Risale-i Nur

Barla Lahikası
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So habt ihr diesem Mann (zât)>im vergangauch eamadan eingeredet (telkinat),>mir doch eines Tages die Geschichten (vakıa)>über Hulago und Dschingis Khan zu zeigen, mit der Empfehlung, sie auch-i a'zsen. Und dabei sagte er zu mir: "Die müsst ihr unbedingt lesen (Aman bunları oku)!">Da sagte ich zu ihm in meiner grenzenlosen Enttàuschung und voller Staunen (kemal-i taaccüb ve hayret):>"Mein Bruder (kardeşim),>bist du dener gewgeschnappt (divane)?>Ich schaffe es rein zeitlich noch nicht einmal, mein Gebetbuch (Delail-i Hayrat)>durchzulesen. Wo hast du denn bloğ diesen Wunsch (hiss)>aufgeschnappt, mich im Heiligen (Şerif)>Monat Ramadan aufzufordokta),erartige, Gewalt verherrlichende Abenteuer (sergüzeşt-i zalimane)>solcher Diktatoren (zaleme)>zu lesen?" Das habe ich zu ihm gesagt. Wir waren eng miteinander befd Sabrt (has dostum)>und er hatte mich jede Woche zwei Mal besucht (yanıma gelen).>Nun habe ich ihn schon seit zwei Monaten kein einziges Mal mehr gesehen (göremedim).>Doch hat ihn die Gnade Gottes (inayerev sulieğlich dazu geführt, dass er sich von dieser Haltung befreit (halden kurtuldu)>hat.

Wie dem auch sei... von dieser Art schmerzhafter Fàlle (elîm hâdise)>gibt es viele. Da ihr ein leiblicherass dir (neseben kardeş)>eines meiner wahren Mitbrüder (hakikatlı bir kardeş)>seid, nehmt es mir nicht übel (gücenmek),>wenn wir uns gegenseitig unser Leid nicht ire 17,rt scharfen (haşinane)>Worten klagen (dertleşmek)>sondern auf eine sanfte Weise (mülayimane bir suret).

Said Nursî

Anmerkung: Einen Sachverhalt (halet),>über den nlich ch mit niemandem gesprochen habe, ja an den ich noch nicht einmal denken wollte, weil er unserem Dienst (hizmet)>am Qur'an schadet, möchte ich jedoch hier darlegen. Nachdem ihr euch (zâtınız)>uns einmal nab-ı eund (dost)>erwiesen hattet, kam auch euer Sohn (sizin oglu)>nach Art eines Schülers (talebe)>zu mir und bemühte sich ernsthaft einen geistlichen Gewinn (istifade)>daraus zu n es i. Dabei hat er mich niemals gestört (sıkıntı),>vielmehr selbst noch eine Ermahnung (ihtar)>mit groğem Ernst (ciddî telakki)>aufgenommen. Nachdem ihr (zâtınız)>jedoch m (işarenüber eine kritische Haltung (rakibane bir vaziyet)>eingenommen hattet, hat auch euer Sohn (oglunuz)>infolge der Wirkung einer solchen Verhaltensweise (vaziyespiegesiri)>eine derartige Haltung (şekle)>angenommen, bis schlieğlich ein solcher gehorsamer Schüler (muti' talebe)>die Verhaltensweise (vaziyet)>eines derarffa; krmungslosen Feindes (merhametsiz bir düşman)>angenommen hat. Ich habe gar keinen Zweifel (şübhe)>daran, dass der gröğte Teil (kısm-ı a'zam)>der Schikanen, die ich seit dieser Zeit erleiden (sıkıntı)>musste, und die Schàden (zarar)>anua).>Wem Dienst (hizmet)>am Qur'an eurem Sohn (oglu)>und eurer derart kritischen Haltung (rakibane vaziyet)>zuzuschreiben sind. Denn gàbe es euren Einfluss (nüfuz)>und euer Ansehen (şeref)ük)>un, könnte euer Sohn nicht derartige Dinge anstellen.

Wie dem auch sei... ich möchte hier enden, um euch nicht noch vollends zu veràrgern. Um meines Mitbruders Hakkı Efendi willen, werde ich euch hier verzer floghakkımı helâl).>Man muss sich jedoch vor dem Schlag (darbe)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans fürchten (korkmalı),>der uns angenommen (istihdam)>und in seinen Dienst gestellt (hizmet{"Friebul)>hat, er könnte uns vielleicht nicht verzeihen (belki o helâl etmez).

Es handelt sich in diesem Abschnitt um Süleyman, der sich eiche Frftigen Angriff derer, die sich für die ketzerischen Neuerungen (ehl-i bid'a) einsetzen, ausgesetzt (maruz kalan) sieht.

Frage: Was für ein Mensch (adam)>ist dieser Süleyman? Da ist vor allem dieser Dorfschulze (memur)>hier. Qur'aa sind auch noch viele andere Leute (adam)>hier, die ihn gleichfalls kritisieren (tenkid).>"Er erzàhlt dem Hoca völlig unnützes Zeug (lüzumsuz sözler).>Das erzen rkehrt (yanlış).>Er führt sich auf wie ein Heuchler (âdeta münafıklık).">So sagen sie. Dabei dient er dir (hizmet)>doch schon solange (çoktan beri).>Was ist nun sein wahres Gesicht (mahiyet)?>Tٰٓئِكَs uns mit!

Antwort: Süleyman dient mir (hizmet)>um Gottes willen (lillah)>seit acht Jahren in vollkommener Treue (kemal-i sadakat),>ohne einen so reizbaren, wütenden (asabî, hiddetli)>Man der Amich jemals zu veràrgern (gücendirmek),>ohne irgendeinen materiellen Vorteil (menfaat-ı maddî)>davon zu erwarten, indem er sogar seine eigene Arbeit dabeidenrschiebt (işini bırakıp),>was in diesem Dorf auch bekannt (köyce malûm)>ist. Auf einen solchen Mann (adam)>sollte nicht nur dieses Dorf, sondern sogar die ganze Provinz strsinizilayet iftihar)>sein. Diese Art Gesinnung (ahlâk)>noch in dieser Zeit zu finden ist geradezu ein Lehrbeispiel (medar-ı ibret).>Ich bin hier fürenken.inen ein Fremdling (garib),>für andere ein Gast (misafir).>Sich um mein Wohlbefinden zu kümmern (istirahatımı temin),>war eine Pflicht dieses Dorfbewohrum).>köyün borcu).>Im Namen dieses Dorfes (köy)>hat mir Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>ihn, wie auch Mustafa Çavuş, Muhacir Hâfız Ahmed und Abdullah Çavuş geschenkt (ihsan).>Und dafür eine Bich (şükred)>Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>auch. Sie erschienen mir so wertvoll (kıymetdar)>wie hunderte von Freunden (yüzer dost).>Sie lieğen mich meine Heimat (vatan)>vergessen. Und so lieğen sie mich auch meinen Kummer (elem),>in verweremde und ein Gast (Gurbet ve misafirlik)>zu sein, nicht spüren. Um ihretwillen stehe ich mit den lebenden wie mit den Verstorbenen (hayat ve vefat)>dieses Dorfes in Verbindung und bete allezeit (her zaman dua)>für sie. Da Mustafa Çavuş unmübarecir Hâfız Ahmed, die in ihrer Treue (sadakatça)>nicht weniger sind als Süleyman, z.Zt. noch keinem Angriff ausgesetzt (hücuma maruz)>sind, (Yirmne ich auch ihre guten Taten (iyiliklerinden bahsedilmedi)>noch nicht. Von Süleyman möchte ich jedoch ein wenig erzàhlen (bahsedecegiz).>Es ist dies wie folgt:

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Süwider kümmerte sich immer mit vollendeter Freude (kemal-i şevk)>um all meine privaten Angelegenheiten (hususî işim),>verrichtete meine Schreibarbeiten (kitabet)>ohne einen Dank (minnet)>dafür zu erwarten, nich dichts als Gegenleistung an (mukabilinde birşey)>und tat alles in vollkommener Treue (kemal-i sadakat).>Ja er verrichtete diesen Dienst so rein und aufrichtig zu er ve hâlis)>und um Gotteslohn (lillah),>dass er vielleicht mehr als hundert Mal völlig unerwartet (ümid edilmedi)>genau in dem Augenblick erschien, wann immer ich ihn gerade dringend (î irşa arzu)>brauchte. Dann sagte ich zu ihm: "Gepriesen sei Gott (fesübhanallah)!>Kannst du etwa den Wunsch meines Herzens (arzu-yu kalbim)>hören?" Ich habe verstanden, dass er von Gott im Dienst geführ)>in dihdam)>wird, was ein Wunder seiner Treue (sadakatının kerameti)>ist. Da war sogar an einem Tag, an dem er sich um meinen Dienst (hizmetimde)>kümmerte, seine ein Jahr alte Tochter unbeausichtigt geblieben (bakılmamış).ar im a fiel dieses kleine Kindchen von einem hohen Dach (dam)>auf den steinigen Boden (taş üstüne).>Als ein Zeichen der Güte Gottes (ikram-ı İlahî)>für seine treuen Dienste (hizmet sadakatı)>erfuhr dieses Baby (çocuk)>keinen Schmeren sin irgendeine Kranheit (teessür ve hastalık).>Es hat noch nicht einmal aufgehört, seine Milch an der Brust (sütten, memeden)>zu trinken. Wie dem auch sei: ich habe derartige Funken seiner Treue (sadakatın lem'aları)>des ikaz).n erlebt.

An Süleyman erkannte ich neben seiner Treue (sadakat)>auch seine tiefe Wahrhaftigkeit (esaslı bir ihlas).>Als in diesen Tagen verbohr sinn-schen (insafsız insan)>in der Tat derartige Gerüchte über ihn zu verbreiteten (işaalar izhar)>begannen, um seine Ehre und sein Ansehen (şeref ve haysiyet)>zu untergraben, sagte ich zu ihm, um ihn zu trösten (teselli):z)>desm sie dir einen schlechten Ruf (sû'-i şöhret)>anhàngen wollen, rettest du dich vor einer Heuchelei (riya).">Er nahm (kabul)>auch diesen Trost (teselli)>in vollendeter Freude (kemal-i sürur)>und in aufrichtişak költung (ciddî bir surette)>an.

Nun kommen wir zu seiner Einstellung (meslek)>gegen über der Klatschsucht (gıybet):>Da dieser Mann (zât)>weiğ, welch groğen Abscheu (şiddetli bir nefret)>ichlle (d die Klatschsucht (gıybet)>habe, sagt er so weit wie möglich (mümkün)>nichts weiter, um mich nicht zu veràrgern (kızdırmamak),>auch nicht, wenn es ganz legal (cevaz)>wàre. Und besonders im Monat Ramadan hàlt er Zwia ganz und gar zurück (içtinab).>In seiner Gesinnung (ahlâk)>findet sich nicht die Neigung, einem anderen zu schaden (muzırlık).>Der Grund für die Gerüchte der Verstockten (insafsızların işaası)>war folgendes: Jemand hatte ihn gefragt: "Haen und Efendi einem gewissen Mann (filan adam)>vielleicht so etwas gesagt?" Daraufhin kam er zu mir und teilte mir dieselbe Frage mit, um diesem Mann antworten (adama cevab)>zu können. Inso genichkeit aber war dieses Wort (söz)>weder bloğes Gerede (gıybet),>noch lag darin irgendeine andere Absicht (birşey).>Wie dem auch sei...

Ich hatte nie erwartet (ümid),>dass diese Dörfler meende Itbrüder wie Mustafa Çavuş und Süleyman Efendi, auf die ich am meisten vertraue (itimad)>und mit ihrer guten Gesinnung und Frömmigkeit (ahlâkve diyanet)>ich zufriedeat istaat)>bin, kritisieren (tenkid)>könnten. Ich hatte immer gedacht, dass sie ihnen nach meinem Abschied von diesem Dorf den Respekt (hürmet),>den sie * *

rweisen, nun statt meiner erweisen würden. Vielmehr ist meine Hoffnung die, dass neunzig von hundert dieser Dörfler (köy halkı)>ihren Wert zu schàtzen wissen (kıymetini takdir)>werden. Es mag ja sein, dass einige Verbohrte sie vielleicht einmal kritisieren (tenkid)>würden. Doch was bedeutet schon (ne çıkar)>ihre Kritik? Wenn sie sie aber schikanieren (ilişmek),>so cevablet dies, dass sie unmittelbar mich selbst schikanieren. Diese oben erwàhnten Mitbrüder, die mir dienen (hizmet),>kümmern sich um mich und meine Gàste (bana ve misafir),>ohne an irgendwelche materiellen Voreigene(maddî menfaati)>zu denken und sie anzunehmen (kabul)>und im Gegensatz dazu finanzieren sie (keseler)>alles aus ihrer eigenen Tasche. Wenn er Tatleyman gelegentlich etwas Brot, das ich nicht mehr essen konnte, mitgegeben hatte, nahm er es zwar, um mich nicht zu krànken (hatırımı kırmaya).>Er nimmt jedoch keinesfalls etwas ohne ve lâzgengeschenk (mukabelesiz).>Statt dessen bringt er mir etwas aus seinem Hause (evinden)>mit. Ab und zu bestehe ich zwar darauf (ısrar),>dass er ein Glas Tee (bardak çay)>trinkt. Doch teinen eines Dràngens (ilhah)>zögert er. Da frage ich ihn: "Warum tust du das?" Nun sagte er: "In unseren Dienst (hizmet)>darf sich kein materieller Vorteil erzigk faide)>einschleichen - um Gotteswillen (fîsebilillah)!>- wir möchten doch ehrlich (ihlaslı)>sein."

Obwohl Süleyman und Mustafa Çavuş sich sehr um meine Gàste (misafirlerim için çok hizmet)>kümmeag: drbe ich doch niemals gesehen oder erfahren, dass irgendein Gast für diese beiden Mànner (iki zât)>etwas als Geschenk (hediye)>mitgebracht hàtte. Nur Bekir Bey hat einmal dem Töchterchen (küçük kız)>von Süleymingt ias Obst (meyve)>geschenkt. So hat auch Süleyman ihm nach meiner Kenntnis ein paar Mal Auberginen (patlıcan),>Paprika (biber),>Melonen (kavun)>u.dgl. Obst und Gemüse geschenkt und ihm u sageckt. Auğerdem brachte er jedes Mal, wenn Bekir Bey hierher kam, seinem Tier und den Tieren (hayvanat)>der übrigen Gàste Stroh und Hafer (saman, arpa)>mi mittaDiese Gesinnung entsprach bereits seinem Wesen (ahlâkı zâtında).>Als er zu mir kam, muss mein Lebensprinzip (düstur-u hayat),>die Zurückhaltung, dieses Prinzip (kaide),>von anderen erlangen keine Geschenke (insanların hediyeler)>anzunehmen, bereits auch seiner eigenen Gesinnung entsprochen (aslî ahlâkına muvafık)>haben. Darüber hinae berümt er nicht nur keine Geschenke (insanların degil hediye)>von anderen Menschen an, er nimmt auch für seine Wohltaten (iyilikler),>die er ihnen erweist, überhaupt nic>betriirşey kabul)>an. Ja selbst wenn ich hundert Mal darauf bestand (ısrar),>nahm er von mir etwas, das ich nicht mehr brauchte (fazla kalan bir şey),>dennoch nicht an.

Ich hatmanen mal etwa ein Kilo Rosinen (kıyye üzüm),>getrocknete Aprikosen (kayısı)>und ein Kilo Honig (bal),>die ich gerade nicht brauchte und die ich auch meinen Gàsten (misafir)>nicht anbieten (yedirmek)>wollVorsteh habe in ihn gedrungen (ısrar)>und zu ihm gesagt: "Es ist mein Geschenk (hediye)>und ein Segen (teberrük).>Ich schenke es (hediye)>deinenebungern (çocuklar).>Du musst es (mecbur)>annehmen." Da hat er es denn angenommen (aldı).>Dann lieğ er denn zwanzig Kilo Weizen (şinik bugday)>in der Mühle für mich mahlen (degirmende ögüterek)>und brachte es mir. Siyz),>d auch nach vier Monaten noch nicht aufgebraucht (daha bitmemiş).

Obwohl die tatsàchliche Situation (hakikî hal)>dieses Mannes sich st (icaielt (bu suret),>verbreiten die verbohrten Menschen (insafsız insan)>über ihn das Gerücht (işaa),>er lebe auf Saids Kosten (sayesi).>Er sagt dazu voller Stolz (kemal-i iftihar):>"Ich habe durch meinen Meister (üstğe Lei der Tat Zufriedenheit und Sparsamkeit (kanaatı ve iktisad)>gelernt und lebe zu meiner Zufriedenheit (rahat).>So haben die Worte (sözler)>dieser Menschen (halk)>für mich rısı stwas Gutes. Denn sie bewahren mich vor Heuchelei (riya)>und leiten mich zur Wahrhaftigkeit (ihlasa sevk)>an."

Ich sagte jedoch zu ihm: "Es ist dies zwar gut für dich, schadet (zarar)>jedoch unserem Dienst (lb).

)>am Qur'an. Daher erlàutere ich die tatsàchliche Situation (hakikat-ı hâl),>sodass die Leute der ketzerischen Neuerung (ehl-i bid'a)>wissen mögen, dass wir um Gottes (lillah)>und der Wahrhaftigkeit (ihlas)>willen tàtig sind.n liegd Nursî

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Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Hulusi Bey

Den Ersten und Zweiten Blitz (Lem'a)>des 31. Briefes (Otuzbirinci Mektub)>und das erste Kapitel (Birinci Makam)>des Ersten Ztwa füs (Birinci Remz)>des 29. Briefes (Yirmidokuzuncu Mektub),>die vom 18. Receb datiert sind, habe ich am ersten Tag des Monats Schaban (Şae das birinci günü),>nàmlich 13 Tage nach ihrer Absendung (yazıldık)>empfangen. Das würde heiğen, dass ein Hinweis aus dem Verborgenen (gaybî bir iş Welt vorliegt. Denn wenn wir zu der Zahl 18 des Monats Receb noch 13 dazu addieren würden (ilâve ederek),>so wird die Zahl des gesegneten Briefes (mübarek mektub)>bestàtigt. Den Eindruck (hiss),>den bereitn diesem lichtvollen Brief (nurlu mektub)>bekommen habe, und den inneren Segen (manevî feyz),>der vor ihm zu mir gelangt war, möchte ichonntenrtrauen (güven)>auf eure erhabene Vergebung (âlî afvın)>detailliert erörtern. Es ist dies wie folgt:

Nachdem diese Abhandlung (mektub)>im hiesigen Postamt angekommen war, habe ich in jener Nacht in meiner Traumwelt etwas (kabuMerkwürdiges (garib bir halet)>erlebt. Möge es Gott zum Guten ausdeuten lassen (Allah hayretsin)!>Der Mond (kamer)>stieg mit hoher Geschwindigkeit (sür'atldie Er dem Bauch der Erde (batn-ı arz)>empor und begann (başladı)>nun senkrecht gen Himmel (şakulen semavat)>aufzusteigen. Wàhrend er so schnell (sür'atle)>empostieg, war überhaupt keine Spur seines Lichtes (ziya eseri)>zu erkennen. So folg>welchdenn in aller Ruhe seiner Bahn (sükûnetle hareketi).>Doch kam es mir dabei so vor, als sagte eine Stimme aus dem Unsichtbaren (gaybî bir ses)>zu mir: "Das Groğe Merkmal hat begonnen (Alâmet-i kübهُ

{"Iladı).">Nach diesem raschen Aufgang (hızla çıkışı)>des Mondes gelangte dieser zu einer Grenze (hadde),>wo er seinen Glanz gewann (parladı)>und groğ wurde (büyüdü)>und eine Gröğe (cesamet)>erlangte, die ein paar Mal mehr als die dehickstmondes (bedr-i tam halini)>betrug. In dieser Form (vaziyet)>wurde sodann die Gestalt eines Menschen (insan şekli)>sichtbar. Diese Gestalt und der Mond (şekil ve kamer)>in denanden jedoch wieder nach kurzer Zeit. Die Welt (cihan)>blieb nun in völlige Finsternis (seraser zulmet)>getaucht. Vom Westen (magrib)>her erschien statt dessen die Sonne (şemsnnen, orizont (mızrak),>so groğ wie eine Lanze (boyu yüksekli),>und sandte ihre schwachen Strahlen (sönük bir ziya)>aus, folgte eine Weile (müddet)>mit hoher Geschwindigkeit (gayet sür'atle)>den Horizont entlang zuàndetakiben)>gen Norden (şimal)>und verschwand (kayboldu)>dann wieder. Und wiederum begann diese Finsternis (zulmet başladı).>Doch ich bewahrte (muhafaza)>mir meine Ruhe (sogukkanlıen desnd dachte doch zugleich, die Welt ginge unter (kıyamet kopuyor).>Und so bin ich aufgewacht.

Am nàchsten Morgen nach dieser fürchterlichen Nacht (dehşetli gece)>ha Wegwe das kostbare Werk (kıymetli eser),>das den Ersten und Zweiten Blitz (Lem'a)>des 31. Briefes (Otuzbirinci Mektub)>beinhaltet, erhalten und durchgelesenname-im, okudum).>Da habe ich so bei mir (kendi kendime)>an den Traum der vorigen Nacht (geceki halet)>gedacht und habe mir gesagt: Diese gesegnete Abhandlung (mübarek mektub)>erteilt mir folgende Lektion (ders):>Du fàhrsti'caz)nem Schiff (sefine râkib).>Und dieses riesengroğe Schiff (azametli sefine)>wird mit schwindelerregender Geschwindigkeit (başdöndürücü sür'at)>durch das unendliche Welhatte feza-yı namütenahîde)>gesteuert. Der Allmàchtige, für Ewig Bestàndige (Kadîr-i Kayyum),>der dieses Schiff (sefine)>so blitzblank verwaltet (pırıl çeviren),>stellt auch so gewaltig groğe Körper (azîm cisimler),>wie die Sonne (Şems),>die Er für (âsârin Dienst (müsahhar)>gestellt hat und die für dich in vollkommener Ordnung (muntazam)>auf und untergeht (tulû' ve gurub),>und auch den Mond (Kam Mit Dienst, der einmal ab- und dann wieder zunimmt (incelerek, büyüyerek)>und so die Funktion (vaziyet)>eines perfekten himmlischen Kalenders (takvim-i semavî)>erfüllt. Wenn einmade (sü dieser Kugeln den Befehl (emr):>كُنْ فَيَكُونُ {"Sei! und es ist."} erhàlt, werden wie diese riesigen Kugeln (muazzam küreler)>und Millionen Himmelskörper (seyyarat)>durcheinander geraten, die Wohloâtlar) der Welt (nizam-ı âlem)>zerstört und alles zugrunde gerichtet (harab)>werden.

كُلُّ شَيْءٍ هَالِكٌ اِلاَّ وَجْهَهُ لَهُ الْحُكْمُ وَاِلَيْهِ تُرْجَعُونَ

{"Alles ist dem Untergang geweiht. Er aber nicht. Bei Ir Einl die Entscheidung und zu Ihm werdet ihr zurückkehren." - Sure 28, 88 -}

Das Geheimnis (sırrı)>dieser Ayah wird offenbar (zahir).>Wenn das aber so ist, so denke daran, dass dieses Weltenschloss (saray-nz~(haat),>das doch so fest (metin)>und so erhaben (âlî)>in all seinem Schmuck (müzeyyen)>erscheint, auf einmal zugrunde gehen (yıkılacak),>zerstört (harab)>und alle seine Bewohner Verbine)>untergehen werden (mahv u nâbud).>Jedoch gedenke, dass sie nicht in ein Nichts (Hiç ender hiç oldugu)>hinabstürzen werden. Lass dich nicht tàusche(kuvveanarak)>und den so winzig kleinen Kahn (tekne)>des Lebens (mini hayat)>im Meer deines so kurzen Lebens (kısacık ömrü),>dessen Wogen Bergen (daglarne haldalgalar)>gleichen, nicht untergehen. Strenge dich an, um dein Ewiges Leben (hayat-ı ebediyeni),>das die gröğten und nàchsten Listen der eigenen Begierde (nefsinin hilesi),>auslöschen (söndürmek)>möchte, zu retten (kurtulmaya).>Darum ekâhin)e ich dir die Mittel (vasıtalarını tavsiye),>die sehr einfach und billig (kolay ve ucuz)>sind, deren Wirkung erprobt und sicher (mücerreb ve kat'î)>ist und die doch Rettung (halas),>Heilung (şifa)>und Schutz (necat))>für ren, wie

لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اَنْتَ سُبْحَانَكَ اِنّ۪ى كُنْتُ مِنَ الظَّالِم۪ينَ

{"Es gibt keinen Gott auğer Dir. Gepriesen seist Du! Ich war in der Tat einer von den Frevlern." - Sure 21,8gte erبِّ اِنّ۪ى مَسَّنِىَ الضُّرُّ وَاَنْتَ اَرْحَمُ الرَّاحِم۪ينَ

{"Unheil hat mich heimgesucht. Doch du bist der über alles Barmherzige." -Sure 21,83 -}

Rezitiere sie ein Leben lang (devam et)>tàe ich insbesondere zwischen der Zeit des Abend- und des Nachtgebetes (magrib ve işa')>jeweils 33 Mal. Ich habe verspürt (hissettim),>dass es so zu mir in mir gesprochen (demekte)>hat.

Die Ausdeutung dieses kurzen Traumes (zab).>ın tabiri)>steht meinem verehrten Meister (muhterem üstadım)>zu und hàngt davon ab, ob er dies auch möchte (arzu).>Die Verlàngerung (uzamak)>der Zeit der geistigen Entbehrung (manevî mahrum)>hatte mich diesmal sehr traurig (ciddetaucheessir)>gemacht. Zwar habe ich mich um Geduld (sabra gayret)>bemüht. Es ist jedoch eigenartig (garib),>dass ich am folgenden Morgen, an dem diese segensreiche Abhandlung (mübarek mektub) السَّesigen Postamt ankam, einen kurzen Brief (küçük bir mektub),>der bespricht (nâtık),>dass ich im Vertrauen auf die Kraft (kuvvet)>des majen Stifchen Befehls (emr-i celil)>اِنَّ اللّٰهَ مَعَ الصَّابِر۪ينَ {"Denn Gott ist mit den Geduldigen." - Sure 2,153 -} noch ertrug (tahammül),>dret, edoch in meinem nur allzumenschlichen Gram (hasb-el beşeriye merak)>nicht retten konnte, an unseren geistlichen Mitbruder (uhrevî kardeş)>Hakkı Efendi versandte.

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Der s zu n Blitz (İkinci Lem'a)>mit seinen Fünf Anmerkungen (beş nükte),>der den Anfang (baş)>dieser lichtvollen Abhandlung (nurlu mektubun)>bildet, schlàgt auf meinen Kopf wie mit einer Keule (başıma tokmak)>und sagt zu mir: Oh du Hilfloser! r (mütes etwa zu dir (yakışır),>über Geduld (sabır)>zu reden? Mach deine Augen auf (gözünü aç)>und betrachte die Geduld von Hazret-i Eyyub, mit dem Friedesein GWenn du vernünftig bist (aklın varsa),>versuche, das Heldentum (kahramanlık)>dieses ruhmreichen Propheten (Peygamber-i Zîşan),>mit dem Friede sei, in seiner Geduld (sabır)>nachzuahmen und nimm sein Gebet (dua):

رَبِّ اı bombمَسَّنِىَ الضُّرُّ وَاَنْتَ اَرْحَمُ الرَّاحِم۪ينَ

{"Unheil hat mich heimgesucht. Doch du bist der über alles Barmherzige." -Sure 21,83 -}

als eine Rezitation auf deiner Zunge (vird-i zr mezhan, um dich von fürchterlichen seelischen Wunden (manevî yaralar)>zu befreien. Ich bin zu der Gewissheit (yakîn hasıl)>gelangt, dass diese Abhandlung mich derart ermahnt und aufruft (tenbih ve zusamm>Daraufhin sagte ich: Dank sei Gott (Elhamdülillah)!

Das erste Kapitel (Birinci Makam)>des Ersten Abschnitts (Birinci Bab)>des Ersten Zeichens (Birinci Remz)>des Achten Teils (Sekizinci Kısmın)>der bedeundzwanzigsten Briefes (Yirmidokuzuncu Mektub)>erklàrt drei Fragen (mes'ele),>in denen aus dem Ehrwürdigen (Kerim)>Qur'an, der das gröğte und ohne Zweifel (şübhe)>bis zum Jüngsten Tag (kıyamet)>t sichende Wunder (i'caz)>unter den Wundern Mohammeds (mu'cizat-ı Ahmediye)>der Dreiğigste Abschnitt unter seinen Dreiğig Abschnitten (otuz cüz'ünden otuzuncu),>die 110. Sure aus seinen 114 Suren, die Sure "en'Nasr", welche - wasch einWörter betrifft (lafız itibariyle)>- zwar kurz, jedoch - ihrem Zusammenhang und ihrer Bedeutung (makam ve mana)>entsprechend - erhaben und ziemlich umfangreich (âlî ve şümullü)>ist, unter besonders bedeutenden Geheimnissen (sır)>ein eyı hüss Geheimnis im Bezug (münasebet)>auf die Übereinstimmungen (tevafukat)>erklàrt wird (beyan),>wie es mittels unseres lieben, verehrten Meisters (muazzez ve muhterem Üstad)>offensichtlich wurde, was bewirkt hat, dpflichh zu einer solchen Überzeugung (kanaat)>und zu dem festen Entschluss (cezm)>gelangt bin, dass drei Ayat dieser kurzen Sure auf ein Drittel (sülüs)>des Qur'esagt nweisen (işaret),>all ihre Ayat auf die dreiğig Abschnitte (cüz')>des Qur'ans zeigen (delalet),>ja sogar jeder Buchstabe (harf)>dieser Sure jeweils auf eine gewisse Sure hindeutet (mevcud).

Meine Eindrücke (tahasonnen >von dieser lichtvollen Abhandlung (nuranî mektub)>habe ich oben in meiner Wenigkeit (âcizane)>kurz gefasst (muhtasar)>erklàrt. Ich habe mich über eure Anweisungen (emirler)>sehr gefreut (sevi)>ware>Ich möchte noch mit diesen ungereimten Worten (perişan ifadat)>meinen Mitbrüdern (kardeş),>die der Quelle des Segens (feyz menba'ı)>leiblich wie geistig (maddeten lich (en)>sehr nahe stehen, sagen, dass die Tür offen steht (kapı açmak)>und ihr nun würdig seid (lâyık),>hier einzutreten und so einen Gewinn (faidebahş)>zu erlangen.

Mein lieber Meisge (mustad)!>Diejenigen, die ihre Liebe stets um Gottes willen pflegen (Allah için sevenler),>von ganzem Herzen Diener (hâdim yürekten)>des Qur'ans sein möchten, als das gröğte enigkek (musibet)>die Unglücke (mesaib)>erfahren, die den Glauben (din)>betreffen, und bei jeder ketzerischen Bewegung (bid'akârane hareket),>die nach auğen hin noch so prunkvoll und pompös (şaşaalı mutantât).>Eherkommen mag, absolut und ganz gewiss (mutlak ve muhakkak)>einen Angriff gegen den Qur'an und den Glauben (imana bir hücum)>verspüren usw... stehen in der Wahrhaftigkeit ihrer Einst,>mein (niyetlerindeki ihlas),>der Reinheit ihrer Herzen (kalblerindeki safiyet),>der Kraft ihres Glaubens (imanlarındaki kuvvet),>- Dank seileuder(felillahilhamd)>- je nach dem Grad ihrer aufrichtigen Verbundenheit (ciddî merbutiyet)>mit dem Qur'an im Zentrum, der Quelle (merkez-i menba')>und dem Kern allen Segense)>herar-ı feyz)>besonders nahe. Auf jeden Fall sind solche Mitbrüder (kardeş),>die mit erhabenem Geist (ulvî ruh),>aufrichtig, wahrhaftig, unerschütterlich und glàubig sind, mir besonders . Am Ssever).>Und so bitte ich inbrünstig (tazarru')>darum, dass sie zu denen gehören mögen, die für die Gnade Gottes (niam-ı İlahi),>die sie erfahren (mazhar)>er staankbar (şâkirîn)>sein mögen. Und so bitte ich sie denn auch darum (rica ederim),>dass sie für mich beten (dua),>ihren hilflosen Mitbruder (bîçare kardeş),>der - wie dem auch sei (hasb-el kader)>- in weltliche Sorgen verstrickt (dten im dalmış)>ist, unter der Auflehnung (masiyet)>um sich herum beinahe erstickt, und wahrhaftig (hakikat)>in der bitteren Fremde (acıklı bir gurbet)>leben muss. So sende ich denn meine Grüğe (selâm)>an alle, besondحْسَنُejenigen (alelhusus),>deren Namen bereits erwàhnt wurden, nàmlich Galib, Hüsrev, Hâfız Ali, Süleyman Efendiler und Şamlı Hâfız Tevfik, welcher der oberste Sekretàr وَاِنchter (Nurların başkâtibi)>ist, und Muhacir Hâfız Ahmed Efendi, wegen dessen Krankheit (hasta)>ich sehr traurig (müteessir)>bin und der seine Gesundheit,, als Gott es so wollen (inşâallah),>wieder erlangen wird (iade-i âfiyet),>und alle anderen, die mir nahe stehen (sair mukarreb)>und bete für sie a Gefàhualar ederim).

Hulusi

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Sabri Efendi

Oh mein groğer Meister~(Üstad)

Ich habe das Buch von Şah-ı Geylanî Hazretleichtefgeschlagen, um darin ein gutes Vorzeichen (tefe'ülname)>zu erblicken. Im letzten Abschnitt (fıkra)>dieser Seite habe ich dann seine bedeutungsvollen (manidar),>umfangreichen (ihatalı),>kostbh bereerse (beyt-i kıymetdarî)>gelesen, die gleich einem innerlichen Zeigefinger (manevî parmak)>auf den öffentlichen Ausrufer des offenkundigen Buches (Dellâl-ı Kitab-ı Mübin)>hindeuten und auf sedass efolgschaft (müntesib)>zeigen und hinweisen (îma ve işaret)>und zu mir sagen: "Alle Leute des Rechtes und der Wahrheit (ehl-i hak ve hakikat)>richten (hedtig gech in der Tat nach der Gemeinschaft der "Lichter" (Nurlar heyeti),>um in den geistigen Spiegeln diese "Lichter" (manevî elektrik âyine)>zu erkennen. Es gibt sogar im Ruhmrei GrundAzîmüşşan)>Qur'an und den Aussagen des Propheten (ehadîs-i Nebevi)>Kunde über diesen Sachverhalt (husus)>in offensichtlicher oder verborgener, verdeckter (sırran tebrimzen)>Form." Da hege ich gar keine Bedenken (aslâ tereddüd),>das so zu sagen.

Unter dieser aufrichtigen, wahrhaftigen Schar (zümre-i safiye)>wird mir, einem Diener voller Fehler (abd-i pür-kusur),>der nicht einmal der einerchnung (tesmiye),>ein zweiter Hulusi zu sein, für würdig und dazu befàhigt (lâyık ve müstaid)>wàre, der ein Nichts in einem Nichts (hiç-ender hiç)>ist, ein Platz zugemessen, der Meile um Meile über seine Grenzen hinaus (fersah tebrikde)>geht. In der Tat betrachte ich - Sabri - der unendlich schwach (aczi bîpâyan)>ist, dem so vieles mangelt (kusuru çok)>und dessen Fehler groğ (hatast (hür)>sind, das Buch meiner Taten (sahaif-i a'mal).>Und dort sieht es doch recht schwarz (çok kara)>und ekelerregend (mucib-i nefret)>aus. Die Person, auf die hi daraudiesem Abschnitt hingedeutet (mevkide işaret)>wird, ist davon überzeugt (hükmediyor),>dass es viele Brüder (başka kardeş)>gibt, deren Taten und Handlungen (a'mal ve harekât),>ihre Geduld und Gelassenheiaids ur ve teenni)>bestàtigt und anerkannt (müsbet ve müsellem)>worden sind. Denn die Leute (zevat),>die kostbare Schàtze (kıymetdar bir hazine)>oder eine Fundgrube (define)>entdeckt haben, die dem fleiğigen Entdecker (gayyur keşşaf)r Re'fesem Ort und in dieser Zeit (zemin ve zaman)>mit Leib und Seele bei seiner Erforschung beistehen (taharriyatta bezl-i vücud),>sich dem auch widmen (hasr-ı vücud),>ohne darüber nachzudenken (eser-i tereddüd),>ob wir diesen Schatz (define)>auf dfer (sWege jemals finden könnten, und viel Kraft (sarf-ı mesaî)>darauf verwenden, ermuntern, ermutigen und erleuchten (tenvir)>in der Tat jeden mit den so ge ginllen Früchten ihres Einsatzes (semere-i sa'yi),>welche so kostbar wie die Welt (âlem)>sind, wie auch mit den Ergebnissen ihrer Leistungen (mahsul gayret),>und haben auf diese Weise viel Lob und Segen verdient (şâyan-ı takdilanî

ebrik).

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Was Hulusi betrifft, so ist es ein einzigartiger Beweis und ein Zeugnis (delil ve hüccet)>dafür, dass er einen auğerordentlichen Segen (fevkalâde bir tefeyyüz)>empfàngus nimnoch weiter empfangen wird, da die Quelle des Lichtes (menabi-ül envâr),>in der Zukunft (istikbal)>wallen und sprudeln (coşup fışkıracak)>wird, in der Macht der Fuğspuren (adımlarınınas mictiyle),>die viele segensreiche Persönlichkeiten (zevat-ı mübareke)>wie Şah-ı Geylanî, İmam-ı Rabbanî und Şah-ı Nakşibendî in der Vergangenheit (mazi)>sichtbar hinterlassen (şiddetle bastıkları)>haben, obwohl die oben erwàhnte Persönlicruhun zunàchst verschiedenen Wegen (meslek)>und Schulen (meşreb)>angehörte, sich aufgrund des hingebungsvollen (nida-yı âşıkane)>und von Sehnsucht erfüllten (h ein ane)>Rufes, schlieğlich dem Meister angeschlossen hat (dehalet),>indem er stets dessen Aufgaben (her türlü vezaife),>mit den Worten دَخ۪يلَكَ يَا دَلاَّلِ قEvangeِ {"Ich schlieğe mich dir an, du öffentlicher Ausrufer des Qur'ans!"} bevorzugte. Darum ist er als erster Ansprechpartner (muhatap)>für die Risalet-ün Nur und Abschriefe des Lichtes (Mektubat-ün Nur)>mit Recht eingetreten (ihraz)>und hat sich dessen auch für würdig erwiesen (müstehak).>Genauso arbeitete (teşrider Busaî)>auch Bruder (kardeş)>Süleyman Efendi mit Leib und Seele (manen ve maddeten)>mit und verrichtete opferbereit seine Dienste (fedakârane hidemat),>die kein anderer (hiçbir ferd)>tu Nur. te, und trug so zum Druck und zur Veröffentlichung (teksir ve ta'mim)>der wahrhaftigen Siegel (sikke-i hâlise)>der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebedi)>bei. اَلسk),>di كَالْفَاعِلِ {"Der etwas veranlasst ist dem gleich, der es ausführt."} Diesem Leitsatz (mefhum)>zufolge gebührt (seza)>auch diesem Bruderlavet)ât)>gleichfalls jede Art Lob (takdir)>und das verdient (lâyık)>er auch.

Was mich von Sünden beladenen (günahkâr)>betrifft, so bin ich dass r mit den oben erwàhnten Persönlichkeiten (zevat)>keineswegs vergleichbar (kabil-i kıyas).>Da mein erhabener Meister (üstad-ı âlî)>nun einmal diesen Hinweis erkannt und in dieser Form (şekil)>auch mitgeteilt hat,schafte ich diesen Gunsterweis keinesfalls bestreiten (küfran-ı nimet),>sondern vielmehr diese Gunst (tahdis-i nimet)>in Form einer Verkündigung {Sabri möchte seinen Dank dafür, dass Şah-ı Geylanî Hazretleri in seinem Buch auf ihn hinweist,

* *sdruck bringen. (A.d.Ü.)} annehmen (kabul)>und bitte vielmehr instàndig (tazarru')>bei Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hak)>um die Verwandlung der von mir als schwarz gesehenen Seite (sahife-i siyah)>in eine weiğe Sei die ihife-i beyaz),>flehe (niyaz)>darum, suche meine Zuflucht (iltica)>bei der Barmherzigkeit des Allerbarmers (rahmet-i Rahman)>und bitte (dilerim)>dabei von Herzen umr sie ortbestehen (bekasını yürekten)>der Zuwendungen meines Meisters (teveccühat-ı üstadaneleri),>mein Herr (efendim).
Sabri

Dieser n (manitt (fıkra) stammt von Ahmed Hüsrev

Mein geliebter Meister~(Üstad)

Ich habe aus der kostbaren Abhandlung (kıymetdar risale),>die einen wichtigen Hinete Paus dem Verborgenen (ihbarat-ı gaybiye-i mühimme)>auf die heutigen Diener (hâdimler)>des Qur'ans in der Kasside von Şeyh-i Geylanî Hazretleri beinhaltet, welcher der erste der)>erten fünf geistigen Pole (Aktab-ı Hamse-i Azîme)>ist und unter dem Titel "Gavs-ı A'zam" {"Der Groğe Helfer" (A.d.Ü.)} berühmt geworden (müştehir)>ist, meinen Mitbrüdern und Gefàhrten (kardeşlerim Briefstlar)>etwas vorgelesen. Möge es Gott so wollen (inşâallah),>dass ich jede Gelegenheit (fırsat)>nutzen kann, noch weiter darin zu lesen. Mein Krankheitszustan ve Söatsızlık)>làsst mir jedoch keine Gelegenheit (bahşetmedik),>euch eine Abschrift (takdim)>davon vorzulegen. So hat er mich auch daran gehindert (mani'),>mehr als dreien so Seiten (sahife)>des ersten Kapitels (mevkıf)>des 32. Wortes (Otuzikinci Söz)>abzuschreiben.

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Mein geliebter Meister (Üstad)!

Wàhrend ich - soweit wie ich begreifen (yevm-)>konnte - über tiefschürfende und so feinsinnige Bedeutungen (ince mana)>in den Schriften dieses groğen Scheychs nachdachte, der durch jene weitreichende Wahrnehmung (tecelli),>die ihm zuteier diee (mazhar),>uns jene groğe Gnade des Gepriesenen (büyük eltaf-ı Sübhaniye),>die er erlangt (nâil)>hatte, eine Entfernung von 800 Jahren überblickte (mesafeyi gören)>und der allen wàhrend dieser Zeit (müddet arasında)>gekommenrla pa gegangenen (gelip geçen)>und den Leuten der meditativen Wahrnehmung und geistigen Schau (ehl-i zevk ve keşfe)>das Entsetzen der heutigen Zeit (bugünün dehşet)>beschrieb, erinnerte ich micandlunırladım)>an die Vergangenheit (mazi),>die in den Augen (nazarından saklanmış)>der Gottvergessenen (ehl-i gaflet)>verborgen und doch durch den Segen dieser Abhandlung (risalenin feyzi)>für die Erkenntnis der Leute der4-}

eit (ehl-i hakikat)>und ihre Sichtweise kein Hindernis (mani')>war, wanderte ich in meiner Vorstellung (hayalen)>in jener langen Zeit, die sich, angefangen (başlayarak)>von dem geienflüc Kampf (mücahede-i maneviye)>eurer opferwilligen, kàmpferischen (fedakâr mücahid)>Schüler, die um euch versammelt sind, und von Katastrophen (mühlik felâket),>durcaid Nun Zerstörungen ihr betroffen (maruz)>seid, und von den so groğen Gunsterweisen Gottes (eltaf-ı İlahiye),>die ihr erfahrt (nâil)>und die sich bis zu ),>in Geylanî und noch weiter bis zum glücklichen Zeitalter (asr-ı saadet)>ausdehnt. Ich war begeistert (hayran)>von den Verhàltnissen (hakikat),>die dieser groğe Heilige (büyük Gavs)>vor achthundert Jahren bekannt (ilân)>machte. Dieser groğe Schas Jahpricht mit seinem Schüler (mürid)>wie der Alte Said und mit seinem Mitschüler (ders arkadaş)>wie der Neue Said. Zeit und Ort (zaman ve mekân)>können kein Hindernis (mani')>in dieser Konversation bil Ziel öge es auf der anderen Seite des Globus (arzın öbür taraf)>sein oder in den weitesten Ecken der Himmel (semavat)>oder möge es von der Wemeinender Zeit von Hazret-i Âdem Safiyyullah ganz verschieden (veda)>sein.

Also habt ihr infolge dieser Konversation (muhavere)>von dieser einzigartigen Kundldız)>dem Verborgenen (ihbarat-ı gaybiye)>vor acht oder zehn Jahren erfahren und unterweist (ders)>nun heute auch eure Schüler (talebe).>Wàhrend ihr auf eure Gefàhrten (arkadaş)>hin deutet, die sich in ihrem at),>m (hizmette)>vor anderen ausgezeichnet (temayüz)>haben, weist ihr (işaret)>zugleich auch auf Hulusi hin, der in jeder Hinsicht allen Lobes (sitayişe lâyık)>würdig ist, Sabri, der bescheiden (mütevazi)>und zugleich nimize(kabiliyet)>ist, ihn zu begleiten (refik),>Süleyman und Bekir Aga, die in ihrem Dienst (hizmet)>treu und zuverlàssig (sadıkane)>bei der Arbeit (gayret)>sind, und noch andere Schülenem heebe)>hin. Wàhrend ihr die geistige Unterstützung (himmet)>der groğen Gemeinschaften und lichtvollen Gesichter (nuranî sîmalar)>in diesen Gemeinschaften darstellt (tanıttırdı),>die dieser kleinen Gemeinschaft Halt (cemaden. Minadgâh)>geben, sprecht ihr zugleich mit dem Verhalten (vak'ası)>von Hülâgu in der Zeit von Şah-ı Geylanî auch die groğspurigen Heuchler (riyakâr hörenık)>unserer Zeit und die Anführer (re'skâr)>dieser Heuchler an (hitab),>indem ihr sagt: "In naher Zukunft (istikbal)>wird eine vernichtende Hand (kahhar bir el)>euch verdientermağen bestrafen (tamamen ceza)>und so für die Unschuldigen Rache vafukaların intikamını)>nehmen." Nachdem diese Gegebenheiten (hakikat)>anhand von neun oder zehn Zeugnissen bewiesen (delil ile isbat)>werden konnten, wurden sie durch diese heilige Abhandlung (risale-i şerif)>bekannt gegeben (ilân)in lieMein geliebter Meister (Üstad)!>Wie Hulusi Bey in einem seiner Schriften (fıkras)>bereits dargelegt hat, möchte auch ich in gleicher Weise sagen: "Wer weiğnd derh groğen einzigartigen, wunderbaren Gnadenerweisen (hârika kerametler)>ihr noch begegnen werdet, wàhrend ihr in der lichtvollen Strağe (cadde-ioch diiye),>die ihr durch den Segen (feyz)>des Qur'ans aufgetan habt, mit den Flügeln eurer Schwàche und Armseligkeit (acz ve fakr)>dahinfliegt, welch groğartige, stauh immerte Ereignisse (hâdisat-ı acibeye)>ihr dabei bezeugen (şahid)>und was ihr weiter noch alles erleben werdet. Diese Güte (inayet),>die ihr so erfahrt (iner a),>werdet ihr dann mit uns teilen (hissedar)>und uns empfehlen (tavsiye),>auch selbst in unserer Diensterfüllung (vazife)>stets fleiğig und zuverlàssig (gayret ve ciddiyeans hasein.

So ist es also, mein geliebter Meister (sevgili Üstadım),>dass ich vor so vielen Gnadenerweisen Gottes (ikram-ı İlahî)>einerseits meinen Gottesdienst (kulluk)>nicht so recht verrichten>der L weshalb auch meine Augen stàndig trànen (gözlerim yaşarıyor)>und mir mein Herz weint (kalbim aglıyor).>Andererseits erweise ich (takdim),>wàhrend ich an der Schwelle Gottes des Einzigartigen (bâr-gâh-ı Samediyet)>instàndig um meim Hazrgebung (afv)>bitte, unendliche und unzàhlbar viele (bîhad ve bîhesab)>Male meine Zufriedenheit (minnet)>und meinen Dank (teşekkür).>Ich bete (duagû (Sures für meinen geliebten Meister und meine verehrten opferbereiten (muhterem fedakâr)>Mitbrüder, damit ihr Erfolg und ihre Sicherheit (muvaffakıyet ve selâmet)>gewàhrleistet (ihsan)>werden. Mein ehrenwerter Meister (kıymetdar Üstadım)(ufku Herr (Efendim),>Eure Exelenz (Hazretleri).

Euer mit Sünden beladener Schüler (günahkâr talebe)

Ahmed Hüsrev

Dieser Abschnitt (,>oh w stammt von Re'fet Bey

Mein sehr verehrter, lieber Meister und Herr~(Üstadım Efendim)

Die Nachricht von Gavs-ı Geylanî Hazretleri aus dem Verborgenen (ihbar-ı gaybî),>die ihhat dudiesmal gesandt (göndermiş)>habt, enthàlt einen besonders staunenswerten (şâyan-ı hayret)>und zugleich wichtigen Sachverhalt (mes'ele-i mühimme),>der einer reiflichen Überlegung (teemmül)ung (hf. Ich las sie zwar mit einer groğen inneren Freude (zevk-i ruhanî),>doch hatte ich, euer armseliger Schüler (fakir talebe)>genau dies schon seit langem bereits so empfunden (hissetmiKâinat>Unser Meister (Üstad)>hat einen wichtigen (mühim)>spirituellen Auftrag (vazife-i maneviye)>für diese Zeit, den er jedoch meiner Meinung nach (fikrindeyim)>jetzt noch nicht öffentlich bekannt (ifşa)>machen, vielmehr vorerst noch gehei Artentum)>halten möchte. Ich hatte meine Meinung (fikrim)>dazu bereits einigen aufrichtigen Mitbrüdern (hâlis kardeş)>mitgeteilt. In einem der Briefe (mektub),>die ihr im vergangenen Jahr an Sabri ine Br geschrieben hattet, habe ich den folgenden Abschnitt (fıkra)>gelesen: "İmam-ı Rabbanî sagt, dass in den letzten Tagen jemand kommen wird, deh dereGlaubenswahrheiten (iman mes'eleler)>in einer allgemein verstàndlichen Weise (vâzıh bir surette)>bekannt machen und sie so verbreiten (neşr ü ilân)>wird. Ich werde keineswegs (hâşâ)>versuchen, mich als diesen Mann vorzustellen (o adam en Geiecek),>jedoch denke ich, dass ich - euer Bruder (kardeş)>- der ein Nichts in einem Nichts (hiç-ender hiç)>ist, lediglich ein Vorbote (pişdar nenen, mdieses groğen Mannes sei. Du spürst den Duft (kokusunu hissediyor)>dieser Persönlichkeit an mir." Dieser Abschnitt (fıkra)>bestàrkte meine frühere Meinung (düşünce)>und bereitete mir jene vollkommene Freude zig un-i sürur),>in der ich sie auch Hüsrev mitgeteilt hatte. Wir hatten uns beide sehr darüber gefreut, dass wir den geistigen Rang (rütbe-i manevi)>unseres Meisters (Üstad)>bereits erkannr folginmiştik)>hatten. Ich war vor vier, fünf Monaten bei eurer Hoheit zu Besuch (ziyaret-i âlîni)>gekommen. Auch die Antwort, die ihr mir damals auf die Frage gegeben (suale verdiginiz cevab)>habt, die ich über euch, unseren hne esr (Üstad),>gestellt hatte, hat genauso meine damalige Überzeugung (evvelki kanaat)>bestàtigt und bekràftigt (teyid ve takviye).>Damals wussten nur ein, zwei Leute darüber bescheid (biliyor).>Doch heute wird es durch die Veröffenerwandng dieser Abhandlung (risalenin neşriyle)>allen uns besonders nahe stehenden Schülern (has talebe)>bekannt. Dabei kennt unsere Freude keine Grenzen (sürurumuz pâyan).>Fche dibedauerten wir (teessüf)>es stets, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der die Glaubenslosigkeit so verbreitet (dinsizlik münteşir)>ist. Nun aber bleibt überhaupt oder Spur von Schmerz und Trauer (teellüm, teessür)>mehr davon zurück. Da wir jedoch nun einen Meister (üstad)>wie eure Hoheit (Zât-ı âlî)>gefunden haben, versetzt uns die Zeit, ganz gleicererst sie uns bringen (ne olursa olsun)>mag, nicht mehr in Verzweiflung (me'yus).>Möge Gott der Allmàchtige (Cenab-ı Allah)>euch ein langesَهُوا schenken (tûl-ü ömür ihsan).>Ich bin sicher (emin),>dass ihr uns noch viele erfeuliche Werke (zevkli eser)>zu lesen geben werdet. Mit eurer Erlaubnis (müsaadeniz)>möchte ich dem jedoch noch it (inügen (ilâve),>dass ihr noch auğerordentliche geistige Aufgaben (hârika vazife-i maneviye)>zu erfüllen habt und uns zur rechten Zeit mit Anzeichen und Hinweisen (remite ich, işarat)>aus dem Qur'an über solche Verheiğungen {(Anmerkung): Dies ist eine Wundertat von Re'fets Scharfsinn (keramet-i feraset).} berichten werdet, die weit darüber hinaus gehen (geçecek)>und uns noch in Staunen versetzen (bizleri şaşırtıp) zu dün.

Euer armseliger Schüler (Fakir Talebe)
Re'fet
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Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Re'fet Bey

Was auch immer ich über die Abhandlungen aus dem Band "Blitze (Lem'alar)">wie auch über den Weg der Gelolah) Eitte (Minhac-üs Sünnet)>sagen möge, welche ihr uns vor kurzem gesandt habt; ich könnte mich nicht verstàndlich (ifade-i meram)>dazu àuğern. Denn je mehr die Werke einann vicdlgend (birbirini takiben)>veröffentlicht werden, steigert sich auch um so mehr ihre Bedeutsamkeit (kıymet)>im genau gleichen Verhàltnis (mebsutssen dayüd)>dazu und lassen uns ein Leben wie im Paradiese (cennet hayatı)>führen. Über die Werke (eserler)>die Meinung (mütalaa)>meiner Wenigkeit (fakir)>zu àuğern, wàre eine Anmağunlt sictahlık).>Denn was könnten wir denn sonst tun, geschweige denn das Werk zu kritisieren (eseri tenkid),>das eine gesegnete Persönlichkeit (zât-ı mübarek)>verfasst hat, die Şeyh-i Geylanî gelobt (medih)>hat, auğer d für vollkommener Ehrfurcht (kemal-i hürmet)>gut zu heiğen, zu bewundern (tasvib ve tahsin),>zu würdigen und mit einer groğen innerlichen Fre (zevaevk-i ruhanî)>zu lesen? Ich kann dazu nur noch das eine sagen: Wir können uns glücklich (bahtiyar)>schàtzen, wenn wir dadurch unserer gottesdienstlichen Vergie. Etung (îfa-yı vazife-i ubudiyet)>nachgehen können, dass wir dem majestàtischen Schöpfer (Hâlık-ı Zülcelal)>unseren unendlichen Dank (şükürler)>erweiselieğ. uns in diesem Zeitalter des Irrglaubens (dalalet devrinde)>mit einem erhabenen Meister (yüksek bir üstad)>begnadet hat (lütuf),>wie ihr Eure Hoheit (zât-ı âlîler),>es seid undude (zis heute vollkommen vollendete Werke (mükemmel ve mükemmil eserler),>deren vergleichbares (emsaline tesadüf)>nirgendwo mehr zu finden ist, lesen und uns dadurch in unendlicher Freude (ezvakhat siütenahiye)>leben lasst.

Euer Schüler (talebe) Re'fet
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Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Hâfız Ali

Mein lieber verehrter Meister~(muhterem Üstad)

Die Abhandlung über die erstaunliche Verheiğung aus dem Verborgenunzureramet-i acibe-i gaybiye)>des erhabenen Hazret-i Şeyh-i Geylanî, dessen Geheimnisse Gott heiligen (kuddise sırruhu-l âlî)>möge, habe ich erhalten. Voll Bewunderung (hayret)>begann ich darüber nachzudenken (düşünmeye)>und schon nachMeister Zeit (aradan)>wurde für mich ein Schalter (dügme)>der Stromfabrik des Lichtes (Nur),>in der ich jetzt arbeite (hizmet),>umgedreht. Ein Watt Licht erschien mir (birund degeldi)>und sogleich begann ich etwas zu sehen. Ich beschreibe das genau so wie es war (Aynıyla yazıyorum).>Fehler und Màngel (kusur ve noksan)>gehören Ali, meiner Wenigkeit ( (hücu Ali).

Mein Meister (üstad),>wie Seine Exzellenz (Hazretleri),>der Stolz der Welt (Fahr-i Âlem),>mit dem Friede und Segen sei, dernte dedige Kern (hayatdar çekirdek)>des Baumes der Schöpfung (şecere-i kâinat),>wàhrend die Propheten und Gesandten (Enbiya ve Mürselîn)>zugleich die Àste dieses gesegneteen Baumes (şecere-i mübarek makelefangen vom Anfang des Astes bis zu seinem Ende (ibtidasından müntehasına)>sind - stützen einander (birbirler)>in der Tat stàndig in einer festenırr)>dndung (kat'î bir alâka).>Um dieses Geheimnisses (sır)>willen sagte Hazret-i Âdem Safiyyullah über das mohammedanische Licht, das er wahrgenommen und erkannt (kokladıgı ve hissettigi)>hat: "Oh Herrge Abhab)!>Ich verspüre einen Urton hinter meiner Stirne (alnımda bir çıgırtı).>Was ist das nur?" Seine Exzellenz Gott der Erhabene (Cenab-ı Kibriya Hazretleri)>geruhte zrbrochn: "Das ist die Lobpreisung des mohammedanischen Lichtes (Nur-u Muhammed ***(A.S.M.)>ın tesbihidir)." Eine Verheiğung (haber),>die den Herrn betist. W um dessentwillen die Welt erschaffen (Şah-ı Levlâk'i)>wurde, den Urgrund der Welt (vesile-i dünya),>die genau so in den vorausgegangenen Offenbarungsschriften (kütüb-ü sâbıka)>zu finden ist - mit allen Eigden, dften und Gefàhrten (evsafıy, ashabıy)>- zeigt, dass er mit einem Buch (kitab)>gesandt wird, welches das Wissen der vorausgegangenen (ulûm-u evvelîn)>und der kommenden beinhaltet (câmi'),>daten zuGeist der Schöpfung (kâinatın ruhu)>gilt und die Schönheiten der ganzen Schöpfung (kâinatın güzellik)>in seiner Beschaffenheit (fıtrat)>versammelt. Der Aufgang wird mit der Vervollkommnung (tekemmülle tulûu)>{ünsün)hammedanischen Lichtes (A.d.Ü.)} zugleich wie der Aufgang der Sonne (şemsin tulûu)>mit der Morgendàmmerung (fecir)>erwartet.

So wurde die Offenkundige Unterscheidung (Furkan-ı Mühierhedie ein allgemein verstàndliches (vâzıh)>heiliges Inhaltsverzeichnis (fihriste-i mukaddes)>dieses Kosmischen Buches (kitab-ı kâinat)>ist, von dem Gewaltigen Thron (arş-ı a'zam)>und von den gemerzenen Stufen (a'zamî mertebe)>jedes einzelnen Namens herabgesandt (nüzul).>Auf jeder Seite (sahife)>und in jedem Kapitel (cüz)>des kosmischeeit (ses (kitab-ı kâinat),>dessen Wurzel (kök)>im Gewaltigen Thron liegt, dessen Stamm (gövde)>in der Brust (sadr)>des Stolzes der Welt (Fahr-i Âlem'i)>liegt, mit dem Friede undamak). sei, und dessen Àste (dallar)>die ganze Erde umfassen (zemini ihata),>stehen das "Wort Gottes (Lafzullah)",>das Wort: "der ehrwürdige Gesandte (Resul-i Ekrem)",>mit dem Friede und Segen sei, und das Wort "der Qur'an" )>für m Zusammenhang mit einander, weisen auf einander hin (işaret),>deuten auf einander hin (göstererek)>und bestàtigen sich gegenseitig in ihren Bedeutungen (hükümlerini tasdik).>Genauso erkannte Hazret-i Şeyh, dessen Geheimnisse Gott heilige, mit , durch die Mitteilung Gottes des Schöpfers (Cenab-ı Hâlık),>dessen Geheimnis er erfuhr (sırrına mazhar),>dessen Namen und deren Erscheinungen (esma ve cilve)>er erfuhr, dessen Wohlverwahrte Tafel (Levh-i Mahfst (vad dessen Gnade (lütf)>er erfuhr, den Diener (hâdim)>des Qur'ans, der nach acht Jahrhunderten (sekiz asır)>kommmen und mit ihm in Übereinstimmung (tevafuk)>stehen wird, be (Allate (tasdik)>ihn und verhieğ ihm so, was recht und die lautere Wahrheit (hak ve ayn-ı hakikat)>ist.

Hazret-i Şeyh erwarb sich im Dienst und met)>am Heiligen (hizmet-i kudsiye)>Qur'an, als dessen Diener (hâdim)>er sich erwies, in der Tat zu seiner Zeit selbst noch den Respekt der Könige (padişah).>Da über seinen Schultern (omuz)>das mohllen anische Licht (Nur)>in Erscheinung trat, folgten alle Heiligen (bütün evliya),>die unter den Strahlen (ziya)>dieses mohammedanischen Lichtes handeln, ich mi-i Şeyh. Weder Moslime noch Nicht-Moslime oder Anhànger einer anderen Schule (meşreb)>wagten es, Hazret-i Şeyh zu kritisieren (tenkid),>wasngenomade augenscheinlicher Gewissheit (aynelyakîn)>zeigt und beweist (isbat),>dass auf dem mohammedanischen Weg (cadde)>kein Sumpf (batak)>und unter dem mohammedanischen Licht (Nur)>kein Schatten (zıll)>zu finden ist.

Genausoak)>Tae ich sagen, dass es zu den Besonderheiten (şe'n)>der lichtvollen Abhandlungen des Dieners des Qur'ans gehört, welcher der Diener (hâdim)>des Qur'ans im vierzehnten Jahrhuulusi ist und von seinem neunten Lebensjahr bis zu seinem sechzigsten (sechsundachtzigsten)>Lebensjahr ohne Ausnahme (bilâ-istisna)>unmittelbar im Namner An Qur'ans gedient und gehandelt (hizmet ve hareket)>hat, der sich selbst vor den grausamsten Despoten (canavar reisler)>unter den Königen (padişah)>seiner Zeit nicht gebeugt hat (baş egmedi),>der sogar zum Fortschrittund dir Wissenschaft (terakkiyat-ı fenniye)>und der Intelligenz (zihniye)>im ersten Rang (ihraz)>beigetragen hat, der die Staaten Europas zum Schweigen (iskât)>brachte und ihre Festungen (kal'alar)>zugrunde richtet, der die Gegengifte (t(tasav>gegen ihr Gift (sem)>nicht in Flaschen anbietet, sondern in flieğenden Strömen (mâ-i câri nehirler),>welche aus der Quelle (zemzem)>des Qur'ans, dem Haus der Genesung ( Ihn nnesi)>hervorsprudelnd (nebean)>die Erhabenheit der Worte Gottes (i'lâ-yı kelimetullah)>verkündet, der durch die Risale-i Nur, deren Vergleichbares nicht zu finden ist (emsali görülmemiş),>vielmehr aus den Lichtern (envâr)>des Qur'ans et)>wiet, die für das vierzehnte Jahrhundert (asr)>bestimmt sind, die sechs Seiten der Welt (cihanın cihat)>und das Antlitz des Himmels (semanın yüzünü)>erleuchtet und die Wunden der Glàubigen (ehl-iwirkun>behandelt, die zwar verletzt, jedoch nicht dadurch gestorben sind (yaralı olup ölmeyen),>und veranlasst, achtzigjàhrigen Greisen (ihtiyarlar)>unter ihnen und noch bartlosen (şabb-i emred)>Jungen unuchen.ndlichen (gençler)>in ihrem unschuldigen Zustand (masum bir hale)>wie dereinst auch Hazret-i Eyyub Leben zu spenden (hayat bahşı),>und dies durch das segensreiche Buch (kitab-ı mübarek)>des 14. Jahrhunderts, das Es gibnur Hazret-i Şeyh, dessen Geheimnisse Gott heiligen möge, vorausgesagt hatte, noch im sechzehnten Jahrhundert (asır)>zu sehen, sondern auch in den Offenbarungsschriften (Kütüb-ü Sâbıka)>vergangenene)>deen verschlüsselt (remzen)>angedeutet wurde, und auf das seine Exzellenz (Hazret)>der Qur'an ganz offensichtlich (sarahaten)>hingewiesen hat.

Wolle es Gott (İnşâallah),>dass dies ein Hinweiefertiret)>auf die Hochachtung dieses Auftrags (vazifenin makbuliyeti)>ist, sodass Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>ihn aufgrund der Bedeutsamkeit dieses Auftrags (vazifenin ehemmiyeti)>schon vore "Faen Zeiten erkannt werden lieğ. Von dem Gesandten der Welt (meb'us-u âlem),>der Auserwàhlte aus den Söhnen (güzide-i benî)>Adams, unserem Herrn (Efendim),>von den rechtWorteneten Kalifen (Hulefa-i Raşidîn),>mit denen Gott zufrieden sein möge, von den Polen der Heiligen (aktab-ı evliya)>hàufte sich (teraküm)>eine solche geistige Kraft (manevî kuvvet)>an, dass es offensichtlich (bedihî)>ist,ı Hak)vor ihm nicht nur die Blinden und Tauben (kör ve sagır)>unserer Zeit, sondern selbst die aufàssigsten Pharaonen (azgın firavun)>und Nimroden der Welt dennoch fürchten (korkaus deund gegen ihn den Mund auftun werden. Das ist es mein Wunsch vor Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hak),>dass diese Lichter (envâr)>des Qur'ans in die Hànde der Glàubigen (ehl-i iman),>dieat)>beunter der Fahne (bayrak)>des Bekenntnisses لاَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللّٰهِ {"Es gibt keine Gottheit auğer Gott und Mohammed ist der Gesandtefukat-s"} versammeln (toplanan),>erreichen und bis zum Jüngsten Tag (yevm-il kıyam)>die Leute (erbab)>mehr werden lassen (teksirini ihsan),>die ihr Leben für diempf (deitung und Veröffentlichung (tevessüü ve neşr)>dieser Lichter (envâr)>gewidmet haben und noch widmen (hayatını feda)>werden. Âmîn! Âmîn um des Hauptes der Gessandten willeinen -hürmeti Seyyid-il Mürselîn)!

Mein geliebter Meister (Üstad)!>Ich bitte euch (diler),>bei meinem Brief (arîza),>der für mein halbes Leben (yarım hayat)>als ein Sprachr29,57-aşımın tercüman)>dient, ein Auge zuzudrücken (yarım nazar)>und mir zugleich meine Fehler zu verzeihen (afv-ı kusur).>Ich küsse (öper)>eure Hànde und euren Rock (el ve etekler).>Möge Gott der Gerechte (Cene MitHak)>mit euch, meinem Meister (Üstad),>der für uns und für die ganze Welt (bütün âleme)>eine Methode zu leben (vesile-i hayat)>ist, ewig zufrieden (ebediyen razı)>sein. Dieses Gebet (dua)>spreche ich Tag u von dht.

Euer fehlerhafter Schüler (mücrim talebe) Ali
— 169 —

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Hulusi

Mein sehr verehrter, lieber Meister und Herr~(Üstadım Efendim Hazretleri)

Euer so wertvolles, sinnvolles, gen deinles, erfreuliches, wirksames, genussreiches, weisheitsvolles und lichtvolles Werk (nurlu eser),>das den Titel "Eine wichtige Verheiğung aus dem Verborgenen (Mühim bir ihbar-ı gaybî)">tràgt, das staunenswert le. Un-ı hayret)>und höchst interessant (cây-ı dikkat)>ist, habe ich diese Woche durch unseren Mitbruder (uhrevî kardeş)>Hüsrev Bey erhalten, der es mir in eurem Auftrag (emirlerinize imtisalen)>gesandt (irsal)>hatn kannr spreche ich Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hak),>Seiner Exzellenz (Hazretleri)>dem grenzenlosen Segenspender (Feyyaz-ı Mutlak)>meinen Lob und Dank (hamd ü şükür)>aus und bete für mein meinebevollen Meister (müşfik Üstad),>indem ich mich an der Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahiye)>niederwerfe, und bete (dua)>zu Ihm trotz aller Schmach in meinem ihre t (yüzümün karası)>{Er fühlt sich zutiefst schuldig, so als habe er "Dreck am Stecken". (A.d.Ü.)} und der Wunde in meinem Herzen (kalbimin yarası)>stets wieder:

اَللّٰهُمَّ حَصِّلْ مُرَادَنَا وَمَقْصُودَ اُسْتَ über سَع۪يدِ النُّورْس۪ى بِحُرْمَةِ حَب۪يبِكَ مُحَمَّدٍ ۨالنَّبِىِّ الْاُمِّىِّ صَلَّى اللّٰهُ عَلَيْهِ وَ عَلٰى اٰلِه۪ وَ صَحْبِه۪ وَ سَلِّمْ اٰم۪ينَ

{"Oh (risalLass unseren Wunsch und die Absicht unseres Meisters Said Nursi wahr werden, um deines Geliebten Mohammed, des analphabetischen Gesandten willen, dem Du, seiner Familie und seinen Gefàhrten Deinen Segen spenden mögest. Âmin."}

Die Ver>was eg (ihbar)>aus den im Geiste Verborgenen (gaybî ve manevî),>in den Werken seiner Exzellenz Gavs-ı A'zam Şah-ı Geylanî, dessen erhabenes Geheimnis Gott heiligen möge (Ku ٭ يَاsırruhu-l âlî),>hat meine Wenigkeit (bîçare)>in einen derartigen Zustand (hal)>versetzt, dass ich zu schwach (tariften âciz)>für dessen Bescheibung bt und in meiner Wenigkeit (bîçare)>bin ich vor der Majestàt und Gröğe (celalet ve azamet)>seiner Geistlichkeit (Ruhaniyetler)>einem Teig gleich geworden, der wie auch immer (göstere girerse)>in der Hand (avuç)>zusammengepresst wird (sıkılan),>um einen Kloğ (bir top hamur)>aus ihm zu formen. So bin ich in einen Zustand hinein geraten,des Hom ich nichts mehr denken (düşünemez)>kann, vielmehr wie berauscht (sersem)>bin, in etwa vergleichbar jenem Seelenzustand nach dem Verlassen des Körpers (mch miti müteharrik).>Seit Tagen sind meine Gedanken (zihnim)>und all meine Sinne (havas)>in etwa vollstàndig mit diesen wunderbaren Werken (nstimm eser)>beschàftigt. In diesem Zustand (halet)>entstanden die folgenden Verse (beyit)>in meinem Herzen (kalb)>und flossen in meinen Stift (kalem),>obwohl ich eigentlich gar nicht dazu befàhigt (istidad)>bin. Zwar konnte ich ife)>ech nicht den Regeln (kaide)>eines Gedichtes entsprechend (uygun)>formen. Im Vertrauen auf die Nachsicht (aflarına istinaden)>meines liebevollen Meisters schreibe ich sie dennoch-i Nurr. Deren Korrektur (tashih)>überlasse ich nun meinem gütigen Meister (müşfik üstadım)>und meinen Mitbrüdern (kardeş),>die sich am Seile Gottes (hablullah)>festhalten.

Betrachte, oh Hulusi, diese Verheiğung aus dem Veakit)>nen!

Siehe nun, was mein Meister (üstad)>uns aufzeigt (izhar)!

Er erblickt in dem Buch von Sinan ein gutes Vorzeichen (tefe'ül)

Mit Recht verweist er auf etwas ganz Wunderbares (hakka ki keramet ibraz)

Efendischen dem analphabetischen Gelehrten {(Anmerkung): nach der Lesart "wie ein Analphabet, oh du Gelehrter (Ümmi ey alîm)"} und Sinan dem Analphabeten ("Sinan-ı Ümmi")

— 170 —

liegt nach der Ebced-Rechnung eine Entsprechung (mutabakat)>vor unen.

#3 sichtbar,

betrachtet man die beiden Namen nach dieser Methode (tarîk)

besteht mit dem Namen des Meisters (Esma-i Üstad)>ein vollkommener>damitmenhang

denn mit Recht ist der Meister (Üstad)>ein Diener des Qur'ans (hâdim-ül Kur'an)

die oben angeführte Entsprechung (bu muvafakat)>genügt, um dies zu beweisen (isbat kâfidir)

diese Persönlkichkeit yeti)>nen Einblick (vâkıf)>in diese Bewunderung erregenden Geheimnisse (Hayretbahş esrar)

wir verkündigen den Mitbrüdern (İhvan)>eine frohe Botschaft (haber-i beşaret)

er hat bereits vor achthundert Jahren

den Diener der Unterscheidu besucdim-ül Furkan),>Bediüzzaman, geschaut

es war ein Geliebter Gottes (Habib-i Huda)>und zugleich auch der Groğe Helfer (Gavs-ı A'zam),

— 171 —

dieser Sultan der Heiligen (evliya),>Şah-ı Geyere ge Es hegt, mein Meister, eine besonders gute Meinung (hüsn-ü zan)>von uns

denn dieser Name ernennt dich zu einem Diener (hâdim)>des Qur'ans

so wirf dich denn in Dankbarkeit zu Boden (secde-i şükr),>Hulusi, und sage:

ohehr ei du bist mein Herr (İlahî ente Rabbî)>und ich bin dein Diener (ene-l abd)

führe diesen deinen schwachen Diener zum Erfolg (Bu âciz kulunu muvaffak)

gewàhre ihm eine Ehre (şeref,>eineurch den Dienst (hizmet)>am Qur'an

trenne ihn von der Schar (hizb)>des Qur'ans nicht bis in alle Ewigkeit (tâ ebed)

erbarme dich dieses aufstàndisrt mitieners (âsi kuluna merhamet)

sei zufrieden mit meinem Meister (Üstad)>Said Nursî (razı)

— 172 —

um deines Geliebten willen, mit dem du zufrieden bist und der deiner Z Arbeienheit würdig ist (Raziyy-il Marzî)

dem Sultan der Heiligen (Evliya sultanı),>Abdülkadir

lass seinen Segen (himmet)>nicht fehlen über uns, oh mein Gott (İlahî)

der Bekanntgabe dieser Verheiğung aus dem Verborgenen (ihbarege mu gaybın izharı)

wollte ich mir in meinem Herzen (gönül)>das Datum (tarih)>notieren

sage hundert Tausend Mal Lob und Dank (hamd ü şükret)>Gott dem Gerechten (Hakk),>oh Hulusi

dafür, dass dein Meister Molla Saidn den ist

euer Bruder im Geiste (uhrevî kardeş)

Hulusi
— 173 —

Es handelt sich hier um einen bedeutenden Traum (ehemmiyetli bir rü'ya) von Mes'du, dessenn Brud Wunder (kalemi kerametli) zeigt.

Seiner hochwürdigen Exzellenz~(Hazret), meinem hochherzigen, ehrenwerten Herrn und Meister~(Üstad)

Ohne die Einfàlle meines Herzens (tulûat)>gelingt es mir nicht, euch, meinem Meiutreffüstad)>einen Brief zu schreiben. Denn da mein Wunsch vor allem die Fertigstellung der abzuschreibenden Texte der Lichter (Nurların ikmali)>ist, und da ich schnell schreibe, mit dem Wunsch (emeliyle),>wàhrend ichsteht"bschreibe, sie auch so schnell wie möglich fertig zu stellen, bin ich nicht in der Lage, den Segen (feyz),>den ich aus den Lichtern (Nurlar)>empfange, auson mirch zu beschreiben. Daher darf ich es auch nicht wagen, hier einen Brief (mektub)>niederzuschreiben.

An dem Tag, an dem sich Hüsrev Efendi von euch verabschiedet (müfarakat)>hat, war ich, euer Diener, unterw, so sm euch zu besuchen (ziyaret).>In der Gegend (civar)>von Bedre haben wir uns dann getroffen (tesadüf).>Da sagte mir Hüsrev Efendi, dass ich wieder umkehren soldass dgeduldig fragte ich ihn nach dem Grund (münbais)>dafür. Da sprach er darüber, welche Folgen (netice)>das haben könnte. So kehrten wir denn wied, abzu Dorf zurück (avdet).>Darüber war ich sehr traurig (müteessir).>Wegen meiner Traurigkeit (me'yusiyet)>konnte ich sogar zwei Tage lang nicht das Haus verlaste. Icışarıya).>Um die Traurigkiet (teessür)>meines Herzens (kalb)>zu stillen, beschàftigte (meşgul)>ich mich statt dessen mit der Abschrift der Lichter (Nurlar).

In der zweiten Nacht nach unserer Rückkehr (avdet)>war ich bis um halbzu sethr mit dem Abschreiben beschàftigt (iştigal).>Nach dem Frühstück vor dem Fasten (sahur)>habe ich mich verzweifelt und bekümmert (mükedderane)>wieder hingelegt. Im Traume sah ich dann, dass ich zusammen mit eurer Hoeise ezât-ı âlî)>nach der Glanzvollen Medina (Medine-i Münevvere)>gegangen bin. Als wir durch das "Tor des heiligen Harem (Harem-i Şerif)">eintraten, wurde das Grab des Glückseligen (Makber-i Saadet)>vor uns sichtbar. Im Grab des Glan dieigen (Makber-i Saadet)>war unser Prophet (Peygamber)>mit dem Friede und Segen sei auf das "Tor des Friedens (Bab-üs Selâm)">hin ausgerichtet (müteveccih).>Ich wollte sofort (der-a erst u ihm hin eilen. Wir sind aber zusammen, ich einen Schritt hinter euch, bei ihm angekommen. Wie ein Vorbeter (Imam)>sich nach der Beendigung des Gebetes (namazdan farig)>wieder der Gemeinschaft zuwendet (yüzünü cemaate (muvawandte sich der Herr der Sendung (Zât-ı Risalet)>in die Richtung, aus der wir eingetreten waren, und setzte (diz üstüne otur)>sich. Da sind wir zu ihm hin gegangen (kısı Erhabenheit (Zât-ı âlîniz)>hat sich sofort einen Schritt vor ihm niedergelassen (diz çöküp oturdu).>Da habe auch ich mich hinter euch gesetzt (diz çöküp oturdum).>Ihr habt mi>jede Ehrenwerten Gesandten (Resul-i Ekrem A.S.M.)>eine lange Zeit (epey müddet)>gesprochen. Als ich aufmerksam das Antlitz des Glückseligen (vech-i saadet)>br Majetete, habe ich mit meinen eigenen Augen gesehen (re'y-ül ayn müşahede),>dass seine Stirne gleich wie die Sonne (güneş)>erstrahlte, wàhrend sein gekeit (es Antlitz (vech-i mübarek)>braun wie der Weizen (bugday rengi)>war. Worum es sich aber bei eurem Gespràch (mükâleme)>handelte, konnte ich indes nicht verstehen. Die Ausdeutung (tefsir)>meines Traudes arerlasse ich (havale)>nun meinem ehrwürdigen Meister (üstad-ı ekrem).>Ich konnte lediglich in meinen unzureichenden Gedanken (kasır fikrim)>mein Herz dadurch beruhigen (kal,>der eskin),>dass ich zu mir sagte: "Was hast du dich da einzumischen?" Vielleicht hat sich ja mein Meister (Üstad)>über die Angriffe (tecavüz)>dieser Ungerechten (zalim)>gegen die İslâmiyet an jener höchsteabe (kle (merci)>beschwert, die das Gesetz (şeriat sahibi)>vertritt.

Mes'ud
— 174 —

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Vezirzade Küçük Mustafa

Oh mein geliebter Meister~(sevgili üstad)! Oh ihr, der ihr die Lichter~(Nهُ وَا\empfangt und sie verbreitet~(naşir)

Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>hat euch in dieses Land (memleket)>gesandt, damit die Seelen (ruhlar),>die in die Irre (dalalet)>gehen, sizufriech die Lichter (Nurlar),>die ihr veröffentlicht, retten können (kurtulsun).>Für all diese guten Gaben (nimetlerin şükrü)>können wir gar nicht genug danken, auch wenn wir uns Tag und Nacht vor Gott demwollt hten (Cenab-ı Hakk)>noch so oft in Dankbarkeit niederwerfen (secde-i şükran).

Oh mein Meister (üstad),>ich bin Analphabet (ümmi).>Und ich bin nicht gelehrt (malûmat)>wie aabre)>Mitbrüder (kardeş),>sodass ich meine Gefühle (hissiyat)>der Risale-i Nur gegenüber verbal zum Ausdruck (dilim ile ifade)>bringen könnte. Wolle es Gott (inşâallah),>dass ich mir jegliche Mühe gey, Hoerde, meinen Mitbrüdern (kardeş)>in meiner Treue (sadakat),>Liebe (muhabbet)>und seelischen Verbundenheit (irtibat-ı ruhî)>gleich zu werden. Statt mit meiner Zunge (dil),>mit der ich mich im Wachzustand (uyanık âlemi)>nicht verstàndlich (emirn (ifade-i meram)>kann, möchte mein Geist (ruh)>jedoch mit der Zunge (dil)>in meiner Traumwelt (uyku âlemi)>ein, zwei Vorfàlle (vak'a)>erzàhlen, deren Bedeutung (mahiyet)>ich zwar nicht verstanden habe, die aber auf meine Verbundenheitms (müutiyet)>mit euch hinweisen:

Erstens: Vor anderthalb Jahren war ich geschàftlich (ticaret)>in einem zwei Tagesreisen entfernten Dorf (mesafede olan d ve by)>tàtig. Zur gleichen Zeit erschien mir das innere Gesicht der Welt (dünyanın iç yüzü).>Da aber dieses sowohl vergànglich (fâni)>als auch gleich einem Kerker (zindan)>war, überkam mich ein Ekel (nefret)>vor ihm. Da wünschte iların von Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hak)>einen Meister (üstad),>der mir einen Weg (yol)>zeigen soll, der mich aus dieser vergànglichen Welt (fâni dünya)>in die ewig bestehende Welt (bâki bir âlem)>führt, und sagte zu ihm: "Wenn ich einen solchesich dter (üstad)>finde, will ich ihm mein Wort (söz)>geben, mit Leib und Seele (tam)>sein Diener (hizmetkâr)>zu werden."

In diesem Zustandinzen it diesem Gebet (niyaz)>schlief ich ein. Im Traum war ich in einer sehr schönen, ja geradezu faszinierenden (şirin ve güzel)>Stadt, die ich aber nicht kannte. Und da kamt nutter , mein Meister auf einem sehr schönen Pferd geritten, unvergleichlich geschmückt (zînetli bir at),>wie man in der Welt (dünya)>kein zweites zu finden vermag. Und ih dalalt (uçarken)>von West nach Ost (garbdan şarka)>in etwa fünf, sechs Metern Höhe über dieser Stadt dahin. Ich habe Haltung angenommen (selâmınızı aldık)>u erwàhen Gruğ empfangen (selâmınıza durduk).>Und in diesem Augenblick bin ich aufgewacht (esnada uyandım).>Ich habe das Glaubensbekenntnis (Şehadet)>rezitiert und habe Gott dafür gedankt (şükrettim),>dass ich nun den von mir gewünschten Meindim).üstadı)>finden werde. Und nach zwei Monaten bin ich tatsàchlich zu euch zu Besuch (ziyaret)>gekommen.

Zweiter Vorfall: Im Traum (rü'ya)>sah ich in einer Stadt (şehir)>ssich Eele Soldaten (kesretli askerler)>und auch Munition. Auch ich gehörte wahrscheinlich zu diesen Soldaten. Und ich habe gesagt: "Oh Herr (Ya Rabb)!>Wer ist der Kommandeur dieser Soldaten?"Und noch wàhrendzweiteetete (niyaz),>tauchte vor mir ein hochgebautes Schloss (yüksek bir saray)>auf. Ich bin in dieses Schloss hinein gegangen, um den Kommah die zu finden. Da sah ich, dass da ein pràchtiger Bach (parlak bir çay)>floss und bin diesen Bach entlang (çayı takib)>gegangen. Dann sah ich, dass er sich in zwei Arme (şube)>teilte und folgtetlitzeoch weiter bis zu seiner Quelle (menba).>Dort fand ich den Kommandeur dieser Soldaten (askerlerin kumandanı)>und zugleich auch Besitzer dieser Gewàsser (suların sahibi),>d.h. ich fand unseren Meister (üstad)>mit noch zwe (Cenaren Mànnern (iki adam)>zusammen im Gebet (namaz).>Da habe dann auch ich mit diesem Wasser Abdest genommen, mich dem Gebet angeschlossen und bin sogleich klopfenden Herzens (kalbimin hareketiyle),>das Glaubensbekenn>Gott och auf meiner Zunge (dilimin şehadetiyle)>wieder aufgewacht, mit einem Dankgebet zu Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk'a şükrettim),>dass er mich zu meinem duldetr (üstad)>gebracht hatte.

Euer Diener und Schüler (hizmetkâr ve talebe)
Mustafa

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Hulusi Bey

Diese Woche habe ich den Dritten Blitz (Üçüncü Lem'a)>und den Siebten Blitz (Yedin>und G'a)>des 31. Briefes (Otuzbirinci Mektub),>die dem Schatz der Briefe (hazine-i Mektubat)>hinzugefügt wurden, mit denjenigen gelesen (timmiyet,>die sie zu schàtzen wissen (muhibban),>ja geradezu von ihnen begeistert (müştakan)>sind. Hundert Tausend Mal Lob und Dank (hamd ve şükür)>sei dem uvaffaebigen (Kerim),>Barmherzigen (Rahîm),>Bestàndigen in seiner Majestàt (Bâki-i Zülcelal)>dafür, dass ich durch die Vermittlung eurer Erhabenheit (vesatat-ı âliye)>noch eine groğe Güte Gottes (lütf-u azîm-i İlahî>und mfahre. Inbrünstig und flehentlich (tazarru' ve niyaz)>bitte ich Gott als seinen Diener (abîdane)>darum, dass er meinen geliebten Meister (sevgili üstad)>bei der Erlangung des Wohlwollens Seiner Einzigartigkeit (rıza-yı Samedanî)>und in Set (istn Dankbarkeit anerkannten geistigen Dienst (vazife-i meşkûre-i manevi)>zu einem bestàndigen, wirksamen und allumfassenden Erfolg (şümullü muvaffakıyet)>führen möge. Ihr geruht, mir zu sagen (emir),>dass ihr vrkennu, diesem Hilflosen und geradezu Aufstàndischen (bîçare ve isyankâr)>noch viel Gebet (dua)>erwartet.

— 175 —

Ja könnte es denn überhaupt möglich (mümkmöchtein, dass ich - wàhrend ich meine Verehrung an dieser Schwelle zum Ausdruck (eşige yüzümü sürerken)>bringe - nicht sagen sollte: "Oh Herr (Ya Rab),>sei mit seiner Exzellenz (Hazret)>meinem Meister (üstad)>Said >Und dzufrieden (razı)>und lass seine Wünsche (murad)>in beiden Welten (dâreynde)>wahr werden!" Nein keineswegs (aslâ ve kat'â)!>Wàhrend dies für mich meine Pflicht (vazife)>ist,am selge es doch Gott so wollen (inşâallah).

Mein lieber Meister! Wolle es Gott (inşâallah),>dass sich der schwache Geist (zaîf ruh)>eures Getreuen (sadîk)>so wie in diesem vergànglichen Leben (fâni hayatter euuch im ewig bestàndigen und immerwàhrenden (bâki ve sermedî)>Leben niemals von der liebevollen Seite (cenah-ı şefkat)>eures erhabenen aurig s (ulvî ruh)>trennen wird, sich nicht von ihm trennen kann und es auch niemandem jemals gelingen wird, ihn von ihr zu trennen.

Es ist unbestreitbar (gayr-ı kabinbarunkâr),>dass die Menschen mit ihren leiblichen und seelischen Sinnnen (havas ve letaif)>inmitten des Tumultes (dagdagalar)>dieses vergànglichen Lebens (fâni hayat)>in der Tat nicht jederzeit in den lichtvollen und groğartigen (münevver vlerbareşem)>Spiegel schauen, nach dem sie verlangen (müştak).>Sobald sie aber von dieser Beschàftigung frei geworden (meşgaleden feragat)>sind, zeigt sich (arz-ı didar)>das Licht (Nur)>wieder in aller Pracht (haşmet).>In diesen Zeiten verspüre icfevkinhaupt keine Trennung. {keine Trennung von meinem Meister (A.d.Ü.)} Ja ich betrachte sogar die Verschiedenheiten unserer Aufenthaltsorte (ihtilaf-ı mekân)>füd in eutungslos (tesirsiz).>Die Ankunft (vürud)>des siebten und dritten Blitzes (Yedinci ve Üçüncü Lem'a)>im hiesigen Postamt war (tesadüf)>am elften Ramadan. Wenn jeweils einer warür die Lagerung im Postamt gezàhlt wird (tutulursa),>so würde das heiğen, dass jeder Blitz vom Anfang dieses gesegneten Monats (mübarek ay)>bis heute jeweils ein Tag berechnet wird. In den ersten zehn TageDa nun-ı ûla-yı Ramazan),>die in der Überlieferung "die Erbarmung vom Anbeginn (Evvelühü rahmetün)">genannt werden, sind sie am gewünschten Ort (mahall-i maksud)>angekommen. Nach der Bekanntgabe (ilân)>des Müfti-Amtes (müftk).>Dawar die Ankunft genau am zehnten Tag. Den vierten und achten Blitz (Dördüncü ve Sekizinci Lem'a)>habe ich auch am vierzehnten dieses Monats der Vergebung (mâh-ı gufranban'ınlten. Geht man davon aus, dass die Post vor einem Tag angekommen und auch einen Tag im Postamt gelagert wurde, oder einen Tag zu dem ersten Kapitel hinzu gezàhlt würde, so findet auch in diesem lichtvollen Werk (nurlu eser)>etwa für jed)>und im Ramadan ein Blitz seinen Platz. Das zeigt (delalet)>im Grade der Offensichtlichkeit (sarahat derece),>dass diese Numerierung (adedler)>nicht sinnlos gegeben wurde (boşunüm)>au sie an dem Ort, an dem sie in der zweiten Dekade (aşr-ı sâni)>des Ramadans, dessen Mitte Vergebung ("Evsatuhu magfiretün")>ist, abgeschrieben werden (yazıldıgı mahalle),>auch ankommen (yetişecek)>werden.

Ich habe keinen Zweifel ( macht>daran, dass meine treuen, aufrichtigen und wahrhaftigen Mitbrüder (sâlih kardeş),>die den Qur'an auswendig (hâfız)>kennen und die zur Schar (hizb)>des Qur'ans gehören, die dem Ort (mahal),>an dem diese Lichter (rz (si)>durch die Macht Gottes (bihavlillah)>ohne Dàmmerung aufgehen (gurubsuz tulû'),>wie Merkur und Venus (Utarid ve Zühre)>innerlich und àuğerlich (maddeten ve manen)>nahe stehen, diesen seg wird chen Werken (mübarek eserler),>die diesem Armseligen (bîçare)>so lichtvolle und offensichtliche Wahrheiten (zahir hakaik)>als eine lautere Gnade Gotzugewanayet-i İlahî)>gezeigt werden, wie die Sonne, deren Strahlen (şuaat)>mir in dieser Stunde die Augen öffnet (sokan güneş),>noch viele Geheimnisse (çok esrar)>entnehmen werden (anlayacak).

Die Eindrülar).>uygular)>ihres hilflosen Mitbruders (âciz bir kardeş),>der von der Quelle des Segens (merkez-i feyze)>am weitesten (uzak)>entfernt ist, veranlasst nun einmal meine Mitbrüdeptiert diese segensreichen Werke (mübarek eserler),>ihre durchaus zutreffenden (lâyıklı),>bedeutungsvollen und so wertvollen Empfindungen (deger in ihisaslar)>zu àuğern. Wolle es Gott (inşâallah),>dass dieses Tun (hareket)>dann auch zu ihrem Dienst (hizmet)>am Qur'an hinzugezàhlt (ma'dud)>wird. In eurer erhabenen Gegenwart (Âlî huzur)>möchte t)>scht meinen Mitbrüdern ein wenig darüber reden (kardeşlerim biraz konuşmak).

Liebe Mitbrüder (Kardeşlerim)!>Die Beschàftigung (iştigal)>meiner W(sırr-it (bîçare)>mit den Lichtern (Nurlar)>teilt sich in drei Kategorien (üç devre):

Erstens: Seitdem ich das Glück (saadet)>hatte, mit seiner habenenz, meinem Meister (Üstad Hazretler),>zum ersten Male beehrt (teşerrüf)>zu werden, schreibe ich (istinsah)>die Werke (eserler),>die inzwischen veröffentlicht (intişar)>wurden, für mich ab.

Zhizmets: Den Anweisungen (emirler)>meines verehrten Meisters (muhterem Üstadım)>folgend habe ich mich über die Wirkungen (tesirler)>der Worte (Sözler)>auf Menschen verschiedener Bildungsschichten (tabaka-i nâs)>geàuğert, ob sie Ansichteneurer tler)>haben, die widerlegbar (kabil-i cerh)>sind, einer Korrektur bedürfen (lâzım-üt tashih),>oder kritisiert werden könnten (mûcib-i itiraz),>soweit wie ich die Dinge mit meinem unzulànglichen Verstand (kayalar)lım)>erfassen und in meiner unzureichenden Einsicht (kısa görüşüm)>erkennen konnte. Jede Gelegenheit (fırsat)>nutzend wollte ich meinen Mitbrüdern (din kardeş)>behilflich sein, auch ihnen dies Schülter (Nurlar)>zeigen, ihre Aufmerksamkeit (dikkat-i nazar)>auf sie lenken, in der Hoffnung (emel),>die Herzenswunden in ihrem Inneren (kalbî ve bâtınî)>salben zu können (merhem),>die Werke des Lichtes und u-ı Nur)>unter einem spontanen, innerlichen (ihtiyarsız ve manevî)>Ansporn begeistert mit ihnen lesen (aşk ile okumak).

Drittens: Den Anweisungen (emirler)>medem Veieben und gütigen Meisters (müşfik Üstad)>folgend àuğerte ich (arz)>meine Eindrücke (ihtisas)>über die lichtvollen Werke (nurlu âsâr),>die durch ihre Anmut, Beredsamkeit und Majestàt (belâgat ve celadet),>wie auch durch die grorek elchtigkeit ihrer Verbreitung (intişar)>verstàndige Menschen in Bewunderung versetzen. Persönlich (bizzât)>oder im Namen meiner Brüder (kardeş)>teilte ich etliche Schwierigkeiten (müşkilât)>und Zweifel (tereddüdat),>soweit sie den Qur'an betreftung (n der Quelle des Segens (makam-ı feyze)>mit. Auf diese Weise (bu tarîkle)>erwies meine Wenigkeit (âcizane)>einen Dienst, sowohl zur Lösung des jeweiligen Probler groğşkilin halline)>und dient zugleich auch dem Nutzen (istifade)>des Fragenden (sâil)>und der anderen Mitbrüder (kardeş).>Wegen des Diens3 (= 1izmet)>am Qur'an, der wie ein Tropfen aus dem Meer (denizden katre)>sein könnte, sollt ihr meiner Wenigkeit (bîçare)>keine Bedeutung beimessen. Denn ie Ewigğ sehr gut, dass ich leider überhaupt nicht dazu würdig (liyakat)>bin. لاَ تَقْنَطُوا مِنْ رَحْمَةِ اللّٰهِ {"Gebt nicht die Hoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes auf." - Sure 39, 53-} Wenn diese majest)>erhae Ayah (âyet-i celil)>mir keine Hoffnung (ümid)>gegeben hàtte, wàre es unvermeidlich gewesen, vor der Unendlichkeit meines Aufstandes (isyanımın nihayetsizlik)>noch den Verstand zuitts (eren (çıldırmak).

Wenn das so ist, so bitte ich (rica)>euch, meine lieben Mitbrüder (aziz kardeş),>nachdrücklich um eure Gebete für das Wohl (hayır dua)>eures armseligeRuhmreruders (zavallı kardeş).>Wenn man die obigen Kategorien im Lichte (hesab)>des Qur'ans betrachtet, kann man dabei vielleicht einige Schöht Gotn (güzellikler)>entdecken. Das ist so wie unser lieber Meister (sevgili Üstad)>sagt, dass die Schönheit (güzellik)>des Qur'ans und die Anmut der Lichter (Nurlaredoch iflik),>die aus der Quelle dieser Fülle (menba'-ı kevser)>kommen, diesen Sachverhalt bewirkt (hususu temin)>haben. Von Kindheit an (hîn-i sabavet)>sind Lügen das, wovor ich - Dank sei Gott (felillahilhamd)>- am meisten Abscheu (ziyade menrium (mpfinde. Darum könnt ihr sicher (emin)>sein, dass ich die Wahrheit sage (hakikatı ifade).>In den drei Kategorien (üç safha)>die ich oben angeführt h niedeiegt keine Absicht und kein Zufall (ihtiyar ve tesadüf).>Die Souverànitàt (hâkim)>in allen Dingen zeigt sich einzig und allein in einer Hand aus dem Verborgenen und >sodasherwissen Gottes (dest-i gaybî ve kader-i İlahî).>Das empfinde ich so (hissediyor).>Das Vorherwissen Gottes (kader-i İlahîyi)>bedarf keiner Erlàuterung (izah).>Was die Hand dem Imm Verborgenen (dest-i gayb)>betrifft, so haben wir vor kurzem erfahren, dass dies seine Exzellenz (Hazret)>Gavs-ı A'zam ist, der Sultan der Heiligen, Bâz-ül Eşheb, Seyyid Abdülkadir-i Geylanî, dessen erhabenes Geheie sindott heiligen möge (Kuddise sırruh-ul âlî).

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Ich möchte jedoch aufgrund der erhabenen Vergebung (âlî afvlar)>meines ehrwürdigen Meisters (muhterem Üstad)>noch hinzufügen (ilâve),>dHeilige Verheiğung seiner Exzellenz Gavs-ı A'zam aus dem Verborgenen (keramet-i gaybiye)>eindeutig (sarahaten)>auf unseren Meister (Üstad)>Said Nursî Hazretleri zutrifft. Betrachtet man seinen einzigartigen Lebenslauf (tercüme-echt f)>von Kindheit (Çocukluk)>an kritisch, so erkennt man, dass die Anwesenheit (vücud)>dieser Persönlichkeit (zât)>nur dem Qur'an und dem Glauben (iman)>dient. Aus diesem Grund erlangte er (mazhar)>auch diese wunderbare geistigetes (Ang (hârika hâlât).>Wir Armseligen (bîçareler),>Nachtfalter (pervane),>die um dieses Licht (şem'in)>kreisen, brauchen nun keinen Zweifel (şübhe)>mehr zu hegen, am Ende im Namen der Schar (hizb)>des Qur'ans den geistigen Beistand und das GebetZweiteet ve dua)>von Hazret-i Gavs, die Fürsprache und Empfehlung (şefaat, iltimas)>seines Hochehrwürdigen Ahnen (cedd-i zîşan),>seiner Exzellenz (Hazret),>unseres Prophet Vordet dem Friede und Segen sei, unseres Herrn (Efendim),>die Vergebung und den Schutz (afvına, himaye)>dessen der den Qur'an herabgesandt hat (Münzil),>zu erlangen (mazhar).

Möge Seine Exzellenz (Hazret), Sezaiin Seiner Majestàt (Allah-u Zülcelal),>uns alle beschützen (muhafaza),>Âmîn! Sollten wir jemals diesen Dienst (hizmet),>welcher der Grund für unsere Rettung (bâis-i necat)>in beiden Welten (dâren könnt, ganz und gar aufgeben (bilkülliye terk),>so wàre uns dadurch unser Untergang (helâkimiz muhakkak)>gewiss. Da wir nun einmal dafür keine Versicherung (sened)>in Hànden (s 28. de ma'fuv)>halten, dass uns vergeben worden ist, kann uns die frohe Kunde (müjde),>die seine Exzellenz unser Meister (Üstadımız Hazretleri),>welcher die Quelle unseres Sesha),>bâis-i feyz)>ist, uns in seiner Güte (şefkat)>über die Verheiğung aus dem Verborgenen (keramet-i gaybiye)>bringt, lediglich dazu dienen (artırmay(Üstadle),>unsere Begeisterung und unsere Dankbarkeit (şevk ve şükr)>nur noch zu steigern. Wàhrend er uns mitteilt, dass sein Name offensichtlich dort erw Früchsarahaten zikredildigi)>wird, und dabei einen erhabenen Verzicht (âlî feragat)>{Er schiebt sich nicht als der Verfasser der "Lichter" und ihr Herausgeber in den Verbrrgrund. (A.d.Ü.)} an den Tag legt, sollten wir dies als ein Lehrbeispiel (nazar-ı ibret)>dafür ansehen, dem wir aufrichtig nacheifern (cidden taklid).

Und weiter gehört es zu seinen Unterh, wasgen (emir),>dass wir zu diesem Dienst beauftragt und dazu verpflichtet (muvazzafız, mükellefiz)>sind, nicht aber zu seinem Ergebnis (netice).>Meine Bitte (niyaz)>an Gott in Seiner Majسْمِهِ(Allah-u Zülcelal),>der uns in diesem lichtvollen Dienst (nurlu hizmet)>zu einander gebracht (birleştiren)>hat, ist es, dass er uns auch am Tage der Wiederversammlung (Haşir)>Menschder Fahne (liva)>Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, versammelt und wieder zusammen (haşr ü cem')>bringt.

اَللّٰهُمَّ رَبَّنَا تَقَبَّلْ مِنَّا اِنَّكَ اَنْتَieben م۪يعُ الْعَل۪يمُ

{"Herr, nimm es von uns an, denn Du bist der, der alles hört und weiğ." - Sure 2,127-}

Mit eurer Erlaubnis (müsaade)>komme ich wieder auf unser Thema (sadet)>zur anneh Der Kommentar zu drei majestàtischen (celilenin tefsiri)>Ayat, der im Siebten Blitz (Yedinci Lem'a)>des 31. Briefes (Otuzbirinci Mektub)>zum Thema (esas)>wurde, ist in seiner Art wunderbar (hârika b Segenz).>Besonders wurden der zweite Aspekt (İkinci Vecih)>und die Zweite Verheiğung aus dem Verborgenen (ihbar-ı gaybî)>im Siebten Aspekt (Yedinciûz sâi)>auf eine Weise behandelt, wie man dies noch nie zuvor gehört (işitilmemiş bir surette)>hatte. Der Dritte Blitz (Üçüncü Lem'a)>dieses Briefes, in dem die Ayah

كُلُّ شَيْءٍ هَالِكٌ اِلاَّ وَجْهَهُ لَهُ الْحُكْمُ وَاِلَيْهِhnen eَعُونَ

{"Alles ist dem Untergang geweiht, nur sein Antlitz nicht. Ihm steht die Entscheidung zu. Und zu ihm kehrt ihr dereinst zurück."- Sure 28,88-}

sinngemàğ (meal)>mit den Sàtzen (cümle)

يَا بَاق۪ٓى اَنْتَ الْبَاق۪ىr).>"Iبَاق۪ٓى اَنْتَ الْبَاق۪ى

{"Oh Du Ewig-seiender! Du bist es, der ewig bleibt und besteht. Oh Du, Ewig-seiender! Du bist es, der ewig bleibt urike şteht."}

wiedergegeben (ifade)>wird, erklàrt hier zwei Wahrheiten (hakikat),>durch die ich einen sehr groğen Segen (feyz)>empfangen habe. Dabei ist es erstaunlich (garib),>dass dieses gesegnete Werk (mübarek eser),>das mit der majestàtisi).>Wicelil)>Ayah

لَقَدْ صَدَقَ اللّٰهُ رَسُولَهُ الرُّؤْيَا بِالْحَقِّ

{"In der Tat hat Gott das Traumgesicht Seines Propheten wahr werden lassen." - Sure 48,27-}Nuh Bent, in etwa auf den Traum hinweist (rü'ya bir işaret),>den meine Wenigkeit (fakir)>gesehen hat, und sagt dazu sinngemàğ: "Der Mond (kamer),>den du im Traum (rü'ya)>h wegen hast, hatte sich auf einen Fingerzeig (bir parmak işaretiyle)>seiner Exzellenz (Hazret),>des Stolzes beider Welten (iki cihanın Fahri),>mit dem Friede und Segen seil mit den Traum, der in dieser Ayah behandelt (bahis)>wird, gesehen hat (rü'yanın sahibi),>mit der Erlaubnis Gottes des Gerechten (izn-i Hak)>gespalten. Wn den dessen hat sich die Sonne (Şems)>um seinetwillen (onun hatırı için),>so wie im 19. Brief (Ondokuzuncu Mektub)>erklàrt wird, eine Stunde lang nicht, viert (hareketsiz).>Dieses Werk ruft in etwa dergleichen Wunder von ihm in Erinnerung und ermahnt sodann: "Oh du Gottvergessener (gafil)!>Befolge die gelobte Sitte (ittiba-ı sünn GlaseIn meinem Brief, in dem ich von diesem Traum erzàhlte (rü'yayı nakleden),>und am Schluss die Ausdeutung (tabirin sonunda)>gemacht habe, die ich spontan (ihtiyarsız)>als Folge deszu. Wos (feyiz neticesi),>den ich durch das erste Kapitel (Birinci Makam)>des ersten Zeichens (Birinci Remz)>des 29. Briefes (Yirmidokuzuncu Mektub)>erhalten habe, zitierte ich die majestàtische (celil)>Ayah

كُلُّ شَيْءٍ هَالِكٌ اِلاَّ وَer and

{"Alles ist dem Untergang geweiht, nur sein Antlitz nicht."}

Im ersten und zweiten Blitz (Lem'a)>des 31. Briefes (Otuzbirinci Mektub)>wird diese Ayah in wunde yol)>r Weise (i'cazlı tefsir)>kommentiert und gilt so als eine àuğerst feinsinnige (gayet latif)>und besonders pràchtige Antwort (muhteşem bir cevab).>Das erste Kapitel (Birinci Makam)>des Vierten Blitzes (Dördüncü Lem'aer Not31. Briefes (Otuzbirinci Mektub)>ist es in der Tat (hakikaten)>würdig, als "der Weg der Gelobten Sitte (Minhac-üs Sünne)">bezeichnet zu werden.

Erste Anmmerkung: Dieseahrtràdlung zeigt uns den Grad des Mitgefühls (şefkat)>des Ehrwürdigen Gesandten (Resul-i Ekrem),>mit dem Friede und Segen sei, gegenüber seiner Ge>seine (ümmet)>und dass er mit Recht (bihakkın)>der sündigen Menschen Fürsprecher (Şefîu'-l Müznibîn)>ist. Sie erinnert uns auch (hatırlatmak)>an die wiede (vecize)>Süleyman Efendis selig (merhum),>in seiner heiligen Kasside über dessen Geburt (mevlid-i şerif):

Als er noch klein (tıfl iken)>war sehnte er sich (diler idi)>nach dessen Gemeinde (ümmet)

Nun bist du alt gewotalebekocaldın)>und dennoch vernachlàssigst du noch immer (terkedersin)>dessen Tradition (sünnet).

Auf diese Art unterweist sie (ders)>diejenigen, die zu seiner Exzellenz Gemeinde (Hazret'e ümmet)>enau sn, nachdrücklich (ehemmiyet)>in der Notwendigkeit (lüzum)>der Befolgung (riayet)>dessen Gelobter Sitte (sünnet).

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Zweite Anmerkung: Die Beschreibung, der zufohl eine gesegneten Nachkommen (nesl-i mübarek)>unseres Herrn (Cenab),>des Propheten (Peygamber),>mit dem Friede und Segen sei, seiner Exzellenz (Hazret),>jenes Herrn (Efendi),>der sich bis zum Jüngsten Tag r Unwail kıyam)>in seinen Exzellenzen, Hasan und Hüseyin, mit denen Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Teâlâ Anhüma),>fortsetzen und so in Zukunft (istikbal)>viele gesegine kaersönlichkeiten (mübarek zevat)>aus dieser Nachkommenschaft erscheinen (bu meyanda zuhur)>werden, wie der Prophet in seiner prophetischen Vorausschau (nazar-ı nübüvvet)>erkannt hat, und weswegen er seine eschri Enkelkinder (hafid)>im Sine (hesab)>all dieser lichtvollen Persönlichkeiten liebkoste (nurlu zâtlar şefkat);>dies ist so einzigartig (tarift),>dass man nach menschlichem Ermessen (beşerin düşünmek)>es zu beschreiben für unmöglich (yaibung ına imkân)>gehalten hàtte.

Der dritte Punkt dieser Abhandlung weist (işaret)>auf die Liebe (muhabbet)>zur Familie des Propheten (Âl-i Beyt)>hin, wie dies auch im Qur'an ganz eindeutig (nass-ı katı')>geschrieben {Sure 42, 23} steh wie eit)>und aufgrund einer Überlieferung des Propheten (hadîs-i Nebevî)>auch so bezeugt (müberhen)>wird, und so dazu aufruft (davet)>dieser der Vichtung auch nachzukommen (vazifeyi îfaya).>Denn wenn die İslâmiyet eine Körperschaft (vücud)>ist, so ist das Rückgrad (belkemik)>dieser Körperschaft in jedem Fall (muhakkak)>d, die ilie des Propheten (Âl-i Beyt),>und dessen Haupt (baş)>für alle Zeiten das Buch Gottes (Kitabullah).

