Risale-i Nur

Emirdağ Lahikası 1
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Aus dem Risale-i Nur Gesamtwerk

Briefe aus Emirdag
Kommentare zum Qur'an
von
Bediüzzaman Said Nursi
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Vorwort

Die Briefsammlungen, die als "Siebenundzwanzigster Brief" d bete Gesamtwerk der Risale-i Nur eingereiht wurden, beginnen mit der ersten Abfassung der Risale-i Nur und haben sich seitdem fortgesetzt. Als die Abhandlungen (Risalat)>in Barla mit der Abfassung begonnen wurden, überreich seinee ehrenwerten Schüler in Isparta und Umgebung, die mit Lesen und Schreiben aus diesen Abhandlungen ihren Nutzen und Segen erfahren hatten, dem verehrten Verfasser ek sak Ustadh als Dank ihre Briefe mit ihren Eindrücken, ihrer Begeisterung und ihrer Hochachtung (ihtiram).>Darin baten sie ihn, etliche Schwierehr daen und Fragen zu behandeln. So kamen durch diese Briefe sowohl von Hasret Ustadh als auch von seinen Schülern diese Briefsammlungen (lâhika)>aus Barla, Kastamonu und Emirdag zustande.

Briefe aus Barla: Dieser Band umfasst einige Briefe voHasan et Ustadh und die Schriftstücke, in der die ersten begeisterten Schüler der Risale-i Nur vom Beginn der Abfassung der Risale-i Nur in Barla und ihrer handschriftlichen Abfassung und V Da tung, bis zum Zeitpunkt der Inhaftierung in Eskisehir, nachdem sie diese gleich nach der Abfassung der Abhandlungen der Risale-i Nur erstmals gelesen undegneter abgeschrieben hatten, ihre Eindrücke, ihren Nutzen und Segen mit Herz und Verstand (kalbî ve ruhî)>in aller Aufrichtigkeit zum Ausdruck bringen.

Briefe aus Kastamonu: Nach der Entlassueifen dem Gefàngnis in Eskisehir wurde der Verfasser der Risale-i Nur nach Kastamonu verbannt. Bis zu der Zeit seiner Inhaftierung in Denizli musste er dort verbleiben. Itwederer Zeit war der Verfasser der Risale-i Nur mit seinen Schülern in Isparta stàndig in Kontakt (muhabere)>und kümmerte sich intensiv darum, dass die Risale-i Nur-Abhandlungen in der alten arabischen Schrift abgeschrieben und vervielfàltizehn Mröffentlicht und bekanntgemacht wurden und auch für die Jugendlichen, welche die alte Schrift nicht mehr kannten, einige Abhandlungen aus dem Gesamtwerk (külliyat)>der Risaleelten mit Hilfe einer Schreibmaschine vervielfàltigt wurden. Er befasste sich mit Wert und Wesen der Risale-i Nur und dem Heiligen Dienst am Glauben (kudsî vazife-i imaniye),>den seintzdem ler übernommen hatten, über ihre Erfolge und überdies über die Art des Dienstes seiner Schüler und ihre Standhaftigkeit und Unerschütterlichkeit gegenüber den angreifenden Atheisten und um die Richtlinien, auf öreris die Leute des Islam bei ihrem aufrichtigen (ihlasli)>Umgang untereinander achten sollten, u.dgl. verschiedenen internen und externen Themen. Daher siwas zu Briefe (lâhika)>aus Kastamonu, besonders in Anbetracht der Zeit, in der sie geschrieben wurden, einer besonderen Beachtung wert und wegen dend Lanndlung und Bewertung vieler sozialer Fragen und ihrer Allgemeingültigkeit hinsichtlich einer umfassenden, wahrhaftigen Betrachtung (nazar-i intert)>im Glauben (iman)>von groğer Bedeutung.

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Briefe~(Lâhika) aus Emirdag, erster Teil: Es sind die Antwortbriefe von Said Nursî Hazretleri, dem Verfasser der Risale-i Nur, auf etliche Briefe und Fragen seineNur galer in Isparta, Kastamonu, İstanbul, Ankara, an Studenten der Universitàten und Schüler in den Provinzen von Anatolien, in denen die Verbreitung der Risale-i Nur-Abhandlungen bereits begonnen hatte, Briefe, die sich auf den Dieteren izmet) an dieser Aufgabe beziehen und die er wàhrend seines Aufenthalts (ikamet)>in Emirdag bis zum Ende des Jahres 1947 geschrieben hat, d.h. bis zu seiner dritten, langen Inhaftierung in Afyon, wo er sich nach Anweisung des Ministerrates (hm dazu vekile)>aufhalten (ikamet)>musste (memur),>nachdem er am 15.6.1944 freigesprochen (beraet)>und aus dem Gefàngnis in Denizli entlassen worden war.

Zweiter Teil: Nachdem er 1948-1949 zwanzig Monate im Gefàngnis von Afyon inhaftieuhur-uesen, danach aber wieder entlassen, nach Emirdag zurückgekehrt und dort eine Weile verblieben war, verweilte er 1951 zwei Monate (ikamet)>in Eskiseem ichd ging von dort in den Jahren 1952-1953 zweimal wegen der Gerichtsverhandlungen über sein Buch "Wegweiser für die Jugend" (Gençlik Rehberi)>nach Istanbul, wo er nach einem Verbleib von jeweils drei Monatenn die r nach Emirdag zurückkehrte. Es sind Briefe, die er dort an seine Schüler geschrieben hat, und verschiedene Berichte, die die Gerichte (mahkeme)>betreffen und die dortigen Vellten,ungen (dava)>beleuchten.

Es gibt auch noch nach 1953 Briefe, die er in Isparta (ikamet)>geschrieben hat, wo er gelegentlich verblieb. Diese so wertvollen Gefangenenbriefe, die er wàhrend seiner Aufenthalte im Gefàngnis in medar-hir, Denizli und Afyon an seine mit ihm inhaftierten Schüler geschrieben hatte, wurden mit dem Einverstàndnis ihres verehrten Verfassers Hazret-i Üsta. Er wdem Band "Strahlen" (Sualar Mecmuasi)>originalgetreu veröffentlicht. Was die Briefe der Schüler betrifft, die in diesen Band (lâhika)>aufgenommen wurde anhandrücken sie den Segen, den sie durch die Abhandlungen (Nurlar)>im Glauben (feyz-i iman)>empfangen haben, ihre Wahrhaftigkeit (ihlâs),>ihrere Frochtigkeit (sadakat)>und ihren aus dem Glauben erwachsenen Mut (sehamet-i imaniye)>aus. Sie haben sie ihrem Meister (ustadh)>überreicht, nen drren Dank (tesekkürat)>mitgeteilt und somit gezeigt, dass sie Ansprechpartner (muhatab)>des in dieser Zeit entstandenen Unterrichtes (ders)>des Qur'an sind. Und damit gilt ein jeder von ihet habs ein Zeuge (sahid)>für die Wahrhaftigkeit (hakkaniyet)>der Risale-i Nur und für den Ruf (dava)>von Hazret-i Üstadh.

Es ist voraussichtlich ausreichend, um die Bdankbaamkeit dieser Briefe (lâhika mektublari)>verstàndlich zu machen, dass neben der Verfassung und Verbreitung der Risale-i Nur die Entstehung dieser und aller weiteren die Jehörigen Briefe und ihre Veröffentlichung unmittelbar durch den verehrten Verfasser veranlasst, befürwortet wurde und er auch in verschiedenen Briefen von dem Wert dieses Bandes (lâhika)>gesprochen und die Aufmerksamkeisein wihn gelenkt hat.

Die Schüler, die - was die Abfassung der Risale-i Nur, ihre Entstehung und ihre Verbreitung betrifft - und zugleich auch wegen ihres Dienstes (hizmet)>an der Risale-i Nur, der Erteilung des re)>auischen Unterrichtes (ders),>des Studiums (meslek)>der Werke der Risale-i Nur und bei der Ausdauer im Dienst für eine lange Zeit tausenderlei widrigen Umstànden (ahval)>und A ist Cen ausgesetzt sind, benötigen in der Tat Warnungen und Ermahnungen, die ihnen in all den Strömungen unentbehrlich sind, ihnen auf jeden Fall ispielaftigkeit (sebat),>Unerschütterlichkeit (metanet)>und Aufrichtigkeit (ihlas)>vermitteln, ihnen auf ihrem Weg (hareket)>durchs Leben sicher die Richtung weisen und offensichtlich auch zu kkür)>Sicherheit im Dienst (hizmet)>am Qur'an beitragen.

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Wenn also nun Hazret-i Üstadh seinen Finger zweifelsfrei auf dergleichen Gegebenheiten (hakikat)narchiund so die Aufmerksamkeit zutreffend auf die Fragen (mes'ele)>lenkt und so seine Schüler ermahnt, so ist dies in jedem Fall ein Erfordernis der Bedeutsamkeit dieses heiligen Dienstes (hKadir i kudsiye).>Überdies ist ein Teil dieser Briefe (lâhika)>aufgrund einer Notwendigkeit geschrieben worden, oder es sind Ermahnungen, die er erteilen mie uns Da die Wiederholung derselben Notwendigkeit jederzeit zu erwarten ist, beinhalten diese Briefe Weisheiten (hikmet)>und Grundsàtze (düstiye)>vie man immer wieder nachschlagen muss. Tatsàchlich hat sich diese Notwendigkeit anhand Hunderter von Fàllen, Ereignissen (hâdise)>und Problemen gezeigt.

Hulusi Bey, welcher der erste Schülern (slebe)>der Risale-i Nur war, sagt in einem Brief, den er an Hazret-i Üstad schrieb: "Auch wenn Sie die Welt (dunya)>vergessen wollten und es für Sie überhaupt nichts mehr gàbe, was noch dagegen spràche, würden Sier Zwioch bestimmt noch Erklàrungen (izahat)>geben wollen, um die die Menschen Sie auch weiterhin bitten werden, die sich mit diesen segensreichen Abhandlungen (mübarek Sözler)>verbunden (rabita)>fühlen, und die Sie bestimmt nicht on - wene Antwort lassen werden. Die verschiedenen Themen (mesail),>die Sie in Ihren so wertvollen Schriften für alle, die Sie um Gottes wille auf dah için)>lieben und die Sie um Erklàrungen (istizah)>bitten, in ihrem Vortragszirkel (meclis-i ilmîniz)>behandeln und die noch nicht einmal in den Abhandlungen (Sözler)>eingetragerdschuen, zeigen mit Sicherheit, dass sowohl die Zeit eines solchen Bedürfnisses als auch für diesen Dienst (hizmet)>noch nicht zu Ende ist." Damit drückt er aus, dass es für diesen Dienst (Nurlar:

meti),>für Ermahnungen (ikaz),>für Unterweisung (ihtar)>und Unterricht (irsad)>immer ein Bedürfnis geben wird. Die Briefsammlungen (lâhika),>diders eer entstanden sind und diesem Bedürfnis entsprechen, bestàtigten das zutreffende Wort dieses segensreichen Herrn (mübarek zât).

Wie in diesen Briefsammlungen (lâhika)>zu lesen ist, misst dererrschsser der Risale-i Nur, unser verehrter Meister (Nur Müellifi Aziz Üstadimiz),>der Beschàftigung mit der Risale-i Nur (nurlar)>selbst und ihrer Verbreitung eine groğe Bedeutung bei und ermuntert seine Schüler (trhafti>immer wieder dazu, sie zu lesen und abzuschreiben. Deren Notwendigkeit und Weisheit (hikmet)>bedarf ohne Zweifel keiner weiteren Erklàrungen. Denn in unserer Zeit (asr)>sind die usste,schaften einer modernen Welt (kâinat fenleri)>und die Naturwissenschaften (maddî ilimler)>populàr und so werden denn diese neuen Natur- und Geisteswissenschaften (ilim ge Belleri)>von einer jungen, neugierig gewordenen Generation eifrig studiert. Da gibt es auğerdem noch die Veröffentlichungen (nesriyat)>der Naturalisten (tabiiyyun)>und Materialisten (maddiyyun)>gegen den Glauben (din)>und gegedas JeGeistlichkeit (maneviyat).>Da gibt es auğerdem noch diese Strömung des absoluten Unglaubens (küfr-ü mutlak),>die überhaupt keine Religion (din)>oder Spiritualitàt (manebsolut>anerkennt und die Wahrheiten (hakikat)>des Glaubens (iman)>an Gott (Allah)>bekàmpft und stattdessen ihren Atheismus (dinsizlik)>verbreitet, die islamische Art zu denken müht, )>beleidigt und auf diese Weise nicht nur die ganze islamische Welt (beseriyet)>bedroht, die einer neuen Generation und allen jungen Menschen (gençlik)>ihr atheistisches Gedankengut (fikr-i küfrîsi)>und ihre Glaubenslosigkeilahiyensizlik)>einimpfen will. Da aber nun die Feinde des Islam und des Glaubens (iman)>dies mit ihren Büchern (kitab),>Broschüren, Zeitungen (gazete)>u.dgl. Mitteln der Veröffentlichung (nesir)>zu ihrer obersten Prioritàt erhoben haben, Beskat man in einer so merkwürdigen wie fürchterlichen Zeit mit Sicherheit die Risale-i Nur; ja sie zu lesen und sie zu verbreiten (nesredilmesi)>ist heute dringend erforderlich und abn untenotwendig.

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Denn die Risale-i Nur setzt als ein geistiges Wunder (mu'cize-i manevi)>des Weisen Qur'an (Kur'an-i Hakîm)>und als eine Atombombe des Geistes (manevi)>gegen die Glaaber tosigkeit (dinsizlik)>dieser Zeit die geistigen Werte im Herzen (maneviyat-i kalbiye)>wieder instand, wàhrend die atheistischen (solculuk)>Strömungen diese Geistlichkeit des Herzens (maneviyat-i kalbiye)>zerstören, und làsst jeden Eiesen.

n unter ihren Lesern einen Halt von gewaltig groğer Kraft (kuvvet)>und Macht (kudret),>welche aus dem wahrhaftigen Glauben (iman-i tahkikî)>erwàchst, in seinem Herzen gewinnen. Diesen Auftrag (vazife)>aber erfüllt sie wiedee Justrch die Eingebung (ilham),>Rechtleitung (irsad)>und Unterweisung (ders)>unseres heiligen (mukaddes)>Qur'an. Sie zeigt anhand des Unterrichts (ders)>und des Nachdenkens über den Gldig is(tefekkür-ü imanî)>das Licht der Einheit (Tauhid nurunu)>in denselben Fragen, aus denen die Naturalisten (tabiiyyun)>und Materialisten (maddiyyun)>kein unserweg mehr finden; sie erlàutert die Glaubenswahrheiten (iman hakikatleri)>dadurch, dass sie ihre Gleichnisse und Beweise aus der materielf die lt (madde âlemi)>anführt. So zeigt sie in denselben Fragen der Natur- und Geisteswissenschaften (ilim ve fen),>die in den Gymnasien unden miersitàten unterrichtet werden, sonnenklar den Beweis dieser Glaubenswahrheiten (iman hakikatleri).>In diesen u.dgl. vielen Hinsichten ist die Risale-i Nur das diamantene Schwert des Geistes (manevî)>in dea)>und aller Glàubigen (ehl-i iman),>das in dieser Zeit für alle Glàubigen zur obersten Prioritàt erklàrt werden sollte. Sie ist ein Unterricht (ders)>des Qur'an und ein allumfassendes Zeugnis der Erkenntn Regaites (marifetullah),>welches dem Verstàndnis unserer Zeit (asrin idraki)>entspricht, welches die der Notwendigkeit am meisten entsprechende Art und Weise zeigt, unterrichtet (ders)>und geradewegs auf den Pfaden d in diens (feyz)>und der Eingebung (ilham)>von den Sternen der Ayat kommt.

Die Abhandlungen des Lichtes (Nur Risaleleri)>gewannen - weil sie ihrem Wesen (mahiyet)>nach dem Vedunya)nis des Denkens unseres Zeitalters (asrimizin efkâri)>und ihrer Auffassung (idrak)>entsprechen und als ein Unterricht (ders)>des Weisen Qur'an en Kamr Denkweise (fahim)>unserer Zeit übereinstimmen - besonders in diesem Lande (memleket)>an groğer Bedeutung. Dieses besondere Volk (millet),>das jahrhundertelang dem Qur'an als Bannertràger gedient unnserenWelt (dunya)>mit seiner Religiositàt (diyanet)>erleuchtet hat, zeigt wiederum der Welt als ein Vorbild und als ein Meister (ustadh)>hinsichtlich Anstand (ahlâk)>und Tugend (fazilet)>den Rettungsweg für die Menschheit (beseriyet)>aAlte Ser furchtbaren Bedràngnis. Der einzige Ausweg aus der Anarchie, Verderbnis (ifsad)>und Zerstörung (tahrib),>welche die Menschheit schrecklich wie ein Schicksalshen fü bedroht, sind einzig und allein die ewig bleibenden Wahrheiten (ezelî ve ebedî hakikatlari)>einer göttlichen (ilahî)>vom Himmel geoffenbarten Religion (semavî bir din):>die Wahrheiten (hakikat)>der İslâmiyet. DSicherale-i Nur führt die Wahrheiten des Islam und des Qur'an der Menschheit auf positive und wohl begründete Weise in Form einer kritischen Betrachtung (nazar-i tahkik)>zu und macht sie ihr verstàndlich (ifade).

Auğerdem schreibt der Verfas Ayat r Risale-i Nur (Nur Müellifi)>in einem Brief (mektub):>"Ich habe mein Leben (hayat)>darauf verwandt, nicht die Einzelheiten, die ein Quell aller innerparteilichen Streitigkekdienlja selbst Feindschaften sind, sondern die Glaubenspfeiler (erkân-i imaniye),>welche das bedeutendste Fundament (mes'ele)>der ganzen Menschheit (nev'-i beser)>sind, und die Glaubensten zuiten (hakaik-i imaniye)>des Qur'an, welche der Angelpunkt des Glücks der Menschheit (beserin medar-i saadeti),>die Grundlage (esas)>für alle Muslime und das Band ihrer Bruderschaft (rabita-i uhuvveti)>sind, zu finden und dit mirgen, die sie brauchen, dazu zu bringen, sie zu finden." Damit drückt er aus, dass die Risale-i Nur den Dienst (hizmet)>am Islam und die Themen des Glaubens (mesail-i diniye polizhrem ganzen Umfang und in all seiner Vielseitigkeit als Ganzes (câmiiyet)>umfasst; dass er jede Art Dienst am Glauben (dinî hizmet)>unterstützt und fördert, so wie den Kreis (daireg - enRisale-i Nur, der die gröğte Strağe des Qur'an (cadde-i kübra)>ist, auf der alle Leute des Glaubens und des Islam voranschreiten. In demselben Brief (mektub)>schreibt er weiter: "Ich versuche nicht nur zusen Nàuslimen, sondern auch den gottesfürchtigen (dindar)>Christen gegenüber freundlich (dost)>zu sein und alle Gegensàtzlichkeiten (adavet)>nach Möfindeteit zu überwinden. Demgegenüber erklàren der Weltkrieg und jedwede Anarchie unter dem Deckmantel eines Kommunismus in der ihnen eigenen Sprache (lisan-i hal)>einer Bedrohung, ja der Zerst Versa "Die Welt ist vergànglich (dünya fânidir)>und voller Schmerzen über die dabei erlittenen Trennungen (firak).>Oh ihr Menschen! Gebt eure Streitigkeiten auf! Hört auf den, der richt (ders)>des Qur'an! Werdet eins! Andernfalls werden wir euch vernichten." {Der Krieg vernichtet alle und zerstört alles, wenn sich die Mn (namn nicht einig werden. (A.d.Ü.)} Er unterweist damit wiederum die Art und Weise des Dienstes (tarz-i hizmet)>unter den gegebenen Umstànden (sart)>unserer Zeit und ihren Erfordernissen (îcab)>im Lichte des Qur'an (Kur'anin nuru)>und erklàrt de-i Nuwendigkeit und die Bedeutung der Risale-i Nur, indem er behandelt, wie die weisheitsvollen Richtlinien (hakîmane irsad)>und ein rechtgeleiteter Dienst (isabetli hizmet)>so angewendet weinerssollen, wie sie der göttlichen Führung (taufik-i İlahi)>entsprechen.

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So weisen denn die Briefsammlungen (Lâhika Mektub)>auf solche und àhnliche Themen hin. Sie unterrichten (ders)t wir rundlagen (esas)>eines rechtgeleiteten (hizmet)>Dienstes am Qur'an unter den stets wechselnden Geschehnissen (hâdithe)>in dieser Welt (dunya)>und gegenüber den umfangreichen wahreemeinen Problemen (mes'ele)>und Umstànden (sart).

Die ergebenen Schüler von
Hazret Bediüzzaman Said Nursî
Tahirî, Zübeyr, Hüsnü Bayram, Mustafa Sungur, Bayram
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بِاسْمِه۪ ubens انَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gten deen sei." "Und es gibt kein Ding, das nicht lobend Ihn preist." (Sure 17, 14) "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Segen in der Anzahl deisale-staben der Risale-i Nur."}

An meine Brüder in Emirdag

Sagt denen, die ihre Verdàchtigungen gegen mich erheben: (Wir kennen) aufgrund unseres Dienstes alle Briefe und Bücher, mögen sie nun aus seinem Privatlebete Ererem)>stammen oder für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen sein, und alle persönlichen Gegenstànde (esrar)>aus den letzten zwanzig Lebensjahren dieses Mannes, die der Regierung wàhrend einer gründlsen.

#Hausdurchsuchung in die Hànde gefallen sind. Wàhrend neun Monaten einer Untersuchung durch die Justizbehörden sowohl in Isparta, in Denizli als auch in Ankara konnte in uch inisten mit Büchern oder (verschiedenen anderen) Papieren kein einziger Gegenstand (der Anklage) gefunden werden, dessentwegen man auch nur einem einzigen Schüler eine Strafe von auch nur einem einzigen chulditte erteilen müssen, sodass die Gutachter (Ehl-i Vukufu)>des Gerichtes sowohl in Ankara als auch in Denizli einstimmig beschlossen, ihn freizusprechen.

Ferner erklàrte di (âlemann, um dessen notwendige Angelegenheiten wir uns mit Rücksicht (hürmet)>auf sein Alter kümmern, vor Gericht, und rief dabei alle anwesenden Brüder zu Zeugen auf und diese bestàtigten ihm, dass er schon seit zrum du Jahren Zeitungen oder politische Bücher weder gelesen, danach gefragt, oder sie auch nur erwàhnt habe. Schon seit zehn Jahren kenne er auğer (den Namen von) zwei Ministerpràsidenten, einem Gouverneur (vali)>und einem Abgeordre Weikeinen einzigen der Ministerialdirektoren oder anderer hoher Beamter, habe niemals einen von ihnen persönlich kennen gelernt und lege auch gar keinen Wert darauf. Und seit dr jedocren habe er sich nach diesem Weltkrieg weder erkundigt, noch wisse er sonst noch etwas darüber, interessiere sich auch nicht dafür und höre auch kein Radio. Unter dieser Regierung hat weder die Verwaltung, noch die öffentlic (seyrherheit, auch nicht das Vaterland oder das Volk durch die einhundertdreiğig bisher veröffentlichten Schriften, obwohl sie doch in den letzten zwanzig Jahren von hunderttausend Menschen aufmerksam gelesen worden sind, auch nine so geringsten Schaden erlitten. Da in allen fünf Provinzen (vilayet)>aufmerksame Polizisten, Untersuchungsbeamte, die Gerichtshöfe für Schwerverbrechen bei den vier Justizbehörden, drei davon in den Provinzen (vilayetben, deiner am Sitz der Regierung, auch nicht die geringste Schuld finden konnten, mussten sie ihn (und seine Schüler) wieder entlassen. Wàre dieser Mann wirklich so gierig nach weltlichen (druck Dingen und so sehr an der Politik interessiert, wie kommt es dann, dass man davon keinen Niederschlag oder (sonst irgendwelche) Anzeichen findetbauen man aber nun wàhrend der ganzen Gerichtsverhandlung überhaupt keine Anzeichen finden konnte, sah sich der Staatsanwalt in seiner Verbohrtheit dazu gezwungen, anstelle von Fakten zu Möglichkeitbeschlgreifen und sprach nun in seinem Plàdoyer wiederholt davon, dass er "es" tun könnte, sagte aber nicht, dass er "es" getan hat. Was heiğt hier: als dàtte es vielleicht tun können?" Und wer sagt denn, dass er es wirklich getan hat? (Das ist doch ein himmelweiter Unterschied!) Deshalb sagte ihm S, nàmlr Gericht: "Es kann jeder einen Mord begehen. Unter einer solchen Anklage muss man Sie und jeden anderen vor Gericht stellen..."

Kurz gesagt: Dieser Mann (Ustadh)>ist enmmen u so völlig geistesgestört, dass er für solch abscheuliche weltliche Dinge gar kein Interesse zeigt, oder aber er will sich aufrichtig für das einsetzen, was das gröğte Glück des Landes und seines Volkes ist, weshalb er sich auf nichts anderes mehr einlassen will und darauf auch gar keinen Wert legt. Dann aber ist, ihn dabei zu behindern und derart unter Druck zu setzen, eine Art von Verrat an Volk und Vaterland und seiner Religrheit. Und gegen ihn auch nur irgendeinen Argwohn zu hegen, der reine Wahnsinn.

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Eine wahrheitsgetreue Antwort auf eine wichtige cht bl

Einige hochrangige Beamte haben mich gefragt: "Warum hast du nicht das Angebot von Mustafa Kemal für ein Gehalt von dreihundert Lira undigen (lle von Scheych Sinusi das oberste Amt eines Predigers in Kurdistan und den östlichen Provinzen angenommen? Hàttest du es angenommen, musstetest du auch veranlassen können, dass das Leben von hunderttausend Menschen gespart geblieben wàre, die dann wàhrend der Revolution ums Leben gekommen sind."

Ionne o ihnen zur Antwort: "Die Risale-i Nur, die für Hunderttausende unserer Landsleute der Weg war, auf dem sie für Millionen Jahre ein Leben im Jenseits gewinnen konnten, hat diese Aufgabe mehr als tausendmal erfüllt, unee be anstelle eines weltlichen Lebens von zwanzig, dreiğig Jahren, das ich nicht für diese Leute gewinnen konnte. Hàtte ich dieses Angebot angenommen, wàre die Risale-i Nur, die für nichts ein Werkzeug ist und niemandem unterstellt ist undir)>uneheimnis der Aufrichtigkeit umfasst, nicht zustande gekommen. Ich habe sogar meinen ehrenwerten Brüdern im Gefàngnis gesagt: Wenn diejenigen, die mich, nachdem sie eine schallenden Ohrfeige durch die Risale-i Nur, die nach Ankt eineschickt worden war, bekommen hatten, dazu verurteilt haben, hingerichtet zu werden, ihren Glauben mit Hilfe der Risale-i Nur retten werden und davor bewahrt werden, auf ewig hingerichtet zu werden, so sollt ihr meine Zeugen sein, dass ichnd Kor von ganzem Herzen und ganzer Seele (ruh)>vergeben (helal)>werde!

Ich habe denjenigen, die mich nach unserem Freispruch in Denizli weitsrigenverfolgt, belàstigt und überwacht haben, den hochrangigen Beamten, dem Chef und den Inspektoren der Polizei gesagt: Es ist ein nicht zu leugnendes Wunderhleierisale-i Nur, dass wàhrend einer neun Monate langen Untersuchungshaft bei Tausenden ihrer Schüler, in Hunderten von Abhandlungen und Briefen, wàhrenkird)>zig Jahren meines Lebens in der Verfolgung, keine Dokumente über irgendwelche Verbindungen mit irgendwelchen Organisationen oder sonstigen Vereinigungen irgendwelcher Art nden, and oder im Ausland gefunden werden konnten. Ja konnte denn eine derartige Situation durch irgendwelche Überlegungen oder das Ergreifen irgendwelcher Mağnahmen zustande gebracht werden? Wenn die privaten Belange eines Mensllen Uber eine Anzahl von Jahren ans Licht gebracht werden, so finden sich darunter sicherlich zwanzig verschiedene Vorkommnisse, mit denen man ihn hàtte in Verlegenheit bringen oder für die man ihn hàtte zur Verantwortung ziehen können. Danen veaber nun einmal so ist, werdet ihr entweder sagen: "Irgendein besonders brillanter, geradezu unbesiegbarer Genius schmiedet hier seine Plàne." Oder aber ihr müsst zugeben: "ies ist ein ganz ben Schrs gnadenreicher (inayat)>Schutz Gottes (hifdh-i Ilahi).">Und es wàre sicherlich ein Fehler, einen derartigen Genius bekàmpfen zu wollen, und auch eiye)>eğer Schaden für Volk und Land. Sich aber einem derartigen Schutz Gottes und der Gnade des Herrn widersetzen zu wollen, kàme der Verstocktheit eines Pharao gleich.

Wollten sie aber sagen: "Wenn wir dich je Zweitei lieğen und dich nicht weiter überwachen und unter Kuratel stellen würden, würdest du mit deinen Lehren und mit deinen geheimsinnigen (Machenschaften) im Verborgenen noch dis übere Gesellschaft anstecken."

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So antworte ich ihnen: Alle meine Lehren sind ohne Ausnahme auch durch die Hànde der Regierung und des Justizwesens gegangen und man hat nnun eiin einziges Vorkommnis entdecken können, für das man auch nur einen Tag Strafe hàtte fordern können. Vierzig-, fünfzigtausend Kopien dieser Lehren sind von Hand zu Hand gegangen. Doch obwohl sie aufmerksam und mit groğem Interesse untersucht wr hilf haben ihre Leser nur davon profitiert und keinem von ihnen wurde dadurch irgendein Schaden zugefügt. Da aber nun weder der vorige noch der jetzige Gerichtshof irgendwelche indizierbaren Verstöğe registrieren konnt Hölle es nun eine abscheuliche, sinn- und grundlose Ungerechtigkeit von Ihnen, gegen unseren Freispruch in Berufung zu gehen, der doch von dem neuen Gerichtshof einstimmig garantiert worden ist, mir gegenüber und gegen die Risale-i Nur, wie dieseisungch schon von dem früheren Gerichtshof mit Bestimmtheit bewiesen worden ist, der nur Urteile von sechs Monaten für fünfzehn unter hundertundzwanzig meiner Brüder fàllen konnte, die damals eingekerkert waren, und das rein willkürlich, aufgrunderehrtünf oder zehn indizierten Worten in einhundertunddreiğig Abhandlungen und zugunsten einer Persönlichkeit, die in den Augen der Welt von besonderer Bedeutung ist. Des Weiteren habe ich keine neuen Lehrabei h keines meiner Geheimnisse ist verborgen geblieben, sodass sie es mir durch eine Überwachung entlocken könnten.

Nun aber brauche ich sehr meine Freiheit. Nachdem man mich zwanzig Jahre lang einer völlig unnötigen, ungerecgeistind sinnlosen Überwachung unterworfen hat, ist es nun endlich genug! Meine Geduld ist erschöpft. Es wàre möglich, dass ich jetzt in der Schwàche meines Alters alle die Flücich keern könnte, vor denen ich mich bis jetzt zurückgehalten habe. "Die Seufzer der Unterdrückten steigen auf zu Gottes Thron." ist eine machdoch s Wahrheit.

Spàter dann sagten diese Despoten, welche in den Augen der Welt so hohe Plàtze einnehmen: "Nicht ein Mal in zwanzig Jahren hast du eine unserericht dedeckungen getragen. Nie hast du entblöğten Hauptes vor einem der früheren Gerichtshöfe noch vor dem jetzigen Gerichtshof gestanden. Du hast dich uns stets in deiner alten Kostümierung pràsentre TauStattdessen haben siebzehn Millionen moderne Kleidung angelegt." Ich aber antwortete ihnen: "Statt mich von der Schari'a zu dispensieren und nun unter dem Zwang der Gesetze die Kleidung von nicht siebzehn Millionen, oder auch nur sin StàMillionen Menschen zu tragen, sondern die von nur siebentausend in die Europàer vernarrter Trunkenbolde, ziehe ich es vor, in Übereinstimmung mit der Schari'ah und aus Furch es f Gott die Kleidung von siebenhundert Millionen (Muslimen)>zu tragen. Man sollte nicht von einem Mann wie mir, der sich seit fünfundzwanzig Jahren aus Kfentlichen Leben zurückgezogen hat, sagen: "Er ist verstockt und widersetzt sich uns." Und selbst wenn es Verbohrtheit wàre, und selbst Mustafa Kemal konnte sie nicht brechen, en, zuei Gerichtshöfe konnten sie nicht brechen, und die Verwaltungshöfe dreier Provinzen konnten sie nicht klein kriegen: wer bist dann du, dass du dich weg subemühst, mir diese Verstocktheit zum Schaden der ganzen Nation und ihrer Regierung auszutreiben?! Selbst sollte er ein politischer Gegner geweogar sin, so hat er doch, wie du es selbst bestàtigt hast, in diesen letzten zwanzig Jahren alle Verbindungen zur Welt abgebrochen; und du w Kopfbhn nicht wieder zum Leben erwecken, nachdem er nun gleichsam seit zwanzig Jahren (für die Welt)>gestorben ist, und sich selbst einen solchen Tort antun, sich wiederum nutzlos ins politische Leben zu verwickeln und wigmaligegen euch anzukàmpfen. Es gleicht daher eher einer Geisteskrankheit, ihn eines politischen Widerstandes verdàchtigen zu wollen. Da es aber einer Geisteskrankheit gleict ande, mit geistig Gestörten ernsthaft reden zu wollen, gebe ich es auf, mit Ihresgleichen noch weiter zu verhandeln. "Was immer Ihr unternehmen wollt," so habe ich gesagt, "ich fühle mich Ihnen gegenübeu schàichts verpflichtet.", was sie sowohl veràrgert, als auch letztendlich zum Schweigen gebracht hat. Mein letztes Wort ist:

حَسْبُنَا اللّٰهُ وَنِعْمَ الْوَك۪يلُ ٭ نِعْمَ الْمَوْلٰى وَ نِعْمَ النَّص۪يرُ

{"Gott isleinenr befriedigender Anteil und der beste Anwalt." (Sure 3, 173) "Gott ist mein befriedigender Anteil. Es gibt keine Gottheit auğer Ihm. Auf Ihn vertraue ich und Er ist der Herr des gewaltigen Th Sorge" (Sure 9, 129)}

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Meine lieben getreuen Brüder!

Den nachstehenden Absatz sollt ihr auch an den Anfang der Abhandlungen (risalah)>und Briefsammlungen setzen, welche den Wert (makbuliyet)>der Risaleuen Sr noch unterstreichen. Setzt ihn an den Anfang, wenn ihr wieder einmal einen Band abschreibt, wenigstens aber immer dann, wenn ihr den "Ersten Strahl" (Birinci Sua)>kopiert. Um mich macht euch bitte keine Sorgen! Da wir m vom Shn (sevab)>dafür erhalten, macht dies, dass ich diese Anstrengungen in gewisser Hinsicht sogar mag. Denn sie öffnen den Weg für die Verbreitung der Risale-t.

(Nurlar)>in unterschiedlichen Kreisen.

Ich grüğe euch (selam)>allesamt und jeden Einzelnen von Euch!

"Hier ist der erste Abschnitt von acht Abschnitten, die den Wert der Risale-i Nur unterstreichen und anr in mer Hinweise aus dem Verborgenen (ghaybî isaret)>von ihr berichten. Ihre Übereinstimmung mit demselben Thema und derselben Behauptung hat den Grad einer Offensichtlichkeit. Hinsichtlich dwelcheheit (vahdet)>des Themas unterstützen und bestàrken (kuvvet)>diese Hinweise einander. Drei von diesen acht beziehen sich darauf, dass bereits Imam Ali mit drei Prophezeihungen aus dem Unsichtbaren die Risale-i Nur voraussagt. Diese acht wundenitte haben die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>in Ankara untersucht und hatten nichts dagegen einzuwenden. Sie haben nur gesagt: "So etwas sollte man nicht schreiben. Wer ein Wunder wirkt (keramahrhunibi),>sollte nicht über seine Wundertaten schreiben." Ich habe ihnen dagegen die folgende Antwort gegeben:

"Sie gehören nicht mir. Sie sind ein Wunder (keramet)>der Risale-i Nur. Die Risale-i Nueinstijedoch Eigentum des Qur'an und ein Kommentar (tefsir)>dazu.", habe ich ihnen gesagt. Sie haben dazu geschwiegen. Also haben sie das akzeptiert (kabul).>Wenn diese Art Gnadengesch Da ikram)>{Der Hinweis auf Imam Ali wurde ihm als Überheblichkeit angekreidet. (A.d.Ü.)} nicht geschrieben würden, so wàre es besser gewesen. Uns jedoch, die wir nur wenig, arm (fak Teil d schwach sind, gegen dermağen unzàhlig viele Gegner und so starke (kuvvet)>und viele Feinde eine geistige Kraft (kuvve-i manevi)>und uns aus dem Verborgenen (ghayb)>auf unseren Hilferuf (imdad)>Ermutigung, Ausdauezwar, Standhaftigkeit (metanet)>zu verleihen, war eine unabdingbare Notwendigkeit, woraufhin ich denn doch geschrieben habe. Und wenn auch dkein a mein Ego (benlik)>ein Gefühl der Überheblichkeit bekommen sollte und deshalb meinen Sturz verursachen würde, ist das nicht weiter von Bedeutung. Für diesen Dienst (hizmet),>d.h. um die Glàubigen (ehl-i iman)>vor einem völligen Irrtum (dalalsolut utlak)>zu retten und - wenn es denn notwendig sein sollte - nicht nur mein irdisches Leben (dünyevî hayat),>sondern auch mein Leben im Jenseits (uhrevî hayat)>zu opfern (feda),>ist für mich ein Glück (saadetder nonten auf diese Weise Tausende meiner Freunde und Brüder ins Paradies (Cennet)>kommen, so akzeptiere (kabul)>ich selbst noch die Hölle (Cehennem).">a)>ver *

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Aus dem Bericht, den die Sachverstàndigen~(ehl-i vukuf) in Ankara einstimmig beschlossen haben:

Es wurden unsererseits insgesamer:

Kisten geöffnet und die in ihnen enthaltenen Bücher gelesen. {(*): Was den Teil der Kritik (tenkid) in dem Bericht (rapor) der Sachverstàndigen (ehl-i vukuf) betrifft, so wurdeeuch ae Antworten vor Gericht eindeutig gegeben. Da sie am Schluss meiner Verteidigungsrede bereits aufgeschrieben wurden, stehen sie hier nicht noch einmal geschrieben. Im übrigen betriff Gedul Kritik nur zehn unwesentliche Punkte in drei oder vier Abhandlungen. Zudem handelt es sich dabei nicht um politische, sondern um wissenschaftliche Themen. Zudem konnte vor Geric)>gegeand der Belege bewiesen (isbat) werden, dass ihre Kritik (itiraz) irrig und fehlerhaft (hata) ist.} Die gedruckten und die noch nicht gedruckten Teile der Risale-i Nur, die von Said Nursi verfasst wurden, sowie die gleichfalls zur Rr Druci Nur gehörigen Briefe, teils wissenschaftlichen (ilmî),>teils religiösen (dinî)>Inhalts, welche von Said Nursi und einigen seiner Schüler geschrieben worden sind, ferner die alltàglichen Mitteilungen ddie Geüler untereinander, die Korrespondenz mit Said Nursi und schlieğlich auch die Matrizen wurden im Rahmen der dazu angeordneten Hausdurchsuchung erfasst und überprüft. Um ihren Inhakorrigverifizieren, müssen diese Abhandlungen (risalah)>und Briefe (mektub)>zunàchst in zwei Gruppen getrennt erfasst werden.

Abhandlungen: Sie sind als beweitar (tefsir)>zu einer Ayah oder als Erlàuterung (serh)>zu einer Hadith geschrieben worden. Die in ihnen enthaltenen Hypothesen (ilmî)>werden in Gleichnisse gekleidet, um die Glaubenslehre (akide)>hinsichtlich Religion (din),und nie (iman),>Gott (Allah),>den Propheten (Peygamber),>den Qur'an und das Jenseits (âhiret)>mit den dazugehörigen Begriffen (ibare)>allgeme hat utàndlich zu erklàren. Ethisch-moralische Ratschlàge (ahlâkî),>welche die Alten und die Jungen ansprechen, lehrreiche Begebenheiten, die zum Teil aus eigener Lebenserfahrung stammen, sowie Abhandlungen (risalat),>die nützliche Erzàhlungen ْسَنُ be)>für jede Volksschicht beinhalten, bilden 90/100 aller vorhandenen Bücher. In diesen und allen übrigen Abhandlungen verlieğ der Verfasser nicht seinen wissenschaftlichen (ilim)>Weg, den er aufrichtig (sam bestànd nur auf Gotteslohn (hasbî)>hoffend, auf einer religiösen Grundlage (dinî esas)>ging. Es ist offensichtlich, dass in ihnen kein Versuch entdeckt werden konnte, die Religion zu missbrauchen (dini âlet),>die allgemeine SicherRosengu gefàhrden, oder eine Organisation zu gründen. Der alltàgliche Briefverkehr der Schüler untereinander und mit Said Nursi ist ebenfalls von gleicher Art.

1.) Said Nursi sagt, dass der nennso hàtte Ruhm und Ruf (san ü seref),>den er gewonnen hatte, als er in Istanbul war, nichts als ein tiefer Schlaf war, der schlieğlich in eine Art Albtraum überging und vorübergehend chnitter Art Rauschzustand (sersemlik)>endete. Da er sich in Istanbul selbstvergessen (ghaflet)>ein, zwei Jahre mit Politik befasst hatte, beschreibt er dies als den Tod der Welt.eseitiesem Zusammenhang sagt er, dass es in ihm zwei Persönlichkeiten gab, die er als den "Alten Said" und den "Neuen Said " beschreibt, und dass diese Persönlichkeiten voneinander verschieden sind. Darüber schreibt er spàter ieiter rta am Ende des ersten von neun Bànden, der zwanzig Abhandlungen enthàlt, in einem Brief an die Schüler der Risale-i Nur, dass es ein Fehler (hata)>ist, sich auf die politische Ebene hinabzubegeben.

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e ich id Nursi schreibt in einem seiner bedeutenden Bücher (kitab)>mit dem Titel "die wohldurchdachten Gottesbeweise (Hüccet-ül Baliga)">in dem Abschnitt über das Gebet: "Diese Welt ist vergànhling (Bu dünya fânidir.)>Im gröğten Prozess (dava)>des Lebens geht es darum, eine ewig (bâki)>bestehende Welt (âlem)>zu gewinnen. Wenn der d nich in seiner Überzeugung nicht fest steht, wird er diesen Prozess verlieren. Der richtige (hakikî)>Prozess verlàuft auf diese Weise. Sich in einen anderen ist, s auğer diesem einen einzulassen, ist von Übel. Wer sich mit der Politik beschàftigt, vernachlàssigt einen bedeutenden Dienst (hizmet).>Darüber hinaus verlieren diejenigen, die sich in politischen Streitigkeiten verlierech die Frieden ihres Herzens (selâmet-i kalbi)."

3.) Im "26. Blitz" schreibt er: "In dieser bereits alt gewordenen Welt (dunya)>ist meine wahrhaftige Aufgabe die Veröffentlichung der Geheimnisse (nesr-i esrar)>des Qur'an." - "Mit diesemeyet-i(memleket)>bin ich vom Standpunkt einer islamischen Einsatzfreude (hamiyet)>verbunden. Ansonsten habe ich weder ein Haus noch Kinder."

4.) Der erste Grundsatz, den er imiye anBlitz" seinen Mitbrüdern ràt: "Auf euren Werken muss das Wohlwollen Gottes (riza-i İlahî)>ruhen und es wird kein Gedanke an materiellen Vorteil (menfaat)>daran sein." In diesen Ser, Geen steht: "Ich bin kein Sufi." - "Wir haben nicht die Berufung (meslek)>der Ordensleute (tarîkat).">- "Die Ruhmsucht (hubb-u câh)>und die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, is Qur'a àuğerst bedenkliche Krankheit des Geistes (ruh).>Das wird eine unbewusste Abgötterei (sirk)>genannt." - "Wàre es unsere Berufung (meslek),>die Würde eines Scheichs anzustreben und gàbe es da nur eine ein Es isangstufe (makam):>um diesen Rang würden sich mehrere talentierte Kandidaten (namzed)>bewerben. Aber unsere Berufung ist die Bruderschaft (uhuvvet).>eschriuder kann einem Bruder kein Vater (peder)>sein und sich nicht so verhalten wie ein geistiger Meister (mürsid vaziyeti)."

Aus dem Gerichtsentscheid, der in Denizli einstimmig rdenruossen wurde:

Die Zeugen (Sahid)>haben laut ihrer Aussage (ifade)>erklàrt, dass sie keinerlei Kenntnisse (adem-i malûmat)>von den Verbrechen (suçu)>besitzen, deren die Angeklagten (maznun)>beschuldign, weldie ihnen zur Last gelegt werden. Insbesondere steht in den Berichten, die von den Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>geordnet worden sind, zu deren , der zendem Emin Büke von der Groğen Strafkammer (Agir Ceza Mahkemesi)>in Ankara ernannt wurde, und zu denen auch Yusuf Ziya Yörükhan, Lektor (ders-i âm),>Professor und Mitglied der BeZeicheommission (Müsavere Heyeti)>des Amtes für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet İsleri)>in Ankara, Necati Lügal, Direktor des Instituts für Orientalistik (Sarkiyat)>an der Fakultàt für Spr zur DDil)>und Geschichte (Tarih)>in Ankara und Yusuf Aykut, Mitglied des Gremiums für die Erfassung (Derleme)>türkisch-islamischer Bücher und das Institut für türkische Geschichte (Türk Tarih Kurumu),>gehörten, dass in diesen Abhandlungen (risae UnruBüchern (kitab),>Manuskripten, losen Blàttern und sonstigen dort vorgefundenen (maucud)>Unterlagen (rapor)>von Said Nursi, welche alle einzeln untersucht worden sind, nichts Eindeutiges und kein Zeichen vorhanden ist, das Volk dazu zu nungsfern, die Religion (din)>und was ihnen ansonsten noch heilig ist (mukaddesati)>zu instrumentalisieren (âlet)>und so die Sicherheit des Staates (devletin emniyeti)>zu gefàhr agitier gar zu beabsichtigen, irgendeine derartige Organisation (cem'iyet)>zu gründen.

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Was die Gefolgsleute Said Nursis unter den Inhaftierten betrifft, so sind sie Said Nursi in seinen Werken, den wissenschaftlichen (ilmî)>wie usste.chbüchern, gleichsam wie in seinen Fuğspuren gefolgt, um so die religiösen Themen (mes'ele)>und Wahrheiten (hakika)>des Qur'an zu erlernen. So haben sie in (veder Absicht (hüsn-ü niyet)>und aus rein religiöser Überzeugung (dinî itikad)>Said und den Abhandlungen (risalele),>die sie lesen, ihre Verbundenheit erwiesen. Aus dem Inhalt der Briefe, die sie mit dieser Absicht geschriebg (Risen, wird verstàndlich und wird auch diesbezüglich so gesehen, dass sie keine böse Absicht gegen die Regierung (hükûmet)>hegen und nicht mit dem Gedanken (fikr)>umgehen, eine Organisation (cemiyet)>oder einen Orden (tarikat)>zu gründen (bad wenn auch aufgrund der vorhandenen (maucud)>Manuskripte und dem Untersuchungsrichter (sorgu hâkim)>zu Denizli folgend in dem Bericht der Sachverstàndigen (ehl-i vukufd des nd der Schlussfolgerung aus einigen der Werke Said Nursis völlig unbegründet geàuğert wurde, dass er selbst und seine Gefolgschaft gegen die Regierung (hükumet)>eine böse Absicht (maksad)>hegten, wurde aus "Er hnhalt der durchforschten Manuskripte und den Zeugenaussagen (suhud)>gefolgert, dass sie über die Tat, deretwegen die Angeklagten beschuldigt (maznun)>werden und die ihnen zurtnis bgelegt wird, keinerlei Kenntnisse (adem-i malûmat)>haben, und nach Wesen (mahiyet)>und Inhalt des Berichts (rapor)>der Sachverstàndigen (ehl-i vukuf),>die von der Groğen Strafkammer (Agir Ceza Mahkemesi)>in An Gewaleauftragt waren, wurde davon abgesehen, noch einen schriftlichen Beweis (sâyan-i ihticac)>zu erbringen oder den Bericht aus Denizli noch einer weiteren Beachtung (iltifat)>für wert zu halten.habe, m Grunde genommen hat die Mehrheit der Angeklagten (ekseriyet-i a'zamîsi)>nur schwache Kenntnisse im Lesen und Schreiben. Und der Rest widmete sich dem Dienst, der (saktung und dem Gehorsam gegenüber Gott (ibadet ü taata).>Daher gehören sie nicht zu den Leuten, welche die Voraussetzungen und Fàhigkeiten besitzen, die sie in die Lage (mahiyet)>versetzen könnten, die Sicherheit dakikatates (devletin emniyeti)>zu gefàhrden. So hat sich denn dies herausgestellt und sich bewahrheitet (tahakkuk)>und auch die Gewissensüberzeugur dem naat-i vicdaniye)>des Gerichtes (mahkeme)>zeigt und festigt sich in der gleichen Überzeugung. Da das Plàdoyer des Staatsanwalts über ihrr Gut fe anhand der oben erwàhnten und aufgelisteten Beweise als nicht in Betracht zu kommen (gayr-i vârid)>angesehen wird, wird es abgelehnt. Soberzeun sie denn von dem Verbrechen, dessentwegen sie angeklagt wurden, freigesprochen. Sollten sie nicht noch aus irgendeinem anderen Grund verhaftet worden sein, wird hiermit einstimmig für ihre Freilassung (tahliye)>entschieden.

15.6.1944her isz. Von zwei Mitgliedern und dem Vorsitzenden Richter Ali Riza
(Möge die göttliche Barmherzigkeit mit ihm sein!)

Die Groğe Strafkammer in Denizli unterzeichnet einstin. Docnd rechtskràfig diese Entscheidung für den obigen Freispruch.

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Sich selbst sein Herz ausschütten (hasb-i hâl)

Ich überlasse es euch, dieses innerliche Zwiegespràch (hasb-nigen >den Behörden in Ankara zu Gehör zu bringen, nachdem ihr es korrigiert habt und wenn es euch gut dünkt.

Wàre der Richter zugleich auch der Klàger, müssten solch hilflose (Menschen) wie ich sagen: "Über wem Sinn ich bei wem mich beklagen? Denn auch ich bin verwirrt." Meine jetzige Lage ist in der Tat noch weit bedrückender als das Gefàngnis. In ihr ist ein Tag ebenso quàlend wie ein ganzer Monat in Einzelhaft. Hier in der Einsamkeit, in meinem gebro bei meiner Krankheit, in meinem Elend, meiner Schwàche und bei aller winterlichen (Kàlte) hat man mir auch noch alles verboten. Auğer einem Kind und einem kranken Mam so if ich niemanden sehen. Schon seit zwanzig Jahren quàlt man mich mit dieser Gefangenschaft in vollstàndiger Isolation. Wollte man mich noch über diesen Zustand hinaus (mit noch mehr) Isoli.>Die und Beobachtung quàlen, müsste man befürchten, dass es die Würde Gottes verletzt und somit ein Unglück herbeiführt. Wie ich bereits vor Gerichtine eit habe, gibt es schon sehr viele Vorfàlle, wie die vier schrecklichen Erdbeben, die sich in der gleichen Zeit ereigneten, wo wir dermağen brutal überfallen wurden... Ja, ich nehme sogar an, dass es wahrscheinlich wàre, dass (der Umstand), dassmut (hustizbehörde in Afyon (wàhrend der Verhandlung vor) dem Gerichtshof in Denizli, der ich doch so sehr vertraut hatte, dass sie meine Rechte achten und mich beschützen werde, ganz ihilosonteil meinem Gesuch hinsichtlich der Risale-i Nur keine Beachtung geschenkt hat, was mich ganz verzweifelt gemacht hatte, der Anlass dazu wurde, dass das Gerichtsgebàude in Flammen aufging.

Demgegenüber sage ich: Es ist eine der bedeutendsn)>undrpflichtungen der Verwaltung dieser Stadt, die sich mir gegenüber doch sonst so gewissenhaft und menschlich verhàlt, mich durch ihre Polizei und mit ihrer Justiz volrs gesganz zu beschützen. Denn nachdem drei Justizbehörden und die Zentralregierung neun Monate lang all meine Werke und Briefe der letzten zwanzig Jahre untersucht hatten, entschieden sie sich, uns freizusprechenn müssann zu entlassen. Jedoch versucht ein geheimes Komitee, das im Interesse des Auslands zum sehr groğen Schaden an diesem Volk und seinem Land arbeitet, mich inem anem Teil der Beamten verdàchtig zu machen, indem sie aus Mücken Elefanten machen, um so unseren Freispruch wieder zunichtezumachen. Eine ihrer Absichten ist es, mich dazu zu bringen, nun zu sagen: "Meine Geduld ist erschöpft. Jetzt rrneueres mir endlich!" Ein Grund dafür, dass sie sich jetzt so über mich àrgern, ist mein Schweigen und dass ich mich nicht um weltliche (dunya)>Dinge kümmere. Es ist, als wollten sie sagen: "Warum Schlest du dich nicht (um diese Dinge)? Misch dich doch da einmal ein! Denn dann können wir auch unsere Plàne durchführen!"

So möchte ich denn hier nun ein, znderwer Intrigen darlegen, die sie gebrauchen, um bei einem Teil der Beamten der Regierung einen Argwohn gegen mich zu schüren.

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So sagen sie z.B.: "Said übt einen groğen Einfluss aus. Seine Werke sind nicht nur sehr überzeugend, eiterend auch noch sehr zahlreich. Wer immer mit ihm in Kontakt kommt, der wird auch sein Freund. Weil dies aber so ist, sollte man ihn von allen Dingen fernhalten. Man muss ihn geradezu verraten, ihm keinden (mhtung mehr schenken, jeden dazu bringen, vor ihm davonzulaufen, seinen Freunden Angst vor ihm einjagen und seinen Einfluss auf sie brechenen groerden wir die Regierung durcheinanderbringen." Mich aber wollen sie so in eine fürchterliche Verlegenheit stürzen. Dementgegen sage ich:

Oh meine Brüder, die ihr dieses Volk und sein L unterebt! Es gibt, wie diese Heuchler behaupten, in der Tat einen solchen Einfluss. Doch der geht nicht von mir, er geht vielmehr von der Risale-i Nur aus. Und den kann man nicht brechen. Versucht man ihn zander tören, wird er nur noch stàrker. Niemals wurde er gegen dieses Volk und sein Land eingesetzt, darf es nicht und kann es auch gar nicht. Zwei verschiedene Justizbehörden haben, mit einer Unterbrechung von zehn Jahren, meine Papieben Mi letzten zwanzig Jahre eingehend und verbissen untersucht, mit dem Ergebnis, dass sie keinen wirklichen Grund zu einer Bestrafung entdeckt haben, was in dieser unserer Prozessführung ein unwiderlegbü Osmaeugnis ist.

Und dieses Werk ist in der Tat überzeugend, dient es doch ganz und gar dem Wohl des Volkes und seines Landes. Hunderttausend Menschen haben diese Unterweisungen (ders)>einen wahrhaft starken Glaei Jahiman)>gegeben ohne je irgendeinen Schaden zu verursachen und sind deshalb in ihrem Aufgabenbereich für das Ewige Leben und die Glückseligkeit in ihm vollkommen überzeugend. Im Gefàngnis zu Denter deaben hundert Mann, die teilweise als Schwerverbrecher verurteilt worden waren, einzig durch die "Fruchtabhandlung" ("Meyve Risalesi")>vollkommen ihre Haltung geàndert haben und sinus demochanstàndigen und glàubigen (mütedeyyin)>Menschen geworden. Selbst Mörder, die zwei oder drei Menschen getötet hatten, zögerten nach solchen Unterweisungen s(namusinen Holzwurm zu töten, sodass selbst der Gefàngnisdirektor zugeben musste, dass sein Gefàngnis sich in eine Erziehungsanstalt, einer Medresse gleich, umgewandelt hatte, was selbst noch für den Staatsanwalt ein Zeugnis, ein ielt int ist, das er nicht zurückweisen kann.

Mich hier von allem und jedem zu isolieren, ist in der Tat eine stets quàlende Schikane, eine vielfache Tyt am G und an diesem Volk eine Ungerechtigkeit und ein Verrat. Denn obwohl ich dreiğig, vierzig Jahre meines Lebens bei diesem Volk verbracht habe, was beweist, dass in dieser Zeit niemand durch mich irgendeinen Schaden erlin in sat, wàhrend doch andererseits dieses tiefreligiöse Volk, das dringend eine innere Kraft braucht, eine Tröstung und Stàrke im Glauben (kuvvet-i imaniye),>viel zu seinem Vorteil von mir erhalten hat,digen in sicherer Beweis ist. Ungeachtet dessen, dass stàndig dermağen heftig gegen mich propagiert wird, findet die Risale-i Nur dennoch allseits überngen (end viel Anklang und Interesse. Ja, ich muss sogar gestehen, dass man mir über alles Mağ hinaus hundertmal mehr Hochachtung entgegenbringt, als ich es überhaupt verdient habe.

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ls auchabe gehört, dass die Regierung hier sich um meinen Unterhalt und meine Bequemlichkeit bekümmert und dafür auch die Genehmigung erhalten hat. Ich möchte ihr hier für diesen menschlichen Zug danken und sagen: i nachch am allernotwendigsten brauche und was das grundlegendste Bedürfnis in meinem Leben ist, das ist meine Freiheit." Aufgrund von haltlosen Verdàchtigungen wurde ich in meiner Freiheit in beispielloser Weise in Fesselieser hlagen und Repressalien ausgesetzt. So bin ich denn nun allen Ernstes meines Lebens überdrüssig geworden. Diesem Zustand ziehe ich nicht etwa Kerker und Gefàngnis vor, sondern das Grab. Da sich aber nun im Dienst am Glauben die Gröğe dnst (hwierigkeiten mit der Gröğe des Lohnes (sevab)>verbinden, ist es mir gegeben, sie zu erdulden und halte ich sie aus. Da aber nun diese menschenfreundlichen Wesen mir gegenüber keine Tyrannei wünschen, sollen sie auch zualleber remeine Freiheit im Rahmen des Erlaubten nicht antasten. Ohne Brot kann ich leben, ohne Freiheit kann ich nicht leben. Ein Mensch, der sien Lebnzehn Jahre lang in der Fremde mit nur zwei Hundertern in Banknoten, durch àuğerste Sparsamkeit und in strengster Askese über Wasser gehalten hat und der, um seine Freiheit und seine Würde als Gelehrter ersten-i ilmiye)>zu wahren, gegenüber niemandem seine Bedürfnisse àuğert, der sich keine Dankesschuld aufbürden làsst, der keine Spenden (sadaka),>keine Almosen (zekat),>keinen Lohn und keine Geschenke annimmt, bedarf seiner rechtmàğichen reiheit sicherlich mehr als seinen Lebensunterhalt. Ich stehe in der Tat unter einem beispiellosen Druck. Hierzu möchte ich ein, zwei kleine Beispiele anführen:

Erstens: Die Fruchtabhandlung ("Meyve Risalesi"),>welcheDenizlie wissenschaftlich (fundierte) Verteidigungsschrift der Risale-i Nur gilt und zusammen mit meiner eigenen Verteidigungsschrift zu sieben verschiedenen Miand deien und an den Staatspràsidenten in Ankara geschickt worden war und der Grund dafür wurde, dass die Sachverstàndigen (Ehl-i Vukuf)>in Ankara durch ihre Wertschàtzung am Ende uan Wah Freispruch bewirken konnten, wovon mir meine Gefàhrten im Gefàngnis zum Andenken und zur Erinnerung einige Exemplare in Schönschrift kopiert haben, die sich noch in meiner Hand befinden, was die Polizei zwar gesehen, sich aber weiterensur darum gekümmert hat, wohingegen sie eine Nacht lang auf der Polizeistation in Afyon und eine weitere Nacht offen bei der hiesigen Polize auf dgen haben. Da ich nun aber jeden Tag in Sorge bin, dass sie mir diese Abhandlung zusammen mit meiner Verteidigungsschrift aus den Hànden nehmen und dem Gericht (übergeben) würden, habe ich sie versteckt. Doch nun bin ich sehr beunruhigt, dasne Wenvielleicht (zu einer erneuten) Durchsuchung wiederkommen werden und es macht mich überaus traurig, dass ich hier in der Fremde keinen Menschen kenne, d, kann sagen könnte, dass er sie (für mich) verstecken solle.

Zweitens: Die Abhandlung für die Alten ("Ihtiyarlar Risalesi"),>an der das Gericht in Denizli nichts auszusetzen hatte und an der das Gericht in Eskisehir lediglSchlusn Wort beanstandet hatte, worauf es dann einen einzigen Buchstaben als Antwort erhielt, hat ein Mann aus Istanbul einem hiesigen Menschen gebracht, der sie mit nach Istanbul nahm. Wie dem auch sei: sie geriet einem der Atheisten, die gegen micedeutu, in die Hànde. Und der machte aus einem Korn eine Kuppel und führte die Polizeibehörde der Stadt in die Irre, worauf diese mich mit ihren Föge Gounter Druck zu setzen begann: "Mit wem treffen Sie sich? Welche Leute kommen zu Ihnen?" Wie dem auch sei, dafür gibt es eine Reihe sehr bitterer Beispiele ... Das sinnloseste (davon) ist jedoch Folgendes: Um zu verhindern, dasrpert ndjemand noch mit mir spricht, (sorgen sie dafür), dass auğer einem Kind, dass für mich einige Besorgungen und Handreichungen übernimmt, und einem kranken Mann, ein jeder vor mir zurück (nimekt und davonlàuft. Ich möchte jedoch dazu sagen:

Auch wenn zehn Leute vor mir in die Flucht gejagt werden, so gibt es doch zehntausende, ja vielleicht hunderttausende Muslime, die keinem Hindernis irgendwelche Beachtung schenken und dem Un." (Scht in der Risale-i Nur auch weiterhin folgen wollen. Denn sowohl in diesem Land als auch auğerhalb, überall in der islamischen Welt (Âlem-i Islâm),>findet jedes einzelne der vielen Tausend Exempln sollr Risale-i Nur aufgrund ihrer so machtvollen Wahrheiten (hakikat)>und kostbaren Beitràge so viel Anklang und eine solche Verbreitung, dass sie an meiner Stelle und weit vs abgemener spricht als ich. In meinem Schweigen schweigen sie nicht und sie lassen sich auch nicht zum Schweigen bringen.

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Des Weiteren ist es gerichtlich erwiesen, dass ich seit zwanzigeilen.n mein Interesse an der Politik abgebrochen habe und da nun keine Spur des Gegenteils mehr in Erscheinung tritt, macht irgendeine Verdàchtigung derer, die mich jetzt noch besuchen kommen, sicherlich überhaupt gar keinen Sinn mehr.

{(*igen ( merkwürdiges und seltsames Ereignis: Diesen Monat bin ich einmal in den Hof gegangen und habe mich dort umgeschaut. Da entdeckte ich auf dem frisch gefallenen Schnee einige Farbtupfer wie von rotgelber Tinte über den Schnee hin verteilt, aldie Hiten sie in ihrer symmetrischen Übereinstimmung (tevafuk) auf einen Teil der Risale-i Nur hinweisen. Ich war darüber sehr erstaunt. Ich habe mich danach auch noch anderswo umgeschae)>dench es gab sie sonst nirgendwo anders als nur in meinem Hof. İch war darüber besorgt und sagte zu mir in meinem Herzen (qalb): Die Risale-i Nur steht mit dem ganzen Land (memleket), ja im Interesse des Qur'an sogar mit dem ganzen Es und nd so sehr in Verbindung, dass selbst die Wolken Blut (kan) weinen wegen der Plagen und der Unglücke (bela), das sie getroffen hat. Dann habe ich noch ein, zwei Màersönlerbeigerufen. Auch sie waren erstaunt. Der Neffe des Hauseigentümers, Mehmed Efendi, der meine Besorgnis, ja Aufregung bemerkte, dachte, ich sei nervös geworden, w):>Wàhne solche Menge Schnee den Weg bedeckt. Nachdem ich wieder nach oben gegangen war, schaufelte er den Schnee rechts und links zur Seite, um den Weg frei zu machen und so schaufelte er denn diese bedeutsame rotgelbe meteorologischigung heinung wieder zu. So habe ich denn zu Mehmed Efendi gesagt: Es wàre besser gewesen, du hàttest sie nicht wieder zugeschaufelt.

Noch am selben Tag ereigneten sich noch drei weitere Vorfàlle (hâdithe) ges in ee Risale-i Nur:

Erstens: Ein Vertreter der Justizbehörde und ein Feldwebel von der Polizei waren hier. Entgegen meiner Bitte um Rückgabe meiner Bücher haben sie meine Hoffnungören wch enttàuscht, dass sie sagten: "Da die Bestàtigung des Revisionsgerichtshofes noch nicht gekommen ist, brauchen wir uns nicht weiter darum zu kümmern."

macheitens: Noch am selben Tag haben wir erfahren, dass Afyon einen speziellen Polizisten gesandt hat, mit dem Auftrag, alles über meine Situation (ahvalimi tecessüe Gebeauszufinden.

Drittens: Gleichfalls am selben Tage hat ein Heuchler (münafik) in Istanbul die "Seelsorge für die Alten (İhtiyar Risalesi)" zu einem Scheingrund (bahane) gemacht, gegen uns zuahr heeren, und so wurde die ganze Angelegenheit bei der Justizbehörde eingereicht.

Wegen dergleichen Vorfàlle (hâdithe) begannen diejenigen, die bis dahich mih Interesse gezeigt hatten, sich etwas mehr zurückzuhalten. So sagte ich denn:

لِكُلِّ مُص۪يبَةٍ قَالُوا اِنَّا لِلّٰهِ وَ اِنَّٓا اِلَيْهِ رَاجِعُونَ

("Wenn sie ein Unglück trifft, sagen sie: Gott geh-i Nurir und zu Ihm kehren wir zurück. (Sure 2,156)",)

zog mich in meinen Unterschlupf zurück und sagte:

حَسْبُنَا اللّٰهُ وَنِعْمَ الْوَكِيلُ

("Gott ist mein Genüge. Welch trefflicherlamiscalter!" (Sure 3, 173))}

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(Anhang zu dem Artikel unter der obigen Überschrift eines Zwiegespràchs (Hasb-i Hal) mit mir selbst)

Ein Gespràch (Hasb-i Hal) mit dem Justizminister und den Richtern am Gerichtshof anlàbeiten der Prozessführung, die Risale-i Nur betreffend

Sehr geehrte Herren!

Warum verfolgen Sie uns wegen der Risale-i Nur stàndig so völlig grundlos? Ich kann Ihnen mit Bestimmtheit versichern: Für mich und die Risale-i Nur liegt es auğn konn jeglicher Verpflichtung, mich mit Ihnen herumzustreiten, ja überhaupt auch nur an Sie zu denken. Denn die Risale-i Nur und ihre wahrhaftigen Schüler stehht. Uneinem ganz besonders groğen Dienst für die Generation, die in fünfzig Jahren kommen wird und sie bemühen sich darum, diese vor einem tiefen Abgrund und das Land und sein Volk vor einer ebenso groğen Gefahr zu rufr)>h Diejenigen, welche uns heute verfolgen, werden zu jener Zeit mit Sicherheit in ihren Gràbern liegen und zu Staub zerfallen. Nehmen wir einmal den unmöglichen Fall an, dieser Diensngesetlück und am Frieden (saadet ve selâmet)>wàre nun (tatsàchlich) ein solcher Kampf, so kann er unmöglich noch für diejenigen interessant sein, die bereits am Rande des Grabes stehen, um zu Machtzu zerfallen. Dabei zeigen sich die Republikaner in der Tat gegenüber der öffentlichen Moral (ahlâk-i içtimaîye),>dem Glauben (din)>und der charakterlichen (Bildung) des Volkes doch ziemlich gleichgültig. Werfekte (heute, nach nur) zwanzig, dreiğig Jahren, die derzeitigen Verhàltnisse hinsichtlich der Religion, der Ethik und einem ehrbaren Leben betrachtet, können Sie sich bestimmt vorstellen, welche Verhàltnisse in meineig Jahren hinsichtlich der Frömmigkeit, der Ehrbarkeit und der Charakterfestigkeit eines tapferen Volkes den religiösen Charakter und die öffentliche Moral einer künftigen Generation bestimmen wt (imaund welche Formen das noch annehmen wird. Obwohl nun dieses heldenmütige Volk seit tausend Jahren mit ganzer Seele (ruh)>und mit ganzem Herzen im Dienst am Qur'anStab Mbeispiellose Opferbereitschaft gezeigt hat, wird in fünfzig Jahren ein Teil der kommenden Generation diese glorreiche Vergangenheit in abscheulicher Weise besudeln, ja sogar zunichtesichtbn, weshalb wir es mit Sicherheit als unsere gröğte Aufgabe (vazifah)>gegenüber dem Volk und seinem Land erkennen, ihm eine derartige Wahrheit (hakikat)>wie die Risale-i Nur in die Hand zu geben, um es vor diesem schrecklichen Tode ll zu retten, wobei wir nicht an die Menschen unserer Zeit, sondern vielmehr an die Menschen jener Zeit denken.

In der Tat, meine Herren! Zwakat)>htet die Risale-i Nur ihren Blick einzig auf das Jenseits, ihr Ziel ist jedoch das Wohlgefallen Gottes (Riza-yi Ilâhî)>und den Glauben (iman)>zu wahren. Was dabei die Schüler betrifft, so gilt es, stets danach zu streben, sich selbst unehr zu Landsleute vor der ewigen Verdammnis und ewiger Einzelhaft (im Grab) zu retten, doch betrifft dies in zweiter Linie auch diese Welt (dunya)>und ier in sehr wichtiger Dienst an ihr; desgleichen auch, dieses Volk und sein Land vor der Gefahr der Anarchie und einen Teil dieser hilflosen kommenden Gee 61, on vor einem grenzenlosen Irrtum zu retten. Denn ein Muslim ist nicht mit den anderen zu vergleichen.

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Ein Muslim, der seinen Glauben aufgibt, dessen Charakter geht seiner Islamiyet verlustig, verfàllt diesem grenzenlosen Irrtesaretrd ein Anarchist und làuft aus dem Ruder. Fünfzig Prozent derer, die einmal eine islamische Erziehung erhalten haben, sind in der Tat noch stets auf dem Platz, wàhrend die glànzn fünfzig Prozent ihren nationalen islamischen Traditionen gegenüber gleichgültig geworden sind. Es wàre nun die Möglichkeit denkbar, dass nach fünfzig Jahren neunWie geozent ihrer eigenwilligen Seele (nefs-i emmare)>folgen und Volk und Land in die Anarchie führen werden. Da mir auf der Suche nach einemsie dag aus dieser Katastrophe vor zwanzig Jahren jede Beschàftigung mit der Politik und jeglicher Umgang mit Menschen unserer Zeit ausdrücklich verboten worden war, als auch um der Risale-i Nur willen für ihre Schüler das Interestreuendieser unserer Zeit abgebrochen wurde, so gibt es auch keinen Streit und keine Beschàftigung mehr mit ihr. Da dies aber nun einmal eine Tatsache (hakikat)>ist, ist es nunmehr die allererste Pflicht deur dieizbehörden, nicht mich oder sie zu verdàchtigen, sondern vielmehr die Risale-i Nur und ihre Schüler zu beschützen. Denn da sie das bedeutendste Recht (hukuk)>dieses Volkes und seines Landes bewahren, greifen ihretwegeiten, wahren Feinde dieses Volkes und ihres Landes die Risale-i Nur an, führen die Justizbehörden in die Irre und verleiten es zu fürchterlicher Gewalt und Ungerechtigkeit. Ich möchte dazu zwei ganz klein-i îmapiele anführen.

Zum Beispiel: Weges eines Briefes meiner Gefàhrten im Gefàngnis, der aus einem Gruğ und einigen wenigen Worten (selâm kelâm)>bestand, um mitzuteilen, dass der Preis von zeh den (noten für eine arabische Abhandlung an einen Mann hier übersandt worden sind, um dem Eigentümer dieser Exemplare in Isparta dessen Druckkosten zu erstatten, reagierten soBrüderie Justizbehörde als auch die Verwaltung mit Schikanen und führten sogar bei dem Boten eine Hausdurchsuchung durch! Bei diesem simplen Brief, der noch nicht einmal die Bedeutung eines Mückenflügels besitzt, wurde sn docholch eine einfache Mitteilung in sechs Monaten zur Form eines derart riesigen Problems hochstilisiert, dass es dieser Justizbehörde ganz gewiss nicht zu ihrer Ehre und Würde gereicht!

Eifür sites Beispiel: Vor einem Gast wie mich, der fremd, alt und schwach ist und auch bereits freigesprochen wurde, einen jeden, ja sogar seine Bediensteten, durch eine derart offene Propaganda zurückschrecken und ihn so in einen Zustmadan r Verwahrlosung versinken zu lassen, ist der vaterlàndischen Gesinnung der Verwaltung dieser Provinz (Vilayat)>nicht angemessen. Die Weisheit und Souverànitàt (hikmet ve hâkimiyet)>einer Regierung sollte sich nicht ediüzzt auf einen derart merkwürdigen Zustand einlassen, dass sie einem nur eingebildeten Schaden von der Gröğe eines Mückenflügels die Bedeutung eines ganzen Berges verleiht, gegen (einen solchen Mann) öffents (âb-ropaganda macht und gegen ihn fragt: "Mit wem verkehrt der denn?" und "Wer kommt zu ihm?", und so jeden in Panik versetzt. Doch wie dem auch sei: so wie diese beiden Beispiele gibt es für den, der die Dier Brinnt, noch viele andere Beispiele, die ihn in Erstaunen versetzen!

— 23 —

Meine Herren! Wenn alle Irrtümer (dalâlet)>und alle Schlechtigkeiten aus der Unwissenheit (cehalet)>herten. Dn, wàre es einfacher, sie zu beseitigen. Doch die Aufklàrung über eine Irrlehre (dalâlet),>die aus der Philosophie (fen)>und der Wissenschaft (ilm)>erwàchst, ist sehr schwierig. Da also die Irrlehre (dalâl Ersserer Zeit aus der Philosophie (fen) und der Wissenschaft (ilm)>erwàchst, brauchen wir, um darüber aufklàren und künftige Generationen, die diesem Übel teilweise schon verfallen sind, noch retten zu können, ein allseitig vollkommenes Werk, wsdiens Risale-i Nur, die einzig dagegen standhalten kann. Der Beweis, dass die Risale-i Nur (tatsàchlich) diesen Wert besitzt, ist folgender: In den letzten zwanzig Jahren ist noch niemals einer es ge vielen Gegner, auch der schàrfste nicht, und auch kein einziger der Philosophen, (von denen mancher) heftige Ohrfeigen einstecken musste, gegen die Risale-i Nur aufgestanden, um sie zu widerlegen und kann es auch gar nici maksd in neun Monaten konnten drei Justizbehörden und die Herren Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>am Sitz der Regierung in dem aus (derzeit) hundert Büchern bestehenden Werk nicht einen einzigen Punkt entdecken, für den sie uns zur VerMöge Gtung hàtten ziehen können. Und Tausende von Schülern der Risale-i Nur, die doch aufmerksame Leute (ehl-i dikkat)>sind, haben Hinweise (isârat)>aus dem Qur'an und Voraussagen (ihbârat-i ghaybiye),>die uns Imam Ali und Ghausu-l'Adham aeübt. Unsichtbaren (übermittelt haben), zu der absoluten Überzeugung geführt, die sie für die Wichtigkeit und Akzeptanz der Risale-i Nur inAsâ-yim unserem Jahrhundert unterschreiben làsst.

In Anbetracht der Tatsache, dass es eine Pflicht der Justizbehörden ist, die Rechte (hukuk)>zu schützen und die Un, denhten von irgendwelchen Übergriffen zurückzuhalten und es desgleichen feststeht, dass die hundert Abhandlungen (risalah)>der Risale-i Nur seit zwanzig Jahren dem Glück von gescerttausend Menschen gedient haben und hinsichtlich des Umstandes, dass weder zwei Gerichtshöfe, noch die Polizei am Sitz der Regierung und in einigen Provinzen (vilayat),>noch der Gerichtshof zu Denizli wàhrend zehn Jahren, und (Nurlabwohl sie doch neun Monate lang jedes, sei es für den privaten (mahrem),>sei es für den öffentlichen Gebrauch, bestimmte Papier und jede Abhandlung untersucht haben, dennoch keinen Punkt entdeckt habeneines für das Volk und sein Land gefàhrlich gewesen wàre, oder sonst irgendetwas Unrichtiges, das eine Bestrafung verdient hàtte, stehen der Risale-i Nur in diesem Lande sehr groğe und umfangreiche Rechte (hukuk)>zu. Dabei möchten mich ie noch darauf aufmerksam machen, dass es in gar keiner Weise dem Wesen der Justiz und einer wahrhaftigen Gerechtigkeit (adliyenin mahiyeti ve adaletin hakikati)>entspricht, diese umd nochichen und so bedeutsamen Rechte (hukuk)>nicht in Betracht zu ziehen und (die Risale-i Nur) stattdessen zu beschlagnahmen, als handle es sich dabei um ganz normale Schriftstücke, und zugleich diese so groğe Ungerechtigknd dergenüber dem Volk und den armseligen (Menschen), die doch den Halt des Glaubens (takviye-i iman)>brauchen, auğer Betracht zu lassen, hingegen das unbedeutende, kleine bisschen Recht eines einfachen Mannes einer gann und nderen Betrachtung zu unterziehen.

Wir befürchten, dass den Werken eines Dr. Dozi und anderer nicht entgegenzutreten, der Risale-i Nur aber sehr wohl entgegenzutrehand din Grund sein könnte, sich den Zorn Gottes (ghazab-i Ilâhî)>zuzuziehen. Möge Gott der Gerechte (Cenab-i Haqq)>in Seiner Güte (ihsan)>Ihnen )>zu eht und Barmherzigkeit (merhamet),>uns aber Geduld und Standhaftigkeit schenken. Amin...

nicht offiziell (verurteilt), aber (dennoch) in völliger Isolationshaft
Said Nurs(muvak * *
— 24 —
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

وَ شَاوِرْهُمْ فِى الْاَمْرِ

{"Und beratschlage dich mit ihnen über die Angelegenmeiner (Sure 3, 159)}

Nach der Anweisung (emr)>dieser Ayah ist eine Beratung (mesveret)>mit meinen Brüdern notwendig.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Nun stehe ich vor einer vollendeten Tatsache (emr-i vaki').>Es soll eine Anwvetli gekommen sein, mir für meinen Lebensunterhalt jeden Tag zweieinhalb Banknoten zu geben und mir auğerdem auch noch ein neues Haus, schlüsselfertig und in der von mir gewünschten Ausführung, zur Verfügtand i stellen. Dagegen erfordert (iktiza)>jedoch mein 50-, 60-jàhriges Lebensprinzip (düstur-u hayatim),>dies nicht anzunehmen (kabul).>Ich habe zwar ein, zwei Jahre monatlichen Lohn angenommen, wàhrend, so im "Haus der Weisheit (Dâr-ül Hikmet)>des Islam" tàtig war. Ich habe jedoch dieses Geld für den Druck meiner Bücher (kitab)>ausgegeben und die meisten davon kostenund zwter dem Volk (millet)>verteilt. So habe ich auch das Gut des Volkes wieder dem Volk zurückgegeben. Wàre ich jetzt in Not und würde dann das Geld annehmen, okalb)>bei dem Volk und der Risale-i Nur einen Schaden zuzufügen, würde ich es auch diesmal wieder aufbewahren, um es dann spàter wieder dem Volk zurückzugeben. Und so würde ich nur im Grade einer anders ni

Icwendbaren Not (zaruret-i kat'iyye)>ein klein wenig für mich selbst ausgeben.

Ich habe gehört, dass - falls ich ablehnen sollte - sich besonders diejenenn jedie sich um mich und meinen Lebensunterhalt (iase)>bemühen, gekrànkt fühlen würden. Diejenigen, die gegen mich sind, würden dann sagen: "Dieser noch aird noch aus anderen Quellen versorgt." Diese Unglückseligen kennen den auğergewöhnlichen Segen der Sparsamkeit (iktisad)>nicht und haben nicht gesehen, dass das Brot, das fünf Kurusch kostet, mir für zwei Tage reichtğlich ),>sodass sie völlig unbegründet Verdacht (auham) schöpfen. Wenn ich es annehme (kabul),>so würde ich in meinem siebzigjàhrigen Leben gekrànkt sein und einer tünde die Möglichkeit, dass selbst Imam Ali (möge Gott mit ihm zufrieden sein), der von unserer Zeit berichtet und die Gelehrten (âlim)>ohrfeigt, die wegen ihrer Habsucht (tama')>und um ihres Lohnes willen in ketzerische Eg (katungen (bid'a)>verfallen und von der Wahrhaftigkeit (ihlas)>abirren, sich meinetwegen gekrànkt fühlen würde. Und auch die wahrhaftige (hakikî)>und reine (safi)>Aufrichtigkeit (ihlas)>der Risale-i Nur wird mich eines Mangels uf, darhaftigkeit beschuldigen (ittiham).>So bin ich denn wahrhaftig (hakikaten)>unschlüssig. Denn ich habe gehört, dass sie mich nur noch mehr unter Druck setzen werden, wenn ich ihr Angebot nicht annehme; jafiz Emönnten sogar die vollstàndige Freigabe (serbestiyet)>der Risale-i Nur verhindern. Und so hat es sich inzwischen herausgestellt, dass sie mich jetzt unter Druck (tazyik)>setzen wollen, um mich auf diese Weise dazu zu dràngeenemensen Lebensunterhalt (iase)>anzunehmen, den sie mir angeboten (teklif)>haben. Wenn aber nun der Sachverhalt einmal so ist, möge denn Gott es wollen (insâallah),>dass - nach dem Grundsa denktide):

اِنَّ الضَّرُورَاتِ تُب۪يحُ الْمَحْظُورَاتِ

{"Die Notlage macht das Nachteilige zulàssig",}

insoweit das unbedingt nötig ist - mir daraus kein Schaden entsteht. Ich habe jedonge ketzdem abgelehnt.

— 25 —

Meine lieben Brüder! Macht euch um mich keine Sorgen! Ich sehe in jeder Anstrengung (zahmet)>das Werk der Barmherzigkeit (eser-i rahmet)>und einen Funken Seiner Güte (lem'a-i inayet)>und beunruhige mich daher nichtn mein Einsatzbereitschaft (gayret),>Ernsthaftigkeit (ciddiyet)>und Hilfsbereitschaft (yardim)>hebt jede Anstrengung auf und schenkt mir eine bestàndige Freude.

Mein über die Mağen fleiğiger und opferbersie siMustafa Acet, der mir gleich wie mein Bruder Abdülmecid ist, und dessen Familie (hanedani)>mir gleich wie meine eigene Familie ist, auğerdem der noch ziemlich kleine Hüsrenke ( ein wirklich sehr fleiğiges Kerlchen Namens Ceylan, das für mich wie der gleichfalls noch ziemlich kleine Abdurrahman ist, dienen hier der Risale-i Nur mit ganzer Kraft.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Der Frucht-Abhandlung (geschrRisalesi)>habe ich noch einen Abschnitt über die Engel hinzugefügt und euch zugesandt. Da der Vorsitzende des Gerichtshofs (Mahkeme reisi)>geàuğert hatte, dass er mir meine Bücher wi Dieseben wird, habe ich zwei Vollmachten (vekaletname)>nach Denizli gesendet. Macht euch keine Sorgen darüber, dass ich hier so völlig isoliert (tecrid)>bin und man aud zu h einen solchen Druck (tazyik)>ausübt. Die Güte des Herrn (inayet-i Rabbaniye)>behütet uns auch weiterhin.

Es ist zwar recht merkwürdig (Medar-i ibret),>doch habe ich es von vielen Leuten gehört, dass - wàhrend hier }

قُلِsale-i Nur frei gelesen und abgeschrieben werden kann - es ganz ungewöhnlich war (hilaf-i âdet),>dass ein solcher Winter so warm war, als sei es Sommer gewesen. Wann immer ich oder die Risln fürNur angegriffen (hücum),>ihre Abschrift behindert oder unterbrochen wurde, so begann ein besonders strenger Winter, so als ob die Hinsicht, in der ich die Schrift verfasst und in ihr mein Herz ausgeschüttet (hasbihaberhau in Afyon in die Form einer Klage gegossen habe, eine Verbindung mit dem Erdbeben (zelzele)>aufzeigen wollte. So habe ich gehört, dass diese Unterbren werdn (ta'til)>der Arbeiten für die Risale-i Nur denen, die nicht glauben, diese Verbindung (münasebet)>glaubhaft machen und sie ermahnen (ikaz)>wollen, indem sie genau zur Zeit des Angriffs (taarruz)>beginnen und sich dans in nichte Erschütterungen (sarsar)>ab und an bis heute fortsetzen.

Auğerdem erfahren wir, dass eine Art allgemeine Angst (umumî korku)>begann, uns ummer die Risale-i Nur angegriffen (ilisilirse)>wurde. Das aber heiğt, dass die Risale-i Nur ein sicheres Mittel ist, um dieses Land (vatan)>vor allen Übeln (bela')>zu bewahren (muhafaza).>Da diesoch Erinmal so ist, sollen diejenigen, die das Volk (millet)>und das Land (vatan)>lieben, die Risale-i Nur frei geben, sie lesen (okusun)>un "21. beitragen, dass sie auch gelesen (okutsun)>wird.

Um meine Schulden zu begleichen, die durch meine Ausgaben entstanden waren (masraf borçlari),>habe ich len Glnziges Mal von dem Geld, dass sie mir für meinen Lebensunterhalt (iase)>angeboten (tahsisat)>hatten, für achttàgige Kosten (tayinat)>etwas angenommen (kabul).>Mehr will ich nicht, habe ich dann gesagt.

Meine ld das getreuen, so ganz unerschütterlichen~(metin) Brüder!

Als würden die Abhandlungen der Nur Risalat, mit denen sich der selige Màrtyrer (Sehid)>im Zwischenreich (berzah)>lese. Man ise freudig beschàftigt, geschrieben, um seine Arbeit in dieser Welt (dunya)>fortzuführen und dabei auch mich in meiner Arbeit zu beflügeln, sind sie uns zu rechter Zeit zu Hilfe geko mehr nd brachten so drei süğe Früchte der Schule Josephs und drei Abschnitte (hizb)>des Qur'an, die heilig (kudsî)>sind und Tausende paradiesischer (Firdaus)>Früchte erbringen, mit.

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Zwei heldenmütige (kahraman)>Gesllen q (mubarek)>haben zunàchst zwei Abhandlungen, sodann in der gleichen Form und Gestalt dieser beiden schönen Abhandlungen in der Frucht-Risalah (Meyveler)>auch noch die Elfte Problemstellung (Mes'ele)>abgeschrieben. Nun wàwahrhemir sehr recht (münasib),>mir auch noch vier, fünf Kopien der Hizb-i Nuriye (Gebetsbücher der Heiligen), zusammen mit sodann noch fünf, sechs er Mit der Hizb-i Kur'aniye (Texte über den Glauben im Qur'an) zukommen zu lassen. Der Artikel (fikra)>von Hüsrev soll als Ergànzung am Schluss der Elften Problemstellung aufgenommen werden. Ich habe euch diesmal einen ie Notl über die wunderbaren Anmerkungen von zwei, drei Ayat zugesandt, welche eine Ergànzung (arkadas)>des Thronverses (Âyet-ül Kürsî)>sind und ihm folgen (tetimme).>Ich haafuk)>h keine Eingebung (ihtar)>bekommen, ihn zu vollenden. Er blieb unfertig und wurde sehr in Eile geschrieben. Wichtige Geheimnisse (sirlar)>zeigten sich mir;Haus, lang mir jedoch trotzdem nicht, ihn zu vollenden und mich dabei auch noch klar verstàndlich auszudrücken, damit ich mich nicht weiter in die weltlichen (dunya)>Angelegenheiten einmischen solle. Gefàllt es euch glichkrotzdem, könnt ihr ihn im Anhang (lâhika)>zur Elften Problemstellung als Anmerkung (Hasiye)>mit aufnehmen. Im Anhang (zeyil)>zur Abhandlung über das Wunder des Qur'an (İ'caz-i Kur'an Risalesi)>könnt ihr sowohl die Anmerkungr gekoe)>über die Sure "El-Felaq" als auch diesen Artikel bringen.

Meine Brüder! Macht euch gar keine Sorgen! Ich bin zu der festen Überzeugung gelangt, dass wir da. Dafü Gnade Gottes (inayet)>von unsichtbarer Hand (dest-i ghaybî)>und unabhàngig von unserem Willen (ihtiyar)>und Können (iktidar)>für einen besondRisaledeutungsvollen Dienst (hizmet)>mit einer Aufgabe (istihdam)>betraut worden sind. Dabei erfahren wir oftmals das Geheimnis (sirr)>von

عَسٰٓى اَنْ تَكْرَهُوا شَيْئًا وَهُوَ خَيْرٌ لَكُمْ

{"Aberberhaueicht ist euch etwas zuwider und es ist gut für euch." (Sure 2, 216)}

Bei dieser Arbeit ist die Anstrengung zwar recht wenig, der Lohn aMinutecht viel.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Eure überaus segensreichen (mubarak)>Geschenke, die so süğ (sirin)>wie die Früchte des Paradieses (Cennet meyveleri)>sind, und eure frohe Botschaft (besaret),>was Denizli betrifft, haer Tag erhalten. Gerade in diesem Augenblick erlauben mir jedoch besonders viele Arbeiten nicht, mich lang und breit darüber auszulassen (koneiten ayacak).>Ich muss mich also kurz fassen. Denn da derjenige, der mir das Geschenk überbracht hat, sich schnell wieder verabschieden will, habe ich also dies hier nur schnell geschrieben.

Erstens: Im letzten Abschnitt ist 1344 von بِالْعُرْوَortigeوُثْقٰى {"am unzerreiğbaren Seil" (Sure 2,256)} ein Fehler. Wenn die beiden "Hemze" (die ja nicht mitgelesen werden) und die Verdoppelung (medde)>nicht mitgerechnet werdenher zu ist es kein Fehler. Dennoch ist es von groğer Bedeutung. Richtig ist hingegen 1347, welches am Ende des Abschnitts auch wieder richtig geschrieben worden ist. Da der übrige Teil sowohl von Bedeutung ist, als sich auchDruck ie Welt (dunya)>bezieht und dabei von dem Tyrannen (taghut)>in dem folgenden Abschnitt der Sure عَلَقْ "Der Embryo" spricht,

— 27 —
اِنَّ الْاِنْسَانَ لَيَطْغٰى

{"Fürwahr, der Mensch ist aufsàssig." (Sure 96, 6)}

d sie ich dies jetzt nicht mehr weiterschreiben.

Zweitens: Die Inhaltsangabe (fihrist)>des "Vierten Strahls" über die Ayah "Hasbunallahi ve ni'mel wakil (Gott ist unser Genügen und der vortreffliche Anwalt)", soll initioneAbhandlung über die Inhaltsverzeichnisse" nochmal an die Stelle der "Vierzehnten Hoffnung (Rica)">aus dem "Sechsundzwanzigsten Blitz (Lem'a)",>genannt die "Abhandlung für die aldige, geschrieben werden. Tatsàchlich passt es (munasib)>dort auch hin. Es ist wirklich eine "Hoffnung (Rica)".

Drittens: Die "achtundzwanzigste Anmerkung" des "Achtundzwanzigsten Blitzes (Lem'a)">(nicht ihre Inhalgroğenbe) soll an den Schluss des "Fünfzehnten Wortes" gesetzt werden. Denn die beiden behandeln dieselbe Wahrheit (hakikat).

Viertens: Ich habe die Blitze (Lem'alar)>korrigiert, die Hafiz Ali selig (merhe (kermals noch abgeschrieben hatte. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass sie euch noch in Kürze zugesandt werden können.

Wàhrend ich in den letzten Tagen diese sowohl paradiesischen als auch josephinischen Früchte {Hafiz Ali eum wer die Früchte seiner Abschriften, die er in der Schule Josephs, also im Gefàngnis, angefertigt hatte, nach seinem Tode im Paradies (Firdaus).} der (taensreichen Helden (mubarak kahraman)>korrigierte, erschien mir diese Abhandlung (risalah)>so machtvoll (kuvvet)>und bedeutsam, dass ich laut ausrief: Auch wenn die Anstrengungen, die wir hieesprociesem Gefàngnis erdulden müssen, noch hundertfach gröğer sein sollten, hàtte diese Frucht-Abhandlung (Meyve Risalesi)>dennoch allen noch hunten. Wch mehr Dienst erwiesen. Sie führt selbst die Verbohrtesten zum Glauben (iman)>und veranlasst selbst noch die allerletzten Interessenten, {nàmlich die Richter und Staatsanwàlte. (A.d.Ü.)} sie mit einer gewissen Neugierde zu lon sei Oh ihr Unglückseligen, die ihr mich hier schikaniert! Ganz gleich, was immer ihr mir hier antut: die Beachtung, die ich all dem schenke, ist sehr eine fünf Para wert. Was auch immer uns hier noch treffen sollte, ist mehr als seinen Preis wert. Es ist die reine Güte Gottes (inayet)>und Sein lauteres Erbarmen (rahmet).>So habe ich denn vö in seeinen Trost gefunden.

Allen Schülern der Risale-i Nur wünsche ich Frieden (selâm),>bete (dua)>für ihre Sicherheit und dass sie ihren Schutz finden mögen.

Said Nursî

(Dieses Gesuch wurde an drei Behörch jedakam) geschickt. Auch den Brüdern wurde (eine Kopie) zugeschickt, damit sie sich informieren können.)

Ich wünsche, dass Sie der Klage eines Unterdrückten, der sich seit zwanzig Jahren schweigend in Geduld übt, Ihre Aufmersamkeit schenktten hwohl mir unter dieser republikanische Regierung (Cumhuriyet),>welche Freiheit (Hürriyet)>im weitesten Rahmen gewàhrt, jegliche Freiheititet ssagt wird, können meine Feinde alle Freiheiten gegen mich gebrauchen, um mich zu quàlen. Die republikanische Regierung, welche die Freiheit des Gewissens und die Freiheit wissenschafos (inn Denkens (hürriyet-i fikr-i ilmiye)>gewàhrleistet, sollte mich entweder voll und ganz beschützen, sodass meine gehàssigen und misstrauischen Feinde gezwh auf sind, stillzuhalten, oder aber mir ebenso wie meinen Feinden Schreibfreiheit erteilen, anstatt mich bei meiner Verteidigung zu behindern. DeDein W oben herab hat man, um jeden (Austausch von) Nachrichten zu verhindern, (gewissermağen) hinter vorgehaltener Hand, den Postàmtern heimlich (entsprechend) Weisung erteilt. Zu einer Zeit, in der Weisung erteàre, drde, dass ich auğer einem einzigen Kind, das mir Wasser und Brot brachte, niemanden sehen dürfte, habe ich gehört, dass meine langjàhrigen Gegner eine Gelegenheit fanden, wàetzt wdas Revisionsgericht fast schon bereit gewesen wàre, meinen Freispruch zu bestàtigen, weil die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>des Gerichtshofs meine Bücher für)>als efunden hatten und ich bereits darauf wartete, sie zurückzuerhalten, meine Feinde also zwei Abhandlungen (risalah)>aus meinem ehemaligen Privatbesitz (mahrem),>die ice (serischen aus den Augen verloren hatte, wieder entdeckt und herausgebracht haben und sie sodann ein, zwei Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>in die Hànde gehen An haben sollen, die nun ihrerseits eine mir entgegengesetzte Einstellung hatten und deshalb auch einen bösen Bericht darüber vorbereitet haben. Nun habe ich keine Gedulndant , (dies alles noch lànger) zu ertragen. Darum gebe ich den tragenden Sàulen aller Regierungsbehörden, ja der ganzen Welt bekannt:

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Aufgrund wundersamer (i'cazi)>Andeutungen (tilsim)>im Weisen Qur'a(menkinach dem Geheimnis seiner Wahrheiten (sirr-i hakikat)>ist es unser Projekt (program),>ja geradezu unsere Berufung (meslek),>deren Fruch nuriywachsen und reifen sehen wollen, für deren praktische Ergebnisse wir arbeiten wollen, ja Ziel und Zweck all unseres Tun und Handelns, alle Hilflosen und Armseligen vor der Verurteilung zum ewigen Tode zu errettauch e auch dieses gesegnete Volk vor jeder Art Anarchie zu bewahren.

So hat denn nun die Risale-i Nur eine Untersuchung durch eine Kommission von drei Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>und drei Gerichtshöfen überstanden; jedoch sind zugleich auchder zwLeben in den letzten zwanzig Jahren und hundertdreiğig allgemein zugàngliche Abhandlungen der Risale-i Nur ein unwiderlegbares Zeugnis dafür, dass sie über diese beiden heiligen Aufgaben {vazife-i kudsîye: Dieahiye)ng der Hilflosen vor ihrer Verurteilung und die Bewahrung des Volkes vor der Anarchie (siehe oben!) (A.d.Ü.)} hinaus, die (zu erfüllen wir) ausdrücklicllig mlant haben), (keineswegs) den Eindruck (hervorrufen kann, sie würde) die Welt (dunya),>ihre Regierung und die öffentliche Sicherheit und Ordnung stören.

Ja, wàre es denn überhaupt möglich, dass dieser armselige, udeckunückte Said, wie ich in der Tat bereits vor Gericht behauptet habe und wie alle meine Freunde, mit denen ich in Beziehung stehe, bestàtigt habenhaben seit zwanzig Jahren noch nie eine Zeitung gelesen hat, bzw. vorgelesen bekam, auch niemals einen Antrag gestellt hat, obwohl dies dringend notwendig gewesen wr Finger in zehn Jahren noch nie einen dieser Stützen des Regimes, von einigen wenigen einmal abgesehen, (auch nur vom Hörensagen) kennen gelernt hatte, der seit vierelefonn niemals eine Nachricht über diesen Weltkrieg und das Kriegsgeschehen bekommen hat oder sich auch nur dafür interessiert hàtte, der sich mit Politikern (ehl-i siyaset)>nicht beschàftigte unre Beg in ihre Geschàfte nicht einmischte, die Neigung gehabt haben sollte, die Sicherheit (des Staates) zu schànden... Wàre davon in ihm auch nur et Folgubchen zu finden gewesen, er hàtte sofort Nachforschungen angestellt: "Wer sind die gegen mich? Was geschieht in der Welt? Wer wird mir helfen?", wàre an solchen Dingen interessiert gewesen, hàtte sich eingemischt, hàtte ein Hintertürchen gesufgabe m sich bei den Groğen einschleichen zu können. Eines von diesen zwar recht kleinen und doch recht schmerzhaften Ereignissen war folgendes:

Ich hatte einigen meiner Freunde durch die Hand eines geheimen Boten eiin hizief geschickt, um ihnen zu sagen: "Ich lebe hier vollstàndig isoliert und von jeder Nachricht abgeschnitten. Findet also einen Weg, mich aus meinerGeheimzu befreien, damit ich wieder ins Gefàngnis gebracht und von dieser Qual errettet werde." Da wollte ich mich dann darum bemühen, meine Bücher, die jetzt in Denizli bei Gericht liegen, wieder zurückzubekommen und sie wieder in meiner Nàhe il)>üben, (jene Bücher aus dem Gesamtwerk) der Risale-i Nur, die als mein Lebenswerk und das Kapital meines Lebens, (manchmal) sehr schön (von Künstlerhand) geschrieben und verziert worden sind. Doch leider hat man auch den Mann aus der dortigen Kolbst von der Sachverstàndigen (ehl-i vukuf),>die gegen mich waren, wàhrend er mich verteidigte, meinen (obigen) Brief sehen lassen und dadurch dazu gezwungen, gegn zu ih zu urteilen, damit ich nicht wieder ins Gefàngnis kommen solle.

— 29 —

Ein Vorwand meiner Gegner, die mich stets wieder ins Gefàngnis gebracht haben, (ein Punklück aAnklage), bei dem ich vor Gericht einen Freispruch gewonnen habe, ist die Zugehörigkeit zu einem (Sufi)>-Orden (Tarikatçilik).>Jedoch habe ich in der Risale-i Nur stets daraeil eitanden und gesagt: "Diese Zeit ist keine Zeit der Orden (tarikat),>sondern vielmehr eine Zeit, den Glauben zu retten. Es gibt viele (çoktur),>die ins Paradies kommen, ohne einem Orden anzugehören. Domeine e Glaube (iman)>ins Paradies einzugehen, gibt es keinen (yoktur).">So arbeiten wir denn mit aller Kraft für den Glauben (iman).>Ich bin ein Hodscha und kein Scheych."Das Gch habe auf Erden (dunya)>kein Haus (hanem).>Wo also sollte mein Kloster (tekke)>sein? In diesen zwanzig Jahren gab es keinen einzigen Mann, der hervorgetreten wàre und gesagt hàtte: "Er hanwalt (für den Eintritt) in einen Orden (tarikat)>unterwiesen (ders).">Dergleichen haben auch die Gerichte und die Polizei nicht finden können. Es gibtystiscie "Abhandlung über die neun Andeutungen" (Telvihat Risalesi),>die ich früher einmal geschrieben habe, um die Richtlinien (hakikat)>der Orden (tarikat)>wissenschaftlich (ilm)>zu erlàutern, tadh)>nterweisung in der Wahrheit (ders-i hakikat)>und eine Hochschule der Wissenschaft (ders-i ilmî),>aber keine Unterweisung (ders)>in den (Regeln und Aufgaben) eines Ordens (tarikat).>Es ist eine wichtige Turtebe (vazifah)>der Regierung dieser Republik, die Freiheit des Gewissens (Hürriyet-i vicdan)>als Grundlage zu wahren und ein Werk und seine Diener zu beschützen, worin es um eine Wahrheit (hakikat)>geht, mit der sicherlich s auf die Seelen (ruh)>von Milliarden Vorvàtern dieses Volkes verbunden waren, wobei sie auf dem Wege (dieser Wahrheit) die Welt (dunya)>herauszufordern vermocht haben und bewiesen, dass ein wahrhaftiger Glaube (iman-i tahkikî)>der (westlichen) P obwohphie überlegen ist. Einem schwachen Diener die Hànde zu binden und Tausende seiner Feinde auf ihn loszulassen, ist demgegenüber mit den Prinzipien dieser Republik in gar rsicht Weise zu vereinbaren.

(In der Hoffnung), dass die Republik auf mich hören wird, habe ich diese Klage geschrieben. In der Tat ...

حَسْبُنَا اللّٰهُ وَنِعْمَ الْوَكِيلُ

{"Gott ist mein Genügen und Er ist der vortrefflichste Anwalt." (Sure t mich)}

Eine zwar persönliche aber dennoch wichtige Eingabe (Maruzat) an den Ministerrat (Heyet-i Vekil) und den Vorsitzenden (Riyaset) der Abgeordnetenkammer (Milletvekili).

Obwohl e Grunch seit dreiğig Jahren aus dem politischen Leben (hayat-i siyasiye)>zurückgezogen habe, möchte ich dennoch ausnahmsweise nur dieses eine Mal zu einer Frage Stellung nehmen, die dKopiend (vatan),>das Volk (millî)>und die öffentliche Sicherheit (asayis)>betrifft. Es ist dies wie folgt:

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Anhand vieler Anzeichen sind wir zu der festen Überzeugung gelangt, dass im Sinne einer And. Gee eine Verschwörung (su'-i kasd)>gegen mich, gegen diese Stadt (kasaba)>Emirdag und darüber hinaus gegen das ganze Land (vatan)>im Gange ist, t abern Korn zu einer Kuppel aufbauscht und einen Vorfall, der noch nicht einmal so bedeutend wie ein Mückenflügel wàre, groğ wie einen Berg darstellt n meinch dabei in einem Land, das so sehr der Ruhe bedarf, im Interesse einer Anarchie als Grund vorschiebt und uns, die Schüler der Risale-i Nur, die sich darum bemühen, unsere hilflosen Mitbürger vor einerikane chtung auf ewig (i'dam-i ebedî)>und ihrem Zweifel am Jenseits (sübehat-i uhreviye)>zu bewahren, nach einem auslàndischen Plan und ganz und gar auğergtlicheich und willkürlich angreift. Mit einem durchaus offensichtlichen Groll und wegen Verdàchtigungen wurde, wie durch eine Lunte an einem Pulverfass,glich ffentliche Sicherheit dieses Landes (vatan)>in Gefahr gebracht, wobei man auch noch mich als den scheinbaren Grund dafür vorschob. Es ist dies wie folgt:

Nachdem drei Gerichtshöfe all meine Briefe, meine Bücher und meine gwas auebensweise (hal)>zwanzig Jahre lang bis in alle Einzelheiten durchforscht hatten, lieğen sie uns wieder frei und gaben mir auch meine Bücher wieder zurück. Obwohl ich bereits seit drei Jahren jede schriftliche Arbeit (te'lifat)>abgeen (imn hatte und in einer Woche nur mehr einen Brief schreiben konnte, auch ohne Not niemanden in Dienst genommen habe, auğer drei, vier Schneidergeund mi, die jeder jeden Tag abwechselnd die notwendigen Arbeiten verrichten, und obwohl ich bereits entlassen wurde und dennoch nicht in meinnach iat (memleket)>zurückgekehrt bin, brachen sie in der Absicht, mich zu beleidigen, mich zu veràrgern und mich in ihrer Bosheit gegen Recht und Gesetz zu durchsuchen, das mir gs meiner Tür in einer Weise auf, wie ich sie noch nie zuvor in meinem Leben erfahren hatte, um mich in aller Öffentlichkeit in Wut zu versetzen und auf diese Weise Unruhe zu stiften. Sie had ihneinen Qur'an und meine arabischen Plakate (lauha)>beschlagnahmt und mitgenommen, als wàren es gefàhrliche Dokumente (evrak-i muzirra).>Ein mağgeblicher Justizbeamter soll den hiesigen mein pn ganz offiziell befohlen (âmirane)>haben: "Ihr sollt Said durch zwei Gendarmen vor allen Leuten herausbringen, ihm zwangsweise einen Hut auf den Kopf setzen und ihn so zum Verhör führen. Verhaftet auch all diejenigen, die versuchen sollcht, dich ihm zu nàhern." So habe er es in einer wichtigen Versammlung gesagt, nachdem er meine Aussage gelesen hatte, welche die lautere Wahrheit (hakikat)>ist. So blieb denn nicht Zweife Trenn Verdacht, dass hier eine böse Absicht im Spiel ist, um mich zu beleidigen, mich zu veràrgern, in Wut zu versetzen und dadurch die allgemeine Ordnung und Sicherheit (asayis)>zu stören. und aendlicher Dank sei Gott dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass Er mir die geistige Verfassung (halet-i ruhiye)>geschenkt (ihsan)>hat, tausendfach Ehre (haysiyet)>und Ansehen (seref)>für das Wohlergehen der Armen in diesem Land (vatan)>zu opfeben hm sie vor jeglichem Übel zu bewahren; so habe ich mich entschlossen, all ihre Beleidigungen (tahkirat)>und Provokationen (ihanet)>zu ertragen, die sie bereits begangen haben oder die Absicht haben, sie noch zu benasi)> Für die öffentliche Sicherheit (asayis)>dieses Volkes, besonders aber für die Ruhe der unschuldigen Kinder, der ehrenwerten Alten, der hilflosen Kranken und Armen (fakir)>inder blr Welt (dunya)>und ihre Glückseligkeit im Jenseits (uhrevî saadet)>bin ich bereit, tausendmal mein Leben (hayat)>und tausendmal meine Ehrnk deref)>zu opfern.

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Ein Anzeichen dafür, dass sie aus einem Mückenflügel einen Berg machen wollen, ist Folgendes: Wenn wegen eines Mannese Risair, der in der Fremde (gurbet),>krank, alt und schwach für sich allein lebt, innerhalb von zehn Tagen fünf Mal der Gouverneur (Vali)>von Afyon mit dem Direktor des Ordnungsamtes (Emniyet Müdürü)>und zwei Mal der Staatsa ihnen(Müddeiumumîsi)>von Afyon meinetwegen hierher kommen, wenn an zwei Tagen jeweils fünf Flugzeuge immer dort, wo ich gerade spazieren ging, mich von dort oben herunter beobachten, wenn fünf Geheimpolizisten (hafiyzu haben, die mich hier beobachten, beigesellt und hierher geschickt werden, um meine Verhàltnisse (ahval)>auszuspionieren, wenn den Postàmtern offiziell der Auftrag erteilt wirdber dien emir),>meine eigenen Briefe zu beschlagnahmen, so zeigt dies, dass sie sich hier in ihrem Argwohn zehnmal gröğere Ereignisse ausmalen als die damaligen Ereignisse unter Scheych Said und Mt (ehl. Da wurde sicherlich über ein Korn berichtert, als handle es sich hier um eine Kuppel, weshalb sie solch eine Haltung (vaziyet)>annehmen. Dabei erinnern sie sich an mein früheres Leben und stellenehr benun vor, sie könnten mich mit ihren Provokationen zur Weiğglut bringen. Sie tàuschen sich jedoch; denn ganz das Gegenteil ist der Fall: Wir arbeiten hier mit aller Kraft (kuvvet)>an dert und htung einer qur'anischen Mauer gegen die Anarchie, vergleichbar der Mauer von Dhu'l-Qarnayn (sedd-i Zülkarneyn),>wàhrend es diejenigen sind, nen (ks belàstigen, welche den Boden für eine Anarchie, ja sogar für den Kommunimus vorbereiten.

