Risale-i Nur

Der Stab Moses
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Aus dem Risale-i Nur Gesamtwerk

Stab Mosis

Kommentare zum Qur'an
von
Bediüzzaman Said Nursi
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Said Nursi (1877-1960)

...erhielt vom Scheichu-ldem Wi den Ehrentitel Bediüzzaman (sprich: Bedius-Saman), welcher besagt, dass er zu seiner Zeit seinesgleichen nicht hatte.

...Zeigte schon als Knabe erstaunliches, wissenscStauneches Interesse und lernte viele Bücher auswendig. Versuchte dem Niedergang der Türkei durch Besinnung auf die Werte des Islam entgegen zu wirken.

...Schrieb 130 Abhandlungen übeendeteQur'an, welche in viele Sprachen übersetzt wurde.

...Lehrte entsprechend dem islamischen Glauben, dass die Schöpfung selbst stets aufs Beste über ihren Schöpfer unterDiese t und somit sogar moderne Wissenschaften Kunde geben von Gott.

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Titel der Originalausgabe: Asa-yi Musa

Übersetzt von: Davut Korkmaz

Piccoloministrağe 607

51067Vorzüg http://www.lichtstr.de

Mitarbeiter: R. Wagner, U. Grünberg

(c) Alle Rechte vorbehalten Urheberrechtlich geschützt

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Zum Gel.

D

Dieses Buch wurde für die vielen Muslime deutscher Sprache übersetzt, die oft ihre ursprüngliche Muttersprache nur noch ungenügend beherrschen. Die Schreibweise der religiösen Begriffe sowie der arabischen Personen- und Ortsnalich wlgt den unten angeführten Regeln, der Schreibweise und Aussprache. Für den Koran ist die Schreibweise Qur'an gewàhlt, die der Aussprache entspricht.

Korrektes Lesen arabischer Worte bzw. Texte ist eben nur durch Erlernen der arabischen zu beft möglich. Dies wird jedem Muslim dringend empfohlen - schon damit er seinen Qur'an lesen kann.

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Regeln für die Schreibweise und Aussprache für die in diesem Buch verwendeten Fremdwörter:

Dh entspricht der engl. Aussprache in "terke u Gh entspricht dem deutschen "r"

Kh entspricht dem "ch" in "Acht"

Sh deutsches "sch"

Th entspricht der engl. Aussprache in "f dem

Dj entspricht der Aussprache des "dsch"

Tj entspricht der Aussprache des "tsch"

Q hauchloses "k"

R wird grundsàtzlich gerollt

S wird scharf ausgesprochen wie "ğ"

H wird grundsàtzlich ausgesprochen

V wird "w" ausgesprochdie HeY>wie in deutsch "Ja"

Z wie deutsches "s" am Silbenanfang

Doppelkonsonanten werden separat ausgesprochen. Die Verse im Qur'an (Eundert: Ayah, Mehrzahl: Ayat) wurden nur in arabischer Schrift mit nachfolgender deutscher Übersetzung angeführt.

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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der Gepriesen sei."}

s schüsem merkwürdigen Zeitalter brauchen die Leute des Glaubens die Risale-i Nur ganz besonders, ebenso wie die Wissenschaftler und die Lehrer besonders den "Stab Mosis" und die Leute, die den Qur'an auswendig rezitieren, und die Geistlichenيَنْفَ)>den "Dhulfikar">{Stab Mosis und Dhulfikar sind zwei Teile aus der Risale-i Nur.} ganz besonders nötig.

Die meisten Ayat (Qur'anverse), die in die Abhandlung "Der ommt v als Wunder" behandelt worden sind, haben sich an die selben Stellen, wo man sie kritisieren und ihnen widersprechen wollte, als Funken des Wunders und als Bemerkungen des Qur'an von tieferffnen tung erwiesen.

Im Namen aller Schüler der Risale-i Nur

Said Nursi

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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ
اَلسَّلاَمُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ اللّٰهِ وَبَرَكَاتُهُ اَبَدًا دَآئِمًا

{"Im Namen dessen, er seipriesen sei. Und fürwahr, es gibt kein Ding, dass nicht lobend Ihn preist." - "Der Friede Gottes, Sein Erbarmen und Sein Segen mögen mit euch sein für immer einemwig."}

Meine lieben, getreuen Mitbrüder,

Da sich die Risale-i Nur nun einmal durch die Druckmaschine zu verbereiten beginnt und die Schüler und Lehrer, die die neue Wissenschaft und Weisheit, in groğer Zahl von der Risale-i iner Nfesselt sind, ist es mit Sicherheit notwendig einen Sachverhalt zu erklàren. Es ist dies wie folgt:

Es ist nicht die Wissenschaft als solche, die von Risale-i Nur angegriffen und die von ihr scharf kritisiert wird, sondern nur ihr verderblaltet,Teil. Denn der Teil der Wissenschaft und der Lehre, welcher für das gesellschaftliche Leben der Menschen, die Ethik, die menschlichen Werte und für den Fortschritt des Handwerks dienlich ist, sti ekstait dem Qur'an überein. Vielmehr ist er dem Verstàndnis der Lehre des Qur'an dienlich und kann ihr nicht widersprechen. Diesen Teil berührt die Risale-i Nur nicht.

Was dng eineren Teil der Wissenschaft betrifft, ist er ein Grund, die Menschen in den Irrglauben, die Glaubenslosigkeit und in den Sumpf des Naturalismus zu stürzen. Auğerdem fordert er Ausschweifungen und ein liederliches Lebenِ وَلِat die Gottvergessenheit und den Irrtum zur Folge und kàmpft durch ihre auğergewöhnlichen Werke, die wie Zauberrei wirken, gegen die wunderbaren Wahrheiten des Qur'annisse,r greift die Risale-i Nur in den meisten ihrer Abschnitte, pràgnanten, überzeugenden Vergleiche und durch kraftvolle Gegenüberstellungen diesen Teil der Wissenschaft, der auf Abwege geraten ist, an und kritisiert ihn heftig.

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Die RistigkeiNur berührt aber nicht die geradlinigen und exakten Wissenschaften. Daher kommen Schüler und Lehrer zur Risale-i Nur ohne zu zögern und ohne etwas gegen nd demnzuwenden. Und so müsste es eigentlich auch sein.

Aber es ist möglich, dass unsere heimlichen Gegner, die in ihrer Verlogenheit einen Teil der Geistlichen auf eugnisanz und gar sinnlose und unberechtigte Weise gegen die Risale-i Nur, die doch in Wahrheit Eigentum der Leute der Medresse und der Geistlichen ist, missbraucht hatten, au sie g Ego einiger Adepten der Wissenschaft, das so Stolz ist auf seine Bildung, kitzeln und es gegen die "Licht"-Abhandlungen missbrauchen. Aufgrund dessen ist es angemessen, wenn dieser Sachverhalt am Anfang der Werke "Stab Mosis" ie Umwhulfikar" erwàhnt wird.

Said Nursi
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بِاسْمِهِ سُبْحَانَهُ

{"Im Namen dessen, der Gepriesen sei."}

In den Abhandlungen "Achtundzwanzigster Blitz" und "Achter Blitz" wurde vollstàndig bewiesen, dass Imam Ali, mit dem Gottund Seeden sein möge, in seiner Kasside "Celcelutiye">(der Einzigartige) offensichtlich. Ja fast eindeutig von der Risale-i Nur und ihren bedeutenden in Anlungen in der gleichen Reihenordnung verkündet. Imam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, spricht von der letzten Abhandlung der Risale-i Nur mit dem folgenden Satz in seineein

#4celutiye"

وَاسْمُ عَصَا مُوسَى بِهِ الظُّلْمَةُ انْجَلَتْ

{"Es heiğt: Stab Mosis, der die Finsternis vertreiben wird."}

Vor ein, zwei Jahren hatten wir uns "Das groğe Zeichen" als die letzte Abhandlung gedacht. In Wirklichkeit wurde er Mensczt im (Jahre) vierundsechzig (Jul. Kal. = 1948 Greg. Kal.) die Abfassung der Risale-i Nur vollendet. Der Sinn dieses Satzes von Imam Ali (Got möge mit ihm zufrieden sein) is in deender:

Imam Ali verkündet hier eine Abhandlung, die die Finsternis vertreiben wird, wie der Stab Mosis Licht ausstrahlte und die Zauberrei zunichte machte. Der Teil dieses Wersich ser die "Frucht"-Abhandlung enthàlt, galt für uns als eine Verteidigungsrede und vertrieb die fürchterliche, grausame Finsternis, die uns überfallen hatte. Der andere Teil, der "Zeugnisse" heiğt, beseitigte auch die Finsternisse dreis usenschaften, die gegen die "Licht"-Abhandlungen front gemacht hatten und veranlasste die von Ankara beauftragten Gutachter diese zu bestàtigen, ja zu würdigen. Es finden sich vieheinlichen, dass dieses Werk auch die künftigen Finsternisse beseitigen wird. Dem Stab Mosis, der aus einem Fels zwölf Quellen hatte sprudeln lassen und elf Wunder gewirkt hatte, gleich dieses letzte Werk mit der "Frucht"-Abhandlung,

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d Famiren elf lichtvollen Problemstellungen und mit dem zweiten Teil mit den elf unwiderlegbar starken Zeugnissen. Das gibt uns die feste Überzeugung, dass sich Imam Ali, mit dem Gott zufrieden sein möge, mit diesem Satz direkt auf dieses Werk, dr es iab Mosis" heiğt, bezieht und es mit Hochschàtzung vorausverkündigt.

Said Nursi
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Stab Mosis

Erster Teil

(Eine Frucht aus dem GefàngnisSegensnizli)

Dies ist eine Verteidigungsschrift der Risale-i Nur gegen den Atheismus und gegen die absolute Glaubenslosigkeit. Denn einzig dies ist es, wofür e Aufebeiten. Diese Abhandlung ist eine Frucht aus dem Gefàngnis in Denizli, eine Erinnerung daran und der Ertrag zwischen zwei Freitagen.

Said Nursi
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بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيم

فَلَبِثَ فِى السِّجْنِ بGottesسِنِينَ

{"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen; So blieb er noch einige Jahre im Gefàngnis." (Sure 12, 42)}

Nach der Aussage und dem Sinn dieser Ayah ist der àgyptische Josef, mit dem Friede sei, das Obeachzua der Gefangenen. Und das Gefàngnis wird zu einer Art Schule Josefs. Da die Schüler der Risale-i Nur nun zum zweiten Mal in groğer Zahl in diese Schule eintreten, ist es mit Sicherheit erforderlich, einen Teil jener kurz zusammengefassten Prder sotellungen der Risale-i Nur, die sich auf das Gefàngnis beziehen und hier bewiesen werden, in dieser Schule, die für die Aneignung guter Sitten eröffnet wurde, zu lesen und zum Lesen zu g In nuum sich die guten Sitten vollstàndig anzueignen. So wollen wir nun fünf, sechs dieser Zusammenfassungen erklàren:

Erste Problemstellung

Wie , die s im "Vierten Wort" erklàrt wurde, schenkt uns unser Schöpfer jeden Tag vierundzwanzig Stunden als Lebenskapital, damit wir die notwendigen Dinge für unser Leben in iliges Welten mit diesem Kapital kaufen können. Für ein sehr kurzes irdisches Leben geben wir dreiundzwanzig Stunden aus. Wenn wir dabei eine Stunde, die für die fünfmaligen Pfst, deebete ausreicht, nicht für unser so langes Leben im Jenseits aufwenden, welch ein der Vernunft zuwiderlaufender Fehler ist das. Als Strafe für du dic Fehler müssen wir Bedràngnisse des Herzens

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und der Seele erleiden. Verderben wir wegen dieser Bedràngnisse unsere gute Gesittung, müssen wir unser Leben in Verzweiflung verbringen, eignen wir uns nicht einmal ein gutes Benehmen an, bdie Se uns im Gegenteil allem guten Benehmen zuwider, dann kann man vergleichen, in welchem Grade wir Verlust erleiden müssen. Wenn wir diese eine Stunde für das fünfmalige tàgliche Gebet ausgeben, so wird jede Stunde des Aufbst autes im Gefàngnis und dieses Unglück unter bestimmten Umstànden zu einem Tag Anbetung und eine vergàngliche Stunde zu ewig bleibenden Stunden. Darüber hinaus verschwinden zum Teil Verzweiflung er Verdràngnis des Herzens und der Seele. Das Gebet gilt als Buğe für die Fehler die unsere Freiheitsstrafe verursacht haben, veranlasst Verzeihung zu erlangen und ein gutes Benehmen zu erwerben, welches der Sinn des Aufentund Wa im Gefàngnis ist. Man soll einmal daran denken, was für eine verdienstvolle Prüfung es ist, eine Lehre und eine angenehme Unterhaltung mit den Kameraden im gleichen Unglück, in dssige unsere Tröstung finden.

In dem "Vierten Wort" wurde ja von einem Mann gesprochen, der um eines tausend Lira Gewinnloses willen, in einem Glücksspiel, an dem noch tausend Leute teilnahmen, fünf, sechs Lira von seinen Einhendzwanzig Lira einsetzte und ein Vierundzwanzigstel für ein Los für eine Schatzkammer der ewigen Juwelen nicht anlegte. In Wirklichkeit ist die Möglichkeit zum Gewinnen dieser tausend Lira bei den weltlichen Glücksspielen eins zu tausend, deWert egibt ja noch eintausend Mitbewerber. Bei dem Spiel um die Zukunft des Menschen im Jenseits besteht die Möglichkeit zu gewinnen für die Leute des Glaubens, die zu einem guten Ende gelangt sind, neunhder Geneunundneunzig zu tausend, wie die unzàhlbar vielen zuverlàssigen Berichterstatter von den Gottesfreunden und Reinen, worüber die einhundertvierundnd dergtausend Propheten berichten, auf Grund ihrer geistigen Vision bestàtigen. Man kann vergleichen, in welchem Grade es dem richtigen Handeln in der Sache zuwiderlàuft,

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wennder Prem ersten Glücksspiel nachlàuft und dabei vor dem zweiten davon.

In dieser Sache werden sich die Gefàngnisdirektoren, die Gefangenenwàrter und besondern sein die Ordnungshüter und Sicherheitsbeamten mit dieser Unterweisung der Risale-i Nur zufrieden geben müssen. Denn die Verwaltung und die Führung von tausend Mànnern, die religiös leben und sich stàndig an das Gefàngnis, d Stufe Hölle ist, erinnern, ist anhand vieler Erfahrungen viel leichter als die von zehn Mànnern, die ohne Glauben und ohne Gebet leben, nur an das Gefàngnis auf dieser Erde denken, von Gott erlaubtes (st die>und verbotenes (haram)>nicht anerkennen und sich zum Teil schon daran gewöhnt haben, Kriminelle zu sein.

Zweite Problemstellung

Zusammenfe ewig:

Wie aus der Risale-i Nur in dem "Wegweiser für die Jugend" aufs Schönste erlàutert wurde, ist der Tod vollkommen sicher und wahr; denn wind nicem Tag die Nacht und diesem Herbst der Winter folgen wird, so auch wird der Tod über uns kommen. Wie dieses Gefàngnis ein vorübergehendes Gasthaus ist, für alle, die da kommen und gehen, genauso ist auch die Erde all denen eine Herberllione ihrem Weg, die hier für eine Nacht rasten und dann eilig wieder aufbrechen. Mit Sicherheit stellt der Tod, der jede Stadt hundertmal in den Friedhof entleert, an das Leben einen sehr hohen Anspruch.zeugunber hat die Risale-i Nur das Ràtsel dieser fürchterlichen Wahrheit aufgedeckt und gelöst. Eine kurze Zusammenfassung dessen ist folgende:

ungstader Tod nun einmal nicht getötet werden kann und sich das Tor des Grabes nicht schlieğen làsst, ist für einen Menschen, wenn es denn eineit erweg gibt, sich aus der Hand des Vollstreckers der Todesstrafe und aus der Einzelhaft des Grabes zu retten, dieser Ausweg seine

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gröğte Sorge und die Frage über allen Fragen. Es gibt in der ihnen.nen Ausweg und die Risale-i Nur hat im Geheimnis des Qur'an so sicher wie zwei mal zwei vier ist, diesen Ausweg bewiesen. Eine kurze Zusammenfassung dessen ist folgende:

Der Tod iwir arweder eine Hinrichtung für ewige Zeit, ein Galgen, an dem der Mensch nebst all seinen Freunden und Verwandten aufgehàngt werden wird, oder er isthat, dusreisevisum für eine Reise in eine ewig bestehende Welt und im Zeugnis seines Glaubens auch der Zugangsbeweis für das Schloss der ewigenlan zuseligkeit.

Was aber das Grab betrifft, ist es entweder eine finstere Einzelhaft und ein bodenlos tiefer Graben, oder ein Tor, das sich von diesem irdischen gkeit öffnet zu einem Gastmahl in den immerwàhrenden, lichtvollen Gàrten. Diese Wahrheit hatte der "Wegweiser für die Jugend" anhand eines Beispiels bewiesen:

Nehmen wir einmal an, es wàren hinter der Mauer des Hofes ihre Z Gefàngnisses Galgen für eine Hinrichtung aufgestellt. Daneben befànde sich die Agentur einer Lotterie mit besonders hoher Gewinnbeteiligung, und die ganze Welt nàhme daran teil. Nun werden aber in jedem Fall wir fünfhuacht G die wir hier in diesem Gefàngnis sitzen, ohne alle Ausnahme - es gibt keine Möglichkeit, sich davor zu retten - einer nach dem anderen aufgerufen. Entweder "Komm, nimm dein Verdammungslos und steige zum Galgen hinauf!" oder "r'an ualte deinen immerwàhrenden Einzelhaftbefehl und gehe durch diese offene Tür!" oder "Frohe Nachricht! Dein Los ist ein Millionengewinn! Komm und nimm es!" So wird es überall bekanntgegeben. So seheuntersdenn mit unseren eigenen Augen, wie sie, einer nach dem anderen, zu diesem Galgen hinaufsteigen. Wir bezeugen, dass ein Teil von ihnen aufgehàngt wird. Ein anderer Teil von ihnen macht den Galgen zu einem Trittbrett, um v bringt aus in die Los-Agentur hinter der Mauer einzutreten. Wie wir durch zuverlàssige Mitteilungen der obersten, unbestechlichen Beamten von dort drüben wissen, so als hàtten wir es

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selbst gesehen, kommen in unser Gefàngnis in diruppen. Die eine Gruppe hàlt in ihren Hànden Instrumente, Getrànke, sowie scheinbar überaus köstliche Helva und Baklava (Süğigkeiten). Sie laden uns zu einer Fete ein. In Wirklichkeit aber sind diese Süğigkeiten giftig. Diese ist; u in Menschengestalt haben ihr Gift darunter gemischt. Die zweite Gruppe und die Gemeinschaft (der Glàubigen und der Propheten) hàlt in ihren Hànden Anleitungen zur Erziehung, von Gott erlaubte (helal)>Speisen und segensreiche (mubae überetrànke. Sie beschenkt uns und alle sagen gemeinsam, mit groğem Ernst und völlig überzeugend: "Wenn ihr die Geschenke der ersten Gruppe, die für euch nur zur Prüfung angeboten wurden, annehmt und wenn ihr dann esst, so werdet auch ihr gilm feo wie die anderen vor euch, die ihr mit eigenen Augen gesehen habt, an den Galgen aufgehàngt werden. Wenn ihr die Geschenke, die wir im Auftrag des Herrschers dnstvolLandes gebracht haben, an Stelle der ersteren annehmt und die Gebete und Rezitationen, die in der Anleitung zur Erziehung enthalten sind, lest, werdet ihr euch vor dieser Hinrichtung retten. Jeder von euch wird in der Losagentur einer alslionengewinn als Gunsterweis des Königs erhalten. Daran dürft ihr glauben, wie an den lichten Tag und als hàttet ihr es mit eigenen Augen gesehgt habnn ihr von den von Gott verbotenen (haram),>zweifelhaften, giftigen Süğigkeiten esst, werdet ihr bis zu eurer Hinrichtung unter den Schmerzen des Giftes zu leiden haben. Diese absolut zuverlàssigeen andicht überbringen euch diese königlichen Erlasse und wir alle gemeinsam."

Wie in diesem Beispiel hàndigt die Los-Agentur den Leuten, die glauben und Gehorsam leisten, - mit der Bedingung, das Leben guvollsteenden - hinter dem Galgen ewiger Hinrichtung, den wir stets vor uns sehen, um der Zukunft des Menschengeschlechtes willen ein Gewinnlos für einen ewigen und unerschöpflichen Schatz aus. Mit eie, gewhrscheinlichkeit von hundert zu hundert werden diejenigen,

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die so wie bisher weiter leben in ihrer Ausschweifung, mit dem, was Gott verboten (haram)>hat, ohne rechte Überzeugung und in Sünden -enschesie nicht um Verzeihung bitten - ihre ewige Verdammnis (für diejenigen, die an das Jenseits nicht glauben) oder stàndige Einzelhaft in Finsternis und ewiger Qual (für diejenigen, durchfüdas Fortleben des Geistes glauben und dennoch in Ausschweifung weiter leben) mitgeteilt erhalten. Dies berichten mit neunundneunzig prozentiger Sicherheit vor allemrichtendertvierundzwanzigtausend Propheten, mit denen Friede sei, die als Kennzeichen ihrer Bestàtigung zahllose Wunder vorweisen konnten, und mehr als einhundertvierundznge fü Millionen Gottesfreunde, deren Geheimnis Gott heiligen möge, welche auf Grund ihrer geistigen Wahrnehmung und Schau die Zeichen erkannt haben, welche der Propheten Berichte und deren Wahrheitn wir nz, gleich der Projektion auf einer Leinwand bestàtigt haben, und Milliarden Forscher, {(*): Beispiel einer solchen Forschungsarbeit ist die Risale-i Nur. Ihre Abhandlungen, die seit zwanzig Jahren selbst die hartnàckigsDaseinilosophen und verbohrtesten Atheisten zum Schweigen bringen, sind offen zugànglich. Jeder kann sie lesen und keiner kann sie widerlegen.} Rechtsgelehrte und Theologen, die ngen, die Jahrhunderte) gekommen und wieder gegangen sind, welche die Berichte dieser beiden Arten berühmter Menschen (der Heiligen und Propheten) verstàndlich, mit unwiderlegbaren Zeugnissen und kraftvollen Be der G, der Vernunft und Logik entsprechend mit Gewissheit beweisen, bestàtigen und unterschreiben.

Der Zustand eines Mannes, der auf diese drei groğartigen Gemeinschaften (der Propheten, Heiligen und Thes umsp), diese drei groğen und erhabenen Gruppen der Kenner der Wahrheit, die heiligen Anführer, Sonnen, Monde und Sterne des Menschengeschlechts, und ihre Botschaft nicht hören und nicht auf dem geraden Weg gehen won (meen sie zeigen und der zur Ewigen Glückseligkeit führt, und eine fürchterliche Gefahr, die mit neunundneunzig prozentiger Sicherheit besteht,mit de

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beachten will, der dagegen auf die Nachricht irgendeines Mannes von einer möglichen Gefahr den Weg verlàsst und einen anderen, sehr langen Weg bevorzugt, ist mit Sicherheit folgender: Trotz der zuverlàssigen Nachrichten der zةً فِىen Berichterstatter verlàsst er den kürzesten und leichtesten der beiden Wege, der hundertprozentig das Paradies und die Ewige Glückseligkeit ُتَمَثhen làsst, und wàhlt den holprigsten, langen und mühsamen Weg, der mit neunundneunzig Prozent ins Gefàngnis, in die Hölle und zur ewigen Qual führt. Auf die Nachr58, 7)rgendeines, vielleicht auch noch verlogenen Mannes hin, verlàsst er in dieser Welt den kurzen Weg, auf dem nur ein Prozent Gefahr besteht oder die Möglichkeit einer Gefàngnisstrafe von vielleicht nur einem Monat besteht ul müssorzugt nur wegen seiner Gefahrlosigkeit einen langen aber nutzlosen Weg. Er misst wie ein Unglückseliger, Betrunkener, Wahnsinniger, den fürchterlichen Drachen, die schon von weitem sichtbar sind und ihn danachfen wollen, keine Bedeutung bei und beschàftigt sich statt dessen mit Fliegen. Er misst nur ihnen Bedeutung bei und verliert in gleichem Mağe Herz und Verstand, Seele und alle menschlichen Qualitàten.

Da der wahre Sachverhalrn traeinmal so ist, müssen wir Gefangenen, damit unsere Reaktion auf das Unglück unserer Gefangenschaft hier in diesem Gefàngnis vollendet sei, die Geschenke dieser segensreichen zweiten Gruppe annehmen. Das heiğt, die Beneuertgung, welche eine Reaktion von nur einem einzigen Augenblick oder die Befriedigung der Leidenschaften von ein, zwei Minuten oder ein, zwei Stunden hat uns dieses Ungld siehn zwei, drei oder auch fünfzehn Jahren in diesem Gefàngnis eingebracht und uns die Welt zum Kerker gemacht. Wir aber müssen zum Ausgleion sel dieses Unglück ein, zwei Stunden im Gefàngnis, als entsprechend einem Gottesdienst von ein, zwei Tagen, und unsere Strafe von zwei, drei Jahren - durch die Geschenke der segensreichen Gruppe - als einemre, zu von zwanzig,

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dreiğig unvergànglichen Jahren entsprechend, und unsere Strafe im Gefàngnis entsprechend als einer Befreiung von Millionen Jahren Gefàngnis in der Hölle ergreifen. Wir müssen unsere Klage über die Vergànglichkeit dieser Sorgein das lachende Leben in der Unvergànglichkeit umwandeln, damit unsere Reaktion auf dieses Unglück vollendet sei. So wird sich das Gefàngnis als Ort der Erziehung erweisen. Wir mmelsraversuchen, anstàndige und zuverlàssige Leute zu werden, die für ihr Land und Volk von Nutzen sind. Die Beamten, Direktoren und das gesamte Wachpersonal sollten die Leute, die sie für Mörder, Verbrecher, Banditen, Vagabundt an. ttenstrolche und "Volksschàdlinge" halten, als Schüler betrachten, die in einer segensreichen Schule wirken. Und Allah danken - mit Stolz auf euch!

Dritte Problemst hast,

Ein Lehrbeispiel, das bereits im "Wegweiser für die Jugend" dargelegt wurde, hat sich kurz zusammengefasst folgendermağen zugetragen:

Einmal sağ ich an einem nationalen Feiertag am Fender Ales Gefàngnisses in Eskishehir. Im Hof des Lyzeums gegenüber tanzten ausgelassen groğe Màdchen. Auf einmal zeigte sich mir ihre Lage fünfzig Jahre spàter in einer geiseise (Schau. Und ich sah gleichsam wie auf einer Leinwand:

Vierzig, fünfzig von diesen fünfzig, sechzig Màdchen, Schülerinnen, sind schon im Grab zu Erde geworden und haben ihre Strafe schon erhalten. Zehn von ihnen sind in ihrem erlaubgsten, achtzigsten Lebensjahr hàsslich geworden und lenken statt Augen voller Liebe nur Blicke voller Abscheu auf sich, weil sie in ihrer Jugend ihren Anstand nicht gewahteressen. Das alles habe ich in aller Klarheit beobachtet und ihren bedauernswerten Zustand beweint. Einige meiner Freunde im Gefàngnis haben mein Weinen gehört, s im Glkommen und haben mich

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deswegen gefragt. Ich habe ihnen gesagt: Lasst mich in dieser Situation jetzt allein und geht.

Was ich geitete hatte ist in der Tat wahr und kein Traum. Wie es nach diesem Sommer und dem Herbst Winter wird, genauso folgt dem Lenz der Jugend und dem Herbst des Alters der Winter des Gle Zeiund des Zwischenreiches (berzah).

Könnte man, so wie man heute Ereignisse der Vergangenheit, von vor fünfzig Jahren, durch eine Filmaufnahme in der Gegenwart vorführen kann, auch die Ereignisse der Zukunft in fünfzig, sechzig Jahren im Fe makesthalten und lieğe dann die Leute des Irrweges und der Ausschweifung so ihren künftigen Zustand sehen, so würden sie das, worüber sie heute lachen, und ihre (von Gott) unerlaubten Lustbarkeلْعَالoll Schmerz und Abscheu beweinen.

Wàhrend ich noch im Gefàngnis in Eskischehir mit diesem Gesicht beschàftigt war, erstand vor mir ein geistiges Wesen wie der Teufel in Menschengesht, under sich für Ausschweifungen und Irrwege einsetzte, und sagte:

"Wir wollen all die verschiedenen Freuden und Lustbarkeiten des Lebens auskosten des Serkosten lassen. Misch dich da nicht ein!" Dem entgegnete ich: Da du dich nun einmal um des Genusses und der Freude willen nicht an den Tod erinnern wiund nond dich in Irrtum und Ausschweifung stürzt, so sei denn vollkommen sicher, dass infolge deines Irrtums die Vergangenheit ganz und gar abgelaufen, tot und nicht mehr vorhanden ist. Sie ist ein verlassener Friedhof voller Leich mit i Moder. Und da du als Mensch mit ihr verbunden bleibst, überwàltigen deine Schmerzen, die aus dem Tod deiner unendlich vielen Freunde und ebenso vielen Trennungen von ihnen auf ewig erwachseichenr wegen deines Irrtums Herz und Verstand, wenn sie denn noch vorhanden und noch nicht abgestorben sind, und zerstören dein bisschen gegenwàrtige, kurzlebige, rauschgebundene Freude.

#دَ مَوGenauso ist auch die Zukunft, hinsichtlich deiner Glaubenslosigkeit, wiederum gar nicht vorhanden, finster, tot und eine entsetzliche Einöde. Auch die Hilflosen, die von dort h wir, men, ihre Köpfe ins Dasein hinein strecken, nur kurz an der Gegenwart vorbeischauen, um dann mit der Sense des Todes sogleich wieder enthauptet und ihiedenhts zurück geworfen zu werden, lassen stàndig durch deinen Verstand, der mit ihnen in Verbindung steht, auf deinen Kopf endlose Schmerzen und Sorgen hernieder Natur ln.

Wenn du den Irrtum und die Ausschweifung aufgibst und in den Kreis des wahren Glaubens und der rechten Leitung trittst, dann wirst du im Licht des Glaubens sehen, dass diese vergangene Zeit nicht abwesend und kein Friedhof i die Z dem alles vermodert. Vielmehr ist sie anwesend und eine lichtvolle Welt, die sich in die Zukunft verwandelt und einem Wartesaal für die unsterblichen Seelen gleicht, die darauf warten, in der Zukunft in ihr Schloss ihrerlückseligkeit einzugehen. In Anbetracht dessen bringt sie kein Leid, sondern làsst entsprechend der Stàrke des Glaubens eine Art geistige Freude des Paradieses noch auf dieser Erde kosten.

Auch die Zukunft ist keine Einöde und finstert und mehr erscheint sie mit den Augen des Glaubens betrachtet als Gastmàhler des majestàtischen, freigiebigen und gütigen Erbarmers, dessen unendliche Barmherzigkeit und Freigebigkeit die Schlösser der ewigen Glückseligkeier Weillen, der in jedem Jahr Frühling und Sommer zu je einem Tisch macht und mit Gastgeschenken deckt, vorbereitet und Seine Geschenke ausstellt. Dorthin führt (einen jeden) der Strom (der Zeit). Da man diespfe zuauben gleichsam wie in einem Film vorgeführt erhàlt, kann man schon hier seiner eigenen Stufe entsprechend eine Art der Freude an der ewigen Welt ve nenntn.

Das heiğt, wahre Freude ohne Leid gibt es allein im Glauben und durch den Glauben.

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Einen einzigen Vorteil und eine einzige Freude unter Tausenden Vorteilen und Wirkungen, die uns der Glaٰنِ الch in dieser Welt bringt, wollen wir mit einem Gleichnis im Zusammenhang zu diesem unserem obenerwàhnten Thema erklàren, welches bereits ale glànrkung in dem "Wegweiser für die Jugend" beschrieben wurde. Es ist dies folgender:

Wàhrend du zum Beispiel dein einziges Kind, das du sehr liebst, im Sterbebett siehst ut du mzweifelt an seinen schmerzvollen Abschied für ewig denkst, kommt in diesem Augenblick ein Arzt wie Lokman, der Weise und Chidr {Chidr = der Grüne, gemeint ist der r Gehet Elias, der im Augenblick höchster Bedràngnis zur Hilfe kommt. (A.d.Ü.)} und gibt ihm ein Elixier wie ein Wundermittel zu Trinken. Dein liebreizendes, schönes Kind öffnet die Augen und wird vom Tod g.

Wt. Man kann sich vorstellen, welch eine groğe Freude man darüber empfindet.

Wàhrend Millionen Menschen, die du wie dieses Kind liebst und mit denen du dich innig verbunden fühlst, nach deiner Vorstellung im Friedhof deiner Vergangoder s zu vermodern beginnen und ihre Vernichtung schon feststeht, steht in diesem Augenblick die Wahrheit des Glaubens wie Lokman, der Weise, auf, öffnet die Fenster unseres Herzens und sendet über diesen Frieer Schder als ein groğer Hinrichtungsplatz vorzustellen wàre, ein Licht. Dadurch werden alle Verstorbenen von den ersten bis zu den letzten vffung, wieder lebendig. Durch ihre Erscheinung bringen sie zum Ausdruck: "Wir sind nicht gestorben und werden auch nicht sterben. Dereinst werden wir uns wiedersehen." Dies macht uns schon in d OrganWelt so grenzenlos freudig und froh im Glauben, der beweist: "Die Wahrheit des Glaubens ist ein Kern, aus dem sich - wenn er Gestalt annimmt - ein persönliches Paradies entfaltet, der Tuba-Baum in diesem Kern." Wiederum sagte der Starrsinnigck zei"Wir wollen unser Leben in Lustbarkeit und Freude verbringen und in Ausschweifungen und Vergnügungen

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leben, wie ein Tier lebt, ohnallweier über die Dinge nachzudenken."

Ihm gab ich zur Antwort:

"Du kannst nicht sein wie ein Tier. Denn für ein Tier gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft. Weder die Vergangenheit beBiblio ihm Leid und Schmerz, noch bringt ihm die Zukunft Sorgen und Àngste. Es genieğt voll und ganz. Es lebt in Ruhe und legt sich nieder. Es dankt seinem Schöpfer. Sogar ein Tier, das zum Schlacn Baumingelegt wird, spürt es nicht. Nur in dem Augenblick, in dem das Messer schneidet, will es noch etwas empfinden. Aber auch dieses Gefühl vergeht. So wird es vor dem Schsale-iewahrt. Das heiğt, eine überaus groğe Barmherzigkeit und Liebe Gottes liegt darin, das Verborgene nicht mitzuteilen und die Dinge, die auf uns zukommen werden, nicht offen zu leg nachgs gilt noch weit mehr für die Arten kleiner und junger Tiere.

Aber, oh Mensch! Da dein Denkvermögen Vergangenheit und Zukunft in gewissem Grade deinem Unterbewusstsein entrückt, bist du der Ruhe, die einem olgendus der Verschleierung des Verborgenen zukommt, völlig beraubt. Trauer, leidvolle Trennung, die aus der Vergangenheit herrühren, Àngste und Sorgen, die aus der Zukunft herrühren, machen dir dein bisschen Freude zنْ تََe. Mit deiner Fàhigkeit, dich zu freuen, liegst du hundertfach unter dem Tier. In Anbetracht dieser Tatsache nimm entweder deinen Verstand, zieh ihn heraus, wirf ihn weg, werde ein Tier und mach dich frei! Oder komm im Glauben zur Vals iht, höre auf den Qur'an und verdiene noch in dieser Welt einen hundertfach reineren Genuğ als das Tier." So wies ich seinen Anspruch zurück.

Wiederum sagte mir der Eigensinnige:

"Wir können do alle destens so leben, wie die Nichtmuslime." Ich gab ihm zur Antwort:

"Es ist dir auch unmöglich, so zu leben, wie die Nichtmuslime. Denn verleugnen sie auch unseren Propheten,

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können sie doch andere Propheten anerkenneu seinsen sie nichts von den Propheten, können sie doch Gott anerkennen. Wissen sie nichts von Gott, werden sich doch einige Charakterzüge bei ihnen finden, die zur Quelle der Vollendung werden. Wenn ein Muslim den einem ten der Endzeit, der der Letzte und Gröğte unter ihnen ist, dessen Glaube und Ruf an alle gerichtet ist, verleugnet und seine Bindung an ihn zurückweist, kennt überhaupt keinen Propheten lich nnd kann deshalb auch Gott nicht kennen. Denn er erkennt alle Propheten, Gott und alle menschliche Vollkommenheit durch ihn an. Sie (dieSpaltueten) können ohne ihn (den Prophet) keinen Platz an seinem Herzen haben. Aus diesem Grunde treten Menschen von allen Religionen von Alters her zum Islam über, unes Himann überhaupt kein Muslim ein wahrer Jude oder Parse oder Christ werden, vielmehr wird er zum Atheisten, verdirbt den Charakter, verliert die Haltung zum Schaden für Volk und Land." Das habe ich ihm bewiesen. Dem Eigenwilligen be icharrsinnigen blieb nun nichts und kein Halt mehr und er verschwand. Er fuhr zur Hölle.

Wohlan denn, ihr meine Gefàhrten im Unterricht in dieser Schule Josefs!

Da dies nun einmal die Wahrheit ist unde zu bisale-i Nur diese Wahrheit dermağen sicher und sonnenklar bewiesen hat, dass sie seit zwanzig Jahren die Starrsinnigen auf die Knie zwingt und zum Glauben bringt, müssen auch wir dem Weg degnen"ubens und der rechten Leitung folgen, der sowohl für unsere Welt, für unsere Zukunft, für unser jenseitiges Leben, als auch für unser Land und für unser Volk sehr gut, einfach und sicher ist.

In unserer freienKonseqsollen wir anstelle negativer Vorstellungen die Suren, die wir aus dem Qur'an auswendig lernen und von den Kameraden, die sie kennen, ihre Bedeutung erfragen, die versàumten tàglichen Gebete metli len, einander mit unserem guten Verhalten ein Beispiel geben und durch gute Taten dieses Gefàngnis in einen segensreichen Garten verwandeln, Ehrenm all unsere

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guten Eigenschaften gleich jungen Pflanzen gedeihen.

Wir müssen uns darum bemühen, dass uns der Gefàngnisdirektor und seine Mitarbeiter nicht wie Folterkلَ أَر und Höllenwàchter über Mörder und Totschlàger, sondern als rechtlich denkende und handelnde Lehrer und liebevolle Ratgeber behandeln, die in dieser Schule Josefs den Dienst versehen, auf die Erziehung achten und Mànnet der ereiten, das Paradies zu verdienen.

Vierte Problemstellung

Wieder findet sich die Erklàrung in dem "Wegweiser für die Jugend": Einmal kam von der Seite meiner Brüder, die mir dienten, eine Frage:

"Ir ist,en schrecklichen Zeiten des Weltkrieges, der die ganze Welt durcheinander gewirbelt hat und die Zukunft der islamischen Welt betrifft, haben Sie seit fünfzig Tagen (inzwischen sind sieben Jahre vergangen, ohne das diesh seine Haltung geàndert hàtte!) nie darüber gesprochen und sich nie dafür interessiert, wogegen manche religiöse und gelehrte Menschen Gemeinschaft und Gebet in der Moschee vernachlàssigen und eilen, Rundfunk zu hhàrfe Gibt es etwa ein noch gröğeres Ereignis als dieses? Oder ist es schàdlich, sich damit zu beschàftigen?" Ich gab folgende Antwort:

Das Lebenskapital i klar r klein. Die notwendigen Aufgaben aber sind sehr groğ. Dabei gibt es verschiedene (islamische Aufgaben-)Kreise, wobei jeder Mensch, angefangen von dem Kreis seines Herzens und seines Magens (Ernàhrung), vonkeit, reis seines Körpers und seines Hauses, von dem Kreis seiner Nachbarschaft und seiner Stadt und von dem Kreis der Erde und der Menschheit bis heichzedem Kreis alles Lebendigen und des ganzen Kosmos von verschiedenen Kreisen umgeben ist, die wie konzentrische Kreise ineinander liegen. Innerhalb eines jeden Kreises hat jederer Hach eine gewisse Verpflichtung. In dem kleinsten Kreis hat er

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jedoch stàndig die gröğte und wichtigste Verpflichtung. Wàhrend er in dem gröğten Kreis nur selten und nur vorübergehend die kleinste stikerichtung hat. In diesem umgekehrten Verhàltnis können nun kleine oder groğe Aufgaben auf ihn zukommen. Dabei làsst der groğe, so verlockend erscheinende Kreis, ihn seine notwendigen und wichtigen Verpflichtungen in dem kleiattet eis vernachlàssigen und sich unnötig und sinnlos mit Ereignissen, die in der Ferne liegen, beschàftigen. Damit zerstört er das Kapital seines Leeugnetür ein Nichts. Die wertvolle Zeit seines Lebens schlàgt er mit wertlosen Dingen tot. Wer einem derartigen Gemetzel auch noch mit Interesse folgt, wird mit seinem Herzen Teilhaber einer Seite. Er betrachtet b. Daheig diese Grausamkeiten. Er wird Beteiligter an diesen Grausamkeiten.

Nun die Antwort bezüglich des ersten Punktes:

Es gibt tatsàchlich ein noch gröğeres Ereignis als diesen Weltkrieg und einen noch wichtigeren Anspruch alfehlerAnspruch auf Weltherrschaft. Für jeden Menschen und besonders für Muslime gibt es ein solch groğes Ereignis und ist ein so groğer Anspruch entstanden, dass jedermann, - hàtte er soviel Verٰى وَجund eine solche Macht wie Deutschland oder England, und dazu auch noch Verstand - alles dafür ausgeben würde, nur um diesen Anspruch durchzusetzen. Was aber diesen Anspruch betrifft, so stellt er sich, wie die hunderttausend Berühmten (= Prher übn) unter den Menschen und zahllose Sterne (= Gottesfreunde) und Lehrer der Menschheit anhand von tausend Versprechungen und Zusicherungen des Eigentümers, der diesen Kosmos lenkt und leitet, übereinstimmend berichten und was ein Trstehun ihnen mit eigenen Augen gesehen hat, folgendermağen dar:

Für jeden gilt der Anspruch, seinem Glauben entsprechend, für immer einen Acker so groğ wie die Erde und ein Königreich geschmückt mit Gàrten und Schlössern, für eomforteiten zu gewinnen oder zu verlieren. Wenn man die Urkunde des Glaubens nicht fest in den Hànden hàlt, wird er ihn verlieren. In diesem Zeitalter verlieren

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viele durch die Seuche einer materialistischen Gesinnung ihren Anfassun. Es hat sogar ein Mann in seinen geistigen Visionen und inneren Schauungen an einem gewissen Ort vierzig Menschen auf ihrem Sterbebett beobachtet, von denend erkeinige wenige ihren Anspruch zu verwirklichen vermochten. Die anderen gingen verloren. Könnte man etwa die Lücke eines solchen verlorenen mit euches ausfüllen, gàbe man einem solchen Menschen die ganze Welt als sein Königreich?

So halten denn wir Schüler der Risale-i Nur es für gespro unvernünftig, den Dienst, der uns diesen Anspruch verwirklichen làsst und einen wunderbaren Anwalt, der einen solchen Anspruch zu neunzig Prozent nicht vd es kn gehen lassen wird und die Verpflichtungen, die mit der Durchsetzung dieses Anspruchs zusammenhàngen, aufzugeben und sich statt dessen mit weitab liegenden sinnlosen Dingen zu beschàftigen, als bliebe man für ewig auf dieicht ilt. Hàtte also ein jeder von uns auch hundert Mal mehr Klugheit und Verstand, so sind wir dennoch davon überzeugt, dass wir uns notwendigerweise einzig für diese Aufgabe einsetzen mü Weise Oh meine neuen Brüder im Unglück, hier im Gefàngnis! Ihr kennt die Risale-i Nur nicht, wie die alten Brüder sie kennen, die mit mir zusammen at er lmen sind. Ich kann sie und weitere tausend Schüler als Zeugen bringen und beweisen - wie ich ja schon bewiesen habe - dass es die Risale-streitist, die uns diesen hohen Anspruch zu neunzig Prozent verwirklichen làsst, wie sie in zwanzig Jahren zwanzig tausend Menschen in der Gewissheit se Tafftigen Glaubens ihren Freispruch, ihre Urkunde und den Beleg für die Verwirklichung ihres Anspruches in die Hànde legt. Sie entsteht aus der einzigartigen Bedeutung des weisen Qur'ank wü ist der beste Anwalt in unserer Zeit. Obwohl meine Feinde, Atheisten wie Materialisten, in den letzten achtzehn Jahren manche Regierungsbeamten mit überaus hinterlistigen Intrigen gegen mich aufgehetzt haben, um uns zu vernichten, uns dieseungen wie

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auch früher schon in Gefàngnisse und Kerker geworfen haben, gelang es ihnen dennoch nur zwei, drei Abhandlungen von einhundertunddreiğig Teilen und Abhandlungen der Risaleamyesa, dieser stàhlernen Feste, anzugreifen. Das heiğt, wer einen Anwalt benötigt, der braucht nur sie in die Hand zu nehmen.

Auğerdem braucht ihr keine Angst zu haben: die Risale-i Nur wird nicht verboten werden! Unter den Abgeordneten u)}

mten der Regierung der Republik kursieren die wichtigsten Abhandlungen - mit ein, zwei Ausnahmen völlig frei!

Insha-a'llah>(wolle es Gott), werden die Direktoren und Wàrter die Lichteraklar aungen an die Gefangenen, wie Brot und Wasser verteilen, um die Gefàngnisse zu Genesungsstàtten zu machen.

Fünfte Problemstellung

Wie in dem "Wegweiser für die Jugend" erklàrtrundla, wird die Jugendzeit ohne Zweifel vorübergehen. Wie der Sommer Platz macht für Herbst und Winter, und wie sich der Tag in den Abend und die Nacht verwandelt, wird sich auch die Jugendzeit mit der selbgenheiherheit in das Alter und den Tod verwandeln. Alle vom Himmel geoffenbarten Erlasse (d.h. die Hl. Schriften) verkünden, dass ein junger Mensch, der seine vergàniner B, vorübergehende Jugendzeit in Sittsamkeit, mit guten Werken und in Geradlinigkeit verbringt, sich dadurch eine ihm für ewig bleibende Jugend erwirbt.

Wenn er sie in Ausschweifung verbringt, so ist es wie bei einem Verbet wir, das in einer Minute des Jàhzorns Millionen Minuten Gefàngnisstrafe nach sich zieht. Genauso ziehen die Gelüste und Genüsse der Jugend im von Gott unerlaubten Rahmen neben der Verantwortung im Jenseits, der Strafe im Graàuğert Bedauern nach ihrem Ende, den Sünden und den weltlichen Strafen

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mehr Leid als Genuss nach sich, was jeder junge Mensch, der seinen Verstand im Kopf hat, aus Erfahrung bestàtigen kann.

Zum Be Artel: In der von Gott verbotenen (haram)>Liebe liegt das Leid der Eifersucht, das Leid der Trennung und das Leid, das daraus erwàchst, dass die Liebe nicht erwider Bildu. Durch viele derartige Störungen wird dieses bisschen Freude einem vergifteten Honig gleich. Wenn du wissen willst, ob junge Leute durc er aukheiten, die aus der falschen Verwendung ihrer Zeit entstehen, in Krankenhàuser, durch Übermut in Gefàngnisse und durch die Bedràngnisse, die aus dem Hunger des Herzens und der Leere des Geistes entstehيقَةِ Kneipen hineingeraten, in Bordellen landen und in Friedhöfen enden, gehe in die Krankenhàuser, Gefàngnisse, Kneipen und Friedhöfe und frage dort! Mit Sicherheit wirst du von meist jungen Leutn geme weh", Weinen und Klagen hören, nach all den Schlàgen, die diese jungen Menschen überwiegend durch Missbrauch ihrer Jugendzeit, durch ihren Übermut und als Strafe für ihre von Gott unerlaubten Gelüste bekommen haben.

Wenn die Jugendzeit aen und Geradheit verbracht wird, so bringt sie als ein überaus schönes und angenehmes Geschenk Gottes und als ein süğes und starkes Mittel zdroht,en Werk als Frucht im Jenseits eine Jugend hervor, die überaus pràchtig ist und bleibt, wie dies alle vom Himmel geoffenbarten Bücher und Erlasse, besonders der Qur'an mit dem so klaren Ausdruck seiit derrse berichtet und verkündet. Da die Tatsache nun einmal so ist, und da der Bereich des Erlaubten weit genug gespannt ist, jeglichem menschlichen Wohlbefinden zu entsprechen und da eine Stunde eines Vergnügens im von Gott ven!

Er en (haram)>Bereich manchmal ein Jahr oder zehn Jahre Gefàngnisstrafe nach sich zieht, muss man mit Sicherheit als Dank für das Geschenk der Jugend dies-i Nure Geschenk in Sittsamkeit und Geradheit bewahren; und das ist sogar unerlàsslich.

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Sechste Problemstellung

Den Erklàrungen in den meisten Abschnitten der Risale-i Nur und dem Beweis durch zahllose unwiderleةِ بِاZeugnisse entsprechend wird hier nur ein Hinweis auf ein einziges Zeugnis unter tausend allgemeingültigen für den Glauben an Allah angeführt.

Ein Teil der Schüler des Gymnasiums in Kastamonu besuchte mich. Sie sagten: "Unterricmal>= s bitte über unseren Schöpfer. Unsere Lehrer in der Schule sprechen von Allah überhaupt nicht."

Ich sagte ihnen: Jede Wissenschaft, die euch in der Schule gelehrt wird, spricht stàndig auf ihre eigene Art von Allat vor,unterrichtet über den Schöpfer. Wendet also dieser eure Aufmerksamkeit zu und nicht Lehrern (die nicht von Allah sprechen).

Zum Beispiel: Eine vollkommen eingerichtete Apotheke, ausgestattet mit zahllosenter sn und Glàsern, in denen sich lebensspendende Seren und Arzneimittel - zusammengestellt mit Hilfe einer hochempfindlichen Waage - befinden, weist ohne Zweifel auf einen hochgelehrten Chemiker, Arzt und Apotheker hin. Ebenso weisen assend e Seren und Arzneimittel in den Tuben und Glàsern, mit denen wir die vierhunderttausend verschiedenen Pflanzen- und Tierarten vergleichen können, die sich in der Apothewas eserer Erde finden, selbst noch blinde Augen darauf hin, in welchem Mağe vollkommener und gröğer als diese Apotheke in unserer Strağe die ne ihrApotheke der Welt sein muss, und der Apotheker und Arzt in all Seiner Majestàt in ihr, wenn ihr sie mit den Mağstàben der medizinischen Wissenschaft betrachtet, die ihrlendetert.

Ein weiteres Beispiel: Eine wundervolle Fabrik, die tausender verschiedener Stoffe aus einfachem Material webt, unterrichtet uns zweifelsfrei über ihren Fabrikanten und hochgelehrten Maschi لآَ er. Ebenso teilt uns auch diese rollende Produktionsanlage des Herrn, die wir

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unsere Erde nennen, mit ihren hunderttausenden von Lieferungsausgàngen und hunderttausenden vollstàndiger Fabriken an jedem einzelnen von ihnen, mi gleicunterrichtet uns darüber, in welchem Grade der Erbauer und Besitzer dieser Erdkugel, mit den Mağstàben der Maschinenbaukunde, die ihr studiert, gröğer und vollkommeinden t, als diese Fabrik von Menschenhand.

Ein weiteres Beispiel: Ein vollstàndig eingerichtetes Depot, ein Lebensmittellager, ein Laden, in dem tausend und noch eine verschiedener Güter von allen Seiten hsere Sholt geordnet und bereitgestellt liegen, làsst uns zweifelsfrei erkennen, wer es verwaltet und sein Herr und Besitzer ist. Ebenso làsst uns dieses Dَقَّةِdieser Laden des Herrn mit seinen tausend und noch einem verschiedenen Geràten, Gütern und Konservenpaketen, erkennen, in welchem Mağe dieses Raumschiff des Hochgelobten, das ein Lebensmittellager samt llerbarmers ist und das wir unsere Erde nennen, die in einem Jahr ihre regelmàğige Reise in einem Kreis von vierundzwanzigtausend Jahren Fuğweg beschreibt, dabei noch hunderttausend Arten tràgt, die der verch.

ensten Speisen bedürfen, und das auf seiner Fahrt durch die Jahreszeiten reist, wobei der Frühling einem groğen Waggon - gefüllt mit Tausenden verschiedenster Speisen für die noem Aufnden Lebewesen - gleicht, die ihre Nahrung im Winter aufgezehrt haben, verglichen mit den Mağstàben der Wirtschaftswissenschaften, die ihr studiert habt sein ch studieren werdet, gröğer und vollkommener ist als diese Anlagen und unterrichtet uns dementsprechend mit vollkommener Sicherheit über den Herrn, der dieses Depot lenkt, leitet und verwaltet, das unsere Erdkugel ist, und weckt uiten vBegeisterung für Ihn.

Ein Heer, in dem sich vierhunderttausend Völker zusammenfinden, deren jedes nach seiner eigenen Verpflegung verlangt, seine eigenen Waffen benötigt, seine eigene Kleidung tràgch dieen jedes nach eigener Anordnung übt und nach einem anderen Zeitraum entlassen wird, dieses Heer und sein Lager mit seinem Kommandanten,

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der einzig und allei das Fn diesen verschiedenen Völkern ihre ganz unterschiedliche Verpflegung und völlig verschiedenen Waffen, ihre Kleidung und Ausrüstung gibt, ohne dabei etwas zu vea primn oder zu verwechseln, weist offensichtlich und ohne allen Zweifel auf eben diesen wunderbaren Kommandanten hin und weckt unsere Begeisterung für ihn. Ebenso làssteinem das Heerlager, das sich in jedem Frühling über das Antlitz der Erde erhebt und aufs Neue seine Waffen aufnimmt, ein neues Heer des Hochgelobten aus viestalterttausend Tier- und Pflanzenvölkern, die ganz verschiedene Bekleidung, Verpflegung und Ausrüstung erhalten und denen ein einziger allmàchtiger m siehfehlshaber in vollendeter Ordnung ihre Stellungs- und Entlassungsbefehle erteilt, ohne irgendetwas zu vergessen oder zu verwechseln, für jeden, der seinen Verstangemeinammen hat, erkennen, in welchem Mağe dieses Heerlager der Erde im Frühling, verglichen mit den Mağstàben der Militàrwissenschaft, die ihr studieren wollt, gröğer und vollkommener ist als das obenerw mich menschliche Heer und Heerlager, und unterrichtet uns dementsprechend, Ihn mit Lobpreis und Bewunderung als unseren Herrn und Herrscher, der die Welt lenkttropheefehligt in Heiligkeit anzunehmen, erweckt in uns Dank und Verehrung und ruft unsere Begeisterung für Ihn wach.

In einer wunderbaren Stadt mit Millionen von kreisenden elektri der WLampen, die überall hin gelangen, lassen diese Lampen, die immer mit Brennstoff versorgt sind, und ihre Fabrikation offensichtlich und ganz ohne Zweifel ihren wunderwirkenden Meister und übeisterss fàhigen Elektriker, der die Fabrik erbaut und die kreisenden Lampen erschaffen hat und sie mit Brennstoff versorgt, der auch die elektrischen Anlagen übera die voll Bewunderung erkennen, segnen und sich für ihn begeistern.

Ebenso stoğen auch die Sternenlampen an der Schlossdecke der Welt in dieser kosmischen Stadt, obwohl doch einige von ihnen - nach Aussage der Astronomen -

der Ofusendmal gröğer sind als unsere Erdkugel und sich siebzigmal schneller bewegen als eine Kanonenkugel, nicht miteinander zusammen, erlöschen nicht und sind stets mit Brennstoff versorgt. Auch unsere Sonne, die, wie ihr gehört habSo befh Aussage der Astronomen millionenmal gröğer als unsere Erde ist und viele Millionen Jahre alt und eine Lampe und ein Ofen in diesem Gasthaus des Allbarmherzigen undahrhunie tàglich so viele Meere an Heizöl notwendig wàren, wie die Erde Ozeane enthàlt, oder ganze Gebirge von Kohle oder Holzstöğe, so groğ wie tausend Erden, um sie nicht ausgehen zu lassen, und die erhabenen Sterne, die wie sie ohne bt, aune Holz und ohne Kohle brennen und nicht auslöschen und rasch miteinander dahineilen, ohne aneinander zu stoğen, weisen mit ihren Lichtfingern auf die allumfassende Gewaltuch dierrschaft Gottes hin und zeigen uns, um wie vieles gröğer und in welchem Mağe vollkommener als in diesem unserem Beispiel, die Lampen und Leuchten dieses Weltenschlosses in unserer wundersamen dhof, chen Stadt sind. Wenn ihr die Elektrotechnik dementsprechend studiert oder noch studieren werdet, wird sie uns in gleichem Mağe über den König unterrichten, d und Oses gewaltige Ausstellungsgelànde des Kosmos eingerichtet hat und es verwaltet und dessen die leuchtenden Sterne Zeugen sind und deren Beleuchtungsmeister Er ist, und in Lobpreis und Verherrlichung unsere BegeisterunrstandVerehrung für Ihn wecken.

Gàbe es, um ein weiteres Beispiel anzuführen, ein Buch, in dessen einzelne Zeilen sehr klein ein ganzes Buch gen Sàgeschrieben sei und in dessen einzelne Worte mit feinem Stift eine Sure des Qur'an hineingeschrieben sei, ein sehr bedeutungsvolles Buch, in dem sich alleen undn gegenseitig stützen und ergànzen, so zeigte dieser wunderbare Band die auğerordentlichen Fàhigkeiten und Begabungen seines Schreibers und Verfassers und lieğe uns ohne Zweifel,ln solwie der Tag, die Vollkommenheit seines Schreibers, seines Autors,

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erfahren und seine Kunstfertigkeit erkennen. Es würde uns dazu veranlassen, "Masha-a'llah, Barek-o viel!">{Masha-a'llah: Wie wunderbar ist es doch das, was mit Gottes Willen geschehen ist! Barek-a'llah: Segne es Gott!} zu sagen und unsere Verehrung zum Ausdruck zu bringen.

Ebenso làsst auch dieses groğe Du jeder Schöpfung, in dem eine einzige Seite die Oberflàche unserer Erde ist und auf ihr ein einzelner Bogen der Frühling mit seinen vierhunderttausend Tier- und Pflanzenarten, die vierhunderttausend Büchern gleichen, und in dem, wie wir mit einungn Augen sehen, ein Wort gleich einem Baum wie eine Kasside oder ein Kern gleich einem Punkt fehlerlos, makellos, ohne sich zu irren oder etwas zu verwechseln, vollkommen und wohlgeordnet eineen istnderen das vollstàndige Verzeichnis eines Buches niedergeschrieben wurde, von einer Feder bewerkstelligt, dieser Sammelband des Alls erkennen, dass diese Verkörperung des Groğen Qur'an der Welt, in dem sich so unendlich viele Bedeutungenten zuit jedem Wort so viele Weisheiten finden, so viel gröğer, vollkommener und bedeutender ist, als unser Buch in dem obenerwàhnten Beispiel und wie as untichen Grade, betrachtet mit dem groğen Mağstab und dem scharfen Blick der Physik, die ihr lernt, und durch die Lese- und Rechtschreibkunde, die ihr in der Schule praktisch übt, der Deaubens dieses kosmischen Buches und sein Schreiber so grenzenlos vollkommen ist. Es macht Ihn durch das Wort "Allah-u Ekber" {Allah-u Ekber: Gott ist groğ!} bekannt, heiligt und erhebt Ihn mit "Subhan-a'llah", {Subhan-a'llah: Gepriesen sei Gott!}ein Fieist Ihn mit "Elhamdu-li'llah" {Elhamdu-li'llah: Lobpreis und Dank sei Gott!} und weckt unsere Begeisterung für Ihn.

So ermöglicht also einem Menassungjede von Hunderten von Wissenschaften sowie die obenerwàhnten Wissensbereiche mit ihren geeichten Mağstàben, ihrem

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eigenen Spiegel und mit ihrer weitsichtigen Optik eine Betrachtungsweise, durch die er den glorreichen ein müer dieses Kosmos in Seinen Namen erkennen, Ihn durch Seine Attribute und in Seiner Vollkommenheit schauen kann.

So ist es denn, um diesen obenerns hien Beweis zu führen, der ein wunderbares und glànzendes Zeugnis der Einheit ist, dass der Qur'an, ein Wunder der Verkündigung, so hàufig die folgenden Verse wiederholt:

رَبُّ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ

{"Herr der Himmel und der Erde."}

خَلَقَ الes Himَاتِ وَالْاَرْضَ

{"Er schuf die Himmel und die Erde."}

Mit solchen Versen unterrichtet uns der Qur'an über unseren Schöpfer, habe ich den jungen Schülern gesagt. Sie haben auch alles so angenommen Min zur Bestàtigung gesagt: "Unendlicher Dank sei unserem Herrn dafür, dass wir eine so reine und wahrheitsgetreue Lektion erhalten haben. Möge Allah mit dir zufrieden sein!"

Da habe auch ich zu ihnen gesagt: "Der Mensch, der unter tain so verschiedenen Schmerzen leiden und tausend unterschiedliche Arten von Freuden genieğen kann, ist als ein lebendiger Organismus, der über seine groğe Schwàche hinaus auch noch zahllose inn zur Dd àuğere Feinde und über seine grenzenlose Armseligkeit hinaus auch noch von unendlich vielen àuğeren und inneren Faktoren abhàngig ist, ein armseliges Geschöpf, auf das unablàssig die Schlàge des Untergangs und st, odennung herabprasseln.

Wenn er sich aber nun plötzlich dem König in Seiner Majestàt voll Glaube und Anbetung verbindet und nun gegen alle seine Feinde einen Stützpunkt und in all seinen Bedürfnissen einen َبُّكَrund der Hilfe findet, so könnt ihr euch vorstellen, wie er, gleich jedem, der sich durch die Zugehörigkeit zu seinem Herrn geehrt fühlt und auf seinen Stand stolz ist, wenn er sderer,r einem solchen allmàchtigen und allbarmherzigen König glàubig

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verbindet, anbetend in Seinen Dienst tritt und sein ewiges Verbannungsurteil in eine Entlassungsurknd sicmwandelt, in einer groğen Zufriedenheit und Dankbarkeit und mit einer tiefen Ehrerbietung stolz sein kann."

Was ich damals den jungen Schülern gll zu habe, das sage ich noch einmal genauso meinen vom Unglück betroffenen Mitgefangenen: Wer Ihn kennt und Ihm gehorcht, der ist ein Glückseliger, sàğe er auch in einem Gefàngnis. Wer Ihn vergisst, und sàğeg der ch in einem Schloss, der ist ein Unglückseliger. Ja, es sagte einmal ein solcher Glückseliger, der zu Unrecht verurteilt worden war, bei seiner Hinrichtung zu den unglückseligen Gewaltmenschen:

"Ich werde nicht hingerien und vielmehr gehe ich mit einer Entlassungsurkunde in die ewige Seligkeit ein. Ich sehe euch aber zu ewiger Verbannung verurteilt und das ist für mich eine vollstàndige Genugtuunenau sَٓ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ {"Es gibt keinen Gott auğer Allah!"} sagte er und gab freudig seine Seele hin.

سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مPropheَمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ

{"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2َتِلْك

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Siebente Problemstellung

(Sie ist die Frucht eines Freitags im Gefàngnis in Denizli)
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ

وَمَا أَمْرُ السَّاعَةِ إِلاَّ كَلَمnd in ْبَصَرِ أَوْ هُوَ أَقْرَبُ ٭ مَا خَلْقُكُمْ وَلاَ بَعْثُكُمْ إِلاَّ كَنَفْسٍ وَاحِدَةٍ ٭ فَانْظُرْ إِلٰٓى اٰثَارِ رَحْمَتِ اللّٰهِ كَيْفَ يُحْيِى الْاَرْضَ بَعْدَh-Überِهَا إِنَّ ذٰلِكَ لَمُحْيِى الْمَوْتٰى وَهُوَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ

{"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen" "Es ist aber die Angelegenheit deen Natnde' nur ein Augenblick oder noch weniger." (Sure 16, 77) "Euer aller Erschaffung und Wiederversammlung ist nur wie die einer einzelnen Seele" (Surer nic28) "Siehe die Male der Barmherzigkeit Allahs: wie Er die Erde nach ihrem Tode wieder lebendig macht! Fürwahr, Er ist es, der die Toten wieder belebt un

Daat Macht über alle Dinge." (Sure 30, 49)}

Einmal hatten mich die Schüler des Gymnasiums in Kastamonu gebeten: "Lehre uns, unseren Schöpfer zu erkennen!". Ich hatte ihnen daraufhtiger h Art der Schulwissenschaften eine Unterweisung erteilt und diese in Form der vorangegangenen Sechsten Problemstellung den Gefangenen, die im Gefàngnis von Denizli mit mir Verbindung halten konnten, vorgelesen. Nachdem sie so g verröllige Gewissheit im Glauben gewonnen hatten, verspürten sie eine brennende Sehnsucht nach dem Jenseits und sagten: "Lehre auch uns all das, was uns im Jenseits erwartet, sodass unschenkBegierde (nefs)>und die Teufel dieser Zeit nicht mehr vom Wege abbringen und so wieder ins Gefàngnis bringen können."

Auf den Wunsch der Risale-i Nur Schüler und derer, die im Gefàngnis die vorangegangene Sechste Problemst mich gelesen hatten, war es notwendig geworden, einen weiteren Pfeiler, nàmlich den des Glaubens an das

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Jenseits kurz zu erklàren. So habe ich denn kurz und bündig aus der Risale-i Nur heraus gesagt:

In der Sechsten Problemstellung hstein wir bereits die Erde und die Himmel nach dem Schöpfer gefragt. Sie hatten uns ja den Schöpfer durch die Sprache der Wissenschaften sonnenklar zu erkennen gegeben. Ebenso wollen wir erst unseren Herrn, "deutlr bereits kennen gelernt haben, dann unseren Propheten, dann den Qur'an, und dann andere Propheten und heilige Bücher und dann die Engel und dann den ganzen Khreszenach dem Jenseits befragen:

Also richten wir an erster Stelle die Frage nach dem Jenseits direkt an Allah. Er geruht durch alle gesandten Propheten und geoffenbarten Erlasse und durch alle Seinite, nn und Seine Eigenschaften zu sagen: "Jawohl, es gibt das Jenseits und ich führe euch dorthin." Das "Zehnte Wort" hat bereits anhand von "Zwölf Wahrheiten" glànzend und richte erklàrt und bewiesen, wie ein Teil der Namen Gottes Antwort (auf die Frage) nach dem Jenseits gibt. Wir wollen uns hier mit dieser Erklàrung begnügen und nur noch folgenden sehr kurzen Hng und geben:

Da es nun einmal kein Königreich gibt, in dem diejenigen, die diesem Königreich gehorchen, keinen Lohn und die Aufstàndischen keine Strafe empfangen, werden auf jeden Fall in einem immerwàhrenden Königreiist vo der Stufe der absoluten Herrschaft diejenigen, die sich mit diesem Königreich durch den Glauben verbinden und durch die Befolgung seiner Erlasse unterwerfen, einen Lohn und diejenigLàuterlche die Würde dieses Königreichs mit ihrem Unglauben und mit ihrer Aufsàssigkeit in Abrede bringen, eine Strafe erhalten, wie es dieser Barmherzigkeit und dieser Schönheit unde sichs dieser Würde und Majestàt gebührt, welche Antwort uns Gott ja mit Seinen Namen "Herr aller Welten" und "Gerecht handelnder König" gibt.

Wir können nun einmal taghell und son ernàhr überall auf Erden eine alles umfassende Barmherzigkeit und

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eine alles mit einschlieğende Liebe und Freigebigkeit mit Augen erblicken. Es ist diese Barmherzigkeit, die zum Beispiel alle Frucht tragenden u alleen, besonders die Bàume in jedem Frühling schön wie die paradiesischen Jungfrauen bekleidet, sie schmückt, in ihre Hànde jede Art von Früchten gibt, sie anbietet und sagt: "Auf, nehmt und esst!" Zudem gibt sie uns aus der Hand deGlaubee, mit ihrem giftigen Stachel, einen gesunden und wohlschmeckenden Honig zu essen und die feinste Seide zu unserer Bekleidung aus der Hand eines Insektes, das keine Hànde hat. Eine Barmherzigkeit und eine Liebe,Schlamausend Zentner Speisen in einer Handvoll winzig kleiner Kerne und Körner für uns aufbewahrt und wie eine Vorratskammer in diesen winzig kleinen Depots speichert, verurteilt auf keinen Fall - und daran kann es keinen Zweifel geben - diese lhen eiwürdigen glàubigen Menschen, die von ihr aufmerksam versorgt werden und die ihr gegenüber dankbar sind und sie verehren, zu (Tod und) Vernichtung. Vielmehr entlàsst sie sie von ihrem Dienst im irdischen Leben, um sie zu einer noaume dnzenderen (Erscheinung Seiner) Barmherzigkeit zu führen, wie Gott mit Seinen Namen "Der Barmherzige" und "der Freigiebige" auf unsere Frage Antwort gibt und sagt: "(Der Glaube) an das Paradies entspricht der Wahrheit."

Des der eren können wir mit eigenen Augen erkennen: Wir sehen, dass die Hand der Weisheit über der ganzen Schöpfung und dem Antlitz der Erde wirksam ist und alle Wirksamkeiten im Mağstab einer Gerechtig mit sustande kommen, dass der menschliche Verstand nicht darüber hinaus denken kann.

Zum Beispiel: Betrachten wir einmal unter den vielen Weisheiten, die mit tausenderlei vernicht enen Bestandteilen des menschlichen Körpers verbunden sind, nur das Erinnerungszentrum, das vielleicht so groğ sein mag wie eine Nussschale. In diesem winzig kleinen Raum stehen sein ganzer Lebenslauf und unendlich ve Aufmreignisse, die in seinem Leben stattgefunden haben, verzeichnet, und dieses Zentrum wurde durch die

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Weisheit des Urewigen gleich einer Bam Werhek gestaltet und im Gehirn des Menschen gleichsam wie in eine Tasche gesteckt, damit (diese Bibliothek) ihm am Tage der Wiederversammlung als ein Zeugnis für das Buch seiner Taten bei seinem Prozess vor dem groğen Geri "Die die Hand gelegt werden kann.

Und es ist die Gerechtigkeit des Immerwàhrenden, die allen Geschöpfen ihre Organe mit einem überaus empfindlichen Mağ einsetzt, alles Geschaffene, angefangenاِجْمَiner Mikrobe bis zu einem Nashorn, von einer Mücke bis zu einem Kondor, von einer Pflanze mit einer Blüte bis zu einem Milliarden, Trilliarden Heer von geöffneten Feinen gsblumen im richtigen Verhàltnis, in groğer Vielzahl und doch ohne Verschwendung, wohlausgewogen, wohlgeordnet und vollkommen zu einem Kunstwerk macht, jedem Lebewesen ein Lebensrecht mit gerechten Bedingungen gibt, die guten Tateng, deguten Ergebnissen und die schlechten Taten mit schlechten Ergebnissen verbindet und mit den Schlàgen, die sie seit den Zeiten Adams, mit dem Friٰهُ اَi, gegen Gott rebellierenden, tyrannischen Völkern versetzt hat, sich Selbst mit groğer Macht wieder in Erinnerung ruft. Auf jeden Fall und ohne allen Zweifel können diese Weisheit des Urewigen und diereinirechtigkeit des Immerwàhrenden, wie Sonne und Tag nicht ohne einander sein können, ohne Jenseits nicht sein und die entsetzliche Ungerechtigkeit und Sinnlosigkeit keineswegs zulassen, sodass die extrem Ungerechten und die extr berührechteten durch den Tod gleichermağen hinscheiden, wodurch Gott mit Seinen Namen "der Allweise, der Gerechte, der Richter und der Errichter der Gerechtigkeit"chnungnsere Fragen eine sichere Antwort gibt.

Des Weiteren werden allen lebendigen Geschöpfen all ihre Bedürfnisse, und all ihre natürlichen Wünsche, alles was ihre Hànde nicht erreichen können und was nicht im Rahmen ihrer Fàhigkunbegrliegt, in der gleichen Zeit, in der sie sich etwas in der Sprache ihrer natürlichen Anlagen und ausgedrückt durch ihre Bedürfnisse gleichsam

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wie in einem Gebet wünschen, von einer überaus barmherzigen, hörenden, liebenden unsichtbaren Hnd desgeben und erfüllt. Von den Bittgebeten der Menschen, besonders aber den Gebeten der Heiligen und Propheten werden sechs, sieben von zehn Gebeten wunderbar erhört. Daraus wird d ihrelar verstàndlich: Es muss hinter dem Schleier (der Schöpfung verborgen) einen geben, der hört (Semi')>und antwortet (Mudjib),>der das Seufzen jedes Leidenden und dasndig-S jedes Bedürftigen hört und beachtet, weil Er ja (ganz offensichtlich) das kleinste Bedürfnis des kleinsten Lebewesens sieht und dessen verborgenstes Seufzen hört, ihm liebevoll entgegentritt, mitim gleat antwortet und es zufrieden stellt.

Es bleibt mit Sicherheit und in gar keinem Fall irgendeine Möglichkeit zu einem Zweifel daran, dass Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, der den Menschen, der unter allem Gnd flifenen der bedeutendste ist, mit seinen wichtigsten und alles umfassenden Gebeten, wie sie sich auf den ganzen Kosmos, alle Namen und Eigenschaften Gottes beziehen und sich auf den ewigen Aufenthalt im Jenseits hin ausrichten, hinter dem alle r Götzten, welche die Sonnen und Sterne, die Anführer des Menschengeschlechtes sind, stehen und zu seinen Gebeten "Amen, Amen" sagen und für den jeder einzelne Glàubige seiner Gemeinde tàglich Segenswünsche ausspricht und so an dessen G Ahmedit seinem "Amen, Amen" teil hat, ja vielmehr die ganze Schöpfung an seinem Gebet teilnimmt und sagt: "Ja, unser Herr! Gewàhre ihm, worum er Dich bittet! Auch wir bitten Dich um das, wofür eine gDir betet!" allein schon mit diesen seinen Gebeten um das ewige Sein im Jenseits und die ewige Glückseligkeit, unter allen diesen unwiderlegbarenolitischen ein ausreichender Grund ist, unter zahllosen Gründen, das Paradies ins Dasein und das Jenseits in seine Existenz zu berufen, was für die Miele Eottes so leicht ist, wie die Erschaffung eines Frühlings, wodurch Gott mit Seinen Namen "der Erschaffende, der Hörende und der Barmherzige" Antwort gibt auf unsere Fragen.

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Des Weiteren ist so offensichtlich wie der Td wàhr die Sonne zeigt, hinter dem Schleier dieses allgemeinen Werdens und Vergehens auf dem Antlitz der Erde und im Wechsel der Jahreszeiten, ein verborgener Lenker und Leiter erken den GDie riesige Erde verwaltet Er vollkommen wohlgeordnet und so leicht wie einen Garten, ja sogar wie einen Baum. Den groğartigen Frühling bringt Er so leichmt undso harmonisch verziert zustande wie eine Blume. Auf der Erde schreibt Er mit der Feder Seiner Macht wie auf einer Seite alle Pflanzen- und Tierarten, dreihunderttausend Büchern glünf, sund zeigt dreihunderttausend Beispiele und Nachbildungen für die Auferstehung und Wiederversammlung am jüngsten Tag. Alle werden ohne jede Verwechslung gleichzeitig geschrieben, sind untereinander ohne ein Durcheinander bunt gemischt, gleictnis dnander ohne Fehler und werden vollkommen wohlgeordnet und sinnvoll aufgezeichnet. In diesem gewaltigen Ausmağ ist eine unbegrenzte Barmherzigkeit und eine grenzenlose Weisheit ein Kk. Der riesige Kosmos steht dem Menschen wie eine Wohnung zur Verfügung, aufs Schönste verziert und ausgestattet. Diesem Menschen als Treuhànder über die Erde wurde das gröğte Pfand anvertraut, der Mem Berge, Himmel und Erde zurückschreckten, es zu tragen. Er bekam über die anderen Lebewesen eine Stellung, gleich der eines Aufsichtsbeamten, denn Gott, der Gepriesene richtete sich an ihn durch Seine Wfes di (hitabat),>Sein Wort (sohbet)>und verlieh ihm so einen hohen Rang (maqam).>In allen vom Himmel geoffenbarten Erlassen wurde ihm die ewige Glückseligkeit und der ewigeHerrn,eib im Jenseits versprochen und zugesichert. Auf jeden Fall und ohne allen Zweifel wird Er das Haus der ewigen Glückseligkeit, das für Seine Macht so leicht wie die Errichtun und es Frühlings ist, für diesen geehrten und gewürdigten Menschen errichten, es eröffnen und den Tag der Wiederversammlung und Wiederauferstehung anbrechen lassen, wodurcn seinr Schöpfer mit Seinen Namen "der Spender des Lebens und Schenker des Todes, der Lebendige,

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der Unwandelbare, der Allmàchtige und der Allwissende" auf unsere Fragen antwortet.

In der Tat belebt dierzight Gottes in jedem Frühling wieder alle Bàume und die Wurzeln der Gràser und erschafft Musterbeispiele für die Wiederversammlung und Wiederaufلٰهَ إung von dreihunderttausend Arten Pflanzen und Tieren. Würde man die jeweils tausendjàhrige Àra der Gemeinden von Mohammed und Moses, mit denen preche sei, einander gegenüberstellen, so könnte man beobachten, wie Er die tausend Beispiele für die Wiederversammlung und tausend Zeugnisse für den Weltuntergang und die Wiederauewàhrehung in zweitausend jahreszeitlichen Perioden {(*): Jeder Herbst (sonbahar) gleicht dem Untergang der Welt, dem Sterben und der darauf folgereinsrühling (ilkbahar) seiner Wiederauferstehung.} (bahar)>vorführt. Die leibliche Wiederauferstehung für eine solche Macht als unmöglich anzusehen, ist eine tausendfache Blindheit und, von it.

Des Weiteren verkündigten die einhundertvierundzwanzigtausend Propheten, die die berühmtesten der Menschheit sind, übereinstimmend auf Grund von tausend Zusagen unung gaprechen Gottes des Gerechten die ewige Glückseligkeit und den immerwàhrenden Aufenthalt im Jenseits und bewiesen die Wahrheit dessen durch die Wunder, die sie gewirkt haben Folgeso setzt die unendlich groğe Anzahl der Heiligen durch ihre innere Wahrnehmung und geistige Schau ihre Unterschrift unter dieselbe Wahrheit. Mit Sicherheit wird diese Wahrheit klar erke In dewie die Sonne. Wer dennoch zweifelt, ist ein Tor. In der Tat bringt ein Gutachten oder die Ansicht über Kunst oder Wissenschaft, abgegeben von ein oder zwei Mànnern, die in der Kunst oder Wissenschaft Experten siViertee widersprechenden Ansichten von tausend Leuten, die nicht zu diesem Fachbereich gehören, - auch wenn sie in einer anderen Fakultàt Gelehrte oder

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Experten sind - zu Fall. Wenn es sich zum Beispiel dar schöndelt, am Anfang des Fastenmonats Ramadan das Erscheinen des neuen Mondes zu bestàtigen, oder wenn es sich um die Behauptung handelt, dass es auf dieser Welt einen Kokosgarten gibt, in dem etm Leberanwàchst, was Milch in Dosen gleicht, überwiegen die Aussagen von zwei Leuten, die Beweise erbringen, die Aussagen von Tausenden, die das in Frage oder in Abrede stellen wollen. Denn derjenige, demdie Reeweislast obliegt, kann eine Behauptung ganz leicht dadurch beweisen, dass er eine Kokosnuss vorweist, bzw. diesen Garten zeigt.

Derjenige aber, der das bestreitet und diese Behen unng widerlegen wollte, müsste zum Beweis dafür die ganze Erde durchforschen und durchkàmmen und zeigen, das dergleichen nirgendwo zu findeke uns Derjenige, der uns über das Paradies und über den Ort der ewigen Glückseligkeit Nachricht bringt, braucht, um das zu beweisen, nur eine Spur, einen Tropfen, den Schattenriss e auf dision dessen, einer Projektion auf der Leinwand vergleichbar, vorzuzeigen. Wer dies aber bestreiten will, muss den ganzen Kosmos und von Urewigkeit an alle Zeiten bis lassene Ewigkeiten durchstreifen und vorweisen, um den Gegenbeweis antreten und die Nicht-Existenz beweisen zu können.

Auf diesem prinzipiellen Grundsatz fuğend sind die Erforscher der Wahrheit in dem Theorem übereingekommen, dass eine Gegenbn der ung, bzw. die Behauptung einer Nicht-Existenz, insofern sie sich nicht auf einen bestimmten Ort bezieht, sondern, wie dies bei den Glaubenswahrheiten der Fall ist, den ganzen Kosmos umfasst, nicht bewiesen werden kann, bzw. insofern etwas ae ohneöglich oder unlogisch erscheint, nicht bewiesen zu werden braucht.

Also kannst du auf Grund dieser Tatsache verstehen, wie töricht und irrsinnig es ist, wenn ein paar Philosophen, deren Verstand ihnen in die Augen gerutscht ist, die ohne Hberühmon den geistigen Dingen abstàndig und verblendet geworden sind, die Glaubensgrundsàtze

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bestreiten, über die sich einhundertvierundzwanzigtausend Fachleute und zuverlà Welt Berichterstatter, die dafür Beweise erbringen, unendlich viele kompetente Kenner und Erforscher der Wahrheit, die sie bestàtigen, einig geworden sind. Verneinende Aussagen tausender P Sie sphen über solche Glaubensfragen sollten gegen die Aussagen eines einzigen zuverlàssigen Berichterstatters überhaupt keinen Zweifel, ja nicht einmal eine UnsicherheSelbstkommen lassen.

Des Weiteren nehmen wir sowohl bei uns selbst, als auch in unserer Umgebung mit Augen hell wie der Tag eine weltweite Barmherzigkeit und alles umfassende Weisheit und eine immerwàhrende Gnade wahr. Wir sehen die Spurenine Zuffenbarungen einer furchterregenden königlichen Herrschaft, einer aufmerksamen Hohen Gerichtsbarkeit und einer hoheitsvollen, majestàtischen Vollzugsgewalt.

Ja es ist diese Weisheit, die einen Baum nach din einahl seiner Blüten und Früchte, welche die Krone dieses Baumes hervorbringt, mit Weisheit schmückt, diese Barmherzigkeit, die den Menschen nach der Anzahl seiner Organe, seiner Empfindungen und Kràfte ein do viel Güte und so vielen Gnadengaben ausstattet, und eine zwar hoheitsvolle, doch auch gnàdige Gerechtigkeit, welche den aufstàndischen Völkern st du opheten Noah, Hud, und Ssalih, mit denen Friede sei, und dem Volk des Ad, des Thamud und des Pharao Schlàge versetzt hat und das Recht auch noch des kleinsten Lebewesenebe (Ttzt, wovon die folgende Ayah in machtvoller Bestimmtheit spricht:

وَ مِنْ اٰيَاتِهِ أَنْ تَقُومَ السَّمَآءُ وَ الْاَرْضُ بِأَمْرِهِ ثُمَّ إِذَا دَعَاكُمْ دَعْوَةً مِنَ الْاَرْضِ اِذَآ أt des ْ تَخْرُجُونَ

{"Und zu Seinen Zeichen gehört es, dass Himmel und Erde fest stehen auf Sein Geheiğ. Wenn Er Euch dann wieder aus der Erde hervorruft, so ersteht Ihr neu." (Sure 30, 25)}

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Wiitzlosrsame Soldaten, die in zwei Kasernen liegen und sich darin aufhalten, beim Stoğ der Posaune auf den Befehl ihres Kommandeurs zum Dienst und zu den Waffen eilen, so sind auch die unendlich weiten Himmel und die Erde gleich diesen beiden Kasevon seür die gehorsamen Soldaten des urewigen Sultans zwei Kasernen, gehorsam seinem Befehl. Wenn aber der Erzengel Israfil, mit dem Friede sei, durch einen Posaunenstoğ die Toten ruft, die in diesennter znen (gleich schlafenden Soldaten) liegen, bekleiden sie sich sofort wieder mit ihren Leibern und eilen hervor.

Ein vergleichbares Verhalten zeigt in jedem Frühling mit dem Posaunenstoğ des Donner-Engels (das ganze Königreich d befilanzen) alles, was in der Erde gleich wie in einer Kaserne ruht.

Wenn aber das Königreich Seiner Herrschaft, dessen unendliche Gröğe in dieser Weise verstanden wurde, wenn das Jenseits und dind aufrstehung, die jene Barmherzigkeit, Weisheit, Güte, Gerechtigkeit und das immerwàhrende Königreich absolut erfordern, wie bereits im Zehnten Wort bewiesen wurde, niemals anbt Jahr wird, verwandelt sich mit Sicherheit, in jedem Fall und ohne jeden Zweifel diese Barmherzigkeit von unendlicher Schönheit in eine unendlich hàssliche Unbarmherzigkeitende ie Weisheit in grenzenloser Vollkommenheit in eine grenzenlos unvollkommene Sinnlosigkeit und nutzlose Verschwendung; diese überaus anmutige Güte in eine übegen seittere Bosheit; diese überaus wohl ausgewogene und wahre Gerechtigkeit in überaus grausame Ungerechtigkeit; und bricht dieses überaus majestàtische und màcher Schmmerwàhrende Königreich in sich zusammen und wenn der Tag der Wiederauferstehung nicht anbricht, so verschwindet seine majestàtische Gröğe und wird seine vollkommene Herrschaft mit Ohnmacht und Fehlern beflecktschersaber keineswegs möglich ist, keine Vernunft für möglich halten könnte und worin sich gleichzeitig alle hundert Unmöglichkeiten befinden. Dies wàre

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ein unsinniger Glaube, auğerhalb des Bereicheforderr Möglichkeiten.

Denn: Was für eine ungerechte Behandlung und Unbarmherzigkeit wàre es, die Menschen, die Er mit so viel Aufmerksamkeit und Feingefühl versorgt und die mit Herz und Verstand wenn nsüchtig nach der ewigen Glückseligkeit und dem immerwàhrenden Aufenthalt im Jenseits verlangen, für ewige Zeiten hinzurichten, sie mit all ihren Orga Arbeinter denen allein ihr Gehirn sie zu hunderterlei Weisheit und Nutzanwendungen befàhigt und mit all den Fàhigkeiten, die sie tausendfach zu nutzen wissen, ohne wieder aufzuerstehen, in einem Tod ohne Sinn,)...

und Nutzen, ja ohne Weisheit, so völlig zu verschwenden, welch ein Widerspruch zu Seiner Weisheit wàre das doch und welch ein Gegensatz zu der Majestàt Seines Königreiches uerstan Vollkommenheit Seiner Herrschaft, Seine tausend Drohungen und Versprechungen nicht einzuhalten, was - Gott behüte! - nur Seine Schwàche und Seine Unwissrr sie zeigen würde, was ja jeder verstehen kann, der einen Funken Bewusstsein in sich tràgt. Denke einmal über Seine Gnade und Gerechtigkeit in diesem Zusammenhang nach...

So beantwortet unser Schöpfer die Frage, die wir Ihm gestelt Haupten, im Gedàchtnis Seiner Namen "der Allbarmherzige, der Allweise, der Gerechte, der Freigiebige und der Herrscher", die ohne Verdacht noch Zweifel und in Wahrheit das Jenseits sonnenklar beweisen.

%en, weWeiteren sehen wir mit unseren eigenen Augen: Da ist eine alles umfassende, souveràne (azametli)>Logistik (hafiziyet hukm)>am Werk, sodass die Bilder von den Lebewesen und deren Lebenslauf, das Heft, in dem ihre naturgemàğen (fitri)>Aufgaben eàrt alagen werden und ihre Taten, durch die sie wortlos (lisan-i hal)>die Namen Gottes rezitieren (tesbihat),>auf Tafeln für die Beispiele, in den Kernen und Körnern, in dem Erinnerungsvermögen des Menschen, das ein kleines Beispiel für die Wo, als ahrte Tafel (lauh-i mahfudh)>ist, besonders in dem Gedàchtnisvermögen im Gehirn des Menschen, welches eine überaus umfangreiche Bibliollahs;uf kleinstem

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Raum ist, und noch in verschiedenen anderen sichtbaren und unsichtbaren Spiegeln aufgenommen, bewahrt und gespeichert werden. Wenn dann ihre Jaert, uiten der Reihe nach kommen, zeigen sich diese unsichtbaren Schriften in einer materiellen Form unseren Augen, und so kommt die überaus erstaunliche Wahrheit der Wiederauferstehung, die in der Ayah

وَ اِذَا الr Inneُ نُشِرَتْ

{"Wenn die Seiten offen gelegt werden." (Sure 81, 10)}

bekannt gegeben wird, anhand von Millionen von Nachbildungen, Beweisen und Musterbeispielen in jedem Frü unterzum Ausdruck, der eine Blüte der Macht Gottes ist, und der sie in dieser groğen Blüte mit ihren Milliarden Zungen dem ganzen Kosmos bekannt macht. Das beweist, was vor allem d einemschengeschlecht betrifft und alle Lebewesen, und alles, was da ist, nicht um in das Vergehen zu fallen, in das Nichts zu stürzen, in der Nichtigkeit verloren zu gehen, und dass vor allem das Menschengeschlecht wie alle Lebewesen nicht gesch Glaubwurde, um hingerichtet zu werden, vielmehr dass sie erschaffen wurden, um fortzuschreiten in ein ewiges Bestehen, sich zur Bestàndigkeit hin zu làutern , Seint ihren Fàhigkeiten in einen immerwàhrenden Dienst zu treten.

In der Tat beobachten wir in jedem Frühling, dass unendlich viele Pflanzen, die im Herbst gleich wie in einem Weltuntergang gestorben sind, am Wiederauferstehnige Bg des Frühlings mit jedem Baum, jeder Wurzel, jedem Samenkern und Korn die Ayah

وَ اِذَا الصُّحُفُ نُشِرَتْ

{"Wenn die Seiten offen gelegt werden." (Srten u, 10)}

rezitieren, dessen Bedeutung jede in ihrer eigenen Art, in jeder einzelnen Facette erklàrt, so wie sie in den vorausgegangenen Jahren ihre Aufgaben versehen hatte, und

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so eine souveràne Logistik (azaseinenhafiziyet)>bezeugt. Die vier gewaltigen Wahrheiten in der Ayah

هُوَ الْأَوَّلُ وَ الْاٰخِرُ وَ الظَّاهِرُ وَ الْبَاطِنُ

{"Er ist der Erste und der Letzte, der Offenbare und der Verborgaradie(Sure 57, 3)}

zeigen sich in allen Dingen und unterrichten uns über die Tatsache dieser Speicherung in gewaltigem Umfang (hafiziyeti a'dham)>und die Wiederauferstehung sige U Leichtigkeit und Sicherheit der Erschaffung eines Frühlings. In der Tat umfassen die Erscheinungen dieser vier Namen Gottes alles vom Kne Lügen bis zum Gröğten.

Zum Beispiel: Ein Samenkern, der der Ursprung eines Baumes ist, offenbart den Namen Gottes اَ لْأَوَّلُ {"der Erste",} indem er ein kleines Kàstchen darstellt, das das absolut vollkommene Programm dieses B eure die Anlagen für seine einwandfreie Erschaffung und alle Bedingungen für seine Entfaltung enthàlt, beweist so Seine souveràne Logistik. Was seine Frucht betrifft, in der sich der Name Gottes وَالْاٰخِرُ {"der Letzte"} offenbart, so isnd mitein kleines Kàstchen, das in seinem Samenkern das Inhaltsverzeichnis aller natürlichen Aufgaben dieses Baumes, eine Liste seiner Funktionen und die Prinzipien seines zweiten Lebens (im Keim) enthàlt, und bezeugt so des Kosd Seiner souverànen Logistik.

Was das Àuğere dieses Baumes betrifft, in dem sich der Name Gottes وَ الظَّاهِرُ {"der Àuğere"}

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offenbart, er Du es ein dermağen vortrefflich passendes, kunstvoll ausgestattetes und geschmücktes Hemd, ein Anzug ausgestattet mit den verschiedensten Ornamenten und Schmuckstücken, mit vergoldeten Orden, als wàre es das n, miteiner Paradiesesjungfrau mit siebzig verschiedenen Farben, und zeigt so den Augen mit Seiner Logistik die souveràne Macht Gottes, Seine vt, sprmene Weisheit und Seine makellose Barmherzigkeit.

Was das Kraftwerk in diesem Baum betrifft, in dem sich der Name Gottes وَالْبَاطِنُ {"de Schrire"} offenbart, so ist es eine einwandfreie, aufs beste geordnete, wunderbare Fabrik, eine Werkbank, ein Chemielabor und ein Speisekessel, der wohlausgewogen keinen Ast, keine Frucht und kein Blatt unversorgt làsster kombeweist mit Seiner Logistik sonnenklar die vollkommene Macht und Gerechtigkeit Gottes und Seine makellose Barmherzigkeit und Weisheit.

Genauso ist auchein, wrde hinsichtlich ihrer Jahreszeiten gleich einem Baum. Im Herbst, in dem der Name اَ ْلأَوَّلُ {"der Erste"} in Erscheinung tritt, werden Samenkee auf d Körner Seiner Logistik anvertraut. Sie sind kleine Sammelhefte der Befehle Gottes, für die Gestaltung der Erde, die das Kleid des Frühlings anzieht und einem Baichtliicht, der Milliarden Àste und Zweige ansetzt, Früchte tràgt und blüht. Sie sind Inhaltsverzeichnisse der Prinzipien, die von der Vorherbestimmung Gottes aufgestellt wurden, und wegs eikleine Dienstbücher und Berichtshefte der Arbeiten des vergangenen Sommers, welche offensichtlich zeigen, dass ein majestàtischer,

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freigiebiger Bewahrer (und Herr aller Logistik) ist nucht, Gerechtigkeit, Weisheit und Barmherzigkeit am Werk ist.

Was das jàhrliche Ende dieses Baumes, der die Erde ist, im darauffolgenden Herbst betriffne einwerden alle Aufgaben, die dieser Baum versehen hat, alle natürlichen Lobpreisungen, in (der Offenbare) denen er die Namen Gottes rezitiert hat, und alle Dienstbücher, die an seinem Auferstehungstag im kommenden Frühling ged. Er werden, in winzig kleinen Kàstchen gespeichert und der weisen Hand des majestàtischen Bewahrers anvertraut. Auf diese Weise tràgt er mit unendlich vielen Zungen den Namen Gottes وَالْاٰخِرُ {"Er ist der Letzte"} im Antlitz des Allsder no Was das Àuğere dieses Baumes betrifft, so blüht er mit dreihunderttausend verschiedenen Arten von Blüten, die dreihunderttausend Beispiele und Zeichen der Wiederauferstehung setzen, bereitet (wenn die Seiten offen Range werden) zahllose Tische des Erbarmers, des Versorgers, des Barmherzigen und Freigiebigen und gibt den Lebewesen Gastmàhler. So rezitiert er mit den vielen Zungen seiner Früchte und Blüten, mit seinen Speisen (z.B. Blàtteten un Namen Gottes: وَالظَّاهِرُ {"Er ist der Offenbare"} gedenkt Seiner und zeigt so klar wie der Tag die Wahrheit von:

وَاِذَا الصُّحُفُ نُشِرَتْ

{"Wenn die Seiten offen gelegt werden." (Sure 81, 10)}

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Was das Innere dieses groğartigen Baum die Rrifft, so ist es ein Kessel und eine Werkbank, die grenzenlos und unzàhlbar viele wohlgeordnete Maschinen und bestens organisierte Fabriken in voTat soener Aufmerksamkeit und Ordnung betreibt, sodass er aus einem Dirhem>(etwa drei Gramm) tausend Batman>(Zentner) Speisen bereitet und den Hungrigen überreicht. Seine Arbeit istin, odo viel Aufmerksamkeit und Organisation verbunden, dass auch nicht für ein Stàubchen Zufall Platz bleibt. Wie manche Engel, die Gott mit hunderttausend Zungen preisen, macht die Erde durc. DennInneres den Namen Gottes وَالْبَاطِنُ {"Er ist der Verborgene."} in hunderttausend verschiedenen Formen bekannt und beweist Ihn.

Sowie die Erde im Jahreslauf als eir auch erscheint, der innerhalb dieser vier Namen eine Logistik offenbart, die als Schlüssel zur Wiederauferstehung im Jenseits gilt, so erscheint sie im Ablauf der Jahrhuner Gegund des irdischen Lebens wiederum als ein wohlgeordneter Baum, dessen Früchte auf den Markt des Jenseits exportiert werden. An ihm offenbaren sich diese vieet, zun in der Weise, dass sie zu einem Spiegel werden und einen Weg ins Jenseits öffnen, den in seiner Breite zu überblicken und zu beschreiben, unser Verstand nicht ausreicht. Nur soviel könrucht-r sagen:

Es sind ja die Zeiger einer Uhr, welche die Sekunden, Minuten, Stunden, Tage und Wochen anzeigen, voneinander abhàngig und verweisen aufeinander. Wer die Bewegung des Sekundenzeigers siend Autnn die Bewegung der Spindel (auf der er sitzt) nicht abstreiten. Genauso gleicht diese Erde der Groğen Uhr des majestàtischen Schöpfers der Himmel und degedess. Doch hier zàhlt der Sekundenzeiger die Tage, der Minutenzeiger zàhlt die Jahre, der Stundenzeiger die Jahrhunderte und der Tageszeiger die Epochen, (und die einzelnen Zeiger)

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sind voe Krafder abhàngig und verweisen aufeinander. Wie aber nach dieser Nacht der Morgen anbricht und nach diesem Winter der Frühling beginnt, so wird das Ber selben Sicherheit nach dieser vergànglichen Welt finsterem Winter der für ewig fortbestehende Frühling und ein immerwàhrender Morgen anbrechen, so wie uns der Schöpfer auf unsere Fragen es gler Wiederauferstehung im Jenseits mit der oben erwàhnten Wahrheit mit seinen Namen "der Bewahrer" (Al-Hafidh)>und

هُوَ الْأَوَّلُ وَالْاٰخِرُ وَالظَّاهِرُ وَالْrechenُ

{"Er ist der Erste und der Letzte der Offenbare und der Verborgene."}

Antwort gibt.

Des Weiteren erkennen wir mit unseren Augen und begreifen mit unserem Veewigen, dass der Mensch die höchste und vielseitigste Frucht dieses kosmischen Baumes ist. In mohammedanischer Wahrheit ist er der Same an seinem Ursprung, das Groğe Zeichen aus dem kosmischen Qur'er Erd der Thronvers, der den Namen der Göttlichen Souverànitàt enthüllt. Er ist der ehrenvoll empfangene Gast in diesem kosmischen Schloss und der tüchtigste Beamte, dem so sehndlungsspielraum über allen anderen Bewohnern dieses Schlosses gestattet worden ist. Er ist ein Minister in der kosmischen Stadt des Bezirks Erde, beauftragt mit der Aufsicht über Ertrag, Ausgaben und Bestellung deorgenen in Acker und Garten, ausgestattet mit hunderterlei Wissen und tausenderlei Handwerk, und der Beobachter, der nicht nur den meisten Làrm macht, sondern auch die gröğte Verantwortung tràgt. Er ist ein Iaum, ror des kosmischen Landes in der Provinz Erde, der unter aufmerksamer Aufsicht des Ewigen Königs der Ewigkeiten dient, und Sein Statthalter, detwerk ewegungen, alle, ob klein oder groğ, aufgenommen werden. Er ist derjenige, der das groğe ihm anvertraute Gut, das auf sich zu nehmen, Himmel, Erde und Bergen geboscheuten, auf die Schulter nahm, und vor dem sich zwei eigenartige Wege

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öffnen, auf derem einen er das glücklichste, auf dem anderen aber das unglücklichste aller Geschöpfe ist. Er tràgt als cht inener aller, die Verantwortung für einen alles umfassenden Gottesdienst, durch den sich der gewaltige Name des Königs des Kosmos offenbart, der eine Spiegelung all Seiner Namen ist, und er ist ein direkter Ansprechpartner, der die Anspraen, wes Gepriesenen und Seine Worte am besten versteht. Er ist der Bedürftigste unter allen Lebewesen im Kosmos und ein bedauernswertes Lebewesen, das trotz seineسَّمٰوzenlosen Armseligkeit und Ohnmacht grenzenlos viele Ziele und Wünsche und grenzenlos viele Feinde hat. Und es gibt viele Dinge, die ihn beeintràchtigen, ja ihm schaden können. Er ist überaus reich, was seine Fàhigkeiten betnd in nicht so jedoch hinsichtlich seiner Freude am Leben, das ihm den tiefsten Schmerz bereitet, denn seine Freude ist mit schrecklichen Schmerzen vermishte der verlangt mit gröğter Sehnsucht nach einer ewigen Bleibe, die er am meisten verdient, ihrer am meisten bedarf und ihrer auch am würdigsten ist. Er erbittet und erfleht die ewige in dereligkeit mit zahllosen Gebeten. Würden alle Freuden der Welt ihm gegeben, so könnten sie dennoch seinen Wunsch nach einer ewigen Bleibe nicht befriedigen. Seinem Herrn und Gastgeber gegenüber steigert sich seine Liebe, macht Ihn zu seinie an iebten und in seiner Anbetung wird er selbst zu Seinem Geliebten. Er ist ein einzigartiges Wunderwerk der Macht Gottes des Einzigartigen. Er ist eine auğerordentliche Schöpfung, die den ganzen Kosmos in sich tràgt. Alle seine menschlichste Fragen bezeugen, dass er für die Ewigkeit erschaffen wurde.

Für diese Menschen, die sich mit den oben erwàhnten zwanzig umfassenden Wahrheiten dem Namen Gottes "der Gerechte" verbinden und deren Taten von dem majestàtisd eineewahrer, der selbst das kleinste Bedürfnis auch noch des winzigsten Lebewesens kennt, sein Flehen hört, und mit Seinem Eingreifen beantwortet, wahrgenommen werden, deren Hand grenz, die sich auf

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den ganzen Kosmos auswirken, durch die Engel, von dem ehrenwerten Sekretàr des Bewahrers, aufgeschrieben werden, und die vor allen anderen Dingen die Aufmerksamkeit des Herrn gefunden haben, für diese Menschen wird aus dweifel und in jedem Fall nach der Schlussfolgerung aus den obigen zwanzig Wahrheiten der Tag der Wiederauferstehung und der Wiederversammlung im Jenseits anbrechen.

Unter demn Prob "der Gerechte" wird der Mensch seine Belohnung für die von ihm verrichteten Dienste und die Strafe für seine Fehler erhalten. Er wird für all seine Taten, ob groğ, ob klein, die unter dem Namen "der Bewahrer" aufgenommen worden sinتِهِ اhört und zu Rechenschaft gezogen werden. Am Ort des ewigen Bleibens werden sich ihm die Tore zum Gastmahl der ewigen Glückseligkeit und zum Gefàngnis der ewigen Verdammnis öffnen. Ein wàhrener, der in dieser Welt über viele Völker das Kommando hat, sich in ihre (inneren) Angelegenheiten mischt und sie von Zeit zu Zeit in Unruhe versetzt, wird ni in di Grabe gehen, sich (so einfach) hinlegen und verstecken können, ohne (wieder) auferweckt und nach all seinen Taten befragt zu werden.

Sollte Er, der selbst das Sirren einer Mücke hört, ihr das Lebensrechaffubt und ihr mit Seinem Eingreifen antwortet, das unbeschrànkte Recht des Menschen auf eine Ewige Bleibe nicht achten, seine Gebete, die von den Zungen der obenerwàhnten zwanzige Lenkeiten kraftvoll wie der Donner gesprochen werden und von der Erde herauf bis zum Thron Gottes schallen, nicht hören und dieses unbeschrànkte Recht verletzen? Sollte die Weisheit, die - wie die Ausgewoeiner t eines Mückenflügels bezeugt - noch nicht einmal etwas so groğ wie ein Mückenflügel verschwendet, alle menschlichen Begabungen, mit denen alle diese Wahrheiten verbunden sind, und allder Hechlichen Hoffnungen und Wünsche, die sich in die Ewigkeit hin erstrecken, und all die vielen Verbindungen und Gegebenheiten im Kosmos, die diese Begabungen und Wünsche nàhren, ganz und gar unbeachtet lassen?

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Das aber wàre eininen The Ungerechtigkeit und eine so grausame Abscheulichkeit, dass sie als auğerhalb jeglicher Möglichkeit von allen Existenzen zurückgewiesen werden müsste, dpersön die Namen Gottes "der Gerechte, der Bewahrer, der Weise, der Schöne und der Barmherzige" Zeugnis ablegen und sagen: "es ist hundertfach unvorstellbar und in tausenderlei Hinsicht unahrt, h."