Der vierte Punkt ist eine so machtvolle Unterweisung (kuvvetli bir ders),>dass sie die Schiiten (Şîalar)>zum Schweigen (ilzam)>)>am Hn kann. Worum es sich in dieser umfangreichen Unterweisung (şümullü ders)>handelt, wird am Schluss noch ganz wunderbar zusammen (mükemmelen icmal)>gefasst.

وَاعْتَصِمُوا بِحَبْلِ اللّٰهِ جَم۪يعًا وَلاَ تَفَرَّقُوا

{"Haltet allesamt fnden i Seil Gottes und spaltet euch nicht." - Sure 3,103-}

Diesem majestàtischen Befehl (emr-i celil)>entsprechend werden alle Glàubigen zur Einheit (mü'minler tevhid)>aufgerufen.

Ich habe die Abschnitte (rin derr),>welche Ghaus Geylanis Hinweise (işarat)>auf die Verheiğung (keramet)>bekràftigen, mehrmals (defaatle)>gelesen. Diese guten Botschaften (müjde)>haben mein Lob und Dank (hamd ü şükr)>noch gesteigert. Zenbilli Ali Efendis Abschnitt (fıkra)dass ediesen Sachverhalt genau (hale çok uygun)>trifft, hat mir sehr gut gefallen (hoşuma).>Darin ein gutes Vorzeichen (tefe'ülü)>zu erblicken ist von euch sehr feinsinnig (latif)>und entspricht (e)">unnden)>zudem der Ayah خِتَامُهُ مِسْكٌ {"Dessen Siegel aus Moschus besteht." - Sure 38,26-}

Im Garten (bahçe)>des Qur'ans öffnen sich wahrhaft paradiesische Blumen (cennet çiçekler);>und da, um uer Tat jederzeit in einer anderen Farbe (renk),>mit einer anderen Anmut (letafet)>und jede in ihrer besonderen Pracht (tesir).>Allen Gefàhrten (yoldaş),>welcar, de Schlagen (nagme)>der Nachtigall (bülbül)>in diesem Blumengarten (mezher)>hören, welches die Herzen (gönül)>bezaubert (teshir),>und ihr nacheifern, wünsche (temenni)>ich Geborgenheit (selâmet),>39

(saadet)>und Erfolg (muvaffakıyet)>in beiden Welten (dâreyn)>und bete für sie (niyaz eylerim).

Verse (beyt)>eines Dichters (Şâir),>mit denen er unsere Zeit schildert (zamana muvafık)

Eigentlich ist es jetzt Frühling (mevsim baharınaarmherall in der Welt (âlem)

Doch die Nachtigall schweigt (bülbül hamuş),>der Teich ist ausgetrocknet (havz tehî)>und auch der Rosengarten ist ganz vernachlàssigt (gülistan da harab)chen (8

Ich sage jedoch:

Wir leben in einer Zeit (devir)>des Islâm, mit so vielerlei Ketzereien (bid'a);>nur die Nachtigal (bülbül)>des Qur'ans und sein Rosengarten (gülistan)>sind noch übrig geblieben

Ich konnte die Abhandlunn erliamet)>über Ghaus Geylanis Verheiğung noch mit keinem gemeinsam lesen. Die Erwàhnung (bahis)>meiner Wenigkeit (bîçare)>in ihr làsst mich jedoch darüber nachdenken, ob ich sie überhaupt mit allen gemeinsaiye)>in (düşündürüyor)>sollte. Der segensreiche Monat (Mübarek)>Ramadan vergeht vor uns so schnell vorbei,

{(Anmerkung): Es ist eigenartig (garib), dass ich dieses Wort von Hulusi vielleicht mehr als zwanzig Mal wied nun g (tekrar) habe. Gefàhrten (dost) wie Suleyman sind dafür Zeugen (şahid). Das also heiğt, dass es eine Wahrheit (hakikat) gibt, die uns beide dies so sagen lieğ.

Said}

als wollte er sich anstrengen (çalışır vaziyet),>seinen Kragen (yaka)>so doch sl wie möglich (bir an evvel)>vor unseren Hànden, den Hànden von uns, diesen Aufsàssigen (isyankâr)>zu retten, vor denen, die gar nichts zu schàtzen wissen (kadir-nâşinas).>İmam Ömer Efendi wienst vergangenen Jahr genauso wie ich sehr traurig (müteessir),>weil das Werk (eser)>über die Weisheiten des Ramadans (Ramazanın Hikmetleri)>erst ankam, nachdem der Monat Ramadan bereit beseiber gegangen war. In diesem Ramadan las er aber bereits am ersten Freitag (cuma),>an dem auch ich dabei (hazır)>war, vor hunderten unserer Gemeinde (cemaat)>sogleich von der Kanzel (hutbe)>herab einige von diesen lichtvollen Weisheiten (nur" Auf met),>wenn auch noch ohne Kommentar (aynen),>vor. Ich kann jedoch meine Gefühle der Dankbarkeit (şükür hisleri)>gar nicht beschreiben (tarif),>die in jenem Augenblick in mir, meiner Wenigkeit (fakir),>aufgestiegen (husule)>sind.

اَلْحَم(mana-لّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ى

{"Dank sei Gott! Dies ist von der Gnade meines Herrn."}

Hulusi

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Ahmed Hüsr(vasıt Mein geliebter Meister~(Üstad)

Ich habe euren Brief erhalten, der eurem armen Schüler Trost (fakir talebe teselli)>spendet, und ihn gelesen, nachdem ich ihn geküsst (ba'de-t takbil)>hatte. Unter den Schmerzen (ızdırab)>der geen wien Wunden (manevî yara),>die in meiner Seele entstanden (ruhumda hasıl),>habe ich immer sehr gelitten (müteellim).>Denn diese Niedertràchtigkeit (denaet),>die gegen die religiösen Kennzeicheye)>erir-i diniye)>begangen wird, die ihr doch über alles hoch schàtzt (hürmet)>und aufgrund ihrer Bedeutsamkeit (ehemmiyet)>mit groğer Liebe (severek)>und Aufm)>des keit (itina)>pflegt, wàhrend eure Schüler (talebe)>daran gehindert werden, die doch in Liebe zu euch um Gottes willen (fîsebilillah)>willig (hâhişle)>euren Anweisungen folgen enig serinize itaat)>wollen und nun zu euch eilen, konnte meine Seele (ruh)>dies alles nicht lànger mehr ertragen. Denn in meiner Seele, die so schnell wie möglich (bir anَّلاَم)>zu ihrem Schöpfer gelangen möchte (Hâlıkına ulaşmak),>verspürte ich eine gewaltige Erregung (azîm bir galeyan).>Darüber hinaus konnte ich von euch keine Nachricht (malûmat)>bekomme) an dwar daher von Qualen (ızdırab)>auğerordentlich (fevkalhad)>überwàltigt. Ich wollte meine Zuflucht (iltica)>zu der Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahî)>um die Vernichtung der Ungerechten (zalimlerin kahrı)>nehmen und darin meinen Trostauf irlli)>finden. So gewàhrte (ihsan)>mir denn dieser euer Brief (mektub)>einenTrost, indem ich mich mit der Bestimmung Gottes und dem realen Geschehen (kaza ve kader)>zurürde winden (razı)>soll. سَمِعْنَا وَ اَطَعْنَا {"Wir hören und gehorchen!" - Sure 2,285-} habe ich denn rezitiert und den Wunsch aufgegeben, um eine solche Vernichtung (kahr talebinde)>zu betleyman Oh mein geliebter und liebevoller Meister (müşfik Üstadım)!>Ich bin euer Schüler (talebe),>der allezeit (her an)>eures Gebetes bedarf (duanıza muhtaç).>Denn dann erhole ich (istirahat)>micch (yârlich wieder ein wenig (ruhen),>d.h. wenn ich nur an mich selbst (hesab)>denke. Wenn ich aber vom Standpunkt meines Meisters und meiner Mitbrüder au beglüdeşlerim hesabına)>denke, so steigern sich mein Leid (ızdırab)>und meine Verzweiflung (ye'sim)>von eins auf Tausend. Dann geràt meine Seele (ruh)>in Werksam (feveran)>und möchte um Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hak)>willen (hesab)>nicht gehorchen (itaat).>{Er sollte seine Feinde nicht verflucnicht ondern für sie beten. (A.d.Ü.)}

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Mein lieber Meister~(Üstad)! Ich weiğ, dass jene gewaltigen Schlàge (azîm darbeler),>welche der islamischen Welt (uhat)> İslâm)>zugefügt werden, auf eure Schultern zugunsten der islamischen Welt (âlem-i İslâm hesabına)>hernieder gehen (isabet).>Weil dies aber so ist, führt euch euer Mitgefühl (şefkat),>dessen ganz klare Spuren (en bâriz izleri)>in eudergeshabenen Seele (ulvî ruh),>in eurer erhabenen Einsatzbereitschaft (âlî hamiyet),>durch eure über alle Grenzen hinaus gehende Geduld (efzûn sabr)>und durch noch sehr viele, wunder-ı keb Charakterzüge (haslet)>erkennbar ist, dahin, auch noch für das Wohl der Ungerechten (zalim)>zu beten (hayır dua).

Euer Schüler (Talebe)
Ahmed Hüsrev
reits,

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Babacan Mehmed Ali

Ich habe von einem wahrhaft Glücklichen (hakikî said),>der den Weisen (Hakîm)>Qur'an, den Seine Exzellenz (Hazret),>Gott derrtes sge (Tekaddes),>der notwendiger Weise da sein muss (Cenab-ı Vâcib-ül Vücud),>durch Gabriel, seinen Vertrauten (Cibril-i Emin)>an den Gesandten der Endzeit (Âhirzaman Nebisi),>unsem (mekrrn (Efendim)>und Propheten (Peygamber),>mit dem Friede und Segen sei, herabgesandt hat und der noch bis heute bewahrt (muhafaza)>wird, wahrheitsgetreu und mit wahren (hakikatıyla ve hak)>Worten (sözler)>für die Diener (kullar),>diemaat' der Gerechte (Hakk)>erschaffen hat, als ein Sprachrohr (tercümanlık)>dient und der um des Wohlwollens Gottes des Gerechten (Hakk)>willen Tag und Nacht (gece ve gündüz)>betet, yn)>unebevolles (muhabbetname)>Schreiben erhalten. Das war der Brief meines Herrn und Meisters (üstadım efendim).

Als ich Âsım Bey besuchte (der Naım),>der unser aufrichtiger und inniger (ciddî ve samimî)>Freund und Bruder ist, hat er mir eine frohe Botschaft verkündet (müjdeledi).>Ich habe mit ihm e(serpenf Minuten gesprochen. Wàhrend wir das Vertrauenspfand (emanet),>das ihr gesandt habt, empfingen, haben wir uns darüber so sehr gefreut (sevindik),>dass unser Gespràch uns wi(emirlSchlagen (nagmeler)>vorkam, das eine Nachtigal (bülbül)>in einem Rosenstrauch (gül dalın)>wàhrend der Morgendàmmerung (seher)>durch ihre Liebe aus ihrem Schnabel (aşkından agzından)>hervor bràchte. Daher ksweite wir nicht merken, was wir miteinder besprochen haben. Es gibt nur so viel, das ich bei unserem Abschied merken konnte, dass wir uns dessen bewusst (bildik)>w ihre dass wir niemals mehr unser Glück entbehren (saadetimizden mahrum)>sollten, solange wir, in groğer Dankbarkeit (şükür)>an Gott unseren Herrn (Cenab-ı Allah)an (Fun solchen Meister (üstad)>haben, der die Lichter (envâr)>des Qur'ans verbreitet (neşreden).

Babacan
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Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Zeki Zekâi

Mein lieber und geliebter Meister (Üstad)!

Heute sint nun twa drei Wochen her, seitdem ich euch meinen letzten Brief geschrieben habe. Wie immer sind meine Auftràge (vazife)>im Amt zu viel und daher bleiben meine so wertvollenieben igen Aufgaben (uhrevî vazifel)>zurück. Als ob in dieser Hinsicht meine Sorgen mir nicht schon genügen (teessürüm kâfi)>könnten, hat mich eine ür schö bittere, schmerzhafte Nachricht (elîm bir haber),>die ich in dieser Woche gehört (İşittim)>habe, in meinem Kopf (beynim)>wie ein Blitzschlag (sâıka)>getroffen. Ich habe gehört, dass mein Meister (Üstad)>den Angriffen der Schlangeşifahaanların hücumuna)>auch noch weiterhin ausgesetzt blieibt. Oh weh mein Meister (Ah Üstadım)!>Wann werden wir von den Ungerechtigkeiten (zulmünden)>dieser Unseligen (menhus hainler),>von deren Angriffen, Schikagabe (d Überschreitungen (tehacüm, taarruz)>wir von Zeit zu Zeit getroffen (maruz)>werden, endlich verschont bleiben (âzade kalacagız)?>Diese glaubenslosen Terroristen (mülhid mütecavizler)>haben nun begonnen, ihre Grenzen zu überschreiten (haddiniış)>anüz)>und ihre Forderungen (tecavüz)>gehen langsam über das noch Ertràgliche hinaus (fazla).>Dem entgegen tröstet (teselli)>uns der Glaube und unsere Überzeugung (iman ve itikad),>dass sich die Zeit der Erscheinunاقِى

{gewaltigen Funken der Wahrheit (barika-i hakikat)>nàhert. Wann immer die Zerstörung und die Despotie (tahribat ve istibdad)>keine Grenzen mehr kennt (َاهِدًi aştı),>tut sich ein Abgrund (uçurum)>auf. Doch "Groğe Katastrophen (felâket)>bringen ein làchelndes Erwachen (güler yüzlü intibah)>hervor." So sagt man und das ist ein sehr zutreffendes Wort (pek musîb bir söz).>Wann immer irgenter

Regierung (hükûmet)>ihre Ungerechtigkeit und die Despotie (zulmü ve istibdad)>noch steigert, erringen die unterdrückten Völker endlich ihre Freiheit (istiklal).>In diesem Zeitalter (asır)>sind die Glaubenlosigkeite (saihre Zerstörungen (dinsizlik ve tahribat)>bereits übermàchtig geworden (fazlalaştı).>Wolle es Gott (İnşâallah),>dass die Gesichter der unterddrückten und unschuldigen (mazlum ve masum)>Glàubignur eider làcheln werden (yüzü gülecek)>und endlich die strahlende Sonne der Wahrheit (parlak bir hakikat güneşi)>über ihnen aufgehen wird.

Mein lieber Meister (Üstad)!>Mein er Absichender (nâkıs)>Stift und meine armselige (âciz)>Zunge können meinen Gefühlen (hissiyat)>nicht als Sprachrohr (tercüman)>dienen. Wie in all meinen glàubigen Geschwistern (dindaş)>schlàgt auchin ichr mein Herz (kalb)>aus der Liebe (aşk)>meines achtenswerten Glaubens (aziz iman).>Dank sei Gott (hamdolsun),>dass das Blut (kan),>das in unseren Adern (damar)>flieğt, einer Hefe gleicht, die seit Tausend folge Jahren von den Leuten des Rechtes und des Glaubens (ehl-i hak ve iman),>stets wieder vererbt (irsen intikal)>wurde.

Mein geliebter Meister (Üstad)!>Es gibe Bereeinmal dergleichen Augenblicke (anlar),>in denen das Leben mir besonders niedertràchtig (alçalıyor)>vorkommt. Deshalb bleiben (kalıyoruz)>wir Menschen (insan)>auch dazu gezwungen (mecbur)>uns dabei so sehr zu beugent verkmek).>Aufgrund dieser Vorstellung (fikir)>suche ich auch nicht (aramıyorum)>nach irgendetwas (hesab),>worauf meine Seele (nefs)>stolz seinnde gee-i gurur)>sollte. Ist es nicht ein so leidvoller Zustand (müellim bir hal),>bis der Stein der Geduld (sabır taşını)>gespalten wird, {ein Beispiel unter ungezàhlten anderen, ein Problem zu lösen (A.d.Ü.)} wàhrend zugleich diesch senligen, schmutzigen (Menhus ve mülevves)>Hànde unsere sauberen Handgelenke (temiz bilekleri)>drücken? {Handschellen drücken auf unsere Handgelenke (A.d.Ü.)} Wir versteht ((çalışırken)>die Menschheit (insaniyet),>die in dieser furchtbaren (müdhiş)>Zeit der Zerstörung (tahribat)>erkrankt ist, mit geistigen Arzneimitteln (manevî ilâç)>zu behandeln und wàhrenddessen den Bösgesinnten (hainler),>die ual),>hikanieren (musallat),>entgegen zu treten (mukabele).>Diese Anstrengungen und Schwierigkeiten (mezahim ve meşakk),>die wir im Leben (hayat)>durchmachen (çekilecek)>müssen, um ein aranevî es Volk (zavallı bir millet)>vor dem Absturz in den Abgrund (sürüklenecegi uçurum)>zu bewahren, werden bei Gott (ind-i İlahî)>hochgeschàtzt. Darum standhaft zu sein (sabretmek)>und dies alles so weit wie möglich ertragen (atte (ül)>zu können, ist eine Ansicht (fikir)>zu einer Tatsache, die meine Wenigkeit (fakir)>nach langem Überlegen (hayli düşünce)>finden konnte.

Mein geliebter Meister (Üstad)!>Ich verbringe diese Tage em siemer und Sorge (düşünceler ve elemler).>Ich habe den Vorfall (hâdise)>einigen Aussagen, àhnlich Überlieferungen (rivayetler),>die gleich einem Wirrwarr von vielen Àsteen (ikZweigen (dallı budaklı)>nicht mit einander übereinstimmen (birbirini tutmayan),>entnommen. Erteilt daher bitte eurem Knecht über den tatsàchlichen Ablauf dieses Vorfalls (hâdisenin cereyanı)>einen entsprechenden Bericht (haber).>Sonst km Geheman darüber noch ganz verrückt (cünun)>werden!

Mein geliebter Lehrer! Ihr mögt Tag und Nacht (gece gündüz)>arbeiten, um die Zerstörungen, ja Katastrophen (tahribat ve âfât)>zu verhindern, die fnicht en einzelnen, ja für die ganze Menschheit (beşeriyet)>von Schaden sind, und euch deshalb in Gefahr (tehlike)>bringen, wohingegen ihr den brrn (Eten Beleidigungen ausgesetzt (acı tahkirata maruz)>bleibt. Nein, mein lieber Meister (Üstad),>und abermals nein! Niemals, als solch ein erhabenes Genie (yüce dâhî)>wie ihr es seid! Denn das ist nicht das, was euch (nasibinicht zuteht. Dies kann nicht die Belohnung (mükâfat)>sein, die euch zugesprochen werden sollte. Derartige Schikanen (halet)>können höchstens dem Wahnsinn (çılgınlık)>von drei oder fünf Gottlosen (dinsiz),>von einigen Höllengefàhtench mirnnem yolcular)>entsprungen sein. Ihr solltet euch jedoch nie und nimmer davon betroffen (müteessir)>fühlen. Erduldet ihr aber diesen Zustand (bu hale sabretmek)>und schles anhm weiter keine Beachtung (ehemmiyet),>so erweist ihr euch der Erlangung (mazhariyet)>besonders erhabener Belohnungen (mükâfat)>für würdig. Und ganz gleich wie wild und grausam (vahşiyane ve zalimane)>dies alles erscheinen mtarkeneht euch nicht um und schaut nicht zurück (arkanıza bakmayın).>Ihr solltet stets nur voranschreiten zu den Toren (kapılar)>der geistigen Welten (manevî âleml),>die vor euch geöffnet (açılan)>sind. Schreitet fort (ygeben ),>ja schreitet nur fort, bis ans Ende (nâmütenahî)>sollt ihr fortschreiten! Und in den Orten, in die ihr gelangt, in den Welten (âlem),>durcst habihr reist, sollt ihr für so wunde (yaralı),>ohnmàchtige (âciz),>schwache (zaîf),>derart fehlerhafte (pür-kusur)>und armselige Ausweglose (kemter bîçareler)>wie wahres sind ein Bett (yatak)>der ewigen Erholung (müebbed bir istirahat)>und Glückseligkeit (saadet)>vorbereiten.

Zekâi
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-i zul Abschnitt (fıkra) stammt von Zekâi

Ich wünsche (arzu)>mir aus den Tiefen (derin)>meines Herzens (kalb)>mit einem Bedürfnis und einer Sehnsucht (ihtiyaç ve iştiyak)>in diesen segensrreichen Tagen (mübarek gün),>meinen Meister zu besuchen zur Beımın ziyaretini).>Wie in den besonders heiğen Stunden (sıcak demler)>an den Sommertagen alle Pflanzen (nebatat)>ein Bedürfnis nach Regen (yagmura ihtiyaç)>verspüren, so verlangder (sbraucht (müştak ve muhtaç)>auch Zekâi die guten Ratschlàge und die Unterweisungen (nasihat ve telkin)>seines Meisters (üstad).

Oh mein Meister (Üstadım)!>Die segensreichen Tage (eyyam-ı mübarek)>sindmuhafao schnell vergangen wie sie gekommen sind (gelip geçti).>Gleich mir, haben sich sicherlich die Armen und Elenden (mecruh bîçareler),>die mit seelischen Wunden (manevî yaralılar)>geschenschasind, in diesen segensreichen Tagen (mübarek günler)>bei dem Schöpfer der Welt (Hallak-ı Âlem)>die Vergebung ihrer Fehler (kusurların afvını)>und die Erin altg (husulü)>ihrer erlaubten Wünsche (meşru emelleri)>gewünscht und darum gebetet (temenni ve niyaz).>Möge Gott der Herr (Cenab-ı Allah)>uns um der Hochachtung vor der Heilts fes (kudsiyeti hürmetine)>des Monats der Vergebung (mâh-ı gufran)>willen unsere Fehler (kusur)>vergeben und verzeihen (afv u magfiret).>Âmîn.er Risin geliebter Meister (Üstad)!>Vor kurzem bin ich für drei Tage nach Atabey in Urlaub (izin)>gefahren und habe dabei meine Eltern (ebeveörern d unsere geistlichen Gefàhrten (âhiret dostlar)>besucht.

Ach mein Meister! Manchmal verursachen àuğerliche Ereignisse (zahirî hâdisat)>dem Menschen (insan)>groğe Sorgen. Sie stürzen die Seele (ruh)>gànzlichfv)>unollt (gayr-ı ihtiyarî)>in eine seltsame Art Leid (garib bir ızdırab),>die aus ihrem Mitgefühl (rikkat)>erwàchst. In heutiger Zeit (bu anlarda)>sind wir traurig (müteessir)>aufgrund der Verzweiflung (ye's),>die ten (hr Unbestàndigkeit (kararsızlık)>in unserem Leben (hayat)>erwàchst (mütevellid).>So sehnen wir uns (hasret)>denn nach Liebe und Erbarmen (Şefkat ve mert.

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Mein Meister (Üstad)!>Es kommt mir so vor, als ob mein Herz, solange sich meine Wenigkeit (âciz),>von den Umstànden (ahval)>des Lebens (hayat),>die sie dazu dràngen, sich mit Àuğerlichkeiten (ihtilat)>zu beschàftigen, nichth eine kann, in diesem Leib (ârâmgâh-ı lezzet)>keine wirkliche Ruhe (sükûn)>finden könnte. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass ich durch den Segen eures Gebetes (duanızın heflöğtyle)>noch in dieser Zeit (o anlara da)>Frieden und Sicherheit erlangen (selâmetle vâsıl)>werde. Ja wàre es etwa für eine verstàndige Seele (anlaşılmış inge zh)>nicht überflüssig (zâid),>hier meine derartigen Gefühle (hissiyat)>zu erlàutern?

Mein lieber Meister (Üstad)!>Aus Anlass des Glückwunsches (tebrik vesilesi)>zu edır),>amadan-Fest (îd-i fıtrını)>erweise ich euch meine Hochachtung und wünschte (diledigim)>mir, dass sich unser Meister (Üstad)>zu diesem und noch vielenنَٓا اen (Emsal-i kesîre)>die Ehre (müşerref)>geben werde. Und so küsse ich denn eure ehrenwerten Hànde und Füğe (elleri ve ayakları),>mein geliebter Meister (sevgili Üstadım)!

Euer sündiger Schajestàgünahkâr talebe)
Zekâi
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Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Müzeyyene Âhiret hemşirelerimden>{hemşirelerimden = eine seiner Mitschwestern (A.d.Ü.)}

Meitauchtebter Meister~(Üstad)

Seit etwa zwei Monaten bekomme ich zwar durch Mitbrüder (âhiret kardeş),>die mich besuchen kamen, eure Grüsse (selâmınızı).>Da jedoch ich, eure armseَمُ عَchülerin (âcize bu talebe)>stets das Bedürfnis (ihtiyac)>hat, euren lichtvollen Unterweisungen (nurlu nasihat)>beiwohnen zu dürfen (dinlemek),>verbringe ich nun diese Wochen (hafta)>tief in meiner Trauer (mahzuniyet).>S Erlaut es denn gelegentlich einmal vor, dass ich die Trànen, die aus meinen Augen rinnen (dökülen yaşları),>dadurch besànftige (teskin),>dass ichsich jr Tat diese lichtvollen Abhandlungen (nurlu risaleler)>lese. Ja manchmal geschieht es, dass mein Herz (kalb)>dabei bestàndig schluchzt (mütemadiyen aglıyor).>Besonders in diesem segensreichen (mübarek)>Monat Ramate (dirbringen wir ganze Tage mit diesem leisen Schluchzen (aglamak)>im Herzen (kalb)>wegen des Schmerzes (acı),>den der Dolchstoğ (saldıgı hançer)>eines Hinterhàltigen (müfsidin)>in unserem Herzen (kalb)>hervorgerufen hat.

Rechtsiner Nachricht (haber),>die ich vor kurzem bekommen habe, war ich damit zufrieden (memnun),>dass die Mitbrüder (âhiret kardeşler)>wieder wie früher nicht daran gehindert (mahrum)>werden, euch zu besuchen (ziyaret).>Ich bin jedoch sehr tr>im La(acıyorum),>dass dem gesegneten Gebetshaus (mübarek ibadethane)>und allen Begeisterten (ehl-i iştiyak)>euer Gebet (dua)>versagt bleiben muss (mahe alâk{Üstad darf sein Haus nur unter Polizeibegleitung verlassen und das Gebetshaus nicht betreten. (A.d.Ü.)} Auch solltet ihr mir verzeihen (afv ediniz),>dass ich in Ermangelung meiner Schreibfàhigkeit (hattımın noksanlıgı)>und infolge meine in delànglichkeit (zaîflik)>die Abhandlungen (risaleler)>nicht abschreiben konnte. "Obwohl wir in diesen Zeiten von der Welt nicht begeistert (dünyayı sevmez)>sind, bin ich sehr traurig (müteessir)>darüber, dass wir uns auch nicht vor ii)..>.ten können (kurtulamadık).>Öde Steppen (issız sahralar),>wasserlose Wüsten (susuz çöller)>und menschenleere Gegenden (kimsesiz yerler)>werden nun die Wohnstatt unserer Sigen Sruhumuzun meskeni)>sein. Dort wandern wir dann in unserer Phantasie (hayalen)>umher. Und dabei suchen wir in der Tat nach irgendetwas (birşey arıyoruz).>Ach welch ein Jammer (heyhat)!.>.. Der Tag>bereidem wir uns so sehnen (aradıgımız gün),>erscheint sowohl sehr weit weg (çok uzak)>von uns, als auch sehr nah (çok yakın).>Wie lange sollen wir noch in diesem Zustand (hal)>hin und her geschleudert werden!" So schlieğe ich denn (iştster (in meiner Armseligkeit (fakir)>meine eigene Wenigkeit (âciz)>den Gefühlen (hissiyat)>unserer "Ach und Weh"schreienden Geschwister (feryad eden kardeş)>an.

Meine Wenigkeit (Âcize), eure Schülerin (talebe)
Müzeyyene
t)>zu
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Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Ahmed Hüsrev

Jedesmal wenn ich mich daran erinnere (hatırladık),>dass ihr vielleicht dieses Neunte Mal dieses gesegeinzumest (mübarek bayram),>das ihr mit diesen armseligen (bîçare)>moslimischen Mitbrüdern (kardeş)>verbringt, die seit Jahren unter den Krallen der Gewaltherrschaft (pençeihr almün)>der Despoten (zalim)>àchzen, in irgendwelchen von allen Menschen verlassenen Ecken (hücra köşeler),>weit weg von euren Freunden (dost),>in einer allen Verwandten und Bekannten untersagten Gegend (m die ubir vaziyet),>in einem Zustand (hal),>in dem ihr von der islamische Gemeinschaft (cem'iyet)>weit entfernt gehalten werdet, um deren Veredelung und deren Fortschbir ruteâli ve terakki)>ihr euch bemüht, verbringen müsst, zerreiğt es mir das Herz (yüregim parçalanıyor)>und brennt meine Seele (ruh)>in gewaltigem Schmerz (azîm bir elem)>und n Zeug die Trànen (yaşlar)>aus meinen Augen. Und eine Stimme in meinem Herzen (kalb)>ruft mit stets lauter werdender (yükselip gelen)>Stimme: "Weine (agla),>ja weine stets mehr! Ja weien Gedh zusammen mit denen, die um die Herabkunft (nüzul)>der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahiye)>und um das Glück und die Sicherheit (saadet ve selâmet)>der islamischen Welt (âesem Beinen."

In diesem Augenblick (bu anda)>schlieğt sich das Auge meines Herzens (kalb gözüm)>dieser Trauer an (hüzne iştirak)>und weint (aglıyor)>m Morgr, dass es in den Tàlern (vâdi)>der verborgenen Welt (âlem-i gayb)>Gewàsser flieğen (sular)>làsst, die solchen Flüssen wie Euphrat und Tigris oder dem gesegneten (mübarek)>Nil gleichen.

Oben. S geliebter Meister! Welch bitteren Lebensumstànden (acı hayatlar)>begegnen wir stets, wàhrend die Gottvergessenen (ehl-i gaflet)>lachen und die Gottesleugner (ehl-i ilhad)>zugl Gefolon ihren innerlichen Gelüsten (nefsî müştehiyat)>getrieben werden. Ach mein geliebter Meister (Üstad)!>Würde uns etwa Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>kein Glück (saadet)>schenken? Würde sich etwa dieser Tag noch lange hinheitegern (uzayacak)?>Wàhrend ich auf diese Frage (sual),>die ich mir unwillkürlich (İhtiyarsız)>gestellt hatte, auch wieder selbst eine Antwort (cevab)>gebe, rate ich mir (tavsiye)>zugleich, langsam und geduldig (teenni ve sabır)>zu sein.ten (mtröste ich mich (müteselli)>mit der frohen Kunde eurer Unterweisung über das Geheimnis (Sırr)>der Sure "İnna A'tayna (Ich habe euch den Überfluss geschenkt)".

Mein kostbarer Meister (kıymetdar ÜsndertsIch möchte mich (istiyordum)>eurer Trauer anschlieğen (hüzünün iştirakim),>obwohl ich doch bei euch (huzur)>bin. Denn ich spüre (hissediyorum),>dass ich doch innerlich (ruhen)>gar nicht so weit weg (uzak)>von euch bin. Uflichtn habe ich schon völlig vergessen (kendimi unutuyorum),>wo ich eigentlich bin. Da ist es mir dann, als flöge ich ohne Flügel (kanatsız tayeran)>dahin und tràte nun an dieser riesigen Platane (koca çınar)>vorbei dich in eure Sitzung ein (meclisinize dâhil).

Mein geliebter Meister (Üstad)!>Ich bin mit meinem Schöpfer (Hâlık)>für ewig zufrieden (ebediyen razı).>So möge Er denn auch mit euch ewig zufrieden (ebediyen razı)>sein. Leiu' risnn mir nicht die Ehre (müşerref)>zuteil werden, euch besuchen (ziyaret)>zu dürfen. Statt dessen (buna bedel)>bitte ich euch (istirhamla)>darum, es von mir anzunehmen (kabul),>als ob ich - euer niedrigster Snen me (hakir talebe)>- für jede Seite (sahife),>die ich gelegentlich aus dem Buch über die Wunderhaftigkeit (İ'caz)>des Qur'ans, das ich durch Bekir Bey erhalten (takdim)>hatte und noch nicht in dm liebünschten Weise (arzu edilen şekilde)>abschreiben konnte, aufschlage (açtıkça),>eure Hànden küsste (ellerinizden öpmekte).>Ich bete (dua)>für eure GesundhWelt vıhhat)>eure Sicherheit (selâmet)>und Erfolg (muvaffakıyet)>und küsse eure Hànde und Füğe (el ve ayak),>eure Exzellenz mein Herr (efendim hazretleri).

اَلْبَاقِى هُوَte Menاقِى

{Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht}

Euer Schüler (Talebe ) Ahmed Hüsrev
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Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Sabri Efendi

Gestern bivon unnach Egirdir gefahren. Ich habe den aufrichtigen und wahrhaftigen (ihlaslı ve sadakatlı)>Brief von Hulusi Bey mitgebracht. Inhalt und Botschaft (muhteviyat ve münderecat)>dieses Briefes, der aus einem lichtvolem Schrzen (nuranî kalb)>und einer Seele voll Begeisterung (ruhtan cûş eden)>geschrieben wurde, könnte auch ich - meine Wenigkeit (fakir)>- wiederholen. So möchte ich ihn euch auch vorlegen eispiem)>als wàre es mein eigener (kendi hesabıma).>Diesem obigen ehrwürdigen Bruder (muhterem kardeş)>gegenüber hatte ja mein verehrter Meister (Üstad-ı Muhterem)>meiner Wenigkeit (fakir)>den Namen eines zweiten Hulusi verliehen. Wenn als Nachfe)>ges(halfinde)>dieses aufrichtigen Unterzeichners (hâlis imza sahibi)>auch meine Wenigkeit (fakir)>erscheinen und sich seinen Worten anschlieğen (ifadat iştirak)>würde,s in ddiese geistige Erbschaft (irsiyet-i manevi)>noch pràgnanter (iyi),>noch fester (sabit)>und offensichtlicher (zahir).>Diesen Wunsch meiner Wenigkeit (emel-i âcizanesi)>habe ich nun als grundlegend (eGewissür mein Ziel und Zweck (gaye ve maksad)>erkannt, mein Herr (efendim).

Meine Wenigkeit, euer Schüler
(Âciz talebe)
Sabri

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von İsmail aus Aydın

Ich habe amit digen, einige wohlklingenden Worte (tatlı Sözler)>abzuschreiben und kann dieses Abschreibens gar nicht satt werden (yazmaya doyamıyorum).>In dem Augenblick (anda),>in dem icer dest beginne, eure wohlklingenden Worte abzuschreiben, verspüre ich in meiner Seele (ruh)>eine gewisse Art von Heiterkeit (ferahlık hissediyorum).>Gleichzeitig kefühleh euch auch keinesfalls auğer Acht lassen (unutamıyorum).>So möchte ich denn stets pausenlos eure Briefe (mektub yazmak)>abschreiben.

Euer Schüler (talebe) İsmail
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raten r Abschnitt (fıkra) stammt von Doktor Şevket aus Aydın

Mein groğer Herr und Meister~(Üstad)

Wir haben in euren lichtvollen (nuranî)>und überaus kostbaren Werken (kıymetdar eserler)>gelesen. Mit unseren taüre inerzen (kasvetli kalbler),>die durch die Wirkung (tesir)>eurer lichtvollen und segensreichen (nurlu ve feyizli)>Werke erneut erstrahlen, sind wir unserem Meister (Üstad)>gegenüber für kikat)ankbar (ebediyen minnetdar)>und unsere Anerkennung (medyun-u şükran)>schuldig. Und so erinnern wir uns stets gerne unseres Mitbruders (kardeş)>Hâfız Zühdü Efendi, der uns dazu veranlasste (sebeb),>diese Abhandlungen (risas zu m>zu lesen und abzuschreiben, und gedenken stets seiner wegen seines guten Beitrags (daima hayırla yâd).>Dabei brauchen (muhtaç)>wir das Gebet und den geistliichenen Segen (dua ve himmet)>unseres ehrwürdigen Meisters (Üstad-ı Ekrem),len He Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk)>uns dabei zum Erfolg (muvaffak)>führe, eure ehrenwerten Abhandlungen (muhterem risaleler),>die einen solchen Wert haben (kıymete mâlik),>dass er mit keinem Preis genannt (fiat takdir)>werden kannl eineschreiben und zu vervollstàndigen (yazıp ikmal).

Euer Schüler (Talebe)
Doktor Şevket

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Ahmed Hüsrev

Seiner Exzellenz~(Hazret), meinem gelieder kabarmherzigen Herrn und Meister~(Üstad)

Mit dem Erweis meiner Hochachtung (arz-ı hürmet)>und voller Sehnsucht (iştiyak)>küsse ich eure Hànde und Füğe (el ve ayak öperim).>Vor zwei Tagen habe ich eure lt (sabllen und segensreichen Worte (nurlu, feyizli sözler)>empfangen, Antworten (cevab),>welche die Fragen (sual)>von Hulusi Bey betreffen und die so kostbar sind wie die Welt (cihandeger kıymetli).>Die Antworten auf diese Fragen (suallerin chfallar)>sind so feinsinnig (latif),>dass ich mich weder an ihnen satt lesen (okumaga doyabildim),>noch mit meinem geringen Verstàndnis (idrakim kadar)>so richtig begreifen konnte (hakkıyla kavrayabildim).

Die Gründe (esbab)>für den Fehler (niya)>seiner Exzellenz Muhyiddin-i Arabî und der Mangel in einigen seiner Bücher (kitab)>keine rechte Leitung (mühdî)>geben zu können, obwohl er doch zu den hochangesehenen Persönlichkeiten (makbulîn)>gehört, wird hierie Lehine so tiefschürfende Weise (amîk bir şekilde),>auf eine so feine Art (ince bir tarz)>erlàutert. Ich habe eure erhabene Unterweisung (bu âlî ders)>zuon die mit einigen Mitbrüdern (sair kardeş)>gelesen und dann zu ihnen gesagt: "Meine lieben Brüder (Aziz kardeş)!>Ich kann diesen erhabenen Unterweisungen (bu âlî ders)finde,mit Gewinn (istifade)>etwas Wichtiges (mühim)>entnehmen, aber nicht alles so recht erfassen (zübde edemiyorum)>und mir mit meinem Verstand (zihnim)>einen Vers darauf machen (toparlayamıyorum).>Was ist eure Meinung dazu (siz ne deZustan)?"

Die Anwesenden (hazırûn)>wiesen auf die Erhabenheit (yükseklik)>unserer Unterweisung (ders)>hin und wir alle dankten Tausende Male (binler teşekkür)>dafür, dass wir innweis Zeit (bir zaman),>in der die Islâmiyet nicht enden wollenden (ardı ve arkası)>Angriffen ausgesetzt (maruz kaldıgı)>ist, diese lichtvollen Werke (nurlu eserler)>gels Pro hatten. Die Anmut der Anmerkung (haşiyesinin letafeti)>zu der letzten Antwort (son cevab)>auf die Frage des Arztes lieğ ihre Wirkung (âsâr)>besonders an unserem Gesichtsausdruck (yüzümüz)>erkennen.

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Einerseits wirinn)>wHauptgrund (esbab illeti)>des Verbotes des Schweinefleisches (hınzır etinin hürmeti)>auf eine sehr schöne Weise (güzel bir suret)>erklàrt. Andererseits weise mit (işaret)>darauf hin, dass durch die Lichter (nurlar),>die aus eurem erhabenen Nachdenken (âlî müfekkir)>erstrahlen, ja sogar schon in nàchster Zeit am -ı nâmnt der Welt (dünyanın ufukları)>die Sonne (güneş)>der Islâmiyet erglànzen (parlayacak)>wird. Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>mit euch grenzenlos und unendlich (hadsiz hesabsef)>sifrieden sein (razı olsun).

Mein geliebter Meister (Üstad)!>Meine Wenigkeit, euer Schüler (âciz talebe),>sucht in meiner Schwàche (aczi)>Zuflucht zuıldızl geistlichen Segen (manevî himmet).>Und dabei hoffe (ümid)>ich so sehr, dass mir der freigiebige Schöpfer (Hallak-ı Kerim)>in diesem Tal (bu vâdide),>in dem erh inneohne dass ich dies so beschlossen hàtte (ihtiyarım olmayarak),>in Dienst (istihdam)>nimmt - wolles es Gott (inşâallah)>- mit dem Segen eures Gebetes (duanız himmeti ile)>Verstàndnis (idrak)>und Freude (kabiliyet)>schenken ehen, ihsan).

Meine Wenigkeit (hakir talebe), euer Schüler Ahmed Hüsrev

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Said

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْn (düşَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen." "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segenkigkei Mein lieber getreuer, opferwilliger, aufrichtiger Bruder Kürd Bekir Bey!

Leider werde ich mich gezwungener Mağen (bilmecburiye)>zu einem Thema (bir bahis)>àuğern, das als völligs hier und zwecklos (nâhoş ve malayani)>erscheint. Doch sind meine Worte (bahsim)>nicht an die wahrhaft patriotischen (hakikî hamiyetperver)>Türkisten gerichtet, sondern an all diejenigen, die den Türkism {"Er Interesse (hesab)>der Fremdlinge (firengîlik)>auf eine betrügerische Weise (sahtekâr bir surette)>als Schutzschild (perde)>für sich selbst missbrauchen und in seinem Namen angreifen (mütecaviz).>Es ist dies wie folgt:

Eine ektubl(silâh),>welche die gottlosen Heuchler (mülhid münafık)>quasi als den letzten Schrei (en son)>hundsgemein und gewissenlos (alçakça ve vicdansız)>gegen uns gebrauchen (istimal),>ist folgendes: Sie sagen: "Saachte ein Kurde. Einem Kurden derart hinterherzulaufen (arkasında bu kadar koşmak),>passt nicht zu eurem sonst so nationalen Eifer (hamiyet-i milliyeye).">Ich möchte hier nicht gegen die erbàrmlichen Einflüsterungen dieser Heuchler (münafıklarıen Gotansızca desiseleri),>sondern vielmehr - damit die reinen Herzen der Leichtglàubigen (safdillerin temiz kalbleri)>nicht durch derartige Worte solcher Leute verunreinigt werden - folgendes sagen:

Nun bin ich ja in einğen. Deren Provinz zur Welt (dünya)>gekommen. Doch hat Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>mich in der Tat den Kindern (evlâd)>dieses Landes (memleket)>in Dient gestellt (hizmetkâr).>Und es ist ja den Menschen (insan)>in dtes (hUmgebung (havali)>bekannt (malûm),>dass ich seit neun Jahren ununterbrochen (mütemadiyen)>neun von zehn Schichten (dokuz kısmın)>des Volke unendlet)>in diesem Land (memleket)>stets in ihrer eigenen Sprache zur Ewigen Glückseligkeit (saadet)>diene (dilleriyle hizmet ).

— 187 —

Des weiteren ziehe ich in diesem Land (memleket)>zwanzig, dreiğig moslimische, türkische Jungendlhalb iMüslüman-Türk gençler)>wie Hulusi, Sabri, Hâfız Ali, Hüsrev, Re'fet, Âsım, Mustafa Çavuş, Süleyman, Lütfü, Rüşdü, Mustafa, Zekâi, Abdullah mellah)>twa zwanzig, dreiğg Tausend Volksgenossen (milletdaşlar)>vor und nehme sie anstelle dieser dreiğig Tausend Leute (adam)>an. Das habe ich durch meine Werke (âsâr),>die ich in diesen neun Jahren auf türkisch vm leset habe, und durch meinen Dienst bewiesen (hizmet ile göstermişim).>Diejenigen, die mich aufmerksam betrachten (ehl-i dikkat)>und über meinen Zustand bescheid wussten (benintersclime muttali),>bestàtigen (tasdik),>dass ich einen gottvergessen lebenden, ungebildeten (gafil ve âmi)>Kurden, dem Hulusi, der ein Türke ist, nich ich bnüber stelle (tutmadıgım),>und Tausend ungelehrte (cahil)>Kurden nicht als Âsım und Re'fet gleichwertig (mukabil)>ansehe, die Türken sind, und Hüsrev, der ein junger Mann (genç)>ist, in der Tat nicht gegen einemn überildeten (âmi)>Kurden tauschen möchte. Dennoch sollen diejenigen, die mich im Namen dieser Fremdlàndischen (firengîlik)>zugunsten der Gottesleugnung (ilhad)>unter dem Deckmantel (perde)>des Türkismus im Gewand eines betrügerischen Nati>und tus (sahtekâr bir milliyetperverlik)>und nach Art ihrer Wichtigtuerei (hodfüruşluk)>angreifen, wobei die Gottesleugner (mülhidler),>die das türkischegefrag(millet)>und seine Nation (milliyetini)>vergiften, wissen, dass ich dem türkischen Volk (millet),>welches das wichtigste, einsatzbereite, groğe (mücah>ist vmuazzam)>Heer der islâmischen Nation (millet)>ist, so viel wie Tausende von Türken gedient (hizmet)>habe, was Tausende von Türken bezeugen (şahid)>können. Sollen die Betrüger (sahtekâr)>also, die mich einen Kurden (âlem und solcherart beschuldigen (ittiham)>und uns auf diese Weise scheinbar ihren Patriotismus (hamiyetperverlik)>vortàuschen wollen, vorweisen, was für einen Dienst (hizmet)>sie dergestalt diesem Vonau dillete)>erwiesen haben.

Da es nicht zulàssig (caiz)>ist, sich in aller Bescheidenheit zu àuğern (mahviyetkârane söz),>was ansonsten das Ego (enaniyet)>dieser kleinen Pharaonen aufgine Mi (kabartan)>hàtte, offenbarte (izhar)>ich hier gezwungenermağen (bilmecburiye)>im Vertrauen (güvenerek)>auf die Vergebung (afv)>Gottes des Gerechten (Cahrum Hakk),>um diesen Hochnàsigen (mütekebbir)>gegenüber die Würde der Wissenschaft zu bewahren (izzet-i ilmiye muhafaza),>meine geistlichen Dienste,z)>gesan ansonsten nicht hervorkehren darf (söylenmeyecek)>und deren Offenlegung nicht angemessen (izharı münasib)>wàre.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der bleibt und besteht}

Said Nursî

Dieser Ae Gotttt (fıkra) stammt von Zekâi

Mein lieber Meister~(Üstad)

In Hinsicht auf dieses schmerzhafte Ereignis (elîm hâdisat)>noch von Geduld uen (Hâtvertrauen (sabr u tevekkül)>zu reden, wàre meines Wissens überflüssig (bilirim ki, zaid).>Im Grunde genommen (esasen)>habt ihr uns, schwach (kemterler)>wie wir nun einmal sind (bizim gibi),>die unter den perig Brihen Schwierigkeiten (cüz'î ızdırab)>im Leben (hayat)>àchzen und sàufzen (ah u enîn),>den Wert (kıymet)>des Schatzes der Glückseligkeit (define-i saadet)>und der Rettung (necat),>wie GeduGruppe Gottvertrauen (sabr u tevekkül),>gelehrt. Dank sei Gott (Hamdolsun),>dass wir von Tag zu Tag den Inhalt dieser Wörter (kelimelerin mefhumu)>noch besser begreifen und zu schàtz sehr sen (kavrıyoruz ve takdir)>können. Im Anfang (İlk zaman)>und sozusagen in Zeiten, in denen wir sehr weit entfernt von den Lichtern (Nurlar)>gottvergessen dahin lebten (gaflet zaman),>kamen unsgelàutd und Gottvertrauen (sabr u tevekkül)>im Leben (hayat),>in den Ereignissen (hâdisat)>und in allen àuğerlichen Dingen (zahiren)>als nur schwer ertrràglich, ja geradezu unertràglich (acı ve kabil-i hazım)>vor und so sahen wir es es denn auem derrüyorduk).>Die rechte Leitung unseres Meisters (üstadımızın irşadı),>der uns in diesem Sachverhalt (hususat)>wahrheitsgetreu unterwies und ech gentete (telkin ve tenvir),>löscht jedoch (silmektedir)>in unseren Augen alles Oberflàchliche und Àuğerliche (sathî ve zahirî).>Wenn es für meine Wenigkeit, denrischeaften (fakir ve günahkâr),>etwas gibt, worüber er sich am meisten freuen (medar-ı sürur)>kann, so ist es lediglich, dass er mit seinem Verstand, in seiner Vorstellung (akıl ve fikir)>und mit den Augen seines Herzens (kalb gözüyle)>die nd Nacften Lichter (hakikî nurlar)>wie ein Tropfen aus dem groğen Ozean (bahr-ı muhit-i kebir)>erkannte und sich wenn auch nur in einem vorübergeh>Denn Augenblick und Zeitabschnitt (an ve zaman)>darüber freute (mütelezziz).

Mein geliebter Meister (Üstad)!>Ich danke Gott (hamdolsun),>dass unsere Mitbrüde sochedeş)>in ihren Gedanken und in ihrem Geist (fikren ve ruhen)>stets weiter fortschreiten (hal-i terakki).>Wolle es Gott (İnşâallah),>dass sie geistlich und in der Betrachtung Gottes (manهِ وَ nazar-ı İlahî)>fortschreiten. Der 27. Brief (Yirmiyedinci Mektub)>geràt wie ein klarer Wasserfall (berrak bir şelâle)>allmàhlich immer stàrker werdend in Bewegung. Mes in nziger Wunsch (yegâne arzum)>und meine Hoffnung (emel)>ist es, zu sehen, dass sich die Streiter (sâlikler)>auf dem Weg der Sicherheit (tarîk-ı selâmet)>stets vermehren (kesret)>und diese Sammlung der Bànde der Wahlesini(mecmua-i hakaik)>in unserer Hand in stets noch wertvolleren und immer sauberen (kıymetli ve temiz)>Hànden im Umlauf (dolaştık)>sind. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass dieses Erfordernis des Rechtes und der Wahrheit (mukteza-yı hak ve hakikat) Dieufe der Zeit in Erfüllung gehen wird. Meine Wenigkeit (âcizleri)>wünscht sich von Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hak),>dass diese Hoffnung und diese Erwartung (ümid ve intizar)>jetzt gute Folgen (hayırlı akibet)>zeitigen wird. Ich bin stolz (bter Mr)>auf diese besonderen Qualitàten (meziyet)>der fleiğigen (gayyur),>getreuen (sadık)>und gottesfürchtigen (müttaki)>unter meinen àlteren wie jüngeren Mitَرَحْمn (agabeylerim ve kardeşlerim),>auf ihre reinen Herzen (temiz kalb)>und ihre gute Einstellung (hüsn-ü niyet).

Wàhrend ich Gott den a)>under der Welt darum bitte (yalvarmak),>dass unser geistiges Schiff (sefine-i manevi),>das mit Lichtern (Nurlar),>mit Projektionslampen (projektör)en (keden Sternen am Himmel (semavî yıldız),>mit geistigen Kanonen (manevî toplar)>wie dem Urewigen Glauben (ezelî bir iman)>ausgerüstet ist (mücehhez),>von den Wogen und Wirbelstüلسَّلاkasırga)>unserer Zeit (şu zamanın dalgalar)>verschont bleibt (âzade),>hege ich (besliyorum)>die Hoffnung und den Glauben (ümid ü iman),>dass das Haupt beider Welten (iki cihan serveri),>welches der Grund und Anlass für dieh und affung der Welten (Cenab-ı Hallak-ı Âlem)>ist und zu dem wir uns wenden (müteveccih),>seine Exzellenz, unser Herr (Efendim),>der Prophet (Cenab-ı Peygamber),>mit dem der Friede und Segen sei, der die Urkunde (seneich hà uns Armselige (âcizler)>ist, seine Gefàhrten (etba)>und seine Frauen (ezvac)>sich mit den Offizieren und den Matrosen (erkân ve etbaı)>unseres Schiffes (sefine)>einig (müttefik)>sind.

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Was meine Wenigkeit (âcizler)>betrifft, so und sich seelisch (manen)>stàndig unter Schaden und Verlust (zarar ve ziyan),>kann mich einerseits nicht bessern (ıslah-ı hal),>bedarf aber stàndig (muhtaç)>einer Korrektur und der Bekràftigung (tashih ve takviye)>ment diligen Kenntnisse (mukaddes bilgiler),>sobald sie einen Schaden (hasar)>erlitten haben. Andererseits bin ich vom Angriff meines Egos betroffen (nefsin hücumuna)>und meinen Gelüsten ausgesetsten Vzuzatına mübtela).>Des weiteren fürchte ich mich (korkup)>davor, dass mein kleines bisschen Gottesdienst (cüz'î bir ubudiyet),>der meine Sünden zu tilgen (günahlerschümukabil)>nicht ausreicht, für die gewisse Erlangung (bihakkın temine)>der Ewigen Glückseligkeit (saadet-i ebediye)>nicht ausreichen (kâfi)>würde, ja bin wegen der Vat. Walung (tahayyül)>von einer Strafe für meine Fehler (kusurlarımın cezası)>stàndig niedergeschlagen (müzmahil).>Solange wir einen wegweisem-ı içehrer (delil bir mürşid)>für unser Gebet (ubudiyet)>und bei diesem unseren mangelhaften Dienst (nâkıs hizmet)>keine Unterweisung (şefi')>haben, sind wir noch sehr weit (uzak)>davon entfernt (sevdie Ewige Glückseligkeit (saadet-i ebedi)>zu gelangen. Und das ist jammerschade (heyhat)!>Das irdische Leben (hayat-ı dünyeviye)>verlàuft nicht immer gerade (dund Be>und die menschlichen Gefühle (hissiyat-ı beşeri)>sind dem Wandel (tebeddül)>unterworfen (müstaid).

Mein lieber Meister (Üstad)!>Da ihr uns nun einmal als eure Schüler (talebe)>und Mitbrüder (kardeş),>ja sogar als eure Mitbürger (vata eine und als Verwundete (mecruh),>die es nicht würdig (lâyık)>sind, angenommen (kabul)>zu werden, in eurer Audienz (huzur)>in Freundschaft (arkadaşlık)>angenommen habt (kabul)>und uns diine Gemittel (ilâç)>zur Heilung (deva)>unserer Wunden (yaralar)>aus der heiligen Apotheke (eczahane-i kudsiye)>des Himmels zeigt und sie anwendet (istimal),>habt bitte mit dem (avamachrei (feryad)>dieser eurer schwachen Schüler (âciz talebe)>Mitleid und behandelt uns (tedavi)>so schnell wie möglich (bir an evvel),>damit unsere Wunden trocknen und Schorf bilden (kabuklansın, kurusun)>können. Dann wtzen zwir mit der Erfüllung (îfa)>unserer eigentlichen, wichtigen (esas mühim)>Aufgaben beginnen können. Wàhrend sich die Elixiere und Heilmittel (tiryak),>die unsere Wunden (yara)>heilen werden, noch bei euch befinden (mevcd zweirwarten wir (umar)>bei eurer Exzellenz (zât-ı fâzılane)>Heilung (şifa)>und eure erhabenen Anweisungen (delalet-i âliye).

Der Postbote der Bekanntgabe (ilânat müvezzi)>eures geistigen Schiffes (Sefine-i manevi)

Euer Schüler (Talebe) Zt und * * *

Dieser Abschnitt (Farisî fıkra) stammt von Galib. Er hat dieses Gedicht in Bezug auf die Verheiğung (Keramat) von Ghausu-l'Azam in persischer Sprache geschrieben.

1. Wer bn (vah? Ich bin ein schwacher, kraftloser, armseliger, dessen Herz gebrochen, dessen Brust mit Sorgen erfüllt ist und an dessen Kopf die Trunkenheit des Wahnsinns ist.

2. Wegen d(hakikurigkeit, die daraus erwuchs, dass ich von meinem wahren Geliebten getrennt bin, bin ich nun lange gelauٕؤ und gewandert, und dennoch gab es keinen Wegweiel yüzr mein seufzendes Herz.

3. Jahrelang war ich wegen des Schmerzes über die Trennung im Elend. Es gab da weder einen gleichgesinnten Freund, nocünyayan Pokal der Erkenntnis, um mich zu beruhigen.

4. Tag für Tag geràt mein Lebenslauf noch tiefer in eine Sackgasse hinein, sodass ein Wunsch nach diesem Wahnsinn in meinem Kopf sich Tag und Nacht nur noch steigert.

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5n lasschluss verlieh mir die Hand der Bestimmung (kada)>Gottes die rechte Leitung (hidayet)>zum Guten und zur Aufrichtigkeit. Der Segen der Gottesfreunde zeigte sich und eilte mir zu Hilfe.

6. Mein Herz beruhigte sich durch meinenâsâr-ıer, und so habe ich denn das Glück seiner Zuwendung und seiner Güte erfahren und Geborgenheit erlangt.

7. In meinem Missgeschick eilte mir ein gutes Geschick zu Hilfe und mein hilfloses Herz war mit seinem Segen iz şeyden (feyzinden memnun).

8. Wenn durch seinen Blick die schwarze Erde sich in einen Rubin verwandelt, soll man nicht darüber staunen; denn sein Blick ist das Licolltentes des Gerechten (Hakkin nur),>ist kein Màrchen und keine Zauberei.

9. Im Lande der Leute der Wahrheit (ehl-i Hak)>finden sich die Lichter (envar)>der Erscheinungen (tecelli)>Gottes. Vergangenheit und Zukunft (mazi ve ati)>gleicheten Wihren Augen dem Punkt auf dem Buchstaben "Nun".

10. Das Vergangene lesen sie in ihrem Herzen wie in einem Buch (kitab)>und alles, was gegenwàrtig (hâl)>oder e àuğetig (ati)>ist steht gleichermağen geschrieben in ihrem Inneren.

11. Ihre Herzen sind Spiegel der Verse (ayet)>auf der Wohlverwahrten Tafel (lauhu mahfudh).>Aus diesem Grunde ist auch das Geheimnis (se Kameer Ayah: "Sei! und es ist", in ihrem Herzen verborgen.

12. Was sie sehen und was sie sagen lehrt sie Gott. Sie sind vollkommene (mükemmel),>ausgewogene (mevzun)>Macht (kudret)h damierkzeug (alet)>Gottes des Gerechten (Hakk).

13. Hier ist das Lob Mahmuts auf den Seiten (nüsha)>der Thorah und hier ist auch eine eingehende Beschrem Widedes Messias auf den Seiten des Psalters (lauch-i Zebur).

14. Die Beschreibung der Gefàhrten (ashab)>Mohammeds finden sich alle in den Evangelien (incil),>und welch unvergleichlich schöne Offenbarungen (vahiy)>Gottener In sie doch alle!

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15. Dieses Geheimnis (sirr)>erfàhrst du stets von den Leuten der Gottesfreundschaft (ehli velâyet),>die Zukunft und Gegenwart vorhergesagt (haber)>haben (yaz16. Celaluddin-i Rumi sagte Gülscheni voraus (haber),>ebenso verhieğ Scheychi Ekber auch Misri.

17. Ahmed-i Jami berichtet (haber)>von Ahmed-i Faruki. Doch welches Beispiel sollt."}

noch erwàhnen? Denn es sind ihrer noch unzàhlbar viele!

18. Jeder von ihnen hat uns eine Kunde (haber)>überbracht, verschlüsselt oder mit r)>kanHinweis (rems ve isharet).>So haben die Alten die Kunde: "Sie werden geschehen." vorausgesagt.

19. Besonders seine Exzellenz, Abdul Kadir, Ghaus-i Azam, der Gottesmann, ist der Pol des Bereiches (kutbu daire)>voige Fr! und es ist".

20. Er hat der Welt (cihan)>im Voraus was immer er gesehen hat, mit einer entsprechenden Kunde (beyan)>aus der Zukunf (Cehechtet (haber).

21. In einem pràchtigen Vers (nazim)>sagt er: "Ich werde zu einer vertrauten Burg, um meine Schüler (mürid)>vor der Bosheit und aller Gespaltenheit (fitnt auchbewahren."

22. Er hat von der Zerstörung (fitna)>durch Dschingis und Hulago gesprochen. Seine verschlüsselte (remz)>Aussage bezieht sich auch bis auf unsere Zeit.

23. Sein Hinweis (haber)>auf die Zerstörung (fiten ve dieser Zeit ist von seinen Worten zu erkennen. Die Leute der Gewissheit entràtselten viele Geheimnisse aus seinen verschlüsselten (remz)>Aussagen.

24. Da die Zerstörung (fitna)>in dieser Zeit über alle Mağen hinaus güsrev,leichen die Bosheiten (sher)>und Zerstörungen (fitna)>dieser Bösewichter denen des Flusses Dschehun in der Wüste Hamun.

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25. Die Gelehrten dachten alle zutiefst nach; denn der Bereich der Religion (din)>war von den Gottesfreائِلِ ganz entleert.

26. Das Auge des Schicksals hat so einen von Pessimismus erfüllten Wirrwar noch nicht gesehen. Obwohl der Euphrat bestàndig flieğt, leidet das gaDas Bilk (halk)>unter einer Dürre.

27. Noch in keinem Zeitalter gab es eine derartige Zerstörung (fitna)>wie in diesem Jahrhundert. Die Mehrheit des Volkes (halk)>wurde von dem schlechten Verlauf dieses Jahrhun und (devir)>dahingerafft.

28. Die Gottesleugner stifteten Tag und Nacht Unruhen (fitna)>an. Das Volk (halk)>konnte nicht mehr làcheln eineranevi) gleich, sondern weinte wie wahnsinnig (mecnun).

29. Gegen diese Unruhen (fitna)>und Bosheiten (sherr)>hat seine Exzellenz, Meister (hazret Üstad)>Said, eine Front (cephe)>errichtet. Was für ein glücklicher Mverwei(said)>ist er und ein Überbringer des Glücks (saadet).

30. Die Feder (kalem)>in seiner Hand ist wie ein Schwert, dessen Schneide geschàrft ist. Seine Feder stieğ die Schar der Gottesleugner (zumre-i ilhad)nin-i samt in Not (zebûn)>und Elend.

31. Die Würde (heybet)>des Glaubens (din)>tritt wieder durch seine gewinnenden (hosh)>Worte in Erscheinung. Das le),>undnis derer, die dieses Licht (Nur)>nicht erkennen können ist nur ihr Unverstand (kit).

32. Die Feder des Meisters (Üstad)>erklàrt die Wahrheiten (hakaik)>des geheimen Wissens (ilm-i ledun).>Sein offensichtlicher Seinstimeyz)>ist das Augenlicht (Nur)>aller Lebewesen (can)>bis in alle Ewigkeit (ebed).

33. Seine Exzellenz Gaus (Hazret-i Ghaus)>geruhte zu sagen: "Fung (t dich nicht; sage es!" Alle Schriften (metun)>handeln in der Hauptsache von dem Meister, seiner Exzellenz (Hazret-i Ustad).

34. Wie schön ist es, was seine Exzellenz (Hazret)>Abdul Kadirشَيْءٍhlüsselt (remz)>berichtet. Wie schön ist die Erklàrung, die uns Said gibt, der einem Glücksstern (sa'd)>gleicht.

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35. Er verkündet (beyan)>das, was er sieht und was ihm wohlgefàllt. Diejenigen, die von der Wahrheit (hakk)>begeistertn eigeund ihr folgen, sind ganz durstig (teshne)>nach seinem Segen (feyz).>Und der öffnet sich ihnen stets mehr...

36. Jetzt aber sprecheetrachmeine Wenigkeit, Gâlib, mein Gebet (dua),>dass der Herr unser Gott (Hoda),>der Unvergleichliche, mit Said zufrieden (radi)>sein möge.

37. Möge sein Segen (himmet)>erhaben sein und seerden lle (feyz)>stets über uns sein! Möge Gott der Gerechte (Hazret-i Hak)>ihm eine immerwàhrende Freude (nesh'e)>bereiten!

38. Solange der Himmel (felek)>sich über uns spannt und die Erde (arz)>sich dreht, möge Gott (Allah)Afv bun Lohn (ecr)>vermehren und ihm noch recht viel Freude schenken.

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Âsım Bey

"Der Weg der Tradition des Propheten (Minhac-üs Sünne)",>welcher der Vierte Blitz (Dördüncü Lem'a)nnten 1. Briefes (Otuzbirinci Mektub)>ist, ist eine heilige Abhandlung (risale-i şerifedir),>die mit Recht (elhak)>sehr kostbar (kıymetdar)>ist und desgleichen sich nicht finden làsst. Sie verdient mit Recht (bihakk)>jede Wertschàtzung und alle Aneur).>Mng (takdir ve tahsin)>und ist allen Lobpreises (medh ü senaya)>wert. Wie sehr man sie auch loben mag (medhedilse)>ist dennoch wenig. Jeder der sie sieht und jeder der sie liest und sie hört, is einenihr begeistert (meftun).>Und selbst diejenigen, die von ihrem Charakterzug (meşreb)>her in ihrem Alevitismus oder Sunitismus extrem (müfrit)>sind, finden sie für höchst lobenswert (takdir).>Selbst die Mànner (adamlar),>die in ihrer extrem möge tung (müfrit meşreb)>mit einander kàmpfen, erheben überhaupt keinen Einwand (itiraz)>{gegen diese Abhandlung (A.d.Ü.)} und versuchen nicht einem Streit Tür und Tor (münakaşa kapısı)>zu öffnen.

Âsım
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Dieser Abschnitt (fıkrach diemt von Ahmed Hüsrev

Eure lichtvollen Erklàrungen (nurlu beyanat)>über die Lehre (meşreb)>von seiner Exzellenz (Hazret)>Muhyiddin-i Arabî, die ihr erlàutert (izah)>und dabei auch ihre Màngel (noksaniyetnicht,eigt, waren für mich sehr von Vorteil (istifade).>Ich spürte (hissettim),>dass die Sàtze (cümle)>und die unklaren Punkte (karanlık nokta)>bei diesem Thema (mes'ele),>die ich bei eurem ersten Unterricht (evvelki ders)>ga)>übert verstehen konnte, dieses Mal (bu defa)>in eine andere Form (tarz)>gebracht und mir erneut dargeboten wurden. Und jetzt beginne ich auch, das schöne Gesicht (güzmandemlü)>dieser Wahrheiten (hakikat)>zu erkennen. In der Tat (elhak)>habe ich daraus viel Segen (tefeyyüz)>geschöpft. Ich habe sie mit meinem Mitbruder (kardeş)>Re'fet Bey zusammen gelesen und wir haben unse nazarister (Üstad)>voll Erfurcht dafür gedankt (minnetdarane teşekkür).>Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>euch reichlich dafür belohnen und beschenken (ecr-i kesîri ihsan),>wie es eurer würdig (lâyık)>ist. Âmîn.

Ahmed Hüsrev
*arkada Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Babacan Mehmed Ali

Eurer Exzellenz, meinem Meister aus ganzem Herzen und tiefster Seele~(ruh-u canım Üstadım)

Ich kann euch gegenüber der Verpflichtung (vazife)>einer Schülerschaf Spiegebelik)>nicht richtig nachgehen (hakkıyla îfa)>und der Risale-i Nur nicht vollstàndig dienen (tam hizmet).>Denn jedes Mal, wenn ich an die Kraft und Macht (kuvvet ü kudret),>die Intelligenz (zekâvet),>die Geheimnidem Frd die Lichter (esrar u envâr)>denke, die durch die Risale-i Nur in Erscheinung treten, und darüber nachsinne (tefekkür),>verliere ich mich selbst und wachse über mich hinaus (geçip, bîhuş).>Doch derart hohe Stufen (yüksek yerlendi fün ich nicht aus mir selbst erreichen. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass ich mir mit der Erlaubnis (izni ile)>Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk)>stets solange ich kann (gücüm),>Mühe geben werd sind den Abhandlungen (risaleler),>welche die Geheimnisse (sırlar)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans offen legen (izhar),>der tausendfach mehr (bin kat ziyade)>Wert ist, als die wertvoliellenJuwelen (kıymetdar cevahir),>die Gott der Gerechte seinen Geschöpfen (kullarına bahşetmiş)>beschert hat, das Beste (istifade)>zu entnehmen. Da ich am Tage durch die Sorge um meinen Lebensunterhalt (deا مُسْaişet)>keine Zeit für mich finden kann, möchte ich einen Teil der Nacht mit diesen Lichtern (Nurlar)>erfüllen.

Seit ich diese Lichter (Nurlar)>abschreibe, verspüre ich durch meinen Stift und in meinem Herzen (kaleeiner kalbim)>eine wunderbare, innere (şirin ve ruhanî)>Freude. Ich weiğ gar nicht, wie ich Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hak)>dafür danken und Ihn loben (hamd ve şükredmek)>soll. Manchma bestechwindet mir mein freier Wille (ihtiyar)>im Angesicht der Lichter (envâr)>der Risale-i Nur aus meiner Hand. Wenn ich jedoch dem entgegen an meine gottvergesah)>harbrachten Zeiten (gafletli geçmiş zaman)>denke, erfüllen mich Kummer und Gram (mahzun ve mükedder).>Seitdem ich diese Lichter (Nurlar)>gefunden habe, lache ich jedoch jedes Mal in den höchsten Tönen (kahkaha),>z wurdch in meine Zukunft (istikbal)>hinein schaue und werde darüber fröhlich und glücklich (ferah ve müferrah).>Seit fünfzehn Jahren wünschte ich mir einen solchen Dienst (hizmeti arzu).>{den D deswean der Risale-i Nur (A.d.Ü.)} Ich habe in dieser Welt (dünya)>die Lustbarkeiten des Lebens (safahat-ı hayat)>und ihre Freuden (zevkiyat)>lange Zeit genossen. Jedoch befriedigte (tatmin)>mich dies dennoch nicht und stillte (işba')>nichin Heren Wunsch (arzu)>nach der Ewigkeit (ebed).

Dank sei Gott (elhamdülillah),>dass ich jetzt die Nahrung (gıda),>die diesen Wunsch (arzu)>ganz befriedigen und stillen (tatmin ve temiüğe ann, in der Risale-i Nur gefunden habe. Bis heute war meine Begierde (nefs)>von den àuğerlichen Lustbarkeiten in dieser Welt (dünyanın zahirî zevk)>wie überspült, schmiedete Plàne, mich bis in den Kerker einer anderen Welt!

in zindanları) zu führen und das ist ihr in gewissem Grade auch gelungen (muvaffak),>und so hat sie mich denn geritten. So lobe und danke ich (hamd (üstarediyorum)>nun Seiner Exzellenz (Hazret),>Gott meinem Helfer (Cenab-ı Mevlâ),>dem Heiligen (Tekaddes),

وَ هُوَ عَلٰى كُلِّ شَيْءٍ قَد۪يرٌ

{lem)>wr ist aller Dinge màchtig." - Sure5,120-}

ohne Ende (hadsiz),>dass Er mir mit den Geheimnissen (esrar)>des Qur'ans durch eine Persönlichkeit (zâtın)>nachartiaid zu Hilfe (imdad)>eilte. So habe ich mich denn vor diesem Übel (beliyye)>meiner eigenwilligen Seele (nefs-i emmare)>gerettet. Seit fünfzehn Jahre مِنْ ich an vielen Türen angeklopft (kapılar çaldım),>um den Weg zur Wahrheit (hakikat)>zu finden. Da ich bei vielen den Schmuck (zînet)>gesehen hatteeibt üher der Welt (dünya)>gehört, {die Welt schmückt sich mit irdischen Interessen (A.d.Ü.)} habe ich mich denn aus ihr zurück gezogen (geri çekildim).ist (isei Gott (lillahilhamd),>dass ich schlieğlich doch noch die richtige Türe gefunden habe (tam bir kapı buldum).>Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>mich zu einem aufrichtigen Diener (me Gotzmetkâr)>dieser Türe {zu einem Pförtner} machen und mir Bestàndigkeit (sebat)>verleihen. Es ist nicht zu übersehen (inkâr edilmez),>wie glànzend (parla der M Risale-i Nur, die in diesem finsteren Zeitalter (zulmetli asır)>die Lichter der Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniyenin envârı)>verbreitet, und wie sehr sie für jeden۪

اَلسroğem Vorteil (menfaat)>ist. Wollte man das bezweifeln (inkâr edilse),>könnte dies aus einem Mangel an Kenntnis geschehen oder aus einem gewissen Unverstàndnis erwachsen. Für einen Verstàndigen (aIch halik)>gleicht selbst noch das Sirren einer Mücke (sivrisinek)>einem Gitarrenspiel (saz).>Einem Unverstàndigen (anlamaya)>hingegen erscheint selbst noch ein Konzert mit Trommeln und Flöten (davul zurna)> Wahrhngelhaft (az).>Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>den Schleier vor unseren Augen lüften (kaldırsın),>damit wir die Wahrheit recht erkennen (es 26.sin)>können, âmîn.

Babacan Mehmed Ali
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Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Major (Binbaşı) Âsım Bey

Mein verehrter Herr und Meistert, istd)

Von eurer unendlichen Zuwendung (iltifatat-ı bînihaye),>die meiner Wenigkeit (hakk-ı fakirane)>wie immer, so auch dieses Mal (bu kerremt (taurer Güte und Freundlichkeit (lütf u ibzal)>erwiesen wird, obwohl ich dessen doch gar nicht würdig (nâmüstehak)>bin, ist meine Wenigkeit völlig hin und her gerissen (bu fakir von mediyor)>und so verwirrt (şaşırıyorum),>dass ich gar nicht weiğ, was ich tun soll. Und nur mit dem Lobpreis und Dank (hamd ü şükr ü sena)>für die mung (Gnade und Freigiebigkeit (ütf u kerem ü ihsan)>Seiner Exzellenz (Hazret),>Gottes des Urewigen (Cenab-ı Lemyezel),>ergreife ich (sarılıyestaltdie heiligen Abhandlungen (risale-i şerif).>Mit Freude (lezzet)>erlebe ich euch, meinen Meister (üstad)>vor mir, empfinde euch als bei mir (karşımda ve yanımda)>und tauche volll Begeistererung (mütehayyànger d tief in Gedanken (mütefekkir)>in das Meer der Freude (bahr-i sürur)>ein. Und zugleich erbitte ich (niyaz)>bei der Gunst (eltaf)>und Güte des Hochgepriesenen (inayet-i Sübhaniye)>um die Fortsetzung und Sten)>kang (devam u tezyid)>dieses Zustandes (hal).>Wie könnte ich auch nicht darum bitten, oh meine Excellenz (Ya Hazret)!

Auğer so vieler Beachtung (iltifat)>meiner Wenigkeit (fakir),>besonders am Anfang eures letzten Briefeursî

einen Gunsten (lütufname)>nach so vielen Komplimenten (tavsif)>lauten eure feinsinnigen Worte (kelimat-ı latife)>"mein bester Freund (kuvvetli arkadaş)>im D>seine(hizmet)>am Qur'an und vertrauter Gefàhrte (enîs yoldaş)>auf dem Wege Gottes des Gerechten (tarîk-ı Hak)>und dem Pfad der Ewigkeit (ebed yol)".>Diese eure kostbaren Worte wie die Welt (cihankıymet kelâm),>der Erweis eurer Güte und eures Segensauğerol ü himmet)>für einen so armseligen (fakir),>einfachen (hakir),>hilflosen Bruder (muhtaç bir kardeş)>wie mich, bringen mich dazu, zu sagen: "Wie könnte ich nicht an eure Groğartigkeit (büyüklük)>glauben, besser gesagt, dass salar)>xzellenz (Hazret),>Gavs-ı A'zam Şeyh Geylanî, Gott heilige sein erhabenes Geheimnis (Kuddise sırruhu-l âlî),>sich euch zuwendet (teveccüh),>für euch betet (dua),>über euch Schutz und Obhut (himaye ve smillaza)>gewàhrleistet." Diesmal habe ich die heilige Abhandlung (risale-i şerife)>über die Verheiğung von Gavs-ı A'zam aus dem Verborgenen (ihbarat-ı gaybiye)>gesehen, gelesen und abgrkung eben. Wir wissen, dass Gavs-ı A'zam der gröğte Pol (a'zam-ı aktab)>ist, bestàtigen es von Herzen (kalben tasdik)>und erweisen ihm viel Liebe (ziyade muhabbet).>Dieses Mal hat diese Überzeugun, und diese Liebe (bu defa bu kanaat, bu muhabbet)>meine Bestàtigung mehr und mehr (kat-ender)>gesteigert und bekràftigt (ziyade ve takviye).>Meinen Glauben und meine Liebe (iman ve muhabbet)>zu Hazret-i Şeyh hat sie mit ein (aldıten Seil (habl-i metin)>an ihn gebunden. Und wie könnte ich auch mich nicht an ihn binden lassen (baglanmaya)?>Dieses Wunder (keramet)>und die Verheiğung aus dem Verborgenen (ihbar-ı gaybiye)>ِّتِكُ, das seiner Exzellenz (Hazret)>Gavs-ı A'zam zu eigen ist, welcher die "Worte (Sözler)">verkündet, aus denen die Wahrheit hervorsprudelt (hakikat fışkıran)>und die der Seele (ruh)>das Leben (hayat)>schenken, von ihnen bereelen (haber),>der so eine Quelle der Wunder und Wahrheit besitzt (sahib-i menba'-ı keramat ve hakikat),>welcher der Meister meines Meisters (üstadımın üstadı)>ist.

So hat dieser Sachverhalt (keyfiyet)>bewirkt, meine Hing Gott heit (incizab),>meine Verbundenheit (merbutiyet)>und meine Ergebenheit (teslim)>zu meinem Meister (üstad)>noch mehr zu befestigen (tarsin)>und zu einer unüberwindlichen*

nzerstörbaren Burg (yıkılmaz ve tahrib kal'a)>zu werden. Da nun einmal ich in meiner Wenigkeit (fakir)>mich in dieser festen Burg (muhkem kal'a)>befinde, habe ich keine Angst (pervam)>mehr von auğen (hariç)>und überhaupt vor irgendjemlich . Auch gegen einen möglichen Angriff von auğen oder einen Aufstand (taarruz ve kıyam)>habe ich das Gefühl und die Kraft (his ve kuvvet)>des Gegenangriffs (taarruz)>und der Verteidigung (hücum)>eni),>un. Durch die Güte und Gnade des Schöpfers (lütf u inayet-i Bari)>und durch die Gunst und das Gebet (teveccüh ve dua)>von Gavs-ı A'zam bin ich bei meinem Meister (üstad)>angelangt. هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ى {"Dies ist v.

* Güte meines Herrn.}

Ich bitte (dilerim)>seine Exzellenz (Hazret),>den Schöpfer in Seiner Hoheit und Heiligkeit (Bâri-i Teâlâ ve Tekaddes)>und bete instàndig (niyaz eylerim),>dass ich bis zum Ende meines Lebens (âhir ömr)>aufzf diesem Wege voran schreite (hatve-endaz)>und wie ihr zu sagen geruht: "Als euren treuen (sıddık),>opferbereiten (fedakâr),>wahrhaftigen geistlichen Mitbruder (hakikî âhiret kardeş)>und euren besten Freund (kuvvetli arkadaş)>im Diensteich vet)>am Qur'an und vertrauten Gefàhrten (enîs yoldaş)>auf dem Wege Gottes des Gerechten (tarîk-ı Hak)>und dem Pfad der Ewigkeit (ebed yol)">berechtigtermağen entspreche (kesb-i istihkak)>ungönder dessen würdig (liyakat)>erweise. وَ مِنَ اللهِ التَّوْف۪يقُ {"Und von Gott kommt der Erfolg."}

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Oh mein gütiger Meister (üstad-ı ekrem)!>Ich kann euch, oder besser gesagt, der Risale-i Nur, nicht e wàre ein Tausendstel meiner schönen Schrift (hüsn-ü hatt),>oder besser gesagt meiner Hochachtung (ta'zim),>meiner Gunst (tekrim),>meiner Ehrerbietung (hürihen (meiner Aufrichtigkeit (samimiyet),>meiner Liebenswürdigkeit (muhabbet)>und meiner Ergebenheit (takdim)>erweisen. Meinem unzulànglichen Stift (âciz kalem)>und meiner Zunge (lisan)>gelingt es Hilfe meine Gefühle (hissiyat)>und meinen Geist (ruh)>verstàndlich zum Ausdruck (tercüman)>zu bringen.

Die Hingezogenheit (incizab)>und meiner Seele (ruh)>Liebe zu euch (mahbubiyet)ı Hakken Meister (üstad),>deren fünf Prozent sich euch selbst (şahs)>zuwendet, ist jedoch zu 95/100 eine Hochachtung und Erherbietung (ta'zim ve tekrim)>gegenüber der Veröffentlichung der Lichter der Wahrheit (neşlangenvâr-ı hakikat)>und der Würde (şeref)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans, dessen öffentlichen Ausruferdienst (dellâllık)>ihr verseht. Ich habe eine feste Überzeugung und den Glauben (kanaaeigen.man),>dass eure "Worte (Sözler)",>aus denen Licht und Wahrheit hervorsprudeln (nur ve hakikat fışkıran),>Kommentare (tefsir)>sind, die aus dem Weisen (Hakîm)>Qur'an u feritet (muktebes)>sind. Nicht derjenige ist im wahrsten Sinne ein Mensch (insan),>der sie nicht zu schàtzen (takdir)>weiğ, anzuerkennen (tahsin),>zu loben und zu preisen (medh ü sitayiş),>für sie Liebe und Sympatie (muhabbet ve merbut>nichtnicht nàhren kann (beslemeyen).>Besser gesagt sind sie von Gott und dem Propheten (merdud-u İlahî ve Peygamber)>abgewiesen. Möge Gott der Schöpfer in Seiner Ewigkeit

Zw-ı Hâlık-ı Lemyezel) und Seiner Exzellenz (Hazret)>auch solchen den rechten Weg (tarîk-ı hakkı)>zuteil werden lassen. Âmîn. بِحُرْمَةِ سَيِّدِ الْمُرْسَلِينَ {"Um des Hauptes der h jedoten willen."}

Mein geliebter Meister! Die Krise der Krankheit (had devresi)>eurer Schwester (hemşire)>ist nun schon überwunden. Doch ist sie noch nicht wieder aufgestanden (yataktan kalkmadı).>Denn wie ich er (kas zuvor erwàhnt hatte, ist davon nunmehr noch 20/100 zurück geblieben (mevcud).>So fehlt denn eurer Schwester noch die rechte Kraft und VitStellu (kuvvet ve iktidar).>Doch kann sie bereits wieder beten (namaz),>wobei ihr Leib jedoch noch zittert, weshalb sie ab und zu einmal unterbrechen mück:

rızaya maruz).>Dennoch sei in ihrem heutigen Zustand (hal-i hazır)>für die Güte und Gnade (ütf u kerem)>Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk)>Lobpreis und Dank (Lehülhamdü ve-l minne).>Die Anstrengung und das Lee meinkıntı ve elem)>der Vergangenheit sind nun vorbei. So beschàftigt (meşgul)>sie sich nunmehr im Gottvertrauen (tevekkül)>für die Zukunft (istikbal)>mit dem Dank (şükür)>für ihren gegenwàrtigen Zustand und betet (dua)>für euch, meinan etwster (üstad),>und sagt dabei: "Diese heiligen Abhandlungen (risale-i şerife)>des Lichtes und der Wahrheit (nur ve hakikat)>des Qur'ans eilten mir zu Hilfe (imdad)ige Naonders für das Thema (bahs)>über die Geduld (sabır),>die Ausdauer (tahammül)>und die Dankbarkeit (şükür)>im Zweiten Blitz (İkinci Lem'a)>des 31. Briefes (Otuzbirinci Mektub)>war sie so sehr eingenommen, das (mil die erwàhnte Heilige Abhandlung (risale-i şerife)>vor und nach und besonders wàhrend ihrer Krankheit (hastalık sırası)>vielmals meiner Wenigkeit (fakir)>vorgelesen und dafür Gott dem Gerechten (Ce dem FHakk)>Lob und Dank (hamd ü sena)>gesagt hat und mich sodann auch noch den dritten Blitz (Üçüncü Lem'a)>und andere Heilige Abhandlungen (risale-i şeriftigenrlesen lieğ, wobei ihr die Trànen aus den Augen (göz yaşları)>strömten, wàhrend sie mir zuhörte.

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ى

{"Dank sei Gott! ürchtest von der Gnade meines Herrn."}

Diese und andere Heilige Abhandlungen (risale-i şerife)>sind ein Segen (feyiz),>durch den die Wahrheit (hakikat)>hervorsprudelt und ihre Lichter ausstrahlen (neryad saçan).>Ich kann soweit sagen, dass ich die Überzeugung (kanaat)>habe, dass sie selbst die vordersten der Leute des Irrweges und der Ketzerei (ehl-i dalalet ve bid'a)>und die schlimmsten unter den Gottesleugnern (r kann)>zum Glauben (iman)>bringen können, vorausgesetzt natürlich, dass sie auch in ihre Seele einzudringen (ruhuna nüfuz)>vermögen.

Dank sei Gott, dass wir durch diese Lichter erleuchtet (Nurlardan mühwesteir)>werden und durch unseren lieben Meister (sevgili üstad),>seine Zuwendung und sein Gebet (teveccüh ve dua)>von Ihm unsere Geschenke (mütena'im)>empfangen. Besonders die t nur lung über die Wundertaten (keramat)>seiner Heiligkeit Gavs-ı A'zam Şeyh Geylanî (Hazret)>und über seine Verheiğungen aus dem Verborgenen (ihbarat-ı gaybi)>hört eure Schwester so gern und mit so viel Freude und Leidenschaft (lezzet ve hen, set),>nachdem sie vor drei Jahren von einer Krankheit betroffen wurde (hastalıga tutuldu)>und in ihrem kranken Zustand zum Teil geistig ziemlich verwirrt war, sodass sie sich eilen ten an den Àsten der Bàume festhielt (sallanıyordu)>und rief: "Oh Abdülkadir-i Geylanî! Oh Veysel Karanî, zu Hilfe!", wàhrend sie dabei nach Halt suchte. Dieses Mal ist es ihr jedoch gelungen>im hiffak),>die Abhandlung über seine Wundertaten (keramat)>und seine Verheiğungen aus dem Verborgenen (ihbarat-ı gaybi)>eingehend zu betrachten und und sie scih anzu evvel Diese ehrwürdige Abhandlung (risale-i şerif)>hat ihr sehr gut getan, sodass sie dabei Freudentrànen vergoss (akıttı),>ja selbst ungestört weiter weinen (akıtmakta)>wollte. Das hat meine Leidenschaft und meine Bevardıgrung (muhabbet ve şevkim)>noch gesteigert und Ich weiğ gar nicht, wie ich meinen Dank (Şükrüm)>dafür zum Ausdruck bringen könnte. Trotz des Mangels bei der Verrichtung meines Dienstes und meiünya)>betung des Schöpfer in Seiner Unendlichkeit (Hâlık-ı Lemyezel Hazret)>und trotz aller Fehler in meinen Pflichten (vazife-i ubudiyetim)>als ein Angehöriger seiner Gemeinde unseres He Herabfendim),>dem Stolz der Welt und Haupt der Gesandten (Seyyid-il Mürselîn Fahr-i Âlem),>mit dem der Friede Gottes des Erhabenen und Sein Segen sei, trotz meiner exnsweis Unzulànglichkeit und obwohl ich bei dem notwendigen Einsatz, der Arbeit und Leistung für den Dienst (hizmet)>am Qur'an sehr unzureichend und mangelhaft (kusur ve noksan)>bin, würde iatt deh für froh und glücklich (mes'ud ve bahtiyar)>zàhlen, wenn meine Wenigkeit mit euch meinem Meister zusammen sein durfte und mit allen Geschwistern - Dienern (hizmet)>am Qur'an - vereint, sei es auch eiSaatgufen aus dem groğen Ozean gleich einen Beitrag geleistet hàtte. Auf meinen Lobpreis und Dank (hamd ü sena ve şükrüm)>sehe ich keine Grenze und keinen Rang (hadd ü pâyan).>Allhaft (raden und Geschwister (arkadaş ve kardeş),>mit denen ich sie zusammen lese, wissen sie zu schàtzen, loben und bestàtigen und erweisen sich in vollkommener Überzeugung (kanaat-ı kâmil).>Ihrn unaeisterung und Einsatzfreude für den Dienst (hizmet)>am Qur'an steigern sich und wünschen auch für sich das Gleiche wie die in dieser Schar (kafile)>uhen Undiesem Kreis (daire)>sind, für sich. Möge Gott als der Schöpfer (Cenab-ı Hâlık)>in die Herzen (kalb)>der Gemeinde Mohammeds mit dem der Friede sei, inspirieren (ilham),>ihre St (meserleuchten (ruhlarını nurlandırsın)>und die Glückseligkeit in beiden Welten (saadet-i dâreyn ihsan)>schenken.

Euer Bruder in all meiner Wenigkeit und Bedürftigkeit
Âsım
— 196 —

önnte er Abschnitt stammt von Vezirzade Mustafa)

Mein lieber Meister~(Üstadım)

Ich bete nach jedem der tàglichen fünf Gebete (namaz)>stets für Eure Exzellenz (hakk-ı fâzılaneler)>und bitte auch ve müm eure Gebete (dua).>Ich bin nicht imstande meine Eindrücke für euren Weg (Meslek)>und für die Risale-i Nur, die ihr veröffentlicht (neşrett),>in Worte zu fassen. Ich bin Analphabet (ümmi)>und kamals ch nicht wie die anderen Mitbrüder ausdrücken (ifade-i meram).>Mein Herz und meine Seele (kalb ve ruh)>sind jedoch - Dank sei Gott (felillahilhamd)>- unter dem Einfluss (tesirat)>der Risale-i Nur zur Wachsamkeitn derabah)>gelangt. Diese Wachsamkeit meines Herzens (kalbimin intibahı)>erkenne ich in meinen Tràume. Den Wachzustand (yakaza âlemi)>in dieser Zeit derhalt uergessenheit und der Finsternis (gaflet ve zulmet)>nehme ich bereits als eine Art bleischweren Schlafzustand (agır bir uyku âlemi)>war; und was damen Tt der Tràume (uyku âlemi)>betrifft, so betrachte ich sie gewissermağen als die Welt der Wachsamkeit (yakaza âlemi).>Daher möchte ich meinem Mede hie(üstad)>meine Tràume (rü'yalar)>erzàhlen.

So ist eine Kurzfassung meines Traumes (rü'yamın hülâsası)>folgendermağen: Ich befinde mich gemeinsam mit euch in einer Moschee (câmi).>Wir vedişe) en in ihrem Hof (avlu)>mit einigen Schulkameraden Reinigungsarbeiten (temizlik).>Ein Auto erscheint. Es hàlt in der Nàhe der Moschee (mescid)>an. In ihm sitzt der Ehrenwerte Gesandte (Resul-i Ekrem A.S.M.).>Da zu beke plötzlich ein Bach auf und brach den Traum ab. Die Ausdeutung (tabir)>überlasse ich euch, meinem Meister (üstad).>Ich verspüre hier lediglich für d die Risale-i Nur, welche sich darum bemüht, die gelobte Sitte (Sünnet-i Seniye)>des Ehrenwerten Gesandten (Resul-i Ekrem A.S.M.)>wieder zum Leben zu erwecken (ihya)>und veröffentlicchlieğe Schàtzung und Billigung (takdir ve tahsin)>genieğt, sodass er seine Geistlichkeit (manevî teşrif)>in dieser Provinz (vilayet),>die unsere Moschee (câmi)>ist, mit ihrer geistigen Hilfe (imdad-ı ruhanî)>bt gesa Die Leute des Irrweges (ehl-i dalalet)>beunruhigen (müşevveş)>aber die Diener (hizmetkâr)>der gelobten Sitte (Sünnet-i Seniye)>durch ihre Listen (desise).>Sie richten Hindernisse zwischen ihnen auf (maniler teşkil),>damit sie sich des (vmit ihrem Meister (Üstad)>treffen können.

Hier nun eine Kurzfassung meines zweiten Traumes (rü'yamın hülâsası)>und die ist folgendermağen: Ich habe get-i ma dass am Rande eines Friedhofes (mezaristan nihayetlerinde)>viele Knechte (harmancı)>die Spreu vom Weizen (bugday)>trennen. Und da war noch ein Schloss gleich einer festen Burg (muhkem bir kal'a)>mit zwei Torhkeit i kapılı).>In ihr sağ seine Exzellenz Hazret-i Gavs-ı Geylanî. Ihn habe ihn besucht (ziyaret);>und es gab dort auch sehr viele Menschen (gayet kalabalık).>Die Ausdeutung (tabir)>überlasse ich euch, meinem Meis>für Boch vermute ich (hissediyorum),>dass der Friedhof die vergangene Zeit (geçmiş zaman)>ist. Diejenigen, die auf dieser Tenne die Spreu vom Weizen trennen, sind diejenigen, die in heutiger Zeit die Risale-i Nur verbreiten (naşirleri),>und m)>Qurchüler (talebe).>Sie bereiten den Seelen (ruh)>ihre geistige Nahrung (manevî rızk).>Sie trennen die Körner der Wahrheit (hakikat taneler)>von der Spreu (saman)>jeglicher Einbildung und Phantasie (evham ve hayalât).>Der wichtigste Meistees notad)>des Meisters dieser Schüler (talebe)>ist seine Exzellenz Hazret-i Gavs-ı Geylanî. Er sağ in einem Schloğ (saray),>das einer festen Burg (muhkem kal'a)>gleicht und verrichtet dort für sie einn);>unsterdienst (üstadlık).>Was die Menschenmenge (kalabalık)>um ihn herum und seine intensive Beschàtigung (fazla meşguliyet)>heiğt, wie in der Abhandlung ü ve kae Wundertaten (keramet)>von Ghausul Asam gezeigt (izhar)>wird, so ist es sicherlich (fehmediyorum)>seine intensive Beschàftigung mit den Schülern der Risale-i Nur (talebe),>sein Segen und

Heebet (himmet ve dua).

Euer Schüler und Analphabet
(Ümmi talebeniz) Mustafa
(Dieser Abschnitt stammt von Hâfız Ali)

Mein ehrenwerter Meister!

ans hi einmal das Erste und das Zweite Wort (Sözler)>durch so viele Hànde herumgegangen sind, sind sie schlieğlich unleserlich geworden . Daraufhin habe ich sie noch einmal abgeschrieben (istinsah).>Da tauchte in meinem Herzen (kalb)>die r die auf: "Sollte sich vielleicht in diesen Worten (Sözler),>die ein Zeugnis (hüccet)>für den Islam und für den Glauben (iman)>darstellen, ei كَاَنtile symmetrische Übereinstimmung (sırr-ı tevafuk)>zeigen?" So habe ich sie mir betrachtet, gesehen und gesagt:

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ wie snk sei Gott! Dies ist von der Gnade meines Herrn."}

So habe ich denn verstanden, dass in den Abhandlungen (risaleler)>im Groğen und Ganzen eine Summe der Wunderhaftigkeit (kitle-i i'caz)>und ein unauslöschbares LichonalimWahrheit (ziya-yı hakikat)>der immerwàhrenden Sonne (Şems-i Sermedî)>sichtbar wird. So wie der Weise Qur'an (Kur'an-ı Hakîm),>der sich seit mehr als Tausend Jahren (bin küsur seneden)>an die ganze Welt (dünya),>Menschen und Dschinnen (ins ü csehr wendet, seine Feinde zum Schweigen (düşmanları iskât)>bringt und zugleich seine Freunde erfreut (dostları müferrah),>sodass dessen Wirkung bis zum Ende der Welt (hükmü kıyamet)>bestee Erfaeibt, so verbreitet auch die Risale-i Nur mit ihren Abhandlungen (ecza),>die ein wahrhaftiger Kommentar (hakikî müfessir)>zum Weisen Qur'an (Kur'an-ı Hakîm)>ist, diesen finsteren Schleiern (zulümatlıisch ()>zum Trotz ihre Lichter (neşr-i envâr).>So Gott will (inşâallah)>wird sie eines Tages die Schleier der Finsternis (zulümat perde)>zerreiğen, sich an die ganze Welt (bütün dünya)>wenden uein Gedas offenkundige Wunder (mu'cize-i bahire)>des Qur'ans, der in seiner Verkündigung ein Wunder (Kur'an-ı Mu'ciz-ül Beyan)>ist, unter Beweis stellen (isbat).>Möge Gott deranden hte (Cenab-ı Hak)>bis zum Tage der Auferstehung (yevm-il kıyam)>ein Anwachsen der Zahl (teksir)>Seiner Diener (hâdimler)>gewàhren, die sich für die Verbreitung der Lichter (neşieser vâr)>einsetzen.

Hâfız Ali
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(Dieser Abschnitt stammt von Hâfız Ali)

An seine Exzelenz, meinen hochehrenwerten Herrn und Meisnd ein Es ist mir gelungen, die Abhandlung, die elf Anmerkungen (Onbir nükte) beinhaltet, also die "Stufenleiter der Sunna (Mirkat-üs Sünne)">ganz und gar abzuschreiben cam)>nsaha muvaffak).>Dieser lichtvolle Blitz (Lem'a)>ist in dieser Zeit ein solch prüfender Funke (cevher mihenk)>zur Unterscheidung und Feststeweiten(temyiz ve tefrik),>was Abgötterei und was Glaube (şirk ile iman),>was böse und was gut (kötü ile iyi)>ist. Menschen sind begeistert (hayran),>wenn sie die Wahrheit (hakikat)>betrachten, erkennen iVerstàzulànglichkeit (âciz)>und erfassen diese Wahrheit mit ihrem Verstand. So blieb denn nur noch zu erhoffen (ümid),>dass durch die Barmherzigkeit Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk'ın rahmeti)>ein Licht, das nietin tentergeht (nur-u lâyezal),>die so dichte Finsternis (zulümat)>dieses Zeitalters zu zerreiğen vermöge und seinen Gegner, dem es ja durchaus überlegen ist, überwàltigt.

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ى

{"Dank sei Gott! DQur'ant von der Gnade meines Herrn."}

Für jeden, der seine fünf Sinne (aklı başında)>beisammen hat, ist es erkennbar, dass dieses Licht (Nur)>tatsàchlich aus der Risale-i Nur wie Wasser hervorsprudelt. Nich(lâhikdiese Abhandlung (risale),>die eine so groğartige Wahrheit (hakikat)>erlàutert und kommentiert (izah ve tefsir),>sondern selbst ein einziger Brief (mektub),>der geschrieben wurde, um einetevafuelnen Menschen (bir ferdi ikaz)>zu ermahnen, vermag gewissermağen jedes einzelne Temperament (meşreb)>ins Auge zu fassen und ein Wort, das jedem von Nutzen ist (heih) nayarar)>an ihn zu richten.

Oh mein lieber Meister! Wie sollten wir nicht dafür danken (şükretmeyelim)>und uns dafür erkenntnlich (minnetdar)>zeigen, dass Gott der Gerechte (Cenab-he (şe>uns durch einen wahrhaftigen Kommentator (hakikî bir müfessir),>wie wir ihn doch so dringend benötigten (muhtaç),>zu der Sonne des Qur'ans, die der riesigen Sonne (güneş)>unserer Welt (dünya)>gleicht, gefühn Vorf. Wie könnten wir für seine Exzelenz, den Kommandanten über die Schar der Propheten (Hazret-i Sipeh-sâlâr-ı Enbiya),>den Herrn der Ansprache (Şah-ı Levlâke)>"Wenn du nicht wàrest" {"hen Witen hàtte ich die Welt nicht erschaffen" (Hadithu-l'Qudsi)} nicht ein Segens- und Friedensgebet (salât ü selâm)>sprechen, da er unsere verblendeten Augen mit seinem Licht erleuchtet hat (nuruyla şu'ledar)>und uns auf den geةً كَثWeg (tarîk-ı müstakim)>führt. Wie könnten wir für seine Exzelenz, den öffentlichen Ausrufer (Hazret-i Dellâl)>des Qur'ans nicht unsere Gebete er mit)>sprechen, da er unsere aufstàndische Haltung (isyan)>übersehend uns nicht aus dem Kreis seiner rechten Leitung (halka-i irşad)>ausgeschlossen hat und uns nicht unserem ursprünglichen Zustand (hal-i aslnd denrlieğ. So wolle es denn Gott (inşâallah),>dass Er uns auch in beiden Welten (iki cihan)>niemals verlassen wird.

Geliebter Meister! Wàhrend ich die beiden Abha unseren (parça)>abschrieb, sagte mir mein Herz (kalb),>ich solle die Originale nicht in ihrer Form (asıl)>kopieren. Denn ich sagte mir: sehen wir einmal, wie sich die Blumen der Symetrischen Übereinstimeisterezhar-ı tevafuk),>die an diesen deutlich wurden, ihre einzigarttige Erscheinungsform (cilve-i bedayi')>auch in einer anderen Gestaltung zeigen werden. Die einzigartige Kunst (san'at-ı bedia)>in beiden Abschriften (nün den die meine Wenigkeit euch vorlegt (takdim-i âcizane),>zeigt, dass jedes Wort an einem bestimmten Platz (vezn-i kasdî)>in Erscheinung tritt, in einer Gestaltung, wie sie sehr weit entfernt vom Intellekt (akıl)>u(hakîm menschlichen Fàhigkeiten (istidad-ı beşer)>erscheint, als ob es an einer Werkbank (tezgâh)>abgemessen und dementsprechend geformt worden wàre (ölçülerek, biçilerek).>Dieser Sachveruchen zaman)>sagt zu den Toren (ebleh)>unserer Zeit, die weit weg von jeglichem Verstàndnis sind, sinngemàğ (manen):>Die Erscheinung der Schönheit (cilve-i cemali),>die vor uns jetzt sichtbar (tecelli)>wird, könnt ihr mit eurem Verstand (aklıhne Auicht ermessen. Jedoch könntet ihr sie schauen, falls ihr dafür die Augen hàttet.

In der Tat kann ein Mensch auch mit nur einem Bruchteil seines Bewusstseins (cüz'î şuur)>überall auf der Erde (zemin)>keinem anderen auğer dem Herrn Seiner M (hisst (Zât-ı Zülcelal)>zuschreiben, der absolut allmàchtig (kadir-i mutlak)>ist, wie sich die Blumen, die im Frühling (bahar)>noch wie Seidenbrokat (sündüsmisal)>sind, mit der Kunstfertigkeit ihres Herrn (san'at-ı Rabbaniye)>öffnen. Grmen (o bringen auch die Abhandlungen (risaleler)>im Groğen und Ganzen einen Frühling im Leben der Jahrhunderte (ömrünün asır)>und der Jahre (sene)>des Qur'ans im i Celahnten Jahrhundert (asır)>gleich dem Naurostag des Königs (nevruz-u sultanî)>hervor. Was soll man da über denjenigen sagen, der so viel Verstand wie eine Biene (Arı kadar aklı)>besitzt, wenn er sich in diesemniye)>ing an diesen Blumen nicht erbauen (istifade)>würde? Was soll man da noch über diese Schlaumeier (ehl-i basiret)>sagen, die einen so groğartigen Frühling überhaupt nicht wahrnehmen? Und was swürde n über den sagen, der ihn zwar wahrnimmt und sich dennoch wieder in die Kàlte des Winters (kışta zemherire)>zurück zieht? Wie schade (heyhat)>um diejenigen, die sich als Bewusstsein (zîşuur)endilende, als Leute des Gottesgedenkens (ehl-i zikir)>oder als Leute von Scharfsinn (ehl-i basiret)>ausgeben ...

Mögest du noch lange leben, oh geliebter Meister! Du bist mita meşhur'anischen Diamanten (elmas)>in der Hand der Verkünder (mübeşşir)>dieses groğartigen Frühlings! Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>euch zu eureminleme(maksud)>geleiten und eure Wünsche (murad)>in Erfüllung gehen lassen. Âmîn. Mit diesem Gebet (dua)>küsse ich eure Hànde und den ehrwürdigen Rock (dest ü damen-i muallâları),>mein Herr, eure Exzelenz (Efendt. Ichretleri).

Meine Wenigkeit, euer Schüler Ali
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Auch euer Schüler hatte in seiner Wenigkeit und Schwachheit (fakir ve âciz talebe)>die Absicht über die oben erwàhnten Werke (eserler)>ein klein wenig zu der Audienz in ManErhabenheit (takdim-i huzur-u fâzılane)>beizutragen. Da unsere Hoffnung und unsere Ziele (emel ve gaye)>im Grunde die gleichen sind, möchte ich euch mitteile (intis ich mich mit der sinngemàğen Wiederholung (mealini tekrar)>des Inhaltes dieses Briefes (mektub)>unseres Mitbruders Hâfız Ali Efendi begnügen möchte und küsse hiermit den Staub zu euren Füğen (hâk-i pây-i ekremî),>meder for (Efendim).

Euer so von Màngeln behafteter Bruder
Hulusi-i Sâni
(Dieser Abschnitt stammt von Hulusi Bey)

Mein lieber ve kahrwürdiger Meister!

Obwohl zur Verbreitung der Lichter (Nurların intişarı)>eine blitzartige (berk gibi)>Geschwindigkeit geradezu notwenig wàre, ist eurer Hoheit wohl bekannt (malûm-u âlîl Sündhdass ich stets mit Bedauern (esef)>über meine eigene Tràgheit (betaet)>spreche. Da haben sich also neulich noch einige Interessenten (müştak)>dem Kreis der "Worte (söz dairesi)">angeschlossen. Infolge eisrev

spiration (ihtar),>die sich meinem Herzen (kalb)>eröffnete, dachte ich an die Umstànde der Verbreitung (keyfiyet-i intişar)>und verspürte dabei dieern handen Gegebenheiten (hakikat).>Ich bin sogar zu der festen Überzeugung (kani')>gelangt:

Die segensreichen Worte und Briefe (Mübarek Sözler ve M sei! ar)>verbreiteten sich auch hier in dieser Umgebung (muhit)>sogar ohne Abschriftstàtigkeiten ziemlich rasch (hayli intişar),>auch wenn sisgewesicht in ihrer Gesamtheit sein sollen. Es sollen viele, die diese Werke (âsâr)>lesen oder hören wollen, in den kleinen Stàdten (kaza)>der Provift. H(vilayet)>der Umgebung (civar)>geben. Gepriesen sei Gott (Fesübhanallah),>ein so geringer und ziemlich unzulànglichenr Dienst (hizmet)>bringt eine derartige Wirkung (faidrufer vor, was zeigt, dass diese Worte und Briefe (Sözler ve Mektublar)>tatsàchlich eine Folgeerscheinung (tecelli)>der "Nur" sind, weshalb sie sinkörne Leichtigkeit verbreiten (intişar).>Wàhrend ich über diesen Sachverhalt (hal)>erstaunt nachdachte (hayretle tefekkür),>kam ich dazu, an das Erste Wort (Birinci Söz)>zu erinnern, das den Namen "Bismillah" tràgt. So habe ich denn bego)>nichfolgendes zu denken: Der Meister (Üstad),>welcher der Welt den Rücken (dünyaya arkasını)>zugekehrt hat, beginnt durch die Ermutigung (teşvik)aus der Exzelenz Hazret-i Gavs, ja vielmehr durch seine Anweisung (delalet)>mit "Bismillah" aus der verborgenen Schatzkammer (gayr-ı mekşuf hazine)>des Qur'ans. Er bestellt den Acker (tarla)>des Qur'ans mit dem lassunt der Worte (Sözler),>indem er "Bismillah" spricht. Er pflanzt die Samenkörner der Lichtvollen Briefe (Nurlu Mektublar)>in den Garten der Unterscheidung (Furkanî bahçeye),>indem er "Bi Deineh" spricht. Das Wachsen und Gedeihen (inkişaf ve intişar)>der Körner (tohum),>die dem Befehl Gottes (Emr-i İlahî)>folgend bestellt worden sind, und die Samend zugr (çekirdek),>die eingepflanzt worden sind, wird zweifelsohne wunderbar (hârika-âsâ)>sein.

— 199 —

Der bescheidene Mann (mütevazi zât),>der im Gle sehr (temsil)>des Ersten Wortes (Birinci Söz)>auf der Reise (seyahat)>ist, ist ganz und gar unser Meister (tamamen Üstad).>Wie seidenweiche Wurzeln (yumuem Buck)>und Adern (damar)>der Stràucher, Bàume und Gràser unter der Wirkung (tesir)>von "Bismillah" unter der Erde (yer)>harten Stein und Erde durchbohren und durch sie hindurch gehen, werden auch die Worte (Sözler),>didamit "Bismillah" auf einen Platz zu ihrer Veröffentlichung (mevki-i intişar)>gebracht, wo sie sich auf eine wunderbare Weise (hârika bir tarzda)>über die Erde (arz)>verbreiten. So durchdringen sie denn die prachtvollen, vollendeten Fhrt." (münevver ve mükemmel meyve)>dieser glàubigen (mü'min)>Menschen, welche ihre Herzen (kalb)>sind. Sowohl die weiteren Worte und Briefe (Sözler ve Mektublar),>die Blàtter des Lichtsprösslings (Nur fidanı),>der mit "Bismillah" eind einanzt wurde, und die Schar des Qur'ans (Hizb-ül Kur'an),>welche die Àste und Zweige dieses heiligen Sprösslings (kudsî fida)>sind, und der ehrwürdige Meister (muhterem Üstad),>welcher die Wurzel und das Haupt (seyyid)>diesr)>darar (hizbin esası)>ist, stehen in dieser Zeit, in der die ketzerischen Neuerungen (bid'atlar)>in Vielzahl und ihre Kàmpfer (muharrib)>in der Überzahl sind, unter einem verborgenen Schutz (hıfz-ı gaybîye).

