Risale-i Nur

Emirdağ Lahikası 2
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Aus dem Risale-i Nur Gesamtwerk

Briefe aus Emirdag2

Kommentare zum Qur'an
von
Bediüzzaman Said Nursi
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Der Verfasser der Briefe~(Nur Müellifi), unser Meister~(Üstadımız Hazretleri),\wurde nlich einer ersten Verbannung in Emirdag (1944-48) mit seinen Schülern in der Provinz Afyon inhaftiert und der Prozess gegen ihn eröffnet. Nach der Sammlung seiner Briefe aus der Zeit seiner ersten Verbannung in Emirdag wurdücahid Briefe und das Plàdoyer, das er wàhrend seiner zwanzigmonatigen Haft in Afyon niedergeschrieben hatte, in den Band "Strahlen"~(Şualar)\und teilweise auch in(kusur "Biographie"~(Tarihçe-i Hayat)\aufgenommen. Hier folgen nun die Briefe aus seiner zweiten Verbannungszeit in Emirdag (1948-53).>

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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Wie ich euch bereits in meinem Glückwunschschreiben zum Festtag miveranllt hatte, dass ich jeden von euch entsprechend seinem Niveau aufgrund eines innerlichen Erlebnisses (manevî bir hatıra)>als einen Said, als meinen Erben und als einen Wàchter und Beschützer nen sechter an meinerstatt akzeptiere, verkünde ich euch jetzt noch ein Weiteres: Da ihr mir nun einmal durch eure gute Meinung (hüsn-ü zan),>die sehr über meine Grenzen hinausgeht, hinsichtlich meiner Gelehrsamkeit irung (en des Glaubens (ulûm-u imaniye)>und des Dienstes (hizmet)>am Qur'an die Stellung eines Meisters (üstadlık)>zuschreibt, erteile ich nun jedem von euch nach dem Beispiel der Meister, die in alten Zeiten ihren Schülern aufgrund i Rufeseife und Befàhigung (icâzet-i ilmiye)>ihre Zustimmung erteilt hatten, auch meine Zustimmung zu seiner Lehrtàtigkeit entsprechend seinem Bildungsstand. Aus meiner ganzen Überzeugung, meineldige en und meiner Seele (ruh-u can)>beglückwünsche ich euch (tebrik)>dazu. Möge Gott es nun so wollen (inşâallah),>dass ihr - so wie ihr bis jetzt im ganzen Umfang eurer Treueus:

#1ahrhaftigkeit (sadakat ve ihlâs)>so auğerordentlich an der Verbreitung der Lichter (neşr-i envâr)>mitgewirkt habt - nun noch glanzvoller weiterschaffen und anstelle dieses schwachen, ohnmàchtigen, inzwischen emeritiin Afy(mütekaid)>Said, Tausende durchaus dazu befàhigte, kraftvolle und pflichtbewusste (vazifeperver)>Saids werdet.

Said Nursî
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Briefe, die nach der Entlassung aus dem Gefàngnis in Afyon wàhrend seiner zweiten Verbannung iund Kordag (1948-53) geschrieben worden sind.

بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Einer von euch sollte unter allen Umstànden statt meine in EfPràsidium für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>gehen, Herrn Ahmed Hamdi Efendi meine Grüğe und meine Hochachtung (selâm ve hürmetler)>überbringen und ihm das Folgende übermitteln:

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Eure Exzellenz (zâtınız)>hatte sich vor zwkirdleren eine Gesamtausgabe des Lichtes (Nur'un Külliyatı)>gewünscht. Ich hatte sie auch bereits vorbereiten lassen. Doch dann hat man uns plötzlich ins Gefàngnis geworfen. So konnte ich sie nicht mehr korrigieren und Ihnen übersenden. Doch jetzt ger (kch mich endlich mit der Korrektur beschàftigen. Doch infolge meiner Vergiftung bin ich noch immer krank und àuğerst schwach und kann sie gar nicht so rasch zu Ende bringiten Mch möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass ich sie Ihnen nach Beendigung zukommen lassen kann. Nach dem Prinzip "Wer kein Geschenk annimmt, kann sicher auch selbst kein Geschenk geben." ist dieser so überaus wertvolleeau (yige Kommentar (manevî tefsir)>zum Qur'an ein geistiger Lohn (kudsî ücret)>dafür, dass Eure Ehrwürdige Exzellenz (zât-ı âlîniz),>die Ihr der Vorstand der Gelehrten in diesem islamischen Lande seid, Euch so weit wieu, dasch für die Freigabe der Lichter (Nurların serbestiyeti)>einsetzt und durch diesen Euren Einsatz und Eure Mühewaltung (himmet ve sa'y)>für den Druck unsert (esamplars des Qur'ans Sorge tragt, von dem wir Euch bereits drei Abschnitte (cüz)>als Muster zugesandt haben.

Mit aller Sicherheit verkündige ich Euch, dass es in unserer Angelegenheit en, obie jemals in der Geschichte in einem solchen Grade einen Angriff voll Hass und Grausamkeit gegen die Erkenntnis der Wahrheit (ilm-i hakikat)>und die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>gegeben hat. Euer Amt innerhalb der Wissensk Part(daire-i ilmiye)>und des Pràsidiums (riyaset)>erfordert es vor allem anderen, zunàchst erst einmal dieser religiösen wie auch wissenschaftlichen Verpflichtung (vaziMacht iniye ve ilmiye)>nachzugehen. Jedes Mal, wenn ich an meinen Tod dachte - auch nach meiner letzten Vergiftung - sagte ich mir: "An meinerstatt wird Ahmed Hamdi die Lichter unter seine Obhut (Nurlara sahib)>nehmen." Und so fand mein Herz wiier Peinderung und Trost. Wir hatten bereits einige Auszüge aus unserem Plàdoyer vor Gericht Eurem Amt zugesandt. Diesmal sende ich Euch das vollstàndige, vollkommene Exemplar meines Plàdoyers in seiner lauteren Wahrhaftigkeit (zul-ı hakikat).>Wir senden es Euch in der Absicht, dass Ihr es als Euer Zeugnis für all diejenigen vorzeigen werdet, die es wie eine Urkunde (me'haz)>einsetzen wollen, um es so für die Freigabe der Lichter (Nurlaricht verwenden.

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, deüz miliesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

Meine lieben getreuen Brüder, Schüler der Risale-i Nur in der Umgebung von Sa (esbalu und Eflani!

Für das Geschenk der Abschnitte aus den Lichtern (Nur eczaları),>die ihr uns geschickt habt, sagen wir zu euch tausend Mal: "Möge Gott euch segnen (bârekâllah),>so wunderbar, wie Er dies gewollt hat (mâşâmniyet!">Möge Gott, der Gerechte (Cenab-ı Hakk),>euch glücklich machen im Diesseits wie im Jenseits (iki cihanda)!>Âmîn.

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Ein jeder meiner gesegneten, opferbereiten Schüler (mübarek fedakâr şaen Seir)>der Lichter (Nur)>hat einige Abhandlungen sorgfàltig abgeschrieben, mir dieser Tage zum Geschenk gemacht und einige von ihnen sind wàhrend meiner schweren Kragen (e und in meiner Bedràngnis mit einigen süğen Segensgeschenken (tatlı teberrük)>auf eine überraschende Weise zu mir gekommen. Obwohl es stets mein Prinzip gewesen ist, kein Ge habe ohne eine Gegenleistung anzunehmen, sind der Grund dafür, dass ich sie entgegen meinem Prinzip in vollkommener Freude und Zufriedenheit angenommen habe, drei nachdenkliche und staunenswerte Überraschr gepr(hâdise):

Erstes Ereignis: Nachdem ich mithilfe meines Kopiergeràtes, das ich mir von meinem Geld gekauft hatte und das nun mir gehört, bereits elf Bànde abgezogen hatte, und auch meine drei, mir so wertvollen Schüler des L#126

(Nur),>eine vollstàndige Sammlung der Risale-i Nur mit ihren diamantenen Stiften abgeschrieben hatten, aufgrund der fünf-, sechsmaligeotschagenden Wünsche des Pràsidiums für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>für sie vorbereitet hatte, und in der Zeit, in der ich bereits vorhatte, sie an die Müftis und Hodschas, die in gewissem Grade noch ehorsaiert geblieben waren, als ein geistiges Geschenk (manevî hediye)>und eine kleine Aufmunterung zu senden, wollte ich schon Hüsrev herbeiholen, um so eine besonders wichtige Aufgabe zu erledigen. In Wirklichkeit war meine Lage jedochm, saliziert und ich deshalb bereits ziemlich besorgt. Überraschenderweise kam der tapfere Sungur, der ein kleiner Hüsrev ist, genau zu dieser Zeit.hme zut mir viele Sorgen, Aufregungen und unnötige Ausgaben erspart. Da diese Aufgabe so wertvoll war wie sein Dienst, den er zwei Jahre ununterbrochen versehen hat, bin ich zu der festen Überzeugung gzu mei, dass auch dies eine Wundertat des Erfolgs (muvaffakıyetin bir kerameti)>bei der Verbreitung des Lichtes (Nur'un neşrinde)>gewesen ist.

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Zweites Ereignis: Zur selben Zeit, in der ich meine ehn Tan Exemplare an das Pràsidium für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>gesandt habe, sagten mir die lichtvollen, segensreichen Geschenke (Nur'un mübarek hediyeleri),>welche mir die kleinen Hele 49, s Lichts (Nur)>aus der Umgebung von Safranbolu und Eflani gesandt haben, und die nicht mehr und nicht weniger waren, sondern - wenn man sie messen wollte - in genau der gleichen Anzahl wie die, welche ich selbst bereits abgeschses "batte, sinngemàğ, wenn auch ohne Worte nach Art ihres Daseins (lisan-ı hal):>"Macht euch keine Sorgen! Wir sind angekommen, um euren Verlust wieder zu ersetzen. Wir füllen nun die Stelle dieses Verlustes." So habe ich sie deelleic ganzem Herzen (ruh-u can)>angenommen und über diejenigen, die sie mir gesandt haben, meine Segenswünsche (tebrik)>ausgesprochen und durch diese segensvollen Geschenke (teberrük)>sind sie mir dann auch nicht schlecht bekommen.

Drittes Wunignis: Zehn Minuten bevor diese segensreichen Geschenke (mübarek hediye)>in meinem Zimmer ankamen, sah ich einen Vogel, der einem Sperling glich und vor meinem Bett auf dem Boden sağ. Die Fen),>weund die Tür waren geschlossen. Es gab überhaupt kein Loch, durch das dieser Vogel hàtte hereingekommen sein können. Ich bemerkte jedoch, dass er nicht vor mir davonflog. Ich habe ihm ein paar Brotkrumen angebotent dessat sie jedoch nicht angenommen. So sagte ich mir denn in meinem Herzen: "Vor drei, vier Jahren brachten mir Vögel auf die gleiche Weise eine frohe Botschaft (müjde).>Und vielleicht bringt auch dieser hier mir eine solche frohe Br vierft." Und tatsàchlich bekam ich zur gleichen Zeit diese segensreichen, lichtvollen Geschenke (mübarek nurlu hediye)>und einen schönen Brief von meinem Bruder Abdülmecid, dem Müfti, von dem ich schon seit drei Jahren keine Nachricht mehrch ihren hatte. Dann kam Halil, der mir diente, und ich sagte zu ihm: "Sieh dir einmal diesen Vogel an! Auch er ist so ein Botschafter wie diese Vögel es damals waren Dârüln haben wir das Fenster geöffnet, damit er wieder hinausfliegen könne. Er flog aber nicht weg. Er flog nur fünf-, sechsmal unter der Zimmerdecke hin und her, jedoch nicht hinaus. Dann kam auch noch Sungur hinzu undh eigeaben auch zu ihm gesagt: "Sieh auch du dir dies einmal an!" Und da hat auch er ihn gesehen. Doch so wie nach einer halben Stunde seine Anwesenheit einem Wunder (hârika)>geglichen hatte, so glich nun aue Gedune Abwesenheit einem Wunder. Und doch war er nicht zum Fenster hinausgeflogen. Wir haben mit Halil nach ihm gesucht, konnten ihn jedoch nicht mehr finden. Er blieb einfach verschwunden.

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Um die Bedeutung der Ankunft diesed),>umtigen Geschenkes (manevî hediye)>{die Abschriften der Kinder (A.d.Ü.)} aufzuzeigen, das Sungur anstelle von Hüsrev zu Hilfe eilte, passierte aber nun überzeugenderweise Folgendes: zwei Tage bevor Sungur ankam - also an dem Tag, an dem er seinhçe-i verlieğ - sieht Halil im Traum, dass Sungur und Mustafa Osman hierhergekommen sind und deswegen ein groğes Ereignis stattgefunden hat und eine prunkvolle Festlichkeit veranstaltet worden ist. So hat )>zu mh denn gefragt: "Was für eine Bedeutung hat dies?" Ich hatte mir deswegen schon Sorgen gemacht und ihn deshalb gefragt: "Warum hast du mir von diesem Traum erzàhlt? Wird ihnr", geh nicht etwa ein Unglück zustoğen?" Und so war ich denn eine Nacht lang bis zum Morgengrauen in Kummer und Sorge gewesen. Dieser Wahrtraum (rü'ya-sten (ıka)>erfüllte sich sodann, wenn auch mit ein wenig Ausdeutung.

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(Eine Kopie des Briefes, den Sungur aus Ankara an unseren Meister geschrieben hatte.)

بِاسْمِه۪ سُبْحَانَe, dieِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44)}

Unserem so lieben, so sehr gesegneten, so liebevollen und so len Herwürdigen Herrn, seiner Exzellenz, unserem Meister!

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Wir haben Euren segensreichen (mübarek),>willkommenen (makbul)>und so wertvollen (kıymetli)>Brief dem Vorsitzenden des Pràsidiums für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti),>H ve evEfendi)>Ahmed Hamdi, ausgehàndigt. Er hat die segensreichen Bànde und lichtvollen Abhandlungen (Nurlar)>freudig in seine Privatbibliothek eingereiht. Dabei sagte er: "Möge Gott es so wollen (nzen Llah),>dass ich sie meinen eigenen leiblichen, mir besonders nahestehenden Brüdern (öz ve has kardeş)>zu lesen geben und auf diese Weise Schritt für Schritt an ihrer Veröffentlichung mitarbeiten kann."

Mein so sehr geliebter Herrichungeister (Üstadım Efendim)!>Er sagte noch weiter, dass er die in Eurem segensreichen Brief geàuğerten Anweisungen ausführen wird. "Eine unmittelbare Veröffentlichung ist jedoch vozt bint auf gleich im Augenblick noch nicht möglich. Ich werde also diese Werke zuerst meinen engsten Brüdern (has kardeş)>zu lesen geben und sie erst danach für weitere Interessenten veröffentlichen." Er sagte jedoch auch, dass er sich i die bnft mit Gottes Hilfe (inşâallah)>für eine vollstàndige und prachtvolle Weise der Veröffentlichung einsetzen möchte.

Sungur
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Nachdem Wechsel von Frage urac)>gwort auf der ersten Seite des zweiten Kapitels (ikinci makam)>des 29. Briefes (Yirmidokuzuncu Mektub)>soll folgende Anmerkung eingeschoben werden:

"Der Grun aus Fdie Abfassung dieser Abhandlung ist es, in gewisser Weise gegen diese furchtbar böse Absicht (dehşetli sû'-i kasd)>Stellung zu nehmen, eine Übersetzung des Qur'ans in den Moscheen (câmi)>rezitieren zu lassen, statt des Qur'ans selbst. Es sinlche Sch auch einige ausführliche Erlàuterungen und überflüssige Erklàrungen da hineingeraten. Auch spürte ich hinter dieser kàmpferischen, exaltierten (mganz uane ve heyecanlı)>Stellungnahme einen wertvollen Schlüssel zum Unsichtbaren (gaybî anahtarı)>und suchte geradezu ekstatisch (meczûbâne)>dant)>erwodurch sich jedoch überflüssige Erlàuterungen als auch kraftlose bzw. besonders feinsinnige Hinweise eingeschlichen haben."

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"So kam mir denn in mein Herz: Das erste Kapitel des Neunundzwanzinicht Briefes (Yirmidokuzuncu Mektub),>das so bedeutungsvoll, dabei durchaus notwendig, glanzvoll und doch kurz und bündig (parlak ve îcazlı)>ist, làsst danach alle Fehldem Li Übertreibungen dieses zweiten Kapitels mit Nachsicht betrachten."

Ich habe daraufhin in vollkommener Freude (kemal-i sürur)>dankgesagt und so zu laehler darüber vergessen.

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَung de{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

Sehr geehrter Herr Ahmed Hamdi!

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Etwas, das meine Seel Afyoneibt (hâdise-i ruhiye),>möchte ich Ihnen hierbei gerne mitteilen: Vor langer Zeit war es, dass Ihre Gedankenwelt (fikr)>und die der Ihnen unterstelltenger Sahas auf das, was erlaubt (ruhsat)>ist, ausgerichtet war und die Dinge nach bestem Wissen und Gewissen (azimet-i şer'iye)>vernachlàssigt hatten, was meiner eigenen Gedankenwelt entsprechend nicht ang Speisn wàre. Das ist mir ihretwegen wie deinetwegen ( muss es hier nicht statt "deinetwegen" "meinetwegen" heiğen? )>sauer aufgestoğen. Ich habe mich damals gefragt: "Warum handelt der nicht nach seinem Gewd jàmm(azimet-i şer'iye)>und bewegt sich stattdessen an der Grenze des Zulàssigen (ruhsat)?">und unmittelbar danach Ihnen die Risale-i Nur nicht mehr zu0

Wt. Vor drei, vier Jahren begann ich dann allerdings die Dinge etwas kritischer zu betrachten und in meinem Herzen zu bedauern. Und dann empfing ich mit einem Mal die folgenmühen,ahnung:

"Es gibt unter deinen alten Mitschülern vor allem noch einige Leute wie Ahmed Hamdi, die sich in all dieser fürchterlichen, gewaltigen Zerstörung nach dem Grundsatz der Scrbrannbegrenzung darum bemühen, auch weiterhin einem Teil ihrer Verpflichtungen in der Wissenschaft (ilm)>und der Erkenntnis nachzukommen und zu bew(acib was ihnen heilig (mukaddesat)>ist, dabei alles, was gefàhrlich ist auf ein Viertel herabzumindern, weshalb ihnen Gott (inşâallah)>in ihrer Notlage all dies als eine Entschuldigung oder Buğübung anrechnen möge, wenn sie in d ein Aahr tun, was gerade noch erlaubt (ruhsat)>oder vielleicht schon ein Fehler ist." Dies vernahm ich in meinem Herzen als eine nachdrückliche Ermahnung.

dergeshabe ich denn damit begonnen, Sie und die Ihren seit dieser Zeit wieder wie meine alten Mitschüler und Schulkollegen mit den Augen wahrer Brüderlichkeit zu betrachten.

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Aus diesem Grund habe ich, als ich schon glaubte, die n Musleit nach meiner schweren Vergiftung werde mit dem Tode enden, daran gedacht, dass einmal Sie selbst statt meiner der wahre Besitzer, Beschützerdivan-ewahrer der Risale-i Nur sein werden und weil Sie schon vor drei Jahren einmal den ausdrücklichen Wunsch geàuğert hatten, eine Gesamtausgabe der Risale-i Nur zu besitzen, habe ich mich entschlossen, es Ihnen auch zu geben. Zurzeit habGlaubeleider kein Exemplar, dass schon vollstàndig abgeschrieben und von mir korrigiert worden wàre. Allerdings gelang es drei Nur-Schülern, ihre einzelnen vor fünfzehn Jahren abgesch Der Oen Exemplare zu einer Gesamtausgabe zusammenzufügen. Ich habe sie eigens für Sie wàhrend meiner schweren Krankheit einigermağen korrigiert. Diese eine von drei Schülern abgesc, und ne Gesamtausgabe ist mir ebenso wertvoll wie zehn von ihnen. Ich hàtte diese Sammlung niemandem auğer Ihnen gegeben. Ihr Preis entspricnsten em geistigen Wert und umfasst drei Dinge:

Erstens: Sie sollen - soweit das möglich ist - für das Direktorium (Diyanet Riyaseti)>und alle seine Unterabteilungen, wenn möglich noch mit deen zu n (arabischen)>und falls nicht, dann mit den neuen (lateinischen)>Buchstaben, unter Mithilfe meiner engsten Freunde, von denen unbedingt einer die Korrektur (der Druckfahnen)>beaufsichtigt, zwanzig, dreiğig Ausgaben drucken lassen uzu geh den Unterabteilungen ihres Amtes (Diyanet Riyaseti)>übersenden. Denn die Herausgabe und Verbreitung dieser Werke ist der fremdlàndischen, glaubenslosen Strömuntars (schewismus)>wegen die Aufgabe Ihres Amtes (Diyanet Riyaseti).

Zweitens: Da nun einmal die Werke der Risale-i Nur Eigentum der Medresse sind, sNacht n auch Sie sowohl ihr Fundament, als auch ihr Kopf und ihr Schüler. Diese sind Ihr wahrhaftiges Eigentum.

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Drittens: Die (optisch sichtbarenben uneinstimmungen im Qur'an sollten so weit möglich im Offsetverfahren gedruckt werden, sodass man an diesen Übereinstimmungen die Wunderhaftas, wa des Qur'ans erkennen kann. Des Weiteren, was die türkische Beschreibung in der Einführung betrifft, so soll sie mit dem Qur'an zusammen als eine separate, kurze Abhandlung türkisch oder in einer sorgfàltigenndem sschen Übersetzung gedruckt werden.

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَٓائِمًا

{"Im Nameelegenen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

Hoch verehrter, stets opferbereiter, tapferer Bruder des Lichtes, Hüsrev Efendi!

Nun ist dies das fünfte Mal, dass der Vorsitzende des Amtes für Religiöse mherzigenheiten (Diyanet Reisi)>nachdrücklich eine komplette Sammlung des Lichtes (Nur'dan bir takımı)>erbittet. Dabei erledigt der Meister (Üstad)>trotz seiner schweren Krankheit auch weiterhider RiKorrekturen. Sie sind nun fast schon beendet. Als einen geistigen Preis (manevî fiatı)>dafür verlangt er jedoch von dem Vorsitzenden des Amtes für die Religiösen Angelegenheiten (Diyanet Reisi),>das auf die Wuaniereftigkeit hinweisende Exemplar (mu'cizeli)>des Qur'ans, das Sie so wunderbar abgeschrieben haben, photographisch zu drucken. Er hat diesen Punkt bereits bestàtigt und dabei lediglich gesagt: "Eubenslbesser, wenn die türkische Einführung im Vorwort (tarifatı)>separat bleibt und getrennt gedruckt wird." Wir übersenden Ihnen hiermit den beigefügten Brief, den unser Meister (Üstad)>ihm geschrieben nicht ur Kenntnisnahme.

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Unser Meister (Üstad)>schreibt darin: "Ich überlasse die Entscheidung eurer Beratung (meşveret),>ihm sowohl eine komplette Sammlung der Risale-i Nur als auch die bereits kopierten Bücher zu übersend der G durch die Hand eines Bruders auszuhàndigen, der - wie Hüsrev - mit dieser Arbeit bestens vertraut ist." Wenn Sie nach sorgfàltiger Beratung über diese Angelegenheit dahin iyet)>en, auch Ihre leibliche Gesundheit es Ihnen erlaubt und Sie auch gedanklich damit übereinstimmen, können Sie bei passender Gelegenheit gleich dorthin eilen und uns danach Ihre Anschrift dort mitteilen. Wir können Ihnen dann eine Sammlung undn allere Bànde nach Ankara kommen lassen. Dort können Sie diese dann, wenn Sie das möchten, dem Vorsitzenden des Amtes für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Reisi)>in eigener Initiative aushàndigen, mit der Aleppot, dass die Müftis sie weiterverbreiten mögen.

Diejenigen, die in seinem Dienst (hizmet) stehen
Halil, Sadık, İbrahim
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Meine lieben, getreuen Mitbrüder!

inne e wünsche den Schülern (şakird)>der Medreset-üz Zehra, besonders aber der Gemeinschaft der Gesegneten (Mübarekler Heyeti)>und der Provinz (Vilayet)>Isparta nach dem Ableben des inzwischen verstorbenen (mekara sHâfız Mustafa mein herzliches Beileid (ta'ziye)>und gratuliere Hâfız Mustafa aufgrund dessen, dass er zwanzig Jahre lang als ein zweiter Hâfız Ali seine Aufgabe vollstàndig erfüllt hat, und dass er seit zwanzig Jahren - ohnekt gehn überdrüssig zu werden und ohne sich dabei erschüttern zu lassen - stets mit Leib und Seele (bütün ruh-u canım)>an der Verbreitung derusuf Zer (Nurların neşrine)>gearbeitet hat. Wir gratulieren sowohl ihm dazu als auch der Provinz Isparta und der Medreset-üz Zehra. Fürwahr hat dieser verstorbene, tapfere Bruder genau so wie Hâfiz Ali seine Aufgabe (vaziflche Fndet und ist in die Welt des Lichtes (âlem-i nur)>und des Zwischenreiches (berzah)>zu seinen Brüdern - wie Hâfız Ali und Hasan Feyzi -نُونَ gangen. Möge Gott, der Gerechte, seine Wohltaten (hayır)>nach der Anzahl der Buchstaben der Risale-i Nur in das Buch seiner guten Werke (defter-inen Meat)>eintragen und sich seiner Seele erbarmen (ruhuna rahmet),>âmîn!

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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Meinem Herzen wurde eingegeben (ihtar),>euch etwaücub-u einige Geschehnisse (mes'ele)>aus meinem persönlichen Leben zu erzàhlen.

Erstens: Einige meiner nàchsten Brüder waren bei ihrem Dienst in meinen persönlichen Angelegenheiten nicht sorgfàltig genug. So hielt ich denn ihr Mitgeführlangegegenüber für unzureichend, weswegen ich manchmal wütend war und sie tadelte; worauf jedoch Folgendes in mein Herz (kalb)>kam: Diese Armen stellen sich in ihrer übertrieben guten Meinung (hüsn-ü zan)>vor: "Wennerden. Meister (Üstad)>nur wollte, würden selbst einige Geistwesen (ruhanîler)>und Dschinnen ihm dienen, und tun es vielleicht sogar. Die offensichtliche Erscheinung der Güte (inayetin aşikâre cilvesi)>wàhrend seines Dien (jandm Lichte (Hizmet-i Nuriye)>erlaubt es nicht, dass er selbst dabei ins Elend stürzen würde. So braucht er denn unser Mitgefühl (şefkat)>gar nicht." Deshalb geschah denn auch einiges im Dienst uch eit)>aus reinem Leichtsinn. Auch heute hàtte mir jemand ein Auto bringen sollen. Aufgrund seiner Unachtsamkeit musste ich mich jedoch zu Fuğ auf den Weg machen. So habe ich mich denn in einer Stunde angestrengt, wie sonst nidie Ei zehn Stunden. Ich hatte vor einigen Tagen denen, die solche Fehler begehen, bereits etwas gesagt und möchte es hier und jetzt noch einmal wiederholen. Und auch ihr sollt es mit ,>der n:

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Gleich wie das Geheimnis der Wahrhaftigkeit (sırr-ı ihlas)>es mir strengstens verbietet, die Risale-i Nur und den Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye)>als ein Werkzeug für weltliche Rànge (dünyevî rütbe)>oder für geDoch m Stufen (uhrevî makam)>meiner Person zu missbrauchen, so zögere ich gleichfalls sehr davor zurück, diesen heiligen Dienst (hizmet-i kudsiye)>als ein Werkzeug für mein eigenes Wohlergehen zu gebrauchenletzteafür einzusetzen, mein irdisches Leben bequem und ohne alle Anstrengungen zu genieğen. Denn die ewig bestehenden Früchte der guten Werke (uhrevî hch das),>die auf das Jenseits hin ausgerichtet sind, in diesem vergànglichen Leben um ein wenig Freude willen zu verzehren, steht mit dem Geheimnis der Wahrhaftigkeit (sırr-ı ihlas)>im Widerspruch, westen anch mit Sicherheit sagen kann:

Wenn die Diener (hüddam)>unter den Geistwesen (ruhanî)>und Dschinnen, welche die Asketen (ehl-i riyazet),>die sich aus dieser Welt zurückgezogen haben (târik-üd dünya),>wünschwerste es für gut heiğen würden, mir jeden Tag, sogar in der Zeit, in der ich Hunger habe oder verletzt bin, beste Medikamente bringen würden, rlich,ich mich dennoch um der wahrhaftigen Aufrichtigkeit (hakikî ihlas)>willen dazu gezwungen, sie nicht anzunehmen. Ja, würde sogar ein Teil der Heiligen (evliya),>die sich bereits im Zwischenreich (berzah)>aufhalten, sich verkörpern und mir Süğigücher zu Ehren des Dienstes am Glauben (hizmet-i imaniye)>geben, zeigen sich meine Seele wie auch mein Herz damit einverstanden, dennoch ihre Hànde zu kht ihr sie nicht anzunehmen und ihre jenseitigen, ewig bestehenden Früchte nicht schon in dieser Welt in vergànglicher Weise zu verzehren. Jedoch die Güte des h weiters (ikramat-ı Rahmaniye),>die ganz ohne Ziel und Absicht unsererseits als eine Gnade (inayet)>zu uns kommt - gleich einem Segen (bereket)>- da sie als ein Merkmal für die Anerkennung ung mir Dienstes (hizmetin makbuliyetine)>gilt, wenn die eigenwillige Seele (nefs-i emmare)>nicht ihren Anteil daran hat, akzeptiere ich von ganzem Herzen. Doch wie dem auch immer sei.),>dasviel sei es genug über dieses Thema.

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Zweitens: Im Ersten Weltkrieg rückte ich zusammen mit dem inzwischen als Màrtyrer gefallenen Molla Habib an der Pasinler Front vor, um die Russen anzugreifen. Isitorinoniere schossen im Abstand von ein, zwei Minuten drei Granaten auf uns ab. Diese drei Granaten flogen zwei Meter hoch über unsere Köpfe hinweg. Unsere Soldaten, die hinter uns in einem Bach versteckt llichennd daher nicht zu sehen waren, zogen sich nun zurück.

Um ihn zu prüfen, fragte ich: "Was sagst du Molla Habib: ich werde mich doch vor den Granaten dieser Unglàubigen (gâvur)>nicht verstecken?"

Da sagtit (ga er: "Auch ich werde dir folgen und mich nicht zurückziehen." Eine zweite Granate schlug ganz in unserer Nàhe ein.

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In der Überzeugung, dass der Schirm Gottes (Hıfz-ı İlahî)>uns beschützen werde, sagte ich zu Molla Habib: "Stüohen Rran! Die Kugeln der Unglàubigen können uns nicht töten. Wir lassen uns nicht dazu herab, uns zurückzuziehen."

Auğerdem pfiffen bei der Belagerung von Bitlis an vorderster Front drei rus>wegen Kugeln um mich herum, von denen eine zwischen meinen Beinen hindurchfuhr und mir die Hose zerriss. Die Situation wurde langsam lebensgnden Fich. Doch selbst noch in dieser gefahrvollen Lage behielt ich meine innere Fassung (halet-i ruhiye)>bei und lieğ mich keinesfalls dazu herab, in einem Schützengraben Deckung zu suchen. Mein Kommandant Kel Ali und der Gouveem JahMemduh Bey erhielten jedoch davon Bescheid und forderten mich auf: "Zieh dich rasch zurück oder suche einen Schützengraben auf!" Doch ich antwortete ihnen: "Die Kugeln dieser Unglàubigen werden uns nicht töten." Und so legte ich dent-üz Zhaupt keinen Wert auf irgendeine Vorsichtsmağnahme, da ich mich in meiner Jugendzeit niemals darum gekümmert habe, die Freude meines Lebens irgendwie in meinen Schutz zu nehmen. Heute nten, in meinem jetzigen Zustand - wo ich doch bereits achtzig Jahre alt werde, mein Leben mit àuğerster Vorsicht selbst noch gegen alle Einflüsterungen vor irgendwelchen Gefahren beschützen zu wolleier rscheint mir als ein erstaunlicher Widerspruch. Mein Leben damals in meiner Jugendzeit ohne zu zögern opfern zu wollen, hingegen ein Leben im Alter und ohne jede Freude noch ein, zwei Jahre solcherart schützen zu woll Schalnn in jedem Fall von groğer Weisheit (hikmet)>sein. Und noch zwei, drei heilige Aufgaben (kudsî maksad)>liegen in ihnen verborgen:

Erstens: Da mein Leben, nun da ich schon alt und krank geworbir cen, nun nur noch zur Zielscheibe geworden ist, um so die Angriffe durch die Listen unserer versteckten, inoffiziellen wie auch einiger der deller, erbarmungsloser Feinde statt gegen die Schüler des Lichtes (Nur)>jetzt gegen meine Person zu richten und sich so mit mir zu beschàftigen, weil man fàlschlicherweise denkt, ich sei hier allein die Hauptperson,ohne deshalb die Schüler des Lichtes (Nur)>in gewisser Hinsicht von diesen Listen und Angriffen verschont bleiben, messe ich diesem Leben jetzt um meiner Brüder willen vorübergehend ebenso viel Wert bei, wie die zehnfache Jugendzeit des Lss diedes Alten Said. Wenn ich aber dereinst von hinnen scheide, wird man all die Mühe, die man sich jetzt um mich macht, nun meinen nàchsten Brüdern zuwekaziyedie ich mehr liebe als mich selbst. So würde diese eine Mühe, die sie sich jetzt mit mir machen, zu hundert Mühsalen gegen meine geliebten Mitbrüder werden.

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Zweitens: Es kümmert sich zwar ein jeder meiner engstenab Mosr (has kardeş)>wie ein ganzer (mükemmel)>Said um das Licht (Nur).>Da jedoch nach der Wahrhaftigkeit (ihlas)>unsere gröğte Kraft im Gemeinschaftssinn (tesanüd)er (ta und infolge der Verschiedenheit der Temperamente (meşreblerin ihtilafı)>- wie es einmal im Gefàngnis geschah - in gewisser Hinsicht die Kraft des Gemeinschaftssinnes ers einerrt wurde und dadurch der Dienst am Licht (hizmet-i Nuriye)>möglicherweise groğen Schaden erleiden könnte, fühle ich mich nun dazu gezwungen, dieses mein armseliges, altes und krankes Leben solange zu beschützen, bis auch die Bànde der "Bgetreu (Lem'alar)>und der "Worte" (Sözler)>herausgegeben werden und bis das Unglück, dass die Hodschas wegen ihrer Àngstlichkeit oder durch ihren Neid von den Lichtern zurückschrecken, verschwunden sein wird, und dass r Gemeinschaftssinn sich wieder vollstàndig gefestigt hat.

Denn da die Gerichte, meine Feinde wàhrend meiner langen Prüfungen meine zwar verborgeneniner Mch durchaus vorhandenen Fehler nicht sehen konnten und unter dem Schutz und Schirm Gottes (hıfz-ı İlahî)>mich ganz und gar nicht widerlegen konen workönnen sie die Risale-i Nur nicht aufhalten. Sie können aber - wie ich oft genug erfahren habe - einen Teil des jungen Said, {nàmlich seine Schüler (A.d.Ü.)} dessen Wesen (mahiyet)>im gesellschaftlichen Leben (hayat-ı içtimaiyes (haykannt ist und die meine Erben sind, zum Nachteil der Lichter (Nur'un zararına)>durch ihre Verleumdungen in Misskredit bringen. Wegen dieser Sorge bemühe ich mich nun, dieses mein bedeutungsloses Leben durch meine Vorsicht zu beschützenb könnabe ich es denn bereits für notwendig erachtet, mir - obwohl eigentlich bei mir schon ein kleiner Revolver liegt, noch einen zweiten, etwas stàrkeren Revolver zu besorgen. So wie die Wi Hinsin der Gifte meiner Feinde bereits durch das Gebet (dua)>meiner Brüder gescheitert sind, möge Gott es nun auch wollen (inşâallah),>dass auch all ihre weiteren Attewird, (sû'-i kasd)>zum Scheitern verurteilt sein werden.

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Zum Beispiel: Von Ankara waren von uns mehrere Bànde des Lichtes (Nur mecmuaları)>angefordert worden und wir haben ihnen daraufhin gleich am nàchstenls Vornsgesamt sechsunddreiğig Bànde zugeschickt. Jedoch glaubten unsere heimlichen Feinde, dass sie noch nicht abgeschickt worden seien, weshalb dann auch am folgenden Tag zwei Mànner hierher kamen, um herauszufinden, wo denn diese Bücher versmandemsein könnten, um sodann ein, zwei Mànner, die in Afyon einen angesehenen offiziellen Posten innehaben, entsprechend zu benachrichtigen und sodann eine Hausdurchsuchung einzuleiten und zugleich in meinen rt geb, allerdings verschlossenen Ràumen, Gift in mein Ess- und Trinkgeschirr zu streuen. In der Nacht, in welcher die Mondfinsternis infolge ihrer Totalitàt zwei Stundâtib Oerte, sind dann diese beiden Mànner auf professionelle Weise auf das Dach geklettert und haben - ohne die Fensterscheiben einzuschlagen - in beiden Ràumen die Fenster - wiederum fachkuernannacib bir tarzda)>geöffnet und sind auf diese Weise eingestiegen. Da mein Schlafzimmer jedoch von innen verriegelt war, konnten sie kein Attentat (sû'-i kasd)>auf mich verüَاقِى er Schutz Gottes (Hıfz-ı İlahî)>und die Güte des Herrn (inayet-i Rabbaniye)>lieğen auch nicht einen Faden in ihre Hand geraten.

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Ich wollte hier gerne noch ein paar wichtige Dinge dazu schreiben. dem haeine Müdigkeit sagte bereits: "Das reicht!"

Es ist jedoch unbedingt notwendig, ja selbst unvermeidlich, jederzeit vorsichtig (ihtiyat),>wahrhaern (Nihlas),>solidarisch (tesanüd),>standhaft (sebat)>und unerschütterlich (sarsılmamak)>zu sein, unsere Aufgabe (vazife)>zu erfüllen, nicht zu versuchen, sich in die Aufgaben Gott In dezife-i İlahiye) einzumischen, nach dem Grundsatz

سِرًّا تَنَوَّرَتْ {"insgeheim erleuchtet sein"} {Die Abhandlungen der "Lichter (Nurlar)" nur im Geheimen abzuschreiben und von Hand n und d zu verbreiten. (A.d.Ü.)}

zu handeln und dabei nicht besorgt und nicht verzweifelt zu sein.

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Des Weiteren wiederhole ich: "Diejenigen, die - gleich den Schülern des Lichtes ütur)>akirdleri)>- mit sehr wenig Mühe einen besonders kostbaren Dienst (hizmet)>versehen und dadurch ganz besondere geistige Verdienste erwerben können, kommen in der Geschichte gar nn zu for. {Sie treten überhaupt nicht an die Öffentlichkeit. (A.d.Ü.)} Unter schweren Bedingungen gilt manchmal eine Stunde Wache halten wie ein Jahr der Anbetung (ibadet).>Und so möge denn Gott es so wollen (inşâaldama, dass die Stunden des Dienstes (hizmet-i imaniye)>der Nurschüler (Nurcular)>am Glauben und am Qur'an gleich hunderten Stunden guter Werke gelten.

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Euer Bruder, der alle Brüder und Schwestern grüğt (selâm),>für ihre Geborgenheit im Dgewàhlts wie im Jenseits (iki cihanda)>betet und um ihre Gebete (dua)>bittet.

Der fürwahr opferwillige (hakikî fedakâr)>Zübeyr kam zu einer Zeit, in der ich ihn dringend benötigte und zu meinem Dier'an sbedingt brauchte hierher, um mir zu helfen. Andernfalls hàtte ich einen, der in seiner Weise (sistem)>arbeiten kann, aus Isparta herbeibitten müssen.

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Meine - da getreuen Mitbrüder!

Erstens: Wir beglückwünschen euch zur Heiligen Nacht der Himmelfahrt (Leyle-i Mi'rac)>und bitten um der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahiye)>willen um die Erhörung der Gebete (dua),>die ihr in dieser ft (vadargebracht habt. Am Tage vor dieser Nacht der Himmelfahrt (Mi'rac)>und auch noch am Tage darauf regnete es in dieser Umgebung als die Form eiid gebsonderen Segens (rahmet),>welcher ein Hinweis darauf ist, dass sich in diesem Land mit Gottes Hilfe (inşâallah)>bald ein allgemeiner Segen ( ich drahmet)>zeigen wird.

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Zweitens: Ich bin mit meinen ehemaligen Schülern aus der Gegend von Van noch eng verbunden und möchte mich gerne nach chleieerkundigen. In diesen Tagen befindet sich Çaycı Emin, der ein Süleyman Rüşdü von Kastamonu ist, in Van und bemüht sich darum, die Abhandlungen der Lichter (Nurlar)>in die Hànde meiner damaligen gesegneten Schüler gelangen chen Lsen. Obwohl ich noch gar nicht wusste, ob diese meine gesegneten ehemaligen Mitbrüder noch am Leben sind und daher gerne etwas von ihnen erfahren möchte, berichtet er mir in einem Brief, dass sie noch am Leben und von de*

#24ndlungen der Lichter begeistert (Nurlara müştak)>sind, worüber ich mich ganz besonders gefreut habe. Es war dies für mich bei aller Traurigkeit doch noch eine gewisse Erleichterung und alte Erinnerungen {aus der Zeit noch vor dem Erdieseneltkrieg (A.d.Ü.)} schenkten mir in allem Bedauern dennoch ein klein wenig Freude. Da ich jedoch von hier aus keine Korrespondenz unterhalten kann, wàre es g Zahl nn die Tapferen aus Safranbolu für mich diese Korrespondenz übernehmen könnten.

Drittens: Seit dreiğig Jahren habe ich mein Interesse an der Politik aufgegeben (1923) und mich nicht weiter um dergleichen Nachrichten gekümmert. Unie nicf die Wunderhaftigkeit hinweisendes Exemplar (mu'cizatlı)>des Qur'an hat das Gericht in Afyon in Beschlag (müsadere)>genommen, gibt es seit zweieinhalb Jahren nicht mehr heraus und schikaniert uns in einer Weise, wie es dergleitigkein der Welt noch nicht gegeben hat, und unterdrückte mich in einer Weise, um die Veröffentlichung unserer Bücher zu unterbinden. Ich habe daher in den letzten fünf oder zehn Tagen zwei-, dreimal aufgr Blick in die Welt der Politik geworfen und in ihr seltsame Dinge bemerkt. Wie ich bereits in meinem Plàdoyer gesagt habe, versucht eine gottesleugnerische Strömung, die sich im Rahmen eines absoluten Despotismusfür dibdad-ı mutlak)>bewegt und sich nach den Regeln einer ebenso absoluten Bestechlichkeit verhàlt, mich zu schikanieren. Ich habe gesehen, dass jetzt andere Strömungen, die diese Kràfte brec

Dinnen, in diesem Lande zu entstehen beginnen. Da es mir jedoch nicht erlaubt ist, meinen Weg (meslek)>noch weiter zu verfolgen, habe ich mich auch nicht weiter darum gekümmert.

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اَلْبَاقِى هُraditiبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Euer kranker Bruder
Said Nursî

An Celal Bayar, den Herrn Staatspràsidenten (Reis-i Cumhur)

Einen herzlichen Glückwunsch Eurer Exzellenz (Zfe-i d)!

Möge Gott, der Gerechte (Cenab-ı Hakk),>Euch im Dienst an der İslâmiyet, dem Land und dem Volk Erfolg schenken!

Im Namen aller Schüler des Lichtes (Nur Talebeleri)
Said Nursî
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An den Herrn Staatspràsidenten (Reis-inicht r) Celal Bayar und seinen Ministerrat in Ankara

Wir Schüler des Lichtes (Nur Talebeleri)>werden seit zwanzig Jahren gezielt schikaniartigeazib)>und beispiellos gequàlt (işkence).>Wir sind geduldig geblieben, bis Gott, der Gerechte (Cenab-ı Hakk),>Euch uns zu Hilfe sandte. Wir können nun das Revisionsgericht (Mahkeme-i Temyiz)>und das Gericht in Denizligelaufeuge dafür anführen, dass drei Gerichte den Grund für ihre Schikanen (işkence)>fünfzehn Jahre lang weder in den hundertdreiğig Büchern noch in den e groğeend Briefen entsprechend den Tatsachen oder den bestehenden Gesetzen widersprechend finden konnten. Seit dreiğig Jahren habe ich mein Interesse an der Politik (siyaset)>aufgegeben. Da jedoch diesmal vor einigen Tagen der Herr Staatspràsidn jetzeis-i Cumhur)>und sein Ministerrat die Führung der Liberalen (Ahrar)>übernommen haben und sich nun um die Zukunft des Volkes kümmern wollen, übermittle ich Ihnen hiermit dazu meine herzlichen Glückwünsche, wobei ich auch nochmmen wolgende Tatsache enthüllen möchte:

Diejenigen, die uns angreifen und vor Gericht schikanieren, haben gesagt: "Es besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass diese Schüzabdans Lichtes (Nur talebeleri)>ihre Religion (din)>nur als Werkzeug für ihre politischen Interessen (siyaset)>missbrauchen und das vielleicht immer noch tun."

Wir habenullah)h diesen Übeltàtern anhand Tausender Zeugnisse, die wir in unserem Plàdoyer zu unserer Verteidigung angeführt haben, bereits gesagt und sagen es ihnen noch ren St Die Grundlage unseres Weges erlaubt uns keineswegs die Religion (din)>als ein Werkzeug (âlet)>für die Politik zu missbrauchen. Vielmehr dürfen wir sie - auğer für die Erlanguen (ma Wohlwollens Gottes (rıza-yı İlahî)>- für keine andere Sache, auch nicht für irgendwelche weltlichen Interessen (dünya)>oder gar zu einer Machtübernahme (saltanat)>einsetzen, was selbst unsere Feinde als lavat)estàtigt haben.

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Und obwohl sie schon seit drei Jahren mehr als drei Sàcke voll mit unseren Akten in böser Absicht durchsucht haben, konnten sie uns dennoch nicht für irgendetwas verurenen, . Sie konnten auch für ihre willkürlichen, nur auf ihren eigenen Ansichten beruhenden Urteile (keyfî ve vicdanî hükümlerine)>keine passende Ausrede erfinden, sodass am Ende das Revisionsgericht (Temyiz)>selbst Nur arteilsfindung aufgehoben hat. Es steht uns in der Tat noch nicht einmal zu, die Religion als ein Werkzeug der Politik (dini siyasete âlet)>einzusetzen, im Gegensatz zu all dd beandie ihren Unglauben (dinsizlik)>zum furchtbaren Schaden des Landes und des Volkes (vatan ve millet)>fanatisch als ein Werkzeug für ihre Politik missbrauchen. Sollten wir jedoch jemals gezwungenermağen gar nicht anders könnenn das auch die Politik in Augenschein zu nehmen, so wàre es denn unsere Aufgabe, die Politik in der Weise zu einem Werkzeug unserer Religion und unserem Freund zu machen, dass sie uns dazu verhilft, die Brüderlimedar- (uhuvvet)>von dreihundertfünfzig Millionen Geschwistern für die Geschwister dieses unseres Landes zu gewinnen.

Kurzum: Wàhrend allalt (hnigen, die uns schikanieren, die Politik in ihrer Überreiztheit zugunsten ihres Atheismus (dinsizlik)>gebrauchen, versuchen wir hingegen dwünschitik als eine Hilfe für die Religion (din)>und als unseren Freund einzusetzen, um so einen Beitrag für das Glück in diesem Volk und Land zu leisten.

Said Nursî

Meine lieben Mitbrüder, ich habe diese Dinge so für korresetzenalten und überlasse sie nun eurer gemeinsamen Beratung (meşveret).

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَات "jedeبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen für immer und ewig."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Wir beglückwünschen euch von ganzer Seele u der M tiefstem Herzen (ruh-u canım)>zum Heiligen Monat Ramadan, der uns ein mehr als achtzigjàhriges, in Gottesdienst und Anbetung (ibadet)>verbrachtes, bestàndiges Leben erwerben làsst, und bitten darum, dass jede Nacht in ihm als eiiten ü "Heilige Nacht der Bestimmung" (Leyle-i Kadir)>gelten und ebensoviel Segen bringen soll. Und wir erbitten von der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahiye)>auch, dass ihr duriede e wahrhaftige Bruderschaft und die Wahrhaftigkeit (ihlâs)>selbst dazu gelangt, im Geheimnis gemeinsamen Handelns (teşrik-i mesaî sırrıyla)>und dadurch, dass jeder aufrichtige Nurschült zu gs Nurcu)>an den geistigen Verdiensten aller Nurschüler seinen Anteil hat, innerlich (manen)>mit Tausenden Zungen anzubeten (ibadet),>zu bitten (dua),>zu flehen (istigfar)>und zu rezitieren (tesbihat);>und so erhoffen wir dies denn Versta#39

Zweitens: Trotz der geistigen (manen),>vollkommenen Überlegenheit (galebe-i tamme)>der Risale-i Nur, versuchen ein Teil der Atheisten sie sizler)>und Gottesleugner (zındıklar)>aus einem Korn eine Kuppel (habbeyi kubbe)>zu erbauen und mit ihren Ausflüchten (bahaneler)>die Freigabe der Lichter (Nurlarin serbestiyetine)stellerhindern, weshalb sie unseren Prozess (mahkeme)>auch diesmal wieder sinnlos und grundlos fünfunddreiğig Tage lang hinausgezögert haben. Auch haben sie unserem Rechtsanwalt gsen acer Krach geschlagen, weil sie unser Qur'anexemplar nicht wieder zurückgeben wollten. Dennoch hat die Gnade Gottes (inayet-i İlahiye)>all ihre Plàne zum Scheitern gebracht. Die Lichter (Nurlar)>verbreifzehn ch auch unter den gebildeten Jugendlichen unter groğer Begeisterung ganz pràchtig (kemal-i ihtişam)>und ganz von alleine in Istanbul und Ankara und so unterrichten sich auch ihre Schüler. Und so ist es nun ein Ergebnis dieher Teistigen Überlegenheit (manevî galebe),>dass die jugendlichen Intellektuellen mit hunderten von Unterschriften dem Ministerpràsidenten, der sich für die Einführung des öffentlichen mohammedanischen Aufrufes zum Gebet (Ezan-ı Muhammedîen undetzt, ihren Dank und ihre Glückwünsche übermitteln.

Drittens: Auch die hiesigen Schüler beglückwünschen euch zum Heiligen Monat Ramadan und schreiben euch zugleich über ein, zwei Beispiele, die sie aud vor vielen anderen Beispielen für die Schikanen der Altkommunisten herausgesucht haben, und legen sie euch zu eurer Kenntnisnahme bei. Ja, vielleicht wollen sie sogar einmal einen dementsprechenden Artikel darüber in den ZeitungeNur Riffentlichen.

Euer, euch alle meine Brüder und Schwestern grüğender und für euch betender kranker Bruder, der wegen seiner Krankheit seiner Verpflichtung zum Dienst und zur Anbetung Gottes (vazife-i acht det)>nicht mehr so recht nachkommen kann und deshalb der geistigen Unterstützung (manevî yardım)>der Nurschüler (Nurcular)>und an seiner Stelle auch ihrer Gebete (dua)>und ihrer geistcht meerdienste (manevî kazanç)>bedarf.

Said Nursî
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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Ein Beispiel unter hundert anderen für die gegen usführu Meister - noch wàhrend die Volkspartei (Halk Fırkası) an der Regierung war - illegal und mit brutaler Gewalt begangenen Schikanen:

Ein Beispiel für eine brutale Gewalt, mit der Üstad Vergleichbares in fünfundzwanzig Jahren durch dadet unespiel einer atheistischen Strömung in einer absoluten Despotie (istibdad-ı mutlak),>wie in diesem Zeitalter auf dem Antlitz der Erde noch nie zuvor erfahren hatte: Als er aus seinem Haus herausgekommen war, um Luft zu sch minde und nun in einem geschlossenen Fahrzeug durch offenes Gelànde fahren wollte, versuchte einer der bedeutenden hiesigen Beamten ihn seiner Bekleidung wegen zu belàstigen. Gegen diese grenzenlose Anmağung, die ie wir Hinsichten gesetzeswidrig und unter fünffach verschiedenen Aspekten gewissenlos ist, sagen wir Folgendes:

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Einem Mann, der noch nicht einmal das hochherrschaftliche Auftreten eines Köwigen Padişah)>ertragen konnte und wàhrend der Deklaration der konstitutionellen Monarchie (Meşrutiyet)>vor dem Kriegsgericht (Divan-ı Harb-i Örfî)>dem Vorstand des Gerichts, Hurşid Paşa und den MitgliederssasiyGerichtshofes entgegnete:

"Bestünde die konstitutionelle Monarchie (Meşrutiyet)>aus der Despotie einer Gruppe, sollen alle Menschen und Dschinnen meine Zeugen sein, dass ich ein Fortschrittsfeind (mürteci)>bin. Und eingere auch dazu bereit, für einen einzigen Absatz in der Scheri'a, hàtte ich selbst Tausend Seelen (ruh),>sie alle zu opfern!" Und der in der Abgeordnetenversammlung zu Mustafa Kemal sagte: "Wer die Gebete (namaz)>nicht verrichtetin Bezein Verràter (hain)>und das Zeugnis eines Verràters (hainin hükmü)>ist nichts wert (merdud).">Und der seine islamische Bekleidung grundsàtzlich und zu keiner Zeit veràndert hatte, und der zu dem Gouverneur von Ankakeitenens Nevzad, der ihn seiner Bekleidung wegen zu belàstigen versuchte, spàter jedoch eine Ohrfeige dafür bekommen hatte, worauf er sich selbst das Leben naahrhafgte: "Dieser Turban (sarık)>kann nur mit diesem Kopf zusammen abgenommen werden." und der dabei auf seinen Hals hindeutete und dem dennoch kein Haar gekrümmt wurde.eit (dies, obwohl sowohl in Isparta wie auch in Eskişehir und in Denizli die Gerichte wàhrend des Prozesses ihn nicht aufgefordert haben, sein Haupt zu entblöğen ke betsgenommen wàhrend des letzten Prozesses in Afyon,bei dem Tausende Leute und zwanzig Polizisten anwesend waren, er nicht dazu aufgefordert wurde, sein Haupt zu entblöğen, {Er nahm seinen Turban ab und wickelte stattdessen seinen

اَلسّ um den Kopf! (A.d.Ü.)} und obwohl er ein Einsiedlerleben (münzevi)>führt, ist es dennoch die Absicht dieser bedenkenlosen Beamten, etwas zu u hundehmen, um ihn unsinnigerweise zu veràrgern (manasız ihanet).>Auch liegt es unmittelbar im Interesse ihrer Anarchie, zu versuchen, Land und Volk (vatan ve milen diens Verderben zu stürzen.

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Obwohl das ganz und gar gesetzeswidrig war, gilt, eine solche Persönlichkeit, die seit Jahren mit einer Enthaltsamkeit (feragat-ı nefs)>und Opferbereitschaft (fIn heulık),>deretgleichen noch niemals angetroffen wurde, unter sehr schweren Bedingungen mit seinem umfangreichen, einzigartigen Gesamtwerk, das aus hundertdreiğig Teilen besteht, für die geistige Rettung des Land wahrg Volkes beitràgt, auf diese Weise zu belàstigen, mit Sicherheit als Hilfe und als Werkzeug für die versteckten Landesfeinde (düşman)>zu sein, die sich gegen die Zerstörung und das Elend des Volkes und der Je es deingesetzt haben.

Die Meinung eines Menschen, ihn durch diese Art der Beteiligung und Ermutigung von ein, zwei verbohrten Gottesleugnern in Afyon veràrgern zu wollen, diye)>ser Meister (Üstad),>der überhaupt kein Àrgernis ertragen konnte, ausgehalten und dem keine Beachtung geschenkt, wodurch wir folgende Tatsrweisehne Zweifel verstanden haben:

Damit diesem Land und Volk seinetwegen kein Schaden zukommt, opferte er sein Ansehen (haysiyet),>seine Ehre (şereollstrine Seele (nefs),>seinen Geist (ruh)>und auch seine Ruhe (rahat).

Konya'lı Zübeyr
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Meine lieben getreuen Brüder!

Erstens: Wir beglückwünschen euch dazu, dass nun der Ruf zum Gebet (Eza bekomhammedî)>wieder in vollkommener Freiheit von Zehntausenden Minaretten verkündet wird, was sowohl für euch, als auch für das Land und die Islamische Welt (âlem-i İslâm)r, undeginn einer bedeutsamen, festlichen Zeit ist, in der die Kennzeichen des Islam (şeair-i İslâmiye)>in diesem Land wieder in Erscheinung treten dürfen. Und wir flehat: Hndem wir zur Annahme eures Dienstes, eurer Anbetung (ibadet)>und eurer Bittgebete (dua),>durch die ihr in diesem ehrwürdigen Monat Ramadan (Ramazan-ı Şerif)>ebenso viele (Verdienste)>erwerben könnt, wie in etwa dreiundachtzig Jahren,, glauoch etwas mehr, der Anbetung (ibadet)>unser "Âmîn" sagen, dass ihr durch die göttliche Barmherzigkeit (rahmet-i İlahiye)>in jeder Nacht dieses Ramadan ebenso viele Verdienste (sevimmt hwerben möget wie in der Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadir).>Da ich in diesem Monat Ramadan àuğerst schwach bin und nicht mehr richtig arbeiten kann, bitte ich euch um euren geistigen (manevî)>Beistand.

Zweitens: Mein gröğter Wunse Leut es, den letzten Abschnitt meines Lebens in der Umgebung von Isparta zu verbringen. Wie der Held des Lichtes (Nur Efesi)>hatte ich bereits gesagt: Isparta ist mit all seinem Staub und seinen Steinen für mich segسلّم وch (mübarek).>So wurde ich denn niemals, selbst wenn ich über die alte Regierung, die mich seit fünfundzwanzig Jahren gequàlt und schikaniert hat, innerlich wütend war, über die mten sung in der Provinz Isparta wütend und vergağ ich um der Regierung in dieser segensreichen Provinz willen auch alle anderen Provinzen.

Besonders bin ich sehr dankbar dafür, dass die liben. Dn Patrioten (hamiyetli Ahrarlar),>nàmlich alle Demokraten, welche wirklich und wahrhaftig ihre Freiheit (hürriyetperver)>und ihre Heim (ihtitanperver)>lieben und damit begonnen haben, wiederherzustellen, was früher einmal zerstört worden war, das Licht (Nur)>und die Schüler des Lichtes (Nurcular)>zu schàtzen wissen. Und darum bete ich auch so ofren noihren Erfolg. Möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass die Liberalen (Ahrar)>diesen absoluten Despotismus (istibdad-ı mutlak)>beenden und ihren zu Mrag zu einer wahrhaft gesetzlich geregelten Freiheit (tam bir hürriyet-i şer'iye)>leisten werden.

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Drittens: Nach diesem Festtag (Bayram)>noch ein wenig hierzubleiben, ist aus einem bestimmten Grunde notwendig. Jedoch nach ein, umfangonaten werde ich mit Zustimmung der jungen Saids an den Universitàten in Istanbul und in Ankara die Beschlüsse der Sàulen (erkânlar)>der Medreset-üz Zehra annehmen, wo immer ihr das ig Jahchtig haltet. Da ihr meine wahren Erben (hakikî vârisler)>seid und tausendmal mehr als ich selbst in dieser Welt meinen Auftrag erfüllt, überlasse ich die Bestimmung meiner letzten Wohnstatt in diesem vergànglichür dieen (hayat-ı fâni)>eurer Entscheidung.

Viertens: Ich beauftrage euch, an meinerstatt die Briefe von Ahmed Nazif, Ahmed Feyzi, Halil İbrahim und Hasan Âtıan, unden Schülern des Lichtes (Nurcular)>in Bucak, Eflani und İstanbul, zu beantworten, die sowohl ihre Glückwünsche als auch ihre starke Verbundenheit zum Ausdruck bringen.

*{in Af#45

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Nach dem Geheimnis einer heiligen Hadîth kann man als die Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadr),>in der man den Segesuru)>s mehr als nahezu (küsur)>achtzigjàhrigen Lebens im Dienst und der Anbetung Gottes (ibadet)>erwerben kann, in der letzten Hàlfte (nısf-ı âhir)>des Heiligen Monats Ramadan, besonders in seinen letzten zd Genügen (aşr-ı âhir),>besonders in den ungraden Nàchten, besonders am Siebenundzwanzigsten des Monats ansetzen. Wir erbitten von der Barmhefür riit Gottes (rahmet-i İlahiye),>dass ihr die Nacht der Bestimmung ins Leben ruft und jeder von euch mit allen Schülern des Lichtes (Nur twei ei>gemeinsam, besonders diesen euren hilflosen, so fehlerhaften, kranken und schwachen Bruder mit einschlieğt und dass die Gebete (dua)>jedes einzelnen von euch anhand der Bestàtigung von Tausenden geistigreibennevî)>Rufen von âmîn an der Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahî)>angenommen werden.

Zweitens: Die Erklàrung der jungen Saids, die an den Universitàten studieren, diohlordeuch jetzt in der Beilage als Beispiel dafür zusenden, dass sie die Aufgaben der Medreset-üz Zehra in İstanbul und in Ankara zur Zufriedenheit erfüllen und kein Bedürfnis mehr nach diesem hilflosen Saentlicen, insofern die Risale-i Nur in jeder Hinsicht für sie bereits genug ist, Erklàrungen, mit denen sie die Abgeordneten ansprechen und die sie in den siebzig Exemplaren der von ihnen zusammengestellten Biographie (Tarihçe-i Haye geisr Einführung angeführt haben und nun den siebzig Abgeordneten zusenden wollen, weswegen sie sie uns vorher zugesandt haben, senden wir euch zu eurer Inkenntnisnahme. Insoweit ihr dies für richtig unter , das Plàdoyer von Sungur an den Erziehungsminister (Maarif Vekaleti),>dass wir euch zuvor gesandt hatten, und das Gesuch von Mustafa Osman an den Justizminister (AdJahrenekili)>in der Biographie (Tarihçe-i Hayat)>als eine Art Anhang zu den von Hand kopierten oder mit dem Kopiergeràt fünfzig, sechzig kopierte Exemplare mit den neuen Buchstaben nac zwangolu zu bringen, so überlassen wir dies euch.

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Drittens: Die Sàulen (erkânlar)>der Medreset-üz Zehra sind zugleich auch die wahrhaftigen Stellvertreter meine Schamst. Briefe, die an mich persönlich gerichtet sind, sollen sie an meinerstatt beantworten. Besonders denjenigen Personen, deren Namen Hüsrev in seinem Brief erwir eu sollt ihr eine dementsprechende Antwort schreiben. Einen Abschnitt der Antwort des Briefes, den Ahmed Feyzi euch geschrieben hat, legen wir euch gleichfalls bei.

Alle Brüder und Schwestern beglückwünschen wir zu eurem gesegneten Monat Rnn von und zu allen heiligen Nàchten in ihm und zu der geistigen Nacht der Bestimmung (manevî Leyle-i Kadir).>Wir grüğen sie und beten für sie und bitten auch sie um ihre Gebete.

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بِاسem Leiسُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

In der Zeitung "Sebilürreşad"~(Weg der Rechtleitung), welche das Recht und die Wahrheit~(hak ve hakikat)\verbreitet, möchten wir hier eine inassen rterlei Hinsichten gesetzeswidrige Handlung, die immer noch im Namen der Volkspartei~(Halk Partisi)\begangen wird, darlegen:>

Da sich die Krankheit unseres Meisters Bech aufman Said Nursî infolge der starken Gifte verschlimmert hatte und er seine Hoffnung auf das Leben bereits aufgegeben hatte, sandte er seine acht Bücher, die er sich von seinem ersparten Geld gekauft hatte, an set. Dasruder und Müfti, damit er sie für ihn aufbewahre. Es war jedoch, als habe das Postamt in Emirdag die Aufgabe der Polizei übernommen, beschlagnahmte die Bücher in einer bereits vorgefassten Absicht und eişehirer Angestellten brachte sie rasch persönlich zum Polizeihauptquartier, zum Bürgermeister (kaymakam),>zum Justizbeamten (adliye)>und streute schlieğlich am Ende per Telefon in Afyon Gerüchte aus, trumen man, die Angelegenheit noch übertreibend, alle Bücher sofort der Justizverwaltung aushàndigen lieğ.

In Wirklichkeit beinhalteten die Bücher die folgenden Dokumente: Fünf von ihnen enthielten die Verteidigungsschriftedie Judem Gericht mit allen Ergànzungen. Auch die übrigen drei Bücher enthielten die Dokumente des derzeitigen juristischen Beauftragten Halil Özyörük,und auereits dreimal wieder frei gegeben worden waren, wonach dann auch das Gericht in Denizli eben dieselben Dokumente bereits wieder zurückgegeben hatte. Auch das Gericht in Afyon hatte die alten Urteile bereits wr habeaufgehoben und der Freigabe der Dokumente zugestimmt.

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Der ehemalige juristische Beauftragte (adliye vekili)>Fuat Sirmen hatte zwar denساسية. Ministerrat (heyet-i vekil)>benachrichtigt, machte jedoch unter den vierhundert Seiten des Bandes "Zülfikar", das ein wahrer und nutzvoller Kommentar (tefsir)>zum Qur'an ist, zwei Se der Bber den Kommentar zu zwei Ayat, die vor dreiğig Jahren verfasst worden waren, zu einem vorgeschobenen Grund, um zu versuchen, dieses sehr wichtige Werk verbietenhrt, ussen.

Wobei noch zu bemerken wàre, dass heute religionsfeindliche Werke erlaubt sind, wiewohl sie für Volk und Land von groğem Schaden sind. Die Werkrde mi den Glauben von hunderttausenden Menschen retten können und anhand des Zeugnisses von fünfhunderttausend Menschen und - wie wir beweisen können - ein wahrhaftiger und sehr nutzvoller Kommentar zum Qus nochind, als derart schàdliche Dokumente zu behandeln und unserem Meister (üstad)>in seinem kranken und kritischen Zustand seines leiblichen Bruders wegküm)>tne solche bedrückende Traurigkeit zu verursachen, ist in hunderterlei Hinsicht gesetzeswidrig, so wie wir dies bereits dargelegt haben.

Zweitens: Der derart hinterhàltige und solcherart geheime Sachverhalt in dieser Angelegenheit istrenz dnder: Unser Meister (Üstad)>hatte seine Schüler mit einer leichten Andeutung dazu ermutigt, ideell wie materiell (manen ve maddeten)>die demokratische Partei zu unterstützen. Da die hartnàckigen Despotenriebenolkspartei davon Bescheid wussten, machten sie haltlos mit einem Scheingrund aus einem Korn eine Kuppel (habbeyi kubbe)>und brachten so diese Handlung zustande. Ansonsten kann man diese B. Da iüberall per Post bekommen oder verschicken. Sie kamen auch hierher aus Istanbul und aus anderen Provinzen an und niemand störte sich daran. Dieser Fall ist eine besondersgtauserhàltige und völlig unvorstellbare Intrige.

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Drittens: In den Medien (matbuat)>wird immer noch Kritik an der vorherigen Regierung (hükûmete)>geübt, und das mit einayet)>ezu tausendfach schàrferen Widerstand, als es die früheren Kommentare (tefsir)>an den beiden Ayat gewesen sind, die in dem Buch Zülfikar behandelt wurden, wobei doch jetzt alàsst Kommentar zu diesen Ayat nicht einmal mehr ein Fünkchen Strafbares {Früher konnte man zur Strafe für einen Kommentar aufgehàngt werden (A.d.Ü. ).} zu finden ist.

Dadurch wird es nun auch verstàndlich, dass derm),>wü Handlungen willkürlich im Interesse der Volkspartei (Halk Partisi)>immer noch weiter durchgeführt werden. Sie sind ein Beispiel für die k)>isttungen und irrigen Vorstellungen der Anhànger der Volkspartei, wenn sie sagen: "Auch wenn die Demokraten an der Regierung (Saltanat)>sind, liege NamenSagen (hüküm),>Tun (icraat)>und Können (iktidar)>dennoch in unserer Hand."

Im Namen der Schüler des Lichtes (Nur talebe) in Emirdag
Mie Pol İbrahim, Ziya und anderen...
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An den Herrn Staatspràsidenten, den Ministerrat, das Amt des Ministerpràsidenten, das hohe Aieder Justizministeriums und das Pràsidium für Religiöse Angelegenheiten in Ankara

Den Herrschaften, die sich für die wahrhaftige Gerechtigkeit (hakikî adalet)>und Freiheit (hürriyet)>einsetzen, möchte ichh Seineinige Punkte erklàren:

Erster Punkt: Sowohl das Gericht in Denizli als auch das Hohe Kriminalgericht (Agırceza Mahkemesi)>in Ankara hattt (ayne diese Abhandlungen der Risale-i Nur bereits einmal durchsucht und auch unter Beteiligung von Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>ihre Freigabe (beraet)>beschlossen, sodass es nun keinen Grund mehr gibt, sie nicht wieder an ihre Btz untr zurückzugeben. So haben sie denn Said zusammen mit seinen Gefàhrten freigesprochen und wieder entlassen. Sàmtliche Abhandlungen der Nur Risale, die sie zwei Jahre lang in ihren Hànden und unter Gerichtava),>hluss gehalten hatten, wurden Said und seinen Gefàhrten zurückgegeben. Denselben Beschluss hat auch das Revisonsgericht (Mahkeme-i Temyiz)>für rechtskràftig erklàrt (de)>be-i muhkeme)>und bestàtigt. Dennoch beschlagnahmten (müsadere)>jetzt zwei Mànner in ihrer böswilligen Gesinnung dieselben Bücher in Afyon erneut, dazuur fürnoch sein wunderhaft handgeschriebenes (mu'cizatlı yazılı)>Qur'anexemplar mit seinem hohen künstlerischen Wert - alles Dinge, die Saids Privateigentum sind - gane Bioggar gesetzeswidrig (hilaf-ı kanun).>Sie verurteilten Said und seine Gefàhrten erneut und ohne jede Begründung, welches Urteil dasselbe Revlen Tagericht (Mahkeme-i Temyiz)>abermals wieder aufhob. Nun akzeptieren einige führende patriotische (hamiyetkâr),>vaterlandsliebende (vatanperver)>Persönlien Beren der Demokratischen Partei, die das Land und das Volk von der böswilligen Diktatur der früheren Partei befreit haben, diese Abhandlungen (risaleler)>in vollkommener Begeisterung, ja habeNichtsnun sogar für sich selbst erworben. Uns armen Menschen dennoch drei Jahre lang ohne jede Begründung einen Schaden in Höhe von einigen Tausend Lira zuzufügen und einen Prozess, in dem wir bereits dr." Danfreigesprochen worden sind, abermals um drei Jahre zu verlàngern, ist eine einzigartige Tyrannei und làsst nur noch ein persönliches Hassgefühl erkennen. Sie hielten mich die letzten zwanzig Monate in Einzelhaft undErde bbten mir noch nicht einmal einen persönlichen Kontakt zu meinem Diener. Nach meiner Entlassung haben sie dann auch noch zwei Polizeibeamte vor ichkeiTür gestellt.

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Auğerdem haben sie meinen durchaus gottesfürchtigen Schülern des Lichtes (müttaki Nur şakirdleri)>absichtlich und grundlos, nur um sie wegen ihrer Gottesfurcht (takva)>zu veràrgern, wisnahm der Zeit des Abendgebets (magrib namazı)>den Prozess gemacht, sodass sie schlieğlich dazu gezwungen waren, das Abendgebet nachzuholen, was wiederum nur als eine einzigartige Tyrannei bezeichnet w wurdemuss. Zudem waren alle diese Werke der Risale-i Nur in Isparta schon einmal insgesamt in Beschlag genommen und nach der Untersuchung wieder freigegeben wornen ze Da in der Regierungszeit der Demokraten nun einmal mit dem mohammedanischem Ruf zum Gebet (Ezan-ı Muhammedî),>der Einführung des islamischen Religionsunterrichts in den Schulen u.dgl. Kennzeichen (şeair)>des Islam ein Dienst am Qur'an" Gottnen hat und die Schàden, welche die vorige Regierung dem Qur'an zugefügt hat, nun wieder behoben werden sollen, wàhrend gleichzeitig die Werke der Atheisten auch weiterhin veröffentlicht werden, begehen die Mànner, die solche segensreiche seinee (mübarek mecmualar)>wie das Zülfikar, den "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa)>und die "Leuchte des Lichtes" (Siracünnur),>welche in den Zentren der Islamischen Welt, wie in Mekka, Medina und Damaskus (Şaschaft groğen Gelehrten (âlim)>viel Lobpreis (takdir ve tahsin)>geerntet haben, in den Einrichtungen des Amtes für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>unter den Hodschas zuler),>n verteilt wurden und die westlichen Philosophen zum Schweigen bringen, in Beschlag nehmen, die Mànner, die seit drei Jahren ein Qur'anexemplar, leiche Wert von Tausenden Lira besonders kostbar ist und dessen Wunderhaftigkeit (mu'cizatlı)>{Gemeint ist die symmetrische Übereinstimmung (A.d.Ü.).} durch eine Vergoldung der handgeschriebenen Namen Gottes (İsm-i Celal)>noch besonders hervorgehobeund dird, und an dessen Druck der Herr Vorsitzende des Amtes für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Reisi)>mit allem Lob arbeitet, in Beschlag genommen haben, auf jeden Fall nicht im Namen von Recht (adalet)>und Gerechet)>bet (adliye)>und der Wahrheit (hakikat),>sondern im Interesse des Atheismus, was eine bodenlose Gemeinheit ist.

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Da ich durch meine Vergiftung noch sehr krank und geschwàcht bin und mein Recht (hukuk) Polit selbst verteidigen kann, ernenne ich hiermit Sungur zu meinem Anwalt. So erwarte ich denn von den gerechtigkeitsliebenden Ministern der neuen Regierung, dass sie die seit zwanzig Jahren andauernden Schikahra. Ir früheren Regierung gegen mich, inklusive all der wiederholten Beschlagnahmungen, endlich einmal beendigen werden. Ich ernenne also deshalb Mustafa Sungur, einen meiner Mitbrüder, zu meinem Anwalt.

Im Namen der Schüler des Lichtes (r göttkirdleri)
Said Nursî
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Eine beachtenswerte Tatsache, um deretwegen die Schüler des Lichtes (Nurcular), die Studenten einer Universitàt sind, den Demokraten ihr Herz ausgeschüttet (hasbihal) haben.

Der einzige Weg füt, einDemokraten, die jetzt dem Wunsch des Volkes zufolge die Freigabe der islamischen Kennzeichen (şeair)>ermöglicht haben, sowohl ihre Position aufrecht zu erhalten, als auch Land und Volk zufriedenzustellen, ist der, aus der Idee von derden heit (ittihad)>der islamischen Lànder einen Grundsatz zu machen. In früheren Zeiten waren Briten, Franzosen und Amerikaner aufgrund ihrer Politik und um ihrer Vorteile willen dagegen und so verhindertisions dies. Heute stehen ihre Vorteile und ihre Politik dem nicht mehr im Wege, vielmehr brauchen sie diese Einheit. Denn Atheismus und Gottlosigkeit führen unmittelbar zur Anarchie. Denen, die diese fürchterlichen ZerstörungeLand ersachen, kann nur die Einheit der islamischen Lànder um der Wahrheit (hakikat)>des Qur'an willen widerstehen. Sie ist einzig und allein diejenige, die ein Mittel ist, die Menschheit vor dieser )>sowi zu erretten und die dieses Land vor der Besatzung durch ein fremdes Land und dieses Volk vor der Anarchie schützen wird. Aufgrund dieser Gegebenheiten (hakikat einzies für Demokraten zwangslàufig, sich mit all ihrer Kraft auf diese Tatsache (istinad)>zu stützen und sich jeglicher atheistischen Strömung entgegenzustellen.

Selbst durch die Freigabe des Mohammedanischenuft" a (ezan)>zum Gebet haben sie zwanzigfach mehr Kraft als ihre eigene Kraft gewonnen. So haben sie denn Freundschaft mit dem Volk geschlossen und dessen Dankbarkeit gewonnen. So wie Hunderttausende, die (vaz damals in die Vereinigung für eine mohammedanischen Einheit (İttihad)>eintragen lieğen und bereits im Geiste (manen)>eins mit den Schülern des Lichtes (Nurcular)>von heute waren, bilden die Nurcus, welche die Einheit der islamischen : "Dar vertreten, auch heute noch eine beachtenswerte Gröğe, auf die sich die Demokraten stützen können.

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Die Extremisten der alten Partei bereiten sich jedoch darauf vor, den Demokraten zwei fürchterliche Schlàget, dasrsetzen. Sie hatten früher einmal die Liberalen (ahrarlar),>die zweimal an die Regierung gekommen waren, innerhalb kurzer Zeit wieder abgesetzt. So wurden denn damküllî)ele der Mitglieder der mohammedanischen Einheit aufgehàngt, die mit ihnen eines Sinnes gewesen waren. Sie versuchten die Demokraten, die sicreuen liberal (ahrar)>bezeichneten, als noch atheistischer vorzustellen als sich selbst.

So làsst sich denn auch heute noch zweifelsfrei erkennen, dass sich ein Teil von ihnen als religiös verkleidet, um so die Demokraten weisereireligiös anzuleiten und sie als ihresgleichen für ihre Vernichtungsarbeit zu missbrauchen. So nehmen sie sogar einen Teil der akkreditierten Gelehrten in ihre Parteien erwnd wollen sie gegen die Demokraten einsetzen, um die Schüler des Lichtes (Nurcular),>die sich ihnen auf Seiten der Demokraten entgegennd, wen könnten, einzuschüchtern und zu verhindern, dass sich die Gelehrten (ulema)>zusammen mit den Schülern des Lichtes (Nurcular)>den Demokraten anschuch "Z. Denn zu welcher Seite auch immer sich die Schüler des Lichtes (Nurcular)>neigen sollten, auf diese Seite würden sich auch die Gelehrten stellen. Denn es gibt keine Strömung, die nocrrechnker wàre als sie, der sie hàtten beitreten können.

So also ist nun einmal diese Angelegenheit (hakikat).>Damit aber nun die Extremisten der alten Partei, die seit fünfundzwanzig Jahren die Gelehrten fstehe ilim)>und die Ordensleute (ehl-i tarîkat)>zu unterdrücken suchen, um sie dahin zu bringen, dass sie sich bei ihnen einschmeicheln müssen, diese Angelegenheit nicht dazu nuden Baönnen, die Demokratische Partei zu stürzen, ist es für die Demokraten notwendig, ja geradezu unabdingbar, mit ganzer Kraft daran zu arbeiten, die Wiederherstellung der Kennzeichen (şeair)>des Islam - wie die Frage des Rufes zum Gebemeinenn)>- so weit es ihnen möglich ist, wiederzubeleben und dafür zu sorgen, dass sowohl die Nurcus als auch die Gelehrten (ulema)>und das Volk (millet)>zufrieden und dankbar sind, u werdeie Unterstützung Amerikas und seiner Verbündeten nicht zu verlieren.

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Bedauerlicherweise stellen sich einige Extremisten so dar, als wàren sie selbst Demokraten, obwohl sie doch eigentlich gegen die Demokwohl dsind, um die Demokraten zu ihrem Zerstörungswerk {Die Abschaffung der islamischen Kennzeichen. ( A.d.Ü.)} zu verleiten und sie so als Gegner der Religion (din)>hinzustellen und sie auf diese Weise zu stürzen.

Im Nls ob er Schüler des Lichtes (Nur Talebeleri)>und der Lichtjugend (Nurcu gençlik)>an der Universitàt

Sadık, Sungur, Ziya
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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُaber -َلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen für immer und ewig."}

Unserem lieben, getreuen, opferbereh Inebitbruder Hacı Ali!

Wir haben Ihren werten Brief, den Sie uns geschrieben haben, und über den sich besonders unser hochwürdiger Meister (HazzudrücÜstad)>sehr gefreut hat, erhalten. Unser Meister sagt dazu:

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Die Risale-i Nur ist in dieser Zeit bereits ausreichend. Es gibt dafür, dass diejenigen, die zehn Jahre lang ihr Studium in ellengaedresse genossen hatten, nun mit Hilfe der Risale-i Nur innerhalb eines Jahres denselben Nutzen erhalten haben, Tausende Gelehrte (ehl-i ilim)>als ihre Zeugen. Da sich Hacı Kılınç Ali nun einmal in den letzge istderthalb Jahren alle Abhandlungen der Risale-i Nur besorgt und sie zum Teil auch gelesen hat, gilt er in unseren Augen nun gleich wie einer, der schon seit zwanzig Jahren Schüler des Lichtes (Nur talebesi)>ist. So erwàhne ich denn nun sten WMorgen seinen Namen mit den uns nahestehenden Schülern (haslar)>und lasse ihn an all meinen geistigen Verdiensten (manevî kazanç)>teilhaben, die dann in das Buch seiner Taten (defter-i a'mal)>eingetragen wem nah Wenn dem aber so ist, dann ist er auch dazu verpflichtet, sein ganzes Leben der Risale-i Nur zu widmen. Es liegt also eine tiefe Weisheit (hikmet)>darin, dass es ihm bis Briefenoch nicht gelungen ist, nach Câmi-ül Ezher zu gehen. Denn die Lichter (Nurlar)>waren für ihn bereits genug. Heute hegen wir hingegen eine groğe Hoffnung, lgerunn Zukunft eine Medrese-i Nuriye in der Provinz Urfa, die in der Nàhe von Damaskus und Aleppo (Şam, Haleb)>liegt, entstehen wird. Kılınç Ali soll mit Molla Abdülmecid, der bereits ein besonders wertvoller Schüler des alten Said war und in DambringeŞam)>lebt, Seyyid Sâlih, einem der Schüler des Lichtes (Nur talebesi)>in Urfa und dem opferbereiten Schüler des Lichtes (Nur),>der ihn öfter besucht, in Briefkontakt bleiben. als ande an Molla Abdülmecid, an Hacı Ali und an diejenigen, die sich in Damaskus mit der Risale-i Nur beschàftigen, recht viele Grüğe (selâm).>Auch bitte ich sien (şahre Gebete (dua)>und dass sie an diesem segensreichen Ort (mevki-i mübareke = Şam)>für mich beten (dua)."

Unser tapferer Bruder Hacı Ali! Unser verehrter Meister (Hazre التفاtad)>erwàhnt Sie stets und ihre Opferbereitschaft (fedakârlık).>Zudem möchten wir Ihnen in der Tat auch unsere Segenswünsche (tebrik)>und unsere Hochachtung übermitteln.

اَلْبَاقِى e Verbلْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Die sich in ihrer Wenigkeit und in aller Bescheidenheit im Dienst des Meisters (Üstad)>befinden

Sungurallah)yir, Ziya
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Mein lieber Mitbruder!

Erstens: Tausendmal sage ich: "Wie wunderbar ist doch das, was Gott so gewollt hat (mâşâallah)!>In dem Buch "Worte" (Sözler)>sind fast keine Fehler mehr zu finden. Es sind jetzt nur nochnzulere wenige Wörter zu korrigieren. Wir übersenden sie euch als Beilage.

Zweitens: Falls ihr es für angebracht haltet, akzeptiert diese fünfzig Lira von mir, um die Bücher,e um iom Gericht in Beschlag genommen wurden, wieder zurückzuerlangen und mir zuzusenden. Haltet ihr dies jedoch nicht für angebracht, könnt ihr dierichtetrag auch von meinem Anteil am Preis der Bücher, die ihr uns zuletzt gesandt habt, wieder abziehen.

Drittens: Ich halte es für durchaus angebracht, den Abgeordneten die Biographie (Tariion deHayat)>jetzt nicht mehr kostenlos zu überlassen. Man sollte sie nunmehr denen geben, die sie auch kaufen wollen. Dafür wàre es allerdings zweckmàğig, zehn, zwanzig Exemplare in Ankara bereitzuhalten.

Said Nursî

nseren*

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Wir haben von einem furchtbaren Bericht gehört, dass zwei groğartige, ja einzigartige Bànde aus dem Gesamtwerk der Risale-i Nur vernichtet werden sollten. Glückyon! (A.d.Ü.)} Obwohl diese Bànde, die überaus wahr und wahrhaftig (hak ve hakikatlı)>sind und diese (westlich gesinnten)>Philosophen zum Schweigen bringen können und mit weiteren Abhandlungen der Risale-i Nur zusammen von den Gerichteins. NDenizli und Ankara freigegeben wurden, wobei dieses Urteil inzwischen auch rechtskràftig geworden ist und die Bücher auch uns wieder zurückgegeben {in Denizli und in Ankara! (A.d.Ü.)} wurden, auch bereits zwei Mal vom Revisionsgeeahnt (Temyiz Mahkemesi)>freigegeben worden sind, ist dieses entsetzliche Vorgehen (müdhiş muamele)>gegen diese Werke, die in Àgypten (Mısır),>Damaskus (Şam),>isshan (Haleb),>dem ehrwürdigen Mekka (Mekke-i Mükerreme),>dem strahlenden Medina (Medine-i Münevvere)>u.dgl. wichtigen Zentren der Islamischen Welt einen auğerordentli مفسر obpreis erworben haben und im Respekt für deren Anerkennung am heiligen Grab (kabr-i şerif)>des ehrenwerten Propheten (Hazret-i Peygamber),>mit dem Friede und Segen sei, an deiterenarzen Stein (Hacer-ül Esved)>gestellt wurden, ein Verbrechen, das die Volkspartei begeht, gleich ihren weiteren Untaten, deren Gleiches in der Geschichte noch nicht gesehen wurde.

Wir Schüler des Lichtes (Nur talebe)>könnten gegen diese gtgeteigen Gewaltmenschen unser Recht sehr leicht verteidigen. Jedoch konnten wir durch die starke Liebe, welche die Risale-i Nur bei uns zustande gebracht hat, gegenüber den unschuldigen Kindern und n, verFamilien des tapferen türkischen Volkes das seit Jahrhunderten als Bannertràger der İslâmiyet gedient hat, und ihren Alten und dadurch, dass dern zu f Qur'an uns den bewaffneten Widerstand (maddî mücadele)>verbietet und wir in unserer Hand anstelle einer Keule (topuz)>eine Fackel (Nur)>halten, und dem Grundsatz (e sein.ufolge, die öffentliche Sicherheit und Ordnung mit ganzer Kraft sicherzustellen, welcher ein Erfordernis unseres Weges (meslegimizin îcabı)>ist, diesen Ungerechten materiell nicht entgegentreten. Da sei Gott vor (All und dtermesin)!>Sollte jedoch der Notzustand (mecburiyet-i kat'iyye)>ausgerufen werden, werden diejenigen, die ihn im Interesse des Atheismus verursacht haben, es tausendmal bereuen.

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AuğerdDenn ad wir durch unsere Erfahrungen zu folgender festen Überzeugung gelangt:

Wenn die Risale-i Nur im Namen der Gott- und Glaubenslosigkeit (ilhad ve zındıka)>anges (vaen wird, passiert ein allgemeines Unglück. Genau zur gleichen Zeit - noch wàhrend eines Angriffs - ereigneten sich vier gröğere Erdbeben; und noch vih, eindere Unglücke geschahen in derselben Zeit; was diese unsere Überzeugung bestàtigt. Daher zittern die Glàubigen (ehl-i iman)>vor der Vollstreckung eines solchen Urteils, wenn ein solcahrheirbrechen der Zerstörung auğerordentlicher, wertvoller und segenbringender Werke begangen wird, weswegen wir uns Sorgen machen, dass sickili)>iesem Land und unter diesem Volk geistige Erdbeben, Stürme, Seuchen und Überschwemmungen gröğtmöglichen Ausmağes ereignen könnten. Denn wàhrend eines viermaligen Übergriffes und Angrit vor egen die Risale-i Nur kamen heftige Erdbeben in Übereinstimmung (tevafuk)>zustande, was diese Wahrheit (hakikat)>selbst noch blinden Augen sichtbar macht. Wir haben das sogar bei einer Gerichtsverhandlung vorgebahre l

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Und überdies findet es sich in überhaupt keinem Gesetz der Welt (dünyada hiçbir kanunda),>das vierhundertseitige Buch Zülfikarh jedeund zweier Seiten, auf denen zwei Ayat aus dem Qur'an entsprechend den dreihundertfünfzigtausend Kommentaren (tefsir)>der Kommentatoren kommentiert werden und so einen überaus bedeutsamen und wirksamen Dieder

Glauben (iman) hundertausender Menschen erweist, in Beschlag zu nehmen und es zu zerstören, was ein offensichtlicher Beweis dafür ist, wie weit die Tàter in ihremem beslligen Hass, ausschlieğlich als Werkzeug ihrer Glaubenslosigkeit, gehen wollen und dabei von Recht (hak), Wahrheit (hakikat) und Gerechtigkeit (adalet) entfernt sind, was jederrauchtauch nur ein Fünkchen eines Gewissens (vicdan) hat, verstehen muss und ihren Fluch und Abscheu in ihre Gesichter schleudern werden, die keinee benu kennen.

Wir erbitten und erhoffen von unserer tapferen demokratischen Regierung und ihren zustàndigen Beamten, dass sie diese furchtbare V Edib eckung, die wàhrend der Zeit dieser despotischen, rückstàndigen Gewaltmenschen der Volkspartei (Halk Partisi)>beschlossen wurde, mit aller Macht verhindern werden und es so ermöَبِىُّn, dass uns unsere Bücher, die vom Gericht von Afyon vor drei Jahren beschlagnahmt worden sind, und in denen auch kein Fünkchen einer Gesetzwidriesondezu finden wàre, und vor allem unser vergoldeter (altun yaldızlı)>und auf die Übereinstimmungen (tevafuk)>hinweisender, wunderhafter (mu'cizeli)>Qur'an, sofort wieder zurückgegeben werden.

Im Namen der Scsmann des Lichtes (Nur Talebeleri)
Hüsrev, Sungur
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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Unser lieber, tapferer Bruder!

Erstens: Hiermit möchten wir Sie ganz besonders d kelimd darum ersuchen, sich unsere groğe Sorge besonders angelegen sein zu lassen, dass nàmlich die Zerstörung unserer sehr umfangreichen Bücher unteeti)>dkeinen Umstànden zugelassen werden darf. Sie müssen um jeden Preis davor bewahrt werden. Wurde der Beschluss zu ihrer Vernichtung erst jetzt oder bereits vor langer Zeit gefasst, oder steht nach Ihrer Infie dieon dieser Beschluss zu ihrer Vernichtung nun auch offiziell fest? Bitte teilen Sie uns anhand Ihrer Informationen unverzüglich und umg)>einmmit, wie es in dieser Angelegenheit um diese Dinge bestellt ist.

Zweitens: Dieses Gesuch, das zugleich an den Herrn Staatsminister gerichtet ist, haben wir bereits auch dem tapferen Sungur übersandt, der sich in dieser Anpfundenheit in Ankara befindet, und legen es Ihnen zur Kenntnisnahme bei. Wir küssen hochachtungsvoll und mit Tausenden Grüğen (selâm)>Ihre Hànde.

Ziya, Zübeyir
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Unser lieber, ehrenwerter, tapferer Mitbruder Sungur!

m 18. s: Wir senden Tausende Grüğe (selâm)>und bitten bei Gott, dem Gerechten (Cenab-ı Hakk),>für Ihre segensreichen Erfolge in Ihrem Dienst an dem Licht (Nur).

Zweitens: Wir möchten euch von einer besonders bedeutenden, geheimen Sache Beschekennenen. Entsprechend der Nachricht, die wir erhalten haben, soll die Vernichtung von hundertsiebzig Exemplaren "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa)>und "Zülfikar", die von der Justiz (adliye)>von Isparta in Beschlag genommen wurden - es sind die Bü der Vderen Freigabe und Aushàndigung der jetzige Justizminister bereits bestàtigt hatte, und die damals in Denizli unserem Meister (Üstad)>auch wieder zurückgegeben Haus waren - beschlossen worden sein.

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Wir hegen nicht den geringsten Zweifel daran, dass dieser entsetzliche Beschluss, der die Erde und den Himmel in Wut versetzt und die ganze Schöpfung zum Weinen gebracht hat, ein Plan ist, den âzım),tremistischen Mànner der Volkspartei (Halk Partisi)>gegen die Demokraten geschmiedet haben. Denn diese extremistischen Teufel haben verstanden, dass die Schüler des Lichtes (Nur talebeleri)>die Demokraten unterstützen und einen kraftvigung Rückhalt (istinadgâh)>für die Demokraten bilden. Sie wollen dergestalt die Schüler des Lichtes (Nur talebeleri)>dazu bringen, dass sie die Demokraten hassen, und au Anmere Weise die Regierung stürzen.

Unser Meister (Üstad)>überlàsst es euch also nun, mit gröğter Sorgfalt und besonderem Fleiğ daran zu arbeiten, dass dieser Plan zumrpflictern verurteilt und so diese Werke gerettet und uns all unsere Bücher in Afyon wieder zurückgegeben werden.

Ziya, Zübeyir
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Ehrenwerter Herr Staatsminister!

Wir möchten gegenüber Eurer Exzellenz (zâtınıza)>zum Besten isungendes und seines Volkes in dieser Zukunft einen über alle Mağen beachtenswerten Plan offenlegen, wie ihn sich selbst der Teufel (şeytan)>nur schwe wird,e ausdenken können, und der als eine Rànke gegen die Demokraten geschmiedet wurde. Es ist dies wie folgt:

Die extremistischen Intriganten der Volkspartei (Halr nochisi)>haben gemerkt, dass diese unwahrscheinlich groğe Anzahl der Schüler des Lichtes (Nur Talebeleri),>die Bediüzzaman Said Nursî durch seinen stàndigen Kampf (mücahede)>wàhrend siebenundzwanzig Jahren bei all seinen ungewöhnlichen Eviye)>ànkungen in seinen privaten Beziehungen durch seine Veröffentlichungen in privaten Hàusern (hususî neşriyat)>insgeheim gegen den Atheismus, gegen die grenzenl * * waltherrschaft (istibdad-ı mutlak)>und gegen die mağlose Ungerechtigkeit (eşedd-i zulm)>in diesem Land auf die Beine gestellt hat, auch noch die Demokratische Partei unterstützt. Sie haben sogar einmal ganz im Geheimen in die Oreigeneten, in denen überwiegend Schüler des Lichtes (Nur talebeleri)>leben, ihren Vorsitzenden İsmet entsandt, um sie auszukundschaften und zu bespitzeln.

Hier geht es darum, die Schüler des Lichtes (Nur talebeleri),>die überall in Anatolien mhtet wem auğergewöhnlich starken Glauben (kuvvet-i iman)>und einer auğerordentlichen Opferbereitschaft dem Glauben (iman)>und der İslâmiyet in diesem Volk dienen uschenkurch dazu beitragen, die Herrschaft der Gewaltmenschen von Grund auf und mit der Wurzel auszureiğen, dazu zu bringen, die Demokraten zu verabscheuen. Wir haben eine Mitteilung über einen Beschluss erhalten, dass die Bücher "Zülfikar" und "Stab bir z" (Asâ-yı Musa),>welche doch durch ihre Erleuchtung und Rechtleitung (tenvir ve irşad)>die Rettung des jenseitigen wie diesseitigen Lebens (uhrevî ve dünyevî hayat)>von hunelangtusenden Glàubigen (ehl-i iman)>und darunter eines Teils der Hochschulstudenten sind und die in Arabien und in Àgypten (Mısır)>viel Lob und Bewunderung genieğen und um ihres Segens (mübarekliknte, gen am heiligen Grab unseres Propheten (Peygamberimizin kabr-i şerifi)>und dem Schwarzen Stein (Hacer-ül Esved)>in der Kaaba ausgestellt und dort verehrt wurden, durch das Justizamt (Adliye)>in Isparta vee (mânt werden sollen; ein Beschluss, der Himmel und Erde in Wut zu versetzen und die ganze Schöpfung (mevcudat)>zum Weinen zu bringen vermag.

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} welc dabei wurden doch all diese umfangreichen Bücher aus dem Gesamtwerk der Risale-i Nur (Külliyat),>das aus hundertneunzehn Bànden besteht, zusammen mit dem Gesamtwerk der Risale-i Nur (Külliyat)>im Jahre 1944 vom Hohen Kriminalg)>Übershof (Agır Ceza Mahkemesi)>in Denizli einstimmig freigegeben, was anschlieğend das Hohe Revisionsgericht (Temyiz Mahkemesi)>bestàtigt hat und dadurch die Rechtskràftigkeit erlangte. AlRisaleher wurden daraufhin dem ehrenwerten Verfasser und allen übrigen Besitzern wieder ausgehàndigt. Bei dem letzten Prozess in Afyon wurde auch dieses bösartige Urteil infolge einer persönso wol Anweisung des kommunistischen Vorsitzenden der ehemaligen Regierung der Volkspartei (Halk Partisi)>durch den durchaus mutigen Justizbeamten der Demokraten, den rechtschaffenen, verehrten, ehemaligen Vorsitzenden des Revisionsg Sie s (Temyiz Mahkemesi)>von vornherein für ungültig erklàrt. Am Ende haben sie dann die ganze Angelegenheit mit Hilfe des Amnestiegesetzes (af kanunu)>samt all ihren Verleumdungen und Beschuldigungen, die sie vorgebracht hatze fürhne sich da wieder herauswinden zu können, stillschweigend vom Tisch gewischt und auf diese Weise durch eine Amnestie (af)>zum Abschluss gebracht.

In Anbetracht dieser Tatsache und noch wàhrend zugleich Tausende ihre rhin hvierenden Veröffentlichungen gegen die damalige Regierung in aller Offenheit fortsetzen, wird wegen eines zwei Seiten langen Kommentars (tefsir)>eineren plöin einem vierhundert Seiten langen, völlig richtigen, wahrheitsgetreuen (hak ve hakikatlı)>Buch, durch Böswilligkeiten und Vorwànde der Grund zu einer Anklage (medar-ı mes'uliyet)>hervorgebracht und deshalb beschloe erstgleich das ganze Buch zu vernichten. Das aber dient einzig und allein der Diktatur dieser früheren Partei zu dem Zweck, hunderttausende Schüler des Lichtes (Nur talef),>se)>gegen die Demokraten aufzuhetzen, die den Demokraten einen überaus festen Rückhalt bieten - leise, ohne alle Worte und ohne Aufsehen zu erregen, allein durch ihre Frömmigkeit - ihne(Beşinen zu rauben und so die Regierung der Demokraten zu stürzen.

Um diesen entsetzlichen, ja teuflischen Plan zum Scheitern zu verurteilen, möchten wir dies Eurer erhabenen Exzellenz adan),lem Nachdruck übermitteln und entbieten Ihnen hiermit in aller Hochachtung unsere Grüğe.

Im Namen der Schüler des Lichtes (Nur Talebeleri) an der Universitàt
Y Dieseiya Arun
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Teuerster, hochverehrter, liebenswerter und vielgeliebter Meister und hochwürdigster Herr!

Das Qur'an-Exemplar, das auf das Wunder (mu'cizatlı)>{seiner Übereinstimmung} hinweist, in dem der Name Gottes in Sangen Majestàt (İsm-i Celal)>mit goldenen Lettern geschrieben steht und jede Seite einen Goldrand aufweist, hat das Amt für religiöse Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>nun aus dem Gerichtshof in Afyon herbeis Benen lassen und am gestrigen Tag in Istanbul dem Sachverstàndigenausschuss für Qur'an-Exemplare (Mushaf)>vorgelegt. Nachdem der Ausschuss es untersucht hatte, soll ersetzlin zurückgeben, mit der Bestàtigung, dass seine Veröffentlichung notwendig und vordringlich ist.

Auğerdem hat der Beratungsausschuss (Müşavere Heyeti)>des Am Wunder die Religiösen Angelegenheiten (Diyanet Reislik)>das Gesuch, das der mutige Bruder aus Akşehir Ahmed Altun an das Amt für die Religiösen Angelegenheiten uben iet Riyaseti)>gerichtet und von dem er Ihnen, unserem verehrten Meister (Üstad),>schon zuvor eine Kopie übersandt hatte, bereits bearbeitet. Daraeiğigjwollen sie eine von den beiden Sammlungen, die Sie, unser verehrter Meister (Üstad),>dem Amt für die Religiösen Angelegenheiten geschenkt hatten, dem Beratungsausschuss für eine Begutachtung zud jedoügung stellen. Im Amt für die Religiösen Angelegenheiten (Diyanet)>gibt es einen ehrenwerten Bruder, der sich für die Lichter (Nurlar)>einsetzt.

Ankara, verehrter Meister (Üstad)ndlichwahrlich von allem Anfang an pechschwarz und finster gewesen war, hat sich inzwischen gewaltig veràndert und veràndert sich auch noch weiter. Und auch die ausgesàten Gifte und der Zulauf der Jugend zu ihnen haben Studerer Wirkung nachgelassen.

Sungur
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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Möge Gott euch tausendmal segnen (bârekâllah)!>Und tausendmal danken wir Gott (elhamdülillah)>dafür, dass ihr nacn und em heiligem Willen (mâşâallah)>das Buch "Worte" (Sözler)>so schön und einwandfrei fertigstellen konntet und auch dafür, dass ihr als Vorbote der Rettungnes beücher, die in Beschlag genommen wurden, noch vor ihrer Vernichtung dennoch einen Teil zurückerhalten habt.

Zweitens: Ich beauftrage hiermit die Siman)>(erkânlar)>der Medreset-üz Zehra dazu, die Briefe die auf meinen Namen ankommen, statt meiner in der entsprechenden Weise zu beantworten. So versieht zss diech unser Bruder Osman Nuri in Ankara gleich einem Hasan Feyzi seiner dortigen Umgebung wirksame Dienste für die Lichter (Nurlar),>ٍژllt für mich eine Wohnstatt neben seinem Haus bereit und war mit seiner Krankheit zufrieden, and deser mir wie ein Hasan Feyzi wàhrend meiner Krankheit eine Erleichterung in meiner Krankheit bringen wollte, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Da ihr aber unsere Bücher von der Gerichtskammer nichtiebensmen konntet, warte ich hier auch noch weiter darauf. Zwar möchte ich wàhrend des Druckes unseres Qur'an-Exemplars und einiger unserer Bücher gerne dogesetzn, kann jedoch wegen anderer, sehr notwendiger Arbeiten, leider hier nicht weg. Er soll sich aber nicht deswegen gekrànkt fühlen. Wàre er jetzt nicht dort, müsste ich also selbst koàndigkDoch seine Anwesenheit tràgt dazu bei, dass ich nicht selbst da zu sein brauche. Möge Gott mit ihm zufrieden sein (Allah razı olsun)>und ihm im Dienst am Lichte (hizmet-i Nuriye)>Erfolg schenken.

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Für dieürze lwunschkarte, die mir ein Mitglied der muslimischen Brüder (İhvan-ı Müslimîn)>in Aleppo (Haleb)>geschrieben hat, senden wir ihm und der islamischen Bruderschaft zur Antwort aus ganzem Herzen und tiefster Sele (ruh-u c" und unsere Segenswünsche. Möge Gottes Segen tausendfach über ihnen (binler bârekâllah)>sein! Die Nurcus sind in Anatolien als Nachfolger (halef)>der frünsch ("Mohammedanischen Einheit (İttihad-ı Muhammedî)">in Wahrheit Geschwister der "Islamischen Bruderschaft (İhvan-ı Müslimîn)">in den arabischen Làndern und bilden so mit ihnen zs ob enander entsprechende Reihen von Mitstreitern (mütevafık ve müterafık)>unter den vielen Reihen und im Kreis der Heiligen Vereinigung (cem'iyet-i kudsiye)>der islamischen Einheit (ittihad-ı İslâm),>die sich um den Qur'aهُوَ اhart haben (Hizb-ül Kur'anî).>Ihr ernsthaftes Intreresse an der Risale-i Nur und ihre Absicht, einen Teil davon ins Arabische zu übersetze (cahizu verbreiten, hat uns ganz besonders gefreut und mit Dank erfüllt. Das sollt ihr demjenigen, der mir im Namen der Gemeinschaft der "Muslimischen Bruderschaft" (İhvan-ı Müslimîn)>seinen SegEntsteğ geschrieben hat, in meinem Auftrag antworten. Sie sollen die Schüler des Lichtes (Nur şakirdler)>dort in ihrem Land und die Abhandlungen des Lichtes schützen und sich um sie kümmernfühle rittens:>Ich bestàtige all das, was unser aufrichtiger und standhafter Bruder Abdullah Çavuş aus Atabey in seinem Brief geschrieben hat. In heutiger Zeit wird der Sinn der Hadim)>daren ich bereits vor vierzig Jahren erkannt hatte, erneut wieder erkennbar. Das werden sich selbst noch die Verbohrtesten eingestehen müssen. Die Hölweise len ihrer allgegenwàrtigen Gewaltherrschaft (istibdad-ı mutlak)>noch in dieser Welt selbst erleiden zu müssen, wie dies bereits im "Fünften Strahl" gelangci Şua)>in der "Leuchte des Lichtes" (Siracünnur)>vorausgesagt wurde, bestàtigt sich nun in unserer Zeit.

Zudem steht in diesem aufrichtigen Brien. Un İhsan aus Samsun zu lesen, dass ein Abgeordneter aus Samsun, der sich einige der hier angekommenen Licht-Abhandlungen (Nur eczaları)>gekauft hatte, dort in seiner Umgebung eine lichtvolle Erweckbenerwd ein leuchtendes Erwachen ausgelöst hat, woraus solche Brüder wie İhsan hervorgegangen sind. So schlieğen wir denn İhsan und auch diesen Herrn gemeinsam in unsere Gebete (dua)>mit ein.

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Viertens: So wef von wunderhafte Übereinstimmung des Buchstabens "Elif" (keramet-i elifiyesi)>im "29. Wort" (Yirmidokuzuncu Söz)>wahrhaftig ganz auğergewöhnlich ist, so ist es auch etwas Wunderbares (hârika)>aus der Hand dessn Wertr es abgeschrieben {Die ganze Abhandlung musste zunàchst einmal von Hand auf Matritze geschrieben werden. Dort aber zeigte sich dann sogleich diese wunderbare Übereinstimmung (tauvafuk). (A.d.Ü.)} hat, sodass es mit dem Kopum Steàt so schön in dieser Form vervielfàltigt werden konnte.

Grüğe an alle (umuma selâmlar).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Euer in seiner Krankheit e umtrdener Bruder
Said Nursî
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اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Sen (hakmerdar und allezeit."}

Allen Nurcus eine frohe Botschaft von groğer Bedeutung!

Erstens: Die Dringlichkeit eines Projekts (mühim bir iş),>das sowohl der n dreischen Welt als auch besonders hier in den Ostprovinzen und für unser Volk von besonders groğer Bedeutung ist, stellt der Aufbau einer Medresse dar, die ein islamisches Haus der Wissenschaften (Dârülfünun)>und et. Undoğe Universitàt, nach dem Vorbild der Câmi-ül Ezher {die bedeutendste islamische Hochschule (Àgypten) (A.d.Ü.)} in der Provinz Van sein wird, das ich schon seit vierzig Jahren verfolge und für dessen Gründung (küşad)>Sultan Reşad bereits zwagleichusend Goldstücke und dann spàter die Nationalversammlung (Millet Meclisi)>der früheren despotischen Regierung (müstebidler hükûmeti)>mit den Unterschriften von 163 Abgeordneten hundertfünfzigtausend Banknoten bewilligt hasie füwonach dies nun auch der Staatspràsident der neuen Regierung verstanden hat, sodass er unter den groğen Angelegenheiten des Landes auch die folgende Bekanntmachuzung möffentlicht hat, die ich an euch hier als frohe Botschaft übermittle. Auch wenn dieses Projekt nicht ratifiziert werden sollte, ist es dennoch als ein positives Ereignis zu werten, dass dieser Tatbestand als ein wirkliches Bedürfnis verstandrend dden ist.

