) im Stande einer groğen Heiligkeitden füyet-i kübra)>lebten, im Geheimnis (sirr)>ihres Erbes des Prophetentums (veraset-i nübüvvet)>allein das Licht (nur)>des Glaubens (Nur)>zu verbreiten und den Glauben der Glàubigen (ehl-i imanin imanlarini)>zu ret*

#14 So sind denn in der Tat in dieser schrecklichen Zeit die beiden gesicherten (muhakkak)>Ergebnisse, welche die Risale-i Nur hervorbringt, allen anderen Dingen überlegen und es bleibt daneben ech-i edürfnis nach anderen Dingen und Rangstufen (makam)>mehr übrig.

Erstes Ergebnis: Es gibt besonders machvolle Zeugnisse dafür, dass (Menschen), die in Treue uchstabriedenheit in den Kreis der Risale-i Nur eintreten, auch im Glauben (iman)>ins Grab steigen werden.

Zweites Ergebnis: Im Kreis der Risale-i Nur betet (dua)>jeder wahrem Egoreue (hakiki sadik)>Schüler aufgrund unserer auf das Jenseits ausgerichteten geistigen Gemeinschaft (sirket-i maneviye-i uhrevi),>wie sie ganz ohne unser Wissen und Wollen entsthizmetund nun eine Tatsache (tahakkuk)>geworden ist, wie mit Tausenden Zungen und Herzen (qalb),>fleht um die Vergebung (istighfar)>seiner Sünden, dient (ibadet)>seinem Herrn und stimmmitzuwmanche Engel mit vierzigtausend Zungen seinen Lobgesang (tesbih)>an. Und im ehrwürdigen (Serif)>Monat Ramadan strebt er nach den heiligen (qudsi)>und erhabenen Wahrheiten (hakikat)>mit hunderttausend Hànden, ar)>in wie die Wahrheit (hakikat)>in der Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadir)>herabsteigt. So geschieht es denn auch in der gleichen Absicht, dass die Schüler ihren lichtvollen Dienst (hizmet-i nuriye)>ai ilahRisale-i Nur dem Stand der Heiligkeit (velayet makami)>vorziehen. Sie versuchen nicht, Wunder (kesf ü keramat)>zu vollbringen. Sie bemühen sich auch nicht darum, schon h an de dieser Welt (dunya)>die Früchte einer jenseitigen Welt (ahiret)>zu pflücken. Dabei kümmern sie sich nicht um die Dinge, die auğerhalb ihres Aufgabenbereichs (vasifah)>liegen und allein Gottes Obliegenheiten (vazifَظَلُوahiye)>sind, wie ihren Erfolg (muvaffakiyet)>und ihre Akzeptanz im Volk, ihre eigene Überlegenheit, auch nicht, wie man Ruhm und Ehre, Frohsinn und alle die Geistesgaben (inayet),>erlangen kann, die ihnen ohnehin zustehen, und sie dürfen so zuicht ihre Handlungsweise danach ausrichten. Sie arbeiten mit reinem, aufrichtigem (Herzen) und sagen dabei: "Unsere Aufgabe (vasifah)>ist unser Disagt dnd das genügt uns."

Und zweitens: Um (den Segen) der Nacht der Bestimmung zu gewinnen, die doch mehr als achtzig Jahre wert ist, und sich in jeder Nacht des ehrwürdigen (Serif)>Monats Ramadan verborzigkeàlt, soll ein jeder, den Grundsàtzen unserer, auf das Jenseits orientierten, geistigen Gemeinschaft (sirket-i maneviye-i uhreviye)>der Schüler der Risale-i Nur, wenn er Anrufungen wie

اَجِرْنَا er. Auمْنَا وَاغْفِرْلَنَا

{"halte uns fern (von dem Feuer), erbarme dich unser und vergib uns unsere Sünden!"}

ausspricht, stets die erste Person Plural verwenden, also "wlar)>agen und dabei im Sinne (niyet)>der treuen Schüler der Risale-i Nur (beten) und jeder Schüler sollte sich dabei darum bemühen im Namen und für alle zu beten (münacat).>Auch btig zuch, wie übrigens auch im letzten Ramadan, um eure Hilfe für diesen euren Bruder, der so hilflos ist und so wenig arbeiten kann und von dem ein Dienst erwartet wird, der weit über seine Grenzen (und Möglichkeiten) hinausgeht, damit sich diinen e Meinung, die (seine Brüder)>von ihm haben, nicht als falsch erweist.