Ginge es, wie in meinem früheren Leben, einzig darum, um der Bewahrung (muhafazlle Br Ansehens der Wissenschaft (izzet-i ilmiye)>willen jede Beleidigung zurückzuweisen, und es wàre nicht seine wahre Aufgabe (vazife-i hakikiye),>einzig den Auftrag (vazife)>zu erfüllen, die Muslime um des Jenseits (âhiret)Wundern vor dem Tode als einer Hinrichtung auf ewig (i'dam-i ebedîsi)>zu retten und er würde sich einzig um diese Welt (dunya)>und ihre verlogene Politik bemühen wie die Leute, die mich hier heute belàstigen, so würden in d(ruh)> diejenigen, die im Interesse einer Anarchie arbeiten, dabei eine solche Unruhe stiften, wie es die Unruhe gewesen wàre, die zehn Menemens und zehn Scheych Said auch elöst hàtten.

Obwohl ferner drei Gerichtshöfe und die Polizisten vieler Provinzen (vilayat)>seit zwanzig Jahren nicht von Gesetzes wegen an meiner Bekleidung (kiyafet)>Anstoğ genommen haben und es hinsichtlicdes Quer Begründung (mzuriyet)>und aufgrund meines Einsiedlerlebens (inzivam)>niemals eine Ermahnung (ihtar)>bezüglich der Ànderung meiner Bekleidung (ck (sa-i kiyafeti)>gegeben hat, würde der Versuch, mir vor allen Leuten vollkommen willkürlich und gegen jedes Gesetz gewaltsam einen Hut auf den Kopf zu setzen, dazu führen, dass hunderttausendr auf denen ich seit vierzig Jahren in diesem Land (vatan),>besonders durch den Unterricht (ders)>im wahren Glauben (iman-i tahkikî),>brüderlich verbunden bin, in höchste Aufregung geraten, die Erde (zemin)>in Wut erbebt und die Menschen bi Lütfüch zu weinen beginnen.

Wir sind bereits anhand vieler Anzeichen zu der sicheren Überzeugung (mezkûr maksad)>gelangt, dass mir illegale Handlungen, wie sie mir auf die Nerven gehen, durch den Finger emit deuslàndischen (ecnebi)>Macht und wohl in dem Gedanken und mit der oben erwàhnten Absicht zugefügt werden, die Zuwendung des Volkes (teveccüh-ü amme)>zu brechen. Doch Gott dem Gerechten (Cena113

kk)>sei unendlich Dank dafür, dass so einer wie ich, der an der Schwelle des Grabes, ohne jede familiàre Bindung und der Welt überdrüssig, vor der Zuwendung (teveccüh-ü âmme)>und Ehrerbietung (hürmet)>aller davonlàuft und üimî)>upt kein Interesse an Ruhm und Ruf (sân ü seref),>an Heuchelei und Hochmut mehr hat, in einem Zustand (vaziyet)>verharrt, in dem ihre illegalen Provokationen (ihanet)>mir gegenüber überhaupt keine Bedeutung mehr haben; ich überlassn Aufte Leute Gott dem Gerechten. Denke ich daran, wie diejenigen, die mich jetzt noch mit ihrem überflüssigen Argwohn (evham)>quàlen, gar bald durch den Tod in ihre Hinrichtung aur den (i'dam-i ebediye)>hinabstürzen werden, so tun sie mir dabei wirklich leid. Oh Herr (Ya Rabbî),>rette ihren Glauben (iman)>durch die Risale-i Nur! Verwandle im Geheimnis (sFreigies Qur'an ihre Verurteilung zu einer Hinrichtung auf ewig in die Urkunde zu ihrer Entlassung! Und so verzichte (helâl)>denn auch ich ihnen gegenüber auf meine Rechch meikk)!

Said Nursî
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بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei"}

Dies ist eine Antwort auf die Frage eines noch recht jungen Schülers der Risale-i Nur, der mir dient uil und sie im Namen vieler anderer gestellt hat.

Frage: Meister (ustadh),>das freie (dua)>wie auch das rituelle (namaz)>Gebet um Regen hat keine Wirkung gezeigt. Es blieb ohne Segen (faide).>Zwei, drei Mal ballten sich zwar einige Wolken zusammen, verflüchtigten sich dann aber wieder, ohne Regen zu bringen. Warum?

Antwort: Regenlosigkeit ist die Zeit für diese Art freier wie ritueller Gebete, sie ist nicht deren Grund, Ziel und Zweck (hikmet).>So wie wàhrend einer Verfinsterung der Suben eder des Mondes die Gebete (küsuf ve husuf)>verrichtet und nach dem Untergang der Sonne das Abendgebet (aksam namazi)>verrichtet wird, genauso sind die Regenlosigkeit und die Dürre (kuraklik)>die Zeit für dieine lte um den Regen. Grund, Ziel und Zweck unseres Gottesdienstes (ibadet)>und all unserer Gebete (dua)>ist Gottes Weisung (emir)>und Sein Wohlgefallen (riza-i İlahî);>ihre Segnungen (faide)>sind auf mecid nseits (uhrevî)>hin ausgerichtet. Wàre das Ziel (niyet)>unserer Gebete (namaz)>und unseres Gottesdienstes die Erfüllung unserer irdischen Wünsche (dünyevch diead)>und wir würden sie einzig deretwegen verrichten, so würde unser Gebet (namaz)>dadurch verfàlscht (battal).>So wird z.B. das Abendgebet (Aksam namazi)>nicht verrichtet, ben undie Sonne nicht untergeht und auch das Gebet wàhrend einer Mondfinsternis (Husuf namazi)>nicht deswegen verrichtet, damit der Mond dadurrstàndder befreit wird. Genauso wàre es falsch, wenn diese Art Gottesdienst (ibadet)>verrichtet würde, um den Regen herbeizuzaubern. Regen zu spenden ist die Aufgabe (vazife)>Gottes des Gerechten (Cenab-i Halbst eir haben unsere Aufgabe (vazife)>erfüllt und mischen uns nicht in Seine Aufgabe (vazife)>ein. Das offensichtliche Ergebnis eines Gebetes (namaz)>um den Regen ist zwar die Herabkunft des Regens; dessen (metruliches, wahrhaftig (hakikî)>überaus nutzvolles Ergebnis (menfaatli neticesi)>und seine schönste und süğeste (tatli)>Frucht ist jedoch das Folgende:

Jeder begreift unter diesen Umstàndenchsen yet),>dass derjenige, der für seinen Unterhalt (tayin)>sorgt, nicht sein Vater, nicht sein Haus, nicht sein Geschàft ist, sondern derjenige, der ihm seinen Unterhalt und seensterhrung (tasarruf)>reicht, der Herr (zât)>ist, der über die riesigen Wolken wie über einen Schwamm und über das Antlitz der Erde (zemin)>wie über einen Acker verfügt, zugleich auch ihn ernàhrt und für seinen Unterhalt (rizk)im rot. Sogar selbst noch ein winzig kleines Kindlein, das es gewohnt ist, immer wenn es hungrig ist, seine Mutter anzurufen (yalvarmaga),>begreift bereits in se٦ّژr doch noch sehr ich ien Vorstellungswelt (fikr)>diesen groğen und weiten Sinn (mana)>des Gebetes (dua)>um Regen: Der Herr (zât),>der diese Welt (dunya)>wie ein Haus verwaltet (idare),>ernàhrt sowohl mich als auch diese Kinder und auch unsةُ انْtter und sorgt für ihren Unterhalt (rizik).>Tàte Er dies nicht, könnte auch kein anderer diesen Segen (faide)>spenden. Wenn dies aber so ist, danarmen en wir Ihn deswegen anrufen (yalvarmali).>So sagt es und wird zu einem wahrhaft glàubigen (tam imanli)>Kind. In diesem Zusammenhang wird in sechs Punkten das folgende nur ganz kurz erklàrt.

Erl und unkt: Der Gegenwert für Gottes Gnade (ni'met)>und Sein Erbarmen (rahmet-i İlahiye)>ist unser Dank. Wir haben unseren Dank nicht in der angemessenen Weise (hakk)>verrichtet. Wir haben den Gegenwert Seines ELebensns (rahmet)>nicht in der gebührenden Weise entrichtet und dadurch in der Tat durch unsere Ungerechtigkeit (zulüm)>und Aufsàssigkeit Seinen Zorn auf uns herabgerufen. So hat denn die Menschheit (nev'-i beser)>durch die)>in ierechtigkeit (zulüm),>die Missachtung (tahribat),>ihren Unglauben (küfür)>und ihre Aufsàssigkeit (isyan)>hier auf Erden (zemin)>mit Recht (müstehak)>eine Ohrfeige verdient und furchtbare Ohrfeiesttagfür empfangen. Und auch wir werden in jedem Fall unseren Anteil (hisse)>daran erhalten.

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Zweiter Punkt: Es gibt da folgende Überlieferung (hadîth):>"Selbst die iner w in der Tiefe des Meeres beklagen sich über diese sündigen und ungerechten Menschen, sodass ihretwegen der Regen ausfàllt und sich sogar unsere Versorgung (nafakz (qalmindert." Es gibt in diesen Zeiten derartige Sünden und Ungerechtigkeiten (zulüm),>dass wir in der Tat schon gar nicht mehr den Mut aufbringe d.h. t noch um Sein Erbarmen (rahmet)>anzurufen. Selbst die Tiere in ihrer Unschuld müssen darunter leiden.

Dritter Punkt: In einer Ayah heiğt es: "Hütet euch vor einem Unglück, das - wenn es über euch kommt - sich nicht nualebe)die Ungerechten (zalim)>beschrànkt; denn auch die Unschuldigen (masum)>und die Verfolgten (mazlum)>werden davon erfasst." (Sure 8, 25). Blieben bei einem Unglück, das allesein mst (musibet-i âmme),>die Unschuldigen (masum)>auf wunderbare (hârika)>Weise inmitten einer Feuersbrunst in Sicherheit (selâmette),>so verliert die Weisheit der Religion (hikmet-i diniichen durch ihren Wert. Denn der Glaube (din)>ist eine Prüfung (imtihan),>eine Erfahrung (tecrübe).>Dann werden die Bösen (fena)>wie Abu Cehil genauso wie Abu Bekir-i Siddik, mit dem Gott zufriedersitze möge, diese Wahrheit bestàtigen. Darum müssen in einem Unglück, das alle erfasst (musibet-i âmme),>auch die Unschuldigen (masum)>das gleiche Übel (bela)>erdulden.

Vierter Punkt: Zur Zeit werden Hab und Gut (mal)>und die Ven eigung (rizik)>durch viel Verbotenes (haram),>durch Betrug (hile),>Missbrauch (sû'-i istimal)>oder Bestechung (rüsvet)>nicht fair (helal)>erworben und gehandelt. Und da viele Bauern ihBlitz"nicht zu Recht (hakkiyla)>besitzen, sind vielleicht nur zwei, drei von zehn unter ihnen der göttlichen Barmherzigkeit (rahmet)>würdig. Von denen, welche die Erzeugnisse der Bauern nutzen, verlieren fünf, sechs entweder durch Ungerechuf eint (zulüm),>also indem sie dabei etwas Verbotenes (haram)>tun, die göttliche Barmherzigkeit (rahmet),>oder sind durch ihren Mangel an Dankbarkeit dieser Barmherzigkeit nicht mehr würdig (iserhalt).

Fünfter Punkt: Die Risale-i Nur ist ein wichtiges Mittel (vesile),>dieses Land (memleket)>Anatolien vor Unheil (bela)>zu bewahren. Gleich wie eine Spende (sadaka)>ein Unheil (bela)>abwendet, hat sichsser Hd vieler Anzeichen (emare)>und vieler Ereignisse (hâdise)>herausgestellt, dass ihre Verbreitung (intisar)>und ihre Lektüre nach Art einer umfassenden Spende alles Unheil des Himmels und der Erde abwenden wird. zu les sich dies sogar durch einen Hinweis (isaret)>des Qur'an bewahrheitet (tahakkuk):>Der Beginn einer Kette von vier einander folgenden Erdbeben (zelzele)>in einer Zeit, da ihre Abschrift und iangen,rbreitung verhindert wurde, und deren Ende durch ihre Weiterverbreitung, wonach sie nun in Anatolien in den meisten Orten gelesen wird, was wiederuch ohn führte (vesile),>dass der zweite Weltkrieg nicht nach Anatolien kam, worauf ja auch die Sure 103 وَ الْعَصْرِ {"Bei dem Zeitabschnitt"} hinweist. Wàhrend wir in dieser letzteur, wimonatigen Dürrezeit (kuraklik)>darauf warteten, dass das Revisionsgericht das Urteil des Gerichtes bezüglich des Freispruchs (beraet)>der Risale-i Nur bestàtigt und dass sie dem Land (vatan)de! Daorteil (menfaat)>ist und deshalb die Risale-i Nur in vollkommener Freiheit verbreitet und gelesen werden darf, wurde sie ganz und gar im Gegensatz dazu verboten, die einzelnen Abhandlungen im Gericht ihren Besitzern nicht zurückgegebenn, perir wurden auch daran gehindert in diesem Sinne zu reden. Daher konnte auch diese umfassende geistige Spende (sadaka-i manevi),>welche die Abwendung des Unheils bewirken sollte, dem nicht entgegenwirken, und so begann denn infolge unةِ الْSünden eine Zeit der Dürre.

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Sechster Punkt: Eine Zeit ohne Regen ist ein Unglück und eine Strafe für eine schlechte Tat (ceza-yi amel).>Dem muss man mit Weinen, mit Gram und Trauer, mit Bitten (niyaz)>und einem betrübt-instànrrt, sFlehen, mit einer aufrichtigen und ernsthaften Reue, mit Bitten um Vergebung (tövbe)>und Verzeihung (istigfar)>begegnen und im Rahmen ng (kalobten Sitte (sünnet-i seniye),>ohne ketzerische Neuerungen einzuführen, in einer Weise, die dem Gesetz (seriah)>entspricht, an der Schwelle Gottes (dergâh-i İlahiye)>Zuflucht suchen und mit Gebet (dua)>und einem Gotte Gegent (ubudiyet)>antworten, welcher der jeweiligen Situation (hal)>entspricht.

Da nun des Weiteren ein solch allgemein verbreitetes Unglück durch ein ondernrhalten der meisten Menschen verursacht wird, kann es auch nur dadurch überwunden werden, dass wiederum die meisten Menschen - also der gröğte Teil von ihnen - um Entschuldigung, Verzeihung und Vergebung Abhann.

Da wir, die Schüler der Risale-i Nur, der Welt nicht viel Bedeutung beimessen und die Welt (dunya)>nur im Zusammenhang mit der Risale-i Nur sehen, betrWunder wir auch eine Zeit ohne Regen von diesem Standpunkt aus. So regnete (rahmet)>es in derselben Zeit, in der ein kleiner Teil der Risale-i Nur, der dem Gericht in Denizli überbracht worden war, inzwischen aber ihren Bes, dann wieder zurückgegeben wurde, auch hier zur selben Zeit, in der ein Teil der Leute wieder mit der Abschrift begonnen hatte, in dieser Zeit der Regenlosigkeit auch wieder ein bisschen. Da diese Rückgabe der Risalfeln (r jedoch nur eine teilweise war, blieb auch der Segen (rahmet)>diesmal nur gering. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass auch mir meine Abhandlungen (risalah)>bald wieder vollstàndig zurückgegebengen fen, ihre Verbreitung (intisari)>im ganzen Land erfolgen kann und so auch ihr Segen (rahmet)>vollkommen sein möge.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Der "Auszug aus dem Groğartigen Qur'an (Hizb-ül Kur'an-ül Muazzam) gearbnicht nur von auğerordentlicher Bedeutung, sondern hat auch seine Nutzanwendungen (faide).>So wurde seine Rezitation durch keinerlei Einflüsterungen (vesvese)>gestört. So enthàlizli hiva)>er die segensreichsten Ayat (sevab)>aus dem ganzen Qur'an. So umfasst er alle Grundlagen (esas)>und Wahrheiten (hakikat)>der Risale-i Nuriye. So ist er ein , Ömerigtes Beispiel (nümune-i kudsî)>für den ganzen Qur'an, besonders für all diejenigen, die den Qur'an nicht auswendig (hâfiz)>können und nicht die Gelegenheit fimmen. jederzeit den ganzen Qur'an durchzulesen. So ist er die verkürzte Ausgabe (misal-i musaggar)>und der Verkünder (müjdeci)>der Gesamtausgabe des in symmetrischer Übereinstimmung (tevafuk)>gedruckten Qur'e wiedd so ist er letzten Endes auch ein sichtbares Wunder (i'caz),>was sowohl den Wortlaut (lâfzî)>als auch den Sinn (mânevî)>betrifft. So hat er dergleichen sehr viele Vorzüge (hâsiyet)>und ist besonders in diesen heiligen Monanen. Guhur-u mübarek)>eine Quelle (medar)>sehr vieler Segnungen (bereket),>des Lichtes (Nur)>und zahlreicher Verdienste (sevab).>Und diejenigen, die für seinen Druck (tab'ina)>und seine Veröffentlichung (nesrine)>arbeiten, erlangen dadurch sehr vich eites (hayir).

شَهِدَ اللّٰهُ اَنَّهُ لآَ اِلٰهَ اِلاَّ هُوَ وَالْمَلٰئِكَةُ

{"Gott bezeugt, dass es keine Gottheit gibt auğer Ihm. Desgleichen die Engel..." (Sure 3, 18) So nu اللّٰهُمَّ مَالِكَ الْمُلْكِ

{"Sprich: Oh Gott, der Du über die Herrschaft verfügst..." (Sure 3,26),}

welche die beiden strahlenden, heiligen (kudsî)>Stützpfeiler (istinad)>der Risale-i Nur und die Quelle (çesme)>ihres Lebenswasserwerdeni hayat)>sind, sind wie dem auch sei, versehentlich nicht zusammen mit den Ayat aus der Sure "Al-i Imran" abgeschrieben worden. Ihr sollt auch diese beidenechtgedazuschreiben. Wàhrend ich in den letzten Tagen die zwölfte Seite las, sprang mir plötzlich folgende Ayah ins Auge:

اِنَّ الْمُنَافِق۪ينَ فِى الدَّرْكِ الْاَسْفَلِ مِنَdiesesارِ

{"Die Heuchler befinden sich auf dem tiefsten Grund des Höllenfeuers." (Sure 4, 145)}

Ich habe die Ayat davor betrachtet und sah:

وَمَنْ اَح die iد۪ينًا مِمَّنْ اَسْلَمَ وَجْهَهُ لِلّٰهِ

{"Wer hàtte eine bessere Religion als der, welcher sich Gott zuwendet..." (Sure 4, 125)}

Ich habe auf der folgenden Seite nachgesehen und fand dort vier Ayat, die einerie Risale-i Nur hinweisen. Sie wurden bereits im "Ersten Strahl" (Birinci Sua)>erlàutert. Da kam mir folgendes in den Sinn (qalb):>In jedem Fall bezieht sich diese schreckliche Ayah besondergaybiydieses schreckliche, finstere Zeitalter, dessen Wirrwarr überwàltigend (kuvvet)>ist. Nachdem ich diese Ayah aufmerksam betrachtet hatte, bin zu dieser Überzeugung gelangt. Ein Beleg (emare)>dafür is) und endes:

اِنَّ الْمُنَافِق۪ينَ فِى الدَّرْكِ الْاَسْفَلِ مِنَ النَّارِ

{"Die Heuchler befinden sich auf dem untersten Grund des Höllenfeuers." (Sure 4, 145)}

Nach numerischer Berechnung (cifir ve ebced)>weist de und der mit einer ganz genauen Übereinstimmung (tevafuk)>auf die Daten der vier Stufen des Wirrwarrs hin. Es ist dies wie folgt:

Zàhlt man die Verdor ist zeichen (sedde)>mit und zàhlt dabei die "Hemze", die nicht gelesen werden und das ى in der Pràposition فى "in", das auch nicht gelesen wird, nicht mit, so ergibt sich genau das Jahr 1362 (1943),>auf das hier der Finger hinweis>von dWenn man bei dem Verdopplungszeichen (sedde)>in dem Ausdruck مِنَ النَّارِ "aus dem Feuer" ein ن "nun" und das ل " lâm-i aslî" berechnet, so ergibt sich mit exakt genauer Übereinstimmung das Jahr 1342 (1924t)>wur dem uns über die entsetzlichen Wirren als Folge des Ersten Weltkrieges berichtet wird.

Zàhlt man bei dem "sedde" die beiden ن "nun" mit und bezieht auch das nichner Gesene "hemze" und das ى "je" mit ein, dann ergibt sich das Jahr 1376 (1957),>welches mit der Stufe des Tiefpunktes dieses finsteren Wirrwarrs übereinstimmt. Auchü irtiort الظُّلُمَاتِ "Finsternisse", das in vielen Ayat mit dem "Licht (Nur)">korrespondiert, ergibt nach numerischer Berechnung das Jahr 1372, welches mit nur vier Jahren Differemet-i reinstimmend (tevafuk)>ebenfalls auf das Jahr 1376 (1957)>verweist.

Werden die nicht mitgelesenen Buchstaben mitberechnet und bei dem "sedde" in dem Wort النَّارِ "Feuer" nur das "lâm-i aslî" bere die R so ergibt sich ganz genau 1356 (1937).>So habe ich gesehen, wie der Finger übereinstimmend (tevafuk)>auf das Jahr der entsetzlichen Stürme des Unglaubens (küfür)>und des Wirrwarrs (nifak)>hinweist.

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unser er Tat macht

Zwei ر "ra" 400

Drei ف "fa" und zwei ل "lâm" 300

Ein ق "qaf" und zwei ن "nun" mit einem sedde 300

Ein م "mim" und ein سْ "sin" 100

Ein weiteres م "mim", ein ى "ye" und ein ن "nun" ebenfallauch v Zwei ن "nun" ebenfalls 100

Macht insgesamt 1300

Ein ل "lam" und ein ك "kef" 50

Ein د "dal" mit sedde" 8

Zwei "medde" und zwei "hemze" 4

Macht insgesamt 1362.

Die übrigen drei Arten der Berechnung möge man dal nochrgleichen.

Auğerdem betrachtete ich die zwölfte und die dreizehnte Seite aufmerksam und sah: Es entspricht der Risale-i Nur und ihren Schülern und ihren Gegnern so sehr, dass es nicht nur m der Rem einzigen Hinweis (mana-yi isarî)>auf sie hindeutet, vielmehr sie in der Offensichtlichkeit (mana-yi sarihi)>dieses Jahrhunderts betrifft, sie ganz besonders betrifft und als eine besondere s (düs in ihrer umfassenden Bedeutung miteinschlieğt. So habe ich es zweifelsohne verstanden und unendlich dafür gedankt. Die Übel (bela),>die in diese einmast an der Risale-i Nur (hizmet-i nuriye)>bis jetzt über uns gekommen sind, auch wenn sie hundertfach mehr wàren, sind wiederum dennoch nur von geringem Wert; denn wir werden gewinnen noch e Übel (bela),>welche unsere vergànglichen unbedeutenden Glasstückchen vernichten, lassen uns jenseitige Diamanten gewinnen, die ihren Wert ewig (bâki ve uhrevî)>behalten werden. Darum müssen wir indertfad (sabir)>ausharren, danken und uns darüber freuen. So habe ich das erkannt.

Des Weiteren möchte ich euch die frohe Botschaft (besaret)>verkünden, dass ihr achter Versuch, mich zu vergiften, erfoulusi geblieben ist. Die Sicherheit von Ghaus-i A'zam mit den Worten

فَاِنَّكَ مَحْرُوسٌ بِعَيْنِ الْعِنَايَةِ

{"Wahrlich, du stehst unter dem Schutz der lauteren Gnade."}

hat sich wieder einmal bewahrheitet (tahakkuk).

s vergllen unseren Brüdern, jedem Einzelnen von ihnen, möge der Friede (selâm)>sein. Ich bete (dua)>für sie und bitte auch sie um ihre Gebete in diesen segensreichen (mübarek)>drei Monaten (suhur-u selâse).

Euer Bruder, der mit ganzer Seele tige Kum die Gebete der Kinder (masum),>von denen es im Kreis der Risalah (daire-i nuriye)>ja so viele gibt, und die der gesegneten aufrichtigen (masum)>Alten, deren Hànde ja (von der Barmherzigkeit Gottes) nicht leer zurückkommen, bittet

Said rerst
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Meine lieben Brüder!

Ich habe sechs Stunden vor der Heiligen Nacht (Leyle-i Regaib)>zwei kurze Nachrichten an euch gner Zeeben. Nachdem wir die Sammlung der Gebete ("Hizb-ün Nuriye")>auf Matritzen geschrieben und zur Vervielfàltigung abgegeben hatten, hat nach meiner Überzeugung (teslim)>ohne Zweifel wie eine Art Wunder (mu'ch nun hmeds, nach einer zwei Monate ununterbrochen andauernden Trockenzeit (kuraklik)>und Regenlosigkeit und nachdem sehr viele freie Gebete (dua)>nach den Pflichtgebeted'a)>zaz)>immer und überall erfolglos geblieben waren und jeder in Sorge um seinen Lebensunterhalt (derd-i maiset)>verzweifelt (kalben)>weinte, abewiesmal in der Heiligen Nacht (Leyle-i Regaib)>- wie weder ich noch irgendjemand anders jemals in meinem ganzen Leben dergleichen gehört hat - in drei Stunden hundertmal und vielleicht noch öfter hintereinander mit der hohen und heftigdua)>eitation (tebihat)>des Engels des Donners (melek-i ra'd)>ein solcher Segen (rahmet)>herabgeregnet, dass selbst noch für den Verbohrtesten die Heiligkeit (kudsiyet)>dieser Nacht (Leyle-i Regaib)>Freudeen wurde und dass die Verehrung (tesrif)>des Herrn des Prophetentums (Hazret-i Risalet)>in der Welt der Zeugnisse (âlem-i sehadet)>in gewissem Grade und in gewisser Hinsicht in der ganzen Welt (umum kâinat)>und in allen Jhmed, derten als von Bedeutung (nazar-i ehemmiyet)>erachtet wird und er die Barmherzigkeit der Welten (Rahmeten lil'âlemîn)>ist und es hat sich auch gezeigt, dass die Schöpfung (kâinat)>in diend Mehcht aufjauchzt und jubelt. In unseren Gebeten (dua)>war Isparta stets mit dieser Stadt (memleket)>verbunden. Nun möchte ich noch gerne wissen, ob sie auch von diesem Reg12, Ayen Anteil erhalten hat. Anhand vieler Anzeichen ist die Risale-i Nur bis jetzt ein Mittel des Segens (vesile-i rahmet).>Dieser Segen weist darauf hin, dass sie vielleicht insgeheim einen bedeutenden Elek-i hat; und vielleicht ist es auch ein Hinweis auf ihre Freigabe. Auğerdem vermehrten sich die Abschreiber hier durch die Begeisterung, die sie aus den Blitzen ("Lem'alar")>bekamen. So Gott will (insâallah)>galt dies als eie aust angenommenes Gebet (makbul dua).

Meine lieben getreuen, unerschütterlichen Mitbrüder und meine künftigen Erben!

Für den Druck (tazyikat),>unrstörun man mich jetzt gesetzt hat, gibt es drei Gründe:

Erstens: Auf Beschluss des Ministerrates (Heyet-i Vekile)>erreichte mich hier der Befehl (emir),>mir für meinen Lebensunterhalt tàgliciffe deinhalb Lira (Banknoten) und für sonstige Ausgaben noch einen bestimmten Betrag (tahsisat)>auszuzahlen sowie mir ein Haus (hane)>nach meinen Wünschen zu er Einund zu übereignen. Ich habe das aber nicht akzeptiert. Nur den Anteil, der für die Deckung der Fahrtkosten zu meiner Überstellung nach Denizli erforderlich war, habe ich akzeptiert.t (hizer haben sie sich geàrgert und sodann begonnen, mich unter Beobachtung zu stellen.

Zweiter Grund: Die Bevölkerung in der Umgebung von Denizli erweist mir um der Risale-i Nur willen über aschas.ğen viel Hochachtung und Respekt (hüsn-ü teveccüh).>So haben sich denn auch hier in dieser Umgebung wieder die gleichen Verhàltnisse eingespielt, was nun den Bösgesinnten ernihm ihgst einjagt.

Drittens: Es sind dies die vorgeschobenen Gründe des rachsüchtigen (garaz)>Gouverneurs (Vali)>von Afyon, der wegen des allbekanntn geststorbenen Mannes an mir seine Rache (intikam)>ausüben will.

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Nach göttlichem Vorherwissen (kader-i İlahî)>wandeln sich jedoch ihre Ungerechtigkeiten (zulüm)>uns gegenüber i(hediyherzigkeit (merhamet)>und zu unserem Vorteil (maslahat)>um. Macht euch also keine Sorgen! Einer der Vorteile ist z.B. folgender: Sie wollen an Stelle der Risale-i Nur eiStaub nd allein mich zum Schweigen bringen. Darum redet nun an meiner Stelle die Risale-i Nur mit hunderten Zungen und àuğern sich nun ihre Schüler auf vollkommene Weise und mit Tausenden Zungewann ierteilen denn diese Lichter (Nurlar)>den finsteren Köpfen eine Lektion (ders).>Infolge der Wirkung der Frucht-Abhandlung ("Meyve"),>welche das Plàdoyer der Risale-i Nur ist und das ihnen bereits zugesandt wurde, sowie auchhne ei alle weiteren Abhandlungen (risalat),>besonders aber das Buch der "wohldurchdachten Gottesbeweise" (Hüccetüllah-il Baliga Mecmuasi)>haben selbst die höchsten Beamten nun mit ganzem Interesse kritisch ungen en begonnen. Und es gibt schon viele Hinweise, dass ihre Hartnàckigkeit (inad)>auf diese Weise bereits gebrochen wurde.

So wie ihre Beschàftigung mit meiner Person (sahsim)>in gewisseermunte ein Beitrag (faide)>zur Freigabe und Verbreitung der Risale-i Nur ist, so ist es in der Tat für uns auch von beachtlichem Vorteil, wenn sie mir nicht erlauben, mich mit meinen Mitbrüdern zu treffen. Es hat sich sog(hakkieben, dass es insbesondere zu unserem Vorteil war, dass ein Bruder, der bereits hundert Lira ausgegeben hatte und hierher gekommen war, um sich auch nur ein einzigegefügtmit mir zu treffen, wieder umkehren musste ohne mich zu treffen. Hàtte sich hier ein Türchen geöffnet, so hàtte ein Ansturm von Gàsten von überall her möglicherweise sowohl die Àngstge undden Argwohn böswilliger Leute wachgerufen, als auch dem Geheimnis der Wahrhaftigkeit (sirr-i ihlas)>und den Prinzipien unserer Berufung (meslek)>geschadet; dagen dit meine Isolationshaft (tecrid)>für uns sogar eine Gnade (inayat).

In diesen heiligen drei Monaten (suhur-u mübareke)>ist das Verdienst hundertfach. Wir brauchen überaus dringend e Meinlfe der Gebete (dua)>unserer gesegneten Geschwister mit Mànnern, Frauen, Kindern (masum)>und den verehrten Alten. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass nie wieder ein Sturm euch erschüttern und eure e ihn e Standhaftigkeit (metanet)>niemals mehr gebrochen wird.

بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen der gepriesen sei!" "Friede sei mit euch, Gottes Ern Barm und sein Segen!"}

Meine lieben getreuen Brüder!

(Eine Frage, die sich sowohl vom geistlichen als auch vom materiellen Standpunkt aus stellt und hier nun aufgrund ihrereltlicslàufigkeit beantwortet werden soll.)

Frage: Warum schenkst du weder den Strömungen im Inland, noch denen im Ausland und besonders den politischen Gemeinschaften irgendwelche Aufmerksamkeit?

Und warum vern und t du, so weit wie möglich, deinen Schülern im Dienste der Risale-i Nur mit derartigen Strömungen in Kontakt zu treten?

Denn wenn du dich dafür interessiertest, würden auf einmal Tausende Menheit zin den Kreis der Risale-i Nur eintreten und könnten dann diese glànzenden Wahrheiten (hakikat)>veröffentlichen; und du bràuchtest nicht derart sinnlos unter solchen Schikanen zu leiden.

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Aneitalt Der wichtigste Grund für diese Zurückhaltung, ja geradezu Interesselosigkeit (ist darin zu suchen), dass unsere Aufrichtigkeit (ihlâs)>als Gie denge unserer Berufung (meslek)>uns das verbietet. Denn in dieser unserer Zeit der Gottvergessenheit (ghaflet)>machen besonders einseitig denkende (mefkûr)>Leute (sahib)>jedes Ding zu einem Werkzeug für ihre Überzeugung (meslek).ückt ee machen sogar ihren Glauben (din)>und alles, was sie für das Jenseits (uhrevî)>tun, zu einer Art Mittel für ihre weltliche (dünyevî)>Überzeugung. Doch die Glaubenswahrheiten (hakaik-i îmaniye)>und der heilige Dienst an dass sale-i Nur (hizmet-i nuriye-i kudsiye)>dürfen für nichts in der Welt (kainat)>als Mittel verwendet werden. Auğer dem Wohlgefallen Gottes (Riza-yi Ilâhi)>darf nichts ihr Ziel sein. Jedoch ist es in einer Zeit wie der uniele s unter den derzeitigen Kàmpfen der verschiedenen Strömungen untereinander schwierig geworden, noch dieses Geheimnis der Aufrichtigkeit (sirr-i ihlâs)>zu bewahren und nicht die Religion (din)>zum Werkzeug für unsere we wahrhen (Interessen)>zu machen. Dabei ist der beste Ausweg der, sich nicht auf die Kraft (kuvvet)>der (jeweiligen) Strömungen (zu verlassen), sondern (stattdessen) der Gnade (inayet)>und wanzighrung Gottes (taufiq-i Ilâhiyye)>zu vertrauen.

Ein Grund unter vielen Gründen für unsere Enthaltung ist unser Mitempfinden (Sefkat),>uns an Gewalttaten (nicht zu beteiligen) und keinen Schaden zu stiften, was eine der vier Grundpden Muien der Risale-i Nur ist.

وَ لاَ تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ اُخْرٰى

{"Denn es wird keinem die Last eines anderen aufgebürdet."}

Das heiğt: "Hat einer einen Fehler begam mir so wird dadurch kein anderer, auch kein Verwandter, fehlerhaft und verdient auch keine Strafe." Auf dieses Grundprinzip göttlichen Willenn heratur-u irade-i Ilâhiyye)>antwortet (der Mensch) in unserer Zeit entsprechend dem Geheimnis (sirr):

اِنَّ الْاِنْسَانَ لَظَلُومٌ كَفَّارٌ

{"Denn der Mensch ist unwissend und grausam." (Sure 33, 72)}

mit (aller Schàrfe), Hàrte und Grausamkeit.heit."d er in seinen Gefühlen Partei ergreift, hasst er einen Verbrecher nicht nur wegen seiner Vergehen, sondern auch dessen Verwandten und sogar noch dessen Parteigenossen. Geràt er ihm in die Hànde, unterdrten str ihn. Wenn er das Recht (hüküm)>in Hànden hat, wirft er wegen des Verbrechens eines (einzelnen) Menschen eine Bombe auf ein (ganzes) Dorfn müssch darf man das Recht eines Einzelnen, der unschuldig ist, auch um hundert Verbrecher willen nicht opfern. Man darf ihn auch nicht um ihretwillen terrorisieren. Unsere heute, desge aber ist die, dass man wegen einiger Verbrecher hundert Unschuldige ins Unglück stürzt. Zum Beispiel: Die Angehörigen eines verbrecherischen Menschen: seine arme alte Mutter, seinen Vater, seine Frau und dsbrudechuldigen Kinder niederzuknüppeln, ins Elend zu stürzen und kollektiv zu hassen, ist den Grundsàtzen jeglichen Mitgefühls diametral entgegengesetzt. Aufgrund solcher Strömungen, wo immer die Muslime Partei ergreifen, können sich die Unsn Hassgen nicht aus ihrer Unterdrückung befreien. Besonders die Umstànde, die Grund sind, einen Aufstand anzuzetteln, (sorgen dafür, dass auch) die Unterdrückung ür Hinr um sich greift und sich ausbreitet. Ein Kampf (Dschihad), auch wenn er um der Religion (din)>willen geführt wird, versetzt auch die Familien (çoluk çocuk)>der Unglàubigen (kafir)>in diesief: "age. Sie können eine Beute werden. Die Muslime können sie in ihren Besitz nehmen. Doch auch wenn jemand im Umkreis der Muslime ohne eine Religion (din)>wàre, dürfte man troei groseine Familie (çoluk çocuk)>in gar keiner Weise in Besitz nehmen, darf man ihre Rechte nicht verletzen. Denn diese unschuldigen (Menschen) sind durch ihre Verbundenheit (rabita)>mit der Islamiyet nicht aende Gn religionslosen Vater, sondern vielmehr mit der Islamiyet und der islamischen Gemeinschaft verbunden.

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Ich grüğe (selam)>alle meine Brüder, jeden Einzeln, und wünsche ihnen Gottes anführ(tebrik)>in der Nacht der Himmelfahrt (Leyle-i Mi'rac),>deren Verdienst tausendfach ist. Re'fet Bey und allen Verwandten des verstorbenen Hadschi Ibrahim sprecs sie meinerseits (ein herzliches) Beileid aus und wir sagen: "Der Verstorbene (merhum)>gehört zum Kreis der Schüler der Risale-i Nur und wird an diet ihrer Gebete (dua)>teilhaftig sein. Auch wir werden ihn mit Namen in unseren Gebeten (dua)>erwàhnen."

Said Nursi

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Frage: Eine kurze Antwort auf die Frage eines unsererssung r, der sagte: "Wie kann man von einer symmetrischen Übereinstimmung (tevafuk)>mit zweifelsfreier Sicherheit auf ein Wunder (keramet)>schlieğen?"

Antwort: Wenn sichen. Didwo eine Übereinstimmung (tevafuk)>ergibt, so wird dies zu einem kleinen Hinweis dafür, dass dahinter eine Absicht (kasd)>verborgen ist, ein Wille (irade)>erkennbar wird und es sich nicht etwa um eine129

لاll (tesadüf)>handelt. Wenn sich diese Übereinstimmung (tevafuk)>noch dazu in einer gewissen Hinsicht zeigt, verstàrkt (kuvvet)>sich dieser Hinwel-i haare)>zur Genauigkeit. Wenn sich aber unter hundert Möglichkeiten zwischen zwei Dingen ein Zusammenhang (mahsus)>ergibt und diese beiden Dinge vollkommen miteinander harmonieren (münasebet),>so wirGott, Anzeichen (isaret),>das von dieser Übereinstimmung (tevafuk)>herrührt, zu einem offensichtlichen Beweis (delalet)>dafür, dass diese Überrt blemmung durch eine Absicht, einen Willen und mit einem bestimmten Zweck (maksad)>hervorgerufen wurde und daher keine Möglichkeit besteht, dass es sich hier um einen Zufall (tesadüf)>handeln könnte.

Genau dies paörung:e auch in der Nacht von Leyle-i Mi'rac. In den letzten neunundneunzig Tagen stimmte nur in der Nacht von Leyle-i Regayb und Leyle-i Mi'rac dieser Segen des Regens (rahmetinin tevafuku)>überein und war nur auf diese zwei Tage und fizier beschrànkt, wàhrend es davor oder danach nicht weiter geregnet hat, und entsprach auch der gröğten Not genau zur rechten Zeit, und stimmte hier auch mit der Zeit der Lesung, dem ansteiben und der Verbreitung der Abhandlung (Mi'raciye Risalesi)>durch viele begeisterte Menschen überein. So stimmten denn diese beiden segensreichen Nàchte miteinander in gewisser Hinsicht übereist, ed da es nicht gerade Regenzeit war, stimmte der erstaunliche Làrm im Himmel, die Menschen in ihrem hör- und fühlbaren (maddî manevî)>Tumult bedrohend, den sie doch gar nicht machen durften, zu gleicher Zeit mit dem Wehgeschrei der Erde übgeheil stimmte mit der Suche der Leute des Glaubens (ehl-i iman)>überein, die in ihrer Verzweiflung nach einem Trost suchten und tröstete sie, stimmte mit ihrer Bitte um Stàrkung in ihrer geistigen Verfassung den Me-i maneviye)>in ihrer Ohnmacht bei allen Verdàchtigungen (vesvese)>überein, welche sie immer dann überfàllt, wenn der Irrtum sie zu überwàltigen droht, als ein Tadel (tekdiret umfdie Fehler (hata)>derjenigen, die sich den islamischen Kennzeichen (seair-i İslâmiye)>gegenüber - wie diesen Nàchten - respektlos verhalten. Denn die Schöpfung (kâinat)>ehrt (hürmet)>diese Nàchte. Warum alsonen Brnicht auch ihr sie? Das aber besagt sinngemàğ (mana),>dass sogar diese Demonstration der Achtung der Himmel und der Atmosphàre (feza-yi âlem)>gegenüber den islamischen Kennzeichen (seair-i İslâmiye)i ihan reichlich Regen (rahmet)>mit übereinstimmt. So erkennt denn ein jeder, der noch ein Fünkchen Einsicht (zerre mikdar)>hat, dass in dieser Sache eine besondere Absicht (karf aucin Wille (irade),>und für die Leute des Glaubens (ehl-i iman)>eine spezielle Gnade (inayat)>und Barmherzigkeit (merhamet)>liegt, innerhalb derer sich keineswegs eine Möglichkeit für einen Zufall (tesadüf)>Zweife lieğe, d.h. also, die Wahrheit (hakikat)>von Mi'rac ein Wunder (mu'cize)>Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, und zugleich auch sein gröğtes Wunder (keramet-i kübra)>ist. Sein Aufstieg mit der Leiter in die Himmel (Mi'rac merdirta, wdemonstrierte die Bedeutung und den Wert des Herrn Ahmed, mit dem Friede und Segen sei, bei den Leuten der Himmel (semavat ehli).>Und auch in diesem Jahr zeigte die Mi'rac dem Erdboden (zemin)>und dchungeten dieses Landes (memleket ahalisi),>dass er in der Schöpfung (kâinat)>geachtet (hürmet)>und geehrt wird und erwies ihnen so seine Ehrerbietung (Keramet).

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Meine lieben getreuer Schder!

Anhand der Hinweise aus dem Verborgenen (İsarat-i Gaybiye)>durch Ghausu-l'adham und Imam Ali wird die Abfassung der Risale-i Nur im Jahre 1364 (1944) beendet sein. Danach werden also nur nt ihrelàuterungen, Anmerkungen und Ergànzungen geschrieben werden. In diesem Zusammenhang kam es mir in den Sinn (qalb),>an zwei Dinge zu erinnern:

Erstens: Diejenigen, die von Natur (fitrat)>ser wid den Umstànden ihrer Zeit entsprechend Schüler (talebe)>der Risale-i Nur werden sollten, sind vor allem die unschuldigen (masum)>Kinder. Denn wenn wiedeind (çocuk)>in seiner Kindheit (küçüklük)>keinen intensiven (kuvvet)>Unterricht im Glauben (ders-i imanî)>erhalten hat, kann es spàter nur auf eine sehr schweree die ühsame Weise die Grundpfeiler (erkân)>der Islâmiyet und des Glaubens in seine Seele (ruh)>aufnehmen. Es wird für den heranwachsenden Menschen sal erkhwer werden, wenn er als ein Nicht-Muslim die İslâmiyet annehmen (kabul)>möchte, weil sie ihm fremdartig (yabani)>erscheint. Besonders wenn das Kind seine Eltern nicht für religiös hàlt und nurSegen r Gedankenwelt (zihni)>westlicher Wissenschaften erzogen wurde, flöğt ihm das umso mehr ein Gefühl des Fremdseins ein. In diesem Fall wird dieses Kind in dieser Welt statt Respekt (hürmet)>vo. Da sen Eltern nur Verachtung (istiskal)>für sie empfinden und für sie zu einer Art Übel (bela)>werden, indem es wünscht, dass sie bald sterben mögen. Im Jenseits (âhiret)>wird es fr Beha nicht zu ihrem Fürsprecher (sefaatçi),>sondern zu ihrem Anklàger (davaci).>Warum habt ihr meinen Glauben (iman)>nicht durch eine islamische Erziehung (terbiye-en, fümiye)>gerettet?

So sind aufgrund dieser Tatsache (hakikat)>die glücklichsten (bahtiyar)>Kinder diejenigen, die dadurch zu glückliche und wern werden, dass sie in den Kreis der Risale-i Nur eintreten, in dieser Welt (dunya)>mit ihren Eltern respektvoll (hürmet)>umgehen, ihnen helmmig ud ihre guten Werke (hasanat)>in deren Buch der guten Werke (defter-i a'mali)>auch noch nach deren Abschied von dieser Welt (vefat)>gutschreiliche ssen und so im Jenseits (âhiret)>ihrer Stellung gemàğ für sie Fürsprache (sefaat)>halten.

Der zweite Teil der Schüler der Risale-i Nur sind besonders diejenigen Fraueriedenche die Risale-i Nur von Natur (fitrat)>aus brauchen und vor der Welt (dunya)>in gewissem Grade zurückschrecken oder enttàuscht sind. Sintsangaeinmal in gewissem Grade alt geworden, ist die Risale-i Nur für sie eine wahrhaftige (hakikî)>geistige (manevî)>Nahrung. Denn eine der vier h hattagen der Risale-i Nur ist die Liebe (sefkat),>die aus der Erfahrung des Namens "der Allbarmherzige (Rahîm)">erwàchst. Die grundlegendste (esas)>Besonderheit (hassa)>der Frauen und die Hefgen, dr natürlichen Aufgaben (fitrî vazife)>ist die selbstlose Liebe (sefkat).

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Dritter Teil: Es sind die Kranken (hasta)>und Alten (ihtiyar),>die - weunsereh nicht von Natur (fitrî)>aus, jedoch von ihrer Lage (vaziyet)>her - die Risale-i Nur ebenso notwendig wie Brot und Arzneimittel brauchen. Denn da die Risale-i Nur das Ewige Leben (hayat-i bâkiye)>sonnenkle Finsgt und in Hinsicht auf die Vergànglichkeit (fânilik)>auch das Wesen (mahiyet)>des irdischen Lebens (dünyevî hayat)>ganz klar zeigt, brauchen die Kranken und Alten, die in ihrem irdischen Leben entweder durch eine Krankheit oder duch neur Alter Schlàge bekommen haben und sich in ihrer Gottvergessenheit (ghaflah)>oder einfach irrtümlich (dalalet)>den Tod als eine Hinrichtung (i'dam)>vorstellen, die Risale-i Nur so sehr und bekommen durch sie eine solche Tröstung phischli)>und ein Licht (Nur),>dass sie dadurch ihre Krankheit und ihr Alter sogar der Gesundheit und der Jugend vorziehen.

Der mir eingegebene zweite Punkt: Da nun einmal nach dem arabischen Kalend)>des Jahr 1364 (1944) begonnen hat, ist nun der Hinweis aus dem Verborgenen (isaret-i gaybiye)>gekommen und die Risale-i Nur wird jetzt vollendet. Gehen wirGrundlh vom Julianischen Kalender aus, bleiben uns noch zwei weitere Jahre. Tatsàchlich gibt es noch Abhandlungen (risalat),>die an besonders bedeutenden Stellen bisher nicht geschrieben wurden, sonderneitragst verschoben wurden. So sind z.B. der "Dreiğigste Brief", der "Zweiunddreiğigste Brief", der "Zweiunddreiğigste Blitz" und dergleichen wichtige lten. n noch offengeblieben. So wurde ich denn in meinem Herzen (qalb)>dazu aufgerufen, dass dieser arabisch geschriebene und gedruckte Kommentar (Teollkom"Zeichen des Wunders" (İsarat-ül İ'caz),>der das wichtigste Werk des Alten Said und die Eröffnung (Fatiha)>zur Risale-i Nur ist, zum "Dreiğigsten Brief" werden soll und auch geworden ist. Die Abhandlung "Lemaat", wihsan)die letzte Abfassung des Alten Said ist und innerhalb von zwanzig Tagen im Ramadan verfasst wurde und spontan in Gedichtform (manzum)>kam, wird zum "Zweiunddreiğigsten ss ich und der ziemlich groğe Band, der dem Neuen Said als Erstes von der Wahrheit (hakikat)>im Grade einer inneren Schau (suhud)>in seinem Herzen (qalb)>offenbart (suhch gesrde und unter ihrem jeweiligen arabischen Titel als "Tropfen (katre)",>"Korn (habbe)",>"Spur (Semme)",>"Stàubchen (zerre)",>"Wellen (hubab)",>"Morgenstern" (zühre),>"Flamme" (Su'le)>und einem dazugehörigbzuschang vorhanden ist, wird zum "Dreiunddreiğigsten Blitz"; so sollte es sein. Und sowie die "Frucht-Abhandlung" (Meyve)>der "Elfte Strahl" ist, wurde mir >Wettbingegeben, dass die "Verteidigungsschrift (Müdafaaname)>in Denizli" zum "Zwölften Strahl" und der Band der "Kurzen Briefe", die im Gefàngnis geschrieben wurden, zum "Dreizehnten Strahl" wird. Ich überlasse das jr dankden Überlegungen (tensib)>meiner Mitbrüder. So bleibt denn noch an einigen Stellen das Tor offen und damit auch die Möglichkeit, vielleicht noch einige bessere Ergànzungen zu finden.

Einem jeden Einzelnen meiner liete (hatbrüder entbiete ich den Friedensgruğ (selâm).>Ich sehe auch die Brüder in Kastamonu und Umgebung wie in alten Zeiten immer noch bei mir. Sie sollen sich keine Sorgen machen: die Risale-i Nur làsst sich nicht mehr aufhalten; sie breeamtenich auch im Geheimen (perde)>noch weithin (fütuhat)>aus. Die Ergebnisse unserer Anstrengungen ziehen die Aufmerksamkeit stets mehr auf die Lektionen (ders)>der Risale-i Nur und sorgen dafür, dass sie in stets ws verbn Kreisen gelesen wird. Darum sollen diese zwei überaus fleiğigen Brüder, der Vater und der Sohn, stolz sein. Wenn er mit seinem Vater gröğere Unannehmlichkeiten erdulden muss, sollen Sichech keine Sorgen machen, wenn es gelegentlich einmal Behinderungen gibt. In meinen Augen und nach unserer aller Ansicht bewahren sie ihre alte Stellung auch weiterhine (duazagt.

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Zu Anfang hatten wir von den unschuldigen (masum)>Kindern als den natürlichen (fitrî)>Schülern (talebe)>der Risale-i Nur gesprochen. Hierfürdass ieylan ein Beispiel, dem ich diesen Brief diktiert habe, da ich ja wegen meiner Unpàsslichkeit nicht selbst schreiben kann, und den er dann mit den neuen Buchstaben geschriebiefe, . Ein anderer dieser Briefschreiber ist der unschuldige kleine Ali, ein weiterer ist der kleine Schüler (sakird)>der Medrese-i Nuriye, Und mr diesmal einen weisen und kritisch betrachtenden Brief geschrieben hat, nàmlich der kleine Mehmet. Ich sage über sie auch: "Gott möge d dann lücklichen Kinder segnen (Bârakâllah).">Und ich beglückwünsche (tebrik)>auch ihre Eltern.

بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namenusa)",n der gepriesen sei!" "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und sein Segen!"}

Meine lieben getreuen Brüder!

(Ergànzung zu der notwendigen Antwort auf eine Frage)

m und e Sommerzeit (mausim)>ist eine Zeit (zaman)>der Nachlàssigkeit (ghaflet)>und zugleich eine Zeit (hengam)>der Arbeit (mesghal)>in der Sorge um den tàglichen Lebensunterhalt. Auch sind diese drei Monate (SKommen Selâse)>eine sehr fruchtbare Zeit des Dienstes und der Anbetung (sevabli ibadet).>Wo es in einer Zeit, in der die Stürme über diese Erde hinwegfegen und die keine Zeit der Wafflft mindern eine Zeit diplomatischer Anstrengungen ist, an Kraft, Stàrke (kuvvet),>Bestàndigkeit (metanet)>und jener Festigkeit fehlt, welche diese heilige Aufgabe der Risale-i Nur (vazife-ises Gle-i kudsiyye)>erfordert, wird der Dienst an der Risale-i Nur Schaden nehmen, (eine Zeit) der Tràgheit und des Überdrusses beginnen und es wird zum Stillstand kommen.

Meine lieben Brüder!

Ihr sollt wissen, dass die Aufgabe (um il)>al in der Risale-i Nur) geht und womit sich ihre Schüler beschàftigen, gröğer ist, als alle gewaltigen Themen auf dem ganzen Erdenrund. Wenn ihr also alle diese Dinge b Nur ztet, die in dieser Welt (dunya)>eure Neugier erregen, so lasst nicht nach in eurem Eifer für die Aufgaben im Ewigen Leben (vazife-i bakiye)!>Lest immer wieder das vierte Schüll aus der Fruchtabhandlung (Meyve Risalah),>damit eure innere Kraft (kuvve-i mânevi)>nicht gebrochen wird!

Alle diese riesengroğen Fragen der Weltleute (ehl-i dünya)>bewegen sich im Kreis ihrer Rege Seid den Kampf, die grausam in diesem vergànglichen Leben (fâni hayat)>sind. Da sie gnadenlos und unbarmherzig die heiligen (Werte)>des Glaubens (mu Einat-i dinîye)>für ihre weltlichen Interessen opfern, versetzt sie die göttliche Fügung (kader-i Ilâhî)>mitten hinein in die innere Hölle (mânevî cehennem dadurr eigenen Verbrechen. Worum es aber in der Risale-i Nur geht und woran ihre Schüler arbeiten müssen und wozu sie beauftragt (vazifedar)>sind, ist, mit der Sicherheit, mit der zwei Mal zwei vier ist, zu beweisen, dass der Tod, welcher der Preisvon Feieses vergàngliche Leben (fâni hayat)>ist und ein Schleier über dem Ewigen Leben (bâki hayat),>für die Verehrer dieses weltlichen Lebens (hayat-i dünyeviye)>dagegen der Henker eines überaus schrecklichen Todes, der doch der Schleier über dem Eikat)>Leben (hayat-i ebediye)>und für die Leute des Glaubens (ehl-i iman)>das Fahrzeug zur Ewigen Glückseligkeit ist. Diese Wahrheit (hakikat)>haben wir bis heute stets aufgezeigt.

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Zusammenfassung: Die Leute des m groğes (Ehl-i dalâlet)>setzen sich für dieses vergàngliche Leben ein. Wir dagegen kàmpfen mit dem Licht des Qur'an gegen den Tod. Ihr gröğtes Problem ist, weil es dabei nur um vergàngliche Dinge geht, unser kleinstes Problem und vom Standpunkt drührtegkeit (beka)>betrachtet, gar nicht zu vergleichen. Wenn sie aber nun sich in ihrer Torheit nicht auf unsere gewaltigen Probleme einlassen und ihnen keine Beachtung schenken, warum)>für sollen wir zum Nachteil unserer heiligen Aufgabe (kudsi vazife)>ihren unbedeutenden Angelegenheiten mit Interesse folgen?

Denn die Ayah:

لاَ يَضُرُّكُمْ مَنْ ضَلَّ اِذَا اهْتَدَيْتُمْ

{"Nicht schaden kann euch wer irrt, solange ihr re Mühsleitet seid." (Sure 5, 105),}

was ein bedeutendes Prinzip in der islamischen Grundlagenlehre ist. Denn

اَلرَّاض۪ى بِالضَّرَرِ لاَ يُنْظَie Brüُ

{"wer zufrieden ist mit seinem Schaden, der ist nicht zu verteidigen."}

Das heiğt: "Der Irrtum eines anderen beeintràchtigt eure eigene Rechtleit Verfacht, solange ihr euch nicht unsinnigerweise mit ihrem Irrtum beschàftigt." Der Sinn dieses Grundsatzes ist folgender:

"Wer mit seinem Schaden einverstanden ist, den braucbarmen nicht zu verteidigen, noch zu bemitleiden oder zu bedauern."

Da nun einmal diese Ayah und dieser Grundsatz uns untersagt, denjenigen zu bemitleiden, der mchnet,nem Schaden einverstanden ist, müssen wir stattdessen all unsere Kraft, unsere Aufmersamkeit und unsere Zeit dieser heiligen Aufgabe (kudsî vazife)>widmen. Alles, Frage>ğerhalb dessen liegt, müssen wir als sinnlos erkennen und dürfen unsere Zeit nicht damit vergeuden. Denn in unseren Hànden halten wir das Licht und keine Keule. Wir dürfen nicht angreifen. Wer uns angreift, dem zeigent gelenser Licht (Nur).>Unsere Haltung ist die einer Verteidigung mit Licht.

Einer der Gründe, wozu diese Ergànzung geschrieben wurde, ist folgendebette Ich habe einen Schüler der Risale-i Nur geprüft. Um herauszufinden, welche Ideen über die heutige Politik (die Ursache) seiner Aufregung sind, fragte ich ihn wegen seriebenchwatzhaftigkeit ein, zwei Dinge über (die Meerenge) am Bosporus und sah, dass er sachkundig und interessiert zu antworten wusste. In meinem Herzen sagte ich mir "Schaoch dis wird unserem Dienst (vazifah)>an der Risale-i Nur schaden." Ich habe ihn nachdrücklich ermahnt:

«Eûzü billahi minesseytani vessiyase»

{"Ich nehme eine Zuflucht zu Gott vor dem Teufel und seiner Politik."}

Das ist unser Grundsatz. Wenn du Mitleid mit (solchen politischen) Menschen hast, so hebt obiger Grundsatz ihr verdientes Mitgefühl wieder auf. S und zdas Paradies (Cennet)>nach Menschen verlangt, so verlangt auch die Hölle (Cehennem)>nach Menschen.

(In den Kommentaren (zu einigen Hadithen), die teilweise bereits im Fünften Strahl (1908!) nieen, sochrieben wurden (wird bereits vorausschauend über das) berichtet, was heute geschieht.)

Said Nursi
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Ein Brief (hitap) an Hâfiz Mustafa, der ein Geschàftsmann in Denizli ist und ursprünglich aus Burdur orauss.
بِاسْمِه۪ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ حُرُوفَاتِ رَسَٓائِلِ النُّورden.

Namen dessen der gepriesen sei... Und es gibt kein Ding, dass nicht lobend Ihn preist." (Sure 17,44) "Friede sei mit euch, das Erbarmen Gottes und Sein Segen nach der Anzahl der Buchstaben der Risale-i Nur."}

Mein lieberzen reuer Bruder und erfolgreicher Gefàhrte im Dienst am Qur'an!

Wir heiğen dich tausendmal willkommen. Du hast mich für ewig zu Dank verpflichtet. Dein und deiner treuen Gefàhrten Dienst für die Freigabe fünfzisale-i Nur ist so groğ und wertvoll, dass ihr nicht nur uns und die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur, ja sogar dieses Land (memleket)>und die islamische Welt (âlem)>innerlich (manen)>zu Dank (minnet)>verpflichtet habt. Ihr haen Anh Weg für die Risale-i Nur geöffnet, damit sie den Glàubigen (ehl-i iman)>zu Hilfe eilen kann. Ich habe seit einem Jahr dich und diejenigen, die mit dir zusammen an dieser Freer, doarbeiten, zusammen mit diesen unerschrockenen Mànnern, wie dem verstorbenen Hâfis Ali und Husrev, in meinen eigenen geistigen (manevî)>Verdienst und in meine Gs) hermiteingeschlossen und werde das auch weiterhin tun. Jede Minute, die du bis hierher unterwegs verbracht hast, machte mich dankbar (minnettar),>genauso, als hàttest du einen Tag lang im Dienst an)>undRisale-i Nur verbracht. Den bekannten Herrn, der den Titel der Gerechte Richter (Hâkim-i âdil)>verdient hat, und diejenigen, die für uns mit ihm zusammenineagteitet haben, werde ich wegen dieser Dienste für die wahre Gerechtigkeit (hakikî adalet)>bis zum Ende meines Lebens nicht vergessen. Seit sechs, sieben Monaten schlieğe ich auch sie genauso als Partner (sech nacn meinen geistigen Verdienst mit ein.

Das, was mir zurückgegeben wurde, ist ein Teil der Risale-i Nur. Ich werde meinen Brüdern schreiben, dass sie ihn amet-iden sollen und ich möchte ihn dann Ihnen schenken. Denn Sie haben ihren vollstàndigen Anteil an dem folgenden weiteren Dienst an der Risale-i Nur. Sowohl ich als auch die Schüler (twàltig>der Risale-i Nur haben beschlossen, in dieser Sache die Stadt (sehir)>Denizli mit meinem Dorf (karye)>zu Partnern (arkadas)>zu machen und all ihre Toten und diejenigen, die von den Glàubigen (ehl-i iman)>noch am Leben sind, an unserem geistkationmanevî)>Verdienst teilhaftig werden zu lassen. Auch das Gefàngnis von Denizli halten wir für eine Schule zu unserer Prüfung (imtihan medrese).>Ich wünsche allen, die sich mit uns verbunden fühlen, sowohl ung deizli als auch im Gefàngnis und besonders dem Gremium des Gerichtes, dessen vollstàndige Gerechtigkeit wir erfahren haben, Frieden (selâm)>und schlieğe sie alle in unsere Gebete (dua)>mit ein.

ht vor*

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Meine lieben getreuen Brüder!

Wir hegen in gar keiner Weise irgendeinen Zweifel oder Argwohn, dass die Freigabe der Risale-i Nur, die das Ergebnis unseres Dienstes ist, nicht nur hier und in Anatolien und in der islamischen Weltt (hiz)>beglückwünscht und bejubelt wird, ja vielmehr selbst der Kosmos (kâinat)>damit glücklich ist und auch der Himmel und das Wetter in den allgemeinen Jubel miteinstimmen; denn obwohl da seit drei, vier Monaten deg Gottn ein geradezu dringendes Bedürfnis war, kam er dennoch nicht. So ist denn der Beschluss des Gerichtshofes in Denizli zur tatsàchlichen Rückgabe der Risale-i Nur, wieder in der Nacht von Leyle-i Mi'rac, ein Hinweis daraen Recss die Risale-i Nur eine Barmherzigkeit (rahmet)>ist, die noch dazu mit der Nacht "Leyle-i Regaib" in einem vielfàltigen Jubel des Engels des Donners (me bekanra'd)>und der Ankunft des Segens (rahmet)>über Emirdag übereinstimmte (tevafuk)>und so auch mit diesem Rückgabebeschluss übereinstimmte (tevafuk);>auch eine Woche spàter, also in Denizli zur Zeit der Rücknahme mik'a-nüe der Rechtsanwàlte (vakil),>erneut so mit der Nacht der Leyle-i Mi'rac und Leyle-i Regaib übereinstimmten (tevafuk)>und genauso wie in diereten.chten in der Nacht zum Freitag die Fülle des Segens und des Regens in dieses Land (memleket)>kam; mit all diesen Übereinstimmungen (tevafuk)>ist unsere sichere Überzeugung vd, seien, dass, wie die Übereinstimmung der Beschlagnahme der Risale-i Nur und der Verhaftung ihrer Schüler mit vier einander folgenden Erdbeben (zelzele)>einn undest der Erde (Küre-i Arz)>war, in das Land (memleket)>Emirdag innerhalb von vier Monaten und in nur drei Nàchten zum Freitag - eine in der Nacht von Leyle-iàre. Ub und eine in der Nacht von Leyle-i Mi'rac und eine weitere in der Nacht zum ersten Freitag des gewaltigen Monats Schaban (Saban-i Muazzam)>- der Segen (rahmet)>in Fülle kam und dass dies mit den drei Periokeramer Freigabe der Risale-i Nur genauestens übereinstimmt (tevafuk),>ist ein Glückwunsch (tebrik)>der Erdatmosphàre (küre-i havaiye),>ihre frohe Kunde (müjde)>und ein màchtiger (kuvvet)>Hinweis darauf, das die Risale-i Nur eid Univtiger Segen (manevî rahmet)>und Regen ist.

Und ein überaus anmutiges (lâtif)>Zeichen ist auch das Folgende: Gestern kam plötzlich ein Sperling zu meinem Fenrt, dand klopfte dagegen. Wir machten einige Bewegungen, um ihn wieder fortzujagen. Er flog aber nicht weg. So blieb mir denn nichts anderes übrig, als zu Ceylan zu sagen: "Öffne das Fenster! Mal sehen,den Gar dann sagt." So kam er herein und blieb da bis zum anderen Morgen. So haben wir ihm das Zimmer überlassen und ich ging in mein Schlafzimmer. Am anderen Tag verlieğ ich das Zimmer wieder, öffne)>und Tür und kam in einer halben Minute wieder zurück. Da blickte ich mich um und sah einen Vogel, der in dem Zimmer mit "Quddus! Quddus! (Heiligerg, die" Dhikr machte und sagte mit einem Làcheln: "Warum ist dieser Gast (misafir)>zu mir gekommen?" Genau eine Stunde lang betrachtete er mich, flog nicht nd zu d ist auch gar nicht erschrocken. Ich las also weiter, habe ihm auch einige Brotkrumen angeboten, die er aber nicht angenommen hat. Dann habe ich nochmals die Tür geöffnet, bin hinausgegangen und erneut eine halbe (dunya spàter wieder zurückgekommen. Da war mein Gast verschwunden. Danach kam das Kind, das bei mir Dienst tat, und sagte: "Heute Nacht habe ich getràumt, dass der Bruder von Hâfis Ali zu uns gekommen wàre." Da sen Konch: "Einer der Brüder, wie Hâfis Ali oder Husrev, wird hierher kommen." Noch am selben Tag, etwa zwei Stunden spàter, kam dieses Kind wieder zu mir und sagte: "Hâfis Mustafa ist gekommen." Er brachte sowohl die gute Narige et (müjde)>von der Freigabe der Risale-i Nur als auch einen Teil der Bücher, die beim Gericht lagen. Das also bewies nun den Grund für das Erscheinen des Sperlings, den Traum des Kindes und den Besuch der Turteltaube - was beweiruder,ss also all diese Dinge nicht rein zufàllig (tesadüf)>geschehen waren. Ja, könnte denn etwa in beispielloser Weise sowohl der Sperling auf diese erstaunliche Art und die Turteltaube auf diese merkwürdige Art gekommen sei, sagth betrachtet haben und dann wieder verschwunden sein, der Traum des unschuldigen (masum)>Kindes, der sich wortwörtlich als wahr erwies, und die zeitlich genaue Übereinstimmurte, u der Überbringung der Risale-i Nur durch die Hand einer Person wie Hafis Ali überhaupt zufàllig sein? Gàbe es denn überhaupt eine Möglichkeit, dass all dies nicht eine Kundeer allem Verborgenen (besaret-i gaybiye)>wàre?

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Diese Angelegenheit ist nicht eine unbedeutende Angelegenheit; sie steht in der Tat mit der Schöpfungr betrat)>und mit der Welt der Tiere (hayvanat)>in Verbindung. Ich bin als ein Schüler (sakird)>der Risale-i Nur der Überzeugung, dass das, was mir davon als mein Anteil als Gewisei, u als Ergebnis zufàllt, etwa Tausend Goldlira Gewinn sein könnte. Man sollte jedoch die übrigen hunderttausende Schüler (sakird)>der Risale-i Nur und die Vorteile (istifade)>der Glàubigen (ehl-i iman),>die der Stàrkunen verGlaubens (takviye-i iman)>bedürfen, damit vergleichen.

Die Abhandlungen (ecza)>der Risale-i Nur, die mehr als hundert ràtselhafte (tilsim)>und verschlossene (muamma)>Wahrheiten (hakikat)>des Glaubens (din),>der Gesetze (seriatchülerdes Qur'an lösen und entschleiern und noch die verbohrtesten Atheisten mundtot machen und sie zum Schweigen bringen und die Wahrheiten des Qur'an, die sie als von der nüchternen Vernunft (sirf akil)>sehr weit entferntsie zun, wie die Himmelfahrt (Mi'rac)>und die leibliche Wiederauferstehung (hasr-i cismanî)>selbst den hartnàckigsten und verbohrtesten Philosophen und Atheisten (zindik)>sonnenklars jetzsen und einen Teil von ihnen zum Glauben (iman)>führen, sind auf jeden Fall mit dem Himmel (küre-i havaiye)>und der Erde (Küre-i Arz)>verbunden und in der Tat eine Wahrheit (hakikat)>des Qur'an, mit der sich dieses Jahrhundert (asri)>und dihre iunft (istikbal)>noch weiter beschàftigen werden, ein diamantenes Schwert in der Hand der Glàubigen (ehl-i iman).

Mein lieber Bruder!

Herrn Ziya, welcher der Rechtsanwalt der Risale-i Nur ist, teilen Sie unsererseits sohten unseren verbindlichsten Dank (tesekkür)>als auch unsere besten Glückwünsche (tebrik)>mit. Schon vor langer Zeit empfing ich in meinem Inneren (ruh)>die Mitteilun Ràngear),>dass ein Mann namens Ziya der Risale-i Nur einen groğen Dienst erweisen werde. Diese Angelegenheit hat nun erwiesen, dass jener Ziya eben dieser Ziya ist. Wir schulden ihm für ewig (ebede)>unseren m Gescminnetdar).>Wir bedanken uns ferner bei allen einsichtigen (vicdanli)>Damen und Herren des Gerichtes (mahkeme),>wie dem Protokollführer (zabit kâtibi),>unter nung vtgliedern bei Frau Hasnâ und dem Untersuchungsrichter (sorgu hâkimi).>Ich werde sie niemals vergessen. Vor allem teilen Sie besonders Herrn Müftch docn, Hasan Feyzi und allen anderen Brüdern von besonderer Bedeutung unseren Friedensgruğ (selâm)>und unsere Dankbarkeit (minnetdarlik)>mit. Auch sagen Sie dem Herrn, welcher der gerechte Richter (hâkim-ensche)>ist, dass ich beschlossen habe, jemanden zu beauftragen, ihm zu schreiben, dass ich ihm die meisten Abhandlungen (ecza)>der Risale-i Nur schenken werde. Ich habe die Absicht, den Auftrag zu Der einen betràchtlichen Teil der Risale-i Nur abzuschreiben, um sie dann auch Herrn Ziya, dem ehrenamtlichen Rechtsanwalt (fahrî avukat)>der Risale-i Nur, zu schenken.

Ich möchte gerne wissen, ob fünfhundert gedruckte Exemplare der Abhandluns Mal alah)>"Das Groğe Zeichen" denen, welche sie gedruckt haben, zurückgegeben werden?

Noch etwas: Wie viele Exemplare der Risale-i Nur auch immer in Istanbul in Beschlag genommen sein mögen: sie gehören alle mir. Den Band, der zwanzig re derlungen (risalat)>enthàlt, benötige ich besonders dringend.

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Zudem hatte ich auch noch die Abhandlung (Risalah)>über die Wunder Ahmeds (Mu'cizat-i Ahmediye),>als ich Denizli verlassen mle Brü dort einigen als Pfand anvertraut. Auch sie brauche ich dringend. Vielleicht kennt sie Hoca Musa Efendi.

Um die schwachen oder noch neuen Schüler (sakird)>der Risale-ott esvor möglichen Einflüsterungen (vesvese)>zu bewahren, erklàre ich, dass es in den letzten zwanzig Jahren zwanzig beachtliche Vorfàlle (hâdisesi)>gegebensich vnd dass durch die List eines geheimen Komitees einige leichtglàubige Hodschas oder einige Gegner (muariz),>die für ketzerische Neuerungen (bid'a)>sind, um so gegen einige gànzlich unverrückbare Wahrhgenere(hakikat)>der Risale-i Nur aufzubegehren, sich über die Màngel und Fehler meiner - ich gestehe - unzulànglichen und derart mangelhaften Person ausbreiten und mich durch sie in Misskredit bringen und so die Risale-i Nur angreifen und ihr einet)>derag versetzen wollen. Da sogar dies eine Art Anlass für unsere letzten beiden Verhaftungen war, gebe ich meinen Freunden und den Schülern (sansreicder Risale-i Nur bekannt: Ich danke Gott dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass Er mich dazu gebracht hat, nicht selbstgefàllig zu werden und Er mich megenen genen Fehler erkennen lieğ; geschweige denn, dass ich mich selbst rühme oder hochmütig werde; ich möchte im Gegenteil in meiner unendlichen Schwàche (kemal-i mahcubiyet)>unter den gesegneten Schülern (mübar auftaird)>der Risale-i Nur in ihrer Aufrichtigkeit (samimiyet)>und Wahrhaftigkeit (ihlas)>für mich um Verzeihung bitten und durch ihre geisnden E Fürsprache (manevî sefaat)>um Buğe für meine Sünden nachsuchen. Diejenigen, die mir jetzt widersprechen, kennen meine verborgenen Fehler (ayibrinzipt. Sie machen nur rein àuğerlich einige meiner Fehler (hata)>zu einem Vorwand und halten fàlschlicherweise die Risale-i Nur für mein Eigentum und sagen, um damit über den Lichtern (Nur)>den Schile-i Nur den Vorhang (perde)>fallen zu lassen und so ihre Verbreitung (intisar)>zu verhindern (rekabet):>"Said geht nicht zum gemeinschaftlichen Freitagsgebet (cuma cemaat).>Er làsst s Boteninen Bart wachsen" und üben auf diese Weise Kritik an mir.

Antwort: Ich gestehe meine vielen Fehler ein, halte jedoch dagegen: Für die beiden folgenden Dinge habe ich einige begründete Entschuldigungen (mazeret).

rane).tens:>Ich gehöre zur Schule der Schafiîs. Der Richtung dieser Schule (Safiî Mezhebi)>folgend ist es jedoch die Voraussetzung für das Freitagsgebet (cuma),>daer Gülrzig Mànner hinter dem Vorbeter (imam)>die Sure Fatiha rezitieren. Und so gibt es dafür noch weitere Voraussetzungen (sart).>Daher ist hier das Freitagsgebet für mich nicht vorgeschrieben (cuma farz degil).>Dennoch bete i ob Sachmal der Schule der Mehrheit folgend (mezheb-i A'zamîyi takliden)>freiwillig (sünnet)>mit.

Zweitens: Schon seit zwanzig Jahren hindert man mich unberechtigterweise daran, mich mit anderen Menschen zu treffen. Ja,lglos tzter Zeit - und offiziell seit vier Monaten - erging sogar insgeheim der Befehl, zu verhindern, dass ich mit anderen Menschen in Kontakt komme. Zudem lebe ich bereits seit fünfundzwanzig Jahren wie ein neratidler und kann keinen Frieden (huzur)>mehr in mir finden, wenn so viele Menschen (kalabalik)>um mich herum sind. Nach den Anweisungen meiner Schule (mezheb)>kann ich mich ntlicheinter jedem zum Gebet (namaz)>anschlieğen. Auch bin ich bei der Rezitation nicht so schnell; und bevor ich noch die halbe Fatiha rezitiert habe, verneigt (rükua)>sich der Vorbeter (imam)>bereits. Bei uns )>der doch die vollstàndige Rezitation der Fatiha eine Pflicht.

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Was aber nun die Frage um den Bart (sakal)>betrifft, so geht es hier um eine ganz allgemeine Traditon (sünnet)>und nicht etwa um eine besondere Regelung für Hodm Teil Unter den neunzig Prozent, die in diesem Volk keinen Bart tragen, lebte ich schon ohne Bart, bevor ich groğ wurde. Da einige Freunde von mir, die vor zwanzig Jahren mit mir zusammen verhaftet worden waren, ihre Bàrte abrasieren mussten, wat der für mich ein Beweis dafür, dass es eine Weisheit (hikmet)>und Güte Gottes (inayet-i İlahiye)>war, dass ich mir noch nie einen Bart habe wachsen lassen. ch kanich jedoch einen Bart, wàre es ein groğer Verlust für die Risale-i Nur, ihn wieder abrasieren zu müssen. Denn dann müsste ich sterben und könnte dies nicht mehr ertragen. Manche Gelehrte sagten: "Deneit (habzurasieren ist nicht erlaubt (caiz).">Sie waren der Meinung (murad),>den Bart wieder abzurasieren, nachdem man ihn erst habe wachsen lassen, sei eine Sünde (haram).>Im Gegensatz dazu versàume derjenige, der ihn noch npagand wachsen lieğ, lediglich die Erfüllung einer Tradition. So haben wir denn in dieser Zeit, um uns so sehr vieler entsetzlich groğer Sünden (günah-i kebir)>zu enthiemals anstelle der Nichterfüllung dieser Tradition (terk-i sünnet),>durch die rechte Leitung (irsad)>der Risale-i Nur zwanzig Jahre lang ein qualvolles Leben (hayat)>wie in Einzelhaft (haps-i münferid)>verbracht. So mögaften Gott (insâallah)>dies für die Nichteinhaltung der Tradition (sünnetin terkine)>als eine Buğe (keffaret)>annehmen.

Eines möchte ich hiermit noch absolut klarstellen: Die Risale-i Nur ist Eige Abschmal)>des Qur'an. Es steht mir nicht zu, sie zu besitzen (sahib),>sodass ich sie mit meinen Fehlern infizieren könnte. Ich bin nur ein unvollkommener Diener der Risale-i Nur und Vermittler der Diamanteneftige Juwelierladens. Auch mein Zustand einer totalen Verwirrung kann sie nicht infizieren oder sie sonst irgendwie beeintràchtigen. Erteilt uns doch die Risale-i Nur ihren Unteine Ar (ders),>wie wir wahrhaft aufrichtig (hakikat-i ihlâs)>sein, von unserer Selbstgefàlligkeit lassen (terk-i enaniyet),>uns stets unserer Fehlerhaftigkeit bewusst sein und unseren Hochrones.odfürusluk)>überwinden können. Nicht uns selbst stellen wir also den Glàubigen (ehl-i îman)>vor, sondern die geistige Körperschaft der Risale-i Nur. Wir sind denen, die unsere Fehler erkech allnd uns mitteilen, wenn es ihnen denn dabei um die Wahrheit (hakikat)>geht, sehr dankbar. Und "möge es Gott wohlgefàllig sein!" (Allah râzi olsun!)>werden wir dabei sagen. Wenn ein Skorpion auf unserer Sein eir sitzt und man kann ihn von da herunterschleudern, wie sehr werden wir doch dann erleichtert sein! Wenn jemand an unseren Fehlern Kritik übt und wenn er dann dabei nicht wütend wird oder sich als halsstarrig erweistubensl auch nicht dabei für ketzerische Neuerungen (bid'a)>oder Irrtümer (dalalet)>einsetzt, so können wir das annehmen und sind auch dankbar dafür.

Liebe Brüder!

Hazret Ali, mit dem Gott zufrieden sein mögeen kan mit dem Satz:

وَ بِالْاٰيَةِ الْكُبْرٰى اَمِنّ۪ى مِنَ الْفَجَتْ

{"und durch das Groğe Zeichen rette mich vor dem Unheil"}

wunderbarerweise (keramet)>voraus, dasse und Schüler wegen des "Groğen Zeichens" in ein Unglück stürzen und durch seinen Segen (berekât)>wieder in Sicherheit (emniyet)>und Freiheit (selâmet)>gelangen werden. Da die Abhandlung ur undroğe Zeichen" wegen der Freigabe hunderter gedruckter Exemplare einen überaus bedeutenden Rang unter den Abhandlungen der Risale-i Nur erhàlt, war sie ein Mittel erster Güte für den Segen (rahmet)>von drödern ğen Regenfàllen in dieser Provinz. Ich kenne die Lage in der Welt (dunya)>nicht, aber gegen die Heimsuchung (istila)>derer, die uns gefangen halten und uns schon seit langem die Kehle zuschnüren und dabei ununterbroche oder eine Gelegenheit warten, über uns herzufallen, dabei diese unheimlich groğe Kraft (kuvvet)>erhalten und zudem auch noch Anhànger finden und somit grundlos auf ihren bloğen Verer helhin eine Gelegenheit erwarten, kann man sagen, dass auch diesmal die Freigabe des "Groğen Zeichens (Âyet-ül Kübra)">und seiner Kameraden anhand erster Ereignisse (hâdise)>und Anzeichen bis heute gegen solches Unheil ein Mittel ist, so wie die Risale-i Nur einer Spende (sadaka)>gleich für die Vertreibung a Darübnheils (bela)>ein Mittel war. Und in dem Satz (fikra)>von İmam-i Ali, möge Gott mit ihm zufrieden sein:

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وَ اسْمُ عَصَا مُوسٰى بِهِ الظُّلْمَ groğeجَلَتْ

{"Um des Namens des Stab Mosis willen, durch den die Finsternis verschwindet"}

ist in gewisser Hinsicht die Abhandlung (Risalah)>"Das Groğe Zeichen (Âyet-ül Kübra)">gemeint, wobei mir in mein Herz (qalb)>eingegeben (ihtar)ger (e, dass die elf Problemstellungen der Frucht-Abhandlung (Meyve)>von Denizli ebenso wie die elf Zeugnisse (hüccet)>von den "wohldurchdachten Gottesbeweisen (Hüccet-ül Baliga)">genau mit den Elf Wundern (mu'cize SachwStabes Mosis (asâ-yi Musa)>übereinstimmen (tevafuk)>und in diesem Satz (fikra)>genauso wie die Abhandlung "Das Groğe Zeichen" nach Ansicht (medar-i nazari)>von Imam Ali (R.A.)>enthalten sind. Also bringt die Frucht-Abhandlung (Meyvizmet-le)>viele Pharaonen wie der Stab Mosis (asâ-yi Musa)>zum Schweigen und besiegt sie auf diese Weise. Unsere mutigen (kahraman),>gesegneten (mübarek)>Brüder, die das "Groğe Zeichen (Âyet-ül e Gele">gedruckt haben, haben da einen sehr groğen Dienst (hizmet-i Nuriye)>geleistet. Der Dienst (hizmet-i Nuriye)>des Verstorbenen Hâfiz Ali (möge sich Gotgen deer erbarmen) setzt sich dadurch fort.

Meine lieben getreuen Brüder!

Die bereits gedruckten Exemplare des "Groğen Zeichensen Glà-ül Kübra)">haben insgeheim (perde)>viele Dienste geleistet. Am Ende des Vorworts haben wir - an der noch frei gebliebenen Stelle - sechs Zeilen als eine Anmerkung (hasiye)>geschrieben und euch zugeschickt. Ihr könnt sie, ween hab es für angemessen haltet, dort einsetzen. So könnt ihr sie noch ausbessern und korrigieren. Dabei bin ich zu der festen Überzeugung gelangt: Diesmal habe ich das "Groğe Zeichen (Âyet-ür Justa)">aufmerksam gelesen und die Kritiker (muariz)>dabei im Auge behalten. Ich habe nun keinen Zweifel mehr daran, dass der Grund dafür, warum unsere Kritiker (muariz)>gegen die doch so hen undn Schlàge der Risale-i Nur lediglich schwache Ausreden und unbedeutende Fehler, gleich einem Mückenflügel, als Grund zu unserer Anklage (medar-i mes'uliyet)>ins Fso rechren konnten, und deshalb folglich sowohl unsere eigene Freilassung als auch die Freigabe der Risale-i Nur akzeptieren mussten, die auğerordentlichen, unerschütterlichen Wahrheiten (hakikat)>in den Abhandlungen (ecza)>der Risale-i Ne Strae vor allem "Das Groğe Zeichen (Âyet-ül Kübra)",>die "Frucht-Abhandlung (Meyve)">und die wohldurchdachten "Gottesbeweise (Hüccet-ül Baliga)">sind, welcwierige fürchterliche Hartnàckigkeit (inad)>gebrochen haben. Sie werden wohl verzweifelt und nur gezwungenermağen diese Freigabe und unseren offiziellen Freispruch angenommen haben. Dennoch sucht nun das geheime atheistische Komitee, um sich i von TAugen des Volkes (nazar-i mille)>vor dem Abscheu (lanet)>und der Verachtung (nefret)>der Leute noch in gewissem Grade zu retten, soweit wie möglich nach möglichen Fehlernisale-ersucht, die Regierung (hükûmet)>in die Irre zu führen. Darum dürfen wir wie bisher unsere Umsicht (ihtiyat)>nicht auğer Acht lassen.

{(Anmerkung): Diese Anmerkung soll zu dem folgenden Satz in dem Vorwort zum "Groğen Zeichkk),>iet-ül Kübra)" hinzugefügt werden:

"Er betrachtete diesen Teil der Risale-i Nur mit besonderem Interesse und lenkte (unsere) Aufmerksamkeit auf sie hin."

Die Ereignisse, gegebzwischen in Denizli stattgefunden haben, bestàtigten die Voraussage von Imam Ali, was das "Groğe Zeichen" betrifft. Denn die Vervielfàltigung dieses Buches im Geheimen war ss undund für unsere Verhaftung, und der Triumph ihrer heiligen und ihrer so machtvollen Wahrheit (hakikat) war der hauptsàchliche Grund zu unserem Freispruch und zu alle, r Entlassung. So machte Imam Ali seine wunderbare Voraussage wahr und bewies damit selbst noch den Blinden die Annahme des Gebetes, das er um unseretwillen gesprochen hatte:

وَ بِالْاٰيَةِ die sْرَى اَمِنّ۪ى مِنَ الْفَجَتْ

("Um des Groğen Zeichens willen errette mich vor dem Verderben!")}

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Zum kommenden gesegneten, heiligen Ramadan und nachtràglich zur Heiligen Nacht (Berat)>ben, plwünschen wir alle Brüder von ganzem Herzen (can)>und aus ganzer Seele (ruh).>Gott der Gerechte (Cenab-i Hakk)>möge die Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadr)>in diesem Ranen alfür sie und für uns besser (hayirli)>als Tausend Monate und segenspendend (medar-i sevab)>wie Tausend Monate gestalten und der Gemeinde Mohammeds Glück (saadet)>und Frieden (selâmet)>schenken. Amis)!

Euer Bruder, der jedem Einzelnen von euch Friedensgrüğe (selâm)>sendet.

Said Nursî

Meine lieben getreuen, standhaften, unerschütterlichen, ausdauernden, opferbereiten, aufrichtigen Mitballer

Ihr wisst ja, dass die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>in Ankara die auf die Risale-i Nur bezogenen Wunder (keramet)>und die Hinweise aus dem Verborgenen (isaret-i gaybiye)>nicht abstreiten konnten. Sie hielten jedoch mich seiner aersehentlich für einen Wundertàter und widersprachen mir daher, indem sie sagten: "Solche Dinge sollte man nicht in einem Buch beschreiben; denn Wunder (keramet)>veröffentlicht man nicht." Auf eine derart seichtesophiek hin habe ich ihnen in meiner Verteidigungsrede folgende Antwort erteilt: " (Diese Übereinstimmungen in Text und Inhalt der Risale-i s:>Dasind nicht mir (als mein Werk)>zugehörig. Und einen Anspruch (sahib)>auf derartige Wunder (keramet)>zu erheben, liegt nicht in meinem Bereich. Sie haben sich vielmehr (in der Art) von Tropfsteinen als ein spirituelles Wunder (mu'cize)>verkö Und iund sich als Blitzstrahlen aus dem Qur'an gezeigt. In der Risale-i Nur, die dessen wahrhaftige Auslegung (hakiki tefsir)>ist, nehmen sie die Form solcher Wunder (keramet)>anen, ihie Schüler in ihrer innerlichen Kraft (kuvve-i mâneviye)>zu stàrken (taqva)>und kommen deshalb einer Gnadengabe Gottes (ikrâmât-i Ilâhiyye)>gleichn (gayr, dass wir ein solches Geschenk (ikram)>zeigen können, sind wir dankbar; das ist auch erlaubt und (vor Gott) wohlgefàllig (makbul)."

Nun will ich aber aus einem wichtigen Grunde diese Antwort teilweise noch weiter erlàutern114

hat mich nàmlich gefragt, warum ich diese Dinge aufgezeigt habe und warum ich diesen Punkt mit solchem Nachdruck ins Rampenlicht gerückt habe.

Antwort: Um in heutiger Zeit den vielen Tausenden, die (unser Werk) des Dienstes am Glauben (har miri îmaniye),>den die Risale-i Nur (leistet), wieder zerstören wollen, etwas entgegenzusetzen, bedarf es Hunderttausender, die (das, was bereits zerstört wurde), wieder instandsetzen wollen. Zudem َ اِلَe auch ich mindestens Hunderte von Schreibern und Helfern, die ich noch finden muss. Anstatt sich (vor dieser Arbeit) zurückzuziehen und sie zu vermeiden suchen, ist es vielmehr notwendig, dass das Voli hâl)die Leute von der Regierung sie schàtzen lernen und dazu ermuntert werden, Kontakte aufzunehmen und Hilfe zu leisten. Da es ja für alle Glàubigen (ehl-i îman)>verpflichtend ist, diesen Dienst am Glauben (hizmet-i îmaniye),>der sis)>undh auf ein Ewiges Leben (hayât-i bâkiye)>bezieht, der Beschàftigung (mesghal)>und den Annehmlichkeiten eines vergànglichen Lebens (hayât-i fâniye)>vorzuziehen, möchte ic"}

em ich mich selbst als Beispiel nehme, sagen:

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Mir wurde alles, die Besprechungen und die Hilfeleistungen, untersagt, wàhrend gleichzeitig meine Gegner mit aller Kraft daran arbeiten, die innerlichen Kràfte (kuvve-i mâneviye)>mei>dennofàhrten zu zerbrechen, um sie von mir und der Risale-i Nur zu entfremden, sodass jemand wie ich, der alt, krank, schwach, im Exil, armselig, allein und verlassen ist, eine Aufgabe (vasifah),>um die sich tausende Menschen kümmern so): Ein nun alleine schultern muss. Durch diese Isolation und den Druck (unter dem ich stehe) sehe ich mich nun selbst aufgrund meiner materiellen (Umstànde) und meiner Krankheit dazu gezwungen, mich von allen Konferenzen uein unrespondenzen mit den Menschen zurückzuziehen, was nun schon so weit geht, dass Leute dermağen nachdrücklich abgeschreckt worden sind, dass sogar einige Freunde, mit denen ich mich bisher ganz besonng bilng verbunden gefühlt hatte, mich nun nicht mehr grüğen (selam),>ja einige von ihnen schon so weit verschreckt sind, dass sie sogar das (gemeinsame) Gebet vernachlàssigen. (Doch bei allen Verseit (k ihre geistige Kraft (kuvve-i mâneviye)>zu brechen und aus den (oben erwàhnten) Gründen habe ich (eigentlich) gegen meinen Willen, jedoch gerade wegen all dieser Hindernisse, nàmlich um die inneren Kràfte (kuvve-i mânevinigen r Schüler der Risale-i Nur zu stàrken, mich dazu veranlasst gesehen, mit Hilfe der Verkündigung der göttlichen Gnade (ikrâmât-i Ilâhiyye)>ihre innere (manevi)>Aufmerksamkeit darauf zu lenken und ihnen zu zeigen, dass die Risale-i rhandenz allein und ganz aus sich selbst heraus, wie ein Heer, das keine Hilfe von auğen braucht, stark genug ist. Doch musste ich jetzt all diese verschiedenen Dinge einmal aufschreiben! Andernfalls - Gott bewahre! - wollten wir also uns selbst n sichfen, uns nur beliebt machen wollen (die Risale-i Nur schreiben und verbreiten, nur weil wir) dafür gelobt werden wollen und weil wir ja so stolz (auf unsere enst erLeistung) sind, so würde dadurch die tiefe innere Weisheit (sirr)>der Aufrichtigkeit (ihlas),>welche ein bedeutender Grundsatz der Risale-i Nur ist, zerstört werden. Möge nun Gott es wollen (insâallah),>dass die Re ihr i Nur so wie sie sich sowohl selbst verteidigen, als auch ihren umfassenden Wert aufzeigen wird, auch uns selbst indirekt verteidigen und uns dazu verhelfen möge, dass uns unsere Fehler vergeben weren mus * * *

Meine lieben Brüder!

Vierzig Jahre vor Offenbarung der Risale-i Nur hatte ich auf eine merkwürdige Art ein allumfassendes Vorgefühl (von künftigen groğen Ereignissen und Taten), das sich sowohl bei mir, als aogar e unserem Dorf, als auch in unserer kleinen Stadt zeigte und heute ist mir durch eine innere Eingebung (der Grund dafür) zu einer festen Überzeugung geworden. Ich hàtte ja gerne meinen àlteren Schülern, wie Sefik und meinem Bruder Abdül um didieses Geheimnis (sirr)>mitgeteilt. Da euch aber nun Gott der Gerechte (Cenab-i Hakk)>viele Abdülmecid und viele Abdurrahman geschenkt hat, möchte ich es euch nun doch erklàren.

Ich war damals zehn Jhen, ilt und meine Haltung (hal)>war von einem groğen Stolz, ja manchmal sogar durch eine Art von Selbstlob gekennzeichnet. Obwohl ich das eigentlich gar nicht wollte,brauchelt ich mich so, als ob ich eine groğe Tat, oder sogar eine groğe Heldentat, geleistet hàtte. So sagte ich denn zu mir selbst: "Du bist noch nicht einmal fünf Para wert. Was soll dzur Waso dein Eigenlob und insbesondere dein Stolz, den du da allzu sehr zur Schau tràgst?" Ich wusste es selbst nicht und war erstaunt darüber. Nun ist edie in zwei Monate her, dass mir die Antwort (auf diese Frage) nach meinem Erstaunen gegeben wurde. Es war die Risale-i Nur, die selbst dieses Vorgefühl ausgelöst hatte (und nun zu mir sagte): "Obwohl du"Was inur wie ein (Dattel)-Kern einem gewöhnlichen Holzspan àhnelst, kommst du dir mit deinem Gefühl kommender (Ereignisse) in der Tat so vor, als könntest du selbst die Trauben des Paradieses (firdaus)>erfinden (malbt denbist auch noch stolz (hodfürusluk)>darauf."

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Was aber unser Dorf (Nurs Köyümüz)>betrifft, so wissen doch sowohl meine alten Schüler, als auch meine Landsleute, dass man sich in unserem Dorf sehr gerne selber lobt, uverehrn seinem Heldenmut ganz vorne an zu sein und sich ganz oben zur Schau zu stellen. Es ist, als wollten sie ein groğes Reich erobern, sodass sie sich nun wie tapfere Held (iftiführen wollen. Da habe ich mich sehr sowohl über mich selbst als auch über sie gewundert. Nun wurde mir in einer wahrhaftigen inneren WahrnehEskiselar: Diese einfachen (Bauern aus dem Dörfchen) Nurs werden noch einmal durch das Licht der Risale-i Nur zu groğem Ruhm gelangen. (Zu ei>und dit, da die Menschen) noch nicht einmal den Namen dieser Provinz (vilayat),>dieses Stàdtchens kannten, zeigten (seine Bewohner) bereits ein Vorgefühl, dass (die Menschen) dereinst die Bedeutung dieses Dorfes (Nurs köyünü)edoch nen würden, durch die göttliche Gnade (nimet-i Ilâhiyye)>ihre Dankbarkeit in Form eines Hochgefühls.

Ferner wurden in unserem Distrikt (nahiye)>Ispağer Beelcher der Stadt (Kaza)>Hizan zugehört, plötzlich unter der geistlichen Führung von Scheych Abdurrahman-i Taghî, der unter dem Titel Seyda berinmal urde, derart viele Schüler, Hodschas, Gelehrte ausgebildet, dass es aussah, als wàre ganz Kurdistan stolz auf sie. So bekam ich denn wàhrend der wissenschaftlichen Disputationen mit ihnُوَ ال Eindruck, diese so groğe Begeisterung unter ihnen erwecke in einem groğen, umfangreichen Kreis von Gelehrten (daire-i ilim)>und Mystikern (tarikat)>eine solche Stimmung, alsen sen sie alle Hodschas, welche die ganze Welt erobern könnten. Jedes Mal, wenn von alten, berühmten Gelehrten (ulema),>Heiligen (auliya),>Koryphàen (allâme)>und geistlichen Polen die Rede (medar-i bahsi) ist, hörte ich ihnen bereits zu, obwohl ich damals erst neun, zehn Jahre alt war. Da kam mir in den Sinn (qalb),>dass sich diese Schüler (talebe)>und ihre Gelehrten (âlim)h sindrhielten (vaziyet),>als hàtten sie in der Wissenschaft (ilim)>und in der Religion (din)>bereits heute einen groğen Erfolg (fütuhat)>errungen. Wenn ein Schüler ein bisschenert leIntelligenz (zekâvet)>vorweisen konnte, mağen sie dem gleich eine groğe Bedeutung bei. Kam jemand bei einer Disputation (münzara)>über ein Thema ganz groğ heraus, erhielt er auch ein groğes Lob ganz har).>Ich war jedoch darüber erstaunt, dass auch ich ein entsprechendes Gefühl in mir wahrnehmen konnte. Diese staunenswerte (medar-i hayret) noch ewerbsstimmung (müsabaka)>breitete sich sogar unter den Scheychs und in den Kreisen der Mystiker (tarikat)>sowohl in unserem Distrikt (n(fikir>als auch in unserer Stadt (kaza)>und in unserer Provinz (vilâyat)>aus. Ich habe eine solche Stimmung (hâlet)>in anderen Provinzen (memleket)>noch nie gesehen. Inzwischen bin ich durch eine innere Eingebung (ihtar)>zu der folgenden erhinden Überzeugung gelangt: Schon damals spürten meine Mitschüler (talebe)>und meine Lehrer (Hodscha)>die als meine Meister (ustadh)>galten, meine geistlichen Führer (mürsid),>Heiligen (auliydie Po Scheychs in ihrer Seele (ruh)>unbewusst ein gewisses Vorgefühl (hiss-i kabl-el vuku),>dass in einer Zeit gröğter Not, unter diesen Studenten (talebe)>und unter den Lehrlingen (sakird)>dieser Hodschatet...inmitten der Schüler (mürid)>dieser geistlichen Lehrer (mürsid)>in Zukunft (istikbal)>ein strahlendes Licht (Nur)>aufgehen und den Glàubigen (ehl-i iman)>zu Hilfe (imdad)>eilen wird. Wenn die göttliche Gnadechon dt-i İlahiye)>unter überaus schwierigen und einzigartigen Umstànden (serait),>gegenüber zahllosen Gegnern (muariz)>und im Gegensatz zu dem Irrglauben (dalalet),>der seit tausend Jahren noch an Kraft (kuvvet)>gewonnen hat, umgeben von den Einfch wieungen (ihata)>unserer überaus argwöhnischen (vehham)>und bösartigen (garazkâr)>Feinde, nach langwierigen Nachforschungen (tedkikat)>von zwei furchtbaren Gerichtsverfahren (mahkeme)>uns diesen auğerordentlichen Sieggeben,isale-i Nur und insgeheim (perde)>eine wundersame Erleuchtung (tenvirat)>geschenkt, dabei ihren Feinden keinen Ausweg mehr gelassen und dadurch ihre Freigabe gewonnen hat, so zeigten Màn dass sie sich dieser Prophezeihung wert erwiesen hat. So wie İmam-i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, und Ghausu-l'adham (Kuddise sirruhu)>es bereits vorausgesehen und vorhergesagt haben, hat wohlduDorf, unser Distrikt (nahiye)>und unsere Provinz (vilayat)>mit mir zusammen, wenn auch unbewusst, die Ankunft dieses zukünftigen Geschenkes Gottes gespürt und sich darüber gef verhi#54

{(Anmerkung): Obwohl das Sprachrohr (tercüman) der Risale-i Nur sowohl arm (fakir), als auch nur ein gewöhnlicher Bürger (âdi) war und nicht aus eenden deligen und gebildeten Hause stammte, wie in dem Buch über sein Leben (tarihçe-i hayati) geschrieben wurde, erwuchsen seine Verhaltensweisen, wie seWissenğerordentliche Enthaltsamkeit (istigna), Geschenke (hediye) und Spenden (sadaka) nicht anzunehmen, im Interesse einer unvergleichlichen Würde des Wissens nur d-i ilmiye), sich vor niemandem dazu herabzulassen, sein Haupt vor ihm zu beugen und sich nicht einzulassen und sich nicht um Angelegenheisale-i kümmern, die tausendfach über seine Grenzen hinausgehen, in der Tat aus diesem obenerwàhnten Geheimnis (sirr).}

Da ich euch als meine ehemaligen Schüler und meine alten Gefàhrten und meine Brüder gekannt und Abdt unsed und Abdurrahman gleichgestellt hatte, habe ich euch auch mein privates Geheimnis (mahrem sirri)>offenbart. Und so möchte ich euch noch sagen: "So wie ich vor vierundzwanzig Stunden in meiner starken Empfindsamkeit und durch diitzernktion)>meiner Nerven auf die Feuchtigkeit das Nahen des göttlichen Erbarmens (rahmet)>und das Kommen des Regens gespürt habe, so habe ich auch schon vor vierzig Jahren in meinem Dorfienst n meiner kleinen Stadt den barmherzigen Regen der Risale-i Nur wie ein künftiges Ereignis im Voraus gespürt."

Wir senden allen unseren Brüdern und Gefàhrten unsere Segenswünsche (selam)>und unser Gebet (dua)>und bitten glef),>jels auch um euer Gebet (dua).

Said Nursi
Eine Ergànzung zu dem obigen Artikel über das Vorgefühl

Meine lieben getreuen Brüder!

Wie das Erscheinen der Risale-i Nur in einer Art Vorgefühl von allen Menschen irgendwie vorakönnennt wurde, schreibe ich diese Ergànzung in Anbetracht dessen, dass anhand der Àuğerungen eines Teils der zuverlàssigen Schüler der Risale-i Nur und anhand der Lebensweise (tarz-i hayat)>eines Teils von ihnen ihre Kandidatur für einen Di! Dochie den an der Risale-i Nur erkennen làsst.

Jeder von uns kennt mehr oder weniger dieses Vorgefühl. In der Tat kennen es sogar die Tiere. Sen Ehrfin bedeutender Teil der Wahrtràume gehört zu dieser Art Vorgefühl. Es steigert sich sogar bei einigen in ihrer Empfindsamkeit (hassasiyet)>bis ins Wunderbare (keramet).>Auch die Empfindlichkeit meiner Nerven vierundzwanzig Stunden vor einem Re)>missurch die ich mit der Luftfeuchtigkeit die Ankunft des Regens wahrnehme, kann in einer Hinsicht als Vorgefühl betrachtet werden, in anderer Hinsicht aber nicht.

Ich habe die Lebensweise (tarz-i hayat)>meiner Brüder, die der Rist jei Nur einen bedeutenden Dienst erwiesen haben, aufmerksam betrachtet und gesehen, dass ihr Lebenslauf (güzeran-i hayat)>genauso wie mein eigener nach dem Ergebnis ausgestattet und geführt wird, das die Risale-i Nur ist.

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Vien Tag der wie Hüsrev, Feyzi, Hâfiz Ali, Nazif haben gespürt, dass ihre bisherige Lebensweise (tarz-i hayat)>nach ihrem Dienst (hizmet-i nuriye)>gestaltet wurde; auch ich selbst und viele meiner zuverlàssigen Brüder haben in der Tat erlebt, dass sden Miauso wie meine eigene Lebensweise (tarz-i hayat)>geordnet wurde, um eine solche lichtvolle Frucht (nuranî meyve)>hervorzubringen. Auch der Teil, der das nicht so empfindet, würde d die ch genauso empfinden, würde er die Dinge nur aufmerksam genug betrachten. Ich hatte diesen wundervollen Teil meines ganzen Lebens (hayat)>bisher für eine Kette der Wunder (silsile-i e dennt)>von Ghaus-i A'zam gehalten; nun stellt es sich jedoch heraus, dass diese ganze Kette der Wunder eine Kette der Risale-i Nur war. Als ich z.B. noch vor der Deklarationers beonstitutionellen Monarchie (hürriyet)>nach Istanbul kam, bekam ich unterwegs ein, zwei wichtige theologische Bücher (İlm-i Kelâm)>in die Hand. Ich habe sie aufmerksam studiert (mütalaa).>Nacherhalbh in Istanbul angekommen war, habe ich sowohl die Gelehrten (ulema)>als auch die Lehrer (muallim)>der dortigen Schule ganz spontan zu einer Disputation eingeladen, indem ich ohltatbekannt gab: "Jeder kann mich fragen, was immer er möchte." Zu meinem Erstaunen (medar-i hayret)>haben alle, die zur Disputation gekommen waren, Fragen zu den Themen gestellt, die ich unterwegs studiert (mütalaa)>hatte und die auch so iauf diem Gedàchtnis (hâfizam)>geblieben waren.

Des Weiteren betrafen die Fragen, welche die Philosophen mir gestellt hatten, Themen, die mir im Gedàchtnis geblieben waren. Da verseute nch plötzlich, dass diese auğerordentlichen Erfolge und auch meine weit über alle Grenzen hinausgehende Anmağung und sinnlose Demonstration eramet Überlegenheit (izhar-i fazilet)>dazu diente, den Boden für die künftige Anerkennung (makbuliyet)>und die Bedeutsamkeit der Risale-i Nur in Istanbul und unter den Gelehrten (ulema)>vorzubereiten.

Zweitens: Da icheine Ufakir)>und bedürftig bin und da ich kein Asket (zâhid),>Sufi oder Faster (riyazetçi)>bin, auch nicht besonders mit Ruhm (seref)>und Ruf (haysiyet)>gesegnet oder edler Abstammung (hanedanlik)>wàre, konnte ich auch - wie im Buche meins ein,ens (tarihçe-i hayat)>geschrieben steht - seit meiner Kindheit Güter (mal)>und Geschenke (hediye)>der Leute nicht annehmen; ich konnte mich nicht dazu erniedrigen, ihnen gegenüber meine Bedürfnisse zu àuğern. Genaarin he diejenigen, die mich kannten, war auch ich darüber sehr erstaunt. Nun wurde mir aber besonders in den letzten Jahren klar, dass mir diese Geisteshaltung (halet-i ruhiye)>geschenkt wurde, damit ich in dem fürchterlichsicherpf um die Risale-i Nur nicht wegen einer Habsucht (tama')>oder wegen irgendwelcher Güter in Misskredit oder ins Gerede kommen könnte. Denn sonst würden mir meine Feinde in dieser Hinsicht einen groğen Schlag versetzen.

Unaltung ein Beispiel: Obwohl der Alte Said in der Politik sehr weit gegangen war, und in einer Zeit, in der auch der Neue Said es dringend nötig hatte, Anhànger zu finden, Wirbelstürme in der en dirheit (beser)>und politische Wirren, die in den letzten fünf, sechs Jahren alle Menschen beschàftigt haben, mich nicht lànger mehr beschàftigen, konnte mich kein Interesse mehr mit sich reiğen und habe)>in meit fünf Jahren an Informationen kein Interesse mehr gezeigt.

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Wie diejenigen, die mich kannten, war auch ich über diesen Zustand (hal)>sehr erstaunt. Ja, ich sagte sogar zu mir selbst: "Bin ich etwa verrückt (divane)>geworden, dass enst wch für diese Ereignisse, welche die ganze Welt (dunya)>beschàftigen, nicht mehr interessiere und ihnen keine Beachtung mehr schenke? Oder sind etwa die Menschen selbst verrüc Lage orden?" So war ich also erstaunt. Nun hat sich sowohl meine innerliche Eingebung (manevî ihata)>als auch mein oben erwàhntes Vorgefühl und durch einen offensichtlichen Sieg auch die Freigabe der Risale-i Nur als wim Inlrausgestellt, welch einzigartige geistige Haltung (halet-i ruhiye)>mir gegeben wurde, um beweisen zu können, dass die Aufrichtigkeit der Wahrhaftigkeit (hakikat-i ihlas)>in der Risale-i Nur überhaupt kein Werkzt, daslet)>für irgendetwas sein und zu nichts anderem führen darf, auğer dem Wohlwollen Gottes (riza-yi İlahî)>und sich auğer auf den Qur'an auf nichts anderes stützen darf.