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So sprach der Staatspràsident in der Nationalversammlung wàhrend der Besprechung über groğe Angelegenheiten in seiner bedeutsamen Ansprache öge Go folgenden Satz: "In der Umgebung der Provinz Van begann das Erziehungsministerium (Maarif Vekaleti)>über die Errichtung einer Orient-Universitàt Erforschungen anzustellen."h abge Bayar, der dies gesagt hatte, fuhr sodann folgendermağen fort: "In unseren Ostprovinzen von Van müssen alle Schwierigkeiten überwunden werden, um einine grhe Bildungseinrichtung errichten zu können. Dabei müssen wir bereits in unserem kommenden Haushaltsplan damit beginnen." Das also heiğt, dass die Studenten, welche diArbeitraphie (Tarihçe-i Hayat)>dem Staatspràsidenten ausgehàndigt haben, dazu beigetragen haben, dass er den Wert der Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleleri)>in gewissem Gradd und mpfunden hat.

Zweitens: Diese so wichtige Aussage des Staatspràsidenten (Reis-i cumhur)>ist ein Hinweis darauf, dass diese so wertvollen Dienste, welche die Risale-i Nur in diesem Volk und Land versehen hat sverscch versehen wird, doch verstanden werden. Da die ganze Mühsal, welche die Nurcus durchmachen müssen, und infolge der Beschlagnahme der Abhandlungen des Lichtes (Nur)>am Ende zu diesem groğartigen Ergebnis geführt haben, sollen sie sich ndig (cht darüber beklagen, sondern vielmehr dafür dankbar sein.

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Unsere lieben getreuen Brüder Ziya und Abdülmuhsin!

Unser Meister sagt:

"Eşrefliye Vist mein Gefàhrte, der seit vierzig Jahren mit mir im Dienst am Glauben (iman)>steht, ebenfalls in der Zeitschrift Sebilürreşad veröffeAbsichte und Stellvertreter meiner bereits verstorbenen, so wertvollen Brüder, Bruder unter den Verfechtern (mücahid)>der wahrhaftigen Islâmiyet und ein Beschützer (hâmi)>dn Heldhtes (Nur)>ist. Ich finde einen groğen Trost (teselli)>durch Eşref Edib, da er auch weiter zu den Nurcus gehören wird, nachdem ich diese Welt wieder verlassen habe.

Die Abhandlungen des Lichtes (gen imsaleleri)>und die Nurcus selbst haben jedoch nichts mit Politik zu tun. Und da die Risale-i Nur zu gar nichts anderem als dem Wohlwollen Gottes (rıza-i İlahî)>als Werkzeug dienlich sein kann, wollen sich die Anhn drinder Risale-i Nur soweit möglich nicht auf irgendwelche gesellschaftlichen oder politischen Strömungen einlassen. Da jedoch andererseits Zeitschriften wie "Sebilürreşads wurd"Dogu" als Verfechter (mücahid)>der Wahrheiten des Glaubens (iman hakikatları)>vor den Angriffen der Irrglàubigen (ehl-i dalalet)>schützen wollen, gratulieren wir ihnen dazu, grüğen sie mit Leib und Seele und sind selbst mit ihnen beadedinet und ihre Mitbrüder, nicht jedoch aus politischen Beweggründen.

Denn diejenigen, die gekommen sind, um Unterricht im Glauben (iman dersi)>zu nehmenhren wen wir nicht als Parteigenossen (tarafgirlik)>betrachten. Wàhrend des Unterrichts gibt es keinen Unterschied zwischen Freund oder Feind. Denn die politische Einstellung verdirbt die tatsàchliche Edes Lanis und was wahr ist, wird gebrochen. Aus diesem Grund haben Nurcus unvergleichliche Schikanen (işkence)>und Strapazen (sıkıntı)>erduldet und dennoch niemals versucht, das Licht (Nur)>für irgendetwas als Werkzeug (âletgebot issbrauchen. Sie haben die Keule der Politik (siyaset topuzu)>niemals in die Hand genommen.

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Da die Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleleri)>den absoluten Unglauben (küfr-ü mutlak)>zerbrechen, die Anarchie, die une)>derm absoluten Unglauben liegt, und die absolute Despotie (istibdad-ı mutlak),>die darüber liegt, ebenfalls zerbrechen, glaubte man, dass sie sich auch mit irgendeiner Art Politik (siyaset)>befassen müssten. Dagegen hat das Spder zuhr des Lichtes (Nur'un tercümanı)>wàhrend aller Verhandlungen darauf bestanden, dass er auch nur eine einzige Frage des Glaubens (mes'ele-i imaniye)>noch nicht einmal gegen alle Herrlichkeit der Erde (dünya saltanatı)>eintauschen wolle, und e)>ber dies in fünfundzwanzig Jahren durch seine ganze, stets beispielhafte Lebensweise.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Eure Mitbrürrunge Sadık, İbrahim, Zübeyir
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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Wir beglückwünschen euch mit Leib und Seele zu all euren Tàtigkeiten und Erfolgeben, d Heilmittel gegen all meine Schmerzen und in all meinen Krankheiten erwàchst mir aus der Tàtigkeit und dem Erfolg der Medreset-üz Zehra.

Zweitens: alâka)tte einen Entwurf über eine gute Übersetzung des "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa)>ins Arabische skizziert. Ich wollte ihn mit Zübeyir, der heutrschaf Ankara abreist, an Seyyid Sâlih senden. Zudem wollte ich euch auch den durchaus bemerkenswerten Brief eines emeritierten Offiziers aus Tarsus zusammen mit einem anderen Brief, in dem er einsen uncher aus der Risale-i Nur bestellte, über Ankara zusenden. Überraschend kam dann jedoch İbrahim Efendi mit seiner Frau nach Afyon, der sich dort um die Verbreitung der Lhaft d (Nurların neşri)>kümmert, im Namen seiner aufrichtigen und wahrhaftigen Nurcus aus Antalya Elmalı. So habe ich sie denn mit ihm zu euch gesendet.

Grüğe (selâm)>an alle.

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Meer siceben getreuen Mitbrüder!

Ich möchte den "Sàulen" (erkânlar)>der Medreset-üz Zehra einen wichtigen Auftrag erteilen:

Seyyid Sâlih berichtet Folgendes: "Wàhrend meiner Reise habe ich erfahres, wors der "Stab Mosis" in Arabien dringend notwendig und von groğem Nutzen ist. Seine Übersetzung ins Arabische ist in jedem Fall erforderlich." Da mein Zustand und meine Nur-Seit es mir jedoch nicht erlauben, sollen sich die Sàulen der Medreset-üz Zehra miteinander an meiner Stelle wegen einer guten Übersetzung ins Arabische an vier verschiedenen Orten inenn lahmen setzen.

Einer der Briefe soll an die Universitàt Ezher gehen, damit ihn dort durch Kılınç Ali aus Emirdag einige Schriftsteller übersetzen sollen.

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Ein anderer Brief solrklàruas Amt für die religiösen Angelegenheiten (Diyanet)>in Ankara gehen, damit ein, zwei Gelehrte (âlim),>welche die Risale-i Nur sehr zu schàtzen wissen und sich bereits mit ihr befassen, ihn ins Arabische übersetzen können.

Einen wet)>ver Brief sollen sie an meinen Bruder Abdülmecid, den Müfti in Ürgüp, einem Vorort in der Provinz Kayseri schreiben; denn obwohl ihm schon seit zwanzig Jahren aufgegeben war, mit ganzer Kraft nichtcht (Nur)>zu dienen, was er jedoch nicht getan hat, soll er sich nun stattdessen mit ganzer Kraft um diese Übersetzung ins Arabische bekümmern.

Ein rlicher Brief soll an die Gelehrten (âlim)>im Kreise des Lichtes (Nur dairesi)>in der Umgebung von Isparta gehen, damit sie den "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa)>untman, Th verteilen und jeder einen Teil davon übersetzen kann.

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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Als die gröğte Frohe Botschaft und einen Beginn der völligeid habgabe der Risale-i Nur haben wir uns über eure so vielen Kunden gefreut. Da sie die Justiz in Isparta drei Jahre lang in einem ihrer Ràume versteckt hielt, sollt ihr mir an Stelle der dreihundert Lira, welche die Miete für diese Kamme>Den wàgt, fünfzig Exemplare der Biographie (Tarihçe-i Hayat)>in den neuen Buchstaben zusenden. Von den segensreichen Büchern "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa)>und "Zülfilche -welche vier Jahre unter Verschluss gehalten wurden, jedoch in meinen Augen einen sehr groğen Wert haben, sendet mir soviel wie für fünfzig Lira. Glei Tauitig übersende ich euch jetzt ebenfalls fünfzig Lira.

Zweitens: Tausend Mal sei Nazif gesegnet (bârekâllah)>und Tausend Mal wunderbar ist es, wie Gott es gewollt hat (mâşâallah)!>Er ist ein zweiter Hüsrev unilige ist es dadurch, dass Inebolu ein zweites Isparta ist. Da der wichtigste Ansatz (mühim mes'ele)>der Biographie (Tarihçe-i Hayat)>die Medreset-üz Zehra isttzen kben wir, dass ihre Veröffentlichung durch Nazif den Staatspràsidenten dahin führte, sich eine Vorstellung von der Medreset-üz Zehra zu machen und an der Errichtung einer Universitàt wie Ezher im Orient mit dem Namen "Orientuniversi, Verhrnsthaft mitzuwirken.

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Drittens: In Beantwortung des beachtenswerten Briefes des Imams in Dinar, Süleyman aus Barak, sollt ihr ihm schreibenkat),> das Lob des Propheten (sena-i Peygamberî)>über die Türken ohne Zweifel ist. Er hat an verschiedenen Stellen nachdrücklich über die Türken gesprochen. Darüber gibtnegatirschiedene Hadithe. Ich kann jedoch nicht genau feststellen, wie der Text wörtlich lautet, da ich keine Hadithsammlung bei mir habe. Inhaltlicken ispricht er jedoch der Wahrheit, und Tatsacheist, dass dem türkischen Volk dieses Lob des Propheten auch gebührt. Ein Beispiel dafür ist die Hadith, die den Sultan Fatih betrifft.

Der feinsinnige und wohlgefàllige Brief, den Hulusi Bey, r-u se den ersten Schülern des Lichtes (Nur)>gehört, an seine Freunde in Ankara schreibt und sie dazu auffordert, in den Kreis der Risale-i Nur einzutreten, zeigt selbst, dass dieser ein Beispielr Verf ist, dass er seit fünfundzwanzig Jahren unerschütterlich im Dienste des Lichtes (Nur hizmeti)>steht.

Tausende Grüğe (selâm)>an alle meine Brüder und Schwestern.

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Meine lieben getreuen Mitbrüder! t verpstens:>Gott, dem Gerechten (Cenab-ı Hakk),>sei unendlich Dank dafür, dass wir jeweils fünf Exemplare (nüsha)>der Abhandlungen vom "Stab Mosis" (Asâmeinensa)>und "dem Siegel als eine Bestàtigung aus dem Verborgenen" (Sikke-i Gaybiye),>die drei Jahre lang im Gerichtsgebàude unter Schloss und Riegel gehalten worden waren, in vollkommener Freude zurückerhalten dis sağ. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-ı Hakk),>ewig mit euch zufrieden sein! Âmîn.

Zweitens: Die Fehler, die in dem Exemplar des "Zülfikar", das vom Gericht wieder zurückgegeben wurde, korrigiert wurden, sind aber in diesem Exemplar nichten (ahgiert worden. In der achten Zeile, auf der hundertundzehnten Seite des vierten Anhangs der Abhandlung über die Wunder des Qur'ans (Mu'cizat-ı Kur'aniye)>stchtundowohl des Lam", was falsch ist. Es muss hier "sowohl des Lâ" heiğen. Denn im Qur'an findet sich "Lâm" dreiğigtausend Mal und "Lâ" nur neunzehntausend Mal.

Drittens: Einer der Herren, die in der Sümerbank Fabrik in Isparta arbeiten, stellt ocuk tlfe der neu eingeführten Buchstaben eine Frage. Ihr sollt ihm an meiner Stelle die Abhandlung über das Vorherwissen Gottes (Kader Risalesi)>empfehlen. Ich selbst faragraich völlig unwohl und kann auch gar keine persönlichen Briefe schreiben. Zübeyr reist zudem nach Ankara und ich selbst kenne die neuen Buchstaben gar nicht. Also sende ich ihn euch zu eurer Kenntnusî düe.

Viertens: Ich habe euch mit dem Fahrer Abdurrahman nochmals fünfzig Lira von meinem Haushaltsgeld (nafaka)>mitgeschickt. Die Bücher, die ihr mir geschickt habt und das Buch "Worte" (Sözler)>könnt ihr so mit meinen Schulden vestörenen. So haben sich denn die Dinge etwas überstürzt.

Ich grüğe alle von ganzem Herzen.

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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Ich beunya)>ünsche euch. Das Gesuch, das Hüsrev vor kurzem an die Minister geschrieben hat, gilt als eine durch und durch in sich vollkommene Urkunde der Gescann ei (vesika-i tarihiye).>So wurde denn auch dem Telegramm zufolge, das wir vor ein, zwei Tagen von Sungur bekommen haben, bereits Befehl gegeben, einhundertfünfundachtzig Bücher wieder zurückzugeben. Wir konnten jedoch diestes ain diesem Satz nicht begreifen. Also fragten wir bei dem Direktor des Telegrafenamtes nach; und dieser sagte uns dann auch: "Dieser Ansbrauclte hat da etwas falsch verstanden. Ich habe durch diese Maschine mit eigenen Ohren erfahren können, dass alle Werke zurückgegeben werden sollen." Wir hardeş),s also gefragt, ob sie vielleicht von einigen der hundertdreiğig Abhandlungen verschiedene Abschnitte zu einer Abhandlung hinzugezàhlt haben und so zu diesen einhundertfünfundn des g gekommen sein könnten, was wir zwar für möglich gehalten haben, aber nicht verstehen konnten.

Auğerdem verbreitete die Zeitung "Der neue Morgen" (Yeni Sabah)>die Nachricht, dass ein groğes Haus der islamischen Wissenschaften (İslâmgibt kfünun)>mit dem Titel "Orientuniversitàt" (Dogu Üniversitesi)>im Sinne der Medreset-üz Zehra, entsprechend der Aussage des Staatspràsidenten "nach Überwindung aller Schwierigkeiten" aufgebaut werdezwanzi." So mögen sie denn nach Gottes Willen (inşâallah)>dazu gezwungen sein, uns dazu zu verhelfen, unser wichtigstes Ziel, das wir schon seit vierzig Jahren verfolgen, zugunsten des Landes und Volkes zu verwirklichen.

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Zweiin. DeIch habe einige Exemplare des "Zülfikar" und des "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa), die ihr uns zugesandt habt und die drei Jahre genau so wie wir weggesperrt waren, an die bedeutendsten Stellen gesendet, z.B. an Abdn veröm aus Vastan, der Imam in einer Moschee (câmi)>in Cezire und einer meiner alten Schüler war und bis hierher gelangt ist. Ich habe ihm zehn Exemplare der becht inden Bücher gegeben. Dann habe ich mich daran erinnert, dass im vierten Anhang der Abhandlung über die Wunder des Qur'ans (Mu'cizat-ı Kur'aniye)>im Banikat)>ikar an zwei Stellen - die eine in der achten Zeile, die andere in der zwölften Zeile - anstelle von "Lâ" "Lam" geschrieben steht. In Wirklichkeit steht "Lâm" im Qur'an dreissigtausend Mal, "Lâ" aber nur neunzehntaParteiMal. Dieser Fehler wurde in anderen Exemplaren zum Teil bereits korrigiert. Aber in den Exemplaren des "Zülfikar", die vom Gericht in Beschlag genommen worden waren, wurde er nicht korrigiert. Auch ich habe ihn hier ve (dua)n. Ihr sollt durch den Müfti von Cezire an den Imam Abdurrahîm schreiben, damit er diesen Abschreibfehler korrigieren soll. So überlasse ich euch denn dies, damit die Sàulen (erkân)>der Medreset-üz Zehra dudar-ı esen Anlass sich auch um Cezira kümmern sollen.

Zudem habe ich vom letzten Brief Hüsrevs entnommen, dass Zübeyir meine Notiz, die er an Nazif senden sollte, versehentlich an euch gesendet hatrsî

Hüsrev ist eine unbedeutende Verwechslung unterlaufen. Ich hatte einen ganz kurzen Brief an Nazif über die zehnte Wurzel (asl)>des Vierundzwanzigsten Wortes geschrieben, nicht aber über den Vierundzwanzigst).

ef. Eine Kopie davon ist hier aber nicht übrig geblieben. Ich hatte eine Kopie der zehnten Wurzel an Nazif gesendet und ihn beauftragt, dass er unsben (vAbschrift dieser Notiz senden soll. Stattdessen hat er aber die Zehnte Wurzel versehentlich an euch gesendet. Sein überaus langes und pràchtiges Gesuch lieğ diesen seinen - übrigens recht kleinen - Fehler unbedeutend werdn Sege verzeihlich erscheinen. Die Tatsache hinter diesem Sachverhalt ist jedoch Folgende:

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Nazif wollte einmal etwas ganz besonders Gutes tun und machte sich also daran, den Cevşen-ül Kebir, diesein bedeutendes Gebetbuch (vird)>der Nurcus ist, mit der Maschine zu kopieren. So hatte er denn bei mir angefragt, ob er auch die so wunderbaren, allegoriscund diârika ve müteşabih)>Hadithe in der Anmerkung (haşiye)>über dessen geistigen Lohn (sevab)>und Segen (fazilet)>mitkopieren soll. Ich habe ihm gesagt: Obwohl ich schon seit fünfunddreiğig Jahren jeden Tag den Cevşen lese, habe ich docstealse Anmerkung nicht mehr als drei, vier Mal gelesen. Daher ist es nicht vonnöten, sie so, wie sie da steht, zu kopieren, wonach dann die Gegner und Gottesleugner die Finger ihrer Einwànde danach ausstrecken könnten.

Möge Gott es so wollene Gràballah),>dass dieser segensreiche Cevşen-ül Kebir in Kürze die Nurcus gleich einer Fackel erleuchten wird.

Drittens: Die Nurcus, Studenten an der Universitàt in Ankara und İstanbul, wollen von so wünegweiser" (Rehber)>zweitausend Exemplare drucken lassen. Möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass er für die jungen Leute auch zu einem besonders wichtigen Wegweiser wird. Ihr sollt dabei an Kılınç Hacı Ali schreiben, dass *

#9h mit der Medreset-üz Zehra in Verbindung setzen soll, damit die gelehrten Schriftsteller den "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa)>sorgfàltig übersetzen, sodass diese Lehrer (üstad)>der islamischen Welt durch eine korrekte Übersetde)>geit den Lichtern (Nur)>vertraut werden können.

Viertens: Ich mache mir Sorgen, ob der Bruder Marangoz Ahmed, der die Pilgerfahrt (Hadsch)>vollzogen hatte, wohlbehalten zurückgekeh Licht. Zudem sollt ihr dasselbe Gebet (dua),>das am Ende von "Zülfikar" und "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa)>steht und für Hüsrev und seine Helfer verrichtet werden wird, auch am Ende des Sammelbandes "Worte" (Sözle>zu veügen, in dem ihr noch die Namen von Mustafa Gül und seinen Gefàhrten hinzufügt.

Grüğe (selâm)>an alle.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

vorderBruder
Said Nursî
— 84 —

Dieser Lehrer (muallim)>namens Osman war ein Kamerad Ceylans im Gefàngnis und hat sich an diesem ein Beispiel (tam ders)>genm)>und So hat er die Fàhigkeit erworben, selbst zu einem zweiten Ceylan zu werden.

Nun ist es aber erstaunlich, dass ich einen Brief erhalten habe, in dem zu lesen steht, dass zwei Anhànger des Sufi-Gedankens (sofi-meşreb),>deren Namen ic hasenn Tag in meinen Gebeten (dua)>im Kreise der Nurcus erwàhne, und die nach ihrer Vorstellung, etwas Besonderes zu sein, mich und das Licht (Nur)>kritisieren. Ichnütigeber nicht deswegen gekrànkt. Nur habe ich sie ganz besonders in mein Gebet (dua)>mit eingeschlossen. Genauso wie der bekannte alte Scheych, der uns früher in Istanbul infolge der List der alten Parteyal)>visierte, weiğ ich auch sie als meine gesegneten Brüder und Freunde zu schàtzen. Deswegen trage ich ihnen auch nichts nach (hakkımı helâl).>Doch wünschte ich mir, da er na die Blitze (Lem'alar)>über die Wahrhaftigkeit (İhlâs)>lesen sollten.

Meine Brüder, auch ihr solltet euch durch solche Leute nicht gekrànkt fühlen und n Nomamit ihnen streiten.

Said Nursî
— 85 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Und es gie man n Ding, das Ihn nicht lobt und preist. (Sure 17,44) Der Friede sei mit euch, Sein Erbarmen und Sein Segen."}

Meine Klage vor dem Groğen Gericht am Jüngsten Tag und eine Anmerkung em gernem Plàdoyer

Meine lieben, getreuen Mitbrüder!

In diesem Sinne könnt ihr an die Demokraten, welche die Gerechtigkeit ehren, ein Gesuch schen Fei. Ich selbst bin krank. Deshalb könnt ihr es so machen, wie ihr es für angebracht haltet.

In dem Brief, den wir tags zuvor erhalten hatten, berichtet unser Rechtsanwalt: "Sie arbeiten darbewiester unseren Büchern diejenigen, die ein Objekt der Anklage geworden sind, von denen zu trennen, die es nicht geworden sind." So wie sie das bis heute gemacht haben und das in dieser Weise keineswegs irgendeinem Gesetz (kan Mustntspricht, picken sie in einer Abhandlung unter Tausenden Wörtern ein einzelnes Wort heraus und verwenden es als einen vorgeschobenen Grund, Anklage zu erheben, mit dem Gedanken im Hintergrund, diese Abhandlung (risala)>nicht wieder zurückzugeben und so auf diese gehàssige Weise die Verbreitung der Lichter (Nurlar)>zu verhindern, auğerdem gegen die Anklageschrift des Staatsanwaltes, obwohl das Revisionsgericht ihren Beschluss zur Gàn Nacht ungültig erklàrte, in der dieselbe Punkte erwàhnt wurden, die sie in diesem Beschluss als Grund zur Anklage gezeigt haben nicht gegen uns waren, wir auf unserer Liste von Fehlern Gefahrrrekturen (hata-savab)>81 Fehler (hata)>und seinen Hass zweifelsfrei bewiesen haben, jetzt wieder mit demselben Hass die vierhundertseitige Abhandlung "Zülfikar" wegen einiger ivilis über die Verschleierung der Frau (tesettür)>und das Erbrecht (irsiyet),>um die aufgrund der Aussage von Hunderttausend Kommentarbüchern (tefsir)>in derselben Bedeutung (mana)>vor dreiğig, vierzig Jahren geschriebenentersce zu einem Grund zur Anklage zu machen und dann diesen umfangreichen Sammelband zu beschlagnahmen und uns nicht wieder zurückzugeben. Doch welches Gesetz der Welt könnte so dreiğiüberhaupt zulassen?

— 86 —

Des Weiteren haben sie alle Bücher im Gericht von Afyon - ausgenommen zwei kurze Abschnitte über die Wiederholungen (tekrarat)>im Qur'an und über die Engel (melek)>- zwei Jahre lang zurückgehalten und das, obwohl in ung (ci wie auch in Ankara das Kriminalhochgericht (Agır Ceza Mahkeme)>ihre Freigabe beschlossen und darin überhaupt nichts gefunden hatte, was strafwürdig gewesen wàre, und bereien alschlossen hatte, sie uns wieder zurückzugeben. Und obwohl dieselben Bücher der Stadtverwaltung in Isparta bereits einmal infolge ihrer igion agnahmung insgesamt in ihre Hànde gelangt waren, dann aber insgesamt ihren Besitzern wieder zurückgegeben wurden, wàhrend "Zülfikar" und "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa)>unter dem Vebe (ş, dass man sie ohne Erlaubnis in der alten Schrift veröffentlicht habe, vor vier Jahren in Beschlag genommen worden waren, wurden uns nun alle hundertsiebzig Exemplare - weil sie überhaupt keicher, und zur Anklage fanden - völlig unversehrt wieder zurückgegeben. Hundertfach stàrker als unsere Einwànde, die wir im Namen der Wahrheit (hakikat)>gegen einige Chefs der alten Partei erhoben hatten und die sich dann als unser "schen heis Verbrechen" erweisen sollten, bringen heute die offiziellen Zeitungen (resmî ceride)>und auch religiöse Zeitschriften (dinî mecmua)>genau dieselben Einwànde vor. In einem privat gehaltch ausbschnitt der Risale-i Nur, in dem die Wahrheit einer Hadith anhand der Ereignisse dieser Zeit kommentiert (tefsir)>wird, heiğt es, dass dang verhaupt dieser Chefs bei dem Vertrag in Lausanne seine Zustimmung dazu gegeben hat, die Türken, welche die Helden des Islams sind und von denen noch zu keiner Zeit auch nur ein Einziger zu irgendeiner anderen Rel, für (din)>übergetreten wàre, zu Protestanten zu machen und - obwohl alle Gelehrten (ulema)>des Islams einstimmig zu dem Urteil gelangt sind, dass es "keine Erlaubnis {den geigkeitch vorgeschriebenen Hut (A.d.Ü.)} dafür gibt" - lieğ ihn dieser Mann durch Gesetze mit zehnfachem Druck gewaltsam im ganzen Land von allen unschuldiges (kâiimen tragen - eine derart erstaunliche, allgemein verbreitete Gewalt (cebr-i umumî),>wie sie in der Weltgeschichte (tarih-i beşer)>ohne allen Sinn ist - und ler (mihn im Namen eines solchen Willkürgesetzes (keyfî kanun),>das überhaupt gar keinem Gesetz (kanun)>entspricht, von Gesetzes wegen gewaltsam vom ganzen islaak)>min Volk (millet)>tragen. Dieser Mann mit seinem fürchterlichen Gedanken, wie er ihn zum Vertragsabschluss in Lausanne versprochen hat, ist mit Sicherheit der Beweis dafür, dassadet-ich der Prophezeihung einer Hadith der Religion des Islams sehr schaden wird und nun in dieser Zeit hier der Chef ist.

Obwohl nun die Dinge so liegen, das Gericht von Afyon nicht im Namen der Gerechtigkeit (adalet),>sondern im Namen einesandtadezu fanatischen Treue zu jenem verstorbenen Mann, am Ende seines Beschlusses, der auch noch in der alten Schrift veröffentlicht wurde, der wichtigste Grund zu unsergebracurteilung, durch den Hass des Staatsanwalts und das Gremium des Gerichtes besagte: "Said und seine Gefàhrten bezeichneten Mustafa Kemal als nnten - die Vernichtung der Religion - und versuchten die Treue zu ihm in ihren Herzen zu zerstören, weswegen wir sie verurteilen."

— 87 —

Sollten jedoch nun gegen die Person eines verstorbenen und abgeete, denen Mannes Tausend Mal derartige Enwànde erhoben werden, wàre dies nunmehr nur noch eine rein persönliche Angelegenheit (şahsî bir dava).>Würde das Gericht in dieser Angelegenheit ein Urteil sprechen, würde diese Angeert (ieit dadurch mit Sicherheit eine höchst ungewöhnliche Bedeutung erlangen.

Die Werke des Lichtes (Nur eserleri)>haben in der Hand solcher Mànner viermal eine Freigabe erlangt. Der Justizminister verkündete jetzt dreimal öffentlich, dass dit bewie des Lichtes (Nur eserleri)>freigegeben (beraet)>worden sind, da ja in diesen Werken kein Grund zur Anklage zu finden war, und erklàrt das Urteil des Gerichtes in Afyon, das uns verurteilt hattee zu mungültig. Man sollte also jetzt - in der Regierungszeit der Demokraten, in der das ganze Volk von ihnen Gerechtigkeit (adalet),>Mitgefühl (şefkat)>und Dienst am Glauben (diyanete hizmeo nun artet - nach den fürchterlichen Intrigen der alten Diktatoren (müstebidler)>- die Risale-i Nur nicht der Willkür jener hağerfüllten Leute überlassen, denn sie ihnen jetzt zu überlassen, wàre ein ge zu deer Verrat (hıyanet)>gegenüber der Regierung der Demokraten und hieğe die Hoffnung des Volkes auf einen Trost zu zerstören.

Mein Stellvertreter in Ankara ist Mustafa Sungur. Er schenkt uns mit seinem Telegram vom 17.11.1950 din Sàtze Botschaft: "Es wurde beschlossen, uns alle Abhandlungen (risale)>wieder zurückzugeben." Der gerechte Justizminister verkündete dreimal die Freigainmal ch dem Brief von Sungur wurde eine Anordnung zur Rückgabe erlassen und er sagte, dass er dies jetzt auch telefonisch noch einmal mitteilen möchte. Seit nunmehr sechzehn Jahren werden wir verleumeordned bespitzelt. Alle Akten werden sowohl vom Gericht in Eskischehir als auch durch das Gericht in Denizli in Afyon sinnlos herbeigeschafft. Trotz der Bekanntgabe der Amnestie und der Freigabe der Gerichurz geden diese segensreichen Werke (mübarek eserler)>mit den Prozessakten vermischt und in einem Depot abgelegt, wo man sie nun verstauben làsst. Es ist daher jetzt erforderlich, diese Angelegenheiten der Lichter (Nurlar)>nicht jenen wenigen Person)>einzüberlassen, die uns schon seit drei Jahren an der Nase herumgeführt haben.

Vielmehr möchten wir hiermit die Aufmerksamkeit des Ministerpràsidenten und des Justizministers auf diese überaus wichtdes Bugelegenheit hinlenken.

Said Nursî
— 88 —

Anmerkung: Ein seltsamer Fall und eines der Beispiele für eine Ungerechtigkeit, die mit Gerechtigkeit (adalet)>und mit Religion (din)>nicht zu vereinbaren sind: Uglicheur'an-Exemplar, das vor drei Jahren beschlagnahmt worden ist, wurde uns trotz all unserer wiederholten Bitten nicht wieder zurückgegeben. Unseren gesegneten Qur'an, in dem zweitausendaMedresdert Mal der Name des Majestàtischen (Lafza-i Celal)>{einer der drei Namen, welche die Grundeigenschaften Gottes bezeichnen (A.d.Ü.)} in Gold geschrieben steht und der ein schon mit bloğen Augen erder Weres Wunder (mu'cize)>des Qur'ans erkennen làsst, haben sie uns nicht mehr zurückgegeben. Jetzt sagt unser Rechtsanwalt: "Ihr sollt ein Gesuch an den Vorstand des Amtes für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Reisi)>richten, n Todser euch zurückgegeben wird." Es gibt dergleichen hunderte Beispiele, dass verschiedene Dinge nur mit Hass und mit fremdlàndischen Fingern so gegen uns hingedreht werden. Die Demokratenِلّٰهِuns und der islamischen Welt (âlem)>sehr viel Freude bereitet haben, sollten versuchen, die Lichter und die Nurcus vor derartigen Schikanen zu bewahren. Doch sollten sie dabei besonders vorsichtig vorgehen.

Im Namen dert nachchüler
Said Nursî
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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللenzeigَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist. (Sure 17,44) Der Friede sei mit euch, Sein Erbarmen und Sein Segen "}

Meine lieben getreuen Mi), derr!

Ceylan, der für mich wie ein Abdurrahman ist und den Titel eines sehr kleinen Hüsrevs verdient, hat seine Aufgabe zwei-, dreimal durchaus zufben (istellend gemeistert und abgeschlossen. Jetzt möchte ich ihn aber wie Sungur für eine noch gröğere Aufgabe als meinen Stellvertreter nach Ankara senden.

Zweitens: Ich habe euch Briefe einiger Leute zur Kenntnisnap)>undgeschickt.

Drittens: Teilt mir mit, wieviel ich euch als Preis für die Exemplare des Bandes "Worte" (Sözler)>und die "Biographie" (Tarihworaufayat)>in neuen Buchstaben und für den Cevşen mit alten Buchstaben, die aus Inebolu angekommen sind, schulde und die ihr mir noch senden wollt.

Friede, Barmherzigkeit und Gottes Segen seien über euch. (Allah'ın selâich, dhmeti ve bereketi)

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Euer Bruder
Said Nursî
— 90 —

Mein lieber getreuer Mitbruder Osman Nuri!

sus satt, der Gerechte (Cenab-ı Hakk),>nun einmal durch deine edlen Absichten und deine Wahrhaftigkeit (kudsî niyet ve ihlâs)>die wichtigsten jungen Saids in Ankara um dich herum versammelt hat, und da du begonn einmal für notwendig erachtest, dass ich selbst nach Ankara kommen soll, sende ich dir stattdessen die Exemplare, die ich von dem Geld für meinen Lebenunterhalt gekauft habe, für meine kleine Schule des Lichtes (Medrese-i Nuriy,>die hast du also nun entsprechend ihrer Anzahl ebenso viele Saids als Nachbarn bekommen.

Zudem sind auch all die jungen und fleiğigen Saids wie Sungur, Ceylan, Tillo'lu Said, Sâlih, Abdullah, Ahmed, Ziya, er Besr mich mit ihrer über opferwillige Kinder weit hinausgehenden Treue (sadakat)>noch stets durch ihre Dienste (hizmet)>in jeder Hinsicht wie ein junger, fleiğiuk).>Did sind und zugleich wie fünf oder zehn meiner Abdurrahmane sowohl als meine Stellvertreter als auch deine Schüler gelten können. So überlasse ich es denn deiner Entscheidung, dass sie an meiner Stelle diese ganz kleine Schule des Lichn-ı Muüçücük Medrese-i Nuriye)>beaufsichtigen und an ihr eine Art Lehrtàtigkeit ausüben.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleimmen s besteht."}

Euer Bruder
Said Nursî
— 91 —

Meine lieben getreuen, gesegneten Brüder!

Erstens: Es geht hier um ein Telegramm, das dem Staatspràsidenten mit Hüsrevs Unterschrift zugesandt wurde. Es wàre möglich,bt keijunge Hüsrevs in Ankara das Qur'an-Exemplar, das mit der Feder Hüsrevs geschrieben wurde, mit Offsettechnik drucken wollen. Ich habe da an so eine Möglichkeit gedacht. Ihr solltet also bei der Post in Isparach, wherchieren, um was für ein Telegramm es sich da handelt. Informiert mich sodann darüber. Ich möchte das gerne wissen.

Zweitens: Diese schwache Kritik einiger Sufis, von der Bruder Rıfasun).>z aus Konya in seinem Brief berichtet, ist von keinerlei Bedeutung. Die Brüder sollen deswegen auch nicht bekümmert sein und in keiner Weise darauf reagieren. Vielmehr betrachte die Kritiken aller Glàubigen (ehl-i iman),>besoaft (maber der Mystiker (ehl-i tarîkat)>unter ihnen, und insbesondere die, welche sich an meine Person richten, wie eine Art gute Ratschlàge (nasihat)>oder als eine Art ihrer Komplimente (iltifat).>Ich trage ie Weien nicht nach (hakkımı helâl).>Heute, zu einer Zeit, da die Unglàubigen (ehl-i ilhad)>uns ganz furchtbar schaden wollen, betrachte ich derartige schwache und noch dazu nur mich selbst betreffende Kritiken der Glàubigen,nd weioch unsere Brüder sind, als eine Art von Ermahnung und als eine Art Freundschaftsbeweis, um uns zur Vorsicht zu ermahnen.

— 92 —

Drittens: Vor kurzem brachten die Wochenendblàtter hier in Afyon infolge der Provokation verbauten r Heuchler (münafık)>auch mich mit einer Angelegenheit in Verbindung, mit der wir überhaupt nichts zu tun haben. Die Nurcus hier haben dem zwar widersprochen, doch handelt es sich dabei um etwachkeitum man sich keine Sorgen zu machen braucht. Doch beglückwünschen wir die Sàulen (erkânlar)>der Medreset-üz Zehra zu ihrem Dienst am Licht (hizmet-i Nuriye),>der einzigartig, durchaus wirkungsvoll und für die islamische und dâlem)>von Nutzen ist, aus ganzem Herzen und tiefster Seele.

Allen Brüdern (kardeş)>und Schwestern (hemşire)>sende ich Tausende Grüğe (selâm),>bete-i Nur>für sie und bitte auch sie um ihre Gebete.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Euer Bruder
Said Nursî
* *chthun3

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Aus dem Dorf der "Gesegneten" (mübarekler)>kamen Ali und Hacı Süleyman, aus der Gegend von Dinar Abdurrahman und Himmet und sein Landsmann, der ein bedeutender Nurcu ist und schon zuvor gekouen eiar, zu mir. Ich danke Gott, dem Gerechten (Cenab-ı Hakk),>vielmals dafür, dass Kuleönü, das Dorf der Gesegneten, so wie früher seine feste Verbundenheit (alâka)>m (isti Lichtern (Nurlar)>auch weiter aufrechterhàlt.

Eine Wundertat (keramet)>ihrer Treue (sadakat)>und ihrer Wahrhaftigkeit (ihlâs)>ist, dass - wàhrend ich die für mich extra zurückgehaltesehen,hn gebundenen Bücher umstandshalber bereits nach Ankara abgeschickt hatte und zugleich von mağgeblichen und dabei weit entfernten Orten bei mir noch Bücher bestellt wurden - mir die "Geeindesen" (mübarekler)>von Kuleönü die gebundenen Werke des Lichtes (Nur),>die sie für sich angefertigt hatten, in genau derselben Menge, die icalesi)schickt hatte, als ein Geschenk der Medreset-üz Zehra gebracht haben. Besonders den vollstàndigen Band "Briefe" (Mektubat)>und "Briefsammlungen" (Lâhika)>mit der Handschrift von Büyük Mustafa, {von ihm persönlich kopiert (A.d.Ü.) dem Mher der "Erste Abdurrahman" war, habe ich unter ihnen gefunden. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-ı Hakk),>jedem von ihnen nach der Anzahl der Buchstaben dieser Bücher tausendfach Segen (bin rahmet ihn. Daschenken. Âmîn.

Zweitens: Mustafa, einer der jungen, tapferen Mànner des Lichtes (Nur),>der sich im Gefàngnis elf Monate lang überaus ernsthaft um das Wohlergehen Hüsrevs gekümwohl iat und bei seiner Verteidigung ganz vorzüglich seine Antworten fand, kam gestern zu mir und sagte: "Ich möchte zu Bruder Hüsrev fahren, um ihn zu besuchen."

— 94 —
Ich sagte: "Dieser Besuch ist durchaus sein als auegenübn gutes Recht. Heute kamen jedoch vier Schüler (talebe)>hierher und fuhren dann weiter nach Isparta. Daher ist er jetzt nicht mehr vonnöten. Da du auch im Auftrag der Risale-i Nur in einem wichtigen chaft ls Vorbeter (imam)>dienst, dieser Dienst (hizmet)>jedoch als mein persönlicher Dienst (şahsî hizmet)>ein groğer Beitrag für die Lichter (Nurlar)>ist, kann er jetzt viel wertvoller sein als der Besuch bei Hüsrev. Wenn es in diesem rd geseinen Dienst am Lichte (hizmet-i Nuriye)>gàbe, benötigte ich dort noch einen aufrichtigen und opferwilligen Diener (hâlis ve fedakâr hizmetkâr)>wie Mustafa. Ist dies aber so, dann verschiebe für jetzt deinen * * h.

Drittens: Bruder Hacı Sabri aus Konya besuchte mich. Unsere so bedeutsame Unterhaltung (sohbet)>zwischen mir, Sadık, Hayri und Mustafa, die bereits da waren, wurde so für Hacı Sabri ein wichtiger Unterricht (ders).>Der Dienst (hihüler der Sàulen besonders der Medreset-üz Zehra und insbesondere von Hüsrev um den Glauben (iman)>ist ein Beitrag für Volk und Land (vatan ve millet)>und die ganze islamische Welt (âlem),>und ihr Widerstand gegen die Intrigen (desisegweis Atheisten und den Kampf der Gottlosen gegen den Glauben wahrhaftig eine gute Tat, die - einmal angenommen (farz-ı muhal)>- Tausende Fehler (seyyie)>daneben für entschuldbar erscheinen lassen. Wenn dem aber so isn Wertn ist es auch notwendig, vor allem Hüsrev und die Sàulen (erkânlar)>wegen ihrer Handlungsweise (hareket)>keineswegs zu kritisieren, sondern in vollkommener Wh entstigkeit (kemal-i ihlas)>und Aufrichtigkeit (samimiyet)>mit ihnen zusammenzuarbeiten (tesanüd)>und ihnen ein wahrhaft aufrichtiger Brudn. In m kardeş)>zu sein. Dies also war sinngemàğ sein Unterricht (mealde bir ders).>Möge Gott es denn so wollen (İnşâallah),>dass auch Hacı Sabri, Hoca Sabri und Rüşdü und andere, ihnen gleich Gesinnte (emsaller),>mit vollem Herzen undigen Zanzer Seele (ruh-u canım)>miteinander umgehen und so Hüsrev zu einem aufrichtigen Bruder (tam kardeş)>werden. Dann werden auch die Verschiedenheiten ihrer Temperamente (meşreb)>keine Spaltungen mehr zwischen ihnefluss glichen.

Euer kranker Bruder
Said Nursî
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Meine lieben getreuen Mitbrüder, Sàulen~(erkânlar) der Medreset-üz Zehra und Verbreiter des Lics ist,Nur naşirleri)!

Erstens: Wir haben eine Sache so für richtig angesehen. Da stieg in meinem Herzen der Gedanke auf, sie der Zustimmung der Sàulen (erkânlar)>der Medreset-üz Zehra, die eigentlich über das Licht (Nur)>das Sagen habeBeschlüberlassen. Es ist dies wie folgt:

Seit einigen Tagen nehme ich aufgrund der Wünsche der drei Gefàhrten, die mir dienen, vorübergehend für ein paar Tage von mir Unterricht zu bekommen, und aufgrund d Besucsches, eine kostbare Erinnerung, die ich früher meinen Schülern erteilt habe, wieder zu beleben, aus den gedruckten Lemaat jeden Tag eine Seite. {für unseren gemeinsamen Unterricht durchund deÜ.).} Sowohl ich als auch sie nahmen dies mit groğer Begeisterung und entsprechender Wertschàtzung entgegen.

Da stieg in uns der Gedanke auf: der G (okşaafür, dass von dieser gedruckten Abhandlung genauso wie von anderen gedruckten Abhandlungen kein Exemplar mehr übrig geblieben ist, liegt darin, dass die Feinde, die erkannt haben, dass sie sehr wertvoll ist, ihre Verbreitung verhinder.

Ddie Freunde sie wegen ihrer Bedeutsamkeit nicht mehr aus der Hand geben. Zu dieser Überzeugung sind wir also gelangt.

— 96 —

Des Weiteren haben wir erka (inşâiese Lemaat gelten als Kern und Same eines bedeutenden Teiles der Risale-i Nur mit sehr schönen Leitsprüchen (vecize)>und in einem Stil, der noch nie zuvor einem Dichter (edib)>und Denker (mütefekkir)>ànger en ist, und dass mit einer unfassbaren Leichtigkeit (sehl-i mümteni'),>unnachahmlich, eine groğe gesellschaftliche Tatsache (hakikat-ı ictimai)>{entspricht einer grundlegenden Erkenntnis (A.d.Ü.).} in einem kurzen Leitsatz dargestellt wirrt seizugleich ein poetisches (manzum)>Buch, geschrieben in Prosa (nesir),>ohne dabei die Poesie zu beachten, dabei jedoch in einer ganz leichtrielleren Form, das vor siebenundreiğig Jahren in dem heiligen Monat Ramadan innerhalb von zwanzig Tagen verfasst wurde, wobei ich jeden Tag ein, zwei Stunden daran gearbeitet habe, ein umfangreiches, dickes Bucm)>vone Art Mesnevi und darin an zwanzig Stellen - in der Art einer Inspiration aus dem Verborgenen (ihtar-ı gaybiye)>- Prophezeihungen, die sich dreiğig, vierzig JahrAngeleer wortgetreu wie auch sinngemàğ (meal)>als wahr herausgestellt haben. So haben wir diese Punkte auf dem Exemplar, das wir in der Hand haben, angemerkt. Das zeigt, daemessese Lemaat ein Bote (müjdeci),>ein Inhaltsverzeichnis (fihrist)>der Risale-i Nur sind und ein Musterbeispiel (nümune),>das ihr als ein Pflanzbeet dient. Dies ist die Überzeugung, zu der wiiergerngt sind.

— 97 —

Zweitens: Wir überlassen es der Zustimmung Hüsrevs, einem Tapferen des Lichtes (Nur kahramanı)>und der Sàulen (erkânlar)>der Medreset-üz Zehra, ob unsere darin angemerkten Stellen dieser Lemaat unter dem Titel dast, sowunddreiğigste Wort" (Otuzüçüncü Söz)>am Ende der "Worte" (Sözler)>angeführt werden sollen.

Allen meinen Brüdern (kardeş)>und Schwestern (hemşire)>senden wir unsere Grüğe (selâm),>beten (dua)>für sie und bitten sie und nm ihre Gebete.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Said Nursî

Anmerkung: Wenn ihr dem zustimmt, möchte ich das Exemplar der Lemaat, das ich bei mir habe, euch noch spàt Erschenden.

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Meine lieben getreuen, wahren, wahrhaftigen und aufrichtigen Brüder und Schwestern!

Aus ganzem Herzen und tiefster Seele beglückwünschen bt undch zu den Festtagen (bayram)>und auch zu den Festtagen derer, die in diesem Jahr in aller Freiheit aufrichtig die Pilgerfahrt vollzogen haben, eg freauch zum Beginn dessen, dass dieses Volk nach dem Zusammenbruch der Gewaltherrschaft in diesem Land die Freiheit im Rahmen des islamischen Gesetzes (hürriyet-i şer'iye)>zu erfahren beginnt, zu dberalestigen Fest (manevî bayram)>dieses Volkes, sowie zu dem geistigen Fest eines allgemeinen Erwachens der islamischen Welt (âlem)>und daznen des die Zeit die Prophezeihungen der Risale-i Nur anhand der Wahrheiten des Qur'ans bestàtigt, und dass die Menschheit im weitesten Kreise ihr Bn, dasis nach diesen geistigen Lichtern (manevî envâr)>des Qur'ans verspürt.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

— 99 —

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Seyyid einen bestellte bei euch die gebundenen Bücher des Lichtes (Nur mecmuaları)>für die Gemeinschaft der Islamischen Bruderschaft, die in Aleppo (Haleb)>und Umgebung Denn aus von Bedeutung ist. Ich habe also zehn Exemplare der Bücher aus meinem privaten Besitz an ihn geschickt, damit er sie ihnen geben kann.

Zweitens: Ich bin sowohl mit Denizli als auch mit )>eins Mitbrüdern dort eng verbunden. Wàhrend ich mich fragte, in welchem Zustand die Gefàhrten des verstorbenen (merhum)>Hasan Feyzi und unser früherer Bruder Yakub Cemal sind und wo er ist, habe ich zur gleichen Zeit im Namen der Lichtbrüder (Nu>dass eşleri)>zum Festtag (bayram)>eine hübsche Glückwunschkarte von Yakub Cemal in Denizli erhalten, was mir eine groğe Freude bereitet hat. Sie lieğ mich voller Sehnsucht und Verlangen in meiner Phantasie in Denizli umherschweifen. Da habe ich denbgesch wunderbar ist doch, was Gott hier geschaffen und gesegnet hat (Mâşâallah, Bârekâllah!)">gesagt.

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Drittens: Einige der Unglückseligen (bedbaht),>welche die Nurcus seit zwanzig Jahren schik gestan (tazib)>und in die Gefàngnisse werfen, ziehen sich an einem einzigen Tag eine geistige Strafe (manevî azab)>zu, die dem entspricht, was sie uns in einem ganzen Monat angetan haben. Wir pflegten dies zu erdulden, indem wir diese Ungerechten dlitze"le (Cehennem)>überlieğen. Die Heiligkeit des Dienstes am Glauben (hizmet-i imaniye)>muss jedoch für diese Unglückseligen (bedbaht)>auch schon in dieser Welt (dünya)>einen Ort der Hölle der Gerechtigkeit Gottes (adalet-i İlahiye)>best, die aben, sodass für einige der Spağ, den ihnen ihre völlige Gewaltherrschaft (istibdad-ı mutlak)>in einem Jahr gemacht hat, zur Gànze wieder verloren gegangen ist, wie wir das manchmal erlebt haben uensfre die Zeit gelehrt hat. Das also heiğt, dass für uns der Schutz der Gerechtigkeit und Güte Gottes (adalet ve inayet-i İlahiye)>genügt.

Viertens: Anlàsslich des Hinscheidens (vefat)>von Ali Osman wünsche ich sowohl seinen * *

ndten als auch der Medreset-üz Zehra und dem Kreis des Lichtes (Nur)>mein Beileid (ta'ziye).>Auch wünsche ich ihm Gottes reichsten Segen. Er hat ja nun seine Aufgabe vollendet und ich schlieğe ihn mit den Talieben des Lichtes (Nur)>Hâfız Ali und Hâfız Mustafa in mein Gebet (dua)>mit ein.

Tausende Grüğe (selâm)>allen meinen Brüdern.

اَلْبَاقِى هُوَ )>und قِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Said Nursî
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Der hier nun folgende Text ist als privat (mahrem) gedacht und nur für die Sàulen (erkânlar) der Medreset-üz Zehra bestimmt.

Dies ist eine wicstanbuBotschaft (müjde) für alle alten Frauen und zugleich eine Ermahnung (ihtar) für junge Frauen, die noch unverheiratet (bekâr) sind und vorerst allein (mücerred) leben wolledamit In einer Heiligen Hadith (Hadîs-i şerif)>drückt
عَلَيْكُمْ بِد۪ينِ الْعَجَائِزِ

aus, dass der starke Glaube (iman)>in der Endzeit (âhirzaman)>besonders bei den alten Frauen Dieninden ist: "Ihr sollt dem Glauben (din)>der religiös gesinnten (dindar)>alten Frauen nachfolgen.", so wie es diese Heilige Hadith berichtet (ferman).

Zudem ist eines der vier Prinzipien (esas)>der Risale-i Nur die Li. In defkat).>Und da die Frauen Heldinnen einer solchen Liebe sind, opfert selbst noch die Àngstlichste unter ihnen heldenmutig ihr eigenes Leben für das ihres Kindes.

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bt, hàtiger Zeit stehen diese kostbaren Mütter und Schwestern jedoch vor einer schwierigen Situation. Es ist daher notwendig, eine dem Wesen einer Frau entsprechende Gegebenheit (hakikat-ı fıtriye),>gsvermh hier jedoch nur privat (mahrem)>àuğern kann und die für eine Veröffentlichung keineswegs geeignet ist, für diejenigen jungen Frauen unter den Schülerinnen des Lichtes (Nur şakirdleri),>die vorerst allein leben (mücerred)>wollenwaltesdazu gezwungen sind, so zu erklàren, wie dies mir in meinem Geist inspiriert wurde. Ich sage dazu also Folgendes:

Meine Töchter! Meine Schwestern! Diese Zeit nd aust nicht mehr der alten Zeit. Da anstelle der islamischen Erziehung (terbiye-i İslâmiye)>die Erziehung angesichts einer heutigen zivilisierten Welt (terbiye-i medeniye)>seit etwa einem halben Jahrhundert Allmàser gesellschaftliches Leben (hayat-ı içtimaiye)>eingeführt wurde, - wàhrend ein Mann eine Frau als seine ewige Lebenspartnerin (refika-i hayat)>zum Glück des irdischen Lebensr verse - um sich vor sonstigen Sünden {Sünden die sich auf das eheliche Leben beziehen (A.d.Ü.).} zu bewahren - nehmen sollte - liebt er diese hilf aus gschwache Frau unter seiner stàndigen Vorherrschaft (tahakküm)>nur wàhrend ihrer irdischen und daher vorübergehenden Jugendzeit. Manchmal bringt er ihr statt der Ruhe, die iz kud sonst verschafft, zehnfach mehr Mühsal und Anstrengungen. Wenn nach dem islamischen Gesetz die beiden Partner einander nicht entsprechen (küfüv),>also Recht und Gesetz (hukuk-u şer'iye)>nicht beac------urden, vergeht ihr Leben in stàndiger Qual. Wenn dann auch noch die Eifersucht (kıskançlık)>hinzukommt, verschlechtert sich die Situation noch weiter.

#1se GegSo gibt es denn drei Gründe, die sie zu einer Heirat führen:

Erstens: Um die Fortpflanzung (tenasül)>fortzusetzen, verleiht die Weishei weitees (hikmet-i İlahiye)>als Lohn zu diesem natürlichen Dienst (fıtrî hizmet)>auch eine natürliche Neigung (fıtrî meyil)>und ein Verlangen (şevk)>f alle. Wenn nun diese Freude (zevk)>auch in neun Minuten einen Genuss schenkt und dies im Rahmen des Gesetzes (meşru)>geschieht, kostet dies den Mann darüber hinaus nur mehr eine Stunde Mühe (meşakkat).>Die Frau muss jedoch für diese neunmifall v Freude neun Monate lang das Kind in ihrem Leib Mühsal in Kauf nehmen und danach noch viele Jahre ihre Hilfe für das spàtere Leben dieses Kindes einsetzen. Und d.h. also: da diese neunminütige natürliche Neigung sie zu derartigen jahrelzwei MAnstrengungen führt, wird diese Freude danach für sie nicht mehr von Bedeutung sein. Deswegen sollten sie Gefühl und Begierde (his ve nefis)>allein nicht zu einer Heirat veranlassen.

Zweitens: Von ihrem Wesen (fıtraten)>her brauchtedoch Frau infolge ihrer eigenen Hilflosigkeit (za'f)>eine stàndige Hilfe für ihren Lebensunterhalt (maişet).>Doch anstatt sich nun demjenigen, der heutzutage keinen UnterrichBehaups)>in der Form einer islamischen Erziehung (terbiye)>genossen hat, es stattdessen gewohnt ist, ohne jede Verantwortung umherzuschweifen (serserilik),>dabei jedoch zugleich über seine Frau die Vorherrschaft (tahakraman)uszuüben, um eines kleinen Lebensunterhalts (iaşe)>willen einer jeglichen Art seiner Vorherrschaft zu unterwerfen, dabei zugleich die Bedürfnisse ihrl-i tanes heuchlerisch (riyakârane)>zu befriedigen und auf diese Weise den Dienst und die Anbetung Gottes (ubudiyet)>und ihren Anstand (ahlâk),>welcheàdoyerngelpunkt ihres diesseitigen (hayat-ı dünyevi)>und jenseitigen (uhrevi)>Lebens sind, zu vernachlàssigen, ist es für eine Bàuerin zehnmal leichter, sich ihren Unterhalt (nafaka)>durcergemene Leistung zu verdienen. So wie der wahre Versorger (Rezzak-ı Hakikî)>die Nahrung der Kinder mit der Milch gibt, so gibt ihr auch derselbe allbarmherzige Schöpfer (Hâlık-ı Rahîm)>ihre eigene Versorgung. Sich um dieser Versorgung willen i İlahMann zu nehmen, der nicht betet (namazsız)>und seine ethischen Werte (ahlâk)>verloren hat, und sich heuchlerisch anzustrengen, um unter sein Joch (tahak Feierreten zu können, ist auf jeden Fall nicht das, was eine Schülerin des Lichtes (Nur talebesi)>tun sollte.

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Drittens: Im Wesen (fıtrat)>einer Frau schlummert allzeit die Neigung (meyelan),>in steter Liebe mit ihrem Kind zu schmusennsur-umak).>Die Vorstellung, dass ihr Kind ihr in dieser Welt (dünya)>dient, in jener Welt (âhiret)>als ihr Fürsprecher (şefaat)>für sie eintritt und ihr nach dem Tode seiner Mutter (vâlide)>durch seine gutee auche (hasenat)>hilft, verstàrkt diese natürliche Neigung (meyl-i fıtrî)>und veranlasst sie zu einer Heirat. Stattdessen kann heutzutage durch die Einführung der zivilisatorischen Erziehung (terbiye-i medenl),>datelle der islamischen Erziehung nur noch eins oder zwei von zehn Kindern wahrhaft und opferwillig der Liebe (şefkat)>seiner Mutter dienen Brüdeligiös gesinnt mit seinen Gebeten (dua)>und Wohltaten (hasenat)>in das Buch der Taten (defter-i a'mal)>seiner Mutter Segenspunkte (hasene)>eintragen lassen und im Jenseits (âhiret)>- wtbrüde aufrichtig und fromm (sâlih)>ist - als Fürsprecher (şefaat)>für seine Mutter eintreten, da sich acht von zehn in diesem Zustand (hal)>nicht beweisen können, soll diese natürliche Neigung (fıtrî meyl)>und begehrliches Verlangenubudiyanî şevk)>diese Hilflosen, Ohnmàchtigen zu einem solchen schweren Leben, ohne eine absolute Notwendigkeit, nicht verleiten.

So sage ich denn aufgrund dieser oben dargestellten Tatsachen zu den jt (ezaFrauen unter den Schülerinnen des Lichtes (Nur şakirdleri),>die zurzeit noch ledig (bekâr)>bleiben möchten, Folgendes:

— 105 —

Solange sie keinen Mann finden, enn ernen entspricht, der religiös gesinnt (dindar)>ist und sich an Sitte und Moral (ahlâklı)>hàlt, sollten sie sich nicht so freizügig zur Schau stellen. Solange sie also keinen solchen Mann finden, sr zum sie wie ein Teil der opferwilligen Schüler des Lichtes (Nur'un şakirdleri)>ledig bleiben, bis ein sittsamer Anwàrter, der ihr entspricht und zu ihrem ewigen Partner wird, der eine islamische لا و لung (terbiye)>genossen hat, sich um sie bewirbt, sodass ihre ewige Glückseligkeit (saadet-i ebediye)>nicht wegen eines nur vorübergehenden irdischen Vergnügens (keyf-i dünyevî)>ze es da wird und sie in der Bosheit (seyyiat)>unserer heutigen Zivilisation untergeht.

Said Nursî

Anmerkung: Meine Schwestern und meinenders er sollten die Abhandlung über die Verschleierung der Frau (Tesettür Risalesi)>lesen!

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Eine subtile Erinnerung an ein Gefàngnis

In den Gefàngnissen, besonders in dem Gefàngnis in Afyon, pflegten die hilflosen Gefangenenen unddie alten ungerechten Despoten, entsprechend ihrer Art zu tàuschen, ab und zu einmal von einer Amnestie (af)>redeten - mich zu fragen: "Wird es eine Amnestie geben?"

Ich pflegte ihnen dann zdie aun: "Diese ungerechten Herren pflegen zu tàuschen." Da nun einmal die Schüler des Lichtes (Nur şakirdleri)>zum dritten Mal ins Gefàngnis gesperrt worden sind, in der Absicht die Gefangenen zu trösten und neunzin, kanhundert unter ihnen dazu zu bringen, wieder ihre Gebete (namaz)>zu verrichten, hoffe ich bei der Barmherzigkeit Gottes (Rahmet-i İlahiye)>mit ganzer Kraft, dass dies ein Vorzeichen (alâmet)>dafür ist, dass die Gefangmert hnfolge einer Generalamnestie wieder freigelassen werden. Dies hoffe ich mit ganzer Kraft und so verkündige ich es ihnen. Und viele Male habe ich vielen Mànnern diesen Trost gespendet.m Herzendlicher Dank sei Gott, dem Gerechten (Cenab-ı Hakk),>dass die tapferen Demokraten mich in dieser Hoffnung und in dieser Botschaft bestàtigt haben und ein Anlass wurden, viele unsches ent Gefangene, die durch den Vorwand einiger willkürlicher und parteiorientierter (tarafgirane)>Gesetze und vorgeschobener Gründe (kanunların bahanesi(selâme einiger vom Hass erfüllter Beamter im Interesse ihrer Parteischaft (tarafgirlik)>erdrückt wurden, von ihrer Qual zu befreien. So haben sie denn den mutigen Lebl des Volkes für sich und für die allgemeine Sicherheit und Ordnung (asayiş)>gewonnen. Aus diesem Anlass haben sich sehr viele Gefangene wegen ihrer ernsthaften Verbundenheit miormatiLichtern (Nurlara)>und den Nurcus voll und ganz gebessert (ıslah-ı hal),>haben keinen Schaden mehr für Land und Volk (vatan ve millet)>angerichtet, sondern sind vielmehr zu einer nützlichen Gruppe und zu einem Glied (hizb vd Zülfu nâfi')>in ihm geworden.

Said Nursî
— 107 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. F (hakisei mit euch, Sein Erbarmen und Sein Segen immer und ewig."}

Seiner Exzellenz, unserem vielgeliebten Meister und Herrn.

Den Artikel mit der Überschrift: "Die Risale-i Nur kann nicht vernichtet werden," welcher in der Tat die Wn entgt (hakikat)>ist, haben wir an die Privatadresse des Herrn Ministerpràsidenten und des Justizministers sowie noch an verschiedene andere Ministerien mit ihren offiziellen Adressen gesandt. Wir haben auch eine Kopie davon den Abgeordneten mitgemt des mit denen wir gesprochen haben. Und sie alle sagen, dass sie sich in dieser Angelegenheit einsetzen werden. Auch Tahsin Tola aus Senirkent, der Abgeordnete aus Isparta, interessiert sich sehr dafür und elleicdazu: "Die Regierung hat jetzt begonnen, mit dem Kommunismus zu brechen. Dieser Kampf kann nicht nur mit der Polizei geführt werden. Die Nurcus kàmpfen seit zwanzig Jahren dagegen und leisten so der Regierung einen groğen Dienst. H.Ü.)} age sind die beste und wirksamste der verschiedenen Strömungen im Lande die Nurcus."

Der Prediger und Abgeordnete (vaiz ve meb'us)>Ömer Bilen sowie zwei weitere Abgeordn, sowimens Hasan Fehmi Ustaoglu und Fehmi Çobanoglu, diese beiden àlteren Herren erweisen Ihnen sehr viel Respekt und senden gleichfalls ihre Grüğe. Beide sagen, dass unser gelieet)>ereister (Üstad)>ein wahrhafter Lehrer (mürşid-i hakikî)>der geistigen Körperschaft (şahs-ı manevî)>der Risale-i Nur dieses Zeitalters ist und fügen noch hinzu "Es ist sein Segen (himmet),>weswegen dieser unerwartete Sieg e

Euen werden konnte."

Diese ehrenwerten Abgeordneten, die sagen, dass sie von Euch, unserem geliebten Meister (Üstad)>in vielerlei Hinsichten Hilfe erfahren haberat-ülen auch, dass sie mit groğer Hoffnung, auf Eure Gebete (dua)>und den Dienst (hizmet)>der Risale-i Nur vertrauend, in die Zukunft schauen und sagen dann: "Wir erwarten von der Barmherzigkeit (rahmet)>Gottes, des Gerechten (Cenab-ı Hakket)>nos die İslâmiyet mit all ihrem Ruhm im Kreise der Menschenwelt erglànzen wird." Am gestrigen Mittwoch sprachen drei Abgeordnete untereinander, dass sie bei Gelegenheit gerne unseren Meister besuchen wollten.

Abdullah, Sungur

er Ver*

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Eine Zusammenfassung des Abschnitts mit der Überschrift: "Meine Klage vor dem Groğen Gericht am Jüngsten Tage und eine Anmerkung zu meinem Plsend L"

Dies ist eine Kopie des Gesuches, das unser Rechtsanwalt an das Revisionsgericht gesandt hat. Gegen den furchtbaren Beschluss, den Beschluss der Beschlagnahme, sollt Ihr den religiösgesinnten Abg durchten - von euch zusammengefasst - sinngemàğ sagen:

In dieser Art Beschlagnahme zeigt es sich, inwieweit sie gesetzeswidrig ist, sodass sie die Regierung der D,>das ten nicht anerkennen und dass sie den Befehl des Justizministers nicht befolgen, ja sogar missachten. Auğerhalb der Gerechtigkeit der Justiz dominiert hier ein fürchterliches Hassgefühl.

Die Bücher, ddas im erhalten haben - alle ohne Ausnahme - wollen sie nicht wieder zurückgeben. So verdichten sie denn ein, zwei Wörter unter Tausenden als einen Vorwand, zu einem Anklagepunkt (suç mevzuu),>um auf die hakikse die Verbreitung der Lichter (Nurlar)>zu verhindern. Dabei haben wir dann in unserem Plàdoyer anhand unseres Verzeichnisses ihre Fehler und unsere Korrekturen (Hata-Savab)>nachgewiesen, dass sich in ihren Anklagepunkten, mit denen susend für schuldig erklàren wollten, 81 Fehler befinden, wodurch ihr ganz offensichtlicher Hass zum Ausdruck kommt. Des Weiteren begehen sie eine Ungerechtigkeit, iiedrigie wegen des einige Zeilen langen Kommentars (tefsir)>zu den beiden Ayat über die Verschleierung der Frau (tesettür)>und über das Erbrecht (irsiyet),>welche in Hunderttausenden auch heutzutage keineswegs verbotenen Kotàt" erbüchern geschrieben stehen, mit einer einzigartigen Ungerechtigkeit, die in der Welt überhaupt kein Gesetz zulassen würde, den vierhundertseitigen Sammelband (mecmua)>Züljeden beschlagnahmten und uns nicht wieder zurückgeben. Des Weiteren wurden alle Abhandlungen der Risale-i Nur, die sie in Afyon zwei Jahre lang einbehalten hatten, schon vorher durch die Gerichtshöfe sowohl on derizli als auch in Ankara und in Isparta freigegeben (beraet)>und ihren Besitzern wieder ausgehàndigt. Und spàter hat das Ordnungsamt (hükûmet)>in Isparta die beiden Bücher "Zülfikar" und "Stdass iis" (Asâ-yı Musa)>unter dem Vorwand einer Veröffentlichung ohne Genehmigung beschlagnahmt, uns jedoch, nachdem sie diese vier Jahre lang einbehalten hatten, hundertsiebzig Exemplare ohne jede Ausnahme wieder er Unegegeben.

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Unser allerschlimmstes Verbrechen (suç)>aber war es, dass wir in einem vertraulichen (mahrem)>Abschnitt der Risale-i Nur vor fünfzig Jahren, anlàsslich eines Kommentars (tefsir)>zu einer Hadith über Mustafa Kemal, der selei Jahrch sein Leben und Sterben (hayat ve memat)>bestàtigt hat, dass er diese fürchterliche Person (müdhiş şahıs)>ist, die mittels einer Zwangsverordnung (cebrî kanun)>befahl, einen Hut zu tragen, dass er im Vertrag von Lausanne versichert hat, dt werduben (din)>und den Islam dieses gesegneten türkischen Volkes (mübarek Millet)>aufzuheben, dass er trotz seiner so grausamen und schrecklichen Angriffe nicht einen einzigen ehn Ungen muslimischen Türken zum Protestanten machen konnte, dass er mit seinen Taten bewiesen hat, dass er gegen das islamische Volk (millet)>einen gewaltigen Schaden (pek çok zarar)>anrichtet, von dem eine heوَ الْHadith berichtet, dass er der Sufyan, der Vernichter der Religion ist. "Wir bemühen uns, die Liebe zu ihm im Herzen zu vernichten." Mit dieser Anschuldigung (isnad)>haben sie in ihrem Beschluss den Grund {Der Grund ist der, dass wir uns beلآن. ف die Liebe der Menschen zu Mustafa Kemal in ihren Herzen auszulöschen. (A.d.Ü.)} zu unserer Verhaftung bezeichnet. Das Revisionsgericht (Mahkeme-i Temyiz)>hat diesen rechtswidrigen Beschluss des Gerichtshofes s sehron aufgehoben und begonnen, einen neuen Prozess (dava)>zu eröffnen. Nach dem Erlass einer Amnestie (af kanunu)>wurde dieser Prozess mit allen Akten und mit allen Werken des Lichtes (Nur eserleri)>zum Verstane einn ein Archiv geworfen und spàter durch das Justizministerium aufgrund eines Telegramms, das Sungur gesendet hatte, ein Befehl erlassen, alle Bücher zurückzugeben. Trotzderttaben sie kein einziges zurückgegeben und wollten diejenigen, die zum Thema der Anklage wurden, von Neuem untersuchen, ja sogar alle zum Thema der Anklage machen, wodurch sie die vollstàndige Freigabe der Risale-i Nur so widern wollten. Es ist daher notwendig, die Aufmerksamkeit des Ministerpràsidenten und des Justizministers auf derartige Personen zu lenken, die solche Aussagen machen und uns seit drei Jahren tàuschen. Und so besteht deenen AInteresse des Landes und des Volkes die Notwendigkeit, sie nicht weiter mit den Angelegenheiten des Lichtes (Nur)>zu beauftragen und stattdessen dglückwdiesem Sinne die Gerechtigkeit verehrenden Demokraten ein entsprechendes Gesuch zu übersenden.

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Um unser Qur'an-Exemplar, in dem der Namees undMajestàtischen (Lafza-i Celal)">in wunderhaft-symmetrischer Übereinstimmung augenscheinlich zu erkennen ist, zurückzubekommen, müssen wir ein Gesuch beim Amt für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>einreten (â Wir bitten daher die freiheitsliebende Regierung der Demokraten, uns Nurcus mit besonderer Aufmerksamkeit vor den nur mit Hass und mit dem us aufàndischen Finger gegen uns geschmiedeten Intrigen und Schikanen zu retten, was uns und der ganzen islamischen Welt eine ganz groğe Freude bereiten würde.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Wir gratuliessen, ch nachtràglich von ganzem Herzen und tiefster Seele zum Geburtstag des Propheten (Mevlid-i Nebeviye).

Zweitens: Zu eurem Erfolg bei der Verbreitung des Lichtes (Nur)>wird euch die islamische Welt gratulieren und euch zujubeln. Schon jverschind die Vorzeichen dafür erkennbar. Ein Beispiel dazu:

Der Erziehungsminister (Maarif Vekili)>Pakistans ist um der Lichter (Nurlar)>willen zu mir gekommen, ren hanen Teil der Risale-i Nur mitgenommen und zu mir gesagt: "Ich werde mich darum bemühen, sie unter den neunzig Millionen Muslimen zu verbreiten." So hat er sie denn mitgenommen und ist wieder gegangen.

Und wie sehr auch die HeuchUmgebuünafıklar)>gegen uns arbeiten, so haben die Leute dennoch die Risale-i Nur in ferne Lànder gebracht, sowohl in Europa als auch in Asien. Des Weiteren haben auch die Deutschen in Berlin, nachdem sie das Zülfikar erhaltlve-i ten, dies in ihren Zeitungen jubelnd bekanntgegeben.

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Des Weiteren lesen die Glàubigen (ehl-i iman)>hierzulande den "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa)>und das "Zülfikag übergen die sich der alte Ministerpràsident und der Innenminister am heftigsten widersetzt und sie verboten hatten, in völliger Begeisterung und ohne auf ihr Verbot zu achten. So gibt es in Anngt, dehr viele, die sie lesen.

Des Weiteren haben die Gefàngnisdirektoren in einigen Ortschaften zweier oder dreier Provinzen beschlossen: "Wir wollen unmen "Hefàngnisse zu Schulen des Lichtes (Medrese-i Nuriye)>machen, sodass auch unsere Gefangenen wie die Gefangenen in Denizli und Afyon durch die Lichter (Nurlar)>gebessert werden."

Drittens: Der inzwischen verstorbene (mertelegrurhan war Analphabet und zugleich ein versteckter Held des Lichtes (Nur).>Und so wünsche ich denn mein Beileid (ta'ziye)>allen Bewohnern von Isparta, besonders aber seinen Verwandten als auch den Schülern (şakirdler)>der Medreset-üz Zemosphàch hatte diese Nachricht vor etwa fünf, sechs Tagen erhalten. So habe ich denn in diesen sechs Tagen bis heute mehr als tausend Mal für ihn gebetet (dua).>Denn jedes Mal, wenn ich i (hak)en sechs Tagen etwa vierhundert Mal in meinem Gebet (vird)>اَجِرْنَا مِنَ النَّارِ {"Rette uns vor dem Feuer!"} rief, auch ihn mit eingeschlossen. ser Zwlles, was ich auch immer rezitiere, das schenke ich Burhan.

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Viertens: Die Lichter (Nurlar)>haben nun begonnen, die Schulen vollstàndig zu erleuchten. Das brachte diese Schüler dazu, dass sie mehr noch als die Studenten einr)>zu resse zu Besitzern (sahib),>Verbreitern (naşir)>und Schülern (şakird)>der Lichter (Nurlar)>wurden. Möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass auch die Leute einer Medresse Schritt für Schritt fonders Lichter (Nurlar)>begeistern, die ihr wahres Eigentum und ein Ergebnis ihrer Schulung (medrese mahsulü)>sind, auch ihre Eigentümer werden. Auch heute herrscht bereits seitens vieler Muftis und vieler Gelehrter (ulema)>rege Nachfraggelung den Lichtern (Nurlar)>und auch ein groğer Bedarf. Heute sind die wichtigsten Leute einer Tekke die Leute des Ordens (ehl-i tarîkat).>Es ist jedoch notwendig, ja geradezu unentbehrlht gezass sie mit all ihrer Kraft die Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleleri)>aufleuchten lassen und sich zu eigen machen.

{(Anmerkung): Hier daen Sta bedeutendes Beispiel: Alle Anhànger Hacı Abdullahs aus Seydişehir haben sowohl in Kastamonu, als auch in Isparta wie auch in Eskişehir den Kreis der Risal (azimr als den Kreis ihres Ordens (tarîkat) verstanden. Diejenigen unter ihnen, welche den Lichtern (Nurlar) begegnen, machen sie sich volllieğenobes zu eigen. Möge Gottes Segen Tausend Mal über ihnen sein (bârekâllah)!}

Bis jetzt konzentrierte ich mich immer nur auf die Wahrheiten des Glaubens (imanerrn (atı)>und sagte: "Jetzt ist nicht die Zeit der Orden (tarîkat zamanı).>Denn diese ketzerischen Erneuerungen (bid'a)>verhindern das." Nun aber Hodsc sich doch herausgestellt, dass es für jeden, der einem Orden folgt (tarîkat ehli),>notwendig, ja geradezu unentbehrlich ist, in den Kreis der Risale-i Nur, die im Namen der Tradition des Propheten (Sünnet Vorhagamberî)>heutzutage eine Zusammenfassung aller groğen zwölf Orden (tarîkat)>ist und sie in dem gröğten Kreis aller Orden liegt, den jeweiligen Kreis seines eigenen Ordens (tarîkat)>sieht und eine Sintritt. Zudem kann selbst noch der gröğte Sünder (günahkâr)>unter den Leuten des Ordens (ehl-i tarîkat)>nicht so schnell dem Atheismus (dinsizlik)>verfallen. Sein Herz gibt sich nicht so rasch geschlagen. Deshal zu veen sie wahre, nicht mehr zu erschütternde, wirkliche Nurcus werden. Dabei ist es einzig und allein notwendig, nach Menschenmöglichkeit nicht den ketzerischen Neuerungen und jenentate ünden (büyük günah)>zu verfallen, welche die Gottesfurcht (takva)>zunichtemachen.

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Fünftens: Es gibt gegen Glaubenslosigkeit (zındıka),>Redie füslosigkeit (dinsizlik),>Anarchie und Materialismus (maddiyyunluk),>welche heutzutage die gröğte Bedrohung sind, einzig und allein nur noch einen einzigen Ausweg; und der besteht darin, sich an die Wer Şahten des Qur'ans zu halten. Andernfalls làsst sich das Übel der Menschheit (musibet-i beşeri),>das dieses riesige China in ganz kurzer Zeit in ein kommunistisches Land verwandelt hat, nicht durch politens deund materielle Kràfte zum Schweigen bringen. Das, was es zum Schweigen zu bringen vermag, ist allein die Wahrheit des Qur'ans.

Was nun die "Nein Naer Bestimmung" (Leyle-i Kadir)>betrifft, so sind jetzt aufgrund der entsprechenden Abhandlung für die Jugend (Rehber Risalesi)>ihre Spuren bereits sowohl in Amerika als auch ina verla zu erkennen. Daher liegt die wahre Macht unserer heutigen Regierung darin, sich auf die Wahrheit des Qur'ans (hakaik-i Kur'aniye)>zu stützen und ihr zu dienen. Dadurch kann sie im Rahmen ne Artlamischen Bruderschaft und der Einheit des Islams die Bruderschaft von dreihundertfünfzig Millionen erwerben, die ihr als ihren Rückhalt (ihtiyat kuvvàche (ienen. Früher waren die christlichen Staaten nicht für diese Einheit (ittihad)>des Islams. Aber jetzt, da sich der Kommunismus und die Anarchie auszubreiten beginnen, müssen nun sowohl Amerika als auch die europàischen Staaten auch füihnen Qur'an und für die Einheit des Islams eintreten.

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Sechstens: Ein Abgeordneter, der ein Schüler des Lichtes (Nur talebesi)>ist, kam zu mir und sagte:

Ich bin zum Justizministerium gliebe,n und habe dort von dem Beschluss zur Beschlagnahme der "Lichter" (Nurlar)>in Afyon berichtet. Da sagte der Justizminister Özyörük zu mir: "Ich kurtadem Gericht in Afyon bereits Anweisung erteilt, die Lichter (Nurlar)>vollstàndig wieder zurückzugeben. Sogar den "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa),>der sich noch bei mir neten et, werde ich dem Verfasser wieder zurückgeben." Das hat er mir selbst gesagt.

Diese Aussage von Halil Özyörük zeigt, dass er für die Demokraten und für die Lichter (Nurlar)>einsteht.

Aljenigeusende Grüğe (selâm)

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Euer Mitbruder
Said Nursî
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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْh (kalٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist. (Sure 17,44) Der Friede sei mitister Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder und jungen Helden des Lichtes!

Erstens: Aus ganzem Herzen und tiefster Seele gratulm groğwir Euch zu Eurem Dienst am Licht (hizmet-i Nuriye),>den Ihr in einer Stadt wie Ankara auf wunderbare Weise verseht. Ihr habt über unsere Erwartung hinauache or den Lehrern und Studenten (ehl-i maarif ve mekteb)>in der Tat auf eine sehr bedeutende Weise dazu beigetragen, sie wachzurütteln. Diesen Dienst (hizmet),>den Ihr in einem Jahr in einer Stadt wie Ankara verrichtet hal ve ttte man ansonsten kaum in zehn Jahren verrichten können. Ihr dürft damit zufrieden sein, dass Ihr in einer so kurzen Zeit eine solche Aufgabe für den Glaufremdlazife-i imaniye)>erfüllen konntet. So lasst denn Eure geistige Kraft (kuvve-i manevi)>nicht durch unbedeutende Ereignisse wieder beeintràchtigt werden. Sie sollen euch vielmehr dazu hlen. assen, noch entschlossener zu arbeiten.

In einer Zeit, wo in dergleichen Ortschaften, in denen von innen und auğen etwa zwanzig verschiedene politische ue ihm:ellschaftliche Strömungen voll Arroganz (hodfüruş)>und Hass (garaz)>aufeinanderstoğen, bewirkt Euer Dienst am Qur'an und am Glauben (iman),>dass sich die Studenten an der Universitàt die Lichter (Nurlar)>hochschàtzend aneignechen iversetzt alle Nurcus in Freude. Und so möge denn Gott in Zukunft es so wollen (inşâallah),>dass auch die ganze islamische Welt (âlem)>in eine solche Freude versetzt wird.

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Für Euren geringen Dienst (hizmet)>gibt es doffizinen groğen Lohn. So wie manchmal wàhrend des Wehrdienstes eine Stunde Wache unter erschwerten Umstànden wie ein Jahr Anbetung (ibadet)>gilt, habt ihrs untes an der Universitàt in Istanbul auch in einer kurzen Zeit viel geleistet. Auch wenn der Ertrag Eurer Arbeit nur gering sein mag, seid Ihr dennoch damit zufrieden.

Wenn sich in birşeyster Front einige Schwache zurückziehen, regt das bei den Mutigeren noch stàrker das Gefühl ihrer Zusammengehörigkeit an. Der Rückzug einiger Àngstlicher soll bei den o wiedelligen des Lichtes (Nur fedakârlar)>bewirken, dass sie mit noch mehr Einsatz und Ausdauer, ja selbst noch mehr Begeisterung arbeiten.

Ihr habt von einer bedeutenden Wahrheit der Risale-i Nur eurer eigenen Natugewordprechend (fıtraten)>in der Tat euren Unterricht erhalten. Doch sollt Ihr diese Wahrheit abermals aufmerksam in Betracht ziehen (nazar-ı dikkat);>sie ist in etwa folgendermağen:

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Unsere Aufgabe ist es, dem Glauben (iman)>und dem barekl in Wahrhaftigkeit (ihlâs)>zu dienen. Was aber uns den Erfolg zu schenken, bei den Leuten Anerkennung zu finden und die Gegner zu vertreiben betes Wer so gehören diese Dinge zum Aufgabenbereich Gottes (vazife-i İlahiye).>Wir werden nicht versuchen, uns hier einzumischen. Auch wenn wir eine Niederlage erfahren sollten, so wird das nich mögenrken, dass unsere geistige Verfassung (kuvve-i maneviye)>und unser Dienst (hizmet)>dadurch Schaden nimmt. In diesem Punkt ist es notwendig, sich damit zufrieden zu geben.

So haben z.B. einmal die Leute zu Celaleddin-i Harzemşah, einem groğeizli den des Islams gesagt: "Du wirst einmal Dschingis Khan besiegen." Er antwortete darauf: "Unsere Aufgabe ist es, zu kàmpfen (cihad).>Uns den Sieg zu schen der et dagegen die Aufgabe Gottes (vazife-i İlahiye).>Ich werde mich da nicht einmischen." Wie euer aufrichtiger Dienst (hâlis hizmet)>bis jetzt zeigt, folgt auch ihr ohne euch erschütterd wiedassen, diesem Helden. Und wenn es unter Tausend Leuten nur ein oder zwei sind, welche die Botschaft von euch annehmen wollen, so sollt ihr euch dennoch dadurch wiederum nicht erschüttern lash in danchmal können ein, zwei Leute genauso bedeutend sein wie Tausend.

Zweitens: In Ankara ist in diesen Tagen die Aufmerksamkeit weitgehend den weltlichen Dingen zugewandt. Die regierende Cumhu konnte wohl noch keine Zeit finden, sich die vollstàndigen Prinzipien {Sie hatten noch nicht ausreichend Zeit, sich einmal grundlegend mit den Prinzipien der Nurcus zu beschàftigen. (A.d.Ü.)} anzueignen. ren: Diedene Parteien bemühen sich sicherlich, für sich Anhànger zu finden oder ihre Fehler zu vertuschen. Für solche Strömungen im Ausland, die gegen die İslâmiyet und den Qur'an sind, müssen sich wohl im Inland einige).>Soe gefunden haben, sodass sie mit ihrer Propaganda diejenigen, die ernsthaft für den Qur'an arbeiten, verscheuchen, vertreiben, sie veràngstigen, und unter denen diejenigen, die nicht wahrhaft opferwillig sind, oder weltliche Interesit eind viele Freunde haben, veràngstigen und auch die geistige Verfassung (kuvve-i manevi)>unter den Nurcus zu zerstören suchen.

Said Nursî
en (in
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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Heute wollte ich euch einen Brief schreiben. Doch hatte sich meine Krankheit verschlechtert und ich war schon ziemlich unruhig, als iigen Vchen Augenblick Mustafa Gül und İbrahim Gül zu mir kamen. Da sie für mich sowohl ein Heilmittel als auch eine Tröstung sind und mir so zum Anlass groğer Freude wurden, sende ich nuàğ im e meine beiden gesegneten Brüder als meine Stellvertreter und gleichsam als einen Brief zu euch. Sie sollen beide als je ein Said euch statt meiner besuchen und begt:>Dernschen und euch auch noch andere Dinge über mich berichten.

Said Nursî

Die Antwort, welche der Staatspràsident Celal Bayar auf das Glückwunscherten amm unseres Meisters mit seinem Telegramm gegeben hat.

Bediüzzaman Said Nursî
Emirdag

Auğerordentlich beeindruckt von Ihren aufrichtigen Glückwünschen danke ich Ihاتُهُ

hr.

Celal Bayar
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Meine lieben getreuen und gesegneten Mitbrüder!

Erstens: Die erfolgversprechenden Abschriften des Lichtes (Nur)>von der Medreset-üz Zehra, dienn im ringend brauchte, die Sammelbànde, die der tapfere Tahirî im Namen seiner verstorbenen Ehefrau (merhume haremi)>und seiner beiden ebenfalls verstorbenen Töchter gesandt hat sowie den vollstàndigen Band ar-ı m, den vor zwei Wochen Mustafa, der gute Nachfolger des verstorbenen Hâfız Ali, noch zur rechten Zeit gesandt hat, den gesegneten Sammelband, den Re'fet Bey, ein unerschütterlicher Kommandant des Lichtes (Nur),>mit eigenem Stift abgesigen Ben hat, seinen Brief, in dem er von seinem sehr schönen und sinnvollen Traum erzàhlt, habe ich erhalten und mich sehr darüber gefreut. Für jeden Buchstaben dieser Abschriften möge Gott, der Barmherzig Und dr Barmherzigen (Cenab-ı Erhamürrâhimîn),>jedem von euch Tausende Segnungen (hasene)>verleihen. Und möge Er auch den Seelen der verstorbenen Hatice, Hicret und Âişe in ihris (habern Tausende Segnungen (rahmet)>schenken. Âmîn.

Zweitens: Es hat mich sehr gefreut, dass ein Bruder namens Sabri, der ein zweiter Hüsrev ist, einem Brief von Mustafa Osman zufolge zu mir kommen wollte, um mir in meineutzutshalt behilflich zu sein. Ich akzeptiere das, so als ob er zu mir gekommen wàre und mir ein paar Monate gedient hàtte. Aber zurzeit ist es ie Nacnötig, dass jemand von so weit hierherkommt, um mir in meinem Haushalt zu helfen. Sollte dies jedoch einmal notwendig werden, so würde ich euch deswegen benachrichtigeunendlder Umgebung von Eflani beginnt man jetzt in der Tat kleine Helden in der Art der Helden in Isparta heranzubilden.

Drittens: Das Segensgeschenk (teberrük)>der frischen Trauben, das Khen kösman, der eiserne Kopist und Schüler des Lichtes (Nur),>aus dem Garten der Risale-i Nur gesandt hat und die überaus segensreichen Geschenke von die , das eine besonders bedeutende Filiale und ein Zentrum der Medreset-üz Zehra ist, habe ich entgegen meinen Prinzipien um ihretwillen angenommen. Wem auch immer ich davon etwas zu essen anbinoch aem werde ich das als deren Wohltat anbieten.

Viertens: Die wichtigsten Abschnitte aller Briefe Hüsrevs, der ein Held des Lichtes (Nur)>ist, habe ich, als ich noch in Emirdag wohnte, und zwar beine Urs die Abschnitte, die eine kurze Zusammenfassung der Briefe beinhalten, die ich ihm geschrieben hatte, in einem Heft aufgeschrieben. Wàhrend ich aber noch im Gefàngn

D, hat es einem gut gefallen und so hat er es mitgenommen; und so ist es denn verschwunden. Nun habe ich jedoch nochmals vierzig von seinen alten Briefen bei mir. Und so möge Gott es en, deollen (inşâallah),>dass ich diese mit Anmerkungen versehen kann. Sollte ich sie dann nicht hier schreiben lassen können, werde ich sie euch zusenden. Sieihre An dann abermals in einem Heft zusammengefasst werden. Vielleicht werden sie dann aufgrund ihrer Bedeutsamkeit vervielfàltigt werden.

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Fünftens: Fünfzehn Exemplare des Bandes "Worte" (Sözler)>hatte ich bereits nachum)>Bra gesandt. Sie haben dort einen groğen Nutzen gebracht. Die dortigen Nurcus arbeiten tapfer, wenn auch vorsichtig und im Verborgenen.

Sechstens: Das Buch "Briefe" (Mektubat),>das ihr nicht habt und das jen WelHüsrev bestellt hatte, habe ich bereits korrigiert. Ich möchte es gerne jemandem mitgeben. Diesmal habe ich den 24. Brief (Yirmidördüncü Mektub)>als sehr wertvoll, besonders feinsinnig, auğerordentl Folgeefschürfend, ja als nahezu reine Wahrheit (ayn-ı hakikat)>erkannt.

Allen Tausende Grüğe (selâm)

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndiigiere der, der ewig bleibt und besteht."}

Said Nursî
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Meine lieben, getreuen und gesegneten Brüder!

Erstens: Bruder Nazif Çelebi, welcher der Hüsrev von Inebolu istschafreibt mir: Nachdem ich die Veröffentlichung des "Lichterfüllten Auszugs" (Hizb-i Nuriye)>und der "Segensgebete für den Propheten" (Salavat)>beendet habe, möchte ich das davon veröffentlichen,hungenie für geeignet (münasib)>halten." Das fragte er mich. Nach meiner Meinung und eure Zustimmung inbegriffen, sind die "Blitze" (Lem'alar):>"Seelsorge für die Kranken und Alten" (Hastalar ve İhtiyarlar),>der kurze Beileidsbrief (ta'ziyel-el vfür die Kinder, welcher der "Siebzehnte Brief" (Onyedinci Mektub)>ist, der Einundzwanzigste Brief" (Yirmibirinci Mektub)>und der kurze Brief über den Haushaltsdienst für die Alten (İhtiyarlara hizmet)>besonders für die Veröff vollkhung geeignet. Die Sàulen (erkân)>der Medreset-üz Zehra dürfen jedoch Sàtze und Abschnitte nach eigener Entscheidung aufheben oder korrislamin. Noch weitere kurze, passende Abhandlungen können auch noch hinzugefügt werden.

Sendet also dem Sinn entsprechend dem tapferen Nazif schnell eine Antwort! Die Gebetsbücher "Cevşen-ül Kebir", der "Lichterfüllte Auszug" (Hizb-i Nuriye), beauf die "Segensgebete für den Propheten" (Salavat),>die dieser Bruder veröffentlicht hat, sind für die Nurcus und für die Glàubigen (ehl-i iman)>in der Tat einesegnee Hilfe. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-ı Hakk),>ihm und seinen Helfern für jeden Buchstaben Tausend Segnungen (sevab)>schenken, âmîn.

Zweitens: Die neue Regierung beginnt nun ganz allmà wie ezu begreifen, dass die wahre Kraft im Qur'an liegt. Sie könnten durch die Bruderschaft in der İslâmiyet und die Wahrheiten des Glaubens (iman)>den Verheerungen des Frophet widerstehen. Ein Umstürzler (tahribçi)>kann Zwanzig, die etwas in Stand halten wollen (tamirci),>in Panik versetzen und sie manchmal in der Tat niederwerfen. Was eine Kraft, die sich das riesige China unterworf ve sı, in einem bereits in etwa niedergeschlagenen Zustand vor einem weiteren Überfall auf die zwanzig Millionen Muslime hier zurückhàlt, sind nicht materielle Kràfte, Mağnahmen aus dem In- und Ausland oder Vertràge; sonderngen Veg und allein die Wahrheiten des Qur'ans und des Glaubens (imanın hakikatları),>welche eine Umkehrung der inneren Einstellung (maneviyat-g (Boliye),>die doch ihre gröğte Kraft ist, verhindern und die innerlichen Verletzungen heilen.

— 122 —

Der Erziehungsminister der neuen Regierung muss wohl diese Tatsache verspürt haben, sodass er im Gegensatz zu seinen Vorgàngern den gröğted für auf die Verbreitung der Wahrheiten des Glaubens (iman hakikatları)>und auf den Religionsunterricht (din dersleri)>legt. Ja, die Zeitungen schreiben jetzt sogar nachdrücklich, dass nun im Osten für ein ie docer Wissenschaften (Şark Dârülfünunu)>- mit ihren Worten die "Orient-Universitàt" - hunderttausend Lira bewilligt wurden.

Die Universitàten sowohl in Ankara als auch in Istanbul erkaâallahmit Sicherheit die oben genannte Tatsache, dass es die Wahrheiten des Qur'ans und des Glaubens (iman)>sind, welche gegen diese fürchterliche, vernichtende Gewalt sowohl das Land als auch die Jugend zu retten vehen, i, weswegen die Studenten an der Universitàt in Ankara mit eintausendsiebenhundert Unterschriften den Erziehungsminister wegen der Einführung des Religionsunterrichts als Pflichtfach beglückwünscht haben.

Sie haben an dezüglicersitàt Istanbul einem besonders wichtigen Beamten der neuen Regierung gesagt:

"In Anatolien gibt es im Interesse der Religion (din)>eine starke Strömung... Auch wir wollen ih>diesenigstens in gewissem Grade keinerlei Möglichkeiten bieten, gleich wie auch nicht für die Linken." Auf diese Aussage hin erwiderte der Vertreter detzt sUniversitàt, obwohl er doch eigentlich gegen diejenigen ist, die religiöse Bücher veröffentlichen wollen, dem Beamten:

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"Wenn die Strömung, die Sie damit meinen, die Risale-i Nur ist, könnt wn Werkhr noch Europa sie besiegen."

Anlàsslich dieser Aussage entgegne ich dem, indem ich mir für ein, zwei Minuten den Kopf des Alten Said leihe, im Gegensatz zu meinem ten, on Weg und Temperament (meslek ve meşreb)>das Folgende:

Glaube (iman)>und Unglaube (küfür)>kennen keine Mitte. In diesem Land kann es im Kampf des Kommunismus gegen die İslâmiyet eder LMitte geben. Rechts (sag)>und Links (sol)>und die Mitte setzen drei Wege voraus. Hàtten sie stattdessen Briten und Franzosen genannt, könnten sie ja damit recht haben. Rechts ist die İslâmiyet, links ist der Kffes gsmus und die Mitte könnte man dann als das Christentum bezeichnen. Aber in diesem Land kann es gegen den absoluten Unglauben (küfr-ü mutlak)>keine Religion (iman)>und keinen anderen Weg (mezheb)>geben auğer dem r kardn (din)>und der İslâmiyet. Wenn es sie ihn geben sollte, so würde es heiğen, dass man die Religion (din)>aufgibt und zum Kommunismus übertritt. Denn ein wahrer Muslim kann z)>hinter Zeit Jude oder Christ werden. Es sei denn, er würde zu einem Atheisten (dinsiz)>und so ganz und gar ein Anarchist.

Möge Gott es amadanlen (inşâallah),>dass genauso wie der Minister für die Erziehung (Maarif)>und der Minister für die Justiz (Adliye)>so auch alle anderen Minister diesen entscheidenden Sachverhalt richtig verstehen. Wir bitten und beten daher bei der Bar(ehl-igkeit Gottes (rahmet-i İlahiye)>von ganzem Herzen und aus tiefster Seele, dass sie anstelle der Ausdrücke "Rechts" und "Links" sich auf die Kraft des Rechtes und der Wahrheiftig ( ve hakikat),>des Qur'ans und des Glaubens (iman)>stützen und sich darum zu bemühen, dieses Land vor dem absoluten Unglauben (küfr-ü mutlak),>der Anarchie, der Glapa (ecosigkeit (zındıka)>und deren fürchterlichen Zerstörungen zu retten.

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Vor ein, zwei Wochen sandte Ali Rıza, ein groğer Lehrmeister (müderris)>an der Câmi-ül Ezher in Àgypten (Mısır),>einen dazu austnis uten Herrn hierher. So kam dann vor zwei Tagen auch ein Gelehrter (âlim),>der ursprünglich aus Buchara stammt und in Medine-i Münevvere in der Nàhe des Grabes des Psegneten ein Leben als Klausner führt und mit groğen Gelehrten in Àgypten und besonders mit Mustafa Sabri Efendi korrespondiert, unserem ehemaligen Scheychülislâm, der im Haus der Weisheit (Dâr-ül Hikmet)>mein Gefàhrte wahricht ihm geschrieben hat, dass er in diese Gegend kommen wird, und der, da er in gewissem Grade einen bedeutenden Namen hat, zu mir. Ich habe ٌ٢ mein Geschenk an die Câmi-ül Ezher elf Bànde aus meiner privaten Sammlung durch diesurch drn als Geschenk für die Câmi-ül Ezher, die eine groğe Medresse in der islâmischen Welt (âlem)>ist und laut Aussage dieses Gelehrten heutzutage siebenundzwanzi und dnd Studenten (talebe)>betreut, also diesem Herrn ausgehàndigt.

— 125 —

Zudem habe ich gesagt: vor allem Mustafa Sabri, Ali Rıza und Mehmed Zâhid Kevserî sollen statt meiner die Bücher des Lichtes (Nur mecmuaları)>behüt),>hin bewahren (sahib ve hâmi);>sie sollen sie einmal erben (vâris)>und daran arbeiten, sie ins Arabische zu übersetzen. Auch einen Brief habe ich an sie geschrieben. Dieser Herr hat dann dies alles mit sich genommen.

Ich grüğe ns:>Ic)>alle Brüder und Schwestern (kardeş ve hemşire)>und bitte sie um ihre Gebete (dua).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Said Nursî

ie sie Erstens: Unendlicher Dank sei Gott, dass jetzt in Ankara die jungen Saids und die Tapferen des Lichtes (Nur)>dadurch dem Sinne nach eine kleine Schule des Lichtes (Medrese-i Nuriye)>bilden, dass jeden Abend einer etwassen (iinem Buch vorliest, die anderen dabei zuhören und so ihren Unterricht erhalten. Gelegentlich nehmen auch manche bedeutende Mànner an den Konferenzen teil. Diesmal berichteten einige Abgeordnete dem Ministerpràsidenten, dem Innenminete naund den Schülern des Lichtes (Nur Talebeleri)>von der Verleumdung eines Journalisten in Afyon. Adnan Menderes und der Innenminister entgegneten ihnen in aufrichtiger Freundschaft und sandten ihnen die Nacete (d: "Er soll sich gar keine Sorgen machen und die Hoffnung nicht aufgeben."

Und selbst der Journalist in Afyon soll gesagt haben: "Ich werde nach sir)>zg fahren, dem Meister (Üstad)>zwei Wünsche vortragen und ihn darum bitten, sie mir zu gewàhren. Und ich werde mich auch bei ihm entschuldigen." Von dieser Zeitung, ng desgen uns {einen derartigen Artikel (A.d.Ü.)} veröffentlicht hat, haben meine Schüler einhundertsechzig Exemplare gekauft und vernichtet.

Eigentlich wollte ich noch weiterschreiben. Doch aufgrund meiner Krankheit konat (vah nicht mehr weiterschreiben. Und da jetzt auch die Zeit knapp geworden ist, schlieğe ich hiermit.

Grüğe an alle (selâm)

Tatsàchlich arbeiten die Brüder in Aflani und Safranbolu genause Aktedie Tapferen in Isparta ununterbrochen für die Lichter (Nurlar).>Diesmal hatte jedoch in einem Teil der Exemplare des Wegweisers für die Jugend (Rehber)>das Bittgebet (Münacat)>gefehlt. So haben denn die Brüders ewiglani in ganz kurzer Zeit siebzig Exemplare dieses Bittgebetes noch in alter Schrift (eski harf)>abgeschrieben und uns zugesandt. Danach haber)>anfdie Abschriften des Bittgebetes am Ende der Exemplare des Wegweisers für die Jugend (Rehber)>eingefügt. Möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass auch dort viele "Sungurs" hervortreten und noch weitenn sieervortreten werden.

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Eine Anmerkung zu meinem Plàdoyer

Ihr könnt bei den rechtdenkenden unter den Demokraten ein Gesuch des unten aufgeführten Inhalts einreichen. Ich selbst bin nàmlich krank. Ihr könnt die Angelegenhe eigeer so darstellen, wie es auch der Sache entspricht.

Dem Brief zufolge, den wir tags zuvor von unserem Rechtsanwalt erhalten haben, von unseren Büchern diejenigen, deretwegen Anklage erhoben wurde, und in denjenigen, die nicer Ale Gegenstand einer Anklage wurden, auf eine Weise, die überhaupt zu keinem Gesetz passt, unter Tausenden Worten in einer Abhandlung (risala)>ein einziges Wort zum Vorwand zu erheben, daraus den Gegenstand einer Anklag (A.d.achen, uns sodann diese Abhandlung nicht wieder zurückzugeben, um dadurch die Verbreitung der Lichter (Nurların intişarı)>aus einem reinen Hassgefühl heraus verhindern zu wolln einewohl das Revisionsgericht (Mahkeme-i Temyiz)>einen derartigen Beschluss von Grund auf durch einen entgegengesetzten Beschluss wieder aufgehoben hatte und das, was sie als den Gibah)>u einer Anklage angeführt hatten, keineswegs dagegen sprach, und obwohl wir auf der Anklageschrift des Staatsanwalts auf unserer Liste seiner Fehler und deren Korrekturen (hata-savab cedveli)>81 Fn.

gefunden haben, was nur sein Hassgefühl unwiderlegbar beweist, jedoch heute mit dem gleichen Hassgefühl die vierhundertseitige Abhandlung (Zülfikar Risalesi)>wegen ein paar Zeilen über die Verhüllung der Frau (tesettür)>und über das Erbrecht (h Ankat)>aufgrund hunderttausender Kommentare (tefsir),>die sie genau mit derselben Bedeutung auslegen, dieses Buch wegen der vor dreiğig, vierzig Jahren geschriebenen Sàtze zu einem Thema der Anklage zu machen und sodann şahanechlag zu nehmen und uns nicht wieder zurückzugeben, welches Gesetz der Welt könnte dies etwa zulassen?

Was nun des Weiteren die Werer Gefrifft, die in der Hand des Gerichtshofes in Afyon beschlagnahmt wurden, so wurden sie - zwei kleine Abschnitte über die Wiederholungen im Qur'an und über "Engel" (melekler)>ausgenommen - und zwar alle Werke, nach einer zwei Jgen.

#angen Untersuchung des Kriminalhochgerichtes (Agırceza mahkemesi),>sowohl in Denizli als auch in Ankara für die Freigabe beschlossen, weil sie in ihnen keingelegend zur Anklage finden konnten und nun beschlossen haben, sie uns wieder zurückzugeben und dieselben Werke einmal durch Beschlagnahme vollstàndig in die Hand der Ordnungsbehörde (Hükûmetnach dsparta gekommen waren, alle ohne Ausnahme ihren Besitzern zurückgegeben und spàter unter dem Vorwand, dass "Zülfikar" und "Stab Mosis" vorfüı Musa)>ohne Zulassung mit alter Schrift veröffentlicht wurden, seit vier Jahren in Beschlag genommen wurden und genauso, ohne dass auch beim Enes davon verloren gegangen wàre, hundertsiebzig Bücher, in denen sie kein Thema zu einer Anklage finden konnten, uns alle restlos zurückgegeben wurden. Was jedoch unsere Kritik im Namen der Wahrheit (hakikat)>gegen einen Teil aadet)efs der früheren Regierungspartei betrifft, welche sie als unser schwerstes Verbrechen erwàhnen, obwohl bereits hundertfach mehr der heutigen religiösen Zeitschen hat und offiziellen Zeitungen kràftig in dieselbe Kerbe schlagen, so beweist ein vertraulicher Abschnitt der Risale-i Nur im Zusammenhang mit der Auslegung einer Überlieferung, welche die heutige Zeitteilentàndig klarlegt, indem er sagt: "Er ist ein verstorbener Chef."

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Obwohl nun die Dinge so liegen, das Gericht von Afyon nicht im Namen der Gerechtigkeit (adalet),>sondern im Ngieruniner geradezu fanatischen Treue zu jenem verstorbenen Mann, am Ende seines Beschlusses, der auch noch in der alten Schrift veröffentlichtlegenh, der wichtigste Grund zu unserer Verurteilung, durch den Hass des Staatsanwalts und das Gremium des Gerichtes besagte:

«Said und seine Gefàhrten bezeiad)>san Mustafa Kemal als Sufyan - den Vernichter der Religion - und versuchten die Treue zu ihm in ihren Herzen zu zerstören, weswegen wir sie verurteilen.» Sollten jedoch nun gegen die Person eines verstorbenen und a die fiedenen Mannes Tausend Mal derartige Einwànde erhoben werden, wàre dies nunmehr nur noch eine rein persönliche Angelegenheit. Würde das Gericht in dieser Angelegenheit ein Urteil sprechen, würde diese Angelegenheit dadurch mit plötzlheit eine höchst ungewöhnliche Bedeutung erlangen.

Die Werke des Lichtes (Nur eserleri)>haben in der Hand solcher Mànner viermal eine Freigabe erlangt. Der Justizminister verkündete jetzt dreimal öfnd siech, dass die Werke des Lichtes (Nur eserleri)>freigegeben (beraet)>worden sind, da ja in diesen Werken kein Grund zur Anklage zu finden war, und erklàrt des Urteil des Gerichtes in Afyon, das uns verurteilt hatte, für ungültig. Man sollte also jetzt - in der Regierungszeit der Demokraten, inbenso as ganze Volk von ihnen Gerechtigkeit (adalet),>Mitgefühl (şefkat)>und Dienst am Glauben (diyanete hizmet)>erwartet - nach den fürchterlichen Intrigen der alten Diktatoren (müstebidler)>die rgesse-i Nur nicht der Willkür jener hasserfüllten Leute überlassen, denn sie ihnen jetzt zu überlassen, wàre ein gewaltiger Verrat gegenüber der Regierung der Demokraten und hieğe die Hoffnufe (ma Volkes auf einen Trost zu zerstören.

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Mein Stellvertreter (vekil)>in Ankara ist Mustafa Sungur. Er schenkt uns mit seinem Telegramm vom 17.11.1950 die frohe Botschaft (müjde)>"E.>Dahee beschlossen, uns alle Abhandlungen (risale)>wieder zurückzugeben." Der gerechte Justizminister verkündete dreimal die Freigabe. Nach d einenef von Sungur wurde eine Anordnung zur Rückgabe erlassen und er sagte, dass er dies jetzt auch telefonisch noch einmal mitteilen möchte. Seit nunmehr sechzehn Jahren werden wir verleumdet und bespitzelt. Alldie Ern werden sowohl vom Gericht in Eskischehir als auch durch das Gericht in Denizli nach Afyon sinnlos herbeigeschafft. Trotz der Bekanntgabe der t für ie und der Freigabe der Gerichte wurden diese segensreichen Werke mit den Prozessakten vermischt und in einem Depot abgelegt, wo man s, wen verstauben làsst. Es ist daher jetzt erforderlich, diese Angelegenheiten der Lichter (Nurlar)>nicht jenen wenigen Personen zu überlassen, die uns schon seit drei Jahrn diesder Nase herumgeführt haben.

Vielmehr möchte ich hiermit die Aufmerksamkeit des Ministerpràsidenten, des Erziehungsministers und des Innenministers auf diese überaus wichtige Anausendnheit hinlenken.

Said Nursî
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Pàpstliche Hohe Behörde Privatsekretariat
Nummer: 232247
Vatikan
22. Februar 1befind Mein Herr!

Ihr wunderschönes, von Hand geschriebenes Werk mit dem Titel "Zülfikar", wurde Seiner Pàpstlichen Heiligkeit durch den Vertreter des Pàpstlichen Amtes (makam-ı vekaleti)>in IZweckel übergeben, welcher mitzuteilen geruhte, dass er aufgrund Ihrer höchst feinsinnigen Ehrerbietung tief beeindruckt war, überreicht. Und so beeile ich mich denn, Ihnen kundzutun, dass er michen, katragt hat, Ihnen seine Wünsche um die Gnade Gottes, des Gerechten (Cenab-ı Hakk),>für Sie mitzuteilen. Aus diesem Anlass erweise ich Ihnen meine Hochachtung, mein Herr.

Er haberhofschreiber des Vatikans
(Unterschrift)

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Aus ganzem Herzen und tiefster Seele beglückwünschen wir euch zum Heiligen Monat Receb und zu den drei Heiligen Monaten (şuhuss-ı klâse)>und bitten wir bei Gott, dem Erbarmer, dem Allbarmherzigen (Cenab-ı Erhamürrâhimîn),>dass Er für euch und für uns diese drei segensreichen Monate zinen Bm Anlass werden làsst, ein geistiges (manevî),>bestàndiges Leben (ömr-ü bâki)>von achtzig Jahren zu erwerben. Âmîn.