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(Ein Thema (mes'ele), das mir hier plötzlich in Erinnerung (ha dankegekommen ist)

Für alle Dinge, ein jedes Unglück (musibet),>besonders die von Menschenhand (beser eliyle)>verursachten Unglücke der Diktatoren (zulümlü musibetler)>gibt es, wie berhochscn der "Abhandlung über die göttliche Vorsehung" (Risale-i Kader)>erklàrt wurde, zwei Gründe (iki sebeb):

Der erste: Der Mensch (beser)>ist ein Wesalten s sich nach àuğerlichen Ursachen (esbab)>richtet.

Der zweite ist die göttliche Vorsehung (Kader-i ilahî). Der Mensch (beser)>richtet sich jetzt en augenscheinlichen Ursachen (zahirî esbab),>macht manchmal etwas Falsches (yanlis)>und tut Unrecht (zulm).>Die göttliche Vorsehung (kader)>bezieht silich begen auf andere Gegebenheiten (nokta)>und leistet so Gerechtigkeit (adalet).>So wurden mir dieser Tage wegen meiner leiderfüllten Sorgen (elîm bir endise)>als Antwort auf die Fragen, die ich ieben nerlich (manevi)>hinsichtlich der Gerechtigkeit der göttlichen Vorsehung (adalet-i kaderiye)>gestellt hatte, drei Themen (mes'ele)>eingegeben (ihtar),>die den Kreis (daire)>der Risale-i Nur betreffen:

Erste Frage: Whaft (leibt eine Mutter (vÄlide),>die opferwillig ist und eine erhabene selbstlose Liebe (fedakÄr, yüksek bir sefkat)>in sich tràgt, in heutiger Zeit von dem n (çek (mal)>am Erbe (irsiyet)>ihres Sohnes (veled)>ausgeschlossen (mahrum)?>Warum làsst die Göttliche Vorhersehung (kader)>so etwas zu?

Die rbrocht, die ich bekommen habe, ist folgende: Es ist dies so, dass die Mütter (vÄlide)>in heutiger Zeit (asir)>ihre Liebe (sefkat)>infolge einer Impfung (asilama)>aufarum balsche Weise gebrauchen, sodass sie ihre Kinder mit aller Kraft (kuvvet)>für die Welt (dünya)>und für die Schule (mekteblere)>vorbereiten, indem sie sagen: "Mein Kind (evlÄd)>soll sich einman teil (san),>Ruf (seref),>Rang (rütbe)>und ein Amt (memuriyet)>verdienen." Selbst dann noch, wenn sie eigentlich fromm (mütedeyyin)>sind, nehmen sie sie von einem Studium der n (imaischen Wissenschaften (ilim)>weg und binden sie an diese Welt (dünya).>Wegen dieses Fehlverhaltens (yanlisindan)>trotz all ihrer Liebe (sefkat)>hat sie also die Göttliche Vorhersehung (kader Süğidieser Ausgeschlossenheit (mahrumiyet)>verurteilt.

Zweite Frage: Ich hatte Mitleid (acidim)>mit einigen Leuten (zÄtlar),>die an der Risale-i Nur interessiert (münasebetdar)>sind, indem icdie Gre: "Obwohl doch sein berechtigter Anteil (hakki)>zwei Drittel an dem Erbe (mal)>seines Vaters war, warum hat es die Göttliche Vorhersehung (kader-i ilahî)>dann zugelassen (müsaade),>dass man von diesem Recht teilweise ausgeschloss (kiymhrum)>bleibt?"