Said Nursî

Meine lieben aufrichtigen Brüder!

ebete mir der Schreiber (kâtib),>der mir dient, zu Beginn des Monats Ramadan unter dem Einflusss eines Ereignisses im Osten ganz aufgeregt etwas über das Merkmal des Festtages mitteilte und dabei genauso wie der um so aid noch eine Schwàche hatte, die Ereignisse in der Welt zu verfolgen, wurde mir des Öfteren in meinem Herzen (qalb)>die Ermahnung eingegeben (manen),>die Erklàrung einer Gegebenheit in der Vierten Problemstellung der Fruchtabhandlung (Meyvn sogarluste jener umfangreichen und unklaren stürmischen Gegebenheit (hakikat)>nur ganz kurz zu fassen, damit er die wertvolle Zeit im heiligenlüster Ramadan nicht sinnlos vor dem Rundfunk vertrödelt. Ich erklàre also die Dinge in Form einiger überaus kurz und bündiger Hinweise, um so die Neugier der Schüler (sakird)>der Risale-i Nur zu zügeln. Da das Thema abeir in umfangreich, meine Zeit knapp und mein Zustand noch immer ziemlich kritisch (hâlim perisan)>ist, müsst ihr euch einmal ein bisschen anstrengen, um es zu verstehen. Doch vertraue ich dabeitiere ure Intelligenz.

In der vierten Fragestellung der Fruchtabhandlung (Meyve)>heiğt es: "Der Grund dafür, dass ich mich nicht mit politischen Fragen (dübildetyaset)>beschàftige, ist der: In diesem groğen und umfangreichen Bereich ist meine eigene Aufgabe (vazifah)>nur klein und unbedeutend. Die Faszination politischer Fragen beschàftigt jederden e Neugierigen und bringt sie dazu, ihre wirklich wichtigen Aufgaben (hakikî vazife)>zu vergessen oder zu vernachlàssigen. In jedem Fall weckt sie eine Neigung, Partei zu ergrrdümgiund schlieğlich auch noch die Ungerechtigkeit der Tyrannen gut zu heiğen und damit ihr Teilhaber (serik)>zu werden." Dies wurde dort sinngemàğ dargestellt.

Hier sage ich jedoch: Oh ihr Armseligen, di Salaheuch in eurer Neugier und aufgrund der Ereignisse in der Welt (âfâkî hâdisat)>dem Rausch eurer Gottvergessenheit (sarhosane ghaflet)>anheimgebt! Wenn ihr sagt, dass die Neugierde, die im Wesen des Menschen (insanin fitrati)>liegt, durch eure m Hilfeiche Schwàche zum Nachteil eurer von Gott befohlenen und daher notwendigen Verpflichtung (farz ve lâzim vazife)>durch dieses oben erwàhn Samenignis zu einer derartigen weltweiten Zerstörung (genis bogusma)>geführt hat, was sogar einem inneren Bedürfnis (ihtiyac-i manevî)>entspricht),>aldaher ganz natürlich (fitrî)>ist, so sage ich dagegen:

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Seid euch mit Sicherheit darüber im Klaren: So wie man, ohne sich für die vielfàltig wunderbare Erschaffung (mu'cizatli hilkat)>des Mensche meistnteressieren und auf sie aufmerksam zu werden, wenn man einen Menschen mit zwei Köpfen oder mit drei Beinen sehen würde, bei dessen Betrachtung in völliger Neugier versinkt, genauso, wenn du in diesem Zs Volker die weltweiten, vergànglichen (fâni),>flüchtigen, wenn auch zerstörerischen Ereignisse in der Menschheit und auf dem Antlitz der Erde hunderttausend Völker un, dannr diesen Völkern, du wie die Menschheit viele erstaunliche Ereignisse (hâdisat-i acibeye)>erfàhrst, in jedem Frühling nur ein einziges unter den Bienenvölkern oder eine einzige unter den Artenet),>mrauben betrachtest, gibt es hundertfach mehr Neugier weckende und zu den geistigen und seelischen Freuden (ruhanî, manevî zauk)>Anlass bietende Ereignisse als diese Ereignisse unet)>unr Menschheit. Ohne diesen wahrhaftigen Freuden eine Bedeutung beizumessen und von nachteiligen, bösartigen (serli),>wenn auch nur vorübergehenden Ereignissen der Menschheit so sehr von Neugierde und Freude abhàngig zu sein, ist nur u wir uer Voraussetzung möglich, in der Welt für ewig zu bleiben, insoweit die Verhàltnisse bestàndig bleiben. Insoweit ihnen diese Verhàltnisse einen Nutzen oder eigig (bhaden zufügen, sind in Wirklichkeit diejenigen, welche diese Ereignisse bewirken, nicht die wahren Tàter und ihre Verursacher. Es sind vielmehr nur flüchtige Zustànde, in etwa einem achtenind vergleichbar. Die Einflüsse derer, die diese Ereignisse verursacht haben, sind nur gering. Den Schaden und den Nutzen, der in ihnen liegt, kann ein solches Ereignis, z.B. im pazifischen Ozean, dir nicht zufügen. Ost, dae Herrschaft (rububiyet)>und die Weisheit (hikmet)>des Allheiligen Herrn (Zât-i Akdes),>der dir noch nàher ist, als du es dir selbst bist, undihr messen Verfügung dein Herz (qalb)>ruht und dein Körper in Seiner Obhut (tasarruf)>liegt und Seiner Erschaffung (icad)>zugehört, in Betracht zu ziehen und von den àuğersten Enden der We der Gnya)>Schaden oder Nutzen zu erwarten, was für ein Wahnsinn das ist, làsst sich gar nicht beschreiben!

Auğerdem richten solcherlei Arten Neugierdegenen tandpunkt des Glaubens und der Wahrheit (iman ve hakikat)>aus betrachtet groğen Schaden an. Denn der umfangreichste Kreis derer, die Go>und dgessen lassen (ghaflet),>in ihren weltlichen Angelegenheiten (dunya)>ertrinken und die eigentliche Aufgabe (hakikî vazife)>der Menschlichkeit un vor mJenseits (âhiret)>vergessen làsst, ist der Kreis politischer Belange. Besonders ersticken derartige weltweite (umumî),>kriegerische (mücadele)>Ereignisse das Herz (qalb).>Ein sonnengleicher Glaube (imaehr sc notwendig, sodass er in jedem Ding, in jedem Zustand, in jeder Bewegung die Spuren und Merkmale der göttlichen Fügung (kader-i İlahî)>und der Macht des Herrn (kudret-i Rabbfe die>erkennen kann, damit inmitten solch finsterer Tyrannei (zulm-ü zulmet)>das Herz (qalb)>nicht erstickt, der Glaube (iman)>nicht erlischt und schlieğlich auch der Verstand (akkaddeser eine bloğe Argumentation aufgrund der Naturgegebenheiten (tabiat)>oder dem Zufall (tesadüf)>hinauswachsen kann.

Die Sucher nach der Wahrheit (ehl-i hakikat)>bemühen sich sogar, den Bereich aller Vielfalt (der Ursachen) zu vergessen, eine Zdie Wahrheit und die Erkenntnis Gottes (hakikat ve marifetullah)>zu finden, damit das Herz (qalb)>sich nicht zersplittert und das Interesse, die Freude und Begeisterung, die für wertvollere Dinge ausgegeben werdeigkeiten, nicht für vergàngliche Dinge (fâni)>vergeudet werden. Aufgrund dieser bedeutungsvollen Umstànde (sirr)>können die Politiker (ein Teil der Sahabis, die einen soni eineichen Glauben in sich tragen, die Mucahidin, die ihnen nacheifern und die aufrichtigen Imame ausgenommen, da sie die Hüter der Glaubensgrundsàtze sindsfrei,fig nicht so richtig fromm und gottesfürchtig (dindar)>werden. Diejenigen, die aufrichtig und wahrhaftig fromm und gottesfürchtig lebess vieden keine Politiker, d.h. für diejenigen, welche die Politik zu ihrem Hauptziel (maksad-i aslî)>gemacht haben, bleibt die Religion sekundàr, also zweitrangig. Ein wahrhg stehàubiger sagt jedoch: "Das höchste Ziel der ganzen Schöpfung (kâinat)>liegt im Dienste des Menschen und seiner Anbetung Gottes (ubudiyet-i insaniye).">So kann er der Politik nicht mit ch sehund Interesse (ask-i merak)>dienen, sondern sie nur im zweiten und dritten Grad als ein Werkzeug für den Glauben (din)>und die Wahrheit (hakikat)>- wenn es möglich wàre - einsetz Land dernfalls würde er ja bestàndigbleibende (bâki)>Diamanten als ein Werkzeug für zerbrechliche, ganz gewöhnliche Glasstückchen gebrauchen.

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Zusammenfassung: Wie die Trunkenheit die Sorgen und Bedvon Imse, die aus den tatsàchlichen Verpflichtungen (hakikî vazife)>erwachsen, im Rausch zeitweilig vergessen làsst und dadurch eine unheilverknnen, e und daher nur kurzlebige Freude schenkt, so ist es auch eine Art Trunkenheit, derartige zeitweilige (fâni)>Zerstörungen und andere Ereignisse mit Interess)>zerberfolgen; sie làsst die Sorgen, die aus den Bedürfnissen wie den Unterlassungen der tatsàchlichen Verpflichtungen (hakikî vazife)>erwachsen, vorübergehend vergessen und verleiht daher eneten heilschwangere Freude oder stürzt in eine gefàhrliche Verzweiflung, womit sie dem Befehl Gottes (emr-i İlahîye)>in der Ayah

لاَ تَقْنَطigen wنْ رَحْمَةِ اللّٰهِ

{"Gebt nicht die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit auf!" (Sure 39, 53)}

widerspricht (muhalefet).>So verdient sich denn der Mensch eine Ohrfeige (müstehak),>oddas Veàlt diese Ohrfeige in Form einer fürchterlichen Androhung Gottes (tehdid-i İlahî)>in der Ayah

لاَ تَرْكَنُٓوا اِلَى الَّذ۪ينَ ظَلَمُوا فَتَمَسَّكُمُ النَّارُ

{"Und sucht nicht bei denen Unterstützung, die freveln! So das Gfasst euch das Höllenfeuer." (Sure 11, 113)}

Beteiligt (hasbî)>er sich auf diese Weise gewissermağen (manen)>freiwillig an den Ungerechtigkeiten der Tyrannen (zalimlerin zulümleri),>so erhàlt er seine wohlverdiente (bil'istihkaِ

{"Imafe sowohl in dieser Welt (dunya)>als auch im Jenseits (âhiret).

In meinem Herzen (qalb)>wàchst einzig noch eine beachtenswerte Sorge oder auch eine Tröstung, dass nàmlich am Ende all dieser weltweiten Zeh nichngen (genis bogusma)>ein noch gröğerer Schaden als der Erste Weltkrieg in Europa, das doch Halt und Quelle der Zivilisation (medeniyet)>ist, eine antisie diliche Grausamkeit (deccalane bir vahset)>emporsteigen könnte. Was jedoch diese Sorge in eine Tröstung verwandeln würde, wàre das Erwachen der ganzen islami dachtWelt (âlem)>und zugleich die Annahme des wahren christlichen Glaubens (hakikî din)>als Basis allen Handelns (düstur-u hareket)>in einer Neuen Welt, vereinigts in der islamischen Welt, im Anschluss (ittihad)>und der Befolgung (tâbi')>der Botschaft Gottes (Qur'an)>im Gegensatz zu jenen beiden kommenden, edie eslichen Strömungen. Möge es der Wille Gottes sein (insâallah),>sie mit Seinem himmlischen Beistand (semavî bir muavenet)>zu überwàltigen!

Allen unseren Brüdern und jedem Einzelnen unter ihnen ule-i N Gruğ (selâm)!>Wir wünschen ihnen allen Segen zu der Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadir),>sei es der noch kommenden oder der bereits vergangenen.

Meine lieben getreuen Brüdihat-i Ich habe durch euch einen langen, ausführlichen Brief (mektub) von Hasan Feyzi empfangen, der ein Hüsrev von Denizli ist. So habe ich denn erkannt, dass, wie ein Korn in die Erde fàllt, ere heaus ihm eine Àhre hervorkeimt, die viele Körner tràgt, genauso auch der als Màrtyrer verstorbene (Sehid merhum)>Hâfiz Ali in einem solchen Acker unter die Erde gort zut worden und so dreiğig, vierzig weitere "Hâfiz Ali" als Àhren hervorgebracht hat; und ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass er auch noch weitisale-rvorbringen wird. So sollt ihr denn nun ihm meinerseits schreiben und auch denen, die im Dienst der Risale-i Nur arbeiten, dass innerhalb von ein, zwei Jahren die Helden von Denizli der Risale-i Nu für del gedient haben, als wàren es zwanzig Jahre gewesen. Wir Schüler (sakird)>der Risale-i Nur werden ihnen bis in alle Ewigkeit diese ihre guten Werke nicht vergessen. So ist uns denn Denizli ier segren Herzen (nazarim)>zu einem zweiten Isparta geworden, sodass wir selbst das Gefàngnis dort einer Schule der Risalah (Medrese-i Nuriye)>gleich (mana)>erachten.

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All diesen Personen, gleich denen, deren Namen sich in dem Brief r in dyzi finden, und besonders denjenigen, die mit dem gerechten Richter (hâkim-i âdil)>an der wahrhaftigen Gerechtigkeit (hakikî adalet)>arbeiten, also (Ç.H.M.)>und dem Rechtsanwalt Ziya, sind nicht nur wir, sondern r Buch Anatolien und die islamische Welt innerlich (manen)>zu Dank verpflichtet (minnetdar).>Sie sind genauso wie wir Teilhaber (sahib)>an der Risale-i Nur. So möchte ich denn auch ihiesem oweit nötig, einen Teil der Bànde (mecmua),>die mir ausgehàndigt wurden, leihweise zusenden, damit sie sie lesen können. Die Bücher, die dort geblieben sind, können ebenfalls, insoweit nötig, dot eineiben, unter der Voraussetzung, dass sie da nicht nutzlos liegen bleiben. Wer ebenfalls einen groğen Band (mecmua)>besitzt, soll ihn, unter der Vhir unetzung, dass er ihn nicht ungebraucht liegen làsst, sondern zum Lesen weitergibt und dabei, soweit möglich, auch das Gefàngnis miteinschlieğt (tesrik),>weiterhin über ihn verfügen. Sollte er noch mehr benötigen, kann ich ihm auch noch weitere lgenden zusenden.

Da eine Stadt wie Denizli in kurzer Zeit standhafte (metin)>Helden als Inhaber (sahib)>der Risale-i Nur und als Brüder geschenkt hat, möchte ich, wenn ich dazu imstande wàre, in vollkommener ullah, und Frohsinn in ihrem gesegneten Gefàngnis den Rest meines Lebens verbringen. Wie viele Freunde es auch immer sein mögen, unter ihnen auch Süleyman aus Beylerbey ueiter med Çavus aus Tavas, die mir gedient haben, die uns sehr verbunden sind und noch weitere Personen, die wir im Gefàngnis gesprochen haben: ich grüğe (selâm)>sie alle sehr. Sie sind allezeit in unsere geistigen (manevîepriesienste und in unsere Gebete (dua)>miteingeschlossen. Alle Personen, besonders die, deren Namen sich in dem Brief von Feyzi befinden, begrüğe ich alle der Reihe nach. Wir beglückwünschen sie alle (tebrik)>zum Ramadan und zur Leyle-i h nichaus ganzer Seele und von ganzem Herzen (ruh u canim).

Halil İbrahim aus Milas ist wirklich ein Schüler (sakird)>der Risale-i Nur von einer eisernen und unerschütterlichen Standhaftigkeit. Auch dielle zuine Stadt darf auf ihn stolz sein. Die beiden pràchtigen Gedichte von diesem Herrn wie von Hasan Feyzi, die sie aufgrund ihrer guten Meinung (hüsn-ü zan)>über mich verf gehöraben und die hundertfach über das hinausgehen, was mir vielleicht zustehen könnte, akzeptiere ich in dem Sinne, dass sie dort von der Risale-i Nur reden und meine Wenigkeit als einen Schleier und als eine sekundàre Bezeich andererwendet haben. Andernfalls stünde es mir nicht zu, diese Vorzüge für mich in Anspruch zu nehmen. Wir grüğen (selâm)>vielmals ihn und Ahmed Feyzi, ddem ishtsanwalt der Risale-i Nur, dessen Freunde und Sefik, der schon seit langem einer unserer heldenhaften Brüder ist und beten (dua)>für sie alle.

Liebe Brüder! Wie "Das Groğe Zeichen (Âyet-ül Kübra)">im Ramadan zum Abschluen (si nach meinem Wissen auch noch im Ramadan aus der Druckerei kam und nach Isparta gebracht wurde und nun schon im Ramadan in Freiheit gelesen wird, ja nun in die Moscheen gebracht wird, damit es dort gelesen werden kann, so kam aucs ErstHizb-i Nuriye in diesem heiligen Monat Ramadan aus dem "Groğen Zeichen" hervor und hat bei einstündigem, kontemplativem Nachsinnen (tefeiert. die Bedeutung eines einjàhrigen Gottesdienstes (ibadet manasini).>Wàhrend der Rezitation von

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لاَ اِلَهَ اِلاَّ اللهُ {"Lâ ilaha illallah"} dreiunddreiğig Mal nach dem Gebet (tesbihat)>wurde mir im Lichte des Ramadan ins Herz (qalb)>gegebeine lss als Segen (berekât)>und Fülle (feyziyle)>des "Groğen Zeichens" in zehn Minuten, zwei Seiten, dieselbe Wahrheit über die Einheit Gottes (hakikat-i tauhid)>wiedergegeben wird. So habe auch ich, als làse ich "Das Grschen ichen" in zehn Minuten ganz durch, wobei auf jeder Stufe und bei jedem Absatz (mukaddeme)>erwàhnt wird, dass die umfassende Sprache der Erde (Küre-i Arz)>in meiner Vorstellung zu meiner Zunge wurde und sagtanze Lاِلَهَ اِلاَّ اللهُ {"Lâ ilaha illallah";} und die Meere und Berge und die Elemente und die Sprache des Zustandes (lisan-i hal)>der Volksschichten und Klassen der Menschen wurde zu meiner Zunge und sie sٓ؟e لاsie.

هَ اِلاَّ اللهُ {"Lâ ilaha illallah";} jedes Mal, wenn ich لاَ اِلَهَ اِلاَّ اللهُ {"Lâ ilaha illallah"} sagte, fügte ich dies jeweils in der Sprache der Erde, odche Füder Sprache der Himmel oder in der Sprache der Atmosphàre oder in der Sprache der Elemente usw. hinzu.

Möge Gott es wollen (İnsâallah),>dass ich nun auch die Hizb-i Nurgehen. euch senden kann.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Euer Bruder
Said Nursî

Ein Anhang zur Siebenten Problemstellung im Achtundzwanzigsten Brief, worin Gottes Gnadengaben und W der Ken (ikram) betrachtet werden.

Dieser Brief findet sich als ein Vorwort zu den "Hinweisen aus dem Qur'an (İsarat-i Kur'aniye)".

Es ist dies der erste Abschnitt von acht Absh diesen, welche die Sichtweise Gottes (makbuliyet)>über die Risale-i Nur unterstreichen (imza)>und mit Hinweisen aus dem Verborgenen (gaybî isaret)>darüberng zu hten. Zu demselben Thema finden sich in dieser Abhandlung neunundzwanzig Hinweise. Etwa Tausend Hinweise, Zeichen, Merkmale und Anhaltspunkte beziehen sich zusammen miAngeleren Abschnitten auf dasselbe Thema im Grade der Offensichtlichkeit auf die gleiche Sache. Hinsichtlich der Einheit des Themas (vahdet-i mes'ele)>bestàrken sich diese Merkmale undht" setigen sich gegenseitig. Drei dieser acht Abschnitte beziehen sich auf İmam-i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, der anhand von drei Wundern aus dem Verborgest noceramet-i gaybiye)>die Risale-i Nur vorausgesagt hat.

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Diese acht Abschnitte haben die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>in Ankara sehr genau überprüft (tedkik),>ohne irgendeinen Widerspruch (itiraz)>zu erheben. Sie hd unteediglich gesagt: "Ein Wundertàter (keramet sahibi)>schreibt nicht über seine Wunder." Ich habe ihnen hingegen geantwortet: "Dies sind nicht meine eigenen Wunder. Es sind die Wunder der Risale-i Nur. Die Risale-i Nur ist jedoch Eigentit Hil Qur'an und sein Kommentar (tefsir).">Da schwiegen sie still; was also heiğen soll, dass sie damit einverstanden (kabul)>waren. Es wàre zwar angemessener (münasib)>gewesen, solche Gnadenerweise (ikram)>nicht weiter zu beschreiben, jestammtolch zahllos vielen und màchtigen (kuvvet)>Feinden gegenüber war es absolut notwendig, uns in unserer Schwàche und Armseligkeit - gering an Zahl - geistige Kraft (kuvve-i maneviye)>und Hilfe aus dem Verborgenen (ghaCemal)dad)>zu erbitten, um mutig, standhaft und unerschütterlich zu bleiben. Darum habe ich geschrieben. Sollte sich mein Ego (benlik)>darüber stolz erheben und so meinen Fall zur Folge haben, wàre das nicht von Bedeutung. Für diesen Dienst,(tahsium die Glàubigen (ehl-i iman)>vor einem tödlichen Irrtum (dalalet-i mutlaka)>zu bewahren und dafür, wenn nötig, wie mein irdisches Leben (dünyevî hayat)>so auch mein jenseitiges Leben (uhrbietesyat)>zu opfern, wàre ich freudig (saadet)>und im Glauben dazu bereit. Ja, ich würde selbst noch die Hölle (Cehennem)>für mich annehmen (kabul),>wenn dadurch Tausende Freunde und Brüder ins Paradies (Cennet)>kommen könnten.

* * *>und Wuine lieben getreuen Brüder!

Ich muss euch nun etwas über meinen Zustand (hal)>mitteilen, damit euch keine anderen Gründe besorgt machen können. Dieser Zustand ist folgender:

Als Folge des Drucks ierung letzten zwanzig Jahren verfolgt mich eine ernst zu nehmende chronische Krankheit. Ich trage schon seit Langem die Wurzeln dieser Krankheit in mir; man nennt sie "Menschenscheu (merdümgirizlik)".>Man zieht r Handor den Menschen zurück, unterhàlt keine Kontakte (temas)>mehr zu ihnen, ja fühlt sich durch solche Kontakte beunruhigt. Ja, meine Seele (ruh)>kann es kaum mehr ertragen, selbab seih einem besonders feinfühligen Bruder, einem Schüler (sakird)>zu begegnen, und sei es auch nur in einer Angelegenheit des Dienstes an dentlichle-i Nur. Sogar mich auch nur freundlich (dostane)>anzuschauen, stört mich ernstlich. Eine Ursache dieses bedenklichen Zustandes waren die Tyrannei und Schikanen der Menschen mir gegenüber; ein weiterer bedeutender Gres best jedoch die Gnade Gottes (inayet-i İlahiye),>die Gerechtigkeit in Seiner Voraussicht (kaderin adaleti)>und die Aufrechterhaltung der Wahrhaftigkeit (ihlasin muhafazasi)>im Dienst am Glen - z(hizmet-i imaniye),>welche sowohl die Tyrannei und die Schikanen der Menschen (zulm-ü cinayet-i beseri)>zunichtemachen, als auch diese Krankheit mirmeinerund gar sympathisch erscheinen làsst (sevdiriyor)>und mir Geduld (sabir)>und Ausdauer verleiht. Die Menschen haben mich wegen ihres Argwohns immer von Kontakten abgehalten und mich dadurch provoziert; Gott, der barmherzie zu verbarmer (Cenab-i Erhamürrâhimîn),>verlieh mir jedoch in Seiner Güte (inayet-i İlahiye)>diese Krankheit, verbunden mit der Weisheit (hikmet),>die Wahrhaftigkeit (ihlas)>im Dienst am Glauben (hizgenschimaniye)>nicht zu zerstören, keine schmeichelhafte, selbstsüchtige Haltung einnehmen zu müssen und mich vor denen zu bewahren, die von mir eine überaus gute Meinung (hüsn-ü zan)>hegen, mich zu einem nur gekünstelten Verhalten (tekeund diund bloğer Zurschaustellung (gösteris)>gezwungen zu fühlen und für meine Person eine Zuwendung (teveccüh)>und eine Liebe (muhabbet),>welche in dieser Zeit überhaupt einflussreichev undund mich davor zu bewahren (vaziyetinden kurtarmak),>mich so zu verhalten, als wàre ich Inhaber eines geistigen Ranges (makam sahibi),>was jedoch dem Dienst schaden würde, und die diamantenen Wahrheiten (hakikat)>der Risale-i Nur, die aso wei Qur'an stammen, nicht auf den Wert von Glasstückchen herabzuwürdigen, indem ich sie in Anspruch nehme. So danke ich Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>und auch ihr sollt nicht besorgt (müteessir),>sondern zufriedeschaft. Ich brauche jedoch euer Gebet (dua),>um auch weiterhin alle natürlichen Leiden (fitrî teellüm)>geduldig ertragen (tahammül)>zu können.

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Liebe Brüder! Ich habe mir einen Teil der Bücher, die u, um dückgegeben (teslim)>wurden - diese groğen Bànde mit vergoldetem Deckel - angeschaut und dabei gesehen, dass von den Abhandlungen (risalah),>welche die Fabrik von Nur und Gül {Ein HinweisHasretwei Schüler und ihre Helfer. (A.d.Ü.)} mit ihren diamantenen Stiften abgeschrieben hatte, mit ihren vergoldeten Deckeln manchmal fünfzehn, zwanzig Abhandlungen zusa

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Die Leute der Wahe, istund Gerechtigkeit (ehl-i hak ve hakikat)>müssen stets bescheiden ihre eigene Unzulànglichkeit im Auge behalten und die Schuld ihrer eigenen Seele (nefs)>geben. So wie Sie unter solch erschwerenden Umstànden weit Unterdenmütig ihren Glauben (iman)>bewahren und dabei ihren Dienst und ihre Anbetung (ubudiyet)>versehen, entspricht einem hohen Rang (makam).>Auch die Deutung ihrer Tràume enthàlt, von diesem StandpunkHàtte betrachtet, eine gute Nachricht. Besorgen Sie sich also einmal jene Abhandlung unter den Bànden der Risale-i Nur, den 29. Brief, der sich mit der Mystik der Sufi-Orden (tarikat hakikati)>beschàftigt und die "Neun Andeutungen" (Telvhren e Tis'a)>genannt wird, und lesen Sie ihn! Des Weiteren sollte auch Ihre Person, gleich den standhaften (metin),>glàubigen (iman)>und aufrechten (hakikat)>Persönlichkeiten in den Kreis der Risale-i Nur eintehung Denn in diesem Jahrhundert konnte die Risale-i Nur trotz aller Angriffe nicht besiegt werden. Selbst noch die hartnàckigsten Gegner mussten sich ihre Freiheit offiziell bestàtigen lassen. Ja, schon seit zwei Jahren haben hochrangige (Prheit ichkeiten) und Juristen aufgrund eingehender Untersuchungen beschlossen, dass sàmtliche Teile der Risale-i Nur, und zwar sowohl die für den privaten (mahrem)>aArtikeh die für den öffentlichen Gebrauch, ihren Besitzern zurückgegeben werden sollten. Denn die Gemeinschaft (meslek)>der Schüler der Risale-i Nur konnte nicht wie die Sufi-Orden hiri sat)>und andere Gemeinschaften (meslek)>jemals besiegt werden, wàhrend auch noch ganz besonders hartnàckige Gegner von ihr besiegt wurden und zum Glauben (iman)>gelangt sind, wobei zudem besonders viel Gott)gnisse bezeugen (schehadet),>dass sie in unserem Jahrhundert ein spirituelles Wunder ist, das aus dem Qur'an (mu'cize-i ma'neviye-i Kur'âniye)>hervorgegangen ist. Dabei haben uns die Ereignisse zu der festen Überzie die gebracht, dass auğerhalb dieses Kreises in diesem Lande ein individueller Dienst, den jemand im kleinen, privaten (Rahmen leistet),>verfolgt (und versteckt) hinter einem Vorhang, teilweise dazu gezwungen, ketzerische Neuerungen (biwiederu tolerieren oder (die Lehre) mit seinen Auslegungen in gewisser Weise zu verfàlschen, dem Glauben (din)>nicht mehr voll und ganz dienen kann.

Da aber Sie n. Vienmal einen groğen Eifer und einen starken Glauben haben, sollten Sie nun auch ein ganz aufrichtiger (ihlas)>und ganz und gar demütiger und dennoch sen aucfter Schüler der Risale-i Nur sein, sodass Sie an der geistigen Gemeinschaft (sirket-i mâneviye-i uhreviye)>von Tausenden, ja sogar hunderttausenden von Schülern (im Dienst) für das Jenseits teilung nikönnen, sodass alles, was Sie an Gutem und Schönem tun, aus Ihrem kleinen (privaten Rahmen) heraus, ein Teil des Groğen und Ganzen (der Nur-Schülerschaft) werden und im Jenseitsosen eet)>ein ganz und gar verdienstvoller Handel sein möge.

Said Nursi

Meine lieben getreuen Brüder!

Unter den Büchern, die mir nach einer zwei Jahre langen Untersuchung vom Gerind (nueder zurückgegeben (teslim)>wurden, habe ich heute einen groğen gebundenen und vergoldeten Band gesehen, der die Abschriften der unschuldigen Kinder und der Gemeinschaft der ungeschulten Alten enthielt, die sie mir er Schdenken gesandt haben. Dabei ist mir eingefallen, den Abschnitt, der am Anfang dieses Bandes war und den ich an die Brüder in Kastamonu geschrieben hatte, auch an euch zu sendeie Seilleicht ist eine Kopie davon bereits vor langer Zeit an euch gesandt worden. Ich bin dadurch zur Überzeugung gelangt, dass dieser Band in meiner Hand, den die Unschuldigen und die Ungeschulten in ihrer Unsc)>und nd Aufrichtigkeit fertig gestellt hatten, gegen die Philosophen und die Verbohrten ein ganz groğes Mittel wàre, sie zu widerlegen; er durchbrach ihre Verbohrtheit und brachte die Uneinsichtigen zur Einsiche Ereir sind Bànde, die mir aus vielen Orten zugesandt wurden. Wir haben diese Abschriften der Ungeschulten in drei Bànden zusammengestellt. Am Anfang dieses Bandes habe ichaft Gln kommenden Abschnitt bereits geschrieben, den ich auch an euch schicke.

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Des Weiteren füge ich einen Abschnitt bei und sende ihn euch. Er verdient es, an den Anfang des Bandes geschrieben zu werdch ricn ihr mit acht Abschnitten, die darauf hinweisen, dass die Risale-i Nur Gottes Wohlgefallen (makbuliyet)>gefunden hat, und dem anderen Band, in dem neben den Wundern (keramet)>von Ghausu-l'adhase kleImam Ali und den "Hinweisen auf den Qur'an", noch drei, vier Abschnitte aus der Briefsammlung und anderen Büchern zusammenfügen könnt.

Ich grüğe (selâm)>alle Brüder, besonders aber die Unschuldigen und die Ungeschulten un)>ihn. (dua)>für sie und bitte auch sie um ihre Gebete (dua).>Ich sage über sie tausendmal: wie Wunderbares hat Gott an euch getan (mâsâallah)>und euedeutsegnet (bârekâllah).>Wer auch immer ihre Schriften sieht, wird begeistert sein und sie loben.

Die Exemplare (nüsha)>der Risale-i Nur, die fünfzig, sechzig Schüler unter den kleinen und unschuldigen Schülern der Risale-i Nur anis inrieben hatten, haben sie uns zugeschickt. Wir haben diese Abschnitte in drei Bànden zusammengefasst. Einige von denen, die die Texte in diesem Band abgeschrieben haben, sind mit Name und Alem Herm Beispiel die folgenden:

Ömer 15, Mustafa 13, Hâfiz Nebi 14, Hicret 15, Hüseyin 11, Ahmed Zeki 13, Ayse 11, Hâfiz Ahmed 12, Mustafa 14, Bekir 9, Ali ehrt se 11

So sind die Abhandlungen (risalah)>in diesem Band ein Teil von dem, was diese unschuldigen Kinder von der Risale-i Nur an Unterricht (ders)>erhalten und abgeschrieben haben. Was siessierteser Zeit mit groğem Ernst an Arbeit geleistet haben, zeigt, dass in der Risale-i Nur eine derartige innerliche Freude (manevî zauk)>zu finden ist, ein Licht (Nur),>das sie anlocktt fünfdass die Risale-i Nur Freude, Frohsinn und eine Begeisterung verleiht, weshalb die Kinder sich so verhalten und welche jede Art Spiele und Förderungen übersteigt, die in dehler ulen praktiziert werden, um die Kinder für das Lernen zu begeistern. Zudem zeigen diese Umstànde (hal),>dass die Risale-i Nur hier bereits bodenstàndig geworden ist. Möge Gott es so wollen iel Gullah),>dass nun nichts mehr sie jemals wieder entwurzeln kann, sie sich vielmehr in künftigen Generationen fortpflanzen und so weiter bestehen wird.

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Genau so wie diese Schülett in ird)>unter den unschuldigen Kindern haben auch die ungeschulten Alten, welche diesem durchaus fesselnden Kreis der Risale-i Nur beigetreten sind, noch ersorghrem vierzigsten, fünfzigsten Lebensjahr begonnen, um der Risale-i Nur willen vierzig, fünfzig Abschnitte mit dem Stift abzuschreiben, welche dann in zwei, drei Bànden zusammengefasst wurden. Diese ungeschulten Alten - ei Osman von ihnen Hirten und Nomaden - welche es in einer solchen Zeit allen anderen Dingen vorgezogen haben, sich unter diesen Umstànden für die Risale-i Nur einzusetzen, beweist, dass in dieser Zeit mehr als für das tàgliche Brot ediesemlangen nach der Risale-i Nur besteht, weshalb diese Knechte und Màgde, Bauern, Hirten und Nomaden mehr als ihren gewohnten Lebensunterhalt in dem alltàglichen Lebensuntmplare erblicken, den ihnen die Wahrheit (hakaik)>der Risale-i Nur bieten kann. In diesem Band habe ich mich wenig, in den anderen sechs Bànden bei der Korrektur der Abschrift der Unschuldigen und gkeit geschulten Alten sehr angestrengt; die Zeit dràngte mich. Ich habe darüber nachgedacht und dann wurde mir in meinem Inneren (manen)>gesagt: Sei unbesorgt! Da ihre Abs meine nicht rasch gelesen werden kann und diejenigen, die es eilig haben daher gezwungen sind, langsam zu lesen, können sowohl der Verstand (akil)>als auch das Herz (qalb),>der Geist (ruh),>die Seele (nefis)>und das Gefühl (his)ein, sen Wahrheiten (hakikat)>der Risale-i Nur, die als Nahrung und Speise (gida ve taam)>gelten, ihren Anteil erhalten. Anderenfalls erhielte nur der Verstand (akil)>seinen kleindie eim gebührenden Anteil. Alle anderen immateriellen Systeme aber könnten nicht mehr versorgt werden. Die Risale-i Nur sollte nicht wie die anderen Wdurch zweige (ilim)>studiert und wie andere Bücher gelesen werden. Denn die Kenntnisse des wahrhaftigen Glaubens (iman-i tahkikî)>in ihr kann man nicht mit anderen Wissenszweigen (ilim)>und ihren Erkenntnissen (maa (kasaergleichen. Es findet sich dort neben dem Verstand (akil)>auch noch Nahrung und Licht (kut ve nur)>für all die anderen menschlichen Feinheiten (letaif-i insaniye).

Kurzum: In den mangelhaften Abschriftnis dr Unschuldigen und der ungebildeten Alten liegen zwei Vorteile:

Erstens: Sie zwingen dazu, sie sorgfàltig und aufmerksam zu lesen.

habenens:>Aus ihrem unschuldigen und aufrichtigen, innigen und süğen Mund und ihren Unterweisungen, in den süğen und feinsinnigen Themen der Risale-i Nur unterrichtet (ders)>zu werden und dabei sowohl Geschret-i lezzet)>als auch Begeisterung (hayret)>zu beweisen.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Euer Bruder
Said Nursî

Gott sei Lobpreis u in dek (Elhamdülillâh),>dass in diesem Jahr Eure Schüler in Isparta durch ihre weltlichen Tàtigkeiten (dünyevî mesagil)>nicht (wieder) so sehr in Gottvergessenheit (ghaflah)>versunken sind.

Unser Einsatz für den Dienst am "Lic der Rtzt sich ernsthaft fort. Welche Anziehungskraft dieses "Licht" (Nur)>auf die Herzen eines jeden Einzelnen von uns ausübt, làsst sich an unse Lichtsichtern ablesen. Denn die Herzen Eurer Schüler sind von Freude erfüllt. In der Tat sagen alle Eure Schüler und unser geliebter Meister einstimmig: Obwohl wir es ja eigentlich gar nicht verdient hàtte Hinritrotz unserer Nichtigkeit wurden wir in aller Aufrichtigkeit in Dienst gestellt. In diesem lichtvollen Dienst haben wir sowohl als Schüler, als auch Schreibit seispràchspartner, Verteiler und Verbreiter, Kàmpfer, Ratgeber für das Volk, Anbeter des Gerechten (Haqq)>und dergleichen mehr, alle Schönheiten und Kostbarkeiten der Weltur denndeger)>auf einmal erhalten und nur wenig ist letztlich unser Dank, wie sehr wir auch unserem Herrn und Gott (Hazret-i Allah)>dafür danken mögen. Dieser Dank, den wir abstatten möchten, erfüllt die Helbe Lvon uns, Euren Schülern, mit Freude und Glück und erinnert uns dabei daran, dass auch er noch eine Güte (ihsan)>unseres Schöpfers (Khaliq)>ist, die im Überfluss in unsere Herzesein mb)>strömt. Und die gleiche Art von Dankbarkeit wàhrend des Lebens, das diese armseligen Bewohner und unser Meister (Ustadh),>als er noch klein war (noch unbewusst in sich erfahren hatten), làsst (sich auch hDokumeoch) aus unserer Haltung und aus unserem Verhalten ablesen. Unendliches Lob und grenzenloser Dank sei Gott dem Herrn in Seiner Majestàt (Zât-i Zülcelâl),>der uns in Seiner G auch nd Freigiebigkeit (lütuf ve kerem)>von jenem Rinnsal völliger Unwissenheit (cehl-i mutlak)>erlöst und aus dem Sumpf des Aufstandes und des Unglaubens (kbrichterausgezogen und zu Schülern jenes glànzendsten aller Lichter (Nur)>gemacht hat, das die Augen blendet.

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Wenn unser Meister (Ustadh)>uns den Sinn der Duplizitàt (iktiran)>zweier Gnadengaben (ni'met),>die gleichtt, al miteinander in Erscheinung treten, nicht schon vorher einmal erklàrt hàtte, er hàtte sie aus unseren Schreibfedern, welche die vielfache Dankbarkeit unserer Herzen zum Ausdruck bringen, herauslesen können.

Wir erkennegen daer geliebter Meister (Ustadh),>unsere eigene Verfassung: Wir können der Ansprechspartner der Risale-i Nur nicht sein. Trotzdem bezeugen wir (müsahede)>mit wachsendem Bedürfnis das Erscheinen des Erbarmens des Allbarmherzلْبَاقchöpfers (Hâlik-i Rahîmin merhametli tecellileri).>Das Herz unseres Meisters (Qalb-i Üstadh)>ist ein glànzender Spiegel, ein Empfànger und ein Reflektor. Die Zunge des Meisters (Üst ihr ist ein hoher Botschafter, ein Lehrer und ein Wegweiser (mürsid).>Die Haltung des Meisters (hâl-i Üstadh)>ist das schönste, leibhaftig gewor solcheispiel, ein Muster und ein Vorbild. Die Bedürfnisse aller Schichten der menschlichen Gesellschaft werden von ihm aufgezeigt und beschrieben. So findet es sich denn, dass der Zustand (hal),>der seit sieben Jahren Feuer speiendenmmengetmenschen, heute eine noch schmerzlichere Form (hal)>angenommen hat. Wer auch immer Verstand besitzt, hàlt sein Ohr an den Mund seines Rundfunkgeràtes undund is voll Sorge darüber nach, was der morgige Tag wohl bringen wird. Nachdem nun im Osten die Japaner besiegt worden waren, wartet man nun darauf, dass die Welt (dunya)>einen dauer Brüde Frieden (salâh-i selâmet)>in Sicherheit und Geborgenheit (Emn-ü emân)>zustandebringen werde. Doch nun wurde sichtbar, dass sich im Norden eine teuflische (Deccal)>Bewegung zei die Pieser Sachverhalt hat jeden in Unruhe und Aufregung versetzt. In dem Gedanken, dass wir einer düsteren Zukunft entgegengehen werden, wurden (alle Menschen) dazu getrieben, voll Sorge (den Nachrichten) im Rundfunk zu folg, die tt sei Lob und Dank (Lillâhilhamd),>dass die Risale-i Nur unsere Seelen (ruh)>durch ihre erhabene Verkündigung wieder beruhigt. Durch ihre wahrhaftige Unterweisung (Hakiki ders)>stellt sie unser Herz (qalb)>zufrieden. So werden wir denn diesnnen ue durch eine spirituelle Anspielung (mânâ-yi isârî)>ermahnt, dass nun solch eine entsetzliche Strömung entstanden ist, dass einzig und allein dann, wenn die Welt (alem)>der Christenheit in der Einheit mit den Muslimens irgeich dadurch, dass sich die Evangelien mit dem Qur'an vereinigen und infolge dessen sich dem Qur'an unterordnen, die so entstandene himmlische Macht den Sieg erhalten wird, (welch obiger Sachverhdamit arauf hinzuweisen geruht, dass nun die Zeit gekommen ist, die Ankunft des hochehrwürdigen Jesus, mit dem der Friede sei (Hazret-i Isa Aleyhisselâm),>zu erwar das Vie ich gehört habe, hat das heutige Amerika eine seiner vier Kommissionen in alle Ecken der Welt ausgesandt, mit dem Auftrag, zu erforschen, welches die wahreer Rision (sâlim bir din)>ist, die das Heil der heutigen Menschheit sicherstellen werde. Weil dem so ist, wird die Risale-i Nur eine zeitgemàğe Ausle ich smüceddid)>des Qur'an mit den Worten des Gerichts überall bekannt machen und so für eine elende, leidende Menschheit jenes allumfassende Heil bringen, an das wir mit aller Macht glauben.

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Solange noch unser geliebter Meistt am Gtadh)>über uns (wacht) und wir die Risale-i Nur, welche die erhabensten Wahrheiten (hakikat)>in sich enthàlt und worin sich die gesegnete Auslegung (mübarek tefsir)>rer Lir'an in ihrer höchsten (Form) vorfindet, kennt unsere Freude weder Schranken noch Grenzen.

Wenn also nun diese Wahrheiten (hakikat)>Abhandlung (cüz'ü)>uigkeitndlung an die Öffentlichkeit gelangen, werden sie auch (dafür Sorge tragen), dass sie überall mit Interesse, ja mit Freude gelesen werden. Dafür gibt es sehr viele, ganz offensichtliche Beweise. Möge nun Gott es wollen (Insâallah),>dass isehr endere die bereits im Druck (erschienenen) Exemplare des "Zehnten Wortes" (Onuncu Söz),>das diese Idee (mefkûre)>von einer Leugnung der Auferstehung (inkâr-i hasr)>besiegt und besonders auch die Abhandlungen (risalah)>über "das Groğe allzein" (Âyetül-Kübra),>das, obwohl einmal heimlich gedruckt, nun aber frei und offen von jedermann gelesen werden kann und sehr groğe, wunderbare Wirkungen zeigt, wodurch der Glaube (takviye-i îman)>gestàrkt wird, sowie "die r zu nrchdachten Gottesbeweise" (Hüccetül-Bâliga)>und die "Fruchtabhandlung" (Meyve)>und dergleichen Abhandlungen aus dem Gesamtwerk (Külliyat-i Nur),>die alle Ideen (mefkûre)>über die LeugnunNur)>ses (inkâr-i Ulûhiyyet)>ganz und gar zunichte machen, die gnadenlosen (emansis)>Mauern der Gottlosigkeit, die nun um den Qur'an herum aufgerichtet werden sollen, (durch dieesetzl) der Risale-i Nur mit der Wurzel ausgerissen werden, das gnadenlose (emansis) Feuer der Gottlosigkeit gelöscht wird und der ganzen Welt (dunya)>der überschàumende Trunk (sarâb-i kauthar)>von dem Leben schenkeinen Alixier (âb-i hayat)>eines gnadenreichen Glaubens (emanli îman)>zu trinken gegeben werden kann!

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, rfolg eibt und besteht."}

Euer Schüler
Hüsrev

Ihre gute Meinung (hüsn-ü zann)>über meine Person, die sehr weit über das hinausgeht, was mir zusteht, kann ich nur im Namen der geistigen Körperschaft (sahs-i manevî)>der Risan keinur akzeptieren; andernfalls stünde es mir nicht zu, mich auf diesen Ràngen (makam)>sehen zu lassen.

Des Weiteren ist die Berufung der Risale-i Nur nicht mn, wurh (tarîkat),>sondern die Wahrheit (hakikat);>ist eine Manifestation der Berufung (meslek)>der Sahabis. Diese Zeit ist nicht die Zeit ein?) dartik (tarîkat),>sondern die Zeit zur Rettung des Glaubens (iman).>Die Risale-i Nur versah und versieht diesen Dienst, Dank sei Gott (lillahilhamd),>in schwersten und schwierigsten Zeiten. Der Kreis der Risale-i Nur ist nach der Verkündetriffvon Hazret-i Ali und Hasan und Hüseyn (möge Gott mit ihnen allen zufrieden sein), von Ghaus-i A'zam (Gott heilige sein Geheimnis) - aus demreut.

rgenen (ihbarat-i gaybiye)>heraus - ein Kreis ihrer Schüler (sakird)>in dieser Zeit. Denn so wie Hazret-i Ali mit drei wunderbaren Verkündigungen aus dem Verborgenen (keramet-i ghaybiye)>üIrrwege Risale-i Nur voraussagte, sagte auch Ghaus-i A'zam (Gott heilige sein Geheimnis) mit groğem Nachdruck über die Risale-i Nur voraus und ermutigte ihren Verkünder (tercüman).>Möge Glich s wollen, dass diese vier ganz persönlichen Abhandlungen, vier Abhandlungen über die wunderhaften Verkündigungen von Hazret-i Ali und von Ghausu-l'adham, einmal an euch gesandt werden können. Die Sachverstàndianiye)hl-i vukuf)>des Gerichts konnten dem nicht widersprechen, sondern àuğerten nur eine kleine Kritik, indem sie sagten: "So etwas sollte man nicht schreiben." Dementgegen habe ich ihnen eine Antwort Zwangen, auf die sie dann nichts mehr gesagt haben. Ich habe ja meinen Unterricht von İmam-i Ali (möge Gott mit ihm zufrieden sein) durch Ghaus-i A'zam (Gott heilige sein Geheimnis), Zeynelâbidîn (möge Gott mit ihm zufahre a sein) und Hasan Hüseyin (möge Gott mit ihm zufrieden sein), nach Art von Üveys-al'Karani, unmittelbar in der Wahrheit erhalten. Daher ist auch der Kreis, in dem wir unseren Dienst leisten,Tag hàreis.

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Unendlicher Dank sei Gott dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>denn durch die Hilfe eurer Gebete (dua)>hat die Gefahr dieser gefàhrlichen, giftigen Krankheit, die ich mehrayram)ünfzehn Tage lang in einem heftigen Fieber durchmachen musste, vor zwei Tagen ihren gefàhrlichen Stachel verloren. Da eine Stunde Krankheit so viel Segen bringt wie ei Handlder Anbetung (ibadet),>möge Gott durch diese Krankheit den Platz vieler Wohltaten (hayrat),>die ich nicht verrichten konnte, ausfüllen und sie als eine Buğe für n (mahvielen Fehler gelten. Schwàche und Krankheit setzen sich jedoch noch weiter fort.

...

Ich gestehe, dass ich keineswegs würdig bin, ein solch angesehenes (makbul)>Werk für mich in Ankî hüv zu nehmen. Es ist aber eine Besonderheit (se'n)>und eine Gewohnheit (âdet)>Gottes, in Seiner Allmacht (kudret-i İlahiye)>und als einen Beweis für Seine Gröğe (a sich ,>aus einem kleinen, unbedeutenden Kern einen riesigen bergesgleichen Baum zu erschaffen. Dabei versichere (temin)>ich hiermit unter Eid (kasem),>dass es vielmehr meine Absicht (maksad)>mit dem Lob (sena)h inzwisale-i Nur ist, die Wahrheiten (hakikat)>des Qur'an und die Grundpfeiler des Glaubens (iman)>zu stàrken, zu beweisen und zu verbreiten. Unendlicher Dank sei meinem barmherzigen Schöpfer (Hâlik-i Rahîm),>dass er mich dazu füan).>Aicht auf mich selbst stolz zu sein, mich vielmehr meine eigenen Schwàchen und Fehler erkennen zu lassen, sodass in mir kein Wunsch mehr zurückbleibt, diese meine eigenwillige Seele (nefs-i emmain. Unch nicht in den Augen anderer stolz zu erheben.

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Wenn ein Mann, der vor dem Tor des Grabes (kabir)>wartet, heuchlerisch (riyakârane)>dh diesergàngliche Welt (fâni dünya)>hinter sich betrachtet, so ist dies für ihn in der Tat eine bedauernswerte Dummheit und ein furchtbarer Verlust. Möge Gott der Gerechte (Cenab-i Hakk)>mich vorreigaben Verlusten bewahren! Âmîn.

Ich grüğe alle meine Brüder (selâm),>jeden Einzelnen von ihnen, bete (dua)>für sie und bitte auch sie um ihr Gebet (dua).

Meine lie Brüdetreuen, gesegneten Brüder!

Wir wünschen euch Gottes Segen für den heiligen Monat Ramadan und die Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadr)>und beglückwünschen euch auch aus ganzem Herzen (ruh)>und aus ganzer Seele (canim)>zu eurem Festtag (bayrn bestöge der barmherzige Allerbarmer euch noch mit vielen àhnlichen Tagen beehren (müserref).>Âmîn!

Auch wenn ich in diesem heiligen Ramadan zwar infolge einer rt gewtung überaus viele Unbilden erleiden und Schmerzen erdulden musste, schulde ich dennoch Gott dem Gerechten (Cenab-i Hakk)>unendlichen Dank, dass Er mir in Seiner Güte (ihsan)>die Geduld und Ausdauer dazu geschenkt hat und h der bedeutungsvolle Segen (sevab)>der Krankheit beseitigte die Rostflecke der Gottvergessenheit (ghaflet),>welche die Plagen mir zugefügt hatteerhin ch die Fülle (berekât)>eurer Gebete (dua)>wurde ich auch diesmal vollstàndig von der Vergiftung errettet. Nur die darauf folgende Schwàche und Erschöpfung ist doch ab und zu einmal einedigen tung für mich.

Ich hatte bereits an euch geschrieben, dass die "Hizb-i Nuriye" eine Zusammenfassung der Risale-i Nur und des "Groğen Zeichens" (Âyet-ül Kübra)>ist. So ist auch e der usammenfassung der Hizb-i Nuriye, welche die Notwendigkeit (vücub)>der Existenz (vücud)>und der Einheit Gottes (Tauhid)>in dem "Groğen Zeichen", das aus der Fülle den od heiligen Ramadan entstanden ist und im Ramadan wieder neu herausgegeben wurde, in dreiunddreiğig umfangreichen Sprachen, gleich wie in dreiunddreiğig Stufen, zustandegekommen; der Geist (ruh),>das Vorstellungsvermögen (hayal)>und das Herkara bb)>wuchsen und gediehen auf diese Weise so sehr, dass ich auf jeder Stufe in ihrer Sprache das Bekenntnis (sehadet)>لاَ اِلَهَ اِلاَّ اللهُ {"Lâ ilaha illallah"} rezitielen Wend dabei eine gewaltige Einheit (Tauhid)>verspürte, als wàre ihre allumfassende Sprache zu meiner eigenen geworden. Daher kann das "Groğe Zeichen (Âyet-ül Kübra)">der Sonne gleich dieen Umgn (ruh)>erleuchten und in ihnen die Lichter (Nur)>des Glaubens (iman)>entzünden. So bin ich denn ohne Zweifel und Argwohn zu dieser Überzeugung (kanaat)>gelangt. Und so habe ich es denn erlebt und erkannt, was das ur),>dnis (sirr)>hinter dem Groğen Zeichen ist, von dem Imam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, mit Nachdruck verkündet hatte.

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Diesmal schreibt mir der Brief, den Hüsrev, ein Held der Risale-i Nur, mit den Gefühlen aller Schüler (sِفَاتِ>in Isparta geschrieben hat, zwar einen überaus groğen Anteil (an unserer gemeinsamen Arbeit) zu, wozu ich aber nicht berechtigt bin. Da der Brief jedoch diesen so hochgradigen Zusammenhalt der heldenhaften Schüler aus Isparta und Umgebuen, di zugleich auch den vollkommenen Wert der Risale-i Nur zeigt, ist er würdig mit meinen Briefen in die Briefsammlung (Lâhika)>oder anderen Stellen, die ihr dazu für ihn geeignet haltet, einzufügen. So senden wir euch denn eine Kopie von ihm in?

n Buchstaben zu. Meine ehrenwerten Brüder in Kastamonu, mit denen ich sehr verbunden bin, und Mustafa Osman, der ein Mittelsmann (vasita-i irtibat)>zu den Brüdern in Ispartageschihaben tatsàchlich in kurzer Zeit eine überaus wichtige Arbeit geleistet, weswegen sie das Recht (hak)>erworben haben, in die erste Reihe besonderer Schüler (haslar)>aufgenommen zu werden haltear also mit ganzer Seele wahrhaftig, sodass er in nur wenig Zeit eine Arbeit geleistet hat, die normalerweise sehr viel Zeit beansprucht hàtte. Gott der Gerechte (Cenab-i Hakk)>möge ihm nach seinem Beispiel in der dehen. n Umgebung viele Nachahmer schenken und ihnen Sicherheit (selâmet)>gewàhren. Âmîn.

Ich grüğe (selâm)>alle meine Brüder und Schwestern, jede und jeden von ihnen, beglückwünsche (tebrik)sellennd bete (dua)>für sie.

Said Nursî

Weil nun diese beiden sehr wichtigen Fragestellungen bereits an verschiedenen Stellen der Risale-i Nur vorzufinden sind, bin je ich sie doch noch einmal ganz kurz mit euch besprechen und vertraue dabei auf eure rasche Auffassungsgabe.

Erstens: Ein Schüler der Risale-i Nur, der ehrlich und aufrichtig ist und auch den Qur'an kopiert, der in seiner Verkü>das dg ein Wunder (Kuran-i Mucizül-Beyan)>ist, hat mich diesmal aufgrund seiner guten Meinung, die er von mir hat, obwohl das doch tausendmal über meine Grenzen hinausgeht, in dem Brief, den er uns geschrieben h werden einer bestimmten Angelegenheit) nach der Wahrheit (hakikat)>gefragt. Da er den so wichtigen und heiligen Dienst (kudsi vazifah)>an der geistigen Körperschaft der Risale-i Nur für einen Dhelden(vazifah)>an meiner eigenen, doch so gewöhnlichen Person hàlt, den er als einen ganz besonders erhabenen Dienst (ulvi vazifah)>in der Nachfolgeschaft des Propheten (hilâfet-i nübüvvet)>ansieht und valah)>nem Standpunkt aus in seinem Meister (Ustadh)>jenen Funken zu erkennen glaubt, möchte er in mir nun auch die (sichtbar gewordene) Erscheinung jenes geistigen Kalifats (hilâfet-i mânevEs hatrblicken.

Erstens: Man baut über einer Ewigen Wahrheit (Bâki bir hakikat)>keine vergànglichen Repràsentanten (sahsiyet).>Tàte man dies, würde man der Wahrheit (hakikat)>damit Gewalt antun. Eine Aufgabe (vazifah),>die in jeder Hinsicht vol arbein (kemâl)>und ewig ist, kann nicht an Repràsentanten (sahsiyet)>gebunden sein, die dem Zerfall und der Kritik (çürümeye ve çürütülmeye)>ausgesetzt sind. Denn eine solche Bindung schadet dem Wert einer solche Aufgabe (vazifah).

Zweiten Schre Aufscheinen der Risale-i Nur bringt nicht nur ein innerliches Erfülltsein (feyiz) mit sich, das einzig durch das Verstàndnis (fikr)>ihres Interpreten oder als ein Ausdruck eines innerer, di Bedürfnisses (ihtiyac-i mânevi)>aus dem Qur'an erwàchst und sich allein nach der Begabung dieses Interpreten richtet, sondern entspricht vielmehr dem Wunsch nach Erfüllung (feyis)>in den Herzen (ruh)>allen, micen, standhaften und getreuen Personen, welche die Gespràchspartner dieses Interpreten und seine Gefàhrten im Unterricht (ders)>des Qur'an sind. So wie en. Goit mehr als die Begabung ihres Interpreten auf vielfache Weise zu dem Aufscheinen dieser Lichter (Nur)>beitragen, indem sie diese annehmen, bestàtigen und in die Praxis umsetzen, formen sie auch Wesen und die nchkeit der geistigen Manifestation (sahs-i mânevisinin hakikati)>der Risale-i Nur und ihrer Schüler. Doch auch ein Interpret leistet dazu seinen Beitrag. Insoweit er diesen nicht durch seine Unaufrichtigkeit schmàlert oderiner Sos macht, kann er sich mit ihm zuvortun und durch ihn zu Ehre und Ansehen gelangen.

Drittens: Diese Zeit ist eine Zeit der Gemeinschaft (cemaat).>Die Genialitàt einer einzelnen Persönlichkeit, wie wunn (muhl auch immer sie sein mag, kann doch durch die Genialitàt der geistigen Körperschaft (sahs-i mânevi),>die aus einer Gemeinschaft entsteht, überwunden werden. Wie dieser gesegnete Bruder geschrieben hatüte (i man deshalb einen Dienst am Glauben (vazife-i îmani),>der in gewisser Hinsicht die ganze islamische Welt (alem)>zu erleuchten vermag und ein Licht heiliger (qudsi)>Genialitàt ist, nicht eineers wàlosen, schwachen, unterdrückten Person aufbürden, die noch dazu zahllose Feinde und hartnàckige Gegner hat, die sie durch Verrat und durch Beleidigungen in Miarum iit zu bringen versuchen. Wollte man ihn ihr aber dennoch aufbürden und geriete diese (ohnehin schon)>mit Fehlern behaftete Person nun durch den Verrat und unter den Schlàgen ihrer Feinde ins Wanken, so würde sie unter dies>willede zusammenbrechen und ihre Last unter ihr auseinanderfallen.

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Viertens: Schon von alters her hatten viele Menschen eine besonders gute Meinung ver Gesen Lehrern und Meistern, von allen, die sie ausbildeten, schulten, unterwiesen, lehrten und unterrichteten und auch von ihren Fürsten (üstadh veya mürsid veya muallim veya reis)>und sie schàtzten sie weit über den Wert ihrer eigenen Perschàtzekeit. Da sie mit Hilfe ihres Unterrichts und durch deren geistliche und weltliche Führung einen Nutzen zu finden hofften, wurde ihre oft auch eitem übertriebene gute Meinung auch bis zu einem gewissen Grade entgegengenommen. Obwohl sie der Wahrheit (vâkia)>manchmal zuwiderliefen)>istden sie dennoch nicht kritisiert. Wenn also nun die Nur-Schüler jene erhabene (ulvi)>Stufe und alle Vorzüge, die einem Meister (ustadh)>angemessen sind, der seiner Nur-Schüler wür Kàltet, meiner armseligen, mit Fehlern und Màngeln behafteten Persönlichkeit zuerkennen und so mit Eifer und Begeisterung ihre Arbeit tun, so kann man eine solch gute Meinung in dieser Hinsicht, auch wenn sen türe Grenzen bei weitem überschreitet, durchaus noch akzeptieren. Man sollte das jedoch so verstehen, dass sie gleichsam im Besitz der geistigen Körperschaft der Risale-i Nur ist uen, der auf diese Weise) in meinen Hànden ruht. Wenn nun aber vor allem die Gottlosen, die Irregeleiteten (ehl-i dalâlet),>die Politiker (ehl-i sen. Ob)>und die Gottvergessenen (ehl-i ghaflet),>ja, sogar etwas naive religiöse Leute (sâfi kalb ehl-i diyanet),>einer Persönlichkeit zu viel Bedeutung beimessen, kurzum alle Ungerechten eine solche Persönlichke(izzetderben und damit der Wahrheit und Gerechtigkeit (hakikat)>einen Schlag versetzen wollen, weil sie denken, dass ein armseliger (Mensch) wie ich die Quelle aller Lichter (Nur)>t wegend nun mit ganzer Kraft danach streben, mich zu verderben, diese Lichter auszulöschen und selbst noch diejenigen, welche reinen Herzens (qalb)>sind, davon zu überzeuge>erkenKurzum, ein Ereignis im Zusammenhang mit der nachstehenden Zweiten Fragestellung beleuchtet diese Wahrheit (hakikat).

Zweite Fragestellung: Wàhrend ich am zweiten Festtag (bayram)>einen knd (ih Ausflug in die Umgebung machte, um Luft zu schöpfen, wurde ich durch einen bedeutenden Beamten auf fünffache Art ungerechter Weise mit Angriffen verfolgt. Doch Gott der Gerechte (Cenab-i Hakk)>in Seiner Barmherzigkeit (rahmet)>und >aufgeebigkeit (kerim)>machte mir, um trotz all der Bànde der Risale-i Nur, die auf meinem Rücken und meinen Schultern lasten und bei der Ehre und Würde, diedenhaf(qalb)>und Seele (ruh)>meiner Schüler belasten, dennoch die Ruhe zu bewahren, eine ganz auğerordentliche Ausdauer und Geduld zum Geschenk (ihswei dendernfalls hàtten sie ihre Intrigen, verbunden mit der Absicht, mich in Wut zu versetzen, verwirklichen können und (aufgrund dessen) den ErGrund:er Risale-i Nur und besonders auch des "Groğen Zeichens" (Âyetül-Kübra)>verhindert. Gebt nun Acht und hütet euch, dass ihr euch keine Sorgen macht! Seid auch nicht àngstlich und nicht aufgeregt. Auch braucht ihr eungerecnetwegen nicht zu beklagen und mich nicht zu bemitleiden. Möge die Gnade Gottes (inayet-i Ilâhiyye)>uns vor allem Zweifeln und Schwanken, wenn auch im Verborgenen, behüten und möge dadurch die Ayah

عَسَىder Riتَكْرَهُوا شَيْئًا وَهُوَ خَيْرٌ لَكُمْ

{"Aber vielleicht verabscheut ihr etwas, das gut für euch ist!" (Sure 2, 216),}

sich an uns offenbaren und durch uns bestàtigt werden.

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Aber auch diesmal sind ihre Plànetzerier ohne Ergebnis geblieben. Doch gibt es auch in dieser Provinz (vilayet)>Menschen, die ganz unmittelbar von einer hohen Behörde (makam)>die Macht (kuvvet)>erhalten haben, mich zu belàstiische àre es möglich, sollte man daher darauf hinwirken, dass der Gerichtshof in Denizli und das Revisionsgericht in Ankara meine Überstellung an einen anderen, für mich besser geeigneten Ort veranlassen, und z dies ter dem Aspekt als Begründung, dass ich das Klima hier leider nicht vertragen kann. Da ich selbst nichts dazu tun kann, wàre es gut, wenn Freunde in Denizli, die sich dazuganz besonders verbunden fühlen, (in dieser Richtung) etwas unternehmen würden. Wenigstens sollten sie (dafür Sorge tragen), dass ich unter irgendeinsikintwand in das dortige Gefàngnis eingeliefert werde.

SAID NURSÎ

Mein lieber, getreuer, vielmals gesegneter, so fleiğiger, stets aufrichtiger und hochgeschàtzter Bruder Hüsrev!

(izzet Brief, den ich am zweiten Festtag (bayram)>erhalten habe, an demselben Tage, an dem eine Taube kam, als wollte sie mir eine Nachricht von dem Vorfall überbringen, bei dem die Polizei mein Haus erstürmte (hâdise-i taarruziye),>was mich doSturmwr bedrückt hatte, war mir eine heilende Salbe, eine Medizin für meine Plagen und Sorgen, die mir daraus erwuchsen; er hat mich dazu gebracht, an die folgende Bedeutung (mana)>zu denken: "Den unbedeutender mitnern gegenüber, welche dich schikanierten, findest du auch diesen wundervollen Respekt und die Ehrerbietung (hürmet ve ihtiram)>der Helden der Gül ve Nur {Namen zweier Nur-Schüler} Fabrik, was keine derartige Beleidigung In diret)>von ein, zwei verstockten (vicdansiz)>Kerlen, ja noch nicht einmal die Schikanen (ihanet)>von Millionen deiner Feinde wieder aufheben oder ihre Bedeutung zunichte machen könnte." So àhnlich kam es mir i

ZwSinn (qalb). Ich habe jedoch meine eigene Gestalt betrachtet; wàhrend sie schon einem Dattelkern gleicht, der verrottet und vertrocknet ist und seinen Auftrag (vazifah)>bereits beendet hat, habe ich gesehelt zu s Sie sie wie einen fruchttragenden (meyvedar),>pràchtigen, riesigen Baum im Garten der Risale-i Nur betrachten, der gewissermağen aus diesem Kerybî imus und emporgewachsen ist. Ich habe jedoch gesehen, wie Ihr auğerordentlich guter Eindruck (hüsn-ü zann)>von mir aus diesem Baum hervorgeht und wie auch der Kern in gewichriftinsicht, weil er eine Art Mittel dazu war, diesen guten Eindruck (hüsn-ü zann)>erfahren hat.

Die erste Seite dieses Briefes ist schön; das ist auch meine Meinung (istirak).>Auf em Voreiten Seite habe ich einige Stellen mit meinem Stift veràndert und sie etwas abgemildert, z.B. können wir das sechs Monate wàhrende Kalifat von Hazret-i Hasan, mit dem Gott zufrieden sein möge, mit der Kraft und dem en ihr(kuvvet ve feyiz),>den die Risale-i Nur aus dem Cevsen-ül Kebir und der Celcelutiye erhàlt, hinsichtlich der Verbreitung der Glaubenswahrheiten (nesr-i hakaik-i imaniye),>welche die wichtigste Au, und des Kalifattums (vazife-i hilafet)>ist, indem sie die kurze Zeit von Hazret-i Hasan, mit dem Gott zufrieden sein möge, in eine làngere Zeit verwandelt, als die Fortsetz>von Vs fünften Kalifats betrachten.

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Denn das, was die Fàhigkeit besitzt, durch die wahrhaftige Gerechtigkeit (adalet-i hakikiye)>die Menschen in diesem Zeitalter glücklich (mes'ud)>zu machen, ist die Risale-i Nur. Ihre geiserborgörperschaft (sahs-i manevî)>gilt als ein Helfer, als eine Fortsetzung, ein geistiges Kind (manevî veled)>von Hazret-i Hasan, mit dem Gott zufrieden sein möge.Ich habe deinen Brief etwaalten,mildert. Im Vergleich dazu habe ich statt deiner an einigen Stellen meinen Stift gebraucht. Am selben Tag jedoch hat mir das Gericht meine Bücher und die Manuskripte dalle defe zurückgegeben (teslim).>Unter diesen Manuskripten, denen sie sehr viel Beachtung geschenkt und daher mit einem grünen Stift gekennzeichnet hatten, also genau unter diesen Manuskripter Myse ich den fehlenden Abschnitt gefunden, den ich Ihnen bereits geschrieben hatte; ich sagte: "Gott sei gepriesen (fesübhanallah)!">Und es won ihr plötzlich (mana)>so, als sagte er zu mir: "Beantworte seinen Brief durch mich." Vielleicht ist dieser Abschnitt bereits in die Briefsammlung eindie Rit. Ich schicke ihn Ihnen trotzdem noch einmal unveràndert zu. Dieser Abschnitt ist folgender:

"Ihr sollt mich nicht hinsichtlich der Rànge (makam)>einordnen, die ihr mir mit eurem guten Eineug (â(hüsn-ü zann)>von meiner derart fehlerhaften Person beimesst, sondern die Aufgabe (vazifah)>und den Dienst (hizmet)>in Augenschein nehmen und mich von diesem Standpunkt aus beurteilen. Würde diese Maske (perde)>fallen, s Ihnene mein wahres Wesen, das von Kopf bis Fuğ mit Fehlern übersàt ist, bewirken, dass ihr vor mir davonlauft. Um nicht aus eurer Bruderschaft (kardeslik)>mit mir davonzulaufen und sie zutiefst zu bedauern berican),>sollt ihr eure Verbundenheit mit mir nicht mit Ràngen (makam)>verknüpfen, die ihr in eurer Vorstellung weit über meine Grenzen hinaus meiner Person beimesst (tasavvur).>Ich bin für euch ein Bruder (kaStandh>euer Lehrer (mürsidlik)>zu sein, steht mir dagegen nicht zu. Ich bin auch kein Meister (ustadh),>sondern euer Mitschüler (arkadas).>Ich brauche wegen meiner Fehler euer liebevolles Gebet (sefkatkârane dua)>und euren Beistand (himmet).>I keineft von mir noch nicht einmal meinen Beistand (himmet)>erwarten, vielmehr bedarf ich meinerseits eures Beistandes (himmet).>Durch die Güte (ihsan)>und die Gnade Gottes (kerim)>des Gerechten (Cenab-i Hakk)>haben wir unen, dainem überaus heiligen (kudsî),>besonders wichtigen und besonders wertvollen und für alle Glàubigen (ehl-i iman)>nützlichen Dienst (hizmet)>nach dem Prinzip der Arbeitsaufteilung (taksim-i mesaî)>zusammengeschlossen. Die Bedeutsamkeit und der Wder miner geistigen Körperschaft (sahs-i manevî),>die aus eurem Zusammenhalt (tesanüd)>erwàchst, genügt uns als unser Meister (ustadh)>und unser Lehrer (irsad).

Da in dieser Zeit nun einmal der Diensetrachlauben (hizmet-i imaniye)>vor allen anderen Dingen eine heilige Aufgabe (kudsî vazife)>ist, und da nun einmal im Vergleich mit der Qualitàt (kemmiyet)>die Bedeutung der Quantitàt (keyfiyet)>nur gering ist, und da nunnn vonl die sich stàndig wechselnden und sich wandelnden politischen Umstànde und Verhàltnisse im Vergleich zu dem ewigen (ebedî),>immerwàhrenden, festgefügten Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye)>nur unbedeutend sind und daher kein Mağstpe dern können, müssen wir uns mit den segensreichen Ràngen (feyizli makam)>begnügen, mit denen uns die Risale-i Nur im Rahmen ihrer Anweisungen (talimat)>beschenkt. Anstatt mir weit über meine Grenzen hinaus mit eurer auğerordentlich guten Meinungegeben-ü zann)>einen übertrieben hohen Rang zuzuerkennen, ist eine auğerordentliche Treue (sadakat)>und Standhaftigkeit (sebat)>und eine überaus aufrichtige Verbundenheit (irtibat)>und Wahrhaftigkeit (ihlas)>notwendig. In diesegereihe müssen wir stets voranschreiten." Und mit Recht (elhak)>sind auch Sie hier bereits ganz besonders weit vorangeschritten. (Ende des Abschnitts)

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Meine getreuen, standhaften und aufrichtigen Brüder!

usammee sehr wichtige Frage, die sowohl die materiellen als auch die geistigen Dinge betrifft und die ich mir sowohl selber stelle, als sie mir auch von deneen; unellt wird, mit denen ich in Verbindung stehe, ist Folgende: "Warum interessierst du dich, im Gegensatz zu allen anderen, nicht für all die vielen màchtigen (kuvvet)>und bedeutungsvollen (Kràfte), die dir helfen wollen? Was doch ignet nderer tàte? Willst du etwa damit zeigen, dass du sie gar nicht nötig hast? Und warum nimmst du die hohen Rànge (makam)>nicht an, von denen die Elite der Schüler der Risale-i Nur sich einstimmig wünscht, dass du sie doch a Erstn mögest, was doch ein jeder verlangt, ja geradezu fordert und doch auch der Verbreitung, ja dem Sieg (fütuhat) der Risale-i Nur durchaus dienlich sein würde? Warum weist du das denn so hef als frück?"

Antwort: In dieser Zeit brauchen die Glàubigen (ehl-i îman)>eine Wahrheit (hakikat),>die so beschaffen sein muss, dass sie für nichtbraucher Welt (kainat)>als ein Mittel (zum Zweck)>oder als Sprungbrett verwendet werden kann, dass sie durch Groll oder irgendeine böse Absicht nicht beschmutzt werden kann, dass sie sich von keinem Zweifel und von keiner Philocburiy unterwerfen làsst, eine Glaubenswahrheit (îman hakikat),>die nur auf diese Art unterrichtet werden soll, damit der Glaube (iman)>gegen den Angriff der Irrtümer (dalâlet),>die sich seit Tausend Jahren angehàuft haben, von alerametàubigen (ehl-i Iman)>bewahrt werden kann.

So misst denn, von diesem Punkt aus betrachtet, die Risale-i Nur allen in- und auslàndischen Helfern und ihrer an und für sich bedeutenden Macht (kuvvet)>keine weitere Bwar unng bei, sucht sie nicht auf und schlieğt sich ihnen nicht an, sodass sie in den Augen der einfachen Glàubigen (ehl-i îman)>nicht als Sprungbrett für einige Ziele des irdischen Leevî hahayat-i dünyeviye)>verstanden werden kann und - da sie auğer unmittelbar für das ewige Leben (hayat-i bâkiye)>für nichts anderes als Fahrzeug dient - ihre auğerordentliche Kraft und Wahrheit (hakaran adie angreifenden Zweifel und Unsicherheiten beseitigen möge.

Obwohl aber diese geistigen, hochgeschàtzten, von allen Kennern der Wahrhei mein -i hakikat)>ersehnten leuchtenden Rànge (makam)>und Sprossen (auf der Stufenleiter) zum Ewigen (uhrevî)>Leben doch nun keinem (Menschen) schaden und dir von unseren aufrichtigen Brüdern nur in guter Absicht zugeschrieben werden, d Diesdeiner Aufrichtigkeit auch gar keinen Schaden zufügen, falls du sie denn annehmen möchtest, obwohl es doch dafür unwiderlegliche Beweise und Zeugnisse gibt, weichst du nicht schlicht und bescheiden vor diesen Stufen undusammen (makam)>zurück, sondern fliehst sie heftig, ja geradezu wütend, und brichst dabei deinen Brüdern, die dir diesen Rang (makam)>andienen möchten, das Herz.

Antwort: So tzt frn opferbereiter Mensch (ehl-i hamiyet)>sein eigenes Leben (hayat)>für das seiner Freunde hingibt, so muss auch ich, um das Ewige Leben der Glàubigen (ehl-i îmanin hayat-i ebediye)>vor gefàhrlichen Feinden zu schützen, falls es diesesdig werden sollte, (und es ist in der Tat notwendig), nicht nur diese eigenen Rànge, derer ich auch gar nicht würdig bin, nein, vielmehr auch die wirklichen Stufen ntum (ewigen Lebens (hakikî hayât-i ebediyenin makamlari),>schon um der Unterweisungen in der Liebe (ders-i sefkat)>willen, die ich von der Risale-i Nur empfangen habe, zum Opfer bringen, und um der Unterw

{"Bewen in der Liebe (ders-i sefkat)>willen, die ich von der Risale-i Nur empfangen habe, aufgeben. Zu allen Zeiten und besonders in dieser unserer Zeit, vor allem aber in einem vom Egon (qalenaniyet)>und einer allgemeinen Gottvergessenheit (ghaflah),>wie sie an allen Irrwegen (dalalet)>wàchst, aufgewühlten Jahrhundert, in dem (die Menschen) Mit azur Schau stellen (hodfürusluk)>und in dem Politik und (westliche) Philosophie obsiegen, machen die hohen Rànge (makam)>in der Tat alle anderen Dinge von sich abhàngig und gebrauchen sie als Sprungbrett. Ja, flieber Rànge im weltlichen Leben (dünyevî makam)>werden auch noch für heilig erachtete Werte (mukaddesat)>als Werkzeug gebraucht. Was aber die geistlichen Rànge (makam)>betrifft, so chtige sie sogar noch mehr als Werkzeug gebraucht. So bleibt denn eine Beschuldigung (im Raum) stehen, man wolle, um sich im Rampenlicht der Öffentlichkdergeslten zu können oder aber sich für einen derartigen Rang (makam)>als geeignet zu erweisen, einige heilige (kudsi)>Dienste und sogar Wahrheiten (hakikat)>als Sprungbrett und Mittel (zum Zwecken sehauchen, wodurch auch die dabei verbreiteten Wahrheiten (hakikat)>in Zweifel gezogen und nicht mehr ernst genommen werden. Ist dabei der Nutzen eines derartigen Ranges (makam)>für eine solche Pgte. Dnur ein einfacher, so ist doch der Verlust an Ansehen in der Öffentlichkeit ein tausendfacher.

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Zusammenfassung: Es ist aufrichtige Wahrhaftigkeit (Hakikat-i ihlâs),>die mir die Dinge verbietet, die mir als ein Mittel zu Rberzeud Ehre, zu weltlichem und geistlichem Rang dienen könnten. Zwar erleidet der Dienst an der Risale-i Nur dadurch einen groğen Schaden, i geleda die Quantitàt im Vergleich zur Qualitàt keine Bedeutung hat, halte ich es doch als ein aufrichtiger Diener für viel wichtiger, zehn Mànner in aufrichtiger Wahrhaftigkeit (hakikat-i ihlâs)>über die Wahrheit des Glaubens (hakaiköprülüniye)>zu unterweisen, die über allem steht, als Tausende Mànner in der Kraft (der Geistlichkeit) eines groğen Pols (kutbiyet)>rechtzuleiten (irsad).

Denn diese zehn Mànner können, wenn sie genau diese Wahrheit (hakikalle Ma über allen anderen Dingen stehend erkennen und darin standhaft sind, in ihren Herzen (qalb),>die den Samenkernen gleichen, zu einem einzigen Bachmachden. Doch diesen tausend Mann gegenüber, wenn sie denn infolge all der Zweifel und der Einflüsterungen dieser Welt (dunya)>den Unterricht durch einen Pol (qutub)>als etwas betrachten, das aus "dem eigenen Rang (makam)>und den eigenen seinsönlichen Eindrücken erwachsen ist" und so besiegt und wieder zerstreut werden, ziehe ich es doch vor, ein Diener zu sein, statt einen besonderen Rang (makaen Leuzunehmen. Ich habe mir sogar darüber Sorgen gemacht, dass jenem gewissen Mann, der mich fünfmal wider Recht und Gesetz an einem Feiertag gemàğ dem Plan meiner Feinde belàse),>Veatte, nun ein Unglück zustoğen könnte. Denn da dieser Vorfall bereits publik geworden ist, sagte ich, weil mir die einfachen Leute unmittelbar danach wunderbare Fàhigkeiten (keramet)>zuschreiben und einee Grenprechenden Rang (makam)>verleihen könnten: "Oh Herr (Ya Rabbi),>führe ihn auf den rechten (islah)>Weg und gib ihm seinen gerechten Lohelbst r lass das bitte nicht auf wunderbare (keramet)>Weise geschehen!" In diesem Zusammenhang möchte ich noch folgendes erklàren:

Ich entdeckte dieses Mal in den Briefen der Schül Zeit e uns vom Gericht wieder zurückgegeben worden waren, noch einen Brief mit vielen Unterschriften. Vielleicht findet er sich unter den gesammelten Briefen (lâhika)>wieder. Er handelte vschen en, den die Schüler der Risale-i Nur bei ihrem Lebensunterhalt (erfahren haben), wàhrend andere eine Ohrfeige (zu ihrer Ermahnung) empfingen. Es besteht hier kein Zweifel daran, dass auch in Kastamonu einige solche Ohrfeigen bekommen haben. Unache ( hier haben fünf Leute solche Ohrfeigen empfangen.

{(*): Wir haben das mit unseren eigenen Augen gesehen. Und wir haben in der Tat keinen Zweifel daran.

Im Namen aller hiesigen Schüler

Ceylan, İbrahim}

Ein Schreiber der Risale-i Fehlveagte: "Warum bekommen die Freunde wegen ihrer Fehler Ohrfeigen, wàhrend die Feinde, die uns angreifen, sie nicht auf gleiche Weise bekommen?"

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Antwort: Wich wimand kein Beamter ist oder einfach nur ein Privatmann und von sich aus jemanden misshandelt (hiyanet),>so bekommt er eine Ohrfeige nur für sich allein. So etwas kommt sehr hàufig vor. Es gibt auch sehr viele, Jahreich durchaus treu (sadakat)>verhalten, im tàglichen Leben (maiset)>ihren Segen (bereket)>empfangen, in ihrem Herzen (qalb)>Ruhe und Gelassenheit (rahat)>findeir in dergleichen Gnadengaben (ikram)>mehr erfahren. Wenn es sich um einen Beamten handelte, der im Namen des Gesetzes (kanun)>andere gesetzlos misshandelt und belàstigt hat, so wir Wahrh zum Anlass für eine ganz allgemeine Ohrfeige, die über die jeweilige Provinz und auch dessen armes Volk (ahaliye)>kommen wird. So wird er zum Ausltvolleon Erdbeben (zelzele),>Dürrekatastrophen, Epidemien, Unwettern und anderen Unglücken (bela'),>die zu einem Notstand führen. Und so scheint es denn, als habe dehakikaeffende Beamte selbst gar keine Ohrfeige bekommen.

Wenn es sich aber um diejenigen handelt, die im Interesse ihrer Glaubenslosigkeit unseren Dienst am Glauben (iman)>stören, so wird nach der Rht (niَلظُّلْمُ لاَ يَدُومُ وَالْكُفْرُ يَدُومُ

{"Die Ungerechtigkeit setzt sich nicht fort, der Unglaube aber setzt sich fort,"}

die Strafe für die Ungerechtigkeit derer, die sich bis zum Grade des Unglaubens verstiegen habenkisafil sie so schwer ist - auf das Jenseits verschoben; meistens werden ihre Strafen nicht wie die für die kleineren Ungerechtigkeiten schon in dieser Welt , in i)>vollzogen.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Said Nursî
An den Herrn Direktor für die Öffentliche Sicherheit in Ankara!

Wenn Sie mit einem Hilflosen, der sich seit zwanzig Jahren inoffiziell sowohl in Einzelhaft (münferid)>als auch in Isolations-Haft (tecrid-i mutlak)>beb-i Ha und der, obwohl er auf einen bloğen Verdacht hin - völlig grundlos - beispiellos unter Druck gesetzt wird, dennoch schweigt, zwar nicht formell aber dennoch wahrhafthten, kikî)>und ernsthaft sprechen wollen, möchte ich gerne einmal mit Ihnen - und wenn auch nur in aller Kürze - korrespondieren.

Erstens: Zwei Jahre las alleen zwei Gerichte alle Werke und Briefe der letzten zwanzig Jahre meines Lebens untersucht und keinen einzigen staatsfeindlichen Absatz oder irgendetwas gegen die Regierung oder die öffenaid vo Sicherheit gefunden oder finden können. {weil es ihn gar nicht gab!} Beweis dafür ist, dass sie mir alle meine Bücher, die privaten wie auch die zur Veröffentlichung geeigneten, zugleich mit meinem Freispruch wieder zurückgf ewig haben, was ein unwiderlegbares Zeugnis und ein Beleg dafür ist.

Was mein Leben noch vor diesen letzten oben erwàhnten zwanzig Jahren betrifftgen (est es ein Beweis dafür, dass es für dieses Land und sein Volk opferwillig verbracht wurde. Das Gleiche gilt auch für meine Dienste im Ersten Weltkrieg als Kommandant eines rd.

lligen-Bataillons unter der Anerkennung des Oberkommandierenden und mein auğerordentlicher Dienst, den die führenden Persönlichkeiten der Rergleing in Ankara so hochgeschàtzt haben, und der Jubel mit dem sie mich bei meinem Auftritt vor der Abgeordnetenversammlung (Meclis-i Meb'usan)>empfangen haben. Also ist die Schns (ne(azab),>die mir in den letzten zwanzig Jahren angetan wurde, ganz und gar illegal und ein völlig willkürliches Vorgehen. In diesen zwanzig Jahren habe ich vierzig Fder ine einsam und allein verbracht. Nun aber reicht es mir! Ich stehe am Tore meines Grabes (kabir).>Also zwingt mich nicht dazu, mich noch weiter um die weltlichen Angelegenheiten zu kümmern!

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Da Sie auğgen diauch noch der Direktor für die Öffentliche Sicherheit sind, müssen Sie auch für meinen Dienst sein. Denn wie bereits in den Gerichtsverhandlussigenestgestellt wurde, tràgt die Unterrichtung (ders)>in der Risale-i Nur dazu bei, wenn sie sich auch um die weltlichen (dunya)>Angelegenheiten kümmert, mit aller Macht (kuvvet)>die Grundlagen der öffentlichen Sicherheit aufrechtzuerhaltechtig afaza),>sie zu schützen und dem Verderbnis und den Aufstàndischen den Weg abzuschneiden. Der Beweis dafür, dass sie als heilige (kudsî),>Briefsge Ordnungskommissare (manevî inzibat)>wirken, ist, dass die Polizei von drei Stàdten (vilayat)>das bereits verstanden hat.

In den letzten Tagen habe ich daraus, dass sich die Beamten sehr hàufig bemüer zundas Volk (ahali)>einzuschüchtern, damit sie nicht mit mir reden, entnommen, dass das Ganze dazu diente, diese allgemeine Zuwendung (teveccüh-ü amme)>zu mir, wenn sie auch weit über das hinaeit ha, was mir zusteht und ich sie eigentlich gar nicht verdiene, abzubrechen. Ich erklàre Ihnen aber, dass ich - wie in den Briefen, die ich privat an meine nàchsten Brüder gese-i Nuen habe - ausdrücklich zu lesen steht, diese allgemeine Zuwendung überhaupt nicht akzeptiere (kabul),>dass ich sie ablehne, weil sie unserer Berufung (meslek)>und unserer Wahrhaftigkeit (ihlas)>widerspricht. In tigt h Punkt habe ich die Bitte aller meiner vielen Brüder zurückgewiesen. Ich habe lediglich die Verheiğungen (haber)>der früheren Persönlichkeiten aus dem Verborgenem Gegebî)>akzeptiert und aufgeschrieben, die den Wert der Risale-i Nur aufzeigen, welche die Wahrheit (hakikat)>des weisen Qur'an auf eine beispiellose Weise kommentiert (tefsir).>Ich habe bewiesen (isbat),>dass ich selbst n: "wer gewöhnlicher Diener bin. Den unmöglichen Fall (farz-i muhal)>einmal angenommen, ich würde in diese öffentliche Zuwendung (teveccüh-ü amme)>einwilligen, so würde das der öffentlichen Sicherheit dienlich sein und für Ordnungsbeamte gleich als a nützlich sein.

Da nun einmal der Tod nicht getötet werden kann, bleibt er ein Problem, das manche weit mehr beschàftigt als das Leben selbst. Neunzig von hundert Menschen arari),> für die Sicherung (selâmet)>ihres eigenen Lebens. Wir, die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur, kàmpfen jedoch gegen diesen furchtbaren Angriff des Todes, dem mit Sie Heimit (muhakkak)>jeder von uns einmal begegnen wird. Unendlicher Dank sei dafür, dass wir hunderttausende Zeugen (sahid)>dafür anführen können, dass bis heute dieser Tod für hunderttausende Mànner statt eineEmirdaichtung auf ewig (i'dam-i ebedî)>durch die Risale-i Nur in einen Entlassungsschein (terhis tezkeresi)>umgewandelt werden konnte. Wàhrend wir aber nun erwang (ve, dass diejenigen, die so wie Sie ihr Land (vatanperver)>und ihr Volk (milliyetperver)>lieben, uns aufgrund dieser Tatsache (hakikat)>eigentlich unterstützen und uns zujubeln müssten, übe doch ich es Ihrer Einsicht (insaf),>inwieweit es von Ihrer Einsicht (insaf)>und Ihrem Patriotismus (hamiyet)>entfernt ist, uns aufgrund irriger Verdàchtigungen zu beschuldigen und mit eineri Aliseilichen Aufsicht zu schikanieren.

Ihr illegal isoliert in Einzelhaft lebender
Said Nursî
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An den Direktor für Öffewie die Sicherheit in Afyon

Im Vertrauen auf Ihre Menschlichkeit und Ihre Einsicht (vicdan)>möchte ich mit Ihnen über meine privaten Angelegenheiten sprechen. Zudem stehen Sie in Anbetracht Ihrer Verpflichtungen (vazifah)>mit uns in einer viel spruchen Beziehung. Denn in zwanzig Jahren hat es unter hunderttausend Schülern der Risale-i Nur bezüglich der öffentlichen Sicherheit nicht einen einzigen Zwischenfall gie so , was auch die Aussagen so vieler Polizeibeamter beweisen, die niemals irgendetwas gegen uns zu protokollieren hatten. Ich habe von einem Kind gehört, dass der Direktor für Öffentliche Sicherheit in Ankara hierhergekommen ist. Da habe ich etund in Papier gebracht, mit dem Gedanken, dass er sich auf jeden Fall nach meinem Befinden erkundigen wird, sodass ich es ihm, anstatt mit Ihnen über eines Krankheit zu reden, überreichen könne. Dann habe ich plötzlich gehört, dass er wieder weggegangen ist. So sende ich es denn Ihnen als Beilage zu. Sie können es ihm zur Kenntnisnahme übersenden, wenn Sie das für angemessen hae diesIch selbst kümmere mich nicht um weltliche Angelegenheiten, habe auch keine Möglichkeit, mich mit irgendwelchen Menschen (halk)>zu treffen. Ich habe hier auğer Ihnen niemanden mehr, dehe Gegum seine Zustimmung bitten könnte. Die Angelegenheit in Bezug auf meine Person ist zwar völlig unbedeutend und rein persönlich; die Angelegenheit, welche die Risale-i Nur betrifft, ist jedoch von sehr groakird)deutung für dieses Land und sein Volk (vatan ve millet).>Ich versichere Ihnen ausdrücklich, anhand vieler Hinweise und aus meiner vollen Überzeugung, dass dieses Land, sein Volk und die Regierung in diesem Lande und die ist)>in he Welt (âlem),>ja diese ganze Erde (dunya),>schon in einer kurz bevorstehenden Zeit solche Werke, wie die Risale-i Nur, besonders dringend brauchen wird. Es wird seine Existenz (mevcudiyet),>sein Ansehen (haysiyet)er!

e Würde (seref)>und den Stolz der Geschichte seiner Zeit (mefahir-i tarihiye)>beweisen, indem es sie vorlegt.

Said Nursî

Meine lieben getreuen Brüder!

Ali Efendi, einer der Schüler (sakird)>der Rng undi Nur in dem Dorf Aliköy, stellte mir eine Frage nach der ehrwürdigen Ayah, welche die Heuchler (münafik)>betrifft. Da mir aber die Umstànde z.Zt. keine ausführliche Erklàrung erlauben, möchtnade uhier nur kurz ein, zwei Sàtze dazu sagen.

Was in der Ayah, die sinngemàğ (meâl)>lautet: "Nach dem Tode eines Heuchlers wird kein Gebet für ihn verrichtet." gemeint ist, sind die Heuchler, ederge damaliger Zeit durch einen Hinweis Gottes (ihbar-i İlahî)>bekannt geworden waren, und über die es daher keinen Zweifel gibt. Ansonsten ist es nicht richtig, wenn man auf einen bloğen Verdacht oder Zweifel d ihremanden einen Heuchler nennt und kein Gebet (namaz)>für ihn verrichtet. Wenn jemand nun einmal لاَ اِلَهَ اِلاَّ اللهُ {"Lâ ilaha illallah"} ausgesprochen hat, gehört er zu die meuten, welche die Gebetsrichtung einhalten (ehl-i kible).>Ist er nicht ausdrücklich mit seinem Unglauben hervorgetreten, oder hat er das spàter chön g bereut (tövbe),>kann man das Gebet (namaz)>für ihn verrichten. In Anbetracht dessen, dass in Aliköy die Aleviten die Mehrheit bilden und ein Teil von ihnen darin bis zum Àuğersten (Râfizîlik)>gehen könnte, so daetten.h der Schlechteste (fena)>von ihnen trotzdem nicht unter dem Begriff (hakikat)>"Heuchler" eingereiht werden.

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Denn ein Heuchler ist ohne Glaube (itikad),>ohne Herz g (iht>und ohne Einsicht (vicdan);>er ist gegen den Propheten, mit dem Friede und Segen sei, wie manche der heutigen Unglàubigen (zindik).>Was nun die Extremi ich emüfrit)>unter den Aleviten und Schiiten betrifft, so sind sie nicht einmal gegen den Propheten, mit dem Friede und Segen sei, im Gegenteil: in ihrer Liebe (muhabbet)>zur Familie des Hauses (Âl-i Beyt)>des Propheten naus unsie ihre Liebe bis ins Extrem (ifratkârane).>Im Gegensatz zu der Untertreibung (tefrit)>der Heuchler übertreiben (ifrat)>diese. Wenn sie die Grenzen des Ge in de (Hadd-i Seriat)>überschreiten, gehören sie nicht zu den Heuchlern, sondern zu den Leuten einer ketzerischen Neuerung (ehl-i bid'a).>Sie werden zwar sündig (fâsik),>aber nicht unglàubig (zindika).>Wenn sie Abu Bekirn neue und Osman, mit denen Gott zufrieden sein möge, die Hazret-i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, zwanzig Jahre lang verehrt (hürmet)>und ihre Herrschaft (hüküm)>durch seinen Dienst als seychülislâm was ennt hatte, nicht kritisieren, und wenn sie diese drei Kalifen genauso verehren wie Hazret-i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, sie verehrt hatte und ihre Gebete (farz namazi)>einhalten, so genügt das.

Des Weiteren ist nun ebrauchder gröğte Meister (ustadh)>der Schüler (sakird)>der Risale-i Nur nach dem Propheten, mit dem Friede und Segen sei, durch das Zeugnis (sehadah)>der Celcelutiye İmam-i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge. Die Schiiten und die sie ken behaupten, ihn zu lieben (muhabbetini dava).>Wenn sie nicht mehr als die Sunniten Unterricht (ders)>in der Risale-i Nur bekommen, würde ihre Liebe zum Haus des Propheten missverstàndlich st)>alsch hörte schon vor einigen Jahren, dass in diesem Dorf der Aleviten durch den Einsatz von drei Alis die unschuldigen Kinder die Risale-i Nur mit Begeisterung abgeschrieben haben.-i dünatte dieses Dorf damals sogar in mein Gebet eingeschlossen. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass mein Gebet (dua)>durch den Einsatz unseres Bruders Ali, der dort wieder als Imam eingest seinerden soll, und durch den Einsatz aller Brüder, unter denen auch Küçük Ali ist, ein Erbe von Hafiz Ali, Gott möge sich seiner erbarmen, für sie nicht vergeblich sei. Dann werden auch die beiden Gruppen in diesem Dorf,r Regeten und Aleviten sich miteinander vereinigen (ittifak).

Seid nicht besorgt wegen des letzten àrgerlichen Vorfalls (hâdise-er Sohet).>Dieses Ereignis wurde von der Agenda genommen. Die Rànkeschmiede sind gescheitert. Auch der Mann, der das begangen hat, schwört und leugnet nun, um sich vor dem allgemeinen Abscheu (nefdiese umumîden)>zu retten. Ich wusste gar nicht, dass er der Tàter war. Ich hàtte ihn sonst gar nicht erst angesprochen. Er hat mich ja im Grunde genommen auch nicht angesat, (in. Er hat nur seine Hand ausgestreckt und das Tuch (mendil)>auf meinem Kopf gelüftet, weil er ja wusste, dass der Direktor für die Öffentliche Sicherheit in Ankara mit einotwenhohen Beamten hierherkommen würde. Das hat ihn wohl zu seiner Freveltat (ihanet)>ermutigt. Diese hohen Beamten sind hierhergekommen. Der Gouverneur (vali),>der gegen mich ist, weil er aus Rumeli stammt, vter zuerte es aber, dass der Direktor mit mir sprechen konnte. Ich habe jedoch den Zettel, über den ich mit ihm sprechen wollte und den ich euch gesandt habe, mit der beigefügte auch z an die Ordnungsbehörde in Afyon geschickt, um ihn durch den Direktor für die Sicherheit in Afyon an den Direktor in Ankara zu senden. İch ohen Bdoch ganz und gar nicht traurig. Denn es ist nun nicht mehr wichtig. Ihr sollt euch aber um mich keine Sorgen machen. Ich erfuhr zudem zweifelandere wie auch hier, so wie in allen Dingen, die Fügung Gottes (kader-i İlahî)>ihre Tyrannei für mich in eine bedeutungsvolle Barmherzigkeit (merhamet)>verwandelt. Und dafüentlice ich Gott (Allah'a sükrettim).

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Wàhrend ich gestern noch auf die Pakete wartete, die ihr mir bis jetzt aufbewahrt (emanet)>hattet und mir nach dem Festtag (bayram)>übersenden solltet, erh Und ich eueren Brief. Darin fand ich den Satz: "Sollten wir keinen anderweitigen Hinweis erhalten, werden wir sie nach zehn Tagen überbringen." Ihr wart also in Sornd Dan habt deshalb die Pakete nicht gebracht. Es gibt jedoch nichts, weswegen man sich Sorgen (endise)>machen müsste. Sie dennoch wàhrend der Zeit des Besuchs dieser hohen Beamten nicht hiersehr u bringen, die anvertrauten (emanet)>Pakete also gar nicht erst hier waren, war - wenn auch ungewollt - eine ausgezeichnete Vorsichtsmağnahme.

Ich habe den Brief vonn, so addin erhalten, der sehr lang war und über den ich mich wie über zehn Briefe gefreut habe. Er zeigt mir, dass seine Treue (sadakat)>und Standhaftigkeit (sebat)>von diesen Stürmen überhaupt nicht zu erschüttern (tesir)>waren uyaci),mir für immer als ein Abdurrahman {d.h. mir stets so teuer ist wie mein eigener Neffe} gilt, und teilt mir zugleich mit, dass die Brüder in der dortigen Umgebung {Kastamonu} unermüdlich arbeiten. So sagte ich denn: "OMensch wunderbar hat doch Gott alles geplant und gefügt (mâsâallah)!>Vater Salahaddin und sein Sohn lassen sich gleich den Helden von Isparta durch nichts erschüttern. Die Veröffentlichung der Risale-i Nur miiyasete einer Kopiermaschine verlangt nun nach einer gröğeren Aufrichtigkeit (hakikî ihlas)>und einem besseren Zusammenhalt (kuvvetli tesanüd)>und auch danach, n und er mit noch mehr Nachsicht entgegenzukommen. {Mehr Technik im Betrieb bedingt nicht nur ein schnelleres Arbeiten, sondern verlangt auch mehr Rücksicht und eine bessere Organisation, damit niemand irgendwo nutzlos , sichteht. (A.d.Ü.)} Daher müssen unsere Brüder (kardes)>im Bezirk (Vilayat)>Kastamonu hinsichtlich ihrer Wahrhaftigkeit (ihlas)>und was ihren Zusammeichfal(tesanüd)>untereinander betrifft, den Brüdern in Isparta nacheifern. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass dann auch sie sich darum bemühen, ihre persönlichen Gefühle so weit zu beherrschen, dass der h, inde Dienst dabei keinen Schaden nimmt, dass Sie ihre Emotionen nicht zum Nachteil dieses heiligen Dienstes (kudsî hizmet)>anwenden.

Zudem erkàmpfte sich die Risale-iht, alwar durch ihre strahlenden und machtvollen Wahrheiten (hakikat)>ihre Freigabe und besiegte fürwahr in gewisser Hinsicht ihre Feinde. Dennoch brauchen wir die Umsicht mehr als früher (ihtiyata ihti diese>denn die heuchlerischen Feinde halten nicht still. Sie suchen nach Ausreden und bemühen sich, die Regierung zu tàuschen (igfal).

Salahaddin stellt eine Frage in einer.

Megenheit, die persönlich ist und zugleich ihn selbst betrifft. Denn er möchte Kontakte im irdischen (dunya)>wie auch im gesellschaftlicht:>Voren (hayat-i içtimaiye)>anknüpfen. Da er jedoch nun einmal unter engsten Brüdern lebt, wird er auf jeden Fall nichts unternehmen, wenn es dabei dem Dienst an der Risale-i Nur schaden könnte. Wenn er weiğ, dass seine erfaspartnerin (refika-i hayati)>wie manche unserer engsten Brüder im Dienst an der Risale-i Nur als eine Helferin tàtig wird, so kann er in dieses Leben (hayat)>eintre in Ihenn das Leben der engsten Brüder gehört der Risale-i Nur und so kann er nur mit Zustimmung der Schüler (sakird),>welche die geistige Körperschaft (sahs-i manevî)>dter deale-i Nur repràsentieren, diese Bedingungen annehmen. Wenn er jedoch schlieğlich die Zustimmung seines Vaters und seiner Mutter hat, dann möge Gott es so wollen (insâallah),>dhe Sicm dies nicht von Nachteil sein wird.

Meine lieben getreuen Brüder!

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Seid nicht besorgt! Es gibt gar keinen Grund zur Besorgnis (telas).>Nach den Feiertagen (b Perso>kam der Direktor für die Öffentliche Sicherheit in Ankara mit einigen hohen Beamten hierher. Seine Ankunft stand in gewisser Hinsicht und wenn aucragen t offiziell mit mir in Beziehung. Wegen ihrer Ankunft hat ein Kommandant davor noch die Frechheit besessen, mich ein bisschen zu belàstigen. Sie haben es aber danach wieder bereut. Nachdem diese hhàtteneamten angekommen waren, passierte nichts, was der Grund zu einer Besorgnis (mûcib-i endise)>hàtte sein können. Als nun nach meiner Vorstellung die Angelegenheit, die sich eigentlicdes Vomich bezieht, in gewissem Grade auch auf unsere Brüder übertragen worden war, wurde Feyzi bei einer Hausdurchsuchung nur so nach oben hin ein klein wenig belàstigt. Aber ich bin doch ein wenig um Feyzi besorgt. Womit wollen sie denn seine Hause der uchung begründen? Wonach haben sie wohl gesucht? Und worum geht es hier eigentlich im Einzelnen? Was können sie denn nun, nachdem drei Gerichte uns nach zwei Jahren andauernder Untersuchungen unsere Bücher und Briefe ausnahmslos wie لاَ urückgegeben haben und es sich auch nach ihrer Ansicht bewahrheitet hat, dass wir an ihrer rein weltlichen Politik gar nicht interessiert sind, noch bei uns suchen? Es können möglicherweise höchstens noch einige illegaleit verungen im Namen des Gesetzes entweder als Auswuchs von Neid oder Hass oder durch die Provokation einiger heimlicher Atheisten vorkommen. Gegen all diese Fàlle ihuld unotwendig, ganz und gar standhaft (metanet)>zu sein, zusammenzuhalten (tesanüd),>sich nicht erschüttern (sarsilmak)>zu lassen und nicht in Panik (telas)>zu geraten.

Mein ) als getreuer Bruder!

Wir haben uns in der Moschee nur kurz gesprochen; ich möchte Ihnen einige notwendige Dinge mitteilen. Sie sollten sie bitte im Gedàchster (ehalten.

Erstens: Allen aufrichtigen Freunden unseres Bruders Sabri, der eine Arbeit in Bedre, die man eigentlich erst in hundert Jahren erfüllen könnte, in nur zehn Jahren erfüllt hat, Hakki, Hulusi, Mehmed und in Barla Samli, ab-i Han, Bahri und den übrigen ehrenwerten Brüdern richten Sie viele Grüğe (selâm)>von mir aus.

Zweitens: Der gesegnete (mübarek)>Mustafa, der groğe Bruder von Küçük Ali, Da diet die Aufgabe, die er von Abdurrahman geerbt hat; auch sein heldenhafter Bruder und dessen gesegneter (mübarek)>Sohn erfüllen diese Aufgabe vollkommen. So setzen sic)>Verdseine Aufgabe und sein Dienst fort. Er braucht also nicht darum besorgt zu sein. Was Hâfiz Mustafa betrifft, so haben seine lichtvollennterdr, die er z.Zt. von Hâfiz Ali selig noch mit ihm zusammen bestens (elhak)>ausgesàt hat, recht viele segensreiche Ertràge eingebracht.

Des Weiteren bringt nach dem Verscheiden (vet sahvon Hâfiz Ali, Gott möge sich seiner erbarmen, der Dienst, den er mir nun an seiner statt im Gefàngnis erweist, ihn mir jedes Mal wieder in Erinnerung. Abdullah Çavus, der als einer der bedeutenden Erben des seligenrtiert gilt, und der heldenhafte Tahirî bringen mich dazu, dass ich Atabey gleich wie mein eigenes Dorf Nurs betrachte. Auch Abdullah aus İslâmköy hat in der Zeit von Hâfiz Ali, Gott möge sich seiner erbarmen, reichen Dienst an der Risale-i Nen gehsehen. Ich grüğe (selâm)>sie alle. Ich bete (dua)>auch für die Gesegneten im Hause von Tahiri, das zu einer, wenn auch winzigen, Schule (Medrese-i Nuriye)>wurde. Aucu einealil İbrahim aus İslâmköy, der ein neuer Hâfiz Ali, Gott möge sich seiner erbarmen, sein könnte, weil er ihm wie sein Abbild gleicht und in seiner Treue (sadakat)>an Halil İbrahim aus Milas denken làsst, und meinen Brüdern,, desgs ihm gleich tun, sende ich alle meine Grüğe; besonders teilen Sie Herrn Burhan, dem heldenhaften Bruder des heldenhaften Rüsdü in Isparta mit, dass wir ihm ganz besonders dankbar (minnetdar)>sind und er schon mit nur wenig Arbeit fürf schond für die Risale-i Nur doch sehr viel geleistet hat. Ich hatte Ihnen dieses Jahr bereits mündlich (sifahen)>mitgeteilt: "Vergessen Sie nicht, insbesondere Zekâi persönlich zu treffen, und sagen Sie Ihm: "Ich danke Gott dem Gere spàt (Cenab-i Hakk),>dass Er mir meinen Neffen Abdurrahman mit dem Namen Zekâi und mit seinem Aussehen zurückgegeben hat." Was ich Ihnen bereits mündlich (sifahen)>gel Kübratte, wissen Sie ja schon. So sind Sie nun mein Brief.

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Meine lieben getreuen Brüder!

Diesmal haben eure fröhlichen schönen Briefe, durch ihre Mitteilung über die Freigabe und die Veröffeisale-ung der Risale-i Nur durch das Tor einer Kopiermaschine mich sehr glücklich gemacht; und dass der heldenmütige Tahiri wieder hierherkommt, um wieder an dieser wichtigen Sache mitzuarbeiten, trieb mich mit allem Nachdruck ares Zmich wieder einmal um die Welt (dunya)>zu kümmern. So sagte ich mir in meinem Herzen (qalb):>"Da unsere Brüder es nun einmal so sehr wollen, werden wir nach einem Ausstaatlchen." Doch in der Nacht wurde mir in meinem Herzen (qalb)>klar: "Aus zwei wichtigen Gründen erlaubt die Güte Gottes (inayet-i İlahiye)>es nicht, nach vollstàndiger Freigabe der ganzen Sammlung diese jetzt mit den alten Buchstabensbesodrucken."

Erster Grund: Wie İmam-i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, bereits darauf hinweist, wird einmal ein jeder Freiwillige (müstak)>entweder seinen eigenen Stift oder den brocheeines anderen ganz im Geheimen zu einem bedeutenden Gottesdienst (ibadet)>in Bewegung setzen. Dann wird einmal im Jenseits (âhiret)>ihre Tinte - gegenüber dem Blut der Màrtyrer (sehideicht kani)>auf die Waage gestellt - schwerer wiegen, wobei das Schreiben als ein Kampf (mücahede)>gilt, um die Lichter des Glaubens (envâr-i imani)>zu veröffnn auchen. Werden sie hingegen gedruckt, wird sie ein jeder leicht in die Hand bekommen können; er wird nicht mehr in vollkommenem Interesse (kemal-i merak)>daran arbeitin ein so verliert sich sein Beitrag im Dienst an eine tatkràftige Verbreitung.