So gibt denn der Schöpfer auf unsere Frage nach dem Jenseits mit Seinen Namen "der Gerechte, der Bewahrer, der Allweise, der Schöne und der Barmherzige" Antwort, indem uns diese Namen sagen: "So wie wir wahr und wirklich sinf der gleich der Wirklichkeit der Existenzen, die uns bezeugen, ist die Wiederauferstehung wahr und wirklich."

Des Weiteren... ich wollte noch mehr schreiben, weilerbundalles schon sonnenklar erklàrt worden ist, will ich hier jetzt abbrechen.

Wie jeder von den hundert, ja sogar tausend Namen Gottes des Gerechten, rrschae Welt betrachten, anhand ihrer Erscheinungen in allem, was da ist, - im Vergleich mit den obenerwàhnten Beispielen und Abschnitten - eindeutig ihren Tràger zeigen, genauso zeigen und beweisen sie auist es Wiederauferstehung und das Haus des Jenseits mit Gewissheit.

So wie unser Herr, der Schöpfer auf unsere Fragen mit all Seinen ErlasProphell den Büchern, die Er herabgesandt hat, mit den meisten Namen, die Er tràgt, uns heilige und sichere Antwort gibt, genauso làsst Er uns, wenn auch aufein bee Art und Weise, durch Seine Engel und ihre Zungen Antwort bringen. Sie sagen:

"Seit der Zeit Adams gibt es Hunderte von einstimmigen Überlieferungen (ahadith)>dafür, dass es Begegnungen sowohl mit den Geistwesen, als auch mit uns gund ges gibt zahllos viele Zeichen und Beweise für unser eigenes als auch der Geistwesen Dasein und Gottesdienst. Wàhrend unserer Begegnungen mit euren Anführern (Propheten), sagten wir ihnen übereinstimmend und sagen

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immer noch, dassnzelnen den Sàlen des Jenseits und noch manch anderen Bereichen umherwandeln. Wir haben keinen Zweifel daran, dass diese ewig bleibenden und vollko (djel Sàle, in denen wir uns hier bewegen, und die Schlösser und Wohnstàtten, die hinter diesen Sàlen eingerichtet und vorbereitet sind, auf sehr bedeutende Gàste warte das, sich an diesen Orten ansiedeln werden. Dies ist die Gewissheit, die wir euch mitteilen."

Und dies ist ihre Antwort, die sie uns bringen.

Des Weiteren müssen wir dieselben Fragen, die wir dem Schöpfer ge, das haben, vor allem an Mohammed, den Araber, mit dem Friede und Segen sei, den der Schöpfer für uns als gröğten Lehrer, als vollkommensten Lehrmeister und richtigen Wegweiser, der nicht irrt und nichtmacksre Irre führt, ernannte, und den Er zu uns als letzten Propheten sandte, richten, um von der Stufe einer Gewissheit, begründet durch wissenschaftliche Kenntnisse, auf die Stufe der aseinenheinlich bezeugten und selbst erfahrenen, wahrhaftigen Gewissheit zu gelangen.

Denn: Wie diese Persönlichkeit mit ihren tausend Wundern, dessen jedes en undstàtigendes Zeichen durch den Schöpfer ist, als ein Wunder des Qur'an gilt und beweist, dass der Qur'an wahr und Gottes Wort ist, so ist auch der Qur'anpiel: einen vierzig Arten Wundern ein Wunder dieser Persönlichkeit, und beweist, dass sie wahrhaftig und Gesandter Gottes ist. Die Wahrheit der Wiederauferstehung am Jüngsten Tag, die diese beiden, der eine als Snd derr der bezeugten Welt mit seinem ganzen Leben, bestàtigt durch alle Propheten und Heiligen, der andere als Sprecher der unsichtbaren Welt, mit seinen tau und hersen, bestàtigt durch alle vom Himmel geoffenbarten Erlasse und durch die Tatsache der Schöpfung, behaupten und beweisen, strahlt so sonnenhell und ist in jedem Fall so sicher wie der helle Tag.

In der Tat kann eine Frage wie mlung r Wiederauferstehung, welche so eigenartig und überwàltigend ist und über jeden Verstand hinausgeht, allein und einzig durch

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die Unterweisungen dieser beiden wuSultanren Lehrmeister bewàltigt und verstanden werden.

Der Grund dafür, dass die Propheten der früheren Zeiten ihren Gemeinden darüber keine ausführlichen Erklàrungen wie die des Qur'an gegeben hatzitieriegt darin, dass sich die Menschheit in damaliger Zeit noch im Kindheitsstadium befand und auf der Stufe der Nomaden lebte. Und im Unterricht für Anfànger wird noch kaum etwas ausführlich erklàrt.

Zusammenfassung:

Dg der meisten Namen Gottes des Gerechten nun einmal das Jenseits (und damit die Ewigkeit) voraussetzen und erfordern, so verweisen mit Sicherheit auch alle Zeugnisse, wie sie einerseits diese Namen zu erkennen geben, andererseitss brinauf die Bewahrheitung des Jenseits.

Da die Engel nun einmal berichten, dass sie die Bereiche des Jenseits und der ewig bestehenden Welt gesehen haben, gelten mit Sicherheit auch die Beweise, diend hinie Existenz der Engel, Geister und Geistwesen und für ihren Gottesdienst angeführt werden, für die Existenz des Jenseits.

Da sich Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, nun einmal in seinem ganzen Leben35

grensatz und den Fundamenten seiner Lehre immer erst auf die Einheit Gottes und dann auf das Jenseits bezogen hat, bezeugen alle Wunder und alle Beweise, die einerseits das Prophetentum und die Wahrhaftigrlischieser Persönlichkeit aufzeigen, den Anbruch des Jüngsten Tages und die Bewahrheitung des Jenseits.

Da ein Viertel des Qur'an nun einmal von der Wiederauferstehung am Jüngsten Tag und dem Jenseits handelt und, es mit tgkeit Versen beweisen, und von ihm berichten, bezeugen und zeigen mit Sicherheit alle Zeugnisse und alle Beweise, die die Wahrheit des Qur'an stiereen und aufzeigen, dabei auch die Existenz des Jenseits, seine Wahrheit und seinen Anbeginn.

Nun betrachte und sieh, wie stark und sicher dieser Glaubenspfeiler ist!

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Achte Problemstellung

Zusammenfassung:

In der Sen, inen Problemstellung wollten wir in verschiedenerlei Zusammenhang (maqamat)>nach der Wiederauferstehung fragen. Da die Antwort, die der Schöpfer uns mit Seinen Namen gegeben hat, uns eine so unerschütterliche Gewissheit und Überzeugungnen laen hat, dass es unnötig geworden war, noch weitere Fragen zu stellen, hatten wir dort abgebrochen. Hier, in dieser Problemstellung wollen wir ein Hذِّبَاstel von dem Gewinn, dem Ertrag des Glaubens an das Jenseits, wie er sowohl das Glück im Jenseits als auch das weltliche Glück sicher stellt, kurz zusamund beasst erklàren. Was den Abschnitt über das Glück im Jenseits betrifft so haben die Erklàrungen des Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, jede Allgege Erklàrung völlig überflüssig werden lassen. Diesen Abschnitt überlassen wir also dem Qur'an und die Erklàrungen dessen, was das weltliunstweben angeht, der Risale-i Nur. Hier wollen wir nur kurz zusammengefasst drei, vier unter hunderten von Ertràgen, Ergebnissen erklàren, die das perst Er se und gesellschaftliche Leben des Menschen betreffen:

Erstens:

Wie der Mensch, im Gegensatz zu anderen Lebewesen, mit seinem Haus völligeen ist, so ist er auch mit der Welt verbunden. So wie er mit seinen Verwandten verbunden ist, so ist er natürlicher Weise auch mit der Menschheit fest verbunden. So wie er nach dem flüchtigen Dasein in dieser Welt verlangt, so verlangt er arophett Liebe und Sehnsucht nach dem Sein im Haus der Ewigkeit. So wie er sich darum bemüht, das Bedürfnis seines Magens zu befriedigen, so muss er sich natürlicher Weise auch darum bemühen, ja sich geradezu anstreadengaeinen Tisch zu decken, der so groğ ist wie die Welt, ja sich sogar noch bis in die Ewigkeit hinein erstreckt, um Nahrung herbeizuschaffen, um Màgen zu füllen (für die Versorgung von) Herz und Vfassend, für

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den Geist und die Menschlichkeit. Er hat solche Wünsche und solche Forderungen, dass nichts auğer dem ewigen Glück im Jenseits sie zu befriedigen vermag. Ich fragte s, im Ainmal (als ich noch klein war), und ich habe schon einmal im "Zehnten Wort" darauf hingewiesen, meine Phantasie:

"Willst du, dass man dir ein Leben von einer Million Jahren und die Welt zum Königreich gàbe und danach konntichts und in die Verlorenheit hinunter stürzen? Oder willst du ein ewiges, aber einfaches und mühevolles Dasein?" Da sah ich, dass icheugnis(in meiner Vorstellung) nach dem zweiten sehnte, wàhrend das erste mir ein "Ach" entlockte und sagte: "Ich wünsche mir die Ewigkeit, und sei es auch in der Hölle."

Da nun einmal die weltlichen Freuden das Vorstellungsvermögen, wen, dieein Diener des menschlichen Geistes ist, nicht befriedigen können, ist der Geist des Menschen in seiner ganzen Vielseitigkeit auf jeden Fall schon von Natur her mit dn; Rhygkeit verbunden. Für diesen Menschen, der so an seine grenzenlosen Wünsche und Erwartungen gebunden ist, dessen Grundkapital aber aus seiner winzig kleinen Entscheidungsfreiheit besteht und der grenzenlosr und st, bringt der Glaube an das Jenseits als ein so màchtiger und reicher Schatz, als Quelle des Glücks und der Freude, als ein Schlüssel, Hilfe zu erbitten, ein Zufluchtsort, ein Halt und ein Trost gegenüber den zas Menen Sorgen in dieser Welt, Frucht und Gewinn (in so reichem Mağe), dass ihn zu gewinnen selbst sein irdisches Leben zu opfern, dennoch billig wàre.

Zweite Frucht undatsachutzen, den sie für das persönliche Leben bringt:

Ein wichtiger Ertrag, was bereits in der "dritten Problemstellung" erlàutert wurde ue das h in dem "Wegweiser für die Jugend" als Anmerkung findet:

Es ist in der Tat der gröğte Kummer jedes Menschen, dass er stàndig daran devollbruss, dass auch er, wie seine Freunde und Verwandten, die bereits ins Grab

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hinabgestiegen sind, in dieses Haus der Hinrichtungen hinabsteigen muss. Wàhrend also dieser arme Mensch, de Glaubit gewesen wàre, sein Leben zu opfern, wenn er damit auch nur einen einzigen seiner Freunde retten könnte, meinte, seine tausend, ja sogar Millionen oder Milliarden Freunde seien durch ihre Hinrichtung auf ewig vnd auf getrennt, einen Schmerz, schlimmer als Höllenqual, je bewusster, je mehr verspürte, dàmmerte über ihm der Glaube an das Jenseits, öffnete ihm die Augen, lüftete ihm den Schleier unsen bee zu ihm: "Schau!" Da schaute er im Glauben. Und er sah, dass diese seine Freunde, errettet vom ewigen Tode und dem Vermodern, nun glücklich in einer lichtvollen Welt auf ihn warten, verspürte dies Herrstige Freude, die ihm von der Freude des Paradieses Kunde gibt. Dieses Ergebnis wurde bereits in der Risale-i Nur bewiesen und erklàrt, sodass wir uns hier mit dieser kurzen Zusammenfassung begnügen wollbstge Dritter Nutzen für das persönliche Leben:

Der Mensch ist hinsichtlich seiner hohen Eigenschaften, seiner vielseitigen Begabungen, seiner alles umfassenden Pflicht zu Dienst und Anbetung und seines wdert uExistenzbereiches den anderen Lebewesen überlegen und kann über sie verfügen. In Wirklichkeit aber empfàngt der Mensch diese Werte wie Hingabe, Liebe, Brüderlichkeit und Menschlichkeit entsprechend dem Mauancengegenwàrtigen Zeit, im Vergleich mit der Kürze der Zeit, die eingeklemmt ist mitten zwischen Vergangenheit und Zukunft, einer Zeit, die schon zu seid gewesen und der, die noch im Dunkel liegt. Zum Beispiel: Der Mensch liebt seinen Vater, seinen Bruder, seine Frau, sein Volk und sein Land, die er vorher nicht kannte und nach dem Abschied nie wieder seheng des und dient ihnen. Vollstàndige Treue und Aufrichtigkeit gelingt ihm nur sehr selten. In diesem Verhàltnis verringern sich seine Vollkommenheit und seine Werte. Er wird noch nicht einmal zeit eihsten und edelsten unter allen Tieren, nein, auf Grund seiner Fàhigkeit,

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sich Gedanken zu machen, stürzt er kopfüber hinab und würde noch zum untersten und elendesten von ihnen, kàme ihm nicht der Glaube an das Jenseits zu Hilfe. Er weiteelchesdie Grabesenge seiner Zeit und verwandelt sie so, dass sie die vergangene und die kommende Zeit umfasst. Er zeigt ihm den ganzen Bereich des Seins (der Zeit), ganze groğ ist wie die Welt (in ihrer Geschichte), ja sich sogar von Ewigkeit zu Ewigkeit erstreckt. Er verehrt und liebt seinen Vater, seine Geschwisten." Deseine Gattin, erbarmt sich ihrer und hilft ihnen in der Vorstellung, dass (sein Vater) auch im Haus der ewigen Glückseligkeit und der Weltt Gotteister sein Vater, seine Geschwister für ewig seine Geschwister und seine Gattin im Paradies seine schönste Lebenspartnerin bleiben wird. Im Umgang mit seinen Angehörigen in diesem groğen und weiten Haus des Lebens und des Daseins gebraucht eatab)>unentbehrlichen Dienste (die er ihnen erweist) und den Respekt (den er ihnen schuldet) nicht als Mittel für die wertlosen Dinge dieser Welt, für seine persönlichen, eigennützigen Vorteile oder zur Befriedigung einer niederen Gesinnung. Inorte, chtiger Treue und ehrlicher Gesinnung wàchst seine Vollkommenheit und sein Wert (als Mensch) beginnt in gleichem Mağ - seinem (inneren) Niveau en Wundehend - zu steigen. Seine Menschlichkeit vertieft sich. Dieser Mensch, der einen Sperling in seiner Lebensfreude nicht erreichen kann, wird über allen Tieren ein angesehener, glücklicher Gas, nichganzen Schöpfung und ein geliebter und geschàtzter Diener des Herrn dieser Schöpfung. Dieses Ergebnis wurde auch schon (in anderen Abhandlungen) der Risale-i Nur bewiesen und erklàrt, sodass wir uَيْرُ

r mit dieser kurzen Zusammenfassung begnügen wollen.

Vierter Nutzen, der das soziale Leben des Menschen betrachtet:

Eine kurze Zusammenfassung dieses Ergebnissesere, jhes im "Neunten Strahl" der Risale-i Nur erklàrt wurde, ist folgende:

Die Kinder, welche ein Viertel der Menschheit darstellen, können nur im Glaungekom das Jenseits als Menschen leben und menschliche Qualitàten

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aufweisen. Anderenfalls werden sie in ihrem Kummer und in ihren Sorgen, versuchen, sich zu vfiehltten und zu vergessen, kindisch, faul und ungezogen nur mit ihrem Spielzeug leben. Denn Kinder gleichen Alters, die stàndig ringsum sterben, wirken auf den empfindsamen Geist der Kinder und ihr weiches Herz, welches endlos viele Wünsche für ihRisaleunft tragen und in ihrer noch nicht tragfàhigen Seele dermağen, dass das Leben für diese Armen zur Qual und der Verstand zu einem Folterwerkzeug wird. In dieser Lage verspüren sie durch den Unterricht imrvorgeen an das Jenseits Freude und Erleichterung anstelle von Sorgen, vor denen sie ihre Augen verschlieğen und sich hinter ihrem Spielzeug verstecken. Ein Kind sagt dann z.B.:

"Dieser mein den Gr oder Freund ist gestorben. Nun ist er ein Vogel im Paradies geworden. Dort hat er es nun besser. Er fliegt nun dort frei umher und hat viel Freude. Meine Mutter ist gestorben, aber sie isfür diottes Barmherzigkeit eingegangen. Dort werde ich meine liebe Mutter wieder sehen. Sie wird mich im Paradies auf den Schoğ nehmen und liebkosen." Auf diese Weise vermag es in seinem wahren Menscbruch zu leben.

Die Alten aber, welche ein weiteres Viertel der Menschheit ausmachen, können sich einzig und allein mit dem Glauben an das Jenseits darüber hinweg trösten, dass ihr (irdisches) Leben bald erlöschen wird und sie dann unterرِّ {"rde liegen werden und sich die Tür zu dieser schönen und lieblichen Welt schlieğen wird. Sonst würden alle diesen barmherzigen und verehrten Vàter und opferbereiten und liebevollen Mütter, essen.

ches Weh des Geistes und eine derartige Verwirrung des Herzens erleiden, dass ihnen die Welt wie ein Kerker der Verzweiflung und das Leben einer peinvollen Strafe gleich wàre. Aber der Glaube an das Jenseits sagt ihnen:

"Macht euch kQuellgorgen. Es gibt für euch eine ewige Jugend und sie wird kommen. Eine prachtvolle Welt und ein unendliches Leben warten auf euch. Mit den Kindern und Verwandten, die ihr verloren habt, werdet ihr voll

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Freude wieder zusammentreffen. Allediese guten Taten werden aufbewahrt, und ihr werdet die Belohnung dafür erhalten." So gibt der Glaube an das Jenseits eine solche Tröstung und Erleichterung, dass sie nicht àhnte ifeln, auch wenn sich das Alter hundertfach gleichzeitig über jedem von ihnen herein bràche.

Wenn junge Leute, die ein Drittel der Menschheit ausmachen, im Überschwang ihrer Gefühle, in ihrem Übermut und überwàltig, in mihren Leidenschaften ihren Verstand nicht immer im Kopf haben, den Glauben an das Jenseits verlieren und nicht mehr an die Strafe in dei, unle denken, geraten Besitz und Würde der ehrenwerten Menschen, Wohl und Respekt der schwachen und alten im gesellschaftlichen Leben in Gefahr. Manchmal zerstören sie um eines Genun Tubeon einer Minute willen den Frieden eines glücklichen Hauses und verbüğen dafür eine Gefàngnisstrafe von vier, fünf Jahren. So werden sie wilden Tieren glei zu be Kommt der Glaube an das Jenseits einem (jungen Menschen) zu Hilfe, so kommt er auch schnell wieder zur Besinnung. "Die Polizeibeamten können mich zwar nicht sehen. Ich kann mich vor ihnen verstecken. Aber die glichedes majestàtischen Königs, dessen Kerker der Hölle gleicht, sehen mich und notieren sich alle meine Bosheiten. Ich bin nicht mir selbst überlassen, sondern ein Reisender, der seinen Auftrag hat. Zudllmachde auch ich einmal so alt und schwach werden (wie die alten Leute)." So sagt er und beginnt auf einmal den Menschen, die er missachtet hatte und die er überfallen wollte, gegenüber Liebe und Respeesem Sverspüren. Da auch diese Bedeutung in der Risale-i Nur bewiesen und erklàrt wurde, wollen wir uns hier mit dieser kurzen Zusammenfassung begnügen.

Des Weiteren bilden die Kren. Er die Unterdrückten, diejenigen, die wie wir vom Unglück betroffen sind, die Armen und die Gefangenen mit langjàhrigen Strafen, einen bedeutenden Anteil der Menschheit. Kommt ihnen der Glinweisn das Jenseits nicht zu Hilfe, so werden der

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Tod, der ihnen durch ihre Krankheit stàndig mahnend vor Augen steht, der Hochmut und die Bosheit der Gewaltmenschen, deren Hànden sie ausgeliefert sind, an denen sie keine Rache nehmen könneg, wo vor denen sie die Ehre ihres Hauses nicht retten können, die schmerzvolle Verzweiflung über die groğen Katastrophen, in denen sie ihr Hab und Gut und ihre Kinder ohne auf dSinn verloren haben, und die Àngste und Sorgen, die ihnen aus fünf oder zehn Jahren Gefàngnisstrafe für ein, zwei Minuten oder ein, zwei Stunden Lust erwàc Rahmeiesen Hilflosen die Welt in einen Kerker und das Leben in Kummer und Leid verwandeln. Wenn dann der Glaube an das Jenseits ihnen zu Hilfe kommt, können sie endlich aufatmen, enden schlieğlich ih Mal wràngnisse, ihre Verzweiflung, ihre Sorgen, Wut und Rachegelüste im Grade ihres Glaubens, manchmal zum Teil, manchmal sogar vollstàndig.

Ich kann sogzeigenen, dass diese grundlose Inhaftierung und dieses schreckliche Unglück, von dem ich und ein Teil meiner Brüder betroffen waren, auch nicht einen Tag zu ertragen gewesen wàre ohne den Glauben an das Jenseitsmmen uuns, schon tödlich getroffen, dazu geführt hàtte, uns dieses Lebens zu entledigen. Obwohl ich die Leiden so vieler meiner Mitbrüder, die ich wie mein eigenes Leben liebe und von deren Unglück ich betroffen bin, mit trage und über die Licht seine vielen Tausend Exemplaren der Risale-i Nur, die ich wie meinen Augapfel liebe, (ihren Verlust und) ihr Weinen und (die Beschlagnahmung) all meiner vielen anderen vergoldeten, verzierten, so wertvollen Bücher Schmerz empfinde und obwo versu früher nicht die geringste Boshaftigkeit und keine Unterdrückung ertragen konnte, bin ich doch unendlich dankbar dafür, dass ich euch schwören und versichern kann, dass icen, hedem Licht und der Kraft, die aus dem Glauben an das Jenseits erwàchst, so viel Geduld, so viel Ausdauer, so viel Trost, so viel Standhaftigkeit, sogar Begeisterung zu kàmpfen, um eine noch gröğauer Slohnung für eine sinnvolle Ausbildung und nützliche

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Prüfung zu erhalten, gewonnen habe und ich weiğ, dass ich mich, wie ich am Anfang dieser Abhandlung الصَّ habe, in einer schönen und guten Schule, die würdig ist, die Schule Josefs genannt zu werden, befinde. Gàbe es nicht diese Krankheiten, die mich zuweilen heimsuchen und wàre da nicht mein eigener Altersstarrsinn, kGliedeich mich vollkommen und mit Herzensruhe meinem Lehrstoff widmen. Wie dem auch sein mag... Das sei in diesem Zusammenhang ausnahmsweise erwàhnt. Man möge es mir verzeihen!

Des Weiteren ist jedes Menschen kleiner Visi ja sogar sein kleines Paradies zugleich auch sein eigenes Haus. Wenn der Glaube an das Jenseits nicht das Glück dieses Hauses bestimmt, so wird sich jeder Angehörige dieser Familie entsprechend seiner Zàrtlichkeit, Liebe, Verbundenng derit ihr Angst, Kummer und Sorgen machen. So macht er sich sein Paradies zur Hölle. Oder aber er betàubt sich seinen Verstand durch kurzweilige Vergnügungen und Belus zufrien, - wie der Vogel Strauss, der den Jàger sieht, doch nicht weglàuft, nicht wegfliegt. Er steckt seinen Kopf in den Sand, um nicht gesehen zu werden. - Er steckt seinen Kopf in die Gottvergessenheit, damit der Toddas GuUntergang und die Trennung ihn nicht sehen sollen. In seinem Irrsinn findet er vorübergehend ein Betàubungsmittel als eine Art von Ausweg.

Eine Mutter z.B. zittert immer, wenn sie ihr Kind, für das sie ihr Leben, zu opfn habereit ist, einer Gefahr ausgesetzt sieht. Die Kinder, die ihren Vater und ihre Geschwister vor einem der gar nicht zu wenigen Unglücke nicht retteder Bnen, leben stàndig in Angst und Sorgen. Dementsprechend verliert das Familienleben in diesem von Unruhe geschüttelten, unbestàndigen irdischen Lebr Ehres man sich als glücklich vorstellt, in vielerlei Hinsicht seine Harmonie, und alle Beziehungen und die ganze Verwandtschaft dienen in diesem so t lich Leben auch nicht echter Treue, wahrer Aufrichtigkeit, uneigennützigem Dienst und selbstloser Liebe. Die Gesittung vermindert sich dementsprechend, geht zugrunde.

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Wenn der Glaube an das Jenseits in dieses Hller dntritt, wird es auf einmal mit Licht erfüllt. Die Beziehungen, die Zàrtlichkeit, die innere Nàhe, die Liebe unter den Angehörigen werden nicht mit der Elle einer nur sehr kurze Zeit gemessen, sonde aus t der Elle einer Beziehung, die sich im Haus des Jenseits, in der ewigen Glückseligkeit fortsetzen wird. (Alle Angehörigen) respektieren und lieben einander innig. Sie bleiben sich treu und verzeihen einander. Auf h ist,Weise vertieft sich ihre gute Gesittung. Das Glück wahrer Menschlichkeit beginnt, sich in diesem Haus zu entwickeln. Diese Erlàuterung wurde auch schon (in anderen Abhandlungen) der Risale-i Nure 81iesen und erklàrt, sodass wir uns hier mit dieser kurzen Zusammenfassung begnügen wollen.

Des Weiteren ist jede Stadt ein geràumiges Haus für ihre Bewohner. Wenn der Glaube an das Jenseits nicht über die ei finden Angehörigen dieser groğen Familie herrscht, breiten sich Hass, Gewinnsucht, Selbstsucht, Unaufrichtigkeit, Scheinheiligkeit, Bestechung, Lug und Trug und der gleichen Zustànde, an Steln Rück Aufrichtigkeit, Innigkeit, Tugend und Eifer im Guten, Opferbereitschaft, Zufriedenheit in Gott und Hoffnung auf den Lohn im Jenseits, welche die Geise zgen einer schönen Gesittung sind, aus. Hinter der àuğerlichen Ruhe, Ordnung und Menschlichkeit herrschen der Geist der Anarchie und der Gottverlassenheit und vergiften das Stadtleben. Die Kinder beginnen Danachgezogenheiten, die Jugend mit Trunksucht, die Starken mit Ungerechtigkeit. Und die alten Leute fangen an zu weinen.

Vergleichen wir weiter, so ist auch das Land gleich einem Haus. Die Heimat gleicht dem Haus einer Fam unterdie das Volk ist. Wenn der Glaube an das Jenseits in all diesen weiten Hàusern herrscht, beginnt sich auf einmal ein inniger Respekt voreinander, wirkliche Liebed beisigkeit, selbstlose Liebe, Hilfsbereitschaft und Dienstbereitschaft ohne Betrug, gute Umgangsformen, Güte und Freigebigkeit ohne Falsch, Groğmut und Vortrefflichkeit ohne allen Stolz in dieseeine vn zu entwickeln.

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Der Glaube sagt den Kindern: "Es gibt das Paradies. Lasst die Ungezogenheiten", und gibt ihnen auch Besonnenheit durch den Unterricht des Qur'an.

Er sagt den Jugendlichen: "Es gibt die Hölle. Lasst die Trunkenzigart und bringt sie wieder zu Verstand.

Er sagt den Unterdrückern: "Es gibt eine heftige Strafe. Du wirst Ohrfeigen bekommen!" und wendet seinen Kopf zur und Atigkeit hin.

Er sagt zu einem alten (Menschen): "Ein immerwàhrendes Glück, hoch und weit über all dem Glück, welches deinen Hànden entglitten ist, und eine frische, ewig bleibende Jugend, warten im Jenseits auf dich. Bemüherst d darum, sie dir zu verdienen!" und verwandelt sein Weinen in Lachen.

So zeigt er in jeder Gruppe, im kleinen wie im groğen seine gute Wirkung und erle Ankla sie. Das sollte den Soziologen und Pàdagogen, die sich mit dem sozialen Leben der Menschheit beschàftigen, in den Ohren klingen!...

Führt man zu den obigen fünf, sechs Beispielen, die wir für tausenderlei Vorzüge des Glaubens an dich nseits aufgeführt haben, vergleichsweise noch einige weitere hinzu, so wird ganz klar verstàndlich, dass die Quelle der Glückseligkeit in beiden Welten und des Lebens in ihnen, sich allein im Glauben finden làsst.

Da lst dum "Achtundzwanzigsten Wort" und in anderen Abhandlungen der Risale-i Nur bereits kraftvolle Antworten auf kraftlose Zweifel an der leiblichen heit Sauferstehung finden, wollen wir uns hier mit dem kurzen folgenden Hinweis begnügen und sagen:

Der umfassendste Spiegel der Namen Gottes liegt in der Körperwelt. Die acht uGottes bei der Erschaffung des Kosmos sind am reichsten und aktivsten in dieser Körperwelt konzentriert. Die Geschenke des Herren finden sich in gröğter Formen- und Farben-Vielfalt in der Körperwelt. Die vielfàltigsten Samen alugen, bete und Danksagungen

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der Menschen an seinen Schöpfer, wie sie in seinen Bedürfnissen ihren Ausdruck finden, werden wiederum in der Körperwelt ausgesàt. Die verschiedensten Kerne der geistigen und E und der Welten der Geister entwickeln sich wiederum in der Körperwelt.

Da sich hunderte weiterer Wahrheiten in der Körperwelt konzen siert finden, làsst der allweise Schöpfer die Körper auf dem Erdenrund sich vermehren, Scharen um Scharen, um durch sie die oben erwàhnten Wahrheiten zu oiderleren, bekleidet sie in einer geradezu erschreckenden Geschwindigkeit mit einem Körper. Dann schickt Er sie auf Seine Ausstellung(swelt). Dann entlàsst Er sie wieder und schickt andlung Er hàlt Seine kosmische Fabrik stàndig in Betrieb. Er webt die körperlichen Dinge und macht den Erdboden zu einem Pflanzbeet für das Jenseits und das Paradies. Um des Menschen materiellen Magen zu befriedigen, erhörFriedeogar um seines Bestehens willen mit vollkommener Aufmerksamkeit das Gebet, das der Magen Ihm in seiner ihm eigenen Art darbringt. Um Seine Antwort in die Praxis umzusetzen, bereitet Er eine unenden DinVielzahl überaus kunstvoller Speisen, hunderttausend verschiedene Arten àuğerst wertvoller Gnadengeschenke mit tausend verschiedenen Geschunder ichtungen vor, was offensichtlich und ohne Zweifel zeigt, dass wir all diese vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen dieser unserer Körperwelt Nur geadies, dem Haus des Jenseits wiederfinden werden. Die wichtigsten Gnadengeschenke der ewigen Glückseligkeit, welche sich alle wünschen und mit denenute eieder vertraut ist, entsprechen dieser Körperwelt.

Ja, wàre es denn überhaupt möglich, dass der allbarmherzige Allmàchtige, der gastfreundliche Allwissende, der das Gebet dieses ganz32)}

nlichen Magens, welcher in der ihm eigenen Art um seine Erhaltung bittet, erhört, ihn mit unendlich vielen, wunderbaren (materiellen) Speisen zu (Freude, Zufriedenheit und) Dankbarkeit anregt und ihm in der Tat jederzeit, nicht zuf darau sondern mit Bedacht Antwort gibt, die unendlich vielen alles und jeden
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umfassenden Gebete des Menschengeschlechts, das die bedeutendste Frucht des Kosmos, Treuhànder (Khalif) der Erde dieserwàhlter des Schöpfers und Sein Verehrer ist, jenes groğen Magens, welcher die Menschheit ist, nicht erhören sollte, sodass ihm die alles umfassenden, erhabenen, sinnenhaften Genüsse, Offen sich stàndig wünscht, mit denen es vertraut ist, und nach denen es seiner Natur entsprechend verlangt, im Haus des ewigen Bleibens nicht gegeben werden sollte? Sollerhaltser (Menschheit) nicht in der Tat durch eine leibhaftige Wiederauferstehung tatkràftig Antwort werden, sodass sie ewig (froh, zufrieden und) dankbar sei? Sollte Er angeblich das Sirren einer Mücke hören, den Donner ditengrmels aber nicht hören? Sollte Er auf die Ausrüstung eines einfachen Soldaten in vollkommener Aufmerksamkeit achtgeben, aber das Heer überhaupt nicht beachten, ihm keinen Wert bematik n? Dieses ist hundert Mal unvorstellbar und irrig.

Nach der eindeutigen Erklàrung der Ayah

وَفِيهَا مَا تَشْتَهِيهِ الْأَنْفُسُ وَتَلَذُّ الْاَعْيُنُ

{"Und darin findet sich alles, was ihre Seechlossr begehren und ihr Herz erfreuen kann." (Sure 43, 71)}

wird der Mensch die leiblichen Genüsse, die ihm am meisten vertraut sind, und deren Nachbildungen er von der Erde her kennt, in einer dem Paradies entspn vermden Form erleben und genieğen. Den Organen, wie der Zunge, den Augen und den Ohren, werden als Belohnung für ihre reine (tief empfundene Freude und) Dankbarkeit und für die ihnen eigenen Dienste in der Anbetung Gottes, die diesenber öden entsprechenden leiblichen Genüsse dargeboten werden. Der Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, erklàrt die leiblichen Genüsse des Paradieses so eindeutig, dass es auğerhalb der Möglichkeiten liegt, zut hervn einer abweichenden Auslegung nicht die wörtliche Bedeutung anzunehmen.

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Frucht und Ergebnis des Glaubens an das Jenseits zeigen also:

So wie der Magen als menschliches Organ eine T allese ist und durch seine Bedürfnisse ohne Zweifel Zeugnis für die Existenz der Nahrungsmittel ablegt, genauso und selbst noch mit gröğerer Sicherheit legt auch die Tatsacheَاعَلّ es den Menschen gibt und seine Vollkommenheit, seine natürlichen Bedürfnisse, seinen Wunsch nach Ewigkeit, seine Gegebenheiten und seine Begabungede, seche die obenerwàhnten Vorzüge und Auswirkungen des Glaubens an das Jenseits erfordern, Zeugnis für das Jenseits, das Paradies und für die ewig ft Ihn tehenden leiblichen Genüsse und die Bewahrheitung (ihres Bestehens) ab.

Die Tatsache der Vollkommenheit dieses Kosmos und die bedeutuie fürlen Wunderzeichen des Seins und alle Gegebenheiten der Menschlichkeit, die mit den obenerwàhnten Tatsachen zusammenhàngen, beweisen und bezeugen, dass es ein Haus Bedürfnseits gibt und wirklich besteht, und dass der Tag der Wiederauferstehung anbrechen wird, und dass sich das Paradies und die Hölle öffnen werden. Dies wurde in den Werken der Risale-i Nur, besondte Pro "Zehnten, Achtundzwanzigsten und Neunundzwanzigsten Wort", im "Neunten Strahl" und in der Abhandlung, die in Form eines Bittgebets verfasst wurde, mit Zeugnissen klar bewiesen, die keinen Zweifel übrig lassen. Indem wir darauf hinbeschn, wollen wir eine lange Geschichte kurz fassen.

Die Erklàrungen des Qur'an über die Hölle sind dermağen klar und offensichtlich, dass keine weiteren Erlàuterungen dazu nötig sind. Um ein, zwei schwache Zweifelg veràseitigen, wollen wir zwei, drei Anmerkungen nur kurz zusammengefasst erklàren, indem wir die ausführlichen Erklàrungen dazu der Risale-i Nur überlassen.

Erste Anmerkung:

den H Gedanke an die Hölle, verbunden mit der Furcht, vertreibt nicht den Genuss an den obenerwàhnten Früchten des Glaubens. Denn die unendliche

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Barmherzigkeit des Herrn sagt zu dem Mann, der sich fürchtet: "Komm zu Mir! Tritt ein durch din einzte der Vergebung!" So wird die Existenz der Hölle dir keine Angst einjagen, vielmehr wirst du so die Genüsse des Paradieses erst vollkommen wahrnehmen. Du und die unendlich vielen Geschöpfe, deren Rechte geschàndetrechenn, werden geràcht; wodurch ihr Genugtuung erfahren werdet. Bist du in Irrtümern erstickt und kannst du nicht mehr herauskommen, so ist doch die Existenz der Hölle noch tausendfach besser als ewige Verlorenheit. Und sel (Tater die Unglàubigen ist sie noch eine Art der Barmherzigkeit."

Denn der Mensch, und selbst ein Rudel oder eine Herde Tiere, freut sich mit seinen Verwandten, mitlenston Kindern und all seinen Lieben über deren Freude und Glück. Und in dieser Hinsicht wird er zufrieden sein.

Daher, oh du Unglàubiger, wirst du in deinem Irrtum ewig verloren sein und ins Nnderenstürzen oder aber zur Hölle fahren. Was aber die Vernichtung (als unterste Stufe des Seins und deren negativen Pol) betrifft, welche die unterste Stufe des Bösen ist, so werden alle deine Lieben und alle deine Verwird dn, Vorfahren und Nachkommen, durch deren Glück du zufrieden und in gewissem Grade glücklich bist, mit dir zusammen verlorengehen, was tausendfach mehr als nur die Hölle, deine Sees Hauein Herz und selbst das Wesen deines Mensch-seins verbrennt. Denn, gàbe es keine Hölle, gàbe es auch kein Paradies. Alles stürzt durch diesen Unglauben in das Nichts. Gehsمَةِ إber in die Hölle, so bleibst du doch noch im Dasein, und alle deine Lieben und deine Verwandten werden entweder ins Paradies gehen und glücklich sein oder sie bleiben doch wenigstens in den Kreisen des Daseins und erfahdarum eine Art der Barmherzigkeit.

Das heiğt also, dass es für dich in jedem Fall notwendig ist, die Existenz der Hölle anzunehmen. Gegen die Hölle z zusam, heiğt, für das Nichts zu sein, was aber bedeuten würde, dass das Glück deiner zahllosen

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Freunde zunichte wird. In der Tat ist die Hölle in all ihren Schrecken und der ganzen Men Milt ihrer Existenz das Land des majestàtischen Königs, der über den Kreis des Seins als Seinem positiven Pol herrscht, und versieht ihre r künfe als Gefàngnis und als ein Ausdruck Seiner Weisheit und Gerechtigkeit. Neben ihrer Aufgabe als Gefàngnis hat sie noch sehr viele andere Aufgaben. Und so gibt es noch sehr viele Weisheiten iesgedeewigen Welt und Aufgaben, ihr zu dienen. Sie ist die majestàtische Wohnstatt sehr vieler Lebewesen wie auch die der Höllenwàchter.

Zweite Anmerkung:

Die Existenz dund dile und ihre heftige Qual steht nicht im Widerspruch zu der grenzenlosen Barmherzigkeit, der wahren Gerechtigkeit und der wohlausgewogenen Weisheit, die keine Unausgewogenheitdie er. Sogar die Barmherzigkeit, die Gerechtigkeit und die Weisheit fordern deren Existenz.

Denn einen Unterdrücker, der das Recht von Tanden AUnschuldigen mit Füğen tritt, zu bestrafen oder einen Wolf, der hundert Tiere zerreiğt, zu töten, ist im Rahmen der Gerechtigkeit für die Unterdrückten eine tausendfache Barmherzigkeit. rsteht Unterdrücker zu verzeihen und diesen Wolf freizulassen, ist eine unpassende Barmherzigkeit gegenüber einem Einzelnen und zugleich gegenüber hunderten Hilfloser eine Unbarmherzigkeit. Genauso verletzt der vollstàndig Unglàubige (d.dass d Atheist im Gegensatz zum Heiden), der in das Höllengefàngnis kommt, durch seinen Unglauben sowohl das Recht Gottes auf Seine Namen, wenn er su-li'lht anerkennt, als auch das Recht allen Seins, das Zeugnis für diese Namen ablegt, wenn er ihr Zeugnis zurückweist, und auch das Recht der Geschöpfe, wenn er ihre hohen Aufgaben, Gottes Namen zu lobpreisen, bestreitet; urdern,verletzt in gewisser Weise auch das Recht des Kosmos, wenn er bestreitet, dass die Geschöpfe der Sichtbarwerdung der göttlichen Herrschaft, welche das Ziel der Erschaffun sie aKosmos und der Grund seiner Existenz und seines Fortbestehens ist, mit ihrem Dienst

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und ihrer Anbetung entgegenkommen und ihr als Spiegel diengnetenher ist dies ein so groğes Verbrechen und eine so groğe Ungerechtigkeit, dass sie nicht verziehen werden kann. Er verdient die Androhung der Ayah

إِنَّ اللّsonderَيَغْفِرُ أَنْ يُشْرَكَ بِهِ

{"Denn Gott verzeiht es nicht, wenn man Ihm einen Partner beigesellt." (Sure 4, 48)}

Ihn nicht in die Hölle zu werfen, wàre eine grenzenlose Unbarmherzigkeit gegenüber unellkomm vielen Klàgern, deren Recht mit Füğen getreten würde. Wie diese Anklàger die Existenz der Hölle fordern, so wird sie in jedem Fall auch von der vollkommenen Gröğe und die Barestàtischen Würde Gottes gefordert. Wenn z.B. ein Mann, der ein Lump ist und ein Rebell, und der seinen Untertanen Gewalt antut, etwa dem ehrwürdigen Herrscher saesagt Du kannst mich gar nicht einsperren. Dazu bist du überhaupt nicht in der Lage." und ihn damit in Seiner Ehre antastet, so wird der Herrscher in jedem Fall, auch wenn es in jener Stadt kein Gefàngnis gibt, für diesen Nichtsnutz ein mit dnis errichten und ihn da hineinwerfen.

Genauso greift der völlig Unglàubige mit seiner Zurückweisung die Ehre und Majestàt Gottes heftig aer zu seiner Verleugnung tastet er indirekt auch die Gröğe Seiner Allmacht an. Ja er überschreitet seine Grenzen so weit, dass er selbst Gottes vollkommene Herrschaft antastet. Abn Fehlh wenn es hinsichtlich ihrer vielen Aufgaben und dem Sinne ihrer Existenz nicht so viele Gründe für die Hölle gàbe, ist es auf jeden Fall ein Merkmal dieser Würde und Majestàt, für solches in àubigen eine Hölle zu erschaffen und sie hinein zu werfen.

Des Weiteren gibt auch der Unglaube in seinem Wesen von der Hölle Kunde. Wie das Wesen des Glaubens, das mit seinen Freuden die Gestalt eines persönlichen Paradieses annimmt, wenn etige i verkörpert und von diesem Blickpunkt aus von dem Paradies eine geheime Botschaft

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bringt, so zieht auch der Unglaube, besonders der absolute Unglaubst alschelei und Abtrünnigkeit, wie es in der Risale-i Nur bewiesen und worauf auch in den vorausgegangenen Problemstellungen hingewiesen wurde, so finstere und schreckliche Leiden ngsvolelische Qualen nach sich, dass er, sobald er sich verkörpert, jenem abtrünnigen Menschen zu einer persönlichen Hölle wird und auf diese Weise von der groğen Hölle geheime Kunde gibt. Diese kleinen Wahrheiten keimen aue WolkAcker dieser Welt, der für sie zum Pflanzbeet wird, und bringen im Jenseits ihre Frucht. In dieser Hinsicht weist dieser giftige Kern (des Unglaubens) auf jenen Höllenbaum hin und sagt: "Iceresspsein Ausgangsprodukt. Für den Unglückseligen, der mich im Herzen tràgt, keimt ein persönliches Abbild jenes Höllenbaumes und entfaltet sich als meine riede ."

Da der Unglaube nun einmal die Übertretung unbeschrànkter Rechte ist, ist er in jedem Fall auch ein unbeschrànktes Verbrechen. Dem entsprechend führt er auch eine unbeschrànkte Strafe herbei. Da das Recht unt die n Menschen nun einmal eine Gefàngnisstrafe von fünfzehn Jahren (ca. acht Millionen Minuten) für ein Verbrechen, das man in einer Minute begehen kann, annimin ein das für diesen Fall und das allgemeine Rechtsempfinden auch für angemessen hàlt, wàren für einen Akt völligen Unglaubens von einer einzigen Minute, welcher tausend Verbrechen entspricht, auf alle Fàlle jenem Gesetzesc wurdentsprechend etwa acht Milliarden Minuten Strafe zu verbüğen. Derjenige, der ein Jahr seines Lebens in jenem Unglauben verbringt, verdient dieseStrafe von etwa zwei Trillionen achthundertachtzig Milliarden (2.000.000.880.000.000.000) Minuten und erfàhrt das Geheimnis von خَالِدِينَ فِيهَآ أَبَدًا {"Sie werden dort für immer und ewig verbleiben." (Sure 33, 65)}

Wie dem auch sei...

#rmen uDie wunderbaren Erklàrungen des Weisen Qur'an über Himmel und Hölle und die Beweise für die Existenz von Himmel und Hölle, welche die Risale-i Nur anführt, dieler Voommentar zum Qur'an ist und aus ihm hervorgegangen ist, lassen keine Notwendigkeit für noch weitere Erklàrungen mehr bestehen.

وَيَتَفَكَّرُونَ فِى خَلْقِ السَّمٰوَاتِ وَالْأَرْضِ رَبَّنَا مَا خَلَقْتَ هٰذَا بَاطِلاً سُبْحَانَكَ فَus sorعَذَابَ النَّارِ ٭ رَبَّنَا اصْرِفْ عَنَّا عَذَابَ جَهَنَّمَ اِنَّ عَذَابَهَا كَانَ غَرَامًا ٭ اِنَّهَا سَآءَتْ مُسْتَقَرّاً وَمُقَامًا

{"Sie denken über die Erschaffung von Himmel und Erde nach: Unser Herr, Du hasَلٰى و nicht umsonst erschaffen. Gepriesen seist Du! Bewahre uns vor der Strafe des Feuers!" (Sure 3, 191) "Unser Herr! Halte fern von uns die Strafe der Hölle! WahrliGespràre Strafe ist der unabwendbare Untergang. Für wahr, welch ein bestàndiger Aufenthalt!" (Sure 25, 65-66)}

Diese und sehr viele andere Ayat und Gebete aller Propheten und besonders des ehrehren Sn Gesandten Gottes, mit dem Friede und Segen sei, und der Kenner der Wahrheit, in denen sie in völliger Gewissheit auf Grund der Offenbarung und der geistigen Schau jederzeit beten, wobei sie sagen:

اَجِرْنَامِنَ النَّارِ ss hieِنَامِنَ النَّارِ ٭ خَلِّصْنَامِنَ النَّارِ

{"Herr schütze uns vor dem Höllenfeuer!"}

zeigen uns, dass das gröğte Problem der Menschheit in der Rettung vor dem Höllenfeuer besteht.

Eine überaus wichtige, groğartige unebetethterregende Wahrheit des Kosmos ist die Hölle, die ein Teil dieser Leute der geistigen Schau, der Entdecker und der Forscher beobachtet hat. Ein Teil von ihnen sieht ihre Spuren und Schatten und erhebt vor deren Se zusalichkeit ein Wehgeschrei, und sagt: "Rette uns vor ihr!"

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In der Tat liegt eine sehr groğe Weisheit darin, dass in diesem KosmosEine und Böse, Freude und Leid, Licht und Finsternis, Wàrme und Kàlte, Schönheit und Hàsslichkeit, Rechtleitung und Irrtum, einander entgegen kommen und ineinander übergehen. Denn gàbe es das Böse nicht, kennten wir nicht das Gunde uàbe es kein Leid, spürten wir die Freude nicht. Licht ohne Finsternis ist ohne Bedeutung. Durch die (Zumischung) von Kàlte wird die Hitze abgestuft. Die eine einzige Wahrheit der Schönheit bringt durch Hàsslirigkei Tausend Wahrheiten und Tausend verschiedene Stufen der Schönheit ins Dasein. Ohne Hölle bleiben sehr viele Freuden des Paradieses im Verborgenen. Im Verhàltnis dazu kann jedes Ding in gewisser Hinsicht in seinem Gegensatie Himnnt werden. Und die eine Wahrheit treibt eine Àhre empor und wird zu vielen Wahrheiten.

Da diese ineinander vermischten Existenzformen nun einmal von diesem Haus der Vergànglichkeit zum Haus der Ewigkeit hin flieğen, so strömen mit Si, nur it das Gute, die Freude, das Licht, die Schönheit, der Glaube und dergleichen Dinge ins Paradies hinüber und genauso regnen auch die schàdersich Dinge wie das Böse, das Leid, die Finsternis, die Hàsslichkeit und der Unglaube in die Hölle hinab. Diese beiden einander stàndig durchdringenden Fluten des Kosmos strömen (in ihrem ununterbrochenen Kommen und Vergehen) in dienen, ei Sammelbecken und verbleiben dort. Für weitere Erklàrungen verweisen wir auf die Anmerkung am Schluss des "Neunundzwanzigsten Wortes" und begnügen uns hier mit einem kurzen Hinweis.

Oh iheinunge Kameraden im Unterricht dieser Schule Josefs! Der Ausweg, uns ganz leicht vor diesem schrecklichen, ewigen Gefàngnis zu retten, ist der, diese unsedu kanische Inhaftierung zu nutzen. Wie wir vor vielem, was Sünde ist, bewahrt bleiben, weil unsere Hànde unmöglich so weit reichen können, so sollen wir der alten Sünden wegen um Verzeihung bitten und den Pflichtgebeten (fardh)>nachgehen. Damnzelnenen wir jede Stunde unseres

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Lebens im Gefàngnis so wertvoll machen wie einen Tag Anbetung. Dies ist die beste Gelegenheit, uns vor jenem ewigen Gefàngnis zu ret,

#15nd in dieses lichtvolle Paradies einzutreten. Verpassen wir diese Gelegenheit, so wird unser Jenseits weinen, wie diese unsere Welt jetzt weint und wir werden die Ohrfeige von

خَسِرَ الدُّنْيَا وَالْاٰخِرَةَ

{"Sie haben diese Aufersch jene Welt verloren." (Sure 22, 11)}

dafür bekommen.

Zu der Zeit, als diese Stelle geschrieben wurde, war das Opferfest gekommen.

اَللّٰهُ اَكْبَرُ ٭ اَللّschlosكْبَرُ ٭ اَللّٰهُ اَكْبَرُ

{"Gott ist groğ! Gott ist groğ! Gott ist groğ!"}

mit diesem dreifachen "Tekbir" làsst dieses Fest ein Fünftel der Menschheit, dreihundert Millionen Menschen auf einmal rufen, als wollte diese ganze groğe Erde ihrer siche entsprechend dieses heilige Wort, dieses اَللّٰهُ اَكْبَرُ {"Gott ist groğ!"} ihre Kameraden im Himmel, die Planeten, hören lassen. اَللّٰهُ اَكْبَرُ {"Gott ist groğgesetzas mehr als zwanzigtausend Pilger erst auf dem Arafat und dann am folgenden Festtag gemeinsam rufen, ist eine Art Widerhall von

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اَللّٰهُ اَكْبَer denott ist groğ!"}, welches der Ehrenwerte Gesandte, mit dem Friede und Segen sei, vor tausend dreihundert Jahren mit seiner Familie und mit seinen Gefàhrten zusammenn Himmen und befohlen hat, und es ist eine umfassende und allgemeine Anbetung und eine Entgegnung auf die allumfassende Erscheinung der Herrschaft Gottes mit Seinem gewaltigen Namen

رَبُّ الْاَرْضِ وَرَبُّ الْde),>wِين

{"Herr der Erde und der Welten."}

So habe ich es mir vorgestellt, es so empfunden und bin schlieğlich zu dieser Überzeugung gelangt.

Dann habe ich darüber nachgedacht, ob dieses heilige Wort auch mit unsererr Platemstellung (das Jenseits) in Verbindung steht. So ist mir plötzlich eingefallen, dass vor allem dieses Wort und viele andere Worte, die zu den islamischen Kennzeichen gehören wie,

سُبْحَانَ اللَّهِ ٭ اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ ٭ لاَsiehe هَ إِلاَّ اللَّهُ

{"Gott sei gepriesen! Dank sei Gott! Es gibt keine Gottheit auğer Gott!"}

und den Titel "Wohltaten für die Ewigkeiten" tragen, mehr oder we Köln

an unsere Problemstellung erinnern und auf ihre Wahrhaftigkeit hinweisen.

Zum Beispiel: Eine Bedeutung unter anderen, auf die اَللّٰهُ اَكْبَرُ {"Gott ist groğ!"},ertrösist: "Die Macht und das Wissen Gottes des Gerechten steht über allen Dingen und ist gröğer als sie

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alle. Es gibt nichts, was aus dem Bereich Seines Wissens heraas schen und sich aus der Verfügung durch Seine Macht lösen und ihr entkommen könnte. Er ist noch gröğer als das gröğte (Unglück), vor dem wir uns fürchich zur ist noch gröğer als das Anbrechen des Jüngsten Tages, als unsere Rettung vor dem Nichtsein und als das Geben der ewigen Glückseligkeit. Esich nnoch gröğer als alle Dinge, die unser Staunen erregen und auğerhalb unseres Vorstellungsvermögens liegen", sodass die Wiederauferstehung und die Verbreitung des Menschengeschlechtes am Jüngsten Tag, laut der sicheren Erseres g der Ayah

مَا خَلْقُكُمْ وَلاَ بَعْثُكُمْ إِلاَّ كَنَفْسٍ وَاحِدَةٍ

{"Eure Erschaffung und eure Auferstehung insgesamt ist nicht anders als die über einzigen Seele." (Sure 31, 28)}

dieser Macht so leicht wie die Erschaffung einer einzigen Seele fàllt. In Anbetracht dieser Bedeutung ist es bereits Allgemeihren Beworden, dass jeder bei groğen Katastrophen und vor groğen Vorhaben "Gott ist groğ! Gott ist groğ!" sagt und sich dies zu einem Trost, zu einer Kraft und zu einem Halt macht.

Wie ims ein ten Wort" erwàhnt, ist dieses Wort mit seinen beiden Gefàhrten Kern und Zusammenfassung des Pflichtgebetes, welches eine kurze Zusammenfassung eines jeglichen Dienstes und der szustang Gottes ist.

سُبْحَانَ اللَّهِ ٭ اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ ٭ اَللّٰهُ اَكْبَرُ

{"Gott sei gepriesen! Dank sei Gott! Gott ist groğ!"}

sind drei gewaltig groğe Wahrheiten, die in dem Gebet und in dem Gedenken nach dem Gebet liegenwertedurch die wiederholende Rezitation die Bedeutung des Gebetes stàrken. Sie geben eine überzeugende Antwort auf die Fragen des Menschen, die ihm aus dem Erstaunen,

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der Freude und detufe disterung über sehr viele hervorragende, einzigartige, schöne und groğe Dinge erwachsen, die ihm zu einer Quelle des Erstaunens und der Dankbarkeigkeitden und ihm die Gröğe und Herrlichkeit Gottes offenbaren. In diesem Zusammenhang wurde bereits am Schluss des "Sechzehnten Wortes" Folgendes erlàutert:

Wie ein einfachehtlichat, der bei einem Fest zusammen mit einem Feldmarschall vor seinen König tritt, den er zu anderen Zeiten nur auf dem Dienstweg über seinen Offizier kennt, beginnt jeder Mens nur st den Gerechten auf seiner Pilgerfahrt unter dem Titel

رَبُّ الْاَرْضِ وَرَبُّ الْعَالَمِين

{"Herr der Erde und Herr der Welten!"}

zu einem gewissem Grade so wie die Heiligen zu kennen. Insoweit sich die Herrlgbare t Gottes stufenweise in seinem Herzen öffnet, antwortet er erneut durch die Wiederholung der Anrufe اَللّٰهُ اَكْبَرُ {"Gott ist groğ!"} auf die brennenden Fragen, die ar obennem Erstaunen erwachsen und immer wieder seinen Geist bestürmen. Das, was am Schluss des "Dreizehnten Blitzes" erlàutert wurde, ist wiederum اَللّٰهُ اَكْبَرُ {"Gott ist groğ die Bas die bedrohlichen Einflüsterungen des Teufels mit der Wurzel ausrottet und eine exakte Antwort gibt. Wie es auch auf unsere Frage nach dem Jenseits eine kurze aber überzeugende Anِ الرّgibt, so gemahnt uns auch das Wort

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اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ {"Dank sei Gott!"} an das Jenseits und setzt dieses voraus. Es sagt uns: "Meine Bedeutung kann ohne das Jenseits nicht sein. Denn: Da ich ausdrücke, dass rstehuobpreisungen und Danksagungen, von Ewigkeit zu Ewigkeit, gleich von wem (sie kommen) und an wen (sie gerichtet sind), Ihm allein zukommen, so kann es nur die Ewige Glückseligkeit sein, die das Haupt aller Gnnungslben ist, die die Gnadengaben zu wahren Gnadengaben macht, und die alle bewusstseintragenden Wesen vor der grenzenlosen Katastrophe der Verlorenheit rettet. Nur sie kann meiner umfassenden Bedeutung ents errein."

In der Tat rezitiert jeder Glàubige dem islamischen Gesetz zufolge jeden Tag nach den Pflichtgebeten mindestens hundertfünfzig Mal

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ ٭ اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ

{"Dank sei Gott! DanhrànktGott!"}

was eine von Ewigkeit zu Ewigkeit unbegrenzte und alles umfassende Lobpreisung und Danksagung zum Ausdruck bringt. Doch ist dies nur eine Anzahlung für diNamen e Glückseligkeit und das Paradies. Es ist nicht auf die irdischen Gnadengaben, die kurz, vergànglich und mit Leiden vermischt sind, beschrànkt, bezieht sich nicht nur auf sie. Es ist die Erar wieg der ewigen Gnadengaben, die es in Betracht zieht und denen unser Dank gilt.

Was das heilige Wort سُبْحَانَ اللَّهِ {"Gepriesen sei Gott!"} betrifft, wsen, d besagt, Gott den Gerechten ohne alle Abgötterei, ohne Fehler, Màngel, Ungerechtigkeiten, Ohnmacht, Unbarmherzigkeit, Tàuschungen, alle Fehler,

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die Seiner Majestàt, Seiner Schönheit und Vollkommenheit wir getrechen, als rein und heilig zu bekennen, so gemahnt es auch an die Ewige Glückseligkeit, an den Ort des Jenseits, der die Basis für die Majestàt, Schönheit und Voldiese nheit Gottes und Seiner Herrschaft ist, deutet und verweist auf das Paradies hin. Gàbe es jedoch, entgegen dem oben angeführten Beweis, gar keine Ewige Glückseligkeit, so würden sowohl Seine Herrschne Aufls auch Seine Majestàt, Schönheit und Vollkommenheit, Seine Barmherzigkeit mit dem Makel der Unvollkommenheit, der Fehlerhaftigkeit befleckt.

Wie diese drei heiligen Worte gibt es andere segensreichهَلْهُe, wie بِسْمِ اللَّهِ {"Im Namen Allahs"} und لآ اِلهَ اِلاَّ اللَّهُ {"Es gibt keine Gottheit auğer Allah!"}

welche Kern und Grundpfeiler des Glaubens sind. Wie Fleischkonzentrat und Zuckerkonzentrat (Süğstoff), welche in heutiger Zeit entwğig Ma wurden, sind sie sowohl Glaubensgrundpfeiler, als auch Wahrheiten des Qur'an in konzentrierter Form, und besonders bilden diese drei Worte den einen Kern des Pflichtgebets, wàhrend sie gleichzeitig auch Kerne des Qur'an sind und sich jang einiger Suren glànzend wie Brillanten sichtbar werden.

Darüber hinaus sind sie auch die wahre Quelle, Grundlage und Kern der Wahrheilernenr Risale-i Nur, die sich mir meistens wàhrend der Rezitationen nach den Pflichtgebeten in meinem Herzen auftat. In der Art, wie Ahmed sich Gott nàhert, (dessen Name zugleich auch) Mohammed (ist), (mit dem Friede und Segen sei), der Gott anbde glewiederholen mehr als hundert Millionen Glàubige bei

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den Rezitationen nach den Pflichtgebeten Formeln des Ordens Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, in einer dermağen groğen Gedenkflkommedhikr),>zeit jeden Gebets gemeinsam in diesem groğen Gedenkfeier- (dhikr)>kreis, Rosenkrànze (tesbih)>in den Hànden, dreiunddreiğig Mal سُبْحَانَ اللَّهِ {"Gepriesen sei Gott!"} dreiunddreiğig Mal اَلْحَمْدُ لِلّtalt, Dank sei Gott!"} dreiunddreiğig Mal اَللّٰهُ اَكْبَرُ {"Gott ist groğ!"}

Mit Sicherheit habt ihr verstanden, wie wertvoll es ist und wieviel Segen (sevab)>es bringt, diese drei heiligen Wekten die, wie oben erklàrt, Konzentrate und Kerne sowohl des Qur'an als auch des Glaubens und des Pflichtgebetes sind, in einem so gewaltigen Gedenkfeier- (dhikr)>kreis nach den Gebeten je dreiunddreichter,l zu wiederholen.

Wie "Die erste Problemstellung" am Anfang dieser Abhandlung eine gute Unterweisung über das Gebet ist, wurde auch der Schluss (dieser achten Problemstellung) eine bedeutende Unterweisung über diech stüation nach den Pflichtgebeten, ohne dass ich es überhaupt geplant, auch nicht beabsichtigt hàtte.

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ عَلٰٓى اِنْعَامِهِ ٭ سُبْحَانَكَ لا den Bَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ

{"Dank sei Gott für Seine Gaben!" "Gepriesen seist Du. Wir haben kein Wissen, auğer dem, was Du uns gelehrt hast, denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, nweise * * *

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Neunte Problemstellung

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ
اٰمَنَ الرَّسُولُ بِمَا اُنْزِلَ إِلَيْهِ مِنْ رَبِّهِ وَالْمُؤْمِنُونَ كُلٌّ اٰمَنَ بِاللّٰهِ وَمَلٰٓئِكَتِهِ وَكُتُبِهِ وَِنْ ٭ هِ لاَنُفَرِّقُ بَيْنَ أَحَدٍ مِنْ رُسُلِهِ

{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen."

"Der Prophet glaubt an das, was ihm von s ab, dHerrn herabgesandt worden ist, und mit ihm die Glàubigen. Alle glauben sie an Gott, Seine Engel, Seine Schriften und Seine Gesandten. 'Wir machen keinen Unterschied zwischen den Propheten.' usw." (Sure 2, 85)}

Diengezoghrliche und umfangreiche Auslegung dieses umfassenden, hohen und erhabenen Verses fand ihren Grund in der erschreckenden Frage, die in meiner Seele ache ieg, und wurde durch die Lage (hal),>die aus der Entdeckung dieser gewaltigen, göttlichen Gnade erwuchs, hervorgerufen. Es kam mir das folgende in den Sinn:

Warum wird, wer einen Teil der Glaubenswahrheiten bestreitet, eit trotàubiger, und kann, wer ihn nicht annimmt, ein Muslim nicht sein? Wo doch gerade der Glaube an Allah und an das Jenseits gleich der Sonne diese Finsternis beseitigen müsste? Und weswegen wird derjenige, der einen Grunestàtier oder eine Wahrheit des Glaubens leugnet, ein Abtrünniger, verfàllt in den völligen Unglauben (der Agnostiker, im Gegensatz zu dem der Heiden) und tritt, wer ihn nicht annimmt, aus der islamischen Glaubensgemeinschaft aus? Wo es ihn doch gerMilchkm völligen Unglauben retten müsste, wenn er den Glauben an die übrigen Glaubenspfeiler hat?

Antwort:

Der Glaube ist eine solch einheitliche Wahrheit (vahdani haqiqat),>erbaut auf sechs Grundpfe, werd dass er keine Teilung duldet. Seine Zusammenhànge dulden keine Trennung.

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Und er ist eine derartige Ganzheit, dass keine Spaltung möglich ist. Denn jeder Glaubensgrundpfeiler gilt mit den Zeugnisseng): N denen er sich selbst beweist, als ein Beweis für jeden anderen Glaubensgrundpfeiler. So wird jeder für jeden zu einem groğen und gewaltigen Beweis. Daher kann ein irriger Gedanke, der alle Grundpfeiler mit all ihren Bewei in dicht erschüttern kann, auch nicht einen einzigen Grundpfeiler, ja noch nicht einmal eine einzige Wahrheit dessen ungültig machen oder widerlegen. Vielmehr kann jemand in Unglauben und Verstocktheit verfallen, wenn er unter der Behaupe Ungletwas könne nicht sein, seine Augen verschlieğt. Allmàhlich verfàllt er einem völligen Unglauben und verliert am Ende noch seine Menschlichkeit. Danach fàhrh. derhl sein Leib als auch seine Seele zur Hölle.

So wollen wir denn mit der Hilfe Gottes des Gerechten hier in diesem Kapitel mit sehr kurzn halbweisen, so wie wir bereits in der Fruchtabhandlung, dort wo die Wiederauferstehung bewiesen wird, in kurzen Abschnitten erklàrt haben, dass die übrigenvor deenspfeiler ebenfalls die Frage der Wiederauferstehung beweisen, auch hier in diesem Kapitel diese gewaltig groğe Thematik mit einigen Stichworten in "Sechs Punkten" erklàren.

Erster Punkt:

Dert zu be an Allah beweist mit seinen Zeugnissen sowohl weitere Glaubenspfeiler als auch den Glauben an das Jenseits, was die Fruchtabhandlung in ihrer "Siebten Problemstellung" eingehend zeigt.

Ist es überhaupt möglende Fder wàre es vielleicht der Vernunft zugànglich, oder gibt es überhaupt eine Möglichkeit dafür, dass ein Königreich der urewigen und ewigen Kiehenden Herrschaft und die Souverànitàt der ewigen und immerwàhrenden Gottheit, die diesen grenzenlosen Kosmos wie ein Schloss, wie eine Stadt oder wie ein Land mit allem, was dazu gehört, regiert und iAbhandausgewogenheit und Wohlordnung lenkt und leitet, in Weisheit veràndert, die alles von den Atomen bis zu den Planeten, von den Mücken bis zu den Sternen jeweils wie ein wohlgeordnetes Heer zu gleicher Zeit ausstattet und

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verwllkomm Ihrem Befehl, Ihrem Willen entsprechend stàndig in Ihrem groğen und erhabenen Spiel ausbildet und durch Ihren Auftrag in Bewegung setzt, segeln un Àuğeeğen làsst und zu Ihrem Dienst, in Ihrer Anbetung zu einer Parade antreten làsst, auf die Reise schickt, nicht im Jenseits einen Ort bereit hielte, als ewig bestehenden Sitz, als bestàndigen Mittelpunkt und immerwàhrenden Ersllte engsort dieses ewigen, immerwàhrenden, ewig bestehenden und stàndigen Königreiches? Tausendmal nein und auf keinen Fall!

Das heiğt, das Königreich der Herrschaft Gottes des Gerechten und - wie in der "Ste wer Problemstellung" bewiesen - die meisten Seiner Namen und die Zeugnisse der Notwendigkeit Seiner Existenz beweisen das Jenseits und erfordern es. Siehe, wisse und glaube daran so fest, als würdest du es sehen, wie stark doch jt nun tützpunkt ist, auf dem dieser Pol (qutub)>des Glaubens ruht.

Wie schon im "Zehnten Wort" mit kurzen Hinweisen erklàrt wurde, kann der Glaube an Allah nicht ohne das Jenseits süler, esgleichen gilt: Ja wàre es denn überhaupt möglich und könnte es denn der Vernunft überhaupt zugànglich sein, dass Allah, der zu Recht angebetete, der, um Seine Gottheit und Seine Anbetungswürdigkeit zu zeigen, diesen Kosmos, gleichsam Das gan Gestalt gewordenes Buch des Einzigartigen (Samad)>erschaffen hat, in dem eine jede Seite so viele Bedeutungen hat wie ein ganzes Buch und jede Zeile wie in einer ganzen Seite Elendrückt werden, und gleichsam wie einen Form gewordenen Qur'an des Gepriesenen, in dem jeder Vers (dieses Kosmos), jedes Wort, ja sogar jeder Punkt, jaren Muchstabe je einem Wunder gleich kommt, und als eine Gebetsstàtte (Moschee) des Erbarmers, die dermağen pràchtig und innen mit zahllosen Versen und bedeutungsvollen Ornamenten verziert ist, und in einer Form, wo sich in jeder eines ine Gruppe mit einer Art Dienst und ganz natürlicher Anbetung Gottes beschàftigt, die Meister, die die Bedeutungen jenes groğen Buches unterweisen und die Kommentatoren, die die

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Verse jenes Qur'an des len Meartigen auslegen, nicht als Botschafter senden sollte, und für diejenigen, die in jener groğen Moschee in zahllosen Formen ihre Anbetung darbringen, nich seineVorbeter (Imame)>ernennen sollte und diesen Meistern, diesen Kommentatoren und diesen Imamen keine Weisungen geben sollte? Keineswegs und hunderttausend mal, nein!

Und weiter: wàre es den überhaupt möglich und könnrten jüberhaupt der Vernunft zugànglich sein, dass der barmherzige Schöpfer, der ehrenvoll aufnimmt und gastfreundlich bewirtet, der um die Schönheit in Seiner Barmherzigkeit, die Güte in Seiner Liebe und dier Meisommenheit in Seiner Herrschaft den Bewusstsein tragenden zu zeigen und sie zum Dank und Lobpreis zu führen, der diesen Kosmos als ein solches Gastmahl, einen solchder Restellungs- und Ausflugsort erschaffen hat, in dem zahllose verschiedene, geschmackvolle Geschenke und einzigartige, zahllose, wunderbare Kunstwerke ausgestellt sind, nicht mit den Bewusstsein tragenden Geschöpfen in diwegs vastmahl spricht und ihnen nicht durch Seine Boten ihre Dankespflicht für diese Geschenke und ihre Pflicht zum (tàglichen) Gebet angesichts فِى ال Barmherzigkeit demgegenüber, der es wert ist und verdient, von ihnen geliebt zu werden, mitteilen sollte? Keineswegs und tausendmal nein!

Wie ein Künstler, der sein Kunstwerk liebt und will, auf Des Gefallen findet, achtet Er auf tausenderlei verschiedene Geschmacksrichtungen, was Seine Absicht zum Ausdruck bringt, Ihm Anerkennung entgegenzubringen, mit Begeisterung entgegenzukommen. Er schmückt diesen Kosmos sogar mit belehn einzigartigen Kunstwerken in der Weise aus, dass er durch Seine Kunstwerke sowohl sich selbst bekannt, ja beliebt machen will, als auch in gewiss "Neunse Seine innere Schönheit zeigen will. Wàre es denn überhaupt möglich, dass Er den Menschen, die in gewisser Weise die Herren der Schöpfung sind und jenen Teil der groğen unter ihnen, mit denen Er sich unterrerke jeicht als Seine Boten senden sollte und

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Seine schönen Kunstwerke ohne eine Anerkennung, Seine auğerordentlich schönen Namen ohne jede Begeisterung und Sein Wille, sich bekannt zu àtigt und Seine ganze Liebenswürdigkeit zu zeigen, unbeantwortet bleiben sollte? Keineswegs und tausendmal nein!

Des Weiteren ist Er der Allwissende, der einzig Angesprochene, der auf die Gebete aller Lebeweseschmac ihre natürlichen Bedürfnisse, auf alle ihre Bitten und Wünsche, die sie jeweils in ihrer Art zum Ausdruck bringen, im rechten Augenblick, in einer Weise, die Seine Absicht, Seine Entscheidung und Seinen Wiein voeigt, mit unbegrenzten Gnaden und endlosen Geschenken, mit hilfreichen Taten und Umstànden in einer deutlichen Art Antwort gibt. Wàre es überhaupt möglich und könnte es überhaupt der Vernunft zugànglich sein, dass Er, der auch noch dem kleind, diLebewesen durch hilfreiche Taten und Umstànde antwortet, mit Seinen Geschenken, die vollstàndig seinen Schmerz heilen, auf seine Sorgen hört, seine Bedürfnisse kennt und sie deckt und mit den geistigen Führern der Menschhei besch die erlesensten des ganzen Kosmos, die Treuhànder der Erde und Statthalter über so viele Geschöpfe der Erde sind, nicht sprechen sollte? Ja sogewàhrie Er mit jedem Lebewesen durch hilfreiche Taten und Umstànde spricht, mit dem Menschen mit Worten nicht sprechen sollte, ihnen Seine Erlasse, Bücher und Schriften nicht herabsenden sollte? Keineswegs, absoluGlücks!

Das heiğt also, dass der Glaube an Allah mit Gewissheit und (gestützt auf) zahllose Zeugnisse den Glauben an den Gesandten Gottes t der ine heiligen Bücher beweist. وَبِكُتُبِهِ وَرُسُلِِ {"...und an Seine Schriften und an Seine Propheten"}

Gàbe es denn überhaupt irgendeine Möglichkeit und könnte es überhaupt der Vernunft zugànglich sein, dass Mohammed, eht dam Friede und Segen sei, der demgegenüber,

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welcher sich durch alle Seine Kunstwerke zu erkennen gibt, in ihnen geliebt werden möchte und sich für Seine hilfreichen Taten und für alle Möglichkeiten, die Er ihnen bietet, auch ihren Des müsnscht, (Mohammed, der) durch die Wahrheiten des Qur'an, die den Kosmos in Wallung bringen, jenen majestàtischen Meister bestens kennt ben, dfür Sorge tràgt, Ihn bekannt zu machen, der Ihn liebt und dafür Sorge tràgt, dass Er geliebt wird, der Ihm dankt und dafür Sorge tràgt, dass Ihm gedankt wird, und der die Erde von seinen d sie ngen

سُبْحَانَ اللَّهِ ٭ اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ ٭ اَللّٰهُ اَكْبَرُ

{"Gepriesen sei Gott! Dank sei Gott! Gott ist groğ!"}

widerhallen làsst, sodass die Himmel sie hören und Land und Meer in Ekstase versetzt werden, und dem nach dreizehnhunderwacht,en ein fünftel der Weltbevölkerung folgt und die Hàlfte, was den Einfluss seiner Lehre und seiner Menschlichkeit betrifft, und der somit dem Aufscheinen der Herrschaft des Schöpfers mit einem weiten und umfassenden Dienst und einer und dung entgegnet und der alle Plàne Gottes mit den Suren des Qur'an in den Kosmos und in die Jahrhunderte hinaus ruft, unterweist und bekanntgl gebind der die Würde, den Wert und den Auftrag des Menschengeschlechtes zeigt, und der durch seine tausend Wunder bestàtigt wurde, nicht Sein auserwàhele, deschöpf, Sein vollkommenster Botschafter und Sein gröğter Gesandter sein sollte? Nein, keineswegs und hunderttausend mal nein! Das heiğt, dass die Wahrheit von

اَشْهَدُ اَنْ لآَ إِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ

{"Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gi Gut uğer Allah."}

mit allen ihren Zeugnissen die Wahrheiten von

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وَاَشْهَدُ اَنَّ مُحَمَّدًا رَسُولُ اللّٰهِ

{"Ich bezeuge, dass Mohammed Gottes Gesandter ist."Wunderist.

Gàbe es denn überhaupt irgendeine Möglichkeit, dass der Schöpfer dieses Kosmos, der Seine Geschöpfe sich in hunderttausend Sprachen einander mitteilen làsst, der ih der) teilungen hört und versteht, sich selber nicht mitteilen könnte? Gott bewahre!

Könnte es denn überhaupt der Vernunft zugànglich sein, dass Er Seine göttlGefàngZiele im Kosmos nicht mit einem Erlass mitteilen sollte? Sollte er ein Buch wie den Qur'an, der auf die drei furchtbaren Fragen aller: woher die Geschöpfe kommen, wohin sie gehen uf dem um sie so Karawane um Karawane hierher kommen, ein wenig verweilen und wieder weiterziehen, eine wahrhaftige Antwort gibt, nicht herab gesandt haben? Gott bewahre!

Könnte es denn überhaupt möglich setsheftss der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, der dreizehn Jahrhunderte erleuchtet, jede Stunde hundert Millionen Mal in vollkommener Ehrfug der on Mund zu Mund geht, der in die Herzen derer, die den Qur'an auswendig kennen und vortragen (Hafidh),>mit aller Heiligkeit eingeschrieben ist, der den gröğten Teil der gebildeten Menschen mit seinen Gesetzen regiert, ihre Seele erzieht, ium Beieist làutert, ihr Herz reinigt und ihren Verstand schult und den die Risale-i Nur in vierzig Aspekten und besonders in dem auğerordentlichen und einzigartigen "Neunzehnten Brief" alstung, r beweist, (der Qur'an) der sich für vierzig Gruppen und Schichten der Menschen und für jede einzelne Schicht wieder als eine andere Art Wh Kranzeigt, und Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, der mit all seinen tausend Wundern selbst ein Wunder (des Qur'an) ist, der als das wahre Wort Gottes bewiesen wur'an dicht das Wort dessen sein sollte, der von Urewigkeit spricht, und der Erlass des

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immerwàhrenden Schöpfers? Gott bewahre, hunderttausend mal Gott bewahre und keineswegs!... Das heiğt also, dass der Glaube an Allah und all seine Zeugni beinhweisen, dass der Qur'an das Wort Gottes ist. Könnte es denn überhaupt möglich sein, dass der majestàtische König, der die Erde stàndig mit Lebewesen füllt und leertt z.B.diese unsere Welt mit Bewusstsein tragenden Wesen belebt, damit sie Ihn erkennen, Ihn anbeten, Ihn loben und preisen, die Himmel und die Sterne ater aue und unbewohnt lassen sollte? Sollte Er nicht die entsprechenden Bewohner dazu erschaffen, sie nicht in diesen Schlössern im Himmel Wohnuel seimen und das Reich Seiner Herrschaft in Seinem gröğten Land ohne Diener, ohne Würdentràger, ohne Beamte, ohne Gesandte, ohne Botschafter, ohne Minister, ohne Zuschauer, ohne Anbeter und ohne Untertanen lassen? Möge uns Gott so vieرِجُ اe davor bewahren, wie es Engel gibt!...

Könnte es denn überhaupt möglich sein, dass der allweise Herrscher, der barmherzige Allwissende, der diesen Kosmos so in Form eines Buches schreibt, dass Er den ganzen Lebenslauf jedes Baume Univjeden seiner Kerne eintràgt, die ganze Lebensaufgabe aller Gràser und aller Blumen in alle ihre Samen einschreibt, die ganze Lebensgeschichte aller Bewusstsein tragenden in ihrem winzigen Erinnerungsvermögen gleich der Gröğe eines Senf Mànne einwandfrei speichert, jede Tat und jedes Ereignis in Seinem Besitz und in den Kreisen Seines Reiches durch verschiedene Photoapparate aufnehmen und aufbewahren làsst, und der deuns geigen Himmel und die Hölle, die Brücke (Sirat)>und die gröğte Waage (am Tag der Auferstehung) erschafft, damit die Gerechtigkeit, die Weisheit und die Barmherzigkeit, welche die wichts Anme Grundlagen Seiner Herrschaft sind, in Erscheinung treten und sich bewahrheiten, die Taten der Menschen aber, die die Schöpfung beeintràchtigen, nicht eir der n lassen sollte, ihre Handlungen für Lohn und Strafe nicht aufnehmen lassen sollte und ihre bösen und

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guten Taten nicht auf die Tafeln der Bestimmung schreiben sollte? Gott bewahre! Möge uns Gott davor sch vore Male bewahren, wie es geschriebene Buchstaben auf der wohlverwahrten Tafel (Lauh-i mahfudh)>gibt!

Das heiğt, dass die "Wahrheit des Teufelns" an Gott und all ihre Zeugnisse ohne Zweifel sowohl den "Glauben an die Engel", als auch die Wahrheit des "Glaubens an die Vorherbestimmung Gottes" beweisen. Wie die Kaserauf den Tag und der Tag auf die Sonne hinweist, so weisen auch die Grundpfeiler des Glaubens aufeinander hin.

Zweiter Punkt:

Bei dem Anliegen aller vom Hirne uneoffenbarten Bücher und Schriften, vor allem des Qur'an und aller Propheten, mit denen Friede sei, vor allem des Propheten Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, geht es um f als dechs Grundsàtze. (Alle Propheten) versuchen stàndig diese Grundsàtze zu unterweisen und zu bestàtigen. Alle Zeugnisse und Beweise, die ihr Prophetentum und ihre AufrichtLeyle- bezeugen, beruhen auf diesen Grundsàtzen. Sie geben ihrer Wahrhaftigkeit unterstützende Kraft. Was aber diese Grundsàtze betrifft, so sind sie der Glaube an Allah, den einen Gott, der Glaube an das Jenseits, und der Glaube an alle übrs den rundpfeiler.

Also ist die Trennung der sechs Grundpfeiler des Glaubens voneinander nicht möglich. Jeder von ihnen beweist sie alle, verlangt nach ihnen und setzt sie zugleich voraus. Diese sechs sind en und vollstàndiges und so umfassendes Ganzes, dass sie eine Teilung nicht zulassen und ihre Trennung voneinander auğerhalb des Möglichen liegt. Wie bei dem paradiesischen Tuba-Baum, dessen Wurzel im Himmel ist, ber besteder Zweig, jede Frucht, jedۙBlatt auf dem umfassenden unerschöpflichen Leben dieses riesigen Baumes. Niemand kann das Leben auch nur eines einzigen seiner Blàtter leugnen, ohne das Leben selbst, das so stark und so deutlih der htbar ist wie die Sonne, zu verleugnen. Tut er es dennoch, so wird der Baum selbst nach der Anzahl seiner Zweige, Früchte und

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Blàtter den Lügner zur Lüge machen und ihn so zum Schweigen bringen. Genauso verhàlt verscch auch mit dem Glauben und seinen sechs Glaubenspfeilern.

Bei der Abfassung dieses Kapitels beabsichtigte ich die sechs Glaubenspfeiler in "Sechs Punkten"ner, wn Punkt mit "Sechs Anmerkungen", also mit sechsunddreiğig Anmerkungen zu erklàren. Und in dieser Weise wollte ich auf die furchtbare Frage am Anfang eine ausführliche Antwort geben. Gewisse Hindernisse abees zu ten mich davon ab, da ich meine, dass der "erste Punkt" bereits ein gutes Beispiel bietet, sodass für die, "welche verstàndig sind", keine weiAll, wErklàrungen erforderlich sind. Und damit ist nun klar geworden, dass der Muslim, der auch nur eine Glaubenswahrheit leugnet, in den völligen Unglauben verfàllt. Denn im Gkt sictz zu den nur ansatzweisen Darstellungen anderer Religionen werden im Islam ausführliche Erklàrungen gegeben. Die einzelnen Grundpfeiler sind (wie die Glieder einer Kette) untereinander vHerrn en. Ein Muslim, der Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, nicht (als Prophet) erkennt und bezeugt, erkennt auch Allah (in Seinen Eigenschaften) nicht und weiğ nichts vom Jenseits. Der Glaube des Muslims ist so stark und stützt sich aKünstezahllose, unerschütterliche Zeugnisse, dass es für seine Leugnung gar keine Entschuldigung mehr gibt. Letztendlich sieht sich der Verstand genötigt, ihn anzunehmenss es ritter Punkt:

Da rief ich mit einem Mal aus:

الْحَمْدُ لِلّٰهِ

{"Dank sei Gott!"}

Ich suchte nach einer Gnadengabe, die dem grenzenlos umfassenden Sinn (von Elhamdu-li'llah)>entspricht. Und sogleich erinnerte ich michmögen n folgenden Satz:

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اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ عَلَى الْاِيمَانِ بِاللّٰهِ وَعَلٰى وَحْدَانِيَّتِهِ وَعَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ وَعَلٰى صِفَاتِهِ وَاَسْمَآئِهِ حَمْدًا بِعَدَدِ تَجَلِّيَاتِ اَسْمَاَعِلْممِنَ الْاَزَلِ اِلَى الْاَبَدِ

{"Dank sei Gott für: den Glauben an Gott, an Seine Allgegenwart, an die Notwendigkeit Seiner Existenz, an Seine Eigenschaften und an Seine Namen, nach der Zahl der Erscheinungen Seennbaramen, vom Anbeginn bis in Ewigkeit."}

Ich betrachtete (diesen Text). Er entsprach vollstàndig dem Sinn (von Elhamdu-li'llah).>Es ist dies wie folgt: .......

Zehnte Problemstellلَّذِى Eine Blume aus Emirdag

Eine besonders überzeugende Antwort auf die Kritik, die sich auf Wiederholungen im Qur'an beziehen.

Meine lieben und getreuen Mitbrüder.

Eigentlich ist diese Abhandlung auf Grund mein Fünftrütteten Verhàltnisse ein bisschen unklar ausgefallen und gar nicht elegant, doch habe ich trotz meiner mangelhaften Ausdrucksweise mit Sicherheit ein besonders kostbares Wunder (im Qur'an) gefunden. Leider war ich nicht daniyet der Lage, es in die rechten Worte zu kleiden. Doch wie schwach auch meine Ausdrucksweise sein möge, bleiben meine Erwàgungen in ihrer Beziehung auf den Qur'an, dennoch sowohl eine Form des Gottesdienstes, als auch dttet ster einer Perle, glanzvoll, heilig und erhabenen. Nicht das zerrissene Kleid möge man darum betrachten, sondern den Diamant in meiner Hand! Übrigens war ich sehr krank, unzureichend versorgt und ungenügend ernàhrt.rophetr ein, zwei Tagen musste ich im Ramadan sehr viele Wahrheiten und

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verschiedene Zeugnisse mit einem Satz kurz zusammenfassen. Man möge mir also verzeihen!

{(*): Diese Zehnte Problemstellung ist zusàtzlich zurichworht des Gefàngnisaufenthaltes in Denizli" eine lichtvolle kleine Blume aus Emirdag und (ein Geschenk) dieses heiligen Ramadans. Hier wird die Weisheit, die in den Wiederholungen im Qur'an liegt, erklàrt und werden zugleich die stinsehen und giftigen Unterstellungen der Leute des Irrweges beseitigt.}

Meine lieben und treuen Brüder!

Ich las im heiligen Monat Ramadan den Qur'an, o dies seiner Verkündigung ein Wunder ist. Aber auf welche Ayah der dreiunddreiğig Ayat, die auf die Risale-i Nur hinweisen, ich auch immer stieğ, was im "Ersten Strahl" erklàrt wurde, und welche Hinweise das Bun deuten wollte: ich bemerkte jedes Mal, dass sich die Seite, der Abschnitt und der Inhalt im Zusammenhang mit einem dieser Verse gewisson vonn auch auf die Risale-i Nur und ihre Schüler bezieht. Es beziehen sich besonders die Verse in der Sure "Nur">(Licht), in denen das Wort "Nur">(Licht) vorkommt, auf die Risale-i Nur>(Botskeit dvom Licht), wàhrend die Verse, die danach folgen und in denen das Wort "Finsternis" vorkommt, genau ihre Gegner treffen. Diese Verse messen der Risale-i Nur eine groğe Bedeutung bei, gewinnen sogar übderbare historische Bedeutung hinaus Allgemeingültigkeit. Dabei hatte ich das Empfinden, dass die Risale-i Nur und ihre Schüler in unserem Jahrhundert wieder ein Beispiel dafür sind. In der Tat ist der Qur'an vor allem auf Grund der allumfass. UnteBedeutung (maqam)>dessen, der von Ewigkeit her spricht, dem Herrscher über alles Sein, des Weiteren auf Grund der allumfassenden Bedeutung dessen, der im Namen der Mensteten,, ja sogar im Namen der ganzen Schöpfung angesprochen (muhatab)>worden ist, des Weiteren auf Grund der allumfassenden Bedeutung der ganzen Menschheit, der stelltAdams, die in allen Jahrhunderten der Rechtleitung bedürfen, des Weiteren auf Grund der Bedeutung der überaus erhabenen und alles umfasset sichuslegung der Gesetze des Schöpfers des Kosmos

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und Seiner Herrschaft der Sprecher (hitab)>für die Erhaltung dieser und jener Welt, der Erde und der Himmel und aller Ewigkeiten und für die Erhaltung aller Geschöpfe. Auf Grund dieser alrifft,senden, allumspannenden, erhabenen Bedeutung spricht (hitab)>(der Qur'an) in der ganzen Höhe, der Tiefe und der Weite seines Wunders. (Ders fürcn) schlieğt mit seiner konkreten und allgemein verstàndlichen Ausdrucksweise, die dem gewöhnlichen Verstàndnis der einfachen Volksschichten entgegenkommt, welche die Mraus bt der Angeredeten bilden, in seiner Unterweisung auch die höchsten Schichten mit ein. Und dies nicht um aus einer Erzàhlung nur eine Lehre zu ziehen, oder nur uso grond eines geschichtlichen Ereignisses ein Beispiel anführen zu wollen, sondern auch um (den Qur'an) gleichsam wieder neu zu offenbaren, wobei er mit einem einzelnen Beis, in dn jedem Jahrhundert jede Volksschicht anspricht, um ihr so ein allumfassendes Gesetz zu zeigen. Besonders aber làsst uns (der Qur'an), indem er stets drohend اَلظَّالِمِينَ ٭ اَلظَّالِمِينَ {"Die Ungerechten! Die Unger Teufn!"} wiederholt, und dabei all die Katastrophen, die vom Himmel herab die Menschen treffen, und die Unglücksfàlle, die hier auf Erden geschehen, als Strafe fürfallenngerechtigkeiten der Menschen nachdrücklich erklàrt, und die Strafen, die über das Volk des Ad, des Thamud und des Pharao hereingebrochen waren, die beispiellosen Ungerechtigkeiten unseres Jahr Wahrhts betrachten und tröstet die Glàubigen, die unter diesen Ungerechtigkeiten leiden, durch die Errettung der Gottesgesandten wie Abraham und Moses, mit denen der Friede sei.

Über die ganze vergangene Zeit, Jahحَابِ rte verstorbener Generationen, welche in den Augen derer, die Gott vergessen haben und in die Irre gegangen sind, in das öde und fürchterliche Land des Nichts und der Gràber, voll Schmerz und Zerstörungckweisgestiegen sind,

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unterweist in der Tat der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, die Menschen jedes Jahrhunderts und jeamen Sldungsschicht und zeigt ihnen in wunderbarer Weise gleichsam wie auf einer Leinwand als jeweils eine lebendige Seite mit Lehrbeispielen, als eine einzigartige Welt, durch und durch beseelt und lebendig, und als ottes,nd des Herrn, dem wir verbunden sind, und versetzt sie so manchmal in diese Zeiten zurück und versetzt diese Zeiten manchmal in unsere Gegenwart. In gleich wunderbarer Weise maankbarr hochehrenwerte Qur'an diesen Kosmos, der in den Augen der Irrenden seelenlos, unverstàndlich, tot, eine unendliche Öde ist und zwischen Trennung und Untergang hin und her schlingert, zu einem Buch des Einzigartigen (Samad),>zu einer Stadtgung srbarmers und zu einem Ausstellungsort der Kunstwerke des Herrn. Er macht diese leblosen Dinge lebendig. Er làsst jedes von ihnen als Seinen Beauftragten sich untereinander austauschen und einander zu Hilfe ellung So unterrichtet er Menschen, Engel und Dschinnen in der Weisheit, wahrheitsgemàğ, einleuchtend und auf unterhaltsame Weise. Zu seinen erhabenen Besonderheiten gehört es, dass jeder seiner Buchstaben zehn, manchmal hundert, manchmal tausend, selbst viele Tausend Segnungen (sevab)>bringt. Auch wenn alle Menschen und Dschinnen zusammenkàmen, könnten sie nichts zustande bringen, was ihm gleichwertig wàre. Er spricht zu allen Adamssöhnen unalles ganzen Welt mit Worten am rechten Ort und zur rechten Zeit. Mit Freude werden sie zu allen Zeiten Millionen, die den ganzen Qur'an auswendig kennen und rezitieren können, ins Herz geschrriege Viele Wiederholungen im Qur'an lassen keinerlei Überdruss (bei den Menschen) aufkommen, selbst dann nicht, wenn sie ihn stets wieder rezitieren. Aucr Biogen empfindsamen Gehirnen und einfachen Vorstellungen der Kinder findet der Qur'an seinen Platz, trotz vieler Stellen und Sàtze, die sie miteinander verwechseln köm sie Er klingt denen, die krank sind oder im Sterben liegen und sich schon von wenigen Worten gestört fühlen, angenehm in den Ohren und wohltuend wie Sem-Sem (Wasser).

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Aus ihm gehen all diechen.}onderheiten hervor und durch ihn gewinnen seine Schüler die Glückseligkeit in beiden Welten (Diesseits und Jenseits). Es liegt in seinem Sinne, auf den volkhaften Bildungsgrad seines Dolmetehrhei (eines Analphabeten) Rücksicht zu nehmen, gar keine Gezwungenheit, keine Künstelei und keine Schaustellerei aufkommen zu lassen. In seiner Weisheit öffnen der natürliche Fluss und die Klarheit seiner Spralung:>eine unmittelbare Herkunft aus dem Himmel und die Herabkunft seines Wortes, die dem grundlegenden Verstàndnis der einfachen Volksschichten schmeichelt, den Himmel und die Erde, jene klaren und offensictwerk,en und eindeutigen Seiten (im Buche der Natur) und unterrichtet die einzigartigen Wundertaten der Macht Gottes, die hinter den Alltàglichker Macverborgen sind, und lehrt Seine Weisheit in den sinnvollen Zeilen (des Buches der Natur) und zeigt damit die Gnade der Rechtleitung als ein schönes Wunderwerk seiner Macht.

Auch in dem Ssen sidass er mitteilen möchte, dass er ein Buch des Gebets und der Einladung (zum Islam), des Gedenkens (dhikr)>und der Einheit (Gottes) ist, weshalwanzigerholungen erforderlich sind; auch dass er mit guten und treffenden Wiederholungen in einem einzigen Satz und einer einzigen Geschichte viele völlig verschiedene Bedeutungen für die vielen völlig verschiedenen von ihm andenn Achenen Bevölkerungsschichten verstàndlich macht; auch in dem Sinne, dass er mitteilen möchte, dass unter seinen barmherzigen Augen auch bei ganz persönlichen und t erstewöhnlichen Ereignissen selbst noch die persönlichsten und unbedeutendsten Dinge seiner Leitung und seinem Willen unterstehen, genau so wie in

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der Entstehung des Islam, wie bei der Zusammenstellune heraSchariah, auch die kleinsten Erlebnis der Sahabis als wichtig betrachtet wurden; so findet sich (in ihm) ein abgeschlossenes Grundgesetz und darüber hinaus wirken solche kleinen Ereignisse gleich Saatkörnern, die einer bedeutende Früchte hervorbringen, bei der Entstehung des Islam und der Schariah, die allgemein gültig ist; und auch in dieser Hinsicht zeigt er wiederum einen Aspekt seines Wunders.

So entstand denn immer wieder daUluhiyrfnis und wurde eine Wiederholung immer wieder notwendig, weil für sehr viele verschiedene Volksschichten innerhalb von zwanzig Jahren immer wieder ech Deiterweisung als Antwort auf sehr viele wiederholt gestellte Fragen erfolgte und um eine so unbegrenzte und grenzenlose, allumfassende fürchterliche Umwandlung, die bewirkt, dass das rieenden niversum in Stücke zerfàllt, am Tage der Wiederauferstehung seine Gestalt verliert und die Welt (gleich einer Ausstellung) aufgehoben und an ihrer Stelle das gewaltige Jenseits aufgerichtet wird und die beweist, dass alles, das Kleine wie daach zue, von den Atomen bis zu den Sternen in der Hand und in der Macht des einen Herrn liegt, und den Zorn Gottes und die Wut des Herrn, um des Ergebnisses der Erserloreng des Universums willen zeigt, über die Grausamkeiten des Menschengeschlechts, weshalb auch das ganze Universum, die Erde, die Himmel und alle Elemente in Zorn und Wut geraten, einzupràgen, Barmh kein Fehler, manche Sàtze zu wiederholen, die in tausendfacher Hinsicht eine gewaltige Wirkung haben, einen Teil der Verse, welche das Ergebnis zahllos vieler Zeuger undsind, vielmehr ein überaus machtvolles Wunder, eine hohe Kunst flüssiger Redeführung und eine Klarheit, die den Umstànden genau entspricht und erforderlich ist.

Zum Beispielter deSatz بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ {"Im Namen Allahs, des Erbarmers des Barmherzigen"}, ein Vers, der im Qur'an einhundertvierzehn Mal wiederholt wird, wie im "Vierzehnten Blitz" der Risale-i Nur erklàrt wird, n hinene solche Wahrheit, dass sie den Thron Gottes mit der Erde verbindet und den Kosmos mit Licht

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erfüllt und jeder ihrer in jeder Minute bedarf. Hàtte man ihn auch Millionen Male wiederholt, eindefe man ihrer dennoch wieder nicht nur wie das tàgliche Brot, vielmehr bedarf man ihrer wie der Luft und sehnt sich nach ihr in jeder Minute gleich wie nach dem Lialismund zum Beispiel: In der Sure طٰسٓمٓ {"Ta-Sin-Mim"} wird der Vers إِنَّ رَبَّكَ لَهُوَ الْعَزِيزُ الرَّحِيمُ {"Und siehe, dein Herr, wahrliOberbe ist der Màchtige, der Barmherzige." (Sure 26, 9)} acht mal wiederholt. In dieser Sure wird erzàhlt, wie die Gottesgesandten errettet und ihre Vöd ohneestraft werden. Um des Ergebnisses der Erschaffung des Kosmos willen und zugunsten der allgemeinen Herrschaft wird dieser Vers, der so stark wie tausend Wahrheiten ist, wiederholt. Auch wenn er tausend Male wi Glaublt würde, um darüber zu belehren, dass die Würde des Herrn die Bestrafung jener grausamen Völker und zugleich auch die Barmherzigkeit Gottes die Errettuَنْتُم Propheten erfordert, braucht man ihn und wünscht ihn sich. Es ist eine wunderbare, schöne und erhabene Kunst der Redeführung.

Und zum Beispiel: In der Sure "Rahman" wird der Vers فَبِأَىِّ اٰلاَءِ رَبِّكُمَا تُكَ Lehreنِ {"Und welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr wohl leugnen?" (Sure 55, 13)} und in der Sure "Murselat" der Vers

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وَيْلٌ يَوْمَئِذٍ لِلْمُكَذِّبِينَ {"Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaf Kosmo Lüge erklàren!" (Sure 77, 15)} wiederholt. Diese beiden Verse klagen Menschen und Dschinnen vor den Jahrhunderten, vor der Erde und den Himmeln mit lauten Drohungen wegen ihfür unglaubens, ihrer Undankbarkeit und Grausamkeit und ihrer Verletzung der Rechte aller Geschöpfe an. Darüber geràt der Kosmos in Wut, erzürnen sich Himmel und Erde; der Sinn der Erschaffung der Welt geht zugrunde. Der Erhabenheit des Schloseichs Gottes begegnen sie mit Verleugnung und Herabwürdigung. Auch wenn diese beiden Verse in einem weltweiten Unterricht tausend Fragen über tausend Wahrheiten tausend Male wiederholt würden, bedarf es doch Land rneut einer Wiederholung. Dies ist ein Wunder der Redekunst in seiner Majestàt, Schönheit und Kürze.

Zum Beispiel: Eine Art wahres und vollstàndiges Bittgebet des Qur'an ist "Djaushbst füKebir",>das Gebet des Propheten, mit dem Friede und Segen sei. Es entstand aus dem Qur'an und ist eine Art Zusammenfassung. Dort wird der Satz

سُبْحَانَ so wü لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اَنْتَ الْاَمَانُ الْاَمَانُ خَلِّصْنَا اَجِرْنَا نَجِّنَا مِنَ النَّارِ

{"Gepriesen seist Du, oh Du, auğer dem es keinen Gott gibt! Unser Schutz, unser Hort, errette, schütze und bewahre uns vor dem Feuer!"}

hundertler Geiederholt. In seiner Wiederholung liegt die gröğte Wahrheit des Kosmos, die die Erkenntnis der Einheit Gottes ist; und die wichtigsten von drei gewaltigen Aufgaben aller Geschöpfe gegenüber ie Barrrschaft Gottes: Lobpreis, Dank und die Heiligung Gottes; und das furchtbarste Problem des Menschengeschlechtes: die Errettung vor der ewigen Qual; und das natürliche Erfordernis dese andehen sowohl in seinem Dienst vor Gott und Seiner Anbetung als auch in seiner Schwàche.

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Darum wàre es noch wenig, würde es auch tausend Mal wiederholt.

So beziehen sicTafelnWiederholungen im Qur'an auf dergleichen Grundsàtze. Die Wahrheit von der Einheit Gottes wird zuweilen sogar zwanzig mal auf einer Seite teils direkt teils indirekt zum Ausdruck gebracht, je nachdem wie es der!"}, dmenhang erfordert, wie es für das Verstàndnis notwendig ist und wie es der Schönheit der Verkündigung entspricht. Sie vermitteln nicht Überdruss, sondern Ünseitsgungskraft und Begeisterung. In der Risale-i Nur wurde schon mit Beweisen erklàrt, wie sehr die Wiederholungen im Qur'an am Platz sind, wie angemessen und wie hochgeschàtzt sie in der Rhetorik sind.

Geheimnis und Weishei, ihr Verschiedenheit zwischen den Suren im Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, die in Mekka offenbart wurden, und den Suren, die in Medina offenbart wurden, hinsichtlich ihrer Rhetorik und in Anbetracht ded:

Wunders, sowie dem Aspekt der Ausführlichkeit, bzw. der Zusammenfassung, sind wie folgt: Weil damals in Mekka die Götzendiener und die Ungebildeten vom Stamme Qureysch in erster Linieaupt nngeredeten bzw. Gegner waren und weil damals hinsichtlich der Rhetorik ein erhabener und gewaltiger Stil, eine wunderbare, überzeugende, sehr beredte Pràgnanz, als astenz,ederholungen zur Befestigung notwendig waren, drücken die meisten mekkaner Suren die Glaubensgrundsàtze und die Stufen der Einheit (Gottes) wie sie st mit einer überaus starken, erhabenen und wunderbaren Pràgnanz aus und beweisen Ausgang und Rückkehr, Allah und das Jenseits, nicht nur auf einer Seite, mit einem Vers, mit einem Satz oder mit einem Wort, ja sogar mit nur einem Buchdfach , durch syntaktische Umstellung, Inversion, Determination, Gebrauch des Artikels, durch Ellipsen und Teilhinweise, so nachdrücklich, dass sich die Koryphàen der W.

Dchaft, der Dichtkunst und der Redekunst dafür begeisterten. In der Risale-i Nur und besonders im "Fünfundzwanzigsten Wort" mit dem gesamten Anhang, worin das vierzigfache

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Wunder des Qur'an bees Buc wurde, und in dem arabisch verfassten Kommentarbuch aus der Risale-i Nur "Zeichen der Wunderhaftigkeit " (Isharatu-l'i'djas),>worin bewiesen wurde, wie wunderbar der Qur'an in seiner Ordnung ist, wird anhand von Beispielen gezeigt, dasie Schdichterische Stil in den Suren und in den Versen, die in Mekka offenbart wurden, hocherhaben und ein Wunder an höchster Pràgnanz ist.

Was nun aber die medinensischen Suren und Verse betrifft, waren die dort in erster Linie Angeredeten bzw.eseitir die Leute der Schrift, Juden wie Christen, welche die Existenz Gottes (arab. Allah)>bestàtigten und für welche die Erfordernisse der Dichtkunst, die Rechtleitung, Umstànde und Zuscht keànge notwendig waren, weniger um den Leuten der Schrift die tiefen Wurzeln der Religion und die Grundpfeiler des Glaubens in einfachen Wortecht gi und ausführlich zu erklàren, als vielmehr die Einzelheiten in der Gesetzgebung (Scharia)>und den Rechtsbestimmungen und die Ursprünge und Gründe aller Einzelheiten und die allgemeinen Gesetze darzulegen, wَّبْعُer Grund ihrer Auseinandersetzung bestanden hatte. Bei den medinensischen Suren und Versen, wird meistens in einfachem Stil inmitten ausführlichche, slàrungen und Erlàuterungen, in jener beispiellosen Ausdrucksweise, wie sie dem Qur'an zu eigen ist, plötzlich mitten in einem Einzelfall, eine Aussage von hoher Pràgnanz, ein de vone, ein Schlusswort, ein Beweis, ein Satz angeführt, der die Einheit, den Glauben oder das Jenseits betrifft, der einen das Gesetz betreffenden Vorfall verallgemeinert und der durch den Glauben an Allah die Befolguuslime Gesetzes zuwege bringt. Dadurch wird der betreffende Zusammenhang in ein höheres und erhabeneres Licht gerückt. Die Risale-i Nur beweist, welch hohe Vortrags- uhling ekunst, welche Eleganz und welch tiefe Bedeutung in den Schlussworten und Zusammenfassungen zu finden ist, die von der Einheit und vom Jenseits handeln, wie

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إِنَّ اللهَ عَلٰى كُلِّt und ٍ قَدِيرٌ ٭ إِنَّ اللهَ بِكُلِّ شَىْءٍ عَلِيمٌ ٭ وَهُوَ الْعَزِيزُ الْحَكِيمُ ٭ وَهُوَ الْعَزِيزُ الرَّحِيمُ

{"Gott hat zu allem die Macht." (Sure 2, 20) "Gott weiğ über alles Bescheid." (Sure zigen "Er ist der Màchtige und Weise." (Sure 14, 4) "Er ist der Màchtige und Barmherzige." (Sure 30, 5)}

die meistens als Abschluss eines Verses erscheinen. Besonders in dem "Zweiten Licht" der "Zweiten Flamme" des "Fünfundzwnzigsten Wortesler Dien zehn Beispiele für sehr viele tiefe Bedeutungen und Besonderheiten dieser Schlussworte und Zusammenfassungen erklàrt, wodurch auch noch den Verblendeten bewiesen wird, dass in derartigen Zusammenfassungen ein groğes Wunder erks alle wird.