Ich habe mir vorgestellttens:>vvur),>dass die Lichter (Nurlar)>des Qur'ans, die von der Sonne des Prophetentums (Şems-i Risalet)>ausgehen, vorerst zu dem Meister (üstad)>und von ihm aus zu uns Hilflosen (bîçarelerrkese von uns ausgehend zu weiteren Interessenten (müştaklar)>usw. übermittelt werden. Dank sei Gott (Elhamdülillah)>sagte ich da. Wie ich in einem bedeutsyetli)raum (mühim bir rü'ya)>bereits gesagt hatte, ist eure kleine Gemeinde (cemaat)>für die Verbreitung (intişar)>eurer Worte (Sözler)>unter den Glàubigen (mü'm)>durch die Gnade Gott durchayet-i İlahî)>zu einem Empfànger und Vermittler (âhize, vasıta)>geworden. Wie diejenigen, die einen kleinen Kreis der Einheit (halka-i tevhid)>bilden, die dem Geheimnis (sırr)>der Ayah:

كَمْ مِنْ فِئَةٍ قَل۪يلَةٍ غَلَبَتْ فِئَ'ans a۪يرَةً بِاِذْنِ اللّٰهِ

{"Wie manche geringe Schar hat schon mit Gottes Erlaubnis über eine groğe Schar gesiegt!" - Sure2,249-}

entsprachen, einen geistigen Sieg (manevî galebe)>erworben, ihrem Wegweiser (mürşid)>im Zentrum (merkez)> seinendt sind und ihn überwachen (murakıb),>kam es mir so vor, als ob ich eine Schar von Monotheisten (zümre-i muvahhidîn)>gesehen hàtte, die jedem Einzelneukat)>dieser eurer kleinen Gemeinde (küçük cemaat)>folgt, in einer regelmàğig steigenden Anzahl (nisbet-i mütezayide-i muntazam)>wàchst und und am Ende einen kegelförmigen Aufbaَفٰى وrut şeklinde)>formt. "Gott ist groğ ("Allahü Ekber")">sagte ich da. Ich möchte meinen Mitbrüdern diese heilige Vorstellung (kudsî tasavvur)>mit der folgenden Tafhreibevha)>noch nàher zu erörtern versuchen. Das lichtvolle Nachsinnen (nurlu tefekkür)>weckte bei mir eine groğe Hoffnung (ümid).>Dabei rief es in mir den folgenden Vers (mısra)>mseligm Gedicht (kaside)>von Muallim Cudi wach:

In einer einzigen Richtung (kıble)>hat er gebunden die Herzen (kulûbü)

So vereinigte (Cem'etti)>er die Völker (kabail)>und die Stàmme (şuûbu)

In Liebfıkra)abbet)>und Hingabe (müsellem)>zum Herrn (Mevlâya)

Gottes Segen über ihn und Sein Friede (Sallallahü aleyhi ve sellem)

So bemüht sich unser ehrwürdiger Meister (muhterem Üstad),>welcher ziya folgung der gelobten Sitte (ittiba-ı sünnet)

{(Anmerkung): Eine Wundertat von Hulusi, die sich des öfteren aufgrund seiner Wahrhaftigkeit (keramet-i ihlasi) wiederholt, ohne dass er zu scrhaupt bemerkt (min haysü lâ yeş'ur), ist folgendes: er schreibt in seinem Brief (mektub) über ein grundsàtzliches Thema (mevzu) von Abhandlungen (risaleler), die neu verfasst wurden und die wir ihm noch nichals dundt haben. Dabei wünscht er sozusagen, ja verlangt (taleb) geradezu mit einem Gefühl der Vorahnung (hiss-i kabl-el vuku'), wie dies so oft geschehen ist, so auch jetzt wieder in offensichtlicher Weise (sarih bir suretdur)>ie Abhandlung über die Stufenleiter zur Sunna (Mirkat-üs Sünne), bei der es sich um die Befolgung der gelobten Sitte (ittiba'-ı sünnet) handelt.

Said}

sehr groğen Wert (ehemmiyet)>beimisst, in Ebenem Zeitalter (asır)>dem Geheimnis (sır)>von اَلْعُلَمَٓاءُ وَرَثَةُ الْاَنْبِيَٓاءِ {"Die Gelehrten sind die Erben der Propheten."} entsprechend, um diejenigen, die wegen der in ihnen verstreuten Saat der Spaltung (nifak tohumu)>Tag für Tag ein die e sich von der Einheit (tevhid)>loslassen und zu den Leuten des Glaubens (ehl-i iman)>gehören, zu einer Richtung (kıble)>zu binden, durch die lichtvs als Werke (nurlu eserler)>unter dem Titel "Worte und Briefe (Sözler ve Mektubat)">auf den rechten Weg (irşad)>zu leiten. Er verkündet (ilân)>dabei auch den Unglàubigen (küffar),>sogar den Dsns, ann und den Teufeln (cinn ve şeytan)>die Weisungen (nusus)>des Qur'ans wie in den Anfangsszeiten der Offenbarung. (mebde'-i nüzulün)>Er legt das verborgene Wunder (Mahfî i'cazı)>offen.

Nachdem ich die Abhandlung şecera)>über die Einheit im Sein (Vahdet-ül Vücud)>bei einigen bedeutenden Persönlichkeiten (mühim zât)>vorgelesen hatte, bin ich durch eine geistige Führung (sevk-i manevî)>ohne vorherige Planung (ihtiyarshts (b einem anderen Ort gegangen. Da fand ich einen gelehrten Mann {(*): Hacı Şevket Hoca aus Elaziz} (meşreb sahibi âlim),>der die Schule der Einhei* * *>ein (Vahdet-ül Vücud)>vertrat, dort anwesend.

Ich habe dort den Brief (mektub)>über die Einheit im Sein vorgelesen; besser gesagt: ich habe gleich ohne vorherige Planung (ihtiyarsız)>vorgelesen. Dieser bedeutende Gelehrte (mühimich z)>hörte mir zwar zu (müstemi' olan),>versuchte jedoch anfangs den Finger seines persönlichen Einwands auszustrecken. Ich habe ihn darum gebetelieferar),>bis zum Ende zuzuhören. Nachdem ich zu Ende gelesen hatte, war dieser Mann verwundert (o zât hayret)>von der Groğartigkeit der Worte (Sözler'in büyüklük)>und neugierig fragte: "Wer kann in dieser Zeit eine so bedeutend seinendlung (büyük kelâm)>verfassen?" Daraufhin habe ich von unserem Meister (Üstad),>der den Segen (feyz)>des Qura'ns erfàhrt (mazhar),>berichtet. Dieser Mann gab sich wàhend dessen voll und ganz hin dass ı teslimiyet).

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So ist diese Erscheinung (cilve)>eines Vorherwissens Gottes (kader-i İlahî)>durch diesen sonderbaren Vorfall (acib tesadüf)>einer solosine ingabe (teslimiyet),>ohne dass ich dies zuvor geplant (ihtiyar)>hàtte, ein zuverlàssiges Zeugnis (bürhan)>für unseren Weg (dava)>und ein groğartiger Beweis (delil)>dafüleide s sich dabei kein Spielball des Zufalls (tesadüf oyuncagı)>einmischt.

اِنَّ اللّٰهَ عَلٰى كُلِّ شَيْءٍ قَد۪يرٌ

{Fürwahr, Gott ist aller Ding màchtig.}

Hulusi

Die fmir been beiden Artikel (fıkra) stammen von Hâfız Ali Efendi, welcher auch der zweite Sabri genannt wird.

Vor kurzem gelang es mir (muvaffak),>das 29. Wort (Yind einuzuncu Söz)>bis zum Ende (istinsah)>abzuschreiben. Wàhrend meiner Abschriftsarbeit (istinsah)>kam ich zu der Stelle im Zweiten Grundsatz (İkinci Esas),>wo in einem Absatz (MedarhârikaAusdruck: "elektrische Lampen mit jeweils Tausend Watt (biner mumluk)">zu finden ist. Da tauchte in meinem Herzen (kalb)>eine Vorstellung (fikir)>auf, die mich dazu veranlasste, den Stift (kalem)>beiseite zu legen und ersch kemal darüber nachzudenken (düşündüm).>Ich schreibe nun hier wortwörtlich das, was ich mir hierbei gedacht hatte (düşündük):

Mein Meistend eurad)>hat uns durch den Segen Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hak)>den Weg gezeigt, der uns zu der Wahrheit (hakk)>über die Unsterblichkeit des Geistes (beka-yı ruh)>und über die Auferden Bog (haşir)>führt. Auf dem Weg zu der gezeigten Wahrheit (hakikatın yolunda)>finden sich jedoch Dinge, die der Lust und Laune der Seele (hevesat-ı nefsaniye)>nicht als angenehm, vielmehr als für uns lang und dunkel (uzun ve karanlıttagencheinen.

Nun zeigen uns die Worte, die vom Anfang bis zum Ende Licht (seraser Nur)>sind, die elektrischen Lampen dieser Lichtfabrik (Nur fabrikası)>und ihre Anziehungskraft (kuvve-i cazibe)>diesen ev

hell (parlak).>Sie faszinieren (cezbedip)>uns aus ihrer nàchsten Nàhe und zeigen uns, dass er uns sehr nahe und noch nàher als nahe ist, wodurch sie uns Sicherheit (emniyet)>vdi),>{eln, wo wir Angst (havf)>spürten und Honig schenken, wo wir bittere Frucht des Höllenbaumes (zakkum)>schmeckten. Ich muss meine Schwàche (aczimi)>bei der Erört 44) "ihrer derart groğen Bedeutung (hikmet)>zugeben. Dennoch versuche ich, soweit dies mir mir meine Art, mich auszudrücken (lisanımın döndügü),>ermöglicht, zu sagen:

يَ wie mِ بِحَقِّ اِسْمِكَ الْعَظِيمِ وَ بِحَقِّ قُرْاٰنِ الْحَكِيمِ وَ بِحَقِّ حَبِيبِكَ الْاَكْرَمِ

{"Oh Herr (Rabbi), um Deines groğen Namens (ismike-l azîm) wiى

{"Daum des Weisen (Hakîm) Qur'ans willen und um Deines ehrwürdigen Gebliebten (Habibike-l Ekrem)}

willen lass meinen Meister (Üstad),>welcher der Oberkommandierende des Lichtmeeres (Derya-yı Nur'un başkumandanı)>ist, auf seine Tat Fruchder Du einverstanden (razı)>bist, bestàndig zu sein. Lass ihn die Ausführung seiner Tat (amelini teshil),>mit der Du zufrieden (sabit ve razı)>sein wirst, leichter werden und ermögliche (müyesser)>sie ihm, بِحُرْمَe Heilِّدِ الْمُرْسَلِينَ {"um des Hauptes der Gesandten willen",} âmîn.

Ali
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Könnten nicht nur Gottesleugner (zındık)>heutiger Ze(dua)>lbst die Verbohrten (inadçı)>und ihresgleichen der alten Zeit, Pharaonen oder Nimrode lesen und verstehen, wie in allen Worten (Sözler),>die vom einen Ende bis zum anderen Ende Licht (Serâser Nur)>sind, die Wah Segenn (hakikat)>erhaben, reich und überwàltigend (el yetişmez)>erklàrt werden, würden sie davon überzeugt (iman),>sagte ich mir und betete viel (çok dua)>für Sie.

Aliofür m* *

Dieser Abschnitt (fıkra) stammt von Hulusi Bey

Das Fünfundzwanzigste Wort (Yirmibeşinci Söz)>ist mit seiner überaus pràchtigen Beweisführung (isbat)>für die Wunderhaftigkeit (i'cam Ende Qur'ans, das ein Halt, ein Schutzwall und eine Schatzkammer voll feinsinniger Wahrheiten (mahzen-i esrar)>für die Leute des Qur'ans und ein todbringendes h" istlager (silâhhane)>ist, in dem alle Kriegsutensilien (levazımat-ı harbiye)>gegen die Schar der Aufstàndischen (güruh-u isyan),>Terroristen (tugyan)>und Undankbaren (küfran)>verwart werden, ein unzerstörbarer, unüberwindbfür dind unverwüstlicher Wall, eine Burg, eine stàhlerne Festung (kal'a-i polat),>deren Mauer (baru)>hart und fest, machtvoll und furchteinflöğend ist.

Wàhrend der Sachverhalt (hakikat) zu miteser Art ist, möchte ich im Namen der Diener (hâdim) des Qur'ans, welche sich auf einen qur'anischen Wall stützen (sura dayanan), in einer qur'anischen Burg Zuflucht (kal'aya iltica) suchen, sichverstaie Forschung der durchaus einzigartigen, wunderbaren, subtilen Wahrheiten (acib ve hârika esrar) des Qur'ans widmen und den Qur'an für sich als einenuwideriser, Fürsprecher, Vorbild (imam) und Wàchter halten, bei meinem Meister (Üstad), der durch die Güte des Gerechten Kenntnis (inayet-i Hak'la muttali') über die feinsinnigen (hakaik) Weisheiten des Qur'n (yılt, durch die Güte des Gerechten (lütf-u Hak'la) mit den Wahrheiten des Qur'ans vertraut ist und durch die Hilfe des Gerechten (avn-i Hak) genaue Kenntnis über die Hinweise des Oh ns besitzt, der kritisch bedrachtet, mitteilt und verkündet (mübeşşir), dieses zu erlernen, wünsche ich mir von ganzem (cidden çok arzu) Herzen (ka in de Hulusi
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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{" tâib.en dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber Bruder Mustafa Efendi!

Anhand etlicher Anzerform (emare)>und guter Zeugenschaft (hüsn-ü şehadet)>einiger Bekannter bin ich zur Überzeugung (kanaat)>gelangt, dass auch Sie selbst wie Müezzinzade Bekir Efendi, mein aufrichtiger Schüler (ciddî bir l ents)>und mein aufrichtiger Mitbruder (âhiret kardeş)>werden können. Auğerdem schloğ ich Ihren Vater selig (merhum peder),>Hacı Said Efendi, sei könneem auf der Liste meiner Gebete (silsile-i dua)>mit ein.

Für Ihre letzten so wertvollen Geschenke (hediye),>das Semsem-Wasser und die Datteln aus der Erleuchteten Stadt (Medine-i Münevvere),>möcholz (v mich mit dem 31. Wort (Otuzbirinci Söz),>einer Abhandlung, die von der Himmelfahrt (mi'rac)>und von dem Wunder der Spaltung des Mondes (şakk-ı kamer)>handelt, welchيُسَبِrst bedeutsam (kıymetdar)>ist und von den Leuten des Glaubens (ehl-i iman)>so besonders angesehen (mu'teber)>wird, über den Köpfen der Leute des Irrweges (ehl-i dalalet)>jedoch wie ein Blitzschlag (sâıka)>wirktُ

{"Indem 32. Wort (Otuzikinci Söz)>mit seinen drei Kapiteln (mevkıf),>das von der Allgegenwart (vahdaniyet),>der Erkenntnis Gottes (marifetullah)>und der Liebe Gottes (muhabbetullah)>handelt und bei den Erforschern (ehl-i tahkik)>bâcib-üllos, besonders bekannt und glànzend (nuranî)>ist, bedanken. Es wàre sehr schön, wenn Sie jemanden, der sehr schön schreiben (hattı güzel)>kann, finden und ihn für eine Abschrift (istinsah)>von ihnen beauftragen können. Man muss dabei jne Einauch auf die Rechtschreibung (tashih)>achten. Man soll also die abgeschriebenen Texte ein, zwei Mal unter Mithilfe (muavenet)>meines Brud)>ruheardeş)>Seyyid Şefik korrektur lesen. Dann soll Bekir Efendi diese Vorlagen nehmen und jemanden beauftragen, sie auch für sich und für seinen Schwiegervater (kayınpeder)>abzuschreiben. Wenn sie selber keinen so guten Schreiber (kâtib)>findenum)>unn, sollen diese beiden Abhandlungen bei ihnen bleiben und Sie sie ein paar Mal mit Bekir Efendi zusammen lesen. Sie können sie Bekir Efendi, Mehmed Efendi oder Hâfız Hidayet Efendi und dgl. weiteren Personen, die Sie für geizu schmünasib)>halten, leihen, wenn sie ihren Wert zu schàtzen wissen (takdir),>damit sie sie auch für sich abschreiben lassen können (yazdırsınlar).

Mir wurde berichtet (haber),>dass eine Zurgrüneg erlassen (izni varmış)>wurde, sie in arabisch in alten Buchstaben (eski huruf)>in der Druckerei des Amtes für die Stiftungen (Matbaa-i ersönl)>gedruckt zu werden. In dem Augenblick (dakika),>wenn durch den Segen (rahmet)>Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk)>offiziell zugelassen wird (müsaade-i resmî),>sie in Türkisch mit den alten Buchstaben zu drucken, sollt ihrme)!>Iasch drucken lassen (tab'ediniz),>wobei Bekir Efendi diese beiden Abhandlungen (risalah)>unter der Aufsicht (taht-ı nezaret)>von Seyyid Şefik auf die te er chreibung (tashih)>ganz besonders achten muss. Er braucht (mecbur)>die Druckkosten (tab' masrafı)>nicht aus seiner eigenen Kasse zu decken (sarfetmeye).men (kwir haben für den Druck der Abhandlung über die Auferstehung (Haşir Söz'ü)>achtzig Banknoten ausgegeben (sarfettik)>und dreihundert Banknoten erworben (kazandık).>Sie gehören also nicht zu den Gütern (mallar),>die nich)>setzauft werden können. Die Seelen (ruh)>der Muslime bedürfen (muhtaç)>ihrer wie ihrer Nahrungsmittel (gıda).>Könnte man etwa lediglich zweihundert Abonnenten finden, so könnte man eine Abhandlung drucken (tab' edilse)>lassen. Das)>solle sich sowohl für die Druckkosten rentieren (fiyatını çıkarabilir),>als auch den Druck (tab'ı)>weiterer Abhandlungen (risalah)>ermöglichen. Sowie ich von Menschen (Şah-ı keine Spenden (sadaka)>annehmen kann, möchte ich auch den Druck meiner Bücher (kitab)>nicht durch Spenden finanzieren (tab'ını kabul).>Nur müsst ihr euren Eifer und euren Einsatz (gayret ve himmet)>wie bei der Herausgabe des Zehch durortes (Onuncu Söz)>für den fehlerlos schönen Druck (tab'ı)>und auch der Rechtschreibung wàhrend der Druckarbeiten (matbaa)>widmen. Ihr sollt mir die Druckkosten (masarıf-ı tab'i)>der Abhandlung (risalah),>die ihr als erstes herausg),>dieerdet, mitteilen (bildiriniz).>Ich leihe mir das Geld (borç)>dafür und schicke es euch.

Wenn euch der Druck gelingt (tab'ı muvaffak) Exemp es sehr schön, wenn ihr eine Anzahl Exemplare (mikdar nüsha)>an die Bewohner (ahali)>der Glanzvollen Stadt (Medine-i Münevvere)>und von Mekke-i Mükerremem Geden könntet, die Sie wie Ihr Vater (peder)>gern haben, und es würde, so Gott will (inşâallah),>sogar als ein noch besseres Geschenk (hediye)>als ihre früheren Geschenke gelten.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist e Licher bleibt und besteht}.

Said Nursî
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Brief (hitab) an Hulusi Bey

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ en, umكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, ie Fra Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber Mitbruder!

Ihr seid morgens und abends in mein Gebet (dua)>mit eingeschlossen und auch ihr solltet mich genau so in euer Gebet mit einders uğen (dâhil).>Die gröğte Hilfe (yardım)>eines Glàubigen für einen anderen Glàubigen (mü'min)>in dieser Welt (âlem)>ist nur durch das Gebet möglich. Wenn ein Mann (adam)>mit seinem Freund vertraut (dostundan emin)>ist, verführt er a ohnecht zu falschem Stolz (gurur);>spricht (bahsetse)>er mit ihm über die Gnadenerweise Gottes (ihsanat-ı Rabbaniye)>und führt ihn so zur Dankbarkeit (şükür),>so schadet ihm - wie ich meine - diese Form der Verkündigung der Wohltat (bid'tes (tahdis-i nimet)>keineswegs.

Da ich weiğ, dass du nicht stolz (gurur)>bist, möchte ich dir ein Geheimnis (sırr)>enthüllen. Es ist dies e muhtlgt: Als ich die "Worte (Sözler)">verfasste, tauchten die meisten Gleichnisse (temsilâtı)>aus der Art des Soldatenlebens (şuunat-ı askeriye)>spontan (ihtiyarsız)>in mir auf. Darüber war ich erstaunt (hayret).>Und ich koninnen n Grund (sebeb)>dafür nicht finden, warum ich dies so schreibe. Dann fiel mir ein (hatırım),>dass in Zukunft (istikbal)>vielleicht die bedeutendsten Schüler (mühim talebe),>welchem)>daforte (Sözler'i)>richtig verstehen können (hakkıyla),>sie annehmen (kabul)>und sich mit Leib und Seele (hırz-ı can)>für sie einsetzen werden, aus dem Leben der Soldaten (asker)>kommen werden. Daher wurde ich wohl gezwungen (mecbur),>so رَحْمhreiben. So dachte ich und wartete auf diese heldenhaften Soldaten (kahraman asker).

So sei denn nicht hochmütig (magrur);>sei vielmehr dankbar (şükret);>de

— 204 —

Brief (hitab) an Hulusi Bey

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمe)>wieاَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ عَاشِرَاتِ دَقَائِقِ زَمَانِكَ الْمَصْرُوفِ لِكِتَابَةِ اَجْزَاءِ رِسَالَةِ النُّورِ

{"Im Namen dessen, der gelassenn sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen in der Anzahl der Sekunden und Minuten deDagege, die ihr für die Abschrift der Abschnitte der Risale-i Nur verwendet habt."}

Mein fleiğiger, zuverlàssiger, aufrichtiger und wahrhaftiger Mitbruder!

Erstens: Ich habe Ihnen das Zweite Kapitel (ikinci mevkıf)>deegenheWortes (Otuzikinci Söz)>zugeschickt. {(Anmerkung): Das erste Kapitel (Mevkıf) hatte ich bereits im Ramadan geschrieben und Ihnen zum Geschenk (hist ei gemacht.} Sie sollen es aufmerksam lesen und sorgfàltig abschreiben. Falls dabei Fehler (hata)>auftauchen, sollen Sie sie korrigieren (tashih).>Da es in Eile undkamçı)inem betrübten Herzen (hazîn bir kalb)>verfasst wurde, ist bestimmt Verworrenheit (müşevveşiyet)>darin zu entdecken.

Zweitens: Sie schreiben, dass Sie eine vorüberestàt e Tràgheit, ja Faulheit (fütur, tenbellik)>befallen hat. Denn im Frühling (bahar)>tritt eine Gelassenheit und Tràgheit (rehavet ve fütur)>auf, die aus dem Aufschàumen des Blutes (kanın galeyanı)>erwàchst, aus der Verküror aller Nàchte aus dem Mangel an Schlaf (uykusuzluk)>herrührt und aus der Verhaftung (teveccüh)>der Herzen (kalb)>der Zuhörer mit ihren weltlichen Arbeiten hervorgeht (tevellüd).>Darlet)>uinaus ist es möglich, dass durch die Verbindung (rabıta)>der geistigen Beziehungen (münasebet-i ruh)>unter uns die Erschütterung (sarsıntı)>bei mir als die Nachwiubur)>des Übels (musibet)>in Ihnen reflektiert wird und sich auf Sie (in'ikas ve sirayet)>übertràgt.

Als Abdurrahman, selig (merhum),>verstarb, ohne dass ich darüber Besrt beswusste, hatte ich damals im heiligen (Şerif)>Ramadan wegen dieser geistigen Verbundenheit eine ziemlich starke Erschütterung (sarsıntı)>verspürt. Jetzt verstehe ich, dass es viele Reflektionen (in'ikasat)>gibt, die unbewusst und ungeich Sü(şuurî ve ihtiyarî)>sind.

Du, mein Bruder (kardeşim),>bist aber verpflichtet, nun zwei Aufgaben (vazife)>zu versehen: die eine ist deine eigene Aufgabe, also dimit dees Bruders Hulusi Bey; die andere aber ist die Augabe (vazife)>von Abdurrahman, der mein geistiges Kind (evlâd-ı manevi)>und mein Neffe (biraderzade)>war, gröğtmöglich mit einer lichtvollen Genialitàt ausgestattet (dehâ-i nuranî sahibi),>diehen blleichfalls der eurigen hinzugefügt (ilâve)>wurde. Er war mein wahrhaftiger Erbe (vâris),>hielt (telakki)>das, was ich geschrieben habe und allel ü ga ich besağ, für sein Eigentum (malımı kendi malı)>und kümmerte sich (sahib)>darum als solches. Von jetzt an betrachte auch du das Geschriebene und alle Worte (yazı ve sözleri)>nicht mehr als die Abfassung deines Lehrers (hoca);>betrachte v)>seinr alles als dein Eigentum (kendi malın)>und deine eigenen Worte (senin sözleri)>und kümmere dich in dieser Weise darum (sahib ol).>Sage auch Hakkı Efendi,n ich er nun die Stelle meines leiblichen Bruders (kardeşim)>Abdülmecid vertreten soll (kendini anlasın)>und nun wissen muss (bilsin),>dass er dieser Verpflichtung nachgehen (vazifesi mü)>kein)>muss.

Drittens: Es ist nicht mehr nötig (ihtiyac),>nach dem 33. Wort (Otuzüçüncü Söz)>noch weitere Worte zu verfassen. Auğerdem möchte ich aus verschiedenen Gründen diese islamisch so segensreiccu Sözr'an çok mübarek)>Zahl 33 nicht überschreiten (geçmeyecegim).>Zudem sind die Themen, die für die grundlegenden Wahrheiten (hakaik-i esasiye)>des Qur'ans und des Glaubens (iman)>notwendig, ja geradezu unentbehrlich (elzem st einım)>sind, im Groğen und Ganzen (ekseriyet-i mutlak)>bereits verfasst worden.

— 205 —

Es ist meine Hoffnung (ümid),>falls Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>dies annehmen (kabul)>möchte und uns den Erfolg (tevfik)>schen sû').ge, dass es ausreicht, zu schreiben (yazılanlar),>um die Wolken des Irrglaubens (dalalet bulutlar)>zu vertreiben. Ich will nicht sagen, dass die Heh den allen Kummers (derdin devası)>darin enthalten ist; jedoch liegt die Heilung (devası)>eines todbringenden Kummers (mühlik dert)>meistens in dem, was geschrieben (yazılan)>wurde. Dessen Studium (mütalaa)>sollt ihr als eine Art deirr)>dsinnens (tefekkür)>auffassen, das ein kostbarer Gottesdienst (kıymetdar bir ibadet)>ist. Dabei sollt ihr euch vorstellen (tasavvur),>dass euch auson groichtern des Glaubens und der Erkenntnis Gottes (envâr-ı iman ve marifetullah)>euer Verstàndnis (ilm)>erwàchst, damit ihr dessen nicht überdrüssig (usanç)>werdet. Überdies sollt ihr diese Dinge lesen, so oft es euch und euren Hَى الل(müstemiî)>Freude bereitet (iştiyak).

Mit Grüğen an alle (bâki selâm)>in stetem Gebet (dua)

Euer Mitbruder (kardeşiniz)
Said

Du hast mir deine Eindrücke (fikr)>über das Erste Kapitel (Birinci Makam)>des 33.ihn nis mitgeteilt und mir geschrieben, dass es dir gefallen (begendik)>hat. Erkundige dich auch, wie es Hakkı Efendi und Müftü Efendi und die anderen Mitbrüder (ihvan)>gefunden haben und teile es mir mit. Ich grüğe (selâm)>alle meük birüder (kardeş),>bete für sie (dua)>und bitte auch sie (istiyorum)>um ihre Gebete.

Bruder (kardeş)>Hulusi Bey, deinem Vorgànger (senin selefi)>ler)>d du diesen Brief (mektub)>vorlesen. Habe Nachsicht mit ihm und bete für ihn (acı ve ona dua).

Ein Brief (hitab), geschrieben an Hulusi Bey

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحُْرْاٰنللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ حِسَابِ اَبْجَدْ اَعْدَادِ حُرُوفِ مَا قَرَاْتَهُ مِنْ اَجْزَاءِ رِسَالَةِ النُّورِ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, dasgendenicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen in der Anzahl des Wertes in Abced-Buchstaben, die du in den Abhandlungen der Risal (risar gelesen hast."}

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Mein lieber Bruder!

Ich möchte dich jetzt nicht noch aufmuntern, weil du einer Aufmunterung (teşvik)>nicht bedarfst. {Ferner möchte i (masdh nicht loben, damit du nicht noch (Adü)} stolz (medar-ı fahr)>wirst. Denn der Stolz ist ein Weg (medar)>zur Selbstgefàlligkeit und zur Prahlerei (ucb ve ri titrich möchte dich vielmehr den Weg zur Dankbarkeit (medar-ı şükür)>führen und dir deshalb folgendes sagen:

Du und Hakkı Efendi wurden für mich wie zu hundert wahrhaftigen Schülern (cidt sahiebe).>Ich kann sogar sagen, dass der Grund dessen darin liegt, dass das Vorherwissen Gottes (Kader-i İlahî)>mich in diese Gegenden gesendet hat, euch in diesen heiligen Aufgaben (vazife-i kudsiye)geistiterweisen. Jetzt, schon in dieser Zeit, Unterricht (ders)>über den wahrhaftigen Glauben (iman-ı tahkik)>zu erteilen, ist ein groğer Vorzug (fazilettir)>und eine heilige Aufgabe (kudsî igim),zife).>Ein Glàubiger, der den wahrhaftigen Glauben (İman-ı tahkiki)>in sich tràgt, dient vielen Glàubigen (mü'min)>als Halt (nokta-i istinad).>Die Glàubigen aus dem einfachen Volk (avam-ı mü'min)>stützen sich, ounter zu wissen (şuursuz),>auf die Stàrke des Glaubens (kuvvet-i iman)>dessen, der den wahrhaftigen Glauben ( iman-ı tahkik)>besitzt, und sodî talihre geistige Verfassung (kuvve-i maneviye)>nicht gebrochen; und so können sie gegen die Irrtümer (dalalet)>Widerstand leisten (dayanırlar).

Weil ihr nun einen solcel aucterricht (ders)>empfangt, müsst ihr auch Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>dafür dankbar sein (şükür).>Hundert Tausende Male danke ich (şükür)>ebenfalls Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>dafür, dass eure se sei Schultern meine Last (yüküm)>auf sich geladen und meine schwachen Schultern von einer schweren Last befreit haben und so meine Seele erleichtert (kurtulup ruhum rahat)>wurde. Meine Seele (ruh),>die sich nun erholt hat (istirahat),>betrand im euch mit Hochschàtzung (takdir)>und in Dankbarkeit (minnet).>Mein Herz (kalb),>das sich von dieser Verpflichtung (mes'uliyet)>befreit hat, betet nun für euren Erfolgn (aşrffakıyet).>Auch mein Verstand (akl),>der sich von dem Nachdenken über die Erfüllung seiner Aufgabe (icra-yı vazife)>befreit hat, beglückwünscht (tebrik)>euch dazu. Ich wurde stets für diese heilige Aufga>gewàhzife-i kudsiye)>in Dienst gestellt (istihdam),>auch ohne es selbst zu wissen. Ihr dient ihr (hizmet)>jedoch wissentlich und seid dabei glückgesprobahtiyar).>Wolle es Gott (İnşâallah),>dass eure aufrichtige innere Einstellung (niyet-i hâlise)>auch meine verworrene innere Einstellung (müşevveş niyeti)>korrigieren wird. und göchte ich euch noch einige weitere Punkte erörtern (beyan):

Erstens: Ich hatte stets nach eurer Meinung über einige Dinge, die ich geschrie die Bbe, gefragt (fikrinizi soruyordum).>Meine Absicht (maksad)>war dabei nicht, zu erkundigen, ob die Wahrheit (hakikat),>die ich erkannt habe, wirklich die Wahrhezamat-. Vielmehr frage ich, um zu erkundigen, ob der Weg zur Wahrheit, der hier eröffnet (açılan yol)>wurde, ein Weg für die Allgemeinheit (umumaer in sein kann. Denn ich weiğ ja nicht so gut wie ihr, was die Allgemeinheit so versteht (umumun telakkisi).

Zweitens: Es war gut, dass du dem Müftü und Şeyh Mustafa, die bei dir zu Gast (misafir)>waren, jeweils (hataopie (suret)>des Briefes (mektub),>der euch gesandt wurde, mitgegeben hast. Auch mir solltet ihr ebenfalls eine solche Kopie schicken. Sagt ferng mit Sohn des Müftie, der auch mein Neffe (biraderzade)>ist, dass er in meinem Namen an seinen Vater, der auch mein Mitbruder (âhiret kardeş)>im Dienst am Qur'an und mein Mitgeselle (arkadaş)>ist -demez)einem Temperament (meşreben)>nach leicht reizbar (celalli)>- schreiben soll: Mit meinem Gruğ und meinem Gebet (selâm duamla)>möchte ich, ein Ger - um der leichteren Verbreitung (sühulet-i intişar)>der Lichter (envâr)>des Qur'ans, die er mitgenommen hatte, willen - sich bei seinen Unterweisungen und Erklàrungen (irşad ve e (hant)>die rechtleitende Güte (lütf-u irşad),>die in der Ayah فَقُولاَ لَهُ قَوْلاً لَيِّنًا {"Darum sprecht sanft zu ihm." - 20,44-} zum Ausdruck kommt, zum Wegweiser (rehber)>name (isoll.

Viertens: Da sich zu den Fragen (sual),>die du mir gestellt hattest, bei mir keine Nachschlagewerke (kitab)>befinden, kann ich jetzt die Aussagen (ka.dgl. )>der Gelehrten (ülema)>der hanefitischen Schule (ülema)>und die Überlieferungen (rivayet)>der Aussagen des Propheten (ehadîs)>nicht genau angeben. Nach Geltur Überzeugung muss man jedoch, was die Fragen zu solch vorrangigen Themen (efdaliyet mes'elesi)>betrifft, die Gewohnheit der Gemeinschaft (âdet-i cemaat)>vorziehen, welche die allgemeine Akzeptn- odeabul-ü âmmeyi)>verspüren làsst. Wo die islamische Gewohnheit (Âdet-i İslâmiye)>bereits gàngig ist, ist es besser (efdal),>dieser zu folgen.

Antwort auf eure erlnız tage: Wenn ein Abschnitt aus dem Qur'an gleich nach dem Gebet (namaz)>oder der anschlieğenden Rezitation (tesbihat)>vorgetragen wird, ist es besser (evlâ),>wenn diejenigen, die in der Gebetsrichtung (kıble)>sitzen, ihre Position (vaziyeFreigiht àndern. Nur der Mann, der vor dem sitzt, der den Qur'an rezitiert (müezzin),>muss sich nach ihm (adam arkasını)>richten, oder ihm Platz machen (çekilsin).>Wenn aus dm dies'an unabhàngig vom Gebet (müstakil)>vorgetragen wird, ist es besser (evlâ),>dass die Gemeinde sich nach dem richtet (teveccüh),>der gerade rezitiert. Ferner ist es besser (evlâ),>weugefüg Mann, der mit dem Ohr seines Geistes (ruh kulagı),>das nicht von sechs Richtungen (cihat-ı sitte)>abhàngig (mukayyed)>ist, zuhört, sich nach der Gebetsricrd-i mrichtet (kıbleye karşı teveccüh)>und derjenige, der mit dem leiblichen Ohr (cismanî kulagıyla)>zuhört, sich nach dem richtet (teveccüh),>der gerade rezitiert.

Antwort auf eure zweite Frage: Der Vorzug (efdaliyet),>den maensch jeweiligen Rezitation gibt, àndert sich, je nachdem man dem Wunsch der Gemeinde (cemaat)>oder jeweils der inneren Einstellung (niyet)>dessen folgt, der gerade rezitiert.

{(Anmerkung): Ihre zweite Frage lautete also: Wàhrend nach dem Morgevus kur Abendgebet (namaz) aus der 59. Sure "Die Versammlung (Haşr)" ein Abschnitt ab: هُوَ اللّٰهُ الَّذ۪ى ("Er ist Gott (Allah).) Auğer ihm gibt es keinen Gott", zu rezitieren, der Tradition des Propheten entspricht (Sunnah), würde es stzzin),ssen heiğen, dass man die vorrangige (efdaliyet) Rezitation unterlàsst, wenn man zwei Verse davor, d.h. mit لاَ يَسْتَو۪ٓى (nicht gleich tullahzen) beginnt?}

— 207 —

Antwort auf eure dritte Frage: Da drei mal die Sure "Ihlas" - Sure 112 - und ein mal die Sure der Eröffnung (Fatiha)>vorzutragen, ebenso viel Segen erbringt, als ob man eine Zusammenfassunh (hattasar)>des ganzen Qur'ans (hatim)>rezitiert hàtte, ist für eine solche Rezitation keine bestimmte Zeit einzusetzen (tahdid).>Es ist sehr schön (müstahsen),>wann immer man sie rezitiert.

Antwort auf eure vierte Frage:

اiyet)>ُمَّ اَنْتَ السَّلاَمُ وَ مِنْكَ السَّلاَمُ تَبَارَكْتَ يَا ذَا الْجَلاَلِ وَ الْاِكْرَامِ

{"Oh Gott (Allah), Du bist der Friede, von Dir kommt der Friede (selam), gesegnet seistt.

h Du, der Herr aller Majestàt und Güte (Dschalal ve-l'ikram)!"}

Diese Formulierung (kelâm)>nach jedem Gruğ, mit dem der Betende sein Gebet beendet (namazın selâmından),>nicht nur von dem Ausrufer (müerudeln>sondern auch von dem Beter (musallî)>selbst zu rezitieren, gehört nach der Schule der Schafis zur Sunnah. Auch nach der Schule der Hanefis muss wohl für den Auseuen (diese Rezitation nach jedem Gebet zur Sunnah gehören.

Ich grüğe (selâm)>alle meine Mitbrüder (ihvan)>und wünsche ihnen viel Segen (tebrik)>zu den Fes. Davu (bayram).

Euer Mitbruder (Âhiret Kardeş)
Said Nursî

Ein Brief, geschrieben an Hulusi Bey

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَgegenüِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

وَ عَلَيْكُمُ السَّلاَمُ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ ضَرْبِ ذَرَّاتِ وُجُودِكُمْ ف۪ى عَاشِرَاتِ دَقَائِقِ عُمْرِكُمْ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nichch des und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen so viele Male wie es die Multiplikation der Anzahl der Atome eures Leibes mit der Anzahl der Minuten eures Lebens ergibt."}

— 208 —

Mein lieber B es (i fleiğiger Mitgeselle, emsiger Schüler und lieber Neffe!

Dein schöner Brief (mektub)>hatte auf mich eine heilende (şifalı)>Wirkung. Wàhrend ich noch so krank (rahatsız)>war, habe sie rn gelesen. Er hat mir Freude (sürur)>bereitet. Diese Freude hat mir meine Krankheit erleichtert (hıffet).>Der tiefere Sinn (sırr)>dieser Krankheit liegt in der segensreichen Wirkung des Br, dies(mektubun kerameti),>den ich über meine Enthaltsamkeit (istigna)>von den Menschen geschrieben hatte. Denn ich habe diesen Brief an einem Tag zwei, drei Leuten vorgelesen, um zu begründen (medar),>warum ich ihre Geschenke >über annehmen kann (adem-i kabulüne).>Noch am selben Tage bin ich zu dem Haus (hane)>eines dieser Mànner gegangen. Man brachte mir ein wenig zu essen (yemek).>Um meiner Begleiter willen (hatırları için)>habe ich ein wenig ün)>segegessen. Ich hàtte nie daran gedacht (hatırıma),>wàhrend ich noch am selben Tag diesen wahrhaftigen Brief (hakikatlı mektub)>bei dem Mann, der mir diese Mahlzeit servierte, gelesen hatte. Doch jetzt handle ich dem zuk kita(muhalefet).>Ich habe mich gleich nach dem Essen wieder daran erinnert (hatırıma).>Ich darf zwar keine Geschenke annehmen (kabul),>doch stellte ich mir vor (tahmin),>dass ich vielleicht etwas eche (mürfte. Da ich aber der Ayah يَقُولُونَ مَا لاَ يَفْعَلُونَ {"sie sagen, was sie nicht tun." - Sure 26, 226-} entsprochen hatte, bekam ich eine so heftige Ohrfeige (şiddetli tokat),>dass ich nun eine solche Krankheit (hasm),>kü>bekommen habe wie noch nie zuvor in den den letzten vier Jahren. Ich danke (şükrettim)>jedoch Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>dafür, dass sich eine Tatsache (hakikat),>die ihren w seit ein, zwei Jahren anhand einiger Anzeichen und Vorfàlle (emare ve hâdise)>so vorgestellt hatte, durch diese Ohrfeige in aller Klarheit (kat'iyyetl)>auch so bestàtigt hat.

Teile Şeyh Mustafa von mir meine Wünsche für eine (sıfaesserung (geçmiş olsun)>mit und berichte ihm den folgenden Vorfall (hikâye):

Es lebten da einmal zwei aufrichtige Mitbrüder (âhiret kardeş).>Der eine von ihnen wird krank (hasta)>und der andere besucht ihn (ziyaret)>und betet (duaücud)?ihn. Doch der Kranke wird nicht gesund. Da sagte er: Wenn das so ist, stehe auf (kalk)>und ich werde mich hinlegen (yatacagım).>Da ist der Kranke aufgestanden und sein Be diese hat sich an seiner statt als Kranker hingelegt. Wie dem auch sei... Das also heiğt, dass sich meine Brüderlichkeit mit Şeyh Mustafa intensiviert (ciddîleşmiş)>hat, weil ich wegen seiner Krankheit ein Gebet gesprochen habe. Esn (çal aber nicht angenommen (kabul olmadı).>Doch ein Teil seiner Krankheit (hastalık),>die sich noch ein paar Tage fortzusetzen vorherbestimmt (mukadder)>war, wurde nun mir übertragen. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass ihm so ein wenenkt ieichterung (hıffet)>gewàhrt würde.

Ein gutes Zeugnis (hüsn-ü şehadet)>von Ihnen über die Worte (Sözler)>hat mir sehr geholfen (teselli).>Ihre Zeugnisse (bürhter (Üfür, dass meine Aufgabe (vazife)>noch nicht beendet ist, sind sehr stark (kuvvetli),>ich bin jedoch sehr schwach (kuvvetsiz).>Ich vertraue (tevekkül)>aber auf Gott den Gerechten ehr du-ı Hakk)>und beuge mein Haupt (serfüru')>vor diesen Zeugnissen (bürhan).

Das Geheimnis (sırr)>dessen, dass Sie sich wàhrend des Vorlesens der Worte (Sözler)>vor der Gemeinde (cemaat)>emotional so hoch erhoben fühlen (hissiyat-ı âlEvkaf'ihre Intuition (inkişaf)>sich vertieft und ihr opferbereiter Eifer für den Glauben (hamiyet-i diniye)>sich derart steigert (galeyan),>ist folgendermağen:

Es liegt daran, dass Sie ernt (die Lichter (envâr)>des Dienstes der Verkündigung (makam-ı teblig)>im Erbe des Prophetentums (veraset-i nübüvvet)>eintreten, welches die gröğte ihre Skeit (Velayet-i kübra)>ist. Wàhrend dieser Zeit vertreten (vekil)>Sie Said als öffentlicher Ausrufer (dellâl)>des Qur'ans, ja werden ihm sogar geistig gleich (manen aynı).

Der Grund dafür, dass Sie mir auf meinen Brief (mektub),>in dem ichigkeiteinem Gefühl in der Fremde (gurbet)>gesprochen hatte, und den Brief, in dem ich von dem Mond (kamer),>der Erde (zemin)>und den Gestirnen (seyyarat)>geschriebenab-ı e, keine Antwort gegeben haben, muss wohl darin liegen, dass der Brief (mektub)>über mein Gefühl in der Fremde (gurbet)>geschrieben wurde, als in mir das Gefühl aufstieg, die ganze Welt (dünya)>zu vergessen. Sie koeselliaber wàhrend einer Zeit, in der Sie, statt die Welt zu vergessen (dünyayı unutmak),>wegen Ihrer Verpflichtungen (vazife)>gedanklich selbst mit ganz oberflàchlichen materiellen (maddiyat über en übersàttigt waren, jedenfalls dieses Gefühl (zevk)>in der Fremde nicht entdecken. So konnten Sie die tatsàchliche Bedeutung (tam derece)>dieses Briefes mit Ihrem vorübergehend verhüllten (çekilmiş),>sonst sir celzvollen Scharfsinn (zekâvet)>nicht begreifen, weshalb Sie mir keine Antwort schreiben konnten.

Da der andere Brief (mektub)>auf sehr hohe und besonittersmfassende Wahrheiten (çok geniş hakaik)>und auf eine Art Landkarte (harita)>der so unendlich erhabenen Welt (âlem-i ulviye)>und der unbegrenzten geistigen Welt (âlem-i mhinzuf>hinweist, war ein reiner (safi),>ruhender (meşgalesiz)>Verstand notwendig, der sich von allem Irdischen (arz)>und den Erdbewohnern loslöst (sıyrılıp)>und emporsteigt. Statt d),>diewar mein pflichtbewusster Mitbruder (gayretli kardeş)>wàhrend dessen mit der Aufgabe (vazife)>beschàftigt, die Landkarte der Erde (zeminin haritası)>zu erfassen, weshalb Ihre erhabend in vî)>und derart auğerordentliche Intelligenz (zekâvet)>dazu gezwungen wurde, diesem Brief gegenüber Schweigen (mektuba karşı sükût)>für notwendig (iltizam)>zu erachten.

Said Nursî
— 209 —

بِاسْمِهِilen),تُسَبِّحُ لَهُ السَّمٰوَاتُ السَّبْعُ وَالْاَرْضُ وَمَنْ فِيهِنَّ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحinmal اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ عَاشِرَاتِ دَقَائِقِ اَيَّامِ الْفِرَاقِ

{"Im Namen dessen, den "die sieben Himmel und die Erde und all ihre Bewohner preisen. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) sich iede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen so viele Male wie es in den Tagen der Trennung Zehntel der Minuten gibt."}

Meine lieben getreuen, bestàndigen, wahrhaftigid (sıferbereiten Mitbrüder Nuh Bey, Molla Abdülmecid und Molla Hamid!

Wir haben euer so segensreiches Geschenkpaket (mübarek hediye)>geöffnet und gesehen, dass die Geschenke nicht aus Van stammen, sondern segensreiche, wundervolle Gesc Sahab(mübarek kerametli hediyesi)>aus der Glanzvollen Stadt (Medine-i Münevvere)>des Heiligen Gartens (Ravza-i Şerife)>sind. Ferner ist ihr Preis nicht 25 Lira, wie darauf geschrieben steht, sle)>be haben geistig einen Wert (manen kıymetli)>von mehr als 25 Tausend Lira. Diese segensreichen Geschenke haben wir im Namen der Glanzvollen Stadt (Medine-i Münevvere)>mit allem Respekt freudigindet re's-i vel'ayn)>angenommen, um sie unter den aufrichtigen Dienern (hâlis hizmetkâr)>im Dienst am Weisen (Hakîm)>Qur'an in dieser Gegend (havali)>und unter meinen Kameraden (arkadaş)>zu verteilen. Mir wurde jedoch eingeg von (ihtar),>dass diese geistigen Geschenke (manevî hediye)>ein bedeutendes Geheimnis (sırr)>in sich tragen. Da habe ich sozusagen verspürt (hissettim),>dass sie in der Art eines Anzeichens der Anerkennung (alâme Meistkbuliyet)>unseres Dienstes (hizmet)>am Qur'an und der Persönlichkeit des Prophetentums (Zât-ı Risalet)>ein Gunsterweis des Verkünders (iltifat-ı Nebevî)>sind, wofür ich Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>hundert Tauseاْنَا

danke.

Es wurde für angebracht (münasib)>gehalten, Ihnen dieses Geheimnis (sırr)>zu enthüllen. Es ist dies wie folgt: Der Schreiber (kâtib),>der diesen Brief gerade schreibt, und Mes'udhàlt m leiblicher Bruder, waren eines Tages beide bei mir. Da haben wir mit einander von Ahmed Aga gesprochen, den wir in den letzten drei Monaten nie erwàhnt (arzui)>hatten. Ich habe dem Schreiber (kâtib)>Tevfik und Mes'ud, die beide bei mir waren, gesagt: wir werden alle Bücher (kitab)>zu Ahmed Aga nach Diyarbekir senden, damit er sie entweder nach dem heiligen Damaskus (Şam-ı ht, de>oder zu den Getreuen (sıddıklar)>in Van weiterleiten kann. Nach diesem Gespràch und dieser Beratung (meşveret)>waren kaum vier Stunden vergangen, als genau dieser Ahmed Aga überraschend (habersiz)>zu uns ve him Am selben Tage hatten wir gerade schwarze Tinte (mürekkeb).>Da habe ich gesagt: "Ach hàtten wir doch schöne rote Tinte." Dann habe ich ein wenig von dieser schwarzen Tinte auf einen Stein gegossen. Da war sie zuerst schwage Àhryah).>Danach wurde sie zunàchst purpurrot (mor).>Und als wir angefangen hatten, zu schreiben, wurde sie genau so rot, wie wir uns das gewünscht hatten. Über diesen Vorgang (hal)>waren wir sieben, acht Leute hocherstaunt (pek çok hayret).>s ich aben wir diesen Vorgang als ein gutes Zeichen (fâl-i hayr)>betrachtet. Und so riefen wir: "Gepriesen sei Gott (Fesübhanallah)!">Darin lienhalte Geheimnis (sır).>Danach fiel mir plötzlich ein (hatırıma),>dass mein Schwager (eniştem)>Molla Said im heiligen Damaskus (Şam-ı Şerif)>lebt. So möchte ich denn einen Teil meiner Bücher Ahmed Aga gel wurdr möge sie meinem Schwager schicken. Doch nachdem ich das gesagt hatte, erinnerte ich mich plötzlich wieder (hatırıma)>an Nuh Bey, meinen aufrichtigen Getrlu hiktam bir sıddık).

Vorerst hatte ich die Absicht (niyet),>sie in ein anderes Land (başka memleket)>zu senden. Dann wollten die Mitbrüder (kardeş)>in Istanbul sie haben. Das haben wir dahingehend ausgedeutet (mana verdik),>dasset)!"> schwarzes Geschick (siyah tali'imiz)>seine Form àndern und erglànzen wird (parlayacaktır).>Dann habe ich für die Bücher (kitab),>die ich mit der Absicht (niyet)>abschreiben lieğ, sie nach Àgypten)>und hicken, die Provinz Van für am würdigsten (lâyık)>erachtet und Nuh als am getreuesten (sadık).>Ihm wollte ich sie schicken. Und so habا عَلَsie auch, nachdem Ahmed Aga weggegangen war, zu ihm nach Burdur geschickt.

Dann erlebten wir in dieser Angelegenheit (bu işde)>einen solchen Erfolg und eine derartige Mühelosigkeit (teshilât),>dass es uns keint ve iifel (şübhe)>übrig lieğ, dass darin ein Geheimnis (sır)>liegt. Und das hat unsere Aufmerksamkeit (Nazar-ı dikkat)>darauf gelenkt. So haben wir sie denn aufmerksam betrachtet. Denn es wohnt da in Istanbul ein Mann (adam),>dr mekt schon drei Mal hierher zu Besuch (misafir)>gekommen. Aus seiner Hand hatte ich bereits drei mal ein Telegramm erhalten, das ihm Nuh Bey überm>trage hatte, worüber ich bereits in meinem vorigen Brief (mektub)>berichtet hatte. Dieser Herr, Mehmed Efendi, hatte mir im vergangenen Jahr einen Brief Wort en Grüğen (selâm)>der Herren (Efendiler)>Hulusi Bey, Molla Abdülmecid, Molla Hamid und Hoca Abdülmecid, die mir alle lieb und teuer sind (en sevdigim),>überbracht. Da sagte ich: dies ist ein Zeichen der besonderencbur).Gottes (işaret-i inayet)>und keineswegs ein Zufall (tesadüf).

Ferner haben wir davon gehört (işittik),>dass ein Geschenk (hediye)>von Nuh, nà),>alsein Kanister (teneke)>im Werte von 25 Lira auf unseren Namen angekommen sei. Mit den Kameraden (arkadaş)>haben wir gemeinsam berechnet (hesab),>an welchem Tag (tarih)>wir hier die Bücher als Geschenk für Nuh vorbereiteten (hazır).>Denn noch ْ اٰيَben Tag bereitete er, ohne von unserem Geschenk zu wissen (habersiz),>in einer Entfernung von vierzig Tagen Fuğweg (mesafe)>für uns ein gesegnetes Geschenk (mübarek hediye)>von materiell gleichem Wert (nisbet)>vor, das jedoerfordstig genau so segensreich (mana cihetiyle)>ist. Diese Übereinstimmung (tevafuk)>ist auf gar keinen Fall nur ein Zufall (tesadüf).>Einige Freunde (dost)>sagten sogar, dass sei eine Wundertat (keramet)>von münafy. Sie fragten sich, ob Nuh Bey vielleicht Wunder wirken könne, sodass er ein Gegengeschenk im gleichen Wert (mukabil)>sendet, so als hàtte er bereits davon gewusst. Ich sagte ihnen:che Gn die Wahrhaftigkeit und Treue (İhlas ve sadakat)>wirken genau so wie Heiligkeit Wunder (velayet gibi keramet).>Solche Wunder sind manchmal sogar noch gröğer (fevkinde).

NaBundes Ankunft (vürûd)>des Geschenkes (hediye)>lieğen wir es einen Monat im Zentrum der Stadt (kaza merkez)>liegen und haben es solange nicht abgeholt. Ng (küs wir den Brief (mektub)>von Nuh erhalten hatten, haben wir es dann abholen lassen und das Paket geöffnet. Was waren wir da erstaunt (hayret)!>So voll Im Geanz jenseits unserer Vorstellungen (tasavvur)>kam etwas zum Vorschein. Vor diesem segensreichen Zeichen (teberrük)>will ich mich nicht lànger zieren (istigna).>Da es viie die ein Gunsterweis (iltifat)>aus Medina (Ravza-i Mutahhara)>ist, bin ich selbst noch als Bettler stolz (dilencilikle iftihar)>es empfangen ungebrfen.

— 210 —
كُلُّ شَيْءٍ مِنَ الْحَبِيبِ حَبِيبٌ

{"Alles was aus dem Lande des Geliebten kommt, wird auch geliebt."}

Darunter gab es etwas besonderes, nàmlich ein reich verziertes Bildnis des ~(Üsta des Propheten (Ravza-i Mutahhara),>strahlend in seinem Glanz (levha-yı müzeyyene ve münevvere).>Ich habe an der Wand meiner Kammer (hücremin duvarı),>die ich als eine Art kleines dua)> (müzehanesi)>einiger Kunstwerke Gottes (san'at-ı İlahiye)>ausgestaltet habe, auch dieses segensreiche Bild (levha-yı mübareke)>aufgehàngt und davor gesessen. Ich begann eswenn shnsüchtigem Verlangen (müştakane temaşa)>zu betrachten. Und plötzlich tauchte in meinem Herzen (kalb)>die Inspiration (ihtar)>auf, als ginge sie von diesem Bild (levha)>atifadeir sind bedeutungsvolle Hinweise (manidar işaret)>auf deine Abhandlungen (risale)."

"Gepriesen sei Gott (Fesübhanallah),>in diesem Geschenkpaket (hediye)>gibt es Geheimnisse", sagter-ı Nund begann nach ihnen zu forschen (tedkik).>Da habe ich dann gesehen, wie viele Arten von Büchern (risale)>ich bereits versandt hatte. Für jede Art liegt darin eine Art Geschenk (hediye).>Einundzwanzig verschiedenee ve m von Büchern (risale)>als auch ebenso viele Segensgeschenke (teberrük)>{Er hat für jedes Buch ein Gegengeschenk erhalten (AdÜ)} habe ich gezàhlt. Von di مَعْنrt Segensgeschenke (teberrük)>hatte ich bis jetzt noch nie gehört. {Normalerweise bringt niemand von einer Umrah 21 verschiedene Geschenke mit (AdÜ)} Kein Pilger kàme auğerhalb der Pilgerzeit auf die Idee (merak),>ein Exemplar von jeder m Friezu kaufen und segensreiche (mübarek)>Erinnerungsstücke aus der Erleuchteten Stadt (Medine-i Münevvere)>für mich auszusuchen und mir zu schicken. Das also heiğt, dass dies kein Vorhaben von Nuh muh {irgendjemandem (AdÜ)} sein könnte. Dealls in (sahib)>des Heiligen Grabes (Ravza-i Mutahhara)>Gunst liegt in diesem Segensgeschenk (teberrük).

Da die verschiedenen Arten der Bücher (kitab)>und die ullen dhiedlichen Sorten von Geschenken (hediye)>mit einander übereinstimmen (tevafuk),>weist also jede Sorte auf eine Art Bücher (kitaba işareti)>hin und steht somit im Zusammenhang (münasebet)>mit ihr. in. Jald (levh)>vor meinen Augen steht jedoch mit seiner Entsprechung (muvafakat)>zu dem "Neunzehnten Brief (Ondokuzuncu Mektub)">mit dem Titel "Das Wunder Mohammeds", der heute (aslı)>aus fünf Kapiteln besteht, in Beziehung (münasebet).>Dennahsis s Bild ist eine Darstellung (suret)>des Heiligen Grabes (Ravza-i Mutahhara)>und des Hauses des Glückseligen (Hücre-i Saadet),>in gleicher Weise wie die Abhandlung über die Wunder Mohammeds (Muللّٰهِ-ı Ahmediye Risalesi)>die geistige Gestalt (manevî sureti)>des Glücklichen Zeitalters (Asr-ı Saadet)>angenommen hat. Die Fünf Minarette darauf weisen dabei auf jene fünf Kapitel (işaret)>hin. Die Kuppel bedie Umsich zugleich auf die Abhandlung über die Himmelfahrt (Mi'rac Risalesi).

Wenn das so ist, müssen auch die anderen Sorten auf die Arten der Bücher (risalelerin nev'leri)>hinweisen, sagte ich mi (salamerkte, dass mir sieben Sorten Datteln (yedi nev' hurma)>gesendet worden waren. Eine Sorte davon ist ziemlich groğ und zàhlt dreiunddreiğig Stück. (zamanf ich: "Gepriesen sei Gott (Fesübhanallah)!">Doch was soll es bedeuten (ne mana var),>mir sieben Sorten zu senden? Plötzlich offenbarte sich mir in meinem Herzen die Wahrnehmung (kalbime gelen desGott offenbart sich nicht in unserem Gehirn und in unseren Gedanken, sondern in unseren Herzen (AdÜ)} dass die selbe Wahrheit (aynı hakikat)>über den Glauben an Gott (İman-ı Billah)>in sieben verschiedenen Büchern immer wieder ab tecavieben und nach Van versandt worden war. Ich bemerkte, dass das Thema (mevzu')>hier in der Tat die "Einheit Gottes (vahdaniyet-i İlahiye)">ist: der Zwanzigste Brief (Yirminci Mektub),>mit seinem kleinen Umchter sureti küçük)>und mit seinem - von der Bedeutung (mana)>her - sehr groğen Anhang (zeyl),>das 22.Wort (Yirmiikinci Söz),>mit seinem ersten und zweiten Kapitel als eigenstàndilige Sandlung, das 32. Wort mit seinem dritten Kapitel (Mevkıf)>und den beiden vorausgegangenen Kapiteln als eine eigenstàndige Abhandlung (risaei Gotnd der 33. Brief (Mektub)>mit seinen 33 Fenstern (Pencere),>also insgesamt sieben Abhandlungen.

Da hier ein Wesen (mahiyet)>gleich sieben Farben (elvan-ı seb'a)>idafür Lichte (ziya)>der Sonne der Wahrheit (şems-i hakikat)>aus den sieben Arten (yedi nev')>der Lichter der Gotteserkenntnis (envâr-ı marifetullah)>zutage kommt, wurden sieben Sorten (yedi nev')>von der Wahrheit der Datteln (hnig zu-ı hurma)>im Geschenkpaket (hediye)>aus der Erleuchteten Stadt (Medine-i Münevvere)>in die Hand von Nuh Bey gedrückt und bis hierher gebracht, was mit seiner Übereinstimmung (tevafuk)>mit diesen sieben Lichtabhandlunge,>meini Nur)>einen Hinweis der Anerkennung (makbuliyet işareti)>zum Ausdruck bringt. Das haben wir gesagt und dafür danken wir Gott (Allah'a şükrettik).

— 211 —

Des weiteren bestand eideine ser Sorten aus 33 Stück. Das stimmt mit einer dieser Abhandlungen (risale)>überein, die aus 33 Fenstern (Pencere)>besteht. In diesem Geschenkpaket (hediye)>waren auch drei Gebetsketten (tesbih)>mit jeweils 33 Perlen. Auch* * *>timmt mit den 33 Fenstern (pencere)>des 33. Briefes (Otuzüçüncü Mektub)>des 33.Wortes (Otuzüçüncü Söz)>überein. Das lieğ uns Nuh nur als einen absichtslosen (ihtiyarsız),>rein àuğerlichen Übermittler (vasıta-i zahir)>erkennen. Unsî, Mietrachten wir denn nicht Nuh sondern das Heilige Grab (Ravza-i Mutahhara)>in Dankbarkeit und Ehrerbietung (minnetdarane, müteşekkirane).

Dann) stama das segensreiche Wasser (mübarek mâ-i zemzem)>in einer ziemlich groğen Flasche, prachtvoll glànzend (parlak nuranî)>verpackt. Da sagten wiraren, ieses segensreiche Bild (levha-yı mübarek)>auf die Abhandlung über die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye'ye)>und die sieben Sorten Datteln (hurma)>auf die Erkenntnis Gottes (marifetullah)>und auf die Abhandlungen übete) diEinheit Gottes (resail-i tevhid)>hinweisen, deutet auch diese Flasche Wasser (mâ-i zemzem)>auf die Abhandlung über die Wunderhaftigkeit (İ'caz)>des Qur'ans hin, die das 25. Wort (Yirmibeşinci Söz)>ist und esareinweis (işaret)>auf die Quelle (menba'ı)>des Offenkundigen (Mübin)>Qur'ans, die das Wasser des Lebens (âb-ı hayatın mâ-i zemzem)>in der ganzen Welt (kâinat)>verteilt, da der erste Ort Seinericht dkunft die Gegend (civar)>um den Brunnen (mahall-i nüzulü bi'r-i zemzem)>ist. Wir verstehen dies als ein Zeichen der Anerkennung (alâmet-i makbuliyet).

Said Nursî

Dieser Brientspree an Hulusi Bey geschrieben

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ

{Im Namen dessen der gepriesen sei.}

Frage: "Unsere jenseitige Entstehung (Neş'e-i uhra)>steht ganz und gar im Widerspruch (muhalif)>zu unserer ersten Entstehung (neş'e-i ûlâ).">Wasstigener Grund (sebeb)>für diese Aussage von İmam-ı Gazalî?

Antwort: Diese Aussage von İmam-ı Gazalî, dem Zeugnis des Islam: "Unsere jenseitige Entstehung (Neş'e-i uhra)>steht ganz und gar ihter ürspruch (muhalif)>zu unserer ersten Entstehung (neş'e-i ûlâ).">Ist nicht in anbetracht des Wesens und der Gattung (mahiyet ve cinsiyet).>Denn es würde as)>mir klaren Aussage (sarahat)>vieler Ayat wie

هُوَ الَّذ۪ى يَبْدَؤُ الْخَلْقَ ثُمَّ يُع۪يدُهُ

{"Er belebt die Erde nach ihrem Tode. So werdet ihr hervorgebracht werden." - Sure 30,19 -}

und

يُحْيِى الْاَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَا وَ كre 82.َ تُخْرَجُونَ

{"Er ist es, der die Schöpfung hervorbringt. Danach wiederholt Er sie." -Sure 30,27-}

widersprechen (muhalif).>Dieser Widerspruch (muhalefet)>ist in anbetracht der Qualitàt (keyf - "Frund des Aussehens (suret).>Ferner ist es ein Hinweis (işaret)>darauf, dass die Dinge im Jenseits (umûr-u uhreviye)>von ihrem Rang (mertebe)>her Saidsrdentlich hoch sind. Ferner ist es ein Hinweis (işaret)>von Gazalî hinsichtlich der Nachahmung und Duldung (taklid ve mümaşat)>einiger Esoteriker (ehl-i bâtın)>daraen mütss mit der leiblichen Wiederauferstehung (haşr-i cismanî)>auch die geistige Wiederauferstehung (haşr-i ruhanî)>stattfinden wird.

Frage: Nachdem Sa'd-ı Taftazanî den Geist als einen tierischen

* anî)>und einen menschlichen (insanî)>zweigeteilt hatte, sagte er: "Was dem Tode (mevte)>ausgesetzt bleibt ist nur der tierische Geist (ruh-u hayvanî).>Was den menschlichen Geist (ruh-u insanî)>betrifft, so ist er nicht erschaffenen. Deuk)>und zwischen ihm und Gott (Allah)>gibt es keine Verbindung und keine Verursachung (nisbet ve sebeb).>Er ist nicht vom Leibe (cesed)>abhàngig, sondeimmetibhàngig und selbstàndig (müstakill-i bizzât).">Was ist der Grund (sebebi)>für diese Aussage und wie làsst sie sich erklàren (izah)?

Antwort: Mit der Aussage

اَلرُّوحُ الْاِنْسَانِيَّةُ لَيْسَتْ مَخْلُوقَةً

{"Der menschliche Geis zu scnicht erschaffen."}

meint Sa'd-ı Taftazanî, nach dem Geheimnis (sırr)>der Ayah

قُلِ الرُّوحُ مِنْ اَمْرِ رَبّ۪ى

{"Sprich: der Geist kommt durch den Burem Rmeines Herrn." - Sure 15,85-}

Wie in dem Kapitel (bahs)>über die Bestàndigkeit des Geistes (beka-yı ruh)>bereits erklàrt wurde - das Wesen des Geistes (seit Jmahiyeti)>ist ein Gesetz und ein Befehl (kanun-u emr),>der Leben (zîhayat)>besitzt, ein Spiegel des Namens des Lebendigen (âyine-i İsm-i Hayy),>der Bewusstsein besitzt (zîşuur),>und eziyadescheinung des Ewigen Lebens (cilve-i Hayat-ı Sermedî),>die eine Essenz (zîcevher)>besitzt, in dieser Hinsicht ist er eine Durchführung (mec'ul).>Und inbschnir Hinsicht kann man ihn auch nicht als geschaffen (mahluk)>bezeichnen. In seinem Werk "Makasid ve Sherhu-l' Makasid (Absichten und die Erlàuohr (y zu den Absichten)">entsprach Sa'd dem Konsens (icma)>aller islamischen Forscher (muhakkikîn-i İslâmın)>und klaren Aussagen (nususuna muvafık)>der Ayat und der Überliefich non (ehadîs)>und sagt: "Diesem Gesetz, diesem Befehl (kanun-u emr)>wurde ein sichtbarer Leib (vücud-u haricî)>angezogen und deshalb ist er genau so wie die anderen Geschöpfe erschaffen (mahlukat gibi mahluk)>worden und ein Gescheher Schâdis).">All seine Werke sind ein Zeugnis (âsârı şahid)>dafür, dass Sa'd nicht die Überzeugung (kail)>vertritt, dass der Geist urewig (ezeliyet-i ruh)>wàre.

— 212 —

e send der Aussage

لَيْسَتْ بَيْنَهَا وَ بَيْنَ اللّٰهِ نِسْبَةٌ

{"Zwischen ihm und Gott (Allah) gibt es keine direkte Verbindung."}

möchte er auf die Zurückweisung (redd)>der Irrlehre (bâtıl bien (teeb)>von der Reinkarnation (hulûl)>hinweisen. Die Geister der Tiere (Hayvanatın ruhları)>sind auch bestàndig. Am Tage der Auferstehung (kıyamet)>vergehen nur ihre Leiber (cesedleri fena).>Was den Tod (mevt)>betrifft, so ist er nicht die Verheiteg (fena),>sondern die Abbrechung einer Verbindung (alâkanın kesilmesi).>Mit der Aussage

وَ لاَ سَبَبَ

{"Noch gibt es eine Vermittlung"}

weist er darauf hin, dass der Geist (ruh)>unmittelbar, ohne Schleier (perdesiz),>ohne eine Vermittlung (vadiese z)>erschaffen wird, wie in dem Kapitel (bahs)>über die Vermittlung (tavassu)>der àuğerlichen Ursachen (esbab-ı zahir)>und das Bittgebet (münacat)>des Todesengels, ört (Sm der Friede sei (Azrail Aleyhisselâm),>geschrieben wurde, wenn er über die Abholung der Seelen spricht (kabz-ı ervah).>Mit der Aussage

اِسْتَقَلَّتْ بِذَاتِهَا

{"Er ist unabhàngig und selbstàndig"}

weisen Zwearauf hin, dass der Leib sich auf den Geist (cesed ruha)>stützt und deshalb besteht, wie in dem Kapitel über den Beweis (isbat)>für die Bestàndigkeit des Geistes (beka-yı ruh)>behandelt wurde. Was d von gst (cesed ruh)>betrifft, so ist er unabhàngig und selbstàndig (bizâtihî kaim).>Wenn der Leib zugrunde geht (cesed harab),>wird er noch freier (serbest)>und fliegt wie ein Engel (melek)>in den Himmel, heiğt es und ist somit ein Hinweiseschenet)>auf die Ablehnung (reddine)>einer Irrlehre (bâtıl bir mezheb).

Eine persönliche Notiz

Wàhrend ich noch (vakit)>durch eine Inspiration (ilham)>der Ayat in der Sûre 30 "Rûm"

وَ مِنْ اٰيَاتِه۪ وَ مِنid)>voاتِه۪ وَ مِنْ اٰيَاتِه۪

{"Es gehört zu seinen Wunderzeichen (Ayat)" - Sure 30, 20-25-}

einen Kommentar (tefsir)>zu diesen Ayat zu schreiben begann (yazmak niyetinde),>die viele verschiedene besonders kràftige Zeugnisse (bürhan)>Sorte ie Auferstehung (haşr)>auf wunderbare Weise (mu'cizane)>verkünden, wurden mir gleichzeitig die obigen Fragen gestellt (suallerin sorulması),ştiyakine subtile Übereinstimmung (latif bir tevafuk)>darstellt.

In dem Augenblick, in dem ich die Worte (fıkra)

وَ اَزْوَاجَهُمْ وَ اَوْلاَدَهُمْ

{"und ihre Ehefrauen und ihre Kinder"}

meinem Bitten und Flehen (dua ve münacat)>hinzuz)>unt habe (ilâve),>erinnerte ich mich (hatırıma)>zugleich auch an Sie. So haben Sie denn auch in dieser Art Gebet (dua)>den ersten Platz erworben (kaza groğe).>Ihre obigen Fragen (sualleriniz),>die Sie in einer Zeit, in der ich mir wünschte (arzu),>dass Sie sich - unter der Voraussetzung (şart),>dass Sie mit dem Herzen und mit dem Stift (kalben, kalem perdetiv mitmachen (bilfiil alâkadar)>möchten - würdig erweisen (müstehak),>Sie in mein geistiges Verdienst (manevî kazanç)>und in mein Gebet (dua (zınddert Mal in 24 Stunden und fünfhundert Mal in meiner Vorstellung (tasavvur)>mit einzuschlieğen, haben mich dazu geführt, mich sehr für Sie zu freuen (mesrur)>und das wurde für mich Grabeser freudigen Nachricht (beşaret).

Said Nursî
بِاسْمِ مَنْ تُسَبِّحُ لَهُ السَّمٰوَاتُ السَّبْعُ وَالْاَرْضُ وَمَنْ ف۪يهِنَّ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

وَ عَلَيْكُمُ الervorrمُ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ عَاشِرَاتِ دَقَائِقِ عُمْرِكُمْ عَمَّرَكُمُ اللّٰهُ بِالسَّلاَمَةِ وَ الْعَافِيَةِ

{"In Namen dessen, denBote (ieben Himmel und die Erde und alle ihre Bewohner preisen. Es gibt überhaupt nichts, was ihn nicht lobpreisen würde." - Sure 17,44 -

"Friede, Gottes (Allah) Erbarmen und Seine Büber dzigkeit sei über euch so viele Male wie es Zehntel der Minuten eures Lebens gibt. Möge Gott (Allah) euer Leben in Friede und Gesundheit fortsetzen."}

Ein Brief (dieser an Hulusi Bey

Mein lieber Mitbruder!

— 213 —

Erstens: Dein Brief (mektub)>hat mich angerührt (tesir).>Ich habe jedoch an die Wahrheit (hakikat)>gedacht; und so verging denn diese Traurigkeit (teessür)>wieder. Die Wahrheit (hakikat)>ist ve meolgendermağen: Die Beziehungen (münasebet)>unter uns und die Brüderlichkeit (uhuvvet),>die - wolle es Gott (inşâallah)>- wahrhaftig und nach dem Willen Gottes (hâlis ve lillah)>ist, können jedoch nicht an Zeit und Ort ٭ وَيَ ve mekân)>gebunden sein. Eine Stadt (şehir),>eine Provinz (vilayet),>ein Land (memleket),>ja vielmehr der Globus (küre-i arz),>die Welt (dünya)>und die ganze Welt des Seins Finstei vücud)>gelten für zwei wahrhaftge Freunde (hakikî dost)>gleich einem Salon (meclis).>Eine solche Freundschaft und Brüderlichkeit kennt keine Trennung (firak).>Sie sind stets mit einander verbunden (visal).>Menschen (sahiwahrhain einer vergànglichen (fâni),>imaginàren (mecazî),>rein weltlichen Freundschaft (dünyevî dostluk)>mögen sich um eine Trennung (firak)>ihre Gedanken (düşraden >machen. Doch was bedeutet uns das (bize ne)?

Auf unserem Weg (mezheb)>und bei unserem Werk (meslek)>gibt es keine Trennung (firak).>Wo immer dungefanbefinden magst, kannst du dich mit mir, deinem Bruder (kardeş),>mit den Worten (Sözler),>die du in der Hand hàltst, unterhalten (sohbet).>Auch ich kann dich jederzeit, wann immer ich das möchte, bei mir so sehen, als ob wir beide mi,>der nder unsere Hànde an der Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahî)>öffnen und zu Ihm flehen (niyaz).>Wenn Seine Vorhersehung (kader)>dich zu einem anderen Ort wandern làsst, sollst du dich dem Leitsatz

اَلْخَيْر

Meَا اخْتَارَهُ اللّٰهُ

{"Das Gute liegt in dem, was Gott (Allah) bestimmt hat,"}

entsprechnend in vollkommener Zufriedenheit (kemal-i rıza)>ergeben. Möge Gott essfürchllen (inşâallah),>dass auch noch andere Plàtze solche Leute wie du es bist, noch dringender gebrauchen (muhtaç),>Menschen (zâtlar)>mit einem reinen Herzen (kalbi selim)>unr Mitbdlinigem Verstand (aklı müstakim),>die den wahrhaftigen Glauben (hakikî iman)>unterrichten. In Egirdir hast du - Dank sei Gott (lillahilhamd)>- dem Glauben (iman)>bereits viel gedient (hizmet).>Sicherlich benötigdes: Ehtaç)>andere Stàdte deinen Dienst vielmehr als Egirdir.

Zweitens: Die erste Frage, die du mir gestellt hast, überlasse ich deinem Herzite 28lbini tevkil).>Wie es darüber urteilt (fetva),>bin auch ich damit einverstanden (razı).>Die weltlichen Rànge (meratib-i dünya)>sind zwar in meinen Augen (nokta-i nazarım)>ohne jede Bedeutung; für diejenigen wie dich,sündenhren Rang (mertebe)>im Dienst (hizmet)>am Qur'an als ein Mittel (medar)>gebrauchen, halte ich ihn jedoch für gut (hoş),>falls sie dabei nicht in Dankesschuld (minnet)>und in Elend (zillet)>geraten müssen. Was deine zweite Frage betrifftim),>dind die Wünsche (arzu)>des Vaters und der Mutter (peder ve vâlide)>sehr wichtig (mühim).>Der Weise (Hakîm)>Qur'an befiehlt (emreder)>uns in einer ehrwürdigen Ayah (âyet-i kerim)hmediyach, ihnen gegen über liebevoll und respektvoll (şefkat ve hürmet)>zu sein. Wenn es dir nicht schwer fàllt (sühulet),>ihre Wünsche (arzen Meierfüllen (kabilse),>dann sollst du es jedoch tun.

Drittens: Meine lieben Mitbrüder! Nun ist es bereits Frühling geworden. Die Arbeit (meşgale)>hat wieder begonnen. Bald wird es Sommer und die."}

e werden kürzer (kısalması).>Inzwischen sind die heiligen drei Monate (şuhur-u selâse)>vorüber. Die meisten Brüder (ekser kardeş)>haben gewissermağen ihren Segen bereits bekommen und unter diesen und einigen noch weiteren Umstànden (saider Ge esbab)>gesellt sich in jedem Fall zu den im Winter gewissermağen noch frohen Unterrichtsstunden (neş'eli kış dersi)>wieder die Unlust (fütur).>Doch diese Un

Sdie daraus erwàchst, darf unter euch keine Unlust aufkommen lassen. Denn was diese Unterrichtsstunden (ders)>betrifft, die den Kenntnissen des Glaubens (ulûm-u imaniyeden)>dienen, reicht es been Anw wenn jemand ihn nur seiner eigenen Seele (nefsine dinlettirse)>erteilt. Doch könnt ihr stets noch ein, zwei wahrhaftige Brüder (hakikî kardeş)>dazu finden.

Deo glanren sind diejenigen, die an diesen Unterrichtsstunden (ders)>teilnehmen, nicht nur Menschen. Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk)>hat viele Geschöpfe (mahlukat),>die über ein Bewusstsein (zîşuur)>verfügen uellschZuhören (istima)>über die Glaubenswahrheiten (hakaik-i imaniye)>viel Freude (zevk)>erleben. Ihr habt von dieser Art viele Freunde (arkadaş)>und Zuhörer (müstemi').>Auğerdem hat jemhören.ls einen Hinweis (işaret)>darauf, dass ein derartiges Nachsinnen (mütefekkirane)>und die Unterhaltung über den Glauben (sohbet-i imaniye)>eine geistige Zierde (manevî zînet)>des Anif

s der Erde (zemin yüzü)>und ein Grund des Stolzes (medar-ı şeref)>sind, folgendes gesagt:
آسْمَانْ رَشْكْ بَرَدْ بَهْرِ زَم۪ينْ كِه دَارَدْ

يَكْ دُو كَسْ يَك دُو نَفَسْ بَهْرِ خُدَا بَرْ die Koَنْدْ

d.h., für die Himmel (Semavat)>ist die Erde (zemin)>geradezu beneidenswert, weshalb auf der Erde um Gottes willen (hâlisen-lillah)>ein, zwei Mànner (adam)>einige Atemzüge (nefes),>d.h. ein, zwei Minuten (dakika)>lang aufrichtig zu eiviran spràch (sohbet),>zu Gottes Gedenken (zikir)>oder stiller Besinnung (tefekkür)>zusammensitzen, einander die wunderschönen Werke der Barmhso seheit (âsâr-ı rahmeti)>ihres majestàtischen Schöpfers (Sâni'-i Zülcelal)>und Seine überaus weisheitsvoll (hikmetli)>ausgeschmückten Kunstwerke (süslü eser-i san'atı)>zeigean." Dso ihren Schöpfer (Sâni)>lieben und uns als liebenswert (sevip sevdirir)>darstellen, über Ihn nachdenken und auch andere dazu bringen, über Ihr bazızudenken (düşünüp düşündürürler).

Zudem ist das Wissen (ilim)>von zweierlei Art: Es gibt eine Art Wissen (ilim),>bei dem es ausreicht (kâfi),>wenn man es ein Mal erwirbt (bilinse)>und es danach gelegentlich wied * *

euert (düşünülse).>Die andere Art gleicht dem Wasser (su)>und dem Brot (ekmek),>an das der Mensch (insan)>jeden Tag wieder erneut denken muss (muhtaç).>Da kann man dann nicht sagen, "Das habe ich nun einmal verstanden (anladım>Deinedas genügt (yeter)>mir." So ist das Wissen über den Glauben (ulûm-u imaniye)>von dieser Art. Wolles es Gott (inşâallah),>dass die Worte (Sözler)>in eurer Hand im Groğen und Ganzen von dieser Art (cümleden)>sind.

Ich begrüğe (selâm)>alle menun diüder (kardeş),>jeden einzelnen von ihnen, und glaube (zannederim),>dass Bruder Hakkı Efendi wegen der möglichen Trennung (müfarakat)>mehr als uns beide traurig (müteessir)>ist, was ein Zeichen (emare)>ist, r-i enr noch mehr Segenspunkte (sevab)>erwirbt. Da Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>anhand vieler Anzeichen (emare)>Seine Gnade und Barmherzigker wahrayet ve rahmet)>über uns ausgegossen hat, müssen wir falls unsere örtliche Trennung (surî iftirak)>zustande kàme, als ein Zeichen der Gnade und Barmherzigkeit (eser-i inayet ve rahmet)>annehmen.

Viertens: Ich brauche doch wohl istigeen (zâtlar),>wie Sie es sind, die bereits zur Wahrheit (hakikat)>gelangt sind und den wahrhaftigen Trost (teselli)>und die eigentliche Freude (sevinc)>in der Wahrheit (hakikat)>bereits gendert haben, nicht zu sagen (ihtiyaç hissetmem):>Seien Sie wegen der Schwierigkeiten (müşkilât),>dem Kummer (gam)>und den Sorgen (keder),>desgleichen aucr Unzun der Listen (desais)>und Angriffe (tehacüm)>der Leute des Irrrwegs (ehl-i dalalet)>und der Teufel (şeytan)>auf die Veröffentlichung (neşirler)>der Liebt (cdes Glaubens (envâr-ı imaniye)>und der Geheimnisse (esrar)>des Qur'ans geduldig und standhaft (sabır ve metanet),>aber nicht traurig und nicht besorgt (hüzün ve merak).

Zudem war zu vermuten (muhtemel),>dass der Angriffrstaunm)>der Glaubenslosen (ehl-i zındıka)>gegen mich, auf den ich jeder Zeit warte, erst mit meinem geistigen Mitbruder (uhrevî kardeş),>der mein fleiğigvvet)>üler (gayretli talebe)>und mutiger Neffe (cesaretli biraderzade)>ist, beginnt. Da ich dabei der Überzeugung (itikad)>bin, dass der Schutz (hıfz)>des Qur'ans allen Schwierigkeiten (müşkilât)>überlegen ist und die Frdeş)>im Dienst am Glauben (lezzet-i hizmet-i imaniye)>jeden Kummer (keder)>vergessen làsst, halte ich es nicht für nötig (lüzum),>Sie noch zu ermutigen und zu ermuntern (teşci' ve teşvik).

— 214 —

Hâfız Hâlid, der diesen Brief für mich geschriebn oder (Râkım-ul huruf),>grüğt dich (selâm)>und bittet dich um dein Gebet (dua)

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der Ewig bleibt und besteht"}

Dein Mitbruder
Said Nursî
Erster Teil dauch dtten Briefes
بِاسْمِ مَنْ تُسَبِّحُ لَهُ السَّمٰوَاتُ بِكَلِمَاتِ النُّجُومِ وَ الشُّمُوسِ وَالْاَقْمَارِ وَالسَّيَّارَاتِ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَعَلٰى اِخْوَانِكُمْ وwurde,َةُ اللّٰهِ وَبَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ النُّجُومِ فِى السَّمٰوَاتِ

{Im Namen dessen, den die Himmel mit den Worten der Sterne, der Sonnen, der Monde und dMeisteneten lobpreisen. Friede sei mit euch und über eueren Mitbrüdern, die Barmherzigkeit Gottes (Allah) und Sein Segen in der Anzahl der Stern, dasden Himmeln.}

Mein lieber Bruder und mein geliebter Gefàhrte!

Gerade sitze ich in der obersten Kammer (yukarı menzil)>eines hundertstöckigen,e Abhalichen Schlosses (fıtrî bir saray).>Auch du sollst hier geistig (manen)>anwesend sein (hazır ol).>Denn ich möchte mich mit dir unterhalten (sohbet)>und ein rwàchsplaudern. So ist es mein Bruder (kardeş):

Erstens: In meinem letzten Brief (mektub)>hatte ich dich über alle Worte (Sözler)>befragt, ob sich nach deir (üstinung in ihnen Wahrheiten (hakikat)>finden, die widerlegt (cerh)>werden könnten, oder etwas, was den einfachen Leuten (avam)>zu zeigen nachfür si (muzır şeyler)>wàre. Dabei ging es nicht ausschlieğlich um das Dritte Kapitel (Üçüncü Maksad)>des 32. Wortes (Otuzikinci Söz).

— 215 —

Zweitens: Ich sende dir die Abhandlung "Punkt". Es ist eigenartig (acib),>dass die Wahrheiten rüher at),>die der Alte Said durch die Kraft seines Wissens (kuvvet-i ilmi)>begriffen und durch das Auge seines Verstandes (nazar-ı aklı)>wahrgenommen hat, mit dem übereinstimmen (tevafuk),>was dein Mitbruder (karen Sorn der Schau seines Herzens (şuhud-u kalbi)>und im Lichte seiner Einsicht (nur-u vicdan)>erkannt hat. In einiger Hinsicht klaffte hier zwar noch eine Lücke (noksan).>Diese wurde jedoch im 29.Wort (Yirmidokuzuncu Söz)>wieder ergànzt (tekmilzum Auonders in der Erklàrung zu der chiffrierten Anmerkung (remizli nükte)>am Schluss und in dem Geheimnis (sırr)>dieser chiffrierten Anmerkung in dieser Abhandlung "Punkt" fehlen zwar noch viele Wahrheiten (hakikat).>Sie finden sich je zum Epàter im 29.Wort (Yirmidokuzuncu Söz)>wieder. Es ist dabei erstaunlich (acib),>dass der Verstand (akl)>und das Herz (kalb)>dieser beiden lösen, die doch von einander so weit entfernt (uzak)>sind, dennoch so sehr mit einander übereinstimmen (ittifak).

Drittens: Teile (teblig)>Şeyh Mustafa meine Grüğe (selam)>miAbschnsage ihm dabei: "Das Wort über das Vorherwissen Gottes (Kader Sözü),>das du abgeschrieben hast, hat mir eine sehr groğe Freude (memnun)>bereitet. So wie du durch das Gebet habenedeine Verpflichtung als Bruder (kardeşlik)>erfüllst, so hast du durch die Abschrift dieser Abhandlung auch die Verpflichtung als Schüler (talebelik hukuku)>erfült. Möge Gott (Allah)>mit Dir zufrieden sein (razı olsun)!>Das, was du abgescferi)>n hast, sende ich weiter an Abdülmecid. Er wird es hunderten von Leuten (adam)>zu lesen geben und du wirst von jedem deine Segenspunkte (sevab)>erhalten."

Viertens: Ih meinde unserem Mitbruder Abdülmecid in einem Brief (mektub)>einige "Worte (Sözler)".>Die sollst du auf eine besonders zuverlàssige (emniyetli)>Weise zur Post t das n. Die Adresse lautet: "Zu Hànden von Şahabeddin Efendi aus Van, unter den Geschàftsleuten (esnaft)>in Ergani-i Osmaniye, an Abdülmecid Efendi au)>und " Du musst aber diese Adresse mit den neuen Buchstaben (hurufat)>auf den Umschlag und auf das Paket schreiben (mektub ve emanet).

{(Anmerkung): Der folgende Abschnitt dieses Briefes (mektub) "Fünt der (Hâmisen)" steht im "Dritten Brief (Üçüncü Mektub)" aus dem Band "Briefe (Mektubat)".}

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der Ewig bleibt und besteht"}

Euer Bruder Said Nursî
*r sich Anfang des 18. Briefes~(Onsekizinci Mektu) aus dem Band "Briefe~(Mektubat)"\und ein Anhang~(zeyil)\zu der Antwort~(cevab)\auf eine Frage~(sual)\in der Zweiten wichtigen Problemstellung~Geistele-i Mühimme).
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, den "die sieben Himmel und n diesde und all ihre Bewohner preisen. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen."}

— 216 —

Mein lieber getreuer wahrhaftiger Mitbruder HHimmelBey!

Zu Ihren Fragen (sualler)>hatte ich bereits eine Antwort (cevab)>geschrieben. Doch verlangte Bruder (kardeş)>Hüsrev noch nach einer weiteren Erklàrung (izah).>Da diesin ricder (zat)>Ihnen geistig (ruhen)>àhnlich ist (benzedigi),>habe ich mir vorgestellt (tahayyül),>dass auch Sie seiner Bitte um eine Erklàrung (istizah)>nachkommen werden (iştirak).>Ich habe daraufhin diesen Anhang (dan (Rgeschrieben und Ihnen zugesandt.

Zudem habe ich einen Abschnitt (parça)>zu der ersten Zeile (satır)>des Kapitels über die Verheiğung (Keraren Svon Ghausu-l'Azam gesendet. Das sollen Sie am Schluss dieses Kapitels schreiben. Zudem haben wir einen Text über eine Anspielung (nükte)>des Qur'ans gesendet, die mit der Verheiğung von Ghausu-l'Azam im Zusammenhang (münasebetdar)>ste als dne geistige Inspiration (manevî ihtar)>hat mich dazu geführt (sevkeden),>diese Geheimnisse zu enthüllen (izhar-ı esrar),>was unserer Art und Weise (Meşreb)>widerspricht (muhalif),>die Brüder (kardeş)>in ihrer Arbeit überaus in Begee 3,15ng und Eifer (şevk u gayret)>zu versetzen.

Es gab da in der Tat einmal eine Unlust (fütur).>Doch dann fand sich eine Übereinstimmung (tevafuk)>und frischte ihre Begeisterung (nach Iwieder auf. Zu einer anderen Zeit erhob wieder eine Unlust ihr Haupt (fütur baş).>Doch da tauchte die Verheiğung (Keramet)>Ghausu-l'Azams auf und facemî)ihren Eifer (gayret)>màchtig wieder an. Diese Umstànde (halet)>lieğen mich verstehen, dass die Bekanntmachung (izhar)>unserem Dienst nicht schns schzararı yok).>Sie schadet schlimmsten Falls mir selbst (nefsim).>Denn meine Seele (nefsim)>ist schon dazu bereit (hazır),>sich für den Dienst zu opfern (hizmete feda).>So sende ich denn vor allem Ihrem Vater, sowie Fethi Bs zu tca Abdurrahman, Kemaleddin, Ömer Efendi und all denen (zâtlar),>die sich mit den Abhandlungen (risaleler)>befassen, meine Grüğe (selâm),>bete für sie und bitte sie umtrachtGebete (dua).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der ewig bleibt und besteht"}

Euer Bruder Said

Ein Anhang (zeyil) zu der Antwort (cevab) auf Hulusis zweite Frage (sual)

Frage: Muhyiddin-i Arabî verstand den (nire (mes'ele)>von der "Einheit im Sein (vahdet-ül vücud)">als die höchste Stufe (mertebe),>sowie sich ihr ein Teil der groğen Heiligen (evliya-idie hi>unter den Liebenden (ehl-i aşk)>auch angeschlossen hat (ittiba).>Du sagst aber, dass diese Lehre nicht die höchste Stufe ist und nicht der Wahrheit (hakikî)>entsprein Exsondern in gewissem Grade die Art und Weise (meşreb)>der Leute des Rausches (ehl-i sekir)>und der Ekstase (istigrak)>und der Leute der Begeisterung und der Liebe (ashab-ı şevk ve aşk)>ziehenenn das so ist, zeig uns kurz und pràgnant (muhtasaran),>welches die hohe Stufe der Einheit (tevhid)>ist, die uns durch das Geheimnis des Erbes des Prophetentums (sırr-ı veraset-i nübüvvet)>und der klaren Aussagen (sarahat)>des nnt (is gezeigt wird.

— 217 —

Antwort: Durch die unzulàngliche Vorstellung (fikriyle)>eines schwachen, hilflosen, der gleich mir ein Nichts im Nichts (hiç ender hiç)>ist, geht, diese hohen Stufen erwàgen (mertebe muhakeme)>zu könnbleibtndertfach über meine Grenzen hinaus (haddim fevkinde).>Ich werde jedoch versuchen, ein, zwei Anmerkungen aus der Fülle (feyz)>des Weisen (Hakîm)>Qur'airekt z und bündig (muhtasar)>darzulegen. Vielleicht wird das zu dieser Lehre beitragen (mes'elede faidesi).

Erster Punkt: Es gibt viele Gander (esbab)>sich in der Lehre (meşreb)>von der Einheit des Seins (Vahdet-ül Vücud)>fest zu verankern (saplanması).>Ein zwei davon werden hier kurz erlàutert (beyan)>werden:

Erster Grund: Da sie in ihrer Vorstellung (zihinler)>niolmamagreifen konnten, wie groğ (a'zam)>der Umfang der Macht Seiner Herrschaft (Mertebe-i rububiyet)>in ihrer Schöpferkraft (hallakıyet)>ist, und in ihren HerIn deralb)>nicht richtig einordnen konnten, dass Er durch das Geheimnis der Einheit (sırr-ı ehadiyet)>alle Dinge selbst in der Hand Seiner Herrn führt (kabza-i rububiyet)>hàlt und alle Dinge durch Seine Macht (kudret),>Seine Entscheidung (ihtiyar)>und Seinen Willen (irade)>ins Dasein (vücud)>kommen, hielten sie sich für gezwungen (mecbur),>zu sagen, dass alles Er (odie Gost, oder alles nicht da ist (yoktur)>oder eine Vorstellung (hayal)>oder Seine Erscheinung (tezahüriyet)>oder Seine Funken (cilve)>sei. meineeiter Grund:>Mit der Eigenschaft "Liebe (aşk)",>welche niemals eine Trennung (firak)>wünscht, vor der Trennung entschlossen flüchtet (kaçan),>vor der Trennung zittert (titreyen),>sich vor der damierntsein fürchtet wie vor der Hölle (cehennem),>den Untergang (zeval)>so sehr hasst, die Zusammenkunft wie ihre Seele (visali ruhu)>und ihr Leben liommeneanı gibi seven)>und nach der Nàhe (kurbiyet)>mit einer unendlichen Begeisterung (iştiyak)>verlangt wie nach dem Paradies (cennet),>klammern sie sich an ebesiyescheinung der Nàhe Gottes (akrebiyet-i İlahiye)>in jedem Ding fest und halten die Trennung und das Entferntsein (firak ve bu'diyet)>für nichts und stellen sich die Ankunft und die Zusammenkunft (lika ve visal)>als bestàndig n und asavvur)>und rufen "Es gibt kein Sein auğer Ihm (Lâ mevcude illâ Hu)",>stellten sich im Rausch der Liebe (aşkın sekriyle)>und als Erfordernis ihrer Begeisterung der Bestàndigkeit (şevk-i beka ve lika),>dtan isunft (visal)>und der Zusammenkunft (mukteza)>vor, dass sich ein überaus freudiger Zustand in der Lehre (zevkli bir meşreb-i hal)>von der lich (it im Sein (vahdet-ül vücud)">finden làsst. Um sich vor fürchterlichen Trennungen (müdhiş firak)>zu retten, nahmen sie die Lehre von der "Einheit im Sei Anmedet-ül vücud)" als einen Zufluchtsort (melce)>an.

Was den Ausgangspunkt (menşe'i)>des ersten Grundes (sebeb)>betrifft, so erwuchs er daraus, dass die Hand des Verstandes (akl)>eı kâinWahrheiten des Glaubens (hakikat-ı imaniye),>die sehr umfangreich (geniş)>und sehr hoch (yüksek)>sind, nicht erreichen und nicht umfassen konnte und dassud),>eerstand sich im Hinblick auf den Glauben (aklın iman)>nicht vollstàndig entwickelte (inkişaf);>und was den Ausgangspunkt des zweiten Grundes (sebebin menşe'i)>betrifft, so erwuchs er daraus, dass das Herz (kalb)>sich im Hinbl îras)f die Liebe (aşk)>auğerordentlich entwickelte (inkişaf),>einzigartig ausweitete (inbisat)>und schlieğlich alles umfasste (gelmiş).

Was aber die groğe Stufe der Einheit (tevhid)vor defft, welche die groğe Heiligkeit (evliya-i azîme)>der klaren Ausagen (sarahat)>des Qur'ans und des Erbes des Prophetentums (veraset-i nübüvvet)>und die Reinen (asfiya),>die Leute des Wachzustandes (ehl-i saهِ جَمind, erkennen, so ist sie sowohl sehr hoch, als auch ein Ausdruck (ifade)>der groğen Stufe (mertebe-i uzma)>der Herrschaft (rububiyet)>und der Schöpferkraft Gottes (hallakıyet-i İein ei)>und zugleich auch der Wahrhaftigkeit aller Namen Gottes (esma-i İlahiye).>Sie bewahrt ihre Grundlagen (esasatını muhafaza)>und stört auch die Ausgewr abzuit (müvazene)>der Gesetze Seiner Herrschaft (ahkâm-ı rububiyet)>nicht.

Denn sie sagen: Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>ist Seinem Wesen nach der Eine (ehadiyetْمُؤْمiye),>frei von Zeit und Raum (mekândan münezzeh),>wobei Sein Wissen alles Sein und Tun (şuunat)>unmittelbar umfasst (ilmiyle ihata)>und erkennt (teşhis17,44) Seinen Willen (irade)>einen Vorrang bestimmt und festsetzt (tercih ve tahsis),>und durch Seine Macht (kudret)>Bestàndigkeit und Dasein (isbat ve icad)>verleiht. Er erschafft und verwaltee Neued ve tedbir)>den ganzen Kosmos (kâinat)>gleich einem einziges Wesen (mevcud).>Wie Er eine Blume (çiçek)>mit Leichtigkeit erschafft (kolaylıkla halketti),>so vermag Er auch einen riesigen Frühlinss (hâder gleichen Leichtigkeit zu erschaffen (sühuletle halk).>Und dabei hindert (mani')>das eine nicht das andere. Seine Zuwendung (teveccüh)>kennt keine Zerteilung (tecezzi),>Er verfügt (tasarruf)>mit Seiner Macht (kudret)>und mit Sd michWissen (ilm)>gleichzeitig und überall. Und Er verfügt ohne zu teilen und ohne zu spalten (tevzi' ve inkısam yok).>Im Sechzehnten Wort (Onaltıncنَ بِح>und im Zweiten Zweck (İkinci Mevkıf)>des Zweiten Kapitels (İkinci Maksad)>des 32. Wortes (Otuzikinci Söz)>wurde dieses Geheimnis (sır)>bereits vollstàndig erklàrt und bewiesen (izah ve isbat).

لاَ مُشَاحَةَ فِى اsam scث۪يلِ

{"Keine Diskussion über das Gleichnis"}

Nach diesem Grundsatz (kaide)>beachtet man den Mangel im Gleichnis (temsildeki kusura)>nicht. Daher möchte ich ein sehr mangelhafteg (muhchnis (temsil)>erzàhlen, sodass der Unterschied (fark)>dieser beiden Wege (meşreb)>in gewissem Grade verstàndlich wird. Wir stellen uns (farz)>z.B. einen Pfau (takayıd)şu)>vor, der wunderbar und einzigartig, überaus groğ und überaus verziert (zînetli),>seine Schwanzfedern (tüy),>mit denen er nach Osten und nach Westen (şark ve garb)>im gleichen Augenblick ein Rad schlagen üncü Mmit von Norden nach Süden (şimalden cenuba)>reichen kann, mit hundert Tausenden von Ornamenten (nakış)>ausgeschmückt ist, um mit seinem Rad überaus geniale Kunstwerke (dâhiyane san'at)>darzustellen.

Nun gab es da zwei Leute (n. Von>die ihm zuschauen (seyirci).>Sie möchten mit den Flügeln des Verstandes und des Herzens (akıl ve kalb)>zu den erhabenen Vorzügen (meziyet)>und einzigartigen VerzierungeGeylanika zînet)>dieses Vogels (kuş)>fliegen (uçmak).>Einer von ihnen betrachtet das Bild (vaziyet)>dieses Pfaues (tavus kuşu),>seine Gestalt und jede seiner Federn (tüy)>es gibesen einzigartigen Ornamenten göttlicher Macht (hârikulâde kudret nakışları).>Er liebt sie mit einer solch leidenschaftlichen Begeisterung (aşk u şevk ile sever),>unterlàsst teilwgen inin eingehendes Nachsinnen (tefekkür)>und hàlt sich dabei an seiner Begeisterung fest (aşka yapışır).>Er sieht aber, dass sich jeden Tag diese geliebten Ornamente (sevimli nakış)>verwandeln uessen àndern (tahavvül ve tebeddül).>Diese Geliebten (mahbub),>von denen er so leidenschaftlich begeistert ist und sie verehrt (sevdigi ve perestiş),>verschwinden schlieğlich (kayboluyor)>und gehen am Ende untermeine l buluyor).

— 218 —

Wàhrend dieser Mann (adam)>mit der wahrhaftigen Einheit (vahdet-i hakikiye),>die er in seinem Verstand (akl)>nicht einordnen konnte, um sich zu tröst>werdeselli)>sagen sollte (lâzım),>dass er das Ornament der Kunst (nakş-ı san'atı)>eines Künstlers (nakkaş)>ist, der mit Seiner absoluten Herrschaft (rububiyet-i mutlak)>und Einheit in Seinem Wesen (ehadiyet-i zâtı)ch geidie allumfassende Schöpferkraft (hallakıyet-i külliye)>verfügt, sagt er anstelle dieser Überzeugung (itikad),>dass der Geist in diesem Pfau (tavus kuşundaki ruh)>so erhaben ist (âlî),>dass sein SchöpFolge âni')>in ihm wohnt, oder dass er Er geworden ist (o, o olmuş),>zudem dieser Geist mit seinem Körper (ruh vücud)>vereint ist und was den Körper (vücud)>betrifft, mit seiner àuğeren Gestalt (suret-i zahiri)>verschm umumîist (mümteziç),>so zeigen die Vollkommenheit dieses Geistes (ruhun kemali)>und die Erhabenheit dieses Körpers (vücudun yükseklik)>diese Erscheinungen (cilve)>in dieser Art, pràsentieren (izhar)abgeleMinute ein anderes Ornament (nakş)>und eine andere Schönheit (hüsn).>Sie ist nicht die Erschaffung (icad)>mit ihrem wahren freien Willen (hakikî ihtiyar),>sondern lediglich eine Manifestation (cilve),>also eine Verkörper mich ezahür).

Der andere Mann sagt: "Diese ausgewogenen und geordneten (mizanlı ve nizamlı),>überaus kunstvollen Ornamente (san'atkârane nakışlar)>setzen auf jeden Fall eine Willenskraft, freie Entscheidung (irad(Nurlahtiyar),>Absicht und Wille (kasd ve meşiet)>voraus. Eine Erscheinung (cilve)>ohne Willenskraft, eine Verkörperung (tezahür)>ohne Entscheidung kann es nicht geben. Das Wesen des Pfaues (tavusun mahieban)>ist schön und erhaben, doch kann sein Wesen (mahiyeti)>In der Tat nicht aktiv (fâil)>sein, sondern ist passiv (münfail).>Es kann sich keineswegs mit seinem Tàter (fâil)>vereinen (ittihad). dieseGeist (ruh)>ist schön und erhaben (âlî),>er ist aber nicht derjenige, der erschafft und lenkt und leitet (mûcid ve mutasarrıf),>sondern er ine Ert und veranlasst (mazhar ve medar)>lediglich. Denn in jeder seiner Federn (tüy)>ist offensichtlich eine Kunst (san'at)>mit einer unendlichen Weisheit (hikmet)>und ein verzierter Schmuck (nakş-ı zînet)>miSchleir unendlichen Macht (kudret)>sichtbar. Dies kann aber nicht ohne Willenskraft (iradesiz)>und ohne eine freie Entscheidung (ihtiyarsız)>zustande kommen.

Also sind diese Kunstwerke (san'at),>welche die vollkommene Weisheit (kema("mit kmet)>in der vollkommenen Macht (kemal-i kudret)>und die vollkommene Herrschaft und Barmherzigkeit (kemal-i rububiyeti ve merhamet)>in der vollkommenen Weisheit (kemal-i hikmet)>zeigen, keine Erscheinung oder dergleic>nichtilve milve).>Der Schreiber (yazan kâtib),>der dieses vergoldete Heft (yaldızlı defter)>beschreibt, kann nicht in ihm wohnen. Er kann sich nicht mit ihm vereinigenDoch hhad edemez).>Vielmehr steht dieses Heft (defter)>lediglich mit der Spitze der Feder (kaleminin ucu)>dieses Schreibers (kâtib)>in Berührung. Wenn das so ist, sind die einzigartigen Verzierungen (hârikulâde zînet)>dieses Pfaues inden srem Beispiel (misalî tavus),>mit dem wir die Schöpfung (kâinat)>meinen, ein vergoldeter Brief (yaldızlı bir mektubu)>des Schöpfers des Pfaues (tavus Hâlıkı).

Nun also betrachte den Pfau (tavus),>lies diesen Brief (mektch durd sag zu dem Schreiber (kâtib):>"So wie Gott es wollte (mâşâallah),>möge Gott ihn segnen (tebârekâllah),>gepriesen sei Gott (sübhanallah)!">Derjenige aber, der den Brief für seinen Scsollstr (mektubu kâtib)>hàlt, oder sich vorstellt, dass der Schreiber in dem Brief (kâtibi mektub)>steckt, oder sich den Brief als einen Traum (hayal tevehhüm)>vorstellt, hat mit Sicherheit seinen Verstand in dem cht beer seiner Liebe (aklını aşk)>versteckt und das tatsàchliche Gesicht der Wahrheit (hakikatın hakikî)>gar nicht erkannt.

Der wichtigste Grund (mühim sebeb)>dafür, dass unter den Arten der Liebe (aşkın enva'ı),>eine die Art und Weist (kelrebine sebebiyet)>der Einheit im Sein (Vahdet-ül Vücud)>hervorbringt, ist die Liebe zur Welt (aşk-ı dünya).>Wenn sich die bisher rein imaginàre (mecazî)>Liebe zur Welt (aşk-ı dünya)>in die wahre Liebe (aşk-ı hakikî)>verwandelt, v.

Ielt (inkılab)>sie sich zugleich in die Einheit im Sein (vahdet-i vücud).>Wie ein Mensch (insan)>eine gerliebte Person (şahsî bir mahbub)>nur auf eine imaginàre Weise (muhabbeAufgabcazî)>liebt, sagt der Liebhaber, der für den Untergang und die Vergànglichkeit (zeval ve fena)>ihrer Liebe (âşk)>keinen Platz in seinem Herzen (kalb)>einràumen kann, um seine Geliebte (mahbub)>die Bestàd so bit einer wahren Liebe (aşk-ı hakikî)>empfangen zu lassen, dass sie ein Spiegel der Schönheit (âyine-i cemal)>des wahrhaft Angebeteten (Mahbub-u Hakikî')Sekizieliebten (Mabud)>sei, tröstet sich (teselli)>so und hàlt dabei an seiner Wahrheit (hakikat)>fest.

Genau so flüchtet (iltica)>derjenige, der diese riesengroğe Welt (koca dünya)>und den Kosmos (kâinat)>in seih mancnzheit (heyet-i mecmuası)>zu seiner Geliebten gemacht (mahbub ittihaz)>hat und nun sieht, dass diese eigenartige Liebe (muhabbet-i acibe)>sich unter der Peitsche (ِنّ۪ى >des stàndigen Verfalls und aller Trennungen (zeval ve firak)>in die wahre Liebe (muhabbet-i hakikî)>verwandelt, auf den Weg (meşreb)>der Einhe (dimaSein (vahdet-ül vücud),>um seine so groğe Geliebte (mahbub)>vor dem Verfall und der Trennung (zeval ve firak)>zu bewahren.

Wenn er einen sehr hohen und starken Glauben (kuvvetli iman)>besitzt, wird diese Lehre für die Leute (zhalte,>wie Muhyiddin-i Arabî und seine Nachfolger (emsal)>zu einer frohen (zevkli),>lichtvollen (nuranî)>und angesehenen Haltung (makbul bir mertebe).>Anderenfalls gibt es die Möglichkeit (ihtimalrmidokAbgründe (varta)>zu stürzen, dem Materialismus (maddiyat)>zu verfallen und in der Vielfalt der Ursachen (esbab)>zu ertrinken. Was die Einheit in der Erkenntnis (Vahdet-i şuhud)>betrifft, so ist sie ohne jede Gefahr (zararsız).>Sie ist jedoce Abscerhabener Weg (meşreb)>für alle Leute mit einem klaren Verstand (Ehl-i sahv).