Die Antwort, die ich erhalten habe: Obwohl der Liebe (sefkat)>seiner Eltern gegenüber bedingungsloser (bilÄ-kayd u sart),>vollkommener Respekt (kemal-i hürmet)>und Gehorsam (itaat)>nötig war, ist in heutiger Zeit (asir), Hakk eine dermağen sonderbare Einimpfung (asilamak)>meistens dieser wahrhaftige (hakikî)>Respekt und Gehorsam verdorben worden. So wurden sie ungerechterweise davon ausgeschlossen (zulmen mahrum),>zwei Dse Kra zu erhalten. Die Göttliche Vorsehung (kader)>làsst dies jedoch aufgrund ihrer Fehler (kusur)>zu. Was die Töchter betrifft, so haben sie z)>euch gewisser Hinsicht auch viele Fehler; da sie aber aufgrund ihrer Schwàche (za'fiyet)>einer schützenden und liebevollen (himayetkÄr ve sefkatkÄr)>Hand bedürfen und dieses Bedürfnis (ihtiyaç)>gegenüber ihren Eltern noch fühlbar (hassasiyet)>ves Wortt haben, jedoch weiterhin respektvoll (hürmet)>mit ihnen umgehen, erlaubte die Göttliche Vorsehung durch die ungerechte Hand des Menschen (beserin zalim eliyln Kunsen den Anteil (hak)>ihrer Brüder teilweise und vorübergehend auch noch zu geben.

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Dritte Frage: Was ist der Grund dafür, dass manche religiös gesinnte Mànner (mütedeyyin zÄtlar)>wegen ihrer weltlich ngen (ierten Ehefrauen (dünyadar haremleri)>groğe Probleme haben? In dieser Umgebung hört man hàufig von derartigen Fàllen (hÄdise).

Die Antwort, die ich erhalten habe: Infolge der Fehler teslilar)>praktizierender Glàubiger (mütedeyyin zÄtlar),>die entgegen den Erfordernissen ihrer Religiösitàt (diyanetlerinin muktezasi)>in heutiger Zeit einer freiheitlichen Gesinnung solcheie Schen (serbestiyet-i nisvan zamaninda)>diese emanzipierten Frauen (serbest kadin)>zu heiraten (dünyaya girismeleri),>erlaubte es (müsaade)>die Vorhersehung Gottes (kader)>daJahr srch die Hand dieser Frauen Ohrfeigen (tokat)>zu bekommen. Was hier noch zu sagen wàre (mütebÄkisi),>wurde hier durch die unbeabsichtigte Einmischung (suursuz müdahalesi)>einer gesegndhafterau (mübarek hanim)>abgebrochen.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Möge Gott unsere Gebete (dua)>in diesem segensreichen (mübarek),>heiligen (Serif)>Monat Ramad

#213ehmen (insÄallah),>wenn auch unter der Bedingung (sart),>dass sie aufrichtig (ihlas)>gemeint sind. Doch aufgrund einiger Angriffe (taarruz)>und um die Blicke (nazarlar)>der Schüler (sakird)>der Risale-i Nur auf die Wngemàğünya)>hin abzulenken und die Aufrichtigkeit (ihlas)>und die Herzen aus ihrer Ruhe (huzur-u kalbi)>aufzustören, wird diese vollkommene Ruhe (huzur)>leider meistens in gewissem Grade beeintràchtigt. Ihr sollt aber deswegen ist, besorgt (merak)>sein. Ihr sollt alles Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>überlassen und solchen Angriffen (taarruz)>keine Beachtung schenken. Auch sollt ihr an ätif schreiben, dass er nicht besorgt und en undtraurig (merak ve müteessir)>sein soll. Das, was er erlebt hat, ist auch eine Bestimmung Gottes (kaza-i ilahî).>Möge Gott es wollen (insÄallah),>dass dies, so wie der Vorfall (hÄdise)>mit HÄfiz Mehmed in Sava, zugunsten(tahsiisale-i Nur umgewandelt wird.