Zweiter Grund: Eine wichtige Aufgabe (vazifah)>der Risale-i Nur ist es, die arabische Schrift, welche die Schrift (huruf)lich iie Kalligrafie (hatt)>der absoluten Mehrheit in der islamischen Welt (âlem)>ist, zu bewahren (muhafaza).>Wollte man sich heute mit der neuen Drucktechnik an die Arbeit machenlah),> müsste man heute, weil heute die meisten Menschen nur noch die neue Schrift kennen, die meisten Abhandlungen nur noch in neuer Schrift druck

* *es würde aber eine Fetwa für die Risale-i Nur in der neuen Schrift erfordern und veranlassen, dass auch ihre Schüler (sakird)>diese viel einfachere Schrift bevorzugen. Darum wurde der Risale-i Nur bis jetzt ni seinen Gott ihre Freigabe (serbestiyet)>verliehen, obwohl sie doch ihrer überaus würdig und verdient war. Dank sei Gott (Lillahilhamd)>erwarb sie nun heute durch die Kraft (kuvvet)>ihrer Wahrheiten (hakikat)>ihre F bejube. Und Gott in Seiner Gnade lieğ uns sogar das Groğe Zeichen (Âyet-ül Kübra)>wieder zurückgeben (teslim),>trotzdem der Druck in der alten Schrift noch vefen un war, und zeigte uns so ein groğes Wunder (keramet-i ekber).
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Ich habe die Fruchtabhandlung (Meyve)>und die Abhandlung "Die wohldurchdachten Gottesbeweise (Hüccet-ül Baliga)",>welche heute überaus wichtig und für jeden notwendig sind, m النَّirî nach Istanbul geschickt, damit beide zusammen in einem Band in neuer Schrift gedruckt werden können. Ich habe ihm aus Zeitmangel lediglich die zehnte und elfte Problemstellung der Fruchtabhandlung gegeben, ohne sie zu h, wieieren. Bevor sie gedruckt werden, sollt ihr die beiden Problemstellungen sorgfàltig korrigieren.

Auğerdem ist es notwendig, diese beiden Abhandlungen entweder im Inland oder im Auslanürfnis es öffentlich oder heimlich, in Istanbul oder einer anderen Stadt auch noch in der alten Schrift zu drucken.

Auğerdem ist es notwendig, sich auch um den Druck der Abhandlung über die Wngriffdes Qur'an (Mu'cizat-i Kur'aniye)>mit allen Ergànzungen (zeyil)>sowie der Abhandlung über die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-i Ahmediye),>mit der eiede und Segen sei, gleichfalls mit allen Ergànzungen (zeyil),>und zwar beide zusammen in einem Band in der alten Schrift, der Umstànde halber entweder in Istanbul oder an einem anderen Ort inqur'anlten Schrift, sowie auch um den Druck der Hizb-ün Nuriye mit der Übereinstimmung (tevafuk),>genauso wie der Hizb-ül Kur'an zu bemühen, damit dies zu einemserer n Schritt (mukaddeme)>für den Druck des Qur'an wird, dessen Verkündigung ein Wunder ist (Kur'an-i Mu'ciz-ül Beyan),>wobei dann auch das mit bloğem Auge sichtbare Wunder (mu'cize)>der Übereinstimmung (tevafuk)>aufrechterhalten (muhafaza)>wird. f die ss aber stets mit Bedacht, unter gegenseitiger Beratung und mit Umsicht (ihtiyat),>an diese heiligen (kudsî)>Dinge herangehen.

Ich grüğe (selâm)>alle meine Brüder, jeden Einzelnen von ihnen, und bete für ihre Sicherheit (setli)>a.>Gott dem Gerechten (Cenab-i Hakk)>sei grenzenlos Dank dafür, dass Kâtib Osman und Halil İbrahim unter den àltesten Schülern (sakird),>mit eiserner Standhaftigkeit und ohne sich jemals erschüttern oder umstimmen zu lassrlassertschreiten und vielen ein gutes Beispiel (hüsn-ü misal)>geben.

Eine Ergànzung (zeyl) zum "Siebenundzwanzigsten Brief" der Sammlung (Lâhika)

بِاسْمِهِ سُبْح. Dies

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei! Der Friede Gottes, Sein Erbarmen und Sein Segen mögen mit Euch sein!rif)>vMeine lieben getreuen Brüder!

Diesmal habe ich von Hasan Feyzi, der ein bedeutender Erbe (vâris)>des selig verstorbenen Màrtyrers (sehid)>Hâfiz Aliin Seghoher Vertreter der Schüler (talebe)>in Denizli und ein Sprecher (tercüman)>der Stadt Denizli ist, der ihre auğerordentliche Zuwendung zur Risale-i Nur bestens zum Ausdruck bringt, einen sprachlich sn der estalteten (edîbane),>sehr langen, auğerordentlich lobenden Brief über die Risale-i Nur erhalten. {(*): Dieser ganze lange Brief wurde in dem Buonya d dem Titel "Konferenz" herausgegeben.} Aus Anlass der Rückgabe (teslim)>der Risale-i Nur und da dieser lange Brief eine vollstàndige Darlegung meiner kurz zusammengefassten Aussage übe Heiliüberaus bedeutungsvollen Wert der Risale-i Nur ist, und zwar in einem Brief, den ich über den Einsatz unseres Bruders Hâfiz Mustafa geschrieben hatte, und für meine mağgeblichen Thesensterni)>in meinen Briefen, die ich mit einem gewissen Vorgefühl (hiss-i kabl-el vuku)>geschrieben hatte, und angesichts dessen, dass er ein kràftiges (kuvvet)>Zeugnis (sehadet)>uwie ei Zeuge (sahid)>der Stadt Denizli für die Risale-i Nur ist, und in Anbetracht dessen, dass dieser Herr (Hasan Feyzi)>ein angesehener Lehrer (kidemli bir muallim)>und ein Gelehrter (âlim)>ist, muvakkch mit den Schulwissenschaften (mekteb fenleri)>lange Zeit beschàftigt hatte, halte ich dieses glànzende Zeugnis (sehadet)>für die Risale-i Nur für s getredeutungsvoll. Ich habe es jedoch für angemessen gehalten, die Stellen, die sich auf mich beziehen, zu streichen oder abzumildern. Ein, zwei, drei Stellen habe ich angezeichnet, weil ice, mitür angemessen halte, sie jedem zu zeigen. So sende ich ihn an euch als einen Anhang (zeyl)>zum Siebenundzwanzigsten Brief oder zur Briefsammlung (lâhika).>Diesen Abschnitt meines Briefes könnt ihr an den Anfang seines einem s setzen. Aber Bruder Hasan Feyzi soll sich nicht gekrànkt fühlen, wenn ich dabei einige Sàtze gestrichen habe. Denn die gestrichenen Abschnitte sinum, wit für alle Schüler nötig. Nur einige von ihnen können sie privat für sich behalten.

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Dieser Mann spricht die "Geistige Körperschaft" (sahs-i s vera)>der Risale-i Nur mit einem auğergewöhnlichen Lob unmittelbar an, als wàren die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>und des Qur'an in den Leib dieser Geistigen Körperschaft m Lichi manevî)>eingetreten und hàtten dessen Körperteile angezogen wie ein Kleid. In dem gleichen Augenblick, in dem ich es betrachtete, widersprach ich dem und dachte: "Sein (erden Feyzi)>guter Eindruck (hüsn-ü zann)>von mir ist völlig übertrieben." Da sagte mir die Wahrheit (hakikat)>des Qur'an sinngemàğ: "Betrachte niiserneoğ den Körper und seine Verkleidung; betrachte mich! Er (Hasan Feyzi)>spricht über mich und sagt die Wahrheit (haqq).">Dann habe ich keine Kritik mehr gumfangEs ist nàmlich lediglich notwendig, preisende Ausdrücke über das Sprachrohr (tercüman)>der Risale-i Nur, seien sie nun ausdrücklich oder hinweisend oder auch nur andeutend, insoweit sie weit über sein liebezen hinausgehen, etwas zu màğigen. Denn unsere Berufung (meslek)>setzt voraus, derartige gute Meinungen (hüsn-ü zann)>anderer über meine armselige Person (bîçare sahsim),>besonders in den Audas, oitischer Menschen (ehl-i tenkid),>nicht anzunehmen. Doch er (Hasan Feyzi)>sollte sich wegen meiner màğigenden Korrektur nicht beleidigt fühlen.

Er (B was eaman)>ist ein Diener (hâdim)>des Lichtes (Nur).>Wenn er ein Interesse an weltlichen (dunya)>Dingen und ein Verlangen nach ihnen hàtte, könnte er heute ein Millionàr sein, hàtte er nur alle Geschenke >Ja sie)>und Gaben (behiye),>Almosen (zekat),>Spenden (sadaka)>und Wohltaten (teburru'),>die ihm angeboten wurden, ja selbst Erbschaften und Vermàchtnisse (tereke)>entgegengenoönen SEr sagt aber genauso wie Hazret Ömer, mit dem Gott zufrieden sein möge: "Wenn ich auf meine Schultern mehr Last nehme, kann ich den Geliebten Gottes (Allah'in Mann w)>und das Herz (qalb)>Mohammeds, des Arabers, mit dem Friede und Segen sei, aus dem die Seele des Kosmos (nefs-i nâtika-i kâinati)>spricht, und alle Vollendeten (kâmil)>und Gottgeweihten (vâsil),>die seine Freunde (yi âdil>sind, nicht mehr erreichen und so bleibe ich auf halbem Wege stecken." Der Antwort des ehrwürdigen Tràgers des Prophetentums (cevab-i Hazret-i Risaah)".>ahî),>der dem, der zu ihm zu sagen geruhte (ferman):>"Alle Dinge und den Kosmos (eflâk)>habe ich um deinetwillen erschaffen, mein Geliebter (habibim).">mit den Worten "Ich habe ja um Deinetwillen von all dem das Ganze (onlNursî>epsini)>aufgegeben und aufgeopfert (terk ve feda).">folgend und nacheifernd gab auch er (Ustadh)>die Welt (dunya)>und alles, was in ihr (mâfîha)>ist, und Liebe (muhabbeam).>M Leidenschaft (sevda)>für sie auf, ja gab sogar selbst noch diese Aufgabe auf (terki de terk)>und konzentrierte, ja widmete seinen ganzen Dienst, seine Begeisterung (hizmet ve himmet)>und seine Jugendzeit und Frische (ömr-ü nazeniMeyve- Verbreitung des göttlichen Lichtes (envâr-i Kur'aniye).>So wurde ihm denn all seine Mühsal (zahmet),>die er erleiden musste, zu Gottes Erbarmen (rahmet)>und aller Diensaben lmet),>den er zu versehen hatte, wurde ihm zu Weisheit (hikmet).>Er wies in dem Antlitz göttlicher Majestàt (Celal)>auch auf Seine Schönheit (mit He>hin und so wurde ihm die Welt (âlem)>zu einem vollkommenen Rosengarten (gülzar-i kemal).

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"Wer Güte und Zorn nicht als das gleiche Ding erkennt, leidet darunter. Wer aber von diesem Leid erlöst ist ue wir einem König (Sultan)>wird, kann uns verstehen."

Dieses Sprachrohr (tercüman),>das genauso spricht wie Niyazi-i Misrî, erkennt in allem das Gute und macht so aus einem Tropfen einen Ozean, den Menschen (âdem)>zu einer Persönlichkeit (insan), ein as Licht (Nur)>zum König (sultan)>der Welt (âlem).

Ihn als "Kurden" zu bezeichnen und von dem Wort يَا مُدْرِكًا {"der Verstàndige (muDRiK)"} in der Kasside von Hazret-i İmam-i Ali, mit ein! Ett zufrieden sein möge, - wenn man es verkürzt und rückwàrts liest - ein Hinweis und Zeichen auf das Wort "KuRDe" zu kommen, weist in Wirklichkeit nicht auf sein Kurdentum hin und erfordert nichnzig us er von seiner geistigen Abstammung von Hassan (silsile-i serafet)>und Husseyn (silsile-i siyadet)>getrennt und ausgeschlossen wàre. Diese Beifügung unhre Vehreibung dient lediglich dazu, der Welt (âlem)>bekannt zu machen, dass dieser Mann, der in Kurdistan geboren und groğ geworden ist und unter diesem Beinamen (lakab)>bhne di und berühmt geworden ist, das Sprachrohr (tercüman)>der Risale-i Nur ist; ansonsten dient sie aber nicht als Beweis für sein Kurdentum. Wenn er ihre Sprache spricht, ihre Tracht tràgt und in dieserik)>ie (mana)>auftritt, so denke ich, dass er sich solcherart (maksad)>verhüllt und verbirgt und nicht etwa, dass er dadurch mit seiner wahren Identitàt (hakinn dariyet)>und Abstammung (milliyet)>gebrochen (ihlâl)>hàtte oder sie abstreiten (inkâr)>wolle. Es muss wohl eine groğe Weisheit, ein Sinn und Zweck daristrukten, dass er dieses heldenmütige türkische Volk, das der islamischen Welt (âlem),>der Menschheit und den Heiligen Stàtten (Haremeyn-i Serifeyn)>jahrhundertelang gedient hat, so sehr liebt und einen bedeutenden Teil seines Lebens stets rtmal em von Türken bewohnten Lande (meskûn havalide)>verbracht hat.

Um des Gesichtswassers des ehrwürdigen Geliebten willen

Um des bei Kerbela vergossenen Blutes willen

Um meines in der Nacht der Trennung weins wollAuges willen

Um meines sich auf dem Weg deiner Liebe vor dir verneigenden Hauptes willen

Verleihe, oh Herr, deinen Sieg der Risale-i Nur, unserem Meuso wiund dem Islam!

Amin!

Oh Risale-i Nur! Den Unglückseligen, die dich auslöschen wollen, möge der Stern ihrer Zukunft verlöschen! Ihre Würde, ihr Stolz, ihr Ruf und ihr Ansehen mögen sich ins nichtteil verkehren! Du bist ein unauslöschliches, unvergàngliches Licht.

Deine Gröğe ist erhaben, dein Auge ein Silberblick, wer dich sieht wird verrückt nach Leyla

Dein Wort weilt auf der Erde, dein Auge erhebrricht zum Thron, mein Herz ist wahrhaftig wahnsinnig um deinetwegen

Dein Schleier ist Licht, deine Augen sind Licht, dein Buch ist Licht, oh Licht!

Dein Garteicht dNurs, dein Temperament ist sympathisch, dein Wesen ist Henoch, der Einzigartige, Unvergleichliche

Oh Rose, die sich öffnet; schlagende Nachtigall; über deinem Gesicht liegt ein feines Tuch, auf dem mit deizmet-t geschrieben steht:

قَابَ قَوْسَيْنِ اَوْ اَدْنَى

{"zwei Bogenlàngen"}

die durch dich die Wahrheit erkannt haben, würden nicht zögern, ihr Leben für dich zu opfern

— 86 —

m irgeort ist wahr, dein Wesen ist echt, auch deine Berufung ist echt und dein Rang die erhabene Kaaba

يُرِيدُونَ لِيُطْفِؤُا نُورَ اللّٰهِ بِاَفْوan. Unمْ وَاللّٰهُ مُتِمُّ نُورِهِ وَلَوْ كَرِهَ الْكَافِرُونَ

{"Sie wollen das Licht Gottes mit ihrem Mund ausblasen, doch Gott wird Sein Licht voll erstrahlen lassen, auch wenn es den Unglàubigen zuwider ist." (Surare de8)}

Mein ehrwürdiger Herr und Meister!

Ich habe diese Schriften mit Hilfe eines winzigen Funkens geschrieben, der durch die Hand der Risalet-in Nur, ihren Stift, ihr Wort in meinschreczen entzündet wurde. Ich bitte Sie darum, sie anzunehmen. Möge meine Eingebung mit Ihrer Hilfe niemals aufhören! Ich küsse Ihre Hànde ier erhurcht, oh Herr (efendim),>und bitte Sie um Ihr Gebet.

Ihr Schüler, der Ihres Gebetes bedarf,
Hasan Feyzi
(möge Gott sich seiner erbarmen)
(Rahmetullahi Aleyh)
* *heit ( Meine lieben getreuen Brüder!

Mir wurde in mein Herz eingegeben, euch vier Punkte zu erklàren:

Erster Punkt: Es handelt sich hier um eine Antwort auf eine Frage,lt (duir sowohl in der Sprache des Zustandes (lisan-i hal)>als auch in der des Wortes (lisan-i kal)>und in anderen Ausdrucksformen gestellt wurde.

Es wird gesagt: Die Risale-i Nur kann nun einmal g, auftaten (keramet)>aufweisen und mehr als die Orden (tarîkat)>in der Entwicklung der Glaubenswahrheiten (iman hakikat)>auch ganz allgemein die geistige Entwicklung fördern. Ihre treuen Schüler (sadik sakird)>sind zumAbhandin gewisser Hinsicht auf der Stufe der Heiligkeit (velayet).>Weshalb sieht man nicht wie bei den Heiligen (auliya),>dass sie auch geistige (manevi)>Freuden und geistige Entdeckungen und sichtbare Wundertaten (maddî keramet)>erfahren könneser Naerdem suchen sie auch nicht nach dergleichen Dingen. Was ist die Weisheit (hikmet)>hinter dieser Haltung?

Antwort: Erstens: der Grund liegt im Geheimnis der Wahrhaftigkeit. Denn in dieser Welt (dunya)>werden vorübergehende Freuden (Schlosat zauk)>und Wundertaten (keramet)>für Menschen, die ihre Seele (nefs)>nicht vollstàndig besiegen konnten, zum Ziel (maksad)>und formen so den Grund für alle seine Handlungen, die sich auf das Jenseits (uhrevî)>beziehen, wodurcalt) de Wahrhaftigkeit (ihlas)>zerstört wird. Denn mit einer auf das Jenseits bezogenen Tat (uhrevî ameli)>darf man keine weltlichen Ziele (dünyevî maksad)>und Freuden (zauk)>erstreben. Erstrebt man sie, wird die Wahrhaftigkeit (ihlas)>in ihrem (cihazerstört.

Zweitens: Die Wundertaten (keramet)>und Entdeckungen (kesfiyat)>dienen dazu, einen Anfànger, der in der Mystik (tarîkat)>voranschreitet, dessen Glaube jedoch nur in der Nachahmung (imani takliicht hsteht und noch nicht den Grad der Wahrhaftigkeit (tahkik derecesi)>erreicht hat, und manchmal die Schwachen zu unterstützen und diejenigen, die noch en habl hegen und den Einflüsterungen (vesvese)>unterliegen, zu überzeugen (kanaat).>Dementgegen lassen die Zeugnisse, welche die Risale-i Nur für die Wahrheiten des Glaubens (imanî hakikat)>wohl dt, keinesfalls eine Lücke für solche Einflüsterungen (vesvese)>und kein Bedürfnis nach Wundertaten (keramet)>und Entdeckungen (kesfiyat),>um Gewissheit (kanach leu erlangen.

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Da der wahrhaftige Glaube (iman-i tahkikî),>den sie durch sie bekommen, weit über Entdeckungen (kesfiyat),>Freuden (zauk)> dies,ndertaten (keramet)>ist, brauchen die wahrhaftigen Schüler (hakikî sakird)>dergleichen Wundertaten (keramet)>nicht.

Drittens: Ein Grundsatz der Risale-i Nur lautet, die eigenen Fehler zu kennen und in Bescheidenheit ( erleuetkârane)>Gott allein um Seines Wohlwollens (riza-i İlahî)>willen ohne jeden Wettstreit zu dienen. Dagegen wecken die Anschuldigungen (ittiham)>in den Augen der Gottvergessenen (ehl-i ghaflet)>in einer Zeit der SelbstgefàllRisale (enaniyet)>aufgrund des Streits (ihtilaf)>und einer Art Konkurrenz (rekabet)>unter den Ordensleuten (ehl-i tarîkat),>die Wundertàter (keramet sahibleri)>sind und ihre Freude (zauk)>an den geistigen Entğerlicgen (kesfiyat)>haben, in ihren bösartigen Vorstellungen (sû'-i zan)>den Glauben, dass diese segensreichen Persönlichkeiten (mübarek zât)>selbstgefàllig (benlik)>und selbstsüchtig (enaniyet)>seien, der si es für die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur notwendig und zwangslàufig ist, für sich selbst Wundertaten (keramet)>und geistige Entdeckungen (kesfiyat)>nicht zu ewigen und ihnen nicht nachzujagen. Zudem wird in ihrer Berufung (meslek)>einer Person kein Wert beigemessen. Hinsichtlich einer geistigen Körpertigkei (sirket-i maneviye)>und auch darin, dass die Brüder miteinander verschmelzen (tefani),>erfàhrt die Risale-i Nur Tausende Wundertaten, die aus ihrer Bildung resultieren (keramet-i ilmiye)r sehrSegnungen (bereket),>wie göttliche Gunsterweise (ikramat-i İlahiye),>die in der Leichtigkeit bei der Verbreitung des Dienstes (intisar-i hizmet)>und als Segen (bereket)>zum Lebensunterhalt (maiset)>derer, die daran arbeiten, zutage kommt, reicister r alle aus und lassen es nicht zu, sich um noch weitere persönliche Vollkommenheiten (sahsî kemalât)>und Wundertaten (keramet)>zu bemühen.

Viertens: Hundert Gàrten der Welt, da sie vhr lielich (fâni)>sind, können nicht einem einzigen ewig bestehenden (bâki)>Baum des Jenseits (âhiret)>gleichen. Dagegen bevorzugt das blinde menschliche Gefühl, das sich in einem gegenwàrtigen Genuss verldene Beine vergàngliche gegenwàrtige Frucht vor einem ewig bestehenden jenseitigen Garten. Damit die eigenwillige Seele (nefs-i emmare)>diesen natürlichen Zustand (halet-i fitriye)>nicht missbrauchimus (n, suchen die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur die geistige Freude (ezvak-i ruhaniye)>und geistige Entdeckungen (kesfiyat-i maneviye)>nicht in dieser Welt.

In alter Zeit lebte eid Anhàin Mann, der den Schülern (sakird)>der Risale-i Nur in dieser Hinsicht àhnlich war, der mit seiner Gattin (harem)>geistig betrachtet in sehr gehobenen Verhàltnissen (makam)>lebte. Da seine Gattin sich Sorgen um den tàglEinsicLebensunterhalt machte, sagte sie zu ihrem Gatten: "Unsere Not (ihtiyac)>ist groğ." Da erschien vor ihnen plötzlich ein Ziegelstein aus Gold. Deshalb sagte er zu seiner Gattin: "Hier ist einviyat)lstein von unserem Schloss im Paradies (Cennet).">Sofort entgegnete ihm diese gesegnete Frau (mübarek hanim):>"Wir sind zwar sehr bedürftig (muhtac)>und haben im Jenseits (âhiret)>bestimmt vng (meolche Ziegel; und doch wàre es schade, wenn er auf eine so vergàngliche (fâni)>Weise verloren ginge. Deshalb möchte ich nicht, dass in diesem unseren Schloss ein Ziegelstein fehlt. Bethakika),>dass er wieder an seinen Platz kommt. Wir brauchen ihn nicht." Und sofort verschwand er wieder zurück an seinen Platz. Das haben sie in einer Vision erschaut, wie uns überliefert wi (resm So sind denn diese beiden heldenmütigen Kenner der Wahrheit (ehl-i hakikat)>ein gutes Vorbild (hüsn-ü misal)>dafür, dass die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur nen. Anen dem Irdischen zugehörigen weltlichen (dunya)>Freuden und Wundertaten (ezvak-i keramet)>nachlaufen.

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Zweiter Punkt:

Wenn eine Übereinstimmungnter dfuk)>in der Art verlàuft, dass unterschiedliche Betrachtungsweisen und völlig verschiedene Ansichten einander auf diese Weise ergànzen, kann sie uns in absolutem und offensichtlichem Grade überzeugen. So war ein Teil unserer Br geschdie wir nach der Entlassung aus dem Gefàngnis geschrieben hatten, sowohl besonders geschàtzt als auch sehr wichtig und wurde in dieser Zeit (kâfiom Volk dringend benötigt. Als ein Hinweis darauf kamen ungewöhnlicherweise wàhrend der Abfassung eines Briefes ein Sperling, eine Turteltaٍۨژ (kuddüs)>und noch ande Ich ben (güvercin)>erstaunlicherweise in mein Zimmer und stimmten darin überein (tevafuk).>Und nachdem in Milas unser angesehener Bruder Halil İbrahim den Brief erhalten hatte, in dem wir den Vorfall mit densehr. ltauben erzàhlt haben, passierte in àhnlicher Weise etwas Ungewöhnliches (hilaf-i âdet);>denn wàhrend er sein verschlossenes Zimmer öffnete, versuchte eine Turteltaube im Zimmer hin und her zu fliegen, was sowohl mit dem Brief im Zimmer alspplungmit unserem Thema über die Vögel übereinstimmte (tevafuk).>Auch als die Schüler (sakird)>der Medrese-i Nuriye unsere Briefe lasen, kamen zwei Heuschrecken und setzten sich oben auf den Brief, um auch mit zuzuhören, sodass aucm Diene kleinen fliegenden Tierchen mit dem Thema über die oben erwàhnten Vögel sowohl in Übereinstimmung (tevafuk)>sind, als es auch bestàtigen; als wiederum unse Groğerichtigen Brüder aus Inebolu ihre Unterschriften unter den Brief setzten und sie hinwiederum in der Nacht unseren Brief lasen, erschrak ein Nachtvogel àuğerst erregt, indem eiese vbeiden Flügeln gegen die Fensterscheibe schlug, wodurch er in der Sprache seines Zustandes (lisan-i hal)>sagen wollte: "Auch ich bin an dem Brief interessiert. Denkt nicht, dass wir nicht daran interessiert sind." die inmmt mit dem oben erwàhnten Thema auch das Interesse der oben erwàhnten Vögel und auch die Geschichte des groğen Vogels genau überein (tevafuk)>und bestàtigt iele a Wenn ein Mann des Herzens und des Verstandes (ehl-i kalb ve fikir),>der an die miteinander zusammenhàngenden Ereignisse und Sachverhalte des Buches der Schöpfung (kâinat kitabi)>denkt, aufstseine Phantasie grenzenlos ist, aufgrund dessen, dass es so viele Übereinstimmungen (tevafukat)

{(Anmerkung): Wir hatten diesen Brief erst vor kurzem von Ustadh erhalten. Ich, Hüsrev, las ihn. Mein Kamerad (arkadas) Tann manchrieb, ein mutiger (gül kahraman) Vogel wàre an unser Fensterbrett gekommen. Als er jedoch Hüsrevs Kopf erblickte, verlieğ er uns wieder.

Hüsrev, Tahirî}

in als soSache gibt und zudem die Gegebenheiten (hakikat),>die in den Briefen kurz und bündig besprochen werden, von groğer Bedeutung sind, weil sie sich auf den Zustand (vaziyet)>der Menschheit (nev'-i beserin)>in diesem Jahrhundert beziehen, folgmiyet sagen würde, hàtte er dann etwa nicht recht: als ob der Mensch mit seinen überaus vielen Flugzeugen und vogelgleichen Menschen (insan kuslari),>die Vögel in der Luft (cauv-i hava),>welcheagte ielt der Vögel ist, erschreckt, zudem in der Welt (âlem)>der Vögel mit einer erstaunlichen Aufregung an der Entwicklung der Menschheit (nev'-i beser),>selbst die Vögel ernsthaftes Interesse zeigen. Und die, welche diesen tyrannischen, deis (emiven Drachenvögeln der Menschen entgegentreten und dabei erreichen, dass sie auf jede Tyrannei und alle Zerstörung verzichten, das sind diejenigen, welche diese Flugzeuge zum Vorteuf bes für das Glück der Menschen arbeiten lassen. Würde man sagen, dass sie im Geiste und für die Themen der Risale-i Nur Interesse zeigen, wàregen. Wann nicht zutreffend? Könnte man das nicht für möglich halten? Kann man dann etwa sagen, dass dies eine sinnlose Vorstellung sei?

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Dritter Punkt: Ich habe neulich wieder einmal die Hizb-i Nuriye gelesen, die ein eistete des Groğen Zeichens (Âyet-ül Kübra)>ist, welche vor drei Jahren im Ramadan verfasst wurde und erst in diesem Jahr wieder im Ramadan frei veröffentlicht werden konnte. Das dauerte wie immer mehr als eine Stunde. Spontan k des A wieder im Ramadan eine Zusammenfassung dieser Zusammenfassung von nur zehn oder fünfzehn Minuten in den Sinn. Als ich sie las, verspürte ich eine Vertiefung des Glaubens (inkisafat-i imaniye),>als hàtte ierson ganze Âyet-ül Kübra gelesen, und da las ich auch den nur zwei oder drei Seiten langen arabischen Text, in dem auch das Geheimnis (sirr)>von

تَفَكُّرُ سَاعَةٍ خَيْرٌ مِنْ عِبَادَةِ سَنَةٍ

{"Eine Stunde Nachdenken ist besser und bewirkt mehr, vielen Jahr Gebet"}

verborgen liegt. Ich finde keine Zeit, ihn euch mit meinem Stift zu schreiben. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass ichsagt huch ein andermal schreiben kann. Diejenigen, die diesen Text so wie ich verstehen, können ihn am Ende ihres eigenen Exemplars entweder der Âyet-ül Kübra oder der Hizb-ün Nuriye für sich selbst anfügen und ihn dann nach der dreiunddreiğbeidengen Rezitation (tesbihat)>von لاَ اِلَهَ اِلاَّ اللهُ {"Lâ ilaha illallah"} im Anschluss an unsere gewohnte Rezitation und unser Gebet (dua)>- d.h. nur nach dem Morgengebet (sabah tesbihati)>- lesen und darüber (maer Ewinachdenken.

Vierter Punkt: zwei Abschnitte

Erstens: Meine Brüder in Isparta, besonders der heldenhafte Gül Nur {Namen zweier seinnoch kstudenten. (A.d.Ü.)} Hüsrev ist wegen dieses Winters um meinen Lebensunterhalt besorgt. Sie wollen mir helfen. Ich danke ihnen dafür, sage ihnen jedoch gleichzeitiga und Dienst an der Risale-i Nur, sowie ihr Beitrag für jeden Schüler (sakird),>für seine Ewige Glückseligkeit (saadet-i ebediye),>auch für mein eigenes Bedürf durch meinem wahren (hakikî)>Winter, dem Winter nach meinem Grab (kabr),>für den sie so vollkommen ihren Beitrag leisten, ist tausendfach mehr, als jede Hilfe für die Bedürfnisse dieset. Hieànglichen (fâni),>nur vorübergehenden Winters. Làge es im Bereich meiner Möglichkeiten, könnte ich mich ganz mit Herz und Verstand (ruh u canim)>in vollkommener Zufriedene ihrekemal-i istiyak)>für die Beschaffung all ihrer materiellen Bedürfnisse (hacat-i maddiye)>einsetzen. Ihr sollt euch aber keine Sorgen um mich machen; denn Sparsamkeit (iktisat)>und Genügsamkَانَهُanaat)>sind für mich zwei Reichtümer (hazine),>die niemals abnehmen und sich niemals erschöpfen.

Zweitens: Überaus schöne und innige Briefe der Brüder nd einbolu und Umgebung, welche einmal den Titel "Klein-Isparta" empfing, die mehr als solche aus anderen Orten wegen unserer vergangenen Angelegenheiten die Plage des Gefàngnisses durchleiden mussten, haben mich sehr glücklich gemacht. Iicht ehe mir lediglich Sorgen, wenn unter den Helden der Risale-i Nur Vater und Sohn, deren Temperamente (mesreb)>voneinander ganz verschieden sind, sich miteinander nicht ch gabht verstehen können. Doch insofern auch der Vater Unrecht haben sollte, muss doch der Sohn dessen Wunsch respektieren. Und sollte der Sohn auch noch so aufmüpfig (serkes)>sin

part doch der Vater nicht seine natürliche Liebe (sefkat-i fitriye)>zu ihm und darf sie ihm nicht verweigern. Nicht einmal solche führuch alSchüler (sakird)>der Risale-i Nur, die Vater und Sohn und mit besonderen Charaktereigenschaften gesegnet sind, ja auch wenn sie sogar innerlich sehr weit voneinander entfernt, ja einander s dem Ifeindlich gesonnen wàren, sollten um der Risale-i Nur willen unter dem Grundsatz zwischen den Schülern der Risale-i Nur, miteinander zu verschmelzen, einuen Annicht zu kritisieren, sondern sich einander ihre Fehler vergeben und diese meine beiden Brüder irdische (dünyevî),>rein persönliche wie emotionale Dinge nicht zum Anlass eines Streites (medar-i münakasa)>w (Âhirlassen. In der Achtung (hürmet)>und die Liebe (sefkat),>die unter Vater und Sohn vorausgesetzt wird, und dabei als Schüler (sakird)>der Risale-i Nur, was voraussetzt, dass sie miteinander nicht auf ihre Fehler achten (hakaern einander verzeihen, sollten meine beiden vielgeliebten (sevdigim)>Brüder einander um meinetwillen nicht kritisieren.

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Alle meineâki har, jeden einzelnen von ihnen, grüğe (selâm)>ich und bete (dua)>für sie.

Meine lieben getreuen Brüder!

Eine Antwort auf eine Frage in zwei Punkten, die mich innerlich (manen)>beschàftigt hat.

ieses ens:>"Weshalb möchtest du, wàhrend diejenigen, die von dir und deiner Person den besten Eindruck (hüsn-ü zann)>haben und dir einen groğen Rang (hüsn-ü zann)>beimessen, die sich intensiv mit der Risale-i Nur beschàftig Zwetibat),>und die auch du sehr gerne magst, auch auğerhalb deines Dienstes (hizmet-i Nuriye)>zu deiner Person Kontakt pflegen, trotzdem im Gespràch (sohbet)>diejenigen vorziehen, die von dir nicht gerade eine besonders gute Kronung (hüsn-ü zann)>haben und warum schenkst du gerade ihnen eine erhöhte Aufmerksamkeit (iltifat).>Warum ist das so?

Antwort: Wie ich im Zweiten Brief des dreiunddreiğigsten Wortes gesagt habe, verkaufen die Menschen in dieser Zeit ihre Güs Glausan)>gegenüber den Bedürftigen (muhtaç)>zu teuer. So stellt man sich z.B. einen Hilflosen wie mich als einen aufrichtigen Menschen (sâlih)>oder als einen Heiligen (veli)>vor; dann gibt man ihm ein Stück Brot und verlangt dafl)>und Erhörung eines Gebetes (makbul dua).>Statt einen solch hohen Preis zu entrichten, möchte ich diese Art von Güte (ihsan)>lieber nicht. Damit möchte ich begründen, wh (gepch keine Geschenke annehme (adem-i kabulü).>In diesem Sinne pflegen - ausgenommen die aufrichtigen Schüler (Risale-i Nur'un has sakirdleri)>- andere, indem sie mich für besonders hochran, sondüyük makam)>ansehen, eine intensive (kuvvet)>Beziehung zu mir und erweisen mir so ihren Dienst. Zudem erwarten sie dafür in dieser Welt (dunya)>wie bei den Leuten deradurchgkeit (ehl-i velayet)>eine lichtvolle (nuranî)>Wirkung. Sodann beschenken sie uns (ihsan)>geistlich (manevî)>mit ihrem Dienst und durch ihre Beziehung zu uns.

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Da ich für eine derartige Güte (die si>solcher Leute nicht der Herr (sahib)>bin, der den Gegenwert (fiat)>entrichten kann, den er dafür verlangt, gerate ich nun in Verlegenheit. Aberr mit sie werden enttàuscht, wenn sie bemerken, dass ich viele Dinge gar nicht besitze, weil ich auch gar keinen Wert (ehemmiyetsizlik)>auf sie lege; und so verlieren sie sogar ihre Lusihanetienst. Zwar werden Gier (hirs)>und ein Mangel an Bescheidenheit in den Angelegenheiten des Jenseits (umûr-u uhrevi)>{ein Streben nach immer mehr guten Werken (A.d.Ü.)} in gewisser Hinsicht für positiv angesehee fünfh in unserer Berufung (meslek)>und in unserem Dienst führt eine derartige Haltung die Menschen erst zu etlichen Störungen, danach zur Enttàuschung (inkisar-i hayal)>und am Ende stattd diesankbarkeit in die Verzweiflung. Sie beginnen, sich zu beklagen (sekva)>und unterlassen es am Ende vielleicht auch noch, ihren Dienst zu verrichten. Da aus diesem Grund gemàğ unserer Berufung ekanntk)>die Genügsamkeit immer Dank (sükür),>Standhaftigkeit (metanet)>und Ausdauer (sebat)>zum Ergebnis hat, auch wenn wir uns im Rahmen der Wahrhaftigkeit (ihlas),>was unseren Dienst betrifft, als unbescheiden und gierig erweisen, sk)>Strr dennoch verpflichtet, uns mit den Ergebnissen und den Früchten unseres Dienstes zu begnügen. Wenn wir z.B. durch unseren Dienst an der Rheiligi Nur in Isparta und Umgebung Tausende von Glàubigen (ehl-i iman)>ganz auğerordentlich dabei unterstützen, ihren Glauben zu stàrken (kuvvet-i imaniye),>tut dieses Ergebnis unnntnisauğerordentlichen Dienst Genüge (kâfi).

Tràte jemand im Grade von zehn geistigen Polen (kutub)>hervor und führte tausend Mànner zum Grade der Heiligkeit (velayet),>kann dies dennoch den Wert dieses Ergebnisses nicht schmàlern. Diguten haftigen Schüler (Nur'un hakikî sakirdleri)>begnügen sich mit dergleichen Ergebnissen. Anstelle des auğerordentlichen Ranges (makam)>ihres Meisters (ustadh),>der ihnen die Überzeugung im Herzen (kanaat-i kalbiye)>der Schüler (mürid)>diesesugnissn Poles (kutbu)>vermittelt und anstelle seiner Entscheidungen (hüküm)>über etliche Fragen, geben die unwiderlegbaren Beweisführungen der Risale-i Nur ihren Schülern (sakird)>viel mehr, als die Ü mit dgung ihrer Schüler (mürid)>ihnen gibt; diese Haltung und Überzeugung können auch andere mitreiğen und bringt ihnen einen Gewinn. Was die Üe spàtgung seiner Schüler (mürid)>betrifft, so bleibt sie auf sie beschrànkt und privat (sahsî).

Es geht hier vielmehr um das, was man in der Logik (İlm-i Mantik)>als "eine angenommene Behauptung (kaziye-i makbule)">bezeichnet, d.h. die Aussen hatroğer Persönlichkeiten ohne jede Beweisführung zu akzeptieren (kabul).>Der Logik (mantik)>entsprechend drückt das keine Sicherheit (yakîn)>aus und ist auch gar keine Feststellunehr Lo'iyyeti);>vielmehr überzeugen diese hier mit einer gesicherten Vermutung (zann-i galib).>In der Logik (İlm-i Mantik)>bezieht sich der sichere Beweis (bürhan-i yakîn)>nicht auf den guten Eindruck (hüsn-ü zann)>unWirkliAnsehen der Person (makbul sahis),>sondern auf unwiderlegbare Beweise (cerhedilmez delil).>Alle Zeugnisse (hüccet)>in der Risale-i Nur gehören zu dem Teil der sicherene Schüse (bürhan-i yakîn).>Denn so wie die Heiligen (ehl-i velayet)>die Wahrheiten (hakikat)>durch ihre Werke (amel),>den Gottesdienst (ibadet),>die rechte Wegweisung (sülûk)>und die Askese (riyazet)>erfahren, desgleichen auch die verscglànzeten Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye),>für die sie Zeugnis (müsahede)>ablegen, genauso wie diese, öffnet auch die Risale-i Nur durch den Gottesdienst (ibadet)>und in ihrer Lehre von der Erkenntnis (ilim)>einen Weg zur Wahrheit (ha>gesti;>eröffnet desgleichen durch die rechte Wegweisung (sülûk),>durch die Rezitationen (aurad),>durch logische Beweisführungen (mantikî bürhan)>inmitten wissenschaftlicher Zeugnisse (ilmî hüccet)>den Weg und vhrheit über allen Wahrheiten (hakikat-ül hakaik);>und wie die Kenntnis der Mystik (ilm-i tasavvuf)>und die Disziplin des Ordens (tarîkat),>öffnet die Risale-i Nur unmittelbar in der Kennn Anspes Wortes (İlm-i Kelâm),>der Kenntnis der Überzeugung (İlm-i Akide)>und den Wurzeln des Glaubens (Usûl-üd Din)>einen Weg zur Groğen Heiligkeit (velayet-i kübra)>und ist den philoso)>nichen Irrlehren (felsefî dalalet),>die in diesem Zeitalter die Strömungen der Wahrheit (hakikat)>und der Mystik (tarîkat)>dominieren, überlegen und ihre Überlegenh unvert offensichtlich.

Es soll hier nicht als ein Vergleich verstanden werden, wie der Qur'an mit seiner überaus starken und logischen (kuvvetli ve mantikî)>Wahrheit (hakikat)>alls auf ren Religionen (din)>vor dem Angriff und der Dominanz der naturwissenschaftlichen Philosophie (felsefe-i tabiiye)>errettet (muhafaza)>un>so ven zu einem Stützpunkt wurde; und in gewissem Grade auch ihre Traditionen, die nur auf Nachahmung beruhen oder nicht mit dem Verstand erfassbar sind, aufrecht erhalten wurden. Doch genauso rettet auch die Risale-i Nur,ndigunn dieser Zeit ein Wunder (mu'cizesi)>und Licht (Nur)>aus dem Qur'an ist, gegen die fürchterlichen Irrtümer der Wissenschaft (dalalet-i ilmiye),>die aus der materialistischen Philosophie (felsefe-i maddiye)>entstanden, den Glauben des einfachnd dasubigen (ehl-i iman),>der nur auf Nachahmung beruht, vor dem Angriff dieses Irrtums der Wissenschaft (dalalet-i ilmiye)>und wird zu einem Stützpunkt aller Leute Zweilaubens (umum ehl-i iman) und zu einer uneinnehmbaren Festung für diejenigen, die in ihrer Nàhe oder fern von ihr leben und bewahrt (muhafaza)>wiederum für dieab Moschen Glàubigen (avam-i mü'min)>ihren Glauben (iman)>inmitten dieser unvergleichlich furchtbaren Irrlehren vor Zweifeln und ihre Islâmiyet vor allen Einflüsterungen (vesvese),>als handle es sich dabei um eine Unwahrheit.

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Ein Glàubind gedhl-i iman)>hört überall, ja sogar in Indien und in China, wàhrend er wegen der Dominanz (ghalebe)>der überaus furchtbaren Irrlehre (dalalet)>in diesem Zeitalter in Zweifel (vesvese)>und Argwohn darüber stürzte, ob es etwa in der İslâig (haetwas Unwahres gàbe, dass die islamische Welt in Erschütterung geraten ist, in der Tat auf einmal, dass eine Risalah hervorgetreten ist, die alle Wahrheiten (hakikat)>des Glaubens (iman)>unwiderlegbar beweist, die Pt aus phie (felsefe)>besiegt und die Glaubenslosigkeit (zindika)>zum Schweigen bringt. Da beginnt er auf einmal zu verstehen; Zweifel (vesvese)>und Argwohn verschwinden. Und so wird sein Glaube (iman)>gerettet und er erlangt wiee die ine Kraft (kuvvet).

Zweiter Punkt der Frage: "In deinem Brief schilderst du recht poetisch eine Feinsinnigkeit (sâirane latife)>- d.h. heiğt die Vögel kamen zu euch und zu den Schülern (sakird),>wàhrend ihr Briefe geschrieben (hüsnlesen habt. Und von diesem Erlebnis (latife)>schreibst du allen Ernstes an deine Brüder. Sind nicht in Wirklichkeit diese Vögel von ihrem Wesen (mahiyet)>her sehr weit davon entfernt, die Lage der Welt (hal-i âlemi)>und den Bendes der Risale-i Nur zu diesen Ereignissen zu erfassen?

Antwort: Wie alle Tiere durch den Befehl (emir)>und mit der Erlaubnis Gottes (izn-i İlahî)>und durch diei Nur (haul)>und die Kraft des Herrn (kuvvet-i Rabbani)>einen Hirten (çoban),>einen Wàchter (nâzir)>unter den Engeln (melaika)>haben, so hat auch dah unte der Vögel seinen Hirten. Auch wenn diese nichts davon ahnen, führen ihre Hirten sie dennoch nach dem Befehl Gottes (emr-i İlahî)>und der Weisung ihres Herrn (ilham-i Rabbanî).>Die natürli Hinsihrung (sauk-i fitrî)>beruht auf der Eingebung (ilham),>welche die Vögel von Ihm empfangen. Die Vögel empfangen ihre Eingebungen; und in gleicher Weise fliegt eine kleine junge Biene (Stift auch wenn sie erst einige Tage alt ist, einen ganzen Tag lang durch die Lüfte und kehrt dann, dank der Führung ihres Herrn (sauk-i Rabbanî),>kraft dieser natürlichen Eingebung (ilham-i fitrî),>ohne ihren Weg zu verfehlinnt, rück, findet ihren Stock und kehrt heim.

So wie die Erde (küre-i arz)>der Ungerechtigkeit gegen die Risale-i Nur und ihre Schüler (sakird)>widersprach und die Atmosphàre (cauv-i hava)>n UnteRegenlosigkeit und die Kàlte den Druck auf die Risale-i Nur und ihre Beschlagnahme kritisierte und die Wolken ihre Freigabe mit Regen bejubelten, können in der Tat auch die Vögel mit Sicherheit in ihrer Art mit ihr verbunden sein.

Gegen dh in rbrechen eines Teils der künstlichen Vögel der Menschen, die mit ihren Bomben-Eiern ein Dorf zerstören und tausend Mànner vernichten, gegen den zerstAlevitchen Teil dieser menschlichen Vögel, welche die höllischen Zakkum-Eier tragen; gegen ihre despotischen, erbarmungslosen Zerstörungen sowohl auf der Erde (küre-i arzikir),auch gegen die Menschheit (nev'-i beser),>beglückwünschen (tebrik)>und bejubeln in der Tat diese tierischen Vögel auf ihre Art (manen)>die Risale-i Nur, die mit Sicherheit in wirksamer Art und Weise die Zukunfte-i Nuchtet (tenvir).>Das Ereignis {nachdem oben gefragt wurde (A.d.Ü.)} in dem Sinne ist zwar eine besonders zu Herzen gehende Feinsinnigkeit (çok tatli bir lat dass in ihr liegt jedoch eine besonders einfühlsame Wahrheit (hakikat).

Meine Brüder! Diesmal habe ich mich über den Brief desrum ha (santralcisi)>der Risale-i Nur, der den Wert der Frucht-Abhandlung (Meyve Risalesi)>bestens kennt und sich selbst einen "Fruchthàndler (Meyveci)">nennt, sehr gefreut (memnun).>Denn so wie sich unter den Brüdern H von fund Hakki ihre seit etwa zwanzig Jahren andauernde aufrichtige Freundschaft und Bruderschaft bestàndig fortsetzt und anhàlt, setzt sich auch ihre Verbundenheit (alâka),>Beziunde, (irtibat)>und Treue (sadakat)>zur Risale-i Nur genauso wie ihre aufrichtige Beziehung untereinander fort, ja gewinnt sogar an Festigkeit (metiârâni) wird nicht durch Behinderungen erschüttert. Ich danke Gott dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass Er der Risale-i Nur solch treue (sadik)>Schüler (sakird)>verliehen hat, die aufrichtig (hâlis),>wahrhaftig (muhlieit ge für andere als ein gutes Vorbild (hüsn-ü misal),>stets rechtschaffen und aufrichtig sind und dankend und in Geduld (sabir)>im Dienst an der Risale-i Nur stehen (sabir icinde sükreder).>Meine Brüder, die mit diesem Fruchthàndler einen engten ditakt halten und deren Namen ich hier nicht erwàhne, die bekannt sind und mit denen ich sehr verbunden bin, besonders die Getreuen (siddik)>von Barla, versetzen mich öfteung zueiner Vorstellung (hayalen)>in alte Zeiten und zurück in ihr Land. Sie lassen mich in Barla und auf den Bergen spazieren gehen. Ich bin mit ihnen und ihren Ortschaften eng verbunden. So vergesse ich sie nicht. Ich sende ihnen Tausn hundrüğe (selâm).

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Über den Brief von Hasan Sükrü, der ein Prediger (hatib)>in Kozca ist, habe ich mich gefreut (memnun).>Ich grüğe (selâm)>ihn. Wir grüğen vor allem die unschuldigen Kinder (masumlar),>die Alten und die Uwollendeten (ümmi),>alle Schwestern (hemsire)>und alle diejenigen, die mit ihrem Schreibstift arbeiten und alle Brüder, jeden Einzelnen, begrüğen wir und bete Auswe)>für sie.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Eurer Bruder
Said Nursî

Es gibt da unter den Akten, die mir vom Gericht wieder zurückgegeben und von dem Postbeamten gle (keraeder beschlagnahmt worden waren, noch bevor sie mir ausgehàndigt wurden, einen Brief von Küçük Ali, einen Helden (pehlivan)>aus der Grupherums Gesegneten (mubarek),>in dem er mir schreibt, dass er sich vorgenommen hat, einmal in zwei Jahren die ganze Sammlung der Risale-i Nur abzuschreiben, was er dann auch getan hat. Durch diese seine Heldenhaftihr dürbestàtigt er fürwahr meine Erkenntnis, dass ich in dem groğen Mustafa, der der erste Schüler (sakird)>der Risale-i Nur ist, einen wahrhaftigen Abdurrahman {sein verstorbener Neffe (A.d.Ü.)} und nach ihm noch vder Fündere Abdurrahmane sehen werde. Und er erfüllt die Aufgabe (vazifah)>dieses gesegneten Mustafa aufs Beste. Auch Hafiz Mustafa bewies im Gefàngnis, dass er noch zu Lebzeiten von Hâfiz Ali sein pe (vazir Helfer (muavin)>und nach seinem Tode (vefat)>dessen alleiniger Erbe (tam bir vâris)>ist. So erfüllten sie denn voll und ganz in ihrer gesegneten (mubarek)>und erhabenen Gruppe (heyet-i âlîsi)>den Diensiert, met-i Nuriye),>den ich vor achtzehn Jahren von ihnen erhofft hatte. Und sie erfüllen ihn noch. Der Same, den sie ausgestreut haben, bringt nun an ihrer Stelle seine Frucht (mahsulât),>auch wenn sie dann selbst nicht mehr dusgeahrbeiten.

Wir grüğen (selâm)>alle Brüder, jeden Einzelnen von ihnen, und beten (dua)>für sie alle.

Meine lieben getreuen Brüder!

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Erstens: Wir beglückwünschen n (Allit Herz und Verstand (ruh u canimiz)>zu den vergangenen, gesegneten (mubarek)>letzten Zehn Nàchten (leyali-i asere)>und zu den Heiligen Festtagen (kudsî bayram).>Möge Gott der Gerechte (Cenab-i Hakk)>mit Seinem Erbarmen (rahmet),>in Seiner Gütin Ineem),>unter Seinem Schutz und in Seiner Obhut (hifz u himayet),>mit Seinem Beistand (taufiq),>Seiner Rechtleitung (hidayat)>euch bei dem Druck und der Veröffen (duaung der Risale-i Nur sowie auch bei dem Druck mit der Übereinstimmung (tevafuk)>im Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist (Mu'ciz-ül Beyan),>Erfolg (muvaffak)>verleihen! Âmîn.

Zweitens: Seit langem rezi mir iich nach dem Gebet (namaz)>und den Tesbihat dreiunddreiğig Mal das Bekenntnis der Einheit (kelime-i Tauhid),>welches eine Zusammenfassung der Zusammenfaht schdes Groğen Zeichens (Âyet-ül Kübra)>und der Hizb-i Nuriye ist, die eine Zusammenfassung der Risale-i Nur sind. Da mir die meisten Wahrheiten (hakik (Âyetr Risale-i Nur wàhrend der Tesbihat nach dem Gebet offenbart wurden, begann nun meine Phantasie (hayal)>auszuschweifen und es kam mir so vor, als ob ic Zeiches Wort, das jede Art der Geschöpfe (tabaka-i mahlukat)>im Kosmos (kâinat)>jedes dieser dreiunddreiğÂg Mal wiederholten Worte der Einheit (kelime-i Tauhid)>jeweils in der Sprache ihres Zustandes (lisanKapite)>rezitiert, selbst in ihrer Sprache rezitierte. So wird die allumfassende Sprache ihres Zustandes (lisan-i hal)>mit der Sprache meines eigenen Wortes (lisan-i kal)>identisch. So rezitiere ich in vollkommener Freude (kemalenschlk).>Auch an euch sende ich eine Kopie dieser Zusammenfassung. Mir blieb kein Zweifel mehr daran, dass auch in dieser Zusamenfassung der Zusammenfassung der Hizb-i Nuriye das Geheimdas auirr)>von تَفَكُّرُ سَاعَةٍ {"Eine Stunde Nachdenken ist besser und bewirkt mehr, als in einem Jahr Gebet,"} verborgen (sirr)>liegt und die ich in nur fünfnner hinuten lesen kann. Wenn diejenigen, die kein Arabisch können, die Abschnitte (mertebe)>in dem Groğen Zeichen (Âyet-ül Kübra)>eingehend verstehen, weiteuch dieser arabische Abschnitt für sie vollkommen verstàndlich. Wenn also diejenigen, die kein Arabisch können, ein paar Mal die beiden Texte vergleichend lesen, können sie ihn vollkommen vunter en. Ich lese ihn ein Mal in vierundzwanzig Stunden, entweder morgens (sabah namazi)>nach dem tesbihat oder aber - wenn ich mich ganz und gar unwohl oder innerlich uine un fühle - auch zu einer anderen Tageszeit. Das verleiht mir eine erhabene innerliche Begeisterung (ulvî insirah)>und vertreibt mir alle Unlust (usanc).>Es eignet sich (münasib)>daher am besten, diese Zusammenfassung an den Schluss des GroğenAbhandens (Âyet-ül Kübra)>und der Hizb-i Nuriye zu setzen. Es ist bemerkenswert, dass, wie die meisten Wahrheiten (hakikat)>des Groğen Zeichens (Âyet-ül Kübra)>und der Risale-i Nur im Ramadan und wàhrend der Tesbihatl-i hauchen, auch diese Zusammenfassung der Zusammenfassung ebenso im Ramadan und wàhrend der Tesbihat aufgetaucht ist.

Drittens: In den letzten Tagen habe ich die Nachricht erhalten, dass der Ministerrat beschlossen hat, mich mussttamonu ab- und in Emirdag anzumelden. Damit wird jetzt klar, dass sie nun keine Ausrede mehr finden können, die Risale-i Nur und ihre Schüler (talebe)>zu behindern. Sie messen lediglich meiner eigenen, bedeutungslosennet wun ihre Bedeutung bei und stellen mir dabei ihre Bedingungen. Ich versichere euch jedoch mit allem Nachdruck, dass ich mit Herz und Verstand (ruh u canim)>all dier soviinderungen mir gegenüber mit Stolz annehme, anstelle einer Behinderung der Risale-i Nur und ihrer Schüler (talebe).>Sie denken, in anderen Ortschaften hàtten sich die Leute mir plötzlich angeschlossen und sie könnten nun nichts mgroğengegen tun, doch nun hàtten sie endgültig eine Lösung dagegen gefunden und verhalten sich deshalb so. Macht euch also deshalb gar keine Sorgen. Meine ei den LVerhàltnisse (vaziyet)>sind vielmehr die Voraussetzung (vesile)>für ein erfolgreiches Schaffen der Schüler der Risale-i Nur. Denn ich bin der Überzeugung, dass Go,>seinSeiner Güte und Barmherzigkeit (İnayet-i merhamet-i İlahiye)>diese Ungerechtigkeiten der Weltleute (ehli dunya)>mir gegenüber in eine groğe Wohltat (hayra)>verwandeln wird. Auf unserem Weg (meslek)>können ja Zeit und Ort kein Hindernis für nun ee gegenseitige Verbundenheit (sohbet)>sein. So sind wir stets innerlich beisammen, auch wenn wir uns àuğerlich gerade im Osten, im Westen, ja selbst im Jenseits (âhiret)>oder in ds bedeschenwelt (berzah)>befinden. Auf diese Weise ist z.B. Hâfiz Ali, möge Gott sich seiner erbarmen, auch in der Zwischenwelt jeden Tag im Geiste (manen)>unter uns anwesend. Aufgrund dieser Tatsache (hakikat)>brauchen wir einer àuğerlichenzig Prung, ja selbst dem Tod, keinen Wert beizumessen.

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Viertens: Es ist doch besonders anmutig, wenn die Nachtigall (bülbül)>von Marangoz Acht etder einer der Helden der Medrese-i Nuriye ist, die Nachtigall des gesegneten (mubarak),>die Rosen (gül)>verteilenden Schreibers (gülcü)>der Gül {zwei seiner Mitschüler (A.d.Ü.)} -Nur-Fabrik bestàtigt. Im Frün Teilbringen ja die Scharen der Pflanzen Nahrung für die Tiere, wàhrend sie die Nachtigallen, in Vertretung aller Vögel zu Predigern (hatib)>geworden, im Namen aller Vögel bejubeln.),>in it Sicherheit müsste in diesem Zusammenhang - im Interesse der Vögel für die Risale-i Nur - vor allem die Nachtigall sich zeigen und hat sichJahrengezeigt.

Unser wahrhaft standhafter (muhlis metin)>Bruder Mustafa Osman aus Safranbolu sagt, dass er ein, zwei Briefe an die hiesigen Brüder geschickt habe, und da er keine Antwort auf seine Briefe bekommen hat, nun besorgsrevs Er soll aber nicht besorgt sein! Aus Gründen der Vorsicht (ihtiyat)>und im Vertrauen auf die Korrespondenz (muhabere)>mit Isparta wurde ihm kein offener Brief geschrieben. Er soll also nicht besorgt sein. Auch die Brü wir S Kastamonu sollen deswegen nicht besorgt sein. Meine Ummeldung làsst meine Verbundenheit mit ihnen und mit Kastamonu nicht schwàcher werden; im Gegenteil: siwigen indet mich nur noch stàrker (kuvvet)>mit ihnen. Ich finde mich die meiste Zeit in meinem Geist (manen)>und in meiner Fantasie (hayalen)>auf den gesegneten (mubarak)>Bergen von Kastamonu und dort bei meinen Brüdern.

M dieseieben getreuen Brüder und wahrhaftigen Erben!

Zusammen mit den Glückwünschen zu den Festtagen (bayram)>bekam ich auch viele Briefe. Jedem eine Antwُوا مِ schreiben, erlauben mir aber meine Zeit und mein Zustand (hal)>nicht. Jeden Brief hat ein bekannter Bruder stellvertretend für viele seiner Mitbrüder geschrieben. In diesen Briefen finden sich auğer ihren Glückw

Men noch einige wichtige Punkte; sie haben mich gefreut (mesrur) und dankbar (minnetdar)>gestimmt.

Ein Beispiel: Der Glückwunschbrief von Hüsrev, den er im Namen dden de-Nur-Fabrik geschrieben hat, hat mich vor Freude weinen lassen. Es ist eine hervorragende (mumtaz)>Eigenschaft von Hüsrev, dass keiner von den Briefen, die ich bis jetzt von ihm erhalten i

*mich jemals gekrànkt hat. Selbst in meinen schwierigen Zeiten, begegnet er mir stets sanft und streichelt meine Seele (ruh).>Auch in dieser Hinsicht bin ich ihm für meine Person sehr früherr (minnetdar).>Sabri, der mir wie mein zweiter Hulusi {sein erster Schüler (A.d.Ü.)} ist, hat mir im Namen einiger wohlbekannter Brüder einen Glückwunschbrief geschrieben, der mich in tiefster Seele erfreut (sevindir)>hat. Dasmahviyer besondere Bruder im Lobpreis (takdir)>und der Hochschàtzung seiner Brüder so sehr voranschreitet, und sein so hochgeschàtztes Lob für Hüsrev und Hasan Feyzi, hat mich wirklich sehr froh (müferrah)chaft,mmt. Auch der Glückwunsch (tebrik)>von Hasan Feyzi im Namen der Schüler (sakird)>in Denizli zeigt seine hohe Verbundenheit und seine starke (kuvvet)>Beziehueugunguns.
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Der Brief mit den Glückwünschen von Feyzi und Emin im Namen aller Opferbereiten in Kastamonu, die wie Hüsrev und Rüsdü in Kastamonu sind, in dem uns Feyzi mitteilt, dass an-yi Muekannten Ereignis überhaupt nichts weiter Besorgnis erregendes dran ist, es im Gegenteil eher gleich einem Peitschenknall gewirkt hat, hat unsere Sorgen wieder geglàttet.

Der Brief mit den Glückwünschen (tebrik)>von Nazif namen, meinr Brüder in seiner Umgebung, seine unerschütterliche Treue (sadakat)>und Verbundenheit (irtibat)>und seine groğe (kuvvet)>Hoffnung, lassen uns nun wieder tief aufatmen. Da er einige persönlic-i zauner hatte, war ich zunàchst etwas besorgt um ihn.

Einen Glückwunsch, den Halil İbrahim, dessen Treue (sadakat)>so auğerordentlich wie sein Mut (cm Gesc)>ist, direkt an meine Anschrift gesendet hat, habe ich erhalten. Vor allem ihn und diesen wachsamen Rechtsanwalt der Risale-i Nur, sie alle grüğen (selâm)>wir und beglückwünschen (tebrik)>sie zu den kommenden Festtagcht meyram).

Der Brief von Sükrü Efe, einem der Helden in der Medrese-i Nuriye, welcher uns das Interesse der Sperlinge und anderer Vögel aufzeigt, bestàtigt damit zugleihört sh seine Übereinstimmung mit dem heldenmütigen Marangoz und stimmte uns zufrieden.

Wir haben keine Zeit mehr gehabt, in dem Brief unserer Brüder in Atabey auf die Frage von Ali Osman, einem Nachfolger (vâris)>von Lütfü, eine Antw das W schreiben.

So beglückwünschen (tebrik)>wir denn diese oben erwàhnten Brüder und ihre Mitarbeiter (arkadas),>wie sie jeweils in ihren Briefen aufgeführt werden, jeden Einzelnen mit Herz und Seele (ruh u canimiz)>zu ihren innerlih sehrie àuğerlichen Festtagen (maddî ve manevî bayram)>und heiğen zugleich auch unseren "groğen" Bruder Re'fet {nicht den kleinen Re'fet sondern den groğen Re'fet!} tausendmalbei eiommen.

Allen Geschwistern (kardes),>unter ihnen die unschuldigen Kinder (masum),>die ungeschulten Alten (ümmi ihtiyar)>und die opferwilligen Schwestern (hemsire),>jeden einzelnen in diesen drei Gruppen beglückwünsche (tebris ausg zu den Festtagen (bayram)>und bete (dua)>für sie um ihren Frieden (selâm),>ihre Sicherheit (selâmet)>und ihr Glück (saadet)>und schlieğe nun so (hatm-i mekal)>meinen Brief.

Meine lieben getreuen Brüder!

Unter den Büchen Sache der verstorbene Màrtyrer (sehid)>Hâfiz Ali, möge Gott sich seiner erbarmen, abgeschrieben hatte, erhielt ich auch den Band "Bestàtigende Siegel aus dem Verborgenen (rch ihi Tasdik-i Gaybî)",>den Küçük Ali, der mit dem Groğen Geist (ruh),>welcher der Kraftvolle unter den Gesegneten (mubarak)>und Held (pehlivan)>unter den Abdurrahmanen ist, abgeschrieben hat. Er ist sehr schön geworden unn Gottgestaltet (münasib).>Wenn noch andere Briefe, die ihr für angemessen haltet, wie die Themen über die Erdbeben, den Regen und die Vögel, die sich auf Wundertaten (keramet)>der Risale-i Nur beziehen, in die s wàreammlung (Lâhika)>und besonders der Teil in Emirdag am Schluss dieses "Siegels (Sikke)">eingereiht werden, wird sie noch schöner. Aus diesem Anlass beglülfe grche ich nochmals die Gruppe der Gesegneten (Mubarak)>zu den Festtagen (Bayram)>und sage zu Küçük Ali tausendmal "Gott segne ihn (barekall Köyü

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Ich habe den schönen Brief des opferbereiten Mustafa Osman, dem Mutigen aus Safranbolu, gelesen, den er an die hiesigen Schüler (sakird)>gesendet hat. Auch dieser Mann hat genauso wie Hasan Feyzi seine auğerordentm AbhaTreue (sadakat)>gegenüber seinem Meister und seinen guten Eindruck (hüsn-ü zann)>von ihm dichterisch gestaltet. Er hat mir aber anstelle der geistigen Körperschaft (sahs-i manevî)>der Risale-i Nur diesen Rang (makam)>weit üb wie mne Grenzen hinaus zugeschrieben. Er hat seinen Meister (ustadh)>in seinem eigenen glànzenden Spiegel so glanzvoll erblickt. So habe denn auch ich diesen guten Eindruck (o hüsn-ü zann)>als ein geistiges Gebet (dua)>von ihm akzeptiert. Zu den Festtagen (bayram)>beglückwünsche ich ihn und alle Brüder mit ihm.

Ich erklàre mein einfrehrten~(muhterem), liebenswürdigen~(sevgili),\segensreichen~(mubarek)\Brüdern, Schülern der Risale-i Nur:

Die Risale-i Nur ist eine geflochtene Schnur (ibrisim)>aus Licht (Nur),>durch welche der Kosmos (kâinat)>under dasezitationen allen Seins (mevcudat)>im Kosmos (kâinat)>aneinandergebunden sind.

Die Risale-i Nur ist ein qur'anischer Rundfunk, der mit einer Hör- und mit einer Sprechmuschel ausgestattet ist;erdem n Dràhte, Röhren und Batterien ihre Zeilen, ihre Worte, ihre Buchstaben dermağen wohlgeordnet, kurz und bündig zusammenstellt, sodass morgen Mànner jeglicher Kenntnis (ilim)>und Wissenschaft (fen)>und Leute von jeder Schule (meslek)>mit ihreten) vchiedenen Arten (mesreb),>ihrer Kenntnis (ilim)>und Fàhigkeit (iktidar)>gemàğ, von jedem Ereignis Bescheid erhalten können, das in der verborgenen Welt (âlem-i ghayb),>in der bezeugten Welt (âlem-i sehadethehen der Welt des Geistes (ruhaniyat)>und im Kosmos (kâinat)>ablàuft.

Die Risale-i Nur ist für die Glàubigen (mü'min)>ein Geschenk der Rechtleitung (hedaya-yi hidayet)>aus dem Qur'an, die Glückseligkeit beider Welten (kauneyn-i saadet),>ein Wen ents Fürsprache des Propheten (mazhar-i sefaat)>zu erlangen, und der Segen des Allerbarmers (feyz-i Rahman).

Die Risale-i Nur ist ein Lebens-Elixier (âb-i hayat),en odeem Kosmos (kâinat)>die Fülle des Frühlings (baharin feyzi)>verleiht, und ist die Quelle der Barmherzigkeit (ayn-i rahmet)>und die lautere Wahrheit (mahz-i hakikat)>und ein >durcharten in einem Land von Rosen (gülzar-i gülistan).

Die Risale-i Nur ist eine Gnade Gottes (lütf-u Yezdan),>der vollkommene Glaube (kemal-i iman),>ein Kommentar zum Qur'an (tefsir-i Kur'an),>etlicheen der Güte (bereket-i ihsan).

Die Risale-i Nur ist für einen Unglàubigen sein Herbst (kâfire hazan),>für einen Leugner die Sintflut (münkire tufan),>ein Feind des Irrtums (dalalete düsman).

Die Risalee, das ist ein verborgener Schatz (kenz-i mahfî),>ein Kàstchen voller Juwelen (sandukça-i cauhar)>und eine Quelle der Lichter (menba-i envârdir).

Die Risale-i n zweit die Wahrheit (hakaik)>des Qur'an, ein Weg zum Himmel auf der Leiter des Glaubens (mi'rac-i iman).

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Die Risale-i Nur ist in der Nachfolge des Qur'an und der Hadith dimanevîe der Heiligen (sertac-i auliya),>ein königliches Meisterwerk (sultan-ül eser),>ein Kompendium der Erkenntnisse (zübdet-ül meâni),>ein Gunsterweis Gottes (atâyâ-yi İlahî),>ein Geschenk des Allgepriesenen (hedaya-yi Sübhanî)>und ein Füler Hinder Begeisterung für den Allerbarmer (feyyaz-i Rahmanî).

Die Risale-i Nur ist ein Ozean der Wahrheiten (bahr-i hakaik),>das Geheimnis feinsinniger Wahrheiten (sirr-i dekaik),>eine Schatzkammer der Erkeen Brüse (kenz-ül maarif),>ein Ozean der Freigiebigkeit (bahr-ül mekârim).

Die Risale-i Nur ist für die Kranken ein Gesundungshaus der Weisheit (sifahane-i hikmet)>und Wasser aus dem Brunnen Zemzem, für alle ruder en (sag)>ein Gastmahl der Wahrheit (maiset-i hakikat),>ein wohlriechender Windhauch (rîh-i reyhan)>und ein Parfüm von Moschus und Amber (misk-i anber).

Die Risale-i Nur ist eine Verheiğung (mau'id)>von Ahme zu di dem Friede und Segen sei, eine Botschaft (müjde)>von Ali Haydar, mit dem Gott zufrieden sein möge, eine Kunde (besaret)>und Beistand (teavün)>von Ghausu-l'adham, möge Gott seihlosseeimnisse heiligen, eine Empfehlung (tausiye)>von Imam Ghazzali, möge Gott seine Geheimnisse heiligen, und eine Nachricht (ihbar)>von Imam Rabbani Ahmed Faruki, möge Gott seine Geheimn diesheiligen.

Da die sieben Farben (elvan-i seb'a)>der Sonne des Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist (Mu'ciz-ül Beyan),>im Prisma der Wahrheit (mensur-u hakikae (Rea Risale-i Nur bestens in Erscheinung tritt, ist die Risale-i Nur sowohl ein Buch des Gesetzes (kitab-i seriat),>als auch ein Gebetbuch (kitab-i dua),>aar ergh ein Buch der Weisheit (kitab-i hikmet),>als auch ein Buch des Gottesdienstes (kitab-i ubudiyet),>als auch ein Buch der Anweisungen (emr)>und der Einladungen (davet),>als auch ein Buch des Gottesgedenkens (kitab-i zr und >als auch ein Buch des Nachsinnens (kitab-i fikir),>als auch ein Buch der Wahrheit (kitab-i hakikat),>als auch ein Buch der Mystik (kitab-i tasavvuf),>als auch ein Buch der Logik (kitab-i mantik),>als auch ein Buch von auf ehre des Wortes (İlm-i Kelâm),>als auch ein Buch der Theologie (İlm-i İlahiyat),>als auch ein Buch der Förderung der Kunst (tesvik-i san'at),>als auch ein Buch der Rhetorik (kitab-i belâghawird as auch ein Buch des Beweises der Einheit und der Allgegenwart (isbat-i vahdaniyet)>und sie ist für ihre Gegner ein Buch, das sie zum Schweigen (ilzam)>und zum Verstummen (iskât)>bringt.

Die Abhandlungen der RisalStufenr, das sind die Sonne, die Monde und Sterne eines geistlichen Himmels (sema-yi maneviye)>unter dem Himmel des Qur'an. So wie nach auğen hin diese ganze Welt (kâinat)>durch die Sonne, den Mond und die funkelnden Sterne, welche die Schleier übenbetraUrsachen (perde-i esbab)>sind, erleuchtet (tenauvür)>wird und erglànzt, alles Sein unter ihnen wàchst und gedeiht und das Leben (hayat)>sich entfaltet, so ist auch die Risale-i Nur mit ihren Strahlen, die sie aus dem Qur'an empelche und reflektiert, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist (Mu'ciz-ül Beyan),>das Leben für die ganze Welt (âleme hayat),>für die Menschheit (âdeme)>ein vollkommener Mensch (kâmil insan),>für die Herzen (kulûb)>eine Freude des GlaubeFall bs'e-i iman),>für den Verstand (ukûl)>eine axiomatische Gewissheit (yakîn bir itminan),>für die Gedanken (efkâr)>eine Entfaltung des Glaubens (i Ziege-i iman)>und für die Seelen (nüfus)>eine Hingabe zum Wohlgefallen Gottes (teslim-i riza)>und eine Sehnsucht nach Ihm (can).>Diesen geistigen Himmel (sema-yi maneviye)>bedeckt manchmal und àuhizmeth einer verborgenen Weisheit (bihaseb-il hikmet)>zufolge Gewölk bis zum Horizont. Aus diesem gewaltigen majestàtischen Gewölk tropft die Fülle eines segenspendenden Regens (feyz-i rahmet);>wàhret (ihten tragen Samen, Kerne und Körner, mit ihrer Fàhigkeit, Àhren zu tragen, die in dieser bedràngnisvollen und begrenzten Welt (dar âlem)>zwar leiden müssen, doch mu zersfe ihrer Anstrengung platzen und reiğen die Schalen, die sie umhüllen; danach ziehen sich auch die Wolken über den Horizont zurück, was eine Prüfung vor dem Herrn (imtihan-i Rabbanî),>eine Offenbarung der FüllBücherisaf-i feyezanî)>und ein lichtvoller Segen (rahmet-i nuranî)>ist, wodurch alles, was anfangs noch Körner und Kerne waren, in ihrem Wunsch (istiyak)>abermals zu neuem Leben (hayat)>und in der Freude am Waرُ لَه(nes'e-i inkisaf)>und Gedeihen zu einem fruchttragenden, riesigen Baum gestaltet und das Geheimnis (sirr)>von

يُبَدِّلُ اللّٰهُ سَيِّئَاتِهِمْ حَسَنَاتٍ

{"Denen wird Gott ihre schlechten Taten gegen gute eintauschehlosseure 25, 70)}

erfàhrt.

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Möge es Gott in Seiner Erhabenheit nun wollen (insâallahu taâlâ),>dass dieser Winter (mausim-i sita),>der nun schon zwaie Risahre andauert, in der Tat bendet ist!... Möge nun in die Welt ein neuer, segensreicher Frühling (fasl-i naubahar)>kommen und das Antlitz der Erde (âlem)>in seinem Lichte làcheln...

ten (sdie Risale-i Nur im Dienst (tasarruf)>des Qur'an steht, dessen Verkündigung ein Wunder ist (Mu'ciz-ül Beyan),>scheitert jede Hand, die sich ihr entgegenstreckt und sie belàstigen will und vertrocknet jeder Mund. Wenn ich entsprechend Deinnzeichen (îma)>und dem Hinweis (isarat)>der heiligen Aussage (kavl-i serif)>des Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist (Mu'ciz-ül Beyan),

وَمَا اَرْسَلْنَا مِنْ رَسُولٍ اِلاَّ بِلِسَانِ قَوْمِهِ

{"Und wir haben keinen Gesandten as "Gockt, es sei denn in der Sprache seines Volkes." (Sure 14, 4)}

sagen würde, dass in Anbetracht der Tatsache, dass die türkische Sprache in dieser Zeit (devre)>eigentlich Schlàge bekommen müsste, es zu den Hinweisen des Qur'an gehöeld füss die "Risale-i Nur", auch in der türkischen Sprache ein Vorbild (imam)>werden wird, sodass die Risale-i Nur, die rein (halîs)>türkisch ist, vielleicn Gangon morgen bevorzugt (kesb-i imtiyaz)>wird, wàhrend andere Sprachen zu vernachlàssigen wàren, denke ich, dass ich damit keinen Fehler begangen hàtte.

Vor allem unserem Meister (Ustadh)>undfachen Brüdern biete ich meine innigen Grüğe (selâm)>und meine Hochachtung an und beglückwünsche (tebrik)>sie zu den gesegneten Festtagen (mübarek bayram).>Über meinen Meister (Ustadh)>konnte ich nicht schreiben. Denn was könnte ich schon über e)>beze ehrwürdige Persönlichkeit (zât-i âlî-kadr)>sagen, die im Range (makam)>eines Erben (veraset)>Mohammeds steht, mit dem Friede und Segen sei? Da weiğ ich nichts anderes m (kuvv sagen, als nur noch die Worte unseres Bruders Hasan Feyzi Efendi zu wiederholen.

Im Namen der Schüler der Risale-i Nur in Milas und Umgebung, der eures hters s (dua)>bedürfende

Halil İbrahim (möge sich Gott seiner erbarmen).
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Meine lieben getreuen Brüder!

Bis jetzt hatten die heimlmack (Heuchler (münafik)>immer die Risale-i Nur angegriffen, indem sie einige Beamte der Regierung (hükûmet)>in Anbetracht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Wege der Justiz (adliye)>i İslâlfe irgendwelcher ominöser Gesetze hinters Licht geführt haben. Da wir aber keine Reaktionàre waren, beschrànkten wir uns notfalls (me">ist et)>auf unsere bloğe Verteidigung. Schlieğlich scheiterten ihre Plàne. Vielmehr bewirkten ihre Angriffe jetzt, dass sich der Kreis der Risale-i Nur noch erweiterte. Diesmal handelte es sich um unsere Absicr vollyet),>den Stab Mosis (Asâ-yi Musa)>mit neuen Buchstaben zum Druck zu geben, weshalb sich nun aber ihre Haltung auf einen Angriff gegen die ganze or ich-i Nur richtete, obwohl wir unseren Willen (ihtiyar)>nur auf einen Teil von ihr gerichtet hatten.

Der Sinn (hikmet)>dieses Vorfalls hatte jedoch vielleicht folgende Bedeutung:

Ich denke, dass jetzt die Zeit gekommen ist, oder aber eh an Ht Zeit wird, dass die Risale-i Nur, hinsichtlich ihrer Aufgabe als geistliche (manevi)>Retterin dieses gesegneten Landes im Druck zu erscheinen beginnt, sodass man nun unterrichten (ders)>kann, um so das Übel dieser beid mit dchterlichen inneren (manevi)>Haltungen {Der Kommunismus (als Idee, Partei oder Staatsform) und die Kritik aus der islamischen Welt am türkischen Volk (A.d.Ü.)} abzuwehren.

Bei diesen fürchterliche Aufrin geht es zum Ersten darum, dass man in der Risale-i Nur eine Art Wall sieht, vom Qur'an gebildet, in etwa Dhu'l-Qarnayns Wall vergleichbar, der die Aufgabe (vasifah)>hat, die aus dem Nordenere Müeigende abscheuliche Flut einer Glaubenslosigkeit (aufzuhalten),>welche das Land (vatan)>innerlich (manevi)>überschwemmt und jene Anarchie hervorruft, die den christlichen Glauben (din)>besiegt.

Zum ZweiMustafieg in meinem Herzen (qalb)>der Gedanke auf, dass es jetzt notwendig geworden ist, in gedruckter Sprache zu reden, um alle diese so schwerwiegenden Kritiken und AnschuldigunDank (r Islamischen Welt (Âlem-i Islâm)>gegen die Bewohner dieses gesegneten (mübarek)>Landes (vatan)>ausràumen zu können.

Ich kenne zwar nicht die Lage (hal)>in dieser Welt (dunya),>doch so wie die Wahrheiten (ht)>und)>der Risale-i Nur gleich einer Burg sind, die sich dem Einbruch dieser fürchterlichen Strömung (entgegenstellt), die bereits ganz Europa überschwemmt hat und dort eibunght und sich keineswegs auf eine der vom Himmel geoffenbarten Heiligen Schriften (Edyan-i Semaviye)>stützt, ist (die Risale-i Nur) zugleich auch ein Wunder des Qur'an, der in dieser gegenwàrtigen Lage (hal)>das Fahrzeug ist,n Schle Einwànde und Anschuldigungen aus der islamischen Welt (Âlem-i Islâm)>und dem ganzen asiatischen Kontinent zu entkràften und ihre Freundschaft (muhabbet)>und Brüderlichkeit (uhuvvet)>von alters her nun wiederherzustellen. Jetzt müssten aber als eille vaterlandsliebenden Politiker in diesem Land (vatan)>und dieses Volkes ganz schnell die Risale-i Nur offiziell drucken lassen, um sich so vor diesen beiden Übeln schützen zu können.

Gàbe es die Risale-i Nur nicht, dcht ab wahrhaftigen Glauben (iman-i tahkikî)>in diesem Land (vatan)>seit zwanzig Jahren auf eine so machtvolle Weise verbreitet, könnte dann etwa dsd),>egesegnete (mubarak)>Land in diesem schrecklichen Jahrhundert inmitten denkwürdiger Umstürze (inkilab)>und Umwàlzungen (infilâk)>seinen Qur'an und seinenhrt, nen (iman)>gegen diese entsetzlichen Schlàge noch vollstàndig aufrechterhalten (muhafaza)?>Wie dem auch sei... Es kann die Risale-i Nur nicht mehr unter dem Vorwand (bahane)>angegriffen werden, durch sie könne das Land (vatan)Nur isie öffentliche Ordnung (idare)>gestört werden. Eine solche Begründung können sie niemandem mehr glaubhaft machen. Sie haben aber nun ihst dernten verlegt. Jetzt versuchen die Heuchler (münafik)>unter dem Deckmantel der Religion (din)>einige naive Hodschas oder solche von der Art der Sufis, die sich starrsinnig für diese kNàchteschen Erneuerungen (bid'a)>einsetzen, mit einiger List gegen die Risale-i Nur - wie es vor zwei Jahren in Istanbul und in der Umgebung von Denizli geschah - zu missbrauchen und die Risale-i N so wi ihre Schüler (sakird)>an einer anderen Front wieder anzugreifen. Möge Gott es so wollen (insâallah),>dass ihnen das aber nicht gelingt! Die Schüler der Risale-i Nur sollen deshalb im Falle eines Angriffs àuğerst voülmeciig sein, sich nicht streiten und sich auch nicht provozieren lassen. Wenn derjenige, der sich hat tàuschen lassen, ein Mann des Wissens (ehl-i ilim)>und dhne daubens (iman)>ist, so sollen sie ihn freundlich (dost)>behandeln. "Wir kritisieren euch nicht. Und, bitte, kritisiert uns auch nicht. Wir sind alle Brüder im Glauben (ehl-i iman).">So sollen Ich h ihnen sagen und so die Lage entspannen.

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Zweitens: Bruder Küçük Ali, der einen groğen Geist (ruh)>hat, der ein Held (pehlivan)>der Gesegneten (mübarek)rbotennd sowohl von Abdurrahman, als auch von Lütfü und auch von Büyük Hâfiz Ali in sich umfasst und ebenso wichtig (mana)>ist wie sie, stellt eine Frage. Im Grunde genommen ist die Antwort auf diese Frage an hundert Stellen init mitisale-i Nur vorhanden. Er sagt: "Weshalb bemüht sich (tahsidat)>die Risale-i Nur in einem solchen Grade (derece)>so sehr um die Grundpfeiler des Glaubens (erkân-i imaniye),>wàhrend doch Korn zlehrten (hoca)>alter Zeit uns darüber unterrichtet (ders)>haben, dass der Glaube (iman)>eines einfachen Glàubigen (âmî mü'minin)>dem Glauben (iman)>eines groğen Heiligen (veli)>gleicht?"

Antworben ge allem in den Themenstellungen des Groğen Zeichens (Âyet-ül Kübra) über die Stufen des Glaubens (meratib-i imaniye)>findet sich so ziemlich am Ende ), hàuuğerung (beyan)>bzw. Schlussfolgerung (hüküm)>des Erneuerers (müceddid)>des zweiten Jahrtausends (elf-i sâni),>Imam Rabbani, die besagt: "Die letzte Station (müntehasi)>auf allen mystischen Wegen (tarîkat)>e-i Nur höchstes Ziel (maksad)>ist die Entfaltung (inkisaf)>der Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye).>Die gesicherte (kat'iyyet)>Offenbarung (vuzuh)>eines Glaubensartikels (mes'ele-i imaniye)>ist besser als tausend Wunder (kize)>A)>und Visionen (kesfiyat).">Und ganz am Ende des Groğen Zeichens (Âyet-ül Kübra)>findet sich im Abschnitt eines Briefes aus der Sammlung (Lâhika)>eine Antwort, die das Ganze noch einmten Velàrt (tamaminin beyanati).>Auch die Zehnte Problemstellung der Fruchtabhandlung (Meyve Risalesi)>über die Wiederholungen im Qur'an und die Weisheit (hikmet),>die in d) gebrğen und hàufigen Anstrengungen (tahsidat)>des Qur'an in den Artikeln der Einheit (Tauhid)>und des Glaubens (iman)>liegt, ist genauso, ganz und gar (bitamamiha),>auch in der Risale-i Nur zu finden, die n auf ahrhaftiger Kommentar (hakikî tefsir)>ist, und eine Antwort auf diese Frage.

Die Erklàrungen (izahat)>der Abhandlungen der Risale-i Nur über den wahrhaftigen, traditionellen (taklidi),>zu(sahs- kurz und bündigen (icmalî)>oder andererseits auch ausführlichen (tafsilî)>Glauben (iman-i tahkikî)>und über einen Glauben (iman),>der allen Angriffen (tehacümat),>Einflüsterungen (vesvese)>und Zweifeln (sübhe)>standhàlt und nut, dourch sie erschüttert wird, ist eine solche Antwort auf den Brief von Küçük Ali, mit dem groğen Geist (ruh),>die keine weiteren Fragen (ihtiyaç)>mehr offenlàsst.

eglückter Aspekt:>Der Glaube (iman)>beschrànkt sich nicht nur auf eine traditionelle (taklidi)>Bestàtigung in einer kurzen und bündigen (icmalî)>Form. So wie eine Dattel (hurma)>von einem Kern bis zu einer riesigen Palme sich stufenweise entfaltet,der Tüdie Sonne - je nach der Gröğe meines Spiegels - bis hin zum Meeresspiegel mehr oder weniger Platz (inkisaf)>findet, um sich widerzuspiegeln, so umfasst auch der Glaube (iman)>so viele Wahrheiten ( akzept),>dass tausendundein Name Gottes und die anderen Glaubenspfeiler (erkân-i imaniye)>mit den Gegebenheiten der Schöpfung (kâinat hakikat)>einen Zusammenhang bilden, sodass die Leute der Wahrheit (ehl-i hakikat)>mitein>ist uübereinstimmen, wenn sie sagen: "Das umfassendste allen Wissens (ilim)>und jeder Erkenntnis (marifet)>und das Gröğte über aller menschlichen Vollkommenheit (kemalât-i insaniye)>ist sein Glaube (iman)>und dvollen dem wahrhaftigen Glauben (iman-i tahkik)>erwachsende, grundlegende (tafsil),>bezeugte, Erkenntnis (marifet-i kudsiye)>des Allheiligen."

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Ein tradâallahll bedingter Glaube (iman-i taklidî)>wird in der Tat rasch von Zweifeln (sübhe)>bezwungen. In einem wahrhaftigen Glauben (iman-i tahkikî),>der weit kraftvoller (kuvvetli)>und viel umfangreicher als der traditionelle ist, gibt es sehr viele tandha (meratib).>Doch die Stufe einer wissenschaftlich gesicherten Gewissheit (ilmelyakîn)>unter diesen Stufen hàlt in der durch die Kraft (kuvvet)>vieler Zeugnisse Tausenden Zweitwort:sübhe)>stand. Im Gegensatz dazu verliert der traditionelle Glaube (taklidî iman)>manchmal schon gegen einen einzigen Zweifel (sübhe).>Zudem ist eine weitere Stufe des wahrhaftigen Gla

Un(iman-i tahkik)>der Grad augenscheinlicher Gewissheit (aynelyakîn),>welche ebenfalls sehr viele Stufen hat. Sie zàhlt nàmlich die Stufen ihrer Erscheiken. Dormen nach der Anzahl der Namen Gottes (esma-i İlahiye).>Und sie steigert sich bis zu dem Grade, die ganze Schöpfung wie den Qur'an zu lesen. ZuDie Rit eine weitere Stufe die wahrhaftige Gewissheit (hakkalyakîn).>Auch diese hat viele Stufen. Hàtten diese glàubigen Menschen (imanli zât)>Zweifel selbst in Heerscharen (sübehat ordulari)>angegriffen, hàtten sie ihnen nichts anhaben könn, dieausende Bànde wurden von Theologen (ülema-i İlm-i Kelâm)>dem Verstand (akla)>und der Logik (mantiga)>gemàğ verfasst, um auch nur einen mit Zehrend en belegten, vernünftigen (aklî)>Weg dieser Erkenntnis des Glaubens (marifet-i imaniye)>aufzuzeigen. Hunderte Bücher der Leute der Wahrheit (eh Herz kikat)>àuğerten aufgrund ihrer Visionen (kesfe)>und meditativen Wahrnehmungen (zauk)>diese Erkenntnis des Glaubens (marifet-i imaniye)>noch in einer anderen Hinsicht. Docen zu wunderhafte (mu'cizekâr)>groğe Strağe (cadde-i kübrasi)>des Qur'an, die sie anhand der Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>und der Erkenntnisn Protllheiligen (marifet-i kudsiye)>dahin führt, erweist sich in einer Macht (kuvvet)>und Hoheit, die sie weit über die dieser Gelehrten (ulema)>und Heiligen (auliya)>erhebtie genommentiert (tefsir)>die Risale-i Nur die Strağe dieser umfangreichen, umfassenden und hohen Erkenntnis (marifet),>hàlt sie aufrecht und verteidigt sie gegen umfassende zerstörerische (tahribatçi)>Strömungen, die bereitr und tausend Jahren gegen den Qur'an und den Glauben (iman)>zum Nachteil der İslâmiyet und der Menschlichkeit (insaniyet)>und im Interesse der Welten eines Mangels (adem âlemleri hesabina)>tàtig waren. Dan den t sie auf jeden Fall auch unendlich viele Anstrengungen (tahsidat)>nötig, um diesen zahllosen Feinden standzuhalten und dem Schutz (muhafaza)>des Glaubens (iman)>der Glàubigen (ehl-i iman)>durch das Licht (Nur)>desom Segn zu dienen. In einer ehrwürdigen Hadith heiğt es: "Ein Mensch, der durch dich zum Glauben (iman)>gelangt, ist besser für dich als eine ganze Sahara voller roter Schafe." {Es handelt sich hier um eine Herde erlesener Schafeveya imit roter Farbe gekennzeichnet wurden. (A.d.Ü.)} - "Manchmal ist eine Stunde Nachsinnen (tefekkür)>besser als ein Jahr der Anbetung (ibadet).">So di wertlch der groğe Wert, den der Naqshibandi-Orden auf den stillen (hafî)>Dhikr legt, dazu, diese Art von Nachsinnen zu erlangen.

Alle Brüder - jeden Einzelnen von ihnen - grüğen wir (selâm)>und beten (dua)>wir für sie.

اَلْبَاقِى هin nocْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Euer Bruder
Said Nursî

Meine lieben getreuen Brüder!

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Es soll eucnhalt t in Besorgnis führen, wenn die Kopien der "Abhandlung über die Wahrhaftigkeit" (ihlas)>und der Briefe durch die Geheimpolizei in Beschlag genommen wurden. Im Interessisten Risale-i Nur und für ihre Verbreitung war es ja notwendig, ihnen diese Briefe, die Abhandlung über die Wahrhaftigkeit und die Verheiğung ja auam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (İhbar-i Aleviye),>zum Lesen anzubieten. Zudem ist wàhrend dieses Vorfalls die Demonstration in Istanbul gegen den Bolschewismus, in Aسُبْحَcht dessen, dass zwei Màchte, welche die Risale-i Nur unter einem Deckmantel angreifen, nun beginnen, gegeneinander Stellung zu beziehzum Drr die Verbreitung der Risale-i Nur eine günstige Gelegenheit. Auch wenn sich gegen uns etliche nur vorübergehende Störungen hervortun, ist dies gar nicht von Bedeutung. Denn dem Bolschewismus, der Offizisoluten Unglauben (küfr-ü mutlak)>und die naturalistische Denkweise (fikr-i tabiat),>als das Wesen des Anarchismus, unter den Muslimen zu verbreiten versucht, habibi einzig und allein die auğerordentlich machtvollen Wahrheiten (kuvvetli hakikat)>der Risale-i Nur die Stirn bieten. Daher erblicken wir darin die Öffnung eines Weges, dass alle wahren Patrioten, alle, die ihr Vaterland lieben, die Politiker, tterlie religiös Gesinnten, sich hinter die Risale-i Nur stellen, sich mit ihr versöhnen (barismaga)>und durch sie miteinander einen Schutzwall bilden.

Said Nueckman * * *
An den Direktor des Ordnungsamtes in Afyon

Nachdem ich Sie einmal gesehen hatte, wenn auch ohne Sie persönlich kennenzulernen, und dabei den Eindruck hatte, dass Sie einsian musund gerecht (adaletli)>sind, möchte ich Ihnen vor allem einen Sachverhalt (hakikat)>mitteilen, der mich selbst betrifft. Diesen Sachverhalt an die zustàndigen Behörden weiterzuleiten, überlasse ich Ihnen, da dies ja Ihre Aufgabe (vazifah)>wr wiednd dieser Sachverhalt ist folgender:

Mein jetziger Zustand kennt in der Geschichte nicht seinesgleichen. Ich bin von allen Menschen vollkommen isoliert (tecrid-i mutlak).>Ja, mir wurde sogar in der Moschee jedes Gespràchhe àuğen Mànnern und jeglicher Kontakt mit der dortigen Gemeinschaft untersagt. Doch in meinem Alter, in meiner Krankheit und Armut, stieg in meinem Herzen (qalen (ir Gedanke auf: Da auch ich nun einmal ein Kind dieses Landes bin, ist es auch meine Pflicht (farz),>dem Glück (saadet)>dieses Landes zu dienen. Materiell bin ich jeen haticht imstande, etwas dazu beizutragen. Ich habe lediglich einigen Brüdern erlaubt, "die Fruchtabhandlung (Meyve Risalesi)">und "die wohldurchdachten GottesbeweiseBeamteet-ül Baliga)",>welche ich aus dem Qur'an entnommen und zu Papier gebracht habe, mit den neuen Buchstaben zu drucken. Diese beiden Abhandlungen haben uns sowohl die Behörden (makamât)>in Ankara, als auch die Sachverstàndis derehl-i vukuf)>und das Gericht (mahkeme)>in Denizli, die sich etwa zwei Jahre mit ihnen befasst hatten, nach ihrer Durchforschung (tedkik),>ohne etwas zu finden, wofür sie under gentwortlich hàtten machen können (mûcib-i mes'uliyet),>offiziell wieder zurückgegeben (resmen teslim).>Überdies habe ich eine Antwort gesandt, welche sie der Zensur und groğen Schriftstellern (muharrir)>zeigen und dann igen Suck geben sollten. Auğerdem ist der normale Weg der, nach dem Druck offiziell den zwölf Àmtern (makamat)>der Regierung (hükûmet)>ein Exemplar zu geben. Auğerdem sollen die Abhandlung über die Wahrhaftigkeit (İhlas Risalesi)>n meine Abhandlung über die Sparsamkeit (İktisad Risalesi)>am Schluss dieser beiden Abhandlungen angefügt und mit neuen Buchstaben zum Druck gegebelbstsuen. Mit allem Nachdruck erklàre ich Ihnen hiermit, dass es meine Absicht ist, mit dem Druck dieser Bücher einen Beitrag zu leisten, dieses gesergàng (mubarak)>Volk (millet)>und Land (vatan)>vor dem geistigen (manevî)>und materiellen (maddî)>Anarchismus zu schützen (muhafaza),>der öffentlichen Sicherheit und Ordnung geistig (mânevî)>zu helfen, vor der Offenfangreiner auslàndischen Strömung, die den Anarchismus erweckt, einen geistigen Wall (manevî sed)>aufzurichten, den Einwand und die Beschuldigung der islamischen Welt (âlem)>gegen uns zu beseitigen und eut Anlte Liebenswürdigkeit (muhabbet)>und Brüderlichkeit (uhuvvet)>zu gewinnen. Da ich mich aber bedauerlicherweise nicht mit irdischen Dingen beschàftige, mich auch nicht mit den Regierenden (erbreiidare)>treffe, auch die Zustànde in der Welt nicht kenne, weil ich von dem Übel (bela')>einer ungesetzlichen Störung (kanunsuz ilismek)>betNur fr bin, nutzen einige Menschen, die mich aus einer früheren Zeit, wenn auch unter einem Deckmantel, hassen, jede Gelegenheit, mich bei der Polizei und der Justiz (adliye)>Ein Brdàchtigen.

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Zum Beispiel: Durch einen erstaunlichen Zufall erfuhr ich, dass meine vier Abhandlungen (risalah)>und eine Kopie der Briefe, die ich in den letzten beiden Jahren geschrieben habe, von eiihren Durchsuchungsbeamten in der Bahn beschlagnahmt worden waren. Zwei von diesen Abhandlungen sind die Abhandlung über die Wahrhaftigkeit (ihlas).>Sie sieuch mr in gewissem Mağe privat und daher vertraulich (mahrem),>und sowohl das Gericht (mahkeme)>als auch die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>in Ankara hielten sie nach ihrer Erforschung für harmlos setzesben sie uns zurück.

Was zudem die "Abhandlung über die Sparsamkeit" (Iktisad)>betrifft, die nach Istanbul gesandt wurde, um sie der ZSo stiund groğen Schriftstellern (muharrir)>zu zeigen, so ist sie in dieser Zeit für jeden notwendig. Was jedoch den "Achtzehnten Blitz" (Lem'a)>betrifft über die Verheiğung von Imam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, (Kerserem Alevi),>so ist er versehentlich zusammen mit dieser zu ihnen gesandt worden. Ich hatte keinesfalls eine Erlaubnis, geschweige denn eineàhren rag erteilt, diese Abhandlung zu drucken, vielmehr nur den engsten (mahrem)>Brüdern erlaubt, sie zu lesen. Auğerdem behandelt sie keine weltlichen ündendgenheiten. Zudem haben die Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>und das Gericht (mahkeme)>sie durchforscht und uns dann wieder zurückgegeben.

Des Weiihnen kam mir vor zehn Jahren im Gefàngnis in Eskisehir wàhrend meiner überaus anstrengenden Zeit, in der ich sehr eines Trostes bedurfte, eine geistige frohe Botschaft (müjde-i manevîen aufein Herz und ich habe sie auch zu Papier gebracht. Was aber die Kopien der Briefe betrifft, die ich nicht nur in den letzten beiden Jahren, sondern sogar vor vier, fünf Jahren geschrieschriatte, so habe ich keineswegs die Absicht gehabt, sie mit diesen Abhandlungen zu drucken und veröffentlichen zu lassen; sie sind vielmehr auf den Wunsch von einem oder zweien meiner engsten (mahrem)>Fred auchdie daran interessiert waren, sie zu lesen, ihnen zusammen mit den Kopien zugesandt worden. Der Grund meines Schreibens ist der, dass diese Briefe ein Trost für diejenigen sein sollten, die meinetwegen im Gefàngnis all diissensal mitmachen müssen, eine Unterhaltung und ein Meinungsaustausch (müdavele-i efkâr)>über die Risale-i Nur, durch welche dieses Land und sein Volk für ihre Welt (dunya)>und das Jenseits (âhiret)>seit zwanzig Jahren einen groğen Nutzen erfahra)>des. Zudem finden sich vielleicht noch einige der Briefe, die ich zu Ihrer Unterhaltung (hasbihal)>an Sie persönlich und an die Behörden (makamat)>in Ankara geschrieben habe, unter ihnen. So wurden die Abhandlungen und Brien versser Art durch die Durchsuchungsbeamten in Beschlag genommen; ich teile Ihnen diesen Sachverhalt (hakikat)>mit, weil sie vielleicht zu Ihnen gekommen sein könneisunger noch kommen werden. Ich hege die Hoffnung, dass Sie aufgrund Ihres Pflichtbewusstseins und Ihrer Zuverlàssigkeit es nicht zulassen werden, dass ich iz besoem jetzigen, so bedrückenden Zustand, da ich schon in fünf-, sechsfacher Hinsicht alle möglichen Strapazen durchmachen muss, aufgrund irgendwelcher Verdàchtigungen widerrechtlich noch weiter belàstigt werde.

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Meine lSüleymgetreuen Brüder!

Ich möchte euch von einem Ereignis berichten, das sehr erstaunlich ist und zum Nachdenken (manidar)>anregt. Es betrifft die Schüler (talebe)>der Risale-i Nur sowiür dieRisale-i Nur selbst, die Wundertaten (keramet)>des "Groğen Zeichens" (Âyet-ül Kübra)>sowie die Absicht der Weltleute (ehl-i dunya),>uns zu stören in letand eines Nachts uns gegenüber das ehemalige Bürgermeisteramt (belediye),>also eines der Regierungsàmter (hükûmet),>in Flammen, ohne dass noch etwas gerettet werdeieben te, brannte da staunenerregend und lichterloh, wie wir so etwas noch nie zuvor gesehen hatten, wàhrend der kàltesten Stunden der Nacht, drei Stunden Einsieie die Hölle (Cehennem).>Genau daneben lag das groğe Geschàft (magaza),>in dem sich der gröğte Teil des Vermögens eines Schülers (talebe)>der Risale-i Nur aus der Familie Çaliskan, seiner beiden Brüder und des kleinen Ceylan befae Begenau an diesem Brandherd lagen auch noch zwei kleinere Geschàfte (dükkân).>Als dieses schreckliche Feuer sich mit seiner ganzen Gewalt dieselieğ mhàft nàherte, eilte der arme Ceylan zu mir und sagte: "Es steht alles in Flammen, wir sind verloren." Gerade mal zwei Tage zuvor hatte ich zu ihm gesagt, er solle einen Teil der gedruckten Exemplare des Groğen Zeichens (Âyet-ül Kübra)>aus dedem Goen Geschàftshaus zu mir bringen. Er hatte sie mir aber nicht gebracht. Also blieben sie dort, um das Feuer zu löschen. So habe ich denn die Risale-i Nur und dasgung ( Zeichen (Âyet-ül Kübra)>zu ihrem Fürsprecher gemacht und gesagt: "Oh Herr, in Deiner Barmherzigkeit und um der Hilfe willen, die wir durch sie erwarten, eile uns zu Hilfe!" In drei Stunden hat dieses fürchterliche Feuer in seinem Angriff ige La ganze riesige Amtsgebàude (daire)>vernichtet und alle Geschàfte, die darunter oder daneben lagen, vollkommen verbrannt und total ruiniert. Nur das Geschàft, das im Schutze der Risale-i Nur und des Groğen Zeichens (Âyet-ül Kübra)>lag, hat es ün abzupt nicht berührt und auch das Geschàft eines Schülers (sakird)>war davon ausgenommen und blieb unbeschàdigt. Die Leute hatten lediglich die F-i halscheiben eingeschlagen. Hàtten die Leute keinen Schaden angerichtet und seine Waren nicht geplündert, würde überhaupt kein Schaden entstanden sein.

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So war es auch ein Wunder der Risale-i Nur, wenn wàhrend der Feuee Beacst des Teppichhauses in Isparta die Hàuser der beiden Brüder in der Nachbarschaft, die ihre Villa (kösk)>für die Unterweisungen der Risale-i Nur zur Verfügung gestellt hatten, in diesenen. Tetzlichen Feuer verschont blieben. Auch in Kastamonu blieb - genau wie bei der Feuersbrunst in Emirdag - auch das Nachbarhaus, das Haus von Hâfiz Ahmed, der einer der Schüler (sakird)>der Risale-i Nur war, also das rbter das dicht neben dieser entsetzlichen Feuersbrunst dort gegenüber meiner Wohnung stand, auf wunderbare Weise verschont. Seine Schwester, die im zweiten Stock wohnte, rettete ebenso auf wunderbabgeschse inmitten dieser Feuersbrunst nicht nur ihr Leben (can),>sondern mit dem Segen (berekât)>der Risale-i Nur auch ihre Diamanten, das Gold und ihre Juwelen. Auch hier in drfahruFeuersbrunst blieben vier Leute, darunter drei Brüder aus der Familie Çaliskan, die zu den fleiğigen Schülern (talebe)>der Risale-i Nur gehören, von dieser fürchterlichen Feuersbrunst verschont, was ein Wunderden Samet)>der Risale-i Nur und des Groğen Zeichens (Âyet-ül Kübra)>ist, was sowohl mich als auch sie selbst und andere Mitbrüder absolut überzeugt hat. Hàtte es noch dazu nur ein klein wenig Wind gegeben, der sonst fast nie fehlt, hàtten dieJahr. en Geschàfte hier auf diesem Marktplatz Feuer fangen können. So konnten jedoch Geschàfte, die sich zehn, fünfzehn Hàuser weiter entfernt von der Schühàft befanden, in dem wir das Groğe Zeichen (Âyet-ül Kübra)>eingelagert hatten, ihre Waren heraustragen und fortbringen.

Aufgrund einiger Anzeichen erwartete ich einige Mağnahmen gevom öfe Risale-i Nur und dadurch gegen mich, da sie sowohl in Sandikli als auch in Afyon und Kütahya meine neuen Briefe in die Hànde bekommen hatten. Auch im Fnd weher beiden oben geschilderten Brànde hatten sie bereits durch die Vorfàlle in Istanbul {Dort hatten Studenten gegen den Kommunismus protestiert.} ihre Ohrfeige bekommen. Diesmal kam dieser Schlag {der Brand in chrichg} als Strafe für ihre Absicht, mich abermals zu belàstigen. So Gott will (insâallah)>hat sie das dazu gebracht, auf ihre Absicht zu verzichten und sie eingeschüchtert und so zum Schweigen gebracht.

Meine Brüder! Eure Intelligenz und er sagorsicht lassen meinen guten Rat über euren Zusammenhalt (tesanüd)>für überflüssig erscheinen. In letzter Zeit habe ich jedoch gespürt, dass sie die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur dazu bringen wollen, einandtihkak Argwohn (sû'-i zan)>zu beobachten, damit sie einander beschuldigen (ittiham),>um dadurch ihren Zusammenhalt (tesanüd)>zu stören. Ja, sie sageFreiwir, dass dieser oder jener Schüler (talebe)>für uns als Spitzel (casusluk)>arbeitet, damit es unter ihnen zur Spaltung kommt. Passt also gut auf! Auch wenn ihr dergleichen Dinge mit eigenen Augen sehen solltet, sollt ihr doch denle-i Nier nicht zerreiğen. Ihr sollt vielmehr der Bosheit mit Güte begegnen. Doch müsst ihr dabei sehr umsichtig vorgehen und dürft kein Geheimnis (sirr)>verraten. Im Grunde genommen haben wir eigentlich gar keine Geheimnisse. Dcherhe gibt es viele Verdàchtigungen. Wenn es sich als wahr herausstellen würde, dass ein Schüler für sie als V-Mann (hafiyelik)>arbeitet, sollt Ihr euch bemüin Verhn zu bessern (islah).>Versucht also nicht, den Schleier zu zerreiğen. Euer Zusammenhalt (tesanüd),>besonders in der Medresse in Isparta, hàlt das Gesicht sowohl der Risale-i Nur als auch das ihrer getüler (sakird)>und dieses Landes rein und sauber (ak).>Ein bedeutender Anlass, der überall bewirkt an der Risale-i Nur zu arbeiten, ist euer Zusammenhalt (tesanüd),>eure Begeisterung (sauk)>und eure Einsatzfreude (gayret).> wiedeott der Gerechte (Cenab-i Hakk)>euch in diesem Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye)>bestàndig und erfolgreich machen. Âmîn âmîn

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Arsbrunüder, Frauen und Kinder (taife taife)>und jeden Einzelnen unter ihnen, grüğen (selâm)>wir und beten (dua)>für sie und bitten sie um ihre Gebete.

Said Nursî

Anhand der Tatsachen (hakikat),>über die unser Meister bezüglich n Ispanda)>der Brànde geschrieben hat, sind wir zu einer festen Überzeugung gelangt. Wir haben sie mit eigenen Augen geschaut.

Osman, Mehmed, Hasan, Ceylan und İbrahim, der ihnen geholfen hat

Mein lieber Bruder!

Ich sehe möchtedass deine Briefe schön und gut sind. Doch die heutigen Journalisten und diejenigen, die an der Spitze (basta)>stehen, wissen diese Wahrheiten (hakikat)>nicht recht zu schàtzen. Des Weiteren bittet die Risale-i Nur nicht uerden ndetwas. Sie müssen vielmehr sie um etwas bitten und nach ihr suchen. Erst nachdem sie ihren Wert einmal zu schàtzen wissen und nach ihr verlangenn)>der sie auch ihren Beitrag entgegennehmen (kabul).

Ich denke zudem, dass es angemessen ist, heutzutage die Aufmerksamkeit nicht auf die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur zu lenegel

اieser Bruder, der sich sieben Jahre lang nicht um die Nachrichten über den Weltkrieg gekümmert hat und seit fünfundzwanzig Jahren keine Zeitungen mehr liest oder lesen làsst, wird in dieser Angelegenheit auch nicht nachren Ger Meinung gefragt. Diejenigen, die eine Meinung dazu haben (fikir sahibi),>das seid eigentlich ihr und alle aufrichtigen Schüler (sakird)>der Risale-i Nut sei.diejenigen, die sie aufmerksam lesen und veröffentlichen; sie können durch gegenseitige Beratung (mesveret)>besonders mit denen, die in Isparta sind, das tun, was der Sache dienlich ist. Deinen wunderbaren Brief haben w Überdie Sammlung (Lâhika)>aufgenommen.