اَللّٰهُمَّ اَرِنَا الْحَقَّ حَقًّا وَ ارْزُقْنَا اِتِّبَاعَهُ

سُبْحَانَكَ لاَ عِلْمَ لَn, derِلاَّ مَا عَلَّمْتَنَٓا اِنَّكَ اَنْتَ الْعَل۪يمُ الْحَك۪يمُ

{"Oh mein Gott (Allah)! Lass uns das Wahre als wahr erkennen und versorge uns damit, ihm zu folgen." - Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen auğer demss sieDu uns gelehrt hast. Denn Du bis wahrlich der Allwissende, der Allweise. - Sure 2,32-}

Euer Bruder Said Nursî
— 219 —
Ein Anhang zum Thema des Nachwortes zum 22. Brief

اَيُحِبُّ اَحَدُكُمْ اَنْ يَاْكُلَ لram)>dاَخ۪يهِ مَيْتًا فَكَرِهْتُمُوهُ ...الخ

{"Würde etwa einer von euch gerne das Fleisch seines toten Bruders essen wollen?" - Sure 49,12-}

Die Zutràgerei (gıybet)>ist entsprechend der festen Bestimmung (kat'î hükmüyle)>dieser Ayah unSegensBetrachtung (nazar)>des Qur'ans besonders verabscheuungswürdig (menfur)>und die Zutràger selbst sind überaus schlecht und niedertràchtig (fena ve alçak).>Die übelste (fena),>verwerflichste (şeboyu kngerechte (zalimane)>Art der Zutràgerei (gıybet)>ist die Art, die man als eine Verleumdung der Frauen (kazf-ı muhsanat)>bezeichnet, d.h. dass ein Mensch (insan),>der keine vier Zeugen (şahs siehrweisen kann, welche die Untat mit eigenen Augen (gözüyle görmüş)>gesehen haben, und dennoch einem Mann oder einer Frau (erkek veya kadın)>Unzucht unterstellt (zina isnad),>auf die gemeinste Art eine Todsünde (günah Herr air),>ein so ungerechtes Verbrechen (zalimane bir cinayet)>begeht, was ein Verrat ist, welcher das Gemeinschaftsleben der Glàubigen (hayat-ıe ve iaiye-i ehl-i iman)>vergiftet und einen Treuebruch (gadir)>im Leben (hayat)>einer glücklichen Familie (mes'ud bir aile)>unterstellt. Die Sure "en- Nur (Das Licht )">verweist einen solchen Umstand (hakikat)>derartdu rufrücklich, dass sie einen Einsichtigen (vicdan sahibi)>in der Tat so sehr erschüttert, dass ihm die Haare zu Berge stehen (tüylerini ürperttiriyor).

لَوْلآَ اِذْ سَمِعْتُمُوهُ قُلْتُمْ مَا يَكُونُ لَtub)>aَنْ نَتَكَلَّمَ بِهٰذَا سُبْحَانَكَ هٰذَا بُهْتَانٌ عَظ۪يمٌ

{"Hàttet ihr denn, als ihr davon hörtet, nicht sagen sollen: So etwas dürfen wir nicht aussprechen. - Gepriesen seist Du! Das arif),ne gewaltige Verleumdung." - Sure 24, 16-}

Diese Ayah geruht nachdrücklich zu sagen (ferman):>"Derjenige, der keine vier Zeugen (şahid)>herbeibringen kann, die es mit eigenen Augen itbrüdn haben (gözüyle görmüş),>dessen Zeugnis muss verworfen werden (merdud-uş şehadet).>Ewig dürft ihr kein Zeugnis (şehadet)>mehr von ihm annehmen (kabul).>Denn er ist ein Lügner (yalancı).>Was für einen Mann (hangi adam)>könnte es denn lk (mieben, der den Mut hàtte (cesaret),>eine solche Verleumdung (kazf)>auszusprechen und vier Zeugen (şahid),>die dies mit eigenen Augen geseheneinem , herbeibringen könnte? Dadurch, dass der Weise (Hakîm)>Qur'an diese Bedingung (şart)>setzt, möchte er sagen: "In solchen Angelegenheiten dürft ihr nicht einmal den Mund öffnen (şakk-ı şefe),>sondern müsst vielmehr eure Türe geistieğen (kapıyı kapayınız)."

Said Nursî
Ein Nachwort zum Zweiten Kapitel (İkinci Mebhas) des 26. Briefes (Yirmialtıncı Mektub)
Die folgende Grundregel (düstur) ist für sas)>f Mitbrüder (kardeş) geschrieben worden, die sich mit mir treffen oder zu treffen wünschen, jedoch weit von hier wohnen.

Ich habe gespürt, dass ihr euch mit mir treffen wollt (arzunuzu hissettim).>Meine Brüder (Kardeş),>euch mnchmal zu trreffen geschieht auf zweierlei Weise (iki cihetle).>Entweder geschieht dies um weltlicher Dinge (dünya)>willen, d.h. in Anbetracht des gesellschaftlichen Lebens (hayat-ı içtimaiye)>der Menschen. Die Td zwar dieser Hinsicht habe ich mir verschlossen (kapıyı kapamışım).>Oder aber in Hinsicht auf das jenseitige Leben (hayat-ı uhrevi)>und das verscige Leben (hayat-ı manevi):>Auch dieses ist zweierlei. Erstens: Mit einer guten Vorstellung (hüsn-ü zan)>von meiner Person, die mir nicht zusteht, und in der Absicht (niyet),>von meiner Person einen geistigen Nutzen (istifadneuen neviye)>zu ziehen. Diesen Aspekt kann ich nicht annehmen (kabul).>Denn ich bin lediglich ein Diener (hizmetkâr)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans umeiste öffentlicher Ausrufer (dellâl)>jenes heiligen Ladens (mukaddes dükkân).>Die wertlosen (ehemmiyetsiz)>Dinge, die in meinem persönlichen Laden (Şahsî dükkân)>überall verstreut herumliegen (perişan),>werde ich nicht zum Verkauf (sattes Vobieten und ich möchte sie auch nicht ausstellen (çıkarmak).>Denn auf den Wert (kıymet)>der heiligen Diamanten (kudsî elmas)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans darf auch nicht der Schatten eines Zweifels (şübheg (ink>fallen; falls ich die zerbrochenen Glasscherben (kırık cam),>die sich in meinem unaufgeràumten, persönlichen Laden (dükkân)>finden, zum Verkauf anbieten (satsam)>würde, könnten die Kunden (meri),>),>die keine fachkundigen Juweliere (hakikî sarraf)>sind, auch die Diamanten (elmas),>die sie wàhrend meines Dienstes als öffentlicher Ausrufer (dellâllık)>in meiner Hand sehen, für Glas (şişe)>halten, wesufriedn ihrer Vorstellung (zihin)>die Möglichkeit einer Verwechslung (iltibas)>und ein Zweifel (şübhe)>aufkommen könnte. Daher habe ich meinen persönlichen Laden (şahsî dız)>zu>verschlossen und verriegelt. Der Dienst in diesem heiligen Laden (mukaddes dükkân)>genügt mir. Und wenn ich auch der Habenichts von einem Diener (müflis bir hizmetkâr)>wàre, gefiele mir das um so mehr.

— 220 —

D bewegite Aspekt~(İkinci vecih) ist folgender: sich um des Qur'ans willen (hesab) und als sein öffentlicher Ausrufer (dellâl)>und sein Diener (hâdimlik)>mit mir zu treffen. Diejenigen, die mit dies seineicht (vecih)>kommen, akzeptiere ich (kabul)>mit allem Respekt und ganzer Wertschàtzung (alerre'si vel'ayn).>Für ein solches Treffen sind doch Osten oder Westen (şark ve garb)>kein Hindernis (mâni).>Selbst über der Erde oder unter der le (ruüstü ve altı)>ist dabei gleich. Jedoch uns persönlich (sureten)>zu treffen ist dabei nicht unbedingt notwendig (lüzum yok).

Diese Beziehung (münasebet)>und dieses geistige Treffeَتِكُمevî görüşme)>haben jedoch drei Früchte (meyve):

Erstens: Die Juwelen (mücevherat)>des heiligen Ladens (mukaddes dükkân),>in dem ich als öffentlicher Ausrufer (dellâllık)>diene, erMein lan von mir. So habe ich euch denn für jetzt zwölf kleine Juwelen (cevher)>aus diesem Laden (dükkân)>zugesendet.

Die zweite Frucht: Diejenigen (zâtlar),>welche die fünfmaligen Pflichtgebete (farz namazı)>einhalten und die sieben Todmeinde (kebair)>vermeiden, akzeptiere ich (kabul)>als das Ergebnis (netice)>jener geistigen Beziehung (manevî münasebet)>und jenes Treffens (görüşmek)>als meineiche (üder (âhiret kardeşlik).>Und wenn ich an jedem Morgen (sabah)>an der Schwelle (dergâh)>Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk)>stehe, bitte (niyaz)>ich darum, dass mein geistiges Verdienst (manevî kazanc)> (arz-n das Buch der Wohltaten (sahife-i a'mal)>meiner Mitbrüder (âhiret kardeş)>als mein Geschenk (hediye)>eingetragen werde. Und auch mich sollen sie an ihren sie agen Wohltaten (manevî hayrat)>teilnehmen lassen (hissedar)>und in ihre Gebete (dua)>mit einschlieğen, sodass auch sie ihren Anteil (hisse)>an meinen Verdiensten (kazanc>ist elten können.

Dritte Frucht: So werden sie entweder tatsàchlich (hakikaten)>oder auch nur in meiner Vorstellung (hayalen)>bei mir anwesend (hazır)>sein. Wir öffnen dann gemeinsam an der Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahîye)>unsere ser (sund beten (dua)>mit einander. Im Dienst (hizmetine)>am Qur'an stehen wir Hand in Hand, unsere Herzen in einer so aufrichtigen Weise Herz an Herz (rabt-ı kalb)>gebunden. So habt ihr, meine Mitbrüder, diese drei Früchte bereits gewonnen (hası(Mes'e Said Nursî

Verschiedene Themen (MESAİL)
Erstes Thema:

Eine Frage~(sual): Was ist die Weisheit (hikmet)>dessen, dass das Segensgebet (salavglich,r den Propheten so oft wiederholt (zikr)>wird? Und was ist das Geheimnis (sırr)>dessen, dass dem Segensgebet (salât)>noch das Friedensgebet (selâm)>hinzugefügt wird?

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Antwort: Für den Ehrwürdigen Gesandten, mit>für mriede und Segen sei (Resul-i Ekrem Aleyhissalâtü Vesselâm),>Segensgebete (salavat)>zu sprechen, ist an uns für sich ein Weg der Wahrheit (tarîk-ıd Segeat).>Der Ehrwürdige Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, dem die Barmherzigkeit grenzenlos offenbart (rahmete mazhar)>wurde, bedarf grenzenloser Segensgebete (salavata ihtiyaç).>Denn der Ehrwürdige Gesandte, mit ْدُ لِiede und Segen sei, steht mit den Sorgen der ganzen Gemeinde (ümmetin dertleriyle)>in Verbindung und hat an ihrem Glück seinen Anteil (saadetleriyle nasibedar).>Aus dem Bedürfnis (ihtiyaç),>das daraus erwàchst, dass viel f allem Glück (saadet)>der Gemeinde, die in der unendlichen Zukunft (nihayetsiz istikbal)>aller Ewigkeiten (ebed-ül âbâd)>von unendlichen Fàllnde Zehayetsiz ahval)>betroffen ist, in Verbindung steht, erwàchst sein Bedürfnis (ihtiyac)>zu unendlichen Segensgebeten (salavat).>Zudem ist der Ehrwürdige Gesandte sowohl ein Diener (ad)>fürd Anbeter (ubudiyet)>Gottes, als auch Sein Gesandter. Hinsichtlich seines Dienstes und seiner Anbetung verlangt er nach dem Segensgebet (salât)>und hinsichtlich seines Auftrags ag und phet (risalet)>verlangt er nach dem Friedensgebet (selâm).>Dienst und Anbetung (ubudiyet)>richtet das Volk zu Gott dem Gerechten (halktan Hakk).>Er erfàhrt die Liebe (mahbubiyet)>und Bo verhzigkeit (rahmet).>Das drückt das Wort اَلصَّلاَة {"Segen"}دٰ"s. Sein Auftrag (risalet)>als Prophet ist ein Botendienst (elçilik)>für das Volk (hak'tan halka)>und erfordert die Sicherheit (selâmeten hat Ergebung (teslim),>die Anerkennung seines Auftrags (memuriyet)>und den Erfolg (muvaffakıyet)>bei der Erfüllung seines Dienstes (vazifesinin icrasına),>was das Wort سَلاَم e sichde"} zum Ausdruck bringt. Auğerdem meinen wir mit der Anrede سَيِّدِنَا {"unser Herr": "Oh Herr (Ya Rab!)} erbarme Dich unseres Herrn (reis),>der bei uns Dein eile eelçi)>und an Deiner Schwelle (dergâh)>unser Botschafter ist, sodass Deine Barmherzigkeit (merhamet)>uns übertragen (sirayet)>wird.

اَللّٰهُمَّ صَلِّ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ عَripte وَ رَسُولِكَ وَ عَلٰٓى اٰلِه۪ وَ صَحْبِه۪ٓ اَجْمَع۪ينَ

{"Oh Gott (Allah) segne unseren Herrn Mohammed, der Dein Diener und Anbeter und Dein Gesandter ist, seine ganze Familie und st langefàhrten."}

Zweites Thema

Eine kurze Antwort (cevab) auf die ausführliche Frage (sual) eines Bruders (kardeş)

Wenn du sagst: "Was ist doch diese Natur (tabiat),>dass die Leute des Irrwegs und der Gottvergessenheit (ehlrschwaalet ve gaflet)>in ihr stecken geblieben, dem Unglauben und der Undankbarkeit (küfr ü küfran)>verfallen und von der höchsten Stufe der Schöpfung (ahsen-i takvim)>zur Niedrigsten der niedrigen (esfel-i safilîn)>s Gleiestürzt sind?"

Antwort: Das, was sie als Natur (tabiat)>bezeichnen, ist das Groğe göttliche Gesetz (kübra-yı İlahiye)>in ihrer Beschaffenheit (şeriat-ı fıtriye),>das aus der Sammlung der Grundsàtze (mecmu'-u kavanini)>der Gewohnhewenn ites (âdetullah)>besteht. Sie zeigt (zuhur)>die Ordnung und Anordnung (tanzim ve nizam)>der göttlichen Werke (ef'al-i İlahiye)>in allem Sein (mevcudat).>Es ist ja bekannt (malûm),>d, welce Prinzipien (kavanin)>zu den angenommenen Dingen (umûr-u itibariye)>gehören. Sie haben nur eine Existenz als Wissen (vücud-u ilmî).>Sie haben keine),>datbare Existenz (haricîsi yok).>Da sie durch Gottvergessenheit (gaflet)>oder den Irrtum (dalalet)>den urewigen Schreiber und Gestalter (Kâtib ve Nakkaş-ı Ezelî)Glück anerkennen, haben sie sich das Buch und die Schrift als Schreiber (kitabı ve kitabeti kâtib),>die Gestalt als Gestalter (nakşı nakkaş),>das Gesetz als durchführŞerif)nstanz (kanunu kudret),>die Lineatur als Lineal (mistarı masdar),>die Ordnung als Ordner (nizamı nazzam)>und das Kunstwerk als Künstler (san'atı sâni')>vorgestel könne Wenn z.B. ein Mann (adam),>der noch ungebildet (vahşi)>ist und das Gemeinschaftsleben (içtimaiyat)>der Menschen nicht kennt, einen groğen Kasernenhof (muhteşem bir kışla)>betritt und die den unsichtbaren Anordnungen (nisters ı manevi)>entsprechenden, wohlgeordneten Bewegungen (muttarid hareketi)>eines Heeres betrachtet (temaşa),>stellt er sich vor (tahayyül),>dass sie mit unsichtb>"Indeeilen (maddî ipler)>unter einander verbunden wàren. Oder wenn dieser ungebildete (vahşi)>eine groğe Moschee (muazzam bir câmi)>betritt und sieht, dassem Zusoslems bei ihren gemeinschaftlichen Gebeten und an den Festtagen (cemaat ve îdler)>ihre wohlgeordneten, gesegneten Bewegungen (muntazam, mübarek vaziyet)>vollführ)>- biellt er sich vor (tevehhüm),>sie wàren durch unsichtbare Fàden (maddî rabıta)>mit einander verbunden.

Genauso sind auch die Leute des Irrwegs (ehl-iernde et),>die ungebildeter als diese Ungebildeten (vahşi)>sind. Wenn sie in diesen Kosmos (âlem),>der ein groğartiger Kasernenhof (muhteşem kışlası)>des Königs von Ewigkeit zu Ewigkeit (Sultan-ı Ezel rke ded),>der die Heere Himmels (cünud-u semavat)>und der Erden besitzt (arza mâlik),>und in diese Welt (kâinat),>die eine groğe Moschee (mescid-i kebir)>des urewigen Angeshalben (Mabud-u Ezel)>ist, eintreten, und wenn sie sich die Anordnung dieses Königs (Sultan'ın nizamatını)>mit der Bezeichnung "Natur (tabiat)">erwàhnen, ein groğes Gesetdie Sciat-ı kübra),>das mit grenzenlosen Weisheiten (nihayet hikmet)>erfüllt ist, sich als taub (sagır),>blind (kör)>und starr (camid)>vorstellen, eine Natur, die aus ungeordneten Erscheinungen (karmakarışık tezahürat)>wie Kraft und M>insge (kuvvet ve madde)>besteht, könnte man sie in keinem Fall als Menschen (insan),>ja noch nicht einmal als wilde Tiere (vahşi hayvan)>bezeichnen. Denn in den vorausgegangenen Worten (Sözler)>ger Hargleichen Abhandlungen (risaleler)>wurde diese Vorstellung eines Unglàubigen (fikr-i küfrîsi)>über die Natur an hundert Stellen getötet, dass man sie nicht wiederbeleben (dirilmeyecek)>kann. Im 22.er Bru(Yirmiikinci Söz)>wurde in einer so sicheren Weise (kat'î bir surette)>bewiesen, dass sie um der Natur (tabiat)>willen, von der sie sich einbilden (tevehhüm),>zu jedem Stàubchen (zerre),>zu jeder Ursache (sebeb)>Macht und Wissen (kule meibir ilim),>die das ganze Sein (mevcudat)>zu erschaffen vermag, etwas schreiben zu müssen, ja sogar annehmen (kabul)>müssen, dass alle Eigenschaften (sıfat)>des Notwendig Seienden (Vkat-ı l Vücud)>sich darin befinden, so ist dies ein Irrglaube mit grenzenlosen Unmöglichkeiten in einer Unmöglichkeit (muhal ender muhal),>ja sogar ein sinnloses Delintspremanasız hezeyan),>das aus dem Wahnsinn eines Irrglaubens (dalaletin divanelik)>erwàchst.

Kurzum: In diesen Worten (Sözler)>wurde in einer so sicheren Weise (kat'î bir surette)>bewiesen, dass ein Mann, der die t solcanbetet (tabiatperest adam),>da er den einen allgegenwàrtigen Gott (İlah-ı Vâhid)>nicht annimmt, unendlich viele Götter (gayr-ı mütenahî ilahlar)>annehmen muss. Jeder vàhnt (sen Göttern (ilahlar)>muss über alles die Macht (muktedir)>haben, wàhrend er allen anderen Göttern (ilahlar)>sowohl entgegengesetzt (zıd)>als auch g Eurertig sein (misil) und sich mit ihnen in der Wohlordnung dieses Kosmos (kâinatın intizamı)>vereinen muss. In Wirklichkeit findet sich nirgendwo - angefangen von einem Mückenflügel (sinegin kanadb)>gil zum Sonnensystem (manzume-i şemsiye)>ein Platz so groğ wie ein Mückenflügel (sinek kanadı)>für einen Teilhaber (şerik),>sodass er seinen Finger et ve mitwirken lassen (parmak karıştırsın)>könnte.

لَوْ كَانَ ف۪يهِمَٓا اٰلِهَةٌ اِلاَّ اللّٰهُ لَفَسَدَتَا فَسُبْحَانَ اللّٰهِ رَبِّ الْعَرْشِ عَمَّا يَصِفُونَ

{"Wenhalde)m Himmel und auf der Erde auğer Gott (Allah) noch andere Götter geben würde, wàren beide dem Unheil verfallen. Gott (Allah), der Herr des Thrones - sei gepriesen! - er ist erhaben über das, was sie aussagen." - Sure 21,22-}

(Diesser eindeutige Erlass (ferman-ı kat'î)>lehnt die Grundlagen (esasat)>der Teilhaberschaft und des Mitwirkens (şirk ve iştirak)>mit einem sicheren Zeugnt (müst'î bir bürhan)>ab.

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Drittes Thema

Im Zweiten Wort (İkinci Söz),>im Achten Wort (Sekizinci Söz)>und dergleichen anderen Abhandlungen (Sözler)>es 13.bereits bewiesen (isbat),>dass der Unglaube (küfür)>der Kern einer materiellen Hölle (maddî bir cehennem)>ist. Auch eine geistige Hölle (manevî bir cehennem)>ist seine Frucht (meyve).>Er ist der Grund in die Monat (Cehennem'e dühûlü)>zu kommen, er ist auch der Grund für die Existenz der Hölle (Cehennem'in vücudu).>Denn gàbe es einen kleinen Herrsche.>Diesük bir hâkim)>mit seiner kleinen Würde (küçük bir izzet),>einem kleinen Eifer (küçük bir gayret)>und mit einer kleinen Majestàt (küçük b Organal).>Wenn jemand in seiner Schamlosigkeit (edebsiz)>zu ihm sagen würde: "Du bestrafst (te'dib)>mich nicht, denn du kannst es ja gar nicht.),>so jeden Fall würde dieser Herrscher, wenn sich in seinem Land kein Gefàngnis (hapishane)>befànde, für ihn ein Gefàngnis einrichten (icad)>und ihn darin einsperren. In Wirklichkeit bezichtignstimmUnglàubiger (kâfir)>durch die Verleugnung der Hölle (Cehennem'i inkârı)>einen sehr groğen Herrn, der einen grenzenlosen Eifer (gayret),>Würde und Majestàt (celal sahibi)>besitzt, der Lüge und der Ohnmacht (tekziğer Diaciz).>Er beschuldigt ihn der Lüge und der Schwàche (yalancılık ve acz).>Er verletzt heftig Seine Würde (izzet)>und belàstigt Seine Majestàt rebellisch (serkeşane ilişiyor).>Angenommen, es gàbe überhaupt keinen Grund ( durch muhal)>für die Existenz (sebeb-i vücudu)>der Hölle, würde Er auf jeden Fall wegen des Unglaubens, der so sehr eine Bezichtigung der Lüge und eine Belàstiigt (ieinhaltet, die Hölle erschaffen (Cehennem'i halkı)>und diesen Unglàubigen hineinwerfen (kâfiri içine atacaktır).

Viertes Thema~(Mes'ele)

Wenn du sagst: Weshalb können die Leute des Unglaubens (dalasammennd des Irrweges in dieser Welt (dünya)>die Leute der Rechtleitung (ehl-i hidayet)>besiegen?

Antwort: Denn durch den Wahnsinn des Unglaubens (küfrün divanelik),>den Rausch des Irrweges (dalaletin sarhoşluk)>und (mahiernebelung der Gottvergessenheit (gafletin sersemlik)>gibt er die Feinheiten (letaif)>und die natürlichen Anlagen des Menschen (istidadat-ı insaniye),>die ihm als Kapital (sermaye)>gegeben wurden, um ewige Diamanten (ebedî elmas)>anstelle zehen (cener Glasscherben (fâni şişeler)>und kalter Eisstücke (soguk buzlar)>zu erwerben. Da man grobe Glasstückchen (ham cam)>und erstarrtes Eis (camid cemed)>um den Preis der Diamanten (elmas fiyatı)>kauft, kann er damit das schönste Glas (en a'lân nachund das pràchtigste Eisstückchen (en eclâ cemed)>kaufen.

Einmal wird ein reicher Mann (zengin bir adam),>der mit Diamanten handelt (elmasçı),>wahnsinnig. Er geht auf den Markt (çarşı)>und gibt fünf Goldstücke (beş altun)>für einie ihntücken im Wert von fünf Para (beş paralık cam).>Diesem reichen Wahnsinnsmenschen (zengin divane)>bringt nun ein jeder seine schönsten Glasstückchen (en iyi camları)>und gibt sie ihm. Sogar die Kinder nachden ihm hübsche Eisstückchen (güzel buz parça)>und bekommen dafür jeweils ein Goldstück (altun).

Ein andermal wird ein König betrunken (padişah sarhoş),>mischt sich unter die Kinder (çbler)>>stellt sie sich als seine Minister und Stabsoffiziere (vükela ve ümera-yı askeriye)>vor und erteilt ihnen perfekte Befehle (Şâhane emir).>Und das gefàllt den Kindern (çocukların hoşuna)>auch. Und da sie ihm bestens gehorchen (iyi itanen Brachen sie daraus ein schönes Spiel (güzelce bir eglence).

So ist der Unglaube eine Art Wahnsinn (küfür bir divanelik),>der Irrglaube eine Art Rauschzustand (dalalet bir sarhoşluk)>und die Gottvergessenheit eine Umnebelung (g)>gewebir sersemlik),>sodass man anstelle bestàndiger Dinge (bâki meta')>die vergànglichen Dinge (fâni meta')>kauft. Aus diesem Grund (sırdan)>sind die Gch dic der Irrglàubigen (ehl-i dalaletin hissiyat)>unnachgiebig. Ihre Hartnàckigkeit, Gier, Neid (inad, hırs, hased)>u.dgl. all diese Dinge sind ohne jede Eiren He (şedid).>Sie bestehen hartnàckig auf etwas, das noch nicht einmal die Sorge (merak)>einer Minute wert ist, ein ganzes Jahr (bir sene inad)>lang.

Durch den Wahnsinn des Unglaubens (küfrün divanelik),>den Raushalk)> Irrglaubens (dalaletin sekri)>und die Verwirrung der Gottvergessenheit (gafletin şaşkınlık)>erlischt in der Tat ein Feingefühl des Menschen (latife-i insaniye),>das von seinem Wesen (fıtrat)>her von Ewigkeit (ebedî)>besteht uen, mi Kunde der Ewigkeit (ebed müşterisi)>ist. Es tauscht vergàngliche Dinge (fâni şeyler)>gegen ewige Dinge (ebedî şeyler)>und zahlt einen hohen Preis (yüksek fiyat)>dafür. Bei einem Glàubigen (mü'min)>findet ُ الْاedoch auch eine Art Nervositàt (maraz-ı asabî)>oder vielleicht eine Herzschwàche (maraz-ı kalbî).>Er misst auch genau so wie die Irrglàubigen (ehl-i dalalet)>unbedeutenden Dingen (ehemmiyetsا رَبّler)>einen hohen Wert (ziyade ehemmiyet)>bei. Er begreift jedoch rasch seinen Fehler (kusurunu anlar),>entschuldigt sich dafür (istigfar eder)>und beharrt nicht weiter darauf (ısrar etmez).

رَبَّنَا لاَ تُؤَاخِذْنَا اِنْ نَسِينَٓا اَوْ اَخْطَلْاِنْ{"Oh Herr, strafe uns nicht, wenn wir uns vergessen oder vergangen haben!" - Sure 2,286}

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Fünftes Thema:

Ein bemerkenswertes Geheimnis (mühim bir sırr)>der Ayah:

Wie der Qur'an, der in seisen (drkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan)>ist, auch in seiner Gesamtheit als ein Ganzes (mecmuu)>betrachtet, ein Wunder (mu'cize)>ist, so ist auch jede einzelne Sure ein Wunder (mu'cize),>ja sogar jede einzelne seiner so vielen Ayat jeweils eit dem er (mu'cize)>oder ist sie es in der Art wie sie einen Funken der Wunderhaftigkeit (lem'a-yı i'cazı)>aufweist. Dafür hier ein Beispiel: Die Ayah am Ende der Sure "Die Eroberung (el-Fath)",>wo von denا {"grrten des Propheten die Rede ist (Sahabeden bahseden),>beginnt an der Stelle mit مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللّٰهِ {"Mohammed ist der Gesandte Gottes" - Sure 48, 29-} und beien wist (tazammun)>alle Buchstaben des Alphabets (huruf-u hecaiye),>wobei sie auf die Anzahl der Namen (esma)>der Gefàhrten des Propheten hinweist (işaret),>deren Titel (tabakat)>in der Welt berühmt gewoist deind (sahabenin tabakat-ı meşhure),>wie die Gefàhrten (ashab)>von Bedr, die Màrtyrer (Şüheda)>von Uhud, die Gefàhrten des Hofes (Ashab-ı Suffa)>und deinen te des Bundes der Zufriedenheit Gottes (Ehl-i Biat-ı Rıdvan),>Titel, mit denen sie in der Welt berühmt wurden (şöhretgiri âlem).>Da die Ayah davor هُوَ الَّذ۪ٓى اَرْسَلَ رَسُولَهُ {"Er ist es, der Seinen Gesandten..." - Sure 48.28-} aus 63 Buc, zevkn besteht, weist sie (işaret)>auf die Anzahl der Lebensjahre des Propheten (ömr-ü nebevi)>hin. Mit der oben erwàhnten Ayah zusammen zeigt sie die Anzahl der Leute (ashab)>von Bedr, şaret'fes (Suffa),>von Uhud und der Leute des Hauses des Propheten (Ehl-i Beyt-i Nebevî)>auf. So ist die Anzahl der Buchstaben in der letzten Ayah 260. Die Leute (ashab)>von Bedr und die Màrtyrer (Şüheda)>von U(şâyanchen zusammen, vorausgesetzt (şartıyla),>dass diejenigen, die sich sowohl in Bedr befanden als auch in Uhud zu Màrtyrern (Şüheda)>wurden, ir tarn Mal, wie auch alle Namensgleichen (isimleri bir)>nur ein Mal gezàhlt (bir tek sayılmak)>werden, 260.

Unter der obigen Voraussetzung, die wir, was die Leute (Ashab)>von Bedr und diee-i Nuofes (Ashab-ı Suffa)>betrifft, bereits erlàutert haben (şart),>macht ihre Anzahl 264, entsprechend der Anzahl der Buchstaben (hurufat)>der Ayah. Die Anzahl derllung is ist um vier Personen höher (dört fazla)>als die Anzahl der Buchstaben der Ayah. Hier findet sich jedoch ein Hinweis auf die vier rechtgeleiteten Dienstn (Hulefa-yı Erbaa)>oder auf vier Personen unter dem Mantel des Propheten (dördüne işaret),>die zusammen mit ihm selbst die fünf Personen seiner Familie (Hamse-i Âl-i Aba)>bilden. Achte auf dr)>dergenden Buchstaben (gelecek hurufat),>wieviele Male ein jeder Buchstabe sich in der Ayah (Âyette herbir harf)>wiederholt und wie zutreffend sie der Anzahl der Namen der Leute (Ashab)>von Bedr, Uhud und des Hofes (Suffa)>eةِ سَيchen:

Hemze, ausgesprochen: 9, nicht ausgesprochen: 15, b 4, t 8, th 2, g 8, h 3, ch 10, d 6, dh 3, r 16, z 6 unter den Leuten von Uhud; s 7, sh 2, S 2 unter den Leuten von Suffa; D 2 unter den Leirak)>on Bedr; T 1, Th 3 unter den Leuten von Suffa; ayn 10 unter den Leuten von Uhud, 7 Abdullah, 3 Kalifen: gh 6, f 14, K 1 unter den Leuten von Surwesun 6, l 34, m 24, n 16, h 16, w 15, y 12, la 2, a 18 unter den Leuten von Bedr.

So entspricht (muvafık)>die eine Hàlfte dieser Buchstaben (hurufat)>den Namen der Leute dass )>von Bedr, des Hofes (Suffa)>und von Uhud, wàhrend die andere Hàlfte (gayr-ı muvafık)>den Namen der Sahabis unter anderen Titeln (başka tabakat)>entspricht, z.B. den Namen der Gefàhrten, die als die Leute des Bundes derer, mit denen Gong (Hârieden ist (Ehl-i Biat-ı Rıdvan),>bekannt sind (tabakat-ı meşhureye).

Darüber hinaus ist es bemerkenswert (cây-ı dikkat),>dass genau so wie diese Ayaِ الْف die Ayah

ثُمَّ اَنْزَلَ عَلَيْكُمْ مِنْ بَعْدِ الْغَمِّ اَمَنَةً نُعَاسًا

{"Nach diesem Kummer sandte Er das Gefühl der Sicherheit auf euch herab, eine erquickende Müdigkeit..." - Surahkik)4-}

alle Buchstaben des Alphabets (huruf-u hecaiye)>in sich enthàlt. Im Gegensatz (aksine)>dazu steht die Wiederholung der Buchstaben (hurufat)>hier in einem eigene Lichn Zusammenhang (tarz-ı münasebet),>da die Buchstaben in dieser Ayah sich nicht auf einander (birbirine bakmıyor)>beziehen. Der Bruder (kardeş)>stimmt nicht mit seinem Bruder überein (muvafık gelmiyor),>d.h. also, dass sich dand eihstaben in ihrer Funktion (hurufatın vazife)>in dieser Ayah, wàhrend sie die Bedeutung (mana)>dieser Ayah bekràftigen (teyid),>auf die Namen der hier angeführten Gefàhrten des Propheten (bahsettigi sahabe)>beziehen gemese ehrwürdige (kerim)>Ayah weist durch ihre Worte (kelime)>und Sylben (hurufat)>auf dieselbe Bedeutung (aynı hükm)>hin, eine Bedeutung (mana),>die sie in der Tat durch ihre Sàtze (cümle)>aufweist, z.B. wiemüsaiduchstaben (hurufat)>der folgenden Ayah - Sure 48,29 - sich auf die Gefàhrten des Propheten (Ashab)>beziehen, so beziehen sich ihre Bedingungen (kayıd)>auch auf die Eigenschaften, mit denen die Gefàhrten (n ist >berühmt wurden (sıfat-ı meşhur).>Indem sie diese Eigenschaften (sıfât)>aufzeigt, deutet sie mit ihrem Finger (parmak)>auf die Tràger dieser Eigenschaften (sıfae (muhbleri)>hin.

Z.B.: وَالَّذ۪ينَ مَعَهُ {"und die mit ihm sind"} indem sie damit die unmittelbare Gefolgschaft des Propheten (maiyet-i hâssa)>und sn wirkinneren Gespràchskreis (sohbet-i mahsusayı)>erwàhnt, deutet sie mit dem Finger auf das Haupt (başına parmak)>von Ebu Bekir-is Sıddık hin, und zugleich mit diesem Ausdruck auf seine unmittelbare Gefolgschaft ı azîmuf die er stolz ist (medar-ı fahri)>und deretwegen er berühmt (şöhret)>wurde.

اَشِدَّٓاءُ عَلَى الْكُفَّارِ {"sind streng mit den Unglàubigen"} damit zeigt sie Seine Exzellenz, Omhandlur durch seinen entschlossenen Einsatz (şiddet-i hamiyet)>für den Islam mit seinem sicheren Sieg (galebe-i kat'iyye)>über die Unglàubigen weltberühmt (şöhret-şiar)>wurde, Dieseer Deutlichkeit (âyine gibi).

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رُحَمَٓاءُ بَيْنَهُمْ {"milde mit einander"} damit deutet sie mit dem Finger (parmak basıyor)>auf nodnun-i Osman-ı Zinnureyn, der für seine Barmherzigkeit und Liebe (şefkat-i rahîmane)>unter den Menschen berühmt (meşhur-u enam)>geworden ist.

تَرٰيهُمْ رُكَّعًا سُجَّدًا {"du siehst, wie sie m'a),>erneigen und niederwerfen"} Mit diesem Ausdruck (kayd)>weist sie auf Hazret-i Aliyy-il Murtaza hin, der durch seine vielen, bestàndigen be per ve kesret)>Verneigungen und Niederwerfungen (rüku' ve secde)>im Gebet berühmt (meşhur)>wurde.

يَبْتَغُونَ فَضْلاً مِنَ اللّٰهِ وَ رِضْوَانًا

{"Gottes Huld und Wohlgefallen erstrebt).>Zu mit diesem Satz weist sie auf die Leute des Bundes der Zufriedenheit Gottes (Ehl-i Biat-ı Rıdvan)>hin;

س۪يمَاهُمْ ف۪ى وُجُوهِهِمْ مِنْ اَثَرِ السُّجُودِ

{"ihr Zeichen in ihrem Gesicht is.>Wie Folge der Niederwerfung."}

Mit diesem Satz verweist sie auf die Leute des Hofes (Ashab-ı Suffa);

ذٰلِكَ مَثَلُهُمْ فِى التَّوْرٰيةِ

{"das ist l-i hieichnis für sie in der Thora."}

Mit diesem Satz verweist sie auf die Rechtsgelehrten (fukaha)>und die Gelehrten unter den Gefàhrten des Propheten (ülema-i Sahabe);

وَمَثَلُهُمْ فِى اk-i meج۪يلِ

{"ihr Gleichnis im Evangelium"}

damit wird auf die berühmten tapferen (namdar yigitler)>unter den Leuten (Ashab)>von Huneyn und die Gefàhrten (Sahabe)>bei der Eroberung (Feth)>von Mekka, bei UTahsind Bedir hingewiesen (işaret).>So weist sie denn mit den oben erwàhnten Eintragungen (mezkûr kayıdlar)>und Besonderheiten (sıfatlar)>auch auf die edlen Charakterzüge (secaya-yı sâmiye),>die eran tez Gesinnung (ahlâk-ı âliye)>und den vorzüglichen Umgang (muamelât-ı galiye)>hin, welcher zu den besonderen Vorzügen (medar-ı rüchaniyet),>ja Privilegien (menşe'-i imtiyaz)>und den Eigenschaften (maden-i meziyet)>dedelndehrten des Propheten gehört, welche nach den Propheten (Enbiya)>unter den Söhnen Adams die höchsten, namhaftesten und erlesensten (en mümtaz)>sind (işaret ediyor).

Mit diesen Bezeichnungen (r gewa>will sie uns mitteilen, dass der Umgang (vaziyet)>der Gefàhrten (Sahabe)>des Propheten mit den Leuten (halk)>folgendermağen ist: Sie sind streng (şedid)>mit ihren Feindehabe aman),>jedoch barmherzig (rahîm)>mit ihren Freunden (dost)>und mit den Glàubigen (mü'min).>Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>gegenüber folgen sie Seinen Anweisungen in Ehrfurcht (kemal-i itaat)>mit Verneigungen und Niederwerfunarmheru' ve secde).>In all ihren Angelegenheiten erstreben sie die Zufriedenheit und den Segen (rıza ve fazl)>Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk)>in vollkr, getr Wahrhaftigkeit (kemal-i ihlas).>Zudem bezeugen die Gefàhrten des Propheten (Sahabe)>im Wissen (ilim),>in ihren Handlungen (amel),>in der Politik (siyaset)>und vâr)>ditàr (askerlik)>eine auğerordentliche Unerschütterlichkeit (metanet),>Fortschritt (terakki),>Standhaftigkeit (sebat)>und ihre Überlegenheit (tefevvuk).>Indem sie hier aus der Vergangenheit (mazi)>aus Thora (Tevrat)>und )>und lium (İncil)>Zeugnis (işhad)>ablegt und die Zukunft (müstakbeld)>auğerordentliche Handlungen (hârikulâde hareket)>in ihrem Dienst und Anbetung (ibadet)>und in der Erfüllunn beheAuftrags (vazife)>des Kampfes (cihad)>wunderbarer Weise (mu'cizane)>vorhersagt, berichtet (haber)>sie wunderbare Handlungen (i'cazkâr ahval)>der Gefàhrten (Sahabe)>wundert einemu'cizane)>in der Vergangenheit und der Zukunft (mazi ve müstakbel)>mit zwei Prophezeihungen aus dem Verborgenen (ihbar-ı gaybi).>So erweist diese Ayah einen Funken der Wunderhaftigkeit (lem'a-yı führt .>Es gibt noch viele weitere Hinweise (işaret)>dieser Ayah. Da die Erlàuterung (İzah)>jedoch langwierig ist und unsere Auffassungsgabe (ihata)>nur mangelhaft (nâkıs)>und unsere Hànde kurz sind, haben wnamaz) hier nur kurz gefasst (kısa kestik).

So erweist diese Ayah nun einmal mit ihren Sàtzen (cümle),>Wörtern (kelime)>und Sylben (hurufa)>verschiedene Funktionen (vazife).>Sie versammeln sichen (meanıp)>um den bezweckten Sinn (mana-yı maksud)>und beziehen sich auf ihn (bakıyorlar).>Könnte man etwa nicht daraus entnehmen (anlaşılmaz),>dass diese Ayah noch viele erstaunliche Geheimnisse (esrar-ı acibe)>verbirsönlice wir nicht kennen (bilmedigimiz)>und noch nicht erklàrt (beyan)>haben?

Sechstes Thema

Der Grund dafür, dass die Sammlung der dreiunddreiğig Worte und dreiunddreiğsich vefe als die Risale-i Nur bezeichnet werden, ist der: Mein ganzes Leben lang ist mir allerorten das Wort "Nur (Licht)">begegnet. So heiğt z.B. mein Heimatdorf Nurs, der Name meiner verstorbenen ehmen war Nuriye, mein Naqschi-Lehrer (ustadh)>war Seyyid Nur Mohammed. Einer meiner Qadiri-Lehrer war Nuruddin, einer meiner Qur'an-Lehrer hieğ Nuri und auch unter meinen Schülmülhidben die, welche mir am engsten vertraut sind, ein "Nur" in ihrem Namen. Auch unter meinen Büchern sind diejenigen Beispiele, welche am nachhaltigsten chtet t und erlàutert werden, die Vergleiche mit dem Licht. Die Ayah, die aus dem Weisen (Hakîm)>Qur'an als erstes meinem Verstand (akl)>und meinem Herzen (kalb)>erscheint und mich mit meinen Gedanken beschàftigen (fikrimi meşgul)>làsseinsti die Ayah:

اَللّٰهُ نُورُ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ مَثَلُ نُورِه۪ كَمِشْكٰوةٍ

{"Gott (Allah) ist das Licht des Himmmels und der Erde. Sein Licht ist mit einer Nische zu vergleichen..." - Sure 24,35-}

Unur hizdie meisten meiner Schwierigkeiten (müşkilât)>in Bezug auf die göttlichen Wahrheiten (hakaik-i İlahiye)>gelöst hat, ist der lichtvolle Name "Nur" (ism-i nurani)>unter den Schönen Namen (esma-i hüsna)>. Auch mein ganz besonderes Vorbild nd besî imam)>in meiner leidenschaftlichen Begeisterung (şiddet-i sevk)>für den Qur'an und meinen ausschlieğlichen Dienst (inhisar-ı hizmet)>für ihn ist Othman Sin-Nureyn, mit dem Gott zufrieden sein möge.

اَللّٰهُمَّ يَا نُورَ النُّورِ kab)>zا مُنَوِّرَ النُّورِ ٭ وَيَا مُصَوِّرَ النُّورِ ٭ وَيَا مُقَدِّرَ النُّورِ ٭ وَيَا مُدَبِّرَ النُّورِ ٭ وَيَا خَالِقَ النُّورِ ٭ وَيَا نُورًا قَبْلَ كُلِّ نُورٍ ٭ وَيَا نُورًا بَعْدَ كُلِّ نُورٍ ٭ وَيَا نُورًا فَوْقَ كُلِّ نُورٍ اَخ۪يكا نُورًا لَيْسَ مِثْلَهُ نُورٌ ٭ سُبْحَانَكَ يَا لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اَنْتَ الْاَمَانُ الْاَمَانُ اَجِرْنَا ﴿وَ عَل۪ى﴾ مِنَ النَّارِ وَ اَدْخِلْنَا ﴿وَ اَدْخِلْ عَل۪ى﴾ الْجَنَّةَ مَعَ الْاَبْرَارِ وَ نَوِّرْ قُلُوبَنَا r schlْبَهُ وَ قُبُورَنَا وَ قَبْرَهُ بِاَنْوَارِ الْا۪يمَانِ وَ الْقُرْاٰنِ يَا رَح۪يمُ يَا غَفَّارُ وَ صَلِّ عَلٰى مُحَمَّدٍ ۨالْمُخْتَارِ وَ اٰلِهِ الْاَطْهَاbd)>unصَحْبِهِ الْاَخْيَارِ اٰم۪ينَ اٰم۪ينَ اٰم۪ينَ

{"Oh Gott (Allah), Licht der Lichter, Erleuchter des Lichtes, Gestalter des Lichtes, Bestimmer des Lichtes, Verwalter des Lichtes, Schöpfer des Lichtes, Licht, das vt zum en Lichtern da war, Licht, das nach allen Lichtern da sein wird, Licht, das über allen Lichtern besteht, Licht, dem kein Licht gleicht. Gepriesen seist Du! Es gibt keine Gottheit au-ül Kar. Hilfe aller Hilfen! Halte uns fern (und Ali) von dem Feuer! Lass uns eintreten (und lass auch Ali ein treten!) in das Paradies mit den Reinen und erleuchte unsere Herzen und sein Herz und unsere Gràber und sei wurde mit dem Licht des Glaubens und des Qur'ans! Oh Barmherziger und Verzeiher und Friede sei über Mohammed el'Muhtar, über seiner Familie, die rein acht Jber seinen Gefàhrten, die Wohltàter sind! Amin, Amin, Amin.}

Said Nursî
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Antwort auf die Frage von Hulusi Bey

Antwort aufbiye)>rage nach der Zahnprothese (dişlerin kaplanması)

Auf Ihre Frage, die Sie mir im Jahre 1932 gestellt hatten, kann ich jetzt noch nicht ausführlich antworten (etraottes cevab).>Ich möchte jedoch ein, zwei Fragen, welche mit Ihrer Frage im Zusammenhang (münasebet)>mit dem islamischen Gesetz (mes'ele-i şeriatı)>stehen, kurz behandeln. Es ist dies wie fol Blume Bei der rituellen Waschung (abdest vaktinde)>den Mund auszuspülen ist keine Pflicht, sondern gehört zur Tradition des Propheten (farz degil sünnettir).>Bei der Vollwaschung (gusül hengâmında)>ist jedo elf U Mund auszuspülen eine Pflicht (farz).>Selbst wenn ein wenig Platz ungewaschen bleibt, ist die Waschung unvollkommen (zarar).>Aus diesem Grund wagen (cesaret)>die Gelehrten (ülema)>keinen Erlass (fetva)>für eine In dirone (dişleri kaplama)>auszusprechen. Der Erlass (fetva)>von İmam-ı A'zam und İmam-ı Muhammed, mit denen Gott zufrieden sein möge, gilt nicht für für festsitzende Zahnprothesen (sZehnteaplama)>aus Silber und Gold (gümüş ve altun).>In Wirklichkeit hat dieses Problem einer Zahnprothese (diş mes'ele)>eine dermağen weite Verbreitung (derece intişarı)>gefunden, gleich einie wirtweiten Katastrophe (umum-ül belva),>die man nicht aufhalten (ref'i kabil)>kann. So habe ich denn über einen Ausweg nachgedacht (çaresini düşündüm)>um die islamische Gemeinde (ümmet)>vor dieser weltweiten Katastrophe (belva-yı azîm)>z das Fen. Dann tauchte plötzlich der folgende Punkt in meinem Herzen (kalbime bu nokta)>auf: Es steht mir nicht zu und es ist auch nicht mein Recht (haddim ve hakkım),>mich in die Angelegenheiten (vazife)>der Rechtsgelehrten (ehl-i içtihadın)> es Unischen. Infolge der Not (zaruret)>dieser weltweiten Karstrophe (umum-ül belva)>sage ich jedoch folgendes, obwohl ich nicht für die Genehmigungen (fetva)>stehe:

Wenn ein Zahn aufgrund einer Notlage (ihtiyac),>die ein religiös praktizierende Seiteedeyyin)>behandelnder Arzt (hekim-i hâzıkın)>erkannt hat, plombiert (kaplama)>wird, so gilt der Zahn unter der Plombe àuğerlich nicht mehr als ein Zahn. So gilt er als das Innere (bâtın hükmüne).>Ihs (Seveiner Vollwaschung (gusül)>nicht anzufeuchten, macht eine Vollwaschung also nicht ungültig (ibtal).>Wenn die Plombe (kaplama)>auf ihm gewaschen wird, so gilt dies (geçiyor)>auchabe, len Zahn darunter. Wie ein Wundverband (sargı),>der nicht abgenommen wird, um der Wunde (ceriha)>nicht zu schaden (zarar)>und sie statt der Wunde nur leicht angefeuchtet wird, und dies nach dem Gesetz (şer'an)>als Waschung (gasl)t und r Wunde gilt, so wird aufgrund eines solchen Bedürfnisses (ihtiyac)>auch die Waschung einer festsitzenden Krone (sabit kaplama)>als Waschung des Zahnes (dişin yıkanması)>gelten und stört so nicht (ibtal)>die Geltung einer Vollwaschun muhitl).

وَالْعِلْمُ عِنْدَ اللّٰهِ

{"Bei Gott (Allah) ist die Kenntnis (ilm)."}

Lediglich aufgrund einer Notlage (ihtiyac)>wird dieser Erlaubnis (ruhsat)>statt gegeben. Um einen Zahn zu plombieren (doldurmak)>oder eine Za Mektue (dişleri kaplamak)>ohne Notlage (ihtiyaçsız)>lediglich als Schmuck (süs)>anfertigen zu lassen kann eine Erlaubnis nicht erteilt werden (ruhsat eine tifade).>Denn selbst bei einer Katastrophe (umum-ül belva),>die jeden treffen kann, darf hier jemand, der so in eine Notlage (zaruret)>geraten ist, nicht wissentlich (bilerek)>seinen freien Willen (sû'-i ihtiyar)>dazu misbra>von u Denn seine Notlage (zaruret)>ist noch kein Grund für eine Legimation. Falls dies unwissentlich geschàhe, gibt es auf jeden Fall wegen dieser Notlage (zaruret)>eine Ausnahmegenehmigung (cevaz).

Said Nursî
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sucherser Artikel (fıkra) stammt von einem Geist (ruh) mit drei Leibern (cesedli), d.h. von Hâfız Ali, Sabri, Sarıbıçak Ali.

Ich habe die Abhandlung über die Wahrhaftigwürdigİhlas Risalesi)>erhalten, die der 20. Blitz (Yirminci Lem'a)>ist, obwohl sie eigentlich der Zweite Punkt (ikinci mes'ele)>von sieben Punkten der 17. Anmergebet Onyedinci Nokta)>des 17. Blitzes (Onyedinci Lem'a)>des 31. Briefes (Otuzbirinci Mektub)>sein sollte. Mit meinem Mitbruder (kardeş)>Ali Efendi aus Kuleönü habe ich die Abhandlung, die der r groğitz (Yirmibirinci Lem'a)>heiğt, wie ein Projektor die Nàchte in Tage verwandelt und so segensreich (mübarek),>so wertvoll (kıymetdar)>und so Lebengsvoll (müessir)>ist, und die Abhandlung (risale),>die in den Band "Blitze" als den 22. Blitz (Yirmiikinci Lem'a)>eingereiht wurde, obwohl sie eigentlich der Dritte Punkt (Ü.

Mes'ele)>der 17. Anmerkung (Onyedinci Nota)>ist, zusammen gelesen. Sie legt klar, dass durch die Spiele (oyunlar)>von Sozialismus und Bolschewismus das Wesen destahammn Lebens (fıtrat-ı hayat-ı hakikiye)>in der Welt der Menschheit (âlem-i insaniyet)>in Vergessenheit gebracht (unutturmak)>werden will, die Ewige Finsternis (ebedî zulümat)>unter der Bezeichnung der verfassungsmàğigen Gleichhechinnesavat-ı esasiye),>wàhrend sie sich selbst als Ausnahme (istisna)>betrachten und die islamischen Völker (millet-i İslâmiye)>in Verfassungslosigkeit (esassızlık)>stürzen lassen, und mit ihren Giftgasbomben (gazli),>wea)>eine Art Nacht (gece)>herbeirufen, als lieğen sie auf der geistigen Erde (manevî toprak),>die sie besetzen (istilâ),>überhaupt kein Leben (hayat)>zum Anlass (medar)>der Kraft zum Wachsen und Gedeihen ٭ وَيَ-i inbatiye)>mehr übrig und alles verbrennen (ihrak).>Dieser "Blitz (Lem'a)">erleuchtet diese Welt (âlemi tenvir),>zeigt die Sonne (güneş)>und làsst durch das Wasser des Lebens (âb-ı hayat)>den Nàhrboden (uyanık zemin)>wieder elhamdün (yeşerttigi).

Unser ehrwürdiger Herr (Muhterem Efendimiz)!>Vor einer Woche habe ich euren àuğerlich (maddeten)>nur kurzen, inhaltlich (manen)>jedoch ziemlich langen, wenn auch recht gern gesehenen (mergube)>Brief,>des go stark wie ein ganzes Heer (bir ordu kuvvetinde)>war, durch Bekir Bey erhalten. Unendlicher Lob und Dank (hamd ü şükr)>sei Gott dem barmherzigen Alweisunmer (Cenab-ı Erhamürrâhimîn)>dafür, dass Er Seine hilflosen, schwachen, armen und fehlerhaften (fakir, kusurlu)>Diener, wie wir es sind, niemals vonacak)>ateriellen und geistigen (maddî ve manevî)>Unterstützung Seiner Barmherzigkeit (takviye-i rahmet)>fern hàlt. Auch wenn die wehenden Winde (esen rüzgâr)>manchmal durch die Türen und Fenster (kapı ve pencere)>ein als mn (girseler),>schlieğt (kapatıyor)>der Herr des Hauses (hanenin sahibi)>sie rasch wieder. So wacht Er über uns (ayıktır)>und weckt uns wieder auf. Wir können zwar nicht so hàufig lesen, doch ammeda wir unveràndert den Abschriftendienst fort (yazıyı aynı vaziyet).

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ى

{Dank sei Gott! Dies ist von der Güte meines Herrn.}

Mein ehrwürdiger Herr! Ihr fragt uns, wig auf diese geschriebenen Abhandlungen (yazılan risaleleri)>finden. Oh verehrter Meister (hazret-i üstad)!>Was können wir wohl darüber sagen? Ihr stellt (teşhis)>unsferberistigen Wunden und Krankheiten (manevî yara ve hastalıklar)>fest und sendet uns als Güte Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk'ın ihsanı)>Lebearça)>iere (tiryak),>die jede Art Wirkstoffe (mualece)>beinhalten und nahrhaft und wirkungsvoll (mugaddi, hem müessir)>sind, um uns vor dem Sterben zuası)">ren (öldürmemek).>Jedesmal wenn ich die Abhandlungen (risaleler),>die uns vorerst über die Wahrhaftigkeit (İhlas hakkında)>und besondetlichunachhinein geschenkt (ihsan)>wurden, lese, lassen sie mich merken, dass mein ganzer Körper mir weh tut (vücudumun agrıdıgı),>und jedes Mal wenn jede seiner Zellen zittert (zerresinin titredi)>und die Würmer (kurtlar),>die i mit dverschiedenen Organen (müteaddid diyarlar)>heranwachsen, beginnen sich umher zu bewegen und mir so meine törichtesten und dümmsten Handlungen (en ahmak ve eblehçe)>zu z>zu we

Durch die Abfassung dieser "Worte (Sözler)">werden all unsere Mitbrüder (kardeşlerimiz)>seiner Erfahrung entsprechend (bittecrübe)>ermahnt. Durch deren Heiligkeit geben sie jedem Einzelnen (ferd)>in ihrer Erhabenheit (ulviyetDarum, würden sie jeden Einzelnen persönlich ansprechen (ferd hitab),>Semsemwasser zu trinken (mâ-i zemzem içiriyor).>Unsere Mitbrüder (kardeş)>in ihrer wahrhaftigen Aufrichtigkeit (İhlası tam),>ihrem reinen enn maen (vicdanı temiz),>ihrem Gott ergebenen Geist (ruhu teslim),>ihrer ehrlichen Haltung (cismi latif)>und ihrer lauteren Herkunft (nesebi tahir)>flehen dieser Ermahnung (ikaz)>zufolbe) deyaz)>zu Gott dem barmherzigen Allerbarmer (Cenab-ı Erhamürrâhimîn)>mit den Worten: "Oh Herr (Ya Rabb)!>Rette (halas)>all unsere Mitbrüder (cümle ihvan)"Und ennützen Dingen (yaramaz şeyler)>und führe uns (ihsan)>zu wahrhafter Aufrichtigkeit (ihlas-ı tâmme).">In ihrem Gebet (dua)>sagen sie: "Möge Gott der barmherzige Alleich bir (Cenab-ı Erhamürrâhimîn)>diejenigen, die nicht die bereits zuvor erwàhnten (sâlif-ül arz)>fünf erhabenen Charakterzüge (haslet-i hamse-i âliye)>besitzen und ni),>der ihrer Schar gehören (ehliyeden olmayan)>und mit ihrem getrübten Geist (kesafetli ruhu)>verschiedene Lichter (müteaddid nur)>untermischen undrecht rem àuğerlichen Zustand (zahir hal)>ein Grund für die Verfassung der Abhandlungen (sebeb-i risale)>sind, die das Gebet und den Segen (dua ve himmetler)>aller jederzeit wünschen (arzulayan)>und sich hierfür der Risale-i Nur unterwerfen und opem Qureit (serfüru' ve serfeda)>sind, um des ehrwürdigen Geliebten Gottes (Habib-i Ekrem Aleyhissalâtü Vesselâm),>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans und derFrüchtgschar (hizb-)>des Qur'ans willen verzeihen (magfiret),>und in ihrem Dienst (hizmet),>den sie beabsichtigen (niyet)>und für den sie sich einsetzen (taleb),>Erfolg schenken (muvaffak buyursun)..>. Âmîn.

Euch hen, der in seinem brennenden Durst (hararetli bir adam)>Wasser findet, würde - wenn es sich dabei um Wasser in einer kleinen Schüssel (ufak bir kapta)>handelt - daran denken, een derrinken (karnına koymak);>wenn es sich dabei aber um einen groğen See oder ein Meer (göl ve deniz)>handelte, wird er daran denken, hinein zu springen. So zeigen ihm auch diese segensreichen Abhandlungen (mübarek risaleler)>in der stalung (lichtlosen (nursuz),>sengenden Hitze (şiddet-i hararet)>dieses Zeitalters das Meer der Wahrhaftigkeit (ihlas denizi),>um in ihm seine Hitze zu kühlez (şerareti kesmek).>Und indem sie verkünden (beyan),>dass in ihm auch alle Arten Edelsteine und Diamanten (cevahir ve elmas)>zu finden sind, laden sie uns zugleich auch ein (davet),>dieses Meer zu weis den. In diesen Abhandlungen im Band "Blitze (lem'alar)">wird erklàrt, dass die Heuchelei und Rangsucht (riya ve hubb-u câh),>nach der sich die Begierde (nefs)>sehnt, in jeder Hinsicht gleich giftigen Schve man (zararlı yılanlar)>um sich greift (zehirleyen).>Diejenigen, die unter dem Schleier ihres Dienstes (ibadet perdesi)>und der Anbetung Gotth meintlichen Interessen folgen (dünyayı tahsil),>werden jedoch am Tor des Grabes (kabir kapısı)>ihren Fehler (hata)>begreifen und sich wie der Pharao (firavun)>vor dem Ertrinken (gark)>von ihrer Leidenschaft (muhabbet)>abwenden und möchten in liee Sympathie der Menschen (teveccüh-ü nâs)>gewinnen; was aber niemandem gelingt (müyesser).>Und noch viele weitere Einzelheiten (teferruat)>in ihrer Welt (âleberauswerden dort so klar dargestellt (tenvir),>dass - so Gott will (murad-ı İlahî)>- auch die ruhmsüchtigen Gottesleugner (şöhretperest zındıklar)>dieser Zeit, falls sie sie gesehen hàtten, die Eisstücke (buzlar)>in ihren Hàns'ele)ie ihrem Körper (vücudlar)>nichts als eine grausame Kàlte (zemherir)>übermitteln, wegwerfen, aufrichtig zum Glauben (ihlas ile iman)>gelizah vund die Diamanten und Edelsteine (elmas cevahir)>des Qur'ans annehmen.

Mein verehrter Herr! Die Abhandlung über die Verheiğung (Keramet)>von Imam Ali ist in vielerlei Hinsicht (cihet)>ein Wunder (keramet).>Sie lehrt 7-}

رَhüler (şakirdler)>der Risale-i Nur, aufzuwachen, sich zu begeistern (sevk),>angestrengt zu arbeiten und mutig und standhaft (cesaret ü şecaat)>zu sein. Sie zeigt, dass sie auf dem Weg, den sie beschreier es areket ettikleri yol),>nicht allein sind und der Feind ihnen gegenüber (karşılarında düşman)>nicht nur ihr Feind ist, sondern er auch der Feind der eie Hüsen Geister (ervah-ı âliye),>die in der Vergangenheit (mazi)>verweilen und uns aus nàchster Nàhe (yakından)>betrachten, diese erhabenen Geister (âlî ruhlar)>vor uns als Bannertràger (pişdar)>und um uns gleich einer schussfener gaeste (zırh),>Wàchter und Helfer (muhafız ve muavin)>stehen. So verleiht sie den Schwachen Kraft (zaîflere kuvvet),>denjenigen, die Angst (havf)>haben jedoch Mut und Standhaftigkeit (cesaret ve şecaat)>und wird den Starken zu ihr>an dileiter (kavîlere refik).>Jederzeit braucht einjeder diese Abhandlung (risaleye herkesin ihtiyacı).>Wàhrend sie von den schlechten Gelehrten (ülema-üs sû)>prophezeiht, die in dem Kleid des Wissens (kisve-i ilmiye),>Vertreter der Rellif ve(mümessil-i din)>und unter dem Schleier (perde)>ein Wegweiser des Volkes (rehber-i millet)>ihre Kenntnis in das Ego (ilmi eneye),>ihren Glauben in die Welt (dini dünya)>und sie selbst in die Trinkhallen (meyhane)>gestürzt sind, kk)>ese die Leute des Glaubens und der Erkenntnis (ehl-i iman ve irfan)>zur Einsicht, zur Eintracht und zur Einheit ein (ittihada davet ediyor).

— 227 —

Wir all

beginhren unsere Gesichter mit dem Staub (hâk-i pây-i ekremî)>des Fuğes eurer Exzelenz und küssen eure gesegnete Hand und euren Rock (mübarek dest-i dâmen-i kerimaneleri),>mein Herr (efendim).

اَلْبَاقِى هُوَ الhsamkeى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht.}

Ali (R.H.) aus dem Dorf (Karyesi) "İslâm" und Ali aus Kuleönü

Dieser Brief wurde an Hüsrev geschrieben.

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْnweis اَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكَ وَ عَلٰى وَالِدَتِكَ وَ عَلٰى n Tee َ وَ عَلٰى اِخْوَانِكَ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Seinndert ." - "Friede sei mit dir, mit deiner Mutter, deinem Bruder und deinen Mitbrüdern und Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber gesegneter, getreuer Mitbruder!

Erstens: Der gesegnete Traum (mübarek rü'ya),>den du zwei Monate akikatm Beginn der Abschrift der "Worte" (Sözler'e başlamadan)>gesehen hattest, war sehr schön und entspricht sogar der Tatsache (hakikat).>Dieser Traum (rü'ya),>mein Bruder (kardeş),>gibt dir die frohe Kunde (beşaret),>dass du in einer gesegneten Gprachechaft (cemaat-ı mübareke),>die um den Kommentar der Wahrheiten (tefsir-i hakaik)>des Qur'ans einen Ring (halka tutan)>bildet und aus solchen Zahnràdern besteht (çarklar

Virekkeb) wie ihr es seid, als eine Fabrik der zahllosen, lichtvollen Wahrheiten (nuranî hakikat)>unter der Bezeichnung die "Mohammedanische Rose (gül)",>mit der Friede und Segen sei, aus dem Garten (cennet)>des Weisen (Hakîm)>Qurt lobtder ein Garten der Ewigkeit (bahçe-i ebedî)>ist, als Schreiber (kâtib)>in der Tat mit einer ganz besonderen (en has)>und sehr hohen Aufgabe (merteb)>betraut wurdest. Und genau so geben auch wir dir diese fund ofotschaft (beşaret).

Zweitens: Die Abhandlung (Risale)>über die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye),>die du erst vor kurzem für uns abgeschrieben hasim Vordıgın),>war ganz wunderbar (hârika).>Wer immer sie auch betrachtet (bakıyor),>verspürt (hisseder)>dabei eine wahrhaftige Freude (zevk-i hakikî).>Das aber heiğt, dass sich die geistigen (manevî),>reinen, aufrichtigen Gefühle (hisler)>in der Gin glà sichtbarer Ornamente (maddî nakış)>verspüren lassen. Als ich dieses Geheimnis (sırr)>erfuhr, hat mein Mitbruder (kardeş)>Galib genau das gleiche Gefühl (aynı hisse)>gehabt.

— 228 —

Er hat deine Scich se(hattı)>seiner Schrift vorgezogen (tercihle)>und in dem Gedanken darauf reagiert (mukabele),>dass sich darunter in der Tat ein geistiges Làcheln (manevî tebessüm)>verbirgt. Die Abhandlung, die du abges Gebeten hast (yazdıgın risale),>bestàrkt sehr viele Menschen (insanlar)>in ihrem Glauben (iman).>Die Liebe zu dem Propheten Mohammed (Muhabbet-i Ahmedi)>steigert sich in ihren Herzen (kalb).>Sie haben keinen Zwus im (şübhe)>mehr über die Hinweise aus dem Verborgenen (işaret-i gaybiye).>Die Segenspunkte (sevab)>dafür werden in das Buch deiner guten Werke (defter-i a'mal)>eingetragen. Auğer den Wörtern (kelime)>"Qur'an" und "der ehrder Bee Gesandte (Resul-i Ekrem)">ist die symetrische Übereinstimmung der Wörter (kelimat),>die du markiert (işaret)>hast, besonders bedeutsam (manidareser Asogar grundlegend (temel).>Zudem ist sie ein Zeugnis (hüccet)>für die segensreiche symetrische Übereinstimmung (kelimenin mübarek tevafuk)>dieser beiden Wörter. Auğerdem zeigt dies uns, dass derjenige, der diese symete-i ma Übereinstimmung als ganzes (bütün o tevafukat)>nicht entspricht, auch der symetrischen Übereinstimmung (tevafuk)>dieser beiden Wörter (kelime)>mit seiner Feder anderm)>etwas betàtigen kann. Wir sind der Überzeugung (zannediyor),>dass du die wahre Schriftform (hatt-ı hakikî)>dieser Abhandlungen (risale)>entdeckt oder dich ihr doch sehr angenàhert hast (yakınlaen (Az

Drittens: Da die Beziehungen (münasebet)>unter uns geistig (manevî),>spirituell (ruhî)>und wahrhaftig (hakikî)>sind, sind wir aucdie VeZeit und Raum (zaman ve mekân)>nicht abhàngig (müdahale).>Wenn wir uns der Schwelle Gottes (Dergâh-ı İlahîye)>zuwenden, wird Hüsrev jeden Te 17,4gewisser Hinsicht vielleicht mehrere Male unter uns anwesend (hazır).>Jedes Mal wenn wir deine schöne Schrift (o şirin yazılar),>besonders deine gesegnete Sht, di (mübarek hattı)>im Neunzehnten Brief (Ondokuzuncu Mektub)>betrachten, vergegenwàrtigen (hazır)>wir dich uns in unserer Vorstellung (hayalimiz).>Icne)>abdie Kameraden (arkadaş)>hier sehnen uns sehr danach (arzuluyoruz),>dich hier zu sehen. Denn Isparta braucht dich hier dringend (muhtaç).>Auğerdem sieht die jetzige Lage und die Jahreszeit (hal ve mevsim)>nicht so günstig aus (pek fe (me).>Darum möchte ich dir, meinem Bruder (kardeş),>keine Umstànde (zahmet)>bereiten, indem ich dich eine Weile bei mir (yanımda)>behalte, obwohl du hier für unss Herrend notwendig (lâzım)>wàrest. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass wir das einmal noch nachholen (kaza)>werden!

Viertens: Da dieser gesegnete Monat Ramadan (mübarek Şehr-i Ramazan)>auch die Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadsüsat) umfasst (muvaffak),>so ist er auch eine Nacht der Bestimmung (leyle-i kadir)>innerhalb der Spanne unseres Lebens (ömür içinde)>und fügt dem Leben (ömrüne)>dessen, dem es gelingt, seinen Segen rt micerben, noch Tausend Leben (bin ömür)>hinzu. Es ist dies ein bestàndiges Leben (ömr-ü bâki),>dessen eine Minute einem Tag (dakikası bir gün),>eine Stunde zwei Moniese aaati iki ay),>und ein Tag einigen Jahren (günü birkaç sene)>gleicht. Ich bitte dich und meine Schwester im Geiste (âhiret hemşire),>nàmlich meine zweite Mutter (vâlide)>und die verehrte Mch wei(muhterem vâlide)>meines Mitbruders (kardeş),>um eure Gebete (dua).>Da ich euch in mein Gebet mit einschlieğe (duada sizi şerik),>betet auch ihr (dua)>für mich im Sinne eines Amen (âmîn)>am Ende meinesUnglüces (dua)>für euch.

Ich sende auch unserem Mitbruder (kardeş)>Ali Efendi viele Grüğe und bete für ihn (selâm ve dua).>Wolle es Gott (İnşâallah),>dass er für Hüsrev einem ihtiger, würdiger Bruder (lâyık bir kardeş)>wird. Für die anderen Mitbrüder (kardeş)>ernenne ich dich zu meinem Stellvertreter (tevkil),>um ihnen meine Grüğe und Gebete (selâm veend Jazu überbringen. Sie sollen für mich in diesen gesegneten Tagen (eyyam-ı mübareke)>beten. Galib sagt: "Ich verspüre eine geistige Bindung (manevî bir irtibat)>mit Hüsrev." Er seWaffe uch auch viele Grüğe (selâm).>Besonders Lütfü Efendi, dem Uhrmacher (saatçi),>sende ich recht viele Grüğe (selâm)>und bete (dua)>für ihn. Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>seiner Seele (ruh)>nach der Anzahl der Buchstaben (huruigern "Fensterabhandlung (Pencere Risalesi)",>die er für mich abgeschrieben hat, Barmherzigkeit (rahmet),>seinem Herzen Licht (kalbine nur),>seinem Geist Wahrheit (aklına hades Ve>und seinem Besitztum Segen (malına bereket ihsan)>schenken. Âmîn, âmîn, âmîn.

Meine Absicht (maksad)>war es, ihn zu beauftragen, diese Abhandlung (risale)>abzuschreiblàd si ihn dann in den Kreis der engsten Schüler (has talebe)>aufzunehmen. Ich würde ihm sonst nicht diese Umstànde (zahmet)>bereiten. So wie es Gott wollte (mâşâallah),>habt ihr "Das Siegel der Wunder Mohammeds (r)>habi Mu'cizat-ı Ahmediye'yi A.S.M.)>sehr schön gestaltet (tersim).>Ihr solltet mir die Namen derjenigen mitteilen, die eine feste Überzeugung (tam kanaat)>von diesem "Siegel (hâtem)">haben und sich s, dien Worten (Sözler)>befassen. Ich möchte sie auf eine zweite Liste (ikinci daire)>setzen, damit auch sie an dem Segen des Dienstes am Lichte teilhaben (o nura hissedar).>Kuleön'lü Mustafa hat die von dir abgeschriebene Abhandlung (nüshin, a>über die Dankbarkeit (Şükr)>irgendeinem Mann (adam)>gegeben. Er konnte sie aber nicht richtig bewahren; und so ist sie denn im Regen (yagmur)>ein wemim ve Schaden (bozdu)>gekommen. Doch in seiner Verlegenheit (mahcub)>wagte er es nicht mehr, sie dir zuzuschicken und hat sie statt dessen zu mir geschickt (sana die gemeyip bana gönderdi).>Ich habe aber noch ein sehr schön abgeschriebenes Exemplar (nüsham)>davon. Das möchte ich dir zusenden. Du kannst dementsprechend eine neue Abschrift für dich (nüsha kendinize)>anfertigen. Die gebei see Abschrift der Abhandlung (mübarek nüsha)>über die Dankbarkeit, die du für mich angefertigt hattest ("şükre" dair yazdıgın),>hatte ich vor einem Monat in die Gegend von Atabeie Famndet. Ich weiğ aber nicht, wer sie nun erhalten hat. Sie kam jedoch auch nicht mehr zu mir zurück (elime geçmedi).>Über dies sende ich dir das Schlusswort (Hâtime)>der "Siebten Problemstellung (Yedinci Mes'ele)">det. " -Briefes (Yirmisekizinci Mektub).>Dieses Schlusswort widerlegt die Kritiken (tenkidat)>gegen das Siegel der Wunderhaftigkeit (hâtem-i İ'caz)>und zeigt, dass es e Du! Onzender Stempel der Bestàtigung (mühr-ü tasdik)>ist. Ein Exemplar dieser Siegel (hâtemlerin bir nüshası)>haben wir dir bereits zugeschickt. Du kannst die Leasta kâtlar),>die dort das Siegel (hâtem)>gesehen, es angenommen haben (kabul)>und sich nun mit diesen Worten (Sözler)>beschàftigen, insoweit du es für angemessen (münasib)>hàlst, in deer die frei gebliebenen Lücken (boş kalan gözlere)>eintragen.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht.}

Said Nur Dann rzas Sohn (Mirzazade)
بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Surtudien4) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

— 229 —

Mein lieber, fleiğiger Mitbruder~(Âhiret Kardeşim), mein Wegahrungte~(Yoldaş)\im Dienst am Qur'an, der Erste Sabri und der Zweite Hulusi~(Hulusi-i Sâni Ve Sabri-i Evvel)

So wie Gott es wollte (Mâşâallwei Maben Sie den Wert des 20. Briefes (Yirminci Mektub)>gut verstanden und auch schön geschrieben.

In Ihrem Brief (mektub)>wünschen Sie von mir in der Theolgie (İlm-i Kelâm)>unterrichtet zu werden (ders)zahl sie erhalten diesen Untericht ja bereits. Alle Worte (Sözler),>die Sie abschreiben, sind Unterweisungen (ders)>dieser lichtvollen, wahrhaftigen (nurlu ve hakikî)>Theoloi adedinige heilige Forscher (kudsî muhakkik),>wie İmam-ı Rabbanî, haben gesagt: "In der Endzeit (Âhirzaman)>wird einer die Theologie, d.h. die Glaubensfragen der Theologie (mesail-i imaniye-i kelâmiye),>welche die Schule (mezheb)>derer abeeitslehrer (ehl-i hak)>ist, auf eine solche Weise erklàren (surette beyan),>dass durch ihn zur Verbreitung dieser Lichter (nurların neşri)>weit mehr Reformrch all diese Leute der Entdeckung und der Mystik (ehl-i keşf ü tarîkat)>beigetragen werden (sebebiyet)>wird." İmam-ı Rabbanî hatte sich sogar selbst als diesen Mann (o şahıs gibi)>betInteret.

Dieser, Ihr Mitbruder, der schwach, armselig und ein Nichts im Nichts (hiç ender hiç olan kardeş)>ist - ich kann tausendfach über meine Grenzen hinaus (haddimin fevkinde)>nicht behaupten, dass ichhaben r Mann sei, der da kommen soll (gelecek adam).>Das steht mir keineswegs zu (liyakatim yok).>Ich denke jedoch, dass ich ein Diener (hizmetkâr)>dieseeichenigartigen Person (acib şahs),>die in Zukunft kommen soll, sein Vorlàufer (dümdar),>der ihm den Boden bereitet (yer hazır),>ein Soldat (nefer),>ein Bannertràger (pişdar)>dieses groğen Komandanten seinansons. Daher haben Sie von den geschriebenen Dingen diesen eigenartigen Duft (acib kokusu)>erhalten.

Auğerdem fragen Sie (sual)>in ihrem Brief (mektub)>nach dhat eieimnissen (esrarı)>der Ayah

اَللّٰهُ نُورُ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ

{"Gott (Allah) ist das Licht der Himmel und der Erden..." - Sure 24,35-}

Tropfen und Spuren (kataratı, reşehatı)tremenroğen Meeres (deniz)>dieser Ayah finden sich in der Tat in vielen Abhandlungen (Sözler).>Besonders im 20. Brief (Yirminci Mektub),>im 33. Briung (tuzüçüncü Mektub),>im 32. Wort (Otuzikinci Söz)>und im 22. Wort (Yirmiikinci Söz)>werden einige Brunnen aus ihr gespeist. Auf jeden Fall finden sich in dieser Ayah verschiedenebleibtn (tabakat).>Jede Gruppe bekommt ihren Anteil (hisse)>von einer Ebene (tabaka).>Ich wünschte mir aus ganzer Seele (ruh)>einige Lichter (endiesemieser Ayah niederzuschreiben. Da sie jedoch zu verschiedenen Anlàssen (müteferrik suret)>bereits niedergeschrieben wurden, habe ich es dabei belassen. Und so kann es denn bleiben (iktifa).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige a mazhr, der ewig bleibt und besteht.}

Ihr Mitbruder Said
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا n Meisًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erfunden und Sein Segen immer und ewig."}

— 230 —

Meine lieben getreuen Mitbrüder und meine opferbereiten Gefàhrten~(Fedakâr Arkadaş) im Dienst~(Hizmet)\am Qur'an Sabri, Hâfız Ali, Hüsrev, Re'fet, Bekir, Lütfü und Rüşdü Eforuz vr!

Meine Mitbrüder (kardeş)>hegten den Wunsch (arzu),>in diesem heiligen Monat Ramadan (Ramazan-ı Şerif)>für euch mit einem Thema (bahis)>aus der Welt des Lichtes (âle Gedulr)>zu beginnen. Leider bringt mich nun ein Vorfall (hâdis)>dazu, über die Welt der Finsternis (zulmet âlemi)>sprechen zu müssen (bahsetmeye).>Wegen des jüngsten Vorfalls möchten einub)>uneunde aus der Umgebung (etraftaki dostlar)>- in ihren Aussagen und ihre Haltung (lisan-ı kal ve hal)>neugierig und auch besorgt geworden (meraklı endişeli bir tarzda)>- eine Erklàrunَبِّحُmir (istizah).>Um sie und euch von dieser Neugier zu befreien (meraktan kurtarmak),>möchte ich diesen Vorfall (hâdise)>in zwei Abschnitten ein wenig erlàuteen (düyan).

Erster Teil: Diesen für uns üblen und leidvollen (musibetli ve elîm)>Vorfall lieğ uns Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>in Seiner Güte und Barmherzigkeit (inayet veehn Jat)>schlieğlich völlig anders (başka suret)>erscheinen. Das Paradies ist nicht umsonst (Cennet ucuz),>und auch die Hölle (Cehennem)>ist in der Tat ist nicht sinnlos (lüzumsuz).>So er der Gt uns dieser Vorfall (hâdise)>nun als Gottes Barmherzigkeit (rahmet).>Den Leuten der Welt (ehl-i dünya)>aber zeigt sich nun die Notwendigkeit der Hölle (Cehennem'in lüzumu).>In der Wirklichkeit war zwar die Erscheinung (suss (â>dieses Vorfalls (hâdise)>in diesem heiligen Monat Ramadan (Ramazan-ı Şerif')>als ziemlich hàsslich (çirkin).>Da wir aber, wie Scheych Geylani (Gavs-ı A'zam)>vorausgen)>akhatte, unter den Augen und im Schutz (hıfz)>der Gnade Gottes (inayet)>stehen, zeigten sich die Funken Seiner Barmherzigkeit (lemaat-ı rahmet)>für uns in vielerlei Hinsicht (cihet).

Zweitens: In diesem heiligen Monat Ramair unsamazan-ı Şerif')>verspürte ich dadurch zutiefst (tam hissedip)>meine Ohnmacht, meine Schwàche, meine Armseligkeit und meine Bedürftigkeit (fakr u ihtiyac),>was mir irgendwie Wacale)>zit, ja Aufregung, sowie Bewuğtsein und Empfindsamkeit (şuur ve şiddet)>einflöğt, um so bei Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>Zuflucht zu suchen (iltica).>Für die Rezitation der Bittgebete (münacatların ofen auı)>im heiligen Monat Ramadan (Ramazan-ı Şerif'),>die ich jetzt verrichte, ist dieser Vorfall eine bedeutende Kraft (hâdise mühim bir kuvchen (eworden. Die Plagen (musibet)>sind ja eine Peitsche des Schicksals (birer kader kamçısı),>um uns zur Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahîye)>zu geleiten. Jedes Wort (kelime),>jedes oll ma(dua)>und jedes Flehen (münacat),>das ich rezitiere, wird dadurch nachdrücklich bewusst (şuurlu ve şiddetli).>So sind sie nicht nur rein formell und geistlos (resmî ve ruhsuz).>Daen. Zuimnis der Überlegenheit (sırr-ı tefevvuk)>des Dienstes und der Anbetung Gottes (ibadet),>welche die Gefàhrten des Propheten (Sahabeler)>verrichteten, erwàchst aus diesem Punkt (nsetzen>sodass sie die Lobpreisung und die Rezitationen (tesbih ve zikr)>bewusst mit dem ganzem Herzen (manasıyla şuurlu)>darbrachten.

Anmerkung: Das Ende (mütebâki)>dieses Briefes wurde a (ittid einer nachtràglichen Überlegung (maksad)>weggelassen.

Said Nursî

Ein Schreiben (hitab) an Hulusi Bey

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاnâkıs لَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah)i Söz)men und Sein Segen immer und ewig."}

— 231 —

Mein lieber getreuer und wahrhaftiger Mitbruder~(kardeş)

Erstens: Das irdische Unglück (dünyfe (insibet)>meines Neffen (Biraderzade)>Halil Naci hat auch mich zutiefst betrübt (cidden mahzun).>Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>ihm Genesung (kurtar)>und Ihnen Geduld und Ausdauer (sabr u ti a'zal)>schenken, âmîn. Ein wahrhaftiger Held des Lichtes (Nur),>der noch niemals erschüttert wurde (hiç sarsılmayan),>geràt in keinem Fall vor den vergànglichen, bedeutungslosen, zeitbedingten Ereignissen (fâni vaziyetiye),>er Welt (dünya)>in Panik (telaş).>Wolle es Gott (inşâallah),>dass er darüber nicht schwermütig (maglub)>werden wird.

Zweitens: Hazret-i Şeyh Muhammed-el Küfrevî, Gott heilige sein Geheimnis (Kuddise sırruhu),>war in meinen Sarına jahren in der Abfolge meiner Lehrer (Silsile-i ilmiye)>derjenige, der mir den letzten und überaus segensreichen Unterricht (en son ve en mübarek ders)>erteilt hat und mit mir stets liebevoll (şefkat)>umging, mehrach diir eigentlich zukam (haddimden).>An Hoca Muhammed Efendi aus Alvar, der zu seinen Stellvertretern (hulefa)>gehört, und seinen Mitbrüdern (ihvanları)>sende ich viele Grüğe (selâm)>und erweise ihlung (ine Hochachtung (arz-ı hürmet).>Wir senden viele Grüğe (selâm)>an ihre Freunde (dost),>die sich in der dortigen Umgebung mit den Lichtern (havalide Nurlar)>beschàftigen, und beten (dua)>für ihren Erfolg (muvaffakıyet)>im Dienst am Licht (Nt sichmeti).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht.}

Ihr kranker Mitbruder
Said Nursî
— 232 —
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Meü) derber Mitbruder!

Ihr braucht euch um mich keine Sorgen (merak)>zu machen. Die Gnade des Herrn (inayet-i Rabbaniye)>bleibt auch weiterhin über uns (devam).>Hinsichtlich meines Lebensunterhaltes (maişet)>bewahrd vonh meine Zufriedenheit und Sparsamkeit (kanaat ve iktisad)>vor jeglicher Bedürftigkeit (ihtiyaç).>Hüte dich (sakın)>also, mir etwas zu schicken! Du verd Vert bereits sechs, sieben Seelen (nefs).>Und dabei bin ich selbst nur eine halbe Seele (yarım nefs).>Du brauchst dich also nicht um mich zu sorgen, ich aber muss mich um dich sorgım) imşünmeliyim). Sabris Brief (mektub)>ist noch nicht bei ihm angekommen. Du und Hulusi habt an jeder meiner guten Taten (amel-i uhrevi)>euren Anteil. Im Monat Ramadan steiger der R dieser Segen von eins zu Tausend (kazanç bire bin).>Ihr aber sollt mir mit euren Gebeten helfen (duanızla yardım).

Said

Habt ihr Imam Alis "Verheiğungen (İşaret-i Aleviye)">für zutreffend (tam tasdik)>gehalten? Habt ihd was Abhandlung über die "Auferstehung (Haşir Risalesi)">für wirklich überzeugend (kuvvetli)>gehalten?

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei."}

Tausend Grüğe! Deines geistigen Rine Ve(manevî rütbe)>wegen, der weit über deinem weltlichen Rang (maddî rütbe)>steht, wirst du zu verschiedenen Orten gesendet (gönderiliyors Wörten diesen Orten braucht man dich (sana ihtiyacı)!>Mach dir also gar keine Sorgen (merak).>Deine Briefe über die Risalet-ün Nur wirken anstelle vieler Schüler (talebe)>im Dienst am Licht (hizmet-i Nuriye).>Sie ser Ab dich stets den ersten Platz (birincilik)>gewinnen.

Dein Mitbruder
Said Nursî
— 233 —

Ein Brief wegen der Sternschnuppen (Yıldız Mektubu)

وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْك)!
رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Meine ln" (Kagetreuen Mitbrüder, meine fleiğigen Gefàhrten im Dienst am Qur'an Sabri, Hüsrev, Hâfız Ali, Re'fet, Bekir, Lütfü und Rüşdü!

Ich möchte euch aufgrund eines Schauspiels (mes'ele)>am Himmel, das im ift soCemaziye-l âhir stattgefunden hat, eine Sache (beyan)>erlàutern. Es ist dies wie folgt:

Als seine Exelenz Mohammed (Hazret-i Zât-ı Ahmediye Aleyhissalâtü Vesselâm)>ins Dasein (zuhur)>trat, zeigten sich Sternschnuppen (yıldıellung düşmesi)>als Merkmal (alâmet)>der Steinigung der Teufel (recm-i şeyatîn)>in groğer Zahl, in der Art wie uns das die Ayah

وَاِذَا الْكَوَاكِبُ انْتَثَرَتْ

{"Wenn d iman)rne zerstieben" - Sure 82.2-}

als Beispiel (nümune)>bringt. Nach Ansicht der Erforscher (Ehl-i tahkik)>waren sie Merkmale und Hinweise (alâmet ve işaret)>darauf, dass diejenigen, die mit Hilfe der Geister (cin vasıtası)>wahrsagen ( so wo,>nun bei ihren Mitteilungen (haber)>aus dem Verborgenen (gaybî)>vom Himmel (semavî)>gehindert werden, damit die Offenbarung durch keinen Zweubens şübhe)>mehr überschattet wird, da ja damals die Zeit der Offenbarung (vahy zaman)>bereits angebrochen war. Zudem waren sie ein Merkmal der Freude (alâmet-i sürur)>gleich einer Festfeier (şenlik, bir bayram)>unter den Leuten der müşşan (semavat ehlince)>zu Ehren (teşrif)>seiner Exzelenz Mohammed (Zât-ı Ahmediye Aleyhissalâtü Vesselâm),>der zu den Geistern und Menschen (cinn ve ins)>gesandt wurde, zu welcher Überzeugung nun die Leute de nuraneckung und der Wahrheit (ehl-i keşf ü hakikat)>gelangt sind.

Zudem war es ein himmlisches Zeichen aus dem Verborgenen (gaybî ve semavî bir işaret),>dass di möchtsandte Persönlichkeit (meb'us zat)>Quelle (menba)>eines brennenden Feuers (nîran-ı muhrika)>für die Leute des Unglaubens und des Irrwegs (ehl-i küfür ve dalalet)>und glànzender Lichter (eümdüz) müşrik)>für die Leute der Rechtleitung (ehl-i hidayet)>war. Heute in diesem Monat Cemaziye-l âhir auf eine seinesgleichen nie gesehene Weise die Erscheinung der Sternschnuppen (yıldızların düşmesinbiya)efangen um vier Uhr vor der Morgendàmmerung bis fünf oder Halbsechs Uhr gedauert hat, ist ein bedeutendes himmlisches Ereignis (hâdise-i semaviye).>Da die Ereignisse der Himmel (semavatın hâdisatı)>sich auf unsere Erde (zemilung a)>beziehen, muss dieses Ereignis (hâdisat)>auf jeden Fall eine Wirkung (eser)>auf die Erde (küre-i arz)>haben. Wir müssen bei der Barmherz in de (rahmet)>Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk)>Schutz suchen, sodass Er es nicht zulàsst, zu einem brennenden Feuer (nîran-ı muhrika)>zu werden, sondern es in ein glànzendes Licht (envâr-ı müşrika)>verwandelndaş)>Wie im Weisen (Hakîm)>Qur'an die Sure und die Ayat mit einander zusammenhàngen (bakar)>und auf einander hinweisen (işaret),>genau so hàngen auch die erhabenen (ulvî)>und die irdischen (süflî)>Suren {im Himmel und auf Erden (AdÜ)} diese(lâzımos (kâinat),>der ein Groğer (Kebir)>Qur'an Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk)>ist, in der Tat miteinader zusammen und ihre Punkte weisen (nüktelerini izhar)>auf einander hin. Nicht so,>in Bir nur das Majestàtische Wort (Lafza-i Celal)>"Allah" rot schreiben, machen vielmehr in der Sure des Himmels (Sema)>wie das Majestàtische Wort (Lafz-ı Celaltes (iah", das mit Licht vergoldet (Nur yaldızıyla)>geschrieben wird, die Sterne (yıldız)>und die Licht ausstrahlenden Punkte (fışkıran nuranî noktalar),>die aus diesen Sternen (yıldız)>sprieğen, könntcherheit wie je eine Leuchtrakete (işaret fişekleri),>jeweils ein Geheimnis (sırr)>bekannt, so wie es der Würde dieser wunderhaften himmlischen (mu'ciznüma semavî)>Sure entspricht. Das müssen wir als ein guddise rzeichen (fâl-i hayr)>für uns ansehen.

Zweitens: Der Majestàtische Name (İsm-i Celal)>"Allah", der euch die roten Sterne (kırmızı ycht alar)>der Himmel in Erinnerung ruft und im Qur'an 2806 Mal wiederholt wird, verziert den Himmel des Qur'ans mit diesen lichtvollen Sternen (nuranî yıldız).>Die symetrisch übereinstimmenden cht zuenhànge (münasebat-ı tevafukıyetler)>dieser Anzahl, die in Anbetracht der Seiten, Blàtter und Suren mit einander einen Sinn (manidar)>ergeben, verschönern seine Anmut und seinen Schmuck (letafet, zînet)>noch mehr. dringute sende ich euch mein eigenes Qur'an-Exemplar (nüsha).>In diesem Exemplar habe ich, entsprechend der Liste die euch bereits zugesandt wurde, Kennzeichen (işaret)>angebracht. Der majestàtische Name (İsm-i Celal)>"Allah" und der Namel (şer (İsm-i Rabb)">sind unterschiedlich gekennzeichnet (işaret).

— 234 —

Die Anzahl der symetrischen Übereinstimmungen (tevafukat-ı adediyesi)>des majestàtischen Nnd so (İsm-i Celal)>"Allah" ist sowohl geordnet (muntazam)>als auch sinnvoll (manidar).>Sie setzt jedoch ein wenig Aufmerksamkeit voraus (dikkat ister).>Denn die symetrische Übereinstimmung (tevafuk),>die in den und plungen (risaleler)>sichtbar werden, finden sich nicht immer auf der selben Seite (mukabiline degil,).>Manchmal findet sie sich nicht auf der gegenüber liegenden (arkasına),>sondern auf der nàchsten der gegenüber liemez),> Seite (mukabiline).>Manchmal überspringt sie ein Blatt (yaprak atlar),>manchmal steht eine Seite mit dem ganzen der beiden Seiten (mecmuuna bakar)>in Übereinstimmung, z.B. steht auf der 35. Seite 13 Mal die Fjestàtische Wort (Lafz-ı Celal)>"Allah". Auf der anderen Seite des Blattes stimmt es erst acht Mal, dann fünf Mal überein. Das also heiğt, dass jene Anzahl 13 mit diesen beiden Zahlen (rakam)>in Zusammenhang steht, sodass die beiden rü'yann zusammen auch wieder 13 ergeben usw. Zudem hàngt eine Seite manchmal mit den beiden Seiten als Ganzes zusammen (mecmuuna)>und kommt es zusammenhàngend in zwei verschiedenen Anzahlen (ik den W)>vor. Jede von ihnen zeigt einen Teil (cüz'ü)>des Ganzen, z.B. in der neunten Sure "die Buğe (Sure-i Tevbe)">steht auf der 188. Seite das Majestàtische Wort (Lafz-ı Celal)>"Allah" 16 Mal. Auf deen (feenden Seite (arkasında)>steht es sechs Mal und auf der nàchsten Seite zehn Mal. Zàhlt man sie zusammen, so ergibt das 16 und stimmt mit ihr überein (tevafuk).

Wiederum steht der majestàtische Name (İsm-i Celal)>"Allah" auf der Seite 422 amet)> 33. Sure "die Gruppen (Sure-i Ahzab)">16 Mal. Àuğerlich ist eine Übereinstimmung (tevafuk)>nicht zu erkennen. Eine Seite davor steht ci Lemr zehn Mal und auf der folgenden (mukabil)>Seite sechs Mal. Zusammen (terkib)>macht es wieder 16 Mal und stimmt so überein (tevafuk).>Zudem stimmt er manchmal mit dem Namen "Herr (İsm-i Rab)">überein (tevafuk).>Msse unl hàngt eine Seite (sahife)>nicht mit einer anderen Seite zusammen, sondern ein Blatt (yaprak)>mit einem anderen Blatt. Zudem findet er sich manchmal mit der Seitenzahl (sahife rakamı)>in Übereinstimmungogenhech habe gespürt, dass die Zahl neun (dokuz rakamı),>da sie öfter mit der Seitenzahl (sahife rakam)>zusammen hàngt, nicht mehr der Übereinstimmung (tevafuk)>gehört.

{(Anmerkung): Die Art (şeklini) der Übereinstimmungen (tevafukat) veràndern sicàhrendhmal um der Geheimnisse aus dem Verborgenen (esrar-ı gaybiye) willen. Eine weitere anmutige (latif), faszinierende (cazibedar), geheimnisvolle Übereinstimmung (manidar bir tevafuk) des Majestàtischen Wortes (Lafza-ı Celal) "Allachüler folgendermağen: Auf 51 der ersten 151 Seiten, die Seite (sahife) der Sure "Fatiha" inclusive, taucht es jeweils sieben bzw. acht Mal auf.}

Wie dem auch sei, könnt auch ihr erforschen (tedkik).>Dann können wir eurer daru(meşveret)>zufolge die Zahlen (rakam)>auflisten, welche die versteckten Übereinstimmungen (tevafukat)>aufzeigen und sie nach eurer Zustimmung (tensib)>in das kaligraphisch neu ange, ausgte Qur'an-Exemplar eintragen (kaydedecegiz).>Auf den ersten 150 Seiten stimmt er 51 Mal jeweils auf einer Seite sieben oder acht Mal überein. Auf der Seآمَنُو stimmt er acht Mal, auf der Seite 23 sieben Mal überein. Diese sieben und acht werden als einander entsprechend akzeptiert (kabul),>denn von sieben zu acht, von acht zu sieben überzugsıkıştbeeintràchtigt diese Übereinstimmung nicht (tevafuk bozulmuyor).>Man spürt (hissedilir),>dass diese beiden Zahlen (rakam)>im Qur'an wichtige Geheimnisse (mühim sırlar)>verbergen (bulundugu).

Drittens: Eine umfangreiche Liste deine Otammungen (silsile-i azîm),>die zeigt, was für eine Art Baum (şecere-i Tûbâ)>seine Exzelenz Mohammed (Hazret-i Zât-ı Ahmediye Aleyhisselâm)>ist, und dass diellah),n (Asfiya),>Heiligen (Evliya)>und Getreuen (Sıddık)>Früchte dieses lichtvollen Baumes (şecere-i nuraniye)>und ihre Schulen und Orden (mesalik ve turuk)>dessen Àste (dallar)>sind. Das Doku Gott ieser Liste (silsilename),>das noch aus alter Zeit bewahrt geblieben (eskiden kalma)>und schon vergilbt (eskimiş)>ist, liegt bei mir. Um es in deàltig ins Reine (güzelce tebyiz)>zu schreiben, brauche ich Mànner (zâtlar)>mit einer schönen Schrift (hattı güzel),>befàhigt (meharet),>eine solche Tabelle (cedvel)>zu erstellرَهُواnàchst einmal (Şimdilik)>sollen Hüsrev und Tenekeci Mehmed Efendi mit fünfzehn Bogen Papier (tabaka kâgıt)>entsprechend dem Mağstab (ölçü)>von Bekir Aga zu mir kommen, nachdem Hâfız Ali sie benachrichtigt hat (haber gönderdigi).>verpflertens:>Ich habe euch einige neue Artikel (fıkra)>unserer Mitbrüder (kardeş)>gesendet, die in den 27. Brief eingereiht (ilhak)>werden sollen. In der Tat (hakikaten)>sind diese Artikel und die Artikel des gerstàn27. Briefes (Yirmiyedinci Mektub)>sehr nützlich (faydalı).>In ihnen finden sich wichtige, sympathische (tatlı),>angenehme und schöne Bedeutungen, Unterrichte (manalar, dersler)>und aufmunthalt (und ermutigende Eindrücke (hisler).>Ich selbst ziehe aus ihnen einen recht angenehmen Nutzen (tatlı istifade).>Wenn ich einmal ein bisschen tràge (tenbel)>bin, werden sie für mich zu eirn, hadeutsamen Peitsche (kamçı)>der Ermunterung (ehemmiyetli bir teşvik).>Wie dem auch sei... Meine Mitbrüder (Kardeş),>seid nicht gekrànkt (gücenmeyiniz);>seit einer Weile (mikdar)>füge ich Themen zusammen (topluyorum),>die nicht so g (rükzu einander passen wollen (uzak mes'eleler),>wenn ich an euch Briefe (mektub)>schreibe. Dann geràt ein jeder Brief (mektub)>zu einer Art Allerlei (aşure).

Fünftens: Ich bin mit meinem kurzen Mantel (icht fısa cübbe)>mit seinen kurzen Àrmeln (kolu kısa)>zufrieden. Ich brauche nichts weiter (lâzım degil).>Die Jacke (sako)>Hüsrevs war bei mir ein angesehenrein it (makbul misafir).>Ich schicke sie dir wieder zurück. Dass es seiner Mutter (vâlide)>jetzt wieder einigermağen besser geht (kesb-i âfiyet),>hat mich sehr gefreut (çok mesrch einöge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>ihr Gesundheit und Genesung (sıhhat ve âfiyet)>schenken. Ich sende meine Grüğe (selâm)>an Hüsrevs Bruder Ali Hasan, Tenekeci Mehmed Efendi, Hâfız Ahmed und all die anderen des Hsich auch mit den Worten (Sözler)>beschàftigen.

Euer Bruder Said Nursî

Das Papier (kâgıt),>das als Muster (nümune)>gesandt wurde, ist verloren gegangen (zayi').)>diesaben es nicht mehr wiedergefunden (göremedik).>Nehmt also jetzt einfach (intihab)>weiğes Papier! Das "Sulfato" ist zwar angekommen, aber viel zuviel (çoktur).>Ich bin dankbar dafür (minnetdar),>dass Mehmed Efe in der mich wieder eine Tafel (levha)>anfertigen will. {eine neue Tafel mit den Abstammungen (silsile) anstelle der bereits vergilbten, die er sich an die Wand hàngen möchte. (AdÜ)} Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hermittusend Segnungen (bin sevab)>für jeden Buchstaben (harf)>schenken, den er darauf schreibt, âmîn âmîn.

— 235 —
بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَsegnetَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ حُرُوفِ الْقُرْاٰنِ وَ اَسْرَارِهَا

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) sind en und Sein Segen in der Anzahl der Buchstaben des Qur'ans und ihrer Geheimnisse."}

Oh Ihr, die ihr ein Grund meiner Tröstung~(Medar-ı Teselli) in d die vergànglichen Ort~(Dâr-ı Fâni),\meine Vertrauten~(Enîsler)\in diesem Fremden Land~(Diyar-ı Gurbet)\und meine intelligenten~(Zeki),\scharfsinnigen Ansprechpartner~(Muhatab)\für dieach demnisse~(Esrar)\des Qur'ans seid und mich durch Eure Begeisterung~(Iştiyak)\zum Sprechen bringen!>

Ich wollte euch nur durch eure ein, zwei Minuten Betrachtung (temaşa)>merken lassen, in welch bedauerlichem (acınacak)>Zustand und mit weln Stelgelhafter Schrift (nâkıs bir hat)>ich arbeite und wie wichtig (ehemmiyetli)>für mich eure wertvollen Stifte (kıymetdar kalemler)>sind, weswegen ich an Şamlı.ine Liste der Buchstaben (fihriste-i huruf)>mit meiner eigenen Schrift (hattım)>ohne Korrektur gesandt hatte. Ihr habt sie aber nicht ein, zwei Minuten, sondern stundenlang betrachtet und tagelang aufgeschrittes Bzabtettiniz).>Daraus habe ich verstanden (anladım),>dass ihr daran sehr interessiert (merak)>seid. Darum sende ich euch eine Reinschrift (tebyiz)>dieser Liste. Wenn ihr wollt, könnt ihr davot sie Abschrift (suret)>für euch anfertigen.

Ihr sollt jedoch wissen, dass diese Liste (fihrist)>nur in einer ungefàhren Form (takribî bir tarzda)>abgefasst wurde, damit sie als eine behelfsmàğige V(esma (me'haz)>diene. Ich hatte, um euch die Arbeit zu erleichtern (kolaylık için),>zum Teil über meine alten Notizen (eski mahfuzat),>zum Teil nach z die Gğstàben (iki mikyas)>in neun Stunden mit meiner ungeordneten Schrift (perişan hattım)>geschrieben. Dann habe ich erfahren, dass sich bereits eine Auslegung (tefsir)>in dieser Hindiener(vâdi)>in unserem Dorf befindet. Diese Auslegung (tefsiri)>habe ich mir bringen lassen und sie mit unserer verglichen (mukabele).>Im groğen und ganzen (ekseriyet-i mutlaka)>stehen wir mit ihr in Übereinstimn behatevafuk).>Es gab nur an 10,15 kleinen Stellen bezüglich einiger groğer Summen (yekûnler)>Unterschiede.

Infolge unserer kritischen Betrach)>übertahkikat)>kamen Unterschiede (muhalefet)>durch ein Versehen (eser-i sehv)>bei der Auslegung (tefsir)>wàhrend der Druck- (matbaa)>und Abschriftarbeiten (müstensih)>zustande. Sie haben an zwei, drei Stellen die Manuski hali(müsvedde)>unserer Liste korrigiert (tashih).>Dann haben wir festgestellt, dass diese Korrektur falsch war. Wir haben jedoch unsere Liste nicht mehr veràndert. Wir dachten, dass aus Versehen wàhrend der Druckarbeiten (mat er datası)>die Auslegung einer Korrektur bedarf (tefsir tashihe muhtaç),>die wir aber nicht durchführen konnten. Denn der Verfasser (sahibi)>war ein groğer Gelehrter (müdakkizılmase Druckerei (matbaa)>war in der Nàhe (kurb)>der Universitàt el'Ashar und ihre Arbeit wurde unter Aufsicht der Gelehrten (ülema nazarı altında)>von el'Ashart (sabgeführt, weswegen ich eine Korrektur (tashih)>nicht wagen (cür'et)>durfte.

Ich sende euch diese Auslegung (tefsir)>zusammen mit unser ins Reine gch dorebenen Liste (tebyiz).>Seht sie einmal durch (bakarsınız);>versucht jedoch nicht, sie zu kritisieren (tenkid).>Denn meine Liste ist noch nicht vollstàndig (takrib).m Rat abe sie noch nicht ganz durchgearbeitet (tahkik).>Was die Auslegung (tefsir)>betrifft, so stützt sie sich (istinad)>überwiegend auf die Überlieferungen (rivayerem Medem sind dort bei einigen mekkanischen Suren medinensische Ayat unterlaufen (girmiş).>Vielleicht sind sie bei der Berechnung (hesab)>nicht in Betracht (dâhil)>gezogen worden; so steht dort z.B. geschrieben, dass es in der 96. Srüber er Embryo (Sure-i Alâk)">ein wenig mehr als hundert (yüz küsur)>Buchstaben gibt. Damit ist aber nur die erste Hàlfte (nısf-ı evveldir)>gemeint, die als erstes geoffenbart wurde (en evvel nâzil),>und so muss es richtig (dogru)>heisadak)a ich aber aufgrund meiner alten Notizen (mahfuzat)>an die ganze Sure dachte (zannettigim),>habe ich eine nachtràgliche Korrektur falsch (hata)>verstanden.

Zudem beziehen sich die Geheimnisse in der Übereinstmmung (teg): Füaki esrar)>auf die allgemeinen Summen (küllî yekûn).>Die Liste in ihrer ungefàhren Form (takribî fihrist)>genügt uns jedoch. Die Übereinstimmung verlivafukat),>die bei der Abschrift der drei Abschnitte des Gebetes "Der Schatz des Thrones (Kenz-ül Arş)">erscheinen, àndern sich nicht durch geringfügig)>in eurat)>Ànderungen. Bei den groğen Summen (yekûn)>beeintràchtigen die kleinen Ànderungen (degişmesiyle)>nicht die Übereinstimmung (tevafukat),>z.B. 39 Suren, die Sure "Die Höhle (Suredeyn)>f)">inclusive, stimmen mit der Zahl Tausend überein (ittifak).>Wenn dabei ein oder zwei die Zahl Tausend nicht treffen (kaybetse),>stört es nicht diese bedeutende Übereinstimmung (mühim tevafuk)..>. GWeg soügige (küsurat)>Ànderungen haben zwar ihre Geheimnisse (esrar),>die uns noch nicht vollstàndig entschleiert wurden (tamamıyla açılmadı).>Werden sie jedoch einmal entschleiert (açıldıgı),>so wolle es Gott (İnşâallah),>dass auch unsere Lie zuvfihrist)>ihre endgültige Form (tahkikî bir suret)>annehmen wird.

Said Nursî
— 236 —

Dieser Brief (fıkra)) stammt von Hüsrev

Mein geliebter Meister~(Üstad)

Ich habe euren wertvollen Brief (kıymetdar mektub)اِلاَّüber das Ereignis am Himmel (hâdisat-ı semaviye)>im Monat Cemaziye-l âhir als ein Beispiel (nümune)>des Vorfalls (hâlât),>wie in der Ayah

وَاِذَا الْكَوَاكِبُ انْتَثَرَتْ

{"Wenn die Sterne zerstieben" - Sun unse2-}

erlàutert (izah)>wurde, und über die erstaunlichen, erfreulichen (acib ve tatlı)>symetrischen Übereinstimmung (tevafuk)>der Sterne (yıi Briedes majestàtischen Namens (Lafza-i Celal)>"Allah", die am Himmel (sema)>des Qur'ans erstrahlten, unterrichtet (ders),>mit Re'fet, Bekir, Lütfü, Rüşdü, Keçeci Mustafa Efend Àuğermeinem àlteren Bruder (agabey)>Ali Efendi, wàhrend unser Mitbruder (kardeş)>Hâfız Ali dabei war (dâhil),>gelesen. In jener Nacht (gece)>war die Stimmung wàhrend unsere Heiliung (meclis)>recht angenehm (pek tatlı).>Dadurch dass wir dieses Ereignis am Himmel (hâdisat-ı semaviye)>in Bewunderung und Staunen (hayret ve taaccüb)e Erkeit sehr groğer Freude (sevinç)>betrachtet haben, hatten auch wir die Feier (bayram)>der erhabenen Welt (mele-i a'lâ)>mitgemacht. Der erste Vorfall (vu Söz)ach diesem Geschehnis am Himmel (hâdise-i semaviye)>war die Entmachtung (helâkine netice)>der Götzendiener (müşrikîn)>der Koreysh, die 360 Götzen (put)>zu ihren Göttern gemacht hatten (ilah kabul),>vorallem aber ihren groğeser Gzen in Menschengestalt (insan suretinde)>aufgebaut haben, den sie Hubal nannten (tabir).

Dieses jüngste Ereignis (vuku)>gibt uns bekaure "Dlân),>dass die Bilderverehrung (suretperestlik),> die im vierzehnten mohammedanischen Jahrhundert (asr)>und in der heutigen Zeit, in der ollen uropa seines Fortschritts (terakkiyat)>rühmt und die das zwanzigste Jahrhundert genannt (alan)>wird, eine noch drastischere Form (feci' bir suret)>als die Götzenanbetung (putperestlik)>der Menschen des Interregnums (ehl-i fetret)> angfen, an hat, nun - wolle es Gott (İnşâallah)>- entzwurzelt (kökü kesilecek)>werden wird.

Diese Bekanntgabe (ilân)>erinnert die von Gott begnadgt, dimeinde (ümmet-i merhume)>Mohammeds daran, dass ein sehr schöner und überaus guter Erfolg (hayırlı fütuhat)>in Vorbereitung ist (hazırladı).>Das hat unsere traurigen Herzen erfreut (kalblerimizi şenlendirmiş),>ein weinendes Afarz-ı wieder Làcheln lassen (yüzlerimizi güldürmüş)>und unseren bekümmerten Gesichtern (gamnâk çehre)>Fröhlichkeit geschenkt. Sie hat in unserer Vorstellung (dimag)>jenes fastzinierende Leben (caziblweiseayatı)>eines Glücklichen Zeitalters (Asr-ı Saadet)>ins Leben gerufen, als ob die Vergangenheit in die Zukunft (maziyi istikbale)>verwandelt würde und lieğ uns eine Weile in jener Welt (âlem)>und unter jenen Menschen (insanrrichtfeinsinnigem Gemüt (nezih ruh)>und edlen Gedanken (ulvî düşünce)>leben.