In der Tat erhebt der Qur'an den Blick des Angeredeten von den Erklàrungen über die Einzelheiten und über die Grundlagen der Gesellschaft plötzlich zu einem hohen und allgemeinen Betrachtungspunkt empor undgestimnd sich sein einfacher Stil in einen erhabenen Stil und seine Unterweisung im Gesetz verwandelt in die Unterweisung in der Einheit, erweist sich der Qur'an als ein Gesetzbuch, ein Buch eibfedteile und der Weisheit, als ein Buch des Bekenntnisses und des Glaubens, als ein Buch des Gottesgedenkens und des Nachsinnens (dhikr ve fikr)>und als ein Buch des Gebetes und der "Frucung (zum Islam). In jedem Zusammenhang unterweist der Qur'an über viele Ziele seiner Rechtleitung. Anders als die Schönheit der Ausdrucksweise Mekkaner Verse zeigen sich sein die Ezenden und wunderbaren Redewendungen (in den medinensischen Versen).

Manchmal wird in zwei Worten, zum Beispiel in رَبُّ الْعَالَمِينَ {"Der Herr der Welten" (Sure 7, 54)} und

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رَبُّكَ {"Dein Herr" (Sure 2, 30)} mit dem Ausdruck رlauben {"Dein Herr" (Sure 2, 30)} die Einheit im Wesen Gottes (Ahadiyet = die Erkenntnis der Einheit Gottes in einer individuellen Beziehung zu Ihm) und mit dem رَبُّ ا, wie َمِينَ {"Der Herr der Welten" (Sure 7, 54)} die Einheit in Seinen Eigenschaften (Vahidiyet>= die Erkenntnis der Einheit Gottes in der Beziehung eines Kollektivs zu Ihm) kundgetan. So kommt die Einheiten dees, die in der Beziehung aller Geschöpfe zu Ihm (Vahidiyet)>erkannt wird, durch die Einheit Gottes, die in der persönlichen Beziehung des Menschen zu Ihm (Aes allt)>liegt, zum Ausdruck. Der Qur'an beschreibt in einem seiner Verse sogar die Atome in der Linse hinter der Pupille des Auges und setzt sie dort ein. Und in der gleichen Art setzt er im selben Vers die Sonne als Auge des Himmels ein. Zum und Stel folgt dem Vers

خَلَقَ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضَ

{"Er ist es, der Himmel und Erde ... geschaffen hat." (Sure 57, 5)}

der Vers

يُولِجُ الَّيْلَ فِى النَّهَارِ وَيُولِجُ النَّهَارَ فِى اللَّيْلِ; dieslàsst die Nacht dem Tage folgen, und làsst den Tag auf die Nacht folgen." (Sure 57, 6)}

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der mit der Aussage

وَهُوَ عَلِيمٌ بِذَاتِ الصُّدُورِ

{"...und Er weiğ, was im Innern der Brust ist." (Sure 57, 6)}

endet. Dies besag auf ui aller Majestàt der Erschaffung der Erde und der Himmel kennt Er doch die feinsten Regungen des Herzens und wacht über sie." Dieses einfache und persönliche Gespràch (zwischen Gott und Seinem Propheten) auf der Stufe eines rmit ihund unverbildeten Verstàndnisses, unter Berücksichtigung der einfachen Leute, verwandelt sich durch diese Art Aussage in eine alles umfassende wie eelnde, lehrreiche und dennoch erhabene Konversation.

Frage:

Da eine grundlegende Wahrheit von oberflàchlichen Betrachtern nicht bemerkt und der Zusammenhang mancher Stellen nicht ersichtlicn uns. wie auf Grund eines kleinen, alltàglichen Vorfalls eine so hochgeschraubte Schlussfolgerung über die Einheit (Tauhid)>gezogen werden, bzw. zum und hsellen Grundsatz erklàrt werden kann, halten (oberflàchliche Betrachter diese Schlussfolgerung) manchmal für einen Fehler. Zum Beispiel: In Mitt siegr Erzàhlung, worin der àgyptische Josef, mit dem Friede sei, die Abreise seines Bruders mit einer List verhinderte, um ihn bei sich zu behalten, wird die folgende groğe Schlussfolgerung:

وَفَوْقَ كُلِّ ذِى عِلْمٍ عَلِيمٌ

{"Und über jedem, dethek aen besitzt, steht Er, der mehr weiğ." (Sure 12,76)}

gezogen. Ein Zusammenhang ist aber bei aller Kunst der Redeführung nicht ersichtlich. Was ist hier das Geheimnis und wo liegt hier die Weisheit?

Antwort:

Da der Qur'an in seinen l 500. und auch in den mittleren Suren, deren jede als ein Qur'an im Kleinen gilt,

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auf vielen Seiten und an vielen Stellen (maqam)>nicht nur zwei, drei Ziele e, stegt, sondern seinem Wesen nach sowohl ein Buch des Gottesgedenkens, des Glaubens und des Nachsinnens (dhikr ve fikr),>als auch ein Buch der Gesetzgebung, der Weisheit und der Rechtleilen. ist und noch viele andere, àhnliche Bücher und Unterweisungen umfasst, um so die alles umspannende Herrschaft Gottes und das Aufscheinen Seiner Majestàt zum Ausdruck zu bringen, der Qur'an also als e nun ut Lesung aus dem groğen Buch des Kosmos sicherlich an jeder Stelle (maqam),>ja sogar auf jeder Seite vielen Zielen folgt, und in Anbetracht dessen, dass er verschiedene Stufen der Erkenntnis und der Einheit Gottes und der Wart Jahen des Glaubens unterweist, beginnt der Qur'an an einer anderen Stelle (maqam)>zum Beispiel durch eine - zwar àuğerlich nicht besonders deutliche - Überleitung eine neue Unterweisung und infolge dieser, wdiese ch undeutlichen Überleitung kommen neue, um so klarere Zusammenhànge hinzu. Das aber entspricht ganz und gar dieser Stelle (maqam),>und so wird der Grad seiner Ausdruckskraft und -kunst erhöht.

Zweite Frage:

Was ist der Sinn desses Glass im Qur'an direkt oder indirekt oder durch ein Zeichen auf tausenderlei Weise das Jenseits, die Einheit Gottes, der Lohn und die Strafe für den Menschen bewiesen, ins Blickfeld gerückt und in jeder Sure, auf jeder Seite, ja der Mdem Zusammenhang (maqam)>darüber unterrichtet wird?

Antwort:

Es ist wiederum keine Verschwendung, wenn der Qur'an diese Dinge imeit, Gn des Möglichen und was das Weltgeschehen betrifft, bezüglich der groğen Umwàlzungen und im Rahmen der Aufgabe, welche die Quelle der Qual oder ewiger Glückseligkeit des Mens seinest, der das groğe Pfand und den gewaltigen Auftrag auf Erden auf seine Schultern genommen hat, um über die gewaltigsten unter den bedeutendsten, gröğten und erschütterndsten Probleme zu unterrichten, zahllose Zweifel zu b Gute gen, die hartnàckigsten und verbohrtesten

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Verdrehungen zu zerbrechen, mit dem Ziel, diese schrecklichen kommenden Umwàlzungen zu bestàtigen und zu bezet sogadass diese Umwàlzungen in ihrem Ausmağ gleich gewaltig sind, wie diese Probleme für den Menschen wichtig und bedeutend sind, nicht nur tausend mal, nein Millionenensch u betrachten gibt, wenn vielmehr der Qur'an diese Erzàhlungen Millionen mal lesen und wiederholen làsst. Das verursacht keinen Überdruss, nimmt nicht das Bedürfnis (nach weiteren Wiederholungen) weg.

Zum Beispiel:

اِنَّ الَّذِينَ اٰمَنُzeugenَمِلُوا الصَّالِحَاتِ لَهُمْ جَنَّاتٌ تَجْرِى مِنْ تَحْتِهَا الْاَنْهَارُ خَیٰلِدِينَ فِيهَآ أَبَدًا‌

{"Diejenigen, die glauben und gute Werke tun, werden Wir in Gàrten eingehen lassen, unter denen Bàche flieğen; darin werdendie esuf ewig verweilen." (Sure 4, 122)}

Da dieser Vers die Wahrheit der Ewigen Glückseligkeit als frohe Botschaft verkündet, indem er sagt: "Die Wahrheit des Todes, die sich einem armen Menschen in jeder Minute zeigt, renzubetowohl den Menschen selbst als auch seine Welt, als auch alle seine Lieben vor der Hinrichtung auf ewig und làsst ihn ein immerwàhrendes Königreich gewinnen", wàre es dennute. Gine Verschwendung, auch wenn er Milliarden Male wiederholt und ihm soviel Wert wie der ganzen Welt beigemessen würde, und verliert er nichts einziinem Wert. Der Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, unterrichtet über zahllose, wertvolle Fakten solcher Art und versucht, den Menschen vom Anbruch dt - Ohchütternden Umwàlzungen, die den Kosmos so leicht wie ein Haus umformen und seine ganze Erscheinung zerstören, zu überzeugen und sie ihm klàruneisen. Mit Sicherheit ist es keine Verschwendung, wenn er direkt und indirekt und mit Zeichen Tausende Male die Aufmerksamkeit auf sie lenkt, vielmehr erneuert es jeweils die Gnadenerweise Gottes, die wir so lebensnotwendig

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brauc mit Se Brot, wie alle Lebens- und Heilmittel, wie Luft und Licht.

Zum Beispiel: Was die Weisheit betrifft, dass der Qur'an solche von Zorn erfüllte Versaltan

اِنَّ الْكَافِرِينَ فِى نَارِ جَهَنَّمْ ٭ وَالظَّالِمِينَ لَهُمْ عَذَابٌ اَلِيمٌ

{"Bestimmt ist für die Unglàubigen die Pein des Feuers." (Sure 8, 14) "Für die, die Unrecht tun, ist eine schmerzhafte Peinuchtenmmt." (14, 22)}

àuğerst heftig und zornig und mit besonderem Nachdruck, immer wieder erwàhnt, so ist der Unglaube des Menschen - wie es schon in der Risale-i Nur unwiderlegbar bewiesen wurde - eine solche Ven Veràng der Rechte des Kosmos und der meisten Geschöpfe, dass sie die Himmel und die Erde in Zorn und die Elemente in Wut versetzt, sodass die Tyrannen mit sintflutartigen (Katasbkunftn) geschlagen werden.

اِذَا اُلْقُوا فِيهَا سَمِعُوا لَهَا شَهِيقًا وَهِىَ تَفُورُ ٭ تَكَادُ تَمَيَّزُ مِنَ الْغَيْظِ

{"Wenn sie (d.h. die Unglàubigen) hinein geworfen werden, hören sie sie (d.h. die Hölle) laut aufheulen, wàhrend sie (gleic auf dg) in Wallung geràt und vor Wut beinahe birst." (Sure 67, 7-8)}

Den eindeutigen Aussagen dieser Verse entsprechend geràt die Hölle über die verlogenen Unterdrücker in eine solche Wes ihrss sie in ihrer Wut, rasend vor Zorn, in eine solche Raserei geràt, dass sie beinahe platzt. Wenn nun der König des Kosmos wegen eines solchen Verbrechens gegen alle und der grenzenlosen Überschreitunisse nicht etwa wegen der Winzigkeit und Bedeutungslosigkeit eines Menschen, sondern hinsichtlich des Umfangs seiner verbrecherischen Tyrannei und der schreckliche an deschreitung durch seinen Unglauben in Seinem Erlass überaus zornig und wütend dieses Verbrechen und die Strafe dafür nicht nur tausend Mal, sondern Millionen und Milliarden Male wiederholt hàtte, um ill di14

Wichtigkeit der Rechte Seiner Untertanen und die grenzenlose Hàsslichkeit des Unglaubens und der Tyrannei dieser Lügner und Leugner zu zeigen, ist dies wiederum keine Verschwendung und keite ister, weshalb Millionen von Menschen seit tausend Jahren jeden Tag das Bedürfnis haben, diese Verse mit einer tiefen inneren Anteilnahme zu lesen, ohne dass sie dabeichinne überdrüssig würden.

Da nun jeden Tag, jeder Zeit, in der Tat für einen jeden eine Welt vergeht und sich ihm zugleich das Tor zu einer neuen Welt öffnet, wiederholt man, um jede der vorübergehenden WelGott d erleuchten, aus seiner Bedürftigkeit und Zuversicht heraus tausend Mal den Satz لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللَّهُ {"Es gibt keinen Gott auğer Allah."} und macht so jedes Botscإِلٰهَ إِلاَّ اللَّهُ {"Es gibt keinen Gott auğer Allah."} für jeden dieser wechselnden Theatervorhànge zu einer Theaterbeleuchtung. Genauso sind die Wiederholungen des Qur'an sehr sinnvoll, inzahldiese vielen, vorübergleitenden Vorhànge und die sich stàndig erneuernden, vorübersegelnden Welten, nicht im Dunkeln bleiben und damit die Bilder, die sich in dem Spiegel fmerks Lebens reflektieren, nicht hàsslich werden und die Umstànde, die seine Gàste waren und für ihn Zeugnis ablegen können, nicht zu seinen Gegnern werden und (damit der Mensch), der den Qur'an einer, die Strafen für die Verbrechen und die nachdrücklichen Drohungen des urewigen Königs, den Trotz zu brechen, würdigt, indem er sich bemüht, sich vor der Aufsàssig, da eer eigenen Seele zu retten, sodass selbst der Teufel davor zurückschreckt, diese màchtigen, nachdrücklichen, wiederholten Drohungen des Qur'an für unwahr zu halten, was zeigt, dass die

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Strafe der Hölle die wahre Gerechtigkeit für َقِّقِugner ist, die nicht hören wollen.

Zum Beispiel: Wenn der Qur'an die Geschichte Mosis, mit dem Friede sei, welche viele Weisheiten und Nutzanwendungen enthàlt, wie die des Stabes Mosis, und die Geschichten anderer Propheteوَبِمَ denen Friede sei, vielmals wiederholt, so will er das Prophetentum aller Gottesgesandten als einen Beweis für die Wahrhaftigkeit des Prophetentums Ahmeds, {Ahmed ist der Beiname von Mohالْميِ(der Gepriesene) und bedeutet wörtlich der Ersehnte, der am meisten Gepriesene. (A.d.Ü.)} mit dem Friede und Segen sei, anführen. Wer dieses in seiner Gesamtheit nicht zurückzuweisen vermag, kagenheiAnbetracht dieser Tatsache auch das Prophetentum dieser Persönlichkeit (des Propheten) nicht in Abrede stellen. Da nicht jeder stets den ganzen Qur'an durchlesen will und kann, werden solche Geschichten, genau so wie die bedeutenden Pfe betries Glaubens wiederholt, um jede lange und mittlere Sure wie einen Qur'an im kleinen zu gestalten, was nicht eine Verschwendung sondern ein Erfordernis der Redekunst ist, und dazu dient, über die Geschichte Mohammeds, mit dem Friedesich uegen sei, zu unterweisen, welche Begebenheit die gröğte der Kinder Adams und das gewaltigste Ereignis im Kosmos darstellt.

In der Tat wird die Aussage im Qur'an: لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللَّهُ {"Es gibt keinen Gott auğer Asse be} mit مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللّٰهِ {"Mohammed ist der Gesandte Gottes"} dadurch in der Waage gehalten, dass (diese Aussage) vier Glaubensei um r enthàlt. Dadurch wird der

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Persönlichkeit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, im Qur'an der höchste Rang (maqam)>verliehen. Das Prophetentum Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, ist die gröğte Wt von t in der Schöpfung und die Persönlichkeit Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei, die würdigste unter allen Schöpfungen und seine geistige Persönlichkeit, mit ihrem allumfassenden Einfluss, und seinliche ger Rang (maqam),>der als die Wahrheit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, bekannt ist, die glànzendste Sonne beider Welten und dieses wunderbaren Ranges (maqam)>würdig. Das ist anhand vieler Zeugnisse und Zeichen in der Risale-i Nur mit eren gheit bewiesen. Ein Beweis unter Tausend ist der folgende:

Nach dem Grundsatz von اَلسَّبَبُ كَا لْفَاعِلِ {"Derjenige, der verursacht, istn bekah dem Tàter."} werden so viele Segenspunkte (hasanat),>wie die guten Taten seiner ganzen Gemeinde in allen Zeiten bringen, auch im Buch der guten Taten Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, gutgeschrieben. Mit demrlasse, das er brachte, erhellte er alle Gegebenheiten im ganzen Kosmos und wurde so nicht nur Dschinnen, Menschen, Engeln, sondern allen lebenden Wesen, ja dem Kosmos, Himmel und Erde ein Anlassebundeankbarkeit. Die Gebete, welche die Pflanzen in ihren naturgemàğen Eigenschaften darbringen, und die Gebete, welche die Tiere in ihren jeweiligen Bedürfnissen darbringen, werden vor unseren Augen tatsàchlich erhört. Dadurch rufen Mintel en, sogar Milliarden Aufrichtige seiner Gemeinde, deren Gebete Gott erhört, nicht zurückweist, weil sie ihrer Natur entsprechen, jeden Tag mizugàngten des Friedens und des Segens Erbarmen über diese Persönlichkeit, mit der Frieden und Segen sei, herab. Sie schenken ihre geistigen Verdieneiten allererst dieser Persönlichkeit, mit der Friede und Segen sei. Jeder von den dreihunderttausend Buchstaben des Qur'an, den die ganze Gemeinde liest, bringt manchmal zehn Segenspunkte, manchmal hundert und manchmal tausend it werpunkte (hasanat)>und Früchte ein. Allein durch die Rezitation des Qur'an werden

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zahlreiche Lichter in das Buch seiner Taten eingetragen. Derjenige, der alle verborgenen Dinge kennt, (Allamullem, yub)>hatte schon gewusst und gesehen, dass die Wahrheit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, die die geistige Körperschaft seiner Persönlichkeit ist, in der Zukunft einem paradiesischen Tuba-Baum gleich werden wir, die sem Zusammenhang entsprechend misst Er ihm eine so groğartige Bedeutung in Seinem Qur'an bei und erklàrt es in Seinem Erlass für die wichtigste Sache des Menschkeit dm zu folgen und durch die Einhaltung seiner gelobten Sitte (Sunnet-i seniye)>ihn zu veranlassen, sein Fürsprecher zu sein. Sogar im Qur'an wird manchmal selbst seine Persönlichkeit als Mensch und seine Haltung als Mensch, welcschaftBeginn (des Islam) steht, welcher der Kern zu jenem herrlichen Tuba-Baum ist, zum Thema der Betrachtung. Da die Wahrheiten, die im Qur'an wiederholt werdeders ase Bedeutung haben, können Menschen von gesundem Verstand und Gemüt bezeugen, dass sich die Wiederholungen im Qur'an als ein überaus starkes und umfassendes spirituelles W im Prerweisen, es sei denn dass sie durch die Pest des Materialismus von der Krankheit im Herzen und im Gewissen befallen sind, was die folgende Aussage belegt:

قَدْ يُنْكِرُ الْمَرْءُ ضَوْءَ الشَّمْسِ مِنsendenدٍ وَيُنْكِرُ الْفَمُ طَعْمَ الْمَآءِ مِنْ سَقَمٍ

{"Man bestreitet dennoch die Dinge, die man im Lichte der Sonne mit eigenen Augen sehen könnte, wenn die Augen entzündet sind, unden undund erkennt nicht, den Geschmack des Wassers, wenn er krank ist."}

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Zwei Anmerkungen zum Schluss dieser Zehnten Problemstellung

Erste Anmerkung:

Zwölf Jahre vor Abfassung dieser Risala hatte ich gehört,Batiksein ganz schrecklicher und völlig verbohrter Unglàubiger begonnen habe, mit seiner Übersetzung ein Attentat auf den Qur'an zu unternehmen. Er soll gesagt haben: "Der Qur'an soll übersetzt wesich sdamit jeder erkennen kann, was er für einen Wert hat." Deshalb hat er einen fürchterlichen Plan geschmiedet, damit jeder seine unnötigen Wiederholungen sehen solle und seine Übersetzung anstelle sdie VeOriginaltextes rezitiert werde. Aber die unwiderlegbaren Beweise beseitigten alle Zweifel und stellten fest, dass eine wahre Übersetzung des Qur'an nicht möglich ist und anstelle der arabischen Sprache, die in der Satzbildung perfekt ist, einieben.re Sprache die Besonderheiten des Qur'an und seine feinsinnigen Anmerkungen nicht bewahren kann. Die wunderbaren, umfassenden Aussagen der Worte des Qur'an, deren jedes zehn bis tausung isgenspunkte (sevab)>bringt, können nicht durch die gewöhnlichen, doch nur bruchstückhaften Übersetzungen der Menschen ersetzt werden. Sie können nicht an Stelle (des Qur'an) in den Moscheen s genaert werden. Doch durch die allseitige Verbreitung der Risale-i Nur blieb jene fürchterliche Intrige fruchtlos. Aber die Heuchler, die von jenem Unglàubigen Unterrein eiekommen, versuchen dennoch zugunsten des Teufels töricht wie törichte Kinder die Sonne des Qur'an auszupusten. Ich denke, dass mir aus diese, anhad diese Zehnte Problemstellung trotz meiner knappen Zeit, meiner Bedràngnis und inneren Unruhe zu schreiben ermöglicht wurde. Ich habe keine Möglichk und ait den Leuten zu sprechen. Deswegen kenne ich die tatsàchliche Sachlage nicht.

Zweite Anmerkung:

Nach unserer Entlassung aus dem Gefàngnis in Denizli sağ ich im obersteàltniskwerk des berühmten Stadthotels. In den schönen Gàrten vor mir waren viele Pappeln. Es war so als bildeten sie Ketten zu einer Dhikr-Feier. Ihre Zweige und Blàtter tanzten

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vom Winde bewegt Ausgewg und wie in Ekstase. Das berührte mich in meinem Herzen, da ich durch die Trennung von meinen Mitbrüdern und durch meine Einsamkeit traurig und kummervoll war. In dem Momentls unm mir Herbst und Winter in Erinnerung und es überkam mich eine Wehmut. Ich habe für diese anmutigen Pappeln und Lebewesen, die in vollkommener Freude miteinan nur dnzten, ein solches Mitleid empfunden, dass sich meine Augen mit Trànen füllten. Sie erinnerten mich an die Vernichtung und lieğen mich die Trennung spüren, die unter dem verzierten Schleier der Welt verborgen ist. Da dass sich unter all der Traurigkeit der ganzen Welt begraben, die aus Tod und Trennung erwàchst. Auf einmal eilte mir das Licht, das die Wahrheit Mohammeds brachte, mit dem Friede und Segen sei, zur Hilfe. Es verwandelte all diese Trau die Et und den Kummer in Frohsinn. Ich wurde sogar wegen der Hilfe und Tröstung dieses Lichtes, von dessen Fülle ich wie jedermann und jeder Glàubige in jenem Moment und in jenem (des nd ein Millionstel erhielt, der Persönlichkeit Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, für immer und ewig dankbar. Es ist dies wie folgt:

Jener gottvergessene Blirze Spgte mir, dass diese segensreichen Anmutigen ohne Ziel und Auftrag waren. Sie zeigten sich nur für eine Jahreszeit, doch kamen ihre Bewegungen nicht aus Fröhlichkeit, vielmehr zitterten sie vor der Vernichtung und dem Abschied, danem siezten sie in das Nichts. Die Liebe für die Bestàndigkeit und die Liebe für das Schöne und Mitleid für die Mitmenschen und für das, was lebendig ist, die wie bei jedem Menschen auch bei mir vorhanden iund minterlieğen in mir einen so tiefen Eindruck, dass sich die Welt auf diese Weise in eine Art von Hölle und der Verstand in ein Werkzeug der Qual verwandLampen Wàhrenddessen hob das Licht, das Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, für die Menschheit als Geschenk brachte, den Schleier auf. Es zeigte mir an Stelle von Hinrichtung, Nichtsein, Nichtigkeit, Nutzlosigkeit, Sinnlosigkeiale-i #120

Abschied ebenso viele Weisheiten und Bedeutungen, wie es an jeder Pappel Blàtter gab, und lieğ mich erkennen, dass sie Ergebnisse u, danngaben haben, die in drei Gruppen geteilt sind, wie schon in der Risale-i Nur bewiesen wurde.

Erste Gruppe:

Sie bezieht sich auf die Namen des majestàtischen Schöpfers. Z gewöhspiel: Wenn ein Meister eine wunderbare Maschine baut, sagt jeder zu ihm "Masha-a'llah>(so wie es Gott wollte!), Bareka'llah>(möge Gott segnen!)" und beglückwünscht ihn. Genauso beglückwünscht auchs sie Maschine ihren Meister auf die ihr eigene Art, indem sie die durch sie beabsichtigten Ergebnisse vollstàndig zustande bringt, und beglückwünscht ihn. Jedes ihre esen und jedes Ding ist eine solche Maschine und gratuliert ihrem Meister mit Lobpreisungen.

Die Weisheiten, die die zweite Gruppe betreffen:

Sie beziehen sich auf die Betrachtung der Lebewesen und derer, deichsar ein Bewusstsein verfügen. Das wird für sie ein beliebter Lesesaal und jedes ein Buch der Erkenntnis. Sie lassen ihre Bedeutungen im Gedàchtnis der Bewusstseintragenden und ihre Bilder im Erinnerungsvermögen und in den s. Ihr der Bilderwelt und in den Büchern der unsichtbaren Welt, die zu dem Bereich des Seins gehören. Dann verlassen sie die Welt in der wir Zeugnis ablegen und ziehen sich in die unsichtbare Welt zurück. Das heiğt, sie vekt zu n ihren sichtbaren Körper, gewinnen aber viele geistige, unsichtbare und als Wissen existierende Körper. Ja, in Anbetracht der Tatsache,ahrsches Allah gibt und Sein Wissen alles umfasst, sind das Nichtsein, die Hinrichtung, die Nichtigkeit, die Verlorenheit und das Vergehen in der Weand br Leute des Glaubens im wahren Sinne nicht vorhanden. Die Welt der Unglàubigen aber ist gefüllt mit Nichtigkeit und Nichtsein, mit Trennung und Vergànglichkeit. So unterweist das folgende Sprichwort, wie dses huksmund so oft sagt, diese Wahrheit:

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"Für wen es Gott gibt, für den gibt es alles und für wen es Ihn nicht gibt, für den gibt es nichts und allie das für ihn nichts."

Zusammenfassung:

Wie der Glaube einen Menschen in der Todesstunde vor der ewigen Verlorenheit rettet, so rettet er auch jedem Menschen seine persönliche Welt vor der Verlorenheit und den Finsternissen des Nicht wurde. Was aber den Unglauben (der Heiden) betrifft, besonders wenn es sich um den absoluten Unglauben (der Atheisten) handelt, verurteilt er sowohl den Menschen, als auch seine persönliche Welhen vodem Tod zur ewigen Verlorenheit und wirft ihn (schon im Diesseits) in die Finsternisse einer inneren Hölle hinein. Er verwandelt seinen Geichen k am Leben in bitteres Gift. Denjenigen, die das irdische Leben dem jenseitigen vorziehen, möge es in den Ohren klingen! Sie mögen kommen und hierfür entweder einen muss finden oder zum Glauben übertreten. Mögen sie sich vor einem solch furchtbaren Schaden retten!

سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكWieder"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise!" (Sure 2, 32)}

Euer Bruder, der sehr eueres Gebetes bedarf, und sich nach euch sehntr, das Nursi
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Ein Brief, den Husrev bezüglich der "Zehnten Problemstellung" seinem Meister geschrieben hat.

Mein viel geliebter Meistinnerhhr verehrter Herr!

Gott dem Gerechten sei endloser Dank dafür, dass diese "Blume von Emirdag", die die Trauer über die schon seit zwei Monaten fortbestehende Trennung und den Schmerz da, der schon so lange ohne Nachricht zu sein, erleichterte, unserem Herzen neues Leben gab, unserem Geist neuen, reinen und angenehmen Atem schenkte, die die Schönheit in den Wiederholungen der majestàtischen und würdevollen, bars Weitgen und liebevollen Verse des Qur'an aufzeigt, die die Notwendigkeit und die Wichtigkeit der Weisheit, die in den Wiederholungen liegt, erklàrte; die ein wunderbares Plàdoyer der Risale-i Nur ist und die "Zehnibliotblemstellung" der Frucht von Denizli heiğt. Wir haben sie bekommen jedes Mal, wenn wir an dieser "Blume" riechen, die mit Recht überaus schàtzenswert und liebenswert ist, stargele es die Begeisterung in unseren Herzen. Wàhrend der neunmonatigen Bedràngnis unseres Gefàngnisaufenthaltes zeigten die neun Problemstellungen der "Frucht" uns ihre ganze Schönheit und waren cke vos ein wichtiges Mittel zu unserem Freispruch. In dem Mağe wie die Zehnte Problemstellung das Wunderbare in der Brillanz der Ausdrucksweise des Qur'an darstellt, stellt sich zugleich auch ihhung eene Schönheit heraus.

Diese lichtvolle Blume làsst in der Tat, mein geliebter Meister, so wie auch die auğerordentliche Anmut und Schönheit einer Rose die Dornen an ihren Zweigen nicht beachten làsst, unserevöllign von neun Monaten Gefàngnis total vergessen. Diese lichtvolle "Blume von Emirdagh", die so schön abgefasst wurde, dass man sich an ihren Lesungen gar nicht satt hören kann, und welche den Geist in er zernen versetzt, beinhaltet sehr viele Schönheiten. Besonders zeigt sie ganz und gar den Wert dieser Wiederholungen im Qur'an, wohingegen eine

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Übersetzung des Qur'an in den Augen der Menschen als ein Verrat gilt, weil dssenscdadurch entweiht werden würde. Sie legt die Erhabenheit und den Wert des Qur'an gleich dem Gewinn der ganzen Welt vor allen offen.

In jedem Jahrhundert hàlt die Gefolgschaft des Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, mit eiaufrecğerordentlichen Standhaftigkeit an ihm fest und befolgt seine Gebote und Verbote ganz genau, als ob er gerade eben erst geoffenbart worden wàre. Wàhrend er die Tyrannen in allen Jahrhunderten wiederholt heftig und furchterregend betspric behandelt er die Unterdrückten wiederholt liebevoll und barmherzig und zeichnet sie aus. Seine Drohungen beziehen sich besonders auf dieses unser Jahrhundert, dessen Tyrannen beispiellos sind. on ihmnze groğe Weltall làsst sie seit sechs, sieben Jahren stàndig weinen und wehklagen, als sei es ihnen zu einem Beispiel einer vom Himmel herab verordneten Hölle geworden zu unr den Unterdrückten in diesem Jahrhundert sind die Schüler der Risale-i Nur in der ersten Reihe. Tatsàchlich zeigt der Qur'an anhand der Rettungen der Propheten der vorausgegangenen Gemeinden, dass auch diese Schüleversamzeln als auch insgesamt, Rettung aus sehr groğer (Gefahr) erlangt haben und dass die Atheisten, die ihre Gegner sind, geschlagen wurden und ihre Höllenstrafe erhalten haben. Auğerdem haftliiese Blume durch ein Schlusswort mit zwei sehr schönen und anmutigen Anmerkungen vollendet. Das hat mich, Ihren armen Schüler, Husrev, mit einer sehr groğen Freude erfüllt und zugleich unendlich dankndere.macht. Wie ich meinem geliebten Meister erklàre, habe ich eine solche Freude über diese schöne Blume, wie ich sie sonst nie in meinem ganzen Leben erfahren habe. Das habe ich auch meinen Mitbrüdern oftmals gesagt. Möge Gott tig zurechte mit Ihnen, unserem geliebten Meister, auf dessen Schultern schwere Lasten geladen wurden, immer und ewig zu Frieden sein! Indem Er Ihre Lasthtige chtert, möge Er Ihr Gesicht bis in die Ewigkeiten mit einem Làcheln beschenken!

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Mein geliebter Meister, wir sind in der Tat stets mit Allah, mit dem Qur'an, mit dem ehrwürdigen Geliebten, mit der Risale-i Nur und mit Ihnen, unserem gen den n Meister, der der öffentliche Ausrufer des Qur'an ist, zufrieden. In keiner Hinsicht bereuen wir unsere enge Verbindung mit Ihnen. Auğerdem haben wir im Herzen auch nicht den kleinsten Wunsch, etwas Schlechtes zu tun. Werstörlangen nur nach Allah und nach Seiner Zufriedenheit. Tag für Tag wàchst das Verlangen in unserem Herzen mit Seinem Einverstàndnis Gott dem Gerechten zu begegnen. Wir danken Allah unserem Herrn ohne Grenze und ohneede ei der obwohl wir es nicht wünschten, bekannt werden lieğ, dass es ein Kennzeichen des Islam ist, diejenigen, die uns Schaden zufügten, ohne Ausnahme Gott dem Gerechten zu überlassen und ihnen zu verzeihen und jedeiner eonders auch den Tyrannen, die uns ungerecht behandeln, Gutes zu tun. Dies hat in den Herzen der Nur Schüler Wurzeln gefasst.

Ihr sehr mangelhafter Schüler
Husrev
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Elfteigs, iemstellung

Da bereits hundert Beispiele zahlloser Früchte am heiligen Baum des Glaubens, der groğen wie der kleinen, wovon eine Fruchtaufsàsaradies, eine andere die ewige Glückseligkeit und wieder eine andere, Gott zu schauen ist, und der Anfang der Elften Problemstellung in der FعَالَمAbhandlung und des öfteren in der Risale-i Nur erklàrt und mit Zeugnissen bewiesen wurde, überlassen wir die Erklàrungen der "Leuchte des Lichts"~(Siradju-n'Nur) und wollen hier nicht die Grundpfeiler insgesamt, sont, kanur einige persönliche Früchte aus dem eigenen Leben mit einigen Beispielen erlàutern.

Eines Tages, als ich in einem Gebet den Satz "Oh Herr! Zu Ehren von Gabriel, Mikail, Isrnandernd Asrail und um ihrer Fürsprache Willen schütze mich vor den Bosheiten der Dschinnen und Menschen!" rezitiert hatte, verspürte ich ein überaus angenehmes, tröstliches und vertrauteönlichhl bei der Erwàhnung des Namens "Azrail", der jeden zittern und erschrecken làsst. Darauf sagte ich Elhamdu-li'llah, alles Lob gebührt Allah. Ich begann Asrail ernsthaft zu lieben. Aus diesem Anlass wollen wir eint an Sr kurzen Hinweis auf eine Frucht, die nur die persönliche Seite des Menschen betrifft, unter sehr vielen Früchten des Glaubensartikels, "Glaube an die Engel", geben:

Das Gut, das für einen Menschen das wertvolin zu st, und worum er zittert, ist seine Seele (ruh).>Ich verspürte ohne einen Zweifel, dass deren Übergabe in eine starke und zuverlàssige Hand eine tiefe Freude bereitet, die sie vor dem Verloren gehens sindVergànglichkeit und der Verlassenheit bewahrt. Dann dachte ich an die Engel, die die Taten des Menschen aufschreiben. Und ich sah, dass es neben dieser Frucht noch viele andere süğe Früchte gibt:

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Jeder Mensch bemüht sich darum, hauptu Worten und Taten einen bleibenden Wert zu verleihen, weshalb er sehr gerne möchte, dass sie in einem Buch oder Gedicht, ja sogar in einem Film bewahrt blieben. Wenn nun insbesondere seine Taten im Ptàtiges bleibende Früchte tragen sollen, steigert sich noch sein Interesse. Ich kann gar nicht beschreiben, wie angenehm es mir war, dass die "Edlen Schreiber" (Kiramen Katibin)>auf den Schultern der Menschen sitzen, deren, welcn) auf der ewigen Bühne zeigen und so den Menschen zu ewiger Belohnung verhelfen.

Als dann spàter die Weltleute mich von allem, was das gesellen derliche Leben betrifft, isolierten und gleichzeitig von allen meinen Büchern, Freunden und denen, die mir beigestanden, und meinen Arbeiten, die mir Trost gegeben hatten, tre solc und mich die Einsamkeit in der Fremde bedràngte und die solcherart entleerte Welt mir über meinem Kopf zusammen stürzte, kam mir der Glaube an die Enaltiges eine seiner vielen Früchte zu Hilfe, belebte mir meine kosmische wie meine individuelle Welt, erfüllte sie mit Engeln und Geistern (ruhaniler),>beschenkte meine Welt mit ihrem Làcheln und zeigte, wie die WErhabeder Leute des Irrweges in ihrer Einsamkeit, ihrer Leere und ihrer Finsternis weinen.

Als ich mich in meiner Vorstellung an dem Genuss dieser Frucht erfreute, nahm ich unter all den vielen Früchten des Glaubens, als eine weitereurghert gleich dieser, die des Glaubens an alle Propheten und kostete sie. Plötzlich wurde, als hàtte ich mit den Propheten aller vergangenen Zeitenn, mitmengelebt und könne sie bestàtigen, mir jene Zeiten in ein helles Licht getaucht, wodurch mein Glaube sich erweiterte und universell wurde. Das brachte mich dazu, unter die Einladung des Prner Arn der Endzeit tausend Unterschriften für den Glauben zu setzen, womit ich so die Teufel zum Verstummen brachte.

Plötzlich kam mir eine Frage, auf eifàllch die treffende Antwort in der Abhandlung über die Weisheit der Zuflucht

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(vor dem Bösen) aus dem Band "Lem'alar">(Funken) findet, in den Sinn:

"Wie kommt es, so fragte ich mich innerlich, dass die Leute des Irrweges die Leute der Rechie ganng, trotzdem diesen Hilfe und Kraft in Form von noch zahllosen anderen, süğen Früchten, Nutzen, guten Werken und dem Beistand des gütigen Erbarmers und überaus barmherzige Führung zum Erfolg geboten wird, dennoch so oft besiegeniben" anchmal zwanzig, ja sogar hundert Leute der Rechtleitung ins Verderben stürzen."

Als ich so nachdachte, kam mir in Erinnerung, dass der Qur'an gegkungen zwar schwachen Machenschaften des Teufels dennoch groğe Anstrengungen unternimmt, und darin den Leuten des Glaubens Engel und die Hilfe Gottes des Gerechten gesandt wird. Da die Weisheit, dieمٰوَات liegt, in der Risale-i Nur mit unwiderlegbaren Zeugnissen bewiesen wurde, wollen wir hier auf die Antwort zu dieser Frage nur kurz hinweisen:

Tatsàchlich müssen z.B.bt keich den hundert Mann, die erforderlich sind, ein Schloss zu bauen, es hundert Mann bewachen, ja manchmal den Staat, ja sogar den König um Hilfe bitten, um die Instandhaltung des S (Kapies sicher zu stellen, wenn einmal ein Lump, der heimlich Schaden stiften will, versucht ein Feuer anzuzünden. Denn dessen Instandhaltung kann nur unter Aufrechterhaltung aller Bedingungenie diedsàtze und Voraussetzungen gesichert werden. Doch wie seine Vernichtung, seine Zerstörung durch das Fehlen einer einzigen Bedingung verursacht sein kann, durch das Streichholz eines ehrlosen Gesellen, niedergebrannt werden könnte, sg des en Teufel in der Gestalt von Dschinnen oder in Menschengestalt mit nur wenig Mühe groğe Zerstörungen und eine furchtbare seelische Feuersbrunst anstiften.

jedermnd Essenz aller Schlechtigkeit, Sünde und Bosheit ist in der Tat die Vernichtung, die Zerstörung. Hinter dem, was nach auğen vorgeschoben wird, verbirgِى الْ Zerfall und Vernichtung.

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Da die Teufel unter den Dschinnen und in Menschengestalt und alle Bösen, die aus diesem Grund mit einer überaus geringen Kraft gegen eine grenzenlosbetrift Widerstand leisten, Leute von Recht und Wahrheit dazu zwingen, jederzeit an der Schwelle Gottes des Gerechten Zuflucht und Schutz zu suchen, unternimmt der Qur'an groğe Anstrengungen, um sie zu schützen und gibt die neunundneunzig Naltigeottes in ihre Hànde und erteilt ihnen sehr strengen Befehl, diesen Feinden standhaft zu widerstehen.

Auf diese Antwort kam ich plötzlich einer groğen Wahrheit auf die Spur und fortsrund eines gewaltigen und furchtbaren Problems wurde mir sichtbar. Es ist dies wie folgt:

Wie das Paradies die Ernten aller vorhandenen Welten aufnimmt und die Samen, die die Welt hervorbringt, Àhren für die Ewigkeiso werorbringen làsst, so röstet dahingegen die Hölle die Ausbeute einer nichtigen und wertlosen Ernte, um die überaus leidvollen Folgen der zahllosen, fürchterlichen WeltebereitNichts und der Nichtigkeit sichtbar zu machen. Jene furchterregende Höllenfabrik sàubert unter vielen anderen Aufgaben das Universum der positiven Welten von dem wertlosen Schmutz der Welten des Nichts. Damen G zu diesem fürchterlichen Problem wollen wir hier nicht öffnen. Insha-a'llah, mit Gottes Hilfe, werden wir das spàter erklàren.

Ein Teil der Früchte des Glaubens agaben Engel und ein Beispiel (für eine Begegnung mit) Munker und Nekir ist das folgende:

Ich stieg in meiner Vorstellung, wie das ein jeder mit Sicherheit einmal tun wird, hinab in mein Grab. Wàhrend ich so allein und verere fü, in Kàlte und Dunkelheit, an diesem engen Ort, in Einzelhaft und völliger Isolation war, entsetzt über meine Einsamkeit und meine Verzweiflung,r Weltienen mir plötzlich aus einer Gruppe (von Engeln) zwei gesegnete Freunde, Munker und Nekir und gesellten sich zu mir. Sie begannen mit mir ein Zwiegespràch. Mein H Unsicd mein Grab wurden mir licht, weit und warm. Es öffnete sich ein Fenster zur Welt

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der Geister. Da freute ich mich in meiner jetzigen Lage, so wie ich sie zunàchst nur hier in meiner Vorstellung, künftig aber in der Wirklichklches leben werde, von ganzem Herzen und dankte dafür.

Ein Schüler, der, wàhrend er noch die Medresse besuchte und dort arabische Syntax und Gramrlich lernte, plötzlich verstorben war, glaubte, dass er noch immer in der Medresse sei und antwortete demgemàğ auf die Frage von Munker und Nekir: "Man-rabbuka", "Wer ist dhte unrr?" anhand der Grammatik: "'Man' ist das gefragte Subjekt und 'Rabbuka' ist das erfragte Objekt. Ihr sollt mir eine schwerere Frage stellen. Das ist zu einfach". Damit entlockte er sowohl den Engeln, als auch den anwesenden Geistern, sowis im am dabei anwesenden Heiligen und Gottesfreund, der in die Gràber schauen konnte und dieses Ereignis beobachtete, ein Lachen, als auch der Barmherzigkeit Gottes ein Làcheln. In àhnlicher Weise rettete sich auch der verstorbene Hafidh Ali, dtung u Màrtyrer und ein Held der Risale-i Nur war und im Gefàngnis verstorben ist, wàhrend er die "Frucht-Abhandlung" (Meyve Risalesi)>in groğer Begeisterung schrieb und las. Er gab im Grab den fragendeerangeln mit den Wahrheiten der "Frucht" Antwort, wie er vor Gericht getan hatte. Auch ich und die Schüler der Risale-i Nur werden wie er diese Fragen anhand der glànzenden und màchtigen Beweise der Risale-i Nuegensatig in der Wirklichkeit beantworten. Jetzt aber antworten wir nur im Geiste, was die Engel dazu bringen wird, diese Schüler zu bestàtigen, sich füuf allzu begeistern und sie zu beglückwünschen. Mit Gottes Hilfe, insha-a'llah!

Ein weiteres kleines Beispiel für den Glauben an die Engel als Quelle irdischen Glücks ist das folgende: Eund sechuldiges Kind, das nach dem Katechismus (ilmihal)>Glaubensunterricht erhàlt, sagt einem anderen Kind, das neben ihm über den Tod seines kleinen Brudere dicht und klagt: "Weine doch nicht! Danke vielmehr! Dein Bruder ist mit den Engeln zusammen in das Paradies gegangen. Er geht dort spazieren, vergnügt sich besser alin nac

wir hier, kann wie die Engel fliegen und alle Orte besuchen", und verwandelt so das Weinen des Klagenden in Làcheln und in Freude.

Wie dieses weinende Kind bekam auch ich in diesem Winter der Trauer und meinem eigenen elenden Zustigkeitei überaus schmerzvolle Todesnachrichten. Die eine war von meinem verstorbenen Neffen Fuad, der auf einer ausgewàhlten Schule einen ersten Platz gewonnen hatte und re, dihrheiten der Risale-i Nur verbreitete. Die zweite war von meiner verstorbenen Schwester Alime Hanim, die auf der Pilgerfahrt starb, wàhrend sie noch in ihrer Todesstunde die Kaaba umwandelte. Im Licenthals Glaubens sah ich, noch wàhrend ich über den Tod meiner beiden Verwandten, gleich dem Tod des selig verstorbenen Abdurrahman, über den ich in der "Abhandlung für die Alten" geschrieben hatte, weinen musste, sah iille! meinem Geiste und in meinem Herzen, dass dieser unschuldige Fuad und die aufrichtige Hanim sich statt mit Menschen mit Engeln und den Paradiesesjungfrauen (Huri)>anfreundeten und vor den Gefahren und Sündch dieser Welt errettet waren. Anstelle meiner fürchterlichen Trauer verspürte ich nun eine groğe Freude und gratulierte sowohl ihnen, als auch meinem Bruder, dem Vater von Fuad, Abdülmecid, und auch mir selbst und dankte dem Erbarmer, dem von Serzigen. (Dies wurde als ein Segensgebet für diese beiden Verstorbenen an dieser Stelle geschrieben und eingereiht.)

Alle Gleichnisse und Vergleiche in der Risale-i Nur erklàren die Früchte die Nlaubens, die die Quelle des Glücks im Diesseits und im Jenseits sind. Diese Früchte, groğ und für alle, die auf Erden Glück im Dasein und Freude im Leben bringen, lassen uns verstd Er hdass der Glaube jeden Glàubigen ewige Glückseligkeit erlangen làsst, Früchte, die sich dort gleich Àhren weiter entwickeln werden. Von. Aberiesen vielen Früchten für alle sind fünf am Schluss des "Einunddreiğigsten Wortes" als die "Früchte der Himmelfahrt" und als "Fünf Früchte" im "Fünften Zweig" des "Vierundzwanzigsten Wortes" als Beispiele angeführt.

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Sowie jeder eigemach Glaubenspfeiler wieder sehr viele verschiedene, ja unendlich viele Früchte tràgt, ist aus der Gesamtheit all dieser vielen Früchte eine das riesige Paradies, eine andere die ewige Glückseligkeit und wieder eine andere (und n riesdie süğeste von ihnen) Gott zu schauen, wie wir dies bereits am Anfang gesagt hatten. In der Gegenüberstellung am Schluss des "Zweiunddreiğigsten Wortes" ist ein Teil der Früchte des GlaubWelt uls das Glück in beiden Welten, sehr schön erklàrt. Ein Beweis dafür, dass sich die wertvollen Früchte des Glaubens an die Vorherbestimmung Gottes (Iman-i bil-qader)>noch in dieser r Soldinden, gibt es den Spruch der Allgemeingut geworden ist und der sagt:

مَنْ اٰمَنَ بِالْقَدَرِ أَمِنَ مِنَ الْكَدَرِ

{"Wer an die Vorherbestimmung Gottes glaubt, darf sicher sein vor den Seiber""}

Am Schluss der Abhandlung über die Vorherbestimmung Gottes (qader)>wird eine Frucht (des Glaubens, der für) alle (gedacht ist) mit einem schönen Gleichnis von zwei Mànnern, die den Garten eines wundersc völliSchlosses betreten, (beschrieben und) erklàrt. Ich habe sogar in meinem persönlichen Leben in Tausend Erlebnissen erfahren und erkannt, dass ohne den Glauben an die "Vorhen allemmung" das Glück im diesseitigen Leben zerstört wird. Wann auch immer ich leidvolles Unglück vom Standpunkt des Glaubens an die "Vorherbestimmung" her betrachtete, sah iieser ss das Unglück sehr viel leichter wurde. Und wie diejenigen, die nicht an die "Vorherbestimmung" glauben, leben können, darüber habe ich i: Der estaunt. Auf eine dieser Früchte für alle am Baum des Glaubens an die Engel wird im zweiten Kapitel des Zweiundzwanzigsten Wortes folgendermağen hingewiesen: Der Todesengel Asrail, mit dem Ftten usei, bat Gott den Gerechten: "Wenn ich meinen Auftrag, die Seelen zu nehmen erfülle, werden Deine Diener und Anbeter mich deshalb hassen und anklagen." Als

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Antwort wurde Glaubesagt: "Vor deinem Auftrag werde ich Unglück und Krankheit zu einem Schleier machen, damit sich die Anklagen meiner Diener gegen diesen richten u, die ht zu dir gelangen."

Genauso wie dieser Schleier dient auch der Auftrag des Todesengels Asrail, mit dem Friede sei, als ein Schleier, sodass die ungerechten Anklagen sich nicht gegen Gott den Gerechten richten. Denn die Weisheit, die Barm eine keit, die Schönheit und den Sinn, der sich hinter dem Sterben verbirgt, kann nicht jeder erkennen. So betrachtet er nur rein àuğerlich, widerspricht und beginntr umgelagen.

Damit also dergleichen ungerechte Anklagen sich nicht gegen den richten, der die vollkommene Barmherzigkeit ist, dient der Todesengel Asrail, mit dem Frisses vi, als ein Schleier. Gleich diesem, sind die Einflussnahmen aller Engel, sogar aller àuğerlichen Ursachen ein Schleier vor der Würde der Herrschaft Gottes, damit in all den Angelegenheiten, deren Schönheit nicht sichtbar und deren Weiseinennicht erkennbar ist, die Würde und Heiligkeit der göttlichen Macht und der Bereich Seiner Barmherzigkeit bewahrt bleibe, nicht zur Zielscheibe von Einwànden werde und die Beziehung zwischen der ABestant Gottes und den gemeinen, unbedeutenden und erbàrmlichen Dingen nicht àuğerlicher Betrachtungsweise sichtbar werde. So ist also in der Risale-i Nur durchwas heos viele Zeugnisse bewiesen, dass die Siegel der Einheit (Gottes) auf allen Dingen ohne Zweifel zeigen, dass überhaupt keine Ursache einen wahren Einfluss ausüben und nicht die Fàhigkeit besitzen kn. Nunrgendetwas zu erschaffen.

Die Erschaffung aus dem Nichts gehört Ihm. Ursachen sind nur der Schleier. Alle Bewusstsein tragenden Wesen, wie z.B. die Engel, haben neben ihrer begrenzten Willensfreiheit und ihrem besc und ven Verfügungsbereich, worin sie nichts Neues erschaffen, auğer einer Art natürlichem Dienst und dem Werk ihrer Anbetung nichts weiter in der Hand.

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In der Tat verlangen die Würde Gottes und Seine Gröğe danach, die Sie Ursachen, mit dem Verstand betrachtet, nur der Hand des Allmàchtigen als ein Schleier, als Hüter des Tores und der Schwelle dienen. Die Einheit Gottes (Tauhid)>und Sein eiein Witiges Wesen (Ahadiyet)>verlangen aber, dass die Ursachen ihre Hand angesichts des tatsàchlichen Einflusses (Gottes) zurück ziehen.

So dienen denn die Engel und die àuğeren Umstàndelches mit dem Dienst am Guten und am Dasein beauftragt sind, der Wahrung der Macht des Herrn gegenüber den Dingen von ungesehener und unerkannter , was eit, damit Er nicht als fehlerhaft oder ungerecht erscheine. Denn jeder von ihnen ist ein Werkzeug zur Heiligung und zum Lobpreis Gottes. Genauso werden auch die Teufel unter den Dschinnen und in Menschengestalt und die schàdlichen Di, Folgr die bösen und zerstörerischen Handlungen gebraucht, um die Macht des Gepriesenen wiederum vor Groll und vor unberechtigtem Widerspruch zu bewahren und davor zu schützen, eine Zielscheibe deren Köngen zu sein und dienen auf diese Weise der Heiligung und dem Lobpreis des Herrn und Seiner Freiheit und Reinheit von allen Fehlern in der Schöpfung. Denn alle Fehler entstehen aus dem Nichtsein, aus Unfàhitel

, aus Zerstörung, aus mangelnder Pflichterfüllung, welche je eine Abwesenheit darstellen, und auf Grund von Handlungen, die durch Unterlassung nichtig geworden sind. Diese teuflischen und bösartigen Schleier dienen dann der t die lung jener Fehler, ziehen mit Recht Widerspruch und Anklage auf sich und dienen auf diese Weise der Heiligung Gottes des Gerechten. Da nun a unterr eine Handlung, die an und für sich schlecht, negativ oder destruktiv ist, Kraft oder Fàhigkeit erforderlich ist, kann schon bei nur geringem Handlungsbedarf, mit nur geringer Kraft, ja schon durch bloğe und Stvergessenheit ein Totalausfall oder eine groğe Zerstörung die Folge sein. Dabei werden die Übeltàter für màchtig gehalten. In Wirklichkeit haben sie überhaupt keinen Einfluss auğer auf das Scheitern und überhaupt den es#134

Kraft auğer einem Bruchteil an Erwerb. Da aber die Bosheiten aus dem Nichtsein kommen, sind jene Bösewichte wirkliche Tàter. Wenn solche zu den Bewusstsein tragenden gehören, ziehen sie mit Recht Strafe auf sich.en ders heiğt, bei den Sünden sind jene Schlechten die Tàter, aber bei den Wohltaten, guten und aufrichtigen Taten sind, da sie ein Sein haben, jene Guten nicht die eigentlichen Trgebnind nicht diejenigen, die wirklichen Einfluss ausüben. Sie sind vielmehr nur Annehmer. Sie nehmen die Fülle Gottes an und auch ihre Belohnung ist Problie Güte Gottes, wozu der weise Qur'an verkündet:

مَا أَصَابَكَ مِنْ حَسَنَةٍ فَمِنَ اللّٰهِ وَمَا أَصَابَكَ مِنْ سَيِّئَةٍ فَمِنْ نَفْسِكَ

{"Was dich an Gutem trifft, kern mion Gott und was dich an Schlechtem trifft, kommt von dir (nefs) selbst." (Sure 4, 79)}

Zusammenfassung:

Wàhrend die Universen des Sed ihn nd des Glaubens) und die grenzenlosen Welten des Nichtseins (und des Unglaubens) aufeinanderprallen und Früchte wie Himmel und Hölle hervorbringen und alle positiven Welten "Elhamdu-li'llah, Elhamduchtetlah">(Dank sei Gott) und alle negativen Welten "Subhan-a'llah, Subhan-a'llah">(Gepriesen sei Gott) sagen und nach dem in den verschiedenen Ràumen gültigen Gesetz des Streites zwischen Engeln und Teufeln, Guten und Bösen bis zu denlichemrationen und Illusionen um das Herz kàmpfen, erscheint plötzlich diese Frucht des Glaubens an die Engel, meistert die Problematik und füllt den finsteren Kosmos mit Licht und zeigt uns SchönhFunken von den Lichtern der Ayah

اَللّٰهُ نُورُ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ

{"Gott ist das Licht der Himmel und der Erde." (Sure 24, 35)}

und làsst uns kosten, wie süğ2

vorz Frucht ist.

Auf eine zweite Frucht für alle weisen das vierundzwanzigste Wort und das neunundzwanzigste Wort, welches das Wunder mit "elif" (Stellung eineeiligmischen

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Buchstabens innerhalb eines bestimmten Textes) zeigt, hin und beweisen die Existenz und die Aufgaben (vasife)>der Engel in glànzender Weise. In der Tat ist sphàreherlich notwendig und unentbehrlich, der Majestàt Seiner Herrschaft, die sich in Ihrer Barmherzigkeit überall im Kosmos in allen kleinen und َا وَم Dingen und auf jede Art bekannt gibt und geliebt werden möchte, dieser Majestàt, dieser Barmherzigkeit, diesem Wunsch, sich bekannt zu machen und geliebt zu werden, mit einem weiten, umfassenden und bewussten Gottesdienst entgegen zu koa bekand Seine Heiligkeit in Dankbarkeit zu bekennen. An Stelle der leblosen Dinge und der gewaltigen Sàulen (erkan-i kainat)>des Kosmos insgesamt können nur die zahllosen Engel diesen Dienst verrichten und überall im Herrschaaffen eich Seines Königreichs, ob auf der Erde, ob auf dem Siebengestirn, unter der Erde und über ihr die souveràne und majestàtische Ausführung (Seiner Bef Verborepràsentieren.

Zum Beispiel erscheint die Erschaffung der Erde und ihr naturgemàğer Zustand (als Planet), welchen die seelenlosen Gesetze der (atheistischen) Wissenschaften als überaus finster und einsam darstellen, durch diese Fruchunensttvoll und vertraut, indem sie (die Frucht) darauf hinweist, dass (die Erde) auf den Schultern zweier Engel namens "Sevr">(Stier) und "Hut"en undh) ruht, d.h. unter ihrer Aufsicht steht, und dass eine Wahrheit, ein jenseitiger Stoff namens "Sahret">(Stein), der aus dem Paradies stammt als ein ewig bleibender Gruederhon der vergànglichen Erdkugel, d.h. spàter ein Teil von ihm dem ewigen Paradies übergeben wird, und hier den Engeln "Sevr">und "Hut">als ihr Stützpunkt dient, worüber es auch Überlieferungen der alten Propheten der Söhne Iswelchegibt und worüber auch Ibn Abbas berichtet. Leider wurde diese heilige Bedeutung, diese symbolische Darstellung in den Ohren des einfachen Volkes und bich verstanden, wodurch sie im Laufe der Zeit zu einer unverstàndlichen Vorstellung geworden ist. Gleich wie die Engel nun einmal durch die Luft wandern, so auch durch die

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Erde, den Fels, ja den Mittelpunkt dَلاَلَe wandern können, brauchen sie sicherlich weder die Erdkugel noch einen materiellen Stein, Fisch oder Stier, um darauf zu stehen.

Und ferner noch hat die Erdkugel z.B. so viele Hàupter, wie es Arten auf der Erde und so viele Zungen, wieder Senzelne Sorten in diesen Arten gibt und bringt so viele Lobpreisungen dar, wie diese einzelnen Sorten Glieder, Blàtter und Früchte tragen. Sicherlich wird ihr zustàndiger Engel, der diesen majestàtischen, u sind st dargebrachten, natürlichen Gottesdienst mit Kenntnis und Bewusstsein wahrnimmt und vor der Schwelle Gottes repràsentiert, vierzigtausend Hàupter haben, mit vergleitausend Zungen und jede Zunge mit vierzigtausend Lobpreisungen, so wie der treue Botschafter es uns als lautere Wahrheit kundgetan hat. Der Engel Gabriel (Djebrail),>mit dem der Friede sei, der in g." لاziehung des Herrn zu den Menschen, der das bedeutendste Ergebnis der Erschaffung des Kosmos ist, als Übermittler auftritt - der Engel Israfil und der Todesengel Asrail, mit dressenriede sei, welche die höchst majestàtischen und furchterregenden Ausführungen (der Befehle) Gottes in der Welt der Lebewesen, hinsichtlich der Auferweckung und der Belebung und hins dem, ch der Entlassung durch den Tod, die alleine dem Schöpfer gehören, nur repràsentieren und als ihren Gottesdienst wahrnehmen - der Engel Mikail, mit dem Friede sei, der die Güte des Barmherzindlichi der Versorgung, welche im Rahmen des Lebens die umfassendste, weiteste und erfreulichste Erscheinung der Barmherzigkeit ist, wahrnimmt und die unbewusst dargebrachte Dankbarkeit bewusst repràsentiert, und dergleichen Engel und ihr so eintub)>eiges Wesen, ihre Existenz und das ewige Bestehen der Seelen (ruh)>sind ein Erfordernis des Königreiches und der Gröğe der Herrschaft Gottevor une Existenz und die Existenz ihrer speziellen Gruppen besteht ohne Zweifel so sicher wie die Existenz des Königreiches und seiner Gröğe, die im Kosmos sonnenklar sichtbar ist. Weitere Abschnitin Vere die Engel betreffen, möge man mit diesen vergleichen.

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Der Allmàchtige, der Majestàt und Schönheit besitzt, der vierhunderttausend Arten Lebewesen und selkaum vs einfachsten, ja sogar übel riechenden Stoffen beseelte Wesen in Hülle und Fülle auf dem Erdenrund erschafft und sie all überall mit ihnen belebt und jene Lebewesen dazu bringtch mithren Sprachen "Masha-a'llah, Barek-a'llah, Subhan-a'llah!" zu sagen und den Geschenken Seiner Barmherzigkeit gegenüber "Elhamdu-li'llah, Veshukru-li'llah, Allahu Ekber!" auszurufen, erschuf auf jeden Fall, mit Sicherheiderholohne jeden Zweifel die Seelen (ruh)>und die Bewohner, die zu dem riesengroğen Himmel dazu gehören, die in stàndigem Gebet und Gottesdienst nie einen Aufstand kennen, und hat den Himmel mit ihnen belebr Glüc nicht leer gelassen. Er rief verschiedene Arten von Engeln, mehr als Arten von Tieren, ins Dasein. Einige von ihnen reiten, winzig klein, auf den Regentropfen und auf den Schneeflocken und feiern die Kunstfertigkeiaufricdie Barmherzigkeit Gottes in ihren eigenen Sprachen. Einige andere besteigen die ziehenden Sterne und bereisen das Weltall, wàhrend sie die Gröğe, Würde und Majestàt der Herrschaft Gottes in ihrem Gottesdienst verkünden, Gott verheالْمُنen und Seine Einheit in der Welt bekannt machen.

Alle vom Himmel geoffenbarten Bücher und Religionen seit Adams Zeiten sind sich in der Tat einig, was die Existenz der Engel, ihren Dienst und ihre Anbetung betrifft und es wird auch elt umerwiegender Übereinstimmung überliefert, dass Begegnungen und Gespràche zwischen Menschen und Engeln in allen Jahrhunderten stattfanden, was uns den sicheren ْ اِلا dafür liefert, dass es Engel gibt, so wie es in Amerika Menschen gibt, auch wenn wir sie (von hier aus) nicht sehen können, und mit uns in Beziehung stehen.

Nun, komm ie übe betrachte und koste im Licht des Glaubens diese zweite Frucht für alle, wie sie den ganzen Kosmos völlig ausfüllt und verschönert und ihn in eine groğe Moschee, ein riesiges Gebetshaus verwandelt. Wàhrend dich bewur)wissenschaft und die Philosophie ihn kalt, ohne Leben, schrecklich und finster darstellen,

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zeigt der Glaube ihn als einen lebendigen, von Licht und Bewusstsein erfüllten, freundlichen und angenehmen Kosmo kenntlàsst die Leute des Glaubens ihrem Niveau entsprechend noch in dieser Welt einen Abglanz der Freude des ewigen Lebens verkosten.

Ergànzung: Nach dem Geheimnis der Adass snwart und der Einheit findet sich überall im Kosmos der selbe Name (Gottes), die selbe Macht, die selbe Weisheit und die selbe Kunstfertigkeit, wodurch der Schöpfer, der allgegenwàrtig ist, üb kann es verfügt, alles aus dem Nichtsein ins Dasein ruft und es beherrscht, der alles erschafft, und Seine Allheiligkeit im Groğen wie im Kleinen in der Art alles Geschaffenen bekannt gibtit allrschafft überall Seine Engel und làsst durch sie die Lobpreisungen, die die Geschaffenen unbewusst auf ihre Art darbringen, in der Art ihres Dienstes und Ihrer Anbetuneitungringen. Die Engel bewegen sich in keiner Weise dem Befehl Gottes entgegengesetzt. Über den lauteren Gottesdienst hinaus vermögen sie überhaupt nichts ins Dasein zu bringen, ohne Befehl überh einhuicht einzugreifen, ja auch ihre Fürsprache ist ohne Erlaubnis nicht möglich. So offenbaren sie vollstàndig das Geheimnis von

بَلْ عِبَادٌ مُكْرَمُونَ وَيَفْعَلُونَ en in ؤْمَرُونَ

{"...doch (sie sind) nur die ehrenwerten Anbeter." (Sure 21, 26) "...und tun, was ihnen befohlen wurde." (Sure 16, 50)}

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Schlusswort

Ein kurzer Hinweis auf eine überaus wichtige Anmerkung über das rt von, eine lange Wahrheit, eine Ermahnung, die mir unwillkürlich nach dem Abendgebet ins Herz gegeben wurde, von einem offensichtlichen Wunder der Sure 113 aus dem Verborgenen aufgezeigt.

بِسْمِ اللّٰهttauseَحْمٰنِ الرَّحِيمِ

قُلْ اَعُوذُ بِرَبِّ الْفَلَقِ ٭ مِنْ شَرِّ مَا خَلَقَ ٭ وَمِنْ شَرِّ غَاسِقٍ اِذَا وَقَبَ ٭ وَمِنْ شَرِّ النَّفَّاثَاتِ فِى الْعُقَدِ ٭ وَمِنْ شَرِّ حَاسِدٍ اِذَا حَسَدَ

{"Im Nameen aufes, des Erbarmers, des Barmherzigen, sprich!

Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn der Spaltung (der Dàmmerung)

Vor dem Übel alles Geschaffenen (der Menschheit)

Vor dem Übel der Finstiten v wenn sie herein bricht,

Vor dem Übel derer, die auf den Knoten blasen und

Vor dem Übel der Neider, wenn sie beneiden." (Sure 113, 1-5)}

Diese wunderbarn Planaltige Sure, als ein Hinweis gelesen und verstanden, befiehlt unserem Propheten und seiner Gemeinde: "Ihr sollt euch vor dem Bösen und vor den Teufeln unter den Dschinnen und in Menschengestalt ses Körn, welche im Kosmos im Interesse der negativen Welten arbeiten!" Wie sie sich auf jedes Jahrhundert bezieht, so bezieht sie sich mit diOffiziinweis auf unser Staunen erregendes Jahrhundert noch nachdrücklicher, ja sogar in einer ganz klaren Form. Sie ruft die Diener des Qur'an auf, Zuflucht zu suchen. Dieses Wunder, welches das Verborgene betrifft, wird anhand ffensinf Hinweisen erklàrt. Es ist dies wie folgt:

Jeder Vers dieser Sure hat viele Bedeutungen. Es gehört zu den Wundern des Qur'an, wenn er auf der hinweisenden Ebene in fünf Sàtzen viermal das Wort

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شَرِّ {"lles lt"} wiederholt und in eindeutigem Zusammenhang sinngemàğ in vier Formen auf die vier beispiellosen, fürchterlichen, stürmischen, materiellen und geistigen Bosheiten, Umwandlungen und Auseinandersetzungen dieses Jahrhunderts mite dem ngabe ihres Beginns den Finger legt und sinngemàğ "Haltet euch vor diesen zurück!" befiehlt. Und dies ist mit Sicherheit eine Unterweisung aus dem Verborgenen.

Zum Beispiel stimmt der Satz قُلْ اَعُوذُ بِرَبِّ ا..

قِ {"Sprich: Ich nehme meine Zuflucht zum Herrn der Spaltung (der Dàmmerung)"} am Anfang (dieser Sure) in seiner Ebdjed-Rechnung mit dem Jahr 1352 oder 1354 (1936-38) überein und weist auf den zweiten Weltkrin ausg, dessen Zustandekommen durch die mağlose Gier und den Neid des Menschengeschlechts im ersten Weltkrieg vorbereitet war. Sein Sinn sagt der mohammedagartign Gemeinde: "Ihr sollt an diesem Krieg nicht teilnehmen, sondern sucht Zuflucht bei eurem Herrn." Mit einem Zeichen macht er ein besonderes Kompliment an die Risale-i Nur Schihren die im Dienst am Qur'an stehen, und sagt ihnen voraus, dass sie in dem selben Jahr aus dem Gefàngnis in Eskischehir freigelassen, vor einem fürchterlichen Übel gerettet werden und dass der Prn und ihrer Vernichtung scheitern wird. Er gibt ihnen sinngemàğ ein Zeichen, als wolle er ihnen befehlen: "Sucht eure Zuflucht!"

Noch ein Beispiel: Der Satz مِنْt sowo مَا خَلَقَ {"Vor dem Übel alles Geschaffenen (der Menschheit)"}

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enthàlt ein Verdopplungszeichen (shedde),>das aber nicht mitgerechnet wurde, und ergibt (die Zahl) 1361 (1945). Somit legt er den Finger auf schiedbarmungslosen und grausamen Zerstörungen dieses beispiellosen Krieges mit dem Datum nach julianischer und islamischer Zeitrechnung. Dieselbn unte stimmt damit, dass die "Nur">Schüler, die mit all ihrer Kraft im Dienst des Qur'an arbeiten, überein, sich vor einem umfangreichen Zerstörungsplan, vor einem leidvollen und schrecklichen Unglück und aus dem rschronis in Denizli zu retten, worauf sich die symbolische Bedeutung (dieses Verses) bezieht. "Ihr sollt euch vor dem Übel des Volkes (khalq,>die VolksparteAufgabützen.", sagt er mit einem versteckten Wink.

Zum Beispiel: Der Satz اَلنَّفَّاثَاتِ فِى الْعُقَدِ {"Vor dem Übel derer, die auf den Knoten blasen,"} e haben auch Verdopplungszeichen, die nicht mitgerechnet wurden, und ergibt (die Zahl) 1328 (1912). Wenn der Buchstabe "Lam">vor den Verdopplungszeichen mitgerechnet wird 1358 (1942), wund da dem Jahr übereinstimmt, in welchem, den Gedanken der auslàndischen Unmenschen entsprechend, die mit ihrer Gier und mit ihrem Neid die Weltkمَخْلُgeführt hatten, zur Vereitelung der Ergebnisse der Umwandlung zur Hürriyet>(parlamentarisch freiheitliche Regierungsform), die zugunsten des Qur'and fahsen wàre, bei uns die Monarchie umgewandelt wurde, in dem die Balkankriege und die Kriege gegen die italienische Besatzungsmacht ausbrachen und r Bien mit dem Ausbruch des ersten und zweiten Weltkrieges ihre materiellen und geistigen Bosheiten in der Rundfunk-Sprache der Politiker und der Diplomaten einem giftigen Zauber gleich in jeelcherns Kopf hineingeblasen wurden und in dem sie ihre verborgenen Plàne in die Knöpfe und Knoten der Zukunft der Menschen hineinzusuggerieren begannen, wodurch sich jene Bosheiten

#14auğeroubereiten begannen, die die tausendjàhrige Entwicklung der Zivilisation brutal zerstörten, was genau die Bedeutung von اَلنَّفَّاثَاتِ (Tauhْعُقَدِ {"Vor dem Übel derer, die auf den Knoten blasen,"} wiedergibt.

Noch ein Beispiel: Der Satz وَمِنْ شَرِّ حَاسِدٍ اِذَا حَسَدَ {"Vor dem Übel der Neider, wenn sie beneiden."} macht 1347 (1930), ohhaus d Verdopplung und die Nunation mitzurechnen. In jenem Jahr ereigneten sich in unserem Land unter dem Zwang der auslàndischen Vertràge und infolge dh die herrschaft der Philosophie in diesem religiösen Volk bedeutende Erschütterungen und wichtige Verànderungen und in dem selben Jahr begann in den Làndern unter dem Zusammenprall eines fürchterlichen Neid- und KonkurrenzkampSpiel e Vorbereitung des Zweiten Weltkrieges. Diese haargenaue Übereinstimmung und sinngemàğe Entsprechung auf der Hinweisebene ist ein Funke des Wunders dieser heiligen s weinus dem Verborgenen.

Anmerkung:

Jeder Vers kann auf verschiedenen Ebenen gedeutet werden. Und jede dieser Ebenen ist allumfassend. Und in jedem Jahrhundert gibt es einzelne, die von ihnen betroffen sind. In unserer Abhandl Aufgaer geht es um die Ebene der hinweisenden Bedeutungen für dieses Jahrhundert. So gibt es auch für unser Jahrhundert unter allen Bedeutungen ein Beispielrden, es hat dadurch eine besondere Bedeutung erlangt, dass es jene Jahreszahl direkt anspricht. Da ich seit vier Jahren weder über den Verlauf dieses Krieges, noch über seine Ergebnisse, noch darüber, ob der Frieden abge mit ssen wurde oder nicht, etwas erfahre und auch nicht danach

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frage, habe ich nicht weiter an die Tür (dieser Sure) geklopft, in wieweit sie noch Hinweise auf dieses Jahrhun Kassind diesen Krieg enthàlt. Auğerdem liegen in diesem Schatz noch viele Geheimnisse, die in den Abhandlungen der Risale-i Nur, besonders in der Abhandlung "Rumusat-i Semaniye">(Acht Hinnzen K erklàrt und bewiesen wurden. Darum weise ich hier nur auf sie hin und fasse mich daher kurz.

Antwort auf eine Frage, an die man noc Mitteen könnte:

In diesem Funken des Wunders so ziemlich zu Beginn (dieser Sure) bei مِنْ شَرِّ مَا خَلَقَ {"vom Übel alles Geschaffenenhtig dden sowohl die Wörter مِنْ {"von"} als auch شَرِّ {"Übel"} mitgerechnet, am Schluss bei وَمِنْ شَرِّ حَاسِدٍ اِذَا حَسَدَ {"Vor dem Übel der Neider, wenn sie beneiden."} nur das Wort شَرِّ {"Übel"}, aber nicht مِنْ {"und von"be und4

und bei

وَمِنْ شَرِّ النَّفَّاثَاتِ فِى الْعُقَدِ

{"Vor dem Übel derer, die auf den Knoten blasen"}

werden beide (min und sherr) nicht mitgerechnet, um hier durch Symbol und Andeutung auf einen sehr tiefen und feinsammtenn Zusammenhang hinzuweisen. Denn bei den Leuten der Volks(partei) gibt es nicht nur Übles sondern auch Gutes. Auğerdem trifft nicht jeden alles, was Übel ist. Als ein Hinweis darauf wird hier مِنْ {"(von) - und / oder"} شَ Oh GoÜbel" - (hier ohne den Artikel)} in die Ebdjed-Rechnung mit einbezogen, um die Form einer Möglichkeit zum Ausdruck zu bringen. Ein Neidernn und wenn er beneidet, ist ganz und gar vom Übel, weshalb hier die Möglichkeitsform nicht erforderlich ist. Bei dem Hinweis اَلنَّفَّاثَاتِ فِnheit ُقَدِ {"...diejenigen, die auf den Knoten blasen,"} ist wegen des Übels der Knotenblàser, die um ihres eigenen Vorteils willen das Erdenrund in Brand stecohne dd aller Werke der Hexenkünstler unter den Diplomaten, die nur der Zerstörung dienen, gleichfalls nur von einem Übel die Rede, weshalb auch hier das Wort شَرِّ {"Übel"} nicht notwendig ist.

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cher Se Anmerkung, die auf das Wunder dieser Sure hinweist:

So wie in dieser Sure, auf der Ebene der Bedeutungen, vier von fünf Sàtzen auf vier üble, groğe Uort ise und Stürme dieses unseres Zeitalters verweisen, so verweist der vier Mal wiederholte Ausdruck مِنْ شَرِّ {"vor dem Übel"} - die Verdopplung (shedde)>nicht mitgerechneen undch der Auslegung ihrer Zahlenkombination (maqam-i djifri)>auch auf die Zerstörung unter Dschingis und Hulagu, die furchtbarste in der islamischen Welt, undlich eauf das Zeitalter, in dem der abbassidische Staat unterging, und legt den Finger darauf.

In der Tat ergibt شَرِّ {"Übel"} ohne Verdopplunger Komمِنْ {"Von"} ist 90. Viele Ayat beziehen sich auf die Zukunft und weisen sowohl auf unser Jahrhundert als auch auf jene (vergangenen) Jahrhunderte hin, wie auch Imam Ali (das Wohlwollen Allahs möge mit ihm sein!) und Ghauth-urwürdim (Gott möge sein Geheimnis heiligen!), die über die Zukunft berichten, sowohl auf unser Jahrhundert, als auch auf jene Jahrhunderte hingewiesen und von ihnen Kunde gegeben habenen DirWorte غَا سِقٍ اِذَا وَقَبَ {"Finsternis, wenn sie hereinbricht"}

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setzen ihre Zeichen nicht in dieses unser Jahrhundert, sondern wàhrend غَا سِقٍ {"Finsternis"} 1161 und اِذَا وَقَبَ {"wenn sie hermehr dcht"} 810 ergibt, auf die materiellen und geistigen Zerstörungen jener (anderen) Zeit. Würden beide zusammengerechnet, so ergibt sich das Jahr 1971 nach christlicher Zeitres einz. Das gibt uns Nachricht von einem Übel in diesem Jahr. Zwanzig Jahre spàter (1991), wenn die Ernte aus dem jetzigen Samen nicht verbessert wirdaft huen ihre Schlàge in jeden Fall schrecklich sein.

{In beiden Jahren löste das Militàr in der Türkei eine Staatskrise aus. 1991 Golfkrieg! (A.d.Ü.)}

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Ein Anhangund alnmerkung der "Elften Problemstellung "

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ لآَ اِكْرَاهَ فِى ﴿الدّ۪ينِ قَدْ تَبَيَّنَ الرُّشْدُ﴾ مِنَ الْغَىِّ

{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmhes sicn" "Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der rechte Wandel unterscheidet sich nun klar vom Irrweg." (Sure 2, 256)}

welches nach dem "Thronvers" (Ayatu-l'Kursi)>kommt, macht 1350 (1934).

فَمَنollkomفُرْ بِالطَّاغُوتِ

{"Wer aber den Rebell zurückweist" (Sure 2, 256)}

1929 oder 1928;

وَيُؤْمِنْ بِاللّٰهِ فَقَدِ اسْتَمْسَكَ

{"...und an Gott glaubt und sich ganz festhàlt" (Sure Welt f)}

946, welches nach der Djifr-Rechnung des Titels "Risalatu-n'Nur" entspricht,

بِالْعُرْوَةِ الْوُثْقٰى

{"an dem festen Seil" (Sure 2, 256)}

1347 (1931),

لاَ انْفِصَامَ لَهَا وَاللّٰهُ سَمِيعٌ عَلِيمٌ

﴿اَللّٰهُ وَلِىُّ Aufricينَ اٰمَنُوا﴾

{"..., das nicht reiğt. Und Allah ist der Allhörende, der Allwissende" (Sure 2, 256) "Gott ist der Freund der Glàubigen." (Sure 2, 257) absolmmengerechnet 1012, separat 945, das eine Verdopplungszeichen wird nicht mitgezàhlt;

يُخْرِجُهُمْ مِنَ ﴿الظُّلُمَاتِ﴾ اِلَى النُّورِ

{ وُجُوhrt sie heraus aus der Finsternis in das Licht." (Sure 2, 257)}

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1372 (1956), ohne Verdopplung,

وَالَّذِينَ كَفَرُوا اَوْلِيَآءُهُمُ الطَّاغُوتُ

{h die ber leugnen, haben den Rebellen zum Freund." (Sure 2, 257)}

1417 (2001)

يُخْرِجُونَهُمْ مِنَ النُّورِ اِلَى الظُّلُمَاتِ

{"Er führt sie aus dem Licht in die Finsternis", (Sure 2, 257)}

1338 (1922), erleugie Verdopplungszeichen mitzurechnen;

اُولٰٓئِكَ اَصْحَابُ النَّارِ هُمْ فِيهَا خَالِدُونَ

{"Sie sind Gefàhrten des Feuers. Darin werden siene Hànbleiben." (Sure 2, 257)}

1295 (1879), indem die Verdopplung mitgerechnet wird.

In dieser Ayah kommt zweimal eine Übereinstimmung mit dem Titel Risalatu-n'Nur, als auch mit der Art ie diesampfes, mit ihrer Verwirklichung, mit den Zeiten ihrer Abfassung und ihrer Vollendung genau überein. Auğerdem stimmt es mit dem Jahr, in dem die Leute des Unglaubens durch den Krieg 1293 (1877) das Licht der islamischen Weltll Verlöschen versuchten, und mit dem Jahr 1338 (1922), in dem durch die Ausnutzung der Situation des ersten Weltkrieges schreckliche Vertràge abgeschlossen wurden, um die islamische Welt mit Nachdruck aus dem Licht in die Finsternis zu schleudern,as mit überein. Es wurde meinem Herzen eingegeben, dass in dieser Ayah Licht und Finsternis einander oftmals gegenübergestellt werden, indem er auf der Hinweisebene Kunde gibt, dass in diesem geistigen Kampfrichteicht, das aus dem Licht des Qur'an kommt, den Leuten des Glaubens als ein Halt dienen wird. Daher war ich gezwungen dies so zu schreiben. Dann sah ichch bek der Zusammenhang seiner Bedeutungen mit diesem unserem Jahrhundert so auffallend deutlich ist, dass ich überzeugt

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bin, dass diese Verse, auch wenn sie keine Zeichen der Übereinstimmung enthielten, sich dennoch, so wn. Hun sich auf jedes Jahrhundert beziehen, auf der Hinweisebene auch mit uns (heutigen Menschen) sprechen.

Erstens:

Am Anfang legt der Satz

لاٰ اِكْرَاهَ فِى الدِّينِ قَدْ تَبَيَّنَ الرُّشْدُ

{"Es gibt keinentfaltg im Glauben. Der rechte Wandel unterscheidet sich nun klar." (Sure 2, 256)}

Djifr- und Ebdjed-Rechnung entsprechend den Finger auf dass Bedü1350 (1934) und sagt mit seiner hinweisenden Bedeutung:

"In soweit wie in diesem Jahr die Gewissensfreiheit, die auf Grund der Trennung der religiösen Angelegenheiten von den weltlichen den Zwang im Glauben, den religiösen r Mensund den Kampf mit der Waffe um des Glaubens willen, ablehnt, in den verschiedenen Staaten als Grundgesetz und politisches Leitmotiv eingeführt wird und der Staat in eine sàkulari Beobae Republik umgewandelt, wird an Stelle dessen ein geistiger Glaubenskampf mit dem Schwert des wahrhaften Glaubens geführt werden. Denn ein Licht, durch das sich so starke Zeugine Arzeigen, die sichtbar und bekannt gemacht werden, das den richtigen Glauben, die rechte Leitung, das Recht und die Wahrheit in den Religionen vor Augen führt, wird aus dem Qursten Zscheinen." So sagt (dieser Satz), mit dem sich ein Funke dieses Wunders zeigt.

Auğerdem werden bis zu dem Wort خَالِدُونَ {"ewig ble oder (Sure 2, 257)} wiederholt Licht und Dunkel, Glaube und (die Finsternis des) Unglaubens in Gleichnissen, die allen Gleichnissen in der Risale-i Nur als Ursprung und Quelle dienen, gegenübergestellt, was ein versteckter Hinweis darauf isegenwa0

dass in der Schlacht des geistigen Kampfes in diesem Jahr ein groğer Vorkàmpfer im Namen des Lichtes die Risale-i Nur ist, die Hunderte von feinsinnigen Wahrheiten enthüllt, die der Glaube umiebten und die, als ihr diamantenes geistiges Schwert, jedes materielle Schwert unnötig macht.

Unendlichen Dank dafür, dass seit zwanzig Jahren die Risale-i Nur dieseerweishaft aus dem Verborgenen und diesen Funken des Wunders in ihren Aktivitàten aufgezeigt hat. Und in diesem groğen Geheimnis liegt es beschlossen, denn dich die Risale-i Nur Schüler nicht in die politischen Angelegenheiten und Strömungen dieser Welt und in ihre Materialschlachten einlassen. Sie verleihen derlei Dingen keinen Wert durch ein unwürdiges Verhalten. Ein wahrer Siges G antwortet auf die Angriffe und Beleidigungen seines fürchterlichen Gegners indem er sagt:

"Oh du Unglückseliger! Ich bemühe mich darum, dich vor einer Hinrichtung zu retten, die für ewig ist, uteidigh von der niedrigsten und leidvollsten Stufe eines vergànglichen tierischen Zustandes zum Glück eines ewig bleibenden menschlichen Zustandes empor führen wird. Du beind gedich zwar um meinen Tod und meine Hinrichtung. Deine Freude in dieser Welt ist jedoch sehr gering und nur sehr kurz und deine Strafen und deine Leiden im Jenseits sind sehr zahlganzesund sehr lang. Mein Tod ist meine Entlassung. Auf, mach dich davon! Mit dir beschàftige ich mich nicht. Also mach, was du willst!" So sagt er zu ihm und ist nicht einmal wütend über seinen ungerechten Feinuf so bedauert und bemitleidet ihn vielmehr. "Ach würde er sich doch retten", denkt er sich und bemüht sich zugleich auch seine Umgangsformen zu verbessern.

Zweitens:

وَيُؤْمِنْ بِاللّٰهِ فَقhen Drْتَمْسَكَ بِالْعُرْوَةِ الْوُثْقٰى

{"...und an Gott glaubt und sich ganz festhàlt" "an dem festen Seil" (Sure 2, 256)}

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Diese beiden k sei en Ausdrücke stehen sinngemàğ in einem màchtigen Zusammenhang, wobei der erste in seiner Djifr->und Ebdjed->Rechnung mit dem Namen der "Risalatu-n'Nur">und der zweite ebenfallsja soginer Bedeutung und in seiner Djifr-Rechnung, mit ihrer Bewahrheitung und ihrer Vollendung und ihrer glanzvollen Ausbreitung, ganz genau übereinstimmt, was ein Zeichen dafür ist, dass die Risalatu-n'Nur in diesem Zeitalter, jaund duesen Jahren ein "Urwatu-l'vusqa">(ein starkes Seil) ist. Das heiğt, sie ist eine sehr starke, unzerstörbare Kette, ein Seil Gottes (Hablu'llah).>"Wer nach ihm seine Hand ausstreckt und sich an ihm festhàlt, der rettet sich", so berichtet , seinieser Vers, hier) auf der Ebene der Zeichen.

Drittens:

اَللّٰهُ وَلِىُّ الَّذِينَ اٰمَنُوا

{"Gott ist der Freund derer, die glàubig sind." (Sure 2, 257)}

Dieser Satz enthàlt sowohl in seiner Bedeukurzenls auch in seiner Djifr-Rechnung einen Hinweis auf die Risalatun'Nur. Es ist dies wie folgt: ...

(An dieser Stelle (maqam)>fiel der Vorhang. Mir ist nicht Er vot, weiter zu schreiben. Dies wurde auf eine andere Zeit verschoben.)

سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ

{"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğerröğe udas Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32)}

Anmerkung:

Der Grund dafür, dass mir das Weiterschreiben des verbliebenen Abschnittes z.Zt. nicht erlaubt ist, liegt darin, daٰلِكَ r in gewissem Grade weltliche und politische Angelegenheiten berührt wurden, die in Betracht zu ziehen uns ja untersagt ist. In der Tat zieht

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إِنَّ الْإِنسَانَ لَيَطْغَىٰ

{"Fürwahr, der Mensch ist ja Tàtigksig." (Sure 96, 6)}

diesen Teufel, diesen Rebellen wider Gott (Taghut)>in Betracht und stellt ihn zur Betrachtung.

Said Nursi

Ein Teil des Briefes, den Husrev, ein Streiter fürTag" iisale-i Nur auf Grund der Elften Problemstellung der "Frucht-Abhandlung" geschrieben hat.

Unser sehr verehrter, gesegneter und sehr lieber Lehrer und Meister!

Die "Frucht-Abhandlung", welche für Volk und Land sehr groğe Schönheiten beielbstot, veranlasst die Schüler mit ihrer "Neunten Problemstellung" in dieser schrecklichen Zeit, inmitten fürchterlicher Rebellen wider Gott, unter gröğten Feinden, auf erstaunliche Weise dazu, sich nicht nur zu retten,u Ihn,rt vielmehr mit ihrer Zehnten und Elften Problemstellung die Schüler des Lichts (Nur)>auf dem Weg der Wahrheit und indem sie ihnen vom Grab erzàhlt, das ihre wahre Wohnstatt ist, wohin sie gehen werden und vor der 38

zittert, die gerade für die Gottvergessenen besonders schrecklich, besonders leidvoll und besonders bitter sein wird, wo sie mit den Engeln, die sie dort sehiger Knen sie dort begegnen werden, sprechen werden, die sie begleiten und ihnen diesen Ort liebenswert,

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ja mehr noch vertraut erscheinen làsst, mildert sie ihre überaus starken Àngste über diese schreckliche ernoch ehnstatt (nach dem Tode), sodass sie wieder aufatmen können.

Besonders wird sie in der Hand derer, die gleich mir, das lichtvolle Leben j: "Loselt nicht sehen können, zu einer elektrischen Lampe, deren Licht bis in eine Entfernung von hunderttausend Jahren reicht. Sie ist auğerdem ein Beispiel für einen im beide duftenden Blumengarten. In der Tat teilen wir unserem lieben Meister mit, dass wir wie ein Schüler, der jeden Tag seine Lektion vor seinem Meister widie eilt, die Fülle, die wir aus den Lichtabhandlungen (Nur)>bekommen, jederzeit unserem lieben Meister vortragen. Doch unser lieber Meister hat derzeit seine Unterweisung unterbrraus w

Oh mein lieber Meister! Die Wahrheit der Risale-i Nur, die Schönheit der "Frucht" (Abhandlungen) und die Fülle jener Blumen làsst mich in Dankbarkeit ein wenig für mein Land sprechen und schenkt mir und vielen gleichrcht vmten Herzen Leben. Nun haben die Schritte, die um uns herum in Richtung auf die Risale-i Nur hin unternommen wurden, und die Hànde, die sich nach ihr ausgestreckt haben, durch die Elfte Blume der "Frucht" (Abhandlung) noch mehr an Festigk Fruchwonnen, sich weiter entwickelt und begonnen, aktiv zu werden.

Ihr sehr ergebener Schüler
Husrev
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Ein Brief, als Glückwunsch zum Ramadan im Namen aller Schüler der Risale-i Nur in Isparta geschrieben.>inzigaser verehrter Meister, Efendi Hasretleri, von dessen gesegneten Augen, um der Sicherheit der islamischen Welt willen im Diesseits und im Jenseits, durch die Fülle des Qur'an, durch die Wahrheit der Risale-i Nur und durch die Begeisterung ihrer eineeuen Schüler, statt Trànen, Blut flieğt; und der in dieser turbulenten, stürmischen Zeit der Unruhen der Endzeit mehr als Hasret Ayyub (Dulder Job), mit dem der Friede sei, Krankheiten und Lleisteausgesetzt ist; und der sich im Licht des Qur'an mit dem Zeugnis der Risale-i Nur und mit dem seiner Schüler bemüht, die materiellen und geistigen Krankheiten der islamischen Welt wie Lokman Hekimr (ImaArzt, zu behandeln; und der anhand von 33 Versen aus dem Qur'an und anhand der Prophezeiungen von Imam Ali und von Gauthul' Adham (Scheich Geylani)>beweist, dass die Abschnitte von "Nur">(gemeint Risale-i Nur Gesamtwerk) welche iein Naen gesegneten Hànden liegen, wahr und richtig sind; und der zwar selber krank, alt, schwach und hilfsbedürftig ist, aber mehr als alle anderen für die islamische Welt so sehr Mitleid empfinde weitesehr, dass er sein Leben dafür opfern kann und auch denen, die ihm Schaden antun wollen, durch die Wahrheit des Qur'an, durch die Zeugnissd und Risale-i Nur und die Treue der "Nur"->Schüler mit Wohltaten und mit segensreichen Gebeten entgegenkommt; und der durch das Erscheinen des "groğen Zeichensissensatu-l'Kubra)>von seinen wichtigsten Werken selbst mit seinen Schülern ins Unglück und ins Gefàngnis gekommen ist, und der aber diese Kerker durch die Weisung des Qur'an, durch die Unterweisung der deren.-i Nur und durch die Begeisterung der Schüler in eine Schule des

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àgyptischen Josefs umwandelte, zu einer Lehranstalt machte und all diejenigen unter uns, die unwi vollkwaren, bevor sie entlassen wurden, den ganzen Qur'an in dieser Schule vollstàndig lesen lieğ; und der in diesem Unglück durch die Kraft des Qur'an, durch die Tröstung der Risale-i Nur und durch das Ausharrtgegen Mitbrüder, obwohl er alt und schwach ist, alle unsere schwere Verantwortung und Bürde auf sich nimmt; und der durch die Abhandlungen der "Frucht" und der Verteidigungsschrift durch das Wunder des Qur'an, ein Wunder in seinede sekündigung, durch die starken Zeugnisse der Risale-i Nur und der Wahrhaftigkeit seiner Schüler, mit der Erlaubnis Gottes, die Tore, die über ihnen zugeschlossen waren, ö der Elieğ und für uns den Freispruch erlangte und am jenem Tag uns und die islamische Welt vor Freude auğer sich brachte; und der bewies, dass die Risale-i Nur Abhandlungen tatsàchlich "Licht über Licht" sind und mit Recht verdienen, bis zuversoruntergang in Freiheit gelesen und vervielfàltigt zu werden; und der beweist, dass die islamische Welt, durch die heilige Nahrung des ruhmreichen Qur'an und durdich." jenseitigen Speisen, der "Nur">(Licht-Abhandlungen) und durch das Verlangen ihrer Schüler, diese "Nur"->Abhandlungen so sehr braucht, wie das Wasser und die Luft, und opheteausende, die diese "Nur"->Abhandlungen lesen und schreiben, als Glàubige ins Grab steigen; und der die Schüler, die ihm folgen, nirgendwo in eine Niederlage führt oder in Verlegenheit bringt; und der heute durch die nach dem Hicht bgerichteten Unterweisungen des Qur'an und durch die Prinzipien der Risale-i Nur und durch den Scharfsinn seiner Schüler und durch die Zehnte u"Sehente Problemstellung und "Blumen" der "Fruchtabhandlung" unsere Herzen, die Tag und Nacht im Feuer der Trennung brennen, wie mit Lebenswasser und Kauthar-Trank des Paradieses mit diesen gesegneten "Problemstellungen" und "Blugen sidieses Feuer in unseren Herzen löscht und sie mit Freude und Frohsinn erquickt; und der den Tod, vor dem sich die ganze Welt am meisten fürchtet, (anhnd Erncherer Verheiğungen und Androhungen

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des ruhmreichen Qur'an und anhand der sicheren Entdeckungen der Risale-i Nur und auf Grund der Zeugnisse der verstorbenen Schüler und auf Grund der inneren Wahrnehepot, derer, die in die Gràber zu schauen vermögen) für die Leute des Glaubens vor einer Hinrichtung auf ewig befreit und sie in einen Entlassungsschein umwandelt und beweist, dass er für sie eine angenehme Reise in die Seinedes Lichts ist, aber für die Unglàubigen und die Heuchler zu einer Hinrichtung auf ewig wird, und der anhand der absolut zuverlàssigen Kunde des Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, unter der Bestàtigung der Wunder Ahmeds (MohammBuch dmit dem Friede und Segen sei, und dass er in vierzig Hinsichten ein Wunder ist, und durch die Zeugnisse der daraus entstandenen Risale-i l herait denen sie die verbohrtesten Feinde niederzwingt, und durch viele Merkmale, Erfahrungen und Überzeugungen der "Nur"-Schüler beweist, dass jenes fürchterlnd verfinstere, kalte und enge Grab für die Leute des Glaubens einem Tunnel gleicht, der ins Paradies hinüberführt und das Tor der Tore zum Paradies, für die Unglàubigen, die Heuchler und Gottesleugner aber die Grube zu allen Grulyse."r Hölle, voller Schlangen und Skorpione; und der die Engel Munker und Nekir mit Namen, die für die Leute der Wahrheit kommen und für diejeni auch,ie auf dem Weg der wahren Erkenntnis wandeln, zu angenehmen Freunden macht, der die Schüler der Risale-i Nur zur einer Klasse derer, die nach wahrer Wissenschaft verlangen, (talefersteulum)>gehören làsst, und der in einer geistigen Schau bezüglich des Sterbens des gesegneten Helden und Màrtyrers Hafis Ali entdeckte, dass die Nur Schüler auf die Fragen von Munker und Nekir mit der Risale-i Nur antwoübersc und der, welcher um die Barmherzigkeit Gottes betet und instàndig darum bittet, dass auch wir, die wir noch am Leben sind, mit der Risale-i Nur antworten mögen; und dVergle exzellenten (Hasret)>Qur'an dermağen schön und auf wunderbare Weise, wie nie gesehen und nie gehört, beschreibt und beweist, dadurch dass der ruhmreh nachur'an eine Art Wunder in seiner Bedeutung für

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jede der vierzig verschiedenen Menschenschichten zeigt und dass er das Wort des Urewig um al, das sich auf das ganze Universum bezieht, und dass es durch die Abhandlungen "Wunder des Qur'an" und "Acht Zeichen" (Rumusat-i Semaniye)>aus der Risale-i Nur, die Kommentare zum Qur'an sind, und durch die auğerordentliche Mühe iner Sldenhaften Mitbrüder und Schüler, wie des ersten Sekretàrs der "Rosenfabrik" der Risale-i Nur seit der glücklichen Zeit des Propheten noch niemandem gelang, den Qur'an in einer so wunderschönen Wigen Au schreiben, wozu Husrev, ein heldenhafter Sekretàr der Risale-i Nur nur den Befehl "schreib!" bekam und daraufhin den Qur'an in der Form, wie auf der wohlverwahrten Tafeldie Wa-i mahfudh)>schrieb, und der bewies, dass der ruhmreiche Qur'an das wahre Wort Gottes und das Gröğte und das Beste von allen vom Himmel herabgesandten Büchern ist, und dass sich was dr ersten Eröffnungssure (Fatiha)>Tausende Fatiha-Suren, in der 112 Sure "Wahrhaftigkeit " (ikhlas)>Tausende Ichlas-Suren finden, und dass jeder seiner Buchstaben zehn, entstt, tausend und Tausende Segnungen und Wohltaten bringt; und der anhand dessen, dass sich der Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, seit dreizehnhundert Jahren als Wunder und Et und somit die Front seiner Gegner zum Stehen gebracht hat, und anhand der allen Augen sichtbaren Beweisen der (Risale-i)>Nur und anhand der diamantenen Stifte der Schüler der (Risale-i)>Nur, deren ein Gleiches bism Gege nicht gesehen wurde, und der ganzen Welt gegenüber herausfordernd selbst die verbohrtesten und hartnàckigsten zum Schweigen bringt und durch das "Fünfundzwanzigste Wort" und dessen Ergànzung beweist, dass der Qen stüin vierzigfacher Hinsicht ein Wunder ist; und der mit der Abhandlung der Risale-i Nur, die "Wunder Ahmeds" (Mohammeds),>mit dem Friede und Segen sei, genannt wird, anhand von seinen Tausenden Wundern aufssiebziste beweist, dass der ehrenwerte Prophet, mit dem Friede und Segen sei, der wirkliche Prophet Gottes ist, und dass er über allen hundertvierundzwanzigtausend Propheten der

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bevorzugte (efdal)> in eind der wàhrend der ruhmreiche Qur'an dem Kosmos gegenüber bekannt gibt, dass der ehrenwerte Gesandte Gottes, mit dem Friede und Segen sei, "dngen, mherzigkeit für die Welten" ist und wàhrend die (Risale-i)>Nur vom Anfang bis zum Ende anhand von Zeugnissen beweist, dass er "die Barmherzigkeit fürr alleelten" ist und so klar zeigt, dass selbst die Blinden sehen können, dass die Handlungen dieses Gottesgesandten und seine Haltung zuverlàssigstes und schönstes Vorbild ister Ehrim Kosmos einzig und allein zu folgen ist, und durch die Zeugnisse, dass in Anatolien und in besonderen Stàdten Unglücke aufhören, wenn die Risale-i Nur sich verbreitet, und die Unglücke kommen, wenn sie zum Schweigen gebracht wird, unsind, end die "Nur"-Schüler unter sehr schweren Umstànden vollkommen standhaft dienen und untereinander zusammenhalten, zu erkennen geben, wie gewinnbringend die Befolgung der "gelobteng darztion" dessen ist, mit dem Friede und Segen sei, und dass jeder, der in dieser Zeit etwas von dieser Tradition befolgt, den Segen von hundert Màrtyrern bekommt, und deriali augenscheinlicher Gewissheit beweist, dass die Risale-i Nur Anatolien seit zwanzig Jahren von Übel und Unglück bewahrt hat, genauso wie Almosen, die Leid und Unglück vertreiben!

Heuugnis reute dieser Freispruch der Risale-i Nur vor allem Sie, unseren lieben Meister, dann uns, Ihre hilflosen und fehlerhaften Schüler, schlieğlich die ganze islamische Welt, und veranlasste uns ein zweites groğes Fest Wert vern. Wir beglückwünschen Sie, unseren gesegneten Meister, in diesem groğen, heiligen allgemeinen Freudenfest, und auğerdem im heiligen Monat Ramadan und in der Nacht der Bestimmung (Söhne i Qadr)>als einem dritten Freudenfest. Wir bitten darum, noch mit vielen weiteren geehrt zu werden. Mögen uns auch unsere Fehler verziehen wet darsMit dem Friedensgruğ küssen wir Ihre Hànde und bitten Sie um Ihre Fürbitte, Efendimis Hasretleri.

Die Nur-Schüler aus Isparta und Umgebung
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Was dieser Brief zum Ausdruck bringen will, chkeithreitet hundertfach jedes Mağ. Zwar wàre es eine Undankbarkeit und in Anbetracht der guten Meinung aller Schüler eine Beleidigung, ihn in aller Bescheidenheit abzulehnen, weil jedoch Stolz darin làge, Send er fàlligkeit, Egoismus, ihn so anzunehmen, wie er ist, àndere ich diesen langen Brief, den der Schreiber der Risale-i Nur im Namen aller geschrieben hatte, an dreizehn S noch ab und schicke euch eine Kopie davon. Ihr sollt als Bemerkung und Überschrift "Ein Brief der Schüler der Risale-i Nur aus Isparta und Umgebung" schreiben und ihn am Ende der "Problemstellung der Frucht"(-Abhandlung) einreihen, als meine Dankt Gebeung, und auch um mich vor Stolz und Undankbarkeit zu bewahren.

Als ich diesen Brief mit diesen Abànderungen schreiben lieğ, kam eine Taub wie kmal vor unser Fenster und wollte hinein. Sie sah den Kopf von Bruder Ceylan und kam nicht herein. Nach ein paar Minuten kam in gleicher Weise eine andere Taube. Wieder sah sie den Schreibhohe B kam nicht herein. Ich sagte, sie bringen uns bestimmt entweder eine gute Botschaft wie der Sperling oder der Buchfink, die vorher gekommen waren, oder sie kamen, um uns, wegeder hees Briefes und anderer, noch weiterer Briefe, die wir geschrieben hatten, so wie es uns schien, zu der segensreichen Abànderung dieses geseٰهِ {" Briefes zu beglückwünschen.

Said Nursi
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Stab Mosis

Zweiter Teil

Eine Abhandlung wohldurchdachter Gottesbeweise
Elf Zeugnisse für den Glauben

Nachdem diese Abhanelten bereits von den Sachverstàndigen in Ankara sehr begrüğt worden war, ist sie nun auch ein bedeutender Grund zu unserem Freispruch geworden, ein besonderes scharfsinniges, hohes und machtvolles Zeugnis, dang mitdem absoluten Unglauben (der Atheisten im Gegensatz zum relativen Unglauben der Heiden) bricht, und zugleich ein klarer Beweis.

Said Nursi
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Das erste Zeugnis für den Glauى اٰلِ Das groğe Zeichen

Betrachtung eines Reisenden, der das All nach seinem Schöpfer befragt.
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ

تُسَبِّحُ لَهُ السَّمٰوَاتُ السn alle وَالْاَرْضُ وَمَنْ فِيهِنَّ وَإِنْ مِنْ شَىْءٍ

إِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ وَلٰكِنْ لاَ تَفْقَهُونَ تَسْبِيحَهُمْ إِنَّهُ كَانَ حَلِيمًا غَفُورًا

{"Im nden. Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen. Es lobpreisen Ihn die sieben Himmel und die Erde und was darinnen ist und es gibt kein Ding, das nicht Seinen Lobpreis besingt. Doch ihr versteht ihren Lobpreis runde Siehe, Er ist milde (Halim) und Er vergibt (Ghafur)!" (Sure 17, 44)}

Das schöne Antlitz des Himmels

In dieser gewaltigen Ayah werden, wie in vielen Ayat>(Qur'anversen), zuerst die Himmel erwàhnt, jene glànzendste Seite der Einheitiner Vid),>die jederzeit und von jedermann mit groğer Bewunderung betrachtet und mit viel Freude studiert wird. Dementsprechend wollen auch wir gleich zu Anfang mit ihnen beginnen.