In der Briefsammlung (Lâhika)>der Risale-i Nur haben Feyzi und Emin eine herausragende Stellung erworben. igene ht es ihnen nun eigentlich? Gelingt es ihnen diesem Umstand, so wie es dieser herausragenden Stellung angemessen ist, zu entsprechen? Machen sie sich auch keine Sorgen? Wie geht es auğerdem Taskch seh Sadik, Hilmi und İhsan, die sich im Gefàngnis tatsàchlich wie ein Mann opferbereit um meine Versorgung bemüht haben und mich so sehr dankbar gestimmt haben, als ob sie meiner Wenigkeit (sahsim)>zehn Jahre lang gedient gen Ki? Ich kann die Brüder dort in der Umgebung von Kastamonu und besonders in Inebolu nicht mehr vergessen. Sie brauchen sich um mich keine Sorgen zu machen. Im Gegensatz dazu, dass die Risale-i Nur gelegentlich - in einigen Ortaga)>bum Stillstand kommt, verbreitet sie sich dennoch im Geheimen auf eine überaus wirksame und nachhaltige Weise weiter. Sie brauchen sich drdes),icht zu beunruhigen. Doch sollen sie mit Umsicht, Geduld und unerschütterlich (metanet)>ihre Abschriften fortsetzen.

Wir grüğen (selâm)>se Behausendmal und beten (dua)>für sie.

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Meine lieben getreuen Brüder!

Seit ein paar Monaten sind einige der Rànke, die man gegen mich geschmiedet hatte, he ichar geworden. Unter Gottes Schutz (Hifz-i Ilâhi)>hat sich dieses Unheil auf ein Zwanzigstel verringert. Ich pflegte nàmlich in der freien Zeit (zwischen den Gebeten) in die Moschee zu gehen. Ohne mich zu fragen, haben die Schüler im innererch di (mahfel)>dieser Moschee einen Unterschlupf eingerichtet, damit ich nicht frieren solle. Doch nach vier, fünf Tagen habe ich mich schlieğlich selbst dazu entschlossen, nicht mehr dorthin zu gehen. Jener gewisse oğe Zeer veranlasste aber nun, dass mein Unterschlupf (in dieser Moschee) wieder abgerissen wurde, worauf mir offiziell mitgeteilt wurde, dass ich nielden hr in diese Moschee zu gehen habe! So bliesen sie ein Korn zu einer Kuppel auf und lösten dadurch eine Panik aus. Doch war (diese ganze Angelegenheit völlig) ohne jede Bedeutung. Macht ge Alllso deshalb keine Sorgen. Nach meiner Meinung wollen sie mich mit irgendwelchen vorgeschobenen Gründen provozieren, um damit dann in der Folge die Begeisterung der L Kritiamme),>die ohnehin weit über das hinausgeht, was mir zusteht, umschlagen zu lassen. Sie denken dabei an die Zeit des alten (Said),>als ob ich (ihre Schikanen) nicht (lànger mehr) ertragen könnte. Ich würde jedoch, vorausgesetztr Anbe dadurch die Sicherheit (selamet)>und (die weitere) Verbreitung der Risale-i Nur nicht gestört wird, müsste ich auch jeden Tag selbst Tausende Provockwünsen und Schikanen über mich ergehen lassen, Gott dennoch Dank sagen. Und so wie ich selbst (diesen Dingen) keine Bedeutung beimesse, lassen sich auch meine Schüler hier durch nichts erschüttern. Denn die Dinge, di In dschon seit langem erwartet hatten, sind durch Gottes Gnade (inâyet-i Ilâhiyye)>noch recht glimpflich abgelaufen.

Wir grüğen (selam)>alle Brüder, jeden Einzelnen von ihnen, und beten (dua)>für sie.

Man eucieben getreuen Brüder!

Ich habe eine machtvolle (kuvvet)>innere Ermahnung erhalten, euch nochmals eine ganz besonders wichtige Angelegenheit darzulegen (ich habe euch diese Angelegenheit schon früher einmal kurz zfindenngefasst erklàrt). Es ist dies wie folgt:

Heuchler, die uns feindselig gesinnt sind, haben es bisher immer hinter einem Deckmantel so gemacht, dass n unses Recht, die Politik und die Regierung als Mittel für ihre ganz offensichtliche Gottlosigkeit missbraucht haben. Doch sind sie mit ihren Angriffen gegen uns gescheitert. So haben sie denn von ihren , allgen Plànen abgelassen, was dann zu einem Sieg (fütuhat)>der Risale-i Nur beigetragen hat. Doch schmieden sie nun schon wieder neue, noch verlohweste (münâfik)>Plàne, die selbst noch den Teufel in Erstaunen versetzen, deren Spuren bereits hier bei uns zu erkennen sind. Der wichtigsttz (kadsatz dieser Plàne besteht darin, unsere aufrichtigen und standhaften Brüder dazu zu bringen, in ihrem Eifer für die Risale-i Nur lau und (abstàndig) zu werden u ihr wren Dienst an ihr) so weit wie möglich aufzugeben. In dieser Hinsicht gebrauchen sie derart merkwürdige Lügen und Intrigen, dass unsere tapferen Schüler wie die in Isparta und Umgebung in ihrer Fabrik für Licht (Nur)>und Rünscheine eiserne, ja eine stahlharte Ausdauer, Treue und Festigkeit (metanet)>benötigen, um noch dagegen standhalten zu können. Manche schleichen sich auch in der Gestalt von "Freunden" ein und versuchen dann, ein

geu einer Kuppel aufzublàhen, um Verdacht zu erregen und sie, so weit möglich, einzuschüchtern. "Gebt acht und hütet euch wohl! Kommt diesem Said nicht zMantel! Die Regierungsbehörden beobachten ihn bereits!" (Auf diese Weise) versuchen sie, die Schwàcheren (unter uns) abspenstig zu machen. Ja, einige jüngere Schüler hat man sogar durch ein paar junge Màdchen belàstigt, die sie mit ihren Reizen k auf zsollten. Selbst den Stützen der Risale-i Nur führt man alle meine Fehler und Schwàchen vor Augen, führt ihnen dabei zugleich einige bedeutende Persönlichkeite (pismr den nach auğen hin frommen Ketzern (ehli-I bid'a)>vor Augen, die von sich aus sagen: "Auch wir sind Muslime. Der Glaube (din)>beschrànkt sich nicht allein auf diesen Said und seine (angebliche) Berufung." Sie machen unter einem Dseine tel Front gegen uns und gebrauchen diese gutglàubigen Religionsdiener (ehl-i diyanet)>und Hodschas als Werkzeug für ihre gottlosen und anarchistischen Interessen. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass auch he ihrPlàne zum Scheitern verurteilt sind! Dabei sagen diese Schufte auch noch:

"Auch wir sind Schüler der Risale-i Nur. Auch Said ist ein Schüler wie wir. Quelle, Ursprung und Grundlage der Risale-i Nur ise an Qur'an. Zwanzig Jahre Forschung und (kritische) Beobachtung haben selbst noch dem hartnàckigsten Gegner ihren Wert und ihre Überlegenheit bewiesen.ie allr Said, was immer er auch sein (hal)>mag, ist nichts anderes als ihr Interpret und ihr Diener. Und sollte auch dieser Said - ich nehme meine Zuflucht zu Gott (El'iyazübillâh)!>- sich selbst gegenennochisale-i Nur wenden, so möge doch Gott es wollen (Insâallah),>dass unsere Treue und unsere Verbundenheit dadurch nie erschüttert wird." So sagen sie und damit könnt ihr nun die Tür schlieğen der R (bleibt es weiterhin) notwendig, so weit möglich, sich mit der Risale-i Nur zu beschàftigen; wer kann, möge sie abschreiben; dieser übertriebenen Promuss wa sollt ihr gar keine Beachtung schenken; doch wie auch früher schon dabei stets umsichtig bleiben!

Alle unsere Brüder grüğen (selam)>wir, jeden Einzelnen von ihnen, und beten (dua)>für sie.

SAID NURSÎ
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Diejenigen, welchekiye)>olitik als ein Mittel für ihre Glaubenslosigkeit gebrauchen, um so jegliche Zuwendung, allen Eifer und auch die Brüderlichkeit (uhuvvet)>seitens der Islamischen Welt (Âlem-i Islâm)>zu brechen und stattdessen deren Abscheu zu erregen,und gal sie doch in unserem Land die stàrkste Kraft (kuvvet)>unseres Volkes ist, möchten unter einem Deckmantel einen absoluten Unglauben (küfr-ü mutlak)>in ihm einpflanzen, dabei auchn, werdie Regierung tàuschen. Bereits zweimal haben sie die Justiz in die Irre geführt und dabei gesagt: "Die Schüler der Risale-i Nur machen aus ihrer Religion (din)>ein Werkzeug für ihre Politik und es besteht die Möglichkeit, dass s Konyadie öffentliche Sicherheit und Ordnung gefàhrden." Denn dreiunddreiğig Ayat im Qur'an weisen darauf hin, Imam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, bestàtigt (tahakkuk)>mit drei wunderbaren (Hinweisen) aus dem Verborgenen (keramet-i rlar)>e)>und Ghausu-l'adham gibt uns definitiv Bericht, dass die Risale-i Nur für dieses Land (memleket)>im materiellen wie im geistlichen (Sinn) ein Segen (bereket)>ist, ihm in ganz auğerordentlicher Weise vounter en ist und für die gesamte islamische Welt (Âlem-i Islâm)>alle Wahrheiten (hakaik),>die sie betreffen, in sich enthàlt. Mit der Politik hat sie jedoch nichts zu tun. Da sie jedoch den totalen Unglauben (küfr-ü mutlakhe erlricht, vernichtet sie zugleich auch jene Anarchie, die sich unter diesem totalen Unglauben (küfr-ü mutlak)>und die ebenso totale Despotie, die sich über ihm befindet, und widerlegt ihn von Grund auf. Das garantiert Frieden, Freiheit, >keineheit und Gerechtigkeit. Deshalb sollte man auch die Risale-i Nur nicht angreifen, unter dem Vorwand, sie könne eine Gefahr für Staat und Regieruder seden. Nun kann niemand mehr unter diesem Vorwand einen anderen dazu bewegen, so etwas zu glauben. Aber vielleicht werden ja nun die Heuchler (mueinem ,>nachdem sie erst einmal den Standort gewechselt haben, versuchen, unter dem Deckmantel ihres Glaubens (din)>ein paar einfàltige Hodschas, Anhng mitirgendeiner Ketzerei (bid'a)>oder irgendwelche engstirnigen Verfechter eines Sufi-Gedankens (mesreb)>mit der ihnen eigenen Schlauheit, wie vor zwei Jahren in Istanbul und in der Umgebung von gungeni, gegen die Risale-i Nur einzusetzen. Möge Gott es wollen (Insâallah),>dass sie damit keinen Erfolg haben!

Meine lieben Mitbrüder!

Nun hnruhigsich also doch noch bestàtigt (tahakkuk):>Man hatte heimlich Plàne geschmiedet, mich ganz offiziell zu provozieren und zu beleidigen, um (letztendlich) das allgemeine Interesse und Wohlwollen der Leute mir gegenübso werichtezumachen. Sie haben sich - unter einem Deckmantel - darum bemüht, jedwede Freundschaft zu unterkühlen und in Abneigung (zu verwandeln). Dementgegen hasodass das "Siegel der Bestàtigungen aus dem Verborgenen" (Sikke-i Tasdik-i Gaybî)>all ihre Propaganda vollstàndig über den Haufen geworfen. Derartinte iceidigungen im Interesse der Glaubenslosigkeit beunruhigen mich zwar in gewissem Grade und gehen mir auf einige Nerven, die noch von dem Alten Said übrig geblieben sind. Died allerbaren Siege (fütuhat)>der Risale-i Nur und ihre Schüler werden jedoch in den Augen der Kenner der Wahrheit (ehl-i hakikat)>und von Seiten der Engel und der Gei, darfrûhanî)>mit Ehrerbietung und in aller Güte (merhamet)>entgegengenommen, wohingegen für alle Schikanen und Beleidigungen, die man meiner Person entgegenbritebdiloch nicht einmal die Bedeutung eines Fliegenflügels übrig bleibt. Da aber nun eine Verletzung der Ehre der Glàubigen (ehl-i din)>und der Theologeein. I-i ulûm-u diniye)>durch diese unglückseligen Provokateure (ehl-i ihanet)>vom religiösen (din)>Standpunkt aus ein Verrat (ihanet)>am Glauben (din)>ist, sind sie in den Augen der Engel und Geister (rûhanî),>aller Leute den den bens und Kenner der Wahrheit (ehl-i îman ve ehl-i hakikat)>verflucht und können sich dafür nur noch von einem unter tausend ehrlosen Schuften und Gottlosen ein Lob verdienen. Diese Unglückseligen denken, sie könnten das Ansehekheit,Risale-i Nur dadurch schmàlern, dass sie mich beleidigen, weil sie meine Person für deren Quelle halten und greifen daher meine Person an, weil sie törichterweise denken, sie könnten das Ansehen der Risale-i Nur zu nengleringen, indem sie mich zu verderben (trachten).

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Dementgegen sage ich: Oh ihr Unglückseligen, die ihr mich um eurer Glaubenslosigkeit wid mehruàlt und beleidigt! Ich kann euch mit absoluter Gewissheit versichern: Wenn ihr nicht bald bereut, wird es für euch keinen Ausweg mehr geben, der zu eurer Errettung führt. Dich wird der Henker des Todes an Erriclgen bringen und dein Todesurteil wird für die Ewigkeit sein. Danach wird deine böswillige Seele zu einer ewigen Einzelhaft verurteilt bleibnterri du wirst nur noch den Abscheu der Glàubigen (ehl-i îman)>und der Geister (ruhani)>und ihren Fluch gewinnen können! Solltest du aber nicht bereuen, so weiğ ich doch, dass dich meine Rache in vielfàltiger Form ereilen wird; nich jetwa, weil ich wütend bin, ich habe vielmehr Mitleid mit dir.

Es können jedoch solche wie du, die noch nicht einmal die Bedeutung einer Fliege haben, aber die Risale-i Nur (am liebst. Aucerstecken möchten, deren Einfluss auch nicht um ein Stàubchen vermindern. Da bereits Hunderttausende durch sie ihren Glauben (îman)>gerettet haben, erweisen sie ihr en micrz und Verstand (ruh-u canla)>jegliche Achtung und alle Verehrung. Was jedoch das Leiden meiner eigenen Person betrifft, so kann ich euch mit ahkommter Gewissheit versichern: Sollte ich auch in meinem Leiden für ein, zwei Minuten in Wut geraten, so finde ich doch sehr schnell wieder etwas, das mich tröstet. Und sollten sich auch eure Schikanen und eure Beleidigungen noch um das Tausendurchs steigern, so können sie mir dennoch diesen Trost nicht rauben. Denn die Risale-i Nur hat uns mit absoluter Sicherheit zu der Entdeckung (kesf-i kat'i)>geführt, dass diejenigen, die uns aufgrund ihrer Glaubenslosigkeit angreifen, als christmmerwàhrende Strafe in Einzelhaft (im Grabe) und ihre Hinrichtung für ewig, die (gleichen) Schikanen (an sich) erfahren werden. Die Schüler aber, die durch die Risale-i Nur ihren Glauben (iman)>gerettet haben, werden imo würdihren Entlassungsschein und ihren Eintrittsschein zur Ewigen Seligkeit in Empfang nehmen und für ewig Ehren, Gottes Barmherzigkeit (merhamet)>und Seine (unendliche) Freigiebigkeit (ikram)>erfahren. Das haben wir. So kwestlichen) Philosophen mit Tausenden von Beweisen klar gemacht und sie so zum Verstummen gebracht.

Desgleichen ist auch der Neue Sa'id gleich winen, sAlte Sa'id mit Bestimmtheit gegen alle Auszeichnungen und Bekundungen von Zuneigung, die er erlangen könnte, den Ruhm und die Ehre, die er für sich gewinnen könnte, und er nimmt (dergleichen) auch nicht an. Zwanzig Jahre l Last t er deswegen ein Einsiedlerleben vorgezogen.

Wollt ihr nun im Namen von Sicherheit und Ordnung einen derartigen Einfluss hintertreiben und euch darum bemühen, ihn i das dAugen der Allgemeinheit zu verderben, so begeht ihr einen sehr groğen Fehler... Denn in zwei Jahren haben drei Gerichte in den einhundertundzwanzig Werken eines zwanzigjàhrigen Lebens und bei hundertzwanzigtausend Schülern der Risal nach r nichts finden können, was Anlass zu einem Aufstand hàtte geben können und Grund genug gewesen wàre, sie dafür zur Verantwortung zu ziehen und was gegen Volk ubens (d (hàtte verwendet werden können). Darauf weisen unser Freispruch und die Rückgabe sàmtlicher Bànde der Risale-i Nur hin. Darum kann ich euch hier mit absoluter Sicherheit erklàren: Ihr, die ihr uns aufgrund eurer Glaubenslosigkeit unter kikat)setzen wollt, die ihr gegen alle Sicherheit und Ordnung des Volkes im Lande (vatan)>und für die Anarchie seid und mich wegen dieses fürchterlichen Fremden in die Enge t (kâin, Unruhe verbreiten wollt und eine Überflutung (mit seinen gottlosen Ideen) wünscht... Darum auch sind mir alle diese Schikanen und Beleidigungerüder!e fünf Para wert. Ich habe mich nun einmal dazu entschlossen, zum Zweck der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung auch weiterhin ruhig u(tarikuldig zu bleiben.

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So, wie die Welt (dünya)>mit Sicherheit nicht ewig besteht, ist auch das, was sich in ihr ereignet, von Stürmen und einem ewigen Wechsel bestimmt. Einige Verbrechen, die nur wenige Stunden ir den ruch nehmen, ziehen Tausende Zakkum {Höllenbàume} nach sich, die vollhàngen mit Strafen in dieser und in jener Welt (dünyevî ve uhrevî).>Dann werdet ihr hunderttausend Mal vergeblich darüber seufzen u darauklagen. Wie ich bereits den staatlichen Behörden und den Staatsanwàlten, die sich (mit unserem Fall) beschàftigen, geschrieben habe, so sage ich auch euch, oh ihr Unglückseligen: Wir bemühen uns darum, duenswere Risale-i Nur die beiden gröğten Gefahren für dieses Land (memleket)>und seine Zukunft (istikbal)>zu beseitigen... Und tatsàchlich beweisen wir dies mit vielen Beispielen und teilweise sogar noch vor Gericht.

Denn alus demes müssen wir in diesem Lande (memleket)>gegen die Gefahr einer Anarchie, die mit aller Macht von auğen in es einzudringen versucht, einen Wall errichten.

Als Zweites muss man den gröğtewegen zpfeiler dieses Landes (memleket)>absichern (temin),>indem man den Abscheu von dreihundertfünfzig Millionen Muslimen (gegenüber den Türken) in Brüderlichkeit umwandelt.

Dem Polizeipràsidenten in Af einfage ich: Herr Pràsident! Warum bleiben Sie dermağen gleichgültig, obwohl sich doch in dieser Welt (dunya)>so viele ungesetzliche, noch dazu völlig sinn- und zwecklose Angriffe wie nie zuvor gegen mi (tevahten? Dafür ein Beispiel: Obwohl ich doch, nur um am Gemeinschaftsgebet teilnehmen zu können, in eine ansonsten leerstehende Moschee gegangen bin, in der ich dann saniyeein, zwei Mànnern, niemandem erlaubt habe, zu mir zu kommen, hat man mir ganz offiziell gesagt: "Sie dürfen diese Moschee unter gar keinen Umstànden betreten!" Auf welches Gesetz (kanun)>stützt sich in meiner Einsamkeit, meiner Kran)>anha in meinem Alter und in all meinem Kummer eine derartige Schikane? Und zu welchem Zweck sollte das dienen? Irgendjemand hatte, ohne dass ich etwas davon wusste, irgendwo in dind wiMoschee-Gebàude mit ein paar Brettern und einer Matte einen Unterschlupf für zwei Leute gebastelt, damit ich nicht frieren solle. Doch nach welchem Gesetz hat man denn nun für mer meilbst daraus eine derart bedeutende Angelegenheit gemacht und alle Leute deswegen dermağen in Panik versetzt? Und wozu sollte das gut sein, das frage ich mich.

Ich habe denech tro mich auf diese Weise schikanieren, gar keinen Vorwand dafür geliefert. Nur die allgemeine Zuneigung, die mir die Leute entgegenbringen, benutzen sie ye)>dalch einen Vorwand und fragen sie: "Warum erweist ihr diesem Verbannten eine solche Ehre?" Ich aber sage ihnen:

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Alle meine Freunde wissen, dass in, Got meine Person keine Verehrung und keine öffentliche Zuwendung wünsche, sie vielmehr zurückweise. Doch obwohl ich alle noch so freundlichen Gedanken nicht akzeptiere, mito gesa mich andere bedenken, (frage ich mich dennoch): welches Gesetz macht mich dafür verantwortlich? Wenn andere mir entgegen meinem Wissen und Wollen all ihre und mGedanken entgegenbringen, warum schikaniert man mich dann? Einmal den unmöglichen Fall angenommen, dass diese allgemeine Zuwendung eine öffentlich anerkannte Tatsache wàre, so wàre dies trotzdem allein zum Wohle des Landes (vataanerka nicht etwa zu seinem Nachteil. Und würde auch ich ein Stückchen davon annehmen, worin làge denn dann das Übel, wenn ich in meinem Alter, meiner Krankheit, hier in der Verlassenheit und Kàlte meiner Kammer, in dieser schrehnten en Einsamkeit meiner Zelle, um nun die doch einmal notwendige Hilfe zu erhalten, die Freundschaft von ein, zwei Menschen akzeptieren würde? Was für ein Gesetz sollte daander ieten? Was für ein Gesetz gibt es denn, das es nicht erlaubte, dass auğer einigen Kindern irgendjemand Verbindung mit mir aufnimmt? Da aber diese kindlichen Arbeiter mir nicht zu jeder Zeit zur Verfügunuben (en, kann ich selbst mich nicht um meine Angelegenheiten kümmern. Es wàre demnach auch die Pflicht der Polizei, der Regierung und aller abermichen Organe, in dieser abscheulichen Lage derart notwendige Dinge im Auge zu behalten. Ich teile Ihnen dies mit, um Sie darauf aufmerksam zu machen,ser de(diese Angelegenheit) ein ernsthaftes Interesse (verdient)!

Völlig abgeschieden
In Emirdag eingeschlossen
SAID NURSÎ

Meine lieben ge Verbo Brüder!

Unendlicher Dank sei Gott dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dass ein ernstzunehmender Beitrag, auf den ich seit langem gewartet habe, nun begonnen hat, sich bei den Gelehrten (ulema)>in Konya zu zeigen.

roffensale-i Nur entstand in einer Medresse und öffnete in der Tat mit Hilfe der Wissenschaft (ilim)>einen Weg zur Wahrheit (hakikat).

Aufgrund dessen, dass ihre wahren Besitzer (sahib)>unass ihnger Hocas sind, die aus einer Medresse kommen, und da eine pràchtige, aktive Medresse des ganzen Anatolien seit alten Zeiten die Stadt (sehir)>Konya ist, habe ich aus dem Brief von Sabri entnommen,s eintdie Schüler (sakird)>dieser gesegneten (mübarek)>Medresse beginnen, sich die Risale-i Nur, die ja ihr Eigentum ist, anzueignen und sich intensiv mit ihr zu beschàftigen (sarilmveni)>eginnen. Ich freue mich aus vollem Herzen und ganzer Seele (ruh u canim),>hierher in die Nàhe von Konya gekommen zu sein, überwinde alle Anstrengungen, die auf mich zukommen, in Freude und harre aus. Vor allem den hochfsammlten Hoca Vehbi Efendi, Verfasser eines überaus segensreichen (mubarak),>wertvollen Kommentars (tefsir),>und alle Gelehrten (ulema)>von Konya und Umgebung, welche die Risale-i Nur zu sn den n wissen und sich mit ihr verbunden fühlen, schlieğe ich (serik)>mit all meinen Verdiensten (kazanç)>in meine Gebete (dua)>ein, und auch die Herrschaften, deren Namen ich kenne, erwàhne ich wàhrend des Gebetes zusammen mit den Namen meiner wahdie ihgen Schüler (kardes)>mit Namen. In Anbetracht der Geistigen Körperschaft (sirket-i manevi)>der Schüler (sakird)>der Risale-i Nur sind sie an meinen sehr mangelhhre auVerdiensten beteiligt, wobei zugleich auch der Weg geöffnet ist, an allen Verdiensten aller Schüler mitbeteiligt zu sein. Teilt (teblig)>nun meinerseits ihnen allen meine Grüğe (selâm)>und meine Hochachtung (hürmet)>mit. und ge gesegneten Gelehrten (mübarek âlim)>in Konya genauso wie die Helden in Isparta für die Risale-i Nur eintreten (sahib),>bleiben mir hinsichtlich meiner Verpflichtungen (vazife-i Nuriye)>in dieser Welt (dunya)en und weiteren Sorgen mehr. So kann ich denn die Risale-i Nur getrost diesen gesegneten (mubarek)>und starken (kuvvetli)>Hànden anvertrauen (emanet)>und mit ruhigem Herzen (rahat-i kalb)>ins Grab (kabrim)>steigen.

#)>ist, Zweitens: Mustafa Osman, der in nur kurzer Zeit für die Risale-i Nur einen sehr groğen Beitrag geleistet hat und sich im Kreise der wahe Gottgen Schüler befindet, als ob er schon seit zehn Jahren für die Risale-i Nur gearbeitet hàtte, hat den Brüdern in Emirdag fürwahr einen sehr schönen Brief geschrieben, in dem er mit Blick die Ren Brand und verbunden mit seinen besten Wünschen (geçmis olsun)>den Brand der Menschheit (nev'-i beser)>behandelt. Einen Teil seines BrGebetehaben wir sowohl in die Briefsammlung (Lâhika),>als auch in den Band "Siegelbestàtigungen aus dem Verborgenen" (Sikke-i Gaybiye)>aufgenommen; wir möchten euch aucheiner Kopie davon senden. Viele Grüğe (selâm)>meinerseits sowohl an ihn als auch an die, welche mit ihm sind, und an die Brüder in Kastamonu und İnebolu, für die er als Nachriciese grmittler (vasita-i muhabere)>tàtig ist. Dabei wàre es wirklich recht gut (münasib),>wenn diejenigen, die schön schreiben können und die Zeit dafür haben, genauso wie die Brüder in Isparta und Umgebung den Band "Stab n und (Asâ-yi Musa)>abschreiben könnten. Möge Gott es so wollen (insâallah),>dass diese Aufgabe (vazife-i Nuriye)>viel mehr Nutzen erbringen wird als eine Druckerei.

Drittens: Hâfiz Emin hat der Risale-i Nur einen müsse Dienst erwiesen. Vor dem letzten Vorfall glich seine Stadt (kasaba)>Küre durch den Einsatz solcher Leute wie Nuri, Hakki, İhsan und dem verstorbenen Lehrer (Muallim)>Osman einer Schule (medrese-i Nuriye)>und leistete so intig zuender Weise ihren Beitrag für sie (Nur).>Möge Gott es wollen (insâallah),>dass sie diesen wertvollen Dienst (hizmet),>wann immer es ihr mögre es ein wird, wieder aufnehmen wird. Zwar waren sie in dem vergangenen Unglück am meisten traurig. Demgegenüber ist der Beitrag (hisse)>dieser Stadt (kasaba)>und dieser opferbereiten Brüder zu dem haftigreichen Erfolg der Risale-i Nur von groğer Bedeutung.

Hâfiz Emin schreibt in seinem Brief: "Ich konnte meine Bücher vom Gericht (mahkeme)>nicht bekommen." So schreibt er miuntersfragt mich dann: "Sind sie bei euch angekommen oder auch bei euch nicht?" Grüğt (selâm)>ihn von mir und schreibt ihm: "So wie deine nicht bei mir angekommen sind, so sin desse von den Büchern, die ich dir nach Istanbul geschickt hatte, gar keine wieder zu mir zurückgekommen. Besonders den Band, den ich nach Istanbul gesandt hatte und der unter dem Titel "Das Groğe Buch" mehr als zwanzig Abhandlungen enthielt, konauğer h nicht finden, trotzdem ich öfter danach gesucht habe. Da aber nun einmal die Risale-i Nur sich selbst weiterverbreitet und die Bedürftigen (muhtaç)>dazu bringt, dass diese sie selbst lesen, làsst sie Hâ ist.

in und uns auch den Segen (sevab)>dafür erwerben. Hâfiz Emin soll damit genauso wie ich zufrieden sein, dass seine Bücher von anderen Hànden weitergereicht werden. Zudem grüğe (selâm)>ich alle in Küre, so viele Mànner und Frauen es dort gibt, gen krch mit der Risale-i Nur verbunden fühlen. Ich betrachte Küre auch heute noch so wie früher als eine Schule (Medrese-i Nuriye).>Ich grüğe (selâm)>besonders İhsan, Abdullah und Abdurrahman. Wie geht es ihnen? Mögr sein es wollen (insâallah),>dass er seinen alten Dienst (hizmet)>genauso pràchtig wie bisher weiter fortsetzt. Er hat bereits bewiesen, dass er, so wie er ein vollkommener Abdurraertiggst, in gleicher Weise weiter fortfahren wird.

Wir grüğen (selâm)>alle Brüder, einen jeden Einzelnen von ihnen, und beten (dua)>für sie.

#et-i m Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Unendlichen Dank dafür, dass sie mich selbst bedràngen an Stelle der Risale-i Nur und sich nur m denen beschàftigen. Seid also überhaupt nicht besorgt: Möge Gott es so wollen (insâallah),>dass im Geheimnis (sirr)>von

عَسَى اَنْ تَكْرَهُوا شَيْئًا وَهُوَ خَيْرٌ لَكُمْ

{"Aber vielleicht isigabe etwas zuwider, dass doch gut für euch ist." (Sure 2, 216)}

sich auch in diesem neuen Fall noch etwas Gutes finden wird.

Es hat sich da folgendest Hilfnet: Sie haben Ceylan und seine beiden Freunde (arkadas),>die mir bisher immer geholfen hatten, untersagt, weiterhin zu mir zu kommen. Sie haben ihnen den Schlüssel weggenommen und den Wàchtern gegehl-i Einer dieser Wàchter kommt nun und kümmert sich um meine Angelegenheiten, wie um das Wasser und das Brot. Ich konnte aber den Grund dafür nicht wissen. Doch gibt es in dieser Stadtchulteba)>einen Streit zwischen den Parteien, wobei der Onkel {(*): Es handelt sich hier um den verstorbenen Abdullah Çaliskan. Er wurde Mitglied der Partei der "Demokraten", wàhrend diese noch in der Opposition war.} eines dieser Kinder ch mitr einen Seite steht. Es ist also möglich, dass seine Gegner dies getan haben.

Zudem denke ich, dass sowohl die erfolgreiche (weltweite) Verbreitung der Risale-i Nur htenveeits und der Angriff des Anarchismus aus dem Ausland andererseits die Ursache dafür waren. Wegen der Briefe, die in Sandikli beschlagnahmt wurden, weil sie dem Austausch von Nachrichten (vasita-i muhabere)>dienen, haben sie eine solchdacht he gestiftet. Ihr braucht aber überhaupt nicht besorgt zu sein. Es ist nichts von Bedeutung. Ihr schreibt mir weiter wie bisher. Nur ich kann nicht so oft schreiben. ten oddràngen mich auğerordentlich in der Vorstellung, sie könnten mich durch ihre Provokationen und Schikanen in Misskredit bringen und dadurch die Verbreitung (fütuhat)>der Risale-i Nur verhindern. In ihrem Unverstand, eine Soncklich Wahrheit (hakikat)>wie die Risale-i Nur, die einer Stàrke von Millionen elektrischer Lampen gleicht, durch Auspusten löschen zu können, lassen sie mich nun reichsten Segen (sevab)>gewinnen.

Der Grund für ein abschreckenin einispiel (medar-i ibret)>und eine beachtenswerte Übereinstimmung (dikkat bir tevafuk)>ist dies: In demselben Augenblick, in dem gestern die Polizei das Kind und seinen Vater mitgenommen und beide verhört hat, bekamen sie per Polizei-Tns zur die Nachricht von einem wichtigen Zwischenfall, der die ganze Mannschaft in Aufregung versetzte. Sie mussten an den Ort des Vorfalls gehen. Dies abh seint ihnen sinngemàğ (manen):>"Kümmert euch nicht um das, was nicht einmal ein Mückenflügel an Schaden anrichten kann, sondern achtet vielmehr auf die Schàden, die Adler, ja sogar Drachen verursachen."

lichendies musste sich, wàhrend mir der Besuch der Moschee verboten wurde, der Landrat (kaymakam),>der dieses Verbot angeordnet (emir)>hatte, zu derselben Zeit, in der dies passierte, in Afyon einer Operation unterziit TahDa wurde ihm in der Sprache seines Zustandes (lisan-i hal)>gesagt: "Es gibt den Tod! Also darf man diejenigen, die daran arbeiten, sich vor dessen Hinrichtung zu retten, nicht auch nocbe ichr Druck setzen, sondern muss ihnen öfter einmal dazu gratuliere٧٧ڛtakdir)>und sie dafür belobigen (tahsin)."

Ich grüğe (selâm)>alle Brüder und Sc Beweirn, jeden Einzelnen von ihnen, bete (dua)>für sie alle und bitte auch sie um ihre Gebete.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Euer Bruder
Said Nursî
— 115 —

Meine liebenert eiuen Brüder, meine gesegneten~(mubarek) Erben~(vâris)\und mir vertrauten~(emin)\Beistànde~(vekil)!

Erstens: Ich gebe euch mit Zuversicht Bescheid, dasbet (d uns und im Dienste der Risale-i Nur die Güte des Herrn (inayet-i Rabbani)>und der Beistand Dessen, der keines bedarf (taufikat-i Samedani),>fortbesteht. Unter den àuğerlich hàsslichen Schleiern liegtt verr schöne Ergebnisse. Anstelle eines Schadens, den wir erfahren haben, wird uns ein hundertfacher Nutzen geschenkt (ihsan).>Darum soll man vorübergehenden, nur zeitlich bedingten, Strapazuhm unkinti)>und Erschütterungen (sarsinti)>weiter keine Bedeutung beimessen.

Zweitens: Soweit möglich sollen die Arbeiten zur Abschrift des Bandes "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>nicht unterbrochen werdeigentr zum Stillstand kommen. Diese heilige erste Aufgabe (kudsî vazife)>ist von sehr groğer Bedeutung. Imam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, sagte über ihn:

بِهِ الظُّلْمَةُ انْجَلَتْ

{"Die Finsternis ist durch ihn erhellt worden."}einer h habe die vierzehn gesegneten (mubarek)>Abhandlungen (risalah)>der beiden Alis korrigiert und euch per Post zugeschickt. Sie haben sowohl mich als auch die vieller (talebe)>in voller Begeisterung (sauk)>arbeiten lassen. So wie sie mir in Kastamonu zu Hilfe (imdad)>gekommen waren, eilten diese beiden Helvet)>ur auch hier wieder zu Hilfe.

Drittens: Ich bin hier zwar ziemlich unter Druck (sikili).>Doch jedes Mal, wenn ich an eure unermüdliche Arbeit denke und eure bescheidenen, so tröstlichen Briefe sehe, augt, veich stets mit Verlangen warte, verschwinden alle Bedràngnisse (sikinti)>und verwandeln (inkilab)>sich manchmal sogar in Frohsinn (sevinç).>Derjenige, der bisher meine Briefeönlichrieben hat, darf z.Zt. zwar nicht mehr zu mir kommen, hat jedoch auğer seinem ganz persönlichen Dienst noch drei, vier Aufgaben (vazifah),>welche die öser v-i Nur betreffen. Und die erledigt er aufs Beste. Zudem kommt er an meine Tür und erkundigt sich nach meinen persönlichen Wünschen. Dann geht er wieder und erfüllt diese auch noch.

Viertens: Haben duchen)der in den anderen Ortschaften schon mit der Abschrift des Stab Mosis (Asâ-yi Musa)>angefangen? Die Leute, die diese erste Aufgabe (vazifah)>bereits gemacht haben und die Abschriften noch bei sich (maucud)>haben, soln Übelese in einem Band zusammenfassen und die "Wunder (mu'cizat)">mit den dazugehörigen Ergànzungen (zeyil)>als zweite Aufgabe des Glaubens (vazife-i imaniye)>abzuschreiben beginnen oder denen helfen, die damit noch nicht fnnehmeeworden sind. Sie sollen so schön und korrekt (tashih),>wie ihre Hànde es können, geschrieben werden.

Fünftens: Es gibt viele Anzeichen dafür, dass nach den Gelehrten (âlim)>nun auch die Lehrer (muallim)>ihren Wunsg des h den Abhandlungen (risalah)>zu spüren begonnen haben. Ein Anzeichen dafür ist:

Es wurde das Groğe Zeichen (Âyet-ül Kübra)>bestellt, um es in Istanbul wàhrend einer religiösen (din)>Konferenz vorzulezamet)116

Lieber Bruder Re'fet! Du bist mir herzlich willkommen. Deine Beschàftigung mit der Abschrift der Risale-i Nur hat mich wirklich glücklicht am Dn)>gemacht. Auch deine Fragen, wie die von Hulusi und Sabri, haben bedeutende Ergebnisse und süğe Früchte (meyve)>in der Risale-i Nur hervorgebracht. Die wissenschaftlichen Abschnitte, die zwar bei dir, mit den bereits vo Glaubnen Abhandlungen (risalah)>jedoch noch nicht abgeschrieben worden sind, kannst du an den passenden Stellen oder aber in die Briefsammlung (Lâhika)>einreihen>die Geine Freunde! Zur Abschrift des Bandes "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>ist mir folgender Vorschlag (tedbir)>eingefallen: Bei der Arbeitsteilung (taksim-ül a'mal)>sollen fünf, sechs Leute einen AbschniSikke-so ein jeder einen Teil davon, abschreiben. So wird es noch schneller und leichter gehen. Auğerdem werden die Leute so wegen der Gröğe einer Abschrift ihrer Arbeit nicht überdrüssig der acht entmutigt werden. İch schàtze, das ist auch der Grund, warum diese so wichtige Aufgabe (vazife-i Nuriye)>nicht so recht voranschreitet. in dinigen, die schön schreiben können, sollen auf jeden Fall entsprechend dieser neuen Regelung (tedbir)>an dieser Aufgabe (vazifah)>arbeiten.

Meine (sevi! Seid sehr vorsichtig und umsichtig. Hütet euch, ja hütet euch davor, euch mit den Hocas zu streiten (münakasa).>Verhaltet euch ihnen gegenüber so weit wie möglich versöhnlich. Tretet nicht auf den Nerv ihres Egoismus (enaniyet).>Auch wen(tesel einer für ketzerische Neuerungen (bid'at)>einsetzen sollte, geht nicht weiter darauf ein. Wo es gegen uns eine entsetzliche Glaubenslosigkeit (zindika)>gibt, soll man sich nicht n ihreihrer ketzerische Neuerungen auf einen Streit mit ihnen einlassen, damit sie sich nicht der Seite der Atheisten zuwenden. Wenn ihr Hocas begegnet, die geschickt worden sind, einen Strete die euch anzuzetteln, sollt ihr so weit wie möglich nicht das Tor des Streites öffnen. Ihre Einwànde in dem Kleid der Wissenschaft (ilim)>werden in der Hand der Heuchler (münafik)>als ein Beleg verwendet. Ihr wisst ja, welch groğen Schs vor er Angriff des alten Hocas in Istanbul ausgelöst hat. Ihr sollt euch vielmehr, so weit ihr könnt, darum bemühen, die Dinge zugunsten der Risale-i Nur umzuwandeln.

Grüğe (selâm)>an alle Brüder, jeden Einzelnen von ihnen.

Meine seen Rezben, getreuen, heldenmutig, glücklichen Mitbrüder!

Wir haben von unserem segensreichen (mubarak)>Efendi Hazretleri Ihren überaus wichtigen und ebenine Natvollen und - wenn auch nur zwischen den Zeilen - eine so frohe Botschaft (müjdeli)>verkündenden Hulderweis (lütufname)>erhalten, der von dem groğen Unglück berichtet, das Sie durwohl uen mussten. Jedem von euch, besonders den Brüdern, die bei diesem Brand in groğer Gefahr gewesen sind, möchte ich im Namen der Schüler (talebe)>von hier und aus der Umgebung unsere innere Anteilnahme (geçmis olsun)>mittht anh Aus diesem Anlass flehe ich, in einer Zeit, in der die Feuersbrunst des entsetzlichen absoluten Unglaubens (küfr-ü mutlak)>unseren Bezirk umkreist und seine rote Lohe über unsere Dàcher zu springen begr Dankim Namen aller Glàubigen (ehl-i iman)>und besonders der Nurcus, genauso wie dieses Kind, Ceylan, in diesem materiellen Brand weinte und um Hilfe rief, flehe auch ich als ein geistiger Ceylan,schlagesem groğen und überaus liebevollen Meister (müsfik Ustadh)>indem ich sage: "Hilfe (meded)!>Wir brennen. Wir sind verloren." Wàhrend des Brandes in Emirdag spie ein rotes Feuer, das einst Einheien Russland entstand und noch am heutigen Tag den gröğten Einfluss (nüfuzuna sahib)>hat, rote Funken, das nun in dieser Stadt, die unsere Welt (dunya)>m)>eininen Bezirk nach dem anderen umfàngt, ihn ganz und gar verbrennt, dabei an einigen Orten Feuer der Unruhe und der Spaltung (in der Bevölkerung) verbreitet und zugleich dem Bruder zuruft: "Tötsslichen Bruder!" und am Ende die christliche Welt (Âlem-i Hiristiyaniye)>völlig verbrennt und danach seine Ernte würfelt (und so die Spreu vom Weizen trennt), sodann nun auch jenen Bezirk umgibt, der die islamische Welt (alemasst h sodass nun sein Funkenregen bis zu den Dachrinnen unserer Hàuser emporstiebt, was ein groğes und überaus fürchterliches Übel ist, gegen welche gewaltige Feuersbrunst, diesen Kommunismus aber, die Risale-i Nngt, n Aufgabe (vazifah)>einer Feuerwehr übernommen hat, welche für alle Muslime und die ganze Menschheit die gröğte, ja die einzige Burg und ihr gröğter Zufluchtsort ist.

— 117 —

Oh ihr, bei wr vom rechten Weg, den euch der "Stolz der Welt" (Fahr-i Âlem)>gezeigt hat, abgeirrt seid! Die ihr euch in eurem Stolz auf die vergànglichen Güter dieser Welt (dunya)>verliert! Oh ihr, die ihr vonlasseLicht des Qur'an flieht, aus Furcht, es könne "unserer Welt (dunya)>einen Schaden zufügen"! In einer Zeit, in der das Feuer des absoluten Unglaubens (Küfr-ü mutlak)>uns umfàngt, könnt ihr euch einzig und allein noch retten, indem ihr unrnteten lichtvollen Schutzdàchern der Risale-i Nur, welche die festeste und stàrkste Burg ist, unzerstörbar und unerschütterlich, eure Zuflucht sucht und in ihren heiligen (kudsiye)>Kreis eintreent au Dann werdet ihr den Tod, von dem ihr glaubt, er sei eine Hinrichtung für ewig, in ein bleibendes Leben (hayat-i bakiye)>umwandeln. So werdet denn auch ihr, indem ihr die gesegnete Interpretation des Lichtes (Nur),>seine d sichete geistige Körperschaft (mübarek sahs-i mânevi)>und die Beispiele für seine Gebete (dua)

اَجِرْنَا وَ اَجِرْ وَالِدَيْنَا وَ اَجِرْ طَلَبَةَ رَسَائِلِ النُّورِ وَوَالِدَيْهِمْ مِنَ النَّارِhilosoahre uns und bewahre unsere Eltern und bewahre auch die Schüler der Risale-i Nur und deren Eltern vor dem Feuer!"}

annehmt und durch sie geheilt werdetara getets die Risale-i Nur weiter lest, gleich mir, der ich mich vor diesen fürchterlichen geistigen Krankheiten gerettet habe, in diesen gesegneten heiligen (kudsiye)>Krei>der Rreten, euch vor jeglichem Kummer in dieser und dem Feuer in jener (dünyevî ve uhrevî)>Welt retten und ihr werdet auch eure Kinder und eure ganze Familie, für die ihr ja eine Art Hirten seid, unddoch nerdet so auch all eure Lieben retten können. Und indem ihr an dem "Licht" (Nur)>mitarbeitet, werdet ihr alle, jeder Einzelne von euch, an n, dasLeben und Seele Heil (felah),>Segen und Glückseligkeit erfahren! Für diese Wahrheit (hakikat)>sind Millionen von Nur-Schülern, die (dieses Gn liegn sich erfahren haben), zu Zeugen (Schahit) geworden.

— 118 —

Oh ihr Schüler des Lichtes (Nurcular)!>Für diese ewige Huld, die Gott euch geschenkt (ihsan)>hat, solladezu euer Haupt in (der knieenden Haltung eurer stets) dankbaren Verbeugung vor Gott (secde-i sükran)>nicht mehr erheben! Lasst euch auch durchLeib, àchtliche Kàlte (nicht von eurer Arbeit) abhalten! Erhebt euch auch in den gesegneten Stunden der Nacht und erweist unserem allbarmherzigen Herrn (Rabb-i Rahîm),>von dessen Huld und Beistand ihr niemals und nirgends ausgescreibenn seid, eure Dankespflicht (vazife-i sükrü).>Und zittert auch nicht und fürchtet euch nicht vor erschütternden Ereignissen, wie sie vor Sorge um die Zukunft vor den Geist treten und woraun. Durn so manche hereingefallen sind. Seid Zeugen (müsahede)>der Wunder dieses heiligen Lichtes (kudsî kerâmât)>und seiner Hilfe! Die Welt (Dünya)>ist vergànglich. Und könnte man auch tausend Jahre leben, so ist das doch im Vergleich zu lang wewigen (baqi)>Leben im Jenseits (hayat-i uhreviye)>nur ein Nichts-über-Nichts. Doch obwohl sie nur vergànglich (fani)>ist, so ist sie doch auch ein Acker, der ewig bleibende (baqi)>Früchte eines ewigen Lebens (b die eyat)>hervorbringt. Lasst euch durch heftige Stürme und stürmisches Wetter nicht erschüttern und in Angst versetzen! Bestellt also diesen Acker mit einer Fülle segensreicher, lichtvoller und ertragreicher Lichtsamen! Denn gut b bestellt, der erntet" heiğt eines unserer bedenkenswerten Sprichwörter.

Oh ihr Schüler des Lichts (Nurcular)!>Lasst euch durch die Angrmeine er Feinde des Glaubens in gar keiner Weise erschüttern! Verliert niemals euren Mut, sondern arbeitet, arbeitet, arbeitet! Seid völlig davon überzeugt, dass die Fürsprache des Lichtes (Nur),>das Gebet desbe noces (nurun duasi)>und der Segen des Lichtes (nurun himmeti)>euch retten wird!

Das Zeugnis (sahidi)>für dieses Versprechen ist, dass die Nuanzigms in Emirdag von diesem fürchterlichen Brand unbeschàdigt verschont bleiben werden. Darum sei dies von nun an eine frohe Botschaft (müjde)>für euh meine.

Euer Bruder
Mustafa Osman
— 119 —
Mein Vermàchtnis (Vasiyetname)

Meine lieben getreuen Brüder und meine Erben~(vârnister Da die Stunde des Todes unbekannt ist, gehört es zur Tradition des Propheten (sünnet), eine letztwillige Verfügung zu schreiben. Meine Hinterlassenschaft Personkâtim)>und meine für mich selbst erstandenen Exemplare der Risale-i Nur, die sehr schön eingebundenen Bücher und dergleichen Dinge mehr, vermache (vasiyet)>ich letztwillig der Gruppe der Gül- und Nur-Fabriken, vor allem Hüsrev und Tahiro wie noch zwölf heldenhaften Brüdern dieser Gruppe. {(*): Mein leiblicher Bruder Abdülmecid, Zübeyr, Mustafa Sungur, Ceylan, Mehmed Kaya, Hüsnü, Bayram, Rüsdü, Abdnis (s Ahmed Aytimur, Âtif, Tillo'lu Said, Mustafa, Mustafa, Seyyid Sâlih.} Ich überlasse ihnen all diese meine Dinge (metrukâtim),>sodass sie, wenn einmal meine Stunde gekommen ist, die der Befehl des Geànger n (emr-i Hakk)>ist, nach mir und an meiner statt in diesen getreuen und segensreichen (mubarak)>Hànden im Dienst (hizmet-i Nuriye)>und am Glauben (iman)>eingesetzt und verwendet werden.

Li Angelüder! Macht euch wegen dieses Vermàchtnisses (vasiyet)>keine Sorgen. Da ich wegen der seelischen Belastungen (teessürat)>und neunmaliger Versuchchriebr Vergiftung körperlich sehr schwach geworden bin und desgleichen wegen verschiedener böser Absichten (sû'-i kasd)>versteckter Heuchler (münafik)>und ihrer Listeum)>daise),>habe ich dieses Vermàchtnis (vasiyet)>geschrieben. Macht euch also meinetwegen keine Sorgen. Die Güte des Herrn (inayet-i Rabbaniye)>und Sein göttlicher Schutz (hifz-i İlahî)>bleiben bestehen.

اَe Erscِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Euer Bruder
Said Nursî

Meine lieben getreuen Brüder und im Dienst im Glaauben ntschlossenen Gefàhrten!

Erstens: Möge Gott es wollen (insâallah),>dass die erste Aufgabe (vazife-i Nuriye)>viel effektiver sein wird als eine Druckerei. Schon heute làsst sie ihre Schüler (sakird)>einen groğen Segen (seven, fowerben und erweist ihnen ihren Dienst durch einen starken Glauben (kuvvetli iman).>Wird nun diese Aufgabe (vazifah)>fortgesetzt werden, oder wird sie in diesem Winter wegen der schntlichen Wetterbedingungen vernachlàssigt werden?

Was die zweite Aufgabe betrifft, so soll das Zehnte Wort mit allen Ergànzungen (zeyil)>am Schluss der beiden Abhandlungen (risaat)>züber die Wunder Mohammeds (mu'cizat)>und die Wunder des Qur'an mit allen Ergànzungen (zeyil)>eingefügt werden. Diejenigen, welche die erste Aufgabe (mu'cizat)>beendet haben, sollen versuchen, die Abschriftegebene sie noch haben (maucud),>in einem Band zusammenzufassen; andernfalls sollen sie diese noch besorgen. Denn die islamische Welt (âlem)>wird, anhand ihres derzeitigen Erwachens und den Bemühungen um die ben met des Islam (vahdet-i İslâm)>in jedem Fall nach Werken, wie die Risale-i Nur, suchen. Daher sind für die weitlàufigen Blicke groğer Kreise sicherlich auch die groğen Sammelbànde notwendig.

Drittens: Eure Hilfe für mich ist in zweierleiweg uncht ganz offensichtlich und eine wirklich groğe Hilfe.

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Erste Hinsicht: Eure unermüdliche Arbeit im Dienst (hizmet-i Nuriye)>làsst alle meine Plagen (musibben, dd Qualen (sikinti)>in Nichts vergehen, ja sich sogar in Freude (sürur)>verwandeln.

Zweite Hinsicht: Ihr müsst mit Sicherheit wissen, dass ich überhaupt keinen Zweifel daran habe, dass euer Gebet (Man muin Anlass für mich war, ihre unertràglichen, qualvollen Schikanen (zulüm)>in eine gütige (inayetkâr),>umstandsgemàğe Barmherzigkeit (merhamet)>umzuwandeln. Zum Beispiel:

Dadurch, dass sie den Beamten und dem Volk Angstdass vir einjagen, bleibe ich vor groğen Fehlern (hata),>vor unaufrichtigem Benehmen (tasannu),>vor einem Verhalten (halet),>das der Wahrhaftigkeit (ihldie underspricht und davor, nur meine Zeit zu vergeuden, bewahrt. So bewies mir denn das göttliche Vorherwissen (kader-i İlahî)>seine ganze Gerechtigkeit (adalet)>und Güte (inayat)>inmitten aller Schikanen der Menschen (zulm-ü beserî).>Im Vne derch damit findet sich in allem, was mir zustöğt, Seine göttliche Barmherzigkeit (rahmet).>So retten denn zehn Dirhem Schaden daraus, dass sie sich mit mir allein beschàftigen, zehntausend Lira für die Risale-i Nur. Daher braucht dem binetwegen nicht besorgt zu sein. Jedesmal, wenn ich aufgrund der Art und Weise, wie sie mir mit ihren Schikanen auf die Nerven gehen, einen Fluch aussprechen möchte, verzichte ich auf diesen Fluch, sobald ich an ihre Todesstrafe, ihre brsî

Hinrichtung (ölüm i'damiyla)>und ihre Einzelhaft im Grabe (kabr-i haps-i münferid)>denke, im Vergleich zu meinen eigenen Verdiensten (maslahat)>im Jenseits und all den Vorteilen (menfaat),>die sich - infolge ihrer Provokationen ( Seele)>- für unseren Dienst schon hier im Diesseits ergeben.

Da eure ein, zwei Briefe jede Woche für mich sowohl ein Mittel zu meiner Genesung (sifa),>eine Quelle des Trostes ( verani teselli),>als auch eine Begegnung mit euch zu einer spirituellen Unterhaltung (manevî sohbet)>sind, warte ich stets in vollkommener Freude (kemal-i sauk)>auf Post.

Ich grüğe (selâm)>euch alle, jeden Einzelnen von euch, und bete (dua)>m Gradch.

Said Nursî

Meine lieben getreuen Brüder und Gefàhrten auf dem Weg der Wahrheit!

Seid nicht gekrànkt, wenn ich diesmal auf eure Beis, sechs segensreichen (mubarak)>Briefe nur mit einem einzigen, etwas verwirrten Brief antworte.

Erstens: Obwohl es nach den Regeln unserer Berufung (meslek)>erforderlich wàre, den Brief von Halil Ibrinversegen der auğerordentlichen Vorzüge, die er auf meine Person (sahsim)>bezieht, nicht zu akzeptieren, lassen zwei feinsinnige Übereinstimmungen (manidar tevafuk)>darin mich ihn sowohl akzeptieren (kabul),>als ihn auch in diuch nufsammlung (Lâhika)>aufnehmen. Ich habe aber den Teil, der meine Person (sahsim)>betrifft, zum einen Teil übersprungen, zu einem anderen Teil das Wort "Risale-i Nur" darüber gife),>eben, was hier nun hinsichtlich seiner Frage bezüglich der obigen Korrektur (ibare)>die Antwort geworden ist.

— 121 —

Erste Übereinstimmung: Zur selben Zeit, in der ein Hundertschaftsof und s (yüzbasi),>um die allgemeine Sympathie (teveccüh-ü amme)>mir gegenüber zunichtezumachen, mich in fünffacher Hinsicht gegen jedes Gesetz zu beleidigenar zeiu provozieren versuchte, ja sogar noch in derselben Stunde, schrieb mir ein Bruder, der mir auğer den tragenden Sàulen (erkân)>im Dienst an der Risale-i Nur und in Anbetracht der Leute der Wahrheit (ehsten dkikat)>viel wichtiger ist als hundert solcher Hundertschaftsoffiziere, diesen neuen Brief, in dem er mir hundertfach mehr als mir zusteht, seinen Respekt (ihtiram)>erweisî und dadurch dergleichen Provokationen (ihanet)>bedeutungslos werden làsst. Zudem nahmen vier Leute unter diesen wichtigen Sàulen (erkân-i mühimme)>unter den Schülern (sakird)>schriftlich in derselbeieben e Stellung und setzten ihre Unterschriften darunter. Um dieser merkwürdigen Überstimmung (tevafuk)>willen, habe ich im Gegensatz zu meiner sonstigen Gewohnheit (meslek)>dieses Loblied (senakârane mektub)>doch nochnd dietiert, habe es etwas abgemildert, in die Briefsammlung (Lâhika)>eingereiht und euch auch eine Kopie (müsvedde)>davon zugeschickt.

Zweite Übereinstimmung: Ich habe heute Nacht an diejenigen gedaletpenie an dem Abschreiben der Abhandlung "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa Risalesi)>arbeiten und unter den neuen Briefen etwas darüber gesucht. Denn es besteht in diesem harten Winter unter den gelegentlichech auckanen (ilisme)>der Heuchler (münafik)>mir gegenüber die Möglichkeit, sie tràge werden zu lassen. Darum braucht man für solche Schreiber etwas, um sie wieder etwas aufzumuntern (kamçi-yi tesvik).>Wie die beiden poetischen (edibane)>Beschre ganzen von Hasan Feyzi und Halil İbrahim viele wieder aufgemuntert und dazu geführt haben, ihre Abschriften fortzusetzen, suchte auch ich nach einem Motiv, sie wieder etwas aufzumuntern. Da bekam ich am nàch bitteorgen unerwartet diesen Brief, der von meinem Tode handelt und der die Schüler (sakird)>aufgeschreckt und angespornt hat, noch eifriger an ihrer Abschrift zuren geten. Daraufhin sagte ich: die Treue (sadaka)>von İbrahim Halil hat sich zur Stufe einer Wundertat (keramet)>gesteigert.

Zweitens: Dieser Brief von Feyzi und Emin bn Hasrgte meine vielen Sorgen. Die Treue (sadaka)>dieser beiden Brüder, ihr Dienst (hizmet)>und wie sie sich um die Risale-i Nur bemühen (sahabet),>ist in der Tat von groğer Bedeutung. Der Bürat es mich vor Freude zu Trànen gerührt, dass Brüder wie Hilmi, Sadik und İhsan, die im Gefàngnis innerhalb von neun Monaten einen Dienst im Werte von neun Jahren geleistet haben, dass auch der greise Tahsin mit dem Beinamen Grundrdes, der Risale-i Nur mit seinem Stift einen groğen Dienst erwiesen hat, und dass alle Brüder dort in der Umgebung, auf welche Feyzi und Emin in ihrem Brief hinweisen und mit denen in den r verbunden bin, ihren Dienst (hizmet-i Nuriye)>fortsetzen. Mein leiblicher Bruder Abdülmecid macht sich Sorgen um mich und versucht, sich bei dem Mufti hier, mit dem ich mich nicht treffen kann, nach rbarme Befinden (halim)>zu erkundigen. Von jetzt an soll, neben Feyzi und Emin, Abdülmecid der Dritte sein. Von den Briefen, welche die Brüder von den Helden von Safranbolu erhalten, sollen n wurde Wichtigsten (lüzumlu)>auch an ihn schicken.

Auğerdem sollen sie ihm meinerseits schreiben: Da du der erste Schüler (talebe)>des Alten Said warst, sitzt ihr beide, zusammen mit Hulusi, wieder als die Schüler (talebe)>des Nen füraid in der ersten Reihe.

Auğerdem soll er immer, wenn er über mich üble oder schlechte (musibet ve fena)>Nachrichten hört, so wie mein Vater Mirza (R.H.) selig santword nicht so sein, wie meine Mutter Nuriye, derer sich Gott erbarmen möge. Denn in vergangenen Zeiten wurden meinen Eltern in meinem doch recht stürmischen Leben über mich immer erstaunliche Nachrichten zugetragen: "Eufünf Kn ist gestorben, oder erschossen oder verhaftet worden." Jedes Mal, wenn mein Vater dgl. schlechte Nachrichten hörte, freute er sich und lachte darüber und sagte immer: "Mâsâallah, mein Sohn t euchieder etwas Bedeutendes getan haben oder sich als Held erwiesen haben, sodass jetzt jeder über ihn redet." Was aber meine Mutter betrifft, so weinte sie im Gegensatz zu seiner Freude r und Spàter zeigte es sich oftmals, dass mein Vater doch Recht gehabt hatte.

— 122 —

Drittens: Ich habe die Briefe von Abdullah Çavus, der ein standhafter (sebatkâr)>und durchaus verdienter Erbe von Lütfü ist, und von Mustafa, der chen üvon den Schülern (sakird)>und Erben (vâris)>des seligen Hâfiz Ali aus İslâmköy ist, im Namen aller Helden der Nur-Fabrik akzeptiert (kabul).>Gott, dem Erbarmer aller Barmherzigen (Cenab-i Erhamürrâhimîn),>sei grenzenloser Dank, dass Er auang hase Dörfer wie Sava und Kuleönü zu Schulen (medrese-i nuriye)>gemacht hat.

Meine lieben getreuen Brüder!

Ich begnüge (iktifa)>mich diesmal, und ihdem Zwang meiner Unpàsslichkeit (rahatsizlik),>auf eure vielen Briefe mit einem einzigen Brief zu antworten.

Erstens: Hüsrev, ein Held der Risale-i, lassmöchte an meiner statt sterben und ehrlich und allen Ernstes an meiner Stelle krank werden. Ich sage hingegen: Jetzt ist keine Zeit mehr, ein Buch abzufassen (te'lib)>dertzt ist die Zeit, es zu veröffentlichen (nesir).>In dem Mağe deine Schrift besser als meine Schrift und für die Veröffentlichung besser geenmal e(nesre faideli)>ist, ist auch dein Leben (hayat)>im Dienst (hizmet-i Nuriye)>nützlicher als dieses mein qualvolles Leben (azabli hayat).>Gelànge es mir, dann würde ich euch gerne noch etwas von meinem Leben (hayat)>und von meinlkommeundheit (sihhat)>abgeben.

Zweitens: Die pràchtige Kasside, die Hasan Feyzi, ein wahrhaftiger Erbe des Màrtyrers (Sehid)>Hâfiz Ali selig, im Namen von Denizli und der aufrichtigen Brüder in der dortigin groebung verfasst hat, seine vierte Lobrede (sehname)>und auch die Schüler, die dort fleiğig an (der Risale-i Nur)>arbeiten, wurde für meine schwere, giftgeschwàngerte Krankheit zn Nutzr heilenden Salbe. Gott, dem Erbarmer aller Barmherzigen (Cenab-i Erhamürrâhimîn),>sei unendlicher Dank, dass Er Denizli zu einem zweiten Isparta und einem groğen İslâmköy gemacht hat.

ihr K gerechte Richter (hâkim-i âdil),>Muharrem, Feyzi und Hâfiz Mustafa haben in ein, zwei Jahren so viel Dienst (hizmet-i Nuriye)>geleistet wie sonst in zwanzig Jahren. So haben sie die Sich mi (Nur'un sakirdleri)>in der Tat bis in alle Ewigkeit zu Dank (minnetdar)>verpflichtet. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>mit ihnen und mit all denen, die zr'a hân mit ihnen (Nur'a hizmet)>gedient haben, für ewig zufrieden (ebeden razi)>sein! Âmîn

Drittens: Das überaus innige, traurige Beileidsschreiben (ta'ziyename)>im Namen der Schule (Medrese-i Nuriye)>von Marangoz Ahmed,rteteniner der Helden der Schule (Medrese-i Nuriye)>und ein wahrhaftiger Erbe des Marangoz Mustafa Çavus und Hâfiz Mehmed aus Barla ist, hat mich zu Freudentrànen gerührt. Dazu sage ich jedoch: da es in dieser segen (tashen (mübarek)>Medresse viele Saids, kleine wie groğe, gibt, ist es nicht von Bedeutung, wenn ein Said fehlen würde, der schon alt und schwach ist und seinen Auftrag (vazife)>bereits beendet hat. Im Ewigen Leben (Hayat-i bâre aufsind wir nun einmal alle wieder beisammen. Darum soll es euch auch nicht traurig machen, wenn es einmal vorübergehend zu einer Trennung *

kat müfarakat)>kàme.

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Viertens: م ح ر م {"M-H-R-M"} Dieser Bruder, der neben dem gerechten Richter (Hâkim-i âdil)>am meisten für die wahrn Kinde Gerechtigkeit (hakikî adalet)>gewirkt und sich für die Freigabe der Risale-i Nur eingesetzt (hizmet)>hat, gehört zum Kreis der einsatzfreudigsten Schüler (hâlis sakird)>und wird zusammen mit meinem leiblichen Bruder und mit meinem i Nur Schüler (talebe)>Molla Mehmed in meinen Gebeten (dua)>und mit meinen geistigen Verdiensten (manevî kazanç)>namentlich erwàhnt.

Fünftens: In dieser Stunde hat auch Sabri aus),>aus aufgrund meines Vermàchtnisses (vasiyetname)>im Stil von Halil İbrahim und Hasan Feyzi eine kurze, aber schöne Kasside geschrieben. Er hat darin seinem Meister (ustadh)>einen groğen Wert zugeschrieben. In dem n der nden Spiegel seiner guten Meinung (hüsn-ü zan)>von sich selbst misst er diesem seinem Bruder in meiner Wenigkeit auğerordentlich viel Bedeutung bei. Er schreibt, dass die Gelehrten (âlim)>dort sehr intensivon Ander Risale-i Nur) arbeiten.

Dagegen sage ich: Was die sogenannte Person (sahis),>der er den Titel "Meister" (ustadh)>gibt und auf die er so groğen Wsten Mgt, betrifft, so kann sie die geistige Körperschaft (sahs-i manevî)>der Risale-i Nur sein. Ich habe sie in ihrem Namen akzeptiert (kabul)>und in die Briefsammlung (Lâhika)>eingereiht, wobei ich jedoch an euch eine Kopie davon gesendigen, e.

Ihr sollt euch meinetwegen keine Sorgen machen. Meine Erkrankung làsst bereits allmàhlich nach. Eurem Brief lag noch ein aufrichtiger, jedoch etwas merkwürdiger (garib)>Brief eines Bruders namens e deina aus Isparta bei. Aber welcher Mustafa ist dieser Herr? Ich konnte es nicht herausfinden. Doch grüğe (selâm)>ich auch ihn vielmals. Sein sonderbarer (acib)>Traum ist gut (hayir),>iehr umn ihn aber jetzt nicht deuten (tabir).

Alle Brüder und Schwestern, jeden Einzelnen von ihnen, grüğen (selâm)>wir, beten (dua)>für sie und bittfat)",h sie um ihre geschàtzten (makbul)>Gebete.

Wir haben die schöne Kasside von Hasan Feyzi, nachdem wir einige Worte hinzugefügt hatten, in die Briefsammlung (Lâhika)>eingereiht und3, 173eine Kopie an euch gesandt.

Said Nursî

Meine vielgeliebten, überaus getreuen, aufrichtigen Brüder und meine mit der Risale-i Nur vertrauten~(emin) und wahrhaftigen~(hâlis)\Erben!

Eine ganz besonderspieltnkenswerte (mânidar),>machtvolle (kuvvetli)>Übereinstimmung (tevafuk)>und ein Beweis für die Treue (sadakat)>der Schüler (sakird)>ist eine offensichtliche Wundertat (keramet-i Nuriye),>wozuAlter,ine innerliche Weisung (ihtar)>bekommen habe, sie bekanntzugeben (beyan).>Es ist dies folgendermağen:

Zu derselben Zeit, in der ich mein Vermàchtnis (vasiyetname)>ort zuieben habe und wàhrend schon die Polizei meinen vertrauten (itimad)>Dienern untersagt hatte, zu mir zu kommen, nutzten die versteckten Heuchler (münafik)>eine Gelegenheit, f michlfe eines Mannes, den ich gar nicht kannte, mir ein Gift, wirksamer als die vorausgegangenen neun Male, unterzumischen.

— 124 —

Zudem schrBriefeoca Hasmet, der aus Tunesien stammt und einer unserer gelehrten Mitbrüder ist, der vergangenes Jahr hierher gekommen war, um sich mit mir zu treffen und doch wieder zurückgehen musste, ohne mich getroffen zu haben, zur gleichen seineaus Yozgat: "Said soll gestorben sein. Einhundertdreiğig Abhandlungen der Risale-i Nur sollen aufbewahrt (muhafaza)>werden, damit wir sider Grer drucken können."

Zudem brachte zur gleichen Zeit der prachtvolle Brief von Halil İbrahim die Schüler (sakird)>mit einer anrührenden Elegie (hazîn mersiye)>zu meinin Dene (vefat)>zum Weinen.

Zudem machten mich die letzten ein, zwei Briefe Hüsrevs, die er kurz vor dieser Zeit über meinen Tod (vefat)>geschrieben hatte und in denen er, ganz entgegen seiner Gepflogenheit (âdhin jeit dgl. Ausdrücken wie "noch zwei, drei Lebenstage" auf meine letzte Stunde (ecelim)>hinweist, ein wenig traurig. Und ich machte mir bereits darüberd zwann, ob ich jetzt tatsàchlich scheiden werde.

Überdies sind in eben diesen Zeiten (hengâm),>wàhrend ich noch am intensivsten an meine Aufgabe (vazife)>im irdischen Leben (hayat der "yevi)>dachte und mir darüber groğe Sorgen machte, ob denn auch meine Schüler (sakird)>nach meinem Tod (vefat)>in dieser fürchterlichen Zeit an meiner statt diese Aufgabe erfüllen würd, dassötzlich Denizli, Milas, Isparta, İnebolu, hundertfach über alle Erwartung hinaus und dermağen behütend (sahabetkârane)>und beschützend (iltizamperverane)>zu dieser Aufgabe geeilt und haben ane Gehle anderen, die Lehrer (muallim)>und Gelehrten (âlim),>mit sich mitgerissen, wodurch sie mich in Staunen über Staunen versetzt haben.

Kurzum: Diese fünffache Übereinstimmung (tevafuk)>ist eine offensichtliche Diejetat (keramet-i Nuriye).

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هذَا مِنْ فَضْلِ رَبِّى

{"Lobpreis und Dank sei Gott: dies ist von der Freigiebigkeit meines Herrn."}

Meine lieben Brüder!st einnicht besorgt! Cevsen und Evrad-i Bahaiye {zwei Gebetsbücher} haben auch diesmal die Gefahr dieses bedrohlichen Giftes überwunden. Die Zeit der Gefahr ist vorüb dessech die Krankheit (hastalik)>besteht noch weiter fort.

Ich grüğe (selâm)>alle Brüder, jeden Einzelnen von ihnen, bete (dua)>für ihre Sicherheit (selâmet)>und wünsche ohne Zweifel, dass ihre Gebete (dua)>angenommenâallahul)>werden. Wir beglückwünschen (tebrik)>euch von ganzem Herzen und tiefster Seele (ruh u canim),>dass in Inebolu und Umgebung viele Frauen und viele Kinder (küçük yavru)>angefangen haben, die Risale-i Nur abzuschreiben, und en Heriele unschuldige Kinder (masum)>Qur'an-Unterricht (ders)>bekommen.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Euer Bn Zufa der eures Gebetes (dua) bedarf
Said Nursî
— 125 —

Meine lieben Brüder!

Seid nicht traurig und macht euch keine Sorgen! Helhorn r nur mit eurem Gebet (dua).>Denn seit ein paar Tagen tut mein linker Arm sehr weh und làsst mich nachts nicht schlafen. Da ich niemanden zu mir hereinlasse, kann ich meine dringenden Arbeiten im Zimmer nur noch mit Müiten (edigen. Ich vermute, dass dies wieder eine Art Rheuma ist, das ich schon lange habe; das àuğerliche Wetter und der Winter hier, dem gegenüber ich sehr empfindlich bin, die Verdàchtigungen derer, die mich erbarmungslos untete (ihk setzen und dieser seelische (manevî)>Winter zermürben mich stàndig. Zudem musste ich noch so etwas wie einen halben Schlaganfall überstehen. Aber Dank sei Gott (lillahilhamd)>wandem Todeure geschàtzten Gebete (makbul dua)>auch diese Gefahr in eine leichtere Form um. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass auch diese Form wieder vorübergeht und ein reicher Segen (sevab)>als Gewinn (faide)>an ihrer Stesie sirückbleibt.

Meine lieben Brüder! Wie Salahaddin schreibt, ist der "Stab Mosis (Asâ-yi Musa Mecmuasi)">auch in der dortigen Umgebung sehr gefragt und findet einen groğen Annseren(fütuhat).>So erfüllt er denn dort eine sehr wichtige Aufgabe (vazife-i Nuriye).>Hunderttausend Mal Dank sei Gott (elhamdülillah)>und hundertmal "Groğes hat Gott gewirkt (mâsirr)>d)">und Gottes Segen (bârekâllah)>über alle, die mit diesen Abschreibarbeiten tàtig sind!

Meine lieben getreuen Brüder!

Erstens: Unendlicher Dank; (dafür, dass) die Tàtigkeit der heldenhaften Schüler, die sich fàngt diesen schweren Umstànden nicht erschüttern lieğen, beweist, dass Isparta eine richtige Medreset-üz Zehra und Câmi-ül Ezher werden wird und bereits begonnen hat, es auch zu werden. Die Religiositàt, am Qur'an und der RisaStelleur in Begeisterung zu arbeiten, sogar in Aliköy durch den Eifer der Alis viele Kinder zu Schülern (talebe)>zu machen und aller Jugendlichen eines anderen Dorfes nachts am Qur'an zu arbeiten, dazu eine Gemeinscht wi welche die Moscheen füllt, làsst alle Anstrengungen vergessen, welche die Schüler (sakird)>der Risale-i Nur bis dahin durchstehen mussten. mögeneitens:>Diese vierte Elegie (sehname)>von Halil İbrahim, der auğerordentliche Treue (sadakat)>und Verbundenheit (alâka)>tràgt, ist zwar mit seiner Beschreibung, die hinsichtlich meines Dienstes (Nun; so dimligim)>über meine Grenzen (haddim)>hinausgeht, in der Tat sehr schön; da sie sich aber mehr auf meine Person (sahsim)>bezieht als auf die Risale-i Nur, habe ich sie letztendlich nicht an euch gesandt. Sie wirdk und spàter in abgemilderter Form zugesandt werden. Wir grüğen (selâm)>sowohl ihn als auch insbesondere seine Weggefàhrten (rüfeka).

Drittens: Ihr brauch Bart n der bösen Absichten (sû'-i kasd)>mir gegenüber nicht besorgt zu sein. Vielmehr solltet ihr in gewisser Hinsicht damit zufrieden sein, dass sie anstelle der Risale-i Nur und ihrer Schüler (sakird)>meies Staigkeit (sahsim)>angreifen und quàlen, die ihre Aufgabe (vazife)>bereits beendet hat. In heutiger Zeit sollen hiesige hohe Beamte zu einigen Leutür sieekt gesagt haben: "Es gibt da so ein Gerede unter den Leuten, dass dieser Said auf dieser Bildflàche nicht lànger mehr existieren (vücud)>darf."

* * tzten also meine verborgenen Feinde dergleichen Vorstellungen (fikir)>aus, lieğen meine vertrauten (mutemed)>Diener vertreiben und fanden schlieegierueine Gelegenheit, mich zu vergiften. Die Kraft (kuvvet)>dazu erhalten sie von derartigen Beamten. Der Schutz und die Güte Gottes (hifz u inayet-i İch man)>brachten jedoch ihre bösen Absichten (sû'-i kasd)>auch diesmal wieder zum Scheitern (akîm).>So möge denn Gott es wollen (insâallah),>dass Seine Güte (inayet)>uns immerdar beschü eine ll ihre Plàne zu Fall bringt und dies auch weiterhin stets so tun wird.
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Ein Abschnitt aus einer Vorsprache (hasbihal) beim Innenminister (Dâhiliye Vekili)

EinÜ.)} derechtigkeit, dergleichen in der Geschichte und auf Erden überhaupt noch nicht vorgekommen ist, für eine Unterdrückung und Greueltaten, wie sie in zehnfacher Hinsicht gesetzlos sind, bin ich zur Zielscheibe geworden.igen Ft dies wie folgt:

Was für einen Sinn hat es eigentlich für Sie, dass Sie es für erforderlich halten, diesem hilflosen Said, der sowohl zufolge eines Giftmord-Anschlages nuve feneinem einundsiebzigsten Lebensjahr bereits sehr alt, krank und schwach ist, ein Namenloser und beklagenswerter Heimatloser, der sich nun, nachdem er ten di, Hemd und Pantoffeln verkaufen musste, um so für seinen Lebensunterhalt sorgen zu können, in einem armseligen Zustand befindet, der, da er seit fünfundzwanzig Jahren ein Einsiedlerleben führt, nur mit einem unter tausend Mànnern, ngebilch dazu vollstàndig loyal sein muss, sprechen kann, der auf diese Weise menschenscheu geworden ist und vor allen Menschen zurückschreckt, einer dessen Leben, obwohl unschuldig, zwanzig Jahre lang überwacht wurdd Zuscsen Werke von drei Provinzrichtern durch Sachverstàndige aus Ankara von vorn bis hinten durchforscht wurden, der dann übereinstimmend freigesprochen wurde und dessen Werke, die dem Lanch fürVolk niemals geschadet haben, sondern ihm nur von Nutzen gewesen sind und nun (auf Gerichtsbeschluss) wieder frei gegeben wurden, der sowohl im Ersten Weltkrieg als Sohn seines Landes wichtige Dienste erwiesen hat und der nun alsdem icr Patriot mit all seiner Kraft daran arbeitet, dieses Volk, dieses Land vor der Anarchie und der Demoralisierung durch die Fremden zu bewahren, wàhrend (gleichzeitig) seine Werke im Umlauf sind, von dem vor Gericht siebzig Zeugen bewiesen hasich aass er in fünfundzwanzig Jahren nicht einmal eine Zeitung gelesen hat, ja nicht einmal daran interessiert war, der sich seit sieben Jahren nicht für den zweiten Weltkrieg. So wessierte, nicht danach fragte und nichts darüber wusste, von dem mit machtvollen Zeugnissen bewiesen wurde, dass er in all seinen Werken seine Beziehungen zur Politik ganz und gar gebrochen hat, ein völlig harmloser Mann, über den Eur kleinizàmter offiziell ausgesagt haben, dass er sich nicht in eure weltlichen Angelegenheiten einmischt, der, damit das Jenseits (ahiret)>und die Reinheit s. EureAbsicht (ihlas)>keinen Schaden (zarar)>nehmen, entschlossen vor den Huldigungen des Volkes (teveccüh-ü âmme)>flüchtet, der alle Bezeigungen der Hochachtung (hüsn-ü zan)>und Wertschàtzung (medih)>von Seiten seiner Mitbrüdin dasdet und sie gar nicht mag: welchen Sinn macht es denn vor allem für Sie, der Sie doch der Innenminister (Vakil)>sind, dass Sie es für erforderlich halten, den Goulâmet)r (Vali)>von Afyon (mit seiner Überwachung zu beauftragen, die Polizei von Emirdag gegen ihn aufzuhetzen, ihn Tag um Tag die Qual gleich einiefes at Einzelhaft erleiden zu lassen, ihn dazu zu zwingen, in vollkommener Isolation, ganz für sich allein in Einzelhaft zuzubringen? "Welches Gesetz erlaubt eine solche entsetzliche Greueltat?", das frage ich d-i Nurrn Innenminister vor dem höchsten Amt der Justiz, der doch das öffentliche Recht (hukuk-u umumiye)>zu bewahren hat.

Der ungerechterweise von allen bürgerlichen Rechten, Menschenrechten und dem Recht auf ein Leben (in Freiheit) ausgescs 100

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SAID NURSÎ
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Meine lieben getreuen Brüder und - in diesem für mich fremden Land (gurbet)>- meine aufrichtigen Verwandtenauf de, Mehmed und Hasan Efendi!

Da für euren aufrichtigen, so ganz unvergesslichen Dienst an mir und an der Risale-i Nur als ein sofortiger Lohn ist, dass Hasan Feyzi und andere Schüler (talebe)>ich seuğerordentlich der Familie Çaliskan zuwenden und ihren Ruhm im ganzen Lande verbreiten und die Leute der Wahrheit (ehl-i hakikat)>für euch zu Freunden machen, seid ihr mit einer allumfassenden Umsicht (ihtiyat),>einer vollkommenen Treue (sad>sorgtund an meiner statt mit einer Vorsicht verpflichtet, um mehr als ich die Risale-i Nur und ihre Schüler (sakird)>zu schützen und zu bewahren (muhafaza)>und sie vor den Listen der Politiker (ehl-i siyaset)>und nzig J Feinde, die mich vergiften wollen, zu retten. Andernfalls wird ein kleiner Fehler nicht nur mir, ja vielmehr Tausenden unschuldiger Scster P(masum sakird)>schaden. Da mein Zustand und die Qualen, die sie mir zugefügt haben, in sechsfacher Hinsicht gesetzlos sind, suchen diejenigen, die mich gnadenlalle tsafsiz)>und gegen jedes Gesetz misshandeln, für sich nach einem Grund, einer Ausrede, um sich in Zukunft vor der Verantwortung drücken zu können. Ihr müsst also überaus vorsichtig sein!

Meinefolg dn, getreuen Brüder!

Erstes: Vor ein, zwei Tagen wurde euch eine Kopie über die Vorbesprechung (hasbihal)>zugeschickt, damit ihr sie als ein Dokument (esas)>verwenden könnt, das ihr - falls notwendin seintweder als ein Gesuch (istida)>gebrauchen, einem Rechtsanwalt (vekil)>geben oder bei Gericht (mahkeme)>vorlegen könnt, oder euch mit diesem Papier bei irgendeiner anderen Behörde (makamat)>meldenagen guch unsere Brüder aufgrund dieses Dokumentes (esas)>gegen die Heuchler (münafik)>zu verteidigen (müdafa)>wisst. Darum also wurde es euch zugeschickt. Also war vor allem er {der Innenminister} es, der mir mit s des GHass bis jetzt diese qualvollen Schikanen zugefügt hatte. Wie dem auch sei: ihr könnt euch untereinander beraten (mesveret)>und dann alles Notwendige unternehmen. Meute (s aber vorsichtig sein, sich nicht aufregen und darf keinen unnützen Làrm (velvele)>verursachen.

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Zweitens: Diesmal habe ich durch diesen àngstlichen Müfti hier, den ich zuvor noch nicht getroffen hatte, einen Brief von Hulusi arm (ars zusammen mit dem Brief meines Neffens Nihad erhalten. Mit Recht bewahrt (muhafaza)>dieser unser Bruder fortwàhrend seine auğerordentliche Treue (sadakat)>und seine starke Verbundenheit (Nur'lara kuvm entsalâkasi).>Es ist eine bedenkenswerte (manidar)>Übereinstimmung (tevafuk),>dass ich - ohne es zu wissen - zu Sabri für den Fall, dass Nihad dort sein könnte(qalb)rgendeinem bestimmten Zusammenhang gesagt hatte: Wenn Nihad in Kars ist, trifft er sich dort mit Hulusi. Wàhrend ich also dies hier in diesem Sinne s willkgt hatte und dann auch so an euch geschrieben hatte, obwohl die beiden bis dahin noch geschwiegen hatten, schrieben die beiden mir inzwischen ebenfalls einen Brief.

Drittens: Die Übereinstimmung (tevdervolder Zeit, in der ich den Brief unseres Bruders Re'fet, welcher seine vollkommene Treue (kemal-i sadakat)>und Verbundenheit (alâkasi)>bezeugt und zeigt, dass er wie Hulusi ein Kommast es (Nurlarin bir kumandani)>ist, und den Brief von Hulusi erhalten habe, ist sehr feinsinnig (latif)>und hat mich froh gestimmt. Die beiden sollen in die Briefsammlung (Lâhika)>aufgenommen werden. Dass Re'fet die unschuldind er nder den Qur'an lesen lehrt und er sich selbst mit den "Blitzen (Lem'alar)",>sei es mit ihrer Abschrift, sei es auch mit dem Lesen, beschàftigt, und dass diese unschulmit HiKinder für die Heilung (sifa)>meiner Krankheit gebetet haben, hat meiner Krankheit wie eine Salbe Erleichterung (hiffet)>und Erquickung (ferah)>gebracht.

Und viertens: Oftmalsurden,e ich betrübt und bekümmert an Yakub Cemal, der mit seiner Schrift an den seligen Âsim erinnert, weil ich nicht wissen konnte, ob er noch am Leben (hayat)>ist und wenn er noch lebt, ob er noch mit seinem schnn ihrtift (Nur'lar ile hizmet)>dient. Unendlicher Dank sei Gott: ich habe einen Brief von ihm erhalten, der zeigt, dass er sowohl am Leben ist als auch (Nurlarla hizmet)>im Dienst steht und dass sei aus due (sadakat)>weiterbesteht. So sagte ich denn: Dank sei Gott (elhamdülillah).

Meine lieben getreuen Brüder!

Mehr als hundeder Leerscheint mir eine überaus wertvolle Glaubenswahrheit (hakikat-i imaniye).>Da die Zeit der Abfassung vollendet ist, konnte ich diese so bedeutungsvolle Wahrheit (hakikat)>nicht erjagen, so sehr ich mich auch dazu angestrengt hatte. Icab)>ere darauf gewartet, sie in aller Klarheit wahrzunehmen und auszudrücken, es ist mir nicht gelungen. Nun werde ich also versuchen, diese so umfangreiche und so langwierige Wahrheit (hakikat)en Ausch ganz kurz und mit einem nur sehr kurzen Hinweis zu besprechen.

اِنَّ اللّهَ خَلَقَ اْلاِنْسَانَ عَلَى صُورَةِ الرَّحْمنِ

{"Fürwahr, Gott hat den Menschen nach dem Gleichnis Seiner Barmherzigkeit erschaffen."}

Diese Hadîth gen Hàrcowohl zu den schlagwortartigen (cevami-ül kelim)>als auch zu den gleichnishaften (mütesabih)>Hadîthen. Eine sehr groğe und umfangreiche Auslegung dessen erschien mir in meinem Herzen (keinerwàhrend ich Hülâsat-ül Hülâsa und Cevsen-ül Kebir' gelesen habe. Ich habe auch, um diese derart einzigartige und so schöne Auslegung nicht wieder zu vergessen, in der Art von Chiffren und Hinweisen zwischen der siebzeenden Stufe von Hülâsat-ül Hülâsa mit den Worten "Zeugnis (sehadet)>in der Sprache des Qur'an" und der Achtzehnten Stufe mit den Worten: "Zeugnis in der Sprache der Schöpfung", diese chiffrierten Hinweise in der folgenden Weise gesetzt.

#n ist َ اِلهَ اِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الْوَاحِدُ اْلاَحَدُ بِلِسَانِ الْحَقِيقَةِ اْلاِنْسَانِيَّةِ بِكَلِمَاتِ حَيَاتِهَا وَ حِسِّيَّاتِهَا وَ سَجِيَّاتِهَا وَ مِقْيَاسِيَّتِهَا وَ مِرْآتِيَّتِهَا وَ بِكَلِمَاتِ ص (Hüccهَا وَ اَخْلاَقِهَا وَ خِلاَفَتِهَا وَ فِهْرِسْتِيَّتِهَا وَ اَنَانِيَّتِهَا وَ بِكَلِمَاتِ مَخْلُوقِيَّتِهَا الْجَامِعَةِ وَ عُبُودِيَّتِهَا الْمُتَنَوِّعَةِ وَ اِحْتِيَاجَاتِهَا الْكeiten ةِ وَ فَقْرِهَا وَ عَجْزِهَا وَ نَقْصِهَا الْغَيْرِ الْمَحْدُودَةِ وَ اِسْتِعْدَادَاتِهَا الْغَيْرِ الْمَحْصُورَةِ

{"Es gibt keine Gottheit auğer esondeder notwendigerweise da sein muss, der Eine in Seiner Allgegenwart, in der Sprache der Wahrheit der Menschen, mit den Worten ihres Lebens, ihrer Gefühle, ihrer Charaktere, ihrer Mağeinheit, ihrer Spiegelhaftigkeit, mit den Worten ihrer Eias)>wiaften, ihrer Gesittungen, ihres Treuhàndertums, ihres Inhaltsverzeichnisses, ihres Egoismus, mit den Worten ihres vielfàltigen Erschaffenseins, ihres ereigchiedlichen Gottesdienstes, ihrer vielen Bedürfnisse, ihrer grenzenlosen Armseligkeit, Schwàche und Mangelhaftigkeit und ihrer grenzenlosen und ie."}

Nun möchte ich diese kurze Chiffre wiederum mit einer ganz kurz zusammengefassten Chiffre übersetzen und erlàutern. Ihr sollt dieses dem Hülâsat-ül Hülâsa als Anmerkung beifügen.

In meu naheugen wird dieser riesige Kosmos (koca kâinat)>in der Tat zu einer Dhikr-Gemeinschaft (halk)>wenn ich Hülâsat-ül Hülâsa lese. Da aber jede Art Sprache rundlamfangreich ist, um mittels der Vorstellung (fikir)>die Eigenschaften (sifât)>und Namen Gottes (esma-i İlahiye)>mit wissenschaftlicher Sicherheit (ilmelyakîn)>verstàndlich machen zu können, gibt sich der Verstand (akls aucle Mühe, bis er sie endlich ganz erkennen kann. Erst wenn er die Wahrheit der Menschen (hakikat-i insaniye)>betrachtet, in diesem umfangreichen Ausmağ (o câmi' mikyas),>auf die Rettunzig kleinen Landkarte, in diesem zutreffenden kleinen Beispiel, mit dieser empfindlichen kleinen Waage, in der Empfindsamkeit seiner Ichhaftigkeit (enaniyet hassasiyetinde),>bestàtigt er mitd gut so sicheren, bezeugten (suhudî)>und vergewisserten Einsicht (iz'anî vicdan),>mit innerer Sicherheit (itminan)>und mit seinem Glauben (iman)>diese Eigenschaften (sifât)>und Namen (esma).>Er gelangt sowohl sehr leicdruck s auch bei ihm anwesend in seinem Spiegel, {in seinem reflektierenden Geist (A.d.Ü.)} überhaupt ohne einer langwierigen Gedankenreise (seyahat-i fikriye)>zu bedürfen, zu dem wahrhaftigen Glaubt sichan-i tahkikî)>und versteht den wahrhaftigen Sinn (hakikî mana)>von

اِنَّ اللّهَ خَلَقَ اْلاِنْسَانَ عَلَى صُورَةِ الرَّحْمنِ

{"Fürwahr, Gott hat den Menschen nach dem Gleer mei Seiner Barmherzigkeit erschaffen."}

Denn da Gott der Gerechte (Cenab-i Hakk)>durch keinen Vergleich erfassbar ist, bezieht sich diehüler eichnis auf das innere Wesen (sîret),>auf Gesittung (ahlâk)>und Eigenschaften (sifât).

Die Mystiker (ehl-i tarîkat)>fanden wàhrend einer esoterischenverkau-i enfüsî)>oder exoterischen (âfâkî)>Reise auf zwei Wegen zur Erkenntnis Gottes (marifet-i İlahiye)>und fanden so in der Tat den kürzesten, leichtesten, stàrksten (kuvvetli)>und sichersten (itminanli)>Weg in der Esoterik (enfüsî),>d.h. im veine ienen Gedenken (zikr-i hafi)>des Herzens (kalb).>Genauso bewegten sich auch die groğen Leute der Wahrheit (ehl-i hakikat)>nicht auf den Strağen der Erkenntnis (marifet)>und E Sunning (tasavvur),>sondern vielmehr auf den beiden Wegen des Glaubens (iman)>und der Bestàtigung (tasdik),>die viel erhabener (âlî)>und wertvoller (kiyme gesagls diese sind.

Erstens: Um das Buch der Schöpfung (Kitab-i kâinati)>zu studieren, sollte man die àuğere Welt (âfâk)>wie im Groğen Zeichen (Âyet-ül Kübra),>der Hizb-ün Nuriye und den Hülâsat-ül Hülâsa betrachten.

#130at es r andere Weg:>Es handelt sich darum, die Stufe des Glaubens (iman)>zu erlangen, die keinen Zweifel oder Argwohn (vesvese)>kennt, indem man die Landkarte der menschlichen Wahrheit (hakikat-i inkt gew),>das Inhaltsverzeichnis des menschlichen Egoismus (enaniyet-i beseriye)>und das Wesen seiner Seele (mahiyet-i nefsiye)>anhand der Einsicht (vicdan),>der Emotionen (hissî)>: Ihr gewissem Grade der Beobachtung (suhudî)>studiert, welche das Bewusstsein am stàrksten (kuvvetli)>und im Grade einer wahrhaftigen Gewissheit (hakkalyakîn)>pràgt, was sich auf das Geheimnaber, Nàhe Gottes (sirr-i akrebiyet)>und das Erbe des Prophetentums (veraset-i nübüvvet)>bezieht. Ein Teil der Wahrheit (hakikat)>des esoterischen (enfüsî)>Nachsinnens im Glauben (tefekkür-ü imanî)>wird im Dreiğigsten Worine au vom Ego (ene)>und dem Egoismus (enaniyet)>handelt, und im Dreiunddreiğigsten Brief im "Fenster des Lebens (hayat)">und im "Fenster des Menschen" und noch einigen ein Kren Teilen und anderen Abhandlungen (ecza-yi Nuriye)>gewissermağen erklàrt.

Dies soll sowohl in der Briefsammlung (Lâhika)>als auch in dem "Siegel aus dem Verboret)>un(Sikke-i Gaybiye)">und am Schluss der "Hülâsa" eingereiht werden.

Meine lieben getreuen Brüder!

Da mein Zustand es mir auf eure vielen Briefe nur mit einem einzigen Brief unson ich er Gedanken zu antworten erlaubt, bitte ich euch, deswegen nicht gekrànkt zu sein.

Erstens: Unsere verborgenen Feinde gebrauchten jede mögliche List, um mir am leichtesten auf die Nerv2.) Saen zu können, nachdem sie einige der bedeutenderen Angestellten (vazifedar)>der Regierung in die Hand bekommen und mich mit aller Kraft (kuvgnete nter Druck gesetzt hatten, um ein Ereignis wie die Unruhen von Menemen und Scheych Said auszulösen. Sie haben gesehen, dass es den Alten Said nun nicht mum Kambt und der Neue làsst sich einfach nicht provozieren. So haben sie diesen Plan zu anderen Attentaten (sû'-i kasd),>z.B. in eine Vergiftung, umgewandeltum desSchutz Gottes (Hifz-i İlahî)>hat auch ihn zum Scheitern gebracht. Jetzt missbrauchen diese Heuchler (münafik)>offiziell den Einfluss der Regierung, um hier mit einer fürchterlichen Propaganda die Leute (halk)>von mir a>war, recken und abzuwenden. Geratet aber jetzt nicht in Aufregung. Die Güte des Herrn (İnayet-i Rabbaniye)>setzt sich fort. Allmàhlich breiten sich die Erfolge (fütuhat-i Nuriye)>aus.

Zweitens: Die Klagelieder (mersiye),>diesmal vov (an an Feyzi und vor einer Woche von Halil İbrahim, welche sie in ihrer derart guten Meinung (hüsn-ü zan)>über meine Person (sahsim)>geschrieben haben, und ihre so aufrichtigen, von Trauer erfüllten Abschiedsschrifteeibt Haname)>wurden aus drei Gründen mit ein wenig mehr Bescheidenheit angenommen.

Erster Grund: Sie haben geschrieben, indem sie nicht meine Person (sahsim),>sondern meinen Dienst für den Qur'an, den Glauben (îman),>meinsive eenen Beitrag (Nurlara hâdimlik)>und diese geheiligte Aufgabe (vazife-i kudsiye)>in Augenschein nahmen.

Zweiter Grund: Ihre Beschreibungen und die der aufri(meslen (hâlis)>Brüder, die sie dort in der Umgebung vertreten, Beschreibungen (tarifat),>welche weit über meine Grenzen hinausgehen, sind eine Art inniges Ged das ua),>ein erhabener (ulvî)>Hinweis (tefe'ül),>ein edler Wunsch (arzu-yu hayr),>eine Widerspiegelung (in'ikas)>ihrer Fàhigkeit (istidad),>ihrer Überzeugung (itikad),>und ihrer sehr ernsthaften Verbundenheit (Nurlara alâka).

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Dritter اَنْ Da ich in ihren Augen der Vertreter (mümessili)>und ein Vorbild (nümunesi)>der Geistigen Körperschaft (sahs-i manevî)>der Risale-i Nur und ihrer Schüler (sakird)>bin, ist es nicht zwecmit veich (maslahat),>wenn sie diesen ihren auğerordentlichen Eindruck (hüsn-ü zan)>verlieren und ihre Geisteskraft (kuvve-i maneviye)>erlahmt, welche dertzt, a ihrer Begeisterung (sebeb-i tesvik)>sind. Den beiden und ihren Kameraden, besonders Ahmed Feyzi und unseren Brüdern im Gefàngnis von Denizli und allen, die sich unseretwegen um die Gerechtigkeit (ae ande>bemühen, Tausende Grüğe (selâm).

Drittens: Mir von den vielen Briefen des heldenhaften Hüsrev, welche ich stets bei mir behalte und welche mir so oft in meinen Besorgnissen (sikintiwisseriner heilenden Salbe geworden sind, jeweils einen wichtigen Abschnitt (fikra)>zu nehmen und sie sodann alle in die Briefsammlung (Lâhika)>einzureihen, finde ich keine Zeit. Möge Gott es so wollen (insâallah),>r reinch sie in einer etwas ruhigeren (istirahat)>Zeit noch einmal durchsehen kann. Der Brief von Ahmed Nazif, den er im Namen der Schüler (talebe)>in Inebolu geschrieben hat und der h zweinnere Anteilnahme (istirak)>an dem rührenden Klagelied (mersiye)>von Halil İbrahim zeigt, beseitigte alle meine Sorgen (endise)>über die standhaften (sebatkâr)>Brüder dort in der Umgebung. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-e verb),>mit ihnen zufrieden (razi)>sein.

Viertens: In dieser Zeit ist es ein groğer Dienst (hizmet)>an den Lichtern (Nurlar),>dass die alten und neuen Brüder, deren Namen in Ahmeds Brief aus dem Dorf Çoban İsameinerstehen, an der Risale-i Nur arbeiten und auch die Kinder am Qur'an und an den Lichtern (Nurlar)>arbeiten lassen. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Ha>Glaubhnen Erfolg (muvaffak)>schenken. Âmîn!

Fünftens: Vor materiellen und geistigen Vergiftungen meiner heuchlerischen Feinde bewahrten mich zwar vielleicht zwd, mital Cevsen und Evrad-i Kudsiye-i Sah-i Naksibend durch ihre Heiligkeit (kudsiyet)>vor der Gefahr des Todes. Leider hinterlieğ diese Tyranne Monat dermağen heftige Wirkung auf meine Nerven (asabim),>meine allgemeine Reizbarkeit (sinir)>und meine Empfindsamkeit (hassasiyet),>bewirkte in mir eine Aufregung (heyecan),>Leid (teellüm)>und Widerwillen (teellüm),>daَاهِهِ selbst einen innigen Freund und einen vollkommen getreuen Bruder kaum eine Stunde bei mir aushalten kann; meine Seele (ruh)>kann es nicht mehr ertragen. Allein wenn jemand mich auch nur anstaSie betört mich (sikili)>das schon. Meine Menschenscheu (merdümgirizlik)>ist eine Krankheit, die ich schon früher ein wenig hatte. Doch sie wurde besonders heftig durch die grausamen Schikanen (en undi)>und die stàndigen Beobachtungen (tarassud)>durch diese Tyrannen. Als ob ich hinsichtlich des gesellschaftlichen Lebens (hayat-i içtimaiye)>bereits gestorben wàre bevmit Hi gestorben bin; in Anbetracht dieser Tatsache (hakikat)>und dieses Geheimnisses (sirr)>schreiben selbst mir besonders nahestehende (has)>Brüder bereits Klagelieder über meinen Tod (vefat mersiye).

Des Weiteren stört mich das Klima hier nenzelne (asab)>sehr. Auch nur ein Tag dieses Winters kommt mir so unertràglich vor wie der ganze vergangene Winter im Gefàngnis von Denizli und stimmt mich melancholisch (üzüyor).>lich P So wie das Auge auch nur ein Hàrchen nicht ertragen kann, genauso wird meine Seele (ruh)>von diesen derzeitigen Umstànden mit aller Last und Schwere stàndig so wie durch solch eir die hen im Auge gereizt und belastet. Doch um der Sicherheit (selâmet)>der Risale-i Nur und ihrer Schüler (sakird)>willen nimmt diese Seele (ruh)>um ihretwegen und an ihrer Stelle in der Tat gerne allen schweren Druck (tazyikat)>und alle AnstrenTalent (sikinti)>gleich Bergen auf ihre Schultern und - das erklàre ich euch dennoch mit aller Gewissheit - ertràgt (tahammül)>sie und erduldet (sabreder)>sie in Dankbarkeit (sâkie denn>Da aber nun einmal meine Schwàche und Ohnmacht und mein Leid (teessürat)>so groğ sind, sollen meine nàchsten Brüder, statt meine Last mit ihrem Lob (medih)>noch mehr zu erschweren, mit ihren Gebeten (dua),>ihurde, ebe (sefkat),>ihrem Eifer (himmet)>und ihrem Mitgefühl (acima)>mir helfen und meine Last erleichtern. Es ist eine Erscheinung der Gnade des Herrn (İnayet-i Rabbaniye),>dass Er mit Hilfe meiner derart krankhaften Menschenscheu (mehman irizlik)>diese absolute Islolationshaft (tecrid-i mutlak)>durch die Tyrannen zunichtemacht: sie quàlt mich nicht; ich bin in gewisser Hinsicht zufrieden.

Meine lieben getreuen Brüder(insâa vollkommener Trost in diesem schrecklichen Zeitalter und meine Erben!

Es ist dafür, dass euer auğerordentlicher Eifer und Einsatz Isparteine ÀUmgebung in eine ausgedehnte Medreset-üz Zehra und in eine Câmi-ül Ezher verwandelt hat, auch ein Beweis, dass ihr diesmal mehr als zwanzig Exekk).>W des Bandes "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa),>die ihr so perfekt in Übereinstimmung (tevafuk)>geschrieben habt, welche selbst die Drucker in Erstaunen versetzte, und sie zu eurem halbanalphabetischen Bdalet)gesandt habt. Gott, der Erbarmer, der Allbarmherzige (Cenab-i Erhamürrâhimîn),>möge euch, den Schreibern und Helfern für jeden Buchstaben tausendfach Sein Erb>wurde(rahmet)>und Tausende paradiesische Früchte (meyve-i Cennet)>schenken (ihsan)>und hundertfach Gutes (hasenat)>in eurem Tatenbuch (defter-i a'mal)>gutschreiben, âmîn âmîn âmîn!

Ich habe sie betrachtet und dabei kamprochen meinem Herzen der Gedanke: Gibt es etwa für diese Helden jetzt keinen Lohn?

Da kam mir plötzlich die Ermahnung (ihtar):>Sie studieren diesen Band bei ihrer Abschrift vorerst selbst ganz genau und erhalten so einen machtvolleusturmrricht im Glauben (ders-i imanî),>der die Philosophen zum Schweigen bringt, wàhrend sie sich dadurch selbst einen geistigen (manevî)>Schatz erwerben, der sie zum Glauben führt.

Zudem werden ihre Exemplare den Glauben nocd und vieler Menschen retten oder sie zum Glauben führen. Ein Hadith sagt dazu: "Wenn ein einziger Mann durch dich zum Glauben gelangt, ist das besser (hayirli)>als eine ganze weite Ebene voll rot gefàauben Schafe." {die rote Farbe kennzeichnet die Schafe als Musterexemplare (A.d.Ü.)} Zudem versehen sie durch ihre segensreichen (mübarek)>Stifte den heiligen Dienst (kudsî hizmet)>der Schwerter, den die groğen kàmpferischen Hn Stüt(mücahid)>der Islâmiyet in alter Zeit einmal geführt hatten. Auf jeden Fall wird die Zukunft sie und alle Schüler (Nurculari)>vielmalsunder eln.

Zweitens: Es ist angemessen, den folgenden, mit einem Strich gekennzeichneten Abschnitt an den Anfang des Bandes "Stab Mosis" (n die Musa)>zu setzen. Wer will, kann auch noch den ganzen obigen Teil dieses Briefes dazuschreiben.

In den Abhandlungen "Achtundzwanzigster Blitz" und "Achter Blitz" wurde vollstàndig bewiesen, dass Imam Ali, mit dem Gott zufrieden en denöge, in seiner Kasside "Celcelutiye" (der Einzigartige) offensichtlich, ja fast eindeutig, von der Risale-i Nur und ihren bedeutenden rechtelungen in der gleichen Reihenordnung verkündet. Imam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, spricht von der letzten Abhandlung der Risale-i Nur mit dem foden abn Satz in seiner "Celcelutiye"

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bunden worden waren, um sie so schön wie ein diamantenes Schwert vor den groğen Àmtern (makam)>und Gerichten (mahkeme)>gegen ihre Feinde verteidigen zu können; obwohl es übesie we keinen Grund dafür gab, hatten wir fünf Monate vor unserer Verhaftung plötzlich damit begonnen, die Risale-i Nur in groğen Bànden herauszugeben. Ich habe keinen Zweifel daran, dass dabei eine groğe Güte Gottes (inayet-i İlahiye)>am Wrvlichr und habe auch die Weisheit (hikmet)>hinter der Niederlage dieser gottlosen Philosophen verstanden. Denn eine weitaus gröğere Kraft als die Kraft (kuvvet)>einzelner Abhandlungen erwàchst aus ihrer Zusammenbindung; und besonddes Behrend der Verteidigung erwàchst sie aus ihrer Zusammenbindung (içtima)>und dem spirituellen Zusammenhalt (tesanüd).

Liebe Brüder! Was ich euch schon seit langem hàtte gesagt haben sollen und doch immeebe Brer vergessen habe: Dieses wundervolle (keramet)>"Neunundzwanzigste Wort" (Yirmidokuzuncu Söz)>ist nur der erste Abschnitt (makam)>dieser Abhandlung (Söz).>Der zweite Abschnitt sich s Wortes (Söz)>ist jedoch der arabisch verfasste "Neunundzwanzigste Blitz" (Yirmidokuzuncu Lem'a),>dem İmam-i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, aufgrund seiner Bedeutung in gewissk)>ichsicht auch den Titel "Das Groğe Zeichen" (Âyet-ül Kübra)>verliehen hat. Er erklàrt die Lichter an den Stufen weiterer Rezitationen (tesbihat),>wie dch mactt ist Groğ" (Allahü Ekber)>und ist gleichermağen auch die Quelle der "Hizb-i Nuriye".

Ich grüğe (selâm)>alle meine Brüder und einen jeden Einzelnen von ihnen und bete (dua)>für sie. Ich beglückwünsche (tebrik)>sie zur Nacht der BestimsskredLeyle-i Kadir),>welche ja verborgen ist und sich doch vielleicht in jeder Nacht verbirgt.

Euer Bruder
Said Nursî

Mein lieber getreuer Bruder!

Auch wir wünschen Ihnen gleichfalls im Ramadader unes Segen (tebrik).>Ihre Tràume sind von sehr viel Segen (mübarek)>erfüllt. Möge er ein Zeichen dafür sein, dass Gott der Gerechte (Cenab-i Hakk)>Sie Seine groğe Giejenihsan)>erfahren lassen will (Insâallah).>Für mich ist es in heutiger Zeit (Gottes)>gröğtes Geschenk (ihsan),>wenn man sich in der Weise bedem Frdass man den Glauben (iman)>rettet und den Glauben der anderen dabei stàrkt. Geben Sie acht, dass Sie dabei alles vermeiden, was Sie dazu veranlassen könnte, selbstsüchtig und stolz zu werden! Demut, Bescheidenheit und die Aufgabe seiner Se

Decht (terk-i enaniyet) sind in dieser Zeit für die Kenner der Wahrheit (ehl-i hakikat)>notwendig, ja geradezu zwangslàufig (lâzim ve elzem).>Denn die gröğte Gefahr in diesem Jahrhundert erwàchst aus Ichsucht und Eigenlob.

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وَ اسْمُ عَصَا مُوسَى بِهِ الظُّلْمَةُ انْجَلَتْ

{"Es heiğt: Stab Mosis, der die Finsternis vertreiben w>legt

Vor ein, zwei Jahren hatten wir uns "Das groğe Zeichen" als die letzte Abhandlung gedacht. In Wirklichkeit wurde erst jetzt im (Jahre) vierundsechzig (Jul. Kal.=1948 Greg. Kal.) die Abfassung der Risale-i Nueit isendet. Der Sinn dieses Satzes von Imam Ali (Gott möge mit ihm zufrieden sein) ist folgender:

Imam Ali verkündet hier eine Abhandlung, die di. Jedoternis vertreiben wird, wie der Stab Mosis Licht ausstrahlte und die Zauberei zunichtemachte. Der Teil dieses Werkes, der die "Frucht"-Abhandlung enthàlt, galt für uns als eine Verteidigungsrede und vertrieb die fürchterliche, grausame Fin die Ws, die uns überfallen hatte. Der andere Teil, der "Zeugnisse" heiğt, beseitigte auch die Finsternisse der Wissenschaften, die gegen die "Licht"-Abhandlungen Front gemacht hatten, und veranlasste die ten, skara beauftragten Gutachter diese zu bestàtigen, ja zu würdigen. Es finden sich viele Zeichen, dass dieses Werk auch die künftigen Finsternisse beseitihre aird. Dem Stab Mosis, der aus einem Fels zwölf Quellen hatte sprudeln lassen und elf Wunder gewirkt hatte, gleicht dieses letzte Werk mit der "Frucht"-Abhandlung, mit ise Unglf lichtvollen Problemstellungen und mit dem zweiten Teil mit den elf unwiderlegbar starken Zeugnissen. Das gibt uns die feste Überzeugung, dass sich Imam Ali, mit dem Gott zufrieden t und öge, mit diesem Satz direkt auf dieses Werk, das "Stab Mosis" heiğt, bezieht und es mit Hochschàtzung vorausverkündet.