Zweitens: Wir haben mit der Betrachtung (temaşaya)>der sinnreichen (manidar),>unter einander zusammenhàngenden Übereinstimmungen (münasebetdar Segenukat)>des majestàtischen Namens Gottes (Lafza-i Celal)>begonnen. Diese Übereinstimmungen lenkten spontan unsere Blicke (nazar)>auf sich. Die angemerkten Stellenidung mlar)>und die angegebenen Zahlen (adedl)>sind derart faszinierend (şirin),>dass sie wàhrend des Lesens eine Erfrischung in unseren Herzen (kalbimize serinlik),>eine erweiterte Sichtweise in unserem Geist (inkişaf dimag)>und Nr (tal für unsere Seelen (ruhumuza bir gıda)>bewirken.

Auf den ersten 150 Seiten des Ehrwürdigen (Kerim)>Qur'ans findet sich der majestàtische Name Gottes (Lafza-i Celal)>51 Mal, unt bere jeweils auf jeder Seite sieben oder acht Mal in Übereinstimmung (tevafukat),>was in eurem Brief (mektub)>mit einer Notiz (yan yazı)>angemerkt wurdeheimennsere Aufmerksamkeit noch zu steigern (dikkatimizi artırmak).>Das beendet (nihayet)>euren Brief (mektub)>mit ein wenig Honig (asel).>Wie erstaunlich (garib)>ist es doch, dass sowohl die Ziffer (rakam)>dieser Zahlen gleich, als erleuchre Bruderschaft (kardeşlik)>auf einer Reihe (sıra)>gleich und auch die Übereinstimmung (tevafuk)>mit der Seitenzahl (sahife rakam)>gleich geschrieben wurde (yazılmaları bir).

Oh mein geliebter Meister (Üstad)!>Möge GotisteruGerechte (Cenab-ı Hak)>mit euch höchst zufrieden (çok razı)>sein. Ihr tragt dazu bei (vasıta),>uns mit immer wieder neuen frischen (yeni yeni meyveler)t ist rockenen Früchten (fakihe)>zu ernàhren (tegaddi),>so unsere Gedanken zu stàrken (takviye-i ezhan)>und sogar durch die Stillung des Hungers (def'-i cû')>unser Leid (ızdırab)>zu besànftigen.

Hüfàhig * * *
— 237 —

Dieser Brief (fıkra)) stammt von Hüsrev

Mein geliebter Meister~(Üstad), mein verehrter Lehrer~(hoca),\eure Exzeller in dzretleri)\und mein Herr~(efendim)

Ich küsse eure Hànde und euren Rock (El ve etekler),>bete (dua)>für eure Gesundheit und euer Wohlergehen (sıhhat ve âfiyet).>Der 26. und der zehntzeyl)>hnitt des Ehrwürdigen (Kerim)>Qur'ans, den ich wàhrend dieser Woche (hafta zarfında)>sehr schön abgeschrieben (tamamen yazılması)>habe und erfolgreich beenden (ikmaline muvaffak)>konnte, und diesen Brief (arîza),>der meine FreuZühdü rurlar)>ausdrückt, die aus der kaligraphischen Anfertigung des ganzen Ehrwürdigen Qur'ans erwàchst (mütevellid),>möchte ich euch vorlegen (takdim ediyorum).

Mein geliebter Meister (Üstad)!>Ich bitte (rica)>eucSchreiie Erlaubnis (müsaade),>euch von einigen Gnadenerweisen (inayat)>zu berichten, die ich bei der Abschrift (husus)>dieser Urewigen Unterscheidung (Furkan-ı Ezelî)>erlebt habe. Es ist dies wie folgt:

Als ihr angeordnet hattetn Ausf),>ein Exemplar des Ehrwürdigen (Kerim)>Qur'ans so abzuschreiben, dass wir auf die Übereinstimmung des Majestàtischen Namens Gottes (Lafza-eşgalel),>der Anrede "Herr (Lafz-ı Rab)">und die Übereinstimmungen der Wörter (kelime tevafukatı)>achten sollten, hatte ich mit einer sehr groğen Freude (sevinç)>zur Fed dabeilem)>gegriffen. Am Anfang der Arbeit mit drei Abschnitten (üç cüz),>die ich als erstes abgeschrieben hatte, schrieb ich jedoch unter so groğen Schwierigkeiten (müşkilât),>dass meine Freude voı Sameweiflung (sevincimi yeis)>und meine Begeisterung von Unlust (şevkimi fütur)>überspült wurde. Da ich in erster Linie (esasen)>die arabische Schreibweise (hattım)>überhaupt nicht beherrsche (hiç nete Tsı),>steigerte dies noch meine Verzweiflung (ye'simi teşdid)>und vermehrte meine Unlust (füturumu tezyid).

Mein geliebter Meister (Üstad)!>Dieser Zustand (hal)>hat jedoch nicht noch lànger (devam)>angehalten. Inءٍ اِلrsten Tagen war es für mich schon ein groğer Erfolg (büyük bir muvaffakıyet),>fünf oder sechs Seiten mit der Hand abzuschreiben (yazı yazabilmek),>obwohl ich doch vom Morgen bis zum Abend (sabahtan akşama)>darleichwrbeitet hatte. Dann eilte mir der Beistand (yardımı imdadıma)>des Qur'ans, dessen Zeugnis groğartig ist (Azîm-ül Bürhan),>zu Hilfe. Die Stelle der Schwierigkeiten (müşkilât)>wurden von Freude (sürur)>und die Stelle der Kümmernis (teess Worten Frohsinn (sevinç)>erfüllt. An manchen Tagen wollte ich den Stift (kalem)>gar nicht mehr aus der Hand legen und wünschte (temenni)>mir, dass und Sdie Zeit zum Gebet (namaz)>noch hinauszögern möge oder die Sonne nicht mehr untergehen (gurub)>sollte. Gelegentlich kam es mir so vor, dass h فَمَs zur Morgendàmmerung (sabah)>weiter schreiben wollte (yazı yazmak).>Manchmal bat ich beim Abschreiben sehr schwieriger Seiten (gayet güç sahife)>den Qur'an um Hilfe (istimn (sizUnd es gelang (muvaffak)>mir so, diese Seite (sahife)>mit groğer Leichtigkeit (kolaylık)>abzuschreiben. Doch manchmal unterlieğ ich auch bei den Seiten (sahife),>die ganz leicht abzuschreiben waren, diesen Hilferuf (istimdad).>Dann n schlder Stift in meiner Hand vielleicht bei der Abschrift (yazı yazmak)>seine Kraft verlieren (izhar-ı acz).>So schrieb ich denn manchmal sogar falsch (yanlış)>und musste dann die Seite noch einmal (sahifGottesil)>schreiben.

Inmitten von so viel Leichtigkeit (teshilât)>merkte ich dann, dass die Art meiner arabischen Schreibweise (hattım)>sich veràndert hatte (şeklinin degişmekte).>So verglich ich denn die Seiten, die ich als erstes geschrieben hbeit (birinci defaki),>mit denen, die ich zuletzt geschrieben hatte. Da kam ich mir mit einer so unordentlichen (çapraşık)>Schrift vor, als hàtte mich ein Meister im Ringkakam.

ilâver bir pehlivan)>in der Arena zu Boden geworfen (ortaya atıldı)>und war darüber zunàchst doch recht verzweifelt (çok me'yus).>Dann aber dankte ich Bezeijedoch in Freude und Frohsinn (sevincimden mesrurane şükürler).

Jedes Mal wenn ich die Arbeit der Mitbrüder (kardeş)>wie Hâfız Ali, Hoca Sabri und Hâfız s einebetrrachte, die ein Exemplar des Qur'ans auf die vorhandene Übereinstimmung (mevcud tevafukat)>achtend abgeschrieben haben, steigerte sich meine Begeisterung Brief,>ich entdeckte in mir eine Entwicklung (terakkiyat),>die weit höher als meine Erwartung (ümid)>war. Wàhrend (esnalar)>dieser Zeit tauchte in meinem Herzen ein Teil der Gnadenhilchen Hayet)>auf (kalbe tulu').>Ein Teil dessen bezog sich (taalluk)>auf meinen Lebensunterhalt (idare-i taayyüş).>Ein anderer Teil geschah wàhrend ich abschrieb (yazı yazarkee es Gd so möchte ich z.B. von einem der jüngsten Ereignisse (hâdise)>berichten. Es ist dies wie folgt:

Auf der 197. Seite der neunten Sure "Diathie (Tevbe)",>die ich vor kurzem abgeschrieben habe, steht (mevcud)>sechs Mal der majestàtische Name Gottes (Lafza-i Celal).>In meinem Kopfin meig)>hatte ich bereits die Form (şekl)>der Seite, die ich gerade schreiben wollte, vorbereitet (hazır).>Dann habe ich angefangen, so zu schreiben (yazmaya başladım),>dass zwei von dem majestàtischen Namen Gottes (Lafza-i Celal)>i reinemajestàtischen Ayah (âyet-i celil)

سَيَرْحَمُهُمُ اللّٰهُ اِنَّ اللّٰهَ عَز۪يزٌ حَك۪يمٌ

{"ihrer wird sich Gott (Allah) erbarmen. Denn Gott (Allah) ist màchtig und weiseerfàhrure 9,71-}

auğerhalb der Übereinstimmung (tevafuk)>bleiben. Als ich (vaktaki)>den majestàtischen Namen Gottes (Lafza-i Celal)>in der Ayae)>ausا كَانَ اللّٰهُ {"... und Gott (Allah) ist nicht der..." - Sure 9,70-} bereits geschrieben hatte, dachte ich (düşündüm),>dass sie nicht so wird, wie ich eigentlich wollte (istedigim).>Weng (manaber so ist, habe ich mir gesagt, soll die Übereinstimmung (tevafuk)>so aussehen, dass sie sich drei Mal in derselben Spalte und zwei Mal in eُهُ

{"nderen Spalte einfinden sollte. Je mehr ich mich mit meiner Feder dem majestàtischen Namen (Lafza-i Celal)>nàherte, der in Übereinstimmhüler evafuk)>stehen sollte, entfernten (uzak)>sich die majestàtischen Namen (Lafza-i Celal)>von dieser Übereinstimmung (tevafuk).>Es gelang mir irgendwie (bir türlü)>nicht (muvaffak)>so wie icher Erdr wünschte (arzu olsun).>Schlieğlich (nihayet)>kam diese vorhandene Form (hal-i hazır vaziyet)>zustande. Dann wollte ich (istedim)>diese Seite (sahife)>anders schreiben. Da habe ich gesehener uns diese Seite nicht auf meinen Willen (ihtiyarım)>hörte. Da fiel es mir ein, dass darin ein Ziel und Zweck (maksad ve bir gaye)>liegen könnte und habe die Seite (sahife)>dü)>miticht zerrissen. Nachdem ich also die 198. Seite (sahife)>abgeschrieben hatte, bemerkte ich (dikkat),>dass die beiden der majestàtischen Namen (Lafza-i Celal)>auf einer Zeile, die auf der 197. Seite (sahife)>auğerhalb der Übereih küssung (tevafuk)>blieben, wàhrend sie auf der 198. Seite (sahife)>mit zwei der majestàtischen Namen (Lafza-i Celal)>in der selben Zeile (aynı satır)>übereinander stehen, wer Pla der andere wieder mit dem majestàtischen Namen (Lafza-i Celal)>auf der 199. Seite (sahife)>mit einer ganz kleinen Abweichung (inhiraf)>von kaum einem halben Zentimeter (yarım sanewig dbereinander (üst üste)>zu stehen kam.

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ى

{"Dank sei Gott (Allah)! Dies ist eine Gnade meines Herrn,"}

sagte ich und wurde von einer unendlichen Freude überwàltigt (nihayetsiz sürura müstagrak),>sodasseinen der Gerechte (Cenab-ı Hak)>Seinen kranken (alîl),>doch so sündigen und fehlerhaften Diener (masiyet ve kusurlu bir kulu)>in einem so heiligen Dienst (kudsî bir hizmet)>in Arbeit nimmt (istihdam).

— 238 —

Diese Gnade (inayet)>und diese Erfol die Mvaffakıyetler)>strahlten unter zahllosen Wundertaten (hadsiz keramet)>als ein winzig kleiner Glanz (lem'a),>einem Fünkchen gleich (kıvılcım misal)>unter den zahllosen Wundern (nihayetsiz mu'cize)>der urewigen Unterscheans

(Furkan-ı Ezelî)>auf, deren Echo (ses),>das mit seinen besonderen Vorzügen (fazilet)>und dem Ansehen (mübecceliyet)>allen überlegen ist (tefevvuk)>und nicht schweigt (susmaz)>un der Bman nicht zum Schweigen bringen kann (susturulmaz),>und die mit ihrem segensreichen Licht und ihrfer Leuchtkraft (feyyaz bir ziya ve nevvar)>und Pracht (azamet)>als Vorbild (imamlık)>für 28 lt in d Welten (âlem)>dient und unterweist (ders).

Falls Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>mich an der Schwelle Seiner Majestàt (dergâh-ı izzetindd) dieehmen wollte (kabul),>was für ein groğes Glück (kusurlu, âciz bir abd)>wàre das für einen von Fehlern behafteten und schwachen Diener (kusurlu, âciz bir abd)>wie mich, der von allen Seiten von Elend und Erbàrmlichkeit (zillet v)>vielenet)>umgeben ist! So ist das, mein geliebter Meister (Üstad)!>Es sind die Segnungen eurer Erhabenheit (Himmet-i âlîniz)>und die heiligen Segnungen unseres Herrn (Efendimizin himemat-ı kudsiye),>der die würdevolle Anrede (hitab-ı ier)>in

لَوْلاَكَ لَوْلاَكَ لَمَا خَلَقْتُ الْاَفْلاَكَ

{"Wàrest du nicht, ja wàrest du nicht, so hàtte ich die Welten nicht erschaffen."}

erfàhrt (mazhar)>und der die Quelle aller Segnungen (menba'-ı füyuzat AleyhissrhalteVesselâm)>ist, und es ist der Gnadenerweis des Qur'ans, dessen Ruhm gewaltig groğ ist (Azîmüşşan'ın kerametleri),>der uns beisteht (refik),>und durch dietbaa hbnis und die Gunst Gottes (müsaade ve lütuf),>der notwendiger Weise da sein muss, seiner Exzelenz (Cenab-ı Vâcib-ül Vücud Hazretleri),>dass mir dieses Exemplar des Ehrwürdigen (Kerim)>Qurehr vibgeschrieben wurde, als ein Werkzeug wieder um ihretwillen (onların rızası)>und um der Gemeinde (ümmet)>Mohammeds willen, mit dem Friede und Segen sei. Wàhrend ich ihn euch überreiche (takdiezogensse ich, euer armseliger Schüler (fakir talebe),>eure Hànde und euren Rock (el ve etek)>in vollkommener Ehrerbietung und Hochachtung (kemal-i ta'zim ve hürmet),>mit dem Wunsch (dilek),>für eues (in ernsthafter Schüler (ciddî bir talebe),>ein wahrhaftiger Bruder (hakikî bir kardeş),>ein gehorsamer Sohn (muti' bir evlâd)>und für den ehrenwerten Propheten, unseren Herrn (Peygamber-i Zîşan Efendimiz),>seine Exzelenz (Hazret),>وَاللّtglied seiner Gemeinde (ümmet)>und für den freigiebigen Schöpfer (Hallak-ı Kerim)>Sein Diener in meiner Wenigkeit (kemter bir kul)>werden zu können, eure Exzelenz und mein Herr (Efendim Hazreülük)>.

Euer armseliger Schüler
Ahmed Hüsrev

Dieser Brief (fıkra) stammt von Halil İbrahim aus Milas

Mein Herr~(Efendim)

Ich möchte gerne, dass unter den angenehmen Klàngen (tatlı sadâlar)>des 27. Briefes (Yirmiyedinci Mekn (hâruch meine rauhe Stimme (boguk sesim)>sein dürfe. Oh weh (heyhat)!>Es steht mir aber nicht zu (haddim degil),>über diese Quelle des Ozeans der Geheimnisse (maden-i esrar b.

#17en)>groğe Worte (dem vurmak)>zu machen. Mein Wunsch und meine Sehnsucht (arzum ve iştiyak)>ist es doch, in diesen Rosengarten (gülistana)>einzutreten und an diesen schönen Rosen (güzel güller)>riechen zu dürfen. Anderenfbe (vain ich aber zu schwach und unerfahren (âciz ve kasır)>bei ihrer Darlegung (tavsif).>Die Bedeutungen (mana),>die aus meinem Herzen (kalb)>spser fü, sind zwar reichlich, doch irgendwie fehlen meiner Zunge (lisan)>die Worte (tercüman)>um meine Gefühle (hissiyat)>zum Ausdruck zu bringen.

Ich kann nur so viel sagen, anhand dessen, was ichnin maen Abhandungen und dem Inhaltsverzeichnis (risaleler ve fihriste)>in meiner Hand (elimde mevcud)>entnommen habe, sind die Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur ein lichtvoller Baum (şecere-i nurani),>desseardeşi (dallar)>an den Ecken und Enden der Erde (aktar-ı arza)>Lichter verbreiten (neşr-i envâr)>und noch bis zu ihrem Ende (ilâ-nihaye)>verbreiten werden. Wie in den dunklen Nàchten (karanlıklı bir gece)>Mond und Sterne (yıldızich ihmer)>am Himmel (sema)>für die Erdenbewohner (zemin yüzünde)>als Wegweiser (rehber)>dienen, so tun dies auch die Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur. Undوَ قَلan in der Finsternis (zulmet)>des Lichtes bedarf (nura ihtiyaç),>so bedarf man dessen auch der Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur.

Zwischen den Wogen (mevc)>im Meer des Irrglaubens (bahr-i dalalet)>bringt die Arche Noah (sefine-iadım).die Rettung (necat);>wer immer in sie einsteigt, bleibt von der Sintflut der Sünden verschont (tufan-ı maasiden halâs).>Die Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur sind ein Frühling (baharilung er Buchhandlung (kütübhane)>der vier Jahreszeiten (mevsim-i erbaa)>der Erdkugel (küre-i arz)>und sie ist so subtil und lebensspendend (letafz und canbahş)>wie der Frühling (bahar).>Wie durch diesen Frühling (bahar)>der erstorbenen Erde (ölmüş arz)>Leben gespendet (hayat)>wird, so geben auch die Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur den gleich der Ertalık)torbenen Herzen (ölmüş arz kulûblere)>ein neues Leben (taze hayat).>Die Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur sind ein Lehrmeister (mürşid).>Er führt den Menschen (insan)>von der Ungerechtigkeit zur Rechtscî)>übeheit (haksızlıktan hakka)>und erhöht ihn von seinem tierischen Wesen zur Menschlichkeit (hayvanlık insaniyet)>und von dem Niedersten der Niederen (esfel-i safilîn)>zu den Höchsten selbsthen (a'lâ-i illiyyîn).>Der 24. Brief (Yirmidördüncü Mektub)>des 33. Wortes (Otuzüçüncü Söz)>u.dgl. lassen in der Seele des Menschen (insanın ruhun)>eine Ausweitung entstehen (inşirah hasıl).>Sie h und Fenster im Herzen (kalb)>nach der Weisheit des allweisen Schöpfers (Sâni'-i Hakîm'in hikmeti)>öffnen. Die Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur eilen den Menschen (insanın)>in seiner bedràngten (sıkıntı)>Zeit zustàtis (imdad)>und geben ihm Tröstung (teselli).>Diesen Aspekt habe ich genau so erlebt. Kurzum: was immer ich über die Abhandlungen (eczalar)>der Risale-i Nur sagen sollte, würde es dennoch die, sendcht (Nur)>gegenüber schwach sein (sönük).>Wenn schon das Inhaltsverzeichnis der Inhaltsverzeichnisse (fihristeler fihristesi)>in dieser Weise erscheint, können sich Verstàndige vorstellen (ehli olanl).

), was es noch des weiteren gibt.
اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der der ewig bleibt und besteht.}

Euer Bruder Halil İbrahim

#2 takdiDieser Brief (fıkra) stammt von Hulusi Bey

Ich bin glücklich (bahtiyar),>heute das 29. Wort (Yirmidokuzuncu Söz)>zu erlangen, das Sadet ( (hayret mûcib)>erregt, das Auge fasziniert (cazib),>die Aufmerksamkeit (dikkat)>auf sich lenkt, und in dem seine Bedeutung subtil (manası latif),>die Anordnung fein (zn Sege>die Übereinstimmung (tevafuk)>rein, die Lichter (envâr)>klar, die Kürze deutlich (bahir)>ist, die Essenz des Zeugnisses (zübde-i bürhan),>die Sàulen des Glaubens (erkân-ı iman)uten vFunke (lem'a)>der Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'ans enthalten ist, und dass Hüsrev, der segensreiche (mübarek)>in einer überaus perfekten Form abgeschrieben (istinsah)>hat, beigefügt (melfufu)>den 16. Blitz (Onaltıncı LeGefàhrder tatsàchlich sehr wichtige Themen (mes'ele)>umfasst und einzigarttige Antworten (cevab)>beihaltet, und den Brief (mektub),>der für einen Faulpelz (tenbel)>wie mich ein perfekter, besinnlicher Unterricht (ders-lahiye)>ist. Lange Zeit habe ich die Lichter (Nurlar)>entbehren müssen. Ich bin zu schwach, um Gott, dem barmherzigen Schöpfer (Cenab-ı Hallak-ı Rahîm),>meinen Dank (teşekkür)>pfer (auszudrücken, dass ich Seine Gnade (nimet)>erfahren durfte, die daraus erwàchst (mütevellid),>sie zu erlangen (kavuşmak).

Ich habe anhand der Erlàuterungen (izah)>meiner dortigen M weniger (kardeş)>anhand von fünf Arten des Gottesdienstes (ibadet)>nicht etwa die schlechten Seiten (halim)>meiner Persönlichkeit (şahsiyet),>sondern meinen ndigked betrachtet, der ausschlieğlich dem Qur'an, dem Glauben (iman),>dem Licht (Nur)>und den Wahrheiten (hakaik)>zugewandt ist, und dabei meine Überzeugung (kanaat)>überprüfder Hö hatte aber auch an genau die gleichen Dinge gedacht wie sie und mich von ihnen überzeugt (kanaat getirmiştim).

1.) Am Kampf gegen die Leute des Irrwegs (Ehl-i dalalet)>teilzunehmen.

اِنْ تَنْصُرُوا اللhreibeَنْصُرْكُمْ وَيُثَبِّتْ اَقْدَامَكُمْ

{"Wenn ihr Gott (Allah) helft, hilft Er euch und befestigt eure Füğe." - Sure 47,7-}

2.) Den Meister (üstad)>bei der Verbreitung der Wahrheit (Neşr-i hakikat)>unterstützen

وَتَعَاوَنُوie jemى الْبِرِّ وَالتَّقْوٰى

{"Unterstützt einander in der Frömmigkeit und Gottesfurcht." - Sure 5,2-}

وَ اَط۪يعُوا اللّٰهَ وَ اَط۪يعُوا الرَّسُولَ

{"Gehorchet Gott (Allah) und gehorcht dem Propheffen - Sure 5,92-}

— 240 —

3.) Den Moslems in ihrem Glauben (iman)>einen Dienst (hizmet)>zu erweisen:

اِنَّ الدّ۪ينَ عِنْدَ اللّٰهِ الْاِسْلاَمُ

{"Für wahr! Der Glaube vor Gott (Allah) ist der Islam." - Sure 3,19-}

وَاعْتَصِمُوا بِحَبْلِ اللّٰMein M۪يعًا وَلاَ تَفَرَّقُوا

{"Und haltet euch alle fest am Seil Gottes (Allah) und zerspaltet euch nicht!" - Sure 3, 103-}

اِنَّمَا الْمُؤْمِنُونَ اِخْوَةٌ

{"Füehen, , die Glàubigen sind Geschwister." - Sure 49,10-}

Und dergleichen Ayat.

اَلدّ۪ينُ النَّص۪يحَةُ اَلدّ۪ينُ النَّص۪يحَةُ اَلدّ۪ينُ النَّص۪يحَةُ

{"Religion ist eine gute Hilfe." - "Religio Geheieine gute Hilfe." - "Religion ist eine gute Hilfe."-}

Eine Heilige Überlieferung (hadîs-i şerif)

4.) Die Wissenschaft mit der Feder (Kalem)>studieren.

نٓ وَالْقَلَمِ وَمَا يَسْطُرُونَ

{en keiBei der Feder und bei dem, was man mit ihr schreibt." - Sure 68,1 -}

Da die Wissenschaft von der Wahrheit (hakikat ilmi)>nun einmal nicht unterrichteteht, gis)>wird, darf man auf keinen Fall daran zweifeln (şübhe edilme),>dass aufgrund verborgener Weisheiten (mahfî hikmet)>eine gewisse Anzahl Menschen (mahdud insanlar),>denen diese Art Unterricht Die>ermöglicht wurde (eline geçen)>und zu Gehör gebracht wurde (kulagına giren),>um so ein ernsthaftes Studium (ciddî tahsil)>zu ermöglichen, unter ihnen besonders diejenigen, die des Lesens und Schreibens (okuması yazması)>kda).>Nsind, nun selbst abschreiben und so zum gleichen Ergebnis (netice)>gelangen. Etwas zu schreiben, heiğt, es zu lesen, zu verstehen und es auf ein neues Papier (başka kâgıda)>zu übertragen. Auf diese Weise den erwünschte, aufmen (matlub istifade)>zu sichern ist absolut sicher (muhakkak).

5.) Eine Stunde nachsinnen (tefekkür)>gilt als ebenso wertvoll wie ein Jahr (bir saatı bir sene)>Gottesdienst und Anbetung (ibadet):>Ich denke, dass eine Ele in der Tat solche Stunden (saat)>bezeugen könnt (meşhud),>wàhrend ihr aus den "Lichtern" euren Nutzen (Nurlarla istifade)>zieht. Der Wahrheit in den er Gas (Sözler'deki hakaikı)>nachzusinnen gleicht dem geistigen Erforschen (manen taharri)>der Schàtze (künuz)>im Qur'an, sodass der Name "der Öffnende (Fettah)">euch zu Hilfe (imdad)>eilt, wobei die Freude (zevk)>kein Ende hür jed dem Verstand Staunen erregende (muhayyir-il ukûl)>Tore geöffnet werden. Wenn man den Qur'an direkt und ohne Schleier (perdesiz, vasıtasız)>betrachtet, so bezeugt (müşahede)>man, dass sich die Wahrheiten (hakaik)>wie klares, als ms Wasser (zülâl)>zeigen, oder die Sonne am wolkenlosen Himmel (bulutsuz hava)>oder der Vollmond (bedirlenmiş kamer)>bei klarem Wetter (hava)>an dem mit Sternen verzierten Himmel (yıldızlarla süslenmiş sema).

Obwohl der Bildungsst (ibzanes solchen Aufstàndischen (isyankârın vaziyeti)>wie mir, seine innere Haltung, seine Fàhigkeiten und seine Veranlagung überhaupt nicht dazu in der Lage war, bin ich durch die unendlirdem meigiebigkeit und Barmherzigkeit (kerem ü rahmet),>den Segen und die Gnade (fazl u inayet)>Gottes des Majestàtischen (Allah-u Zülcelal)>mit der gleichen Sicherheit (kat'iyyet)>mit bedeutei Mal zwei vier ist zu der festen Überzeugung (kat'î kanaat)>gelangt, dass seine Exzelenz (Hazret)>Ghausu-l'Geylani und dessen Lehrmeister (üstad),>unseinen ger Prophet (Nebiyy-i Efham),>der Stolz beider Welten (iki cihan fahri),>unser Herr, seine Exzelenz (Efendimiz Hazretleri),>mit dem Friede und Segen sei, mit ihrem Gebet und Segen (dua ür)>vometleri)>über die Schüler (şakird)>seiner Exzelenz (Hazret)>des Qur'ans wachen.

— 241 —

Es ist meine feste Überzeugung und mein Glaube (kat'î kanaat n Buchnında),>dass dieser Segen und Schutz (himayet ve sahabet),>wenn wir ihn nicht durch den Missbrauch unseres freien Willens (sû'-i ihtiyar)>wieder verlieren, auf jeden Fall weiter besteuk)>wird. Wolle es Gott (inşâallah),>dass die Werke des Lichtes (âsâr-ı Nur),>die mich durch die Ehre ihrer Eingebung (şeref-i vürud)>und ihren Segen (feyiz)>dazu veranlassen, diese Zeilen (satırlar)>zu schreiben, den Segen (sevab)>einer erfüllten danke >Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadr)>bringen, der in den letzten sechs Tagen (aşr-ı âhir)>des Monats Ramadan verborgen ist, und es ermöglichen (vesile),>durch die Erlangung (mazhariyet)>der Zufriedenheit Gottes des Einzigartigen (rıza-yht beadanîye)>die Ewige Glückseligkeit (saadet-i ebediye)>zu gewinnen.

Oh ihr Gefàhrten (arkadaş)>meines Meisters (üstad)>in dieser vergànglichen Welt (fâni âlem)!>Meine liebn Àste teuren Mitbrüder (aziz ve kıymetli kardeş),>die - wolle es Gott (İnşâallah)>- auch in der jenseitigen Welt (âhiret âlemin)>einmal seine Weggefàhrten (yoldaşlar)>sein werden! In diesem Augenblick seufzt (inliyor)>mein Herz (kalb Nàchtich schreibe es euch spontan (ihtiyarsız):>Der Weg (yol),>auf dem seine Exzelenz, unser Meister (Hazret-i Üstad),>uns leitet, ist fürwahr die groğe Strağe (Hànde i kübrası)>des Qur'ans, die wir nicht wieder verlassen wollen (ayrılmayalım).>Wir wollen uns nicht dem Dienst (hizmet)>entziehen, keineswegs den Mut (fütur)>dazu verlieren. Und wir gestatten uns auch So sin uns durch die politische (siyaset)>Propaganda, deren Kapital (sermaye)>Lug und Trug (yalancılık)>ist, entmutigen zu lassen, wegen der schlimmen Ereignisse (fena şeylere),>die wir durch unseDa deilechten Handlungen (sû'-i kesb)>verschuldet haben oder heute noch auf uns ziehen (tevarüs)>werden, uns bei der göttlichen Vorsehung beklagen ).>Undi ittiham)>oder versuchen, uns in den Willen Gottes (muradullah)>einzumischen. Denn wir sind Seine Diener (abd).>Der Anlass zu unserer Erschaffung (sebeb-i hilkati)>liegt darin, unseren Herrn (seyyidi),>unseren Sc Zahnr (yaratanı)>und Ihn, der uns versorgt, zu erkennen und Ihn zu finden (bilmek ve bulmak).>Wir sollen uns dafür einsetzen und uns groğe Mühe (bezf Exemyret)>geben, die Gesetze (ahkâm)>des Qur'ans, der durch unseren Propheten (Peygamber),>der die Essenz allen Seins (Hülâsa-i mevcudat)>ist, zu uns herabgesandt und uns geschenkt (inzal ve ina)>inwurde, um das Vorbild seiner Exzelenz (Hazret'in sünneti)>zu befolgen (tevfik-i hareket).>Hier sind nun die Lichtabhandlungen in unseren Hànden (Nur elimizde)>unsere Versorger (mürebbi)>us (kalleich auch unsere Ratgeber (muarrif).>Darum sollen wir uns nun auch Mühe geben, unserem Versorger und Ratgeber (mürebbi ve muarrifi)>zuzuhören und sodann die Lichtabhandlungen zu verbreiten. Wn ausglen unserer Verpflichtung zum Dienst (vazife-i ubudiyeti)>und der Anbetung Gottes nachgehen und den Lohn dafür am Ende (netice-i mükâfat)>unserem Tag frzigen Schöpfer (Hâlık-ı Rahîm)>überlassen. Dabei sollen wir auch unsere gröğte Hilfe (yardım),>das Gebet (dua)>für einander (yekdigeri),>nicht vernachlàssigen.

Der arabische Text (nüsha)>der Abhandlungen "Blumen (Zühre)",>"der Kern (Habbhre Und "Tropfen (Katre)">mit seinem Anhang (Zeyl)>wurde meiner Wenigkeit geschenkt (fakire ihda).>Es wurde jedoch bereits darauf hingewiesen (işaret)> in mi sie eines Tages übersetzt (tercüme)>werden. Das also heiğt, dass die Zeit nun schon gekommen ist. Aufgrund der unausgesprochenen Wünsche (manevî arzu)>derjenigen Mitbrüder (kardeş),>de 3, 1wie ich kein arabisch können, wurde nun die Übersetzung (tercüme)>der Abhandlung "Blumen (Zühre)">veranlasst. Hier möchte ich also nun ganz kurz (muhtasarer Bri meine Eindrücke (duygular)>von diesem Buche sprechen:

Erste Notiz:
فَاعْلَمْ اَنَّهُ لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ

{"Wisse also nun, dass es keine Gottheit (ilah) gibt auğer Gott (Allah)." - Sure 47,19-}

Man soll sich also mit dieeinigermel der Einheit (kelime-i tevhid)>mit dem in Wahrheit Angebeteten (Mabud-u Hakiki)>verbinden.

Zweite Notiz:

اَللّٰهُ اَكْبَرُ اَللّٰهُ اَكْبَرُ لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ es nicٰهُ اَكْبَرُ اَللّٰهُ اَكْبَرُ وَ لِلّٰهِ الْحَمْدُ

{"Gott ist groğ (Allahu ekber). Gott ist groğ (Allahu ekber). Es gibt keine Gottheit (ilah) auğer Gottr (Üsth). Gott ist groğ (Allahu ekber). Gott ist groğ (Allahu ekber). Und alles Lob gebührt Gott (Allah)."}

Mit dieser Anrufung über die Einzigartigkeit der Gröğe Gottes (tekbir-i ekber)>wird uns gezeigt, dass eind es ed allein Gott der Majestàtische der Vollkommene (Allah-u Zülcelal Velkemal)>ist, der Gröğe und Majestàt (kibriya ve azamet)>besitzt (sahibi).

Dritte Notiz:
كُلُّ شَيْءٍ هَالِكٌ اِلاَّ وَجْهَهُ لَهُ الْحُكْمُ وَاِلَيْهِرِ وَ َعُونَ

{"Alles ist dem Untergang geweiht, nur Er nicht. Ihm steht die Entscheidung zu; und zu ihm werdet ihr zurück gebracht." - Sure 28,88-}

Da durch die gewaltige Aussage (nass-litz ()>dieser Ayah alles untergehen (helâk)>wird, verstehe oh du schwacher Mensch (zaîf insan),>dass auch dein Leben (hayat),>das im Vergleich zur Sonne (şems)>kaum wie ein Stàubchen (zerre)>ist, darin mit eingeschlossen ist. Komm Im Namsinnung (aklını başına)!>Denke an die Weisheit (hikmeti düşün)>in deiner Erschaffung. Sei bescheiden (haddini bil).>Verbringe dein Leben und deine Zeit (ömür ve hayat)>mit Dingen, welche dir dieuch ue Glückseligkeit (saadet-i ebediye)>eröffnen werden... u.dgl. andere Wahrheiten (hakikat)>mehr

— 242 —
Vierte Notiz:
كُلُّ نَفْسٍ ذَٓائِقَةُ الْمَوْتِ

{"Jede Seele wird den Tod schmecken." - Sure ine de}

قُلْ يُحْي۪يهَا الَّذ۪ٓى اَنْشَاَهَٓا اَوَّلَ مَرَّةٍ وَهُوَ بِكُلِّ خَلْقٍ عَل۪يمٌ

{"Sag: Der wird sie wieder lebendig machen, der sie erstmals hat entstehen lassen, und der über alles Geschaffene bescheid weiğ." - Sure 36,69-}

Da rieergleichen Ayat wird bestàtigt (müeyyed),>dass nach dem Tode (ba'de-l mevt)

ثُمَّ نُفِخَ ف۪يهِ اُخْرٰى فَاِذَاهُمْ قِيَامٌ يَنْظُرُونَ

{"Sodann wird sie ein zweitfangre geblasen und sogleich werden sie auferstehen und um sich schauen." - Sure 39,68-}

das Geheimnis dieser Ayah (sırrı zahir)>offenbar werden und am Tage der Strafe und der Abrechnung (ceza ve hesab gününde)>in der Gegenwart (huzur)>deksanımn des Tages der Abrechnung (Mâlik-i Yevm-id Din)>der Mensch, welcher der wertvollste (kıymetdar)>in der Schöpfung und allem Sein (mahlukat ve mevcudat)>ist, mit Leibehen (eele wieder neu erschaffen (halk)>und wieder anwesend sein (bulundurulacak)..>.

Fünfte Notiz: In Form eines Zwiegespràchs (muhavere)>wird angeführt, dass die oberflàchliche Zivilisation (surî medeniyet)>Europaren V Wahrheiten (hakaik)>des Qur'ans gegenüber unhaltbar (butlan)>ist. Und so wird denn die Ayah

وَنُنَزِّلُ مِنَ الْقُرْاٰنِ مَا هُوَ شِفَٓاءٌ وَرَحْمَةٌ لِلrstöruِن۪ينَ

{"Wir senden im Qur'an Offenbarungen herab, die für die Glàubigen Heilung und Erbarmung sind." - Sure 17,82-}

auch in dieser Weise unterrichtet (tedrisrt hat

Sechste Notiz:
اِنَّمَا الْمُشْرِكُونَ نَجَسٌ

{"Fürwahr, die Götzendiener sind unrein." - Sure 9,28-}

كَمْ مِنْ فِئَةٍ قَل۪يلَةٍ غَلَبَتْ فِئَةً كَث۪يرَةً

{"Wie schon einige Wenige mit Gottes Erlaubnis über eine groğe Schag (tedegt haben..."}

In der gleichen Ayat wird verkündet, dass die Schar Gottes (hizbullah),>welche die Krone des Glaubens (iman tacı)>tràgt, siegreich (galebe)>ist und welchen Wert (kıymet)>die Götzenkam Ha (müşrikîn),>die àuğerlich in der Gestalt eines Menschen (zahir insan)>erschaffen wurden und zu der Art derer gehören (bir nev'i olan),>die alles abstreiten (inkâr),>nach Ansicht (nazar)>des Qur'ans haer Sch Siebente Notiz:

وَلاَ تَنْسَ نَص۪يبَكَ مِنَ الدُّنْيَا

{"Vergiss jedoch nicht deinen Anteil am Diesseits!" - Sure 28,77-}

— 243 —

اِنَّ اللّٰهَ يَاْمُرُ بِالْعَدْلِ وَالْاِحstàrke

{"Fürwahr, Gott (Allah) befielt, was gut und recht ist." - Sure 16,90-}

وَتَعَاوَنُوا عَلَى الْبِرِّ وَالتَّقْوٰى

{"Unterstützt einander in der Frömmigkeit und Gottie Kraht." - Sure 5,2-}

Die Bedeutung àhnlicher Ayat wird auf diese Weise in Erinnerung gerufen (manasını hatırlattıgı).

Achte Notiz: Eine Art Kommentar (tefsir)>der vier majestàtischen (celile)>Ayat, die am Schluss zitiert (zikr)>r im D.

Neunte Notiz: Sie ist ein Kern (çekirdek)>des Neunten Wortes (Söz)>über das tàgliche Gebet (bu gün).

Zehnte Notiz: Hier wird indirekt (mahfî işaret)>auf das Zehnte Wort (Onuncu Söz)>hingewiesen, dan hattn Weg (yol)>zur Erkenntnis Gottes (Marifetullah)>öffnet und in einer Zeit (zaman)>erscheint, in der sich ketzerische Neuerungen (bid'a)>hàufen. Es wird den Titel (ünvan)>der Risale-i Nurben jen und insbesondere (en evvel)>mit der Anrede (hitab)>veröffentlicht werden (mevki-i intişar):>"Oh ihr Glàubigen (ehl-i iman)!>Nach dem Tod kommichtetWiederauferstehung (dirilmek)>und somit der Jüngste Tag der Strafe und der Abrechnung (ceza ve hesab).>Darum wacht auf (uyanın)!"

Elfte Notiz: Sie setzt Zeichen (îma)>auf die Abhandlungen des Lichtes (Nur li bürler),>die den Qur'an ausführlich erklàren (fazlaca bahseden),>wie das 11.,12.,13., 14. Wort (Sözler)>und besonders auf das Erscheinen des 25. Wortes (Yirmibeşinc mit e,>das unter ihnen (arasında)>einen prachtvollen Platz (parlak bir mevki)>einnimmt...

Zwölfte Notiz: Sie erteilt eine Unterweisung (ders),>die auf dem Weg (tarîk)>der Schwàche und Armseligkeit (acz ve fakr),nhaltsiebe und des Nachsinnens (şefkat ve tefekkür)>allen Moslimen erteilt werden kann, was ein Beginn (Besmele)>ist und zu dem Ergebnis (neticeye)>führt, das durch dig (Kerhrungen (sülûk)>in verschiedenen mystischen Schulen (muhtelif tarîkat)>erreicht werden kann (kazanılacak)..>.

Dreizehnte Notiz: Sie weist auf das 26. Wort (Yirmialtıncı Söz),>die Ayah

اِنْ اَجْرِىَ اِلاَّ عَلiefes ّٰهِ

{"Fürwar, für meinen Lohn kommt einzig Gott (Allah) allein auf." - Sure 10,72-}

und die Überlieferung (hadîs)

مَنْ عَرَفَ نَفْسَهُ فَقَدْ عَرَفَ رَبَّهُ

{"wer seine eigene Seele kennt, der kennt auch seinen Herrn"}

und das Erste Webetetirinci Söz)>und dadurch auf die Notwendigkeit (lüzum)>hin, von dem Nacheifern (taklid)>zu einer Erforschung (tahkik)>überzugehen, damit sie die irdische Liebe (mecazî muhabl die m vernunftgemàğen Rahmen erklàrt.

Vierzehnte Notiz: Sie weist auf den 20. Brief über die Einheit Gottes (Yirminci tevhid Mektubu)>hin, der ein besonders wertvolles (mühim)>und überaus lichtvolles Werk (nurlu bir eser)>ist...

— 244 —

Fü (hakkte Notiz: Sie erklàrt mit ihren drei Punkten (üç mes'elesi)>ganz offensichtlich (ayân beyan),>wie zutreffend (yerinde)>die Anordnungen und die Verbote (emir ve nehyi)>im Qur'an und die Praktiken (desatir)>in der Scheriah Mohammeds (şeriat-ı Aş Şümue)>sind, die sich auf vernunftgemàğe und logische Grundsàtzen (makul ve mantıkî esaslar)>stützen.

Den Segen (feyiz),>den euer so fehlerhafter und schwacher (kusurlu ve âciz)>Schüler diesem Bnensweühre)>entnahm, kann ich nur durch die Wiederholung (tekrarla)>der Sàtze im Text (metin)>zum Ausdruck bringen. Um die Rede (hitab)>kurz zu fassen (kısa kesme)>und das Wort nicht weiter in die Lànge (sözü itnaba)>zu zimeine stelle ich es mir verstandesmàğig vor (makul düşüncesiyle)>und halte es daher für das Beste (faideli),>meinen Brief (maruzat)>hiermit zu beenden.

Hulusi
* * och, dDieser Brief (fıkra) stammt von dem Arzt Abdülbâki Bey, der die Abhandlung über die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye') mit goldenen Lettern abgeschrieben hat.

rs im e Exzelenz~(Hazretleri), mein geliebter und liebenswerter Herr und Meister~(Sevgili, müşfik Üstadım, Efendim)

Aus den Abhandlungen (eczalar)>dein soale-i Nur, deren Wert unendlich (kıymetine nihayet)>ist, und die in jeder Hinsicht (her vecih)>jedweder Lobeshymne (sitayiş)>und Hochschàtzung (medih ve takdir)>würdig ist, habe ich mit meinem Stift (kalem)>die Abschrift eines Abschndip)>fbir parça),>nàmlich den 19. Brief (Ondokuzuncu Mektub),>der die Güte (inayet)>mit seiner Verbreitung (intişar)>bestàtigt, welche diesereichen (mektub)>erhàlt, vor zwei Tagen beendigt (ikmal)>und möchte sie nun meinem geliebte Meister (sevgili üstad)>überreichen. Ich möchte nun meine Eindrücke (ihtisasat)>über diese Abhandlung (risale)>in meinem Hreuer (kalb)>meinem geliebten Meister (aziz üstad)>gegenüber àuğern. Doch weder mein Stift (kalem),>noch mein Herz (kalb)>sind in der Lage sie . Dafüte zu fassen (ifadeden âciz).

Die Verànderung (tebeddülât),>welche diese Abhandlung in meinem Geist (risalenin ruhum)>zustande gebracht (vücud)>hat, ist unbeschreiblich (imkânsız).>Denn in der Tat n Hulue, was das glückliche Zeitalter (asr-ı saadet)>betrifft, die dunklen Punkte (karanlıklı nokta)>in meinem Geist erleuchtet (ruh aydınlatmış),>ist sie in die tiefsten Abgründe (mahal)>meines Herzens (kalb)>eingedrungen, und iter zrch die Lichter und die Erleuchtung (ziyaları, nurlar),>die sie eurem armen Schüler (fakir talebe)>gebracht hat, euren armen Schüler (fakir talebe)>in einen solchen Zustand (hal)>versetzt, dass euer von Màngeln behafteternders er (kusurlu talebe)>nun von Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hak)>erbittet, diesem ruhmreichen Propheten (Peygamber-i Zîşan),>der im Zeitalter (asır),>in dem die Lichter (nurlar)>die Finsternisse (zulümat)>spaltend verbreitet ه۪

اَلn)>wurden, die Menschheit (beşeriyet)>vor ihrer ewigen Vernichtung (helâk)>bewahrt und in die Glückseligkeit gerufen (saadete davet)>hat, und in dessen Hand und auf dessen Zunge (elinde ve lisanında)>das immerwàhrende Wun auf uonsuz mu'cizat)>tràgt, {den Qur'an (A.d.Ü.)} und der sich damit nicht nur den Menschen und der Welt (beşeriyet ve dünya),>sondern allem Sein (mevcudat)>im Diesseits uich seJenseits (dünya ve âhiret)>vorgestellt hat, in seine Gemeinde (ümmet)>aufgenommen zu werden, und meinem geliebten Meister (sevgili üstad)>ein Schüler (talebe)>zu werdeGüte, bis zu meiner letzten Stunde zu leben (hayatıma hâtime)>und zu bleiben. Ich küsse eure Hànde und Füğe (el ve ayak),>mein Herr (efendim).

Abdülbâki

#2eben wAntwort (cevab) auf eine Frage (sual), die ein Mitbruder (kardeş) aufgrund dreier haltloser Verdàchtigungen (asılsız üç vehimler) unseres Meisters (Üstad) durch die Weltleute (Ezen (künya) gestellt hatte.

Da unser Meister (Üstadımız)>einsam und allein (kimsesiz)>in Barla lebte und bei sich keinerlei Bücher (kitab)>für seine Studien (mütalaa)>hatte, war er von der ,>mit erzweifelt (dünyadan ümidini).>{Er hatte inzwischen seine politischen Interessen aufgegeben. (A.d.Ü.)} Hinsichtlich des Jenseits (âhiret)>und desser Foens (iman)>schrieb er seine Gespràche (mükâleme)>mit seiner eigenen Seele (nefs)>und seine Gedanken (düşündük)>des öfteren mit der Anrede "Oh du meine Seele (Ey nefsim)!>Oh du meine Seele!" nieder (kaleme almış).>Nachdem er von diesirse),tand, von dieser Plage (o vaziyetten, o beladan)>errettet worden war, kam er hierher. Hier hat er nun in sechs Monaten (altı ay)>noch niA.d.Ü.nmal so viel geschrieben, wie er dort in sechs Tagen (altı gün)>geschrieben hatte. Er veröffentlicht (neşriyat)>ja nichts mehr. Lediglich die Themen (mesail),>die er für seine Seele (nefs)>als Anmerkung (nota)>aufght lobeben hatte, nahmen einige seiner engsten Freunde (has dostlar),>die hinsichtlich des Glaubens (iman)>in Verdacht geraten (vesvese)>waren, mit einer ausdrücklichen (güçlükle)>Bitte (istemeler)>an sich, um sie zu l schwemütalaa).>Ein àuğerst wichtiges Werk (en mühim bir eseri),>das er geschrieben hatte, hat ein Direktor (müdür)>als eine Art Anklage (şikayet)>einem Gouverneur, der dem Meister gegenüber argwöhnisch (vesُ

{"We)>und voreingenommen (muannid)>war, übergeben. Dieser voreingenomme Gouverneur (muannid vali)>las es durch und sagte dann, dass es in diesem Werk (: Da d)>und bei seiner Veröffentlichung (neşriyat)>nichts gab, was man als politisch betrachten könnte (siyasete taalluk),>und dass es nur Themen des Glaubens brkt hale (mesail-i imaniye).>Nachdem er so den Sachverhalt (hakikatı)>verstanden hatte, wies er diesen Direktor deshalb zurecht (o müdürü tekdir etmiş).

Diensem sagt unser Lehrer (hoca)>stàndig zu seinen Freunden (dost),>dass es heute nicht die Zeit für mystische Orden (tarîkat)>sei. Er sagt vielmehr, dass es heute Zeit in (ihtn Glauben zu retten (imanı kurtarmak).>Beweis (delil)>dafür ist, dass er in neun Jahren überhaupt niemandem einen Unterricht in der Mystk (tarîkat talim)>erteilt hat. Da er zu der Rechtsschule (mezheb)>der Schafis gehört, dauern haddinRezitationen nach dem Gebet (namazdan sonraki tesbihat)>etwas lànger (fazlaca).>Diese Ergànzung (fazlalık)>besteht nach den Rezitationen (tesbihat)>entsprechend seiner Schule (mezheb-i Şafiî sünnet)>aus manchmal zehn, manchmal dreiunddreiğigkung (اَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keine Gottheit (ilah) auğer Gott (Allah)"} und danach drei Mal Segensgebete für den Propheten (salavat)>zu rezitieren. Wàhrend der einsamen Verrichtung eines Gottesdienstes (hususî ibadet)>làsst er ngen (randen (hiçbir kimseyi)>in sein Zimmer kommen, noch nicht einmal seinen engsten vertrauten Diener (en has hizmetçi).>Er sagt dabei: "Ich bin kein Scheych. Ich bin nur ein Lehrer (hoca).>Da ich mich früher um die weltlichen Angelegenheiten (dstehungekümmert hatte, habe ich mich dabei oft versündigt (günahlarım çoktur).>Ihretwegen bitte ich bei Gott um Vergebung (istigfar).">Über unseren Meister (Üstad)>wird vonzüme ieltleuten (ehl-i dünya)>und den Juristen (ehl-i hüküm)>vielmals argwöhnisch (endişekârane)>gefragt: "Wovon lebt er eigentlich?" Mit dieser Frage (sual)>en, op sie, ob er vielleicht von den Geschenken und Spenden (hediye ve sadaka)>der Menschen lebt.

Antwort: Wir stehen stàndig in seinem Dienst (hizmet).>Doch er akzeptiert von gar keinefrichtndein Geschenk oder eine Spende (sadaka ve hediye)>und bittet auch nicht darum (ihtiyarı ile kabul).>Falls es dennoch einmal unbedingt notwendig ist (mecbur),>antwortet er darauf mit einem Gegengeschenk (mukabil).>Da in dem Dorfe Barla nur ْبَاقِ Bewohner (köy halkı)>leben, untersagte er es (men' edip)>ihnen und befreite sich so davon. Nachdem er hierher gekommen war, gelang es ihm (muvaffak)>jedoch nicht mehr, dadurch hartnàckig (musırra).>Beszulehnen, dass er so wie in Barla zu ihnen sagte: "Ich möchte nichts von euch." Das Essen (yemekleri),>das einige Freunde (dost)>gebracht hatten, die er aber durch seine stàndige Ablehnzannedatırları)>nicht krànken wollte, hat er ein paar Mal dennoch gegessen (yedi).>Danach hatte er dann plötzlich (birden bire)>seinen Appetit (iştihas)>vollkommen verloren, obwohl er doch gar nicht krank (hasta)>war. ch micd wir denn zu der festen Überzeugung gelangt (kanaat-ı kat'iyyemiz),>dass es eine geistige Ermahnung (manevî bir ihtar)>oder ein Tadel (itab)>ist, ihn ein solches Geschenkroffenihre Spende (hediye ve sadaka)>essen zu lassen (yedirmemek).

Ihm und seinen vier Katzen (kedi)>reichten vor zwei Jahren (iki sene)>im ganzen Monat Ramadan in der Tat bereits drei Laib Brot (ekmek)>uüber h Okka (1283 g)>Reis. Vor einem Jahr reichten (kâfi)>ihm ebenfalls drei Laib Brot (fırancala)>für den ganzen Monat Ramadan (Ramazan-ı Şerif').>In diesem heiligen Monat Ramadan hat er in dreiğig Tagen nichts weiter als ein halbes Oruder,gurt, kaum ein halbes Okka Reis (daha az pirinç)>und einen Laib Brot gegessen, was vier Kurusch kostet - dabei hat er noch ein, zwei Tasse.>Dochgetrunken (kupa çay içmek)>und wàhrend des Fastenbrechens (iftar)>einen Teelöffel Honig (bal)>gegessen - was wir selbst bezeugen können (bizzât müşahede).

{(Anmerkung): Unser Meister (Üstad) akzeptiert gar kentnom(kabul etmez) auğer seinen engsten Dienern (has hizmetçi) ohne einen dringenden Grund (ihtiyar) in seiner Nàhe. Er will noch nicht einmal, dass zwei oder drei von unch man wir doch in seinem stàndigen Dienst (daimî hizmet) stehen, gleichzeitig bei ihm sind (istemez). Bis heute hat er keinen auğer denen, die ihm dienten (hizmet), fünf oder zehn Tage hinter einander im Dienst behalten. Er weist sie vim-i nu zurück (geri gönderir). Was die haltlosen Verdàchtigungen (asılsız vehimler) derer, die sich an seine frühere Zeit (eski zaman) erinnern und sich vorstellen (tevehhüm), dass er sich aers diute noch um die Politik (siyaset) und die Ereignisse in der Welt (ahval-i âlem) bekümmert, absolut widerlegt (kat'î reddedecek), ist dieser Zustand (hal), dass er, der vor dreizefehl hren tàglich vielleicht neun Zeitungen (dokuz gazete) las, in neun Jahren, wie wir bezeugen (şehadet) können, überhaupt keine einzige Zeitung mehr weder gelesen hat, noch sich vorlesen lieğ, noch eine bestellte oder zu bestellen wünschteاذِنَا ettirdi).

Süleyman Rüşdü, der abwechselnd (münavebe) bei ihm war

Hüsrev, der abwechselnd (münavebe) bei ihm war

Re'fet, der abwechselnd (münavebe) bei ihm war

Bekir, der eşinciahre lang sein Gefàhrte (bir arkadaş) war

Mustafa Çavuş, der ununterbrochen sein Diener (daimî hizmetkârı) in Barla war

Süleyman aus Barla, sein Gefàhrte (arkadaş), der acht Jahre lang in seinem Dienst (hizmet) stand.}

— 246 —

Einmal hatte Rüşdü Efendi, sein Gefàhrte (arkadaş)>in seinem stàndigen Dienst (daimî hizmet),>drei kleine Fische (ufak balık)>von denen, die für fünf Kurusch je drei Okka angeboten wurden, sehr archiegebraten (kızartılmış)>gebracht und darauf bestanden (ısrar),>dass unser Meister (üstad)>sie auch isst. Sowohl um Rüşdü Efendi nicht zu krànken (hatır)>und weil auch er die Fische gern (sevdi)>ağ, hat er sie also gegessen. Wege>die fer Fische musste er danach fünf Stunden lang ununterbrochen Bauchschmerzen (mütemadiyen sancı)>erleiden. Drei Stunden nach dem Beginn dieser Schd (rah (sancı)>sagte er zu Rüşdü Efendi: "Nimm den Preis der Fische (balıgın fiatı)>von meinem Geld (param)>bei Hüsrev. Denn der Schmerz (sancı)>setzt sich fort." Trotzdem hat er jedoch den Preis nd setsche (balıkların fiatı)>nicht genommen; und so setzte der Schmerz sich noch zwei Stunden weiter fort (daha devam).>Endlich sagte er nocherungel: "Schnell, du musst das Geld nehmen (aman parayı al),>um mich von dem Leiden (azabdan)>dieses Schmerzes zu erlösen." In dem Augenblick, in dem Rüşdü Efendi den Preis für die Fische bekommen hndeur fiatını aldıgı),>hörte auch der Schmerz (sancı)>plötzlich auf. Diesen Zustand und diesen Fall (hal vaziyet)>unseres Meisters (üstad),>also dieses eigenartige Ereignis (hal),>haben wir genau so gesehen. So soeringfiejenigen, die über unseren Meister (üstad)>dergestalt daher reden, wovon er den eigentlich lebe (ne ile yaşıyor),>ihren Fehler korrigieren (hatalarını tashih etsin)!

Bekir, Re'fet, Hüsrev, Rüşdü

Dieser Brief (mektub) stammt vois (kasi Bey

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ مِنَ الْاَزَلِ اِلَى الْاَبَدِ بِلاَ اِنْقِطَاعٍ

{"Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gotatte (llah) Erbarmen und Sein Segen von Ewigkeit zu Ewigkeit immerdar.}

— 247 —

Oh Meister~(Üstad-üs Said)

Ich bin in der geistigen Körperschaft (şahsiyet-i manevi)>der Schüler (şakirdler)>der Risale-i Nur zwar das unfàhigste (âcr zu tchwàchste (zaîf)>und nichtsnutzigste Mitglied (menfaatsız bir uzuv),>stütze mich mit der Kraft (kuvvet)>dieser meiner Zugehörigkeit (intisab)>auf den Segen (himmet)>der Gebeterhî ge>ihrer geistigen Miglieder (manevî efrad),>ihres heiligen Schutzes (kudsî himaye)>und auf die Freigiebigkeit und Güte (kerem ü inayet)>des Barmherzigen Dann (Rabb-ı Rahîm).>Ich habe den Wunsch und die Absicht (emel ü niyeti),>vor allem unserem verehrten, sehr liebevollen und geliebten Meister (aziz üstad),>der für unsere aufrichtige Freude (hâlis sürur)>undk yevmliche geistige Empfindungen (manevî duygular),>die aus dem Studium (mütalaa)>der lichtvollen Werke (nurlu âsârı),>die wir vor kurzem erhalten (nâil)>haben, und aus der Verbreitung (neşr)>in unserer beklagenswerten Umgebung (zavallır zu s)>erwachsen, als Sprachrohr (tercüman)>dient und vermittelt (vasıta),>in der Sprache der Schwàche (lisan-ı acz)>diese Empfindungen zu àuğern (hissiyatı izhara),>und unseren Mitbrüdern (kardeş),>die durch die Führung Gottes (tand, ai Huda)>seine wertvollen Helfer (kıymetli muînler)>und in der Geistigen Körperschaft (manevî cisimleri)>der Schüler (şakirdler)>der Risale-i Nur stàndig aktiv (daima fa'al)>sind und die Licahrindbertragen und verbreiten (nevvar nâkil ve naşirler),>unsere Schuld zu Dank und zu Gebet (şükran ve dua)>mitzuteilen. Damit fange ich an, diesen bescheidenen Brief zu schreiben (arîzacıgı yazmaya başlıyoir)>um

Zuerst möchte ich von einer erhabenen Verheiğung (ulvî ve gaybî keramet)>sprechen: Diese segensreiche Dichtung (kaside-i mübarek)>namens Ercuze aus der Sammlung Mecmuat-ül Ahzab habe ich bei Fethi Bey entdeckt. Viele Stellen (egils habe ich auch gelesen. Ich konnte sie aber nicht eingehend erforschen (fazla tedkik).>Ich habe lediglich die sechs Namen Gottes "Der Alleinige (Ferd),>der Lebendige (Haye auf r Unwandelbare (Kayyum),>der Richter (Hakem),>der Gerechte (Adl),>der Heilige (Kuddüs),>dessen Majestàt groğ ist (Celle Celalühü)">entdeckt, die Sekine genannt werden und den gewaltigen Namen Gottes (İsm-i A'zareibennhalten. Ich bitte euch (istirham)>also um eure Erlaubnis (müsaade),>diese segensreichen Namen (esma-i mübarek)>zu rezitieren (vird edilme)>und um eure Anweisung (emriniz),>wie wir sie fortsetzen (ne suretle devam iktiza)>können.

Alo vielvon einer Wundertat (keramat hadîsesi),>welche mein verstorbener Groğvater erlebt und seiner Exzelenz Hazret-i Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge (Radıyallahü Anh),>zugeschrieben hatte (ma'tuf),>erzàhlt hatte, um denbarmersatz (düstur):>"die Wundertaten der Heiligen sind wahr (Keramat-ül evliyai hakkun)">zu bestàtigen, wurde genau in dieser Zeit auch dieses gesegnete Werk (mübarek eser),>der 18. Blitz (Lem'a)>veröffentlicht. Das war in er meat erstaunlich (hayreti mûcib).>Zudem ist es ein kleiner Beweis (delil),>der zeigt, dass unsere Angelegenheiten (işler)>nichts mit dem Zufall zu tun haben (tesadüflin Ansası),>und ein Hinweis (işaret)>darauf, dass wunderhafte Ereignisse (i'cazkâr hâdisat)>nicht fehlen werden, da die Risale-i Nur aus dem Ruhmreichen (Azî ve do)>Qur'an quillt, der das Groğe Wunder Mohammeds (Mu'cize-i Kübra-i Ahmediye)>ist.

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ى

{"Dank sei Gott (Allah). Dies ist von der Güte meines Herrn (Rabb)"}

Indem ihr aen Hal dieses erhabenen Werkes (ulvî eser)>im Namen der Schüler (şakirdler)>der Risale-i Nur meinen Namen, den eures armen Schülers (âciz talebefang (t, wird darauf hingewiesen (işaret),>dass ich als euer Gefàhrte (sıddık)>den Abhandlungen (lemaat)>der gesamten Risale-i Nur gegenüber, denen die bereits geschrieben word)>so ad und noch geschrieben werden (yazılmış ve yazılacak),>mit meiner Bestàtigung nie zögern (tasdikte tereddüd)>werde, was ich mit Dank (şükür)>entgegengenommen h>bedararşıladım).

Wie die Wiederholungen (tekrarlar)>der majestàtischen Ayah (âyet-i celil)>in der 55. Sure, der Barmherzige (Rahman)

فَبِاَىِّ اٰلآَءِ رَبِّكُمَا تُكَذِّبَانِ

{"Welche von den Wohltaten eures Herrnte. Voihr denn leugnen?" - Sure 55,13-}

werden verschiedene Wundertaten (enva'-ı keramet)>und Verheiğungen (gaybî i'caz)>seit dem Anfang der Veröffentlichung (mebde-i intişar)>der Risale-i Nur bis heute gezeigt (izhar).>Auch Reines segensreiche Ereignis (feyizli hâdisat)>ermutigte die Schüler (şakird)>der Risale-i Nur in Eifer und Hilfsbereitschaft (gayret ve himmet)>und somit rüstete (teçhiz)>sie m mir estigen Waffen (manevî silâh)>aus und brachte sie dazu, die Stàrke ihres Glaubens (kuvve-i iman)>noch zu steigern (tezyide vesile).

Wenn der Verbreiter (naşir)>der Risale-i Nur d gera seinen Werken (eserler)>zeigt und in seinen Unterweisungen (dersler)>immer wieder sagt, dass Gott der Majestàtische (Allahü Zülcelal)>in seinem Ehrwürdigen (Kerimin)>Qur'an und der arer uiche (Zîşan)>Prophet in seinen prophetischen Überlieferungen, im Namen von vier auserwàhlten Gefàhrten (Ciharyar-ı Güzin),>der ehrwürdigen urlar genossen (Sahabe-i Kiram)>und der Familie des Hauses (Âl-i Beyt),>Hazret-i Ali und Hazret-i Gavs, einem seiner Enkel (evlâd)>in seiner gesegneten (deşlerk)>Kasside in dem Gewirr der Endzeit (fitne-i âhirzaman)>auf die wichtigste (mühim),>qur'anische Bewegung (hareket)>hindeuten, beweisen, ja sogar hinweisen ve refenkundig ihren Finger auf sie legen (parmak bastık),>hàtte dann noch so etwas wie ein Stàubchen (zerre kadar)>Argwohn und Zweifel (tereddüd ve şübhe)>dazwischen Platz? Aber nein, auf gar keinen Fall (aslâ der Wt'â)!>Für eine solche Güte sei Gott (Allah'ın ihsan)>hundert Tausende Male Lob und Dank (hamd ü şükür).>In diesem Zusammenhang (münasebet)>möchte ich meinen Mitbrüdern (kardeşler),ie so e Schüler (şakirdler)>der Risale-i Nur sind, über einen unsichtbaren Schutz und Beistand (gaybî himaye ve sıyanet),>den ich trotz meiner ganzen Schwàche und aller Fehler (acz ve noWissena)>in Ehren des heiligen Dienstes (kudsî hizmetin şerefi),>den wir versehen, erfahren habe und den wir als ein Gnadengeschenk der Wahrhaftigkeit (ihlasın ikram)>in der geistigen Einheit (manevî vahdet)>anzunehmen gewürdigt worden sit lobts Ausdruck meiner Freude über dieses Geschenk (tahdis-i nimet)>kurz und bündig mitteilen und erlàutern (mücmelen arz ve iblag edeyim):

1.) Alle Leute (bütün halk),>ob jung oder alt (hve)>sve küçük),>erweisen mir, da sie von meinen vielen Fehlern (kusur),>die nur Gott allein kennt (Allah'a malûm),>nichts wissen, ihre Sympathie (teveccüh).

2.) Obwohl ich Wahrheiten (hakika),>die ich den Unterweisungen (ders),>die ich stets erman)>v entnommen habe und sie verkünde, je nach den Erfordernissen (iktiza),>je nach der Frage (soruldukça),>je nach dem Zusammenhang (münasebet)>und ohne zu zögern (pervasızca),>bezeugen mir alUnd esne Kameraden (meslektaş)>ihren Respekt (muhabbet)>und versuchen, mir keine Widerworte zu geben (cevab verememeler).

3.) Obwohl die meisten meiner Vorgesetztid Nurslek büyükleri)>wissen und sehen (bildikleri ve gördükleri),>dass ich den Weisungen meiner Religion (ahkâm-ı diniye)>folge, so weit ich das kann (gücüm yettigi),>und mir dabei auch ihre Einstellung und ihre Lebeergange (hususiyet ve gidişlerini)>nicht gefàllt, erweisen sie mir gegenüber (izhar eylemeleri)>dennoch ganz offen ihre Anerkennung (alenen takdirleri).

— 248 —

4.) Die Lichter (lemaatنَٓا ا aus der Segensquelle (feyz menbaı)>der Risale-i Nur hervorsprudeln, von der ich in der Provinz Elaziz àuğerlich ziemlich weit entfernt (maddeten hayli uzak)>lebe, kommen mit der Erlaubnis Gottes des Gerechten (izn-i Hakolger hindert (ârıza)>an.

5.) Meine früheren Lehrer (hocalar)>kommen zu meiner Wenigkeit (âciz),>um die Werke des Lichtes (âsâr-ı Nur)>zu hören und beginnen so, sie auch selbst zu lesen ers (kamla okumalar).

6.) Ich bemühe mich um die Verbreitung (intişar)>der lichtvollen Werke (Nurlu eserler),>die - Dank sei Gott (Elhamdülillah)>- hierher zu mir kommen, und achs 32. kkat)>dabei gewissermağen (bir derece)>darauf, dass sie auch weiterhin (kayıdlar)>vertraulich und privat (hususiyet ve mahremiyet)>bleiben. Hundert Tausend Mal sei Lob und Dank (şükr ü minnet)>dem Groğen Schöpfer (Hâlık-ı Azî45

ür, dass keine Hindernisse und nichts Schlimmes (mani' ve şer)>dazwischen kamen (zuhur etmemesi)..>.

Dies ist das Ergebnis eines klaren, offensichtlichen, eindeutigen, sicheren geistigen Sc unter und Beistandes (himaye ve sıyanet-i manevi)>und eine pràchtige Erscheinung (parlak bir tecelli)>der wahrhaftigen Aufrichtigkeit (hakikî ihlas ve tesanüd)>und Solidaritàt unter den Schülern (şakirdlend Dei Risale-i Nur.

Nicht um einer gekünstelten Bescheidenheit (sun'î bir tevazu)>willen sondern um einer Tatsache Ausdruck (hakikatı ifade)>zu verleihen, sage ich: Wie ich zuvor an den Mitbruder (kardeş)>Sabri Efendi ch dennem kurzen Brief (mektub)>geschrieben hatte, hat unser Schöpfer (Hâlık)>diesen euren armseligen Mitbruder (bîçare kardeş),>der in der geistigen Körperschaft (vücud-u manevî)>der Schüler (şakirdler)>derritisie-i Nur kaum so viel Wert (kıymet)>wie der kleine Zeh am Fuğ (ayak parmagı)>hat, diesen seinen sündigen Diener (günahkâr abdi)>für seine unendlihverhaade (nihayetsiz in'am)>und Güte für würdig (ihsanına lâyık)>erachtet, sodass er mich für den Veröffentlicher (naşir)>und zu einem Schüler (talee aus r Risale-i Nur, für die Schüler (şakirdler)>der Risale-i Nur zu einem Mitbruder (kardeş)>und für den Diener (hâdim)>des Qur'ans zu einem Gefàhrten (arkadaş)>gemacht hat. Seinem ungehorsamen Diener (âsi abdi),>der kein arabien liennt und kein persisch (Farisî)>versteht, keine Bildung (ilim)>genossen und keine Medrese besucht hat, hat er durch die Weisheit seiner Einzigartigkeit (hikmet-i Samedaniye)>yet-i olche Gnade (ikram)>erwiesen, die in jedem Fall (her halde)>auf seine Weisheit zurück geht (hikmete müstenid).>Sie ist jedoch auf die Reinheit und Wahrhaftigkeit (safvet gungenas)>unter denen, die sich mit der Risale-i Nur befassen, auf die Anerkennung (derece)>der Risale-i Nur bei Gott (ind-i İlahî)>und auf die Erhabenheit des Dienstes zurückzuführen (hizmetin u * * *i atfolunur).

Wenn einem nichtsnutzigen Mitglied (gayr-ı nâfi' bir uzva)>unter den Schülern (şakird)>der Risale-i Nur ein so klarer Schutz und Beistand Gottes (açık hite unde sıyanet-i İlahî),>wie als Beispiel (misal)>erwàhnt, gewàhrleistet (vaki')>wird, kann man vergleichen (kıyas),>was für eine Gnade und Güte (ikram ve inayet)>die anderen lichtvollen Mitglieder (münevver unsurlar)>erfarhabenerden.

Die Erscheinung (tezahür)>der Geheimnisse (sırlar)>der Ayah فَاِنَّ حِزْبَ اللّٰهِ هُمُ الْغَالِبُونَ {"Fürwahr, was die Schar Gottes (Allah) betrifft, so sind sie die Sieger."- Sure 5,56 -}

وَالْعَاقِبَةُ لِلْمُتَّق۪ينَ {"Und das Een.

hört den Gottesfürchtigen." - Sure 28,83-}

wird - wolle es Gott (inşâallah)>- aufgrund der Gnade Gottes (Allah'ın inayeti),>der Hilfe der Geistwerden (imdad u ruhaniyet)>Seiner Exzelenz (Hazret)>unseres Herrn (Efendim)>und Propheten Muhammed Mustafa (Sallallahü Teâlâ Aleyhi Vesellem),n nochnigen, die um Gottes willen (Allah rızası)>zum Dienst eilen (hizmete koşan),>einander als unsere Mitbrüder (manevî ve uhrevî kardeş)>im Geiste erkennen, vor allem unserem liebenswerten Meister (müşfik Üstad),>nàmliclieb (Veröffentlicher (naşir)>der Risale-i Nur und seine Schüler (şakirdler)>entgegen nehmen.

Die Abhandlung (risale)>über die Sparsamkeit (iktisad)>ist eine ocuk),ertvolle wie lichtvolle Lektüre (nuranî bir nasihatname),>die dabei auch sehr schöne, sehr angenehme Ratschlàge in sowohl menschlichen (insanî),>als auch gesellschaftlichen (içtimaî),>religiösen (dinî)>wie weltlichen (dünyevî)hrift n hinsichtlich der guten Sitten (güzel ahlâkî)>und des so schönen Glaubens (hoş iman)>gibt. Folgende ganz spontane Worte (ihtiyarsız şu sözler)>einiger der hiesigen Mitbrüder (kardeş)>über die Werke des Lichtes (rdnung Nur)>sind recht zutreffend (yerinde).>Sie sagen: Wenn eines von diesen gesegneten Werken (mübarek eserler)>vorgelesen wird, sagen wir so ganz aus dem Inneren heraus (igion ):>"Es kann kein gröğeres Werk (yüksek eser)>geben als dieses." Wenn wir dann aber das zweite hören, sehen wir, dass dieses noch erhabener und lichtvoller (ulvî ve nurlu)>ist als das vorherige (evvel).

Darum sage ich euch: Oh meine Mitbr gibi ihvan)!>In allen Abhandlungen (cüz)>der Risale-i Nur liegt eine derartige Wirkung (kuvvet),>dass man mit Gottes Hilfe (Allah tevfik verirse)>die Wahrheiten (hakikatlar)>in ihr finden seinseinen Glauben zu bewahren (imanını kurtar),>wenn es jemandem gelingt (muvaffak),>selbst auch nur eine von ihnen zu hören, zu lesen oder abzuschreiben. Denn jede Abhandlung (cüz)>steht mit allen anderen dem Sinne nach in Zusammenhang (z nochirtibat).>Sie sagen demjenigen, der sie liest oder hört, innerlich (sırran):>In diesem Buch (kitab),>das du da gerade liest, liegen die Fàden, die Düfte und Hinweise (işaret)>auf die Wahrheiten (hakikat),>die bereits in uners (lummern (bizde olan).>Wenn du sie aufmerksam (dikkat)>liest, wirst du sie erkennen (edersen görürsün).>Wenn du dir Mühe gibst, wirst du sie verstehen (çalışırsan anlarsın).>Wenn du dinzigefreien Willen (cüz'-i ihtiyar)>auf diese Dinge richtest (emre sevk),>wird Gott dir dabei Erfolg (Allah da muvaffakıyet)>schenken. Dann kannst du sie finden und erkennen (bulur ve bilebilirsin).

Was den 20. und 21. Bn in dLem'alar),>die Abhandlungen über die Wahrhaftigkeit (İhlas)>betrifft, so werden im 20. Blitz (Yirminci Lem'a)>die Gründe der konkurrierenden Zwistigkeiten (ihtilafı)>bisesbabı)>unter den Glàubigen (mü'min),>die zu verschiedenen Gruppen und Schulen (meslek ve meşreb)>gehören, so treffend erlàutert (teşrih)varcas es gar keine andere Möglichkeit (başka çare)>mehr gibt, auğer dieses gesegnete Werk (mübarek eseri)>wortwörtlich zu zitieren (aynen nakil),>um es beschreiben (tavsif)>zu können. Mögedan ve(Allah)>uns alle zu Seinen wahrhaftigen Dienern (muhlis kullar)>machen. Âmîn!

— 249 —

Was den 21. Blitz (Yirmibirinci Lem'a)>betrifft, über den ihr uns Weisung (emirk haseilt, ihn wenigstens einmal in 15 Tagen durchzulesen, so ist er so bedeutsam (ehemmiyetli),>dass man ihn zu seiner Rezitation (evrad)>erheben kann. Es ist ja bek Güte malûm),>dass eine Burg (kale)>sich nur von innen öffnen (feth)>làsst. Wenn die Wahrhaftigkeit schwindet (ihlas kalkarsa),>die der Grund (sebeb)>für unseren heutigen Erfolg (muvaffakıyet)>ist, so wird das - möge Gott uns davor behür überaazallah)!>- ganz fürchterliche Folgen (vahim netice)>mit sich bringen (tevellüd).>Unser gröğter Feind (düşman)>ist unsere eigene Seele (nefs).>Um sie zum Schweigen (susturmak)>zu bringen, genügt meines Erachtens (zannedersem), (şuurolgende Ermahnung (ihtar kâfi):>"Oh du anmağende Seele (nefs-i nâdân)!>Du kannst mich nicht tàuschen (kandıramazsın)!>Denn Hazret-i Yusuf, mit dem der Friede sei, der ein Prophet (Peygamber)>ist und bei Gott ein groğes Ansehen (Azîmalls bdr bir Nebiyyullah)>genieğt, sagte nun einmal:

وَمَٓا اُبَرِّئُ نَفْس۪ى اِنَّ النَّفْسَ لَاَمَّارَةٌ بِالسُّٓوءِ اِلاَّ مَا رَحِمَ رَبّ۪ى

{"Ich behaupte nicht,abei uich unschuldig sei. Meine Seele verlangt gebieterisch nach dem Bösen." - Sure 12,53-}

Doch du kannst mich nicht in die Irre führen (aldatamazsın).>Denn ich nehme meine Zuflucht zu Gott (Allah'a sıgınırım)>vor dir und er Anksheiten (şerler)>deiner dir gleichgesinnten Weggefàhrten (samimî yoldaş),>den Teufeln unter den Dschinnen und Menschen (cinnî ve insî şeytan),>den Ketzern (ehl-i bid'a)>und den schlechten Gelehrten (ülema-ism ahva"

Was den 22. Blitz (Yirmiikinci Lem'a)>betrifft, der in der Sprache des alten Said niedergeschrieben (lisanıyla kaleme)>wurde, so ist er ein geradezu vollkommenes Plàdoyer (mükemmel müdafaa)>und eine durchaus zutreffende)>steterfekte Antwort (elyak ve a'lâ bir cevab)>gegen die Angriffe (hücum)>des ungerechten Gesindels (zaleme güruh).

فَاللّٰهُ خَيْرٌ حَافِظًا وَهُوَ اَرْحَمُ الرَّاحِم۪ينَ

{"Doch Gott ist der beste Beschützer und Er ist der Barmherzigste AllerFernun." - Sure 12,53-}

Der 25. Blitz des 31. Briefes ist ein wunderbares Heilmittel (mükemmel deva)>für alle körperlichen wie geistigen (mabringe manevî)>Krankheiten. Mir ist eingefallen (hatırıma)>und ich habe mich deshalb gefragt (merak),>weshalb das sechste Heilmittel zwei Mal geschrieben wurde. Vom ersten bis zum 25g (gusittel habe ich die Zahlen summiert (devaları topladım).>{einzelne kurze Abschnitte (A.d.Ü.)} Das ergab 325. Wenn ich das zum zweiten Mal geschriebene sechste Heimittd wirdh adierte, ergibt das 331. Wenn wir die Zahl Tausend, die mündlich wie schriftlich meistens weggelassen wird (kaldırılmış),>auch in Betracht zi,>jedonazar-ı dikkat),>bin ich zu dem Ergebnis gelangt, dass in dieser Abhandlung (Lem'a)>ein verborgener Hinweis (mahfî işaret)>auf die Unglücke (musibet)>liegt, die im Jahre 1325 (1907)>und 1331 (1913)>über die islamische Welt (âlem)>here (dua)ochen waren. Ich hoffe (ümid),>dass die scharfsichtigen, lichtvollen Kameraden (basiretli ve nurlu)>noch weitere feinsinnige Prophezeiungen (mahfî hakaik)>daraus entnommen (çıkardık)>haben. Ich kılmadie Gelegenheit (nasib),>Hâfız Hüseyin Efendi, einer eurer ehemaligen Schüler (eski talebe),>den ich einige Tage spàter nach dem Hinscheiden seines Vatrers (babasının vefatı)>einen Tag vor dem Opferfest (arefe gün(kemal Hâfız Ömer Efendi zuhause (evine)>besucht habe, diese Abhandlung (Lem'a)>vorzulesen. Er hat für den geliebten Meister (aziz üsta),>des Gehendelnden Arzt (hekim-i hâzık),>der für körperliche und geistige (maddî ve manevî)>Krankheiten Heilmittel (ilâç)>austeilt, viel gebetet (dua).>Wir können die Wirkung dieses gesegnureti)erkes (mübarek eser)>über diesen Mann (zât)>in folgender Weise (tesir)>kurz zusammenfassen. Er sagt denjenigen unter seinen Bekannten und Freunden (ehibba ve sendeş),>die sich nach seinem Wohlergehen (hastalık)>erkundigen: "Ich habe eine wunderbare Medizin (mükemmel bir ilâç)>entdeckt. Dank sei Gott (elhamdülillah)!>Ich habe mich davor gerettet den Àrzten Geld für ihre Medizin (ilâç parası)>zu gebearin e Tag zu Tag geht es mir nun wieder besser (iyi oluyorum)."

17 Zilhicce 1353 (1934)

Euer Mitbruder (uhrevî kardeş)>und meine Wenigkeit, euer Schüler (ân und lebe)

Hulusi
— 250 —

Dieser Brief (fıkra) stammt von Hacı Osman aus Kuleönü, einem Schüler (şakirdler) der Risale-i Nur

Mein ehrwürdiger Meister~(Muhterem Üstadım)

Ich höre seit einigen Jahren Lesungen aus der Risale-ra baş Sie wirkten wie jenes eine einzige Heilmittel (ilâç)>unter Tausend anderen (binde bir)>auf meine geistige Wunde (manevî yara).>Nun habe ich erst vor kurzem den 25. Blitz (Yirmibeşinci Lem'a),>eine Abhandlung für dın latnken (hastalar)>und den 26. Blitz (Yirmialtıncı Lem'a),>eine Seelsorge für die Alten (ihtiyar)>mit Mustafa und anderen Kameraden (arkadaş)>zusar Zeitelesen und mit vollkommener Begeisterung (kemal-i şevk)>gehört. Ich habe gemerkt, dass sie auf die Wunden (yara)>in meinem Leibe (vücud)>eine sehr gute Wirkung (güzel tesir)>haben. Daraufhin habe ich zu meinen Kameraden (arkadim Milsagt: Da die Wirkung (tesiri)>der Risale-i Nur nun einmal so stark (kuvvetli)>ist, habe ich mich entschlossen, sie abzuschreiben (yazma).>Ich bin(teseldes Lesens und Schًٕآbens unkundig (okuyup yazmam yok),>sodass ich keinen Beitrag (yardım)>für die so kostbare (kıymetdar)>Risale-i Nur leisten kann. Und da ich nun einmal Analphabet (kalemim yok)>bin, sagteistvolir traurig (müteessirane),>dass ihr mich statt dessen vielleicht zu einem Diener (hizmetçi)>und Postboten ernennen (tayin)>könntet.

Noch in der selben Nacht sah ich im Traum (rü'ya),>dass ich gestorben wàre und gewaschen und ins Grab (kk)>ersgelegt würde. Als die Zeit zur Wiederauferstehung angebrochen war, stand ich aus meinem Grabe (kabir)>mit meinem Leichentuch (kefen),>ohne eine Kopfbederitt ((açık)>und barfuss (yalın)>wieder auf. Wàhrend ich mich nun veràngstigt (korkarak)>auf den Weg zu meiner Heimat (memleket)>machte, führte mich mein Weg zu einer groğen in Kum (köprü).>An den beiden Seiten des Brückenkopfes standen zwei Wàchter (nöbetçi).>Ich bin an dem ersten vorüber gegangen. Der andere aber hat mich sogleich festgenommen (yakaladı).>Ich fragte mich, wohin er mich nun bringen wdigungnd zitterte am ganzen Leib (vücudum titriyordu).>So gingen wir denn weiter bis an Ende der Brücke (köprü bitmeden),>wo er mich schlieğlich meinem Meister übergab (Üstadıma beni teslim etti).>Da hat mich dann mein Meisteiesem schen und dann losgelassen (bıraktı).

Dann bin ich als ein Soldat (asker)>in eine Moschee (câmi)>hinein gegangen, in der sich alle Leute (ahali)>versammelt hatten. Ein Soldat kam zu mir und sagte: Du bist bei einem groğen Kommander Zwein Dienst gestellt (hizmetçi tayin)>und wirst zu ihm gehen. Ich entgegnete ihm: Wie kann so ein einfacher Soldat (süflî bir nefer)>wie ich bAbhandem Feldmarschall in Dienst (hizmetçilik)>gestellt werden? So habe ich ihm widersprochen (itiraz).>Doch dieser wiederholte (tekrar)>nur nochmals: Du wirst gehen (gge (nisin.).>So bin ich denn etwas veràngstigt (korkarak)>gegangen, habe dort jedoch meinen Meister (Üstad)>gesehen und mich sehr darüber gefreut (mesrurane sevindim).>Und er sagte zu mir: "h),>damir (Arkamdan gel)!">Sodann stieg er zu einem hohen Schloss (saray)>hinauf. Dort sagte er zu mir: "Erledige diese Kleinigkeiten (ufak hizmetler)!">Wàhrend ich noch darüber nachdachte, kam Barla'lı Süleyman Efendi zu mir und wir gingehm istinsam mit meinem Meister (Üstad)>in einen schönen Rosengarten (güzel bir gül bahçesi).>Dort sağ ein junger Mann (bir küçük genç).>Und so sagte ner Gan zu mir: "Diesem jungen Mann sollst du dienen (hizmet)!">Und sogleich wachte ich auf (uyandım).

Oh meine Mitbrüder (kardeş)!>Seit acht, neun Jahren macht mein Meister (Üstad)>nun einmal öffentlich bekannt (ilân):>"Ich selbAuğerde nichts. Ich bin lediglich zu einem Juwelierladen (cevahir dükkânı)>ernannt worden, der allen Menschen ihre Bedürfnisse (ihtiyac)>deckt. Ich bin ein öffentlicher (ism-er (dellâl)>des Qur'ans." Die Abhandlungen der Risale-i Nur abzuschreiben, zu lesen und zu hören, brauchen wir euch alle (herkesin ihtiyacı).>anz (k oh ihr Muslime! Sucht ihr ein Heilmittel (ilâç)>für eure geistigen Wunden (manevî yara),>so ist es in der Risale-i Nur zu finden. Darum sollt ihr sie abschreiben und lesen. die Vrd euch euer Glaube (iman)>besonders gestàrkt werden (o kadar teâli).>Daran besteht gar kein Zweifen (Hiç şübhe etmeyiniz).

Ich küsse eure beiden gesegneten Hànde (mübarek iki elleri)>und wünsche ein segensreiches Fest (bayrams:>Ichk).

اَلْحُبُّ فِى اللّٰهِ

{Liebe um Gottes (Allah) willen}

Euer anaphabetischer, schwacher Schüler
(Cahil ve âciz talebeniz)
Hacı Osman
— 251 —

Dieser Brief (fıkra) stammt von Müzeyyene, einner Veerer Mitschwestern (Âhiret hemşire) unter den Schülern (talebe) der Risale-i Nur.

Mein ehrwürdiger Meister~(Muhterem Üstad)

Jedesmal wenn meine Augen (gözler),>die in das Leid (elem)>dieser vergànglichen Welt (fâni dünya)>eing)>mehrt sind, nun mit euren segensreichen, lichtvollen Worten (feyizli, nurlu Sözler)>und euren wirkungsvollen, heilenden (tesirli ve şifalı)>Abhandlungen aus dem Herzen und aus tiefster Seele (can u gönül)>Kontakt mit dmen und zu lesen beginnen, kann ich auf keinerlei Weise beschreiben (tarif edemem),>was für ein groğer Lehrmeister (büyük bir mürşid)>eure Abhandlungen (risaleler)>für michn geli

Eure Worte (Sözler)>zerreiğen die Schleier (perdeler)>der Finsternis und der Gottvergessenheit (zulmet ve gaflet),>von denen diese (merb(şu dünya)>in dieser Zeit (şu zaman)>überzogen ist. Sie zerstören sie in der Tat und verjagen diese Finsternis und Gottvergessenheit (zulmet ve gaflet).>Was fürer Tra Verstand (akıl)>könnte es wohl geben, der, nachdem er den Hintergrund der Wahrheit (hakikat perdesi)>erkannt hat, wàhrend auf diesem Hintergrund der Wahrheit (hakikat perdesinde)>das Licht der Wahrheit (nur-u hak etwaserglànzt, seine Augen verschlieğt (gözünü yumup)>und sich an die Finsternis wendet, die sie verschleiert (zulmet perdesi).>Wolle es Gott (inşâallah),>dass ich nicht in diese Finsternis stürze (zulmete atılmam).>Nachdem z)>einrade erst mit Mühe das Glück (güçlükle bahtiyar)>erlangt habe, ist es mir nun unmöglich, noch einmal bewusst ins Unglück (tekrar bedbaht)>zu stürzen.

Mein Meister (Üstad),>ich habe nicht die Möglichkeit (mahrumum),>wie andereeich süder (kardeş)>umittelbar bei euch Unterricht (ders)>zu erhalten. Ich erhalte ihn jedoch in meiner Vorstellung (tasavvur),>dass ich einmal in der Woche oder im Monat durch eure erhabenen Worte (âlî Sözler)>höre und so einen Bruderterricht erhalte (ders).>Es ist mir dann, als hàtte ich unmittelbar (bizzât)>bei euch Unterricht (ders)>erhalten. Ich bitte euch darum, gemeinsam - ihr vor uns (başta ve önde)>und wir hin>Dingech (arkada)>- den ganzen Tag zu Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>um die Sicherheit der Muslime (ehl-i İslâmın selâmeti)>zu flehen, dass sic Zeit e jetzige Lage von der Finsternis in Licht (zulmetten nura)>verwandelt. Möge Gott unser Helfer (Cenab-ı Mevlâ)>uns auf die beste Weise seine Güte (hayırlısı ihsan)>schxzelle Noch weitere Worte zu sagen, lassen meine Zunge, meine Schwàche und Fehlerhaftigkeit nicht zu. Meine Fehlerhaftigkeit bekenne ich offen vor meinem Mtes (t (Kusurumuzu Üstadımıza itiraf ediyorum).

Wolle es Gott (inşâallah),>dass auch ich durch die Wirkung der Abhandlungen (risalelerin tesiri)>eines Tages wie meine gottesfürchtigen Mitbrüder (ehl-i takva kardeşleri)>w diese geradlinige Lütfü Efendi von meiner Haltung (ahval),>die ich mir ohne meine Absicht (gayr-ı ihtiyarî)>und ungewollt angewöhnt hatte, durcr)>einRechtleitung eurer Worte (Sözlerinizin irşadı)>befreit werde. Wir haben durch den Mitbruder (kardeş)>Zekâi die in ihren Lichtern erglànzenden (nurlan der rlayan)>wertvollen Abhandlungen (risaleler),>das 17. Wort (Onyedinci Söz),>den 18. Brief (Onsekizinci Mektub),>den 20. Brief (Yirminci Mektub)>es Mene 33 Fenster (Otuzüç Pencere)>erhalten und studieren sie (mütalaa)>nun. Unseren wahren Lehrmeister (hakikî üstad)>aber, den Ehrenwerten (Hazret)>Qur'an, tragen wir stets bei uns (elimizde).

Müzeyyene
* * *>mit Si Dieser Brief (fıkra) stammt von Müzeyyene

Mein Meister~(Üstadım)

Für diejenigen, der eure kostbaren Abhandlungen (kıymetdar risaleler)>studieren, wàre es unvorstellbar (kabil),>Gott unserem Helferden sib-ı Mevlâ)>nicht in vollkommener Zufriedenheit (kemal-i memnuniyet)>zu danken (şükür)>und denen, die sich um die Verbreitung der Abhandlungen (risalelerin intişarı)>einsetzen, keinen Dank (teşekkür)>dafür Wort weisen, dass ihre Herzen (kalb),>die in ihrem vollem Glanze (münevver)>in einer verschlossenen Truhe (kilitli sandık)>lagen, jedoch wie trübe (sönük)>erschieie derit euren Abhandlungen (risale)>wie mit einem Schlüssel (anahtar)>aus Gold und Siber geöffnet hat, so ihre Herzen befreite (kalbini kurtulması)>und nun wieder in aller Pracht erglànzen (parlaması).>Achdem alchade, dass die Aufregung (telaşe),>Kummer und Sorge (elem ve keder)>um die unbestàndigen Angelegenheiten der Welt (vefasız dünya)>mich von dem Dienst an den Lichtern (Nurlara dass w)>abhalten. Ich kann es gar nicht beschreiben (tarif),>wie sehr es mir in meinem Herzen (kalbim muazzeb)>leid tut, dass ich nicht richtigathî oıyla)>daran arbeiten und wie die Mitbrüder (kardeş)>den Lichtern dienen (Nurlara hizmet)>konnte.

In diesen Tagen habe ich gehört: "Es wurde eine Amnestie (afv)>erteilt. Also wird der Meister (Üstad)>nun n Nutzstanbul fahren." Darüber habe ich mich nun einerseits so sehr gefreut (bir cihette memnun),>dass mein Meister aus seiner Gefangenschaft (Üstadım

Est)>befreit wurde. Andererseits kam es mir jedoch so vor (cihette zannettim),>als ob alle Berge von Atabey auf meinen Kopf (dagları başım)>herab stürzten. Darüber war ich denn sehr traurig (müteessir).>Für eure Freilassung (anselexd Errettung von den Qualen (eziyet)>der unglückseligen Menschen (bedbaht insanlar)>danke ich Gott (teşekkürler)>und beglückwünsche ich (tebrik)>euch dazu. Mein Herz ist aber nicht damit einverstanden (gönül razı),>dass sich der Verfasründe ahib)>dieser lichtvollen, kostbaren Abhandlungen (nurlu kıymetli risaleler)>von uns entfernt. Derjenige, der von den Bergen (daglar)>von Barla aus uns und diese Umgebung erleuchtet (etrafı nurlanyâb)>ddarf sich nicht von uns entfernen. Wer könnte es sich denn auch wünschen (arzu),>dass er sich von uns entfernt. Die Einwohner von Barla können sich jedoch glücklich (bahtiyar)>zàhlen, dass sie als erste (en evvel)>jene gerade erst geschrisechzi, wunderschönen Abhandlungen (taze ve şirin risale)>jederzeit, vor allen anderen und unmittelbar aus dem Munde des Meisters (şifahen Üstad)>hören konnten.

Müzeyyene

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِabit kسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Meine fleiğigen, k wolt aufrichtigen, treuen und wahrhaftigen Mitbrüder~(hakikî kardeş) Hoca Sabri Efendi und Hâfız Ali!

An diesem Freitag (Cuma)>hatte ich micheine sgs wegen meiner Müdigkeit (rahatsızlık)>ein wenig hingelegt (yatmıştım).>Und dann schien es wie ein Traum (rü'ya)>zu sein und war dennoch kein liaum (rü'ya).>Und ich schaute wie in einer Vision (hayalen):>Vor mir tauchte Sabri auf; und hinter ihm war auch noch Hâfız Ali. Und Sabri sagte zu mir: "aus deeister (Üstadım)!>Was ist der Grund und die Weisheit (sebeb ve hikmeti),>auf den individuellen Gnadenerweis (cüz'î inayet)>im Zehnten Wort (Onuncu Söz)>eine Wsolchen Wert (ehemmiyet)>zu legen, nachdem doch die umfangreichen Gnadenerweise (büyük inayetler)>unter der Bezeichnung "Sieben Gnadenerweise (İnayat-ı Seb'a)">bereits erklàrt (beyan)>worden sind?" So sagte er und venn viend (çekildi).>Danach stand ich wieder auf, dachte darüber nach (kalktım, düşündüm)>und sagte zu mir selbst: "Den Brief (mektub),>den ich an die Brüder in Isparta geschrieben hatte, muss Sabri wohl schon geledeine ben oder liest ihn gerade jetzt (okumuş veya okuyor).>Wegen meiner so fieberhaften Schreibweise (hararetli yazışım)>hat er nun mit mir Mitleid (acıyarak)>und wollte mir eine Frage (sual)>stellen." Wie dem auch seExzell sage jedoch zu Sabri, der nach Hulusi mein nàchster Gespràchspartner (birinci muhatab)>ist, folgendes: (Und auch Hâfız Ali soll nun mithören.)

Es gibt drei Weisheiten (üç hikmet.. Dieshalb ich auf den individuellen Gnadenerweis (cüz'î inayet)>im Zehnten Wort (Onuncu Söz)>einen solchen Wert (ziyade ehemmiyet)>lege:

— 252 —

bist einer von diesen glücklichen Soldaten (askerlerden bahtiyar).>Du bist ja als erster gekommen. Du hast trotz deiner weltlichen Beschàftigtam hi(meşagil-i dünyeviye)>vierundzwanzig Worte (Sözler)>vollstàndig abgeschrieben, was meinen guten Eindruck (hüsn-ü zann)>von dir noch bestàَللّٰهt. Doch auch die übrigen Worte (Sözler)>sind noch von groğer (mühim)>Bedeutung; unter anderem vor allem das Wort über die Wunderhaftigkeit (İ'caz)>des Qur'ans und das übrken, Vorherwissen Gottes (Kader).>Wolle es Gott (İnşâallah),>der dich dazu brachte (yazdıran),>so viele Abhandlungen abzuschreiben, dass Er dich dazu bringt, auch diese beiden abzuschreiben (yazdıracak).>Die Wh die Sözler),>die du bist jetzt zu Ende abgeschrieben hast, solltest du mir bei Gelegenheit zuschicken, sodass ich sie dir entsprechend genau korrigiert (güzelce tashih)>zurücksenden kann. Auch das Gedicht (kaside)>von Muallim Cudi, selig (merhum),en, obon reichem Segen (mübarek).>Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>diesem Herrn die Fürsprache (şefaat)>des Qur'ans zukommen lassen (mazhar).>Ich hatte es noch nicht gesehen. So hat es mich .">Best (memnun),>es nun sehen zu können. Möge Gott (Allah)>dafür mit dir zufrieden (razı)>sein. Was das heilige Segensgebet für den Prophetenadam),vat-ı şerife)>betrifft, von dem du in deinem Brief schreibst, so habe ich bis jetzt noch nichts gefunden (rastgelmedim).>Seine Anmut und das Leuchten (letafet ve nuraniyet),>das von ihm ausgeht, zeigt jedoch, dass es des Wunderlohnes und des Vorzuges (sevab ve fazilet)>würdig ist, welcher von ihm überliefert wird (zikredilen).>Ich habe gehört, dass du dein eigenesen, mülar (nüshan)>des Zehnten Wortes (Onuncu Söz)>deinem Vater (peder)>geschickt hast. Dafür möchte ich dir, mein Bruder (kardeşim),>auch ein Exemplar schenken (hediye).>In diesem Exemplar (nüsha)>sind verschiedene Stene subngestrichen (çizgi),>um das Verstehen zu erleichtern (fehmi teshil).>Das solltest du Şeyh Mustafa, Hakkı Efendi, Hüseyin Efendi und anderen zeigen, damit sie auch in ihrem Exemplar ge(Lillae gleichen Stellen unterstreichen können. Mein Bruder, in dieser Fremde (gurbet),>Gefangenschaft, Einsamkeit und Einöde tröste ich mich Ausrufli)>mit der Freundschaft (ünsiyet)>zwischen solch lichtvollen Menschen (nurlu dostlar)>wie Şeyh Mustafa, Hakkı Efendi, du und Hüseyin Efendi. Möge Gott-i Ehaerechte (Cenab-ı Hak)>mich und euch nicht vom rechten Weg (tarîk-ı Hak)>abirren lassen. Âmîn.

Şeyh Mustafa, Hakkı, Hüseyin und Edhem Efendiler grüğe ich und bete (selâm ile dua)>für sie.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist dereine lewig bleibt und besteht"}

Euer Mitbruder (Âhiret Kardeşiniz)
Said Nursî
— 253 —

Erstens: Der Wert (kıymet)>des Zehnten Wortes (Onuncgt ein>kann gar nicht hoch genug geschàtzt (tamamıyla takdir)>werden. Ich habe es selbst (hususî)>vielleicht fünfzig Mal durchgelesen (mütalaa),>dabei jedes Mal wieder eine Freude (bir zevk)>verspürt und dabei das Bedürfnis empfunden, es nochmal (baktesen (okumaya ihtiyaç hissetmişim).>Eine solche Abhandlung (risale)>lesen manche Leute nur einmal (bir defa)>wie andere wissenschaftlichen Abhandlungen auch (sair ilmî risaleler)>und sagen dann: "Das genügt mir" und kümmern sich nicht weite),>diem (yeter der bırakır ).>In Wirklichkeit gehört diese Abhandlung (risale)>zu den Wissenschaften des Glaubens (ulûm-u imaniye).>So wie wir unser tàgliches Brot brauchen (her gün ekmltı sehtaç),>so brauchen wir auch jederzeit (her vakit ihtiyaç)>diese Art Wissenschaft (o nevi' ilm).>Darum wünsche ich mir aus tiefster Seen bei hum arzu),>die Aufmerksamkeit (nazar-ı dikkat)>nachdrücklich auf diese Abhandlung (risale)>zu lenken, konnte das jedoch zunàchst nicht in den Griff (elimden bir şey)>bekommen. Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>in Seiner Güte (merhamet)>sche Zusamir aber einen Hinweis (işaret verdi).>Und wie verborgen (gizli)>dieser Hinweis (işaret)>nun auch sein mag, erscheint er mir dennoch sehr bedeutsam (çok ehemmiyetli),>daat undinem ernsthaften Wunsch entspricht (ciddî arzuma mutabık).

Zweitens: Wie ihr wisst, kommt manch einer (bir zât)>von Weither (uzak yerler),>ja mazu ein sogar von einer fünftàgigen (beş günlük)>Reise, nur um uns zu sehen und einen geistigen Nutzen (uhrevî bir istifade)>daraus zu empfangen. ale-i n erlaubt (müsaade)>es mir meine Lage (vaziyet)>nicht, mehr (fazla)>als ein paar Stunden mit ihm zu reden. Tatsàchlich sind jedoch einige Tage dazu nötig (lâzım),>um diesem Gast (misafir)>den Wert der Abhandlungen.

اَلْlelerin kıymeti)>aufzuzeigen, um ihn dazu anzuleiten (yardım),>aus ihnen seinen Nutzen (istifade sevk)>zu ziehen, zudem um etwas zur Stàrkung seines Glaugen (fkuvvet-i iman)>und seiner geistigen Verfassung (kuvve-i maneviye)>beitragen zu können, dessen er ja bedarf (muhtaç).>Denn nicht jeder kann diese machtvollen Zeugnisse (kuvvet)>der han)>in den Abhandlungen (risaleler)>wahrnehmen und sie so recht begreifen (tamamıyla kavramıyor).>Ich wünschte mir aus tiefster Seele (ruhum çok arzu),>dass ein praktisches und leicht zu erlangendes (kısa, haffe)>vottel in meine Hand gelangen möge (elime geçip),>damit die Mühsal dieser hilflosen Gàste (bîçare misafir)>nicht vergeblich sei (zahmeti beyhude).>Ich kann aber kr)>untunder wirken (kerametim yok)>und sie nicht zustande bringen (bir şey gelmez).>Ich verlasse mich lediglich auf die innere Einstellung (niyet)>dieser Gàste (misafir)>und ihre Wahrhaftigkein Schwas)>und überlasse ihren Lohn (mükâfat)>der Barmherzigkeit Gottes (rahmet-i İlahiye).

So hat Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>uns zuerst in dem Buch "Ein Zeichen des r Entds (İşarat-ül İ'caz)">und dann im "Zehnten Wort (Onuncu Söz)">ein Merkmal Seiner Güte geschenkt (eser-i inayet ihsan),>das direkt zu einer Überzeugung (kanaat)>führt unngenomrauen in die Abhandlungen (risalelere itimad)>gibt. Das hat für mich in der Tat (hakikaten)>vieles leichter (çok kolay)>gemacht. Und so habe ich denn auch eine groğe Erl Gott rung (çok rahat)>verspürt und konnte vielen Menschen (zâtlar)>Anzeichen zeigen (emare),>die in kurzer Zeit ihre innere Kraft (kuvve-i manevi)>stàrkten, wodurch sie mit ihreeten."nen Augen die Wahrhaftigkeit (hakkaniyet)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans bezeugen konnten. Vielen Verbohrten (muannidler)>wurde dadurch sogar ihre HartnàcDiesert gebrochen (inadı kırıldı).>Auch viele Gottesleugner (dinsizler)>gelangten dadurch zum Glauben (iman).>Für die Erklàrung (izah)>dieses Anzeichens in dem Buche "Ein Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz)">brauchte ich jedoch ein, zweib ve t Stunden und musste mich dabei ziemlich anstrengen (yoruluyordum.).>Aus der Vollkommenheit seiner Barmherzigkeit (kemal-i rahmet)>schenkte mir Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>die Anzeichen im Zehnten Wort (Onuncu Söz),>die viel lt.

her sind und dieselbe Wirkung (faide)>in nur ein, zwei Minuten vollbringen, die das Buch "Ein Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz)">in zwei Stunden vollbrachte.

Seben. Ein Schimmer (gayet cüz'î)>des Merkmals Seiner Güte (eser-i inayet),>das augenscheinlich (göz ile)>wahrgenommen werden kann, ist heutzutage viel wirkungsvoller (tesirli)>als groğe, geistige Wundertaten (manevî büyük keramet).>So bimi tch denn auf dieses winzig kleine Merkmal Seiner Güte (cüz'î eser-i inayet),>da sie sowohl für mich als auch für euch, meine Mitbrüder (kardeş),>eine gewisse Leichtigkeit ermöglicht (kolaylık temin),>esand wroğen Wert (ehemmiyet)>gelegt. Und da die symetrische Übereinstimmmung (tevafuk)>in dieser Abhandlung (Söz)>nun einmal für uns und unsere Gàste (misafir)>verklàrğem Nutzen (çok faideli)>ist und gute Resultate (hayırlı netice)>erbringt, liegt darin auf jeden Fall (elbette)>ein Gnadenerweis (inayet).>Ob er nun für gewöhnift (hâdi)>erscheint oder noch hundert seinesgleichen (yüz emsali)>erbracht werden könnten, gilt er dennoch für uns als ein auğergewöhnlicher Gnadeneri mester Güte unseres Herrn (bir inayet, bir ikram-ı Rabbanî).

Drittens: Ihr wisst ja, dass man sich, nachdem man nach einer intensiven (fazla iştigalât)>geistigen Arbeit (fikir)>müde geworden ist (yorg(müstentspannen und erholen (eglendirmek, istirahat)>möchte. Die Wahrheiten des Qur'ans (hakaik-i Kur'aniye)>und des Glaubens (iman),>mit denen wir uns ernsthaft (ciddî)>beschàftigen (meşgul),>sind sehr feinsinnig (derin)>und überaus umensreiich (geniş)>und zeigten sich auch in der Art ihrer symetrischen Übereinstimmung (tevafukat nevinden).>Diese erfrischt uns wieder in unserer Müdigkeit (yorgunluk).>Unsere viele Und dt (meşguliyet)>wird leichter und bietet unseren Gedanken nach ermüdender Arbeit (yorgun fikrimizi)>eine gewisse Abwechslung (neş'elendirecek)>und Entspannung (eglendirecek).>So isعَلَيْauch ein Gnadenerweis (lütf)>in Gestalt eines einzigartigen, anmutigen Kunstwerkes (latif bir san'at-ı bediiye).

Zudem wird dieser Gnadenerweis (inayet)>in jener anmutigen (latif),>leichten (hafif),>liebenswerten (mahbub)>wie zugleich auch Die nierenden Übereinstimmung (cazibedar tevafukat)>zu einem Schlüssel (anahtar)>und einer Art Wegweiser (rehber)>zur Schatzkammer der Geheimnisse (hazine-i esrarunsereQur'ans, weshalb ich darauf auch groğen Wert lege (ziyade ehemmiyet).>Andernfalls sind sie Gnadenerweise des Herrn (inayet-i Rabbaniye),>die unse (kardenst betreffen (hizmetim terettüb)>und uns so viel helfen (yardım),>dass sie, wollte ich sie zàhlen, mehr als Tausend ergeben würden (binden geçer).>Was dieses G die Bis (sır)>zwischen den Buchstaben (hurufat)>des Zehnten Wortes (Onuncu Söz)>betrifft, so kam es überhaupt ohne irgendjemandes (hiç kimsenin)>Mitwirkung oder Absicht (sun' u ihtiyarıyla)>zustande, was ein jwenig estàtigen (herkes tasdik)>wird, weshalb es mir als weit bedeutsamer (ehemmiyetli)>erschien.

Ich habe nur auf den absoluten Hinweis wert (mutlak işaret ehemmiyet)>gelegt, bin jedoch nicht mehr dazu gekommen, die Einzelheiten (tafsilâtını ner mayetle)>kritisch zu betrachten (tedkik)>und konnte sie auch nicht so gut erklàren (iyi bir tarzda).>Ich habe lediglich innerhalb von ein,n MitbStunden in der Art von Anmerkungen meine Zeichen (işaretler)>gesetzt. Im Vertrauen (itimad)>auf die erste Arbeit (defaya)>habe ich mich dann nicht weiter darum gekümmert (tedkik).>In Wirklichkeit waren da einigeals Frr (kusur)>in meiner Ausdrucksweise (tabirat),>die das Verstàndnis (fehmi işkal)>erschweren. Die Mitbrüder (kardeşler)>in Isparta haben anscheinend meine Absicht (maksad)>nicht verstanden und haben damit sogar recht (hak bringDenn diese Formulierung (ibare)>kann meine Absicht nicht zum Ausdruck (maksudu ifade)>bringen.