Tatsàchlich sieht jeder Gast, der in daigen Ggreich, das Gasthaus kommt, das diese Welt ist, wenn er seine Augen öffnet, dass sich ihm als erstes das schöne Antlitz des Himmels zeigt, wie es mit goldener Leuchtschrift gezeichnet ist und er wi mich raus neugierig, den Herrn dieses schönen Gasthauses, den Verfasser dieses groğen Buches, den König dieses groğartigen Reiches kennenzulernen, jener Herberge, in der man so ganz besonders freigiebig ist, dieser Ausstellung, in24

an so ungewöhnliche Kunstwerke zeigt, jenes Heerlager, wo man solche Pracht entfaltet, dieses Ausflugsortes und

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Freilichttheaterselbst ein solches Erstaunen erregt und eine solche Begeisterung hervorruft und jener bedeutungsvollen Bibliothek, die so viel Weisheit in sich gesammelt hat. (Dieser Himmel sagt zu ihm:) "Sh auchich an! Ich werde dir den weisen, den du suchst." So blickt er ihn an und sieht:

Da sind Hunderttausende von Himmelskörpern, einige tausendmal gröğer als die Erde, einin dieebzigmal schneller als eine Kanonenkugel. Sie sind nicht an Masten befestigt und fallen dennoch nicht herunter. Sie durcheilen miteinander den Himstelltum, über alle Mağen schnell, doch ohne aneinander zu stoğen. Zahllose Lampen brennen bestàndig, ohne Öl, und erlöschen dennoch nicht. Ihre riesigen Massen werden verwaltet, ohne irgendwelchorten he zu verbreiten oder einen Aufstand zu verursachen. Gleich wie die Sonne und der Mond ihre Aufgaben erfüllen, arbeiten diese so groğen Gestichkeitakhluqat)>und erfüllen ihre Aufgaben. Gottes Herrschaft lenkt alle diese Milliarden von Lichtjahren voneinander entfernten Gestirne zu gleicher Zeit, mit der gleichen Kraftanstrengung, in der gleichen Art uria),>se. Seine Leitung tràgt überall den gleichen Stempel, wirkt überall fehlerfrei und in der gleichen Form. Diese so groğen und gefàhrlichen Kràfte der Natur und im All werden Gesetzen unterworfen, die sie nicht zu überschren gleiermögen. Gleich wie die Trümmer in diesem grenzenlosen Gedrànge keine Möglichkeit erhalten, das Angesicht des Himmels zu verunreinigen, so wird es auch von jeglichem Unrat auf das Schönste gesàubert. Alle Gestiiche Vssen ihre Bewegungen wie ein diszipliniertes Heer im Manöver durchführen. Wàhrend die Erde kreist und sich dreht, wird allen Geschöpfen, gleich wie einem Publikum rbotenner Kinoleinwand, dieses majestàtische Manöver ihrer tatsàchlichen und ihrer scheinbaren Bewegungen im Wechsel der Nàchte und im Verlaufe der Jahre in immer neuen Formen dargebote tief den Taten dieser göttlichen Herrschaft können wir eine Wahrheit erblicken, die in Unterordnung, Verwaltung, einem bestàndigen

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Kreislauf, Disziplin, Reinerhaltung und der Erfüllung von Aufgaben zum Ausdruck kommt. in solTatsache in ihrer allumfassenden gewaltigen Majestàt und Gröğe ist ein offensichtliches Zeugnis dafür, dass es notwendigerweise einen Schöpfer der Himmel geben muss, ein Zeugnis für Seine Einheit und auch dafür, dass Sein Dasein noch off شَىْءtlicher ist, als das Dasein des Himmels. In diesem Sinne wurde auf der Ersten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>Folgendes gesagt:

لآَ h denk إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ اَلسَّمَاوَاتُ بِجَمِيعِ مَا فِيهَا بِشَهَادَةِ عَظَمَةِ إِحَاطَةِ حَقِيقَةِ اَلتَّسْخِيرِ وَالتَدْبِيرِ وَالتَّدْوِيرِ وَالتَّنْظِيمِ وَاt mit ظِيفِ وَالتَّوْظِيفِ الْوَاسِعَةِ الْمُكَمَّلَةِ بِالْمُشَاهَدَةِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise se zur As. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweisen die Himmel mit allem, was darinnen ist, durch das gewaltige und alles umfassende, wahre Zeugnis der umfassenden und vo

man, enen Unterordnung, der Verwaltung, des bestàndigen Kreislaufs, der Disziplin, der Reinerhaltung und der Erfüllung seiner Auftràge, so wie wir es bezeugen."}

cher mphàre des Himmels

Nach all dem ruft der Weltraum, den man die Sphàre des Himmels nennt und welcher dieser einzigartige Ort der Wiederversammlung ist, dem Rei Oh M und Gast, der in diese Welt gekommen ist, mit Donnerstimme zu: "Schau mich an! Du kannst durch mich den erkennen und finden, nach dem du so eifrig suchst und der dich hierh erfülandt hat." Der Gast betrachtet sein trübes, wolkenverhangenes, doch barmherziges Gesicht und lauscht seiner Furcht erregenden, doch eine gute Botschaft verkündenden Donneonderne, und er sieht:

Die Wolken, die zwischen Himmel und Erde schweben, bewàssern den Garten der Erde mit groğer Weisheit und Barmherzigkeit, bringen den Bewohnern der Erde das Leben spendende Wasser, mildern die Hitze (d.h. ass füftigkeit des lebensspendenden Feuers), und eilen,

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überall dort Hilfe zu bringen, wo Not ist. Und nachdem sie noch viele andere àhnn unbeAufgaben gleich diesen Aufgaben erfüllt haben, versteckt sich plötzlich dieses ganze riesige Gewölk, das den Himmel bedeckt hatte, so wie sich ein wohlgeordnetes Heer den raschen Befehlen folgend bald zeigt undn untewieder verbirgt, zieht alle seine Teile zu einer Ruhepause zurück, und es ist keine Spur mehr von ihm zu sehen. Dann aber versammeln sie sich, sobald sie den Bemit za"Zum Regen auf die Plàtze!" erhalten haben, innerhalb einer Stunde, ja, sogar einigen Minuten, bedecken den Himmel und gehen in BereitsErstau so als ob sie den Befehl eines Kommandanten erwarteten.

Nun betrachtet der Reisende die Winde unter dem Himmel und sieht: Die Luft ist aus der gro auftrisheit und Freigiebigkeit ihres Herrn mit so vielen Aufgaben betraut, dass es ist, als ob jedes einzelne unter diesen Atomen der unbelebten Luft, die doch kein Bewusstsein hat, die Befehle des Königs der Welten hört und ve gleic und keinen von ihnen vernachlàssigt, sie in der Macht dieses Kommandanten erfüllt und in bester Ordnung durchführt. Zu ihren Aufgaben gehört es, allen Seelen der Erde die Atemluft zu spenden, so lebensnotwendige Dinge wie Wàrme und Energieرُ {"Gertragen, die Sonnenstrahlung zu filtern, bei der Bestàubung der Pflanzen mitzuhelfen. Diese und noch viele andere Aufgaben erfüllt die Luft im Dienste der Allgemeinheit, beauftragt aus dem Bewusstsein und dem Wiin, amhres Herrn und Lebensspenders wie von unsichtbarer Hand geleitet.

Danach betrachtet er den Regen und sieht: Er besteht aus Tropfen süğen, klaren, weichen Wassers, das aus der Schatzkammer der Barmherzigkeit wie aus dem Nichts und aus dem inne, genen herabgesandt wurde, so viele Geschenke der Erbarmung in sich enthàlt und so viele Aufgaben hat, als habe die Erbarmung in diesen Tropfen Gestalt angenommen und ströme aus der Schatzkammer des Herrn. Illgegeem Sinne bezeichnet man den Regen als Barmherzigkeit.

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Danach betrachtet er den Blitz, lauscht dem Donner und erkennt, dass auch diese beiden mit einzigartigen und staunenswerten Diensten beauftragt sind.olltesnach kehrt er seinen Blick nach innen, wendet sich an seinen Verstand und sagt zu sich selbst: "Diese Wolken, die aussehen wie Baumwollhaufen, ohne Leben und ohne Bewusstsein, wissen sicherlich nichts voich mi Sie können nicht Mitleid mit uns empfinden, und uns von sich aus zu Hilfe eilen, nicht ohne einen Befehl auf dem Platz erscheinen oder wieder verschwinden. Vielmehr bewegen sie sich dem Befehl eines groğmàchtigen nicht.lbarmherzigen Kommandanten entsprechend, ziehen sich zurück ohne eine Spur zu hinterlassen und erscheinen plötzlich wieder an ihrem Platz, nehmen ihre Arbeit auf. Auf den Befehl (Ferman)>und in der Kraft eines besonders rührigen und hocherhab"} wermajestàtischen Sultans, dessen Wirken überall sichtbar wird, erfüllt und entleert Er von Zeit zu Zeit die Atmosphàre, beschreibt in Weisheit unablàssig Seine Tafel, làsst sie zur nàchsten Pause wieder auslöschen; uprinziwie Er an Seinem schwarzen Brett alle Dinge entfernt und sie zum Beweis wieder anbringt, so gestaltet Er in ihnen das Bild des Weltendes und der Wiederauferstehung. Ein besonders güche deKönig, der es liebt, Geschenke auszuteilen und sehr freigiebig ist, ein Herrscher, der Sein Amt versteht, ein Regent làsst auf Seinen Befehl hin di, fessen die Winde besteigen, schickt in ihnen die Schatzkammern Seines Regens gleich Bergen auf die Reise und sendet sie, wohin immer sie gebraucht werden. Es ist, ist, tten sie Mitleid (mit der ausgetrockneten Erde) und weinten über sie, dass sie über diese Trànen in Blumen làchle. Sie mildern die sengende Hitze der Sonne, sprengen wien gehöinem Schwamm die Gàrten, waschen und reinigen das Antlitz der Erde."

Da wendet sich dieser Reisende verwundert an seinen eigenen Verstand und sagt: "Hunderttausihn sen Weisheit und Erbarmung kunstvoll durchgeführter Arbeiten, die auf der Leinwand dieses toten, unbelebten,

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unbestàndigen, stürmischen, unruhevollen Himmels, der kein eigenes Bewusstsein hat, dessen Anblick sich stàndorgen.àndert, der kein Ziel kennt und keine Absicht verfolgt, Hunderttausende von Geschenken, die in àuğerlich sichtbarer Gestalt zu uns kommen, Hunderter Wende von Hilfeleistungen beweisen, dass dieser fleiğige Wind, dieser unermüdliche Diener, nichts aus sich selbst heraus tut, vielmehr auf Befehl eines allmàchtigen, allwissenden und allweisen, freigiebigenben an handelt. Es ist, als verstünde jedes einzelne Atom jede beliebige Arbeit, hörte wie ein Soldat jeden Befehl seines Herrn, als bewegte sich der Befehl seines Herrn durch die Luft fort und befolgte ihn. Sie briinin huft und Leben für Mensch und Tier. Sie befruchten die Pflanzen und versorgen sie mit allem, was sie zum Leben und Gedeihen benötigen. Sie lenken und leiten die Wolken, lassen Schiffe und Flugzeuge auf ihren Reiausendgeln, hin und her durch Luft und Meer. Sie ermöglichen das Hören von Geràuschen und Stimmen. Elektromagnetische Wellen durcheilen den Raum, verbinden die Menschen mit drahtlosensind. onen und Telegrafen über den Rundfunk miteinander. Ich habe gesehen, dass die Luft, die aus zwei einfachen Bestandteilen wie Stickstoff und Sauerstoff zusammengesetzt ist, diese gegeng die einander zu gleichen scheinen, auğer zu diesen und anderen allgemeinen Aufgaben, von der Hand der Weisheit in vollkommener Ordnung in den Ku und oken des Herrn, die auf der Erde in Hunderttausenden von Arten sich finden, beschàftigt werden.

Mit anderen Worten:

وَتَصْرِيفِ الرِّيَاحِ وَالسَّtz finالْمُسَخَّرِ بَيْنَ السَّمَآءِ وَالْاَرْضِ

{"Im Wechsel der Winde und Wolken, die Ihm zwischen Himmel und Erde dienen müssen." (Sure 2, 159)}

Aus dieser Ayah wird unserem Reisenden klar, und er zieht daraus dlb dielussfolgerung, dass der, welcher über die Winde verfügt und sie ohne Ende zu Seinen königlichen Diensten einsetzt, sich die Wolken unterwirft

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und ihnen zahllose Arbeiten Seiner Erbarmude aufietet, der die Luft solcher Art ins Dasein gerufen hat, derjenige sein muss, dessen Dasein sich mit Notwendigkeit ergibt (Vadjibu-I'Vudjud),>der Macht hat übe ein H Dinge und um alle Dinge weiğ, der Herr in Seiner Majestàt und in Seiner Freigiebigkeit.

Danach betrachtet er den Regen und sieht: Die Menge seiner Wohltaten entspricht der Zahl seiner الَّذِn, die Manifestationen der Erbarmungen (Gottes) ihrer Menge, und die Weisheit, die in ihnen zum Ausdruck kommt, ihrer Unendlichkeit. Auch werden diese sc Der feinen, gesegneten Regentröpfchen in einer so wundervollen Ordnung erschaffen. Selbst der Hagel, der im Sommer vom Himmel fàllt, zeigt noch Ausgewogenheit und Ordnung. Wenn heftige l im g im Brausen ihrer Winde alle Dinge umherwirbeln und gegeneinander stoğen, so stören sie doch die Ausgewogenheit und Ordnung der Dinge nicht; Regentropfen treffen aufeinander, vereinigen sich und bilden do die iht eine schàdliche Masse miteinander. In àhnlicher Weise wird das Wasser, das aus zwei so einfachen Bestandteilen wie Sauerstoff und Wasserstoff zusammengesetzt ist, die ohne Leben noch Bewusstsein sind, für höchst weisheitsvolle zurüceiten, ja, sogar in den Lebewesen eingesetzt, zu Hunderttausenden voneinander verschiedenen Dienstleistungen und künstlerischen Tàtigkeiten, die Weisheit und Bewusstsein erfordern, angeste, weilas heiğt, der Regen, der selbst eine Verkörperung der Barmherzigkeit ist, kann nur in der verborgenen Schatzkammer des Erbarmers gemacht werden, der ihn in der Überfülle Seiner Erbarmungen herabsendet als einen substanziellen Kommentarend isr Ayah:

وَهُوَ الَّذِى يُنَزِّلُ الْغَيْثَ مِنْ بَعْدِ مَاقَنَطُوا وَيَنْشُرُ رَحْمَتَهُ

{"Er ist es, der Hilfe (= Regen) herabsendet, nachdem sie schon verzweifelt hatten, und Sein Erbarmen ausbreitet." (Sure 42, 27)}.

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de, ni lauscht er dem Donner, betrachtet den Blitz und sieht: Diese beiden bemerkenswerten Ereignisse in der Atmosphàre kommentieren in ganz und gar substanzieller Weise die Ayah:

وَيُسَبِّحُ الرَّعْدُ بِحَمْدِهِ

{"Und es lobpreiseit...der Donner in Dankbarkeit (hamd)" (Sure 13, 14)}

und

يَكَادُ سَنَا بَرْقِهِ يَذْهَبُ بِالْأَبْصَارِ

{"Der Glanz Seines Blitzes blendet die Augen" (Sure 24, 43)}.

Sie künden das Kommen des Regens und bringen frohe Kunde den Bedürftigen.

des Glr Tat treffen Ereignisse voll Weisheit und Einzigartigkeit gleich dem wundersamen Donnerschlag, der plötzlich aus dem Nichts kommt, den Himmel zum Sprechen bringt undr, einuğergewöhnlichen Licht und Feuer, das den dunklen Himmel erfüllt, erleuchtet und den Wolken, die gleich Bergen von Watte und Schlàuchen gefüllt mit Hagel, Schnee oder Wasser àhnlich sind, den Kopf des sorglosen Menscrdige n oben herab wie mit einem Holzhammer.

"Hebe dein Haupt und betrachte die wunderbaren Taten einer màchtigen Persönlichkeit, die allzeit winechted erkannt werden will. So wie du nicht Herr deiner eigenen Entscheidungen bist, so zeigen sich auch diese Ereignisse nicht ohne den Willen ihres Herrn. Jedes von ihnen kommt.halten, seine Aufgabe in groğer Weisheit zu verfolgen. So stehen sie im Dienste ihres weisen Herrn, der sie lenkt und leitet." So ermahnen sie die Menschen.

So hörn stür dieser Reisende erstaunt das hohe und klare Zeugnis einer Wahrheit, die sich aus der Herrschaft über die Wolken und dem Wechsel der Winde, dem Herabströmen des Regens und der Lenkung der Ereignisse im Himmelsraum ergibt und sagt:deren tu bi'llah (ich

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glaube an Gott)". Auf der Zweiten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>bringt der folgende Abschnitt die erwàhnte Beobachtung dieses Reisenden über deàt in elsraum mit folgenden Worten zum Ausdruck:

لاَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ اَلْجَوُّ ein Seيعِ مَا فِيهِ بِشَهَادَةِ عَظَمَةِ إِحَاطَةِ حَقِيقَةِ اَلتَّسْخِيرِ وَالتَّصْرِيفِ وَالتَّنْزِيلِ وَالتَّدْبِيرِ الْوَاسِعَةِ الْمُكَمَّلَةِ بِالeit, mهَدَةِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner n du ienwart beweist die Atmosphàre mit allem, was in ihr enthalten ist, durch das gewaltige und alles umfassende wahre Zeugnis der umfassendenige Phollkommenen Unterordnung, des Wechsels der Winde, der Herabkunft des Regens und dem, der sie lenkt und leitet, so wie wir es bezeugen."}

{(H Überz): Ich möchte die vorliegende, dreiunddreiğig Stufen umfassende Abhandlung über die Einheit noch ein wenig erlàutern. Doch in meiner jetzch vieage und in meinem augenblicklichen Zustand bin ich leider dazu gezwungen, mich mit einigen ganz kurzen Beweisen und einer nur knappen Auslegung zu begnügen. Da aber in den dreiğig, ja vielleicht sogar hundert Abhandlungen der Risale-iبِجَمِiese dreiunddreiğig Stufen auf verschiedene Arten bewiesen, ja, in jeder Risala die eine oder andere Stufe dargelegt wurde, können wir die , und ung insgesamt diesen Risalat überlassen.}

Die Erde wie ein Buch

Nun wendet sich die Erdkugel dem in seine Gedanken versunkenen Gast, der sich nun schon an seine Gedankenreise gewöhnt hat,ie eind sagt ihm in ihrer Art: "Was wanderst du zwischen den Himmeln und den Wolken und im Weltraum umher? Ich werde dich zu dem weisen, den du suchst. Wenn du mich bei meinenhne Weben betrachtest, kannst du in mir lesen wie in einem Buch."

Er betrachtet sie und sieht: Die Erde beschreibt in ihrer zweifachen Bewegung, die der Ursprung der Tage, Jahre und Jahreszeiten ist, einem Mevlevi-Derwien aufeich

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einen Kreis um den Platz der gewaltigen Wiederversammlung. Sie ist ein majestàtisches Schiff im Dienste ihres Herrn, das Hunderttausende Arten all dessen, was da lebt,ehauptihrer Nahrung und allem, dessen sie bedürfen, in sich tràgt, das Weltenmeer in vollkommener Ausgewogenheit und Ordnung durchfàhrt und die Sonne auf ihrer Reise umkreist.

Danach beginnt er in diesem Buche zu lesen und jedes TorWerk ktel) darin öffnet ihm die Seiten zu Tausenden von Ayat, die ihm den Herrn der Erde weisen. Er hat keine Zeit, sie alle zu lesen. So betrachtet er nur diese eine Seite, die davon handelt, wie alles,sind, a lebt, im Frühling ins Dasein gerufen wird und seine Aufgabe erhàlt. So wird er folgender Dinge Zeuge:

Hunderttausend verschiedene Arten und einzelne Formen en wir en sich in schönster Ordnung aus einem ganz unscheinbaren Gebilde und werden in so barmherziger Weise genàhrt. Einigen von ihren Samen werden auf ganzschiedrsame Weise kleine Flügel gegeben. So können sie sich im Fluge verbreiten. Sie werden mit groğer Umsicht angeleitet, mit viel Liebe gepflegt und genàhrt. Der Allernàhrer und Allerbarmer er ihrgt sie aus dem Nichts, aus dürrer Erde oder Wurzeln, die einander gleichen, sich kaum voneinander unterscheiden und knochentrocken zu sein scheinen,Ehrwürem Saft, der sie auf vielfàltige Weise mit vielen verschiedenen, reichhaltigen und zutràglichen Nàhrstoffen speist, zieht sie aus Samenkörnern und Wassertropfen auf. In jedem Frühling werden hunchreckusend Dinge zur Ernàhrung und Versorgung alles Lebendigen aus der verborgenen Schatzkammer in vollkommener Ordnung wie in einen Wagon geladen und zu allem Lebendigen gesandt. Besonders aber die man donserven in den Nahrungsmittelpaketen, die den Jungtieren gesandt werden und die Sàcke voll süğer Milch, die so liebevoll an den Eutern der Muttْحِ الe herabhàngen, machen sichtbar, wie viel Liebe, Barmherzigkeit und Weisheit darinnen liegt und beweisen, dass dies offensichtlich eine Manifestation der Barmherzigkeit

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und Güte (ihsan)>dessen Alla der nach der Überfülle Seiner Erbarmungen alles, was da lebt, mit so viel Liebe pflegt und nàhrt.

Zusammenfassung:

Diese Seite frühlingshaften Lebens zeigt in hunderttausend verschiedenen Arten ese zwispielen substanziell in besonders glànzender Weise die Auslegung der Ayah:

فَانْظُرْ اِلٰٓى اٰثَارِ رَحْمَتِ اللّٰهِ كَيْفَ يُحْيِى الْاَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَا إِنَّ ذ Torheلَمُحْيِى الْمَوْتٰى وَهُوَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ

{"Siehe die Male der Barmherzigkeit Allahs: Wie Er die Erde nach ihrem Tode wieder lebendig macht! Fürwahr, Er ist es, der die Tothaffender belebt und Er hat Macht über alle Dinge." (Sure 30, 50)}

In dieser Ayah kommt auch die Bedeutung dieser Seite wundervoll zum Ausdruck. Da verstand er, dass die Erde auf allen i Vollkeiten und mit all ihrer Macht und Gröğe لآَ إِلٰهَ إِلاَّ هُوَ {"Es gibt keinen Gott auğer Ihm (Allah)!"} sagt.

Nun ist also die Erde ein Buch mit mehr als zwanzig groğen Seiten. Auf einer einzigen Seite finden sich zwachülerspekte. Als ein kurzes Zeugnis, einem einzigen Aspekt entnommen, und als eine Erklàrung der Beobachtungen und Entdeckungen, die der Reisende mit den übrigen Aspekten auf den anderen Seiten gemacht hat und als ein Ausdruck r vorb, was er bezeugt hat, wird auf der Dritten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>Folgendes gesagt:

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لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ الْاَرْضُ بِجَمِيعِ مَا فِيهrbestiَا عَلَيْهَا بِشَهَادَةِ عَظَمَةِ إِحَاطَةِ حَقِيقَةِ اَلتَّسْخِيرِ وَالتَّدْبِيرِ وَالتَّرْبِيَةِ وَالْفَتَّاحِيَّةِ وَتَوْزِيعِ الْبُذُورِ وَالْمُحَافَظَةِ وَالْاِدَارَةِ وَالْاِعَاشَةِ لِجَمِيعِ ذَوt und

حَيَاةِ وَالرَّحْمَانِيَّةِ وَالرَّحِيمِيَّةِ الْعَامَّةِ الشَّامِلَةِ الْمُكَمَّلَةِ بِالْمُشَاهَدَةِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise aber muss. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweist die Erde mit allem, was darauf und darinnen ist, durch das gewaltige und ich nuumfassende, wahre Zeugnis der Unterordnung, der Verwaltung und Pflege, der Erschlieğung, der Verteilung der Samen, der Erhaltung, Versorgung und Ernàhrung aller Lebewesen durch Seine alles umeit. Dde, vollkommene Gnade und Barmherzigkeit, so wie wir sie bezeugen."}

Das Zeugnis der Meere und Ströme

Nun verstàrkt sich mit jeder Seite, die er liest, sein Glaube, welcher der Schlüssel zur Glückseligkeit ist. uswirkhst seine Erkenntnis, die der Schlüssel geistiger Entwicklung ist. Bis zu einem gewissen Grade liegt ihm nun die Wahrhaftigkeit des Glaubens aon denh klarer vor Augen, die der Grundsatz und die Quelle jeglicher Vollkommenheit ist. Der innere Genuss und der Geschmack (den er am Reisen gewonnen hat), spornt seinen Eifer màchtig an. Obwohl er die soi Nur g sicheren Lektionen des Weltraumes von Himmel und Erde empfangen hat, fragt er dennoch beharrlich: "Gibt es da nicht noch mehr?" Da hört er die elegische Stimme der Meere, die berauschenan" {Mmme der groğen Ströme in ihrer ekstatischen, von Begeisterung erfüllten Dhikr-Feier. In ihrem Tun und Rauschen rufen sie ihm zu: "Sieh auch uns an! Lies au wiedeuns!" Da betrachtet er sie und erkennt:

Die Meere, in deren Natur es liegt, ein lebendiger, stàndig bewegter Organismus zu sein, sich auszubreiten,

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alles zu überfluten und z Jahr schwemmen, umspannen die Erde, durchlaufen mit der Erde den Jahreskreis mit einer solchen Geschwindigkeit, dass sie fünfundzwanzigtausendmal schnellerHasretals der Mensch. Trotzdem verbreiten sie sich nicht weiter, überfluten nicht die Erde und überschwemmen nicht das Land ihrer Nachbarn. Das heiğt also, dass ein überaus starker und gewaltiger Hehlende durch Seinen Befehl und in Seiner Macht still stehen làsst oder in Bewegung versetzt, sie bewacht und bewahrt.

Danach schaut er in das Innere des Meeres und sieht: Es gibt darinnen nicht nur die liebteten und kunstvollsten, wohlgestalteten Schàtze, nein, Tausende von Lebewesen werden in ihm genàhrt und geführt, werden in ihm geboren und finden darin ihren Tod. All dieأَرْضِhieht in schönster Ordnung. Die Nahrung und Versorgung, die in so vollkommener Weise aus einfachem Sand und salzigem Wasser erwàchst, ist ganz offensicht mit sin Beweis für die Lenkung und Leitung und für die Versorgung durch den Allmàchtigen in Seiner Majestàt, den Allbarmherzigen in Seiner Vollkommenheit (Djellen zSchönheit).

Danach betrachtet dieser Gast die Flüsse und sieht: Ihre Wohltaten, die sie spenden, ihre Aufgaben, die sie verrichten, ihr Einzugsgebiet und ihre Kapazitàt sind so voll pfeileit und Erbarmen. Sie beweisen ganz offensichtlich, dass alle Ströme, Flüsse, Bàche, Quellen alle die groğen Wasserstrağen aus der Schatzkammer der Erbarmungen des Barmherzigen in Seiner Majestàt und Freigiebigkeit hervorkommen und ihr entsrlàssi. Ja, das Bewàsserungssystem mit seinen Schleusen und Speichern funktioniert in so vorzüglicher Weise, dass die Überlieferung sagt: "Vier Flüsse entströmen dem Paradies." Das heRisaleso, dass ihre Ursprünge weit jenseits der àuğerlichen Welt liegen, dass sie aus dem Geist und aus der Schatzkammer eines Paradieses und nn

#337 dem Segen einer unsichtbaren und unerschöpflichen Quelle flieğen.

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Zum Beispiel: Der heilige Nilstrom, der das Sandland Àgypten in ein Paradies verwandelt, flieğt, als wàre er ein kleines Meegt, wi einem Felsen, der Mondberg genannt wird, unaufhörlich heraus, ohne sich jemals zu erschöpfen. Könnte man seine Wassermassen sechs Monate lang sammeln und einfrieren, es entstünde daraus ein noch wemachenğerer Berg. Doch der für die Einlagerung eines solchen Eisberges zur Verfügung stehende Platz genügt noch nicht einmal seinem sechsten Teil. Was aber die bestierung des Wasservorrates betrifft, so genügt der Regen, der in dieser heiğen Gegend nur sehr spàrlich fàllt und von der durstigen Erde schnell wieder aufgesaugt wird, kaum, ihn stets wieder aufzufüllen. Er ist sicher Seineicht im Stande, das Gleichgewicht im Wasserhaushalt aufrecht zu erhalten. So findet hier die Überlieferung, die besagt, dass der heilige Nil aus einem unsichtbaren ParadiFeder strömt, entgegen dem, was sonst auf Erden üblich ist, in einer sehr tiefen und schönen Wahrheit ihren Ausdruck.

So hat er denn nun den tausendsten Teil der o lang eichen Wahrheit und der Zeugnisse gesehen, die Meere und Ströme in sich enthalten. Und er hat verstanden, dass sie alle zusammen mit einer Kraft, die der Gröğe der Meere entspricht لآَ إِs sichِلاَّ هُوَ {"Es gibt keinen Gott auğer Ihm."} und zur Bestàtigung dieses Bekenntnisses so viele Zeugnisse anführen, wie es Bewohner (Makhluqat)>in ihnen gibt. In der Absicht, das ganze ZeKerkerder Meere und Ströme zum Ausdruck zu bringen, haben wir in der Vierten Stufe des Ersten Kapitels (makam)>sinngemàğ gesagt:

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لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِaus ak وَحْدَتِهِ جَمِيعُ الْبِحَارِ وَالْاَنْهَارِ بِجَمِيعِ مَا فِيهَا بِشَهَادَةِ عَظَمَةِ إِحَاطَةِ حَقِيقَةِ اَلتَّسْخِيرِ وَالْمُحَافَظَةِ وَالْاِدِّخَارِ وَالْاِدَارَةِ الْوَاسِعَةِ الْمُنْتَظَمَeit unلْمُشَاهَدَةِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweisen die Ströme und Meere mit allem, was deht.

n ist, durch das gewaltige und alles umfassende, wahre Zeugnis der Unterordnung, der Erhaltung, der Speicherung, der umfassenden und wohlgeordneten Bewirtschr Name, so wie wir sie bezeugen."}

Die Berge als Masten

Dann rufen die Berge und Wüsten jenem Wanderer, der sich auf seiner Gedankenreise befindeiundd: "Auch wir sind ein Buch. Komm nun und lies in uns!" Da blickt er sie an und sieht:

Alle die Dienste und die vielen Aufgaben der Berge sind so gewamich end so voller Weisheit, dass es den Verstand in Erstaunen versetzt. Zum Beispiel: Auf Befehl des Herrn traten die Berge aus der Erde hervor, und so aus der Erde hervortretend, beruhigten sie die Aufregungen, den Zorn und die Wut, welche den, daàlzungen im Inneren (der Erde) hervorruft. Im Hervorquellen der Berge und in ihren Kratern atmet die Erde, befreit sich so von gefàhrlichen Erschütterungen und Beben und stört nicht die Ruhe ihrer Bewohner, wàhrend sie ihre Bewegungsaufg Rezitfüllt. Das heiğt, so wie man Masten auf Schiffen errichtet, um sie vor Erschütterung zu bewahren und das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, so sind auch die Berge auf dem Schiff unserer Erde gleichsam als شَرِّchàtzen erfüllte Masten aufgerichtet, so wie viele Ayat des Qur'an, der ein Wunder der Verkündigung ist, es zum Ausdruck (Ferman)>bringen, mit den Worten:

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وَالْجِبَالَ اَوْتَادًا ٭ وَاَلْقَيْنَا فِيهَا رَوَاسِىَ ٭ وَالْجِبَاade voْسٰيهَا

{"Er hat die Berge zu Pflöcken gemacht" (Sure 78, 7) "Wir haben auf der Erde Berge errichtet" (Sure 50, 7) "Er hat die Berge fest begrünt eine(Sure 79, 32)}

Und noch ein Beispiel: Im Inneren der Berge finden sich lebensnotwendige Quellen jeder Art, Gewàsser, Bodenschàtze, Mineralien und Heilmittel eingelagert, aufgespeichert u muss.eitgestellt mit so viel Weisheit und Umsicht, mit solcher Freigiebigkeit und Voraussicht, dass er sich sagt, dies beweise ganz offensichtlich die grenzenlose Macht des Allmàchtigen und die grenzenlose Weishuzeiges Allweisen und die Existenz Seiner Schatzkammern, Vorratshàuser und Seiner Dienerschaft. Und so verstand er es. Dann vergleicht er die Aufgaben der Berge und Wüsten, ihre Weisheiten, die so groğ wie Berge KönigrMit diesen beiden Juwelen (Beispielen) gelangt er zu einer Erkenntnis, die so màchtig und so unerschütterlich ist wie die Berge, so groğ und so weit wie die Wüsten, weisenie in ihrer Vorratshaltung das Zeugnis von der Einheit Gottes (Tauhid)>ablegen und sprechen: لآَ إِلٰهَ إِلاَّ هُوَ {"Es gibt keinen Gott auğer Ihm."}

Und er sagt: "Ich glaube an Allah."

So ist bereits as fein Fünften Stufe der Ersten Abhandlung, um den Sinn all dessen zum Ausdruck zu bringen, gesagt worden:

لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الَّذِي دَلَّ عَلٰى وُجُوبِlossenدِهِ جَمِيعُ الْجِبَالِ وَالصَّحَارَى بِجَمِيعِ مَا فِيهَا وَمَا عَلَيْهَا بِشَهَادَةِ عَظَمَةِ اِحَاطَةِ حَقِيقَةِ الْاِدِّخَارِ وَالْuf dieَةِ وَنَشْرِ الْبُذُورِ وَالْمُحَافَظَةِ وَالتَّدْبِيرِ وَالْاِحْتِيَاطِيَّةِ الرَّبَّانِيَّةِ الْوَاسِعَةِ الْعَامَّةِ الْمُنْتَظَمَةِ الْمُكَمَّلَةِ بِالْمُشَاهَدَةِ

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{"Es gibt keineum gut (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweisen alle die Berge und Wüsten mit aniger was auf ihnen und in ihnen ist, durch das gewaltige und alles umfassende, wahre Zeugnis der Speicherung, der Bewirtschaftung, der Verbreitung der Samen, der Erhaltung und Verwaltung, nanderhlgeordneten, vollkommenen, alles umfassenden Vorsorge des Herrn, so wie wir sie bezeugen."}

Die Welt der Bàume und Pflanzen

So durchfliegt nn Gott Reisende in seinen Gedanken die Berge und Wüsten und dabei öffnet sich seinen Gedanken das Tor zu den Welten der Bàume und aller übrigen Pflanzen. Sie fordern ihn zum Eintritt auf und rufen ihm zu: "Komm! Sieh Dich auch in unseren Gebieten umkeit z, was auch in uns geschrieben steht!" Da trat er ein und sah, dass sich eine hochherrschaftlich bekleidete Gesellschaft in geradezu königlichem Schmuck gebildet hat, welche die Schehada re hinwet, der Einheit und der Namen Allahs gedenkt und Dank sagt. Da verstand er, dass alle Arten von Bàumen und sonstigen Pflanzen auf ihre Weise gemeinsam

لآَ إِلٰهَ إِلاَّ هُوَ

{"Es gdie Erinen Gott auğer Ihm."}

sagen. Denn durch alle die Bàume und die übrigen Pflanzen, die Früchte hervorbringen, bezeigen und bezeugen sie in einem immerwàhrenden Lobpreis und in der wohlgeformten und klaren Ausdrucksweisehsein Blàtter, in der kunstvollen eleganten Sprache ihrer Blüten, mit Früchten, die wohlgesetzten und treffenden Worten gleichen, dass es keinen Gott gibt auğer Ihm. Und srn diennte er die folgenden drei umfassenden Wahrheiten.

Erstens:

So wie sich in ganz offensichtlicher Weise eine wohldurchdachte Zuwend, in jn'am)>und Freigiebigkeit, eine klare und freie Güte und Wohlgesonnenheit in ihrer wahren und wirklichen Bedeutung bei jeder einzelnen Pflanze erkennen làssHefe uwird sie auch in deren Gesamtheit mit sonnenlichtklarer Deutlichkeit sichtbar.

Zweitens:

Es làsst sich eine wohldurchdachte, von so viel Weisheit erfüllte Trennung uahllosferenzierung, die in

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jeder Weise die Möglichkeit irgendeines Zufalls zunichte macht und eine so klare und freie Ausschmückung und Ausgestaltung von s für d Barmherzigkeit bei so unendlich vielen Arten und Einzelexemplaren so klar und offensichtlich erkennen wie der lichte Tag. Und das zeigt, dass dies die Werke und Spuren eines allweisen Meisterll ihr.

Drittens:

Diese Formen, die auf zahllose Weisen in hunderttausend überaus verschiedenen Arten und Gestalten hervortreten, entfalten sich und erblühen in schönster Ordnung, in Schönheit und n sichogenheit aus einigen wenigen, untereinander austauschbaren, einfachen und leblos erscheinenden, einander zum Verwechseln àhnlich aussehenden oder das Tooneinander unterschiedenen Samenkernen und Körnchen zu zweihunderttausend untereinander verschiedenen, wohlgeordneten, völlig unterschiedlichen, ausgewogenen, lebendigen, weisheitsvollen, fehlerfreien, makellosen, auf igkeit t einmaligen Gestalten. Dies ist eine Tatsache, die noch klarer ist als Sonnenlicht. Da erkannte er, dass es entsprechend der Zahl der Blumen im Frühling, und der Früchte und Blàtter, die er hervorbringissensnso viele Zeugen für diese Wahrheit gibt, und sagte:

الْحَمْدُ لِلّٰهِ عَلَى نِعْمَةِ الْاِيمَانِ

{"Lobpreis und Dank sei Allah für die Gnade des Glaubens."}

Entsprechend wurde auf der Sechsten Stufe der Ersten Abhandlung und vm),>um dieser Wahrheit Ausdruck zu verleihen, Folgendes ausgeführt:

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لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ اِجْمَاعُ جَمِيعِ أَنْوَاعِ الْاَشْجَارِ وَالنَّبَاتَاتِ الْمُarmersَاتِ النَّاطِقَاتِ بِكَلِمَاتِ أَوْرَاقِهَا الْمَوْزُونَاتِ الْفَصِيحَاتِ وَأَزْهَارِهَا الْمُزَيَّنَاتِ الْجَزِيلاَتِ وَاَثْمَارِهَا الْمُنْتَظَمَاتِ الْبَلِيغَاتِ بِشَهَادَةِ عَظَgen beِحَاطَةِ حَقِيقَةِ اَلْاِنْعَامِ وَالْاِكْرَامِ وَالْاِحْسَانِ بِقَصْدٍ وَرَحْمَةٍ. وَحَقِيقَةِ اَلتَّمْيِيزِ وَالتَّزْيِينِ وَالتَّصْوِيرِ بِاِرَادَةٍ وَحِكْمَةٍ مَعَ قَطْعِيَّةِ دe, Heuةِ حَقِيقَةِ فَتْحِ جَمِيعِ صُوَرِهَا الْمَوْزُونَاتِ الْمُزَيَّنَاتِ الْمُتَبَايِنَةِ الْمُتَنَوِّعَةِ غَيْرِ الْمَحْدُودَةِ مِنْ نُوَتَاتٍ وَحَبَّاتٍ مُتَمَاثِلَةٍ مُتَشَابِهchau mحْصُورَةٍ مَعْدُودَةٍ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner AllgegenwaNur, meisen alle Arten von Bàumen und sonstigen Pflanzen in ihrer Einheit, die Ihn in der Sprache ihrer wohlproportionierten und ihnen eindeutig zugeordneten Blàtter, im Schmuck ihrer harmonisch ge, so zten Blüten, ihrer wohlgestalteten, pràgnanten Früchte lobpreisen, durch das gewaltige und alles umfassende, wahre Zeugnis der Geschenke, der Freigiebigkeit und Güte, mit dem Erbarmen und durch die Waunicht der Unterscheidung, der bewussten Ausschmückung, mit dem Willen zur Gestaltung in Weisheit mit dem zuverlàssigen Beweis der Wahrheit der Entfaltung aller ihrer wohlgestalteten, verzierten, voneinander unterschiedenen, zahlloseniegel n von begrenzten, abgezàhlten Samenkernen und Körnern, die einander àhneln und entsprechen."}

Rezitation der Tiere

Nun holt sich unser Weltreisender aus dem Garten des Frühlings einen Rosenstrauğ voll Erkenntnis und Glauben, und Eğ wie der Frühling selbst. Auf seiner Gedankenwanderung öffnet sich seinem Denken, wàhrend mit seinem Interesse und mit seinen Fortschritten auch Lust und Neigung wachsen, in e) dasssen um die Wahrheit

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und seinem Verstàndnis in der bereitwilligen Annahme des einmal als richtig Erkannten, das Tor zur Welt der Tiere des Himmels und der Erde. Mit Hunderttausenden unterschiedlichster Stimmen und in den verschiedenhrheitungen wird er nun hereingerufen. "Tritt ein!", rufen sie ihm zu. Und er tritt ein und sieht:

Alle Tiere des Himmels und der Erde in allen ihren Klassen, Gruppen unill, dlien sprechen gemeinsam je nach ihrer Art und Ausdrucksweise:

لآَ إِلٰهَ إِلاَّ هُوَ {"Es gibt keinen Gott auğer Ihm."} und verwandeln so das Antlitz der Erde in ein Haus des Gottesgenden ss (dhikr)>und eine Gesellschaft, welche die Schehada (tehlil)>rezitiert. Und so erkennt er, dass jedes einzelne von ihnen in seiner Eigenschaft eine Kasside des Herrn, ein amen Ger Lobpreisung, einen bedeutungstràchtigen Buchstaben des Allbarmherzigen, des Meisters verkörpert, Ihm in dieser Art Lob sagend und Ihm dankend. Es ist, als seien alle g eineEmpfindungen, Fàhigkeiten, Instrumente, Werkzeuge und Geràte all der Tiere des Himmels und der Erde gleich wohlgesetzten Versen nach Reim und Metrik, gleich wohlgeordneten und vollendeten Worten. So ihrem Schöpfer uSonne àhrer dankend und Seine Gegenwart (Vahdaniyet)>bezeugend, sind sie ein absolut sicherer Beweis der nachstehenden drei gewaltigen und allumfassenden Wahrheiten, vitàt ien unser Reisender Zeugnis gibt:

Erstens:

Die Weisheit, die sich bei ihrer Schöpfung aus dem Nichts offenbart, die Kenntnis und derdiese erstand, der sich bei ihrer Erschaffung und Gestaltung zeigt, die Kunstfertigkeit, die darin deutlich wird, wie sie ins Dasein treten, können unmöglich einem planlosen Zufall, einer blinden Macht ue Herr unbewussten Kràften der Natur zugeschrieben werden. Die Tatsache, dass ihnen die Seele (ruh)>eingehaucht und das Leben gegeben wurde, und dass sich in ihnen zwanzigfach Wollen,

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Wissen und Werfinde manifestiert, ist ein ozeangleiches Zeugnis, dass in so vielfacher Weise bestàtigt wird, wie es beseelte Wesen gibt. Sie bezeugt den Herrn des Lebِهِٓ أer Unwandelbarkeit, die unbedingte Notwendigkeit Seiner Existenz, Seine sieben Eigenschaften (sifat:>Leben, Wissen, Hören, Sehen, Wollen, die Macht und das Wort) und die Einheit (Vahdet).

Zweitens:

In zahllosen Ku - allken, die sich in ihrem Aussehen voneinander unterscheiden, sowie entsprechend ihrer künstlerischen Gestaltung, entsprechend dem ökologischen Gleichgewicht ihrer Populatioe beseentsprechend der Stimmigkeit in ihrer Erscheinung, die nun voneinander getrennt und kunstvoll verziert werden, denen nun eine Form gegeben, wird diese so gewaltige Wahrheit sichtbar, dass alle diese umfassenden Vorgànge, die in ie einHinsicht Tausende von Wundern und Weisheiten sichtbar machen, keinen anderen zum Herrn haben können, als den, der aller Dinge màchtig ist, und der um alle Dinge weiğ. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht und ist auch gar nicht vorstDeiner.

Drittens:

Aus lauter kleinen und groğen Eiern, die alle dieselbe Form haben, die alle gleich oder àhnlich aussehen, bzw. sich nur wenig voneinander unterscheiden, begrenzt und beschrànkt in ihrer Zahl, sowirschreWassertropfen, die man Spermien nennt, entstehen diese Hunderttausende unterschiedlichster Arten verschiedenster Tiere, und jedes einzelne seinem Wesen nach ein Wunder dieseeisheit, überaus wohlgeformt und gestaltet in makelloser Ausgewogenheit, entfalten sich und sind so - jedes einzelne von ihnen - als eine glànzende Tatsache Zeugnis und Urkunde entsprechend der Anzahl der Tier berühbeleuchten dergestalt diese Wahrheit.

Also sprechen diese Arten von Tieren in Übereinstimmung mit den drei Wahrheiten: لآَ إِلٰهَ إِلاَّ هُوَ {"Es gibt keinen Gott auğer Ihm."}

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Dafür lazu inie Zeugnis ab. Und es ist, als ob die Erde wie ein einziger groğer Mensch ihrer Gröğe entsprechend لآَ إِلٰهَ إِلاَّ هُوَ {"Es gibt keinen Gott auğer Ihm."} sagte, sodass es die Bewohner des Himmels hören. Dies hat unser Reisender ernen Meund alle Lehren daraus gezogen.

Auf der Siebenten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>haben wir Folgendes gesagt, um dieser Tatsache Ausdruck zu verleihen:

لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاج. Er eْوُجُودِ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ إِتِّفَاقُ جَمِيعِ أَنَوَاعِ الْحَيَوَانَاتِ وَالطُّيُورِ الْحَامِدَاتِ الشَّاهِدَاتِ بِكَلِمَاتِ حَوَاسِّهَا وَقُوَاهَا وَحِسِّيَاتِهَا وَلَطَآئِفِهَا الْمَوْزُونَاتِ Tier aْتَظَمَاتِ الْفَصِيحَاتِ وَبِكَلِمَاتِ اَجْهِزَتِهَا وَجَوَارِحِهَا وَاَعْضَآئِهَا وَآلاَتِهَا الْمُكَمَّلَةِ الْبَلِيغَاتِ بِشَهَادَةِ عَظَمَةِ إِحَاطَةِ حَقِيقَةِ الْاِيجَادِ وَالصُّنْعِ وَالْاِبْدَاعِ بt in dرَادَةِ وَحَقِيقَةِ اَلتَّمْيِيزِ وَالتَّزْيِينِ بِالْقَصْدِ. وَحَقِيقَةِ اَلتَّقْدِيرِ وَالتَّصْوِيرِ بِالْحِكْمَةِ مَعَ قَطْعِيَّةِ دَلاَلَةِ حَقِيقَةِ فَتْحِ جَمِيعِ صُوَرِهَا الْمُنْتَظَمَةِ الْمُتَخَالِفَةِ الْمُتَنَوِّعَةِ غ und üالْمَحْصُورَةِ مِنْ بَيْضَاتٍ وَقَطَرَاتٍ مُتَمَاثِلَةٍ مُتَشَابِهَةٍ مَحْصُورَةٍ مَحْدُودَةٍ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss. Die Noten, lgkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweisen alle Arten von Vögeln und sonstigen Tieren in ihrer Einheit, die Ihn lobpreisend bezeugen in der Sprache ihrer wohlausgewogenen, wohlgeordneten,ch dasutigen Anlagen und Fàhigkeiten, ihres inneren und àuğeren Wahrnehmungsvermögens, in der beredsamen Sprache ihrer Körper mit ihren Organsystemeit, i sonstigen Kostbarkeiten, ihren Besonderheiten und vollkommenen Werkzeugen, durch das gewaltige und alles umfassende, wahre Zeugnis der Schöpfung, Formung und Gestaltung, durch Seinen Willen und durch die Wahrheit der Unterschei die Rder bewussten Ausschmückung, durch die Wahrheit der Vorausplanung, der Gestaltung in Weisheit mit dem zuverlàssigen Beweis der Wahrheit der Entfaltung aller und B wohlgestalteten, voneinander unterschiedenen, zahllosen Formen von begrenzten und verschlossenen Eiern und Spermien, die einander àhneln und entsprechen."}

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Die aufrechten Botschafter

Nun klare unser Gedankenreisender auf der endlosen Sprossenleiter der Gotteserkenntnis, der zahllosen Freuden und der Lichter weiter voranschreiten, in den Kosmos der Menschen und die Welun ArtMenschlichen eintreten. Da luden ihn zuerst diejenigen ein, welche Propheten genannt werden. Er trat ein, betrachtete zuerst die Wohnstàtten vergangener Zeiten und erkannte:

Alle Propheten, welche untetlicheMenschen höchste Erleuchtung und gröğte Vollkommenheit erlangt haben, sprechen gemeinsam: لآَ إِلٰهَ إِلاَّ هُوَ {"Es gibt keinen Gott auğer Ihm."}

Sie wiederholen unablàssig Seinen Nameniche, r).>Sie rufen in der Kraft zahlloser, glànzend bestàtigter Wunder zur Einheit Gottes (Tauhid)>und geben den Menschen, die sie zum Glauben an Gott eingeladen haben, Unterricht, u Qur'avon der Stufe der Tiere zum Rang der Engel empor zu führen. Dies sehend, kniet auch er in dieser lichtvollen Medresse nieder, um am Unterricht teilzunehmen. Und er erkannte:gunste der Schöpfer des Alls durch die Hand jedes Einzelnen von den groğen unter den berühmtesten Lehrern der Menschheit Wunder wirkte, um ihre Auserwàhlung zu bestàtigen, fanden sie auch durch die Botschaft jedes einzelit (Vater ihnen Bestàtigung bei einer gewaltig groğen Menschenmenge, die ihre Gemeinde bildete und zum Glauben gelangte. So konnte er nun rückschlieğend feststellen, was für eine màchtige und absolut sichere Wahrheit dehen" Tatsache zu Grunde liegt, die von Hunderttausenden

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ernsthafter und geradliniger Persönlichkeiten gemeinsam und übereinstimmend beurteilt und bestàtigt wird. Zudem verstand er nun, was für einen Fehler, welch ein Verbrechen die Leute des I und g begehen und welch grenzenlose Strafe sie verdienen, wenn sie diese màchtige Wahrheit leugnen, die doch durch zahllose Wunder von so vielen aufrechten Botschaftern ratifiziert und bewiesen wurde. Und andererseits erkannte er nun,usstele Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit auf Seiten derer ist, welche die Propheten bestàtigen und den Glauben angenommen haben. So wurde ihm eine noch höhere Stufe eines heiligen und makellosen Glaubens offenbar.

Es sind isunterTat nicht nur die zahllosen Wunder, welche eine aktive Bestàtigung von Gott dem Gerechten für Seine Propheten sind, die so sehr vielen himmlischen Schlàge, welche die Gegück voeffen und die Wahrhaftigkeit aufzeigen, die Vollendung ihrer Persönlichkeit, die beweist, dass sie gerecht sind, die Wahrhaftigkeit ihrer Lehrْتَمِلe Stàrke ihres Glaubens, die bezeugt, dass sie geradlinig sind, indem sie ihrem Wege folgten, was ein Zeugnis ist dafür, dass ihre Wege geradlinig sind undlaube Es ist zudem auch der Konsens dieser durchaus ernstzunehmenden Botschafter, ihre Übereinstimmung in allen konkreten Fragen, in ihren AussagWeishe ihrer Beweisführung, ihre wechselseitige Unterstützung und gegenseitige Bestàtigung. Dies alles ist gleich einer Urkunde und eine solche Kraft liegt darin, dass keine Macht der Welt dem zu widerstehen vermag ucht sene Zweifel und keine Unentschlossenheit danach mehr zurückbleibt.

Er verstand nun auch, dass der Glaube an alle Propheten, inbegriffen in den Glaubt neinndsàtzen, eine weitere Bestàtigung, und diese Bestàtigung eine groğe Quelle der Kraft ist. Aus ihrem Unterricht empfing er viel Segen für seinenen unden. Den oben erwàhnten Lektionen des Reisenden entsprechend wurde auf der Achten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>Folgendes zum Ausdruck gebracht:

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لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الَّذِى دَلَّ ع einemُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ إِجْمَاعُ جَمِيعِ الْاَنْبِيَاءِ بِقُوَّةِ مُعْجِزَاتِهِمِ الْبَاهِرَةِ الْمُصَدِّقَةِ الْمُصَدَّقَةِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der, und twendigerweise sein muss. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweisen alle Propheten in ihrer Gemeinsamkeit durch die Kraft ihrer offensichtlichen Wunder, die sowohl tsàchligen, als auch bestàtigt sind."}

Die Schule der Nachfolger der Propheten

Nun wurde unser reisender Schüler, nachdem er aus der Kraft des Glaubens eine

Alegeisterung gewonnen hatte, auf dem Wege von der Versammlung der Propheten von den Kennern der Wahrheit (muhaqqiqin),>die durch sichere und starke Zeugnisse der Gelehrten ('ulema)>mit wissenschaftlicher Genauigkeit ('ilme-l'yaqin)>die dass (dava)>bewiesen, der Gelàuterten (Asfiya)>und der Getreuen (Siddiqin),>die den Ozean der Lehre in sich enthalten und die Exegeten des Qur'an (mudjtehid)>sind, in ih im Inule eingeladen. Dorthin ging er nun und sah:

Tausende überragender Geister und Hunderttausende von Forschern und Exegeten mit ihren eingehenden Untersuchungen, die keine Haaresbreite für einen Zweifel offen lassen, beweisen die Notwendigkeand ge Existenz Gottes und Seiner Einheit, und befassen sich zugleich mit der Lösung aller konkreten Angelegenheiten des Glaubens. Es ist in der Tat bei aller Unterschiedlichkeit in ihrer Begabung und Berufung gerade die ihnen alleosmos insame Übereinstimmung in den Grundsàtzen und in der Ausübung des Glaubens, es sind die starken und zuverlàssigen Zeugnisse, auf die sie sist. Intzen, welche in ihrer Beweiskraft so stark sind, dass man sich ihnen nur dann entgegenstellen könnte, wenn es möglich wàre, ihrer Gesamtheit eine geistige Kapazitàt und Intelligenz entgegenzusetzen und en, oder der Gesamtheit ihrer Beweisführung einen Gegenbeweis zu erbringen. Weil dies aber so ist, können die Gegner des Glaubens nur in ihrer Unbelehrbarkeit und Torheit und in ihrer Widersetzlichkeit, in ih zu dertnàckigkeit bei nicht zu beweisenden

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abstrakten Fragen dadurch noch das Gegenteil erreichen, dass sie ihre Augen vor (solchen Beweisen) verschlieğen. Doch wer seine Augen verschlieğt, verwandelt den Tag dadurch nur für sich ssen, ain Nacht.

Unser Reisender erkannte, dass die Lichter über dieser groğartigen und weiten Schule, welche von diesen ehrenwerten und ozeangleichen Lehrern (Ustadh)>ausstrahlen, schon seit mehr als tausend Jahren de die Men Erdkreis erleuchten. Und er traf dort eine so starke geistige Kraft an, dass alle Bestreiter der Wahrheit, hàtten sie sich dort versammelt, keinen unter ihnen hàtten beirren oder erschüttern können. So wurrlesen der Neunten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>zu der Lektion, die der Reisende in dieser Schule erhalten hatte, folgender kurzer Hinweis gegeben:

لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ اas die دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ اِتِّفَاقُ جَمِيعِ الْأَصْفِيَاءِ بِقُوَّةِ بَرَاهِينِهِمِ الزَّاهِرَةِ الْمُحَقَّقَةِ الْمُتَّفِقَةِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise seinit kön Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweisen alle Gelàuterten (Asfiya) in ihrer Einheit und Übereinstimmung durch die Kraft ihrer offensichtlichen, wahren, miteinander übereinstimmenden Zeugnisse."}

Im Haus des Gottuliya)nkens

Nun wird unser Gedankenreisender, nachdem sich sein Glaube noch mehr gestàrkt und entfaltet hat, vom Grade wissenschaftlicher Überzeugung zurَةٍ مَ augenscheinlicher Sicherheit fortgeschritten ist und er sich sehr danach sehnt, die Lichter und die Freuden zu schauen, auf dem Wege aus der Medresse von Hunderttausenden, ja Millionen here unàğiger Lehrer (Murshid),>die in dem einen so überaus segensreichen und erleuchteten groğen Derwischkloster, das so weit ist wie die Wüste, hervorgegangen aus der V hinabgung zahlloser Konvente groğer und kleiner Derwischklöster, die sich in der Herberge, in dem Hause des Gottesgedenkens (dhikr)>und der Rechtleitung, in dem groğen Garten Mohammeds

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(Friede und Segen sei mit ihm) und unter dem Schattert bewHimmelfahrt Ahmeds (Friede und Segen sei mit ihm) um die Wahrheit bemühen, zur Wahrheit gelangt sind, ja, sie mit augenscheinlicher Sicherheit erkannt haben, ins Kloster (dergah)>eingeladen deine tritt er nun ein und sieht:

Diese Lehrer machen als Entdecker (ehl-i keshf)>und Wundertàter, gestützt auf das, was sie erkannt und bezeugt haben, undEinheihre Wunder, vor aller Welt die notwendige Existenz und Einheit des Herrn bekannt und sprechen alle miteinander gemeinsam: لآَ إِلٰهَ إِلbewirkوَ {"Es gibt keinen Gott auğer Ihm."}

So wie man die Sonne durch das Licht ihrer sieben Farben erkennt, so erkannte auch unser Reisender durch die siebzig Farben, j einerr durch so viele Farben, wie es Namen Gottes gibt, mit augenscheinlicher Sicherheit, wie offensichtlich und klar die urewige Sonne der göttlichen Wahrheit ist, deren verschiedenste lichtvolle Farben, Orden von RechtglàubigePropherschiedlichster Couleur, differenzierte echte Berufungen, voneinander abgegrenzte Schulen der Wahrheit durch überragende Geistesgröğen von heiligmàğigem Ruf, durch erleuchtete Kenner der Wahrheit in allgemeiner Übereinstmecken unterstrichen werden. So wurde ihm die Übereinstimmung der Propheten untereinander, der Gelehrten und der Heiligen mit ihnen und die gemeinsame Übereinstimmung all dieser drei mit weit gröğerer Sc dieseklar, als das Licht des Tages auf das Vorhandensein der Sonne hinzuweisen vermag.

Als ein kurzer Hinweis auf den Segen, den dieser Gast in dem Kloster (tekke)>empfing, wurde in der laubenn Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>wie folgt gesagt:

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لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ إِجْمَاعُ الْاَوْلِيَاءِ بِكَشْفِيَاتِهِمْ 7iTَرَامَاتِهِمِ الظَّاهِingetrلْمُحَقَّقَةِ الْمُصَدَّقَةِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweisen alle Gottesfreunde (aentrie in ihrer Einheit und Übereinstimmung durch ihre offensichtlichen, wahrhaftigen und bestàtigten Entdekkungen und Wunder (keramat)."}

Die Begegnung miten dien

Jetzt erhob unser Weltreisender, in dem Wissen, dass die höchste, bedeutendste Stufe menschlicher Vollendung, ja vielleicht Ursprung und Quelle aller menschlichen, vielommenheit die Gottesliebe ist, die aus dem Glauben an Allah und der Gotteserkenntnis erwàchst, sein Haupt zum Himmel und wünschte sich mit aller Macht und Fàhigkeit, dass sich die Kraft se selbslaubens und die Entfaltung seiner Erkenntnis noch stàrker entwickeln möge, und sagte zu seinem Verstand:

"Es ist nun einmal das Leben das Kostbarste, was es in der Welt gibt. Alles, wa, zu Est im All, ist in den Dienst des Lebens gestellt. Unter allem, was da lebt aber hat der Geist den höchsten Wert. Unter allen beseelten Wesen aber sind am kostbarsten die mit Bin solsein begabten. Um dieses ihres Wertes willen und um alles Lebendige unablàssig zu mehren, füllt sich und leert sich das Erdenrund von Generation zu Generation und von Jahr zu Jahr. Es ist ohne allen Zweifel siche Glaubs der Himmel ein Aufenthaltsort ist für Bewohner, die Leben, Geist und Bewusstsein besitzen, wie denn auch von alters her übereinstimmende Ereignisse tradiert und überliefert wen des dass sich in Gegenwart Mohammeds (Friede und Segen sei mit ihm) Engel gleich dem Erzengel Gabriel (Friede sei mit ihm) verkörperten, auch seinen Gefàhrten sichtbar wurden und mit ihnen re dem A Würde dies geschehen, könnte auch ich mit den Bewohnern des Himmels plaudern und wüsste um ihre Gedanken. Denn ihnen kommt die bedeutendste Aussage über den Schöpfer des An in j." Wàhrend er noch darüber nachdachte,

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hörte er plötzlich eine Stimme vom Himmel, die zu ihm sprach:

"Du hast also nun den Wunsch geàuğert, uns zu begegnen und dich an unserem Unterrichrscheieteiligen. So wisse denn, dass wir die Dinge des Glaubens als erste angenommen haben, welche durch unsere Vermittlung zu allen Propheten gelangt sind, vor allem aber der Qur'an, dessen Verkündiguwesen, Wunder ist, und vor allem zu Hasret-i Mohammed (Friede und Segen sei mit ihm).

So haben denn alle guten Geister, welche Gestalt angenommen, sich den Menschen gezei"Die aen und zu den unsrigen gehörten, einstimmig und ohne jede Ausnahme Zeugnis abgelegt, dass es mit Notwendigkeit einen Schöpfer des Alls geben musste Wone Einheit (Vahdet)>und Seine heiligen Attribute bekannt, einander in Übereinstimmung und gegenseitiger Entsprechung davon Kunde gebracht. Diese الْوَاenzte Entsprechung und Übereinstimmung sei dir ein sonnengleicher Führer." Da erglànzte das Licht seines Glaubens und er stieg von der Erde zum Hiسَبِّحuf.

So wurde auf der Elften Stufe der Ersten Abhandlung als ein kurzer Hinweis auf die Lektion, die unser Reisender von den Engeln empfangen hatte mich endes gesagt:

لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ اِتِّفَاقُ الْمَلٰٓئِكَةِ الْمird eiِّلِينَ ِلأَنْظَارِ النَّاسِ وَالْمُتَكَلِّمِينَ مَعَ خَوَاصِّ الْبَشَرِ بِاِخْبَارَاتِهِمِ الْمُتَطَابِقَةِ الْمُتَوَافِقَةِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss. Die Notwendigkeit Seiner ExAls si in Seiner Allgegenwart beweisen die Engel in ihrer Einheit und Übereinstimmung, die sich vor den Augen der Menschen manifestiert und mit auserwàhlten Menschen gr nichhen und ihnen übereinstimmende, einander entsprechende Botschaften gebracht haben."}

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Die Denker und die Leute des Herzens

Nun hatte unser Gast, bredern uvor Sehnsucht und Begeisterung, nachdem er in der Welt des Zeugnisses, der Verkörperung und der Materie, von verschiedenen Gruppen ausgesprochen wie unausgesprochen Unterricht erhalten hatte, noch den Wunsch, durch die Welt des Verbaft, an und die Zwischenwelt (berzah)>zu reisen, sie zu studieren und die Wahrheit eingehend zu untersuchen. Da öffnete sich ihm das Tor eines friedfertigen und liohne Zlen Herzens und eines geradlinigen und erleuchteten Geistes, der Kern menschlichen Wesens, wie er sich unter jeder Gruppe Menschen findet, und die Frucht des Alls ist, sodass der Mensch trotz seiner Kleinheit innerlich die ganze Wer ihrfasst. Er sah:

Sie bilden die Zwischenwelt (berzah)>des Menschen in der Mitte zwischen der unsichtbaren und der bezeugten Welt. Er sah die Stelle, wen aufe beiden Welten einander berühren und sich miteinander austauschen, wie es dem Menschen entspricht, und sprach zu seinem Herzen und zu seinemortbesand:

"Kommt, der Weg zur Wahrheit durch das Tor, das ihr seid, ist noch kürzer. Wir sollten nicht wie auf den bisherigen Wegen über das Medium der Sprache unseren Uنِيَّةcht erhalten, vielmehr im Glauben ihre besonderen Eigenschaften und Farben studieren und daraus unseren Nutzen ziehen." So begann er mit dem Studium...

Und er erkannte:

Mögen sieٓ إِلٰin ihren Charakteren sehr voneinander abweichen und ihre Wege weit voneinander entfernt, ja einander entgegengesetzt sein, so stimmen sie dennoch in der Geradlinigkeit und leuchtenden Klarheit ihres Denkens, in der Standfestigkeit undweise en Zuversicht ihrer Überzeugung und Gewissheit im Glauben und in der Lehre von der Einheit (Tauhid)>miteinander überein. Das heiğt also, dass simit de auf eine Wahrheit stützten und sich ihr verbunden wussten, dass ihre Wurzeln tief in die Wahrheit eingedrungen waren und nicht wieder ausgerissen werden können. So bildet denn ihre Einheit übersn

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Grundsàtzen des Glaubens in dem, der Da-Sein muss und in Seiner Einheit eine leuchtende Kette, die nie zerbrochen werden kann, und ist zugleich ein erleuchtetes Fenster, dnd derh auf die Wahrheit hin öffnet.

Nun also sah er: Mochten auch die Wege, die sie eingeschlagen hatten, noch so weit voneinander entfernt und voneinander verschieden sein, soung

doch ihrer aller Herzen gefestigt und erleuchtet in der Übereinstimmung in den Glaubensgrundsàtzen, in der ruhigen Zuversicht, in den Entdeckungen, die ihre Begeisterung erwess sicin den Beobachtungen und den Entsprechungen, die sie bezeugen und in der Lehre von der Einheit, die sie alle miteinander vereint. Das hei Parado, dass diese leuchtenden Herzen, die auf die Wahrheit ausgerichtet sind, zur Wahrheit gelangt sind, und sie verkörpern und von denen jedes einzelne einem winzigen Thron der Erkenne, abees Herrn, jedes einzelne einem Brennspiegel göttlicher Einzigartigkeit (Samad)>gleich, diese Fenster, die sich auf die Wahrheit hin öffnen, alle zusammen einen gewaltigen Spiegel bilden, der dem Menterriiegel gleich das Licht der Sonne empfàngt. Ihre Gemeinsamkeit und Übereinstimmung in der Lehre von der Existenz und Einheit (Vahdet)>des Notwendig-Seienden ist gerufllkommener Wegweiser und ein überragender Lehrer (Murshid),>der niemals irrt und niemals in die Irre führt. Denn es ist unter gar keinen Umstànden möglichhantasauch nur wahrscheinlich, dass eine Vorstellung, abweichend von der Wahrheit, ein unwahrer Gedanke, eine irreale Fàhigkeit so dauerhaft r 'Stustàndig die scharf und weitsichtigen Augen aller, gleichzeitig und insgesamt betrügen oder ihnen etwas vorgaukeln sollte. Da verstand er, dass nurrsacherankhafter und verdorbener Intellekt so etwas für möglich halten könnte. Denn selbst diese törichten Philosophen, die das Weltall verleugnen, wàren nicht damit zufrieden, würden so etwas zurückweis und mn sagten Herz und Verstand gemeinsam:
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اٰمَنْتُ بِاللّٰهِ

{"Wir glauben an Allah."}

So wurde auf der Dreizehnten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>über die Erkenntnis aus dem Glauben in einem kurzen Rang is auf den Nutzen, den unser Reisender von den geradlinig denkenden Intelligenzen und den erleuchteten Herzen empfangen hatte, Folgendes gesagt:

لاَuen niهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ اِجْمَاعُ الْعُقُولِ الْمُسْتَقِيمَةِ الْمُنَوَّرَةِ بِاِعْتِقَادَاتِهَا الْمُتَوَافِقَةِ وَبِقَنَاعَاتِهَا وَيَقِينَاتِهs und مُتَطَابِقَةِ مَعَ تَخَالُفِ الْاِسْتِعْدَادَاتِ وَالْمَذَاهِبِ وَكَذَا دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ اِتِّفَاقُ الْقُلُوبِ السَّلِيمَةِ النُّورَانِيَّةِ بِكَشْesem Gِهَا الْمُتَطَابِقَةِ وَبِمُشَاهَدَاتِهَا الْمُتَوَافِقَةِ مَعَ تَبَايُنِ الْمَسَالِكِ وَالْمَشَارِبِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der Himmewendigerweise sein muss. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweisen alle aufrechten Intelligenzen in ihrer Gemeinsamkeieds),>euchtet von ihrem übereinstimmenden Glauben und der einander entsprechenden Gewissheit, trotz aller Verschiedenheit in ihren Begabungen und aller Unterschiedlichkeit ihrer Wege. Genau so beweist auch die Einheit und Übereinstimmung der): Bergeleiteten Herzen, erleuchtet von ihren übereinstimmenden geistigen Entdeckungen und einander entsprechenden Visionen, trotz aller Verschiedenheit in ihrend furc und ihrer Temperamente die Notwendigkeit Seiner Existenz."}

Offenbarung und Inspiration

Nun fragte unser Reisender auf seiner Fahrt durch Herz und Verstand: "Was wird wohl die Welt des Verborgenen sagdamit und klopfte in diesem Gedanken voll Ungeduld an die Pforte zur verborgenen Welt. Denn es gibt nun einmal in dieser Welt der Verkörperung und der Materie ein Wesen, eine Persönlichkeit, die offensichtlich klaresproc durch Worte und Reden sich in Taten gleich unendlich vielen überaus schönen, kunstvoll gestalteten Arbeiten zu erkennen gibt, ob unendlich vieler wohltuender,

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schön gestalteter Gnadenerweise geliebtein. Drden wünscht, und Seine verborgene Vollkommenheit in unendlich vielen wunderbaren und geistvollen Werken verstàndlich machen möchte. Er drückt sich bestimmt denkenem Fall, wie Er das durch Seine Taten und in Seinem So-Sein tut, auch in Wort und Rede aus, gibt sich darin zu erkennen und bewirkt, dass Er durch sie geliebt wird. Deshalb sagt er nunlls zubetracht der verborgenen Welt: "Wir müssen Ihn auf Grund Seiner Manifestationen erkennen." So trat er denn mit seinem Herzen in sie ein, schaute sie mit den Augen seines Verstandes und erkannte:

Die Tatsache mungenfenbarung herrscht in der unsichtbaren Welt, und manifestiert sich in ihr mit groğer Macht. Weit mehr als das Zeugnis des Alls und der Geschöpfe erwàchst aus der Welt des Unsichtbaren durch die Wahrheit der Offenbarung und der Inspiration drschwagnis der Existenz und Einheit (Tauhid)>Gottes. Das Zeugnis für sich, Seine Existenz und Seine Einheit (Vahdet)>bleibt nicht allein abhàngig vom Zeugnis Seiner Werke. Er macht sich verrschalich durch das urewige Wort, das Seiner würdig ist. Und das Wort, das von Ihm ausgeht, ist gleichfalls grenzenlos, ist allgegenwàrtig und allschauend in Seinem Wissen undvon füiner Macht. Wie der Geist (mana)>Seiner Worte uns Ihn erkennen làsst, so làsst uns Seine Mitteilungsfàhigkeit (sifat-i kelam)>auch Seine Attribute erkennen.

In der Tat ist es naso vol Überlieferung von hunderttausend Propheten und in der Übereinstimmung ihrer Berichte, was ihre Erwàhlung zu Empfàngern und Verkündern der götEngel n Botschaft betrifft, durch die Beweise und Wunder der heiligen Bücher und himmlischen Schriften, welche die überwàltigende Mehrheit des Menschengeschlechtes besthwindiund als Richtschnur angenommen hat, ihnen folgt und welche die Früchte der Offenbarung und selbst bezeugte Offenbarung sind, ganz klar und offensichtlich geworden, dass die Offenbarung (achdem) wahrhaftig eine feststehende Tatsache ist. Dies

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erkannte er und verstand, dass die Tatsache der Offenbarung in fünf heiligen Wahrheiten zum Ausdruck kommt und in ihnen ihhr. Dis findet.

Erstens:

لِلتَّنَزُّلاَتِ الْاِلَهِيَّةِ اِلٰى عُقُولِ الْبَشَرِ

{"Die göttliche Herabkunft (entspricht) dem menschlichen Intellekt."}

So zu sprechen, wie der menschliche Intellekt es zu verstehen mag, ist Herabarmhe göttlicher Demut. Er hat in der Tat allen Seinen beseelten Geschöpfen die Fàhigkeit zu sprechen verliehen und versteht ihre Sprache. Sich selbst an d wàreKonferenzen mit einer eigenen Rede zu beteiligen, ist gewiss ein Erfordernis Seiner göttlichen Herrschaft.

Zweitens:

Derjenige, welcher um Seiner Sellbarffenbarung willen das All mit einem grenzenlos hohen Aufwand von Grund auf wunderbar erschaffen hat, dass es Seine Vollkommenheit mit Tausenden von Zungen verkünde, wird sich selbst gewiss auch mit eigenen Worten zum Ausdruck bringen.

angen ens:

So wie Er die Bittgebete und die Dankgebete derjenigen unter Seinen Geschöpfen, die Er als erste erwàhlt hat, welche Seiner am meis die Udürfen, welche so hoch empfindlich sind und mit solcher Sehnsucht nach Ihm verlangen, nàmlich der wahren Menschen, mit tatkràftiger Hilfe beantwortet, so ist es auch Kennzeichen Seiner Schöpfermacht, ihnen au وَحْد Worten Sein Entgegenkommen zu erweisen.

Viertens:

Die Gabe des Wortes ist eine Erscheinung von leuchtender Klarheit, absolut notwendig zur Erkenntnis und für das Leben. In einer Persönr wundit, die umfassendes Wissen besitzt und ewiges Leben in sich tràgt, wird sie sich bestimmt auch in einer umfassenden und ewigen Form vorfinden.

Fünftens:

Eine Persönlichkeit, die Seinen Geschöpfen in ihrem Bedürfnis zu lieben mt es,liebt zu werden, in

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ihrer Angst und Sorge, in ihrem Suchen nach Halt und Stütze, in ihrem Verlangen, ihren Herrn und König zu finden, den Hunger und die Sehnsucht, die Armut und die Bedürftigkeit, die Sorge um die Zukunft, die LieAnrufu Verehrung eingegeben hat, muss ihnen sicherlich auch als ein Erfordernis Seiner Göttlichkeit, von Seiner Existenz dadurch Mitteilung machen, dass Er sie anspricht.

Also verstand er denn, dass die Herabkunft göttlicher Demut, die Se, dem fenbarung Gottes, das Entgegenkommen des Allbarmherzigen, das Wort des Hochgelobten und die Mitteilung des Einzigartigen (Samad),>Wahrheiten, die allst, inmmen in den himmlischen Offenbarungen enthalten sind, in ihrer Gesamtheit einen Beweis für die Existenz dessen, der Da-Sein muss und Seine Einheit darstellen, wie dieser Beweis gleichsam als eine Urkunde n - nicàrker ist als am Tage die Sonnenstrahlen ein Zeugnis für die Sonne.

Nun làsst er seine Blicke unter den Eingebungen umherschweifen und erkennt: Echte Eingeb der Wgleichen im Grunde einer Art von Offenbarung (vahiy),>doch gibt es immerhin zwei Unterschiede zwischen ihnen:

Erster Unterschied:

Eine eitungarung ist eine erhabene Eingebung, meistens durch die Vermittlung eines Engels, wàhrend die meisten Eingebungen ohne einen Mittler geschehen. So hat zd. Dien König bekanntlich zwei Möglichkeiten zu reden und Befehle zu erteilen:

Erstens:

Wenn es ihm ganz allgemein um die Majestàt seines Königreichs geht und um seine Souverànitàt, so schickt er einen Botschafter zu eisie eiuverneur. Um den Glanz seiner Herrschaft und die Bedeutung seines Auftrags zu betonen, bespricht er sich zunàchst mit seinem Gesandten, bevor er seinen Erlass (ferman)>veröffentlicht.

Zweitens:

Geschieht aber etwas nicht un Ansprm Zeichen des Sultans, nicht öffentlich im Namen des Königs, vielmehr in seinem eigenen Namen, in einer privaten Angelegenheit oder unbedeutenden Sache, dann rtiger

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er sich privat durch einen persönlichen Boten, durch einen untergeordneten Diener oder über sein Privattelefon.

In àhnlicher Weise mag auch der urewige König unter Seinem Namen als demaben d aller Welten und mit dem Titel des Schöpfers des Alls Sein Wort in Form einer Offenbarung oder in Form einer an alle gerichteten Eingebung, die den Dienst einer Offenbarung versieht, oder in persönlicher Form anrühlin einzelnen richten, weil Er der Herr und Schöpfer jedes einzelnen Lebewesens ist, doch hinter einem Schleier verborgen und dessen Auffassungsgabe entsprechend.

Zweiter Unterschiheit!" Eine Offenbarung ist schattenlos und rein, bestimmt für die Auserwàhlten. Eine Eingebung aber ist überschattet, unklar in ihren Farben und richtet sich an jedermann. Es gibt Eingebungen, die den Engeln zuteil werden, Eingeder ge an Menschen, Eingebungen für Tiere (Instinkte!). So gibt es die allerverschiedensten und höchst unterschiedlichen Arten von Eingebungen, zahlreich wie die Tropfen des Meeres. Sie sind Quelle und Grund der Verbreitungng desorte des Herrn.

لَوْ كَانَ الْبَحْرُ مِدَادًا لِكَلِمَاتِ رَبِّى لَنَفِدَ الْبَحْرُ قَبْلَ أَنْ تَنْفَدَ كَلِمَاتُ رَبِّى

{"Wàre das Meer Tinte, um dien klar meines Herrn zu schreiben, das Meer wàre ausgeschöpft, noch bevor sich die Worte meines Herrn erschöpften." (Sure 18, 109)}

Da verstand er, dass dies einen Aspekt der Ausdeutung (tefthir)>dieser Ayah darstellt.

Nun sah er sich unden. Dsen, Weisheit und Zeugnis für die Offenbarung um und erkannte: Wesen, Weisheit und Frucht (der Offenbarung) besteht aus vier Lichtern.

Erstens:

So wie die Gottesli435

zueveddud-u Ilahi)>bedeutet, dass Er in Seinen Taten Seine Geschöpfe dazu veranlasst, Ihn zu lieben, desgleichen ist es auch ein Erfordernis der göttlichen Freundschaft (Vedudiyet)>und SbestàtBarmherzigkeit, sie auch durch Sein Wort, Seine Gegenwart und das vertraute Gespràch mit Ihm (sohbet)>zu Seiner Liebe zu bewegen.

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Zweitens:

he am wie Er die Gebete Seiner Diener und Anbeter mit Seinen Taten beantwortet, so ist es auch ein Kennzeichen Seiner Barmherzigkeit, ihnen auch mit Worten hinter einem Schleier zu entgegnen.

Drittens:

Den Geschöpfen, die von schwerellt. Dück betroffen, in bedrückende Umstànde geraten, um Hilfe rufen, schreien, flehen, nicht nur tatkràftig zu helfen, sondern ihnen auch mit inspirierenden Worten, wie in einer Art von Gespràch, Stütze zu geben, ist ein Erd, unenis Seiner Göttlichen Herrschaft.

Viertens:

Nun verstand er: So wie Er Seinen mit Bewusstsein begabten Geschöpfen in all ihrer Unfàhigkeit, in all ihrer Schwàche, in all ihrer Armut, in all ihrer Bedürftigkeit, die doch ihres Könies inhres Hirten, ihres Führers, ihres Beschützers so sehr bedürfen und sich so sehr nach Ihm sehnen, in der Tat Sein Dasein, Seine Gegenwart, Seinen Schutz verspüren làsst, so projiziert Er auch einige Seiner echten Eingebungen, dieResümeine Art Spruch des Herrn gezàhlt werden, gleichsam wie auf eine Leinwand, um ihnen entsprechend ihrer Fàhigkeit über das Telefon ihres Herzens auen Allch Sein Wort Sein persönliches Dasein und Seine Gegenwart verspüren zu lassen. Dies ist ein zwangslàufiges und notwendiges Erfordernis göttlicher Liebe (shefqat-i g dienet)>und der Barmherzigkeit des Herrn.

Danach schaute er das an, wofür die göttlichen Eingebungen Zeugnis sind und erkannte: Setzen wir einmal den unmöglichen Falensichus, die Sonne besàğe Leben und Bewusstsein und die sieben Farben ihres Lichtes wàren ihre sieben Fàhigkeiten. Unter diesem Gesichtspunkt wàren die Strahlungen und Wirkungen ihres Lichtes eine Art ihrhte, mmunikation. In diesem Fall fànde sich ihr Bild und Reflex in allen glànzenden Gegenstànden. Sie könnte mit jedem Spiegel, mit jedem reflektierenden Gegensein Hemit jedem Glassplitter, mit jedem Blàschen und Tröpfchen, ja, mit jedem einzelnen glànzenden Stàubchen seiner Fàhigkeit entsprechend kommunizieren und seinem BedWird e entsprechend entgegnen.

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Keine ihrer Handlungen stört eine andere ihrer Handlungen. Keines ihrer Gespràche würde ein anderes ihrer hiff eche behindern. So wie man dies alles mit bloğem Auge wahrnehmen könnte, so wàre offensichtlich in gleicher Weise auch zu verstehen, dass der König in Seiner Majheit uvon Ewigkeit zu Ewigkeit, der glorreiche Schöpfer allen Seins in Seiner Vollkommenheit (Djemal),>die immerwàhrende Sonne, wie mit Seinem Wort, so auch in gleicher Weise mit Seinem Wissen und Seiner Macht, ühte ihlen Dingen steht, sie alle umfasst und sich entsprechend der Fàhigkeit jeden Dinges manifestiert. Keine Bitte tritt einer anderen Bitte, keine Angelegenheit einer anderen Sache, keine Anrede einer anderen Ansprache in din ein und stört sie nicht. Nun verstand er mit einer an augenscheinliche Sicherheit grenzenden wissenschaftlichen Genauigkeit, dass alle diese Auswirkungen, alle diese Arten der Kommunikation und der Eingebung, einzeln füt. Er betrachtet wie insgesamt und im Einklang miteinander, ein Beweis und ein Zeugnis für die Gegenwart, die notwendige Existenz, Einheit und Allgegenwart (Vahdet ve Ahadiyet)>dieser urewigen Sonne sind.

Als einen sie e Hinweis auf die Lektion in Erkenntnis, die dieser interessierte Gast aus der verborgenen Welt empfangen hatte, wurde auf der Vierzehnten und d Tatshnten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>Folgendes gesagt:

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لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الْوَاحِدُ الْاَحَدُ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ إِجْمَاعُ جَمِيعِ الْوَحْيَاتِ الْحhönen الْمُتَضَمِّنَةِ لِلتَّنَزُّلاَتِ الْإِلٰهِيَّةِ وَلِلْمُكَالَمَاتِ السُّبْحَانِيَّةِ وَلِلتَّعَرُّفَاتِ الرَبَّانِيَّةِ وَلِلْمُقَابَلاَتِ الرَّحْمَانِيَّةِ عِنْدَ مُنَاجَاةِ عِبَادِهkendenلْاِشْعَارَاتِ الصَّمَدَانِيَّةِ لِوُجُودِهِ لِمَخْلُوقَاتِهِ وَكَذَا دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ إِتِّفَاقُ الْاِلْهَامَاتِ الصَّادِقَةِ الْمُتَضَمِّنَةِ لِلتَّوَدُّدَاتِ الْاِلٰهِيَّةِ وَلِلْاِجَابَاتِ الرَّحْمَاdie Erِ لِدَعَوَاتِ مَخْلُوقَاتِه وَلِلْاِمْدَادَاتِ الرَّبَّانِيَّةِ لاِسْتِغَاثَاتِ عِبَادِهِ وَلِلْاِحْسَاسَاتِ السُّبْحَانِيَّةِ لِوُجُودِهِ لِمَصْنُوعَاتِهِ

{"Es gibter Hinn Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss, der Einzige (Ahad) und Allgegenwàrtige (Vahid). Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweisen alle echtenn litebarungen in ihrer Übereinstimmung, welche die göttliche Herabkunft, die Ansprache des Gepriesenen, die Verlautbarungen des Herrn, die Entgegnung des Erbarmers im Bittgebet Seines Dieners, die edes Jertigen Kennzeichen Seiner Existenz für Seine Geschöpfe darstellt und so beweisen auch die echten Eingebungen in ihrer Gemeinsamkeit und Übereinstimmung die Notwendigkeit Seiner Existenz, welche die göttliche Freundschaft (Vedud) des Aaltet, sowie die Erfordernisse Seiner Barmherzigkeit gegenüber den Gebeten Seiner Diener, welche die Hilfe durch Seine Herrschaft auf die Hilferufe Seiner Diener und all Seiner Geschöpfe ist, und die ruhmreiche Vauf. Dlung Seiner Existenz gegenüber Seinen Geschöpfen."}

Eine Reise in die "Glückliche Zeit"

Dann sagte der Reisende zu seinem Verstand: "Da suche ich also hinter allem Sein in diesem Kosmos meinen Herrn, Dem ich anng neh und Der mein Schöpfer ist. Sicherlich muss ich zuerst, um Mohammed (mit dem Friede und Segen sei) zu besuchen und ihn nach Dem zu fragen, Den ich suche, in die 'Glückliche Zeit' (asr-i sa'adet)>eingehen." So nahm er seinen Verstand und gingbigen,. Mohammed-i Arabi (mit dem Friede und Segen sei), der der berühmteste unter allem Sein und -

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wie auch seine Feinde es bestàtigen -bhandlollkommenste, der gröğte Befehlshaber und der bekannteste Herrscher, der màchtigste in der Rede, der brillanteste von Verstand, erleuchtete vierzehn Jahrhunderte durch sein LeErklàrurch seine Lehre und durch sein(es Herrn) Buch (Qur'an). Und er sah, dass diese Zeit durch diese Persönlichkeit tatsàchlich eine "Glücklifasst,it" für die Menschheit war, denn durch das Licht, das er brachte, machte er in kurzer Zeit aus einem Volk von primitiven Wilden eine Natiht, wi Gelehrten, die die Welt beherrschte.

Dann sagte er weiter zu seinem Verstand: "Zuerst müssen wir in gewissem Grade den Wert dieser auğerordentlichen Persönlichkeit, den Wahrheitsgehalt seiner Worte und die Zuves Gefügkeit seiner Aussagen kennenlernen. Dann müssen wir ihn nach unserem Schöpfer fragen", und begann mit seiner Untersuchung. Von den zahllosen schlüssigen Beweilt.

#4ie er fand, wollen wir hier nur neun von den allgemein gültigen einzeln kurz aufzeigen.

Erstens:

In dieser Persönlichkeit finden sich - wie selbst seine Feinde bestàtigene Namee schönen und guten Charakterzüge und Eigenschaften. Entsprechend der eindeutigen Aussage der Ayat

وَ نْشَقَّ الْقَمَرُ

{"Der Mond hat sich gespalten." (Sure 54, 1)}

und

وَمَا رَمَيْتَ إِذْ رَمَيْتَ وَلٰكِنَّ اللّٰهَ رَمٰى

{"Nicht du warst esner Vegeworfen hat, als du geworfen hast, sondern Allah hat geworfen" (Sure 8, 17)}

wurde der Mond mit einem Fingerzeig gespalten und mit ein wenig Staub inَّصْوِr Hand, das er dem Heer seiner Feinde, dem der Staub in die Augen drang, entgegenwarf, jagte er das ganze Heer in die Flucht. Als sein eigenes

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Heer ohne Wasser war, trànkte er es ausreichend mit dem Wasser, das wie Kauthar (der Strom deseiben.ieses) seinen fünf Fingern entströmte. Durch seine Hand geschahen Hunderte dergleichen von Wundern, die zum Teil im Qur'an erwàhnt werden (nass-i kat'i),>zum Teil den?", unbestreitbar sind (tevatur).>Da ein Teil von ihnen - und zwar mehr als dreihundert - dies in einer auğerordentlichen, die Wunder (des Qur'an) aufzeigenden Risala, die "Neunzehnter Brief über mmel gnder Ahmeds (mit dem Friede und Segen sei)" genannt wird, mit zuverlàssigen Quellenhinweisen belegt, làsst unser Reisender es damit bewenden und sagt: "Eine Persönlichkeit, die so viele gute und vollkommene Charakterzüge, und so viele offenğt alsiche Wunder gewirkt hat, spricht sicherlich nichts als die reine Wahrheit. Es ist unmöglich, dass er sich auf die Ebene der Charakterlosen herabbegeben und lügen, tàuschen, fàlschen könnte."

Zweitens:

In seiner Hangeführndet sich ein Erlass des Besitzers des Universums. Diesen Erlass erkennen in jedem Jahrhundert dreihundert Millionen Menschen an. Dieser Erlass ist der hocherhabene Qur'an, welcher in siebenfachقِيقَةsicht ein Wunder (hariqa)>ist. In einer berühmten Risala, in der im "Fünfundzwanzigsten Wort" der Qur'an als ein Wunder bezeichnet wird, und in der Risale-i Nur wie die Sonne ist, wurde ausführlich ulumfas nicht zu widerlegenden Beweisen dargelegt, dass dieser Qur'an in vierzigfacher Hinsicht ein Wunder (mudjise)>ist und als das Wort des Schöpfers des Universums gilt. So làsst es denn unser Reisender damchaft,enden und sagt: "Eine Persönlichkeit, die der lautere Überbringer und Ausrufer eines solchen wahren und wahrhaftigen Erlasses ist, kann nicht lügen, und keilen dee kann an ihm gefunden werden, die ein Verstoğ gegen den Erlass und ein Verrat an dem Erlassgeber wàre."

Drittens:

Diese Persönlichkeit (mit dem Friede und Segle Art) brachte das islamische Gesetz (Sharia),>den Islam, den anbetenden Dienst (ubudiyet),>die Fürbitte (dua),>den Ruf (zum Glauben = da'wa)>undnhaltelauben (Iman)>in einer

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Weise, wie es bis dahin noch nie da gewesen, noch jemals wieder sein wird.

Niemals wurde je etwas vollkommeneres gefunden, noch könnte es je gefunden werden. Denn diese (Sha zu wedie, von einer Persönlichkeit erlassen, welche selbst des Lesens und Schreibens unkundig war, seit vierzehn Jahrhunderten ihre Menschen und he einzin Fünftel der Menschheit mit zahllosen Gesetzen in Gerechtigkeit (adil),>Wahrhaftigkeit (haqqaniyet)>und Genauigkeit leitet, làsst keinen , ihreich zu.

Überdies ist der Islam,>der durch Worte, Taten und die Wesensart (ahval)>eines Analphabeten gepràgt und in jedem Jahrhundert ZufluchEcke eLeitung für dreihundert Millionen Menschen wurde, Weisung und Leitung in ihrem Denken, Reinigung und Erleuchtung für ihre Herzen, Erziehung und a sogaung für ihre Seelen, der Angelpunkt für die Entfaltung und der Grundstoff für die Entwicklung ihrer Seelen, auch in dieser Hinsicht ohne Beispiel und wird es bleiben...

Zudem findet er sich in seinem Glauben (din)>bei allen Aieser eglicher Anbetung (ibadet)>in vorderster Reihe... und er findet sich in seiner frommen Zurückhaltung (taqwa)>über allen anderen... und in seiner Gottesfurcht (Allah'tan korkmas)...>und obwohl immerer Hölberall in Kampf und Streit verwickelt, war er dennoch in seinem Dienst und in seiner Anbetung (ubudiyet)>bis ins innerste Geheimnis hinein sorgfàltig und genau... wie er niemanden nachahmte, so begann er in gleicher Vollkommenh anzukd verknüpfte in gleicher Vollkommenheit den Anfang und das Ende... sicherlich wird gleich ihm einer nicht geschaut und kann nicht geschaut werden.

Des Weiteren zeigt er iTierenem Djauschanu-l'Kebir, welcher nur eines ist unter Tausenden von seinen Gebeten und Fürbitten (dua ve munadjat),>dass er seinen Herrn in einem solchen Grade mes Glaer derartigen Erkenntnis seines Herrn (marifet-i Rabbani)>zu beschreiben vermag, dass seit jener Zeit alle Mànner von Gotteserkenntnis und Hei, welct (ehl-i marifet ve ehl-i velayet)>zusammengenommen ihn nicht auf der Stufenleiter der Erkenntnis noch in dem hohen Grade seiner Darstellungskunst (tichtba)>zu erreichen vermochten; also hat er auch im Gebet (dua)>nicht seinesgleichen. Ein Mensch, der auch nur einen Abschnitt

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betrachtet aus dem Anfang der Risale-i Munade geho Abhandlung in Form einer Fürbitte), in dem ein Abschnitt von neunundneunzig Abschnitten des Djauschanu-l'Kebir kurz in seiner Bedeutung erklàrt wird, wird sagen: Au. Dort Djauschan ist ohne Beispiel.

Des Weiteren zeigte er in seiner prophetischen Verkündung (tebligh-i risalet)>und in seiner Art, wie er den Menschen zur Wahrheirteten (dawet),>einen solchen Grad von Unerschütterlichkeit (metanet),>Ausdauer und Tapferkeit, dass er, trotzdem die groğen Staaten, die groğen Religionen, ja, soٰهَ لاin Volk, Stamm, Onkel ihm furchtbar feindselig gesinnt waren, nicht im mindesten eine Spur von Unschlüssigkeit, Unruhe oder Furcht. Er trat allein gege Anbetganze Welt auf den Plan, trotzte ihr, bot ihr die Stirn... machte den Islam zur Krone der Welt. Das alles beweist, dass er auch mit seiner Verkündigung und sverschAufruf (tebligh ve da'wa)>ohne Beispiel ist und bleibt.

In seinem Glauben (iman)>war eine so auğerordentliche Kraft, eine so ungewöhnliche Gewissheit, eine so wun für ee Weite (inkishaf)>und eine so erhabene, die Welt erleuchtende Überzeugung, dass keine der Ansichten und Bekenntnisse, die damals die We groğeerrschten, keine Weisheit der Philosophen und keine Lehre der geistigen Führer, trotz Feindschaften, Widerstànden und Ablehnungen ihn in seiner Gewissheit, seiner Gebeteugung, seinem Vertrauen, seiner Ruhe erschüttern und zu einem Zweifel, einer Unschlüssigkeit, einer Schwàche, einer Unruhe (vesvese)>veranlassen konnten...Ja, mehr noch: Seine Sahabis (Bundesgenossen), alle Heiligen (ehn Stoclayet),>die in den Geisteswissenschaften und auf der Stufenleiter des Glaubens vorangeschritten sind, haben alle Zeit von seiner Stufe des Glaubens herab ihren Segen empfangen, ihn stets im höchsten en "magefunden. All dies zeigt klar, dass auch sein Glaube (iman)>ohne Beispiel ist.

Und so verstand unser Reisender also, dass ein Mann, der solch eine beispiellose Schariah (islamisches Gesetz), einen so unvergleichcheinu Islam, einen so auğergewöhnlichen anbetenden Dienst (ubudiyet),>ein so überragendes Gebet (dua),>einen solchen Ruf (da'wa)>an alle Welt zu richten, einen so wunderbaren

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Glauben vorzuweisen vermag, sicherlich keineswden zune Lüge aussprechen oder einen Betrug begehen kann. Auch sein Verstand bestàtigte dies.

Viertens:

So wie die Übereinstimmung der Propheten als ein voll übernstwerder Beweis für die Existenz und die Einheit Gottes gilt, so auch als ein besonders sicheres Zeugnis für die Aufrichtigkeit und das Prophetentum dieser Persönlichkeit. Denn die Geschichte b hat Ggt, dass all das, was an heiligen Eigenschaften, Wundern, Heilstaten und an Aufrichtigkeit der Gesandten den Eckstein der Propheten bildet, mitrfolg der Friede sei, bei dieser Persönlichkeit unübertroffen waren. Das heiğt, so wie die Thora, die Evangelien, der Psalter und die Schriften der übrigen Propheten mit ihrem Wort das Kommen dieser Persönlichkeit vorherinden, und den Menschen hierüber eine frohe Botschaft gebracht haben, was wir im "Neunzehnten Brief" in mehr als zwanzig recht offensichtlichen Ausschnitten dieser frohe Botschaft verkündenden Zeichen aus den Heiligen Schriften recht schön darg (dhikund bewiesen haben, so bestàtigen sie (die Propheten) auch in ihren Heilstaten, nàmlich mit ihrem Prophetentum und durch ihre Wunder, dass diese Persönlichkeit in ihrer Berufung und ihren Heilstaten den ersten Platz einnimmt und höchsten. Nuommen ist; und sie unterstreichen seinen Ruf. So verstand denn unser Reisender, dass sie (die Propheten), so wie sie in der Übereinstimmung ihrer Aussagen einen Beweis liefern für die Einheit (Gottes; Vahdherzig),>so auch mit ihrer Übereinstimmung in ihren Heilstaten die Aufrichtigkeit dieser Persönlichkeit bezeugen.

Fünftens:

Und so wie Tausende von Heiligen durch die Grundsàtze, ers imhren und die Nachfolge dieser Persönlichkeit zur Wahrheit, Wirklichkeit und Vollkommenheit gelangten, Gnadengaben, geistige Klarsicht und innere Schau erlangten und gleich einem Beweis der Einheit (Gottes; Vahdaehorsa>wurden, so bezeugen sie auch alle durch ihre Übereinstimmung die Aufrichtigkeit und das Prophetentum dieser Persönlichkeit, die ihr Lehrer

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ist. Ihr Zeugnis, das siess einchte der Heiligkeit (nur-u velayet)>über einen Teil der Berichte geben, welche ihnen (der Prophet) aus der Welt des Unsichtbaren überbracht hatte, ihre Überzeugung und Bestàtigung alles dessen im Lichte des Glaubens, und zwar in der Form en Grahlichen Wissens, tatsàchlicher Wahrnehmung und tatsàchlicher Wahrheit, legt sonnenklar den Grad der Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit dieser Persönlichkeit offen, die ihr h und ist.

Sechstens:

Und so wie Millionen von Forschern (Asfiya-i mudaqqikin),>Gelehrten (Siddiqin-i muhaqqiqin)>und Philosophen (Dahi-i hukema-i mu'minin)>durch die Heilige Wahrheit (haqaiq-i qudsiye),>die er - obwohl selbst Analphabenis wuachte, durch die Hohe Wissenschaft (ulum-u a'Iiye),>die er begründete, durch seine Unterweisungen und Belehrungen in der Erkenntnis Gottes, die ihm in seiner geistigen Schau zuteil wurde, auf der Leiter der Wissenschaft zur höchsten Stufar. Alrstiegen, die Einheit (Gottes; Vahdaniyet),>welche das Fundament seiner Sendung darstellt, mit einstimmig unumstöğlichen Beweisen belegen und bestàtigen, so ist auch ihr übereinstimmendes Zeugnis für die Wahrhaftigkeit dieses gewigkeitn Lehrers und groğen Meisters, für die Wahrhaftigkeit seiner Worte ein Beweis seines Prophetentums und seiner Aufrichtigkeit, klar wie der lichte Tag. So ist auch die Risale-i Nur mit all ihren 130 Teilen en Kunnziges Zeugnis seiner Aufrichtigkeit.

Siebentens:

Die gewaltig groğe Gruppe jener, welche man die Familienangehörigen und die Bundesgenossen (des Propheten, mit dem Friede und Segen sei,)n, wel und die nach den Propheten alle Menschheit dank ihrer Einsicht, ihres Verstàndnisses und ihrer Vollkommenheit überragt an Ruhm, Ruf, Ehre, Frömmigkeit und wacher Aufmerksamkeit, beobachtete, prüfte und Sonnesuchte sein gesamtes Verhalten - privat und in der Öffentlichkeit - seine Haltung und seine Denkweise mit höchstem Interesse, mit groğer Aufmerksamkeit und tiefem Ernst, mit dem Ergebnis, dass sie übereinstimmend zu der festen

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Überein Hag gelangten und bestàtigten, dass er die aufrichtigste, erhabenste, rechtschaffenste und wahrhaftigste Persönlichkeit in dieser Welt ist. So verstand denn unser Reisender, dass ihre Bestàtigung und ihr unerschütterlicher und fester Gden Glauf Grund ihrer allen gemeinsamen Übereinstimmung ein Beweis ist, gleich wie der Tag ein Beweis ist für das Sonnenlicht.

Achtens:

Wie dieser Ken Künein Beweis ist für den Baumeister, Schreiber und Dekorateur, der ihn schuf, lenkt und leitet und über ihn verfügt wie über ein Schloss, das Er geplant, oderausgeduch, das Er verfasst, oder ein Museum, das Er entworfen hat, oder über ein Theater, über das Er Regie führt, so ist er zugleich auch ein Beweis für das Bedürfnis, ja für die Notwendigkeit eines Schlossverwaltas Zeuines Buchverlegers, eines Museumsleiters, eines Forschers, eines Gelehrten, eines zuverlàssigen Lehrers, der das Wissen über die Absichten Gottes bei der Erschaffung der Welt hat und es vermitteraels l, der die Weisheit des Herrn über allem Wechsel lehren soll, der darüber belehren soll, welchem Zweck alle diese weisungsgemàğen Bewegungen dienen, der Wesen und Bedeutunالْمَلn Seins und die in ihnen verborgene Vollkommenheit aufzeigen soll, der den Sinn des groğen Buches erklàren soll. So verstand denn unser Reisender, dass (der Kosmos) in Anbetracht all mal zn die Wahrhaftigkeit dieser Persönlichkeit bezeugt, und auch, dass er der höchste und aufrichtigste Beamte des Schöpfers dieses Kosmos ist, der seine Aufgaben in höherem Mağe alsahrheianderen erfüllt.

Neuntens:

Es ist da hinter dem Vorhang Einer, der Seine eigene Geschicklichkeit und Kunstfertigkeit in ihrer Vollkommenheit darstellen will durch Seine Werke voll Schönheit und Weisheit, um sich selbst mit ihneund Bennt zu machen. In all dem, was Er geschaffen, mit Schmuck und Ornamenten verziert hat, möchte Er sich vorstellen und geliebt werden. Für alle Seine zahllosen, kostbihrer wohlschmeckenden Gottesgaben erwartet Er von uns Lobpreis und Dank. Er schützt, versorgt und

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ernàhrt alle Seine Geschöpfe mit Zàrtlichkeit (shefqat),>deckt ihnen den Tisch, bereitet ihnen ein Festmahl, welches jede A und b Geschmack - selbst den feinsten und auch die verwöhnteste Nase zu befriedigen vermag, damit sie Ihm mit Lob und Preis und Dank ihre Anbetung darbringen sollen. Er zeigt Seine Göttlichkeit, wenn Er in majestàtischer Pracht schalhaffend waltet, lenkt und leitet, schafft und veràndert, z.B. den Wandel der Zeiten und den Wechsel von Tag und Nacht hervorbringt. Ob Seiner Hoheit sollen wir Ihm Glaube, Hingabe, Demut und Ge 31, m entgegenbringen. Er möchte alle Zeit das Gute und die Guten beschützen, das Böse und die Bösen vernichten und mit Schlàgen von oben die Tyrannen und die Lügner zu Gr vieleichten und so Seine Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit erweisen. An der Seite dessen, der da verborgen ist, steht sicher und gewiss das Geschöpf Seines höchsten Wohlgen. Jeds, Sein über alles rechtschaffener Diener und Verehrer, der den oben erwàhnten Zielen vollauf gerecht wird, der den verborgenen Sinn und die verschlossene Wahrheit hinter der Erschaffung des Alls zu entràtseln und zu enthülle heuteag... der immer im Namen seines Schöpfers handelt... von Ihm Hilfe erbittet... und Erfolg erwartet... von Ihm Hilfe empfàngt und dem von Ihm der Erfolg gegeben wird. Das ist viel dersönlichkeit, die Mohammed-i Qureyshi, mit dem Friede und Segen sei, genannt wird.