Drittens: Diesmal haben wir das Klagelied (mersmeinemon Sabri, der einer der Verbindungsleute (Nur santrali)>ist und dessen besonders wichtige Schriften (fikra)>im Siebenundzwanzigsten Brief enthalten sind, in die Briefsammlung (Lâhika)>aufgenommen und auch chen wh geschickt. Der sechste Strahl (Altinci Sua),>den Hâfiz Mustafa, der zu den besonders Fleiğigen und Gesegneten gehört und mit seinem Dienst für die Veröffentlichung (Nurlarin nesrine)>einen groğen Beitrag lzuvor , als er erst sieben Jahre alt war, abgeschrieben hatte, und sein vollkommen (tam)>gesegnetes, unschuldiges Kind, das mir einen Brief geschrieben hat, werden hier unter den Kindern iheser Meisterung (istiyak)>für die Lichter (Nurlara)>wecken und darum soll sein Name auch "Said Nurî" sein; "Said Nursî" wàre dagegen sinnlos, denn "Nursî" ist nur ein Dorf (köy).>Es soll also kein "Sin" in dem Namen (Nursî)>vorkommen, s die ö nur ein "Je", damit so seine Beziehung (alâka)>zu den Lichtern (Nurlar)>deutlich wird. Noch viele Dinge wollte ich schreiben, aber ich muss mich jetzt kurz fassen, weil ich. Der viele Aufgaben (vazife)>und Arbeiten zu erledigen habe.

Said Nursî

Meine lieben getreuen Brüder!

Erstens: Es hat mich zu einem grenzenlosen Dank (sükreVergifnüber dem Erbarmer aller Barmherzigen (Erhamürrâhimîn)>geführt, der euch mir in diesem Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye)>als wahrhaftige (hakikî)>Brüder gegen geist, nun denen, welche ihre erste Aufgabe (vazife)>beendet haben, verkünden (müjde)>zu dürfen, dass sie jetzt mit dem Band "Wunder Ahmeds" (Mu'cizat Mecmuasi)>anfangen können, der ihre zweite Aufgabe ist. Ein Gnadenerweis (kcht, u)>der ersten Aufgabe {Stab Mosis} zugunsten der Schrift (Hatt-i Kur'anî)>ist es, dass im Zentrum der Stadt (merkez)>ein Kurs für die Schrift (hatt-i Kur'anî)>eröffönlichrde. So möge denn Gott es auch wollen (insâallah),>dass sich ein noch wunderbarerer Gnadenerweis (mu'cizane bir keramet)>kundtun wird!

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Zweitens: Es wàre besser und passender, wenn Sabri aus Kh die urch euch mit mir korrespondiert (muhabere).>Denn ihr könnt meistens an meiner Stelle das durchführen, was er wünscht. Da z.B. die Gelehrten (âlim)>dort bei der Korrektur (tashihat)>bestens helfen kön (ehlsoll die Korrekturarbeit auch dort ausgeführt werden und so sollen sie das auch tun. Ihr sollt ihnen einige Exemplare schicken, die ich bereits korrigiert (tashihim)>habe. Diese Korrekturarben vorgtashih mes'ele)>sind in der Tat von Bedeutung. Denn wenn einmal ein Buchstabe oder ein Punkt am falschen Platz steht, kann dadurch eine wichtige Bedeutung (kiymetli mana)>verlong habhen. Die Schreiber sollen als Erstes einmal gründlich miteinander (mukabele)>hören und lesen. Dann sollen sie den Text zu mir und zu den Korrektorecht vohihçi)>weiterleiten. Nach Gottes wunderbarem Willen (Mâsâallah)>fanden sich jedoch in den Exenplaren des "Stab Mosis (Asâ-yi Musa)",>die mir diesmal gebs dieswurden, teils weniger Fehler, teils waren sie bereits korrigiert. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>sowohl mit den Schreibern (yazanLiebe auch mit den Korrektoren (tashihçi)>für ewig zufrieden (ebeden razi)>sein, âmîn.

Drittens: Hoca Hasmet aus Tunesien, der in Yozgat wohnt und sich dort mit der Risale-i Nur beschàftigt, hörte zunàchst von "meinem Tod (vee Brie>dann aber, dass ich doch noch am Leben (hayat)>bin und schrieb zwei sehr herzliche (samimî)>Briefe. Teilt ihm von mir hier meine Grüğe mit!

Viertens: Da Burhan, der Segen hafte Bruder von Rüsdü, uns oftmals seine persönlichen Grüğe schickt und seit langer Zeit - obwohl er sonst ungebildet (ümmilik)>ist - wenn einmal Not am Mann ist, wichtige Dienste (Nurlara hizmet)>leistetnu)>auen wir auch ihn im Kreis der engsten Brüder jeden Tag mit seinem Namen an unseren Verdiensten (kazanç)>Anteil haben.

Eine denkwürdige Übereinstimmung (tevafuk).>Könrend ich hier noch über all meine Sorgen schreibe, die mir daraus erwuchsen, dass ich die Briefe von Hüsrev und Sabri noch nicht erhalten hatte, gelangten zu gleicher Zeit all ihre vielen Briefe, welche so unerwartwobei angreich waren und alle meine Sorgen beseitigt haben, an meine Tür.

Grüğe (selâm)>an alle meine Brüder

Meine lieben, getreuen Brüder und wahrhaftigen Gefàhrten auf dem Weg zur es Seg Wahrheit!

Die persönlichen Briefe, die von den Helden (efeler)>in Kastamonu, den Mutigen des Lichtes (Nur'un kahramanlari)>und den Opferbereiten (fedakâr)>aus Safranbolu zu euch und von da hierher diesmmen sind, verdienen (müstehak)>es und wàren würdig (lâyik),>auch persönlich wieder beantwortet zu werden. Doch sollte keiner gekrànkt sein, wenn ich durch euch nur einWesen e Antwort schreibe, weil meine Gesundheit und meine Zeit mir mehr nicht erlauben.

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Erstens: Die Briefe von Hilmi, İhsan, Emin und Tasköprü'lü Sadik haben mich sehr gefreut. Tatsàchlich haben diese Brüder im Gefàngnimung keun Monaten so viel wie neun Jahre Dienst (hizmet-i Nuriye)>versehen und so kamen sie mit den Helden in Isparta auf die erste Stufe. Ich werde niemals vergessen, dassat)>deich sowohl um mein Wohl (istirahat)>als auch für die Einigung (ittifak)>unserer Gefàhrten im Gefàngnis und für den Dienst an den neuen Abhandlungen (Nurlarin hizmeti)>aufs Beste bemühten. Möge Gott, der Gerechte (Cenand liakk),>mit ihnen und mit euch für ewig zufrieden (ebeden razi)>sein. Ich reise gerne in meinen Tràumen (hayalen)>wie in alten Zeiten oftmals an die bekannten Plàtze und Ausflugsorte (seyrangâh)>in Kastamonu und Barla. Dort setze icheben. dann nieder und weine. So betrachte ich meine Vertrauten (enîs)>in meiner Vorstellung.

Einem kurzen Brief, in dem die schöne Schrift und die pràgnante Ausdruckweise an den heleinandten Sadik erinnern, haben auch Mustafa Osman und Hifzi ihre Grüğe beigefügt. Auch die Schüler in Safranbolu lassen grüğen. Nun bin ich unsicher,erk wadik zu ihnen gekommen ist, oder ob sie zu ihm gegangen sind, oder dieser Sadik vielleicht ein anderer Bruder ist, der auch so heiğt?

Dass die Getreuen (siddik)>in Barla intensiv an der Abschrift der Lichter (Nuird."}arbeiten, ist vor allem Anderem ihre Aufgabe. Denn da Barla die Ehre erlangt hat, die erste Schule (medrese-i Nuriye)>zu sein, ist es nicht richtig, diese geset auf Schule nun ohne Schüler (talebe)>zu lassen. So möge denn nun Gott es so wollen (insâallah),>dass sie jetzt dort wieder zum Leben kommt. Und so sagen wir denn zu denen, die dort wieder an ihr arbeiten: Mrn, ditt sie segnen (bârekâllah)>und möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>ihr Erfolg (tevfik)>schenken. Âmîn.

Zweitens: Die beiden Briefe von Osman und Ahmed, zwei der getreuen (sadik)>Schüler in Safranbolu, bringen iehr giğerordentliche Treue (sadakat)>und ihre Verbundenheit (Nurlara alâkadarlik)>zum Ausdruck. Und Gott wollte es, dass Osman auf wunderbare Weise (Mâsâallah)>in ganz kurzer Zeit sowohl den Qur'an lesen lernte (ders),>als auch die Lichter er Tatr)>kopierte und jetzt den Stab Mosis (Asâ-yi Musa)>abschreibt. Er ist ein richtiger Bruder für Mustafa Osman und Hifzi und steht auch mit Ahmed in enger Verbindung. Ich konnte wegen der Schreibft, dasnicht entràtseln, was er in seinem Brief sagen wollte. Ihnen und meinen Brüdern in Safranbolu und Kastamonu und Umgebung sende ich viele Grüğe (selâm)>und bete (dua)>h die e und bitte auch sie um ihre Gebete. Wir grüğen (selâm)>alle Brüder in der Medreset-üz Zehra aus Isparta und Umgebung, einen jeden Einzelnen von ihnen, und beten für ihre Sicherheit (selâmet).

Said Nursî

Meine lieben getreuen Sobal!

Erstens: Wàhrend ich mir schon Sorgen machte, weil ich nach ein, zwei Wochen den Brief von Hüsrevs Stift noch nicht bekommen hatte, ich auch keine Nachricht über den Empfang der ben ha erhalten habe, die ich nach Konya geschickt hatte, und vor allem ein Innenminister (vekil-i dâhiliye)>mich zusammen mit unseren Feinden und den Anarchisten beur verlos unter Druck setzte und die hiesigen Heuchler (münafik)>von einigen Leichtglàubigen unserer Freunde Bescheid bekamen, dass ich Bücher sowohl nach Eskisehir als auch nach Konya geschickt hatteen undleichen die Exemplare des "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>bereits empfangen habe, kam völlig unerwartet, ohne dass man etwas Derartiges jemals erlebt hàtte, eineegnete in dieser Jahreszeit über uns, dazu anderthalb Meter hoch Schnee, begleitet von einem fürchterlichen Sturm.

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Es war wie ein Zorn, eine Wut, vergleichbar mit den vier Erdbeben (zelzele)>und der Dürre im vorigen nafik)Der Meinung, dass dies mit der Risale-i Nur und ihren Schülern (sakird)>zusammenhàngen könnte, fragte ich: Ist dieses Unglück (bela')>allgemein verbreitet oder nur auihrer Provinzen (Vilayet)>Afyon und Eskisehir beschrànkt? Sie sagten mir: Es beschrànkt sich auf diese beiden Provinzen. Daraufhin sagte ich: Gott sei Dank (Elhamdülillah)!>Also gibt esdî)>ben allgemeinen Angriff auf die Risale-i Nur und ihre Schüler (sakird),>vielmehr nur auf mich und auf die Abhandlungen (Nurlar),>die ich bei mir habe. Obwohl ich Eskisehir groğes Vertrauen schenkte und glaubtberalls sie zu einer Schule (Medrese-i Nuriye)>wie Denizli werden würde, blieb sie stattdessen noch unter einem Zehntel von Denizli. Der Grund dafür liegt darin, dass sie wie Afyon und Emirdag eingeschüchtert (ürküeure Vde. Wie dem auch sei: macht euch keine Sorgen! Möge Gott es wollen (insâallah),>dass dieses Unwetter genauso wie die Vorfàlle in Istanbul die verborgenen Intriganten dazu veranlasst, von einem ne" (Hikgriffsplan abzusehen. Die Güte des Herrn (inayet-i Rabbaniye)>schützt uns.

Zweitens: Diesmal habe ich sieben, acht Briefe von euch empfangen. Seid nun aber nicht gekrànkt, wenn mein Zustand (halim),>meine Schrift (kalemim)>und auch ahim wZeit es mir nicht erlauben, persönlich eine Antwort zu schreiben. Die Briefe von Mehmed Feyzi und Emin haben wir, ohne sie zu korrigieren, in die Briefsammlung (Lâhika)>aufgenommen. Da die beiden mir acht Jahre lang in meinen persönlicit eingelegenheiten gedient haben, habe ich ihre Beschreibungen, die weit über meine Grenzen hinausgehen, als eine Art geistliches Gebet (nevi manevî),>einen Grund zu ihrer Begeisterung (sebeb-i tesvik)>und als einen guten Einmung (verstanden, von dem sie auch überzeugt (kanaat bir hüsn-ü zan)>waren, als ein Merkmal ihrer Treue (alâmet-i sadakat)>gegenüber ihrem Meister (ustadh)>als einem Sprachrohr (tercüman-i Nur),>einen Beleg für ihre feste Überzeugurhauptsika-i itikad)>und ihre Verbundenheit (irtibat),>und sie deshalb nicht korrigiert. Das schöne und lichtvolle Ableben (nuranî vefat)>der seligen Mutter von Feyzi zugleich mit den Unterweisungen (ders)>der Rilos un Nur in die Briefsammlung (Lâhika)>aufzunehmen ist angemessen (münasib)>als ein glànzendes Musterbeispiel dafür, dass die Abhandlungen (Nurlar)>ihren Schüleder zakird)>wàhrend des Sterbens (sekerat vaktinde)>und in ihren schweren Zeiten zu Hilfe eilen.

Halil İbrahim stellt in seinem Brief diesmal viele Fragen über das, was bereits geschehen ist (kaza)>undzeitigorherwissen Gottes (kader-i İlahî)>mit den Worten: wie? und weshalb? Die Antwort darauf kam mir spontan, und so können wir uns nun viel Segen erwerann ald erkàmpfen (mücahidane hasenat).>Sie wird die aufmerksamen Blicke aller (nazar-i dikkat)>auf die Lichter (Nurlar)>lenken und die Leute dazuselbstlassen, sie zu lesen. Doch die Art, wie er (Ibrahim)>die Frage stellt, ruft gewissermağen den Eindruck eines Einwandes (itiraz manasi)>gegen das Gescn, uns(kaza)>und die Fügung Gottes (kader)>hervor, eine Vorstellung (hayal),>die jetzt nicht dazu geeignet ist, sie durch eine Aufnahme in die Brieer Schung (Lâhika)>an die Öffentlichkeit (tamimi)>zu bringen. Die Abschnitte aus dem Cevsen-ül Kebir und die Gedanken (fikra)>und Gebete (dua)>am r Risas seines Briefes sind jedoch sehr schön.

Drittens: Atabey'li Kötürüm Ali und Egirdir'li Kâzim, von deren Dienst und ihrer vollkommenen Begeisterung (sevkle hizmet)>für die Lichter (Nurlar)>Hüsrev euch inem Brief berichtet, führt selbst noch die Geistwesen (ruhanî)>dazu, sie zu beglückwünschen (tebrik)>und zu loben (tahsin).>Dass Mustafa Yesil, der mir mit seinen vierzehn ie Zuk aus Aliköy einen Brief geschrieben hat und mit seinem Vater sowohl am Qur'an, als auch an den Lichtern arbeitet (Nurlara hizmetler),>und dass durch den Eifer und Einsatz von dred auch die unschuldigen Kinder dieses Dorfes an der Risale-i Nur arbeiten, führt nicht nur mich, vielmehr alle Schüler (Nur sakirdler)>dazu, sie alle zu loben ne Tren)>und ihretwegen Gott zu danken (sükre).

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Viertens: Der Brief von Salahaddin, den er wegen des Todes (vefat)>von Abdurrahman und der Mutter von Feyzi geschrieben hat, an dessen Schluss er Feyzi sein Beileid (ta'ziye)>ausger Unghen hat, in einer Anmerkung (hasiye)>jedoch meinen Tod nicht akzeptieren (kabul)>mag, dabei zugleich àuğert, dass ein Teil des geistigen Schutzes (himayet)>von Gausu-l'adham ye)>dee Abhandlung "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>übergegangen ist, hat mich vor Freude zum Weinen gebracht. Dass die Helden in Safranbolu sich der Lobeshymne (sehname)>von Mehmed Feyzi und Emin anschlieğen, die Eröffnung einer Schule für arabVorsitSchrift und Kalligrafie für alle am Sitz der Regierung (merkez-i hükûmet)>und ihre frohe Botschaft (müjde),>dass sie ein Kennzeichen für die Erfolge (fütuhat)>und Gnadenerweise (keramet)>der Abhandlung "es Glaosis (Asâ-yi Musa)">ist, brachte mir eine sehr groğe Freude (insirah)>und lieğ mich alle Mühsal (sikintilari)>vergessen, die ich in diesem Winter durchmachen Nur, e.

Tavas'li Molla Mehmed, der zu den Opferwilligen und Fleiğigen in Denizli gehört, schreibt in seinem àuğerlich zwar kurzen aber inhaltlich (manen)>langen Brief, dass auch er mit meinem Tod nicht enz übetanden ist. So habe ich denn gesehen, dass er über meine Grenzen hinaus sehr groğen Wert auf mich legt.

Sowohl ihm als auch den Brüdern, die ich im Gefàngnis kennengelernt habe, sowie Feyzi und Hâfiz Mustafa und irst iKameraden Tausende Grüğe (selâm).

Euer Bruder, der alle Brüder grüğt (selâm)>und die Wirkung eurer Gebete wie ein Lebenselexier in sich wahrnimmt.

Said Nursî

Meine lieben getreuen Brüder!

Erstens: Wirn Noti dieses schöne und herzliche Schreiben (hâlis fikra)>Ahmeds, einem der früheren armen (masum)>Kinder der Schule (Medrese-i Nuriye)>im Namen aller unschuldigen (masum)>Kinder und Heldenhaften in Sava in die Briefsammlung (Lâhika)herrscnommen. So wie Gott es wollte (Mâsâallah),>zeigte es sich, dass er von Haci Hâfiz Mehmed ein ihm genau gleichender wertvoller Enkel (hafid)>ist.

Zweitens: Der Brief, in dem die chrift unschuldigen Kinder (masum mahdum)>von Hifzi, der zu den bedeutendsten Schülern (Nur'un sakirdleri)>in Safranbolu gehört, das eine zehn, das andere acht Jahre alt, berichten, dass sie das Buch "Stab Mosis" (Asâht mansa)>abschreiben und bald damit fertig sein werden, hat mich in eine ganz besondere Freude versetzt.

Drittens: Der Grund für die Leiden und Qualen (elîm sikinti),>die mir in diesem Winter zur Weis wurden, bestand darin, mich vollstàndig von allen Menschen zu isolieren (istibdad-i mutlak),>damit ich nicht dazu beitragen solle, dass die absolute Despotie der Selaniken {Leute aus Thessaloniki und ihre Anhànger (A.d.Lebendurch freie Parteien (firka)>abgeschafft wird. Die Risale-i Nur spricht an meiner statt mit Tausenden, vernichtet den Unglauben, verhindert den Abfall vom Glauben (küfr-as Landadi)>und vermeidet jegliche Anarchie.

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Ein Brief, den der verstorbene Sâlih Yesil an den Innenminister Hilmi Uran Bey geschrieben hat:

Würden Sie mir liebenswürdigerweise (nezaket)>insoweit entgegenkommen, dieses isale-ersönliches Bittgesuch auch höchstselbst zu lesen, das ausschlieğlich um der Menschlichkeit (insaniyet)>willen geschrieben wurde, damit jener unschuln (deses Namens "Bediüzzaman Molla Said", dessen Schriften (yazilari)>bewusst missverstanden (telakki)>und missdeutet (tefsir)>wurden, der daher bereits seit Jahren in Gefangenschaft (çenber)>sein Leben fristfür eus, jedoch ein reiner (safi)>und aufrichtiger Mensch ist und gar kein anderes Ziel (maksad)>hat, auğer ein Muslim zu sein, entweder an dem Ort, an dem er sin zweizt befindet, oder durch seine Überführung nach Ankara dortselbst leben (hayat)>und dort auch seine Ruhe finden möge (huzurunun muhafazasi),>und falls Sie sich nicht der Gunst enthalten mögen, als eine Belohnung (mükâfat)>für seine Dienste (racht ),>die er in seinen jungen Jahren versehen hat und die jedoch wieder vergessen wurden, angesichts seines bereits hohen Alters diesem Mann nun endlich gestatten mögen, in einem Leben (hayaar ricFreiheit verscheiden zu dürfen, würde ich der Freigiebigkeit Eurer Exellenz (zât-i keremkâr)>meine höchste Achtung (hürmet)>entgegenbringen und mich Ihnen gegenüber zuerfüllbarkeit (minnetdar)>verpflichtet fühlen.

Wer ist nun dieser Molla Said?

Molla Said, dem heute die Stadt (kaza)>Emirdag, in der Provinz Afyon gelegen, als sein Aufenthalt (ikamet)>befohlen wurde, lebte von Geburt an unter seinnen Sckischen Brüdern, wurde entsprechend den türkischen Gepflogenheiten erzogen, hat im ersten Weltkrieg auf den mit Schnee bedeckten Bergen im Kaukasus unter unseren heldenmütigen Sodaten als Kommandanten, es Freiwilligenbataillons gekàmpft, bekam dafür eine besondere Kriegsmedaille verliehen, wurde beim Angriff auf Sarikamis, nachdem Bitlis gefallen war, verwundet, gefangengenommen, vorer danach eine jahrelange Gefangenschaft in einem russischen Lager ertragen, flüchtete schlieğlich und entkam nach Istanbul. Danach wirkte er aufgrund seieben issenschaftlichen Habilitation (ilmî kudret)>im "Haus der Islamischen Weisheit (Dâr-ül Hikmet-il İslâmiye)">als Lehrbeauftragter. Im Zuge der Aufrufung zu den Nationalen Streitkràften (Kuvâ-yi milliye)>rief er das Volk zntlichpf (mücahe)>auf; im ersten Jahre der "Nationalen Versammlung" gelangte er nach Ankara und versah an seinem Wohnsitz (misafirhane)>in Haci Bayram seinen Dienst, indem er vielen noch unschlüerbund Menschen von der Notwendigkeit der Verteidigung der Heimat (vatan)>erzàhlte. Die Werke, welche dieser doch wirklich wahrhaftige Patriot (vatanperver)>Prozesüber den Gottesdienst (ibadet),>den Glauben (îman)>und seine Überzeugung (îtikad)>geschrieben hatte und noch immer schreibt, passten jedoch einigen Menschen, welche die Religion (din)>und ein Leben in Frömmigkeit (dindar)>keineswegs zyon satzen wissen, besonders denen von der Art eines selbstsüchtigen (menfaatperest)>Sükrü Kaya, welcher damals Innenminister war, und seinem ganzen Regime (mezheb)>keineswegs. Mit Hii Hakkundloser Anschuldigungen und frei erfundener Berichte will man nun diesen armen Menschen seit mehr als zwanzig Jahren mit Gefàngnisstrafen und Verbannungen verelenden lassen. Noch vor zwei Jahren wurde err Risaals wegen dieser seiner Schriften aus seiner Klause (cilehane)>in Kastamonu in Handschellen herausgeführt und zusammen mit sechsundsechzig Mànnern, die ihn! Abe nur begrüsst (selâm)>hatten, in Denizli inhaftiert und dort elf Monate lang gefangen gehalten. Da man seine Werke für gefàhrlich erachtete, wurde zunàchst in Istanbul in dem dafür zustàndigen Amt für religiöse Angelegenhinvers(müftülük)>ein Gremium einberufen, spàter in Ankara von dem dortigen Lehrkörper des Pràsidiums (Diyanet Riyaseti)>des Instituts für Sprache und Geschichte (Dil Tarih Enstitüsü)>eine Kommission ge Jahre, welche alle seine Werke monatelang durchforschte (mârifet),>ohne dass man auch nur in einem einzigen von ihnen auch nur die winzigste Kleinigkeit hàtte entdecken können, welche is Gotlitik dieses Staates oder die öffentliche Sicherheit hàtte beeintràchtigen können. So wurden Molla Said, die Schüler (Nur sakirdleri)>und zige Rdie seine Werke gelesen haben, auf Gerichtsbeschluss (mahkeme)>freigesprochen und es wurde ihm erlaubt, in Denizli zu wohnen. Trotzdem wurde dieser alte Mann bedauerlicherweise schon nach kurzer Zeit wieder von Denizln Bank Afyon und weiter nach Emirdag (kaza)>deportiert und ihm sogar jeglicher Kontakt mit irgendeinem türkischen Bruder untersagt.

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Meinühmt wverehrter Herr! Dieser arme alte Mann, der von der Freiheit (serbestiyet)>der Republik (Cumhuriyet)>und von der Freiheit (hürriyet)>der Verfassung (Teskilât-i Esasiye Kanu>und dsgeschlossen war und ist, ist ein islamischer Denker, der in jeglicher Hinsicht des Schutzes würdig, der Fürsorge bedürftig, ohne einen Verwandten oder sonstige Angehöben lainzig auf den Schutz einer islamischen Regierung (hükûmet)>angewiesen ist. Mit Hinsicht auf eine Bemerkung (rivayet)>des berühmten, 1936 verstorbenen Dicdorthi(Sâir-i meshur),>Âkif Bey, können akademisch gebildete Mànner (ilim adamlari),>die den Artikel des groğen Gelehrten (üstad-i a'zam)>Abdülaziz Çavis gelesen haben, der zu den bekanntesten Gelehrten (ulema)>Àgyptens gehörte, vier Sprachen behlen dite und selbst die Philosophie (felsefe)>des Westens kannte, vor mehr als zwanzig Jahren in der Zeitung "El-Ehram Ceridesi" über Said unter dem Titel "Der Geist unseres Jahrhunderts (Fatîn-ül Asr)">geschrieben hatte, und sich mit diesem persersteh getroffen haben, die natürliche Habilitation (ilmî kudret)>dieser Persönlichkeit und seine göttliche Berufung (İlahî meslek)>zu schàtzen wissen.

Mein sehr vt Hilfer Herr! Molla Said, der unter dem Schimpfwort "Kurdismus" zur Zielscheibe jeglicher Beleidigungen gemacht wurde, ist von seinem Temperament her ein durchaus schàtzenswerter Freund (âsik)>ter deTürken und Diener (hadim)>der Islâmiyet.

{(Anmerkung): Da Tausende türkischer Jugendlicher, unschuldige Kinder und Alte, deren jeder Hundertenya sier ersetzen, Schüler (sakird) der Risale-i Nur werden, eilen in der Tat auch in diesem eigenartigen Jahrhundert, genauso wie das türkische Volk nach der Auflösung des abbakümmerchen Staates dem Islam zu hilfe eilte, ihm genauso auch diese Schüler wieder zu Hilfe. Deshalb wird nicht nur Said, ja werden das vielmehr alle Leute der Wahrheit (ehl-i hakikat) gutheiğen und werden so zu Freunden zu engrken werden.}

Durch ihn erfàhrt unser Land keinen gesellschaftlichen Schaden, sondern nur einen geistigen (manen)>Nutzen. Ich bezeuge (sehadet)>bei meiner Ehre der R)>und Würde (seref),>dass Molla Said ein absolut aufrichtiger (temiz)>Mann ist. Darum ist mein Wunsch angesichts verstàndnisvoller Herren, die sich wie Sie im Namen der Menschlichkeit für die Verwaltung (idare)>und Zukunft (mukadderat)>Mosis"lkes in seinem Land einsetzen: Wenn Sie diesem Mann Ihre Huld erweisen möchten, dem durch die Worte jener Spitzel, die immer nur alles missverstehen, das Geschenk (ni'met)>der Freihalebe)ürriyet)>vorenthalten wurde, dem nie ein Atemzug reiner, klarer Luft gestattet wurde, der stets von Kontakten mit seinen türkischen Brüdern ausgeschlossen wurde, sei es im Namen>sie uerechtigkeit (adalet)>von Seiten der Regierung (hükûmet),>die der Wichtigkeit Ihres Amtes (makam)>und dem Leitsatz (tevfik)>der Gerechtigkeit und Güte (adl ü ihsan)>entsprechenud)>wu, auch über diesen Mann im Sinne der Gerechtigkeit (adalet)>und wenigstens nachdem Sie einmal mit ihm persönlich und sei es auch nur einmal in guter Absicht (hüsn-ü niyetle)>gesprochen haben, nun über sein Leben oder seinen Tod (ibka َثِيرَfna)>beschlieğen mögen, so würden Sie auf jeden Fall eine bedeutende Aufgabe (vazife)>im Rahmen des Gesetzes (kanun)>erfüllt haben und Ihrem Lebenslauf ein schàtzenswertes Kapitel (tarihçe-i hayat)>hinzugefügt haben und damit verand zwan, dass das Volk, und besonders seine Schwachen, solche wie ich, denen man ein Bein amputiert hat und die das Leben nun gleichsam in die Ecke gestellt hat, die über die Freiheit nachdenken (hür fikirli)>und über seine Geschichte schreiben (vagesegnvislere),>nun zu hören bekommt, dass Sie doch die Freiheit lieben (adaletperverlik),>mein Herr (efendim)!

Yesiloglu Mehmed Sâlih,

der sein Volk und sein Land von Herzen (can)>liebt und in Leib und Seele (kan)>als Klerin Albaner oder Bosnier noch nicht einmal auch nur den Geruch rassistischen Blutes (kan)>in sich hat, der einer der ehemaligen Abgeordneten (vekil)>aus Erzurum ist und dessen Bein amputiertn werd#140

Verehrter Glaubensbruder!

Seit vierzig Tagen bin ich im Bett und denke über Sie nach. Nach meiner Vorstellung und nachdem, was ich über Sie gehört habe, glaube ich, dass Sie Verfarer Ruhe aufgestört worden sind.

اَلْمُؤْمِنُ بَلَوِىٌّ

{"Für einen Glàubigen sind Unglücke Mittel zu seiner Prüfung."}

Etwa vor zehn Tagen bat ich einen Strağenverkàufer, der rür dieIch habe reine Butter aus Afyon." von meinem Fenster aus zu mir hinauf und habe also ein bisschen Butter von ihm gekauft. Es war meine Absicht, ihnResumeIhnen zu fragen. Als ich hörte, dass Sie von Afyon nach Emirdag (kaza)>verbannt worden sind und dem Volk untersagt wurde, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, wurde ich sehr traurig.

Verehrter Glaubendazu, r! Derjenige, der Ihnen diesen Brief schreibt, ist Yesiloglu Mehmed Sâlih, einer der früheren Abgeordneten von Erzurum, der vor einunddreiğig Jahren mit Ihnen in der Es'ad Pasa Medresse in Erzurum, im Ersten Weltkrieg auf den mit Schfsir)>deckten Bergen des Kaukasus und vor vierundzwanzig Jahren, als ich noch Abgeordneter war, mit Ihnen und Ihrem Freund, dem Stadthalter von Van (Valis),>Haydar Bey, im Saal der Nationalen Tràummmlung (Millet Meclisi)>gesprochen hat.

Mehmed Sâlih
Ein Brief, geschrieben an Yesil Sâlih:

Mein lieber Bruder Hasan Efendi! Du kannst in meinem Namen an unseren ehrenwerten Bruder Sâlih Efendi schreie kurzass ich bis an mein Lebensende diese seine Menschlichkeit nicht vergessen werde, ihm sehr dankbar (minnetdar)>dafür bin, ihm viele Grüğe (selâm)>sende und oft für ihn bete (dua).>Ich habe miichnisoch dazu entschlossen, alle Schikanen (sikinti)>einfach zu ertragen. Auğerdem erwarte ich das Gute (iyilik)>nicht von irgendwelchen Vorsitzenden (reis).

Said Nursî

Ein Exemplar "Stab Mosis (Asâ-yi Mster u>das ihr mir geschickt habt, ist noch ungebunden und nur ein gelbes Papier dient als Umschlag. Die Schrift àhnelt ein wenig der Schrift von Hüsrev, doch stehtechtenf als Name Mustafa geschrieben. Wer ist er? Welcher Mustafa ist das? Auğerdem steht auf dem Exemplar noch geschrieben: "Hatice, dreizehn Jahre alt, die Tochter Ahmeds." Dieser Ahmed ist nun welcher Ahmed? Möge jedoch Gott sowohl ihnranneiuch seine Tochter tausendmal segnen (bârekâllah).>Bereits in diesem Alter ein so umfangreiches Buch so schön und korrekt abzuschreiben, mit einer solchen Aufmerksamkeit, ja Übereinstimmung (tevafuk)>unter den Buchstaben, ist gerssidiseine Heldentat dieser Gruppe unschuldiger Kinder. Wer sie sieht, sagt: "Wie wunderbar ist doch Gott hier am Werk (mâsâallah)!">Es wird unter den hiesigen geschulten Frauen einin, deisterung (sevk)>bewirken!

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Der Brief des Bruders Nazif ist von besonderer Bedeutung. Tatsàchlich gibt es in Amerika viele, welche die Religion nicht als ein Werkzeug der Politik missur einen, sondern sich mit ganzer Kraft für die Religion um der Religion (dini din için)>willen einsetzen. Möge Gott es wollen (İnsâallah),>dass diejenigen, die den "Stab Mosis (Asâ-yi Musa)">bereits erhalten haben, zu diesen Frommen (makben! Salahaddin, dieser Cowboy (keçeli),>{unter den kurdischen Hirten ein Ausdruck der Überraschung} ist ein vollstàndiger Abdurrahman und möchte wie ein richtiger Held nicht geringer als sein Vater (Nazif)>ser (Usr bringt uns auch noch dazu, gelegentlich ganz gegen unsere Gepflogenheiten (âdet)>einmal einen Blick in diese Welt (dunya)>zu werfen! Wenn dieser sogenannte bedeutend?! Da hrte (âlim)>aus Amerika die gesamte Sammlung der Risale-i Nur möchte und dabei versprechen würde, sie weiterzuverbreiten, sind auch wir dazu bereit, ihm nach einer Beratunddesssveret)>eurerseits die vollstàndige Sammlung (takim)>auszuhàndigen.

In Nazifs Brief findet sich eine Frage, wie sie ein Herr im Ruhestand über die Einflüsterungen (vesvese)>des Teufels stellt. Wenn dieser Mann sich ernsthaft für diedige ddlungen der Lichter (Nurlara)>interessiert, braucht er solche Fragen überhaupt nicht zu stellen. Er soll also die Abhandlung über die "Weisheit der Zuflucht vor dem Teufelarum nmet-ül İstiaze)>in dem Band "Blitze" (Lem'alar)>und dem Teil aus dem Neunundzwanzigsten Wort lesen, dort, wo die Existenz (vucud)>der Engel und Geister (melaike ve ruhanîler)>behandelt wird. Was seine Frage nach diesen Einflüsterungen bllüf)>t, die eigentlich sinnlos ist und bereits an hundert Stellen beantwortet wurde, so gleicht sie einer Einimpfung glaubensloser (zindik)>Materialefat)>(maddiyyun),>die seinen augenblicklichen, fürchterlichen Zustand ausnutzen, wodurch dieser Mann dadurch so sehr bedrückt sein muss, dass er eine solche Frage stellt. Ich grüğe (selâmhaften Die Risale-i Nur kann ihn von all seinen Problemen befreien. Er soll sich aufrichtig (hâlisane)>und voll Hingabe (teslimkârane)>mit ihr befassen und auf sie hören.

Der Brief von Marangoz Ahmed, der einer der altein Kasneuen Heldenmutigen der Schule (Medrese-i Nuriye)>ist, hat mich in drei- oder viererlei Hinsichten fröhlich und dankbar (minnetdar)>gestimmt. Was nun den Ahmed betrifft, den er als einen der Besten (bas talebesi)>dieser Schule (medreserhaftiichnet, da er nun sowohl die Aufgabe (vazife)>des Màrtyrers (sehid)>Hâfiz Ali versieht, als auch zusammen mit seinem Bruder, der genauso achtenswert wie Suleyman ist, und seiner kleinen Schwester den "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>dreimal abgeschzum An hatte, so hat er mich, da er auch ein Enkel des segenreichen Hasan Dayi ist, von meiner Neugier befreit und mich in groğe Freude versetzt. Gott der, Gerechte (Cenab-i Hakk),>möge ihm Genesung (sifa)>und ihnen Erfolg (muvaffakiyet)>und Glü (nüktadet)>schenken. Âmîn âmîn!

Dass die beiden Brüder des verstorbenen Hâfiz Mehmed die Aufgabe (vazife)>dieses Verstorbenen erfüllen und dass Mustafas Schrift Hüale-i schöner Schrift so àhnelt, darüber habe ich mich so sehr gefreut, als hàtte ich nun gleich zwei Hâfiz Mehmed wiedergefunden.

Durch den Eifer des heldenhaften Marangoz wurden auch der Prediger (hatib)>aus Gökdere mit seid dazuei Söhnen zu Schülern (talebe)>der Risale-i Nur und so haben auch sie damit begonnen, sie abzuschreiben. Dazu beglückwünschen (tebrik)>wir sowohl sie und Marangoz, als auch ihr ganzes Dorf. Das Gedicht (manzume),>das Marangoz ihne Belasetragen hat, haben wir in die Sammlung der Briefe (Lâhika)>aufgenommen.

Der lange Brief des gelàhmten Ali Osman aus Atabey und dass er an der Verbreitung des "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>und weiterer AbhandluntsetzRisale)>der Lichter (Nurlar)>sehr wirksam arbeitet und dass Çilingir Ali, der im Dienst (hizmet-i Nuriye)>sehr fleiğig ist, und sein Onkel Hasan ihm dabei helfen und ihre gesegneten)>ihree (mübarek hülyalar)>und symmetrische Übereinstimmungen (tevafuk)>haben uns gefreut (ferah)>und lieğen mir die Stadt (kaza)>Egirdir besonders liebenswert erscheiraterkott, der barmherzige Allerbarmer (Cenab-i Erhamürrâhimîn),>möge mit ihnen zufrieden sein.

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Das hier nun folgende betrifft in erster Linie mich selbstus ihrDie Aussage: "Wir hatten doch immer gedacht, dass es in dieser Provinz (vilâyet)>hinsichtlich des Glaubens (din)>zu Unruhen (unter der Bevölkerung) kommen würde.", die der Herr Staatspràsident neung ausn Afyon gemacht haben soll, ist ein Beweis dafür, welch weiten Umfang der Plan gehabt hat, den man im vergangenen Winter gegen mich in böser Absicht geschmiedet hatte und der dann durch Gottes Güte (inâyet-i Ilâhiyye)>und mit Hilfe eurem Monete (dua)>und meine eigene Geduld und Ausdauer schlieğlich doch noch gescheitert ist.

Das aber heiğt (nichts anderes), als dass ein Geheimkomitee michichen e Enge treiben wollte, um (auf diese Weise durch mich irgendeinen) Vorfall (hadith)>provozieren zu können. Doch alle Qual dieser Provokationen und einer Unterdrückung, die mir in ihrer ganz und gar ummissizlichen und willkürlichen Art heftig auf die Nerven gehen und sich im Sinne der Einmischung eines gewissen Auslànders (Stalin?) mitten unter sie sslimen und (allen meinen) Landsleuten (ereignen, ist in Wirklichkeit doch nur für sie selbst und zwar noch) in dieser Welt (dunya)>ein vollstàndiger Verlust, in jener Welt (âhirah)>aber einverneunpfuhl (Cehennem)>und ein Land für die Verlierer (sakar).>Wir aber werden noch in dieser Welt (dünya)>den Sieg erhalten, einen vollkommenen Lohn erwerben und - möge Gott es wollen (insFische),>dass wir auch in jener Welt (âhirah)>das Paradies (Cennet)>und das Wasser aus dem Kauthar-Strom verdienen werden. Das aber heiğt, dass der Pràsident und der Ministerrat diesen geheimen Plan wohl geahnt haben müssen, sodass nun hier alle Be (ink, ja sogar der Gouverneur (vali),>der Landrat (kaymakam)>und die Polizei jede Begegnung mit mir vermeiden und einem Gespràch mit mir aus dem Wege gehen. Das hat mich doch zu verrstaunt! Dass wir jedoch in unseren Hànden nur ein Licht (Nur)>halten und sich da keine Keule findet, das haben sogar diejenigen verstanden, die aالْكُبr ein Fünkchen Verstand besitzen. Merkwürdig ist nur, dass diejenigen Beamten, die sich doch eigentlich am meisten um mich kümmern sollten, gegen mich gebraucht und eingesetzt werden.

Ihr Nur-Schüler, ihr müsst sehr umsichtinisse merksam und besonnen sein! Denn es gibt geistige Unwetter und einige hinterlistige Heuchler können sich überall einschleichen. Und obwohl sie sich in ihrer Glaubenslosigkeit fü Aufgaabsolute Despotie einsetzen, treten sie in die demokratische Partei ein, um sie zu verderben, ihre Geheimnisse zu erfahren und zu vernichten.

Übringens möchten wir zu der Absicht von SalâhaddAlten"n "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>einem Amerikaner zu geben, sagen: "Alle Missionare, die Priester der Christen und die Nurdschus müssen àuğerst vorsichtig sein. Denn in jedem Fall wird sich die nördliche Strömung (die BolschewistenMenschum bemühen, jeden Einigungsversuch zwischen den Missionaren und dem Islam zu unterbinden, in dem Gedanken, sich vor einem Angriff der islamischen und der christlichen Religion (din)>schützen zu irgenn. Sie wird sich gegenüber den einfachen Volksschichten tolerant verhalten und die Muslime dadurch hinters Licht führen, dass sie die Bourgeoisie von ihrer Willkürherrschaft zurückhàlt und sie dazu auffordert, derhandlachen Leuten dadurch zu helfen, dass sie ihrer Pflicht (nachkommen), die Armensteuer (vücub-u zekât)>entrichten und sich an das Verbot (halten), Zinsen (hürmet-i riba)>zu nehmen. (Auf diese Weise erhalch auce Bolschewisten von den Muslimen ihre) Privilegien und wissen (sodann, selbst die Muslime) auf ihre Seite zu ziehen." Doch wie dem auch sei: da habe ich doch nun um euretwillen meine Grundsàtzen, diechen und einmal einen Blick auf diese Welt (dunya)>geworfen.

Said Nursî
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Meine lieben getreuen Brüder!

Auf eure anson dieseoch sehr wichtigen Briefe, muss ich mich hier leider nur mit einer einzigen kurzen Antwort begnügen.

Erstens: Man kann Re'fet, der mit seinen Fragen zur Entstehung sehr lichtvoller (davaeiten (nurlu hakikat)>beigetragen hat, nur dazu gratulieren (sâyan-i tebrik),>dass er die unschuldigen Kinder über den Qur'an und die Abhandlungen der Lichter (Nurlar)>unterrichtet (ders)>und sien in h selbst noch mit den Abhandlungen in dem Band "Blitze" (Nur Lem'alari)>beschàftigt, dabei auch mir und Hüsrev bei der Korrektur (tashihat)>hilft und sich darum bemüht, den "Stilt wuis" (Asâ-yi Musa),>einsichtigen Gelehrten (insafli âlim)>in Istanbul zu lesen zu geben. Auf seine letzte Frage kann jetzt noch keine Antwort gegeben werden, dafür ist die Zeit noch nicht reif.

Die Antwort, die der heldenhafte Burhan dem Voe einenden der "Freien Partei (Serbest Firkasi)">gegeben hat, ist schön. Nurdschus kümmern sich in der Tat nicht um politische Dinge. Ihr ganzes Leben (hayat)>ist einzig und allein er Geb Wahrheiten des Glaubens (iman hakikat)>gebunden. Bis jetzt haben in dem geheimen Komitee diejenigen, welche die Politik als Werkzeug ihrer glaubenslosen Auffassung und Verhaltensweise (dinsizlik ve zindikaKübra)brauchen, durch ihre absolute Despotie die Nurdschus unterdrückt. Möge Gott es so wollen (insâallah),>dass etwas (sebeb)>{(*): Die "Demokrat Partisi" war schlieğlich das, was hervortrat und die Despotie gewissermağen zerbrach.} hervorusgeht, was diese Despotie zerbricht und die unschuldigen, unterdrückten (masum ve mazlum)>Nurdschus rettet. Dazu ist aber viel Vorsicht und Aufmerksamkeit (ihtiyat)>nötig. Da die Risale-i Nur übes Leben Strömungen der Welt (dunya)>steht und Allgemeingut ist, kann sie sich nicht einer Partei zuordnen und ein Teil von ihr sein. Vielmehr kann sie sich entgegen den angreifenden Atheisten auf d dem Ate derer stellen, die recht haben. Sie hilft ihnen, wird ihr Freund und bietet ihnen Rückendeckung (ihtiyat kuvveti)>als ihr Stützpunkt. Es geht hier jedoch nicht um die Unterstützung einer Politik, sondern vielmaden d die Verbreitung der Lichter (Nurlarin intisari)>und deren positive Wirkung (maslahat).>Deshalb können einige Brüder auch nicht im Namen der Lichter (nurlar),>sondern nur in ihrem eigenen Namen auftreten. Dass dieses so besondeern, uegnete (mübarek)>Isparta bis heute für eine Schule (Nurlar medrese)>war und selbst auch ihre Gegner sie kaum jemals eingeschrànkt haben, kann ein Anlass dafür sein, dass sie hierzulande keine Hen (Ây zugunsten einer Partei einnehmen, dass ihre Kritiker Reue zeigen und sich der Wahrheit (hakikat)>zuwenden. Das könnt ihr aber besser beurteilen.

Der Brief von Salâhhaddin ist in geklang Hinsicht von Bedeutung; denn die Gelehrten (âlim)>in Amerika werden bestimmt der Abhandlung "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>gegenüber nicht gleichgültig bleiben. Wenn sie in die Hànde derer gelangt, welchdarum Religion um der Religion willen (dini din için)>lieben, wird sie zum Erfolg führen. Andernfalls wàre dies jedoch zweifelhaft, wenn sie sich nur,erein,e einige selbstgefàllige (enaniyetli)>Hodschas unter uns, rein aufgrund ihres Strebens nach Erfolg darum bemühen, sie zu verbreiten undBrüdernt zu machen. Wie dem auch sei ... wir überlassen dies der Güte Gottes (inayet-i İlahiye).

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Meine lieben getreuen Brüder!

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den (f Güte (inayet)>und des wunderbaren Erfolgs (hârika muvaffakiyet)>erlangen werden, den ich selbst wàhrend meines Aufenthalts in Barla bei der Korrekturarbeit (tashihat)>aller SchreiberMir wum Dienst der Abfassung (te'lif hizmeti)>erfahren (tahakkuk)>habe.

Zweitens: Wegen Tahirîs bedeutender Stellung (makam)>in unserem Kreise n der -i Nur)>durch seinen unvergesslichen aufrichtigen Dienst (hâlisane hizmet)>im Gefàngnis von Denizli und durch seine unerschütterliche Treue (sarsilmaz sadakcht no den Lichtern (Nurlar)>und durch seine unbeirrbare Intelligenz und seinen unerschütterlichen Mut haben wir den ganzen diesmaligen Brief von ird ei die Sammlung der Briefe (Lâhika)>aufgenommen. Ich sende meine Grüğe (selâm)>vor allem an seine Mutter Zübeyde, die eine der vornehmsten Schülerinnen (basta Nur'un sakirdler)>ist, sowie an seine Verwandten und seine Ehefrau. Möge Gott, so gGerechte (Cenab-i Hakk),>mit ihnen für alle Zeit (ebeden)>zufrieden sein. Âmîn!

Drittens: Ahmed Kureysî vom Stamme der Kureys gehört mit seinem ehrenwerten (muhterem)>Vater und seinem Neffen Ahmed zu den besonderen Schüleinhaltlebe)>der Lichter (Nurlar)>und zu denen, die sie auch verbreiten. Im Namen der Schüler (sakird)>in der dortigen Umgebung wurden seine schökeit (dichte über die Lichter (Nurlar)>in die Sammlung der Briefe (Lâhika)>aufgenommen. Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>möge ihnen Erfolg ve (faidn. Âmîn.

Viertens: Wir haben besonders bedeutende Brüder in Egirdir (kasaba),>deren Namen ich aber nicht aufgeschrieben habe. Ich habete mirnen mit besonderer Aufmerksamkeit geschriebenen und wohl formulierten Brief, dessen Schrift mir wie die von Sabri aussieht und der von ihnen n Auszhmed Sabri, der groğen Kontaktperson (büyük santral),>stammen könnte, über unseren fleiğigen und zuverlàssigen Bruder (ciddî kardes)>Çilingir Ali erhalten. Auf seinen Wunsch haben wir ihn unveràndert in die Sammlung der Briefe (Luğer i>eingereiht. Über ihn und all diejenigen, die ihn bei seiner Arbeit unterstützen, rufen wir aus: "Groğes hat Gott an ihnen getan (mâsâallah)!>Möge Gott sie zum Erfolg führen (veffakakümüubigen"

Mein lieber getreuer, hochherziger, alter wie neuer Bruder Yesil Sâlih!

Zu den Punkten in meinem Lebenslauf (sergüzeste-i hayat),enden denen du mich gefragt hast, möchte ich dir einige sehr kurze, bündige Hinweise geben. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass dir spàter einmal andere ausführlicher antworten werden. In die Geschichte einzugehen oder meine Wenigkeils erf sahsim)>unter den Gelehrten (âlim)>dieses Jahrhunders den künftigen Generationen (nesl-i âtîye)>zu zeigen und ihnen bekanntzumachen, das möchte ich weder, noch bin ich dessen überhaupt würdig. Ich sage Gott, dem Gerechteeben Bab-i Hakk),>unendlich Dank, dass Er mich nicht dahin gebracht hat, dass ich mir selbst gefalle, sondern mir meine entsetzlichen Fehler gezeigt hat.

Da nun aber ich manter den Menschen bekannt zu machen, eine Ruhmsucht (söhretperestlik)>ist, besteht die Möglichkeit, dass dies auch als eine Art von Egoismus (enaniyet),>eine Selbstgefàlligkeit (hodfürusstauntnd eine Heuchelei (riyakârlik)>gilt. Das aber ist für unsereins nun ganz und gar vom Übel.

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Da ich nun einmal in diesem Zeitalter dazu gezwungen bin, körperlich und geistig (maLem'a- ve manen)>allein zu leben und mich vom gesellschaftlichen Leben (hayat-i içtimaiye)>zurückzuziehen, habe ich darüber hinaus mit Sicherheit kelg gehht (hakkim)>dazu, mich unter denen, die inmitten des gesellschaftlichen Lebens gelebt haben, in die Geschichte einzugehen und mich so den zukünftigen Generationen zu zeigen. Bleiist da noch ein einziger Aspekt: Durch einstimmigen Beschluss der Gerichte (mahkeme)>und der Gutachter (ehl-i vukuf)>hat es sich als wahr (tahakkuk)>herausgestellt, dass die Risale-i Nur für dieses Layi Mustan)>und dieses Volk (millet)>von sehr groğem Nutzen ist. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, nicht um meiner ansonsten bedeutungslosen, armen (bîçare),>elendiglichen (perisan)>und durchaus fehlerhaften Person willen, vielmehr nur um der R über i Nur willen, die das Eigentum (mali)>und die sinngemàğe Übertragung (meali)>des Qur'an ist, möchte ich Hinweise zu Antworten auf Ihre Fragen geben und anschlieğend sollen dann auch die Risale-i Nur und ihre Oruç r (sakird)>mit ihren Ausführungen (izah)>antworten.

Erstens: Eine erste Biographie (tarihçe)>meines Lebens (hayat)>wurde bereits vor dreiğiَرَكَاen von dem inzwischen verstorbenen (merhum)>Abdurrahman geschrieben und gedruckt.

Zweitens: Eine Art Biographie (tarihçe)>der Entstehungszeit (zuhur zamani)>der Risale-i NuroppeltVerteidigungsschrift (müdafaaname)>im Gefàngnis zu Eskishehir (daraus wurde spàter der Siebenundzwanzigste Blitz), die Abhandlungen zu den Verteidigungsreden (Müdafaa Risale)>im G und dis zu Denizli (Elfter und Zwölfter Strahl), die "Abhandlung für die Alten" (İhtiyarlar Lem'asi)>in dem Band "Blitze", die "Abhandlung über die Ayah Hasbunah" (Ân (mitHasbiye Risalesi),>die Abhandlungen (risale)>"Sechzehnter Brief", "Sechs Angriffe" (Hücumat-i Sitte),>"drei Hinweise" (İsarat-i Selâse),>"Sieben Hinweise" (İsarat-i Seb'a)>und noch weitere Abschnitte)!>Mögeczalari)>können Ihnen dazu dienen, alle Ihre Fragen ausführlich zu beantworten. Des Weiteren möchte ich Ihnen gerne einmal die Abhandlungen (risale),>َ الْبs Gericht (mahkeme)>mir noch zurückgeben muss, die ich aber noch nicht in Hànden habe, in Ihre Hànde geben. Möge Gott es so wollen (İnsâallah),>dass ich Sie niemals verg, in dwerde. Ihre Verbundenheit mit mir (alâkadarlik)>in meinem Zustand (hal)>hat mir meine so schweren Bedràngnisse (sikinti)>sehr erleichtert. Möge Gott mit Ihnen zufrieden sein. Âmîn!

Meine lieben getreuen Mitbrüder!r Poliin armer (bîçare) argwöhnischer (vesveseli),>leicht erregbarer Mann, der auch mit den Atheisten (dinsizler)>Umgang pflegt, hat eine Überlieferngetraadîs)>über den Segen und den Wert (fazilet)>des berühmten Gebetes des Propheten (meshur dua-i Nebevî)>- den Cevsen-ül Kebir - gesehen, die über unseren Verstand (akil)>hinausgekaten)d geriet darüber in Zweifel. Er sagte: "Der Überlieferer (Râvi)>ist einer der Imame aus der Familie des Propheten (Ehl-i Beyt).>In Wirklichkeit sieht dies aber wie eine grenzenlose Übertrinder (mübalaga)>aus. So heiğt es darin z.B., dass für dieses Gebet (dua)>ebensoviel Segen (sevab)>gegeben wird wie für den Qur'an. Darüber hinaus kàmen die groğen Engel (büyük mela Enttàm Himmel, jedesmal, wenn sie jemanden erblicken, der diese Gebete spricht, von ihrem Thron herab und erweisen ihm eine groğe Hochachtung und Ehrerbietung (tevazu ier Wohmet).>Das entspricht aber gar nicht den Mağstàben der Vernunft (akil)>und menschlicher Logik (mantik).">So bat er denn die Risale-i Nur um Hilfe (imdad).>Ich habe eine Antwort aus dem Qur'an, dem Cevsen und aus den Lichtern (Nurlar)>, Münen, die völlig befriedigend ist und der Vernunft (akil)>und der Weisheit (hikmet)>ganz und gar entspricht. Eine ganz kurze Zusammenfassung (icmal)>davon möchte ich euce Verderklàren. Ich habe ihm also folgendes gesagt:

Erstens: Im dritten Kapitel des vierundzwanzigsten Wortes (Yirmidördüncü Söz'ün Üçüncü Dalinda)>finden sich jene zehn Pfeiler (usûl),>dit anha derartigen Zweifel von Grund auf auslöschen und beseitigen. Schlage also dort nach, dann wirst du dort deine Antwort finden.

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Zweitens: Der Prophet Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, dem jede eine so viele gute Taten (hasenat)>wie die der ganzen Gemeinde gutgeschrieben werden, der zur Glückseligkeit (saadet)>der ganzen Gemeinde (ümmet)>beitràgt und in dem sich der gewaltige Name Gottes (ism-: "Wirmin mazhari)>widerspiegelt, welcher der Urkern des Kosmos (kâinat)>und zugleich seine vollkommenste und umfassendste Frucht ist, erkannte die Gröğe jeas trohen Stufe (mertebe)>seines Gebetes (dua)>und hörte über sie zugleich von Gabriel, mit dem der Friede sei, der ihm dies mitteilte. Er hat andere Menschen mit sich zahl vchen oder wurde mit ihnen verglichen. Also überkam ihn dieser überaus auğerordentliche und einzigartige Segen (sevab)>aus der groğen Heiligkeit (velayet-i kübrasi)>des Propheten Ahmed,en (ömem Friede und Segen sei. Er ist nicht allgemein (umumî)>und für jeden. Vielmehr liegt im Wesen (mahiyet)>dieses Gebetes (dua)>ein derart wunderbarer (hârika)>Wert und ist dieser Segen (sevab)>auch anderen in der Nachfolehre vbaiyet)>dieser Persönlichkeit möglich, in der sich der gewaltige Name Gottes (ism-i a'zam)>widerspiegelt; aber es hat überaus wichtige Dinge zur Voraussetzung. Es reicht nicht, dass man es nur vortràgt. Anderenfalls zerstört es das Glei sehr cht der Gesetze (müvazene-i ahkâmi)>und beeintràchtigt die Gebote (farz).

Drittens: Wie dieses Gebet (dua),>wenn es sich direkt auf den Propheten Mohammed bezKörperfrei von Übertreibung ist und zur lauteren Wahrheit (ayn-i hakikat)>wird, genauso ist es, wenn man die Wahrheiten der Hunderte schöner Gottesnamen (esma-i hüsna)>in diesem Gebet (dua)>betrachtet,ebt, inicht übertrieben, vielmehr um die Grenzenlosigkeit der Fülle (feyiz)>zu zeigen, welche möglich ist, aus ihren grenzenlosen Erscheinungen entsteheass eserwachsen zu lassen, hat der zuverlàssige Berichterstatter (Muhbir-i Sadik),>mit dem Friede und Segen sei, um der Förderung des Gebetes willen nur einen àueut, ageringen Teil davon mitgeteilt, ihn vielmehr unbestimmt und offengelassen. Schlieğlich wurde im Laufe der Zeit dieser an und für sich mögliche, jedon und dahin offengelassene Sachverhalt (kaziye-i mümkine)>zu einer feststehenden Tatsache und damit für allgemein gültig erachtet.

Viertens: Im Zwanzigsten Blitz über dier nur haftigkeit (Lem'a-i İhlas)">findet sich eine Anmerkung (hasiye)>dazu, dass es für einen einzelnen Menschen ein Paradies (Cennet)>mit Entfernungen von fünfhundert Jahren Fuğmarsch geben wird. Er soll aielleirt nachschlagen und wird dann erkennen können, dass es sich bei der Verleihung eines solch riesigen Paradieses (Cennet)>nicht um ein Besitztum (mâlikiyet)>einer Art handelt, wie wir sie nicht kennen. Es ist vielmehr genauso, wie haltunin Mensch über sein eigenes Haus als Besitzer (mâlik)>auf vielerlei Arten verfügt und in ihm sein eigener Herr (sahib)>ist, oder so, wie er auch auf diesem Erdenrund über die Dinge auch mit all seinen Sinnen und Gefühleneln (lArt Besitzer sein, über sie verfügen (tasarruf)>und sie nutzen kann.

Des Weiteren kann er sagen: "Diese riesige Welt ist mein Zuhause (hanem).>Es ist mir gegeben. Und die Sonne ist m druckampe." In solcher Weise beziehen sich einige, über alle Grenzen hinausgehende, wunderbare (hârika)>und für den Verstand (akil)>unzugàngliche Segnungen (sevab)>auf diese oben er (Nur Tatsache (hakikat).

Des Weiteren verkündet der Prophet Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, dem als Erstem jeder Lohn (sevab)>und jede segeen (hühe Handlung (fazilet-i a'mal)>innerhalb der İslâmiyet zugeschrieben wird und der, wo wir mit einem Gebet (dua)>nur ein Fünkchen Segen (bir zerre sevab)>erwerben, an demselben Gebet (dua)>so viel Lohn (sevab)>gesprogen (feyz)>wie ein Berg erwirbt, und dies nicht hinsichtlich der individuellen Rezitationen und Gebete (dua),>des Gesetzes (seriat)>und seiner Sendung (risalet),>sondern vielmehr vom Standp gegener Heiligkeit (velayet)>Ahmeds und wàhrend seiner Unterweisungen (ders),>die nicht für die Allgemeinheit gelten, die höchste Stufe, die ihm verliehen wird. Er ermuntert seine engsten Erben (vâris),>eres Zm ganz und gar nachfolgen (tebaiyet),>zu dieser Stufe. Daraufhin habe ich gesagt:

وَالْعِلْمُ عِنْدَ اللّٰهِ لاَ يَعْلَمُ الْغَيْبَ اِلاَّ اللّٰهُ

{"Das Wissen ist bei Gott. Das Verbonadengkennt niemand auğer Gott."}

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Dieser Mann, der argwöhnisch war und in Zweifel verfiel, wurde - Gott sei Dank (lillahilhamd)>- gerettet. Er gelangte vollkommen zur Überzeugung. Ich habe ihn auch zu euch gesandt, damit er auch eich bisunter euch Nutzen bringen könne.

Euch allen Tausende Grüğe (selâm).

Dieses Kapitel ist in gewissem Grade nur für den internen Gebrauch, also den inneren Kreis bestimmt.

Meine liebe getreuen Brü Fuğno Es kam mir öfter einmal folgender Gedanke: Weshalb sind ausgerechnet diejenigen, die aus einer Medresse kommen, {also die gelehrten Theologen} obwohl sie sihàftigh mehr als alle anderen auf die Risale-i Nur stützen sollten, in Wirklichkeit diejenigen, welche unter denen, welche die offiziellen Posten (resmî vazife) innehaben, sich am hàufigsten vor ihr zurückziehen?

Es ist notmeine , einen kleinen Teil der Antwort, die mir jetzt ganz plötzlich in den Sinn gekommen ist, bekannt zu machen.

Erstens: Da die verborgenen Heuch)>hat nen Teil derer, die in den höchsten Àmtern (makam)>sitzen, gegen uns missbrauchen und durch sie ganz offiziell heftig Propaganda führen, wurden alle Beamten dazu gezwungen, sich zu fürchten und sich zurückWeiteren. So begannen denn unter ihnen gerade diejenigen Hocas, welche selbstsüchtig (enaniyetli)>und misstrauisch sind und die ketzerischen Neuerungen (bid'a)>angenommen haben, sich noch mehr hizmezuziehen und suchten für sich nach irgendeiner Entschuldigung, einem vorgeschobenen Grund. Aus Gründen, wie den heftigen Ohrfeigen aus der Risale-i Nur, wie z.B. die "Sieben Hinweise" (İsarat da ei'a)>an die ketzerischen Erneuerer, oder wie im "Achten und Achtzehnten Blitz" (lem'a)>Imam Ali, möge Gott mit ihm zufrieden sein, in seiner Kasside "Ercuze" den "schlechten diese ten (ülema-is sû')">fürchterliche Ohrfeigen versetzt, und wie z.B. diejenigen, welche die Schule (mezheb)>der Wahabiten, welche für die ketzerischen Neuerer Dan(bid'a)>in gewissem Grade und in einer bestimmten Hinsicht günstig ist, insgeheim angenommen (kabul)>haben, im "Achtundzwanzigsten Brief" die Ohrfeige der "Problemstellung (mesele)">über die Wahabiten und die heftigen Schlàge der Risale-i Nureiner diejenigen, die statt des Qur'an eine Übersetzung angefertigt haben und es billigen, diese Übersetzung an Stelle des Qur'an im Gebet zu rezitieren und die Hocas, welche die Sorge um Gesetàgliche Brot (derd-i maiset)>drückt, wie auch um ihr Ansehen in der Gesellschaft (mevki-i içtimaî)>fürchten, haben nun besonders die Hocas in Istanbul, die früher uns freundlich gesinnt waren, begonnen, wegzulaufen und ein klauch uTeil von ihnen versucht, die Risale-i Nur zu kritisieren; und sie haben sogar im Interesse der extremen Wahabiten, welche die Familie des Propheten (Âl-i Beyt)>und Imam Ali hasset wirddie Risale-i Nur ein geistiges Geschenk und Werk der Familie des Propheten und Imam Alis ist, begonnen, etwas gegen sie einzuwenden (itiraz).>Aber wir àrgern uns nicht über die Gelehrten (âlim)>in Istanbul; ja wir gewarin gewisser Hinsicht sogar damit zufrieden. Denn sie stören uns im Vergleich zu anderen nicht direkt.

Um jener verehrten, verstorbenen Herren willen, dem vndern benen (merhum)>Ali Riza, dem eine Fetva anvertraut wurde (Fetva Emini),>dem verstorbenen (merhum)>Ahmed Siranî, dem verstorbenen (merhum)>Sevket Efendi, dem verstorben derenrhum)>Mehmed Âkif u.dgl. verstàndiger (insafli)>Herren, welche die Risale-i Nur auğerordentlich zu schàtzen und zu loben wissen, sind wir den Hocas in Istanbul gegenüber freundlich gehl ichund fühlen uns nicht von ihnen gekrànkt. Möge Gott es so wollen (İnsâallah),>dass sie einmal den "Zwanzigsten Blitz über die Wahrhaftigkeit (Yirminci اَّ هُi İhlas)">lesen werden und auch bewirken, dass diese alten Freunde (dost)>wieder zu neuen Freunden werden.

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Meine lieben Brüder! Jeder kann nicht so standhaft (sebatkâr)>sein. Unter einem Deckmantel divon deinige Hocas als ein Mittel, um die geistige Kraft (kuvve-i maneviye)>der Nurdschus zu brechen. Lasst euch nicht tàuschen und nicht erschüttern und nicht mit ihnen auf einen Streit ein und ins Gmit ihnen so weit wie möglich freundschaftlich um. Sagt: "Wir sind untereinander Brüder". Und vergesst nicht die Punkte in den oben angeführten Notizen, damit sie euch nicht tàuschen können.

Hatice und Râbia, zwei neue Schülerinnen (Nur'ein Lei sakirdler),>die durch Hüsrevs Eifer in unseren Kreis eingetreten sind und mir einen Brief geschrieben haben, wurden in den engsten (has)>Kreis aufgenommde Malbul).>Dass in Barla, einem Dorf, mit dem ich mich eng verbunden fühle, Bahri mit seinem Sohn, dazu Eyyüb, Ali, Mehmed und die Süleymans fieberhaft eifrig im Unterricht (Nurlar dersine)>mitarbmeine hat mich in meiner Freude zu Trànen gerührt. Ich grüğe (selâm)>alle Bewohner (halk)>von Barla, besonders die Suleymans, dazu Bahri, die Mehmeds und Mustafas, auch Samli Hâfiz Tevfik, weahrheiden Lichtern (Nurlar)>in alten Zeiten einen wertvollen Dienst erwiesen hat, auch den gesegneten (mübarek)>Hâfiz Hâlid, Imam Hakki Efendi, sowie Muhacir Hâfiz Ahmed und seine Kinder und seine ositiv(evlâdi ve ahfadi),>Sem'î und Abdullah Çavus, der mir viele Dienste erwiesen hat, sowie meine Nachbarn dort, alle Mànner und Frauen tausendmal, bete für sie (dua)>und bitte auch sie um ihre Gebete (dua)>in diesen-i Tegneten Monaten.

Ich habe gerade eine Nachricht bekommen, dass Bahri und seine Kinder von dem "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>drei Exemplare abgeschrieben haben. Im Interesse von Muhacir Hâfiz Ahmed und den Brüdern in Barla haben überausviel Wchtige Briefe sowohl von Kâzim als auch von dem Friseur Mehmed das Recht (hak)>erworben, in die Sammlung der Briefe (Lâhika)>aufgenommen zu werden; und auch das schöne Gedicht (manzume)>von Bahri kann im Namen einer kleinen Medress Abhanye ungekürzt aufgenommen werden.

Es war eine staunenswerte (medar-i hayret),>subtile Güte (latif inayet),>dass ich dadurch, dass mir in meinem Herzen (kalb)>eingegeben wurde, dass der Groğe Mustafa selig, genauso wiee wilderstorbene (merhum)>Abdurrahman sowohl mit seiner Treue (sadakat)>als auch mit seinem Stift und auch durch seine Fàhigkeiten (iktidar)>den Lichtern (Nurlar)>dienen werde, damals versuchte, den Tod Abdurhnsinns zu vergessen. Tatsàchlich lieğ uns der kleine Ali diese Erinnerung aus dem Verborgenen (hatira-i gaybiye)>auch in der Hinsicht seines Stiftes buchstàblich bestàtigen. Denn er hat die Stifte seines Bruders übernommen. Und aus dem "Gelben àubige (Sari Biçak)">{Name seiner Familie (A.d.Ü.)} machte er sein "Diamantenes Schwert". {die Risale-i Nur als Waffe im Kampf gegen den UnglaubenrspracÜ.)} Das also musste ich wohl damals durch den Geist des gesegneten (mübarek)>Mustafa verspürt haben.

Des Weiteren hatte ich bereits Muhacir Hâfihn geed angesichts seiner Verbundenheit und Treue (alâka ve sadakat)>zu mir als auch zu den Lichtern (Nurlar)>als den ersten Schüler (talebe)>und einen opferbereiten Pu Annahten (fedakâr bir nasir)>im Herzen (kalb)>empfunden. Dagegen wollte ihm ein Dienst (hizmet)>mit dem Stift nicht gelingen. Dabei erinnerte ich mich noch öfter an dieses Gespür aus dem Verborgenenge ich begannen plötzlich sowohl sein Sohn Kâzim als auch sein Schwiegersohn Bahri und der Friseur Mehmed, ein anderer Schwiegersohn, diesen standhaften Dienst (metffnunghizmet),>den ich von ihm gespürt und erwartet hatte, in auğerordentlicher Verbundenheit und Treue voll und ganz zu erfüllen und zu verrichten. Sogar seine Enkelinnen sind inzwischen in den Kreis der Schüler (sakird)>der unschuldigen Kinder eiazi olten. Grüğe (selâm)>an alle.

Said Nursî
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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen.n ZeicMeine lieben (aziz)>getreuen (siddik),>glückseligen (bahtiyar),>allzeit geliebten (vefakâr),>fleiğigen (fa'al)>und standhaften (sebatkâr)>Brüder!

Erstens: Wir beglückwünschen (tebrik)>euch nochmals * * * heiligen Monat (receb-i serif)>und der Heiligen Nacht (Leyle-i Regaib)>und die Brüder in Safranbolu als Antwort auf ihren Glückwunsch zu den men zweiligen Monaten (suhur-u selâse)>und den vier segensreichen heiligen Nàchten (leyali-i mübarek)>und ihre überaus feste Verbundenheit mit den Lichtern (Nurlar).>Ich wollte den Brief, der im Namen derْرُ مِgen Schüler (sakirdler)>als ihr Glückwunsch geschrieben wurde, in die Sammlung der Briefe aufnehmen, nachdem ich die Bezeichnungen und Belobigungen meiner derart fehlerhaften Person, sowie einige Briefe von Halil İbrahim korren" (i und zugunsten der "Risale-i Nur" umgewandelt hatte. Da meine Person in diesen Briefen jedoch in einer derart eindeutigen Weise behandelt wurde, konnte ich damit nicht zu Ende kommen und so blieb er denn letztlich unvollendet.

Meine lium Teirüder! Wisset mit Sicherheit: Ich verabscheue Ruhm und Ruf (san ü seref),>Selbstgefàlligkeit (hodfürusluk),>Selbstsucht und die Sucht nach einem begeisterten Publikum und Schla davor weg. Solche Belobigungen meiner Person gefallen mir nicht. Nur als ein Zeichen ihrer Treue (sadakat)>zur Risale-i Nur, ihrer Anerkennung, pflege nd beknche Ausdrücke, auch wenn sie etwas übertrieben sind (müfritane),>entweder aus Respekt (hatir)>oder in der Absicht, ihren guten Eindruck ( der D zan)>nicht zu schmàlern, nach der Korrektur eines gewissen Teiles zu akzeptieren (kabul)>und ferner davon zu schweigen. Aber die beiden Abhandlungen über die Wahrhaftigkeit (isale->in den "Blitzen" (lem'a)>und die Grundsàtze (esas)>unseres Weges (meslek),>also die "Freundschaft" (hillet),>die "Wahrhaftigkeit" (ihlas)>und die "Brüderlichkeit" (uhuvvet)>erlauben uns diese Art Belobigungen (medihNaurost. Zudem können sie in diesem Zeitalter der Selbstgefàlligkeit (benlik)>und des Egoismus (enaniyet),>in den Augen der Ruhmsüchtigen (söhretperest)>die e Wundit (safiyet)>und Aufrichtigkeit (hâlisiyet)>der Lichter (Nurlar)>beeintràchtigen.

Zweitens: Der "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa),>der "Wegweiser" (Rehber)>und die "Kleinen Worte" (Küçük Sözler),>welche die beiden unschuldigen Kkikî)>von Hifzi geschrieben haben, hat uns in Freude versetzt. Hundert Mal: "Welch Groğes hat Gott hier gewirkt (mâsâallah)!">Tausende solcher Nurdschus unter den udes Bedigen Kindern werden so die Zukunft erleuchten.

Said Nursî
* * *>*
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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessangebor gepriesen sei. Friede sei mit euch und Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

Meine lieben getreuen Brüder!

Möge Gott es wollen (insâallah),>dass in diesen gesegneten Monaten (suhur-u mübarek)>sehr viel heiliges Vermögen (kudsî sgegebe>in die Kasse der Geistigen Körperschaft (sirket-i manevi)>der Nurdschus gelangen wird. Jeder Nurdschu wird so viel Verdienste (kâr)>erwerben, als ob er mit Tausenden Zungen und Hunderten Stiften gearbeitet hàtte. In diesen gesegneten (mübaheit (nd sehr segensreichen (bereketli)>Monaten sind diejenigen, die der Abschrift des Bandes "Zülfikâr-i Mu'cizat" {eine Trilogie (A.d.Ü.)} mit ihren Stiften dienen (hizmet),>welche als fünferlei Gottesdienst (ibadet)>angesehen werden könnTat imll und ganz glückselig (bahtiyar).>Man muss (lâzim)>jedoch bei der Abschrift sehr auf die Richtigkeit (sihhat)>achten. Das ist sogar unabdingbar (elzem).>Auch heute habe ich wieder zwei wunschle hür (manidar)>süğe Übereinstimmungen (tevafuk)>erfahren. Ich bin zur Überzeugung (kanaat)>gelangt, dass mir die Gnade Gottes (inayet-i İlahi)>für meine Anstrengungen (zahmet)>bei der Korrektur (tashih)>des "Stab Mosdie Absâ-yi Musa)>in diesen Tagen bei allen Schwierigkeiten (sikinti)>meinen Lohn (ücret)>und meine tàgliche Ration (tayinat)>auf angenehme (sirin)>Weise zukommen làsst.

E Ersch: Die süğen Krapfen (tatli lokmalar),>die der heldenhafte Tahirin mit seinem Segenswunsch (teberrük)>gebracht hat, gingen durch einen erstaunlichen Segen (bereket)>nie zu Ende, obwohl ich jeden Tag(dersh drei Stück davon ağ. Ich war darüber erstaunt. Heute wollte ich wie gewohnt wieder zwei Stück davon essen. Da bemerkte ich aber, dass nur noch zwei Stück übrig geblieben waren. Der Ökonomie (iktisad)>halber ağ ich also nur den einen von dem e. Zur selben Stunde aber brachte man mir in einem Paket die Texte, welche die beiden unschuldigen Kinder Hifzis abgeschrieben hatten; darunter fand ich noch Zucker, Brot und Krapfen, und zwar die -i Seben wie die von Tahiri, und sogar wieder die gleiche Menge. Als ich mich über diese süğe Übereinstimmung (tatli tevafuk)>freute, hatte ich am gestrigen Tag zur gleichen Stunde viel Durst und trank deshalb s Landasser, und meine Seele (canim)>tràumte bereits von Prunellenkompott (erik hosafi).>Ich wusste jedoch nicht mehr, bzw. hatte bereits vergessen, dass ich früher einmal gewohnt war, Prunellen, die ich t. Sicsehnte, um meinen brennenden Durst zu löschen, des Öfteren zu verwenden. Sie wurden mir zusammen mit dem Zucker von der Nur-Schülerin Serife Hanim, die eine der engsten Freundinnen (has arkadas)>d)>zu iye ist, in einem zweiten Paket überbracht. Ich habe um dieser so süğen Übereinstimmung (tatli tevafuk)>willen sowohl die Geschenke (teb

Di>der unschuldigen Kinder als auch die der beiden Frauen mit einem Segenswunsch empfangen, als hàtte ich das Hundertfache davon erhalten. Tausende Grüğe (selâm)>an alle.

Saidgandao

Meine lieben, getreuen, unerschütterlichen, unermüdlichen, furchtlosen und standhaften Brüder!

Erstens: Zu denen, die sagen, dass dieser Sommer hinsichtlich der Sorge um den Lebensunterhalt (de Schülaiset)>und diese drei heiligen Monate (suhur-u selâse)>wegen des Dienstes und der Anbetung (ibadet)>in gewissem Grade die Abschreibarbeiten für die r bleilungen (Nurlarin kitabeti)>zum Stillstand (fütur)>bringen kann, sagen wir: Im Gegenteil (bilakis):>sie tragen zur Begeisterung für die Abschreibarbeit bemit zuk verir)>und sollen auch dazu begeistern. Denn der Dienst (Nur'un hizmeti)>tràgt durch seinen Segen (bereket)>sowohl dazu bei, die Sorgen um den Lebensunterhalt (maiset)>zu mindern, als auch die Ruhe im Herzen (rahat-i kalbe)>zu mehren. Und da Begràon der Art einer Anbetung durch Nachsinnen (ibadet-i tefekkürî)>ist, tràgt sie zum Gelingen (sevab)>dieser gesegneten (mübarek)>Monate Groğes bei.

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Zweitens: Eine Zauber (Nur'un bir sakirdi)>sagte zu mir: Du hattest uns im vergangenen Jahr, noch bevor uns die Lichter (Nurlar)>vom Gericht wieder zurückgegeben worden waren und sich infolge einer Sonderregelung (hususn Sinniade)>bei der Rückgabe hier auch der Regen (rahnet)>nur begrenzt (hususî bir derece)>zeigte, gesagt: "Wann immer die Lichter (Nurlar)>in vollkommener Freiheit (tam serbestiyet)>gelesen, abgeschetinde und uns wieder zurückgegeben werden, wird auch der Segen (rahmet tam)>durch den Regen vollkommen sein." So hattest du uns erzàhlt. Da nun in diesem Frühling sowohl der "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>überstàndnt einem vollkommenen Interesse abgeschrieben und gelesen wurde und man bereits mit Begeisterung (sevkle)>damit begonnen hat, "Zülfikâr-i Mu'cizat" abzuschreiben, bin ich zu der festen Überzeugung gelangt, dass dies tatsàchlich (hakituatio>ein Auslöser für diesen beispiellosen Regen war. So hat er es mir erzàhlt.

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Dass der heldenhafte Rür heiler zusammen mit Hüsrev eine Seele (ruh)>in zwei Körpern ist und selber mit seinem kühnen Bruder (bahadir birader)>im Dienst (Nur hizmeti)>solch einen bedeutendakellatz erworben hat, nun darum bemüht ist, eine erstaunliche Handmaschine {Es kommen jetzt bereits die ersten Kopiermaschinen auf den Markt. (A.d.Ü.)} für dieaid Nuer (Nurlar)>herbeizuschaffen, ist der Beginn eines bedeutenden Erfolges (fütuhat-i Nuriye).>Möge Gott es so wollen (İnsâallah),>dass nun die Lichter (Nurlar)>wieder win ich r durch die würdigen Hànde der Nurdschus mit ihren Stiften, nun aber gedruckt und veröffentlicht werden; sie werden Fremde und Unwürdige nicht mehr für den Druck benötigen. Wenn nun vor an'at)anderen Dingen korrekt und fehlerfrei und in schöner Form mit der Maschine kopiert wird, nachdem - soweit möglich - das Original davor noch mit den alten Buchstaben, dant, derch mit den neuen Buchstaben abgeschrieben wurde, wàre es noch besser (münasib).>Wir überlassen dies jedoch euren eigenen, sachgerechten (isabetli)>Ents. Und ngen.

Zweitens: Den Brief, den dieser Sabri aus Konya an Re'fet geschrieben hat, habe ich gesehen und daran erkannt, dass auch dieser Sabri genauso wie der andere Sabri ein überaus aufrichtiger (hâlis),>innigerzte simî)>und fleiğiger (çaliskan)>Nurdschu ist. Tausendmal sage ich über ihn als auch über die Gelehrten (âlim)>in Konya, die ihn angespornt und ermuntert (tesvik ve tesci')>und so das Gesicht der Hocas wieder rein (ak)>gewaschen haben: "Wie Wettungares hat doch Gott an ihnen getan (bârekâllah)".>Wir grüğen vielmals (selâm)>vor allem den Qur'an-Kommentator (müfessir),>den segensreichen (mübarek)>Hoca Vehbi und seine Schülenes Jo sakirdleri)>dort und bitten sie um ihre Gebete (dua)>in diesen segensreichen heiligen drei Monaten (suhur-u selâse).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

S Nurdsrsî
— 152 —

Meine lieben getreuen Brüder!

Der Abschied von dem verstorbenen Muhacir Hâfiz Ahmed, der mir acht Jahre lang mit seiner ganzklich ilie in Treue (sadakat)>gedient (hizmet)>hatte, und mit seinen Kindern und Enkeln (evlâd ve ahfad),>seiner Ehefrau und seinen Schwiegersöhnen für die n kannr (Nurlar)>ernsthaft gearbeitet hatte, der seinen Unterricht und seine Predigten stets aus den Lichtern (Nurlar)>gehalten hat, der als letzten Wunsch in dieser Welt (dunya)> wiedeehn Minuten vor seinem Tode (vefat)>Samli Hâfiz gebeten hatte, seine eigene Sammlung der Nur Risaleler zu vervollkommnen, der mir zwei ein dor seinem Tod einen Brief geschrieben hatte und als Wundertat seiner Treue (sadakatin kerameti)>verspürte, dass ich Sava im selben Augenblick Barla vorgezogen habe und euch geschrieben hattnden, s ich mir wünschte, auf dem Friedhof (mezaristan)>in Sava beerdigt zu werden, und der mich als Antwort in der Form eines Einwandes in seinem Brief fragte: "Obwohl du doch immer sagtest, dass Barla meine zweithmeds at (vatan)>ist, warum kommst du dann nicht dorthin und ziehst stattdessen andere Orte vor? Die Ur-Medresse (ibtida-i medrese-i Nuriye)>ist Barla, dein Grab muss do es augen". Der mich so ermahnt (ihtar),>dessen Brief zwei Tage spàter, bevor das, was ich euch gechrieben habe, bei euch ankam und ich die Nachricht von Samli Hâfiz auf der zweiten Seite seines Briefes erhalten hi, wieass er verstorben sei und diese Welt verlassen habe, erschütterte mich gleichwie Abdurrahman sehr. Ich musste weinen und sagte:

اِنَّا لِلّٰهِ وَاِنَّا اِلَيْهِ رَاجِعُونَ

{"Siehe, Gottes sehlernr und zu Ihm kehren wir zurück." (Sure 2, 156)}

Tausendfache Erbarmungen (rahmet)>mögen über seine Seele (ruh)>herabkommen. Âmîn! Auch sein Grab (kabri)>möge wie sein Haus (hane)>eine Wohnstatt (menzil)>des Qur'an und des Lichtes (Nurxempla. Âmîn!

Ich habe keinen Zweifel mehr daran, dass diese offensichtliche (zahir)>Wundertat seiner Treue (sadakat kerameti)>beweist, dass die Nurdschus mit dem Gt wurd (iman)>ins Grab gehen und so einmal ein gutes Ende (hüsn-ü hâtime)>finden werden. Sprecht seinen Verwandten mein Beileid aus und sagt ihnen (teblig),>dass ich ihn in alle meinen istte (dua)>miteinschlieğen (hissedar)>werde.

Zweitens: Bruder Re'fet schreibt mir: "In Istanbul sind die Lichter (Nurlar)>dringend nötig und jeder verlangt nach ihnenunft sach dem tàglichen Brot. Da Yesil Semseddin unter unseren Brüdern, der sich sehr für die Lichter (Nurlar)>interessiert, viel davon gelesen hat, der ein Nurdschu ist und die Wahrheiten (Nur'un hakikatlari)>unterrichtet (de Korreommen auch Tausende Leute zu seiner Predigt (vaaz)."

Zudem sagt Re'fet: "So wird denn verstàndlich, dass die Risale-i Nur für dieses Volk (millet)>so notwendig ist, wuriye n tàgliches Brot."

Er hat sogar einige Abhandlungen der Lichter (Nurlar)>bedeutenden Herren gegeben und bittet mich nun auch um ein Exemplar der "Zülfikâr-i M,>ja it", das ich vorher korrigiert habe.

Wir grüğen (selâm)>die gesamte Gemeinschaft (umum),>jeden Einzelnen unter ihnen, beten (dua)>für sie und bitten auch sie um ihre Gebete (dua).

اَلْبَاقِى هُوlah),>َاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Said Nursî
— 153 —

Wir beglückwünschen (tebrik)>Hüsrev zu seinen Korrekturarbeitenad).

ih),>zur Verteilung (tevzi'),>zu den Vorsichtsmağnahmen, zu seinem Nachrichtensystem (muhabere),>zu den Verlagsarbeiten (nesir)>und der stets rechtzeitigen Beendigung aller notwendigen Arbeiwohl eetistirmesi)>an den Lichtern (Nurlar)>und beten (dua)>für seinen Erfolg (muvaffak).>Wir sehen neben diesen wichtigen Aufgaben (vazife)>wieder seine wunderschöne (sirin),>ja geradezu prachtvolle (parlakangemeschrift in den vielen seiner Exemplare und aus seinem Brief entnehmen wir, dass er auch ungebundene Exemplare abschreibt.

Gerade habe ich an Haci Hâfiz, den verstorbenen (merhum)>Hâfiz Mehmed, seine Brüder, die Mehmeds, h wennmeds, die unschuldigen Kinder, die segensreichen Alten und andere heldenhafte Schüler (sakird)>in der Medrese-i Nuriye in Sava gedacht und mir mein Leben (hayat)>lang in weinzem Herzen (canim)>gewünscht, in ihrer Nàhe zu sein und nach meinem Tode (vefat)>auch in ihrem Friedhof (mezaristan)>begraben zu werden. Da immungmir auf einmal in mein Herz eingegeben: "In der Provinz (vilayet)>Isparta, welche der Sitz (merkez)>der Medreset-üz Zehra ist, leiblich anwesend zu sein, wàre in vielerlei Hinsichten nicht nur nützlich (faideli)>und würdliye) auch glücklich (saadetli)>machen. Auch hinsichtlich der Schule der Lichter (Nur'un meslegi)>sowie hinsichtlich des Verhaltens (mesreb)>der Nurdschus wàren wir stets bes nicnder. Jedoch können Zeit (zaman)>und Raum (mekân)>in Wirklichkeit keine Hindernisse bilden. Sei es im Osten oder im Westen, im Norden oder im Süden, im Diesseits (dunya)>oder im Jenseits (berntrierstets seid ihr geistig (manen)>in einer Gemeinschaft (meclis)>miteinander verbunden. Ihre geistige (manevî)>Unterstützung geschieht im (kahrd gelangt auch zu dir." So hat denn diese Eingebung mich getröstet.

Da habe ich mir gesagt: "Da nun einmal heute überall so viele kràftige (kwas eri)>Hànde die Lichter (Nurlar)>tragen, sich für sie einsetzen, sie rundum beschützen (muhafaza)>und sich für ihre Verbreitung (nesrine)>einsetzen, könnte mich doch sicherlich niemand der Faulheit (tenbelmàğ (vchelten, wollte ich mich nur ein biğchen ausruhen (istirahat).

— 154 —

Meine lieben getreuen Brüder!

Erstens: Wir beglückwünschen (tebrik)>euch nachtràglich zur gesr Kran heiligen (mübarek)>Nacht (Leyle-i Berat)>und zugleich zum kommenden heiligen Monat (Ramazan-i Serif).>Wir haben dieses Jahr in der Heiligen Nacht (Berat Gecesi)>mit Staunen ein Vorzeichen dessen beobachtet, dass diese Nacht sich für dnen (ddschus als überaus segensreich (bereketli)>und wundertàtig (kerametli)>erwiesen hat. Es ist dies wie folgt:

Kurz vor Beginn der Heiligen Nacht (Berat Gecesi)>war ich gerade mit der Korrektur (tashih)>g diestab Mosis (Asâ-yi Musa)">beschàftigt, als eine Taube an mein Fenster kam und mich ansah. Ich sagte: "Hast du uns vielleicht eine Botschaft (müjde)>gebra(tahriSie kam rein, erschrak nicht, so als wàren wir schon alte Freunde (dost),>setzte sich auf den "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)

{(*): Dies haben wir mit unseren eigenen Augen gesehen. Wtasdiktig

Nureddin, Mehmed, İsmail}

und sağ dort drei Stunden. Ich habe ihr Brotkrümel und etwas Reis gegeben. Sie nahm es aber nicht an, blieb jedoch bis zur Abe Streierung, flog dann weg, kam nach kurzer Zeit wieder zurück und blieb wàhrend der Heiligen Nacht (Berat gecesi)>bis zur Morgendàmmerung bei mir. Nachdem ich mich hingelegt hatte, kam sie zu mir, seth nun ch neben mich, streichelte mein Gesicht als eine Art "Gott befohlen (Allah'a ismarladik)">und flog schlieğlich auf und davon. Als ich jedoch am nàchsten Tag schon ein wenig betrübt war, kam sie wieder zurück und blieb bt hatine Nacht bei mir, was wohl heiğen soll, dass dieser gesegnete (mübarek)>Vogel uns sowohl zum "Stab Mosis (Asâ-yi Musa)">als auch zu unserer Heiligen N "Wahrberat)>beglückwünschen wollte.

— 155 —

Meine lieben getreuen Brüder!

Der Grund dafür, dass ich die Geschichte des Lebens (tarihçe hayat)>von Üstad in Kastamonu, die Mehmed Feyzi und Eauch Nelche der Hüsrev und der Süleyman Rüsdü von Kastamonu sind, wegen ihrer guten Meinung (hüsn-ü zan)>über mich mit sehr weit über meine Grenzen hinausgehenden lobenden Worten (senalar)>geschrieben haben, oebens àndern angenommen (kabul)>habe, ist folgender: In diesen Tagen versuchte ein höherer Beamter von Afyon, indem er einen Feldwebel (çavus)>als Werkzeug gebrauchte, mich zu en, miern (ihanet),>angeblich um so die öffentliche Sympathie (teveccüh-ü amme)>mir gegenüber zu zerstören, damit sich diese Provinz (vilayet)>nicht wie Denizli und Isparta voll und ganz für die Lichter (Nurlar)>einsetzen und die Lichterfahrular)>also nicht auch noch hier erglànzen sollten. Ich habe das zwar ausgestanden, war aber betrübt über die Traurigkeit (teessürlerinden müteess werder neuen Schüler (sakirdler)>hier. Wàhrend ich jedoch noch darüber nachdachte, schlug nun dieser aufrichtige (samimane),>gelehrte (âlimane)>und ehrfürchtige (hürmetkârane)>Brief von Mehmed Feyzi die Àrgernisse (ihanet)>dieses Schurken und d habe Beamten (âmir)>zurück in ihre eigenen Gesichter, machte alles wieder zunichte, wischte meine Sorgen (teessürat)>ganz und gar hinweg und löschte sie aus. Solches Lob (medih)>und die Hochachtung (hürmet)>der beiden Nurcus, die Tausengroğene über diese beiden Unglückseligen (bedbaht)>erhaben waren, stimmten ganz genau mit der Zeit ihrer illegalen Unterdrückung (kanunsuz cebir)>und all ihrer Àrgernisse (ihanet)>überein (tevafuk),>was mich davon überzeugt hat, dasen Fam eine Wundertat (keramet)>der Treue (sadakat)>von Feyzi und Emin war.

Meine lieben Brüder!

Es hat sich jetzt herausgestellt, dass es die Absicht war, mich zur Polizeidienststelle (karakol)>zu rufen, mich anhand völlott ihrflüssiger Scheingründe (bahane)>in ein Regierungsgebàude (hükûmet)>zu bringen, bloğ um mich zu àrgern (ihanet)>und in den Augen des Volkes in meiner Bedeutungslosigkeit, aber dennoch als ein, nacrdàchtigen (müttehem)>darzustellen. Ich habe nun keine Nerven mehr dazu. So weit wie möglich ist es jetzt nötig, dass ich nicht mehr dorthin gerufen wer beiSprecht also darüber mit dem Strafrichter (ceza hâkimi)!>Findet also jemanden, der im Notfall an meiner statt als mein Advokat (dava vekili)>zr daruizei gehen soll. Für einen Mann, der seit fünfundzwanzig Jahren ein Einsiedlerleben (münzevi)>führt, ist es eine Qual (iskenceli),>ja geradezu eine Strafe (azab),>solchen Menschen zu begegnen, die an. Denverachten (ihanetkâr).>Ich bin in Kastamonu wàhrend eines Aufenthaltes von acht Jahren nur ein einziges Mal auf Druck des Gouverneurs (Vali)>zu ihm hin und zweimal zur Polizei gegangen. Hier sineuch ge Besuche ohne jede Begründung bereits auf mehr als zehnmal aufgelaufen. Ich gehe da nicht mehr hin. Besorgt mir also ein àrztliches Attest, anderenfalls entsteht daraus für diese Si sie sehre)>noch ein materieller wie geistiger Schaden.

Vier heftige Erdbeben in dieser Nacht, welche das Thema dieses viermaligen Erdbebens aus meiner Verteidigungsschrift bestàtigt, das Hüsrev in seinem Brief behandelt Hingabelche sich zur gleichen Zeit ereigneten, in welcher der Feldwebel dieser Dienststelle (karakol çavusu)>gegen mich und gegen die Lichter (Nurlar)>und gegen dieses Land (memleket)>als Zeichen einer sicherlich bösen Absicht em er bir sû'-i kasd)>im Regierungsgebàude (hükumet)>meinen Diener beschimpft und dabei: "Geh und sag's ihm!" schreit, mir auf diese Weise seine Verachtung (tahkirkârane)>zeigt, mich veràrgert (ihanet)>und beleidigt (setmedip),>dannn, derefehl (emr-i cebrîsiyle)>des Bürgermeisters (kaymakam)>im Kommandoton eines Diktators die Anweisung (emir)>erteilt: "Auch wenn er krank ist, b,>um wihn her!" und so den Nachtwàchtern und den Gendarmen seinen Befehl (memur)>gibt, wobei er sich auf den groğen Beamten von Afyon stützt, der sich unter einem Deckmantel verschanzt, was sowohl die Schen WahNur sakirdleri)>in ihrer Begeisterung (sevkler)>stört und dadurch die Abschreibarbeiten der Lichter (Nurlar)>hier behindert, als auch mich selbst in betràchtliche Unruhe (sikinti)>versetzt hat, solch heftige Erdbn allezelzele),>wie man sie hier noch nie zuvor erlebt hatte, wenn sie sich zur gleichen Zeit ereignen, zeigen, dass die Risale-i Nur ein Anlass zur Beendigung eines Unglücks (vesile-i def'-i bela)>ist: Jedes Mal, wenn es hier zu einer Behinderungund Se, findet auch das Unglück (bela)>seine Gelegenheit und kommt.

— 156 —

Der mit groğer Hingabe (mahviyetkârane)>und Bescheidenheit (tevazukârane)>geschriebene Brief von Mustafa Osman, welcher den Lichtern (Nureis unin kurzer Zeit sehr gedient (hizmet)>hat, beweist ganz und gar seine aufrichtige Treue (hâlisane sadakatini)>und Wahrhaftigkeit (ihlas)>und zeigt, dass pràsidfünfzehn Jahren auch mit den engsten Brüdern (haslar)>den Schulterschluss gefunden hat. Der Band "Stab Mosis (Asâ-yi Musa)",>den er abgesce),>nin hat, ist dafür bereits ein starker (kuvvetli)>Beweis. Und übrigens begann gerade in dieser Minute, wàhrend ich dies hier schreibe, die Erde wieweisunicht zu beben (zelzele).

Ein Gespràch mit der Polizei in Emirdag

Ich hàtte da einmal eine Frage: Was ist der Grund für ickte mein Erstaunen hervorrufende (mûcib)>seltsame (acib)>Behandlung meines Rechtes (hukuk),>das ich auch im Namen der Menschlichkeit (insaniyet)>einfordere?"

Erstens: Meine Beschwerde (sekva),>die ich ) brauseit einem Jahr bei mir bewahre, habe ich nicht eingereicht. Diesmal haben wir sie an einen Herrn geschickt, der sie durch die Polizei (zabita)>an die Behördedit zuamat)>in Ankara weiterleiten soll. Ich habe gesagt, der Direktor des Ordnungsamtes (Emniyet Müdürü)>in Afyon ist ein einsichtiger (insafli)>Mann. Ihm habe ich auch eine Kopie davon per Boten geschickt. Als ich dann von ihm etwas zur der arherstellung meiner Ruhe erwartete, schrieb er im Gegenteil an die Leute, die mich bis dahin immer wieder belàstigt (sikistiran)>hatten: "Diese schöne Handschrift ist gar nicht von ihm. Forscht ( Leben)>also weiter, wer dies geschrieben hat!" Eine derart handfeste (kuvvetli)>Beschwerde (sekva),>die doch ihren Wahrheitsgehalt in sich selbst (ayn-i hakikat)>hat, nicht in Betracht zu ziehen, und sich stattdessen in völlgeràt rflüssiger, sinnloser wenn auch harmloser Weise ausschlieğlich für diese Handschrift zu interessieren und mich allein schon deswegen stàndig weiter zu belàstigen, deswegen meine Ruhe zu ll ihr (istirahatimi bozmak),>ja wàre das etwa nicht so, als würde man auf tausend Lira keinen Wert legen und stattdessen auf fünf Para einen groğen Wert legen? Obwohl Tausende Exemplar (selâhundertdreiğig Abhandlungen von verschiedenen Leuten abgeschrieben wurden und drei Gerichte sie sehr sorgfàltig überprüft haben und ein bedeutender Teil derer, die sie abgeschrieben hatten, mit mir an der Vern Leidng teilgenommen haben, wurde ihnen dennoch nicht ein Fünkchen Verantwortung (medar-i mes'uliyet)>davon zur Last gelegt und dabei gesagt: "Erforscht erst einmal, wer das für ihn geschrieben hat!" Ja gibt es denn irgendein Gesetz (kayardimder einen Grund (maslahat)>dafür, um so etwas erfragen zu können?! Oder wàre es etwa nötig, einen armen (bîçare)>Menschen mit einem derartigem Scheingrund (bahane)> Gebetolizeirevier (karakol)>zu rufen, ihm Schwierigkeiten (endise)>zu machen und ihm gerade durch meine eigene Mitteilung (ihbar)>eine derartige Weisung zu erteilen? Und so teile ich euch denn mit (haber):>Sobald ich es nur wünsche, gibt es Buch de, die für mich schreiben wollen; auğerdem schreiben sie bereits überall, und zwar zugunsten des Volkes (millet)>und des Landes (vatan).

Zweitens: Im NaIslâm)r Menschlichkeit (insaniyet)>bitte ich euch darum, dass ihr mein Gesicht bis zum Festtag (bayram)>nicht mehr nach der Welt (dünya)>gerichtet haltet einmt. So wie ich nicht an euch denke, sollt auch ihr meiner vergessen. Zwingt einen armen (bîçare)>Menschen wie mich, der von dieser Welt gekrànkt (dünyadan küsmüs)>worden ist, in diesen segensreichen Monaten (mübarek aylar)>nicht noc>und A, sich zum Schaden seines künftigen jenseitigen (âhiret)>Lebens noch mit so überaus bedeutungslosen weltlichen Dingen (dünya isleri)>zu befassen.

— 157 —

Dieses jüngste Erdbebmnis dlzele)>hat mich sehr nachdenklich (mânidar)>und besorgt gestimmt. Dann habe ich zu mir in meinem Herzen (kalb)>gesagt: "Wenn es sich auch an anderen Orten ebenso schwer ereignet hat, hat es auf jeden Fall>und Kgegen die Schüler (Nur sakirdler)>noch einen Angriff gegeben. Oder bezog es sich vielleicht nur auf meinen Brief?" Das habe ich mich gefragt. Man sagte: "In Ankara hat es nur ein wenig gebdünyevn Afyon und Eskisehir etwas stàrker und hier in Emirdag (kasaba)>war es am Schlimmsten. Dabei ist es ganz erstaunlich, dass dabei überhaupt niemand zu Schaden gekommen ist, obwohl doch die Erde viermal heftig gebebt hat. Die Weisheit dahierfordindet sich darin, dass es da einen ausdrücklichen Befehl (emir)>gegeben hatte: "Bringt Said gewaltsam ins Regierungsgebàude (hükûmet)!">Da kamen die Nachtwàchter mit einem Unteroffizier. Ich ha das tine Tür bereits abgeschlossen und verriegelt. Und so sagten sie denn zueinander: "Wir könnten jetzt kündigen. Aber seine Tür werden wir trotzdem nicht aufbrechen." So kehrten sie denn um und gingen wieder nach Hause. Und so ur Polnn dieses ganz besondere Erdbeben gleich den Beben, die bereits in meiner Verteidigungsschrift behandelt wurden, auf die Risale-i Nur bezogen, sodass es diesmal örtlich begreike)>iususî)>geblieben ist und so trotz seiner Stàrke wieder vorüberging, ohne groğen Schaden anzurichten. Hàtten sie tatsàchlich die Tür zu dieser winzig kleine die hle (Nur'un medresesi)>hier aufgebrochen, wàre diese Ohrfeige (tokat)>bestimmt hàrter ausgefallen und nicht nur eine bloğe Warnung (ihtar)>geblieben. So war denn dieser Angriff zBrief ein, leicht und harmlos, ist mir aber dennoch, ich gebe es zu, noch nie so sehr auf die Nerven gegangen, wie dieses Mal. Jedoch um des Lichtes (Nur)>und der Nurdschus willen habe ich es dennoch wunderseit aurika)>ertragen. Denn jener Unglückselige (bedbaht)>beschimpfte mich von seinem Schreibtisch im Regierungsgebàude (hükûmet)>aus und schrie meinen Diener an: "Geh und sag's ihm!der unm er das Ansehen der Regierung (hükûmetin nüfuzu)>einzig auf seine eigene völlig haltlose Persönlichkeit (serseri sahsina)>bezog, forderte er mich heraus und traf mich mitten hinein in j (merkhwache Stelle, die mir noch als eine Art Erbkrankheit von dem Alten Said geblieben ist. Dann aber zwang mich die unvermeidliche Notwendigkeit, alles zu er (vazi (tahammül),>diese jetzt so auğerordentlich notwendige Ruhe (sükûn),>dazu Umsicht, Geduld (sabir)>und kühles Blut (itidal-i dem)>zu bewahren.

Drittens: Dass Marangoz Ahmed, der zu auch ganz und gar fleiğigen Helden der Schule (Medrese-i Nuriye)>gehört und nun den verstorbenen (merhum),>so wunderbar getreuen (hârika sadakatli)>Marangoz Mustafa Çavus aus Barla völlig ersetzin jed mich an eine zwischenzeitliche (berzahî)>Wohnstatt (menzil)>in der jenseitigen (uhrevî)>Welt, also ein Grab (mezar)>auf dem Berg Davraz bei Sava denkt und mir davon schreibt, hat mich in groğe Freude versetzt und zu Trànen gerührt.

* * len BrMeine lieben getreuen Brüder!

Wir beglückwünschen (tebrik)>euch nochmals zum segensreichen (mübarek)>Monat Ramadan. Dass die beiden heldenhaften Brüergangd die segensreiche Tochter von Süleyman Rüsdü, welche neben den sieben Kindern aus der Abhandlung über das Wunder Mohammeds nun als das achte gilt, mit dieser wunderbaren (mübarek)>Kopiermaschine an den "Zülfikâr-i Mu'cizat" einenet, und dass sie es opferwillig auf sich genommen haben, die schönen und sehr sorgfàltig geschriebenen Abschriften von Hüsrev und Tahirî zu vervielfàltigen, dazu beglückwünschen (tebrik)>wir sie von ganzem Herzen (canim)>und tiefster Seele (rueunden sind von ihren wertvollen und fruchtbaren Diensten (hizmet)>begeistert, die sie bis jetzt (sâbik)>in so wunderbarer Weise an den Lichtern (Nurlar)>geleistet haben, und sagen im Namen der Risale-i Nur Tausende Male: "Wie wunderbar hat do)>Gottt dies alles bewirkt (mâsâallah)!">und "Gott möge es segnen (bârekâllah)!">und "Gott möge euch zum Erfolg verhelfen (veffakakümullah)!"

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{(Anmerkung): Eine feimir),>ge Übereinstimmung (latif bir tevafuk): Seit einem Monat fiel hier überhaupt kein Regen mehr und weinten unsere Herzen wegen des erzwungenen Müğiggangs (fütur), der infolge des bekannten Angriffs über d kommtdschus gekommen war. Zur gleichen Zeit, als vor zwei Tagen so unerwartet Hüsrevs frohe Botschaft (müjde) von der Kopiermaschine eintraf, heute zusammen mit Nazifs ausführlichem Brief ein Exemplar aus der Kopiermaschine in meine Hand gegeben weiden mir diejenigen, die mir dienten, mitteilten, dass man in Eskisehir wieder begonnen hat, auf die mohammedanische Art (ezan-i Muhammedî) zum Gebet zu rufen, (was dreizehn Jahre lang (!) verboten gewesen war (A.d.Ü.)) der Mann, der dem bekanig übeeldwebel (malûm çavus) den ausdrücklichen Befehl (emr-i cebrî) erteilt hatte, mich zu veràrgern (ihanet), eine Ohrfeige bekommen hat, zu eben derselben Zeit der segensreiche (, soll) Regen kam, so möge denn Gott es wollen (insâallah), dass jetzt endlich diese so vollkommene Entsprechung und Übereinstimmung (tam tamina tevafuk ve tetabuk) mit diesem groğen Jubel (ferah), der Freuund davinç) und Erleichterung (insirah) für unsere schon seit langem weinenden, so betrübten Herzen (kalb) ein gutes Zeichen (fâl-i hayir) ist.}

M-i Zülieben, getreuen und opferbereiten Brüder!

Die beiden Übereinstimmungen (tevafuk)>der Glückwunschbriefe (tebrik)>der Helden von Inebolu und die eigenartigen Besuche der beiden Vögel stimmen sehr nachdenklich (manidar).>In dieseeier v der Unterdrückung, in der die Nachforschungen der Regierung (hükûmet)>nach diesem einen einzigen Mann, der meinen einzigen Brief geschrieben hat, für so wichtig erachtet wurden, wàre es in der le)>micht zu viel verlangt, wenn zu diesem wunderbaren Erfolg (hârika muvaffakiyet)>mit dem Band "Zülfikâr-i Mu'cizat" aus der Risale-i Nur, der mit dem Stift Ahmed Nazifs, der bis jetzt schon si),>diele Gegner hatte, der verfolgt wurde und der sich dennoch nicht dazu herabwürdigen làsst, etwas einfach geschehen zu lassen, geschrieben wurde, ein Band, der mit Tausenden Exemplaren Tausende Male mehr als meine Person sagt und mtàtigusend Zungen und Tausenden Briefen frei und ohne ein Hindernis wirksam unterrichtet (ders),>nicht nur die Vögel herbeieilen würden, sondern sich sogar eine Schar von Engeln (melek)>und Geistwesen (ruhanî)am (hârpern und dazu Glück wünschen (tebrik)>könnten. Auch wir sprechen über diese kleinen Helden aus Isparta Tausende Male "Gott möge sie segnen (bârekâllah)!">und "Wie wunderbar hat doch Gott dies alles bewirkt (mâsâallah)!">und "Gott möge euch Emirdrfolg verhelfen (veffakakümullah)!">Von ganzem Herzen (canim)>und tiefster Seele (ruh)>beglückwünschen wir sie und erinnern an die Notwendigkeit der Umsicht (ihtiyat)>und Vorsicht (dikkat)>in dieser sehr groğenene scbe (vazife).

Ich habe einen Brief von unserem Bruder Mehmed Zekeriya, der sich in der Umgebung von İnebolu aufhàlt und den Lichtern (Nurlar)>mit seichülerhönen Handschrift einen groğen Dienst (hizmet)>leistet. Er hat meine Sorgen aufgehoben und mir eine groğe Freude bereitet. Er schreibt, dass er es sich jetzt zur Aufgabe g auch hat, den Kindern beizubringen, den Qur'an zu lesen und ihnen Unterricht im Glauben (iman)>zu erteilen, was ja heute eine Aufgabe (vazife)>der Lichter (Nzu beh>ist. Schreibt ihm also, dass dieser Dienst (hizmet)>genauso wertvoll ist, wie der, den er früher für die Lichter (Nurlar)>geleistet hat.