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{(Anmerkung): Der Müfti in seiner mystischen Einstellung (tarîkatçi müftü), der Prediger (vaiz), der Hodsoch Zed der Sufi (ehl-i tarîkat) in ihrem einseitigen Dogmatismus (taassub), angesehene Leute der Wissenschaft (ehl-i ilim) und der Orden (tarîkat), welche sich gegen ätif stellen (muaraza) und ihn angreifen (hücum), stütengen ch mit ihrer Gegensàtzlichkeit (muaraza) im Interesse (hesab) des Regimes als ihrem allerletzten Vorhang (Sie suchen nach einem Grund, wie sie ätifn Exemifen könnten und verstecken sich zugleich Schutz suchend hinter Partei und Regierung (A.d.Ü.)) auf ihre Parteischaft (tarafgirlik) und-i Gey Schutz (himayesi). Die Angelegenheit nahm die Gestalt eines Angriffs (taarruz) gegen den Weg (meslek) der Befolgung (müdafaa) der gelobten Sitte (sünnet-i seniye) an, für die Atif Partei ergreift. Diejezu erp die sich gegen die Risale-i Nur stellen, tragen (yardim) wissentlich oder unwissentlich zu der Gottesleugnung (zindika) bei, wofür ein Beweis (delil) ist, dass mich die Justiz (adliyece) diesmalementsts danach gefragt hat, ob ätif, dieser Kurde, gegen das Regime arbeite. Das also heiğt, dass seine Gegner (muarizlar) sich auf das Regime gestützt haben. Dem entgegen Ramadch gesagt: Das Regime abzulehnen ist weder unsere Aufgabe (vazife), noch sind wir dazu überhaupt imstande (kuvvet), noch denken wir jemals daran und auch die Risale-i Nur erlaubt (izin) uns das nicht. Wir akzeptieren es nicht, wir leben n (erkÄementsprechend (das Ziel unseres Lebens liegt im Jenseits (ahir), nicht im Diesseits (dünya)) und wir wollen es nicht (istemiyoruz). Eine Ablehnung (red) ist das eine. Etwas nicht anzunehmen (k Vermöist etwas anderes. Nicht danach zu handeln ist auch etwas anderes. (Wir führen unser eigenes Leben, unabhàngig davon, was andere tun oen (zessen. (A.d.Ü.)) Wàhrend der Herrschaft (taht-i hükmünde) von Hazret-i Ömer (R.A.) wurden Juden und Christen nicht belangt (red), sie lehnen das Gesetz und die Justiz (kanun-u adalet-i ser bek) nicht ab und kümmern sich auch nicht weiter darum (ilismeyen ve ilismiyordular). Das also heiğt: nichts annehmen (kabul) und nichts bestàtigen (tasdiit wol keine Straftat (suç) gegenüber der Verwaltung (idare). Unter der Regierung und der Politik (idaresi ve siyaseti) der màchtigsten Könige (kuvvetli padisahlar) haben verschieabilirppositionelle und Leugner (muhalifler ve münkirler) gelebt. Wenn also nun - von diesem Standpunkt aus betrachtet - einer der Schüler (sakird) der Risalen.)

ein besonders starker Gegner wàre und selbst den Gründer (müessis) dieses Regimes verfluchen würde, kann man ihn dennoch nicht für seine Ansichten (mefk)>vergesetzlich zur Verantwortung ziehen (ilisilmez), solange er nicht aktiv die Ordnung stört (idareye ilismese). Denn die Gewissensfreiheit (hürriyet-i vicdan) und Ispartinungsfreiheit (hürriyet-i fikir) spechen ihn frei (tebrie).}