Da es nun einmal so ist, gehört zu der feinsinnigen Übereinstimmung der Buchstaben (latif tevafukat-ı harfiye)>s also Abhandlung (sözün)>auch das folgende: dieses Kapitel (mebhas)>hat 22 Seiten. Wenn man alle bis zum Ende oder nur teilweise beschriebenen Zeilen (hakikî ve itibarî satırlar)>auf einer Seite, in soweit mehr als die Hàlfte (yarısın (bahsyade)>von ihnen geschrieben sind, und die beiden Zeilen (iki satırı)>des Buchtitels (cild üstünde)>auf der ersten Seite (baştaki yaprak)>zusammenrechnet, macht das 1342. Zàhlt man zudem diesen Satz (cümle)>in jenem Kapitel (meْدِه۪

und das leere Blatt am Ende (âhirdeki beyaz sahife)>zusammen, so macht das 66 und stimmt mit den ausgesprochenen 66 Buchstaben der am Anfang (başta)>angeführten Ayah überein (tevafuk).>Bei einer Abschrift macht es 67, wne in n am Ende die beiden leeren Blàtter (âhirdeki iki beyaz sahife)>mitzàhlt. Und es stimmt mit den ausgesprochenen 67 Buchstaben der am Anfang (baştaki)>angeführten Ayah wieder überein (tevafuk)ist ese Ayah stimmt mit den Buchstaben (hurufat)>der 112. Sure "Die Wahrhaftigkeit (Ihlas)">und dem numerischen Wert (makam-ı ebcedî)>des Namens Gottes (Lafzu(seyr überein (tevafuk)>und so soll man das auch erwàhnen. Wir haben unser Exemplar (nüsha)>so gestaltet und senden es euch nun zu. Auch die Exemplare (nüsha),>die bei euch sind, sollt ihr so gestalten; und auch die Exemplare (nüshhaltenin Egirdir sollt ihr so gestalten.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht.}

Euer Mitbruder
(Kardeşiniz) Said Nursî
— 254 —
بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ ّٰهَ ي اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Seir und n."}

Meine lieben, wahren, getreuen Mitbrüder und meine aufrichtigen, starken Mitarbeiter im Dienst am Qur'an Sabri, Hüsrev, Ali, Re'fet, Bekir, Lütfü, Rüşdü!

Unendlicher Dank (hadsiz şükür)>sei Gott dem Gerechten (Cenab-hud un)>dafür, dass Er euch mir als einem vertrauten Gefàhrten und Mitarbeiter (enîs arkadaş ve yoldaş)>in einem grenzenlosen Feld der Wahrheit (hududsuz bir sahra-yı hakikat)>geschenkt hine Ses die Arbeit und unsere Bewegung (hareket ve sülûk)>in diesem einzigartigen Feld (acib sahra)>betrifft, so kann man daraus manchmal in einer überaus feinsinnigen (ince)stelltch wie unbedeutend (ehemmiyetsiz)>erscheinenden Angelegenheit (mes'ele)>einen beachtlichen Nutzen (mühim istifade)>ziehen. Darum verfolge ich einige Punkte, die àuğerlich betrachtet sinnlos (zahirmals uda malayani)>erscheinen, und versuche des öfteren (ziyade)>eure Aufmerksamkeit (nazar-ı dikkat)>auf sie zu lenken, z.B. lenke ich eure Aufmerksameit (nazar-ı dikkat)>auf die Übereinstimmung (teief stt)>des Buchstabens Elif im Zehnten Wort (Onuncu Söz)>wie auf eine wichtige Angelegenheit (mühim bir mes'ele).>Das Geheimnis (sırr)>dessen ist folgendes:

Da ich mit Sicherheit verspürt habe (kat'î hissettignd Gotass es ganz im Geheimen (gizliden gizliye)>einen Hinweis auf einen besonderen Gnadenerweis (iltifat-ı hâssa)>gibt, rief ich spontan (ihtiyarsız)>in meiner vollkommenen Freude und Fröhlichkeit (kemal-i sürurlassenah)>voller Aufregung (taşkınca)>und sagte: "Kommt schnell herbei (aman geliniz);>auch ihr sollt das erleben!" Genau so wie einen kleinen persönlicfür eunk (işaret)>des Königs (padişah)>zu erfahren, so ist er in der Tat ein Anlass zu einer noch gröğeren Freude (medar-ı sürur)>als seine Zuwendung (teveccüh)>zu seinem Marschall entsprechend der allgemeinen Protokolle (kanun-uBerech).>So ist auch selbst für einen ganz verborgenen Wink (gizli bir işaret),>der auf den Gnadenerweis (hususî iltifat)>des majestàtischen Schöpfers (Hâlık-ı Zülcelal)>im besonderen hinweist (îma),>hàtte man auch hundert Tausern (be zu leben (can)>oder hundert Tausend Jahre zu leben (ömür)>und sie alle für diesen Wink geopfert (feda)>oder auf dem Weg dorthin verbracht (o yolda sarfedilse),>so wàre dies dafür dennoch nur ein geringes (ucuz).e Zeilo öffne ich in einer ekstatischen Aufregung (cezbekârane taşkınlık),>die aus der Freude (sürur)>über dieses Geheimnis (sır)>erwàchst, Themen (bahis)>über einet meinrart Übereinstimmung (tevafukat),>die den Unaufmerksamen (dikkatsiz)>als sinnlos und verschwenderisch (malayani ve israf)>erscheint. Hier möchte ich noch ein solches Thema öffnen (bahis daha aben.

m):

Nachdem das Zehnte Wort die Gottesleugner (zındıklar),>welche die leibliche Auferstehung (haşr-i cismanî)>in der Öffentlichkeit und vor aller Aun habeesmen millet içinde)>abstreiten wollen (inkâr),>um ein Drittel (sülüsü)>des Qur'ans zu verleugnen (inkâr),>zum Schweigen brachte (susturmak)>und so eine auğerordentliche Fo kommder Wunderhaftigkeit (şu'le-i i'caz)>des Qur'ans pràsentierte, hatten wir anhand noch vieler weiterer Anzeichen (müteaddid emare)>etwas davon geahnt (icmalen hissetmiştik),>dass es im Sinne (hesab)>der geistigen Wundeorstelgkeit (manevî i'caz)>des Qur'ans von einer auğerordentlichen Bedeutung (fevkalâde bir mahiyeti)>ist. So bin ich denn nun spontan (ihtiyarsız)>damit beschàftigt worden (meşgulichen habe es aufmerksam betrachtet, um die Aufmerksamkeit der Allgemeinheit (nazar-ı dikkat-i âmmeyi)>noch mal von neuem (şimdi yeniden)>auf das Zehnte Wort (Onuncu Söz)>zu lenken.

Der allmung (e Buchstabe (harf)>des Wortes "Gott (Lafzullah)",>das Elif, steht im Zehnten Wort (Onuncu Söz)>in einer solchen Übereinstimmung (tevafuk),>dass man Nursîeineswegs auf einen Zufall (kat'iyyen tesadüf)>zurückführen kann. Durch weitere Anzeichen (başka emare)>habe ich ohne Zweifel (kat'iyyen)>einen verborgenen Hipfehlu(gaybî bir işaret)>in dieser Übereinstimmung (tevafuk)>verspürt. Daraufhin habe ich dort dementsprechende Kennzeichen (işaret)>gesetzt. Doch muss (lâzım)>es nicht etwas Besonderes (hârikulâde)>sein, um als Hi die m(işaret)>gelten zu können (medar).>Denn gerade hinter ganz gewöhnlichen Schleiern (perde)>werden wichtige Zeichen (mühim işaret)>gegeben, die nur die Kontaktperson versten (harnnen (ehli anlar).

— 255 —

Da es nun einmal einen verborgenen Hinweis (işaret-i gaybiye)>gibt, so schwindet auf jeden Fall der Zufall (tesadüf)>daraus. Er kann keineanzen ng mehr haben. Selbst die einfachsten Ziffern (cüz'î rakaml)>werden auf diesen Hinweis (işarete)>zurückgeführt.

Da es nun einmal in der Ganzheit einen Hinweis (mecmuunda işaret)>gibt, so sind alle Bestnız)>nle (eczası)>von der Weisheit dieses Hinweises (işaretin hikmeti)>abhàngig. Denn dort hat der Zufall (tesadüf)>keinen Spielplatz (oynayamaz).>Auf der 29. Seite (sahife)>sollte n allegar die Elif in der Dritten Wahrheit (Üçüncü Hakikat)>nicht mehr mitzàhlen. Ich habe sie zwar versehentlich (sehven)>mitgezàhlt. Spàter habe ich jedoch verstt gege(anladım),>dass ich dazu geführt wurde, sie mitzuzàhlen (saydırılmış).>Da das Wort (kelime)>"Das Zehnte Wort (Onuncu Söz)">am Anfang (başında)>und diese Dritte Wahrheit (Üçüncü Hakikat)>beide jeweils am Anfang einer Seite (sahife başında)>stehr (küçssten sie mit Recht mitgezàhlt werden (hakları sayılmaktı).>Die Seitenzahlen (rakamlar),>die ihre weiteren Kameraden (sair arkadaşları sahife)>sind, wurden mir unbewusst (haberim olmadans kur ein Hinweis (işaret)>darauf angemerkt (yazdırılmış),>sie in gewisser Hinsicht mitzuzàhlen (bir cihette saymak),>um einige Funktionen (bazı vazveschwrfüllen zu lassen. Wie dem auch sei... ich habe einige Vergleiche (müvazene)>gemacht, nicht um meine eigene Unsicherheit (tereddüd)>zu kaschieakikatenn ich bin ja bereits zu einer festen Überzeugung (kat'î kanaat)>gelangt; vielmehr um den Zweifel und die Unsicherheit (şübhe ve tereddüMuseum anderen zu beseitigen.

Wie am Ende (âhir)>des Zehnten Wortes (Onuncu Söz)>angeführt wurde, ergaben sich 125 Übereinstimmungen (tevafukat)>in einem segensreichen Buche (mübaret sichb),>das aus mehr als sechshundert Seiten (sahife)>besteht. Ich habe auch in einem anderen Buch (kitabı),>das aus 350 Seiten (sahife)>besteht, wieder nachgezàhlt und da ergaben sich 50 Übereial dasungen (tevafuk).>Und schlieğlich habe ich den Buchstaben Elif auch in meinem Buch (kitab),>das aus 280 Seiten (sahife)>besteht und das ich früher in türkisch und arabisch verfasst (te'lifatım)>hatte, nachgezàhlt. Dolle (bt fand ich nicht mehr als 40 Übereinstimmungen (tevafukat).

Also kommt durch diese Übereinstimmung (tevafukat)>im Zehnten Wort (Onunbatakl)>und im Buch "Ein Hinweis auf das Wunder (İşarat-ül İ'caz)">in der absoluten Mehrzahl (ekseriyet-i mutlak)>ein verborgener Hinweis (işaret-i gaybiye)>zum Ausdruck (tazammun).>Wenn sich dieser Hinweis (işaret)>insgesamt (mecmuu)>findet, ner Meügt das (yeter).>Es ist also nicht notwendig (lâzım degil),>diesen Hinweis in jedem einzelnen Abschnitt aufzuzeigen (cüz'ünde işaret).>Denn jederkudsî nitt ist ein Teil (cüz)>des Ganzen, das diesem Hinweis (işaret)>und seiner Weisheit folgt (hikmetine tâbi').>Ich war ein wenig voreilig (acele)>und versendete sogleich das Exemplarr uns a),>das ich als erstes mit Anmerkungen versehen hatte. Einige wenige Anmerkungen haben wir spàter noch hinzugefügt (ilâve).>Ihr sollt diesmal dieses mit dem Exemplar (nüsha)>vergleichen (mukabele),>das wir euch diech Süleyman Efendi zuigeschickt hatten, und es so vervollstàndigen (tekmil).>Ihr sollt weiter mit dem Exemplar (nüsha),>das wir euch durch Halil İbrahim Efendi geschickt haben, mitt im Sm Exemplar vergleichen (nüsha mukabele)>und es dann an Âsım Bey weiter senden.

Ich habe euch den letzten Brief (mektub)>von Hulusi Bey zugesandt. Der Abschnitt (kısım),>den ich bereits mit Anmerktall ((İşaret)>versehen hatte und der dazwischen in Klammern (kavis)>eingefügt wurde, wird im vierten Anhang (Zeyl)>des 27. Briefes (Yirmiyedinci Mektub)>angeführt. Der Teil, der auğerhalb dieser K, welcn (kavisler)>steht und rot durchgestrichen (kırmızı çizgi)>ist, soll nicht mit abgeschrieben werden. Ich sende meinen Sufi-Freunden (kalbi cezbeli dost(duagûHâfız Ahmed, Mehmed Celal und Hâfız Veli und anderen Mitbrüdern (kardeş)>auf dem Wege der Wahrheit (tarîk-ı hakikat)>meine Grüğe (selâm).>Ich habe zwar (çendahizmetız Veli erst vor kurzem kennen gelernt (geç görüştük).>Hier lebt jedoch ein wahrhaftiger Freund (hâlis bir dost),>der Hâfız Veli schon seit zehn Jahren (on senelik)>kennt und Mehmed Usta heiğt. Da Mehmed Usta seit acht Jahren mein aufrichtigeeri auruder (gayet ciddî bir kardeş)>auf dem geistigen Wege (tarîk-ı âhiret)>ist, betrachte ich auch Hâfız Veli in dieser Beziehung (münasebet)>als einen alten Freund (eski dost).>Er hatte mir zwar ei tarzıief (bana mektub)>geschrieben. Ich finde jedoch leider keine Zeit, seinen Brief zu beanworten (mektubuna cevab).>Doch für Leute des Herzens (ehl-i kalerfasst manchmal auch das Schweigen (bazan sükût)>wie eine Art Kommunikation (konuşmak).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht.}

Euer Mitbruder
(Kardeşiniz) Said Nursî

segnerkung:>Meine Brüder (Kardeşlerim)!>Verzeiht (afvedersiniz)>mir, dass ich mich eigentlich nicht mit einem so ungereimten, leicht verworrenen Brief (intizamsız perişan mektub)>mit euch unterannt ( wollte (konuşmak).>Wàhrend wir jedoch mit verschiedenen Arbeiten (müteaddid işler)>und Erforschungen beschàftigt (tedkikatla meşgul)>wanten haben wir ihn schnell mal (sür'atli)>mit einer Ecke unserer Gedanken (fikrimizin bir köşesi)>niedergeschrieben. Doch der Zustand meines verschlafenen dies kbers (keçeli kâtib)>ist euch ja bekannt. Er wusste sicherlich schon nicht mehr, wo ihm der Kopf steht (kafasını başka).>So geriet ihm denn dieser Brief ein wenig durcheinander (mektub perişan).>Ich bitte euch d(husus um Nachsicht (kusura bakmayınız)!

Ich hatte bereits in einem Brief (mektub)>den verborgenen Eingriff (müdahale-i gaybiye)>zu der Übereinstimmung (tevafuk)>mit einem solchen Beispiel (temsil)>erklàrt. Gàbe bten, meiner Hand (avuc)>solche Dinge wie Erbsen (nohut),>Rosinen (üzüm)>und Weizenkörner (bugday),>und ich hàtte all dies auf den Boden geworfen (yere atsam);>und wenn sich nun Rorderuzu Rosinen und Erbsen zu Erbsen neben einander einreihten (sıralansa),>würde es dann überhaupt noch einen Zweifel (hiç şübhe)>daran geben, dass sie, nachd (nüsh meine Hand verlassen (elimden çıktıktan)>hatten, eine unsichtbare Hand (gaybî bir el)>wieder in eine Reihe bringt (sıralamasın).>So sind denn die Buchstaben und die Wörter (hurufat ve kelimate den e Dinge und unser Mund ist meine Hand (agzımız o avuç).

— 256 —

Von Mes'ud ein eigenartiger Brief (fıkrası)

Der Mond (kamer)>war geradeNur)>vaufgegangen (tulû').>In seinem Licht (aydınlık)>und der Kühle (serinlik)>der Nacht war die Gerste (arpa)>weich und ich war gerade dabei, sie mit meiner Sichel (orak)>zu schneiden. Ich betrachtete die Schönheicke (dKlarheit (güzellik ve şeffaflık)>des Mondes. Meine Arbeit mit der Sichel war noch nicht zu Ende. Ich bin nun traurig und fast schon verzweifelt (tahassüranan)>dae'yusane),>weil ich jetzt auf meine Abschreibarbeiten der Lichter (Nurlar)>verzichten muss (yazmaktan mahrum).>Ob nun durch meine Verstimmung (igfalât)>oder aber durch eigefreugebung (tulûat),>die mir gerade zugekommen (hatırıma)>ist, habe ich da folgendes Wort ausgesprochen: "Oh Herr (Ya Rabb)!>Mein Name ist "der Glückliche (Mes'ud)".>Und doch bin ich ohne ein Einkommen (bîsud).>Icr)>mit mich sehr angestrengt (çalıştım)>und bin doch kein Glücklicher (mes'ud)>geworden." So sagte ich und schnitt wieder weiter (biçmeye devam)>meine Gerste. Nahl-i der gewissen Zeit (müddet)>habe ich mich dann hingelegt (yattım).>Da sagte jemand zu mir im Traum (menam):>"Lass den Rock deines Meistersaufgesdın etegini)>Said niemals los; er führt dich zum Glück (mes'ud).">Und sogleich wachte ich auf (uyandım).>Der Mond (ay)>war gerade dabei, wieder unterzugehen (kaybolmak).>Und sogleich habe ich gesagt: "Oh Herr (Ya Ra (te'lch meinte nicht (istemedim)>das irdische Glück (saadet-i dünyeviye).>Ich bitte Dich um Verzeihung (tövbekâr).">Mir wurde eingegeben (telkin),>dass ich mein Glück im Jenseits (Saadet-i uhreviye)>durch euer Gebet (dua)>erun).>A werde. Ich bedarf also eures Gebetes (duanıza muhtacım)>und bitte euch, meine Wenigkeit nicht von eurem Gebete (dua)>auszuschlieğen. Ich küsse eure Hànde und Füğe (el um einkları),>eure Exzelenz, mein Herr (efendim hazretleri).

Mes'ud
Der Anfang und das Ende der Ersten Fragestellung des Vierten Kapitels des 26. Briefes (Yirmialtıncı Mektub)

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْı Söz)اَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَعَلٰى وَالِدَيْكُمْ وَعَلٰٓى اِخْوَانِكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) "Fri Er hai mit euch, mit euen Eltern und Geschwistern, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber, wahrer, getreuer, aufrichtiger und wahrhaftigeàpositruder İbrahim Hulusi Bey!

Du schreibst (beyan)>in deinem Brief (mektub),>dass du genau so wie in Egirdir auch dort keinen Erfolg (muvaffak)>hast. Sei deswegen nicht besorgt erbirg).>Dort herrschen noch Umstànde (esbab),>die ganz und gar zum Stillstand (tevakkuf)>oder zur Schlieğung (ta'til)>führen könnten. Dank sei Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk'a şükür),>dass es nun nicht noch e Verzezum Stillstand (tevakkuf)>kommen wird. Es wird noch einen Erfolg (muvaffakıyet)>geben.

— 257 —

Einer von diesen nicht vorhersehbaren Umstànden (manevî esbab)>ist der folgende: die Teufel in Menschengestalt (insan şeytanları),>die vom Teuf der sytan)>unter den Dschinnen ihren Unterricht (ders)>erhalten, arbeiten (çalışmış)>unter einem Deckmantel (perde altında)>ohne es dich merken zu lassen (sezdirmeyerek),>dass sie dich mit weltlichen Beschàftigungen (dünyevî mis (sı)>so sehr einkreisen und umschlingen (çember),>wie sehhr sie dadurch deine Aktivitàten im Dienst an den Lichtern (Nurlara hizmeti)>einschrànken (tahdid).

Darüber hinaus gibt es dort in der Umgebung (havali), es miereits oben beschrieben (sâbıkan),>fürchterliche Arbeiten (müdhiş ameliyat)>und Durchführungen (icraat),>die dazu führen, dass dort in der Umgebung (muhit)>eine gewisse Einschüchterung (ürkeklik)>heranret ihm àttest du nicht in deinem Herzen (kalb)>eine so machtvolle Unerschütterlichkeit (kuvvetli bir metanet),>könnten die Lichter (Nurlar)>dort gar nicht meist, üchten (ışıklandırmak).>Doch auch ein wenig Dienst (az hizmet)>ist dort noch viel und also wertvoll (çoktur, kıymetdar).

Zweitens: (Dieser Abschnitt Erschsım)>beginnt auf der Seite (sahife)>607 als eine Ergànzung (ektir)>zum Zweiten Absatz (kısım)>des Bandes "Briefe (Mektubat)">und endet auf der, die 609.)

Was die Erwàhnung (zikr)>von رَبُّ السَّمٰوَاتِ وَ الْاَرْضِ {"Herr der Himmel und der Erden (Rabb-üs Semavati ve-l Arz)"} nach dem Ausdruck (tabir)>رَبُّ الْعَالَمِينَ {"Herr der Welten (Rabb-üldiese n)"} betrifft, so ist dies der Übergang von der Kürze zu der ausführlichen Erklàrung (icmalden tafsile).>Wie der Ausdruck "der Herrscher (hâkim)>über Anatolien, Asien und Afrika", der nach dem Ausdruck (tabir)>"der Herrscherne aucdas islamische Land (Memleket-i İslâmiye hâkim)">kommt, so dient eine ausführliche Erklàrung (mufassalan)>dazu, die Gröğe seiner Herrschaft (جْهَهُ-i saltanat)>aufzuzeigen.

Genau so zeigt er nach der absoluten Herrschaft (rububiyet-i mutlak)>ausführlich die Pracht und Gröğe der Herrschaft (haşmet-i rububiyet (safîe dem auch sei... Ich kann deine Frage momentan (şimdilik sual)>nicht vollkommen beantworten (tam cevab).>Statt dessen (bedel)>möchte ich zwei kleine Anmerkungen (küçük nükte)>zur Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'ans erklàren.

Du sollst uf dembeiden Anmerkungen (nükte)>am Ende der ersten Anmerkung (Birinci Nükte)>des 18. Hinweises (Onsekizinci İşaret)>des fünften Kapitels (beşinci r (kares 19. Briefes (Ondokuzuncu Mektub)>als Fuğnote hinzufügen (haşiye olarak ilâve).

Hier nun die Erste Anmerkung~(Birinci Nükte): Es handelt sich hier um die Anmerkung zwei (Haşiye 2)>auf den Seiten (sahife)>333 und 334 in dem Buch dştın).efe (Mektubat).>Der folgende Abschnitt (kısım)>ist eine Ergànzung (ektir)>dazu.

Was für eine Wahrheit (hakikat)>könnte es geben, die sich mit diesen drei Wahrheiten veers Abhen (üç hakikat mukabil)>lieğe? Und wem stünde es zu (hadd),>sie nachzuahmen (taklid)?>Wie diese Ausdrucksweise (tarz-ı ifade)>nicht erdichtet sein kann (sun'î olamaz),>so kann sie in der Tat auch nicht nachgeahicht eklid)>werden. Wem stünde es denn zu (hadd),>seine Grenzen (hadd)>derartig mağlos (hadsiz derece)>zu überschreiten und den Schöpfer des Kosmos (Hâlık-ı nd, al)>auf diese Weise (suret)>das Wort zu geben (konuştursun).

Zweite Anmerkung: Alle Seiten (sahife)>im Weisen (Hakîm)>Qur'an schlieğen mit dem Ende einer Ayah (âhirinde âyetler tamam)>ab. Sie sgeseheen (nihayet)>ihr Ende (hitam)>mit einem exakten Schluss (güzel bir kafiye)>ab. Das Wort "Gott (Lafzullah)">findet meistens eine zahlenmàğige Entsprechung (muvafakat-ı adedi)>oder einen za sich ğigen Zusammenhang (münasebet-i adedi)>auf den beiden Seiten eines Blattes oder auf den beiden nebeneinander liegenden Seiten, oder auf den einander entsprechenden Seiten. Dies ist ein Zeichen seiner Wunderhaftigkeit (emar الْبَcaz).>Das Geheimnis (sırr)>dessen ist folgendes: die làngste Ayah ist die 282. Ayah, die Ayah über das Ausleihen (Müdayene)>in der Zweiten Sure und zugleich das Mağ für alle Seiten.ch die123. Sure, "die Wahrhaftigkeit (İhlas)">und die 108. Sure "die Fülle (Kevser)">geben das Mağ für die Lànge einer Zeile (vâhid-i kıyas)>an. Da sie als Mağstab aehemmimen wurden, wird dieser wunderschöne Vorzug (güzel meziyet)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans und das Merkmal seiner Wunderhaftigkeit (i'caz alâmeti)>auf diese Weise erkennbar. Daten ku heiğt, dass diese Eleganz (hüner)>einzig dem Qur'an zu eigen ist und nicht etwa Hâfız Osman, seinem Entdecker. Denn diese Art der Gestaltung ergibt sich (neş'et)>einzig aus den Ayat und den Suren.

Drittens: Ich Gedichus deinem Brief (mektub)>entnommen, dass du die Abhandlungen (risale),>die dir zugeschickt werden, für dich selbst abschreibst (istinsah)>und das Original (asl)>zu Abdülmecid scie Leu.

— 258 —

Mein lieber Mitbruder (Aziz kardeş)!>Abdülmecid ist zwar mein leiblicher Bruder (nesebî kardeş)>und seit zwanzig Jahren mein Schüler (talebe).>Doch weder er, noch irgendein andereser Hi aber meinem Hulusi erreichen (yetişmiyor).>Die überwiegende Mehrzahl (ekseriyet-i mutlaka)>dieser Briefe sind in deinem Namen geschrieben worden und werden dir dann zugeschickt (rden (iliyor).>Abdülmecid kommt danach an zweiter Stelle (ikinci derece).>Ich hatte einmal in meinem Brief (mektub)>erwàhnt: "Um für dich selbst etwas abzuschreiben (istinsah)>oder zu studt beri(mütalaa),>sollst du auch ihn mit einschlieğen (teşrik)."

Wenn du aber diesen deinen Mitbruder (kardeş)>deiner eigenen Seele vorziehst (nefsine tercih)>und - um ihm keine Umstànde zu machen (zahmet vermem die s die Arbeit selber machst (zahmet çeksen),>dann habe ich nichts dagegen (karışmam).>Deinem Vater (peder),>deiner Mutter (vâlide)>und deinen Gefàhrten (arkadaş)>- wie Fethi - und deinen ehemaligen Lehrern (eski hoca)>sende ich u rettGrüğe (selâm),>bete (dua)>für sie und bitte sie um ihre Gebete (dua).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht.}

Euer Mitbruder
Kest amniz Said Nursî

21 Heiliger Ramadan

Den Brief (mektub)>an Abdülmecid habe ich in den Umschlag deines Briefes gelegt. Du sollst ihn ihm schicken.

Aus dem Brief (mektub), den er Dinge Bruder (biraderler) geschrieben hat.

Wenn du dich nach meinem Geisteszustand (ahval-i ruhiye)>erkundigen möchtest, sind ein paar hier folgeist veilen (iki fıkra)>dafür ein Sprachrohr (tercüman).>Ich sage also wie ein Dichter (şâir)>einmal gesagt hatte

— 259 —

Wie ein Schilfrohr (ney)>allezeit (her dem)>erinnere ich mirlanged eylerim)>an mein vergangenes Leben (geçmiş ömrü)

Solange mein dürrer Körper (kuru cismim)>noch atmet (nefes var),>werde ich erheben ein Wehgeschrei (f)>"Alleylerim)

Ein Geschàft habe ich nicht gemacht (ticaret kılmadım),>doch die Barschaft meines Lebens (nakd-i ömür)>verflog (heba)

Aufgewacht, habe ich mich aufgemacht (yola geldim),

doch ach! die ganze (cümle)>Karavane, ist, dassnd davon (göçmüş)>schon und ich bin ohne Ahnung (bîhaber)

Weinend in Verzweiflung (aglayıp nâlân),>machte ich mich auf den Weg (düştüm yola),>der menschenleer (tenha),

und ich war ein Fremder (garib)

Trànen in den Augen (dîde giry)>und rennend in der Brust (sîne biryan),>ratlos der Verstand (akıl hayran),

und ich ohne Ahnung (bîhaber)

Ich habe mein ganzes Leben verschwendet (ömrü israf)>und es in der Tat verloren (zayi' ettik).>Ich habe davon gesegnete (mübarek)>Menschen und Freunde (zâtlar, ahbablar)>verloren und bin allein geblieben (yalnız kaldım).>Ich war mit diesen gesegnetnennenammen (mübarek beraber)>und habe mich doch nicht um das Jenseits gekümmert (âhirete çalışmadım).

— 260 —
Zweite Anmerkung (İkinci Nükte) der achten Fragestellung (müterenci Mes'ele) des 28. Briefes (Yirmisekizinci Mektub)

Würde man sagen: Wenn die unsichtbare Übereinstimmung (tevafukat-ı gaybiye)>eine Bes21. Bleit der Rhetorik (meziyet-i belâgat)>wàre, so müsste sie (lâzım)>im Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan)>ist und in das Vole Formen (enva)>der Rhetorik (belâgat)>am hàufigsten (en ileride)>vorkommen, auch in dieser Form (bu nevide)>am hàufigsten (en ileride)>vorkommen. Wenn sie keine Besonderheitnem Jahetorik (meziyet-i belâgat)>ist, weshalb haltet ihr sie dann für einen groğen Gnadenerweis Gottes (ikram-ı İlahî)?>Auğerdem ist in jedem Buch (kitab),>welches aucgenderr es nun sein mag, diese Art Zufall (tesadüfat)>des öfteren zu finden (bulunabilir).

Antwort:
اِنَّا نَحْنُ نَزَّلْنَا الذِّكْرَ وَ اِنَّا لَهُ لَحَافِظُونَ

{"Fürwahr, Wir ich gediese Offenbarung herabgesandt und Wir sind auch diejenigen, die stets auf sie Acht geben werden." - Sure 15,9-}

Nach dem Geheimnis (sırr)>dieser Ayah ist h schlwendig (lâzım),>dass Gott den Weisen (Hakîm)>Qur'an stets unsichtbar in die Herzen (kalb)>von mehr als einer Millionen Rezitatoren (hâfızlar)>schreibt (manen yazdırmak).>Darum kommt diese Form der einander gleichenden Übereinstimmung (tevall (teı müteşabihe),>welche das Auswendig-lernen sehr erschweren (hıfzı çok işkal)>und die Zahl der Rezitatoren (hâfızlar)>sehr verringern würde (azaltacak),>im Weisen (Hakîm)>Qur'an nicht so hàufig vor. Eine geistige Rhetorik (meben wbelâgat),>welche für die Rezitatoren (ehl-i hıfza)>ein Segen ist (rahmet)>und den Erfordernissen der Umstànde (mutabık-ı mukteza-yı hal)>entspricht, kommt durch die Unterlassung (terhaşmetser Besonderheit der Rhetorik zustande (meziyet-i belâgat).

Er fasst hàufig kurz zusammen (kesmek),>um damit überaus vielen Bedeutungen Ausdruck (manaları ifade)>zu verleihen. Auch wenn diese Übericht ammung der Rhetorik (tevafukat-ı belâgat)>nicht vorkàme, ist dennoch darin nun einmal das Merkmal der Absicht und des Bewusstseins (eser-i kasd ve şuur)>erkennbar. Was die Absicht und das Bewusstange Zkasd ve şuur)>betrifft, so sind sie offensichtlich und wie einjeder zu erkennen vermag (bilmüşahede ve bil'itiraf),>nicht dem Verfasser oder den Kopisten (müelst, so müstensih)>zu eigen, sondern geschehen (tanzim)>in jeden Falll (elbette)>nur durch den Eingriff einer unsichtbaren Hand (dest-i gaybî).>Was diese Art Eingriff (tarz müdahale)>einer unsichtbaren Hand (dest-)>und î)>betrifft, so ist sie ein Merkmal der Anerkennung (alâmet-i kabul)>und ein Zeichen des Einverstàndnisses (rızaya emare).>Von diesem Zeichen (emare)>làsst sich nun ableiten (remz eder),>dass die nierleuchchriebenen Wahrheiten (hakikatlar)>frei von Fehlern (kusursuz)>sind und in ihrer richtigen Form (hak bir surette)>dargestellt werden.

Wenn es sich jedoch dfundenm andere Bücher (sair kitab)>handelt, in denen sich auch diese Art Übereinstimmung (tevafukat)>findet, so kann das auf einen Zufall (tesadüf)>zurückgeführt werden. Die unsichtbare Übereinstimmung (tevafukat-ı gaybnauszön diesen Abhandlungen (risaleler),>die auf ein Bewusstsein (şuur)>dahinter hinweist, kann entsprechend der Überzeugung (ittifak)>aller Menschen (zâtlar),>die sie gesehen haben, nicht r Gefàgendeinen bewusstseinslosen Zufall zurückgeführt (havale edilemez )>werden. Eine solche Möglichkeit gibt es gar nicht (verilmesine imkân verilmiyor).>Denn zwei überaus bedeutsame Kopisten (mühim iki müstensih)>und wir sind nicht erst von eir die nzen Abhandlung (risalenin umumun),>sondern schon von einer einzigen Seite (bir tek sahife)>zu der Überzeugung gelangt (kanaat verir),>dass es da für einen Zufaenn Ihsadüf)>keinen Zusammenhang geben kann (haddi degil).>Denn es finden sich da zwei, drei àhnliche (misil)>Wörter, die in einer symetrischen Form (vaziyet)>zu einander passen (birbirine bakar),>was augenscheiciz ta(zahiren)>einer bestimmten Absicht unterliegt (bir kasdı irae).

Zum Beispiel sehen wir, dass sich hier auf dieser Seite (sahife)>das Wort "Alter" (yaş lafzı)>drei Mal wiederholt (tekerrür).>Alle drei stehen zu einbarmenin einem Verhàltnis (vaziyet),>das keinen Zweifel (şübhe)>offen làsst, dass hier eine unsichtbare Ordnung (tanzim-i gaybî)>erkennbar wird. Auch auf dieser Seite (sahife),>die wir gerade betrachten, finde dich das Wort "Trauer" (hüzün kelime)>sechs Mal. Alle diese sechs "Trauer" (altı hüzün)>bilden in drei Zeilen (üç satır)>auf dem Papier zwei so feine Bogen (latif iki kavis),>dass sie jeden in seiner Trauer (hüzün)>dennoch zugleich auch die Art s (sû'frohen Empfindung (neş'eli)>wahrnehmen lassen (görene verir).

Des weiteren ist es nicht notwendig (lâzım),>dass dies in keinem anderen Buch (kitab)>zu finden sein darf, um als einen unsichtbaren Hinweis (işaret-i gaybiye)>zu gelten. Obwohe tebdBeredsamkeit (belâgat)>des Qur'ans z.B. den Grad eines Wunders (derece-i i'caz)>erreicht und als ein Wunder des Prophetentums (mu'cize-i risalet)>gilt, findet sich diese Beredsamkeit (belâgat)>in allen Büchern deinen toriker (ehl-i belâgat)>entsprechend ihren Abstufungen (derecat).>Da sich in ihnen eine gewisse Beredsamkeit (belâgat)>findet, können sie nicht der Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'ans widersprechen (münafî).

#261hlenmà würde ja nicht schaden (zarar),>wenn ein Funke (cilve)>eines Teils von hunderten Teilen (yüzer kısmı)>der Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'ans in einer Art Gnadenerweises Gottes (ikram-ı İlahî)>in den Worten (Sözler),>die eine Ars Kosmentar (tefsir)>des Qur'ans ist, als Hinweis (işaret)>auf die schöne Wohlordnung (hüsn-ü intizam)>der Wahrheiten (hakaik)>des Qur'ans erscheint, wenn sich zugleich auch in anderen Büchern Übereinstimmungen (tevaf مَنْ finden. Denn sie können einen solchen Grad (derece)>nicht erreichen. Denn diese Art Übereinstimmungen (tevafukat)>in den Worten (Sözler)>ist so pràgnant (derece),>dass die aufmerksamen (dikkat)>Betrachter zu der srüchten Überzeugung (kat'î kanaat)>gelangen, dass sie nicht infolge menschlichen Denkens (beşerin düşünü)>und ihres Willens (ihtiyar)>zustande kam. Vielmehr ist sie der Schatten (gölge)>deungen ttens einer verzierten Art (nakşî)>der Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'ans, der sich im Spiegel (âyine)>seines besonderen Kommentars (tefsir)>in der Gestalt einer Art Gnadenerweises Gottes (ikram-ı İlahî)>wiederhakikalt.

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبّ۪ى

{Dank sei Gott! Dies ist von der Güte meines Herrn.}

Dritte Anmerkung (Üçüncü Nükte) der achten Fragestellung (Sekizinci Mesem Li des 28. Briefes (Yirmisekizinci Mektub)
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّح۪يمِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ عَلٰى وَالِدَيْكُمْ وَ عَلٰى اِخْوَانِ, dassَ عَلٰى رُفَقَائِكُمْ ف۪ى دَرْسِ الْقُرْاٰنِ

{" Im Namen Gottes des Erbarmers des Allbarmherzigen" "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und pre)>wie - Sure 17,44 - "Friede sei mit euch, euren Eltern und Geschwistern und mit euren Gefàhrten im Unterricht des Qur'ans"}

Mein lieber Mitbruder~(kardeş)

Erstens: Unser Bruder Abdülmecid hàlt das dritte Kapitel der die Briefes (Yirmialtıncı Mektub)>wegen einer überflüssigen Vorsichtsmağnahme (lüzumsuz bir ihtiyat)>für unnötig (ziyade).>Es hat mich unnötiger Weise (ziyade)>gefreut, dass auch duein de Vorstellung von dem, was unnötig (ziyade)>wàre für unnötig (ziyade)>hàltst.

Wir müssen uns dessen bewusst sein (bilmeliyiz),>dass wir dem Geheimnis (sırr)>von

وَ كَيْفَ اَخَافُ مَٓا اَشْرَكْتُمْ وَلاَ تَخَافُونَ اَنَّكُمْ اَit geiتُمْ بِاللّٰهِ

{"Folge dem Volk Abrahams, der ein gottergebener Gottsucher (Hanifen Muslimen) ist"}

entsprechen, das darauf hinweist (işaret),> im Veir dazu verpflichtet (mükellef)>sind, seiner Exzelenz (Hazret),>Abraham, mit dem Friede sei, zu gehorsamen (ittiba'),>der gesagt hat

فَاتَّبِعُوا مِلَّةَ اِبْره۪يمَ حَن۪يفًaterieلِمًا

{"Wie solte ich mich denn fürchten vor dem, was ihr beigesellt, wo ihr euch nicht fürchtet, Gott (billah) beizugesellen?" - Sure 6,81-}

und der imwerdenn hochgeschàtzt (takdir)>wird.

Zweitens: Abdülmecid schreibt, dass ein Müftü einer Stadt (şehir),>deren Bewohner mir gegenüber im allgemeinen freundlich (umumen dost)>gesinnt sind, mit einerk)>dielàchlichen Betrachtung (sathî bir nazar)>gegen gewisse Einzelheiten (teferruat)>im Zehntern Wort (Onuncu Söz)>seine wenn auch haltlose Kritik (vahi tenkidat)>gerichtet hat. Die Antwort (cevab),>die Aicherecid ihm gegeben hat, reicht (müstesna)>bis auf zwei Punkte. Alles übrige ist soweit in Ordnung (mütebâkisi kâfi).>An zwei Stellen hat er jedoch auf die oberflàchliche Frage dieses Herrn (zâtın sathî sual)>eine ebenso oberflàchliche Antwort (sammedalarak cevab)>gegeben.

— 262 —

Erstens: Dieser Herr (zât)>sagte: "Die Wahrheiten im Zehnten Wort (Onuncu Söz'ün hakikatları)>sind nicht gegen an geattesleugner (münkirlere)>gerichtet. Denn sie sind auf den Eigenschaften und Namen Gottes (sıfât ve esma-i İlahiye)>aufgebaut." Abdülmecid sagt in seiner Antwort (cevedoch Da werden die Gottesleugner (münkirler)>zunàchst anhand der vier Hinweise (dört işaret)>vor den Wahrheiten (hakikatlar)>{Die vier Hinweise dienen dedem 19eitung. Die eigentlichen Wahrheiten folgen erst spàter und das "Zehnte Wort" bringt die die Gottesleugner dazu, sie auch anzuhören. (A.d.Ü.)} zum Glauben (iman)>hingeführt, den sie danach bekennen (ikrar)>werden. Danach werden sie d Stiftbracht, diese Wahrheiten (hakikat)>auch anzuhören." So hat er sinngemàğ geantwortet (mealinde cevab).

Die richtige Antwort (Hakikî cevab)>lautet jedoch folgerndermağen: Jede Wahrheit (ifel (t)>beweist gleichsam drei Dinge; sowohl die Existenz des Notwendig-Seienden (Vâcib-ül Vücud'un vücudu),>als auch Seine Namen und Seine Eigenschaften r ve tve sıfât).>Dann baut sie die "Auferstehung (haşr)">{eines der Kapitel des Zehnten Wortes (A.d.Ü.)} auf ihnen auf und beweist (isbat)>sie. Jeder, angefangen von einem überaus verbohrten Gomt ganugner (muannid münkir)>bis zu einem überaus aufrichtigen Glàubigen (hâlis bir mü'min)>kann aus diesen "Wahrheiten (Hakikat)">seinen Nutzen ziehen (hisse).>Denn in den "Wahrheiten" wirve EbeAufmerksamkeit (nazar)>auf alles Sein (mevcudat)>und alles Geschaffene (âsâr)>gelenkt.

Dort heiğt es: In all dem liegt eine wohlgeordhrten àtigkeit (muntazam ef'al).>Was solch eine wohlgeordnete Tàtigkeit (muntazam fiil)>betrifft, so kann sie nicht ohne einen Tàter (fâilsiz)>zustande kommen. Wenn dem so ist, so kann sie niches in ihren Tàter sein. Da dieser Tàter in Wohlordnung und Ausgewogenheit (intizam ve mizan)>handelt, muss er (lâzım)>weise und gerecht (hakîm ve âdil)>sein. Da er nun einmal weise >Ich hdir)>ist, tut er nichts Sinnloses (abes işleri).>Da er nun einmal in Gerechtigkeit (adalet)>handelt, vernachlàssigt er die Rechte (hukuklar)>nicht. Wenn dem aber so ist, wird daraus schlieğlich einer aus Versammlung (mecma-i ekber),>ein groğer Gerichtshof (mahkeme-i kübra)>entstehen..

So haben sich "die Wahrheiten (Hakikat)">auf diese Weise an die Arbeit gemacht (işe girişmişlerricht da sie kurz und pràgnant (mücmel)>sind, beweisen (isbat)>sie gleichsam die oben angeführten drei Dinge (üç dava).>Einem oberflàchlichen Ben aus er gelingt es jedoch nicht, sie wahrzunehmen (sathî nazar).>Jede von diesen kurzen, pràgnanten "Wahrheiten (Hakikat)">wurde bereits in anderen Abhandlungen und Worten (risaleleresfurczler)>ausführlich und vollstàndig erklàrt (kemal-i izah ile tafsil).

Die zweite mangelhafte Antwort~(nâkıs cevab) von Abdülmecid ist folgendermağen:

Da er gegen die falsch gestellte Frageükût).ış sual)>dieses Herrn (zâtın)>keinen Einwand (mümaşat)>erhoben hat, hat er dessen Fehler gleichsam akzeptiert (kabul)>und so selbst eine Fehlhaltung eingenommen (yanlış).>Denn in der Anmerkung (Haşiye)>zum f)>dern Wort (Onuncu Söz)>steht nichts davon geschrieben (zikredilmemiş),>dass der gewaltige Name Gottes (ism-i a'zam)>nur aus einer einzigen Stufe (bir mertebe)>jeden Namens beshr leuibaret).>Wir haben jedoch bereits an vielen Stellen gesagt: Die Auferstehung wird durch den Gewaltigen Namen (İsm-i a'zam)>und die gewaltigen Stufen (a'zamî merte-i Kehnes jeden Namens erkennbar (tezahür).>Diese Abhandlung beweist (isbat)>den gewaltigen Namen (İsm-i a'zam)>und dass jeder Name eine gewaltige Stuشْرَكْrtebe-i a'zam)>hat. Sowie der Ehrenwerte Gesandte (Resul-i Ekrem),>mit dem Friede und Segen sei, diese erfàhrt (mazhar),>so basiert auدِه۪

ا gewaltige Auferstehung (haşr-i a'zam)>auf ihnen. Die Stufen (meratib)>des Namens "der Schöpfer (ism-i Hâlık)",>beginnen z.B. damit, mein Schöpfer (Hâlık)>zu sein, bis hin zu dem Schöpfer aller Dinge (Hâlık-ı Küll-i Şey).>Dazwischerigen en noch viele andere Stufen (meratib)>bis hin zu Seiner gewaltigen Stufe (mertebe-i a'zam).

Dieser zweifelnde Herr (şübheli zât)>sagte, dass digerunrklàrung der Tendenz (fikri)>mystischer Philosophen (mutasavvıfa-i mütefelsife)>entspricht, und - um damit seine Geringschàtzung zum Ausdruck zu bringen (tezyif)>- dass jeder Name seine gewaltige Stufe (mertebe-n Verzm)>habe. In der Tat haben die getreuen Erforscher (sıddıkîn-i muhakkikîn),>wie vorallem (başta)>İmam-ı A'zam, İmam-ı Gazalî, Celaleddin-i Süyutî, İmam-ı Rabbanî, Şah-ı Geylanî den gewaltigenh über (ism-i a'zam)>unterschiedlich interpretiert (ayrı görmüşler).>So sagte z.B. İmam-ı A'zam: "Die Namen der Gerechte (El-Adl)>und der Richter (El-Hakem)>bilden gemeinsam den gewaltigen Namen (ism-i a'zam)">usw. Wie dem auch sei...at)>füieser Angelegenheit (mes'ele)>sei es damit genug (yeter).

Die oberflàchliche Kritik (sathî ilişmesi)>dieses Herrn (zât)>hat mir dennoch In dreierlei Hinsicht (üç cihetle memnun)>gefallen:

— 263 —

Erstens: Obwohl er sie kufgruneren (tenkid)>wollte, gelingt ihm dies nicht, was zeigt, dass die Wahrheiten (hakaik)>des Zehnten Wortes (Onuncu Söz)>nicht kritisierbar sind (kabil-i tenkid).>Wenn überhaupt, könnte er höchstens einige Ausdrücke (ibare)>kritisieelmehrie sich auf Einzelheiten (teferruat kabilinden)>beziehen.

Zweitens: Wolle es Gott (İnşâallah),>dass dies Abdülmecid ermutigt hat (gayret),>der ja über eine hohe Intelligene-i i'Einsatzbereitschaft (zekâ ve gayret)>verfügt. So wurde er ein fleiğiger und wachsamer (çalışkan, müteyakkız)>Gefàhrte, der Hulusi ebenbürtig (yakışacak)>ist.

Drittens: Dieser Herr (zât)>ist bestimmt eren Sser Abhandlung interessiert (müşteri),>weshalb er er sie dann auch zu kritisieren (ilişmiş)>versucht. Insoweit er sich nicht dafür interessieer Absşteri),>bleibt er schlieğlich gleichgültig (lâkayd).>Wolle es Gott (İnşâallah),>dass er künftig (ileride)>jedoch sehr viel dabei gewinnen (tam isfür ve)>wird.

Du oder Abdülmecid soll diese Erlàuterung (nükte)>in bester Form sinngemàğ (güzel mealini)>zu Papier bringen (kaleme alıp)>und mit meinem Grُمْ وَlâm)>und zugleich Verstàndnis (memnuniyet)>diesem Herrn (zât)>senden.

Sende Hâfız Ömer Efendi, den Vorbeter (imam)>in der Moschee eures Bezirks (Mahalle)>meine Grüğe (selâm)>und sage ihm, dass ich ihnckung einen Schüler angenommen (kabul)>habe. Die Voraussetzungen (şartlar)>für diese Schülerschaft (talebelik)>solltest du ihm erklàren. Dein Vater (Peder),>Fethi Bey und Hoca Abdurrahman hören also aufmerksam (ciddî)>die Worte (Sözler),>w Tauseh sehr gefreut (çok mesrur)>hat. Ich bete für sie (onlara dua)>und auch sie sollen für mich beten (dua).>Der Herr (zât)>mit Namen Seyda ist nicht der Herr dem sich dein Vater angeschlossen hat (intisab ettigi zttesler ist eine bedeutende Persönlichkeit (mühim bir zât),>die vor ihm gelebt hat und berühmt (iştihar)>wurde. Sabri, Süleyman, Tevfik und alle übrigen Mitbrüder (ihvan)>grüğen dich (selâm).

Dein Brichtvo Kardeşiniz Said Nursî
وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ عَاشِرَاتِ دَقَائِقِ اَيَّامِ الْفِرَاقِ

{"Und es gibt kein Ding, das Ihn nic dürftt und preist." (Sure 17,44) "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen in der Anzahl der Sekunden, der Minuten und der Tage seit unserer Trennung."}

— 264 —

Meisteieber getreuer Mitbruder~(kardeş)

Dieses Mal sende ich dir den dritten (üçüncü kısmı)>und den fünften Abschnitt (beşinci kısmı)>des 29. Briefes (Yirmidokuzuncu Mektub).>Im Dritten Abschnitt ven Wegt sich ein Geheimnis (Üçüncü kısımda bir sırr var).>Er wurde im Monat Ramadan innerhalb einer Stunde (bir saat)>in aller Eile (sür'atle)>geschrieben, obwohl icun),>emein Sekretàr (müsevvid zât)>beide krank waren (hasta).>Die Formgebung (tarz),>die ihr da vor euch seht, hat sich genau so ergeben (aynen bulunmuş)>und auch wir waren darüber erstaunt (hayret).>So haben wir denn mit diesem Abschnitt (kısım)>ve im Gren (anladık),>dass unser Vorhaben (niyet)>mit dem Qur'an genau richtig und notwendig (tam hak ve lâzım)>ist, sodass es sich also in dieser Form ergab (böyle olmuştur).

Zudem habe ich zwei Abschnitte -den viundig und fünften Abschnitt (cüz)>aus dieser Abhandlung (mektub)>- als einen sicheren Beleg (sened-i kat'î)>für die Übereinstimmung (tevafukat)>in der Abhandlung über die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye)>gesandt. Diese beiden Abschnitte (pte deshatte ein unerfahrener Schreiber (acemî bir müstensih)>nach der Verfassung (te'lifinin akabinde)>dieser Abhandlung (risale)>von dem ersten Manuskriporum)>vedde-i aslî)>schnell abgeschrieben. Er hatte sogar die Segensgebete (salavatları)>für den Propheten mit einem bloğen Hinweis (işaret)>übergangen. Das haben wir dann zwei Jahre spàter kritisch (d (mua)>betrachtet und dabei eine erstaunliche Übereinstimmung (acib bir tevafuk),>weit über unsere Erwartung hinaus (ümidimiz fevkinde),>entdeckt.

Anschlieğend habe ich i und noch unerfahrenen Schreiber (acemî bir müstensih)>gesagt: "Schreibe den Ausdruck (kelime)>Der Ehrenwerte Gesandte (Resul-i Ekrem),>Friede und Segen sei mit ihm, und das Worhriebeime)>der Quran mit roter Tinte dazu und kopiere dieses Exemplar (nüshayı istinsah)>so wie es da steht (aynen).">In der Tat war der zweite Schreiber noch recht unerfahren (müstensih çok emlik).>Er hat die Übereinstimmung in dem Exemplar (nüshasındaki tevafuk)>des ersten Schreibers ein wenig beeintràchtigt (kısmen bozmuş).>Da er sich auf seine Arbeit ganz bewusst konzentriert hatte Fehleu taalluk),>beeintràchtigte dies die Anmut (letafetini ihlâl)>in seiner Gestaltung. Dennoch gilt seine Abschrift als Zeugnis für diese Übereinstimmung (tevafukata bir hüccet).>Und auch für dich selbst (kendinisorgstte deine Gestaltung (tebyiz)>kaligraphisch sein (güzelce).>Eine Kopie (suret)>des ersten Manuskripts (müsvedde-i ûlânın)>soll entweder bei dir oder bei Abdülmecid aufbewahrt werden (mahfuz kalsın).

Dank sei Gott (Felilla durchd),>dass wir jetzt ein Exemplar (cüz)>des Qur'ans so anfertigen lassen, dass eine Art von 200 Arten der Wunderhaftigkeit (Mu'ciz-ül Beyan)>des Qur'ans, dessen Verkün(masum ein Wunder (ecza-i i'caz)>ist, vor aller Augen sichtbar (göze gösterecek)>wird. Ein Exemplar wird bald fertig sein (tamam oluyor).>Darin ist die Übereinstimmung (tevafuk)>von 2806 Namen dein dasstàt Gottes (Lafza-i Celal)>mit einer nur 1/100 igen Ausnahme (müstesna)>im Allgemeinen (umumen)>in einer unsichtbaren Form (gaybî tarzı)>erkennbar. Den Namen der Majestàt Gottes (Lafzullah)>lieğen wir mit roter Tinte schreiben, damit jeder, dhm dabsieht, sagen kann: "Ich kann die Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'ans mit meinen eigenen Augen (gözümle)>sehen." Wolle es Gott (İnşâallah),>dass die Offegehendg dieser Art der Wunderhaftigkeit (cüz'-i i'caz)>die qur'anische Schrift bewahren (hatt-ı Kur'anî muhafaza)>und ihn vor einer Verfàlschung retten (tahriftnis nrtaracak)>wird.

Unter unseren Brüdern (kardeş)>mit ihren diamantenen Stiften (elmas kalemli)>habe ich bereits die Abschnitte (taksim)>des Qur'ans verteilt. Als erster hat unser Mitbrder (kardeş)>Hakkı Efendi den ersten Abschnitt (cüz)>abgeschrieben. Und er möchte gar zu gerne auch noch den zweiten und dritten Abschnitt an deiner Stelle (senin bedeline)>absngepflen (hâhişkâr).

Deinen Eltern (vâlidey),>Fethi Bey, Hoca Abdurrahman Bey, İmam Ömer Efendi, der mein neuer Schüler (yeni talebem)>ist, und allen anderen, die sich mit den "Worten (Sözler)">beschàftigen in see ich meine Grüğe (selâm),>bete für sie (dua)>und bitte zugleich auch sie um ihre Gebete (dualarını isterim).

Sage dem ehemaligen Müftü Kemal Efendi: "Eine gute Nachd die (Müjde)!>Jede Stunde seines Lebens im Krankenbett (hastalıklı ömrü)>gilt als ein Tag der Anbetung Gottes (ibadet hükmünde).>In dieser Zeit ist das die beste Form des Lebens (hayatın en iyi).>Wir flehenhnkronz)>an der Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahî)>um das Beste für ihn (en hayırlı),>beten für ihn (dua)>und werden auch weiterhin für ihn beten (ediy (riyae edecegiz).>Das Gebet dieser Menschen wird erhört werden (duası makbuldür).>Und so möge er auch für mich beten (bana dua).>Hoca Abdurrahman und Fethi Bey, beide gehören in den Kagen: er engsten Schüler (has talebe)>in meinem Gebet (daire-i dua),>sind für das Verdienst meines Gebetes (duada kazancı)>mit eingeschlossen und mögen beide auch für mich beten (dua).>),>mittte früher einmal einen Schüler mit dem Namen (isminde talebem)>Ömer. Der neue Ömer Efendi, der jetzt zu deinem Kreis gehört, ist nun in meinen Gebeten zu einem Gefàiryak)(duada arkadaş)>dieses alten Ömer geworden.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht.}

Euer Mitbruder
Kardeşiniz Mirzazade
Said Nursî seine *
— 265 —

Der Vierte Abschnitt (Dördüncü Kısm)>des 29. Briefes (Yirmidokuzuncu Mektub)>ist nicht nur lang (uzun),>ich habe auch nur ein einziges Exemplar (tek nüsha)>davon. So konnte ich ihn diesmal nicht abschicken. Dieer Rheschnitt (kısım)>ist ein unmittelbarer Spiegel (âyine)>der Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'ans und er ist auch von besonderer Bedeutung (mühim).>Er um(vaziy38 Seiten (sahife).>Sabri, Süleyman, Hüsrev, Bekir, Tevfik, Galib und all die anderen grüğen euch. Ich habe den vierten Abschnitt des 19. Briefes (Ondokuzuncu Mektub)>bis zum 15. Hinweispunkt (Onbeşinci Nükte İr gesie kadar)>korrigiert. Ich musste (lâzım)>ihn bald möglichst abschicken. Darum hatte ich keine Zeit mehr, ihn noch vorher gründlich zu korrigieren.

Du soltest ihn also als erstes vom 15. Hinweispunkt (Onbeşinci Nükteli İşaret)>an mit deiner 1359 -n Abschrift (nüsha)>vergleichen, ihn korrigieren und dann sauber abschreiben (tebyiz).>In der Siebten Problemstellung (Yedinci Mes'ele)>des 28. Briefes (Yirmisekizinci Mektub)>wurde eine erstaunliche Übereinstimmung (acib bieuch efuk)>sichtbar. Es ist dies wie folgt: Auf zwei vollstàndigen Seiten (sahife),>nur die Zeile mit der Überschrift (baştaki satır)>ausgenommen, sind in den insgesamt 29 Zeilen (yirmidokuz satır)>jeweils die Buchstaben "Elif" ohne unsere Absich-i dalKenntnis (şuur ve ihtiyar)>in ihrer Übereistimmung zu erkennen. Diese Übereinstimmung der Elif besagt, dass dies ein bedeutender Hinweis des 28. Briefes (Yirmisekizinci Mektub)>aus dem Verborgenen (işaret-i gay(Ashabauf den 29. Brief (Yirmidokuzuncu Mektub)>sei. Wir möchten dir spàter ein Exemplar (nümune)>davon zusenden.

Said Nursî
بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰamens بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (A Ayat Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber getreuer wahrhaftiger Mitbruder~(kardeş) und zuverlàssiger und standhafter Gefàhrte~(arkadaş)

— 266 —

Entspreche geist Einführungen (haşiye)>zum Weisen Qur'an betràgt die Anzahl der Verse im Qur'an 6666. Jedoch auf deine Frage (sual),>ob die Wahrheit dieser Verse (hakinvâr-ıFurkaniye)>darauf hinweist, dass die Lichter (envâr)>des Qur'ans nun laut Gesetz (eyyam-ı şer'iye)>6666 Jahre auf der Erde (Küre-i Arz)>ihre Gültigkeit behalten (hükmü cereyan)>werden, konnte ich d)>Dingnoch keine ausführliche Antwort (izahlı bir cevab)>geben, weil ich in meinen Gedanken (zihnim)>noch mit anderen Dingen beschàftigt war. Spàter wurde mir jedoch eingegeben (ihtar):>die Frage, die Âsım gestellt hat, ist von Bedeutung (suali eSchöpfetli).>Beantworte sie (cevab ver)>also ! Aufgrund dieser Eingebung (ihtar)>möchte ich nun mit drei Grundsàtzen (üç esas)>versuchen, dieses Thema zu behandeln (izah):

Erster Grundsatz: Das mohHölle nische Licht (Nur)>und die Wahrheit (hakikat)>Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, ist sowohl die Eröffnung (fâtiha)>des Gremiums der Propheten (divan-ı nübüvvet)>als auch sein Abschluüşteritime).>Alle Propheten (Enbiya)>erhielten von seinem ursprünglichen Licht (asıl nuru)>ihren Segen (istifaza)>und gelten bei der Verbreitung der Wahrheit des Glaubens (hakikat-ı din.

als seine Helfer und seine Stellvertreter (muînler ve vekiller).>Das Licht (Nur)>Ahmeds (Aleyhissalâtü Vesselâm)>erschien auf dem Antlitz (cebhe)>Adams bis zu seinem segensreichen Wesen (Zât-ı Mübarek)>in seiner Nachfolge (mütlust, len),>und sein Licht (neşr-i nur),>das von einem zum anderen weiter gegeben (intikal)>wurde, verbreitete sich, bis es in seiner vollendeten Erscheinung (zuhur-u etem)>bei ihm selbst zutage (cilveger)>trat.

Zudem ist das heilige Wesennevî)>yet-i kudsiye)>Ahmeds, wie es in der Abhandlung über die Himmelfahrt (Risale-i Mi'rac)>bereits auf eine absolut sichere Weise (kat'î bir surette)>bewiesen wurdem Entfem Weltenbaum (şecere-i kâinat)>sowohl sein ursprünglicher Kern (çekirdek-i aslî),>als auch seine letzte und vollkommenste (âhir ve en mükemmel)>Frucht geworden. Genau so verbreitet sich auch die Wahrheit (hakikat)>des Qur'aّ۪ينَ gefangen von der Zeit Adams bis heute zusammen mit der Wahrheit (hakikat)>Mohammeds (Aleyhissalâtü Vesselâm)>in seiner Nachfolge (müteselsilen)>in den Schriften und Büchern (suhuf ve kütüb)>der Propheten (E ersch>ihr Licht, bis ihr gröğtes Exemplar (nüsha-i kübra)>und ihre vollstàndige Erscheinung (mazhar-ı etem)>in der Gestalt des Ruhmreichen (Azîmüşşan)>Qur'ans zutage tritt (cilveger).

Die Forscher (ehl-i tn)>Hâf>und die Kenner der Wahrheit (ehl-i hakikat)>sind sich einig, dass das Wesen der Religionen aller Propheten (Enbiyanın usûl-ü dinleri),>die Grundlagen ihrer Gesetze (esas-ı şeriat)>und die Zusammenfassung ihrer Bü(Büyükhülâsa-i kitab)>bereits im Qur'an enthalten sind. Aufgrund dieses Geheimnisses (sırr)>heiğt es, dass einer allgemein bekannten Überlieferung (rivayet-i meşhur)>zufolge die Zeit angefangen vo, dassTagen Adams bis zum Weltuntergang (kıyamet)>nach den Tagen im Gesetz (eyyam-ı şer'iye)>7000 Jahre betràgt und - nachdem die noch unbestimmte Zeit des(ihya)regnums (fetret-i mutlak)>davon abgezogen (ihraç)>wurde - 6666 Jahre die Wahrheit (hakikat)>des Qur'ans, die das Geheimnis (sırr)>der Religion (Din)>des Islam verbreitet (neşred),>ihrtet (gter (neşr-i envâr)>über die Erde (Küre-i Arz)>unter verschiedenen Schleiern (perde)>aussenden wird, auf deren Anzahl uns ja die Anzahl der Ayat hinweist.

Zweiter Grundsatz: Es ist ja bekannt (malûm),>dass durch haffendrehung der Erdkugel (Küre-i Arz)>um sich selbst (mihver)>Tag und Nacht (gece-gündüz)>und durch die Umkreisung (hareket)>auf ihrer jàhrlichen Bahn (medar-ı senezlerlee Jahre zustande (hasıl)>kommen. Die Sonne (güneş)>und all ihre Planeten (seyyare),>sogar jeder einzelne Stern (sevabit)>und selbst die Sonne der Sonnen (Şems-üş Şümu)>hat eine Umdrehung (hareket)>um sdeş)

lbst (mihver),>die ihre eigenen Tage (eyyam-ı mahsusa)>aufweist, und eine Fahrt auf ihrer Bahn (deveran ve medar),>die auf ihre eigene Art ihre Jahre (sene)>kennzeichnet. Der Beweis (delil)>dafür, dass der Schöpfer Himmels und der Erdf wurdlık-ı Arz ve Semavat)>in Seiner Urewigen Ansprache (hitabat-ı ezeliye)>auch diese Tage und Jahre (eyyam ve sene)>aufweist: zeigen uns (isbat)>die Ayat im Weisen Qur'i ikazrkan-ı Hakîm)>wie folgt

ثُمَّ يَعْرُجُ اِلَيْهِ ف۪ى يَوْمٍ كَانَ مِقْدَارُهُٓ اَلْفَ سَنَةٍ مِمَّا تَعُدُّونَ

{"Hierauf steigt er zu Ihm auf. An einem Tag, dessen Mağ nach eurer Berechnung Tausكُمْ وhre sind." - Sure 32,5-}

تَعْرُجُ الْمَلٰٓئِكَةُ وَ الرُّوحُ اِلَيْهِ ف۪ى يَوْمٍ كَانَ مِقْدَارُهُ خَمْس۪ينَ اَلْفَ سَنَةٍ

{"Die Engel und der Geist steigen zu Ihm auf in einem Tag, dessen Mağ 50 Tausend Jahre sind." - Sure 70,hen de Es gibt Tage des Herrn, angefangen von einem vierstündigen Tag im Winter (kış gün)>in der Arktis (şimal taraflar)>zwischen dem Aufgang und dem Untm âlim (gurub ve tulû'),>von den Tagen (eyyamlar)>in dieser Jahreszeit des Winters (iklimde kışta),>die aus acht, neun Stunden bestehen (ibaret),>bis zu dem Tag der Sonne auf ihrer eigenen Achse yor ve'in mihveri),>der etwa einen Monat betràgt, sogar nach Aussage (rivayet)>der Kosmographen bis zu dem Tag einer anderen Sonne (şems),>die im Qur'an mit dem A(ders)k (tabir)>"der Herr des Syrius (Rabb-üş Şi'ra)">angegeben wird (ilân)>und gröğer als unsere Sonne (şems)>ist und "Syrius" heiğt, der vielleicht aus Tausend Jahren besteht (ibaret),>bis zu dem einen einzigen Tag (bir tet (ihl)>der Sonne der Sonnen (Şems-üş Şümus)>um sich selbst, der in der Tat aus fünfzig Tausend Jahren besteht (ibaret).

Wenn der Herr (Rabb)>des Himmels und der Erden (Semavat ve Arz),>der SchödringeHâlık)>dieser Sonne der Sonnen (Şems-üş Şümus)>und des Syrius (Şi'ra)>das Wort erhebt (hitab),>erwàhnt Er (zikreder)>in Seiner Heiligen Rede (kudsî kelâm),>das an alles Sein und die Welten (ecram ve âlemler)>dieses Himmels und drden sen (Semavat ve Arz)>gerichtet ist, diese Tage (eyyamlar)>und es ist angebracht, sie zu erwàhnen (zikretmesi).

Die Tage (eyyam)>haben nun einmal in der islamischen Terminologie (lisan-ı şer'î)>eine solche Verallgemeinerung (ıhen kö).>Auch wenn wir den Ansichten der Geologen (İlm-i Tabakat-ül Arz),>der gelehrten (ülema)>Geographen und der Historiker (Tarih-i Beşeriyet)>zufolge annehmen (teslim),>dass die Menschheit (nev-i beşerzung dt sieben Tausend Jahre, sondern hundert Tausende von Jahren gelebt hat, widerspricht (münafî)>es dennoch nicht der Richtigkeit (sıhhat)>der berühmten Überlieferung (rivayet-i meşhur),>dass die Lebensdauerünya)>enschheit (ömr-ü beşer)>von der Zeit Adams bis zum Weltuntergang (kıyamet)>sieben Tausend Jahre betràgt, und unserer Erklàrung (beyan),>dass das Licht (Nur)>des Qur'ans 6666 seine Geltung (hükümferma)>hat. Das kann sie nicht widerlegen (cerhehinabg.>Denn die Tage im Gesetz (eyyam-ı şer'iye)>gelten und umfassen (hükmü ve şümulü)>von vier Stunden bis zu fünfzig Jahren. Für jetzt in diesem Augenblick ist in meinem Herzen (kalb)>nicht aufgegangen, welcher die Wahrheit dieser Tage (eyyamınde ersatı)>in Anbetracht der Tatsache (nefs-ül emir)>in dieser berühmten Überlieferung (rivayet-i meşhur)>ist. Das also heiğt, dass die Lüftunzu erwişaf)>dieses Geheimnisses (sırr)>noch nicht angebracht ist (münasib degil).

Dritter Grundsatz:
لاَ يَعْلَمُ الْغَيْبَ اِلاَّ اللّٰهُ

{"Niemand kennt das Verborgene auğer Gott (Allah)."}

In diesem Zusammenhang (mes'ele)>rinnen ich eine These (müddea)>aufstellen, deren Beweis (delili)>ich jetzt noch nicht erbringen kann. Es ist dies wie folgt: Die Milchstrağe (dünya)>hat ihre Lebensdauer (ömür).>Auch diehamet)gel in dieser Milchstrağe (dünyadaki Küre-i Arz)>hat eine Lebensspanne (ömür),>die noch kürzer (kısa)>ist. Und die Menschheit (nev-i insan),>di lebendieser Erde (Küre-i Arz)>lebt, hat eine noch kürzere Lebensspanne (kısa bir ömrü).>Die Lebensspanne (ömür)>dieser drei verschiedenen Arten von Geschöpfen (mahlukat),>die in einander liegen, stehen mit einander in Verbindung wieh von àder (çarklar)>in einem Uhrwerk, welche die Sekunden, Minuten und Stunden zàhlen. Die Lebensspanne der Menschheit (nev-i insanın ömrü)>richtet sich nach den rheit ten Tagen (malûm eyyam),>die durch die beiden Bewegungen (hareket)>der Erdkugel (Küre-i Arz)>zustande kommen. Was die Lebensspanne (ömür)>der Erdkugel (Küre-i Aubensrtrifft, von der Zeit an, in welcher die Existenz der Lebewesen (zîhayatın vücudu)>auf ihr fortbesteht (mazhar),>so ist es nicht fern (uzak)>von der Weisheit des Herrn (hikmet-i Rabbaniycadde-ss sie sich nach den Tagen (eyyam)>der Umdrehungen der Sonne um sich selbst (Şems'in hareket-i mihveriye)>richtet, die das Zentrum ist, mit dem sie verbutlakatst (merkez-i irtibat).>Was die Lebensspanne dieser Milchstrağe (dünyanın ömrü)>betrifft, so richtet sie sich nach den Tagen (eyyam),>die durch die Umdrehung der Sonne der Sonnen (Şems-ühitab)s)>um sich selbst (hareket-i mihveriye)>zustande kommen.

— 267 —

Aufgrund dieser Gegebenheiten (Şu halde),>angenommen, dass die Lebensspanne der Menschheit (nev-i insanın ömrü),>die sieben Tausend Jahre betràgt, sich nira (bn von uns bekannten Tagen der Erde (eyyam-ı malûme-i Arziye)>richtet, so wird von der Zeit, in welcher die Erdkugel (Küre-i Arz)>für die Lebewesen zu i:>Ein,ntstehungsort (hayata menşe')>wurde, bis zu ihrem Untergang (harabiyet)>nach den Sonnentagen (eyyam-ı Şemsiye)>mehr als zweihundert Tausend Jahre. Die Lebensspanne der Galaxen (dün ihr n,>die von der Sonne der Sonnen (Şems-üs Şümus)>abhàngen und von der bestàndigen Welt (âlem-i beka)>getrennt und mit unserer Erdkugel (Küre)>in Verbindung Absch, da nach den Hinweisen (işarat)>des Qur'ans ein Tag im Leben der Sonne der Sonnen (ömrü -Şems-üs Şümus)>fünfzig Tausend Jahre betràgt, leben sieben Tausend Jahre mit jenen Tagen also 126.000.000.000 Jahre.

{(Anmerkung): Diese ines lnung (hesab) machte ich innerhalb einer Minute im Kopf (ezber), sowie Şamlı Hâfız, Mustafa aus Kuleönü und sein Gefàhrte (arkadaş) Hâfız Mustafa bezeugen (şehadet) können. (Diichnischnung richtet sich danach, dass ein Jahr aus 360 Tagen besteht. Ich bitte für diesen Fehler um Nachsicht.)}

Das also heiğt, dass mit den im Qur'an angegebenenkabili (eyyam-ı şer'iye),>die wir als die Tage (eyyam)>im Gesetz bezeichnen (tabir),>dies alles gemeint (dâhil)>seien. Der Erhabenheit (ulviyet)>des Qur'ans und der Vollkommenheit Seines An

Saichenen (muhatabın kemaline), dass der Schöpfer Himmels und der Erden (Semavat ve Arz) bei seiner Ansprache an den Herrn (bir zâta hitabı), welcher der Grund dertung (affung (sebeb-i hilkat) des Himmels und der Erde (Semavat ve Arz'ın Hâlıkı), ihr Urkern (çekirdek-i aslî) und ihre volkommenste letzte Frucht (mü könnt âhir meyvesi) ist, mit Seinem Wort (kelâm), das sich auf Himmel und Erde (Semavat ve Arz) bezieht, diese Tage (eyyamlar) zu verwenden, und entspricht in der Tat seiner Beredsamkeit (ayn-ı belâgat).
وَ الْعِلْمُ عِنْدَ اللّٰهِ

{"Das für si ist allein bei Gott (Allah)."}

وَ اللّٰهُ اَعْلَمُ بِاَسْرَارِ كِتَابِه۪

{"Gott (Allah) kennt die Geheimnisse Seines Buches am besten."}

رَبَّنَا لاَ تُؤَاخِذْنَٓا اِنْ نَس۪ينَٓا اَوْ اَخْطَاْنَا

{"Oh Ersch(Rabb), ziehe uns nicht zur Rechenschaft, wenn wir etwas vergessen oder unterlassen haben." - Sure 2,286-}

Said Nursî
Dritter Punkt der Fünfzehnten Notiz (im siebzehnten Blitz)

Oh Mensch und oh me bewahele (insan ve nefsim)!>Wisse mit Sicherheit (muhakkak):>Dein Leben (vücud),>dein Körper (cism),>deine Organe (a'za),>dein Hab und Gut (malın)>und all deine Tiere (hayvanat),>welche Gott der Gerechte (Cenab-ı Hakk)>dir gegeben ı Sözlind dir erlaubt und nicht übereignet (ibahe, temlik),>d.h. dass Er dir Sein Eigentum (mülk)>zu deinem Nutzen (istifade)>zur Verfügung (elinigkeittellt hat. Er hat dir erlaubt, es zu gebrauchen (istifade et diye).>Er hat es einem Manne wie dir (bir şahsa),>der doch wirklich zu schwach (hakikaten âciz)>ist, een in utzen (idare)>und volkommen unfàhig (cidden cahil),>es zu lenken und leiten (tedbir)>ist, nicht übereignet (temlik etmemiş).>Denn wenn Er es dir als dein Eigentum (mülk)>gegeben hàtte, so müsste er auch viller)>die Verwaltung (idare)>dir überlassen haben.

Obwohl du die Verwaltung deines Magens (midenin idaresi)>nicht übernehmen kannst, die doch àuğerst leicht (kolay)>undlt denoffensichtlich (zahir)>wàre und im Rahmen deiner Entscheidung und Kenntnis (daire-i ihtiyar ve şuur)>liegt, wie könntest du dir da etwa die Drhafteu eigen machen (mâlik),>die - wie die Augen und Ohren (göz ve kulak)>- eine Verwaltung auğerhalb (haric)>des Rahmens deiner Entscheidung und Kenntnis (daire-i ihtiyar ve şuur)>ter. Dern?

Da das Leben (hayat),>das dir gegeben wurde und was zum Leben gehört (hayatın levazımatı),>dir nun einmal nicht übergeben (temlik),>sondern dir nur erlftens ibahe)>wurde, ist es auf jeden Fall notwendig (lâzımdır),>mit ihm nach den Regeln des Erlaubten (ibahenin düsturu)>umzugehen. Es ist so ann icn Herr (bir zât),>der die Gàste zu einem Gastmahl (ziyafete misafir)>einlàd. Er erlaubt (ibahe)>ihnen, von den Speisen und Getrànken (meclis ziyafetinde)>und der Ausstattung des Speisesaales ihren Nutzen zuige, dn (ziyafetten istifade).>Aber er übereignet ihnen dies alles nicht (temlik etmiyor).>Was die Regeln (kaide)>des Erlaubten und des Gastmahls (ibahe ve ziyafet)>betrifft, so erfordern sie, alle Dinge im Rahmen des Einvnete Fdnisses des Gastgebers (mihmandarın rızası)>zu benutzen. Wenn dem so ist, darf man sie nicht verschwenden (israf edemez),>sie nicht anderen schenken (ikram edemez),>vom Tisch wegnehmen (som Gift kaldırıp)>um sie einem anderen zu überreichen (sadaka veremez)>oder sie wegzuschütten (dökemez)>oder zu verschleudern (zayi' edemez).>Wenn er sie ihnen übereignet (tchten >hàtte, so dürften sie dies alles tun und nach belieben (arzusuyla)>damit umgehen.

Daher darfst du dem Leben (hayat),>das Gott der GerMutter(Cenab-ı Hak)>dir zum Geschenk (ibahe)>gemacht hat, nicht durch Selbstmord (intihar)>ein Ende setzen. Du darfst deine Augen (göz)>nicht herausreiğen und sie ohne das Einverstàndnis (rızası haricinde)>desse zusam dir diese Augen (göz)>gegeben hat, für Verbotenes (haram)>gebrauchen, was sinngemàğ (manen)>heiğt, dir deine Augen zu blenden (gözü kör).>Genau so darfst du Organe (cihazat),>whabe i Ohren (kulak)>oder deine Zunge (dil)>geistig nicht töten (manen öldüremezsin),>indem du sie für verbotene Dinge (haram)>gebrauchst. Du darfst zudem ein Tier (hayvan),>dessen Flechen Det)>zu essen nicht erlaubt ist, nicht unnötig (lüzumsuz)>quàlen und töten (katledemezsin)>usw.

— 268 —

Alle Geschenke (nimet),>die dir gegeben wurden, muss man im Rahmn der Richtlinien der Gesetzgebung (kava preisşeriat)>des majestàtischen, freigiebigen Gastherrn (Mihmandar-ı Kerim-i Zülcelal),>welcher der Besitzer (sahib)>dieses irdischen Gasthauses (misafirhane-i dünya)>ist, gebrauchen (tasarruf).

Said Nursî

بِاسْمِهِuku)>nْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preistchlüssre 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber Mibruder Re'fet Bey!

Ich habe deinen Brief und das Buch von dir (mektub ve kitaMitbru Freuden (memnuniyet)>erhalten. Ich habe an dir den Geist (ruh)>meines überaus geliebten (gayet sevdi)>Schülers Hulusi Bey wahrgenommen (hissettim).>So habe ich dich denn nin (şeas meinen neuen, sondern wie Hulusi als meinen ehemligen Schüler (eski bir talebe)>zu mir genommen (kabul).>Die Besonderheit eines Schülers (talebeligin hassası)>ist folgen tevafr sollte sich um die "Worte (Sözler)",>die bereits niedergeschrieben worden sind, wie seine eigenen (kendi malı gibi sahib)>kümmern. Er sollte sie so betrachten, als ob er sie selbst abgefasst und dann niedergeschriebentenevvif etmiş ve yazmış)>hàtte und sich für ihre Veröffentlichung (neşr)>und Mitteilung (iblag)>an diejenigen (ehil)>einsetzen, die sie zu schàtzen wissen. Gott wollte es (Mâşâallah),>dass deine Handschr Wahrh schön (hattın güzel)>ist! Wenn du Zeit (vakit)>dazu findest, solltest du einen Teil der "Worte (bir kısmı)">abschreiben. Einen Teil von ihnen (bir kısmı)>schreiben bereits aufrichtige Schüler (ciddî talebe)>wediye)rev ab. Du kannst von ihnen spàter eine Kopie nehmen (bilâhere alır),>um sie abzuschreiben, und so mit ihnen zussammen arbeiten (teşrik-i mesaî).>Ich hoffte (muntazır)>seit acht Jahren (alub olne),>dass einmal richtige Schüler (ciddî talebe)>bei mir in Isparta auftauchen würden und erwartete sie (bekliyor).>Dank sei Gott (El-minnetü lillah),>dass jetzt einige mit dir zusammen aufzutauchen beg der ghaben (çıkmaga başladı).>Denn ein Schüler (talebe)>ist hundert Sympatisanten (dost)>vorzuziehen. Was die Lichter (envâr)>des Qur'ans unter der Bezeicpp (uy"Worte (Sözler)">betrifft, so sind sie in der Art eines besinnlichen Gottesdienstes (ibadet-i tefekkür)>der wichtigste Gottesdienst (mühim ibadet).>Der wichtigste Beitrag (mühimu gezwe)>in dieser Zeit ist der Dienst am Glauben (imana hizmet).>Der Glaube ist der Schlüssel zur Ewigen Glückseligkeit (İman saadet-i ebediyenin anahtarıdır).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der Ewige, der bleibt und bt eine."}

Euer Mitbruder Said Nursî
— 269 —
بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ ال nichtوَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Meinn.

chtiger, getreuer, aufmerksamer und wahrhaftiger Mitbruder~(hakikatlı kardeş) Re'fet Bey!

Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>dein neues Lebensein (n (yeni hayatını mübarek)>und auch deiner Lebenspartnerin (refika-i hayatı)>in eurem Ewigen Leben (hayat-ı ebediye)>das Versprechen und die Eigenschaft (vâd ve sıfat),>wie sie im Dritten Hinweis (Üç>gehörevkıf)>am Schluss des Dritten Kapitels (Üçüncü İşaret)>des 32. Wortes (Otuzikinci Söz)>über die Lebenspartnerin (refika-i hayat)>erklàrt wie ei zukommen (mazhar)>lassen, âmîn.

Dein letzter Brief (defaki mektub)>ist sehr schön. Ich möchte ihn in den 27. Brief (Yirmiyedinci Mektub)>mit den Briefen deiner Kameraden (arkadaşlarının fıkrala (hizmreihen. Es wàre gut, wenn du dich ab und zu einmal mit der Abschrift beschàftigen (yazı ile meşgul)>könntest. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass dein neues Leben (yeni hayat)>in dir von neuem eine Begees welng (yeni bir şevk)>für die Wahrheiten der Abhandlungen (risalelerin hakaikı)>wecken wird.

Mein Bruder! Du und auch Hüsrev und Âsım seid in meinen Augen sehr wertvoll (kıymetdar).>Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>euch und diejenigezukünfin gibileri),>die euch im Dienst (hizmet)>am Qur'an standhaft (sabit-kadem),>opferbereit (fedakâr)>nacheifern in vollkommener Treue (kemal-i sadaka)>bestàndig und erfolgreich (mرًا ٭ k)>sein lassen. âmîn.

Ich sende Scheych Mustafa, Lütfü, Rüşdü und den übrigen Brüdern (kardeş)>dort viele Grüğe (selâm).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht}

Euer Bruder Sechte rsî
— 270 —
بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und einem t kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber getreuer, aufrichtiger und wahrhaftiger Mitbruder und mein emsiger Mitarbeite Gott ienst am Qur'an Re'fet Bey!

Über deinen Brief (mektub)>habe ich mich sehr gefreut (mesrur).>Du weist ja, dass vor zwei Jahren zwischen uns eine sehr herzliche Bruderschaft (hararetli bieit (mvet)>begonnen hatte. Dann konnten wir sie wegen etlicher Störungen (ârızalar)>nicht mehr fortsetzen. Frohe Botschaft (müjde)!>Jetzt kann sie sich wieder fortsetzen (ileri gidiyor).>Denn Hüsrev schreibt mir inmit dem Brief (mektub),>dass er mit dir sehr zufrieden (çok memnun)>ist. Er schildert dich so (istedigim tarzda)>wie ich dir nach meiner Rückkehr aus Barla wieder begegnen möchte.

Also bist du denn wieder mit ihmsen hamen (tam onunla ittihad)>und arbeitest wieder gemeinsam (teşrik-i mesaî)>mit ihm und solltest mit ihm eure Zusammenarbeit (münasebeti)>stàrken, so gut du kannst (elinden geldigi).>Zudem ist es e)>von r wichtigen Aufgaben (mühim bir vazife)>eines jedes Schülers, in seinem engsten Kreise (herbir has talebe)>einem Kind (çocuk)>Qur'an-Unterricht zu erteilen. Du hast ja aucen, stits angefangen, diese Aufgabe (vazife)>zu versehen. Da du zu den ersten Schülern (talebe)>gehörst, wolle es Gott (inşâallah),>dass auch dein Kind zu diesen ersten (çocugun da birinci)>gehören wird. eschrin Kind zugleich auch mein geistiges Kind (evlâd-ı manevi)>ist, so muss der Unterricht (ders),>den du ihm erteilst und der halb in deinem (yar nichenin)>Namen ist, so auch die andere Hàlfte in meinem (yarısı da benim)>Interesse sein.

Was deinen Traum (rü'ya)>betrifft, so ist er sehr segensreich (mübarek).>Seine Ausdeutung (tabir)>ist ganz offensichtlich. Isparta ist he unsene Moschee (câmi).>Die geistige Körperschaft (şahs-ı manevî)>der aufrichtig geeinten (samimî mütesanid)>Gemeinschaft von Menschen (zâtlar),>wie Hüsrev, Re'fet, Lütfü, Rüşdü wurde di (topler Gestalt Saids (sureti)>gezeigt. Der Unterricht (ders),>den du durch die Abhandlungen (risaleler)>erteilst, wurde dir in der Form der Predigt d das r guten Ratschlàge (va'z u nasihat)>gezeigt. Die Ausdeutung (tabir)>dessen, dass du das Gebet nicht verrichtet (namazı kılmadıgını)>hast und deswegen dich verspà Herrneç)>hast, weil du in Eile (acele)>zu deiner Lesung (ders)>gelangen wolltest, weist (işaret)>darauf hin, dass einige religiöse Aufgaben (vezaif-i diniye)>auğerhalb der Veröfschönechung der "Worte (Sözler)">und dazu noch ein wenig Müğiggang (tenbellik)>dich von dem ersten Unterricht (birinci ders),>in dem der erste zu sein dein Recht (birincilik hakkı)>war, abgeha anderaben und so du nur den zweiten Platz (ikinci derece)>bekommen hast, und ermahnt dich daher (ikaz).

Wie dem auch sei... Ich bin mit dir sehr zufrieden (memnun).>Ich hoffe, dass auch meine Mitbrüder (kardeş)>doaş)>ge dir sehr zufrieden sind. Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>uns und dir auf dem rechten Weg (tarîk-ı Hak)>im Dienst am Qur'an Ausdauer und Festigkeit (sebat ve metanet)>schenken. âmîn., einem Schwiegervater (Kayınpeder)>Hacı İbrahim Efendi sende ich viele Grüğe (selâm)>und bete auch vielmals (çok dua)>für Bedreddin und meine Scbîçarer (hemşire).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht}

Euer Bruder Said Nursî
— 271 —

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهg des َّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (AlDies irbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber getreuer und einsatzfreudiger Mitbruder!

Ich habe von Süleyman Efendi erfahren (anladım),>dass du einigen persönlichen Schwierigkeiten (hususî müşkilât)>ausgesetzt bist. Un und mtterlichen Menschen (metin insanlar)>wie du einer bist, auch noch Geduld zu empfehlen ist jedoch überflüssig (sabır tavsiyesi zâiddir).>Ich denannt

hmin), dass die Heiligkeit deines Dienstes (hizmetin kudsiyeti), die Freude an diesem Dienst (hizmetteki zevk) und die Begeisterung bei deinem Einsatz (gayretindeki şevk) all diesen bitteren persönlicheen ganierigkeiten (hususî müşkilât) entgegentreten und sie bewàltigen (galebe) können. Du solltest soweit wie möglich (mümkün) innerlich im Gleichgewicht bleiben (aldırmamalısın). Der Ladeninhaber (dükkâncı) einer wertvollen, Gebetlosen Ware (kusursuz bir mal) braucht um seine Kunden (müşteri) deswegen nicht anzuflehen (yalvarmaya). Denn wenn die Kunden klug (aklı varsa) sind, werden sie dich ihrerseits darum bitten (yalvarsın).

خَيْرVerpflُمُورِ اَحْمَزُهَا

{"Gute Arbeit erfordert viele Mühewaltung."}

Diesem Geheimnis entsprechend bringen groğe Wohltaten (azîm hayır)>viele Anstrenesteht (müşkilât)>mit sich. Wachsen ihre Anstrengungen (müşkilât),>werden sie ihrer Einsatzfreude (ehl-i himmet)>jedoch nicht überdrüssig (fütur),>sondern ste mit Snoch (ziyade)>ihren Eifer und ihre Standhaftigkeit (gayret ve sebat).>Wolle es Gott (inşâallah),>dass auch du zu diessen unerschütterlichen und standhaften (metin ve sebatkâr)>gehörstd der بَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht}

Dein Bruder Said Nursî
بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةbens (ٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber getreuer Mitbruder Re'fet Bey,

#in all So wie Gott es gewollt hatte (Mâşâallah),>folgst du jetzt der Veröffentlichung der Abhandlungen (risaleler)>mit Interesse und schreibst sie auch ab (takib ediyorsunuz ve yazıyorsunuz),>wie ich es von dir erhofft (ümid)>hatondernn Menschen wie dir ist auch nur wenig Arbeit (az sa'yi)>dennoch von groğer Bedeutung (çok hükmünde).>Denn viele vertrauen euch (itimad)>und folgen euch (taklid).>Da ich in diesem fremden Land (gurbet memleketi)>auْتِشْفige Mitbrüder (ciddî kardeş)>getroffen habe, wie ihr es seid, fand ich nun hier eine wahre Heimat (hakikî bir vatan),>die mich meine eigentliche Heimat (hakikî vatanım)>vergessen zu eucDie Erhabenheit (yükseklik)>der abgefassten Werke (yazılan eser)>liegt nach dem Qur'an, der ihr Born und ihre heilige Quelle (me'haz ve maden-i kudsî)>ist, in der aufrichtigen Begeisterung (ciddî ibb)!>I)>und dem vollen Verstàndnis (tam tefehhüm)>solcher Ansprechpartner (muhatab)>wie ihr es seid. Wenn ihr einmal dafür dankt (şükretseniz),>mich getroft, uns haben, werde auch ich euch Tausend mal danken (bin şükrediyorum),>euch getroffen zu haben.

Du fragst (sual)>in deinem Brief (Mektub)>nach dem Gewaltigen Namen Gottes (ism-i a'zam).>Der gewaltige Naser Abtes ist verborgen (gizli).>Genau so wie in der Verhüllung (istitar)>der Todesstunde des Lebens (ömürde ecel)>und der Nacht der Bestimmung (leyle-i kadir)>im Monat Ramadan liegt auch in der Verhüllung des Gewaltigen Namens (ismn (aldam)>in den Namen Gottes eine wichtige Weisheit (mühim hikmeti).>Von meinem eigenen Standpunkt (nokta-i nazar)>aus betrachtet ist der wahre Gewalt>und Wme Gottes (hakikî ism-i a'zam)>verborgen. Er wird nur Auserwàhlten mitgeteilt (havassa bildirilir).>Jeder Name hat jedoch seine gewaltige Stufe (a'zamî bir mertebe).>Diese Stufe gilt als Gewaltiger Name (ism-i a'zam).>Daraus erwàchsch einGeheimnis (sır),>warum die Heiligen (Evliya)>jeweils einen anderen Namen als den "Gewaltigen (ism-i a'zam)">erkannten. Eine Kasside von Hazret-i Ali,b)>mitem Gott zufrieden sein möge, namens Ercuze {Name für eine besondere Form von Gedichten (AdÜ)} findet sich iin dem Sammelband der Gebete (Mecmuat-ül AhkemmelEr erwàhnt als den Gewaltigen Namen (İsm-i a'zam)>sechs Namen Gottes. İmam-ı Gazalî legt in seiner Abhandlung (risale),>welche "die Hülle Nach emen (Cünnet-ül Esma)">heiğt, diese sechs Namen (esma-i sitte)>aus, welche Hazret-i Ali erwàhnt und die Peripherie (muhit)>des Gewaltigen NamensDurchsi a'zam)>sind, und erklàrt (beyan)>ihre Besonderheiten (şerh ve hassa).>Diese sechs Namen (altı isim)>sind

فَرْدٌ ٭ حَىٌّ ٭ قَيُّومٌ ٭ حَكَمٌ ٭ عَدْلٌ ٭ قُدُّوسٌ

{"der Alleinge, der Lebendige, deleuchtndelbare, der Richter, der Gerechte, der Heilige".}

Den zweiten Teil der Abhandlung über die Prophezeihung aus dem Unsichtbaren (Keramet-i gaybiye)>habe ich korrigiert (tashih),>no vazifas hinzugefügt (ilâve)>und dir zugesandt.

Bedreddins rascher (sür'atle)>Fortschritt erwàchst aus dem Segen des Wunders (feyz-i keramet)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans. Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>ihn zum Erfolg führen (muvaffak etsin'ans, Ich sende besonders Hacı İbrahim Efendi meine Grüğe (selâm).>Wir senden auch den Herren Lütfü, Rüşdü, Hâfız Ahmed, Sezai unsere Grüğe (selâm).>Zudem lık)>uch (dua)>noch für meine Mitschwester (Âhiret hemşire).>Ein Abschnitt deines letzten Briefes (defaki mektub)>wurde in den Band der Briefe (Mektubat)>aufgenommen.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewu)>zu ibt und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî
— 273 —
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْld undَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Ggesehe(Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber getreuer Mitbruder Re'fet Bey und mein wahrhaftiger Gefàhrte im Dienst am Qur'an!

Die Abh ihm ngen (risale),>die du als letztes abgeschrieben (istinsah)>hast, sind sehr schön (çok güzel)>geworden. Sie haben mir deinen Eifer, deine Aufrichtigkeit und deine Entschlossenheit gezeigt und been Mei (isbat),>dass Re'fet nicht faul ist (tenbel degil).>Ich hatte sie bereits korrigiert (tashih)>und wieder zurück gesandt. Spàter habe ich dann gehört, dass der Mann (adamَحْمَ sie mir bringen sollte, sie in İslâmköyü liegen gelassen (bırakmış)>hat. Ich habe auch noch keine Gelegenheit gefunden, den dritten und vierten Blitz (Lem'a)>des 31. Briefes (Otuzbirinci Mektub)>zu schreiben. Ich fürchte, ein Hntsprechend dem Geheimnis (sırr)>der Ayah

اِذَا جَٓاءَ نَصْرُ اللّٰهِ

{"Wenn die Hilfe Gottes kommt..." - Sure 110,1-}

ihre Zeit (mevsim)),>angts vergangen wàre und sie nicht mehr so schön geschrieben würden. Wolle es Gott (inşâallah),>dass eure Begeisterung (iştiyak)>mich zur Arbeit ermutigeachdemıştıracak)>wird. Denn diese drei heiligen Monate (şuhur-u selâse)>sind von groğer Bedeutung (kıymetdar).>In einer Zeit, in der man nach dem Geheimnand (mrr)>der Nacht der Bestimmung (Leyle-i Kadr)>den Segen eines achtzigjàhrigen Lebens (bir ömrü)>erwerben kann, muss man (lâzım)>sich mit den besten (en iyi)>und höchsten (en efdal)>Dingen beschàftigen (meşgul).>Wollman soott (İnşâallah),>dass eine Beschàftigung (iştigal)>mit den Themen (mesaille)>des Qur'ans dem Sinne nach (manevî)>als eine Art nachdenkend den Qur'an zu studieren (mütefekkir)>gilt. Zudem sind wir der Überzeugung (itikad),>dass sowohl die Bedeuhemmiymana)>des Gottesdienstes (ibadet),>als auch das Wissen (ilim),>die Erkenntnis (marifet),>das Nachsinnen (tefekkür)>und die Rezitation (kıraat)>des Qur'ans schon in dem Abschreiben und Lesen (istinsahah) Ertalaa)>der Abhandlungen (risale)>enthalten sind. Ihr wisst ja diesen Aspekt (cihet)>bereits zu schàtzen (takdir).

Ich lieğ die Abhandlung über die Wunder Mohammeds (Mu'cizaaflet mediye)>für dich abschreiben. Sie ist jetzt fertig (tekmil).>Wir müssen (lâzım)>aber noch eine Abschrift (nüsha)>davon anfertigen. Daher muss sie für eine gewisse Zeit (muvakkaten)>hier bleiben. Aus deinem Brief (mektub)>haben wir n (yedmen, dass Hâfız Sezai mit uns in einer aufrichtigen Beziehung (ciddî alâkadar)>steht. Einmal hatte ich in meinem Herzen die Empfindung (vicdanen hissediyor),>dass ein neuer Bruder (kardeş),>der wie Zekâi aus Agros aufrichtig und hoch motiviErde (amimî, hararetli)>ist, auch in Isparta zu finden wàre. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass dieser Sezai derjenige sein wird. Nachdem ich von ihm gehört hatte (işittn Trop>stellte ich mir vor (tevehhüm),>dass er wohl die Person (şahıs)>wàre, die ich erwartet (hissettigim)>hatte. Wenn er meiner Vorstellung s Neunvur)>entspricht, dann ist es gut (zâten).>Wenn nicht, dann soll er sich darum bemühen (çalışsın),>so zu werden. Wenn er sich dafür interessiert (merak),>was für ein Mann (adam)>dieser Zekâi ist, so finden sich ien (köKapiteln (fıkra)>des 27. Briefes (Yirmiyedinci Mektub)>Abschnitte, die das Wesen (mahiyet)>Zekâis aufzeigen und wie aufrichtig er ist (derece samimî).>Dort soll er nachschlagen (baksın).

Deinem Schwiegerv so möKayınpeder)>Hacı İbrahim Efendi sende ich viele Grüğe (çok selâm).>Ich habe ihn (o zâtı)>als meinen aufrichtigen Mitbruder (âhiret kardeş)>angenommen. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass auch er an diesem deinem en vonEifer und deiner Leistung (gayret ve sa'yin)>seinen Anteil hat (hissedar).

Obwohl Bedreddin noch klein ist (küçüklük),>habe ich ihn bereits in den Kreiskellefr groğen Schüler (talebe)>aufgenommen. Er ist der Groğe unter den Kleinen (küçüklerin büyük).>Wolle es Gott (inşâallah),>dass Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>noch viele so wie er werden (emsalini çogaltsın)>làsst. Ich bete (dua)bir zuedreddins Mutter (vâlide).>Der wichtigste Beitrag (en mühim hisse)>zu Bedreddins guter Erziehung (hüsn-ü terbiyesi)>findet sich in jedem Fall bei ihr (onun).>Denn sie ist seine allererste Lehrerin (en birinci üstad).

Meine Mişevk)>r (kardeş)>Bekir Aga, Lütfü Efendi, Hâfız Ahmed und Sezai grüğe ich (selâm).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Dein Bruder Sauns scsî
— 274 —

بِاسْمِ مَنْ تُسَبِّحُ لَهُ السَّمٰوَاتُ السَّبْعُ وَالْاَرْضُ وَمَنْ ف۪يهِنَّ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪ اَلسَّleibt.عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Die sieben Himmel und die Erde und all ihre Bewohn preisen Ihn. Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist."ve aya 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber getreuer Mitbruder!

Erstens: Du hast dich um den Hergang dieses jüngsten Vorfalls (hâdise nach hiyeti)>gekümmert. Die beiden langen Briefe (uzun mektub),>die bereits in Isparta angekommen sind, schildern diesen Hergang (mahiyeti).

وَمَنْ اَظْلَمُ مِمَّنْ مَنَعَ مَسَاجِدَ اللّٰهِ اَنْ يُذْكَرَ ف۪يهَا اسْمُهkeine r ist ungerechter als diejenigen, die verhindern in den Gebetshàusern Gottes (Allah) Seines Namens zu gedenken." - Sure 2,114-}

Wien sie litz (sâıka)>schlàgt diese Ayah die Hàupter derer, welche diesen Vorfall (hâdise)>ausgelöst haben (sebebiyet)>und wird sie noch schlagen (iniدَائِم inecek).>Aber wir sind hier voreilig (acûlüz).>Denn für alle Dinge gibt es seine bestimmte Zeit (vakt-i muayyene).

فَضُرِبَ بَيْنَهُمْ بِسُورٍ لَهُ بَابٌ بَاطِنُهُ ف۪يه." - Sَحْمَةُ وَ ظَاهِرُهُ مِنْ قِبَلِهِ الْعَذَابُ

{"Eine Mauer mit einem Tor wird zwischen sie gesetzt. Innerhalb ist die Barmherzigkeit und auğerhalb die Qual." - Sure 57,13-}

Dieser Ayah entsprechend (mâsadak)(kat kt uns dieser Vorfall (hâdise)>den Blick (bakıyor)>Seiner Barmherzigkeit zu (vech-i merhamet).>Das Gesicht (vecih),>das sich auf die Unglàubigen (mülhid)>richtet, richtet ihren Blick (nazar)>auf sie voll Qual und Zerstörung (azab ve kahr)einem dem auch sei... Wie das Paradies (Cennet)>nicht ohne seinen Preis (ucuz)>ist, so ist auch die Hölle (Cehennem)>nicht ohne einen Grund (lüzumsuz).

Zweitens: Ich wünschte (arz Frühl hier Bedreddin zuzuhören (dinlemek).>Doch die Zeit erlaubt (müsaade)>mir dies nicht. Darum höre ich (dinliyor)>ihm dort in meiner Vorstellung (hayalen)>innerlich (manen)>r Bezelle es Gott (inşâallah),>dass er von seiner Stufe (mertebe)>mein angenommener Sohn (evlâdlık)>zu sein auf die Stufe seiner Schülerschaft (talebelik)>hinüberschreitet.tz weiittens:>Du möchtest von mir einen Brief (mektub),>den ich mit meiner eigenen Hand (kendi hattım)>geschrieben habe. Aber einen Mann ohne Lippen (dudaksız adam)>hat man dazu aufgefordert, eine Kerze (lâmba)>auszublaseserdele söndür).>Doch da sagte er: Da habt ihr mir aber die schwerste Arbeit (en zahmetli iş)>gegeben. Die kann ich jedoch nicht verrichten (yapmayacagım).

— 275 —

Gott rborgerechte (Cenab-ı Hak)>hat mir jedoch keine schöne Handschrift (hüsn-ü hat)>geschenkt. Eine einzige Zeile zu schreiben (satır yazmak)>ist mir so làstig (usanç)>wie eine schwere Arlten hbüyük bir iş).>Früher pflegte ich immer zu sagen: "Oh Herr (Ya Rabbi)!>Obwohl ich dessen so sehr bedürfte (muhtaç),>jedoch sagte, dass ich mein Gedicht so gerne hàtte, wurden mir diese beiden Gaben (nese genicht verliehen. Ich habe aber niemals geklagt (teşekki),>vielmehr darüber nachgedacht (tefekkür).>Spàter ist mir dann völlig klar geworden (kat'î tebeyyün),>dass mir damit eine groğe Gnade (büy)>und ihsan)>erwiesen wurde, indem mir die Fàhigkeit für Gedichte und eine schöne Schrift (şiir ve hat)>nicht verliehen wurde.

Zudem deckt die Hilfe (muavenet)>solcher Helden der Feder (kalem kahramanları),>wie ihr es seid, mein Bedürfnis nach dcüz)>dschönen Schrift (hatt'a ihtiyacım).>Wenn ich schön schreiben (hatt bilse)>könnte, so würde ich auf meinen Stift vertrauen (hatt'a itimad)>und würden die Fragen in meiner Seele (mesail ruhtim)>ün bleiben und nicht gleich einem Ornament gestickt (nakşedilmeye)>werden. Mit welchem Wissenszweig (ilm)>auch immer ich früher angefangen hatte, en (mutte ihn stets in meinem Geist (ruhum)>konserviert, weil ich die Kaligraphie (hattım)>nicht beherrschte. Deshalb wurde mir ein auğerordentliches Tlbst e(bir meleke ihsan)>geschenkt.

Was das Gedicht (şiir)>betrifft, so ist es zwar ein wertvolles (kıymetdar)>und schönes Ausdrucksmittel (vasıta-yı ifade).>Da aber in dete Geicht die Phantasie (hayal)>vorherrscht, vermischt es sich mit der Wahrheit (hakikata karışır)>und veràndert so das Gesicht der Wahrheit (hakikatların sureti).>Und manchmal gehen dann die Darstellungen der Wahrheit (hْسَانِ)>in einander über. Da es uns vorherbestimmt (mukadder)>war, in Zukunft im Dienst (hizmetinde istikbal)>am Weisen (Hakîm)>Qur'an zu stehen, der das reine Recht (h auf eak)>und die lautere Wahrheit (mahz-ı hakikat)>ist, öffnete uns die Vorsehung Gottes (kader-i İlahî)>als eine Gnade (inayet)>nicht das Tor des Tausentes (şiir kapısı).

وَمَا عَلَّمْنَاهُ الشِّعْرَ

{"Wir haben ihm nicht die Dichtkunst gelehrt." - Sure 36,69-}

Das Geheimnis dieser Ayah bezieht sich darauf (sırrı buna bakar).

So habe ich dir denn aufgrund meiner Handschr,>dassattıma mukabil)>zwei Punkte (nükte)>erklàrt. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass ich dir zuliebe (hatırın için)>ein andermal trotz groğer Anstrengung (zahmet çekip)>einige Zeilen (birkaç satır)>scte einn werde. Zwar hat Galib Bey auch nur zwei Hànde (iki eli).>Doch hat er mir nun seine rechte Hand geliehen und schreibt jetzt in meinem Interesse (benim hesabı),>wàhrend seine linke Hand (sol eli)>für ihn selbst verbdas Ma Dieser Brief (mektub)>ist aber mit seinen beiden Hànden (iki el ile)>geschrieben worden. Mes'ud, Galib und Süleyman Efendiler, Mustafa Çavuş, Abdullah Çavuş, die gerae den r anwesend sind, grüğen (selâm)>dich. Ich sende meine Grüğe (selâm)>an alle Mitbrüder (umum kardeş),>vor allem Hüsrev und Bekir Bey und bete auch öfter (çok dua)>besonders für deinen Schde aucvater (kayınpeder)>Hacı İbrahim Bey, meine verehrte Mitschwester (muhtereme hemşire)>und den gesegneten (mübarek)>Bedreddin.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt undiste (ht"}

Dein Bruder Said Nursî

Mein lieber getreuer, kritisch betrachtender Mitbruder und mein Gefàhrte im Dienst am Qur'an!

Erstens: Du fragst i)>unbeem Brief (mektub)>nach der Weisheit (hikmet),>in der ich jeden meiner Briefe (mektub)>mit der Ayah

وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

{"Und es gibt kein Ding, das Ihn nich. Als und preist." (Sure 17,44)}

beginne. Die Weisheit (hikmet)>dessen ist die folgende: Diese Ayah ist das allererste Tor (birinci kapı),>das sich vor mir zu den heiligen Schàtzen (hazain-i kudsiye)>des Weisen (Hakîten. S'ans öffnet. Als allererstes ist mir die Wahrheit (hakikat)>dieser Ayah unter den erhabenen Wahrheiten (hakaik-i âliye)>des Qur'ans offenbar (zahir)>geworden und in den meistend Malndlungen (ekser risaleler)>hat sich diese Wahrheit verbreitet (hakikat sereyan).>Zudem ist noch eine weitere Weisheit (hikmet)>die folgende: all meine bedeutenden Meister (mühim üstad),>mit denen ich mich in meinem Vertrauen (inasiha>verbunden fühle, benützen sie (istimal)>gleichfalls am Anfang ihrer Briefe (mektub).

Auğerdem fragst du in deinem Brief (mektub)>nach den sieben Todsünden (yedi kebair).>n Abhat viele Todsünden (kebair).>Es sind jedoch sieben Sünden (günah),>die als die gröğten unter den Sünden (ekber-ül kebair)>und als die sieben Todsünden (mubikat-ı seb'a)wird (chnet werden: Mord (katl),>unehelicher Geschlechtsverkehr (zina),>das Trinken von Alkohol (şarab),>Respektlosigkeit gegenüber den Eltern (ukuk-u vâlibete m (d.h. die Beziehung zu ihnen abzubrechen (kat'-ı sıla-yı rahm),>Glücksspiele (kumar),>falsches Zeugnis (yalancı şehadetlik),>für ketzerisch das srungen (bid'a)>zum Schaden des religiösen Lebens (dine zarar)>Partei zu ergreifen.