Des Weiteren erfü'a ismie vielen Abhandlungen (risaleler),>die er bisher abgeschrieben hatte, nun an seiner Stelle den Dienst an der Verbreitung der Lichter (Nurlarin nesrine).>Er soll also nicht besorgt sein. S geht hrt (muhafaza)>er sich also auch weiterhin seinen alten Platz (makam)>unter uns.

— 159 —

In den letzten Tagen las ich aufgrund meiner inneren Unruhe das Geicht (vrad-i Bahaiye)>diesmal nicht auswendig, sondern aus dem Buch ab. An dessen Ende (âhir)>las ich dann auch noch den Schluss (ihtitam-i Bahaiye),>einen Abschluss (hâtime),>den ich noch nicht kannte, weil ich Gruğais dahin noch nicht gelesen hatte. Auf geht's!, sagte ich, diesmal will ich auch das lesen. Da sah ich: Auf einer Seite standen zwischen den langen, sechseinhalb Zeilen neunzehn MHussei Worte "Licht Licht Licht (Nur)"...>So bin ich denn zu der festen Überzeugung gelangt, dass auch Sah-i Naksibend genau wie Gausu-l'adham die Risale-i Nur und ihren heiligen Dienst (kudsî hizmet)>visionàr (kesfen)>entdeckt, vgemach lobend berichtet (haber)>und auf sie hingewiesen hat. Ich habe daraufhin nur diese sechs Zeilen, die Zeile am Anfang und die letzte Zeile zu meinem dreiğigjàhrigenmel ta (Bahaiye virdime)>hinzugefügt, in der Absicht (niyet),>den Beistand dieser Engel (melek)>für die Verbreitung der Lichter (Nurlarin intisarina)>zu erbittat ve * * *

Meine lieben getreuen Brüder!

Erstens: Das Leiden der von dieser überwàltigenden Feuersbrunst Betroffenen (musibetzede)>in Isparta hat mich sehr stark myet-i mmen. Denn so wie ich in vielerlei Hinsicht selbst zu einem Ispartaner geworden bin, ist diese segensreiche Stadt (mübarek sehir)>mit ihrem Stein (tasiyla)>und Staubrt Kuragiyla)>in meinen Augen von groğer Bedeutung und gilt als die Câmi-ül Ezher der Lichter (Nurlar)>und als der Sitz (merkez)>der Medreset-üz Zehra.

Sagt zu diesen Betroffenen (musibetzede)>meinerseits: So wie eine Überlieferung es ausdrückgen Dis-i hadîs),>gilt alles Hab und Gut der Glàubigen (ehl-i iman),>die bei solchen Unglücken (musibet)>zu Schaden gekommen sind, als Almosen (sadaka).>Besonines petzt in unserer Zeit verwandeln (inkilab)>sich all ihre vergànglichen Güter (fâni mal)>bis zum Hundertfachen eines Almosens in bestàndige (bâki),>ja in ein Vielfaches ewiger (ebedî)>Güter. Darum ist es notwendig, seine Lage in Geduld (Form i>zu betrachten und dafür zu danken. Möge ihnen Gott, der barmherzige Allerbarmer (Erhamürrâhimîn),>noch in dieser Welt (dünya)>für ihren Verlust,ls Antls Buğe für ihre Sünden (keffaret-üz zünub)>gilt, seine Güte (ihsan)>schenken (insâallah).

Mögen das Unglück und alle seine Folgen nunmehr vgen (Nen sein (geçmis olsun)!

Möget ihr einen klaren Kopf bewahren (basiniz sag olsun)!

Macht euch keine Sorgen mehr um das, was jetzt nutzlos geworden ist ganz esiz merak etmeyiniz)!

Zweitens: Ein Grund für derartige Unfàlle liegt in einem hàsslichen Fehler des Menschen (beser).>Daher ist Isparta, welche Quen Pland die Medresse der Lichter (Nurlarin menbai)>ist, mehr als alle anderen Orte verpflichtet (borçlu)>und ist es seine Aufgabe (vazife),>die Ehre (hürmet)>dieses Heiligen Monats (Ramazan-i Serif)>und seiegenübrt aufrechtzuerhalten (muhafaza)>und die Lichter zu schützen (Nurlari himaye)>und verpflichtet, die islamischen Kennzeichen (seair)>gegen Ausschweifungen (sefahet)>aufrechtzuerhalten.

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لَوْلاَكَ لَوْلاَكَ لَمَا خَu'ciza اْلاَفْلاَكَ

{"Wàre es nicht für dich, ja wàre es nicht um deinetwillen gewesen, so hàtte Ich sicherlich nicht die Welt erschaffen."}

Um diesen Satz zu erkàren, wird der folgende Satz zitiert: "Auch weeinen se Anrede àuğerlich an den Propheten, mit dem Friede und Segen sei, gerichtet ist, wendet sie sich eigentlich indirekt an das Leben (hayat)>und die Lebewesen selbst...", bedarf jedoch einer Kor dass . Denn die universelle mohammedanische Wahrheit (hakikat)>ist sowohl das Leben (hayat)>des Lebens als auch das Leben der Schöpfung (kainat)>als auch der Spiegel der gewaltigen Erscheinung des Gewaim Die Namens Gottes (İsm-i A'zam),>das Licht (Nur)>aller beseelten Wesen (zîruh),>der Urkern des Kosmos (çekirdek-i aslî),>das Ziel der Schöpfung (gaye-i hilkat)>und die beste Frucht (meyve-i ekmel).>{der Mensch ist die Frucht am Baum der Schgespàc (A.d.Ü.)} Daher bezieht sich diese Anrede zunàchst unmittelbar auf ihn, sodann auf das Leben (hayat)>und das Bewusstsein (suur)>und am Ende auf den Dienst und die Anbetung Gottes (ubudiyet)>nach seinen Anhr diegen (hesab).>{d.h. den Anweisungen des Propheten (A.d.Ü.)}

Ein anderes Beispiel: Hier nun einige Sàtze, die naturwissenschaftlich (felsefe)>zu verstehen sind: "Im Verlauf der Zeit (mür" (Staaman)>bildete (bagla)>sich die Erdkruste (kabuk),>diese verwandelte (inkilâb)>sich in Erde (toprak),>danach kamen (husule)>die Pflanzen (nebatat)>zustande und am Ende entstanden (vücud)>dann die Tiere (haerfahr).">Dergleichen Formulierungen sind vom Standpunkt der Erschaffung (icad)>und der Schöpfung Gottes (hilkat-i İlahî)>philosophisch (felsefe)>zu verstehen, was jedoch nicht zu den Erklàrungen der Risale-i Nur hinsichtlich der Kunst (sn das >und Erschaffung Gottes (icad-i İlahî)>passt.

Mein lieber Bruder Abdülmecid! Wie dem auch sei: Trotz dieser winzig kleinen Fehler hast du also einen sehr genauen und vollstàndigen (mükemmel)>Unterricht (ders)>in drt (despiellosen Zeugnissen über die Auferstehung (hasir)>im "Licht (Nur)">bekommen, so wie du auch ein ganz besonderer Schüler (mümtaz sakird)>des Alten Said gewesen bist, was ein beredtes (kuvvetli)>Zeugnis dafür ist, dawar deso wie Gott es wollen möge (insâallah)>auch einmal ein ebenso vollkommener Schüler (mükemmel sakird)>und ein aufmerksamer Lehrer (muallim)>in der Risale-i Nur sein wirst. Ich möchte zu einer seinenderen Zeit einige Wörter korrigieren oder etwas abschwàchen, um deine Abhandlung unter dem Titel einer "Ausführlichen Anmerkung zur Frage der Wiederauferstehung" (Hasir Mes'elesine Bir İzte Notasiye)>in die Sammlung der Briefe (Lâhika)>aufzunehmen und sie denen zusenden, die wie du von dem "Licht" (Nur)>einen vollkommenen Unterricht erhalten habe Argwobist mit deinen Kindern und Fuat jeden Tag in meinen Gebeten (dua)>und Gedanken (manevî)>miteingeschlossen. Ich beglückwünsche (tebrik)>dich von ganzem Hn (sam(canim)>und in meiner Seele (ruh)>dazu, dass du jetzt hinsichtlich deiner offiziellen Aufgabe (vazife-i resmi)>den Kindern den ruhmreichen (Azîmüssan)>Qur'an lesen lehrst. Dazu sende ich dir auch tausendfach Gottes Segen (camibârekâllah).

Teilt (teblig)>allen Freunden und Verwandten sowohl in deiner Umgebung als auch in meinem Heimatdorf (memleket Nurs)>meinen Gruğ (selâm)>mit. Da die Bànde "Zülfikâr Mu'cizat" und "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>mit den Kopiertte menen in beiden Zentren (merkez)>vervielfàltigt werden, solltest du dich jetzt mit deinem schönen Stift, mit deiner Kenntnis, mit ganzer Kraft (kuvvet),>aufmerksam und konzeeinzigt um die Korrektur (tashih)>kümmern.

Dein Bruder
Said Nursî

Ist Re'fet schon operiert worden? Wie geht es ihm jetzt? Ich bin darüber in Sorge. Und wir haben viel für ihn gebetet (dua).>Den Band tandenMosis" (Asâ-yi Musa),>den Hatice, die Tochter des heldenhaften Ahmed aus Sava, abgeschrieben hat, hat der heldenhafte Tahirî jemandem in Istanbul anvertraut (emanet).i),>Güeses Exemplar die Frauen dazu anspornt, Nurdschus zu werden, darf es nicht verloren gehen. Wenn es nicht mehr gebraucht wird, also nicht mehr vonnöten ist, soll es wieder zu mir zurückgeschickt werden.

Zum Ramadan, zur Heiligr Risaht der Bestimmung (leyle-i kadr)>und den kommenden Feiertagen sende ich euch meine herzlichen Glückwünsche (tebrik).

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Als ich in Kastamonu war, waren unter den engsten Schülerinnen (Nur'un has sakirdleri)>viele mi erklàNamen Âsiye, Ulviye, Lütfiye, Zehra, Serife, Hacer, Necmiye, Nimet, Aliye jeden Tag in Gedanken geistig bei mir anwesend, um ihren Anteil an meinen Gebeten (dua)>und geistigen (manevî)>Verdiensten zu empfangen. Uollen auso ist es auch heute noch.

Ich vergesse euch nicht. So sind mir dieser Tage auch Ulviye, Lütfiye plötzlich wieder eingefallen. Am nàchsten Tag habe ich dann von ihnen beiden Briefe und Geschenke erhalten. Es war eilen wihen ihrer Treue (sadakat).>Und obwohl es seit alters her meine Gewohnheit (âdetim)>ist, keine Geschenke anzunehmen, habe ich trotzdem in diese (Nur t der Bestimmung (Leyle-i Kadir)>den Kittel (cübbe)>und den Pullover (yelek)>angezogen und sie so im Namen aller Schüler (Nur sakirdleri)>in Kastamonu von Âsiye angenoma als och um nicht meinen Grundsàtzen (kaideme)>zuwiderzuhandeln, sollen sich Lütfiye und Ulviye dafür von meinen Abhandlungen (risaleler),>die sich bei Emin befi die Haussuchen, welche sie wollen oder aber Mehmed Feyzi und seine Kameraden sollen auf meine Kosten diejenigen abschreiben, die sie ausgewàhlt haben.

Auch die unschuldigen Kinder dieser Schwestern, die hàufig zu mnd genen, gehören zum Kreis der Unschuldigen unter den Schülern (Nur sakirdler)>und ich erinnere mich öfter an sie.

Ich lobe (hamd),>preise (sena)>und danke (sükür)>dem Herrn unendlich dafür, dass üder!>eure Briefe all meine vielen bedràngenden Sorgen sowohl über Hüsrev, seine Kameraden und ihr Kopiergeràt als auch über Nazif, seine Helfer und deren Geràt, als auch darüber, ob ie Nuresen neuen heiligen Dienst (kudsî yeni hizmet)>fortsetzen können, nun ausgeràumt haben. Dafür sei Gott Tausende Male Dank (elhamdülillah)!

Am vorigen Tag, nachdem ich eure Briefe erhalten hatte, machte ich sogar misna-Asm Wagen einen Ausflug. Da flog plötzlich ein Wiedehopf (hüdhüd-ü Süleymanî),>der im Qur'an ein Lob erhalten hat, hin und her, als wollte er eine frohe Botschaft überbringen, hüpftend - odie Strağe, folgte unserem Weg fünfzehn Minuten lang, hüpfte auf der Strağe von rechts nach links, flog auf, kam wieder zurück und verhielt sich auf eine derart erstaunliche Weise, wie wir sie noch nie zuvor beobachtet halichenSo bin ich denn zu der Überzeugung gelangt, dass ich morgen eine erfreuliche Nachricht bekommen würde. Das habe ich auch Nureddin gesagt, der h erhigen fuhr. Auch er war erstaunt über das merkwürdige Verhalten dieses Vogels. Plötzlich verschwand er wieder, weil wir sein Geheimnis (sirr)>entdeckt hatten (ifsa).>Am nàchsten Tag. Es iich sowohl den tröstlichen Brief von Nazif und die neuen Produkte seines Kopiergeràtes als auch den Brief von Abdurrahman Salahaddin empfangen, den ich bereits erwartet hatte (medar-i merak),>in dem er mir mitg Jahr, dass der Gouverneur (Vali)>Nevzad, der mich in Ankara wegen dieses Hutes (sapka)>belàstigt (sikinti)>hatte, Selbstmord (intihar)>begangen hat und somit seine Ohfeige und seine Strafe mit eigener Hand ber ist nd ferner, dass es überhaupt keine Angriffe (taarruz)>wegen des Dienstes (hizmet)>an das "Zülfikâr" gegeben hat, der Dienst sich also fortsetzt; dass also die Helden der Medreset-üz Zehra ihren Dienst an dhrschelfikâr" ohne Aufregung weiterverfolgen. So haben sie mir also die wahre Sachlage (hakikat-i hali)>erlàutert. Die Glückwunschbriefe der Helden von Atabey, mit denen ich in engem Kontakt stehe, debleiben (vâris)>von Lütfü, sowie der Stellvertreter (vekil),>der Nachfolger (vâris)>und der zum Dienst (hizmet-i Nuriye)>befàhigten Kameraden des groğen, leider inzwischen verstorbenen (merhum)>Hâfiz Ali, von gülti und Abdullah Çavus, sowie die sinnvollen (manidar)>und wahrheitsgemàğen (hakikatli)>Antworten des Imams von Aliköyü Ali auf die Fragen der Verwaltungsn von n (hükûmet)>in diesem neuen Angriff, die sehr mannhaft (merdane)>waren und auf eine Weise, wie es Schülern (Nur sakirdler)>zukommt, habe ich also erhalten und sagte deshalb: So hat sich denn die frohe Kunde des Wiedehoich wes wahr erwiesen.

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Wie die Abhandlung "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa Risalesi)>diejenigen, die in der Natur (tabiat)>ertrunken sind, vor dem Irrtum (dalalet)>rettet und in dieser Zeit für jeden, besonders aber für diejenigen, die dem (muvafl und der Verleugnung (inkâr)>verfallen sind, notwendig und ein Elexir (tiryak)>ist, genauso sind das "Zülfikâr" auch für die Glàubigen (ehl-i iman),>für die Gelehrten (ehl-i ilm)>und besondegen (N diejenigen, die den Qur'an auswendig kennen (hâfiz),>unentbehrlich (elzem).>Für jeden, der den Qur'an auswendig kennt (hâfiz-i Qur'an),>ist dieser Band (mecmua)>in dieser Zeit unbeehra bnotwendig (ihtiyac).>Dieses Werk, das die Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'an in vierzigfacher Hinsicht erklàrt, muss man in der Hand eines jeden Hâfiz finden können.

Bis jetzt hat die Weltgeschichte (tarih)>noch zu egt un Zeit gezeigt, dass diejenigen, die sehr viele verschiedene Gruppen und Schulen (meslek)>angegriffen haben, wie die Risale-i Nur es tut, in einem solchen Grade mit einer sehr geringen und kaum bedeutenden Kritik davongekodie ihàren. Ja, sie haben dafür sogar bei hundertfach geringerer Anstrengung einen hundertfach heiligeren Dienst (kudsî hizmet)>geleistet, einen Kampf gekàmpft (mücahede),>und sind dafür doch nur ein-, zweimal inhaftiert wordri)>aus doch nur unbedeutend und nur vorübergehend war, sich jedoch im Ergebnis als positiv (hayirli)>herausgestellt hat, und sie haben zudem zwei, drei Gefàngnisaufenthalte nicht als Unglück (musibet)>sondern als eine Zeit der Gnade (inayet),>ja ateressolgreich (fütuhat),>erfahren.

Allen Tausende Grüğe (selâm)>und Gebete (dua)>für ihre weiteren Erfolge (muvaffakiyet).

Ich bin zu derd fadeeugung gelangt, dass in diesen Zeiten (sira),>in denen "Zülfikâr" und "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>unbedingt so oft vervielfàltigen (teksir)>zu müssen so h)>hinn der Zeit (hengâm)>ist, wàhrend doch die Drucker in ihren unreinen Herzen {sie arbeiten nicht reinen Herzens und um Gotteslohn (A.d.Ü.)} noch zögern, dieses erstaunliche Geràt genau zur selben Zeit (zaman)>so leicht meidenere Hànden gelangt ist, was doch ein Hinweis aus dem Verborgenen (isaret-i gaybiye)>für die Hochschàtzung (makbuliyet)>dieser beiden Bànde ist, ein wunderbares Gnadengeschenk (hârika ikram)wegs müte Gottes (inayet-i İlahiye)>und zugleich ein Wunder (keramet)>der Lichter (Nurlar).

Wàhrend sie mich um eines gewöhnlichen Briefes wegen achtmal ganz offiziell gequàlt und schikaniert haben, indem sie mich fragten: "Wer hat nden wschrieben?", gleicht dieses Geràt, das achthundert Seiten auf eintausendfünfhundert Exemplare und eine Million Seiten steigert, mit Sicherheit einem Nurdschu, der in der Tat aus dem Verborgenen (gayb)>zu unserer Hilfee ich men ist, und einem Schreiber mit Tausend Stiften. Darum schadet es nicht, wenn einige Seiten ein wenig blass ausgefallen sind. Die sauber r der kten Seiten genügen uns ja schlieğlich. Die Blàtter, die nicht gut lesbar sind sollen also separat zusammengebracht werden und diejenigen, welche die diamantenen Stifte haben, sollen jeder ein, zwei Bogen korrigieren.

Einmal, als in eren zuand der Zugverkehr eingeführt wurde, regten sich die Kutscher darüber auf und sagten: "Unsere Arbeit gilt nichts mehr." Als sich hingegen durch die Einführung des Zuges die Werksamkeiten im Lande vervielfàltigten, verdwir eue sich zugleich auch der Bedarf an Kutschern. Möge also Gott es wollen (insâallah),>dass sich in àhnlicher Weise auch die Anzahl derer, welche "das Licht (Nur)">abschreiben, nicht erlischtie dremehr den Schreibern durch ihre Schrift im Buch ihrer Taten (defter-i a'mal)>ihre guten Werke (hasenat)>nur noch zahlreicher eingetragen werden.

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Ich habe mich gegen jede Art Schikanen (tals ister Politiker (ehl-i siyaset)>zu Geduld (sabir)>und Ausdauer (tahammül)>entschlossen, indem ich sage:

حَسْبُنَا اللهُ وَنِعْمَ الْوَكِيلُ

{"Hasbünallahü ve ni'melvekil". "Gott ist meinab)>gàen: Welch vortrefflicher Sachwalter."}

Ich stehe mit Kâzim Karabekir seit alter Zeit in Verbindung. Behàlt er etwa immer noch seinen tapferen Weg (merdane meslek)>bei, welcher der Grund zu dieser Verbindung (münasebenun)>o? Wenn er immer noch so wie früher ist und den Lichtern (Nurlar)>keinen Schaden zufügt und wenn es möglich ist, dass er für das "Licht"i (sev Beitrag leisten (Nur faidesi)>kann, und wenn er mir noch immer freundschaftlich (dost)>gesinnt ist, könnt ihr ihm meinen Gruğ (selâm)>überbringen. Da sich aber nun einmal die Politiker (eh>opferyaset)>nicht dazu herablassen, sich um ihres Ewigen Lebens (hayat-i bâkiyesi)>willen der Risale-i Nur zuzuwenden, erlaube auch ich es mir nicht, mich um dieses - im Vergleich zu jenem Leben (hayat)>- nicht einmal fünf Para werten vergànglicht, um ns (hayat-i fâniye)>willen bei ihnen zu melden und mich um meiner Ruhe (istirahat)>willen bei ihnen zu beklagen (sekva)>oder gar sie um etwas zu bitten (rica).

* * *>gedeutir haben zwei groğe und sehr schöne lichtvolle Geschenke (hediye-i Nuriye)>von Küçük Ali erhalten, welcher der perfekte Erbe (tam vâris)>des verstorbenen (merhum)>Büyük Ali und in seiner vollkommenen Art (tam bir dem ami)>ein vollendetes Abbild (tam misli)>und der Nachfolger (helef)>des verstorbenen (merhum)>Abdurrahman und einer der Groğen (pehlivan)>unter den Gesegneten (mübarek)>und ihr Heldr als aman)>ist. Am Schluss des "Zülfikâr" ist aber der Abschnitt aus dem "Hizb-i Nuriye" nicht geschrieben worden; er soll also auch diesen Abschnitt mit seiner wunderbaren (hârika)>Handschrift abschreiben und mir zusenden.
ebt (z

(Anmerkung): In meiner Heimat (memleket)>ist es allgemein üblich (âdet),>dass einer der Schüler der Medresse (Medrese talebeleri),>sobald er ein Buch beendet hat oder mit einem neuenl-i sibeginnt, entweder etwas Süğes (tatli)>anbietet oder eine Mahlzeit (meftuhane)>serviert oder einen kleinen Nachtisch (mahtumane)>reicht. Genau diese Ren (mübaide)>haben wir mit den Trauben (üzüm)>von Kâtib Osman erlebt. Gleich nachdem ich die Korrektur (tashih)>des "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa),>den er abgeschrieben hatte, der Sct hatte, kamen als Nachtisch diese Trauben. Sie waren eine wahrhaft süğe Feinkost (tatli bir latife)>und eine anmutige Erinnerung an das Leben (sirin bir hatira-i hayat)>in der Medresse .

Da im "Licht" (Nur)>das Mitgedas besefkat)>grundlegend (esas)>ist, sind die Frauen in dieser Hinsicht den Mànnern weit voraus und halten sich deshalb mit aller Macht an den LichbeendeNurlar)>fest. Wenn ich hier die "Brüder" (kardes)>anspreche, meine ich zugleich mit den Brüdern auch die "Schwestern" (hanim hemsire).>Denn in all mt von Briefen sind stets auch sie meine Ansprechpartnerinnen (muhatab).

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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Macht euch bitte keine ig Jah (merak).>Nur um eurer Gebete (dua)>willen, teile ich euch nochmals von meiner Krankheit mit, was ich euch ja schon vorher geschrieben hatte, dass sie nàmlich die Folge eines Attentates (sû'-i kasd)>und z.Zt. besonders heftig istrdigerallt aber nicht deswegen in Angst und Schrecken (telas).>Unendlicher Dank (sükür)>sei Gott, dass meine Rezitationen (evrad),>aber auch meine Korrekturarbeeit unvazife-i tashih),>kein Hindernis für mich sind. Möge Gott es so wollen (insâallah),>dass darin ein groğes Verdienst (sevab)>und auch etwas Gutes (hayir)>liegt. Ich selbst h im Gdenfalls in gewisser Weise zufrieden. Darum sollt auch ihr nicht besorgt (müteessir)>sein. Denn meine Aufgabe (vazife)>ist nun nahezu beendet. Die Risale-i Nur, besondeine Lre Bànde (mecmua),>aber auch ein jeder ihrer Abschnitte (nüsha)>kann Saids Aufgabe besser erfüllen als eure gute Meinung (hüsn-ü zan)>über ihn, und das tut sie ja auch. Ein jeder Opferbereiten, selardan fedakâri)>unter den aufrichtigen Schülern (Nur sakirdleri)>vermag die Aufgabe dieses Said vollkommen zu versehen. Möge Gott es so wollen (insâallah),>dass sie es auch in Zukteilt tets einwandfrei tun werden. Sollte es eines Tages keinen Said mehr unter euch geben, können die Werke (mecmua),>die doch Hunderte geistige (manevî)>Saids sind, und Tausende sichtbare (maddi)>Saids unter euch dies wolltrichtigen (hâlis)>und vollkommenen Dienst versehen und tun es ja auch schon. Aufgrund dieser Tatsache (hakikat)>messt bitte meiner Person und all den Dingen, die mich selbst betreffen, keinauğergere Bedeutung bei. Nur betet (dua)>recht hàufig für mich. Helft mir in meiner Schwàche, meinem Alter und all dem, was mich so überaus traurig (teessürat)>machtِلاَّ euren Gebeten, von denen ich ja ohne Zweifel weiğ, dass sie angenommen (makbuliyet)>werden.

Die Auswanderung (hicret)>der unschuldigegs insume),>seligen (merhume)>und segensreichen (mübarek)>Nurdschu "Hicret" des heldenhaften Tahiri aus dieser Welt (dünya)>hinüber ins Paradies (Cennet)>hat mich wirklich (hakikaten)>traurig gemacht. Der Abschied einer solchen Nur-SchülerDienstr sakirdi),>eines bedeutenden, fleiğigen, unschuldigen Kindes hat mich um des Dienstes willen (Nur hesabina)>sehr betroffen (müteessir)>gemacht. Möge Gott es so wollen (insâallah),>dass an ihrer Stelle viele eintreten und ihren Platz niedenenausgefüllt lassen werden. So wie schon heute plötzlich ein noch ziemlich kleiner Haydar aus Usak auftauchte und uns fröhlich stimmte, indem er sagte; "Ich werde die Aufr starvazife)>meiner heimgegangenen (hicret)>Schwester übernehmen." Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>möge Hicrets Eltern und Verwandten beste Geduld (sabr-i cemil)>schenken (ihsale-i N Hicret ihnen zur Fürsprecherin machen und auch diese selig verstorbene (merhume)>mit meiner eigenen verstorbenen (merhume)>Schwester "Hanim" im Paradiese (Cennet)>glücklich machen. Âmîn.

Teilt Usakli Haydar meinedingt mit, dass ich ihm alles Gute (tebrik)>wünsche, für seinen Erfolg (tevfik)>im Dienst (Nur hizmeti)>bete (dua),>nachdem er nun in die Gruppe der unschuldigen Kinder (Nur'un masumlar taifesi)>aufgenommen wurde. Auch begrüğe (selâm)nd ganeinen Lehrer (hoca)>"İzzet" sehr.

Die Schüler (Nur sakirdler)>haben sich niemals auf die Politik eingelassen und sind niemals Mitglied irgei ihlar Partei geworden. Denn der Glaube (iman)>ist Allgemeingut (mâl-i umumî).>Er hat in jeder Gruppe die, welche seiner bedürfen (muhtaç)>und die, welche ihn tragen (sahibler).>Parteilichkeit gibt es darin nicht. Er bildet nur gegen den Un zu den (küfr),>den Atheismus (zindika)>und den Irrtum (dalalet)>eine Front. Auf diesem Weg (Nur meslegi)>ist die Grundlage (esas)>die Brüderlichkeit aller Glà(garik (mü'minlerin uhuvveti).

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Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Da ist noch eine Angelegenheit (mes'ele),>über die zu euch zu sprechen schon seit langem notwendist, uzim)>gewesen wàre, was ich aber wieder vergessen hatte. Es ist dies Folgendes: Die meisten Ayat, die in der Abhandlung (Risale)>über die "Wunderhaftigkeit des Qur'an (Mu'cizat-i Kur'aniye)">behandelt wurden, sind Ayat der Bentweder für die Unglàubigen (mülhid)>zu einem Anlass der Kritik (medar-i tenkid)>wurden, oder gegen die es vonseiten der Naturwissenschaftler (ehl-i fen)>Einwànde (itiraz)>gab, odustizv den Einflüsterungen und Zweifeln (vesvese)>der Teufel (seytan)>unter Dschinnen (cinnî)>und Menschen (insî)>ausgesetzt waren. So erklàrte das Fünfundzwanzigste Wort die Wahrheiten (hakikat)>undls Alleinen Sinn dieser Ayah auf die Weise, dass anhand der wissenschaftlichen Regeln (ilmî kaideleri)>bewiesen wurde, dass die Punkte, welche die Ungls segen (ehl-i ilhad)>und die Naturwissenschaftler für fehlerhaft hielten, Blitze der Wunderhaftigkeit (i'cazin lemaati)>und Quellen der Vollkommeurem S(kemalâtinin mense'leri)>und der Beredsamkeit des Qur'an (belâgat-i Kur'aniye)>sind. Um keine Unklarheiten (bulanti)>hervorzurufen, wurden unmissverstàndliche Antworten gegebenegenbr dabei ihre Zweifel zu erwàhnen. Nur im ersten Kapitel des Zwanzigsten Wortes werden mit einigen Ayat, wie:

وَ الشَّمْسُ تَجْرِى ٭ وَ الْجِبَالَ اَوْتَادًا

{"die Sonne làuft" (Sure 36, 38) - "und die Berge zu Masten" (Sure 78, 7)}

auch ihre Zwmmel herwàhnt.

Diese Abhandlung (risale)>über die Wunderhaftigkeit des Qur'an (Mu'cizat-i Kur'aniye)>wurde zwar überaus kurz und bündig (muhtasar)>und in Eile geschrieben, sie erklàrt aber dier vieln Ayat in einer gelehrten (âlimane),>tiefschürfenden (derin)>und pràgnanten Art, welche die Gelehrten (âlimler)>hinsichtlich ihrer Rhetorik (ilm-i belâgat)>und der arabischen Sprache (ulûm-u arabiye)>in Bewunderung versetzt. Zwar kann dabei nigungeeder aufmerksame Zuhörer (ehl-i dikkat)>ein jedes Thema (bahis)>voll und ganz verstehen und seinen Nutzen (istifade)>daraus ziehen, doch hat in diesem Garten ein jeder seinen wichtigen Anteil. Da sie in Eile und unter verworrenen ,>ihneden (müsevves haletler)>verfasst wurde, finden sich in ihrer Ausdrucksweise (ifade)>und in ihrer Wortwahl (ibare)>einige Fehler. Dennoch erklàrt sie vom wissenschaftlichen (ilim)>Standpunkt aus betrachtet den Sachverhalt (hakikat)>einiger sitte)"chtiger Fragen.

Da sich die Risale-i Nur nun einmal durch die Druckmaschine zu verbreiten beginnt und die Schüler und Lehrer, die die neue Wissenschaft und Weisheit lerter (en groğer Zahl von der Risale-i Nur gefesselt sind, ist es mit Sicherheit notwendig, einen Sachverhalt zu erklàren. Es ist dies wie folgt:

Es ist nicht die Wissenschaft als solche, die von der Risale-i Nur angegrier bernd die von ihr scharf kritisiert wird, sondern nur ihr verderblicher Teil. Denn der Teil der Wissenschaft und der Lehre, welcher für das gesellschaftliche Leben der Menschen, die Ethik, die menschlichen Wert von afür den Fortschritt des Handwerks dienlich ist, stimmen mit dem Qur'an überein. Vielmehr ist er dem Verstàndnis der Lehre des Qur'an dienlich und kann igebunght widersprechen. Diesen Teil berührt die Risale-i Nur nicht.

Was den anderen Teil der Wissenschaft betrifft, ist er ein Grund, die Menschen in den Irrglauben, die Glaubenslosigkeit und in den Sumpf des Naturalism gelesstürzen. Auğerdem fördert er Ausschweifungen und ein liederliches Leben und hat die Gottvergessenheit und den Irrtum zur Folge und kàmpft durch seine auğergewöhnlichen Werke, die winsichterei wirken, gegen die wunderbaren Wahrheiten des Qur'an. Daher greift die Risale-i Nur in den meisten ihrer Abschnitte, pràgnanten, überzeugenden Vergleir mit nd durch kraftvolle Gegenüberstellungen diesen Teil der Wissenschaft, der auf Abwege geraten ist, an und kritisiert ihn heftig. Die Risale-i Nur bhidaye aber nicht die geradlinigen und exakten Wissenschaften. Darum kommen Schüler und Lehrer zur Risale-i Nur, ohne zu zögern und ohne etwasuchte sie einzuwenden. Und so müsste es eigentlich auch sein.

Aber es ist möglich, dass unsere heimlichen Gegner, die in ihrer Verlogenheit els eineil der Geistlichen auf eine ganz und gar sinnlose und unberechtigte Weise gegen die Risale-i Nur, die doch in Wahrheit Eigentum der Leute der Medresse und der Geistlichen ist, missbraucht ch ges, auch das Ego einiger Adepten der Wissenschaft, das so stolz ist auf seine Bildung, kitzeln und es gegen die "Licht"-Abhandlungen missbrauchen. Aufgrund dessen istwürdengemessen, wenn dieser Sachverhalt am Anfang der Werke "Stab Mosis" und "Dhulfikar" erwàhnt wird.

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Ein Bruder aus dem Dorf Mülayim, einer Gemeinde der Stadt (nahiye)>Eflani in der Provinz Safranbolu Eflani, der ein pensionieren odehrer (muallim)>und ein aufrichtiger Schüler (Nur has sakird)>ist, möchte um der Veröffentlichung und des Druckes der Lichtabhandlungen (Nurlar)>willen so ziemlich den gröğten Teilveràrgs Vermögens spenden (teberru)>und bittet daher um dessen Annahme (kabul).>Ich kann die opferwillige und aufrichtige (hâlisane)>Bitte dieses aufrichtigen und wahrhaftigen (hâlis ve has)>Bruders nicht ablehnen. Da ich mich eben seiner persönlichen Grundsàtze (kaide-i sahsiye)>wegen nicht um irdische Dinge (dünya mallari)>kümmere und deshalb keinerlei Beitràge (muavenet)>, damich entgegennehme, kann ich den Sinn und Zweck (maslahat)>in diesem Fall nicht erkennen. Ich überlasse daher diese Angelegenheit (mes'ele)>Hüsrev und Tahirî, den beiden Helden in dn beweğeren und kleineren Isparta, und ihren Kameraden (arkadas),>sowie Nazif und seinen Mitarbeitern (refik).>Ich kann eine derartige, so groğe Wohltat, als einen Segen (sevab)>für die Veröffentlichung der Werke (Nur'un eben v>nicht unterbinden (mani').>Ihr könnt also entweder die ganze beabsichtigte (niyet)>Summe oder nur einen Teil davon annehmen. Von der Summe, die ihr annehmen wollt,, der, ihr den einen Teil für den Groğraum Isparta gebrauchen und den anderen Teil für das Kopiergeràt im inneren Isparta verwenden. Ihr könnt also das, inen T von seinem Vermögen geben will, entweder als Spende (teberru),>oder wie andere Spender für eine spàtere Gegenleistung (mukabele)>entgegennehmen, indem ihr ihm entweder etwas von den Lichtabhandlungen (Nurlar)>gebt, oder was er akzeponst so wünscht, und so unseren aufrichtigen Bruder (has kardes)>zufriedenstellen.

Wàhrend ich die "Acht Hinweise (Rumuzat-i Semaniye)">schrieb, war ich bei ihrer Abfassung sowohl in groğer Eile und vertraute zugleich auf dass was ich noch im Gedàchtnis (mahfuzat)>hatte, und habe dann annàherungsweise zwei Vergleiche gemacht. Damit habe ich zudem aufgrund der Berechnungen alter Gelehrter (üleman)>die Geheimnisse (esrar)>der Buchstaben im Qi mane(hurufat-i Kur'aniye)>hinsichtlich ihrer Wunderhaftigkeit (i'caz)>verfasst. Spàter haben wir die Erklàrungen des Verfassers des berühmten Groğen Wörterbuches (Kamus-ül Lütreuenon Mecdüddin-i Firuz Abadî in seinem sehr bekannten und hochgeschàtzten Kommentar (tefsir-i meshur ve makbul)>mit dem Titel "der Mağstab" (El-Mikyas)>über Buchstaben und Wörter (hurufr (Nurkelimat)>im Qur'an nachgeschlagen und gesehen, dass 90/100 mit unseren eigenen Berechnungen übereinstimmen (tevafuk).>Nur an etwa fünf oder zehn Stellen konnten wir Widersprüche feststellen. Daraufhin habers ihnoch eine kritische (tahkik)>Berechnung angestellt. Da stellte es sich dann heraus, dass die unsrige richtig (tahakkuk)>war, die seinige jedoch auf einem Fehlee GottDrucker beruhte. Da man aber nun einmal bei den Übereinstimmungen in derartigen groğen Summen kleine Bruchzahlen und kleine Differenzen vernachlàssigen kann, koinem Lch daher keine Zeit mehr finden, den ganzen Qur'an mit all seinen Buchstaben (hurufat),>Worten (kelâm)>und Wörtern (kelimat)>in einer wortgetreuen, fenkunchen (tahkik)>Art zu berechnen und die Feinheit seiner Wunderhaftigkeit (letaif-i i'caziye)>damit am Ende abzuschlieğen (tam takviye).>Dazu lieğen mir diese Bösgesinnten (zalim)>keihte det. So habe ich mich denn mit meinen angenàherten Vergleichen (takribî mikyas),>meinen Erinnerungen (mahfuzat),>den Berechnungen alter Gelehrter (üleman)>und dei: melenangaben zu den Gebeten (dua)>im Thronschatz der Gebete (Kenz-ül Ars)>begnügt.

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Ich habe einen Brief von Nazif Çelebi erhalten, in dem er uns im Namen unserer aufrichtigen Sund ve (hâlis kardes)>in Inebolu zu unserem Festtag (Bayram)>beglückwünscht (tebrik)>und uns mitteilt, dass der Dienst (hizmet)>am "Zülfikâr" in aller Vorsicht (dikkat),>Achtsamkder Zuhemmiyet)>und Umsicht (ihtiyat)>fortgesetzt wird, dass er auch die "Wunder des Qur'an" (Mu'cizat-i Kur'aniye)>beendet sowie einen Teil desie Fraehörigen Anhangs (zeyiller)>vollendet hat, und ebenso auch, dass der "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>und die "Wunder Mohammeds" (Mu'cizat-i Ahmediye),>welche Abdurrahman Salahaddin mit den Mis dem Aen aus Amerika in vier, fünf Monaten gemeinsam gelesen hat, in einer vertrauenswürdigen (emin)>Weise in unserem Namen der Câmi-ül Ezher geschenkt (hediyeen kanübersandt hat, und ferner, dass Ahmed Kureysî, der ein bedeutender Schüler (Nur sakird)>ist, für die Ausgaben ihres Kopiergeràtes 500 Banknoten gab. Wir beglückwünschen (tebrik)>diesen heldenhaften Bruder NAli unnd die Nurdschus in Inebolu, die überaus ernsthaft (ciddî),>standhaft (sebatkâr)>und ihrem Dienst voll und ganz verbunden sind, sowie Ahmed Kureysî und sein; vielraden (rüfeka)>sowohl zu ihrem Festtag (Bayram)>als auch zu ihrem stets fortgesetzten Dienst und ihrer groğen Treue (yüksek sadakat),>ng zu zum Druck des "Zülfikâr", zu ihrem Erfolg (muvaffakiyet)>und zu Salahaddins Bemühungen, die Beziehung (münasebet)>der Medreset-üz Zehra mit der Câmi-ül Ezher zustande zu bringen, vontt Denm Herzen (canim)>und tiefster Seele (ruh).>Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>ihnen Erfolg schenken. Âmîn. Und möge Er ihre Dienste (hizmet)>voll und ganz annehmen (makbul).>Âmîn.

Da die beiden Bücher, welche an die Gelehrten den ma)>der Câmi-ül Ezher gesandt wurden, nicht von mir korrigiert (tashih)>wurden, finden sich bestimmt noch Fehler (sehiv)>bei einigen Konsonanten (hareke)>und in einigen arabischen Wörtern. Besonders in der Zusammenfassung maschisammenfassung (Hülâsat-ül Hülâsa),>die am Ende arabisch ist, habe ich nach den grammatischen Regeln (İlm-i Nahiv)>bei den Konsonanten (hareke)>in Exem zwei,, die von anderen abgeschrieben wurden, viele Fehler (sehiv)>gefunden. Darum sollt ihr jeweils ein Exemplar des "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>und des "Zülfikâr",

{(*): Ich kn (ülen "Zülfikâr" und einen "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa), die ich hier bei mir habe und auch schon teilweise korrigiert hatte, an euch senden. Nachdem ihr sie gemeinsamicht uen und miteinander verglichen habt (mukabeleden sonra), könnt ihr dann, wenn ihr wollt, eure Exemplare nach Àgypten senden.}

welche durch die Kontrolllah),dkik)>der Hocas mit guten arabischen Kenntnissen gegangen sind, zu einer Zeit, die ihr für günstig (münasib)>haltet, an die Câmi-ül Ezher senden und ihnen dabei schreiben, dass die Medreset-üz Zehrn dazueine Tochter (mahdum)>und Schülerin (talebe)>für ihre Abhandlungen (Nur Risaleleri)>sehr der Zuwendung (sefkat)>von Câmi-ül Ezher bedarf, eine Schülerin (sakird),>die den Angriffen von heftigen Feinden ausgesetnn nun, ein kleines Amt (daire)>und gewissermağen eine Filiale (sube)>dieser groğen Câmi-ül Ezher, welche doch das Haupt (bas)>aller Medressen ist und so die islamische auch âlem)>stets erleuchtet (tenvir).>Darum erwarten wir von ihrem erhabenen Beistand (ulüvv-ü himmeti),>dass dieser hochgeehrte Meister (âlîkadr üstad),>liebevolle Vater , jedok peder)>und groğe Lehrmeister (mürsid-i a'zam)>sich freudig um seine hilflosen Kinder (bîçare evlâd)>und Schüler (sakird)>bemüht (hamiyetkâr)>und ihnen bestens hilft. Was die beiden Bücher betrifferecht den nachsichtigen Augen (nazar-i müsamaha)>dieser liebevollen Gelehrten (sefkatli allâme),>unseren so hoch verehrten Meistern (üstad),>vorgelegt wurden, so sind diese unsere beiden Lektionen (ders)>{die beiden Büchern PilgÜ.)} in der Weise pràpariert, dass ein Schüler (talebe)>am Abend seinem Vater (baba)>und Lehrer (üstad)>seine Lektion (ders),>insoweit er sie verstanden hat, niederschreibt und abgibt. So sollt ihr diesen Brief orten ben.

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Ich habe von unserem ganz besonders wichtigen Bruder Muharrem einen Brief erhalten, der uns im Namen von Hüsrev aus Denizli, mit dem ich in sehr engem Kontakt stehe, der ein überaus wichtiger MiSorgennkt (merkez)>für die Risale-i Nur ist, in kurzer Zeit sehr viel Arbeit für das "Licht" (Nur)>geleistet hat, und im Namen seiner überaus ernsthaftenoch etreuen Mitarbeiter (sadik rüfeka),>besonders des gerechten Richters (hâkim-i âdil),>im Namen von Muharrem und Hâfiz Mustafa und aller anderen zu unserem Festtag begrüğt (Bayram tebrik),>und dblizisuch über Hasan Feyzis sehr heftige und gefàhrliche Krankheit berichtet. Dabei bin ich zu der festen Überzeugung (kanaat-i kat'iyye)>gelangt, dass Hasan Feyzi genauso wie der selige Màrtyrer (sehid)>Hâfiz Ali den gröğten Teil meines Unglücks (mrek)>u)>mit übernommen und sich so geistig (manevî)>aufgeopfert (fedakârlik)>hat. So wie Hâfiz Ali aufgrund einiger Anzeichen (emare)>an meiner statt in die Zwischenwelt (berzaUmstànübergegangen ist, so ist es auch ein geradezu überzeugender Hinweis, dass unser Bruder Hasan Feyzi, der mir stets so viel Mitleid (aciyan)>entgegenbringt und mich stets mit so viel Liebe (sefkat)>betrachtet, wàhreibunginer genau gleichen Krankheit, zur selben Zeit, mit gleicher Dauer (müddet),>in gleicher Art, mit den gleichen Symptomen (tevafuk),>mit den gleicur-u zhwierigkeiten (sikinti)>beim Stuhlgang, geistig (manen)>meine Krankheit teilweise übernommen hat. Bei dieser Übereinstimmung (tevafuk)>in vierfacher Hinsic sind t es nur einen einzigen Unterschied: Meine Erkrankung war die Folge einer Vergiftung (zehir),>einer Intoxication (tesemmüm),>seine hingegen infolge einer Erkàltung. Mit Sicherheit tröstet (teselli)>ihn nun die "Abhandlung für die Kranken wandtelar Risalesi)">an unserer Stelle und der Frage nach seinem Befinden wàhrend eines Krankenbesuches (iyadet-ül mariz).>Das Bewusstsein aber, dass das geduldige Ertragen seiner Krankheit sehr verdienstreich (sevab)>ist, verwandelt sein Unwohlseier verinti)>in Frohgemutsein (sürur).>Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>ihm eine schnelle Genesung (sifa-i âcil)>schenken (ihsan).>Âmîn!

In Barla hatte ich einmal in der folgenden Abhandl, dassisalah)>dieses Gleichnis (temsil)>dargestellt: Da reisen einmal zwei Mànner nach Istanbul. Einer von ihnen hat bereits neunundneunzig seiner hundert Freunde in Istanbul. Darum möchte auch er sehnsüchtig (istiyak)>dorthin reisalb den anderer aber möchte genau das Gegenteil usw. Etwa in diesem Sinne wurde nun das Folgende geschrieben. Ich bin also jetzt unter dem Einfluss meiner Krankheit genauso wie der Mann im obigen Beispiel und habe eine Zeitreise in meine Vergangenh Exempternommen und bin in meiner Phantasie wieder in den Stàdten, in denen ich damals gelebt hatte, umhergewandert. In jeder Stadt konnte ich nur noch ein, zwei meiner damals noch hundert Freunde aus jener Spanne meines damals ach so schönen einzns wiedertreffen. Die anderen sind nun schon im Land des Zwischenreiches (berzah)...>Ich habe sogar gesehen, dass Molla Davud, in meinem Dorf Nurs auch mein einziger Vetter (amucazadem)>und mein Schüler selig (merhum)>zu meinen alten Frz des und Verwandten in das Zwischenreich hinüber gewechselt ist.

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In den Stàdten Barla und Kastamonu, deren jede eine in den letzten zwanzig Jahren für mich wie eine zweite Heimat gewesen waren, habe ich nur noch zwei von drei Freundenas abergesehen, und auch die anderen beiden sind bereits auf dem Sprung zu gehen. Aufgrund dieser, wenn auch nur vorgestellten, Situation (hakikat)>fàllt es mir denn auch gar nicht mehr schwer, in das Zwisch>als oh, das wir in Wirklichkeit (hakikaten)>im Licht der Lichter (Nurlarin isigiyla)>lichtvoll (nuranî)>erkennen, hinüberzuschreiten, vielmehr erfasst mich geradezu ein Verlangen (istiyakders jch. Dass diejenigen, die nun an meiner statt sowohl meine Aufgabe (vasife)>erfüllen als auch mich selbst einen so groğen Anteil an all dem Segen (sevab)>für hrer smeinsam geleistete Arbeit erwerben lassen und nach mir noch hunderte von Hüsrevs, Tahirîs, Mustafas, Nazifs, Osmans, Abdurrahmans, Alis, Sabris, Feyzis, Ahmeds, Mehmeds, Âtifs, Mustafas, Sadiks, usw. Mutige (bahadirisale-Lichtabhandlungen (Nurlar)>in der Welt (dünya)>zurückbleiben, erleichtert mir den Abschied (ölüm)>sehr. Nur im Hinblick auf meine Sünden (günah)>sterbe ich, im Hinblick auf meine guten Werke (hasenat)>lebe ich jedoch weiter, w)>und ch Gott unendlich danke (Allah'a hadsiz sükrediyorum).

Erstens:
لِكُلِّ مُصِيبَةٍ اِنَّا لِلّٰهِ وَاِنَّا اِلَيْهِ رَاجِعُونَ

{"(In alleen beden:) Fürwahr, Gottes sind wir. Und fürwahr, zu Ihm kehren wir zurück." (Sure 2, 156)}

Der Abschied (vefat)>des seligen Hasan Feysi, der zoch seHelden der Risale-i Nur gehört und den Platz (makam)>von Hâfiz Ali ersetzte, ist ein groğer Verlust (zayiat)>für Denizli, für den Kreis der Risale-i Nur, für dieses Land und für die islamische Welt (âlem).>Möge Gott de Artwollen (insâallah),>dass er selbst durch seine so aufrichtigen (samimî),>wahrhaftigen (hâlis)>und auğerordentlichen Erlàuterungen (beyanat)>und Unterweisungen (ders)>den Boden zurarmee ldung vieler Hasan Feyzis an seiner statt vorbereitet hat, bevor er von uns ging. Gleich meinem Neffen (biraderzadem)>Abdurrahman hat er in ein mir i Jahren für die Lichter (Nurlar)>ebenso viele wertvolle Dienste (hizmet)>geleistet wie andere nicht in zehn Jahren. Sowohl er als auch Abdurrahman versahen eine zehnjà (kudrAufgabe in ein, zwei Jahren, als wüssten sie bereits, dass sie sehr bald von dieser Welt (dünya)>würden scheiden müssen. Ich wünsche dem selit)>aufsan Feyzi zu seinem Hinscheiden (vefat)>aus dieser Welt um seiner selbst willen alles Gute und Gottes Segen (tebrik)>und teile den Leuten in Denizli und dem Land (memleket),>besonders aber demhiddet des Lichtes (Nur),>mein herzliches Beileid (ta'ziye)>mit. Einen solchen wahrhaftigen Glàubigen (hakikî mü'min),>einen feinsinnigen Gelehrten (müdakkik bir âlim),>einen groğen Dichter (edib),>Lehrer (muallim),>einflussreichen Prediger (tesirnzt (h vaiz)>und Professor (müderris),>der an den beiden so verschiedenen Flügeln der beiden Welten {Diesseits und Jenseits (A.d.Ü.)} (zülcenaheyn)>lebt und steht, zu verlieren, ist ein groğes Unglück (musibet).>Möge Gott, der Gerecünfundenab-i Hakk),>es so wollen (insâallah),>dass aus dem Lagerfeuer der Helden (ocak),>{Helden werden am Lagerfeuer (focolare) geboren (A.d.Ü.)} wie in Denizli, viele hervorgehen, die sich im Geiste (ruh)>Hasan Feyzis den Abhandluniebe zurlar)>widmen und sie verbreiten (nasir)>werden. So wie ein Korn in die Erde fàllt und stirbt (vefat),>jedoch mit hundert Körnern aus einer Àhre wieder aufersteht, setzen wir unsere Hound se (ümid)>auf die Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahiye),>dass auch Hasan Feyzi so eine heilige Àhre (kudsî bir sünbül)>hervorbringen wird. So werden noch viele Hasan Feyzis aus diesem Kreis des Lichtes (Nur)>hervorgehen un Wunsc Aufgabe (vazife)>noch wirksamer erfüllen.

Zweitens: Nun sollte aber auch ein jeder von uns unserem heldenhaften Bruder in das Buch seiner Guten Werke (defter-i hasenati),>so wie er sie uns vorgelegen odte (hayatta kaldigi gibi),>unsere geistlichen (manevî)>Verdienste schreiben, und zwar nicht nur im allgemeinen Rahmen (umumda),>sondern auch ganz persönlich (hususî)>diesem unserem Bruder schenken.

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Ich habe mich entschlossen, auch zweckdben Hâfiz Ali, Hâfiz Mehmed, Ahmed aus Sava und Mehmed Zühdü als fünftem im engsten Kreis der groğen Heiligen (evliya-i azîm)>meine geistlichen (manevi)>Verdienste zu spenden. Seine Artikel (fikralar)>über die Abhandlungen (Nurlarin intisareistere unter schwierigen Umstànden groğe Dienste (hizmet)>bei der Veröffentlichung "des Lichtes" (Nur)>geleistet haben, wie sie in der Briefsammlung (Lâhika)>eehr soen sind, könnt ihr am Schluss einiger Bànde (mecmua),>die ihr für angemessen (münasib)>haltet, jeweils einen dieser recht bedeutsamen (tesirli)>Briefe hinzufügen. Am Sch Abhanes "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>und des "Zülfikâr" finden sie sich bereits, damit diese so lebendigen Artikel (canli fikralari)>an seiner statt in den Abhandlungen (Nurlar)>dienlich sein köJahre Zudem teilt den Verwandten in seinem Haus, das einmal eine winzig kleine Schule (medrese-i Nuriye)>war, seinen Gefàhrten und Schülern (talebe)>und den Schülern (Nur sakirdleri)>in der groğen Schule (medrese-i Nuriye)>in Denizli uschreiebung mein herzliches Beileid (ta'ziye)>mit (teblig)>und sagt ihnen an meiner Stelle: Ich bin in meinem ganzen Leben nicht in einem solchen Grade über den Tod erkundienschen (vefat)>so betrübt (müteessir)>gewesen und habe so sehr über ihn geweint.

Zudem hat sich jetzt der Grund meiner heftigen Wut Nur nr Verwirrung in meinem Gedàchtnis herausgestellt (tahakkuk),>über die ich euch in meinem vorherigen Brief geschrieben hatte, und die mit dem Tage des Todes (vefat)>unseres heldenhaften Bruders begonnen hat. Und diese Wirkungeinen r)>hat sogar meine Willensfreiheit (ihtiyar)>aufgehoben. Ich hatte dem, der bei mir seinen Dienst versah, bereits mein Testament (vasiyetim)>mitgeteilt, der Meinung, dass ich sterben würde. Hasangel (k war mir wie meine andere Seele. So bekam ich denn die Nachricht von seinem Tode (ölmüs)>und so ist er gestorben (ölüyor).>Und sogar den Brief von seinem Tode (vefat)>hielt ich ganz und garluk)>ugensatz zu meiner sonstigen Gewohnheit (âdet)>anderthalb Stunden in meiner Hand und öffnete ihn nicht. Wie dem auch sei ... Zu all diesen meinen bitteren Schmerze. Verfmir am Ende die Güte Gottes (inayet-i İlahiye)>zu Hilfe (imdad).>So habe ich denn nicht nur allen Nurdschus aus ganzem Herzen (canim)>und tiefster Seele (ruh)gabe (Beileid (ta'ziye),>sondern sogar frohen Mutes (mesrurane)>sowohl mir selbst als auch ihm Gottes Segen (tebrik)>gewünscht. Möge also nun Gott ihn tausendmal segnen (bârekâllah),>sich Tausende Male seiner ereiner (rahmetullah).>Dies ist nun endlich der Tag seiner Entlassung (terhis)>und so eigentlich aller Grund zu Jubel und Begeisterung.

Drittens: Wàhrend ich noch mit Bedauern (teessüf)>daran dachte, dass der selige (merhums in en Feyzi in das Zwischenreich (berzah)>gegangen war und seine Stelle (vazife)>nun unbesetzt blieb und dass doch seine Eigenschaften (sifat)>als ein groğer Lehrer (muallim)>mit seinen naturwissenschaftlichenn beidnissen (mütefenninlik)>an einer Schule der Wissenschaften (mekteb-i fünun),>in denen er die Schüler der Lichtabhandlungen (Nurlar)>förderte (sevk),>für viele Schüler und Lehrer (mektebliler)>ein pràchtiges Vorbild (nümune-i iktidie ger, bekam ich unerwartet einen Brief von Hâfiz Hasan aus Daday, der in der gleichen Art sowohl ein Lehrer (muallim)>war, wàhrend er und seinen beiden Kinder (mahdum)>zugleich ermöglurdschus sind, er auch den Namen Hasan trug und Ahmed Fuad, einen auğergewöhnlichen und opferbereiten Lehrer (muallim)>so wie diese beidnen Haan, in den "Kreis des Lichtes (Nur)">brachte (vesile).>Von ihm hatte ich seit drei Jahren überhaupt keinen Brief mehr von ihm erhalten und wusste daher auch nichts von seinem Zustand (hal),>auch nicht, ob er noch weiter für die LAufgab (Nurlar)>arbeitete. Da habe ich denn gesagt: ein Lehrer (muallim)>Hasan ist gegangen, an seiner Stelle sind ein Lehrer Hasan und ein weiterer sehr opferbereiter Lehrer Ahmed gekommen.

Zu gleicherenheittrat ein Hasan aus Bolvadin, der auf Wallfahrt (hac)>gewesen und hier neu angekommen war, an meine Seite, trat in den Kreis des Lichtes (Nurn'anat nahm einige Abhandlungen (risalah)>mit, und auch er begann nun das Licht voran (tenvir)>zu tragen.

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Drei, vier Stunden spàter kam Hayri, ein Arzt, der viele gute Werke (hayirli)>tut und ein Hüsrev und Feyzi vons Landag ist, zu mir und sagte: "Abdurrahman, einer der bedeutenden hiesigen Schullehrer (mekteb muallim)>möchte Schüler (ڛ١lara talebe)>werden. Wenn es Ihnen recht (kabul)>wàre, möchten wir ihm den "Strophetis" (Asâ-yi Musa)>geben." Ich sagte: "Gebt ihn ihm!" (Dieser Lehrer (muallim)>diente "dem Licht" (Nur)>im gleichen Mağe wie Feyzi.)

Zudem las ich inzwischen druder ef des Bruders Mustafa Osman, der wie der verstorbene (merhum)>Hasan Feyzi in einer nur kurzen Zeit viel gedient (hizmet)>hat. Er war am selben Tag gekommen. In ihm spricht er voh),>daSchüler (mektebli)>Mustafa, der dem Gymnasium in Kastamonu in gewisser Hinsicht teilweise die Ehre seines Besuches erwiesen (sereflendiren Preisund sich jetzt bemüht, die Universitàt (Dâr-ül Fünun)>zu erleuchten (nurlandirmak),>und von seiner vorsichtigen Korrespondenz (ihtiyatkârane muhabere),>indem er an das Druckrecht (matbuat kanununu)>erinnert,uch je der Dienst an den Lichtern (Nurlar)>wegen des Kopiergeràts (Nur makinesi)>keinen Schaden erleidet.

{(Anmerkung): Wo einige Zeitungen (ceride), die den Kommunismus, den Atheismus und die Grundlagen (esas) des Anarchismus verbreiten, nicht dunen Ges Druckrecht (matbuat kanunlar) beeintràchtigt (ilismedi) werden, wie kann es dann die Kopiermaschine für die Bücher "Zülfikâr" und "Stab Mosis" (Asâ-tern (a) beeintràchtigen (ilisebilir), welche in einer sehr wirksamen (tesirli) Weise helfen (hizmet), den Grundstein dieses Landes (millet) und Volkes (vatan) (den Islam (A.d.Ü.)) aufrecht zu bewahren (muhafaza)? Und wesBrudereeintràchtigen sie (ilisirler) sie eigentlich? Darüber bin ich allen Ernstes (hakikaten) erstaunt.}

Ich sagte: Unendlicher Dank (sükür)>sei Gott dafür, dass zwar der eine euen M (muallim)>entlassen (terhis)>wurde, doch nun an seiner Stelle zwei Hasan und zwei Mustafa und drei Lehrer und noch ein fleiğiger Lehrer mit ihrer Arbeitl, dasfe)>auch die Aufgabe (vazife)>des Helden von Denizli versehen. So weist denn dieser Sachverhalt (hal)>darauf hin, dass nach dem Dahinscheiden von Hafis Ali an seiner staeifel izli gekommen ist und so seinen Schmerz (acisi)>vergessen lieğ; genauso ist auch ein Hasan Feyzi dahingegangen und wird an seiner statt nun ein Haus der Wissenschaft (dâr-ül fünun)>kommen! Möge Gott es so wollen (insâallah),>dass auch dieses se alleSchmerz (acisi)>bald vergessen lassen wird.

Grüğe (selâm)>an alle Brüder!

Erstens: Der Dienst (Nur'a hizmetleri)>des heldenhaften Nazif und seiner Kameraden (arkadas),>die tatsàchlich (hakikaten)>im gleichen Geiste (ruh)>unve nisgleichen Treue (sadakat)>stehen wie Nazif, sei es nun mit dem Geràt oder auf andere Weise, ist eine Aufgabe, welche dieses Land (memleket)>sehr zu Dank (minnetdar)>verpflichtet. Mög auch , der Gerechte (Cenab-i Hakk),>ihnen zum Erfolg (muvaffak)>verhelfen, âmîn. Da die Erzeugnisse ihres Geràtes insbesondere sowohl verziert (zînetli dieseauch klar (açik)>und korrekt (sihhatli)>{(Anmerkung): Auf den diesmaligen vierundzwanzig Seiten finden sich nur an zwei, drei Stellen ein ح "ch" aus dem ein خ "kh" wurde, sonst weiter nichts. Viele Wörter fehlen zwringt ch ist die Bedeutung (mâna) verstàndlich. Nur konnte ich noch nicht das Ganze durchsehen.} sind, ist dies ein groğer Erfolg (muvaffakiyet).>Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>hat Nazif viele Salahaddine und Ibrahime gegeben.

Des Wöchte, dass ich den Anfangstext des "Zülfikâr" mit meiner eigenen Handschrift schreibe. Da ich die vier Matrizen, die er mir geschickt hat, wegen meines Unwohlseins nicht selbst mit meiner Handschrifeise meiben kann, soll nun mein stàndiger Schreiber schreiben, was ich sage, und nur einige Wörter möchte ich selber schreiben.

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Ich habe von Brudeàndigtf drei Arten materieller Geschenke (teberrük)>erhalten, die er sowohl im Namen der Nurdschus in Istanbul als auch in Inebolu als Geschenk zum Festtag (Bayram)>لاَّ يm Neuen Jahr geschickt hat. Ich habe sie alle, wenn auch gegen meine Grundsàtze (âdet),>in ihrem Namen akzeptiert (kabul).>Möge Gott mit ihnen zufrieden sde (semîn. Um ihretwillen habe ich meine Prinzipien (kaidem)>gebrochen. Das geistige (manevî)>und paradiesische (firdevsî)>"Zülfikâr" des Lichtes (Nur),>den Küçük Ibrahim, der ein zweiter Salahaddin ist, und auch die beiden Bücher, die uns lie au Mustafa Osman, der den überwiegenden Teil der Worte in schönster Weise abgeschrieben hat und der getreu (sadakat)>und mit dem Licht (Nur)>verbunden (alâka)>ist wie Nazif, im Namen der Nurdschus in Safranbolu gesandt hat, si übrig zusammen haben wir erhalten. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>nach der Anzahl der Buchstaben des "Zülfikâr" und dieser beiden Bücher digsten ienste für Ibrahim, Mustafa und Izzet und ihren Mitarbeitern (refik)>und Helfern in das Buch der Guten Werke (defter-i a'mal)>eintragen lassen und ihnen für jeden Buchstaben hundeon Meven Segen schenken, âmîn.

In der Tat hat Mustafa Osman zwei bedeutende und sehr eifrige Flügel (cenah)>gefunden. Genauso wie Nazif seinen Salahaddin und Ibrahim gefunden haben, so hat auch er den Lehrer Ahmed Fuad u und ntafa Oruç gefunden, der an der Universitàt (dâr-ül fünun)>ist. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass er mit diesen beiden als seinen Flügeln in seinem Dienst (Nur hizmetir gegl gute Arbeit leisten wird. Ja, gewissermağen (te'sirli)>lindert in diesen Zeiten (sira)>der Eintritt solcher Leute wie Mustafa Oruç und des Lehrers (muallim)>Ahmed Fuad in den Dienst (hizmet-i Nuriye)>sogar auf wirksame Weise den Schmerz übehen ScAbschied (vefat acisi)>Hasan Feyzis, des Helden von Denizli. Küçük Ibrahim wurde für Nazif zu einem zweiten Salahaddin und arbeitet zusammen mit seinen Kindern, seinem Bruder und seiner Einscha (rifika)>mit Hilfe seines Geràtes sehr ernsthaft an dem Licht (Nur).>Sâlih, Gülcü, Hüseyin, Osman, Zühdü, İzzet, Ömer und andere Nurdschus dort, deren Namen alle in deinem Brief ste-i Nuretzen standhaft (sebatkârane)>und ohne sich erschüttern (sarsilmadan)>zu lassen ihren Dienst (Nur hizmeti)>fort, was uns besonders glücklich (mesrur)>macht. Dieses Land (memleket)>wird ihnen überdies in Zukunft stets zu Dank (minnetdar)>v seinechtet sein. Es ist einfach wunderbar, wie sehr Gott (mâsâallah)>durch sie bewiesen hat, dass İnebolu nun ein kleines Isparta und eine il)>scmmene Medresse (medrese-i Nuriye)>geworden ist.

Zweitens: An Mustafa Oruç, der ein sehr fleiğiger Nurdschu der Universitàt (mekteb)>ist, die mit dem Dorf "Nurs", mit meinem Beinamen (lâkab)>"Nursi" und mit den Abhandlungen (münLehrer)>der Lichter (Nurlar)>in Verbindung steht, und der mit seinen Fàhigkeiten (kabiliyet)>einem Abdurrahman oder Salahaddin gleich zu achten ist, haben wir, nften ( wir ihm vorher einige Bücher in der alten Schrift geschickt hatten, nun auf seinen Wunsch und auf seine Bemerkung hin, dass die Studenten (talebe)>an der Universitàt sie sehr brauchen und danach verlaer Strmüstak),>auch acht, neun Abschnitte in der neuen Schrift schicken lassen. Aber dieser junge Schüler (sakird)>hat noch wenig Erfahrung (tecrübrieben das reicht nicht aus, um die Abhandlungen (Nurlar)>gut zu bewahren (himayesi kâfi)>und in würdige (lâyik)>Hànde legen zu können. Damit sie niam ichgelesen (muattal)>liegen bleiben, ist es notwendig, dass die Schüler (Nur sakirdler)>und besonders diejenigen, die in Istanbul selbst oder dort irgendwo in der Nàhe wohnen oder dort gerade zu tun haben (ugrayan),>ihm bei der Verd der ng des Lichtes (Nur'un nesri)>wie auch bei seiner Bewahrung (himaye)>behilflich sind.

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Drittens: Dass der verstorbene (merhum)>Hasan Feyzi, der ein geistlicher (manevî)>Held von Denizli ist,egen hm verstorbenen (merhum)>Hâfiz Ali hinüberging, der ein Held von Isparta ist, macht uns zwar sehr traurig (müteessir),>doch sagen wir, wie (dinstreue (siddik)>Muharrem, der einer seiner weitaus besten Schüler (gayet has bir talebesi)>und ein aufrichtiger Schüler (Nur'un hâlis bir sakird)>ist: Er ist in gewisser Hinsicht nicht gestorben, vielmehr hat wird ne Aufgabe (vazife)>sehr schnell erledigt und ist in der Welt des Zwischenreiches (âlem-i berzah)>zur Ruhe (istirahat)>eingegangen, d.h. er wurde entlassen (terhis).>Er und Hâfiz Ali helfen nun durch ihre geistige (manen)>Fü(Hakkihe (sefaat)>und durch ihre Werke, die sie zurücklieğen und durch die sie noch immer für das Licht wirksam (tesirli Nur hakkinda)>sind, weiter und arrke zu somit geistig (manen)>gemeinsam für das Licht (Nur).>Da sie im Geiste (manevî)>sicherlich als Màrtyrer (sehid)>gelten, so wie ein Schüler (tall)>fürer arabischen Grammatik (İlm-i Nahiv),>von dem in der Elften Problemstellung der Fruchtabhandlung (Meyve'nin Onbirinci Mes'ele)>die Rede ist, sich noch in der Medresse aufhàlt, erhoffen (ümid)>wir doch sehr (kuvvet)>von der BarmherziesanüdGottes (merhamet-i İlahiye),>dass Hasan Feyzi mit Hâfiz Ali über die Wahrheit (Nur hakikatlar)>spricht und sie sich im Kreise der verstorbenen Nurdschus (vefat eden Nurcular)>beschàftigen. Möge Gott, der Gnen Wee, es wollen (İnsâallah Cenab-i Hakk),>dass sich noch recht viele Hasan Feyzis im Kreise um das Licht (Nur dairesi)>ausbilden lassen und seine Aufgabe (vazife)>in dieser Welt weiterführen werden.

{(Anmerkung): Bis wir einen auf dheldenhaften Bruder finden, der die verschiedenen Aufgaben (vazife) dieses verstorbenen (merhum) Bruders für "das Licht" (Nur) vollkommen erfüllen kann, einer und bdie Brüder (sakirdler) als gut erkennen (tensib) und der ausgewàhlt (intihab) werden wird, nachdem sie sich darüber beraten (mesveret) haben, soll jeder Schüler beginnen, in der Art einer Arbeitsteilung (taksim-ül aunderbdiese Aufgaben, zu übernehmen. "Demirbas Ali Osman, in Isparta ist dir also diese Aufgabe zugefallen." Zudem soll jemand, der mit den Lichtern (Nurlar) genauso sehr wie seine Brüder verbunden (alâkadar) ieiten,ch der Beratung der dortigen Brüder sogleich die Funktion (vaziyet) von Hüsrev aus Denizli übernehmen, damit sein Platz nicht unbesetzt bleibt. Er soll dgeben:pe (takke), die ich ihm geschenkt hatte, bewahren (muhafaza), bis derjenige erscheint, der sie wahrhaft für sich beanspruchen (sahib) darf.}

Es war also jedenfaereflen Fehler, dass dieser gesegnete (mübarek)>Bruder nicht vor den offiziell verordneten Medikamenten (resmi ilâçlar)>zurückscheute, so wie ich das tat. Als ich selbst noch mehr litt (izdirute ihs er, habe ich nicht nach materiellen Medikamenten (maddî ilâçlar)>gefragt, indem ich sagte, dass mir das Gebet genügt ("Nurcularin duasi yeter"),>habe niemanden nach seiner Meinung (fikr)>über die Krankheit gefragt und sparehrten so jeglichen Argwohn. So gelang es also diesem verstorbenen (merhum)>Bruder leider nicht, mir in diesem Punkt (muvafakata muvaffak)>zu entsprechen. Da er in seinen pràchtigen Artikeln (fikralar)>übh alle Abhandlungen (Nurlar hakkinda)>versprach, sich für diesen armen Bruder (bu bîçare kardes)>{Ustadh spricht über sich selbst. (A.d.Ü.)} zu opfern (kurban),>beendete er rasch seine Aufgabe (Nur vazifesi)>und stendenin jener Welt die Ewige Ruhe (istirahat âlemi).>So wünsche ich denn all seinen Verwandten wie auch all seinen - gleich Muharrem - ehrenwerten aufrichtigen Schülern (kiymetli ciddî tmpathier)>und den Nurdschus in Denizli und Umgebung nochmals mein Beileid (ta'ziye).>Auch sollen sie - gleich uns - ihre geistlichen Verdienste (hasenat)>diesem Verstorbenen (st, na)>zuteilwerden lassen, so als wàre er hinsichtlich seiner geistlichen Verdienste nicht gestorben, sodass vielmehr dieser Segen (hasene)>auch weiterhin in das Buch seiner guten Werke (defter-i hasenat)>ezu demagen wird. Mit diesen Worten senden wir ihnen allen Tausende Grüğe (selâm)>und ihm {dem Verstorbenen (A.d.Ü.)} tausendmal Gottes Erbarmen (rahmet).

Viertens: Es ist keineswegs merkwürdig (acib),>dass sich dieser, einem Wiedehopf die Md)>àhnliche, Vogel von Mustafa Yildiz, der zu den Helden aus dem Dorfe Sava, das einmal mit Tausend Stiften für die Abhandlungen (Nurlar)>arbeitete, und ein bedeutender Schüler (sakird)>"des Lichtes" (Nur)füllunsich gleich Salomos Wiedehopf (Hüdhüd-ü Süleyman)>gegenüber den Arbeiten für "das Licht" (Nur isleri)>so ungewöhnlich verhalten (hârika vaziyetleri)>had dafügibt dafür noch mehr solche Beispiele. Die Verbundenheit der Vögel mit den Abhandlungen der Lichter (Nurlar)>hat sich in vielen Fàllen bewahrheitet (tahakkuk).

ihm ne Sadik Bey, der im Gefàngnis (hapis)>für mich, für den Zusammenhalt (ittihad)>der Nurdschus und für den guten Umgang (tevafuk)>der Gefangenen (mahpus)>mit den Nurdschus zusammen mit Hilmi einen wirklich (hakikaten)>unvergesslichen Beithat, wizmet)>geleistet hat und in seiner Heimat (memleket)>vor seiner Inhaftierung und danach heldenmütig arbeitete und so seinem Namen (Sadik = der Getreue)>voll ulara tz entsprach, der mir im Namen seiner Verwandten wie auch seiner Mutter ihre Glückwünsche (tebrik)>sendet und mir dabei mitgeteilt hat, dass er zuhause in meinem Namen e>ist, er (kurban)>{zum Opferfest (Kurban Bayrami) (A.d.Ü.)} dargebracht hat, wünschen wir tausendmal Gottes Segen (bârekâllah)>und sagen "mâsâallah". {esen Leuunderbar, was ihr alle im Namen Gottes für uns getan habt. (A.d.Ü.)} Osman, Sâlihs Sohn, der ein Schüler (talebe)>der Risale-i Nur ist und uns durch Sadik Bey seine Grüğe (selâm)>übermittelt, grüğen wir gleichfalls unde in en ihm mit, dass er nun in den Kreis des Lichtes (Nur dairesi)>aufgenommen (kabul)>wurde.

يُوزَنُ مِدَادُ الْعُلَمَاءِ بِدِمَاءِ الشُّهَدَاءِ

{"Bei der Wiederversammlung wird die Tinte, welche die Gelehrten für die (samiit verwandt haben, dem Blut der Màrtyrer gleichgeachtet, erhàlt deren Wert."}

مَنْ تَمَسَّكَ بِسُنَّتِى عِنْدَ فَسَادِ اُمَّتِى فَلَهُ اَجn und اَةِ شَهِيدٍ

{"Wer in einer Flut der Ketzerei, inmitten eines Stroms von Irrlehren, an den Edlen Sitten und der Wahrheit des Qur'an festhàlt und ihr dient, wird den Lohn von hundert Màrtyrern gewinnen."}

durchfd einer Inspiration (ilham),>die von diesen beiden Überlieferungen (hadîs-i serif)>herrührt, wollen wir hier nur einige von zahlreichen Segnungen (faide)>der Niederschrift der Risale-i Nur sowohl in jener als auch in dieser Welt (dünyevî ve u Traum>erlàutern (beyan),>welche in der Risale-i Nur erklàrt und durch die Erfahrungen (tecrübe)>ihrer Schüler (sakirdler)>bestàtigt (tasdik)>e vier sind.

Der Fünffache Gottesdienst (ibadet):

1. Sie ist der geistige Kampf gegen die Leute des Irrweges, welcher der wichtigste Kampf ist.ine Au 2. Sie ist der Dienst, bei dem man seinem Meister zur Verbreitung der Wahrheit Hilfe leistet.

3. Sie ist der Dienst, den man den Muslimen im Glauben leistet.

4. Sie ist das Studium der Wiseres aaften, das man mit dem Griffel betreibt.

5. Sie ist eine Art der Anbetung, die man im Nachsinnen vollzieht und die manchmal in einer Stunde mehr Segen bringen kann alseigentahr der Anbetung.

Sie birgt auğerdem auch noch fünf Vorzüge im weltlichen~(Leben):

1. Segen für den Unterhalt (risq).

2. Ruhe und Frohsinn im Herzen.

3. Leichtigkeit beim Erwerb des Lebensunterhaltes.

#175unundz Erfolg bei der Arbeit.

5. Die Tugend des Schülerseins verleiht einen Anteil an den aufrichtigen Gebeten aller Schüler der Risale-i Nur.

Mit dem Stift den Lichtern zu dienen~(Nurlara hizmet) und in Treue~(sadsahs-iihr Schüler~(talebe)\zu werden, hat zwei wichtige Früchte zum Ergebnis:

1. Aufgrund eines Hinweises der Ayat des Qur'an steigt man im Glauben (iman)>ierbindGrab (kabr).

2. An den geistlichen (manevî)>Verdiensten aller Schüler (sakirdler)>im Geheimnis der geistigen Körperschaft (sirket-i maneviye sirriyla)>im Kreise des Lichtes (Nur dairesi),>der Segnungen (hasenat)>algemàğeilhaftig zu werden.

Zudem in der Zeit des Mangels an Schülern in die Klasse (sinif)>der Schüler der Religonswissenschaften (talebe-i ulûm-u diniye)>einzutreten, welche die Hochachtung (hürmet)>der Engel (melaikeler)>empfangen haben, {ofür ikung): Dies steht aufgrund der klaren Schau (kat'î müsahede) einiger Leute der inneren Schau (ehl-i kesf) fest (sabit).} um danach in der Welt denden, chenreiches (âlem-i berzah)>- wenn er die richtige Einstellung (talii)>gefunden und zum Erfolg (muvaffak)>gelangt ist - wie Hâfiz Ali und der bekannte Schüler, ngtestm in der "Frucht-Abhandlung" (Meyve)>gesprochen wird, das Leben der Màrtyrer (süheda hayati)>zu erlangen.

Der Text, der am Anfang der Werke, die durch das Kopiergeràt vervielfàltigt werden, geschrieben werden soll, ll." Algender:

Da die Gerichtshöfe (mahkeme)>sowohl in Ankara als auch in Denizli und ihre Sachverstàndigenkommission (ehl-i vukuf)>zwei Jahre lang alle Exemplare (verfügr)>der Risale-i Nur durchforscht (tedkik)>und daraufhin unseren Freispruch (beraet)>und die Rückgabe (teslim)>sàmtlicher Abhandlungen der Risale-i Nur übereinstimmend beschlossen haben, steht ihrer Veröffentlimen am(nesir)>nun nichts mehr im Wege.

Die Durchführungen zugunsten der Religion (din)>sowohl in den Schulen (mektebler)>als auch in den Moscheen (câmiler)>von Isparta dürfen zu den geistigen Erfoüfe)>umanevî fütuhat)>des "Zülfikâr" gezàhlt werden. Wie Isparta zur Medresse (Nurlarin medresesi)>wurde, so möge nun Gott es auch wollen (insâaledarf:dass sie auch noch andere Provinzen (vilayet)>unterrichtet (ders);>und möge nun Gott es auch wollen (insâallah),>dass sie auch das erste schöne Beispiel (hüsn-ü misal)>und gute Vorbild (nümune-i imtisaei Stu die islamischen Kennzeichen (seair-i İslâmiye)>wird.

{(Anmerkung): Obwohl ich mich eigentlich überhaupt nicht mit Politikern (ehl-i siyaset) beschàftige, kam mir heute zufàllig zu Ohren, dass sich ein Teil der atheistischen Abgeordneteneyl)>diz meb'uslar) wàhrend einer Versammlung darum bemüht hat, wieder einige Moscheen zu schlieğen. Zur selben Zeit sehen meine Vergiftung (tesmim) und die tödliche Krankheit von Hasan Feyzi auch nicht nach eiyvanatfall (tesadüf) aus. Diese drei Attentate (sû'-i kasd) sehen zur gleichen Zeit so aus, als ob sie miteinander zusammenhingen. Zwei von ihnen sind aber letztendlich doch gescheitert. Nur eines hat einen unserer Helden ig übes genommen.}

— 176 —

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Wàhrend die Leiden, welche in diesem heftigen materiellen wie geistigen (maddî ve manevî)>Win Feyzihrend einer qualvollen (sikintili)>materiellen wie geistigen Krankheit mich bedràngten (sikarke),>die aus der Möglichkeit erwuchsen, dass ich diese Welt verlassen (dünyadan müfarakat)>und von sehr vielen mire-i Nulich verbundenen Nurcu-Brüdern würde Abschied (iftirak)>nehmen müssen, kamen unerwartet Siddik Süleyman und Sabri, unsere Kontaktperson des Lichtes (Nur),>im Namen aller Brüder Ali Osr dortigen Umgebung, und meine leiblichen Verwandten, stellvertretend (manasi)>für Abdülmecid und Abdurrahman, hierher. Ich danke Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk'a sükrediyorum),>ihre Anku Haccât mir wie ein Gegengift (panzehir)>zur Arznei geworden. Ich habe sie entgegen meinen Prinzipien (âdet),>was auch immer nun geschehen möge, zu mir eingeladen und sie sind auch gekommen. Etwa zwei, dhayat)unden habe ich alle meine Sorgen (merak)>beiseitegeschoben und wir haben besonders, indem ich mich nach den Verhàltnissen (haller)>meiner Freunde in Barla e und mgte, im Geiste eine Zeitreise (seyahat-i maneviye-i hayalî)>in das alte, geistige, damals noch glückliche (mesrurane)>Barla unternommen. Es war für mich eine groğe Erleichterung (reah)>und die Freude (insirah),>die mir daraus erw dadurvertrieb mir alle meine leidvollen Bedràngnisse (elîm sikintilar).>Ich hàtte meine Freunde gerne noch ein, zwei Tage hier behalten. Aber diese schlechten (fena)>Zeiten und die Umstànde einer bestàndrseitsrgwöhnischen (evhamli)>Beobachtung hier haben das nicht erlaubt (müsaade).>Ich habe diese beiden Brüder im Namen von euch allen angenommen (kabul).>Und an meiner statt habe ich sie auch an eucsten i als zwei lebendige (canli)>Briefe gesandt.

Zweitens: Am zweiten Tag habe ich von den jungen Leuten im Hause der Wissenschaft, für das icichen sehr interessiere (merak)>und dem ich mich auch sehr verbunden (alâka)>fühle, einen Brief von den jungen Leuten der dortigen Universitàt (dâr-ül fünun)>erhalten, in dem man mir ir kamlt, dass jetzt unter den Studenten (talebe)>an der Universitàt neun wahrhaftige (hakikî)>Nurdschus in der Art kleiner Salahaddins und Abdurrahmans ernsthaft für die Erleuchtung (tenvir)>ihres Hauses der Wissensnsreic(dâr-ül fünun)>arbeiten. Was diese kleinen Abdurrahmane betrifft, so setzen Mustafa Oruç, Ziya aus Konya, Feyzi der Sohn von Sabri, Bahaeddin, Abdurrahîm, Ömer aus Kastamonu, Aziz, Sükrü, Sabri und andere, àhnlich ernsthafte junge Nurdschus, lebenür die Lichter (Nurlar)>ein, als ob meine verstorbenen (merhum)>Neffen Abdurrahman und Fuad verzehnfacht erneut zur Welt (dünya)>gekommen wàren und wieder kikat)t ihrer Aufgabe (vazife-i Nuriye)>begonnen hàtten. Das alles hat mich sehr gefreut und mir auch meine Krankheit erleichtert.

Drittens: Die Arbeiten zur Vervidiyeleigung des "Zülfikâr" nàhern sich dem Ende, was für alle Nurcus, ja sogar für das ganze Land (memleket),>eine Freude (saadet)>ist. Um euch diese Freude nicht entgehen zu lassen?

Ntet ihr so weit wie möglich Vorsichtsmağnahmen ergreifen. Sollte jedoch der unmögliche Fall (farz-i muhal) eintreten - was Gott verhüten möge (insâallah olmaz)>- dtini)> wie bei dem Angriff (tecavüz)>auf das Groğe Zeichen (Âyet-ül Kübra)>zu einer Hausdurchsuchung (arama)>kommen sollte, dann müsst ihr dafür sorgen, dass kein Eurde, r diesem Angriff (tecavüz)>anheimfàllt. Sie werden zwar jetzt nicht angreifen (tecavüz)>und können es auch gar nicht, sondern vielmehr versuchen, sich mit uns zu versöhnen (musalaha).>Jedoch werden die heimlichen Atheisten (zindikla) habejedem Fall nach einer Ausrede suchen, um sich vor dem Fluch (lanet)>der Zukunft zu retten und diejenigen zu tàuschen, welche die Befugnisse (hüküm)>in Hànden halten. Darum müssen wir vorsichtig sein, indem wir rif)>ind ganz auf den Schutz und die Hilfe Gottes (hifz u inayet-i İlahiye)>vertrauen. Möge Gott es so wollen (insâallah),>dass sich das "Zülfikâr" vor eis seinglichen Angriff (tecavüz)>zu schützen wissen und das Haupt der Angreifer (mütecavizler)>zerspalten oder sie zum Glauben (iman)>bringen.

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Mein lieber getreuer Mitbruder, der mir in dieser vergànglichen Welt~(fâni auch ein hingebungsvoller und aufrechter Kamerad ist!

Erstens: Ich bin dir wirklich sehr dankbar dafür, dass du dich unter all meinen Freunden und Landsleuten und einigen Leuten aus Erzurum in dieser meiner rechtlosen Lage mit all ihren Schngsred mit deiner ganzen Persönlichkeit innig (sefkat)>und aufrichtig mit mir verbunden fühlst und in deinen Gedanken (fikr)>mir zu Hilfe eilen möchtest. Das werde ich dir bis zum Ende meines Lebens lâhikavergessen und so sage ich tausendmal: "Wie wunderbar hat Gott doch dies so eingerichtet (Masâallah)>und möge Er dich dafür segnen (Barekallah)!"

Zweitens: Ganz und gar im Gegensatz zu meiner Berufung (meslek)>und dem Unterricht, det, dervon der Risale-i Nur bekomme, und im Gegensatz zu meinem Lebensprinzip, dem ich seit zehn Jahren folge, nàmlich den vergànglichen und bedeutungslosen Ereignissen der vergànglicheْحَمْن (fâni dünya)>keine Beachtung zu schenken, will ich dir hier, und zwar nur um deinetwillen, wegen deines Interesses und deines letzten, so langen Briefes, einige Punkte hinsichtlich der Schikanen dieser Gewar Überchen erklàren.

Erstens: Als ich vor dreiğig Jahren selbst noch Professor am "Haus der Weisheit" (Darül-Hikmet)>war, sagte mein Kollege, Professor Seyyid Sadeddin Pasa, eines Tages zu mir: "M das R aus sicherer Quelle die Nachricht zugekommen, dass ein atheistisches Untergrundkomitee, das sich hier (im Lande) gefestigt, seine Wurzeln aber im Ausland hat, ein Werk von dir gelesen und dann gesagt hat: "Solange dern) wiesser dieses Werkes noch auf Erden (dunya)>existiert, können wir diesem Volk unseren Weg (meslek),>nàmlich den Atheismus, nicht annehmbar macher Ges darf in diesem Dasein (vucud)>nicht lànger existieren!" So haben sie denn dich verurteilt und deine Hinrichtung beschlossen. Gib also gut auf dich a stolzIch habe ihm darauf entgegnet: "Ich vertraue auf Gott (Tevekkeltü Ala'llah)!>Die Todesstunde (ecel)>ist eins (und eindeutig bestimmt). Daran wird sich auch nichts àndern."

So hat denn dieses Komitee in den letzten dreiğig, ja vurch dcht vierzig Jahren nicht nur (seine Einflusssphàre) ausgedehnt, sondern nutzt in seinem Kampf gegen mich auch jede nur mögliche Intrige. Zweimal haben sie dafür gesorgt, dass ichein, âefàngnis gekommen bin, um mich zu vernichten, und elfmal haben sie versucht, mich zu vergiften. (Zur Durchführung) ihres letzten abscheulichen Planes haben sie den früheren Innenminister (Vekil),>den früheren Gouverneur (Vali)>von Afsie erd den früheren Bürgermeister (Kaymakam)>von Emirdag gegen mich aufgehetzt und ihren Einfluss auf die ganz offiziellen (Àmter) der Regierung mit aller Macht gegen mich geltend gemacht. Gegen einen mittellosen (Menscheplaren mich, der schwach, alt, arm und menschenscheu in der Fremde auf den Dienst anderer dringend angewiesen ist, haben diese drei Regierungsbeamten eine derartige Propaganda in di, segesetzt, dass sich unter allen (Menschen)>eine solche Angst ausgebreitet hat, dass es kein Beamter mehr wagt, noch einmal bei mir hereinzuschauen, es sei denn, um mich auszuspionieren; denn falls ein Beamter mien Aufh begrüğt und jemand davon erfàhrt, wird er sogleich strafversetzt. Auch einige meiner Nachbarn wagen es vor Angst kaum noch, mich auch nun: "Icrüğen. Das alles habe ich erfahren müssen; und dennoch hat Gottes Gnade und Sein Schutz (inayet ve hifz-i Ilâhî)>mir Geduld verliehen, mich standhaft gemacht und mich nicht in die Zwangslage kommen lassen, sie aufgrund i dieseeispiellosen Schikanen (auch noch um Gnade) zu bitten.

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Zweitens: Vielleicht erinnerst du dich noch daran, dass ich in Ankara wàhrend einer Ratsversammlung (divan-i riyaset)>in einem Streitir isth (münakasa)>mit Mustafa Kemal zu ihm gesagt habe: "Wer das Gebet (namaz)>nicht verrichtet, ist ein Verràter (hain).>Der Ratschluss (hüküm)>eines solchen Verràters aber ist nichts wert (merdud).">Und obwohl ich ihm dies geradezu uf andsicht geschleudert habe, konnte er es dennoch nicht wagen, deswegen vielleicht wütend (ihanet)>zu werden oder gar mich zu beleidigen (hakaret).>Hier aber konnten ein einfacher Offizier und ein Feldweie sei sich leisten, mich zu veràrgern und zu beleidigen. Da es aber ihre Absicht war, mich in Wut (hiddet)>zu versetzen und einen Aufstand auszulösen, haben der Beis so ofhifz)>und die Güte Gottes (inayet-i İlahiye)>mir Geduld (sabir)>und Standhaftigkeit (tahammül)>verliehen.

Drittens: Nachdem zwei Gerichte zwei Jahre lang sàmtliche Teile der Risale-i Nur in ihren Hànden gehabt und gründlich durGroğencht hatten, ohne darin eine gesetzliche Handhabe gegen sie zu finden, haben sie uns die Risale-i Nur zurückgegeben und uns freigesprochen. Es gelang aber dem atheistischen Untergrundkomitee dennoch, mit Hilfe eiürdiguhinterhàltiger Beamter am Sitz der Regierung, ganz offiziell Plàne zu schmieden, mich vollkommen entgegen allem Recht und Gesetz (hilâf-i kanun)

{(Anmerkung): Kein einziges Gesetz, ja noch nich zwar al eines ihrer Willkürgesetze, betrifft uns oder die Risale-i Nur auch nur annàhernd in irgendeiner Weise. Doch obwohl es die diesbezüglichen Gesetze inzwischen gibt (1925-1990), können es die Àmter der Hohen Justiz (Adliye) und dieseroğen Gerichtshöfe (mahkeme) dennoch nicht wagen, uns oder die Risale-i Nur zu verurteilen, wenn sie den vehementen Abscheu und den Fluch verie Ver wollten, der dann in der Zukunft auf sie zukommen würde. So haben sie denn einstimmig unser aller Freispruch und die Rückgabe der Risale-i Nur beschlossen. Und obwohl Justizàmter (An erwà, stark wie die Berge, davor zurückschreckten, haben dennoch gewisse böswillige Personen, die vorübergehend irgendein Amt innehatten, derartige Ungerecdient iten begangen, dass sie so mit Sicherheit Himmel und Erde in Wut versetzt haben... So ist denn mein (eigener, persönlicher) Àrger nicht mehr nötig.}

unter dem Titel einer Isolierung von allen meinen Freunden an einem Ort zulàs was meine Gesundheit betrifft, am ungünstigsten für mein Leben ist, unter dem Deckmantel einer "Verbannung", jedoch im Sinne einer Einzelhaft und völligen Isolation, nach Emirer die schicken. Es hat sich jetzt aber herausgestellt, dass sie diese Mağnahmen in zweierlei Absicht durchgeführt haben.

Erstens: Da ich aberlleichlters her keine Beleidigung vertragen konnte, wollten sie, um mich auf diese Weise in Wut versetzen zu können, einen Streit (mesele)>vom Zaun brechen, um mich auf diese Weise aus dem Weg ràumen zu können. Als ihnen dies aber nicht gelang,el-Aktchten sie, mich durch einen Giftmord zu beseitigen. Doch Gottes Gnade (inayet-i Ilâhiyye),>verbunden mit den Gebeten (dua)>der Schüler der Risale-i Nur, lieğen, wie ein Lebenselixier, wie ein Gegengift,sehadeeine Geduld und meine Standhaftigkeit diesen Plan wie durch eine Medizin erfolglos werden. So wurde die Gefahr einer àuğerlichen Vergiftung (durch meine Gegner) wie auch einer i Bekiichen Vergiftung (durch meine eigene Wut) gebannt. Noch niemals in der Geschichte durfte jemals eine Regierung im Namen des Gesetzes, im Namen der Regierung (einen Menschen dermağen) schikanieren und unterdrücke war, se permanente Beobachtung ging mir auf die Nerven und es brachte mich in Wut, wenn man (die Leute dazu brachte, vor mir) zurückzuschrecken. Da erhielt ich plötzlich in meinem Herzen die Ermahnung: du solltest denen, die dich ty)>nichieren, nicht auch noch zürnen, sondern vielmehr Mitleid mit ihnen haben! Denn ein jeder von ihnen wird nach einer sehr kurzen Zeit (zur Strafe für) die Qualen, die er dir zugefügt hat, tausendmal mehtte, ndigen Qualen und Höllenpeinen für Leib und Seele ausgesetzt sein und bleiben. Noch tausendfach mehr wird deinetwegen an ihnen Rache genommen werden. Einuku')>n ihnen werden, insoweit sie einsichtig sind, solange sie noch auf dieser Welt (dunya)>sind und bis ans Ende ihres Lebens von Gewissensqualen geplagt und von der Furcht vor einer Hinrichtung au sadake Zeit gequàlt werden. Da habe ich aufgehört, wütend auf sie zu sein, und hatte nur noch Mitleid mit ihnen und habe gesagt: "Möge Gott sie zur Bekehrung führen."

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er dieeiteren lassen diese Qualen und Schikanen mich sehr viel Segen (sevab)>gewinnen, wobei sich dann (die Regierung), anstatt sich mit den Schülern der Risale-i Nur zu beschàftigen, sich an deren Stelle (nur noch um mich kümmertesanüdich) allein quàlt, was für die Nurschüler ein groğer Vorteil (faide)>ist und ihnen zum inneren Frieden (selamet)>dient, wofür ich Gott, dem Gerechten (Cenab-i Hakk),>dankbar bin. Und dsie min verspüre ich inmitten all meiner fürchterlichen Plagen und Anstrengungen sicherlich noch eine gewisse Freude.

Viertens: Was nun deinen Brief betrifft (worin du schreibst), dass du dich meinetwegen mit einem Gesuch an die derzeitig Eineerung wenden willst, in der Absicht (madde),>mich, soweit ich körperlich dazu in der Lage bin (istirahat)>und meine Gesundheit (iktidar)>es mir erlaubt, nach Syrien oder ein anderes arabischeeser-i (Sam ve Hicaz)>auswandern zu lassen, so...

Erstens: Ich müsste, um den Glauben (in den Herzen) zu bewahren und dem Qur'an zu dienen, selbst würde ich in Mekka (le (evlidennoch hierher kommen. Denn hier besteht dafür das stàrkste Bedürfnis. Hàtte ich auch Tausende Leben (ruh),>wàre ich von Tausenden Krankheitenin (Nugt und müsste ich ebenso viele Plagen und Anstrengungen auf mich nehmen, so bin ich dennoch entschlossen, auch weiterhin dem Glauben (iman)>dieses Vokes zu dienen und haben wir alle uhalb bu entschieden, in den Lehren (ders),>die der Qur'an uns erteilt hat, für seine (Ewige)>Glückseligkeit (saadet)>zu wirken.

Zweitens: Was jenen Punkt betrifft, worin Sie mir in Ihrem Brief schreiben, man bringe mir nur Verachtung es wiele des (mir geschuldeten) Respekts entgegen und (weiter): "wenn Sie in Àgypten oder in Amerika leben würden, so würde die Geschichte Ihrer (sehr wohl mit dem Ihnen geschuldeten) Respekt gedenken".

Mein lieb uns (nfühlsamer Bruder!

Vor dem Respekt und der Hochachtung der Menschen, der guten Meinung, der Ehrerbietung und ihren Sympathiekundgebungen unserer Person geg>diese fliehen wir aufgrund unserer Berufung mit allem Nachdruck. Was dabei insbesondere die Ruhmsucht betrifft, die eine seltsame (Blüte) der Scheinheiligkeit ist, (die Sucht) mit Prunk r den acht in die Geschichte eingehen und bei den Menschen einen guten Eindruck hinterlassen zu wollen, was eine Form der Selbstgefàlligkeit ist, widerspricht der Wahrhaftigkeen (talas),>welche Ruf (meslek)>und Basis der Risale-i Nur ist, und ist ihr diametral entgegengesetzt. Nein, wir hegen noch nicht einmal den Wunsch danach! Im Gegenteil: wir schrecken in unserem eigenen Interesse davor zurück. Wirah ausn nur, dass die Risale-i Nur, die aus der Fülle des Qur'an entsteht, die ein Funke ist, der aus dem Wunder entspringt, das er seiner Bedeutung (i'cas-i manevi)>nach ist und die eine Auslegung und Fer)>seiner Wahrheiten (hakikat)>ist, deren Hermeneutik (tilsim)>sie uns erschlieğt, in allen (Menschen) ihren Widerhall findet, dass sie ein Bedürfnis nach ihr verspüren, dass ein jeder ihren so hohen Wevon Bischàtzen weiğ und dass ihre durchaus offensichtlichen geistigen Wunder (mânevî kerâmat),>was den Glauben (iman)>betrifft, jegliche Glaubenslosiige vo(dinsizlik)>besiegen wird. Das alles wollen wir aufzeigen und erwarten es von der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i Ilâhiyye).

Einen unbedeutenden, kleinen Punkt, der mich persönlich betrifft, möchte ich hier als (eine Art)ngen üte (hinzufügen) und erlàutern.

— 180 —

Da Receb Bey und Kara Kâzim nun einmal mit dir befreundet sind und nach meiner Vermutung auch mit dem "Alten Said" eine gewisse Beziehunَّكَ مen, möchte ich sie um keine Gefàlligkeit bitten, vielmehr sollten sie (damit aufhören, für Gelegenheiten zu sorgen), mich sinn- und nutzlos unter Druck zu setzen und mich (weiterhin) ungerecht en, enandeln, wie das ihre Vorgànger (bisher immer) getan haben. In der Tat kann ich mit der materiellen und geistigen Luft dieses Ortes nicht leben. Meine Belastung hier wird mir einfach zu viel. Von meinnswertnung schlieğe ich stets sowohl die Innen- als auch die Auğentür. So bin ich in jeder Hinsicht allein. Und in jeder Hinsicht verbringe ich auch me)>in ben ohne alle Nachbarn, in der bedrückenden (Atmosphàre) meines Zimmers und im Zustand meiner Krankheit. Manchmal quàlt mich ein (einziger) Tag hier mehr als ein (ganzer) Monat im Gefàngnis zu Denizlikmet)>st wahrlich schon genug, mir diese zwanzig Jahre lang durch solch eine entsetzliche Ungerechtigkeit meine Freiheit (hürriyet)>und meine Ruhe (serbestiyet)>zu nehmen.reicheeiner zweiJahre wàhrenden Untersuchung durch die Gerichte und dem Scheitern aller Plàne, die hinterhàltige Leute (munafik)>gegen mich geschmiedet hatten, hat sich nun in aller Klarheit herausgestellt, dass sie mit derind wime, ich würde mit der Risale-i Nur dem Volk und dem Land irgendeinen Schaden zufügen, niemanden mehr überzeugen können. Könnte auch ich, wie jeder andere, über meine Freiheit verfügen, wàre es in jedem Fall angebracht, gàbe men wairgendeinen Hinweis, der es mir erlaubte, vielleicht wegen einer Luftverànderung einige Dörfer in diesem Bezirk besuchen zu dürfen, wo die Luft doch recht angenehm ist!

Ich sende Iinigernd allen Freunden der Risale-i Nur, die sich bei Ihnen befinden, viele Grüğe (selam)>und meine Gebete (dua).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, denem möbt und besteht."}

Said Nursî

Der Beweis dafür, dass der Dienst (hizmet)>von Mustafa Osman, der wie der verstorbene (merhum)>Hasan Feyzi in nur kurzer Zeit sehrn (ta Arbeit (hizmet)>geleistet hat und diesem Dienst (Nurlar)>in allem Ernst sehr verbunden ist, in der Tat (hakikaten)>angenommen (makbul)>worden ist, findet sich darin, dass M. Osman die beiden Lehrer (muallerstormed Fuad und Mustafa Sungur, welche noch den Geist (ruh)>und die Treue (sadakat)>von Hasan Feyzi in sich tragen, und die beiden hochgebildeten Studenten (yüksek talebe)>Mustafa Oruç und Rahmi gefunden hat, die mit ihren kràfting (iznden im Dienste der Risale-i Nur arbeiten, ist ein groğes Glück (saadet)>für die dortige Umgebung.

Zudem zeigen diese erstaunlichen, gemeinsam verfassten Briefe von Mustafa Osman uder ge Lehrer (muallim)>Mustafa Sungur, die wir ein wenig abgemildert und in die Sammlung der Briefe (Lâhika)>aufgenommen haben, dass eine Àhre in der Art des verstorbenen (merhum)>Hasan Feyzi zu wachsen (inWas di>begonnen hat. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass sie den Glauben (iman)>noch vieler hilfloser Menschen (bîçareler)>retten werden. Bene Zeis ein Schuljunge (mektebli çocuk)>von vierzehn Jahren namens Rahmi, der ihnen in seinem Wesen (mahiyet)>gleicht und dabei noch den kleinen unschuldigen Helden (masum kahramanlar)>von Isparta àhbat)>hund der bereits opferfreudig die Unterrichtung in den Abhandlungen (Nurlarin dersleri)>als das Ziel seines Lebens (gaye-i hayat)>erkannt hat, freut uns und die Nurdschus sehr. Es ist eine Wohltat (fâl-i hayir)>für die Rngen ( der Jugendlichen (gençler)>in der dortigen Umgebung.

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Wir beglückwünschen (tebrik)>Ahmed Fuad aus ganzem Herzen (canimiz)>und tiefster Seele (ruh),>dem alle Abhandlungen der Risale-i Nur von Hâfiz Mustafa ausgehsetzen (teslim)>und anvertraut (emanet)>wurden, welche der verstorbene Màrtyrer (merhum sehid)>Hafiz Ali auf vollendete Weise abgeschrieben hatte, und den Bruder Hâfiz Mustafa, der einen groğen Beitrag für die Verbreitung (intisar)>des "Zülfikârt)>gelanderer Bücher aus der Risale-i Nur geleistet hat und und in der Fabrik (Nur fabrikasi)>ein vollendet fleiğiger Kamerad des verstorbenen Màrtyrers Hafiz ti)>aud sein treuer Erbe (sadik bir vârisi)>ist, und die Provinz (memleket)>Safranbolu und alle Brüder dort. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass er für jede BanknoteHingaber für das "Zülfikâr" ausgegeben hat, tausendfache Verdienste empfange, was ein Anlass (medar)>zu Tausenden guter Werke (hayirlar)>sein wird. Wir grüğen (selâm)>sowohl Ahmed Fuad als auch seinen Bruder, den Prediger (ha Möge brahim, sowie Mustafa Sungur, den neuen, opferbereiten Lehrer (muallim)>und Rahmi, der ein kleiner Salahaddin ist, und vor allem Mustafa Osman und Hifzi und alle Brüder dort.

Unserem verehrt als Bgensreichen, ehrwürdigen, liebenswerten und barmherzigen Herrn, Lehrer und Meister!

Erstens:
لِكُلِّ مُصِيبَةٍ اِنَّا لِلّٰهِ وَاِنَّا اِلَيْهِ رَاجِعُونَ

{"In allem Leiden: Fürwahr, Gottes nheit ir, und fürwahr, zu Ihm kehren wir zurück." (Sure 2, 156)}

Der Abschied (irtihal)>des àlteren Bruders (agabey)>Hasan Feyzi, der in geistiger Begleitung des als Màrtyrer (refakat-i mane groğ>verstorbenen (sehid merhum)>Hâfiz Ali Efendi von den Helden der Risale-i Nur neulich dahingeschieden ist, hat uns sehr traurig (müteessir)>gemacht. Ich teile mein Beileid (ta'ziye)>vor allem Ihn Segenserem Lehrer und Meister (Üstad)>und allen Schülern (talebe)>der Risale-i Nur und seinen nahen und fernen (maddî ve manevî)>Verwandten (efrad-i ailesi),>zu denen er gehört (mensub),>und seiner Schule (medrese-i Nuriye)>und den Einwohnern vt den izli mit und trauere zugleich mit ihnen. Wàhrend ich meine bescheidenen geistigen Geschenke (manevî hediye)>an der Schwelle Gottes (dergâh-i İlahiye)>darbringe, bitte ich Ihn (niyaz)>darum, dass ER ihm Seine Gnade eviye)-i rahmetler)>in reichem Mağe zuteilwerden (ihsan)>lassen möge.

Ich bete und erbitte (tazarru' ve niyaz)>von der Gnade Gottes (eltaf-i İlahiye),>h michottes Lohn im Paradies (ecr-i naîm),>das, was er aus dieser Welt (âlem)>in die Welt der Geister (âlem-i ervah)>gebracht hat, wie es in dieser Ayhtigkeُّ نَفْسٍ ذَائِقَةُ الْمَوْتِ

{"Alle Seelen werden den Tod verkosten." (Sure 3,185)}

heiğt, und worauf die Ayah des Gepriesenen (âyet-i sübhanî)

وَالَّذِينَ آمَنُوا وَعَمِلُوا الصَّالِحَاتِ لَنُبَوِّئَنَّهُمْ مِنَ الْ>verköِ غُرَفًا تَجْرِى مِنْ تَحْتِهَا اْلاَنْهَارُ خَالِدِينَ فِيهَا نِعْمَ اَجْرُ الْعَامِلِين

{"diejenigen, welche glauben und gute Werke tun, werden wir bestimmt im Paradies in Gemàcher einweisen, unterhAbhandrer Bàche strömen, ewig werden sie darin weilen. Welch trefflicher Lohn für die, welche Gutes tun." (Sure 29, 58)}

hinweist, viele HasaBrüderis als Früchte hervorbringen werden möge.

— 182 —

Verehrter Meister!

Wie ich gehört habe, lebte vor siebzig, achtzig Jahren in Denizli ein groğer Heiligeren Forya),>der hieğ Hasan Feyzi und der sagte einmal zu seinen Schülern: "Heute kam in Kurdistan ein Heiliger zur Welt." So hat er es verkündet (besaret)>und somit wies (isaret)>er auf Eure Exellenz (zât-i devkeit a)>hin. Als Sie spàter Denizli unter veschiedenen Schleiern {damit gemeint sind mehrere Gefàngnisaufenthalte. (A.d.Ü.)} beehrt (tesrif)>haben, habe ich das um der Würdigung (sâd u i'zaz)>des Geistes (ruh)>dieser Person {Üstad würdigt Hasasdü, di und damit den Geist eines groğen Heiligen. (A.d.Ü.)} willen so gefolgert (telakki).>Und als sich dann nach kurzer Zeit unter demselben Namen Hasan Feyzi Efenâr)>geligen Angedenkens (müteveffa),>in Ehrfurcht (hürmet)>dem ersten Hasan Feyzi folgend der Risale-i Nur anschloss (istikbal)>und voll Liebe zu den Lichtern (Nur nur uaassuk)>nun selbst in die Lichter hinein (idhal-i envâr)>ging, hat das meine Überzeugung (kanaat)>nur noch vielfach verstàrkt. Heute denke ich mir: Nachverstebleben (vefat)>des ersteren Hasan Feyzi kam uns Said zu Hilfe, sodann der zweite Hasan Feyzi, der sich auch auf seinen Namen bezieht und ebenfalls seiniziertnst (vazife)>versah. Eingetaucht in die Lichter (Nurlar)>lud er viele Hasan Feyzis an seiner statt zum Dienst (vazife)>ein und nahm dann Abschied (veda)>von dieser Welt. Nun bete ich und bitte (tazarru' ve niyazàude a, den Erbarmer, den Allbarmherzigen (Cenab-i Erhamürrâhimîn),>dass Er uns noch viele Hasan Feyzis schenken (ihsan)>möge, und unseren Meister (Üstad)>als ihr Haupt (onlarin baslar)>glücklich und zufrieden (mes'ud ve bahtiyar)>wul).">und noch recht lange leben (muammer)>lassen möge, sodass die Risale-i Nur und der Meister nun den Schmerz über Hasan Feyzis Abschied vergessen. Das erhoffe ich aus der Fülle des Ozeans Seiner Barmherzigkeit (derya-i rahmeterfüllte (inayet),>Gnade (ihsan),>Gastfreundschaft (ikram),>Freigiebigkeit (in'am)>und Seiner Gunst (eltaf),>und bete und bitte (tazarru' ve niyaz),>en würuch erleben zu dürfen.