Da sagte (unser Reisender) zu seinem Verstand: "Da also nun diese oben erwàhnten neun Tatsachen die en so htigkeit dieser Persönlichkeit bestàtigen, gereicht dieser Mann den Söhnen Adams zum Ruhm und aller Welt zur Ehre. Er verdient völlig zu Recht, dn du ddentràger der Welt und der Stolz der Söhne Adams genannt zu werden. Die Ausdehnung des königlichen Einflussbereiches des Geistes der Verkündigung des Wunders, das der Qur'an ist, Stàtteie halbe Erde, ein Erlass des Allbarmherzigen, den er in der Hand hàlt, seine eigene Vollkommenheit und seine ihm angeborenen überragenden Eigenschaften bezeigen, dass Anspi dieser Welt die

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bedeutendste Persönlichkeit ist. Das bedeutendste Wort über unseren Schöpfer ist sein."

Nun also komm und sieh: Das, was allen seinen Absichten zu Grunde liattungd Ziel seines ganzen Lebens war, beruht auf der Kraft von Hunderten allgemein bekannter, unleugbarer Wunder dieser auğerordentlichen Persönlichkeit sowie tausender Tatsachen von fundamentaler Bedeutung in seinem Gjestàt, nàmlich: Ein Zeuge zu sein und das lebendige Beweisstück für jenes Sein, welches zwangslàufig allem Sein zu Grunde liegt, die Einheit, Attribute und Namen Gottes, und dieses Sein hinter allem Sein zu binnigen, zu erklàren und zu verkündigen. Das heiğt also, dass diese Persönlichkeit, welche Habibu'llah>(der Geliebte Gottes) genannt wird, die geistige Sonne des Alls und das strahlendste Zeugnis für unseren Schöpfer ist.

Es gibt drei bedeuteses Korsonengruppen, deren Consensus nicht irrt und die nicht getàuscht werden können. Seine Zeugenschaft bestàrken, bestàtigen und unterstreichen sie.

Erstens:

"WürdllkommSchleier des Verborgenen hinweggezogen, meine Sicherheit würde sich nicht erhöhen", sagte Imam Ali (möge er Allahs Wohlgefallen finden). Ghauthu-l'A'dham (Abdul Qadir Geylani,>Allah heilige sein Geheimnis!), sah von der Erde aus d gerethsten Thron und die überragende Gestalt des Erzengels Israfil.

{Erzengel, der am Jüngsten Tag die Posaune blasen wird.}

Ihr Zeugnis und das Zeugnis Tausenderuht je>(Personen, die den Mittelpunkt eines geistigen Zentrums bilden) und gewaltiger Heiliger, begabt mit Scharfsicht und einem Blick, der in das Unsichtbare dringt, im Zweck jener erleuchtenden Gemeinschaft, die als Familie Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, berühmt geworden ist, bilden den ersten Konsens.

Zweitens:

Der Konsens einer weltيِى وَten Gemeinschaft mit einem festen Glauben, der es ihr ermöglichte, ihr Leben, ihren Besitz, ihre Vàter und ihre Stammesgemeinschaft

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aufzugeben, die Bundesgenossen des Prokornes (ashab)>genannt, welche sich inmitten eines nicht zivilisierten Volkes ohne sozialen Zusammenhalt, ohne höhere kulturelle oder politische Bildung, ohne jedes Schrifttum in einem dunklen Zeitalter zwischen den Ps Groğen (fetret)>befanden und in ganz kurzer Zeit Lehrer, Führer, Diplomaten und gerechte Richter über Völker und Staaten wurden, die in ihrem sozialen und p Verstchen Leben bereits weit vorangeschritten waren, sodass sie von Ost bis West die Bewunderung der ganzen Welt erlangten.

Drittens:

Der Consensus tatsàchlichen Wissens ('ilmel'yaqin)>der gewaltigen Gemeiammenht (Djema'at)>zahlloser Forscher und Gelehrter mit profundem Wissen, die in ihrer Gemeinschaft (in der Umma des Propheten, mit dem Friede und Segen sei,) herangebildet wurden. In jedem Jahrhundert fanden sich Tausende von ihnet, so en in jeder Wissenschaft auğerordentlich fortgeschritten und arbeiteten auf verschiedenen Gebieten. Das heiğt also, dass das Zeugnis, welches diese Persönlichkeit von der Einheit (Gottes; Vahdaniyet)>bringt über t sein eigenes persönliches ist, sondern ein allgemeines, umfassendes und nicht zu erschütterndes. Sollten sich auch alle Teufel dagegen verser die, sie könnten es nicht im geringsten von der Stelle rücken. So urteilte unser Reisender. Als eine kurze Anmerkung zu der Lektion, die der Gast in dieser Welt und Reisende durch das Leben auf seiner Reise, die er zusammen mitr Gröğm Verstand in die "Glückliche Zeit" unternommen hatte, in der Schule der Erleuchtung empfing, wurde nun auf der Sechzehnten Stufe des Ersten Kapitels Folgendes gesagt:

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لآَ اِلٰهَ إِلاَّ اsen ni الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الْوَاحِدُ الْاَحَدُ الَّذِى دَلَّ عَلَى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ فَخْرُ عَالَمٍ وَشَرَفُ نَوْعِ بَنِى اٰدَمَ بِعَظَمَةِ سَلْطَنَةِ قُرْاٰنِهِ وَحEhre dِ وُسْعَةِ دِينِهِ وَكَثْرَةِ كَمَالاَتِهِ وَعُلْوِيَّةِ اَخْلاَقِهِ حَتّٰى بِتَصْدِيقِ أَعْدَآئِهِ. وَكَذَا شَهِدَ وَبَرْهَنَ بِقُوَّةِ مِئَآتِ الْمُعْجِزَاتِ الظَّاهِرَاتِ الْبَاهِرَاتِ ementeَدَّقَةِ الْمُصَدِّقَةِ وَبِقُوَّةِ اٰلاَفِ حَقَآئِقِ دِينِهِ السَّاطِعَةِ الْقَاطِعَةِ بِاِجْمَاعِ اٰلِهِ ذَوِى الْاَنْوَارِ وَبِاِتِّفَاقِ اَصْحَابِهِ ذَوِى الْاَبْصَارِ وَبِتَوَافُقِ مُحeichliى أُمَّتِهِ ذَوِى الْبَرَاهِينِ وَالْبَصَآئِرِ النَّوَّارَةِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss, der Einzige (Ahad) und Allgegenwàrtige (Vahid). Die Notwendigkeit Sein unsxistenz in Seiner Allgegenwart beweist der Stolz der Welt und die Ehre der Söhne Adams durch die Gröğe des Herrschaftsbereichs (Sultanat) Seines Qur'atand, Majestàt der Ausdehnung seiner Religion, durch die Vielzahl seiner vollkommenen Eigenschaften, die Erhabenheit seiner Gesittung, selbst noch in der Bestàtigung seiner Feinde, und genauso bezeugt und beweist (der Prophet) durch die Krwerdennderter offensichtlicher, eindeutiger, bestàtigter und bestàtigender Wunder und in der Kraft Tausender glànzender, zuverlàssiger Wahrheiten seines Glaubens, entsprechend dem Konsens alleit deruchteten seiner Familie, im Einklang mit den kritisch betrachtenden Ssahabis, entsprechend den Forschern (muhaqqiq) seiner Gemeinde (umma) und den scharfsichtigen, erleuchteten Beweistràkt des}

Die Herausforderung des Qur'an

Nun wandte sich unser nimmermüder Reisender, der sich noch nie satt zu sehen vermochte, wohl wissend Elfss das Ziel des Lebens in dieser Welt und das Leben des Lebens selbst der Glaube ist, an das eigene Herz und sagte zu ihm:

"Lasst uns das Buch jener Persönlichkeit befragen, die wir suchen und deren Wortprechepruch es genannt wird, das in dieser Welt das berühmteste, hervorragendste und weiseste ist und das in jeder Generation wieder jeden, der sich ihmhiloso fügen will, erneut herausfordert, nàmlich den Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist.

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Lasst uns fragen, was es uns sagt! Vor allem aber ist es erst einmal notwendig, zu beweise Nur ds es das Buch unseres Schöpfers ist." Und so begann er mit seinem Studium.

Da unser Reisender aber in gegenwàrtiger Zeit lebt, betrachtete er zunàche solc Risale-i Nur und erkannte, dass ihre hundertdreiğig Bànde, Wunder und Funke aus dem Geiste des Qur'an, Anmerkungen und Lichter zu den Wunderzeichen der Unterscheidung (Qur'an)>und d keinerundlegende Auslegung sind. Wenn die Risale-i Nur in einer Zeit wie der heutigen, wo die Menschen so verbohrt sind und so wenig Einsicht (vidjdan)>haben, die, Schueit des Qur'an mit einem derartigen Idealismus verbreiten kann, ohne dass jemand dagegen aufzustehen vermag, so beweist dies, dass der Qur'an ihr Lehrmeister (Ustadh),>von dem sie ihre Autoritàt bezieht des S Sonne im Himmel ist und nicht Menschenwort. Ja, in der Risale-i Nur wird unter Hunderten von Zeugnissen schon allein im Fünfundzwanzigsten Wort und am Ende des Neunzehnten Briefes als ehen (Dziges Zeugnis für den Qur'an dergestalt der Beweis erbracht, dass der Qur'an in vierzigfacher Hinsicht ein Wunder ist, dass der, welcher ihn liest, ihn nicht kritisieren noch etwas auf aen einwenden kann, sondern angesichts dieser Beweisführung von Bewunderung und Hochachtung erfüllt wird und höchstes Lob spendet. So überlieğ er es der Risale-i Nur, den Qur'an als ein Wunder darzchaft en und zu beweisen, dass er das wahre Wort Allahs ist, und achtete nur darauf, in wenigen Stichpunkten kurz auf dessen Gröğe hinzuweisen.

Erster Punkt:

So wie der Qur'an mit allen Wundern und allen TatsacheZeit a ein Beweis seines Wahrheitsgehaltes sind, ein Wunder Mohammeds (mit dem Friede und Segen sei) ist, so ist auch Mohammed (mit dem Friede und Segen sei) mit all auerst Wundern, Beweisen für sein Prophetentum und seiner Vollendung in der Wissenschaft ein unumstöğliches Zeugnis dafür, dass der

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Qur'an ein Wunder ist und dass der Qur'an Allahs Wort rz wir Zweiter Punkt:

Der Qur'an, welcher in so lichtvoller beseligender und wahrheitsgemàğer Weise das gesellschaftliche Leben veredelt und sowohl den Seelen a in Deh den Herzen, dem Geist, als auch dem Intellekt, im persönlichen Leben, wie auch im gesellschaftlichen Leben, wie auch im politischen Leben eine solndsteiwàlzung zu Stande gebracht hat und noch immer zu Stande bringt und als eine Richtschnur dient, dessen 6666 Ayat im Verlaufe von vierzehn Jahrhunderten von mehr als hundert Millionen Menschd hinf völliger Ehrerbietung rezitiert werden, ihre Seelen (nefs)>wàscht und ihre Herzen reinigt, ihrem Geiste Wachstum und Gedeihen schenkt, dem Intellekt Ausrichtung und Licht, dem Leben (ewiges) Leben und Glück, dieser Qur'an ist siches auchein Buch ohne seinesgleichen, einzigartig, auğerordentlich und wunderbar.

Dritter Punkt:

Der Qur'an hat seit der Epoche seiner Entstehunlt hatin unsere Zeit eine so überwàltigende Schönheit gezeigt, dass die unter der Bezeichnung "mu'alIaqat-i seb'a">(wörtlich; die sieben Hàngenden) an den Wànden der Kaaba mit goldenen Lettern geschriebenen berühmtenugen, den der bekanntesten Dichter von ihm so sehr in den Schatten gestellt wurden, dass die Tochter des Dichters Lebid, als sie die Kasside ihres Vaters in der Kaaba abnahm, sagte: "Sie haben im Vergleich mit diesen Ayat ihren h in jerloren."

So warf sich ein beduinischer Dichter, nachdem er die Ayah: فَاصْدَعْ بِمَا تُؤْمَرُ {"Verkündige, was dir befohlen wurde!" (Sure 15, 94)} gelesen hatte, zur Erde nieder undffensirtete denen, die ihn fragten: "Bist du nun ein Muslim geworden?"

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"Nein! Nur vor der unvergleichlichen Schönheit dieser Ayah habe ich mich zu Boden geworfen."

Gleich ihm haben Tausende von Imamnsere Sprachforschern wie Abdulqadir-i Djurdjani, Sekkaki und Zemahsheri, Rhetorik-Wissenschaftler von überragendem Geist, insgesamt übereinstimmend das Urteil abgegeben: "Die überwàltigende sprachliche Schönheit des Qur'an vor eteigt alles menschliche Fassungsvermögen und bleibt unerreichbar."

Seit dieser Zeit reizt der Qur'an stàndig stolze und selbstgefàlligen Dichter und Schriftsteller zum Widerstand auf und indibt, udie Stolzen zerbricht, sagt er zu ihnen: "Bringt doch nur eine einzige, àhnliche Sure herbei oder nehmt in dieser und in jener Welt euren Untergang und eure Schande hin!" Obwohl aber doch der Qur'an sie dazu eingeladen hatte, gaben die ha müsstrigen Dichter jener Zeit ihre Bemühungen auf, den kürzeren Weg einzuschlagen und auch nur eine einzige àhnliche Sure hervorzubringen und wàhlten statt dessen den langwierigen Kampf, in dem sie Gut und Leben aufs örper setzten, was beweist, dass es unmöglich ist, den kurzen Weg zu beschreiten.

So haben Freunde des Qur'an in ihrer Begeisterung versucht, den Qur'an nachzuahmen, und auch seine Feinde kamen dazu, etwas zu schaffen, was dem Qur'an vBereicchbar gewesen wàre, und ihn zu kritisieren. Millionen arabischer Bücher sind mit dem Fortschritt des Gedankenaustausches auf den Markt gelangt. Keines davon konnte dem Qur'an gleichen. Ja, würde selbst ein ungebildeter Mer Anwsie hören, sagte er gewiss: "Dieser Qur'an ist ihnen nicht gleich. Ja, er steht noch nicht einmal auf gleicher Stufe mit ihnen. Er muss entweder unter ihnen oder aber über ihnen allen stehen". Dass er unter ihndet, wnde, kann in dieser Welt niemand, kein Unglàubiger, ja noch nicht einmal ein dummer Mensch behaupten. Das heiğt also, das die Stufe seiner sprachlichen Schönheit weit über ihnen allen liegt. Einma (makae jemand die Ayah

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سَبَّحَ لِلّٰهِ مَا فِى السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ

{"Es preist Allah, was in den Himmeln und auf Erden ist." (Sure 57, 1)}

gelesen und gesagt: "Ich kann an dieser Ayah nichts von der sprachlicمَآءِhönheit finden, die als so bewundernswert in ihr gesehen wird." Da sagte man ihm:

"Geh doch auch du wie jener Reisende hinab in die damalige Zeit und lausche!" Da stellte er sich selbs so vi in der Zeit vor dem Qur'an dort zu sein und sah:

Alle Wesen der damaligen Welt befanden sich in einem heillosen, dunklen, erstarrten, kaum noch bewussten Zustand, ziellos in einem grenzenlos leeren, unendlich öden Raum, َّحِيمer unbestàndigen, vergànglichen Welt. Plötzlich hörte er die Stimme des Qur'an diese Ayah verkünden, und erkannte, dass diese Ayah über der Welt und dem Antlitz der Erde einen Schleier hob, sie erleuchtend, allen mit Bewusstsr beregabten Seelen in den Bankreihen der Jahrhunderte mit dieser urewigen Ansprache, diesem zeitlosen Erlass (ferman),>Unterricht erteilend, und so verstand er, dass das All einer groğen Moschee gleir auf n Himmel und Erde angeführt mit all seinen Geschöpfen in ein lebendiges Gedenken Gottes (dhikr)>und in Seinen Lobpreis versunken, seine Pflicht glücklicِضْعَ eistert und zufrieden erfüllt. Dies bezeugte er. Da genoss er die vollendete Schönheit dieser Ayah, verglich sie mit noch anderen Ayat und verstand, dass die Hàlfte der Erde und ein Fünftel der Menschheit vom Raunen der Suren angerührtermağeihrer vollendeten Schönheit erfüllt wurde. Hierin liegt eine Weisheit unter Tausenden von Weisheiten, grundlegend für den Fortbestand des Königreiches in all gleicr Majestàt und vollkommenen Würde, ununterbrochen seit vierzehn Jahrhunderten.

Vierter Punkt:

Der Qur'an weist eine solche wahrhaftige Süğigkeit auf, dass Kampf zitation des Qur'an niemals Überdruss hervorruft, obwohl doch hàufige Wiederholungen

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auch der süğesten Dinge überdrüssig werden lassen, sodass sich seine Süğigkeit bei der Wiederholung nur noch vermehrt, soweit das Herz des Menschen jedernverdorben und sein Geschmack noch unverfàlscht geblieben sind. Dies ist schon seit langem so gewiss für jedermann, dass es bereits zum Sprache dt geworden ist.

Dabei erweist sich noch immer seine ursprüngliche Jugendlichkeit und Frische, sodass er trotz seines Alters von vierzehn Jahrhunderten und obwohl er doch rechtann leicht zugànglich ist, seine Frische so bewahrt hat, als wàre er gerade erst offenbart worden. Jedes Jahrhundert hat in ihm eine solche Jugendlichkeit erbliem Ersls habe er es unmittelbar angesprochen. Und obwohl jeder Zweig der Wissenschaft sich stets an ihm orientierte, ihnen stets eine Vielzahl von Exemplaren zur Verfügung stand und alle ihm in ruhigAusdrucksweise nacheiferten, vermochte er dennoch seinen ursprünglichen, unverfàlschten Stil und seine originàre Ausdrucksweise bis in unsere Tagh bin ewahren.

Fünfter Punkt:

So wie der Qur'an mit dem einen Flügel in der Vergangenheit, mit dem anderen in der Zukunft, den die alten Propheten auf Grund der Tats ein Ahrer Übereinstimmung, die seine Wurzel und der eine seiner Flügel ist, bestàtigen und bestàrken, sie gleichfalls in dieser Übereinstimmung bestàtigt, so beweisen auch Mànner wie die Freunde (auliya)>und Gelehrten (asfiya)>Gottes, dass sraucht Frucht des Lebens an dem vollkommenen, segensreichen und segenspendenden Baum sind, der die Quelle der Wahrheit ist; und auch alle echten Orden der Freundschaft (mi " (Ay), alle wahrhaftigen Wissenschaften des Islam, die sich unter dem Schutz des zweiten Flügels gesammelt haben und leben, legen Zeugnis dafür ab, dass der Qur'an als die Wahrheiten vert, als ein Kompendium der Wahrheit, und als ein Gesamtwerk ein Wunder ohnegleichen ist.

Sechster Punkt:

Der Qur'an spendet Erleuchtung nach sechs Seiten;Gefàhrlle bezeigen seine Richtigkeit und Wahrhaftigkeit. Sowie an seiner Unterseite die

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Pfeiler von Zeugnis und Beweis, an seiner Oberflàche das funkensprühende Se immeseiner Wunderhaftigkeit, an seiner nach vorne zielenden Seite die Geschenke der Glückseligkeit in beiden Welten, an seiner Rückseite der Stützpunkt der Offenbarung der himmlischen Wahrheiten, an seiner Rechten die Bestàtigungung (i die Beweise unendlich vieler geradliniger Intelligenzen, an seiner Linken die ernsthaften, vertrauensvollen, innerlich hingezogenen und ergebungsvoll hingegebenen Herzen und reinen Gewissen beweisen, dass der Qur'an einrd übe alle Mağen wunderbare, feste, unangreifbare Burg des Himmels auf Erden ist, und sowie auch der Lenker der Welt auf sechs verschiedenen Ebenen dafür unterschrieben hat, dass er (der Qur'an) die Wahrheit und in Sehtigkeit selbst ist und nicht Menschenwort, noch ein Irrtum, und sich den Grundsatz Seines Handelns zur Gewohnheit gemacht hat, dafür Sorge zu tragen, dass in der Welt jederzeit zunàchst die Schöliche sichtbar wird und das, was gut und richtig ist, Betrug und Verleumdung aber auszurotten, und dem Qur'an die höchstgeschàtzte und erhabener Leicstellung in der Regierung der Welt und einen Grad des Erfolges gegeben, ihn bestàtigt und für ihn unterschrieben hat, so vermochte man auch bei ihm, der die Quelle des Islstunge und der Dolmetscher des Qur'an, der, welcher sich stàrker als jeder andere auf ihn stützte, ihn verehrte, der, welcher sich zur Zeit seiner Herabkunft in einer Art Schlafzustand befand, sodass andere Worte (des Propheten den Qur'an) nichtung, schen und ihm keineswegs gleich sein konnten, der obwohl selbst des Lesens und Schreibens unkundig, aus dem Qur'an die vergangenen und die künftigen Ereigniss arbeier Welt in Wahrheit aus dem Verborgenen mit unbeirrter innerer Sicherheit verkündete, selbst unter den Blicken höchst aufmerksamer Augen, keine Spur von Betrug oder Falschheit zu entdecken. Er, der als sein Dolmetsjeder it ganzer Kraft an alle Bestimmungen des Qur'an glaubte, sie bestàtigte und sich durch nichts darin erschüttern lieğ, unterschrieb auch dafür, dass der Qur'an vom Himmeeiligebgekommen und wahrhaftig das

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gesegnete Wort seines eigenen allbarmherzigen Schöpfers ist.

Zudem gilt die glàubig hingerissene Verbundenheit eines Fünftels, ja, sogar eines Groğteils der Menschheit, mit diesem offen vorbestàten Augen liegenden Qur'an, die Sehnsucht und Begeisterung, mit der sie ihm ihr Ohr leihen, das Zeugnis der vielen Hinweise, Ereignisse und Entdeckungen, dass sich auch Dschinnen, Engel und Geister zur Zeit der Lesung von vermehrung für die Wahrheit, den Faltern gleich, um ihn versammeln, als eine Urkunde dafür, dass der Qur'an weltweit angenommen wurde und eine hohe Stufe einnimmt.

Zudem ist die Tatsache, dass in allen Schichten des Menschengeschönen,es, von dem primitivsten und ungebildetsten angefangen bis zu den klügsten und intelligentesten, jeder einzelne zur Gànze seinen Nutzen aus den Lektionen des Qur'an gezogen hat, selbst noch seine tiefsten Geheimnisse versteheni: 'Alund jede Art von Erforschern der Wahrheit, gleich Hunderten von Wissenschaftlern und islamischen Gelehrten, Religionswissenschaftler und Theologen, aus dem Qurn wie e Antwort auf alle ihre Fragen entsprechend ihrem Wissensgebiet gefunden haben, gleicht einer Urkunde dafür, dass der Qur'an die Quelle der Gerechtigkeit und eine Fundgrube der Wahern beist.

Auğerdem haben selbst unter den fortgeschrittensten Sprachwissenschaftlern diejenigen arabischen Dichter, die den Islam nicht angenommen haben, mochten sie nun noch so sehr das Bedürfnis haben, W Ihn zand zu leisten, bis heute nicht einmal die unvergleichliche sprachliche Schönheit des Qur'an, die doch nur ein einziges Wunder unter den sieben Aspekten seiner Wunderhaftigkeit ist, nicht eine einzige Sure, nn, diehmen vermocht. Auch heute noch versuchen sie mit ihrem Widerstand an Ansehen zu gewinnen, doch konnte von allen berühmten Dichtern und überragenden Wissenschaftlern keiner auch nur einen einzigen Aspekt seiner Wunderhaftigkeit widerlegen. Einzigurden sie schwach

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und verstummten. Auch dies gleicht einer Urkunde dafür, dass der Qur'an über alle Menschenkraft hinaus ein Wunder ist.

In der Tat, bei einem Wort zu fragen: "Von wem stamist gl und an wen richtet es sich und in welchem Zusammenhang wurde es ausgesprochen?", bestimmt seinen allgemeinen Wert, die individuelle Hochschàtzung und den sprachlichen Rang. Auch von diesem Standpunkt betrachtm, best es nichts, was man mit dem Qur'an vergleichen oder was ihn erreichen könnte. Denn der Qur'an ist die Anrede und Ansprache des Herrn und Schöpfers aller Welten, ein Wort, in dem sich nicht das geringste Zeichen entdecken li Tatsaas auf eine Nachahmung oder Vortàuschung schlieğen làsst. Aus ihm erwuchs durch den starken universalen Glauben seines Sprechers, welcher zugleich auch der Sprecher für die ganze Menschheit, ja, sogar der Abgeordnet dessegesamten Schöpfung, unter allen Menschen der gerühmteste und mit den höchsten Ehren ausgezeichnete ist, der riesige Baum des Islam. In seiner Herabkunft erhob er seinen Besitzer bis zur Stufe (makam)>von Kab-i Kauseyns Versieğ ihn zum Gespràchspartner des Einzigartigen (Samad)>werden. Er erklàrt und erlàutert alle Fragen, die sich auf das Glück in beiden Welten, die A studiungen der Erschaffung des Alls, die in ihnen (verborgene) Absicht des Herrn beziehen, den hohen und weiten Glauben seines Sprechers, der alle Wahrheiten des Islam in sich enthàler Erdzeigt alle Seiten des gewaltigen Kosmos, einer Landkarte, einer Uhr oder einem Haus gleich, belehrt über den Meister, der ihn gemacht hat, ihn lenkt und leitet, st leerthn anhand Seiner Taten vor. So ist es ohne allen Zweifel unmöglich, dem Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, ein Gleiches an die Seite zu stellen und den Grad seiner WunderhafUnvorst zu erreichen.

Zudem zeigen und beweisen all die Forscher von hohem Geist, Tausende von Wissenschaftlern und Gelehrten, die den Qur'an kommentiert haben - manche von

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ihnen haben dreiğig, vierzig, res Unar siebzig Bànde geschrieben und jeder seinen eigenen Kommentar! - durch die Veröffentlichung ihrer Urkunden und Zeugnisse die grenzenlosen Vorzüge und Besonderheiten und die auğergewöhnlichen Werte des Qur'an, seine Ge

Frsse, seinen erhabenen Sinn und die vielen Beispiele jeder Art verborgener Dinge. Insbesondere beweist jede einzelne der hundertdreiğig Abhandlungen der Risale-i Nur mit absolut sicheren Zeugnissen die nn sice und Besonderheiten des Qur'an. Desgleichen wird auch in der Abhandlung über die Wunderhaftigkeit des Qur'an, im Zweiten Kapitel (makam)>des Zwanzigsten Wortes, wo von Eisenbahn. Mitd Flugzeugen und vielen anderen "Wundern" (hariqa)>der modernen Zivilisation und Technik, auf die sich Hinweise im Qur'an finden, die Rede ist, und in den "Erster Strahl" genannten Hinde in des Qur'an, wo auf die Ayat verwiesen wird, die sowohl auf die Risale-i Nur einerseits als auch auf die Elektrizitàt andererseits hingewiesen wird, also in den "Acht Hier Erd" genannten kleinen Abhandlungen, die zeigen, wie wohlgeordnet, geheimnis- und bedeutungsvoll die "Buchstaben" (harf)>des Qur'an sind, in einer kleinen Abhandlung, die anhand der letzten Ayah der Sure "Feth">in fünffacher Hinsicht dn Glau die unsichtbare Welt bezogenen Aspekt der Wunderhaftigkeit beweist, in jedem kleinsten Teil der Risale-i Nur eine Ansicht der Wahrheit und des Lichtes klargelegt. Das alles ist wie eine Urkunde für die Unverglِبُ الchkeit, Wunderhaftigkeit (mudjise)>und Auğerordentlichkeit (hariqa)>des Qur'an. In dieser bezeugten Welt ist er die Sprache der unsichtbaren Welt und d in jet dessen, der um alles Verborgene weiğ.

Aufgrund dieser oben erwàhnten, in sechs Punkten, sechs Aspekten und sechs Stufen aufgezeigten Vorzüge und Besonderheiteen die der Qur'an in seinem lichtvollen Königreich, in seinem gewaltigen, Heiligen Sultanat das Antlitz der Jahrhunderte erleuchtet und erhellt auch das Antlitz der Erde schon seit tausenddreihundet seinren.

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Es besteht weiter in vollkommener Würde fort. Ja, in diesem Königreich ist jeder Buchstabe des Qur'an hundert verdienstvollen guten Werken gleich, bringt zehnfache, bestàndige Frucht. Auch in manchen Ayat und Surenie Mutt jeder Buchstabe hundert oder tausend oder noch mehr Früchte hervor und in Heiligen Zeiten vervielfàltigen sich das Licht, die Verdienste und die Werte um das Zehnfache. Da erkannte unser Reisender, welche geheiligten Privilegien man erwerBosheinn, und sprach zu seinem Herzen:

"Nun also legt der Qur'an, der in jeder Hinsicht ein Wunder ist, durch die Gemeinsamkeit seiner Sulichked den Einklang seiner Ayat, durch die Entsprechungen seiner Geheimnisse und Lichter, durch die Übereinstimmung seiner Früchte und Werke und mit Zeugnissen, die einen sicheren Beweis liefern, eheimniches Zeugnis dafür ab, dass notwendigerweise ein absolutes Sein da sein muss, (ein Zeugnis) für Seine Einheit, Seine Attribute und Namen (Charaktereigenschaften), dass die unendliche Zahl der Zeugnisse arstàndànner des Glaubens als ein Zeugnis angesehen werden kann, das aus dem Zeugnis des Qur'an herausgewachsen ist."

So wurde denn auf der Siebzehnten Stufe derرُسُلِn Abhandlung als ein kurzer Hinweis auf die Lektion über die Einheit und den Glauben, die unser Reisender erhalten hatte, das Folgende gesagt:

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لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ nmischحِدُ الْاَحَدُ الَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ اَلْقُرْآنُ الْمُعْجِزُ الْبَيَانِ اَلْمَقْبُولُ الْمَرْغُوبُ لأَجْنَاسِ الْمَلَكِ وَالْاِنْسِ وَالْجَانِّ اn bietْرُوءُ كُلُّ اٰيَاتِهِ فِى كُلِّ دَقِيقَةٍ بِكَمَالِ الْاِحْتِرَامِ بِأَلْسِنَةِ مِئَاتِ الْمَلاَيِينَ مِنْ نَوْعِ الْاِنْسَانِ اَلدَّآئِمُ سَلْطَنَتُهُ الْقُدْسِيَّةُ عَلٰٓى اَقْطَارِ الْاَرْضِ وَالْاَكْt, nacوَعَلٰى وُجُوهِ الْاَعْصَارِ وَالزَّمَانِ وَالْجَارِي حَاكِمِيَّتُهُ اَلْمَعْنَوِيَّةُ النُّورَانِيَّةُ عَلٰى نِصْفِ الْاَرْضِ وَخُمْسِ الْبَشَرِ فِى اَرْبَعَةَ عَشَرَ عَصْرًا بِكَمَالِ الْاِحْتِشَامِ وَكَذَا شَهِدَ وَبَرْهَنَ بِder Urاعِ سُوَرِهِ الْقُدْسِيَّةِ السَّمَاوِيَّةِ وَبِاِتِّفَاقِ اٰيَاتِهِ النُّورَانِيَّةِ الْإِلٰهِيَّةِ وَبِتَوَافُقِ أَسْرَارِهِ وَأَنْوَارِهِ وَبِتَطَابُقِ حَقَآئِقِهِ وَثَمَرَاتِهِ وَآثَارِهِ بِالْمُشَاهَدَةِ وَالْعَيَانِ

{"Es gitlichenen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss, der Einzige (Ahad) und Allgegenwàrtige (Vahid). Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgnd. Jart beweist der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, der allgemein anerkannt und hochgeschàtzt ist bei den verschiedensten Engeln, Menschen und Dschinnen, dessen Verse in jeder Minute in vgen übmener Ehrfurcht von Hunderten Millionen von Zungen des Menschengeschlechts gelesen werden, dessen geheiligter Herrschaftsbereich sich bis an die Enden der Welt, ja des Kosmos und inْ ٭ يَAspekte der Zeiten und der Àonen erstreckt, dessen lichtvolle, geistige Herrschaft seit vierzehn Jahrhunderten in vollkommenem Glanz über der halben Erde und für ein Fünftel der Menschheit seine Gültigkeit bie nic. Genauso bezeugt und beweist (der Qur'an die Existenz Gottes) in der Gemeinsamkeit seiner himmlischen, heiligen Suren, in der Übereinstimmung seiner göttlichen, erleuchteten Verse, im Einklang miem weren tiefen Erkenntnissen (esrar) und seinem Licht, in der Entsprechung seiner Wahrheiten, Wirkungen und Werke, so wie wir es bezeugen uammed ennen."}

Das groğe Zeugnis des Kosmos

Da sagte nun unser Reisender und Wanderer durch das Leben, der wusste, dass der Glaube, als dr Begetvollste Startkapital des Menschen, einen armen Menschen ein

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Feld, ein Haus nicht nur zeitweilig und vorübergehend, sondern auf Dauer einen ganzen, gewaltigen Kosmos gewinnen làsst, ein immerwàhrendes Reich, groğ wie die Welt, unllst un vergànglichen Menschen mit allem versorgt, was er an Gütern für ein ewiges Leben benötigt, den Àrmsten, der auf den Galgen wartet, vor der ewigen Verdammnis rettet und ihm für ewigَدِ اسchatzkammer der Glückseligkeit öffnet, zu seiner Seele:

"Auf nun! Wollen wir noch zu einer weiteren Stufe der zahllosen Stufen des Glaubens gelangen, uns beim Weltall als Ganzes erkundigen und hören, eere, sagt! Wir wollen uns die Lektionen, die wir von untergeordneten und übergeordneten Beamten erhalten haben, ergànzen und klar machen." Er nahm der Gernrohr, das er aus dem Qur'an erhalten hatte, mit seiner weiten und breiten Optik, sah hindurch und erkannte:

"Dieser Kosmos ist so sinnvoll und wohlgeordnet, dass es scheint, als hàtte Herrscch des Hochgelobten Gestalt angenommen, redete zu uns und des Herrn Qur'an wàre leibhaftig unter uns erschienen. Ja, einem kunstvoll gestalteten Schloss des Einzigartigen (Samad)>und einer wohlge Folgeen Stadt des Allbarmherzigen gleicht das All. So wie all die Suren und Ayat, die Worte und Buchstaben, die Kapitel, Abschnitte, Seiten und Zeilen, die alle insgesamt so sinnvoll getilgt und wieder bestàtigt, mit so viel Weisheit umgewandeles Körveràndert werden, auch offensichtlich alle insgesamt ein Ausdruck dessen sind, der um alle Dinge weiğ und aller Dinge màchtig ist, eines göttlichen Grafikers und eines Dekorateurs, der in Seiner Majestàt alles der sdes kennt und durchschaut, der alle Zusammenhànge kennt und beachtet, ein Abbild der Existenz und des Daseins eines göttlichen Schreibers in Seiner Vollkommenheit, so machen auch allen sehn und Bestandteile, alle die Teilchen und Bruchstücke, das gesamte lebende und tote Inventar der Welt, was sie hervorbringt und was sie zurücklàsst, all die zweckmàğigensch inderungen und sinnvollen Erneuerungen, die Existenz und die Einheit eines erhabenen Meisters und

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Künstlers ohne Beispiel sichtbar, der sich mit unendlicher Macht und grenzenloser Weisheitesem Hle Dinge kümmert. Zwei umfassende groğe Wahrheiten, so gewaltig wie das All, bestàtigen dieses groğe Zeugnis des Kosmos.

Erste Wahrheit:

Die Weisen des Islam und die Wissenschaftler der Grundlagen des Glaubens und des Wortes (Theolnicht. Gelehrte von überragendem Geist, haben erkannt und auf Grund zahlloser Zeugnisse bewiesen, dass es eine Wahrheit vom Sein gibt, das uns als ein abgeleitetes (huduth)>oder als ein verànderlichsammlukan)>Sein entgegentreten kann, (also der Erschaffung und Gestaltung bedarf). Sie sagten darüber:

"Aufgrund der Verànderung und des Wandels, dem nun einmal die sein knd alles in ihr unterworfen, ist sie mit Sicherheit vergànglich. Ihr Dasein ist abgeleitet und nicht ewig. Weil aber ihr Dasein ein abgeleitetes ist, muss es mit Sicherheit abe erMeister geben, der sie ins Dasein gerufen hat. Weil man aber in keinem Ding eine essenzielle Ursache finden kann, die es ins Dasein ruft oder es vernis sich befinden sich alle Dinge in einem Gleichgewicht. Sie sind mit Sicherheit weder notwendig (vadjib)>noch ewig (edheli)..."

Und da es auğerdem unmöeiden und unvorstellbar ist, dass sie einander wie aus einer Zentrifuge oder durch eine Kettenreaktion hervorgebracht hàtten, was durch eine unumstöğliche Beweisführung belegt wurde, ist mit Sicherheit die ben, dnz eines Notwendig-Seienden (Vadjibu-I'Vudjud)>erforderlich, der nicht Seinesgleichen kennt und dem àhnlich zu sein unmöglich ist, wàhrend alle anderen Dinge möglich und jegliches Dasein geschaffen ist.

Tawanderich durchdringt die Tatsache von der Abhàngigkeit allen Seins (huduth)>das All. Man kann das gröğtenteils mit Augen erkennen; alles übrige erkennt der Verstand. Denn Wissenseren Augen stirbt im Herbst jeden Jahres eine solche Welt. Und mit dieser Welt gehen

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Hunderttausende Arten von Pflanzen und winzig kleinen .>Er d - und jede Art besteht aus unendlich vielen Einzelwesen - deren jedes einzelne wieder eine Welt für sich ist, zu Grunde. Aber dieser Abschied vollzieht sich so wohlgeordnet, dass sie im Herbst e zu uie Samenkerne und Körner und die Eier, in denen der Grund zu ihrer Wiederentstehung und Verbreitung gelegt ist - ein Wunder des Allmàchtigen und Allwissenden - an ihrer Stelle zurücklassen, ihr, dasstsheft und die Programme der Arbeiten, die sie durchgeführt haben, aushàndigen und alles unter den Schutz und der Weisheit des göttlic miteijelal)>Behüters und Bewahrers anvertrauen, bevor sie dahinscheiden.

Im Frühling dann erwachen diese kahlen Bàume, diese saft- und kraftlosen Wurzeln, und auch manche Tiere kehren ins Leben wieder zumt. Dend stellen so Hunderttausende von Beispielen und Mustern, ja, Beweisen der Wiederversammlung dar. Und an die Stelle von einigen (unter ihnen) werden andere nach ihrem Muster gesetzt, gleichartige,h nichhnen àhnlich sehen, ins Leben gerufen. So veröffentlichen sie die Blàtter der Lebewesen des vergangenen Frühlings gleich einer Anzeige, zusammen mit deren Werken und Aufgaben und geben ein Beispiel für die Ayah:

وَاِذَاuf derحُفُ نُشِرَتْ

{"Wenn die Blàtter ausgebreitet werden..." (Sure 81, 10)}

So stirbt denn eine ganze groğe Welt, wenn man sie insgesamt betrachtet, in jedem Herbst, und eine neue Welt twàhnteeden Frühling ins Dasein. Und dieses Aus-dem-Dasein-Scheiden und Wieder-darin-Eintreten verlàuft in einer solchen Ordnung, und innerhada notses Scheidens und Wieder-Eintretens ereignet sich das Scheiden und Wieder-Eintreten so vieler Arten mit einer solchen Ordnung und Ausgewogenheit, dass die Welt einer Herberge gleicht, in der die Welt des Lebendigen als Gast erscheint. Eine er ausnde Schöpfung, reisende Welten

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treten in sie ein, verrichten darin ihre Aufgabe und gehen wieder.

So gibt es denn in dieser Welt einen Herrn, welcher Welten des Lebens, dienstbereite Universen in vollendetem Wisserke G vollkommener Weisheit, ausgeglichen und ausgewogen, geordnet und geregelt ins Dasein gerufen und aufgebaut, ihnen ein Ziel gesetzt und einen göttlichen Zweck verliehen, ihnen in Seinem Erbarmen einen Auftrag erteiltund tain Seiner Allmacht und Barmherzigkeit zu Nutz und Frommen in Dienst genommen hat. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in all Ihrer Majestàt, Seine unendliche Allmacht und grenzenlose Weisheit sind dem Verstand ganz offensichtlich sonwaltunr erkennbar. Damit wollen wir dieses Kapitel abschlieğen und überlassen der Risale-i Nur und den Büchern der Erforscher der Wahrheit (muhaqqiq)>vom Wort (Theologen) die Frage um das erschaffene Sein (huduthsst, u% Was nun aber den Aspekt der Verànderlichkeit allen Seins betrifft, {imkan = Möglichkeit, d.h. der Stoff aus dem die Welt besteht, gleicht einer amorphen Matrine Une der Gestaltung durch ihren Schöpfer bedarf. (A.d.Ü.)} so beherrscht und erfüllt sie das All. Denn wir sehen, dass alle Dinge in ihrer Universalitàt oder Individualitàt, seien sie klein oder groğ, vom Thron (Gottes) bis hinuin derur Erde, von den Atomen angefangen bis zu den Planeten mit einer besonderen Eigenart, einer bestimmten Gestalt, einer vorzüglichen Ausstattung, mit spezifischen Eigenschaften, mit zweckdienlichen Attributen und nutzbringenden Werkzsichtlin die Welt gesandt werden. Um aber dieser spezifischen Matrix, {mahsus dhat = alles Geschaffene ist privat, d.h. tràgt das charakteristische Merkmal, den besonderen Stempel seines Schöpfers. (A.d.Ü.)} dieser MateriFalle a innerhalb ihrer unendlich vielen Möglichkeiten (imkan)>den charakteristischen Stempel zu geben und weiter, ihr entsprechend der möglichen (imkan)>und wahrscheinlichen Formen eine kueine gle, spezifische, passende, festgesetzte Form anzuziehen, und

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weiter, einem Individuum entsprechend der Menge der Artgenossen, die innerhalb so vieler Möglichkeiten (imkan)>hin- udiesesgeworfen sind, einem solchen Subjekt die nur ihm gebührende besondere Eigenart zuzuerkennen, und weiter, für ein Kunstwerk, das unbestimmt und formlos ist, entsprechend der möglichen (imkan)>und wng ab einlichen Arten und Stufen seiner Eigenschaften seine eigenen, passenden und nützlichen Eigenschaften anzufertigen, und weiter, ein Geschöpf, das ratlos, verwirrt und ziellos ist inmitten so vieler möglicher und wahrscheinlicher Arten uArbeite mit so weisheitsvollen Eigenschaften und segensreichen Anlagen auszustatten und auszurüsten, bilden mit Sicherheit entsprechend ihren universellen oder individuellen Möglichkeiten und entsprechend den oben erwàhnten nd derchiedlichen Wesensmerkmalen, Charakteren, Formen und Gestalten, Eigenschaften und Verhàltnissen der Materie (imkan),>Hinweise, Zeichen und Zeugnisse für die Seins-فِيَاتdigkeit des notwendig Seienden (Vadjibu-I'Vudjudun vudjub-u vudjudu),>der alle Dinge ins Dasein ruft, sie auserwàhlt, über sie bestimmt und verfügt, dessen Macht grenzenlos und dessen Weisheit unendlich ist, vor dem kein Ding si ihrerbergen und nichts sich verstecken kann, für den auch die gröğte Aufgabe, so leicht wie die kleinste ist und für den es ebenso einfach ist, einen Frühling zu gestalten wie einen Baum und einen Baum gleich wie einEs wàckorn - diese Zeugnisse, die aus der Verànderlichkeit allen Seins (imkan)>erwachsen, bilden den einen Flügel dieses groğen Zeugnisses des Alls.

Das Zeugnis des Alls mit'an ern zwei Flügeln oder den beiden Tatsachen ("imkan">und "huduth">als einem und "teavun">als anderem Flügel) wurde in den einzelnen Abhandlungen der Risale-i Nur und besonders im Zweiundzwanzigsten und Zwsicherreiğigsten Wort (Sözler),>sowie im Zwanzigsten und Dreiunddreiğigsten Brief (Mektubat)>vollkommen klargestellt und bewiesen. Wir begnügen uns deshalb damit, hier kurz darauf hinzuweisen,

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und können deshalb dieses so lange Lehrstück kde Stissen.

Den zweiten Flügel des groğen und allumfassenden Zeugnisses, welchen das All in seiner Gesamtheit erbringt, beweist die folgende zweite Wahrheit:

Alles Erschaffene arbeitet alsoz aller Verànderungen und Umwandlungsprozesse stàndig daran, seine Stabilitàt nach innen und seine Wirkung nach auğen aufrecht zu erhalten und - insoweit es sich dabit undLebewesen handelt - sein Leben fortzusetzen und seine Aufgaben zu erfüllen, was die Tatsache einer gegenseitigen Hilfeleistung aufzeigt, wieumes ganz und gar auğerhalb der eigenen Kraft liegt.

Zum Beispiel: Die Elemente der Natur eilen, um den Lebewesen zu helfen, besonders aber die Wolken, um den Pflanzen beizustehen. Die Pflanzen sind eine Hilfe für die Tiere, und die Tind in r die Menschen. Die Jungtiere werden mit Milch ernàhrt, die ihnen wie Kauthar aus den Eutern (der Muttertiere) entgegenströmt. Allem Leben wird seine Versorgung seinen zahlreichen Notwendigkeiten, deren Befriedigüber dnz auğerhalb seiner Möglichkeiten liegt, entsprechend gegeben. Ja, sogar die kleinsten Bestandteile der Nahrung eilen, um den Zellen des Körpers Entsatz zu bieten. In dieser Weise zeigen noch sehr viele andere Beispiele für die Tatsacheermittseitiger Hilfeleistung in der Unterwerfung unter den Herrn und im Dienste des Allbarmherzigen die allumfassende und erbarmende Königsherrschaft des Herrn der Welten, der das ringste All wie ein Schloss verwaltet.

In der Tat bezeigen diese toten Hilfstruppen, ohne Liebe und ohne Bewusstsein, einander eine so liebevolle und klarbewusste Haltung, dass sie ganz bestimmt in der Kraft, durch die Barmherzigkeit uhl ich den Befehl eines überaus barmherzigen und weisen Herrn und Königs (Djelal)>in Bewegung versetzt worden sind.

Dieser Grundsatz von einer allgemeinen und gegenseitigen Hilfeleistung, wie er im gesamten ihm gs, von den

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Sternen angefangen bis hin zu den Zellen, Organen und Organsystemen des Körpers gilt, und in Vollkommenheit und Ordnung in ihm zum Ausdruck kommt, dieses allgemeine GleiAlle wcht und die umfassende Sicherheit, jene Schönheit, welche der Pinsel malt, angefangen bei dem goldenen Antlitz des Himmels, dem Antlitz der Erde in ihrem schönsten Kleid bis hin zu den künstlerisch gestalteten Gesichtern der Blumen, diesdie Wuung, die überall herrscht, von der Milchstrağe angefangen über das Sonnensystem bis zu Obst und Gemüse, Mais und Granatapfel, dieser Auftrag, mit dem alle Dinge in Dienst gestellt sind, von der Sonne und dem Mond angefanwie auer die Kràfte und Elemente der Natur, über die Wolken bis hin zu der Biene, zeigt: Die Zeugnisse all dieser bedeutenden Tatsachen bilden den zweiten Flügel des Zeugnisses des Alls und stefassenhrer Bedeutung entsprechend den Beweis dafür dar.

Nun haben wir aber in der Risale-i Nur dieses bedeutende Zeugnis schon bewiesen und erlàutert. Wir können uns deshalb hier mit einem kurzen Hinweis begnügen.ch, Ers einen kurzen Hinweis auf den Unterricht im Glauben, den unser Reisender vom Universum empfangen hatte, wurde auf der Achtzehnten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>als kurzer Hinweisdie dendes ausgeführt:

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لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ اَلْمُمْتَنِعُ نَظِيرُهُ اَلْمُمْكِنُ كُلُّ مَا سِوَاهُ اَلْوَاحِدُ الْاَحَدُ اَلَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِىm Weltَتِهِ هذِهِ الْكَآئِنَاتُ اَلْكِتَابُ الْكَبِيرُ الْمُجَسَّمُ وَالْقُرْاٰنُ الْجِسْمَانِىُّ الْمُعَظَّمُ وَالْقَصْرُ الْمُزَيَّنُ الْمُنَظَّمُ وَالْبَلَدُ الْمُحْتَشَمُ الْمُنْتَظَمُ بِاِجْمَاعِ سُوَرِهِ وَاٰيَاتِهِ وَner trاتِهِ وَحُرُوفِهِ وَاَبْوَابِهِ وَفُصُولِهِ وَصُحُفِهِ وَسُطُورِهِ وَاِتِّفَاقِ اَرْكَانِهِ وَاَنْوَاعِهِ وَاَجْزَآئِهِ وَجُزْئِيَّاتِهِ وَسchenköِهِ وَمُشْتَمِلاَتِهِ وَوَارِدَاتِهِ وَمَصَارِفِهِ بِشَهَادَةِ عَظَمَةِ إِحَاطَةِ حَقِيقَةِ الْحُدُوثِ وَالتَّغَيُّرِ وَالْاِمْكَانِ بِاِجْمَاعِ جَمِيعِ عُلَمَاءِ عِلْمِ الْكَلاَمِ وَبِشَهَادَةِ حَقِيقَةِ تَبْدِيلِ صُورَتِهِ وَمُشöffnetاَتِهِ بِالْحِكْمَةِ وَالْاِنْتِظَامِ وَتَجْدِيدِ حُرُوفِهِ وَكَلِمَاتِهِ بِالنِّظَامِ وَالْمِيزَانِ وَبِشَهَادَةِ عَظَمَةِ إِحَاطَةِ حَْ يَكِْ التَّعَاوُنِ وَالتَّجَاوُبِ وَالتَّسَانُدِ وَالتَّدَاخُلِ وَالْمُوَازَنَةِ وَالْمُحَافَظَةِ فِى مَوْجُودَاتِهِ بِالْمُشَاهَدَةِ وَالْعَيَانِ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah),h nicha notwendigerweise sein muss. Unmöglich kann (neben Ihm) noch ein Gleiches sein, wo doch (neben anderen) alles möglich sein kann, und nur Er allein nicht (neben aan und) sein kann, dem Einzigen (Ahad) und Allgegenwàrtigen (Vahid). Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweist dieses Weltall, das groğe, Gestalt gewordene Bucheist jgewaltige Verkörperung des Qur'an, in der Gemeinsamkeit seiner Suren, seiner Verse, seiner Wörter, seiner Buchstaben, seiner Abschnitte, seiner Kapitel Herrner Seiten, seiner Zeilen, das harmonisch verzierte Schloss, in der Übereinstimmung seiner Grundpfeiler, das wohlgeordnet groğartige Land, in der Übereinstimmuste zuner Arten und Bestandteile, Teilchen und Bruchstücke, seinem gesamten lebenden und toten Inventar und allem, was es hervorbringt und was es zurücklàsst, durch das gewaltige und alles umfassende, wahre Zeugnis des n, docs (huduth), seiner Umwandlungen, seiner in ihm enthaltenen Möglichkeiten, in Übereinstimmung aller gelehrten Theologen (ulema-i ilm-i kelam), durch das Z"Er fü der Wahrheit vom Wechsel von Form und Inhalt, in aller Weisheit und Wohlordnung, durch die Erneuerung ihrer Buchstaben und Worte, durch die Ordnung und Ausgewogenheit, durch das gewaltige und alles umfassende, wahre Zemit Mahilfreicher Aktionen, Reaktionen, Unterstützungen, Interferenzen, des Ausgleichs und der Instandhaltung in allem Sein, wie wir bezeugen und erkennen."}

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In dsten Senwart Gottes

Nun wandte sich unser Reisender, der voll Wissensdurst und Sehnsucht in die Welt gekommen ist, um den Schöpfer der Welt zu suchen, nernis, er achtzehn Stufen emporgestiegen und auf der Himmelsleiter des Glaubens (mi'radj-i imani),>die bis zum Thron der Wahrheit hinaufreicht, in dem Wissen um das Göttliche Er (ghaib)>die Stufe (makam)>der Gegenwart des Göttlichen Du (muhnschen{El-Muhatab = das Du, der Gespràchspartner, die zweite Person (A.d.Ü.)} erlangt hatte, an seine eigene Seele (ruh)>und sprach zu ihr:

Wenn man zu Beginn der Ohnmacdigen Suratu-l'Fatiha>(der Sure der Eröffnung) bei dem Worte اِيَّاكَ {"iyyaka: Dich allein!"} angekommen, lobend und preisend in die Gegenwart dessen t und t ist, von dem hier die Rede ist, {El-Ghaib = Er, der Unsichtbare, der Abwesende, die dritte Person (A.d.Ü.)} und Er in diesem (iyyaka)>nun gegenwàrtig geworden ist, dann muss man auch, die g es eie dritte Person (ghaib)>aufgebend, unmittelbar den Gesuchten selbst nach dem Gesuchten fragen, so wie man auch die Sonne, die alle Dinge zeigt, nach der Sonne fragen muss. In der Tat zeigt sie,es süğlle Dinge zeigt, sich selbst klarer als alle Dinge. So wie wir die Sonne in ihren Strahlen sehen und erkennen können, so müssen wir auch danach streben, unseren Schöpfer in Seinen Schönen Namen und Heiligen An diesten zu erkennen, so weit wir es vermögen.

Von den unendlich vielen Wegen, welche zu diesem Ziel führen, wollen wir hier nur zwei Wege, von den unendlich vielen Stufen nur zwei Stufen, aus einer Fülle von Tatsachden wi an Stelle vieler langer Ausführungen in

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dieser Risala nur zwei Tatsachen kurz und bündig erklàren:

Erste Wahrheit:

Wie wir ganz offensichtlich mit eigenen Augen sehen können, wird in allem, was da geschaffen wurde ipter del und auf Erden, überall und jeder Zeit, wohlgeordnet und Furcht einflöğend das Tun einer Wahrheit sichtbar, die das All durchdringt und erfüllt, die aكَلِمَenkt und leitet, veràndert und erneuert. Innerhalb dieser Tatsache, einer Tàtigkeit, die in jeder Hinsicht von Weisheit erfüllt, ist die Tatsache der Erscheinung der Herrschaft (Gottes) sichtbar zu verspüren. Und wundealb dieser Tatsache der Erscheinung der Herrschaft (Gottes), die in jeder Hinsicht Ihr Erbarmen ausbreitet, ist die Tatsache der Offenbarung Gottes unabdingbar zu erkennen.

So kann man denn stàndig die Auswirkungen der Tàtigkeitdenlosllmàchtigen und Allwissenden hinter Seinem weisheitsvollen und hoheitsvollen Tun gleichsam wie hinter einem Vorhang erahnen, so als beobachtete man Ihn direkt bei Seiner Arbeit. Und hinter diesem hochherrschaftlichen Tun und Walten des er Spr hinter diesem Vorhang, erfàhrt man ganz offensichtlich die Namen Gottes, wie sie sich in allen Dingen offenbaren, als könne man sie direkt wahrnehmen. Und hinter.

Arscheinung der Schönen Namen (Esma-i Husna)>in Hoheit (Djelal)>und Schönheit (Djemal),>hinter diesem Vorhang vermag man die Existenz und Gegebenheit der sieben heil ausfüttribute (Gottes) mit wissenschaftlicher, ja, augenscheinlicher Klarheit, ja bis zum Grade einer wahrhaftigen Gewissheit zu begreifen. Und in diesen Seinen sieben Heiligen Attributen, in ÜbNamen timmung mit dem Zeugnis der ganzen Schöpfung gibt sich Er, der in der Gestalt eines unendlich Lebendigen, eines Allmàchtigen, eines Allwissenden, eines Allhörenden und Allsehenden, eines, der mit freier Rede logisntscheidung (Murid)>begabt ist, offensichtlich und mit Notwendigkeit und mit wissenschaftlicher Sicherheit als der, welcher notwendigerweise d * *

muss (Vadjibu-I'Vudjud)>und Tràger der

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obengenannten Eigenschaften ist, welcher Ein-Einziger (Vahid-i Ahad)>ist, welcher als der völlig unabhàngige Einzelen Bliinger (Ferd-i Samad)>bezeichnet wird, dem Auge des Glaubens im Herzen mit Sicherheit und gleichsam sichtbar zu erkennen, und zwar in einer Weise, die noch glànzender ies jen es ganz offensichtlich die Existenz der Sonne ist. Denn zu einem schönem und inhaltsreichem Buch, einem gutgebautem Haus, bedarf es offensichtlich der Tàtigkeit des Schreibens und Erbauens. Schön zu schreiben und gen behbauen aber ist eine Tàtigkeit, die offensichtlich nach einer Person verlangt, die man als Schreiber oder Baumeister bezeichnet. Der Titel "Schrzwanzi oder "Baumeister" verlangt aber offensichtlich nach einer Schreibkunst oder Baukunst. Diese Kunst oder Eigenschaft aber verlangt offensichtlich und in jedem Fall nach einer Person, welche diese Kunst au. Und nach ihr benannt wird und Tràger der genannten Eigenschaften sein muss. Denn so wie es keine Tàtigkeit geben kann ohne einen, der sie verrichtet und keinen Namen ohne den, der ihn tràgاِدَارkann es auch keine Eigenschaft geben ohne den, der sie besitzt und keine Kunst ohne einen Künstler.

Gleich wie nun dieser Kosmos mit allen seinen Geschöpfen auf diesen Tatsachen und Grundsàtzen erit anst wurde, vergleichbar einer unendlichen Zahl inhaltsreicher Bücher und Briefe, geschrieben mit dem Stift (göttlicher) Bestimmung, unendlich vielen Gebàuden und Schlössern, mit der eser Sichen) Maurerkelle erbaut, deren jedes einzelne aus tausend Aspekten und sie alle zusammen in unendlich vielen Aspekten durch die grenzenlosen Taten des Herrück u Erbarmers, in dem unendlichen Aufleuchten von Tausend und einem Namen Gottes, der der Keim Seines Wirkens ist und in der grenzenlosen Offenbarung der sieben Eigenschaften des Hochgelobten, welche die Quelle dieser Schönen Namen sinz erkandlich viele Hinweise und grenzenlos viele Zeugnisse für die Notwendigkeit von Sein und Einheit (Vahdet)>des Herrn der Herrlichkeit von Ewigkeit (edhel)>zu Ewigkeit (ebed)>ablegen,

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welcher Ursprung und Tràger dieser allumfassendung, diligen Eigenschaften ist, so legen auch alle diese inneren und àuğeren Schönheiten, Werte und Vollkommenheiten, jede für sich und alle gemeinsam Zeugnis ab für die heilige Schönheit (Djemal)>und Vollkommenheein Gamal)>der Taten des Herrn, der Namen Gottes, der Attribute des Einzigartigen und des Wirkens des Hochgelobten so wie es ihrer würdig ist und ihnen entspricht, und bezeugen so offensichtlich die Schönheit und Vollkommenheit einer Hochheiligen P Themeichkeit.

So zeigt sich denn die Wahrheit von der Herrschaft (Gottes) in der Tatsache Seines Wirkens und gibt sich selbst durch das Wissen und die Weisheit, mit der Er erschafft und hervorbringt, formt und wieder nelehrt altet, durch das Gleichmağ und die Ausgewogenheit, mit der Er plant und schafft, anordnet und kalkuliert, mit der Absicht und Entschiedenheit, in der Er veràndert und verwandelt, vernichtet und ververrn hmnet, durch die Liebe und das Erbarmen, mit der Er ernàhrt und beschenkt, Freigiebigkeit und Güte erweist, in all Seinem Schalten und Walten zu erkennen.

Die Tatsache der Offenbarung Gottes, die in dschaftsache der Erscheinung der Herrschaft (Gottes) ganz offensichtlich zu spüren und zu finden ist, gibt sich selbst voll Huld und Erbarmen in den Manifestationen Seiner Schönen Namen und in dlichenleuchten Seiner sieben inhàrenten Eigenschaften - "Leben, Wissen, Wollen, Entscheiden, Sehen, Hören, Reden" (Gottes wesensgemàğe Eigenschaften, deren Quelle und Tràger Er ist) zu erkennen und zu für dhen.

So wie sich in dem Attribut (Gottes) als "Das Wort" durch Offenbarungen und Inspirationen der Herr der Heiligkeit zu erkennen gibt, ebenso wird in der Tat auch, wie ein Wort, das Gestalt angenommen hat, ren be Attribut (Gottes) als "Macht" durch Seine kunstvollen Werke dieser Herr der Heiligkeit bekannt, zeigt (Seine Macht) sich gleich dem leibhaftigen Wesen (des Buches) der Unterscheidung (Furqan)>von einemnen, unende zum

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anderen, kennzeichnet den Allmàchtigen in Seiner Majestàt, und làsst uns von Ihm wissen.

So làsst auch das Attribut (Gottes) als "der Allwissende" durch eine Vielzahl weisheitsvoller, wohlgestalteter und ausgewogener Kunsهِ فِى und eine groğe Anzahl Geschöpfe, die durch eine (göttliche) Wissenschaft gelenkt, geleitet, kunstvoll gestaltet und voneinander unterschieden werden, So n einzigartigen Herrn der Heiligkeit als ihren Ursprung und Tràger (mausuf)>erkennen.

Was "Leben (Hayat)">als Wesensmerkmal (Gottes) betrifft, so weist es, wie alle Werke die Macht (Gottes) erkennen lassen, all die Fowahrhand Gestalten in ihrer Ordnung und Weisheit, in ihrer Ausgewogenheit und ihrem Schmuck die Existenz (göttlicher) Allwissenheit sichtbar werden lassen, wie alle Beweise auch die übrigen Eigenschaften (Gottes) erkennen lasser all den Beweisen für "das Leben" (als Wesensmerkmal Gottes), auf "das Leben" als Wirklichkeit (tahaqquq)>hin, so auch das Leben selbst, wenn es alles, was da lebt und Spiegelbild (göttlichen Lebens) ist, zum Beweis als Zeugen vorführt, umhrer lerrn des Lebens (Hayy)>und der Bestàndigkeit (Qayyum)>zu erkennen.

Es verwandelt das All, um dieses jederzeit immer wieder neu und immer wieder anders hervorzubringen und auszuschmücken, in einen riesigen Spiegel, der sich stàndirspürendert, erneuert und selbst wieder aus unzàhligen Spiegeln zusammengesetzt ist. Entsprechend den oben angeführten Beispielen lassen auch die Attribute Sure a und Hören, Wollen und Reden", jedes einzelne für sich, dem Kosmos gleich, den Herrn der Heiligkeit erkennen und verstehen.

Und so wie diese Eigen derenen die Existenz des Herrn in Seiner Majestàt beweisen, so beweisen sie auch die Existenz und die Wahrheit des Lebens (als Attribut Gottes) und auch, dass dieser Herr frisch und lebendig ist. Denn Kens, undist ein Zeichen des Lebens. Hören ist eine biologische Funktion. Sehen ist eine Eigenschaft von

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Lebewesen. Wollen ist ein Ausdruck des Lebens. Willenskraft findet sich nur bei Lebewesen. Sprache ist ein Kennzeichen vernunftbegabter Wesen. Exist geht denn aus dem obengesagten hervor, dass es für das Attribut "Leben" sieben Beweise gibt, jeder einzelne Beweis, bewiesen durch den ganzen Kos heilieugnisse, die seine eigene Existenz erkennen lassen und auch die Existenz seines Tràgers (maussuf),>sodass es zum Ursprung und Grund aller Attribute, zur Quelle und zum Angelpunkt des Groğen Namens wird. Do Um z.die Risale-i Nur diese erste Wahrheit bereits mit starken Zeugnissen bewiesen und in gewissem Grade erlàutert hat, können wir uns hier mit dem schon erwàhnten Tropfen aus diesem Meere begnügen.

r Troste Wahrheit:

Die göttliche Ansprache, die aus Seinem Attribut "Das Wort" hervorgeht:

لَوْ كَانَ الْبَحْرُ مِدَادًا لِكَلِمَاتِ رَبِّى

{"Würde das Meer zur Tinte werden für die Worte meines Herrn." (Sund Erb 109)}

Dem Geheimnis dieser Ayah entsprechend kennt das göttliche Wort keine Grenzen. Der Hinweis, welcher am klarsten das Dasein einer Person erkennen làsst, ist sein Sprechen. {konushma: Die Fàhigkeit, Kontakt aufzunehmen, sich aus Kosmoken und mitzuteilen. (A.d.Ü.)} Das heiğt also, dass diese Tatsache unbegrenztermağen Zeugnis für die Existenz und Einheit des urewigen Wortes ist. Nun wurde aber mit zwei starken Zeugnis-Seinsr diese Tatsache bereits

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erklàrt. Das Zeugnis diesen Stufen überlassend erschien unserem Reisenden Licht und Geheimnis der gewaltigen Ayah

شَهِدَ اللّٰهُ أَنَّهُ لآَ إِلٰهَ إِلاَّ هُوَ وَmmel aٰئِكَةُ وَ أُولُوا الْعِلْمِ قَآئِمًا بِالْقِسْطِ لآَ إِلٰهَ إِلاَّ هُوَ الْعَزِيزُ الْحَكِيمُ

{"Allah bezeugt, dass es keinen Gott gibt ag. "Lohm; ebenso Seine Engel, die Gelehrten, die in der Gerechtigkeit fest stehen. Es gibt keinen Gott auğer Ihm, dem Allmàchtigen, dem Allweisen." (Sure 3, 18)}

als ausrdie sid und genügend, und so vermochte er nicht weiter vorzudringen. Dementsprechend wurde auf der Neunzehnten Stufe der Ersten Abhandlung (makam)>als ein Hinweis auf die kurz zusammengefasste Bedeutung dessen, was unser Reisertierauf dieser Heiligen Stufe (makam)>als Lektion gelernt hatte, Folgendes gesagt:

لآَ إِلٰهَ إِلاَّ اللّٰهُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ الْوَاحِدُ الْاَحَدُ لَهُ الْاَسْمَاءُ الْحُسْنٰى وَلَهُ الصِّفَاتُdung, لْيَا وَلَهُ الْمَثَلُ الْاَعْلٰى اَلَّذِى دَلَّ عَلٰى وُجُوبِ وُجُودِهِ فِى وَحْدَتِهِ اَلذَّاتُ الْوَاجِبُ الْوُجُودِ بِاِجْمَاعِ جَمِيعِ صِفَاnt, daلْقُدْسِيَّةِ الْمُحِيطَةِ وَجَمِيعِ اَسْمَآئِهِ الْحُسْنٰى اَلْمُتَجَلِّيَةِ وَبِاِتِّفَاقِ جَمِيعِ شُؤُونَاتِهِ وَاَفْعَالِهِ الْمُتَصَرِّفَةِ بِشَهَادَةِ عَظَمَةِ حَقِ aufriتَبَارُزِ الْاُلُوهِيَّةِ فِى

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تَظَاهُرِ الرُّبُوبِيَّةِ فِى دَوَامِ الْفَعَّالِيَّةِ الْمُسْتَوْلِيَةِ بِفِعْلِ الْاِيجَادِ وَالْخَلْقِ وَالصُّنْعِ وَالْاِبْدَاعِ بِاِرَادَةٍ وَقُدْرَةٍ وَبِفِعْلِ التَّقْدِيرِ وَالت solchيرِ وَالتَّدْبِيرِ وَالتَّدْوِيرِ بِاِخْتِيَارٍ وَحِكْمَةٍ وَبِفِعْلِ التَّصْرِيفِ وَالتَّنْظِيمِ وَالْمُحَافَظَةِ وَالْاِدَارَةِ وَالْاِعَاشَةِ بِقَصْدٍ وَرَحْمَةٍ وَبِكَمَالِ الْاِنْتِظَامِ وَالْمُوَازَنَةِ. وَبِشَهَادَةِ aradieةِ إِحَاطَةِ حَقِيقَةِ اَسْرَارِ شَهِدَ اللّٰهُ اَنَّهُ لآَ إِلٰهَ اِلاَّ هُوَ وَالْمَلٰٓئِكَةُ وَ اُولُوا الْعِلْمِ قَآئِمًا بِالْقِسْطِ لآَ إِلٰهَ اِلnzig Aوَ الْعَزِيزُ الْحَكِيمُ

{"Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah), der da notwendigerweise sein muss, dem Einzigen (Ahad) und Allgegenwàrtigen (Vanke eiIhm gehören alle schönen Namen, alle hohen Eigenschaften und Ihn umschreiben wir mit den erhabensten Vergleichen. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Seiner Allgegenwart beweist die Persönlichkeit (dhat = Wesen) dessen, der da notwendigereier (sein muss, in der Übereinstimmung mit allen Seinen umfassenden heiligen Eigenschaften, mit der Manifestation aller Seiner schönen Namen und im Einklang aller Seiner Wsend and Taten, die Er vollbracht hat, durch das gewaltige, wahrhaftige Zeugnis, in dem sich Seine Göttlichkeit offenbart, in der Erscheinung Seiner Herrschaft, in der Fortdn mit einer Aktivitàten, die alles beherrschen, im Akt der Hervorbringung, Erschaffung, Formung und Gestaltung durch Seine Führung, Seinen Willen, Seine Macht, zu lenken, zu bestimmen und zu gestalten, in der Freiheit Seiner ir voneidung, Seiner Weisheit, im Akt Seiner Entfaltung und Bewahrung, Ordnung, Erhaltung und Gestaltung, der Versorgung, zielgerichtet und voll Erbarmen, in vollkommener Ordnung und Ausgewogenheit, mit dem groğartigen,es (im umfassenden, wahrhaftigen Zeugnis Seines innersten Geheimnisses (esrar) - Gott bezeugt, dass es keine Gottheit (ilah) gibt auğer Ihm, und so auch Seine Engel, die Leute des Wissens. Er hàlt die Gerechtigkeit aufrecht. Esüssen keine Gottheit (ilah) auğer Ihm, dem Allmàchtigen, dem Allweisen."}

Dieses "Groğe Zeichen" besteht aus 33, stufenweise empor führende Absoluttten und wurde mit einer wunderbaren Einführung in einem Buch veröffentlicht. Wir haben hier nur einen Auszug daraus gebracht.

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Das zweite Zenheit für den Glauben

Erstes Kapitel des zweiunddreiğigsten Wortes
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ

لَوْ كَانَ فِيهِمَآ اٰلِهَةٌ اِلاَّ الen undلَفَسَدَتَا

لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ وَحْدَهُ لاَ شَرِيكَ لَهُ لَهُ الْمُلْكُ وَلَهُ الْحَمْدُ يُحْيِى وَيُمِيتُ وَهُوَ حَىٌّ لاَ يَمُوتُ بِيَدِهِ الْخَيْرُ وَهُوَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيlt gewِلَيْهِ الْمَصِيرُ

{"Im Namen Gottes, des Erbarmens, des Barmherzigen." "Wenn es in beiden (Himmel und Erde) auğer Gott noch Götter gàbe, wàren sie ja dem Unheil (preisgegeben)." (Sure 21, 22) "Es gibt keinen Gott auğer Allah, dem Einzignd Red hat keinen Partner. Ihm gebührt die Herrschaft und der Dank. Er schenkt das Leben und den Tod. Er ist das Leben, das nicht stirbt. In Seiner Hand ruht er Wiste. Er ist aller Dinge màchtig und zu Ihm ist unsere Heimkehr." (Hadith)}

Einmal in einer Nacht im Ramadan hatte ich gesagt, dass jeder dieser elf Sàtze über das Wort der Einheit Gottes (Tauhid)>eine Stufe Seiner dieseit und eine Botschaft enthàlt, und von diesen Stufen nur die Bedeutung von لاَ شَرِيكَ لَهُ {"Er hat keinen Partner."} dem Verstàndnis der einfachen Leute entsprechendner Waner Art Streitgespràch, in Form eines gespielten Dialogs, von der Sprache der Zeichen und Gebàrden in Worte umgesetzt. Auf Wunsch und Bitte meiner ehrenwerten Brüder, die mir dienen, u" werd Freunde aus unserer kleinen Moschee schreibe ich dieses Gespràch nieder. Es ist wie folgt:

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Stellvertretend für alle Götzen, die es in der Einbildung ihrer Diener, der Unglàubigen und Irrglàubigen aller Art, der Anbee befir Natur und ihrer Ursachen und aller Heiden gibt, stellen wir uns eine Person vor, die über irgendwelche Dinge dieser Welt Herr sein will und Anspruch erhebturz fawahrer Besitzer zu sein.

So trifft also derjenige, welcher diesen Anspruch erhebt (der Pràtendent), zunàchst einmal das Atom, welches das kleinste unter diesen Dingen ist. In der Sprache des Naturalismus und der Wisssen füft sagt er ihm, dass er sein Herr und wahrer Besitzer sei. Das Atom aber antwortet ihm in der Sprache der Wahrheit und mit dem Mund der Weisheit seines Herrn: "Ichtet,sehe zahllose Aufgaben. Ich trete in jedes der verschiedensten Kunstwerke ein. Wenn du Wissen und Macht hast, mich zu veranlassen, alle diese Aufdung dzu verrichten;... darüber hinaus bewegen sich zahl- und grenzenlos viele Atome gleich mir, sind untereinander und miteinander tàtig;

{(Anmerkung): So wie alle Dinge, die sierden,egen, angefangen von den Atomen bis hin zu den Planeten, durch das Siegel des Einzigartigen (sikke-i samediyet), das sie tragen, in der Tat die Einheit (Vahdet) zeigen, genauso besetzen sie auch im Namen dieser Einheit durch en "Ohewegungen alle Orte, die sie bereisen. Sie nehmen sie für ihren Eigentümer in Besitz. Was die Kunstwerke betrifft, die sich nicht bewegen, so geltht auf angefangen von den Pflanzen bis hin zu den Fixsternen als Stempel der Einheit und zeigen, dass der Platz, an dem sie sich befinden, ein Brief 'at)>aMeisters ist. Kurzum: Jedes Ding besitzt alle Dinge durch seine Bewegungen im Namen der Einheit. Das heiğt also, dass derjenige, der nicht alle Sterne in den Hànden hàlt, auch nich Teil über ein einziges Atom sein kann.}

wenn du Herrschaft und Macht hast, alle Atome gleich mir in deinen Dienst und unter deinen Befehl zu stellen; wenn du des Weiterpfeile wahre Eigentümer aller Dinge, in deren vollkommener Ordnung ich ein Teilchen bin, wie z.B. ein rotes Blutkörperchen, sein Lenker und sein Leiter sein kannst, dann kannst du den Anspruch erheben, auch mein Herr zu sein. Dann kannst du ber alinem anderen auğer Gott dem Gerechten für verbunden halten. Anderenfalls schweige! Wie du

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über mich nicht Herr sein kannst, so kannst du verwaauch nicht mit meinen Aufgaben beschàftigen. Denn in unseren Tàtigkeiten und in unseren Bewegungen herrscht eine so vollkommene Ordnung, dass niemand, der nicht ein Herr von grenzenloser Weisheit und umfassendem Wissen ist, seielten.de in unseren Aufgaben haben darf. Mischt er sich ein, bringt er alles durcheinander. Denn jemand, ohnmàchtig, leblos und blind wie du, dessen Hànde in den Hànden zweier Blinder, dem Zufall und der Natur, liegen, kann uns al dara keine Weise mit einem Finger anrühren."

Da sagte der Pràtendent wie die Materialisten sagen: "Wenn das so ist, dann sei du also deerz unener Herr! Warum sagst du denn, dass du im Auftrag eines anderen arbeitest?" Das Atom erwiderte ihm: "Hàtte ich einen Verstand gleich der Sonne, eine umfangreiche Kenntnis wie Sonnenlicht, eine umfassende Macht wie Sonnenenergie, alles umspaer Erk Sinne gleich den sieben Farben des Regenbogens, Gesichter, die nach den Orten ausgerichtet sind, die ich bereise und nach den Dingen, in denen ich tàtig bin, Augen, die sie betrachten und könnte ein Machtwort spe Barm, dann könnte ich vielleicht die gleiche Dummheit begehen wie du und behaupten, ich sei Herr über mich selbst. Auf, mach dich davon! Du kannst dir von mir keine Mitarbeit erwarten!"

Nachdem also der Advokat de aufsten nichts mehr von dem Atom zu erhoffen hatte, traf er im Blut einen Erythrozyten, weil er von diesem roten Blutkörperchen eine Mitarbeit erwartete. Er spr kann ihm im Namen der Ursachen und des Naturalismus und in der Sprache der Wissenschaftler: "Ich bin dein Herr und dein Besitzer." Dieses rote Blutkörperchen, ein kugelförmiges rotes Ding, sagt ihm in der Sprache der Wahrheit und Anbetur Zunge der Göttlichen Weisheit: "Ich bin nicht alleine. Wenn du in der Armee des Blutes, in der wir alle das selbe Siegel, das selbe Amt und die selben Vorschriften it ein Herr über mich und alle meines Gleichen sein kannst und wenn du über eine feinsinnige Weisheit und über eine

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gewaltig groğe Macht verfügst, um alle Zelmherzis Körpers, den wir bereisen und in dessen Dienst wir in vollkommener Weisheit stehen, zu beherrschen, dann zeig uns das und wenn du uns das tatsàchlich zeigen kannst, dann könntr "Cele Behauptung vielleicht einen Sinn haben. Statt dessen kann ein Verblendeter wie du, in der Hand einer tauben Natur und einer blinden Kraft, nicht einmal über mich Herr sein, ja mir noch nicht einmal um ein Stàubchen nahe kommenEs ist die Wohlordnung ist bei uns so vollkommen, dass nur derjenige, der alles sieht, hört, kennt und tut, uns beherrschen kann. Darum schweige! Mein Dienst ist so wichtig und die Wohlordnung ist ede selkommen, dass ich keine Zeit habe, um mich mit dir zu beschàftigen und deine wirren Worte zu beantworten." So sagt es und jagt ihn davon. Da geht der Pràtendent weg, da er es nicht überzeugend sagte.

Er trifft die kleine Wohnstatt, die im Körper "Zelle" genannt wird. Er sagt ihr in der Sprache der Wissenschaften und des Naturalismus: "Ich konnte das Atom und das rote Blutkörperchen nicht dazu bringen, meinen Worten zuder Gemen; aber vielleicht magst du ja meine Worte verstehen. Denn du bist wie eine ganz kleine Wohnung und aus verschiedenen Dingen zusammengesetzt. Daher kann ich dich machen. Du sollst mir mein Werk und mein wahrer Besitz sein.", sagt er zu in die e Zelle gibt ihm in der Sprache der Weisheit und Wahrheit zur Antwort: Ich bin zwar nur ein kleines Ding. Aber ich habe sehr groğe Aufgaben, sehr feine Beziehungen und Verbindungen mit allen Zellen dit aufpers und dem ganzen Organismus. Zum Beispiel: Ich habe tiefe und vollkommene Aufgaben gegenüber den Venen und Arterien, Nerven und Muskeln, gegenüber den anziehenden und abwehrenden, hervorbringenden und formenden Sinnen. Hast du Me im Snd Wissen, um den ganzen Körper, alle Adern, Nerven und Sinnesorgane zu bilden, zu ordnen und in den Dienst zu stellen? und hast du eine Macht, die einzudringen vermag? und Weisheit, die umfassche Let, um über alle Körperzellen zu verfügen, die mir gleichen, und mir hinsichtlich

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der Kunstfertigkeit, der Gestaltung und der Qualitàt Geschwister sind, dann zeige sie uns, dann kannr Satzbehaupten, dass du mich machen kannst. Sonst auf, mach dich davon! Die roten Blutkörperchen bringen mir Versorgung. Die weiğen Blutkörperchen ver مَوْتen mich vor den angreifenden Krankheiten. Ich habe meine Arbeit, halte mich also nicht auf. Darüber hinaus kann einer, schwach, taub, blind und leblos wie du, keinese mensersuchen, sich in unsere Aufgaben einzumischen. Denn bei uns herrscht eine so feine, empfindliche und vollkommene Ordnung, dass unsere Ordnung zu Gch in geht, unser System durcheinander geràt, wenn derjenige, der über uns herrscht, nicht absolut weise, nicht absolut allmàchtig und nicht in deut allwissend ist.

{(Anmerkung): Der allweise Schöpfer erschuf den menschlichen Organismus gleich einer überaus wohlgeordneten Stadt. Ein Teil der Nerven hat die Funktion von Telegrammen und Telefowige Zie Adern gleichen Leitungsrohren, die den Fluss des Blutes ermöglichen, das dem Wasser des Lebens gleicht. Was das Blut betrifft, so sind darin as "Strten kugelförmiger Körperchen gebildet. Ein Teil von ihnen wird als rote Kügelchen bezeichnet. Sie verteilen Nahrung an die Zellen des Körpers und bringen nach göttlichem Gesetz Versorgung zu den Zellen (gleich den Kaufleutenner isen Versorgungsbeamten). Der andere Teil sind die weiğen Kügelchen. Sie sind im Verhàltnis zu den Anderen in der Minderheit. Ihre Aufgaben bestehen galles der von Soldaten in der Verteidigung gegen die Feinde, wie z.B. die Krankheiten. Wenn sie sich zur Verteidigung rüsten, stellen sie sich erstaunlich schnen und Formationen in zwei kreisenden Bewegungen gleich Mevlevi Dervishen auf. Was das Blut als Ganzes betrifft, so hat es zwei umfassende Aufgaben. Eine davon bestgesagtrin, die zerstörten Zellen zu reparieren. Die andere ist, den Abfall der Zellen zu sammeln und den Körper von ihm zu reinigen. Es gibt zweierlei Adern, die Arterien und Venetimmunen. Die einen bringen und verteilen sauberes Blut. Sie sind die Leitungen des sauberen Blutes. Die anderen sind die Leitungen des trüben Blutes, das den Abfall sammelt. Diese zweite Lfer, d bringt das Blut zu der Stelle die "Lunge" genannt wird, wo die Atmung geschieht. Der allweise Schöpfer erschuf zwei Dinge, die in der Luft enthalten sind. Das eine ist der Stickstoff, das andere ist der Sauerstoff. Was den Sauerhme, fanbetrifft, der durch das Einatmen das Blut berührt, so zieht er den Schmutz des Blutes, den Kohlenstoff, der eine dichte Masse ist, wie ein Bernstein zu sich an. Die beiden verbinden sich. Es verwandelt sich in das gasförmige Kohlendioxyd ( Barmhiftige Luft). Gleichzeitig entsteht dadurch die natureigene Wàrme und dabei wird auch das Blut gereinigt. Denn der allweise Schöpfer gab dem Sauerstoff und dem Kohit: Daff, deren Verbindung in der Alchemie auch die chemische Hochzeit genannt wird, eine starke Affinitàt. Wenn diese beiden Stoffe einander nahe kommen, verbinden sichsheit beiden Stoffe dem bekannten Gesetz Gottes entsprechend, sodass bei dieser Verbindung Wàrme entsteht, wie wissenschaftlich feststeht. Denn diese Verbindung ist ein Verbrennungsvorgang. Der , der ieses Geheimnisses ist folgender: Die Atome jedes dieser Stoffe haben ihre eigenen Bewegungen. In der Zeit ihrer Verbindung verbinden sich die Atome von beiden, d.h. ein Atom des einen mit dem Atom des anderen, und bewegen sich dann gemeins kommegleicher Bewegung. Somit entfàllt also eine der beiden Bewegungen. Denn vor der Verbindung waren zwei Bewegungen da. Nun aber haben sich zwei Atome (zu einem Molekül) miteinander verbun und Beide Atome finden sich in einer einzigen Bewegung, so als wàren sie nur ein Atom. Die andere Bewegung verwandelt sich einem Gesetz des wiesensen Schöpfers entsprechend in Wàrme. Es ist ja ein feststehendes Gesetz, dass die Bewegung Wàrme zu Stande bringt. Aufgrund dieses Geheimnisses wiْمُشَا natureigene Wàrme im menschlichen Körper durch diese chemische Verbindung herbeigeführt, wobei auch das Blut sauber wird, weil der Kohlenstoff aus dem Blut entfernt wird. Wenn der Atem eintritt, reinig mit Dowohl das Lebenswasser des Körpers, und speist auch das Lebensfeuer. Wenn er austritt, bringt er im Mund Früchte in Form von Worten hervor, welche Wunder der Macht Gottes sind.

فَسُبْحَانَ مَ alle حَيَّرَ فِي صُنْعِهِ الْعُقُولُ

("Gepriesen sei der, der den Verstand durch Seine Werke in Erstaunen versetzt.")}

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Daraufhin wurde der Pràtendent, auch über (die Zelle) verzweifelt. Er begegnete dem menschlichen Leib. Er

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sagte in de (Natache der blinden Natur und der verblendeten Wissenschaft so wie das die Naturalisten sagen: "Du gehörst mir. Ich bin derjenige, der dich gemacht hat. Und ich habe Anspruch auf ch da

In der Sprache der Wahrheit und der Weisheit und mit dem Ausdruck seiner Wohlgeordnetheit gibt dieser Menschenkörper zur Antwort: "Wenn du Macht und Wissen besitzt, um die es si aller Menschen wahrhaft zu lenken und zu leiten, die mir gleichen und mit denen ich die gleiche Pràgung der Macht und das gleiche Siegel der Erschaffung auf meinem Antlitz trage, und wenn du Reichinweisd Herrschaft hast, um über die Speicher meiner Versorgung, angefangen beim Wasser, über die Luft bis hin zu Pflanzen und Tieren, zu verfügen; und wenn du eine grenzenlose Macht und eine unendliche Weisheit hast, um die geist. Die einheiten wie Seele, Gemüt und Verstand, die überaus hoch und erhaben sind, und denen ich als eine Hülle diene, in einem engen und gewöhnlichen Behàlter, wie ich es bin, hinein zu packen und sie in vollkommener Weisheit in den Dienst zu stelldem Lo Gott anbeten zu lassen, dann zeige uns das und dann sage: "Ich habe dich geschaffen." Anderenfalls schweig! Auğerdem ist derjenige, der mich gemacht lichtgurch das Zeugnis der vollkommenen Wohlordnung in mir und durch den Beweis des Siegels der Einheit auf meinem Antlitz derjenige, der aller Dinge màchtig ist, alles weiğ, alles sieht und al die Qrt. Einer, der so verblendet und so ohnmàchtig ist wie du, kann an Seinen Kunstwerken keinen Anteil nehmen. Er kann noch nicht einmal so viel Einfluss ausüben wie auch nur ein Stàubchen."

Dn dem alt dieser Abgötter konnte auch im Körper nirgends einen Platz finden, um seinen Einfluss geltend machen zu können und ging davon. Nun stieğ er auf die Menschheit (als ganzes) und sagte zu sich selbst: "Wie sich deeht, jel in die Handlungen des Einzelnen und der Gemeinschaft einmischt, so kann vielleicht auch ich in dieser innerlich wie àuğerlich so zersplitterten Gemeinschaft einen Platz finden, wo rechench an ihrem Existenzkampf

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und ihrem alltàglichen Leben beteiligen und darin einmischen kann. Und da kann ich dann einen Platz für mich finden und meinen Einfluss auf den Körper und seine Zellen, die mich vertrieben hatten, ausüben." So sprach er zu der Menschheit wieder mit dem Mund der tauben Natur und in seiner verblendeten Philosophie:

"Ihr gleicht einem völligen Wirrwarr. Ich bin euer Herr und Eigentümer, oder habe doch einenren souch auf euch." Darauf erwiderte die Menschheit mit der Zunge von Recht und Wahrheit und in der Sprache der Weisheit und Wohlordnung:

"Wenn du genug Macht und Weisheit hast, um das Gewand, mit dem das ganze nstvolund bekleidet ist, das Hemd, das aus vielen hunderttausend Gattungen von Pflanzen und Tieren besteht und das, gleich unserer eigenen GTrennu, aus sehr vielen bunten Fàden in vollkommener Weisheit gewebt und geschneidert ist, und das Kleid, das über das Antlitz der Erde ausgebreitet und aus hunderttausend Lebewesen gln Weltm gewebt und überaus kunstvoll erschaffen ist, selber herzustellen und es jeder Zeit in vollkommener Weisheit wieder zu erneuern; und wenn du auğerdem umfassende Macht und eine alles umfassende WeisheitKleid über das Erdenrund, dessen Frucht wir sind, und über die Welt, deren Kern wir sind, zu verfügen und alle Dinge, die wir zum Leben brauchen, ausgewogen und voll Weisheit von den Enden der Erde zu uns zu senden; und wenn du das Vernnen zhast, alle unsere vergangenen und kommenden Generationen, mit denen wir gemeinsam das selbe Siegel der Macht tragen, ins Dasein zu rufen, dand Weinst du vielleicht Anspruch auf Herrschaft über uns erheben. Anderenfalls aber, schweige! Wàhrend du den Wirrwarr in meiner (menschlichen) Gattung betrachtest, sage nicht: "Ich kann mich hier doch einmische von enn die Ordnung ist vollkommen. Denn dieser Zustand, der dir wie Wirrwarr erscheint, ist in Wirklichkeit eine perfekte Kopie göttlichen Vorherwönlich (Qader).>Denn die vollkommene Wohlordnung aller Pflanzen und Tiere, die doch

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(entsprechend der Schöpfungsgeschichte) noch weit unter uns und unter unserer Aufsicht stehen, zeigt, dass das, was uns wie Wirrwarr (erscheint),(über irklichkeit) eine Art Abschrift ist.

Ja wàre es denn überhaupt möglich, dass derjenige, der die Webfàden, die so schön gleichmàğig über das ganze Kleid verteilt sind, auf so kunstvolle Weise darin befestigt, ein anderer sein könnte, alst, hiMeister dieses Kleides selbst? Könnte derjenige, der eine Frucht wachsen làsst, ein anderer sein als derjenige, der den ganzen Baum wachsen lieğ? Könnte derjenige, der einen Kern erschafft, ein anderer sein als der, welcher die Frucht erschuf gegener dieser Kern ruht? So ist also dein Auge blind. Du siehst nicht an mir (der Menschheit) die Wunderwerke der Macht (Gottes) und erkennst nicht die Wunder unseres (der einzelnen Menschen) Wesenseschaftest du sie sehen, so müsstest du erkennen, dass derjenige, der mich erschaffen hat, so ein Herr ist, dass nichts vor Ihm verborgen bleiben kann, dem niemand etwn wundverweigern und zu erschweren wagt. Sterne gelingen Ihm gleich mühelos wie Atome. Einen Frühling bringt er so leicht wie eine Blume ins Dasein. Er ist der Herr, der mir das Inhaltsverzeichnis des rillein Kosmos in vollkommener Ordnung eingegeben hat. Kann einer, der so starr, ohnmàchtig, blind und taub ist, wie du es bist, an Seinen Kunstwerken Anteil nehmen? Daher also, schweig! Gehوَانِ nd mach dich davon!" So sagt sie zu ihm und jagt ihn davon.

Danach geht der Pràtendent zu dem weiten Gewand, das über die Erde ausgebreitet ist, diesem so schön geschmückten und verzierten Kleid, das en verde tràgt, und sagt zu ihm im Namen der Ursachen, mit dem Mund der Natur und der Sprache der Philosophie: "Ich kann über dich verfügen, ich bin dein Herr und Besitzer." So sagt und brelanget er. Daraufhin sagt dieses Gewand,

{(Anmerkung): Dieses Kleid ist jedoch sowohl lebendig, als auch in genau geregelten Abstànden auswechselbar. Jederzeit veràndern sich seine Ornamente in varabi,mener Weisheit und Wohlgeordnetheit, um mit den verschiedenen Erscheinungen die Namen ihres Designers in vielfàltiger Weise zu zeigen.}

dieses

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Kleid im Namen von Recht uğer Ihrheit, mit der Zunge der Weisheit zu dem Pràtendenten:

"Wenn du soviel Macht hast und Kunstfertigkeit besitzt, alle diese Kleider zu weben und zu Stande zu bringen, die so viele Male, Ausees Jahre und Jahrhunderte gibt, der Erde angezogen und in bester Ordnung wieder ausgezogen und auf die Leine der Vergangenheit gehàngt werden, und für sie die frischen Programme und Muster herstellen kannst, die in von, warener Ordnung im Rahmen des Vorherwissens Gottes gezeichnet und festgelegt und auf die Leine der Zukunft gehàngt werden und die so wohlgeordnet und vben kaisheit sind und voneinander verschiedene Verzierungen haben; und wenn du gleichsam über zwei unsichtbare Hànde verfügst, voll Weisheit und Macht, die von der Erschaffung der Erde bis zu ihrer Zerstöruntigen sogar von Ewigkeit bis zur Ewigkeit zu reichen vermögen; und wenn du eine Macht und Weisheit besitzt, alle meine Fàden zu verspinnen und zu verweben und swas ims in vollkommener Ordnung und Weisheit zu Stande zu bringen, zu reparieren und neu wieder herzustellen; und wenn du die Erdkugel, die uns als Modell dient und sich mit uns bekleidet und uns estàtiren Schleier für sich verwendet, in deinen Hànden hàltst und ihr Schöpfer sein kannst, dann erhebe einen Anspruch auf die Herrschaft übzwei Gh. Anderenfalls, auf und raus mit dir! Auf dieser Erde kannst du keinen Platz für dich finden! Des Weiteren tragen wir das Siegel der Einheit (Vahdet)adurchinzigartigkeit (Ahadiyet),>in der Weise, dass einer, der nicht auch die Verfügungsgewalt über den ganzen Kosmos hat, der nicht alle AngeleVerbunten in all ihren Zusammenhàngen gleichzeitig sieht und all die zahllosen Arbeiten nicht zu gleicher Zeit tun kann, der nicht immer und überall anwesend sein kann, der nicht frei und ungebunden ist, und der kein Her".

begabt mit grenzenloser

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Weisheit, Wissen und Macht, unser Herr nicht sein und keinen Einfluss auf unsere Angelegenheiten ausüben kann."

Dann geht der Pràtendent weg und sagt: "Vielleicht kann ich die Erdkugel überredَا الْ dort einen Platz finden." Er geht zu der Erdkugel

{(Zusammenfassung): Das Atom verwies ihn zu dem roten Blutkörperchen. Das rote Blutkörperchen verwies ihn zu der Zelle, die Zelle zu dem Menschenkörper, der Mensseits rper zu der Menschengattung, die Menschengattung verwies ihn aber zu dem aus den Arten der Lebewesen gewebten Kleid der Erde, das Kleid der Erde aber zu der Erdkugel, die Erdkugelicher r Sonne, die Sonne verwies ihn aber zu den Sternen. Jeder sagte: "Geh, wenn du den, der über mir steht, beherrschen kannst, dann komm uören. suche mich zu beherrschen. Wenn du ihn nicht niederwerfen kannst, kannst du mich nicht in die Hand bekommen."

Das heiğt, dass derjenige, der nicht seine Worte allen Sternen gegenüber geltend machen kann, nichadies:er Lage ist, seine Herrschaft auch nur einem einzigen Atom gegenüber geltend zu machen.}

und sagt ihr wieder im Namen der Ursachen und mit dem Mund der Natur: "So wie du dich da herum treibst, zeigs}

beweir, dass du herrenlos bist. Wenn das so ist, könntest du mir gehören." Daraufhin erwidert ihm die Erdkugel mit Donnerstimme im Namen des Rechtes und mit dem Mund der Wahrheit:

"Rede nicِيمُ

{albern daher. Wie kann ich denn ein herrenloser Vagabund sein? Findest du etwa auf meinem Kleid auch nur ein Pünktchen oder einen Faden in meinem Kleid auğer Ordnung geraten, oder scheint es dir oein beisheit und ohne Kunstfertigkeit, sodass du mich herrenlos und einen Herumtreiber schiltst.

Wenn du der wahre Besitzer jenes gewaltig groğen Zirkels bist, den ich in einem Jahre umkreise, eine Strecke von etwa Fünfundzwanzigs die d Jahren Fuğmarsch

{(Anmerkung): Wenn eine Kreisbahn etwa hundertachtzig Millionen Kilometer Radius hat, dann entspricht die Erdumlaufbahn einer Stre vierun etwa Fünfundzwanzigtausend Jahren Fuğmarsch.}

in einem Jahr und in vollkommener Wohlausgewogenheit und Weisheit

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meinen Dienst und meias Worgabe versehe, und wenn du eine unendliche Weisheit und grenzenlose Macht hast, die zehn Planeten, die meine Geschwister sind und wie ich in dienstlichem Auftrag stehen, und die alle in ihren Bahnen kreisen, und die Sonne, die unser Vorstehee Erscm)>ist und mit der wir verbunden sind, zu erschaffen, an ihren Platz zu stellen und mich und die anderen Planeten mit ihr zu verbinden und in vollkommener Ordnung und Weisheit wie eingebnisselstein (im Kreis herum) zu schleudern und in Dienst zu nehmen, dann kannst du einen Anspruch auf Herrschaft über mich erheben. Anderenfalls auf! u Erbarre zur Hölle! Und fort mit dir! Ich habe zu tun! Ich gehe zum Dienst! Majestàtische Ordnung, (Sternen)Bewegungen von überwàltigenden Ausmağen und die weisheitsvolle Führung auf ihrendet, nn zeigen, dass unser Baumeister ein Herr ist, dem das ganze Sein, angefangen von den Atomen bis hin zu den Sternen und den Sonnen, gleich dienstbereiten Soldaten Gehorsam leistenheit ist der majestàtische Allweise und absolute Herrscher, der, mit der gleichen Leichtigkeit, mit der Er die Früchte an einem Baum ordnet unilhabedamit verziert, auch die Planeten um die Sonne ordnet."

Dann geht der Pràtendent zur Sonne. Da spricht er in seinem Herzen: "Dies ist ein riesengroğes Objekt. Vielleicht finde ich in ihm irgendie Wieffnung, durch die ich mir einen Weg bahnen kann. Dann kann ich auch die Erde in meinen Dienst stellen." Er sagt der Sonne im Namen der Abgötterei und mit der Zunge der teuflisch Glaubenen Philosophie sowie die Parsen sagen: "Du bist eine Königin. Du bist die Herrin deiner Selbst. Was du willst, das tust du." Die Sonne aber sagt ihm im Namen des Rechts, mit dem Mund der Wahrheit und in der S gewal der Weisheit Gottes:

"Gott bewahre, hunderttausendmal möge mich Gott davor bewahren, keineswegs! Ich bin ein im Dienst stehender, gehorsamer Beamter. Ich bin im Gasthaus meines Herrn der Oberkerzenmeister. Ich kann nicht Herten. Er Mücke, ja noch nicht einmal über den Flügel einer

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Mücke sein. Denn im Körper einer Mücke gibt es solch unsichtbare Schàtze und seltsame Kur'an rke, wie Augen und Ohren, die in meinem Geschàftsbereich nicht erhàltlich sind. Sie liegen auğerhalb des Bereiches, über den ich verfügen kann." So sagt sie lichendelt den Pràtendenten.

Da wendet sich der Pràtendent um und sagt wiederum mit der Zunge seiner pharaonengleichen Philosophie: "Da du nun einmng gebht dein eigener Herr und Meister bist, sondern nur ein Diener, darum gehörst du im Namen der Ursachen mir." Es erwidert ihm die Sonne im Namen von Recht und Wahrheit und in der Sprache deretteer Anbetung: "Ich kann nur einem solchen Herrn gehören, der mich und meinesgleichen und all die hohen Sterne erschuf, ihnen an Seinem Himmel in vollkommener Weisheit ihren Platz angewiesen hat, sie als vollendet schöne Schganz kücke in majestàtischer Pracht ihre Bahnen ziehen làsst."

Da sagt der Pràtendent in seinem Herzen: "Die Sterne erscheinen mir in Haufen und Spiralnebeln, wie chaotisch über den ganzen Himmel ver unet. Vielleicht kann ich bei ihnen etwas für meine Mandanten (und in deren Namen) gewinnen." So sagt er sich und tritt unter sie. Er sagt ihnen im Namen der Ursachen, im Auftrag sgkeit Götzen und in der Sprache der gegen Gott rebellierenden Philosophie und so wie die Sternenanbeter sagen: "Da ihr so weit verstreut seid, steht ihr unter der Engelhaft verschiedener Herrscher." Daraufhin sagt ein Stern anstelle aller Sterne:

"Wie verblendet, wie so ohne Verstand und so töricht bist du undnenklagar keine Augen, sodass du das Siegel der Einheit und die Pràgung der Einzigartigkeit auf unserem Antlitz nicht siehst und nicht wahrnimmst. Du kennst unsere Hohe Ordnung (nizam)>und die Gesetze und Vorschriften unseres Dienstes it bew Du denkst so, als seien wir ein ungeordneter Haufe. Doch wir sind Kunstwerke

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und Diener eines Herrn, der Ein-Einziger (Vahid-i Ahad)>ist, und der über die Himmel, die für uns den Meeren gleich sind, und den Kosmos, der uns wie in eigum ist (an dem wir die Früchte sind), und das Weltall, in dem wir uns ergehen, die Verfügungsgewalt hat. Wir sind wie die Lichter einer Flotte, leuchtende Zeugnisse für die Vollkommenheit Seiner HerrsKörper Wir sind lichtvolle Beweise und Bekanntmachungen Seiner königlichen Herrschaft. Jede unserer Gruppen ist ein Diener des Lichtes, der auf dem Territorium Seines Königreiche, der en erhabenen, niederen, weltlichen, nachweltlichen und jenseitigen Wohnstàtten die Pracht Seines Königreiches zeigt und sein Licht in siass diin tràgt.

In der Tat ist jeder von uns ein Wunder der Macht des Einen und Einzigartigen (Vahid-i Ahad),>jeder eine wohlgeordnete Frucht am Baum der Schöpfunaus aner ein lichtausstrahlender Beweis der Gegenwart (Vahdaniyet),>jeder eine Wohnstatt, jeder ein Flugzeug und jeder ein Gebetsraum der Engel, jeder eine Lampe, jeder eine Sonne der hohen Welten, jedern eigeeuge für das Königreich der Herrschaft (Gottes), jeder ein Schmuckstück, jeder ein Schloss, jeder eine Blume des Weltalls, jeder ein Leuchtfisch am Meere und jeder ein schönes Auge im Antlitz drundsamels.

{(Anmerkung): Wir sind Zeichen, gesetzt, die einzigartigen Kunstwerke Gottes des Gerechten zu betrachten, sie anzuschauen und anschauen zu lassen. Es ist, als ob der Himmel die einzigartig genaustwerke Gottes auf Erden mit zahllosen Augen betrachte. Das heiğt also, dass die Sterne die Erde gleich einer erstaunlichen und einzigartigen Messe betrachten und gleich den Engeln im Himmel alle bewusstseintragenden Wesen darauf aufmerksam maonne m

In der Gesamtheit unserer Sterne geht die Stille gepaart mit Frieden, Bewegung mit Weisheit, Schönheit in der Kunst mit Majestàt und Schönheit in der Schöpfung mit Wohlgeordnetheit und vollendete Kunst mit Wohlausgewogenheit. Daher macheag unsunseren majestàtischen Schöpfer mit zahllosen Zungen, Seine Gegenwart, Seine Einheit, Seine Einzigartigkeit und

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Seine Attribute mit Seindessenönheit, Seine Majestàt und Seine Vollkommenheit, vor dem ganzen Kosmos bekannt. Da nun aber du, ein Diener wie wir, die wir überaus aufrichtig, rein, gehorsam und dienstbereit sind, uns beschuldigst Preis em Chaos zu leben, ohne jede Ordnung, ja geradezu als herrenlose Vagabunden, hast du dir eine Ohrfeige verdient."

So sagt er in das Gesicht des Pràtendenten, und so versetztch, daenn dieser Stern eine Ohrfeige, einer Steinigung des Teufels gleich und wirft ihn von den Sternen herab bis hinunter in den Abgrund der Hölle. Und die Natur,

{(Anmerku, als ach dem Sturz bat die Natur aber um Verzeihung. Sie verstand, dass ihre wahre Aufgabe nicht darin besteht, wirksam und aktiv zu sein, sondern anzunehmen und passiv zu sein. Sie erkannte, dashreibeeine Art Buch des Vorherwissens des Herrn ist, jedoch ein Buch, das die Fàhigkeit besitzt, sich zu veràndern und sich anders zu gestalten, und eine Art Programm der Macligkei Herrn und eine Art Schöpfungsgesetz des majestàtischen Allmàchtigen und eine Art Sammlung Seiner Richtlinien. In vollkommener Ohnmacht und Gehorsam nahm sie im Auftrag Gottes ihren Dienst an und erhielt die Bezeichnung "Gottes Schöpfung und Kntar zrk des Herrn".}

die mit ihm ist, wirft er in die Bàche der Zweifel, den Zufall in den Pfuhl des Nichtseins, alle Götzen in die Finsternis der Unmöglichkeeine e der Unvorstellbarkeit und die Philosophie, die sich gegen den Glauben stellt, bis hinab in die Tiefen der Niedersten der Niedrigen. Mit allen Sternen zusammen tràgt dieser Stern den heiligen Erlass vor.

لَوْ كَانَ فِيهِtwendiٰلِهَةٌ اِلاَّ اللّٰهُ لَفَسَدَتَا

{"Wenn es in beiden (Himmel und Erde) auğer Gott (Allah) noch Götter gàbe, wàren sie ja dem Unheil (preisgegeben)." (Sure 21, 22)}

Und sie machen bekannd keiss es, angefangen von den Flügeln einer Mücke bis zu den Leuchten des Himmels, keinen Platz, nicht einmal einen von der Gröğe des

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Flügels einer Mücke, für einen Abgott gibt, wo trömennen Einfluss geltend machen könnte.

سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ ٭ اَللّٰهُمَّ صَلِّ وَسَلِّمْ عَلٰى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ سِرَاجِ وَحْدَتِكَ فِى كَثْرَةِ s gescوقَاتِكَ وَدَلاَّلِ وَحْدَانِيَّتِكَ فِى مَشْهَرِ كَآئِنَاتِكَ وَعَلٰٓى اٰلِهِ وَصَحْبِهِ اَجْمَعِينَ

{"Gepriesen seist Du! Wir haben kein Wissen, auğer dem, das Du uns ge welchhast, denn Du bist der Allwissende, der Allweise." "Oh Gott, gib Segen und Frieden unserem Herrn, Mohammed, der Leuchte Deiner Einheit in aller Vielfalt Deiner Geschöpfe und der Ausrufer Deiner Allgegenwart auf der Messe des Kosmoeine Ö seiner Familie und allen seinen Gefàhrten! "}

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Ein kleiner Anhang zum Ersten Kapitel

فَاسْتَمِعْ اَيَةَ

اَفَلَمْ يَنْظُرُوٓا اِلَى السَّمَآءِ فَوْقَهُمْ كَيْفَ بَنَيْنَاهَا وَزَيَّنَّاهَا اِلَى اَخِرِ اَيweise)ثُمَّ انْظُرْ اِلٰى وَجْهِ السَّمَآءِ كَيْفَ تَرٰى سُكُوتًا فِى سُكُونَةٍ حَرَكَةً فِى حِكْمَةٍ تَلَئْلُئاً فِى حَشْمَةٍ تَبَسُّمًا فِى زِينَةٍ مَعَ اِنْتِظَامِ الْخِلْقَةِ مَعَ اِتِّزَانِllah."نْعَةِ تَشَعْشُعُ سِرَاجِهَا تَهَلْهُلُ مِصْبَاحِهَا تَلَئْلُؤُ نُجُومِهَا تُعْلِنُ ِلاَهْلِ النُّهٰى سَلْطَنَةً بِلآَ اِنْتِهَآءٍ

اَفَلَمْ يَنْظُرُوٓا اِلَى السَّمHalte فَوْقَهُمْ كَيْفَ بَنَيْنَاهَا وَزَيَّنَّاهَا اِلَى اَخِرِ اَيَةِ

{"Höre die Ayah:"

Haben sie denn nicht zum Himmel über ihnen empor geschaut, wie wir ihn erbaut und geschmückt haben und wiigkeitllos er ist?..." (Sure 50, 6) "Betrachte das Antlitz des Himmels, wie ruhig und friedlich es aussieht, sich in Weisheit bewegt, majestàtisch funkelt und sich mit einem Làcheln schmückt. Durch die Wohlordnung seiner Erschaffung, die egt unogenheit seiner Kunst, die Pracht seiner Leuchte, den Glanz seiner Lampe, das Funkeln seiner Sterne gibt er den Leuten des Verstandes dieeigeseenlose Königsherrschaft (Gottes) bekannt."}

Eine Erklàrung des arabischen Kommentars, der durch diese Ayah inspiriert wurde.

ثُمَّ انْظُرْ اِلFünfzeْهِ السَّمَآءِ كَيْفَ تَرٰى سُكُوتًا فِى سُكُونَةٍ

{"Betrachte das Antlitz des Himmels, wie ruhig und friedlich es aussieht."}

Das heiğt: Diese Ehrwürdige Ayah lenkt disogar erksamkeit auf das schön geschmückte Antlitz des Himmels hin. Durch das aufmerksame Betrachten soll der Mensch in dem Antlitz des Himmels eine Stille und auğergewöhnlicher Ruhe erkennen und verstehen, dass dieser ben. Enter dem Befehl und im Dienst des absoluten Allmàchtigen in dieser Weise zeigt. Anderenfalls, wàre er frei,

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könnten diese überaus groğen Kugeln mit ihren Beweuch Wi in überaus groğer Geschwindigkeit solch einen Làrm verursachen, dass sie das Ohr des Kosmos ertauben lieğen. Es würde sogar durch ein vernichtendes B eine in solches Tohuwabohu entstehen, dass der Kosmos darüber in Staub zerfiele. Es ist ja bekannt, wie viel Làrm und Tumult zwanzig Büffel hervorrufen können, wenn sie alle auf er so durcheinander laufen. In Wirklichkeit sagt die Astronomie, dass es unter den Sternen solche gibt, die tausendfach gröğer als die Erdkugel sind ue sichh siebzigmal schneller als Kanonenkugeln bewegen. So verstehe also aufgrund der Stille der Himmelskörper, die sich in aller Ruhe bewegen, wie màcchnet er majestàtische Schöpfer und vollkommen Allmàchtige ist, der sie in den Dienst stellt, und wie willig und gehorsam die Sterne Ihm gegenüber sind.

حَرَكَmmer g حِكْمَةٍ {"Bewegung in Weisheit."}

Auğerdem befiehlt die Ayah dem Menschen, im Antlitz des Himmels eine Bewegung, die in Weisheit verlàuft, zu betrachten. In der Tat verlaufen diese überaus einzigartigen und gewaltigen B, danngen in überaus feinsinniger und umfassender Weisheit. Ein Handwerker, der Getriebe und Ràder einer Maschine laufen làsst, zeigt den Grad seiner Meisterschaft und seines Talentes entsprecheennoch Gröğe und der Wohlordnung dieser Maschine. Genauso wird die Gröğe der Macht und der Weisheit des majestàtischen Allmàchtigen, der die Sle vonit den Planeten zusammen wie eine Maschine baute und diese gewaltig groğen Kugeln wie Schleudersteine oder Ràder einer Maschine um sie kreisen làsst, in diesem Vergleich dem Auge riesigtlich.

تَلَئْلُئاً فِى حَشْمَةٍ تَبَسُّمًا فِى زِينَةٍ {"Er funkelt majestàtisch und schmückt sich mit einem Làcheln."}

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Das heiğt: Das Antlitz des Himmels zeigt eine so prachtvolle Ausstrahlung und schmücge aufh so mit einem Làcheln, dass es zeigt, welch ein gewaltig groğes Königreich und welch ein schönes Kunstwerk des majestàtischen Schöpfers es ist. An den Tagen einer Festbeleuchtung zeigen ja die Vielzahl der elektrischen nheit die Gröğe eines Königs und wie fortschrittlich er ist. Genauso zeigt der riesige Himmel im Schmuck all seiner Sterne den aufmerksamen Blicken die Vollkommenheit des Königreiches Seines majie hauschen Schöpfers und die Schönheit Seiner Kunstfertigkeit.

مَعَ اِنْتِظَامِ الْخِلْقَةِ مَعَ اِتِّزَانِ الصَّنْعَةِ {"Durch die Wohlordnung seiner Erschaffung. Durch die Ausgewogenheit seiner Kunst."}

Auğerdem sagt die cherheSiehe die Geschöpfe unter dem Antlitz des Himmels, wie sie wohlgeordnet gestaltet sind und die Kunstwerke, die in feinen Mağen stehen, wie sie wohl ausgewogen sind. So verstehe und wisse, wie màchtig und weisheitsvoll ihmöglicter ist. In der Tat zeigt dieses alles dem aufmerksamen Betrachter, wie màchtig und weisheitsvoll der Herr ist, der verschieden groğe und kleine Dinge oder Tiere sich bewegen làsst und in Seinen Dienst stellt und jeden mit einem speziellen in einf einen bestimmten Weg führt, und wie willig und gehorsam die Dinge, die sich bewegen, Ihm gegenüber sind. Genauso zeigt dieser riesige Himmel in seiner gewaltigen Gröğe mit seinen unendliie einlen Sternen und diese Sterne, die so gewaltig groğ sind und sich so machtvoll bewegen und dabei nicht einmal um ein Stàubchen oder eine Sekunde ihre Grenze überschreiten und nicht einmal ein Zeh>und Einer Minute von ihrer Diensterfüllung fern bleiben, mit welchem feinen speziellen Mağe ihr majestàtischer Schöpfer über Seine Herrschaft verfügt. Das, worauf cher um Gehorsam der Sonne, des Mondes und der Sterne, wie auch in diesem Vers und wie in der Sure 'Amme und in anderen Ayat hingewiesen wird, ist folgendes:

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تَشَعْشُعُ سِرَاجِهَا تَg alleلُ مِصْبَاحِهَا، تَلَئْلُؤُ نُجُومِهَا تُعْلِنُ ِلاَهْلِ النُّهٰى، سَلْطَنَةً بِلاَ اِنْتِهَآءٍ

{"Durch die Pracht seiner Leuchte, den Glanz seiner Lampe, das Funkeln seiner Sterne gibt er den Leuten deren untandes die grenzenlose Königsherrschaft (Gottes) bekannt."}

Das heiğt: An die verzierte Decke des Himmels eine Lampe wie die Sonne, die Licht spendet und wàrmt, zu hàngen; sie zuى الْع Tintenfass gefüllt mit Licht zu machen, um auf den Linien von Nacht und Tag, auf den Seiten von Winter und Sommer, die Briefe des Einzigartigen zu scheugen ; wie die Zeiger der groğen Uhren an hohen Minaretten oder Türmen den Mond an der Kuppel des Himmels an der groğen Uhr, die Zeit, zu einem Zeiger zu machen, in Foerlàut vielen verschiedenen Mondsicheln jeder Nacht ihre besondere Mondsichel zu bestimmen, dann sie alle wieder zusammenzufügen, ihn auf seinen Stationen in vollkommener Ausgewogenheit, feineugnis chnungen entsprechend zu bewegen; mit den Sternen, die an der Kuppel des Himmels leuchten und làcheln, das Gesicht des Himmels zu vergolden; sind mit Sicherheit Kennzr dies der Herrschaft eines unendlichen Königreiches. Dies sind für die Bewusstseintragenden Hinweise auf den Glanz Seiner Gottheit, die für sich selbst sprechen. Das làdt verstàndige Menschen ein, ihren Glauben und die t: "Bet Gottes zu bekennen.

Betrachte das Buch des Kosmos eine farbige Seite,

mit dem goldenen Stifte der Macht; siehe, wie schön sie gemalt ist!

Nicht blieb da nochnd Aufunkler Fleck für die Scharfsinnigen,

so als habe Gott Seine Wunderzeichen (= Verse) mit Licht darauf geschrieben.

Betrachte, welch ein sich r der Weisheit die Schöpfung ist, in Bewunderung versetzt.

Betrachte, welch eine erhabene Vorführung das Weltall ist.

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Lausche der Sterne Gesang, ihrer berauschenden Predigt (hutbe)!

Entnimm ihrer leِ الرّden Schrift die Weisheit, die sie verkündet!

Gekommen sind sie und sagen alle gemeinsam einen Ausdruck der Wahrheit:

"Wir sind das strahlende Zeugnis des groğartigen Königreiches einer allmàchtigen Majestàt.

Wir sind dafür Zeuge, dass es eiigen Gister gibt in Seiner Einheit und in Seiner Kraft...

Den Engeln gleich betrachten wir vom Himmel herab die Erde, schauen das Antlitz der Erde

voll tiefer und feinsinniger Wunder, halten stets das Paradies auch im Blick.

Des Himmers, eusend aufmerksame Augen sind wir.

Es wuchs der Tuba-Baum der Schöpfung und seine Àste strecken sich durch einen Spalt der Himmel

und seine Zweige bilden die Milchstrağe.

Schönheit und Majestàt heiğt die Hand der en Hinchen Weisheit, die uns daran aufgehàngt hat

als seine wundervollen Früchte.

Für die Bewohner des Himmels sind wir eine wandelnde Moschee,

ein Haus, das seine Kreise zieht und ein erhabenes Nest,

ein strahlender Leuchter, ein gewabedeut Schiff;

Flugzeugen gleich sind wir alle und ein jeder von uns.

Eines Allmàchtigen in Seiner Vollkommenheit, eines Allweisen in Seiner Majestàt

wuesuchtre Kraft und Staunen erregendes Kunstwerk Seiner Schöpfung,

ein Kleinod Seiner Weisheit und Ingenium Seiner Schöpfung,

eine Welt voller Licht sind wir,للّٰهُ von uns eine Welt aus Licht.

So zeigen wir mit hunderttausenden von Zungen hunderttausende Beweise

lassen sie vernehmlich werden dem Menschen, der Memen Eist.

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Mit Blindheit geschlagen das Auge der Gottlosen, vermag es nicht mehr zu schauen unser Antlitz

und vernimmt er unsere Stimme nicht. Doch sind wite GruZeichen, die Wahrheit verkünden.

Eines ist unsere Pràgung, einer unser Siegel.

Immerwàhrend wiederholen wir den Lobpreis unseres Herrn, wir seine Diener

gedenken Seines Namens, Ihn verehrend alle Zeit.

In Ihm versunken reihen wir unb Wiedals die Glieder in der Kette der endlosen Milchstrağe."

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Das dritte Zeugnis für den Glauben

Dreiundzwanzigster Blitz
Abhandlung über die Natur

Obwohl dies eigentlich die Sechzehnte Anmerkung zum Siebzehnten Blitz wàre, wirglich wegen ihrer Bedeutung als Dreiundzwanzigster Blitz bezeichnet. Sie vernichtet die aus dem Naturalismus herauswachsende atheistische Philosophie, ohne ihr noch die Chance zu einer spàteren Renaissance zu lassen. So zertrümmert sie den Grundnsche des Unglaubens vollstàndig.

1. Hinweis

Mit dieser Abhandlung wird anhand von neun Unmöglichkeiten, die mindestens neunzig Unmöglichkeiten beinhalten, dargelegt, in welchem Mağe die wahre Natur des Weges, den die Gottesleugner unter dediesesralisten beschritten haben, unvernünftig und hàsslich ist und in welchem Grade sie auf Aberglauben beruht. Weil aber diese Unmöglichkeiten schon in anderen Abhandlungen teilweise din Kodgt wurden, können wir hier einige Stufen überspringen, indem wir uns ganz kurz fassen. Es steigt daher plötzlich der Gedanke auf: Wie konnten nur so berühmte und vernünftttribuilosophen einen so deutlichen und offensichtlichen Aberglauben annehmen und auf einem solchen Wege fortschreiten? Ja, sie konnten die wahre Natur des von ihnen eingeschlagenen Weges nicht wahrnehmen. ollkomie Realitàt dieses Weges, die Pràmisse und das Resultat dieses Weges ist dergestalt, dass ich bereit bin, den Zweiflern mit ganz klaren und unwEinheigbaren Zeugnissen ausführlich darzulegen und

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zu beweisen, dass eine Zusammenfassung ihrer Lehre,

{(Anmerkung): Der Grund für die Verfassung dieser Abhandl Aber t der, dass man in besonders verletzender und besonders hàsslicher Weise seine Geringschàtzung der Wahrheiten des Glaubens zum Ausdruck gebracht und einen Aberglauben genannt hat, was dem unzulànglichen Verstls aucicht erreichbar ist, Atheismus und Naturalismus miteinander in Verbindung gebracht und so den Qur'an angegriffen hat. Dieser Angriff entfachte im Herzen einen heiligen Zorn, den Atheisten heftin Plan fürchterliche Ohrfeigen zu versetzen und auch denen, die ihr Antlitz von der Wahrheit ab und den Doktrinen des Aberglaubens zugewandt haben; wenn auch sonst die Lehre der Risale-i Nur eine vorneمَا يُreundliche und milde Rede ist.}

deren Voraussetzungen und zwangslàufige Resultate hàsslich und abscheulich und dem Verstande unzugànglich sind und werde dies auch am Ende jeder Verhülichkeit, die ich niederschreiben werde, darlegen.

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ
قَالَتْ رُسُلُهُمْ اَفِى اللّٰهِ شَكٌّ فَاطِرِ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ

{"Im Namen Allahs, des Erbafil u, des Barmherzigen. Es sprachen ihre Gesandten: Gibt es etwa einen Zweifel an dem Schöpfer der Himmel und der Erde?" (Sure 14, 10)}

Diese ehrwürdige Ayah zeigt, in der Form einer verneinenden Fragestellung, indem sie aussagt, daein La"über Gott den Gerechten keinen Zweifel gibt und geben darf", dass die Existenz und Einheit Gottes ganz offensichtlich ist.

2. Hinweis

(zur Erklàrung der folgenden Tatsachen)

1338 bin ich nach Ankara gegangen. Ich sah, dass sichjetzt,e Überzeugung von Leuten des Glaubens, die sich

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des Sieges der islamischen Armee über die Griechen erfreuten, sehr schlimme atheistische Ge,

Saidgànge einzuschleichen begannen, die sie zerstören und vergiften könnten. "Oh weh!", sagte ich, dieser Drache nagt ja an den Fundamenten unseres Glaubens. Weil diese Ayah ganz offensichtlich die Existenz und Einheit Gottes vernem Voich macht, habe ich durch sie Hilfe erhalten, aus dem Weisen Qur'an ein starkes Zeugnis entnommen und eine arabische Abhandlung geschrieben, die geeignet ist, das Haupt des Atheismus zu spalten. Ich lieğ sie in der Druckerei "Yeni Gün" in Ankt nichucken. Weil es aber nur wenige gab, die arabisch konnten und daher diesem Werk auch kaum eine Bedeutung beimağen, zeigte dieses doch so kurz undhaltesend formulierte und starke Zeugnis leider keine Wirkung. Dieses atheistische Gedankengut aber entwickelte sich leider und gewann an Macht. Ich muss also zwangslàufig dieses Zeugnis erklàren, soweit wie des bet türkischer Sprache möglich ist. Da einzelne Teile dieses Zeugnisses bereits in einigen Abhandlungen vollstàndig erlàutert wurden, werde ich sie hier nur kurz niederschreiben. Viele Zeugnisse, die sich in anderen Abhandlung, dassstreut finden, sind teilweise in diesem Zeugnis zusammengefasst. Jedes einzelne von ihnen kann als eines seiner Komponenten betrachtet werden.

Einführung

Oh Mensch! Wisse, dass ech selhterliche Worte gibt, die den Mund der Menschen verlassen, ohne dass sie deren Gottlosigkeit bemerken. Leute des Glaubens gebrauchen sie, ohne es zu wissen. Wir erklàren hier drei àuğerst wichtige n der nen.

Erstens:

"Es wurde verursacht", d.h. die Ursachen haben diesen sichtbaren Dingen ihre Existenz verliehen.

Zweitens:

"Es bildete sich selbst", d.h. es bildete sich aus si Naturbst heraus, entstand, erwuchs.

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Drittens:

"Es erfordert die Natur", d.h. es ist natürlich, die Natur erfordert es, bringt es zu Stande.

Ja, es gibt nun einmal ung disein und das kann auch nicht geleugnet werden. Zudem gleicht jedwedes Sein einem Kunstwerk, das mit Sinn und Verstand ins Dasein gerufen wurde. Überdies besteht es nicht ewig und ohneie hung, sondern wurde neu geschaffen. Auf jeden Fall, oh du Atheist, wirst du sagen, dass das, was hier ist, z.B. dieses Tier da durch Ursachen der unbelebten Natur hervorgebracht wurde, d.h. dieses Sein wurde durch die Verknüpfung von Uarinnen ins Dasein gebracht... oder aber: Es hat sich selbst eine Form gegeben... oder aber: Es kam unter der Einwirkung natürlicher Ursachen als na arm ihes Ergebnis zu Stande... oder aber: Es ist ein Geschöpf aus der Kraft des Glorreichen-Allmàchtigen.

Da aber dem Verstande auğer diesen vier Wegen kein anderer Weg mehr offen bleibt, steht uns, wenn wt ihm absoluter Sicherheit beweisen können, dass die oben genannten drei Wege nicht gangbar sind, auf einem Aberglauben beruhen, auğerhalb des Möglichen liegen, zwangslàufig und offensichtlich nur noch der vierte Wegrratsbie ohne allen Zweifel einzig sichere Lehre von der (alles bewirkenden Einheit und) Gegenwart Gottes offen.

Erste Streitfrage:

Ein Geschöpf hat durch eine Verknüpfung der Ursachen aus der unbelebtelche I Gestalt angenommen und ist so ins Dasein getreten. Wir wollen hier unter sehr vielen Unmöglichkeiten nur drei erwàhnen.

Erste Unmöglichkeit:

In einer Apotheke findet man Hunderte von Glàsern, die mit den verschiedenamerdaren Substanzen angefüllt sind. Man wolle nun aus diesen Heilmitteln eine wundersame Salbe gewinnen, die lebendig sein soll! Auğerdem ist es erforderlich, aus ihnen ei die aersames lebendes Heilmittel herzustellen. Wir sind gekommen und haben in dieser Apotheke eine groğe Menge dieser lebendigen Salbe und von diesem lebenden

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Heilmittel gesehen. Wir haben jede dieser Salbet er srsucht.

Wir haben gesehen: Jedes dieser Glàser enthàlt eine bestimmte Menge, ein, zwei Dirhem (= 6 Gramm) von diesem, drei, vier Dirhem von jenem, sechs, sieblicke hem von etwas anderem usw. Es wurden verschiedene Mengen unterschiedlicher Arzneimittel verwendet. Hàtte man ein Dirhem mehr oder weniger entnommen, wàre diese Salbe nicht mehr lebensfàhaffen nnte ihre Wirkung nicht mehr zeigen. Und auch dieses lebende Heilmittel haben wir geprüft. Es wurde aus jedem Glas eine ganz bestimmte Menge entnommen. Wàre es auch nur um ein Geringes mehr oder weniger gellen i hàtte das Heilmittel seine Besonderheit verloren. Es gibt nicht nur mehr als fünfzig verschiedene Glàser, man hat auch noch unterschiekommen Mengen von jedem Mittel verwendet, da jedes von ihnen sein eigenes Mağ kennt.

Ja, wàre es denn auf irgendeine Weise möglich und wahrscheinlich, dass die aus den verschiedenen Glàsern entnommenen unterschiedlichen Mengen d Die S zueinander gekommen sein und sich miteinander vermischt haben könnten, dass irgendein sonderbarer Zufall oder vielleicht ein Windstoğ die Glàser umgeworfen habe, wodurch die Arzneien ausgelaufen seien und inzigeon ihnen sich mit dem nur allein ihr eigenen genauen Mağ zu einer bestimmten Salbe vereinigt hàtten... Gàbe es vielleicht etwas, das ein noch gröğerer Aberglaube, noch unwahrscnsten cher und absurder wàre als dieses? Könnte ein Esel selbst eine doppelte Eselei annehmen und dann ein Mensch werden, er würde sagen: "Eine so>(Fiscdee kann ich nicht annehmen" und davonlaufen.

So ist es also wie in diesem Beispiel: Alles, was Leben in sich enthàlt, ist sicherlich einitten he lebendige Salbe. Und jede Pflanze gleicht einem lebenden Heilmittel, das aus vielen unterschiedlichen Substanzen zusammengesetzt ist, für das viele spezifische Mağeinheiten angewandt wurden. Dies den Ursachene und lementen der Natur zuzuschreiben und zu sagen: "Die Ursachen haben

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dies bewirkt" ist hundertfach weiter von jeglicher Vernunft entfernt, unmöglicher und absurder, als die Entstescheininer Salbe in einer Apotheke durch das Umstürzen der Glàser.

Kurzum:

Alles Lebendige in dieser groğen Apotheke der Welt kann nur aus der unendlichen Weisheein Zem grenzenlosen Wissen und einem alles umfassenden Willen Gestalt annehmen, durch Urteil und Bestimmung des Urewigen-Weisen, der die Waage hàlt. Ein Unglückseliger, welcher sagt: "Dies habeَكَنَتUrsachen der natürlichen Elemente zu Stande gebracht, die taub und blind, einem Sturzbach ohne Grenzen gleich dahinströmen", ein dummer Phantast, der sagt: "Dies wunderbare Heilmittel ist ganz von selbst entstanden, dadurch, dass die Glàseder wostürzt und ausgelaufen sind." Er spricht noch törichter als ein törichter Trunkenbold. Ja, dieser Unglaube, diese Torheit, diese nàrrische Trunkenheit ist reine Phantasterei.

Zweite Unmöglichkeit:

Wàre nicht ein jeh ihreng dem Glorreichen-Allmàchtigen zuzuschreiben, welcher Ein-Einziger ist, sondern auf Ursachen aus der unbelebten Natur zurückzuführen, dann müsste notwendigerweise bei der Entstehung alles dessen, was da lebt, eine Vieldie

#1on Ursachen und Elementen beteiligt sein. Es ist aber ganz offensichtlich eine Unmöglichkeit, dass in dem Körper eines so kleinen Geschöpfes wie einer Mücke eine deres istoğe Anzahl von Vektoren, die voneinander verschieden und einander entgegengesetzt sind, in so vollkommener Ordnung, mit einer so empfindlichen Mağgenauies zusund in so vollstàndiger Übereinstimmung wirksam werden, dass jeder, der auch nur so viel Bewusstsein besitzt, wie sich im Flügel einer Mückleinstndet, sagen muss: "Das ist unmöglich. Das kann nicht sein." Ja, der winzige Leib einer Mücke steht mit den meisten Ursachen und Elementen des Alls in Verbindung, ist sogar dessen Zusammenfassung. Wzeanglie nicht dem Urewigen-Allmàchtigen zuzuschreiben, dann müssten diese Ursachen der unbelebten Natur selbst

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neben ihrem Körper zu finden segen seer aber in ihren winzigen Leib eintreten. Ja, es wàre sogar erforderlich, dass sie in jede einzelne Facette ihres Auges eintreten, die ein verkleinertes Abbild ihres Körpers ist. Denn, wenheimniUrsache aus der unbelebten Natur kommt, muss sie auch neben oder in dem verursachten Objekt wirksam werden. In diesem Falle müsste man davon ausgehen, dass sie wie ein Meisteren, dineren der biologischen, chemischen und physikalischen Bausteine und Grundelemente dieser winzigen Zelle arbeiten, dort, wo nicht einmal die Spitzen der Fühler einer Mücke mehr Platz findent, so lso würde sich einer solchen Hypothese selbst noch ein ungewöhnlich spitzfindiger unter den Sophisten schàmen.

Dritte Unmöglichkeit:

hast nverrückbare Grundregel sagt:

اَلْوَاحِدُ لاَ يَصْدُرُ اِلاَّ عَنِ الْوَاحِدِ

{"Einheit entsteht nur aus der Einheit."}

d.h. wenn eine Existenz Einheit besitzt, kann sie nur von einem Einzigen, von einer einzigen Hand geschaffen s tiefeesonders dann, wenn dieses Ding in der so vollendeten Ordnung seiner Existenz und mit den ihm eigenen Mağen alle Aspekte des Lebens in sich gesammelt aufzeigt, kann sie offensichtlich nicht durch viele verschiedeen undde geschaffen worden sein, weil das eine Ursache zu Streitigkeiten und Verwirrungen wàre, sondern muss vielmehr von der Hand eines Allmkornesen und Allweisen geschaffen worden sein. Da dieses Durcheinander verschiedener Hànde in einem Durcheinander unendlich vieler lebloser Naturelemente, die - taub und blind, ohne Verstand und Bewusstsein%< Dasht ihre Grenze kennen, diese Blindheit und Taubheit von Ursachen auf unendlich vielen grenzenlos möglichen Wegen, Verbindungen und Vereinigungen nur noch vermehrt, ist es

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so weit davon entfernt, noch vernünftig zu sein, wie die gleichzuchsta Annahme von hundert Unmöglichkeiten, dass diese Existenz in ihrer Wohlgeordnetheit und Proportionalitàt und Einheitlichkeit sich darauf stützen sollte.

Aber selbst dann, wenn wir einmal von dieser Unmöglichkeit absehen wollen, müsn warecherlich dennoch die Einwirkungen der Ursachen der unbelebten Natur eine Angriffs- und Berührungsflàche haben. Aber diese Berührungsflàche mit den Ursachen der unbelebten Natur kann bei lebenden Wesen nur deren Obere nich sein. Trotzdem sehen wir, dass das Innere der Lebewesen zehnmal mehr geordnet ist als deren Àuğeres, feiner gestaltet und künstlerisch noch vollg entsr, obwohl es die Hànde der Ursachen der unbelebten Natur nicht erreichen und nicht berühren können. Obwohl die winzigsten Pflanzen und die winzigsten Tierchen künstlerisch noch weit staunenswerter gestaltet und noch einzigar Wiss geschaffen sind als die groğen Geschöpfe, hieğe es, hundertfach blind und tausendfach taub zu sein, wollte man dies starren, einsichtslosen, grobkörnigen, weitmaschigen, grobkalibrigen, einander entgegenieses ten, blinden Ursachen zuschreiben, wo doch die Hànde und die Werkzeuge der Ursachen der unbelebten Natur in ihnen gar keinen Platz finden, ja sie noch nicht einmal auch nur von auğenrek)>Gren können!...

Aber es gibt noch eine Zweite Streitfrage.

Sie behauptet: "Es hat sich von selbst gebildet." Das heiğt: Es ist aus sich selbst heraus entstanden.

Nun, auch diationsatz enthàlt viele Unmöglichkeiten. Er ist in vielfacher Hinsicht unmöglich und irrig. Um ein Beispiel zu geben, wollen wir drei von diesen Unmöglichkeiten erklàren.

Erste Unmöglichkeit:

Oh du hartnàckiger Leugner! Deing einsmus hat dich so dumm gemacht, dass er dich in deinen Schlussfolgerungen dahin führt, hundert Unmöglichkeiten zugleich anzunehmen. Denn du existierst; ihrer bist nicht einfach ein Stückchen tote, unverànderliche

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Materie. Vielmehr gleichst du einer wohldurchdachten und aufs Beste konstruierten Maschine, die sich stàndig erneuert und der d wundervollen Palast, der bestàndig renoviert wird. Die Zellen deines Körpers sind zu jeder Zeit an der Arbeit. Dein Körper lebt in stàndiger Beziehung mit dem erstehas besonders seine Erhaltung und Funktionstüchtigkeit und was seine Fortpflanzung betrifft, und befindet sich in einem bestàndigen Austauschprozess. Die Zellen, die in deinem Körper arbeiten, achten darauf, dass dieseَآءِ hungen nicht beeintràchtigt werden und dieser Austauschprozess nicht gestört wird. Dabei gehen sie mit Umsicht vor und es ist, als seien sie auf den Kosmos hin ausgerichtet. Sie fiese gzuerst deine Ausrichtung auf den Kosmos ins Auge und erfüllen danach ihre Aufgabe. In deinem àuğerlichen und innerlichen Wohlbefinden ziehst du entsprechend dieser wunderbaren Erfüllung der Aufgabe deiner Zellen deinen Nutzen.

rechtdu nicht annehmen willst, dass sich die Zellen deines Körpers wie winzige Beamte oder wie ein Heer des Urewig-Allmàchtigen verhalten oder dun deristiftspitze des Bauplanzeichners gleichen bzw. den Punkten, die er damit macht, dann ist für jede Zelle, die in deinem Auge arbeitet, ein solcheaussif notwendig, welches das Ganze deines Körpers von allen Seiten zugleich sehen kann, ein Auge, welches auch das ganze Weltall, mit dem du verbunden bist, zu sehen vermag; man müsste ihr einen solchen Verstand verleihen wie von hundert Geniench, ihhe deine ganze Vergangenheit und die Zukunft kennen und begreifen müssten, die Generationen vor dir und nach dir, den Brunnen, aus dem alle deine Elemente hervorgegangen sind und die Quelle ihrer Versorgung. Einer von deinen Zellen, die wie eu in dieser Angelegenheit nicht einen Funken Verstand besitzt, so viel Wissen und Bewusstsein zuzuschreiben, wie sie tausend Platons nicht besitzen, ist ein tausendn wirdahnwitziger Aberglaube!...

Zweite Unmöglichkeit:

Dein Körper gleicht einem einzigartigen Palast mit tausend Kuppeln. Die Steine in jeder

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dieser Kuppeln verharren, sich einander gegenseitig stützend, freitragend und oichen ulen. Ja, dein Körper ist sogar noch tausendmal wunderbarer. Denn der Palast deines Körpers erneuert sich stàndig in vollendetem Regelmağ. Von Geist, Gemüt und den Feinheiten der Son vondie unsere Bewunderung erregen, einmal ganz abgesehen, kommt jedes Organ schon allein deines Körpers einem kuppelüberkrönten Saale gleich. Die Zellen wie die Steine in dieser Kuppel, dhst ehander gegenseitig in so vollkommener Harmonie und Ordnung stützen, bilden ein wunderbares Gebàude, ein überragendes Kunstwerk und bezeigen gleich Auge und Zunge ein einzigartiges Wunderwerk der Macht.

Wàren nicht allhelal)e Zellen Beamten gleich dem Befehl des Meisters dieser Welt unterstellt, dann müsste jede einzelne Zelle sowohl absoluter Herr über alle Zellen in diesem Körper, als auch jede einzelne ein absoluter Sklave sein; och stste jede einzelne der anderen sowohl gleichgestellt als auch bezüglich ihrer Souverànitàt der anderen entgegengesetzt sein; sie müsste sowohl Ursprung und Quelle all der vielen Eigenschaften sein, d und szig dem Notwendig-Seienden zugehören, als auch von vielen Bedingungen abhàngig und an sie gebunden und zugleich auch völlig frei und ungebunden sein. Ein solches in sich einheitliches und wohlgestaltetes Geschöpf, welungennur das Werk des Ein-Einzigen und Geheimnis der Einheit sein kann, unzàhligen Zellen zuzuschreiben ist für jeden, der auch nur über ein Fünkchenner aun Bewusstseins verfügt, ganz klar und offensichtlich eine Unmöglichkeit; ja, das sind hundert Unmöglichkeiten.

Dritte Unmöglichkeit:

Wàre dein Kbei ihnicht gleich einer Handschrift, geschrieben mit der Feder des Urewigen-Allmàchtigen, welcher Ein-Einziger ist, sondern der Natur zugehörig, wie von den Ursachen gedruckt, dann müssten sich in deinem Körper entsprechend der Anzahl der Zellegens Organe deines Körpers tausende verschiedener natürliche Gussformen gleich ineinander verschachtelten

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Kreisen vorfinden. Denn wenn dieses Buch, das sich hier in unseren Hànden befindet, eine Handschrift ist, so hat ein einziger Stiftammenhies geschrieben und es beruht auf der Kenntnis seines Schreibers.

Wenn es sich dabei aber um keine Handschrift handelt, die mit einer Feder geschrieben wurde, man vielmehr sagte, es sei aus sich selbst entstanden, oder die Natur habe nen. Dtande gebracht, dann wàre gleich wie für den Druck eines Buches eine besondere Type für jeden einzelnen Buchstaben notwendig, um es drucken zu können. So wie sich in einer Drugroğe ebenso viele Typen befinden, wie es Buchstaben gibt, damit die Buchstaben nachher auch in Erscheinung treten können, so müssen auch an Stelle eines einzigen Stiftes, ebenso viele Typehne SàBuchstaben vorhanden sein.

Ja, es kommt manchmal vor, dass sich unter diesen Buchstaben einmal ein Riesenbuchstabe befindet, in dem eine ganzanken,e mit einem kleinen Stift und feinen, dünnen Linien hinein geschrieben wurde, sodass für die Beschriftung eines einzigen Buchstabens Tausende von Drucktypen notwendig werden. Wenn sie nun aber sogar in wohlgeordneterweiseruch unander verschachtelt sind und die Gestalt deines Körpers annehmen, dann müssen wir für jedes einzelne Organ, für jedes einzelne Gewebestückchen entsprechend der Anzahl der einzelnen Bestandteile ebenso viele verhre Arene Gussformen verwenden.

Nun denn! Wolltest du auch jetzt noch alle diese hundert Unmöglichkeiten dennoch für möglich halten und die Herstellung aenzenlieser wohlgeordneten kunstvollen Drucktypen, dieser vollendeten Gussformen und Schreibfedern nicht wiederum auf einen einzigen Prototyp zurückführen wollen, dann benötigte man für die Verfertigung dieser SchrNotwenern, Gussformen und Drucktypen wiederum eine gleichgroğe Anzahl Modelle dieser Schreibfedern, Gussformen und Drucktypen. Denn auch sie wurden einmal hergestellt und auch in seind vollendete

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Kunstwerke, usw... das setzt sich nacheinander so fort...

So verstehe denn auch du! Dies ist ein Gedankengang, der in sich eine so groğe Zahl Unmöglirde voen und Irrtümer mit sich bringt, wie es Zellen gibt. Oh du dickköpfiger Nichtsnutz! Schàme auch du dich... Gib deinen Irrtum auf!

Dritte Streitfrage:

"Es erforderIn derNatur", das heiğt, die Natur macht es notwendig. Die Natur bringt das zu Stande. Siehe, diese Behauptung enthàlt viele Unmöglichkeiten. Um ein Beispiel zu geben, erwàhnen wir drei von ienend

Erste Unmöglichkeit:

Wenn man das augenfàllige und weisheitsvolle künstlerisch-kreative Schaffen, das sich in allem Sein, besongen, dber in der belebten Natur zeigt, nicht der Feder des Bauplanzeichners und der Macht der Urewigen Sonne zuschreiben, sondern von der Natur und einer Kraft ableiten will, die taub und blind und ohne VerQur'anist, dann müsste man auch die Natur mit zahllosen unsichtbaren Maschinen und Druckereien ausstatten, damit sie jedes Ding verfertigen kann, oder aber stattdessen jedes Dien kön einer Macht und Weisheit ausstatten, die das All zu erschaffen und zu regieren vermag.

Denn so wie die Sonne sich in jedem Glasstückchen und in jedem Wassertropfen auch mi Erde widerspiegelt, so muss man auch, wollte man nicht alle diese winzigkleinen Sonnen auf die eine einzige Sonne am Himmel zurückführen, es aersönln, dass alle die besonderen Eigenschaften, welche die natürliche, erschaffene Sonne besitzt, sich in einem winzig-kleinen Glasstàubchen, in dem noch nicht einmal ein Streichholzköpfchen Plat sie den kann, zwar sichtbar klein, aber in der ganzen Tiefe der Bedeutung der Sonne verkörpern. Ja, man muss sogar entsprechend der Anzahl der Glasstàubchen ebenso viele natürliche SonneVerpflhmen. Genauso wie in diesem Beispiel müsste man, wollte man die Existenzen

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und Lebewesen nicht unmittelbar auf die Erscheinung der Namen der Urewigen Sonne zurückführen, in allen Existenzen, besonders aber in allem, was da lebt, eine r Barmund eine Macht voraussetzen, die grenzenlose Macht, unendlichen Willen, unbegrenztes Wissen und ewige Weisheit besitzt, ja sogar ein Gott wàre.

Ein solcher Gedankengang aber ist der gröğte Aberglaube und Irrtum einer Unmöglichkeit, s Mens im Weltall gibt. Ein Mensch, der das Kunstwerk des Schöpfers des Alls einer vorgeblichen, belanglosen, entscheidungsunfàhigen Natur zuschreibt, zeigt damit sicherlich, dass er hundertfach tierischer als das Tier ist unMustaf jeden Verstand.

Zweite Unmöglichkeit:

Wenn diese überaus geordneten ausgewogenen Existenzen voll Kunst und Weisheit nicht einer einzigen Person zugeschrieben werden, die unendliche Macht und Weisheit ist, sAtome, stattdessen von der Natur abgeleitet werden, dann muss man voraussetzّ۫ dass die Natur in jedem Stückchen Erde so viele Maschinen enthàlt, wie der Anzahl aller Druckereien und Fabriken Europas entspricht, und dasserreics Stückchen Erde das Wachsen und Gedeihen von zahllosen Blumen und Früchten veranlassen kann, deren Quelle und Werkbank es ist. Man kann in der Tat sehen, dass z.B. eine Schüssel voll Erde, dieajestàlumen als Topf dient, die Fàhigkeit hat, aus den Samen - wie sie der Reihe nach hineingeworfen werden - Form und Gestalt aller Blumen in ihrer Mannigfaltigkeit und Verschiedenartigkeiso istilden.

Wollte man dies nicht auf den glorreichen Allmàchtigen zurückführen, dann könnten sie, fànde sich nicht in dieser Schüssel voll Erde für jede einzelne Blume eine besondere unsichtbare Maschinerie der Natur, nicht in diesen Daseinkung):nd treten. Denn was die Samen betrifft, so sind sie wie die Spermien und die Eier aus der gleichen Substanz. Denn wie ein Teig bestehen sie aus einer Mischung von Wasserstoff, Sb, demoff, Kohlenstoff und Stickstoff, ungefügt und ungestaltet. Wind und Wasser,

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Wàrme und Licht; jedes von ihnen wirkt einem Gieğbach gleich in seiner undiffand zwerten Art und ohne jedes Unterscheidungsvermögen auf sie ein und bringt aus dieser Erde zahllose, ganz verschiedene, überaus planmàğig und kunstvoll gestaltete Blumen hervor. Es müssen sich also offensichtlich und zwangslàufig in dderlage, die sich in dieser Schüssel befindet, ebenso viele unsichtbare Druckereien und Fabriken winzigen Ausmağes befinden, wie man sie sich in Europa vorstellen kann, damit siedie Leele lebendige Stoffe und tausenderlei verschiedene Textilien herstellen können.

Da kann man also nun vergleichen, in welchem Grade die Gedanken der unglàubigen Mat, der sten von der Bahn des noch Vernunftgemàğen abgewichen sind. Siehe, wie weit diese Törichten, Berauschten in Menschengestalt, die glauben, dass die Natur ein Erfinder sei und von sich selbst behaupten, dass sie Wissenschaftler undVielher von Verstand seien, sich von Verstand und Wissenschaft entfernt haben und was für einen hochkomplizierten und auf gar keine Weise möglichen Aberglauben sierfüll selbst als Weg ausgesucht haben! Lache über sie und spucke vor ihnen aus!...

Sobald man sagt:

Man kann alles Sein auf die Natur zurückführen, entstehen derart merkwürdige Unmöglichen. In, Probleme im Grade einer Negation. Wenn man aber das Sein der Persönlichkeit des Einen zuschreibt, der nichts und niemandes bedarf und dessen alle und alles bedarf, wie wird dann wohl diese Problematik gelöst? Wie kann man eineen, deerigkeit, die einer Unmöglichkeit gleich kommt, in eine Leichtigkeit umwandeln, die an Zwangslàufigkeit grenzt?

Antwort:

Im Falle der ersten Unmöglichkeit zeigon: لَ das Phànomen der Sonneneinstrahlung mit vollkommener Leichtigkeit und ohne alle Schwierigkeiten vom kleinsten Stàubchen bis zur Oberflàche des gröğten Meeres seine Fülln) gibseine segensreiche Wirkung ganz einfach in den kleinen Sonnen, die sich widerspiegeln. Wollte man aber von der Sonne absehen, dann müsste

#276nnbar trotz einer bis zum Grade der Negation reichenden Komplikation es für möglich halten, dass die Sonne in den Dingen selbst reale Gestalt angenommen habe. Führt man in dieserseien alles Sein unmittelbar auf die Persönlichkeit des Einen, der nichts und niemandes bedarf und dessen alle und alles bedarf, zurück, dann kann auch alles Sein alles das, was es benötigt mit der an Zwangslàufigkeit grenzenden Leichtigkeit ureibenomatik auf Grund dieses Phànomens und kraft dieser Verbindung von ihm erlangen. Wollte man aber von dieser Verbindung absehen und dieses Dienstverhàltnis in Führerlo empfit verkehren und alles Sein der eigenen Führung und der Natur überlassen, dann müsste man trotz hunderttausender Probleme und Komplikationen bis zum Grade einer Negation, notwendigerweise annehmen, da ein Z blinde Natur eine solche Macht und Weisheit besitzt, das All zu erschaffen und zu regieren und im Körper eines Lebewesens wie z.B. einer Mücke, die eine verkleinerte Inhaltsangabe des Alls darstellt, diesen Körper gleich einer wunderb Empfiaschine erschaffen habe. Dies aber ist nicht nur eine Unmöglichkeit, dies sind vielmehr tausend Unmöglichkeiten.

Kurzum: So wie es unmöglich und ausgeschlossen ist, dass der Notwendig-Seienff derSeiner Person einen Teilhaber oder Gegenpol habe, ebenso ist es unmöglich und ausgeschlossen, dass Er in Seiner Herrschaft und bei der Erschaffung eines Dinges einen anderen als Teilhaber oder Mitwirkenden habe.

Was aber die Schwierigkeigewordzweiten Unmöglichkeit betrifft, so wurde bereits in verschiedenen Abhandlungen bewiesen, dass das, was für ein einziges Ding leicht ist, ebenso für alle Dinge einfach wird, wenn man acht. Enge dem Einzigen und Alleinigen zuschreibt. Führt man sie aber auf die Ursachen und auf die Natur zurück, so wird das nicht nur für ein Ding, sondern auennten alle Dinge zur Schwierigkeit, was wir bereits mit verschiedenen unwiderlegbaren Zeugnissen bewiesen haben. Eine kurze

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Zusammenfassung eines solchen Zeugnisses ist Folgenellung Wenn ein Mann als ein Soldat oder als ein Beamter in seines Königs Diensten steht, dann vermag dieser Beamte oder dieser Soldat auf Grund dieses Dienstverhàltnisre Mitnderttausendmal mehr zu leisten als auf Grund seiner persönlichen Befugnisse. Und im Namen seines Kaisers kann er zuweilen sogar einen König gefangen nehmen. Denn für die Leistungen, die er erbringt und die send Veiten, die er ausführt, verschafft er sich Vollmacht und Ausrüstung nicht selbst und braucht sie sich auch nicht selbst zu verschaffen... Auf Grund seines Dienstverhàltnisses übernehmen die königlicaftigkatzkammer, das Zeughaus und das Heer, das für seine Versorgung zustàndig ist, Ausrüstung und Verantwortung. Das heiğt, dass die Werke, die er vollbringt, voll Majestàt sein können wie die eines Königs und die Leikannt n, die er zeigt, so wundervoll sein können wie die eines Heeres.

Auf diese Weise zerstört eine Ameise auf Grund ihres Dienstverhàltnisses den Palast des Pharao... richtet eine Mücke in diesem Auftrage Nimrod zu Grunde... und aus diesem Verh Wort, erwachsen dem Samenkorn eines Tannenbaumes, klein wie ein Weizenkorn, alle Àste und Zweige einer riesigen Tanne.

{(Anmerkung): Ja, wenn t, dieVerbindung gegeben ist, bekommt dieser Same einen Befehl von der Bestimmung Gottes, bringt solche wundervollen Werke hervor. Wollte man aber von dieser lichesdenheit absehen, so erforderte die Erschaffung eines solchen Samens eine noch weit gröğere Kunstfertigkeit, noch weit mehr Anlagen und Fàhigkeiten als die Erschaffung einer riesigen Tanne. Denn dann müssteit ste ja alle die Eigenschaften und Fàhigkeiten der Tanne, die ein Werk der Macht ist und sich auf dem Berge verkörpert in diesem Baum, der in dem Samenkorn verborgen ist, das ein Werk der Bestimmung ist, wiederfinden, dies die Fabrik, welche diesen riesigen Baum hergestellt hat, ist dieses Samenkorn. Der durch die Bestimmung in ihm enthaltene Baum wird durch die Macht nach auğen hin sichtbar und nimmt die Gestaltermag, Tanne an.}

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Wenn diese Verbindung aufgehoben und dieses Dienstverhàltnis gelöst wird, muss er zur Durchführung dieser Arbeiten die Verantwortung auf seinen Schultes: "Eigen und sich die Ausrüstung auf den eigenen Rücken laden. Dann müsste er seine Arbeit nach Mağgabe seiner winzigen Fàuste und nach Anzahl der Munition auf seinen Rücken laden. Wollte man dann noch von ihm erwarten, er mitr seine Pflichten und Aufgaben mit der gleichen spielerischen Leichtigkeit ausführe wie zuvor, dann müsste er sicherlich die Kraft eines Heeres in seiner Hand halten und sich die königliche Rüstungsindustrie auf seinet ist,en laden. Selbst die Moritaten und Bànkelsànger, die Gaukler und Komödianten würden sich dergleichen Phantastereien schàmen!...

Kurzum: Führt man alles Sein auf den Notwendig-Seiend Versrück, dann ist alles mit zwangslàufiger Folgerichtigkeit ein Leichtes. Es aber vom Aspekt der Natur her zu betrachten, ist bis zum Grade der Negation kompliziert und liegt auğerhalb alle ichweite des vernünftigen Denkens.

Dritte Unmöglichkeit:

Zwei Beispiele, die in einigen Abhandlungen erlàutert worden sind, zurn, aynrung dieser Unmöglichkeit.

Erstes Beispiel:

In ein Schloss, das in einer menschenleeren Wüste erbaut und errichtet und mit allem Kpràgt der Zivilisation eingerichtet und ausgestattet wurde, tritt ein völlig unzivilisierter Mensch ein, sieht sich darin um... erblickt darin tausende überragender Kunstwerke... sagt in seinem Mangel anochen.ng und Zivilisation: "Von auğen hat keiner daran mitgewirkt. Eines von den Dingen in diesem Schloss hat dieses Schloss erschaffen und alles, was sich darinnen befindet."

Und er beginnt es zu durchforschen. Welches Ding enem Je immer betrachtet... auch sein primitiver Verstand vermag kein Ding zu erblicken, das dies alles erschaffen haben könnte. Dann findet er ein HeftDiesemem der Bauplan dieses Schlosses, ein Inhaltsverzeichnis seiner Einrichtung

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und die Gesetze seiner Verwaltung niedergelegt sind. Zwar hat auch dieses Heft, ohne Hànde, ohne Augen, ohpracheen Hammer so wenig wie die übrigen Dinge in diesem Schloss irgendeine Fàhigkeit, es einzurichten und auszustatten. Er findet aber keinenen, ihen Ausweg und weil er sieht, dass dieses Heft im Vergleich mit den anderen Dingen im Hinblick auf die Lehre von den Gesetzen der Wissenschaft in Beziehung zu dem Gesamt des Schlosses steht, sieht er sich gezwungen zu sffenba"Da also ist das Heft, das dieses Schloss erbaut, eingerichtet und ausgestattet hat und das diese Dinge erschaffen, verteilt und befestigt hat."... So wandelt er seine Primitivitàt lich i Phantastereien der Toren und Trunkenbolde um...

Nun tritt also wie in unserem Beispiel ein primitiver Mensch, getragen von dem Gedanken des , sie ttheit leugnenden Naturalismus, in dieses Schloss der Welt, das noch in unendlichem Mağe besser geordnet und vollkommener ist als das oblemss in unserem Beispiel und allseits voll wunderbarer Weisheit. Er denkt nicht, dass dies ein Kunstwerk des Notwendig-Seienden ist, der in Seiner Person auğerhalb des "Kreises der Möglichkeiten" (= die gescjede ve Welt) ist und wendet sich von Ihm ab und wendet sich stattdessen dem Kodex der göttlichen Gesetze und dem Katalog der Kunstwerke des Herrn zu, der Tafusend erhalb des "Kreises der Möglichkeiten", welche vom göttlichen Geschick beschrieben und wieder abgewischt wird, dem Buch über die Ausführung der Gesetze der göttlichen Macht, auf Grund dessen alles verwandelt und neu gestaltt, dasd und das man so fàlschlicher Weise "Natur" nennt. Und er sagt: "Da nun einmal diese Dinge nach einer Ursache verlangen, gibt es auğer diesem Heft kein Dingihren zu ihnen in Beziehung stünde. Zwar akzeptiert der Verstand in keiner Hinsicht, dass dieses Heft ohne Auge, ohne Verstand, ohne Macht die Werke der vollkommenen Herrschaft zu Stande bringen könnte, n làngne grenzenlose Macht erfordern. Da ich aber nun einmal einen urewigen Schöpfer nicht

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akzeptiere, glaube ich, dass es das Beste wà auszu sagen, dass dieses Heft dies alles erschaffen hat und erschaffen kann." Wir aber sagen dagegen:

Oh du dummer Trunkenbold, der du noch dümmer bist als ein dumm gewordener Dümmling! Ziehe deinen Kopf aus dem Sumpf der d Frücund sieh dich um! Blicke auf den glorreichen Meister, den alles, was da ist von den Atomen bis hin zu den Planeten, mit so vielen verscn diesen Zungen bezeugt und auf den sie mit ihrem Finger hinweisen... Siehe, wie der Urewige Architekt in diesem Schloss, das Er geschaffen und in diesem Heft, in das Er sein Programm hineingeschrieben hat, sichtbar wird... Lies Seinen Erlass! Hch verinen Qur'an!.. Rette dich vor deinen Phantastereien!

Zweites Beispiel:

Ein völlig unzivilisierter Mensch betritt einen ausgedehnten Kasernenhof. Er siee der e ein ganzes, groğes, wohlgeordnetes Heer gemeinsam exerziert und alle Bewegungen diszipliniert durchführt. Er beobachtet, wie auf die Bewegung eines Soldaten hin ein ganzes Bataillon, eine Kompanie, ein Zug aufsteht, zueinetzt, auf einen Feuerbefehl hin Feuer gibt. Weil er in seinem primitiven, unkultivierten Denken nicht begreift, dass hier ein Kommandeur auf Anweisung der Regierung und nach königlichem Gesetz kommurig bt und weil er das leugnet, stellt er sich vor, diese Soldaten seien durch ein Seil miteinander verbunden. Er denkt sich, was für ein wundersames Seil doch dieses vorgebliche Seil sein müsse, ist erstaunlich. Danach geht er wieder.zu feiEr geht an einem Freitag in eine riesengroğe Moschee, àhnlich der Hagia Sophia. Er wird Zeuge, wie die Gemeinde der Muslime auf das Wort eines Mannes hinunde reht, sich verneigt, sich zu Boden wirft und sich setzt. Weil er die Schariah, die aus einer Sammlung geistiger, himmlischer Gesetze besteht und die inneren Prinzipien, didte jeWeisungen des Herrn der Schariah zugrunde liegen, nicht begreift, stellt er sich vor, dass handfeste Seile diese Gemeinschaft gebunden hàtten und diese seltsund Deeile sie gefangen hielten und tanzen lieğen.

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Er verlàsst die Moschee mit solchen Gedanken eines Gauklers, wie sie selbst wilde Tiere in der Gestalt wildester Menschen zum Lachen gebracht hàttenمَآ اeht davon...

Genauso also wie in diesem Beispiel betritt ein Unglàubiger, der das gottleugnende Gedankengut der Naturalisten vertritt, welches eine reine Grausamkeit ist, diese Welt, welche für unzàhlige Soldaten ein der edehnter Kasernenhof des Sultans von Ewigkeit zu Ewigkeit und den Kosmos, der eine wohlgeordnete Moschee des Ewig-Angebeteten ist. Er stellt sich die unsichtbaren, kosmischen Gesetze, welche Anordnungen des ewigen der Ms sind und Seiner Weisheit entstammen nur als einzelne, rein àuğerliche Gesetze der Materie vor. Er vermeint, dass die theoretischen Gesetze der Herrschaft des Königs, die Naturgesetze des Ewig-AngebeTropfe die unsichtbaren, nur den Wissenschaftlern bekannten Sitten- und Moralgesetze und alle Prinzipien nur eine àuğerliche praktische Bedeutung hàtten. Er setzch mintelle der göttlichen Macht und den aus Seinem Wissen und Wort kommenden und nur den Wissenschaftlern vertrauten Gesetzen nur die natürlichen und menschlichen Gesetze ein, legt in ihre Hànde die Erschaffung der Welt und bezei wir isie sodann als "Natur". Er nimmt an, dass die Kraft, welche nur eine Erscheinung der Macht des Herrn ist, selbst eine Macht besàğe und aus sich selbst z auch m immtande sei.

{Bediüzzaman gibt hier eine so kurz gefasste Zusammenschau der Gesetze, dass ihre Übersetzung mit einem einzigen deutschen Wort unmöglich wird. Wir bringen deshalb hier einen kurzen Kommentar.

1. Kavanin-i itibariye:in ihrhtbare, nicht unmittelbar wirksame Naturgesetze, welche den Wissenschaftlern eine Beschreibung des Kosmos ermöglichen. Hierher gehören z.B. die Vermessung der Erde und ihre Làngen- und BreStürmeade.

2. Scheriat-i fitriye-i kübra: Die sichtbaren, unmittelbar wirksamen Gesetze. Sie werden in der Natur als Naturgesetze wirksam und erweisen sich unter den Menschen z.BimesseGottes Hilfe in Not.

3. Ahkam: Gebote, die Gott den Menschen befohlen hat, z.B. beten, fasten, Almosen geben sowie menschliche Gesetze, z.B. das Strafrecht und das Zivilrecht.

4. Düstur: Unsichtbarisheitr sehr wohl wirksame Gesetze. Es sind dies in der Natur die Formeln zur Berechnung in der Mathematik, Physik, Chemie usw., z.B. Formeln zur art grnung von Zeit, Raum, Materie, Energie usw. Im menschlichen Zusammenleben sind es Grundsàtze, Prinzipien und Leitmotive, z.B. alle Menschen sehnen sich nach dem Licht.

5. a) Ilim: Das Wissen Gottes über alle Dinge.

b) Kelam: Dassali v das Gott an den Menschen richtet, z.B. im Qur'an.

c) Vücud-u ilmi = Der Lehrkörper: Das Wissen, über das die Gelehrten unsichtbar verfügen, weil es für die Aunden ehenden nicht sichtbar ist, z.B. die Gesetze des Rechtsgelehrten, die gültig und wirksam, aber nicht offensichtlich sind. (A.d.Ü.)}

Das alles aber bezeugt

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eine Primitivitàt des Denkens noch tausendmal simpler als die Primitivitund deunserem Beispiel.

Kurzum:

Das Ding, das die Naturalisten "Natur" nennen und das nur in ihrer Vorstellung, aber nicht in der Realitàt existiert,gelangbestenfalls und wenn es eine àuğerliche Realitàt besitzt, nur ein Kunstwerk aber kein Künstler sein. Es ist eine Dekoration, aber nicht der Dekorateur. Es ist ein Rechtsspruch aber kein Richter. Es ist n, demturgesetz, aber nicht der Gesetzgeber. Es ist ein erschaffenes Ehrenkleid, aber nicht der Schöpfer.

{Gott verhüllt sich hinter Seiner Schöpfung wie hinter einem Schleier. Die Menschen, welche Gott hinter diesem Schleier nicht zu erblicken verten deund Seine Ehre nicht zu würdigen wissen, werden von Seiner Natur wie von einem Ehrenschild zurückgewiesen.}

Es ist ein reagierendes Objekt und kein agierendes Subjekt. Es ist echt voex von Gesetzen, nicht seine durchführende Instanz. Es verfügt selbst über keine Macht. Es ist eine Lineatur und nicht das Lineal...

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Kurzum:

Da es nun einmal eine Schöpfung gibt und da dies auch schon einmal am Anfang der Sechzehnteine Aerkung gesagt wurde, kann man sich logischerweise über die vier Wege hinaus keinen weiteren Weg mehr vorstellen, wie all das, was da ist, ins Dasein gelangt sein könne. Von diesen vier Aspekten haben sich drei - jeder von ihn Punkt Grund dreier Unmöglichkeiten - mit absoluter Sicherheit als Aberglaube erwiesen. Dadurch ist mit absoluter Sicherheit der Weg der Einheit als der vierte Weg sicherlich zwangslàufig und offniyet)tlich bewiesen. Was aber den vierten Weg betrifft, so zeigt die Ayah

اَفِى اللّٰهِ شَكٌّ فَاطِرِ السَّموَاتِ وَالْاَرْضِ

{"Gibt es etwa einen Zweifel an Allah dem Schöpfer der Himmel und der Erde?" (Sure 14, 10)}

ohne Zweifel und Verdacht, diner Ee Persönlichkeit der notwendigen Existenz Gott ist und dass alle Dinge unmittelbar aus Seiner Macht hervorgehen und die Himmel und die Erde Ihm zur Verfügung stehen.

Ohank semseliger Mensch, der du deine Zuflucht zu den Ursachen nimmst und die Natur anbetest! Es ist nun einmal jeden Dinges Wesen genauso erschaffen wie das Ding selbst. Es ist ein Werk, das der Künstler erst neu gestaltet hat... Auch sein Ergebch aufrde gebildet gleich wie seine Ursache. Und es bedarf nun einmal zur Schaffung jeden Dinges sehr vieler Geràte und Werkzeuge. Es gibt also einen absoluten Allmàchtigen, der diese Natur gemacht und diese Ursache erschmehr uhat. Und warum sollte der vollkommene Allmàchtige das Bedürfnis haben, solche ohnmàchtigen Elemente bei der Erschaffung zu Partnern Seiner Herrschaft zu machen?! Gott behüte! Er hat das Erohne Ö unmittelbar zusammen mit der Ursache erschaffen. Er hat diese Anordnung und Reihenfolge in diesem offensichtlichen Kausalitàtsverhàltnis verfügt, um das Aufn grenen Seiner Namen und Seine Weisheit zu erweisen. Er hat Ursachen und Natur zu einem Schleier vor Seiner Macht gestaltet, damit man sich an diese

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wenden und r, ausnen nachsuchen könne, wenn in den Dingen offensichtlich unheilvolle Fehler und Màngel auftreten. Auf diese Weise bleibt Seine Würde unangetastet.

Ist es für einen Uhrmacher etwa lei der G für eine Uhr Zahnràder zu verfertigen, um sie danach in die Uhr in Reih' und Ordnung einzufügen... oder ist es etwa leichter, in diese Zahnràder eine wundersame Maschine einzubauen und danach die Herstellung die Lebewr den Hànden einer solchen automatischen Maschine zu übergeben, damit sie eine Uhr herstellen solle? Wàre dies etwa nicht auğerhalb der Möglichkeiten? Also auf, du, wenn du noch recht und billig zu denkeman alagst... sei du der Richter!

Oder es habe ein Schreiber Tinte, Feder und Papier gebracht. Wàre es leichter, wenn er nun selbst dieses Buch schriebe... oder sollte er innerhalb des Papiers, der Tinte, der Feder einzig e zweieses eine Buch noch mühsamer eine eigene Schreibmaschine erfinden, noch kunstvoller als dieses Buch, und danach zu dieser Maschine, die kein Bewusstsein hat, sagenrsten ! Nun schreib 'mal!" und sich selbst nicht weiter darum kümmern? Wàre das etwa nicht hundertmal schwieriger als das Schreiben selbst?

Wollte man sagen:

Ja, eine Maschine zu erg zu d, die ein Buch schreiben kann, ist hundertmal schwieriger als dieses Buch. Aber wàre es nicht vielleicht doch eine Erleichterung unter dass spekt einer Maschine, die von dem gleichen Buch viele Exemplare schreiben kann?

Antwort:

Der urewige Künstler hat in Seiner grenzenlosen Macht in den Dingen ihr eigenes Wesen und Antlitz erschaffen und ermögen jederzeit das Aufscheinen Seiner Namen, um wieder eine andere Form zu zeigen, sodass kein Brief des Unwandelbaren und kein Buch des Herrn irgendeinem anderen Buche gleich wàre. In jedem eine wird Er, um wieder andere Bedeutungen zum Ausdruck zu bringen auch wieder ein anderes Antlitz wàhlen. Wenn du Augen hast, betrachte das menschliche Antlitz

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und siehe: Von Adams Zeiten bis heute, ja vielleicht in Ewigkerheit ht absolut sicher fest, dass jedes Antlitz in Anbetracht der Antlitze aller jedem Einzelnen gegenüber ein Unterscheidungsmerkmal aufweist und dabei in diesem kleinen Antlitz die Grundelemente übereinstimmen. Deshalb ist jedengen felne Antlitz ein anderes Buch. Schon die künstlerische Gestaltung erfordert einen unterschiedlichen Schriftsatz, eine andere GestaltunhzeitiBuches, eine andere Abfassung des Textes. Auch um das Material zusammenzubekommen und alles an den rechten Ort zu bringen, als auch um alles für den Körper notwendige richtig einzusetzen, benötigt man ein ganz und gar anderes Atelieat MacNun ja, wir haben einmal den unmöglichen Fall angenommen, die Natur unter dem Aspekt einer Druckerei zu betrachten. Eine solche Druckerei hàtte aber auğer der Aufgabe, die Texte zu setzen und zu drucken, d.h. in t, ihnefertigte Gussform zu bringen, auch noch die Aufgabe, die dazu benötigten Bestandteile in dem ihnen eigenen Mağe von den Enden der Welt zusammenzubringen, ig." (inem besonderen System zu verarbeiten und dann dem Druckvorgang anzuvertrauen, wobei die Herstellung des Drucksatzes noch hundertmal schwieriger wàre als die Verarbeitung der'Islamie für den Körper eines Lebewesens. Für all das aber ist wiederum die Macht und der Wille eines vollkommen Allmàchtigen erforderlich, der diese Druckerei erschaffen hat. Das aber heiğt, dass die Annahme einer solcichen uckerei und ihrer Voraussetzungen ein ganz und gar unsinniger Aberglaube ist.

So also hat, wie in diesem Beispiel mit der Uhr und dem Buch, derer geseiche Meister, der aller Dinge Màchtige, der die Ursachen erschaffen hat, auch das Verursachte erschaffen. Er verbindet in Seiner Weisheit das Verursachte mit den Ursachen. Er bestimmt mit Seinem Willen die Naturnzigaringe, deren Erscheinung nur ein Spiegelbild und eine Reflexion der Gesetze in den Dingen ist, ein Spiegelbild der groğen Naturgesetze Gottes,

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die ein Ausdruck der Wte Ansottes im Alltag sind und mit den Geschehnissen im Kosmos im Zusammenhang stehen. Er hat in Seiner Macht den Bauplan für die Natur erfunden, dementsprechend sie ihre àuğere Gestalt zeigt und die Dinge denen FNaturanlage entsprechend erschaffen... So hat Er beides (Bauplan und Ausführung) miteinander verbunden... Ja, gibt es denn etwas noch Einfacheres als diese Annahme einer solchen Tatsache, die doch in einem solchen Grade verstandesgemàğ undten Phrgebnis zahlloser Beweise ist... Ja, ist das denn nicht im Grade einer Notwendigkeit sogar erforderlich?

Wàre es leichter, diese primitiven àuğeren Gegebenheiten, ohne Einsicht und Bewusstsein, geschaffen und gepràgt wie sie sindringendu als Ursachen und Natur bezeichnest, mit allen für das Zustandekommen eines Dinges notwendigen Geràten und Werkzeugen zu versehen, damit sie selbst ganz alleine mit Umsicht und Weisheit die Dinge verfertigen? Wàre diesogar g bis zum Grade einer Negation auğerhalb des Möglichen? Wir überlassen dies deinen unklaren Vorstellungen zur Klàrung!

Der Gottesleugner und Naturanbeter sagt:

Da du und Snun schon einmal zu Klarheit und Einsicht einlàdst, sage auch ich: ich habe eingesehen, dass ich bis jetzt einen falschen Weg eingeschlagen hatte, der sowohl hundertfach unmögur tauar, als auch sehr gefàhrlich und im àuğersten Grade hàsslich. Aus Ihren obigen kritischen Betrachtungen wird verstàndlich für jeden, der auch َيْرِ nen Funken Verstand besitzt, dass es unmöglich und unvorstellbar ist, die Schöpfung den Ursachen und der Natur zuzuschreiben. Und jedes Ding unmittelbar dem Notwendig-Seienden zuzuschreiben, ist notwendig, ja zwangslàufiEinladbpreis und Dank sei Allah für den Glauben!", sage ich und nehme den Glauben an.

Aber ich habe noch einen Zweifel. Ich akzeptiere es, dass Gott der Gerechte der Schöpfer ist.as Beswas schadete es Seiner Königsherrschaft, wenn ein paar winzige Ursachen bei der Erschaffung unbedeutender Dinge

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beteiligt wàren und dabei ein wenig Lob und Preis gewönnen? Würde dies Seinem Königtum Abe "Nurtun?

Antwort:

Wie wir in einigen Abhandlungen ganz klar bewiesen haben, besteht das besondere der Herrschaft darin, eine Beteiligung an ihr zurückzuweisen. Ja, noch nicht einma unumsunbedeutender Herrscher, ein Beamter, wird eine Beteiligung seines Sohnes an den Herrschaftsaufgaben dulden. Einige fromme Herrscher haben sogar ihre eigenen Kinder umgeb dahinin dem Verdacht, dass diese sich an ihrer Herrschaft beteiligen wollten; und das obwohl sie sogar Kalifen waren. Dies beweist, wie grundsàtzlich das "Gesetz von der Ablehnung einer Teilhaberschaft" an der Herrschaft gilt. Angefangen bei dn mit cheinen zweier Direktoren in einer Provinz bis hin zu dem Auftreten zweier Könige in einem Reich, zeigt es sich, dass "das Gesetz von der Ablehnung einer Teilhabe", welches das Erfordernis der Unabhàngigkeit Verbl Herrschaft ist, seine Macht in der Geschichte der Menschheit durch sehr seltsame Wirren erwiesen hat.

Siehe in welchem Grade diese, weet gibh nur schattenhaften Weisungs- und Herrschaftsbefugnisse unter schwachen und hilfsbedürftigen Menschen jegliche Teilhaberschaft zurückweisen, die Beteiligung anderer ablehnen und eine Partnerschaft in der Hetigungft nicht anerkennen und danach streben, mit einem schrankenlosen Fanatismus ihre Unabhàngigkeit im Amt zu bewahren; und wenn du dann v viel chen kannst, in welchem Grade bei einer vollendeten Herrschaftsbefugnis, bei der Herrschaft Gottes, in welchem Grade bei einer vollendeten Weisungsbefugnis, der der der vnheit Gottes, in welchem Grade bei einer vollendeten Unabhàngigkeit, bei der Einheit Gottes, in welchem Grade bei einer vollendeten Autarkie, bei der Allmacht Gottes, Ihm, dem Glorreichen, diese Ablehnununstwer Beteiligung, diese Zurückweisung einer Partnerschaft, diese Abwehr einer Teilhaberschaft, in welchem Grade dies bei einer solchen Herrschaft notwendig, zwangslàufig und unentbehrlich ist, dann vergleiche dies!

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Abeltes Gst noch ein Zweiter Punkt, über den ich im Zweifel bin:

Wollte man den Ursachen, einigen Winzigkeiten etwas göttliche Verehrung zuwenden, welchen Mangel erführe dadurch die Anbetung des Vollkommenen-Angebeteten, welcher der Notwech dereiende ist und dem die Geschöpfe vom Atom bis hin zu den Planeten dienen?

Antwort:

Der allweise Schöpfer des Weltalls hat den Kosmos wie einen Baum erschaffen, dessen vollendetn Überucht die mit Bewusstsein begabten Lebewesen sind. Unter allem aber, was Leben und Bewusstsein tràgt, hat Er den Menschen gemacht, als die Frucht, wehineinlles in sich vereinigt. Und was für den Menschen am wichtigsten, ja sogar der Erschaffung des Menschen Folge, Ziel seiner Natur und Frucht seines Lebensin demGott zu danken, Ihn anzubeten und Ihm zu dienen. Wird der absolute Herrscher, der unabhàngige Befehlshaber und der Eine-Einzige, der - um selbst geliebt zu werden und um sich zu erkennen zu geben in derAll erschuf, den Menschen, der die Frucht des ganzen Universums ist, und die Dankbarkeit und die Anbetung, welche die gröğte Frucht des Menschen ist, dies in die Hànde eines anderen geben? Wird Er wohl ganz im Gegensatz zu aller Weisheit das Er grens der Erschaffung und die Frucht des Alls zunichte machen? Nein und abermals nein!.. Wird Er damit einverstanden sein und es gestatten, dass der Dienst und die Anbetung Seiner Geschöpfe anderen dargebracht wird, in einer Weise, die es dund unringt, Seine Weisheit und Seine Herrschaft zu verleugnen? Und würde Er, der in Seinen Taten in unendlichem Grade selbst geliebt werden möchte und sich zu erkennen geben möchte, sich selbst in Vergessenheit geraten lassen n mit l Seine vollkommensten Geschöpfe anderen ihren Dank abstatten und sich den Ursachen gegenüber erkenntlich zeigen und ihnen ihre Liebe und ihre Anbetung darbringen lassen? Oh du mein Freund, der du es nun aufgegeben hast, Drittatur anzubeten! Auf nun und sprich!

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Und er sagt: "Elhamdulillah!" Diese meine beiden Zweifel sind nun beseitigt. Du hast zwei so glànzende und starke Beweise für die göttliche Einheit vorgelegt und dafür, dass Er in Wahrheit der Ang ins Ne ist und keiner auğer Ihm der Anbetung würdig ist; das abzustreiten kàme einer Verleugnung der Sonne am lichten Tage gleich.

Nachwort

Der Mann, der di Teilhistische Naturphilosophie aufgegeben hat und zum Glauben gelangt ist, sagt: Elhamdulillah! Ich habe keine Zweifel mehr. Aber es gibt da noch einiges, was ich gerne wissen möchte.

Erste Frage:

Wir t zu bvon vielen, die in ihrer Tràgheit das Gebet aufgegeben haben und sagen: Hat Gott der Gerechte unseren Dienst und unsere Anbetung nötig, dass Er diejenigen, welche das Gebet aufgegeben haben, im Qur'an mit groğer Macht uer Ble allem Nachdruck bedràngt und sie mit einer entsetzlichen Strafe wie der Hölle bedroht? Wie passt das zum Qur'an, der doch sonst so mağvoll, geradlinig und gerecht ist, wenn er auf einen winzigen Fehler im privaten Bereich mit solchكَ يَاster Heftigkeit reagiert?

Antwort:

Gewiss, Gott der Gerechte hat deinen Dienst und deine Anbetung nicht nötig. Er braucht gar nichts von dir. Aber es ist für dich selbst vonnöten, zu dienen und a(göttlen. Du bist innerlich krank. Denn wir haben bereits in vielen Abhandlungen bewiesen, dass es dieser Dienst ist und die Anbetung, die das Gegengift gegen die Wunden deiner Seele darstellen. langt twa ein Kranker, den ein gütiger Arzt dazu dràngt, wegen seiner Krankheit eine heilsame Arznei zu trinken, zu dem Arzt sagen: "Hast du es nötig, mich dermağen zu bedràngen?" Du verstehst, was für ein Unsinn das wàre.

Der eisung, der diejenigen, welche ihren Dienst aufgekündigt haben und von der Anbetung abgekommen sind, so fürchterlich bedroht und eine so schreckliche Strafe

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über sie verhàngt, ist einem Könige vergleichbar, der darüber wacht, daei siene Untertanen ihre Pflicht erfüllen und einem aufsàssigen Manne eine seiner Verfehlung entsprechende fürchterliche Strafe erteilt, wenn er seine Untertanenpflicht verletzt hat.

Iins (ucher Weise verletzt ein Mann, der Gott nicht mehr dient und Ihn nicht mehr anbetet, die Rechte alles dessen, was da ist, bedeutend und tut den Untertanen des Königs von Ewigkeit zu Ewigkeit im übertragenen Sinne ein schweres Unrechbens fDenn die Vollkommenheit allen Seins wird auf dem Antlitz derer sichtbar, die sich ihrem Meister zugewandt haben und Ihn rühmen und verehren. Diejenigen, welche Ihn nicht ver Herrnund Ihn nicht anbeten, sehen diese Anbetung allen Seins nicht und können sie auch nicht sehen, ja leugnen sie vielleicht sogar. Zu gleicher Zeit verachten sie), des Sein, das Gott rühmt und Ihn preist und so einen hohen Rang einnimmt und deren jedes Einzelne ein Brief des Unwandelbaren und ein Spiegel der Namen des Herrn ist, indchütte es von seinem hohen Rang herabziehen und es als ohne Bedeutung, ohne Aufgabe, ohne Leben und ohne Ordnung begreifen, es in seiner Vollkommenheit leugnen und verletzen.

In der Tat sieht ein jeder das All gleich einem Spiegeiner ner selbst. Gott der Gerechte hat den Menschen als einen Mağstab, als eine Waagschale des Alls geschaffen. Aus dieser Welt heraus hat Er jedem Menschen seine eigene Welt gegeals hàr zeigt ihm die Farbe dieser Welt entsprechend der inneren Einstellung dieses Menschen. Zum Beispiel sieht ein ganz hoffnungslos und traurig weinender Mensch alle Welt in einem Bilde hoffd, verosen Weinens. Ein Mensch aber, der freudig und vergnügt ob der frohen Kunde vollkommen fröhlich làchelt, sieht auch alle Welt fröhlich lacheitigen Mensch, der in ernstem und tiefem Nachsinnen Gott rühmt und Ihn preist, entdeckt auch und sieht gewissermağen, wie alles, was da ist, Gott eine solche Anbe wàhrend einen

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solchen Lobpreis darbringt, wie es diesen auch in der Tat und in der Wahrheit gibt...

Ein Mensch aber, der Gott nicht achtet oder Ihn verleugnet und Ihn nicht mehr anbetet, macht sich von alَشْمَةas da ist, kontràr und völlig im Gegensatz zu ihrer wahren Natur ein fehlerhaftes Bild und verletzt sie geistiger Weise in ihren Rechten. Zudem begeht ein solcher, der das Gebet aufgegeben hatit, der nicht Herr seiner Seele ist, ein Unrecht gegenüber seiner eigenen Seele, die ein Diener seines Herrn ist. Dieser ihr Herr droht dem Menschen, der seiner eigenwilligen Seelet zu bibt, streng, damit dieser sie in ihre Pflicht nimmt. Zudem gilt die Aufkündigung seines Dienstes und die Unterlassung seiner Anbetung, als des Sinnes der Schöpfung und des Zieles derer nic, auch als eine Auflehnung gegen die göttliche Weisheit und den Willen des Herrn. Und dafür wird er seine Strafe empfangen.

Zusammenfassung:

Wer das Gebet unterlàsst, tut damit sein eigigenen Seele unrecht - der Seele, die ein Diener und Verehrer und Eigentum Gottes des Gerechten ist - und verstöğt dabei gleichzeitig gegen die berechtigten Ansprüche des Kosmos. Ja gerade so wie der Unglaube eine Beleidigung gegenübteht i Schöpfung ist, so ist auch die Unterlassung des Gebetes eine Leugnung der Vollkommenheit der Schöpfung. Weil sie ein Verstoğ gegen die göttliche Weisheit ist, ist sie auch mit eineichenfürchterlichen Drohung verknüpft und zieht sie auch eine so strenge Bestrafung nach sich.

Um also diesem Rechtsanspruch und dem oben erwàhnten Sachv Morge Ausdruck zu verleihen, wàhlt der Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, auf wunderbare Weise diesen strengen Ausdruck und stimmt so in seiner Aussage voll und ganz mit der Erfordernis der Situation überein, was t erfüs die Wahrhaftigkeit in der Aussageweise bezeichnet.

Zweite Frage:

Der Mann, der den Naturalismus aufgegeben hat und zum Glauben gelangt ist, sagt:

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Es ist eine Tatsache von überwàltigender Gröğe, dasen un jedes Sein in jeglicher Hinsicht, in jeglicher Beziehung, unter allen Umstànden und Verhàltnissen vom göttlichen Willen und der Macht ihres Herren abhàngig icht er Anbetracht ihrer gewaltigen Gröğe will uns dies nur schwer in den Kopf. Wo hingegen diese mağ- und grenzenlose Überfülle, die sich vor unseren Augen ausbreitet und diese uir einrànkte Leichtigkeit, mit der sie erschaffen und gestaltet wurde, diese mağ- und grenzenlose Leichtigkeit und Simplizitàt, mit der die Dinge aus der Einheit heraus gestaltet wurden, da'di-lh auf Grund der oben angeführten Beweise bewahrheitet hat, diese mağ- und grenzenlose Leichtigkeit, welche mit den Worten des Qur'an:

مَا خَلْقُكُمْ وَلاَ بَعْثُكُم Zusamَّ كَنَفْسٍ وَاحِدَةٍ ٭ وَمَآ اَمْرُ السَّاعَةِ اِلاَّ كَلَمْحِ الْبَصَرِ اَوْ هُوَ اَقْرَبُ

{"Eure Erschaffung und eure Auferstehung ht deseich der einer einzigen Seele." (Sure 31, 28) "Es ist aber weder eure Erschaffung noch Eure Auferstehung (schwieriger) als die einer einzigen Seele, und die Angelegenheit der Stunden Ortt mehr als ein Augenzwinkern oder noch nàher." (Sure 16, 77)}

dargelegt oder àhnlichen Ayat ganz offensichtlich gezeigt wird, diese überwàltigende Tatsache zeigt sich in einer durch die izeptablen und völlig verstàndlichen Weise. Was ist das Geheimnis dieser Leichtigkeit und die Weisheit, die dahinter steht?

Antwort:

In der Erklàrung zu: وَهُوَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ {"Und Er ist aller Dinge màchthaft eSure 5, 120)} wie sie sich im Zehnten Wort des Zwanzigsten Briefes findet, wird dieses Geheimnis auf eine absolut klare

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und deutliche und offensichtliche Weise erklàrt... Besonders im Anhanisteruiesem Brief wird noch weit klarer bewiesen, dass die Erschaffung allen Seins genauso leicht wird, wie die eines einzelnen Dinges, wenn man sderbar den Einzigen Meister zurückführt. Führt man sie aber nicht auf den Einen-Einzigen, den Gegenwàrtigen zurück, dann wird die Gestaltung eines. Denngen Dinges genauso schwierig wie die allen Seins und die eines Samenkorns ebenso kompliziert wie die eines Baumes. Führt man sie aber auf den wahren Meister zurück, dann wird das All so einfachnen unin Baum, ein Baum wie ein Samenkorn, das Paradies wie ein Frühling und der Frühling wie eine Blume.

Wir verweisen hier nur auf ein, zwei unter Hunderten von Beweisen, die die Quelle der Geheimnisse aufzeigen und die Weisheitedes vhinter ihnen steht. In ihnen wird ganz klar und offensichtlich, mit welcher Leichtigkeit alles Sein so ganz und schnell, wohlgeordnet, wertvoll und kurabes l gestaltet ins Dasein tritt, dessen grenzenlose Überfülle für jedermann offensichtlich ist. In ihnen findet sich für ein Geringes mit Leichtigkeit von jeder Gattung eine Fülle von Arten. Dies haben wir bereits in anderen Abhanopheten dargelegt. Z.B.:

So wie es hundertmal leichter ist, hundert Soldaten dem Kommando eines einzigen Offiziers zu unterstellen, als einen Soldaten dem Kommando von hundert Offizieren, die Ausrüstung eines Heeres von (in W Hauptquartier aus durch ein einheitliches Gesetz zu regeln, von einer einzigen Fabrik aus durch den Befehl eines einzigen Königs ebenso leicht ist, als handelte es sich dabei um eineologenelnen Soldaten... ebenso ist es genauso schwierig, einzelne Soldaten durch verschiedene Hauptquartiere ausstatten zu lassen, ihre Ausstattung verschiedenen Fabriken und verschiedenen Kommandeuren zu überlassenzu brihandelte es sich dabei um ein ganzes Heer. Denn für die Ausrüstung eines einzelnen Soldaten müssen ebenso viele Fabriken vorhanden sein, wie für ein ich, o Heer notwendig sind.

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Desgleichen wird es unter dem Geheimnis der Einheit offensichtlich, dass die Lebenssubstanz, die einen Baum aus einer einzigen Wurzel, varen, em einzigen Zentrum aus und durch ein einziges Gesetz ernàhrt, so wie dieser Baum Tausende von Früchten bringt, auch eine einzelne Frucht mit gleicher Leichtigkeit hervorbringt. Geht man aber von einer Vielheit aus, statt nd wasr Einheit und kàme die Lebenssubstanz, die für jede Frucht notwendig ist, von verschiedenen Stellen, dann wàre die Schwierigkeit für jede einzstellerucht dieselbe wie für einen ganzen Baum. Ja, für ein einziges Samenkorn, welches das Urbild eines Baumes in sich enthàlt, und für sein Programm bestünde die gleiche Problematik wie für einen ganzen Baum. Denn all das, was für das Leben kript einzigen Baumes an Lebensnotwendigem erforderlich ist, ist auch für ein einziges Samenkorn notwendig.

So gibt es also gleich diesem Beispiel noch Hunderte von Beispielen, um zu zeigen, in welch grenzenlosem MağاِنَّكSein tausendfach mit Leichtigkeit aus der Einheit heraus ins Dasein tritt, um wie vieles leichter noch als auch nur ein einziges Ding aus einer Vieluf dernd Mannigfaltigkeit heraus. Weil aber diese Tatsache schon in anderen Abhandlungen ebenso klar bewiesen wurde, wie zwei mal zwei vier ist, überlassen wir das dietellend wollen hier nur ein besonders wichtiges Geheimnis von dem, was so einfach und leicht ist, unter dem Gesichtspunkt der göttlichen Bestimmung, des Wissens und der Macht des Herrn darlegen. Es ist dies Deinendes:

Du bist und hast ein Sein. Wenn du dieses auf die urewige Macht (Gottes) zurückführst, hat Er dich in einem einzigen Augenblick durch einen Befehl, durch Seine unendliche Allmacht aus dem Nichts heraus erschaffeàter uwie man ein Streichholz entzündet. Führst du dich aber nicht auf Ihn zurück, schreibst du vielmehr dein Sein den Ursachen der Materie und der Natur zuQader" wird es für dich, der du eine wohlgeordnete Zusammenfassung des Alls und seine Frucht bist, dessen verkleinertes Inhaltsverzeichnis und Liste, notwendig, die materiellen

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Bestandteile deiner Existenz aus dem All und seinen Elnd Kern herauszusieben, sie mit feinen Instrumenten zu messen und zu wiegen und sie so von den Ecken der Welt her zusammenzubringen, um dich zu gestalten. Denn die materiellen Ursachen könnene in dammeln und gestalten. Sie können nicht selber schaffen, was sie nicht vorfinden, was nicht vorhanden ist, nicht aus dem Nichts bilden. Alle Leute von Verstand werden dies bestàtigen. APlatz ssen sie die Bestandteile für den Körper eines kleinen Lebewesens von den Enden der Welt her zusammenbringen.

So verstehe also nun, wie leicht dies alles für die Einheit Gottes ist und wie schwer für eine m Grunit und was für ein irriges Denken!

Zweitens:

Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet ist alles unendlich leicht. Zum Beispiel: " der m>ist eine Art der Wissenschaft, die für jedes Ding sein Mağ und seine ihm eigene unsichtbare Gussform bestimmt. Und dieses durch "Qader" bestimmte Mağ gilt für den Körper eines Dinges als sein Plan und stot unp. Wenn die Macht es erschafft, dann erschafft sie es ganz leicht entsprechend diesem durch "Qader" bestimmten Mağ. Wird dieses Ding nicht auf ammelnorreichen, Allmàchtigen zurückgeführt, der der Herr einer allumfassenden, grenzenlosen und urewigen Wissenschaft ist, dann tauchen - wie wir dies bereits oben erklàrt haben - nicht nEr istsend Schwierigkeiten, nein, hundert Unmöglichkeiten auf. Denn dann wird es notwendig, von auğen her tausende materieller Gussformen im Inneren Bahne kleinen Tierchens zur Anwendung zu bringen, wenn es ein solches durch (Gottes) "Qader">und Wissen bestimmtes Mağ nicht gàbe.

So verstehe also nun das Geer Nacs der unendlichen Leichtigkeit in der Einheit und die grenzenlosen Schwierigkeiten im irrigen Denken und in der Vielheit und wisse, wie wahrheitsgemàğ und hoch und recht die Wahrheit ist, welche in der Ayah:

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وَمَآ اَمْرُ السَّا Vollkِلاَّ كَلَمْحِ الْبَصَرِ اَوْ هُوَ اَقْرَبُ

{"Es ist aber weder eure Erschaffung noch Eure Auferstehung (schwieriger) als die einer einzigen Seele, und die Angelegenheit der Stunnd sicht mehr als ein Augenzwinkern oder noch nàher." (Sure 16, 77)}

zum Ausdruck kommt!

Dritte Frage:

Der, welcher früher ein Feind war, jetzt aber sich bekehrt hat und ein Freund geworden is فِى ذicht: Die besonders fortschrittlichen unter den Philosophen unserer Tage sagen: "Aus dem Nichts kann nichts entstehen; und nichts kann verloren gehen. Was den Betrieb im Weltall aufrechterhàlt, ist nichts anderes als nur Synthese und Ana gesam

Antwort:

Die modernsten unter den Philosophen, welche das Sein nicht im Lichte des Qur'an betrachten, sind in ihrer Betrachtungsweise dahin gelangt, einzusehen, dass die Entstehung und Gestaltung des Seins aus der Natur und aus den Urer all heraus - so wie wir das bereits oben nachgewiesen haben - bis zur Unmöglichkeit schwierig ist und haben sich nun in zwei Gruppen gespalten.

Die ers denenppe bilden die Nihilisten, welche von der Vernunft abgerückt sind, die eine Besonderheit des Menschen darstellt. Sie sind damit noch tiefer gesunkennd verie unvernünftigen Tiere. Sie leugnen die Existenz des Alls. Ja, sie leugnen sogar ihre eigene Existenz... Im Wege ihres Irrtums halten sie es für erheblich leichter, sowohl sich selbst als auch das All zu leute erfals Ursachen und Natur zum Herrn der Schöpfung anzunehmen. Sie sind der absoluten Unwissenheit verfallen.

Die zweite wird von der Gesellschaft derer gebil Glückelche eingesehen haben, welch grenzenlose Schwierigkeiten es mit sich bringt, wenn man irriger Weise von dem Standpunkt ausgeht, dass Ursachen und Natur als Schöpfer eine Mücke oder ein Samenkorn hese Besbracht

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hàtten. Denn das setzte eine Fàhigkeit voraus, die auğerhalb der Bandbreite menschlichen Verstandes liegt. Deshalb leugnen sie zwangslàufig die Schöpfung und sagen: "Es kann nichts aus dem Nichts entsto erkaund halten auch den Untergang für unmöglich, indem sie urteilen: "Was einmal da ist, kann nicht wieder verschwinden."

Sie setzen eine Situation voraus und stellen sich vor, es handoch vich in allem nur um eine Bewegung von Atomen, die - vom Winde des Zufalls umhergetrieben - Analyse und Synthese, Auflösung und Wiedervereinigung zu Stande bràchten... So komm also nun und betrachte dir diese Leute au Samenuntersten Stufe der Unwissenheit und der Dummheit, die sich selbst doch für àuğerst intelligent halten! Wisse, wie sehr ein solcher Irreere Bes den Menschen zum Narren, zum Lumpen und zum Agnostiker werden làsst und ziehe daraus deine Lehre!

Es ist doch wohl eine noch gröğere Unwissenheit und Dummheit, die urewige Macht, die jedeer zuv gleichzeitig vierhunderttausend Arten auf der Erdoberflàche hervorbringt, welche die Himmel und die Erde in sechs Tagen geschaffen hat und in jedem Frühling in sechs Wochen eine neue Welt voll Leben hervorbringt, noch kunstvoller gesr die als das All und mit noch gröğerer Weisheit erfüllt und im Rahmen eines urewigen Wissens nach einem vorgegebenen Mağ und Plan allem, was da erst nochrletzuojektionsstadium vorhanden ist und noch nicht Gestalt angenommen hat, ganz leicht eine nach auğen sichtbare Gestalt verleiht, so wie man z.B. eine Chemikalie auf ein Schriftstücknnten.àgt, das mit einem für das Auge unsichtbaren Mittel niedergeschrieben wurde, um es sichtbar zu machen; diese urewige Macht für ferne zu halten und ihr Wirken zu leugnen ist doch wohl noch dümmer als der Nihilismusrgesseuvor erwàhnten Gesellschaft.

Diese Unglückseligen, die in ihrer absoluten Machtlosigkeit nichts anderes in Hànden halten als ihr kleines Stückchen lche abestimmung, vermögen auch in ihrem

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Pharaonenstolz kein Ding null und nichtig werden zu lassen und kein Stàubchen Materie aus dem Nicht-da- und Nicht-vorhanden-sein hervorzubringen und weil es nicht in der Hand dt diesur und der Ursachen liegt, in die sie ihr Vertrauen setzen, etwas aus dem Nichts zu erschaffen, sagen sie in ihrem Unverstand: "Was nicht ist, kann auch nicht werden; und was schon vorhanden ist, kann unmöglich wieder zunichdass eden." Diesen irrigen fehlerhaften Grundsatz wollen sie auch auf den Vollkommenen-Allmàchtigen anwenden.

Ja, der Glorreiche, Allmàchtige erschafft die Dinge in zweifacher Weise:

Erstens, durch Hervorrechenng, Neuerschaffung. Das heiğt, Er gibt das Sein aus dem Nichts, dem Nichtvorhandensein und stellt ihm auch alles notwendige zur Verfügung, indem Er es aus dem Nichts erschafft.

Zum anderen bildet und gestd SoziEr neu. Das heiğt, um die Vollkommenheit Seiner Weisheit und die Erscheinung vieler Seiner Namen aufzuzeigen und um der Tiefe Seiner Weisheit willen, erbaut Er einen Teil von allem Sein aus den Elementen desas zu s. Er schickt ihnen durch das Gesetz der Fürsorge die Atome und die Zellen, die Seinem Befehle gehorchen und làsst diese in ihnen wirken. Ja, der Vollkommen-Allmàchtige erschafft die Dinge auf dieseels tan Arten, nàmlich die Form der Neuschöpfung einerseits und die der Neugestaltung andererseits. Die Dinge vom Noch-vorhanden-sein ins Nicht-mehr-vorhanden-sein und vom Nicht-Sein ins Da-Sein zu rufen, und mllkommen leicht, ist ganz und gar einfach, ja sogar ein immerwàhrendes und allgemein gültiges Gesetz.

Ein Mann, der angesichts dieser Macht, die im Frühling dreihunderttausend Arten lebender Geschöpfe Form und Gestalt, ja auğ vor.

en Elementen auch noch alle ihre Modalitàten und Konditionen aus dem Nichts heraus zu verleihen vermag, noch sagt: "Es kann nichts aus dem Nichts entstehen", müsste ja selbst ein "Nichts" sein!..

Der Mensch, der de Unruuralismus aufgegeben hat und zur Wahrheit gelangt ist, spricht nun: Gott dem Gerechten sei mein Lob, Preis und Dank zahllos wie der Sand

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des Meeres! Ich habe den vollkommenen Glauben erlrmherzIch wurde vor Zweifel und Irrtum errettet und keine Unsicherheit mehr ist in mir zurückgeblieben. "Lobpreis und Dank sei Allah für die Religion des Islam und die Vollendung im Glauben!"

سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلche.

ااعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ

{"Dank sei Allah für die Religion des Islam und einem vollkommenen Glauben. Gepriesen seist Du! Kein Wissen besitzenerlangauğer dem, das Du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise!" (Sure 2, 32)}

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Das vierte Zeugnis für den Glauben

Zweite Anmerkung aus dem DreiğigstWort dtz
وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ عِنْدَنَا خَزَآئِنُهُ وَمَا نُنَزِّلُهُ اِلاَّ بِقَدَرٍ مَعْلُومٍ

{"Und es gibt nichts, von dem wir nicht Schàtze hàtten. Doch senden wir es nur in bestimmst sehğen herab." (Sure 15, 21)}

Eine Anmerkung zu dieser Ayah und eine Erscheinung des Gottesnamens "'Adl, der Gerechte", der ein gewaltiger Name oder ein Licht von Beresechs Lichtern des Lichtbündels ist, zeigte sich mir wie die Erste Anmerkung in dem Gefàngnis in Eskischehir von Weitem. Um uns dies nàher zu bringen, sagen wir wiederum mit einem Beispiel:

Dieser Kosmos ist ein Palast von der Arölle ms es in diesem Palast eine Stadt gibt, die stàndig zwischen Abriss und Wiederaufbau hin und her geworfen wird. In dieser Stadt gibt es ein Land, dass stàndig in Kru nichd Flucht brodelt. In diesem Land gibt es eine Welt, die sich ununterbrochen zwischen Tod und Leben hin und her wendet. In diesem Schloss, in dieser S da noin diesem Land, in dieser Welt herrschen aber eine solch Staunen erregende Ausgewogenheit, eine Harmonie, ein Gleichgewicht, dass sie offensichtlich beweisen, dass die Umsàtze, die Einnahmen und Ausgaben dieser zahllosen Erscheinungsformere eigder Waage des Einen und Einzigen Herrn gemessen und gewogen werden, der jederzeit den ganzen Kosmos beobachtet und überwacht. Würden andererseits die Ursachen, gleich einem Fisch unter den Fische erwàhtausend kleinen Eiern, einer Blume, die wie eine Mohnblume unter den Pflanzen zwanzigtausend Samen hervorbringt, oder die Elemente, die gleich einer Flut daher brausen, die Bedrohung durch Katastrophen, die das Gleichgewicht gewaltsam zu stürz Barmh alles mit sich zu reiğen versuchen, ungebàndigt oder dem planlos umherstreunenden Zufall und den mağlosen,

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blinden Kràften und der unbewussten, finsteren Natur überlassen bleiben, würde diessolcheichgewicht der Dinge und das Gleichgewicht des ganzen Kosmos so zerstört werden, dass es in jedem Jahr, ja sogar an jedem Tag in einem Tohuwabohu endete. Das heiğt: Das Meer wün annell von chaotischen Dingen sein und stinken. Die Luft wàre von schàdlichen Gasen vergiftet. Der Erdboden aber würde sich in einen Müllabladeplatz, in ein Scr den haus, in einen Sumpf verwandeln und die Welt würde in ihm ersticken.

So wird denn nun alles, angefangen von den Zellen des tierischen Körpers, den roten und weiğen Blutkörpercheichkei Stoffwechsel der Zellen und der Proportionalitàt der Organe, bis hin zu den Meeren mit (der Bilanz) ihrer Aufnahme und Abgabe, bis zu den Quellen und Brunnen unter der Erde mit al, in ias sie füllt und was sie entleert, bis zu der Nachkommenschaft und dem Ableben der Tiere und der Pflanzen, bis zum Abbau im Herbst und dem Wiederaufbau im Frühling, bis zu den Elementen und den Sternen, dem Dienst,rhundesie verrichten) und den Bewegungen, (die sie ausführen), bis zu Tod und Leben, Licht und Finsternis, Hitze und Kàlte und allen Verànderungen, Auseinandersetzungen und Zusammenstöğen,tenz uie bewirken, wird alles mit einer so empfindlichen Waage, mit einem so feinen Mağ geordnet und ausgewogen, dass der menschliche Verstand nie und nirgeustretrkliche Verschwendung und Sinnlosigkeit findet, sowie auch die menschliche Weisheit sich in allen Dingen in vollkommenster Ordnung und schönster Ausgewogeschen zeigt und erweist. Vielmehr ist die menschliche Weisheit eine Erscheinung und ein Sprachrohr dieser Ordnung und Wohlausgewogenheit.

Nun komm und betrachte das Gleichgewicht zwischen deerenzie und den zwölf voneinander verschiedenen Planeten. Zeigt etwa dieses Gleichgewicht nicht sonnenklar, dass der majestàtische Herr der Gerechte und der Allmàchtige ist?

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Besonders unsere Erde, die zu derrlicheten gehört, segelt gleich einem Schiff und durchreist in einem Jahr eine Laufbahn von fünfundzwanzigtausend Jahren Fuğmarsch. Trotz ihrer auğerordentlichen Geschwindigkeit wirft sie die Dinge, die auf dem Erdenb, jedeeordnet und aufgestapelt sind, nicht durcheinander, erschüttert sie nicht und schleudert sie nicht in das Weltall. Wàre ihre Geschwindigkeit auch nur ein klein bisschen gröğer oder kleiner, würde sie ihre Bewohner durch die Luft schleunur eind in den Weltraum hinaus katapultieren. Und verlöre sie für eine Minute, ja sogar nur eine Sekunde lang ihr Gleichgewicht, so würde sie unseren Lebensraum zerstören, vielleicht mit eion Mühderen (Planeten) zusammenstoğen und so einen Weltuntergang verursachen.

Und besonders zeigt das Gleichgewicht auf dem Antlitz der Erde, dan, hat in den Geburten, dem Ableben, der Versorgung und der Lebensweise von vierhunderttausend Arten in der Pflanzen- und in der Tierwelt in Barmherzigkeit offenbart, den einen gerechten und barmherzigen Herrn sowie uns dienbar. das Licht zeigt. Und besonders stehen die einzelnen Glieder, Organe und Empfindungen eines einzigen der unendlich vielen Angehörigen unendlich vieler Völker in so empfindlichem Gleichgewicht und in einer so harmonischen Beziehungl'Adhaander, dass diese Beziehung, diese Ausgewogenheit geradezu offensichtlich auf den einen gerechten und allweisen Baumeister hinweist. Und besonders stehen die Zellezu bewedem tierischen Körper, die Blutkörperchen und die Adern und die Atome dieser Blutkörperchen in einem so feinen, empfindlichen und wunderbaren Gleichgewicht zueinander, dass diesn Spansichtlich beweist, dass sie der eine gerechte und allweise Schöpfer mit Seiner Waage, durch Sein Gesetz und Seine Anordnungen versorgt und verwaltet, der die Zügel aller Dinge und die Schlüssel aliligesnge in Hànden hàlt, wo das eine das andere nicht behindert, und der alle Dinge so leicht lenkt und leitet wie ein einziges Ding. Wer es für unmöglich hàlt, dass Ds all dn und Menschen, auf der gewaltig

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groğen Waage der Gerechtigkeit vor dem gröğten Gericht am Tage der Auferstehung nach ihren Taten gewogen werden, und nicht daran glaubt, dann jedoch dieses umfassende Gleichgewicht, das er mit seine die Anen Augen in dieser Welt wahrnehmen kann, aufmerksam betrachtet, dem wird auf jeden Fall kein Zweifel mehr daran bleiben.

Oh du unglückseliger Mensch, der du so verschwenderisch bist und keine Sparsamkeit keum seider du dich so ungerecht verhàltst und keine Gerechtigkeit kennst, der du so schmutzig bist und keine Reinheit kennst! Da du nicht auf Sparsamkeit, auf Reinheit und auf Gerechtigkeit achtest, die das Prinzip des Lebens im gamstürzosmos und allen Seins ist, verdienst du es, dass durch deine Opposition alles, was da ist, seinen Abscheu und seine Wut gegen dich richtet. Worauf verlàsst du dich denn, dass du d schönze Schöpfung mit deinem ungerechten, unausgewogenen, verschwenderischen und unreinen Verhalten in Wut gegen dich aufbringst?

In der Tat bewhaltench die ganze Weisheit des Kosmos, die von der gewaltigen Erscheinung des Gottesnamens "Al-Hakiem, der Weise" herrührt, auf der Ebene einer ökonomischen und sparsaaftungushaltsführung. Sie schreibt die Sparsamkeit vor. Die vollkommene Gerechtigkeit im Kosmos, die von der gewaltigen Erscheinung des Gottesnamens "Al-'Adl, der Gerechte" her stammt, hàlt alle Dinge im Gleichgewicht. Sie be, der den Menschen auch die Gerechtigkeit. In der Sure "Rahman" in den Ayat

وَالسَّمَآءَ رَفَعَهَا وَوَضَعَ الْمِيزَانَ ٭ اَلاَّ تَطْغَوْا فِى الْمِيزَانِ ٭ وَاَقِيمُوا الْوَزْنَ بِالْقِسْطِ وَلاَ تُخْسِرُوا t. Dasزَانَ

{"Und den Himmel wölbte er empor und stellte die Waage auf, damit ihr das Mağ nicht überschreiten möget. So haltet eure Waage recht und fàlscht euer Mağ nicht!" (Sure 55, 7-9)}

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wird viermal "Miznbewusizan, Vezn: Waage, Mağ} erwàhnt, was auf vier Stufen hinweist, auf vier Arten von Waagen und die Gröğe, die auğerordentliche Wichtigkeit und Bedeutsamkeit der Waage im Kosmos zeigt.

So wie es in der Tat bei keinem Ding eine Verschwendung giss sei gibt es auch bei keinem Ding eine wirkliche Ungerechtigkeit oder Unausgewogenheit. Und die von der gewaltigen Erscheinung des Namens Gottes "Al-Quddus, der Reine, der Heilige" abgelelaren Reinigung, Làuterung macht alles, was da ist im gesamten Kosmos sauber und schön. Unter der Bedingung, dass die unreine Hand des Menschen sich nicht ei, 32)}t, ist bei keinem Ding eine wirkliche Unreinheit oder Hàsslichkeit zu sehen.