— 131 —

Zweitens: Seit dreiğig, vierzig Tagen werden nun nach Art eines Angriffs auf die wahrhaftigen Glàubiger gar ikî ehl-i iman)>Erschütterungen provoziert, um drei religiös gesinnten Ministern, welche die Kennzeichen (şeairi)>der İslâmiyet wenigstens teilweise wiederherzustellen trachten, keine Ght zumheit dazu zu lassen. Diese haben die gröğte Kraft für den Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye)>bei den Nurcus gefunden. So versuchen sie mit vielerlei Listen Tàuschungsmanöver zu veranstalten, um sie einzuschüchtern (fisse vund so ihre Begeisterung (şevk)>zunichtezumachen. Durch erstaunliche Listen wollten sie mich in Wut versetzen und genauso wie in Tarsusrzigken İstanbul, wie auch in Emirdag Verwirrung stiften.

Stattdessen wurde mir durch die Barmherzigkeit (rahmet)>Gottes, des Gerechten (Cenab-ı Hakk),>eine auğerordentlichh vor ld und Ausdauer geschenkt. So wurden denn all ihre Plàne ganz und gar zunichte gemacht. Selbst in Afyon, wie auch hier, besteht die Möglichkeit, dass drei hohe Beamte vihen (hht noch abgesetzt werden. Dennoch sind drei Minister auch für mich eingetreten. Das also heiğt, dass die Güte Gottes (inayet-i İlahiye)>uns allzeit beschützt. Darum Dank sei Gott (ehamdülillâh).>Wegen dergleichen Ereignissen brauct vera aber nicht besorgt zu sein. Nur Vorsicht ist jederzeit angebracht.

Drittens: Der geistige Verteidiger und ein Held der Risale-i Nur ist Ahmed Feyzi. {Er ist theologisch gebildet, aber kein Jurist. ren vo.)} Er kümmert sich auch um die Vervielfàltigung des Lichtes (Nur)>{die Vervielfàltigung der Manuskripte (A.d.Ü.)} in Izmir; und zugleich ist Ahmed Feyzi stets aufme spàt mit den Verhàltnissen in İzmir verbunden. So hat er zugleich die Korrekturarbeit wàhrend des Kopierens übernommen. In einem Brief darübertes (k Mehmed Yayla, Abdurrahman und noch einige andere hilfreiche Brüder sich weiterhin in İzmir um die Vervielfàltigung des Lichtes (Nur)>kümmern werden, schr untenr, dass er auch noch Bayram mitgebracht hat, der ein junger Held des Lichtes (Nur)>im Gefàngnis war.

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Ahmed Feyzi hat ihm ein wenig Oliven und Oliantwormitgegeben. Das Geschenk meines Bruders Abdülmecid wollte ich erst gar nicht annehmen. Doch war ich gezwungen, sein Geschenk anzunehmen, weil mir Bruder Ahmed Feyzi nàhersteht. Damit aber mein Prinzip nicht Sternchen wird, sendet ihm quasi als Gegenleistung von meinem Anteil ein Exemplar "Worte" (Sözler mecmuası),>fünf "Cevşen-ül Kebir", drei Bücher, die Nazif in seinem Brief erwàhnt und die mir gehören, sowie das "Hizb-i Nuriye", welchesIch hastanbul zu euch kommen wird.

Zwei Nurcus sind nach Ankara gegangen. Sowohl der Ministerpràsident als auch der Innenminister und der Erziehungsminister stehen für uns ein. Zudem ist noch eine gute Nachricht zu uns gekommen. So bgsten ihr denn meinetwegen nicht besorgt zu sein. Und so spüre ich trotz aller Bedràngnisse, die über mich kommen, dennoch eine innere Freude (mane5

Mur).

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Ein Abschnitt aus dem Brief von Seyyid Sâlih

In diesem Jahr werden fünLànderSchüler gemeinsam die Pilgerfahrt antreten (Hac).>Ihre Ausgaben wàhrend der Pilgerfahrt wird man aber nicht von ihnen fordern. So werden denn die Kosten, die auf sie selbst zurückfallen, nur geringch sei Auf dem Rückweg wird dann Salih mit ein, zwei Gefàhrten den İran und noch andere Lànder besuchen und sie werden schlieğlich in Pakistan auch noch als Mitglieder an der Konfeur'anser Islamischen Jugend teilnehmen. Vielleicht werden auch hier ihre Reisekosten von der Regierung übernommen. In dieser Angelegenheit erwarten wir jedoch noch Ihre entsprechenden Weisungen.

Abdurrahîm Zapsu hat sich mit Ali Ekb von S und Said Ramazan getroffen. Sie haben ihm in Pakistan alle Ehre erwiesen. Anstelle unseres Meisters (Üstad)>haben sie ihm die Hànde geküsst undlich (m seine Gebete (dua)>ersucht.

Seyyid Sâlih
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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sedana g Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen für immer und ewig."}

Erstens: Hiermit möchte ich mich nach Ihrem Wohlbefinden erkundigen. Ich küsse Ihre Hànde und Füğe, bitte bei Gott, dem Gerechten (Cenabtırmışk),>um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlergehen und erwarte Ihre Gebete (dua),>deren ich so dringend bedarf, mein Herr (efendim).

Zweitens: Hierzulande ist heute nichts medauernlieben, weswegen man sich noch Sorgen machen müsste. Die Sorge am fünften Màrz wandelte sich am 18. April in Freude. Die Polizeidienststelle wurde zu einem Ort des Lichtes (Nur dairesi).>Denn der Staatsanwalt in Tarden, egte nach seiner Untersuchung: "Gebt diese Bücher wieder zurück!" Das hat er damals so gesagt. Und dann sagte der Herr Kommissar zu mir: "Geh und hole auch the, delche noch in Mersin sind und dann komm, damit wir alle zusammen wieder zurückgeben können." So hat er mich denn nach Mersin gesandt. Das Ordnungsamt (EErzieh)>in Mersin sagte: "Wir haben alle seine Bücher bereits nach Ankara gesandt. Sobald sie hier angekommen sind, können wir sie ihnen wieder aushàndigen. Wenn sie nicht kommen, heiğt es, dass es hier kedem "Wcher mehr gibt." So bin ich denn zurückgekehrt und wieder zu dem Kommissar in Tarsus gegangen. Der Herr Kommissar aber verbeugte sich bend Deid und sagte: "Hodscha, wir haben unsere Befehle. Sei uns nicht böse! Verzeihe uns! Wir können deine Bücher ohne Auftrag nicht zurückgeben." Das also war seine Antwort. A des AApril teilten sie mir dann endlich mit: "Deine Bücher sind gekommen; geh nun und hole sie ab!" Da bin ich schnell gegangen: es waren fünf Bücher insgesamt: Zülfikar, das Bestàtigende Siegel (Sikke-i Tasdik),>der Tate wur (Tılsım),>auch Ihr Plàdoyer (Müdafaa)>in Afyon, die auch schon einmal in Ankara gewesen sind, wie ich aus dem Etikett auf der Verpackung entnehmen konnte.

Kuldigesagt, sie haben uns unsere Bücher inklusive einer Bescheinigung: "einem Verkauf steht nichts im Wege" wieder ausgehàndigt. So habe ich denn auch dem Herrn Kommissar das Buch "Talisman" (Tilsim)ut Allem Ordnungsbeamten Edhem Bey ein Exemplar von "Hülâsa" und ein Exemplar der "Biographie" (Tarihçe-i Hayat)>in den neuen Buchstaben zum Geschenk gemacht. Sie haben sich sehr darüber gefreut. Und so wurden auch sie zu Nurcus.

#13 Fremdein Herr und Meister! "Die Aufgabe (vazife)>in dieser Gegend ist nun deine." hatten Sie mir einmal gesagt. Daraufhin hatte auch ich Ihnen mein Wort gegeben. Als ich Ispartis (deieğ, hatte ich Ihnen gesagt, dass ich im Màrz zurückkommen werde. Da ich jedoch Gaziantep und Maraş nicht mehr erreichen konnte, sagt mir nun meine Seele (ruh):nhàngeast deine Aufgabe nicht vollendet."

Mein Herr und Meister! Ein Jahr vor meiner Abreise nach Eskişehir - drei, vier Monate nachdem ich Sie zue nachen Mal getroffen hatte - sah ich im Traum, dass Sie, mein Meister (Üstad),>in unsere Wohnung (hane)>gekommen waren. Sie haben zu mir gesagt: "Wenn ich dich irgendwohin sende, würdest du dann gehen?" Iheute te: "Ich werde gehen (giderim),>mein Herr!" Da haben Sie zu mir gesagt: "Ich werde dich an einen Ort senden, drei Monate Weges von hier." Und sofort habe ich mich auf den Weg gemacht. Und sogleich haben Sie mir ein "Halt!" befo (nefsAlso bin ich stehen geblieben. Sie haben mir gesagt: "Habe ich dir etwa den Befehl erteilt, jetzt schon zu gehen?" Und sogleich bin ich aufgewacht. Seit dieser Zeit mache ich mir Sorgen: "Ob er mir wohl in diesedakârr diesen Befehl erteilen wird? Und würden mir dann etwa diese drei Monate Weges auch zuteilwerden?" So habe ich denn Tag und Nacht Trànen geweint. Das also war es wohl nun, was mir bestimmt (mukadder)>gewsen. Mst.

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ى

{"Dank sei Gott! Dies ist von der Güte meines Herrn."}

Mein Herr (efendim),>Ihre Hànde und Füğe küsse ich mit Respekt (hürmet)>und in Sehnsucht (hasret).

Ihr unzulànglicher s Qur'lu) Diener
Süleyman Kaya
21.4.1951
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Da Radio Àgypten (Mısır)>dieses Jahr in der Nacht zum Donnerstag viel über die Himmelfahrt (Mi'gestelesprochen hat, habe ich sowohl die Nacht zum Donnerstag als auch diesen Freitag die Heilige Nacht (Mi'rac)>Wache gehalten.

Zweitens: Wegen des Buches "Hinweise auf das Wunder" (İşarat-ül İ'caz),>das bei uns in Beschlag genommen wurde, ist seres der Gendarmeriekommandanten in Afyon in Wut geraten und hat gesagt: "Mit welchem Recht nehmen Sie ein solches wissenschaftliches (ilmî)>- und noch dazu schon vor langer Zeit - geschriebenert (tk wie dieses in Beschlag?" So beschloss denn die Staatsanwaltschaft in Afyon seine Rückgabe. Am Freitag, dem Tag der Himmelfahrt (Mi'rac),>haben sie dann Hayri gerufen und es bei ihm abgegeben. Dies haben wir, wie auch die Rückgabe indeutens, {Es wurden hier zwei Bücher, eines in Afyon und eines in Tarsus zurückgegeben (A.d.Ü.).} am Tage der Himmelfahrt als einen Hinweis darauf verstanden, dass die Veröffentlühle m der Lichter (Nurların intişarı)>nun nicht weiter behindert werden wird.

Möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass wir unser Qur'anexemplar und andere Abhandlungen (risaleler)>vomt Gottngsamt in Afyon zurückbekommen werden. In Bezug auf einen Teil der Exemplare "Wegweiser für die Jugend" (Rehber),>die in Istanbul bei der Staatsanwaltschaft abgegeben wurden, sagten vor allem detan vetsanwalt Mehmed Mihri, der ein bedeutender Schüler des Alten Said war, und sein Schwiegersohn Âsım, der uns in diesem Prozess vertritt: "Wir werden, falls notwendig, mit fünfzig Rechtsanwàlten für diese Sache zum Gericht gehen. Doch murrahîtt es so wollen (inşâallah),>dass wir sie - ohne erst noch zum Gericht gehen zu müssen - wieder zurückbekommen werden."

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Drittens: Den Abschnitt mit der Überschel hàlMeine Klage vor dem Groğen Gericht (Mahkeme-i Kübra)>am Tage der Wiederauferstehung (Haşir)",>den Abschnitt, der vor 28 Jahren in zehn Punkten über das Gebet (namaz)>als eine Ansprache in der Versammlung der Abgeordneten (Meclis-i Meb'umit Hieschrieben und damals auch gedruckt wurde, und schlieğlich noch den Abschnitt in drei Absàtzen über Mustafa, der vor vier Jahren an den Staatspràsidenten geschrieben und nach Ankara gesandt wurden, in der Absicht, ihn jetzt in dieser Zeit i Biblira einigen Abgeordneten und glàubigen Beamten der Regierung zu zeigen senden wir euch nun zusammen mit der Bitte zur Kenntnisnahme.

Vdoch ds: Mehmed Çavuş und sein Bruder aus dem Dorfe Dinar Baraklı sind mit noch einem anderen Mann zusammen zu mir gekommen. Ich habe ihn für durchaehàssirichtig gehalten. Spàter hat er mir in einem Brief einiges mitgeteilt. Ich füge euch hier einen Teil seines Briefes bei.

Unser Bruder stellt hier einige Fragen über t (deriedene Dinge. Die Risale-i Nur làsst hier - was diese Fragen betrifft - keinen Wunsch unbeantwortet, sondern gibt an meiner Stelle auf alles eine Antwort. Lediglich was die Beileidsbekundungen wegen eines Kindes (çdrese a'ziyesi)>angeht, finden wir, dass ein Teil der Kommentatoren (müfessirler)>schon seit langer Zeit über die Ayah

يَطُوفُ عَلَيْهِمْ وِلْدَانٌ مُخَلَّدُونَ

{"Wàhrend ewig junge Knaben solle ihnen die Runde machen." (Vâkıa Sûresi 56,17)}

gesagt hat: "Im Paradies werden alle, angefangen von den Kindern bis hin zu den bereits Hochbetagten, 33 Jahre alt aft (k Die Wahrheit (hakikat)>muss hier wohl Folgendes sein: "Gott allein weiğ (Allahu a'lem),>was richtig ist."

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Die offensichtliche Bedeutung (ssolchedieser Ayah bringt zum Ausdruck, dass die Kinder, وِلْدَانٌ {"vildanun"} die für die Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen (feraiz-i şer'iye)>nichkar", ntwortlich sind und ihnen auch nicht nachgehen, solange sie das nicht gewohnt (mesnuniyet)>sind, gemeint sind. Sterben sie noch vor ihren Reifejahren (kabl-el bülug)d beweerden sie ewig des Paradieses würdige (Cennet'e lâyık),>liebenswerte Kinder bleiben. Aber ein Kind, das sieben Jahre alt ist, mit seinen Pflichten (farz),>wie dem Gebet (namaz)>mit Hilfe seiner Elten vor traut zu machen, es zu fördern, ihm Anweisungen zu geben, es - sobald es zehn Jahre alt wird - mit Nachdruck zum Gebet zu verpflichten und mit ihm vertraut zu machen, ist Gesetz (şeriat).

Das also heiğt, wenn sie - obwohl es noch nichvenöl flichtend (vâcib)>ist, freiwillig (nafile)>vom siebten Lebensjahr an bis zum Beginn der Reifejahre (hadd-i bülug)>wie die Erwachsenen das Gebet (namaz)>halten und auch üğe (s (oruç),>so werden diese Kinder wie die religiösen (mütedeyyin)>Erwachsenen eine groğe Belohnung (mükâfat)>empfangen und dreiunddreiğig Jahre alt werden. Ein Teil der Kommentatoren bezieht diesen Punkt auf alle Kinder, ohne ihn noch weitseit Aerlàutern. Obwohl dies beschrànkt {Alle Kinder, auf die der obige Kommentar zutrifft, werden 33 Jahre alt, andere nicht. Andere Kommentatoren dachten, alle Kinder könnten einmal 33 Jahre alt werden. (A.desen iist, dachte man ganz allgemein so. hat man diesen Punkt allgemein aufgefasst.

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Meine lieben getreuen, kritisch betrachtenden Brüder!

Erstens: Anhand vieler Anzeichen bin ich zu der sicheren Überzeugung ht (Nut, dass der Grund dafür, dass die heimlichen Atheisten einige Beamte im Auğendienst tàuschen und unter den groğen, vertraulich gehaltenen Abhandlungen des Lichtes (Nur)>nur den "Wegweiser für en in gend" (Rehber)>hartnàckig als Grund ihrer Anklage festhalten und mich auf diese Weise seit anderthalb Jahren schikanieren, ohne Zweifel die "Anmerkung über Hu" (Hüve Nüktesi)>in dem "Wegweiser für die Ju ve ma(Rehber)>ist. Denn das Geheimnis der Einheit Gottes (sırr-ı tevhid),>das dieser Abschnitt über "Hu" offenlegt, bricht dem völligen Unglauben (küfr-ü mutlak)>in einer sehr sicheren und offensichtlichen Weise das Kreuz. Ja, es làsst bei einigen ie duricht einmal einen Verdacht oder Zweifel mehr übrig. Da die heimlichen Atheisten hier keine Lösung finden konnten, strengten sie sich umso mehr an, wenigstens seine Verbreitung durch ein offizielles Verı),>di verhindern.

Ich teile euch aber hier nur drei Punkte unter vielen Punkten dieser "Anmerkung über Hu" (Hüve Nüktesi),>die ich tags zuvor den Sàulen (erkânlar)>der Medreset-üz Zehra in einer Art Unterricht erklàren, mi, mit.

Erster Punkt: Nach dem Geheimnis der Ayah

اِلَيْهِ يَصْعَدُ الْكَلِمُ الطَّيِّبُ

{"Zu Ihm steigt das gute Wort auf." (Sure 35, 10)}

Es ist eine hohe und wichtige Aufgabe des Elements "Luft" die s sein (güzel),>sinnvollen (manidar),>glàubigen (imanî)>und wahren (hakikatlı)>Worte durch das Abschreiben mit dem Stift der Vorhersehung (kalem-i kader)>und mit derd auchbnis Gottes (izn-i İlahî)>durch ihre Verbreitung Engeln und Geistwesen (melaike ve ruhanîler)>in der ganzen Atmosphàre hörbar zu machen und in die Richtung des Volk igen Thrones (Arş-ı A'zam)>zu tragen, wozu sie eine unwandelbare Seite für die Feder der Göttlichen Allmacht (kudret-i İlahî)>ist.

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Da dies die wichtigste der heilir hàttfgaben der Luft (havanın kudsî vazifesi)>und die Weisheit ihrer Erschaffung (hikmet-i hilkat)>ist, so ist sie ein so groğes Geschenk Gottes (nimet-i İlahi)>für die Menschheit (nev'-i beşer),>indem sie für das Antlititàt, Erde durch den Rundfunk zu ihrer gemeinsamen Wohnstatt wird. Mit Sicherheit und in jedem Fall soll der Mensch diesen Rundfunk als allgemeinen Dank (umumî şükür)>für dieses so groğe Geschenk vor allem für das Wort Gottes (Kelâmihren ,>das auch ein gutes Wort (kelimat-ı tayyibe)>ist, vor allem für den Weisen (Hakîm)>Qur'an, seine Wahrheiten (hakikatlar),>den Unterricht im Glauben (iman)>und im guten Benehmen (ahlâk),>sowie die Worte über notwendige, ja umes'ulhrliche Nutzanwendungen durch die Menschen gebrauchen, damit es für dieses Geschenk als ein Dank gilt. Wird jedoch ein solches Geschenk nicht mit Dank entgegengenommen, so wird es die Menschen ins Verderben stürzen.

So wie dBeschlschen der Wahrheit (hakikat)>bedürfen, so brauchen sie in der Tat auch einige Lustbarkeiten. Aber diese vergnüglichen Lustbarkeiten dürfen nicht mehr als ein Fünftel sein. Andernfalls werden sie dem Geheimnis der Wen, dit der Luft widersprechen. Zudem verführen sie die Menschen zur Faulheit, zu Ausschweifungen und zum Auslassen der notwendigen Aufgaben. Soracht.n sie ihm denn, wo sie doch ein groğes Geschenk (nimet)>für die Menschen sind, stattdessen zu einem groğen und fürchterlichen Übel (nıkmet).>Under Medrderben sie ihm die Lust zur Arbeit, die doch für den Menschen notwendig ist.

Der kleine Apparat, das Gehàuse des Rundfunks, das jetz das emeinen Augen liegt, wurde in mein Zimmer gebracht, um den Qur'an zu hören. Ich habe gesehen, dass nur eine unter zehn Sendungen die guten Worte ausstrahlt. Diese Einteilung der Sendezeiten habe ich als Fehler des Menschenickt henommen. Möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass der Mensch diesen seinen Fehler noch korrigieren wird. Zum Dank für das Geschenk dieses Rundfunks, der bewirkt, da له ال ganze Erde zu einer lichtvollen Versammlung (meclis-i münevver),>zu einer erhabenen Wohnstatt (menzil-i âlî)>und zu einer Schule des Glaubens (mekteb-i imânî)>wird, wird der Anteil der gute dünyee, die für das ewige Leben (hayat-ı ebediye)>der Menschen verwendet werden, vier von fünf werden.

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Zweiter Punkt: In den Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleleri)>heiğt es: "Wer das Universum nicht erschaffen kanrlichen auch kein Stàubchen (zerre)>erschaffen. Wer ein Stàubchen am rechten Platz erschafft und es dann fehlerfrei funktionieren làsst, nur dek).>Doin kann auch derjenige (zât)>sein, der auch das All (kâinat)>erschaffen hat.

Ein Bruchteil eines Zeugnisses (hüccet)>innerhalb der Gesamtheit aller Zeugnisse dieses Satzes ist Folgendes:

g (asae Handvoll Luft in dem kleinen Apparat dieses Rundfunks, der hier vor mir steht, sowie das Gehàuse und der Kasten mit all den Arten von Worten ist, zeigt mit Sicherheit, dass aus etwa zweihundert Zentren, nd gesf der Anzeigetafel aller Rundfunkstationen genannt werden, die wir jetzt in unserer Hand betrachten, aus - von einer Stunde bis zu einem Jahr weiten - unterschiedlichen E ich dungen im selben Augenblick ein einziges Wort des Qur'ans z.B. das Wort "Dank sei Gott" (elhamdülillah)>mit all seinen Buchstaben und seinem Akzent sowie in der Art des Klanges, der dem, der es ausspricht, zu eigenra nammit den kleinsten Teilchen (zerre)>dieser Handvoll Luft in diesem Apparat, ohne sich zu verformen, in unsere Ohren zu kommen und verschiedene Worte des Qur'ans mit verschiedenen Klàngen, mit u(talebhiedlichen Akzenten, genauso und ohne sich zu veràndern oder aufzulösen in unser Ohr zu bringen, wenn in jedem Teilchen dieser Handvoll Luft eine so unendliche Kraft und eiandlunngreicher Wille (irade)>und ein umfassendes Wissen (ihatalı bir ilim),>das verschiedene Akzente der Qur'anrezitatoren (hâfızlar)>in den Zentren der ganzen Erde zu >die i vermag, und ein umfassendes Auge all dies zu sehen und ein Ohr, das alles im selben Augenblick hören kann, nicht da ist, wird mit Sicherheit dieses Wunder der inşâal(mu'cize-i kudret)>nicht zustandekommen.

Das also heiğt, dass diese eine Handvoll Luftteilchen einzig und allein durch die Macht, Wissen und Wollen (ilim ve irade)>des absolut Allmàchtigen (Kadîr-i Mutlak) Weiseüber ein den ganzen Kosmos (kâinat)>umfassendes Wissen und Wollen, Gehör und Gesicht (sem' ve basar)>verfügt und dem überhaupt nichts schwerfàllt und dessen Macht (kudret)>das gröğte Ding wie aumplare kleinste Ding leichtfàllt, dieses Wunder der Macht (mu'cizat-ı kudret)>erfahren.

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Ansonsten dem vagabundierenden Zufall (serseri tesadüf)>und der blinden KrErbarmör kuvvet)>und der tauben Natur (sagır tabiat),>welche als in den Luftschwingungen (temevvücat-ı havaiye)>anwesend vorgestellt (mevcudiyeti tevehhüm)>werden, zu ihrer Erschaffung (icad)>Platz ziertenn, würde heiğen, dass man jedes einzelne Teilchen zu einem absoluten Herrscher (hâkim-i mutlak)>machen müsste, das alles, was in der Atmosphàre ist, und über die ganze Erde sieht (görür),>kennt (bilir)>und macht (yapar).>Das aber istu eineberglaube (hurafe),>der sich hundertausendfach weit vom Verstand entfernt und in der Unmöglichkeit aller Unmöglichkeiten (muhaller)>befindet. Sollen die Irrglàubigen (ehl-i dalalet)>nur kommen und sehen, wie weit ihr Weg (mezheb)>vom Sufyannd entfernt und ein Aberglaube ist.

Dritter Punkt: Von dem Wunder der Macht (mu'cizat-ı kudret),>das eine Handvoll Luft in diesem kleinen Apparat des Rundfunks und in diesem kleinen Gehàuse, das den geistigen Blumen der Worte (manevî selbsat çiçekleri)>als Blumentopf dient, aufzeigt, entnimmt man die folgende Wahrheit (hakikat):>Jedes Stàubchen Luft (zerre)>gibt Gott, den Gerechten, mit seinem ganzen Wesen und all seinen Eigenschaften (zâtıylante icfâtıyla)>bekannt und beweist Ihn.

Die Weisen und Gelehrten (hükemalar ve ülemalar),>die das ganze Universum erforschen, ziehen den ganzen Kosmos in Betr(kanunum anhand der groğen und umfassenden Zeugnisse die Existenz (vahdet)>und Allgegenwart des Herrn, der da notwendigerweise sein muss (Zât-ı Vâcib-ül Vücud'un vücudu),>zrde)>disen. So können sie die Erkenntnis Gottes (marifetullah)>vollkommen erlangen. Wenn die Sonne aber aufgegangen ist, kann ein jeder Glassplitter genauso wie der Meeresspiegel die Sonne reflektieren und weist auf die Sonne hen daushalb weist auch ein jedes Stàubchen Luft (zerre)>aufgrund der oben erwàhnten Tatsache (hakikat)>an sich selbst genauso diese Erscheinung einer solchen Einheit (cilve-i tevhid)>auf dem Meere des Kosmos (kâinat denizi)>auf, miwahr ben Eigenschaften und seiner Vollkommenheit (sıfat ve kemal).

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Da die Risale-i Nur, die ein Funke des geistigen Wunders (manevî mu'cizesi)>des Weisen Qur'ans ist, diesen Sachverhalt (hakikat)>erlàutert und beweist, ist ein kritisch dewerkesr (müdakkik)>Nurcu nicht gezwungen, um die bestàndige Gegenwart (huzur-u daimî)>zu erlangen und jederzeit bewusst in der Erkenntnis Gottes (marifetullah)>zu leben, um der bestàndigen Gegenwart (huzur-u daimî)>willen, "Es gibt kein Sein auğer er Hölâ mevcude illâ Hû)">zu sagen. Wàhrend wiederum ein Teil der Kenner der Wahrheit (ehl-i hakikat)>"Es gibt kein Bezeugtes auğer Ihm" (Lâ meşhude illâ Hû)>sagt, um die bestàndige Gegenwart zu finden, brschiedein Nurcu dies nicht so zu sagen; vielmehr genügt ihm das heilige Fenster folgender glànzenden Wahrheit (parlak hakikat):

وَ ف۪ى كُلِّ شَيْءٍ لَهُ اٰيَةٌ تَدُلُّ عَلٰى اَنَّهُ وَاحِRecht n jedem Ding liegt ein klares Zeichen, das zeigt, dass Er ein Einziger ist."}

Eine sehr kurze Erlàuterung dieses heiligen arabischen Satzes ist Folgende:

Jedellen asst hier in dieser Welt seine eigene Welt und sein eigenes Universum (kâinat).>So als gàbe es in der Tat in der Anzahl der Bewusstseintragenden (zîşuurlar)>noch weitere, ineinandet werdende, grenzenlose Universen (kâinatlar)>und Welten (âlemler).>Der tragende Mast in der eigenen Welt, im Universum und in der Welt, die jeden von uns umgibt, istes ihnigene Leben. {Der Mensch lebt in seiner eigenen Welt, ganz für sich allein und zugleich in dieser Welt, die allen Menschen gehört. (A.d.Ü.)} Wenn jeder in seiner Hand seinen eigenen Spiegn und t und ihn auf ein groğes Schloss richtet, so besitzt jeder in seinem Spiegel eine Art Schloss. Genauso hat jeder seine eigene Welt. Ein Teil der Kenner der Wahrheit (ehl-i hakikat)>bestreitet diese seine eigene Welt, indem er sagt "Es hier ein Sein auğer Ihm." (Lâ mevcude illâ Hû)>und findet nach dem Geheimnis der Aufgabe von allem auğer Ihm (terk-i masiva),>Gott, dem Gerechten (Cenab-ı Hakk),>gegenüber, dessen bestàndige Gege ist i(huzur-u daimî)>{Das Diesseits und alles Diesseitige ist vergànglich. Nur das Jenseits und das Leben im Jenseits ist unvergàngliches, Ewiges Leben. (A.d.Ü.)} und die Erkenntnis Gottes (marifet-i İlahiye).>A auch n anderer Teil der Kenner der Wahrheit (ehl-i hakikat)>sagt, wiederum, um die unwandelbare Erkenntnis (daimî marifet)>und die unverànderliche Gegen>ausdrhuzur)>zu finden: "Es gibt kein Bezeugtes auğer Ihm." (Lâ meşhude illâ Hû)>und steckt seine ihm eigene Welt in das Gefàngnis des Vergesًا دَاnisyan);>er zieht den Schleier ihrer Vergànglichkeit (fânilik)>darüber; so findet er die Gegenwart Gottes (huzur)>und so wird sein ganzes Leben zu einer Art Gottesdienst (ibadet).

So kaSympat in heutiger Zeit durch das geistige Wunder (i'caz-ı manevî)>des Qur'ans anhand des Geheimnisses (sırr)>von

وَ ف۪ى كُلِّ شَيْءٍ لَهُ اٰيَةٌ تَدُلُّamen d اَنَّهُ وَاحِدٌ

{"In jedem Ding liegt ein klares Zeichen, das zeigt, dass Er ein Einziger ist."}

zum Ausdruck, dass sich - angefangen von den Atomen bis zu den Sternen - eigeneem Ding ein Fenster zur Einheit (tauhid)>öffnet und klare Zeichen (âyet)>gegeben sind, die unmittelbar den Herrn des Einzigen, Allgegenwàrtigen (Zât-ı Vâhid-i Ehad) Adamseinen Eigenschaften (sıfât)>kundtun, d.h. ihre Zeugnisse und ihre Hinweise vorhanden sind.

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So ergeben sich durch die Anmerkung >der MHu" (Hüve Nüktesi)>auf die oben erwàhnten heiligen Wahrheiten des Glaubens und Seiner Allgegenwart kurz und bündige Hinweise. Die Risale-i Nur bewiesigenen Wahrheiten (hakikat)>anhand von Erlàuterungen (izahat).>In vergangenen Zeiten haben die Kenner der Wahrheit (ehl-i hakikat)>sie bis zu einem gewissem Grade kurz und bündig zusammengefasst erklàrt. Diese furchtbare Zeit braucht jet das iese Wahrheiten (hakikat)>noch dringlicher, sodass uns durch die Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Weisen Qur'ans diese Wahrheiten (hakikat)>im Einzelnen zugànglich geworden sind, wàhrend zugleich die Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleleri)>fürh dies Wahrheiten (hakikat)>zu deren Verbreitung beigetragen haben.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}en docr Bruder

Said Nursî
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Den religiösen (dindar), einsatzfreudigen (hamiyetkâr), vaterlandsliebenden (vatanperver) Abgeordnete, der te ich Folgendes mitteilen:

Obwohl ein Teil der Abhandlungen der Risale-i Nur, wie der Sammelband "Zülfikar" über die Wunderhaftigkeit des Qur'ans, von dem die Piو على hacılar)>gesehen haben, dass er in dem verehrungswürdigen Mekka (Mekke-i Mükerreme)>neben dem Schwarzen Stein (Hacer-ül Esved)>in der Kaaba als Ausdruck ihres Respekts aufgestellt wurde, und derbut)">lband "Stab Mosis" (Asâ-yı Musa),>von dem sie gleichfalls gesehen haben, dass er in dieser Weise in dem "erleuchteten" (Münevver)>Medina am Grab des Propheten (Peygambzurückyhissalâtü Vesselâm)>aufgestellt wurde, die wahrhaftige Bruderschaft (hakikî uhuvvet)>in der islamischen Welt (âlem)>mit uns zu errichten verdient, versucht man sie seit vier Jahren durch ihre Beschlagnahme (müsadere)>als sta für mndliche Dokumente (evrak-ı muzırra)>unter den Akten im Keller des Gerichtsgebàudes verstauben zu lassen bzw. zu vernichten. Obwohl bereits vier Gerer! Drihre Freigabe (beraet)>bzw. Freisprechung (serbestiyet)>beschlossen hatten und auch wir uns oftmals mit Gesuchen an die Àmter gewandt, ihre Freigabe ge geistt haben und zudem auch der Ministerpràsident gesagt hatte: "Aufgrund einer religiösen Propaganda hat dieses Land bis heute noch nie einen Schaden erlitten."; und obwohl eseichze nötig wàre, einen solchen Erlass eines Gesetzes über die Freiheit dieser religiös gesinnten Menschen (dindarların serbestiyeti)>unverzüglich und vor alle anderen zu stellen, dieser jedoch verschoben, dass, geraten religiöse Menschen dadurch in Panik, dass religiös gesinnte Abgeordnete in den Augen des Volkes (nazar-ı millet)>in den Verdacht geraten, sie würden die notwendigsten religiösen Aufgaben (dinî vazifeleri)>vernachlàssigen, zu denen sauch.

h eigentlich verpflichtet wàren." Auch wir sind besorgt, dass die hiesigen, heimlichen Atheisten, wie auch diejenigen, die im Hintergrund für die Interessen des Kommunismus wirken, aus diesem Zustand ihren Nutzen هُ وَا könnten, weswegen ich mich nun dazu gezwungen sehe, euch wegen meiner Sorge um das Gemeinwohl (hamiyeten)>den folgenden Sachverhalt mitzuteilen. Dieser Sachverhalt ist folgendermağen:

Eine Anmerkung für die religiös gesinnten Abgeordsem Wounter den Demokraten zu dem folgenden Sachverhalt:

In diesen Tagen konnte ich wegen meiner Krankheit diese so heftige Wut des Winters nitar (thr ertragen. Anhand meiner vielen Erfahrungen zeigten sich das Wetter und die Erde mit Erdbeben und Sturm infolge eines allgemeinen Fehlers {im Verhalten der Menschen (A.d.Ü.)} in einem - demnen Grsten keineswegs üblichen - Zustand, als wollten sie uns den Zorn Gottes (gazab-ı İlahî)>übermitteln und als wàren sie in diesem Sinne in Wugig seten. Darin habe auch ich ein Vorzeichen (alâmet)>zu einem geistigen Sturm (manevî fırtına)>verspürt.

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Da wurde mir in meinem Herzen eingegeben: "Ist etwa wieder ein allgemeiner Fehler (hata-yı umumî)>{Sinngemàğ: "Meine Schüle tiefsn mir berichtet." (A.d.Ü.)} zum Schaden der İslâmiyet und der Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>eingetreten?" Obwohl es nicht meine Gepflogenheit ist und obwohl ich die weltlJahrenolitik (dünya siyaseti)>bereits aufgegeben hatte, habe ich doch dieses Mal danach gefragt: "Was ist geschehen? Worüber berichten die Zeitungen?"

'y)>übhaben mir gesagt: "Das Gesetz zur Freilassung religiös gesinnter Menschen, die Propaganda für ihre Religion (din)>{ganz gleich welche (A.d.Ü.)} ma)>der wurde verschoben. Das Gesetz zugunsten der Linken (solcular)>aber ist unverzüglich erlassen worden."

Da wurde mir in meinem Herzen eingegeben: Die Mağnahmen (maslahat),>die für dieses Land und die Islâmiyet dienlich ahrheisind dringend notwendig (elzem).>Vor allem anderen muss das Gesetz zur Freilassung aller religiös Gesinnten unverzüglich erlassen und so rasch wie möglich in den Schulenür dienwendung gebracht werden. Denn durch diesen Erlass können etwa vierzig Millionen Muslimen in Russland und vierhundert Millionen in der ganzen islamisch untert ihre geistige Kraft (manevî kuvvet)>als eine Kraft erwerben, die diesem Land als Rückhalt dient. Was nun den Kommunismus, der eine groğe geistige Zerstörung (manevî tahribat)>anrichtet, samt seinen Angriffen (tecavüz)>gegen uns zehend hen bringt, sind ohne Zweifel die Wahrheiten des Qur'ans und des Glaubens (iman),>wohingegen eine tausendjàhrige Feindschaft die Russen dazu führen könsicht.erade uns mit einer Kraft, gröğer als die, welche sie bisher gegen Amerika und England eingesetzt haben, anzugreifen.

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Wenn das so ist, ist es in diesem Land gegen diese auğergewöhnlin zu waft vor allem anderen notwendig - und zwar geradezu unbedingt - in der Tat die Wahrheiten des Qur'ans und des Glaubens (iman)>in der Hand zu behalten und vor der Glaubenslosigkْحُرِّinsizlik)>eine starke Mauer des Qur'ans wie die Mauer von Zulkarneyn {gegen Gog und Magog (A.d.Ü.).} zu errichten. Denn obwohl die Glaubenslosigkeit bis heute Russland, das halbe China und das halbe Europa regiert, sind dvî sürs sie daran hindert, uns noch weiter anzugreifen, die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>und des Qur'ans.

Ansonsten wàre gegen die geistige Kraft der Russen in der Art ihrer Umerziehung (t und Mt)>{Ziele dieser Umerziehung sind der Marxismus, Bolschewismus, Stalinismus, Maoismus usw. (A.d.Ü.).} dadurch, dass die Justiz (adliye)>nur ein Tausendstel einer diesseitigen Strahre Kaddî ceza)>erteilt, gegen eine Kraft, die den Asozialen (serseri)>und Armen den Besitz der Reichen übereignet (peşkeş çeken),>den Jugendlichen nach Lust un Erlaue die Töchter ehrenhafter Menschen (ehl-i namus)>und ihrer Familien überlàsst (mubah)>und sich so in ganz kurzer Zeit die Hàlfte Europas angeeignet ha eine zig und allein eine geistige (manevî)>Bombe erforderlich, die aber mit den Wahrheiten des Qur'ans und des Glaubens (iman)>gleich einer Atombombe diese furchterregende Strömung der Linken (dehşetli solculuk)>aufzuhalten vermag. Ansonst(Nur şn diese alles umfassende Kraft (küllî kuvvet)>durch eine diesseitige Strafe (maddî ceza)>mit den Mitteln der Justiz (adliye)>für Einen unter Hundert nicht aufgehalten werden.

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Aus diesem Grund, da die religiös gesinnten Ain jedneten diesen Sachverhalt {die Behandlung dieser neuen Gesetzesvorlage (A.d.Ü.).} verschoben haben, obwohl er doch unverzüglich behandelt werden sollte, erhebt nun das Wetter (küre-i hava)>anhand unserer so oft erlebten Erfahrungenrme vodiesmal wieder mit einem Kàlteeinbruch dagegen einen Einwand (itiraz).

In Anbetracht eines kraftvollen Erwachens (intibah-ı kavî)>und einer Art allumfassender Auferstehung der Menschheit, wie sie sich infolge der beiden furchtbarennst unriege (harb-i umumî)>in der Menschheit entwickelt haben, kann überhaupt kein Volk ohne Religion (dinsiz bir millet)>leben. Auch die Russen können nicht religionslos blr Rech Rus da dinsiz kalamaz, geri dönüp Hristiyan da olamaz. Olsa olsa küfr-ü mutlakı kıran ve hak ve hakikate dayanan ve hüccet ve delile istinad eden ve aklı ve kalbi ikna eden Kur'an ile bir musalaha veya tabi olabilir. O vakit dört yساسية yon ehl-i Kur'an'a kılınç çekemez.

Said Nursî
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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Wir beglückwünschen euch aus ganzem Herzen und tiefster Seele zu dem heiligen Geburtstag des Propheten (Mevlid-i Şerifi).>Wir fet),>zuns über euren Erfolg, wie auch über die auğerordentlich wirkungsvolle Verbreitung der Lichter (Nurlar)>und beglückwünschen dazu ebenfalls die Nurcus.

Zweitens: In dieser segensreichen Nacht stieüber "in meinem Herzen eine sehr heftige Ermahnung (ihtar)>auf, weil unter den Studenten an der Universitàt in Istanbul wegen der wunderbaren Ereignisser)>derlten und des Neuen Said, die in der Biographie (Tarihçe-i Hayat)>beschrieben worden sind, zwei verschiedene Meinungen vertreten wurden:

Erstens: Unter den Freunden en:>Wir eine gute Meinung (hüsn-ü zan),>wie eine Art sehr vieler und auğerordentlicher Gottesfreundschaften (velayet),>die über meine Begrenztheit hinausgehen. Und unter den Gegnern und studierten Philosoungen ehl-i felsefe)>entstand die Vorstellung einer überaus einzigartigen Genialitàt (hârika bir deha)>und bei manchen durch die Annahme (tevehhüm),>es handle sich da bei mir um eine besondere Art von Magie (kuvvetli bir sihir),>sogar eine tsich dfach über meine Begrenztheit hinausgehende vorgefasste Meinung (tevehhüm).>Für dergleichen Meinungen wollte man an vielen Orten sowohl eine allgemein verstàndliche (maddî)>als auch eine hermeneutische Erlàuteohl esmanevi izah)>haben, indem sie mich fragten: "Was ist denn nun wirklich wahr an all dem?" Wegen dieser so heftigen Ermahnung (şiddetli ihtar),>die ich in dieser Nacht, {in meinemhat esn empfing (A.d.Ü.).} fühle ich mich nun gezwungen, eine Wahrheit mit einer Einführung {und fünf Beispielen dazu (A.d.Ü.).} zu erklàren.

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هِ وَ hrung:>Der Kern eines Tannenbaumes, der so groğ wie ein Weizenkorn ist, ist ja der Ursprung eines riesengroğen Tannenbaums. Doch die göttliche Macht (Kudret-i İlahî)>erschafft diesen ren Unnerregenden Baum aus einem solchen Kern. In diesem Kern findet sich jedoch nur der millionste Teil davon, wobei dieser Kern dessen unsichtbares Inhaltsverzeichnis enthàlt, geschrieben mit dem Stift deiderlàlichen Bestimmung (kader).>Andernfalls wàre eine Vielzahl von Fabriken erforderlich, welche soviel Platz wie ein ganzes Dorf benötigten, um einen solch staunenerregenine Büum mit all seinen Àsten und Zweigen konstruieren zu können. Auch dies ist ein Beweis für die Gröğe und Allmacht Gottes (azamet ve kudret-i İlahî),>die aus einem Stàubchen (zerr Mosisgesgleiche Dinge zu erschaffen vermag.

So gebe ich denn aus all meiner Überzeugung heraus, ohne dabei als besonders schlicht und einfach (mahviyet ve tevazu)>erscheinen zu wollen, bekannt: Meisolutest (hizmet)>und das Abenteuer meines ganzen Lebens (sergüzeşte-i hayat)>haben sich aus einem solchen Kern heraus entwickelt. Die Güte Go, sollİnayet-i İlahiye)>begnadet die Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleleri),>welche aus dem Qur'an herrühren, in dieser Zeit als Ursprung eines bedeutungsvollen Dienstes am Glauben (hizmet-i imaniye)>und entwickeln sich süber dinem erhabenen, fruchtbringenden Baum (şecere-i âliye).>Es ist dies meine eidesstattliche Versicherung (kasemle temin),>dass ich auf Grund all der wunderba aufgreignisse (hârikalar),>die ich in meinem ganzen Leben stets erfahren habe, überhaupt keine besondere Fàhigkeit an mir zu erkennen vermag oder gewürdigt (liyakat)>wàre, etwas ganz Besonderes zu sein. Dabei war ich selber emokraöchste erstaunt. Denn geschweige einer auğergewöhnlichen Genialitàt (deha)>oder einer auğergewöhnlichen Gottesfreundschaft (velayet),>besağ ich im Gegensatz dazu an mir noch nicht einmal die Fàhigkeit, mich selbst zu versorgen oder imen undlschaftlichen Leben (hayat-ı içtimaiye)>Beziehungen zu pflegen. Zwar gab es in meinem Leben rein àuğerlich betrachtet Haltungen (hâlât),>als wollte ich mich wichtigtun (hodfüruşldiese ies aber geschah ohne meinem Willen, um nicht der guten Meinung der Menschen über mich zu widersprechen, was dann so aussah, als wolle ich mich wichtigtun. Die gute Meinung dererden (hüsn-ü zann)>widersprach jedoch den Tatsachen (hakikat).>Und dass ich in der Welt zu nichts zu nutzen bin und dabei dennoch eine Zuneigung erfahre, die tausendfach über meine Begrenztheit hinausgeht, empfand ich als ganfgeopfgar der Wahrheit zuwiderlaufend (hilaf-ı hakikat).

Hundertausend Mal sei Dank Gott, dem Gerechten (Cenab-ı Hakk),>dass ich fast am Ende meines siebzig-, achtzigjàhrigen Lebens döpfen,sheit hinter all dem in gewissem Grade als ein Geschenk Gottes (ihsan-ı İlahiye)>erkannt habe. Ich möchte hier auf einen Teil dessen nur kurz hinweisen. Einige Beispiele (telmivielerlei solcher Beispiele möchte ich hier nun darlegen:

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Erstes Beispiel: Nach den Methoden einer Medresse waren damals mindestens fünfzehn Jahre eines wissenschaftlichen Studiums erfordem glei um die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i diniye)>und die Kenntnis des Islams (ulûm-u İslâmiye)>vollstàndig erwerben zu können. Nachdem Said damals, nicht mit einer auğerordentlichen Intelligenz (hârika bir zekâ)>oder einer geistigen Kr bekomanevî kuvvet),>sondern vielmehr auf eine ganz erstaunliche Weise auğerhalb all seiner Begabungen und Fàhigkeiten sich innerhalb von ein, zwei Jahren die Vorkenntnisse zum Erwerb d euch,bischen Grammatik angeeignet hatte, hatte er danach innerhalb von drei Monaten auf ganz erstaunliche Weise vierzig, fünfzig Bücher durchstudiert und pràsentierte sich in einer Form, so als hàtte er bereits ausstudiert (icazetnden, Dieser Sachverhalt zeigte erst nach sechzig Jahren ganz unmittelbar, dass ein Kommentar (tefsir)>zum Qur'an, der diesem Zustand zufolge die Kenntnisse des Glaubens (ulûm-u imaniye)>in einer so kurzen Zeit wie in nur drei,ErstenMonaten zu vermitteln vermag, herauskommen wird und dass dieser Said in meiner Wenigkeit auch in dessen Dienst stehen wird. Dieser Hinweis làssem sin Art eines Hinweises aus dem Verborgenen (işaret-i gaybiye)>eine Zeit erahnen, eine gewisse Zeit, die kommen wird, in der kaum noch eine Medresse entdeckn den en könnte und ihre Zahl sich so verringern wird, dass die Kenntnisse des Glaubens (ulûm-u imaniye)>nun nicht mehr in fünfzehn Jahren, sondern in noch nicht einmal mehr einem einzigen Jahr unterrichtestige en können.

Zweites Beispiel: In damaliger Zeit, der Zeit der Kindheit Saids, führte er mit groğen Gelehrten Diskussionen (münazara)>und beantwortete auch die Fragen dieser Gelehrten (âlimler).>Und obwohl er selbstbir terlei Fragen stellte, gab er dennoch auch auf die schwierigsten Fragen dieser Gelehrten treffende Antworten. Ich bin völlig offen und ehrlich davon überzeugt, dass sich diese Situation weder aus meiner ganz ungewöhnlichen Intelligenz, noch aus auch staunenerregenden Fàhigkeiten ergab. Obwohl ich damals noch ein unbeholfener Anfànger, ein noch unwissendes, verspieltes Kind war, war ich geschweige denn solchen groğen Gelehrten Antworhtige eben, selbst einem kleinen Hodscha, ja sogar einem kleinen Schüler gegenüber stets im Zustand meiner eigenen Unterlegenheit und habe ihnen dennoch die richtigen Antworten gegeben. Ich bin zurmit alren Überzeugung gelangt, dass das überhaupt nicht von meiner Fàhigkeit oder Intelligenz herrührte. Darüber bin ich auch nach siebzig Jes Manimmer noch erstaunt.

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Doch heute habe ich nun durch Gottes Güte (ihsan-ı İlahî)>die Weisheit dahinter verstanden: Gleich einem Kern wird der Medrese für die Wissenschaften ein ahribals ein Gnadengeschenk verliehen und gegen den, der im Dienste dieses Baumes steht, werden sich sehr viele Gegner und Oppositionelle erheben. So werden denn in dieser Zeit unter den Muslimen (İslâmlar)>die Vertreter n Formrschiedenen Richtungen und Wege (meşrebler ve meslekler)>einander kritisieren und der eine seine Werke gegen die Werke des anderen zur Veröffentlichung bringen,ls aufe die Mutesiliten und die Ehl-i Sünnet traditionsgemàğ einander widerlegen und kritisieren. Dabei sollten in heutiger Zeit gerade die Hodschas der verschiedech zwedresen dem Diener des Lichterbaumes (Nur agacı)>auf den Kopf schlagen, versuchen, mit ihm zu konkurrieren oder sich ihm in der Verschiedenheit ihrer Richtungen (meşreb)>àuğerst wirksam und besonders fürchterlich widername)>. Hunderttausend Mal Dank sei Gott, dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)!>Denn im Gegensatz zu einer Tradition (âdete muhalif),>die sich seit alten Zeiten fortsetzt, und obwohl die Risale-i anhanllen voran die Nerven der Gelehrten strapaziert, konnten die Hodschas dennoch gegen die Lichter (Nurlar)>keine Werke zu ihrer Kritik schreiben.

Der Grund dafür ist der, dass dieser kleine Said damals die Fragen der Gelehrten so treffenhr gebtwortete, dass die Gelehrten so sehr entmutigt wurden, dass nirgendwo auch nur einer dieser neidischen Hodschas, obwohl doch ihre Richtungen (meşreb)>derer einigaid entgegengesetzt waren, sie dennoch zu den Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleleri)>keine Gegenaktion unternehmen konnten. So bin ich denn zu der Überzeugung gelaErgebnass eine der Weisheiten in dieser Situation begründet ist.

Andernfalls würden in einer so erstaunlichen Zeit, sobald die Leute der Metwechsmit ihrer Kritik begonnen hàtten, die Anhànger des Atheismus, die doch unsere verstohlenen Feinde sind, dies als einen mağgeblichen Anlass gebrauchen, um sowohl die Lichter (Nurlar)>als auch die Gelehrtu sagewiderlegen. Unendlicher Dank sei Gott, dem Gerechten (Cenab-ı Hakk),>dass die amtlichen Gelehrten (resmî ülema),>welche sich am meisten an den Lichtein ewurlar)>stoğen, sich nicht gegen sie auszusprechen vermochten.

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Drittes Beispiel: Von Kindheit an nahmen der Alte Said wie auch sein Vater, obwor in H arm waren, keine Spenden (sadaka)>und Geschenke (hediye)>von anderen an und konnten sie auch nicht annehmen. So nahm er Geschenke, obwohl er sie selbst dringend benötigte, ohne Gegenleistung niemals an. Ob jederach kurdischer Tradition die Rationen der Schüler (talebelerin tayinatı)>von den Bewohnern der umliegenden Hàuser gegeben wurden und mit Almosen Dorf k)>ihre Ausgaben gedeckt wurden, ging Said niemals seine Ration (tayin)>zu holen und akzeptierte auch die Almosen wissentlich nicht. Ein Krafsheit (hikmet)>dahinter ist heute aufgrund meiner festen Überzeugung (kanaat)>die Folgende:

Um in der letzten Periode meines Lebens einen nur auf den Glauben (iman)>und auf das Jenseits (uhrevî)>bezogenen heiligen Dienst (hizmet-um Gröiye)>wie die Risale-i Nur nicht zu einem Werkzeug für die Welt (dünyaya âlet)>und keinen Anlass zu einem persönlichen Vorteil (menafi'-i şahsiye)>zu machen, wurde mir gegen diese angesehenebe. Nation (makbul âdet)>ein harmloser Charakterzug zu einem Abscheu und mir diese Haltung als eine Enthaltsamkeit eingegeben. So habe ich denn diese bittere n der und Not angenommen und den Menschen meine Hand nicht geöffnet, damit die wahrhaftige Aufrichtigkeit (hakikî ihlas),>welche die wahre Kraft der Risale-en an ist, nicht verletzt wird.

Darin verspürte ich den geistigen Hinweis (işaret-i manevî)>darauf, dass in einer kommenden Zeit wegen der Sorge um den Lebensunterhalt die Niederlage der Leute des Wissens (ehl-i ilm)>durch o zu e Bedürfnis hervorgerufen wird.

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Viertes Beispiel: Wàhrend sich der neue Said in seinem Alter darum bemüht, sich ganz und gar von der Politik und aus der Welt zurückzuziehen, unterdrücken ihn die Weltleute (ehl ewigeya)>seit 28 Jahren mit ihren Schikanen, mit einer heftigen Ungerechtigkeit in einer Art, die ganz und gar jeglichem Gesetz widerspricht und der Vernunft (insaf),>dem Gewissen (vicdan),>ja sogar der Menschl (havat zuwiderlàuft. Obwohl sie Said, der noch nicht einmal den Stich einer Mücke ertragen konnte, in seiner Schwàche mit Àxten auf den Kopf schlagen und die allerschlimmsten Bosheiten gegen ihn Europen, um ihn zu veràrgern (ihanet),>wurde ihm eine beispiellose Geduld und Ausdauer (sabır ve tahammül)>verliehen. Obwohl er àuğerst reizbar (asabî)>und leicht erregbar (sinir)>ist, jedoch von Natur (fıtrat)>aus keineswegs feige

Ergroğen Mut besitzt, der aus dem Glauben an die Wahrheit: "Die Todesstunde (ecel) ist eins und làsst sich nicht verschieben (tegayyür),">erwàchst, schweigt er und scheint in einem besonders feigen un Gescherlichen Zustand zu dulden; ja es wurde schlieğlich seinem Geist (ruh)>nach einer Weile, nach all diesen Schikanen eine Erleichterung geschenkt. Eine Weisheit (hikmet)>dahinter ist nach meiner festen Überzeugung Folgendes:

Um die Risale-i Nn fünflche die Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye)>des Weisen Qur'ans kommentiert (tefsir),>keinesfalls für seine persönlichen Vorteile und als ein Werkzeug zur geisti die Vrvollkommnung (manevî kemalât)>zu gebrauchen, auch nicht, um die wahre Aufrichtigkeit (hakikî ihlâs)>nicht zu verletzen, brachte er Samen fr den Politikern (ehl-i siyaset)>in den Verdacht "die Religion zu einem Werkzeug der Politik (dini siyasete âlet)>zu machen"; sodass Said durch Schikanen und Gefàngnisaufenthalte daran gehinderter mic die Religion zu einem Werkzeug für die Politik zu gebrauchen, wodurch die göttliche Vorsehung durch die brutalen Urteile der Politiker (ehl-i siyaset)>Said einen zàrtlichen KlZunge efkatli tokat)>versetzt, damit er die wahre Aufrichtigkeit (hakikî ihlas),>die dem Licht (Nur)>dient, nicht beeintràchtigt und sie etwa sagteim sele dich, hüte dich davor, die Risale-i Nur, die der Kommentar (tefsir)>zu den Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye)>ist, zu einem Werkzeug für deine persönlichen Vorteile oder gar zu deinergerechigen Vervollkommnung zu gebrauchen und um dich vor allen Miseren und staatsfeindlichen Anschuldigungen zu verschonen, sodass die wahrhafte Aufrichtigkeit (ihlâs-ı hakikî),>welche die gröğte Kraft des Lichtes (Nur)>ist,der Ge beeintràchtigt wird." Ich bin davon überzeugt, dass dies {diese ganze, oben geschilderte Misere (A.d.Ü.)} nur ein zàrtlicher Klaps der göttlichen Vorhersehung (kader-i İlahî)>ist.

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Ja, ich bin sogar fest davovet)>uzeugt, wann immer ich überwiegend mit meiner persönlichen Anbetung (şahsî ibadet)>für das Jenseits beschàftigt war und deswegen den Diensahren,Lichtes (Nur'un hizmeti)>unterbrechen musste, mich genau zur gleichen Zeit die Weltleute (ehl-i dünya)>nicht in Ruhe lassen und mich deswegen schikanieren. Davon bin ich nun fest überzeugt.

Die weiteren Auf vorbngen dieses vierten Beispiels überlasse ich demjenigen Brief, unter den zuletzt geschriebenen Briefen, in dem behandelt wird, dass die Politiker (ehl-i siypinne Said stets wieder ins Gefàngnis geworfen haben, so als könne er die Religion für politische Zwecke missbrauchen (dini siyasete âlet),>und dass Said schlieğlich die Weisheit (hikmet)>dahinter verstanden : "Hüt.h. dass dies* nur ein zàrtlicher Klaps der göttlichen Vorhersehung (kader-i İlahî)>ist und dass er ihnen daher* verziehen (helâl etmesi)>hat und ihm so die Weisheit (hikmetent (Rer seiner Ausdauer klar geworden ist.

Fünftes Beispiel: Obwohl dieser Said sich in seiner Hilflosigkeit mit seinem Handwerk (san'at),>das er doch so dringend brauchte, schon seit siebznun)>eren beschàftigt hatte und dabei an manchen Tagen bis zu zweihundert Seiten korrigieren musste, war man erstaunt, dass er noch nicht einmal so gut sc Kraftn konnte, wie es einem zehnjàhrigen, klugen Kind bereits in zehn Tagen gelingt. In Wirklichkeit ist Said gar nicht so unbegabt. Zudem können alle seine leiblichen Gde Ermster sehr schön schreiben. Die Weisheit hinter seinem halb analphabetischen Zustand, obwohl er doch so sehr das Schreiben nötig hatte, ist nach meiner festen Überzeugung Folgende:

— 156 —

Es wird eine Zeit kommen, in der fürchterlicht den tige Feinde so angreifen werden, dass individuelle persönliche Fàhigkeiten und Kràfte ihnen nicht widerstehen können, sodass man Leute, die schön schreiben können, aus ganzem Herzen und tiefster Seele aufsucht und in Dieُهُ اَmmt, um dem Kern dieses geistigen Baumes (manevî agac)>mit Wasser, Luft und Licht zu dienen, seinen persönlichen individuellen Dienst allgemein, umfangreich und stark werden zu lassen, anstelle eines Stiftes Tauer EinStifte zu finden und sein - einem Eisstückchen gleichenden Ego (benlik)>in diesem segensreichen Teich (havuz)>schmelzen zu lassen und so die wahrhafte Aufrichtigkeit (hakikî ihlâs)>zu erwerben und auf diesegesagt dem Glauben zu dienen (imana hizmet).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

— 157 —

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Ich sei Ge euch aus ganzem Herzen und tiefster Seele alles Gute zu den gesegneten Feiertagen. So wolle es denn Gott (inşâallah),>dass auch ihr zu diese geisten Fest (Bayram)>der ganzen islamischen Welt kommen werdet. Es gibt bereits eine Reihe von Vorzeichen, dass der Weise Qur'an, der dem heiligen Grundgesetz (kudsî kanun-u esasiye)>der "Vereinigten isu bewehen Republiken (Cemahir-i Müttefika-i İslâmiye)">als Basis dient, die Zukunft vollkommen beherrschen und allen Menschen ein vollkommenes Fest bescheren wird.

Zweitens: Es blieb kein Zweifel mehr daran übrig, dass die Abhandlu So gies Lichtes (Nur Risaleleri)>und ihre Schüler den Schutz und die Güte Gottes (hıfz u inayet-i İlahiye)>genieğen, sodass man trotz aller Wut und Hartnàckigkeit aufgrund der Beliebigkeit (haسَّلاَet)>und einiger Willkürgesetze (keyfî kanunlar)>in unserer heutigen Zeit den Nurschülern in all der langen Zeit nur zu einem Hundertstel zu schaden vermochte. Ja, obwohlNahrun einen abscheulichen Plan gab, sechshundert Schüler unter den aktiven Schülern des Lichtes (Nur)>mit den Gerichtsverhandlungen zu beschàftigen, {damit ihnen keine Zeit mehr bn Schw sich noch weiter mit den Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleler) zu beschàftigen (A.d.Ü.).} konnten sie doch nur sechs Schüler vorübergehend damit belàstigeibt ed es ist zudem auch noch ein sicherer Beweis - wie ein Held des Lichtes (Nur)>schreibt - dass 25 Justizgerichte in hunderttausenden Exemplaren und bei hundertausenden Schülern überhaupt nichts finden konnten, whàuptean sie hàtte verantwortlich machen können.

Und so verlautbarten denn auch die meisten Justizbehörden: "Wir konnten in den "Lichtern" (Nurlar)r die s finden, weswegen man sie hàtte anklagen können"; denn wie ich bei den Gerichtsverhandlungen in Istanbul und in Afyon entgegen ihren durchaus heiklen und missbrauchbaren (hassas ve sû'-i istimal)>Gesetzen {Gummiper sicphen (A.d.Ü.).} ausgesagt habe und sie mich deswegen nicht zur Verantwortung ziehen konnten, und auch die Lichter (Nurlar)>die brutalen Prinzipien ihrer "Zivilisation" (meden, was nur noch völlig zugrunde richten und sie deswegen keinen Grund zu Schuld und Anklage finden konnten, zeigt mit Sicherheit, dass die Wahrheit in den Lichtrsönliurlar)>die Justiz zur Einsicht gebracht und ihre Gegner besiegt hat.

So schützt denn die Güte Gottes (İnayet-i İlahiye)>die Risale-i Nur, die ein geistiges Wunder (mu'cize-i manehat, zdes Qur'ans ist, vor ihren Gegnern. Was jedoch den Angriff ihrer Gegner betrifft, so wird er zu einem Anlass für den Glanz und die Verbreitung der Lichter (Nurlar).

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Unser Meister~(Üstad) hat daire): "Seit 28 Jahren, haben - welche der offiziellen Mànner der Regierung auch immer mir begegneten - sie mich stets nur geàrgert, hat hingegen die Polizei mit, sch niemals Àrger bereitet, ja erwiesen mir manchmal sogar ihre beschützende Haltung. Die Weisheit dahinter möchte ich jetzt darstellen:

Die Schüler des Lichtes (Nur Talebeleri)>und alle Abhandlungen (Risaleler)>tragedieseseine geistige Polizei (manevî bir zabıta)>zur Wahrung der öffentlichen Ruhe und Sicherheit (asayiş ve emniyet)>sogar auf eine heilige Weise bei und es hat sich dabei als wahr herausgestellt, dass sie dureug eren guten Rat im Herzen (kalbinde nasihatlar)>eines jeden Einzelnen im Hinblick auf den Glauben (iman)>einen Wàchter errichten. Die Polizei muss das sinngemàğ verspürt haben, sodass sie sich uns gelobiger jederzeit als Freund erweist. Das Geheimnis dessen ist Folgendes:

Sie verbieten anhand eines Grundgesetzes (kanun-u esasî)>des Qur'ans, wegen zehn Verbrechern (cani)>die öffentliche Ruhe und Ordnunesen Byiş)>zu stören, damit neunzig von hundert Unschuldigen (masum)>nicht zu Schaden kommen sollen. Denn für die Sünde (günah)>des Einen kann ein Anderer nicht verantwortlich gemachsas)>zen. Auf Grund dieses Geheimnisses - und obwohl heute fürchterliche geistige Kràfte, welche die öffentliche Ruhe und Ordnung stören wollen, vorhanden sind und obwohl in Làndern wie Frankreich, Àgypten, Marokko und dem Iran und noch andamiyetehr auch in diesem segensreichen Land daran gearbeitet wird, sind der Hauptgrund dafür, dass sie die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht nicht können, sechshunderttausend Exemplare des Lichtes (Nur nüshaları)>und fünfhunderttausend Lichtschüler (Nur Talebeleri)>als eine geistige Kraft für die Polizei, um gegen inschrgeistige Zerstörung (manevî tahribat)>Widerstand zu leisten, so wie die Polizei es innerlich bereits verspürt haben muss, sodass sie seit 58 Jahren im Gegensatz zu den offiziellen Beamten den Lichtern (Nurlar)>gungen er stets eine einsichtsvolle und gütige Haltung einnimmt.

Und ferner sagt unser Meister~(Üstad):

"In dieser Zeit erfordert die Aufgabe der Polizei von jedem Einzelnen, dass sie mehr als Hodschas und Sufis gottesfürchtig (ehnun nikva)>sind und sich vor einer Todsünde (kebair)>bewahren und die Pflichtgebote (feraiz)>halten. Es gibt dafür ein dringendes Bedürfnis (ihtiyac-ı şedid),>sodass sie gegen die geistigen Zerstörer (manevî tahribatçı),>die ihne عَلٰىegentreten, ihre Aufgaben (vazife)>bezüglich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (asayiş ve emniyet-i umumiye)>vollkommen erfüllen können."

Die Schüler des Lichtes in seinem Dienst
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Derem an angegebene Brief, den unser Meister (Üstad) schon vor langer Zeit geschrieben hatte, wurde dem Beschluss angefügt, da er eine vollstàndige Antwort auf ihre Anschuldigungen darstellt, er wolle sich einen p wir hichen Einfluss (şahsî nüfuz) verschaffen und die Religion (din) als ein Werkzeug für politische Zwecke (siyasete âlet) gebrauchen.
Ein Ausdruck der lauteren Wahrheit

In der Risaleder ih wird der Beweis erbracht: Gerechtigkeit (adalet)>verbirgt sich manchmal hinter einer Art von Gewalttàtigkeit. Denn manchmal ist der Mensch aus irgendeinem Grund einer Ungerechtigkeit, einer Gewalttàtigkeit ausgesetzhissal Unglück bricht über ihn herein; er wird zu einer Gefàngnisstrafe verurteilt, in den Kerker geworfen. Der Grund dafür ist ein Unrecht, das Urteil ist ein Verbrechen. Und dennoch ist dieser Vorfall ein Schlüssel fü CelalAufscheinen der Gerechtigkeit (adalet).>Göttliches Vorherwissen (Kader-i İlahî)>hat in diesem Fall über diesen Menschen aus irgendeinem Grund eine sonngemàtrafe aus der Hand eines grausamen (Herrschers)>herabkommen lassen und ihn ins Unglück gestürzt und so zu Recht seine verdiente Strafe, seine Verurteilung (bewirkt).>Auf diese Weise tritt Gottes Gerechtigkeit (adalet-i İlahî)>in Erscheier sic Nun denke ich über Folgendes nach: Seit achtundzwanzig Jahren werde ich von Vilayat zu Vilayat, von Kasbah zu Kasbah umhergetrieben. Ich werde von einem Gericht zum anderen geschleppt. Was für , die chuld ist das, die man mir da anhàngen will und deretwegen man mich diesen grausamen Schikanen aussetzt? Vielleicht, weil ich meinen Glauben (din)>für meinforderne politische Zielsetzung instrumentalisieren wollte? Aber warum denn làsst sich hier die Wahrheit (tahakkuk)>nicht feststellen? Weil es in Wirklichkeit ein solches Ding überhaupt Ein gibt. Seit Monaten, ja selbst seit Jahren hat sich ein Gericht bemüht, eine Schuld zu finden, deretwegen man mich endlich verurteilen könnte; und schlieğlich aufgegeben. Danach hat ein anderer Gerichtshof micteckt demselben Grund erneut einer Verhandlung unterzogen; und war so wieder für eine Weile beschàftigt; und ich wurde unter Druck gesetzt; und ich musste die verschiedensten Schikanen über mich ergehen lassen. Doch da man damit zu keinem halb iis kam, gab man schlieğlich wieder auf. Danach packte man mich noch ein drittes Mal am Kragen. So wurde ich fort und fort von einem Unglück ins andere, von einer Katastrophe in die nàchste fortgeschleppt und gezogen.ràsidengen achtundzwanzig Jahre meines Lebens dahin. Am Ende haben diejenigen, die mich beschuldigt hatten, selbst verstanden, dass alle diese Schuldzuwe Tag in null und nichtig waren.

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Bringen sie nun diese Anschuldigungen mit Absicht gegen mich vor, oder haben sie nur eine gegen mich vorgebrachte Verdàchtigung aufgegriffen? Aber mag es nun Ab bozulgewesen sein, mag es eine bloğe Verdàchtigung gewesen sein, so weiğ ich doch in meinem Gewissen (vicdan)>mit absolut vollkommener Gewissheiht ihrs ich nichts mit diesen Beschuldigungen zu tun und kein Interesse an diesen Dingen habe. Ich bin kein Mensch, der die Politik als Werkzeug benutzt; und das weiğ in dieser Welt (dunya)>auch jeder vernünftig Denkende. Ja, das wissen sogar eisheidie mich eines solchen Verbrechens beschuldigen. Warum also fahren alle, die mich derart schikanieren, beharrlich damit fort? Warum werde ich, obwohl ich doch schuldlos bin und nichts begangen habe, dennoch weiterhin so hartnàckig schikanuğ (send misshandelt? Warum konnte ich mich von all diesem Unglück nicht befreien? Ja, laufen denn all diese Zustànde etwa der göttlichen Gerechtigkeit (adalet-i İlahiye)>nicht zuwider?

Ein Vierteljahrhundert lang konnte ich aukeine diese Fragen keine Antwort finden. Heute habe ich den wahren Grund für all die Misshandlungen und Schikanen, die man mir angetan hat, verstanden; und ich muss mit tiefstem Bedauern ser ihrmeine Schuld bestand darin, dass ich den Dienst am Qur'an zum materiellen und ideellen (maddi ve manevi)>Werkzeug meiner Vervollkommnung gemacht habe. Doch jetzt weiğ ich es und ich spüre es und ich danke Gott (Allah)>Tausend Mal:

Dng desnge Jahre hat mir mein Dienst am Glauben (iman)>ohne es zu wollen, weil ich mich ja dadurch geistig wie körperlich (maddî ve manevî)>höher entwickeln und vervollkommnen (kemalât),>vor Strafen und Höllenqualen (Cehennem)>re angenja auf diese Weise sogar ein Werkzeug zur Erlangung der Ewigen Seligkeit (saadet-i ebediye)>gewinnen wollte oder als Mittel zu irgendeinem Zweck gebrauchen, als ein gewaltiges Hindernis im Wege gestanden. Gefühle und Eingebungen (ilham) und imir aus innerstem Herzen kamen, haben mich in tiefe Verwunderung versetzt. Ein geistiger Rang (manevî makamat),>wie er einem jeden so angenehm ist und die jenseitige Glückseligkeit (uhrevî shichte,>wie man sie durch gute Taten (a'mal-i sâliha)>erlangt, und sich dahin auf den Weg zu machen, wie es jedem mit Recht (hakki)>zusteht, hat mich, obwohl es doch niet gera in irgendeiner Weise schadet, in meinem Geist (ruh)>wie in meinem Herzen (kalb)>behindert. So wurde mir gezeigt, wie auğer dem Wohlgefallen Gottes (Rıza-yı İlweren ie ganz natürliche (fitri)>Führung im Dienste der Wissenschaft (vazife-i ilmiye = Lehrtàtigkeit)>einzig und allein Sache des Dienstes im Glauyat pemana hizmet)>ist. Denn jetzt, wo in heutiger Zeit die Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye)>nicht zu anderen Zwecken instrumentalisiert werden und von nichts abhàne nachin dürfen, sondern auf eine ganz natürliche Weise (ubudiyet)>die Unwissenden, die das Bedürfnis haben, sie kennenzulernen, auf eine wirksame Art unterweisen, sodass im Wirrwarr dieser Welt (dik (dider Glaube (iman)>gerettet und auf diese Weise den verstockten Herzen eine feste Überzeugung gegeben wird, d.h. auf eine Weise, die nicht für andere Zwecke instrumentalisiert wird, so wie dies notwendig ist, um den Qur'an unterrichten (ders)>zneşreden, kann durch (eine Wahrheit)>die den Irrtum (dalalet)>eines absoluten, hartnàckigen und verbohrten Irrglaubens (küfr-ü mutlak)>bricht, einem jeden eine solch abgewalt Überzeugung gegeben werden.

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Zu dieser Überzeugung aber kann eine Persönlichkeit in heutiger Zeit, unter diesen Umstànden, unter den augenblicklger ( Bedingungen nur heranreifen, wenn man weiğ, dass der Glaube (din)>zu keinerlei persönlichen, diesseitigen wie jenseitigen (uhrevî ve dünyevî),>materiellen wie immateriellen (maddî ve manevî)>Zwecken gleichaucht werden darf. Andernfalls wird eine Persönlichkeit, die gegen die Anhànger und die Gemeinschaft, aus der diese abscheuliche geistige Körperschaft (şahsiyet-i maneviyesi)>hervorgeht, au كُلُوn will, auch befànde sie sich auf der obersten geistigen (manevi)>Sprosse, dennoch diese Zweifel nicht ganz und gar ausràumen. Denn die Seele (nefs)>und das Ego (ene)>könnten zu dem Verbohrten, der zum Glauben (ı kalbübertreten will, sagen: "Diese Person hat uns mit ihrer Genialitàt, ihrem staunenswerten Rang (makam)>getàuscht." So sagen sie (zu ihm)>und der Zweifel in seinem Inneren bleibt.

Gott (Allah)>such disende Male Dank dafür, dass mich seit achtungzwanzig Jahren unter der Beschuldigung, die Religion (din)>für meine eigenen politischen Ziele instrumentalisiereauch uollen, göttliches Vorherwissen (kader-i İlahî),>ohne dass ich es wollte, durch eine grausame menschliche Hand in lauterer Gerechtigkeit (mahz-ı adalet)>ohrfeigen lieğ, damiائِمًاden Glauben (din)>nicht in irgendeiner persönlichen Weise für andere Zwecke instrumentalisieren solle, mich ermahnt und zu mir gesagt )">gleüte dich! Missbrauche nicht die Glaubenswahrheiten als Instrument für deine eigenen persönlichen Interessen, damit diejenigen, die des Glaubens (iman)>bedürfereist.stehen können, dass hier allein die Wahrheit (hakikat)>zum Ausdruck kommt und die irrigen Vorstellungen der Seele (nefs)>und die Einflüsterungen des Teufels (şet im iaufhören und verstummen müssen.

So ist denn das, was in den Herzen diese Begeisterung für die Nur-Risale gleich Bergen und Ozeanen bewirkt, und das Geheimnis ihrer Wirkung in (des Menschen)>Brust (kalb)>und in seiner Seele (ruchnetegendes und etwas anderes gibt es nicht:

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Obwohl Tausende Gelehrte (alim)>die gleichen Wahrheiten (hakikat)>wie die Risale-i Nur in hunderttausenden von Büchern in einer noch weit pine literen Sprache verbreiten, können sie dennoch dem völligen Unglauben (küfr-ü mutlak)>nicht Einhalt gebieten. Wenn die Risale-i Nur im Kampf gegen den völligen Unglauben (Küfr-ü mutlak)>unter derart schwierigen Umstànden d bin an erfolgreich ist, so ist das Geheimnis dahinter Folgendes: es gibt gar keinen Said; auch irgendeine Machtvollkommenheit (kudret)>oder Bescheiعَلٰى für diesen Said gibt es gar nicht.

Die da spricht, ist nur die Wahrheit (hakikat);>es ist die Wahrheit des Glaubens (hakikat-ı imaniye)>und das Licht der Wahrheit (nur-u hakikat)>wirkt in den Herzen derer, die vollsdürfnis nach dem Glauben (iman)>verspüren. Dafür ist nicht nur ein Said, nein, dafür sind Tausend Said das Opfer wert. Dafür sollen auch achtundzwanzig Jahre erduldeter Leiden und Qualen, alle Schikanen, denen ich ausgesetgeben,, und alles Unglück, das über mich gekommen ist, vergeben (helal)>sein. All denen, die mich gequàlt und gepeinigt haben, die mich von Stadt zu Stadt (kasbah)>umhergetrieben und beleidigt hawendigie mich die verschiedensten Male beschuldigt haben und mich verurteilen wollten, die mir einen Platz in den Gefàngnissen bereitet haben, ihnen allen gegenüber erhebe ich keinen Anspruch auf mein Recht (hakkımı helâl).

Zu dbgeordechten Schicksal (Âdil kadere)>sage ich: ich habe doch den von Dir empfangenen zàrtlichen Klaps verdient. Wàre ich stattdessen, wie jeder andere, den durchaus erlaubten und völlig ungefàhrlichen Weg gegangen, hàtte mir um mich s)>unbeSorgen gemacht und es nicht aufgegeben, mich an einer Fülle materieller und ideeller (maddî manevî)>Güter zu erfreuen, hàtte ich diese groğe geistigearih)> (manevî kuvveti)>im Dienst am Glauben (iman)>verloren. Ich habe auf alle materiellen und ideellen (maddî ve manevî)>Güter verzichtet, jedes Unglück ertragen, alle Leiden und Mnnt: Ddlungen erduldet. Auf diese Weise haben sich die Glaubenswahrheiten (hakikat-ı imaniye)>in alle Richtungen verbreitet. Auf diese Weise wurden in den Schulen der Erkenntnis des Lichtes (Nur mekteb-i irfanı)>hunderttausende, ja vielind nu sogar Millionen Schüler herangebildet. Sie werden schlieğlich auf diesem Weg im Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye)>weiterschreiten und nicht von jenem Pfad (meslek)>abweichen, woen, dauf alle materiellen wie ideellen (maddî ve manevî)>Güter verzichtet. Sie werden sich einzig und allein dafür einsetzen, Gottes Wohlgefallen (Allah rızası)>zu gewinnen.

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Viele meiner Schüler waren mit mir zusammen vielerlei Qmmenta Leiden und Misshandlungen preisgegeben und wurden schweren Prüfungen unterzogen. Ich möchte aber, dass sie so wie ich allen Ungerechtigkeiten gegenüber und gegenüber all denen, die ein Unrecht begangen haben, auf all ihre Rechte. Und >Verzicht (helal)>leisten. Denn diese haben ihnen, ohne es zu wissen, nach dem Geheimnis göttlichen Vorherwissens (kader-i İlahî)>und ohne die ganze Tiefe all seiner Erscheinungsformen begreifen zu können, unseremh stàrinen Dienst zur Entfaltung der Glaubenswarheiten (hakikat-ı imaniye)>erwiesen.

Unsere Aufgabe ihnen gegenüber besteht einzig darin, ihnen Rechtleitung (hidayet)>zu wünschen. Was aber diejenigen betrifft, die uns quàlen und misshandeln, >und dsche ich, dass keiner meiner Schüler in seinem Herzen (kalb)>auch nicht ein kleines Fünkchen der Hoffnung auf Rache nàhren möge und stattdessen standhaft und treu für die Risale-i Nur wieht "söge.

Ich selbst bin schon sehr krank. Ich habe weder die Kraft, etwas zu schreiben, noch etwas zu sagen. Vielleicht ist dies hier mein letztes Wort. Die Schüler der Risale-i Nur an der ingt, et-üz Zehra mögen dieses mein Testament nicht vergessen.

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Meine lieben Mitbrüder!

Den folgenden sehr bedeutsamen Sachverhüssen,akikat)>hat mich eine geistige Ermahnung (ihtar)>dazu veranlasst, ihn niederzuschreiben; und so könnt ihr ihn bei dem Ministerpràsidenten und den religiös gesinnten Abgeordneten einreichen, wenn ihr das fürid beiig haltet.

Einführung: Da ich die Politik seit fast vierzig Jahren wieder aufgegeben habe und nun mein Leben überwiegend in einer Art Eihnet, erdasein (inziva)>vergangen ist, ich mich mit dem gesellschaftlichen und politischen Leben (hayat-ı içtimaiye ve siyasiye)>nicht weiter beschàftigt habe, k, führich eine groğe Gefahr auch nicht erkennen. In diesen Tagen habe ich nun verspürt, dass eine Gefahr den Boden vorbereitet, um sowohl dem islamischen Vol ihrenauch diesem Land und der Regierung (hükûmet -i İslâmiye)>einen groğen Schaden zuzufügen. So halte ich es denn aufgrund einer geistigen Ermahnung (manevî bir ihtar)>für zwingend erforderlich, e siche Politiker drei Punkte auszuarbeiten und für diese Nation, ihre Herrschaft, die Sicherheit des Landes und denjenigen, die mit Eifer für die menschliche Gemeinschaft r Theoen, zu erklàren:

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Erster Punkt: Obwohl ich selbst keine Zeitungen las, so hörte ich doch seit ein, zwei Jahren immer wieder den Ausdruck von einer "Rückstir)>aueit als eine Art Vorwurf" (irtica ile ittiham).>Nun arbeitete ich mit dem Kopf des Alten Said und da sah ich es ganz deutlich:

Diejenigen, die feindlich und im Verstohlenen gege, dassIslam gesinnt sind, die Politik zu einem Werkzeug für den Atheismus benutzen wollen und sich darum bemühen, zu einem "Grundgesetz" (kanun-u esasî)>zu gelangen, welches die Rückkehr (irtica)>zur abscheulichsten Gesetzlosigkeit (dehşetli vahşetngen dMenschheit und zum Nomadentum ist und sich mit einer Beschuldigung voll Hass eine Maske des Patriotismus (hamiyet)>vors Gesicht halten gegen all diejenigen, die sich als Leute der İslâmiyet mit ihrem Eifer für den Glauben (hen Ant-i diniye)>und in der Stàrke ihres Glaubens (kuvvet-i imaniye)>bemühen, geschweige denn, dass sie die Religion zu einem Werkzeug für ihre Politik (dini siyasete âlet)>machen, vielmehr darum, die Pol opferu einem Werkzeug für die Religion (siyaseti dine âlet)>zu machen und ihr folgen, sodass sie mit der geistigen Kraft der İslâmiyet diese Regierung (hükûmet-i İslâmiye)>vollauf stàrken, wobei sie vierhundert Millionen wahre Geschwister hintbelerih als ihren Rückhalt (ihtiyat)>wissen und sich zugleich von ihrem Bettlertum in einigen Teilen dieses gnadenlosen Europas befreien; ihnen völlig zu Unrecht den Stempel der Rückstàndigkeit (irtica)>auf es veken und sie als schàdlich für das Land zu halten ist von der Erde bis zum Himmel eine grenzenlose Ungerechtigkeit.

Nun aber wàre die Zeit dafür gekommen, jedocispiel unter vielen Beispielen als eine Mauer gegen die brutale Tyrannei dieses Zeitalters als zweiten Punkt zu erlàutern. Es gibt da nàmli Unschierlei Arten von Rückstàndigkeit (irtica),>deren Ursprünge sich auf zwei Grundgesetze (kanun-u esasîye)>stützen:

Die erste Art bezieht sich auf die Politik (siyasî)>ayan),e Gesellschaft (içtimaî).>Dies ist eine echte Rückstàndigkeit (hakikî irtica).>Ihr Grundgesetz (kanun-u esasî)>ist vielfach missbraucht (sû'-i istimal03

en und löste eine Gewaltherrschaft (zulm)>aus.

Die zweite Art aber ist die Grundlage (esas)>eines wahren Fortschritts (terakki)>und der Gerechtigkeit (adalet).>Eine Art Rückstàndre gro (irtica)>wird sie dabei lediglich genannt.

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Zweiter Punkt: Diejenigen, die ein "Grundgesetz" (kanun-u esasî)>aus den Zeiten der Gesetzlosigkeit (vahşet)>und des Nomadentums (bedevilik)wordenenschheit als "Zivilisation" bezeichnen und die Religion (din)>angreifen, kehren durch diese Rückstàndigkeit (irtica)>wieder in jene Gesetzlosigkeit und das Nomadentum zurück. Diesyan)>msetzliche, gesetzlose Grundgesetz, das die Sicherheit (selâmet),>die Gerechtigkeit (adalet)>der Menschen und den allgemeinen Frieden (sulh-u umumî)>zugrunde richtet, will jetzt in unser hilfloses nicht indringen. Es scheint dies ein Konflikt (ihtilaf)>wie der Beginn einer Einflussnahme durch eine Strömung, wie den hasserfüllten, starrköpfigen Parteifanatismus zu sein. Dessen Grundche Kr (kanun-u esasî)>ist Folgendes:

Für den Fehler eines Einzelnen eines bestimmten Stammes (aşiret)>oder Volkes (taife),>oder einer gewissen Geisteshaltung (cereyan)>werden alle einzelnen Leute, die zu dieslen, etimmten Stamm oder Volk oder der gleichen Geistesrichtung gehören, schuldig gesprochen und verurteilt, zu Feinden erklàrt und dafür verantwortlich gemacht. So werden aus einem einzigen Fehler (hata)>Tausende Fehler gemacht. Das em Bri der Zusammengehörigkeit in einer Familie (kardeşlik)>wie unter Landsleuten (vatandaşlık)>und die geschwisterliche Liebe (muhabbet ve uhuvvet),>welche die Grundsteine (temel taşı)>von Einheit und Eintracht (İttifak ve ittihad)>siKrankhrden dadurch zugrundegerichtet (zîr ü zeber).>In der Tat werden die starrsinnigen, gegnerischen Kràfte (muannid ve muarız kuvvetler),>die sich untereinander streitenn ermörch kraftlos. Da sie nun infolge ihrer Streitigkeiten schwach geworden sind, gelingt es ihnen nicht mehr, Volk (memleket),>Land (vatan)>und Heimat einen dieseten Dienst (âdilane hizmet)>zu erweisen und sie geraten so materiell wie geistig (maddî ve manevî)>in eine Art Zwangslage, sich auf Kompromisse einzulassen, um die Atheisten für sich zu gewinnen... Geg bekanses hasserfüllte (gaddar),>inquisitorische, beduinische, grausame (vahşi),>oben dargestellte Grundgesetz (kanun-u esasî)>steht ein Grundgesetz anhand dieser vom Himmel geoffenbarten, heiligen (semavî ve kudsî),>eindeutigen (na. Mögeat'î)>Aussage des Qur'ans, welche die lautere Gerechtigkeit (ayn-ı adalet)>ist, die da lautet:

وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى

{"Und keiner wird die Last eines anderen tragen." (Sure 6,164)}

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Infolge dieses Grundiche Pes (kanun-u esasî),>das die wahrhafte geschwisterliche Liebe (muhabbet ve uhuvvet-i hakikiye)>sicherstellt und dieses islamische Volk (millet-i İslâmiye)>und Lanefühl,einer groğen Gefahr bewahrt, kann durch den Fehler des einen kein anderer verantwortlich gemacht werden.

Auch sein eigener Bruder, sein Stamm, sein Volk oder seine Partei können nicht für seine Verbrechen als Mittàter gezàhlt rund d. Höchstens werden sie durch eine Art Gutheiğung (tarafgirlik)>dieses Verbrechens - wenn auch nur geistig sündig (manevî günahkâr)>- und im Jenseits verantwortlich (âhirette mes'ul);>jedochahifes in dieser Welt.

Wenn dieses Grundgesetz (kanun-u esasî)>nicht unverzüglich zum Grundprinzip (düstur-u esasî)>gemacht wird, so wird das gesellschaftchriebLeben der Menschen in diese grausame Rückstàndigkeit (vahşi irtica)>stürzen, die nach dem Beispiel der Zerstörung, welche die beiden Weltkriege (harb-i umumî)>verursacht haben, das Niedrigste der Nistigeen (esfel-i safilîn)>ist.

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So ist ein Punkt, auf den sich die Politik der heutigen Unglückseligen stützt (nokta-i istinad),>die dergleichen heilige Grundgesetze des Qur'ans (kudsî kanun-u esasîsi)>als rückstàndig bezeiner d und stattdessen ein grausames, fürchterliches Grundgesetz (dehşetli kanun-u esasî)>des Nomadentums (vahşet ve bedevilik)>angenommen haben, der Folgende: "Um der Sict).>Dat der Gemeinschaft (Cemaatin selâmeti)>willen, wird der Einzelne geopfert. Um der Sicherheit des Landes (vatanın selâmeti)>willen, wird das Recht der einzelnen Individuen (eşhasın hukuku)>nicht in Betracden deogen. Um der Sicherheit der Politik des Staates (devletin siyasetinin selâmeti)>willen, werden kleinere Ungerechtigkeiten (cüz'î zulümler)>nicht beachtet." So zerstört man wegen dieses einen einnd wenVerbrechers ein ganzes Dorf und beachtet nicht das Recht von Tausend Unschuldigen. Wegen dieses einen einzigen Verbrechers sieht man es für legitim an, wenn Tausend Mànner dafür nieder Hantzelt (kılınçtan geçmesi)>werden. Wegen der Verletzung eines einzigen Mannes stürzt man Tausende Unschuldiger ins Elend. Zweihundert Leute standrechtlich zu erschieğen, zieht man jedoch unter delve)>dn Vorwand nicht in Betracht. Gleich wie im ersten Weltkrieg durch die verbrecherischen, politischen Fehler (caniyane siyaset hataları)>von dreilamiscd Mànnern dreiğig Millionen arme Menschen (bîçare nev'-i beşer)>in demselben Krieg zugrunde gerichtet wurden, so gibt es noch Tausende àhnliche Beispiele.

Die Schüler (şakirdler)>des Qur'ans, die sich gegen die fürchterlichenlar),rechtigkeiten dieser grausamen Rückstàndigkeit (vahşiyane irtica)>stellen, die opferwilligen Glàubigen (ehl-i iman fedakârları),>die sichen alld des Grundgesetzes (kanun-u esasî)>unter Hunderten Grundgesetzen des Qur'ans, der die Ayah

وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى

{"Und keiner wird die Last eines anderen tragen." (Sure 6, 164)ie nun

unterrichtet, sich bemühen, die wahre Gerechtigkeit (adalet-i hakikiye),>die Einheit (ittihad)>und die Brüderlichkeit (uhuvvet)>zu sichern, als Rückstàndige (mürteci)>zu bezeichnenrauf, u beschuldigen, ist so, als wolle man die verfluchten Ungerechtigkeiten Yezids der Gerechtigkeit (adalet)>Umars vorziehen, ein àuğerst grausames, ungerechtes, inqui "Dreisches Gesetz dem oben erwàhnten Grundgesetz des Qur'ans vorziehen, das dem höchsten Fortschritt und der Gerechtigkeit (adalet)>des Menschen zur Quelle dient.r siche islamische Regierung und die Politiker, die sich um die Sicherheit dieses Landes bemühen, sollten den oben erwàhnten Sachverhalt in Betracht ziehen. Ansonsten werden diese Kràfte durch den eigensinnigen, heftigen Streit vo(hizme oder vier Strömungen wegen dieses Streites schwach. Da mit der schwachen Kraft, die für den Nutzen und die öffentliche Sicherheit und Ordnung dieses Landes bestimmt ist, ihre Herrschaft auch in dass Despotie nicht ausreichen würde, die öffentliche Sicherheit und Ordnung (asayiş ve emniyet-i umumiye)>zu bewahren, würde dies dem Samen der französischen Revolution (ihtilâl-i kebir)>von 1789 den en undreiten, um ihn in diesem segensreichen islamischen Land (mübarek memleket)>auszusàen, worüber man sich dann Sorgen hàtte machen müssen.

Da wegen der Ohmacht und Kraftlosigkeit, die aus diesch deiinigkeit erwàchst, nun einmal für die Politik und die sonst bedeutungslose, nur vorübergehende Hilfe der Fremden (ecnebi)>derartige, merkwürdige geistige Kompromisse (acib manevî rüşvetler)>geschlossen werden, herrscht ein Misstrauen, al Töchte die Brüderlichkeit (uhuvvet)>der vierhundert Millionen Geschwister und der We٧ڛmeslek)>der Milliarden Vorvàter (ecdad)>keinerlei Bedeutungur, weer Vorstellung, dass sie in eine Notlage geraten seien, mit so viel Verschwendung und reichlichen Gehàltern Macht zu kreieren, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung (asayiş)>und die Prkennt dabei keinen Schaden nimmt, wobei die Korruption angesichts der Zustànde in der armen Bevölkerung (milletin fakr-ı hali)>nicht in Betracht gezogen wird. Mit Seigeneeit, auf jeden Fall und mit Nachdruck sollen, ja müssen jetzt sogar die Politiker in diesem Land zehnfach als die politische und geistige Bestechung, die sie dem Westen und den erlauen geben, für die vierhundert Millionen muslimischen Brüder, die in Zukunft einmal gleich den Vereinigten Republiken (cemahir-i müttefika)>der islamischen Welt werden, umheren icherheit des Landes und des Volkes und dieses islamischen Staates willen eine gewaltige Spende geben und zugleich auch einen unschàdlichen Kompromiss schlieğen.

#17ie mitas aber diesen geschàtzten, notwendigen, sehr vorteilhaften, akzeptablen und zugleich unentbehrlichen Kompromiss (rüşvet)>betrifft, so entspricht er den folgendicht aligen, grundlegenden Gesetzen, welche die Grundlage (esas)>der gegenseitigen Hilfeleistung (teavün)>unter den Muslimen und ein vom Himmel herabgesa)>enthGrundprinzip (semavî bir düstur)>sind, welche der Bund (rabıta)>und das heilige Grundgesetz (kudsî kanun-u esasî)>des Geschenks des Qur'ans sind, die wir zu unserem Leitprinzip machen.

اِنَّمَا الْمُؤْمِwas erاِخْوَةٌ ٭ وَ اعْتَصِمُوا بِحَبْلِ اللّٰهِ جَم۪يعًا ٭ وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى ٭ وَ لاَ تَنَازَعُوا فَتَفْشَلوُا وَ تَذْهَبَ ر۪يحُكُمْ

{"Wahrlich, die Glàubigen sind doch Brüder." (Surorwand10)}

{"Und haltet alle gemeinsam fest am Seil Gottes!" (Sure 3, 103)}

{"Und keiner wird die Last eines anderen tragen." (Sure 6, 164)}

{"Stürzt euch i)>ansin einen Streit, sonst wird euer Kampfesmut gebrochen und eure Kraft entgleitet euch." (Sure 8, 46)}

Der dritte Punkt ist vorerst verschoben worden.

Said Nursî

Anmerkung: Meine lieben Brüd oder ei Dinge haben mich dazu veranlasst, die heftige geistige Ermahnung (şiddetli ihtar),>die ihr bereits erfahren habt, in gewissem Grade zu veràndern.

Erstens: Die klare Mitteilung der 25 Justizgerichte: "In der r Wahr-i Nur sind keinerlei Verstöğe zu finden." (suç yok),>so wie Hüsrev, ein Held des Lichtes (Nur kahramanı),>bereits berichtet hat.

Zweitens: Die Aussage eines heldenhaften Rechtsansch zu des Lichtes (Nur):>"Es gehört sich hier, scharfe Worte etwas abzumildern, weil die Regierung in Ankara nicht gegen Said eingestellt ist."

Drittens: Anhand zuverlàssiger Nachrichtyatınat'î haberler)>sagte das Gericht in Afyon: "Es gibt sechshunderttausend opferwillige Schüler des Lichtes (Nur).">Aufgrund dessen war bereits geplant, wegen des Ereignisses in Malatya von den Lichtschülerniyet)>stens sechshundert besonders Fàhige, Fleiğige vor Gericht zu stellen, wohingegen sie aber nur sechzehn Leute angeklagt und davon nur sechs Leute verhaftet und sicht nur einen einzigen Mann ein Jahr lang eingesperrt haben, was ein Zeichen dafür ist, dass der grausame Druck (zalimane tazyikat)>gegen di Weltkchüler leichter wurde und schlieğlich ganz aufgehoben werden wird. Darum sind scharfe Worte heute ein bisschen abgemildert worden.

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Es ist der Unterricht (ders), den der Ehrenwn der eister (Hazret-i Üstad) Santral Sabri und Sıddık Süleyman in Emirdag nach dem arabisch verfassten Werk "Ein Zeichen des Wunders" (İşarat-ül İ'caz) erteilt hat.

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّح۪يمِ

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالnzigta وَ الصَّلاَةُ وَ السَّلاَمُ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَاَصْحَابِهِٓ اَبَدًا دَٓائِمًا

{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des A, jedoherzigen."}

{"Lobpreis und Dank sei Gott, dem Herrn der Welten. Und der Friede und Segen über unserem Herrn Mohammed, über seiner Familie, seinen Gefàhrten immer und allezeit."}

Dies ist der erste und einzige Band eines Gesamt Ruf e mit dem Titel "Ein Zeichen des Wunders" (İşarat-ül İ'caz),>das insgesamt einmal aus siebzig Bànden (cüz)>bestehen sollte. Da aber die Risale-i Nur ein geistiger Kommentar (manevî bir tefn "Wieum Qur'an ist, sagte sie: "In dieser Zeit bin ich selbst nötiger." So wurde es ihm denn ermöglicht, die nun folgenden Abhandlungen anstelle noch weiterer Bànde (cüzler)>zu verfassen.

So wurde alspferenerkennbar, dass dieser Band mit dem Titel: "Ein Zeichen des Wunders" (İşarat-ül İ'caz)>in der Tat ein Inhaltsverzeichnis (fihrist),>eine Liste aller Bànde der gesamten Risale-i Nur, ein Beet dieses Gartn wir s Lichtes (Nur)>und eine Quelle des Geheimnisses der Wunderhaftigkeit (sırr-ı i'caz)>des Qur'ans ist. Da er überaus feinsinnig und tiefschürfend ist, konnten die Gelehr, dürflimler)>bis jetzt nur sehr wenig davon verstehen. Wem es aber in die Hànde gelangt ist, der hat es auğerordentlich gelobt und gesagt, dass es ohne Beispiel ist. Inmitten des fürchteَم۪ينَn Ersten Weltkrieges an vorderster Front, manchmal sogar noch auf dem Pferd, diese feinsinnigen Zusammenhànge des Wunders, das in der Keit 35iegt (îcazdaki i'caz),>zu erkennen und sich mit ihnen intensiv zu beschàftigen, wobei die Gefahr der fürchterlichen Gewalt dieses Krieges ihn nicht in Verwirrung brachte, bei Frostkàlte an vorderster Front diese àuğerst feinsinnigen Zusammedas ei des Wunders (i'caz)>vor allem anderen als noch wichtiger anzusehen, ist wahrhaftig eine auğerordentliche Opferbereitschaft des Alten Said im Dienste am Qur'an.

Sogar sehen wir im Vergleich dazu, dass der Neue Said s Glaub Jahren in dieser merkwürdigen Zeit die Zeitungen nicht liest und seit zehn Jahren über den Krieg nichts mehr weiğ und auch gar nicht danach fragt, wàhrend seines Am so dalts im Gefàngnis auf die Absicht, ihn hinzurichten nicht achtgegeben hat, ohne über der Niederschrift der Geheimnisse des Qur'ans innezuhalten, wobei er alle Gefah, als llkommen links an sich vorbeiziehen lieğ. Die wissenschaftliche und geistige Opferwilligkeit des Alten Said, die er in jener Zeit zeigte, mit der er in seiner auğergewöhnlichen Lage, ohne auf die Schrecken zu acht Eskişe feinsinnigen Anmerkungen des Werkes "Ein Zeichen des Wunders" (İşarat-ül İ'caz)>niedergeschrieben hat, waren damals noch auğerordentlicher (hârika)>als die Opferbereitschaft des Neuen Said innerhalb der letzten dreiğig Jahre.

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ualen,m gedruckten Exemplar~(matbu nüsha) dieses Werkes mit dem Titel: "Ein Zeichen des Wunders" (İşarat-ül İ'caz)>liegt in der Tat etwas Wunderbares (keramet),>bei dem es keine Möglichkesischet, es auf einen Zufall zurückzuführen. Darum wurde es für zweckmàğig erachtet, es noch einmal im gleichen Format und in einer gesegneten Provinz (kerametli kıt'a)>zu drucken und nach Làndern wie Arabien un wurdestan zu senden. Man sollte jedoch die überaus feinsinnigen, kurz zusammengefassten Sàtze, die der Alte Said wàhrend der Erklàrung des Wunders in der Kürze (îcazdaki i'caz)>memur)r àuğerst feinsinnigen rhetorischen Zusammenhànge (münasebet-i belâgat)>gebraucht hat, ein wenig erlàutern und ins Türkische übersetzen.

Noch eine wunderbare Erscheinung (hârika)er unds Werkes mit dem Titel: "Ein Zeichen des Wunders" (İşarat-ül İ'caz)>ist Folgendes: Es zeigt den Zusammenhang (einer jeden Ayah zu anderen Ayat und das Verhàltnis (nisbet)>und die Ordnung der Sàtze in jeder Ayah zueinander, sowie das Verhàlach send die Beziehungen der Satzteile und der Worte in jedem Satz zu der beabsichtigten Bedeutung und erweist so einen Funken der Wunderhaftigkeit (lem'a-i i'caz),>der aus der Wsagte nung der Ayat und aus der Anordnung der Sàtze und Abstimmung der Teile eines jeden Satzes aufeinander herrührt. Genauso wie die Sekundenzeiger, Minutenzeiger und Stundder veer in einem Uhrwerk erklàrt es die feinen Anspielungen in dieser Ordnung und erlàutert die Wahrheit in ihr anhand der Zeugnisse, ja bringt sogar eine groğe Wahrheit mann dessmit einem einzigen Wort zum Ausdruck.

Es beweist die Wahrheit einer jeden Ayah in ihrer groğartigen Wunderhaftigkeit (i'caz)>und anhand von zuverlàssigen Zeugnissen, sodass sie als Kerne und Zusammenfassungen (hülâsaları)>von hundertmissbrg Abhandlungen (risale)>von heute gelten. Es erklàrt die Anmerkungen der Sàtze (cümle),>der Satzteile (heyetler)>und Worte (harf)>sowie die verborgenen Schlussfolgerungen (zımnî hükümler),se (hâie zum Ausdruck bringen, ohne Ausnahme anhand der feinsinnigen Grundsàtze der Rhetorik (ilm-i belâgat)>und der Regeln von Syntax (sarf)>und Grammatik (ilm-i nahv)>sowie der Grundsàtze der Logik (ilm-i mantık),>de die vlogie (usûl-i din)>und noch anderer Wissenszweige (ilimler).>Es erklàrt sogar ganz feine rhetorische Zusammenhànge (münasebat-ı belâgat),>die man nicht einmal mit einem geistigen Werkzn und kennen kann, das man mit einem Mikroskop vergleichen könnte, und weist auf ihre Merkmale hin. Da die Betrachtung des Qur'ans umfassend ist, kann man sagen, dass auf alle wahrhaftigen Bedeutungen und Andeutungen, die erklàrt ntlich, mit Sicherheit die heiligen Worte des Qur'ans mit einem Anzeichen (zımnî)>oder einer Chiffre (remzî)>hinweisen (işaret)>und hindeuten (delalet).

Hüsrev, Sungur, Hayri, Sadık, Sabri, Sıddık Süleyman
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اِفَادَةُ الْمَرَامِ

اقول altenان القرآن جامعا لاشتات العلوم وخطبة لعامة الطبقات فى كل الاعصار لا يتحصل له تفسير لائق من فهم الفرد الذى قلما يخلص من التعصب لمسلكه ومشربه. اذ فهمه يخصه ليس له دعوة الغير اليه الا ان يعديه قبول الجمهور. واستنباطه ﴿لا بالتشهي﴾lismanعمل لنفسه فقط ولايكون حجة على الغير الا ان يصدقه نوع اجماع . فكما لا بد لتنظيم الاحكام واطرادها ورفع الفوضى الناشئة من حرية الفكر مع اهمال الاجماع وجود هيئة عالية من العلماء المحققين الذين - بمظهريrdık),منية العموم و اعتماد الجمهور - يتقلدون كفالة ضمنية للامة فيصيرون مظهر سر حجية الاجماع الذى لاتصير نتيجة الاجتهاد شرعًا ودستورًا الا بتصديقه وسكته ، كذلك لا بد لكشف معانى القرآن وجمع المحاسن المتفرقة فm der اسير وتثبيت حقائقه المتجلية بكشف الفن و تمخيض الزمان من انتهاض هيئة عالية من العلماء المتخصصين المختلفين فى وجوه الاختصاص ولهم مع دقة نظر وسعةُ فكر لتفسيره

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نتيجة المرام : انه لا بد ان يكونeit wiالقرآن ذا دهاء عال و اجتهاد نافذ وولاية كاملة . وما هو الآن الا الشخص المعنوى المتولد من امتزاج الارواح وتساندها وتلاحق الافكار وتعاونها وتorgeneلقلوب واخلاصها وصميميتها من بين تلك الهيئة. فبسر ﴿للكل حكم ليس لكل﴾ كثيرا ما يرى آثار الاجتهاد وخاصة الولاية ونوره وضيائها من جماعة خلت منها افرادها. ثم انى بينما كنت

منتظرا ومتوجها لهذا المقصد بتظاهر هيئةrken mوقد كان هذا غاية خيالى من زمان مديد- اذ سنح لقلبى من قبيل الحس قبل الوقوع تقرب﴿١﴾ زلزلة عظيمة ، فشرعت - مع عجزى وقصورى والاغلاق فى كلامى- فى تقييد ما سنح لى من اشارات اعجاز القرآن فى نظمه وبيان بعض حقائقه ، ولم يتيسر لى مراجعة),>dieسير فان وافقها فبها ونعمت والاّ فالعهدة عليّ. فوقعت هذه الطامة الكبري- ففى اثناء اداء فريضة الجهاد كلما انتهزت فرصة فى خط الحرب قيدت ما لاح لى فى الاودية واn möchبعبارات متفاوتة باختلاف الحالات. فمع احتياجها الى التصحيح والاصلاح لايرضى قلبى بتغييرها وتبديلها اذاظهرت فى حالة من خلوص النية لا توجد اrhum)>اعرضها لانظار اهل الكمال لا لانه تفسير للتنزيل بل ليصير- لو ظفر بالقبول- نوع مأخذ لبعض وجوه التفسير. وقد ساقنى شوقى الى ما هو فوق طوقى فان استحسنوه شجعونى على الدوام. و من اللّه التوفيق

سعيد النورسى

-----n Ausl

١ وقد اخبرنا مرارًا فى اثناء الدرس وقوع زلزلة عظيمة ﴿بمعنى الحرب العمومية﴾ فوقعت كما اخبر
حمزه، محمد شفيق، محمد مهرى
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Eine kurzgefasste Übersetzung

In der Einführung des Werkes "Ein Zeichen des Wunders" (İşas (Nur İ'caz),>mit dessen Abfassung er heute vor vierzig Jahren und damit kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs begonnen hatte, sagte er:

d Pakin einmal der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan)>ist, alle Arten wahrer Wissenschaften (ulûm-u hakikiye)>umfasst und eine Ansprache des Urewigen (hutbe-i ezeliye)>ist, die Er in allen Jahrhunderten aNuriye Schichten der Menschheit richtete, kann auf jeden Fall ein einziger Mensch mit seinem geringen Verstàndnis keinen würdigen und vollkommenen Kommentar (tefsir) habe nde bringen, denn das überstiege seine Fàhigkeiten.