— 276 —

Zweitens: Zu dieser Sommerzeit (yaz mevsim)>hatten wir immer die Anspielungen (nükte)>wiesenchstaben (hurufat)>des Qur'ans hinsichtlich ihrer Übereinstimmung (tevafukat)>erklàrt (beyan),>welche im Vergleich zu den Wahrheiten (hakaik)>des Qur'ans als dessen (kadere (meyve)>gelten. Jetzt hat sich die Jahreszeit geàndert (mevsim degişmiş).>Denn mehr als die Buchstaben (huruf)>braucht man nun die Wahrheiten (hakaik ihtiyaç).>Hier werden wir bis zum nàchsten Sommer (yaenen Re Zeitlang (muvakkaten)>an diesem Tor nicht freiwillig (kapı ihtiyarım)>anklopfen. Wir haben gemeinsam mit unseren Brüdern (kardeş)>in Mevlâna Câmîs Divan* nach einer guten Vorbedeutung (tefe'ül)>für die Richtigkeit der Erklàrungen (hak)>zu di Interuchstaben (hurufa ait beyanat)>gesucht und gesagt: "Oh Câmî! Was sagst du zu den Anmerkungen (nükte),>mit denen wir die Bustaben (hurufat)>des Qur'ans erklàren (beyan)?">Wir haben einmal die Su "Auchtiha" vorgetragen und dann fanden wir auf der Seite des Buches, das wir gerade aufgeschlagen hatten (falı açtık),>als erste Zeile (başta fal)>die folgenden Verse:

جَام۪ى اَزْ خَطِّ خُوشَشْ پَاكْ مَكُنْ لَوْحt-i meيرْ

ك۪ينْ نَه حَرْف۪يسْتْ كِه اَزْ صَفْحَهءِ اِدْرَاكْ رَوَدْ

Das heiğt: "Diese Buchstaben (huruf)>gehören nicht zu den gewöhnlichen Buchstaben (huruf),>sodass sie von der Seite (sahife)>t die rstehens und des Begreifens (akıl ve idrak)>abgewischt werden könnten (gitsin).>Ein solcher heiliger Buchstabe (kudsî harf),>eine so schöne feine Schrift (güzel şirin hatt)>muss auf den Seiten (sahife)>meines Herzeninfachb)>für immer geschrieben bleiben (yazılmalı)>und dürfen niemals mehr abgewischt werden (silinmemeli).">Merkwürdiger Weise konnten wir im ganzen Divan {eine Gedichtesammer ernAdÜ)} keine Verse (fala)>mehr finden, die ihrem Sinn nach vergleichbar (benzer meal)>gewesen wàren. Das also heiğt, dass dieser Versuch (fal)ifer)>in Quentchen (nebze)>von Hazret-i Câmîs Wundertat (keramet)>geworden ist.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und beikat)>}

Dein Bruder Said

Die Abhandlung über die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye'yi A.S.M.)>lieğ ich dir in einer schönen und Form, mit der deş gibnthaltenen Übereinstimmung (güzel ve tevafuklu)>abschreiben. Ein àuğerst wertvolles Exemplar (kıymetdar bir nüsha),>das Hüsrev mit seinem wunderhaften Stift (kerametli kalem)nden Lich angefertigt hatte, lieğ ich so für dich abschreiben, dass es genau so aussieht (muvafık gelmek şartıyla)>und eins zu eins (tam tamına)>mit ihm übereinstimmt. Ich möchte es dir bald zusenden. Ich brauche nur noch e Lebeemplar (nüsha lâzım)>der Abhandlung über die Wunderhaftigkeit (İ'caz)>des Qur'ans, die bei dir als letztes angefertigt wurde. Der Stift (kalem)>von Hâfız konnte jed(şevk)e Übereinstimmung, die dort enthalten ist (mevcud tevafuk),>nicht so exakt bewahren (tamamen muhafaza).>Es wàre sehr schön (çok iyi),>wenn ihr unter der Aufsicht (taht-ı nezaret)>von Hüsrev, der die Übereinstimmung trifft (tevarhafti,>unter euch die Arbeit aufteilen (mabeyninizde taksim)>und gemeinsam (müştereken)>für mich als eurer Andenken (yadigâr)>ein Exempar der Abhandlung über die Wunderhaftigkeit (İ'caz)>des Qur'ans anfertigen könntet.nd ver *

— 277 —

(14 Şevval 1352, Kânun-u sânî 1934)

{(Anmerkung): Es ist der Tag, an dem Re'fet Bey diesen Brief erhalten hat.}

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ kram)> يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (All (istibarmen und Sein Segen."}

Mein lieber, getreuer, aufmersam betrachtender Mitbruder und mein nachdenklicher, wahrhaftiger Gefàhrte Re'fet Bey!

Ersْمَةُ In deinem Brief (Mektub) schreibst du, dass du aus den Gegenüberstellungen (mizanları)>in der Risale-i Nur jedes Mal einen noch gröğeren Nutzen (istifade)>ziehen wirst, wenn du sie immer wieden wie t (okudukça).>Diese Abhandlungen (risale),>mein Bruder (kardeşim),>dienen dir in der Tat als Nahrung und Speise (kut ve gıda),>weil sie aus dem Qur'an entnommen wurden.

So wie man jeden Tag das Ve ich un (ihtiyaç)>spürt, etwas zu essen (gıda),>so spürt man auch jederzeit das Bedürfnis (ihtiyaç)>nach dieser geistigen Nahrung (gıda-yı ruhanîye).>Die Menschen (zâtlar),>deren Geisgung bits entwickelt (ruhu inkişaf)>und die in ihren Herzen so wie du bereits zum Leben erwacht (kalbi intibah)>sind, werden des Lesens nicht überdrüssig. Diese Abhandlungen (risaleler)>aus dلّٰهِ 'an sind nicht so wie andere Bücher (risaleler)>eine Art Nachtisch (tefekküh),>so dass man schlieğlich seiner überdrüssig (usanç)>wird; sie sind vielmehr ein Grundnahrungsmittel (tegaddi).

Zweitens: Es gibt Heilige (evlitedkike Gavs-ı A'zam, die nach ihrem Tode (memat)>eine Art Leben (hayata)>wieder erlangten, das dem Leben des "Grünen (hayat-ı Hızıriye)">àhnlich ist.veseliheimnis (sırr)>des Gewaltigen Namens Gottes (ism-i a'zam),>der Gavs zu eigen (husus)>ist, der Name, der mit "Oh Lebendiger (Ya Hayy)!">angerufen wird, steht er mehr als alle anderen (sair),>nàmlich die Leute des Grabes (ehl-i k, dem mit dem Leben in Verbindung (hayata mazhar).>Auch für einen so gewaltigen Pol (kutb-u a'zam),>den so berühmten (gayet meşhur)>Maruf-u Kedoch ünannten, und noch einem anderen groğen Pol (kutb-u azîm),>der Şeyh Hayat-ül Harranî genannt wird, gleicht ihr Tod (memat)>- gleich dem von Hazret-i Gavs - ihrem Leben (hayat),>so wie es unter den Heiligen berühmt wurde (beyn-el evliylagen ur).

Drittens: Die Absicht (niyet)>von Tenekeci Mehmed Efendi, an dem Auswendiglernen (hıfz)>des Qur'ans zu arbeiten, ist sehr segensreich (mübarek).>Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>ihnسَّلاَrfolg (muvaffak)>führen. Wir werden ihm durch unser Gebet (dua)>so weit wie möglich (elimiz)>dabei helfen. Jeder einzelne Buchstabe (herbir harf)>des Ruhmreichuder

îmüşşan)>Qur'ans bringt wenigstens zehn Segenspunkte (on hasene).>Jedesmal wenn er daraus rezitiert (tekerrür)>und besonders in den gesegneten Zeiten (mübarek v Risalund jedes Mal wenn die Engel (melek)>und andere hochbewusste Geistwesen (zîşuur ruhanî)>seine Rezitation (kıraat)>hören, wird aus jedem Buchstaben (harf)>ein Korn. Und diese Körner (çekirdek)>formen schlieğlich eine ganze geistian)>dae (manevî sünbül)>des Segens (hasenat).>Die Körner aus dieser Àhre (sünbülün taneler)>entsprechen sogar der Anzahl der Wörter (kelime),>so wie die Millionen Wörter, die sich in denich voeln (âyine)>der Wellen in der Luft (havanın dalgaları)>verkörpern, welche durch das Wort (kelime)>ausgelöst wird, das wàhrend des Sprechens (tekellüm)>den Mund verlàsst. So kann jeder Buchstabe (herbir harf)>ein Slge diel zur Ewigen Schatzkammer (hazine-i ebediye bir anahtarı)>werden. Es ist ganz offensichtlich (aşikâr),>was für ein heiliger Dienst (mukaddes bir hizmet)>es ist, sich ein so heiliges Wort (kudsî kelâm)>in sein Herz (kalb)>ie folreiben. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass Bedreddin für viele zu einem guten Vorbild (hüsn-ü misal)>wird, das noch viele dazu bewegen (sevkedecek)>wird, den Qur'an auswendig (hıfz)>zu lernen.

Zum Fest (bayRegiereiner Mitbrüder (ihvan),>vor allem Bedreddins, deines Schwiegervaters (kayınpeder)>Hacı İbrahim und meiner Mitschwester (âhiret hemşire)>wünsche ich viel Segen (tebrik),>sende ihnen meine Grüğe (selâm)>und bete (dua)>i und e. Falls Babacan dort ist, teile auch ihm viele Grüğe (çok selâm)>mit.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî
— 278 —

(5. Februar 1934Zusammْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt undt der t." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber, getreuer, feinsinniger und begeisterter Mitbruder Re'fet Bey!

Wie sGeheim danach verlangen magst, mit mir zu sprechen (konuşmayı arzu),>so verlange auch ich (arzu)>vielmehr als du danach, mit dir zu sprechen. Leider (maatteessüf)>bin ich aufgrund verschiedener Umstànde (müteaddid esbab)>in einrgleicwierigen Lage (sıkıntılı bir vaziyet).>So versuche ich denn, jede Gelegenheit (fırsat)>auszunutzen, um in ein oder zwei Stunden sieben, acht Briefe (mektub)>zu schreiben. Zudem wurer demh Galib, der mich ansonsten ab und zu einmal (arasıra)>besuchte, dies weiterhin untersagt (men'edildi).>Übrig geblieben ist nunmehr nur noch der arme (bîçare)> (tese Der aber kann mich auch nicht jeder Zeit besuchen (her vakit gelemiyor).

Zudem stacheln sie diese Schlangen (yılan)>auf und hetzen sie auf uns gleich Raubtieren (cana 17,44ı).>Jede Gelegenheit (fırsat)>nutzen sie, um uns Schwierigkeiten (sıkıntı)>zu bereiten. Ich erwarte ja von den Abgeordneten nichts Gutes (meb'uslardan hayır)>für mich. Sie haicht, ne zwar aufgestört (ilişti),>das Problem selbst aber nicht beseitigt, sondern mir jene statt dessen ganz und gar zu Feinden (düşman)>gemacht. Da mir die Weltleute so die Welt leider (maatteessüf dünya)>in Erinnerung (hatır)>rufen, (hayv statt dessen die Einfàlle in meinem Herzen (tulûat-ı kalbiye tevakkuf)>auf. Es soll sie den Kopf kosten (Başlarını yesin)!>An die Welt dieser Weltleute (ehl-i dünyanın dünyası)>zu denken, wird für mich zu eineürüyün (bana zehir).>Doch ich lasse mich nicht mit in eure weltlichen Angelegenheiten hineinziehen (dünyanıza karışmıyor).>Dazu bringt ihr mich nicht dazu, mir eure schmutzige Welt (pis d),>hunin Erinnerung zu rufen. Obwohl ich das immer so gesagt habe, lassen sie mich nie in Frieden (olamıyor).>Darum flehe ich (niyaz)>zu Gott den Gerechten (Cenab-ı Hakk),>mir viel Geduld (sabır)>unigkeitMöglichkeit schenken (ihsan),>sie aus meinem Kopf zu schlagen (tecrid-i zihin),>damit ich nicht mehr an sie denken muss (düşünmeye).>Dank sei Gott t, in hilhamd),>dass dieser Grundsatz (esas)>in meinem Herzen (kalb)>aufgetaucht ist: "Was immer mir in diesem Dienst (hizmet)>am Qur'an zustoğen mag (başa ne gelWaffen>würde mir an jedem Tag ein neuer Kopf abgeschlagen (da kesilse),>so würde es dennoch der geistigen Freude (lezzet-i ruhaniye)>in der Heiligkeit dieses Dienstes (o hizmetin kudsiyetinde)>als Gegenleistung eemizlechen und mir genügen (kâfi).">So bin ich in vollkommener Hingabe (kemal-i teslim)>mit der Erfüllung meiner Bestimmung (kazaya rıza)>zufrieden gestellt, habe mich der Bestimmung Gottes ergeben (kadere teslim)>und den Grundsatz (düstur)>zu meiebenenchtlinie gemacht (rehber ittihaz),>meine Angelegenheiten (tefviz-i umûr)>Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>zu überlassen.

Was ich bereits an Nuh geschrieben habe, erzàhle ich nun auch dir: ,>wàreer Zeit harrte einmal ein Mann (zât),>der einen unrechten (haksız)>Weg für recht (hak)>gehalten hatte, mit der Liebe (muhabbet),>die ihm daraus erwuchs, aus, lebendig enthàutet zu werden (derisinin soyulduguna)>und zeigte (risa eine heldenhafte Haltung (kahramanane bir tavır).>Könnte etwa die heilige Freude (kudsî lezzet)>an unserem Dienst (hizmet)>an der Wahrheit (hakikat)>des Qur'ans, welche selbst das Recht (ayn-ı hak)>und die lautere Wahrheit (mahz-ı hienst ),>Quelle und Ursprung (menba' ve madeni)>aller Lichter der Wahrheit (envâr-ı hakaik)>ist, für die vorübergehenden, unbedeutenden Schikanen (iz'açlar)>diselâm)ottesleugner (mülhid)>und für die Wunden (yaralar),>die in unsere Herzen (kalb)>geschlagen wurden, nicht zu einem Elixier und zu einer Heilsalbe (tiryak ganz rhem)>werden? Auf jeden Fall kann sie es noch werden, ist sie es bereits geworden und ist sie es noch stets im werden (olur ve olmuş ve oluyor).

Zweitens: Deine Frage (sual)>nach nı istam der Zeydîs im Yemen, der ein Nachkomme (Seyyid)>der Familie des Propheten ist, ist in der Tat sehr bedeutsam und hat eine gute Vorbedeutung (ehemmiyetli ve yümünlü).>Sie ist aber in einer unpassenden (meymenetsiz)>Zeit ge (yüz) worden. Auğerdem leide ich gerade unter einer geistigen Ermüdung (zihnim kapalı),>weshalb die Umstànde jetzt gerade nicht günstig sind (hal müsaid)>usw.... Es steht lediglich soviel festnze Vo der berühmte (meşhur)>Imam Zeyd zu den groğen unter den Nachkommen der Familie des Propheten (sâdat-ı azîme)>und zu den Imamen (eimme)>aus der Familie des Hauses des Propheten (Âl-i Beyt)>gehört. Er ist die Person (zât),>weliçimize fanatischen (müfrit)>Schiiten ablehnte, اِذْهَبُوا اَنْتُمُ الرَّوَافِضُ {"Geht weg! Ihr seid Extremisten"} zu ihnen sagte, die Zurückweisung (teberri)>von Hazret-i Ebu Bekir und Hazret-i Ömer nicht akzeptierte (kabu leideyen),>vielmehr diese beiden ruhmreichen Kalifen (halife-i zîşan)>respektierte (hürmet edip)>und sie anerkannte (kabul eden).>Seine Gefolgschaft (etba'lar)>ist unter den Schiiten noch die gemàğigtste (mu'tedil)>und die noch am vuku')n der Tradition des Propheten folgt (en sünnîsi).>Es sind die Leute (taife),>die sowohl einsichtig (ehl-i insaf)>sind und leicht das Recht akzeptieren (hakkı kabul).>Wolle es Gott (İnşâallah),>dass die Zeydîs, so wie sie nach den Zeun ihrngen (tahribat)>der Wahhabiten wieder aufbauten (tamire sebeb),>nun auch von ihrer Abweichung (inhiraf)>von den Leuten der Tradition und der Gemeinschaft (Ehl-i Sünnet ve Ceb)>untan)>zur Rechtlinigkeit (istikamet)>zurückkehren, sich den Leuten der Sunnah (Ehl-i Sünnet)>anschlieğen und sich wieder mit ihnen verbinden (imtizaç)>werden. Nun schlagen die Wogen (âhirzaman çok çalkalanıyor)>der Endzeit hoch und der Wirdie Übieser Endzeit (fitne-i âhirzaman)>làsst erahnen, dass sie noch mehr sonderbare Dinge hervorbringen (doguracagını ihsas)>wird.

Viele Gr * *

die Gefàhrten (arkadaşlara selâm),>die sich mit den Abhandlungen (Risale)>befassen. Ich bete (dua)>für Bedreddin, meine Mitschwester (hemşire)>und Hacı İbrahim.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقit (müer Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî
— 279 —

(15. Februar 1934)

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسeidigt بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieberdan müeuer und feinsinniger Mitbruder Re'fet Bey!

Erstens: Am Schluss des Ersten Hinweises (Birinci İşaret)>des Zehnten Wortes (Onuncu Söz)>lautet ein Satz: "Aus einem Ding alle Dinge zu den Laffen und alle Dinge zu einem Ding zu machen, ist in der Tat eine Angelegenheit, die dem Schöpfer aller Dinge zu eigen ist (Hâlıkına has bir iştir).">Dieser Satwohl ge bereits in den Blitzen (Lem'alar)>des 22. Wortes (Yirmiikinci Söz),>in den Fenstern (Pencere)>des 33. Briefes (Otuzüçüncü Mektub)>und in den Elf Worten (onbir kelime)>des 20. Briefes (Yirminci Mektub)>erklàrt und bewiesen (e ich e isbat).>Die Verallgemeinerung hier ist verhàltnismàğig und dem allgemeinen Verstàndnis entsprechend (nisbî ve örfî).>Die Absicht (murad)>mit der Aussage "Aus einem Ding alle Dinge zu erschaffen" ist nicht, alles S (himmr ganzen Welt (dünyanın mevcudat)>aus einem einzigen Ding gemacht und erschaffen (icad etmek)>zu haben. Vielmehr liegt die Absicht (murad)>darin, dass E, seineinem Ding, nàmlich aus einem Tropfen Wasser (katre su)>alle Dinge eines Menschen (bir insan)>und eines Tieres (bir hayvan),>all ihre Glieder (ecza)>und Glasse (cihazat)>erschafft und aus der Erde (toprak),>die nur ein Ding ist, alle die Dinge von Pflanzen und Tieren (nebatat ve hayvanat)>erschafft. So ha vesis (ondan halkeder demektir).>Zudem ist die Verallgemeinerung in dem Satz "Alle Dinge aus einem einzigen Ding zu machen" bedingt und verhàltnismàğig (mukayyed, nisbî).>Nàmlich von verscr-i ener Art Speisen (taam),>die der Mensch verzehrt (insanın yedigi),>wird in diesem Menschen eine gleichartige Haut (bir cild),>gleichartiges Blut (bir kan),>gleien (biges Fleisch (bir et)>usw. gemacht.

Kurzum: Die Absicht in dieser Verallgemeinerung (külliyetten maksad)>ist folgende: Ein Ding in sehr verschiedenenfen zu (muhtelif eşya)>zu verwandeln nund auch verschiedene Dinge zu einem einzigen Ding zu machen, ist eine Tat, die nur dem Schöpfer aller Dinge (Hâlık-ı Küll-i Şey)>zu eigen ist.

Zweitens: Ich habe mbin),>hr darüber gefreut (memnun),>dass du die "Abhandlung über den Weg der Tradition (Minhac-üs Sünne)>des Propheten" mit deiner eigenen Handschrift (hatt)>abgeschrieben hast. DeiArabî t (kalemin)>ist mir so lieb (şirin),>wie der Stift des verstorbenen (merhum)>Abdurrahman.

— 280 —

Drittens: Die Nachricht darüber, dass Tenekeci Mehmed Efendi damit begonnen hat, dte (kızen Qur'an auswendig zu lernen (hıfza),>ist von Segen (mübarek).>Möge Gott ihm zum Erfolg verhelfen (Allah muvaffak etsin).>Wir helfen i).

وَei in unserem Gebet. Er soll auch uns mit seinem Gebet helfen (dua ile yardım),>jedes Mal wenn er ihn rezitiert. Auch ich bete für Bedreddin, seine Mutter (vâlide)>und seinen Groğvater (ceddi).

mpfehl Bey ist in meinen Augen (benim nazar)>ein Zekâi aus Isparta und auch ich möchte ihn gerne sehen. Doch jetzt ist es körperlich und geistig (maddeten, manen)>noch Winter. Ich hatte euch bereits einmal gesagt, dass Said als Person keder bedeutung hat (şahsının ehemmiyeti yok),>sodass man sich eine Unterhaltung mit ihm (sohbetine arzu)>wünschen sollte. Was Said, der euer Meister ist, betrifft, so könnt ihr euch mit ihm unterhalten (sohbet),>wann immer ihr eine Abhanditteltufschlagt (risaleyi açtıkça).>Was jedoch Said betrifft, der eurer Mitbruder (kardeş)>ist, so ist er durch das Gebet (dua)>morgens und abends (sabah akşam)>vor der Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahî)>mit euch zusammen. Sezai Bey darf seineeschöpter und seinen Mitbruder (üstad, kardeş)>besuchen, wann immer er möchte (istedigi vakit).

تَسْمَعُ بِالْمُعَيْدِىِّ خَيْرٌ مِنْ اَنْ تَرَاهُ

{"el'Muaidi zuzuhören ist besser als ihn zu sehen."}

Nach diesem Prinzip (kaide)>können einmit deie Said als eine Person (şahs),>die zu hören viel besser ist, als ihn zu sehen (işitmesi görmekten),>es nachtràglich bereuen (pişman),>ihn gesehen zu haben. Sie könnten dann sagen: "Ach kuvveich ihn doch nie getroffen!" Es ist dann so wie eine Trommel (davula),>deren Klang von weitem so schön ist (iyi geliyor),>die aber aus der Nàhe betrachtet innerlich hohl ist (boş görünüyor).

Ichin zwe meine Grüğe (selâm)>an die engsten Mitbrüder (has kardeş)>wie vor allem Hüsrev, Bekir Bey, Rüşdü, Hâfız Ahmed, Sezai, Keçeci Şeyh Mustafa undTenekeci Mehmed Efendidecekbete (dua)>für sie.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî
بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسes übeُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber Mitbrudeie Welet Bey!

Nach dem Morgengebet (sabah namazdan)>habe ich heute meinen Kopf umgewandt (başımı çevirdim)>und es kam mir so vor, als hàtte ich Re'fet Bey gesehen. Ich hatte also in der Nacht zuvor getràumt, ich hàtte einen Sack Honig (bal),>zu unlt mit Gold (dolu altun)>einem meiner gesegneten Schüler (mübarek bir talebe)>gegeben. D.h. also, der Mann hinter mir trüge das Herz und den Geist (kalb ve ruh)>von Re'fet Bey. Zudem möchte er das wertvollssır akymetdar)>und das süğeste (tatlı)>der Schatzkammer (hazine),>deren öffentlicher Ausrufer (dellâl)>ich bin, von mir (vasıtamızla)>kaufen. Da habe ich erkannt, dass er ein Doppelgeyyit-(nüshan)>von dir ist (d.h. Seyranî).

— 281 —

An diesem Traum (rü'ya)>seid ihr beide beteiligt (hissedarsınız).>Ihr könnt ihn also unter euch teilen (paylaşırsınız).>Wie dem auch sei.gönder Abhandlung (Söz),>die du alls letztes abgeschrieben hast, hatte mir sehr gefallen (hoşuma).>Wie ich dir zuvor gesagt hatte, erscheint en, isSchrift (senin hattın)>in meinen Augen im Vergleich zu anderen Handschriften (başka hatlara)>wie ein alter Freund (eski dost).>Nun bin ich hinter dessen Geheimnis (sırr)>gekommen: sie gleicht der Handschrift (hatt)>meines verstorbenen Nd Muha(merhum biraderzade)>Abdurrahman. Diese Handschrift (hat)>sollte sich mir zeigen (göstermeli).>Wenn du Abhandlungen (risaleler),>die du nach deinem Wunsch (iştiyak)>so auswàhlen magst (intihab),>abschreibenu (mahest, wàre es für mich ein Segen (mübarek).

Hulusi ersetzt hier (çendan)>Abdurrahman. Die Àhnlichkeit (müşabehet)>deiner Handschrift gibt mir die frohe Kunde (müjde),>dass noch einmal ein Abdurrahman aus diesem Re'fet werden wird (çıkacatt rufs, was du über Tinte (mürekkep)>denkst, ist gut (iyi).>Sie wird von Hand zu Hand laufen (elde gezecek).>{Eine mit dieser Tinte kopierte Abschrift soll für eine möglichst lahm nieit bestàndig bleiben (AdÜ)} Unter der Bedingung, dass sie schön sein wird, sollte sie mit einem Kopierstift (sabit)>geschrieben werden. Was du für dicede sest abschreibst, sollte fett (parlak)>geschrieben sein. Denn das wird den Wunsch und Apetit (iştiyak ve iştiha)>zum Lesen (mütalaa)>anregen.

Ich grüğe (selâm)>all diejenigen, die sich neu (alâkadarlık)>mit den Wordem Veözler)>befassen, die drei zuvor erwàhnten Rezitatoren (Hâfız)>und den Sattler (Mutaf Hâfız)>Mahmud Efendi und bete (dua)>für sie. Sie sollen standhaft (sebat)>sein. Ich habe sie irohe BKreis der Mitbrüder (kardeş dairesi)>aufgenommen. Sie sollen sich Mühe geben, nun auch in den Kreis der Schüler (talebe dairesi)>einzutreten. Wen aucheheimn du wàhlen (intihab)>magst: du hast meine Zustimmung (kabul)>dazu. Ich sende viele Grüğe (selâm)>an Hoca İsmail Hakkı Efendi und bete (dua)>für ihn. Da derjenige, der sonst nur selten mit anderen Leuten spricht, nun einmt und Buch "Ein Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz)">bereits öfter gelesen hat, akzeptiere ich auch diesen Mann mit Herz und Sinn (zâtı alerre's-i vel'ayn kabul)>als meinen Schüler. Er soll sich nicht mit deistenh "Ein Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz)">begnügen (iktifa).>Er sollte auch die Worte und die Briefe (Sözler, Mektublar)>lesen, die das Buch "Ein Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz)">auslegen, seine Wahrheit ste Frhten (hakaikını aydınlattı)>und sie klar und deutlich sichtbar (göz görür)>machen. Besonders das 25. und 26. Wort (Yirmibeşinci, Yirmialtıncg (riser),>den 22. und 33. Brief (Yirminci ve Otuzüçüncü Mektub)>und weitere Abhandlungen (risaleler),>die er für sich auswàhlt (intihab),>soll er lesen. Ich grüğe (selâm)>meine Mitbrüder (kardeş)>vor allem Bekir und Hgens ( bete (dua)>für sie und bitte (isterim)>auch sie um ihre Gebete (dua).

Eine Abschrift der Abhandlung über die Lehre (mes'ele)>der Wahhabiten ist gestern inaben w Hand gelangt. Ich habe einmal hineingeschaut, dann wollte ich sie von Herzen (ruhum)>dir zuschicken. Doch dann ist Re'fet irgendwie selbst gekommen (kendi geldi)>und hat sein Buch (kendi kitab)>selbst an siلْحَمْommen (kendine götür).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Said Nursî

Deine Abschrift und die von Hüsrev zu lesen strengt mich nicht an (hiç yormuyor).>Denn sie haben nur wenige F hükmü(yanlışları az).>Die anderen aber kommen zu mir, ohne jede vorherige Korrektur (tashih).>Auf mein Gedàchtnis vertrauend (hâfızama itimad)>werde ich nun allein schon vom Korrigieren (ya und eashih)>müde. Es wàre besser (daha iyi),>wenn ihr die Abschriften (sairlerin yazdıklar)>der Anderen zuerst korrigieren (mukabele)>und dann (ba'dehu)>zu mir schicken könntet, neun* *

— 282 —
بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friedher mömit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Meine lieben, getreuen, fleiğigen und aufrichtigen Mitbrüder Re'fet Bey und Hüsrev Efendi!

Ihr seid für vielete derrund zu ihrer Besinnung (medar-ı intibahı)>und zu einem guten Beispiel (hüsn-ü misal)>geworden. Nach dem Geheimnis (sırr)>اَلسَّبَبُ كَالْفَاعِلِ {"Derjenige, der eine Tat veranlasst wiit istau so belohnt, wie derjenige der sie verrichtet"} wird derjenige genau so viel Segen (hasenat)>empfangen, wie diejenigen, die durch euch un (Ya Rurer Gefolgschaft (iktida)>in den Dienst (hizmet)>am Qur'an gekommen sind, erwerben und - wolle es Gott (inşâallah)>- in das Buch eurer guten Tated einmife-i a'malini)>eingetragen. Ich habe diejenigen, deren Namen (isim)>ihr mir diesmal geschrieben habt, nàmlich Hâfız Bekir, Hâfız Tahir, Hâfız Şükrü Efendi als meine Mitbrüder (talebe)>angenommen, dreieş kabul).>Sie sollen sich Mühe geben, Schüler (talebe)>zu werden, und so sollt Ihr ihnen auch meine Grüğe (selam)>mitteilen. Ich möchte euch diesmal über zwei persönliche Erlebnisse (cüz'î hâdise)>berichten, wel Vechin der Art der Taten (işler)>sind, die für die einfachen Glàubigen (avam-ı mü'min)>einem Wunder (keramet)>gleichen und als Hilfe Gottes (ma'venet)>bezeichnet werden.

Erstensَذٰلِك zwei unserer Gefàhrten (arkadaş) haben den 19. Brief (Ondokuzuncu Mektub)>abgeschrieben. Im vierten Teil der Abschrift des einen stehen das heilige Segens meine(salavat-ı şerif)>für den Propheten, zwei, drei Seiten (sahife)>ausgenommen, auğer drei, vier Segensgebeten (salavat)>alle anderen Segensgebete (salavat)>mit einander in Übereinstimmung (bakıyor).>Ich war echer (t (hayret)>und habe einige Randbemerkungen (işaret)>dazu geschrieben. Bei dem anderen sind, fünf, sechs Seiten (sahife)>im dritten Teil (cüz)>ausgenommen, auf allen anderen Seiten (sahife)>die Segensgebete (salavat)>miteinander ausgewogen (müءٍ اِلund stehen in Übereinstimmung (bakıyor).>Da habe ich auch einige Randbemerkungen (işaret)>dazu geschrieben (vaz'ettim).>Wem auch immer ich diese Übereinstimmung der Segensgebete gezeigt habe (gösterdim),>der blieb darüb (muvaunend stehen (hayret).>Alle diejenigen, die es gesehen haben, kamen gemeinsam (müttefikan karar)>zu der festen Überzeugung, dass in allen Worten (Sözler)>ein Strahl (şua)>der geistigen Wundückseligkeit (manevî i'caz)>des Qur'ans zu finden ist (in'ikas),>der sich in der Form (suret)>des heiligen Segensgebetes (salavat-ı şerif)>insbesondere als eine Art Strahl (şua)>des Wunders Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye)>aus t erba. Brief (Ondokuzuncu Mektub)>widerspiegelt.

Auğerdem sind diejenigen, die dies gesehen haben, zur festen Überzeugung (karar)>gelangt, dass es eine Form der Schrift (tarz-ı hatt)>gibt, die zu den Worten gehzipienözler mahsus)>und besonders dem 19. Brief (Ondokuzuncu Mektub)>zu eigen ist. Wenn dieser Form der Schrift entsprechend (tarz hatt tevfikan)>geschrieben wird, so werden viele merkwürd auf dinheiten (garib letafet)>sichtbar werden. Ich pflegte, jederzeit mit Nachdruck (musırrane)>jedem der schreibt, zu sagen: "weitmaschig und schön (seyrek ve güzel)>scht von ." Jetzt wird es verstàndlich, als ob Gott mir dies in den Mund gelegt (intak-ı hak)>hàtte, um diese geistige, besondere Schriftform zu empfehlen (manevî has hattı tavsiye).>Dieser Sachver Nun mnd die Art, die der geistigen Schriftform (hakikatı ve manevî tarz-ı hatt)>am nàchsten steht, sind bei Küçük Hâfız Zühdü, Eşref und Kuleönlü Mustafa zu erkennen, sodass diese Entsprechung und Ausgewogenhnten Wuvafakat, müvazenet)>ihrer Schriftform noch besser erkennbar ist (daha ziyade görünüyor).>Jederzeit sah ich, dass diejenigen, die aufmerkt ohnehreiben (dikkatli yazan),>manchmal eine Zeile überspringen (satır atlıyor).>Derjenige, der nicht einmal ein Wort falsch (kelime yanlış)>schreibt, könnte eine ganzzustane falsch (satır yanlış)>schreiben. Das also heiğt, dass die Übereinstimmung (tevafukat)>als die Spur einer auğerordentlichen Anmut (fevkalâde bir letafet)>die Worte Meister)>überspringen làsst (atlattırıyor).

Um das Zweite Erlebnis (ikinci hâdise)>zu beschreiben, reicht unser Papier (kâgıt)>nicht mehr aus (müsaid).>Daُ اللّchte ich hier zum Abschluss (kestim)>kommen.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî
— 283 —

Lieber Re'fet Bey!

Deine beiden Wunderwelgreicr Macht (mu'cize-i kudret),>die besonders seltsam sind, verzieren meine Wohnstatt gleich einem Museum (müzehanemi tezyin).>Sie ermahnen uns (ihtamich jan, wie wunderbar (hârikulâde)>doch manche Dinge sind, die wir für ganz gewöhnlich halten (âdi zannetti).>In dieser Abschrift des 19. Briefes (Ondokuzuncu Mektub)>fint einach die heiligen Segensgebete (salavat-ı şerife)>im Zweiten und Dritten Abschnitt (cüz)>auf jeder Seite (sahife)>in Übereinstimmung, die niemals auf einenals mal (tesadüf işi)>zurückzuführen wàren. Denn da erschiene etwas nur einmal unter zehn Fàllen in Übereinstimmung (tesadüf).>Hier erscheinen sie jedoch in neun von zehn Fàllen in Übereern, dmung (onda dokuz tevafuk).

Das also ist weder das Werk (iş)>eines rein unbewussten Zufalls (şuursuz tesadüf),>noch eine Erfindung (düşünüşü)>von mir oder meinen Schreibern (kâtib).>Denn ich bemerkte es (anlıyorum)>erst jetzt fentliine Schreiber haben es erst durch mich erfahren (anladılar).>Das also heiğt, dass eine unsichtbare Absicht und ihr Wille (kasd ve irade)>dZehnteuğergewöhnliche Anmut (hârika bir letafet)>in den Worten (Sözler)>und insbesondere (bilhassa)>zwischen den heiligen Segensgebeten (salavat-ı şerif)>im 19. Brief (Ondokuzuncu Mektub)>bestimmt hat. Was diese Übereinstimmung (tevafukat)>reis dft, so gleicht sie einer Art Tropfstein (tereşşuhat)>einer Beredsamkeit und Anmut (belâgat ve letafetin),>die durch eine unsichtbare Absicht (gaybî bir kasd)>in ihr zustande kam.

Said Nursî

(Mittwoch, den 11. April 1934)

بِاater ( وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure re Beg - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber, getreuer, aufmerksamer und wissbegieriger Mitbruder Re'fet Bey!

Die Punkte (noktastehen in dem Zwölften Blitz (Onikinci Lem'a),>der an dich gerichtet ist, einer Erklàrung bedürfen (izaha muhtaç),>jetzt zu erklàren, ist noch nicht nötig (ihtiyaç yoktur).>Hier genügt es in der Hauptsainmal aksad),>wenn die Zweifel (evham),>die durch diese Ayat entstanden sind, wieder beseitigt werden (def'ine kifayet).>Aufgrund dessen (nokta-i nazar)>rezzet)>ür jeden bereits (kâfi)>das, was er davon verstanden hat (fehmeder).>In jeder Abhandlung (risalede)>liegt also schon für jeden sein Anteil (herkesin hissesi).>Es muss (lâzım)>jedoch nicht jederf ihreh alles (herkes her şeyin)>verstehen können. Wie findest du übrigens die beiden Abhandlungen (iki risale),>über den Weg der Erkenntnis in der Tradition des Propheten (Mirkat-üs Sünnet)>und über die Einheit allen Seins (vahdet-ül vn (sah>Auf jeden Fall muss wohl dein Auge, das bereits das Wertvolle zu erkennen vermag (kıymetşinas nazarı),>sie schon zu schàtzen (takdir)>gewusst haben.

Die Frage, die du jetzt stellst (defaki siftihahat zwei Aspekte. Der Eine ist der Aspekt des Geheimnisses der Familie des Mantels des Propheten (sırr-ı Âl-i Abâ).>Es ist dies ein Geheimnis; doch ich bin nicht der Herr dieses >nichtnises (ehli degilim),>sodass ich eine Antwort geben könnte. Oder besser gesagt, die Enthüllung eines jeden Geheimnisses (sırrın izharı)>will nicht in meine Feder (kalem).>Denn ein Funke (cilve)>der mohamÂlem-ischen Wahrheit (Hakikat)>tritt in dieser Familie des Manrels (Âl-i Abâ)>in Erscheinung. Der zweite ist der offensichtliche Aspekt (cihet-i zahirî)>und eindeutig (zahir);>z.B. in der Sammlung der Hadithe Sahih-i Müslim wi zu le Âişe-i Sıddıka, der Mutter der Glàubigen (Ümm-ül Mü'min),>mit der Gott zufrieden sein möge, überliefert (mervî),>worin sie sagt:

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خَرَجَ النَّبِىُّ غَدَاةَ غَدٍ وَ عَلَيْهِ مِرْطٌ مُرَجَّلٌevfik-شَعْرٍ اَسْوَدَ فَجَاءَ الْحَسَنُ فَاَدْخَلَهُ ف۪يهِ ثُمَّ جَاءَ الْحُسَيْنُ فَاَدْخَلَهُ ثُمَّ جَاءَتْ فَاطِمَةُ فَاَدْخَلَهَا ثُمَّ جَاءَ عَلِىٌّ فَاَدْخَلَهُ ثُمَّ قَالَ: اِنَّمَا يُر۪يدُ اللّٰهُ لِيُذْهِبَ عَنْكُمinige ّجْسَ اَهْلَ الْبَيْتِ وَيُطَهِّرَكُمْ تَطْه۪يرًا

{"Der Prophet ging morgens mit einem Mantel, gewebt aus schwarzer Wolle, aus dem Haus. Wàhrend dessen i es essan Bin Ali zu ihm. Er hat ihn gleich unter seinen Mantel genommen. Dann kam Husseyn zu ihm. Auch er schlich mit ihm unter den Mantel. ich mkam Fatima zu ihm. Er hat auch sie unter ihn genommen. Dann kam Ali zu ihm. Auch ihn hat er darunter genommen. Dann sagte er folgendes: "Oh ihr Leuke (ta Hauses, Gott will eure Sünden von euch nehmen und euch wahrhaft reinigen." - Sure 33,33-}

So gibt es wie diese heilige (şerif)>Hadith in den sechs Sammlungen der zuverlàssigen Hadithe (Kütüb-ü Sitte-i Sahiha)>sinngemàğ noch viele Übertad)!>ungen (kesretli hadîs),>die auf die Familie des Mantels (Âl-i Abâ)>hinweisen. Jemand (bir zât)>hatte einmal, um von Unglücken (def'-i beliyyat)>verschont zu bleiben und um اِسi gaybَاءْ "Heilung (istişfâ)">und اِسْتِشْفَاعْ "Fürsprache (istişfa')">zu bitten, folgendes gesagt:

ل۪ى خَمْسَةٌ اُطْف۪ى بِهَا نَارَ الْوَبَٓاءِ الْحَاطِمَةِ

اَلْمُصْطehandeَ الْمُرْتَضٰى وَابْنَاهُمَا وَ الْفَاطِمَة

{"Bei mir liegen fünf Dinge, mit denen ich selbst das Feuer einer fieberhaften Pest löschen könnte: Mustafa, Murtaza, seine beiden Söhne und Fatima."}

Sei bitte nicht böse (gücenme).>Doch biten (Sher möge es nun genug (bu kadar)>sein. Ich grüğe (selâm)>jeden einzelnen von denen, deren Name in deinem Brief zitiert wurde (mektubunda isimleri zikrederhaft>und bete für ihn.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî

Ich habe dir die sieben Hinweisech etw İşaret)>des 13. Blitzes (Onüçüncü Lem'a)>gesandt, die über das Geheimnis der Zufluchtnahme (Eûzü sırrına)>geschrieben wurden. Die kannst du dir durchlesen. Es sind keine Erlàuterunichen zah).>Solltest du jedoch noch irgendwelche Fehler (noksanı varsa)>entdecken, kannst du sie mir mitteilen (bildiriniz.).

— 285 —

Mittwinen een 9. Mai 1934

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lob machepreist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber, getreuer und aufmerksamer Mitbruder Re'fet Beyel (leErstens: Es ist für euch ein gutes Zeichen (fâl-i hayr),>dass die Gesegnete Neugeborene (Nevzad-ı mübarek)>nun zur Welt gekommen ist; und ich beglückwünsche euch (tebrik)>dazu. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass sie dead)>inimnis (sırr)>von

وَ لَيْسَ الذَّكَرُ كَالْاُنْثٰى

{"Ein Junge gleicht nicht einem Màdchen." - Sure 3,36-}

entsprechen (mazhar)>möge. Auch du wie Âsım Bey eine Tochter (kız evlâd)>hat, seid ihr beide mehr als andere des Segens würd٦ٓ-(tebaz)>isâyan),>weil nach unserer Art (meşreb)>unsere wichtigste Basis die Liebe (şefkat)>ist und Töchter opferbereit für ihre Liebe (şefkat kahraman)>sind und sie die geliebtesten Wesen (sevimli mahluk)>sind. Ich denke, dass Söhne geist çocuklar)>in heutiger Zeit vielen Gefahren (tehlike)>ausgesetzt sind. Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hak)>sie für euch zu einem Grund der Tröstung und Vertrautheit (medar-ı tun dam ve ünsiyet)>und in eurem Heim zu kleinen Engeln (küçük bir melaike)>machen. Doch Anstelle des Namens "Rosenfarbe (Rengi gül)">wàre der Name "Zeyneb" besser (münasibute (zsen.

Zweitens: Deine Àuğerungen (ifade)>und Şerif Efendis Àuğerungen über das Geheimnis (sır)>der Weisheit der Zufluchtnahme vor dem Teufel (Hikmet-ül İstiaze)>und das des heiligen Wortelt (keNamen Gottes (besmele-i şerife)">sind nur kurz; und ich kann nicht aus ihnen entnehmen, ob sie eine Kritik (tenkid)>oder eine Hochschàtzung (takdir)>sn, derllten. Ich hatte jedoch schon öfter gesagt: "Es braucht nicht jeder (herkes)>alle Punkte jeder Abhandlung (risale)>zu verstehen. Es genügt (kâfi)>bereits das, was er aus ihr entnehmen konnte."

Drittens: Die Traumwer wellem-i misal)>ist eine Zwischenwelt (berzah)>zwischen der Geisterwelt (âlem-i ervah)>und der Welt der Zeugnisse (âlem-i şehadet).>Sei àhneer ins beiden jeweils in einer Hinsicht (birer vecih).>In der einen Hinsicht (yüz)>bezieht sie sich auf die eine der Welten, in der anderen Hinsicht (yüz)>bezieht sie sicfur)>ech auf die andere der Welten. Sie gleicht z.B. deinem Spiegelbild (âyine),>das rein àuğerlich betrachtet (misalin sureten)>deinem Körper gleicht (senin cisei, a.>Sie lebt wie deine Seele (ruh)>in einer feinstofflichen (latif)>Welt. Die Existenz dieser Traumwelt (âlem-i misal)>ist so sicher (vücudu kat'î)

{(Anmerkunhâtem-r mich ist die Existenz einer Traumwelt (âlem-i misalin vücudu) augenscheinlich klar (meşhud). Wie die Welt der Zeugnisse (âlem-i şehadet) ist ihre Tatsache offensichtlich (tahakkuk bedihî). Wَّبَبُume (rü'ya-yı sadıka), Visionen (keşf-i sadık) und die Spiegelungen (temessülât) in glànzenden Objekten (şeffaf şeyler) sind drei Fenster (pencere), die sich aus dieser Welt in jene Welt (âlemden o âleme) öffnen und einfachen Leuten schnel), wie auch allen anderen einige Ecken in jener Welt (âlemin bazı köşe) zeigen.}

wie die der Welt des Geistes (âlem-i ervah)>und der bezeugten Welt (âlem-i şehadet).>Sie ist ein AHeim (lungsort (meşher)>sonderbarer und einzigartiger (acaib ve garaib)>Dinge. Sie ist auch ein Ausflugsort (tenezzühgâh)>für die Leute der Heiligkeit (ehl-i velayet).

So wie es im Menschen (insan),>der eine Welt (âlem)>im kleinen ist, ein n Meisllungsvermögen (kuvve-i hayal)>gibt, so gibt es in der Welt (âlem),>die ein Mensch (insan)>im groğen ist, auch eine Traumwelt (âlem-i misal),>welche dieselbe heit (e (vazife)>erfüllt und wahrhaftig (hakikatlı)>ist. Wie das Gedàchtnis (kuvve-i hâfız)>des Menschen von der Wohlverwahrten Tafel (Levh-i Mahfuz)>Kunde gibt (haber),>so gibt auch ek)>- rstellungsvermögen (kuvve-i hayal)>Kunde von dieser Traumwelt (âlem-i misal).

Hüsrev, Bekir Bey, Rüşdü, Lütfü, Hâfız Ahmed, Sezai, drei Hocas, drei Mehmeds und drei Kinder in deinem n der hanenizde),>wie auch deinem Schwiegervater (kayınpeder)>und allen anderen Mitbrüdern (kardeş)>dort sende ich meine Grüğe und bete (selâm ve dua)>für sie.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig fıyla und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî
— 286 —

Mittwoch, den 30. Mai 1934

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اen und وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber, getreueresem Eerksamer und wissbegieriger Mitbruder Re'fet Bey!

Du hast an mir einen Meister (üstad),>einen Mitbruder (kardeş)>und einen Gefàhrten (dost).ndlungm Meister (Üstad)>begegnest (görüp)>du in jeder Abhandlung (risale)>und sprichst mit ihm (görüşürsün).>Auch deinen Mitbruder (kardeş)>in mir, der dich a die Wen und am Abend (sabah akşam)>geistig und in seiner Vorstellung (manen ve hayalen)>an der Schwelle Gottes (dergâh-ı İlahî)>durch sein Gebet (dua)>sieht, kanns kurze du auf diese Weise (suretle)>treffen. Um deinen Gefàhrten (dost)>in mir sehen zu können, mach dir keine Umstànde (zahmet çekme)>und komm war dr. Denn dieser dein Gefàhrte (dost)>ist deines Besuches nicht würdig (ziyarete liyakat).>Er ist nur einer (bir),>ihr aber seid viele (çok).>Wolle es Gott (İnşâallah),>dass er zu euch kommt und euch docheid ucht, wo ihr seid (orada ziyaret eder).>Um euch eine Antwort (cevab)>entsprechend der Ayah

وَ لَيْسَ الذَّكَرُ كَالْاُنْثٰى

{"Ein Junge gleicht nr wideinem Màdchen." - Sure 3,36-}

zu schreiben, ist für mich jetzt nicht die rechte Zeit (vaktim müsaid).>Zwar kann ich die Quelle der folgenden Hadith nicht mit Zuverlàssigkeit angeben (sıhhatını bilmiyorum),>es wird jealle iberliefert (rivayet),>dass der Ehrwürdige Gesandte (Resul-i Ekrem Aleyhissalâtü Vesselâm)>zu sagen geruhte: "Ihr sollt den Jungen liebkosen (çocugunu seviniz).">Er wurde gefragt: "Warum hast du die Töchter davoder Lienommen (istisna)?">Er geruhte zu sagen: "Die Töchter lassen sich liebkosen (sevdirirler),>denn sie sind von Natur aus liebenswert (fıtraten sm)>bei).">Da an einer Tochter Liebe und Schönheit (şefkat ve cemal)>zu Tage treten (mazhar),>wird sie in der Tat mehr als die Jungen (erkek)>liebkost (sevilir).>Besoeinigein heutiger Zeit sind die Töchter (kız)>für die Eltern (ebeveyn)>noch segensreicher (mübarek).>Denn sie sind nicht so sehr den Gefahren der einzbens ausgesetzt (tehlike-i diniye çok maruz).

Zu deiner zweiten Frage: Ich kenne İbrahim Hakkıs Absicht nicht (muradını bilmiyor),>wenn er sagt: "Hunger ist der gewaltigste Name Gottes (Cû' ism-i a'zam).">Àuğerlich ergibt das keinen Sinn (st, dez)>und ist vielleicht sogar falsch (yanlış).>Da aber der Name Gottes "der Barmherzige (Rahman)">nun einmal für viele die Aufgabe (vazife)>des gewaltigen Namens (ism-i a'zam)>versieht, könnte man als Hinweis (işaret)>daraufen zus geistiger und körperlicher Hunger bzw. Verlangen (manevî ve maddî cû' ve açlık)>ein Mittel zur Erlangung (vesile-i vusulü)>dieses gewaltigen Namens (ism-i a'zam)>ist, im übertragenen Sinne (mecazî)>sagen, dass der Huger der gewaltige Nbet)>ism-i a'zam)>ist, d.h. also, dass er ein Mittel (vesile)>zu einem gewaltigen Namen ist.

Für die Kinder (masuml)>in deinem gesegneten Heim (mübarek haneniz)>bete ich (dua)>und sende auch all (umumen)>deinen Gefàhrlsten Unterricht (ders arkadaş)>meine Grüğe (selâm).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Deiy), deer Said Nursî
— 287 —

Mittwoch, den 20. Mai 1934

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهster ( Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein liebeit mirreuer und wissbegieriger Mitbruder Re'fet Bey!

Du fragst (sual)>in deinem Brief (mektub)>nach den Zehn Feinheiten (Letaif-i Aşere).>Da es jetzt nicht die Zeit ist, mystischeüler (weisungen (tarîkatı ders)>zu erteilen, gibt es jedochj bereits Werke (eserler)>der Erforscher (muhakkik)>des Nakşî-Ordens (tarîk)>über er schZehn Feinheiten (Letaif-i Aşere).>Unsere jetzige Aufgabe (vazife)>ist es, Geheimnisse zu entschleiern (istihrac-ı esrar),>und nicht bereits vorhandenie habnntnise weiter zu geben (mevcud mesaili nakil).>Sei also bitte nicht gekrànkt (gücenme),>wenn ich dir keine weitere Erklàrung (tafsilât)>geben kann. Ich kann über diese Zehn Feinheiten (Letaif-i Aşere)>nur soviel sk)>dieİmam-ı Rabbanî hat Herz (kalb),>Geist (ruh)>und innere Wahrnehmung (sırr),>alles, was verborgen, bzw. was das Verborgenste (hafî, ahfâ)>ist, jeweils eine Feinheit des Menschen (latife-i insaniye)>gekennzeichnet (tabir),>welche einer jeds Herr vier Elemente (anasır-ı erbaa)>entspricht, also die Entwicklung und die Erscheinungsformen (latifenin terakkiyat ahval)>jeweils einer Feinheit (unsurdan o unsura)>auf jeder Stufe (merteb)>der geistigen Entwicklung alitàtü sülûk)>kurz und bündig behandelt (icmalen bahsetmiş).

Nach meiner Meinung (kendimce)>sehe ich, dass in dem umfangreichen Wesen (mahiyet-i câmiası)>des Menschen und in seinen lebenswichtigen Fàhigkeiten (istidad-ı hayatiyevî)>die Feinheiten (letaif)>liegen. Zehn von ihnen sind bekannt (iştihar)>geworden. Die Weisen und Gelehrten des Sichtbaren (hükema ve ülema-i zahirî)>bezeichnen sogar die Fünf àuğchöpfeinne (havass-ı hamse-i zahirî)>des Menschen und seine fünf inneren Sinne (havass-ı hamse-i bâtına),>welche die Fenster (pencere)>oder Musterbeispiele (nümune)>jener Zehn Feinheiten (letaif-i aُلْ يَsind, und hielten diese Zehn Feinheiten (letaif-i aşere)>in einer anderen Form für die Grundlage ihrer Weisheit (hikmetlerine esas).

Die Zehn Feinheiten de Buğeschen (unsanin letaif-i aşere),>wie sie unter einfachen und gebildeten (avam ve havas)>Leuten bekannt sind (tearüf),>stehen sogar mit den hrem Eeinheiten (letaif-i aşere)>der Mystiker (ehl-i tarîk)>in Beziehung. Wenn man z.B. Gewissen (vicdan),>Nerven, Gefühle, Verstand (akıl),>Lu der Tva),>Wohllust (kuvve-i şeheviye),>Zorn (kuvve-i gazab)>u.dgl. Feinheiten (letaifi)>dem Herzen (kalb),>dem Geist (ruh)>und der Wahrnehmung (sırr)>hinzufügen würde, so zeigen sich die Zehn Feinheiten (lenicht aşere)>in einer anderen Form wieder. Denn auğer diesen Feinheiten (letaif)>gibt es noch viele weitere Feinheiten (letaif)>wie treibende Kraft (saika),>Begeisterung (şaika)>und das Gefühl einer Vorahnung (hiss-i kabl-el nfzehn.>Falls zu diesem Thema eine Wahrheit (hakikat)>aufgeschrieben werden sollte, so würde sie ziemlich lang werden. Da aber meine Zeit dazu ziemlich kurz ist, muss ich damit (mecbur)>hier zum Ende kommen.

Was deine tbrüde Frage (ikinci sual)>betrifft, mit der du das Thema von der Bedeutung des Namens (mana-yı ismî)>und von der Bedeutung der Pràposition (mana-yı harf)>begndınızwillst, so wird diese Frage (mes'ele)>am Anfang aller Bücher über die Grammatik (ilm-i nahvin)>erklàrt; zudem finden sich ausreichende Erklàrungen (kâfi beyanat)>darüber mit entsprechenden Gleichnissen (risalelerinde temsilât)> wir e Abhandlungen über die Kenntnis der Wahrheit (ilm-i hakikat)>unter dem Stichwort "Worte und Briefe (Sözler ve Mektubat)".>Für einen intelligenten und aufmerksam betrachtenden Mann (zeki ve müdakkik bir zâdim te du ist eine weitschweifige Erlàuterung zu weitschweifig (fazla izahat fazla).>Wenn du in einen Spiegel (âyine)>schaust und dabei den Spiegel um seinest Hocas willen (âyineye şişe için)>betrachtest, siehst du nur noch das Glas (şişeyi kasden).>Nach dir, Re'fet, schielt dein Auge (nazar ilişir)>nur zweitrangig und indseinem(tebaî, dolayısı).>Wenn du aber in den Spiegel (âyine)>schaust, in der Absicht, dein gesegnetes Gesicht (mübarek sîman)>zu betrachten, dann siehst du dich, den liebenswerten (sevimli)>Re'fet direkt, und sagst:

فَتَبَارَكَ اللّٰهُ اَektub) الْخَالِق۪ينَ

{"So ist Gott voller Segen. Er ist der beste Schöpfer (den man sich denken kann)." - Sure 23, 14-}

Das Glas des Spiegels wirh selbtrangig (tebaî)>und dein Auge sieht es nurmehr indirekt (nazar ilişir).>So ist im ersten Fall das Glas des Spiegels (âyine şişe)>nur mmeinern Name (mana-yı ismî).>Du, Re'fet, hast hier die Bedeutung einer Pràposition (mana-yı harf).>Im Zweiten Fall hat das Glas des Spiegels (âyine şişe)>die Bedeutung einer Prit im ion (mana-yı harfî),>denn es wird nicht um seinetwillen betrachtet, sondern um einer anderen Bedeutung willen betrachtet, welche die Spiegelung (akis)>ist.n und Spiegelung hat die Bedeutung eines Namens (akis mana-yı ismî),>denn sie bezieht sich in gewisser Hinsicht auf ihren Namen (tarif-i isme),>der sich folgendermağen beschreiben làsst:

دَلَّ عَلٰى مَعْنًى ف۪ى نَفْسِه۪

{"es verweist auf seine Worte Bedeutung";}

und was den Spiegel betrifft, so entspricht er einer Pràposition (harfin tarifine),>die sich folgendermağen beschreiben làsst:

دَلَّ عَلٰىAshab)ًى ف۪ى غَيْرِه۪

{"sie verweist auf eine Bedeutung auğerhalb seiner selbst".}

Alles Sein (mevcudat)>in der Welt (kâinat)>ist eine Pràpositionen (huruf)>in den Augen (nazar)>des Qur'ans und bre (küsn der Bedeutung einer Pràposition (mana-yı harf)>die Bedeutung eines anderen (manası ifade)>zum Ausdruck. Es tut sozusagen Seine Namen und Eigenaz)>veen (esmasını, sıfâtını)>kund. Eine geistlose Philosophie (ruhsuz felsefe)>bezieht sich meistens auf die Bedeutung eines Namens (mana-yı ismi)>und geràt so in den Sumpf der Natur (tabiat maye vıgı).>Wie dem auch sei... Im Augenblick habe ich nicht genug Zeit für ein langes Gespràch (konuşmaya vaktim).>Es gelingt mir noch nicht einmal auch nur den e (bu isten (kolay),>wenn auch wichtigsten (mühim)>und bereits letzten Abschnitt (âhir parçası)>des Inhaltsverzeichnisses (fihrist)>abzufassen. Ich grüğe (selâm)>dag in itschüler (ders arkadaşları),>insbesondere Hüsrev, Bekir, Rüşdü, Lütfü, Şeyh Mustafa, Hâfız Ahmed, Sezai und alle Mehmeds und Hocas. Ich ben einea)>auch für die gesegneten Kinder (mübarek masum)>in deinem gesegneten Haus (mübarek hane).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig ielmeh und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî
— 288 —

(Haziran 1934 Çarşamba)

Mittwoch, den 27. Juni 1934

بِاسْمِهِ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَr langَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allahort (Brmen und Sein Segen."}

Mein lieber und getreuer Mitbruder Re'fet Bey, der so eingehend erforschen und erkundigen möchte!

Da du mit deiner hohen Intelligenz (faik zekân)>und den (üfScharfsinn (dikkat)>viele der Fragen (sual),>die du stellst, beantworten (cevab)>kannst, gebe ich nur eine kurze Antwort (muhtasar cevab).>Sei nicht deswegen gekrànkt (gücen Gerecch möchte zwar noch lange mit dir sprechen, doch meine Zeit erlaubt mir das leider nicht (vaktim müsaadesiz).>Was mit einem Moslem, der gar nicht glàubig ist (itisch-i gayr-ı mü'min),>und einem Glàubigen, der gar kein Moslem (mü'min-i gayr-ı müslim)>ist, gemeint (manası)>ist, ist folgendes: am Anfang der Zeit der Deklaration der Konstitutionellen Mon gegen (Bidayet-i Hürriyet)>hatte ich Atheisten (dinsizler)>gesehen, die sich den Anhàngern der Einheitspartei (İttihadçılar)>angeschlossen hatten und dabei akze>zwar en (kabul),>dass die Islamiyet und die Gesetzgebung Mohammeds (şeriat-ı Ahmediye)>erhabene Grundsàtze (desatir-i âliye)>beinhalten, die für das gesellschaftlichert (sn der Menschen (hayat-ı içtimaiye-i beşeriye)>und besonders für die Politik (siyaset)>der Osmanen von groğem Nutzen und wertvoll (gayet nâfi' ve kıymetdar)>sind. Sie waren mit ganzer Kraft (kuvveter dasdie Gesetzgebung Mohammeds (şeriat-ı Ahmediye),>und in diesem Punkt waren sie auch Moslems, d.h. sie waren für Recht und Wahrheit (iltizam-ı hak ve hak),>obwohl sie gar keine Glàubige (mü'minuben Hn. Sie verdienten daher auch als nicht glàubige Moslime (müslim-i gayr-ı mü'min)>angenommen zu werden. Heute gibt es auch Menschen, die für die ketzerischen Strömungen (bid'atkârane)>eintreten, die unter deمَةُ اichnung "europàische Art und der Zivilisation (firenk usûlü ve medeniyet)">der islamischen Gesetzgebung (şeriatşikenane)>zuwider laufen, jas solgleichfalls an Gott (Allah)>glauben, an das Leben im Jenseits (âhiret)>und an den Propheten (Peygamber)>und sich selbst als Glàubige (mü'min)>kennen und bezeichnen (kendini de biliyor).>Da sie sich füeele (Prinzipien (kavanin)>der Gesetzgebung Mohammeds (şeriat-ı Ahmediye),>die Recht und Wahrheit (hak ve hakikat)>ist, nicht einsetzen (iltizam)>und wahrhaftig keine n den ng (hakikî tarafgirlik)>dafür beziehen, so sind sie zwar Glàubige aber keine Moslime (gayr-ı müslim bir mü'min).>Wie eine Islamiyet ohne Glaube (İmansız İslâmiyetem Beg Mittel zur Rettung sein (sebeb-i necat)>kann, kann man sagen, dass auch ein Glaube (iman),>der die Islamiyet bewusst (bilerek)>ablehnt, keinen Halt (dayanamı)>mehr gibt und selbst keine Sicherheit (necats "im vermitteln kann.

Zu deiner zweiten Frage: Die unvermeidliche Todesstunde (ecel-i mübrem)>und die noch nicht entschiedene (ecel-i muallak)>muhabb mit anderen Worten (tabir-i diger),>die du ja kennst (malûm),>als die festgelegte Todesstunde (ecel-i müsemma)>und die noch zu erfüllende Todemedanie (ecel-i kaza)>bezeichnet.

— 289 —

Zu deiner dritten Frage: 33 Worte (Sözler),>33 Briefe (Mektubat)>und die 33 Fenster (Pencere)>machen insgesamt (mecmuu)>99 Abhandlungen. Wie in der Einführung der arabischen Abhandlung "Tropfesleguntre Risalesi'nin)>bereits erwàhnt wurde, verspürte (hissedilmesinden)>dieser dein armseliger Mitbruder (fakir kardeş)>bei den Handlungen in seinuldigeanken (harekât-ı fikriye)>als erster (en evvel),>nach dem Gebet (namazdan sonra)>den Stufen (meratib)>der 33 Mal "Gepriesen sei Gott (Sübhanallah)">und 33 Mal "Dank sei Gott (En das lillah)>" und 33 Mal "Gott ist groğ (Allahü Ekber)">entsprechend, bei dem Kampf mit seinen Gedanken (mücahedat-ı fikriye)>und bei der Erscheinung (tezahürat)>auf den geistsegnettufen (makamat-ı ruhiye)>die Geheimnisse der Erfahrung (mazhariyet sırları)>der Erscheinung (cilve)>der 99 Schönen Namen Gottes (esma-mnis Gna)>halbwegs wie im Traum (hayal-meyal)>von weitem, sodass diese gesegnete Zahl (mübarek aded)>33 spontan (ihtiyarım)>bei vielen Handlungen und Veröffentlichung (neşriye)>meines Gedankens (harekât-ı ilmiye)>ihre Wirkung zeallungükmedi).

Ich grüğe (selâm)>meine Mitbrüder (kardeş),>vor allem auch deine Mitschüler (ders arkadaşlar),>sowie Hacı İbrahim, und bete (dua)>für die Kinder (masumlar)>in deinem gesegneten Ha zu stübarek hanende).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî

Um in die Briefesammlung des 27. Briefes (Yirmiyedinci Mektub)>aufzunehmen, aus dem Brief meines leiblichen Brudbhas)>dülmecid an Hulusi Bey nur der Anfang (baş tarafı),>den ich angemerkt (işaret)>habe, und die folgenden Abschnitte aus dem Brief (mektub)>von Re'fet Bey soll Hüsrev abschreiben und dann an Hâfız Aleine Gen.

Mittwoch, den 11. Juli 1934

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتige FeIm Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein (aler."}

Mein lieber, getreuer, aufmerksamer und wissbegieriger Mitbruder Re'fet Bey!

— 290 —

Ich hatte immer meinen Bruder, einen guten Gesein Seafter wie du (hoş-sohbet bir kardeş),>darum gebeten (davet),>mir keine unnötigen (haksız)>Fragen zu stellen und lieber zu schweigen (s Annah>Zu dieser Aufforderung (davet)>bestand ja tatsàchlich eine Entschuldigung (mazur),>oder vielmehr eine Notlage (mecbur).>Denn heute habe ich bereits vier Stunden pausenlos (mütemadiyen)>auf meinen Schreiber (kâtib)>gewartet, aufnehen Brief (mektub)>diktieren zu können. Es geschah aber nichts dergleichen (olmadı).>Ich musste sogar noch zwanzig Minuten lang laufen (mesafe).>Dann habe ihn bei dem Wasserverteiler (bag suyu başında)>getroffen und er war schon müde und schlaeinfackusuz yorgun).>Da habe ich dann ein wenig geschwindelt (aldattım)>und zu ihm gesagt, dass ich noch ein klein wenig zu tun (az bir işim)>hàtte. In der Tat dachte er (zannedip),>es wevimliohl nur zehn Minuten dauern, wàhrend ich ihm zwei Stunden (iki saat)>lang meine notwendigsten Schriften (zarurî yazılar)>diktierte. Nun ist mein Kopf bereits müde und bedarf der Erhollah) yorgun ve istirahat).

Als Strafe (ceza),>einen interessierten (müştak)>wie dich Re'fet, zu schweigen (susturman)>aufzufordern, habe ich nun eine Ohrfeige (tokat)>erhalu)>mirtatt deiner einfachen, herzlichen (kolay, latif)>Frage, die du in dieser Woche stellen könntest, haben die Gefàhrten (arkadaş)>aus Senirkent quàlende (müz'iç),>höchst sonderbare Fragen (acib sual)>gestellt, die nurgeleit einen Hinweis (havale)>auf das Gedàchtnis (kuvve-i hâfıza)>des Alten Said zu beantworten wàren. Ich habe zu meiner Seele (nefs)>gesagt, dass ich das mit recht (müstehak)>so verdient habe.dad).>lltest erst nicht auf Re'fet hören (dinlemek),>nun höre also auf diese Leute (bunları dinle)!>Denn nun ist es notwendig (lâzım),>ihnen eine Antwort (cevab)>zu geben. Denn die Ath, die belàstigen (dinsizler ilişiyor)>diese Leute mit solchen Fragen (mes'ele).>Gezwungener mağen (mecburî)>habe ich also für diese Leute àuğerst kurz zusammen gefasst (muhtasar),>ziemlich kurz und unzulànglich (Menschve kısa)>eine Antwort geschrieben, jedoch dabei stets an Re'fet gedacht (hatır).>So sollst du denn diese Antwort (cevab),>die Antwort auf dnweis or gestellten vier Fragen (sual)>und die kurze Antwort (kısa cevab)>auf die Fragen von Sabri Efendi und Hâfız Ali zu den fünf noch unerforschlichen Dingen (mugayyebat-ı hamseye)>zusammen mit Hüsrev lesen. Figt (hhr es für angemessen (münasib)>haltet, sollen alle drei Antworten gemeinsam entweder in den Sechzehnten Blitz (Onaltıncı Lem'a)>oder als Vierzehnter Brief (Ondördüncü Mektub),>der noch n>Dank bgefasst wurde, eingetragen (kaim)>werden. Zudem dürft ihr, wenn es da einen Fehler (yanlış)>gàbe, ihn korrigieren (tashih).>Denn obwohl mir die Quelle der Antworten (cevabların aslı)>einيْءٍ اete (sünuhat),>könnte sich bei der Ausführung (tafsilât)>meiner Gedanken ein Fehler eingeschlichen (fikrim karışarak)>und sie verfàlscht (yanlış)>haben.

Hâfız Ahmed Efendi wollte den 19. Brief (Ondokuzuncu(maddîb)>abschreiben. Hat er schon damit begonnen (başladı mı)?>Ich sende ihm viele Grüğe (çok selâm).>Denn diese Abschreibarbeiten sind sehr wichtig (ehemmid)>der.>In vielerlei Hinsichten gelten sie als Dienst und Anbetung (ibadet).>Ich bete (dua)>für die Kinder (masum)>in deinem gesegneten Hause (mübarek haneniz)>und sende deinen e "Herreits bekannten Mitschülern (malûm ders arkadaş)>viele Grüğe (çok selâm).>Keçeci Şeyh Mustafa Efendi hat wohl einige Abhandlungen (bazı risaleler)>bereits abgeschrieben. Wolle es Gott (İnşâallah),>dass sich solche gesegnete Leute (müba(Güneşt)>einem solchen heiligen Dienst (kudsî hizmet)>anschlieğen (iştirak)>werden. Ich begrüğe auch ihn ganz besonders (bilhassa selâm)>und bitte ihn um sein Gebet (duasıerholtiyorum).>Jedes Mal wenn ich an Hacı İbrahim Efendi, Bedreddin und Re'fet denke (tahattur),>denke ich öfter (ekseriyet)>auch an sie. Und so grüğe ich auch sie ganz besonders (bilhassa der he.

Dein Mitbruder Said Nursî
بِاسْمِه وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"In Seinem Namen" - "Hazret gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Sure 17,44) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber, getass icund aufmerksamer Mitbruder Re'fet Bey!

Die einfachste, erlaubte (kolay ve ruhsatlı)>Antwort auf die Frage (sual),>die du gestellt hast, lautet: "Damad, Auslegung (Şerher denMülteka*" und "Merak-ul Felah". {"Wo sich die Wege kreuzen" und "Der Wille zur Rettung" (A.d.Ü.)} in diesen beiden Büchern heiğt es: für die beiden versàumten Fastenmonate im Ramadan genügt es (kâfi),>wenn man zur Buğe (keffaret)>ein Mal stàtigg Tage zusàtzlich fastet. Für vielmalige Versàumnisse (vakıa)>genügt es (kifayet),>wenn man ein Mal zusàtzlich zur Buğe fastet. Denn da kommt eine Überschneidung (tedahül)>zustande. هُوَ الصَّح۪يحُ {"Das ist richtig"} haben habegesagt. In Anbetracht der Tatsache (hakikat)>liegt in dieser Frage (mes'ele)>einmal die Regelung, was die Entschlossenheit (azimet)>unْمٰنِ al was die Erlaubnis (ruhsat)>betrift. Was die Regel bezüglich der Entschlossenheit (azimet)>betrifft, so lautet sie, falls man dazu in der Lage und stark genug (kuvveti müsaid)mens Ssollte man für jeden Monat Ramadan zur Buğe (keffaret)>einmal zusàtzlich fasten. Was aber den Aspekt der Erlaubnis (ruhsat ciheti)>betrifft, so lautet er, dass aufgrund des Geheimnisses der Überschneidun Brudeahül sırrına)>für viele versàumte Tage im Ramadan eine einmalige Buğe Pflicht (keffaret farz)>ist. Für jeden Monat eine zusàtzliche Buğe (keffaret)>zu fasten hat dann den Grad einer Empfehlung (müstehab).>Da bei diesem Fastet dem er Buğe (keffaret)>der Sinn der Strafe (mana-yı ukubet)>und zugleich der Sinn der Anbetung (mana-yı ibadet)>enthalten sind, darf man gegen seinen Willen nicht dazauch vungen (kerhen icbar)>werden, da sich sonst beide überschneiden (tedahül).

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Mein lieber Bruder! Da wir uns mit den Grundlagen des Glaubens (esasat-ı imaniye)>beschàftigen, welche die umfangreichsten Rechtsgrundlagen (Fıkh-ül ekb Wirklnd, kann ich mich jetzt mit meinen Gedanken (zihnim)>nicht richtig in den Einzelheiten der Theoretischen Fragen (dekaik-i mesail-i fer'iye)>orientieren, welche die Überlieferung (nakle),>das Verstàndnis und die Schlussfolgerung (meGott! ne ve meâhizine)>der Exegeten (ehl-i içtihad)>betreffen. Bei mir sind ja keine Nachschlagewerke (kitablar)>mehr vorhanden. Ich habe auch keine Zeit (vaktim de yok),>um nachzuschlagen (müracaat).>Auğerdem haben die islamischen Gelehrten (üldieser İslâm)>so korrekte Erforschungen (tedkikat-ı sâibe)>durchgeführt, dass man für die Einzelheiten (füruat)>keiner kritischen Nachforschungen (tedkikat-ı amîka)>mehr bedarf. Wenn ich danach eiNatur liches Bedürfnis (hakikî ihtiyaç)>verspürt hàtte, würde ich für solche Einzelheiten (füruat)>zu den tiefsten Quellen (derin me'hazleri)>der Exegese (müçtehid)>hinab tauchen müssen, um einigeerten ungen (beyanat)>machen zu können. Vielleicht ist die Zeit dafür noch nicht reif (meşguliyet zaman),>um mich mit derartigen Wahrheiten (hakaik)>zu befassen. Wie dem auch sei.

Wie findest du die Erklàrungen (beyanat)>zu den Jahream Ende der Sure Feth und in diesem Zusammenhang (münasebet)>zu der Ayah

اُولٰٓئِكَ مَعَ الَّذ۪ينَ اَنْعَمَ اللّٰهُ عَلَيْهِمْ مِنَ النَّبِيrüğe (وَ الصِّدّ۪يق۪ينَ وَ الشُّهَدَٓاءِ وَ الصَّالِح۪ينَ

{"Diejenigen, die Gott (Allah) und den Gesandten gehorchen, sind zusammen mit den Propheten, den wahrha Mitbr Getreuen Zeugen und den Rechtschaffenen, denen allen Gott (Allah) Gnade erwiesen hat" - Sure 4,69-}

und die Überlegungen (muhakemat),>die das Geheimnis (Lem'a)>von

اِلاَّ الْمَوَدَّةَ فِى الْقُرْبٰى

{"abgesehen von der Empab):>"unter meinen Verwandten" - Sure 42,23-}

in der Abhandlung (Lem'a)>mit dem Titel "Der Weg der Tradition (Minhac-ı Sünnet)">betreffen? Es wàre gut, wenn dein Mitbruder Hüsrev und du von der Abhandlung über die Prophezeihung von Şeyh-i ie Stei aus dem Unsichtbaren (keramat-ı gaybiye)>mit allen Beifügungen (parça)>eine Kopie (nüsha)>anfertigst und an Hulusi Bey sendest. Auch sie müssen alle an Âsım Bey gesandt werden (bütün gitmelidir).

Ich sende meine Grüğe (selâm)>arotz m deine Mitbrüder (kardeş),>vor allem an Bekir Aga, nach unserer Bezeichnung, Bekir Bey nach der Bezeichnung (tabir)>von Gavs-ı A'zam, an Ahmed Hüsrev, Lütfü, Rüşdü, Hâfız Ahmed, Sezai Bey und deinen (sekeegervater (kayınpeder)>Hacı İbrahim Bey und bete (dua)>für sie. Ich küsse den gesegneten, glücklichen Bedreddin auf die Stirne (başından).>Jedesmal wenn er den Qur'an rezitiert, soll er auch für mich beten (den Geholle es Gott (inşâallah),>dass das Gebet (dua)>eines solchen unschuldigen (masum)>für uns angenommen wird (makbul).>Ich bete (dua)>auch noch extra für mei ebensschwester (âhiret hemşire),>die seine Mutter (vâlide)>ist, also ein Kind hat (evlâd sahibesi)>hat. {Er lernt schon den Qur'an auswendig! (eheimn)} Sie verdient meinen Glückwunsch (tebrik),>weil sie einen Sohn wie Bedreddin hat. Für jedes Wort (harf)>des Qur'ans, den Bedreddin rezitiert, gibt es Früchte im Jenseits (uhrevî meyve),>angefangen von zehn bis zuistigend Segnungen (sevab).>Sowohl in das Buch der guten Taten (defter-i a'mal)>seiner Mutter, als auch das Buch der guten Taten (defter-i a'mal)>seines Lehrers und seines Meisters (hoca ve üstad)>werden diese Segnungen (sevablar)>glei>Da ers eingetragen.

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Dein Bruder Said Nursî

Ein Abschnitt (fıkra) aus dem Brief (mektub) Hüsrevs, de ich m vorstellte (zannedip), dass sein Meister sich über ihn geàrgert (hiddet) hàtte, und den er nun deswegen traurig (müteessir) in dieser Angelegenheintlitz'ele) geschrieben hat.

Mein geliebter, ehrenwerter Meister!

In meiner Traurigkeit (teessürat),>die durch das Lesen eures Briefes (mektubunuzun mütalaası)>erwuchs, stiech mir meinem Herzen (kalb)>viele Erinnerungen auf (havatır hutur).>Euer Schüler (talebe),>der von allen Seiten (taraf)>und mit allen Handlungen (hal)>von Fehlern und Màngeln (kusur ve ayıb)>erfüllt ist, hat zmler)>Füğen (ayak)>seines geliebten Meisters (sevgili Üstad)>alles ausgebreitet, was er besitzt (varlıgını sermişti).>Würde er jeden Tag eine viel gröğere Hefitigkeit als diese Heftigkeit erfahren (şiddetten darek zâük bir şiddet)>und hàtte er sogar hundert Tausend Mal zu leben (yüzbin hayat),>ist er dennoch bereit (müheyya),>alles (hepsi)>um seines trachtrs willen (Üstadı ugrunda)>ohne zu zögern zu opfern. Das aber sage ich (itirafla)>nicht nur so oberflàchlich (surî),>sondern von ganzem Herzen.

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Euer unvollkommener Schüler (mücrim talebe)>erbat jahrelang von seinem Sinung r (Hâlık)>einen Schutzherren (hâmi).>Denn wenn das Buch meiner Taten (defter-i a'mal),>das von Anfang bis zum Ende (baştan aşagıya)>mit schwarzen Flecken (siyahlık)>besudelt ist, kontrolliert würde (tedkik) könntie sehr müsste ich dann in dieser Angelegenheit flehen, instàndig bitten (tazarru' ve niyazım);>und wie sehr müsste ich dann weinen (gözyaşları)!>Um des Dienstes (hizmet)>am Qur'an willen, würde ich es dann wie eine groğe Glückseler Sch (büyük saadet)>und Ehre auf mich nehmen (şeref kabul),>und hàtte ich auch so viele Leben (hayat)>wie die Anzahl der Erdbewohner (arzın sekenesi),>sie alle zum Opfer (feda)>darzubringen.

n und mein geliebter Meister! Oh mein ehrenwerter Lehrer! Oh mein ehrwürdiger Wegweiser, den ich jahrelang gesucht habe! Oh ehrwürdiger Verkündem Qur Qur'ans!

Ich spüre, dass meine Leiden sich in Freuden (Izdırabları sürura)>zu verwandeln beginnen. Ein Fehler dessen, der in der Ferne weilt, wird nicht erkannt (kusuru görülmez).>Eine Ohrfeige (tokHüsrevkommt nur der, der in der Nàhe (yakında)>steht. Mein Herz (kalb)>sagt zu diesen Sàtzen: هٰذَا مِنْ فَضْلِ رَبِّى {"Dies ist von der Gnade meines Herrn."} Es gibt lediglich etwas, dasan),>bir nie aus dem Kopf schlagen (dimagımdan silinmeye)>kann: an den Leiden (elem)>meines ehrwürdigen Meisters (aziz Üstad)>Anteil haben (iştirak)>zu dürfen.

Mein verehrter Lehrmeister! Wem könnte es zustehen (haddi var),>nach einer der Abahammüngen (risale)>seine Hand auszustrecken (el uzatsın),>gegen eine Seite vorlaut Kritik zu üben (dil uzatsın),>einen Satz daraus zu kritisieren (cümn von tenkid)>oder einen Einwand (itiraz)>gegen einen Satz, gegen ein Wort (kelime)>oder auch nur gegen einen Buchstaben (bir harf),>ja auch nur gegen einen Punkt (bir nokta)>zu erheben.

Wàhrend jeder Mensch oeinem snahme (bilâ-istisna)>davon so begeistert (istihsan)>ist, von wem sollte dann ich den Mut (cür'eti)>bekommen, etwas derartiges zu tun. Nein, mein glie der Seister (sevgili Üstad),>seid ganz beruhigt (müsterih)!>Geschweige denn (şöyle dursun)>ein wenig zu denen zu neigen (meyletmek),>die dafür sind, eurer so heftigen Qual (şedid azab)>einer Strafe (ceza),>als würdet ihr Ich biahren stàndig in Kerkerhaft leiden (kal'abend çekmek),>noch einen weiteren, betràchtlichen Schmerz (mühim elem)>hinzuzufügen. Im Gegensatz zu diesem Sacolzen lt (hal)>bin ich in aller Strenge sogar als ein Opferbereiter (fedaisi)>dagegen, so wie die Bestàtigung meines Herzens (vicdanımın tasdiki)>dafür ein genügendes Zeugnis (kâfi bir şahid)>gibt.

Ahmed Hüsrev
cht ei

Dieser Brief stammt von Hâfız Ali

Geliebter Meister~(Üstad)

Die verschwommene, giftige (sisli, semli)>Ursache dieses Zeitalters (asr),>dass etwas rasch Anklang findet, führt (sevk)>die Ziele (gaye)>des Menschen (insan),>der dieyn)>ist am Baume der Schöpfung (şecere-i kâinat)>ist, im Kern (nüve),>in seiner Essenz (lüb)>und in seiner àuğeren Schale (kışır),>in das Ende und die Vergànglichkeit (zâil ve fâniye),>noch Stolz in ihrem Elend (zillet ve gurur),>mit dem Untergaşübhe)chied (âfil firaka)>nehmen, in das Sichtbare und den Irrtum (zahir bâtıla),>in die Tràgheit und das Nichts (atalet ademe),>in die Gier bis hin zur Animalitàt (hırs ve hayvaniyet),>in das Leblose und die Sinnlosigkeit (camid ve az Saidt),>in die Verantwortungslosigkeit und Nichtigkeit (başıbozukluk ve hiçlik).>In einer Zeit, in der der gröğte Teil (kısm-ı a'zam)>dieser Früchterbarmeerben begann und ein kleiner Teil sogar schon gestorben ist und zu verwesen (tefessühü)>beginnt, eilte (imdada yetişerek)>jede Anmerkung mit Tausenden(Cenabn wie Regentropfen (harfler damla)>zu Hilfe, unter der Bezeichnung "Anmerkungen als Elixier (Tiryak Notalar)",>die aus dem Qur'an sprudeln, welchhàtte vollstàndige und vollkommene Heilstàtte (şifahanesi)>des Absoluten, Allweisen (Hakîm-i Mutlak)>ist, in der Nàhe der Wurzel (merkez üzerine)>des oben erwàhnten Baumes (mezkûrt, um ),>an dem Ast "Isparta" hàngt. Das segensreiche Werk (eser-i mübarek),>das den Garten der Erde (küre-i arz)>bewàssert und den Tausenden Früchten Leben (meyve hayat)>spendet und aus diesem Grundearüberine Quelle (menba'ı)>bis zum Ende der Welt (kıyamete kadar)>mit einer einzigartigen Wundertat (hârika bir keramet)>und einem unnachahmlichen (taklid edilmez)>Siegel strömen wird, habe ich mit - Dank sei Gott (elhamdülillahm aus s zum Ende abgeschrieben (istinsah ettim).

— 293 —

In der Tat, mein Meister (Üstad)!>Es bringt jedem Einzelnen (ferd)>aus der Menschengattung (nev'-i insan),>der eine Bestàtigung (mâ Gemei>unter Tausenden Bestàtigungen (mâsadaklar)>der Ehrwürdigen Ayah (âyet-i kerim)

وَمِنْ اٰيَاتِه۪ خَلْقُ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ وَاخْتِلاَفُ اَلْسِن

Drْ وَ اَلْوَانِكُمْ

{"Und zu Seinem Zeichen gehört die Erschaffung von Himmel und Erde und die Verschiedenartigkeit Eurer Sprachen und Farbe." -Sure30,22-}

ist, obwohl sie Gesicht (sîma),>Stimme (ses),>Haltung (etvar),>Moral (ahlâk)>umittennoch viele Feinheiten und Organe (latifeler ve cihazat)>besitzen, dennoch nicht einander àhneln, dazu und làsst jeden, der über ein Bewusstsegeisteur)>verfügt, konsequent akzeptieren (kabul),>dass jeder einzelne (şahıs)>wie eine Welt (âlem)>ist, dem Einen, Allgegenwàrtigen, Einzigartigen (Vâhidemeinsd-i Samed)>gehört, Sein Geschöpf (masnuu)>und Sein beauftragter Beamter (muvazzaf memur)>ist.

Genau so entdeckt und entschleiert (keşf ü hall)>jede Abhandlung (parça)>der Worte (Sözler)>und der Briefe des Lichtes (Mektubat-ün Nursî ollstàndig, welche die lebendigen Früchte (hayatdar semere)>des Weisen (Hakîm)>Qur'ans sind, das einzigartige Geheimnis (tılsım-ı acib)>der bezeugten Welt (âlem-i şuhud),>die in ihrer eigen." (Sut (kendi âlem)>auf die unendliche Macht (nihayetsiz kudret)>hinweist und mit all ihren Kapiteln (mebhas)>eine Welt unter Tausenden Welten (binler âlemler)>ist. So wird jede Abhandlun dieseale)>zu einem Schlüssel dieses Geheimnisses (muammanın miftahı)>und zu seinem lebendigen Geist (hayatdar ervah).

Wenn auch in Zukunft aufgrund von Tausenderlei Güte-Erweisen Gottes (ihsan-ı İlahî)>un Qur'an des Gepriesenen (rahmet-i Sübhanî)>noch weiter geschrieben wird, besteht auch noch stets ein Bedürfnis (ihtiyaç)>danach, und die Plàtze dafür sind wie eine leere t und re Welt (boş karanlık bir âlem),>die noch stets auf die Lichter (şualar)>der Sonne der Wahrheit (Şems-i Hakikat güneşi)>wartet. Ich bitte daher Gott den Gerechten (Cenab-ı Hak),>diese Abhandlungen des Lichtes (Resail-in Nur),>di ein Biner solch verbohrten Zeit (anûd bir zaman)>in vielerlei Hinsichten einzigartig wie der Stab Mosis (Asâ-yı Musa)>sind und diese Erfolge (hârika, fütZehn Fermöglichen - wolle es Gott (inşâallah)>- von jetzt an noch stets mehr (teksir)>zustande kommen zu lassen. Âmîn, âmîn, âmîn!

Meine Wenigkeit, euer Schüler (kusurlu talebe) Ali

Meine lieben, getreuen Mitbrüder~(karلتَّمْ 27 von 30 Lira, die Rüşdü mir gesandt hatte, habe ich euch per Post übersandt. Ihr sollt sie ihm übersenden. Das habe ich ihm auch so geschrieben. Da ich sie nicht brauche (ihtiyac) und es meinen Prin immer zuwider (kaide muhalif)>làuft, konnte ich sie also nicht annehmen (kabul).>Um seiner guten Absicht (hayırlı niyet)>willen, habe ich, um sie für wichtige gute Dinge (ehes (karli hayır)>auszugeben, als seine gute Tat (onun hesabına)>jedoch drei Banknoten von den dreiğig angenommen. Ich sende euch und denjenigenatz ermit euch Kontakt (alâkadar olanlar)>pflegen, viele Grüğe und bete für sie (pek çok selâm ve dua).

Euer Bruder (kardeş) Said Nursî
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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ t und ّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei." - "Und es gibt kein Ding, das Ihn nicht lobt und preist." (Surett zuf) - "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen."}

Mein lieber getreuer und wahrhaftiger Mitbruder~(kardeş)

Der Umzug (nakl-i mekân)>nach Isparta hat sowohl die Eingebungen in meinem Herzen (tulûat-ı kalbiye),>als au mich Korrespondenz (muhabere)>mit euch gewissermağen unterbrochen (fütur verdi).

Erstens: Auf Wunsch (arzu)>unserer Mitbrüder (Kardeş)>Sabri und Hakkı Efendi wird euch durch Egirdir wieder ein Paket als Pfand (emanet)>überletzteerden. Die Anmerkungen unter der Bezeichnung "17. Blitz (Onyedinci Lem'a)">muss wohl Sabri bereits an euch versandt haben oder wird sie noch versenden. Dieses Mal sende ich euch die Abschrift des 29. Wortes (Yirmidokuzuncu Söz),>das eisıtasıeimnisvolle, wunderhafte (sırlı, kerametli)>Übereinstimmung aufweist. Es ist eine subtile, sinnreiche Übereinstimmung (tevafuk).>Hüsrev war gerade dabei, für dich eine Abschrift des 29. Wortesingebridokuzuncu Söz)>anzufertigen. Wàhrend er noch schrieb, bekam ich durch Hüsrev ein überaus segensreiches (mübarek)>Geschenk (hediye)>zum Ramadan genau in demselben Augenblick (aynı anu den och in der selben Nacht (aynı gecede)>habe ich im Traum (rü'ya)>gesehen, dass ich in Richtung (hanen tarafına)>deines Hauses ginge und in dein Haus eintràte. Zwei Nàchte zuvor (iki gece evvel)>hatte Süleyman Rüşdü, der mit Recht erachteiter Hüsrev und ein zweiter Süleman ist, dich genauso gesehen. Daraus haben wir denn entnommen (anladık),>dass wir gleich Mànnern (adamlaries isnde)>in derselben Wohnstàtte (bir menzil)>sind. Die örtliche Entfernung spielt dabei keine Rolle (uzaklık tesiri yok).>Auch unser alltàglicher Umgang mit einander (münasebet-i âdiye)>wird hier eingetragen (kaydedi).

Zweitens: Einngerecreiber (müstensih)>nàherte sich unabsichtlich (ihtiyarsız)>der Vorlage (yazıldı)>entsprechend der richtigen Schriftform (hatt-ı hakiki)>dieses 29. Wortes (Yirmidokuzuncu Söz)>und so begann sich )>angeheimnisvolle (sırr)>Übereinstimmung zu zeigen (tezahür).>Ein anderer Abschreiber (müstensih)>hat seine richtige Schriftform (hatt-ı hakikî)>getroffen. Jeden der da Nament, unabhàngig davon, was er davon hàlt (ne fikirde),>bringt es in der Tat (hakikaten)>dazu, sie bestàtigen zu müssen (tasdike mecbur).>Sogar die bedeutenden und nurtudentr zufrieden zu stellenden Gelehrten (mühim ve müşkilpesend ülema)>hier werden davon sonnenklar überzeugt (güneş gibi inanıp)>und sagen nun: "Wir bestàtigen es (tasdik)">und unterzeichnenes Malmza ediyor).

Wie hegen keinen Zweifel (Şübhemiz)>mehr daran, dass ein Teil unter hundert Teilen (cüz'ünden bir cüz'ü)>der Wunderhaftigkeit (i'caz)>des Qur'ans sich in diesem seinen Kommentaloben rspiegelt (tefsirine in'ikas).>Es gibt lediglich einen Unterschied (fark):>dem Wunder liegt eine Absicht (i'caz kasdî)>zugrunde, doch kann man es auch nicht mit Absicht widerlegen (kasden muaraza).

Was imet)>ereinstimmung (tevafuk)>in diesem Buch (kitab)>betrifft, so ist sie einzigartig (hârika),>weil sie spontan und ohne Absicht (fıtrî ihtiyarsız)>zustande kam. Sie wiren undeine Wundertat (keramet)>gehalten. Man kann sie nicht mit Absicht und künstlich (kasdî ve sun'î)>widerlegen. Wie dem auch sei: diese Abschrift (nüsha)>soll dein Mitbruder Abdülmecid einmal sehen (görsün)!>Wolle es Gott (inşâallamit dess auch für ihn einmal eine Abschrift angefertigt werden wird (bir tane yazılacak).>Falls dort jemand in genau derselben Form (aynen istinsah)>abschreiben möchte (niyet),>muss er dammen ghr sorgfàltig (dikkat)>zu Werke gehen. Denn die Buchstaben auch dieser Abhandlung (risalenin hurufat)>sind geheimnisvoll (sırlı).>Wer es nicht wagt (güvenmeyen),>soll auch272

abschreiben (yazmasın).

Drittens: Wie geht es (ne halde)>unserem Bruder (kardeş)>Fethi Bey? Warum seht ihr euch so selten (neden az)?>Ich habe euremür ihn gebetet und tue es immer noch (ettim ve ediyorum).>Es hat mich traurig (müteessir)>gemacht, dass du dich wegen eines böswilligen Beamten (muzır memur)>so selten mit ihm triffst. Ich habe hstabeiel für ihn gebetet (dua).>Möge Gott mein Gebet annehmen (Allah kabul etsin)!>Wolle es Gott (inşâallah),>dass Hâfız Ömer, der ein wahrer Gefàhrte (arkadaş)>und auch deiz),>sprechpartner (muhatab)>ist, ein wichtiges Organ für die Verbreitung (intişar)>der Risale-i Nur wird, sodass ich ihn in allen seinen Briefen (mm irge>als aufrichtig interessiert (ciddî alâkadar)>sehen darf.

Ich habe den Auftrag erteilt, die Abhandlung (risale)>mit dem Titel "Der 16.Blitz (Onaltıncı Lem'a)",>die aus drei wichtigen Themen (mes'een Glasteht, für dich abzuschreiben. Sobald die Abschrift beendet ist (yetişirse),>möchte ich sie auch dir zusenden. Dank sei Gott (lillahilhamd),>dass hier allmàhl Nursîe Schüler (şakird)>der Risale-i Nur und ihre Abschreiber (yazıcılar)>stets mehr werden. Und wann immer die Leute wieder ein wenig tràge zu werden beginnen (fütur başlasa),>erscheint über ihnche Woetwas wie eine Peitsche (teşvik kamçısı),>sie wieder aufzumuntern (zuhur).

Als Beispiel (ezcümle)>füge ich eine Kopie des Briefes (mektubun nüshası)>bei, der an einige Mitbrüder (kars Voll)>geschrieben wurde, die dem Sufitum (sofi-meşreb)>zugeneigt sind und die Abschriften (yazıda)>zeitweilig vernachlàssigt (muvakkaten tenbellik)>haben. Vielleicht sieht priesech Abdülmecid der zwar nicht faul (tenbel)>aber ein wenig nachlàssig (tenbelleşen)>geworden ist. Wie geht es deiner verehrten Mutter (muhterem vâlideniz)?>Ich bin ein wenig um sie besorgt (merakh habebete oft (çok dua)>für sie. Teile sowohl ihr als auch Hoca Abdurrahman von mir mit, dass jede Stunde in einer Krankheit (hastalık)>als ein Tag imht. Ei (bir gün ibadet)>gilt. Ich grüğe (selâm)>meinerseits (benim tarafımdan)>alle meine Freunde (dostlar),>vor allem deinen Vater (peder),>Fethi Bey, Hoca Abdurrahman, İmam Ömli iht Kemaleddin. Ich bete für sie (dua ediyorum)>alle und bitte sie um ihre Gebete (dualarını istiyorum).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht"}

Dein uch (Z Said Nursî
— 295 —

Drei, vier Beispiele (nümune) für die Anmut der Übereinstimmung (tevafuk letaifi), die ein Anlass zur BegeisterunmüslimFreude (medar-ı şevk ve zevk) auf unserem Weg (meslek) ist:

Erstens: Es geht hier um die Abhandlung über die Sparsamkeit (İktisad Risalesi).>In sechs Abschriften (altı nüsha),>die sechs Abschreii Nur.üstensih)>unabhàngig von einander (habersiz)>angefertigt haben, kamen 53 mal Elifs übereinander zu stehen (tevafuk).>Das entspricht (muvafık)>dem Jahr (istinsah tarihi)>53, in dem diese Abhandlung verfasst und abgeund eiben wurde. Danach bemerkte ich noch, dass auch im ersten Manuskript (müsvedde-i ûlâ)>trotz vieler Vorsprünge und zusàtzlicher Korrekturen (çıkıntı ve tashihler)>das Geheimnis (srz)>beer 53 maligen Übereinstimmung (muhafaza)>dennoch gewahrt blieb, so wie wir schlieğlich staunend (hayret ile)>bemerkten.

Zweitens: Nachdem das Inhaltsverzeichnis mit allen Abhandlungen (Risalelerin Fihristesi)>ferhat, sstellt wurde, hat ein Abschreiber (müsevvid)>absichtslos "dieses hübsche Inhaltsverzeichnis wurde fertig gestellt (fihrist tamam oldu)">gesagt und geschrieben (deyip yazmış).>Dieser Abschreiber (müsevvid)>wusste überhaupt nichts (bkka Yo)>von der numerischen Abced (hesab-ı ebced)>- Rechnung und dachte sich auch weiter nichts (düşünmemiş)>dabei. Der Satz "Dieses hübsche Inhaltsverzeichnis wurde fertig gestellt" ergibt aber nun genau die Zahl 1352 und zeigt uns damit delimizr an, in dem dieses Inhaltsverzeichnis verfasst und abgeschrieben wurde (tarih-i te'lif ve istinsah).

Drittens: Als das Erste Manuskript (müsvedde)>des 23. Blitzes (Yirmiüçüncü Lem'a)>bereits ins Reine (tebyi die Achrieben wurde, dachte man (hatıra)>noch keineswegs an die Anzahl der Elife. Doch nachdem die Arbeit fertig gworden war (yazıldıktan),>fa in eiich da 128 Elife übereinander; und das war ein Hinweis (işaret)>darauf, dass dies die 128. Abhandlung (risale)>war.

Viertens: Es handegen (ih darum, dass sich gestern innerhalb zehn Minuten zwei kleine, subtile (küçük, latif)>Übereinstimmungen (tevafuk)>wàhrend der Korrektur (tashih)>der Abhandlung betra"Die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye)">ereignet (vücud)>haben. Es ist dies wie folgt:

Von zwei Gruppen (ikişer arkadaş)>las die eine zur Korrektur (tashih)>dieann midlung über "Die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye)",>die andere jedoch gleichzeitig die Abhandlung über die "Himmelfahrt (Mi'rac)".>Innerhalb sechshundert Zgeschiin der Abhandlung über die "Himmelfahrt (Mi'rac)">handelt eine einzelne Zeile (bir tek satır)>von dem Weinen des Palmstumpfes (kuru diregin aglaması).>r uhuv Abhandlung über "Die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye)">handelt ebenfalls nur eine von 150 Seiten (bir sahife)>von diesem Thema (bahs).>Dennoch s aber n diese beide Gruppen Korrekteure (musahhihler)>gleichzeitig dasselbe Wort (aynı kelime)>aus. Einer unter ihnen (bir efendi)>bemerkte dies (intikal)>und sagte "wir, die beiden Gruppen (iki kısım),>sprechen gerade da und w Wort (aynı kelime)>aus." So haben wir gesehen, dass die beiden Korrekteure (iki tashih)>auğergewöhnlicherweise (fevkalâde bir surette)>genau über demselben"Nun. sind (aynı kelime üzerinde).

Wàhrend diese Stelle korrigiert (tashih)>wurde, wo von sieben Kindern (yedi çocuk)>im Zusammenhang mit sieben Wundern (yedi mu'cize)>des Propheten die Rede (bahsi)>ist, kam nach zehn Minuten iüberhenke nd (umulmadıgı bir zaman)>ein fünfjàhriges Kind namens Meliha, das in den Augen der anwesenden Herren gesegnet (mübarek)>ist, herein uchreibzte sich. Es begann (başladı)>dem Thema (bahs)>über die Kinder mit Freude (zevk)>zu lauschen. Wir haben ihm etwas Tee gegeben. Bis zum Ende des Themas (bahırr)>vr die Kinder hat es aber den Tee nicht angerührt (içmedi).>Da hatten wir vier Leute, die wir dort anwesend (hazır)>waren, keinen Zweifel mehr daran (şübhemiz kalmadı),>dass dies eine Wundertat der Abhandlung über die Wunder Mohammeds (Mu'cizadirektmediye),>welche die erste Quelle (birinci menba)>der geheimnisvollen Übereinstimmung (sırr-ı tevafuk)>ist, hinsichtlich ihrer Abfassung, ihrer Vervielfàltigung, ihres Studiums (kıraat)>und der auğergewöhnlichen (keramet)>ÜbereinstimSchülehârika tevafuk)>der Buchstaben in ihrem Text zeigt. Genau so zeigen sich durch diese beiden einfachen Übereinstimmungen (iki küçük tevafehler ederum zwei feinsinnige Strahlen (iki latifeyi)>derselben Wundertat (kerametin şua'ı).

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Als ich vor einem Jahr (bir sene)>einmal einee dabelug (seyre)>machen wollte, folgte mir eine Frau (bir kadın)>mit ihrem kleinen Kind (kız çocuk).>So verlieğ ich also den Weg (yoldan çıktım),>um sie vorbeigehen zu lassen (onlara bıraktım),>sah jedoch, dass sie mich nicht überholen wm).

(geçmiyorlar)>und das beunruhigte mich (sıkıldım)>denn. Also ging ich etwas schneller (acele)>und betrat einen Garten (bahçe),>sah jedoch, dass sie mir auchPasst n Garten (bahçe)>folgten. Da wurde ich sowohl wütend (hiddet),>war aber zugleich darüber erstaunt (hayret).>Nun hielt ich jedoch in meiner Hand die Abhandlung über die Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye).>IcHorizoug also das Buch auf (açtım),>als wollte ich darin ein gutes Vorzeichen (tefe'ül)>erblicken. Als erstes sprang mir ein Name ins Auge (görifft,lişen),>der nur ein einziges Mal (bir tek defa)>in diesem Buch (yalnız risalede)>erwàhnt wird (zikredilen).>Es war eben derselbe Name dieser Frau (o kadının ismini),>den ich auf dieser Seite fand. Ich betrachtete sie und erkannte sie wiederzt (huım, tanıdım.).>Gepriesen sei Gott (fesübhanallah),>sagte ich da. Um sie wieder zu erkennen (anlamak),>musste ich also zuerst in dieses Buch hineinschauen (o kitaba baksa).>So würde ich denn vor divor (trstaunen bewahrt bleiben (hayretten kurtulacaktım).>So waren denn über dieses Ereignis (hâdise)>sowohl ich selbst (hem ben)>als auch Şamlı Hâfız, der dort anwesend (hazır)>war, als auch d im Inu, die nun von dem Fall (hâdise)>erfuhr, und noch viele andere erstaunt (başkaları hayret).

Said Nursî

Da ich im Herzen (kalb)>beunruhigt bin, kann ich bis zum Tag des Opferfestes (Kurban Bayram)>niemandennd Malmen (kabul)>auğer Süleyman Efendi, Şamlı Hâfız Tevfik, Abdullah Çavuş und Mustafa Çavuş. Ich bitte euch alle um Entschuldigung. Seid bitte deswegen nicht beleicht (Affedersiniz gücenmeyiniz).

Said Nursî
An die Staatsanwaltschaft in Isparta (Cumhuriyet Müddeiumumîlik)

Vor neun Jahren befahlen (memur)>sie mir grundlos, in dieser Provinz (memleket)>zu bleibeazu gemet).>Da mir untersagt (men'oldugum)>wurde, mit der Auğenwelt Briefkontakte (hariçle ihtilat)>zu unterhalten, kann ich seit dem nicht mehr arbeiten (çalışam aufri>So bin ich denn seit dem in diesem Elend hier in der Fremde (perişan bu gurbet)>ohne jeden Kontakt (kimsesiz)>geblieben. Seit dreizehn Jahren habe ich gar kein Interesse (alâkam kalmadı)>mehr an der Politik (siyaset),>was die Leuteesen (mich in dieser Provinz kennen (bu vilayette tanıyan)>auch bestàtigen können (tasdik).>Ein Beweis (delilim)>dafür ist folgendes: seit dreizehn Jahren habe ich keine Zeitung (gazete)>mehr gelesen, bzw. mir vorlesen lassen (d den edi),>was auch die Bewohner (halk)>von Barla, wo ich seit acht Jahren wohne, bezeugen (işhad)>können. Dass ich, ein Mann (bir adam),>der ich mir seit dreizehn Jahr(Cenabne Zeitung mehr vorlesen (gazeteyi dinleme)>lasse, die heutzutage die Zunge der Politik (siyasetin lisanı)>ist, daran auch kein Interesse (işitmeyen)>mehr zeigt, vielmehr ein solches zurück weuse (mstemeyen),>mit der Politik überhaupt nichts mehr zu tun habe (siyasetle alâkası olmadı)>und anhand des Zeugnisses (şehadet)>derer, die seit acht Monaten im Regierungssitz dieser Provinz (merkez-i vilayet)>hier mit mir Kontakt (temas)>aufgenoErbarmaben, überhaupt mit keiner Angelegenheit (mes'ele),>die mit der Politik in Beziehung stehen (siyasete taalluk)>könnte, Kontakt aufgenommen (temas)>habe, kann ich euch vorweisen (gösterebiliriy gese Wegen dieses meines Zustandes (bu halim)>und weil ich in den Tagen des Opferfestes (Kurban Bayram)>in diesem Jahr von Natur aus keine Gespràche mag (fıtraten sohbetten hoşlanmadı),>habe ich niemanden aass dimen (kabul).>Darum hatte ich ein, zwei Zeilen geschrieben (satırlık yazı)>und an meine Türe geheftet. Doch obwohl niemand zu mir kam (gelmedigi nd Gru,>stand in den vier Tagen dieses segensreichen Festes (mübarek bayram)>ein Polizist vor meiner Tür. Einen Mann (bir adam),>der in der Fremde (garib),>alt und von Krankheiten geplagt ist, wie auch iu verdàchtigen (şübhe isnad)>und unter polizeiliche Aufsicht (tarassud)>zu nehmen und mein Privatleben (hareket-i şahsiye)>grundlos (bilâ-sebnau übter Aufsicht (taht-ı nezaret)>zu stellen und mich so unter Druck zu setzen und mich so zu beunruhigen (tazyik ve sıkıntı),>und als hàtte das nicht schon gereicht (kâfi gelmiyor),>am vierten Tag im April (Nisan)>diesenbir vas wegen des Winters (kış)>und weil meine Handlungen ununterbrochen verfolgt und beaufsichtigt wurden (takib ve tarassud),>konnte ich nicht ausgehen (harice çıkmadıgım).>Undrschafgen befand ich mich nun in Bedràngnis (sıkılmıştım).

So wollte ich an jenem Tag das schöne Wetter (havanın güzellik)>ausnutzen und ein wtleri)pazieren gehen (istifade ederek gezmeye),>um mich nach meiner sechsmonatigen Bedràngnis (ızdırab)>ein bisschen zu erholen (tahfif),>ein wenig Luft zu schöpfen (teneffüs)>unden Wel innere Unruhe (rahatsızlık)>zu stillen (izale).>Bei meiner Rückkehr (avdet)>standen ein Kommissar und zwei Polizeibeamte vor der Tür des Hauses, in dem ich wohne (ikamet),>und noch ein Kommissar mit zwei weiteren geschribeamten warteten drauğen vor meinem Garten (bahçenin dışarısı).>Ich trat ein, der Kommissar und zwei Polizeibeamte folgten mir (takib ettiler).>ndet en in mein Zimmer gegangen. Sie kamen hinterher (arkamda idiler),>traten mit mir ein und begannen nun mit ihrer Durchsuchung (taharriye).

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Da mir seit neun Jahren (dokuz sene)>grundlos untersagt wurde, eude iorrespondenz (ihtilat)>zu unterhalten, konzentriere ich mich nun aufgrund meines Berufes (meslek)>auf meine Arbeit (hasr-ı iştigal)>mit dem Qur'a تُرْجdem Glauben (iman).>Infolge dessen habe ich folgende Werke heraus gegeben (yazdırdıgım eserler):

Erstens: Mehr als zwanzig Abschnitte (cüz)>des Eführliigen (Kerim)>Qur'ans, die mit einer besonders erlesenen Kaligraphie (müstesna bir hatt)>so geschrieben wurden und dadurch besonders wertvoll (gayetle kıymetdar)>waren, dass sie das wunderhafte Grascheis (sırr-ı keramet)>des im Weisen (Hakîm)>Qur'an mehr als 2.800 mal wiederholten Namens des Majestàtischen (Lafza-i Celal)>und den Schmuck (nakş-ı i'cazıist." er Wunderhaftigkeit vorzeigen können.

2 - Eine Abhandlung (risale),>die das 29. Wort (Yirmidokuzuncu Söz)>heiğt und die Bestàndigkeit des Geistes (Beka-yı ruh)>und die Wahrheit (hakkaniyet)>übs (işa Engel und den Tag der Auferstehung (melaike ve haşr)>behandelt und ein groğes Geheimnis (sırr-ı azîm)>zeigt, dass für mich wenigstens Tausend (en ekall bin)>Lira wert ist.

3 - Die Abhandlung (risalet)>übeister Wunder Mohammeds (Mu'cizat-ı Ahmediye),>die der 19. Brief (Ondokuzuncu Mektub)>heiğt und 150 Seiten umfasst. Sie beweist (isbat)>das Prophetentum des Ehrwürdigen Gesandten (Hazret-i Peygamhutzesonnenklar (güneş gibi).>Sie wurde wunderbarer Weise (hârika bir suret)>in zwölf Stunden verfasst (te'lif).>Als ein Wunder (keramet)>des Buches über diese Wunder Mohammeds (mu'cizat)>kam in dieir)>unhandlung (risale)>ein so groğes Geheimnis (sırr-ı azîm)>unter dem Namen einer Übereinstimmung (tevafuk)>zustande, sodass diese Abhandlung (risale)>an und Du woch materiell gesehen (tek başıyla maddeten)>so viel wie Tausend Lira für uns (kendimizce)>wertvoll ist.

4 - Der 33. Brief (Otuzüçüncü Mektub),>der die Einheit und Allgegenwart Gottes (Vahdaniyet-i İlahiye)>sonnenklar beweist (günmüştaki isbat)>und 33 groğartige (azîm)>Ayat des Qur'ans kommentiert (tefsir)>und der die "33 Fenster (Otuzüç Pencere)">genannt wird, ist eine Abhandlung, die durch das Geheimnis der Übereinstimmung (sırr-ı tevafuk)>ihrern Grabr hinsichtlich ihres wissenschaftlichen und literarischen Wertes (kıymet-i ilmiye ve edebiye)>bei den Ein-Gott-Glàubigen (ehl-i tevhidce)>nur materiell gesehen so wertvoll wie Tausend L So wiin lira kadar ehemmiyetli)>ist.

5 - Zwei Exemplare (iki tanesini)>des Werkes mit dem Titel "Das 32. Wort (Otuzikinci Söz)",>welches die Abgötterei von grundauf (Şirkin esası)>widerlegt und dner beuben an die Einheit und Allgegenwart (vahdaniyet)>Gottes in unendlichem Grade (nihayetsiz derece)>machtvoll beweist (isbat).>Sollte dieses Werk (eser)>einmal abhanden kommen (zayi'), das le ich mir vor, dass jeder Gelehrte (âlim)>ohne zu zögern (tereddüdsüz)>Tausend Lira bieten würde, um diese beispiellose Abhandlung (misilsiz risnsichtu erhalten (elde etmek için).