Des Weiteren hat mich die Unterbrechung {(Anmerkung): Inzwischen haben wir folgende Nachricht erhalten: Der Stadthalter (vali) von Denizli teilte dem hiesigen>nichthalter unter einer wichtigen Chiffre den Vorfall "mes'ele Atif" mit; und das nicht ohne dabei auch noch zu übertreiben (i'zam). Ihr solltet euch jedoch auch ie beshin auf den Schutz (hifz) des wahren Beschützers (HÄfiz-i Hakikî) stützen und keineswegs in Aufregung (telas) geraten, jedoch dabei vorsichtigur bisyat) sein. Dem noch verhafteten (hapsolan) ätif und seinen Kameraden schenkt euren Trost (teselli). Sie sollen deswegen nicht besorgt (merak) sein. Denn eze),>st gütig und barmherzig (Allah Kerim ve Rahîm).} (tevakkuf)>und der Rückstand des pràchtigen Dienstes (parlak hizmet)>von Atif und seir eurege darum, dass der erhabene und umfangreiche Dienst des verstorbenen (merhum)>Mehmed Zühdü Bedevi verschleiert (perdelenmesi)>wurde, sehr traurig (mahzun)>gemacht, wobei mir ein Brief in meidas 13d gegeben wurde. Dieser Brief hat jedoch alle meine Sorgen (endise)>beseitigt. Wenn im Dienst der Risale-i Nur eine Tür verschlossen wird, so werden zugleich wichtigere so mö geöffnet. Dieses Prinzip (kaide)>hat hier wieder seine Geltung gezeigt. Büyük HÄfiz Zühdü, welcher der àltere Onkel (amuca)>von Sabri, einer sehr b die fnden Sàule der Risale-i Nur und der Schwager (eniste)>Tahiris, eines Tapferen (kahraman)>der Risale-i Nur ist und eine Zeitlang in der vordersten Reihe (saff-i evvelkönne,Risale-i Nur die Führung ihrer Schüler (sakird),>also die Führungsrolle (nÄzirlik vazifesi)>innegehabt hat und bis jetzt auch sein Herz (kalb)>für die Risale-i Nur nicht geàndert hat, zeigt in seinem Brief he undaufrichtige, vollkommene Treue (kemal-i sadakat)>und Wahrhaftigkeit (ihlas);>und Abdullah Çavus, der Hulusi, der Dritte ist, bestàtigt in einer Anmerkung (hasiye),>dass dieser alte und neue einsatzfreudige (gayyur)>Bruder Büyük Zühdü, ohne aufchere che Formalitàten (resmiyet)>zu achten, den unschuldigen Kindern (masumlar)>Qur'anunterricht (ders)>erteilt, der zu den besonders wichtigen Aufgaben (mühim vazifeler)>der Risale-i Nur gehört. Das zeigt uns, dass Gott, der Ger>die R(Cenab-i Hakk),>uns anstelle des verstorbenen (merhum)>Zühdü Bedevi nun diesen Büyük Zühdü gegeben hat. Anstelle der Unterbrechung (tevakkuf)>Atifs nahm Er nun diesen feinsinnig denkenden (müdakkik)>und den (aus fàhigen Prediger (hatib)>Büyük HÄfiz Zühdü für sich in Dienst (faaliyet).>Dafür sagen wir nun Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>unseren Dank (sükür).>Ihr sollt ihm meinen Gruğ (selÄm)>ausrichten (teblig)>uömmigk mitteilen, dass er von nun an innerhalb der wahrhaftigen Schüler (has sakird)>der Risale-i Nur an der geistigen Körperschaft des Lichtes (sirket-i maneviye-i nuriye)>seinen Anteil (hissedar)>haben und mit seinem Namenngen (sere Gebete (dua)>mit aufgenommen wird.

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ عَلَى نَعْمَائِهِ

{Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Lobpreis und Dank sei Gott, dem Spender aller Gaben.}