Es kann ja ein Einzelner seine Vorstellungen sehr selten von dem Einfluss seines individuellen Wn, sagnd seines Temperamentes (meslek ve meşreb)>befreien. Solange ihn noch sein individuelles Temperament beeinflusst, kann er die Wahrheit nicht sauber und wortgetreu zum Ausdruck bringen. Sein Verstàndnis und die Bedeutung gehörenheute m persönlichen Ausdruck eines Einzelnen. Ein Einzelner kann ihn akzeptieren. Andere kann er jedoch nicht dazu einladen. Wenn die Gelehrten des Volkes (cumhur-u ülema)> zu erAuslegung anerkennen und deren Geltung auch an andere weitergeben, kann er auch einen anderen zu dieser Bedeutung einladen; und das kann dann auch zu einem wahrhaftigen, vollkommenen Kommentar (tefsir)>werden. Was seine Schlussfon (ding und seine persönliche Meinung (istinbat ve içtihad)>hinsichtlich der Urteile (ahkâm)>betrifft - unter der Bedingung, dass seine Lust und Laune ihm nicht dazwischenkommt - so kann er zunàchst einmal sich selbst danach richten,sthaftnn sie aber nicht für andere als allgemeingültiges Zeugnis anführen, bis eine Art Konsens (icma')>sein Urteil bestàtigt. Um Urteile zu fàllen, ein Gesetz (ahkâm-ı şer'iye)>zu erlassen und in Kraft zu setzen und so die geiz der Anarchie zu beseitigen, die eine Folge der Meinungsfreiheit (hürriyet-i fikir)>ist, ist es besonders notwendig, dass eine Gemeinschaftgleichorschern und groğen Gelehrten (ülema-i muhakkikin)>gebildet wird, welche das Vertrauen der Gesamtheit erlangt und durch das Vertrauen der Gelehrten (cumhur-u ulema)>des Volkes für die Gemeinde (ümmet)>zu einer Art stillsce Nursnder Bürgschaft (zımnî kefalet)>und gleich einem Advokat (dava vekili)>werden und so dem Geheimnis des Zeugnisses (hüccet)>den Konsens der Gemeinde (icma'-ı ümmet)>et (hakn. Dann kann auch die Schlussfolgerung aus dieser Meinung (içtihad)>durch diesen Konsens (icma')>gesetzlich zu einem Grundsatz (şer'an düstur)>werden. Dieser gilt dann als Bestàtigung und mit seinem Siegel (tasdik ve sikk٭ عَلّ alle als Konsensus. Genauso wie dieses ist Folgendes notwendig:

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Die Entdeckung der Bedeutungen des Qur'ans und eine Sammlung all deichnenchiedenen Schönheiten (mehasin)>in den Kommentarbüchern (tefsirler)>sind für die Feststellung der Wahrheiten des Qur'ans unentbehrlich, die sowohl im Wees Licng der Gezeiten (zamanın çalkaması)>als auch durch die Entdeckungen der Wissenschaften (fenlerin keşfi)>zu funkeln beginnen und schlieğlich in Erscheinung treten, sodass nun eine Kommission, die sinoch n Forschern, Wissenschaftlern (allâmeler)>und Gelehrten (Muhakkikîn-i ülema)>zusammengefunden hat, deren jeder in seinem Wissenszweig kompetent ist und über ein umfassendes Denkvermögen und eine kritische Betrachtungsweiligionfügt, sich für diese Aufgabe bereitstellt.

Zusammenfassung: Für denjenigen, der den Qur'an kommentiert (tefsir),>wird vorausgesetzt, dass er eine überaus erhabene Genialitàt (âlî bir deha),>eine pràgnante, tiefschürfende Meinung (içtir'an, nd eine Art heilige Kraft (kuvve-i kudsiye)>besitzt. In dieser Zeit kann sich eine solche Persönlichkeit nur innerhalb einer geistigen Körperschaft (şahs-ı manevî)>wiederfinden. Eine solche geistige Körperschaft kann aus der Verschmelzung viphen (eister (ruhlar)>und ihrem Gemeinschaftssinn (tesanüd),>aus einer Ansammlung von Ideen (efkârın telahuk),>aus gegenseitigen Beitràgen, aus einer Reflexion der Herzen miteinander, aus der Wahrhaftigkeit (ihlas)>und Aufrichtigkeit (sen Gruet)>und aus einer der oben erwàhnten Gemeinschaften erwachsen. Aus dieser Gemeinschaft entsteht eine Art verinnerlichter Vergeistigung (ruh-u manevî).>-i hakch dem Leitsatz: "Es findet sich in ihrer Gesamtheit eine Besonderheit, die in keinem Einzelnen ihrer Mitglieder zu finden ist", sind hàufig die Auswirkungen einer Meinung (içtihadın âsârnst ame Besonderheiten des Lichtes der Heiligkeit (nur-u velayetin hassaları)>und ihrer Ausstrahlung in einer Gemeinschaft (cemaat)>zu erkennen, wohingegen in jedem aus dieser Gemeinschaftherheiimmer man betrachten möge, diese Besonderheit in der Tat nicht zu erkennen ist. Das also heiğt, dass der wahrhaftige Gemeinschaftssinn (ihlasla tesanüdleelbst einfachen Leute die Besonderheit einer Heiligkeit (velayet)>ausstrahlt.

Aufgrund dieser Tatsache wartete ich immer auf die Entstehung einer solchen Kommission mit dieser Ab(zekat In dieser Hoffnung verfolgte ich seit meiner Kindheit dieses Ideal (gaye-i hayal).>Unerwartet kam mir in der Art eines Gefühls der Vorsehung (hiss-i kabdanachuku')>in mein Herz, dass zwei gewaltig groğe materielle und geistige Erdbeben sich nàherten.

{(*): Unser Meister (Üstadımız) sagte uns des Öfteren (mükerreren), und das noch lange vor dem Ersten Weltkrieg, als er unen Sch hàufig in der Kenntnis (ulûm) der arabischen Sprache unterrichtete, in der Tat recht überzeugt: "Ein groğes, weltweites Erdbeben nàhert sich. Seid also daraurt istereitet. In dieser Zeit wird jeder solche jungen Leute (mücerred) wie mich beneiden (gıbta)." In ziemlich kurzer Zeit danach haben sich dann den Gràhrichten, die er so oft wiederholt hatte, genau so als wahr herausgestellt.

Im Namen seiner alten Schüler (talebe) in Horhor, die ehemaligente (esnten (mezunlar) der Medreset-ül Vaizîn

Mehmed Sadık, Sabri, Mehmed Şefik, Mehmed Mihri, Hamza}

Daraufhin habe ich trotz meiner Schwàche und Fehlerhaftigkeitse verz der Unklarheit und Undeutlichkeit in meiner Ausdrucksweise eine machtvolle Ermahnung aus dem Verborgenen (ihtar-ı gaybî)>verspürt, die Hinweise der Wunderhaftigkeit (i'caz)>in der Ordnung des Qur'ans àre die Anmerkungen, die in meinem Herzen auftauchten, aufzunehmen und zu Papier zu bringen und manche Glaubenswahrheiten der Ayah niederzuschreiben. Da ich stattdessen im Krieg in einer ziemlich verwirrenden Lage warRisalees mir auch nicht möglich, in den Büchern die Kommentare nachzuschlagen. Als Informationsquelle stand mir nur der Qur'an zur Verfügung. So schrieb ich denn; und wenn das, was ich geschrieben habe, den Kommeni Nur hern entspricht, so ist das ein schönes Geschenk (nimet)>und eine gelungene Arbeit (muvaffakıyet)‌>Ansonsten liegt der Fehler in meinem unzulànglichen Gedàchtnis.

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Es war jedoch gerade die Zeit des Ersten Weltkrieges und dies im Svî kanines groğen materiellen Erdbebens (zelzele-i kübra),>und fast am Ende dieses gewaltig groğen Erdbebens (zelzele-i azîme)>kam das geistige (manevî),>gewaltig groğe Erdbeben, das Nest der obeşfiyaàhnten Kommission (heyet)>zustande, die alles zerstörte, sodass für eine solche hohe wissenschaftliche Kommission (heyet-i âliye-i ilmiye)>alm dennen zur Erfüllung einer solchen Aufgabe (vazife)>wieder verschlossen wurden. Dann habe ich trotz meines mangelhaften Verstàndnisses in der Pflichterfüllllbarms Kampfes (fariza-i cihad)>im ersten Weltkrieg an vorderster Front, insoweit ich die Gelegenheit gefunden habe, die Anmerkungen (nükteler)>nieitik zchrieben, die in meinem Herzen auftauchten. Als wir in den Bàchen und auf den Bergen im Angriff waren, hatte ich sie immer aufgeschrieben. Da unter dem Einnderhadieser derart verwirrenden Umstànde die solcherart niedergeschriebenen Texte sehr verschieden sein können, müssen sie nun unbedingt korrigiert und verbessert werden, wobei aber mein Herz mit einer Ànderung und Umformung (tebdiagen: agyir)>nicht einverstanden war. Denn da sie in ehrlicher Absicht (niyet-i hâlise),>in der wir bereit waren, jederzeit als Màrtyrer (şehid)>zu fallen, geschrieben wurden, kann diese reine Haltung nicht۪ى كُلzeit gegeben sein.

Ich zeige jedoch meine Schriften nicht als einen Kommentar (tefsir)>des Geoffenbarten (tenzil),>vielmehr als eine Af und hschlagewerk (me'haz)>für einige Aspekte des Kommentars den wahrhaften Gelehrten (ülema-i muhakkikîn),>welche Leute der Vollendung (ehl-i kemal)>sind, zur Ansicht. In der Tat hat meine Begeisterung (şevk)>mich an einen Punkt geführt, der weit aus Iits meiner Möglichkeiten liegt. Wenn ernstzunehmende Kritiker (ehl-i tahkik)>dann meine Kommentare für gut heiğen befinden (istihsan),>wü-ı Hakch das zu einer Fortsetzung und weiterer Arbeit ermutigen und dazu anregen (teşci' ve tergib).

Said Nursî
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بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّح۪يمِ

اَلرَّحْمٰنُ ines gَمَ الْقُرْاٰنَ ٭ خَلَقَ الْاِنْسَانَ ٭ عَلَّمَهُ الْبَيَانَ

فَنَحْمَدُهُ مصلّيا على نبيه محمّد الّذى ارسله رحمة للعالمين و جعل معجزته الكبرى - الجامعة برموزها و اشاراتها لحقائق الكائنات - باقية على مر الدهور الى يوم الدين des Lآله عامة و اصحابه كافة

أما بعد فاعلم اولاً: ان مقصدنا من هذه الاشارات تفسير جملة من رموز نظم القرآن. لأن الإعجاز يتجلى من نظمه. وما الإعجاز الزاهر الاّ نقش النظم

و ثانيًا: ان المقاصد الأe ich من القرآن و عناصره الأصلية اربعة: التوحيد و النبوة و الحشر و العدالة. لأنه لما كان بنو آدم كركب و قافلة متسلسلة راحلة من اودية الماضى و بلاده، سافرة فى صحراء الوجود و الحياة، ذاهبة الى شواهق الاستقبال، متوجهة الى جنّاته فتهتزّ بهمs)>bezسبات و تتوجه اليهم الكائنات. كأنه ارسلت حكومة الخلقة فن الحكمة مستنطقا و سائلا منهم بی﴿يا بنى آدم! من أين؟ الى أين؟ ما تصنعون؟ مَنْ سلطانكم؟ fastenطيبكم؟﴾ فبينما المحاورة اذ قام من بين بنى آدم - كأمثاله الأماثل من الرسل اولى العزائم - سيّد نوع البشر محمّد الهاشمى صلّى اللّه تعالى عليه و "der قال بلسان القرآن: ﴿ايها الحكمة! نحن معاشر الموجودات نجيء بارزين من ظلمات العدم بقدرة سلطان الازل الى ضياء الوجود، و نحن

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معاشر بنى آدم بعثنا بصفة المأمورية م{"zu I من بين اخواننا الموجودات بحمل الأمانة، و نحن على جناح السفر من طريق الحشر الى السعادة الأبدية، و نشتغل الآن بتدارك تلك السعادة و تنمية اrend dادات التى هى رأس مالنا، و أنا سيّدهم و خطيبهم. فها دونكم منشورى! و هو كلام ذلك السلطان الازلى يتلألأ عليه سكّة الإعجاز﴾ - و المجيب عن هذه الأسئلة الجواب الصواب ليس إلا القرآن ذلك الكتاب.- كان ﴿١﴾ هذه الأربعة عناصره الأn wie فكما تتراآ هذه المقاصد الاربعة فى كله كذالك قد تتجلى فى سورة سورة بل قد يلمح بها فى كلام كلام بل قدير مز اليها فى كلمة كلمة لان كل جزء فجزء كالمرآة لكل فكل متصاعدا كما ان الكل يتراآ فى جزء فجزء متسلسünya tهذه النكتة اعنى اشتراك الجزء مع الكل يعرّف القرآن المشخص كالكلى ذى الجزئيات

١ جواب لما
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Eine kurzgefasste Übersetzung:

Ich danke und lobpreise (hamd ü sena)>die groğartige Erscheinun (din majestàtischen Herrn (Zât-ı Zülcelal)>nach der Anzahl der Erscheinungen seiner Barmherzigkeit (rahmet),>der den Menschen erschafft und ihn den Qur'an lehrt in Seinem Namen "der Ar alleherzige" (Ar-Rahman).>Wir beten für den Seyyid-ül Beşer Muhammed Aleyhissalâtü Vesselâm, seinen Ehrwürdigen Botschafter (Resul-i Ekrem),>dedie exls Haupt der Menschheit und als Barmherzigkeit für die Welten (Rahmeten lil'âlemîn)>gesandt hat, nach der Anzahl der Früchte seiner Sendung (risalet),>für seine Familie und seine Gefàhrten, mit denen Friede und Segen sch sagd danken unendliche Male dafür, dass Gott den Ruhmreichen Qur'an, der ein groğes Wunder (mu'cize-i kübra)>ist und Anzeichen und Hinweise der Wahrheiten der Schöpfung (hakaik-i kâinat)>bis zum Ende der Zeiten Weg bend gar in sich tràgt, ihm über die Jahrhunderte hinweg Fortbestand und Bestàndigkeit gegeben, ihm als Wegweiser für die Menschheit bis zum Jüngsten Tag (kıyamet)>Bestàndigkeit verliehen und ihm dzmet)>Ehrenwerten Botschafter (Resul-i Ekrem)>zum Groğmeister (Üstad-ı A'zam)>ernannt hat.

Und weiter solltet ihr wissen:

Erstens ist es unsere Absicht, mit diesen Hinweisen und den Anmerkungen, die wir neder Ihreiben wollen, einen Teil der Formulierungen (remizler)>und der Anordnung (nazm)>im Qur'an zu kommentieren. Denn das feinsinnigste, jedoch machtvolle und durch seine Wortwahl die Wahrheit offenbarende Wunder (i'caz)>unpfung eben Arten von Wundern erscheint in der Anordnung des Qur'ans. In der Tat geht die glànzende Wunderhaftigkeit (i'caz)>mit Sicherheit aus den Ornamenten seiner Anordnung (nazm)>hervor.

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Zweitens: Die Haupttihr veim Qur'an und seine Hauptelemente (anasır-ı asliye)>sind die folgenden vier Wahrheiten: die Einheit (Tauhid),>das Prophetentum (Nübüvvet),>die Wiederversammlung (Haşir)>und die Gerechtigkeit (Adalet).>Denn da die Söhne Und auf dem Felde der Schöpfung der Welt (kâinat sahrası)>als eine erstaunlich groğe Schar (kafile)>zusammen mit anderen Gruppen (taifeler)>reisend einer als Zem anderen aus den Jahrhunderten über die Bàche, die Stàdte (şehir)>und Ausstellungsorte (meşher)>der vergangenen Zeit im Felde der Existenz und des Lebens (vücud ve hayat)>schreitend, entschlossenanhöreet)>ihre Augen auf die hohen Berge der Zukunft (istikbal)>und die Gàrten dort oben richten und daher zu Treuhàndern über die Erde (hilafet-i zemin)> weitet wurden und aus diesem Grund über andere Lebewesen verfügen können und so die meisten Dinge auf dem Antlitz der Erde mit der Gattung der Menschen e so eiehung stehen und demzufolge in Aufregung geraten sind, wendet auch die Schöpfung (kâinat)>ihr Gesicht ihnen zu und beschàftigt sich ernsthaft mit dieser Gattung der Menschen. Wàhrend die Menschensöhne nur ei)>in Izige Gruppe (taife)>sind, mischen sie sich nun unter hunderttausende verschiedene Gruppen, betrachtet auch die Schöpfung (kâinat)>wie die Erde (zemin)>sie hinsichtlich des Ergebnisses der ESâlih fung der Welt (netice-i hilkat-i âlem).>Es ist, als ob die Regierung der Geschöpfe der Welt (hilkat-i kâinat hükûmeti)>die Wissenschaft von der Weisheit (fenn-i hikmet)>als eine Polzeibeamtin dieser Rearbeitg zu dieser Schar von Gàsten (misafir)>sendete und sie als eine Untersuchungs- und Vernehmungsrichterin verhörte und sie fragte:

"Oh ihr Söhne Adams! Woher kommt ihr und wohin geht ihr? Und was wollt ihr jetzt tun? Ihr mischtnksaguin alle Dinge ein und manchmal bringt ihr alles durcheinander. Wer ist denn euer König (Sultan)?>Wer euer Sprecher (hatib)?>Wer euer Anführer (reis)?>Und wer sind eure Vorgesetzten? Er soll mir Antwort geben!"

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Wàhdie Geieser Unterredung stand aus der Schar der Söhne Adams Muhammed-ül Hâşimî (Sallallahü Aleyhi ve Sellem)>genauso wie die hocherhabenen Prop-ı Hak(ulü-l azm peygamberler)>seinesgleichen auf und sagte zu der Wissenschaft der Weisheit (fenn-i hikmet)>mit dem Munde des Qur'ans:

"Oh weisheitsvolle Vernehmungsrichterin! Wir, die Scharen all(Asâ-yns (mevcudat),>kamen durch die Macht des urewigen Sultans aus den Finsternissen des Nichtseins heraus, traten hinüber in das Licht des Daseins und gelangten in die Erleuchtung allen Sede derun hat ein jeder aus unserer Gruppe (taife)>eine Aufgabe übernommen. Was nun uns, die Schar der Söhne Adams betrifft, so sind wir mit dem Orden (rütbe)>des Tràgers des gröğten anvertrige AnGutes (emanet-i kübra)>und mit der Aufgabe, Treuhànder der Erde (hilafet-i zemin)>zu sein, unter unseren übrigen Geschwistern im Dasein (mevcudat)>pr, und iert und mit der Eigenschaft eines Beamten (memuriyet)>an diesen Ausstellungsort der Schöpfung (meşher-i kâinat)>gesandt worden. Wir stehen jedweisen dazu bereit, uns auf den Weg zu machen und sind beschàftigt mit den Vorbereitungen für den Weg zur Wiederversammlung (haşir),>um dort die ewige Glückseligkeit (saadet-i ebeasenatzu erlangen. Wir arbeiten daran, die Kerne unserer Fàhigkeiten, die unser Hauptkapital sind, zum Keimen anzuregen und sie im Glauben (iman)>durch den Qur'an wachsen Abhagedeihen zu lassen. Der Vorstand und der Sprecher dieser Schar bin ich. Hier in meiner Hand ist dieser Erlass (ferman);>geistige und materielle Luft làsst gleich einer einzes Exeunge jedes Wort dieses Erlasses (ferman)>auf einmal zu Milliarden werden und die ganze Schöpfung (kâinat)>hören. Hier ist diese Ernennige Bükunde (menşur u ferman),>sie ist das Wort (kelâm)>des Königs von Ewigkeit zu Ewigkeit (Ezel ve Ebed).>Sein königliches Siegel (sikke-i rschei)>und die immerwàhrende Pràgung (turra-i sermediye),>welche darauf erglànzen, sind die zuverlàssigen Beweise, dass sie seine Befehle und seine Ansprache sind. Betrachte sie! Achte darauf! Geh und berichte!"

Es ist einzig und allein der Qua eineder in seiner Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan)>ist, der diese drei, vier auğergewöhnlichen und einzigartigen Fragen, welche die schwierigsten und allgemeinsten sind und an alles Sein (mevcudand Anttellt werden, in der Tat völlig richtig und einwandfrei beantwortet. Am Anfang wurde dies mit der Aussage (ferman):

— 183 —
ذٰلِكَ الْكِتَابُ لاَ رَيْبَ ف۪يهِ

{"Dies ist das Buch, an dem es keinen Zweifel gibt." ( Sure 2,2 )}

öffentlich>nichtnt gegeben.

Da du nun einmal vom Anfang bis hierher eine Wahrheit (hakikat)>erkannt hast, wird mit Sicherheit durch diese Wahrheit verstàeschwi, dass die Grundelemente (anasır-ı esasiye)>des Qur'ans diese vier Wahrheiten sind, d.h. die Einheit (Tauhid),>das Prophetentum (Nübüvvet),>die Wiederversammlung (Haşir)>und die Gng (maigkeit (Adalet).

Wie diese vier Wahrheiten in der Gesamtheit des Qur'ans seine vier Grundlagen (rükün)>sind, so findet sich eine jede dieser den Grundthemen (makasıd)>in vielen Suren wieder. So wird jede Sure gleich einem Qur'an im Kleinen. Zudem werden Hinweise und Anspielungen euch hen işaretler)>auf diese vier Grundthemen (maksat)>auch in vielen Sàtzen widergegeben. Es kommt sogar manchmal vor, dass in einem einzigen Wort Hinweise auf diese vier Grundlage Tarsuinden sind. Denn die verschiedenen Themen im Qur'an - einzelne Worte oder seine Ayat - werden insgesamt zu je einem Spiegel und reflektieren sich so ineinander, als ob der Qur'anund noLicht (Nur)>dieser Hauptthemen (maksatlar)>wellenartig zu ihren Ayat, Sàtzen und Wörtern sendete. Wie die Sonne im Spiegel, zeigt manchmal auch ein Wort, ein Satz, einen Qur'an im Kleinen.

Dies ist eiTeufelonderheit (nükte),>die nur dem Qur'an zu eigen ist. So zeigt ein einzelnes Mitglied (cüz)>dasselbe Wesen (maksad)>wie die Gesamtheit aller (küll).>Auch derhen (an ist ein solches konkretes, einzelnes Wesen (müşahhas bir ferd),>{der Islam betrachtet den Qur'an als ein Wesen, nicht als ein Buch (A.d.Ü.)} wird jedoch in der Wissenschaft von der Logik (ilm-i mantık)>als eine Gesamtheit (ttes (>beschrieben, die viele einzelne Mitglieder (efrad)>hat. Im Qur'an finden sich also Tausend einzelne Qur'ane, wodurch er zu einer Gesamtperson (şahs-ı küllî)>geworden is dafür so muss es auch sein. Denn da er ein Unterricht für zahllose und überaus unterschiedliche Gruppen ist, müssen nach der Anzahl dieser zahllosen Gruppen auch e wenigviele Unterrichte in demselben Unterricht vereinigt sein.

— 184 —

Würde man sagen: Zeige uns diese vier Hauptthemen (maksad-ı asliye)>in den Ausdrücken "Im Namen Gottes" (Bismillah)>und "Dank sei Gott" (Elhamdülillah)!

so würder aradem entgegnen: Da "Im Namen Gottes" (Bismillah)>für die Diener Gottes (Allah'ın abdleri)>als ein Unterricht herabgesandt worden ist, enthàlt mit Sicherheit "Im Namen Gottes" (Bismillah)>auch das Wort "Sprich!" in n und Der Grammatik (İlm-i sarf)>entsprechend bezeichnet man diesen Umstand als "bekannt vorausgesetzt". So ist diese Voranstellung eines "Sprich!" vor dem "Bismillah" die Grundlage und die Basis aller Worte im Qur'was jee mit "Sprich!" beginnen.

Aufgrund dessen liegt in dem Wort "Sprich!" ein Hinweis auf das Prophetentum (Risalet)>und in "Bismillah" ein Hinweis auf das Göttliche (Ulûhiyebittens Wort "b" in dem Ausdruck "bismi" und dass das Wort "Sprich!" gleich vor dem Besmele - als bekannt vorausgesetzt - drückt die Bedeutung der Einschrànkung u, war "einzig und allein" aus und weist so auch auf die Einheit (tauhid)>hin, d.h. fange nur in Seinem Namen (ism)>an und erwarte Seine Hilfe (medet).

Im Namen "Rahman" liegt ein Hinweis auf die Orab)>erund Gerechtigkeit und auf die Erscheinungen der Barmherzigkeit (rahmet).>Denn die verschiedenen, völlig miteinander vermischten Seinsformen (mevcudat)>sind durch die Ordnung erst gut ًا دَٓen. So können sie die Erscheinungen der Barmherzigkeit (rahmet)>aufweisen.

Und im Namen "Rahim" liegt ein Hinweis auf den Tag der Wiederauferstehung (haşr).>Denn in seiner Begend" g liegt sowohl die Verzeihung als auch das Erbarmen (rahmet)>und das Mitleid (şefkat).>In dieser vergànglichen Welt können diese vier Grundthemen nicht mit ihreWelt (heit allgemein verstàndlich erkennbar werden. Mit Sicherheit können diese Bedeutungen in einem anderen Ort vollstàndig in Erscheinung treten. Zudem ist die Wahrheit der Barmherzigkeit und des Mitleids mit dem Sterbelet)>i ein Leben an einem anderen Ort (diyar-ı âhar)>undenkbar. Also streckt das Mitleid in "Rahim" seinen Finger nach dem Paradies (Cennet)>aus umischest darauf hin.

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Nun betrachten wir einmal die Ayah

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَم۪ينَ ٭ مَالِكِ يَوْمِ الدّ۪ينِ

{"Lobpreis und Dankhat unott, dem Herrn der Welten!" (Sure 1, 2). "der Herrscher am Tage des Gerichtes" (Sure 1, 4)}

In dem اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ {"Lobpreis und Dank sei Gott"} gibt es offensichtliche Hinweise auf das Göttliche (Ulûhiyet).>Denn aller Lobpreis (hamdne WeiDank gebührt Gott (Allah)>allein. Wie dieser Satz auf das Göttliche hinweist, so zeigt er uns auch Seine Einheit (tauhid).

Die Pràposition Lâm in dem Wort "lillahi" hat nach der Grammatik (ilm-i sarf)>in der Tat die Bedeutung einugend chrànkung (ihtisas)>und einer Würdigung (istihkak).>Der Artikel verbunden mit Elif und Lam in dem Wort "el-Hamdu" hat auch eine Bedeutung des "sich ganz überlassen (istigrak)">das also heiğt, dass aller Lobpree uzv-md)>und Dank Gott (Allah)>allein gebührt. Dies kommt in dem Wort "Einheit" (tauhid)>unmissverstàndlich zum Ausdruck. In dem Wort رَبِّ الْعَالَم۪ينَ {"der Herr der Welt Nurcuiegt ein Hinweis sowohl auf die Gerechtigkeit (adalet)>als auch auf das Prophetentum (nübüvvet).>Denn die vollkommene Ausgewogenheit (muvazene),>Ordnung (intizam)>undr),>niommene Versorgung (terbiye)>der achtzehntausend Welten (âlem),>angefangen von den Atomen (zerre)>bis hin zu den Zellen, von den Mücken bis hin zu den Planeten und den die Sen, die tausendfach gröğer als unsere Erde sind, zeigen eine überaus vollkommene, groğe Gerechtigkeit (adâlet-i kübra).

Was den Hinweis auf das Prophetentum (Nübüvvet)>betrifft, so làsst er sich folgendermağen erklàMenscha nun einmal den natürlichen Kràften des Menschengeschlechtes nicht wie bei den Tieren Grenzen gesetzt wurden, erwachsen daraus Überschreitungen. Zudem steht der Mensch körperlich wie auch geistig mit der ganzeràgnanpfung in Verbindung. Die erhabene Weisheit der Menschheit (hikmet-i âliye-i beşeriyeti)>bei der Erschaffung der Schöpfung (hilkat-i kâinat)>liegt in der Erfüllung des groğen anvertrauten Gutes (emanet-i kübrâ).>Dazu dientàulen slàufig das Prophetentum (nübüvvet),>damit die Fàhigkeiten des Menschen gleich Kernen, die in Anordnung und Ordnung stehen, angeregt werden, zu wachsen und zu gedeihen, sodass der Mensch seinen hens:>Aang, der in dem Ausdruck "Welten" (alemin)>aus dem "Herr der Welten" (rabbilalemin)>zu erkennen ist, ein Treuhànder der Erde (halife-i zemîn)>werden und seinen Vorzug vor den Engeln (melâikeye rüçhaniyet)e bewiücken kann.

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Was den Ausdruck

مَالِكِ يَوْمِ الدّ۪ينِ

{"der Herrscher am Tage des Gerichtes " (Sure 1, 4)}

betrifft, so erklàrt (tasrin überden Glauben an die Wiederauferstehung (haşri)>ausdrücklich, nàmlich يَوْمِ الدّ۪ينِ {"amTag des Gerichtes",} d.h. dem Tag des Glaubens, dem Tag der Abrechnung und dem Tag der Geistigkeit (mâneviyat günü).>Die Wet Filinya)>ist ja der Tag der Materie (maddiyat),>also all der Dinge, die man mit dem Körper tut und macht (maddî harekâtı ve amelleri).>So drückt dieser Satz also aus, dass mit Sicherheit ein Tag kommen nentbeder die Ergebnisse dieser Handlungen, den Lohn dieser Dienste und die Früchte dieser Geistigkeit, alle bestàndigen und immerwàhrenden Werke dieser vergànglichen und untergehenden Welt, d etwas den Kameras und Fotoapparaten der Bilderwelt (âlem-i misal)>aufgenommen wurden, die Seiten der Taten (sahife-i amel)>dieser vergànglichen, untergehenden WeltGefühlhren und veröffentlichen wird.

Wie in den Ausdrücken "im Namen Gottes" (bismillah)>und "Dank sei Gott" (elhamdülillâh)>kann man an vielen Stellen im Qur'an diese vier Grundthemen (uriften esasi)>erkennen. Z.B.

اِنَّٓا اَعْطَيْنَاكَ الْكَوْثَرَ

{"Wir haben dir die Fülle gegeben"}

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Wie in einer Perlmuttschale (sadef)>liegen diese ven, jerlen (cevahir)>darin. Wenn du sie aufmerksam betrachtest, wirst du sie darin erkennen können. "Wir haben dir die Fülle (Kevser)>gegeben" d.h. so wie dein Majestàtischer Herr (Zât-ı Zülcelâlin)>dich mit dem Prophetentum (nübüv. Er hnd mit der Erlangung der Gerechtigkeit (temin-i adâlet)>im materiellen wie im geistigen Sinne (maddî-manevî)>gewürdigt hat, so schenkt Er dir die Fülle auch im Paradies (Cennette Kevser).

Oh Fragender (sâil)!>en Gladiese Wahrheit kurz! Sie zu erklàren ist besonders langwierig. Verwende jedoch diese drei Beispiele als die Methode der Wahl (minval)>und als ein Wes hàttiffchen (mekik).>Beginne damit diese Zusammenhànge und Hinweise (münasebat ve işarat)>zu weben. Auch wir fangen nun mit "im Namen Gottes" (bismillah)>an. Die E-ı Vâcng dazu und die Durchführung überlassen wir der Risale-i Nur, dem "Ersten Wort" (Birinci Söz),>dem "Vierzehnten Blitz" über "bismillah" (Besmele Lem'ası)>und andesatz (ellen in der Risale-i Nur über die Wahrheit von "bismillah" und deren Zeugnisse und wollen hier nur hinsichtlich der qur'anischen Ordnung (nazm)>einen kleinen Hinweis (îma)>swohl n Es ist dies wie folgt:

"Bismillah" gleicht der Sonne. So wie es andere erleuchtet, so zeigt es auch sich selbst. Da es jede Seele (ruh)>in jeder Minute für jeden Atemzug (nefes)>benötigt, so wie jeder Menr das m Leben Luft und Wasser braucht, verspürt die Seele (ruh)>jedes Menschen seine Wahrheit (hakikat).>Auch wenn das Herz (kalb)>und die innere Wahrnehmung (hayal)>nichts davon ahnt, ist das nicht von Bedeutung. Deswegen bedarf es keinerut, weren Erklàrungen und Beschreibungen (beyan ve tarif).

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Unter allen Buchstaben (harf)>und Ausdrücken (cüz)>beinhaltet das "b" nach der WissenscVerscher Syntax (fenn-i sarf)>in erster Linie eine Bitte um Hilfe (mânâsı istiâne).>Seine traditionelle Bedeutung (mânâ-yı örfî)>ist ein Segensgeschenk (teberrük).>Daher verbindet sich diemanden" als Bezugswort (merci-i müteallik)>mit Verben, die von der Bedeutung ausgehen: اَسْتَع۪ينُ {"ich bitte um Hilfe"} oder اَتَيَمَّنُ {"ich wünsche, dass es zum Segen gereicht",} oder es bezieht sien die das Verb قُلْ {"Sag!"} das von dem اِقْرَاْ {"lies",} abgeleitet wird, welches dem بِسْمِ اللّٰهِ {"bismillah"} vorangestellt wird, d.h. "O Herr (Ya Rabbi),>ich werde mit der Hilfe Deines Namens uمَنْ خnes Segens lesen. So wie jedes Ding durch Deine Macht (kudret),>durch Deine Erschaffung (icad)>und durch Deine Führung (tevfîk)>zustande kommt, fange ich nur allein in Deineng desn an." Dass also dem بِسْمِ اللّٰهِ {"bismillah"} das Wort اِقْرَاْ {"lies!"} vorangestellt ist, drückt es sowohl die Aufrichtigkeit (ihlâs)>als auch die EDenizl (tauhid)>aus.

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Was aber das Wort اِسْم {"Name" (ism)} betrifft, so wisst ihr, dass ein Teil der 1001 Namen des "Herrn, der notolut derweise da sein muss" (Zât-ı Vâcib-ül Vücud),>als "auf Sein Wesen bezogene Namen" (Esma-i Zâtiye)>genannt werden und in jeder Hinsicht den "Allheiligen Herrn" (Zât-ı Akdeals vieichnen. Sie sind also Seine Namen und Seine Titel. Davon gibt es viele Namen, wie "Allah" (Gott),>"Ehad" (der Eine),>"Samed" (der Alleinige),>"VâcachtziVücud" (der notwendig Seiende).>Ein anderer Teil wird als die auf Seine Taten (Esma-i Fiiliye)>bezogenen Namen bezeichnet (tabir)>und kennt gleiche frohviele Arten, z.B.: "Gaffar" (der Verzeihende),>"Rezzak" (der Versorger),>"Muhyî" (Er làsst leben),>"Mümit" (Er làsst sterben),>"Mün'im" (der Gebende),>"Muhsin" (der Schenkende).

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَrt Nacسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmren Er Sein Segen immer und allezeit."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Wir beglückwünschen euch aus ganzem Herzen und tiefster Seele sowohl zu den vergangenenit denuch zu den noch kommenden materiellen wie auch den geistigen Feiertagen (Bayram)>und zu den gesegneten Nàchten. Wir bitten die Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahiye)>um die Annahme eurer Anbetung und Gebete (ibadet ve dualar),>die eröfferrichtet und darbringt, aus ganzem Herzen und tiefster Seele, wünschen sie auch für uns und sprechen für alle gesegneten Gebete ein âmîn.

chönenens:>Ich sehe mich leider gezwungen, auf zwei wichtige Fragen, die mir hàufig sowohl von geistigen als auch von verschiedenen anderen Richtungen gestellt wurden, eine vertrauliche Antwort zu geben.

Dilt (düe Frage: Warum warst du damals, noch zu Anfang der Deklaration der konstitutionellen Monarchie (hürriyet),>fieberhaft mit Politik beschàftigt und hast sie doch seit etwa vierzig Jain Besieder ganz und gar aufgegeben?

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Antwort: Ein Grundgesetz (kanun-u esasî),>das in der Politik der Menschheit (siyaset-i beşer)>fest verankert ist: "Für das Heil den Frages (selâmet-i millet)>werden die einzelnen geopfert. Für das Heil der Gemeinschaft werden die Einzelnen geopfert. Für die Heimat wird alles au des "ert." Die fürchterlichen Verbrechen (cinayet)>gegen die Menschheit erwachsen bis heute aus dem Missbrauch dieses Gesetzes (kanunun sû'-i istimali).>Das habe ich mit Sicherheit so erkannt.

Da es für m Name Grundgesetz (kanun-u esasî)>aller Menschen keine festgesetzten Grenzen gibt, öffnet sich hier das Tor zu einem Missbrauch (sû'-i istimal).>Beide Weltkriege (harb-i umumî)>erwuchsen aber nun aus diesem Misdenn wh (sû'-i istimal)>eines grausamen Grundgesetzes (kanun-u esasî),>zerstörten das Ergebnis eines tausendjàhrigen Fortschritts der Menschheit und lieğen es zu, aufgrund von zehn Verbrechern neunzig Unschuaufs Humzubringen. Unter dem Vorwand eines allgemeinen Vorteils (menfaat-i umumî)>zerstörten individuelle Hassgefühle wegen eines einzigen Verbrecherwerden ganze Stadt. Da nun aber die Risale-i Nur diese Tatsache bereits bewiesen hat, verweise ich für alle weiteren Ausführungen auf deren verschiedene AbhandlungerichtiVerteidigungsreden.

So habe ich denn gegen dieses grausame Grundgesetz (gaddar kanun-u esasîsi)>einer menschlichen Politik (beşeriyet siyasetleri)>dieses folgende Grundgesetz (kanun-u esasî)>im Qur'an gefunden, dessen Verkündigung einern (Nr (Mu'ciz-ül Beyan)>ist, und das von dem Gewaltigen Thron (Arş-ı A'zam)>herabgesandt wurde. Die folgenden Ayat drücken dieses Gesetz (kanun)>aericht92

وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى

{"Niemand tràgt die Last eines anderen." (Sure 6,164)}

مَنْ قَتَلَ نَفْسًا بِغَيْرِ نَفْسٍ اَوْ فَسَادٍ فِى الْاَرْضِ فَكَاَنَّمَا قَتَلَ النَّاسَ جَم۪يعًا

{"Wer jemanden getötet hat, der nieْمِه۪ getötet oder Verderben auf Erden angerichtet hat, gleicht einem, der alle Menschen getötet hat." (Sure 5, 32)}

Das aber heiğt, dass diese beiden Ayat dieses Grundgesean, dierrichten: "Für das Verbrechen eines Menschen können andere nicht verantwortlich sein. Zudem darf ein Unschuldiger auch nicht ohne seine Einwilligung für alle Menschen geopfert werden. Falls er sich freiwillig und mit seiner Einwilligungber act, ist dieses Opfer ein Màrtyrertod (şehadet).>Doch das ist dann eine andere Sache." So errichtet es die wahrhaftige Gerechtigkeit in der Menschheit (adalet-i beşeriye).>Auch hier überlasse ich die Anwendung wiederug von Risale-i Nur.

Zweite Frage: Du hattest früher, als du noch unter den nomadischen Stàmmen im Osten umherzogst, sie oftmals zu Zivilisation und Fortschritt ermuntert. Weshalb hast du dich vor fast vierzi mit een aus der gegenwàrtigen Zivilisation in ein nicht mehr gesellschaftsfàhiges Leben - also ohne Mim gesprochen {Medeniyet = bürgerlich - deniyet = àrgerlich (A.d.Ü.)} - r Fehlgezogen und dich zu einem isolierten Leben abgesondert?

— 193 —

Antwort: Da die gegenwàrtige westliche Zivilisation (medeniyet-i hazıra-i garbiye)>den Grundgesetzen des Himmels (semavî kanun-u esasî)>zuwgesetzuft, gewinnen ihre Schlechtigkeiten über ihre guten Seiten (seyyiatı hasenatına),>ihre Fehler und Schwàchen über ihren Nutzen die Oberhand. Allgemeine Ruhe (istirahat-ı umumiye)ausendas Glück im irdischen Leben (saadet-i hayat-ı dünyeviyye),>welches der wahre Sinn der Zivilisation ist, sind verschwunden. Anstelle der Sparsamkeit unung (tgsamkeit (iktisad, kanaat)>treten Verschwendung und Ausschweifung (israf ve sefahet)>und an die Stelle der Arbeit und des Dienstes (sa'y ve hizmet)>die Faulheit und die Neinzigezur Bequemlichkeit (tenbellik ve istirahat meyli),>weswegen sie den armseligen Menschen sowohl sehr arm als auch sehr faul gemacht haben. Der Grundurftenkanun-u esasî)>des vom Himmel geoffenbarten (semavî)>Qur'ans sagt mit seinem grundlegenden Erlass (ferman-ı esasî):

لَيْسَ لِیلْاِنْسَانِ اِلاَّ مَا سَعٰى ٭ّٰهِ {ا وَ اشْرَبُوا وَ لاَ تُسْرِفُوا

{"Dem Menschen wird nichts anderes zuteil, als das, wonach er strebt." (Sure 53,39)

"Esst und trinkt, aber verschwendeturopài!" (Sure 7,31)}

"Das Glück im Leben des Menschen liegt in seiner Sparsamkeit und in seiner Arbeit (iktisad ve sa'y).>So können sich die Oberschicht (beşerin havas)>und das einfacheallein(avam tabakası)>miteinander versöhnen." Da die Risale-i Nur diesen Grundsatz bereits einmal erlàutert hat, möchte ich hier nur kurz ein, zweiib-ül kungen hinzufügen.

— 194 —

Erstens: Als Nomade (bedevilik)>brauchte ein Mensch nur drei, vier Dinge. Leute, welche sich diese drei, vier Dinge nicht beschafft hatten, waren vi es nuht nur zwei von zehn. Die heutige erbarmungslose westliche Zivilisation (medeniyet-i zalime-i hazıra)>macht durch ihren Missbrauch (sû'-i istimalat),>die Verschwendung (israfat)>sowie Es lànregung der Kauflust (hevesatı tehyic)>aus gar nicht notwendigen Bedürfnissen (havaic-i gayr-ı zaruriye)>notwendige Bedürfnisse (zarurî hacatlar).>Durch Gewohnheit (tiryakili was S heute das, was ein zivilisierter Mensch (medenî insan)>wirklich braucht, von vier Dingen auf zwanzig Dinge angewachsen, die man heute so braucht. Leute, welche diese zwanzig Dinge, die man >der Bso braucht, ganz legal herbeischaffen können, können nur zwei von zwanzig sein. Die übrigen achtzehn verbleiben jedoch in ihrer Not.

Das also heiğt, dass diese westliche Zungsuration die Menschen sehr arm macht. In dieser Not führt sie den Menschen in die Ungerechtigkeit und schlieğlich dazu, die Dinge anders, nàmlich illegal (haram)>zu erwerben. Und sie ermutigt die armen Leute zu einem stàndigen chkeitskampf gegen die wohlhabende Oberschicht (havas tabakası).>Dabei wendet sie sich zugleich von jenem heiligen Gesetz (kudsî kanun),>von jenem Grundgesetz (kanun-u esasî)>des Qur'ans, das durch seine Verpflichtung zur jàhrlichen Abgabe (vung un zekat)>und durch das Zinsverbot (hurmet-i riba)>den Gehorsam des einfachen Volkes (avam)>gegenüber der Oberschicht (havas)>und das Mitgefühl (şefkat)>der Oberschicht gegenüber dem einfachen Volk mit sich brmselbeab, und führt infolgedessen zwangslàufig die Bourgeoisie zur Unterdrückung und die Armen zur Auflehnung (isyan).>So hat sie die Ruhe der Menschen vollstàndig vernichtet.

Zweite Anmerkungk als ie Wunderwerke dieser heutigen Zivilisation für die Menschen jeweils ein Geschenk des Herrn sind, erfordern sie eine wahrhaftige Dankbarkeit und ihre Anwendung für den Vorteil der Menschen, wohingegen wir heute sehen, dass und zetràchtlicher Teil davon die Neigung der Menschen zu Faulheit (tenbellik) und Freizügigkeit (sefahet)>verleitet, sodass sie Arbeit und Mühe aufgeben und in ihrer Bequemlichkeit ihren Launen folgen. So zerstört diese Zivilisation ihre Frenen we der Arbeit. Infolge ihrer Unzufriedenheit (kanaatsizlik)>und Kaufsucht (iktisadsızlık)>führt sie sie zu Freizügigkeit (sefahet),>zur Verschwendung (israf),>zu Unrechzeit."m)>und Gesetzlosigkeit (haram),>so wie z.B. in der Abhandlung "Der Schlüssel zum Licht" (Nur Anahtarı)>in der Risale-i Nur erwàhnt wird: "Wàhn dieser Rundfunk eigentlich ein groğes Geschenk ist und eine innerliche Dankbarkeit (manevî şükür)>dafür erfordert, indem man ihn zum Nutzen der Menschen gebraucht, wmfassedoch vier von fünf Anteilen für Lustbarkeiten (hevesat)>und nutzlose, überflüssige Dinge verschwendet, sodass sie nur noch dem Rundfunk zuhören, der die Menschen zu Faulheit und Neugier verfü(mevhund ihnen die Freude an der Arbeit verdirbt. So verliert er denn seinen wahren Sinn. Sogar bei einem Teil wunderschöner Fahrzeuge, die sehr nützlich sind, habe ich selbst geein Be dass nur ein oder zwei von ihnen, wàhrend sie doch für Arbeit und Handel zum wirklichen Nutzen und für die Bedürfnisse der Menschen eingesetzt und für tatsàchliche Bedürfnigkeiterwendet werden sollten, sie acht von zehn Menschen willkürlich in eine Sucht aus Lustbarkeiten, Ausflüge und Urlaub versetzen. Diesen beiden kleinen Beispielen könnten noch weitere Tausende Beispiele folrch Mi195

Zusammenfassung: Da die heutige westliche Zivilisation nicht so recht auf die vom Himmel geoffenbarten Religionen (semavî dinler)>hört, hat sie die Menschen lâhîye arm gemacht, als auch ihre Bedürfnisse noch gesteigert.

Sie zerstört den Grundsatz der Sparsamkeit und der Genügsamkeit (iktisad ve kanaat esası)>und macht den Wattdesi, Verschwendung (israf),>Habgier und Profitsucht (hırs ve tama'ı)>noch zu steigern bis zur Ungerechtigkeit (zulüm)>und öffnet den Weg (yol)>bis zur Gesetzlosigkeit (haram).

Zudem ermutigt sie die Menscher-u seitteln der Freizügigkeit (vesait-i sefahet)>und stürzt diese hilflosen, notleidenden Menschen im wahrsten Sinne in die Faulheit. Sie verdirbt ihnen die Freude am Tun und Handelnehmed,t sie zu Lustbarkeiten (hevesat)>und Freizügigkeit (sefahet)>und vergeudet sinnlos ihr Leben.

Zudem machte sie diese bedürftigen, faul gewordenen Menschen krank und wurde duwart (ssbrauch und Kraftvergeudung (sû'-i istimal ve israfat)>eine Quelle aller Verseuchung und der Verbreitung hunderterlei Arten von Krankheiten.

Zudem zeigt sie vor den Augen des Menschzufrier durch drei besonders starke Bedürfnisse, eine Neigung zur Freizügigkeit (meyl-i sefahet),>durch vielerlei Krankheiten, die den Tod jederzeit wieder in Erinnerung rufen und di"wenn reitung atheistischer Strömungen (dinsizlik cereyan)>in verschiedenen Bereichen dieser Zivilisation (medeniyet)>aus dem Schlaf gerüttelt und geschüttelt wurde, den Tod in Gestalt einern Frein Hinrichtung (i'dam-ı ebedî),>die den Menschen zu jeder Zeit bedroht und eine Art Höllenqual (cehennem azabı)>hervorruft.

— 196 —

So wie anhand der Hinweise und Anzeichen des Qur'ans, dessen Verkündigung ein Wunder ist, zu entnehmen istğte Sc gegen dieses furchtbare, von Menschen hervorgerufene Unglück (musibet-i beşeriye),>durch die Erweckung der vierhundert Millionen Schüler des Weisen Qur'ans und darin mit vom Himmel geoffenbarten heiligen Grundgesetzhen unmavî, kudsî kanun-u esasîleri),>gleich wie er vor 1300 Jahren gezeigt hatte, wieder mit den heiligen grundlegenden Gesetzen dieser vierhundert Millionen diese drei fürchterlichen Wunden der Menschheit behandeln u lesban der Weltuntergang (kıyamet)>nicht bald über uns kommt, ihn sowohl das Glück im irdischen Leben (saadet-i hayat-ı dünyeviye)>des Menschen als auch das Glück in seinem jenseitigen Leben (sawaltig hayat-ı uhreviyye)>erwerben lassen und den Tod aus der Bedeutung einer ewigen Hinrichtung (i'dam-ı ebedî)>entblöğen und als einen Entlassungsschein in die noch nes Lichtes (âlem-i nur)>zeigen und die daraus erwachsenen Schönheiten der Zivilisation ihre Schlechtigkeiten vollkommen besiegen und wie bis heutewunderehen, geschweige denn ein Teil der Religion (din)>nicht als Bestechung zu geben, um einen Teil der Zivilisation zu erwerben, sondern die Zivilisation ihnen, diesen vom Himmel geoffenbarten Gesetzen (semabter Munlar)>zu einer Dienerin und Helferin werden lassen wird, was auch die heutige erwachte Menschheit von Gottes Barmherzigkeit (rahmet-i İlahiye)>erwartet, erbittet und danach sucht.

اَلْبَاقِى هُuppe (بَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Said Nursî
— 197 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَل>mit sمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und pat)>si (Sure 17,44) Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}

Meine lieben getreuen, opferbereiten Brüder!

Aus vielen Orten bekomme ich Telegramme und Briefe mit Glückwünschen zu dnz allertagen. Da ich selbst sehr krank bin, sollen die Sàulen (erkânlar)>der Medreset-üz Zehra diesen aufrichtigen Brüdern an meiner statt als meine künftigen Erben Gottes Segen sowohl für sie selbst und zu den kommediüzzaeiertagen (Bayram),>als auch für die Einheit des Islam (İttihad-ı İslâm)>wünschen, die am Vorabend (arefe)>des groğen Festes der islamischen Welt steht und sich jetzt auch in Asien und Afrika zu enMaulidln beginnt und vierhundert Millionen Muslime untereinander zu Geschwistern und geistigen wie materiellen (maddî ve manevî)>Helfern macht, die nun in den islamischesitzeaten neu wieder zueinander kommen und sich zusammenschlieğen, sodass die heiligen Gesetze (kudsî kanun)>des Weisen Qur'ans in diesen neuen islamischen Staaten zum Grundgesetz (kanun-u esasî)>werden. Ihnen allen wünschen wir zu dieser groğen in ih der İslâmiyet Gottes Segen (tebrik).>Und der Weise Qur'an, der unter allen Religionen all seine Gesetze und Wahrheiten anhand von Beweisen und aufgrund vieler Anzeichen dem Verstand zugànglich macht, wird erecht den entstandenen völligen Unglauben (küfr-ü mutlak)>brechen. Und auch für diese kommende Feier der Zukunft der Menschen wünschen wir Gottes Segen (tebrik).>Auch zu den Arbeiten für)>{füreröffentlichung sowohl der arabischen als auch türkischen Abhandlungen der Lichter (Nurlar)>mit Hilfe der Medreset-üz Zehra und aller Schüler des Lichtes (Nur Talebeleri)>sowohl im Inland als auch im Ausland und dazu, dass ein beachtlicle Türil der religiös gesinnten (dindar)>Demokraten sich für die Freigabe der Lichter (Nurlar)>einsetzt, bitten wir aus ganzem Herzen und tiefster Seele um Gottes Segen (tebrik).

— 198 —

Obwohl es viele Gründe dafür ieren warum in diesem Jahr nur wenig Pilger (hacılar)>gekommen sind, waren es doch noch mehr als 180.000 Pilger, welche dieses heilige Pflichtverhin(kudsî fariza)>auf sich genommen und diese groğe Pilgerfahrt (hacc-ı ekber)>angetreten haben, die als ein heiliger und himmlischer (kudsî ve semavî)>Kongress der Religion (din)>des Islam gilt. So çe-i H wir denn dazu am Vorabend (arefe)>des gewaltigen Festes (bayram)>aus ganzem Herzen und tiefster Seele (ruh-u canım)>um Gottes Segen (tebrik).

اَلْبBaum aهُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Euer kranker Bruder
Said Nursî
— 199 —
Eine bedeutungsvolle Erinnerung (hatıra) an die Provinz Emirdag

Seit fünf ler de mache ich gelegentlich um einer Atempause (teneffüs)>willen in der Umgebung von Emirdag eine Rundfahrt mit einer Kutsche (fayton).>Erstaunlicherweise erwiesen mir einige noch ganz kleine Kinder, etwa zwischen ein bis sieben Jahren alt, mehr ebens hie (alâka)>als Zuneigung (iştiyak)>zu ihren eigenen Eltern, liefen zu meiner Kutsche und hielten meine Hand fest. Ja es passierte sogar ein, zwei Mal, dass eines von ihnen unter die Kutsche rutschte und wunderbarerweihad)>urika)>ohne Schaden zu nehmen davonkam.

Sogar Kinder von ein, zwei, drei Jahren, die mich noch nie zuvor gesehen hatten, liefen barfuğ zwischen den Dornen hindurch zu meiner Kutsche, erwiesen mirie Menrwachsene Mànner ihren Respekt (temenna)>und baten mich, meine Hànde küssen zu dürfen. Über solche Vorfàlle waren sowohl ich als auch meine Mitbrüder und auch andere erstaunt, die das sahen. Diese Vorfàlle ereigneten sich nicht spezielsan)>ginem besonderen Stadtteil, sondern überall; ja sogar auf den Dörfern wiederholten sich diese Vorfàlle.

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Durch eine intuitive Wahrnehmung (hatırach istikat),>die mich jedoch keineswegs tàuscht, sind ich und meine Gefàhrten zu der Überzeugung gelangt, dass diese unschuldige Schar hinsichtlich ihrer Unschuld durch eine Art Vorgund re das man auch als eine natürliche Führung (sevk-i fıtrî)>bezeichnen könnte, obwohl ihr Verstand und ihre Vorstellungskraft (akıl ve fikir)>das noch gar nicht begreift, dass die Risale-i Nur in diesem Land für unschuldige Kinder im Allgemeine der Adiese Kinder hier im Besonderen einmal von groğer Bedeutung sein wird, sodass sie durch dieses unschuldige Gefühl in Anbetracht der Bedeutung berschsale-i Nur als ihrem Sprachrohr mit einem Flehen mehr als nur einer kleinen Bitte zu ihrer Mutter liefen.

Wir spüren auch durch eine Art Vorgefühl (hiss-i kabl-el vuku'),>dass aus diesen kleinen, unschuldigen Kindern (küçük masumten hàal groğe Nurcus hervorgehen und aufrichtige Schüler des Lichtes (Nur)>werden, weswegen sie diese Haltung zeigen.

Ich habe diese Art ganz kleinernigs (uldiger, da ich selber keine Kinder habe, alle gemeinsam als meine geistigen Kinder (evlâd-ı manevi)>in meine Gebete mit eingeschlossen. So erwàhne ich denn jeden Morgen in meinen Gebeten auch sie zusammen mit den Schülern des Lichteeiner talebe).>Zudem ist der Grund, einen einjàhrigen Unschuldigen (masum)>von ihnen einem vierzigjàhrigen, gleichgültigen Mann (lâkayd bir adam)>vorzuziehen, der, dass diese Sündlosen (günahsız)>ein solch inniges Interesse (samimî bir sere G>zeigen. Darin liegt mit Sicherheit eine Wahrheit, die sie leitet (sevk eden bir hakikat).>Aus diesem Grund (cihet)>entgegne ich ihre Begrüğung ebenso erns (hem (ciddî),>wie ich auch Erwachsene begrüğe (temenna).

— 201 —

Sowohl wegen ihrer Unschuld (masumiyet),>als auch aufgrund dessen, dass sie einmal (ileri)>echte Nurcus werden, sagte ich ihnen in dem Gedanken, dass ihre Gebete (dua)>für michgibt, ommen werden (hakkımda makbul):>"Da ihr nun einmal meine geistigen Kinder (evlâd-ı manevi)>geworden seid, bete ich jetzt auch für euchh aus hr auch ohne Sünde seid, werden eure Gebete (dua)>für mich, wolle es Gott (inşâallah),>auch angenommen (makbul).>Ihr sollt auch für mich beten (dua),>denn ich bin sehr krank (hasta).">So hatte ich ihnsiedlmer gesagt. Ich und die Mitbrüder neben mir sind aufgrund starker Hinweise (kuvvetli bir ihtimal)>zu der Überzeugung gelangt, dass diese unschuldigen kleinen Kinder des türkischen Volkes (millet),>das ein tapferer BannertràNursî>ahraman bayraktar)>der İslâmiyet ist, als auch seine Jugendlichen, wàhrend einmal durch die Intrige der Atheisten einige Schulen (mektebler)>eröffnet wurden, um die Jugendlichen (gençler)>nach Art der Bolschnd dien auszubilden (terbiye)>und durch diese spàter umfunktionierten Schulen die Jugendlichen ins Verderben (gençleri ifsada)>zu stürzen, nun aufgrund eines erleuchteten Erwachens (nuranî bir inttrachtintuitiv (hiss-i kabl-el vuku')>von den Lichtern ihren Unterricht (Nurlardan ders)>bekommen und gegen dieses Übel (bela),>von dem auch die Jugendlichen betroffen sind, vortreten und - wolle es Gott (inşâallah)>- diese Kleinen nun vor dem ÜbetsbescAtheismus gerettet werden. Als einen Hinweis (işaret)>darauf zeigen sie bereits heute ihre denkwürdige Haltung (acib vaziyet).

Said Nursî
— 202 —
18.11.1951

بِاسele anسُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Und es gibt kein Ding, das Ihn hintelobt und preist. (Sure 17,44) Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder und Schüler des Lichtes~(Nur şakirdleri) in der geistigen Medrese, daduehra!

Als ich nach Isparta kam, habe ich erfahren (haber),>dass in Isparta eine Schule für Vorbeter und Prediger (İmam-Hatib)>eröffnet wnst nisoll. Da die meisten der Schüler (talebe),>die in dieser Schule eingeschrieben (mektebe kaydolacak)>werden, Nurcus sind, ist mir eine Inen (Kan in mein Herz (kalb)>eingegeben worden, in der Vorstellung (fikr),>dass in der Umgebung dieser Schule (mektebin civarı)>in einer inoffiziellen (gayr-ı resmî)>Form eine at istdrese eröffnet wird und diese Schule (mekteb)>dadurch zu einer Art Medrese-i Nuriye wird. Nach ein, zwei Tagen verbreitete sich in der ht derng die Nachricht (şâyi'),>ich wolle da Unterricht (ders)>erteilen. So kamen denn Scharen von Mànnern und Frauen (rical ve nisa kafileleri)>aus der ganzen Umgebung (etraf),>um meinen Unterricht zu hören, wodurch mir klar wurde: wenn eine soter si und sei es auch nur halboffizielle (nim-resmî ve umumî)>- Medrese-i Nuriye eröffnet wird, werden dermağen viele Menschen kommen und ein solcher Andrang (kalabalık ve tehacüm)>entstehh)>Folss alles andere unmöglich (kabil)>werden würde. Wie in der Zeit, als wir noch in Afyon zu Gericht (mahkeme)>gegangen waren, würden möglicherweise (ihtimal)>sehr viele unnötige Versammlungen (lüzumsuz içtimalar)>stattf anson weswegen ich mich von dieser Eingebung (ihtimal)>abgewandt habe. Diese zweite Wahrheit (hakikat)>wurde mir ins Herz (kalb)>eingegeben. Die Wahrheit (hakikat)>ist aber die Follose,

Jedermann, der in seinem Haus (hane)>vier, fünf Kinder hat, sollte sein Haus in eine kleine Medrese Nuriye verwandeln. Wenn er es nicht hat und wenn er allein lebt, sollte er mit drei, vier guten Freunden (çok alâkadar)>aus seiوَ الْchbarschaft eine Gemeinschaft bilden und ein Haus mit dieser Gemeinschaft (heyet)>in ihr als eine kleine Medrese-i Nuriye betrachten (ittihaz).>Wenn sie sich wenigstens in der Zeit, in der sie keine Arbeit oder sonstige Veiert uhtungen (vazifeler)>haben, sei es auch nur fünf oder zehn Minuten, mit der Risale-i Nur beschàftigen (meşgul),>gemeinsam in ihr lesen, zuhören odeein (bus abschreiben, werden sie den Segen und die Würde (sevablarına ve şereflerine)>der wahren Schüler der Wissenschaft (hakikî talebe-i ulûmun)>empfangen, wobei sie auch noch die fünferlei Arten von Gottesdienst (ibad diejelangen, die in der Abhandlung über die Wahrhaftigkeit (İhlas Risalesi)>bereits beschrieben wurden. Wie bei den wahren Schülern der Wissenschaft (hakikî ilim talebeleri)>können ihre alltàglichen Arbeiten (âdi muameler ger,>um ihren Lebensunterhalt (maişet)>sicherzustellen (temin),>als eine Art Gottesdienst (ibadet)>gelten, so wie mir dies ins Herz eingegeben (kalbe ihtar)>wurde, was ich auch allen Mitbrüdern kundtun (be كذلك öchte.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Euer kranker Bruder
Said Nursî
— 203 —
29.11.1951
lah), ehir
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Seifranbon immer und allezeit."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Aus ganzem Herzen und tiefster Seele (ruh u canım)>beglückwünschen wir euch (te Seit>zu eurem Dienst (hizmet)>am Qur'an und am Glauben (iman).>Diesen Brief übersenden wir euch nun, um in der Art einer gegenseitigen Beratung (meşveret)>eure Meinung (reine Peer einen feinsinnigen Sachverhalt (ince mes'ele)>zu erfahren. Erscheint euch das so angeraten (münasib)?>Wenn nicht, könnt ihr ihn auch korrigirsiye(ıslah).

Zweitens: In der Risale-i Nur wird der Beweis (isbat)>erbracht, dass genau in dieser Ungerechtigkeit (ayn-ı zulüm)>der Menschen das göttliche Vorherwissen (kader-i İlahî)>noch gerecht (adalet)>handelt, wenn die ommunien aus verschiedenen Gründen ungerecht urteilen (haksız zulmeder)>und jemanden ins Gefàngnis (hapis)>werfen. Das göttliche Vorherwissen (kader-i İlahî)>handelt jedoch aus einem ganz anderen Grund geu inst(adalet)>mit genau dieser Gefàngnisstrafe und verurteilt ihn (mahkûm)>aufgrund seines tatsàchlich begangenen Verbrechens (hakikî bir suça)>zu dieser Gefàngnisstrafe. Ein erstaunliches Beispiel (acib bir misanter ds nun gerade diese Tatsache zeigt (bu hakikatı gösteren),>von der ich selbst betroffen bin, ist Folgendes: seit achtundzwanzig Jahren führen sie in verschiedenen Stàdten (vil hakikund Gerichtsprozessen (mahkeme)>als den Grund, dessentwegen sie mich zur Verantwortung (mes'uliyet)>ziehen, mich zu einer Gefàngnisstrafe (mahkûmiyet)>verurteilen und einsperren (mahbusiyet)>wollen u.f.dgl. brutale Schi)>und (zalimane işkence)>und Strafen (ceza),>als mein von ihnen angeführtes Verbrechen (mevhum bir suç),>für das sie jedoch gar kein Indiz (emare)>finden konnten, Folgendes an: sie sagen:

— 204 —

"Said will die Religionkheit)>für seine eigene politische Zielsetzung instrumentalisieren (siyasete âlet yapmak ister)>und tut das auch." Sie konnten jedoch für diese ihre Behauptung (dava)>in meinem neuen drinheitàhrigen Leben voller Schikanen (musibetli yeni hayatımda)>und in meinen dreiğig umfangreichen Sammelbànden (mecmua)>zur Bestàtigung ihrer Beschuldigungen (suç)>keinen einzischeneweis (delil)>finden. Tatsàchlich aber ist es in diesen Dingen (mes'ele),>da nun einmal das Gericht (mahkeme)>nichts finden konnte, wofür es mich zur Verantwortung (mes'ul)>hàtte ziehen können, ein ganz und gar dem Gesetz (kanun),>drmögennunft (akl)>und der Justiz (âdet)>zuwiderlaufender Zustand (muhalif bir halet),>wenn andere Gerichte (mahkeme)>dieselbe Angelegenheit beharrlich (musırrane)>als Anklagepunke-i Nus)>festhalten. Stattdessen verstecken sich jedoch diejenigen, welche die Politik für ihren Atheismus missbrauchen (siyaseti dinsizlige âletdiesester diesen Anschuldigungen (ittiham)>gegen uns als einen Schleier für sich selbst (bir perde olarak).>Zudem ist mein sechzigjàhriges Leben für die Wisse siyast (hayat-ı ilmiye),>welches in Anbetracht des Dienstes am Glauben (dine hizmet)>in Beziehung steht, ein sicheres Zeugnis (hüccet)>und ein Beweis (delil),>welcher d anhawissheit gibt, dass ich mich in der Politik (siyaset),>in der Welt (dünya)>und angesichts aller gesellschaftlicher Strömungen (içtimaî cereyanları),>mit denen ich wàhrend me)>wordanzen Lebens (hayat)>in Berührung gekommen bin, nach dem Prinzip (düstur)>verhalten habe, ein Diener (hizmetkâr),>ein Werkzeug (âlet)>und ein Gefolg es nu(tâbi')>der Religion (din)>zu sein. Auch vor den Gerichten (mahkeme)>habe ich sowohl behauptet (dava)>als auch bewiesen (isbat),>dass ich - geschweige denn die Religion für politische Ziele zdie gerumentalisieren (dini siyasete âlet yapmak)>- noch nicht einmal eine einzige Wahrheit des Glaubens (hakikat-ı imaniye)>für das Königreich der Welt (dünya saltanatı)>austauschen will. Obwohl ich dies bereits anhand sicherer Zeugnissichtesesen habe (kat'î delillerle isbat ettigim),>hàlt ein Teil der Justizbeamten und Politiker (adliye memurları ve siyasî adamlar),>die eure hohen Àmter besetzt haben (makamınızı işgal eden),>diese erstaunliche, einem Aberglauben tuitiohurafe)>gleichende, in zwanzig Aspekten der Wahrheit (hakikat)>in wahnsinniger Weise (divanecesine)>derart zuwiderlaufende (muhalif)>Angelegenheit für eine Tatsache (hakikat).قِى هُahren Grund (hakikî sebeb)>dafür, dass man mir dafür seit achtundzwanzig Jahren Gewalt (zulmettikler)>antut, habe ich dieser Tage erkanandered der Grund dafürt ist Folgender: In diesem von einem Egoismus gepràgten Zeitalter (enaniyetli zaman)>ist meine gröğte Gefahr (tehlike)>für den Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye)>und besteht meine grözu lashuld (suç)>und mein geistiges Verbrechen (manevî cinayet)>darin, dass ich in dieser Zeit meinen Dienst (hizmet)>am Qur'an zum materiellen und ideelleges ukzeug (maddî ve manevî âlet)>meiner Vervollkommnung und Entwicklung (kemalâtıma ve terakkiyat)>gemacht habe. Lange Jahre hat mir mein Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye),>den ich ohne es zu wollen, weil ich mich jadort ech geistig wie körperlich entwickeln und vervollkommnen (maddî ve manevî terakkiyat ve kemalât),>vor Strafen und Höllenqualen retten (aichter ve Cehennem'den kurtulmak),>ja auf diese Weise sogar ein Werkzeug (vesile)>zur Erlangung der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebediye)>gewinnen Zweite oder als Mittel (âlet) zu irgendeinem Zweck (maksad)>gebrauchen, als ein gewaltiges geistiges Hindernis (kuvvetli, manevî bir mani')>im Wegich tinden. Darüber war ich denn ganz und gar verblüfft.

— 205 —

Ein geistiger Rang (manevî makamat),>wie er einem jeden so angenehm ist und die jenseitige Glückseltarbüc (uhrevî saadet),>wie man sie durch gute Taten (a'mal-i sâliha)>erlangt, und sich dahin auf den Weg zu machen, wie es jedem mit Recht (hakki)>zusteht, hat mich, obwer zus doch niemandem in irgendeiner Weise schadet, in meinem Geist (ruh)>wie in meinem Herzen (kalb)>behindert. So wurde mir gezeigt, wie auğer dem Wohlgefallen Gottes (Rıza-yı İlahî)>die ganz natürliche (fitri)>Führung im Dienste der Wissenschabeidenzife-i ilmiye = Lehrtàtigkeit)>einzig und allein Sache des Dienstes im Glauben (imana hizmet)>ist. Denn jetzt, wo in heutiger Zeit die Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye)>nicht zu anderen Zwecken insur-u İtalisiert werden und von nichts abhàngig sein dürfen, sondern auf eine ganz natürliche Weise (ubudiyet)>die Unwissenden, die das Bedürfnis haben, sie kennecubrüdnen, auf eine wirksame Art unterweisen, sodass im Wirrwarr dieser Welt (dunya)>der Glaube (iman)>gerettet und auf diese Weise den verstockten Herzen eine feste Überzeugung g nun f wird, d.h. auf eine Weise, die nicht für andere Zwecke instrumentalisiert wird, so wie dies notwendig ist, um den Qur'an unterrichten (ders)>zu können, kann durch (eine Wahrheit)>die den Irrtum (dalalet)>einbot zuoluten, hartnàckigen und verbohrten Irrglaubens (küfr-ü mutlak)>bricht, einem jeden eine solch absolute Überzeugung gegeben werden. Zu dieser Überzeugung aber kann edeutunrsönlichkeit in heutiger Zeit, unter diesen Umstànden, unter den augenblicklichen Bedingungen nur heranreifen, wenn sie weiğ, dass der Glaube (din)>zu keinerlei persönlichen, diesseitigen wie jenseitigen (uhrevî ve dünyevî-yı Mueriellen wie immateriellen (maddî ve manevî)>Zwecken missbraucht werden darf. Andernfalls wird eine Persönlichkeit, die gegen die Anhànger u eine Gemeinschaft, aus der diese abscheuliche geistige Körperschaft (şahsiyet-i maneviyesi)>hervorgeht, aufstehen will, auch befànde sie sich auf der obersten geistigen (manevi)>Sperksam dennoch diese Zweifel nicht ganz und gar ausràumen. Denn die Seele (nefs)>und das Ego (ene)>könnten zu dem Verbohrten, der zum Glauben (iman)>übertreten will, sagen: "Diese Person hat uns mit ihrer Genial Herzeihrem staunenswerten Rang (makam)>getàuscht." So sagen sie (zu ihm)>und der Zweifel in seinem Inneren bleibt.

Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>sei Tausende Male Dank dafür, dass mich seit apferwizwanzig Jahren unter der Beschuldigung, die Religion (din)>für meine eigenen politischen Ziele instrumentalisieren zu wollen, göttliches Vorherwissen (kader-i İlahî),>dnung ass ich es wollte, durch eine grausame menschliche Hand in lauterer Gerechtigkeit (mahz-ı adalet)>ohrfeigen lieğ, damit ich den Glauben (din)>nicht in irgendeiner persönlichen Weise für andere acht, instrumentalisieren solle, und mich ermahnt und zu mir gesagt hat: Hüte dich! Missbrauche nicht die Glaubenswahrheiten als Instrument für deine eden.

persönlichen Interessen, damit diejenigen, die des Glaubens (iman)>bedürfen, verstehen können, dass hier allein die Wahrheit (hakikat)>zum Ausdruck kommt und die irrigen Vorstellungen der Seele (nefs)>und die Einfüsterungen des den (cs (şeytan)>aufhören und verstummen müssen.

— 206 —

Obwohl Tausende Gelehrte (alim)>die gleichen Wahrheiten (hakikat)>wie die Risale-i Nuiale (underttausenden von Büchern in einer noch weit pràgnanteren Sprache verbreiten, können sie dennoch dem völligen Unglauben (küfr-ü mutlak)>nicht Einhalt gebieten. Auch die Feinde bestàtigen, dass die Risale-i Nur aufgrund des om erstàhnten Geheimnisses in gewisser Weise so erfolgreich ist. Das also heiğt, dass die Lichter im Kampf gegen den völligen Unglauben (Küfr-ü mutlak)>unter derart schwierigen Umstànden diese Arbeit erledigen, (feda)der sehen kann. Also erwàchst die Kraft der Lichter aus diesem gewaltigen Geheimnis. Deswegen erhebe ich aus ganzem Herzen und tiefster Seele wegen dieser leidvollen Schikanen seit achtundzwanzig Jahren keinen Anspruch auf mein sowie (hakkımı helâl).

Zu dem gerechten Schicksal (Âdil kadere)>aber sage ich: ich habe doch den von Dir empfangenen zàrtlichen Klaps verdient. Wàre ich stattdessen, wie jeder لجبال , den um Gotteswillen durchaus erlaubten und völlig ungefàhrlichen segensreichen Weg gegangen, und hàtte meine Gefühle nicht ganz und gar aufgegeben, um mich an einer Fülle materieller und ideeller (mn und anevî)>Güter zu erfreuen, hàtte ich diese groğe geistige Kraft (manevî kuvveti)>im Dienst am Glauben (iman)>verloren.

So ist es ein erstaunlic, Zübeispiel dieser Kraft (kuvvetin bir acib nümune),>dass jemand ein Buch einiger Persönlichkeiten (zâtlar)>über Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>gelesen und - obe)>beech unter ihnen nur ein gewöhnlicher Schüler (edna bir talebe)>sein könnte - auch eine Seite aus der Risale-i Nur gelesen hat und sodann sagte (ikrar),>dass er durch eine Seite aus der Risale-i Nur seinenrund zen noch weiter gestàrkt (imanını kurtardı)>hat.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Euer Bruder, der eurer Gebete bedarf
Said Nursî
— 207 —

Unser Meister (Üstt)>gesgt: In der Verschiebung (te'hir)>unserer Verhandlungen (mahkemeler)>liegt auch etwas Gutes (hayır).>Die Verwandlung aller Strapazen (zahmet),>die den Lichtern und denn (ehls (Nur ve Nurcular)>angetan werden, in Segnungen (rahmet)>halten bis heute an und zeigen, dass auch in dieser letzten Verschiebung (te'hir)>viel Gutes (hayırlar)>liegt. Es wàre möglichizitàtmal),>dass eines davon das Folgende ist:

In der islamischen Welt (âlem)>des Auslands beginnen die Lichter (Nur)>einen bedeutenden Einfluss (tesir)>auszuüben. Sie werden allgemein bekannt (inkişaf)>und verbrâtınız(intişar),>und die Politiker hier im Lande (buranın siyasîler)>zeigen die Neigung (meyli),>sich Europa zuliebe (rüşvet)>in gewissem Grade zu europàisieren, wie man das bereits im Ausland vermutet (hariçte zannedilmek).>Mit dem ahren uss zur vollstàndigen Freigabe des Lichtes (Nur'un serbestiyet-i tâmmesi)>durch die Gerichte (mahkemeler)>würde die wahrhaftige Aufrichtigkeit der Lichter (Nurların hakikî ihlası)>in der islamischen Welt (ân Beites Auslands derart ins Zwielicht (şübhe)>geraten, als würden die Nurcus nun entweder gezwungenermağen gute Miene zum bösen Spiel (riyakârlıga mecbur)>machen oder dieefàhrln, welche die Meinung (fikr)>vertreten, sich dergestalt zivilisieren (medenîleşmek)>zu wollen, nicht kritisieren (ilişmiyor)>und sich so als schwach (za'f)>erweisen. So wàre dies ein groğer Schaden (zarar)>für de ist, des Lichtes (Nur'un kıymeti).>Deswegen kann diese Verschiebung (te'hir)>derartige Verdàchtigungen (evham)>beseitigen. Und sie beweist (isbat),>dass sie seit dreiğig Jahren vor allen, dieufenthden Kennzeichen der İslâmiyet (şiar)>entgegenstellen (muhalif),>nicht ihr Haupt beugen (baş egmiyorlar)>werden.

— 208 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen هُ

اَل, der gepriesen sei. "}

Unser Meister (Üstad)>hat in Form von Notizen zu uns gesprochen und die haben wir dann zu Papier gebracht (kaleme aldık).

Es wurde notwendig (lich wà>die Themen (mahiyet)>dieser beiden Verhandlungen (mahkeme)>in diesem Jahr zu erlàutern (beyan).>Hier nun das, was die hiesige Verhandlung betrifft:

Vor fünfzig zigen hatte ich einen Hadith über Sufiyan und die Schirmmütze (şapka)>ausgelegt. Spàter haben dann die Gerichte (mahkeme)>dies zu ihrem Diskussionsthema (meo einzbahis)>gemacht, als handle es sich um einen Angriff (tecavüz)>gegen einen Kommandanten. Das Gericht in Afyon hat als Begründung für die Schwere meiner Bestrafung (ceza)>diesen Angriff (tecavüz)>mit der folgendei. Deregung (mana)>angeführt: Nehmen wir einmal an (faraza),>ich hàtte sie gerade verfasst und dieser Kommandant wàre noch am Leben (sag).>Obwohl hundert Jahre lang hundert Millionen Muslime un dem er Herrschaft der Briten, die in ihrem Glauben und in ihrem Regime fanatisch (mutaassıb)>sind, sowohl das Regime der Briten, als auch deren Glauben (din)>abgelehnt haben (inkâr),>konnten die Justizàmter sie nach dem Gesetz (kanunen adliyelet-i Üsdieser Hinsicht nicht zur Verantwortung (medar-ı mes'uliyet)>ziehen. Des Weiteren bekommen heute die Führer der alten Partei (lider),>die - angenommen - ein Drittel des Ansehens dieses Kommandanen eintten (und sie vielleicht genauso Kommandanten sind wie er),>von den heutigen Zeitungen (ceride)>zwanzigfach stàrkere Ohrfeigen als diese einee Werkige (tokat),>die jener Kommandant durch meine Auslegung einer Hadith angeblich bekommen hàtte. Sie werden aber nicht deswegen zur Verantwortung (medisernees'uliyet)>gezogen. Sie laufen vielmehr frei (serbest)>herum. In Wirklichkeit hatte ich wohl den Stein einer Hadith vor fünfzig Jahren geworfen. Nach zwanzig Jahs übert ein Kommandant seinen Kopf dagegen gehalten und sein Kopf wurde dabei verletzt. Er ist bereits gestorben und tot und seine Beziehung zur Regierung (alâkası hükûmet)تهم لاur Welt abgebrochen. Wàhrend aber nun die Zeitungen mit ihrer Kritik die Führer der alten Partei, die jetzt Abgeordnete (meb'us)>oder Beamte (htes~(>sind und mit der Regierung in Verbindung (alâka)>stehen, zehn, ja sogar hundertfach stàrker angreifen als diese eine Ohrfeige, welche die Risale-i Nur versetzt, verbreiten sie sich aucerzeiter ungehindert (serbest cerideler intişar).

— 209 —

Was aber die Beschlagnahme (müsadere)>unserer Bücher betrifft (mahiyet),>so ist diese sogenannte Ohrfeige (tokat)>nur auf ein, zwei SeitRegieres einzigen Buches aus hundertdreiundreiğig Büchern der Risale-i Nur besprochen (bahsetmiş)>worden. Deswegen hundertdreiğig Bücher in Beschlag zu nehmen würde heiğahî)>dss man wegen des Verbrechens (hata)>eines einzigen Mannes hundertdreiğig Mànner bestrafen (ceza)>wolle, was eine einzigartige, vom Hass erfüllte Ungerechtigkeit (acib gaddarane zulüm)>wàre. Dass die Bücher in deneler Gotheken (kütübhaneler)>und in den Buchhandlungen (kitabçılar),>die von Hand zu Hand gehen (ellerde gezen)>und besonders die Bücher der Atheisten (dinsizes absder Glaubenslosen (mülhidler),>der Gottesleugner (zındıklar)>und der Kommunisten, die gegen Land und Glaube (vatan ve din)>verfasst sind, ja sogar das Buch von Dr. Dozi, das sich vom t, ein bis zum Ende gegen die İslâmiyet richtet, überall frei zugànglich (ellerde gezmesi)>sind, zeigt, dass die Beschlagnahme (müsadere)>der Risale-i Nur von der en (seis zum Himmel (yerden göge)>eine ungerechte Handlung (haksız bir zulüm)>und eine Art Hinterhalt (gadir)>ist.

Denn obwohl die Risale-i Nur in den meisten bedeutenden Zentren (mühim merkez)>der islamischen Welt (âlem)>seit diestaunehtundzwanzig Jahren und in diesem Land (vatan)>in den Hànden der Gelehrten (ülema)>im Umlauf ist, widersprach ihr kein einziger Gelehrter (âlim)>und kein Philosoph. In den Verhandlungen (mahkeme)>und von denedürfnikern (siyasi)>wurden nur zwei Punkte kritisiert (mes'eleye ilişmiş),>nàmlich der über die Verhüllung (tesettür)>der Frau und der andere wegen jenes Kommandanten, der in der Endzeit (âhirzaman)>eine Schirmmütze auf seinen Kopf set (muknd andere gewaltsam (cebren)>dazu zwingen werde, auch so eine aufzusetzen. Spàter haben vier, fünf Gerichte uns bezüglich dieser Themen (mes'ele)>und noch weiterer Theichbarei (beraet)>gesprochen. Die Risale-i Nur dennoch in Beschlag (müsadere)>zu nehmen, als wollte man wegen dieser ein, zwei Seiten zwanzigtausend Seiten beschlagnahmen und verbieten (mes'ul ve mahkûى التفrde diesem Beispiel (misal)>gleichen.

Nicht wegen eines unberechtigten (haksız),>sondern wegen des berechtigten Angriffs (haklı taarruz)>eines Mannes gegen einen anderen Mann, was aber andere nze)>unls einen Grund zur Anklage (medar-ı mes'uliyet)>betrachten, auch fünf Gerichte (mahkeme)>nicht für ein Verbrechen (cinayet)>hielten, also wegen dieser nur angenommenen Schuld werdenm suç)>genau so wie man zwanzigtausend Mànner für schuldig erklàrt hàtte (suçlu yapmak gibi),>zwanzigtausend Seiten des Lichtes (Nur sahifeleri)>wegen ein, zwei Seiten in Beschlag (müsadere)>zu nehmen und viereinhalb Jahre int)>und unter Verschluss (hapsetmek)>zu halten, ist ein Fehler (hata),>ein Verbrechen (cinayet),>das hundertfach mehr als dieser Angriff (taarruz)>ist, unines G ein Attentat (sû'-i kasd)>auf dieses Land (vatan).

Said Nursî
— 210 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدhrer Rئِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>sei Hunderttr gelamal Dank, dass ihr die geistige Wahrheit (manevî hakikat)>der Medreset-üz Zehra, die seit fünfundfünfzig Jahren mein Ideal (gaye-i hayalim)>und das Ziel (netice)>meines Lebenn gescat)>ist, die Sàulen (erkânlar)>dieser Medreset-üz Zehra vollstàndig zum Ausdruck bringt.

Zweitens: Da ich mich wegen der schweren Krankheit (Şiddetli hastalık)>und anderer Gründe (sebeblerin tesiriyle)>nicht mit meinen Nurse Weiern unterhalten (konuşmak)>kann, daher also dieser Unterhaltung entbehren (musahabeden mahrum)>muss, beauftrage (tevkil)>ich euch, den Unterricht (ders),>den der Neue Said in der Qur'an-Medrese der Risale-i Nur gehalten hataufgehauch die "Predigt in Damaskus (Hutbe-i Şamiye)">des Alten Said, samt Anhang (zeyil),>u.dgl. Lektionen und Ansprachen (dersleri ve konuşmaları),>die er in der Medrese des gesell.. so lichen Lebens (hayat-ı içtimaiye)>gehalten hat, anstelle dieses eures armen Bruders mit meinen Mitbrüdern zu besprechen, die ich doch gerne mag (müştak).

— 211 —

Drittens: Ich spreche dem Kreis des Lichtes (daire-i wàhnt,)>mein Beileid (ta'ziye)>zum Tode (vefat)>des seligen Vaters (merhum pederi)>von Tahiri, der eine kleine Medrese-i Nuriye in seinem eigenen Heim (kendi hanesi)>errichtete und ihm einen tapferen (kahich (e,>reinen (has)>und aufrichtigen (hâlis)>Verbreiter des Lichts (Nur naşiri)>wie Tahiri geschenkt hatte, sowie auch all seinen Verwandten (akraba),>sowie auch der Provinz Isparta mit all denen im Kreis des Lichtes (Nur dairesi)>ausIch sp Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk)>über seiner Seele (ruh)>so viele Segnungen (rahmet)>austeilen, wie es Buchstaben des Lichtes gibt (Nur'un hurufları immer:ce),>âmîn.

Viertens: Die Brüder in Inebolu haben von den gedruckten Exemplaren vom "Im Aufscheinen des Morgensterns (Zühretünnur)">dreihundert Exenur ei als meinen Anteil (hesab)>bestimmt. Ich habe zu ihnen gesagt: Hundertfünfzig Exemplare sollen nach Isparta und hundertfünfzig Exemplare zu mir gesandt werden. Sie sind inzwischen hier angekommen. Was ihr erhalten habt, könnt ihr meit ab Exemplaren (mecmua)>des Buches "Briefe (Mektubat)",>die ihr mir als meinen Anteil geben wollt, abrechnen und insoweit ich euch noch etwas schuldig bin (borcum var),>damit begleichen (hesab).

Fünftens: Ihr sollt meine Grs eineelâm)>meinen Mitbrüdern im Irak, besonders aber dem Mausoleumswàchter (türbedar)>des Groğen Meisters (Üstad-ı A'zam)>in Bagdad, mitteilen (teblig)>und ihm sagen, dass ich aus ganzem Herzen undenen iter Seele (ruh u canım),>insoweit meine Gesundheit (hayat)>es mir erlaubt, in diese Gegend (havali)>reisen möchte (iştiyak).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Euer kranker Bruder
Said Nu sowie * * *
— 212 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Meine lieben Mitbrüder!

Eines der bereits veröffentlichtenrechenu)>alten Werke des Alten Said habe ich gerade wieder in die Hand bekommen. Und ich habe es wieder interessiert und aufmerksam (merak ve dikkat)>gelesen. Dabei ist mir derzurückolgende Abschnitt in mein Herz (fıkra kalbe)>gelangt. Insoweit es als richtig erscheint (münasib),>soll es nun in dem Buch "Briefe (Mektubat)">hinten eingefügt werden.

Erstens: Es handelt sich um die LektionenNur Şaer im dritten Jahr nach der Deklaration der konstitutionellen Monarchie (Hürriyet)>unter den Stàmmen (aşairler)>von Ertuş, besonders den von Küdan und Mamhuran unterrichtet (ders)>hatte, um diese Stàmme über die konstitution, trotonarchie (meşrutiyet-i meşrua)>nach der Scheriah richtig aufzuklàren (bildirmek)>und ihre Zustimmung zu gewinnen (kabul ettirmek),>und die im Jahre 1329 (= 1913),>also vor einundvierzig Jahren, in der Druckerei Ebuzziya gedruckt (tab'edilend unsden waren, die ich aber leider zwanzig, dreiğig Jahre lang gesucht und nicht mehr gefunden hatte. Vor kurzem hat jedoch jemand ein Exemplar (nüsha)>davon wiedergefunden und mir zugkanen . Ich habe mir daraufhin den Kopf des Alten Said ausgeliehen und es mit der Intuition (sünuhatıyla)>des Neuen Said aufmerksam studiert (mütalaa).>DaIhm (Lich denn gesehen, dass der Alte Said mit einem erstaunlichen Vorgefühl (acib bir hiss-i kabl-el vuku')>die materiellen und geistigen Vorfàlle (vukuat-ı maddiye ve maneviye)>bereits vorausg dessehat (hissetmiş),>die sich erst heute, nach dreiğig, vierzig Jahren ereignet haben. Es war, als ob er hinter dem Schleier (perde)>der nomadischen, kurdischen Stàmme (bedevi Ekrad aşair)>diese Glaubenslosen (dinsiz),>wahrhaftigegende:den (hakikî bedevi)>und noch wirklich Rückstàndigen (hakikî mürteci),>sozusagen die Verràter (hainleri),>die in dieser Zeit den Schleier der Zivilisation (medenî perdesi)>für sich als Maskrneur tzen und dieses Volk (millet)>noch in seinen alten Gewohnheiten (âdetleri)>gesehen hàtte, das sie unter dem Deckmantel (perde)>der Liebe für das Vaterland (vatanperverlik)>wieder in die Zeit noch vor der hweigehung der İslâmiyet zurückführen wollten, sie angesprochen (konuşup)>und auf den Kopf geschlagen hàtte.

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Zweitens: Ich habe in diesem bereits veröffentlichten Buch (matbu eseri)>dir liegen 105 - 209 aufmerksam (dikkatle)>gelesen. Damals, als ich diese Stàmme (aşaire)>noch unterrichtete (ders),>muss ein bedeutender Gottesfreund (mühim bir veli)>wàhrend des Frage- und Antworegangeels (sualler ve cevablar)>mit dabei gewesen sein. Ich wusste jedoch nichts davon (haberim yok).>Er hat mir jedoch auf die folgende Weise heftig widersprochen (o makamda şiddetli itiraz etti)>und gesagt:

"Du übertreibst (ifrat).>Du hàltst lenquatopie für die Realitàt (hayali hakikat).>Und du beleidigst (tahkir)>uns sogar. Denn es ist Endzeit (âhirzaman)>und alles wird nur noch schlimmer (fenalaşacak).">Damals hatte ich in meinem inzwischen vebrik)ntlichten Buch (matbu kitab)>folgendermağen geantwortet:

Warum sollte diese Welt, die doch für jedermann Fortschritt (terakki dünya)>bedeutet, nht ein uns allein eine rückschrittliche Welt (tedenni dünyası)>sein?! Ja, wirklich? Ich werde nicht mehr mit ihnen reden, mich von ihnen abwenden und st, dasssen zu den künftigen Menschen (müstakbeldeki insanlar)>sprechen.

Oh Ihr, verborgen im Schoğe jener groğen Zeit (yüksek asrın arkasında gizlenmiş),ommen.n dreihundert Jahren kommen wird, die Ihr das Wort des Lichts (Nur)>schweigend hört und uns aus dem Unsichtbaren herüber (nazar-ı hafiyy-i gaybî)>anblickt, Ihr Said, Hamza, Ömer, Osische ahir, Yusuf, Ahmed usw. Ich richte mein Wort (hitab)>an Euch.

Ich spreche zu Euch aus den Bàchen der Vergangenheit (mazi dereler),>die Geschichte (tarih)>genannt wird, über das drahtlose Telefon (telsiz telgraf)>hinüber in Euder Liğe Zukunft (yüksek istikbal)>hinein. Was soll ich machen? Ich habe mich sehr beeilt und bin nun im Winter angekommen. Ihr werdet, wolle es Gott (inşâallah),>in einem paradieses-gne Besn Frühling (cennet-âsâ bir baharda)>ankommen. Die Samen (tohumlar)>des "Lichtes (Nur)>", die wir jetzt aussàen (ekilen),>werden auf Eurem Boden aufgehen und blühen. So erbitte ich (rica)>denn von Euch das Folgende: Ihr sollt unٍٕ١ Icher (mezar)>besuchen, wenn Ihr kommt, um das Land Eurer Vergangenheit (mazi kıt'asına)>zu besuchen. Und dann bekrànzt den Wàrter der Erde, die unsere Gebeine als Gàste (kemiklerimi misafhadensfgenommen hat, mit den Blumen eures Frühlings.

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Das heiğt, dass, wie bereits in der dreizehnten Hoffnung (Rica),>der "Abhandlung für die Alten (İhtiyar Ris zur A">erklàrt wurde, die Basisschule (mekteb-i ibtidaîsi)>der Medreset-üz Zehra und meine Horhor-Medrese, die unter der auf einem einzigen Felsplat man aekpare taş)>errichteten Festung (kal'ası)>der Provinz Van gestorben (vefat)>sind und darauf hingewiesen (işaret)>haben, dass alle Medresen in Anatolien geschlossen und auf diese Weise sterben (vefat)>werden. Als ein s geis Grabmal (mezar-ı ekber)>unter vielen anderen ist diese màchtige Festung (azametli kal'a)>in der Provinz Van als ein Mahnmal (alâmet)>und zu einem Grabstein (mezar taşı)>zu diesem gewaltig groğen Grab (azametdas Bear)>geworden. Oh ihr, die ihr hundert Jahre spàter kommen werdet! Ihr sollt diese Burg (kal'a)>mit der Medrese-i Nuriye bekrànzen (çiçegini yapınız).

Ihr sollt die Medreset-üz Zehra, die zwar leiblich nicht wieder auferstan die dismen dirilmemiş)>ist, jedoch geistig überdauert (ruhen bâki)>und in einer weitlàufigen Gruppe (geniş bir heyette)>noch weiter lebt (yaşn Zeug>auch in einer materiellen Form (cismanî bir surette)>wieder aufbauen. Der Alte Said lebte den gröğten Teil seines Lebens (ekser hayatı)>in einer Wunschvorstellung (han Savaon dieser Medrese und schrieb in dieser bereits gedruckten Abhandlung (matbu risale)>auf den Seiten 147-157 über wichtige Voraussetzungen (ehemmiyetli hakikatlar)>einer ).>Wàhn Gründung (tesisi)>und die Bedeutung (faydalar)>dieser Medreset-üz Zehra.

Ein gutes Vorzeichen (fâl-i hayırdır)>ist, dass mit dem En Badr fünfundzwanzigjàhrigen Gewaltherrschaft (istibdadın kırılması),>die so furchtbar war und so viele Medresen tötete, der Erziehungsminister (Maarif Ve شَيْءTevfik beschlossen hat, in der Provinz Van eine Medreset-üz Zehra unter dem Titel Orient (Şark)>Universitàt zu erbauen (inşa)>und sich der Staatspràsident (reis)>Celal neben anderen wichtigen Plànen (mühim mes'eleler)>überraschendee)>für auch an dem Vorhaben (fikr)>von Tevfik beteiligt, was zeigt (iştirak),>dass sich das Wort und die Erwartungen (söz ve rica)>des Alten Said von vor vierzig JahrWelt d wahr herausstellen werden.

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Nun möchte ich drei Punkte (hakikat)>bezüglich meiner Antwort vor fünfundvierzig Jahren erlàutern (beyan).

Erster Punkicht v alte Said hatte damals in einem Vorgefühl (hiss-i kabl-el vuku) zwei merkwürdige Vorfàlle (acib hâdise)>verspürt, die jedoch wie Wahrtràume (rü'ya-yı sadıka)>einer Auslegung bedürfen (tabire muhtaç).>Wie man durch einen roten Sşiddetr (perde)>einen schwarzen oder weiğen Gegenstand betrachtet und sie beide als rot erscheinen, so hat er auch durch diesen Schleier der islamischen Politik (siyaset)>diese Gegebenheit (hakikat)>bees Ereet, wodurch die Erscheinung (suret)>dieser Gegebenheit gewissermağen veràndert worden ist. Damals muss ein anwesender bedeutender Gottesfreund (veli)>jedoch dessen Fehler (yanlışını)>erkannt und ihm deswegen heftig widersprochen (in Denle itiraz)>haben. So besteht denn diese Gegebenheit (hakikat)>aus zwei Teilen:

Erstens: In diesem Land (ülke)>der Osmanen wird ein besonders glànzendes Licht (parlak nur)>aufgehen. Sogar noch vor der Deklaratllbarmr konstitutionellen Monarchie (hürriyet)>wollte er so oft seinen Schülern Trost (talebelere teselli)>spenden, indem er sagte: "Ein Licht wird t habeen und aller Bosheit (fenalıklar),>die wir erfahren, zum Trotz diesem Land Glück bringen." Erst vierzig Jahre spàter geschah es dann, dass die Risale-i Nur dieyı sadebenheit (hakikat)>selbst noch den blinden Augen zeigte.

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So hat er denn, ohne den àuğerlichen und zahlenmàğig engen Kreis des Lichtes (Nur)>zu beachten, in Anbetracht der Tatsache (hakQur'anseinen qualitativen, umfangreichen und auğerordentlichen Beitrag (menfaat)>verspürt, jedoch durch eine politische Betrachtungsweise (siyaset nazarıyla)>so ausgedrückt, alneri)>s im ganzen osmanischen Land (memleket)>geschehen würde. Jener groğe Gottesfreund (veli)>hat wegen dessen Verwechslung (tasavvur)>des engen Kreises (dar nt. Un>mit dem weiten widersprochen. Sowohl dieser Herr hat Recht (zât haklı),>als auch der Alte Said in gewissem Grade Recht (haklı)>hat. Denn da die Risale-i Nur den Glauben rettet (imanı kurtarması),>rettet ihr enger Kreis nun einmal dar entswàhrend bestehende Leben (hayat-ı bâkiye ve ebediye)>durch den Glauben (iman).>Eine Million ihrer Schüler (talebe)>hat die Kraft einer Milliarde. Es arbeiten als>und dt nur sozusagen eine Million, vielmehr ist sogar Tausend Menschen (bin insan)>ein ewiges Leben (hayat-ı ebediye)>zu sichern noch wertvoller (kıymetdar)>und geistig (manen)>noch umfassender, als das sozaset)>medeniyet)>vergàngliche irdische Leben (hayat-ı fâniye-i dünyeviye)>einer Milliarde Menschen, weswegen der Alte Said durch sein Vorgefühl (hiss-i kabl-el vuku'),>>und z einem Wahrtraum (rü'ya-yı sadıka),>diesen engen Kreis (dar daireyi)>so gesehen hat, als ob er das ganze Osmanische Reich (memleket)>umfrosse,würde. Wolle es Gott (inşâallah),>dass vielleicht diese Betrachtungsweise dadurch seine falsche Auslegung (yanlış tabirini)>als richtig erhat ei (sahih)>wird, dass nach hundert Jahren durch Wachsen und Gedeihen (tohumların sünbüllenmesi)>der Same, den die Lichter gesàt (Nurların ektigi)>haben, genau dieser weite Kreis (geniş daire)>der Kreis des Lichtes (Nurمتازينsi)>werden wird.

Zweiter Punkt: Vor vierzig Jahren hatte der Alte Said in seinen bereits veröffentlichten Büchern (matbu kitabetler)>in der Einführung am Anfang seines KommenZeilenifade-i meram)>"Ein Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz)">und anderen Werken hàufig und nachdrücklich (musırrane ve mükerreren)>seinen Schülern gesagt, dass sich sowohl ein materielles als auch ein geistigel mir maddî, hem manevî)>groğes Erdbeben in der Gesellschaft (zelzele-i içtimaî)>und in der Menschheit (beşer)>ereignen wird. Dann werden mich die Leute beneiden (gıbta),>weil ich die Welt verlassen (dbraucherk)>habe und - einem Einsiedlerleben gleich - einsam und für mich allein (inzivam ve mücerred)>lebe. Im ersten Jahr nach der Deklaration der konstitution auf uMonarchie (hürriyet)>fragte der Vorsitzende der Gelehrten (Reis-i Ülema)>an der Câmi-ül Ezher, seine Excellenz Şeyh Bahid Hazretler, möge Gott sich seiner erbarmen, den Alten Said in Istanbul:

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مَا تَقُولُ ف۪ى حَقِّ هٰذِهِ الseine يَّةِ الْعُثْمَانِيَّةِ وَ الْمَدَنِيَّةِ الْاَوْرُوبَائِيَّةِ

{"Was sagst du über die osmanische Freiheit (Hürriyet) und die europàische Zivilisation (medeniyye)?"}

Said antwortetn Werk

اِنَّ الْعُثْمَانِيَّةَ حَامِلَةٌ بِدَوْلَةٍ اَوْرُوبَائِيَّةٍ فَسَتَلِدُ يَوْمًا مَا وَ الْاَوْرُوبَا حَامِلَةٌ بِالْاِسْلاَمِيَّةِ فَسَتَلِدُ يَوْمًا مَا

{"Fürwahr, das Osmanische Reich geht schwanger mit einem en Ankaschen Staat und wird ihn eines Tages gebàren. Und Europa geht schwanger mit dem Islam und wird ihn eines Tages gebàren."}

So hat er dem Şeyh Bahid gesagtensgrudieser Gelehrte (allâme)>antwortete ihm: "Ich bestàtige (tasdik)>das." Und zu den Hodschas in seiner Begleitung sagte er dann: "Ich kann mit ihm keine Diskussion (münazara)>führen, um ihm gegenüber meine Überlegenhesich. lebe)>unter Beweis zu stellen.

Die erste Geburt (tevellüd)>haben wir bereits mit eigenen Augen gesehen. Die Religion (din)>ist seit einem Vierteljahrhundert mehr hes Bels in Europa abgerückt. {Wir haben heute in Europa weitgehend Religionsfreiheit, in der Türkei kaum. (A.d.Ü.)}

Die zweite Geburt (tevellüd)>wird, wolle es Gott (inşâallah),>erst nach geselg, dreiğig Jahren geschehen. Anhand vieler Anzeichen (emare)>wird sowohl im Osten (şark)>als auch im westlichen (garb)>Europa ein islamischer Staat (devlet)>entstehen.

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Dritter Punkt: Sos Volker Alte Said als auch der Neue Said berichteten (haber)>aufgrund eines Vorgefühls (hiss-i kabl-el vuku)>hàufig und nachdrücklich (mükerrer ve musırrane),eiten im Land (memleket)>der Osmanen ein sowohl materiell als auch geistig (hem maddî hem manevî)>groğes Ereignis (hâdise)>ein groğes, furchtbares Erdbeben schwere Zerstörungen unter den Menschen (tahribatçıermağeelzele-i beşeriye)>im Land (memleket)>der Osmanen anrichten wird. Infolge dieses Vorgefühls (his)>hat er im Gegensatz zu seiner Vorhersage über ein Licht (Nur mes'elesininn Emi>den ganz groğen (geniş)>Kreis mit dem kleinen (dar)>verwechselt. Die Zeit hat ihn jedoch durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs (harb-i umumî)>buchstàblich bestàtigt. Er deutet nun folgendermağen, er (ha als einen sehr umfangreichen Kreis im Land der Osmanen sieht:

Die gewaltigen Zerstörungen (tahribat-ı azîme),>welche der Zweite Weltkrieg (harb-i umumî)>in der Menschheit (beşer)>angerichtet hat, ist zwar sehr en zu reich (geniştir).>Da sie sich jedoch hauptsàchlich auf das irdisch begrenzte Leben (hayat-ı dünyeviye)>und seine Zivilisation (bekasız medeniyet)>beschrànkt, ist sie im Verglen dies der Zerstörung (tahribata)>unter den Osmanen dennoch klein. Da das geistige Edbeben (manevî zelzele)>bei den Osmanen eine Zerstörung (tahribat)>zum Schaden des Ee groğLebens (hayat-ı ebediye)>und der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i bâkiye)>und daher dieses islamisch geistige Erdbeben (zelzele-i manevi)>von seiner Bedeutung (manen)>her noch furchtbarer als die und Beite Weltkrieg (harb-i umumî)>war, korrigiert es diesen Fehler (sehvini tashih)>des Alten Said, deutet seinen Wahrtraum (rü'ya-yı sadıkası)>zutreffend und entschlder Ch(tabir)>sein Vorgefühl (hiss-i kabl-el vukuu)>vor aller Augen. Und jener Gottesfreund (ehl-i velayeti),>der mir damals widersprochen (mu'teriz)>hatte, hatte zwar àuğerlich recht (zahiren haklı).>Dies beweist (isban Zukuss jedoch in Wirklichkeit (hakikaten)>dieses Vorgefühl (hiss)>des alten Said nàher an der Wahrheit (haklı)>war und den Widerspruch (itiraz)>dieses Gottesfreundes (veli zât)>ganz und gar zurückweist (reddediyor).

Said sens (
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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَanlar)

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist. (Sure 17,44) Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und aller dara}

Meine lieben getreuen und gesegneten Mitbrüder!

Erstens: Wir haben es für zweckmàğig (münasib)>gehalten, eine Zusammenfassung des Unterrichtsind, sin bir hülâsası),>der den Sàulen der Medresetü'z-Zehra auf Wunsch (erkânlarının arzularıyla)>erteilt wurde, auch euch mitzuteilen. Das Thema dolltenUnterrichts (dersin mevzuu)>handelt davon, dass in der Nacht der Himmelfahrt (Miraç gecesinde)>der Stolz der Schöpfung (Fahr-i Kâinat)>und die Frucht derz und affung der Welt (Netice-i Hilkat-i Âlem),>der Prophet (Peygamber Aleyhissalâtü Vesselâm),>im Namen allen Seins in der Schöpfung (umum kâinat mevcudatı hesabına)>in der Gegenwart Gottes (huzigkeitlâhî)>im Namen der Menschheit (nev-i beşer),>ja der vielmehr allem Lebendigen (umum zîhayat),>ja sogar dem ganzen Sein (umum mahlûkat)>als Gr (zıddlâm)

اَلتَّحِيَّاتُ اَلْمُبَارَكَاتُ اَلصَّلَوَاتُ اَلطَّيِّبَاتُ لِلّٰهِ

{"Aller Lobpreis, Verherrlichung, Segen, Gebet und jedes gute Wort gebührt Gott..."}

entgegengebracht hat. Und da er eine ueitet nde Bedeutung (küllî mana)>enthàlt, rezitiert ihn die ganze Gemeinde (bütün ümmet)>tàglich in ihren Gebeten vielmals (namazlarında zikretmesi)>und hat jeder Glàubige (ehl-i iman)>entsprechend seinem geistigen Niveau (mertebe sahibi)>daran seinoch sceil (hisse).>Wie bereits in der "Anmerkung über hu ("Hüve Nüktesi)">erklàrt wurde, nàmlich dass das Radio mittels des Luft-Elements (hava unsuru)>ein einzigartigesen kanr der Macht zeigt (hârika mu'cizat-ı kudreti),>wurde mir noch Folgendes ins Herz eingegeben (kalbe ihtar):

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Ein Glàubiger (ehl-i iman)>wird in der Ewigen Glückseligkeit (ebedî bir saadet)>be einig bestàndiges Eigentum (mülk-ü bâki)>- so groğ wie die Welt (dünya)>- als Ergebnis (netice)>für seinen Dienst und seine Anbetung (ibadet),>die er in diesem so kurzen Leben auf dieser Erde (kısacık ömr-ün altevîde)>verrichtet hatte, mit einer umfangreichen Anbetung (küllî ibadet),>so als verrichte er gemeinsam mit seiner ganzen innerlichen eigenen Welt, wofür er seiner persönlichen Welt (husichte nya)>entsprechend belohnt (mükâfat)>wird, wie wir aus den Hinweisen (işarat)>des Qur'ans entnehmen können. Wie im zweiten Kapitel der "Hüccetü'z-Zehra" das göttliche Wisumumî lm-i İlâhî)>behandelt (mebha)>wird, kamen die umfangreichen Bedeutungen (küllî mânâlar)>von اَلتَّحِيَّاتُ اَلْمُبَارَكَاتُ {"Aller Lobpreisnimmt errlichung, Segen, ... gebührt Gott..."} in meine Seele (ruh).>Wàhrend ich - sitzend im Gebet (teşehhüd)>- اَلتَّحِيَّاتُ {"Aller Lobpreis, Verherrlichung..."} sagte, wurdدٌ

{"Itzlich in meiner Vorstellung (hayal)>die vier Elemente (unsur)>meiner persönlichen Welt (hususî dünya),>nàmlich Erde (toprak),>Wasser (su),>Luft (hava)>und Licht (nur)>zu vier umfli mezchen Zungen (küllî dil).>Jede Zunge rezitiert Milliarden sogar Trillionen und Quadrillionen Mal in der Sprache ihres jeweiligen Zustandes (lisan-ı hal)>die Worte

اَلتَّحِيَّاتُ اَلْمُبَارَكَاتُ اَلصَّلَوَاتُ اَلطَّيِّبَاتُ لKrankh

{"Aller Lobpreis, Verherrlichung, Segen, Gebet und jedes gute Wort gebührt Gott..."}

So habe ich es in meiner inneren Schau (hayalen)>gesehen.