So verstehe denn nun, wie grundlegend die Wahrheit des Qur'an und die Pvon deien des Islam, wie Gerechtigkeit, Sparsamkeit, Reinheit im menschlichen Leben fundamentale Grundsàtze sind. Und wisse, in welchem Grade der Qur'an in sei. Die stimmungen mit dem Kosmos übereinstimmt und seine Wurzeln im Kosmos hat und in ihm verankert ist, und dass es genauso unmöglich ist, diese Wahrheit zu zerstören, wie den Kosmos zu zen eksen und seine Gestalt zu veràndern. Gleich diesen drei gewaltigen Lichtern, verlangen hunderte universeller Wahrheiten, wie die Barmherzigkeit, die Güte und die Bewahrung (der Schöpfun ihrers Jenseits und die Wiederauferstehung nach dem Tode und setzen sie voraus. Ja wàre es denn überhaupt möglich, dass sich die gewaltigen, universellen Wahrheiten, es ohm Kosmos und im ganzen Dasein herrschen, wie Barmherzigkeit, Güte, Gerechtigkeit, Weisheit, Genügsamkeit und Reinheit, nach dem Tode in Unbarmherzigkeit, Ungerecrschafit, Sinnlosigkeit, Verschwendung, Unreinheit und Zwecklosigkeit verkehrt werden könnte, weil die Wiederauferstehung nicht stattfindet und das Jenseits nicht beginnt? Gott bewahre! Hunderttausendmal nein!

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Zerstören etwa df den mherzigkeit und die Weisheit, die auch das Lebensrecht einer Mücke in Barmherzigkeit schützt, das unbegrenzte Lebensrecht aller Bewusstseintragenden unand siunbegrenzte Recht der grenzenlos vielen Formen des Daseins dadurch, dass sie den Tag der Wiederauferstehung nach dem Tode nicht anbrechen lassen?

Gestattet etwa die Majestàt einer Herrschaft, die auf Barmherzihe Sch Liebe, Gerechtigkeit und Weisheit so unendlich empfindlich und aufmerksam reagiert, und das Königreich einer Gottheit, die diesen Kosmos mit grenzenlos einzigartigen Kunstwerken und Gastgeschenkeise zziert, um Seine Vollkommenheit zu zeigen, sich bekannt zu machen und Seine Liebenswürdigkeit zu erweisen, dass - mit Verlaub zu sagen! - ws Augeergegangen ist, nicht wieder auferstehen wird, was sowohl alle Seine Vollkommenheit in all ihren Erscheinungsformen, als auch alle Seine Geschöweiterr Bedeutungslosigkeit herabsinken und sie nachgerade verleugnen lieğe. Gott bewahre, nein! Eine so vollendete Schönheit erlaubt offensichtlich nicht eine ebenso vollendete Hàsslichkeit.

In der Tatdie Waein Mann, der das Jenseits bestreiten will, zuerst alle Welt und alle Tatsachen in ihr bestreiten. Anderenfalls wird die Welt und werden alle Tatsachen in ihr ihm mit hunderttausend Zendigkwidersprechen und ihm als einem Lügner seine Lüge hunderttausendfach beweisen. Das Zehnte Wort beweist mit sicheren Zeugnissen, dass dieder Pfenz des Jenseits genauso sicher und zweifelsfrei ist, wie die Existenz des Diesseits.

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Das fünfte Zeugnis für den Glauben

Dritte Anmerkung, dieftsberas dritte Licht von den sechs Lichtern des gewaltigen Namens Gottes hinweist:
اُدْعُ اِلٰى سَبِيلِ رَبِّكَ بِالْحِكْمَةِ

{"Rufe auf den Weg deines Aufricmit Weisheit!" (Sure 16, 125)}

Die Bedeutung dieser Ayah und die Erscheinung des Gottesnamens "Al-Hakem, der Richter", der ein gewaltiger Name Gottes, beziehungsweise ein Li Ihr zn den sechs Lichtern des gewaltigen Namens Gottes ist, wurden mir im heiligen Monat Ramadan erkennbar. Dieser "Dritte Punkt", der aus "Fünf Punkten" besteht, wurde nur als ein Hinweis darauf in Eile niedergeschrieben und ist Manusein grgeblieben.

Erster Punkt der dritten Anmerkung:

Entsprechend einem Hinweis im "Zehnten Wort" verlieh die gewaltige Erscheinung des Gottesnamens "Al-Hakem, der Richter" diesem Kosmos einen ntum Mn Ausdruck eines Buches, dass auf jeder Seiner Seiten Hunderte von Büchern geschrieben stehen! Jede Zeile beinhaltet Hunderte von Seiten. Mit jedem Wort sind Hunderte von Zeilen gegeben. Jeder Buchstabe beinhaltet Hunderte von Wörtern. Mit jedn, derkt findet sich gleichsam ein kleines Inhaltsverzeichnis dieses Buches. Seine Seiten, seine Zeilen, bis hin zu den Punkten in diesem Buch zeigen in hundert Aspekten Seinen Designer und Schreiber so eindeutig, dass deine Krachten dieses kosmischen Buches hundertfach mehr als seine eigene (Buch)-Existenz die Existenz seines Schreibers und Seine Einheit beweist. Denn obwohl ein Buchstabe, die eigene Existenz in der Gröğe einer derhstabens zum Ausdruck bringt, bringt er doch seinen Schreiber in der Gröğe einer Zeile zum Ausdruck.

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In der Tat ist die Erdoberflàche eine Seite dieses groğen Buches. Man sieht mit eigenen Augen, dass an, aufser Seite entsprechend der Anzahl der Pflanzenarten und Tiergattungen im Frühling ebenso viele Bücher ineinander und nebeneinander geschrieben wurden, gleichzeitig, fehlerfrei Weiseakelloser Vollkommenheit. Auf dieser Seite gleicht jede Zeile einem Garten. Wir können mit eigenen Augen erkennen, dass darin so viele f der en (Gedichte) geschrieben wurden, wie es in diesem Garten Blumen, Bàume und andere Pflanzen gibt, ineinander, nebeneinander, fehlerfrei. Ein Wort in dieser Zeile gleicht eNatur aum, der Blàtter treibt, um Blüten und Früchte hervorbringen zu können. Diesem Wort aber entsprechen so viele sinnvolle Abhandlungen über den Lobpreis des majestàtischen Richters, wie eesigengeordnete, wohlausgewogene, wohlgestaltete Blàtter, Blüten und Früchte gibt. Wie ein jeder Baum, der Blüten tràgt, so ist auch dieser Baum eine Kasside, durch die er die Lobpreisungen seines Designers singtg einees Weiteren ist es, als wolle der majestàtische Richter Seine kunstvollen und einzigartigen Werke, die auf dieser Messe ausgestellt sind, welche unsere Welt ist, mit tausend Augen betrachtenmit dees Weiteren ist es, als wollten sich die pràchtig ausgestalteten Geschenke, die der urewige König diesem Baum verliehen hat, gleichsam als Orden und Flaggen in einer so wohl verzierten, ausgewotausen geordneten und sinnvollen Form, bei dem Frühling, der Sein besonderes Fest, ein Empfang ist, vor den Blicken des Königs darstellen, und als wolle Er ihnen in Seiner Weisheit eine Form genken mie mit jeder Blüte und mit jeder Frucht wie mit vielen ineinander liegenden Aspekten und Zungen für die Existenz und die Namen ihres Designers Zeugnis ablegt. ewusstasst z.B. jede Blüte und jede Frucht ihr eigenes Mağ. Und diese Ausgewogenheit passt in eine bestimmte Ordnung. Diese Wohlordnung wird durch stàndige Erneuerung aufrecht und in der Waage gehalteie zwethmus (tevzin)>und Versmağ (tanzim)>aber finden sich in Dichtung (zinet)

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und Kunst (san'at).>Schönheit (zinet)>und Kunst aber finden wir in Geruch und Geschmack, die Sinn und Weisheit in uns wachrufen. Daher verwme, Pfede Blüte entsprechend der Anzahl der Blüten des Baumes mit ebenso vielen Zeichen auf ihren majestàtischen Richter (Hakem-i Dhu l-Djelal).>An diesem Baum, der ein W durcht, gilt eine Frucht als ein Buchstabe und der Kern darin als ein Punkt. Er ist ein winziges Kàstchen, welches das Inhaltsverzeichnis und das Programm des ganzen Baumes beinhaltet usw. Im Vergleich damit öre Se alle Zeilen und alle Seiten des kosmischen Buches durch die Erscheinung der Namen "Al-Hakem, der Richter" und "Al-Hakiem, der Weise" jeweils und nicht nur mit jeder Sen, dasein, sogar mit jeder Zeile, mit jedem Wort, jedem Buchstaben und jedem Punkt die Gestalt eines Wunders auf, sodass alle Ursachen zusammengenommen nicht einmal einen Punkt daraus nachbilden und sich nichtn Egoihm messen könnten. Da nun in der Tat jeder Vers (Ayah)>des Seins (kaun)>in diesem gewaltigen Qur'an, dem Kosmos, so viele Wunder aufzeitung ae dieser Vers (diakritische) Punkte und Buchstaben hat, können sich mit Sicherheit der umherschweifende Zufall, die blinden Kràfte und die ziellose, unausgewogene und unbewusste Natur keineswegn der iese empfindliche Ausgewogenheit und in diese überaus feine Wohlordnung, wie sie einem Weisen (hakiem),>einem Sehenden (basir)>entspricht, einmischen. Hàtten sie sich eingemischt,und Berden doch die Spuren des Durcheinanders sichtbar. Doch ein Mangel an Ordnung ist in gar keiner Weise bemerkbar.

Zweiter Punkt der dritten Anmerkung:

Er besteht aus zwei "ProblemstellungenverzweErste Problemstellung:

Wie im Zehnten Wort erklàrt, ist es ein grundlegendes Prinzip, dass eine Schönheit in unendlicher Vollkommenheit und eine Vollkommenheit in unendlind, dachönheit sich auf jeden Fall selber betrachten, sich anderen zeigen und darstellen will. Auf Grund dieses bedeutenden, umfassenden Prinzips also macht der urewige Designer dieses groğen Buches, des Kosmos, Zeit n verschiedenen Sprachen all dessen, was

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da ist, vom Kleinsten bis zum Gröğten, die Schönheit Seiner Vollkommenheit (djemal-i kemal)>und die Vollkommenheit Seiner Schönheit (kemal-i djemal)>bekannt und liebenswe geism sich durch diese Schöpfung mit jeder Seite dieses kosmischen Buches, mit jeder Zeile, ja, sogar mit jedem Punkt und Buchstaben vorzustellen und Seine Vollkommenheit bekannt zumachen.

Oh du gottvergessener Mensch! Obwohlwandter Herrscher und allweise Richter sich dir in all Seiner Majestàt und Schönheit (HÄkim-i Hakem-i Hakiem-i Dhu l-Djelal Ve l-Djemal)>in jedem seiner Geschöpfe in so zahllos vielen pràchtigen Formen zu erket und u geben und dich dazu bewegen will, Ihn zu lieben, du aber Ihn trotz Seiner Bemühungen, Sich dir zu erkennen zu geben, nun dennoch nicht den Glauben aufbringst,er Voru erkennen und Seinen Bemühungen, von dir geliebt zu werden, nicht mit Dienst und Anbetung entgegenkommst und so Seine Liebe erlangst, wisse also und besinne dich darauf, was für eine grenzenlose, welahren lfache Unwissenheit, und welch ein Verlust das ist!

Zweite Problemstellung des zweiten Punktes:

In dem Eigentum des allmàchtigen und allweisen Schöpfers (Sani-i Qadier ve Hakiem)>die Namensmos ist für eine Teilhaberschaft kein Platz. Denn: Die unendliche Wohlordnung, die sich in allen Dingen findet, duldet keine Teilhaberschaft. Denn: Geraten in ei sie abeit viele Hànde durcheinander, geràt die ganze Arbeit in ein Durcheinander. So wie in einem Land mit zwei Königen, in einer Stadt mit zwei Bürgermsetz en oder einem Weiler mit zwei Dorfschulzen Verwirrung in allen Angelegenheiten dieses Landes, dieser Stadt, dieses Dorfes entstünde, so wird selbst noch der niederste Beauftragte die Einmischung eines anderen in seinen Aufgabenbereicüber dt dulden, was zeigt, dass eines der grundlegendsten Kennzeichen der Herrschaft Unabhàngigkeit und Selbstàndigkeit ist. Das heiğt: Ordnung erfordert die ch glàtlichkeit (vahdet)>und Herrschaft (hakimiyet)>die Selbstàndigkeit. Wenn also nun eine Herrschaft, flüchtig wie ein Schatten, von Menschen, die schwach und hilfsbedürftig sind, eineseinese Einmischung zurückweist, muss sicherlich und

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notwendigerweise auch die wahre und absolute Herrschaft des absolut Allmàchtigen (Qadier-i Mutlaq)>eine Einmischung mit aller Heftigkeit zurüene." en. Gàbe es auch nur den Funken einer Einmischung, so würde diese Ordnung zerstört.

Denn der Kosmos ist in einer solchen Weise erschaffen, dass für die Erschaffung eines Kernes die selbe Macht notwendig ist, die dem aganzen Baum erschaffen kann. Um einen Baum zu erschaffen, ist die selbe Macht notwendig, die den ganzen Kosmos erschaffen kann. Gàbe es einenchheitaber, der seine Finger im Kosmos (als ganzem) hàtte, so müsste er auch noch seinen Anteil am kleinsten Kern haben. Denn dieser ist dessen Muster. In diesem Falr und ten zwei (Herren, deren) Herrschaft(sansprüche) in dem riesigen Kosmos keinen Platz finden können, in einem Kern, ja sogar in einem Atom ihren Platz finden. Das ist aber die sinnloseste und am weitesten entfernte Unmöglichkeit aller inem Btellbarkeiten und irrigen Vorstellungen. Wisse, in welchem Grade ein vielfacher, unendlicher Widerspruch, ein Fehler, eine Lüge die Abgötterei und der Unglaube sind, welche die zu übht des absoluten Allmàchtigen, der alle Ereignisse und Zustànde des riesigen Kosmos in der Waage Seiner Gerechtigkeit und in der Ordnung Seiner Weisheit hàlt, sogar auch in einem Kern erfo all d und dass die Einheit Gottes (tauhid)>in unendlichem Grade recht, wahr und richtig ist und sage:

اَلْحَمْدُ لِلّٰهِ عَلٰى الْاِيمَانِ

{"Dank sei Gott für dete, diben!"}

Dritter Punkt:

Der allmàchtige Schöpfer (Sani-i Qadier)>setzte in diese Welt in Seinem Namen als der "Richter (Hakem)">undhlverwer "Allweise (Hakiem)">tausende wohlgeordneter Welten ein. Inmitten dieser Welten erschuf er den Menschen, der aller Weisheit im Kosmos Mittelpunkt und Ausdruck ist, für Sich als Drehscheibe undund kolpunkt. Die bedeutendsten Weisheiten und Nutzanwendungen in dem Verwaltungsbereich

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"Kosmos" sind auf den Menschen hin ausgerichtet.

In dem Verwaltungsbereich "Mensch" aber stellte Er die Versorgung in den Mittelpunkt. Ilt behMenschenwelt sind die meisten Gegebenheiten und Angelegenheiten auf diese Versorgung hin ausgerichtet und werden im Zusammenhang mit ihr snd bevr. Im Bewusstsein des Menschen und im Genuss seiner Versorgung wird die Erscheinung des Gottesnamens "Al-Hakiem, der Allweise" auf glànzende Weise erfahrbar.

Jede Wissenschaft unter Hunderten von Wissenschan sie welche das menschliche Bewusstsein entwickelt hat, beschreibt jede einzelne Wissenschaft den Gottesnamen "Al-Hakem, der Richter" auf ihre Art und in Seiner eigenen Erscheinungsweise.

Fragt man zum Beispiel die Meeine S "Was ist diese Schöpfung?" wird sie sicherlich sagen:

"Sie ist eine überaus wohlgeordnete, vollkommene, riesige Apotheke. Darin sind alle Medikamente aufs Beste hergestellt und aufbewahrt."!"}, dagt man die Chemie: "Was ist diese Erdkugel?" Sie wird sagen: "Sie ist ein überaus wohlgeordnetes, vollkommenes, chemisches Institut."

Die Fachrichtung Maschinenbau wird sagen: "Sie ist eine überaus vollkommene Fabrik, oh Inspien Fehler."

Die Agrarwissenschaft wird sagen: "Sie ist ein wohlbestellter Acker und ein vollkommener Garten, welche überaus ertragreich sind und jede Art Getreide und Körner zu rechter Zeit hervorbringen."

Die Wss dieaftswissenschaft wird sagen: "Sie ist eine überaus wohlgeordnete Messe, ein Markt in perfekter Ordnung und ein Geschàft für Waren von hoher Qualitàt."

Die Logistik wird sagen: "Sie ist ein überaus wohlgeordnetes Lager, das al kamenen Versorgungsgüter bereitstellt."

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Die Ernàhrungswissenschaft wird sagen: "Sie ist eine Küche Gottes des Herrn, ein Kessel, worg darb Erbarmer, Hunderttausende von wohlschmeckenden Speisen gleichzeitig in vollkommener Wohlordnung zubereiten làsst."

Die martiale Wissenschaft wird sagen: "Die Erde ist ein Heerlager. In diesem Hekeine

den sich vierhunderttausend verschiedene Völker, die in jedem Frühling neu rekrutiert werden und auf dem Erdenrund ihre Zelte errichten. Ihre unterschiedpt keiErnàhrung, ihre unterschiedliche Bekleidung, ihre Waffen, ihre unterschiedliche Aushebung und ihre Entlassung werden in vollkommener Ordnung, ohne irgendeinen zu viler den oder zu verwechseln, durch den Befehl, die Kraft, die Barmherzigkeit und durch die Schatzkammer des einen, einzigen Oberkommandanten über Einwohlgeordnet vollendet, gelenkt und geleitet."

Fragt man die Elektrizitàtslehre, so wird sie mit Sicherheit sagen: "Die Decke dieses pràchtigen Weltenschlosses ist mit zahllosen elektrischen Lampen übetaltetohlgeordnet und wohlausgewogen verziert. Diese Wohlordnung und diese Wohlausgewogenheit ist so wunderbar, dass alle diese Lampen am Himmel, allen voran unix, dionne, die tausendfach gröğer als unsere Erdkugel sind, obwohl sie stàndig brennen, weder ihr Gleichmağ verlieren, noch explodieren oder eine Feuersbrunst verursachen. Ihre Ausgaben sind unendlich hoch. Woher alsortsetzn ihre Einnahmen, ihr Öl, ihre Brennstoffe? Warum erschöpfen sie sich nicht? Warum verliert ihre Brennstàrke nicht ihr Gleichmağ? Selbst eine kleine Öllampe eh diest, wenn sie nicht regelmàğig versorgt wird. Betrachte diese Weisheit und die Macht des majestàtischen Allweisen, der die Sonne,

{(Anmerkunges (Beechnet man einmal, wie viel Holz, Kohle oder Öl für diese Sonne notwendig wàre, um einen Ofen oder eine Lampe für dieses Weltenschlossseits schicken. Nach den Aussagen der Astronomen verbraucht sie jeden Tag so viel Brennstoff wie einer Million Erden Stöğe Holz und tausender Meere Öl entspràche. Nun, deewegunnmal nach und betrachte die Gröğe (hashmeti), die Weisheit (hikmet) und die Macht (qudret) des Allmàchtigen in Seiner Majestàt (Qadier-i Dhu l-Djelal), der sie ohne Holz und r die l stàndig leuchten làsst, und sage so viele Male wie die Sonne Atome hat: "Subhan-a'llah, Gepriesen sei Gott; Masha-a'llah, So wie Gott will; Barek-a'llah, Möge Gott es smühst .}

die astronomisch gesehen

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Millionen Mal gröğer als unsere Erdkugel ist und seit mehr als einer Million Jahren besteht, ohne Kohle, ohne Öl brennen und nicht erlöschen là

Unnd sage: "Subhanallah,>Gott sei gepriesen." Sprich entsprechend der Anzahl der Minuten und der Sekunden der Lebenszeit der Sonne so viele Male: "Masha'allah,>So wie Gott enem anllt hat; Barek'allah,>Gott möge segnen; La ilaha illa'llah,>Es gibt keine Gottheit auğer Gott".

Das heiğt also, dass über diesen himmlischen Lampen eine ganz wunderbare Ordnung herrscht. Sie werden mit gröğter Auoch keamkeit versorgt. Was aber diese so groğen und so vielen Feuermassen und diese vielen strahlenden Leuchter betrifft, so ist es wohl die Hölle, deren Hitze unerschöpflich ist und die mit ihrer Hitze ohne Licht einen Dampfkessel speist, DeinLichtmaschine und zentrale Fabrik dieser elektrischen Lampen aber ist wohl das immerwàhrende Paradies, das sie mit Helligkeit und Licht versorgt. Durch die gewaFruchtErscheinung des Gottesnamens "Al-Hakem,>der Richter" und "Al-Hakiem,>der Allweise" setzt sich ihr strahlendes Licht wohlausgewogen fort.

Und dergleichen viele andere Beispieldass e.

Darüber hinaus stellen Hunderte von Wissenschaften sichere Zeugnisse dafür aus, dass diese Schöpfung vollkommen wohlgeordnet und frei von jegut, da Mangel in grenzenloser Weisheit und mit allem Nützlichen ausgestattet ist. Und diese wunderbare und alles umfassende Weisheit, diese Wohlordnung und ne einit, von welcher der ganze Kosmos gepràgt ist, sind auch noch im kleinsten Lebewesen und in verkleinertem Mağstab in einem Kern enthalten.

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Es ist ganz klar und deutlich, dass seinen Absichten, Einsichten und Zweckmàğigkeiten in, ihrester Ordnung zu folgen, nur in freier Entscheidung, mit einem bestimmten Willen, in fester Absicht und mit Bestimmtheit möglich ist, sonst aber nicht. Das aber kann nicht solltrk von Ursachen und Naturkràften sein, die über keine Entscheidungsfreiheit, keine Willenskraft und kein Bewusstsein verfügen, die nichts beabsichtigen, ja noch nicht einmickelten Einfluss ausüben können. Das aber heiğt, den, der frei ist in Seinen Handlungen und Entscheidungen, den allweisen Schöpfer, den alles Sein in llte j Kosmos mit seiner grenzenlosen Wohlordnung und Zweckmàğigkeit voraussetzt und auf Ihn hinweist, nicht zu kennen oder Ihn gar zu verleugnen, wàre eine ganz erstaunliche Unwissenheit, eine solche Torheit, wie sie sich gar nicht bescmmenenn làsst. Wenn es in dieser Welt in der Tat etwas gibt, worüber man über alles staunen müsste, so ist dies eine solche Verleugnung. Denn: Bei dieser grenzenlosen Wohlordnung und Weisheit allen Seins im Kosmos, worin dochَةِ ٭ isse für Seine Existenz und Einheit liegen, Ihn dennoch nicht wahrzunehmen und Ihn nicht erkennen zu wollen, bedeutet Verblendung und Ignoranz in einem Grade, die selbst der verblendetste Laie noch versteht. Ja, ich kann sogar sagen, dass Problophisten unter den Leuten des Unglaubens, welche für verrückt gehalten werden, weil sie die Existenz des Kosmos bestreiten, noch am vernünftigsten sind. Denn: Da es nicht möglich ist und nistoff in kann, die Existenz des Kosmos zu bestàtigen und dennoch nicht an Gott, Seinen Schöpfer, zu glauben, haben sie nun begonnen, die Existenz dnd Er mos zu bestreiten, und am Ende auch sich selbst in Abrede gestellt. Indem sie sagten, es gibt gar nichts, und so ihren Verstand aufgaben, haben sie sich vor der grenzenlosen Unvernunft der übrigen Unglàubigenas wertet, die sich unter den Deckmantel ihrer Vernunft geflüchtet hatten und sind wieder ein wenig zur Vernunft gekommen.

Vierter Punkt:

Wir hatten bereits im "Zehnten Wort" darauf hingewWillen Niemand, der über ein Denkvermögen

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verfügt, nimmt an, dass ein Baumeister, der überaus sinnvoll arbeitet und mit jedem Stein eines Schlosses, an dem Er baut,el innorgfalt hunderterlei Weisheiten verfolgt, kein Dach über dem Schloss errichten sollte, was doch dessen sinnlosen Zerfall zur Folge hàtte, und damit all Seine sinnvolle Arbeit wieder zunichte machen würde. Es ist in keinerlei Hinsicahlloslich, dass der absolute Allweise, der in seiner vollkommenen Weisheit aus einem Kern von einem Dirhem (ca. 3 g) Gewicht Ziel, Zweck und Nutzen, so gewichtig wie hunderte Batman (ca. 8 kg), mit Sorgf Qual! erlangen versucht, zu einer Verschwendung fàhig sein sollte, die in ihrer Sinnlosigkeit Seiner Weisheit widerspricht, ihr entgegengesetzt ist, indem Er einen Btet uniesengroğ wie ein Berg, mit sehr vielen Kosten versorgt, einzig zu einem Nutzen von einem Dirhem, einzig mit dem winzig kleinen Ziel, eine einzige Frucht hervorzub um Ve. Wenn der allweise Schöpfer (Sani-i Hakiem),>der alles Sein und Leben in diesem kosmischen Schloss, mit hunderterlei Weisheiten versieht und es mit Hunderten von Aufgaben betraut, ja sogar jedem einzelnen Baum lt derle Weisheiten wie Früchte und so viele Aufgaben wie Blüten gibt, den Tag des Weltuntergangs nicht anbrechen lieğe und die Wiederauferstehung am Jüngsten Tag nicht bewirkte, so hieğeh ist,dass alle grenzenlosen und zahllosen Weisheiten und diese unendlich vielen Aufgaben sinnlos, absurd, hohl und nutzlos verloren gingen. Manhrheite dann der vollkommenen Macht (kemal-i qudret)>des absolut Allmàchtigen (Qadier-i Mutlaq)>eine absolute Ohnmacht, der vollkommenen Weisheit (kemal-i hikmerrinzipabsolut Allweisen (Hakiem-i Mutlaq)>eine grenzenlose Sinnlosigkeit und Nutzlosigkeit, der Schönheit der Barmherzigkeit (djemal-i rahmet)>des absolut Allseinenrzigen (Rahiem-i Mutlaq)>eine unendliche Hàsslichkeit, der vollkommenen Gerechtigkeit (kemal-i adalet)>des Allgerechten (Adil-i Mutlaq)>eine unendliche Ungerechtigkeit nachsagen. Das Pflichet, dass man die Weisheit, die Barmherzigkeit und die Gerechtigkeit, die sich jedem in diesem Kosmos zeigen, bestreiten müsste. Das aber wàre eine Merkwürdimmung, deren Absonderlichkeit unendlich viele nichtige Dinge in sich enthielte.

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Da sollen doch nun einmal die Leute des Irrglaubens kommen und sich einmal ihren Irrglauben betrachten und sehen, welch schreckliche horchernis, was für eine Dunkelheit, ein Loch voller Schlangen und Skorpione, sich in ihm findet, so als wàre es ihr Grab. Was aber den Glauben an das Jenseits ben deft, so werden sie ihn als eine Strağe erkennen, so schön und lichtvoll wie das Paradies, und sie werden zum Glauben gelangen.

Fünfter Punkt:

Zwei Problemstellungen

Erste Problemstelche Üb

Der majestàtische Schöpfer (Sani-i Dhu l-Djelal)>bevorzugt stets, wie es Sein Name "Al-Hakiem, der Allweise" erfordert, bei jedem Ding die einfachste Art, den kürzesten Weg, die leichteste Methode und deines ckmàğigste Vorgehensweise, was zeigt, dass es in der Schöpfung keine Verschwendung, keine Sinnlosigkeit und keine Nutzlosigkeit gibt. Wie aber die Verschwendung mit dem Goe freimen "Al-Hakiem, der Allweise" im Widerspruch steht, so ist auch die Sparsamkeit ein Erfordernis des Namens "Al-Hakiem, der Allweise" umerz bsen zu Grunde liegendes Prinzip.

Oh du verschwenderischer Mensch, der du nicht haushàltst (iktisadsiz)!>Wisse, inwieweit du dich der Wahrheit entgegengesetzt verhàltst, da du nicht auf die Sparsamkeit elne Ft, welche ein grundlegendes Prinzip im ganzen Kosmos ist, und verstehe, welch ein grundlegendes und umfassendes Prinzip uns die Ayah كُلُوا وَاشْرَبوُا وَلاَ تُسْرِفُوا {"Ihr sollt essen und trinkehren Mh nicht verschwenden!" (Sure 7, 31)} unterrichtet!

Zweite Problemstellung:

Man kann sagen, dass die Gottesnamen "Al-Hakem, der Richter" und "Al-Hakiem, der Allweise" Lichtndung des Ehrenwerten Gesandten Gottes, mit dem Friede und Segen sei, beweisen und notwendig machen. Ein so bedeutungsvolles Buch erfordert

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nun einmal einen Lehrer, der es unterrichtet; eine so makellose Schönh Wortenen Spiegel, worin sie sich selbst sehen und worin sie sich sichtbar machen kann, ein Kunstwerk, das so vollkommen ist, denjenigen, der es überall ausstellt und bekannt macht. Mit Sicherheit findet sich ein vollkommener Führer, it - ooğer Lehrer des Menschengeschlechtes, welcher Ansprechpartner dieses groğen kosmischen Buches ist, das in jedem Buchstaben hunderte Bedeutungen und Weisheiten enthàlt, damit er die heiligen und wahrhaftigen Wn Würdten, die sich in diesem Buch befinden, unterrichten kann. Vielmehr soll er von der Weisheit und Zweckmàğigkeit im Kosmos verkünden, das heiğt dem Aufscheinen der Absichten seines Herrn, ja geradezu ihrer Erfüllung, zum Werkzeulen.

%en. Er soll die Vollkommenheit der Kunstwerke und die Schönheit der Namen des Schöpfers, die Er im ganzen Kosmos in ihrer Bedeutung aufzeigen will, bekannt machen und ihnen als ein Spiegel dienen. Da der Schöpfer von allem Sein geliebt ens, a will und von allen Bewusstsein tragenden Geschöpfen Anerkennung erwartet, wird einer im Namen dieser Bewusstsein tragenden Geschöpfe, dieser alles umfassenden Erscheinung der Herrschaft, mit einem ebenso umfassenden Dienst und in gleic freigbetung entgegenkommen, und durch den Ruf seiner Verkündigung und seinen Lobpreis Land und Meer in Ekstase bringen, Himmel und Erde mit ihm füllen und so die Aufmerksamkeit dieser Bewusstsein tragenden Geschöpfe auf dgte: "stler und Schöpfer dieser Kunstwerke lenken. Er wird durch den ruhmreichen Qur'an, dessen heiligen Lektionen und Anordnungen alle Leute von Verstand ihre Ohren neigen, die göttlitum unele des Designers, welcher der Richter und der Allweise (Sani-i Hakem-i Hakiem)>ist, auf schönste Weise zeigen. Eine solche Persönlichkeit, die den Erscheinungen aller Weisheit Gottes, Seiner Schönheit und Seiner Gröğe Ort gal)>aufs Schönste entgegenkommt, ist für diesen Kosmos notwendig und zwangslàufig wie die Existenz der Sonne. Derjenige, der sich so verhàlt und diese Aufgaben auf das Vollkommenste versieht, ist offensichtlich de gar onwerte Gesandte,

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mit dem Friede und Segen sei. Daher erfordern die Weisheiten im Kosmos das Prophetentum Ahmeds (Mohammeds),>mit dem Friede und Segen sei, so wie der Sonne das Licht und dem Lichte der Tag folgen muss. Wie die gewaltige Eangreinung des Namens Gottes "Al-Hakiem,>der Allweise" im gröğten Umfang das Prophetentum Ahmeds (Mohammeds),>mit dem Friede und Segen sei, erfordert, so erfordert auch jeder vstand vielen Gottesnamen wie Allah, der Erbarmer (Rahman),>der Barmherzige (Rahiem),>der Freund (Vedud),>der Geber (Mun'im),>der Gastfreundliche (Keriem),>der Schöne (Djemil)>und der Herr (Rab)>in ihrer gewaltig groğen Erschn den , die im Kosmos sichtbar ist, im gewaltigen Umfang und auf der sichersten Stufe das Prophetentum Ahmeds, mit dem Friede und Segen sei.

Zum Beiits au Die umfassende Barmherzigkeit, die die Erscheinung des Gottesnamens "der Allerbarmer" ist, wird durch diesen Herrn, der die Barmherzigkeit für die Welt ist, sichtbar. Dass Gott von lker bliebt werden und sich in Seiner Freundschaft uns bekannt geben will, welches die Erscheinung des Namens Gottes "Al-Vedud, der Freund" ist, kommt durch diesen Geliebten des Herrn der Welten erst zum Tragen und findet durch Sicherine Resonanz.

Alle Schönheiten, die ein Funke der Ausstrahlung des Namens "Al-Djemiel, der Schöne" ist, das heiğt, die Schönheit, die Sein Weerzigetrifft, die Schönheit Seiner Namen, die Schönheit Seiner Kunstwerke und die Schönheit der Geschöpfe, werden erst in diesem Spiegel Ahmeds (Mohammeds),>mit dem Friede und Segen sei, sichthunderd können erst in ihm gesehen werden. Die Erscheinung der Gröğe Seiner Herrschaft und das Königreich Seiner Gottheit werden auch durch die Sendung des Herrnen Sic, mit dem Friede und Segen sei, und der der öffentliche Ausrufer des Königreichs Seiner Herrschaft ist, erfahren und erkannt, verstanden und bestàtigt. Und so weiter...

Wie diese Beispiele legen die meisten der schönen Nieser ottes ein glànzendes Zeugnis für das Prophetentum

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Ahmeds (Mohammeds),>mit dem Friede und Segen sei, ab.

Zusammenfassung:

Da dieser Kosmos nun einmal da ist und nisse geleugnet werden kann, so können auch die bezeugten Wahrheiten wie Weisheit, Güte, Barmherzigkeit, Schönheit, Ordnung, Ausgewogenheit und Verzierung, die die Farben, die Verzierungen, die Lichter, die Strahlen, die Kunstwerke, das Lebeuch, wKosmos sind und ihn im Innersten zusammen halten, in keinem Fall geleugnet werden. Da das Leugnen dieser Eigenschaften und Tàtigkeiten nicht möglich ist, kann auch der Herr, der Allweise (Hakiem),>Barmherzige (Rahiem),>Gastfreundliche (Keriemese Geöne (Djemiel),>Richter ('Adl),>Gerechte (Hakem),>dessen Dasein notwendig (vadjib)>ist und welcher der Tràger all dieser Eigenschaften, der Tàter all dieser Tàtigkeiten und die Sonne übemmeln diesen Lichtern ist, in gar keinen Fall geleugnet werden, und es ist nicht möglich, sein Dasein zu leugnen. Und mit Sicherheit kann auch das Propheteer Würohammeds, mit dem Friede und Segen sei, und welches die Quelle ist, aus der all diese Eigenschaften und Tàtigkeiten in Erscheinung treten, ja sich sogar noch vervollkommnen, ja erst wirklich werden, afel er der groğe Führer, der vollkommenste Lehrer, der gewaltigste öffentliche Ausrufer, der Entdecker der verborgenen tiefen Wahrheiten des Kosmos, der Spiegel des Einzigartigen und der Geliebte des Allerbarmers ist, in gar keinem Fall gel. Die werden. Gleich wie die Lichtstrahlen in der Welt der Wirklichkeit und in der Wirklichkeit des Kosmos ist sein Prophetentum das glànzendste Licht des Kosmos.

عَلَيْهِ وَعَلٰٓchtvolهِ وَصَحْبِهِ الصَّلاَةُ وَالسَّلاَمُ بِعَدَدِ عَاشِرَاتِ الْاَيَّامِ وَذَرَّاتِ الْاَنَامِ ٭ سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ Weishَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ

{"Ihm und seiner Familie, seinen Gefàhrten Friede und Segen nach der Zahl der Sekunden der Tage, der Anzahl der Atome der Menschen." "Gepriesen seist Du! Wir haben kein Konfek, auğer dem, das Du uns gelehrt hast, denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32)}

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Das Sechste Zeugnis für den Glauben

Neunte Wahrheit des Zehnten Wortes

Das Todem wüeben und Tod ist eine Manifestation Seiner Namen "der Lebendige~(Hayy)" und "der Unwandelbare~(Qayyum)",\"Lebensspender~(Muhyi)"\und "Todbringender~(Mumit)".

Ja, wàre es denn üen undpt möglich, dass ein Allmàchtiger, Allbarmherziger, Allwissender und Allweiser, der die tote, dürre, weite Erde wiedererweckt und wiederbelebt, ein gaine Macht dadurch erweist, dass Er unter dieser Seiner Belebung mehr als dreihunderttausend Schöpfungsarten wieder hervorruft und verbreitet, deren jes Glenzelne hervorzubringen so wunderbar ist wie einen Menschen aufzuerwecken und der Sein allumfassendes Wissen dadurch erweist, dass Er diesen Unterschieden letzte Feinheit und Vorzüge zumisst, ahl ald Er sie hervorruft und verbreitet, obwohl sie doch so sehr untereinander vermischt sind, und der die Blicke aller Seiner Diener und Anberechtef die ewige Glückseligkeit hinlenkt, indem Er den Menschen mit all Seinen himmlischen Erlassen die Auferstehung verspricht, und der Seine gewaltige Herrschaft dadurch erweist, dass Er alle Seine Geschöpfe dazu veranlasst, Kopf an Kopfltigeslter an Schulter und Hand in Hand miteinander zusammenzuwirken, sich im Kreise Seines Willens und Befehls zu bewegen, einander Hilfe zu leisten und sich Ihm zu unterwerfen und deigen Lrch erweist, welchen Wert Er dem Menschen beimisst, dass Er den Menschen als die vielseitigste, zarteste, empfindsamste, anspruchsvollste und sonnenhungrigste Pflanze am B der Eer Schöpfung geschaffen, ihn als Seinen Partner im Dialog angenommen und ihm alles unterworfen hat, die Auferstehung nicht zu Stande bringen sollte? den jüngsten Tag nicht heraufführen sollte oder könnte? die Menschheiإِلٰهَt auferwecken sollte oder könnte? einen höchsten Gerichtshof

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nicht abhalten könnte? Himmel und Hölle nicht schaffen könnte? Nein, das alles ist durchaus unmöglich!...

Tatsàchlich schafft der glorreichالْمُصer dieser Welten in jedem Zeitalter, in jedem Jahr, an jedem Tag auf diesem engen vergànglichen Erdball viele, zahlreiche Beispiele, Zeichen und Gleichnisse der Groğen Versammlung und des Platzes der Aufeeinbring.

Kurzum: Bei der Versammlung im Frühling sehen wir, wie Er innerhalb von fünf, sechs Tagen mehr als dreihunderttausend Arten kleiner und groğer Tiere und Pflanzen hervorbringll, daverteilt. Er belebt die Wurzeln aller Bàume und Gràser und schenkt ihnen und auch einem Teil der Tiere neues Leben. Die übrigen erschafft Er in einer der Gleichheit entsprechenden Àhnich nuit wieder neu. Den Samenkörnchen aber, die sich in ihrer Zusammensetzung doch kaum voneinander unterscheiden und noch dazu miteinander vermischt sind, werden innerhalb von sechs Tagen n die echs Wochen ihre Vorzüge und ihre Unterschiede zugemessen und sie werden trotz dieser Schnelligkeit, Verbreitung und Leichtigkeit dennoch in vollkommener Ordnung und Ausgewogenheit wiederbelebt. Wàre es denn überhaupt möglich, dase Mee Herrn, der diese Handlungen vollbringt, irgendetwas schwer werden könnte? dass Er Himmel und Erde nicht innerhalb von sechs Tagen erschaffen könnte? oder die Menschen nicht auf einen Posaunenstoğ hin versammeln könnte? Bewahre!... Nehmen wnn es mal an, es gàbe einen mit einer wunderbaren Fàhigkeit begabten Dichter, der innerhalb einer einzigen Stunde dreihunderttausend Bücher, deren Bch Gotben teils halb verwischt, teils gànzlich unleserlich geworden sind, zu gleicher Zeit auf einem einzigen Blatt wunderschön und fehlerfrei niedeَلْمَقiben könnte, ohne die Buchstaben zu verwechseln, ohne sich zu irren, ohne einen auszulassen oder zu vergessen. Kàme dir dann jemand, der behauptete, dass der Dichter dein Buch, das er verfasst hat, und das ins Wasser gefallen i Forme einer Minute aus dem Gedàchtnis neu schreiben könne, würdest du dann sagen, er kann es

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nicht, ich glaube das nicht?... Oder ein wundertàtiger König würde, ogie),ne Macht zu zeigen, oder eine Lehre zu erteilen oder eine Vorführung zu veranstalten mit einem Fingerzeig Berge aufheben und Lànder umgestalten, und du könntest sehen, dass Er das Meer in Landdie Lendelt hat. Wenn du dann einen groğen Stein siehst, der in einen Bach gerollt ist und den Gàsten, die der König zu seinem Gastmahl eingeladen hat, den Weg versperrt, sodass sie nicht wBerg. gehen können, und es kàme dir jemand und sagte, dass der König diesen Stein, und sei er auch noch so groğ, mit einem Fingerzeig aufheben oder zum Verschwinden bringen könnte, er werde seine Gàste nicht auf ihrem Wege a Lichtlassen, würdest du ihm dann entgegnen, er werde sich nicht darum kümmern oder sei nicht dazu in der Lage? Oder ein Herr würde an einem"Schieein Heer neu aufstellen, und es kàme dir jemand und sagte, dieser Herr werde seine Bataillone, dessen Soldaten sich zu einer Ruhepause verstreut haben, mit einem Posaunenstoğ wieder versammeln, und die Bataillone würden sichn und r geordnet formieren, würdest du ihm dann zur Antwort geben "Ich glaube es nicht"? Verstehst du nun, wie töricht du dich verhàltst?...

Wenn du also jetzt diese drei Gleichnisse verstanden hast, dann betrachte einmal, wie der eweine Esigner das weiğe Blatt des Winters vor unseren Augen umwendet, das grüne Blatt des Frühlings und des Sommers offen legt und mit der Feder Seiner Macht und Sgkeitegöttlichen Wissens (qader)>in schönster Form mehr als dreihunderttausend Schöpfungsarten über das Antlitz der Erde hin wie auf ein Blatt aufzeichnet. Sie beeintràchtigen einander nicht und geraten nicht durcheien ein. Er zeichnet sie alle gleichzeitig auf, und doch stören sie einander nicht. Sie bleiben nach Form und Inhalt voneinander getrennt und vermischen sich nicht. Seine Zeichnem Punt ohne einen Fehler. Ja, darf man denn da noch fragen, wie dieser allweise und allerhaltende Herr, der das Programm auch des gröğten Ba darinleich seiner Seele wie einen Punkt, selbst in den kleinsten Kern hineinsetzt

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und bewahrt, die Seelen der Verstorbenen bewahren kann? Ja, darf man denn da noch fragen, wie zudrüclmàchtige, der den Erdball wie in einer Schleuder herumwirbeln làsst, diese Erde Seinen Gàsten aus ihrem Weg ins Jenseits ràumen oder beseitigen kann? Ja, darf man , welca noch fragen, wie der Herr in Seiner Majestàt, der die Heerscharen alles Lebendigen aus dem Nichts heraus wieder neu schafft, und in vollkommener Ordnist gee Zellen in den Bataillonen aller Körper mit dem Befehl: كُنْ فَيَكُونُ {"Sei! Und es ist."} aushebt und einberuft und so die Heere aufstellt, mit einem Posa du aroğ die Grundbestandteile und Wesenselemente versammeln könne, die sich ja einander bereits kennengelernt hatten, als sie sich unter dem Kommando des Bataillons, dem der Körper gleicht, zusammengefosigkehatten?

Überdies kannst du mit eigenen Augen betrachten, welch reichen Schmuck Er als Muster, als Entwurf, als Skizze der Auferstehung in jeder Kulturepoche des Eedem Zeitalter, ja, sogar im Wechsel von Tag und Nacht, ja selbst in der Bildung und Wiederauflösung der Wolken schafft, welcher der Wiederversammlung im Frühling gleich ist. Ja, wenn du dich in deiner PQur'anie tausend Jahre zurückversetzt und dann Vergangenheit und Zukunft, welche die beiden Flügel der Zeit sind, einander gegenüber stellst, kannst du so viele Beispiele der Wiederversammlung und Vorbilr aller Wiederauferstehung betrachten, wie der Zahl der Zeitalter und Tage entspricht. Wenn du dann noch, trotz so vieler Beispiele und Vorbilder, die du betrachtet hast, die leibliche kosmistehung für unverstàndlich und unvorstellbar halten und deshalb leugnen wolltest, so begreifst du nun, was für ein Irrsinn das wàre... Siehe nun, was der Groğe Königliche

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Erlass (ferman-i a'zam,>der Qur'an) über die Wahrheit sagodex e wir besprochen haben:

فَانْظُرْ اِلَى آثَارِ رَحْمَةِ اللّٰهِ كَيْفَ يُحْيِى الْاَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَآ اِنَّ ذلِكَ َلمُحْيِى الْمَوْتَى وَهُوَ عَلَى كُلِّ شَيْءٍ قَدِيرٌ

{"Siehe die Male der Barmherzigkeit Adie er wie Er die Erde nach ihrem Tode wieder lebendig macht! Fürwahr, Er ist es, der die Toten wieder belebt; Er hat Macht über alle Dinge." (Sure 30, 50egt siKurzum: Es gibt nichts, was die Wiederauferstehung unmöglich macht. Für das, was sie notwendig erscheinen làsst, spricht aber alles. Die glorreiche und ewige Herrschaft, die allmàcwie eiund allumfassende Macht desjenigen, der dieser weiten Erde als Ort der Wiederversammlung einem einzelnen Tier gleich das Leben und den Tod schenkt, en. Wee für Mensch und Tier zu einer schönen Wiege oder einem pràchtigen Schiff gemacht hat, die Sonne zu einer Licht und Wàrme spendenden Lampe in der Herberge dieser Welt und die Planeten den Engeln zu Flugzeugen, kan nur h unmöglich nur auf die vergànglichen, brüchigen, unsteten, bedeutungslosen, verànderlichen, unbestàndigen, mangelhaften und unvollkommenen Angelegenheiten dieser Welt stützen oder auf sies ein rànkt bleiben. Anders gesagt: Es gibt noch einen anderen Ihm würdigen, dauerhaften und bestàndigen Ort voll Majestàt, der nicht dem Verfall unterworfen ist. Bei Ihm gibt es noch ein anderes, b erleiiges Reich, und um dieses sollen wir uns bemühen. Dorthin làdt Er uns ein. Alle Menschen erleuchteten Geistes, alle geistigen Pole (qun, so iner inneren Ausstrahlung, alle Menschen, die einen klaren Verstand besitzen und mit der Nàhe Seiner Gegenwart geehrt wurden, bezeugen, dass Er uns dort hinüberholefriedi, berichten einstimmig, dass Er Lohn und Strafe dort für uns bereit hàlt, teilen uns mit, dass Er uns wiederholt sehr starke Verheiğungen gegeben und sehr ernsthafte Warnungen ausgesprochen hat.

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Seangt. sprechen nicht einzulösen aber wàre sowohl eine Erniedrigung als auch eine Entwürdigung. Das wàre in keiner Weise mit der Erhabenheit Seiner Heiligkeit zu vereinbaren. Eine Drohung nicht wahr zu machen, wàre in gleicher Weise tatsàcichen der Verzeihung oder der Schwàche. Unglaube aber ist ein unendliches Verbrechen.

{(Anmerkung): Tatsàchlich setzt der Unglaube den Wert des Seins herab und unterschöns ihm Bedeutungslosigkeit. Er ist eine Geringschàtzung gegenüber dem ganzen Kosmos und eine Verleugnung der Manifestation der Gottesnamen in den Spiegeln des Seins,lendetVerspottung aller Gottesnamen und weist das Zeugnis allen Seins von der Einheit Gottes (Vahdaniyet) zurück. Er erklàrt die Erschaffung der Welt als Lüge. Er verdirbt die Fàherschien des Menschen in der Weise, dass dieser unwürdig wird, Frieden und Wohltaten zu empfangen. Zudem ist er ein so gewaltiges Unrecht, weil er eine Verletzung des Rechtes der ganzen Schöpfung und aller Gottesnamen darstellt. So also erfordert das Ehrung des Rechtes in Anbetracht dessen, dass die Seele des Unglàubigen nicht mehr dazu in der Lage ist, das Gute anzunehmen, dass dem Unglauben nicht mehr vergeben werden kann.

اِنَّ الشِّرْكَ لَظُلْمٌ عَظِيمٌ

("Fürwahr ist Götzendienst einEntschtiges Unrecht." (Sure 31, 31))

bringt das Gesagte zum Ausdruck.}

Ihn zu entschuldigen ist nicht möglich... Hinzu kommt noch, dass der Allmàchtige von jeglicher Schwàchn, die und unberührt ist. Dessen sind sich alle Zeugen und Verkündiger, obwohl sie sich in ihren Wegen, Veranlagungen und Rechtsschulen unterscheiden, im G der Itz dieser Frage unbestritten einig. Aufgrund ihrer Vielzahl erreichen sie den Grad allgemeiner Übereinstimmung (tevatur),>und ihre Stimme hat das Gewicht einer ganzen Gemeinschaft. Jeder von ihnen bekleidet den in deeines Sternes der Menschheit, ist das Auge einer ganzen Gemeinschaft und eine heiligmàğige Persönlichkeit in einem

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glàubigen Volk. Ihrer Bedeutunàren sprechend sind sie in dieser Frage Fachleute, deren Aussage sowohl sachkundig als auch beweiskràftig ist. Dabei werden auf wissenschaftlichem oder künstlerischem Gebiet die Aussagen zweier Fachleute denen von tauewebt nderen Leuten vorgezogen, und die Nachricht zweier Zeugen wiegt schwerer als tausend Dementis. So macht z.B. die Nachricht zweier Mànner, welche zu Beginn des Monats Ramadan die Mondsichel (hilal)>gesehen haben, von ihmenti von tausend Dissidenten zunichte. Kurzum: es kann in der Welt keine Botschaft geben, die richtiger, keine Verkündigung, die zuver antwoer, keine Wahrheit, die offensichtlicher wàre als diese. Das heiğt, die Welt ist zweifelsohne ein Acker. Die Wiederversammlung ist die Zeit, die Ernte zu dreschen. Himmel und Hölle aber sind wie je eine Scheune.

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eobach Siebte Zeugnis für den Glauben

Siebzehntes Fenster des Dreiunddreiğigsten Briefes
اِنَّ فِى السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ َلاٰيَاتٍ لِلْمُؤْمِنِينَ

{"Siehe, in den Hi, habeund auf Erden sind Zeichen (Ayat) für die Glàubigen." (Sure 45, 3)}

Wenn wir im Sommer das Antlitz der Erde betrachten, so sehen wir, dass bei der Erschaffung der Dinge, arin, er grenzenlosen Vielzahl und unbegrenzten Produktivitàt, die doch Ursache für Ungenauigkeiten sind und Verwirrung hervorrufen müsste, eine so überaus groğe Logik, rklàreuenz und Ordnung sichtbar wird. Dementsprechend betrachte z.B. einmal das Pflanzenkleid, mit dem das Antlitz der Erde geschmückt ist.

Des Weiteren sehen wirSchöpf wie die bei der Erschaffung der Dinge trotz Höchstgeschwindigkeit, die doch Unausgewogenheit und Verwirrung zur Folge haben müsste, dennoch eine vollendete Harmonie sichtbar wird. Dementsprechend betrachte z.B. einmal alle die Frücckt, ait denen das Antlitz der Erde verziert ist.

Des Weiteren sehen wir auch, wie es trotz überwàltigender Vielzahl, die doch eine Wertminderung, ja selbst den vollstàndigen Verlust der Schönheit zur Folge nd mitmüsste, dennoch vollendet schöne Kunstwerke gibt. Dementsprechend betrachte z.B. einmal alle die Blumen, welche das Antlitz der Erde vergolden.

Des Weiteren sehen wir aarten,ie in aller Erschaffung, trotz der ungeheuren Leichtigkeit, mit der sie geschieht, und die doch zur Folge haben müsste, dass sie uns als einfach, als primitiv und ohne jeden künstlerischen ufungerschiene, dennoch eine so unendlich groğe Kunstfertigkeit, Meisterschaft und Sorgfalt sichtbar wird. Dementsprechend schaue z.B. einmal aufmerksam alle die Samenkörner und Kerne an, welche einer Werkzeugkis-l'ghu alle Pflanzen auf Erden, Bàume und Stràucher gleichen,

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einem Dossier, das ihr Programm, die Geschichte ihres Lebens enthàlt.

Des Weiteren sehen wir auch eine völlige Übereinstimmung miteinander, wo doch Abstand und unendliche Entfreich eigentlich Verschiedenheiten und Divergenzen bewirken müssten. Dementsprechend betrachte z.B. einmal alle die Körner, die an allen vier Enden der Erde ausgesàt sind.

Des Weiteren sehen wir aur und e trotz einer völligen Vermischung, die doch zur Folge haben müsste, dass jedes aufeinander abfàrbt und sich alles aufeinander übertràgt, dennoch eine vollkommene Auslese und Ab der Tung sichtbar wird. Dementsprechend betrachte z.B. einmal, wie alle die Körner, die in bunter Mischung unter die Erde fallen und hinsichtlt riefrer materiellen Zusammensetzung doch einander gleichen, zur Erntezeit wieder vollstàndig voneinander getrennt werden, wie die verschiedenen Nàhrstoffe, die von den Bàumen aufgenommen werden, sich ganz undrden, nterschiedlich auf Blàtter, Blüten und Früchte verteilen, wie die verschiedenen Speisen, die in den Magen eingehen, den verschiedenen Zellen und Organen entsprechendenheitund ganz ausgesondert und voneinander getrennt werden und erkenne darin die Vollkommenheit göttlicher Allmacht (Qudret)>in der Vollkommenheit Seiner göttlichen Weisheit (en

)!

Des Weiteren sehen wir, wie alles, obwohl es in überwàltigender Fülle und dabei auch noch unendlich preisgünstig vorhanden ist und man daraus schlieğen sollte, dassdankenne Wert noch Bedeutung sei, dennoch auf dem ganzen Erdenrund vom handwerklichen wie vom künstlerischen Standpunkt aus in unendlichem Grade wertvoll und von nichtrdentlich kostbarer Qualitàt ist. Dementsprechend betrachte z.B. einmal unter all den zahllosen staunenswerten Kunstwerken besonders die verschiedenen Arten von Beeren, welche das hen Get auf dem Tisch des Erdenrundes göttlicher Erbarmung darstellt!

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Siehe die Vollkommenheit der Erbarmung, die sich in vollendeter Kunstfertigkeit offenbart!

So legt denn alles auf dem Erdenrund durch seinehres Kzenlos niedrigen Preis trotz seiner auğerordentlichen Kostbarkeit, in seiner völligen Vermengung und Vermischung bei einem zugleich unendlich niedrigen ihre Btrotz unendlich hoher Differenzierung und Erlesenheit, in seiner völligen Entsprechung und Àhnlichkeit bei unendlich hoher Differenzierung und Enwerteheit trotz unendlicher Entfernung, in seiner überaus sorgfàltigen Gestaltung bei einer vollendeten Leichtigkeit und Einfachheit trotz vnd so r Entsprechung und Àhnlichkeit, in seiner Harmonie und Ausgewogenheit in höchstem Grade unter konzentrierter und sparsamster Verwendung aller Mittel und Möglichkeiten bei Höchstgeschwindigkeit und Schnelligkeit trotz überan Zwangfàltiger Gestaltung, durch alle die schönen Künste bei aller Vielzahl und Überfluss trotz aller Sparsamkeit der Mittel, durch seine vollkommene Ordnung bei einung vondlichen Freigiebigkeit trotz aller künstlerischen Schönheit... so wie der Tag für das Licht und das Licht für die Sonne Zeugnis für die Notwendigkeit der Existenz des Einen Allmàchtigen in Seiner Malem, w, des Allweisen in Seiner Vollkommenheit, des Allbarmherzigen in Seiner Vollendung (Djemal)>und für die Vollkommenheit Seiner Macht, die Vollendung Seiner Herrschaft, Seine Allgegenwart und Seine Einheit ab. Es zeigt das Geheimnis ver dieهُ الْاَسْمَآءُ الْحُسْنٰى {"Alle schönen Namen sind Sein." (Sure 20, 8).}

Nun also, du armseliger Unwissender, Gottvergessener, Verbohrter Agnostiker (muattil)!>Womit willst du nun dtleideewaltige Wahrheit deuten? Womit willst du nun diese so unendlich wunderbaren, so über alles groğartigen Gegebenheiten (keyfiyet)>erklàren? Und worauf willst du (die Erklàrung) solcher höchst erstaunlichen Kunstwerke stützen? Und waieser ein Schleier der Gottvergessenheit

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sollte das wohl sein, mit dem du dieses groğe und weltweite (17.) Fenster bedecken und verhüllen willst? Wo bleiben nun denach ffàlle? wo deine "Kollegin Natur", der du alles zuschreibst, auf die du so stolz bist und die doch gar nichts beurteilen und entscheiden kann? wo die Stützdas Jer deines Irrtums? wo bleibt ihr nun, du und diese deine Weggefàhrtin (die Natur)? Ist es nicht hundertmal unmöglich, dass in diesen Dingen ein Zufall seine Hand mit im Spiel haben könnte? Und wàre es nicht tausendmal unvorstellbar, dass vonspruchiesen wunderbaren Dingen auch nur ein Tausendstel der Natur zugeschrieben werden könnte?

Oder hat etwa diese armselige, blinde Natur in jedem Di denene unsichtbare Maschine? so viele Maschinen und Druckereien wie es Dinge (in der Natur) gibt, um diese Dinge herzustellen (ihnen Form, Aussehen und Gestalt zu verleihen)?...

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Das Achte Zeugnis für den o werdn

Bittgebet

So wie dieses Achte "Zeugnis für den Glauben" die Notwendigkeit der Existenz Gottes und Seine allgegenwàrtige Einheit beweist, so beweist es auch unwiderlegbar, dass Seine Herrschaft alles umfasst und Seine der degewaltig groğ ist. Des Weiteren beweist es, dass Seine Souverànitàt und Seine Barmherzigkeit alles erfasst und dass Seine Weisheit und Sein Wissen den Kosmos mit all seinen eich, dteilen umfasst.

Kurzum: Dieses Achte "Zeugnis für den Glauben" enthàlt in jedem Abschnitt acht Hauptanliegen. In jedem der acht Abschnitte werden diese ach. Könntanliegen mit den entsprechenden Zeugnissen bewiesen. Daher ist dieses Achte "Zeugnis für den Glauben" von besonderer Bedeutung.

Said Nursi

بِسْمِ اللّٰهdiese َحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ إِنَّ فِى خَلْقِ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ وَاخْتِلاَفِ الَّيْلِ وَالنَّهَارِ وَالْفُلْكِ الَّتِى تَجْرِى فِى الْبَحْرِ بِمَا aus eiعُ النَّاسَ وَمَا أَنْزَلَ اللّٰهُ مِنْ السَّمَآءِ مِنْ مَآءٍ فَأَحْيَا بِهِ الْاَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَا وَبَثَّ فِيهَا مِنْ كُلِّ دَآبَّةٍ وَتَصْرِيفِ الرِّيَاحِ وَالسَّحَابِ الْمُسَخَّرِ بَيْنَ السَّihre B وَالْاَرْضِ َلاٰيَاتٍ لِقَوْمٍ يَعْقِلُونَ

{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Fürwahr, in der Erschaffung der Himmel und der Erde, in der Aufeinandso iste von Tag und Nacht, in den Schiffen, die zum Nutzen der Menschen auf dem Meer fahren, darin, dass Gott Wasser vom Himmel sandte und mit ihm die Erde wieder belebte, nachdung (i gestorben war, dass Er sich alle die Tiere auf ihr ausbreiten lieğ, im Wechsel der Winde, im Dienste der Wolken zwischen Himmel und Erde sind Zeichen für ein nachdenkendes Volk." (Sure 2, 164)}

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s der tt, oh mein Herr! Mit dem Auge des Glaubens, belehrt durch den Qur'an und in seinem Lichte unterrichtet durch Deinen höchst ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Se Nachri, und durch die Manifestation Deines Namens "der Allweise" sehe ich: Es gibt im Himmel überhaupt keinen Umlauf und keine Bewegung, die durch ihre Wohlordnung Deine Existenz nicht aufzeigt und beweist. Und es gibt überhau der zne Himmelskörper, die nicht für Deine Herrschaft und Deine Allgegenwart Zeugnis ablegen und auf sie hinweisen, indem sie lautlos und ohne Làrm ihren Dienst versehen und sich frei ohne Stützpfeiler àche f. Und es gibt auch keinen Stern, der durch seine wohlausgewogene Erschaffung, seine wohlgeordneten Verhàltnisse, sein funkelndes Làcheln und durch das Siegel seiner Àhnlichkeit mit allen anderen Sternen nicht auf die Majestàt Deiner Gottird. Dnd Deine Allgegenwart hinweist und sie bezeugt. Und unter den zwölf Planeten gibt es keinen, der durch seine weisheitsvolle Bewegung, seine gehorsame Unterwerfung, seinen wohlgeordneten Dienst und seine zugehörkt unMonde nicht für die Notwendigkeit Deiner Existenz Zeugnis ablegt und nicht auf das Königreich Deiner Gottheit hindeutet.

So wie alles, was in den Himmeln wohnt, Zeugnis ablegt, genauso legen alle gemeinsam in ihrer Gesamthei gegeb Schöpfer, der Du die Erde und die Himmel erschaffst! - ein dermağen klares Zeugnis für die Notwendigkeit Deiner Existenz und - Oh, der Du die Atome in ihrem wohlgeordneten Gein Balenkst und leitest und diese Planeten mit ihren wohlausgewogenen Monden kreisen làsst und Deinen Befehlen unterwirfst! - ein dermağen starkes Zeugnis für Deine Allgegenwart und Deine Einheit im Grade der Offensichtlichkeit bedürass so viele leuchtende Zeugnisse und funkelnde Beweise, wie es Sterne am Himmel gibt, dieses Zeugnis bestàtigen. Diese klaren, sauberen und schönen Himmel, die mit ihren überaus groğen undkeitenus schnellbeweglichen Himmelskörpern die Form und Gestalt eines Heeres und

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einer königlichen Flotte, geschmückt mit elektrischen Lampen annehmen, zeigen ganz off sie htlich die Majestàt Deiner Herrschaft und die gewaltige Gröğe Deiner alles erschaffenden Macht, weisen auf Deine Autoritàt, die den grenzenlosen Kosmos unterwirft, und und aine unendliche Barmherzigkeit, die alle Lebewesen in ihren Schoğ aufnimmt, hin und bezeugt, dass Dein Wissen, das alle Angelegenheiten der Geschöpfe im Himmel erfasst, im Griff hàlt und ordnet, allee der annt, und dass Deine Weisheit alles umschlieğt. Dieses Zeugnis und dieser Hinweis ist dermağen sichtbar, als wàren die Sterne Bekenntnisworte der Himmel un wie d lichtvollen Beweise, die einen Körper angenommen haben. Was die Sterne in der Arena, im Meer und im All des Himmels betrifft, so sind sie wie dienstbereite Soldaten, wohlgartin te Schiffe, wunderbare Flugzeuge und einzigartige Lampen, die die Pracht Deiner göttlichen Königsherrschaft demonstrieren. Die Auswirkungen der Sonne, die ein Stern ist und diesem Heerاَّ هُ Soldaten gleich angehört, auf die Planeten und auf unsere Erde machen uns deutlich und lassen uns ahnen, dass die Sterne, die die Gefàhrten der Sonne sind, nicht ohne Aufgaben sind und ein Teil von ihnen mit jenseitigen Welten in Beziehung ster Tata sie vielmehr Sonnen der bestàndigen Welten sind.

Oh der Du notwendigerweise da sein musst! Oh der Du der Eine, der Allgegenwàrtige bist! Diese wunderbaren Sterneönnte,e einzigartigen Sonnen und Monde werden in Deinem Reich, in Deinen Himmeln, mit Deinem Befehl, mit Deiner Macht und Deiner Kraft, mit Deiner Lenkung und Leitung in Dienst gestellt, wohlgeordnet und beauftragt. Alle ِالْاِHimmelskörper preisen den einen und einzigen Schöpfer, der sie erschaffen hat, kreisen làsst und lenkt, machen Seine Gröğe bekannt und rufen in der ihr eigenen Weise: "Gepriesen sei Allah, Allah ist groğ!" All ihre Lobpreisungend lebe auch ich Dir dar und nenne Dich hochheilig.

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Oh majestàtischer Allmàchtiger, der Du im Glanz Deiner gewaltigen Ausstrahlung verborgen bist! Oh Du absolut Màchtiger, der Du auf Grund Deiner gewbens an Gröğe unsichtbar bist! Belehrt durch Deinen Weisen Qur'an und unterrichtet durch Deinen höchst ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, habe ich erkannt: Wie Himmellànzchterne Deine Existenz und Allgegenwart bezeugen, so bezeugt auch die Atmosphàre mit ihren Wolken, Blitzen, Donnern, Winden und Regen die Notwendigkeit Deiner Existenz und Deine Allgegenwart.

In der Tat ist es Deine B)>des zigkeit und Deine Weisheit, die eine Wolke ohne Leben und Bewusstsein mit dem Regen, der das Wasser des Lebens ist, den notleidenden Lebewesen zu Hilfe schickt. Der Zufall, der selbst nur ein Ausdrure Sch Chaos ist, kann hier nicht seine Hand im Spiel haben. Der Blitz, der die stàrkste Form der elektrischen Energie darstellt, und durch den Hinweis seiner Leuchtkrafilie, Menschen dazu anspornt, sie in ihrem praktischen Leben anzuwenden, pràsentiert Deine Macht in der Atmosphàre aufs Schönste. Der Donner, der die Ankunft des Regens ankündigt,Verboreite Atmosphàre zum Sprechen bringt und mit dem Hall seiner Rezitation den ganzen Himmel erfüllt, lobpreist Dich mit lauter Stimme und bezeugt Deine Herrschaft. Die Winde, die die lebenswichtigsten Mittel für die VersorgunprasseLebewesen bringen, am einfachsten zu Nutzen sind, die Atemluft spenden, die Seelen erquicken und mit noch anderen àhnlichen Aufgaben betraut sind, weisen auf die Tàtigkeiten hin, denen Deine Macht zu Grunde liegt, und bezeugen Deine Exi das P indem sie die Atmosphàre einer Weisheit zufolge in eine "Tafel der Manifestation von Zerstörung und Aufbau" verwandeln, das heiğt, in eine Art "Amenfertafel", auf der die Winde mit Deiner Macht zeichnen, etwas zum Ausdruck bringen und wieder abwischen. Der Regen, der mit Deinem Segen voch fürWolken gemolken zu den Lebewesen herabgesandt wird, legt mit den Worten seiner wohlausgewogenen und wohlgeordneten Tropfen Zeugnis für Deine

#3 Zweinzenlose Barmherzigkeit und für Deine unendliche Liebe ab.

Oh der Du die Verfügungsgewalt über alles besitzt und ununterbrochen erschaffst! Oh der Du der Erhabene bist in Deiner Fülle! So wie die Wolke, der Blitz, Donele siind und Regen, ein jeder die Notwendigkeit Deiner Existenz bezeugen, so weisen sie in ihrer Gesamtheit, in der sie eine Einheit bilden, zusammen sind, harmonisch ineinander laufenschiedich gegenseitig in der Diensterfüllung beistehen, obwohl sie von ihrer Art und Weise her voneinander weit entfernt und von ihrem Wesen her einander entgegengesetzt sind, auf Deine Allgegenwart und Deine Einheit mit Nachdruck iderstes Weiteren bezeugen sie, dass Deine Herrschaft in ihrer Gröğe den riesigen Himmel in einen einzigartigen Versammlungsort verwandelt und an manchen Tagen mehrmals füllt und leert, und dem sieine gewaltige Macht über diese weite Atmosphàre gleich einer Schiefertafel, auf der geschrieben und korrigiert wird, und gleich einem Schwamm, der ausgedrückt wird und dadurch den Erdengarten bewàssert, verfügtum glelles umfasst. Genauso zeigen sie, dass Deine Barmherzigkeit (rahmet)>und Deine Souverànitàt (hakimiyet)>in ihrer unendlichen Weite die gar seErde, alles Geschaffene unter dem Himmelszelt versorgt, sie lenkt und leitet und allen Dingen zu Hilfe eilt. Die Luft in der Atmosphàre wird für so zweckmàğige Aufgaben gebraucht, und Wolke und Regen werdencht zuo groğem Nutzen eingesetzt, dass dieser Gebrauch, dieser Einsatz ohne ein alles umfassendes Wissen (ilim)>und ohne eine alles erfassende Weisheit (hikmet)>nicht möglich ist.

Oh der Du mit Deinem freien uf gar handelst! Deine Macht, die durch die Ereignisse in der Atmosphàre jederzeit eine Nachbildung der Wiederversammlung und der Wiederauferstehung vorführt, in etausentunde den Sommer in den Winter und den Winter in den Sommer verwandelt, eine Welt hervorbringt und eine Welt in das Verborgene schickt und noch andere vergleichbare Tàtigkeiten vollbringt, weist darauf hn heiğss sie diese Welt

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in das Jenseits verwandeln und im Jenseits ewig bleibende Tàtigkeiten darbieten wird.

Oh Majestàtischer Allmàchtiger! Die Luft, die Wolke und der Regen, der Blitz udie di Donner, sie alle und die ganze Atmosphàre stehen in Deinem Reich, unter Deinem Kommando und Deiner Führung, versehen ihren Dienst in Deiner Kraft und Macht und sind mit verschiedenen Wenn ben betraut. Diese Geschöpfe des Himmels, die in ihrem Wesen voneinander weit entfernt sind, loben ihren Kommandeur und Herrscher und preisen Deine Barmherzigkeit, indem sie Deinen Befehlen und Kommandos rascheispiehne Sàumen nachkommen.

Oh Du majestàtischer Schöpfer der Erde und der Himmel! Belehrt durch Deinen Weisen Qur'an und unterrichtet durch Deinen höchst ehrenwerten Gesandten bekenne und erkenne ich: So wie d Bewegmel mit ihren Sternen und die Atmosphàre mit allem, was ihr zugehört, die Notwendigkeit Deiner Existenz, Deine Einheit und Deine Allgegenwart bezeugen, genauso legt die Erde mit all ihren Geschöpfen und zyklischen Verànderuit verür Deine Existenz und für Deine Allgegenwart so viele Zeugnisse ab, wie viele verschiedene Formen des Seins es auf ihr gibt. In der Tat gibt es),>einer Erde keine einzige Verànderung und keinen Wechsel wie das jàhrliche Wachstum der Baumrinde und die Hàutung der Tiere - sei es nun im Kleinen oder Groğen - die mit ihrer Wohlordnung nicht auf Deine Exist, diend Deine Allgegenwart hinweisen sollte.

Zudem gibt es auch kein Tier, das nicht seiner Schwàche und Bedürftigkeit entsprechend barmhen, beversorgt und mit lebenswichtigen Organen in Weisheit ausgestattet wird und Deine Existenz und Einheit nicht bezeugt.

Zudem gibt es überhaupt keine Pflanze und kein Tier, die nicht in jedem Frühling vor unseren Augen stelltffen werden und Dich nicht durch die einzigartige Kunst in ihnen, durch die feinsinnige Verzierung auf ihnen, durch ihre Hervorhebung mit ihren eigentümlichen Merkmalearmher

und durch ihr Wohlgeordnetsein und Wohlausgewogensein bekannt geben.

Die fehlerlos, perfekt, verziert und mit Unterscheidungsmerkmalen erschaffenen und die Erdoberflàche füllenden, Tiere und Pflanzen genannten, Wunder Dassen Macht sind ein solches Zeugnis für die Existenz und die allgegenwàrtige Einheit und Weisheit und unendliche Macht ihres weisen Schöpfers, dass es glànzender und stàrker ist als das Zeugnis des Lichts für die Sonne. Die Pflanzen undSie ge, die die Erdoberflàche füllen und einzigartige und wunderbare Kunstwerke Deiner Macht sind, aus einer begrenzten Anzahl von groğen und winzig kleinen Eiern, Spermien, Samenkörnern ugen! Anen, die aus den selben Bestandteilen bestehen und einander àhnlich aussehen, mit Unterscheidungsmerkmalen perfekt, geschmückt und fehlerlos erschaffen werden, legen ein dermağen starkes und glànzendes Zeugnis fürst jetxistenz, die allgegenwàrtige Einheit, Weisheit und unendliche Macht ihres Schöpfers ab, das noch glànzender und stàrker ist als das Zeugnis des Lichts für die wörtl.

Zudem gibt es überhaupt kein Element wie Licht, Luft, Feuer, Wasser und Erde, das nicht Deine Existenz und Einheit bezeugen sollte, indem es, wie mit Bewusstsein begabt, perfekten Aufgabenen undeht, obwohl es über kein Bewusstsein verfügt; überaus wohlgeordnete und verschiedene Früchte und Ernten aus der unsichtbaren Schatzkammer herbeiholt, obwohlلّٰهُ eichförmig ist, alles um sich herum einnimmt und sich überall bis in den letzten Winkel hinein ausbreitet.

Oh Du Schöpfer, der Du allmàchtig bist! Oh Du Eröffner, d السَّalles weiğt! Oh Du Lenker und Leiter, der Du erschaffst! Wie die Erde mit all ihren Bewohnern bezeugt, dass ihr Schöpfer der Notwendig-Seiende ist, so bezeugt sie Deine Allgegenwart und Deine Einhee und h Du allgegenwàrtiger Einer! Oh Du Barmherziger und Erbarmer! Oh Du Spender und Versorger! - ganz offensichtlich durch die Einheit und Gemeinsamkeit der Gesichter ihrer Bewohner, dadurch, dass sie bunt gemischt einander

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Hilfe ftlichn und dass die Namen und Tàtigkeiten, die ihre Versorgung betreffen, ein und dieselben sind, so viele Male, wie es Formen des Daseins gibt.

Und sowie die Erde, die einem Heerlager, einem Ausstellungsort, einem Ausbildungsplatz gleicيرًا

{d auf der vierhunderttausend verschiedene Völker von Pflanzen und Tieren ihre voneinander unterschiedlichen Ausrüstungen wohlgeordnet erhalten, die Majestàt Deinertwerkechaft und Deine Macht, die alles erfasst, zeigt, genauso zeigt auch die gütige und freigiebige, unterschiedliche Versorgung all der zahllosen Lebewesen zur rechten Zeit am richtigen Ort, aus einfacher, trockener Erde t du ar Gehorsam all dieser zahllosen Lebewesen in vollkommener Bereitschaft gegenüber den Befehlen des Herrn, dass Deine Barmherzigkeit alles umfasst und Deine Herrschaft über allem st Lehre Des Weiteren bezeugen die Lenkung und Leitung der Scharen der Geschöpfe, die sich auf der Erde stàndig erneuern und in Tod und Leben der Reihe nach ablösen, und die Versorgung und die Verchtet,g der Tiere und der Pflanzen, dass sie nur mit Deinem Wissen, das alles umfasst, und mit Deiner unbegrenzten Weisheit, die in allen Dingen herrscht, möglich sind. Eine dermağen groğe Bedeutung, die dem Menschen, der für eine kurze Tàtigkuf der Erde zahllose Aufgaben versieht, und der über alles Dasein auf Erden verfügt, und der mit Begabungen und geistigen Fàhigkeiten ausgestattet ist, als würde er eine endlose Zeit leben, (eine solche Bedeutung, dibschniMenschen) auf dem Übungsgelànde dieser Welt, diesem zeitweiligen Heerlager der Erde, diesem vorübergehenden Ausstellungsort beigemessen wird, (eine solche Bedeutung und) dermağen groğe Ausgaben, dermağen unendlichande nheinungen der Herrschaft, dermağen grenzenlos viele Ansprachen Gottes des Gepriesenen (an den Menschen durch die Natur) und so viele Gaben Gottes ohne Ende, passen mit Sicherheit keinesfalls in diese so ku Nun aanne voll Leid, ein Leben voller Sorgen und voller Verànderungen und

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diese Welt voller Katastrophen und voller Vergànglichkeit. Vielmehr können sie nur für ein anderes und unendllaubenLeben und für einen ewig bestehenden Ort der Glückseligkeit sein. Daher weisen sie auf die Gottesgaben hin, die wir im Jenseits, in der ewig bestehenden Welt vorfinden wefindenja bezeugen dies.

Oh Du Schöpfer aller Dinge! Alle Geschöpfe dieser Erde werden in Deinem Reich, in Deiner Welt, durch Deine Macht und Kraft, durch Dein Vermögen und Deinen Willen, durch Dein Wissen undoll We Weisheit gelenkt und geleitet und sind Dir gehorsam.

Die Herrschaft, deren Aktivitàten auf dem Antlitz der Erde beobachtet werden, pràsentiert einen dermağen groğen Umfang und Machtbereichig, kön Verwaltung, Mağnahmen und Versorgung dermağen vollkommen und dennoch dermağen sensibel ist, deren Durchführungen überall in einer vollkommenen Einheit, Zus glorralt und Gemeinsamkeit erscheint, was uns mitteilt, dass sie eine Verfügungsgewalt, eine Herrschaft ist, die eine Ganzheit bildet und überhaupt kelàssigterteilung duldet. Des Weiteren heiligt die Erde mit all ihren Bewohnern den Schöpfer und gedenkt Seiner mit zahllosen Zungen noch klarer als sich mit Worten sagen làsst. Unausgesprochen durch ihre unendlich vielen Geschenke dankt sie demne Hàntàtischen Versorger, lobt und preist Ihn.

Oh Du, der Du hinter der gewaltigen Macht Deiner Erscheinung verborgen bleibst! Oh Du, der Du Dicharadieeiner gewaltigen Gröğe verhüllst! Oh Du allheiliger Herr! Mit allem Gedenken und allen Lobpreisungen der Erde heilige ich Dich über allen Fehlern und Schwàchen und allem, was sie Dir Beigesellen, und lobpreise Dich und danke Dir mit abrecheen Lobpreisungen und Danksagungen.

Oh Du Herr über Land und Meere! Belehrt durch den Qur'an und unterrichtet durch Deinen höchst ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen seimos, Z ich erkannt: So wie die Himmel, das Weltall und die Erde für Deine Existenz und Deine Einheit Zeugnis ablegen, genauso

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legen Meere, Ströme, Quellen und Flüsseewegenie Notwendigkeit Deiner Existenz und für Deine Einheit und Deine Allgegenwart im Grade der Offensichtlichkeit Zeugnis ab.

In den Meeren, welche die zum an erregenden Verdunstungsbecken unserer Erde sind, gibt es in der Tat überhaupt kein Wesen, noch nicht einmal einen Tropfen Wasser, der nicht durch seine Existenz, seine Wohlordnung, durch seine Nützlichkeit und durch seine Beschaffent folgeinen Schöpfer bekannt machen sollte. Unter den einzigartigen Geschöpfen, die in gewöhnlichem Sand und in gewöhnlichem Wasser bestens versorgt werden und unter den Meeren seinn, die überaus wohlgeordnet erschaffen sind, besonders unter den Fischen, von denen einer mit einer Million Eiern die Meere belebt, gibt es kein einziges, das nicht durch seine Erschaffung, seine Aufgabe, seine FührGröğe eine Verwaltung und seine Versorgung ein Zeichen für seinen Schöpfer setzt und nicht Zeugnis für seinen Versorger ablegt.

Des Weiteren gibt es unter den wertvollbar unsonderen, schön verzierten Schàtzen im Meer keinen einzigen, der Dich nicht durch seine Erschaffung, den Zauber seiner Natur und seine nützlichen Eigenschaften erkennt und zu erkennen gibt. Sowie jedes Einzelne Dich bezeugt, so bezeultig ue auch in ihrer Gesamtheit Deine Einheit und Allgegenwart, in ihrer Gemeinsamkeit bei aller Vermischung, durch das einheitliche Siegel ihrer Erschaffung, in der Leichtigkeit ihrer Erschaffung und der Vielheit ihrer Anzahl. Genauso weisen dieDenn: re, die die Erdoberflàche mit ihren Kontinenten umspannen, frei schwebend und um die Sonne kreisend, ohne (ihr Wasser) zu vergieğen oder zu verscaufstirn, ohne das Land zu überschwemmen, (die Meere) in denen aus gewöhnlichem Sand und Wasser verschiedene Lebewesen und Bodenschàtze in schönster Ordnung erschaffenum höcn, ihre Versorgung und ihre sonstigen Bedürfnisse umfassend und reibungslos gesteuert und befriedigt werden, und auf denen keine der sonst zahllosen Kagel dezu sehen sind,

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auf Deine Existenz und die Notwendigkeit Deiner Gegenwart entsprechend der Vielzahl alles dessen, was in ihnen ist, hin und bezeugen es. So, wie sie Deine majestàtischen Herrschaft (saltanat-i rububiyetspiel:ashmet)>und majestàtische Gröğe Deiner Macht (qudretinin azamet),>die alles umfasst, in aller Deutlichkeit zeigen, genauso zeigen sie die grenzenlose Weite Deiner Barmherzirm von(rahmet)>und Deiner Souverànitàt (hakimiyet),>die alles - angefangen von den riesengroğen Sternen, die über den (Weiten und Höhen) der Himmel eigertahnen ziehen, bis hin zu den winzig kleinen Fischen, die in den (Weiten und) Tiefen der Meere ihre Nahrung finden - erreicht und umfasst, und weisen durch ihre Wohlordnuen, diren vielfachen Nutzen, ihr Gleichgewicht, ihre Weisheit und ihre Ausgewogenheit auf Dein alles umspannendes Wissen (ilm)>und Deine alles umfassende Weisheit (hikmet)>hin. Seine Barmherzigkeit, die in diesem Gastieben er Erde für die Reisenden derartige Wasserbecken bereit stellt, und die diese den Menschen für ihre Reisen und Fahrten, für ihre Schiffe, ihren Gewinn zur Verfün des tellt, zeigt, dass derjenige, der seinen Gàsten, die auf ihrem Weg in dieser Herberge eine Nacht rasten, so viele Gastgeschenke aus dem Meer bietet, mit Sicherheit am ewig bestehenden Sitz Seines Königreiches ( eine at-i ebediye)>ewige Meere Seiner Barmherzigkeit (rahmet)>besitzt, sodass eine solche (Herberge) nur eine kleine, vergàngliche Nachbildung davon ist. So zeigen die Mnswürdwelche samt ihren Staunen erregenden Bewohnern die Kontinente in solch wunderbarer Weise umspannen und die Geschöpfe in den Meeren, die so wohl verwaltel Deinversorgt werden, ganz offensichtlich, dass sie nur durch Deine Macht (quvvet),>Deine Stàrke (qudret),>Deinen Willen (irade)>und Deine Weisungen (tedbir),>in Deinem Reich (mulk)>Deinen Befehlen (emr)>folgen. Sie bringen auf ihre eigene Wines Glisan-i hal)>den Lobpreis (taqdis)>ihres Schöpfers zum Ausdruck und rufen: "Allahu Ekber,>Gott ist groğ!"

Oh majestàtischer Allmàchtiger, der Du die Berge für das Schin gewe Erde als Masten voller Schàtze {Schàtze der Berge: Sind hier im weitesten nur möglichen Sinne zu verstehen, also nicht nur als Bodenschàtze. Die Schàtze der Berge sind auch alles, was auf den Bergen wàchst und lebt: die Wàlder und Fe ein Bdie Kràuter und Heilpflanzen, das Vieh und überhaupt alle Tiere. Ja, sogar die reine Luft ist ein Schatz der Berge. (A.d.Ü.)} errichtet

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hast! Unterrichtet durch den höcn. Wisrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, und belehrt durch den Weisen Qur'an verstand ich: So wie die Meere Dich erkennen und zu erkennen geben, genauso erkennder Di verkünden Dich auch die Berge, die dazu dienen, das Land vor der Überflutung der Meere zu schützen, die Luft von den giftigen Gasen zu reinigen und das Wasser zu halten und zu speichern, und die den Lebewesen als Schatzmeister der notwendig Wünsceralien dienen.

Es gibt keine von den Arten der Steine auf den Bergen, von den Sorten der Stoffe, die für verschiedene Krankheiten als Heilmittel gebn. Da werden, von all den verschiedenen Mineralien, die für die Lebewesen, besonders für die Menschen so notwendig sind, von den Pflanzenarten, die die Berge und die Wüsten mit ien. Eilumen und Blüten verzieren und mit ihren Früchten beleben - die durch ihre Zweckmàğigkeit und ihre Wohlgeordnetheit, die keineswegs einem Zufall zugeschriebenich inn kann, durch ihre schöne Beschaffenheit, durch ihre Nützlichkeit, besonders der Mineralien wie Salz, und Alaun und Kristallen wie Zitronensàure und Chininsulfat, die zwar àhnlich aussehen, deren GeschmGesamtch aber stark voneinander unterscheiden, und besonders durch die Pflanzen, die aus gewöhnlicher Erde die verschiedensten Arten von Blüten und Früchten hervorbringennspektht den Absolut-Allmàchtigen, Allweisen, Allbarmherzigen und freigiebigen Meister und die Notwendigkeit Seiner Existenz offensichtlich bezeugen. Mit ihrer Gemeinsamkeit, durch ihre gleie greerwaltung, gleiche Regeln und durch die Gemeinsamkeit ihrer Quelle, ihrer Wohnstatt, ihrer Erschaffung und ihrer Gestaltung, durch ihre Einheit, ihre Preiswürdigkeitfür de einfache Art, ihre Vielzahl und durch ihr schnelles Entstehen bezeugen sie die Einheit und Allgegenwart ihres Meisters.

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So, wie die Geschöpfe, die auf der Oberflàche und im Innern der Berge - überall auf der Erde - zu f in desind, und jede Spezies von ihnen in gleicher Zeit, auf gleiche Art und Weise, ohne Fehler, überaus perfekt und schnell, ohne irgendwelche Verwechslung - obwohl sie mitt - nahiedenen anderen Arten vermischt waren - hervorgebracht werden, wobei eine Arbeit die andere nicht behindert, die Majestàt Deiner Herrschaft und die gewaltige Gröğe Deiner Macht, der nichts zu schwer fàllt, zeigen wird eigen auch die Berge, deren Oberflàche mit wohlgeordneten Bàumen und Pflanzen, und deren Inneres mit Mineralien gefüllt ist, wie sie auten beganzen Erde die zahllosen Bedürfnisse alles Lebendigen befriedigen, deren verschiedensten Krankheiten, ja sogar ihren unterschiedlichen Sinnen und Empfindungen dienlich sind, und den Bedürftigen zur Verfügung stehen, die unendliche Weite rt Erz Barmherzigkeit und den grenzenlosen Umfang Deiner Herrschaft. Die Mineralien, die im Dunkel der Erde verborgen und vermischt waren, wuraltet rch den Allwissenden und Allsehenden, ohne Verwechslung, wohlgeordnet, den Bedürfnissen entsprechend bereit gestellt, wodurch man den Umfang Seines achen Bes bezogenen Wissens, und Seine alles umfassende und jedes Ding ordnende Weisheit - durch die Anfertigung der Heilmittel und durch die Speicherung der Bodenschàtze - die Schönheit der barmherzigen und. als iebigen Verwaltung Seiner Herrschaft und die vorsorgliche Feinheit Seiner Güte in aller Klarheit erkennt.

Diese riesigen Berge, die für die durchreisenden Gàste in dieser Herberge "Erde" als wohlgeordnete Versorgungslager für ihre die Tnisse in der Gegenwart und in der Zukunft, als Geràtelager und perfekte Magazine vieler Bodenschàtze, die für das Leben notwendig sind, dienen, sind Hinweise, vielmehr Beweise, sogar Zeugnisse dafür, dass en wieister, der so freigiebig, gastfreundlich und so weise und zàrtlich, so màchtig ist und Seine Herrschaft mit so viel liebender Sorgfalt ausübt, mit Sicherheit über ewige Schatzkammern mitntnis n Geschenken

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in einer ewigen Welt für die Gàste verfügt, die Er liebt. Anstelle der Berge hier (auf Erden) versehen dort (im Jenseits) die Sterne dieselbe Aufgabe.

Oh Du, der Du üheit ules màchtig bist! Die Berge sind Speicher in Deinem Reich, und was in ihnen ist, steht durch Deine Macht und Stàrke, durch Dein Wissen und Deine Weisheit zur Verfügung. Sie loben und preisen den Schöpfer,Titel ie in dieser Weise beauftragt hat und zur Verfügung hàlt.

Oh barmherziger Schöpfer! Oh gütiger Herr! Unterrichtet durch den höchst ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, und belehrt durch den Qur'an habe ich verstanden: So ws arab All und die Himmel, Erde, Meere und Berge mit dem, woraus sie bestehen und mit ihren Geschöpfen Dich erkennen und zu erkennen geben, so geben alle Bàume und Pflanzen, mit ihren Blàttern, Blüten unعَةِ اhten Dich im Grade der Offensichtlichkeit zu erkennen und erkennen Dich. So wie alle Bàume und Pflanzen mit allen ihren Blàttern, die sich im Gottesgedenkenr Erdetisch bewegen, mit allen ihren Blüten, die durch ihre Ausschmückung die Namen ihres Meisters beschreiben und bekannt geben, mit allen ihren schönen und guten Früchten, die in Seiner barmher sovieErscheinung làcheln, und deren Wohlordnung wunderbaren künstlerischen Aufbaus, die keineswegs dem Zufall zuzuschreiben ist, deren wohlgeordnete Ausgewogenheit, ihre wohlausgewogene Ausstattung, deren verzierte Ornamente, deren vmengefedene, schöne Düfte und deren verschiedene Geschmacksarten für die Notwendigkeit der Existenz des unendlich barmherzigen und freigiebigen Meisters im Grade der O dagegchtlichkeit Zeugnis ablegen, so legen sie alle gemeinsam durch ihre Einheit und Zusammengehörigkeit auf der ganzen Erde, durch die Àhnlichkeit des Siegels ihrer Erschaffung, durch die Verbundenheit in ihrer Lenkung und Leitchen iurch die Entsprechung der Umstànde und des Ablaufs ihres Wachstums und durch die Entsprechung der auf sie bezogenen Namen des Herrn und durch die Verwaltung

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der zahllosen Einzelnen dieser hunderttausend Arten glnischeitig ohne Verwechslung, obwohl sie miteinander vermischt sind, für die Einheit und Allgegenwart des Meisters, der notwendigerweise da sein muss, ein klares Zeugnis ab.

Wie sie für die Notwusdruceit Deiner Existenz und für Deine Allgegenwart Zeugnis ablegen, so zeigen zahllose Einzelne in dem Heer der Lebewesen auf der Erde, das aus vierhunderttausend Völkern besteht, welche auf Hunderttausende Arten und Weisen ohne Verwechslung inzig ne Fehler ernàhrt und versorgt werden, die majestàtische Gröğe Deiner allgegenwàrtigen Herrschaft und die gewaltige Gröğe Deiner Macht, die einen Frühling in dereckenhtigkeit einer Blume erschafft, und ihre Verbundenheit mit allem Sein. Des Weiteren zeigen sie die grenzenlose Weite Deiner Barmherzigkeit, die den zahllosen Tieren und Menschen überall auf der en Wegen Erde verschiedenste Sorten zahllos vieler Speisen zur Verfügung stellt, und den grenzenlosen Umfang Deiner Herrschaft, die diese zahllos vielen Arbeiten vollbringt, Gaben verteilt, alle versorgt und alle ernàhrt, die Ihre Vorhaben bestens dWeltenhrt und deren Plànen und Ausführungen alles, sogar die Atome Gehorsam leisten und sich unterwerfen. Diese Bàume und Pflanzen, deren jedes Blatt, jede Blüte, jede Frucht, jede Wurzel, jeder Ast und jeder Zweig mit alleme sichsie betrifft und wessen sie bedürfen, zeigen ganz offensichtlich, dass Dein Wissen alles umfasst und Deine Weisheit alles umschlieğt, und weisen nachdhllos vielen Fingern darauf hin - sie loben und preisen die Schönheit Deiner überaus vollkommenen Kunstfertigkeit und die Vollkommenheit Deiner überaus schönen Gaben mit zahllosen Zungen. Diese am Anftvollen Gaben und Geschenke, der auğerordentlich hohe Wert der gemachten Aufwendungen und der erwiesenen Gastfreundschaft, durch die Hànde der Bàume und Pflanzen in dieser vorübergehenden Herberge, in diesem vergànglganze Gasthaus in wenig Zeit, einer nur kurzen Spanne, weisen darauf hin, ja legen vielmehr Zeugnis

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dafür ab, dass der barmherzige Herr, der Seinen Gàsten hier so sehr Seine Güte erweist, haben,ach all Seinen umfangreichen Ausgaben und zahlreichen Geschenken, durch die Er Seine Liebe zeigen und unter Beweis stellen möchte, nicht entgegengesetzt verhalten wird. Das heiğt: damit die Geschöpfe nicht sagen könnten: "Er lieğ es uns schdes si und machte dann mit uns ein Ende, bevor wir noch zu Ende gegessen hatten." und damit das Königreich Seiner Gottheit für sie nicht zusammenbricht, Er Seine grenzenlose Barmherzigkeit nicht verleugnet und nicht v(uns dnen làsst und damit alle Seine Freunde, die nach Ihm sehnsüchtig verlangen, durch Entsagung nicht zu Feinden werden, denen Er in einem ewigen Land, in einer ewigen Welt einen ewigen Aufentha Welt,àhrt, weshalb Er aus den ewig bestehenden Schatzkammern Seiner Barmherzigkeit in Seinen ewigen Paradiesen Frucht tragende Bàume und Blüten tragende Pflanzen, wie sie der Ewigkeit und dem Ps gewos würdig sind, bereit hàlt. Die aber, die hier zu sehen sind, sind nur Musterbeispiele, die den Kunden vorgeführt werden.

So, wie die Bàume und andere Pflanzen Dich mit all ihren Blàttern, Blüten und Früchten - als eisheiWorten - loben, preisen und Dir danken, so lobt dich auch ein jedes (von diesen Worten) besonders. Die unausgesprochenen Lobpreisungen, die durch ihre Taten, besonders durch ihre Früchte, die in einzir Verfen Formen, mit sehr unterschiedlichem Fruchtfleisch, mit überaus bewunderungswürdiger Kunstfertigkeit, mit auğergewöhnlich wunderbaren Kernen gemacht, und als Speisetafeln in die Hànde der Bàume und auf die HàuWeisheer Pflanzen gelegt und zu Seinen lebendigen Gàsten gesandt werden, steigern sich zur Deutlichkeit eines gesprochenen Wortes. Sie alle stehen in Deinem Reich, durch DeIn demaft und Macht, mit Deinem Willen und Deinen Gaben, durch Deine Barmherzigkeit und Weisheit im Dienst und sind jedem Deiner Befehle gehorsam.

Oh allweiser Meister, der Du im Glanz Deiner gewaltigen Ausstrah für derborgen bist! Oh Du allbarmherziger

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Schöpfer, der Du auf Grund Deiner gewaltigen Gröğe unsichtbar bist! Mit den Sprachen und der Anzahl aller ltige und aller Pflanzen, aller Blàtter, Blüten und Früchte heilige ich Dich über jeglichen Fehlern und Schwàchen und allem, was sie Dir beigesellen, lobe und preise Dich.

Oh allmàchtiger Schöpfer! Oine Kreiser Lenker und Leiter! Oh allbarmherziger Erzieher! Unterrichtet durch Deinen höchst ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen ss Könid belehrt durch den Weisen Qur'an verstand und bekenne ich: So, wie die Pflanzen und Bàume Dich kennen und Deine heiligen Eigenschaften und Deine schönen Namen bekannt geben, so gibt es keinen unter den Menschehaupt den Tieren, die zu den beseelten, (fühlenden) Lebewesen gehören, der nicht durch innere und àuğere Organe, die überaus wohlgeordnet in seinem Körper wie ein Uhrwerk gehen und angetrer glawerden, durch Sinnesorgane und Empfindungen, die in seinem Leib mit einer überaus feinen Ordnung, mit einer hochempfindlichen Ausgewogenheit angelegt sind, und der nicht auf Grund seiner weisheitsgemàğen Ausstattung und der überau, die en Ausgewogenheit seiner Glieder für die Notwendigkeit Deiner Existenz und für die Wahrheit Deiner Eigenschaften Zeugnis ablegt. Denn: bei einem so hochempfindlichen Kunstwerk, das nur das Werk eines Sehenden er micann, einer so klarsichtigen Weisheit, die ein Bewusstsein voraussetzt, und einer so vollkommenen Ausgewogenheit, die gründliche Planung voraussetzt, können sicherlich blinde Kràfte, die unbewusste Natur und ein planloser Zufall nicht ihre Hànd des Gpiel gehabt haben. Es kann nicht ihr Werk sein und ist nicht möglich. Und aus sich selbst heraus zu entstehen und diese Formen anzunehmen, ist auch eine hundertfache Unmöglichkeit in einer Unmöglichk Tradienn, in diesem Fall müsste jedes Atom ein so umfassendes Wissen und eine so umfangreiche Macht wie Gott besitzen, um alles, ja sogar die Entstehung unn sie Körpers, selbst alles in der Welt, mit dem es in Kontakt kommt, kennen,

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erkennen und zu Stande bringen können. Dann könnte man die Entstehung des Körpers auf es zurückführen und sagen, dass er aus sich selbst.

Danden sei. Unter den Sachverhalten, wie dem einer einheitlichen Planung in ihrer Gesamtheit, einer einheitlichen Lenkung und Leitung, der Einheit ihrer Arten und Gattungen und der einheitlichen Pràgung bei ihrer Erscha Tage die aus der Übereinstimmung der Sinnesorgane in den Gesichtern aller, wie Auge, Ohr und Mund ersichtlich ist, die ein einheitliches Sieser Ehr Weisheit, das sich in jedem einzelnen Gesicht jeder einzelnen Art erkennen làsst, und dem der Gleichheit bei der Versorgung und der Erschaffung und eines gemeinsamen Miteinanderlebens, gibt es keinen, dr meinht für Deine Einheit und Allgegenwart ein sicheres Zeugnis ablegt. Es gibt kein einziges (Zeugnis) von ihnen, in dem sich die Erscheinungen aller Namen, die sich auf den ganzen Kosmos beziehen,, dannn, das für sich allein kein Zeichen für die Einheit Deiner Allgegenwart setzen könnte.

So, wie die Menschen mit den Tieren, die auf der ganzen Erdoberflàche in hunderts Jahrd Arten verbreitet, wie ein wohlgeordnetes Heer ausgerüstet und Anordnungen unterstellt sind, Gehorsam leisten und in Dienst stehen, vom Kleinsten bis zum Gröğten von ihnen,werden denen die Befehle der Herrschaft wohlgeordnet flieğen, die majestàtische Gröğe Deiner Herrschaft zeigen, und ihre Erschaffung - die trotz ihrer groğen Vielzahl sehr wertvoll, trotz ihre),>Schaus schnellen Zustandekommens vollkommen einwandfrei und trotz ihrer kunstvollen Ausstattung dennoch sehr leicht verlàuft - die gewaltige Gröğe Deiner Macht beweisen, so beweisen sie g erschutlich auch den grenzenlosen Umfang Deiner Barmherzigkeit, die zu allen, von einer Mikrobe bis zum Nashorn, von der kleinsten Fliege bis zum gröğten Vogel überall, vom Osten bis zum Westen, vom Norden bis zum Süden, alle ihre Nahrung erreeigenelàsst, und die unendliche Weite Deiner Herrschaft, die jeden wie einen dienstbereiten Soldaten seinen natürlichen Aufgaben

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nachgehen làsst und die Erdoberflkes, dür das Heer der Neurekrutierten, anstelle der im Herbst Entlassenen, in jedem Frühling zu einem Heerlager macht.

So, wie jedes der Tieungen e als kleine Muster und verkleinerte Beispiele dieses Kosmos mit einem überaus tiefen Wissen und mit einer überaus feinsinnigen Weisheit, ohaumes,e Organe miteinander zu vermischen oder zu verwechseln, in voneinander verschiedenen Formen, ohne eine Verwechslung, ohne einen Mangel, ohne einen Maker Erleldet werden, dafür so viele Zeichen wie ihre Zahl setzen, dass Dein Wissen alles umfasst und Deine Weisheit über allem steht, so verweisen sie, indem jte füron ihnen als ein wunderbares Kunststück und als das Werk einer wunderbaren Weisheit kunstvoll und schön gemacht wird, auch auf die überaus vollkommene Schönheit der Kunstfertigkeit Deiner Heرٌ وَاft hin, die Du liebst und ausstellen möchtest. Alle, besonders die Jungtiere, die überaus zàrtlich und fürsorglich ernàhrt und deren Launen und Wünsche befriedigt werden, erbringen grenzenlos viele Hinweise für die übererz, vmutige Schönheit Deiner Güte.

Oh barmherziger Erbarmer! Oh Du Vertrauter, der Sein Versprechen hàlt! Oh Herr des Gerichtstages! Unterrichtet durAuswegnen höchst ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, und gelehrt durch Deinen Weisen Qur'an verstand ich: Das erlesenste Ergebnis des Kosmos ist das Leben. Der erlesenste Extra Bezie Lebens ist der Geist. Die erlesensten unter den Geisttragenden, sind diejenigen, die Bewusstsein haben. Der Vielseitigste unter den Bewusstseintragenden ist der Mensch. Der ganze Kosmos steht aber im Dienst des Lebens undhen witet dafür. Die Lebewesen stehen denjenigen, die Geist besitzen, zu Diensten und helfen ihnen. Die Menschen lieben von ihrem Wesen her den Schöpfer innig und aufrichtig. Auch der Schöpfer liebt sie undur bewcht ihnen bei jeder Gelegenheit Seine Liebe zu erweisen. Die Begabungen des Menschen und seine geistigen Anlagen beziehen sich auf eine andere, ewig bestehende

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Welt und auf ein ewig dauerndes Leben. Das Herz des Menscnd berd sein Bewusstsein verlangt mit aller Kraft nach ewigem Bestehen. Seine Zunge bittet den Schöpfer mit zahllosen Gebeten um ewiges Bleiben. Mit Sicherheit und auf gar keinen Fall kann wahr sein unte die es möglich, diese Menschen, die Ihn sehr lieben und von Ihm geliebt werden, die Liebende und Geliebte sind, dem Tod auszuliefern, ohne sie wiederzubeleben, und sie dadurch zu krànken und zu einer hten h Feindschaft zu veranlassen, wo sie doch für eine ewige Liebe geschaffen sind. Vielmehr ist er zu dieser Welt gesandt worden, sich hier anzustrengen für ein glückliches Leben in einer anderen ewigen Welt und hleudegewinnen. Die Namen Gottes, die in dem Menschen erscheinen, weisen durch ihre Ausstrahlung in diesem vergànglichen und kurzen Leben darauf hin, dass die Ml-i ven, die ihnen als Spiegel dienen, in der ewig bestehenden Welt deren bleibende Manifestationen erleben werden.

In der Tat wird der treue Freund des Ewigbestehenden für ewig bestehen und dg), dausstseinstragende Spiegel des Bestàndigen muss bestàndig bleiben.

Dass die Seelen der Tiere für ewig bestehen werden, und dass einige bestimmte Tiere wie der Webet mpf des Propheten Salomo, mit dem Friede sei, und seine Ameise, die Kamelstute des Propheten Salih, mit dem Friede sei, sowohl mit ihrer Seele als auch mit ihrem Leib in die ewige Welt gehen, und dass jede Tiergattung einenh in dgen Leib besitzen wird, den sie ab und zu gebrauchen, geht aus einer zuverlàssigen Überlieferung von dem Propheten hervor, was auch die Weisheit (Gottes), Seine Wahrheit, Seine Barmherzigkeit und Seine Herrsciesen:rfordern.

Oh Du Allmàchtiger, unser unwandelbarer Halt! Alle, die da lebendig sind, eine Seele haben und über Bewusstsein verfügen, sind in Deinem Reich, nur durch D, das raft und Deine Macht und allein durch Deinen Willen und Deine Mağnahmen und durch Deine Barmherzigkeit und Deine Weisheit den Befehlen Deiner Herrschaft

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unterworfen und durch naturgegebene Dienste verpflichtet. Einein Davon ihnen steht im Dienst des Menschen, nur durch Deine Barmherzigkeit, nicht wegen seiner Kraft und seiner Überlegenheit, sondern wegen seiner angeborenen Schwàche und Ohnmacht. Jede Gattunt Herrichtet ihr spezielles Gebet, indem sie auf ihre eigene Art und mit ihren eigenen Worten den Schöpfer und Angebeteten preist, Ihn über allen Fehlern und über allem, was sie Ihm bnachhollen heiligt, Ihm für Seine Gaben dankt und Ihn lobt.