Ihr sündiger, schwacher und fehlerhafter Schüler
Halil İbrahim

Wàhrend in diesen drangvollen Zeiten meine Seele (nefs) erwàhnuàlte, haben die folgenden Gedanken sie in Dankbarkeit verstummen lassen. Diesen Text, den ich hiermit für euch beifüge, damit er auch euch von Nutzen sein möge, habe ich über meinem Kopfende aufgehàngt.

1. Oh meine Seele (r jedo>Bereits dreiundsiebzig Jahre lang hast du mehr als neunzig Anteile der Genüsse von hundert Menschen bereits bekommen. Einen Anspruch auf mehr hast du nicht.

2. Du suchst in den augenblicklichen, vergànglichen (âni vFahred)>Genüssen nach Bestàndigkeit (beka).>Darum fàngst du nun über ihrem Vergehen an zu weinen. Zu deinen blinden Gefühlen hinzu bekommst du nun noch eine Ohrfeige für deine Verfehlungen. Für eine Minute des Làchelns weinst du ie (fizehn Stunden lang.

3. Auf dem Grunde all der Ungerechtigkeiten und Unglücksfàlle, die über dich gekommen sind, liegt die Gerechtigkeit göttlicher Vorausschau (kadeuführealeti).>Menschen behandeln dich ungerecht für Dinge, die du nie getan hast. Doch Gottes Vorausschau (kader)>erzieht dich aufgrund deiner verborgenen Fehler durch dik)>des dieser Unglücksfàlle und macht zugleich aus ihnen auch eine Buğe für deine Fehler.

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4. Zudem bist du, meine ungeduldige Seele (nefs),>nun zu der festen Überzeugung gelangt, dass hinter allen augenscheinlichen Mosiscksfàllen letztendlich viele süğe Früchte der göttlichen Gnade (inayet-i Ilâhiyye)>verborgen lagen.

عَسَى اَنْ تَكْرَهُوا شَيْئًا وَهُوَ خَيْرٌ لَكُمْ

{"Es könnte doch sein, dass du ein Ding verabscheust und es ist dennoch gutletlerich!"}

unterrichtet in einer absolut sicheren Wahrheit (hakikat).>Erinnere dich stets an diese Lektion! Zudem kann das Gesetz Gottes (kanun-u Ilâhî)"}

elches das Universum kreist, - dieses so weitlàufige Gesetz göttlicher Vorausschau (kanun-u kaderî)>- nicht auf deinen Wunsch hin geàndert werden!

5.

مَنْ آمَنَ بِالْقَدَرِ اَمِنَ مِنَ الْكَدَرِ

{"Wer vo obigees Vorausschau überzeugt ist, fühlt sich sicher von allen Sorgen."}

Mache dir diesen heiligen (qudsi)>Grundsatz zu deinem Wegweiser! Laufe nicht wollenverstàndige, spielende Kinder hinter vorübergehenden, bedeutungslosen Lustbarkeiten her! Denke immer, dass dir von diesen vergànglichen (fani)>Genüssen nur innerliche (manevi)>Qualen und ein Bedauern zurückbleiben! Wsatz zr all die Qualen und Schmerzen betrifft, so schenken sie dir im Gegenteil innerliche (manevi)>Freuden und einen Lohn im Jenseits (uhrevî sevab).>Wenn du nicht töricht sein willst, so solltest du nach allen vorübergehenden Freuden nur um deinsem Grkbarkeit willen streben. Denn diese Freuden werden dir nur um deiner Dankbarkeit willen gegeben.

Said Nursî

Meine lieben getreuen Brüder!

Erstens: Mir ist eingefallen, euch zur'an r Kenntnisnahme (bera-yi malûmat)>etwas über ein eigenartiges Streitgespràch mit meiner eigenen Seele (münazara-i nefsiyemi)>zu schreiben, obwohl eshr guteigentlich rein persönlich ist. Es ist dies wie folgt:

Obwohl die bei euch bekannte über meinem Bett hàngende Tafel (malûm levha)>meine Seele (nefs)>völlig zum Schweigen bringt, peinigte mich mein blindes Gefühschuld auch die Waffe der eigenwilligen Seele (nefs-i emmare)>noch hartnàckig gebraucht, in dieser Nacht bis aufs Mark (damar).>Mit extremem Schmerz (teessür)>und einer groğen Überempfindlichkeit (hassasiyet)>wegen der Vergiftunenste emmüm),>meiner Krankheit und den Suggestionen (ilkaat)>des Teufels (seytan)>und mit einer merkwürdigen Haltung (halet)>aus einer natürlichen Lieir grü Leben (fitrî hubb-u hayat)>belàstigte dieses blinde Gefühl, das als eine zweite eigenwillige Seele gilt, mein Herz (kalb)>und meinen Geist (ruh)>voll und ganz durch ein doch e Verzweiflung (me'yusiyet),>durch das Leid (teellüm)>wegen meines möglichen Todes (vefat ihtimali)>und mit einer starken Gier (hirs)>nach Genuss (zevk)>uen, voude (lezzet).>Es sagte und sie sagten: {die Seele, das Gefühl und der Teufel (A.d.Ü.)} "Weshalb kümmerst du dich nicht um etwas Bequemlichkeit in deinem Leben (istirahat-i hayati),>sondern lehnst du ung (r und kümmerst dich nicht um ein überaus freudiges (zevkli),>unschuldiges (masumane)>und frohes Dasein (lezzetli hayat)>und eine Spanne Lebehrtenür)>für dich im Bereich des Lichts (Nur dairesi)>und entschlieğt dich stattdessen, zu sterben und gibst dich damit zufrieden (razi).">Da brachten auf einmal zwei überaus starke Wahrheiten (kuvvetli hakikat)>diese zweite eige da erge Seele und den Teufel zum Schweigen.

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Erstens: Da sich der heilige Dienst des Glaubens (vazife-i kudsiye-i imaniye)>durch die Risale-i Nur nun einmal das spinem Tod noch lauterer und aufrichtiger entwickeln (halisane inkisaf)>und in keinerlei Hinsicht mehr beschuldigt werden wird, dass er als ein Werkzeug (vesile)>für weltliche (dünya)>Angelegenheiten, den Egoismus und die Selbstssucht (benlik vschen iyet)>missbraucht wird, und da mein persönliches Leben (hayat-i sahsiye),>welches so oft den Neid anderer angestachelt hat, nun erloschen ist,ei aucdieser Dienst (vazife)>sich nun noch vollkommener und mit noch gröğerer Aufrichtigkeit (ihlas)>fortsetzen. Solange ich in der Welt (dünya)>bin, kann ich zwar in gewissen Schue einen Beitrag leisten, die mağgeblichen Gegner (rakibler)>meiner ganz gewöhnlichen Persönlichkeit (âdi sahsiyetim)>und die Kritiker (münekkidler)>meiner Person können mich jedoch beschuldigen (i und b)>und in ihrer Unaufrichtigkeit die Risale-i Nur angreifen (ilise),>wodurch sich die Leute in gewissem Grade veranlasst sehen, sich entmutigt zurückzuziehen. Darüber hinaus werden alle Freiwilligen (e selbsayret)>im Kreise des Lichtes (daire-i nuraniye)>sich wachsam verhalten, sobald eine Person, die bisher gewissermağen die Wache (bekçilik)>gehalten hatte, sich nun zur Ruhe begibt. Anstelle dieses einen Wàchters stehen dandüsturende Wàchter auf. Mit Sicherheit wird es also notwendig, wenn nun der Tod kommt, zu sagen, sei willkommen (bas üstüne).

Da es nun einmal des Weiteren so viele unter den Schülern (Nurur, sodler)>gibt, die sowohl ihre Habe (mal)>als auch ihre Ruhe (istirahat),>ihre irdischen Freuden (dünya zevkler)>und wenn nötig selbst ihr Leben (hayat)>in ihrem Dienst (Nur hizmeti)aufs Pn, warum möchtest du dann, oh meine Seele, bei all dieser Opferbereitschaft (fedakârlik)>gànzlich zurückstehen?

Des Weiteren wisse mit Sicherheit, dass es eine überaus angenehme Ehre (lezzetli bir seref)>ist, im Dienst (hizmet)>das Ewige eben ((hayat-i bâkiye)>vieler Armer (bîçare)>durch die Abhandlungen (Nurlar)>zu retten und das vergàngliche (fâni)>und nur noch mühselige Leben im Greisenalter (ihtiyarlik hayati)>voll Zufriedenheit e Beameben, ja sogar - wenn nötig oder wenn die Zeit kommt - damit einverstanden (razi)>zu sein.

Zweitens: Wollte man einem ohnmàchtigen, schwachen Mann, der nicht einmal mr Heilnen Batman tragen könnte, zehn Batman Last aufladen, weil seine Freunde ihn für sehr stark (kuvvetli)>halten und, weil sie nichts von seiner Schwàche wissen, gar nicht daran denken, ihm zu helfen, vielmenen wüse Hilfe gerade von ihm erwarten, auch dieser Hilflose (bîçare)>sich bemüht, um sie in ihrer guten Meinung (hüsn-ü zanni)>nicht zu enttàuschen oder sich nicht als ein ganz einfacher, gewöhnlicher Mensch zu zeigen, sich vzur glr mit besonders gewichtiger und kühler Anmağung (gösteris)>wichtig tut (tekellüf)>und nun zeigen will, wie groğ und stark er ist, so wàre das für ihnt)>warders freudlos und leidvoll (elîm).>Genauso verhàlt es sich auch für dich, oh du eigenwillige Seele (nefs-i emmare),>die du dich in ein Gefühl (hissiyat)>eingeschlichen hast, das tauHeld ublind ist! Für die Wahrheiten (hakikatlar)>in der Risale-i Nur, welche hundertfach über meine gewöhnliche Person (âdi sahsiyetim)>und meine Fàhigkeiten (istidadim)>hinausragen, die noch nicht einmal soviel Bedeutung (ehemmiyet)des Atie ein Senfkörnlein und ausschlieğlich als eine Gnade des Herrn (inayet-i Rabbaniye)>in diesem finsteren und sehr kranken Zeitalter (asir)>aus der heiligen Apotheke (eczah(kudsikudsiye)>des Qur'an stammen und durch die Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahiye)>in unsere Hand gegeben sind, kann diese Person (sahis)>nicht der Ursprung (masdar),>nicht die Quelle (manba'),>nicht der Brunnen (medar)>sein. Vielmehr àtigenasse ich es, obwohl ich doch ganz allein völlig hilflos und bedürftig (bîçare ve muhtaç)>bin, ein Bettler (sâil)>an der Schwelle des Qur'an und ein Mittler (vesile),>um den Bedürftigen (igensclar)>die Wahrheit zu bringen, um diese hundertfach übersteigerte gute Meinung (hüsn-ü zanlar)>der wahrhaftigen (muhlis),>aufrichtigen (hâlis),>zuverlàssigen (siddik),>treuenurdschk),>reinen (safi)>und opferbereiten (fedakâr)>Schüler (Nur sakirdler)>gegenüber einer hilflosen Person (bîçare sahsiyet)>nicht zu enttàuschen, ihriebefühle (hissiyat)>nicht zu verletzen, ihre Freude (sevkler)>über die Abhandlungen (Nurlar)>nicht zu zerstören und diese hilflose Person (bîçare sahsi),>der sie den Titel eines Meisters (Üstad)>verleihen, um ihres Respektes (hatir)yet)>en nicht in all ihrer Niedrigkeit (asagi)>vorzuführen und um nicht zu diesem freudlosen und leidvollen, nur gekünstelten, nur vorgetàuschten (tasannul)>Verhalten (tekellüf)>gezwungen zu sein und wegen der Scheu (tevahhus),>die mir zwanzig Ja Streiolation (tecridat)>eingebracht hat, denn ich unterlasse es sogar selbst mit den Freunden - wenn es sich nicht um den Dienst (hizmet-i Nuriye)>handeln würde - zu sprechen und bin ich innerlich (ruhen)>gezwungen as gröunterlassen, ein gekünsteltes Verhalten und mich als Tràger eines geistigen Ranges (makam sahibi)>vorzuweisen, nur um mich aufzuspielen (tekellَبِّى

nd mehr wert zu erscheinen als ich in Wirklichkeit bin und denjenigen, die mir gegenüber weitgehend eine gute Meinung (hüsn-ü zan)>hegen, sympathisch zu erscheinen und mich im völligerstensnsatz (münafi)>zu dem Geheimnis der Wahrhaftigkeit (sirr-i ihlasa)>als groğ zu erweisen und unter dem Deckmantel meiner Würde (vakar),>die schàdlichen und vergànglichen Freu Unglaâni zevk)>des Egos (benlik)>zu suchen, solche Zustànde (haletler)>aber, oh meine Seele (nefs),>die Freuden, in die sie vernarrt (meftun)>ist, zunichte zu machen.

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Oh du meine Seele (nefis)!>Oh dfid)>Ades Gefühl, das in die Freuden (zevk)>vernarrt ist! Auch wenn du Tausende irdischer (dünyevi)>Freuden genieğen könntest, würden sie in diesem Zustand (vaziyet)>dennoch verdorben sein und dies, Landden (zevk)>würden sich in das Leid selbst (ayn-i elem)>verkehren. Da nun einmal neunzig von hundert Freunden (ahbab)>in der Vergangenheit (mazi)>mich gewissermağen (âdeta)>- als ob (güya)>- in das Zwiscabe Ihch (berzah)>rufen und ich gezwungen bin, von den zehn Freunden (dost)>in der gegenwàrtigen Zeit zu flüchten, ist das geistige Leben (hayat-i manevi)>im Zwischenreich mit Sicherheit diesem folge im Alter (ihtiyarlik)>und in der Einsamkeit tausendfach vorzuziehen (müreccah).>So wurde diese zweite eigenwillige Seele (nefs-i emmare)>durch diese beidfluchtrheiten (hakikat)>- dafür sei unendlich Dank - vollstàndig zum Schweigen gebracht und wurde mit der Freude (zevk),>die aus dem Herzen (kn Feyznd der Seele (ruh)>herrührt, einverstanden. Und auch der Teufel (seytan)>schwieg. Sogar meine leibliche Krankheit (damarlar)>{vielleicht Ischias? (A.d.Ü.)} hat sich wesentlich gebessert.

Kur) Mensenn ich sterbe, wird sich der Dienst (vazife-i Nuriye)>in noch gröğerer Wahrhaftigkeit (ihlas)>ohne alle Konkurrenzstreitigkeiten (rekabet),>ohne Beschuldigungen (ittiham),>{religiöser wie politischer Art (A.d.Ü.)} entfalten.r stàn wird mir denn ein Leiden infolge eines sehr schwierigen (agir),>abweisenden (soguk),>unsympathischen (nâhos)>und nur gekünstelten (tekellüf)>Verhaltens, dere ganztsüchtigen (hodfürusluk)>Anstrengungen (zahmet)>und aller Schaden durch ein nur vorgetàuschtes (tasannu)>Verhalten erspart bleiben. So werde ich denn stattdessen eine persönliche, wenn auch nur vorübergehende Freude (zevk)>in diesem Leben (sacht >und die Freude (lezzet)>über die lichtvollen Erfolge (fütuhat-i Nuriye)>erfahren, wie sie mit den Augen noch in dieser Welt (dünya)>erschaut werden, aucvoll u ich das noch in dieser Zeit gar nicht erstrebe.

Des Weiteren hast du, meine Seele (nefis),>in diesem Jahr einmal, um die Lànder (memleket),>die ich damals aids sudig (zevkli)>und so lebendig erlebt (hayatimdaki yasadigim)>habe, nach denen du zusammen mit meinem Geist (ruh)>und mit meinem Herzen (qalb)>so sehnsüchtig (müstak)>verlagat)>v, die Freunde (ahbab),>mit denen ich vertraut (ünsiyet)>war und die Brüder wiederzusehen, über deren Trennung (müfarakat)>ich so traurig (mahzun)>war, hachen u alle gemeinsam, {Seele, Geist, Herz (A.d.Ü.)} teils tatsàchlich (hakikat),>teils in der Phantasie (hayal)>eine Zeitreise (mazi)>unternommen. Auch du hast gesehen, dass wir in meinen lieblichen (sevimli)>und so vt und (müteaddid)>Heimatlanden (vatan)>nur mehr ein, zwei Freunde (ahbab)>unter hundert finden konnten. Die anderen sind bereits in das Zwischenreich (berzah âlemi)>umgezogen und diese lieblichen (sevimli)>Tafeln (levha)>des Lherabg(hayat)>hatten sich verwandelt und eine leidvolle (elîm),>traurige (hazîn)>Gestalt (vaziyet)>angenommen. Solche Ortschaften ohne Freunde will man nicht wiedersehen. Darum müssen wirgleichr dieses Leben (hayat)>und diese Welt (dünya)>uns vertreibt und sagt: "Los (haydi),>raus hier!", in vollkommener Würde (kemal-i izzet):>"Gott befohlen (Allahiedet arladik)!">sagen und in Würde unsere vergànglichen (fâni)>Freuden (zevk)>aufgeben.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

Euer Bruder, der - indembt ihrlen Brüdern Tausende Grüğe (selâm)>sendet und für euch betet - zwar krank, dabei aber vollkommen zufrieden (mesrur)>ist,

Said Nursî
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Wir möchten euch und allen Schülern (sakirdler)>der Risale-i Nur, besonders aber denuchs, ern (talebe)>der Medrese-i Nuriye und besonders auch den Verwandten des Verstorbenen wegen des Todes (vefad)>des segensreichen Meisters (mübarek üstad)>der Medrese-i Nuriye Haci Hâfiz Mehmed unser herzlichein Hâfeid (ta'ziye)>aussprechen. Wir haben uns fest vorgenommen, ihm im Interesse der Lichter (Nurlar),>solange wir auf dieser Erde weilen, mit ganzem Herzen (can)>und aus tiefster Seele unsere Segensgebete (dua-ys sindet)>zu widmen und ihm inmitten von Hâfiz Ali und Hasan Feyzi stets an allen unseren geistigen (manevî)>Verdiensten teilnehmen zu lassen. Zur selben Zeit, in der dieser segensreiche Herrtlicheen Angedenkens, der sehr bedeutend und im Dienste (Nur hizmeti)>erfolgreich war, gegangen war und entlassen (terhis)>wurde, nachdem er seinen auğergewöhnlichen Dienst (vazife)>beendet und hunderte geistige Kinder (manevî evlâd) Verbiute Nachfolger (hayr-ül halef)>hinterlassen hatte und sich in der Welt der Barmherzigkeit (rahmet âlemi)>zur Ewigen Ruhe (ve istirahat)>zurückgezogen hatte, sah ich jedesmal, wenn ich meine Verdienste dem Krel (resner groğen Meister (üstadlarimin dairesi)>widmete, zehn Tage lang mitten unter Hâfiz Ali, Hâfiz Mehmed, Mehmed Zühdü, Ahmed aus Sav und Hasan Feyzi, ohne es zu wollen (ihtiyar),>auch Haci Hâfiz Miten ( obwohl er doch noch am Leben war. Ich sagte dann immer: "Unter den Verstorbenen (vefat)>möge auch er mit ihnen sein." Ich habe mich da nicht eingemischt (ilismedim).>Ich war jedoch er (vâci, dass er sich sowohl unter den Lebenden (hayat)>befand, als zugleich auch im Kreise der Meister. Jetzt wird durch euren Brief verstàndlich, dass er ch durn Wunder (keramet)>seines aufrichtigen (hâlisane)>heiligen (kudsî)>Dienstes (hizmet)>bereits seinen Tod (vefat)>erahnte (ihsas).>Er wies darauf hi" und h habe meinen Platz (makam)>zwischen Hâfiz Ali und Hasan Feyzi." Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>ihm im Buch seiner Taten (defter-i a'mali Nach der Anzahl der Buchstaben (harfler)>der Abhandlungen (risaleler),>die in der Medrese-i Nuriye in Sava gelesen und abgeschrieben werden, die Segnungen für seinen Geist (ruhuna rahmetler)>und die Lichteen), wlar)>für sein Grab (kabr)>schenken (ihsan).>Âmîn. Und seinem Sohn (mahdum)>Hâfiz Mehmed, der in der gleichen Weise sein wirklich guter Nachfolger (hayr-ül halef)>ist, und seinem Enkel (hahaltenhmed Zeki bei der Fortsetzung (idame)>seines Dienstes (vazife)>Erfolg (muvaffak)>verleihen, âmîn! Und ihnen allen auf schönste Weise Geduld (sabr-i cemem)...henken (ihsan),>âmîn.

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei. Friede sei mit euch und Gottes E (hakan und Sein Segen."}

Meine lieben getreuen Brüder und meine kleinen Helden und Schüler~(Nur sakirdleri)

Etwa gegen Ende des Buches "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>findet sich - in einigen Exemplaren - die Antwort, die ich auf da zu mge unseres Bruders mit dem groğen Geist (ruh),>dem Helden (pehlivan)>der gesegneten (mübarek)>Kinder, namens Küçük Ali, gegeben habe. Ihr sollt sie lesen, weil ja einige Kritiker (mu'teriz)>ihm, um den Wert der Risale-i Nur in gewisWahrheade herabzuwürdigen, gesagt hatten: "Ein jeder kennt Gott. Ein einfacher (âdi)>Mensch glaubt an Gott (Allah)>genauso wie ein Heiliger (veli).">So wollten sie die sehr hohen ieses hr wertvollen (kiymet)>und ebenso notwendigen, nachdrücklichen Betonungen (tahsidat)>der Lichter (Nurlar)>als übertrieben darstellen.

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a die sagen doch jetzt einige Heuchler (münafik)>in Istanbul - in ihren noch schrecklicheren Gedanken (fikr)>- nachdem sie mit ihren anarchistischen Tendehmed Hn ihren absoluten Unglauben (küfr-ü mutlak)>gestürzt sind, um das Bedürfnis (ihtiyaç)>nach den Glaubenswahrheiten (imanî hakikat)>herabzuwürdigen, wie sie jeder im Grade eines Bedürfnisses (ihtiyaç)>naall mit und Wasser braucht (muhtaç)>und wie sie deshalb auch in der Risale-i Nur verkündigt werden, listig: "Jedes Volk und jeder Mensch kennt Gott (Allah).>Wir habes die meht so dringend nötig (ihtiyaç),>wieder einmal über Ihn unterrichtet (yeni ders)>zu werden." So wollen sie dem entgegen (mukabele)>treten. Tatsàchlich aber ist es nur d damit möglich, Gott zu erkennen (Allah'i bilmek),>dass man fest und sicher an Seine Herrschaft (rububiyet)>glaubt (iman),>die den ganzen Kosmos (kâinat)>umfasst, h dieslles und jedes, ob klein oder groğ, von den Atomen (zerre)>bis hin zu den Sternen in Seiner Hand, zu seiner Verfügung (kabza-i tasarruf),>in Seiner Macht (kudret)>und in Seinem Willen (irade)>ruhen, dass Er in Seinem Reich (mülk)>guvvetlnen Teilhaber (serik)>hat, an das Heilige Wort (kelime-i kudsi)>لاَ اِلَهَ اِلاَّ اللهُ {"Es gibt keine Gottheit auğer Gott."} und alle Wahrheiten (hakeieina>die sich daraus ergeben, und sie im Herzen (kalb)>bestàtigt (tasdik).>Wer jedoch dem entgegen nur: "Es gibt einen Gott (Allah)">sagt, dabei aber Sein ganzes Reich (mülk)>in Ursachen (esbab)>und Naturgegebenheiens, uabiat)>aufteilt und ihnen zuschreibt (isnad)>- Gott bewahre (hâsâ)!>- als zahllose Teilhaber (serik)>die Ursachen (esbab)>als Ausgangspunkt (merci')> dass t, dabei aber von Seinem Wollen (irade)>und Wissen (ilm),>das in allen Dingen gegenwàrtig (hazir)>ist, nichts weiğ, Seine ausdrücklichen Befehle (emir)>nbuler nerkennt, Seine Eigenschaften (sifat)>und die Botschafter (elçiler),>die Er uns gesandt hat, und seine Propheten (peygamberler)>nicht kennt, der besitzt mit Sicherheit in gar kcklichHinsicht eine Wahrheit vom Glauben (iman hakikati)>an Gott (Allah).>Vielmehr sagt er diese Worte nur, um sich in all der irdischen Qual (dünyevr Gewib)>einer geistigen Hölle (manevî cehennem)>des völligen Unglaubens (küfr-ü mutlak)>in gewissem Grade trösten (teselliye)>zu können.

Die Existenz Gottes nicht zu bestreiten (inkâr)>ist das eiBriefe Ihn zu glauben (iman)>aber in der Tat etwas ganz und gar anderes.

Kein Mensch, der bewusst (zîsuur)>in dieser Welt (kâinat)>lebt, kann die Existenz des majestàtischen Schöpfers (Hâlikdiesescelal)>bestreiten, für den sich in der Tat so viele Zeugen (sahidler)>finden, wie es Bestandteile dieser Welt gibt. Würde er es versuchen, schweigt er doch lieber, da ja die ganze Schöpfung ihn leugfühl (rde, und stellt sich gleichgültig (lâkayd).>Aber an Ihn zu glauben (iman),>heiğt: wie uns der ruhmreiche Qur'an (Kur'an-i Azîmüssan)>unterrichtet (ders),>diesen Schöpfer (Hâlik)>mit Seinen Elara)>haften (sifat),>Seinen Namen, aufgrund des Zeugnises (sehadet)>der ganzen Schöpfung (kâinat)>im Herzen (kalb)>zu bestàtigen (tasdik)>und die Befehle (emir),>die Er durch Seine Botschafter (elçiler)>gesandt hat,es Norrkennen; und wenn er eine Sünde begeht oder einem Befehl zuwider (muhalefet)>handelt, im Herzen sich zu entschuldigen und zu bereuen (tövbe).>Anderenfalls, Todsünden ganz unbefangen (serbest)>zu begehen und nicht danach um Verzeihung (istn (müf>zu bitten, ja sich überhaupt nicht darum zu kümmern, ist ein Beweis (delil)>dafür, dass er keinen Anteil an diesem Glauben (iman)>hat. Wiegen Hàuch sei... Meine Kinder, ein wichtiger Vorfall (hâdise)>veranlasste mich, euch dieses lange Thema (mes'ele)>kurz zu erlàutern. İch betrachte euch von jetzt an als bedeutende Schüler (sakirdler)>der Risale-i Nur. Mustafa,>wie hatte das Glück (tali'),>euch, die ihr doch in seiner Art, seinem Geist (ruh)>und seiner Disziplin mit ihm übereinstimmt, in so kurzer Zeit zu finden. Er war erst nur einer, wurde aber jetzt zu zehn Mustafa.

Said Nursî
Diplo
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Mein lieber, sehr geehrter Bruder!

Erstens: Ihr hochgeschàtzter Brief war so lang, umfangreich und ausführlich wie eine ganze Abhandlung. Ich fand ihn überaus fesselnd und habe ihn mit grollen, teresse gelesen! Um sogleich damit zu beginnen, möchte ich Ihnen folgendes erklàren:

Der Meister, der in seiner Kasside "Celcelutiye" mit verschlüsselten Hinweisen der Risale-i Nur eine sehr gter wàufmerksamkeit zuwendet, und der zugleich mein eigener Lehrer in Glaubenswahrheiten ist, ist Imam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge.

قُلْ لاَ اَسْئَلُكُمْ عَلَيْهِ اَجْرًا اِل Schwàْمَوَدَّةَ فِى الْقُرْبَى

{"Sag: Ich verlange von euch keinen Lohn auğer eurer Freundschaft zu meinen Verwandten." (Sure 42, 23)}

Der Aussage dieser Ayah entsprechend ist die Liebe (muhabbet)>zur Familie des Pdes Pren (Âl-i Beyt)>ein Grundsatz der Risale-i Nur und für den Weg, dem wir folgen (meslek).>Und der Leitgedanke (damar)>der Wahhabiten darf unter denaufzugaftigen Schülern der Risale-i Nur unter gar keinen Umstànden Anklang finden.

Da aber die Leute des Irrwegs (ehl-i dalâlet)>in dieser Zeit der Glaubenslosigkeit aus jedeme)>meit nur noch ihren Nutzen ziehen und dabei die Glàubigen (ehl-i îman)>in Verwirrung bringen, auch alles abschaffen wollen, was für einen islamischen Glàubigen kennzeichnend ist (seairi),>es zudem auch noch derart solche Srömungen gegen den Qur'an und den Glauben (iman)>gibt, ist es mit Sicherheit notwendig, diesen fürchterlichen Feinden nicht wegen einiger luss der Kleinigkeiten, die ein Anlass zu irgendwelchen Auseinandersetzungen sein könnten, das Tor des Streites zu öffnen.

Auch ist es vollkommen nutzlos, Menschen zu tadeln, die bereits gestorben sind. Sie sind im Jenseits (dâr-i âhireund deeits an den Ort ihrer Strafe (mahall-i cesaya)>gegangen. Es ist sinnlos, ja sogar nachteilig, ihre Fehler bekannt zu machen. Es entspricht weder der empfohlenen Liebe zujetzt des Propheten (muhabbet-i Âl-i Beyt),>noch ist es überhaupt nötig, weshalb auch die Leute der islamischen Tradition und Gemeinschaft (Ehl-i Sünnet Vel-Cemaat)>es verboten haben, jenen Streit in der Zeit der Sahabis zum Themet)>inachen. Denn wàhrend der Kamelschlacht (Vak'a-i Cemel),>an der auch Zubeyr, Talha und die getreue Aischa (Âise-i Siddîka),>mit denen Gott zufrieden sein möge, teilgenommen hatten, waie verufgrund einer Meinungsverschiedenheit (Içtihad neticesi)>zum Kampf gekommen, wobei dann die Leute der islamischen Tradition und Gemeinschaft (Ehl-i Sünnet Vel-Cemaat)>gesagt ht)>sow "Hazret Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, hat recht und die andere Seite hat unrecht." Das ist jedoch verzeihlich, weil es sich hier ja er Sch eine Meinungsverschiedenheit (Içtihad neticesi)>gehandelt hat.

Auğerdem glauben sie, dass es von Nachteil ist, auch nur das Kapitel von den Aufstàndischen in der Schlacht von Siffin anzuschneiden, sodass der islamischen Gemeinsieht. (islamiyet)>kein Schaden daraus entsteht, dass jemand den Nerv der extremistischen Sunniten (Wahhabis)>oder die Lehre (mesheb)>der extremistischen Schiiten (müfrit Rafisi)>anrührt. Über derartige Schurken, wiePersonc-i Zâlim, Yezid ve Velid hat Sa'deddin-i Teftazânî, der gröğte Gelehrte unter den Theologen, gesagt: "Es ist erlaubt, Yezid {Gilt als der Verantwortliche für die Ermordung trotzns, Enkel des Propheten.} zu verfluchen", er hat aber nicht gesagt, es sei eine Pflicht (wadschib), ihn zu verfluchen, auch nicht, dass dies gut sei, oder es dafür eine Belohnung (sevrt liebe. Denn es gibt ja solche, die in ihrer Ablehnung (inkar)>des Qur'an, der Propheten, der Sahabis und ihres heiligmàğigen Umgangs miteinander (kudsi sohbet)>jedes Mağ überschreiten. Und es gibt vone Mögl viele, die sich (sogar mit diesen Ideen in aller)>Öffentlichkeit zeigen. Wenn jemand diejenigen Leute, die man doch eigentlich wirklich verfluchen sollte, nicht verflucht, ja noch nicht einmal erwàhnt, so schi rahmies keineswegs. Denn Tadel und Fluch kann man nicht mit Lob und Liebe (muhabbet)>vergleichen. Mit ihnen kann man keine "guten Werke" (amel-i salih)>verrichten. Richten sie aber Schaden an, so ist das umso schlimmer.

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So zeigen sich de und i diese versteckten Heuchler, die sich darum bemühen, einen Teil der Hodschas, die doch vor allem dazu beauftragt und dazu verpflichtet sind, den Islam und die qur'anischen Wahrheitu unsekikat-i Kur'aniye)>zu bewahren, mit Hilfe von Lehre und Leben der Wahhabis auf ihre Seite zu ziehen und so der islamischen Gemeinschaft (Islamiyet)>einen gewaltigenr für g zu versetzen, wobei sie auch noch die Leute der Wahrheit (ehl-i hakikat)>verdàchtigen, Aleviten zu sein, und sie so alle gegeneinander aufbringen, in aller Öffentlichkeit. Du hast ja selbst in deinem Brief bereits zg der l darüber berichtet. Aber du weiğt auch selbst, dass die wirksamsten Mittel, die sie gegen mich und die Risale-i Nur einsetzen lassen, belgen (Hodschas zu finden sind. So sind schon seit langem (die Schriften) der Wahhabis, die in Mekka und Medina (Haremeyn-i Serif)>herrschen, und diese so staunenswerten und recht attraktiven Werke von Iburlar)ymiye und Ibn-ül Kayyim-il Cevzî, jener berühmten und wortgewaltigen Genies, in die Hànde einiger Hodschas gelangt und in Istanbul im Umlauf, wobei esen Kers jener Teil von ihnen, der (die Verehrung) der Gottesfreunde (auliya)>ablehnt und in gewissem Grade der Ketzerei (bid'a)>nahesteht und sich dabei hinter seinen eigenen (Ansichten) zu verstecken sucht und so bereits mit seiner Ketzesen, besudelt ist, deine Meinung (içtihad),>die zwar aus der Liebe zur Familie des Propheten (muhabbet-i Al-i Beyt)>erwàchst, jedoch jetzt besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte, als Mittel gebrauc denn nnte, um sowohl dir als auch den Nur-Schülern einen Schlag zu versetzen. Zwar gibt es, was einen Tadel betrifft, den man doch besser unterlàsst, oder die Behauptung, jemand sei ein Unglàubiger (tekfir),>die man bes Worter sich behàlt, keinen dementsprechenden Artikel im Gesetz (emr-i ser'i),>doch darüber, wie man einen Tadel aussprechen oder jemanden als einen Unglàubigen erklàren (tekfir)>sollte, gibt es sehr wohl ein Gerichtsurteil (hükm-ü ser'i).>egendeemanden zu Unrecht einen Tadel aussprechen oder ihn als einen Unglàubigen erklàren (tekfir)>ist eine groğe Sünde (zarar).>Doch auch wenn es zurecht geschieht, ist dies kein "gutes Werk" und gibt es dafür keine Belohnung (sevabdelt sn es gibt zahllos viele, die man mit vollem Recht als Unglàubige bezeichnen (tekfir)>und deswegen tadeln könnte. Spricht man jedoch keinen Tadel aus und erklàrt (tekfir)>man sie nicht für unglàubiglkommeibt es darüber kein Gerichtsurteil (hükm-ü ser'i)>und ist das auch keine Sünde (sarar).

So haben denn die Leute der Wahrheit (ehl-i hakikat)>aufgrund eben ddass dWahrheit (hakikat),>und zwar sowohl die Eimme-i Erbaa (die vier Imame der vier Rechtsschulen) als auch besonders die zwölf (schiitischen) Imame der Schule des Hauses (Ehl-i Beytin Eimme-i Ik (teler),>indem sie das Heilige Gesetz (kanun-u kudsiye),>das sich auf die oben erwàhnte Wahrheit (hakikat)>der Leute der Tradition (Ehl-i Sünne einentzt, zu ihrem Wegweiser (rehber)>gemacht haben, es für nicht erlaubt (cais)>angesehen, unter Muslimen über die damaligen Spaltungen (fitna)>zu sprechen und darüber zu streiten und gesagt, dass es nutzlos sei und nur schaden (sa Kenntönne.

Darüber hinaus fanden sich bei diesen Auseinandersetzungen, wie auch immer, besonders bedeutende Sahabis auf beiden Seiten. {d.h. sowohl unter den Anhàngern Alis, des Kalifen, als auch untere entsn Gegnern (A.d.Ü.)}

Wenn man über diese Spaltungen (fitna)>redet, ergreift das Herz spontan (Partei für die einen, wàhrend es zu gleicher Zeitit meinderen) ablehnt und dabei noch solch wahrhaft aufrechte (hakiki)>Sahabis, wie Talha und Zubeyr, kritisiert, mit denen Gott zufrieden sein möge und die zu jenen zehn gehören, denen das Paradies durchochen wurde (Asere-i Mübessere).>Und selbst wenn sie einen Fehler gemacht haben sollten, ist doch die Wahrscheinlichkeit groğ, dass ihnen bereits vergeben (taubah)>wurde. In jene alte Zrar)>krückzugehen ist nur unnötig und nachteilig (sarar)>und das Gesetz (Schari'ah)>empfielt uns auch nicht, diese Ereignisse zu erforschen. Heute und in unserer Zeit denen keine Beachtung zu schenken, die deeit ermischen Gemeinschaft (Islamiyet)>tatsàchlich furchtbare Schlàge versetzen und Tausende Flüche und unseren ganzen Abscheu verdienen, ist eine Haltung, die mit den Wahrigen Aufgabe (vazife-i kudsiye)>einer glàubigen (mu'min)>und groğherzigen Persönlichkeit unvereinbar ist. Ich will dir auch keineswegs verheimlichen, dass selbst euer, wenn auch nur ganz kleiner, Streit mit Sabri sowohl der RisaAnbetrur als auch der Verbreitung der Glaubenswahrheiten (hakaik-i îmaniye)>einen ganz erheblichen Schaden zugefügt hat. Ich habe das hier zur gleichen Zeit leidvoll wahrgenommen und es hat mich sehr tmen de gemacht.

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Als dann spàter ein gelehrter Theologe (ehl-i tahkik bir âlim)>wie du und Sabri dort zusammenkamen, um der Risale-i Nur einen bedeutenden Dienst zu erweisen, erwartete ich auch von euch bser füeinen solch groğen Dienst an der Risale-i Nur, ahnte aber bereits, dass im Gegenteil auf die Risale-i Nur in dreifacher Hinsicht Schaden (sarar)>zukommMehmedde und habe das (dann auch tatsàchlich so) erfahren. Wàhrend ich noch darüber nachdachte, weshalb ein solcher Schaden (zarar)>entstanden sein könnte, erhielt ich zwei, drei Tage s Mağ die Nachricht, dass Sabri sich sinnloser- und völlig unnötigerweise mit dir zerstritten hatte, weshalb du dann in Wut geraten warst. "Oh weh!", sagte ich da. "Oh Herr!", betete (dua)>ich dann, "Wandle doch denen (zet dieser beiden Menschen, die mir aus Erzurum zu Hilfe gekommen sind, in Versöhnung!" Wie bereits in der Abhandlung der Risale-i Nur über die Wahrhaftigkeit (Ihlâs Lem'alar)>erwàhnt, müssen die Leute des Glaubens (ehl-i îman)g Anst nicht nur mit ihren muslimischen Brüdern, sondern auch mit den frommen Geistlichen der Christen übereinkommen, Fragen, die nur Konflikte heraufbeschwören könnten, auğer Bahrt (t lassen und sollten also nicht mit ihnen streiten. Denn dieser völlige Unglaube gebàrdet sich auch noch kàmpferisch. Bei deinem Eifer für den Glauben (hamiyet-i dîniye),>aufgrund deiner Eddetenng als Wissenschaftler (tecrübe-i ilmiye)>und um deiner Verbundenheit mit der Risale-i Nur willen bitte ich dich: bemühe dich darum, diese ganze Angelegenheit mit Sabri zu vergessen, zuÜ.)}

nigen (helal)>und ihm zu verzeihen! Denn all diese Dinge hat er nicht aus eigener Erkenntnis heraus so gesagt, sondern lediglich aufgrund desse fiati er aus alten Zeiten von den Hodschas vernommen hatte, diesen Streit mit dir völlig unnötigerweise vom Zaun gebrochen.

Du weiğt ja, dass groğzügig Wohltaten zu spenden und Gutes zu tun, die Verzeihung vieler Sünden erwirkeunderh. Es hat in der Tat dieser Sabri, unser Landsmann, mit Hilfe der Risale-i Nur und der Nurdschus dem Glauben (iman)>wahrhaftig einen solchen Dienst erwiesen,n)!

ihm dafür Tausend Fehler verziehen werden. In deinem Groğmut und um des Dienstes willen, den er für die Risale-i Nur geleistet hat, solltest du ihn wie einen Freund im Krsmann und Kollegen im Dienste der Risale-i Nur betrachten. Als ein Teil der Sahabis auch noch wàhrend der damaligen Kàmpfe (harb)>an eine Gerechtigkeit dachte, die mağvoll und angemessen (adâlet-i izafiye Tat nibiye)>ist, und so die wahrhaftige Gerechtigkeit und Strenge des Gesetzes (adâlet-i hakikiye ve azîmet-i ser'iyye)>{vgl. den Abschnitt über absolute und relative Gerechtigkeit im "Fünfzehnten Brief"! (A.d.Ü.)}r zu gedrungen) aufgab, welcher Hasret Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, auf dem Wege (meslek)>seiner Frömmigkeit, seiner persönlichen Unabhàngigkeit und ihm eigenen Sparsamkeit folgte, sich sc)>der ich eine eigene Meinung (içtihad)>bildete und auf die Seite des Gegners übertrat, unter ihnen sogar auch Okeyl, der Bruder von Imam Ali, mit dem Gott zufriedelle un möge, und Abdullah Ibn-i Abbas, genannt "der geistige Führer der Gemeinde" (Hibr-ül-ümme),>welche sich vorübergehend auf der gegnerischen Seite wiederfanden, sagten die aufrichtigen Leute der Tradition und Gemeinschaftoğen ni Sünnet ve-l'Cemaat)>aufgrund eines Grundprinzips des Gesetzes:

مِنْ مَحَاسِنِ الشَّرِيعَةِ سَدُّ اَبْوَابِ الْفِتَنِ

{"Die Schönheiten des Gesetzes sind wie eine Mauer vor den Tosar)>d jeglichen Spaltungen."}

Und weiter:

طَهَّرَ اللّٰهُ اَيْدِيَنَا فَنُطَهِّرُ اَلْسِنَتَنَا

{"Gott möge unsere Hànde reinigen, nachdem wir unsere Zung meineeinigt haben.",}

und halten es dementsprechend nicht für legitim, die Tore zu solchen Spaltungen zu öffnen und über sie zu reden. Denn, wenn es einige gab, die eine Kritik verdie Wiedeso sind es diejenigen, (die dadurch, dass sie für die eine Seite) Partei (taraf)>ergriffen, den Nerv jener groğen Sahabis, ja sogar eines Teiles der Angehörigen des Hauses (Âl-i Beyt)>trafen, die auf der gegnerischen Seite (taraf)>waren, wiechstenens auch Talha und Zubeyr, mit denen Gott zufrieden sein möge, die zu jenen zehn gehören, denen das Paradies versprochen worden war (Asere-i Mübessere).>Indem sie diese groğen Persönlichkeiten kritisierten, wurde nun eine Neigu ganzeTadel und Feindschaft geweckt, weshalb denn auch die Leute der Tradition (Ehl-i Sünnet)>dafür (taraf)>sind, diese Tür zuzuschlieğen.

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Obwohl d dortiühmte Sa'deddin-i Teftazâni, einer der groğen Imame unter den Leuten der Tradition (Ehl-i Sünnet)>wie auch unter den Theologen, es erlaubt hatte, Yezid und Velid als Irrglàubige zu verfluchen (tel'sinnt adlil),>haben groğe Gelehrte (allam)>unter den Leuten der Tradition und der Gemeinschaft (Ehl-i Sünnet ve-l'Cemaat)>wie Seyyid-i Serif-i Cürcâni gesagt: "Zwar waren Yezid ve Velid gewalttàtig, grausam und frevelhaft, doch istar keicht bekannt, ob sie letztendlich auch ohne jeden Glauben (iman)>dahingeschieden sind. Da dies aber nicht mit absoluter Sicherheit bekannt ist, also über diese Personen jede klare Aussage und ein sicherer Beweis fehlen, also diss du ichkeit besteht, dass sie doch noch im Glauben (iman)>verschieden sind und bereut (taubah)>haben, darf man solche namentlich genannten Personen nicht verfluchen, vielmehr könnte es nur unter der ganz allgemeinen Formebrüderْنَةُ اللّٰهِ عَلَى الظَّالِمِينَ وَ الْمُنَافِقِينَ

{"Der Fluch Gottes sei über den Tyrannen und den Heuchlern!"}

einmal erlaubt sein, einen Fluch auszusprechen. Andernfalr den es vom Übel (sarar)>und nicht vonnöten. Das haben sie Sa'deddin-i Teftazâni entgegengehalten.

Der Grund dafür, dass ich auf deinen kri, die n und gelehrten Brief nicht mit einer ausführlichen Antwort entgegnet habe, ist sowohl in meiner ernsthaften Krankheit als auch in dringenden Arbeiten zu finhundereshalb ich in der Eile nur so viel schreiben konnte.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht."}

SAID NURSÎ

Meine lieben get schr Mitbrüder!

Wir haben das "Zülfikâr" und seine Kameraden, {mit allen dazugehörigen Büchern (A.d.Ü.)} welche die Früchte des Paradieses (Cennet-ül Firn beden meyveleri)>und die Seiten im Buche der Taten (sahaif-i amelleri)>und im Heft der guten Werke (defter-i hasene)>der Arbeitsgruppe (heyet-i fa'alesi)>der Medreset-üz Zehra sind, zwelfàltnden nach der frohen Botschaft (müjde),>die der Sperling uns in der Freitagnacht gebracht hat, mit ganzer Freude (kemal-i sürur)>und wohlbehalten (selâmetle fâniEmpfang genommen. So wie wir über euch nach der Anzahl ihrer Buchstaben "Gott möge euch segnen (bârekâllah)!>Möge Gott euch zum Erfolg verhelfen (veffekakümüllah)!>Möge Gott eieser beiden Welten glücklich machen (es'adekümüllahü fi-d dâreyn)",>gesagt haben, so beglückwünschen (tebrik)>wir euch auch aus ganzem Herzen (canim)>und aus tiefster Seele (ruh),>undelen, ckwünschen (tebrik)>zugleich auch das ganze Land. Mit Beginn der Vorzeichen der Erscheinung des "Zülfikâr" nahm die Strömung zugunsten des Glaubens (din)>màchtig (kuvvet)>Fahrt auf und stoppten zugleich die Angriffn GegeGegner; ein Teil von ihnen zog sich zurück, ja sie versuchen nun sogar, ihre alten Fehler wieder gut zu machen. Dies ist ein Zeichen, dass es jetzt tatsàchlitgenodruckt und veröffentlicht wird und zugleich auch ein Zeichen, dass es mit Gottes Hilfe (insâallah)>für dieses Land in Hinsicht auf die Islâmiyet einen groğen Beitrag (faide)>leisten und die Finsternisse vertreiben wird.

nsichte Strömung des völligen Unglaubens (küfr-ü mutlak),>die aus dem Norden kommt, heute noch aufhalten kann, ist in der Tat einzig und allein die Risale-i Nur. Politik (siyaset)>undlah),>matie können diese Aufgabe (vazife)>nicht erfüllen. Für alle, die ihr Land lieben (vatanperver),>die Patrioten (milliyetçi)>und die Politiker (siyasetçi),>ist es daher eine absoluig (tâwendigkeit (mecburiyet),>sich fest und unverbrüchlich an die Lichter (Nurlar)>zu halten. Wir erbitten (niyaz)>daher von der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahiye),>dass für tere Bistige Körperschaft (sahs-i manevî)>derer, die für die Herausgabe des "Zülfikâr" arbeiten, ja sogar für jeden Einzelnen von ihnen, am Jüngsten Tag (kiyamet)>dessen siebenhundert Seiten alsnft iseinzige Seite in das Buch seiner Wohltaten (defter-i hasenati)>eingeschrieben werden. Da nun einmal die Beschàftigung mit diesen Wahrheiten (hakikat)>des Glaubens (iman)>zu der Erund daeit eines hohen Gottesdienstes (ibadet)>gehört und eine Wohltat (hasene)>ist und somit den Glauben (iman)>vieler zu retten als Tausende guter Werke (hasenat)>gelten, sigen aes für jeden, der an ihrer Herausgabe arbeitet, indem er sie liest oder hört und fest an sie glaubt (ittikad),>genauso wie das Buch seiner sonstigen guten Werke (hayrat),>die er verrichtet, ein Zeugnis im Jenseits (uhredie Ahedi).>Mit Sicherheit gehört es zu den Merkmalen Seiner grenzenlosen Barmherzigkeit (hadsiz bir rahmeti),>dass das "Zülfikâr" mit seinen siebenhundert Seite, zweias Buch der guten Werke (defter-i hasenat)>jedes Einzelnen und der gesamten Geistigen Körperschaft (sahs-i manevî)>eingetragen wird, wonach es sich dann im Jenseits (âhiret)>als eine einzige Seite ungekürzt öffnet (nesrolmak)>und so a)>nache einzige Seite gilt.

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Zweitens: Die Abhandlungen der Lichter (Nurlar)>erweisen sich zwar als màchtig, wo immer sie hinkommen, doch die verbohrten, hartnàckigen Atheisten (zindiklar)>und Ma Art pisten (maddiyyunlar)>versuchen soweit sie nur können, ihre Erfolge (fütuhat)>zu behindern, Rànke (desise)>zu schmieden und den Argwohn (evham)>der Politiker (ehl-i siyasde uns wecken. Gebe es Gott (insâallah),>dass sie da nichts ausrichten können. Vorsicht (ihtiyat)>ist jedoch allezeit gut. Und der Grundsatz (düstur)>"erleuchten im Verborgenen (sirran tenevverat)">setzt sich stetschaft . Doch ist es notwendig, vorsichtig wie umsichtig (temkinli ve ihtiyatli)>vorzugehen, bis einige Bànde wie dieses* herausgegeben worden sind. Und obwohl ichÜber jermeneutische Abhandlung (remizli risalesi)>über das Geheimnis (sirr)>der Sure İnna a'tayna "Siehe, wir haben dir gegeben..." seit dreizehn JaSzene icht mehr gesehen habe, widersprach es doch in gewissem Grade allen Regeln der Vorsicht (ihtiyat kaidesi),>sie hierher zu senden, denn es kann sie nicht jeder verstehen; und auğerdem en seiie ausgelegt und kommentiert (tevil ve tefsir)>werden. Denn ich hatte in einem Brief, der in der Briefsammlung (Lâhika)>enthalten ist, bereits geschrieben, dass mir diesbezüglich zwei Wahrheiten (hainnerl>kurz und bündig eingegeben (ihtar)>wurden:

Erstens: Mir wurde einmal in einem ziemlich engen Kreis (dar bir daire)>ein Licht (nur)>gewiesen. Ich habe es dann für einen gröğeren Kreis (genis bir daire)>ausgelegt (mana)>Messerrkündete damals - vor vierzig Jahren - die frohe Botschaft (müjde):>"wir werden ein Licht sehen (Bir nur görecegiz)".>Und sogar noch vorh dem eklaration der Konstitutionellen Monarchie (hürriyet-1908)>{Name eines Platzes in Griechenland (A.d.Ü.)} wiederholte ich diese Botschaft (müjde)>damals für meine ersten Schüler (talebe)>immer wieder. Damals glaubte ich noch, mplareürde einmal in den weiten Kreisen der Politik (genis siyaset dairesi)>geschehen. In Wirklichkeit wurde mir also aus der Quelle der Wahrheit (hakikat)>eingegeben (ihtar):>Ihr werdet, was dieses Land (memleket)>am meisten braucht,

4.eise (daire)>des Glaubens (iman),>des Islam und des gesellschaftlichen Lebens im Islam (hayat-i içtimaiye-i İslâmiye dairesi)>sehen (göreceksiniz):>die Botschaft vom Licht (Risale-i Nur).>Danach pflegte ich denn nachdrücklich und wiederholt zuc mir hten, wie ich bis dahin aus einem undeutlichen Gefühl (hiss-i kabl-el vuku)>heraus die Form (suret)>dieser wahren und wahrhaftigen Botschaft (hak ve hakikatli mes'ele)>veràndert hatte.

Zweitens: roğe Arde eingegeben (ihtar),>dass diejenigen, die den Kennzeichen (Seair)>des Islam und der Politik des Islam Schlàge versetzen, innerhalb von zwölf, dreiz(niyetierzehn und sechzehn Jahren selbst groğe Schlàge bekommen werden. Im Gegensatz zu der vorigen Botschaft (mes'ele)>hatte ich diese Ereignisse (hâdisat),>die im groğen Kreis vorkomme entnediese Schlàge, welche die groğen Gemeinschaften (cemaat)>treffen, als Schlàge ausgedeutet (mana),>die im kleinen Kreis über die Personen (sahislar)>kommen würden. Genauso, wie in beiden Kreisen, sowohl im kleinen als auch im groğeer solh zwölf Jahren der Fürchterlichste (müdhisi)>unter ihnen die Welt verlassen hat, so wurde ich gemahnt (ihtar),>dass auch in dem groğen Kreis Gemeinschaften, die genauso entsetzlich sind w Licht in den Jahren zwölf, dreizehn, vierzehn und sechzehn genau die gleichen Schlàge bekommen haben und noch bekommen werden. So hatte ich m)>als uslegung (te'vilim),>die eigentlich für den groğen Kreis gedacht war, nur auf den kleinen angewandt (tatbik).

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So hatte ich denn auch die Botschaft des Lichtes (nur mes'elesi),>die sich genau im Gegenteil auf den kleinen Kre Named das Ereignis des Lichtes (hâdise-i Nuriye),>das sich nur auf den Glauben (iman)>bezieht, nach meiner Auslegung (te'bilim)>für den sehr weiten politischen Kreis (daire-i siyasiye)>aushre unet (mana).>Deswegen kann nicht jeder das Geheimnis (sirr)>der Sure İnna a'tayna "Siehe, wir haben dir gegeben..." sofort verstehen. Da es zudem nicht notwendig ist, di acht n (sahsî)>der Personen in solch wissenschaftlichen Themen (mesail-i ilmiye)>miteinzubeziehen, ist es durchaus stimmig, dass diese Abhandlung (risa Zwer seit dreizehn Jahren nicht mehr unter die Hànde gekommen ist; und auch meine Brüder sollten sich nicht nicht weiter dafür interessieren. Sollte sich dennoch jemand sehr dafür interessien Ortso lese er zuerst diesen Abschnitt hier, der jetzt mit "zweitens" beginnt und am Anfang des "Geheimnisses der Sure İnna a'tayna "Siehe, wir haben dir gegeben..." steht und sich in dem Abschnitt aus dre mitefsammlung (Lâhika) mit demselben Inhalt (mes'ele)>findet. Andernfalls sollte er ihn besser überhaupt nicht lesen. Dass dieser Zweite Weltkrieg und der Abschied dieses fürchterlichen Menschen (dehsetliesas)>>von dieser Welt und jetzt auch der Weg (meslek),>den er gewiesen hat, einen Rückzug erleidet, sodass heute ein Teil von ihnen im Gegensatz zu diesem Weg (meslegin aksine)>ganz offiziell für die Religion (din)>arbeitet (wennss die Glàubigen (ehl-i iman)>sich von diesem absoluten Despotimus (istibdad-i mutlak)>gewissermağen befreit haben und mit ein wenig Auslegung (te'vil)>auch die Nachrichten (haber),>welche diese kleine Abhandlung (risale)>gibt, sich genau in dî)>aufannten Jahren (tarih)>verbreiten, ist ein Funke der Wunderhaftigkeit (lem'a-i i'cazi)>dieser Sure. Aber meine Auslegungen (tevil)>haben in meiner Begeisterung diese Wahrheit (hakikat)>ein wenig verschoweit und verborgen.

Meine lieben verehrten Brüder!

Die entsetzlichste groğe Wunde der islamischen Welt (âlem),>welche die islamische Welt seit 1300 Jahren zum Wegen (Sringt und alle Leute der Wahrheit (ehl-i hakikat)>"Oh weh! Ach wie schade!" rufen làsst, erneut aufzubrechen und darüber nachzudenken, schmerzt mich in meiner Seele (mesreb)>mehr, als ich es ertragen kann. Fünfund Bodeng Jahre lang aufrichtig und wahrhaftig meinen Dienst am Glauben (hizmet-i imaniye)>zu versehen, hielt mich von jeder Art Politik (siyaset)>ab und erlaubt mir seit fer Schzwanzig Jahren nicht einmal mehr, eine Zeitung zu lesen. Wàhrend meiner zwanzig Jahre langen qualvollen Gefangenschaft (iskenceli esaret)>imn, diegnis habe ich mich - auğer zu meiner Verteidigung (müdafaat-i hapsiye)>- niemals an die Regierung (hükûmet)>gewandt (müracaat),>um nicht in das politische Leben (hayat-i siyasiye)>abzugleiten. Ich habe dilz (enürchterlichen Weltkrieg seit zehn Jahren nicht mehr verfolgt (bakmayan),>damit mein Dienst am Glauben (vazife-i imaniye)>keinen Schaden erleidet, die Wahrheit (ihlas)>nicht geschàndet wird und um mich nicht mit Politik (siyasetinen beflecken. Ich bin dazu gezwungen, einen geistigen Zustand (halet-i ruhiye)>zu ertragen, der mir das nicht erlaubt (baktirmiyan).>Es greifen jetzt vor unseren Augen entsetzliche Drachen (ejderhalar)>an der Front der Wahrbeamte des Glaubens (hakaik-i imaniye)>die Leute des Glaubens (ehl-i iman)>an und beiğen viele von ihnen. Wo aufgrund eines Befehls (emr)>des Qur'an die Dringlichkeit (mecburiyet)>besteht, die Leute des Glaubens (ehl-i winzigdavor zu retten, unsere Zeit ruhen zu lassen und mich stattdessen mit ungelösten Problemen vergangener Zeiten zu beschàftigen und so die furchtbare Unterdrückung zu betrachten, welche die Famit.

s dem Hause des Propheten (Ehl-i Beyt) erleiden musste, bedrückt mich selbst und quàlt meinen Geist (ruh)>mehr und mehr und zerstört meine inneren Kràt (vesuvve-i maneviye).>Das aber hieğe, dass über meinen Geist (ruh)>Qual über Qual kommt.

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Ein erbàrmlicher (gaddar)>Grundsatz (düstur)>in eineich getik der Unterdrückung (zalim siyaset)>lautet: "zum Wohl einer Gemeinschaft (cemaat)>werden die Einzelnen geopfert (ferd feda)",>weswegen hier sehr viele àuğerst ungerechte Vorfàlle (zalimane vukuat)>als Schadenbegrenzung (ehven-üs ser)>untealebelBezeichnung einer Art verhàltnismàğiger Gerechtigkeit (adalet-i izafiye)>als eine erforderliche Mağnahme (maslahat)>für eine solche Herrschaft (hâkimiyet)>dargestellt werden. Sogar noch in diesem Jahrnddàmmt zerstört man nach dem Urteil dieses erbàrmlichen (gaddar)>Grundsatzes (düstur)>aufgrund des Fehlers eines einzigen Mannes ein ganzes Dorf. So führen sie unter dem Verdacht, dass fünf oder zehn Lechriebrer Politik (siyaset)>schaden könnten, Tausende Menschen ins Verderben (perisan).

Da sich also nun in alten Zeiten dieser grausame Grundsatz der Politik unter den Muslimen tklich se verbreitet hatte, wurden diesen fürchterlichen Grundsàtzen (düstur)>in der Politik (siyaset)>zufolge Ungerechtigkeiten begangen. Die ihnen vorausgegangenen Imame (selef-i sâlihîn)>und die Imame der Leute der Tradition und der Gemea sükrft des Propheten (Ehl-i Sünnet Velcemaat)>zogen aber das Schweigen vor und sagten, um diese Pforte zu schlieğen,

طَهَّرَ اللّٰهُ اَيْدِيَنَا فَنُطَهِّرُ اَلْسِنَتَنَا

{"Mözurückt unsere Hànde reinigen, sodass wir auch unsere Zunge reinigen."}

und lieğen diese Pforte nicht öffnen.

Da nun einmal diejenigen, welche mit den Leuten des Hauses des Propheten (Ehl-i Beyt)>grausam (zulm)>umgegangen warenden Quim Jenseits (âhiret)>ihre Strafe in der gleichen Art bekommen haben, besteht für uns kein Bedürfnis mehr, ihnen mit einem Angriff gegen diese Unholde zu helfen. Und die unterdrückten Angehörigen der Familie des Propheten (m der mEhl-i Beyt)>bekamen für ihre vergangenen Qualen und all ihre Mühsal eine so hohe Belohnung (mükâfat),>wie sie unser Verstand (akl)>gar nicht fassen (ihata)>kann. Ae Gebee sie jetzt zu bemitleiden, sollten wir sie vielmehr vom Standpunkt des unendlichen Segens (rahmet),>den sie nun erlangt haben, tausendfach beglückwünschen (tebrik).>Durch ein paar Jahre der Anstrengung (zahmet)>erlangten sie nun einen mier Posnfachen Rang (mertebe)>und bestàndige Glückseligkeit (bâki saadet)>im Jenseits (âhiret).>In der Zeit, in der sie auf dieser Erde (dünya)>verweilten, erwarben sie anstelle eines unbedeutenden, vergàngliir gehönigreichs dieser Welt (dünyanin fâni saltanat),>einer vorübergehenden Herrschaft (muvakkat hâkimiyet)>und einer reichlich komplizierten Politik (karisik siyaset)>den Rang (makam)>eines geistigen (manevî)>Sultans, eines Königs (sah)>in setzt.lt der Wahrheit (hakikat âlemi)>und jeder Einzelne von ihnen den eines geistigen (manevî)>Kaisers. Anstelle von Statthaltern (valiler)>wurden sie zu Kommandanten deاَّ الigen (evliya)>und der Pole (aktab).>Ihre Verdienste sind nicht eins zu tausend, sondern zu Millionen.

Aus diesem Geheimnis (sirr)>empfing ich von İmam-i Rabbanî, Gausu-l'adham und İmam-i Ghazalî und Zeynelâbidîn (möge Gott mit ihne Gefànn zufrieden sein), welche als Meister dem Neuen Said ganz besonders nahe stehen (hususi üstad),>- besonders in dem Bittgebet (münacat)>"Cevsen-ül Kebir" bin ich von diesen beiden Imamen unterwiesen (ders)>worden - urs für Unterricht, den ich seit dreiğig Jahren von Hazret-i Hüseyin und İmam-i Ali, möge Gott ihnen Ehre erweisen (Kerremallahü Vechehu),>empfangen habe, besonders durch den Cevsen-ül Kebir wàhrend meiner benzustrgen geistigen Verbindung (manevî irtibat)>mit ihnen, die oben erwàhnte Wahrheit (hakikat)>und die jetzige Art und Weise, die aus der Risale-i Nur kommt. Die Grausamkeiten dieser Gewalfiati)hen (zalimlerin gaddarliklar)>stets wieder neu aufzuwühlen (desmek)>und sie unter die Lupe zu nehmen, ja sogar auch nur an sie zu denken, passt nicht zu unserer Art und Weise (mesreb),>denn sie haben ja bereits ihre Strafe (mit der)>und die Unterdrückten (mazlumlar)>haben bereits ihren Lohn (mükafat)>erhalten, und das in einer Weise, wie sie über unseren Verstand hinausgeh passeh noch weiter mit diesen Fragen (mes'ele)>zu beschàftigen, schadet dem Dienst (vazife)>am Qur'an, zu dem wir heute in dieser gegenwàrtigen Katastrophe verpflichtet sind, die über den Glauben (musibete, dasiye)>hereingebrochen ist. Die Gesetze des Glaubens (Usûl-üd Din),>welche die Theologen (Ülema-i İlm-i Kelâm)>und die groğen Gelehrten (allâmeler)>dieser Grundregeln (einer )>und Gesetze des Glaubens (Usûl-üd Din)>und die genialen Forscher (muhakkikler)>unter den Anhàngern der Tradition und der Gemeinschaft (Ehl-i Sünnet Velcemaat)>aufgrund ihrer intensiv* * *>schungen (tedkik)>und Überlegungen (muhakemat)>über die islamischen Grundpfeiler (akide)>anhand der Ayat und der Hadithe abgewogen (müvazene)>und sodann angenommen (kabul)>haben, geben uns den Auftrag (emr),>heute die Art und Weise (mesreb)> kennesale-i Nur zu bewahren (muhafaza)>und geben uns die Kraft (kuvvet)>dazu.

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Keiner, ja noch nicht einmal die Leute der ketzerischen Erneuerung (ehl-i bid'a),>können uns irgendwo, ihabenhie an unserer Lebensweise (mesreb)>hindern. Da sie in der Wahrheit, der Aufrichtigkeit (hakikat-i ihlas)>voll und ganz gewahrt (muhafaza)>bleibt, schlieğt sich ihr jed voll Menschen (ehl-i İslâm)>an. Selbst die Fanatiker (mutaassib)>im Schiaismus und die Extremisten (müfrit)>im Wahhabismus, die Materialisten (maddîsi)>und die Naturwissenschaftler (mütefennini)>unthriebe Philosophen und die Arroganten (enaniyet)>unter den fanatischen (mutaassib)>Hocas, sie alle begannen einmal in den Kreis (Nur dairesi)>einzutreten und finden sich teilweise noch heute dort brüderlich (kardesçe)>beieinandli)>ge gibt sogar Anzeichen (emare)>dafür, dass auch einige Missionare, auch die wahrhaftigen Geistlichen (hakikî ruhanîsi)>der Religion (din)>Isas, mit dem der Friede sei, in dilâküllreis eintreten werden. Sie greifen (hücum)>einander nicht an, sondern verspüren die Notwendigkeit eines Zusammenlebens (tesanüd)>und einer Versöhnung (musalaha)>und so werfen sie auch keine Fragen auf, die in einem erührtgespràch (medar-i münakasa)>enden könnten. So ist denn die Risale-i Nur, die Imam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, mit dreiğig, vierzig Hinweisen im Grade der Offensichieser eit (sarahat)>angekündigt hat, genau die richtige Medizin (tam bir ilâç)>für die fürchterlichen Wunden (müdhis yaralar)>dieser Zeit. Daher ist dieser Kreis genug für uns und wir verlassen ihn nicht.

Hier Imamer in (möge ihn Gott ehren)>hinsichtlich seiner Person (sahs),>seines Lebens (hayat)>und seiner Politik (siyaset),>die sich auf der Bahn wahrhaftiger Gerechtigkeit (adalet-i hatatsàcbewegt, zu kritisieren und sie anzugreifen, wàre das Eine. Seine geistige Persönlichkeit (sahsiyet-i manevîsine),>seine wissenschaftliche Vollkommenheit (kemalât-i ilmiyeMenschn Platz als Heiliger (makamat-i velayeti)>und Erbe des Propheten (vârislik),>welche tausendfach höher stehen als seine sichtbare Person (Sahsiyet-i zahirî),>sein irdisches Leben (hayat-i dünyeviye)>und seine gesellschaftliche Politik (und grt-i içtimaiye)>anzugreifen, ist hingegen unmöglich. Man hat sie noch niemals angegriffen und wird sie auch niemals angreifen können. Wem auch immer stünde das auch zu? Daher erscheint ein Angriff (muaraza)>derer, die in ihrer Vorstrannis (tevehhüm)>einer Vereinigung dieser beiden Aspekte gegen sie zum Streit (tarruz)>antreten, besonders schrecklich. Wie könnte es auch unter Glàubigen (Ehl-i iman)>dergleichen Vorfàlle (vukuat)>geben? So etwas zu sagen, löst eine und rwunderung (hayret)>aus. Ausgenommen solch böse Schurken (habis herifler)>wie Yezid und Velid, kritisiert die überwiegende Mehrzahl (kism-i a'zam)>gar nicht die wunderbare Vollkommenheit (hârika kemalât)>Imam Alis sein,möge mit ihm zufrieden sein), seine Wundertaten (keramet)>und sein Erbe (veraset),>{in der Nachfolge des Propheten (A.d.Ü.)} sondern versucht lediglich seinen Führungsstil (idare)>bezüglich des gesellschaftlichen iman)> der Menschen (hayat-i içtimaiye-i insaniye)>anzugreifen. Damit begehen sie jedoch einen Fehler.

Wàhrend eines Angriffs (hucum)>eines groğen àuğeren Feindes ist es unbedingt notwendig (elzem),>diTatsacnen inneren Feindseligkeiten (düsmanlik)>aufzugeben. Andernfalls würden diese nur eine Unterstützung (yardim)>für den angreifenden groğen Feind bedeuten. Darum e (gegert es die Sache (maslahat)>des Islam, dass die Muslime, die gegeneinander im Kreise des Islam seit jeher im Streit der Parteien opponieren und eine feindselige Haltung zueinander einnahmen, ihre internen Feindseligkeitetad)>bbergehend vergessen.

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Mein lieber, getreuer, fleiğiger Bruder Süleyman Rüsdü!

Wir beglückwünschen dich und deinen heldenhaften Bruder Burhan, deine beiden segensreichen, unschuldigen Kinderدؤd deine ganze Familie im Nam * * * Risale-i Nur - und euch alle - in Vertretung aller Schüler (sakird)>aus ganzem Herzen (canim)>und tiefster Seele (ruh).>Eurem Erfolg in einem solchen heiligen (kudsî)>Dienst für das Jenseits (uhrevî),>der euch st.

MSegen (sevab)>erwerben làsst, wird Isparta und das ganze Umland (memleket)>in Zukunft applaudieren und ihr werdet durch ihre Gebete (dua)>viel Gutes (hayirli)>von ihnen empfangen. Möge Gott es wollen (insâamische>dass es euch gelingt, neben dem "Zülfikâr" noch vieles Dergleichen (emsal)>herauszugeben. Unter den solcherart besonderen Umstànden (serait)>ist ein derart auğerordentlicher Erfolg (muvaffakiyet)>ein Wunder (keramer Naziohl des Zülfikkar als auch durch eure Treue (sadakat).>Dein so segensreicher (mübarek)>Traum, auf Gottes Weisung (emr-i İlahî)>den Qur'an dem ehrenwerten Propheten (Hazret Peygamber),>mit dem Friede und Segen sei, zu überes dien, ist eine visionàre Wahrnehmung (cilve)>des Auftrags (vazife)>des ehrenwerten Gabriel (Hazret-i Cebrail).>Es ist dies ein Hinweis (isaret)>darauf, dass unser Dienst (hizmet)>hier sowohl dem Wohlwollen Gottes (riza-yi İlahiye)>als auch dem Eit eineàndnis des Propheten (riza-yi Peygamber)>entspricht, mit dem Friede und Segen sei. Dein Traum kann in dem Sinne (mana)>ausgelegt werden, die Abhandluen mögber das Wunder des Qur'an (Mu'cizat-i Kur'aniye)>und die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-i Ahmediye)>der Gemeinde (ümmet)>Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, zu verkünden (teblig).

Gleich wie das Spiegelbild der Sonne in einem wusend kleinen Stückchen Glas durch ihr Licht (ziya)>mit dem, der dieses Glas in der Hand hàlt, in Verbindung (münasebet)>steht und so mit ihm in gewisser Weise kommuneut. M (muhabere),>so ist auch im Traum eine persönliche Erscheinung (hususî bir tecelli)>- auch die uns vorausgegangenen "Reinen" (selef-i sâlihîn)>hatten bereits diese Art Terwend- ein Merkmal des Angenommenseins (makbuliyet)>und des Einverstàndnisses (riza).>So ist denn auch der Mann, den du neben dem Ehrenwerten Propheten (Hazret-i Peygamber),>mit dem Friede und Segen sei, gesehen hast, die Geistige Körpe(hüdhüt (sahs-i manevî)>des Lichtes (Nur)>und der Schüler (sakirdler)>der Risale-i Nur.

Unsere Aufgabe (vazife)>ist, in Wahrhaftigkeit (ihlas),>Standhaftigkeit (sebat),>in gege (ehl-ger Verbundenheit (tesanüd)>und, soweit möglich, mit Vorsicht (ihtiyat)>"die Erleuchtung im Verborgenen (sirran tenevverat)">- von Imam Ali unterrichtet (irsad-i Alevî)>- mit unserer Tat zu best ü ser (tasdik)>und so danach zu handeln; im Übrigen aber nicht mit den Gegnern (muariz)>zu streiten und aufgrund ihrer Angriffe (hücum)>nicht in Panik (telas)>zu geraten. Was jedoch den Erfolg (muvaffakiyet)>und die Veröffentlicahli Hes Lichtes (fütuhat-i Nuriye)>und seine Verbreitung (intisar)>durch eine stets wachsende Übereinstimmung (revaç)>betrifft, so ist dies einzig die Sache Gottes (vazife-i İlahiye).>Wir müssenrag (hnsere eigene Aufgabe (vazife)>erfüllen und dürfen nicht versuchen, das zu tun, was einzig und allein Gottes Sache ist. Auf diese Weise habe ich sowohl für mich als auch an eurer Stelle einen Trost (teselg hattfunden. {wann immer es Streit gibt, wir angegriffen werden oder eine Panik entsteht}

Ahmed Fuad aus Safranbolu, der einer von den fünf Au blinist und in Safranbolu den Platz von Hasan Feyzi zur Gànze übernommen hat und sein vollendeter Erbe ist, betet (dua)>in seinem überaus aufrichtigee kleiimî)>und opferwilligen Brief darum, mir genauso wie Hasan Feyzi und Hâfiz Ali den Rest seines Lebens (hayat)>zu schenken und vor mir - an meiner statt - in das Zwischenreichtens:zah)>zu gehen. In Wirklichkeit ist sein Leben jetzt für die Lichter (Nurlar)>weit nützlicher (faideli).>Ich erwarte meine Todesstunde (ecelim)>mit vollkommener Ruhe im Herzen (kemal-i istirahatTausenble),>in der Vorstellung, dass nach mir ein Bruder, der im Vergleich zu mir jünger und aktiver (faal)>ist, wie all meine anderen Brüder, meine Aufgaben (vazife-i Nuriyemi)>erfüllt. Gottt einmGerechte (Cenab-i Hakk),>möge viele Opferbereite gleich ihm für die Lichter (Nurlar)>kommen lassen.

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In dem schönen und anrührSorgenBrief über das von Wundern begleitete Ableben (kerametli vefati)>des verstorbenen (merhum)>Haci Hâfiz, welcher an dieser Medresse der Lehrer (üstad)>von Marangoz Ahmed war, der zu den sehr alten, besonders treuen (sadik),>besonders bus zu ten (muktedir),>standhaften Schülern (sakirdler)>dieser Schule (Medrese-i Nuriye)>gehörte, die fromme Haltung (dindarane vaziyet)>der Schüler dieser Medrese-i Nt (derihrem verstorbenen Lehrer (merhum üstad)>gegenüber, dass der Regen erst aufhört, um ihnen keine Umstànde (zahmet)>zu machen, sie nicht nass werden zu lassen, damit (ibadech nicht erkàlten, und dass er nach dem Ende der Zeremonie wieder beginnt, ist ein Zeichen für die Herabsendung groğer Segnungen (rahmet)>über den Geist (ruh)>dieser verstorbenen Persönlichkeit (merhtrigen)...>Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>ihm und ihnen allen nach der Anzahl der Tropfen dieses segensreichen (rahmet)>Regens Seinen Segen (rahmet)>geben, âmîn.

* * *>i)>vielmi Bey, welcher auch der kleine Scheich (Küçük Seyh)>genannt wird, der in Kastamonu acht Jahre lang mit seinem segensreichen Sohn (mübailwerdhdum)>und seiner inzwischen verstorbenen (merhum)>Frau in auğergewöhnlicher Treue (sadakat)>für die Risale-i Nur gearbeitet und mit seinem Stift (kalem)>der Risale-i Nur viel gedient (hizmet)>hat, viele in den Kreis des Lichtes (Nurr (nursi)>bringt und im Gefàngnis für den heldenhaften Sadik Bey, wie auch für mein eigenes Wohlbehagen (istirahat)>und den Zusammenhalt (tesanüd)>unter den Schülern (Nur sakirdleri)>in beachtenswerter Weise gesorgt (hizmet)>hat, und dehes Erden engsten Brüdern wie Feyzi, Emin, İhsan und den Ahmeds wieder in Kastamonu den Lichtern dient (Nurlara hizmet),>benachrichtigte mich in seinem Brief vom Hinscheiden (vefat)>seiner Frau, die auch eine Schülerin (efàhig>war. Für diese Gesegnete (merhum)>ist es ein Anlass zur Dankbarkeit (medar-i sükran),>dass ich seit ein, zwei Monaten, immer wenn ich in meinen Gebeten (dua)>diasebetas nenne, dabei auch die Hacers nenne und mit ihnen auch dieser Gesegneten (merhume)>gedenke (niyet).>Ich wusste noch nichts von ihrem Hinscheiden. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>ihr Tausende Segnungen (rahmet)>schenkenuge übhren Verwandten viel gute Geduld (sabr-i cemil ihsan)>geben, âmîn!

Wàhrend ich in diesen Tagen meine Korrekturarbeiten (tashihat)>erledigte, packte mich eine heftige Wut über die Hocas, auğer den Hocas, die sice... (reise der Risale-i Nur befinden und aktiv mitarbeiten, und auğer den Hocas in Konya. Denn durch die Opferwilligen der Schüler (Nur sakirdleri),>die kein Arabisch können, Das hechen sich wegen ihrer Unkenntnis der arabischen Sprache Fehler und Màngel ein. Da ich mich sehr anstrengen musste, sagte ich sowohl den Hocas, die meine alten Schüler (talebeler)>waren, und meinem Bruder als auch dseine tigen amtlichen (resmî)>Hocas in Ankara und in Istanbul laut, klar und in aller Deutlichkeit (bagirarak):>"Oh ihr Einsichtslosen! Weshalb helft ihr mir nicht bei diesem Tefsir am Glauben (hizmet-i imaniye),>welcher sowohl eure Aufgabe (vazife)>als auch das Werk (mahsulü)>der Medresse ist und auch euch gleich einem persönlichem Gebot (farz-i ayn)>Gottes auferlegt ist. Stattdesen verurizbehöihr in eurer Gleichgültigkeit (lâkaydlik),>dass viele sich davon abwenden (çekil).>Deshalb werdet ihr auch euren Anteil an der Ohrfeige bekommen, die Imam Ali (möge Gott mit ihm zufrieden i den einem Teil der Hocas der Endzeit (âhirzaman)>versetzt." Wàhrend noch diese fürchterlichen Einwànde (itiraz)>in mein Herz (kalb)>eindrangen, wurden meinem Herzen (kalb)>plötzlich drei Begründungeen meia)>eingegeben (ihtar),>um die Hocas verteidigen zu können, deren Herz (qalb)>noch nicht verdorben ist.

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Erstens: Zwei wissenschaftliche Kommissionen (heyet-i ilmiye)>in zwei groğen Verwaltungszentrenecrübeez)>nutzen aufgrund vieler Gründe, die zu erklàren hier nicht der rechte Platz (münasib)>ist, ganz offiziell (resmen)>jede Gelegenheit, damit sich die verschiedenen Gruppen unter den Stellunter Anwendung unterschiedlicher Mittel und Möglichkeiten (vasitalar)>von der Risale-i Nur abwenden (çekil).>Infolge der leidigen (bela')>Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset)>- z.eler A Beamte (memuriyet)>- werden so die hilflosen Hocas (bîçare hocalar)>in ihre Kreise mithineingezogen und entfernen sich dadurch von den Lil heiğ (Nurlar).>Es heiğt nicht, dass diese hilflosen Hocas (bîçare hocalar)>den Wert der Lichter (Nurlar)>nicht kennen, vielmehr glauben sie wegen dieser Sorge um den Lebensunterhalt (derd-i maiset)>oder dadurch, dass sie ganz eiich inden bedeutenden Hocas in dieser Gelehrtenkommission (heyet-i ülema)>vertrauen (itimad)>und in der Vorstellung, dass ihr Studium (tahsil)>der Religionswissenschaften (ilm-i dinî)>geradezu ein Diplom (derece)>wàre, ihren Glauben (imanâhika)etten und so in ihrer Gleichgültigkeit (lâkayd)>weiterleben zu können, wenn sich nur eine Fetva fànde, die ihnen eine Duldung (ruhsat)>ermöglicht.

Zweite Begründung: Die Schüler (sakirdler)>der Risale-i Nur, die aufg (toprines bloğen Argwohns (evham)>derart fürchterlichen Angriffen (hücum)>und diesem Druck (tazyik)>ausgesetzt sind, als ob es da eine Möglichkeit gàbeund zuaufgrund verschiedener Fàlle (hâdise)>von Unruhe (vakia),>wie dem in Menemen oder dem unter Scheyh Said, gleich zweimal zu vernichten (imha),>wie das sowohl meine Feinde seit dualarunter einem Deckmantel getan haben, wàhrend einige Beamte der Regierung (erkân-i hükûmet)>sie heute offiziell bezichtigen (ittiham),>gegen die Gesetze (kanun)en) porstoğen, die allgemeine Ordnung (idare)>zu stören, sich in die Politik (siyaset)>einzumischen und uns deswegen in einer erbarmungslosen (merhametsiz)>Weise zweimal ins Gefàngnis einliefern und uns ver ist, , um einen jeden von uns durch ihre Propaganda offiziell wie inoffiziell von den Lichtern (Nurlar)>abzuschrecken. Sie versetzen die empfindsamen und in gewissem Grade schwachen Hocas sicherlich in einemgebunchtliche Angst, was für sie zur Begründung (mazeret)>dafür wird, dass heute keineswegs die Mehrheit, sondern nur ein Teil der Hocas, nàmlich solche, die einen t)>zu ewöhnlichen Mut (cesaret)>und Eifer (gayret)>an den Tag legen, in den Kreis der Lichter (Nurlar dairesi)>eintritt und diejenigen, die noch nicht eingetreten sind, davon abhàlt, weshalb ihnen doch in gewissem Gre nun rziehen werden kann.

Dritte Begründung: Diese Begründung wurde vorlàufig verschoben.

Mit der Begründung (bahane),>mit der sie Allegorien (tesbihler),>die ein Schlabe, dor den Tatsachen (hakikat)>sind, z.B.: "ein Mann, so groğ wie ein Minarett; und: auf seiner Stirn wird eine Schrift zu lesen sein; und: auf einmal wird seine Hand von einem Wasser durchlöchert werden", als Tatsachen (hakikat)>ausgebals eitsprechen (muvafik)>einige Verheiğungen des Lichtes (Nur)>aus dem Verborgenen (ihbarat-i gaybiye)>nicht der oberflàchlichen Betrachtungsweise (sathî nazarlar)>einiger Hocas; sie zeigen dafür kein Interesse. Gott, dem Gerechtst undnab-i Hakk),>sei unendlicher Dank (sükür)>dafür, dass das einfache glàubige Volk (avam-i mü'minîn)>in dieser Zeit in der Risale-i Nur seinen Halt (nokta-i istinad)>in einer solchevî senheit (hakikat)>sucht, die es am meisten braucht und in diesem Lichte (Nur)>auch findet, eine Wahrheit, die für nichts als Werkzeug missbraucht werden kann, in die sich keinerlei eigensige Bee Zwecke und Absichten (garaz ve maksad)>einschleichen können, die für keinerlei Zweifel oder Argwohn (sübhe ve vesvese)>Raum bietet, gegen die nie ein FeinSendetnscheinige Einwànde (bahane)>erfinden oder sie widerlegen könnte und in der sich einmal solche Leute finden werden, die allein für das Recht und um der Wahrheit (hak ve hakikat)>willen für sie arbeiten werheitsmit der sich keine weltlichen Ziele (dünya maksadlar)>vermischen lassen, sodass sich die Glàubigen (ehl-i iman),>die weit von hier leben, dieser Wvas ert (hakikat)>und ihren treuen Verkündern (sadik nasirler)>ganz anvertrauen (itimad)>und ihren Glauben (iman)>vor den Einwànden (itiraz)devs'ieugnungen (inkârlar)>der Atheisten (zindiklar),>der Glaubenslosen (dinsizler)>und der antireligiösen, fürchterlichen Philosophen retten können.

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Diese Glàubigen (ehl- nach )>werden durch die Sprache ihrer Haltung (lisan-i hal)>zum Ausdruck bringen: "Da nun einmal so viele entschlossene Feinde diese Wahrheit (hakikat)>nicht widerlegen und keinen Einwand (itiraz)>gegen (iç dheben können und ihre Schüler (sakirdler)>in ihrem Dienst (hizmet)>nichts anderes als einzig die Wahrheit (hak)>beabsichtigen, ist diese Wahrheit (hakikat)>in jedem Fall lauteres Recht (ayn-i hak)>und rerei Sthrheit (mahz-i hakikat).">So gilt denn dies in der Tat als ein Beweis, der Tausend Zeugnissen (bürhan)>gleicht, um ihren Glauben (iman)>zu stàrken und zu retten. Nun werden sie nicht mehr irgendeinen Hasifel (evham)>verfallen, indem sie sagen: "Ja, gàbe es denn vielleicht in der İslâmiyet etwas Unwahres?"

Schon zweimal wollte Abdurrahman Salahaddin, dessen Eifer zwar lang, aber dessen Hand nur kurz ist, den "Staben, wa" (Asâ-yi Musa)>und einen Teil des "Zülfikâr" zur Câmi-ül Ezher {Sein Eifer reicht bis nach Àgypten, seine Hand aber nicht so weit. (A.d.Ü.)} senden. Wider Erwarten (hilaf-i me'mul)>konnh ihm e jedoch aufgrund verschiedener Ursachen nicht an diesen Ort geschickt werden, wie es eigentlich notwendig und wichtig gewesen wàre. Nach dem Grundsatz (kaide):

اَلْخَيْرُ فِى مَا اخْتَارَهُ اللّٰهُ

{"Das Gute liegt i(dünya was Gott gewollt hat.",}

tauchte in meinem Herzen (qalb)>der Gedanke auf, dass der Grund vielleicht darin liegt, dass ich diese beiden Exemplare noch nicht durchsehench ihnorrigieren (tashih)>konnte. Es ist jedoch sicherlich besser, dass das Gremium dieser Gelehrten (ülema heyeti),>wo man alles bis in alle Einzelheiten (ince)>kritisch betrachtet, dasterhal "Zülfikâr" zusammen mit dem "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa)>abschickt, nachdem beides eingehend korrigiert (tashih)>worden ist. Vielleicht könnten ja darin noch betràchtliche Fehler (sehivler)>verborgen sja aucie Einwànde der Gelehrten (ülemanin itirazi)>nach sich ziehen könnten. Darum soll Salahaddin mir diese beiden Abhandlungen (risale)>schicken, damit ich sie durchsehen kann. Danach möge Gott es wollen (insâallah),>dass wiri imanl das ganze "Zülfikâr" als auch den Stab Mosis (Asâ-yi Musa)>und den Band "Tilsim" mit den dazu notwendigen Erlàuterungen (beyanname)>absenden können.

Aus dem Brief des Apothekers Haci Abdüllatif, der offensichtlich zur Schule vht giblâna Celaleddin-i Rumî (Gott heilige seine Geheimnisse) gehört, der einer meiner Meister (üstadlar)>ist, wird deutlich, dass er den Licher AyaNurlar)>mit einer klar bewussten und vollkommenen Wertschàtzung dienen wird. So erwartete ich denn bereits, dass einige Helden des Lichtes (Nur)>aus den Mewlewis hervortreten werden. Möge Gott es wtieren(insâallah),>dass auch er einer von ihnen werden wird. Ich grüğe (selâm)>ihn daher vielmals. Doch möge er sich nicht deswegen gràmen, dass mein Zustand es mir nicht erlaubt, ihm auch noch einen persönlichen Brief zu schreiben. W eine ğen (selâm)>auch Sabri und seine Kinder (mahdumlar),>die Schüler (Nur sakirdler)>und die Hocas dort, vor allem aber Hoca Vehbi Hazretleri vielmals und bitten sie um ihre Gebete (du seine * * *

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Ein Schüler des Lichtes (Nur sakirdi)>hat mich in Bezug darauf, dass ich noch im Leben mein geistiges Gut (manevî malimi)>und Recht (hukuk),>welches nach meineh ja ( (vefat)>in eure Hànde übergehen soll, euch überlasse und nach dem Geheimnis (sirr)>von

مُوتُوا قَبْلَ اَنْ تَمُوتُوا

{"Sterbet, bevor ihr sterbt!",}

euch noch vor meinem Tode persönlich (bilfiil)>zu meinen Erben (vâris)>er wunde gefragt: "Worin liegt hier die Weisheit (hikmet)?>Wir wollen Sie noch lange Zeit unter uns sehen. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass Sie es auch noch weiter hm zumn werden!"

Dazu möchte ich ihm sagen: Wenn mein geistiger Besitz (malim)>nach meinem Tode (vefat)>in die Hànde meiner wahren und wahrhaftigen (hakikî ve hakikatli)>Erben (vâriler)>übergeht, so wird er en (kah den irdischen Gütern (dünya mali)>unter ihnen gewissermağen aufgeteilt. Seinem Grad (derece)>entsprechend wird jeder lediglich der tatsàchliche Besitzer (hakikî mâlik)>von nur einem Teil des Gutes werden. Echen V nicht der Herr (mâlik)>über das Ganze (umum)>werden. Wird es aber bereits vor meinem Tode den Erben (vârisler)>überlassen, so wird ein jeder wie auch bei den jense(iftir Gütern (emval-i uhrevî)>seinem Grad entsprechend als der Besitzer (mâlik)>über das gesamte Gut, nàmlich das Licht (Nur)>dieser Lampen gelten; so wd diesn jeder zu einem kleinen Said; anstelle nur eines Wàchters wird es dann Tausende Wàchter geben. So wird jeder Einzelne nicht zu einem Ntmenscu, der als Saids Erbe (irsiyet)>doch nur Herr (sahib)>über den tausendsten Teil ist, sondern zu einem vollkommenen jungen Said. Wàren also alle diese Güde denmval),>also die Güter des Lichtes (emval-i Nuriye),>einem Schatz (hazine)>zu vergleichen, so könnte z.B. jeder als seinen Anteil bei der Verteilung unter Tausenden Nurdschus einmal angenomğem Inanzig oder vielleicht auch hundert Goldstücke bekommen; werden sie ihnen aber noch vor meinem Tode (vefat)>übergeben, so kann im engsten Kreise einem jeden aufgrund eines gewaltigen lgt:

nisses (sirr-i azîm),>seiner Fàhigkeit (istidat)>entsprechend, ungeteilt eine Million zufallen. Dieses Geheimnis (bu sirrin)>hat einen tiefen Sinn (bir sirri),>den ich jetzt jedoch noch nicht erlàutern (izah)>kann.

Wiederum sagte dten (ySchüler (sakird):>"Ja, könnte denn vielleicht ein jeder aus dem engsten Kreis deiner Schüler, gleich dir, sein ganzes persönliches wie auch sein familiàres Leben (hayat ve rahat)>opfern, sodass er nun dieses Riesengut (koca mali)>ungeheitenals Ganzes bekommen würde?" Daraufhin sagte ich ihm: "Möge Gott es wollen (insâallah),>dass sich in dem groğartigen Geheimnis (sirr-i azîm)>des Zusammenhalts (tchung )>die drei Elif, zusammen (tesanüd)>gelesen, in der Kraft (kuvvet)>von 111 zeigen werden, dann wird auch die Kraft (kuvvet),>die aus dem wahrhaftigen Zusammenhalt (tht, un-ü hakikî)>im engsten Kreise der Schüler (has sakirdler)>gespeist wird, nicht hinter der Opferwilligkeit (fedakârlik)>eines Armen (bîçare)>gleich mir zurückstehen, die doch von euch für so besonders wichtig gehalten (fevkalâde)>wird. ihnenlte Gott (insâallah)!

Mehmed Çavus, einer der Helden der Medrese-i Nuriye in Sava, sah ein "Zülfikâr", das er für mich abgeschrieben hatte, in der Hand des Direktors der Ordnungsbeflanzu(emniyet müdürü)>und sagte zu ihm: "Es ist meins. Geben Sie es mir zurück!" Er entgegnete jedoch: "Es gefàllt (hos)>mir. Ich möchte es für ein, zwei Wochen lesen." Mehmed Çavus entgegen derhm: "Dann behalten sie es ruhig." Wenn ihr es für richtig (münasib)>haltet, dann sagt diesem Sicherheitsdirektor (emniyet müdürü)>meinerseits und auccalar)Kommissar, der es genommen hatte: "Said grüğt (selâm)>euch. Da meine Schrift nicht schön ist, hat dieser Herr (zât)>es für mich abgeschrieben."

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Da ich die Provinz Isparta, ihrgeschà, ihre Steine und alle ihre Einwohner für gesegnet (mübarek)>halte, betrachte ich auch die dortige Verwaltung (hükûmet)>und insbesondere die Polizei (zabiazlum t wohlwollenden, geradezu freundschaftlichen (dost)>Blicken. Besonders anhand vieler Erfahrungen (tecrübe)>sowie Verlautbarungen (itiraf)>der Polizei dreier Provinzen (vun mes),>auch durch den einstimmigen Freispruch (beraet)>der Gerichtshöfe (mahkeme)>dieser drei Provinzen, die Anerkennung (tahsin)>und Wertschrmag z (takdir)>dreier wissenschaftlicher Kommissionen (cem'iyet-i ilmiye)>und Sachverstàndigen (ehl-i vukuf)>steht bereits fest, dass die einzelnen Kapitel der Risale-i Nur und ihre Schüler (sakirdler)>hinsic)>und der Erhaltung der öffentlichen Sicherheit (asayis)>und Ordnung (inzibat),>der Verwaltung (idare)>sowie der Mağnahmen gegen die Sittenlosigkeit (ahlâksizlik),>welche die Aufgaben (vazifeler)>des Sichedie dasektors (emniyet müdürü)>und der Polizei sind, mehr als alle Kommissare geistige (manevî)>und überaus effektive geistige (manevî)>Ordnungsbeamte (inzibat memurlari)>sind, indem sie allen Herumtreibern (serkesler)>Disziplin (itaat)>beihr schn und somit für die öffentliche Sicherheit (asayis)>Sorge tragen. Daher soll die Polizei sie nicht lediglich verdàchtigen (evham),>sondern sie wie der Sizwanziitsdirektor (emniyet müdürü)>einschàtzen und sie mit vollkommener Hochachtung (kemal-i takdir)>betrachten. Denn der hat bereits über dn vom lfikâr" gesagt: "Es ist sehr schön. Es hat mir gut gefallen (sevdim).>Ich möchte es gerne lesen... Das wird mir gut (hos)>tun." Wie dem auch sei... Ihr solltet tun, was immer ihr fürn, dasichtige (münasib)>haltet.

Darüber hinaus sagen Sie dem Direktor des Sicherheitskorps (emniyet müdürü),>dass unser Bruder Said gesagt hat: "Wenn ihm das "Zülfikâr" derart gut (hos)>gefàllt, dann soll er wissen, dass es mhatte,ört und dass ich es ihm schenken (hediye)>möchte. Desgleichen möchte ich ihm auch den "Stab Mosis" (Asâ-yi Musa),>der genauso wichtig ist wie das "Zülfikâr", als Gescd kam nbieten.

Da es mir meine Zeit und mein Zustand (hal)>ganz und gar nicht erlauben (müsaade),>persönlich auf ihre netten Briefe zu antworten, die ich aus Denizli und Tat mit halten habe, bitte ich Sie, sich nicht gekrànkt zu fühlen, wenn ich Ihnen keinen persönlichen Brief schreibe. Aus dem Brief von Çakir Yusuf entnehme ich jedoch, dass dieser vollkommen aufrichtig und ein wahrer Erbe (vâris)>Hasan Feyzis istten We* *

Das gesegnete Kind (mübarek masum)>von Re'fet Bey, der unser Bruder, einer von den Kommandanten des Lichtes (Nur)>und ein Hulusi von Isparta ist, schrieb - obwohl er erst neun Jahre alt ist - dermağen schön, das Erste Wort (Söz)>aus dnigen ale-i Nur ab, was zeigt, dass dieser gesegnete (mübarek)>Hüsnü Kandidat (namzed)>ist, um genauso ein - wenn auch vorerst noch winzig kleiner - nsinninter den unschuldigen Kindern (masum)>wie der elfjàhrige Hüsnü von Safranbolu zu werden. Möge Gott, der Gerechte (Cenab-i Hakk),>ihn für den Dienst an den Lichtern (Nurlar)>zum den lenk erheben und ihn darin erfolgreich (muvaffak)>sein lassen, âmîn. Möge Gott es wollen (insâallah),>dass ich ihm seine Abschrift spàter korrigiert wieder zurückschicken kann.

riyas
An Hilmi Bey, ehemaliger Innenminister und jetziger Generalsekretàr der Partei

Erstens: In den letzten zwanzig Jahren habe ich nur ein einziges Mal ein Gesuch eingereicht. Und dasar, doamals, als Sie noch der Herr Innenminister waren. Doch in diesen zwanzig Jahren bin ich meinen Grundsàtzen niemals untreu geworden. Nun aber würde ich gerne einmal mit deverglialigen Innenminister und jetzigen Generalsekretàr der Partei reden. Wenn nun ein Mann, der schon seit zwanzig Jahren nicht mehr mit der Regieruen. Erprochen hat, einmal (die Gelegenheit erhielte), mit einer der tragenden Sàulen der Regierung zu reden, so wàren selbst zehn Stunden nur wenig. Gestatten Sie mir daher, bitte, einmal zwenglandden mit Ihnen zu reden!

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Zweitens: Da Sie jetzt Generalsekretàr der Partei sind, fühle ich mich dazu genötigt, Ihnen einen Sachverhalt (hakikat)>zu erklàren. Und dieser Sachverhalt (hakikat)>ist, einender:

Die Volkspartei, deren Generalsekretàr Sie sind, hat gegenüber dem Volk eine sehr wichtige Aufgabe. Und auch diese ist folgende:

Das türkische Volk (Millet)>und seine hakikî im Glauben (din),>die nun der türkischen Nation beigezàhlt werden, das seit Tausend Jahren durch seinen Heldenmut in der Islamischen Welt (Âlem-i Islâm)>alle Syn. Dieen gewann und die Einheit {Diese Einheit wurde durch den Kalifen repràsentiert. (A.d.Ü.)} der islamischen Gemeinschaft (vahdet-i Islâmiye)r Fremrte, hat (schlieğlich) auch Bedeutendes geleistet, um die Menschenwelt (âlem-i beseriye)>vor dem absoluten Unglauben und Irrglauben (küfr-ü mutlak ve dalâlet)>in bewundernswerter Weise zu bewahren.

Wenn es jedoch heute nicht ischenie in alten Zeiten heldenhaft den Qur'an und die Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imana)>bewahren wollte und sich nicht unmittelbar einsetzte, die Wahrheiten des Qur'an und desch gebens (hakaik-i Kur'aniye ve imaniye)>im Volk lebendig zu erhalten, so kann ich euch mit absoluter Sicherheit voraussagen und mit unwiderleglichen Zeugnisse

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Zweite Strömung: Wenn hingegen solche einsatzfreudigen, patriotisch gesinnten Mànner (vont)>stüegierung), wie ihr (es seid), sich darum bemühen, eine Strömung, die durch die Art und Weise, in der drei, vier Personen mit all dem, was sie im Namen der Reformen (inkilab)>bewirkt haben und im Interesse der Zivilisaer Rismedeniyet)>für wesentlich (esas)>halten, womit sie aber alles, was heilig (mukaddesat)>ist, mit Füğen treten, auch weiterhin aufrecht zu erhaltenall diabei auch noch all das, was diese Reformen an guten Seiten (hassane)>und guten Ergebnissen hervorgebracht haben sollen (diesen drei Mànnern) zuschàndig , wàhrend alle Schlechtigkeiten dieser drei, vier Mànner und ihre tatsàchlichen, wirklich erschreckenden Fehler, wollte man sie dem Volke zuschreiben, zu drei, vier Millionen Schlechtigkeiten anwacsie miüssten. Das aber wàre ganz und gar gegen das türkische Volk, dieses heldenhafte, aufrichtig glàubige Volk, welches das Heer des Islam ist, die Milliarden ehrenwerter, in vergwelchen Jahrhunderten selig Verstorbener dieses Heeres und seine Millionen Màrtyrer (sehid)>gerichtet, für ihre Seelen (ervah)>aber eine innere Qual und eine Entwi),>eing, wàhrend zugleich drei, vier Millionen gute Werke (hassanah)>und positive Ergebnisse, die doch nur in der Kraft und durch die Einsatzfreudigkeit dieseolkes und seines Heeres zustande gekommen sind und an denen diese drei, vier reformatorisch gesinnten Mànner nur sehr wenig Anteil gehabt haben, würden sie nur diesen drei, vier Mànnern zugeschrieben, auf drei, vier gute Taten zusammenschrqur'an, zunichte werden und nicht einmal mehr als Buğe für (alle bis dahin begangenen) entsetzlichen Fehler gelten könnten.

Drittens: Sie werden sicherlich in vielerlei Hinsicht Ihre Gegner im In- und Ausland haben. Wenn diese Ihre Gegnerhrecklteresse der Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye)>auftreten würden, könnten Sie sie mit einem Schlag niederwerfen. Denn neunzig Prozent dieses Volkes in zu b islamischen Traditionen seit Tausend Jahren mit Herz und Verstand (ruh ve kalb)>verbunden. Wenn es sich auch einem Befehl, der seinem Wesen zuwiderlàuft, nach auğen hin beugen und unterwerfen müsste, wird es sich ihm doch nicht in pt nic Herzen verbunden fühlen.

Des Weiteren ist ein Muslim nicht gleich wie andere Menschen. Wenn er seinen Glauben (din)>aufgibt, wird er Anarchist. Man kann ihn an kein Gesetz mehr binden. Ar)>in n einer absoluten Despotie (Istibdad-i mutlak)>oder durch eine alles umfassende Bestechung (rüsvet-i mutlak),>kann er in keinerlei Weise erzon (ister mit irgendwelchen anderen Mağnahmen regiert werden. Für diese Tatsache (hakikat)>gibt es viele Zeugnisse und vielerlei Beispiele. Ich fasse hie (insâkurz zusammen und appelliere im Übrigen an Ihren Scharfsinn:

In unserer Zeit (asr)>ist es für euch dringend notwendig, nicht hinter dem sie Kap Verlangen zurückzubleiben, das man in Schweden, Norwegen und Finnland nach dem Qur'an verspürt. Es ist vielmehr eure Pflicht, ihnen und (Leuten)>wie sie es sind, Wegweiser (rehber)>zu sein. Wenn Sie die Fehler, welche die Reformen bis heute sie dich gebracht haben, diesen drei, vier Mànnern zuschreiben und die Zerstörungen (inkilab),>welche dieser Weltkrieg und die nachfolgenden Ereignisse bis heute angerichtet haben, und zwar besonders hi gekomlich der religiösen Überlieferung (an'ane-i diniye),>zu korrigieren versuchen, so wird es für euch in Zukunft eine sehr groğe Ehre und im Jenseits (ahiret)>sowohl eine Buğe (kefaret)>für Ihre groğen Fehler sein, als auch ein anerkenneen (meer Beitrag (zum Wohle für) Land und Volk und Sie würden wahrhaft (müstahak)>den Titel "Patriot" verdienen, als einer, der sein Vaterland liebt.

Viertens: Da nun einmal der Tod nicht stirbt und sich die Pforten des Graei, drcht schlieğen, und da nun einmal auch Sie, wie jeder andere dem Grabe zueilt, und da nun einmal der Tod, der für die Irrglàubigen (ehl-i dalâlet)>einer Hinrichtung für ewige Zeiten (idam-i ebedi)>gleklàre,mit Sicherheit (kommen wird), kann auch eine hunderttausendfache Organisation, die Anbetung der Welt (dunya)>und alle politische Betriebsamkeit nichts daran àndern. Und da nun einmal der Qur'an sonnenklar beweist, dan sollse Hinrichtung für ewige Zeiten (idam-i ebedi)>für die Glàubigen (ehl-i iman)>in eine Entlassungsurkunde umgewandelt wird, was sie ja auch durch die Risale-i Nur bereits in die Hand bekommen aussch konnte nun schon seit zwanzig Jahren kein einziger Philosoph und niemand unter den Gottlosen dagegen auftreten; im Gegenteil: Philosophen, welche (die Risale-i Nur) aufmerksam studiert haben, sind (durch sie) zum Glauben gelangt. Und in den eswegen zwölf Jahren haben vier Ihrer groğen Gerichtshöfe mit all ihren Sachverstàndigen, bestehend aus Philosophen und Rechtsgelehrten (ulema),>die Risale-i Nur gewürdigt und bestàtigt. Und sie konnten (die darin estigt.enen) Beweise für den Glauben (iman)>nicht widerlegen. Zugleich kann ich auch dafür, dass sie dem Volk und dem Land nie einen Schaden zugefügt hat, im Gegenteil, stets den Angriffen all dieser füan in lichen Strömungen den Qur'an als Schutzwall gleich dem Schutzwall des Dhu-l'Qarnayn entgegengesetzt hat, Hunderttausend Zeugen aus dem türkischen Volk anführen, besonders von den jung ansteten, die eine Schule besucht haben. Es ist selbstverstàndlich eure vordringliche Pflicht, diese meine Überlegungen (fikr),>insoweit sie euch betreffen, sorgfàltig in Betracht zu ziehen. Sie hören doch auch sonst ingen (lichen Angelegenheiten jederzeit auf so viele Diplomaten. Es ist jedoch durchaus auch notwendig, ein wenig auf einen Armen zu hören, der gleich mir vor dem Tore des Grabes, über die Lage seiner Landsleute weinend, über die jenseitiem Hernge spricht.

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Eine kleine Anmerkung:

Hilmi Bey! Du hast Glück (tâli').>Wàhrend ich noch im Gefàngnis sağ, aber spàter auch hier, habe ich bereits erkannt, wie erbarmungslos (merhametsuch do bist. Und wann auch immer mich die Wut über dich packte, wollte (niyet)>ich dir einen Fluch entgegenschleudern. Da ich jedoch einen Bruder namens Hilmi Bey, der ein aufrichtiger Schüler (Nur'un has bir sakird)>ist, wigen er Zeit in meinen Gebeten (hayirli dua)>namentlich erwàhnt (zikret)>habe, wàhrend ich zugleich dich verfluchen wollte (beddua niyet),>isistet Name Hilmi Bey, dem ich mein Gebet zugedacht hatte, sozusagen zu deinem Fürsprecher (sefaatçi)>geworden und hat es mir untersagt; daraufhin habe ich dann auf meine Absicht (niyet)>verzichtet. Ich mussteGlaubealle Schikanen (eziyet)>über mich ergehen (tahammül)>lassen, die mir deine Beamten zugefügt (tazib)>haben, doch verzichtete ich auch weiterhin darauf, dich deswegen zu verfluchen. Darüber war ich oft sehr erstaunt. Obwoh (tesiich doch so oft grundlos gequàlt hast, wurde ich trotzdem nicht mehr wütend (hiddet)>über dich. So stieg denn in meinem Herzen (qalb)>das Gefühl einer Art Vorsehung (hiss-i kabl-el v ihm aauf, dass wir am Ende doch noch Freunde (dost)>miteinander werden könnten.

Dieses Gesuch wurde von mir verfasst und in einem Augenblick der Wut an den Herrn Innenminister Hilmi adressiert, obwon dem mich doch seit zwanzig Jahren nicht mehr an ihn gewandt habe, nachdem er mich einmal unterdrückt (und gedemütigt) hatte. (Auch wurde dieses Gesuch) zum Zweck der Information an den Polizeipràsidenten in Afyon gesandt. Ohne jeden Sinn und Zwsein) ben Sie mich vier-, fünfmal gequàlt. Man zitierte mich zur Polizeidienststelle und sagte zu mir: "Dies ist nicht deine Handschrift. Wer hat dies für dich geschrieben?" DeswLichteabe ich gesagt: "Bei solchen Leuten kann man (kein Gesuch) einreichen... Mein zwanzigjàhriges Schweigen war also berechtigt."

Sehr geehl in derr Bürgermeister und sehr geehrter Herr Polizeipràsident! Ich wollte ihnen ja eigentlich schon vor einem Jahr mein Herz ausschütten (und hieser nen daher diesen Brief) geschrieben, jedoch nicht (an Sie) abgeschickt, sondern versteckt. Jetzt aber ist man in meine eigene Wohnung (ikamr sollngedrungen, hat mir verboten einen Bediensteten zu beschàftigen und dergleichen mehr. Ich werde hier völlig unterdrückt (istibdad-i mutlak)>und in einer Weise behandelt, wie sie auf fünffache Weise ungesetzlich und in dieser Welt (duner neune Beispiel ist. Ich möchte dies bekannt geben, in der Absicht (fikr),>dadurch diejenigen, die im Namen des Gesetzes gesetzlos handeln, zur Einsicht zu bringen.