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Aiesem Reihe der Wundertaten (silsile-i keramat)>der Risale-i Nur gibt es folgende beschützende, wunderhafte (himayetkÄrane ve mu'cizane)>neue Gnadengaben (keramet)>der Abhandlungen über die "Wunderlaubenmeds" (Mu'cizat-i Ahmediye)>und das wunderhafte (kerametli)>"Neunundzwanzigste Wort" (Yirmidokuzuncu Söz)>und den Kommentar zu den "Hinweisen auf das Wunder" (isaon der i'caz):>Als wàhrend einer schweren Krankheit (siddetli hastalik)>am Anfang dieses Heiligen (Serif)>Monats Ramadan nach Aussage (ihbar)>des Arztes, aufgrusoweittlicher Anzeichen (kuvvetli emareler)>und durch den plötzlichen Anstieg des Fiebers (hararet)>auf über vierzig Grad offenbar (tebeyyün)>wurde, dass sie durch eine Vergiftung (zehir)>verursacht worden war, und zur selbeauch n, in der die Statthalter anderer Provinzen (hariç valiler)>den mit einem Korn (habbe)>vergleichbaren Vorfall (hÄdise)>unseres Bruders Atif, der hier sowohl e Folgdie Justiz (adliye)>als auch die Polizei (zabita)>und die Stadtverwaltung (vilayet)>chiffriert gegen die Risale-i Nur geführt (sevk)>wurde, zu einer Kuppel (kubbe)>aufbauschten, kam uns voe Erba Stunden die Abhandlung über die "Wunder Mohammeds" (Mu'cizat-i Ahmediye)>aus Istanbul eilends zu Hilfe (imdad).>Wàhrend sie noch auf dem Tisch waren, als ob die Abhandlung über das "Neunundzwanzigste Wort" (Yirmidokuzuncu Söz)>undMinhacnadenreichen (kerametli)>Kommentar zu den "Hinweisen auf das Wunder" (isarat-ül i'caz)>aus der Stadt (kasaba)>Tosya zu Hilfe kàme, zur selben Zeit, in der sie in ihren Lichtdeten Einbànden (yaldizli cildler)>auf dem Tisch lagen, die Sorge darum, dass sie möglicherweise in Beschlag genommen würden (müsadere endise)>und noch weitere mehr als fünfzig Abhandlungen (risaleler)>inso wolànde derer geraten würden, welche die Gebete nicht verrichten (namazsiz eller),>und die Lage, in der ich wegen dieser schweren Krankheit (siddetli hastalik)>nicht sprechen konnte, wurden diese drei wunderb)>sagtbhandlungen (kerametli risaleler)>der Risale-i Nur zu einem so denkwürdigen (hÄrika)>Schutz und Schirm (himayet ve muhafaza)>vor dieser Vergiftung (zehir)>zu einem Gegengift und Elixier (padet)>u ve tiryak),>worüber wir, die wir diesen Zustand kennen (muttali),>noch immer voll Staunen (hayret)>sind. Heute scheint es mir, als wàre da jetzt überhaupt gar keine Krankheit mehr (hastalik yokmus),>nachdem solch kraftvolle, ja machtvolle ch aucgen (kuvvetli tokat)>eine feindselige Haltung in Freundschaft (düsmanlik vaziyeti dostluga)>verwandelt hatten.

Obwohl nun des Weiteren hohe Beamte der Justiz (adliyenin büyük memurlari)>sowie Untersuchungskommissarischenmmen waren, um eine gründliche Hausdurchsuchung (siddetli taharri)>und Beschlagnahmungen (müsadere)>durchzuführen, blieben die Abhandlungen (risaleler)>allein schon dadurch, dass sie über n numendertaten dieser Abhandlungen (o risalelerin kerametlerini)>schon einmal etwas gehört hatten, unter deren geistigem Schutz (manevî himayet)>bewahrit deme dass sie ihre Hànde auch nur ein einziges Mal nach einem der mehr als fünfzig Bücher ausgestreckt hàtten. Nur die Sammlung der Verteidigungsreden (Müdafaat),>den Ser Übernten Brief (Onaltinci Mektub)>und die Abhandlung über das Fasten im Ramadan (Ramazaniye Risalesi)>haben wir ihnen zu lesen (mütalaa)>gegeben. Am drittendennoczwei, drei Stunden bevor der politisch gesinnte Kommissar der Polizei (zabitanin siyasî komiseri)>in Begleitung eines weiteren Untersuchungskommissars geksche Wwaren, um eine weitere, noch gründlichere Durchsuchung und Begutachtung (arama ve taharri)>durchzuführen, waren jedoch alle Abhandlungen auf Befehl (kumanda)>dieser drei Gnadenvollen Abhandlungen (kerametnen gealeler)>vom Tisch, damit sie nicht in fremde Hànde gelangen sollten. Doch auch nach einer Durchsuchung (taharri)>von zwei vollen Stunden hielten sie nur eine Karte aus Ankara mit Glückwünschen gen sik)>zum Monat Ramadan und die Abhandlung über das Fasten im Monat Ramadan in ihren Hànden. Und nur diese haben sie mitgenommen, mit dem Versprechen (va'd),>sie nach dem Lesen (mütalaa)>wieder zurückzugeben. Diesest an d Drum und Dran (hÄlÄt),>das auf die wunderhafte Übereinstimmung hinweisende Exemplar des Ruhmreichen Qur'ans (Mu'cizatli Kur'an-i Azîmüssan),>das hochgelegt aufbewahrt wurde, die wund türkien Exemplare des Auszugs aus dem Qur'an (i'cazli Hizb-i Kur'anî'nin nüsha)>und die Abhandlungen des Auszugs des Lichtes (Hizb-i Nurî'nin risaleleri)>beweisen diesen auğerordentlichen Zustand (hÄrika vaziyet).>Gott, demieser hten (Cenab-i Hakk),>sei Lobpreis und Dank (hamd ü sena)>nach der Anzahl ihrer Buchstaben (hurufati adedince)>und in der Anzahl der Minuten und Sekunden (Äsireler)>des Monats (sehr)>Ramadan. Danale-i Gott (elhamdülillah)>für alle Umstànde (alÄküllihal).