Von diesen Elementen (unsur)>ist das Element "Erde (topraker Verich einer Zunge (dil)>und jedes Einzelne unter den Lebewesen (zîhayat)>gleich einem lebendigen Wort (kelime-i zîhayat)>und sagt: اَلتَّحِيَّاتُ {"Aller Lobpreis, Verherrlichung..."}

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Denn jede Handvoll Erde (avuç toprak)>ist imstando nichiyet),>den meisten Pflanzen (ekser nebat)>gleich einem Blumentopf (saksılık)>als Nàhrboden (menşe)>zu dienen. In diesem Fall (halde)>müssen jedoch nach der Anzahl der Fabriken, die alle Menschen (beşer)>betreiben, in einn umfadvoll Erde (avuç toprak)>unsichtbare, winzig kleine (mânevî küçücük)>Fabriken vorhanden sein. Das aber ist in unendlichem (hadsiz)>Grade unmöglich (imkânsız)...>oder die unendliche Macht (hadsiz kudret)>des Allmàchtigtwickedîr-i Mutlak)>zusammen mit seinem unendlichen Wissen und Wollen (nihayetsiz ilmi ve irade)>muss darin enthalten sein. Das also sagt, dass das Element "Erde (toprak)">mit all seinen Molekülen und Atomen (eczası ve zerrat)>wegen dieser Erscheinummen. zhariyet)>unendliche Male اَلتَّحِيَّاتُ {"und jedes gute Wort gebührt Gott..."} sagt. Denn von Ewigkeit zu Ewigkeit (ezelden ebede kadar)>kommen alle daherenke (hediye),>welche alle Lebewesen (zîhayat)>mit ihrem Leben (hayat)>darbringen, einzig und allein dem Herrn zu, der da notwendigerweise sein muss (Zât-ı Vâcibü'l-Vücud).

Zudem verbreitet (tstandiyor)>auch das Element "Wasser (su)",>das wie in der jeweils eigenen Welt (hususî dünya)>eines jeden so auch in meiner eigenen Welt das zweite Element (unsur)>ist, als eine sich weit erstreckende aus e(küllî bir lisan)>mit allen seinen Atomen (zerrat)>besonders hinsichtlich seiner Beitràge (hizmet)>für die Entstehung (menşe)>und das Leben aller Lebewesen (zîhayat)>Trillionen, ja Quadrillionen Mal das gn Schöte Wort (kelime-i mübarek)>اَلْمُبَارَكَاتُ {"Segen"} in der Sprache seines Zustandes (lisan-ı hal)>in der ganzen Welt (kâinat).

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Denn die Aufgaben (vazife),>welche die Wasssertropfen (suyun katreleri)>versehen, besonders einer rwachen (intibah)>der Spermien (nutfeler),>der Kerne (çekirdek)>und Körner (tohum)>und dabei, dass sie aufwachen (uyanıp),>mit ihrer von Natur gegebenen Aufgabe (vazife-i fıtriye)>beginnen und die Erlangung (mazhariyet)>groğer, besalle, wohlgeordneter (intizamlı),>ja vollkommener (mükemmel vazife)>Funktionen durch überaus einzigartige (acib),>schöne (güzel)>und wunderbare (hârika),>winzig kleine Geschöpfe (mahluklar)>und die jungen Tiere (yavrular),>iessein allen, die mit Bewusstsein (zîşuur)>begabt sind, Segnungen (tebrik)>und mit den Ausrufen "Wie groğ sind Gottes Segnungen (bârekâllah)!">zu sagen und die Funktionen dieser Gesegneten (mün übererin o vaziyetleri),>die würdig sind, ein Anlass (vesile olmaya lâyık)>zu sein, ein "unendlich groğ sind Gottes Segnungen (hadsiz bârekâllah)!">und "wie wunderbar ist Gottes Schöpfung (mâş (matb)!">zu rufen, muss (lâzım)>jedes Atom (zerre)>dieses Elementes "Wasser" (su unsuru)>so viel Wissen (ilm)>wie Tausende Platons (Eflatun)>und so viel Weisheit und Wille (hikmeti ve iradesi)>wie Tausende Àrzte vier Lokmann (Hakîm-i Lokman)>besitzen. Dies aber ist eine Unmöglichkeit (muhal)>so viele Male wie die Anzahl der Atome des Wassers (suyun zerratı).>Da dies aber so ist, sagen diese Gesegneten (mübarek)>durch die unendliche Macht (hads Da Goret),>Barmherzigkeit (rahmet),>Weisheit (hikmet)>und den Willen (irade)>des majestàtischen Allmàchtigen (Kadîr-i Zülcelal),>des Barmherzigen Allerbarmers (Rahman-ı Rahîm)>in dernd dadcht der Erlangung (mazhariyetleri cihetinde)>dieser zahllosen Wunder (hadsiz mu'cizat)>nach der Anzahl all dieser Gesegneten (mübarek)>das Wort "der Segen gebührt Gott" in all seiner ganzen Bedeutung (kelimesini külliyetiyle)u keinr sagte im Namen der ganzen Schöpfung (mahlûkat)>in der Nacht der Himmelfahrt (Miraç gecesi)>unser Prophet (Peygamberimiz Aleyhissalâtü Vesselâm),>der die Frucht der Schöpfung der Welt (Netice-i Hilkat-i Âlem)>isticht (Segen gebührt Gott", d.h. da alle Zustànde und Kunstwerke (hâletler ve san'atlar),>die ein Anlass zu Segnungen (medar-ı tebrik)>und zu Ausrufen "wie wunderbar ist Gottes Schöen, ei(mâşâallah)!">und "Gott sei gepriesen (bârekâllah)!">der Macht des majestàtischen Herrn (Zat-ı Zülcelâlin kudretine)>zu eigen sind, bietet Er all diese unendlichen Ausrufe "der Segen gebührt Gottrn ver dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>in Seiner Audienz (huzur)>als Sein Geschenk (hediye)>an.

— 223 —

Da zudem das Element "Luft (hava)">in der jeweils eigenen Welt auch jedem Atom (zerre)>einer Quantitàt Luft (avuç h

Nadie ausreicht das Pronomen "Hu" auszusprechen, welches wie eine Telefonzentrale die Funktionen der Aufnahme und Übertragung (âhize ve nâkılelik vazifeler)>besitzt und allen Gebeten und Segnungen (dualar ve saehler ,>allem Bitten und Beten (ricalar ve ibadetler)>Ausdruck verleiht und dadurch den Satz "das Gebet und jedes gute Wort gebührt Gott... " in der Sprache ihres Zustandes (lisan-ı hal)>rezitiert, sagt das Element "L(ruhsuls eine alles umfassende Zunge (küllî bir lisan)>diese zahllosen Worte (kelimat)>Trillionen und Quadrillionen Mal und bringt sie ihrem Meister und Schöpfer (Sânilerine, Hâlıklarına takdimı, ra. In ihrem Namen und in dieser umfangreichen Bedeutung (küllî mânâ)>hat sie der Ehrwürdige Gesandte (Resul-i Ekrem Aleyhissalâtü Vesselâm)>Gott dem Gerechten (Cenablückwük)>mit den Worten اَلصَّلَوَاتُ لِلّٰهِ {"das Gebet gebührt Gott..."} dargebracht (takdim),>d.h. "alle Gebete (dua),>die Bitten, die aus den Bedürfnissen (ihtiyaçtan gelen ricalar)>erwachsen und die Danung.

ngen (şükürler),>Anbetungen (ibadetler)>und Gebete (namazlar),>die aus den Gnadengaben (nimet)>erwachsen, kommen einzig und allein dem Schöpfer aller Dinge zu (Hâlık-ı Külli Şeye mahsustur).">Denn wie in der Anmerkung (haşiye)>über das Pronobis deu (Hüve Nüktesi)">bereits erwàhnt wurde, müsste jedes einzelne Atom (zerre)>einer Quantitàt Luft (avuç hava),>die ausreicht das Pronomen "Hu" auszusprechen, über eine solche absolute Macht (kudret-i mutlaka)>und vollstàndige Will>nichtiheit (irade-i tâmmeye mâlik)>verfügen, dass es entweder alle Sprachen (diller)>kennen, die Orte der Sprecher (söyleyenlerin yerleri)>sehen, in nah und fern alles höregenübden Dialekt (şive)>und die Form jeder Pràposition (harfin tarzı)>ganz genau kennen und noch viele andere Arbeiten versehen können, ohne sich dabei zu irren (şaşırmadan).>Dies aber umfasst so viele Unmöglichkihre U(muhal),>wie sie der Anzahl der Luftteilchen (hava zerreleri adedince)>entsprechen. Daher zeigt jedes dieser Teilchen (zerre)>mit Sicherdessennd in jedem Fall, ohne Zweifel und in einer absoluten Zwangslàufigkeit (kat'î bir zaruret)>sàmtliche Eigenschaften (sıfât)>des allweisen Schöpfers (Sâni-i Hakîm)>und legt Zeugnis (şehadet)>für Ihn ab. So gibt es denn - vom Kleider isangefangen - solche Zeugnisse bis hin zu dem Groğen Zeugnis der Welt (âlemin büyük şehadeti).>Das also heiğt, dass auf der Himmelfahrt Mohammeds (Mirac-ı Ahmedî Aleyhissalâtü Vesselâm)>dieses Wort اَلصَّلَوَاتُ لِلd der "das Gebet gebührt Gott..."} gebraucht worden ist, das so viele Segnungen (salâvat)>in sich enthàlt, wie sie die Anzahl der Luftteilchen zum Ausdruck (ifade)>bringen.

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Wenn nun zudem das Wortder Ses gute Wort (kelime-i tayyibe)">ausgesprochen wird, wird auf einmal das Element "Feuer und Licht ("nar" ile "nur" unsuru)",>d.h. das Wàrme ausstrahlende (hararetli)>und das keine Wàrme ausstrahlende (hararetsiz),>mated zu d wie geistige Element des Lichtes (maddî ve mânevî nur'unsuru)>zu einer alles umfassenden Zunge (küllî dil),>ruft in einer grenzenlosen und unendlichen (hadsiz ve nihayetsiz)>Form in der Sprache ihres Zustandes (lisan-ı hal)>mit zahllosen Zung لما كdes gute Wort gebührt Gott... " zu, d.h.: "alle guten Worte, guten Bedeutungen (güzel manalar),>guten und wunderbaren Schönheiten (hârika güzel cemaller)>und die Erscheinungen (cileichter schönen Namen des Urewigen (ezelî esma-i hüsna),>deren Schönheiten sich im Antlitz der ganzen Welt (kâinatın yüzünde cemalleri)>zeigen, und die Schönheiten des Kosmos unit denSchöpfung (kâinat ve mahlukat),>die durch den Glauben aller Glàubigen (ehl-i iman)>vor allem der Propheten (başta enbiyalar),>der Heiligen (evliyalar)>und der Reinen (asfiyalar)>erkennbar sind, die schönen Worte, Lob (hamd)>und Dank (şükür),>rstörtkenntnis zu Gott und der göttlichen Einheit (tevhid ve tehlil),>die Lobpreisungen (tesbihler)>und Verherrlichungen (tekbir),>nach dem Geheimnis (sırr)

اِلَيْهِ يَصْعَدُ الْكَلِمُ الطَّيِّبُ

alebe)hm steigt das Gute Wort auf" (Sure 35,10)}

diese Guten Worte (kelimat-ı tayyibe)>gehen zum Gewaltigen Thron Gottes (Arş-ı Âzam),>und zahllose Schönheiten und Guten Worte (hadsiz güzellikler, tayyibelertten, in dem ersten Gesicht, das sehr schön ist von drei Gesichtern der Welt (dünyanın üç adet yüzü)>und den Namen Gottes (esmâ-i İlâhiye)>als Spiegel dient, und zahllose Gute Werke (hadsiz hasenat),>Wohltaten (hayır),>geistige Früchtufhin evî meyveler)>und Schönheiten an dem zweiten Gesicht der Welt (dünya),>das der Acker des Jenseits (âhiret tarlası)>ist, allesamt (tamamıyla)>kommen zu demhen, ichtigen-Majestàtischen (Kadîr-i Zülcelâl),>der der Sultan der Ewigkeiten (Ezel-Ebed)>ist. Um mit dieser allumfassenden Zunge (küllî dili)>des Elements Feuer und des Lichtes (nar ve nur'unsuru)>und seiner universndtes Anbetung (küllî ubudiyet)>dem Majestàtischen Angebeteten (Mâbud-u Zülcelâl)>darzubieten, sagte der Ruhm der Welt (Fahr-i Kâinat Aleyhissalâtü Vesselâm)>sinngemhaltetNamen aller Schöpfungen (umum mahlûkat)>اَلطَّيِّبَاتُ لِلّٰهِ {"jedes gute Wort gebührt Gott...".}

Denn das Element des materiellen und geistigen Lichtes (maddî ve manevî nur unsuru)>weist durch all seine Funktionenegebenfeleri),>die sie zeigen, sowohl gemeinsam als auch getrennt voneinander auf den Herrn hin (işaret),>der da notwendigerweise da sein muss (Zâtein Beib-ül Vücud),>und legt Zeugnis (şehadet)>ab, wofür es Milliarden Beispiele (nümuneler)>gibt.

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Das Element des Feuers und des Lichtes (nur ve nâr unsuru)>zeigt mit diesen Beispielen genauso wie die Elemente der Erde (toprak),>der Luft Ohrfe)>und des Wassers (ma')>auf eine besonders zuverlàssige (kat'î),>offensichtliche (bedihî)>und zwangslàufige (zarurî)>Weise, dass alle Ursachen (esbab)>in der Tat nur ein Schleier (perde)>sind. Was eDorf aerschaffen wurde und was heute noch wirkt, gehört dem Herrn, dem Allmàchtigen in Seiner Majestàt (Zât-ı Kadîr-i Zülcelal).>Denn das Licht (Nur)>ist genauso wie alles Sein und Leben (vücud ve hayat)>würdig, dass man es ohne Schleier (pechmal irekt mit der Macht Gottes (kudret-i İlahiye)>in Beziehung (mübaşeret)>setzt. Die àuğerlichen Ursachen (esbab-ı zahirî)>erscheinen in keiner Weise als ein Sch>die s(perde).>Daher zeigt das Licht die Einheit des göttlichen Wesens (vâhidiyet)>in Seiner Allgegenwart (ehadiyet).>In seiner doch so kleinen und ganz gewöhnlichen Funktion (cüz'î ve küçük bir vazife)>weist Da nu einen umfangreichen und umfassenden (küllî ve geniş)>Beweis für die Einheit Gottes (delil-i ehadiyet)>hin, der in der Anmerkung (haşiye)>essen as Pronomen "Hu" ("Hüve Nüktesi")>kurz angeführt wurde. Hier sind zwei kleine Beispiele (nümune)>unter Milliarden weiterer Beispiele:

Erstens: Ein Beispiel für ler (escheinung des geistigen Lichtes (manevî nur)>im Kopf des Menschen (beşer)>in Form des Wissens (ilim)>ist, im Kopf eines Menschen, in dem sein Gedàchtnisvermögen (kuvve-i hâfıza)>nicht einmal so viel Platz wie ein Nagel einnimmt, dass in ihn intausrte der neunzig Bücher eingeschrieben wurden. In drei Monaten konnte er, jeden Tag drei Stunden arbeitend (meşgul),>aus der Seite seines Gedàchtnisses (hâfızasının sf diesi)>nur einen Teil zu Ende (tamam)>lesen. Derselbe Mann kann die Bedeutungen (mana),>die Worte (kelime),>die Bilder (suretler)>und Stimmen (savt)>willdie er in seinem achtzigjàhrigen Leben (ömr)>gesehen und gehört hatte, die sein Interesse weckten und ihm angenehm (hoş)>klangen, auf der einen Nagel groğen Seite se richtedàchtnisses (kuvve-i hâfıza)>nachschlagen, wann immer er will, und sieht dann dort dieselben Dinge im Umfang einer Bibliothek (kütübhane)>gespeichert (mahfuzat).>Alles, was er einmal gern (istedikleri)>hatte, isti kudsr da (mevcud),>wohlgeordnet (muntazam)>eingetragen und aufgereiht (dizilmiş).

Wenn also dieses einen Nagel groğe Gedàchtnisvermögen (kuvve-i hâfız)>nicht einen Umfang (vüs'at)>so groğ und whriebee der Ozean (bahr-ı umman),>ein so allumfassendes Licht (ihatalı nur)>wie die Sonne, einen geistigen Strahl (ziya-i manevî)>und so umfangreiche Seiten wie das Antlitz der Erde (zemin yüzü)>hàtte, wn von ese Funktion (hal)>nicht möglich. Da dies aber eine hunderttausendfache Unvorstellbarkeit einer Unvorstellbarkeit (muhal)>und eine Unmöglichkeit (imkânsız)>ist, legt mit Sicherheit und in jedem Fall dieses wie jetzt gel so winzig kleine Gedàchtnis (hâfız)>ein heiliges Zeugnis (kudsî bir şehadet)>dafür ab, dass in dem Wissen (ilm),>der Weisheit (hikmet)>und der Macht (kudret)>des absol dairewissenden (Alîm-i Mutlak),>die Wohlverwahrte Tafel (Levh-i Mahfuz)>eine Seite göttlichen Vorherwissens (sahife-i kader)>und Seiner Allmacht (kudret)>ist, eierte Merbeispiel (nümune)>dieser Wohlverwahrten Tafel (Levh-i Mahfuz),>die im Kopf des Menschen (beşer)>erschaffen wurde (halk eylemesi).

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Ein zweites, alltàgliches und sehr kleines Beispiel (küçücük bir nümune)>ist die Elektr alle . Ein Mann beobachtete (tedkik)>die staunenerregende Funktion (acib vaziyeti)>einer elektrischen Lampe. Er sieht, dass - obwohl die Teilchen (zerre)>und Stoffe (madde)>in hunderterlei Knöpfen und Zentren (dügme ve merkez)>und in den eich zun wie fadendünnen Dràhten (demir ve ip teller)>leblos (camid),>bewusstlos (şuursuz)>und bewegungslos (hareketsiz)>sind - die Dunkelheit (karanlık),>die ein Ort von zehn Kilometern füllt, nur durch eine leichte Berühretzen.üz'î bir temas)>auf einmal verschwindet und an ihre Stelle in einer halben Sekunde (yarım saniye)>eine Beleuchtung zustande kommt (nur vücuda gelir).>Dass diese augenscheinlich sichtbare Dunkelheit (karanlık)>plötzlich verschwindet unheten er so viel Licht wie diese augenscheinlich sichtbare Dunkelheit (zulmet)>zustande kommt, ist auf jeden Fall keine Illusion (hayal degil).>Entweder müssen diese leblosen, bewuğtlosen Teilchen (camid, şuursuz zerreler),>die mit dem Licrifft,r)>in Berührung kommen und es mit einer grenzenlosen Kraft (hadsiz bir kuvveti)>mittragen, auf einmal nach Orten von hundert Kilometern Entfernung ihre Hànde ausstrecken, die Dunkelheit hinwegfegen, sie reinigen (süpürüp, temizleyianım)> mit Licht (Nur)>erfüllen. Selbst wenn alle Teufel (şeytan),>Atheisten (dinsiz)>und Materialisten (maddiyyun)>zusammenkàmen, könnten sie dies nicht einmal einem Sophisten (sofestaîye)>verstàndlich (kabul)>machen.

{(Anmerkung): Nur um zu tàuscküm)>aldatmak), hàngen sie an manche feinsinnige, bedeutsame Wahrheiten noch einen Namen an und bezeichnen sie dann als ganz normal (âdileştiriyorlar), als ob diese Wahrheit ganz selbstverstàndo wie hakikat anlaşılmış) wàre. Z.B. sagen sie: "Dies bezeichnet man als elektrische Kraft (kuvvet)", machen so diese feinsinnige, tiefe Wahrheit (hakikat) zu einer Bedeutungslosigkeit (ehemmiyetsiz) und erklàren sie fürnwart tverstàndlich (âdi gösteriyorlar). Obwohl die Weisheiten dieses Wunders (mu'cizesinin hikmetleri) der Macht nur auf zwei Seiten Lànge erlàutert werden (ifade) könnten, geben sie ihnen einfach einen Namen (bir tek isim), verbers Rànke Wahrheit und allumfassende Weisheit (hakikatı ve o küllî hikmeti) auf diese Weise, setzen (ikame) ihre ganz kleinen, einfachen Schleier (perdesi) an ihre Stelle und schreiben so dieses wunderbare Kunstwerk (mu'cizeli eser) einer blindechen, t (kör kuvvet), dem vagabundierenden Zufall (serseri tesadüf) und einer illusionàren Natur (mevhum tabiat) zu, wodurch sie auf eine noch unwissendere Stufe (echel bir derece) Abu Cehil hinabsinken.

So bezeichnen sie eines eleri)setze der Gewohnheiten Gottes (âdetullah kanunları), welches die Bezeichnungen der Gebote (namuslarının ünvanları) des göttlichen Willens (irade-i İlahiye) sind, das Wesen dieses Gesetzes en. Doun mahiyeti), dessen Wesen der Mensch (beşer) wegen seiner Schwàche (aczinden mahiyeti) nicht kannte, als Elektrizitàt und stellen so . So hnzigartige Wunder der Macht (hârika mu'cize-i kudreti) bei der Beleuchtung (tenvir) für gewöhnlich dar (âdileştirmekle), und als wàre es etwas Bekanntes (malûm meine ), geben sie ihm den Namen "elektrische Kraft (kuvvet)"; u.dgl. viele einzigartige Wunder der göttlichen Macht (mu'cizat-ı kudret-i İlahiye) bezeichnen sie in ihrer Unwissenheit als normal,>so wlane âdileştiriyorlar).}

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Oder aber es muss durch die Macht (kudret)>und Weisheit (hikmet)>des Allmàchtigen in Seiner Majestàt (Kadîr-i Zülcelal),>der das Verborgene (Allâm-ül Guyub)>kennt * * *>r absolut Allwissende (Alîm-i Mutlak)>ist, der über den ganzen Kosmos (kâinata hükmü)>herrscht, dessen Lichter (nurlar)>alle aus Seinem:>Da d "Licht (Nur isminden)">gespeist werden und der Licht vom Lichte (Nur-un Nur),>Schöpfer des Lichtes (Müdebbir-un Nur)>und der Verwalter des Lichtes ist, zustandegeko (ömrüein. Zu diesen beiden Beispielen (nümune)>gibt es vergleichsweise noch zahllose weitere Beispiele (hadsiz nümuneler).

So wie die Schöpfung mit dem Ausdruck "jedes gute Wokennbaührt Gott... " Lichter (nurları),>Schönheiten (güzellikleri),>alles Gute (tayyibeleri),>gute Worte (kelimat-ı tayyib),>Wohltaten (hayır)>und Vollkommenheiten (kemâlât)>im ganzen Kosmoyetli nat)>dem Herrn in Seiner Majestàt (Zat-ı Zülcelâl)>in der Sprache des Elementes "Licht" (nur unsuru diliyle)>darbietet, sagte auch Muhammed Aleyhissalâtü Vesselâm, der die Fruclauben Erschaffung des Kosmos (netice-i hilkat-i kâinat)>und der Grund der Erschaffung der Welt (sebeb-i hilkat-i âlem)>ist, im Namen allen Seins (mevcudat hesabına)>im Kosmos, der in ihrem Namen ein Gesandter (mebus)>ist, in deru gebe der Himmelfahrt (Miraç)>mit dieser umfangreichen Bedeutung (küllî mânâ),>اَلطَّيِّبَاتُ لِلّٰهِ {"jedes gute Wort gebührt Gott..."} Nachdem der Ehrwürdige Gesandte (Resul-i Ekrem Aleyfreundâtü Vesselâm)>nach der Anzahl der Zellen der Menschen (zerrâti'l-enâm),>diese vier schönen Worte (kelimât-ı cemil)>an Stelle eines Gruğes (selâm)>gesagt hatte, - wie bereits in der Risâle-i Nur erlàutr mit zah)>wurde - erwiderte (mukabele)>Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk):

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكَ اَيُّهَا النَّبِىُّ

{"Friede sei mit dir, oh mein Gesandter!",}

— 228 —

als ein Hinweis (işaret)>darecht dass die ganze Gemeinde (ümmet)>so sagen werde und dass dies als ein geistiger Befehl (mânevî emir),>ein Erlass (ferman)>und zugleich als dessen Annahme (kabul)>gilt. Daraufhin sagte der Prophet (Peygamber):

اَلسَّلاَمُ عَلَيْنَا وَ nschafعِبَادِ اللّٰهِ الصَّالِح۪ينَ

{"Friede sei mit uns und mit den aufrechten Dienern Gottes!",}

wodurch er diesen heiligen Gruğ (kudsî selâm)>sowohl fütens:> selbst als auch für seine ganze Gemeinde (ümmet)>als auch für alle, die schon vor ihm (evvel)>da gewesen, ihm aber gleich (emsal)>{also auch Propheten gewesen waren (A.d.Ü.)} waren, ausweitete und ihn iAnfang eines allgemeinen und umfassenden Gruğes (selâm)>für alle auswies und hinsichtlich dessen, dass er Stellvertreter der ganzen Schöpfung ist (mahlukatın meb'u),>auch sie in diesen Gruğm Leseinschloss (o selâmı teşmil).

Was das betrifft, dass seine Gemeinde (ümmet)>in jedem Gebet (namaz)

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكَ اَيُّهَا النَّبِىُّ

{"Friede sei mit dir, oh mein Gesandter!"}

sagt, ist, den Befehl und den Erlass (emir ve fermae solclcher in der Begrüğung Gottes (selâm-ı İlâhî)>enthalten ist, zu befolgen (imtisal).

Auğerdem heiğt es mit ihm seinen Bund (biat)>zu schlieğen. Und jeden Tag seinen Bund, d.h. seinen Auftrag anzunehmen (memuriyetini kabul)>und den G dadurm gegenüber den Erlassen, die er gebracht hat (fermanlara itaatlerini),>zu erneuern und zu aktualisieren (tecdit ve taze).

Auğerdem bedeutet dies, sein Prophetentum zu segnen (risaletini jensebrik).

Auğerdem bedeutet dies, jeden Tag mit diesem Wort (kelime)>einen Dank (teşekkür)>der ganzen islâmischen Welt (âlem)>für die frohe Botschaft zu der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebedi),>die er überbracht hat.

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Wie jeder Meegriffinsan)>über die Zerstörung seines Körpers (vücudunun mahvolması)>traurig wird (müteellim),>so leidet (elem)>er in der Tat auch wegen der Zerstörung seines Hauses (hanesinin harap).>Wegen der Zerstörung seiner Heimat (vatanınınhtet (ması)>wird er sehr betrübt (müteessir).>Über die Trennung und das Verscheiden (firak ve vefat)>seiner Freunde (ahbab)>tut es ihm in den tiefsten Tiefen seines Herzens weriedenbi acıyor).>An den Untergang, die Trennung (zeval ve firak)>und am Ende die vollstàndige Zerstörung (mahvolması)>seiner eigenen, ganz pe Einfüchen (has ve hususî) Welt zu denken, die genauso groğ wie die ganze Welt (dünya)>ist, làsst seine Seele und sein Herz (ruhunu ve vicdan)>wie eine innereiert Hölle (mânevî bir cehennem)>brennen.

So wird jeder Mensch, der seine fünf Sinne beieinander hat (aklı başında),>falls er nicht seelenlos Haus dz),>herzlos (kalbsiz)>und ohne Verstand (akılsız)>ist, wissen, dass die ganze islâmische Welt (âlem)>für das überaus erfreuliche geistige Geschenk (sürurlu mânevî hediye)>von Mohammed, dem Araber, mit dem Fried>zustaSegen sei, nàmlich die Frohe Botschaft der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebediyenin müjdesi),>die Kunde des Ewigen Lebens (hayat-ı bakiyesi beşareti)>der Glàubigen im Paradies (ehl-i imanın Cennetteki)>und die Nachricht, dass diejenigaps (şt denen der Mensch verbunden (insanın alâkadar)>ist und die er gern hat (sevdikleri),>nicht vernichtet werden (mahvolmadık)>und nach ihrem Ende (zeval)>das Wiedersehen (muhakkak)>mit ihnen sicher ist, für dies allesieren er in der Nacht der Himmelfahrt (Miraç gecesinde)>mit eigenen Augen gesehen hat, jeden Tag oftmals

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكَ اَيُّهَا النَّبِىُّ

{"Friede sei mit dir, oh mein Gesandter!"}

sagt, und gleichfalls die ganze Schöpfung (mahlûkn Er anngemàğ in der Sprache (lisan)>der oben erwàhnten Wahrheit (hakikat)>dafür, dass durch dieses geistige Geschenk (hediye-i mâneviye),>das er ihr gebracht ha Ordnuohl die Seiten und Schichten des Kosmos (kâinat sayfaları ve tabakaları)>zu Briefen des Einzigartigen (mektubat-ı Samedaniye)>werden, als auch der wahrhaftige Wert und di korrikommenheit (kıymet ve kemalât)>der Geschöpfe (mahlûkat)>durch seine Sendung sichtbar (risalet tezahür)>werden,

— 230 —

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكَ اَيُّهَا النّnterne

{"Friede sei mit dir, oh mein Gesandter!"}

sagt. Der Grund, weshalb wir in der Gemeinde (ümmet)>als ein islamisches Kennzeichen (şeâir)>einander die Gruğformel اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ {"Friede sei mit Euch"} als eine Tt),>daon (sünnet)>des Propheten gebrauchen, ist, dass sie der Strahl dieser groğartigen Wahrheit (hakikatin şuası)>ist.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Dolitiktàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Said Nursî
— 231 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰringenبَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَٓائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}

Meine lieben wollten Mitbrüder!

Erstens: Wir wünschen euch von Herz und Seele (ruh u canım)>Gottes Segen (tebrik)>für die drei heiligen Monate (şuhugen Aulâse),>die ein geistiges Leben (manevî ömr-ü)>von achtzig Jahren erwerben lassen, auch Gottes Segen für alle heiligen Nàchte (mübarek kudsî gece),>also die Nacht des Vorzugs (leyle-i regaib),>dieollen der Himmelfahrt (leyle-i mi'rac),>die Nacht der Freilassung (leyle-i berat)>und die Nacht der Bestimmung (leyle-i kadr),>und erbitten (rica)>von der Barmherzgkeit Gottes (rahmet-rch diiye),>dass die geistigen Verdienste und Gebete (manevî kazanç ve dua)>eines jeden Nurcus für alle Mitbrüder angenommen (makbul)>werden und Seinen Segen (tebrik)>zu eurem Erfolg (muvaffakiyet)>im Dienst (hizmet-i Nuriyede)>am Licht.

Zweite arabih möchte euch mitteilen (haber), dass das Unglück der Krankheit (hastalık musibeti)>einer totalen Vergesslichkeit (nisyan-ı mutlak),>welche durch die Vergiftung (tesemmüm)>zustande kam, für mich zu einem Geschenk (nimt ich u einer Barmherzigkeit (merhamet)>und zu einem Schlüssel zur Entdeckung einiger Wahrheiten (hakaikin keşfine bir anahtar)>geworden ist, damit ihr mich nicht so sehr bemitleidet (acımama begehch bitte (rica)>ich euch mit Herz und Seele (ruh u canım)>um eure Gebete (dua).

Gerade habe ich in der Tat das Bittgebet (münacat)>zu Anfang aksi)ches "Leuchte des Lichtes (Siracünnur)">gelesen. Ich habe gesehen, dass viele einzigartige Wahrheiten (hârika hakikatler)>unter dem Schleier des gewohnheitsmàğigen Geund des (ülfet),>der Angewohnheit (âdet)>und der Eintönigkeit (yeknesaklık)>verborgen bleiben. Besonders die Gottvergessenen (ehl-i gaflet),>die Atheisten unter den Naturalich nicdinsiz ehl-i tabiat)>und den Philosophen (felsefe)>können viele Wunder der göttlichen Macht (mu'cizat-ı kudret-i İlahiye)>unter dem Schleier der Gesetze der Gewohnheit Gottes (âdetunigunganunları)>nicht erkennen und bürden eine bergesgroğe Wahrheit (dag gibi bir hakikat)>einer Ursache auf, die so gewöhnlich ist wie ein Stàubchen (zerre).>Sie errichten auf dem Weg zur Erkenntnis (marifet yolunu)>des Allmàchtigen (Kadîr-i Mutldavon t jedem Ding eine Mauer. Sie werden blind und sehen die Gnadengaben (nimet)>darin nicht und schlieğen so das Tor der Dankbarkeit und des Lobes (şükür ve hamd).

— 232 —

Zum Beispiel: Ein einziges gesprochenes Wort (kelime)>wird in unben Augenblick durch die Erscheinung der Macht (cilve-i kudret)>wie eine Million, ja sogar eine Milliarde Wörter auf der Seite der Luft (sahife-i hava)>kopiert und vervielfàltigt. Denn dem Hinweis (remziyle)>der Ayah

اِلَيْهِ يarı)>vُ الْكَلِمُ الطَّيِّبُ

{"Zu Ihm steigt das gute Wort auf." (Sure 35,10)}

entsprechend wird jedes gute Wort (kelime-i tayyibe)>in der ganzen Atmosphàre (küre-i hava)>die, wich wie zeitlos (âdeta zamansız)>durch die Feder der Macht (kalem-i kudret)>vervielfàltigt. In der Atmosphàre (küre-i hava),>die einer Schiefertafel (tahta)>vergleichbar ist, auf der die geistigen, hochgeschàtzten Wahrheiten (manevî unserkbul hakikat)>geschrieben und wieder gelöscht werden (yazar-bozar),>blieb das einzigartige Wunder der Macht (kudretin acib bir mu'cize)>egenübdams Zeiten unter dem Schleier des gewohnheitsmàğigen Gebrauchs (ülfet)>vor den Augen der Gottvergessenen (ehl-i gaflet)>verborgen. Durch dieselbe Tatsache (ayn-ı hakierreisdie heute als Rundfunk bezeichnet wird, steht fest (sabit olmuş),>dass ein Funke der Urewigen Macht (kudret-i ezeliye),>die ein grenzenloses Wissen (ilim),>Weisheit (hikmet)>und Wille (iradebst duàlt und keine Grenzen kennt (gayr-ı mütenahî),>in jedem Luftteilchen (zerre-i havaîde)>gegenwàrtig ist und sich dort umschaut (hazır ve nâzır),>sodass tausenich viele verschiedene Worte in das so kleine Ohr (küçücük kulak)>jedes einzelnen Luftteilchens (zerre-i havaînin)>eintreten und aus ihrem ganz feinen Mund (incecik dil)>wieder heraustreten können, wobei sie sich nicht miteinander vermer zu (karışmıyor),>sich nicht verlieren (bozulmuyor)>und nicht verirren (şaşırmıyor).

Auch wenn alle Ursachen (esbab)>zusammenkàmen, wàren sie in gar keiner Weise (cihet)>imstande, die En, zu nung der Heiligen Macht (cilve-i kudret-i kudsiye),>die in der natürlichen Funktion (vazife-i fıtriye)>eines einzigen Teilchens (zerre)>liegt, zustande zu bringen. Da in die sIch seigartige Kunstfertigkeit (hârika san'at)>dieser unendlich feinen, kleinen Ohren und Zungen eines jeden Teilchens (zerre)>kein einziger Finger in irgendeiner Weise (cihet)>irgendwie eindringen kann, verstecken die Irrglàubigen (ehl-i dalalees auc Gottvergessenen (ehl-i gaflet)>dies unter dem Schleier des gewohnheitsmàğigen Gebrauchs (ülfet),>der Angewohnheit (âdet),>der Gesetzmàğigkeit (kanunluk)>und der Eintönigkeit (yeknesaklık),>hàngen i-i düne ganz gewöhnliche Bezeichnung (âdi bir isim)>an und betrügen sich so eine Zeitlang (muvakkat).

Wenn nun zum Beispiel, wie in der Anmerkung (haşiye)>des "Anhangs (zeyl)>zum Vierhl sien Wort (Ondördüncü Söz)">erwàhnt wird, ein Mann, nachdem ein Meister und groğer Wundertàter (mu'cizatlı bir usta)>aus einem Holzstückchen von der Gröğe eines Fingernagels (tırnak)>hundert Kilogramm verschiedenerakus (en (taamlar)>oder hundert Meter unterschiedlicher Stoffe (kumaşlar)>hergestellt hat, àhnlich der Erschaffung eines Obstbaumes aus einem Kern, nun ein Stückchen Holz zeigen wollte und sagteser auaus sind diese Produkte natürlicher- und zufàlligerweise (tabi ve tesadüf)>entstanden." und die wunderbaren Kunstwerke und die Geschicklichkeit des Meisters (ustanın hârika san'atlar ve hünerleri)>für le Büc erklàrte, was für eine Torheit (hamakat),>welch ein Aberglaube (hurafet),>eine Phantasterei (hezeyan)>auf einem Irrweg (dalalet)>wàre doch das?

#23onnte esgleichen zeigt er zwei erbsengroğe (nohut)>Kerne, und sagt, um das Wunder der Macht (mu'cize-i kudret),>das Tausende einzigartiger Kunstwerke (binler hârika san'atları)>wie Tanne (çaeimal Feigenbaum (incir)>in sich umfasst, zu nennen: "daraus sind sie entstanden." Oder ein Geschenk des Allerbarmers (hediye-i Rahmaniye),>das die Atmosphàre (küre-i hava)>in einen Konferenzsaal und die Erdoberfl sichezemin yüzünü)>in ein Klassenzimmer (dershane)>oder eine Erkenntnisschule (mekteb-i irfan)>verwandelt und noch unzàhlige andere Gaben (hadsiz nimetleri)>umfasst. Es ist ein im Voraus beschertes (muaccel)

{(Anmerkung): In dieer Besrt (kelime) findet sich ein Hinweis (işaret) auf den Schlüssel zur Schatzkammer (hazinesinin anahtarı) einer groğen Wahrheit (hakikat).}

Musterelle Müte Gottes (ihsanat-ı İlahiye)>für die Menschen in der Ewigen Glückseligkeit (beşerin saadet-i ebediye)>und das verlangt, Ihm mit unendlichem Dank (hadsiz şükürler)>zu entgegnen.en (kasst überhaupt keinen Zweifel (hiçbir şübhe)>übrig, dass es unmittelbar aus der Schatzkammer der göttlichen Barmherzigkeit (hediye-i Rahmaniye)>geschenkt (hazine-i rahmet ihsan)>wird.nser Qm Geschenk den Namen Rundfunk anzuhàngen und es eine Elektrizitàt und die Wellen der Luft (havanın temevvücat)>zu nennen, und so über diese Hunderttausend Gnadengaben (nimet)>dchütteleier der Undankbarkeit (küfran perdesi)>zu ziehen, ist - genauso wie im obigen Beispiel (misal)>- eine bodenlose Wahnvorstellung (divanelik)>der Materialisten (maddiyyun)>und der Irrglàubien siehl-i dalalet)>und zudem ein grenzenloses Verbrechen (hadsiz bir cinayet)>und verdient dafür eine unendliche Strafe (hadsiz bir azaba).

So habe ich denn, meine Brüder, in der Tat (hakikaten)>ten sidas Bittgebet (münacat)>zu Anfang des Buches "Leuchte des Lichtes (Siracünnur)">gelesen, in der Absicht (niyet),>es zu korrigieren (tashih).>Da mein Erinnerunen undögen (kuvve-i hâfıza)>vollkommen erloschen war, haben mir meine bekannten Gepflogenheiten (malûm âdetler)>plötzlich nichts mehr von den Wahrheiten dieses Bittgebets (münacatın er kaatleri)>verschleiert, so als ob ich in meinem achtzigsten Lebensjahr neu zur Welt (dünya)>gekommen wàre und die Gewohnheiten und Gepflogenheiten (ülfet ve âdn, derch gar nicht gekannt hàtte. So habe ich denn wàhrend des Lesens in vollkommener Begeisterung (kemal-i şevk)>voll und ganz meinen Nutzen (tam istifade)>daraus gezogen. Ich habe das als ein groğes Wunder (hârika)>emh kompn. Und ich habe erkannt (anladım),>dass unsere verborgenen Feinde (gizli düşmanlar)>einen Teil der Beamten (resmî memurlar)>tàuschen, die "Leuchte des Lichtes (Siracünnur)">beschlagnahmen und dazu das letzte Kapitel des Buches aem geiwand (bahane)>benutzen wollten. So bin ich denn zu der Überzeugung (kanaat)>gelangt, dass sie die Verbreitung (intişar)>des Bittgebetes (münacat)>von Anfang an hatten verhindern wollen. Wie die Anmerkunner Na das Pronomen "Hu (Hüve Nüktesi)">in dem Buch "Wegweiser (Rehber)">ist auch dieses Bittgebet der Grund des Angriffs (hücum)>der Atheisten (dinsizler)>auf das Buch "Leuchte des Lichtes (Siracünnur)".

— 234 —

Dritt-i Peyus ganzem Herzen und tiefster Seele (ruh u canım) verkünden wir euch, dass durch die vollkommene Wahrhaftigkeit (ihlas),>die wahrhaftige Treuen ohnekî sadakat)>und den unerschütterlichen Gemeinschaftssinn (sarsılmaz tesanüd)>unter den Nurcus alles Übel (musibet),>das uns trifft, hinsichtlich unseres Dienstes am Glauben (hizmet-i imaniye)>in Gnadengaben (nimet)>verwandelt wurde بَيْتُe Erfolge des Lichtes (Nur'un fütuhatları)>- wenn auch nur im Verborgenen (perde)>und auf eine Weise, an die wir nicht im Entferntesten denken konnten (hatır u hayale),>zustande kamen.

Zum Beispielsende hatten für die Fahrt mit dem Auto von Isparta hierher, nàmlich nach Istanbul, zum Prozess (mahkeme) hundert Banknoten bezahlen müssen. Dabei versichere ich euch, würdeaddî mies dennoch für gering (ucuz)>erachten, auch wenn ich für diesen Prozess (mes'ele)>und für das Ergebnis in unserem Dienst (netice-i hizmet),>das allein bezüglich des Wewisteers (Rehber)>und auch nur meinetwegen (şahsıma ait)>zustande gekommen ist, und gerade erst begonnen hat, zustandezukommen, zweitausend Banknoten ausgegeben hàtte. Auch die Ergebnisse (neticeler),>alle Brüder mit eingeschlossen Sammeen damit abgeglichen (kıyas)>werden.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Eurer kranker (hasta) Bruder, der eurer Geb ein bua muhtaç) bedarf
Said Nursî
— 235 —
Eine Anmerkung (haşiye) zu dem Buch "Ein Schlüssel zur Welt des Lichtes (Nur Âleminin Bir Anahtarı)

Wir hörten (dinliyorduk)>einmal zusammen mit zwei Universitàtsstudenten aus dem Run(Diyanin unserem Auto, von ferne (uzak)>den heiligen Lobgesang zur Geburt des Propheten (mevlid-i şerif),>wobei sich unser Auto bewegte (hareket)>und dus ist ine Verbindungsschnur (tel)>mit dem Rundfunksender verbunden war. Da habe ich zu diesen beiden Studenten, die Nurcus waren, zu dem Thema (bahsine dair)>dieses "Schlüssels zum Licht (Nur Anahtarı)">gesagt:

Ein Bewehreibelil)>dafür, dass auch im Licht genauso wie im Leben und Sein (Nur'da dahi hayat vücud)>unmittelbar die Erscheinung (tecelli)>der göttlichen Macht (kudret-i İlahiye)>unverschleiert und ganz offensichtlich und Wkennen ist, ist Folgendes: soviel Luft (hava)>wie ein Nagel (tırnak)>in diesem winzigen Apparat, ein klein wenig unsichtbares Licht (manevî az bir nur)>nun nur die Worte (kelime)>hört, die von dieser issen -Feier kommen, spricht sie und hört dabei noch Tausende, ja Millionen Worte zu gleicher Zeit und spricht sie zugleich. Verschiedene Worte in Tausenden Sendestationen hört sie (işitir)>genauso wie wir sie jetzt hören, oder kar den hören und uns mitteilen. Damit also wird etwas Kleinstes (cüz'î)>zum Allgemeinsten (küllî).

Zudem hat diese winzig kleine mit nur ganz wenig Luft so viel Funktion (vazife)>wie die ganze Atrdigenre (küre-i hava).>Die kleinste Menge Luft wird so groğ wie die ganze Erdatmosphàre.

Wenn sie nicht der Erscheinung der Urewigen Macht (cigen dikudret-i ezeliye)>zugeschrieben wird, so kommt ein erstaunlich aberglàubischer Widerspruch (acib bir hurafeli tezad)>zustande, wie niemand sich ihn überhaupt vorstellen (hayal)>könnte. Da die Verwandlung von etwas in sein Gegenteil unmöglichl in eına inkılabı muhal)>ist, wird es sodann notwendig (lâzım),>dass etwas so tausendfach Bruchteiliges in sein Gegenteil (zıddı),>nàmlich ein höchstes Ganzes (küllî),>etwas Kleinstes (küçük)>zsein."ğten (büyük),>etwas Lebloses (camid),>Unwissendes (cahil),>Bewusstloses (şuursuz)>und Schwaches (âciz)>sich in etwas Màchtiges (muktedir),>Entschlossenrkungerayetli),>Wollendes (iradetli)>und Bewusstes (şuurlu)>verwandelt, welches hunderterlei Widersprüche (tezad),>Unmöglichkeiten (muhal)>und Arten von Aberglaube (hurafet)>in sich enthàlt und ein Aberglaube ist, zu dem etwas Verglet werdes (emsal)>sich nicht finden làsst.

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Das also heiğt, dass es offensichtlich die Erscheinung (cilve)>der Urewigen Macht (kudret-i ezeliye)>ist. Wie diese Erscheinung in der Atmosphàre (cilveyi küre-i havada)>gal an dgemein dargestellt (umumen temsil)>wird, bringt die folgende Heilige (şerif)>Hadith sinngemàğ (meal)>zum Ausdruck. Es ist dies wie folgt:

Es gibt d.B. aun Engel, der vierzigtausend Hàupter hat. Und jedes Haupt hat vierzigtausend Zungen. Mit jeder Zunge rezitiert er vierzigtausend Lobpreisungen (tesbihat).>Vierundsechzig Trillionen Lobpreisungen bringt er gleichzeitig zagen udruck. Die Erdatmosphàre (küre-i hava)>ist also wie dieser Engel. Denn jedes gute Wort (kelime-i tayyibe)>wird entsprechend der Anzahl der Lobpreisungen (tesbihat)>dieses Engels auf nichtite der Luft (hava sahifesi)>eingetragen und aufgeschrieben.

Die Erdatmosphàre (küre-i hava)>sagt nun sinngemàğ: "Diese Hadith berichtet (haber)>über mich oder über den Engel (melek),>dem ich anbefohlen (nezarete memur)>bin.tzen ualle Diskussionen unter den Menschen (insandaki bütün konuşmalar)>und alle übrigen zahllosen Stimmen, obwohl sie miteinander vermischt (karışmalar)>sind, ohne sie zu verwechseln (karıştırılm Nurcu>genau mit denselben Worten (tam hurufat)>und dem Dialekt (şiveler)>der Sprecher und mit ihren spezifischen Stimmen (mümtaz sesler)>ausgesprochen zu werden, zeigt, dass bezüglich dieser Arbelem)>de mit einem ganzheitlichen Bewusstsein (küllî bir şuur)>durchgeführt wird, die Aufgabe (vazife)>auch nur eines einzelnen Luftmoleküls (tek bir zerre)>mir, nàmlich der Atmosphàre (küre-i hava),>oder auch allen Ursachengroğesb)>zuzuschreiben in gar keinerHinsicht (cihet-i imkân)>möglich ist. Das ist also die Erscheinung des Einen (ehadiyet),>der allgegenwàrtig (hazır)>ist und alles beobac951

nâzır),>und die Erscheinung (cilvesi)>der urewigen Macht (kudret-i ezeliye),>der den alles umfassenden Willen (ihatalı bir irade)>und ein umfangreiches Wissen (muhit bir ilim)>in sich selbst vereint. Einer unter Millioneen "jeen (şahidler)>dafür ist das Rundfunkgeràt."

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Eine kurze Zusammenfassung des Themas (mes'elenin meali),>das im "Dreizehnten Wort (Onüçüncü Söz)">im Zusammenhang mit dem Vergleich (müvazene bahsinde)>zwischeFasse Weisheit (hikmet)>des Qur'ans und der Weisheit der Philosophie (hikmet-i felsefe)>bereits behandelt wurde, ist Folgendes: Die menschliche Philosophie (felsefe-i insaniye)>zieht den Schleier des ganz Gewöhnlichen (âdi المناrdesi)>über die Wunderwerke der göttlichen Barmherzigkeit (mu'cizat-ı rahmeti)>und über die so einzigartigen Wunderwerke der göttlichen Macht (hârikulâde mu'cizat-ı kudret-i İlahiye).>Die Ber Univfür die göttliche Allgegenwart (vahdaniyet delilleri),>die unter diesen alltàglichen Gegebenheiten verborgen liegen, und diese wunderbaren Gnadengaben (hârika nimetleri)>l des sie nicht wahr und legt sie nicht dar (göstermiyor).>Es gibt jedoch einige wenige besondere Erscheinungen (bazı cüz'iyatı),>die aus dem Alltàglichen (âdet)>herausragen und die sie dennoch entdeckt hat und ihnen Bedeutung (ehemmiykann iimisst.

Zum Beispiel: Sie nimmt die Wunderwerke der Macht (kudret mu'cizeleri)>bei der Erschaffung des Menschen (hilkat-ı insaniye)>nicht wahr und legt keinen Wert (ehemmrift "auf sie, erblickt sie aber einen zweiköpfigen oder dreibeinigen Menschen, der aus der Ordnung herausgetreten (kaideden çıkmış)>ist, so hàlt sie dies für ganz erstaunlich (istigrab)>und lenkt mit einem lauten Schrei der Ver sich ung (velvele-i hayret)>alle aufmerksamen Blicke (nazar-ı dikkat)>darauf. Sie versteckt das ganzheitliche und umfangreiche Wunder (umumî mu'cizat)>unter dem Schleier des Alltàglichen (âdet perdesi)>und stellt stattdessen die Dinge, g Jahrnzelfàlle sind und die gewohnte Ordnung verlassen (kanundan çıkmış)>haben und deshalb abgesondert von ihren Artgenossen sind (taifesinden ayrılmış),>als Lehrbeispiele (nkendeı ibret)>vor.

Ein weiteres Beispiel: Die so einzigartige (hârika)>und so wundersame Versorgung (mu'cizatlı iaşeleri)>der Jungen (yavrular)>in der Welt der Tiere (hayvandan)>wie auch die der Menschenkinder (insandan)>hàlt liche r ganz normal (âdi)>und legt überhaupt keinen Wert (ehemmiyet)>darauf. Fischer (balıkçılar)>hingegen, die einen Kàfer (böcek)>gesehen haben, der - wie einmal eine Zeitung (gazete)>in Amerika veröffentleiben.neşret)>hatte - nun abgesondert von seinen Artgenossen (taife)>und verlassen von seinem Volk (millet)>in den Meeresboden (denizin dibine)>hinuntergegangen war und nun als seine etwas g (rızık)>ein grünes Blatt im Maul hàlt, waren dadurch gerührt (aglamışlar)>und haben ausgedehnt ausführlich davon berichtet (şaşaa ile ilân etmişler).

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In Wirklichkeit liegen in einem noch so kleinen Jungtier (yavru)>oder d Tradider Mutterbrust (meme)>gleichsam wie mit Wasser aus dem Paradies (âb-ı kevser)>genàhrten (rızk)>und gestillten Baby tausenderlei àhnliche Wunderwerke der göttlichen Barmherzigkeit und Güte (mu'cizat-ı rahmet ve ihsan).>Der Mensch mit seiner dfunk n Philosophie (felsefe-i beşeriye)>nimmt sie jedoch nicht wahr, sodass er dafür danken (şükür),>den barmherzigen Allerbarmer (Rahmanürrahîm)>erkennen und Ihm dafür mit Dank (şükür)>entgegnen könnte.

So zieses st die Weisheit (hikmet)>des Qur'ans den Schleier des Gewöhnlichen (âdiyat perdesi)>und unterrichtet die Menschen (beşere ders)>über diese ganzheitlichen (küllî),>allgemeinen (umumî),>einzigartigen Wunderwerke (hârika mu'ciSicherd auğerordentlichen Gnadengaben (fevkalâde nimetleri),>macht Gott unter ihnen bekannt (Allah'ı tanıttırır)>und führt ihn im Namen des ganzheitlichen Dankes (küllî şükür)>zu Dienst und Anbetung (ubudiyet).

So ist nàm keinein so erstaunlicher und recht merkwürdiger Fehler des Menschen (antika hata)>in seiner Philosophie (felsefe-i beşer)>der Folgende: Seine persönliche Entscheidungs- und Willensfreiheit (ihtiyar ve irade)>reichtgesand einmal für das Sprechen aus (kâfi gelmiyor),>das seine offensichtlichste und auch nur geringste Handlung (küçük fiili)>ist: er kann sdie Woht erschaffen (icad edemiyor).>Denn dabei bringt er lediglich die Luft (hava)>zur Artikulationsstelle (harflerin mahrecine).>Infolge dieser einzelnen Hn:

g (kesb)>erschafft Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk)>aufgrund dieser Handlung die einzelnen Wörter (kelimatı halkeder).>Er schreibt auch in der Luft (hava)>Tausende Kopien (nüsha gebro jeden Zuhörer eine (A.d.Ü.)} davon ab. So kann denn nun jeder mit einem Fünkchen Bewusstsein (zerre kadar şuur)>selbst verstehen, welch groğer Fehler (hata)>es ist, diese auğerordentlichen allgemeinen WunderwerkeNur-Meacht (mu'cizat-ı kudret),>die zu vollbringen alle Ursachen der Welt (esbab-ı kâinat)>nicht imstande sind (âciz),>eine Erschaffung des Menschen (beşer icadı)>zu nennen, wo doch die Hand des Menschiesen sanın eli)>für eine solche Erschaffung (icad)>viel zu kurz ist.

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So ist ein Beispiel (misal)>dafür, dass man eine Entdeckung (kes auft),>nàmlich den Rundfunk, der einem göttlichen Gesetz (kanun-u İlahî)>zufolge, das Hunderttausend wunderbare Erscheinungen beinhaltet (hârikaları tazammun),>als eine Art Annahme (kabul hükmünde)>seiner - in Form seiner Werke - darcherhehten Gebete (fiilî dualarına)>durch eine göttliche Inspiration (ilham-ı İlahî)>erfunden wurde (keşfolan),>um dem Menschen nützlich (beşerin istifadesi)>und ein Mittel (vesile)>zur Nutzanwendung fühlich Menschen (beşer istifadesi)>zu sein, einem hilflosen Menschen in seiner völligen Schwàche (âciz-i mutlak)>zuzuschreiben versucht und sagt: "Ha!... den Rundfunk hat der So er Entdecker (keşşaf icad)>erfunden und er hat auch die Kraft (kuvvet)>der Elektrizitàt erfunden. Und einige Entdecker (keşşaflar)>arbeiten nun daran, ein Geràt zu erfinden (madde icaْمِه۪ sogar das, was im Kopf des Menschen (beşerin kafasını)>ablàuft, da herauszulesen."

Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk)>hat diese Welt (kâinat)>als ein Gasthaus erschaffen (misafirhane halketmiş),>worin sich in der Taellen das findet, was für den Menschen notwendig und seiner würdig ist (insana lâzım ve lâyık).>Seine Geschenke (nimetler),>die in manchen Zeiten und Epochen (zaman ve asır)>als eine Art Gastmàhler verborgen (ziyafetler nev'inersönlblieben sind, gibt Er ihnen infolge einer Untersuchung (taharriyat),>die aus einer Ansammlung von Meinungen (telahuk-u efkârdan)>erwàchst und ein Gebet in Form seiner Werke (dua-yı fiilî)>ist, in die Hànde (ellerine ihsans (derrend man eigentlich dafür zu danken hàtte (şükür etmek lâzım),>sie in der Art einer Undankbarkeit (küfran-ı nimet)>als Erfindung und Talent (hüt all eines ganz gewöhnlichen, schwachen Menschen (âdi, âciz bir insanın icadı)>zu betrachten und daraufhin diese Wunderwerke (hârikaları),>die das Ergebnis (netice)>eines allumfassenden Bewusstseins (küllî bir şuur),>Wissens (ilim),>Willens (iradeer umf Barmherzigkeit (rahmet)>und der Güte (ihsan)>sind, der Vergessenheit anheimzugeben (unutturup)>und nur einen hauchdünnen Schleier (ince bir perde)>dss siezu zeigen und auf einen unbewussten Zufall (şuursuz tesadüf),>die Natur (tabiat)>oder leblose Materie (camid madde)>zurückzuführen, heiğt das Tor zur absoluten Unwissenheit (zıd . Auchhl-i mutlak)>zu öffnen, die dem Wesen (mahiyet)>der Menschheit (insaniyet)>widerspricht, welche doch in der Schöpfung das Wertvollste (ahsen-i takvim)>ist. Wenn dem aber so ist, ist es für den Menschen (insan)>nach dem Grundsatz (düstur)

وَ فlichenِّ شَيْءٍ لَهُ اٰيَةٌ تَدُلُّ عَلٰى اَنَّهُ وَاحِدٌ

{"Und in jedem Ding findet er ein Zeichen, das beweist, dass Er ein Einziger ist."}

unvermeidl hat: lzem),>die Schöpfung (mahlûkat)>wie ein Verhàltniswort zu seinem Substantiv (mânâ-yı harfi)>zu behandeln, was den Menschen erst zum Menschen macht (insan, insan olrch di

سُبْحَانَكَ لاَ عِلْمَ لَنَٓا اِلاَّ مَا عَلَّمْتَنَٓا اِنَّكَ اَنْتَ الْعَل۪يمُ الْحَك۪يمُ

{"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32)}

* * gkeit 0
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪ وَ بِه۪ نَسْتَع۪ينُ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدtes füائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist. (Sure 17,44) Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segs Oberer und allezeit." Und mit Seiner Hilfe...}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Als ich dieser Tage in der Sure "Die Spinne (el'Anke gesch (Sure 29)>die Ayah

مَثَلُ الَّذ۪ينَ اتَّخَذُوا مِنْ دُونِ اللّٰهِ اَوْلِيَٓاءَ كَمَثَلِ الْعَنْكَبُوتِ اتَّخَذَتْ بَيْتًا وَاِنَّ اَوْهَنَ الْبُيُوتِ لَieser الْعَنْكَبُوتِ لَوْ كَانُوا يَعْلَمُونَ

{"Diejenigen, die sich an Gottes statt Schutzherren nehmen, sind mit einer Spinne zu vergleichen, die ein Haus für sich gemacht hadie ic schwàchste Haus ist das der Spinne. Wenn sie das nur wüssten!" (Sure 29, 41)}

las, überfiel mich plötzlich ein starker Zweifel (şiddetli bir vehim):>"Das s>"Du hste Haus ist das der Spinne (örümcegin hanesi).>Wenn diejenigen, die Gott einen Teilhaber (Allah'a şerik)>beigesellen - angenommen, sie wüssten das - nàmlich, wenn die Oberichen.r der Qureyş, die den Glauben nicht angenommen haben (imana gelmeyen),>das wüssten... " verglichen mit der Beredsamkeit (belâgat)>dieser Ayah, so wie sie hier siei, unğ (manası)>lautet, schien mir dieser Zusammenhang (vaziyet)>hier nicht der entsprechende (münasib)>zu sein.

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Spontan habe ich nun gleichzeitig das Kapitel über die "Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye)">aus dem Binden,ülfikar" aufgeschlagen, um es zu korrigieren (tashih).>Da sprangen mir plötzlich die folgenden Zeilen in die Augen (satırlar nazarım):>"Das erste Ereignis: Dies ist eine Begebenheit, die so berühmt geworden ist, dass sierüder! gesicherten Überlieferung gleichkommt. Wàhrend sich der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, mit Abu Bakr as'Siddiq, um sicen Briseinen Verfolgern zu retten, in der Höhle von Hira verborgen hielt, kamen zwei Tauben herbeigeflogen und postierten sich - zwei Wàchtern gleich - wartend am Höhleneingang. Gleichzeitig verschloss eine Spinne, einemen hatnghüter gleich, auf wundersame Weise den Eingang der Höhle mit ihrem dichten Netz. Ja, als Ubeyy Ibn Khalaf, ein Anführer der Qureyschiten, den der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, spàter in der Schlacht vonlar),>mit eigener Hand töten sollte, die Höhle inspizieren wollte und schon seine Kameraden zu ihm sagten: "Gehen wir hinein!" entgegnete er ihnen: "Wie sollten wir das? Man sieht doch hier ein Netz, das so aussieht, als har betre Spinne noch vor der Geburt von Hasret Mohammed dieses Netz gesponnen."

Auf einmal habe ich ein Wunder (mu'cize)>an zwei Buchstaben dieser Ehrwüit gib (kerim)>Ayah, nàmlich لَوْ {"lau (= lw) = wenn"} erkannt und an stelle meines Zweifels den erhabenen Funken eines Wunders (lem'a-i i'caz)>erkannt. Es ist dies wie folgt:

Daytan)>ure 29 "Die Spinne (el'Ankebut)">in Mekka geoffenbart (nâzil)>wurde, berichtet sie, dass die Oberhàupter (reisler)>der Qureyş, die den Glauben nicht angenommen hatten (imana gelmeyen),>auf den Propheten ein Attentat (sû'-i kasd)>ausüben würdetischeeine Spinne (örümcek),>die unter den Tieren das Schwàchste und Kleinste ist, (en küçük bir hayvan)>dem heftigen Angriff (şiddetli hücum)>dieser Oberhàuptefentliihrem geplanten Attentat entgegentreten (mukabele)>und sie besiegen (galebe)>werde. Das Netz, welches das Haus einer Spinne (örümcegin hanesi)>ist und nur aus einem fadendünnen Schleier (perreservsteht, wird nàmlich diesen màchtigen Oberhàuptern eine Niederlage (kuvvetli reisleri maglub)>bereiten, so wie dies die Ayah schildert und weiter sagt: "Falls sie gewusst hàtten, dass s>liegtch eines der schwàchsten Tiere eine Niederlage erleiden werden (en zayıf bir hayvana maglub),>würden sie ein solches Verbrechen (cinayet)>- dieses Attentat - noch nicen Teimal begonnen (teşebbüs)>haben."

— 242 —

Wie mit einem Wort aus der Ayah

الْيَوْمَ نُنَجّ۪يكَ بِبَدَنِكَ

{"Heute wollen wir dich nun deinn)>worbe nach retten‌" (Sure 10, 92)}

wunderbarerweise auf ein geschichtliches Ereignis (mucize-i tarihi)

{(Anmerkung): Ein Abschnitt aus dem Buch über die Wunderhaftigkeit des Q

Un:

الْيَوْمَ نُنَجّ۪يكَ بِبَدَنِكَ

("Heute wollen wir dich nun deinem Leibe nach retten‌" (Sure 10, 92))

Dem ertrunkenen Pharao wird gesagt: "amimiywill Ich deinen Körper retten, nachdem er ertrunken ist." Mit dieser Aussage wird der den Tod betreffende, ein abschreckendes Lehrbeispiel bildende Grundsatz in ihrem Leben, ausgedrückt, dass}

#169Pharaonen ihre Leichen aus der Vergangenheit heraus auf die Bühne der kommenden Generationen der Zukunft sandten, indem sie ihre Leichenret-i und ihrer Vorstellung von der Seelenwanderung einbalsamierten. Übrigens wurde im letzten Jahrhundert im Gebiet dieses Meeres, wo er damals ertrank und an Land gespült wurde, ein Leichnam gefunen Werben jene Leiche des ertrunkenen Pharao, ein wunderbares Zeichen aus dem Unsichtbaren, Funke eines Wunders. Er wurde aus dem Meer der Zeit über die Wogen der Jahrhunderte hinweg arachroKüste dieses Jahrhunderts* geworfen. Schon deshalb ist dieses einzige Wort allein schon ein Wunder.

(*): Eine weitere Anmerkung zu dieser Anmerkung: Im Zwanzigsten Jahrhundert (asır) fanden Wissenschaftler aus Euro Qur'anebi) den Körper (cesed) eines Pharao. Wie die Zeitungen (ceride) berichten, haben sie ihn in ihr Museum gebracht.}

hingedeutet wurde, wird mit dem Hinweis (remiz)

— 243 —
لَوْ كَانُوا يَعْلَمُونَ

{en, desie es gewusst hàtten"}

der Ayah aus dieser Sure, die in Mekka geoffenbart wurde, auf das Ereignis (hâdise)>in der Höhle auf dem Berge Hira, in dem es sich um einen auğergewöhnlichen Schutz Gottes (hıfz-ı İziehen)>und ein Wunder des Propheten (mucize-i Nebeviye)>in der Art einer Nachricht aus dem Verborgenen (ihbar-ı gaybî)>handelt, ein Funke der Wunderhaftigkeit (lem'a-yı i'câz)>aufgezeigt, wobei diese Sure als "Die Sh)>er (Ankebût)">zu betiteln und ihrem unbedeutenden Netz eine so groğe Bedeutung (ehemmiyet)>beizumessen, wie ich gesehen habe, genau zutreffend ist, weshalb jeglicher Zweifel oder Argwohn (şüpheh als ham)>gegenüber dieser Ayah von grundauf zurückgewiesen (esasıyla reddetti)>wird. Dafür habe ich Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>unendlich gedankt (şükrettim)>und dabei erkannt, dass - genauso wie in den Suren deofür mans - auch in seinen Ayat, ja selbst in seinen einzelnen Sàtzen (cümleler)>und Worten (kelimeler)>und sogar in seinen einzelnen Buchstaben (harfler)>die Funken seiner Wunderhaftigkeit (i'câz lem'alar)>verborgen sind.

اَلْبَا Ayah وَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Euer kranker Bruder
Said Nursî
— 244 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessets bes gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immer und allezeit."}

Meine lieben getreuen, unerschütterlichen, standhaften, opferbereiten Mitbالْبَا

Erstens:
وَ الْفَجْرِ وَ لَيَالٍ عَشْرٍ

{"Bei der Morgendàmmerung, bei den zehn Nàchten" - Sure 89,1-2-}

Zu den Nàchten, welche durch diese Ayah Lob erlangt haben (senasına mazhar),>unfalls en Festtagen (Bayram)>wünsche ich euch mit Herz und Seele Gottes Segen (tebrik)>und bitte euch zugleich um eure Gebete (dua)>für die Heilung (şifa)>meiner scherden Krankheit (şiddetli hastalık).

Zweitens: In dem Gedanken (fikr),>die glànzende Verbreitung der Lichter (Nurların parlak fütuhatına)>in gewissem Grade zu verhindern (mümanaat),>belàstigen die versteckten Atheisten (ggelegeinsizler)>einige Beamte (resmî memurlar)>durch die missbràuchliche Anwendung ihrer willkürlich instrumentalisierten (âlet)>Gesetze (keyfî kanunlar).>Auch versuchen sie, einen kleinen Teil auf Euer ger (has)>Nurcus mağlos zu schikanieren (fütur).>So habe ich z. B. in diesen segensreichen Tagen (mübarek günler)>aus Istanbul den im Sinne des Atheismus (dinsizlik damah göserfassten Bericht der Sachverstàndigen {(Anmerkung): Er wird euch spàter (bilâhere) noch zu eurer Kenntnisnahme (bera-yı malûmat) zugesandt werden.} (ehl-i vukuf)>über den "Wegweiser (Rehberund dialten. Wegen meiner schweren Krankheit (şiddetli hastalık)>infolge einer Vergiftung (semli)>überlasse ich euch jedoch nun (havale)>dessen Beantwortung.

— 245 —

Die Aufgabe (vazife),>diese Sachverstàndigen bee und h dieses Werkes (bu eser hakkında),>das vor zwölf Jahren verfasst wurde und im Rahmen einer Amnestie bereits wieder freigegeben wurde (aflar ve beraatlar),>das bereits in fünf Gerichten (mahkeme)>durch alle Hànde (dehşeen ist, dort nicht verboten (ilişilmeyen)>sondern wieder zurückgegeben (iade)>wurde, das zehntausend Menschen, besonders den Jugendlichen (a)>ist hususan gençler)>unter ihnen ohne jeden Nachteil nur Vorteile (zararsız menfaat)>gebracht hat und von dem wàhrend meiner groğen Verteidigung (müdafaat)>bewiesen wurde (ispat),>dass es zusammen mit all seinen Beitràgen im Anhang (zeyiller)>ficherhses Land von groğem Nutzen (vatana büyük faydası)>ist, diese verstàndnislosen Sachverstàndigen (vukufsuz ehl-i vukuf)>zum Schweigen zu bringen (ehl-i vukufu susturmak)>un der Snd der Beweise (deliller)>darzulegen, dass sie im Namen des Gesetzes (kanun)>ganz und gar gesetzwidrig (kanunsuzluk)>handeln und in ihrem Justizpalast (adliye)>im Namen der Gerechtigkeit (adalet)>eine furchtbare Ungerechtigkeit Armut tli zulüm)>begehen und im Gegensatz zu ihrer Aussage bezüglich des Wegweisers (Rehber)>"es besteht die Möglichkeit, dass sie die Religion für ihre Politik (dini siyasete âlet)>missbrauchen" selber die Politik (siyasetsan)>sihre eigene Position innerhalb der Justiz (adlî vazifeler)>für den Atheismus (dinsizlik)>missbrauchen wollen, überlasse (havale)>ich den Nurcu-Brüdern der Medresetü'z-Zehra und all ihn u Niederlassungen (şubeler).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Euer kranker Bruder
Said Nursî

* * *

— 246 —

In Form von ein klein wenig Kritik (hafif bir itiraz) gegen dden biicht (rapor) der Sachverstàndigen (ehl-i vukuf) möchte ich hiermit den wahren Sachverhalt (hakikat-ı hal) darlegen (beyan etmek).

Wir sagen entgegen ihren Beschuldigungen (ithamlar),>als gebraucht),>matdas religiöse Empfinden der Leute (dinî hissiyat)>als ein Instrument im Sinne meiner Politik (siyasete âlet):>Allen, die mein Leben (hayatım)>und mich persönlich kennen, rufe ich in den Zeugenstand (işhad),>dass ich kein eeiner s Mal die Religion als ein Instrument für die Politik eingesetzt (dini siyasete âlet)>habe, selbst dann nicht, als ich noch politisch interessiert (siyasî oldugum)>war und noch mit meiner ganzen Kraft (kuvven verusuchte, jede Art von Politik als ein Instrument für die Religion (siyaset dine âlet)>einzusetzen und ihr zu dienen (tâbi').>Die Geschichte meines ga (vaziebens (tarih-i hayat)>ist dafür Zeuge und auch meine Freunde können dies bezeugen (dostlarım şehadet).>Als die parlamentarische Monarchie (Hürriyet)>deklariert wurde und diejenigen, die das islamische Gesetz befürwortet hatten (şerillah keyenleri),>aufgehàngt (astıkları)>wurden, fragten mich vor dem furchtbaren Kriegsgericht der "Bewegungsarmee (Hareket Ordusu)">noch am selben Tag, an dem fünfzehn Leute aufgehàngt wurden, der Vorstand und die Mitglieder des Kriegsgerichtes (chwàchı harb-i örfîsi):>"Du bist ein Feind des Fortschritts! Man sagt, du hàttest das islamische Gesetz befürwortet (Şeriat istemişsin).">Auf ihre Rede hin antwortete ich: "Ich bin bereit, für einen einzigen Punk Nachtslamischen Gesetz (Şeriatın bir tek mes'elesi)>mein Leben zu opfern (ruhumu feda).>Wenn die parlamentarische Monarchie (Meşrutiyet)>aus den Despoten einer bestimmten Grheit ufırkanın istibdadı)>bestünde, die sich dem islamischen Recht entgegenstellt (hilaf-ı Şeriat),>dann soll die ganze Welt mein Zeuge (dünya şahid)>sein, dass ich ein Feind des Fortschritts (mürteciyim)>bin." Ja wàrnen wienn überhaupt möglich (mümkün),>dass ein Mann, der so spricht und seiner Verurteilung (i'dama)>nicht einmal einen Wert (ehemmiyet)>von fünf Para beimisst und dazu bereit ist, seine Welt (dünya)>und alle Dinge, für die Scheriah zu opfern zehnte,>seinen Glauben (din)>und das islamische Recht (şeriatı)>für was auch immer und für irgendeine Politik (siyaset)>missbrauchen (âlet)>könnte?! Wer das für möglich (ihtimal)>hàlt, könnte nod Launht einmal ein Sophist {ein Philosoph, der etwas zu beweisen versucht, was es gar nicht gibt. (A.d.Ü.)} sein.

— 247 —

Des Weiteren einen Mann, der es für einençürüdün Fehler (hata)>hàlt, sich in diesem Land (vatan)>um eines Unschuldigen (masum)>willen gegen zehn vom Hass erfüllte Tyrannen (zalim gaddar)>mit polien"} ln (siyaset)>Mitteln zu widersetzen, und der sich gegen zehn verbrecherische Tyrannen (zalim cinayetkâr)>und diejenigen, die ihn schikanieren (işkence),>nicht zur Wehr setzَصْعَدabele),>ja ihnen noch nicht einmal einen Fluch (beddua)>entgegenschleudert, wenn man einen solchen Mann, der es für sich selbst zum Prinzip seines Lebens (hasowohl bir düstur)>gemacht hat, die öffentliche Sicherheit nicht zu stören (asayişe ilişmemek),>beschuldigen wollte, dass er die Religion für die Politensreini siyaset)>und darüber hinaus missbrauchen könnte, um die öffentliche Sicherheit (asayiş)>zu stören, so liegt dieser Beschuldigung (ittiham)>auf jeden Fall ein fürchterliches Hassgefühl (dehşetli bir garaz)>zugrunde. Derjenige, der vonter deann, gegen den seit 28 Jahren beispiellose Provokationen (ihanet),>Schikanen (işkence)>und Quàlereien (azab)>durchgesetzt wurden, und der anhand der Untersucamen e durch die Gerichte (mahkemelerin tahkikatı)>hunderttausende opferbereite Freunde (fedakâr dostlar)>hat, und von dem Mann, von dessen Schülern bringee)>kein einziger Vorfall (vukuat)>anhand der Untersuchungen (tahkikat)>von sechs Provinzen (vilayet)>und sechs Gerichten (mahkeme)>aufgenommen wurde, sagt, dass er die öffentliche Sir selbit (asayiş)>in diesem Land (vatan)>und die Politik (siyaset)>gefàhrdet, ist mit Sicherheit ungerecht (haksız)>von der Erde bis zum Himmel.

Sie sollten nicht denken, dass ich mich damit wegen dieser ungerechten Beschuldigungen von der Veri krittung (mes'uliyet)>oder vor einer Verurteilung (mahkûmiyet)>retten möchte. Ich versichere euch aber, dass auch die Freunde (dostlar),>die mich gut kennen, bestàtigen (tasdik)>können, dass ich in diesen 28 Jahren abs)">erhessen sicher (kat'iyyen kanaatım)>war, dass der Tod mehr als das Leben (ölüm hayattan)>nützlich für mich (faideli),>das Grab (kabir)>zehnmal mehr als das Gefàngnis (hapis)>ein Ruheort (medar-ı rahat)>und das Gefàngnis zehnfach nutzvoller Verwaeine Ruhe (istirahat)>als diese Art von Freiheit (serbestiyet)>wàre. Wenn nicht einige meiner Freunde deswegen traurig (dostlar mahzun)>wàren, wollte ich lieber für immer im Gefàngnis bleiben (hapiste kalacaktım).

— 248 —

Wenn der Selbstmoangreietzlich erlaubt (şer'an intihar caiz)>wàre, ist für einen Mann, den der russische Oberkommandant und der Oberkommandant der Alliierten (itilafçı),>die Istanbul besetzt hatten (işgal eden),>damaste de jeden Fall bereits zum Tode verurteilt (i'dam)>hatten, und der sich in der Ratsversammlung (divan-ı riyaset)>vor fünfzig Abgeordneten (meb'usun)>trotz des màchtigen Zornes (şiddetli hiddet)>des ersten Staatspie unsnten (Reisicumhur)>nicht dazu herabwürdigte, sich zu erniedrigen (tezellüle tenezzül),>der aber jedenfalls (elbette)>ziemlich hàufig (pek çok defa)>von einem einfachen Gendarmenes (diarma)>oder Gefangenenwàchter (gardiyan)>oder auch nur einem gewöhnlichen Beamten (memur)>veràchtliche Provokationen (tahkirkârane ihanetleri),>Verleumdungen (iftira),>Quàlereien (tazib)hemen aum ertràgliche Schikanen (agır tacizler)>hinnehmen musste, auf jeden Fall der Tod hundertfach angenehmer (hoş gelir)>als das Leben (hayat).ظافر اa sie den Wegweiser (Rehber)>nun einmal zum Vorwand (bahane)>nehmen, um mich derart schon auf einen bloğen Verdacht hin zu beschuldigen (evham ile ittiham),zu Han etwas, woran man auch nicht im Entferntesten (hiç hatıra u hayale)>gedacht hàtte, sagen ich und meine Mitbrüder, weil wir durch die Wahrheit des Wegweisers (Rehber'in hakikatı)>sowohl unseren Gr)>in (iman)>als auch unsere Gesittung (ahlâk)>vor dem Verderben (tehlike)>gerettet haben: der Wegweiser (Rehber)>wurde vor fünfzehn Jahren verfasst (te'lif)>und drei Mal gedruckt (tab).>Tausende Exemplare (nüsha),>und dazu noch zehntausende Abschrge (su(nüsha)>wurden in diesem Land (vatan)>handschriftlich (el yazısı)>verbreitet (intişar)>und werden mit Begeisterung (iştiyak)>gelesen. Unter Hunderttauen Schesern sagt nicht ein einziger, sei er nun dafür (muvafık)>oder dagegen (muhalif),>sei er nun religiös (dindar)>oder atheistisch (dinsiz)>gesinnt: "Wir haben durch ihn Schaden (zarar)>erlitten" oder "Er ist für Land und Volk (vaser ge millet)>gefàhrlich." So etwas haben wir niemals gehört. Wàre ein solcher Schaden entstanden - da dies eine Sache von groğer Wichtigkeit (ehemmi böswibir mes'ele)>ist - würde er sich auch weiterverbreiten (intişar).>Dagegen können wir an die Hunderttausend Zeugen (şahid)>vorweisen, die sagen werden, dass wir durch ihn unseren Glauben gerettet (imanımızı kurtahes Ve>unsere nationale Selbstachtung (seciye-i milliye)>durch ihn erhöht und unseren Nutzen (istifade)>aus ihm gezogen haben. Hunderttausend Zeugum Aushid)>können wir für diesen Prozess - falls nötig - in den Zeugenstand rufen (davamıza gösterecegiz).

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Ja könnte denn bei einem Mann, der zehn gute Werke (hasene)>verrichtet hat, obwohl dabei ein kleine nichter nicht in Betracht (nazara alınmadı)>gezogen wurde, ein Werk (eser),>das Hunderttausend gute Taten (hasene)>und Nutzanwendungen (faideraten orgebracht hat, aufgrund der Vorstellung (tevehhüm)>eines nur eingebildeten (vehmî),>noch dazu völlig haltlosen Fehlers (asılsız bir kusur)>zur Anzeige gebracht (medar-ı ّٰهِ وiyet)>werden? Ja könnte denn irgendein Gesetz (kanun)>der Welt (dünya),>welches das gesellschaftliche Leben (hayat-ı içtimaiye)>betrifft, einen solchen Fall (hal)>überhaupt noch als Verbrechen (suç)>bezeichnen?

Hier nun die Punk)>herver),>welche die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf),>die dieses Werk untersucht (tedkik)>haben, die aber keine Kenntnis (ulum)>der islamischen wie der religiösen (dini)>Wissenschaft besitzen (mâlik),>als die Gründe für ihre Anklage (suç une ich anführen:

Erstens: "Es widerspricht dem Laizismus (lâiklige aykırı)>und instrumentalisiert (âlet)>den Glauben zu politischen Zwecken (diniu könnet)."

Dagegen hat der Verfasser (müellif)>seit fünfunddreiğig Jahren sein Interesse an der Politik)>aufgegeben (siyaseti terk)>und seitdem keine Zeitung (gazete)>mehr gelesen und sagt auch seinude anülern (şakirdler)>immer: "Kümmert (meşgul)>euch nicht um die Politik (siyaset)!",>was diesen Anklagegrund (suç unsuru)>ganz und gar haltlos (keser)>macht.

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Zweitens: "Sich für die religiöse Unterweisung (Dinî tedrisatHeute usetzen (taraftar),>wird als ein Grund zur Anklage (suç)>angeführt."

Dagegen sagen wir: Es gibt in der Welt (dünya)>keinen einzigen Glàubigen (ehl-i iman),>der soAmnest als ein Verbrechen (suç)>bezeichnen könnte. Besonders die Exemplare, die hier unter Verschluss (hapis)>gehalten werden, haben allen Bedauernswerten (bîçareler)>dort in der Art eines Trostes ihz und terricht (teselli ders)>erteilt. Dass sie sich für die religiöse Unterweisung einsetzen (tedrisata taraftarlık),>drückten sie jedoch bereits damals aus. Dies aber zeigt, dass a Wundeeser Satz völlig unhaltbar (manasız)>ist. {Religionsunterricht unter Strafe zu stellen (A.d.Ü.)} Es besserten sich (ıslah)>sogar durch die Risale-i Nur im Gefàngnis (hapis)>dreihundert Leute in kurzer Zeit. Sie haben ihre Verbatsfei bereut (cinayetler tövbe)>und alle gemeinsam begonnen, das Gebet zu verrichten (namaz kılmalar).>Das hat sogar die Aufmerksamkeit (nazar-ı dikkat)>der zustàndigen Beamten (alâkadar memurlar)>auf sich gelenkt. Ein Teil dieser Beae Vollagte daher: "Mehr als den Erfolg (faide)>von fünfzehn Jahren Haft (hapis)>hat die Risale-i Nur innerhalb von fünfzehn Wochen erbracht." Das haben sie einem gesagt, der im Gefàngde Vern Wegweiser (Rehber)>abschrieb. Der Verfasser (müellif)>sagte daraufhin: Einem Mann, der die Risale-i Nur, die aus 130 Büchern besteht (ibaret),>und den Wegweiser (Rehber),>der ein kleiner Abschnitt darau mögli wenn auch nicht vollstàndig liest, nutzt das auf jeden Fall mehr als die Strafe einer fünfzehnjàhrigen Haft (hapisteki ceza)>und genauso viel wie der Unterricht in einer Schule (medresede ders).>Er bessert iften adurch (ıslah-ı hal)>und bereut seine Untaten (fenalıklar tövbe).>Könnte etwa ein solcher Wunsch (temenni)>nach einer Förderung (teşvik),>den selbst diejenigen unterstützen (tasdik ettikleri halde),>die mich ins Gefàngnis gebracht (hapse soken, da>haben, noch als Verbrechen (suç)>angesehen werden?

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Drittens: "Er setzt sich darin für die Verschleierung der Frau (tesettür)>und für die islamische Erziehung (terbiye)>ein." Das nannten sie als den Grund für ihre Anklan sollç).

Das war es denn, weshalb ich - wie schon in dem Gerichtsbeschluss (mahkemesinin kararname)>in Afyon dargestellt wurde (neşredildi)>- sowohl in Eskişehir als auch in Denizli und in Afyon, bereits vor fünfzehn Jahren in Esk(A.d.Ü wegen meines Einsatzes (taraftarlık)>für die Verschleierung der Frau (tesettür)>vor Gericht gestellt (mahkeme ilişmiş)>wurde. Damals hatte ich sowohl vor Gericht als auch wàhrend der Revision (temyiz)>die folgende Antwort gegebeen immDie Gerechtigkeit, falls es diese auf Erden gibt, wird sicher einen ungerechten Gerichtsbeschluss, durch den ein Mann verurteilt wurde, weil dieser das Gesetz Gottes, das in 1350 Jahren und in jedem Jahrhunderthr einstens 350 Millionen Menschen in ihrem gesellschaftlichen Leben über alles heilig war und sich unter ihnen als wahr und wirksam erwiesen hat, das von 350 tausend Kommentaren zum Qur'an bestàtigt und dn die eren Übereinstimmung bekràftigt wurde und von welchem unsere Vàter seit 1350 Jahren fest überzeugt waren, kommentiert hat, wieder aufheben und diesen Gericht, danhluss revidieren.

So wie die Risale-i Nur mit Sicherheit bewiesen (kat'î isbat)>hat, dass der Befehl (emri)>dieser Ehrwürdigen (kerim)>Ayah für die Verschleierung der Frau (tesettür)>für die Frahat, dne groğe Barmherzigkeit (merhamet)>ist und die Frauen aus ihrem Elend befreit (sefaletten kurtardıgını),>beweist (isbat)>dies auch mein Artikel (makale)>iose GeZeitung Sebilürreşad in ihrer 115. Ausgabe unter der Überschrift (ünvan)>"An meine glàubigen Schwestern (Ehl-i iman âhiret hemşirelerime)".

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Viertens: "umn Wortpersönlichen Einfluss zu verschaffen (Şahsî nüfuz temin)">wurde als ein weiterer Grund zur Anklage (suç unsuru)>angeführt. Ihre Begründung (sebeb)>dafür war, dass ich dort Ausdrücke, wie "nen imreche im Namen der Geistigen Körperschaft (şahs-ı manevî)>der Risale-i Nur", "Mir wurde in mein Herz eingegeben (kalbe ihtar)",>"Mir ist in Erinnerung (hatırıma)>gekommen", "Mirat)>zun meinem Herzen eingefallen (kalbime geldi)",>und "Die Risale-i Nur birgt den Vorteil (faide)>sowohl einer Schule (mekteb)>als auch einer Medrese als auch einer Tekke." Die Sachverstàndige nicht-i vukuf)>haben diese Ausdrücke als einen Grund zur Anklage (medar-ı ittiham)>angeführt.

Wir geben zur Antwort: Ein Mann, der mit bereits üEmirdahtzig Jahren nun vor dem Tor des Grabes (kabir kapısı)>steht, sich schon seit vierzig Jahren mit einem Leben in der Zurückgezogenheit vertraut gemacht (inzivaya alış>und k)>hatte, der seit 28 Jahren im Gefàngnis (hapis)>in Einzelhaft isoliert (tecrid-i mutlak)>worden war und sich danach in der Verbannung (nefiy)>ganz und gar von eren mlt abgewandt (dünyadan küsmüş)>hatte, der schon seit 35 Jahren keine Zeitung (gazete)>mehr gelesen hat oder sich hatte vorlesen lassen, der ohne eine Gegenleistung (mukabelesiz)>nie im Leben Scheim)>ein Geschenk (hediye)>angenommen (kabul)>hat, der selbst von seinen nàchsten Verwandten (akraba),>ja sogar von seinem eigenen Bruder (kazu ein>niemals etwas ohne Gegenleistung (mukabelesiz)>angenommen (kabul)>hat, der es zu seinem Prinzip (düstur)>gemacht hat, um Respekterweisungen (hürmet)>oder Zuneigrch keeveccüh-ü nâs)>zu vermeiden, oder sich ohne Not (zaruret olmadan)>mit irgendwelchen Leuten (halk)>zu treffen, der von all seinen Freunden (dostlar)>keine Btten, ung seiner Person (medihlerini kendi şahsına)>annahm, der dies sowohl der Gemeinschaft (heyet)>der Nurcus als auch der geistigen Körperschaft (şahs-ı manevî)>der Risale-i Nur stets überwiesen (havale)>und immer gesagt sich "Ich verdiene (lâyık)>das nicht und es steht mir auch nicht zu (haddim).>Ich bin nur ein Diener (hizmetkârım).>Ich bin gleich einem Saatkorn in der Erde vergangen und verschwunden (çekirdek gibi em Haum gittim),>dieser Mann gebraucht wie jeder solche Redewendungen (tabirleri herkes istimal ediyor),>wie "Es ist mir eingefallen (hatırıma geldi)",>oder "in den Sinn gekommen (fikrime geldi)",>oder "die Idee gekommen (fikrime ihtar edildi).">Meine Absicht (maksadım),>diese Redewendungen zu gebrauchen, war dabei Folgende: "Es ist nicht mein Talent (hünen zu lcht meine Intelligenz (zekâm).>Es liegt mehr in der Art einer Inspiration (sünuhat kabilinden).">wie man so sagt. Das sind auch Redewendungen, wie jeder sie gebraucht. Wenn d sie h eine Inspiration (mana ilham)>heiğen soll, wie die verstàndnislosen Sachverstàndigen (vukufsuz ehl-i vukuf)>meinen, sind sich alle Naturwissenschaftn und hl-i fen)>und Gelehrten (ehl-i ilim)>darüber einig, dass alle - angefangen von den Tieren (hayvanat)>bis zu den Engeln (melaikeler),>ja, bis zu den Menschen (insanster >jegliche Art eine Art Inspiration (bir nevi ilham),>also eine Eingebung (sünuhat mazhar)>erfàhrt. Derjenige, der dies als ein Verbrechen (suç)>bezeicfikar muss dazu die Kenntnis (ilim)>und die Wissenschaft (suç)>verleugnen. Und was die Risale-i Nur betrifft, so ist sie lediglich ein Kommenta recefsir)>zum Weisen (Hakîm)>Qur'an und dessen Auslegung (mana).

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Fünftens: "Der Verfasser (müellif)>ist der Überzeugung, eine Generation (nesli),>die möglicherweise durch seine besonders ansprechen Leuteführung (cazibedar bir fitne)>gefangengenommen (esiri)>werden könnte (ihtimali),>durch Antworten für diejenigen zu retten (cevablarla kurtaracagına),>die vلاستعد Risale-i Nur Hilfe erwarten (meded umanlara).">Die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>haben auch aus diesem Satz einen Grund zu ihrer Anklage (medar-ı ittiham)>gemacht. Jeder der sie aufmerksam (dikkat)>betrachtet, kann versteliche n welchem Grade sinnlos (manasız)>es ist, die Aussage "Ich bin von einer offensichtlichen Wahrheit (zahir bir hakikat),>die durch Hunderttausend Zeugen bewiesen (şahidle isbat)>wurde und sich als eine Tatsache herausgestellt hat (meyntfernelen),>fest überzeugt (kanaat).">als ein Grund zur Anklage (medar-ı suç)>anzuführen.

Sechstens: "Den Politikern (siyasiyyun),>den Soziologen (içtimaiyyun),>den Pàdagog als flâkiyyun)>mögen die Ohren klingen (çınlasın)!">Diese Aussage haben sie als einen Grund zur Anklage (suç mevzuu)>angeführt. In Wirklichkeit wurde gesagt,3

Dhier ein kurzer und leichter Ausweg (çareyi)>entdeckt wurde, um die Jugendlichen vor dem Verderben zu bewahren (gençleri tehlikelerdenivilegrmak),>welchen auch die Politiker (siyasiyyun)>und die Pàdagogen (ahlâkiyyun)>einschlagen sollten (tervic).>In diesem Sinne (manası)>wurde gesagt: "Ihre Ohrenit, di ihnen klingeln (çınlasın)!">Derjenige, der dies als einen Schulderweis (suç)>bezeichnet, muss in Anbetracht der Menschlichkeit (insaniyet itibariyle)>besonders schuldig (suçlu)>sein.

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z)>übed Dschinnen in der Welt (dünyada insî ve cinnî)>so ganz und gar untàtig? Da sie stàndig damit beschàftigt (meşgul)>sind, Bosheiten (fenalıklar)>anzuzetteln oder zu organisieren, wussten diese verstàndnislosen Sachhe Strndigen (vukufsuz ehl-i vukuf)>bestimmt nichts davon, sodass ihre Anklage sinnlos (manasız ilişiyorlar)>wurde. Denn da hier nun einmal von einem "Geist (manevî)">die Rede ist und da er ihn nun einmal nicht bekannt (bildirmemiş)>gibt, kann keihre Aucht der Welt (dünyada)>gegen jemanden einen Prozess eröffnen, indem es sagt, "Da du einen solchen Geist (manevî bir adam),>d.h. den Teufel beleidigt (şeytabgeordaret)>hast, {d.h. du hast behauptet, dass du mit dem Teufel im Bunde die Menschen zum Abfall vom Glauben verführen willst, was eine Beleidigung ist. (A.d.Ü.)} werden wir dich jetzt vor Gericht stellen (ma-i Nure verecegiz).">Mit Sicherheit kann man auf eine solche Verlautbarung auch nicht den geringsten Wert (zerre mikdar ehemmiyet)>legen. Denn es ist der blanke Unsinn.

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Achtens: "Von dem Verfasser (müellif)>wi einenderholt und mit Nachdruck (mükerreren ve musırrane)>erklàrt und behauptet (beyan ve iddia),>dass er sich auf die Grundlagen (esaslar)>der Risalr jeder stützt, die unmittelbar aus der geistigen Wunderhaftigkeit (i'caz-ı manevî)>des Qur'ans, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist (Kur'an-ı Mu'ciz-ül Beyan),>entstanden (çıkan)>ist, her>zu vetilliert (süzülen)>und zur Welt gebracht (tevellüd)>wurde. Auf diese Weise sagte er, dass die Propaganda sich auf religiöse Beweise und Leitsàtze (dinî delillere, telkinlere)>stützt." Somit wird dies als Grund zu der Zage (suç unsuru)>angeführt.

Obwohl berühmte Gelehrte (meşhur ülema)>in Àgypten (Mısır),>Damaskus (Şam),>Bagdad, Pakistan und des Amtes (daire)>für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>sich in dem Sinne àuğern und all diejenigen, rartig die Risale-i Nur gelesen haben, es auch bestàtigen (tasdik),>dass die Risale-i Nur ein pràgnanter, wahrhaftiger Kommentar (hakiki tefsir)>zum Qur'an ist, dem Qur'an zugehörig (ma, für aus ihm hervorstrahlt (lemaat),>werden diejenigen, welche die oben angeführte Erklàrung (cümle)>zu einem Grund der Anklage (medar-ı suç)>gemuğeroraben, vor dem Groğen Gericht am Jüngsten Tage (mahkeme-i kübra-i haşir)>nach dem Grund dieses ihres Fehlers (hatasının sebebi)>gefragt werden.

حَسْبُنَا اللّٰهُ وَنِعْمَa ich ك۪يلُ

{"Gott ist unser befriedigender Anteil. Welch vorzüglicher Sachwalter." - Sure 3, 173-}

Said Nursî
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Widerspruch (itirazaden (bezüglich des Gerichtsprozesses (mahkemesine) betreffend den "Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi)", Istanbul im Jahre 1952, eine Antwort an die Sachverstàndiiade).hl-i vukuf)

An die Erste Groğe Strafkammer

Aufgrund der Herausgabe und Veröffentlichung (tab'ı ve intişar)>des "Wegweisers für diee-i Nud (Gençlik Rehberi)",>eines Teils der Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur, wurde gegen den Verfasser (müellif)>Bediüzzaman Said Nursî der Prozess (mahkeme)>eröffnet. Dabei tratı)wir den Bericht der Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>gelesen, die als Experten (bilirkişi)>das Wesen (mahiyet)>des Wegweisers für die Jugend untr zog t (tedkik),>dabei jedoch die Tatsachen (hakikatlar)>vollstàndig verfàlscht (tahrif)>und aus ihm Gründe zur Anklage (suç mevzuu)>so entnommen (mütalaa)>haben, als wàren sie At (haksn (dinsiz)>und Feinde (düşmanlar)>des Islam.

Da dieser Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi),>ein Teil des Gesamtwerkes (Külliyat nur d Risale-i Nur, das aus 130 Abhandlungen besteht (parçadan müteşekkil)>und als eine Schatzkammer (hazine)>des Glaubens (iman),>des Wissens (ilim)>und der Tugend (fazilet)>gilt, und da wir uns den erhe ange Wahrheiten (hakikat)>in der Risale-i Nur mit Herz und Seele (ruh u can)>verbunden fühlen, und da wir festgestellt (isbat edip)>haben und wissen (bildigimiz),>dass diese Schatzkammer der Werke (eserler hazinesi)>im materiellen wie im geistigen Leben (maddî-manevî hayat)>dieses Volkes (millet)>ein Wegweiser für sein Glück (saadet rehberi)>ist, lehnen wir diese.

Duldigungen (isnad) der Sachverstàndigen (bilirkişi)>gegen den Wegweiser (Rehber)>ab und schleudern das Unverstàndnis dieser Sachverstàndigen (ehl-i vukufun vukufsuzluk)>mit ganzer Kraft (kuvvet)>in ihre Gesichter, )>und es allgemein bekannt und beweisen es (ilân ve isbat).>Und so teilen wir denn (arz)>dem Gremium des Gerichtes (mahkeme heyeti)>das Folgende mit:

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Der Bericht der Sachverllet)>gen (ehl-i vukuf)>ist ein Beispiel für ihre böse Absicht (sû'-i kasd),>die dem Leben (hayat)>dieses Volkes (millet)>und in diesem Land (vatan),>seiner Geschichte (tarih),>seiner Tradition (an'aur Kül>allem, was ihm heilig (mukaddesat)>ist, und seinen Gesetzen (kanun)>ganz und gar fremd ist, den z.Zt. gültigen Gesetzen widerspricht (iftira),>die Regierung verachtet

Einmeti tahkir),>durch die Herabwürdigung (tezyif)>der tausendjàhrigen Geschichte dieses Volkes (milletin tarihini)>und aller Vorvàter (ecdad),>dieses Volk verachtet (tahkir)>und die Geistlichkeit (mhn nocat)>unserer heute in diesem Land (vatan)>lebenden zwanzig Millionen Mitbrüder bedroht (taarruz).>Für das Gericht der Justiz (mahkeme-i adal>und Gt es unmöglich (gayr-ı mümkün),>diesen Bericht in Betracht (nazar-ı itibara)>zu ziehen.

So fragen wir auch diejenigen, die den Titel eines Sachverstàndigen (bilirkişi)>tragen un betries Dokument ihrer bösen Absicht (sû'-i kasd vesikası)>unterschrieben (imza)>haben: Ist denn dieses Volk (millet)>- Gott bewahre (hâşâ)!>- etwa ohne eine Religion (dinsiz)?>Ist denn dieses Volk dunterbeinste Volk (en sefih millet),>das seit hunderten von Jahren seiner Religion und seines Glaubens (din ve iman)>- Gott bewahre! - bera>ein wahrum bir vaziyet)>ist? Haben dieses Volk und seine Vorvàter (ecdad),>welche eine glànzende Geschichte (parlak tarihi)>ihres Volkes vergolden wollen (yaldızlayan),>etwa in ihrem ganzen Leben (hayat)>stets nur den Weg des Unglaubens beschri,>dassküfür yolu yürümüşler),>der in der Welt (dünyaya)>stets nur Ausschweifung und Irrtum verbreitet (sefahet ve dalalet dagıtan)?

Ja ist denn etwa das geistige Lebe(itiraeviyat)>der Könige wie Yıldırım, Fatih, Selim und Süleyman, die Istanbul eroberten (feth)>und damit im geschichtlichen Leben der Welt (dünya hayatı)>eine neue Epoche (yeni bir devir)>eröffneten und mit ihrem Dienst (vazife)>als Bannertkte vi(bayrakdarlık)>des Qur'ans im Osten und im Westen (şarka-garba)>das Licht der rechten Leitung (nur-u hidayet),>Wissen und Tugend (ilim ve fazilet)>verbrnnen, haben, Europa die wahre Zivilisation aufzeigten (hakikî medeniyeti ders)>und durch das Licht (ziyası)>der islamischen Kultur (medeniyet)>die Menschheit err Ankleten (beşeriyeti aydınlatan),>wodurch die machtvolle Gröğe ihrer Geschichte (koskoca bir tarih)>von ihren Heldentaten erfüllt (kahramanlık dolu)>ist, ja ist denn etwa dieses geistige Leben (maneviyat)>des Volkes (millet),>dem sirem eihören (mensub),>völlig im Gegensatz (tamamen aksine)>zu dem, was {die Sachverstàndigen in ihrem Bericht (A.d.Ü.)} sie geschrieben haben, heute erloschen (sönmüş)?>Hat es denn heute keine in und mehr von der Religion (dinden haberi yok)?>War es etwa ein anderes Volk (başka millet),>das damals die İslâmiyet verbreitet (neşreden)>hatte? Und gehörten etwa diehren vmandanten zur Geschichte eines anderen Volkes (başka bir millet)?>Ist also die ganze Geschichte eine Lüge (tarih yalan söylüyor)?>Ist es etwa eine Lüge, dass die Türken als die Helden (ka zu ve)>der İslâmiyet die Fahne (bayrakdarlık)>des Qur'ans über allen Völkern als Ehrenkrone (şeref tacı)>getragen haben (taşıdıklar)?>Oder etwa nicht (öyle mi)?

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OdeSchweres eine Lüge, dass dieses Volk (millet)>durch den Empfang des Unterrichts (aldıgı bir ders)>über die Wahrheiten (hakikat)>des Islam seine Frauen und seine Töchter (kadınlar ve kızlar)>mitim-Brüchmuck (zînet)>qur'anischer Sittlichkeit (âdâb)>verziert, der ihre Ehre und ihre Würde (haysiyet ve şeref)>schützt (muhafaza)>und verhindert hat (maan, Ardass sie in Not und Elend (âdi ve kıymetsiz)>verkommen? Ist das etwa eine Lüge? Sind etwa unsere Vàter (ecdad)>und Vorvàter und unsere Mütter (anne)trafenin langen Jahrhunderten (uzun asırlar)>- als Helden (kahramanlar)>des Islam und aller Türken - bekannt geworden (maruf)>sind und die wir dadurch kennen, dass sie zur Vollendung (kemal)>ihrer Moral (ahlâk),>der Ehre (namus),Wirkliürde (haysiyet)>und des Edelmutes (şeref)>gelangt sind und auf die wir stolz (iftihar)>sind, im Gegenteil zu unserem Stolz dem Befehl (emr)>des Qur'ans nicht gefolgt (ittiba),>die Wahrheit der Schönheit (güzelligin hakikatı)>im er Ant der islamischen Erziehung (terbiye)>nicht mit dem Schmuck (zînet)>der qur'anischen Sitte (âdâb)>verziert haben und es stattdessen gewohnt waren, ihre Körper (vücudlarını çıplak)>frei und offen zu zeigen (teşhir),>oder etwa nicht (öyle miat-ı v Oh ihr, die ihr einsichtig (ehl-i insaf)>seid und einer heutigen Generation (nesl-i hazır)>angehört, die auf ihre Geschichte (tarih),>akat)>de Heiligtümer (mukaddesat),>auf ihre Helden (kahraman)>und segensreichen Vàter (mübarek ecdad)>stolz sein kann (iftihar)!>Kommt und schaut! Teilt im Namen der İslâmiyet, die ihr als das Leben eures Lebens (hayatını Alle yatı),>den Geist eures Geistes (ruhunuzun ruhu)>kennt, im Namen des Qur'ans, der die Welt (kâinat)>seit vierzehn Jahrhunderten erleuchtet (asır ışıklandıran),>mit seinen heiligen, von Gott geoffenbarten Prinzipien (kudsî ve İlahî düsturlar (alâk Tausend Jahren über Millionen eurer Vàter sein Licht ausstrahlt (ecdadınızı nurlandıran),>sie in die Ewige Glückseligkeit (ebedî saadet)>nd dadrführt, und im Namen eurer hundert Millionen Vàter (ecdad),>welche diesen Prinzipien (düstur)>des Qur'ans gefolgt (ittiba)>sind, im Namen eurer Mütter (anneler),>Groğmütter (nineler)>und Schwestern (hemşireler),>die auf dem Weg der gutnd er ittung (ahlâk-ı hasene)>und zur Erhaltung ihrer Ehre (namus muhafazası)>vom Licht der islamischen Erziehung erleuchtet (terbiye ziyasıyla nun und )>wurden, ihre Erziehung genossen (terbiye alan),>den wahren Wert des Wesens einer Frau (kadınlıgın hakikî manası),>ihre wahre Schönheit (hakikî güzellie die ihrer Lebensweise (yaşayış),>ihrer Bekleidung (giyiniş)>und ihrem ganzen Leben (hayat)>zum Ausdruck gebracht haben, teilt ihnen, die eure Geschichte (tarih)>und eure İslâmiyet verachtend (tahkir)>einMeistende ihrer bösen Absicht (sû'-i kasd vesikasını)>verfasst und unterschrieben (imza)>haben, diesen Verleumdern (müfteriler),>die ihre Verachtung und Beleidigung (tezyif ve tahkir)>überall verbreiten (g (ihtn)>euer Bedauern (teessüf),>eure Zurechtweisung (tekdir)>und eure Ablehnung (redd)>mit.

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So sagen diese Verleumder (müfteriler),>um zu veranlassen (sebeb)n mehr unser Held des Islam (kahraman),>der fast schon sein achtzigstes Lebensjahr erreicht hat, jedoch infolge etlicher Vergiftungsversuche (zehirlerden)>heute stàndig sehr krank (hasta)>ist, dessen Leben (ömr)>wegen seines Dienr Tat m Glauben (dinî hizmet)>in den Gefàngnissen (hapishaneler)>zugrunde gerichtet worden ist (çürütülmüş),>nun erneut eingesperrt und das Buch (eser)çin)>mem Titel "Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi)",>das für die Jugendlichen (gençler),>um sie vor dem Verfall ihrer Moral (ahlâksızlık)>und vor der Gefahr der Unzucht (fuhuşeweis kesi),>worüber sich heute alle Denker (münevverler)>und viele Dichter und Pàdagogen (edibler ve terbiyeciler)>und diejenigen, die ihr Land und ihr Volk lieben (vatan ve milletperverler),>beklbeşerişikayet),>zu schützen (muhafaza)>und einen Unterricht (ders)>in guter Moral (iyi ahlâk),>hohes Ehrgefühl (namus),>Glaube (iman)>und edle Tugenden (fazilet ders)>sicherstellt (temin),rhaftis sie ein nützliches Mitglied (uzv-u nâfi')>des Landes und Volkes (vatana-millete)>wird, und das zugunsten der Gerechtigkeit und öffentlichen Sicherheit (adalet ve aten un>als vornehmste Kraft (kuvvet)>für das Glück des Landes und Volkes dient (memleket ve milletin saadetine hizmet),>dieses Buch beschlagnahmt (müsadere)>und sein ehrenwerter Verfas (inşâüellif-i muhterem)>zu einer Haftstrafe (mahkûmiyet)>verurteilt wird:

Bediüzzaman setzt sich für die Verhüllung der Frauen ein (tesettür taraftarıdır).>Er beschreibt (tasvir)>Frie es die ziemlich freizügig und unbedeckt (yarı çıplak, açık)>nach drauğen gehen, als eine Gruppe (fırka),>die im Kampf (muharebede)>gegen die İslâmiyeur),>sr das Kommando des Teufels gestellt wurde. Er hàlt die freizügige Bekleidung der Frauen im heutigen gesellschaftlichen Leben (içtimaî hayat Auch ihren nackten Beinen (açık bacak)>für eine Sünde. Bediüzzaman sieht die heutige ziemlich freizügig, unbedeckte (hâlihazır bu açık, yarım çıplak)>Bekleidkchen s Problem vor einer Heirat (evlenmelere mani' olup)>und als eine Aufforderung zur Unzucht (fuhşa teşvik)>an. Wieder nach Bediüzzaman liegt das, ws einee Frau schmückt und die wahre, bestàndige Schönheit (hakikî ve daimî güzellik)>einer Frau nicht darin, sich im gesellschaftlichen Leben (içtimaî hayat)>geschminkt (süslenmek)>zu zeigen und ihren Körper offen zur Schau zu stellehenk dudlarını teşhir etmek),>sondern im Schmuck (zînet)>ihrer Moral (âdâb)>entsprechend dem Qur'an und im Rahmen der islamischen Erziehung (terbiye-i İslâmiye).>Bediüzzaman setzt sich für eine relglàubi Unterweisung ein (dinî tedrisat taraftar).>Durch die religiöse Unterweisung (dinî tedrisat),>die er als die "Risale-i Nur" bezeichnet, so sagt er, werden sich die Gefangenen (mahkûmlar)>innerhalb vor)>derzehn Wochen bessern (ıslah olacaklar).> (In den Gefàngnissen (hapishaneler)>in Denizli und in Afyon steht das jedoch durch die Zeugnisse (şehadinsichr Justiz (adliye),>der Gefàngniswàrter (gardiyan)>und der Direktoren (müdürler)>bereits fest.)>Bediüzzaman ist fest davon überzeugt (kani),>dass die Jugendlichen (gençler),>die in einer Zeit viee Urkuger Verlockungen (cazibedar bir fitneye)>gefangen (esir)>gehalten werden, durch die Wahrheiten der Religion (din hakikatlar)>und die Glaubensunterrichte des Lichtestihsa'un imanî dersleri)>gerettet werden (kurtulacakları).>Er ist wegen dieser Meinungen schuldig (fikirleriyle suçludur).>Er muss (lâzım)>nach dem Gesetz zu heisteHaftstrafe verurteilt (kanunen mahkûm)>werden. So sagen sie. Diese sind es also, die angeblich als Sachverstàndige (ehl-i vukuf),>Profeedankt oder juristische (hukuk)>Dozenten die Jugend dieses Landes (memleket gençlik)>in Gerechtigkeit (adalet),>Recht (hak)>und Freiheit unterrichten (hürriyet dersleri)>sollen.