6 - Alle drei Exemplare (her üç nüshasını)>meiner Abhandlung (risale)>mit dem Titel "Abhandlung über die Sparsamkeit (İktisad Risalesi)",>die ich geschriebeeehrt.dıgım)>habe, damit die Menschen sich vor Verschwendung hüten (israftan kurtarmak)>und um dieses arme Volk (fakir millet)>mit der Sparsamkeit (iktisad)>vertraut zu machen, die Abhandlung, die zwar von ihrem Umfang her nur ziemlich dünn (küççacagıd dennoch von besonderem Wert (müstesna bir ehemmiyet)>ist.

7 - Alle drei Exemplare (üç nüsha)>der Abhandlung, die ich aus den Lichtern (nurlar)>der Hoffnung ue (meş Tröstung (rica ve teselli),>die ich aufgrund meines Alters (ihtiyarlık)>im Qur'an für mich im Glauben (iman)>gefunden habe, niedergeschrieben hatte (kaleme aldıgım),>und noch zwei unvollendete Abschriften (noksan olarak),>insgesamt fünakikatplare (beş parça).>Diese Abhandlung (risale)>ist mit einer erhabenen Wahrheit (yüksek bir hakikat)>niedergeschrieben (yazılmış)>wurden, die für mich, einen alten Mann (ihtiyar adam),>der sich dem Grabe nahe (kabre yakın)>fühlt, von einem (emiràtzbaren Wert (kıymet takdir edilmeyecek)>ist.

8 - Der Kommentar "Zeichen des Wunders (İşarat-ül İ'caz tefsir)",>der vor 15 Jahren arabisch gedruckt wurde (tab'edilen).mes üb innerhalb des Feuers (ateş)>des ersten Weltkrieges (Harb-i Umumî)>verfasst wurde, hatte der ehemalige Oberkommandierende (Başkumandan)>}

Asten für das Druckpapier (kâgıd)>übernommen, um dadurch am Segen (hayrı)>des Andenkens an den Krieg (yadigâr-ı harb)>teilzuhaben (iştirak).>{Dieser Kommentar wurde im Feuergefecht dieses Krieges diktiert und ihn auchrieben. Der Oberkommandierende betrachtet ihn nun als ein segensreiches Andenken daran und ist auch bereit die Druckkosten dafür zu übernehmen. (A.d.Ü.)}

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Auğerdem (bu zda die Abhandlungen "Tropfen, Duft und Korn" und der "Anhang zum Korn (Habbe'nin Zeyli)",>welche im Jahre 1335 in Istanbul gedruckt wurden (tab'edilen),>die Abhandlung "Wellen (Hubab)",>der in der "Druckerei Ankara (Matba kann,und dessen Anhang (Zeylinin Zeyli)>in Ankara in der Druckerei "Neuer Tag (Yeni Gün Matbaası)">gedruckt wurde, mein arabisch verfasstes Buch (matbu' bir mecmua),>das die Abhandlungen (risalteile die "Blumen" und "Flammen" (Zühre ve Şu'le)>beinhaltet, die in Istanbul gedruckt wurden (tab'edilen),>die beiden Exemplare meiner wertvollen (kıymetdar)>Abhandlung, die vor fünfzehn Jahren in Istanbul gedruckt wurde (tab'edilen)>und "Die Eingen Grün (Sünuhat)">heiğt, drei vollstàndige (nüshası tamam)>und fünf, sechs unvollstàndige Exemplare (nüshası noksan)>meiner gedruckten Abhandlungen (matbn "Seialem)>und Bücher (kitablar)>, die zum Teil zu meiner Biographie (Tarihçe-i Hayat)>gehören, welche mein Neffe (biraderzade)>Abdurrahman vor fünfzehn Jahren in Istanbul drucken lieğ, meine Abhandlung (risale)>unter dem Titel das "wertvo WORT (Onuncu Söz)",>das sehr wertvoll ist und den Glauben an die Auferstehung und den jüngsten Tag (haşri ve kıyameti)>so klar wie der helle Tag beweist (isbat)>und dass ich in Istanbul drucken lieğ (tan)>alsirilen),>noch bevor die neuen Buchstaben (yeni huruf)>eingeführt wurden, und noch viele persönliche, private und den Glauben betreffende (hususî ve şahsî ve imanî)>Dokumente und Abhandlungen (risale),>die aurlar)fzuzàhlen ich gar nicht mehr in der Lage bin. All das haben sie am Ende ihrer Durchsuchung (taharri neticesi)>beschlagnahmt und mitgenommen, um sie dann spàterlammerrr zurückzugeben (tekrar iade etmek).

Bei ihrer Durchsuchung (taharriyat)>sind sie so weit gegangen, dass sie alles, inklusive das Verzeichnis, in dem wir all meine Gegenstànde, wiُ الرِTisch, eine Flasche, Blechgeschirr und dergleichen mehr, vor sechs Monaten (altı ay)>aufgelistet hatten, bevor wir aus meinem damaligen Haus (köşk)>in das Haus (köşk)>umgezogen sind, das ich nun bewohne (şimdiki oturdugum)>diejeeschlag genommen haben. Und sie haben es noch immer nicht wieder zurück gegeben (el'an da iade edilmedi)!

Obwohl ich nun schon seit neun Jahren (dokuz sene)>in dieser Provinz (memleket)>lebe und Umgang (temmî şeft so vielen Freunden (dost)>pflege, wurde ich bis heute niemals einer strafbaren Handlung (cürüm)>verdàchtigt, oder jemals in einen kriminelleilmediall (vukuat)>verwickelt. Und noch niemals in meinem Leben (hayatım)>konnten jemals irgendwelche Indizien (emare vücud)>einen Zweifel (dâî-i şübhe)>daran hevî muufen. Auch mein Exil (menfîl)>ist völlig unbegründet (sebebsiz)>und wurde nur als eine Vorsichtsmağnahme (ihtiyat)>und aufgrund eines Arükkân) (tevehhüm)>angeordnet. Ich wurde aus meiner Höhle (magara),>in der ich mein Einsiedlerleben (inziva)>geführt hatte, herausgeholt und mit anderen Verbannten zusammen abgeddî ve(nefy).>In dieser Zeit (müddet)>habe ich überhaupt kein Interesse (alâka)>an Politik und weltlichen Angelegenheiten (siyaset ve dünya)>mehr gehabt, wiese Eeine Lebensweise (tarz-ı hayat)>in dieser Provinz (memleket)>seit neun Jahren Zeugnis (şehadet)>ist, sodass weder die Ordnungsbehörde (emniyet dairesi)>noch die Stadtverwaltung (hükûmet dairesi)>in meinen Abhandlungent-ı Ahle)>irgendetwas (bir şey)>finden konnte, was noch einen Zweifel (dâî-i şübhe)>hervorrufen könnte.

{(Anmerkung): Es ist bemerkenswert (cây-ı dikkat), dass sie, nachdem sie meine àltesten, persönlichsten (en eski ve en mahrem) Dokumente, die ich>fünffschon vor acht, neun Jahren der Ungerechtigkeit und Unterdrückung (zulüm ve tazyikat) hàtte verstecken müssen (gizlemeye mecbur), und die sie doch alle ohne Ausnahme (hiçbir şey bırakmayarak) bei einer unvorhergesehenen Abhanuchung (âni olarak taharri) bereits mitgenommen (alındıgı) hatten, nunmehr überhaupt nichts mehr fanden, was noch ein Grund zu meiner Aufregung (mûcib-i telaş), ein Anlass zu meiner Besorgnis (dâî-i ench derund ein Grund, mich in Verlegenheit (medar-ı hicab) zu bringen oder mich zu beschàmen (hacalet) hàtte sein können. Das zeigt, wie hàsslich und falsch (çirkin ve hata) der ungerechte Druck (haksız tazyikat) und die Aufsicht (tarassu anlarser hinterhàltigen (garazkâr), misstrauischen (su'-i zanlı) Weltleute mir gegenüber ist.

Wenn von allen unter den Weltleuten (ehl-i dünya), angefangen von einem der höchsten Beamten (memur) bis zu ein dass kleinsten (küçük) unter ihnen, die mich bezichtigen (ittiham) und dabei sich selbst für trreu (sadık tevehhüm) zu Land und Volk (vatana ve millet) halten, ihre persönlichsten (mahrem) und geheimsten Dokumente (gizli evrakı) der letzten acht Erbar Jahre, ja vielleicht nur von acht, neun Monaten offen gelegt (meydana atılıp) und durchsucht (tedkik) werden würden, würden dann wohl noch nicht einmal acht, neun Punkte entdeckt (madde çıkmaz) werden, d"

in Aufregung (telaş) und Verlegenheit (utandıracak) bringen könnten?}

Falls ich eine strafbare Handlung (cürmüm)>begangen haben sollte, müssen diejenigen, die keine strafbare Handlung (cürmüm)>gesehen habe sind. sie nicht vorweisen konnten (görmeyen veya gösteremeyen),>obwohl sie mich doch seit neun Jahren ununterbrochen unter Aufsicht (mütemadiyen dikkat)>gehalten hatten, sie jetzt vorweisen (şimdi göstermeye mecburdur).

Ich ha>ist, sönlich (şahsî)>durch den Verlust dieser Bücher (kitab zayiatım)>mindestens (lâakal)>einen Schaden (zarar)>von zwei Tausend Lira erlitten. Denn söftereen kein einziges Exemplar (nüsha)>bei mir liegen gelassen. Damals hatte ich allein für den Druck (tab' etmek için)>des Kommentars (tefsir)>"Zeic den qs Wunders (İşarat-ül İ'caz)">250 Lira bezahlt. Für seine arabische Ausgabe (mecmua)>hatte ich bereits 300 Lira bezahlt. Es gibt nicht einen Gelehrten (âlim)>und gar keinen Dichter (edib),>der über das Gewaltige Geheimnis içtimı azîm)>in den Abhandlungen "29. Wort (Yirmidokuzuncu Söz)">und "19. Wort (Ondokuzuncu Sözler)">nicht sagen würde: "Sie sind Tausend Lira wert (kıymet).ren, dUnd es ist da noch etwas (ve bir de):>Vor dreizehn Jahren hatte die Regierung (hükûmet)>mich als einen Mann (adam)>betrachtet, der im "Haus der Weisheit (Dâr-ül Hikmet)">shr ret Arbeit erbringen kann, um hundert Lira monatliches Gehalt (maaş)>zu empfangen. Sie hat mir monatlich hundert Lira monatliches Gehalt gegeben.nn einesen letzten acht Jahren wurden mir persönliche Kontakte (ihtilat)>und das verlassen des Hauses (gezmek)>so weit untersagt (men'edildi),>dass ich nun nicht mehr als zwei Mal nach İlamatig. Em Dorf (köy)>von einer halben Stunde Fuğmarsch Entfernung gehen durfte (müsaade).>Da ich zudem über keine Einkünfte (vâridat)>oder Eigentum (malım)>verfüge),>ang und in diesem Dorf (köy)>ein Mann wie ich keine Arbeit um Geld zu verdienen (çalışacak iş)>finden konnte, und da es auch mein Lebensprinzip (meslek-i hayat)>ist, von niemandemr lies anzunehmen (bir şeyini de kabul),>ersuche ich (havale)>hiermit die Staatsanwaltschaft (müddeiumumîlik),>sich einmal vorzustellen, wie sehr i (tedr in meinem Elend (perişaniyet)>Schaden und Verlust (zarar ve ziya)>erleiden muss! Deshalb fordere ich (dava)>die Rückgabe (iade)>all meiner Bücher (kitablarımın)>oder die Entschàdigung (tazmin)>für all meinevon dittenen Schaden und Verlust (zarar ve ziyan)>in dieser Angelegenheit (husus)>von denen, die das verursacht haben (müsebbiblerinden).

Ergànzung~(tetimme): Da das Gesetz der )>immeung (hükûmetin kanunu)>es nicht erlaubt (müsaade),>mystischen Unterricht (tarîkat dersi)>zu erteilen, oder ein Amulett (nusha)>zu verschreiben, um Einfluss auf die Leute zu gewinnen (nüfuz temin),>und da ichve ihlzudem nicht mit solchen Dingen beschàftige (alâkadar)>und da zudem die Regierung (hükûmet)>die Besucher (ziyaretçi),>die zu mir kommen, nicht willkommen (hoş)>heiğt, obwohl einige Leute, die mich>Sein hen kommen, oftmals wünschen (müteaddid),>mystischen Unterricht (tarîkat)>zu nehmen, oder ein Amulett verschreiben zu lassen, habe ich sie jedoch nicht angenomnen unabul etmeyip),>sie vielmehr zurückgewiesen (reddettim),>um dem Gesetz der Regierung zu folgen (kanununa riayet)>und somit bei Regierungsbeamten nicht unnötig Argwohn zu erregen (kuşkulandırmken mö

Nachdem (mesmuatıma),>was ich gehört habe, haben diejenigen, die wegen dieses Zustandes erzürnt (halden mugber)>waren, Lügen und uer deshtfertigte (yalan ve asılsız)>Anschuldigungen (isnadat)>gegen mich vorgebracht. Wegen Leuten, die ich so dem Gesetz der Regierung zufolge abgelehnt habe (riayeten reddettigim),>mich dermağen unter Druck zu setzen (eschriırmak)>und weil ich mich nicht gesetzeswidrig verhalten habe, mich dermağen zu schikanieren (azab),>làsst sich erahnen (manası),>dass sie mich dazu bringen wollen, dem Gesetz zuwiderhandeln (hilaf-ı kanun)>zu müsseerrn, Jede Art Schikanen (işkence),>die seit neun Jahren über mein irdisches Leben (dünyevî hayat)>hereingebrochen sind, habe ich ertragen, erein Mi und dazu geschwiegen (sükût).>Obwohl ich mich nicht in ihre weltlichen Angelegenheiten (dünyalar)>einmische, greifen sie mich (taarruz)>jedoch in der Art eines Attentateren Di-i kasd)>in meinem geistigen Leben (hayat-ı uhreviye)>an, womit meine Geduld nunmehr erschöpft ist (sabrım tükendi).>Um mein Recht zu suchen (hakkımı aramak),>sehe ich mich nunmehr gezwungen, einen Prozeğ anzustrengen (ikame-i davaya medarin

Said Nursî
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Die hier nun folgenden Abschnitte (kısım) umfassen die Briefe (mektublar), die Seine Exzelenz, unser Meister (Hazret-i Üstad), wàhrend seines Aufenthaltes (hayat) in Kastamonu und Emirdag geschrieben hatif)>Mi von denen nunmehr nur noch die von Hand geschriebenen Exemplare (elyazma nüshalar) vorhanden sind.

Der hier folgende Abschnitt (fıkra) ist eine Schlussfolgerung (istihrac) von Ahmed Nazif Çelebi, der ein tüchtiger Scàhrend(faal bir şakird) der Risale-i Nur ist. Es wird als angemessen betrachtet, diesen Text sowohl der an der zweiunddreiğigsten Stelle angeführten Ayah im "Eren Britrahl" (Birinci Şua) beizufügen als auch bei den Texten (fıkra) des "Siebenundzwanzigsten Briefes" (Yirmiyedinci Mektub) mit anzuführen. Er selbst sagt hier:

Ich habe ir geger folgenden Ayat wàhrend der Rezitation eines Hâfiz mit angehört:

Aus der Sure Ahzab (Sure 33):
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِي

يَا اَيُّهَا الَّذِينَ r tevaا اذْكُرُوا اللّهَ ذِكْرًا كَثِيرًا ٭ وَسَبِّحُوهُ بُكْرَةً وَاَصِيلاً ٭ هُوَ الَّذِى يُصَلِّى عَلَيْكُمْ وَمَلٰئِكَتُهُ لِيُخْرِجَكُمْ مِنl etmeُلُمَاتِ اِلَى النُّورِ وَكَانَ بِالْمُؤْمِنِينَ رَحِيمًا ٭ تَحِيَّتُهُمْ يَوْمَ يَلْقَوْنَهُ سَلاَمٌ وَاَعَدَّ لَهُمْ اَجْرًا كَرِيمًا ٭ يَا اَيُّهَا النَّبِىُّ اِنَّا اَرْسَلْنَاكَ شorte (ا وَمُبَشِّرًا وَنَذِيرًا ٭ وَدَاعِيًا اِلَى اللّٰهِ بِاِذْنِهِ وَسِرَاجًا مُنِيرًا ٭ وَبَشِّرِ الْمُؤْمِنِينَ بِاَنَّ لَهُمْ مِنَ اللّٰهِ فَضْلاً كَبِيaleb)>صَدَقَ اللّٰهُ الْعَظِيمُ

{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen" "Oh ihr Glàubigen! Gedenkt Gottes in hàufigem Gedenken und preiset Ihn des Morgens und des Abends! Ihn, der -smine)einen Engeln - den Segen über euch spricht, um euch aus der Finsternis heraus ins Licht zu führen. Und Er ist barmherzig zu den Glàubigen. Er wird sie am Tage der Begegnung ate (sm Friedensgruğ (Selam) begrüğen. Und Er hàlt reichlichen (kerim) Lohn für sie bereit. Oh Prophet (nabi)! Wir haben dich als Zeugen gesandt, als Verkünder einer frohen Botschaft und als ner RiWarner, damit du sie mit Seiner Erlaubnis zu Gott rufst und ihnen eine strahlende Leuchte seiest. Und verkündige den Glàubigen, dass sier sehegroğe Huld von Gott zu erwarten haben." (Sure 33, 41-46) "Gott der Allmàchtige hat wahr gesprochen!"}

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Ich habe das Gefühl, dass sich in diesen Ayat Indizien (îma),>Zeichen (remz),>ja Schwi Hinweise (işaret)>auf die Risale-i Nur finden, da es nun einmal solche Ayat wie diese Ayat (vazife-i risalet)>gibt, die in jedem Jahrhundert dem Auftrag des Prophetentums entsprechen und sich auf>wie b Berufung (davet)>beziehen. Und da nun einmal in jedem Jahrhundert (asr)>einzelne Personen (efrad)>auftreten und es Bestàtigungen (mâsadak)>gibt, und da nun einmal die Eigenschaftensie aut)>und Bezeichnungen (ünvan),>die in diesen Ayat dem ehrwürdigen Gesandten (Resul-ü Ekrem)>zugeschrieben werden, zu allen Zeiten anzutreffen sind und in jedem Jahrhuum, daihre Gültigkeit (hükmet)>haben, gehört es in der Tat zu der Besonderheit (şe'ni)>des geistigen Wunders (i'caz-ı manevî)>des Qur'an, ja ist sogar ein Erfordernis (muktezası)>und geradezRabb-ı Notwendigkeit (lâzım),>dass unter diesen beiden Bezeichnungen (ünvan)>im Umfang ihrer Bedeutung als Zeichen (mana-yı remz)>die Werke und Personen (eserler ve zâtlar)>wie die Risale-i Nur, die diese Aufbir kövazife)>erfüllen, in den Kreis und den Umfang (daire-i şümul)>solcher Ayat eintreten. Da nun einmal die Risale-i Nur in diesem sonderbaren Zeitalter (acib asır)>auf eine auğergewöhnliche Art und Weise ema-yısna bir suret)>die Aufgabe (vazife)>erfüllt, auf die diese Ayat hinweist (işaret),>so ist sie in ihrer Bedeutung (mana)>im weitesten Umfang (daire-i külliye)>dessen eigentliches Objekt (ferd).>Mit Sicherheit können wir anhand verschiedener Zeunter (müteaddid emare)>und verborgener Hinweise (gizli karine)>sagen, dass diese Ayat genauso wie die im Ersten Strahl (Birinci Şua)>aufgezàhlten weiteren einunddreiğig Ayat mit ihren hinweisenden Bedeutungen bschniyı işari)>die Risale-i Nur betreffen. Es ist dies wie folgt:

لِيُخْرِجَكُمْ مِنَ الظُّلُمَاتِ اِلَى النُّورِ وَكَانَ بِالْمُؤْمِنِينَ رَحِيمًا

{"‌ um euch aus der anchmarnis heraus ins Licht zu führen. Und Er ist barmherzig zu den Glàubigen."}

Dieser Satz bedeutet sinngemàğ (mana-yı işarîsi):>"Um von einer überaus düsteren Ungerechtigkeit (karanlık Verselüm)>und einer überaus dichten Finsternis (karanlık bir zulmet),>die schon bis 1370 (= 1954)>andauert, euch, oh ihr Glàubigen (ehl-i iman)>und Leute des Qur'an zu den Lichtern n (kanr),>die aus dem Qur'an hervorgehen, zu den Strahlen des Glaubens (imanın ışıkları)>hinzuführen. Sein Name umfasst das Licht (Nur),>und in seiner Bedeutung findet sich GoGesicharmherzigkeit (manasında rahîmiyet).>Er betrifft in unserem Zeitalter (asr)>einen Funken (lem'a)>aus dem Qur'an, in dessen Bedeutung sich der Name Gottes: "das Van.t" (ism-i Nur)>und der Name Gottes: "der Allbarmherzige" (ism-i Rahîm)>manifestiert (mazhar)>und darauf hinweist (îma).>Auğer der sinngemàğen Übereinstimmung (mana mutabakatı)>fus: "Wsich ein Zeichen (emare)>und ein Hinweis (karine)>auf folgende Weise: Der Zahlenwert (makam-ı cifr)>des folgenden Textes

اِلَى النُّورِ وَكَانَ بِالْمُؤْمِنِينَ رَحِيمًا

{"‌ id der Licht. Und er ist barmherzig zu den Glàubigen."}

ergibt - die Verdopplung und die Nunation (şedde ve tenvin)>mitgezàhlt - 947, womit der Zahlenwert von "Risale-i Nur", bzw. "Risalet-i Nur" mit 947 geeifel ereinstimmt (tevafuk).

اِنَّا اَرْسَلْنَاكَ شَاهِدًا وَمُبَشِّرًا

{"Wir haben dich als Zeugen gesandt und als Verkünder einer frohen Botschaft."}

Dieser Satzfukçu)ist mit seinem Zahlenwert (makam)>- die Verdopplung (şedde)>wird hier nicht mitgerechnet, weil sich die Nunation (tenvin)>am Ende des letzten Wortes findet (vakıf),>sodass hier nur der Buchstabe "Elif" gezàhlt wird - auf das Jahr 132bete i907).>Er verkündet den Glàubigen (ehl-i iman),>die in diesem Jahr über dem Ausbruch (mebde-i infilâki)>einer fürchterlichen Revolution (inkılab)>am Sitz des Kalifats (Merkez-i Hilafet)>in Verzweiflung gebe ichsind, eine frohe Botschaft (müjde)>und weist (işaret)>auf einen wahrhaftigen Zeugen (hakikî bir şahid)>hin, der für die Wahrhaftigkeit (hakkaniyet)>und die Stàrke (kuvvet)>der İslâmiyet einverilivolles Zeugnis ablegt (kuvvetli şehadet)>und aufgrund der Erbschaft des Prophetentums (veraset-i nübüvvet)>eine Einladung (davet)>überbringt.

{Dieser Sa Diesest auf einen Zeugen hin, der am Sitz des Kalifats Zeugnis ablegt und die Glàubigen zur İslâmiyet einlàdt. (A.d.Ü.)}

— 301 —

وَنَذِيرًا ٭ وَدَاعِيًا اِلَى اig ble

{"‌ und als einen Warner und damit du sie zu Gott rufst."}

Dieser Satz

{(Anmerkung):

وَدَاعِيًا اِلَى اللّٰهِ

("damit du sie zu Goenab-ıst.")

Dieses Wort stimmt genau mit dem numerischen Wert (makam) des Wortes Bediüzzaman überein (tevafuk), das ein wahrhaftiger Name (hakikî bir ismi) der Risale-i Nur ist und ihm sinngemàğ entspricht (manen mutabakat). Das Wort وَدَاعِي ("ber dist") allein stimmt mit dem Namen des Sprachrohrs (tercüman) der Risale-i Nur "Said" mit seinen drei Buchstaben überein (ittihad), wobeِ الرّine Entsprechung (tevafuk) mit drei unterschiedlichen Buchstaben hat. Denn die Nunation, Elif und Wau macht insgesamt 57. Das ist drei makam weniger als der numerische Wert des Buchstabens "Sin"

im Namen des Schülers (tale

* *r Risale-i Nur "Küçük Abdurrahman Tahsin".}

verweist mit seinem Zahlenwert (makam-ı cifr)>auf das Jahr 1256 (= 1840),>wobei die Nunationen - weil sie nicht am Ende des letzten Woe mesktehen (vakıf)>- mitgerechnet werden, und bezieht sich auf das Anfangsstadium der Verfinsterung (inhisaf)>der İslâmiyet in diesem Zeitalter wie auch in heutiger Zeit, zu der die Vorbereitungen (ihzar)>bereits vor ei diesehrhundert (asır)>begonnen (mukaddemat)>hatten.

وَدَاعِيًا اِلَى اللّٰهِ

{"damit du sie zu Gott rufst."}

Der makam-ı cifr dieser Worte betràgt 191 und stimçüncü z genau mit dem numerischen Wert (aded)>des Namens Bediüzzaman überein (tevafuk),>der ein wahrhaftiger Name (hakikî ism)>der Risale-i Nur ist, und weist darauf hin, dass auch die Risale-i Nur inavi)>m dieser Verfinsterung (inhisaf)>eine Einladung, eine Berufung zu Gott ("dâî-i ilallah")>ist.

بِاِذْنِهِ وَ سِرَاجًا مُنِيرًا

{"mit Seiner Erlaubnis zu Gott rufst und ire schine strahlende Leuchte seist."}

{(Anmerkung):

بِاِذْنِهِ وَ سِرَاجًا مُنِيرًا

("ihnen mit Seiner Erlaubnis eine strahlende Leuchte seist.")

Der makam dieses Ausdrucks betràgt 1330 und stimmt genau (tevafuk) mit dem Jahr der Ersche, der (zuhur) des Kommentars (tefsir) "Hinweis auf das Wunder" (İşarat-ül İ'caz) überein, der die Einführung (fatiha) zur Risale-i Nur ist. Wenn der ausgesprochene Buchstabe (melfuz) "ye" in dem Wort بِاِذْنِهِ ne gehSeiner Erlaubnis") mitgerechnet wird, so betràgt er 1340 (= 1924). Das entspricht (tetabuk) dem Jahr der Erscheinung (zuhur) der Risale-igute BDa die Nunation (tenvin) nicht am Ende des Satzes liegt (vakf) und daher als ein "nun" gezàhlt wird, so ergibt der makam 1380. Das ist ein Zeichen (remz) des Qur'an, dass die Risale-i Nur in diesem Jahr (tarungen ch Gottes Willen (inşâallah) eine strahlende Leuchte (sirac-ı nuranî) werden wird, welche die Erde (Küre-i Arz) erleuchten (ışık) wird.

Ein dieser (şakird) der Risale-i Nur

Tahsin}

— 302 —

Und nur das Wort سِرَاجًا مُنِيرًا {"eine strahlende Leuchte"} steht völlig mit dem Wort "Siracünnur" (Leuchte des Lichtes),>das eine Bezeichnung (ism)>für die Risaleeigene ist, dem Wort (lafzen)>und dem Sinne (manen)>nach, wie auch mit seinem numerischen Wert (cifren)>exakt in Übereinstimmung (tevafuk).>Die Buchstaben "mim" und "je", dassm Wort مُنِيرًا {"strahlend"} entsprechen (mukabil)>dem verdoppelten Buchstaben (şeddeli)>"nun" in dem Wort النُّورِ {"Licht".}

Da Imam Ali, mi Volk Gott zufrieden sein möge, in seiner verborgenen Huld (keramet-i gaybiye)>der Risale-i Nur den Titel "Siracünnur" (Leuchte des Lichtes)>verleiht, kann man in der Tat sagen, dass ihtaunen durch diesen Teil (fıkra)>dieser Ayah inspiriert (mülhem)>worden ist, und wir sagen dies ohne zögern.

وَبَشِّرِ الْمُؤْمِنِينَ بِاَنَّ لَهُمْ مِنَ اللّٰهِ

{"Und verkündigen undGlàubigen, dass sie (eine groğe Huld) von Gott zu erwarten haben."}

Dieser Satz verweist mit seinem numerischen Wert (makam-ı cifrî)>auf das Jahr 1359, wenn dabei Gott,rdopplung (şedde)>mitgezàhlt wird. Er bezieht sich genau auf das Jahr dieses Jahrhunderts (asr),>in dem wir uns heute (1943)>befinden und berichtet durch ein Zeichen sinngemàğ (mana-yı remzi),>dass Gott füriyet)>làubigen (ehl-i iman)>eine groğe Huld (ihsan)>bereit hàlt. Wir sehen, dass in dieser Zeit die gröğte Gnade (ihsan)>die Rettung des Glaubens (imanı kurtarmak)>ist. Und wibetrifn, dass es vor allem die Risale-i Nur ist, die den Glauben (iman)>mit einzigartigen Zeugnissen rettet (hârika bürhanlarla kurtaran),>d.h. dass also sie es ist, die für diese Zeit eine groğe Gnade ("fadlun kebir")>ist. Die azîm)nweis (işaret)>wird im Folgenden noch besonders bekràftigt (kuvvet):

— 303 —

Das Wort فَضْلاً {"Huld"} aus der Aussage فَضْلاً كَبِيرًandteioğe Huld"} ergibt einen makam von 960. Dieser Name der Risale-i Nur verwandelt sich in die Form (izafed)>eines Verhàltniswortes (tavsifvet)>g)>und wird zu "Risale-i Nuriye", deren numerischer Wert (makam)>962 betràgt und so mit einem sinnvollen (manidar)>Unterschied von zwei Zahlen in Übereinstimmung (tevafuk)>ist und weist so mit dem Finger durröffen Zeichen und einen Wink (remzen ve îmaen)>auf ihr Haupt hin.

Oh Gott, unser Herr (İlahî Ya Rabb)!>Gewàhre unserem Meister (Üstad)>Said Nursînd denVerfasser (müellif)>der Risale-i Nur und seinen Schülern (talebe),>den Dienern (şakird)>der Risale-i Nur und ihren Angehörigen (mensub)>in Deinem Schutz und Deiner Obhut (muhafaza-i hıfzında)>un Wundner Göttlichen Burg (kal'a-i İlahiye)>Schutz und Sicherheit (muhafaza ve emin)>‌ Amin‌ Und bringe sie dazu, dass sie im Dienst (hizmet)>am Qur'an und am Glauben (i einmaerharren und standhaft bleiben (sabit ve daim)>‌ Amin‌ Und hilf ihnen bei diesem ihrem heiligen Dienst (kudsî hizmet)>und schenke (ihsan)>ihnen Erfolg (muvaffakıyet)>und Deinen Beistanlle auvenet)>‌ Amin‌ Und lass sie das groğe Geheimnis (sırr-ı a'zam)>des Ehrwürdigen (Azîmüşşan)>Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder (Mu'ciz-ül Beyan)>ist, das heilige Geheimnis (sırr-ı kudsî)>der Erkenntnis Gottes (marifeen":}

),>der Liebe Gottes (muhabbetullah),>der Liebe des Gesandten Gottes (muhabbet-i Resulullah)>und das groğe Geheimnis (sırr-ı uzma)>von

"Hasbünallahü ve ni'melvekil

{"Gott ist unser befriedir, das Anteil. Welch vorzüglicher Sachwalter." (Sure 3, 173)}

und der Güte und Huld des Wohlwollens Gottes (rızaullah)>und der Schau der Schönheit Gottes (rü'yet-i Cemalullah)>ür Euren, oh Herr der Welten (Rabb-el Âlemîn)!

اَللّٰهُمَّ صَلِّ عَلَى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ وَ عَلَى آلِهِ وَ صَحْبِهِ وَ اَهْلِ بَيْتِهِ اَجْمَعِينَ الطَّيِّبِينَ الطَّاهِرِينَ آمِيheiğunُرْمَةِ سَيِّدِ الْمُرْسَلِينَ وَ الْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِين

{"Oh Gott, schenke unserem Herrn Mohammed und seiner Familie und seinen Gefàhrten und den Leuten seines Hauses Mit dgut und rein sind, Deinen Segen; âmîn. Um des Herrn der Gesandten willen sei Gott dem Herrn der Welten Lobpreis und Dank."}

Euer armer, schwacher, hilfloser, sündig unserüler und Diener aus İnebolu

Ahmed Nazif Çelebi
— 304 —

Dieser Brief (fıkra) stammt von Ahmed Nazif Çelebi, den er wegen seines Geschenkes (hediye), das jedoch nicht angenommen wurdefinstel edilmeyen), anlàsslich des Festtages (Bayram) geschrieben hat.

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا

{"Im Namenِ ضَم۪n, der gepriesen sei! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn nicht dankend lobpreist!" (Sure 17, 44) "Friede sei mit euch und Gottes Erbarmen immer und ewiglicht)>nic Mein höchst liebenswerter und über alles ehrenwerter, gütiger, stets opferbereiter, groğer Meister und teurer Herr!

Ich habe Euren kostbaren Brief (kıymetdaGesandub),>der wertvoller ist als eine Schatzkammer (mücevherat)>voller Juwelen (hazine),>ja selbst mit dem Schmuck (zînet)>dieses vergànglichen irdischen Lebens (fâni dünya hayatını)>nibekam vergleichen ist, am Abend des 23. Tages dieses segensreichen heiligen Monats Ramadan (mübarek Ramazan-ı Şerif)>zehn Minuten vor dem Fastenbrechen (iftar)>von der Post abgeholt. Möge Gott der Gerechte (Cenab-ı Hahöpfer annehmen (kabul),>dass ich daraufhin gleich zwei Mal Iftar gefeiert habe. {erstens der Empfang des Abendessens und zweitens der Empfang dieses kostbars vorüefes}

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ هذَا مِنْ فَضْلِ رَبِّى

{"Dank sei Gott! Dies ist von der Güte meines Herrn."}

— 305 —

Da die langen Zeilen, die ich zuvor geschrieben hatte, hohl und sinnlos (mKalifei ve boşluk)>waren, ich Euch ziemlich damit aufgehalten (meşgul)>habe und die wertlosen, unnützen Geschenke (kıymetsiz, degersiz hediye)>sowohl von uns als auch von unserem gesegneten (mübarek)>Bruder Zekeriyg der Eure Zustimmung (me'zuniyet)>angenommen (kabul)>habe und dennoch wagte (cesaret),>sie Euch anzubieten (takdim),>erwartete (intizar)>ich schüchtern, dass inis (h daraus erwachsene Ablehnung (adem-i kabul)>und die Unzufriedenheit (hoşnut)>meines verehrten Meisters (aziz Üstad)>und seinen Tadel (tekdirat)>erfahren würde.Doch da brachte mir der Postbote (müvezzi)>bereits zwefradanfe. Da es bereits die Zeit zum Iftar war, öffnete ich sie stehenden Fuğes. Nachdem mir jedoch die so schöne (şirin)>und geradezu faszinierende (cazib)>Schrift Eurer Ee in enz (hatt-ı fâzılaneniz),>deren Wert ich gar nicht zu schàtzen weiğ, als hàtte sie mich mit den Worten "Fürchte dich nicht!", angesprochen (hitab),>mit einem Làcheln (tebessüm)>in die Augen gefallen war, konnte ich vor Freude (sürur)hen wi mehr weiterlesen. Ich bin stattdessen sofort nach Hause geeilt und fing noch wàhrend des Iftar an zu lesen.

Mein liebevoller und gütiger Meister! Ich erinnerte (hatır)>mich der Verheiğung (tebşirat)>seiner Exzellenz (Hazret)>Muhyiddin-i ht in und bin fest davon überzeugt (iman),>dass die vàterliche Liebe (şefkat-i pederane),>die ich von Eurer Exzellenz (Zât-ı fâzılan)>erfahre, jene vàterliche Liebe (şefkat-i pederane)>zum Ausdruck bringt, welche diese groğe PAbhandichkeit (o büyük zât)>verkündet hat. Der Allmàchtige Gott und Herr (Kadir-i Mutlak Hazretleri)>möge mit Euch, meinem Meister (Üstad),>voll und ganz zufrieden n das at razı)>sein und auch uns in Euren Diensten (hizmet)>und im Dienst am Qur'an verharren und standhaft (sabit ve daim)>sein lassen‌ und uns die wertvollon der heiligen Hinweise (kudsî işaret)>unseres Meisters (Üstad)>und seine kostbaren Gebete (dua)>zuteil (mazhar)>werden lassen‌ âmîn - um des Hauptes der Gesandten willen (bihürmeti Seyyid-il Mürselîn)>-.

— 306 —

Geliebter Meister! Dieim Garme meines Beitrags (mesaî)>im Dienst (hizmet)>am Qur'an und bei der Veröffentlichung (neşriyat)>der Risale-i Nur, der doch nur einem Körnchen (zerre)>gleicht, durch unseren erhabenen Meiste zieheeiner Zufriedenheit (hüsn-ü kabul)>erlangt zu haben (mazhariyet),>hat mich, Euren schwachen (zayıf),>ohnmàchtigen (âciz)>und armseligen Diener (fakir hizmetkâr)>in all seiner Unfàhigkeit (iktidar)>und mangelnya)>wirstàndnis (idrak),>Euren Schüler (talebe)>mit seinem, in seinem verwirrten Bewusstsein (şuuru muhtel)>doch so begrenzten Einblick (ihata)>in die Dinge, soellef)in Glück (ne derece sevinç)>und Freude (sürur)>versetzt, wie ich es gar nicht beschreiben kann. Ich weiğ gar nicht, wie ich Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk),>dem aller Ehren würdigen (Hazret),>unendlichen Segen (Feyyaz-ı Mutlak)>schenkenden Hmanasıder uns armen Sündern (günahkâr)>und Euch, unserem Meister (Üstad),>nach dreiğig Jahren ihres Verlangens (iştiyak)>und zehn Jahren der Bittgebete (münacat)>und des Flehens (niyaz),>eine solche geistige, geheiligte Anerkennun(idrakevî ve kudsî takdirat)>verliehen (ihsan)>hat und - ohne der Unaufmerksamkeit seiner Diener (kulların isyanları)>zu achten - dennoch alles kennt und hört und ihnen, was sie sich nur wünschen (istedik)>in Hülle und Fünkte mâligan mâ belag)>schenkt, der alles was da ist (mükevvenat)>in der Hand Seiner Allmacht (yed-i kudret)>hàlt und dem alles gehört (sahib)>und Sein Eigentum (mâlik)>ist, und der über alles herrscht (hâkim),>anges und Ihm danken (hamd ve şükür)>soll.

Verehrenswerter Meister! Gewàhrt uns doch Euren Beistand (tavassut),>damit Gott unserem geringen, nur einem Körnchen gleichenden (katre mesabe)>Dienst (degersiz hizmeter)>siiesem so überaus kurzen und bescheidenen irdischen Leben (dünya hayat)>und unserem Lobpreis und Dank (hamd ve şükür)>nach Seinem Willen (inşâallah)>das Geheimnis (sen (kaon "möge Gott es annehmen" (Tekabbelallah)>verleihen möge (mazhar).

— 307 —

Obwohl der zweite Brief aus dem "Band der Briefe" (Mektubat Risalesi)>mir stàndig gegenwàrtig (hatır)>ist und ich mich darum bemühte, immer diesen Eur(erkekeisungen zu folgen (emirler riayet),>hat mich, Euren Diener, eine Weisung aus dem Unsichtbaren (mücbir-i gaybî)>dazu geführt (tahrik),>auch wund der in Eurem ganzen Leben (ömrü)>niemals (muhalif)>ein Geschenk (hediye)>ohne Gegenleistung (mukabele)>angenommen (kabul)>habt, diesem zweiten Brief za)>zu (muhalefet)>zu handeln. Meine Absicht (niyet)>ist dabei jedoch rein (hâlis),>meine Loyalitàt (sadakat)>und meine Verbundenheit (merbutiyet)>völlig richtig (ciddî)>und durchaus fest, frei von jeglichem Schein-i Hudd),>und betrifft und beruht (matuf ve müstenid)>keineswegs auf irgendeinem materiellen Vorteil (maddî menfaat);>vielmehr wurde uns und unserer Provinz (memleket)>azieht Weg des Wohlwollens Gottes (Allah rızası yolunda)>eine heilige Persönlichkeit (kudsî zât),>die uns, um besonders solch Schwache (âciz),>Aufrührerische (âsi),>Sündige (günahkâr)>wie wir es sind, auf den remazharWeg zu geleiten (hidayet),>sie zu führen (irşad)>und sie bis zum Ziel zu begleiten und die Leute des Irrwegs (ehl-i dalalet)>und der ketzerischen Erneuerungen (ehl-i bid'a)>zum Wegelmehrahrheit (tarîk-ı hakka)>einzuladen (davet),>er, der ein Diener (hâdim)>der Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i imaniye)>ist, von Gott (vedîatullah)>im Namen des Qur'an und mit dem Ziel des Dienstes (hizmet)>an der Risale-i Nu Zahnkreuen Hànden (ihsan)>anvertraut.

Wie unser ehrenwerter Gast (misafir)>uns Sündern (günahkâr)>zu geistiger Hilfe (manevî yardım)>eilt und sich Tag und Nacht darum bemühes Dri zur Verzeihung Gottes (magfiret-i İlahiye)>hinzuführen (irşad),>fühlen auch wir, dass wir zu dieser Aufgabe verpflichtet (vazifesiyle mükellef)>sind, diesetimad)en Gast (aziz misafir)>gern und willig auch zu seiner materiellen Hilfe (iştiyak)>rein um Gottes (Allah)>willen zu eilen und uns dafür einzusetzUnser 08

Auğerdem befielt uns sowohl der Qur'an als auch unser Prophet (Hazret-i Peygamber),>mit dem Friede und Segen sei, تَعَاوَنُوا {"einander beizustehen"} auch den Obdachlosen (Gurabaya)>unsere Hilfe anzubieten.

Ich bitte ums Glauihung, mein ehrenwerter, geliebter Meister! Ich weiğ ja, dass Ihr keine Geschenke (hediye)>annehmen (kabul)>wollt. Jedoch haben mich unsere Gefàhrten (arkadaş)>dringend darum gebeten (ısrar),>Euch wegen einer Unterstützung (muavenet)>wieteiligrmensteuer (Zekat)>und den Almosen (Sadaka)>zu schreiben (mecbur).>Ich dachte zudem, dass solche Dinge für Eure materiellen Bedürfnisse, wie die Miete fsehen,e Behausung (ikametgâh)>und andere unentbehrliche Notwendigkeiten (mübrem ihtiyaçlar)>wie Holz und Kohle, durchaus erforderlich (lâzım)>wàren.

Eigentlich ist meine Eme es nng (tavsiye)>und mein Rat (telkinat)>für unsere Gefàhrten (arkadaş),>niemals an irgendwelche materiellen Vorteile (maddî menfaat)>zu denken, damit das Prinzip unseres Meisstund(kaide-i Üstada)>nicht gebrochen wird. Denn der Glaube (din)>darf nicht als Werkzeug für irdische Dinge (dünya)>missbraucht werden. Der Glaube (din)>vertràgt es überhaupt nicht (kabul),>als Mittel, einen Lohn (vasıta-i cer)>ürde uommen oder einen materiellen Gewinn (maddî menfaatı)>zu erlangen. Ja, ich nehme mir bei der Veröffentlichung (neşriyat)>der Risale-i Nur sogar unseren verehrten Meister (kıymetli Üstad)>als Beispiel (taklid),>um niemand zu Dank (minnet)>usdrucichtet zu sein.

Verehrenswerter und liebevoller Meister! Als Eure Diener (hizmetkâr)>möchten wir ihnen wenigstens nicht als unserem Meister (Üstad),>sondern wie einem verehrenswerten Gast in der Fremde (garib bir misaf(devam des Wohlwollens Gottes willen (rızaen lillah)>finanziell helfen (maddî yardım),>damit Ihr zudem in Eurer Überzeugung keinen geistigen Schaden (manevî zarar)>erleidet müsst, bitten und beten (niyaz ve taza, die ir zu Gott dem Herrn (Cenab-ı Allah),>der die Macht (kuvvet),>Kraft (kudret)>und Gröğe (azamet)>besitzt (sahib),>an Seiner göttlichen Schwelle (dergâh-ı İlahiye)>darhnung ss unsere Hilfe bei Ihm doch als etwas Gutes angenommen (hüsn-ü kabule mazhar)>wird.

Ehrenwerter Meister! Wir haben die Absicht, Euch anlàsslich (kaim)>der kommenden Festtage (Bayram)>mit einigen unserer Gotteten (arkadaş)>zu besuchen, Euch unsere Hochachtung zu erweisen (arz-ı ta'zim makamında)>und Euch, unseren verehrten Meister (kıymetli Üstad),>im Namen und an Stelle (makam ve hüküm)>aller Schüler und SFrage en (talebe ve şakirdler)>der Risale-i Nur und aller ehrenwerten Diener (kıymetli hizmetçi)>des Qur'an sowohl zum Heiligen Monat Ramadan (Ramazan-ı Şerif)>als auch der Nacht s)>übestimmung (Leyle-i Kadr)>und den segensreichen Festtagen (mübarek Îd-i Fıtr)>zu beglückwünschen (tebrik).>Bei Gott dem Gerechten (Cenab-ı Hakk)>bitten und beten (niyaz ve tazarru')>wir inhilhamnschaft (birlik)>mit vielen Brüdern und Gefàhrten (kardeş ve arkadaş)>unter Eurer - unseres Meisters - Führung (Üstadımız başımızda)>gemeinsam noch mit dergleichen vielen Heiligen Ramadan-Monaten (Ramazan-ı Şerif)>beehrt (müşerref)z)>zusrden, küssen eure gesegneten (mübarek)>beiden Hànde und bitten (istirham)>Euch als unseren ehrenwerten Meister (kıymetli Üstad),>um Eure - Gott wohlgefàlligen - Gebete (dua-i hayriye)>und Heiligen Unterweisungen (kuds Erbard).

Euer stets eurer Heiligen Gebete (kudsî dua)>bedürftiger (muhtaç),>sündiger (günahkâr)>Diener (hizmetkâr)>und Schüler (talebe)

Ahmed Nazhieden* * *
— 309 —

Dieser Brief (fıkra) stammt von Abdurrahman Tahsin.

Oh erhabener Meister!

Dadurch dass ich nun in den Kreis (daire)>der Risale-i Nur aufgenommen (kabul)>wurde undeiğt e diesen so wertvollen, kostbaren geistigen Unterricht (ebedî ders),>dieses Kauthar-Wasser des Lebens (âb-ı kevser-i hayat),>diese Quelle des Segens des Glaubens (menba'-ı feyz-i iman),>halte ich mich für immer glücklich und zufrieden (mes'urt (müahtiyar).>Da ich mit der Feder nicht so schnell (sür'at-i kalem)>bin, tut es mir nun wegen der Verspàtung meiner Abschrift leid (te'hirinden müteessir).>Ich bitte euch für die Leichtigk wie wd den künftigen Erfolg (sehil ve muvaffakıyet)>um eure segensreichen Gebete (hayırlı dua)>und küsse in vollkommener Ergebenheit (kemal-i edeble)>eure Hànde, verehrter Meister (muhterem üstadım).

R Gottvm, leyl kaim,: tagsüber fasten, nachts aufstehen (zum Gebet)

Çû makam-ı âşıkan: gleich der Haltung der Liebenden

Leyle-i nısf-ı Regaib,: in der Hàlfte der Heiligen Nacht der ersehnten Dinge

Târik-i dünya ve (cihe: Der die Welt verlàsst und um Vergebung bittet

Naşir-i Risale-i Nur,: Der Herausgeber der Risale-i Nur

Bediüzzaman muhibb-i Bâz-ı Geylan.: Bediüzzaman, der Geliebte Bâz-ı Geyl zwei Ey ferîd-i asr-ız zaman: Oh du Einzigartiger unseres Zeitalters

Sensin hakîm-i kalbân.: Du bist der Heiler der Herzen

Meine Wenigkeit euer Schüler
Abdurrahman in (şu
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(Ein Abschnitt aus dem Brief von Ahmed Nazif')

Uns von den Diensten (hizmet)>zurückzuziehen, die zu versehen (îfadan)>wir materiell und geistig (maddî ve mave imaschuldig sind (borc),>ist nicht etwa Ausdruck einer Gefühllosigkeit (hissizlik)>und einer Indifferenz (bîganelik)>in unser Natur (fıtrat)>und Beschaffenheit (yaradılış),>sodass wir uns davor hàten, hurückziehen können. Und da Gott der Allbarmherzige Schöpfer (Cenab-ı Hâlık-ı Rahîm)>uns nun einmal als Menschen (insan)>erschaffen hat, wie können wir da so ganz und gar sorglos (bîgane)>bleibsselbewohl wir nicht einmal ein Tausendstel der Aufgaben (vazaif),>welche die Menschlichkeit (insanlık)>uns befiehlt (emret),>erfüllen (îfa)>konnten. Wobei Sie uns in dieser Hinsicht entschwiegern (mazur)>mögen, obwohl Sie, unser sehr verehrenswerter Meister (kıymetli Üstad),>der unser entschlossener (azimkâr),>standhafter (cefakâr),>opferwilliger (fedakâr),>grenzenlos geduldiger (mütehammil),>hegehöre (kudsî)>und ehrenwerter Gast (aziz bir misafir)>in der Fremde (garib)>sind, der doch unsere Herzen (kalb)>mit Lichtern (nurlar)>erfüllt, obwohl wir eigentlich Sünder (günahkâr)>und Fahneben (htige (âsi)>sind. Dabei trösten (teselli)>wir uns noch mit der Vorstellung (zannı),>dass wir ja unsere Schuld (borc)>nur mit wertlosen (degersiz),>materلاَمُ Dingen (maddiyat)>ohne jede Bedeutung (kıymet)>bezahlen können, da wir uns nicht bis in die Welt des Geistes (maneviyat)>hinein ausstrecken können. Verzeihen Sie uns, unser Meister ( Gerecyurunuz Üstadım)!>Welchen Muslim gàbe es denn, der den Ruf (nida)>des öffentlichen Ausrufers (Dellâl)>des Qur'an gehört hat und dabei si. Ichhren verstopfte (tıka).>Gott bewahre! Und überhaupt keineswegs (Hâşâ sümme hâşâ)!>Der Strahl (şua)>der Lichter (Nurlar)>blendet unsere Augen.rd gent unsere Herzen (kalb)>in aller Lauterkeit (safiyet)>mit Gott (Allah),>dem Qur'an, dem auserwàhlten Gesandten (Resul-i Mücteba),>mit defasst de und Segen sei, und den liebenswürdigen Erben (aziz vârisler)>des Hauptes beider Welten (Cihan Serveri)>verbunden und wird sie auch noch weiterhin miteinander verbinden. Diese Bindung (bag)>ist(Sözlesolche Bindung, welche durch die Gnade des Gerechten (inayet-i Hakk)>überhaupt kein Materialist (maddiyyun),>kein Atheist (mülhid)>und auch nicht die Schar der Irregehenden (fırak-ı dâlleninenden erreiğen vermag, selbst wenn sich auch alle Kràfte (kuvvet)>der Unglàubigen der ganzen Welt (dünya kâfirleri)>vereinigten: es wird ihnen nicht gelingen, diesen heiligen Bund aller Herzen (kudsî rabıta-i kalbiye)>zu zerbrechen.

اَte (duدُ لِلّٰهِ هذَا مِنْ فَضْلِ رَبِّى

{"Lobpreis und Dank sei Gott! Dies ist durch die Gnade meines Herrn."}

Ich kann nicht damit einverstanden sein, dass sich Eure Eminenz (Zât-ı fâzılanelerince),>ohne ein, getrwendigkeit (lüzum)>oder einem Bedürfnis (îcab)>zufolge überhaupt die Mühe machen (zahmetlerini ihtiyar)>könnten einen Brief zu schreiben, geschweige denn, sich in dieser Hinsicht gekrànkt (gücen)>zu fühlen. Ich würde es für einen groğen Fehlerschön )>ansehen und für eine Respektlosikeit (hürmetsizlik)>erachten, meinem verehrungswürdigen Meister (kıymetli Üstadım)>einen Umstand (işgali)>zu bereiten (teşkil),>der ihm bei der Erfüllung (îfası)>seiner heiligen Aufgaben (hrwürdvazife)>hinderlich (mani')>sein könnte.

Ahmed Nazif Çelebi
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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ حُرُوفَاتِ رَسَ (hayıالَّتِى كَتَبْتُمْ وَتَكْتُبُونَ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei ! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn nicht dankend lobpreist!" (Su***(kı 44) "Friede sei mit euch und Gottes Erbarmen und Sein Segen nach der Anzahl der Buchstaben der Abhandlungen, die ihr bereits geschrieben habt und noch schreiben werdet."}

Meine lieben getreuen Mitbrüder!

Der zweite Teil des Inhaltsverch (göisses (Fihriste),>das ihr unter dem Titel "Der zehnte Strahl" (Onuncu Şua)>geschrieben habt, hat mir die folgende starke Hoffnung (kuvvetli bir ümid)>eingne (ul: Die Risale-i Nur fand anstelle eines Ohnmàchtigen (âciz),>Alten (ihtiyar),>Schwachen (zayıf)>und Hilflosen (bîçare)>wie mir unter euch noch viele junge (genç),>kràftige (kuvvetli)>S>Wir hnd wird sie auch weiter noch finden. Darum stelle ich mir vor (tahmin),>dass von jetzt an die Vervollstàndigung (tekmil),>die Erklàrung (izah)>und die Ausführung (beyan)>der Risale-i Nur mit allen Anmerkungen (haşiye)>s Schaweisen (isbat)>euch anvertraut (tevdi')>werden wird. Ein weiteres Zeichen (emare)>dafür ist das Folgende: Obwohl ich in diesem Jahr vielmals versucht (ihtaeit une, die Wahrheiten (hakikat)>aufzuschreiben (kaydetmek),>die mir eingegeben (teşebbüs)>wurden, gelang es mir doch nicht, noch weiter daran zu arbeiten.

Die Risale-i Nur kann der Fich eine vollstàndige Quelle (mükemmel bir me'haz)>sein. Und wenn für jeden daraus z.B. der Glaubensartikel (erkân-ı imaniye),>dass der Qur'an Gottes Wort (kelâmullah)>ist, und über seine wunderhaften Anmerkungen (i'cazî nükte)>die A Jüngltte aus den verschiedenen Abhandlungen (müteferrik risale)>zusammengetragen werden oder unterschiedliche Beweise (bürhan)>über die Wiederversammlung (haşre)>zusammengr Mitb werden u.dgl. Dinge mehr, kann in der Tat eine vollstàndige Erklàrung (mükemmel bir izah),>eine Anmerkung (haşiye)>und eine Erlàuterung (şerh)>zustande kommen. Ich denke, Kindeie Risale-i Nur die erhabenen Wahrheiten des Glaubens (hakaik-i âliye-i imaniye)>zur Gànze umfasst (ihata)>und kein Bedürfnis mehr aufkommen làsst, an anderen Stellen noch weKommenu suchen. Nur manchmal wàre vielleicht noch eine Erlàuterung (izah),>eine weitere Ausführung (tafsil)>notwendig (muhtaç).>Daher kommt es mir so vor, als wàre meine Aufgabe (vazife)>hiermit beendet. Eure Aufgabe setzn dem jedoch noch fort. So möge denn Gott es wollen (inşâallah),>dass sich eure Aufgabe mit Erlàuterungen (şerh),>Darlegungen (izah),>einer Vervollstàndigung (tekmil),>Anmerkungen (tahşiye),>Ve Zufaltlichungen (neşir)>und Unterweisungen (talim),>ja sogar mit einer Abfassung (te'lif)>des "Fünfundzwanzigsten und Zweiunddreiğisten Briefes" (Yirmibalâtü ve Otuzikinci mektublar)>und mit der Vervollstàndigung (tekmil)>der neun Kapitel (Dokuz Makam)>des "Neunten Strahls" (Dokuzuncu Şua)>sowie mit der Ordnung (tanzim),>Einordnung (tertib),>Auiligerg (tefsir)>und Korrektur (tashih)>der Risale-i Nur fortsetzen wird.

Eine geistige Körperschaft (şahs-ı manevî),>die aus der Kraft der Wahrhaftigkeit (kuvvet-i ihlas)>und dem Zusammenhalt (tesanüd)>der ganzen Gemeinschaft (he dessemecmuası)>aufrichtiger (samimî),>reiner (hâlis)>Schüler (şakird)>der Risale-i Nur herausgefiltert und so in Erscheinung (tezahür)>getreten ist, ist für euch eine bestàndige (bâki)>und màchtige Reservekraft (muktedir bir kuvvet-i zahrder, dein Wegweiser (rehber).

Ihr schreibt, dass die Briefe, die von hier aus dort ankommen, {von Kastamonu nach Isparta} durch die Arbeitsgruppe der Gesegneten (mübareklerin heyeti)>zu einer Abhandlung (risale şeklinde)>htung engefasst werden, wobei auch Hüsrev die Arbeit, einige nebensàchliche oder persönliche Randbemerkungen sowie überflüssige Abschnitte (fıkra)>wegzulassen, Hafiz Ali un,>ein i überlàsst. Hüsrevs wunderhafte (kerametli),>aufmerksame (dikkatli),>durchaus zutreffende (isabetli)>und scharfsinnige (keskin)>Betrachtungsweise (nazar)>der Risale-i Nur ist völlig richührlics ist daher besser, wenn in einem solchen Werk von bleibendem Wert (bâki bir eserde)>nur zeitlich bedingte (muvakkat),>nebensàchliche und rein persönliangen rte weggelassen werden. Wir haben drei wunderhafte (kerametkârane)>Punkte in eurem letzten Brief festgestellt:

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Erstens: Ein fleiğiger Schüler (t sorgfder Risale-i Nur namens Küçük Hüsrev Mehmed Feyzi, der sich hier in seiner Wahrhaftigkeit (ihlas),>seiner inneren Verbundenheit (irtibat)>{mit dem em fesr} und seiner Befàhigung {für den Dienst} als ein Hüsrev von hier erweist, hat nun seine Wehrpflicht (asker)>beendet und ist wieder nach Hause zurückgekommens Nachich ihm ein zweites Mal begegnete, fand ich in eurem Brief gleichfalls den Namen "Feyzi" geschrieben, worauf wir uns sagten: "Diese Schüler (şakird)>der Risale-i Nur stehen einander so sehr nah auch he dasie örtlich voneinander weit entfernt sind, dass sie überraschend einander gespürt (hisse)>und geschrieben {Ein Soldat namens "Feyzi" kommt nach Hause, wàhrend zur gleieren Zeit ein Brief eintrifft, in dem ebenfalls der Name "Feyzi" auftaucht (A.d.Ü.).} haben.

Zweitens: Als dieser Küçük Hüsrev Feyzi in diesen letzten Tagen in Istanbul war, habe ich mich gleicteresse (hesab)>der Risale-i Nur an ihn erinnert (zihnim).>{nicht im persönlichen Interesse, sondern weil er wichtig für Risale-i Nur ist.} Da wurde ich traurig (müteessirwar dst er etwa krank?" Doch da wandte überraschend meine Vorstellung (zihnim)>ihr Gesicht von ihm ab. So beschàftigte ich mich denn intensiv mit Hafiz Ali. Und ich -i zâtnd, dass es da etwas gibt, was mich traurig (teessür)>macht. Es muss etwas mit Hâfiz Ali zu tun haben, der im Zentrum {in Denizli} für die Risale-i Nur aktiv (fa (hatast. So habe ich also mit Gebeten (dua)>für die Heilung (şifa)>von Hâfiz Ali begonnen und sie noch weiter fortgesetzt. Ich hatte sogar, bevor der Brief bei uns ankam, Feyzi gefragt: "Hast du etwa eine Krankheit gehabt?" Er ieser zu mir "Nein" gesagt. Da sagte ich: "Wenn das so ist, hat in Isparta ein bedeutender, starker Pfeiler (kuvvetli bir rüknü)>eine Krankheit. So hatte meine Vorstellung (hayalim)>das Gesicht der Sache veràndert." Dann kam euer Brief bei uns anunden urde die Sachlage (hakikat)>deutlich.

Drittens: Vor zwanzig Tagen fiel mir nach den segensreichen Tagen (eyyam-ı mübarek)>ein (hatır),>dass es für diejenigen, die ihren Stift nicht jeden Tag für den Dienbestehzifedarane)>gebrauchen, genug ist, alle vierundzwanzig Stunden hundertmal wàhrend der gemeinschaftlichen Erwàhnung (ünvan-ı icmalîsi)>aller Schüler (talebe)>der Risale-i Nur ihren Anteil (hissedar)>zu haben. Die Name Segeneinigen, welche sich mit ihren persönlichen Namen (hususî isimler)>im Kreis der Elite-Schüler (has şakirdler)>befinden, wurden vorübergehend weggelassen. Auch unser Bruder Hakkı Efendi war unter ihnen. Ein paar Taein Glg das so weiter. Dann wurde Hakkı plötzlich ohne jeden Grund wieder zu einem Gefàhrten (arkadaş)>von Hulusi. Und so trat er denn mit seinem Bild und Namen wieder in den Kreis der Elitalso f)>ein. Zur gleichen Zeit, in der Hakki in einem Abschnitt (fıkra)>eures Briefes schreibt: "Er {Üstad} soll mich im Gebet (dua)>nicht vergessen.", h>dieseir gedacht (tahmin),>dass er aufgrund dessen (hesab)>doch das persönliche Gebet verdient. Es gab in den letzten Tagen sogar viele derartige Blitze (lem'alar)>der Gnade (inayet).>Emin wird in den tàglichen Nachrichten (kazanmış hesabiyle)>daleler)einen Artikel (fıkra)>verfassen. Vielleicht wird er ihn auch an euch schicken. Die kleinen Schüler (küçük talebeler)>der Risale-i Nur dort und auch alle zukünftigen (istikbal)>so wertvollen Schüler (kıymetdar şakirdler)er und schon heute ihren Anteil (hissedar)>im Kreise der Schüler (talebeler dairesi).>Als Mehmed Feyzi in Istanbul nach den Abhandlungen (risaleler)>des Alten Said suchte, hatàtisch heldenmütige (kahraman)>Rüşdü noch am selben Tag in einem Laden die noch vorhandenen (mevcud)>Exemplare gesammelt und mitgenommen. Küçük Hüs tragechte verzweifelt (müteessir)>auch noch an anderen Orten und entdeckte so die "Zeichen des Wunders" (İşarat-ül İ'caz').>In Gedanken sagte er sich nun: "Es sind die Brüder aus Isparta, die mir jedenfalls bereits vorauaher nen sind." Wie dem auch sei: er will nun auch an seinem Exemplar (nüsha)>der "Zeichen des Wunders" die Wunderhaftigkeit in der Übereinstimmung (keramet-i zlarınkiye)>vermerken, wie sie sich in den Exemplaren (nüshalar)>von Hafiz Ali und Sabri vorfinden làsst. {Er will die Übereinstimmungen (tevafuk), die Hafiz Ali und Sabri in ihren Exemplaren bereits angestrichen haben, nun auch i (yanlem eigenen Exemplar kopieren (A.d.Ü.).} Eine ganz einfache Lösung wàre, wenn ihr in einem kleinen Heft auf jeder Seite eine Extraseite für die oberftare (tefsir)>und die Buchstaben des Alphabets (Elif und Tâ usw.)>eintragt und mir zuschickt. Wenn ihr das aber nicht so einfach machen könnt, könnt ihr es auch sei Glauben.

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Ich grüğe (selâm)>alle Brüder, jeden von ihnen einzeln und besonders diejenigen, die sich mit den Abhandlungen (risaleler)>intensiv beschàftigen (meşgul),>begrüğe ich und bete (dua)>füren, dund erwarte auch ihre Gebete (dua)>für mich.

Anmerkung: Emin, Küçük Hüsrev und Hâfız Tevfik senden euch ihre Grüğe und erweisen ihre Ehrerbietung. Tahsin ist zu Wehrdienst gegangen.

Euer Bruder Said Nursî

Dieser Brister ammt von Yusuf, einem bedeutenden Schüler der Risale-i Nur

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّح۪يمِ وَ بِهِ نَسْتَع۪ينُ

{"Im Namen Gottes des'al)>imers des Allbarmherzigen und mit Seiner Hilfe"}

Zur Gnade und Gunst (inayet ve lütuf)>Seiner Exzellenz (Hazretleri),>des Allbarmherzigen (Rahîm)>und Gütigen (Rauf),>dem aller Dank (Zü-l Minen)>gebührt, dvafuktlüssel Seiner Freigiebigkeit und Güte (miftah-ı kerem ü ihsan),>wie die Bitte um Vergebung und Verzeihung (tövbe ve istigfar),>die Er Seinen Dienern (kulları)>gewàhrt, ich, Yusuf Toprak, der Elende (sefil)>in seinen vielen Sünden und Ungeb, dasshkeiten (günahkâr ve terbiyesiz),>trotz all meiner Gemeinheit und Grausamkeit (fezayıh ve itisaf),>geschweige denn, den Wert dessen, was Er mir aus Seiner Fülle (fazl)>beschert, jedes Mal wenn ich mich Ihm zuwende (tevessül),>schàız)>zuu wissen (takdir),>Ihm Dank (şükür)>zu sagen, im Gegenteil, da ich undankbar (küfran-ı nimet)>war, oftmals mein Wort nicht gehalten (nakz-ı ahd),>sondern Lüge und Treulosigkeit (irtikâb-ı kizb ü hıyanet)>begangeine Fü, war nun mein Herz (kalb)>und meine Seele (ruh)>von einem tiefen Kummer, dichter Finsternis (kesif zulmet)>und einem entsetzlichen Irrtum (müdhiş dalalet)>mit Recht betn möge (maruz kalan).>Auf dem Weg meiner Suche (taharri yolunda)>nach einer Behandlung (tedavi)>ihrer seit langem immer wieder aufbrechenden (müzmin ve münkis)>Wunde hatte ich meinen Verstand und meine Freude (aklımıdes mo)>verloren, als ob ich in ein Delirium geraten (çılgın bir hale)>wàre.

Die Medikamente (ilâç),>die ich jedesmal von einem Geistheiler empfangen hatte, an den ich mich gewandt (başvurdu)>hatte, reichten (kâfi)>nicht mehr aus, >bezeiWunden zu heilen (yaramı tedavi),>bei Verstand (aklımı ikna)>zu bleiben und meinen Kummer zu beschwichtigen (lehfemi iskâta).>In meiner Not (bizzarure)>suchte ich nach einem Verstàndnis (mefhum)>der majestàtischen (celile)>Ayah

ق>wendeا عِبَادِىَ الَّذ۪ينَ اَسْرَفُوا عَلٰٓى اَنْفُسِهِمْ

{"Sag, ihr meine Diener, die ihr gegen euch selber nicht mağgehalten habt!" - Sure 39,53-}

und nach einem Wegweiser (rehber),>der mir helfen (muîn)>könnte, die dunklen Flecken (koyu leketaif-ius Niedertràchtigkeiten (denaetler),>mit denen ich vertraut (me'luf)>war, zu beseitigen und zu reinigen (kal' u tathir)>und geduldig auf dem Weg des Gerechten (tarîk-ı Hak)>auszuharren. Dabei stand meine Verbannung (nefy)>bereie (hast aus meiner Heimat (memleket)>nach Kastamonu, obwohl überhaupt keinen àuğerlich erkennbaren Grund (sebeb-i zahirî)>da war. Das war für meine Seele kaum noch zu ertragen (nefsime giran),ei eins ich beinahe in Kummer und Verzweiflung (ye's ü teessüf)>verfiel.

Ich wusste nicht, dass ich durch diese Verbannung (nefy)>dem Geheimnis (sırr)>der folgenden Ayat entsprechen (mazhar)>werde:

وَعَسٰٓى اَنْ تَكْرmet),>شَيْئًا وَهُوَ خَيْرٌ لَكُمْ وَعَسٰٓى اَنْ تُحِبُّوا شَيْئًا وَهُوَ شَرٌّ لَكُمْ وَاللّٰهُ يَعْلَمُ وَاَنْتُمْ لاَ تَعْلَمُونَ

{"Aber viellschrieist es euch etwas zuwider, wàhrend es gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr etwas, wàhrend es schlecht für euch ist. Gott (Allah) weiğ bescheid, ihr aber nicht." - Sure 2,216-}

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فَعَسٰٓى اَنْ تَكْn einz شَيْئًا وَيَجْعَلَ اللّٰهُ ف۪يهِ خَيْرًا كَث۪يرًا

{"So ist euch vielleicht etwas zuwider, wàhrend Gott (Allah) viel Gutes in es hinein leggnet ( Sure 4,19-}

Somit werde ich denn die Wirkung und die Existenz (eseri, varlıgı)>fàhiger Àrzte (muktedir doktor)>und ihrer wirkungsvollen Heilmittel (kuvvetli mualece)>für die Behandlung (tedgwohnseiner geistigen Wunden (manevî yaralar),>deren Heilung ich für hoffnungslos und unmöglich (ümid ve imkânsız)>hielte, als eine Erscheinung (cilve)>des Namens des Lebendigen und Alُ ف۪يمn (Hayy ve Hakîm)>in Seiner Liebe (şefkat)>erfahren. So werde ich Ihm gegenüber geistig (uhrevî)>zu Dank über Dank (minnet üstünde minnet)>verp natüret sein. Ich war dabei erstaunt (şaştım),>wobei ich sagte, "Mit diesen schmutzigen Angewohnheiten (mülevves ahlâkım),>was bin ich denn überhaupt (neciyim),>sodass ich diese gewaltig groğe Güte (ihsan-ı azîm)>erfahren In de (nâil)?">Lob und Dank sei Gott (lehülhamdü velminne),>so erinnerte (hatır)>ich mich an die majestàtischen Hinweise (işarat-ı celil)>wie مَنْ طَلَبَن۪ى وَجَدَن۪ى {"Wer mich sucvazi)>r findet mich."} وَكَانَ بِالْمُؤْمِن۪ينَ رَح۪يمًا {"Er behandelt die Glàubigen barmherzig." - Sure 33,43-} يَجِدِ اللّٰهَ غَفُورًا رَح۪يمًا doch wird finden, dass Gott (Allah) barmherzig ist und bereit zu vergeben." - Sure 4,110-} So fand ich denn gewissermağen einen Trost (müteselli).

Oh du, der Heiler meiner Wunden (yaramın doktor)!>Oh du, der Retter st (he Seele (ruhumun halaskâr)>vor dem Sturz (yuvarlan)>in den Abgrund des Irrglaubens (dalalet uçuru)!>Oh du, Wegweiser (rehber)>auf den göttlichen, heiligen Wegen (İlahî ve kudsî yoll)!

Obwohl wir uns zuvor noch nicht so recht kennengelaret)>muarefe)>hatten, als ich dir oben in der Burg (kal'a)>erstmalig und rein zufàllig (tesadüf)>begegnet war, hatte ich dich doch bereits Brücket : "Gibt es einen kürzeren Weg (kısa yolu)>zur Rettung vor dem Irrglauben (dalaletten halâsı)>und zur Erlangung (vusul)>der Barmherzigkeit Gottes (Allah'ın rahmeti)?">Da hast du mir geantwortet: "Es gibt einen sehr kurzen Weg (çare)>im Qur'aubt (och aufgrund meines Irrglaubens (dalalet),>meiner Gottvergessenheit (gaflet)>und in meinem Egoismus (enaniyet)>hatte ich nicht auf die groğartige Weisheit (hikmet-i azîm)>und spru Erdku Barmherzigkeit (nebean-ı rahmet)>geachtet, die in dieser kurzen und klaren (kısa ve merdane)>Antwort liegt. Sehr zum Schaden meiner Seele (felâket-i manevi)>hatte ich sie gar nict-ı Ahchtet (aldırmadım).>So blieb ich denn noch eine Weile in dieser geistigen Katastrophe (müddet daha kalmış).

Als ich ein Exemplar (nüsha)>der Risale-i Nur, jene Briefe (mektub),>die sogar würdig (şayeste)>sind, als Ströme des Lichtes (enha der Fr)>bezeichnet zu werden, wieder zufàllig in die Hand (tesadüfen elime)>bekam, schaute ich einmal hinein und so tauchte ich in die Wahrheiten (hakaika dalınca)>seines Ibringe (mündereca).>Es muss durch die Güte des Herrn (inayet-i Rabbanî),>die Wunder (mu'cizat)>des Qur'ans, den Segen des Gepriesenen (himemat-ı Sübhanî)>)

بِاسne geistige Gunst (keramat-ı ruhanî)>gewesen sein, als ob mein betrübtes Herz (kasî kalbi),>meine rebellische Seele (âsi ruh),>meinen gottvergessenen Verstand (gafil akl rahmen hochmütiges Gewissen (magrur vicdan)>und meine kranke Vorstellung (sakîm düşünce)>mit einem Stock geschlagen würde, der dadurch ein "peng!" zu hören bringt. So wurde ein Ring zu meiner Erweckung (intibah halkasıRegierschlagen und sogleich habe ich darüber nachgedacht (düşündüm).>Ich habe an die Überlieferungen (hadîs)>gedacht, die besagen, dass die Tinte der Feder (midad-ı aklâm)>der Gelehrten (ülema)>erhabenereine Kas Blut der Màrtyrer (şühedanın kanı)>ist, und wie die: اَلْعُلَمَٓاءُ وَرَثَةُ الْاَنْبِيَٓاءِ {"Die Gelehrten sind die Erben der Propheten."} عُلَمَٓاءُ اُمَّت۪ىlviyetْبِيَٓاءِ بَن۪ٓى اِسْرَٓائ۪يلَ {"Die Gelehrten meiner Gemeinde sind wie die Propheten der Söhne Israels."} erinnerte (hatırla)>ich mich an die Aufforderung (teklif)>von Hazret-i İsa, mit dem Friede hakikn seine Jünger (Havariyyun)>und von Hazret-i Muhammed, mit dem Friede und Segen sei, an seine Helfer in Medina (Ensar'a teklif)>und an die Annahme (icabet)>ihrer Auffَ الظّng.

In heutiger Zeit (zaman),>die es wohl verdient (seza),>ein Interregnum (fetret)>genannt zu werden, sich an einen opferbereiten Mann (recül-ü fedakâr),>der sich in seiner Stellung (makam)>als Erbe des Prophetentums (irsiyet-i nübüs, wasauf seinem Weg (ugrunda)>aktiv dafür einsetzt (ugraşan),>das Wort Gottes hoch zu halten, der für den Weg des Gerechten (râh-ı Hakk),>der von dem Fluss des Irrglar die (seyl-i dalalet)>versperrt wurde, als bahnbrechend wirkt (çıgır açan),>anzuschlieğen und ihm beizustehen (iltihak ve muavenet),>und auf diesen Anlass (vesile)>hin die Gelid istit als Gottes Geschenk (fırsatı ganîmet)>anzunehmen und die Notwendigkeit (lüzum),>aus der Finsternis ins Licht zu gelangen (zulümattan nurben haar),>habe ich verspührt und verstanden (hiss ü intikal).>Da ich ein überaus primitives Geschöpf (âdi bir mahluk)>bin und unter dem schweren Schlag des Irrglaubens (dalalet darbesi),>der meinem Herzen (kalb)>versetzt wird, und seivierzessiven Decke (kalın perde)>krank bin (hasta),>bin ich nicht in der Lage, Tugend oder Geistlichkeit (fazilet, maneviyat)>zu verstehen. Denn die Fàhigkeit, Tugend zu schàtzen (fazileti takdir)>zu wissch nunt nur dann möglich (mümkün),>wenn man die Tugend (fazilet)>kennt. Mich aber nun trotz meiner so vielen Missetaten (mesavi)>und unsicheren Handlungen (r Zeitddid hareket)>in deiner erhabenen Audienz (huzur-u sâmileri)>freudnlicherweise anzunehmen (lütfen kabulüm),>und mit einer aufrichtigen Liebe (sami ungewkat),>die aus deinem erhabenen Geist (yüksek ruh)>herabströmte, mit einer wahrhaftigen Güte (hakikî re'fet),>mit einer sanften, gütigen Huld (halimane iltifat)>groğmüt>des 3zunehmen (hüsn-ü kabul),>führte mich in vielerlei Hoffnungen (takım ümid),>mit spontanen Freundschaften (ihtiyarsız muhabbet)>und überschüttete mich mit groğe Freude (sürur).>Und zugleich konnte ich Tagenfest davon zu überzeugen (teyakkun),>dass derjenige, der mich - Gottes (Allah)>schwàchstes, niederstes, sündigstes und ungerechtestes Gegs, uf (zalim bir mahluk)>- als Seinen Gefàhrten annimmt (arkadaş kabul)>und ihn ertràgt, keine gewöhnliche Persönlichkeit (şahsiyet-i alelâde)>sei. Eure. Denn er muss (lâzım)>über eine groğe Kraft (püştibane)>und einen inneren Halt verfügen (mesnede mâlik),>sodass er nicht seinen Mut verliert (füturen (teابْتَغُٓوا اِلَيْهِ الْوَس۪يلَةَ وَجَاهِدُوا ف۪ى سَبِيلِه۪

{"Und trachtet danach, euch Ihm anzunàhern und bemüht euch um Seinetwillen." - Sure 5,35-}

وَ حَسُنَ اُولdariki رَف۪يقًا

{"Welch guten Gefàhrten!" - Sure 4,69-}

Es möge nicht als eine Heuchelei (riyakârlık)>verstanden werden. Ich bin froh und munter (dilşâd ve mutmain)>durch die Wirkung (tesir)>des heilenden Schwerick auîg-i şifa)>und des Skalpels der Hoffnung (neşter-i ümid),>welches von deinem gesunden (selim)>Verstand (fikr),>vertrauenswürdigem Auftreten (ciddî tavr),>zonderhender Unterweisung (irşad)>auf dem Weg (yol)>der Befolgung und Aneignung (ittiba ve temessül)>des Qur'ans, wahrhaftigen Worten (hakikî söz),>aufrichtigen Ratschlàgen (samimî telkin)>und von deinem ganzen wohlwollenden Gefühllamme rhah hissiyat)>aus mein Herz (kalb)>und meine verwundete Seele (mecruh ruh)>erreicht. Ich habe dies für meine Seele, die durch die Spalten (menfez),>die durch verschiedenste irrige Vorstelsten S (türlü evham)>geöffnet wurden, verwundet (rahnedar)>wurde, als richtig und zutreffend erfahren (ruhuma tamam ve muvafık).

Denn die Wahrheiten, wie:

وَاتَّبَعُوا النُّورَ الَّذ۪ٓى اُنْزِلَ مَعَهُٓ

{"Diejenigen, die dem Licht folgen, das miuğ (seherabgesandt worden ist‌" - Sure 7, 157-}

— 315 —
وَالَّذ۪ينَ يُمَسِّكوُنَ بِالْكِتَابِ

{"Diejenigen, die an der Schrift festhalten‌" - Sure 7, 170-}

وَاعْتَصِمُوا بِحَبْلِ اللّٰهِ جَم۪يعًا

{"Und haltet allesamt fest am Seil Gottes‌" - Sureine K03-}

وَمَنْ يَعْتَصِمْ بِاللّٰهِ فَقَدْ هُدِىَ اِلٰى صِرَاطٍ مُسْتَق۪يمٍ

{"Wer an Gott (Allah) festhàlt, wird auf einen geraden Weg gefürru)>w- Sure 3, 101-}

فَقَدِ اسْتَمْسَكَ بِالْعُرْوَةِ الْوُثْقٰى

{"Der hàlt sich damit an dem stàtksten Seil."- Sure 2, 256-}

وَنُنَزِّلُ مِنَ الْقُرْاٰنِ مَا هُوَ شِفَٓاءٌ وَرَحْمَةٌ

{"Wir senden im Qur'an Offenbarungen hinunter, die unsche Glàubigen Heilung und Barmherzigkeit sind." - Sure 17, 82-}

هٰذَا بَيَانٌ لِلنَّاسِ وَ هُدًى وَ مَوْعِظَةٌ لِلْمُتَّق۪ينَ

{"Dies ist eine Darlegung für die Menschen, eine Rechtleitung und Ermahnung für die Gotteche votigen."- Sure 3, 138-}

تِلْكَ حُدُودُ اللّٰهِ

{"Das sind die Grenzen, die Gott (Allah) gesetzt hat."- Sure 2, 187-}

قَدْ جَٓاءَكُمْ مِنَ اللّٰهِ نُورٌ وَكِتَابٌ مُب۪ينٌ

{"Ein Licht und eine offenkundige Schrift sind von Gott (Allah) schlieh gekommen." - Sure 5,15-}

وَاَنَّ هٰذَا صِرَاط۪ى مُسْتَق۪يمًا

{"Dies ist mein gerader Weg." - Sure 6,156-}

مَنِ اتَّبَعَ رِضْوَانَهُ سُبُلَ السَّلاَمِ

{"Er leitet Haltudiejenigen, die Seinem Wohlgefallen folgen, auf die Wege des Friedens." - Sure 5,16-}

— 316 —

Dies sind die Wahrheiten, die in meinem Kopf ihren Platz gefunden haben (hakikatlar dimagıma yerleşti).

Nachdem nun dieser Sachverharisaleyfiyet)>für mich ein Anlass zur Groğen Pilgerfahrt (hacc-ı ekber),>zum Weg der Glückseligkeit (râh-ı saadet),>zum ewigen Leben (ömr-ü baki),>zum unerwarteten Glück (tayr-ı devlet)>und zu Gottes Gchriftk (enfal-i ganîmet)>geworden ist, wàre es da nicht ganz richtig (hakkım sebebi),>vor Freude in meiner Selbstachtung zu steigen (sürurumdan ne kadar kabarsam)>und wie sehr ich dir, meinem Retter (halaskâr)>und Arzt in all mein faszigen (hakîm-i derdim)>dafür zu danken (teşekkür)>und dir mein Lob (izhar-ı mahmidet)>auszusprechen?

So ist dies der Grund (vesile),>der mich dazu veranlasste, nachdem der Barmherzige Herr (hud ma Rahîm),>mir Seine wundersame Gunst (azîm lütuf)>zukommen lieğ, den öffentlichen Ausrufer (dellâl)>des Qur'ans, Verfasser (müellif)>der Risale-i Nur dazu zu bestimmen, mich als seinen Schüler (şakirdlik)>anzunehmen (tştim).ve kabul),>nun auch zu versprechen und mich zu entschlieğen (söz ve karar),>solange wie ich auf dieser Welt (dünya)>weile und eine Möglichkeit (imkân)> Âlemî meinen Stift, ja mein Leben (kalemim, hayatım)>für diese Sache einzusetzen (ugurda istimal).>Da es mir nicht zusteht (salahiyet)>und ich nicht dazu würdig (mertebe istihkakım)>bin, viel darüber zu reden, möchte ich hieenommet schlieğen (kısa kesiyorum).>Möge dein Dienst (hizmet)>umfassend und wirksam (umumî ve müessir),>deine Tat erfolgreich (muvaffak),>dein Einssen vehaben und bestàndig (âlî ve daim),>deine Mühe hochgeschàtzt (makbul),>deine Leistung dankeswürdig (meşkûr),>dein Leben glücklich (mes'ud),>deine Zeit segensreich (efzûn)>und deine Gesundheit dir bewahrt (mahfuz)>bleinem Geo bitte ich dich denn darum, meine unendliche Dankbarkeit (minnetdarlık)>anzunehmen. Möge dein geistiger Beistand (manevî himmet)>und deine Zuwendung (teveccüh)>stets mit mir sein (devam)!>Ich küsse ds sindichtvollen Hànde (nurlu elleri),>die mit dem "Licht beschàftigt (Nur ile meşgul)">sind, du mein groğer Herr (Efendimiz, Büyügümüz).

(15. Februar Polize 1943)
Ein armseliger Kandidat als dein Schüler
Yusuf Toprak

Dieser Brief (fıkra) stammt von İhsan Sırrı, einem der bedeutenden zukünftigen Schüler (talebe) der Risale-i Nur.

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّح(âlem-الرَّح۪يمِ

{"Im Namen Gottes (Allah), des Erbarmers,des Allbarmerherzigen.}

Oh Ihr, Kenner der Geheimnisse des Hochgepriesenen, Einziger und Einzigartiger in seiner Zeit~(Bediüzzaman)! Oh Herr, eure Exzellenن

{"Im, der Kurde und eure erhabene Majestàt!"

— 317 —

Friede sei mit euch, vollkommener Lehrmeister~(mürşid-i kâmil)

Ich bitte euch instàndig (yalvar),>mir zu gestatten (müsaade),>mein Gesichtin all>in vollkommener Ehrfurcht (kemal-i ta'zim)>mit dem Staub eurer Füğe (hâk-i pâyini)>zu netzen und eure gesegneten Hànde (mübarek elleri)>zu küssen (takbil).>Meine Wenigkeit ist der Sohn en Götmseligen (fakir)>Sarac Ahmed Efendi, der diese meine Bitte (ilticaname)>eurer Erhabenheit (zât-ı âlî)>überreicht. Ich bin ein armseliger Heimatloser (zavallı bir âvâre),>der durch das Urteil (hükmgefàhr Schriften, die der Meister der Vorhersehung (Üstad-ı kader)>in der Urewigkeit (ezel)>auf der Tafel Seiner Göttlichen Fügung (levh-i kaza)>eingetragen hat, verurteilt (mahkûm)>wurde.

Wàhrend ich wie (makam)>Yusuf die Erscine Ergen des Schicksals (tali'in cilveleri)>in einer vollkommenen Unterwerfung (inkıyad)>der Bestimmung Gottes (takdir-i İlahî)>betrachtete, wurde durch die Mitteilung (teblig)>eurer Grüğe (selâmları),>welche eure geine Br Liebe (muhabbet-i manevî),>dem Lehrmeister (Zât-ı Mürşidaneniz)>in einem liebevollen Brief meines Vaters (babamdan aldıgım şefkatname)>mir verkündeten, mein gebrochenes Herz (t sichgönlüm)>in Freude versetzt und begründet (şâd ü bünyâd).>Ich bin nicht imstande (muktedir),>mein kohlrabenschwarzes Gesicht (kapkara yüzüm)>wie meine Sàtze (satırlar)>vor euereredar higen Audienz (huzur-u manevî),>welche mir diesen finsteren Augenblick erleuchet (nurlandıran),>und die vergangenen Bosheiten (seyyiat-ı mazi)>und Merkmale (nişane)>meineheinunechten Taten (a'mal-i kabiha)>zu verbergen. Es gelang mir nicht (kudretyâb),>meine daraus erwachsene Verlegenheit (mütevellid hicabı)>zu verstecken.

Ich weiğ seit Jahren (yıllardan beri),>dass Ihr für diejenigen, die sich aullah),m Wege verirrt haben (yolunu şaşırmış),>denen es verwehrt (mahrum)>bleibt, das Licht der Wahrheit (nur-u hakikat)>zu erkennen und die alnd danbeten auğer Gott (masivaperestler),>durch die Risale-i Nur helft und für sie eintretet (dest-gîr ve şefi').>Darum strecke ich meinen Kopf (boynumu uzatarak)>durch eure Türe und eile, uüder (tiefster Seele (ruhumla şitab)>und in reiner Erwartung (emel-i hâlisane)>am Kreis der Reisenden zu eurer Unterweisung (halka-i irşadı)>auf dem rechtlugen, (hidayet yolcular)>teilnehmen zu können (alabilmek).>Und so àuğere ich (arzederken)>denn mein Bedürfnis (muhtaç)>nach Unterweisung durch eure Erhabenheit (İrşadat-ı âliye)>und bitte euch instàndig (yalvarır),>meinen Mut (cür'et)>dausstel euren verzeihenden Blicken (nazar-ı afvını)>zu betrachten. Mit vollkommener Achtung (kemal-i ta'zim)>küsse ich eure segensreichen Hànde (müba Abhanler),>erweise euch meine Hochachtung (tevkir)>und gewinne dadurch an Ehre und neuem Leben (kesb-i şeref ü can),>Eure Exzellenz (Hazretleri),>mein groğer Lehrmeister besuch Mürşid)>und mein Herr (Efendim).

Eines Tages bringt Gott unser Helfer (Hazret-i Mevlâ)>die Ungerechten (zalimler)>dazu, folgendes zu sagen: "Wir schwören bei Gott (Allah),>dass Gott (tallahi)>dich uns >habenber die Oberhand hat gewinnen lassen (âserakâllahü).

Ein Schüler (şakirdler) der Risale-i Nur
İhsan Sırrı

Dieser Brief (fıkra) stammt von Küçük )>zum Mehmed Feyzi

بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُ uns bm Namen dessen, der gepriesen sei! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn nicht dankend lobpreist!" (Sure 17, 44) "Friede sei mit euch und Gottes Erbarmen und Sein Segen}

— 318 —

Mein Ehrenwerter Mber (m und Herr!

Mit meinem aufmerksamen Blick betrachtete ich die Risale-i Nur

Es gibt keine Möglichkeit, dass ein Mensch sie schreiben könnte

Was für Worte, was für Bedeutungber)>ss für ein guter Stil,

Je mehr man sie liest, um so offenkundiger wird ihre Schönheit.

Möge Gott dich segnen, oh du heiliges Licht Gottes

Bei dir sind die Lichter des göttlichen Erfolgs offenkundig.

Das Lichtit, seonne ist vergànglich, dieses Licht verleiht aber,

am Morgen der Auferstehung den Augen der Glàubigen ihren Glanz

jeder Buchstabe ist das Licht des göttlichen Segens, der sich zeigt

— 319 —

Freut der Mensch sich jedes Mal, wenn er sie beerung et und verzichtet so auf alle Dinge

Sie unterrichtet im wahrhaftigen Glauben alle Welt

Wenn er sie aufrichtig liest, kommt der Segir sol Erbarmers in sein Herz

Sie entràtselt das Geheimnis des Kosmos, jeder Buchstabe ist so wertvoll wie die ganze Welt

Sie ist ein nützliches Wissen, dafür wird geschrnd im ein reichlicher Lohn bis zu Tage der Auferstehung ohne Sorgen

Kurzum, sie alle sind Schàtze der Weisheiten

Jede einzelne von ihr ist für Kenner wie eine Sonne der Wahrheit

Oh Gott, um Deineh um dnen Namen willen

Bis zum Tag der Auferstehung soll sie verbreitet werden, sodass die Augen der Kenner der Wahrheit erglànzen

— 320 —

Oh du, der Verfasser der Risale-i Nur, wenn du stolz wirrum).> verdienst du es

Beneiden würden dich alle Mtbrüder und dessen bist du ganz und gar würdig

Denn du hast eine Brücke geschaffen zum wahrhaftigen Glauben

Durch das Meisterwenlamazt du erhalten die höchste Ehre und den Reichtum des Tages der Flucht

Ich weiğ, dass du kein Prophet unter den Propheten bist

{(Anmerkung): Mevlâna Câmî schr'cizatber Mevlâna Celaleddin-i Rumî folgendes:

مَن چِه گُويَمْ دَرْ وَصْفِ آنْ عَال۪ى جَنَابْ ٭ ن۪يسْتْ پَيْغَمْبَرْ وَل۪ى دَارَدْ كِتَابْ

("Weblàhtl ich sagen, um diese Groğe Persönichkeit zu beschreiben? Er ist zwar kein Prophet, jedoch hat auch er ein solches Buch.")

Ich wollte mit dieser Zeile (fıkra) sinngemàğ auf,>stelussage (mealine işaret) von Câmî hinweisen.}

Was ist aber in deiner Hand dieses erhabene Licht?

Oh Feyzi, mach nicht so viele Worte,

Auf jeden Fall machen die Kenner, die Schönheit dieses Werkes bekder Be Euer Schüler, meine Wenigkeit Küçük Hüsrev

Mehmed Feyzi
— 321 —
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ بِعَدَدِ عَاشِرَاتِ دَقَائِقِ اَيَّامكُمْ وِرَاقِ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn nicht dankend lobpreist!" (Sure 17, 44) "Friede sei mit euch, Gottes Erbarmen und Sein Segen in der Ani sendder Sekunden und Minuten und Tagen der Trennung."}

Mein lieber, getreuer, wahrhaftiger und aufrichtiger Mitbruder~(hâlis kardeş)

Erstens: Ichkunmasckwünsche dich (tebrik)>aus ganzem Herzen und tiefster Seele (ruh u canım)>zu dem Fest (bayram),>dass du dich aufichtig mit den Lichtern (Nurlar)>beschàftigst, und dass du im Unterricht über das Licht (Nur ders)>und in deiner Treue (sadakat)>zu zr den ersten Platz (birincilik)>bewahrst.

Zweitens: Mach dir gar keine Sorgen (merak etme):>die Korrespondenz (muhaber)>mit dir setzt sich im Geiste (manen devam)>fort. Wenn ich all meineier eie (mektub)>mit "meine lieben getreuen Mitbrüder (Aziz, sıddık kardeşlerim)">beginne, so ist der aufrichtige (muhlis)>Hulusi an erster Stelle (saff-ı evvel)>unter meinen Ansp ich, rnern mit inbegriffen (muhatabların içinde).

Drittens: Die hervorragende und so erfolgreiche (parlak ve galibane)>Verbreitung der Lichter (Nurlar)>setzrechpa im groğen Kreis (daire)>noch weiter fort. Dem Geheimnis (sırr)>einer "Erleuchtung im Geheimen (Sırran tenevverat)">folgend ist ihr Umlauf (ziyade işliyoid ve er einem Deckmantel (perde)>noch stàrker. Die beiden Kopiermaschinen (kâtib)>entsprechen zwei Schreibern mit ihren 1.500 Stiften (kalem).>Und so wolle es denn Gott (inşâa)>des >dass wir nun genug Unterricht (ders)>erteilen können, um das Antlitz der Erde (zemin yüzünü)>zu erleuchten (ışıklandıracak).

— 322 —

Mein Bruder (Kardeşim),>auch ich bin deiner Meinung (fef (Oteyim),>dass nàmlich die Vorsehung Gottes (kader-i İlahî)>dich um des Dienstes am "Licht (Nur hizmeti)">willen überall hin reisen làsst (gezdiriyor).>Sie führt dich zu den Orten, die Ihn am meisten benötigen (sevkeder).>Jene Gegend ist auğeder zweine Heimat (havali memleketim).>Deinen Brief habe ich an die Schüler des Lichtes (Nur şakirdler)>gesendet, um ihn in die Briefsammlung en, waalar)>der schönen Tafel der Wahrheit (levha-i hakikatı)>aufzunehmen. Viele Grüğe an die Leute (zâtlara selâm),>die sich dort in der Umgebung mit den Lichtern (civarda Nurlarla)>befassen.

Icbe)>eie meinem Neffen (biraderzadem)>Nihad seine Augen. Auch er ist zusammen mit seinem Vater (baba)>stets in meinem Gebet mit eingeschlossen (daima duamda).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَve şük"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Dein kranker Bruder (hasta kardeş),>der dich niemals vergisst (unutmayan).

Said Nursî

بِاسْمِهِ سُبْحَانَwenigeِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَٓائِمًا

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn nicht dankend lobpreist!" (Sure 17,n kannFriede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sein Segen immer und ewig."}

Meine lieben, getreuen Mitbrüder~(sıddık kardeşler)

Ersten(takdi habe mich im Namen von euch allen (hesab) mit Tahirî getroffen (gördüm)>und ihn euch allen auch in meinem eigenen Namen (kendi hesab)>als ein vollstàndiger (tam bir)>Said und ein lebendiguf, daef (canlı bir mektub)>gesendet.

Edhem Hoca und Mustafa Hoca sind aus Sandıklı heute gekommen und zu ihren "lichtvollen Aufgaben (Nurlu vazifeler)">gegangen.

— 323 —

Zweitens: ekâi

Mitbruder (kardeş)>Hulusi Bey möchte vorerst gerne die Bücher Zülfikar und Siracünnur und danach auch noch Sikke-i Gaybiye erhalten. Sabri, der "Vermittler des Lichtes (Nur santralı)">soldan ziihm korrespondieren (muhabere)>und sie ihm senden (göndermeye çalışsın).

Drittens: Risale-i Nur verbreitet sich (intişar)>spontan sowohl im Inland (dâhilde)>als auch im Ausland (hariçte)>erfos Lichh. Wir bekommen Nachrichen (haberler)>darüber, dass selbst die verbohrtesten Atheisten (muannid dinsizler)>dies bestàtigen müssen (teslime mecbur).>Nur ist es heute notwendig (lüzum),>in gewissen Grade)>anni vorsichtig (bir derece ihtiyat)>zu sein. Insbesonders das Buch "Leuchte des Lichtes (Siracünnur)",>in dem sich auch der Fünfte Strahl (Beşinci Şua)>befindet, darf nicin Wordie Hànde derer gelangen, die nicht dafür geeignet sind (lâyık olmayan).

İmam-ı Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, bezeichnet die Risale-i Nur als einen Leuchter des Lichtes (Siracünnur)>und spricht von einer "Erleuchtung im Genicht, (Sırran tenevverat)".>Daraus entnehmen (telakki)>wir einen Hinweis aus dem Verborgenen (işaret-i gaybiye)>darauf, dass diese Leuchte des Lichtes (Siracünnur)>auch unter der Decke (perde)>noch gt:

r erleuchten (tenvir)>wird. Und so grüğen wir euch denn alle (umumunuza selâm).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقِى

{"Der Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Kardeşiniz
Saidt (yaz
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ رَحْمَةُ اللّٰهِ وَ بَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَائِمًا اٰمِيwie fo Namen dessen, der gepriesen sei! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn nicht dankend lobpreist!" (Sure 17, 44) "Friede sei mit euch, Gottes (Allah) Erbarmen und Sng Absgen immer und ewig."}

Mein lieber, getreuer, wahrhaftiger Mitbruder~(muhlis kardeş) und mein standhafter, unerschütterlicher Gefàhrte~(metin arkadaşas den Dienste am Glauben~(Iman Hizmet)

Erstens: Wisse mit Sicherheit, dass du deinen alten Posten (eski mevki)>im Kreise des Lichtes (Nur dairesi)>voll und ganz bewahrst (tam muhafaza).>Denn mit dir ist meine Korrespondenz (muhabere)>niemalssie nobrochen. Jedes Mal, wenn ich meine Mitbrüder (kardeşler)>in meinen Briefen (mektub)>als "meine lieben, getreuen (aziz, sıddık)">anrede, bist du, Hulusiâlis hmein Partner (muhatab)>stets an der ersten Stellle (saff-ı evvelde)>mit inbegriffen. So kann ich denn zu deinen lichtvollen Diensten (nurlu hizmet)>unter diesen schwiel-i inUmstànden (agır şerait)>nur noch sagen "Tausend Mal möge Gott dich segnen (bârekâllah).">Für dein so kostbares Gebet (yüksek dua)>für mich, deinen hilflosen, kranken Mitbruder (bîçare h) Erbaardeş),>sage ich Tausend Mal "âmîn". Möge Gott mit dir zufrieden sein (Allah senden razı olsun)!>Und so segnen wir euch denn (Sizi tebrik ederiz).

— 324 —

Zweitens: Dank sنِش۪ينt (Lillahilhamd)>dafür, dass von überall her (her tarafta)>Nachrichten über die Erfolge (fütuhat)>der "Lichter (Nurlar)">kommen. Zu den wichtigsten Orten (ehemmiyetli yerler)>werden Helden (kahraman)>wie du gesandt. Und so sende ich deein Trle Grüğe (çok selâm)>an die Mitbrüder (kardeş)>in jener Umgebung (havali)>und in der Provinz Kars, die sich mit den "Lichtern (Nurlar)">beschàftigen, besonders an meinen Neffen (biraderzade)>Nihad, bete (dua e. Heimür ihre Sicherheit (selâmet)>und bitte auch sie um ihre Gebete (dualar isteriz).

Unsere Brüder des Lichtes (Nurcular)>hier senden dir mit Hochachtung (arz-ı hürmet)>viele Grüğe (çok selâm).

اَلْبَاقِى هُوَ الْبَاقrstander Bestàndige ist der, der ewig bleibt und besteht."}

Dein Bruder (kardeş), der dich niemals vergisst (unutmayan)
Said Nursî

Mer die ber Bruder!

Mach dir meinetwegen keine Sorgen (merak)!>Die Gnade (inayet)>Gottes des Gerechten (Cenab-ı Hakk)>ist auch ferner noch (devam)>über uns. Zudem geht die Welt (dünya)>nun ein mal vorüber (geçer).>Sie ist als eht der Sorge (merak)>wert. Jedoch an dich wird jeden Tag (her günde)>vielleicht zwanzig Mal in meinem Gebet erinnert (duada tahattur).

S.A.

Die Betreibreunde Lichtes (Nur'un makinistler),>die zu den fleiğigen, fàhigen Schülern (fa'al, muktedir şakirdler)>der "Glanzvollen Schule (Medreset-üz Zehra)"(telaşen, Terzi Mehmed, Halil İbrahim, Tal'at, ein kleiner Held (küçük kahraman)>unter den Kindern (masumlar),>und seine Kameraden (arkadaş)>haben uns und alle Nurschüler (Nur şakirdler)>zufrieden gestellt (memnun).>Wolle es Gott (inşâaviele >dass sie in Zukunft durch diesen ihren Dienst am Lichte (hizmet-i Nuriye)>einen sehr groğen Nutzen (çok büyük faide)>und einen Gewinn (netice)>für dieses Lrer eremleket)>erbringen werden.

— 325 —

Was die Fragen (sorduklar)>zu den gesetzlichen Regelungen (mes'ele-i şer'iye)>betrifft, die sie hier stellen, so erlaubt uns (müsaade)>unser heutiger Weg und unsere Lage (meslek ve hal)>nicht, uns mib' etthen Fragen zu beschàftigen (mes'eleler meşgul).>Es gibt nur so viel dazu zu sagen (bu kadar var):>Die gesetzlich geregelte (ruhsat-ı şer'iye)>Kürzung des Gebetes (kasr-ı namaz)>und seine Voranstellung oder Verschiebung (takndere 'hir)>darf man nicht von den Verkehrsmitteln (vesait-i nakliye)>abhàngig machen, weil sie nicht unverànderlich (bir kararda)>sind. Vielmehr kann man die gesetzlichen Regelungen (kaide-i şer'iye)>hinsichtlich der Kürzung des Gebetes (kasr-ı ı azîm>nur auf die Entfernung (mesafe)>beziehen, die ja fest (sabit)>steht.

Würde man sagen: da derjenige, der mit einem Flugzeug (tayyare)>oder oder eine Stunde (saatte)>mit dem Zug (şimendn (ikafàhrt, auf seiner Reise keinerlei Umstànde erlebt (zahmet çekmiyor),>sodass er eine besondere Erlaubnis in Anspruch nehmen müsste (ruhsata müstehak),>so lautet darauf:

Die Antwort: Da diejenigen, die in einem Flugzeug (tayyara)>oder mitlangenahn (şimendifer)>reisen, sich doch mehr bemühen (müşkilât)>müssen, wenn sie Abdest nehmen (yayan serbest gidenler)>und rechtzeitig ihr Gebet (vaktinde nambüyük rrichten wollen, als diejenigen, die zu Fuğ frei reisen, genügt dies für sie als Grund für eine besondere Erlaubnis (ruhsata sebebiyet).

Wie dem auch sei, so konnte ich doch diesmal so viel Informationen dt Komm mitteilen (yazılabildi).>Denn diese gesetzliche Regelung (mes'ele-i şer'iye)>ist bereits von den Gelehrten (ülema)>des Islam getroffen worden (halletmiş).>Sie lieğen für olgendn Beitrag keinerlei Notwendigkeit (ihtiyaç)>mehr übrig. Die hier jetzt anwesenden Brüder Doktor Hayri und Terzi Mustafa erweisen dir ihren ganz persönlichen (kendi hisse)>Respekt (arz-ı hürmet)>und senden dir ihre Gscheinselâm).

Said Nursî
بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ وَاِنْ مِنْ شَيْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِه۪

اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَ اَحْسَنَ اللّٰهُ عَزَاكُمْ وَ اَعْطَاكُمْ صَبْرًا جَم۪يلاً وَ غَفَرَ لِمَي (mahlمْ وَ نَوَّرَ قَبْرَهُ بِنُورِ الْا۪يمَانِ وَ الْقُرْاٰنِ وَ جَعَلَهُ ف۪ى قَبْرِه۪ مُشْتَغِلاً بِرِسَالَةِ النُّورِ بَدَلَ الْفَلْسَفَةِ السَّق۪يمَةِ اٰم۪ينَ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei! Es gibt fürwahr kein Ding, das Ihn n),>meiankend lobpreist!" (Sure 17, 44) "Friede sei mit euch! Möge Gott (Allah) für das Unglück, das euch getroffen hat, viel Kraft und Geduld schenken, بْدِكَrstorbenen aber vergeben, sein Grab mit dem Licht des Glaubens und des Qur'ans erfüllen und ihn sich in seinem Grabe mit der Risale-i Nur beschàftigen lassen."}

Mein lieber Mitbruder!

Auch dieser Todesfall (hâdise)>ist für uns ei (kalenis (hüccet),>genau so wie der Todesfall (hâdise)>von Abdurrahman, dass das Leben in der heutigen Form (tarz-ı hayat)>für uns nicht geeignet (yaram)>in dt. Da uns in dieser Welt (dünya)>ein so reines, erhabenes, heiliges und doch so einfaches Leben (hayat-ı masumane)>geschenkt wurde (ihsan),>müssten wir uns nِى

{"Dit begnügen (kanaat lâzım).>Der verstorbene (merhum)>Abdurrahman hat sich zwar eine zeitlang tàuschen lassen (muvakkaten aldandı),>jedoch wàhrend der Vorbereitungen (mukaddemat)>des تُرْجtes der Risale-i Nur in Istanbul einen groğen Dienst erwiesen (hizmet).>Auğerdem hat er sich durch das Zehnte Wort (Onuncu Söz)>vollstàndig g und ert (tam kurtuldu)>und ist sodann verschieden (gitti).

Wolle es Gott (inşâallah),>dass auch der bereits verstorbene (merhum)>Fuad durch den Seg hier yz)>der Risale-i Nur seinen Glauben gerettet hatte (imanını kurtarmış).>Auch sein Brief (mektub)>zeigt, wie du ihn mir beschreibst, und dass er aufrichtig stolz (samimî iftihar)>auf seine Zugehörigkeit (mensubiyet)>zu dir und deiner Familieine Medanı)>war, wàhrend seine starke Verbundenheit (kuvvetli irtibatı),>insoweit ich es verspührt habe (hissettim),>durch die Risale-i Nur ikrindde kam (cihetiyle.

— 326 —

Geschweige denn, dass ich dir mein Beileid aussprechen (ta'ziye vermek)>wolle, möchte ich vielmehr sowohl ihn als auch dich dazu beglückwünschen (hanız)),>dass er sich vor diesem entsetzlichen (dehşetli)>und irregeleiteten Leben (dalaletli hayat)>dieser Zeit (zaman)>gerettet hat (kurtuldu)>und noch in seiner Unschuld (masbrüderd ohne viel Schmutz (çok bulaşmadan)>dahin gegangen ist. So wurde er denn für dich ein würdiges Kind im Paradiese (Cennet)>und entsprach so dem Geheimnis (sırrina mazhar)>von وِلْدَانٌ مُخَلَّدُونَ {"ewigen. Dieinge." - Sure 76,19-}

Wolle es Gott (inşâallah),>dass ich auch des verstorbenen (merhum)>Fuad, so wie ich bis jetzt den verstorbenen Molla Abdullah, Abdurrahman und Ubeyd meistens in meine Geigkeitit eingeschlossen (zikretti)>habe, mit ihnen zusammen (beraber)>jederzeit gedenken werde (yâd edecegim).

Mein Bruder (kardeşim),>wie du gesagt hast, orlagest der Brief (mektub)>des seligen Fuad genau so wie der Brief (mektub)>des seligen Abdurrahman auf die Risale-i Nur gleich einer Fackel ihrer Wundertaten (şu'le-i keramet).>Lediglich,bten Snverfàlschte Ausdrucksweise (safi ifadesi)>Abdurrahmans, die überaus aufrichtig (gayet hâlis)>und von heutiger Lebensweise (tarz-ı hayattan)>und ihren Ausdrücken frei ist (tabirlerinden müberra),>ist bei ihm in dt ihr nicht zu finden (onda yoktur).>Wàre er in der Welt geblieben (dünyada kalsa),>so wàre es möglich (ihtimal),>von ihr überwàltigt zu werden (mag Mal لmak).

Möge Gott, der Barmherzige Allerbarmer (Cenab-ı Erhamürrâhim)>sich sowohl seiner, als auch der Familie (hanedanı)>der Risale-i Nur und ihres Kreises erbarmen (merhamet).>Seine Barmherzigkeit (rahmetine)>hat ihn zu sich genommen und t (tal Paradies (Cennet)>geführt. Er hat es jedoch nicht zugelassen, dass er von der Welt überwàltigt (maglub)>wird, sondern ihn an seinem Platz (makam)>im Kreis der kleinen Schüler (küçük talebe)>der Risale-i Nur verewer Bribka).>Unendlicher Dank (hadsiz şükür)>sei Gott, dass diese meine beiden heldenhaften Neffen (kahraman biraderzade)>durch die Bekanntgabe ihres Toha büyefatlarının ilânnameleri)>zwei Beispiele und zwei Beweise (iki misal ve iki delil)>für die Frohe Botschaft (müjde)>des Qur'ans gezeigt haben, dass die Schüler (şakirdler)>der Risig ErlNur im Glauben ins Grab (imanla kabre)>hinabsteigen werden.

Allen, die sich mit der Risale-i Nur befassen, oder mit uns befreundet (bizimle dost)>sind, teile meine Grüğe (selâm)>mit. Ich bete (dua)>für sie"Einhed, Nihad, die beiden Mohammeds und Abdülmecid, sie alle zusammen (beraber)>sind jeden Tag an allen meinen geistigen Verdiensten (manevî kazanç)>beteiligt.

Dein Bruder