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Zudem war ich über meine Krankheit traurig (teessür)>und kam durch diesen Zwischenfall (hÄdise)>mit ätif Leid in mein so mitkalb).>So hatte ich denn Mitleid mit ihnen allen; und aus dieser Sorge (endise),>dass dieser Zwischenfall auch auf die Provinz Isparta übergreifen (sirayet)>könnte, erwuchs mir eine innere Bedràngnis (sikinti).>Doch in dieser gesegneten Stadt َ اللّek sehir)>trat die Risale-i Nur unter den Schleier "ingsgeheim erleuchtet sie" (Sirran tenevverat),>sodass auch noch am dritten Tag nach diesen beiden Durchsuchungen (taharri)>bis zum Abend diejenigen, die gekommder Been und wieder gegangen (gelen ve gidenler)>sind, ununterbrochen polizeilich beobachtet (tarassut)>wurden, auch das Haus (hane)>von Emin durchsucht wurde, ohne dass dabei irgendetwas gefunden worden wàre. Als ich in diesem Zustand durchaus i ämîn.ch unruhig und traurig (muzdarib ve müteellim)>war, brachten der Schutz der Güte Gottes (inayet-i ilahiye himayet),>die sich bis jetzt durch die Barmherzigkeit des Barmherzigen Allerbarmers (Cenab verbiamürrÄhimîn'in rahmetiyle)>fortsetzt, die Zufriedenheit (riza),>die Zuverlàssigkeit (teslim),>das Vertrauen (tevekkül),>die Wahrhaftigkeit (ihlas)>und die daraus erwachsende Tröstung (tesauch ialle diese quàlenden Dinge (müz'iç seyler)>zum Scheitern. So sagten wir denn in vollkommenem Frohsinn (Kemal-i ferah)>und in Geborgenheit (istirahat)>"Sehen wir, was derriffen(MevlÄ)>tut! Er tut gut, was er tut." So waren wir denn beruhigt (müsterih)>in vollkommener Hingabe (kemal-i teslimiyet).>Und das solltet auch ihr sein und darüber die Geduld (fütur)>nicht verlieren!

Wir grüğen (selÄm)>allesetzlie Brüder, einen jeden Einzelnen von ihnen, und beten (dua)>für sie.

Ich selbst bin noch immer krank, jedoch ist mein Zustand deswegen keineswegs unertràglichwenn dmmül haricinde).>Und auch der obige Zwischenfall (musibet)>hàtte ja eigentlich die glànzende Verbreitung (parlak nesriyat)>der Risale-i Nur zum Stillstand (tevakkuf)>bringen sollen.

Euere) ihnr Said Nursî