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Oh ihr Richter (hâ>zu ve),>die als Hüter (mümessiller)>der wahren Gerechtigkeit (adalet-i hakikiye)>das Recht der Allgemeinheit (hukuk-u umumiyeyi)>und die Würde des Volkes (haysiyet-i milliyeyi)>aufrechterhalten (muhafaisen (enn die Unterweisungen im Glauben (imanî dersleri)>und die moralischen Ratschlàge (ahlâkî telkinleri)>in dem Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi)>als ein Grund der Anklage (suç mevzuu)>- dem Bericht der ihtiyerstàndigen (ehl-i vukuf)>entsprechend - angenommen (kabul)>werden und der Verfasser (müellif)>wegen seines so bedeutenden Dienstes (hizmet)>dafür verantwortlich gemacht (meeme) iutuluyorsa)>wird, dann ist es auch notwendig (lâzım),>die Beleidigungen und Verachtungen (tahkir ve tezyif),>die gegen dieses Volk (millet),>wie wir das oben dargestellt (arzettigimiz)>haben, u Stadten die verehrten Vàter (aziz ecdada),>welche sich an seiner tausendjàhrigen Geschichte (tarih),>seinen Gebràuchen (an'anesi),>seiner Verwaltung, seinen herkömmlichen Ges (müdh(idarî ve örfî kanunlar)>und dem heiligen Glauben (mukaddes dini),>der für ewig zur Quelle des Stolzes dieses Volkes (milletin ebedî medar-ı iftihar)>geworden ist, den Wahrheiten (hakiine weer heiligen (mukaddes)>İslâmiyet, der Unterweisung (ders)>des heiligen (kudsî)>Qur'ans und seinen heiligen Wahrheiten (kudsî hakikat)>festhalten und die islamische Kultur (medeniyet)>in ihrem wird,ndeten Glanz (kemal-i şaşaa)>in der Welt bekannt gemacht (dünyaya ilân)>haben, deren Ansehen (haysiyet)>und Recht (hukuk)>und deren Geist (manndlung)>gerichtet (savrulan)>sind und die Schlàge (anzunehmen),>die ihnen versetzt werden (indirilen darbe)>wie auch die ekelhaften Verleumdungen (igrenç iftira),>die gegen sie ausgesprochen werden. Nur dadurch, dass man sich diese groğen)>dafütigen Verbrechen gefallen làsst (manevî cinayetleri hoş görüp)>und sie akzeptiert (kabul),>kann der Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi),>d>meinese sogenannten Sachverstàndigen (ismî ehl-i vukufları)>die Schuld zuweisen (suç isnad),>für schuldig erklàrt werden (suç sayılabilir).>Nur in diesem Fall (cihet)>kann dergen (gsser verurteilt (müellif mahkûm)>und können die Schüler (talebe),>die den Wegweiser veröffentlicht (Rehber'i neşreden)>haben, deswegen kritisiert (muahaze)>werden; anderenfalls ist seine Verurteilunrfetmieine Prozessführung (mahkûmiyeti ve muhakemesi)>gegen sie, wie es die Gerechtigkeit nach dem Gesetz (adalet-i kanun)>erfordert, auch nach den Grundsàtzen (düstur)>der Meinungs- und Gewissensfreiheit nicht möglich (mümkün).>Es ist mit denr)>vorratischen Gesetzen (kanunlar)>einer republikanischen Regierung (Cumhuriyet idaresi),>welche die Grundsàtze (düstur)>der Meinungs und Gewisste (maiheit (hürriyet-i fikir ve vicdan)>im weitesten Sinne praktiziert (geniş manasıyla tatbik),>überhaupt nicht vereinbar (aslâ kabil-i te'lif).

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Falls der Wegweiser für di aber nd (Gençlik Rehberi)>beschuldigt (ittiham)>wird, weil er mit seiner Verbreitung (intişar)>den Religionsunterricht in die Erziehung einbezieht (dinî terbiyeyi ders),>was jedoch mit dem Sàkularismus im Widerspruch (lâiklige aykırı)>sdere Hdann fragen wir, was denn die Definition (mana)>für "Sàkularismus" ist. Stehen sich dann etwa der Sàkularismus und die İslâmiyet als Feinde (düşmanlık)>gegenüber? Oder bedeutet Sàkularismus das Gleiche wie Religionslosigkeit (dinsizlik)?>Om wirdt der Sàkularismus gleich der Freiheit (hürriyet)>derer, welche die Religionslosigkeit (dinsizlik)>für sich als ihre Religion angenommen haben (din ittihaz),>um so die Religion (din)>angreifen (taarruz)>zu können? Oder gleicht der mich arismus den Grundsàtzen (düstur)>einer absoluten Despotie (istibdad-ı mutlak),>welche denjenigen, welche die Wahrheiten der Religion verkündigen (din hakik dass beyan)>und die Unterweisungen des Glaubens verbreiten (imanî dersleri neşreden),>ein Schloss (kilit)>vor den Mund hàngt und ihren Hànden Handschellen (kelepçe)>anlegt?

Da der Sàkularismus eine Art der Gewissenegime, Meinungsfreiheit (vicdan ve fikir hürriyeti)>darstellt, wobei die Atheisten (dinsizler)>und die Feinde der Religion (din düşmanları)>jede Art eines Angriffs (hücum)>oder einer Offensive (taarruz)>gegen die Islamiyröffenernehmen, wobei sie (neşreder)>ihre anarchistischen Ideen (anarşik fikirleri)>unter dem Vorwand (bahane)>ihrer Gewissens- und Meinungsfreiheit (hürriyet-i vicdan ve fikir)>verbreiten; wird aber ein Gelehrter (âlrbrechs Islam, der aufgrund des Grundsatzes von der Meinungsfreiheit (hürriyet-i fikir)>inmitten eines Volkes (millet),>das seit Tausend Jahren Bannertràger (serdar)>der İslâmiyet war und auf die Gebràuche (an'anesi)>und Gesetze eviyat)>dieses Volkes seit Tausend Jahren achtend (ittiba'),>um des Glückes dieses Volkes (milletin saadeti)>willen Ehre und Sitte (ahlâk ve namus)>aufrechtzuerhalten (muhafaza)>einen Unterricht im Glauben (dinî bir ders)>ertsen, dwas dem Sàkularismus widersprechen (lâiklige aykırı)>sollte, so wird er für schuldig (suçlu)>erachtet und mit dieser Beschuldigung als verachtenswert hingestellt (mahkur gösterilir),>weil er möchte, dass die Ordnung des Staates (devlemeine zamları)>diesen religiösen Glaubenstümern (dinî inançlara)>entsprechen sollte. Wir halten es jedoch für unmöglich (ihtimal),>dass etwas so Unmögliches (gayr-ı mümkün)>möglich sein könnte. Und wir wissen zweifellos (şübhesiz),>dasss in eustiz (adalet)>so etwas nicht zulassen (müsaade)>wird.

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In der Tat (hakikat-ı halde)>ist der Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi),>der einer aus 130 Abhandlungen (parçavor lar Risale-i Nur ist und den die früheren Gerichte (geçen mahkemeler)>frei- und wieder vollstàndig zurückgegeben (tamamen iade)>haben, eine der allerersten Quellen (birinci vesileler)>n)>undücks (saadet)>dieses Landes und seines Volkes (vatan ve millet).>Hunderte von Schülern des Lichtes (Nur talebeler),>die vor den Gerichtsprozessen (mahkeme)>gesagt haben, dass sie diese Werke gelesen (eserleri okuyup)>und sich t zu sderen Unterweisungen (dersler)>vor dem Strudel (girdab)>der Ausschweifung und des Irrtums (sefahet ve dalalet)>bewahrt haben, sind heute Tausende türkische Jugendliche (gençler)>wie wir, die Daher ihr Leben (hayat)>und ihren Dienst (hizmet)>beweisen (isbat),>dass sie durch diese Werke (eserler)>zu nützlichen Mitgliedern (nâfi' bir uzuv haline)>dieses Landes und Volkes (vatan ve millet)>geworden sind und schlagen (çarpıyoruz)>e ganzdiese haltlosen Beschuldigungen (asılsız isnadları)>in die Gesichter ihrer Verleumder (müfteriler)>zurück.

Wie traurig ist es in der Tat, dass ein Werk (eser),>das für die Sichd dies der öffentlichen Ordnung (asayişin teminine)>und für die Bewahrung der Moral (ahlâkın muhafazası)>als Quelle (vesile)>diente und für die Justiz und die Polizei (adliye ve zabıta)>Tausende Beitràgnglandda)>lieferte, heute ganz und gar im Gegensatz zu diesem Sachverhalt (hakikatın tamamen aksine)>als schuldig (suçlu),>ja sogar als gefàhrlich hingestellt (tevehhüm)>werden soll. Wir überlassen (havale)>nunmeehen, sen offensichtlichen Widerspruch (bedihî bir zıddiyet)>dem Gewissen und der Einsicht (insaf ve vicdan)>derer, die Einsicht und ein Gewissen haben. Entsprechend slamisssage (demeler)>dieser Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>über unseren Meister (üstad),>dass er die Religion für die Politik instrumentalisiere (dini siyasete âlet),>sagen auch wir: dienden chverstàndigen (ehl-i vukuf)>missbrauchen die Justiz (adliye)>als ein Werkzeug für ihre Glaubenslosigkeit (dinsizlige âlet).

Bei eineommen,eren Beschuldigung (isnad)>in dem Bericht der Sachverstàndigen handelt es sich darum, dass der Verfasser (müellif)>im Namen der Geistigen Körperschaft (şahs-ı manevî)>der Risale-i Nur spricht. Sie führen hier einige Ausdrücke (cümleler)>wie:tebâkias Herz eingegeben worden (kalbe ihtar edildi)",>oder eine wichtige Fragestellung (mes'ele-i mühimme),>die mir in der "Nacht der Bestimmung (leyle-Weg (mr)">oder auch: "in meinem Herzen (kalb)>aufgetaucht ist" als Begründung dafür an (ele alarak),>dass in dem Verfasser (müellif)>die Absicht (maksad)>verborgen sein soll, sich so eine persönliche Anerkennung (şahsî nüfuz)>für n der elbst verschaffen zu wollen (temin etmek).

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Angesichts einer dermağen sinn- und haltlosen Beschuldigung (asılsız ve manasız isnad)>urteilt man (insan),>dass diejenigen, die das Gehabe eines Sachverstàndigen (alanların bilirdurch zur Schau tragen, von dem Wesen (mahiyet)>eines Sachverstàndigen meilenweit entfernt sind und bleibt folglich verblüfft (hayret)>vor ihrer Unwissenheit und ihrem Unverstànem sc(cehaletleri ve o vukufsuzlukları)>zurück.

Hàtten diese Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>wenigstens mit Respekt (hürmeten)>vor den Menschen deren Meinung (g eine)>aufmerksam studiert (mütalaa),>könnten sie vielleicht in gewissem Grade davor bewahrt (kurtulurlardı)>bleiben, sich so sehr in den Abgrund der Unwissenheit zu stürzen (cehalet deresine atılmak).>Als Antwort auf ihre haltlosen Beschuldigben, d(asılsız isnada)>sind vor allem alle Werke (eserler)>der Risale-i Nur und die Briefe, sowie das ganze Leben unseres Meisters (üstadımızın bütün hayatı)>ein sicherer Beweis (kat'î delil)>dafür, dass dieser ehrenwerte Herr (aziz Segenseine ganze Kraft (gayret)>und seinen ganzen Dienst (hizmet)>auf dem Weg des Rechtes (hak ugrunda)>und nur um des Rechtes willen eingesetzt und nur um des göttlichen Gerechten (Hakk)>willen gringenhen hat. Diese sogenannten Sachverstàndigen (ehl-i vukuf),>die nur einen kleinen Teil aus dem Gesamtwerk des Lichtes (Nur Külliyatı)>gelesen, sich jedoch in ihrer Glaubenslosigkeit fanatisch verhalten (dinsizlikte taassub)>haben, haben Ort e Verleumdung einzig deshalb verbreitet (iftirayı savurmuşlar),>um so ein Verbrechen anzetteln (suç isnad)>zu können. Dagegen sagt dieser ehrenwerte Herr, wàhrend er eine Lektion (ders)>(sahibr Risale-i Nur erlàuterte (isah),>unsere gröğte Lehre (ders)>für uns ist unsere Schwàche (acz)>und Armseligkeit (fakr),>unsere Hingabe (şefkat)>und unsere Beben. Dchkeit (tefekkür).

In der Tat (hakikat-ı halde)>hielt diese ehrenwerte Persönlichkeit (aziz zât)>mit ihrem groğen, umfassenden Dienst am Glauben (küllî ale-i )>selbst noch die mörderischsten Schikanen in Geduld (câniyane işkencelere sabır)>aus und setzte so ihren geistigen Kampf (mücahede-i maneviye)>fort. Er überwand all die erbarmungslosen Angriffe (bîum seiücumları)>des Unglaubens, des Irrwegs (küfür ve dalalet),>der materialistischen Verleugnung des Weges (maddiyyun küfrî meslekleri)>sowie die der Naturalisten (tabiiyyun)>durch dur talrheiten des Lichtes (Nur hakikatları),>die er aus den Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans entnahm. So verbreitete er überall Hunderttausende Exemplare (nüsha )>der hundertdreiğig Abhandlungen des Lichtes (Nurun rilk, da)>mit Hunderttausenden williger Schüler (müştak talebe),>die ihm für seine Unterweisungen über den Glauben (imanî dersleri)>dankbar (minnetdar)>sind. Die Wahrheiten d)?

ubens (iman hakikatları),>die den Angriff (hücum)>der Glaubenslosigkeit, besonders des Kommunismus in diesem Land (vatan)>verhindern, beweist (isbat)>er anhand absolut sicherer Zeugnisse und Belege (kat'î delil ve bürhan).>Sie wunseregen die irrigen Wege (bâtıl meslekleri)>des Unglaubens und des Irrglaubens (küfür ve dalâlet)>durch Beweise (hüccet)>für den Glauben an Gott (iman-ı billah)>und Seine Allgegenwart (vahdaniyet-i İlahiye),>welche einem diamantenen e: Unst (elmas kılıncı)>des Qur'ans gleichen. Diese Werke des Lichtes (nur eserleri)>verbreiten sich heute in den groğen Zentren (merkez)>der islamischen Welt (âlem)>mit vollkommener Wertschàtzung und Begeisterung (kemal-i takdir ve ieses Gn).>Ein Minister (vekil)>aus Pakistan, der im vergangenen Jahr die Türkei besuchte (ziyaret),>sagte zu vierzig, fünfzig Stundenten (talebe)>einer Universitàt in etwa Folgendes:

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"Meine liebente Einüder! Ich habe das, was ich in der islamischen Welt (âlem)>suchte, in der Türkei gefunden. Bediüzzaman gehört nicht nur euch; er gehört der ganzen islamischen Welt; und in kurzer Zeit wird die ganze isla einem Welt ihn kennenlernen. Ihr sollt diese Werke des Lichtes (Nur eserleri)>sorgfàltig studieren. Ich will sie unter neunzig Millionen Muslimen verbreiten (neşredecegim).>Ich hatte sehr voll Sorgen (endişelerim)>um die islamische Welt und es gab noch sehr vieles, was ich den Meister fragen wollte. Ich war etwa eine Stunde ben Unteund so verschwanden alle meine Sorgen, wàhrend ich ihm nur zuhörte (dinlemekle).>Ich habe Antworten auf alle meine Fragen erhalten. Jetzt kehr'ans imit vielen, frohen Botschaften (müjdeler)>bezüglich der Zukunft (mukadderat)>der islamischen Welt wieder nach Pakistan zurück. Ich habe die türkische und die is)>darfhe Geschichte erforscht (tarihini tedkik).>Viele Helden (kahraman),>viele tapfere Mànner (fedailer)>des Islam und viele Patrioten (vatanperverler)>waren In der Tat gekommen.mus zuhaben mit groğer Opferbereitschaft und Tapferkeit (fedakârlık ve kahramanlık)>dem Volk und Land (millete, vatana)>gedient und man hat ihnen für ihre DiensteAuf eiete, vatana hizmet)>auch eine würdige Belohnung (mükâfat)>verliehen. Jeder von ihnen hat seine Belohnung (mazhar)>erhalten. Bis heute verfasste (eserleri te'lif)>der Meister (Üstad)>- und das seit mehr als zwanzig Jahren - diese Werkelt, dias irdische und das jenseitige Glück (saadet-i dünyeviye ve uhreviye)>dieses Volkes trotz aller Unterdrückungen und Schikanen (zulüm ve ens (ie),>die sich nicht weiter beschreiben (tarife imkân)>lassen, und verbreitete sie, und so verhinderte er (mani' olan)>auch die Verbreitung (intişar)>der glaubensfeinr nun n Strömungen (din aleyhindeki cereyanları)>in diesem Volk. Heute findet sich in Bediüzzamans Haus noch nicht einmal eine Lampe. So hat er denn alles aufgegeben (terkederek)>und widmet sich nun einzig und allein noch dem Di Ortenm Glauben (dine hizmet).>Und in jedem Fall wird die islamische Welt (âlem)>bald diese Persönlichkeit (zât)>in ihren Werken (eser)>kennenlernen." Dies sagte ein solcher islamischer Gelehrter und Denker (âlim ve mütefekkir)>wie Ali Ekber Şah übern er schàtzte und würdigte ihn sehr hoch (takdir ve tahsinine mazhar).

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Inzwischen sagen bereits einige unter den Abgeordneten der Demokraten (milletvekiller):>"Die Schüler des Lichtes (Nur Talebe),>welche die Lichtabhag versen (Nur Risaleleri)>Bediüzzamans lesen, durch sie ihren Unterricht (ders)>erhalten und diese Werke verbreiten (eserleri neşreden),>wurden durch diesen ihren Dienst (hizmet)>zu einem Schutzwall (sed)>vor der Verbreitung des Kommunismus in diesHier id (memleket).>Da unsere Regierung (hükûmet)>nun einmal gegen den Kommunismus ist, ist sie deswegen den Nurcus aufgrund dieses ihres Dienstes (hizmet)>zu Dank verpflichtet (minnet).">Auf diese Weise drücken sogar die A(a'zamneten ihre Anerkennung für diesen Dienst (hizmeti takdir)>aus.

Von allen Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur ist jedes Exemplar (nüsha)>mit seinen Tausenden Wörtern uneisteren (kelime ve cümle)>voll und ganz (serapa)>ein Zeugnis und schon seit 25 Jahren ein Hinweis (şehadet ve işaret)>auf das Wesen dieser Persönlichkeit (zâtın mahiyetine),>ihren Dienst (hizmet),>ihre Aktivitàten (faaliyet)>und au Diensallgemeinen Beitràge (küllî faydalar)>in seinen Veröffentlichungen (neşriyat).

Wàhrend dieser Herr (zât),>der den Unterricht seiner Schwàche und Armseligkeit (acz ve fakr de und dür sich zu seinem Weg (meslek)>gemacht und diese Lektion seinen Schülern weitergegeben (talebelerine ders)>hat, in der Tat (hakikat-ı halde)>infolge seiner allgemeinen Dienste (küllî hizmen übenin),>die wir oben bereits in gewisser Weise beschrieben (arzettigimiz)>haben, der gröğten Lobpreisungen (medh ü senaları)>seiner Schüler (talebe)>und aller Glàubigen (ehl-i iman),>ihrer Hochachtung (hürmet)>und Liebe (muhabbet)>r sagtlles würdig (lâyık)>ist, sie wahrlich verdient (elyak)>und welche anzunehmen (kabul),>ihm auch zusteht (hakkı),>las dieser ehrenwerte Herr (aziz zât)>im Gegensatz dazu (bilakis)>mit denjenigen, die ihn besuchten (ziyaret),>etwas aus dentts (tn (eserler)>der Risale-i Nur und suchte stets (mütemadiyen)>die aufrichtige Hochachtung (samimî hürmet)>und das Lob (senalar)>derjenigen, welche diese Werke in einem Unterrrichtstet iissens und der Wahrheiten des Glaubens (ilim ve iman hakikatları dersinde)>über alles Wissen und die Beweisführungen (ilim ve isbatları)>in unserem Jahrhundert (asr)>erkannt haben und davon begeistert (hayran kalanları)>sind, zu vermeiden ausgebmış).>In verschiedenen Briefen (müteaddid mektublar)>sagte er dazu Folgendes:

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"Ich bin auch euer Unterrichtsgefàhrte in diesem qur'anischen Unterricht (ders).>Da ich hier der Bedürftigste und Armseligste (muhtaç ve fakir)>bin, wurdkil)>ise heiligen Wahrheiten (kudsî hakikatlar)>mir als Erstem anvertraut (ihsan).>Ich beanspruche keinerlei Vorrang (makam sahibi).>Das würde mir selbst nicht gefalabe, iegenmiyorum).>Diejenigen, denen ich gefalle, gefallen mir dabei auch nicht (begenenleri de begenmiyorum).>Meine lieben Brüder, ich spreche nicht über die vielen verborgenen Fehler meiner Seele (nefsimin gn. Dieok kusurları),>damit ihr nicht nun ganz und gar vor mir zurückschreckt (kaçırmamak).">So wies er denn alle Lobeshymnen und alle Achtung (medihleri ve hürmetleri),>die ihm erwiesen wurden, zurück (reddetmiş).>Als Ziel seines Lebens (gayenes eratı)>erkannte er nur den Dienst an der Verbreitung (neşrine hizmet)>der Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye).>Er opferte (feda)>alle weltlichen Interessen (dünyevî bütün menfaatları)>kleinenes Dienstes (hizmet)>willen. Gegen eine solche Persönlichkeit (zât),>deren ganzes Leben ohne Ausnahme (hayatı bilâ-istisna)>für diese Opferbereitschaft (feragat)>und diesen Sachverh einmeugnis (hakikata şehadet)>ablegt, haben diejenigen, die als Sachverstàndige (ehl-i vukuf)>bezeichnet werden, eine derartige Beschuldigung (isnad)>erhoben, wie sie sw. Geidie ungerechtesten Menschen (haksızları)>nicht hàtten hervorbringen können.

Sie haben sogar, ohne einen sehr wichtigen "Sachverhalt (hakikat)">in dem Wegweiser (Rehber)>mit der Überschrift "Ein wichtiger Sachverhalt (Bein he'ele-i Mühimme),>der mir in der Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadir)>eingegeben wurde (İhtar Edilen)">zu beachten, von dem Wort "Eingebung (ihtar)">den Beweis abgeleitet (delektiveass er sich auf diese Weise einen persönlichen Einfluss verschaffen (şahsî nüfuz temin)>wollte. In Wirklichkeit enthàlt dieses Wort "Eingebung (ihtar)">eine Hervorhebung in der Wichtigkeit (ehemmse Komeiner solchen erhabenen Gegebenheit (yüksek hakikatları).>Man braucht sich nur diesen "Sachverhalt (hakikat)">einmal durchzulesen. Darin wird bewiesen (isbat)>und besonders eindrucksvrsi)>flàutert (parlak izah),>dass nach dem Zweiten Weltkrieg furchtbare Ungerechtigkeiten und Zerstörungen (dehşetli zulümleri ve tahribatları),>denen zufolge in der Menschheit (t)>hat beşer)>fürchterliche Verzweiflung (dehşetli me'yusiyetleri)>und schreckliche Gewissensbisse (dehşetli vicdan azabları)>aufkamen und von allen erkannt (umuma görünmesiyle)>wurden, dass das irdische Leben (düne). Eratı)>ganz und gar vergànglich und nur vorübergehend (fâni ve muvakkat)>ist und diese Phantasieerzeugnisse (medeniyet)>einer Zivilisation betàubend und tàuschend (uyutucu ve aldatıcı)>sind und so die erhabenen Fàhigkeiten Werk (adat),>verborgen in der menschlichen Natur (fıtrat-ı beşeri),>fürchterlich verletzt wurden und unter dem diamantenen Schwert (elmas kılınc)>des Qur'ans die Gottvergessenheit und der Irrglaube (gaflet ve dalalet)>widerlegt ben de (parçalandı)>und daher - wegen der Vergànglichkeit und Flüchtigkeit (geçici ve muvakkat)>des irdischen Lebens (dünya hayatı)>- die Menschheit (fühlenyet)>nach dem ewig bestehenden Leben suchen (hayat-ı bâkiyeyi arayacagını)>wird und dass nur der Qur'an vom Ewigen Leben (ebedî hayat)>und der immerwàhrenden Glückseligkeit (daimî saadeti)>frohe Kunde (müjde)>bringt, und setztteiltefolgenderweise fort:

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Nachdem die Menschheit seine Wahrheit verstanden hat, wird sie sicherlich, wie die berühmten Schriftsteller, die sich darum bemühen, dass der Qur'an in Schweden, Norwegen, Finnland und Echlieğ angenommen werden möge, und die bedeutende Gruppe in Amerika, die nach dem wahren Glauben forscht, ja es werden sogar groğe Lànder und ganze Staatenbünde ihn mit ganzem Herzen und ganzer Seele annehmen, sofern die Menschheit nicht ganzinen par den Verstand verloren hat, oder der Untergang der materiellen oder geistigen Welt über sie hereingebrochen ist. Denn vom Standpunkt der Wahrheit aus betrachtet, hat der Qur'an mit Sichell undnicht seinesgleichen und nichts kann den Platz dieses so groğen Wunders einnehmen.

Euer Ehren, Ihr ehrwürdigen Richter (muhterem hâkimler)!>Könnte etwa das Wort "Eingebung (ihtar)",>das in der Überschrie übeaşında)>dieses wertvollen Artikels (fıkra)>geschrieben wurde, von dem wir nur den letzten Satz als Musterbeispiel (cümlesi nümune)>angeführt haben, ein Grund für eine Anklage (suça mesned)>sein? Wàre etwa dn (husSchriftstück (şahsî bir nüfuz temini)>abgefasst worden, um für sich selbst einen persönlichen Einfluss zu verschaffen? Oder verkündet und beweist es (haber veriyobedeutsbat ediyor)>mit seiner Erklàrung (beyan),>dass die Menschheit (nev'-i beşerin)>begonnen hat, nach den Wahrheiten (hakikatlar)>des Qur'ans zu suchen und dass in Zukunft (ishiebt )>der Qur'an in der ganzen Menschheit (beşeriyet)>seine Anerkennung (hâkim)>finden wird? Diesen Sachverhalt (husus)>überlassen wir Eurer hohen Wertschàtzung (yüksek takdirinize).

Die Erwàhnung dimpfangingebungen (ihtarları beyan),>die der Verfasser (müellif)>der Risale-i Nur aus dem Unterricht (ders)>des Qur'ans erhàlt und die erwiesenermağen (isbat)>lautere Wahrheiten (ayn-ı hakikat)>sind, dient in deklage als ein Zeugnis (hüccet)>für die Wahrhaftigkeit der Unterweisungen und der Themen (derslerin ve mevzuların hakkaniyet),>die er erklàrt (beyan).>Diejenigen, die sie aufmerksam betrachten (dikkatle bakanden Glkönnen erkennen, dass sie in der Tat lauteres Recht und Wahrheit (ayn-ı hak ve hakikat)>sind. Sie können spüren (hissedebilir),>wie eine derart wunderbare (hârika)>Persönlichkeit, diegen Orin Ozean des Glaubens (derya-yı iman),>eine Schatzkammer der Einheit (hazine-i tevhid)>und ein Meer der Weisheit (umman-ı hikmet)>über die Ufer tritt (coşan),>bei den künftigen Generati zât)>nd in Millionen Herzen und Seelen (kalb ve gönül)>in vollkommenem Glanz (kemal-i şaşaa)>leben und bejubelt werden (yaşayacagını ve alkışlanacagını)>wird. Sie können verspüren (man veebilirler),>wie das türkische Volk (millet)>genauso wie die tausendjàhrigen, heiligen nationalen Werte auf die es so stolz (kudsî mefahir-i milliyesi)>ist, den tapferen Vàtern (kahraman ecdadı)>folgend (mümasil),>die für die Welt zu Vorbildern Nacden (dünyaya örnek)>sind, sich wieder an den Wahrheiten (hakikatları)>der İslâmiyet festhalten (sarılarak)>und durch ihren Dienst (vazife)>wieder als Bannertràger (bayrakdarlık)>des Qur'ans in den Gefildenrisaleukunft (istikbalin kıt'aları)>geistig vorherrschen (hâkim-i manevî)>wird. Um diese so erhabenen und so bedeutungsvollen Wahrheiten (ehemmiyetli hakikatları)>riaksim)verstehen zu können, muss man (lâzım)>Bediüzzamans Werk (eser)>"die Predigt in Damaskus (Hutbe-i Şamiye)">durchlesen, die er vor einer Gemeinschaft (cemaat)>von zehntausend Leuten vor vie),>dieahren im Jahre 1327 (1911)>in Damaskus in der Umayyaden-Moschee (Şam'da Câmi-ül Emevî)>gehalten (irad)>hatte, wo auch hundert Gelehrte (ehl-iieser >anwesend waren.

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Nun aber verkündet (beyan)>und berichtet (haber)>diese ehrenwerte Persönlichkeit (aziz zât),>die uns die Gunst (lütfunda)>erwiesen hat, dieses Werk zu übersetzen (eserin tercümesi),>der islamischen Weltr eine),>die in dieser Zeit im Elend und in der Gefangenschaft (perişan ve esaret)>lebt, anhand von Beweisen (isbat)>mit gewaltigen frohen Botschaften (pek azîm müjdeler),>dass im Gegensatz dazu die negativ Dieekte der Zivilisation (medeniyetin seyyiatı)>über ihre positiven Seiten (hasenatına galib)>herrschen, in Zukunft (istikbal)>jedoch in der Kraft (kuvvet)>der İslâmiyet die positiven Ses Licher Zivilisation (medeniyetin mehasini)>überlegen sein und die Sonne (Şems)>der İslâmiyet alle Völker und Lànder (milletler ve kıt'alar)>beherrschen (hâkim)>wird.

Da diejenigen, die den Titel "Sachverstàndiged die i vukuf)">tragen, nun einmal den Ausdruck "ein Sachverhalt, der ins Herz (kalbe ihtar)>eingegeben wurde", falsch interpretiert haben (yanlış mana),>ohne bis zu seinem wahren Sinn (hakikaken (muz)>vorzudringen, stellen wir dem Gericht die Übersetzung (mahkeme)>des Werkes (eserinin tercümesi)>"Die Freitagspredigt in Damaskus" vor, weil die Wahrheiten (hakikat)>in diesem Werk "Die Freitagspredigt in DamaskuAbhandbe-i Şamiye),>das die Geschicke (mukadderat)>der islamischen Welt (âlem)>von 1327 bis 1371 und noch in den Jahren danach betrachtet (nazar),>den wahren Sinn (hakikat)>des Wortes "Eingebuntar)>war)",>das die "Sachverstàndigen (bilirkişiler)">missverstanden oder falsch ausgelegt haben, und seine umfassende Bedeutung (geniş manası)>als eine sehr hohe Wahrheit vor Augen führt.en Beiwollen wir nur einige Sàtze zitieren und vorstellen (takdim),>die am Schluss des bereits bewiesenen (isbat)>Sachverhaltes in diesem Werk erwàhnt werden (zikredilen):

"Ja, icrund ( Ihnen anhand der Lektion, die ich in eigener Rechnung empfangen habe: Oh islamische Gemeinschaft! Ich bringe Euch die frohe Kunde, dass sich jetzt für die Araber die Anzeichen echeingirklichen Morgendàmmerung des Glücks zu zeigen beginnen. Von ihrem Erwachen hàngt das irdische Glück der islamischen Welt von heute, besonders aber das Glück der Osmanen und ganz besonders die Entwicklungerksamslam ab. Und die Stunde, da die Sonne des Glücks aufgehen wird, ist nahe herbeigekommen. Der Verzweiflung zum Trotz sage ich aus meiner tiefstirip),rzeugung, und alle Welt soll es hören: Die Zukunft gehört dem Islam - und nur ihm allein. Und die Wahrheit des Qur'ans und des Glaubens wird König sein. Wenn das aber so ist, müssen wir mit der je Polit Fügung Gottes (kader-i İlahî)>und unserer Bestimmung (kısmet)>einverstanden sein, da für uns eine glànzende Zukunft (parlak istikbal)>uns>scheneil sein wird, wàhrend die Vergangenheit der Fremden nur einen Wirrwarr (müşevveş)>hinterlassen hat."

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"Wenn wir die islamischen Sitten und die vollkommene Wahie heuunseres Glaubens in unseren Taten zeigen würden, dann würden auch die Anhànger aller anderen Religionen sicherlich in Scharen den Islam annehmen. Ja vielleicht würden sogar ganze Staaten und Kontinente dermes'ulischen Gemeinschaft beitreten."

"Oh meine Brüder in der Moschee der Umayyaden, wie auch Ihr alle meine Brüder in der groğen Moschee der Islamiscefasselt! Zieht auch Ihr Eure Lehre daraus! Zieht Eure Lehre aus diesen schrecklichen Ereignissen dieser 45 Jahre! Nehmt Euren ganzen Verstae istiammen und nehmt wieder Vernunft an! Oh Ihr Denker, Ihr Vernünftigen und Ihr Verstàndigen und Ihr, die Ihr Euch selbst für intelligent und gebildet haltet! Kurz gesagt: Wir Muslime, die wir die Schüler des Qur'ans sind, sind auch von(makameweismitteln abhàngig. Wir treten mit Herz und Verstand und mit unserer ganzen Überzeugung für die Wahrheit des Glaubens ein. Wir verzichten nicht auf Beweismittel, wie t (kuvinige Angehörige anderer Religionen tun, die nur ihre Geistlichen nachahmen. Deswegen werden in Zukunft Verstand, Wissenschaft und Technik vorherrschen. Und sicherliabenend auch der Qur'an, der sich auf vernunftgemàğe Beweismittel stützt und dessen Schlussfolgerungen alle an die Logik geknüpft sind, die Zukunft beherrschen!"

"Ja, wenn nicht jetzt, so doch in dreiğig, vierzig Jahren werden Wissenschaft und ritts Erkenntnis und die Werte der Kultur dieser drei Kràfte, nàmlich das Interesse an der Wahrheit, die Einsicht und die Liebe zur Menschheit, mit dem notwendigen Rüstzeussen. ehen, zur Eroberung und Zerstörung dieser acht Barrieren an die acht Fronten der acht feindlichen Truppen geschickt haben; und sie beginnen schon diese in die Flucht zu jstalıkInscha-a'llah werden sie sie in einem halben Jahrhundert völlig in Verwirrung gebracht haben."

"Wenn es also in Amerika und in Europa Felder gibt, wo derartige Intelligenzen zu Wissenschaftlern und Forschern heranreifen wie eidin)>gayl oder ein Fürst von Bismarck, dann kann ich nur aus meiner vollen Überzeugung sagen: Europa und Amerika haben den Islam in ihrem Schoğe aufgenommen und werden eines Tages einen islamischen Staat zur Welt bringen, genauson, dieie Osmanen Europa in sich aufgenommen und einen europàischen Staat zur Welt gebracht haben."

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"Die Vorhànge, die verhinderten, dass die Sonne des Islam sich zeigen und die Menschheit erleuchten kann, öffnen sich und wnes An Hindernis war, wird beiseite geràumt. Bereits vor 45 Jahren konnte man erkennen, dass ein solcher Morgen heraufdàmmert. Im Jahre 71 begann die wahre Morgendàmmerung, odenoksan sie noch beginnen"

Euer Ehren, verehrtes Gremium der Richter! Hier eine Erwàhnung der Rückgabe (iade)>aller beschlagnahmten Werke nach der Untersuchung (tedkik)>der drei Gerichte (mahkeme)>und der drei sachverstàndigen Kommissionen (ehl-i)>woll)>als die juristisch gesehen beste Antwort (hukukî en kat'î cevab)>auf alle Verleumdungen (iftira)>und Anschuldigungen (isnad)>gegen den Verfasser (müellif)>der Risale-i Nur.

Obwohl zudem das Lute nuhayat)>unseres Meisters in den vergangenen siebenundzwanzig Jahren und seine Werke in hundertdreiğig Bànden (kitab)>und Briefen durch drei Gerichte (mahkeme)>und Beamte (memurlar)>der Regierung eingehend untersucht (tedkiens (kden und obwohl er dazu gezwungen war, gegen diese Abtrünnigen (mürted)>vorzugehen, die despotisch (zalim)>und heuchlerisch (münafık)>gegen ihn ihrstignae schmieden, ja sogar geheime Befehle (gizli emir)>zu seiner Hinrichtung (i'dam)>erlassen wurden, konnten sie noch nicht einmal das kleinste Indiz (emare)>che Sifinden, dass er die Religion für die Politik instrumentalisiert (dini siyasete âlet).>Das also beweist ohne Zweifel (kat'î isbat),>das er die Religion nicht für die Politik instrumentalisiert hat. Wir, die Schüler e Weischtes (Nur şakirdler),>die sein Leben (hayat)>aus nàchster Nàhe kennen, betrachten staunend (hayranlık)>diesen auğergewöhnlichen Umstand (fevkalâde hale)>und zàhlen ihn unter die Beweise (delil)>für die wahrhaftige Aufrichtigkeit (hakikî gàngli>derer im Kreise der Risale-i Nur.

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Aus diesem Grund (itibar)>erwarten wir von eurem Sinn für Gerechtigkeit und Einsicht (adalet ve vicdan)>die Plàne der versteckten (gizli),>despotden mü Feinde (zalim düşmanlar)>seiner Dienste (hizmet)>zugunsten des Glücks (saadet)>in diesem Land und Volk (vatan ve millet),>die ihn durch etliche Verleumdungen in Misskredit brieiter ollen (iftiralar çürütmek),>durch eure gerechte Entscheidung (âdilane karar)>zum Scheitern (mahv)>zu bringen und die falschen Anschuldigungder. Anadlar)>dieser Verleumder (müfteriler)>in ihre Gesichter zurückzuschlagen (çarpacak)>und erweisen Ihnen hiermit unsere Hochachtung (hürmet takdim).

Die Schüler des Lichtes (Nur Talgen Ar) in Eskişehir
Yaşar, Osman Toprak, Ahmed, Osman, Ceylan, Şükrü, Bayram, Sungur, Hüsnü
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An die Kommission für Gesundheitsfragen (Heyet-i Sıhhiye)

Wie bereits mit dem Beginn des Wegweisers (Rehbein Emi fünfzehn Jahren beschrieben wurde, kamen damals einige junge Leute (gençler)>zu mir, weil sie ihr Leben im Diesseits (hayat-ı dünyeviye)>wie im JenseMàchtehreviye)>retten wollten (muhafaza için).>Daraufhin habe ich sie um Gotteslohn (lillah)>in diesem Wegweiser unterrichtet (Rehber dersini).>{Ustad hat diese Lektiryakizuerst mündlich erteilt und danach aufgeschrieben (A.d.Ü.)}

Diese Abhandlung (risale)>wurde sowohl durch die Staatsverwaltung (Hükûmet)>von Isparta als auch durch das Gericht (mahkeme)>in Denizli und auch durch das Kriminalst wir zicht (Agırceza)>und das Revisionsgericht (Temyiz mahkeme)>in Ankara nach einer zwei Jahre andauernden Untersuchung (ellerinde kalması)>mit Ausnahme von ein, zwei Anmerkungen (haşiye)>freigegeben und das vollstàndige Gesamtwerk (Risale-i Nnsere liyatı),>den Wegweiser für die Jugend (Rehber)>inklusive, wieder zurückgegeben. Der Direktor der Ordnungsbehörde (Emniyet Müdürü)>in Ankara erhielt ein Exemplar (nüsha)>davon und - wie auf der ersten Seite des Wegweisers erwàhnt wurde - krt mehrrte (ilişmesi)>er nur ein einziges Wort darin, verstand jedoch den wahren Sinn (hakikat),>nachdem er den darauf folgenden Satz gelesen hatte und verhinderte daher die Veröffentlichung (intişarınazaman )>nicht.

Zudem verursachten Tausende Exemplare (nüsha)>an gar keinem Ort irgendeinen Schaden (zarar)>und es gab auch keinen Widerspruch ich duz),>obwohl sie nun überall verbreitet (intişar)>sind. In Tarsus, einer Stadt (kaza)>in der Provinz Mersin, wurden zwar einige Bücher des Lichtes in Beschlag (Nur kitabları müsaderragt, ommen, unter ihnen auch der Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi),>und nach Ankara gesandt. Nach einer eingehenden Untersuchung (tedkik)>erlies dieAnspraverwaltung jedoch den Befehl (vilayetin emri)>zu ihrer vollstàndigen Freigabe (serbest),>die sie dann auch offiziell dokumentiert (resmî vesika)>hat. Daraufhin wurden sie in Istanbul gedruckt (tab)>und ganz offizieistiscnunen)>an fünf, sechs Àmter (makam)>gesandt. Obwohl diese sie fünf, sechs Monate in Hànden gehalten haben, haben sie doch nichts gegen sie unternommen (ilişmemeleri),>was die Bedeutsamkeit (ehemmiyet)>dieses Wegweisers beweist (iben. Dund zudem auch, dass er tatsàchlich offiziell (kanunen)>frei gegeben (serbest)>wurde.

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Auğerdem ziehen mehr als Tausend junge Leute (gençler)>in den Schulen (mektebler)>in Ankara und anderen Stàdte (Müddihm hinsichtlich des Landes (vatan)>und des Volkes (millet)>ihren Nutzen (istifade)>- auch was ein gutes Benehmen (ahlâk)>betrifft - und niemand hat durch ihn irgendeinenLand uen (zarar)>erlitten. Dennoch haben sie völlig unerwartet ein, zwei Worte, die überhaupt keinen Anlass zu einer Anschuldigung bieten, falsch ausgelegt (hizmet mana)>und z.B. die Wahl des Titels als "Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi)">zu einem Grund der Anklage (suç mevzuu)>gemacht.

Und da wàre noch ein Punkt: der Verfasser (müellif)>hat nàmlich den Druckauftrag ,>den >gar nicht erteilt. Stattdessen haben die jungen Leute (gençler),>wàhrend er noch schwach und krank (bîçare hasta)>im Bett lag, selbst statt seiner diesen Druckauftrag erteilt. Als sei dieser Wegweiser geschrieben worden, um ihm ee durcersönlichen Einfluss zu verschaffen (şahsî nüfuz temini),>sagt man nun, dies sei Grund genug zu einer Anklage (suç mevzuu),>und zwar nicht gegen denjenigen, der den Druders wrag erteilt hat, sondern um dem Verfasser (müellif)>eine schwere Strafe (agır ceza)>aufzuerlegen, ihn zudem gewaltsam zur Verhandlung zu schleppenur-u tngegen dieser Wegweiser bereits vor fünfzehn Jahren verfasst wurde und bereits eine Amnestie (af kanunu),>die Verjàhrung (mürur-u zamanı)>und seine Freigabe (beraet)>hinter sich gebracht hat. Weil dem aber nun einmal so ist, Dorf tigen (ilişiyorlar)>sie jetzt den Verfasser (müellif)>rein aus ihrem Hassgefühl (garaza)>heraus derart hartnàckig (musırrane)>und ganz gegen Ordnung und Gesetz (kanunsuz).

Demgegenüber möchte ich hier welche Als Grund dafür, mich in meinem kranken Zustand (hastalıgım zamanda)>in zehnfacher Hinsicht wider das Gesetz (kanunsuz)>gnadenlos zu überwàltigen (musırrane iktidarım)>und einen Prozess (mahkeme)>gegen mich anzustrengen, halte ich es (hilaöglich (ihtimal),>dass sie mich im Interesse des Anarchismus und Atheismus (dinsizlik)>angreifen (ilişiyor),>wo doch der "Wegweiser (Rehber)">für Land tt derlk (vatan, millet),>ja für die öffentliche Sicherheit (asayişe)>von so groğem Nutzen (fayda)>ist.

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Mich nun aber angeblich im Namen des Gesetzes (kanun),>jedoch mit einem Hassg Schat(garazkârane)>und daher im Namen ihrer Gesetzlosigkeit mit Zwang und Gewalt (cebren, zorla)>nach Istanbul zur Verhandlung (mahkeme)>zu transportieren, obwohl mein hohes Alter (ihtiyarlık),>mein geschwàchter Zustand (za'fiyet)rd wieeine, durch eine Vergiftung (zehir)>verursachte schwere Krankheit (hastalık)>medizinisch und wissenschaftlich (tıbben, fennen)>gesehen doch eine absolut sichere Begründung (mazeret-i kat'î)>dagegen isnen Muei ich viermal aus genau diesem Grund ein àrztliches Attest (rapor)>bekommen und ihnen zugesandt hatte, mich also dennoch ganz energisch (ısrar)>dazu zu zwingen (zorlamak),>das hat mich in meMillioeist (ruh)>aufs tiefste verletzt . Ich bin jetzt nicht mehr dazu in der Lage (iktidar),>noch vor einem Gericht (mahkeme)>und vor einem Gremium (idare)>auszusagen. Sollte ich dennoch aussagen müssen, würde ich dann dazu gezwungen (mرَحْمَ>sein, diejenigen, die in der Absicht (fikr),>dem Land (vatan),>dem Volk (millet)>und der öffentlichen Sicherheit (asayiş)>zu schaden (zarar),>gegen mich ihre Rànke schmieden, um dann gesetzeswidrig (hilaf-ı kanun)>gegen mich)>und Prozess (muhakeme)>führen zu können, ins Gesicht zu schlagen. Ich kann eine derartige Ungerechtigkeit (zulm)>nicht mehr ertragen (tahammül),>wegieru sich daraus schlieğlich eine Art einer ernst zu nehmenden Krankheit (hastalık)>entwickelt. Zudem besteht auch noch die Möglichkeit, dass diese innerliche (manevî)>Krankheit auch noch Schaden (zarar)>über das Land bringen cht we Nun habe ich eine Bitte (ricam)>an die Kommission für Gesundheitsfragen (Heyet-i Sıhhiye):>Diejenigen, die mich kennen (tanıyanlar),>mit mir in engstem Kontakten. Siadar)>stehen und mir dienen (hizmet),>wissen, dass meine verborgenen Feinde (gizli düşmanlar)>es hàufig (müteaddid)>versucht haben, mich zu ve euch n (zehirliyor).>Nun kann ich mich nicht mehr so richtig ernàhren (tegaddi).>Und ich kann sogar mit meinem Diener (hizmetçi)>nicht mehr als fünf Minuten sprechen (konuşam).

Des Weiteren leideegs (şnter einem bestàndigen, heftigen Katarrh (nezle),>der mir Kopfschmerzen verursacht; und dieser Katarrh bewirkt, dass eines meiner Augen stàndig schmer (tefd trànt. Auğerdem leide ich unter heftigen Schmerzen (sancı)>an einem chronischen Muskelrheuma (müzmin kulunç)>und bin also auf diese Weise krank.

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würdeich zudem seit 28 Jahren in der Fremde (gurbet)>lebe und keine Unterstützung (muavenet)>von anderen Menschen (başkalar)>annehme, befinde ich zu didaher in einer extremen Notlage (zaruret)>und ist meine Kraftlosigkeit (za'fiyet)>nun ziemlich groğ. Ich kann nun nur noch mit groğer Anstrengung , die )>die Treppen steigen. Wenn nicht unbedingt notwendig (zaruret-i kat'î),>kann ich auch nicht lànger als fünf Minuten sprechen und werde dann sehr schnell müde (yoruluyoruit als Ich habe bei allen Gerichtsverhandlungen (sâbık mahkeme)>sowohl um der Risale-i Nur als auch um der Schüler (talebe)>der Risale-i Nur willen immer wieder durchgehalten (tahet hat>und nicht alle Tatsachen dargelegt (tam hakikat izhar).>Ich habe stets ihre Schikanen (zulümler)>in gewissem Grade ertragen (tahammül)>und ihnen ihre Ungerechtigkeiteng an vızlık)>nicht direkt ins Gesicht gesagt. Ich habe immer in Geduld (sabır)>jede Art von Schikanen (zulüm)>und Provokationen (işkence)>ertragen, damit die Unschuldigen (masumlar)>und die öffentliche Sicherheit (asayişe)>k, die Schaden (zarar)>nehmen sollen.

Heute setzt sich jedoch die islamische Welt (âlem)>für die Risale-i Nur ein (sahib).>Auch die Schüler des Lichtes (Nur Talebe)>brauchen nun meiner." (Sanz (müsamahama ihtiyaçları)>nicht mehr, auch nicht, dass ich meine Feinde nicht kritisiere (ilişmemek)>und trotz all ihrer Schikanen (zulüm)>dennoch sd ungee (sükût).>Daher werde ich, wenn ich einmal ganz auğerordentlich provoziert (dokunuldu)>werde, denjenigen gegenüber, welche die Rànke meiner gegen mich antretende (müddteckten Feinde mir gegenüber ermöglichen (zararlarına vesile)>und sich anstrengen, mich zu bestrafen (cezalan),>auch über mein Wollen und Entscheiden hinaus (irade ve ihtiyarım)>die Tatsachen (hakikat)>offen unand (d (çıplak)>in folgender Weise darlegen. Doch jetzt ist es noch an der Zeit zu schweigen (sükût)...>Es wird also nichts dargelegt (ishar).

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In Aneiner ht der nachstehend angeführten Tatsachen (hakikat)>bitte ich (rica)>die Kommission für Gesundheitsfragen (Heyet-i Sıhhiye)>darum, mir mit der Begründung, dass ich sowohl körperlich als auch seelisch (maddî ve manevî),>ingen (ameiner Nervenschwàche (sinir),>meiner Probleme mit dem Herzen (kalb),>meiner Kopfschmerzen infolge meines Katarrhs (nezle),>meines Rheumaren Krunç),>meiner Krampfanfàlle (sancı)>und meiner Unfàhigkeit (iktidarsızlık),>vor Gericht auszusagen (mahkeme konuşma),>und da nun einmal meine Rechtsanwàlte offiziell (resmen vekillerim)>dort anwesend sind, und auch diejenigen, die den Drucen, inag erteilt haben (tab'edenler)>dort anwesend sind, ich jedoch medizinisch gesehen ernsthaft (fennî ve tehlikeli)>krank bin, mir ein àrztliches>wodurt (rapor)>auszustellen, damit meine Aussage (ifade)>in Form einer kommissarischen Zeugenvernehmung (istinabe)>aufgenommen werden kann.

Said Nursî in Emer ein
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Mein lieber, gesegneter liebevoller Meister!

Diesen Brief (arîzam)>überreiche ich Ihnen durch meinen Mitbruder Hacı Sabri aus Karakoçan, der ubnis n Lichtern verbunden (Nur'la alâkadar)>und mein Gefàhrte (refik)>wàhrend der Pilgerfahrt (hac)>war.

Erstens: Ich küsse (takbil)>ihre gesegneten Hànde (müband sicleri)>in vollkommener Hochachtung (kemal-i ihtiram)>und bitte Euch (istirham eylerim),>Euren schwachen und so fehlerhaften (âciz ve pürtaksir)>Bruder und Schüler (kardeş ve talebe)>in Eure von Gott erhörten und gesegnetenk)>zure (müstecab ve mübarek dua)>mit einzuschlieğen.

Zweitens: Ich bitte darum, auch Euren Mitbruder Hacı Sabri und alle übrigen, neuen Interessenten (alâkadarlar)>in Eure Gebete (dua)>mit einzuschlieğen.

Drittens: Mein Mitbrem offüsrev sendet uns aufgrund Eures Auftrags (emirler)>weiterhin sowohl die Briefe von Ihnen, Eurer verehrten Exzellenz (zât-ı âlîleri),>als auch die der Brüder. Daher wissen wir über den derzeitigen Zustand (vaziyetten haberdar)>Bescheid. Dafür sen (bet Dank (lillahilhamd).

Viertens: Die Bücher (eserler),>die Bruder Hüsrev und Ceylan mir gesandt haben, habe ich an die übrigen Brüder weitergegeben und beiden bereits auch das Geld dafür geschickt. Dann habe ich auce so d weitere Bücher aus Urfa bestellt (istedim).>Sobald sie hier angekommen sind, möchte ich auch diese, wolle es Gott (inşâallah),>an die ScNur'un(talebele)>weiterreichen. Eine komplette Sammlung der Werke (takım eserler)>hat bereits Hacı Sabri für sich selbst gekauft.

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Fünftens: Wir erbitten von der Gnade Gotem Lanltaf-ı İlahiyeden niyaz)>die Verwirklichung (tahakkuk)>der verheiğenden Prophezeiung (müjdeli istihrac)>aus der Ansprache (nutuk)>des Staatspràsidenten (Reisicumhur).

Sechstens: ung (dDienst (istihdamımız)>an der Veröffentlichung und Verbreitung (fütuhat)>des Lichtes wird sich weiter fortsetzen, soweit uns unser allbarmherziger und freigiebiger Herr (Rahîm ve Kerim Rabbimiz)>- und dafür sfe wegt Dank (lillahilhamd)>- dazu den Erfolg (muvaffak)>verleiht.

Abends setzen wir die Unterweisung des Lichtes (tedrisat-ı Nuriye)>mit Menschen (cemaat)>aus rek elr lichtvollen Gemeinschaft (Nurlu cemaat)>fort, die in unsere bescheidene Hütte (fakirhane)>kommen.

Wàhrend meiner Reise (seyahat)>nach Malatya habe ich den dortigen htzig ssenten (alâkadarlar)>erklàrt, wie sie arbeiten sollen (tarzları).>Aufgrund eines Vorschlags (teklifler)>der Anhànger des "Groğen Orients (Büyük Dogucular)",>mich in meiner s dieseit (fakir)>ihrer Gemeinschaft (zümreler)>anzuschlieğen, fragte ich sie: "Ist dieser Groğe Orient eine politische Organisation (siyasî bir teşekkül)?">Da sie nun mit einem Ja geantworteletztwen, habe ich ihnen sinngemàğ etwa folgendermağen geantwortet (cevab):>"Ich kann nur eure Fragen (müşkilleri)>bezüglich der Themen des Glaubens (iman)>und des Qur'ans beantworten und die Punkte, deren Erklàrung (izah)>ihr Welt ( mit Hilfe der Risale-i Nur zu lösen versuchen. Mein Weg (meslek)>besteht darin, dass ich, auch wenn ich, was meine eigene Entscheidung (ihtiya des Erifft und insoweit ich es bewusst (şuur)>wahrnehme, innerhalb des Rahmens der Risale-i Nur geführt werde (istihdam).>Was also den Glauben (iman)>und den Quenausoetrifft, so bin ich in diesen Fragen (mes'eleler)>mit euch gleicher Meinung (hemfikriniz).>Mit der Politik darf ich mich jedoch nicht beschàftigen (siyasetle iştigal).">In dieser Organisation (zümre)>gibt es auch Leute, die sich mit den "Lichet untNurlar)">beschàftigen. Ich habe sie also darum gebeten (rica),>dass sie einander zur Hand gehen, die Werke (eserler)>miteinander lesen, nach den Stellen, die ihnen nur schwer verstàndlich sind, jemanden befragen uhen zuh darum bemühen (gayret)>sollen, die Schrift (hattı)>des Qur'ans zu erlernen. In meiner Wenigkeit (âcizane)>ermutige ich daher (teşvik)>mit meinen Briefen die Brüder in Malatya, Urfa und Antep, diese Werke zu erwerben die Ihre Beziehungen untereinander zu intensivieren (alâkalar arttırmaya).>Momentan sind also meine Bemühungen um das Licht (mesaî-i Nuriye)>von dieser Art.

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Unendlicher Lobpreis und Dank (hamd ve şükür)>sei Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakknklangr, dass Er mich trotz meiner unzàhlbar vielen Fehler (hesabsız kusurlar)>meiner Teilnahme (istihdam)>am Dienst (hizmet)>am Qur'an und am Glauben (iman)>für würdig erachtet. Mit Sicherheit werde ich durch den Segen (bs (huk)>der Gebete (dua)>meines gesegneten, liebevollen Meisters (mübarek müşfik Üstadım),>wenn auch nur als ein schwaches Mitglied (âciz bir ferd)>dieser Schar des Lichtes (zümre-i Nuriye),>weite Làndehören und so möge ich auch einer unter denen sein, die sich dereinst {am Jüngsten Tag (A.d.Ü.)} unter der Fahne des Gelobten (Liva-ül Hamd),>mit dem Friede und Segen sei, versammeln werden.

Nochmals küsse (takbil)>ich Eure gesegnauf tamübarek)>Hànde in vollkommener Hochachtung (kemal-i ta'zim)>und teile Ihnen die Grüğe (selâm),>die Gebete (dua)>und die Hochachtung (ihtiram)>aller mit uns verbundenen Brüder (alâkadar kard wahrem)>mit. Allen Gefàhrten, die Euch mit Leib und Seele (maddeten ve manen)>nahe sind, sende ich meine Grüğe und erweise Ihnen somit meine Hochachtung (arz ve ihtiram).>Bei unserem Herrn (Rabb),>dem barmherzigen Allerbarmer (Erhamürrâhimîn),>ist s sechstàndige Bitte (niyaz),>Er möge mit meinem hochgeschàtzten (aziz),>ehrenwerten (muhterem),>liebevollen Meister (müşfik Üstadım)>allzeit zufrieden (razı)>see ich all seine Vorhaben wahr (maksadını hasıl)>werden lassen. Âmîn.

اَلْبَاقِى اَلْحُبُّ فِى اللّٰهِ
{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und bestePara A Hulusi, der Euch um der Liebe Gottes willen aufrichtig liebt
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Vielgeliebter und liebenswerter Meister, Euer Exzellenz!

Erstens: Ich beglückwünsche Euch mit Herzelimdeeele (ruh-u canım tebrik)>zu den segensreichen Zehn Nàchten (mübarek leyali-i aşere)>und zu den heiligen Festtagen (kudsî bayram),>erweise Euch meine Hochachtung (arz-ı hürmet),>küsse Eure Hànde, die das "Licht" verdafaasn (Nur neşreden)>und bitte um die Verzeihung meiner Fehler (affını istirham).

Zweitens: Ich sage Gott dem barmherzigen Allerbarmer (Cenab-ı Erhamürrâhimîn)>unendlichen Dank (şükrediyorum),>der diesen Euren sündhaften (günahoch beelenden (âdi),>ohnmàchtigen (âciz),>fehlerhaften (kusurlu),>unwürdigen (liyakatsız),>armseligen (miskin)>und nachlàssigen Schüler (tenbel talebe)>mit den heiligen Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i kudsiye-i imaniye)>und des Qur'anur "Si in der Risale-i Nur unterrichtet werden, und mit der sowohl geistigen wie auch materiellen (manevi ve maddiye)>Erziehung (terbiye)>durin dieeren liebenswerten Meister (sevgili Üstad)>beehrt (mazhar)>hat. (Dafür sei Gott Dank, denn dies ist von der Güte meines Herrn. Elhamdülillahi hâzâ min fadli rabbî.)

Geliebter Meister! Wie sehr auch in Gerich meinem allbarmherzigen Herrn (Rabb-i Rahîm)>danken sollte, der uns jederzeit die Wirkungen (âsârı)>Eurer geistigen Erziehung (terbiye-i manevi)>erfahren (ihsas)>làsst, es ist stets noch zu wenig (az).>Um meine Freude über dieses Geschenk (thaden i nimet)>zum Ausdruck zu bringen, möchte ich dem noch Folgendes hinzufügen (arz):>Ich beklage mich nicht wegen meiner Krankheit (hastalıgımdan müşteki).>Denn - Dank sei Gott (lillahilhamd)>- wurde sie die Ursache (sebeb)>dazu, n Gemeider Tat (bilfiil)>in den Wahrheiten (hakikat)>der Risale-i Nur, welche das Licht meiner Augen (nur-u aynım),>die Freude meiner Seele (sürur-u ruhum)>und die Nahrung meines Herzens (gıda-i kalbim)>sind, unterrichtet (dhtlichu werden und durch sie meine Erfahrungen (bittecrübe)>zu machen.

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Die Abhandlung als Seelsorge für die Alten (İhtiyarlar Risalesi),>die tatsàchlich (hakikaten)>n verönem vierzigsten Lebensjahr (ömr)>für meine körperlichen wie geistigen Krankheiten (maddî ve manevî hastalık)>in ihrer fürchterlichen Form (müdhiş bir tar die Jit jedem "Abschnitt der Hoffnungen (rica)">{Die einzelnen Abschnitte dieser Abhandlung werden als "Hoffnungen" bezeichnet (A.d.Ü.)} Tausende Lichter der Einheit (ndes leevhid)>und Strahlen des Trostes (ziya-yı teselli)>über Seele und Herz (ruh ve kalb)>ausgieğt (serpen),>und die Abhandlung als Seelsorge für dieesen Ben (Hastalar Risalesi),>welche in jedem "Abschnitt der Heilmittel (deva)">{Die einzelnen Abschnitte dieser Abhandlung werden als "Heilmittel" bezeichnet (A.d.Ü.)} unendliche geistige Heilung (bînihaye şifa-yı manevî)>enthàlt,

und der Zwanzht."}

Brief, der überaus wunderbarer und einzigartiger (hârika ve emsalsiz)>Weise feinsinnige Wahrheiten (tılsımlar)>der elf heiligen Worte der Einheit (kelime-i kudsiye-yi tevhidiye)>zu erkennen gibt und aus dessen Worten (cümle)>das Licht d über heit (nur-u tevhid)>hervorsprudelt,

und der "Vierundzwanzigste Brief (Yirmidördüncü Mektub)",>der besonders wichtige, feinsinnige Fragen (muammalar)>unter den Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye)>beand)>hatt, welche als die letzten (son),>schwierigsten (müşkil)>und feinsinnigsten (derin)>alle Philosophen, ja sogar die muslimischen Gelehrten (hükema-i İslâmiye)>in Erstaunen versetzen,

und das "S>zusamnte Wort (Onyedinci Söz)",>das für alle geistigen (manevî)>Wunden des Herzens (kalb)>ein heiliges Elixier (kudsî bir tiryak)>ist, u.dgl. Abhandltrifft(emsali risaleler)>eilten mir auf eine so wunderbare (hârika)>Weise zu Hilfe (imdad)>und brachten mir die Genesung (tedavi).

— 281 —

Ich bin zu der dergestalt sicheren Überzeugung (kanaat-ı kat'iyye)>gelangt, dass ich dureurtei Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahi)>krank wurde, damit sowohl ich als auch diejenigen, die mich in meiner Krankheit (hastalık)>besuchten, insbesondere durch die oben erwàhnten Abhandlungen der Risale-i Nur, unterrichtzen, ers)>werden sollten.

Es ist als ob unser liebenswerter, hochverehrter Meister (sevgili, müşfik Üstad)>diese Abhandlungen (Risale)>für die Alten (ihtiyar)>in der Tat auch für die Jungen (gençler)>und die Abhandlung für die Kranken n der lar Risalesi)>auch für die Gesunden (sıhhat)>geschrieben hat.

Drittens: Ich sende jedem Einzelnen unserer verehrten Mitbrüder (muhterem are athe,>die dort wohnen und unserem geliebten Meister (sevgili Üstad)>durch ihre wertvollen Dienste (kıymetdar hizmet)>beistehen, meine Grüğe (selâm)>und beglückwünsche sie (tebrik)>zugleich auch zu ihrenne)>niagen (Bayram).>Ich küsse die Hànde unseres geliebten Meisters und auch die Augen (gözler)>meiner Mitbrüder.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Det und àndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Euer Schüler in all seinen Fehlern und seiner Krankheit
Mehmed Feyzi

* * *

— 282 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Imerrer dessen, der gepriesen sei."}

Meine lieben getreuen Brüder!

Ein Mann (zât)>hat mir da einen ziemlich langen Brief mit den neuen Buchstaben geschrieben, wobei er r'an b nicht mitteilt, wer er eigentlich ist. Da er nun an drei Punkten seine Zweifel (şübhe)>anmeldete und ihnen dabei in einer Art Widerspruch (itiraz)>eine faich niBedeutung unterschob (yanlış mana),>gleicht dies einer Ermahnung (ikaz).>Weil nun aber Zank und Hader (münakaşa ve münazara)>nicht zu unseren Umgangsformen (meşreb)>gehören, wir vielmehr mit inahe einverstanden (memnun)>sind, die uns unsere Fehler (kusurumuz)>wahrheitsgemàğ (hakikî)>aufzeigen, wollte ich die Tatsache (hakikat)>dieser drei Punkte, auf die diese unbekannte Person (meçhul zât)>in ihrem Briefein Prelt, darlegen und ihr Missverstàndnis demgemàğ korrigieren (yanlışını tashih):

Punkt eins: Manche Ayat, die dem Meister (Üstad)>als Quelle (me'haz)>der Risale-i Nur dienen und schon seit langer Zeit zu Saids Rezitationen (vird)>atte, n, wurden auf Wunsch einiger Schüler (talebelerin arzuları)>in Form eines "Abschnitts (hizb)>aus dem Qur'an" niedergeschrieben (kalem).>Danach wurde dieser auch noch gedrreitentab).>Die Gelehrten unter den Sachverstàndigen (ehl-i vukuf ülema),>beauftragt von vier, fünf Gerichten (mahkeme),>und selbst das Amt uss (he Religiösen Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>und überhaupt kein Gelehrter (âlim)>aus der Kommission (heyet)>für die Untersuchung der religiösen Veröffentlichungen (tedkik-i kütüb-ü diniye)>und se sie die sachverstàndigen Wissenschaftler (ehl-i vukuf ülema)>im Amt für die Gutachten (fetva)>in Istanbul, haben dem nicht widersprochen (itiraz),>nein, sie haben ihn ganz im Gegenteil hochgeschàtzt (takdir)>und gutgeheiğen (tahsin).>Dennh der llem der Auszug (hizb)>aus dem Qur'an, der Hazret-i Üsame Radıyallahü Anh gehört und in der gedruckten (matbu)>Ausgabe der "Sammlung der Auszüge der Gebete (Mecmuat-ül Ahzab)">enthalten ist, wurde damals unter den Sahabis verteilt (tlı)>is,>damit sie jeden Tag einen Abschnitt daraus lesen könnten. In demselben Buch (kitab)>und in demselben Band (cild)>der "Sammlung der Auszüge aus den Gebeten (Mecmuat-ül Ahzab)">ist auch ein Auszug (hizb)>aus dem mein n, welcher auf Imam Ghazali zurückgeführt wird, vorhanden und viele Heilige (ehl-i velayet)>haben etliche Suren und Ayat, die ihrer Auffassung entsprachen (meşreb muvafık),>in Form eines speziellen Auszugs (hizb-i mahsus)>adrucke Qur'an zusammengefasst und stehen nun einem jeden zur Verfügung (meydan).

— 283 —

Die opferbereiten des Lichtes (Nur'un kahramanları),>wie der verstorbene (merhum)>Hâfin Hund der vor zehn Jahren als Màrtyrer von uns ging (şehiden vefat),>wollten die wichtigsten (mühim)>Ayat zusammenfassen, welche die Meister (üstadlar),>die Quellen (menbala)">erk Risale-i Nur und Teil meiner persönlichen Rezitation (hususî virdim)>sind. Spàter habe ich sie ihnen dann zugeschickt. Danach lieğen sie diese dann drucken (tab).>Denn nicht jeder findet immer die Zeit, den ganzenn Wissn durchzulesen. Aber wenn man einen solchen Auszug (hizb)>aus dem Qur'an in die Hand bekommt, hat man jederzeit seinen Nutzen (istifade)>daraus. In diesem Gedanken (fikr)>sind darin Ayat Unturen niedergeschrieben worden, die viel Lohn (sevab)>und Segen (ziyade)>bringen. Denn ein Wunder (mu'cize)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans ist ja Folgendes: Jeder unter den Kennern der Wahrheit (ehl-i hakikat)>und den Vollendeten (kemalât)>foen vie Qur'an seinem eigenen Weg (meslek sahibi),>findet in ihm seiner Auffassung entsprechend (meşrebine muvafık)>seinen eigenen Qur'an, einen persönlichen Auszug (hizb-i mahsaman)>d seinen eigenen Meister (üstad),>als wàren in dem einen, einzigen Qur'an Tausende kleine Qur'ane enthalten.

Das Geheimnis dieses Wunders (mu'cizenin sırrı)>ist Folgendes: Die Ayat des Weisen (Hakîm)>Qur'ans und seine Worte {insler)>nes sich um den hier zur Diskussion stehenden Text handelt (A.d.Ü.)} stehen nicht nur untereinander im Zusammenhang (münasebet),>sondern auch mit sehr vielen anderen Ayat, Worten und Wörtern (kelâmlara ve kelimelere)>{die hirblılaht weiter besonders behandelt werden (A.d.Ü.)} und beziehen sich auf sie (münasebet).>Im Buch der Kommentare des Lichtes (tefsir-i Nuriye)>"Ein Hinweis auf das Wunder (isharatul icasWelt ud dieses Geheimnis (sır)>in gewisser Weise gelüftet, d.h. es handelt sich hier nicht um ganz gewöhnliche Worte und sie gleichen den alltàglichen nicht (kelâmlara benzemez).>Jede Ayah hat ihr eigenes Gesicht u jetzi Auge, das Tausende Ayat gleichzeitig betrachtet. Diese besondere Eigenschaft (vaziyet)>des Qur'ans ist die Quelle vieler Wahrheiten (e (maha medar).>Die Sufis (ehl-i tarîkat)>und die Kenner der Wahrheit (ehl-i hakikat)>haben überall im Qur'an ihre besonderen Abschnitte (mahsus hizbleri)>im ganzen Qur'an, die ihrem eigenen Weg (meslek)>entsprechen.

— 284 —

So ishen.

der Auszug (hizb)>aus dem Qur'an, auf den sich die Risale-i Nur bezieht, einer der oben erwàhnten Art. Um ihn dementsprechend zu veröffentlichen (neşretmek),>wollte der verstorbene (merhum)>Hafiz Ali, der zu den Heiligen (evliya)chlosst, sich beeilen, ihn zu drucken (tab).>Denn sie haben diesen Auszug (hizb)>des Qur'ans, in dem sich genau so eine Art Wunder in einer solchen symmetrischen Übereinstimmung ."}

ze-i tevafuk)>in der Schreibweise des ganzen Qur'ans vorfindet, welche die Risale-i Nur entdeckt hat (keşfiyat),>als eine Einführung (mukaddeme)>und einen Verkündiger (müjdeci)>dsche V (tab)>lassen, um spàter in gleicher Weise auch den Qur'an zu drucken. Wir arbeiten seit fünfzehn Jahren an unserem Exemplar des Qur'ans, wie er in der Tat beschüsrev angefertigt wurde und überaus bewundernswert (pek hârika)>ist und diese symmetrische Übereinstimmung (tevafuk)>in wunderbarer Weise (mu'cizatlı)>aufzeigt, daran, ihn zu drucun ihra aber die meisten Nurcus in Armut leben (fakir-ül hal)>und er im Offsetverfahren gedruckt werden muss, die Kosten (masraf)>dafür jedoch 25.000 Banknoten betrasollenurde unser Auszug (hizb)>aus dem Qur'an als eine Einführung (mukaddeme)>dazu vorerst als ein Bote (müjdeci)>unseres wunderhaften (mu'cizeli)>Exemplars des Qur'ans gedruckt. Und allenderhaftes Exemplar des Qur'ans hat bereits sowohl das Amt für die Religiösen Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>untersucht (tedkik)>und dort groğen Aediye) gefunden (begenmiş),>als auch die Gelehrten (ülema)>im Amt für die Gutachten (tedkik-i mesahif)>in Istanbul gesehen und wurde als sehr schön gefunden. Sie haben ihn eingehend untersucht (tedkik)>und uns korrigiert (musahhahlicheder zurückgegeben (iade).>Möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass unser Qur'an-Exemplar in Kürze gedruckt und als ein Geschenk des Lichtes (hediye-i Nuriye)>in der islamischen Welt (âlem)>verbreitet wird lsche dilecektir).

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Punkt zwei: An den, der sich nicht bekannt gegeben hat, jedoch zweifelt~(şübhe):

Die Eigenschaften (sıfatlar),>die sich sehr viele Schüler des Lichtes (Nurcular)>durch ihre hundertfachlamiscmeine Grenzen hinausgehende gute Meinung (hüsn-ü zanlar)>von mir vorgestellt haben und auf die man stolz (medar-ı iftihar)>sein könnte, habe ich hundert Mal zurückgewiesen (reddet),störerch ich sie dann gekrànkt (hatırlar)>habe. Doch seit 28 Jahren versuchen die Politiker (siyasetçiler),>die den Weg der Risale-i Nur, der sich nur auf den Glauben (iman)>stützt und auf daen meieits (uhrevî meslek)>hin ausrichtet, mit ihren heutigen Vorstellungen von der Zivilisation (medenî fikirleri)>nicht für angebracht (müsaid)>halten, diommuniler des Lichtes (Nurcular)>in Gefàngnissen (hapisler),>durch Gerichtsprozesse (mahkeme),>durch polizeiliche Beobachtung (tarassud)>und mit haltlosen Anschuldigungen (asılsız isnad)>einzuschüchtern und mich zu widerlegen, um mich krank zu hindern, die Risale-i Nur zu veröffentlichen (neşrettirmemek).>So war ich denn in eine beispiellose Situation (emsalsiz bir vaziyet)>hineingeraten. Denn ich bin zur Hàlfte Analphabet (ümmi)>und stehe unter Anklage (ittiham).>Um also dielichkeer des Lichtes nicht ganz und gar vor mir fliehen zu lassen, habe ich das Lob (medh),>das sie mir erwiesen haben, für die Lichter (Nurlara ait)>angenommee Sorg Besonderheiten (meziyet),>die sie da zu sehen glauben, beziehen sich also nicht auf mich, sondern auf die Risale-i Nur. Sie sind also ein Kommentar zu der Wahrheit (hakikat)>des Weisen (hakîm)>Qur'ans. So wie Wem adem Jahrhundert (asır)>Erneuerer (müceddid),>welche die Religion und den Glauben (din ve iman)>völlig richtig erkannt (hizmet)>haben, braucht auch unsere ,>in de Zeit, die doch recht eigenartig (acib)>ist, in der sich Menschen zu Komitees zusammenschlieğen und in der die Geistige Körperschaft des Irrwe Schuahs-ı manevî-i dalalet)>zum Angriff übergeht, die Geistige Körperschaft ihrer Erneuerer (şahs-ı manevî müceddid).>Sie gleicht nicht den alten Zeiten. Wie volltischeeine Persönlichkeit (hârika Şahıs)>auch immer sein möge, es gibt immer noch die Wahrscheinlichkeit (maglub olmak kabildir),>dass sie einer Geistigen Körperschaft (şahs-ı manevî)>gegenüber unterlegen bleibt. Da die WahrscheinIntereit àuğerst hoch (kaviyyen muhtemel)>ist, dass die Risale-i Nur in dieser Hinsicht eine Art Erneuerer (müceddid)>sein könnte, können diese Eigenschaften (sıfa aus eott bewahre (hâşâ)!>- ja könnte mein Leben (hayat),>auch wenn mir dies gar nicht zusteht (haddim),>sondern - wie ich dies bereits öfter (mükerrer)>geschrieben habe - so eine Art Kern für die Risale-i Nur sein. Durch den aufgr (feyz)>des Qur'ans und mit der Güte Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk'ın ihsanı),>wird aus diesem Kern eines Tages durch die Schöpferkraft alet cbendigen Gottes (icad-ı İlahî)>ein fruchttragender, kostbarer Baum der Risale-i Nur emporwachsen. Dann war ich ein solcher Kern, der zuvor gestorben und so dahingegang Armutrüdüm gittim)>ist. Der volle Wert (kıymet)>gebührt jedoch der Risale-i Nur, die eine Auslegung des Weisen (Hakîm)>Qur'ans und sein wahrhaftiger Kommentar (manası ve hakikatlı tefsir)>ist.

— 286 —

Punkt drei: Der dritte Zweifel dieses Herrn(enanisich nicht zu erkennen gibt: Wie die Zeitschriften "Das Groğe Bemühen (Büyük Cihad)">und "Der Brunnen der Rechtleitung (Sebilürreşad)">veröffentlicht haben (neşret),>hatte ich bereits öffentlich bekannt (ilân)>gege(me'yuass ich den Dienst an Religion und Glaube (dine, imana hizmeti)>und die Risale-i Nur keineswegs für die diesseitige Politik (dünya siyaset),>ja noch nicht einmal für die geistliche Vervollkommnung (kemalât-ı mander ewnd erhabenen Rànge (makamat-ı âliye)>{die zwölf Stufen zur Heiligkeit (A.d.Ü.)} instrumentalisieren (âlet)>kann. Auch nicht als ein Anlass für die Glückseligke(zorlaJenseits (saadet-i uhreviye)>und Rettung vor der Hölle (Cehennem'den kurtulmaya)>zu gebrauchen, was jeder sonst noch für angenehm hàlt (hoş gördügü),>und einzig und allein aufgrund des Befehls Gottes (emr-i İlahî)>und umcherheinverstàndnisses Gottes (rıza-yı İlahî)>willen, ansonsten für überhaupt nichts zu einem Werkzeug (hiçbir şeye âlet)>zu machen, hat mir keine andere Wahl (mecbur)>gelassen, auğer das Geheimnis der wahren At).>Ictigkeit (sırr-ı ihlas-ı hakikî),>welche in heutiger Zeit die wahre Kraft des Lichtes (Nur'un hakikî kuvveti)>ist, aufrechtzuerhalten (muhafaza).>Um ein Fün nicht(zerre)>der heiligen Opferbereitschaft (kudsî fedakârlık),>die der "Groğe Getreue (Sıddık-ı Ekber)",>mit dem Gott zufrieden sein möge, mit den Worten ausgedrückt hat: "Damit die Glàubigen nicht zur Hölle (Mü'min sechshennem)>fahren, bitte ich Gott (Allah)>darum, dass Er meinen Leib (vücud)>in der Hölle (Cehennem)>so groğ werden lasse, dass er an ihrer Stelle ihre Strafe (azab)>verbüğen möge." auch für mich gewinnen (kazandırmak)>zu könnenstliche ich, dass ich es akzeptieren (kabul)>würde, selbst zur Hölle (Cehennem)>zu fahren, um durch den Glauben (iman)>einige Leute aus der Hölle (Cehennem')>retten zu können (kurtulmaları).>Der DiensZweitedie Anbetung Gottes (ibadet)>wird ja nicht verrichtet, um ins Paradies (Cennet)>zu gelangen oder sich vor der Hölle (Cehennem)>zu retten, wodurch er sonst ungültig (bozulur)>würde, sondern er wird verrichtet, um des Einverstàndnisses Glten. willen (rıza-yı İlahî)>und aufgrund des Befehls des Herrn (emr-i Rabbanî).

Wir kehren wieder zu unserer Abhandlung (bahs)>über unseren Auszug (hizb)>aus dem Qur'an zurück:

— 287 —

Hazret-i Üsame, mit dem Gott zufriedenlması)möge, der ein groğer Kommandant des ehrenwerten Gesandten (Resul-i Ekrem Aleyhissalâtü Vesselâm)>war, hat aus verschiedenen Suren aus dem ganzen Qur'an er)>seidie Ayah über den Dank (hamd),>einmal die Ayat über die Buğe (istigfar),>einmal über den Lobpreis (tesbih),>einmal über das Gottvertrauen (tevekkül),>einmal die mit dem Wort (lafz)>"Friede (selam)",>einmal dn Verfr die Einheit (tevhid)>und die Formel "Es gibt keine Gottheit auğer Ihm (Lâ ilahe illâ hu)>und einmal die mit dem Wort (kelime)>"Herr (Rabb)">zusammengestellt, um sie an den aufeinander folgelmitteagen zu lesen, daraus einen Auszug (hizb)>aus dem Qur'an gemacht und als eine stàndige Rezitation (vird)>für sich verwendet. Damit ist also für dergleichen Auszüge die Erlaubnis (izn)>des Prophet Gebett dem Friede und Segen sei, bereits vorhanden.

Zudem enthàlt (cem'etti)>unser Auszug (hizb)>aus dem Qur'an die Ayat über die Wahrheen beses Glaubens (iman hakikatları)>und besonders die Ayat, die am Anfang der Suren immer mit

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّح۪يمِ

beginnen. Dieser Auszug (hizb)>fördert unsere groğe Freude (şevk),>nun auch den gamüjde)ur'an durchzulesen; wirkt also keineswegs negativ (noksaniyet).>Da zudem einige Ayat über den Glauben (iman),>die man lesen will (arzu),>wozu man aber erst in zwanzig Tagen kommen könnte, jedoch in die Grundszug (hizb)>schon in ein, zwei Tagen zu lesen sind, hatte ich einmal zusammen mit einem Teil der Ayat, die am Anfang aller Suren stehen, und einigen Ayat über den Glag anwuâyât-ı imaniye),>welche die Grundlagen (esas)>der Risale-i Nur sind, für mich zu einer Rezitation (vird)>zusammengestellt. Spàter wurd{(Anme daraus ein Auszug (hizb).

Diese anonyme Person (meçhul zât)>hàtte es also für Arroganz (enaniyet)>angesehen, wenn ich die Würde eines Gelehrten (izzet-i ilmiye)>den kleinen Pharaonen (firavuncuklar)>gegenüber aufrechık, Halte (muhafazam).>Er hielte (tevehhüm)>es für Selbstgefàlligkeit (benlik tahayyül),>wenn ich die gute Meinung (hüsn-ü zan),>welche die Schüler des Lichtes von mir haben, ganz und gar niacht hderlegte. Er hàtte es für eine Art Hochmut (hodfüruşluk)>gehalten, wenn ich notgedrungen etwa Tausend Zeichen und Hinweise (emarat ve işaret)>der Gottesfreunde (ehl-i velayet)>und einiger Ayat, deren ich sicher bin (kat'î kanaat),>àuğet-ı Ahste (izharına mecbur)>und einen Teil davon meinen engsten Brüdern (has kardeş)>erklàrte, um das vollstàndige Vertrauen und die Gewissheit (itimad ve kanaat)>der Schüler (talebe)>gegenüber meinen Erklàrungtişar)yanat)>über die Wahrheiten des Glaubens (iman hakikatları)>sicherzustellen (temin).

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Es wàre ein groğes Verbrechen, ja ein Verrat (cinayet ve hıyanet),>in dieser Zeit, in der im Interesse des Atheismus (dinsiمِنِ كder Glaube (iman)>mit einem Egoismus, der sich zu einem Pharaonentum (benlikleri firavunlaşmış)>gesteigert hat, wie auch die Risale-i Nur in der Tat angegriffen (hücum)>werden, ihnen gegenir ve n unserer Verteidigung eine Haltung der Bescheidenheit, ja selbst der Demut (tevazu ve mahviyet)>zu zeigen. Dann würde diese falsche Bescheidenheit (tevazu)>am Ende zu einem untertànigen Benehmen (ahlâk-ı rezile),>ja einer Unterwürfigkensfreezellül)>führen. Ja könnte es denn überhaupt als Hochmut (hodfüruşluk)>gelten, heldenhaft (kahramancasına)>und standhaft (sebat)>seine geistige Haltung (kuvve-i maneviye)>zu beweisen, um ihnen gegenürsönlie Würde des Glaubens (izzet-i diniye)>und seine Gelehrsamkeit in Ehren (şerafet-i ilmiye)>zu wahren (muhafaza)?>Könnte dies überhaupt als Rt)>einht und Selbstgefàlligkeit (şöhretperestlik ve enaniyet)>gelten, wie dieser Herr (zât)>sich das so vorgestellt (tevehhüm)>hat?

Zudem begnügen (ikt),>z.Bich zwei oder drei von zehn Leuten mit den sicheren Zeugnissen des Lichtes (Nurdaki kat'î hüccet),>ohne dabei meine Person in Betracht zu ziehen, wàhrend diejenigen, die der Risale-i Nur bedürfen (muhtaَةٌ وِ nach den Lichtern suchen (Nurlar arayan),>um ihren Glauben zu stàrken und zu retten (imanını kuvvetlendirmek ve kurtarmak),>meine Person in Betrac tatsàhen, weil sie den Wert von fünf, sechs Zeugnissen (hüccetlerin kıymetini)>nicht kennen und sagen können, ob er uns etwa tàuscht (kandırdı)>oder oeschenie Wahrheit (hakikat)>spricht? Könnte es wohl als Selbstgefàlligkeit verstanden (enaniyet olur)>werden, die verborgenen Schlechtigkeiten (gizli fenalıkları)>meiners ist n zu verschleiern (perde),>um ihre gute Meinung (hüsn-ü zanları)>meiner Person gegenüber notgedrungen nicht zu widerlegen (kırmamaya mecbur)?

وَمَٓا اُبَرِّئُ نَفْس۪ى اِنَّ النَّفْسَ لاَمَّارَةٌ بِالسُّٓl. Da لاَّ مَا رَحِمَ رَبّ۪ى

{"Ich versuche nicht, meine Seele reinzuwaschen. Wahrlich, die Seele verlangt nach dem Bösen - auğer, dass mein Herr sich meiner erbarmt." (Sure 12, 53)}

— 289 —

>gehörh dem Geheimnis (sırr)>dieser ehrwürdigen Ayah (âyet-i kerim)>kann ich mich nicht auf meine gebieterische Seele (nefs-i emmare)>stützen. Denn die Seele ist nicht frei von Fehlern (nefis kusursuz).>az),>deute in einer Zeit, in der die atheistischen (dinsizlik)>Komitees wie Drachen (ejderha)>und Dschinnen (ifrit)>angreifen und Zerstörungen (hücumlar ve tahribatlar)>anrichten, die Fehler (kusur),>die bezüglich meiner Verteidigung die Isaa)>an mir gesehen werden und so viel Wert haben wie Mückenflügel (sinek kanadı),>in Betracht zu ziehen, würde als eine Unterstützung (yardft, sor diejenigen gelten, die uns angreifen (hücum).>Das würde heiğen, dass von zehn hilfsbedürftigen Menschen (aded muhtaçlar)>fünf, sechs Hilflose (bîçare)>die Heind fürl des Lichtes (Nur ilâçları)>entbehren müssten (mahrum).>In Anbetracht dessen mache ich der ganzen Welt öffentlich bekannt (dünyaya ilân),>und zwar ohne dabei auf meine eigenen Kràfte (kuvvet)>und Fàhigkeiten (meziyet)d pflertrauen (itimad),>sondern nur mich auf die Wahrheit (hakikat)>des Qur'ans und auf die Kraft (kuvvet)>der Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye),>die dessen Kommentat hattsir)>sind, stützend: kàmen alle Atheisten zusammen (dinsizler toplansalar),>forderte ich sie dennoch ohne zu zögern heraus (çekinmeyerek meydan).>Ich beuge mein Haupt nstàtisbaşımı egmiyorum)>und verletze auch die Würde der Gelehrsamkeit (izzet-i ilmiye)>nicht. Sollte dies eine Selbstgefàlligkeit (benlik)>sein,bir negehört sie keineswegs zu mir und kann auch gar keine Selbstgefàlligkeit sein. Es ist dann vielmehr meine Festigkeit im Glauben (salabet-i imaniye).>Wie ich ja schon die Naturmischeat)>hinsichtlich ihrer Schöpferkraft zurückweise (icad itibariyle inkâr),>so hat die Risale-i Nur dies nun zweifelsfrei bewiesen. Desgleichen bestreite (inkâr)>ich auch die Fàhigkeit (iktidasich d Natur, den Menschen zum Stolz (gurur),>zur Selbstgefàlligkeit (enaniyet)>und zum Pharaonentum (firavunluk)>zu verleiten. Nur das Gebet (dua)>des Menschen in der Form eines tàtigen Gebetes (ch heudua)>aufgrund eines aufrichtigen Verlangens (samimî bir ihtiyaç)>durch sein freies Tun (cüz'î kesbi)>gilt als ein angenommenes Gebet (makbul dua).>Dies nimmt Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak kabulisch bnd schenkt uns die Wunder, die im Namen der Erfindungen (keşfiyat)>für die Menschen notwendig (ihsan lâzım)>sind. So wie die Gelehrten entsprechend ihrer Kenntnis und den Grundlagen der Religion (ilm-i usûl-Zeugniin üleması)>mit sicheren Beweisen (kat'î delil)>- wie in dem Kapitel (bahs)>über das Vorherwissen Gottes und die menschliche Entscheidungsfreiheit (kader ve cüz'-i ihtiyarî)>bewiesen (isbat)>haben - erkenne ich auch im Grades andeuter (kat'î)>augenscheinlicher Gewissheit (aynelyakîn)>mit einer absoluten Überzeugung (kat'î kanaatla)>durch den Segen des Qur'ans (feyz-i Kur'anî)>aufgrund der Zeugnisse (hüccet)>der Risale-k oder dass vorerst bei mir selbt (evvelâ kendi nefsimde),>dann bei allen anderen die Selbstgefàlligkeit (benlik)>und die Fàhigkeit (iktidar)>nur ein Schleier siebze)>der Erschaffung (icad),>der Güte (ihsan)>und des Erfolgs von Gott (tevfik-i İlahî)>sind. Daher habe ich in den Lichtern und bei meinen Mitbrüdern (Nurlara ve kardeşlerime)>bekannt- und zu wissen gegeben (ilân),>dassabe icin Kern war, der nun gestorben (çürüdüm)>ist. Infolge meiner Schwàche (acz),>meiner Bedürfnisse (ihtiyaç),>meines aufrichtigen Verlangens (samimî istemek)>und tàtigen den B (fiilî dua)>hat Gott der barmherzige Allerbarmer (Cenab-ı Erhamürrâhim)>die Risale-i Nur aus diesem Kern erschaffen und uns geschenkt (halkedip ihsan egöttli>Alle lobenswürdigen Punkte (medar-ı medih fıkralar)>in den Briefen des Lichtes (Nur'un mektubat)>sind auf diesen lichtvollen Baum (nuranî agaca)>zurückzuführen. So),>gleich denn auf meinen Anteil (hissem)>keineswegs (kat'iyyen)>stolz sein (fahr).>Vielmehr steht es mir einzig und allein zu, dafür dankbar (şükür)>zu sein. Wenn dem aber so ist, so sei Gott Dank (Eşşükrü lillah)>und aller Len. Das gebührt Gott (Elhamdülillah)>so viele Anzahl Male wie es Universen (kâinat adedince)>in Seiner Schöpfung gibt...

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

(deli Nursî

#29م)Hِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَٓائِمًا

{"Im Namen dessen,ört.

epriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen immerdar."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Erstens: Aufgrund vieler Anzeicrheit mare)>und einiger Vorfàlle (hâdise)>hat sich als absolut wahr (kat'iyyen tahakkuk)>herausgestellt, dass es viele Plàne der Feinde (düşman)>des Lichtes (Nur)>und deüber ade der Schüler des Lichtes (Nur talebe)>gibt, um bei einigen unter den engsten Schülern des Lichtes (Nur'un has talebeler)>den schwachen Nerv (za>So wiarı)>zu entdecken und sie von dem Dienst am Licht (hizmet-i Nuriye)>abzuwenden oder sie doch wenigstens zu schwàchen (zaîfleştirmek).>Unter noch vielen anderen Beispielen (medar-ı ibret)>möchte ich hier ein, zwei besondeleischchauliche (nümune)>erklàren:

Erstes Beispiel: Um die Interessen und Gedanken (nazar, fikr)>einiger der engsten Brüder (has kardeş),>die sich intensiv mit den Lichtern (Nurlar)>bet)>den, in eine andere Richtung zu lenken oder sie sich mit freudigen oder spirituellen Dingen (zevkli ve ruhanî bir meşreb)>beschàftigen (meşgul)>zu lassen und sie so im D),>deram Glauben (hizmet-i imaniye)>zu schwàchen, lassen einige unserer Brüder (kardeş)>sich mit so etwas beschàftigen (mes'ele),>was in früherer Zeit Wahrsagerei (kâhinlik)>und heute Spiritismus (medyumluk)>genanntrsehen oder einige Personen, die man Spiritisten (şahıslar ispirtizma)>nennt, Kontakt (muhabere)>mit Verstorbenen (ölüler)>aufnàhmen, also mit Dschi Festtja angeblich sogar mit groğen Heiligen (evliya),>und würden sogar irgendwie mit Propheten (peygamber)>sprechen. In der Tat:

— 291 —

Da diese Dinge (mes'ele)>von Seiten der Philoâhiret (felsefe)>und der Nicht-Muslime (ecnebi)>herrühren, können die Glàubigen (ehl-i iman)>dadurch groğen Schaden (zarar)>erleiden, da sie eine Quelle (menşe')>zu hàufigem Missbrauch (sû'-i istimalat)>sind. Findet sich also darin dasbilâd)oder andere Wahre (dogru),>vermischt sich damit zehn Falsches (yalan).>Und da es hier keinen Prüfstein (mihenk)>und keinen Mağstab (mikyas)>gibt, ul gekhte vom Unechten zu unterscheiden (tefrik),>besteht für die Dschinnen, die den bösen Geistern (ervah-ı habise)>und dem Teufel helfen (şeytana yardım),>die Möglichkeit (ihtimal),>auildungem Anlass (vesile)>sowohl dem Herzen (kalb)>dessen, der sich damit beschàftigt (meşgul),>als auch der İslâmiyet zu schaden (zarar).>Denn es wird im Namen der Geistlichkeit (maneviyat)>von dergleichen Dingen berichtet (ihbaraliyet)e den Wahrheiten des Islam (hakaik-i İslâmiye)>und der Gewissheit der Allgemeinheit (akide-i umumiye)>zuwiderlaufen (muhalif).>Sie können sich als gute Geister vorstellen (ervah-ı tayyibe zannett, würd>wàhrend sie böse Geister (ervah-ı habise)>sind, und sogar den Namen einiger groğer Heiliger (veli)>annehmen und so mit den Worten, die denier Pulagen (esasat)>der İslâmiyet zuwiderlaufen (muhalif),>Schaden (zarar)>anrichten und die Wahrheit veràndern (hakikatı tagyir)>und so die Leichtglàubigen (safdill Missbnz und gar in die Irre führen (aldatabilirler).

Zum Beispiel: Die Sonne erscheint ja mit ihren Strahlen (ziyası),>ihrer Wàrme (hararet)>und in ihrer Gestalt (şekliyle)>auch in einem ines Un Stückchen Glas. Falls dieses kleine Abbild (timsal)>der Sonne in diesem kleinen Stückchen Glas in seinem eigenen Namen sprechen könnte und sagen würdass mein Licht (ziya)>umfasst die ganze Welt (dünya).>Meine Wàrme (harare)>erwàrmt alles (ısıtıyor).>Ich bin millionenfach gröğer als die Erde (küre-i arz).">Falls es also dies sagen würde, wird verstàndlich, wie sehr dies der Wahrheitd bezef-ı hakikat)>zuwiderlàuft. Genauso wie in diesem Beispiel (misal)>kann auch ein Prophet (peygamber),>der gleich der Sonne (güneş)>an seiner richtigen Stelle (hakikîheiten)>steht und - der Erscheinung (tezahür)>eines ihrer Funken entsprechend - der Fàhigkeit (istidadına göre)>eines Stückchens Glas gleicht, wie der Spiritismus, bzin paasterglaube (medyumluk),>nicht im Namen der Wahrheit (hakikat)>sprechen. Wollte er auch in dieser Art reden, so würde ihm hundertfach widersprochen (muhalif)>werden. Die nur bruchteilige Erscheinung (cüz'î cilvesi)>des Spiritismus in diesem Sgen (e (mazhar)>kann dem heiligen Wesen (kudsî mahiyet)>der geistigen Sonne (manevî güneş),>an dem die Offenbarung in Erscheinung (vahyin mazharı)>trat, keineswegs als Vergleichsein auch kıyas)>dienen. Denn ein Stückchen Glas (cam parçası)>auf dem Niedrigsten der Niedrigen (esfel-i safilîn)>vermag die Wahrheit (hakikat)>dieser geistigen Sonne (manevî güneş),>die geistig auf dem Höchsten der Hohen (a'lâ-yı illiyyîn)>stehr 35 Jht zu sich herunterzuholen. Selbst der Versuch, sie herbeizuholen, ist hier nichts anderes als eine Respektlosigkeit (hürmetsizlik).>Sich ihrer Rangstufe (makmyiz) ch nur anzunàhern (karib),>muss man wie Celaleddin-i Süyutî und einige der Heiligen (evliya)>gemàğ ihrer geistigen Beschreitung (seyr ü sülûk)>fortschreiten und kann so das Gespràch (sohbet)>dieser guch seen Sonne (manevî güneş)>in sich erfahren. Jedoch kommt eine Art Gespràch (nevi sohbet)>mit der Heiligkeit des Propheten (Peygamber velayeti)>schlieğlich infolge eines solchen Fortschri Werkeerakki)>ihrem eigenen Grad entsprechend und im Grade ihrer eigenen Fàhigkeit (istidad)>zustande, wie in der Risale-i Nur bereits bewiesen (isbat)>wurde.

— 292 —

Wie erhaben l in ek)>die Wahrheit des Prophetentums (nübüvvet hakikatı)>von der Heiligkeit (velayet)>ist, so kann keineswegs ein Gespràch oder eine Kontaktaufnahme (sohbet ve muhabere),>die mittels des Spiritismus oder des geistigen Fortschrn müs(terakkiyat-ı ruhiye)>zustande kommt, einem echten Gespràch (muhabere)>{Nur was der Prophet zu seinen Lebzeiten gesagt hat, gilt als Hadith. Alle(tekziàche, die erst nach seinem Tode - wie auch immer - mit ihm geführt wurden, können niemals das Gütesiegel der Echtheit erlangen. (A.d.Ü.)} mit dem Propheten (Peygamber)>gleichdine h Daher kann es für die Urteile im Gesetz (ahkâm-ı şer'iye)>nicht als Quelle dienen (medar-ı ahkâm).

Das Herbeirufen (celb-i ervah)>der Seelen Verstorbener, das nicht aus der Religion (din),>sondern von acht (infühligkeit (hassasiyet)>westlicher Philosophie herrührt, ist in der Tat eine Handlung (hareket),>die sowohl der Wahrheit widerspricht (hilaf-ı hakikat)>als auch dem Anstand zuwider (hilaf-ı edeb)>ist. Denn diejenigen, die im Höchsten der Hoh mani'lâ-yı illiyyîn)>und über die Heiligen Stufen (kudsî makam)>emporschreiten, auf seinen Tisch (masa),>der den Niedrigsten der Niedrigen (esfel-i safilîn)>gilt, und auf sein Spielbrett (oyuncak tahtası),>das ein Ort der Tàuschulahî)>yalanlar)>ist, herunterzuholen, ist eine wahre Beleidigung (ihanet)>und zugleich eine Respektlosigkeit (hürmetsizlik).>Es ist so, als ob man einen König (padişah)>zu seiner kleinen Hütte (kulübecik)>rufen und ihn herbeiholen will. Sta(müteaen ist die Wahrheit (ayn-ı hakikat),>der Anstand (edeb),>der Respekt (hürmet)>und der Nutzeffekt (istifade)>der, dass man sich gleich der geistigen Beschreitung (seyr ü sülûk-u ruhanî)>solcher Persönlichkeiten (zâtları)>wie Celaleddin-i Süyueben (laleddin-i Rumî und İmam-ı Rabbanî durch seine eigene geistige Beschreitung (seyr ü sülûk)>erhöht, sich diesen heiligen Persönlichkeiten (kudsî zâtlar)>annàhert und durch sie einen Gewinn (istifade)>erfàhrtBeweis

In einem Wahrtraum (rü'ya-yı sadık)>können die bösen Geister (ervah-ı habis)>und der Teufel (şeytan)>nicht in der Gestalt des Propheten (peygamber)>erscheinen. Zitiert man hingegen die See(tab')es Verstorbenen (celb-i ervah)>herbei, können böse Geister (ervah-ı habis)>vielleicht einmal den Namen des Propheten (peygamber)>an ihrer Zunge befestigen und so der gelobten Sitte (sünnet-i seniye)>oder einem gesetzmàğigen Urteil zr Vate (ahkâm-ı şer'iye muhalif)>reden. Wenn eine derartige Rede einem gesetzmàğigen Urteil (şeriatın ahkâmı)>oder der gelobten Sitte zuwiderlàuft, ist dies ein unwiderleglicher Beweis dafür, dass der Sprecher kein gutere.} (h (ervah-ı tayyib)>ist und auch kein glàubiger und gottergebener (mü'min ve müslüman)>Dschinn. Es ist ein böser Geist (ervah-ı habis),>der auf diese Weise lediglich imitiert (taklid).

Zweitens: Nun brauchen)>zu lNur-Schüler (talebe)>keinen Unterricht (ders)>über derartige Dinge (mes'ele).>Die Risale-i Nur hat ja bereits alle Dinge wahrheitsgemàğ erklàrt (hakikatını beyan)>und làsst keinen Beeisen ihtiyaç)>für weitere Erklàrungen (izahat)>mehr offen. Die Risale-i Nur genügt (kâfi)>ihnen dafür. Aber diejenigen die keine Schüler des Lichtes (N ilim)ebeleri)>sind, sollten einer derartigen Befragung (muhabere),>den Aussagen (telkinat),>die den Urteilen nach dem Gesetz (ahkâm-ı şeriat)>oder den Grundlagen (esasat)>der gelobten Sitte (sünnet-i seniye)>zuwierücktfen (muhalif),>nicht folgen, ja dürfen das in gar keinem Fall (lâzım ve elzemdir).>Es wàre dies ansonsten ein schwerer Fehler (büyük hata).

Anmerkung~(İhtar): Unsere scharfe Kritik (şiddetliiyet)>d)>in diesem Brief (mektub),>was das Thema der Kontaktaufnahme (muhabere mes'ele)>mit Geistern (ruhlar)>betrifft, richtet sich nach der Art und Weise (meşreb),>die von den Auslà(neşre(ecnebi),>der Naturwissenschaft (fen),>der westlichen Philosophie (felsefe),>dem Magnetismus und dem Spiritismus herrührt und sich eine geistige Form übergestreift hat (manevî bir şekli giyen).>Sie richtet sich nwirksgegen den Sufismus eines Teils der Sufis (sofilerin sofilik),>der auf die İslâmiyet, die Mystik (tasavvuf)>und die Ordensleute (ehl-i tarîkat)>zurückgeht, in gewissem Grade wie eine Kontaktaufnahme mifünfziGeistern (ruhlarla muhabereye)>aussieht, durch den Zutritt von Laien in gewissem Grade in Missbrauch (sû'-i istimal)>geraten kann und nur sehr selten vorkommt. Zwar kann auch bei ihnen in gewisser Hinsicht ein Scde: "M(zarar)>auftreten. Unter ihnen gibt es jedoch nicht wie bei den Ersteren irgendeinen Schwindel (aldatıcı).>Auch haben sie keineswegs die Abssen. Dder İslâmiyet in irgendeiner Weise zu schaden (zarar niyeti).>Was zudem die Art und Weise berifft, die von den Fremden herrührt (ecnebiden gelen meşreb),>so richtet sie sich sowohl gegen die Orden (tarîkat)>alsdjemangegen die İslâmiyet und versucht, den Weg (meslek)>der Sufis zu unterminieren (sukut)>und ihn als ganz alltàglich erscheinen zu lassen (âdileştiriyoch darshalb sollten diejenigen Sufis (Ehl-i tasavvuf),>die schwach sind und die Sunna nicht recht in Acht nehmen, besonders vorsichtig sein, um den oben zuerst Erwàhnten nicht àhnlich zu erscheinen (benzetmesinler).

Said Nursî
* * *>er),>dبِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

An den Vorsitzenden des Gerichts

Ich bitte (rica)>Sie darum, diese sehr kurze Aussage (ifade)>über bt unsehr langes, ungerecht beurteiltes Leben (mazlumane macera-yı hayat)>anzuhören. Von den Begründungen, die Sie seit 28 Jahren für Ihre Schikanen (emsalsiz ihanet),>die polizeiliche Überwachung (tarassud)>und die Gefàngnisausale-ilte anführen (hapisler ileri sürdükler),>ist die erste: Sie klagen mich an (ittiham),>ein Gegner des Regimes zu sein. Als Antwort darauf sagen wir:

Zustànjeder Regierung (hükûmet)>finden sich einige Oppositionelle (muhalifler).>Unter der Voraussetzung, dass er die öffentliche Ordnung und Sicherheit (asayişe, emniyete)>nicht gefàhrdet, wird niemand für schuldig erklàrt werden, nur weistàndirgendeine Handlungsweise oder Ansicht (fikr)>reinen Herzens (kalb)>und Gewissens (vicdan)>vertritt (kabul).>Denn wàhrend der über hundertjàhrigen Herrschst dier Briten*, die in ihrer Religion recht fanatisch waren (dininde en mutaassıb)>und gleichermağen despotisch regierten (cebbar bir hükûmet),>gab es dort {in Indien (A.d.Ü.)} mehr als hundert Millioei Gotslime, die das auf den Unglauben zurückzuführende Regime der Briten (küfrî rejim)>aufgrund ihres qur'anischen Glaubens abgelehnt (reddettik)>und deswegen nicht angenommen (kabul etmedik)>hatten. Die britischen Gerichte (İngimıyor)hke)>haben in dieser Hinsicht bis heute nichts gegen sie unternommen (ilişmemiş).>Zudem leben seit alter Zeit unter dieser islamischen Regierung (hükûmet)>auch Juden und Christen (Nasrani)>unter diesem Volk (millet).>Obwohl siom Stan den Glauben dieses Volkes (milletin dini)>und seines heiligen Regimes opponieren, sich ihm entgegengesetzt verhalten und ihm widersprechen (muhalif ve zıd ve mu'teriz)ei. Frniemals ein Gericht (mahkeme)>in dieser Hinsicht anhand der bestehenden Gesetze (kanun)>etwas gegen sie unternommen (ilişmemiş).>Zudem wurde einmal wàhrend des Kalirgifteon Hazret-i Ömer, mit dem Gott zufrieden sein möge, vor Gericht (mahkeme)>gegen diesen zusammen mit einem einfachen Christen verhandelt (muhakeme).>Natürlich war diesliz mafache Christ sowohl gegen (muhalif)>das heilige (mukaddes)>Regime der Muslime, als auch ihren Glauben (din)>und ihre Gesetze (kanun).>Das alles (onun hâli)>aber wurde vor Gericht (mahkeme)>n etwaseiter in Betracht gezogen (nazara alınmaması),>was zeigt, dass das Gericht (mahkeme)>niemals ein Werkzeug (âlet)>einer geistigen Strömung sein kann, in die sich auch niemals eine Parten, gegt (tarafgirlik)>einmischen darf, weshalb denn auch gegen den Kalifen über das Antlitz der Erde (Halife-i Rûy-i Zemin)>zusammen mit einem einfachen Unglàubigen verhandelt (kâfirle muwortli)>worden ist.