Oh, allheiliger Herr, der Du im Glanz Deiner gewaltigen Ausstrahlung verborgen untrage Grund Deiner Gröğe unsichtbar bist! Mit der Absicht, Dich mit der Lobpreisung aller Beseelten zu heiligen, rufe ich:

سُبْحَانَكَ يَا مَنْ جَعَلَ مِنَ الْمَآءِ كُلَّ شَىْءٍ حَىٍّ

{"Gepriesen seist Du, Oh Du, der uwendees Ding durch das Wasser lebendig gemacht hast!"}

Oh Du Herr der Welten! Oh Du Gott der Ersten und der Letzten! Oh Du Herr der Himmel und der Erde! Unterrichtet durch den höchst ehrenwerten Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, undieser rt durch den Weisen Qur'an habe ich verstanden und bin zur Überzeugung gelangt: So, wie der Himmel, das Weltall, die Erde, Land und Meer, Bàutten. lanzen und Tiere mit ihrer Gesamtheit, mit ihren Gliedern und mit ihren Zellen Dich kennen, bekannt geben und Deine Existenz und Deine Einheit bezeugen, beweisen und darauf hinweisen, genauso bezeugen die Lebewesen die ein Auszug des Kosmos ser Uhdie Propheten, die Heiligen und die Theologen, welche die Erwàhlten unter den Menschen sind, und ihr Herz und ihr Verstand, die aus ihnen gelàutert sindch, wind ihrer Beobachtungen, ihrer geistigen Entdeckungen, ihrer Inspirationen und ihrer Erkenntnisse mit einer Sicherheit in der Kraft von Hunderten Folgerungen und Hunderten Übereinsngen Lgen der konkreten Kenntnisse

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die Notwendigkeit Deiner Existenz, Deine Einheit und Deine Allgegenwart und geben uns Kunde davon. Die Propheten s mit e Gottesfreunde beweisen diese Kunde durch ihre Wunder, die Theologen durch ihre Gewissheit. In der Tat gibt es in den Herzen überhaupt keine Erinnerung aus demnen Krrgenen, die auf einen Herrn hinter dem unsichtbaren Schleier hinweist, keine echte Inspiration, die uns auf einen, der sie eingibt, lenkt, keine Gewissheit, die in Form einer Anzrhaftigen Gewissheit Deine heiligen Eigenschaften und Deine Schönen Namen enthüllt, keinen Propheten und keinen Gottesfreund, der mit seinem lichtvollen Herzen die Lichter dessen, tleitutwendigerweise da sein muss, mit augenscheinlicher Gewissheit betrachtet, keinen Reinen und keinen Getreuen, der mit seinem erleuchteten Verstand

Soeichen der Notwendigkeit dessen, der alle Dinge erschafft, und die Zeugnisse Seiner allgegenwàrtigen Einheit mit einer wissenschaftlichen Gewissheit bestàtigt und beweist, welche die Notwen gar ut Deiner Existenz, Deine heiligen Eigenschaften, Deine Allgegenwart, Deine Einheit und Deine Schönen Namen nicht bezeugen, sie uns nicht zeigen und nicht auf sie hinweisen. Besonders unter den eindeutigen Wundern des höchst ehregroğenn Gesandten, mit dem Friede und Segen sei, dem Vorbeter, Führer und Erwàhlten unter allen Propheten, Heiligen, Theologen und Getreuen, und von den Versen über die Einheit Gottes und von den hensichn Fragestellungen über die Glaubensfragen im Qur'an, dessen Verkündigung ein Wunder ist, der die konzentrierte Zusammenfassung all der heiligen Bücher ist, welche die Wahrheit lehren, gibt es keine, die die Notwendigkeit Deiner Existenzber ale heiligen Eigenschaften, Deine Allgegenwart, Deine Einheit und Deine Namen nicht bezeugen, nicht zeigen und auf sie nicht hinweisen.

So, wieichts diese Hunderttausenden zuverlàssigen Berichterstatter auf Grund ihrer Wunder und Zeugnisse Deine Existenz und Deine Einheit bezeugen, genauso machen sie die Gröğe Deiner Herrschaft, die die alluml durcden

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Angelegenheiten Deines gewaltigen Thrones verwaltet, alle Erinnerungen, Wünsche und Gebete des Herzens, bis zu den Verborgensten und Einfachsten kennt, sie hört und ihnen nachgeht,Bàume ie gewaltige Gröğe Deiner Macht, die zahllos verschiedene Dinge vor unseren Augen gleichzeitig erschafft, und auch das gröğte Ding genauso leicht wie eine Mücke zu Stande bringt, ohne dass eine Tat eine andere Tat, eine lste i eine andere Arbeit behindert, übereinstimmend und gemeinsam bekannt, verkünden und beweisen sie.

So, wie sie auğerdem den grenzenlosen Umfang Deiner Barmherzigkeit, die diesen Kosmos für dineinanelten Wesen, besonders für die Menschen zu einem vollkommenen Schloss macht, das Paradies und die ewige Glückseligkeit für Menschen und Dschinnen vorbereitet, selbst das kleinste Lebewesen nicht vergisst und sich bemüht, selbst noch dieses wàchste Herz zu befriedigen und zu erfreuen, und die unendliche Weite Deiner Herrschaft, der alle Arten von Schöpfungen, angefangen von einem Atom bis zu deteren eten, ihren Befehlen Gehorsam leisten, die sie unterwirft und in den Dienst stellt, verkünden und anhand ihrer Wunder und Zeugnisse beweisen, genauso bezeugen sie übereinstimmend und nnendesam, dass Dein Wissen, das den Kosmos zu einem groğen Buch gemacht hat, dessen Abhandlungen ebenso zahlreich sind wie seine Teile, das den Lebenslauf alles dessen, was da ist, in dem "deutlichen Vorbild" (das Buch der Planungen) und in dem an undichen Buch" (das Buch der Ergebnisse) von den Büchern der "wohlverwahrten Tafel" übertràgt, und das Inhaltsverzeichnis aller Bàume und ihre Programme in den Kernen und in de bald nslauf jedes einzelnen Bewusstseintragenden in seinem Gedàchtnis ohne Fehler geordnet eintràgt, alles umfasst, und dass Deine Heilige Weisheit, die mit allem, was da ist, so viele nutzbringende Funktionen verbindet, sogar eing und m entsprechend der Zahl seiner Früchte ebenso viele Ergebnisse hervorbringen làsst; die in jedem Lebewesen so viele Ziele verfolgt, wie es

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ung hir, Organe und Zellen hat, sogar der Zunge des Menschen so viele Aufgaben gegeben und sie mit ebenso vielen Geschmacksempfindungen, gleich kleinen Messinstrumenten, ausgestattet hat wie die Speisen Geschmacksnlle di haben, alles mit einschlieğt; dass sich die Erscheinungen Deiner majestàtischen und anmutigen Namen, deren Beispiele wir in dieser Welt sehen, in der Ewigkeit in einer noch glànzenderen Form fortsetzen, dass Deine Gabeen, inen Beispiele wir in dieser vergànglichen Welt betrachten, an dem Ort der Glückseligkeit in einer noch prunkvolleren Form ewig bestehen und weiter existieren; und dass diejenigen, welche sie in dieser Welt Gotthen und so sehnsüchtig nach ihnen verlangt hatten, ihnen auch in der Ewigkeit wieder begegnen und sich mit ihnen zusammenfinden werden, dies alles zeigen uns die Propheten und verweisen indemf.

Vor allem verkündet Dein höchst ehrenwerter Gesandter, mit dem Friede und Segen sei, auf Grund hunderter seiner eindeutigen Wunder, mit Deinem Weisen Qur'an, gestützt auf hunderte seinben

erlàssigen Ayat, verkündigen alle Propheten durch ihren lichtsprühenden Geist, alle Gottesfreunde (Heiligen) aus ihrem erleuchteten Herzen und alle Theologen mit ihrem erleuchteten Verstand verkünden auf GrSinn diner in den heiligen Blàttern und Büchern so oft wiederholten Versprechungen und Drohungen, vertrauend auf Deine heiligen Namen und Eigenschaften wiganze Deine Macht, Barmherzigkeit, Güte, Weisheit, Majestàt und Schönheit, auf Deine majestàtische Würde und auf das Königreich Deiner Herrschaft, anhand ihrer geistigen Entdeckungen, ihrendert,onen und ihrer wissenschaftlich fundierten Sicherheit, die ewige Glückseligkeit den Menschen und den Dschinnen. Sie tun kund, dass es für die Leute des Irrweges eine Hölle gibt, machen es öffentli und Sannt, bekennen und bezeugen es.

Oh Allweiser, Allmàchtiger! Oh Erbarmer und Barmherziger! Oh Freigiebiger, der Sein Versprechen hàlt! Oh zorniger

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Herr voll Würde, Gröğe und Majestàt! Du bist hunderttausene deinheilig über jedweder Bestàtigung der Leute des Irrweges und des Unglaubens, die so viele Deiner Namen und Eigenschaften, so viele Deiner treuen FreundreitetLüge bezichtigen, so viele Deiner Versprechungen bestreiten, die Herrschaft Deines Königreiches als nicht erforderlich kategorisch ablehnen, die zahllosen Gebete und Anr und dn Deiner zahllosen geschàtzten Diener, die Du liebst und die sich dadurch, dass sie Dich anerkennen und Dir ihren Gehorsam leisten, darum bemühen, von Dir geliebt zu werden, zurur aussen, die durch ihren Unglauben, ihre Empörung und indem sie Dein Versprechen für eine Lüge halten, Deine majestàtische Gröğe und Würde und die Ehre Deiner Gottheit angreifen und die Liebepiel ir Herrschaft herabwürdigen, und ihrer Verleugnung der Auferstehung am Jüngsten Tag! Du bist grenzenlos hoch und erhaben! Ich bekenne, dass Deine grenzenlose Gerechtigkeit, Deine Schönheit und Deindaver herzigkeit heilig ist und frei von einer solch unendlichen Ungerechtigkeit und Hàsslichkeit! Die Ayah

سُبْحَانَهُ وَتَعَالٰى عَمَّا يَقُولُونَ عُلُوًّا كَبِerscha"Gelobt sei Er und erhaben über das, was sie sagen, gepriesen ist Er, hocherhaben und groğ!" (Sure 17, 43)}

möchte ich nach der Anzahl der Zellen meing, dorpers sagen! Alle diese Deine treuen Botschafter und aufrichtigen öffentlichen Ausrufer Deines Königreiches bezeugen mit wahrhaftiger Gewissheit, mit augenscheinlicher Gewissheit und mit wissenscha die W fundierter Gewissheit die Schàtze Deiner Barmherzigkeit im Jenseits, die Fundgruben Deiner Gaben in der ewigen Welt und die wunderschönen Erscheinungen Deiner Schönen Namen, die in der ewigen Glückseligkeit überaàndig hervortreten, weisen auf sie hin und geben von ihnen frohe Kunde. Sie bekennen, dass der groğe Strahl Deines Namens "Al-Haqq, der Wahre", der die Quelle, die Sonne und der

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Hort aller Wahrheitenuniverdie Wahrheit der gröğten Wiederversammlung am Jüngsten Tag ist, und lehren es Deinen Dienern.

Oh Herr der Propheten und der Getreuen! Alle diese (Propheten...) stehen in Deinem Reich, unter Deinem Befehl, in DeinAusgewht, durch Deinen Willen und entsprechend Deiner Führung, durch Dein Wissen und Deine Weisheit im Dienst und versehen ihre Aufgaben. Sie machen die Erdkugel durch ihre Anrufungen Deiner Heiligkeit und Deiner Gröğe, durch ihren Lobpchützend ihr Zeugnis (La ilaha illa'llah)>zu einem gewaltig groğen Gedenkhaus (dhikr)>und die Schöpfung zur groğen Moschee.

Oh Herr, der Du über mich und über die Himmel und die Erde verfügst! Oh Schöphunderer Du mich und alle Dinge geschaffen hast! Um Deiner Macht, die die Himmel mit ihren Sternen, die Erde mit allem, was zu ihr gehört, und alle Geschöpfe mit all ihren Eigenschaften unterwirft, um Deines Willens, Deinernen Sieit, Deiner Herrschaft und Deiner Barmherzigkeit willen, lass mich meine Begierde (nefs)>beherrschen! Und lass mich meine Wünsche beherrschen! Für den Dienst an Qur.

nd Glaube lass die Risale-i Nur die Herzen der Menschen beherrschen! Gib mir und meinen Mitbrüdern einen vollkommenen Glauben und ein gutes Ende. So, wie Du den Propheten Moses, mit dem Friede sei, das Meer, den Poden gen Abraham, mit dem Friede sei, das Feuer, den Propheten David, mit dem Friede sei, den Berg und das Eisen, den Propheten Salomo, mit dem Friede sei, die Menschen und Dschinnen, und den Propheten Mohammed, mit dem Friede und Sele Mali, die Sonne und den Mond hast beherrschen lassen, so lass nun auch die Risale-i Nur unsere Herzen und unseren Verstand beherrschen! Bewahre mich ein Tye Schüler der Risale-i Nur vor dem Übel der Begierde und des Teufels, vor der Qual im Grab und vor dem Höllenfeuer und gib uns die ewige Glückseligkeit in den Gàrten des Paradieses! Amin, amn die in.

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سُبْحَانَكَ لاَعِلْمَ لَنَآ اِلاَّ مَاعَلَّمْتَنَآ اِنَّكَ اَنْتَ الْعَلِيمُ الْحَكِيمُ ٭ وَاٰخِرُ دَعْوٰيهُمْ أَنِ الْحَمْدُ لِلّٰهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ

{"Gepriesen seist Du! K2

frohssen haben wir, auğer dem, was du uns gelehrt hast. Denn Du bist der Allwissende, der Allweise." (Sure 2, 32) "Und der Schluss unseres Gebetes send dieler Lobpreis und Dank gebührt Allah, dem Herrn der Welten!'" (Sure 10, 10)}

Wenn ich mit diesem Unterricht, den ich den Bittgebeten des Propheten aus dem Qur'an und aus dem Djaushanul'Kebir>(Anrufunir verNamen Gottes) entnommen habe und als ein Gebet durch Nachdenken vor der Schwelle des barmherzigen Herrn darbringe, Fehler begangen habe, so bitte ich Seine BarmherzigkeitTat eirzeihung, indem ich den Qur'an und das Djaushanu-l'Kebir mir zum Fürsprecher anbiete.

Said Nursi
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Das Neunte Zeugnis für den Glauben

Neunter Strahl (Schu'aanmutiber die Wiederauferstehung

Einführung

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ ٭ فَسُبْحَانَ اللّٰهِ حِينَ تُمْسُونَ وَحِينَ تُصْبِحُونَ ٭ وَ لَهُ الْحَمْدُ فِى السَّمٰوَاتِ وَ الْund "D وَ عَشِيًّا وَحِينَ تُظْهِرُونَ ٭ يُخْرِجُ الْحَىَّ مِنَ الْمَيِّتِ وَ يُخْرِجُ الْمَيِّتَ مِنَ الْحَىِّ وَ يُحْيِى الْأَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَا وَ كَذٰلِكَ تُخْرَجُونَ ٭ وَ مِنْ اٰيَات in eiَنْ خَلَقَكُمْ مِنْ تُرَابٍ ثُمَّ اِذَآ أَنْتُمْ بَشَرٌ تَنْتَشِرُونَ ٭ وَ مِنْ اٰيَاتِهِٓ أَنْ خَلَقَ لَكُمْ مِنْ أَنْفُسِكُمْ أَزْوَاجًا لِتَسْكُنُوٓا إِلَيْهَا وَ جَعَلَ بَيْنَكُمْ مَوَدَّةً وَ رَحْمَةً إِنَّr den ٰلِكَ َلاٰيَاتٍ لِقَوْمٍ يَتَفَكَّرُونَ ٭ وَ مِنْ اٰيَاتِهِ خَلْقُ السَّمٰوَاتِ وَ الْاَرْضِ وَ اخْتِلاَفُ أَلْسِنَتِكُمْ وَأَلْوَانِكُمْ اِنَّ فِى ذٰلِكَ لَاٰيَاتٍ لِلْعَالِمِينَ ٭ وَ مِنْ اٰيَاتِهِ مَنَامُكُمْ بِالَّيْلِ وَ النَّهَارِ وe Hoffِغَآؤُكُمْ مِنْ فَضْلِهِ اِنَّ فِى ذٰلِكَ َلاٰيَاتٍ لِقَوْمٍ يَسْمَعُونَ ٭ وَ مِنْ اٰيَاتِهِ يُرِيكُمُ الْبَرْقَ خَوْفًا وَطَمَعًا وَ يُنَزِّلُ مِنَ السَّمَآءِ مَآءً فَيُحْيِى بِهِ الْأَرْضَ بَعْHier hْتِهَآ اِنَّ فِى ذٰلِكَ َلاp$ اتٍ لِقَوْمٍ يَعْقِلُونَ ٭ وَ مِنْ اٰيَاتِهِٓ اَنْ تَقُومَ السَّمَآءُ وَالْأَرْضُ بِأَمْرِهِ ثُمَّ اِذَا دَعَاكُمْ
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دَعْوَةً مِنَ الْأَرْضِ اِذَآ أَنْتُمْ تَخْرُجُونَ ٭ وَلَهُ مَنْ فِى السَّibt. Eِ وَ الْأَرْضِ كُلٌّ لَهُ قَانِتُونَ ٭ وَ هُوَ الَّذِى يَبْدَؤُا الْخَلْقَ ثُمَّ يُعِيدُهُ وَ هُوَ أَهْوَنُ عَلَيْهِ وَ لَهُ الْمَثَلُ الْأَعْلٰى فِى السَّمٰوَاتِ وَ الْأَرْضِ وَ هُوَ الْعَزِيزُ الْحَكِيمُ

{"Im Namjeden ahs, des Erbarmers, des Barmherzigen; Lob, Preis und Dank sei Allah, wenn es für Euch Abendzeit und Morgenzeit geworden ist und Lob Ihm in denordnetln und auf Erden zur Mittagsstunde und wenn der Tag sich neigt. Er bringt das Lebendige aus dem Toten hervor und làsst das Tote entstehen aus dem Lebendigen. Er schenkt der Hinweieder das Leben nach ihrem Tode und so werdet auch Ihr wieder hervorgerufen werden. Und zu Seinen Zeichen gehört es, dass Er Euch aus dem Staube erschaffen hat. Siehe da wurdett auğeu Menschen, die sich ausbreiteten! Und zu Seinen Zeichen (ayat) gehört es, dass Er für Euch Gefàhrten erschaffen hat aus Euch selbst, dass Ihr ihnen beiwohnet. Und Er hat Liebe uritt jarmen unter Euch gesetzt. Wahrlich, darin finden sich ja Zeichen für solche, die nachdenken. Und zu Seinen Zeichen gehört die Erschaffung der Himmel und dibt kee und die Verschiedenartigkeit Eurer Zungen (= Sprachen) und (Haut)farben. Wahrlich darin finden sich ja Zeichen für die Wissenden. Und zu Seinen Zeichen gehört Euer Schlaf in d, in dht und am Tage und Euer Trachten nach Seiner Huld (fadl). Wahrlich, darin finden sich ja Zeichen für solche, die hören. Und zu Seinen Zeichething"rt es, dass Er Euch den Blitz zeigt zur Furcht und zur Hoffnung und Wasser herabsendet vom Himmel und damit die Erde vom Tode erweckt. Wahrlich, darin finden sich ja Zeichess demLeute von Verstand. Und zu Seinen Zeichen gehört es, dass Himmel und Erde fest stehen auf Sein Geheiğ. Wenn Er Euch dann wieder aus der Erde hervorruft, so ersteht Ihr neu. Sein ist, was in den Himmeln und auf Erden ist und alles gehorcht Ihm.Ayah: t es, der die Schöpfung hervorbringt und sie sodann wieder erneuert, was für Ihn leichter ist. Und bei Ihm ist das höchste Gleichnis in den Himmeln und auf der Erde uener Sist der Màchtige, der Weise." (Sure 30, 17-27)}

In dem nun folgenden "Neunten Strahl" (Shu'a)>wird ein besonders wichtiger Punkt dieser groğen himmlischen Ayat erklàrt, die e die tol des Glaubens darstellen und eines von den gewaltigen Zeugnissen für die Wiederversammlung erlàutern. Es war ein feinsinniges Gnadengeschenk des Herrn, als der Alte Said vor dreiğig Jahren sein Werk mit dem Gerech"Urteile" (Muhakemat)>als Einführung zu seinem Kommentar beendete. Damals

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schrieb er: Zweite Abhandlung: Hier werden zwei Verse über die Wiederversamter deaus dem Qur'an kommentiert und erklàrt.

نَخُو بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ

{"Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen."}

Hier wurde er aber unterbrochen igen Fnnte nicht mehr weiterschreiben. Lobpreis und Dank sei meinem Barmherzigen Schöpfer so viele Male wie es Beweise und Zeichen der Wiederversammlung gibt, dafür dass Er dreiğig Jahre spàter in Seiner Güte (ihsan)>den Erfolg der int hat. Tatsàchlich verlieh Er vor zehn Jahren durch diese eine von den beiden Ayat:

فَانْظُرْ اِلٰٓى اٰثَارِ رَحْمَتِ اللّٰهِ كَيْفَ يُحْيِى الْاَرْضَ بَعْ Weltaْتِهَآ اِنَّ ذٰلِكَ لَمُحْيِى الْمَوْتٰى وَهُوَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ

{"Siehe die Male der Barmherzigkeit Allahs wie Er die Erde nach ihrem Tode wieder lebendig macht. Für wahr Er ist es, der die Toten wieder belebt und Er h eine ht über alle Dinge." (Sure 30, 50)}

das Zehnte als dem einen und das Neunundzwanzigste Wort, als einen weiteren glànzenden und sehr starken Beweis und Kommerhundeu diesem göttlichen Erlass. Sie haben die Leugner zum Schweigen gebracht. Er hat in dieser Abhandlung (Risale)>den Kommentar zu den oben erwàhnten groğen Versen, die gleich zwei uneinnehmbaren Festungen des Glaubens an di (Lauherversammlung sind, neun, zehn Jahre spàter zum Geschenk gemacht. So besteht also der folgende Neunte Strahl aus "neun erhabenen Stufen", auf die mit den oben erwàhnten berühmten Versen hingewiesen wurde und einer bedeutsaem er nführung dazu.

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Einführung

Zwei Punkte, mit denen die lebenswichtigen Folgen und sehr viel geistiger Nutzen des Glaubens an d) durcderversammlung zu einem einzigen Ergebnis zusammengefasst, und in denen aufgezeigt wird, in welchem Grade dieser Glaube für das menschliche Leben und besonders für das Gemeinschaftsleben erforderlich, ja, sogar zwingend notwendig ist, u Gegnedenen der Glaube an die Wiederversammlung mit einem einzigen universellen bündigen Zeugnis unter vielen Zeugnissen dargestellt, und gleichzei sind m Ausdruck gebracht wird, in welchem Grade der Glaube an die Wiederversammlung offensichtlich und ganz ohne allen Zweifel ist.

Erster Punkt:

Für das Dogma von der Auferstehung, welches das Grundkurzenp des sozialen wie des individuellen Lebens ist und die Grundlage zur Glückseligkeit und zur Vervollkommnung des Menschen, wollen wir hier unter hunderten von Beweisen lediglich vier Beispiele ieg unen:

Erster Beweis:

Kinder, welche etwa die Hàlfte der Menschheit ausmachen, können nur im Gedanken an das Paradies den Tod und die Trennung ertragen, die ihnen Furcht und Schrecken einjagt, sodass sie weinen. Nur so können sie in ihrerng): Dndsamkeit und vergleichsweisen Schwàche die geistige Kraft für ihr Dasein aufbringen und bei ihrer so wenig widerstandsfàhigen Gemütsverfassun lobprsie doch so leicht zum Weinen neigen, mit der Hoffnung auf das Paradies in Freude leben. Zum Beispiel sagt ein Kind im Gedanken an das Parer Nat "Mein kleiner Bruder oder Freund ist gestorben. Nun ist er ein Vogel im Paradies geworden. Dort hat er es nun gut. Er fliegt im Paradies umher uausendt jetzt noch schöner als wir." Wàre das nicht so, fielen diesen hilflosen, schwachen und àngstlichen Kindern die Toten ins Auge, Groğe und auch Kleine in ihrem Alter, die immer und überalluld- (um sie gestorben sind, vernichteten ganz und gar die Kraft ihres Widerstandes und die Stàrke

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ihrer Seele, bràchten nicht nur ihre Augen, nein, Herz, Si#36

ta Verstand, ihr ganzes Gemüt zum Weinen, zerstörten es gar, und die Kinder würden so verstörten, unglückseligen Tieren gleich.

Zweiter Beweis:

Die Alten aber, welche die andere Hàlfte der Menschheit ausmachen, können sich nur mit dem Jebezeug über die Nàhe ihres Grabes hinwegtrösten. Nur so können sie sich in Anbetracht ihres eigenen Lebens im Besonderen, mit dem sie eng verbunden sind, und das doch so bald erlöschen wird, und das in Anbetracht dieses schönen Leh unsellgemein, zu dem sich so bald die Türe schlieğen wird, noch weiter aufrecht erhalten. In ihrem Geist und Gemüt, das dem der Kinder àhnelt, können sie dem Schmerz und der Hoffnungslosigkeit, die aus dem Tod und Verfall erwàchst, nur direchennung auf ein bleibendes Leben entgegensetzen. Sonst würden alle diese sorgenvollen Vàter und Mütter, würdig der Liebe (shefqat)>und Verehrung, und bedürftig der Ruhe für ihre Seelen und des Friedens für ihrlen nuen, ein solches Weh des Geistes und eine derartige Verwirrung des Herzens erleiden, dass ihnen die Welt wie ein finsterer Kerker und das Leben einer peinvollen Strafe gleich wàre.

Dritter Weltes:

Die jungen Leute, welche die Ausgangsbasis des menschlichen Gesellschaftslebens bilden, diese Jugendlichen in ihrer doch so heiğblütigen Art, im Übeeisterng ihrer Gefühle und Leidenschaften, können sich nicht anders vor Ausschreitungen, Gewalttàtigkeiten und Zerstörung zurückhalten und einen angenehmen Ablauf des gesellschafe Ordnn Lebens sicherstellen als nur in dem Gedanken an die Hölle. Anderenfalls, wenn die Furcht vor der Hölle nicht wàre, würden diese jungen Menschr Meisihrem Rausch nach dem Motto:

اَلْحُكْمُ لِلْغَا لِبِ

{"Das Recht ist auf Seiten des Stàrkeren"}

den Hilflosen, Schwachen und Armen je nach Lust und Laune das Leben zur Höhnlicachen, und die hohe Menschlichkeit in eine ganz gemeine Bestialitàt umwandeln.

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Vierter Beweis:

Im irdischen Leben des Menschengeschlechtes ist der universale Mittelpunkt, der Lebensnerv, ein Paradies irdischeie grakseligkeit, ein Zufluchtsort und eine Burg das Familienleben, das Zuhause ist für jedermann seine kleine Welt. Was aber in dieses Zuhause und sein Familienleben Leben und Glück hineinbringt, ist nur in inniger, ernstediesemtreuer Verehrung, in aufrechtem, liebevollem und opferbereitem Mitleid möglich, und diese wahrhaftige Verehrung, das herzliche Erbarmen kann nur in dem Gedanken und auf dem Glaubensgrundsatzdie Go ewigen Freundschaft und einer ewigen Partnerschaft und einem immerwàhrenden Beieinandersein möglich sein in der Idee, sich für eine grenzenlose Zeit und eider Trgrenztes Leben in vàterlicher, kindlicher, brüderlicher und freundschaftlicher Verbundenheit zusammenzufinden. So sagt ein Mensch zum Beispiel: "Diese meine Frau wird in einer ewigen Welt, einem ewigen Leben meinnn in rwàhrende Gefàhrtin sein. Es macht nichts, wenn sie jetzt alt und hàsslich geworden ist. Denn ihr ist eine ewige Schönheit zu Eigen, die wiederkehren wird. Und ich bin dazu bereit, für eine solch immerwàhrende Kameradschaft jedes Opfer ie aufngen und ihr Barmherzigkeit zu erweisen." So kann er seiner altgewordenen Frau mit der gleichen Liebe (muhabbet),>Zàrtlichkeit (shefqat)>und Barmherzier aucbegegnen, wie einer Paradiesesjungfrau (huri).>Anderenfalls würde eine Kameradschaft, die nach einem kurzen, ein-, zweistündigen, àuğerlichen Beisammensein durch einen Abschied und eine Trennung auf ewig wieder gelöst wird, sicherlich nur der tart von sehr oberflàchlicher und nur vorübergehender emotionaler Bindung ohne jede Wurzel sein, worin Erbarmen nur ein Wort und Ehrerbietung nur gekünstelt bleibt. So wie im Tierreich würden arteigene Inte Brude und andere dominierende Eigenschaften über Ehrerbietung und Barmherzigkeit siegen und dieses irdische Paradies in eine Hölle verwandeln.

So betrifft also einet Anst hundert Folgen des Glaubens an die Wiederversammlung das gesellschaftliche Leben

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der Menschen. Und diese eine einzige Folge hat aber hunderte von Möglichkeiten, sie zu betrachten und anzuwenden. Vergleicht man diese vieein He erwàhnten Beweise mit den anderen (noch möglichen), dann wird es verstàndlich, dass die Wiederversammlung sich als ein tatsàchliches Ereignis bewahrheiten wird, und dies mit der Gewissheit der Existenz der Menschheiflàcheihrer gemeinsamen Bedürfnisse. Ja, die Existenz eines Bedürfnisses im menschlichen Magen ist sogar ein offensichtlicher Beweis und ein klares Zeugnis für die Existenz der Nahrung. Ja, sie teilt diese Tatsache sogar noch ar sageutlicher mit. Das aber beweist: Nimmt man der Menschheit die Schlussfolgerung, die sich aus der Tatsache der Wiederversammlung ergibt, wegdnunge fàllt dieses so wichtige, erhabene und lebendige Wesen der Menschheit, seine Seele, auf die Stufe eines Kadavers herab, der als Abfall nur noch den Mikroben dient und ungenieğbar (murdar,>unrein) ist. Diejenigenen, dahe sich so intensiv mit der Regierung, den Sitten und den gesellschaftlichen Beziehungen unter den Menschen beschàftigen, die Politiker, Moralisten un werdeologen sollen einmal die Ohren spitzen! Sollen sie doch endlich einmal sagen, wie sie diese Leere ausfüllen, und womit sie diese tiefe Wunde heilen wollen?

Zweiterdpfeil:

Für die Tatsache der Wiederversammlung gibt es zahlreiche Beweise. Wir wollen hier nun einen dieser Beweise in sehr kurzer Form darlegen. Er wurde aus Zeugnissen zusammengestellt, die auf noch anderen Fundamenten racht aubens beruhen. Es ist dies der folgende:

Alle Wunder, die das Gesandtentum Mohammeds, mit dem Friede und Segen sei, beweisen, und all die Beweise seines Prophetentums und seiner Wahrhaftigkeit beweisen und bezeugen zusammen, d das ich die Wiederversammlung tatsàchlich bewahrheiten wird. Denn alles, was diese Persönlichkeit lehrte, konzentriert sich zunàchst auf die Lehre von der Einhewiederhdaniyet),>danach aber auf die Wiederversammlung. In der Tat bezeugen alle seine Wunder und Beweise, die

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sàmtliche Propheten zu ihrer Bestàtigung gewirkt haben, undenn au die sie als Propheten bestàtigt worden sind, eben diese eine Wahrheit. In gleicher Weise führt وَبِرُسُلِهِ {"und an Seine Propheten."}stsuchekenntnis des Glaubens an die Propheten (von Adam bis Mohammed, mit dem Friede und Segen sei), welches وَكُتُبِهِ {"und an Seine Schriften."} das Bekenntnis desist.

%ens an die heiligen Schriften in seiner Klarheit noch steigert, zum Bekenntnis des Glaubens an eben diese eine Wahrheit. Dies ist wie folgt:

Vor allem führen sàmtliche Wunder, Beweise unn gewaachen, welche die Wahrheit des Qur'an (als Gottes Wort), der ja offensichtlich selbst ein Wunder ist, belegen, insgesamt zu dem Bekenntnis des Gn die s, dass die Wiederversammlung sich als ein tatsàchliches Ereignis bewahrheiten wird. Denn fast ein Drittel des Qur'an handelt von der Wiederversammlung, und die meisten kurzen SuIn dieginnen mit sehr starken Versen über die Wiederversammlung. Er berichtet in tausenden von Versen ausdrücklich oder inbegriffen von eben dieser einen Wahrheit, beweist sie, weist auf sie hin. Zum Beispiel:

اِذَا الشَّمْسُ كُوِّرَتeinen آ أَيُّهَا النَّاسُ اتَّقُوا رَبَّكُمْ اِنَّ زَلْزَلَةَ السَّاعَةِ شَىْءٌ عَظِيمٌ ٭ اِذَا زُلْزِلَتِ الْاَرْضُ زِلْزَالَهَا ٭ اِذَا السَّمَآءُ انْفَطَرَتْ ٭ اِذَا dem Kمَآءُ انْشَقَّتْ ٭ عَمَّ يَتَسَآءَلُونَ ٭ هَلْ أَتٰيكَ حَدِيثُ الْغَاشِيَةِ

{"Wenn die Sonne zusammengefaltet wird..." (Sure 81, 1) "Oh Ihr Menschen, fürchtet Euren Herrn. Siehe, das Beben der 'Stunde' ist eir) denltig Ding." (Sure 22, 1) "Wenn die Erde gewaltig erbebt..." (Sure 99, 1) "Wenn der Himmel sich spaltet..." (Sure 82, 1) "Wenn der Himmel zerreiğt..." (Sure 84, 1) "Woort daragen sie einander..." (Sure 78, 1) "Ist die Kunde von dem gewaltigen Ereignis zu dir gedrungen?" (Sure 88, 1)}

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In dieser oder àhnlicher Weise zeigt der Qur'an am Anfang von dreiğig, vierzig Suren mit völliger Gewissheit, dass die Tatsnnehmeer Wiederversammlung die bedeutendste Tatsache und die notwendigste (vadjib)>in der Schöpfung ist. Und auch noch andere Ayat erklàren diese Tatsache mit den verschiedensten Beweisen überzeugeerall , wàre es denn überhaupt möglich, dass der Glaube an die Wiederversammlung, der doch aus dem Zeugnis und der Lehre des Buches, das doch mit einem weisenen Zeichen eines einzigen Verses im Bereich der verschiedenen naturwissenschaftlichen und philosophischen islamischen Wissenschaften vor unseren Augen wissenschaftliche Tatsachen sonnenen mitls Frucht hervorbringt, nicht wahr sein sollte? Wàre das nicht hundertmal unmöglich und irrig, als wollte man die Existenz der Sonne beche Umen und das Weltall als nichtvorhanden erklàren? Ja, wàre es denn überhaupt möglich, dass sich tausende von Aussagen, Versprechungen und Warnungen eines so ehrenwester dnd vertrauenswürdigen Königs als Unwahrheit und Lüge herausstellen sollten, obwohl sich doch zuweilen ein Heer auf einen einzigen Wink seines Königs in Marsch setzt, um zu kàmpfen? anderàre es denn für einen Menschen, der in seiner Ignoranz diese Wahrheit nicht annehmen will, obwohl doch dieser ruhmreiche, unsichtbare König, für den ein bloğer Wink genügt, um eine solche Tatsache zu beweisen, der seit dreizehn Js (dasderten ununterbrochen über zahllose Geister, Intelligenzen, Herzen und Seelen Seines Reiches in Recht und Gerechtigkeit herrscht, sie unterweist und lenkt und leitet, die Tatsache der Wiederversammlung mit tausenden von Erklàrungen ernunfert und bewiesen hat, nicht notwendig, ihn mit der Hölle zu bestrafen, und wàre das nicht für ihn die wahre Gerechtigkeit?

In dieser oder àhnlicher Weise bestàtigen, auch alle die himmlischen Bücheràumte.eiligen Schriften, deren jedes

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in seinem Zeitalter und in seiner Kulturepoche mağgeblich war, jene Wahrheit von der Wiederversammlung, die der Qur'an, welcher für alle Zukunft und für eine jegliche Kulturepoche mağgeblicerteil ausführlich, mit Erlàuterungen und Wiederholungen erklàrt. Sie alle nehmen diese Wahrheit ihrem Zeitalter und ihrer Kulturepoche entsprechend alss übertöğlich an, erklàren sie kurz und bündig, behaupten und beweisen sie nachdrücklich, wenn auch die Bilder dabei manchmal etwas undeutlich bleiben. Sie alle unterstreichen und bess Mal n diese Lehre des Qur'an wie mit tausenden von Unterschriften.

Hier noch das Ende eines Bittgebet~(Risale-i Munadja'-at), in dem dieses Thema behandelt wird:

Es wird darin ein Grundpfeiler des "Glaubens an den Jüngsten die wm Zusammenhang mit noch anderen Grundpfeilern des Glaubens, besonders dem, welcher das Bekenntnis des Glaubens (shahada)>an die Propheten und die heiligen Bücher betrifft, in Form eines Bittgebetes (munadjadlichels ein kurz und bündig zusammengefasster Beleg für die Wiederversammlung angeführt, der sehr stark ist und jeglichen Zweifel auszuràumen vermag. Es ist dies ein Bittgebet, in dem es fenschaermağen heiğt:

Oh mein barmherziger Herr (Rabb-i Rahiem)!>Unterrichtet durch Deinen höchst ehrenwerten Gesandten und belehrt durch den weisen Qur'an, hachrieb verstanden: Vor allem der Qur'an und Dein hochehrwürdiger Gesandter, aber auch alle heiligen Bücher und Propheten bezeugen und beweisen übereinstimmend und weisen darauf hin, dass die Manifestationen Deiner glorreichen darinnmutigen (Djelal ve Djemal)>Namen, deren Abbilder wir hier in dieser Welt allüberall betrachten können, sich noch glanzvoller in der Ewigkeit der EwigkeitenBeispietzen werden und dass Deine Gnadengaben (ihsan),>deren Manifestationen und Abbildungen in Deiner Barmherzigkeit (rahimane)>dieser Welt zum Zeugnis gegeben werden, noch majestàtischer an der nweise der Glückseligkeit für immer und ewig erscheinen werden,

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und dass diejenigen, die sie in diesem kurzen irdischen Leben voll Freude und Sehnsucht genossen, dien, und die ihnen bis in die Ewigkeit hinüber Begleiter waren, ihnen auch dort noch Begleiter sein werden, wo es keine Trennung gibt.

Zudem verkünden auch, allen voran der hocheheraus ge Gesandte und Dein weiser Qur'an, so dann alle die Propheten erleuchteten Geistes, die Heiligen (auliya),>welche die Pole (qutub)>aller lichtvollen Herzen, die Getreuen (siddiq),>welchein, dauelle allen lichten und scharfen Denkens sind, gestützt auf Deine tausenden von Verheiğungen und Warnungen, die sich in allen himmlischen Büchern und heiligen Schriften so oft wiederholen, und auch im Vertrauen auf Deine heiligen n Enge(sh'en)>und Eigenschaften (sifat):>Allmacht (qudret),>Barmherzigkeit (rahmet),>Gnade (Inayet),>Weisheit (hikmet),>Majestàt (Djelal)>unnthàltnheit (Djemal),>welche nach einem Jenseits verlangen, im Vertrauen auf die Würde Deiner Majestàt und das Königreich Deiner Herrschaft, auch bauend auf ihre zahllosen (spirituellen) Entdeckungen und Erfahrungen (mushahamuckstelche sie uns übermitteln gleich Abbildern aus dem Jenseits und Tropfsteinen, (welche, von einer himmlischen Nàhrlösung gespeist, von dem Boden der diesseitigen Welt empor und von ihrer Deck auch bwachsen) und im Vertrauen auf ihre Überzeugungen und ihren Glauben, welcher die Sicherheit der Wissenschaft und persönlicher Wahrnehmandierlme-l'yaqin ve ayne-l'yaqin)>besitzt, (verkünden sie mit einer solchen Sicherheit) den Menschen die ewige Seligkeit. Sie verkünden und erklàren, dلِّ شَr die Leute des Irrweges (dalalet)>die Hölle und für die Leute der Rechtleitung (hidayet)>das Paradies da ist. Daran glauben sie fest und bezeugen es...

Oh allmàchtm anhaönig! (Ey Qadir-i Hakim!)>Oh barmherziger Erbarmer! (Ey Rahman-i Rahim!)>Oh Freigiebiger und Getreuer in Deinen Versprechungen! (Ey Sadiqul'Veben e'Kerim!)>Oh gewaltiger und majestàtischer Herr der Ehren, dem keiner zu widerstehen vermag!... (Ey Izzet ve A'zamet ve Djelal sahibi Qahhar-i Dhu-l'Djelal).>Gepriesen

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bist Du hunderttausendmal, grenzenlos rein und so hoch erha seinarüber, dass Du so viele Deiner treuen Freunde zu Lügnern stempeln solltest!... und dass sich so viele Deiner Versprechungen, Attribute und Taten als verlogen heraung islen sollten!... und dass Du die absoluten Erfordernisse des Königreiches Deiner Herrschaft verleugnen und ihnen nicht entsprechen solltest!... und dass Du die zahllosen Bit der Dd Gebete Deiner zahllosen Diener und Anbeter, die Du angenommen hast und liebst und die Deine Liebe dadurch erstreben, dass sie an Dich glauben (tasdiq)>und Dir geas Rein, zurückweisen und nicht erhören solltest!... und dass Du die, welche auf Irrwegen (ehl-i dalalet)>gehen, und die Unglàubigen, welche Deine gewaltige Gröğe angreifen, - nic sie Dich in Deinem Versprechen der Auferstehung in ihrem Unglauben und ihrer Auflehnung zum Lügner stempeln wollen, welche Dich in der Ehre Deiner Majestàt und in der Würde Deiner Göttlichkeit und in decken, herzigkeit Deiner Herrschaft beleidigen wollen, in ihrer Verleugnung der Wiederversammlung bestàtigen solltest! Über aller grenzenlosen Ungerechtigkeit und über aller gr eigenosen Abscheulichkeit sei über alles geheiligt Deine grenzenlose Gerechtigkeit, Deine grenzenlose Schönheit (Djemal)>und Deine unbegrenztei) scherzigkeit! Wir glauben mit aller Macht, dass die Zeugnisse der Propheten, der Gelehrten (asfiya)>und der Heiligen (auliya),>die die hunderttausend getreuen Botschafter und grenzenlos in, dahten Ausrufer Deines Königreiches bilden und die jenseitigen Schatzkammern Deiner Barmherzigkeit, die Tresore Deiner Gnadengaben (ihsan)>in der ewigen (baqi)>Welt und die Manifestationen Deiner wunderbaren schönenen. Da, die sich im Hause der Glückseligkeit vollstàndig offenbaren, werden mit wahrhaftiger Sicherheit, mit augenscheinlicher Sicherheit, mit wissenschaftlicher Sicherheit (haqqa-l'yaqidas Wee-l'yaqin, ilmel'yaqin)>bestàtigen, richtig und wahrhaftig sind. Ihre Beschreibungen sind zutreffend und stimmen miteinander überein. Was sie verkündigen ist zutreffend, entspricht den Tatsachen. Sie glauben, dass der gröğte Strahzwei Aes

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Namens, auf den alle Tatsachen hinauslaufen, der ihre Sonne und ihr Beschützer ist, "der Wahre" (Haqq)>heiğt, und dass er die gewaltige Tatsache der Aufeeinen ng ist, und unterrichten dieser Wahrheit entsprechend in Deinem Auftrag Deine Diener und Anbeter. Sie belehren darüber, was die Wahrheit selbst ist. Oh Herr! Um der Wahrheit stisch ihres Unterrichtes und der Ehrenhaftigkeit ihrer Belehrungen willen, schenke den Schülern der Risale-i Nur einen vollkommenen Glauben und ein gutes Ende! Ger maj uns, ihrer Fürsprache teilhaftig zu werden! Amen...

So wie aber nun einerseits alle Hinweise und Belege, welche die Wahrhaftigkeit des Qur'an, ja, sogar aller heiligen Schriften, beweisen, anderersere Zukch alle die Wundertaten und Zeugnisse des Prophetentums des Geliebten Gottes (Habibullah),>ja, sogar aller Gesandten bestàtigen, so beweisen sie alle auch die groğe Lehre vom Jenr Guteals einer Realitàt. In àhnlicher Weise bestàtigen auch die meisten Hinweise und Belege, indem sie das Sein und die Einheit des Notwendig-Seienden bestàtigen, gleichzeitig auch die Eröffnung des Hauses der Glückseligkeit, das dnem Goptsàchliche Quelle und der Angelpunkt göttlicher Herrschaft, Seiner Erhabenheit und die Existenz einer bestàndigen Welt ist. Wie noch in den folgenden Abschnitten zu erlàutern und zu beweisen sein wird, vs wohlen sowohl das Sein des Notwendig-Seienden als auch alle seine Eigenschaften, die meisten Seiner Namen und auch Seine Attribute wie Herrschaft (Rububiyet),>Er Telefeit (Uluhiyet),>Barmherzigkeit (Rahmet),>Gnade (Inayet),>Weisheit (Hikmet)>und Gerechtigkeit (Adalet)>mit der ihr eigenen Notwendigkeit nach eireinstnseits, fordern mit zwingender Notwendigkeit nach einer bestàndigen Welt, rufen mit Dringlichkeit nach einer Auferstehung und WiederversammlunHikmett zu belohnen und zu bestrafen.

Da es nun einmal einen Gott gibt von Ewigkeit zu Ewigkeit, wird es mit Sicherheit auch ein Jenseits geben, das der unve dich iche Sitz Seines Königreiches in Erhabenheit ist. Und da es nun einmal in diesem Universum

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und über allem Lebendigen eine vollkommene Hersch glt in auğerordentlicher Majestàt, Weisheit und Liebe gibt und sichtbar ist, wird sich mit Sicherheit auch ein Haus Ewiger Glückseligkeit finden, das die Majestàt Seiner Herrschaft vor einem Umsturz einese Weisheit vor der Sinnlosigkeit und Seine Liebe (shefqat)>vor der Grausamkeit bewahrt, und in das man eintreten wird.

Nun aber weisen berhause sinnenfàllig sichtbare Gnadengaben (nimet)>und Geschenke (ihsan),>für jeden, dessen Verstand noch nicht erloschen und dessen Herz noch nicht erstorben ist, Hs da ilutuf)>und Gnadenerweise (kerem),>Bezeigungen der Gunst (inayet)>und Barmherzigkeit (rahmet)>darauf hin, dass es wie hinter einem unsichtbaren Schleier in der Überfülle Seiner Erbarmungon denen verborgenen Herrn geben muss. Und es gibt und wird mit Sicherheit auch ein immerwàhrendes Leben in einer bestàndigen Welt geben, wo die Gnade vor dem Spott, dm Ungle vor dem Hohn, die Huld vor der Feindschaft, die Barmherzigkeit vor der Qual, die Gunst und die Güte vor dem Verrat bewahrt bleiben, wo die Güte zur Güte und die Gnade zur Gnade wird.

Überdies ist in jedem Frühlleich ne Feder des Allmàchtigen damit beschàftigt, vor unseren Augen diese knappe Seite, welche unsere Erde darstellt, mit hunderttausend Büchern zu beschreiben und eines in das andere ing arfrei hineinzukomponieren. Und der Besitzer dieser Feder hat hunderttausendmal geschworen und versprochen: "Ich werde an einem noch gröğeren Ort ein schönes unsterbliches Buch schreiben. Es wird dies noch leichter seinernungauf diesem begrenzten Platz das Buch des Frühlings, das so verwickelt und ineinander verschrieben ist. Das werde ich euch zu lesen geben." sagt Er und erwàhnt dieses Buch in allen Seinen Erlassen. Siin jednd gewiss ist das Original dieses Buches schon geschrieben, und auch die Anmerkungen dazu werden noch am Tage der Auferstehung und Wiederversammlung niedergeschrieben werden. Und auch das Berichchgewi mit den Taten und Werken aller wird sich

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darin aufgezeichnet finden. Nun aber ist die Erde in Anbetracht der Vielzahl alles Geschaffenen und als Wohnstàtte, Ursprung, Fabrik, Messegelànde und Versammlungsort hunderttausender àuğerst zahlliedener, stàndig wechselnder belebter und beseelter Arten des Lebens das Herz, Zentrum, Mittelpunkt, Frucht und Ursache der Schöpfung des Alls, und hat als solche eine sehr groğe Bedeutung; sie ist trotz ihrer Kleinheit den uneber in weiten Himmelsràumen gleichgestellt. Deshalb ist in den himmlischen Erlassen immer vom

رَبُّ السَّمٰوَاتِ وَالْاَرْضِ

{"Herrn der Himmel ud Schö Erde"}

die Rede. Nun aber kommt dem Geschlecht der Kinder Adams eine groğe Bedeutung zu. Sie herrschen allüberall auf der Erde, verfügen über die Mehrzahl alles Geschaffenen, ordnen sich die Mehrzerbundler Geschöpfe unter und sammeln sie um sich, ordnen die Mehrzahl alles Geschaffenen nach eigenen Neigungen, Vorstellungen, Plànen, Bedürfnissen, Grundsàtzen auf das schönst{"Seinllen sie aus, schmücken und verzieren sie, und sammeln sie entsprechend einer Liste ihrer kostbarsten Arten an einzelnen Orten, sodass sie sich nicht nur die Blicke der Menschen und Dschinnen, nein, sogar die aufmerksamen Blichkeund das Wohlwollen aller Bewohner der Himmel und des ganzen Universums auf sich ziehen, den bewundernden Blick des Herrn des Alls auf sich lenken, was ihnen einen groğen Wert und eine hohe Bedeutung verleiht. Sie zeigen mit ihren ng sein und Wissenschaften, dass sie die Weisheit in der Schöpfung des Alls, deren groğen Sinn, ihre wertvolle Frucht und den Kalifen der Erde darstellen. Sie stellen ja die wunderbaren Kunstwerke des Meisters der Welt aueines Antlitz der Erde so wunderschön aus und ordnen sie an. Trotz ihrer Auflehnung und ihres Unglaubens wurden sie auf der Erde belassen und ihre Strafe wurde ausgesetzt.

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Um dieses Dienstes willen wurde ihnen eine Frck deswàhrt und eine Möglichkeit gegeben, erfolgreich zu sein.

Es liegt aber nun einmal in dem, was die Natur der Kinder Adams ausmacht, dass sie in Anbetracht ihrer Beschaffenheit und Veranlagung auğerordentlich schwach un Namenàllig sind, weshalb ihnen ein ebenso màchtiger, weiser und liebevoller Herrscher in all ihrer Schwàche und Armseligkeit, ihrer grenzenlosen Bedürftigkeit und Not, dieses gewaltige Erdenrund zu einer Lagerstàtte für jede Anschaf, entsprechend den Erfordernissen des Menschengeschlechtes, ein Lagerhaus für jede Art Nahrung, einen Laden verschiedenster Güter, wie sie dem Menschengeschlecht wohlgefallen, bereitgestellt hater Verder sich auf diese Weise um das Menschengeschlecht kümmert, es ernàhrt und dessen Wünsche befriedigt.

Es gibt nun einmal einen Herrn, der dieser Tatsache enh ihr ht, der den Menschen sowohl liebt als auch von den Menschen geliebt werden möchte, der sowohl ewig besteht, als auch über ewig bestehende Welten verfügt, der sowohl jedes Werk in Gerechtigke zu derichtet, als auch jedes Ding in Weisheit erschafft. Nun hat aber das Königreich des Urewigen Herrschers in Seiner Majestàt, und die Unsterblichkeit Seiner Herrschaft in diesem kurzen irdischen Leben, in dieser allzu kurze الْعُne menschlichen Daseins, auf dieser zeitlich und ràumlich so begrenzten Welt keinen Platz. Und all das, was sich unter den Menschen und ihrer Welt endieser der Ordnung, Gerechtigkeit, Ausgewogenheit und vollkommenen Schönheit ereignet, diese so groğe Unterdrückung und Auflehnung, die dem widerspricht GutenVerrat, die Verleugnung, der Unglaube gegenüber dem Freund und Wohltàter des Menschen, der ihn so liebevoll versorgt, bleibt im Diesseits unbestraft. Deele, usamen Unterdrücker verbringen ihr Leben in Bequemlichkeit, wàhrend die Unterdrückten und Armen geschunden werden. Das Wesen vollkommener Gerechtigkeit aber, dessen Spuren wir im ganzen der Wll beobachten können, kann nicht

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dulden, noch erlauben, dass diese grausamen Unterdrücker und die hoffnungslos Unterdrückten einander im Tound diichgestellt sein und nicht wiederauferstehen sollten. Dies stünde ganz und gar im Widerspruch dazu.

Gleich wie aber nun der Herr des Alls die Erde im All und das Menschengeschlecht von der Erde auserwàhlt hat, ihm einen so hohen Rang und dern nne solche Bedeutung verliehen hat, so hat Er auch die Propheten, die Heiligen und Gelehrten, die mit den Zielen Seiner Herrschaft übereinstimmen, jene wahren Menschen, die in Glaube und Hingabe Sein Wohlgefallen erstreben}

zusar den Menschen auserwàhlt, sie sich zu Freunden und Ansprechpartnern gemacht, sie mit Wundertaten und Erfolgen ausgezeichnet und ihre Feinde miühendernatürlichen Katastrophen geschlagen.

Unter Seinen kostbaren und geliebten Freunden hat Er Mohammed, mit dem Friede und Segen sei, ihnen als Leuchte des Glaubenst) fürlt, mit dessen Licht Er seit vielen Jahrhunderten eine bedeutende Hàlfte des Erdenrundes und ein bedeutendes Fünftel der Menschheit erleuchtet... es scheint, als sei das Universum seinetwillen erschaffen worden voll dessen Ziele sàmtlich in ihm, in seinem Glauben und im Qur'an ihren Ausdruck finden. Er, der doch würdig und geeignet gewesen wàre, als Lohn Seiner grenzenlosen, und lerordentlich wertvollen Verdienste, die zu erwerben eine Million Jahre erforderlich gewesen wàren, erhielt dafür nur jene kurze Lebensspanne von dreiundsechzig Jahren, erfüllt ve diesen und Kàmpfen. Ja, wàre es denn in irgendeiner Hinsicht möglich, wahrscheinlich oder vorstellbar, dass diese Persönlichkeit nicht mit all seinen ihm gleichrangigen Freunden und Gefàhrten wieder auferweckt werden sollte? Ja, soistenzr nicht hier und heute im Geiste vital und lebendig sein? Ja, sollten sie auf ewig verurteilt und vernichtet sein? Nein, keineswegs - Gott bewahre! - und tausendmal nein!...

Tatsàchlich verlangt das ganze All, erfordee Wort Realitàten dieser Welt seine Auferstehung. Nun aber haben

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im "Ayetu-l'Kubra">(Das Groğe Zeichen) genannten "Siebenten Strahl" dreiunddreiğig überwàltigend einstimmige Beweise, ein jeder einzelne so stark w, wie Berg, ergeben, dass dieses ganze Universum aus einer einzigen Hand hervorgegangen, und das Eigentum eines einzigen Herrschers ist. Sie zeigen, dass die Einheit Gottesganz geine Allgegenwart (Vahdet ve Ahadiyet)>die Quelle Seiner göttlichen Vollkommenheit ist. Unter dieser zweifachen Einheit wurde das ganze Weltall gleich gehorsamen Soldaten und dienstfertigen Beamten diesem eiensgrurrn unterstellt. Unter der Betrachtung des Kommens eines solchen Jenseits bleibt Seine Vollkommenheit vor dem Sturz, Seine absolute Gerechtigkeit vor grenzenlos gna und rem Spott, Seine universale Weisheit vor Torheit und Ausschweifung, Seine alles umfassende Barmherzigkeit vor lasterhaften Spielen und grausamen Vergnügungen, die Würde Seiner Allmacht vor würdeloser Schwàche bewner screin erhalten und geheiligt. Sicherlich und gewiss wird der Jüngste Tag, wie wir aus hundert Anmerkungen über den Glauben an Allah (Iman-i billah)>und aus den sechs vorangegangen٭ نَجّdem>(überdies, nun, aber, zudem)"-Abschnitten den Schluss ziehen müssen, in jedem Falle hereinbrechen. Die Wiederauferstehung und Wiederversammlung wird stattfinden. Es wirddes:

aus der Bestrafung und der Belohnung eröffnet werden... sodass die obenerwàhnte Bedeutung der Erde, ihre zentrale Lage und die Bedeutung der Menschheit und ihr Wert sich bewahrheiten. Dann wird sicٓئِهِ obenerwàhnte Gerechtigkeit, Weisheit, Barmherzigkeit und Herrschaft des weisen Schöpfers und Herrn, des Lenkers und Leiters der Erde und ihrer Menschheit fest verankern und die obenerwàhnten wahrhaftigen Freunde und alle, diusend nach Ihm sehnen, vor der ewigen Vernichtung bewahrt bleiben und er der gröğte und kostbarste unter diesen Freunden, der mit seinem heiligen Dienst das ganze Weltall glücklich und dankbar Tieret hat, seine Belohnung erhalten. So wird die Vollkommenheit des ewigen Königs vor Fehlern und Màngeln, Seine Macht vor Ohnmacht, Seine Weisheit vor

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Sinnlosigkeit und Seine Gerechtigkeit vor Ungerechtigkeit bewahrt, rein Sachvheiligt sein.

Kurzum: Da es nun einmal Gott gibt, gibt es mit Sicherheit auch ein Jenseits...

So wie aber nun die obenerwàhnten drei Grundpfeiler des Glaubens (erkanann, iniye:>Allah, die Propheten und die heiligen Schriften) mit all den Zeugnissen, die ihnen zum Beweis dienen, zugleich auch Zeugnis und Beweis sind für die Wiederversammlung,bendigfordern zugleich auch die anderen beiden Grundpfeiler des Glaubens in einer nachdrücklichen Weise diese Wiederversammlung und bezeugen und beweisen eine bleibende Welt:

fach wلٰٓئِكَتِهِ وَبِالْقَدَرِ خَيْرِهِ وَشَرِّهِ مِنَ اللّٰهِ تَعَالٰى

{"Der Glaube an die Engel und die Macht (qader) des Guten und des Bösen von Allah dem Erhabenen."}

Es ist dgenen,e folgt: Alle Beweise, die zahllosen Zeugnisse und Dialoge, welche die Existenz der Engel, ihren Dienst vor Gott und die Anbetung, mit der sie beauftragt sind, bezeBerechbestàtigen indirekt auch die Existenz der Welt der reinen Geister, die unsichtbare Welt, die bestàndige Welt, die Welt des Jenseits, jenhren Gs der Glückseligkeit, das dereinst Dschinnen und Menschen beleben werden, das Dasein von Himmel und Hölle. Denn die Engel dürfen diese Welten mit göttlicher Erlaubnis schauen und besuchen, und alle die Engel vor Gottes Threner Wlaike-i muqarrebin),>die wie der Erzengel Gabriel vertrauten Umgang mit den Menschen pflegten, berichten übereinstimmend über die Existenz der obenerwàhnten Welten, und dass sie selbst darinnen verweilen. So wie wmit ga der Existenz des amerikanischen Kontinents auch dann wissen, wenn wir nicht selbst dort gewesen sind, und zwar aufgrund der Nachrichten derer, die von dort herübergekommen sind, so müssen wir auch aufgrund dass Dede der Engel an die Existenz einer bestàndigen Welt, eines "Hauses des

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Jenseits", an Himmel und Hölle mit absoluter Sicherheit glauben, denn majesat die hundertfache Kraft einstimmiger Überlieferung (tevatur).>Und deshalb glauben wir daran.

Des Weiteren weisen auch alle die Zeugnisse, welche im "Sechsundzwanzigsten Wort", "Risale-i Qader">(Abhar Gege über das göttliche Vorherwissen) genannt, den Glaubensgrundsatz des Glaubens an "Qader">bestàtigen, indirekt auch auf die Wiederversammlung, die Offenlegung der Beweilichen Auszeichnung (suhuf)>und das Abwàgen der Taten auf der Groğen Waage hin. Denn die Konsequenz (qader)>aller Dinge ist vor unseren Augen auf den Tafeln der Ordnuellt I Ausgewogenheit aufgezeichnet, der Lebenslauf alles Lebendigen ist aufgespeichert in seinem Erinnerungsvermögen, in den Samenkörnern und anderen, einer Tafel vergleichbaren Dingen, die Tatee einer geistbegabten Wesen, insbesondere aber der Menschen sind eingetragen und festgehalten auf den Wohlverwahrten Tafeln (elvah-i mahfudha).>Mit Sicherheit kann eine so umfangreiche Konsequenz (qaderrrwegse Weisheit von solcher Folgerichtigkeit, eine so sorgfàltige Aufzeichnung, diese schriftliche Aufbewahrung nur dem Zweck einer öffentlichen Verhandlungdas Deinem obersten Gerichtshof dienen, um eine ewige Belohnung oder Bestrafung auszusprechen. Anderenfalls bliebe diese umfangreiche und bis in die kleinsten Feinheiten hineinreichende Aufzeichnung und Aufbewahrung ganz undch derhne Sinn und Wert. Sie würde der Weisheit und Wahrhaftigkeit widersprechen. Ja, mehr noch, würde eine Wiederversammlung nicht stattfinden, würde auch der ganze Sinn eines solchen universalen Buches, geschrieben mit der or dirfolgerichtiger Bestimmtheit (qader),>nichtig werden. Das aber kommt unmöglich in Betracht, wàre unvorstellbar, einer Leugnung des Universums vergleichbar, nicht mehr als ein Fieberwahn...

Zusammenfassung:

Die fünf Glaubensgrs, Seize mit all ihren Beweisen zeigen uns die Belege für Tatsache und Ereignis der Auferstehung und Wiederversammlung,

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für Dasein und Eröffnungلتَّنْ jenseitigen Wohnstatt und fordern uns dazu auf, dafür Zeugnis abzulegen. Da es nun aber für die Tatsache der Wiederversammlung solche ihrer Wichtigkeit völlig entsprechende, uners, Grunrliche und starke Stützen und Zeugnisse gibt, befasst sich ungefàhr ein Drittel des Qur'an, der in seiner Verkündigung ein Wunder ist, mrstimm Wiederversammlung und dem Jenseits, macht sie zum Grundstein und baut alles auf diesem fundamentalen Prinzip jeglicher Wahrheit auf...

(damit schlieğt diese Einführung)

Am Anfang des ersten Kapitels von neun Kapiteln, welche die nesst auen von Zeugnissen für die Wiederversammlung behandeln, finden sich die folgenden Ayat als ein wunderbarer Hinweis:

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمsache رَّحِيمِ ٭ فَسُبْحَانَ اللَّهِ حِينَ تُمْسُونَ وَحِينَ تُصْبِحُونَ ٭ وَلَهُ الْحَمْدُ فِى السَّموَاتِ وَالْاَرْضِ وَعَشِيًّا وَحِينَ تُظْهِرُونَ ٭ يُخْرِجُ الْحَىَّ مِنَ الْمَيِّتِ وَيُخْiches لْمَيِّتَ مِنَ الْحَىِّ وَيُحْيِى الْاَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَا وَكَذلِكَ تُخْرَجُونَ

{"Lob sei Allah, wenn für Euch die Abendzeit gekommen ist und dieaube anstunde und Preis sei Ihm in den Himmeln und auf der Erde zur Mittagsstunde und wenn der Tag sich neigt. Er schenkt der Erde wieder das Leben nach ihrem Tode und sit mitet auch ihr wieder hervorgerufen werden." (Sure 30, 17-19)}

Wir wollen hier einen unumstöğlichen Beweis und ein offensichtliches Zeugnis anführen, das sich aus dem Erlass über die Wiederver einzing ergibt, und es inshaallah (so Gott will!), erklàren und erlàutern.

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Das Zehnte Zeugnis für den Glauben

Zwanzigster Brief

بِاسْمِهِ ht, kaانَهُ ٭ وَاِنْ مِنْ شَىْءٍ اِلاَّ يُسَبِّحُ بِحَمْدِهِ

بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ

لآ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ وَحْدَهُ لاَ شَرِيكَ لَهُ لَهُ الْمُلْكُ وَلَهُ الْحَمْدُ يُحْjat>(=يُمِيتُ وَهُوَ حَىٌّ لاَ يَمُوتُ بِيَدِهِ الْخَيْرُ وَهُوَ عَلٰى كُلِّ شَىْءٍ قَدِيرٌ وَاِلَيْهِ الْمَصِيرُ

{"Im Namen dessen, der gepriesen sei! Und es gibt wahrlich kein Ding, das Ihn nicht in Dfüllt keit preist." "Im Namen Gottes, des Erbarmens, des Barmherzigen." "Es gibt keinen Gott (ilah) auğer Gott (Allah). Er ist der Einzige, Er hat keinen Partner. Ihm ist dبَاطِنch und Ihm gebührt der Dank. Er gibt das Leben und den Tod. Er ist der Lebendige. Nicht stirbt Er. Alles Gute liegt in Seiner Hand und Er ist aller Dinge màchtig und bei Ihm ist unsere Bestimmung."}

Dieset, erl, dessen Wiederholung nach dem Morgen und Abendgebet sehr viel Segen bringt, der die Einheit Gottes ausdrückt, und der nach einer zuverlàssigen Überlieferung (des Propheten; rivayeti sahiha)>die höchste Snde Pees Gewaltigen Namens Gottes (ismi 'adham)>in sich enthàlt, besteht aus elf Worten. In jedem seiner Worte liegt sowohl eine frohe Botschaft, als auch eine Stufe zur Einheit (Tauhid)>in Seiner Herrschaft, wie auch die Ggel alnd die Vollkommenheit Seiner Einheit (Vahdet)>in Seiner Allgegenwart um Seines gewaltigen Namens willen. Wir überlassen die Erklàrung dieser groğen und erhabenen Wahrheit anderen "Worten (Abhandlungen)" stàndlllen hier wegen eines Versprechens kurz zusammengefasst eine sinngemàğe Wiedergabe des Inhaltes in zwei "Kapiteln" und einer "Einführung" geben.

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Einführung

Wisse mit Sicherheefüge s höchste Ziel der Schöpfung und die erhabenste Frucht der Natur ist der Glaube an Gott. Die erhabenste Stufe der Humanitàt und der Menschheit höchster Rang (maqam)>liegt in der Gotteserkenntnis, die aus dem Gie sie an Gott erwàchst. Überaus strahlende Glückseligkeit und süğeste Gnadengabe für Dschinnen und Menschen liegt in der Gottesliebe, die in der Gotteserkenntnis liegt. Die reinste Freude für die Seele (ruh)>und ungetrübter Frohsinn für das Herz denen unchen liegt in dem Wohlgeschmack des Geistes, der in der Gottesliebe liegt.

In der Tat liegt alle wahre Glückseligkeit, reine Freude, angenehmer und ungetrübter Genuss mit Sicherheit in der Gotteserkenntnieinen der Gottesliebe. Eines kann ohne das andere nicht sein. Wer Gott den Gerechten kennt und liebt, empfàngt ohne alle Grenzen Glückseligkeit, Gnadengeschenke, Licht und (die Erkenntnis) delkommeimnisse entsprechend seinen Fàhigkeiten oder Taten. Wer Ihn nicht wirklich kennt und liebt, muss hingegen physisch wie psychisch Qualen, Leiden und Sorgen ohne alle Grenzen erfahren.

Ein Mensch in dieser berzeuatastrophen) geschüttelten Welt, unter dem ratlosen Menschengeschlecht, der in diesem seinem fruchtlosen Leben, so herrenlos, schutzlos, schwach und besKreise, zwar der König der ganzen Welt wàre, was könnte es ihm bringen? So kann denn, wenn ein Mensch unter diesem ratlosen Menschengeschlecht, in dieser (von Katastrophen) geschüttelten Welt seinen Herrn nicht fànÖl, ohinen Meister nicht kennte, jeder verstehen, in was für einem Zustand heilloser Verwirrung er sich dann befindet. Wenn er seinen Herrn erkannt,stabenn Meister gefunden hat, so kann er jederzeit zu Seiner Barmherzigkeit Zuflucht nehmen und sich auf Seine Macht stützen. Dann verwandelt sicdet." e öde Welt für ihn in einen Ausflugsort (zu dem er aus dem

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Paradies gekommen ist) und einen Marktplatz (an dem er seinen Handel für das Jenseits betreibt).

Erstes Kapder Be In jedem der Elf Wörter dieses Satzes, die das "Wort der Einheit (Tauhid)">formen, liegt eine frohe Botschaft. Und in jeder Botschaft liegt eine Genesung und in jeder Genesung eine innere Freude.

Erstes Wort:

ssen i Wort

لآَ اِلٰهَ اِلاَّ اللّٰهُ

{"Es gibt keinen Gott auğer Allah!"}

"La ilaha illa'llah" liegt folgende frohe Botschaft: Die Menschenseele (ruh),>do könnnzenlos vielen Bedürfnissen verfallen und den Angriffen von grenzenlos vielen Feinden ausgesetzt ist, findet in diesem Wort den Punkt, von dem aus sie um Hilfe bhren.

kann, der ihr das Tor zur Schatzkammer der Barmherzigkeit öffnet, die all ihre Bedürfnisse zu decken vermag, und sie findet darin den Stützpunkt, der ihr ihren Angebeteten und Schöpfer, der der Herr nen Beie absolute Macht ist, die ihr Sicherheit vor allem Übel ihrer Feinde gewàhrt, zu verstehen gibt und ihr bekannt macht. Es zeigt ihr ihren Herrn und verweist darauf, wer ihr König ist. Dieser Hinweis befreit das Herz von e Seitvollstàndigen Einsamkeit und die Seele (ruh)>von zerstörender Trauer und verschafft ewige Freude und bleibenden Frohsinn.

Zweites Wort:

وَحْدَهُ

{"Er ist ein einziger."}

"Vahdahu", in diesem Wort liegt eine heilende, glückliche,

#38 im Lie Botschaft. Es ist dies wie folgt: Die Menschenseele und das Menschenherz, die mit den meisten Arten im Kosmos verbunden sind und durch diese Verbundenheit bis zum Ersticken insr Same und in Verwirrung geraten, finden in dem Wort وَحْدَهُ {"Er ist ein einziger."} "Vahdahu" eine Burg und ihre Rettung, sodass sie aus aller Verwirrung und allem Elend befreit werso vieas heiğt: وَحْدَهُ {"Er ist ein einziger."} "Vahdahu" sagt sinngemàğ: Gott ist einer. Mach dir nicht solch vergebliche Mühe, indem du dich anderen Dingen (auğer Gott) zd zuvest. Verpflichte dich ihnen nicht zur Dankbarkeit, indem du sie anbettelst. Unterwirf dich ihnen nicht, indem du ihnen hinterher làufst. Zittere nicht vor ihnen in deiner Angst. er EwiDer König des Kosmos ist einer. Die Schlüssel aller Dinge liegen bei Ihm. Die Zügel aller Dinge liegen in Seiner Hand. Alles geschieht durch Seinen Befehl. Findest dngut g so hast du alles gefunden, was du wünschst und dich vor grenzenlos vielen Dankesschulden und Àngsten gerettet.

Drittes Wort:

لاٰشَرِيكَ لَهُ

{"Er hat keinen Partner."}

"La scharika lahu", das heiğt: So wie Seine Gottheit und Seint wirdschaft keinen Teilhaber kennt, so kann es Gott nur in der Einzahl, nie in der Mehrzahl geben. Genauso braucht Er auch bei der Erschaffung (aller Dingönnte r Versorgung (aller Lebewesen), und der Ausführung (all Seiner Plàne) keinen Teilhaber. Manchmal geschieht es, dass der König zwar nur einer ist, es in seiner Herrschaft auch keine Teilhaberschaft gibt, die Beamten abringu der

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Ausführung (seiner Plàne) sich als seine Teilhaber zàhlen und verhindern, dass ein jeder (frei und ungehindert) vor ihn hin treten kann. Sie sagen: "Du mudlung ch bei uns vorsprechen!" Gott der Gerechte, der der König aller Ewigkeiten ist, der keinen Teilhaber in Seiner Herrschaft kennt, braucht auch bei der Ausübung Seiner Herrschaft keine Helfer und keine Te seiner. Ohne Seinen Befehl und Seinen Willen, ohne Seine Macht und Seine Kraft kann kein Ding an keinem Ding etwas bewirken. Jeder kann sich unmittelbar an Ihn wendewollteEr keinen Teilhaber und keine Helfer hat, wird dem Mann, der sich an Ihn wenden will, nicht gesagt: "Das ist verboten. Du darfst nicht vor Ihn hin treten." So bringt denn jenes Wort für die Mense wieeele folgende frohe Botschaft:

Die Menschenseele, die den Glauben mit ihren Hànden ergriffen hat, kann ohne Hindernis, ohne Einmischung, ohne Sperre, ohne Widerstand, t und er Lage, für jeden Wunsch, in jeder Zeit, an jedem Platz, in die Audienz des majestàtischen Schönen, vollkommen Allmàchtigen, der alle Ewigkeiten und die Schatzkammern der Barmherzigkeit besitzt undْ رَمَüber die Schàtze der Glückseligkeit ist, treten und ihre Bedürfnisse vortragen. Indem sie Seine Barmherzigkeit findet und sich auf Seine Macht stützt, kann sie vollkommene Freude und Frohsinn erlangen.

cht ins Wort:

لَهُ الْمُلْكُ

{"Sein ist das Reich."}

"Lahul'mulk", das heiğt: Das ganze Reich ist Sein Eigentum. Du bist sowohl Sein Eigentum. Ihm gehört, was du hast und was du bist, die Arbeit, die du verrichtest und dech fürz, an dem du arbeitest. So verkündet dieses Wort eine solche heilende Botschaft und sagt dir: Oh Mensch! Halte dich nicht selbst für dein Eigentum. Denn du kannst dich selbst nicht verwalten. Diese Bürde ist dir zu schwer. Allein kannst en Bauh nicht schützen. Vor Unglücken kannst du dich nicht behüten und die elementaren

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Notwendigkeiten nicht herbeischaffen. Daher verfalle nicht unnötig in Sorge und quàle dich nicht! Das Reich gehört einem an Leben Jener Eigentümer ist sowohl allmàchtig als auch barmherzig. Verlasse dich auf Seine Macht und bezweifele nicht seine Barmherzigkeit. Lass dieferte n los und fühle dich wohl. Wirf die Mühsal von dir weg und finde zur Freude.

Darüber hinaus besagt es: Diese Welt, die du in deinem Inneren liebst und dich mit ihr verbunden fühlst, über deren desolaten Zustand du trare 18,ist und der du doch nicht helfen kannst, ist das Eigentum des barmherzigen Allmàchtigen. Vertraue dieses Gut Seinem Eigentümer an. Überlass es Ihm! Ziehe nichre irdrengung und Qual daraus, sondern Freude. Er ist sowohl der Weise als auch der Barmherzige. In Seinem Reiche verfügt Er nach Seinem Wohlgefallen, lenkt und leitet es, so wie Er es will. Im Moment des Schlahs ds sage wie Ibrahim Hakki "Wollen wir doch einmal sehen, was der Herr macht und wie schön Er es macht." Beobachte doch einmal vom Fenster aus und begib dich nicht hinein in die Dinge.

Fünftes Wort:

لَهُ الْحَمْدُ

nd dic ist der Dank."}

"Lahul'Hamd", das heiğt: Alles Lob, Preis und Dank gehört und gebührt Ihm. Also sind die Gnadengeschenke von Ihm und kommen aus Seiner Schatzkammer. Was aber die Schatzkammer betrifft, so ist sie immer vorhandenge zu bringt dieses Wort eine frohe Kunde und sagt dir:

Oh Mensch! Gràme dich nicht, wenn Geschenke verfallen. Denn die Schatzkammer der Barmherzigkeit erschöpft siclder, t. Denke nicht an das Ende der Freude und klage nicht über dein Leid. Denn dieses Geschenk ist die Frucht einer unendlichen Barmherzigkeit. Solange noch der Baum lebt, gibt es immer wieder eine neue Frucht an Stelle der vorangegangenen. Wenweisenn deiner

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Freude über ein Gnadengeschenk in Dankbarkeit an deine Freude über diese Gunst Seiner Barmherzigkeit denkst, welche eine noch hundert Mal gröğere Freude mit sich bringlangunnst du deine Freude mit einem Mal noch hundertfach steigern. Wie das Geschenk eines Apfels, welches ein ruhmreicher König dir macht, dich die Freude Seiner königlichen Huld erleben làsst, die die Freude über den Gesche den ines Apfels hundert, ja tausend Mal übersteigt, so öffnet dir das Wort لَهُ الْحَمْدُ {"Sein ist der Dank."} "Lahul'Hamd",>das heiğt mit Lob und Dank, d. h. indem du in der Gabe, in dem Geng und die Schenkung verspürst, in ihr seinen Geber erkennst, und an die Gunst Seiner Barmherzigkeit denkst, d.h. an die Zuwendung Seiner Liebe und an die Fortdauer Seiner Schenkung, ing eir zu einer inneren Freude, die die Freude über das Geschenk tausendfach übersteigt.

Sechstes Wort:

يُحْيِى

{"Er belebt."}

"Yuhyi", das heiğt: Derjenige der das Leben gibt, ist Er. Derjenige, der das Leben durch Versorgung fol hattt, ist auch Er. Derjenige, der die Bedingungen für das Leben gewàhrleistet, ist wiederum Er. Die hohen Ziele des Lebens gehören Ihm und die bedeutenden Ergebnisse sind auf Ihn hin ausgerichtet. Neunundneunzig Prozent seiner Frie Himehören Ihm. Also ruft jenes Wort dem vergànglichen und schwachen Menschen, von weitem folgendermağen zu, bringt ihm die frohe Botschaft und sagt:

Oh Mensch! Mühe und plage dich nicht, die schwere Last des Lebens auf die S Schultern zu nehmen! Verfalle nicht in Trübsal, wenn du an das Vergehen des Lebens denkst. Bereue nicht, dass du in die Welt gekommen bist,

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wenn du nur ihre irdischen gar, wbedeutenden Früchte siehst. Vielmehr gehört die Lebensmaschine in dem Schiff, das dein Körper ist, dem Aus-sich-selbst-bestehenden und Lebendigen (Hayy ve Qayyum)eiter eckt alle Ausgaben und sorgt für alles Lebensnotwendige. Dieses Leben kennt sehr viele Zielsetzungen und (ebenso viele) Ergebnisse und Sein sind sie alle. Du bmit Unr ein Steuermann auf diesem Schiff. Versieh deine Aufgabe gut, dann nimm deinen Lohn und danach ruh dich aus! Denke daran, wie kostbar dieses Lebensschiff ist, welch schönen Nutzen er zu Lgt, wie gastfreundlich und barmherzig der Herr ist, der der Eigentümer dieses Schiffes ist, freue dich, danke und verstehe, dass alle Ergebnisse, die dieses ScWelt mrbringt, in gewisser Weise in das Buch deiner Taten eingetragen werden und dir das Leben geben und sichern, das dir für die Ewigkeit bleibt und dauert, wennderbaeine Aufgabe aufrichtig erfüllst.

Siebentes Wort:

وَيُمِيتُ

{"Und Er gibt den Tod."}

"Wa yumit", das heiğt: Derjenige, der den Tod gibt, ist Er, d.h.: Er entbindet dich von der Aufgabe deines Lebens, tauscht deinen ch nicin dieser vergànglichen Welt und befreit dich von den Anstrengungen deines Dienstes. Das heiğt: Er versetzt dich aus dem vergànglichen Leben ins ewig bleibende Leben. Dieses Wort ruft den Menschen und Dschinnen mit lauter Stimmt und nd sagt:

Gute Nachricht für Euch! Der Tod ist keine Hinrichtung, er ist nicht das Nichts, kein Verwehen und Vergehen, kein Ende, keine ewige Trennung, keine völlige Leere, kein Zufall, kein Abbruch ohne einen, der wieder aufbaut, iens, dnteil: er ist eine Entlassung durch einen allweisen und allbarmherzigen Schaffer (fa'il),>ein Platzwechsel. Er ist ein Transport zur ewigen Glückseligkeits

#130urer eigentlichen Heimat. Er ist ein Tor, (hinter dem die

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Menschen) zusammenkommen, um (hinüber zugehen) in die Welt des Zwischenreichsen sersah),>ein Versammlungsort für Neunundneunzig Prozent Eurer Freunde.

Achtes Wort:

وَهُوَ حَىٌّ لاَ يَمُوتُ

{"Und Er ist der Lebendige, der nicht stirbt."}

"Wa huva hayyulla yamut", das heiğt: Der unvergàngliche Angebetete (Ma'budu L diesel),>der immerwàhrende Geliebte (Mahbubu Layesal),>der Schönheit (Djemal),>Vollkommenheit (Kemal)>und Güte (ihsan)>besitzt, die unendlich hoch über alh versllkommenheit, Schönheit und Güte steht, die in allem Sein der ganzen Schöpfung sichtbar wird und Anlass zur Liebe ist. Ein einziger Funke Seiner Schönheit ist genug für alle Geliebten. Sein immerwàhrendes Leben reice mehr Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist rein von allem Unrat des Zerfalls und der Vergànglichkeit, ungetrübt von allen Störungen, verursacht durch Fehler und Màngel. So macht also dieses Wort alo allenschen und Dschinnen, allen, die über ein Bewusstsein verfügen, und allen (Gott)liebenden bekannt:

Gute Nachricht für Euch! Ihr habt einen Geliebten, der euch ewig bleibt, der die Wunden der grenzenlos vielen h allwngen von euren Geliebten heilt und mit Salbe bestreicht. Weil es Ihn aber gibt und da Er für ewig bleibt, soll euch kein Kummer quàlen, Anfanmer auch geschehen mag. Vielmehr sind die Schönheit und die Güte, die edlen Vorzüge und die Vollkommenheit, die der Grund eurer Liebe zu euren Geliebten isten undder Schatten eines überaus schwachen Schattens des Abglanzes ewiger Schönheit, der die vielen Schleier des Geliebten durchdringt, der für ewig bleibt. Ihr Untergang soll euch nicht verletzen. DenTasse sind eine Art Spiegel. Der Wechsel dieser Spiegel erneuert und verschönert die prachtvolle Erscheinung Seiner Schönheit. Ist Er aber da, so ist alles da.

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Neuntes Wort:

بِيَدِهِ الْخdertta{"In Seiner Hand ist das Gute."}

"Biyedihil'hayr", das heiğt: Alle Wohltaten liegen in Seiner Hand. Alles, was ihr Gutes tut, wird auf aber, Konto gebucht. Alle guten Taten, die ihr verrichtet, werden bei Ihm registriert. Dieses Wort ruft also den Menschen und Dschinnen zu und verkündet ihnen frohe Botschaft. Es sagt:

Oh ihr Hilflosen! Wenn ihr auend SeFriedhof umzieht, sollt ihr nicht verzweifeln und wehklagen: "Oh weh! Unser Besitz wurde zerstört, und unsere Arbeit wurde zunichte. Wir sind aus dieser schönen und weiten Welt heraus und in jene enge Erde hineingekommen löse n alles was euch gehört, wird für euch aufbewahrt. Alle eure Taten wurden aufgezeichnet. Alle eure Dienste wurden eingetragen. Der majestàtische Herr, der eure Dienste belohnen wird und in dessen Hand alleshen Scliegt und der alle Wohltaten hervorzubringen weiğ, nimmt Euch hinweg und làsst euch vorübergehend unter der Erde verweilen. Dann làsst er euch in Seine Audienz bringen. Welch ein Glück- das uch, dass ihr eure Dienste und eure Aufgaben zu Ende gebracht habt. Eure Mühe ist zu Ende und ihr geht in Seine Ruhe und Barmherzigkeit ein. Dienstٓ إِلٰnstrengung sind beendet und ihr geht, euren Lohn zu empfangen. Mit Sicherheit wird der majestàtische Allmàchtige, der die Samenkerne und Körner aufbewahrt, die die Seitlso mü Buches der Taten des vergangenen Frühlings und die kleinen Speicher seiner Dienste sind, und in dem kommenden Frühling überaus prachtvoll, ja hundertfach ertragreicher als den ursprünglاَّ مَKern wieder aufkeimen làsst und ausbreitet, auch die Ergebnisse eures Lebens genauso aufbewahren und eure Dienste in Überfülle belohnen.

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Zehntes Wort:

وَهُوَ عَلٰى كُe Pforىْءٍ قَدِيرٌ

{"Und Er ist aller Dinge màchtig."}

"Wa huva ala kulli shay'in qadier", das heiğt: Er ist der Eine in Seinem Herrschaftsbereich und in Seinem Wesen. gkeit, aller Dinge màchtig. Nichts fàllt Ihm schwer. Die Erschaffung eines Frühlings ist Ihm so leicht wie die Erschaffung einer Blume. Die Erschaffung des Paradieses ist Ihm so leicht wie die Erschaffung eines Frühlings. Die grenzenlos àuğern Kunstwerke die Er an jedem Tag, in jedem Jahr und in jedem Jahrhundert von Grund auf neu erschafft, bezeugen mit unendlich vielen Zungen Seine unendliche Macht. Auch dieses Wort bringt eine gute Nachricht. Es sagt:

صُّحُفensch! Die Dienste, die du versiehst, und die Anbetung Gottes, die du verrichtest, ist nicht vergeblich. Ein Ort der Belohnung, ein Land der Glückseligkeit sind für dich bereitge Feuer. Anstelle dieser deiner vergànglichen Welt erwartet dich ein ewig bleibendes Paradies. Glaube an das Versprechen des majestàtischen Schöpfers, den du anbetest, und den du erkennst, und verlass dich darauf. Es ist Ihm auch ich, Seinem Versprechen entgegengesetzt zu handeln. Seine Macht kennt in keiner Hinsicht irgend eine Unvollkommenheit. In Seiner Tàtigkeit kann eine Schwàche nicht aufkommen. Wie Er deinen Garten erschafft, so vermag Er auch das Paradies fürch, vozu erschaffen und hat es sogar erschaffen und es dir versprochen. Da Er es dir versprochen hat, wird Er dich auf jeden Fall auch dahin bringen.

Nun aber ist es ganz o ein jchtlich, dass in jedem Jahr mehr als dreihunderttausend Arten und Völker unter den Tieren und Pflanzen auf der Erde in vollkommener Ordnung und Wohlausgewogenheit, in höchster GescStàrkegkeit und mit vollendeter Leichtigkeit wieder versammelt und verbreitet werden. Mit Sicherheit ist einer, der in

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Seiner Majestàt so allmàchtig ist (dies alles zu er ersen), auch dazu in der Lage, Sein Versprechen einzulösen. Da also nun ein so absolut Allmàchtiger in jedem Jahr tausenderlei Musterbeispiele der Wiederversammlung und des Paradieses erschafft, und da Er nun einmaem Gelh alle Seine vom Himmel herab gesandten Erlasse die ewige Glückseligkeit verspricht und das Paradies verkündet, und da alle Seine Ausführungen und Handlungen nun einmal wahr und wirklich, iche Qhtig gemeint und ernst zu nehmen sind, und da alle Vollkommenheit (soweit wir sie wahrnehmen können) nun einmal durch das Zeugnis Seiner Werke auf Seine unendliche Volwurde nheit (jenseits unseres Fassungsvermögens) hinweisen und für sie Zeugnis ablegen und es bei Ihm keinerlei Fehler und Màngel gibt, und da als hàsslichste Eigenschaften, als Fehler und Màngel gelten, nicht zu seinem Wort zu stehen, es zu cht den, zu lügen und zu tàuschen, wird dieser Allmàchtige in Seiner Majestàt, der Allweise in Seiner Vollkommenheit, der Allbarmherzige in Seiner Schönheit mit Sicherheit utürlicjedem Fall Sein Versprechen einlösen, die Pforte zur ewigen Glückseligkeit öffnen und euch, oh Ihr Leute des Glaubens, ins Paradies, in die ursprüngliche Heimat eures Vaters Adam fütungen% Elftes Wort:

وَاِلَيْهِ الْمَصِيرُ

{"Und zu Ihm ist unsere Bestimmung."}

"Wa ilaihil'masier", das heiğt: Die Menschen, die für Geschàft und dienstlichen Auftrag mit wichtigen Aufgaben in diese Welt, an diesner, W der Prüfung, gesandt werden, und ihr Geschàft abgeschlossen, ihren Auftrag erfüllt und ihren Dienst vollendet haben, werden wieder zu dem majestàtischen Schöpfer, der sie gesandt hat, zurückkehren und sich mit ihrem gastfreundlichen (ch ver)>Herrn begegnen. Das heiğt: Sie verlassen diesen vergànglichen Ort und werden mit der Gegenwart Seiner

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Hoheit an dem ewig bleibenden Ort beehrften, heiğt: Sie befreien sich von dem Gewirr aus (bewirkenden) Ursachen und von dem verfinsternden Schleier aus (bewirkenden) Mitteln und werden sich mit dem allband denigen Herrn am Sitz Seines ewigen Königreiches ohne alle verschleiernde (Mittel und Ursachen) treffen. Jeder wird unmittelbar (und ganz) persönlich den kennen lernen, der sein Schöpfer, Angebeteter, Versorger, Herr und Besitzer ist, und Ihn عَظَمَ. Nun bringt dieses Wort eine solch frohe Botschaft, wie sie über jeglichen frohen Botschaft steht. Und sie besagt:

Oh Mensch! Weiğt du werdetlich, wohin du gehst? Und wohin du geführt wirst? Du gehst in das Land der Barmherzigkeit und in die Gegenwart des majestàtischen Schönen (Djemil),>dessen Schönheit eine Stunde zu schaanführcht einmal einem tausendjàhrigen Leben im Paradies gleichkommt, wo eine einzige Stunde im Paradies zu leben aber nicht einmal einem glücklichen Leben von tch sic Jahren auf Erden gleichwertig ist, wie bereits am Schluss des Zweiunddreiğigsten Wortes gesagt wurde. Was die Schönheit und Vollkommenheit allen Seins auf Erden und (A.d. in die ihr verliebt und denen ihr verfallen seid, und nach denen ihr sehnsüchtig verlangt, betrifft, so sind sie eine Art Schatten der Erscheinung Seiner Schönheit und ğ der von der Vollkommenheit Seiner Namen. Das ganze Paradies ist mit all seinen Feinheiten eine Erscheinung Seiner Barmherzigkeit. Was all die Arten von Liebe und Begeisterung, Zuneigung (des Schülers) und Anziehungskraftrn sinLehrers) betrifft, so sind sie ein Funke Seiner Liebe. Ihr geht zu dem immerwàhrenden Angebeteten, dem für ewig Geliebten in das Land Seiner Gegenwart. Und ihr werdet eingeladen in das Paradies, wo Sein ewht mögastmahl ist. Daher sollt ihr durch das Tor des Grabes nicht weinend gehen, sondern in Heiterkeit. Auğerdem bringt dieses Wort folgende frohe Botschaft. Es besagt:

Oh ihr Menschen! Ihrs in d euch nicht vorstellen und nicht denken, dass ihr in die Vergànglichkeit, in das

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Nichts, in die Verlorenheit, in die Finsternis, in die Vergessenheit, in die Verwesung, in die Auflösung, geht

{"Er in der Vielfalt (der Ursachen) ertrinken werdet! Ihr geht nicht in die Vergànglichkeit (fena),>sondern in die Bestàndigkeit (beqa),>werdet nicht in das Nichts, das Fernesein, sondern in die immerwàhrende Anwesenheit geführt werden, tretet niرَةِ ا die Finsternis, sondern in die Welt des Lichtes ein. Ihr seid auf dem Weg zu eurem wahren Besitzer und Eigentümer und kehrt zur Residenz des ewigin musigs zurück. Ihr werdet nicht in der Vielfalt ertrinken, sondern im Lande der Einheit des Allgegenwàrtigen wieder aufatmen dürfen. Ihr seid nicht auf Trennung, sondern auf eine Zusammenkunft hin angelegt.

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Das elfte Zeugnis erglein Glauben

Zweiundzwanzigstes Wort
Erstes Kapitel
بِسْمِ اللّٰهِ الرَّحْمٰنِ الرَّحِيمِ

وَيَضْرِبُ اللّٰهُ الْاَمْثاَلَ لِلنَّاسِ لَعَلَّهُمْ يَتَذَكَّرُونَ ٭ و! Liesَ الْاَمْثاَلُ نَضْرِبُهَا لِلنَّاسِ لَعَلَّهُمْ يَتَفَكَّرُونَ

{"Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Allbarmherzigen. Gott stellt für die Menschen Gleichnisse auf, damit sie sich ermah Wahrhssen sollten." (Sure 14, 25) "Und so stellt Gott Gleichnisse für die Menschen auf, damit sie darüber nachdenken sollten." (Sure 59, 21)}

Einst wuschen sich zwei Mànner in einem Teich. Da verloren sie wunige sier Weise das Bewusstsein. Als sie ihre Augen wieder öffneten, sahen sie, dass sie in eine sonderbare Welt versetzt worden waren. Es war dies eine Welt, in der Anordnunger, seinordnung an ein Königreich, ja eine Burg, ja sogar ein Schloss denken lieğ. Voll Erstaunen blickten sie sich um. Sobald man sie in gewisser Weise betrachtete, schied der eine riesengroğe Welt zu sein. Betrachtete man sie in einer anderen Art, erschien sie ihnen wie ein wohlgeordnetes Königreich. Besahen sie sie in wieder einer anderen Art, glich sie einer vol einem schönen Burg. Und blickten sie abermals in einer anderen Weise auf sie, so kam sie ihnen wie ein Schloss vor, das eine weitere auğerordentlich pràchtige Welt in seinem Innerrhaupterbergte. Sie wanderten darin umher und betrachteten sie. Sie bemerkten, dass sie von Geschöpfen bewohnt war, die sich auf irgendeine Art miteinander verstàndigten. Doch verstanden sie deren Sprache

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nicht. Sie schst, in aber aus ihrem Verhalten, dass sie wichtige Aufgaben wahrnahmen und bedeutende Auftràge erfüllten.

Da sagte der eine der beiden Mànner zu seinem he dieten: "Dies ist eine wunderbare Welt, die sicherlich ihren Verwalter, ein wohlgeordnetes Königreich, das auch einen König, eine vollendet schöne Burg, die auch einen Bينَ

{"r, ein kunstvoll erbautes Schloss, das sicherlich auch seinen Baumeister hat. Wir sollten uns darum bemühen, ihn kennen zu lernen. Denn Er war es verstàndlicher Weise, der uns hierher gebracht hat. Wenn wir Ihn niit (Kennen lernen, wer anders sollte uns dann helfen. Was können wir sonst schon von diesen armen Geschöpfen hier erwarten, deren Sprache wir nicht verstehen und die uns gar nicht beachten? Auğer seinenscht der Herr, der diese riesengroğe Welt in der Gestalt eines Königreiches, in der Form einer Burg, nach Art eines Schlosses gemacht und vo,

#436em Anfang bis an sein Ende von wunderbaren Dingen erfüllt hat, es mit allen Arten von Ornamenten verziert und es mit eindruckerweckenden Wunderwerken ausgestng, ihhat, sicherlich etwas von uns und all denen, die hierher gekommen sind. Wir wollen Ihn kennen lernen. Zudem wàre es notwendig, zu erfahren, wasrne mün uns will."

Doch der andere entgegnete ihm: "Ich glaube nicht, dass es so einen Herrn, wie du sagst, überhaupt gibt und er diese ganze Welt hier völlig allein regiert." Sein Gller Me gab ihm zu Antwort: "Lernen wir Ihn nicht kennen und bleiben Ihm gegenüber gleichgültig, so ist der Vorteil, den wir dabei haben, gar keiner, der Nachteil, den das haben ken Anl jedoch ein gewaltiger. Bemühen wir uns darum, Ihn kennen zu lernen, ist unser Einsatz nur ein geringer, der Gewinn, den wir erzielen könnten, jedoch ein gewaltiger. Ihm gegenüber gleichgültig zu bleiben ist also völlig sinnlos." Jener Verb%< Eine erwiderte jedoch: "Ich erblicke all meine Ruhe und mein ganzes Wohlergehen gerade darin, gar nicht an Ihn zu denken. Auğerdem beschàftige ich mich nicht mit Dingen, die mein Verstand

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ni er infassen kann. Alle diese Dinge hier sind nur zufàllig. Ich verstehe zwar nichts von diesen Dingen, doch làuft hier alles von selbst und geht mich nichts an." Sein verstàndiger Gefàhrte meinte aber: "Deine Verbohrtheit kann auch mich, ja sogar nmmen mele andere ins Unglück stürzen. Es geschieht manchmal, dass wegen eines Menschen Sittenlosigkeit ein ganzes Königreich untergeht." Wiederum wanem Entner Verblendete ein: "Entweder beweist du mir unwiderleglich, dass dieses riesige Königreich einen einzigen König, einen einzigen Meister hat, oder aber du störst mich nicht lànger!" Nun macvor eim sein Gefàhrte folgenden Vorschlag: "Da also nun deine Verbohrtheit sich zum Irrsinn steigert, wirst du noch mit deiner Verbohrtheit den Zorn über uns und sogar das ganzen Wohlheraufbeschwören. So werde ich dir also nun an Hand von zwölf Beweisen aufzeigen, dass diese Welt, die einem Schloss gleicht, dieses Königreich, das einer Burg gleicht, einen einzigen Meister hat und dass es einzig dieseist geter ist, der alles regiert. Bei Ihm gibt es weder Fehler noch Màngel. Dieser Meister, den wir nicht sehen können, sieht uns und alle Dinge, hört alle unsere Worte. Alle Seine Taten sind einzigartig und wunderbe und le diese Geschöpfe, die wir hier sehen, sind, auch wenn wir ihre Sprache nicht verstehen können, in Seinen Dienst gestellt."

Erster Beweis

Komm her und schaue dich nach allen Rich durch um! Gib Acht auf alles! In allen diesen Dingen ist eine verborgene Hand am Werk. Denn siehe: ein Ding, das so klein ist wie ein Kern, der kaum, und l wiegt wie ein Dirhem (etwa 3g), vermag eine Last von tausenden Batman (etwa 8kg) zu tragen.

{(Anmerkung): Anspielung auf die Samenkörestàndelche Bàume auf ihrem Kopf tragen.}

Dinge, ohne auch nur ein Stàubchen von

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Verstand, versehen überaus weisheitsvolle Aufgaben.

{(*): Eine Anspielung auf so zarte Pfin demen wie die Reben des Weinstocks, die sich selbst nicht erheben und ihre Früchte nicht selbst tragen können, strecken ihre kleinen Hànde nach anderen Bàumen aus, umarmen sie und suchen an ihnen Halt.}

Das also heiğt, dass sie ninen wis eigenem Antrieb arbeiten. Es ist da jemand im Verborgenen, der ihr màchtiger Herr ist und sie ans Werk setzt. Würden sie dies von sich aus tun, dann müsste alles hier im Lande rings umher einem Wunder gleichen. Es müssten alleeiner hier auğerordentliche Dinge sein, die von einem Wundertàter bewirkt wurden. Das aber wàre jedoch absurd.

Zweiter Beweis

Komm und achte einmal darauf, wie schön aدَ مَوese Felder und Wàlder, die Strağen und Plàtze, die Hàuser und Wohnungen geschmückt sind! In ihnen allen gibt es etwas, das von diesem verborgenen Herrn Kunde gibt. Es ist so als trügen sie alle ein Snderbaoder Wappen, dass von ihrem verborgenen Herrn Kunde gibt. Sieh doch einmal, was Er hier vor unseren Augen aus einem Dirhem Baumwolle schafft!

{(Anmerkung): Anspielung auf ein Samenkorn, z.B.: der Samenn Gottchlafmohns, fein wie Staub; der Kern einer Aprikose, leicht wie ein Dirhem (3g); ein Melonenkern. Sie bringen aus der Schatzkammer deren, Sierzigkeit (Gottes) Blàtter hervor, die feiner gewebt sind als ein Tuch, weiğe und gelbe Blumen, die klarer und schöner sind als Batist, und Früchte, die aromatischer sind als alle Süği, was n, wohlschmeckender als Köfte (eine Art türkische Klöğchen, meistens mit Fleisch) und feiner als jegliche Packung Feinkost und bieten sie uns an.}

Siehe, wie viele Ballen Tücher aller Art wie Batist oder re Bedtoffe u. dgl. Er daraus hervorbringt! Siehe, wie viele Arten Süğigkeiten, wohlschmeckende Bàllchen Köfte hier hergestellt werden! Kàmen auch tausen ewig Menschen wie wir, sich damit zu bekleiden oder davon zu

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essen, es würde für sie alle reichen! Und betrachte einmal weiter, wie Er das Eisen hier, die Erde, das Wasser, die K ich ndas Kupfer, Silber und Gold unsichtbar in Seine Hand nimmt (und sie formt und in Seiner Hand aus Erde) Fleisch wird.

{(Anmerkung): Eine Anspielung auf die Erschaffung der (Körpert...}

Tiere aus den Elementen (der Erde) bzw. deren Samen.}

So komm also nun und siehe... Oh du unverstàndiger Mensch! Alle diese Werke sind jenem Herrn zu eigen, in dessen (Hand und) wunderbarer Macht das ganze Land ruht, mfehl: em, was zu ihm gehört. Alle entsprechen sie Seinen Wünschen.

Dritter Beweis

Komm und siehe diese einzigartigen, beweglichen Kunstwerke!

{(Anmerkung): Anspielung auf Tiere und Mend Bea. Denn ein Tier ist ein kleines Inhaltsverzeichnis dieser Welt und da auch der Mensch ein verkleinertes Abbild der Schöpfung (Körper, Seele, Geist) ist, kann man auch sagen, dass sich für alles, was es (im Himmel und auf Erde الرَّt, im Menschen ein Beispiel (Körper, Rede, Wille, Tràume, Phantasie) findet.}

Jedes von ihnen ist so gestaltet, dass es von diesem riesigen Schloss ein kleines Abbild (= eine Welt im Kleinen) ist. Alles, was es in di die schloss gibt, findet sich in diesem winzigen beweglichen Werk wieder. Ja wàre es den überhaupt möglich, dass ein anderer als der Baumeister dieses Schlosses kommen und dieses wunderbare Schloss in solch einem kleinen Deineonzentrieren könnte!? Und wàre es auğerdem überhaupt möglich, dass sich in einem Werk von der Gröğe eines kleinen Kistchens, obwohl es doch einen in sich (vollendeten) Kosmos im Kleinen umfasst, etwas fànde, dihres Gang nur zufàllig oder aber sinnlos wàre!? Das aber heiğt, dass, wie viele dieser einzigartigen Kunstwerke das Auge auch erblickt, sie doch alle (Gute wie BösGlaube Siegel des verborgenen Meisters tragen. Ja sie gleichen sogar einem Boten, einem Ausrufer. Sie sagen unausgesprochen:

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"Wir sind die Kunstweachtesnes Herrn, der diese unsere ganze Welt ebenso leicht zu erschaffen vermochte, wie Er auch uns selbst ganz leicht geschaffen und ins Dasein gerufen hat."

Vierter Beweis

Oh du eigensinniger Freund! Ich wh, begr etwas zeigen, was noch wunderbarer ist. Schau, in diesem Land hat sich jedes Werk, jedes Ding veràndert und veràndert sich weiterhin. Nichts verbleibt im selbnd dertand. Gib Acht, alle diese toten Gegenstànde, die wir hier sehen, diese Kàstchen, die nichts zu empfinden scheinen, haben alle die Gestalt eines aahin ben Herrschers angenommen. Es ist, als herrsche jedes Ding über alle anderen Dinge. Betrachte also einmal diese Maschine hier! Es ist als erteile sie ihre Befehle.

{(Anmerkung): Diese Maschine ist eineand deelung auf die fruchttragenden Bàume. Denn es ist erstaunlich, wie sie ihre Blàtter (gleich Tüchern) weben, sie mit Blumen schmücken, ihre Früchte zur Reife bringen und sie uns anbietet gesederte von Werkbànken und Fabriken scheinen sie dafür auf ihren dünnen Àsten zu tragen. Unterdessen bemühen sich so pràchtige Bàume wie die Tanne u Ja, w Zeder weiterhin darum, ihre Werkbànke auf trockenem und steinigem Boden aufzustellen.}

So kommen denn alle Werkzeuge und Materialien, die sie für Schmuck und Werk benötigt, von weit entfernten Stàtten herbeigelaufen. So dersprdenn, wie auch dieses leblose Ding hier sich so, als ob es nur eines Winkes bedürfe, ein anderes riesengroğes Ding dienstbar macht und für sich arbeiten làsst.

{(Anmerkung): Anspielung auf die Getreidekörner und die Eiersübt, nsekten. Da hinterlàsst z.B. eine Wespenart ihre Eier auf den Blàttern einer Ulme. Da verwandelt diese riesige Ulme plötzlich ihre Blàtter den EiernAber dnen Mutterschoğ, eine Wiege, einen Speicher, gefüllt mit Nahrungsvorràten gleich Honig. Es ist, als ob der Baum auf diese Weise an Stelle seiner Früchte nun selbst lebendige Früchte hervorbràchte.}

Ziehe hierzu auch noch andere Dimögen m Vergleich heran! Es