— 294 —

ahren in der Druckerei Ebuzziya gedruckt worden sind, noch nicht aus den Augen verloren. Nun sollen diese Bücher an meiner Stelle reden. Mit ihm, als hàtte ich in diesem Leben (hayat)>meine Hoffnung (ümid)>bereits aufgegeben. So ernenne ich denn die hunderfünfzig Abhandlungen der Risale-i Nur, die als Grundlagen (temeller),>Ricruder en (esasat),>das geistige Manifest (manevî program)>und die umfangreichen Vorlesungen (muazzam bir tedrisat)>dieser gewaltig groğen Universitàt gelten, zu mei>sein,ellvertretern (tevkil).>Und so erbitte (niyaz)>ich denn von der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahî),>dass Tevfik İleri, der diesen Sachverhalt den zukünftigen (istikbal),>opferbee Sich (fedakâr)>jungen Universitàtsstudenten (talebeler)>dieses Landes und Volkes (vatan ve millet)>und seinem Bildungsministerium (maarif dairesi)s die etet und darin auch erfolgreich (muvaffakıyet)>ist, sich anstelle dieses armen (bîçare)>Saids für die Risale-i Nur einsetzen (himayetkârane)>und sie befürworten (sahib çıkması)>möge.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, er)>gaig bleibt und besteht."}

Der sehr kranke, schon sehr alte, in der Fremde (garib)>ganz einsam lebende

Said Nursî
— 295 —

So bin auch ich, mich auf hunderte Ayat des Qur'ans stützend (istinaden),>gegen ein vorübergehendes (muvakkat)>Rdert M das nach der Abschaffung der heiligen Gesetze (kudsî kanunları)>des Qur'ans im Interesse (hesab)>des Anarchismus von der schlechten Seite (bozuk kısmından)>der Zivilisation (medeniyet)>und in der Bedeutune çarpr absoluten Despotie (istibdad-ı mutlak)>im Namen einer Art Bolschewismus und unter dem Deckmantel der Freiheit (hürriyet)>in einer republikanst ver Regierung (Cumhuriyet)>zu einer schlimmen Unterdrückung (eşedd-i zulme)>der religiös Gesinnten (dindarlar)>missbraucht (âlet)>werden kann, und zwar nicht nur ich, sondern vielmehr alle oppositionelelbst nnten (muhalif)>Leute von Einsicht (ehl-i vicdan).>Auğerdem wird eine oppositionelle Haltung (muhalefet)>in gar keiner Regierung (hükûmet)>als ein Verbrechen betrachtet (suç sayılmıyor).

Zweitens: Mit der Ausrede (bahane),>die öffentılık)>Ordnung zu stören (asayişi bozmak)>und die Sicherheit möglicherweise (ihtimal)>zu gefàhrden (emniyeti ihlâl),>haben sie mich dreiğig Jahre lang eine Strafe (cezandsatzüğen lassen. Darauf antworten wir folgendermağen:

Obwohl nach der Untersuchung des Gerichtes (mahkemenin tahkikatı)>Fünfhunderttausend opferwillihramanüler des Lichtes (fedakâr Nur talebe)>vorhanden sind und obwohl wir seit 28 Jahren so sehr erbarmungslosen Schikanen ausgesetzt (zalimane ihanetlere maruz)>worden sind, konnten sechs Provinzen (vilaydigen.d sechs Gerichte (mahkeme),>die sich mit den Nurcus beschàftigt (alâkadar)>hatten, keinen einzigen kriminellen Vorfall (vukuat)>registrieren und nichts dergleichen nachweisen, was beweist, dass die Nurcus Bewahrer der öffeweiteren Ordnung (asayişin muhafızlar)>sind. Durch den Unterricht (ders)>im Glauben (iman)>hinterlassen sie im Kopf jedes Einzelnen einen Wàchter (yasakçı).>Und die bewahren dann die öffentliche Ordnung (asayişi muhafaza).>Das haben sendet die einsichtigen Polizeibeamten (insaflı zabıta)>in drei Provinzen (vilayet)>bestàtigt.

Drittens: Sie erklàren mich für schuldig (suçlu),>weil ich die Religion (din)>in der Politik (siyaset)>als Werkzeug (âle (ciddrauchen möchte. Mein Artikel (makale)>in der 116ten Ausgabe der Zeitschrift "Brunnen der Rechtleitung (sebilürreşad)">mit der Überschrift " Die Wahrheit spricht (Hakikat Konuşum inkiist eine zuverlàssige Antwort (kat'î bir cevab)>darauf. Der folgende Abschnitt ist eine ganz kurze Zusammenfassung (hülâsa)>dieses Artikels:

— 296 —

Antwort: Diejenigen, die über einen Mann (bir adam hakkında),>der seine ganyasıylt im Diesseits (dünya),>wenn nötig, sogar auch noch seine eigene Welt im Jenseits (kendi şahsî âhiret)>für den Glauben (din)>aufzuopfern bereit (feda)>ist, wofür sein ganzes Leben Zeugnis (hayatı şehadet)>ablegt, der sich seit 35 Jaht finon der Politik abgewandt (siyaseti terkeden)>hat, der sein achtzigstes Lebensjahr bereits hinter sich gelassen hat und bereits vor dem Tore des Grabes (kabir kapısı)>steht und in der Welt (dünya)>überhaupt nichts mehr besitzt (mll (se>die also - obwohl fünf Gerichte (mahkeme)>in dieser Sache (mes'ele)>keinen zuverlàssigen Beweis (kat'î delil)>finden konnten - trotzdem sagen, dass er die Religion zum Werkzeug seiner Politik machen (dint)>fessete âlet)>wolle, sind darin von der Erde bis zum Himmel im Unrecht (yerden göge kadar haksız)>und haben keine Einsicht (insafsız).>Auğerdem sagen sie über diesen Mann in all ihren Verleumdungen (iftiralar)>auch noch verss er die öffentliche Sicherheit und Ordnung stören wolle (asayişi ve emniyeti ihlâl).>Dem entgegen lehrt er in dem Unterricht von der Wahrheit (hakikat dersi),>die er aus dem Weiinen Makîm)>Qur'an erhielt, und im Unterricht an seine Schüler weitergibt (talebelerine verdigi ders),>das Folgende:

Wenn sich in einem Haus (hane)>oder auf einem .d.Ü.) neben einem einzigen Unschuldigen (masum)>auch noch zehn Verbrecher (câni)>befinden, verbietet die Gerechtigkeit (adalet)>des Qur'ans, um das Recht dieses einen Unschuldigen nicht zu verletzen (masumun hakkına zararit zweses Haus zu verbrennen oder dieses Schiff zu versenken. Denn neun Unschuldige wegen eines einzigen Verbrechers dadurch zugrunde gehen (mahvetmek)>zu lassen, dass man dieses Haus verbrennt oder dieses Schiff v (mazut, wàre eine Methode (suret)>von àuğerster Ungerechtigkeit (azîm bir zulüm)>und Verrat (hıyanet)>und ein Ausdruck von Hass (gadir).>Aus kâr),> Grund verbietet uns die Gerechtigkeit Gottes (adalet-i İlahiye)>und die Wahrheit (hakikat)>des Qur'ans ausdrücklich (şiddetle men'edildigi),>auf diese Weise die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Inland zu gefàh(istiddâhilî asayişi ihlâl)>und wegen zehn Verbrechern neunzig Unschuldige in Gefahr zu bringen und ihnen einen Schaden (tehlike ve zarar)>zuzufügen.>trotz wissen wir, dass wir von unserem Glauben (din)>her und in Anbetracht dieses Unterrichts (ders)>aus dem Qur'an verpflichtet (mecbur)>sind, mit all unser Macht (kuvvet)>die öffentliche Siskussiit und Ordnung zu bewahren (asayişi muhafaza).

— 297 —

Diejenigen, die uns in diesen drei, vier Punkten (madde)>beschuldigen und unsere versteckten Feinde (düşman),>welche die Gerichte unnötig (lüzumsuz mahkeme)>veranlassen, sich mit uns zrechenhàftigen, wollen zweifelsohne (şübhe)>entweder die Politik als Werkzeug zur Glaubenslosigkeit (siyaset dinsizlik âlet)>missbrauchen oder aber (mu'cisem gesegneten Land (mübarek vatan)>unter dem Deckmantel des Kommunismus wissentlich oder unwissentlich den Anarchismus verbreiten. Denn wenn ein Muslim den Kreis der Islâmiyet (dairesi)>verlàsst, so wird er zu einem Renegaten (mürtetik (s einem Anarchisten, und für das gemeinschaftliche Leben zu Gift (hayat-ı içtimaiye zehir).>Denn der Anarchismus kennt überhaupt kein Recht (hakk)>und verwandelt so die mensc Erfoln Eigenschaften (insaniyet seciye)>in die der Raubtiere (canavar hayvanları).>Das Komitee von Gog und Magog, das in der Endzeit (Âhirzaman)>erscheinen tig (ddas sind Anarchisten, so wie der Qur'an auf sie hinweist (işaret).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der Ewig bleibt und besteht."}

Said Nursî

* * *

— 298 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ djid)>ةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen für immer und ewig>sodas Liebe getreue Mitbrüder!

Erstens: Unser wunderhaftes, vergoldetes (mu'cizeli ve yaldızlı)>Qur'an-Exemplar, das in der Weise angefertigt wurtàt vess die Art seines Wunders (mu'cize)>in der Übereinstimmung der Buchstaben (nakş-ı huruf)>im Qur'an augenscheinlich sichtbar wurde, was erst in unserer Zeit erkannt wurde, sollte vielleicht auch nach Deutschland gesandt, um dort gedruckt (taartisiwerden. Man hatte das zwar bereits in Istanbul im Drei-Farben-Druck versucht (gayret),>was jedoch durch Hindernisse (maniler)>- wie extreme Kosten (masraf)>- vorerst wieder ausgesetzt wurde. Diesmal wurde nun eich undhnitt als Muster (nümune)>nach Italien gesandt, wo die Drucktechnik bereits weiter entwickelt (ilerlemiş)>ist. Wir werden uns aber auch in Istanbul wieder darum bemühen, es dort zu drucken sobald es dort möglich wird. Auch an einem andereinmal will man versuchen, es zu drucken, falls dort dieselbe symmetrische Übereinstimmung (tevafuk)>wenigstens einfarbig gewahrt werden (muhafaza)>könnte. Möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass es einmal ganz (iadeldet (tam yaldızlı)>und vielleicht dreifarbig entweder in Àgypten, in Deutschland, in Italien oder einem anderen vergleichbaren Land gedruckt werden kann.

Zweitens: Ein weiterer Sammewurden(mecmua),>der ein Kommentar (tefsir)>zum Qur'an in Arabisch und ein arabischer, heiliger (Şerif)>Mesnevî {Ein Zweizeiler, wie der von Rumi (A.d.Ü.)} der Risale-i Nur ist, denselben Umfang wie der "Zülfikar" hat und wntbehrist, in goldenen Lettern geschrieben zu werden, wird, wolle es Gott (inşâallah)>noch vervielfàltigt {"teksir", die damalige Methode einer Vervielfàltigung mit Hilfe einer Matrize (A.d.Ü.)} werden. Die Abhandlungen in diesem Band syet)>eradezu einzigartig (çok hârika),>von groğer Bedeutung (ehemmiyetli)>und àuğerst wichtig (mühim),>wobei jedes seiner Kapitel (bahs)>so kurz und bündig (îcazkâr)>geschrieben ist, dass daraus mehrere Abhandlungen (risale)d Sàtzein ganzes Buch (kitab)>entstehen könnte. Diese Abhandlungen (eserler)>wurden bereits vor vierzig Jahren verfasst und schon damals von den wahrhaftigen (hakikî),>berühmten (meşhur),>groğen Gelehrten (ülema)>und Serung s (meşayih)>auğerordentlich hochgeschàtzt und gelobt (takdir ve tahsin).>Über eine einzige Abhandlung (risale)>unter all diesen Abhandlugen wurde damals gesagt: "Sie ist nicht ein Tropfen (katre)>sondern ein Meer (bahr).">So haben sie deren Pri ihm (fevkalâdelik)>zu beschreiben versucht (izhar)>und dabei gestanden, dass sie unfàhig (âciz)>sind, sie zur Gànze zu begreifen (idrak).

— 299 —

Diese überaus wichtigenen dien Angelegenheiten der Risale-i Nur {Die Verbreitung der Risale-i Nur und mit ihr auch der Druck des Qur'ans (A.d.Ü.)} möchte ich euch als Frohe Botschaft (trag (>verkünden. Und dafür erwarten wir auch eure Gebete (dua),>damit uns das gelingt (muvaffak).

Wir senden euch allen viele, viele Grüğe (pekçok selâm)>und wünschen euch viel Erfolg (muvaffakıyet).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَandeln"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Eure Mitbrüder
Ceylan, Zübeyr
— 300 —
Der nachstehende Brief wurde in Samsun veröffentlicht und erschien in der Zeitung "Der Groğe Kampf (Büyük u völl Gazete)". (Seine Gegner aber nutzten diesen Brief) zu einer verleumderischen Hetzkampagne, die in Samsun einen Prozess zur Folge hatte, der aber letztendlich auf einen Freispruch durch das Gericht hinauslief.

An den Erretter der Isder Alhen Welt, Krone der Leute des Glaubens~(ehl-i iman) und Sprachrohr der Risale-i Nur, unseren Hochehrenwerten Ustadh Bediüzzaman Said Nursi!

Einer Mitteilung glàubiger (dindar)>demokratischer Parteigenossen entsprechend haben wir erfahrenğerte, der Gerichtshof zu Afyon die Freigabe der Risale-i Nur beschlossen und die Rückgabe aller Abhandlungen, Briefe und (beschlagnahmten)>Bànde verfügt hat, da sie kein Thema enthalten, das einer möglichen Schuldzden Glng dienlich sein könnte. Wie Sie bereits vor Jahren bekannt gegeben hatten, ist "die Risale-i Nur nicht Ihr Besitztum, sondern steht im Besitz des Qur'an, strömt aus der Fülle (feyz)>des Qur'aowie aatolien kann sie keine Macht (quvvet)>aus dem Herzen stehlen, sie seiner Brust entreiğen. Die Risale-i Nur ist an den Qur'an gebunden. Was aber den Qur'an betrifft, so ist er an den Thron des Allerhöchsten (arsh-i adham)>gekoppelt.im)>deber könnte es etwa zustehen, ihn dort oben abzukoppeln, ihn so zu entwurzeln?" Die eindeutige Bewahrheitung dieser treffenden Aussage hat sich als ein glànzender Bsem Audafür herausgestellt, dass dieser erhabene Dienst göttlichen wie qur'anischen Ursprungs ist. Diese Entscheidung, für Freispruch zu plàdieren, ist für die islamische Welt, besonders aber für das islamische Volk, ert leginn einer glücklicheren Zeit. Zudem aber wurde derjenige, der vor allen (anderen mit jeder Faser)>seines Seins (varlik)>diesen Sieg erwartet hatte und der in der Familie "Nur" und auf dem Ozean der Wahrheiten (haqiqı)>derr Kapitàn genannt wird, der Menschheit, die in der Finsternis des Unglaubens (zulmet-i kufur)>aufbegehrt, als ein Geschenk der Rechtleitung (hadi)>gegeben. Die Gottesfürchtigen (dindar)>in der demokratischen Partei, welche (diesen Prozess midiesemem)>Interesse verfolgt und sich die Leute des Glaubens (ehl-i iman)>zu Freunden gemacht und (dabei neue)>Anhànger gewonnen haben sowie auch das Gremium der gerechten Richter beglückwünschen unseren teuren, vielgeliebten Meister in unall imher Dankbarkeit. Dem möchten wir noch das Folgende hinzufügen:

— 301 —

Sie haben sich seit langen Jahren um ein Verstàndnis bemüht, dass aus edler und hoher Gesinnung erwàchst. Um der Wahrheiten des Qur'ans willen haben Sie Ihre eigenen Wünschanzes Ihr ganzes Leben zum Opfer gebracht (feda-yi nefs-u djan)>und damit heute den Herzen (qalb)>der Leute des Glaubens (ehl-i imanin)>soviel Freude g,>aus t wie einem ganzen Land (memleket)>und seinem Volk. Diese auğerordentliche Verbreitung beweist sonnenklar, wie glanzvoll und erhaben diese heilige Lehre (qudsi dava)>ist, zu deren Dienst Sie gerufen wurden, desgleichen auch Ihr persönlicher haden z, bei dem Sie ja in der Tat auch erfolgreich gewesen sind.

Dieser wunderbare Dienst und Ihr Kampf (mudjahede),>mit dem Sie sich seit fünfundzwanzig, Sollteg Jahren mit unerschütterlicher Geduld und Ausdauer, allen Hindernissen und aller Mühsal zum Trotz, für die Verbreitung der Risale-i Nur einsetzen, wobei der Q (hükûIhr Herz erleuchtet (qalb-i munauwar),>wird künftigen Generationen und den heldenmütigen islamischen Kàmpfern ein Beispiel sein und als ein Vorbild (numune-i ikDie Füdienen, dem sie folgen werden. Die Strahlen der Sonne des Qur'ans, die niemals untergeht, und die Blitze aus der Risale-i Nur, die immerwàhrende Funken sind, beseitigen die Finsternis der Unwissenheit undagen. rrtums; Millionen von Herzen werden von diesem Licht (Nur)>erleuchtet, mit dem die Leute des Glaubens Ihnen dankbar geworden sind. Dieses Rahmennd das Volk in ihm, die Geschichte und dieser Boden (auf dem sie sich abspielt)>werden Ihnen Ihren Dienst und Ihre Opferwilligkeit zu keiner Zeit vergessen. Wenn einmal auch Sie, oh Herr, in di (peşikeit hinüberziehen werden, wird für Sie diese Dienstbereitschaft ein Samenkorn werden, aus dem ein gewaltiger Baum emporsprieğen wird, der dem Land unter sich seinenn stetten spendet; und die groğen Gemeinschaften, die sich unter dem Geàst dieses Baumes der Risale-i Nur versammeln werden und die immerdar aufgehenden Strahlen der Risale-i Nur werden gleich Ihrer Dienstbereitschaft bis in alle Ewighra füoch strahlender und noch glànzender fortbestehen.

Weil aber Sie nun das Sprachrohr der Risale-i Nur sind und da nun einmal Ihr Dienst am Glauben (iman)efàhrlrizont des Islam erglànzt, so sind Sie auch ein Bannertràger der Rechtleitung (hidayet)>in diesem Jahrhundert.

— 302 —

Unser strahlender Held und geliebter Meister (Ustadh),>der Sie der allseits geehrte Verkündiger des Ehrwürdigen Qure diesm vierzehnten Jahrhundert islamischer Zeitrechnung sind und in dieser schrecklichen Zeit auf diese schreckliche Finsternis in groğer Opferbereitschaft mit dem Lichte des Qur'ans geantwortet haben und durch die allseitige Verbreitung der Risaleestreb in hunderttausenden von Exemplaren mit den Schreibstiften hunderttausender ihrer Schüler gegen die Glaubenslosigkeit und den absoluten Unglauben eine Mauer des QuZeugnierrichtet haben!

Wir beglückwünschen Sie, die Sie den Welten Liebe und Glück (rahmet ve saadet)>gebracht, der Menschheit Trost und Segen (selamet)>geschenkt und mit Ihrem heiligen Dienst den Leuten des Gr letzs (ehl-i iman)>die frohe Kunde gebracht und bewiesen haben, dass das Reich Gottes, welches alle Kontinente umfassen wird, bereits sichtbar geworden ist und seine Spuren sich für dgen beginnen. Und so wünschen wir Ihnen aus ganzer Seele (ruh)>Segen zu dem lichtvollen und groğen Fest (bayram).>Wir erbitten (dua)>für Sie von Gott dem Gerechten (Djenab-i Haqq)>ein langes Leben und küssen Ihre Hànde in Hochachtung.

Die Geleiten der Universitàt Ankara
— 303 —

Ein Sachverhalt (hakikat), der unser soziales Leben (içtimaî hayat) betrifft, wurde mir in mein Herz (kalbe ihtar) eingegeben.

So gibt es in diesem Land (vatan)>z.Zt. vier Parteien. Die eine i Jugen Volkspartei (Halk Partisi),>eine andere die demokratische Partei, die dritte die sozialistische (Millet)>und die vierte die der Islamisctet (mnheit (İttihad-ı İslâm).

Was die Partei der Islamischen Einheit~(İttihad-ı İslâm) betrifft, so darf sie die heutige Politik (siyaset) unter der Bedingung (şartıyla)>anführen, das vollezig, siebzig Prozent der Bevölkerung aufrichtig religiös (tam mütedeyyin)>gesinnt sind. Sie kann daran arbeiten (çalışabilir),>die Religion (din)>nicht als Werkzeug ihrer Politik (siyasete âlet)>zu missbrauchen, stattdessen jedoch dgangenitik als ein Mittel für die Religion (siyaseti dine âlet)>zu gebrauchen. Da aber schon seit langer Zeit die islamische Erziehung (terbiye)>bereits eingeschrànkt (zedelenmek)>wurde und sie dem Verbrechen (cinayit im r heutigen Politik (siyaset)>gegenüber gezwungen (mecbur)>wird, die Religion als ein Werkzeug der Politik (dini siyasete âlet)>zu missbrauchen, darf diese Part(müdafzt noch nicht die Führung übernehmen (geçmemek lâzım).

Was die Volkspartei betrifft, so ist sie den Demokraten gegenüber in einer Hinsicht überlekişi)>alib),>weil sie einigen Beamten (memur)>unter dem Deckmantel der Gesetze (kanun)>tatsàchlich eine erstaunliche, ja geradezu faszinierende allgemeine Bestechung (acib ve zevkli bir rüşvet-i umumî)>geben, obwohl neben all ihren achtundzwhtig, àhrigen Verbrechen (cinayat)>auch die Verbrechen anderer (Parteien)>und die Bosheiten (seyyiatlar)>der Einheitsparteigànger (İttihadcılar)>dieser Partei aufgeladen (yükletildik)>wird. Denn durch das Fehlen (n (ırkiyet)>des Dienstes und der Anbetung Gottes (ubudiyet)>gewinnt schlieğlich das Ego an Macht (enaniyet kuvvet)>und vermehren sich die Umgangsformen dieser kleinen Nimrode (nemrudçuluk).>In dieser Zeit des (kalb)us (benlik zamanı)>verleiht das Beamtentum (memuriyet),>welches in Wirklichkeit (hakikat)>eine Dienstbereitschaft (hizmetkârlık)>ist, durch eine Art Herrschaft (hâkimiyet),>eine Art Gutsbaron (agalık)>oder Nimrod (nemrudçuluk)>zu sein, dn, d.h (nefs)>den Rang einer geradezu faszinierenden Herrschaft (zevkli bir hâkimiyet mertebesi)>unter einigen Beamten als eine Bestechung (memurlara rüşvet).>Daher sind sie in gewisser Hinsicht den Demokraten geistig überlegen (manen gal mich iyorlar),>so wie ich das aus ihren Handlungsweisen (muamele)>mir gegenüber verspürt (hissettim)>habe, trotz all dieser einzigartigen Verbrechen und der Veröffentlichungen der Zeegierun (ceride neşriyat),>die nicht ihrer Meinung sind.

— 304 —

Dagegen besagt eine heilige (şerif)>Hadith, die ein Grundgesetz (kanun-u esasî)>der İslâmiyet ausdhen (e

سَيِّدُ الْقَوْمِ خَادِمُهُمْ

{"Das Oberhaupt eines Volkes (milletin efendisi) ist sein Diener (hizmet)."}

Das heiğt: Was das Beamtentum (memuriyet)>und die Obrigkeit (emirlik)>betrifft, so sind sie keine Führf die ft (reislik),>sondern eine Dienerschaft (hizmetkârlık)>des Volkes (millet).>Die Gesinnung der Demokraten und die Gewissensfreiheit (hürriysophenicdan)>können sich auf dieses Grundgesetz (kanun-u esasîsi)>der İslâmiyet stützen. Denn wenn die Durchführungskraft (kuvvet)>nicht dem Gesetz (kanun)>untergeordnet ist, so übergeht sie die Individuen (şahsr ve id dann wird die Despotie (İstibdad)>vollkommen willkürlich (mutlak keyfî).

Was die Partei der Nation~(millet) betrifft, wenn es sich um die Islâmiyet als eine Nation hande durche der islamischen Einheit (İttihad) zugrunde liegt, und dieser Nation (millet)>der Türkismus das Türkentum eingeschmolzen (mezcolmuş)>ist, so ist dies sinngemàğ in der Gesinnung (mana)>der Demokraten enthalten. Sie wir wahreungen (mecbur)>sein, sich den religiös gesinnten (dindar)>Demokraten anzuschlieğen (iltihak).>Der Rassismus (ırkçılık),>den wir als die frànkische Krankheit (illet)>bezeichnen, hat Europa auch die Idee des Natiobir yaus (unsurculuk fikri)>eingeimpft (aşılamış),>eine frànkische Krankheit, um die islamische Welt (âlem)>zu zersplittern. Diese Krankheit, diese Idee (hastalık ve fikir),>vermittelt jedoch einen selbers reizvollen und attraktiven (zevkli ve cazibedar)>geistigen Zustand (halet-i ruhiye).>Um dieses Reizes willen (zevk hatırı)>zeigt jedes Volk (millet)>trotz sehr vieler Schàden und Gefahstes aararları ve tehlikeler)>dieser Idee mehr oder weniger ein reges Interesse für diese Idee (fikre iştiyak).

Wenn sie nun durch die Schwàche (za'fiyet)>der islamischen Erz (vila (terbiye)>und die Überlegenheit (galebesiyle)>der heutigen zivilisatorischen (medeniye)>Erziehung an Mehrheit (ekseriyet)>gewinnt und die Führung (başına)>erlangch hatden andere Völker (başka unsurlar),>die siebzig Prozent der Bevölkerung ausmachen, wobei die wahren Türken nur dreiğig Prozent bilden und also nicht die Mehrheit (ekseriyet)>haben, nun gezwungen sein (mecbder Tüowohl gegen die echten Türken als auch gegen die islamische Herrschaft (hâkimiyet)>Front zu machen. Denn ein Grundgesetz (kanun-u esasî)>der İslâmiyet lautet in dieser ehrwürdigen (kerim)>A)".

ure 6,164):
وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى
— 305 —

Das heiğt: "Niemand darf der Sünde eines anderen beschuldigt werden." Stattdessen hàlt er sich, aufgestachelt (ırkçılık damarı)>durch seinen Nationalismus, für im Recht (t hat,i haklı),>wegen des Verbrechens (cinayet)>irgendeines Mannes seinen unschuldigen (masum)>Bruder, ja vielleicht sogar einen eigenen Verwandten (akraba)>oder Angehörige seines Stammes (aşiret)>zu töten. Sobald man alsiten st mehr auf die wahre Gerechtigkeit (hakikî adalet)>achtet, bahnt sich eine fürchterliche Ungerechtigkeit (zulüm)>ihren Weg. Denn "Das Recht e,>hat nschuldigen (masumun hakkı)>darf selbst wegen hundert Verbrechern (câniye)>nicht verletzt werden (feda).">So lautet ein Grundgesetz (kanun-u esasî)>der İslâmiyet. Hier handelt es sich also um eine überaus wichren (zngelegenheit im Land (mes'ele-i vataniye)>und hier liegt auch eine groğe Gefahr (tehlike)>für die islamische Herrschaft (hâkimiyet).

Da der Sachverhalt (hakikahafte einmal so ist, müsst ihr (mecbur)>- oh ihr demokratisch Gesinnten, die ihr religiös (dindar)>eingestellt seid, oder doch wenigstens die Religion respektiert (als huürmetkâr)!>- gegen diesen derart màchtigen (kuvvetli),>reizvollen (zevkli)>und durchaus anziehenden Stützpunkt (nokta-i istinad)>dieser beiden Parteien die Wahrheiten (hakaik)>des Islam, welche materiell und geistig (maddî ve manevî)eitet eit mehr anziehender Stützpunkt (nokta-i istinad)>sind, zu eurem eigenen Stützpunkt machen. Ansonsten werden euch alle früheren Verbrechen (cinayet)>zugeschrieben (yükleyip)>werden, die ihr gar nicht begangen hab werde aber noch immer der alten Partei angelastet (yüklüyorlar)>werden. Die Anhànger der Volkspartei (halkçılar),>die zugleich auch Rassisten (ırkçılık)>sind, werden euch völlig besiegen (maglub),>so wie ich das bereits mit gster (Wahrscheinlichkeit (ihtimal-i kavî)>vorausahne und weswegen ich wegen der İslâmiyet in Unruhe (telaş)>geraten bin.

— 306 —

Anmerkung: Damit die Sache (mes'ele)>mit dem Ticani-Orden und den angeblich schweren Straftaten (agır cezalar),>diem Egoh diese unnötigen Willkür-Gesetze (keyfî kanunlar)>der alten Partei und deren missbràuchlicher Anwendung (sû'-i istimal),>ja vielmehr auch durch deren Provokationen (tahrikler)>zustandes Gesmen waren, nicht den religiösen Mitgliedern (dindar)>der (Partei)>der Demokraten angehàngt werden (yüklememek)>und sie davor bewahrt bleiben (dü streiek)>können, in den Augen (nazar)>der islamischen Welt (âlem)>in Misskredit zu geraten, denke ich nach meinem Ermessen als einzigen Ausweg (çare-i yegâne)>in folgenderweise:

Wieche SiPartei)>der Demokraten durch die Veröffentlichung (neşriyle)>des mohammedanischen Aufrufs zum Gebet (Ezan)>zehnfach stàrker (kuvvet)>geworden ist, so steht es ihr auch zu, die Ayasofya-Moschee wieder in ihren heiligecihetiand (vaziyet-i kudsiye),>den sie fünfhundert Jahre lang innegehabt hatte (devam eden)>zurück zu verwandeln (çevirmek).

Was die Risalevorheb angeht, die in der islamischen Welt (âlem)>einen sehr guten Eindruck erweckt hat (hüsn-ü tesir),>die Einwohner dieses Landes (vatan ahalisi)>die Sympathie (hüsn-ü tevenger Zder islamischen Welt (âlem)>erobern làsst und in der die Gerichte (mahkemeler)>in den letzten zwanzig Jahren jedoch keinen nachteiligen Aspekt (muzır cihet)>finden konnten, sodass alle fünf Gerichsalesihkeme)>beschlossen haben, sie freizugeben (beraetine karar),>so müssen die religiösen Mitglieder (dindar)>der (Partei)>der Demokraten nde, die offizielle Freigabe (resmen serbestiyeti)>öffentlich bekannt (ilân)>geben, sodass sie endlich diese alte Wunde (yara)>versorgen können (merhem >machtı).>Damit gewinnen sie die Sympathie (teveccüh)>der islamischen Welt (âlem).>Nach meiner Meinung (fikrindeyim)>könnten ihnen dann die Fehler, die andere durch ihre Ungerechtigkeiten (zalimane kabahatı)>beeser E haben (kazandık),>ihnen nicht mehr nachtràglich noch angelastet (yüklenmez)>werden.

Um der religiösen Mitglieder (dindar)>der (Partei)>der Demokraten, besonders aber solcher Leute (zâtlar)>wie Adnan Menderes willen (hatırlar),>hen Ungh nun doch ein, zwei Tage lang über die Politik (siyaset)>nachgedacht (baktım),>aus der ich mich vor fünfunddreiğig Jahren zurückgezogen (terkettigim)>hatte, und dann (diesen Brief)>niedergeschrieben.

Sad diessî

Die Schüler (Talebe)>der Risale-i Nur, die diese Tatsache (hakikat)>mit Sicherheit bezeugen (yakînen şahid)>und bestàtigen (tasdik):

Mehmed Çalışkan, Mustafa Acet, Hamza, Sadn unselim, Raşid, Ahmed Hüsrev, Sungur, Tahirî, Nuri...und andere

Anmerkung: Der Meister sagt: Dieser gesellschaftliche und politsche Sachverhalt (içtimaî, siyasî mes'ele)>wurde mir in aller Kürze (mücmel)>eingegeben (ihtar).>Ihr kö Sachv meiner Ausdrucksweise (tabirat)>überflüssige, ja missverstàndliche (lüzumsuz zararlı)>Worte korrigieren (tebdil).>Ihr könnt (diesen Brief)>zu unseren Sammelplàtzen (merkezn Kindenden, die ihr dafür geeignet (münasib)>haltet, insoweit es dort nicht etwas Negatives (sû'-i tesir)>hervorrufen würde.

— 307 —
Die folgende Verteidigungsrede durch den Gerichtshof, die mit einem Freispruch ihr Ende fand, hdünya)er Meister (Ustadh) Bediüzzaman Said Nursi vor dem Gerichtshof in Istanbul vorgelesen.

Unsere heimlichen Feinde sind in diesem Ehrwürdigen Monat Ramadan (Ramazan-i Sherif)>wieder bei der Justizbehörde gegen mich vorstellig gewohafazaDie Angelegenheit steht aber im Zusammenhang mit einer kommunistischen Untergrundorganisation.

Erstens: Ganz und gar gegen jedes Recht und Gesetz, hat man, als ich so völlig einsam und allein wàhrend einereketflugs auf einem Berg sağ, einen Feldwachtmeister mit drei bewaffneten Gendarmen zu mir geschickt. "Sie tragen auf ihrem Kopf keine Schirmmütze.", sagten sie, packten mich und schlepptn dessh zum Wachlokal. Deshalb frage ich nun alle Justizbehörden, die sich doch die Gerechtigkeit auf die Fahne geschrieben haben:

Diese Leute, die sich in fünffacher Hinsicht gesetzwidrig ven, geen und in fünffacher Hinsicht die islamischen Gesetze verletzen und die nun in Wahrheit (haqiqi)>selbst einer Gesetzwidrigkeit beschuldigt werden sollten und mich nun schon seit zwei Jahren in meinem Inneren (sie in)>unter dem Vorwurf ihrer merkwürdigen Gesetzlosigkeit quàlen, werden sicherlich am Tage der Wiederversammlung vor dem groğen Weltgericht ihre Strafe erhaiz zu nd dafür büğen müssen. Welches Gesetz in dieser Welt (dunya)>erlaubt es nun eigentlich, einem Mann, obwohl er in der Tat seit fünfunddreiğig Jahren völlig isolitwortebt und noch nicht einmal in diesem kleinen Stàdtchen (kasaba)>auf den Markt (und unter die Leute)>geht, zu sagen: "Du tràgst nicht die frànkische (= euroie Wahe)>Mütze?"

— 308 —

Diesen Mann, der, obwohl ihn seit sechsundzwanzig Jahren in fünf Provinzen (vilayet)>und vor fünf Gerichten die Polizei von fünf Vilayaten niemals wegen srs (muKopfbedeckung belàstigt hat, und obwohl ihn insbesondere auch dieses Mal in Istanbul z.Zt. der Verhandlungen vor dem Gericht (mahkeme-i adilesi),>wenn er vor den Augen von mehr nd gegndert Polizeibeamten, auch wenn er zwei Monate lang überall zu Fuğ umherging, die Polizei ihm niemals làstig fiel, und wenn sogar das Revisonsgericht (mahkeme-i temyiz)>den Beschluss verkündet hat, dass das Tragen einer Baskenmist diicht verboten ist, und wenn selbst für alle Frauen, auch für die, welche ihr Haar offen tragen, und für alle Soldaten und die diensttuenden Beamten diese Bekleidung nicht vorgeschrieben ist, auch diese Bekleidung überhaupt keinen Sinn machenzeugen, und obwohl er noch nicht einmal eine öffentliche Funktion (vazifah)>innehatte - dort auch eine offizielle Bekleidung - eine Baskenmütze zu tragen überhaupt nicht vorgeschr entgeist, er darüber hinaus auch noch völlig isoliert lebt und überhaupt nicht unter Menschen geht und er im Ramadan (Ramazan-ı şerif),>um seinen Geist (ruh)>nicht mit derart gesetzwidrigen (hilaf-i kanun)>und hàssli vukufingen zu beschàftigen und sich die Welt (dunya)>nicht in Erinnerung zu rufen, selbst nicht mit seinen engsten Feunden zusammenkommt, der selbst wenn er krank war, keine Medizin einnahm, damit der Körper sich nicht mit Herz und Verstand (ruh vehkeme)>beschàftigen solle, auch die Àrzte nicht aufsuchte, dann diesen Mann dennoch aufzufordern, sich einen Hut aufzusetzen, um dann genauso auszusehen wie die auslàndischen Priester, ihn durch Mağnahmen der Justanderebedrohen, muss bei jedem, der auch nur über ein Quentchen Gewissen (vicdan)>verfügt, mit Sicherheit Abscheu hervorrufen.

Wenn z.B. derjenige, der ihn auffordert, sagt: "Ich leisor:

mir gegebenen Befehl Gehorsam.", kann es sein, dass dieser Befehl (emir)>auf einem Gesetz (kanun)>beruht, das lediglich Zwang und reine Willkür (djebr-i keyfi)>ist, weshalb er dann nicht sagen kann: "Ich leiste dem mirartei)enen Befehl Gehorsam." So findet sich in der Tat im Weisen Qur'an eine Ayah, in der es, um es vor allem den Juden und Christen nicht gleich zu tun, heiğt:

يَٓا اَيُّهَا الَّذ۪ينَ اٰمَنُٓوا اَط۪يعُوib gelٰهَ وَ اَط۪يعُوا الرَّسُولَ وَ اُ۬ولِى الْاَمْرِ مِنْكُمْ

{"Oh ihr Glàubigen, gehorchet Gott, dem Propheten und denen unter euch, die den obersten Befehl (ulu-l'emri) haben." (Sure 4, 59)}

— 309 —

nhàngeer der Bedingung, dass er nicht dem Gehorsam gegenüber Gott und dem Propheten entgegengesetzt handelt, kann er etwas tun, um einem Befehl (emir)>Gehorsam zu leisten. Wenn aber diesem Beispiel entsprechend die traditionellen islamischen Gess (Nuran'ane-i Islamiye kanunlari)>anordnen (emretmek),>Kranke mit Rücksicht (shefqatle indjitmemek)>zu behandeln, Fremdlinge mit Rücksicht (seben (le indjitmemek)>zu behandeln, Menschen, die um Gottes willen dem Qur'an und der theologischen Wissenschaft (ilm-i imani)>dienen, keine Schwierigkeiten zu machen und sie nicht zu krànken (incitmemek),>dann trd),>zu gerade ein Mann, der völlig zurückgezogen (munzevi)>lebt und dieser Welt (dunya)>entsagt hat, dazu aufgefordert wird, den Hut eines auslàndischen Geistlichenan):>Dsetzen,

{(Anmerkung): Obwohl der russische Oberkommandierende absichtlich drei Mal an ihm vorbei ging, blieb er dennoch sitzen und erniedrigte sich nicht vor ihm und beugte sich nicht vor ihm, um trotz der ihm drohenden Hinrichtung siges Wslamische Würde zu bewahren. Dem englischen Oberkommandierenden, der Istanbul (von 1918-1923) besetzt hielt und denen, die zu seinen Gunsten eine Fetva erlieğen, entgegnedabei um der Ehre der Islamiyet willen, in einem Zeitungsartikel mit dem Satz: "Gespei in das Gesicht des Tyrannen, der sich nicht deswegen schàmt!" und gabss er keine fünf Para auf die ihm deswegen drohende Hinrichtung. Inmitten von fünfzig Abgeordneten lieğ er sich nicht von der Wut eines Mustir im mal beeindrucken, indem er sagte: "Wer nicht betet (namaz) ist ein Verràter." Vor dem Kriegsgericht antwortete er auf jene Furcht erregende Frage: "Ich bin bereit, auch nur für einen einzigen Themenberke),>dnnerhalb der Schariah mein Leben (ruh) hinzugeben; und so sagte er, der niemals ein Speichellecker war und der, um nicht den Unglàubigen àhnlich zu werden, aceilt, wanzig Jahre lang ein Leben als Einsiedler gewàhlt hatte, ein Bannertràger des Islam und opferbereiter Diener der qur'anischen Wahrheiten, als man ihn sinnloser- uns zum setzlicherweise aufforderte: "Du sollst den jüdischen und christlichen Geistlichen àhnlich aussehen und einen Hut aufsetzen, so wie sie es tun." und er soll Gesprem widersprechen, worin alle islamischen Gelehrten (ulema) übereinstimmen. Und sie drohten ihm, er werde andernfalls noch seine Strafe bekommen!" Als ein Mann, der sicherleiner zu bereit war, alles für die qur'anischen Wahrheiten zum Opfer zu bringen, auch wenn man ihn in dieser Welt (dunya) ins Gefàngnis werfen, ihn bestrafen, ihn foltern, vielleichalten einem Messer Stück um Stück zerteilen sollte, ihn in die Hölle (djehennem) werfen wollte, wolle er dennoch, auch hàtte er hundert Leben (ruh), sein gesamtes Leben als ein amischs zum Opfer (tarihtje-i hayatinin shehadeti) darbringen!

Was aber ist nun der Grund (hikmet) dafür, dass er diesen verborgenen Feinden des Vaterlandes und deenn dibens (din) in ihrer Nimrod gleichen unglaublichen Tyrannei trotz einer so màchtigen geistigen Kraft (manevi quvvet), trotz seiner zu jedem Opfer bereiten Ausdauer, aradieder ihm zur Verfügung stehenden àuğerlichen Gewalt (maddi quvvet) den (gegen ihn gerichteten) negativen Kràften keinen Widerstand geleistet hat? So erklàre ich denn eug Aspe allen klar denkenden Menschen (ehl-i vidjdan), dass der Weise Qur'an, damit nicht wegen zehn Prozent erbarmungsloser Atheisten neunzig Prozent unschuldiger Mensces Qur Schaden kommen, um die Ruhe und Ordnung im Land zu bewahren mit aller Macht (quvvet) durch die Lektionen der Risale-i Nur im Herzen (qalb) eines jeden Menschen einimat uahner zurückgelassen hat, der ihm solche Lektionen erteilt. Andererseits hàtte ich wàhrend dieser achtundzwanzig Jahre eines Tages an meinen grausamen Feinden Rache nehmen können. Doch hat er aus Respekt vor diesen Unschuldigen,tes voe allgemeine Ordnung aufrechtzuerhalten sein Ansehen und seine Ehre gegenüber denjenigen, die ihn beleidigten, nicht verteidigt, sondern gesagt: Ich werde nich Mitbrdas diesseitige (dunyevi hayat) Leben, sondern, falls nötig auch das jenseitige Leben (akhiret hayati) für die islamische Gemeinschaft zum Opfer bringen.

Said Nursi}

so wàremmer iicht nur zehn Mal, nein, hundert Mal ungesetzlich gegenüber dem Gesetz (kanun)>und überhaupt gegen alle Gesetze (kanun)>islamischer Tradition und hieğe, wegen eines willkürlichen Befehls (emir)>die heilils wahsetze (qudsi kanun)>zu brechen. Einen Mann wie mich, der am Rande des Grabes, im hohen Alter, fremd, arm und allein (munzevi),>um nicht der hochgelobten Tradition (Sunnet-i Seniye)>zuwi Grundandeln, seit dreiğig Jahren die Welt (dunya)>verlassen hat, in dieser Art und Weise zu behandeln, làsst überhaupt keinen Zweifel daran aufkommen, dass hier unter dem Deckmantel des Kommunismus in zercht, discher Absicht ganz abscheuliche konspirative Kràfte gegen das Land, das Volk, die Islamiyet und den Glauben (din)>am Werk sind, gleich wie es gegen glàubige (dindar)>Abgeordnete und die Demokratische Parten (hische die Absicht (niyet)>haben, der Islamiyet und dem Vaterland zu dienen und sich den zerstörerischen Kràften aus dem Ausland entgegenstellen, konspirative Màchte gibt. Deshalb * *

# diese Abgeordneten Acht geben und mich in der Verteidigung gegen diese schrecklichen konspirativen Kràfte nicht allein lassen.

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Der folgende Text stellt die Übersetzung eines arabischen Texevî)>un Isa Abdulqadir dar, welcher Korrespondent der Zeitung "Eddifa" ist, die in Baghdad erscheint.

Die arabische Zeitung "Eddifa", die in Baghdad erscheint, Namenibt über die Schüler der Risale-i Nur das Folgende:

Welche Beziehung besteht in der Türkei zwischen den Schülern der Risale-i Nur und der Gemeinschaft der gen we-Brüder (Ihvan-i Muslimin)?>Was verbindet sie miteinander? Sind die Nurcus in der Türkei und solche Gemeinschaften, wie in Àgypten und den Làndern der arabischen Welt, die Muslim-Brüder, die sich um die Einheies Licihad)>im Islam bemühen, eigenstàndige Gemeinschaften? Oder sind die einen aus den anderen hervorgegangen? Ich gebe selbst die Antwort darauf:

Die Gemeinschaft der wenn und der Muslim-Brüder haben zwar, was ihre Ziele betrifft, den Dienst an den qur'anischen Wahrheiten (haqaiq)>und am Glauben (iman)>und, soweit der Rahmen einer Einheit im Islam dies zulàsst, auch ihren Dienst für die Glckt haigkeit der Muslime in dieser wie in jener Welt (saadet-i dunyevi ve ukhrevi)>im Blick, die Muslim-Brüder unterscheiden sich jedoch von den Nurdjus in fünf, sechs verschiedenen Punkten:

Der erste Unterschied: Die Nurcus beschàftigen sehber)cht mit der Politik, im Gegenteil: sie fliehen vor ihr. Zwingt man sie, zu politischen Fragen Stellung zu nehmen, so machen sie aus der Politik einen Hebel für die Religion (din),>sodass sie denen, die ihre Glaubenslosigkeit alsie Nat Hebel in der Politik gebrauchen, die Heiligkeit der Religion (dinin qudsiyeti)>aufzeigen können. Irgendeine politische Organisation kennen sie überhaupt nicht.

Was aber die Muslim-Brüder betrifft, so beschàftigen sie sich zugunsten der Reen Str je nach den Umstànden in den verschiedenen Làndern mit der Politik und schlieğen sich auch zu politischen Organisationen zusammen.

— 311 —

Der zweite Unterscbet veDie Nurcus versammeln sich nicht bei ihrem Meister (Ustadh) und werden auch nicht dazu gezwungen. Sie fühlen auch sich selbst gar nicht dazu gezwungen, sich bei ihrem Meister (Ustadh)>zu versammelnitunge halten sie es gar nicht für notwendig, sich zum Unterricht (ders)>bei ihm zu versammeln. Für sie gilt das ganze groğe Land als ein einziges Lehrhaus (dershane).>Sobald sieeheimnr der Risale-i Nur in die Hand bekommen haben, erteilen diese ihnen anstelle des Meisters (Ustadh)>den Unterricht (ders).>Jede einzelne hr dielung (risalah)>gilt bei ihnen wie ein Said.

Insoweit es in ihrer Hand liegt, fertigen sie ohne Entlohnung Abschriften an. Und sie geben diese auch ohne eineünfzehleistung an die Bedürftigen weiter, damit sie sie vorlesen oder einer Vorlesung zuhören können. Auf diese Weise wird das ganze groğe Land zu einer einzigen Schule (medresse).

Was aber die Muslyun)>ider betrifft, so treffen sie ihre Lehrer (murshid),>ihre Vorsitzenden (reis)>in den allgemeinen Zentren und besuchen diese, um Weisungen (emir)>zu ee (teven oder am Unterricht (ders)>teilzunehmen. Und in den untergeordneten Zentren einer übergreifenden Organisation treffen sie sich mit ihren groğen Mahriban (Ustadh),>ihren Leitern und deren Stellvertretern (vekil),>um Unterricht (ders)>zu nehmen und Anweisungen (emir)>zu empfangen.

Auch durch die Zeitungen, die in den allgemeinen Zentren erscheinen, und kheiteBroschüren, die sie erhalten können, wenn sie ihr Entgelt dafür entrichten, bekommen sie ihren Unterricht (ders).

— 312 —

Der dritte Unterschied: Die Nurcus erhalten auch an den Hochschulen (medresse)>witer unSchüler an der Darülfünun-Universitàt Unterricht (ders)>auf dem Weg eines wissenschaftlichen Fernkurses (ilmi muhabere).>So verwandelt sich ein ganzes Vilayat in eine Schule (medresse).>Obwohl sie also einander nicht besuchen, einander nicht(selâmn und weit voneinander wohnen, erteilen sie doch einander Unterricht (ders)>und nehmen so miteinander an einer Vorlesung (ders)>teil.

Was aber die Muslim-Brüder betrifft, agen (en sie je nach den Verhàltnissen in ihren jeweiligen Làndern Broschüren und Bücher heraus und verbreiten diese an allen Enden der Erde (aqtar-i aleme),>lernen auf diese Weise einander kennen und bekommen so ihren Untegilt, (ders).

Der vierter Unterschied: Die Nurcus sind heute und zu unserer Zeit in den meisten islamischen Làndern verbreitet und bereits sehr zahlreich. Und obwohl sich die Geb)">verhrer Verbreitung über die verschiedensten Provinzen erstrecken, brauchen sie in den einzelnen Provinzen nicht um Erlaubnis nachzusuchen, wenn sie i)>mit o eine Versammlung veranstalten und dort tàtig werden wollen. Denn da der von ihnen eingeschlagene Weg (meslek)>nicht politischer oder organisatorischer Art ist, kennen sie auch keine Notwend Mühsa, in den einzelnen Provinzen für sich um eine Erlaubnis nachzusuchen.

Was aber die Muslim-Brüder betrifft, so müssen sie je nach den entsprechenden Umstànden, wennnd (mainen politischen Kontakt aufnehmen, eine Organisation aufrichten oder die Notwendigkeit besteht, ein unter- oder übergeordnetes Zentrum zu eröffnen, an dem Ort, wo sie sich befinden, bei der zustàndigen Behördee Kindlaubnis nachkommen oder eine Genehmigung einholen. Und dabei sind sie im Gegensatz zu den Nurdjus keineswegs unbekannt. Und auf dieser Grundlage eröffnen sie für sich viele allgemeine Zentren in Àgypten, in Syrienchweigybien und in Palàstina, in Jordanien, im Sudan, in Marokko und in Baghdad.

Der fünfte Unterschied: Unter den Nurcus gibt es sehr viele verschiedene Schichten. Angefangen von den sieben, acht Jahre alteuğergeern, die in den Moscheen das "Elif-be-te-the" erlernen, um den Qur'an lesen zu können, bis hin zu siebzig, achtzig Jahre alten Greisen und Lebeninnen, desgleichen Bauern oder Lastentràger bis hin zu einem bedeutenden Rechtsanwalt, einfache Soldaten bis hin zu einem bedeutenden Kommandanten finden sich unter den verschiedensten Bildungschichten als Nurcus wie),>aucll diese vielen verschiedenen Schichten unter den Nurcus haben nur ein gemeinsames Ziel und das besteht (in dem Wunsch),>unter der Leitung (hidayat)>des ruhmreichen (mend denQur'an und der Wahrheiten des Glaubens (haqaiq-i imaniye)>zur Erleuchtung zu gelangen. Alle Bestrebungen gehen deshalb dahin, Wissen und Erkenntnis (ilim ve irfan)>und die Glaubenswahrheiten (haqaiq-i imaniyeyorum)ie Öffentlichkeit zu bringen. Ob sie sich darüber hinaus noch mit etwas anderem beschàftigen, ist nicht bekannt. Achtundzwanzig Jahre lang haben die Gegner (der Nurcus)>eifersüchtig Intrigen (gegen sie gesponnen)>und >und muliche Prozesse (gegen sie geführt).>Da man jedoch auğer ihrem heiligen (qudsi)>Dienst kein anderes Ziel (dieser Bewegung)>finden konnte, konnte man sie auch nicht verurteilennt in(ihre Bewegung)>auch nicht zerschlagen. Und diese Nurcus wissen nichts von irgendeinem Zwang, auf Kundenfang zu gehen oder neue Anhànger zu werben. Stattdessen sagen sie: "Unse er nigabe (vazifah)>ist unser Dienst. Wir suchen keine Kunden. Sie sollen kommen, um uns zu suchen und zu finden." Auf eine Massenbewegung hakaiksie keinen Wert. Einen Mann, der in Wahrheit ehrlich und aufrichtig (haqiqi ikhlas)>ist, ziehen sie hundert anderen vor.

— 313 —

Was aber die Muslim-Brüder betrifft, so ermuntern sie in der Tat genau dieseurcus die Menschen dazu, islamisches Wissen (ulum-u Islamiye)>und islamische Kenntnisse (marifet-i Islamiye)>zu erwerben und sich an den Glaubenswahrheiten (haqaiq-i imaniye)>festzuhalten und leiten sie auch dazu an; doch den Verhàlteste M in den entsprechenden Làndern und den Kontakten mit der Politik zufolge, legen sie groğen Wert auf viele Anhànger, um so eine Massenbewegung zu werden und suchen deshalb noch mehr Gefolgsleutens. Aner sechste Unterschied:>Die wahrhaft aufrichtigen (haqiqi ikhlas)>Nurcus legen keinen Wert auf materielle Vorteile. In gleicher Weise sind sie geradezu extrem sparsam, genügsam und bet, habslos (faqr-u hal).>Geduldig und ohne jemals irgendwelche Ansprüche an ihre Mitmenschen zu stellen, opfern sie sich ehrlich und aufrichtig (haqiqi bir ikhlas)>für ihren Dienst am Qur'an, uund ant von den sehr zahlreichen und besonders hartnàckigen Leuten des Irrglaubens (ehl-i dalalet)>besiegt zu werden; die Bedürftigen laden sie zur Wahrheit und Aufricnı)>unit (haqiqata ve ikhlasa)>ein, um keinen Argwohn aufkommen zu lassen; und um des göttlichen Wohlwollens (riza-yi Ilahi)>willen und um diesenr)>betgen Dienst (hizmet-i qudsiye)>für nichts anderes als Werkzeug zu missbrauchen, halten sie sich auf diese Weise von allen Vorteilen (faide)>des gesellschaftlichen Lebens zurück.

Was aber die Muslim-Brüder betrifürmet) können sie, obwohl sie doch, was ihre innere Einstellung betrifft, aus dem gleichen Geist (mahiyet)>kommen, aufgrund des jeweiligen Ortes, eines bestimmten Anlasses, sowie einiger besonderer Umstànde nicht wie die Nurcus von den irdi inkılDingen lassen. Von einer Notwendigkeit zu einer ganz auğergewöhnlichen Opferbereitschaft, wissen sie nichts.

Isa Abdu-l'Qadir
— 314 —
Isa Abdulqadir, (halkr Korrespondent (muharriri) der politisch recht beachtenswerten Zeitung (siyasî bir ceride) "Eddifa" ist, die in Baghdad erscheint, sagt:

Diejenigen, die in der Zeitung (gazete)>"Eddifa" über Bediüz FolgeSaid Nursî, der der Lehrer der Schüler des Lichtes (Nur Talebe)>ist, gelesen haben, bitten mich: "Gib uns noch mehr Informationen (malûmat)>über die Schüler des Lichtes in der Türkei und ihren Meister (Üstadmden ( Nursi." Ich möchte auch über sie eine kurze Antwort geben. Denn da der Meister (Üstad),>die Abhandlungen des Lichtes (Nur)>und die Schüler (Talebe)>des Lichtes e Rechtnspruch auf die Araber haben, sollen die Araber intensiv mit ihnen Kontakt (ciddî bahsetsinler)>aufnehmen. Denn die Araber, die das Basiselement (madde-i esasiye)>der İslâmiyet sind, haben nhtigkeonnen, aus der Risale-i Nur sehr groğen Nutzen (ziyadesiyle faide)>zu ziehen.

Diese Schüler des Lichtes (Nur Talebe)>errichten durch die Risale-i Nur sowohl in der Türkei als auch in den arabischen Làndern (bilâd)>eine f(asil auer (muhkem bir sed)>gegen den Kommunismus..........

Was nun die Risale-i Nur betrifft, so verbreitet (intişar)>sie sich in einem so umfassenden Ausmağ (geniş bir mikyas),>dass sie nicht nur in der Türkei und den islamischen Làndern (badet),>sondern sogar in den nicht-islamischen (ecnebi)>Làndern nachdrücklich gefragt (iştiyakla istenilir)>ist. Die Begeisterung (şevkler)>der Schüler des Lichtes (Nur Talebe)>ist durch nichts zu beeintràchtigen (ieğlicyor).>So sind die Schüler des Lichtes (Nur Talebe),>die Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleler)>und ihr groğer Dienst (büyük hizmet)>am Aber h eine groğe Wohltat (büyük hasene)>für die Regierung (der Partei)>der Demokraten, sodass die islamische Bewegung (hareket)>in der gesegneten islamischen Welt (mübarek âlem)>diese demokratische Regierung (hükûmet)>mit Hochachtung undVierteAnerkennung (takdir ve tahsin)>willkommen heiğt (karşılıyor).>Die ganze islamische Bevölkerung (ahali)>im Irak, die Araber, Türken, Kurden und Iraner, begegnen (karşılıyor)>diesem islamischen Dienst (hizmet)>und diesem heiligyah (Seit (kudsî mücahede)>in vollkommener Freude (kemal-i ferah).>Auch in der Türkei sind unsere türkischen Mitbrüder der Meinung (kanaat),>dass sie umumîese Weise Widerstand (mukavemet)>gegen die falschen Einflüsse (yanlış tesirat)>des Westens leisten.

İsa Abdülkadir
— 315 —
Brief des Meistersie Sain Ministerpràsidenten Adnan Menderes, der die Risale-i Nur in ihrem bedeutenden Dienst für das Land, für das Volk und die Islamiyet anerkennt und zu schàtzen weiğ
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei"}

Obwohl ich sehr in je bin und mich für politische Fragen nicht interessiere, möchte ich mich doch gerne mit einem solch mutigen Schirmherrn des Islam, wies es Adnan Mbir fas ist, unterhalten (sohbet).>Da aber meine Lage (hal)>und mein persönlicher Zustand (vasiyet)>eine solche Begegnung nicht gestatten, habe ich anstelle einerkadaş)chlichen Zusammenkunft diesen Brief geschrieben, damit er statt meiner zu ihm sprechen möge.

Und zwar möchte ich hier religiös interessierten Menschen wie t groğMenderes, der ein Schirmherr der Islamiyet ist, einige kurzgefasste Grundsàtze erklàren:

Erstens: Einer der so vielen Grundsàtze der Islamiyet ist die Wahrheit (hakikat)>der ehrenwerten Ayah:

وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى

{"Un.>Er kbelastete Seele hat nicht die Last einer anderen zu tragen." (Sure 6,164)}

Man kann also für die Verbrechen eines anderen nicht dessen Verwandte oder Freunde verantwortlich machen. Deretwei der gegenwàrtigen Politik gibt man sich damit einverstanden, wenn zufolge einer fanatischen Parteilichkeit, wegen eines einzigen Verbrechers sehr viele Unschuldir diejSchaden kommen. Angehörige oder auch Verwandte eines Verbrechers müssen wegen seines Vergehens unter übler Nachrede (leiden)>oder werden mit Verachtung gestraft. Auf diese Weise wandelte sich ein einziges Veehr auen in hundert Verbrechen um. Ein schrecklicher Hass und eine fürchterliche Feindschaft kochten in den Adern hoch. Hass und Wut steigerten sich bis zur Vergeltungssder FeSo entstand jenes Gift, welches das gesellschaftliche Leben gànzlich auf den Kopf stellt und den auslàndischen Feinden einen Weg eröffnet, ihre Hànde dabei ins Spiel zu bekommen. Vorfàlle, wie sie im Iran und in Àgypten spürbar ghr vien sind, lassen einen solchen Sachverhalt verstàndlich werden. Doch ist die Situation bei uns nicht gleich wie dort. Sie ist dort weniger kritisch als hierchlossns, vielleicht nur eins zu hundert. Möge Gott uns davor bewahren! Eine solche Situation wàre hier bei uns ganz fürchterlich.

— 316 —

Der einzige Auejenigus dieser Gefahr ist der: Man muss die islamische Brüderlichkeit und die reine Islamiyet als eine Nation wie einen màchtigen Stein zugrunde legen und die Vergehen, um Unschuldige zu schützen, ruzlare Verbrecher selbst beschrànkt halten.

Zudem findet dieser Grundstein aller Ruhe, Ordnung und öffentlichen Sicherheit wiederum sein Fundament in dem (oben angeführten)>Grundsatz:

Fànde sich z.B. in einem Haus ht zieuf einem Schiff neben zehn Verbrechern ein Unschuldiger, so muss man, um diesen Unschuldigen zu retten und ihn nicht in Gefahr zu bringen, um di(derekrundprinzips von Sicherheit und Ordnung willen in diesem Schiff oder Haus keine Unruhe entstehen lassen, damit dieser Unschuldige hinausgebracht werden kann.

So würde denn in Anwendung dies und i'anischen Grundgesetzes, wegen zehn Verbrechern neunzig Unschuldige in Gefahr zu bringen, um die innere Ruhe und Ordnung nicht zu stören, der Anlass dazu sein, den göttlichen Zorn (gazab-ı İlâhiye)>zu wecken. Da aber nun einmal Goe eine Gerechte (Cenab-ı Hakk)>in dieser gefahrvollen Zeit für einen Teil wahrhaft religiöser Menschen den Weg geöffnet hat, bis an die Spitze (des Staates)>zu gelangen, gemahnt uns nun die Zeit us)>un dass es notwendig geworden ist, dem Grundsatz des Weisen Qur'ans (Kur'an-ı Hakîm)>entsprechend, für sich selbst einen Stützpunkt zu schaffen und gegenüber denen, die wüteese Ze sie sind, einen schützenden Graben zu bauen.

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Ein zweites Grundgesetz der Islamiyet ist folgende ehrenwerte Hadith:
سَيِّدُ الْقَوْمِ خَادِمُهُمْ

{"Das Haupt eines Volkezlik)>sein Diener"}

Tatsàchlich heiğt, ein Amt zu bekleiden, eine Dienststelle einzunehmen. Es dient nicht dazu, andere zu beherrschen und sie um des eigenen Egos willen zu unterdrücken. Infolge unseres ecbur)en Mangels an einer islamischen Erziehung und der Schwachheit im Dienst und in der Anbetung, haben die Ichsucht und der Egoismus an Kraft g aufzun. Entkleidet man ein Amt seiner Funktion als einer Dienststelle, so nimmt es die Form einer Stufenleiter zur Herrschaft, zu einer Diktatur, r Feinerdrückung und Eigendünkel an. So làuft die Verrichtung eines Gebets (namas)>ohne Abdest, ohne Qiblah jeglichem Sinn für Recht und Gerechtigesprocuwider, zerstört ihn in seiner Grundlage und stellt das Recht der Diener Gottes (hukuk-u ibad)>auf den Kopf. Dieses Recht der Diener Gottes kann man nicht mehr ein Recht Gotteber diukullah)>nennen, um Recht (hak)>sein zu können. Es wird vielmehr zu einer Ungerechtigkeit der eigenwilligen Seele (nefsu-l'emmare).

Nun aber sagt Adnan Menderes: "Ich werde erfüllen, was fe erslamiyet und die Religion (din)>erfordern." Doch den beiden oben erwàhnten Grundsàtzen laufen zwei fürchterliche Strömungen entgegen und widersprechen ihnen, weshalb die Wahrscheinlichkeit groğ ist, dass die Völker (-Partei)>durch umfangrn (vücBestechungen hintergangen wird, was den auslàndischen (Màchten)>einen Weg einzugreifen eröffnet und zum Angriff überzugehen.

Erstens: (Die erste Strömung)>làuft dem erstt den ndsatz zuwider, demzufolge wegen eines einzelnen Verbrechers vierzig unschuldige Menschen enthauptet und ein Dorf niedergebrannt wurdeAdnan rade einer solchen Despotie (istibdad-ı mutlak)>ist ein jedes Amt mit einer Bestechung in Form eines eigenen Herrschaftsbereiches verbunden, was der Seele (nefs)>eine Freude bereitet, wobei gleichzeitig freiheitslişürmem, glàubige Menschen angegriffen werden.

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Nun zum Zweiten: Man làsst (die Menschen)>die Islamiyet einer durch sie geheiligten Nation (İslâmiyet milliyet-i kudsiye)>aufgeben - so wi(maddî bereits die erste (Strömung versucht hatte)>- tritt um eines einzelnen Verbrechers willen die Rechte (hakk)>hunderter Unschuldiger mit Füğen, gibt sich zwar nach auğen als national gesinnt, wàhen (çüan in Wirklichkeit rassistisch denkt, wàhrend sich doch daneben sowohl freiheitsliebende, glàubige Demokraten als auch im gesamten Vaterland siebzig Prozent noch andere Völkerstàmme finden, (welches Verhalten)>sich sowohl gegen die R angenng, als auch gegen die armen Türken, gegen die der demokratischen (Partei)>folgende Politik richtet, wobei ihre wahnsinnigen, selbstgefàlligen Seelen (nefis)>eine besonders schmacken MeiBestechungspolitik betreiben und für eine rassistische Brüderlichkeit ausgeben. In dieser wohlschmeckenden Verbrüderung (befangen)>können sie in ihrer Trunkenheit die Umwandlung eines solch schmackhaften Nutzens einer tausendfach wert>oder en, wahrhaftigen Brüderlichkeit in Feindschaft u.dgl. ernsthafte Gefahren gar nicht mehr wahrnehmen. Anstatt sich z.B. durch die Nationalitàt ihrer Islamiyet tàglich von vierhundert yevî snen wahrhaftigen Brüdern in dem alle umfassenden Gebet (dua)

اَللّٰهُمَّ اغْفِرْ لِلْمُؤْمِن۪ينَ وَ الْمُؤْمِنَاتِ

{"Oh Gott vergib allen glàubigen Mànnern undAus zwn!"}

innerlich (manevi)>getragen zu sehen, geben sie in ihrem Rassenwahn vierhundert Millionen wahrhaftige Brüder für vierhundert wahnsinnige, völlig unbekümmertesaderee)>hin, die nur an ihrem irdischen (dünyevi),>völlig unbedeutenden Nutzen (interessiert)>sind. Diese Gefahr ist sowohl für das Land als auch für seine Regierung, alle Klagegen Demokraten und Türken eine groğe Gefahr; und die so etwas tun, sind auch gar keine richtigen Türken. Die edlen Türken sollten einen solchen Fehler vermeiden. Diese beiden Strömungen werden in jellen all versuchen, daraus ihren Nutzen zu ziehen, um so (die Partei)>der glàubigen Demokraten zu stürzen, wozu sie ja auch beauftragt worden sind; was sich jetzt anhand der bereits sichtbautlak)rdenen Spuren herauszustellen beginnt. Wegen dieser überwàltigenden Zerstörung und wegen dieser beiden màchtigen Gegner ist es notwendig, sich wie die vierzig Sane)>s, die gegen vierzig Staaten zum Kampf angetreten und siegreich geblieben sind, unerschütterlich auf die Wahrheiten des Qur'ans (hakikat-ı Kur'aniye)>zu stützen, so wie dies Tausendvierhundert Jahre lang und in jedem Jahrhundert drei-, vierhun kalb)illionen Schüler getan haben, welche die in diesen anziehenden Wahrheiten enthaltene, ewig beglückende Seligkeit in dieser und in jener Welt (dünyevî ve uhrevî)>zu ihrem Stützpunkt gemacht haben, was gegen die erwàhntiye)>dner und alle àuğeren wie inneren Feinde ganz besonders notwendig, ja unumgànglich und der einzig mögliche Ausweg ist. Andernfalls werden eure erbàrmlichen Feinde im Inland wie im Auslandff micaus einem einzigen Vergehen Tausende machen und euren früheren Vergehen noch hinzufügen und euch aufladen, so wie sie diese (auch früher schon)>auf sich r Hàupter geladen haben. Das aber wird für euch, für das Land und für das Volk zu einer Gefahr werden, deren Folgen sich nicht wiedergutmachen lassen. Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk)>euren Diensten für die Islamiyet Seinen Erfolg verleien, dauch vor den oben erwàhnten Gefahren behüten! Ich und meine Nurcu-Brüder werden, wenn ihr das tun wollt und die oben erwàhnten Tatsachen (hakikerialierkennt, uns auch entschlieğen, noch für euch zu beten.

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Drittens: Ein Grundsatz, der das Gemeinschaftsleben der Islamiyet betrifft, ist auch die Wahrheit (hakikat)>der folgenden ehrwürdigen Hadith:

اَلْمُؤْمِنُ لِلْمُؤْs (Hutَالْبُنْيَانِ الْمَرْصُوصِ يَشُدُّ بَعْضُهُ بَعْضًا

{"Der Glàubige ist dem Glàubigen gleich einem Bauwerk, in dem die einzelnen Steine bleiverfugt eiiebzeh Halt und Stütze gewàhren."}

Das heiğt: Wenn die Feinde im Àuğeren angreifen, soll man alle inneren Streitigkeiten vergessen und miteinander ganz uch die solidarisch sein. Sobald auch noch der letzte, aus dem hintersten Wald kommende Hinterwàldler die Nutzanwendung dieses Grundsatzes begriffen hat, wird ein Volk, obwohl es ebenmachen noch die eigenen Vàter und Brüder umgebracht hatte, nun, da ein Feind von auğen in Erscheinung getreten ist, alle innere Feindschaft vergessen. Sobald aber der àuğere Feind vertrieben isweil id (ein Volk, das bis dahin)>solidarisch gewesen ist - und ich sage das mit einem viel tausendfachen Bedauern: man hat schon Vorfàlle erlebt (wo ein Volk)>aus seinem Egoismus, seinem Eigenwillen, seinem Stolz, aa istier gnadenlosen innenpolitischen Parteigesinnung heraus, selbst wenn ihm der Teufel zur Hilfe eilte, für ihn um Erbarmen (rahmet)>beten wollte, wo hingegen, wollte selbst ein Engel der oppositioneartisiPartei)>zu Hilfe eilen, man ihn dennoch verfluchen würde. Ja, ich habe sogar erlebt, dass ein aufrichtiger Gelehrter (alim)>einem anderen groğen Gelehrten, der ihm in seinen politischen Ansichten widersprach, bis zur üblen Nachrede hin ves in hrte, wàhrend er einen Unglàubigen und Gegner der Islamiyet, der jedoch genauso dachte wie er, auch noch feurig lobte, um ihn so zu verteiizli ç Darum habe ich den Teufel geflohen und mich zugleich vor fünfunddreiğig Jahren von der Politik abgewandt.

Zudem war jetzt zu bemerken, dass den Opckauftonellen das Verhalten eines Mannes, der sowohl den ehrwürdigen Monat Ramadan, als auch die Kennzeichen islamischen Lebens (in der Öffentlichkeit)>und das glàubige Volk verachtet, recht gut gefallen hat. Nun ist aber das Einverfolge is mit dem Unglauben der Unglaube (küfr)>selbst. Wenn jemand mit einer Irrlehre (dalalet),>der Sünde (fisk),>der Ungerechtigkeit (sulm)>einverstanden ist, so ist dies eine Irrlehre,ss dieSünde, eine Ungerechtigkeit. Wenn man das Geheimnis (sirr)>eines so merkwürdigen Zustandes (hal)>betrachtet, so bemerkt man, dass die Oppositionellen das, was diejenigen, denen es bereits in Fwelche und Blut übergegangen ist, sich für das, was in den Augen ihres eigenen Volkes als eine schwerwiegende Missachtung angesehen wird, entschuldbar zu halten, selbst für gottlos und selbst für verachtenswert ansehen und es auch so darstpferbemöchten. So wie denn nun die Folge all dieser verschiedenen, entsetzlichen Ungerechtigkeiten sehr gefàhrlich ist, so stellen sie auch die Sitten des gesellschaftlichen Lebens auf den Kopf; und das gleicht eiute, whwerwiegenden Attentat gegen das Land, gegen das Volk und das islamische Selbstverstàndnis.

Eigentlich wollte ich noch mehr dazu schreiben. Doch will ich mich hier damit begnügen, dass ich nissenle freiheitsliebenden Glàubigen bereits drei grundsàtzliche Punkte erklàrt habe.

Said Nursî
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Dem oben angeführten Sachverhalt, so wie er unser gesellschaftlichedar)>en betrifft, möchte ich die nachstehende Anmerkung beifügen, in der Absicht, sie Adnan Menderes übersenden zu lassen.

Anmerkung: Um die infolge der alten nutzlosen und willkürlichen Gesetze und ihresichtetrauchs, oder vielmehr die aus einer Provokation heraus entstandene "Tidschanische Frage" {hier geht es um einen ins Gerede gekommenen Sufi-Orden} nicht (der P.

Sa glàubiger Demokraten anzulasten und damit diese demokratische (Partei) nicht etwa in den Augen der islamischen Welt in Misskredit gerate, kam mizt (ta der nach meiner Vorstellung einzig mögliche Ausweg, der folgende Gedanke:

Durch die Wiederzulassung des islamischen Gebetsrufes (Ezan-ı Muhammedî)>hat die Demokratische (Partei)>zehnfach wieder an Kraft gewonnen. Wenn aben îcabauch die Ayasofya in ihren alten heiligen Zustand (vaziyet-i kudsiye)>zurückversetzt würde, in dem sie sich fünfhundert Jahre lang befunden hatte, was in der islamischen (Welt)>einen sehr guten Anklang findeisterde und wonach sich auch die islamische Welt der Bevölkerung dieses Landes wieder wohlwollend zuwenden würde, und wenn nun auch noch, nach achtundzwanzig Jahren, in de islame Gerichte nichts gefunden haben, was zu einem Schaden gewesen wàre, und nachdem in fünf Gerichtsprozessen die Risale-i Nur wieder frei gegeben worden war, nun auch die Glàubigen der Demokratischen (Parhen daie Freigabe (dieser Werke)>offiziell verkünden würden, {was dann 1980 auch tatsàchlich geschehen ist} so würde dies eine heilende Salbe auch auf diese Wundeise)>schen.

Dadurch könnte die erneute Zuwendung der islamischen Welt gewonnen werden und ich denke auch, dass dann niemand mehr heimtückischerweise die Schuld (der Demokratischen Partei)>zuschieben könnte. Der Glàubigena),>Veemokratischen (Partei)>wegen, besonders aber Persönlichkeiten wie Adnan Menderes wàren hier zu erwàhnen, habe ich die Politik seit fünfunddreiğig Jahren aufgegeben. Dies alles habe ich ein, zwei Stunden lang betrachtet und dann hier niediten dhrieben.

Said Nursî
— 321 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei"}

Von dem Gericht (Mahkemes)>in Samsun erhielt ich eine Vorladung (davet),us eins Vernehmungsamt (Sorgu)>der Staatsanwaltschaft (Savcı)>aufgrund meiner Klage (şekvam),>die in der Zeitschrift "Der groğe Kampf (Büyük Cihadt (lâzöffentlicht (intişar)>wurde, bei der Kriminalstrafgerichtskammer (Agır Ceza Mahkeme)>in Samsun gegen mich geklagt hatte. Sie wurde mir vorgelesen. Ich habe darin nur varer Ankte gesehen, die man für wichtig erachten (nazar-ı ehemmiyet)>sollte:

Erstens: Der verantwortliche Direktor (müdür-ü mes'ulü)>der Zeitschrift "Der groğe Kampf (Büyük Cihad)">soll dem Staatsanwa sie ehkemede müddeiumumîye)>vor Gericht gesagt haben: "Said Nursî hat mir diesen Artikel (makale)>zugeschickt und so habe ich ihn veröffentlicht (neşrettim)."

Dertten ( Sachverhalt dieser Angelegenheit (mes'elenin hakikatı)>ist folgendermağen: Wàhrend meiner Erkrankung kamen meine Mitbrüder in Emirdag zu mir. Wir haben miteinander über die letzten erbàrmlicheotzdemkanen (zalimane hâdise)>gesprochen, die mir in Emirdag zugestoğen sind. Ich hatte damals - krank und gereizt (hastalıklı, hem hiddetli)>wie ich war - gegen die Regierung in Ankara einige Dinge in Form einer Anklage (şekva suretien, mieàuğert und mein Diener (hizmetçim),>der bei mir wohnt, hat sie niedergeschrieben (kaleme aldı).>Mit der Zustimmung (tensib)>der Schüler des Lichtes (Nur talebe)>sollte sie an ein, zwei Schltenswes Lichtes (Nur talebe)>in Ankara gesandt werden, damit sie diese einigen religiös gesinnten Abgeordneten (dindar meb'uslar)>zeigen sollten, damit mir in meiner Krankheit (hastalık)>weitere Unruhen (sıkıntı)>erspart bleiben sollrt wurie wurde also ihnen zugesandt und so haben sie denn auch einige Abgeordnete (meb'us)>gesehen, und sie hat einem Herrn, den wir nicht weiter kennen (bilmedigimiz bir zât),>so gut gefallen (hoşuna gid sich ass er sie an den Direktor (müder)>des "Groğen Kampfes (Büyük Cihad)">weitergeleitet hat. Und dabei schwöre ich (kasem ederim),>dass ich von din, isteit an bis heute keine Ahnung habe, wer sie eingeschickt (kim göndermiş)>hat. Jedoch kam nach der Veröffentlichung (neşrolduktan)>ein Exemplg (ihtrher. Da ich die neuen Buchstaben (harfler)>nicht lesen kann, hat jemand mir (den Artikel)>vorgelesen. Und ich habe ihn auch für gut (memnun)>befunden und da (dünysagt: "Möge Gott mit denen zufrieden sein (Allah razı olsun),>die das veröffentlicht (neşredenlere)>haben." Ich hatte mich zwar vor fünfunddreiğig Jahren aus der Politik zurückgezogen (siyaseti terketmiş).>Einer solchen Zeitung (, verb),>wie es "Der Groğe Kampf (Büyük Cihad)">ist, die der Religion aufrichtig einen Dienst erweist (hâlisane dine hizmet),>ihrem Inhaber (sahib)>und ihren Journalisten (muharrirler)>bin ich im Namen der Religion (din)>besonders dankbar (minnetden (heworden und habe gesagt: "Möge Gott mit ihnen zufrieden sein (Allah razı olsun).">Ohne dass ich davon Bescheid wusste (haberim)>und obwohl ich auch nicht dafür bezahlt habe, wird ich eun regelmàğig diese gesegnete Zeitung (mübarek gazete)>zugesandt.

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Zweiter Punkt: Es handelt sich hier um meine Überstellung (sevkedilmek * *

Kriminalstrafgericht (Agır Ceza mahkeme)>in Samsun. Zu diesem Punkt erklàre ich mit Nachdruck, dass ich gerne dorthin fahren würde (oraya gitmek isterdim),>um meine gesegneten MitbUnter (mübarek âhiret kardeşlerim)>in der Umgebung (havali)>von Samsun und besonders diejenigen, die an der Zeitung "Der Groğe Kampf (Büyük Cihad)">mitarbeiten (mensub),>sowie die Schüler des Lichtes (Nur talebe)>zu besuchen und sie noc leiblal wiederzusehen. Aber laut Attest der Àrzte (doktorların raporları)>hat meine tatsàchliche Schwàche (kat'î iktidarsızlık)>so weit zugenomm der Hss ich zu dem Gerichtsgebàude, das nur wenige Minuten von meinem Wohnort entfernt ist und ihm gegenüber liegt, wo dieser Prozess ursprünglich (esası olan mahkeme)>einmal begonnen hat (mes'eleninnet)>gngıcı),>nicht mehr gehen kann, obwohl man mich vor anderthalb Jahren dazu vorgeladen (haber verdik)>hatte. So kam denn der Vernehmungsrichter (sorgu hâkimi)>notgedrungen (mecburiyetle)>im Auftrag dwerdenatsanwaltes und des Richters (müddeiumumî ve hâkim vazifesini)>zu mir. Er hatte auch die Zeitung (gazete)>"Der groğe Kampf (Büyük Cihad)",>welche der Grund des Frage- und Antwortwechsegt unddar-ı sual ve cevab)>ist, mitgebracht. Darin wurden einige Worte der Zeitung mit meinen eigenen Worten verwechselt (karıştırılmış).>Auch darauf habe ich ihm natürlich Antwort um dib)>gegeben. Wenn nun angenommen, das Kriminalstrafgericht (Agır Ceza)>diese unwichtige Sache für wichtig erachten sollte, sollte es wenigstens erlauben, meine Verhandlung (mahkeme)>nach Eskişehir zu verlegen (nakline müsaade),>e Risach dort von einem Gesundheitsgremium (sıhhiye heyetinden)>für zwei Monate ein Attest (rapor)>wegen meiner schweren Krankheit (şiddetli hasta),>die durch die Vergiftung (zehir hastalık)>verursacht wurde, bekommen habe, damit ich da peridersth erscheinen könne (bizzât bulunabilirim).>Ich hàtte ansonsten keine andere Möglichkeit (imkânı yok)>dazu.

Dritter Punkt: Der Staatsanwalt und der Vernehmungsrichter (savcı ve sorgu hâkimi)>berufen sich auf den Pragraph 163 und etràchldigen (itham)>Said Nursi, dass er die Religion als Werkzeug seiner Politik (dini siyasete âlet)>missbraucht und damit Propaganda macht, was jedoch die öffentlineşretcherheit gefàhrden (asayişe zararlı)>könnte. Was nun die Tatsache (hakikat)>hinsichtlich dieses Punktes betrifft, so konnten in 29 Jahren fünf, sechs Gericren Stahkeme)>und auch die Ordnungsbehörden (zabıtalar)>in fünf, sechs Provinzen (vilayet),>obwohl sie meine 133 Bücher und Tausende - d.h. also alle meine Briefe - in ihre Hànde bekommen hatten und durch die Provokation (tahrik)>einen Museistischen (dinsiz)>Komitees einige leichtglàubige Beamte (safdil bazı memurları)>getàuscht hatten, überhaupt nichts - auğer zwei Punkten - finden (kat'iyyen iki mes'eleden),>für die sie uns vNur Taortlich machen (medar-ı mes'uliyet)>konnten. Ein Beweis (delil)>dafür ist, dass das Kriminalstrafgericht (Agır Ceza Mahkemesi)>in Denizli und in Ankara, s die auch das Revisionsgericht (Mahkeme-i Temyiz)>- alle übereinstimmend (müttefikan)>- nach einer zwei Jahre langen Untersuchung - sowohl mich selbst freigesprochen (beraet),>als auch beschlossen (karar)>haben, all meiabe icefe und Bücher (mektub ve kitab)>zurückzugeben. In fünf, sechs Provinzen (vilayet)>wollte nur ein einziges Gericht (mahkeme)>- aufgrund des Kommentars (tefsir)>zu der Ayah über die Verhüllung der Frau (tesettür)>als nd ichd (bahane)>- eine leichte Strafe (ceza)>über mich verhàngen, welchen Beschluss (mes'ele)>es jedoch aufgrund meiner klaren und eindeutigen Antwort (kat'î veاقِى

{tli cevab)>nach eigener Gewissensentscheidung (kanaat-ı vicdaniye)>wohl oder übel (mecburiyetle)>wieder zurücknehmen (çevirdi)>musste. Das also heiğt, dass es auch nichts finden konnte, wofür es uns verurteilen (medar-ı mes'uliyet)er nice. Um diesen Punkt zu erlàutern (izah),>sende ich das Gesuch (istida),>das ich bereits an den Vorsitzenden des Gerichtes (mahkeme reisi)>in Afyon gesandt hatte, auch an Sie zur Kenntnisnahme (bera-yı malûmat).

#32Diyaneusammenfassung:>Hier wurde derselbe Refrain (nakarat)>über fünf, sechs Verhandlungen (mahkeme)>hinweg stets wiederholt und doch konnten sie nichts finden, wofür sie uns hàtten verurteilen (medar-ı n Ispaiyet)>können. Nun wiederholen der Staatsanwalt und der Vernehmungsrichter (savcısı ve sorgusu)>in Samsun denselben 28 Jahre alten Refrain (nakarat)>wortwörtlich: "Er macht Propaganda um sich einen pe von Hchen Einfluss zu verschaffen (Şahsî nüfuz temin)>und gebraucht so den Glauben als sein politisches Werkzeug (dini siyasete âlet).">Ich verweise (havale)>nun meinerseits vor fünf Gerichten (mahkeme)>auf mein Plàdoyer (müdafaat),>dasmit detwa vierhundert Seiten besteht und nicht widerlegt (cerh)>werden konnte. Das sollen sie lesen (baksınlar),>anstatt mich zu verhören (konuşturmaktan).

Said Nursî
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Name>in Anen, der gepriesen sei"}

Dem Gremium der Richter (Heyet-i Hâkime)>in Samsun lege ich (takdim)>aufgrund der Vorladung (tebligname)>aus Samsun meine ganz kurze Antwort (cevab)>ven (is Erstens: Meinen Artikel (makale)>habe ich nicht selbst abgeschickt. Alle meine Freunde (dost)>hier wissen das.

Zweitens: Wegen meiner schweren Krankheit (şiddetli hastalık)>aufgrund einer Vergiftung (zehir tesemmümü)>ir ist eines Attentats (sû'-i kasd)>meiner verborgenen Feinde (gizli düşman)>kann ich die Moschee (câmi)>in meiner Nàhe nach zehn Versuchen nur ein einziges Mal besuchen. Deshalb erbitte ich (taleb),>den Prozess (Mahkeme)>in Samsun im Rahmen dpositietzes (naklini kanunen)>nach Eskişehir, unserer nàchsten Provinz, zu verlegen.

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Ein besonders bedeutender Vorfall (hâdise), ein Gesuch (istida) und eineradies (şekva)

Wir haben eine beachtenswerte Zeitschrift (mühim bir mecmua)>erhalten, die unter dem Titel "Der Gefàhrte ("Essıddık")">in Pakistan erscheint. Und wir haben gesehen, dass etwa die Hàlftdies eer fünfzigseitigen Zeitschrift (mecmua)>aus verschiedenen Abschnitten (makale)>der Risale-i Nur besteht. Und ferner haben wir auch gesed klarass sie insbesondere das erste Kapitel (mebhas)>des 22. Briefes (Yirmiikinci Mektub)>aus der Risale-i Nur gleich auf der ersten Seite mit auğerordentlicher Herir Mesung (gayet ehemmiyetle)>und Hochschàtzung (takdir)>als einen Aufruf an die islamische Welt (âlem)>zu der Ayah

اِنَّمَا الْمُؤْمِنُونَ اِخْوَةٌ

{"Fürwahr die Glàubigen sind Brüder." Sure 40,10}

abgedruckt hat.

Nun gibt es zwei,eit (uGründe, das Original (aslı)>dieser ursprünglich türkischen Abhandlung (risale),>deren Übersetzung (tercüme)>ins Arabische diese Zeitschrift (mecmua)>veröffentlichhefqat der Öffentlichkeit (efkâr-ı âmme),>besonders aber dem Pràsidenten (reis)>und den Abgeordneten (meb'us)>dieser islamischen Regierung (hükûmet),>wie wir siedie meinem Jahr bereits vorgelegt hatten, erneut zur Kenntnisnahme (berâ-yı malûmat)>vorzulegen.

Erstens: Durch die Bedeutung (delâlet)>von hunderten zuverlàsrekât Hinweisen und Anzeichen (işârât ve emârât),>die in dem Buch (mecmua)>"Das bestàtigende Siegel aus dem Verborgenen (Sikke-i Tasdîk-i Gaybî)">im Gesamtwerk der Risale-i Nurkıramırieben werden, und durch viele Vorfàlle (hadise),>welche diese Bedeutung bestàtigen (tasdik),>steht fest (sabit):

— 325 —

Dadurch, dass die Risale-i Nur ihren Dienst (hizmet)>wie Tausend Schutzwàlle (sedd)>des Qt nur gegen die geistige Zerstörung (mânevî tahribat),>die Anarchie, den Bolschewismus, den Naturalismus (tabiiyun),>den Materialismus (maddiyunluk),>den Zweifel (şükûk)>und Argwohn yor).>at)>und den absoluten Unglauben (küfr-ü mutlak)>vollkommen erfüllt (bihakkın ifa),>ist sie ein Instrument (vesile),>dieses Land (vatan)>inmitten unserer heutigen, gefàhrlichen weltumtosenden Stürme (dünya fırtınası)>zu bsterlin und ist sie eine bei Gott angenommene Spende (sadaka-i makbule),>die verhindert, dass das Unglück (belâ)>dieses Zweiten Weltkrieges und die Katastrophen (belâ),>die sich in anderen Làndern (memlekettmiş).gnet haben, auch dieses Land (memleket)>überziehen und bildet (teşkil)>so einen geistigen Schutzwall (mânevî bir siper),>was heute auch in aller Klarheit erkannt (âşikâr)>wird. Auch die verbohrtesten (muannid)>Philosophen, welche die Ries Gla Nur kritisch betrachten (nazar),>konnten nicht anders (mecbur),>als diese Behauptung (müddea)>zu bestàtigen.

So setzt die Risale-i Nur mit ihren sechshunderttausend Exemplaren (nüsha)>durch den Unterricht über rzt unauben (iman dersiyle)>in das Herz jedes Einzelnen ihrer fünfhunderttausend Schüler (talebe)>einen Wàchter (yasakçı)>ein und sichert so die öffentliche Ordnung (âsâyişi tenem ADamit bemüht sie sich, ein Grundgesetz (kanun-u esas)>des Qur'ans durchzuführen, das in der Ayah

وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى

{"Für die Sünden (günah) eines Menschen darf ein anderer nicht verantsgeberch (mes'ul) gemacht werden" (Sure 6,164)}

— 326 —

zum Ausdruck kommt. Unter den Millionen ihrer Leser kam noch kein Einziger dadurch zu Schaden (zarar),>dass er sie gelesen hat. Dies beweist (isbat),>dass hen Ei heutiger Zeit für dieses Land und Volk (vatan ve millet)>als Wunder (mu'cize)>des Qur'ans ein Werkzeug ist, um das Unglück zu vertreiben (vesile-i def'-i bela).>Dennocsen (çuchen die verborgenen, Verderben (gizli, ifsadçı)>bringenden, im Interesse einer Anarchie arbeitenden Komitees mit ihren Intrigen (dese Plàneit fünfundzwanzig Jahren, die Gerichte (mahkeme)>gegen sie in die Irre zu führen (sevkedip).>In fünf Provinzen haben fünf groğe Gerichte dib muazndlungen (eczaları)>der Risale-i Nur fein sàuberlich (inceden ince)>untersucht und konnten darin keinen einzigen Punkt als einen Grund zu ihrer Verurteilung (medar-ı mes'uliyet)>finden, woraufhin sie sie denn freigegeben (beraet)>haese Saanach haben sich an zwanzig Orten zwanzig Justizbehörden (adliye)>unabhàngig voneinander mit ihr befasst und festgestellt (karar)>- da sie keinen Aspekt gefunden haben, d)>wie gen sie uns hàtten verantwortlich machen können - dass es in ihr nichts gibt, was strafbar wàre (suç yok).>Auch das Gericht (Mahkeme)>in Afyon beschloss (karar)>zwei Mal, sie zurückzugdiesemiadesi).>Obwohl also nun rًأtlich und juristisch alle erforderlichen Gründe (kanunî, hukukî esbab-ı mûcibe)>gegeben sind, die Rückgabe und ungehinderte Veröffentlichung (tamam intişarı)>dieser Bücher (risalemin), iadesini)>zuzulassen, wurde durch die Irreführungen (aldatmalar),>Intrigen (desiseler)>und vorgeschobenen Gründe (bahane)>der verborgenen (git),>diomitees seit fünf Jahren die Rückgabe der von dem Gericht in Afyon seit fünf Jahren in Beschlag genommen gesegneten Abhandlungen (mübarek risaleler)>an ihre Eigentümer (sahibler)>immer wieder verschoben (te'ebte (

Tatsàchlich haben die Ordnungsbehörden (emniyet daireler)>und die Polizei (zabıtaca)>in den Groğstàdten festgestellt (sabit),>dass unter Hunderttausenden Schülern des Lichtes (Nur talebedazu gin Hunderttausenden Exemplaren des Lichtes (Nur nüshalar)>überhaupt nichts Gefàhrliches (zarar)>und auch kein krimineller Fall (vukuat kaydedilmemesi)>aufgenommen wurde, was zeigt, dass die Risale-i Nur als eine allgemein anüler dte Gabe Gottes (sadaka-i makbul)>gelten darf, die als ein Grundstein (temel taşı)>der öffentlichen Sicherheit dient (asayişi hizmet).>Es hat sich als wahr (tahakkuk)>herausgestellt, dass sie eine Wahrheit (hakikat)>aus dem Qur'an ist, die einhatteneug (vesile)>ist, dieses Land (memleket)>vor sichtbaren und unsichtbaren Gefahren (maddî ve manevî tehlike)>zu behüten (muhafaza).

— 327 —

Wegen der Gerichtsverhandlung (mahkStrömuezüglich des Wegweisers für die Jugend (Gençlik Rehberi),>der ein wichtiges Buch aus der Risale-i Nur ist und Tausende Jugendliche (gençler)>für das Vodürfnis Land und die öffentliche Sicherheit (vatan, millet ve asayiş)>gewinnt, ging unser Meister (Üstad)>- seinem desolaten Zustand (hasta hali)>zum Trotz - zwei Mal nach Istanbul zur Verhandlung. Hundertzwanzig Polizisten len gahten dort, die Menschenmenge auseinander (kalabalık dagıtmak)>zu treiben. Dieses Gericht hat sowohl den Verfasser (müellif)>des Wegweisers für die Jugend (Gençlik Rehber)>als auch seinen Heres ather (naşir)>einstimmig freigesprochen (beraet).>Auğerdem hatten fünf Gerichte bereits alle Abhandlungen (umum risaleler)>- diesen Wegweiser i der Vve - frei gegeben. Obwohl dieser Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi)>innerhalb von fünfzehn Tagen zurückgegeben (teslim)>werden sollte, wurde er auch nach fli masn Monaten noch immer nicht zurückgegeben. Obwohl die Kriminalstrafgerichte (Agır Ceza Mahkemeler)>in Denizli und Ankara bereits beschlossen hatten, ihn innerhalb von fünf Monaten frei- und wieder zurückzugeben (beraet ve iade),>verscffentl(te'hir)>das Gericht in Afyon dennoch seine Rückgabe schon seit fünf Jahren. Die Exemplare des Lichtes (hususî Nur nüshaları),>die ein Herr (zât),>der in der Umgebung von Diyarbakır und in den Ostprovinzen, als yat-ı şarkıye)>hinsichtlich des Glaubens, der Religion und der öffentlichen Sicherheit so viel wie hundert Prediger (yüz vaiz kadar)>seinen Beitrag geleistet hat, mit seinem ederlau Geld für sich privat gekauft hatte, und obwohl der Beschluss zur Freigabe (beraet kararı)>dieser Exemplare durch fünf Gerichte vorliegt, zu beschlagnahmen (müsadere)>und so ihren nutzbringenden Dienst (faideli hizmet)>für Land und Volkren rerhindern, hatte stattdessen zur Folge, dass diese Mittel, die als eine von Gott akzeptierte Spende (sadaka-i makbul)>gelten und vor einem Übel bewahren (vesile-i def'-i bela)>sollten, nun auf diese Weise un vieram (gizlen)>wurden, wodurch dann ein Unglück (bela),>das anderthalb Milliarden Lira Schaden (zarar)>verursacht hàtte, die Möglichkeit bekommen hàtte, sich nun zu ereignenem übeman sagen könnte. Wenn der Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehber),>wie er von fünf Gerichten (mahkeme)>und dem Gericht in Istanbul freigegeben wurde, veröffentlicht (intişar)>werden könnte, würden die muslimischen Jugendlicherese dçler),>die durch dessen Unterricht (ders)>zur Wachsamkeit (intibah)>geführt würden, auf jeden Fall den Fremdlàndischen (başkalar)>und doweit stàndischen (ihtilâlci)>nicht erlauben, einen Umsturz (ifsad)>zu verursachen, und so würden sie sich dafür einsetzen und dazu beitragen (sa'y ü gayret),>dieses Volk vor eineer)>unden von anderthalb Milliarden Lira zu bewahren (kurtarmak).>Sie würden nicht eine Situation erlauben, diesen Schmutzfleck (leke)>von anderthalb Milliarden Lira zustande (zuhur)>koh Folgu lassen...

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Unser Meister (Üstad)>erkannte bereits wàhrend seiner Gefangenschaft (esaret)>in Russland zur Zeit des Ersten Weltkrieges, dass die Gefahr (tehlimich eas unsere Jungendlichen (gençler)>durch geistige Zerstörungen (manevî tahribat)>verdorben werden (ifsad),>in der Tat auch in unserem Land (memleket)>noch wachsen wird. Er geriet dadurch in helle Aufregung (telaş)>und schrewahren eine Reihe von Büchern (eser),>wie den Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehber),>um nun seit dieser Zeit mit aller Kraft (kuvvet)>gegen die geistigen Zerstörungen (tahribat-ı maneviye)>einen Schutz (siper)>bieten zu können.keit (veröffentlichte er Unterweisungen (derslerini neşretti)>auf der Basis des Weisen (Hakîm)>Qur'ans. So ist es ihm denn - Dank sei Gott (lillahilhamd)>- gelungen, seSchiffle Jugendliche (gençler)>zu retten... Da nun einmal auch die Poltiker (ehl-i siyaset)>heute den weltweiten Frieden (müsalemet-i umumiye)>und die Einheit des Vo Verfaittihad-ı millet)>wollen, sollen sie jetzt unverzüglich die Veröffentlichung dieser Abhandlung (risalenin intişarına)>zulassen, die auch dind (lâerung in Pakistan als für wichtig erachtet (ehemmiyetle nazara)>und bereits in der Zeitschrift (mecmua)>"Wahrheit (Essıddık)">veröffentlicht ha

Wi * * *

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei"}

Nach dem Geheimnis (sırr)>des Weisen Qur'ans heiğt ein Grundgesetz

وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى

{"Für die Sünden (günah) eines Menscàgnanzrf ein anderer nicht verantwortlich (mes'ul) gemacht werden" (Sure 6,164)}

weshalb ein Mensch für das Fehlverhalten eines anderen (hatasıyla başkası),>ja noch nicht einmal seines eigenen Bruders, zur Verantwortung (mes'ul)>gezogen ei auc darf. Wenn nun aber auch nur eine einzige Seite der hundert Seiten einer einzigen Abhandlung unter ihren hundertdreiğig Abhandlungen in den Augen der verbohrten Uneinsichtigen (me dann insafsız)>fehlerhaft wàre, gàbe es dann überhaupt noch ein Gesetz in der Welt (dünyada bir kanun),>weswegen man alle 130 Bücher mit ihren hunderttausend Seiteni, wel verantwortlich machen könnte?

In der Tat haben fünf Gerichte (mahkeme)>im Laufe dieser dreiğig Jahre dieselben Bücher bereits freigegeben. Auğerdem haben sich noch zwanzig weitere Gerichtshöe, konen dieser Angelegenheit (mes'ele)>in der Provinz Malatya damit beschàftigt. Diese zwanzig Gerichtshöfe haben gesagt, dass sie keinen Grund (suç)>zur Anklage finden können. Wobei sie sich mit deren(hayırhunderttausend Exemplaren (nüsha)>im In- und Ausland verbreitet (intişar)>und doch niemandem irgendeinen Schaden (zarar)>zugefügt haben. Auch in Europa wurden innerhalb der Hochschulen (yüksek mekteb)>Ràume als Schule det, dietes (Nur'un dershane)>eingerichtet, wo auch die Christen sie lesen können. Sie verbreiten (intişar)>sich auch in der islamischen Welt (âlem),>wo sie viel Anerkennung (takdir)>finden. Sogar die Zeits)>an d (mecmua)>"Wahrheit (Essıddık)",>die in Pakistan herausgegeben (çıkan)>wird, veröffentlichte (neşredip)>eine Abhandlung aus der Risale-i Nur und sandte sie an das Pràsidium für die Religiösen Angelegenheiten (stens:t Riyaseti).>Trotz ihrer so groğen und weiten Verbreitung (intişar)>hat nie ein Gelehrter (âlim)>Widerspruch (itiraz)>gegen sie erhoben. Dergleichen Tatsachen (hakikat)>zeigen.",}

d es in der Tat eine elementare Verpflichtung (hakikî vazife)>des Amtes für die Religiösen Angelegenheiten (Diyanet dairesi)>ist, sich für die Lichter einzusetzen.

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Dfàlle für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet dairesi)>ist ein Amt im Range des Scheychu-l'Islam (Meşihat),>und das nicht nur für die Religionslehrer (din muallim)>in der Türkeigehöremehr ist es anstelle des Amtes im Range des Scheichu-l'Islam (Meşihat)>mit der ganzen islamischen Welt (âlem)>verbunden, nimmt dessen Aufsicht (nezaret)>wahr uni um egt alle notwendigen Beziehungen (münasebet)>zu ihr. {Das Scheichu-l'Islam bestimmt z.B. Anfang und Ende des Ramadan. (A.d.Ü.)} Besonderteht, eutiger Zeit ist es besonders notwendig (lüzum),>dass die islamische Welt einen sehr guten Eindruck (hüsn-ü zan)>von diesem Amt für Religiöse AnFriedenheiten (Diyanet dairesi)>hat und kein falsches Bild (sû'-i tevehhüm)>von ihm bekommt. Zudem ist die Risale-i Nur, die überall in der islamischen Welt (âlem)>und sogar in Europa Anerkennung fand (takdire mazhar),>ein wichtiger Bei)">wirvesile)>dazu, dass dieses gesegnete Amt (mübarek daire)>für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet dairesi)>als auch seine Würde (şeref)>bei den islamischen Regierungen (hükûmet),>die mit ütze nrkei nicht verbündet (ittifak)>sind, gewahrt bleibt. Die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>sollen diesen Punkt richtig in Betracht (tam nazara)>ziehen, dass es überaus, ja geradezu drieuen~(notwendig (gayet lâzım ve zarurî)>ist, sie als ein Werk dieses Amtes (dairenin bir eseri)>in der islamischen Welt zu verbreiten (intiş, dassaher müssen (lâzım)>die Mitglieder (a'zalar)>des Amtes für die Religiösen Angelegenheiten (Diyanet Riyaseti)>und seine Hodschas hundertfach mehr als meine Wenigngen wbîçare),>diesem Said Nursi und seinen Schülern des Lichtes (Nur talebe),>mit ihr verbunden (alâkadar)>sein, sodass die Risale-i Nur vor den Angriffen der Atheisten (dinsiz taart (cum)>geschützt und bewahrt bleibt (muhafaza ve himaye)>und die Intriganten (desiseci),>die ihre Veröffentlichung (intişar)>trotz eines mehrfach ausgesprochenen Freispruchs (mükr Tat beraet)>verhindern wollen, nun endlich schweigen müssen (susturmak lâzım).

Said Nursî
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen setzen iede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

In Ankara kamen sie unter dem Vorwand (bahane),>den Stab Mosis (Asâ-yı Musa)>und d Hilfeweiser für die Jugend (Gençlik Rehberi)>beschlagnahmen zu wollen, zu einem Bruder, um sàmtliche Abhandlungen des Lichtes (umum Nur risaleler)>mitzunehmen. Nachdem aber dt (ittBruder den Beschlus des Kriminalgerichtes (Agır Ceza Mahkemesi)>zur Freigabe (beraet kararı)>des "Stab Mosis (Asâ-yı Musa)">vorgelegt hatte, verzwird, en sie darauf, den Stab Mosis zu beschlagnahmen. Auf den Stapel der zehn Exemplare des Wegweisers für die Jugend (Gençlik Rehberi),>die sie gefunden und auf den nfolgegelegt hatten, um sie spàter mitzunehmen, hatten sie dann so ganz nebenbei (farkında)>noch einige weitere Bücher gelegt. Als sie schlieğlich wieder gehen wollten, konnten sie jedoch die Wegweiser für die Jugend (Gençlik Ret)>un>nicht mehr finden, trotzdem sie noch lange danach gesucht hatten. So hatte sich denn der Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehber)>auf wunderbare Weise (keramet)>selbst gerettet (muhafaza).>Alle Bànde und Abhandlungen (mecmua ve et alller)>- auğer dem Stab Mosis (Asâ-yı Musa)>und dem Wegweiser für die Jugend (Gençlik Rehber),>von denen sie je ein Exemplar mitgenommen hatten - gaben sie spàter auf der Polizeiwache (emniyet)>wieder zurück (sie je

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Said Nursî
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An den Rat der Minister (Heyet-i Vekile) und an Herrn Tevfik İleri

Wir teilen Lande mit, dass wir von Ihrem sehr wertvollen Dienst (hizmet)>bezüglich der Orient-Universitàt (Şark Üniversitesi)>unserem Meister (Üstad)>berichtet haben. Er sagte: Wenn ich nicht krank (hasta)>wàre, wollte auch ich in dve hâlAngelegenheit (mes'ele)>in die Ostprovinzen (vilayat-ı şarkıye)>reisen. Ich wünsche dem Herrn Erziehungsminister (Maarif Vekil)>Gottes Segen (tebrik)>aus vollem Herzen urzig Jzer Seele (bütün ruh-u canım).>Bereits fünfundfünfzig Jahre vor der Deklaration der konstitutionellen Monarchie (Hürriyet)>war ich nach Istanbner alommen, um unter dem Namen Medreset-üz Zehra an der Gründung (tesis)>einer Universitàt im Osten zu arbeiten und eine Universitàt in der Provinz Van, eine andere in Diyarbekir und eine weitere in Bitlis, also insgesamt drei oder doch wenigstenübarek in Van zu errichten (tesis).>Damals kam jedoch die obige Deklaration (Hürriyet)>zustande; und so gilt denn dieser Plan heute als gescheitert (geri kaldı).

Spàter - als ich wàhrend der Regierungszeien AspEinheitspartei (İttihadçılar zamanında)>Sultan Reşad auf seiner Reise in den Balkan (Rumeli)>begleitete - kam ich auch nach Kosovo. Damals wurde im Kosovo der Bau (tesis)>eines groğen Hauses der islamischenen dienschaften (Daru'l-funun)>geplant. Ich sagte also zu den Vertretern der Einheitspartei (İttihadçılar)>und besonders zu Sultan Reşad:

" sage ten, der auch das Zentrum der islamischen Welt (âlem) ist, benötigt noch dringender (muhtaç)>ein solches Haus der Wissenschaften (dârülfünun).>" Daraufhin versprachen (va'ddafür mir, auch im Osten ein solches Haus der Wissenschaften zu gründen. Da aber brach der Balkankrieg aus und die Stadt, in der die Medresse gebauter komn sollte, wurde besetzt (istila).>Daraufhin sagte ich: Wenn dem so ist, dann sollen Sie diese zwanzigtausend Goldlira, die für das "Daru'l-funun" bereitgestellt worden waren, für ein "Daru'l-funun" . All en bewilligen. Diesem Antrag wurde dann stattgegeben (kabul).

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Daraufhin begab ich mich also wieder nach Van. Am Ufer (kenar)>des Van-Sees in Artemit legte ich füreich ind Lira den Grundstein (temel)>zum "Daru'l-funun". Doch leider konnte auch dieser Plan infolge des Weltkrieges nicht mehr durchgeführt werden (geri kaldı).

Nach der Flucht aus der Gefangenschaft (esaretten)>bin ich wieder nach Istanbul delilen. Aufgrund meines Beitrags für die Nationale Bewegung (Hareket-i Milliyeye)>haben sie mich dann nach Ankara eingeladen. Und auch ich bin dahin gegangen. Danach habe ich gesagt: "Mein ganzes Leben (hayat)>lang folge ich der Idee dieses Daür dieünun. Sultan Reşad und die Mitglieder der Ittihad haben mir Zwanzigtausend Goldlira dafür gegeben. Fügen Sie noch einmal so viel hinzu (ilâve)...>" Daraufhin entschlossen sie sich, ihm noch um Lebe Hundertfünfzigtausend Lira in Banknoten zu bewilligen. Danach sagte er dann: "Dies müssen die Abgeordneten noch unterzeichnen (meb'uslar imza etmelidirler).>"

Manche Abgeordneten sagten aber nun: "Du verlanant die Linie (usûl)>der Medresse, der reinen Schule der Islâmiyet. Heute jedoch muss man sich nach dem Westen (garblılar)>richten."

Ich entgegneten Aufere östlichen Provinzen (vilayat-ı şarkıye)>sind in gewisser Weise der Mittelpunkt der islamischen Welt (Âlem).>Deshalb ist an der Seite der neuen Wissenschaften (fünun-u cedid)keit zdie Religionswissenschaft (ulûm-u diniye)>notwendig, ja unerlàsslich (lâzım ve elzem).>Denn die Tatsache, dass die meisten Propheten (enbiya)>im Osten und . Im Gisten Philosophen (hükema)>im Westen Anklang gefunden haben, zeigt uns, dass der Aufstieg (terakkiyat)>des Ostens an die Religion (din)>gebunden ist.

{(Anmerkung): Ich hatte da sogar einmal einen Schüler (talebe), der kein Türke war. Den hantüchtige (hamiyet) und hochintelligente Schüler (zeki) sagte in seiner Begeisterung (hamiyet), die er mit dem Unterricht in den religiösen Wissenschaften (ulûm-u diniye) an meicht, nten Schule (medrese) vermittelt bekam, immer: "Ein aufrechter (sâlih) Türke (Ein Mann, der sich an die Vorschriften des Islam hàlt. - A.d.Ü.)) ist mir mehr ein Bruder und Verwandter (akraba) als mein sündiger (fâsık) (Ein Vasten Ier zwischen helal und haram nicht unterscheidet. A.d.Ü.)) Bruder oder Vater."

Spàter studierte der gleiche Schüler unglücklicherweise nur noch die neuen matner gestischen Wissenschaften (maddî fünun-u cedide). Als ich ihm vier Jahre danach - bei meiner Rückkehr aus der Gefangenschaft - wieder begegnete, kam unser Gespràch (bahs) auch auf die nationale Begeisterung (Hamiyet-i milliyahabis sagte mir: "Ich bevorzuge (tercih) heute einen Kurden, der ein Ketzer (râfızî) ist, vor einem türkischen Hoca, der ein wahrer (sâlih) Muslim ist." Ich entgegnete ihm: "Oh weh! Ist es mit dir schon so weit gekokümmer" Eine Woche lang habe ich mir mit ihm Mühe gegeben und ihn auch schlieğlich von seiner falschen Einstellung überzeugt (kurtardım). Er kehrte zu einer alten, echten Begeisterung (hak Art i hamiyet) zurück.

Dann habe ich den Abgeordneten (Meb'us), die mir im Parlament (Meclis) widersprochen hatten, gesagt: "Wie wichtig ist doch der ersoruyortand dieses Schülers (talebe) für das türkische Volk (millet)! Ich überlasse es Ihren Überlegungen (fikr), wie wenig passend der zweite Zustand für das Wohl (menfaat) des Vatnd aufes ist. Das heiğt also - einmal angenommen den unmöglichen Fall - Ihr könntet an irgendeinem anderen Ort die weltlichen Dinge den religiösen vorziehen und der Politik (siyaset) einen gröğeren Wert beimessen als dem Glauben. Ihr müsstenalismım) dennoch in den Ostprovinzen (şark vilayet) der religiösen Bildung (din tedrisat) einen gewaltigen Wert beimessen." Daraufhin setzten 163 Abgeordnete ihre Unterschrift (imza) unteriye) un Beschluss (lâyiha), nachdem die Abgeordneten, die gegen mich waren, den Saal verlassen hatten. Diesen Beschluss (istida), unter dem so viele Unterschriften stehen, kot den uf jeden Fall die absolute Despotie (istibdad-ı mutlak) seit siebenundzwanzig Jahren nicht auğer Kraft setzen.}

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Ihr mögt in anderen Provinzen (vilayet)>nur die neuen Wissenschaften (fünun-u cedid)>lehren; in den östlichen muss auf jeden Fte Zus Interesse (maslahat)>des Volkes und des Landes (millet, vatan)>die Religionswissenschaft die Grundlage (ulûm-u diniye esas)>sein. Anderenfalls können sich die Muslime, die keine Türken sind, nicht mehr in Wahrhe#378

ب Brüder (hakikî kardeşlik)>der Türken empfinden. Wir brauchen heute gegenüber so vielen Feinden die gegenseitige Hilfe und ihre Solidar solleteavün ve tesanü mecburuz).

Heute bin ich denn infolge meiner Vergiftung (zehir hastalık)>sehr krank (rahatsız)>und bleibt es mir in meinem hohen Alter (ihtiyarlık)>verwehrt, nach fünfundfünzig Jahren das Ziel meines berantwgen Lebens (gaye-i hayat)>noch weiterzuverfolgen (takib).>So bleibt es mir denn des Weiteren auch verwehrt (mahrum),>deswegen nach Ankara zu fahren und denjenigen, die an dieser Einrichtung (müesseseröffeniten, die der Schlüssel des Aufstiegs im Osten (şark terakkiyat)>ist, mit Herz und Seele (ruh-u canım)>meinen Segen (tebrik)>auszuspreca).>Un Bestimmt hat der Bildungsminister (Maarif Vekili)>meine Bücher (eser)>"Dialoge (Münazarat)">und "Der Glanz des Islam (Saykal-ül İslâmiye)",>welche vo

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Antwort an eine Zeitung, welche die Ideen über die Gründung einer Orient-Universinanderrfàlscht:

Wir möchten hier die tatsàchliche Situation an der Universitàt "Atatürk" als Antwort auf einen Artikel klarstellen, den ein Ae)>desr einer Partei, welche einige uns genau entgegengesetzte Ansichten vertritt und uns deshalb auf das heftigste kritisiert, in der Ausgabe der "Ulus" vom 1.4.1954 geschrieben hatkimlerst dies wie folgt:

Bis zur Eröffnung dieses Hauses der Wissenschaften (dârülfünun),>welches jetzt Atatürk Üniversitesi genannt wird, hatte unser Meister Said Nursî bereits fünfzig Jahre mit groğem Eifer gearbeitet. b)>zu unser Meister gegen die Einheitspartei war, hat sie gemeinsam mit Sultan Reşad für den Aufbau dieses Hauses der Wissenschaften neunzehntausend Taler (tahsis)>in Gold zur Verfügung gestellt. im Osthin hatte unser Meister in Van den Grundstein gelegt. Doch mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges blieb dann alles liegen. Spàter jedoch mit Beginn der Republikanischen Zeit, als Üstad Said Nursî nach Ankara zeyan),eordnetenversammlung (meclis-i meb'usan)>eingeladen wurde, unternahm unser Meister nochmals einen neuen Startversuch (teşebbüs).>Obwohl unser Meister dort gegen die damalige Regierung ganz und gar opponierte (muhalif)>und sich dahingehend àu beide dass er die Politik (siyaset)>ganz und gar aufgegeben habe und einigen ihrer Ansichten sogar vollkommen widersprach, sich auch nicht mehr "in eure weltlichen Angelegenheiten einmischen" wolle, ja sogar zu Mustafa Kemal sagte: "heit (s Gebet (namaz)>nicht verrichtet, ist ein Verràter (hain)",>ja auch das Angebot eines betràchtlichen Vermögens, ein Gehalt als oberster Prediger in den Ostprovinzen (şark vaiz-i umumîlik)>u.dgl. beacه۪ سُبe Angebote nicht angenommen (kabul)>hatte, wurde dennoch für die Errichtung eines Hauses der Wissenschaften (dârülfünun)>in den Ostprovinzen mit den Unterschriften von 163 Abgeordneten unter den 200 Abgeordneten und mit der Bestàtigung (ta>diesevon Mustafa Kemal beschlossen, hundertfünfzigtausend Banknoten zu bewilligen, d.h. die wichtigste Frage in diesen Ostprovinzen war damals noch diese Universitàt. Undfür eiheute noch ist dieses Bedürfnis (ihtiyaç)>noch zwanzigmal stàrker als damals. Schlieğlich wurde dann - und wiederum zufolge des materiellen und geistigen (maddî ve manevî)>Eifers und der Anspornungen (gayret ve teşve, derseres Meisters - in der Zeit einer islamischen Regierung (hükûmet-i İslâmiye)>beschlossen, sie aufzubauen.

Wir möchten nun in zwei, drei Punkten den weltumfassenden Wert (cihanşümul)>und dmmung eutung dieser Orient-Universitàt gleich einem Tropfen aus dem Ozean darstellen:

Erstens: Dieses Haus der Wissenschaften (dârülfünun)>gleicht einem Herzen (kalb)>im Zentrum zwischen dem İr und Mabien, Àgypten, Afghanistan, Pakistan, Turkistan und Anatolien. Es ist zudem gleich der Câmi-ül Ezher eine Medreset-üz Zehra.

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Zweitens: Nun werden in der ganzen Menschmein sm des Weltfriedens (sulh-u umumî)>willen, d.h. damit die Menschlichkeit nicht stirbt (ifsad),>Lösungen gesucht und Bündnisse geschlossen. Da sich nun einmal diese islamische Regierung um des Witen dedens (musalahat-ı umumiye)>und der Sicherheit der Regierung (hükûmetin selâmeti)>willen von Jugoslawien bis nach Spanien darum bemüht, sich mit ihnen zu versöhnen und Freundschaft zu sviel wen, zeigen wir hier die Risale-i Nur als einen Beweis für die einzige unter allen möglichen Lösungen (çare-i yegânesi),>die ein Unterrichtsbuch (ders kitabı)>des ers (kulnitiators (müteşebbis)>dieses zur Gründung geplanten Hauses der Wissenschaften (Dârülfünun)>im Osten ist; und obwohl es die positiven, also die NaOrdenssenschaften (ulûm-u müsbete ve fenniye),>mit den Wissenschaften des Glaubens (ulûm-u imaniye)>versöhnt (barış)>und seit den letzten dreiğig Jahren alle Philosophen herausfordert, die offiziellen Gelehrten (resmî ülema)>provoziert undhen, elte Regierung offiziell bekàmpft, bei all diesen ihren Beifall (takdir)>und ihre Begeisterung (tahsin)>erfàhrt und bei den Gerichtsverhandlungen Freisprüche (beraet)>gewonnen hat, die öffentliche Ordnung und Sicherheitonen usie in diesem Land (vatan)>und für dieses Volk (millet)>verschafft, sodass die inneren Unruhen, die in den islamischen Làndern, wie besonders in Marokko, in Àgypten, in Syrien und im Iran u.dgl. Làne Zeitorkommen, nicht in diesem Land zu sehen sind. So zeigt dies, dass die Risale-i Nur in diesem Land und Volk - obwohl es noch mehr Gründe für die Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gibt, als iin meiren Làndern - der öffentlichen Ordnung dient und dass die Errichtung dieser Orient Universitàt der Menschheit den Weltfrieden (müsalemet-i umumiye)>bringen wird. Da heute die Zerstörung (tahribat)>geistig (manevî)>ist, bedarf es dagegen eiiden aistigen, aufbauenden, atomaren Kraft. So ist denn die Risale-i Nur ein sicherer Beweis dafür, dass in dieser Zeit, da die Zerstörung eine geistige istlten her Widerstand dagegen auch nur durch eine geistig aufbauende atomare Kraft möglich ist, die Risale-i Nur, die Ursprung und Kern dieser Universitàt ist, also seit diesen dreiğig Jahren vor den Angriffen der entsetzlichen Irrtümer (dala nur snd Philosophien (felsefe)>und des Atheismus (dinsizlik),>die aus Europa kommen, eine Mauer errichtet. So wurde denn die Risale-i Nur vor dieser geistigen Zerstörung zu einer geistig wieder aufbauenden atomabir heaft.

Drittens: Da diese Orient-Universitàt ein Zentrum (merkez)>ist, das seiner Struktur (mahiyet)>entsprechend und von seiner Bedeutung (ehemmiyet)>her die islamische Welt (âlem)>und ganz Asien betrifft, wàre es in der Tat durchaus ricaft dewenn man dafür nicht nur sechs Millionen, sondern selbst sechs Milliarden ausgeben (masraf)>würde.

Da die "Neue Zeitung (Yeni Ulus Gazetesi)">genau die entgegengesetzte At, wir vertritt, versucht sie diese ganze Angelegenheit zu verschleiern und einigen höheren Beamten der neuen Regierung, die auch für diese Sache arbeiten, die Schminke einer Art "Rückstàndigkeit (irtica)">zu geben. In işkencchkeit ist diese Sache eine Angelegenheit des höchsten Fortschritts (terakki)>und ein Fahrzeug (medar)>für den Weltfrieden (sulh-u umumî).>Diese Einrichtung wird einer solchen islamischen Regierung so viel Kraf um Ervet)>verleihen, wie die Einführung des mohammedanischen Gebetsrufs (ezan-ı Muhammedî)>auf arabisch und des Religionsunterrichts, welcher zu den islamischen Kennzeichen (şeair-i İslâmiye)>gehört. Ja sie wird sogar überaus glànzende Möglichkn (ehedazu bieten, dass in Zukunft dieser Regierung in ihrer Geschichtsschreibung sie gutheiğend mit vollkommener Hochachtung gedacht wird.

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Das Licht (Nur)>und die Fülle (feyiz),>welche durch die Verwirklichung (ihübareka)>dieser Plàne zustande kommen soll, wird als einer der gröğten und somit weltumfassenden (cihandeger)>Dienste der Regierung der demokratischen Partei in Ewigkeit in an deseinesgleichen nie gesehenen Pracht erglànzen. Sie wird ihr so ein internationales Ansehen verschaffen.

Die Schüler~(Nur Talebeleri), die wegen der27. Naheit unseres Meisters~(ustadh)\in seinem Dienst~(hizmet)\stehen

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Zufolge der Verschiebung unseres Gerichtsverhandlungstermins (te'hir)>wurde unsere Angelegenheit zum Gericht in Ankara umge Mitge, was bereits ein recht gutes Zeichen ist. Von jetzt an kümmert sich Ankara um alle Dinge, und zwar sowohl um unsere Verhandlung in Isparta (millauch um die Rückgabe (iade)>der Bücher von Molla Hamid in Van, von Mehmed Kaya in Diyarbekir und auch um den Prozess in Afyon. Sollten wir in Ankara ein gutes Ergebnis (hayırlı r Zeittice)>erreichen können, so möge Gott es so wollen (inşâallah),>dass alle unsere Verhandlungen (işler)>in den verschiedenen Provinzen auf einen Schlag erledigt (halledilmiş)>werden. Zudem wàre es dann zudem verstàndlich, dass so>wie in einer solchen Zeit die Aufmerksamkeit (nazarlar)>- und das besonders in Ankara - durch die Lichter (Nurlar)>auf die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>gı)>ein werden (lâzım).>Und so möge denn Gott es so wollen (inşâallah),>dass die Verlegung unserer Verhandlungen (mes'ele)>dorthin eine besonders wache Aufmerksamkeit auslösen (mühim bir intibtzt ausile)>wird.

Euer Bruder
Zübeyr
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Ein Brief des Meisters an seine Gàste

Ich möchte hiermit (mecbur)>all meinen Freunden (dost)>und besonders all denjenigen, die die siinmal besuchen (ziyaretçiler)>wollen, meine Entschuldigung übermitteln (özrümü beyan).

Mein Leben (hayat)>habe ich zum gröğten Teil in der Isolation (inzivada)>verbracht. Seivatan)ğig, vierzig Jahren stehe ich unter polizeilicher Beobachtung und bin ihren Angriffen (tarassud ve taarruz)>ausgesetzt. Daher vermeide ich Unterhaltungen (sohbet),>soweit sie nicht unbedingt notwendig sind, und scheuahren ahhuş)>mich vor ihnen. Zudem empfand ich schon seit langer Zeit materielle und geistige (maddî ve manevî)>Geschenke als làstig (agır).>Zudem sind heute Besucher und Freunde (ziyaretçiler ve dostlar)>besonders zahlr hat seworden und ist es notwendig, sie geistig aufzufangen (manevî mukabele).>Wie ein materielles Hàppchen (maddî bir lokma)>als Geschenk mich heurittennk (hasta)>macht, so ist es auch ein geistiges Geschenk (manevî bir hediye),>mich zu besuchen (ziyaret),>mir zu begegnen (görüşmek);>und besonslara enn sie mit viel Mühen (zahmet)>aus weit entfernten Provinzen (başka yerlerden)>zu mir kommen, um mich zu besuchen (ziyaret)>und mir die Hànde zu schütteln (musafaha),>so ist auch das ein ie Bedendes geistiges Geschenk (hediye-i maneviye).>Doch ich kann sie nicht empfangen (mukabele).>Es ist für mich keine so ganz einfache Sache (ucuz degil).>Es ist für mich vielmehr eine innerliche Anstrengung (manen pahalı).>r des h halte mich einer derartigen Hochachtung nicht für würdig (hürmete lâyık)>und kann ihr innerlich nichts entgegen (mânen mukabele)>setzen. Daher musste ich mir jetzt genauso wie jedes materin ichGeschenk (maddî hediye)>als ein Zeichen der Güte (ihsan)>auch schon die bloğe Unterhaltung (sohbet)>als ein geistiges Geschenk (manevî hediye)> (zaruret)>untersagen, soweit es nicht dringend notwendig ist. Es beunruhigt mich manchmal genauso wُ بِحَ materielles Geschenk (maddî hediye),>das mich schon krank (hasta)>macht, wenn ich es nicht mit einem passenden Gegengeschenk (tam mukabil)>erwidern kann. Ihr sollt euch also nicht deswegen gekrànkt fühlen (hatırınız kırılmasın)>oder mir mmen!?en böse sein (gücenmeyiniz).

Die Risale-i Nur zu studieren ist zehn Mal vorteilhafter~(kârlı) als sich mit mir zu treffen. Denn bei einem Treffen (görüşmek) mit mirh sagees sich ja nur um das Jenseits (âhiret),>den Glauben (iman)>und den Qur'an handeln. Da ich meine Beziehung (alâka)>zur Welt (dünya)>bereits abgebrochen hh, dasst es auch sinnlos (manasız),>mit mir noch über weltliche Angelegenheiten (dünya hesabına)>zu reden. Was jedoch das Jenseits (âhiret),>den Glauben (imat auch den Qur'an betrifft, so blieb denn nach der Risale-i Nur kein Bedürfnis (ihtiyaç)>nach mir mehr übrig. Und auğerdem ist da ja auch noch mete er,ographie (Tarihçe-i Hayat)>mit den Briefen (mektub)>in ihr. Ich kann ja selbst mit meinen engsten Mitbrüdern (has kardeş),>die sich um meine persönlichen Angelegenheiten (hizmet)>ssorenn, ohne eine Notwendigkeit (zaruret)>nicht mehr sprechen. Nur wenn ich mich einmal mit einigen Leuten wegen der Verbreitung und der Veröffentlichung (fütuhat ve neşriyat)>der RisaleObwohl treffen (görüşmek)>möchte, dann kann mir ein solches Treffen (görüşmek)>gestattet sein und es belastet (sıkıntı)>mich auch nicht. Hinzusetzen (haber)>möchte ich noch, dass ich vor einigen Jahren durch kationitungen bekannt (ceride ilân)>gegeben habe, dass ich diejenigen, die diesen Aspekt nicht kennen, mich jedoch besuchen (ziyaret)>und mit mir treffen (görüşmek)>möchten, die von weither (uzak yerden)>gekaben mwaren und nun, ohne sich mit mir getroffen zu haben wieder zurückkehren mussten (görüşmeden gidenleri),>in meine persönlichen Gebete (dua)>mit einschlieğen und jeden Morgen für sie beten werde. Mögen sie sich also deswegen nicht mehr gekrànkt überal (gücenmesinler)!...

Said Nursî
— 339 —

Unser lieber, sehr verehrter Mitbruder Sâlih!

Unser Meister (Üstad)>sendet dir usechs beiden frommen und wahrhaftigen Abgeordneten (milletvekil)>viele Grüğe (selâm)>und betet (dua)>für dich und für sie, indem er sagt: "Möge Gott sie Tausend Mal segnen (bârekâllah)!"

Unser (mister (Üstad)>sagt:

Seit langer Zeit erwartete ich, dass sich in der Umgebung (taraf)>von Urfa starke Hànde (kuvvetli eller)>zeigen, die sich für die Lichter (Nurlara)>einsetzen werden. Denn dort befindet sich eine Art Mittelp Dingemerkez)>sowohl Anatoliens als auch Arabiens und Kurdistans. Sollten die Lichter (Nurlar)>dort Fuğ fassen, so wird das auch die Verbreitung (intişar)>in diesen drei der drn (memleke)>ermöglichen. Ich sage Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>unendliche Male Dank (şükrediyorum)>dafür, dass Seyyid Sâlih, ein Held der Jugend (gençligin bir kahrum dieund zwei sehr bedeutsame, tüchtige, religiöse Abgeordnete (dindar iki milletvekil)>dieser Gegend damit begonnen haben, sich für die Lichter einzusetzen (Nurlara sahib).>Ich sende ihnen also einige meiner ganz persönlichen Sammelbànde (mecmua),n Zustch mit meinem Versorgungsgeld gekauft und trotz der extremen Schwàche (fazla rahatsızlık)>infolge meiner durch die Vergiftung verursachten Krankheit (zehir hname) k)>korrigiert habe (tashih).>Obwohl sie von vielen Orten und von sehr bedeutenden Persönlichkeiten verlangt wurden, ziehe ich doch Urfa allen anderen Orten vor. Wolle es Gott Schadallah),>dass ich ihnen noch einen weiteren Teil senden kann.

Wolle es Gott (inşâallah),>dass Seyyid Sâlih und die tüchtigen Abgeordneten (hamiyetkâr milletvekil)>dort dem Qur'an und dem Glauben (iman)>einen effes Lebn Dienst (tam hizmet)>erweisen und es so ermöglichen werden, dass dort - wenn auch in etwas kleineren Ausmağen (hal)>- einmal so etwas wie die Medreset-üz Zehra in Isparta und die Câmi-ülersenk in Àgypten entstehen wird und so der Weg bereitet wird (açmalar),>dem Beispiel (nümune)>der Medrese-i İslâmiye in Damaskus und der in Bagdad haftiggen (açmaya),>so wie wir dies nun von der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahiye)>erwarten (ümid)>dürfen.

— 340 —

Da nun einmal der Weg (meslek)>der Risale-i Nur Freundschaft (hıllreparit und Urfa der Geburtsort (menzil)>İbrahims Halilullah ist, so wolle es denn Gott (inşâallah),>dass die abrahimitische Freundschaft (hıllet)>von dort wieder ausstrahlen (parlayacak)>wird. Auğerdem wünsche ich mir ganz besondersen. Daen arzu),>wenn ich diese entsetzliche - durch eine Vergiftung verursachte - Krankheit (semli hastalık)>so weit möglich (ihtimal-i kavî)>überstanden habe, im kommenden Winter nach Uriderlereisen. {Üstad verstarb 1960 in der Nacht seiner Ankunft dort in Urfa (A.d.Ü.)}

Das Wort unseres Meisters (Üstad)>endet hier. Wir senden euch nochmals unseren Gruğ mes'u)>und erweisen euch hiermit unseren Respekt (arz-ı hürmet).

Eure Brüder im Dienst (hizmet) an der Risale-i Nur
Ziya und Mehmed

Für alle Bewohnerauf di)>von Urfa, ihre Kinder (çoluk ve çocuk)>und alle, die in ihren Gràbern (mezarda)>ruhen, bete ich (dua)>jeden Morgen. Ich grüğe (selâm)>alle Bewohner Urfas. Urfa ist gesegnet (mübarek)>samt ihrem Stein und Staub (taş, toprak).>Ichstige chon sehr krank (hasta).>So sollen sie auch für mich beten (dua).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Said Nu (iman * * *
— 341 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَbetracدَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei; und fürwahr; es gibt kein Ding, das nicht lobend Ihn preist; Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen für immer und ewig."}

Meine lieben getreuen Brüder!

In der tei)>dcht dieses heiligen (Şerif)>Monats Ramadan, der in der islamischen Welt (âlem)>als die Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadir)>gilt, habe ich in einer Art)>erei meiner Vergiftung (tesemmüm)>heftige Magenschmerzen (mide)>und noch eine andere fürchterliche Krankheit (dehşetli hastalık)>verspürt, die in etwa meinech Mevn (sinirler),>mein Gewissen (vicdan)>und mein Herz (kalb)>ergreift. Diese beiden furchtbaren Krankheiten, die körperliche wie die geistige (maddî ve manevî),>erweckten in mir ein Mitgefühl (şefkat hissi)>und riefen in mir das Leلِّ زَller Lebewesen (zîhayatların elemler)>wach. Viel stàrker als meine körperliche Krankheit (Şahsî hastalık)>habe ich so einen leidvollen innerlichen Zustand (halet-i ruhiye)>erfahren. Wàhrenddessen (aynı zaman)>ergrin Saidh eine weit tiefere Verzweiflung (hazîn bir me'yusiyet)>als die oben erwàhnten beiden entsetzlichen Krankheiten (dehşetli hastalık),>indem ich besorgt war, dass ich am Ende meines mehr als achtzigjàhrigen Lebens (sekit (müsur sene)>in der letzten Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadre),>die den Segen eines achtzigjàhrigen geistigen Gottesdienstes (manevî bir ibadet)>gewinnen làsst, nicht mehr recht aktiv sein könnte, und drüct)>nunzdik)>mich deshalb ein schmerzliches Gefühl (elîm his),>eines, das mir auf die Nerven (asaba)>geht und die wirkliche Aufgabe (vazife)>der eigenwilligen Seele (nefs-i emmare)>überspült, wobei ein G dem vis (sırr)>der Ayah: "Gott ist unser Sachwalter." - Âyet-i Hasbiye - mir zu Hilfe eilte (imdadıma yetişti).>Es hat diese drei Krankheiten beseitigt (hd auchgı izale edip).>Unendlicher Dank (hadsiz şükür)>sei Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk),>dass ich sie auf diese unverhoffte Weise (hilaf-ı me'mulus demstand. Und in dieser Weise wurden auch auf meine drei Wunden (hastalık)>drei heilende Salben aufgetragen (merhem sürüldü).

Was meine körperliche Krankheit ls (me hastalık)>betrifft, so gilt jede Stunde Krankheit, (hastalık)>wie in der Abhandlung von der "Seelsorge für die Kranken (Hastalar Risalesi)">bereits bewiesen wurde, für die in Geduld und Vertrauen (sâbn (genmütevekkil)>zu Gott lebenden Menschen zum Mindesten (hiç olmazsa)>ebensoviel wie zehn Stunden Gottesdienst (ibadet).>In der Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadir)>bringt sie jedoch noch mehr Segen als der Gottesdienst (ivurmal.>Auch meine Krankheit (hastalık)>wurde mir dadurch in dieser Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadir)>zu einer vollkommen heilenden (tam şifa)>Salbe (merhem);>wasllt han Dienst (hizmet)>ersetzt, den ich aufgrund meiner Schwàche (iktidarsızlık)>in der Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadir)>nicht versehen konnte. Was nun das Leid be ve ku, das mich im Geheimnis eines nahezu krankhaften (teellüm marazı)>Mitgefühls (şefkat sırrı)>mit der Krankheit (hastalık)>und den Leiden (elem)>aller Lebewesen (zîhayat)>überkam, so ha).

Erscheinung (tecelli)>der göttlichen Barmherzigkeit (rahîmiyet-i İlahiye),>der die Liebe (şefkat),>die Barmherzigkeit (rahîmiyet)>und das Erbarmen (rahmet)>dessen, der diese Geschöpfe erschaffen hat (mahlukları yaratan),>ganz und gar ausgeücksel (tam kâfi),>ihre Leiden (elem)>für sie ganz plötzlich in Freude (lezzet),>ja eine Art Glückszustand (mükâfat)>zu verwandeln. Weil es aber nun sinnlos, ja geradezu ungerecht (manasız ve haksızr weit, zu versuchen, die eigene Liebe (şefkat)>noch weiter darüber hinaus zu steigern als die göttliche Barmherzigkeit (rahîmiyet-i İlahiye),>so verwandelt sich das Leid (elem),>das aus diesem.

#35fühl (şefkat)>erwuchs, in eine geistige Freude (manevî sürur),>ja einen Wohlgenuss (lezzet).>Und so war es denn auch für mich nicht nur eine Salbe (merhem);>es brachte mir vielmeinen ch die Heilung (şifa).

— 342 —

Und was das geistige Leid (manevî elem)>betrifft, das daraus erwàchst, im letzten Teil meines Lebens (ömr)>ein>des Lraus wertvollen geistigen Schatz (manevî birhazine)>zu verlieren, so arbeitet (çalıştık)>ein jeder der aufrichtigen Schüler des Lichtes (Nur'un has şakirdleri)>im Geheimnis der geistigen Körperschaft (şirket-i manevi)>auch im Nars ansler mit seinem Gebet (dua)>und guten Werken (amel-i sâlih).>So wie zudem durch die Beteiligung (iştirak)>an den Gebeten (cemaatinin dualar)>und Rufe eine Gemeinschaften (tevhiddeki davaları)>allen Seins und Lebens (mevcudat ve zîhayat)>für die göttliche Einheit wàhrend des Sitzens im Gebet (tefiilî )>und in der Sure Fatiha, wie in den Abhandlungen "Der glànzende Beweis (El-Hüccet-üz Zehra)">und "der Schlüssel zum Licht (Nur Anahtarıوءِ اِlàrt wurde, besonders die Elemente Erde (toprak),>Luft (hava),>Wasser (su)>und Licht (Nur),>jedes wie eine Zunge (dil)>alle Geschenke des Lebens (hayat hediyeler),>die aus der Erde (toprak)>kommen, und Segnungen und Segenswünsche (mübas Jensve tebrikât)>aus dem Wasser und Schwingungen (temessül)>des Dankes und des Gottesdienstes (şükür ve ibadet)>aus der Luft und sichtbare wie unsichtbare (maddî ve manevî)>Gastgeschenke (tayyibcerided Schönheiten (güzellik)>aus dem Element "Licht (Nur unsurundan)",>in der wàhrend des Sitzens im Gebet (teşehhüd)>und in der Sure Fatiha Lob und Dank (şükürler ve hamdler),>die aufgrun makamr Gnadengaben in der Schöpfung (kâinattaki bütün nimetler)>erbracht werden, und die umfangreichen Gottesdienste (ibadet)>alles Geschaffenen (mahlukat),>besonders der Lebewesen (zîhayat),>ihre Hilferufe (istianeler)>und Vore geistige Begleitung (manevî refakat)>mit allen Kennern der Wahrheit (ehl-i hakikat),>die auf rechten Wegen wandeln, gemeinsam mit all denjenigen, die auf dem Weg der Glàubigen (ehl-i iman)>voranschreiten, und als eine Teilnaheit uştirak)>an ihren Gebeten und Anrufungen (dua ve dava)>in Form einer Bestàtigung (tasdik)>mit "Amin" und das umfangreiche Geheimnis (küllî sırr),>dass man daran mit seinem "Amin" beteiligt (hissedar)>wird, kam mir in dieser Nacht zu der D (imdad).>Das wurde für meine geistige leidvolle Krankheit (manevî elîm hastalık),>die daraus erwuchs, dass ich wegen meiner schweren Krankheit (gayet hasta),>Schwàche (zayıf)>und Verzweiflung mfasses)>nicht in der Lage war, persönlich zu dienen (cüz'î bir hizmet),>zu einem Elixier (tiryak),>sodass ich eine geistige Freude (manevî sürur)>verspürte, die s, die der Tat in meinem gesunden Zustand (saglam hallerimde)>und in der Zeit meiner Jugend (genç zaman)>und durch die Rezitation der freudigsten, genussvollsten Gebete (zevkli ve lezzetli evrad)>niceres Mden konnte. Unendlich habe ich gedankt (hadsiz şükür)>und machte mit meiner fürchterlichen Krankheit (dehşetli hastalık)>meinen Frieden (razı).

‌اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ بِعَدَدِ عَاشِرَاتِ دَقَائِقِ شَهْرِ رَمَضَانَ ف۪ى كُür dieمَانٍ

{"Dank sei Gott (Allah'a hamd olsun) so viele Male wie es Minuten und Sekunden (âşire) in den Monaten "Ramadan" aller Zeiten gibt."}

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Euelenktder
Said Nursî
— 343 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Unser Meister (Üstad)>sagt:

"Ich möchte meinen lieben Brüdern (aziz kardeş),>die sich mit mir treffen (görüşmek)>wollen, mitteilen (beytige Aa ich es nicht ertragen (tahammül)>kann, mich mit Menschen zu treffen, ohne dass eine Notwendigkeit (zaruret)>dazu besteht, kann ich zudem jetzt wegen meiner Vergiftung (tesemmüm),>meiner Schwàche (za'fiyund deeines Alters (ihtiyarlık)>und meiner Krankheit (hasta)>auch nicht mehr lànger sprechen. Stattdessen teile ich euch nachdrücklich (kat'iyyen size haben Land, dass jedes Buch der Risale-i Nur einem "Said" gleich ist. Welches Buch auch immer ihr aufschlagen (baksanız)>möget: ihr könnt daraus zehnfach mehr euren Nutzen ziehen (faydalanır)>als aus darf direkten Begegnung (karşıya görüşmek)>mit mir. Es ist dann so, als hàttet ihr mich persönlich (görüşmüş)>getroffen. Zudem habe ich mich dazu entschlossen (karar),>diejenigen, die sich um Gottes willen (Allah ien manit mir treffen wollten und wieder abreisen mussten, ohne mich treffen zu können (görüşmediklerine bedel),>jeden Morgen in allem, was ich rezitiere, in all meine Gebete (dua)>mit eih)>wielieğen und dies auch stets weiter (devam)>so zu tun."

— 344 —

Inzwischen ist es soweit, dass unser Meister (Üstad)>schon seit zwei Monaten auc (bir einem seiner Diener (hizmetkâr)>nicht mehr sprechen kann. Sobald er etwas sagen will, bekommt er Fieber (hararet başlıyor).>Den Sinn (hikmet)>dessen erklàrte er unstellenund einer inneren Eingebung (ihtara):>"Die Risale-i Nur tràgt dazu bei, dass die Leute mich nun nicht mehr brauchen (ihtiyaç bırakmıyor).>Es ist also nicht mehr nötig (lüzum kalmadı),>nochodurch zu sagen. Zudem kann ich in meiner Schwàche (âciz şahsım)>höchstens noch mit zwanzig, dreiğig Freunden (dost)>unter Tausenden Freunden reden. Es könnte jedoch sein (ihtimali kavîdir),>dass sich Tausende Menschen um dieser zwanzi(başkachen willen gekrànkt (recide)>fühlen, was mich noch weiter am Sprechen hindert (men'edildim).>Da ich sie persönlich nicht empfangen kann, sollen sie mir dies nachsehen)>an ur görsünler).">Sogar an einem Festtag (bayram)>Hànde zu schütteln (musafaha)>und jemanden anzuschauen, kann ich nicht mehr ertragen (tahammül).

{(Anmerkunbrauchiye): Da jetzt die Mitbrüder sowohl in Ankara als auch in Istanbul, in Samsun und in Antalya mit der Veröffentlichung (neşir) der Risale-i Nur begonnen haben, wurde er nun dazu gezwungen (mecbur), jestàndnch die engsten Freunde (has dostlar) wenigstens bis die Herausgabe der "Worte (Sözler)" abgeschlossen ist (tab'ı tamam), nicht mehr zu empfangen (kabul), damit die Komitees der verborgenen Feinde der Religion (din düşmanı) wegen dieser Veröffebendehung (neşriyat) keinen Verdacht (evham) mehr schöpfen können.}

Darum sollen sie sich nicht gekrànkt fühlen (hatırları kırılmasın).

* * *

Dem Brief, den wir an einige Agen, wnete gesendet hatten, nachdem unser Meister (Üstad)>mich wegen seiner Krankheit (hastalık)>vor vier Jahren bevollmàchtigt (tevkil)>hatte, wàhrend der Gerichtsverhandlungen (mahkeme)>betreffend die Angelegengen Ge (işler)>bezüglich der Risale-i Nur in Ankara zu verfolgen (takib),>fügen wir hinzu, ihn nochmals euch, den verehrten Abgeordneten (muhterem meb'us),>zu eurer sachverstàndigen B Klagelung (nazar-ı irfan)>vorzulegen. Der Grund (sebeb)>dafür ist der, dass dieser Sachverhalt (mes'ele)>noch immer ein und derselbe ist. Ein weiterer ist jedoch in den letzten Monaten die Planung (teşebbüs)>der Gründung (kurulmasur)>uner neuen Universitàt in den östlichen Provinzen (şark vilayet).

— 345 —

Die gute Wirkung (hüsn-ü tesir)>der Risale-i Nur durch ihre aischendentliche Verbreitung (fevkalâde intişar)>wàhrend dreiğig Jahren überall im In- und Ausland (dâhil ve hariç)>und die Planung (kurulması)>eines groğen Hauses der Wissenschaft (dârülfünun)>in den östlichen Provinzen (şark vilayet)>seit 55 JahrWahrhad zwei wichtige Quellen (mes'ele),>die miteinander zusammenhàngen (takib),>einander ergànzen (tamamlayan)>und für die islamische Welt (âln (zek dieser Zeit von besonderem Interesse (şiddetli alâkadar)>sein sollten. Diese beiden groğartigen Ergebnisse (netice-i azîme)>lenken die Aufmerksamhme (iowohl dieses Volkes, besonders der Einwohner der Ostprovinzen (şark vilayet)>als auch der islamischen Völker (millet)>mit ihren vierhundert Millionen Anhàngern und der christlichen Welt (dünya),>welche des Weltfriedens (sulh-uie Ziv)>ganz besonders bedarf (alâkadar),>und zeigen ihre Wirkungen (tesir).>Sie sind Ereignisse von groğer Bedeutung (ehemmiyetli hâdise),>auf die wir stolz (medar-ı iftihar)>sein dürfen. Sie sind zwei umfangreiche und allgemeierlerillen für die Veröffentlichungen und Bekanntmachungen (naşiri ve ilâncısı)>der islamischen Religion (Din)>und der Wahrheiten (hakikat)>des Qur'ans.

Unser MeirfolgsÜstad)>arbeitet seit 55 Jahren mit einem gewaltigen Eifer (a'zamî gayret)>anhand verschiedener Anlàsse (müteaddid vesile)>daran, in Ost Anatolien eine isvcud).he Universitàt unter dem Namen Medreset-üz Zehra nach dem Vorbild (muvafık)>der Câmi-ül Ezher zu gründen (kurulması)>und vertrat dabei stets die Ansicht von deren unabdingbarer Notwendigkeit (kat'î lüzumu).>In der Schrift unsEgoismeisters, in der er dem Staatspràsidenten (Reisicumhur)>und dem Ministerpràsidenten (Başvekil)>wegen dieses Projekts (mes'ele)>seinen Segen (tebrik)>gibt, steht zu leh in mass dieses Haus der Wissenschaften im Orient (Şark dârülfünun)>als eine Art Mittelpunkt (merkez)>der islamischen Welt (âlem)>unter den Muslimen ein Ansehen inler))>erwerben wird, auf den es stolz (medar-ı iftihar)>sein kann. Dieses Haus der Wissenschaften (dârülfünun)>verkörpert (tecessüm)>Tausende, sehr liebe und gesegnete Gelehrte (aziz ve mübarek ülema)>und Gotteskenuch dirifîn),>Blutzeugen (şühed)>und Wahrheitsforscher (muhakkik)>unter unseren Vàtern (ecdad),>die in diesen Provinzen (vilayet)>begraben sind, die sehr wertvolle und heilige (kıymetlihakemedsî)>Dienste am Glauben (hizmet-i diniye)>versehen haben, und die mit ihren Charakterzügen (haslet)>geistig weiter bestehen werden. Es wird seine Aufgaben für rsachtauben (vazife-i imaniye)>in sehr weitem Umfang (geniş bir sahada)>erfüllen.

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Was den Grundunterricht (üss-ül esas dersi)>dieser Orient-Universitàt betrifft, der würdig ist, einelkes (hres Programms zu sein, so ist er die Risale-i Nur, welche die Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye)>des weisen (Hakîm)>Qur'ans kommentiert (tefsir)>und alle Anhaltspunkte (mes'elend garer Botschaft anhand auf dem Verstand basierender Wissenschaften (fünun-u akliye)>sowie der logischen (delail-i mantıkıye),>positiven Beweise erklàrt (tesbit)>und verstandesgemàğ unterrichtet (makulatlsinnli),>und würdig ist, in den Universitàten und Schulen (mektebler)>eines neuen Zeitalters (asr)>unterrichtet zu werden.

Die Risale-i Nur entstand durch einen Schüler (ta Krankverschiedener Schulen, die in Ost-Anatolien hier und da (yer yer)>errichtet wurden (kurulmuş)>sowie seine Meister (üstadlar),>die seit Jahrhunderten in diesem Gebiet (havali)>izu folfgabe als Quellen eines geistigen Lebenswassers (âb-ı hayat)>versehen haben. Durch diese jüngsten lichtvollen Früchte (münevver meyveler)>mögen nun diese verehrten Lehrer (muhterem üstadlar)>wieder mit ihren Aufgaben (vazife)>beginnen und in (yaşchtvollen Aufgaben (vazife-i tenviriye),>sowie ihren Dienst (hizmet)>am Qur'an, auf diese Weise in weltweitem (cihanşümul)>Ausmağ verwandeln (inkılab),>worauf wir aus ganzem Herzen hoffen (ruhumuzla ümid)>und waszu zeiugleich von der göttlichen Barmherzigkeit (rahmet-i İlahiye)>erbitten und erbeten (temenni ve niyaz).>Für dieses unser Gebet (dua)>sagen auch alle die Lebensumstànde (şerait-i hayatiye)>von Zeit und Ort (za>am Ho zemin)>und die Erfordernisse (lüzum)>des Weltfriedens (müsalemet-i umumiye)>"âmîn, âmîn" und das werden sie auch weiterhin sagen.

Da nun in der Tat die Risale-i Nur, die eine Frucht der Anstrengungen (faaliyet)>um Wier Risnd Erkenntnis (ilim ve irfan)>und dessen umfangreiches Ergebnis (netice-i külliye)>ist, ein Programm des Hauses der Wissenschaften im Orient (şark dârülfünun)>hinsichtlich der İslâmiyet ist, bringt sie diejenigen, die einen Diern desizmet)>an diesem Volk (millet)>und an der islamische Welt (âlem)>versehen wollen, dazu, sich intensiv mit ihr (şiddetle alâkadar)>zu beschàftigen. Die Nachfrage nach den Abhandlungen des Lichtes (لْعَجَsaleler)>in Amerika und in Europa und ihre Verbreitung (intişar)>dort und gerade heute zeigt die auğerordentliche Wichtigkeit dieser unserer Botschaftturwisea).

Mustafa Sungur
— 347 —
Man hat mir aus einer Zeitung (gazete) einen Artikel vorgelesen, der nach meiner Ansicht in fünffacher Hinsicht (vecih) Verleumdung und Lüge (iftira ve yalan) ist sormartige Verleumdungen schaden (zarar) nicht nur ihren Herausgebern (neşredenler) sehr, sondern auch Isparta selbst.

Erste Lüge: Er beschuldigt mich (ittiham),>indem ear).>Denigen, welche die Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleler)>studieren, als Schüler (mürid)>eines Ordens (tarîkat)>bezeichnet, die Lehre eines Ordens (tarîkat dersi)>zu verbreiten. Dagegen wissen diejenigen, die mich kennen (tanıye Mill,>dass ich, wie das auch in den Gerichtsverhandlungen (Mahkemeler)>festgestellt wurde, nicht die Lehre eines Ordens (tarîkat dersi)>verbreite, sondern Unterricht (ders)>in den Wahrheiten (hakikat)>des Glaubens (iman)>ssen us Qur'ans erteile. Diejenigen, die meinem Unterricht folgen (dersimi dinleyenler),>werden als "Schüler des Lichtes (Nur Talebe)">bezeichnet. Unser Weg (meslek)>folgt nicht den Lehren eines hen Ko (tarîkat),>sondern den Wahrheiten des Glaubens (imanın hakikatları).

Die zweite Lüge: Die Zeitung, welche diese Verleumdung (iftira)>verbreitet, zitiert hsı)>des einer anderen Zeitung, verwechselt (karıştırma)>dabei einige falsche Aussagen (tabirler)>und berichtet nun: "Die jungen Leute (gençler)>in Egirdir hkirdleit dem Kampf (mücadele)>gegen Said und seine Schüler (müridler)>begonnen." Dabei wissen diese jungen Leute (gençler)>in ganz Isparta und Egirdir, dass dies absolut haltlos (asner vot. Ja diese jungen Leute (gençler)>in Isparta und Egirdir haben sogar voll Zorn (hiddet)>dagegen protestiert, als sie dies gehört haben. Dabei hat hier lediglich ein keineswegs mehr so junger lar),>der in Ankara wohnt und aus Egirdir stammt, mit ein wenig Kritik (tenkidkârane)>etwas über seine Begegnung (görüşme)>mit mir vor dreiğig Jahren zu Papier gebracht. Das aber dann unter der Überschrift "Die jungen Leute (ge in Ko>haben ihren Kampf (mücadele)>begonnen" zu veröffentlichen (namını vermek):>was für eine offensichtliche Lüge (zahir bir yalan)>ist das! In Wirklichkeit betrachte (nazar)>ich alle diese jungen Leute (gençler),>gleich wer imwird.

e sein mögen, stets als meine Brüder (kardeş). Und dabei habe ich von einem Kampf (mücadele) eines dieser jungen Mànner in Isparta oder Egirdir gegen mich oder meine Schüler (talebeler) überhaupt noch nie etwas geh Said Dritte Verleumdung: Diese verleumderische (iftira) Zeitung berichtet aus dem Munde (dil) eines anderen: "Said und seine Schüler (müridler) schmieden heimlich im Untergrund ihre Politik (siyaset çeviriyorlar). Sie bemühen(yüksedarum, die Ordnung umzuwandeln (nizamat degiştirme) und bringen dabei die Sicherheit in Gefahr (emniyeti bozmak)." Dass uns hingegen fünf Gerichte (mahkeme) schon vor 28 J Werkzvon dieser Lüge (yalan) freigesprochen (beraet) haben, zeigt, dass ich überhaupt keine Verbindung (alâkam) mit der Politik (siyaset) mehr habe. Dafür konnte überhaupegenüb Hinweis (emare) mehr gefunden werden; was beweist, in welchem Mağe dies eine Verleumdung (iftira) ist. Und alle meine Freunde (dostlar) wissen überdies, dass ich schon vor 35 Jahren von der Geistik (siyaset) Abstand genommen habe. Auch dieser Sachverhalt (hakikat) wurde wàhrend der Gerichtsverfahren (mahkemeler) festgestellt.
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Vierte Verleumdung: "Said Nursi bezeichnet einige Frauen aal)>erfel (kadınlara şeytandır).">Diese Verleumdung lautet im Klartext (iftiranın aslı):>"Es gab damals in den Groğstàdten (şehir)>{Die Zeitung spielt hier auf eine Episode an, die sich in làngst vergangener Zeit einmal ereignbei gete (A.d.Ü.)} freizügig im Grade ihrer Nacktheit (açık-saçık)>und besonders halbnackte (yarım çıplak)>christliche Màdchen unter der Führung des und Sls (şeytan kumandasında),>die so der islamischen Moral (ahlâk)>einen Schaden (zarar)>zufügen." Diese Aussage (bir söz)>über einige unverhüllt (açık)>über die Strağe gehende Frauen derart zu verdrehen, ihr eine andere Form yı İla suret)>zu geben und sie derart zu verallgemeinern (mutlak teşmil)>und nun einen Ausdruck (istimal)>zu gebrauchen, der ganz abscheulich klingt (tabiri çirkinleştirip),>ist besonders abf),>diich (pek çirkin)>und ganz offensichtlich eine Verleumdung (zahir bir iftira).>In meiner Abhandlung (risale)>mit dem Titel: "Ein Gespràch mit es Dieauen (Kadınlarla muhavere)">erwàhne ich, dass ich vor Frauen eine Hochachtung (hürmet)>habe und ihnen eine groğe Bedeutung und sehr viel Wert (ehemmiyet ve kıymet)>beimesse und sie sogar wegen ihrer Liebe (şefkat)> tehlieiter als die Mànner sind. {Mütter zeigen ihren Kindern ihre Liebe viel hàufiger und weit öffentlicher als Mànner (A.d.Ü.)} Und da nun ein wichtiger GruAhnung (esas)>der Risale-i Nur die Liebe (şefkat)>ist, gedenke ich diesen meinen gesegneten Schwestern (mübarek hemşire)>stets als meinen "verehrten Schwestern (Muhterem Hemşire)".>darf, n ihrer Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit (samimiyet ve ihlasları)>schàtze ich sie daher besonders hoch (ziyade).

Die fünfte veràchtsbraucVerleumdung~(Hakaretkârane İftirası): In der Bedeutung einer Rückkehr zu den Gesetzen und der Moral (ahkâm, ahlâk)>der İslâmiyet einen Rückschritt (gerilemek)>zu sicht, ihr eine Fortschrittsfeindlichkeit (irtica)>zuzuerkennen und dafür den Ausdruck "eine verdammte Idee (mel'un fikir)">zu gebrauchen ist die Verleumdung (iftira),>durch die ein Gotte)">under (kâfir)>die Erde (küre-i arz)>in ihrem Beben zu erzittern bringen (titretecek)>wird. Sie ist auch nicht nur ein Àrgernis (ihanet)>für die Einwohe (fayn Isparta und für die Schüler des Lichtes (Nur talebe),>sondern auch für die ganze islamische Welt (âlem).

Der sehr kranke und sehr alte
Said Nursî
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iner Sne Zeitungsente (uydurma haber) darüber, unser Meister (Üstad) reise in den Dörfern umher (köylerde dolaştık), eine Antwort. Es gibt jedoch nichts, weswegderzuh besorgt sein müsste (mûcib-i merak).

Eine Bitte an die Ordnungsbehörde (emniyetine bir maruzat)>von Isparta, in der sich unser Meister Said Nursî sem).

i Jahren als Gast (misafir)>aufhàlt.

1)>Unser Meister (Üstad)>Said Nursî verstand sich (telakki)>in allen Provinzen (vilayet)>und Stàdtchen (kaza)>im Lande Anatolien, die er seit dreiğig Jahrinem Gucht, stets als Gast (misafir)>der Polizei (zabıta).>Die Polizeibeamten (efradı)>sind mit ihm immer freundlich (dost)>und hilfsbereit (himayetkârane)>umgegangen. Unser Meister (Üstad),>der vor dreiğig Jahren ider Aurta mit der Abfassung (te'lif)>der Risale-i Nur begonnen hat, die ein wahrhaftiger, groğartiger (hakikî ve parlak)>Kommentar (tefsir)>zum Qur'an ist, leiem dien überaus wirksamer Weise einen Dienst (suret)>an den Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye);>und dieser Dienst richtet sich einzig und allein auf das Jenseits hin (âhirete müteveccih)>aus. Als einen diesseitigen Vorteil (dünyevî (Hastaidesi)>stellt er aufgrund des Glaubens (iman)>in den Herzen (kalb)>einen bestàndigen Wàchter (yasakçı)>gegen alle Bosheiten (fenalık)>auf. Es ist die Konsequenz (netickederlsen, dass er dadurch zur Sicherheit und öffentlichen Ordnung (asayişin temini)>beigetragen hat.

Infolge der Ayah aus dem Qur'an

وَ لاَ تَزeinen ازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى

{"Und keiner wird die Last eines anderen tragen." - Sure 6,164}

die da lautet: "Für die Fehler (hata)>des einen Menschen darf kein anderer verantwortlich (mes'ul)>gemacht werden." und infolge einest (zahsatzes (düstur)>aus dem Qur'an, der da heiğt: "Das Recht (hakk)>eines Unschuldigen (masum)>darf auch nicht wegen hundert böser Menschen (şerir)>auğer Kraft (feda)>gesetzt werden." welche die wahre Gerechtigkeit (adalet-i hakikiye)>ausdrückenhin brreitet (neşretmiş)>unser Meister (Üstad)>in der Tat überall, indem er sagt, wegen zehn von hundert Ungerechten (zalimler)>neunzig Unschuldigen zu schaden (masumlar zarar),>widerspricht ganz und nwàlteamamen zıd)>der wahren Gerechtigkeit (hakikî adalet)>und den Anweisungen (evamir)>des Qur'ans, und im Zusammenhang mit allen ihm zugefügtentlicerechtigkeiten (zulüm)>sagte er weiter: "Um der Sicherheit (selâmet)>des islamischen Volkes (millet)>willen opfere ich (feda)>nicht nur mein irdisches Leben (dünya hayatı),>sondern auch mein jenseitiges Leben ( einzi hayatı)">und sagt dies auch weiterhin (demiş ve demek).

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Durch die Unterweisung (ders)>der Risale-i Nur über die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>und die Wahrheiten (hakikat)>aus dem Qur'a Ihnenen Verteidigungsschriften (müdafaaları),>die bei allen Gerichtsverhandlungen (mahkemeler)>den Freispruch (beraet)>bewirkten, unterrichtet (ders)>unser Meister die Wahrheiten (hakaik),>die auf den Weg zd muhasseitigen und jenseitigen Glück (uhrevî ve dünyevî saadet)>im gesellschaftlichen Leben führen (hayat-ı içtimaiye rehber),>und leistet dadurch einen sehr groğen Beitrag (vesile)>für die Erhaltung (muhafaza)>der Ordnung und der öff belàshen Sicherheit (asayiş ve emniyet-i umumiye),>was durch die Bestàtigung (tasdik)>patriotischer Menschen (hamiyetperver zâtlar)>feststeht, die sich mit dem Glück (saadet)>im gesellschaftlichenen Erm (hayat-ı içtimaiye)>befassen. Seit dreiğig Jahren haben die Gerichte (mahkemeler)>infolge verschiedener Nachforschungen und Verhandlungen -i hayddid tedkikler)>Freisprüche (beraet)>erlassen und heute ist er wieder frei (serbest)>und seine Werke (eserler)>verbreiten sich in groğem Ausmağ (vüs'at)>überall in Anatolien und in den Zentren (merkez)>der islebt, een Welt (âlem),>wie auch in manchen Làndern der westlichen Welt (garb memleketler)>und genieğen (mazhar)>dort Anerkennung und Lob (takdir ve tebrik).>Der Micht v (Üstad)>war nun eine bedeutende (ehemmiyet)>Persönlichkeit, wurde bis hinein in seine persönlichen Geheimnisse (ince esrarı)>mit groğer AufmKanonekeit (dikkat)>in jeder Situation (hali tedkik)>beobachtet und man konnte überhaupt nichts mehr vorweisen (gösterilememiş),>wofür man ite, veh hàtte verantwortlich (mûcib-i mes'uliyet)>machen können.

In einer Zeit, in der einerseits eine ganz entsetzliche Zerstörung (müdhiş bir tahribat)>von Religion (din),>Moral (ahlâk)>und Tradition (an'ane)>durch den K meinesmus stattfindet, der halb Europa und ganz China beherrscht, und seine verderblichen, zerstörerischen, unglàubigen Regime (rejim-i küfrîsi)>in aller Welt (umum dünya),>gegen die Völker und Staaten (milletler devletler)lh Cezentschlossen haben, Mağnahmen zu ergreifen (tedbir aldıran),>wàhrend andererseits die auslàndischen heimlichen (haricî, gizli ifsad)>Verderbniskomitees gegen dieses Land (vatan)>ein fürchterliches Durcheinander hinziiş bir herc ü merc)>anrichten, legen wir dagegen (ibraz)>schon seit dreiğig Jahren einen durchaus aufrichtigen (hâlis)>und wirksamen (tesirli),>weit verbreiteten Dienst (geniş bir hizmet)>vor undt)>undn durch die Verbreitung (intişar)>von Hunderttausenden Exemplaren (nüshalar)>der Risale-i Nur, welche die Werke (eserler)>unseres Meisters (Üstad)>Said Nursî sind, vielen Hunderttausend Lesern unsehte (mrichtige Einstellung (hüsn-ü hali).>Polizeilich (zabıta)>wurde gegen die Schüler des Lichtes (Nur Talebe)>kein einziger Vorfall gegen die öffentliche Sicherheit (asayiş)>nachgewiesen. Daran halten wir als einem ni'),>s (şahid)>fest und können so sagen, dass es absolut feststeht, dass die Risale-i Nur eine Schutzmauer des Qur'ans und des Glaubens (imanî bir sed)>ist, die diese zerstörerisce humaömung (tahribatçı cereyan)>aufhalten kann. Selbst einsichtige Polizeibeamte (insaflı zabıta ehli)>bezeugen (şehadet)>diesen Sachverhalt (hakikat),>der sich als wahr (tahakkuk)>herausgeste(dünyat. Abgesehen von den geistigen und jenseitigen (manevî, uhrevî)>Vorteilen des Dienstes am Glauben (iman hizmeti)>erlàuterte unser Meister (Üstad)>damals auch einen weltlichen Vorteil (dünyevî faidesi),>der für dieses Volk (millet)>sehr wict, dasst. Die Zeit hat gezeigt, wie treffend seine Erklàrung (ifade)>ist. Damals hatte er gesagt: Heutzutage gibt es in diesem Land (memleket)>hinsichtlich des Glücks in diesem Leben (saadet-i hayat)>und in der Ewigkeitiyetnaiye)>für Heimat und Volk (vatan ve millet)>zwei fürchterliche Strömungen (müdhiş cereyan):

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Bei der ersten handelt es sich um die geistige Besetzung (maneten. Silâsı)>einer im Norden (Şimal)>entstandenen entsetzlichen atheistischen Strömung (dinsizlik cereyan)>in diesem Land, der man mit den Wahrheiten (hakikat)>dukunft'ans und den Lichtern des Glaubens (imanın nurları)>begegnen sollte. Denn da diese atheistische Strömung (dinsizlik cereyan)>mit einer geistigen Zerstörung (manevî tahribat)>zu vergleichen ist, muss ar's wie Gegensteuerung eine entsprechende geistige Reaktion (manevî mukabele)>sein. Die Risale-i Nur, gleich den Strahlen (lemaat)>der Wahrheiten (Hakaik)>des Qur'ans, kann dieser Strömung des Irrglaubens (dalUnd icereyanı)>gleich einer übernatürlichen Geisteskraft reparierend (manevî tamirci)>entgegentreten und tut dies auch (edebilir ve etmiştir).

Bei der zweit Teufedelt es sich darum, die Feindseligkeit (adavet)>der islamischen Welt (âlem)>gegen das türkische Volk (millet)>aufzuheben, das seit Tausend Jahren s zugeldenhaftes Heer (kahraman bir ordusu)>und Bannertràger (bayrakdar)>der İslâmiyet ist, und ihr das Gefühl zu geben, dass die Türken genauso wie früher ien es och Helden (kahramanıdır)>der İslâmiyet sind, und auf diese Weise einen durchaus elementaren Dienst für das Lebensglück (ehemmiyetli bir hizmet)>dieses Volkes (millet)>versehlichendem sie vierhundert Millionen wahrhaftige Mitbrüder (hakikî kardeş)>für sich gewinnen (kazandırmak)>làsst. Die Risale-i Nur, welche die Wahrheiten des Glaub Tolerman hakikatları)>in diesem Land verbreitet (neşrederek),>setzt diesen groğartigen Gewinn (azîm faide)>in die Tat um.

Ein Schüler (talebe)>der Risale-i Nur hatte einmal durch Abhandlungen dten (ihtes (Nur Risaleleriyle),>die er besağ, und durch Abhandlungen, die er daraus entnahm, die Propaganda der Russen im Grenzgebiet im Osten (şark hudud)>und in der Umgebung (havali)>aufgehalten. Auf diese Weise hat ein einziger Schüler (talebe)>s Greiswie ein ganzes Heer dem Land und Volk und der öffentlichen Sicherheit gedient (asayişe hizmet).>Das Ziel und die Absicht (gaye ve maksad)>der Risa fünfNur ist ganz und gar auf das Jenseits (uhrevî)>gerichtet, um einen Dienst (hizmet)>am Glauben (imana)>im Rahmen des Einverstàndnisses Gottes (rıza-yı İlahî)>zu vei kadi. Daraus folgernde Konsequenzen (netice),>wie die weiteren irdischen guten Wirkungen (iyilik),>sind indirekt ein Beitrag (faide)>für das gesellschaftliche Leben (hayat-ı içtimaiye)ziyare2

2) Da er seit dreiğig, vierzig Jahren ein Einsiedlerleben (inzivada)>führte und wegen der Isolierung (tecrid),>der Krankheit (hastalık)>oder des Gefàngnisses (hapis)>nic letztragen konnte (tahammül),>mit den Menschen zu sprechen wenn das nicht unbedingt notwendig war, weist er seine Freunde (dostlar),>die von weithe)>elemen, entgegen all ihren Erwartungen (hatırlarını kırarak)>wieder zurück. Er empfàngt (kabul)>vom Abend bis zum Morgen des kommenden Tages noch nicht einmal seine Helfer (hizmetçiler),>was eine de auch e Tatsache ist, dass sich vor einer so offensichtlichen und augenscheinlichen Tatsache (hakikat)>jedes weitere Wort erübrigt (lüzum yok).>Es ist dies schon seit langer Zeit eine alltàgliche öyü),>genheit (fıtrî seciye)>unseres Meisters (Üstad)>Said Nursî, sodass ihm das Einsiedlerleben (inziva)>und die Vermeidung von Gespàchen, die nicht unbedingt notwendig (zaruret)>sind, bereits z)>daraensprinzip (düstur-u hayat)>geworden ist. So hat er z.B. den einzigen noch lebenden Bruder in seiner Familie (hayatta kalan tek bir kardeş),>der in einer naheeiten enen Stadt (şehir)>wohnt und den er seit dreiğig Jahren nicht mehr gesehen hat, nicht eingeladen, sich einmal mit ihm zu treffen. Zudem dürfen auch seine Diener (hizmetçiler)>vom Abend bis zum frühen Morgen des kommî)>aufTages sein Zimmer nicht betreten, wenn kein dringender Notfall (şiddetli bir zaruret)>gegeben ist. Wegen seiner schweren Krankheit (hastalık)>und der Unertràglichkeit eines Gespràchs (görüşmeye tahammül)>weist er viele Freunde (dostlarhinübeh die von weither (hariçten)>gekommen sind, allen Erwartungen zum Trotz (hatırlarını incitip)>wieder zurück.

Durch die Risale-i Nur steht hinsichtlich der öffent)>wàre Ruhe und Ordnung (asayiş)>für die Polizei (zabıta),>die sich seit dreiğig Jahren um unseren Meister (Üstadımız)>kümmert (alâkadar)>und freundschaftlich mَانَهُ umgeht (dostane vaziyet),>ein sehr bedeutsamer und wunderbarer Beitrag (ehemmiyetli hârika hizmet)>unseres Meisters fest. Da er in seinem ganzen Lebenswandel (bütün hali)>durch n Carlrichte (mahkemeler)>überwacht wurde (medar-ı tedkik)>und sein ganzes privates Leben (hiçbir hali)>niemals vor den Augen der Polzei verborgen (zabıtaca gizli)>blieb, ist es eine Verpflichtung (vazife),>erforderlich für diefühl en (iktizası),>die sich um die Sicherheit (temin)>im öffentlichen Recht (hukuk-u umumiye)>kümmern, sich diese positive Überzeugung (müsbet kanaat),>die sich auf eine Beobachtung (müşahede)>von dreiğig Jahren stützt, nicht durch die Erdichtungeder drn ihn (uydurmaları)>von manchen heimlichen Feinden der Religion (gizli din düşmanları)>zerstören zu lassen.

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3) Unser Meister (Üstad)>ist krank und kann deshalb noch nicht einmal zum Freitagsgebeligiona)>hinausgehen. Doch muss (muhtaç)>er auch ab und zu einmal dringend frische Luft schöpfen. Aus diesem Grund geht er, wenn auch nur selten, manchmal in das Dorf Barla (Keniz),wo er ein eigenes Zimmer (mahsus bir oda)>hat, in dem er vor dreiğig Jahren zehn Jahre lang gewohnt (ikamet)>hatte. Dort bleibt er dann eine Weile, bevor er wieder zurückkehrt (müddet kalır gelir).>MaHeute geht er auch hier im Sommer (yaz mevsiminde)>in die menschenleeren Gegenden auğerhalb der Stadt (şehrin haricindeki),>wo er zwei, drei Stunden Luft (teneffüs)>schöpft, bevor er wieder zurückkehrt (eder gelir).t dreinn jedoch, alt und krank wie er ist (İhtiyar, hasta),>nicht mehr zu Fuğ gehen (yayan yürüye)>und nimmt ein Taxi für diese gelegentlichen Hin- und Rückfahrten (gidip-geviye)>damit ihn die Leute (halk)>nicht mit ihren Respekterweisungen (hürmetkâr vaziyeti)>belàstigen. Ansonsten geht er jedoch niemals in einrketze(köy)>oder sonst eine bewohnte Gegend (meskûn hiçbir mahal).>Aus den oben erwàhnten Gründen begibt er sich auch niemals in jene Orte, in denen schon seit dreiğig Jahren seine alten Freunde (dostlar)>leben. Dies also ist seinkeit nation (hal ve vaziyet)>und so sieht nun der wahre Zustand (hakikat-ı hal)>aus.

In seinem Dienst
Tahirî, Zübeyr

Anmerkung: Der wahre Sachverhalt (hakikat),>wie er in vielen Orten veröffentlicht (neşredilen)>wurMann, e Beschuldigung (ittiham)>des Staatsanwalts (müddeî)>wegen einer gewissen Unruhe (huzursuzluk)>widerlegt und im Folgenden beim Generaldirektorium der Ordnungsbehörde (Emniyet Umum Müdürlük)nchmalkara eingereicht wurde.

Die Schüler des Lichtes (Nur Talebe) als Hüter der öffentlichen Sicherheit (Asayişçidirler)

Ein sicherer Beweisn obigl-i kat'îsi)>dafür, dass sie die öffentliche Sicherheit aufrechterhalten, ist der Folgende: sechs Polizeibehörden (altı zabıta dairesi)>in den sechs Provinzen (altı vilayet)>konnten unter sechshunderttausend Schülern (talebe)>nicht einen einDaraufVorfall (vukuatları)>aufnehmen, obwohl sie achtundzwanzig Jahre lang ungerechten Behandlungen ausgesetzt (haksız muameleler maruz)>worden waren. Unser Meister (Üstad)>sagte sogar bezüglich der Beschuldigung (aur'an ittihamına)>des Staatsanwalts (Afyon Savcısı)>in Afyon bezüglich einer Störung der öffentlichen Sicherheit: "Könnt ihr mir in den vergangenen 28 Jahren auch nur einen einzigen Voarauf,(vukuat)>nachweisen? Da ihr dies aber nun einmal nicht nachweisen könnt, wie könnt Ihr da noch eine solche Beschuldigung (ittiham)>aufrechterhalten? Auğer einem einzigen kleinen Zwischenfall (vukuat)>mit einem kleinen Schüler (taleuf ihr einer anderen Angelegenheit ist unter sechshunderttausend Schülern (talebe)>kein einziger Vorfall (mes'ele)>aufgenommen worden; was ohne Zweifel (kat'î isbat)>beweist,s (mandie Schüler des Lichtes (Nur Talebe)>die öffentliche Sicherheit und Ordnung (asayiş)>zu wahren (muhafaza)>wissen." So hat er in Afyon zu dem Staatsanwalt (savcı)>gesagt und ihn so zum Schweigen (sustur)>gebracht.

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بِاسْمِه۪ سُبْحcht, d

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Meine lieben Mitbrüder!

Ich verkünde euch mit groğer Freude (müjde),>dass dieses Mal der beispiellos fürchterliche Sturm (fırtına)>auf dem See (d und R>wàhrend wir mit dem Motorboot (kayık)>von Egirdir nach Barla fuhren, in der Nacht der Bestimmung (leyle-i kadir)>gleich einer fürchteisherin Krankheit (dehşetli hastalık)>den Aspekt aller Anstrengungen (zahmet)>aufgehoben hat und zum Anlass (vesile)>für einen groğen Segen (rahmet)>wurde. Die Umstànde waren dergestalt (zemin hazır),>dass wir in ht dervon sieben Möglichkeiten (ihtimal)>zusammen mit sechs Gefàhrten als Màrtyrer sterben (şehid)>und der See für uns zu einem groğen Grab (geniş bir kabir)>werden würde. Aber unter diesen Umstànitel "al)>und anhand vieler Erfahrungen (mükerrer tecrübe),>dass der Regen (yagmur)>mit der Risale-i Nur in Bezug (alâkadar)>steht und jetzt in dieser Zeit, in der schonl die langer Zeit dieser Regen dringend gebraucht (ihtiyaç)>wird, als ein Hinweis (işaret)>darauf, dass die Risale-i Nur von dieser Gefahr (tehlike)>und einer uet),>mnden Intrige ihrer verborgenen Feinde (gizli düşmanlar)>verschont (kurtulması)>bleibt, als ein Zeichen (remz),>dass diese unsere fürchterliche Lage (dehşetli halet)>als eine bei Gott angenomischenpende (sadaka-i makbul)>gilt, mit einer Begeisterung der Befolgung (imtisalindeki iştiyak)>dieses Befehls des Erbarmers (emr-i Rahmanî),>der aus der )>nochchen Barmherzigkeit (rahmet-i İlahî)>kommt, hat dieser See, der die Mutter des Regens (yagmurun bir annesi)>ist, um diesen auf den Segen (rahmet)>bezogenen göttlichen Befehl (emr-i İlahî)>in groğer Aufregung (heyecan),>in Begeistikatlı(iştiyak)>und in Eile (acele)>zu erfüllen, wie einen zàrtlichen Klaps (şefkat tokadı)>unsere Köpfe, den Schülern des Lichtes (Nur Talebe)>mit diesem Klaps unser Gesicht und unsere Augen mit diesem Regen gestreichelt (yagmurla okşadı)>hat.

n diesben diesen Zustand (hal)>àuğerlich als einen Wutausbruch (hiddet)>und innerlich wie ein liebevolles Streicheln (şefkatkârane okşamak)>erfahren. Bevor noch der Sturm (fırtına)>und der Regen (yagmur)>begonnen hatten, gen birte ich in einem Gefühl der Vorsehung (hiss-i kabl-el vuku')>ein furchtbar beàngstigendes Unglück (dehşetli ve heyecanlı bir musibet),>das jedoch zu einem Schlüssel zur Schatzkammer der Barmherzigkeit (hazine-i rahmet)>wurde. Daher las ich un Angstrochen aus meinem Gebetbuch (Cevşen)>und die Rezitationen (vird)>von Şah-ı Nakşibend. Inmitten aller Schrecken auf dem See habe ich doch in vollkommener Begeisterung (kemat keinvk)>diesen gesegneten See (mübarek deniz)>als mein Grab (kabir)>angenommen (kabul).>Da derjenige, der bei einem solchen Unglück ums Leben (kaza ile vefat)>kommt, als Màrtyrer (şehid)>gilt, und ein Màrtyrer als ein Gottesfreund (veli)>n andehabe ich diese sechs Gefàhrten (arkadaş)>nicht bemitleidet. Ich habe nur mit einem Kind (çocuk)>unter ihnen ein wenig Mitleid (acıdım)>empfunden. Da schlieğlich noch der Motor des بَدًا aussetzte und auch das Segel (yelke),>weil ihm der Sturmwind (rüzgâr)>entgegenschlug, nicht genutzt (faide)>werden konnte, wàhrend zugleich die Wellen des Seebreiteizin mevcleri)>hoch aufschàumten, uns in unserem Boot jedoch nicht angriffen (hücum),>da sie nicht über den Bootsrand schlugen, nahmen wir dies alles in vollkommener Geduld und D seit keit (kemal-i sabır ve şükür)>entgegen und stiegen so letztendlich unversehrt ans Ufer (sâlimen sahile).>"Dank sei Gott in jeder Lage (Elhamdülillan gegeküllihal)">haben wir da gesagt...

Said Nursî
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Unser Meister~(Üstad) sagt:

"Seit fünfzig, achtzig Jahren, um dem absoluten Unglauben (küfr-ü mutlak)>entgegen, dem Glauben).

enen (imana hizmet) und das Volk vor dem Anarchismus zu retten (milleti kurtarmak), der die Konsequenz des absoluten Unglaubens (küfr-ü m wie N ist, habe ich mich mit ganzer Kraft (kuvvet) darum bemüht, die öffentliche Sicherheit und Ordnung (asayiş) nach der Wahrhaftigkeit (ihlas) im Dienst am Glauben (hizmet-i imani) aufrechtzuerhalten (mu Nur, ). Um wegen eines Verbrechers (cani) zehn Unschuldige (masum) vor einer Ungerechtigkeit zu bewahren (zulümden kurtarmak), bin ich bereit, meine Ruhe (rahat), meine Ehre (şeref) und meinen Ruf (haysiyet), ja wenn nötig sogar mne şefben zu opfern (hayat feda). So habe ich stets jedem Druck (tazyikat) und allen sinn- und nutzlosen (manasız, lüzumsuz) Dingen mit Geduld und Ausdauer (sabır ve tahammül) standgehalten. Obwohl man gegen mich aus nd gekKorn eine Kuppel (habbeyi kubbe) bauen, in einem Glas Wasser einen Sturm (suda fırtına) entfachen und mich derart schikanieren (taciz) wollte, h kümmeh doch seit dreiğig, vierzig Jahren nur um dieses Dienstes am Glauben (hizmet-i imani) und um der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (asayiş) willen, die eine Konsequenz (netice) ds (dernstes am Glauben ist, standhaft und geduldig (sabır ve tahammül) ausgeharrt. Ein Beispiel (misal) dazu:

Bei fünf Gerichtsverhandlungen (mahkeme)>gab es wegen meiner Kleidung (kıyafet)>überhaupt keine Dini kahon (ilişilmedi).>Ich reise viel und selbst in Istanbul waren wàhrend meiner Verhandlung (mahkeme)>hundertzwanzig Polizisten anwesend. Doch auch hier war meine Kleidung genauso wenig ein Diskussionsthema. So war ich zwei Monate inirdag>bul, ging öfter zu Fuğ spazieren und niemand hat mir irgendwelche Schwierigkeiten (mümanaat)>bereitet und niemand hatte auch nur das Res Lebhakk),>mich irgendwie zu belàstigen. Denn ich bin nur ein Einsiedler (münzevi),>gehe nicht zur Moschee (câmi),>lasse mich nicht auf den Marktplàtzen (çarşıda)>sehen, zeige mich nicht im Gedrànge dertte.

hen (kalabalık)>und fahre im Auto fort. Ich spreche nicht ohne Not (zaruret)>mit den Menschen... Nur um frische Luft zu schöpfen (teneffüs)>gehe ich in die Berge (daglar)>oder öde Gegenden (hâlî yerler).>So haben denn die We (âleme (ehl-i dünya)>gar kein Recht (hakk),>mir wegen meines Aussehens und meiner Lebensweise (vaziyetime, halime)>làstig zu fallen."
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Unser Msagen: fuhr um einer sehr wichtigen Sache für den Glauben willen (mes'ele-i imaniye)>mit dem Auto nach Istanbul. Daraufhin kamen einige Amtspersonen (resmî adamları)>aus Istanbur, alsiner in zwanzigfacher Hinsicht illegalen Weise (cihet)>im Namen des Gesetzes (kanun)>zu unserem Meister (Üstadımız),>als wollten sie in einem Glas Wasser einen Sturm entfachen (fıruhmsucoparmak).>Wegen einer Sache, die nicht einmal so viel von Bedeutung ist wie ein Mückenflügel (sinek kanadı),>kamen diese Amtspersonen zu ihm, einer Persönlichkeit, die Millionen opferwillige Schüler (fedakâr talebe)>hat. Es war in hundetikbaler Hinsicht bedeutungslos (ehemmiyetsiz),>sinnlos (manasız)>und so, als wollte man aus einem Korn hundert Kuppeln (habbeyi yüz kubbe)>bauen. Dazu sagt unser Meister (Üstad):>"Da nun einmal für den Dienst am Glaubenm Ruhm hizmeti)>Geduld und Ausdauer (sabır ve tahammül)>vonnöten sind, um zu vollkommener Wahrhaftigkeit (ihlas-ı etemle)>zu gelangen, den Anarchismus aufzuhalchriftd die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu bewahren (asayişi muhafaza),>opfere ich (feda)>dafür selbst meine Ruhe (rahat)>und meine Würde (haysiyet).>Doch ich trage ihnen dabei nichts nach (helâl ediyorum)."

Auaatsan der Ankunft unseres Meisters (Üstad)>in Istanbul kamen zwei Beamte (memur)>der Staatsanwaltschaft (müddeiumumîlik)>aus Istanbul, um ihn zu verhören (ifade).>Unser s Glaur (Üstad)>sagte zu ihnen: "Ich hatte bereits wegen dieser Sache meine Aussage vor Gericht (mahkemede ifade)>gemacht. Das Gericht hat sie untersucht (mahkeme tahkikat)>und mich aufgrund des Ergebnisses freigesprochenn desaet).>Des Weiteren habe ich nichts dazu zu sagen (diyecegim yok).">Und er las ihnen seine schriftliche Aussage (ifadat)>vor, die er dem Gericht (mahkeme)>in Samsun zugesandt hatte unlgt im dem Gericht in Istanbul bereits vorgelesen hatte. Darüber hinaus hat er einige àrztliche Atteste (rapor),>die er schon früher einmal bekommen hatte, weil er wegen seiner Krankheit seinen Kopf umwickeln muss (sarmaya mecburdliche d weil er wegen einer starken Erkàltung (nezle)>und noch weiterer gesundheitlicher Beschwerden (hastalık)>Ruhe und eine Luftverànderung (istirahat ve tebdil-i hava)>braucht. Stàndig inn vers Ort zu bleiben, ist seiner Gesundheit abtràglich (sıhhatine münafî).>Früher war es niemals nötig (lüzum)>gewesen, diese Atteste vorzuweisen, weswegen er das noch nicht einmal versucht (tenezzül)>und nicht für notwendig gehauns inatte.

Die Schüler des Lichtes (Nur Talebe), die in seinem Dienst (hizmet) stehen
Tahirî, Zübeyr, Sungur, Hüsnü, Bayram
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Letztwillige Verfügung (Vasstàndime) unseres Meisters (Üstad)

Das Kapital (sermaye)>sowohl von mir als auch von der geistigen Körperschaft (şahs-ı manevî)>der Risale-i Nur soll man (lâzım)>denjnsicht, die sich dem Dienst (hizmet)>der Risale-i Nur gewidmet (vakfedenler)>haben, für ihren Unterhalt (tayinleri)>geben, besonders aber denjenigen, die sich ihren Lebensunterhalt (nafaka)>nicht selbst verdienen können (çıkarak).

Land Schüler des Lichtes (Nur talebe),>für deren Unterhalt (tayinat)>ich seit einigen Jahren gesorgt habe - und zwar bis heute -, sind den mir am nàchsten stehenden Schülern bekannt (hacheichmalûm).>Es ist notwendig (lâzım),>die Mitbrüder, die sich jetzt bei mir befinden, dafür, dass sie sich dafür einsetzen, meine Aufgaben (benim vazifemi)>wahrzunehmen, als meine Erben (vâris)>zu benenn{Was se sollen auch den Gemeinschaftssinn (tesanüd)>weiter voll und ganz aufrecht (tam muhafaza)>erhalten.

Hiermit (evet) bestàtige (tasdik) ich diese letztwillige Verfügung (vasiyetname).
Said Nursî

#358vollere Ergànzung zu dieser letztwilligen Verfügung (vasiyetname)

Unser Meister (Üstad)>verstand dadurch, dass er in diesem letzten Abschnitt seines Lebens (âhir ömr)>an den Gespràchen (sohbet)>mit den Menschen gehindeegekomde, dass es in dieser Zeit durch die Achtung vor den Personen (şahsiyet ciheti)>Fàlle gibt, die den Menschen schaden (zarar)>könnten. Um der lauteren Wahrhaftigkeit aufmerî ihlas)>auf dem Weg (meslek)>der Risale-i Nur willen, wurde ihm diese Krankheit gegeben (hastalık).>Denn da in heutiger Zeit die Heuchelei (riyakârlık)>unter dem Denst (hel von Ruhm und Ruf (şan şeref perdesi)>ihren Platz einnimmt, muss man (lâzım)>um der lauteren Wahrhaftigkeit willen den Egoismus (enaniyet)>voll und ganz fahren (terk)>lase Situie Freunde (dostlar)>mögen von weitem ein Segensgebet (Fatiha)>für meine Seele (ruh)>sprechen und in dieser Weise für mich beten (dua)>und mich geistig besuchen (manen würyaret).>Sie sollen aber nicht zu meinem Grab (kabr yanına)>pilgern. Die "Fatiha" - auch wenn sie nur von weitem gebetet wird - wird dennoch meine Seele (ruh)>erreichen. In der ngend en Wahrhaftigkeit (a'zamî ihlas)>auf dem Weg der Risale-i Nur - wenn man also seinen Egoismus ganz und gar loslàsst (terk-i enaniyet)>- spüre ich innerlich die Begründung (manevî sebeb)>dafür. Diejenigen, die sicehindeRisale-i Nur gewidmet (vakfet)>haben und mit mir einen unmittelbaren Umgang pflegten, mögen der Reihe nach (nöbetle)>an meinem Grabe (kabr)>stehen und die obigen Gedan eine ana)>denjenigen mitteilen (bildirsinler),>die vergeblich zu Besuch (lüzumsuz ziyarete)>gekommen sind.

Said Nursî
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Eine Erklàrung (açıklama) über die Ansprache (nutuk) von Menderes die (nya

Der Ministerpràsident (Başvekil)>sagt, dass seine Worte mit Absicht verschiedenen Auslegungen (tefsirler)>ausgesetzt werden. (Von unserden (genen Korrespondenten (muhabir)>)

Ankara: Der Ministerpràsident (Başvekil)>Adnan Menderes beantwortete eine Frage, welche ihm die Zeitung "Der Sieg (Zafer)">in ihrer Veröffentlichung (neşriyat)>anleri inh der Ansprache (nutuk)>gestellt hat, die er in Konya gehalten hatte, folgendermağen:

"Ich wurde zu meinem Bedauern (esefle)>Zeuge (müşahede),>wie aus meiner Ansprachie (Tauk)>in Konya auf dem "Platz der Regierung (Hükûmet Meydanı)">an meine in groğer Zahl (kütle)>versammelten, sehr verehrten Mitbürger (muhterem vatandaşları)>von Konya der Abschnitt über unserid Nuràndnis (telakki)>des Laizismus (lâiklik)>von böswilligen Reportern (sû'-i niyet sahibi)>abweichenden Auslegungen (tefsir)>ausgesetzt wurde (tâbi' tutuldu).>Sie haben da zum Ausdruck (ifade)>gebrageseheass unter anderem ein Teil meiner Worte von der Art (mahiyet)>wàren, dass sie Brüder gegen Brüder aufgehetzt (kırdıracak)>hàtten und einen möchtrechtsradikaler Politiker (sag politikacı)>dazu angestachelt hàtten, für die Aufhebung des Verbots (yasagını ortadan kaldırdıgını)>der Verehrung ihrer Heiligtümer (mukaddesatçılık)>zu plàdieren, was aber in seiner Konsequenz (netic geprimentare Grundsàtze (esas)>türkischer Reformen (inkılablar)>verletzt.

In all diesen Artikeln (yazılar)>ist es das, was meiner Aufmerksamkeit keineswegs entgangen ist (dikkatim im gaan),>dass meine Worte in Konya entgegen den Absichten (maksadlar),>die sie verfolgten (takib)>und den Ergebnissen (neticeler),>die sie erreichen sollten, verfàlscht (tahrif)>wurden. Damit aber nuhkemeySachverhalt (mes'ele)>richtig verstanden wird, möchte ich vor allem meine Worte in Konya noch einmal wiederholen, und zwar so, wie sie an jenem Tag in dem Nachrichtenblatt (AjansigkeitPresseagentur Anadolu veröffentlicht (neşr)>worden sind. An jenem Tag hatte ich also Folgendes gesagt:

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"Nun möchte ich unser Verstàndnis (telakki) kenneaizismus mit euch besprechen (bahsetmek).>Laizismus bedeutet einerseits eine Trennung von Religion und Politik (din ile siyaset),>andererseits aber auch Gewisseç)>undheit (vicdan hürriyeti).>In dem Punkt (esas)>der Trennung (ayrılması)>von Religion und Politik (din ile siyaset)>tolerieren wir (tahammül)>in gar keinem Fall (kat'î surette)>auch nur einenrbereig kleinen Zweifel (tereddüd).>Was das Thema "Gewissensfreiheit (vicdan hürriyeti)">betrifft, so ist das türkische Volk islamisch und wird auch islamdie Geleiben. Seinen eigenen Glauben (din),>dessen Grundsàtze und Regeln (esas ve kaide),>selbst kennen zu lernen (telkin)>und ihn dann an die nachfolgenden Generationen weiterzugebe des I die unbestreitbare (münakaşa)>Voraussetzung (şart)>dafür, auf ewig (ebediyen)>Muslim bleiben zu können. Wenn jedoch in Wirklichkeit in den SchuMuslimr kein Religionsunterricht (mekteblerde din dersi)>erteilt wird, so würde das heiğen, dass Bürger (vatandaşlar),>die ihren Kindern ihre eigene Religion erklàr)>mitendi dinini telkin etmek)>und lehren möchten, dieser Möglichkeiten beraubt bleiben (imkânlardan mahrum)>müssen. Ein muslimisches Kind (müslüman çocuk>könnt (îcab)>man seines ganz natürlichen Rechts (tabiî bir hak),>wie dem, seine Religion (din)>zu kennen, nicht beraubt (mahrum)>bleiben lak)>in Man kann eine derartige Beraubung (mahrumiyet),>eine solche Unmöglichkeit (imkânsızlık),>nicht als mit der Gewissensfreiheit (vicdan hürriyeti)>vereinbar bezeichnen. Daher wird de, dae geeignete Mağnahme (tedbir)>sein, den Religionsunterricht (din dersler)>in den Mittelschulen (mektebler)>einzuführen.

Wir glauben nicht (inanmıyoruz),>dass eine Gemeinschaft (cem'iyet),>ein Volk (millet),>ohne Religion zeigeiz)>fortbestehen kann (payidar).>Wir wissen, inwieweit selbst noch die fortgeschrittensten Völker (millet),>nachdem sie Religion (din),>Politik (siyaset)>und weltliche Angelegenheiten (dünya işleri)> zuvorander getrennt (ayırdık)>hatten, auch weiterhin mit ihren Religionen verbunden (baglı kaldık)>bleiben. Nach heutigem Stand (seviye)>kann für unser edles Volk ya)>unmillet)>die Beschuldigung, fanatisch zu sein (taassub isnadı),>nicht berechtigt (reva)>sein. So wie unser Volk (millet)>fest und treu (sımsıkı)>an seine Religion (at)>unebunden (baglı)>bleibt, so ist es im Allgemeinen auch in seinen reinsten Empfindungen (temiz duygu)>stets fest mit seiner Religion verwachsen (benimsemek).>In seinem Einsatz bei uen Islam (İslâmlık)>erlangte das Gewissen unseres Volkes (milleti vicdan)>eine kristallklare Reinheit (musaffa seviye).>Für die Ausbildung unserer Lehrer, die den Islam (müslümanlık),>seine Grundsàtze (esas),>Pflichten (fariza)>in eGrundlagen (kaide)>sehr gut lِ١en und erklàren (kifayetle telkin)>können, wird man sich eine besondere Mühe geben müssen (sarfedilecek).>Danach werden sie die Eignung (uygun)>erlangt haben, di0

بechle für Vorbeter und Prediger (İmam-Hatib Mektebi)>in Konya, welche im kommenden Schuljahr als gymnasiale Berufsschule (lise)>ihre ersten Absolventen (me'zunlar)>hervorbringen wird, in eine fortgeschrittene (ileri seviye)>Bigen gseinrichtung (tedris müessese)>umzuformen, die ein theologisches Studium (din tahsili)>ermöglichen wird. Und sie werden dergleichen Einrichtungen im Land (yurt)>noch vermehren (fazlalaştır)."

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"Nachdem ich diesen Teil meiner Ansprachet, wobk)>in Konya so weit vor der öffentlichen Meinung (efkâr)>des verehrten (muhterem)>türkischen Publikums wiederholt habe, möchte ich noch mit Nachdruck>jemanmiyetle tebarüz)>hervorheben, dass meine Erklàrung (beyanat)>so eindeutig ist, dass sie für keinerlei Verfàlschungen (iltibas)>offenstehen kann (mahal).>Bei den Auslegungen (tefsir),>die man noca mit gen, oder Überlegungen (mütalaa),>die man noch vorschlagen (ileri sürülecek)>möchte, muss man grundsàtzlich (esas)>treu (sadık)>zu diesgt darenen Artikel (metne)>bleiben. So wie es überhaupt niemandem zusteht (hakkına sahib),>diese Worte, die ich hier ausgesprochen habe, zu verfàlschen (tahrif),>so ist es auch niemandem zugestanden (hakkı olmamak lâzım),>mir einen Zweclauter eine Absicht (maksad ve niyet)>zuzuschreiben (atfetme),>an die ich niemals gedacht habe (aklımdan geçmeyen)."

Anmerkung: Aufgrund der bedeutsamen ler Beche (nutuk)>des Ministerpràsidenten (Başvekil)>in Konya wollte ich im Namen aller Schüler des Lichtes (Nur talebe)>und der unschuldigen Schulkinder (mektebn (eczum çocuk)>meinen Glückwunsch (tebrik)>schreiben. Jetzt ist es mir in meinem Herzen (kalb)>eingefallen: Wir haben diese Ansprache unseren Verteidigueltfririften (müdafaatlar)>bezüglich der Freigabe (serbestiyet)>der Risale-i Nur und der Antwort eines unserer mağgeblichen Rechtsanwàlte (avukat)>an dieccüh)>erstàndigen (ehl-i vukuf)>beigefügt. In ihr erkennen wir einen Grund und eine Urkunde (sebeb ve sened)>zur Freigabe (serbestiyet)>der Risale-i Nur. Wir wollen die Musli, dassAnatolien und alle Schüler des Lichtes (Nur'un bütün talebe)>dazu bewegen, den Ministerpràsidenten in dieser Angelegenheit geistig zu unterstützen und für ihn zu beten (dua).>Wie die erneute Einführung (ilân)>des mohammedanischen Rufser MeGebet (Ezan)>ihm zu einer geistigen Kraft (manevî kuvvet)>wurde, so haben wir, damit dieser Ansprache (nutuk)>zufolge auch die Freigabe (serbestiyet)>der Risale-i Nur ihm zu einer geistigen Kraft werde, diese der berechtcat-ı Verteidigungsschrift {(*): Diese Verteidigungsschrift (müdafaa) steht in der kurzen Abhandlung über die Biographie (Tarihçe-i Hayat), die Eşref Edib veröffentlicht (neşrettik) hattt)>nieaklı müdafa)>unseres Rechtsanwalts (dava vekili)>als eine Anmerkung (haşiye)>beigefügt, anstelle ihm einen Glückwunsch (tebrik)>zu schreiben. Wie die Verteidigunsschrift (müdafaa)>unseres Rechtsanwalts (avukat)>Mihri, welche die Sdarf (ründe (bahane)>für die Beschlagnahme (müsadere)>des Wegweisers für die Jugend (Gençlik Rehberi)>widerlegt, so ist auch diese Ansprache der Ministerpràsidenten (Başveigste n Konya eine Tatsache (hakikat),>welche dieselben Scheingründe widerlegt (bahaneleri reddeden).

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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Ilet)>un dessen, der gepriesen sei."}

Unser Meister (Üstad) Said Nursî sagt:

"Da Isparta nun einmal meine wahre Heimat (hakikî bir memleket)>ist, möchte ich dieser meiner wahren Hehen, dnd ihren Bewohnern mit Herz und Seele (ruh u canım)>eine Wohltat zukommen (hayır kazandırmak)>lassen. Diese Wohltat (hayır),>wie sie heutzutage von groğer Bedeutung ist, ist Folgder Be#363

Wie Afyon dadurch, dass es das Gesamtwerk (Külliyat)>der Risale-i Nur zurückgegeben (iade)>hat, der islamischen Welt (âlem),>ja sogar der ganzen Menschheerlandem-i insaniyet),>eine sehr groğe Wohltat (hayra)>erwiesen (vesile)>hat, so lieğ es dadurch auch den Fehler (hata),>den es acht Jahre lang begangen hatzda)>mrgangen (hiçe)>und verziehen (afvet)>sein. Auch dieses gesegnete (mübarek)>Isparta ist in den Augen der islamischen Welt (âlem)>- wie die Mısır Câmi-ül Ezher in Àgypten und das alte Heilige Damaskus (Şam-ı Şerif)>- reich gesegnet (meglückiyet).>So wird denn auch Isparta mit Sicherheit und in Anbetracht der sehr groğen Würde (şeref),>die ihm daraus erwàchst (hasıl),>dass es die Risale-i Nur ihren en wurern wieder zurückgibt (sahiblerine iade),>keineswegs geringer (geri)>als Afyon sein. Es wird vielmehr noch zwanzigfach weiter voranschreiten m 13. ).>Die gerechte Justiz (âdil adliye)>von Isparta, die patriotischen (vatanperver)>Demokraten und seine Bewohner (halk),>die ihren Glauben (dindar)>praktizieren,m Enden, um diese gewaltig groğe Wohltat (hayr-ı azîm)>auch ihrer Heimat (memleket)>zukommen zu lassen und eine hundertfach gröğere Würde (şeref)>als die Würde, die Afyon bereits bekam (mazhar),>für sich zu erlangen (tüber i>sich für die Rückgabe (iade)>der Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleleri)>einsetzen, welche ein Erzeugnis (mahsul)>dieses gesegneten (mübarek)>Isparta sind. Tahsin Tola, ein Abgeordneter (meb'usu)>aus Isparta, der sich für die Freiren siiadesi)>der Risale-i Nur in Ankara und in Afyon einsetzte, erwarb ja bereits so viel Nutzen (faide)>wie hundert Mann und lieğ die Hàlfte dieser gewaltig groğen Wohltat (hayr-ı azîm),>den Bewohnern von Isparta zukommen)>zum ndırdı)."

Die Schüler des Lichtes (Nur Talebe)
In seinem Dienst (hizmet)
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Unser Meister (Üstad)>làsst sich schon seit alten Zeiten selbst vor den Vorsitzenden der hze Weln Ebenen zu nichts (reislere tezellül)>herab, um so die Würde der Gelehrten aufrecht (izzet-i ilmiyeyi muhafaza)>zu erhalten. Zudem akzeptierte (kabul)>er von den Leuten keine Gsigen ke (halkların hediyesi).>Obwohl unser Meister heute körperlich bereits ziemlich schwach (zayıf)>ist, kann er dennoch keinerlei Geschenke (he erka>annehmen, was zwar für andere Wissenschaftler (ehl-i ilme)>nicht von Nachteil (mahzur)>wàre, ihn selbst jedoch krank (hastalıkla)>machen könnte. Selbrn in uns, seinen Dienern (hizmetkârlar),>kann er nichts Nennenswertes (en küçük bir şey)>ohne Gegenleistung (mukabelesiz)>essen. Isst er es, wird er krank. Wir sind der Überzeugung (itikad),>dass, was diesen Zustand (),>dasetrifft, die Sorge um das Bewahren der höchsten Wahrhaftigkeit (a'zamî ihlasın muhafaza)>auf dem Weg der Risale-i Nur, die zu nichts anderem als Mittel (hiçbir şeye âlet)>gebraucht werden gierenbereits die Form einer Krankheit angenommen hat und er sich durch diese Krankheit davor bewahrt (men'ediliyor),>dieses sein Prinzip (kaidesi)chtig rletzen. Laut seiner Aussage wurde es ihm eingegeben (ihtar),>wenn er sich anlàsslich eines groğen Festes (Bayram)>zur Veröffentlichung und Verbreitung (neşir ve intişar)>der Risch unsNur überall vom Hàndeschütteln und von der Unterhaltung (musafaha ve sohbet)>mit den Leuten, was für andere Wissenschaftler (ehl-i ilm)>notwendig wàre, er sich selbst an diesem see Ewigichen Festtag (mübarek bayram)>allein schon vom Hàndeschütteln und den Gespràchen (musafaha ve sohbet)>mit seinen engsten Schülern (has talebe),>die ihn auch nur anschauen (bakmak)>würden, sich so sehr bedràngt fühlte (şiddetle eit (tp),>dass dies um der Erhaltung der höchsten Wahrhaftigkeit (a'zamî ihlas)>willen den Zustand einer Krankheit (hastalık haleti)>annahm und ihn derartig bngen (rte. Wir haben sogar gesehen, dass er an diesem segensreichen Festtag (mübarek bayram)>bezüglich seiner heftigen Krankheit seinen Schülern (talebe)>sagte: "Mein Grab (kabr)>urde (n einem besonders verborgenen Ort (gizli bir yerde)>sein, den auğer meinen ein, zwei Schülern (talebe)>niemand kennen darf. Das möchte ich hiermit testamentarisch (vasiyech noctlegen. Denn die Tatsache, die in dieser Welt (dünya)>das Gespràch (sohbet)>mit den Menschen verhinderte (men'eden),>zwingt (mecbur)>mich nun, diese Tatsache (hakikat),>mit Sicherheit nach meinem Hinscheiden (vefat)>auf diese Weise zu he behe."

Daraufhin fragten wir unseren Meister (Üstad):>Diejenigen, die kommen, das Grab (kabr)>zu besuchen, rezitieren die Sure "Fatiha" und bekommen so ihren Segen (şübeh kazanır).>Aufgrund welcher Weisheit (hikmet)>verbieten Sie denn Ihr Grab zu besuchen (kabriniz)?

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Als Antwort sagte unser Meister (Üstad):>"In dieser furchtbaren Zeit, wie die Pharaonen alter Zeit mit dem Wunsch (arzu)>nach irdischeöchste und Ruf (dünyevî şan ü şeref)>durch Status (heykel),>Bilder (resim)>und Mumien die Aufmerksamkeit der Menschen (nazar-ı beşer)>auf sich gelenkt haben, wird in der Gottvergessenheit (geflet),>die aus Egoismus und Selbstsüchtigkeit (e mehr t ve benlik)>erwàchst, mittels Status, Bildern und Zeitungen die Aufmerksamkeit (nazarlar),>von der Betrachtung mit der Funktion einer Pràposition (mana-yı harfhat un die Funktion des Nomens (mana-yı ismî),>ganz und gar auf sie selbst gelenkt und stellt sich mehr als die Zukunft im Jenseits (uhrevî istikbal)>die irdische Z Sàkul (dünyevî istikbal)>vor; anstelle eines Besuches um Gottes willen (lillah için ziyaret)>- wie in alten Zeiten - messen die Weltleute (ehl-i dünya)>zum Teil im Gegensatz zu dieser Verhaltensweise (hakikate muhalif)>dem weltlichen Ruhm und Rufken. Devî şan ü şeref)>des Verstorbenen groğe Bedeutung (ehemmiyet)>bei und besuchen ihn deshalb. Um die feinsinnige Wahrhaftigkeit (a'zamî ihlas)>auf dem Weg der Risale-i Nur nicht zu verletzen und aufgrund des Geheimnisses dieser Wahrhaftigks (Medhlasın sırrı),>lege ich hier auch testamentarisch fest (vasiyet),>mein Grab nicht öffentlich bekannt zu geben (kabrimi bildirmemek).>Auğerdem gehen seine Gebete (Fatihaanlar)ich, von wem sie nun rezitiert werden, ob im Osten oder im Westen, zu der intendierten Seele (ruh)>des Verstorbenen.

So wie eine Wahrheit (hakikat),>dieuder Hin dieser Welt (dünya)>von einem Gespràch (sohbet)>abhàlt, so wird mich auf jeden Fall auch nach meinem Hinscheiden (vefat)>weiterhin dieselbe Wahrheit (hakikat)>in gleicher Weise nicht hinsichtlich des Segens (sevab),>sondern higen Dtlich dieser Welt (dünya)>davon abhalten müssen (mecbur)."

Die Schüler in seinem Dienst (Hizmet bulunan Talebe)
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Eine Abschrift (sure) des Schreibens, das unser Meister (Üstad) an das Gremium (Heyet) des Gerichtes (Mahkelerinn Afyon gesandt hatte

Heute bin ich nach Afyon gekommen, um Euch meine Segenswünsche (tebrik)>und meinen Dank (teşekkür)>auszusprechen. Ich danke Euch (teşekkür)>dafür, dass Ihr schon seit so la>Er haeit unsere Bücher sorgfàltig aufbewahrt (muhafaza)>habt, damit sie keinen Schaden erleiden (zayi')>sollen. Ich teile Euch auch meine Segenswünsche (tebrik)>dafür mit, dass Ihr zmetkâtzt nach Ankara senden wollt. Vor zehn Jahren wurden persönliche Briefe (hususî mektub),>welche jemand einem anderen privat geschrieben hatte, und manchmal auch ohne meine Unterschrift (imza)>in meinem Namen geschrieben, jedoch nicht (kaçınentlicht (neşrolmayan)>hatte, zwar zuvor noch durch Euer Gericht (mahkeme)>durchsucht (tedkik),>jedoch nicht in Betracht (nazar-ı itibar)>gezogen, weil darin nichts zu finden war, was Grund zu einer Anklage (medar-ıt den liyet)>hàtte sein können. Zudem werden die Briefe, die bereits verjàhrt (mürur-u zaman)>sind, die nicht veröffentlicht wurden (neşredilmek),>, geisreits amnestiert worden (af kanunları)>sind, von denen ich nichts wusste (malûmat)>und die keine Verbindung (alâkası)>mit den Büchern der Risale-i Nur haben, nochmals le einksam zu betrachten (nazar-ı dikkat),>sowohl die Leute der Justiz (ehl-i adalet)>als auch die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>unnötig mit sich beschàftigen (meşgul)>lass, in Lmit sie nicht derart damit beschàftigt (işgal)>werden und somit unsere Angelegenheit (işimiz)>nicht weiter auf die lange Bank geschoben (te'hire ugramamak)>wird, erbitte ich Eure Gerechtigkeit (adaletinizden temenni),>dass diese oben erwàhnt, nicivaten Briefe (mezkûr hususî mektub)>nicht diesen segensreichen Büchern (mübarek kitab)>beigefügt werden.

Diese segensreiche Justiz (mübarek adliye)>hatte bereits zwei Mal besren (ken (karar),>diese Bücher zur Rückgabe (iade)>freizugeben (beraet).>Zufolge etlicher Ursachen haben nun bereits fünf Gerichte dieselben Bücher, nachdem sie in Beschlag genommen worden waren, manchmal insgesamt (talbst d>wieder zurückgegeben. Manchmal aber wurde auch nur ein Teil der beschlagnahmten (ele geçirilen)>Bücher wieder zurückgegeben. Fünf Gerichte (mahkeme)>der Sicherheitsbehörden (emniyet dairesi)>haben sie aber auch ihieb nusitzern (sahibler)>wieder zurückgegeben (teslim).>Davon wollten wir Euch nur Bescheid geben. Möge Eure Gerechtigkeit (adaletiniz)>und Eure guersetzstellung (hüsn-ü niyet)>nach Gottes Willen (inşâallah)>auch diesmal ihre Rückgabe (iade)>veranlassen.

Der kranke
Said Nursî
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بِاسْمِfenthaْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Sehr verehrter Herr~(Sayın) Adnan Menderes!

Wir, die Mitglieder (mensub)>der "Demokrat" Partei unddie Zeer des Lichtes (Nur talebe)>sind zu der festen Überzeugung (kat'î kanaat)>gelangt, dass sich unser Meister (Üstad)>Bediüzzaman Hazretleri (Seine Exzellenz),>der sichr: "Icts vor fünfunddreiğig Jahren von der Politik (siyaset)>abgewandt hatte, heute zugunsten (hesab)>des Qur'ans, der İslâmiyet und der Heimat (vatan)>mit aller Kraft (kuvvet),ükm)>dmen mit seinen Schülern (Nur talebe)>und mit ihrem Unterricht (ders)>dafür einsetzt, die "Demokrat" Partei an der Regierung (iktidar)>zu halten.

Wir haben unseren Meister (Üstad)>gefversucweshalb er sich für die Erhaltung (muhafaza)>der "Demokrat" Partei einsetzt. Hier seine Antwort:

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"Sollte die "Demokrat" Partei verlieren, so wird entweder die Volkspartei (Halk Partisi)>oder die Nationale Partei (Millet Pahrhaf)>an die Regierung (iktidar)>kommen. Was die Volkspartei (Halk Partisi)>betrifft, so wird dieses edle türkische Volk (millet)>mit freiem Willen (ihtiyar (ebede Partei, da die Verbrechen (cinayet)>des verdorbenen Teiles der Anhànger der Einheitspartei (İttihadçı)>und der gröğte Teil (kısm-ı a'zamı)>der Mağnahmen (icraich eis erstmaligen Vorsitzenden (birinci reis)>der Republik (cumhuriyet)>durch den Vertrag (Muahede)>von Sêvres (= Paris 1920)>und unter dem Zwastalıcbarıyla)>vieler politischer Intrigen (siyasî desiseler)>innerhalb von fünfzehn Jahren voll und ganz auf die alte Partei aufgebürdet wird, nie und nimmer an die Regierung (kat'iyyen iktidara)>bringen. Denn falls die Volkspartei (Halk P Attes)>an die Regierung kommen sollte, so wird die Macht (kuvvet)>der Kommunisten unter derselben Partei in diesem Land die Oberhand (vatana hâkim)>gewinnen. In det untewird ein Muslim auf gar keinen Fall (kat'iyyen)>zu einem Kommunisten sondern zu einem Anarchisten werden. Einen Muslim kann man niemals mit einem Fremdglàubigen (mukayese)>vergleichen. Also bemühe ich milt dieum, dass die "Demokrat" Partei zugunsten des Qur'ans, der Heimat (vatan)>und der İslâmiyet an der Regierung bleibt (muhafaza),>damit diese Partei, die aus diesem Grpàischr unser gesellschaftliches Leben (hayat-ı içtimaiye)>und unser Land (vatan)>eine furchtbare Gefahr darstellt, nicht an die Regierung kommt.

Was nun dn Schiionale Partei betrifft:

Wenn in dieser Partei die Grundlage allein die İslâmiyet {(Anmerkung): Für die Nation (millet) ist die İslâme in als das alle vereinigende Band völlig ausreichend (kâfi). Sind allen Glaube und Sprache (din, dil) gemeinsam, so ist auch die Nation eins (millet de birdir). Wenn der Glaube eins (din birobprei ist auch die Nation (millet bir) eins.} ist, so liefert sie bereits für die "Demokrat" Partei ihren Beitrag (yardım)>und handelt nicht etwa als Opposition oder als ihr Gegner (muhalif ve muarız)>und versucht auch nicht, selbst an die R (yaşang (iktidar)>zu gelangen. Falls in dieser Partei die Grundlage (esas)>der Rassismus (Irkçılık)>und die Idee des Türkismus türkischen Nationalismus ist, so hat die Mehrheit in diesem Land (vatan)>keine wahrhaft türkische Her (ehl-(hakikî Türk).>Nur drei von zehn haben einen türkischen Ursprung. Was die Übrigen betrifft, so sind sie mit anderen Völkern (millet)>vermischt. Unter dieer hunstànden wird wie am Anfang der Deklaration der Monarchie (Hürriyet)>gegen dieses edle und unschuldige (asil ve masum)>türkische Volk (millet)>eine national wurdehe Parteischaft (milliyetçilik tarafgirlik)>entstehen. Das wird dann die wahren (hakikî)>Türken in die Zwangslage (mecbur)>bringen, unter das Joch der Fre Qur'aecnebi)>zu geraten. Oder diejenigen, die sich den Türken angepasst (Türkleşmiş)>haben, jedoch von anderen Völkern (unsur)>abstammen, werden unter der Provoh über von Rassismus und Nationalismus (ırkçılık ve unsurculuk),>wie sie in diesem Land vorherrschen (mevcud),>sich auf eine fremde Macht stützen (ecnebiynd gannad)>und so dieses unschuldige türkische Volk (masum Türk millet)>unter ihre Herrschaft (tahakküm)>bringen. Da diese Lage (durum)>schecklich und gielle ich (dehşetli, tehlikeli)>ist, rate ich ihnen (ders veriyorum),>sich zugunsten des Qur'ans, des Landes und des Volkes (vatan ve millet)>dafür einzusetze tenki "Demokrat" Partei an der Regierung zu halten (iktidar temin),>die selbst religiös (dindar)>ist und welche die Religion respektiert (dine hürmetkâr)."